EL240 - EL220 - Nähmaschine ELNA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG EL240 - EL220 ELNA
Instruction Manual Mode d'emploi Gebrauchsanleitung
eXplore 220 - 240

WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE
Bei der Benutzung eines elektrischen Geräts sind stets grundlegende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, darunter: Diese Nähmaschine wurde rein für den privaten Gebrauch entwickelt und hergestellt. Lesen Sie vor Inbetriebnahme dieses Geräts alle Anweisungen.
GEFAHR—Befolgen Sie die nachstehenden Anweisungen, um das Risiko eines Stromschlags zu mindern:
- Lassen Sie das Gerät niemals unbeaufsichtigt, wenn es an den Netzstrom angeschlossen ist. Trennen Sie die Maschine nach der Benutzung und vor der Reinigung immer vom Netzstrom.
WARNUNG — Mindern Sie wie folgt das Risiko von Verbrennungen, Bränden, Stromschlag oder Personenverletzungen:
- Lassen Sie es nicht zu, dass die Maschine als Spielzeug benutzt wird. Bei der Benutzung dieser Nähmaschine durch Kinder oder in der Nähe von Kindern ist größte Aufmerksamkeit erforderlich.
- Benutzen Sie diese Maschine ausschließlich für den in dieser Gebrauchsanleitung beschriebenen Zweck. Benutzen Sie ausschließlich Zubehör, das vom Hersteller empfohlen wird. Näheres dazu entnehmen Sie bitte dieser Gebrauchsanleitung.
-
Nehmen Sie diese Nähmaschine niemals in Betrieb, wenn Ihr Stromkabel oder Netzstecker schadhaft ist, wenn sie nicht vorschriftsmäßig funktioniert, wenn sie fallen gelassen oder beschädigt wurde oder in Wasser gefallen ist. Bringen Sie diese Nähmaschine zwecks Überprüfung, Reparaturen und elektrischer und mechanischer. Einstellungen zu Ihrem nächsten Händler oder einem Kundendienstzentrum.
-
Nehmen Sie das Gerät niemals in Betrieb, wenn eine der Luftöffnungen blockiert ist. Sorgen Sie dafür, dass sich in den Ventilationsöffnungen dieser Nähmaschine und des Fußanlassers weder Fusseln noch Staub oder Stoffreste ansammeln.
-
Lassen Sie keine Gegenstände in irgendwelche Öffnungen fallen und versuchen Sie nicht, Gegenstände in Öffnungen zu stecken.
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Benutzen Sie die Maschine nicht im Freien.
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Benutzen Sie diese Maschine nicht in Bereichen, in denen Aerosol-Produkte (Sprühdosen) benutzt oder Sauerstoff zugeführt werden.
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Schalten Sie die Maschine aus, indem Sie alle Betätigungselemente aus "Aus" ("0")stellen und dann den Netzstecker abziehen.
-
Ziehen Sie den Netzstecker nicht ab, indem Sie am Kabel ziehen. Halten Sie zum Abziehen des Netzsteckers den Stecker fest und nicht das Kabel.
-
Halten Sie Ihre Finger von allen beweglichen Teilen fern. Besondere Aufmerksamkeit ist im Bereich der Nähnadel erforderlich.
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Benutzen Sie immer die richtige Stichplatte. Beim Einsatz der falschen Stichplatte kann die Nadel brechen.
-
Benutzen Sie keine verbogenen Nadeln.
-
Der Stoff darf während des Nähens nicht gezogen oder geschoben werden. Die Nadel könnte sich sonst biegen und abbrechen.
-
Schalten Sie diese Nähmaschine aus ("0"), wenn Justierungen im Nadelbereich – wie zum Beispiel Einfädeln und Auswechseln der Nadel, Spulen, Auswechseln des Nähfußes, usw. – vorgenommen werden.
-
Ziehen Sie immer den Netzschalter dieser Nähmaschine ab, wenn Abdeckungen entfernt, Maschinenteile geölt oder andere in diesen Gebrauchsanleitungen aufgeführte Justierungen vorgenommen werden.
BEWAHREN SIE DIESE ANLEITUNG AUF.
Nur für Europa:
Dieses Gerät darf von Kindern ab 8 Jahren und Personen mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder mangelnder Erfahrung und Kenntnissen genutzt werden, wenn sie entsprechend beaufsichtigt werden oder in die sichere Nutzung des Geräts eingewiesen wurden und die möglichen Gefahren kennen. Kinder dürfen das Gerät nicht als Spielzeug verwenden. Reinigung und Wartung dürfen nicht von unbeaufsichtigten Kindern durchgeführt werden.
Für Länder außerhalb Europas (ausgenommen USA und Kanada):
Dieses Gerät ist nicht für die Nutzung durch Personen (einschließlich Kindern) mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder mangelnder Erfahrung und Kenntnissen gedacht, es sei denn, sie werden entsprechend beaufsichtigt oder wurden von einer für ihre Sicherheit zuständigen Person in die Nutzung des Geräts eingewiesen. Kinder müssen ständig beaufsichtigt werden, um zu gewährleisten, dass sie die Nähmaschine nicht als Spielzeug verwenden.

Entsprechend der gesetzlichen Regelungen über das umweltgerechte Entsorgen von Elektro- und Elektronikgeräten, ist dieses Produkt nach Verwendung dem Wertstoffkreislauf zuzuführen. Im Zweifelsfalle wenden Sie sich bitte an den Verkäufer. (Nur innerhalb der EU)
TABLE OF CONTENTS
TEIL I - Wichtigste Maschinenteile und ihre Funktionen
Bezeichnung der Teile 5
Standard-Zubbbehörteile 5
Nähtisch (Zubehörkasten) und Freiarm 7
Masse in Zentimeter 7
Kreisnahtzapfen für Rundnähte 7
Einstellung des Nähfussdrucks 7
Zusatzspiel unter dem Nähfuss 9
Nähfuss abnehmen und anbrngen Anbnehmen: ...... 9
Sohlenhalter anbringen und abnehmen 9
Führungslinien 11
Stoffschieber versenken.... 11
Stichwählknopf 11
Stichlängenwählknopf 13
Feine Einstellung der Stretchstiche 13
Spannungsrad für Stichbreite und
Nadelposition 13
Rückwärtshebel 13
Fadenspannungsrad 15
TEIL II - Vorbereiten der Maschine
Wahl von Nadel und Faden 17
Nadel auswechseln 19
Begriffsbestimmung der Nadel 19-21
Anschliessen der Maschine ans Stromnetz 23
Fussanlasser und Nähgeschwindigkeit 25
Spulenkapsel herausnehmen 25
Spulenträgerstifte 25
Aufspulen des Spülchens 27
Spülchen einsetzen 29
Einfädeln der Maschine 31
Nadeleinfädler....31
Unterfaden heraufziehen 33
TEIL III - Grundregeln für das Nähen
Ablesen der Einstellungsinformationen der Maschine . 35
Wahl des Nähfüsschens 35
Geradstich 37
Eine Naht beginnen 37
Eine Naht beenden 37
Nährichtung ändern 37
Kräuseln 39
Reissverschlüsse einnähen 41 -43
Biesen 45
Saum mit Doppelnadel (Sonderzubehör) 47
Zickzack-Naht 47
Umschlingen 47
Rollsaum 49
Anwendung des Kordonstichs 49
Spezialzickzack 51
Einen Riss reparieren 51
Elastischer Blindsaum oder Blindsaum in gewobenem
Stoff 53
Muschelsaum 55
Kästchenstich 55
Picotstich 57
Automatische Knopflöcher (nur 240) .....59-61
4-Stufen Knopflöcher (nur 220 ) 63
Mit Bändchen verstärkte Knopflöcher 65
Knöpfe annähen 67
TEIL IV - Stretch-Stiche
Dreifachnaht 69
Dekorative Stretch-Stiche 69
Wabenstich 71
Superstretch-Stich 73
Doppelter Overlock Stich 73
TEIL V - Kordonstiche
Festons 75
TEIL VI - Unterhalt der Maschine
Reinigung von Spülchenkapsel und Greifer 77
Reinigung des Stoffschiebers 79
Ölen der Maschine 79
KLEINE STOERUNGEN 82
Alphabetisches Inhaltsverzeichniis ..... 85
Bemerkung: in dieser Gebrauchsanweisung beschriebenen Informationen treten ab Datum der Druckausgabe in Kraft. Elna behaltet sich das Recht vor, Änderungen der technischen
Daten vorzunehmen und, wenn nötig, diese auf den neuesten Stand zu bringen.

