ORI60182 - Batterie Team Orion - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG ORI60182 Team Orion
Herzlichen Dank, dass Sie sich für dieses Produkt entschieden haben. Dieser Motor wurde zusammen mit den weltweit besten Piloten entworfen, entwickelt und getestet. Bei der Herstellung wurden modernste Technologie und hochwertiges Material verwendet, um die bestmögliche Performance und Beständigkeit zu gewährleisten.
Vor dem Zusammenbau des Motors lesen Sie die Bauanleitung sorgfältig und genau durch, um einen Eindruck von dem Zusammenbau zu erhalten. Achten Sie dabei vor allem auf alle Sicherheitshinweise, um möglichen Gefahren aus dem Weg zu gehen.
WICHTIGE HINWEISE
Vor dem Betrieb des Motors, beachten Sie bitte Folgendes:
- Dieser Motor ist kein Spielzeug. Missbrauch kann zu Verletzungen Dritter führen!
- Dieser Motor wurde ausschließlich für den Gebrauch von RC Cars entwickelt
- Während der Inbetriebnahme des Motors halten Sie genügend Sicherheitsabstand zu Kindern und anderen Personen.
SICHERHEITSHINWEISE
Sie tragen die Verantwortung für den Motor und haben alle hier dargestellten Sicherheitshinweise zu erfüllen. Um Schäden gegenüber Dritten zu vermeiden, ist es mehr als ratsam, den Motor bei jeder Nutzung mit größter Sorgfalt, Vorsicht und unter Beachtung der Sicherheitshinweise zu betreiben.
Beachten sie außerdem folgende Vorsichtsmaßnahmen:
Der Verstoß gegen eine der folgenden Punkte kann zu schweren Verletzungen gegenüber Dritter führen!

Vergiftungsgefahr! Der Treibstoff für Modellmotoren enthält Giftstoffe. Das Verschlucken und der Kontakt mit den Augen können zu Blindheit oder dauerhaften Gesundheitsschäden führen. Wird Treibstoff versehentlich doch geschluckt oder gelangt in die Augen, suchen Sie sofort einen Arzt auf und nehmen Sie eine Probe des Treibstoffes mit. Halten Sie den Treibstoff vor allem von Kindern fern!

Vergiftungsgefahr! Den Motor nicht in geschlossenen Räumen, sondern ausschließlich im Freien in Betrieb nehmen. In geschlossenen Räumen besteht akute Erstickungsgefahr durch giftige Abgase (Verbrennungsrückstände, Kohlenmonoxid).

Feuerwarnung! Treibstoff ist leicht entflammbar. Vermeiden Sie deshalb jeglichen Kontakt mit offenen Flammen oder heißen Gegenständen.

Verletzungsgefahr! Während der Montage, Einstellung und Wartung des Motors, verwenden Sie ausschließlich das richtige Werkzeug und die richtigen Schraubenzieher.

Verbrennungsgefahr! Der Motor produziert beim Laufen sehr viel Hitze, vor allem in der Nähe der Kühlung und des Abgases. Vermeiden Sie jegliche Berührung mit dem Motor oder seiner Teile, bis diese nicht vollständig ausgekühlt sind.