SECTION 1
Wichtigste Maschinenteile und ihre Funktionen
Bezeichnung der Teile
-
Nähtisch (Zubehörkasten)
-
Masse in Zentimeter
-
Greiferdeckel
-
Stichplatte
-
Kreiszapfen für Kreisnaht-Einsatzlöcher
-
Nähfuss
-
Nähfussauslösungsknopf
-
Nadeleinfädler
-
Fadenabschneider
-
Frontplatte
-
Nähfussdruck-Einstellung
-
Fadenspannungsrad
-
Fadengeber
-
Fadenführung
-
Spulerfadenführung
-
Stichmusterwählknopf
-
Spulenträgerstifte
-
Spuler
-
Spulerstop
-
Stichlängenknopf
-
Spannungsrad Stichbreite und Nadelposition
-
Rückwärtshebel
-
Tragegriff
-
Knopflochhebel (nur Mod. 240)
-
Nähfusshebel
-
Freiarm
-
Nadelklemmschraube
-
Anschluss-Sockel
-
An/Aus-Schalter
-
Schwungrad (immer gegen sich gedreht)
Standard-Zubehörteile
-
Metallfuss
-
Kordonstichsohle (nur für Mod. 240)
-
Reissverschluss-Sohle
-
Blindsaumsohle
-
R. Automatische Knopflochsohle (nur für 240)
-
Sohle für 4-Stufen Knopflöcher (nur für 220)
-
Nadeln
-
Spulen (im ganzen 4)
-
Schnell-Auftrenner
-
Schraubenzieher, klein und gross
-
Fussanlasser
-
Schutzhülle

Nähtisch (Zubehörkasten) und Freiarm
Nähtisch
Der Nähtisch ist hauptsächlich für Arbeiten mit grossen Stoffvolumen vorgesehen. Er kann ganz einfach weggezogen werden um über den Freiarm zu verfügen.
Freiarmnähen wird angebracht, wenn rund genäht werden muss, wie z.B. bei Ärmeln, Taillenbänder oder Hosenbeinen; auch ideal zum Stopfen von Socken und zum Flicken von Knie- oder Ellbogen-teile etc.
Den Nähtisch am äussersten Ende der Maschine herausziehen, wie abgebildet.
Den Nähtisch an die Maschine drücken bis er einrastet.
Zubehörkasten
Der Nähtisch dient ebenfalls dazu die Zubehörteile zu versorgen. Das Fach öffnen um die Platz-Kapazität zu entdecken.
Befinden sich am unteren Teil, an der Vorderseite der Maschine; ein praktisches Hilfsmittel um schnell an der Stelle etwas zu messen.
Kreisnahtzapfen für Rundnähte (Sonderzubehör)
Auf dem Ausziehtisch sind Löcher im Abstand von 1cm. angebracht. Diese Löcher dienen zum Nähen von Rundnähten oder Festons.
Einstellung des Nähfussdrucks
Das Einstellrad für den Nähfussdruck für normale Näharbeiten auf "2" einstellen.
Je nach Gewicht des Stoffes, muss der Druck erhöht (obere Zahl) oder reduziert (untere Zahl) werden.

Zusatzspiel unter dem Nähfuss
Der Nähfuss kann über seine normale obere Stellung hinaus angehoben werden, um ihn abzunehmen oder um dickere Stoffe zu nähen. Den Nähfusshebel über seine normale Stellung hinaus nach oben heben.
Nähfuss abnehmen und anbringen Abnehmen:
Das Schwungrad gegen sich drehen bis die Nadel hochsteht.
Nähfuss hochstellen.
Auf den Nähfussauslösungshebel drücken; der Nähfuss fällt automatisch heraus.
Fixer le pied :
Den Nähfuss so hinlegen, dass der Stift genau unter der Rille am Halter liegt. Halter nach unten bewegen um den Nähfuss zu befestigen.
Sohlenhalter anbringen und abnehmen
Nähfuss hochstellen.
Um den Sohlenhalter abzunehmen, mit dem Schraubenzieher die Schraube gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Um ihn anzubringen, den Sohlenhalter in die Stoffdrückerstange einsetzen. Den Nähfuss nach unten stellen. Die Schraube im Uhrzeigersinn anziehen.

Die Linien auf der Stichplatte dienen zum Abmessen der Nahtbreite.
Die Zahl gibt die Distanz zwischen der Position der zentralen Nadel und der Führungslinie an.
Die vorderen Zahlen geben die Distanz in Millimeter an, die hinteren in Inches.
Stoffschieber versenken
Für normale Näharbeiten muss der Stoffschieber immer angehoben sein. Für bestimmte Nähtechniken wie Freihandsticken, Annähen von Knöpfen, usw., muss der Stoffschieber versenkt werden.
Den Nähtisch abnehmen und den Greiferdeckel offnen. Den Hebel nach unten senken bis er sich in der richtigen Stellung befindet.
Nach Beendigung der Näharbeit, den Hebel des Stoffschiebers nach unten ziehen und nach links gleiten bis er einrastet. Das Schwungrad von Hand drehen um den Stoffschieber hochzuheben.
Stichmusterwählknopf
Bevor ein Stich gewählt wird, muss die Nadel in oberer Position stehen. Das Schwungrad gegen sich drehen um die Nadel hochzuheben.
Die Stichmusterwähl- und Stichlängenknöpfe drehen um einen Stich zu wählen.
Den Stichlängenknopf zwischen 0 und 4 einstellen um Zugang zu den Stichen B, 1-10 (240) und B, 1-6 (220) zu haben.
Den Stichlängenknopf auf “+S.S.-” einstellen um Zugang zu den Stretchstichen 12-22 (240) und C, 7-12 (220) zu haben.

Stichlängenwählknopf
Den Stichlängenknopf drehen. Je niedriger die Zahl, desto kleiner der Stich. Je höher die Zahl, desto länger der Stich.
Ein Spielraum der Länge ist für jeden Stich zu empfehlen.
Feine Einstellung der Stretchstiche
Falls der Stretchstich nicht als korrekt erachtet wird, ist es möglich diesen anzupassen.
Wenn die Stiche zu kurz sind, drehen Sie den Knopf gegen das Zeichen “+” um die Länge zu vergrössern.
Wenn die Stiche zu lang sind, drehen Sie den Knopf gegen das Zeichen “—” um die Länge zu verkürzen.
Spannungsrad für Stichbreite/Nadelposition
Bevor Änderungen der Stichbreite vorgenommen werden, muss sich die Nadel in oberster Stellung befinden. Drehen Sie das Schwungrad gegen sich. Je niedriger die Zahl, desto schmäler ist der Stich.
Je höher die Zahl, desto breiter ist der Stich. Bei dieser Maschine beträgt die maximale Stichbreite 5 mm.
Es besteht die Möglichkeit, verschiedene Nadel-Positionen zu wählen um gerade Stiche und die Dreifachnaht zu nähen.
- Nadelposition in der Mitte - das Spannungsrad zwischen 3 und 5 einstellen.
- Nadelposition links - das Spannungsrad zwischen 3 und 0,0 (befindet sich ganz links) einstellen.
Rückwärtshebel
Die Maschine näht rückwärts, solange der Rückwärtshebel nach unten gedrückt wird.

Für eine gerade Naht müssen sich der Faden der Nadel und der Faden der Spulenkapsel in der Mitte zwischen den beiden Lagen der Stoffe kreuzen.
Es genügt, die Naht gut zu verfolgen um zu sehen ob nicht ein Abstand zwischen dem oberen und dem unteren Faden vorhanden ist: die Stiche sind glatt und regelmässig.
Die Nadelfadenspannung ist unter dieser Berücksichtigung einzustellen : je höher die eingestellte Zahl, desto straffer der Faden.
In gewissen Fällen, kann man die Nadelfadenspannung ändern.
- Schwere oder dicke Stoffe
- Um mehrere Stofflagen gleichzeitig zu nähen.
- Um eine spezielle Naht zu erreichen, in welcher die Fäden sich in der Mitte des Stoffes nicht kreuzen dürfen.
• Die Spannung ist zu straff
Der Faden der Spulenkapsel wird ersichtlich und bildet Schlingen auf der Oberseite des Stoffes.
Das Spannungsrad auf eine niedrigere Zahl drehen um die Nadelfadenspannung zu lockern.
• Die Spannung ist zu locker
Der Faden der Spulenkapsel wird ersichtlich und bildet Schlingen auf der Rückseite des Stoffes. Das Spannungsrad auf eine höhere Zahl drehen um die Nadelfadenspannung zu straffen.
- Einstellung der Spannung für Zickzack-Naht und Stickereien
Beim Nähen von Zickzack oder einem Kordonstich sollte der obere Faden etwas weniger gespannt sein und auf der Rückseite des Stoffes leicht ersichtlich sein.
SECTION II
Vorbereitung der Maschine
| Gewicht | Stoffe | Nadelart | Nadelgrösse |
| Sehr leicht | Chffon, Feinspitze, Organdy | Universal Kugelspitze | 9 (65)9 (65) |
| Leicht | Batist, Linon, ChinaKrepp, Filet, Taschentuch-Stoff, Krepp, Taft, Satin | Stretch Universal | 11 (75)11 (75)12 (80) |
| Einfache Strickwaren, Jersey, Badekleider, Trikot | Stretch Kugelspitze | 11 (75)11 (74) | |
| Leder, Wildleder | Ledernadel | 11 (75) | |
| Mittel | Flanell, Samt, Velvet, Kordsamt, Leinen, Gabardine, Wolle, Frottee, grobes Leinen | Kugelspitze | 14 (90) |
| Doppelflächige StrickGewebe, Stretchsamt, Stretchfrottee, dicker Wollstoff | Ledernadel | 14 (90) | |
| Leather, Vinyl, Suede | Ueansnadel | 14 (90) | |
| Schwer | Jeansstoff, Segeltuch, Matratzentuch | Ueansnadel | 16 (100) |
| Ueberzugsstoffe, PolarFaserstoff, Möbel- und Vorhangstoffe | Universal | 16 (100) | |
| Leder, Wildleder | Ledernadel | 16 (100) | |
| Sehr schwer | Schwere Leinenstoffe, Möbel-und Dekostoffe | Universal | 18 (110) |
| Absteppen von Spezial-Versäuberungsarbeiten | Abstepp-Nadel | 11 (75)14 (90) |
Wahl von Nadel und Faden
Es existieren viele verschiedene Stoffe, Fäden und Nadeln. Wichtig ist, dass alle drei Faktoren aufeinander abgestimmt sind.
Es muss immer Faden von guter Qualität gekauft werden. Er muss solide, glatt und von gleichmässiger Dicke sein. Denselben Faden als Oberund Unterfaden verwenden. Den Faden und die Nadelgrösse immer an einem Reststück des Stoffes ausprobieren.
In der Regel werden feine Fäden (je höher ist die Nummer, desto feiner ist der Faden) und feine Nadeln
(je kleiner ist die Nummer, desto feiner ist die Nadel) für leichte Stoffe und die größeren Fäden und dickeren Nadeln für schwere Stoffe verwendet. Beim Nähmaschinenhändler sind zahlreiche Spezialnadeln erhältlich.
Die Nadeln sind regelmässig zu kontrollieren und auszuwechseln, wenn diese verbogen oder gebrochen sind. Eine defekte Nadel kann Risse in Seide oder in leichten Stoffen verursachen und in Stricksachen Laufmaschen auslösen.