Achtung, hoher Lärmpegel! Montieren Sie eine angemessene Auspuffanlage. Ein zu hoher Lärmpegel kann zu Hörschäden führen!
BEDIENUNGSHINWEISE
Der Verstoß gegen eine der folgenden Punkte kann zu schweren Schäden am Motor führen. Garantieleistungen können in diesem Fall nicht übernommen werden.
- Bauen Sie den Motor gemäß der Bauanleitung auf. Verwenden Sie ausschließlich das passende Werkzeug und die richtigen Schraubenzieher!
- Vor dem Starten des Motors müssen alle Schrauben und Muttern auf ihre Festigkeit überprüft werden. Lockere oder fehlende Schrauben sind ein häufiger Grund dafür, dass der Motor stark beschädigt wird oder falsch läuft.
- Vermeiden Sie den Kontakt zwischen Akku/Kabel und rotierenden Teilen
- Beim Ausmachen des Motors muss der Vergaser komplett geschlossen und der Treibstoff-Fluss durch Zusammendrücken der Zuleitung unterbrochen werden.
- Vermeiden Sie beim Anmachen des Motors, diesen mit Treibstoff zu überschwemmen. Dies könnte den Motor durch hydraulische Blockierung beschädigen. Wenn der Motor abgesoffen ist, entfernen Sie die Glühkerze, unterbrechen Sie den Treibstoffzufluss und drehen Sie den Motor mit der Hand bis der Treibstoffüberschuss entfernt ist. Achten Sie darauf, den Zylinderkopf mit einem Tuch zu überdecken, um Augenkontakt mit dem heraustretenden Treibstoff zu vermeiden.

Der Kolben kann im oberen Totpunkt (OT) bei kalten Gegebenheiten festsitzen. Dies ist normal. Der Zylinder besitzt eine leicht konische Form welche eine perfekte Geometrie während des Betriebs und passenden Temperaturen zur Folge hat.
ALLGEMEINE INFORMATIONEN
TREIBSTOFF
Verwenden Sie 2-Takt Treibstoff der speziell für Modellbauanwendungen entwickelt wurde. Diesen erhalten Sie im Modellbau Fachhandel mit Nitromethangehalten von 10% bis 25%. Während Sie den Motor einfahren verwenden Sie Treibstoff mit 16% Nitromethan gehallt. Erst nach dem Einfahren (und nur wenn nötig) ist es möglich den Nitromethananteil zu ändern.

Warning! Der Treibstoff ist giftig, das Verschlucken oder der Kontakt mit den Augen kann zu Blindheit oder dauerhaften Gesundheitsschäden führen.
LUFTFILTER
Die Verwendung und Pflege des Luftfilters sind entscheidend für die Lebensdauer und Leistung des Motors. Tränken Sie
den Luftfilter stets mit qualitativ hochwertigem Öl, gewöhnlich im Lieferumfang des Luftfilters enthalten. Ohne den Luftfilter können Schmutz und Dreck in den Motor eindringen und ihn auf Dauer schädigen.

Bei laufendem Motor immer einen Luftfilter verwenden.
VERGASER
Der mit dem Motor gelieferte Vergaser ist Voreingestellt für den Einlaufvorgang. Dieser muss für einen sauberen Betrieb in seinen Einstellungen angepasst werden. Der Vergaser hat 3 oder 4 Einstellpunkte verfügbar:
Die Hauptdüsennadel regelt die Treibstoffzufuhr bei geöffnetem Vergaser. Durch Drehen der Düsennadel im Uhrzeigersinn stellen Sie den Vergaser magerer. Durch
drehen gegen den Uhrzeigersinn stellen Sie den Vergaser fetter.
Die Teillastnadel an der Seite des Vergaserkükens regelt die Beschleunigung aus dem Standgas heraus. Durch Drehen der Nadel im Uhrzeigersinn stellen Sie den Vergaser magerer und durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn stellen Sie diesen fetter.
Die Standgasschraube, die kleine in einem Winkel am Vergaser angebrachte Schraube dient dazu, die Öffnung des Vergaserkükens bei geschlossenem Vergaser einzustellen und reguliert dadurch die Höhe des Standgases. Durch Drehen der Schraube im Uhrzeigersinn erhöhen Sie die Drehzahl im Stand, durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn verringern Sie die Drehzahl des Motors im Stand. Die Standgasschraube zusammen mit der Teillastnadel dient dazu, das Standgasgemisch einzustellen.
Die Übergangsnadel auf der Rückseite des Vergasers dient dazu, das Motordrehmoment einzustellen. Falls Sie wenig
Erfahrung mit Verbrennungsmotoren haben, empfehlen wir diese Nadel in der Werkseinstellung zu belassen. Verstellen Sie diese Nadel nicht mehr als in halben Umdrehungen und merken Sie sich die Originalposition.