Die Maschine ausschalten. Das Schwungrad gegen sich drehen bis die Nadel hochsteht. Den Nähfuss senken.
Die Klemmschraube der Nadel lockern und gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Die Nadel aus der Nadelklemme nehmen. Die neue Nadel so hoch wie möglich in die Klemme einführen, flache Seite nach hinten.
Die Klemmschraube gut zuschrauben.
Um festzustellen, ob eine Nadel defekt ist, die flache Seite der Nadel auf eine ebene Fläche legen (Stichplatte, Glasplatte, usw.). Der Hohlraum zwischen der Nadel und der Unterlage muss gleichmäßig sein.
Nie verbogene oder gebrochene Nadeln verwenden, welche Stiche auslassen oder den Faden zerreissen können. Eine defekte Nadel kann Stoffe beschädigen.
Immer Nadeln von guter Qualität kaufen und diese oft auswechseln.
Begriffsbestimmung der Nadel
Die Illustration zeigt die wichtigsten Elemente einer Nähmaschinen-Nadel
- Rumpf
- Stift
- Lange Furche (runde Seite der Nadel)
- Kurze Furche (flache Seite der Nadel)
- Öhr
- Spitze

Universal - eine Nadel für jeden Gebrauch zum Nähen der meisten Stoffe und Strickwaren. Ihre Maschine ist mit einer Universal-Nadel 14/90 ausgestattet.
Kugelspitze – Die Spitze schiebt die Fasern beiseite; somit wird verhindert, dass der Stoff zerreisst. Sie ist für Strickwaren zu empfehlen. Nicht für Stickereien geeignet.
Jeans - Das spitze Nadelende durchdringt dichte Stoffe, sowie Jeansstoff und grobes Leinen.
Stretch - hauptsächlich entwickelt um zu vermeiden, dass die Stiche bei sehr feinen oder synthetischen Stoffen und elastischem Jersey (Badekleider) überspringen.
Leder - Die scharfe Spitze stanzt kleine Löcher in das Leder oder Wildleder.
Absteppen - Die Extremität ist besonders spitzig und dringt in mehrere Lagen von Stoff ein. Die Öhre und die Furche, beide mit grossem Schliff, erlauben das Absteppen mit einem schweren Faden.
Zwillings-Doppelnaht - 2 Nadeln aneinander auf einer querliegenden Stange teilen sich denselben Stift. Zum Nähen von zwei Reihen von parallelen Stichen. Erhältlich in Universal und Kugelspitze.

Anschliessen der Maschine ans Stromnetz
Ihre Maschine ist mit einem abnehmbaren elektrischen Kabel ausgestattet. Vor dem Anschliessen der Maschine prüfen, ob die auf der Maschine angegebene Spannung Ihrem Stromnetz entspricht.
Achten Sie darauf, dass der Hauptschalter auf Position "OFF" (AUS) steht. Das Kabel zuerst an die Maschine und dann ans Stromnetz anschliessen.
Nun kann die Maschine eingeschaltet werden.
Pour votre sécurité
Benützen Sie keine Kabelverlängerungen oder elektrische Adapter.
Die Stecker nicht mit feuchten Händen berühren.
Die Maschine immer ausschalten oder Stecker herausziehen :
- wenn sie nicht benützt wird.
- um sie zu reinigen.
- bevor Teile, z.B. Nadel, Nähfuss oder Stichplatte befestigt werden.
- vor dem Einfädeln der Maschine oder Einlegen der Spulenkapsel.
Nichts auf den Fussanlasser stellen.
Keine schweren Gegenstände auf die Kabel legen. Diese vor Wärme schützen. Keine beschädigten Kabel benützen. Defekte Kabel müssen sofort repariert werden.
Immer auf die Nähzone achten, wenn die Maschine in Betrieb ist. Halten Sie die Finger fern von den beweglichen Teilen, z.B. Fadenhebel, Schwungrad oder Nadel.



Fussanlasser und Nähgeschwindigkeit
Die Nähgeschwindigkeit hängt davon ab, wie fest man auf den Fussanlasser drückt. Je stärker der Druck, desto schneller läuft die Maschine.
WICHTIG: Vor der ersten Benützung, einen Stoffresten unter den Nähfuss legen und die Maschine einige Minuten lang ohne Faden laufen lassen. Eventuell ausgelaufenes Öl wegwischen.
Enlever la capsule
Spulenkapsel herausnehmen
Den Nähtisch und den Greiferdeckel wegnehmen.
Das Schwungrad von Hand gegen sich drehen um die Nadel hochzustellen. Spülchenkapsel herausnehmen, indem man am Kipphebel zieht.
Den Kipphebel loslassen. Das Spülchen aus der Kapsel nehmen.
Tiges porte-bobine
Den oder die Spulenträgerstift(e) herausziehen, um die Fadenspule einzusetzen. Beim Transport oder Versorgen der Maschine, den oder die Trägerstift(e) nach unten drücken.
BEMERKUNG : Wenn sich der Faden unter dem Stift A befindet diesen, laut Abbildung, durch das Loch B ziehen.

Aufspulen des Spülchens
-
Das Schwungrad gegen sich ziehen, damit die Nadel sich nicht heben und nicht senken kann.
-
Die Spule auf den Spulenträgerstift setzen und den Faden, wie abgebildet, einführen. Den Faden um die Spulerfadenführung herum ziehen.
-
Den Faden von innen nach aussen durch den Schlitz der Spulenkapsel ziehen. Das Spülchen auf den Ansteckstift des Spulers setzen.
-
Den Ansteckstift des Spulers nach rechts drücken.
-
Das freie Fadenende festhalten und den Fussanlasser drücken. Nach den ersten Umdrehungen die Maschine anhalten und das Fadenende am Spülchenloch abschneiden.
-
Dann wieder auf den Fussanlasser drücken, bis das Spülchen voll ist. Den Spuleransteckstift nach links drücken und den Faden abschneiden.
-
Das Schwungrad zurück drücken (solange das Schwungrad sich nicht in seiner Position befindet, kann die Nadel weder nach oben noch nach unten gezogen werden).
①

-
Das Spülchen in die Spülchenkapsel einlegen. Darauf achten, dass der Faden sich wie auf der Abbildung abwickelt.
-
Den Faden durch den Schlitz der Spülchenkapsel ziehen.
-
Den Faden unter der Spannfeder hindurch in die Öffnung ziehen.
Etwa 15 cm. Faden herausziehen.
- Den Kipphebel an der Spülchenkapsel herausziehen.
Spülchenkapsel einsetzen und prüfen, ob der Vorsprung in die Aussparung der Greiferbahn passt.
Den Greiferdeckel schliessen.

Einfädeln der Maschine
Das Schwungrad gegen sich drehen um die Nadel hochzustellen.
Den Nähfuss anheben.
- Den Faden unter der Fadenführung durchziehen.
- Dann den Faden nach unten in den rechten Schlitz führen und ihn bis zum Greifer weiterziehen.
- Den Faden kräftig von rechts nach links über den Fadengeber und nach unten in die Öse des Fadengebers ziehen.
- Den Faden nach unten hinter die untere Fadenführung ziehen.
- Den Faden nach unten hinter die Fadenführung der Nadelstange ziehen.
- Die Nadel von vorne nach hinten einfädeln oder die Nadeleinfädler benutzen.
Enfile-aiguille
-
Bringen Sie die Nadel in ihre höchste Stellung. Ziehen Sie den Nadeleinfädler ganz nach unten.
-
Drehen Sie den Knopf in Pfeilrichtung gemäß Abbildung, um den Haken in das Nadelöhr zu führen. Führen Sie den Faden um die Fadenführung und unter den Haken durch.
-
Drehen Sie den Knopf in Pfeilrichtung (siehe Abbildung) und die Fadenschlinge durch die Nadel. Lassen Sie den Nadeleinfädler sanft nach oben bewegen, so dass die Fadenschlinge nach oben gezogen wird.
-
Ziehen Sie den Faden durch das Nadelöhr.
* Der Nadeleinfädler kann mit Nadeln der Stärke Nr. 75 bis Nr. 100 oder mit einer Nadel mit blauem Kopf (blue tip) verwendet werden. Garnstärken 50 bis 90 werden empfohlen.
①

Unterfaden heraufziehen
- Das Schwungrad gegen sich drehen bis die Nadel in der Maschine versinkt. Weiter drehen bis die Nadel nach oben kommt und der Hebel in höchster Position steht.
Gleichzeitig den Nadelfaden und die Schlaufe des Unterfadens hochziehen.
-
Faire passer 10 cm des deux fils vers l'arrière, sous le pied à coudre.
-
10 cm von beiden Fäden unter dem Nähfuss hindurch nach hinten ziehen.
①

②

③

④

⑤







SECTION III
Sewing Basics
Grundregeln für das Nähen
Ablesen der Einstellungsinformationen der Maschine
Stichmusterwählknopf einstellen
① Den Stichwählknopf auf den geraden Stich einstellen.
Stichlänge einstellen
② Den Stichlängenknopf je nach Schwere des Stoffes einstellen (siehe Seite 37).
Fadenspannungsrad einstellen
③ Fadenspannung auf 4 einstellen. Die Spannung je nach Qualität des Stoffes, des Fadens und der Anzahl der Stofflagen ändern.
Spannungsrad Stichbreite/Nadelposition einstellen
④ Das Spannungsrad Stichbreite/Nadelposition auf 5 für zentrale Nadelposition und auf O für linke Nadelposition einstellen.
Wahl des Nähfüsschens
⑤ Um beste Resultate zu erzielen, den auf der Abbildung gezeigten Fuss verwenden.
Metall-Fuss - wird hauptsächlich für gerade Stiche oder Zickzack über 1.0. angewendet.
Kordonstich-Fuss (nur Modell 240)
- die Furche unter dem Fuss wurde speziell für dichte Stiche konzipiert. Ideal für Kordon- und Dekostiche.
Reissverschluss-Fuss – Zum Einnähen von Reissverschlüssen um zu vermeiden, dass der Fuss die obere Reissverschlussschleife überreitet.
Blindsaum-Fuss - Dank dem einstellbaren Führer, erfasst die Nadel nur eine oder zwei Fasern des Saums.
R: Fuss für automatische Knopflöcher (nur Modell 240) - Den Knopf in den Fuss legen. Die Maschine näht automatisch die passende Grösse des Knopflochs.
Fuss für 4-Stufen Knopflöcher (nur Modell 220) - Die Massangaben auf dem Fuss benützen um die gewünschte Grösse des Knopflochs zu erzielen.




Den Geradstich benützt man in gewebten Stoffen. Mit diesem Stich kann man auch kräuseln, heften, einen Reissverschluss einnähen, Biesen, Rollsäume und Säume mit Zwillingsnadeln nähen.
Bemerkung: Die Stichlänge für feine Stoffe zwischen 1,5 und 2,5 einstellen, für mittelschwere Stoffe zwischen 2.0 und 3.0 und für schwere Stoffe zwischen 3.0 und 4.0.
Eine Naht beginnen
Den Nähfuss anheben und den Stoffrand auf eine der Führungslinien auf der Stichplatte ausrichten. Die Nadel da in den Stoff senken, wo man mit dem Nähen beginnen soll.
Die Fäden unter dem Nähfuss nach hinten ziehen und den Nähfuss senken. Den Fussanlasser drücken.
Den Stoff sanft an der Führungslinie entlang führen, so dass er von selbst geschoben wird.
Eine Naht beenden
Zum Vernähen der Fäden am Ende einer Naht den Rückwärtshebel drücken und in gedrückter Stellung einige Stiche nähen.
Den Nähfuss anheben. Die Nadel mit dem Schwungrad hochstellen bevor der Stoff bewegt wird.
Den Stoff von der Maschine nehmen und dabei die Fäden nach hinten ziehen und mit dem Fadenabschneider abschneiden. (Die Fäden werden auf die richtige Länge für die nächste Naht abgeschnitten.)
Mit dem Nähen anfangen und an der Stelle anhalten wo in eine andere Richtung genäht werden soll. Die Nadel, mit Hilfe des Schwungrads, in den Stoff senken.
Den Nähfuss hochstellen.
Den Stoff um die Nadel herum drehen um die Nährichtung zu ändern. Den Nähfuss senken und weiternähen.

Gathering
Mit den Kräusel- oder Bauschfalten kann eine gleichmässige Fülle auf einem Stück Stoff mit ganz kleinen Falten verteilt werden. Die Kräuselfalten werden auf zwei parallelen Reihen, die Bauschfalten auf drei oder mehr ausgearbeitet. Die besten Resultate erzielt man mit leichten bis mittleren Stoffen.
Die Spannung auf 2.0 - 4.0 vermindern.
Die Stichlänge auf 4 erhöhen.
Zwei parallele Nahtreihen nähen. Die erste Naht der Stoffkante entlang, mit dem Nähfuss als Führung. Die zweite Naht, parallel zur ersten Naht wieder mit dem Nähfuss als Führung. Am Anfang und Ende jeder Reihe lange Fadenende überstehen lassen.
An beiden Seiten des Stoffes gleichzeitig an den Spülchenfäden ziehen bis die gewünschte Kräuselung erreicht ist.
Die Fadenende auf beiden Seiten verknoten und die Falten gleichmäßig verteilen.
Die Maschine wieder normal auf den Geradstich einstellen. (Siehe Seite 37).
Eine Naht zwischen zwei Nahtreihen nähen um die Kräuselung zu sichern.
oder
den gekräuselten Stoff auf einen flachen Stoff legen und beide Stofflagen direkt über der zweiten Kräuselnahrt zusammennähen.


Reissverschlüsse einnähen
• Verdeckter Reissverschluss
Die verdeckten Reissverschlüsse werden hauptsächlich in die Naht von Röcken oder Hosen eingesetzt.
Den Fusshalter abnehmen und die ReissverschlussSohle anbringen.
- Zum Nähen der linken Seite des Reissverschlusses, die Regulierungsschraube lockern, dann die Reissverschluss-Sohle rechts von der Nadel befestigen und die Schraube wieder anziehen.
- Zum Nähen der rechten Seite des Reissverschlusses, die Regulierungsschraube lockern, dann die Reissverschluss-Sohle links von der Nadel befestigen und die Schraube wieder anziehen.
• Vorbereitung des Stoffes
1 cm. mehr als die Länge des Reissverschlusses hinzufügen. Dieses Mass einhalten und die Oeffnung für den Reissverschluss aufzeichnen.
Die beiden Stoffe, rechte Seite gegen rechte Seite aneinanderlegen und unterhalb der Stelle nähen wo der Reissverschluss eingesetzt wird. (Nicht vergessen, unterhalb des Reissverschlussansatzes einige Stiche rückwärts zu nähen).
Die Stichlänge auf 4 vergrössern und die Reissverschlussöffnung heften. Die Naht flach bügeln.
Die Stichlänge auf 2,5 verkürzen und die Fadenspannung auf 4 erhöhen. Unter der Stoffreserve an der rechten Seite falten um 3 mm mehr zu gewinnen, dann das Reissverschlussband unter diesen Hohlraum legen und mit Stecknadeln befestigen.