Überprüfen Sie immer die Dichtigkeit und Sauberkeit aller für die Ansaugung von Luft und Treibstoff relevanten Bauteile. Stellen Sie den Motor immer nur in kleinen Schritten ein, Motoren reagieren sehr sensibel auf Vergasereinstellungen.
GLÜHKERZE
Motoren reagieren sehr sensibel auf verschiedene Glühkerzentypen und deren Qualität. Wir empfehlen immer Glühkerzen von Team Orion zu verwenden, um die beste Performance und Laufeigenschaften von Ihrem Motor zu erhalten. Seien Sie vorsichtig beim Einsetzen der Glühkerze und verkannten Sie diese nicht beim Einschrauben.
Verwenden Sie einen Glühkerzenschlüssel, wie er in jedem guten Modellbaugeschäft erhältlich ist.
Überprüfen Sie die Glühkerze und deren Glühwendel regelmäßig. Unerwartendes Ausgehen oder unsauberes Laufverhalten des Motors können an einer oxidierten oder verschlissenen Glühwendel liegen. Die Glühwendel muss eine helle, silberne Farbe haben and sollte in einem hellen Orange glühen, wenn die Glühkerze mit dem Glühstecker verbunden wird.
Das Brechen, Zerreiben oder der Verlust der Glühwendel sind sehr schlechte Anzeichen, aufgrund derer wir empfehlen, eine Überprüfung durchzuführen. Der Verlust der Glühwendel kann bedeuten, dass die Einstellung des Motors zu mager gewählt wurde oder dieser zu heiß betrieben wurde. Die Treibstoffzufuhr über die Hauptdüsennadel ist nicht ausreichend. Die Hauptdüsennadel sollte durch drehen gegen den Uhrzeigersinn geöffnet werden, so dass dem Motor mehr Treibstoff zugeführt wird. Falls dies nicht getan wird kann eine beschädigte Glühkerze oder deren Glühwendel permanente Schäden am Motor anrichten.
Es gibt zwei Arten von Glühkerzen – Standard und Turbo, die Auswahl hängt vom Motorentyp und der geplanten Verwendung des Motors ab.
ABGAS SYSTEM
Das Abgas System hat zwei Funktionen, es unterstützt den Motor in seiner Leistungsentfaltung und reduziert den vom Motor erzeugten Schallpegel. Wir empfehlen stets original Team Orion Abgas Systeme (Resonanzrohre) zu verwenden.
Achten Sie während der Montage darauf, alle Teile korrekt zusammen zu setzen. Beschädigungen oder Verspannungen zwischen Bauteilen können zu Undichtigkeit im Abgas System führen. Undichtigkeiten haben eine unkonstante Performance zur Folge und der Motor ist schwieriger einzustellen.

Überprüfen Sie regelmäßig alle Bauteile und Dichtungen und ersetzen Sie diese, falls Beschädigungen oder Verschleißerscheinungen auftreten.
BEDIENUNGSANLEITUNG
EINBAU DES MOTORS
Bevor Sie den Motor in das Modellauto einbauen, überprüfen Sie die Planheit des Motorträgers. Eine plane Oberfläche des Motorträgers verhindert Verspannungen und Deformationen und erlaubt eine sehr gute Wärmeabgabe über das Chassis. Um den Motor einzubauen, richten Sie das Motorritzel am Getriebezahnrad aus, vermeiden Sie zu großes Zahnflankenspiel da es aufgrund dessen zu frühzeitigem Verschleiß oder Ausbrechen der Zähne kommen kann. Schließen Sie den Treibstoffschlauch und den Druckschlauch an, ziehen Sie die Schrauben zur Befestigung am Motorgehäuse an. Überprüfen Sie den festen Sitz des Befestigungspunktes zur Anlenkung des Gasgestänges und achten Sie darauf, dass dieser auf den Winkel des Gasgestänges eingestellt ist. Überprüfen Sie die Anlenkung und das Gasgestänge und vergewissern Sie sich, dass der Vergaser sich komplett öffnen und schließen lässt. Die Bewegung des Vergaserkükens beim Öffnen und Schließen muss frei sein von Behinderungen oder Verbiegungen.

Der Kolben in einem kalten Motor lässt sich meist nur schwer bewegen und kann in der Nähe des oberen Totpunktes klemmen bleiben. Dies ist normal. Die Passung zwischen Kolben und Zylinder wurde entwickelt, um optimale Wirkung unter höheren Temperaturen zu erzielen, wie sie im normalen Betrieb auftreten. Sobald der Motor warm ist, wird sich die Reibung in dieser Passung reduzieren.
STARTEN DES MOTORS
Füllen Sie den Tank mit geeignetem Modellbautreibstoff. Verbinden Sie den Tank mit dem Vergaser. Wenn Sie den Motor zum ersten Mal starten, verschließen Sie die Abgasöffnung des Resonanzrohres mit einem Lappen und lassen Sie den Motor für ca. 2 Sekunden drehen, ohne den Glühstarter zu verwenden. Dies fördert Treibstoff in den Motor und schmiert diesen, bevor der Motor gestartet wird. Dann, mit dem Vergaserküken in der Standgaseinstellung (geschlossen), setzen Sie den Glühstarter auf die Glühkerze,
warten Sie für ca. 2 Sekunden und starten den Motor.
Falls der Motor nicht startet oder keine Geräusche von sich gibt, sollten Sie den Glühstecker für 10 Sekunden auf der Glühkerze belassen und es anschließend erneut versuchen. Dieses Vorgehen erlaubt der Glühkerze überschüssigen Treibstoff zu verbrennen und erhitzt die Glühwendel ausreichend, um das Gemisch zu zünden.

Es ist möglich, dass der Motor während des Startvorganges absäuft und hydraulisch blockiert. Abgesoffen ist der Motor dann, wenn zuviel Treibstoff in den Zylinder gelangt. Wenn der Motor abgesoffen ist, entfernen Sie die Glühkerze, unterbrechen Sie die Treibstoffzufuhr zum Motor und drehen Sie den Motor kurz durch, um dem Treibstoffüberschuss zu beseitigen. Achten Sie darauf, den Zylinderkopf mit einem Tuch abzudecken, um Augenkontakt mit herausspritzendem Treibstoff zu vermeiden.