Die Reissverschluss-Sohle links von der Nadel anbringen. Den Stoff mit dem Reissverschlussband zusammennähen.
Kurz bevor die Reissverschluss-Sohle den Schieber des Reissverschlusses erreicht, mit dem Nähen aufhören. Die Nadel leicht in den Stoff senken. Den Nähfuss anheben und den Reissverschluss öffnen. Den Nähfuss senken und die Naht beenden. Den Reissverschluss schliessen und den Stoff mit der rechten Seite nach oben flach legen.
Die Stichlänge auf 4 einstellen und die Stoffreserve und das Reissverschlussband heften.
Die Stichlänge wieder auf 2,5 einstellen.
Die Reissverschluss-Sohle jetzt rechts von der Nadel anbringen. Mit dem Rand der Reissverschluss-Sohle an den Zähnen entlang durch den Stoff und das Reissverschlussband nähen. Etwa 5 cm (2") vor dem oberen Ende des Reissverschlusses anhalten.
Die Nadel leicht in den Stoff senken. Den Nähfuss anheben, die Heftfäden entfernen und den Reissverschluss öffnen. Den Nähfuss senken und die Naht beenden. Darauf achten, dass die Falte schön glatt liegt.

Es ist ratsam Biesen anzubringen, bevor die Teile des Schnittmusters endgültig im Stoff zugeschnitten werden.
- Utiliser un marqueur lavable pour dessiner les lignes sur la face endroit du tissu.
- Plier le tissu sur la première ligne, envers contre envers.
- Poser le bord replié contre le guide du pied ourlet invisible. Piquer l'aiguille dans le tissu. Choisir la largeur des nervures et déplacer la molette de réglage en fonction de la dimension choisie.
- Coudre en utilisant le pied comme guide du bord replié.
-
Coudre toutes les nervures. Retirer les lignes effectuées au marqueur avant de repasser les nervures sur un côté.
-
Benützen Sie waschbare Textilstifte um die Linien für die Biesen auf der rechten Seite des Stoffes aufzuzeichnen.
- Den Stoff auf der ersten Linie falten, linke gegen linke Seite.
- Der gefaltete Rand gegen die Führung der Blindsaumsohle legen. Die Nadel in den Stoff senken. Die Breite der Biesen wählen und das Spannungsrad der gewünschten Dimension entsprechend drehen.
- Den gefalteten Rand mit Führung des Nähfusses nähen.
- Alle Biesen nähen. Die eingezeichneten Linien entfernen, bevor die Biesen auf der einen Seite gebügelt werden.

Twin Needle Hem (optional needle)
Saum mit Doppelnaht (Nadel als Sonderzubehör)
Ganz einfach und schnell; der Saum mit Doppelnadel wird hauptsächlich für sehr dehnbare Stoffe empfohlen. Bei Strickkleidern, darauf achten, eine Doppelnadel zu benützen.
Die Maschine ausschalten, bevor die Doppelnadel eingesetzt wird.
Zum Einfädeln der Maschine, gleiche Vorgehungsweise wie für einen einzelnen Faden (Seite 31), indem man beide Spulenträgerstifte benützt. Einen Faden nach unten hinter jede Fadenführung der Nadelstange ziehen (A).
Jede Nadel von vorne nach hinten einfädeln.
Die gewünschte Länge des Saums falten und mit der Doppelnadel absteppen. Sorgfältig den überflüssigen Stoff anhand einer gut geschliffenen Schere abschneiden. Es handelt sich um eine ausgezeichnete Methode für Strickwaren, da der Saum mit dem Spulenkapselfaden gewonnene
Zickzack dehnbar wird. Die Doppelnadel entfernen. Die Maschine wieder zum Nähen mit einer einzelnen Nadel einstellen.
Zickzack-Naht
Der Zickzack ist ein vielfältiger Stich. Es genügt, die Breite und die Länge einzustellen. Dieser Stich ist für Kantenversäuberung, gerade Säume, Knöpfe annähen oder für Kordonstiche anzuwenden.
Umschlingen
Den Zickzackstich benützt man um Kanten zu ver säubern, damit der Stoff nicht ausfranst. Die Naht zur Versäuberung der Stoffkanten nennt man "Umschlingen".
Den Stoffrand an die Metallführung der Sohle legen.

Whip and Roll Hem
(Model 220 – optional foot)
(Modell 220 - Fuss als Sonderzubehör)
Mit dieser Technik, nur in leichten Stoffen anzuwenden, erreicht man schöne Rüschenund Kräusel-Saumabschlüsse.
- Le bord du tissu doit être propre, sanseffilochage.
-
Étendre le bord du tissu au milieu du pied. Commencer lentement la couture, le zigzag prendre bord du tissu à gauche, s'écartant du bord nuà droite. Le tissu s'enroule automatiquement sousle point.
-
Die Stoffkante muss sauber und nicht ausgefranst sein.
- Die Stoffkante an der Mitte des Fusses anlegen. Langsam mit dem Nähen beginnen. Der Zickzack erfasst den Stoff der linken Seite und wendet sich von der entblössten Kante rechts ab. Der Stoff kräuselt sich automatisch unter dem Stich.
Anwendung des Kordonstichs (Modell 220 - Fuss als Sonderzubehör)
Der Zickzackstich wird hauptsächlich für Aufnäharbeiten, Monogramme und zum Sticken von Blütenstielen- und -blättern angewendet. (Der Kordonstich ist ein kurzer Zickzackstich). Die besten Resultate werden mit 100%igen Baumwoll-, Kunstseiden- oder Seidenfäden erzielt.
- Entoiler le tissu pour que le point se formecorrectement.
-
Préparer l'application
-
Entoiler l'envers des tissus fins
- Découper la forme de l'application et la poser surle tissu de base.
- Coudre de sorte que l'aiguille pique au bord del'application.
-
En arrivant à l'emplacement où vous souhaiteztourner, piquer l'aiguille dans le tissu, lever le piedà coudre, tourner le tissu, baisser le pied àcoudre et continuer la couture.
-
Den Stoff verstärken, um eine schöne Stichbildung zu erhalten.
• Vorbereitung des Applizierens -
Bei leichten Stoffen, die linke Stoffseite verstärken.
- Die zu applizierende Form ausschneiden und auf dem Stoff befestigen.
- So nähen, dass die Nadel an Rand der Applikation einsticht.
- An der Stelle, wo gedreht werden muss, die Nadel in den Stoff senken, den Nähfuss abheben, den Stoff umdrehen, den Nähfuss senken und weiternähen.