Verwenden Sie immer einen Luftfilter wenn Sie den Motor in Betrieb nehmen, andererseits wird Ihr Motor schwerwiegenden Schaden nehmen.
Für den Fall von andauernden Startproblemen, überprüfen Sie folgende Punkte nochmals:
- Ist der Glühstarter geladen und funktioniert korrekt? Überprüfen Sie die Batterien.
- Ist die Glühwendel der Glühkerze unbeschädigt und glüht korrekt? Überprüfen Sie die Glühwendel auf Beschädigungen.
- Erreicht der Treibstoff den Vergaser? Überprüfen Sie den Tank und die Verbindungsleitungen.
- Ist der Motor abgesoffen? Gehen Sie wie zuvor beschrieben vor.
EINLAUFEN
Der Motor ist ein komplexes mechanisches Bauteil, es ist absolut notwendig, dass der Motor korrekt eingelaufen wird, um alle internen und sich bewegenden Teile aufeinander anzupassen damit eine optimale Performance vom Motor erzielt wird.
Das Einlaufen bestimmt die Haltbarkeit und die Leistung des Motors.
Das Einlaufen benötigt etwas Zeit, um es korrekt auszuführen, aber es sichert die beste Performance und Haltbarkeit des Motors.
Eine generelle Regel: führen Sie Einstellungen immer nur in kleinen Umdrehungen während des Einlaufprozesses durch. Dies ist sehr wichtig und Sie sollten immer daran denken, vor allem, wenn Sie einen neuen Motor einstellen. Interne Bauteile müssen ausreichend geschmiert sein und die korrekte Betriebstemperatur erreichen, bevor sie die maximale Leistung erzeugen. Eine Falsche oder magere Einstellung während des Einlaufvorganges oder zu hohe
Drehzahlen können die Funktionsdauer reduzieren und zur Verschlechterung der zukünftigen Performance führen.
Folgen Sie dem hier aufgeführten Ablauf:
- Starten Sie den Motor und lassen Sie ihn einen kompletten Tank im Standgas laufen. Der Motor sollte sich permanent im Standgas befinden. Wenn die Drehzahl steigen sollte, drehen Sie die Standgasschraube eine 1/4 Umdrehung heraus. Sollte die Drehzahl zu tief abfallen, drehen Sie die Standgasschraube eine 1/4 Umdrehung herein.
- Nach dem ersten Tank lassen Sie den Motor abkühlen. Achten Sie darauf, dass der Kolben sich nicht im oberen Klemmpunkt befindet.
- Begeben Sie sich zu einer Rennstrecke, mit dem Ziel, den Motor unter realistischen Situationen zu bewegen und die Kühlung durch Zirkulierung der Luft über den Zylinderkopf realisiert ist. Vermeiden Sie hohe Drehzahlen zu erzielen. Der Motor verhält
sich und klingt wie ein Viertaktmotor; Rauch und unverbrannter Treibstoff sollten aus dem Resonanzrohr austreten. Sollte die Drehzahl zu schnell steigen, reduzieren Sie sofort die Geschwindigkeit und stellen Sie die Hauptdüsennadel durch Öffnen um eine ¼ Umdrehung nach, bis eine niedrigere Drehzahl erreicht ist (bei ca. 80% des Gas weg). Fahren Sie mit diesem Schritt fort bis 500ml verbraucht sind, aber vermeiden Sie längere Vollgasfahrten.
- Sobald die 500ml verbraucht sind können Sie die Hauptdüsennadel weiter schließen um, 80% der normalen Motorleistung zu erreichen. Fahren Sie den Motor für weitere 250ml mit einer höheren Drehzahl. Vergewissern Sie sich stets, dass eine Menge weißer Rauch aus dem Resonanzrohr kommt.
- In der letzten Phase (Einstellungsoptimierung) können Sie 90% der regulären Leistung erreichen. Vermeiden Sie eine Überhitzung des Motors was
Leistungseinbußen zur Folge hätte. In diesem Fall reduzieren Sie sofort die Geschwindigkeit und stellen Sie die Hauptdüsennadel nach, indem Sie diese um eine 1/4 Umdrehung öffnen.

Während des Einlaufprozesses muss die Motoreinstellung regelmäßig korrigiert werden und eine große Menge Abgasqualm sollte aus dem Resonanzrohr austreten.
FEINSTELLUNG
Eine korrekte Einstellung eines Modellauto Motors erfordert Geduld, Ausdauer und Motorkenntnis.
Kontinuierlicher Umgang und kleine schrittweise Einstellungen tragen dazu bei, Ihre Erfahrungen und Kenntnisse zu erweitern. Glühzündermotoren sind in der Tat schwierig einzustellen, aber wenn Sie anhaltende Probleme haben oder unzufrieden sind, zögern Sie nicht und Fragen Ihren Händler nach Hinweisen und Anregungen.

ACHTUNG: nehmen Sie Einstellungen immer nur an einer Düsennadel gleichzeitig vor. Stellen Sie den Motor mit kleinen schrittweisen Einstellungen ein. Wenn Sie sich der optimalen Leistung nähern, verwenden Sie nur noch ein 1/12 einer Umdrehung, um die Düsennadeln schrittweise einzustellen.
Starten Sie den Motor und warten Sie, bis dieser auf Betriebstemperatur ist. Halten Sie das Modell fest und sicher. Gehen Sie wie folgt vor, um die Düssennadeln einzustellen:
- Um die Hauptdüsennadel einzustellen: öffnen Sie den Vergaser vollständig. Der Motor sollte 80% seiner Leistung erreichen und stabil laufen. Wenn der Motor zu hoch dreht, schließen Sie den Vergaser und öffnen Sie die Hauptdüsennadel jedes Mal um eine 1/4 Umdrehung. Wiederholen Sie den Vorgang bis Sie das gewünschte Resultat erhalten. Anders, wenn der Motor überfettet und einen tiefen Ton hat
(ähnlich eines Viertaktmotors), dann schließen Sie die Hauptdüsennadel, bis das oben genannte Resultat erreicht ist.
- Um das Standgas einzustellen: öffnen und schließen Sie das Vergaserküken. Wenn der Motor ausgeht, schrauben Sie die Standgasschraube hinein, bis der Motor an bleibt. Andererseits, wenn das Standgas zu hoch ist, schrauben Sie die Standgasschraube heraus, bis Sie ein niedriges aber konstantes Standgas erreichen.
- Um den Teillastbereich einzustellen: öffnen Sie den Vergaser vollständig und schließen Sie diesen danach rasch wieder. Wenn der Motor nach dem Schließen des Vergasers für 2-3 Sekunden konstant läuft und danach die Drehzahl abfällt, ist die Teillastdüsennadel zu fett eingestellt. Schrauben Sie die Teillastdüsennadel in kleinen schrittweisen Umdrehungen herein, bis der Motor für ca. 10-20 Sekunden konstant im Stand läuft. Wenn der Motor für 2-3 Sekunden im Standgas konstant läuft und
dann die Drehzahl plötzlich ansteigt, ist die Teillastdüsennadel zu mager eingestellt. Schrauben Sie die Teillastdüsennadel heraus, bis das erwünschte und erwähnte Resultat erreicht ist.

Einstellungen am Standgas können die Einstellung der Teillastdüsenadel verändern. Überprüfen Sie die Einstellung und falls notwendig, wiederholen Sie die genannten Schritte.
FINALE EINSTELLUNG AUF DER RENNSTRECKE
Die finalen Einstellungen müssen auf der endgültigen Rennstrecke vor Ort vorgenommen werden. Wenn die Feineinstellungen sauber ausgeführt worden sind, sind nur noch kleine Anpassungen nötig.
Um die beste Leistung aus Ihrem Motor heraus zu holen, stellen Sie die Hauptdüsennadel durch kleine Schritte ein. Wiederholen Sie diesen Vorgang bis der Motor kraftvoll hochdreht und seine Höchstdrehzahl schnell erreicht. Wenn der theoretisch bestmögliche Einstellpunkt erreicht ist,
empfehlen wir die Hauptdüsennadel eine 1/8 Umdrehung zu öffnen, um den maximalen Temperaturwert etwas anzupassen. Dies verhindert eine zu magere Einstellung und auf die Distanz gesehen eine kürzere Lebenszeit des Motors.
Leistungsverlust und kein sichtbarer Rauch aus dem Schalldämpfer sind ein Zeichen einer schlechten Vergasereinstellung. Wir empfehlen die Geschwindigkeit zu verringern und die Einstellung der Hauptdüsennadel durch weiteres Öffnen dieser mit einer 1/8 Umdrehung anzupassen. Eine saubere Vergasereinstellung führt zu einer großartigen Beschleunigung und produziert einen hohen Ton bei höchster Drehzahl mit anhaltendem Rauchaustritt aus dem Resonanzrohr.

Wenn der Motor ausgeht, beachten Sie bitte, dass auch die Temperatur den Vergaser und dessen Einstellung beeinflusst. Besonders wenn das Standgas zu tief scheint, ist die Einstellung nach ein paar Runden wieder hergestellt wenn die Betriebstemperatur erreicht ist.