3-Step Zigzag
Spezialzickzack (oder manchmal Mehrfachzickzack genannt) wird zum Versäubern der Stoffkanten angewendet. Er ergibt eine flachere Kantenversäuberung als der gewöhnliche Zickzackstich. Eignet sich auch sehr gut zum Flicken von Stoffrissen.
Den Stoff unter den Nähfuss legen, so dass die Nadel an der rechten Seite des Stoffes einsticht oder, Stoffüberschuss abschneiden.
- Réparer un accroc
- Einen Riss reparieren
Gleichzeitig die zerrissenen Teile aneinander legen und auf der Rückseite des Stoffes ein Verstärkungsstück, etwas grösser als der zerrissene Teil, auflegen.
Zuerst über dem Riss nähen; dann in der Mitte indem die Ränder zusammengehalten werden. Gleich nach dem Rissende mit Nähen aufhören. Je nach Schaden, 2 oder 3 Mal nähen.






Elastischer Blindsaum (#3) oder Blindsaum in gewobenem Stoff (#4) (nur Modell 240)
Blindsäume können in Stretch oder in gewobenem Stoff genäht werden.
Elna hat den elastischen Blindsaum im 1952 erfunden.
Die Saumkante mit einem Zickzack- oder Spezialzickzackstich versäubern. Den Saum falten und bügeln. Das Kleidungsstück wieder auf die rechte Seite falten und 6.5 - 10 mm Stoff nach rechts überstehen lassen.
Den Nähfuss senken. Die Klemmschraube lockern und den Blindsaumfuss zwischen die Schraube und den Fusshalter einsetzen. Schraube anziehen und den Nähfuss heben.
Den Stoff so auflegen, dass die gefaltete Kante sich an der linken Seite der Führung befindet. Den Nähfuss senken. Darauf achten, dass nur der breiteste Zickzack eine oder zwei Fasern der Falte erfasst.

Shell Tuck
(Model 220 – optional foot)
Muschelsaum (Modell 220 - Fuss als Sonderzubehör)
Ein hübscher Saumabschluss für Lingerie- und Trikotstoffe.
Ist ebenfalls für dekoratives Nähen geeignet, indem mehrere Stichlagen genäht werden.
Leichte Stoffe wie z.B. Jersey verwenden. Den Stoff falten und auf der Schräglinie nähen. Die gewünschte Stichbreite und Stichlänge einstellen und, wenn nötig, den Oberfaden etwas straffer einstellen. Die Nadel muss rechts vom Stoff in den Leerraum stechen und eine Falte bilden.
Wenn mehrere Reihen von Muschelsäumen genäht werden, sollte man einen Abstand von mindestens 1,5 cm einhalten.
Muschelsäume können in jeder beliebigen Richtung in feinem Jersey oder seidenweichen Webwaren genäht werden.
Mit dem Kästchenstich können Gummibänder direkt ohne Durchzug auf den Stoff genäht werden.
- Das Gummiband in vier Teile abmessen, damit sie den Nähten der vorderen Mitte, der hinteren Mitte und den Seiten entsprechen.
- Die Gummibandmitte unter den zentralen Teil des Nähfusses legen. Nähen unter Beachtung, dass das Gummiband gleichmäßig auseinandergezogen wird.
BEMERKUNG: Den Gummibandkräusler (Sonderzubehör) benützen um zu vermeiden, das Gummiband von Hand auseinanderzuziehen.

Der Picotstich eignet sich dazu, Stoffe von Kante zu Kante zu nähen.
BEMERKUNG: Hohlsäume ausarbeiten – eine traditionelle Nähtechnik - indem die Hohlsaumplatte, ein Sonderzubehör, angewendet wird. Zwei gefaltete Kanten treffen ganz einfach durch die Fäden über einer offenen Zone zusammen.



Automatische Knopflöcher (nur Modell 240)
Für alle Knopflöcher sollte eine der Stoffstärke entsprechende Einlage verwendet werden. Diese Einlage ist bei dehnbaren Stoffen besonders wichtig. Immer auf einem Stoffresten einen Versuch machen, bevor ein Knopfloch genäht wird.
Für leichte Stoffe, eine kürzere Stichlänge wählen Ⓐ. Für schwere Stoffe eine längere Stichlänge wählen Ⓑ.
- Fixer le pied boutonnière automatique. Vérifier que l'ouverture du bouton est bien derrière le pied lorsqu'il est attaché.
- Pousser le support bouton en arrière et insérer lebouton dans le support en appliquant unepression sur ce dernier pour que le bouton soit bien en place. Il suffit de mettre le bouton dans le pied boutonnière automatique pour régler la taille de laboutonnière.
Le support de bouton situé sur lepied peut recevoir jusqu'à un bouton de 2.5 cm de diamètre. -
Tirer le levier boutonnière en l'amenant le pluspossible vers le bas.
-
Die automatische Knopflochsohle befestigen. Darauf achten, dass der Knopfhalter hinten liegt, wenn die Knopflochsohle befestigt wird.
- Den Knopfhalter nach hinten schieben, den Knopf in den Halter legen; man drückt auf den Knopf, damit dieser gut sitzt. Es genügt, einen Knopf in die automatische Knopflochsohle zu legen um die richtige Grösse des Knopflochs zu erreichen.
Die Knopflochsohle kann für Knöpfe bis zu einem Durchmesser von 2,5 cm eingestellt werden. - Den Knopflochhebel so weit wie möglich nach unten ziehen.
④

-
Das Knopfloch wird automatisch genäht.
-
Der Riegel vorne, Zickzack links
- Der Riegel hinten
- Zickzack rechts
Langsam nähen und die Maschine beim Ausgangspunkt anhalten, sobald das Knopfloch fertig genäht ist.
- Fäden abschneiden, aber mindestens 10 cm (4") überstehen lassen. Den Nadelfaden auf die
Unterseite des Stoffes ziehen und die Fäden verknoten.
Um das Knopfloch zu öffnen, eine Stecknadel in den Riegel schieben (damit nicht aus Versehen ein Riegel durchschnitten wird). Dann di Knopflochnaht mit dem Trennmesser aufschneiden.
Um ein weiteres Knopfloch zu nähen, den Stichmuster wählknopf auf "Reset", dann auf "A" einstellen.
BEMERKUNG: Es ist wichtig den Stichmusterwählknopf einzustellen, damit ein neues Knopfloch ab dem vorderen Knopflochriegel an begonnen werden kann.
Wenn das Knopfloch fertig genäht ist, den Knopflochhebel drücken um ihn auf die maximale Höhe zu stellen.