Die Anpassung der Vergasereinstellungen hängt von den Wetterbedingungen, der Glühkerze, dem Treibstoff und dem verwendeten Resonanzrohr ab. Jedes Mal, wenn Sie eines dieser Parameter ändern, stellen Sie die Hauptdüsennadel nach. Öffnen Sie diese ¼ Umdrehung und nehmen Sie die finale Einstellung auf der Rennstrecke vor.
MOTOR ABSTELLEN
Um den Motor abzustellen, unterbrechen Sie die Treibstoffzufuhr lassen Sie den Motor im Standgas laufen, bis der Treibstoffvorrat im inneren des Motors vollständig erschöpft ist.

Lassen Sie keinen unverbrannten Treibstoff über längere Zeit im inneren des Motors. Das Nitromethan ist eine chemische Komponente, welche die Korrosion der internen Bauteile verstärkt.
WARTUNG
Rennmotoren sind sehr präzise Maschinen. Korrekte Handhabung und Wartung sind lebensnotwendig für ein langes Motorenleben.
Unsere Garantie deckt keine Beschädigungen oder Defekte ab, die aufgrund mangelnder Wartung entstanden sind. Schauen Sie auf die folgenden Seiten um einen genauen Überblick unserer Garantiebedingungen zu erhalten.
Rennmotoren erreichen Drehzahlen von über 40.000 U/min., dadurch ist die Belastung der sich bewegenden Teile extrem. Wir empfehlen die folgenden Punkte regelmäßig zu prüfen:
- Den Verschleiß der Kurbelwelle und das Spiel zwischen dem Pleuellager und dem Kurbelwellenzapfen;
- Ob die Kompression noch ausreichend vorhanden ist.
Vergleichen Sie diese Punkte mit den Gegebenheiten, die Sie in Ihrem nagelneuen Motor nach dem Einlaufvorgang vorgefunden haben. Für den Fall, dass Sie Zweifel haben die
Beurteilung richtig auszuführen, fragen Sie Ihren Händler nach Hinweisen und Anregungen.
Mechanische Probleme werden oft hervorgerufen durch:
• Schlechte Treibstoffqualität
- Falsch gewarteter oder nicht installierter Luftfilter
- Zu hoher Verschleiß der sich bewegenden Teile
Jeder der oben genannten Punkte benötigt eine permanente Überprüfung und Wartung.
Wenn der Motor unter Wettbewerbsbedingungen verwendet wird, empfehlen wir folgende Teile nach allen 5 Litern Laufleitung zu ersetzen:
- Das Pleuel, da es eines der am meist belasteten Bauteile im Motor ist
• Die Kugellager, da diese höchst empfindlich sind
Um diese Bauteile zu ersetzen sollten Sie einen erfahrenen Modellbauer zu rate ziehen, welcher das dafür notwendige
Fachwissen und die Werkzeuge besitzt. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, sich an Ihren Fachhändler zu wenden.

Mangelnde Wartung führt zu vorzeitigem Verschleiß und Motordefekten.
GARANTIE
Die Garantie umschließt alle Produktionsfehler jeglicher Motorbauteile, welche während des ersten Starts des Motors auftreten. Die Garantie umschließt alle Teile mit der nennenswerten Ausnahme aller Teile, die dem Verschleiß unterliegen und regelmäßig gewartet werden müssen (Pleuel, Kugellager, Kurbelwelle, Silikondichtung).
Der Garantie unterliegen keine Beschädigungen, welche durch falsche oder unsachgemäße Handhabung des Motors oder mangelnde Wartung verursacht werden. Bei
Nichtbeachtung der mit dem Produkt gelieferten Anleitung, der Verwendung von minderwertigem Treibstoff und der Verwendung von nicht original Zubehör können ebenfalls keine Garantieleistungen in Anspruch genommen werden. Die Nichteinhaltung der Prozeduren, dargelegt in dieser Anleitung, befreit den Hersteller von jeglicher Haftung im Fall von Schäden an Objekten oder Personen.
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