4-Stufen Knopflöcher (Nur Modell 220)
Für alle Knopflöcher sollte eine der Stofflage entsprechende Einlage verwendet werden. Diese Einlage ist bei dehnbaren Stoffen besonders wichtig. Immer auf einem Stoffresten einen Versuch machen, bevor ein Knopfloch in einem Kleidungsstück eingenäht wird.
Für leichte Stoffe, eine kürzere Stichlänge wählen Ⓐ. Für schwere Stoffe eine längere Stichlänge wählen Ⓑ.
- Régler le bouton de sélection de point sur la phase A1 de la boutonnière. Tourner le volant vers soi pour élever l'aiguille au maximum. Lever le pied à coudre. Marquer l'emplacement de la boutonnière.
- Mettre le tissu sous le pied à coudre en poussant la glissière complètement en arrière (voir illustration). Baisser le pied. Coudre le côté gauche de la boutonnière. Arrêter la couture lorsque la longueur souhaitée est effectuée.
- Régler le bouton de sélection des points sur la phase A2 de la boutonnière. Coudre 5 points de bride.
- Régler le bouton de sélection des points sur la phase A3. Coudre le côté droit de la boutonnière. Arrêter la couture lorsque la longueur souhaitée est effectuée.
- Régler le bouton de sélection des points sur la phase A4 de la boutonnière. Coudre 5 points de bride.
-
Couper les fils en laissant au moins 10 cm de long. Tirer le fil d'aiguille sur l'envers du tissu et nouer lesfils.
Pour ouvrir la boutonnière, placer une épingle à l'intérieur de la bride (a fin d'éviter de la couper accidentellement) et dé couper avec le découd-vite. -
Den Stichmusterwählknopf auf die Kopfloch-Position A1 stellen. Das Schwungrad gegen sich drehen um die Nadel ganz hoch zu stellen. Den Nähfuss anheben. Die Stelle für das Knopfloch einzeichnen.
- Den Stoff unter den Nähfuss legen. Die Einlage ganz nach hinten schieben (siehe Abbildung). Den Nähfuss senken. Die linke Seite des Knopflochs nähen. Anhalten, wenn die gewünschte Länge erreicht ist.
- Den Stichmusterwählknopf auf die Knopfloch-Position A2 stellen. 5 Riegelstiche nähen.
- Den Stichmusterwählknopf auf die Knopfloch-Position A3 stellen. Die rechte Seite des Knopflochs nähen. Anhalten, wenn die gewünschte Länge erreicht ist.
- Den Stichmusterwählknopf auf die Knopfloch-Position A4 stellen. 5 Riegelstiche nähen.
- Fäden abschneiden, aber mindestens 10 cm (4") überstehen lassen. Den Nadelfaden auf die Unterseite des Stoffes ziehen und die Fäden verknoten.
Um das Knopfloch zu öffnen, eine Stecknadel in den Riegel schieben (damit nicht aus Versehen ein Riegel durchschnitten wird). Dann die Knopflochnaht mit dem Trennmesser aufschneiden.

OR




Mit Bändchen verstärkte Knopflöcher
Das mit Band verstärkte Knopfloch wird hauptsächlich bei Mänteln und anderen Kleidungsstücken, bei welchen besonders solide Knopflöcher nötig sind, eingenäht. Das eingesetzte Band verstärkt und betont das Knopfloch.
Den Knopflochfuss heben und das Band auf den sich hinter dem Knopflochfuss befindlichen Haltestift legen.
Die beiden Extremitäten des Bändchens unter dem Fuss gegen sich hervorholen.
Das Band durch die Furchen an der Vorderseite Des Fusses durchführen, indem man die Extremitäten gut festhält (A – Modell 240, B – Modell 220).
Zum Nähen einem mit Band verstärktem Knopfloch werden die gleichen Instruktionen wie für ein normales Knopfloch angewendet.
• Die Stichlänge je nach Dicke des Bändchens einstellen.
Die Nadel dort in die Näharbeit stecken wo das Knopfloch beginnen muss und Fuss senken. Auf den Fussanlasser drücken und das Knopfloch langsam nähen. Jede Seite des Knopflochs und die Riegel werden auf das Band genäht. Den Stoff von der Maschine nehmen und die Fäden abschneiden.
An der linken Seite des Bändchens ziehen um dieses zu befestigen. Das Bändchenende in einer Stopfnadel einfädeln, den Faden auf der Unterseite herausziehen und abschneiden.
Das Knopfloch öffnen und mit dem Trennmesser aufschneiden.

(Modell 220 - Fuss als Sonderzubehör)
Das Annähen von Knöpfen von Hand nimmt viel Zeit in Anspruch.
Nichts geht leichter und schneller als diese in einem Arbeitsgang zu nähen.
-
Stoffschieber versenken (siehe Seite 11).
-
Den Knopf auf den Stoff legen und das Schwungrad drehen bis die Nadel in ein Loch des Knopfes dringt. Den Nähfuss senken, um den Knopf festzuhalten.
-
Das Schwungrad drehen, bis die Nadel in das gegenüberliegende Loch sinkt. Gegebenenfalls, die Stichbreite neu einstellen. Oberhalb des Fusses als Fadenstift eine Stecknadel anbringen.
Mehrere Stiche nähen.
Wenn das Nähen beendet ist, die Fäden 10-15 cm überstehen lassen und abschneiden.
- Die Fäden auf die Unterseite des Stoffes ziehen und verknoten.
Nach Fertignähen der Knöpfe, den Stoffschieber wieder hochstellen.



Dieser Stich ist besonders haltbar und widerstandsfähig. Er eignet sich hauptsächlich für gewisse Stellen an Kleidungsstücken die solide und dehnbare Nähte erfordern, wie z.B. Hosenschritte, Armausschnitte oder zum Anfertigen von Rucksäcken. Dieser Stich kann auch zum Absteppen angewendet werden.
Dieser Stich wurde von Elna im 1952 erfunden.
Den Geradstich anwenden (Stichlänge 4). Die Stofflagen zusammenfügen und heften. Kontrollieren. Die Maschine wieder auf Dreifachnaht einstellen.
Dekorativer Stretchstich
Einen dekorativen Stretchstich auswählen um Säume in Jersey zu nähen.
- Plier et repasser la réserve de tissu destinée à l'ourlet.
- Placer le tissu sous le pied. Baisser le pied. Coudre l'ourlet.
-
Couper si nécessaire la réserve de tissu en trop.
-
Stoffzugabe für den Saum falten und bügeln.
- Den Stoff unter den Nähfuss legen. Nähfuss senken und nähen.
- Eventuell überschüssige Saumzugabe zurückschneiden.

Dieser dekorative, raffinierte Stich benützt man hauptsächlich um Arbeiten wie Damenblusen oder Kinderkleider zu verzieren. Es werden leichte Stoffe wie Batist, Krepp oder Voile gewählt. Den Stoff auf die dreifache Breite der fertigen Arbeit zuschneiden.
- Mettre la tension du fil d'aiguille sur 2.5. Utiliser lepoint droit avec une longueur de point de 4.0.
- Coudre des rangs de points droits en les espaçant d'environ13 mm, sur la zone prévue pour le nid d'abeille.
- Nouer les fils d'un côté. Tirer les fils de canette pour rassembler le tissu et égaliser les fronces, puis nouer les fils de l'autre côté.
-
Tourner le bouton sélection des points sur un point décoratif. Régler la tension du fil d'aiguille sur 3.0.
-
Fadenspannung auf 2,5 einstellen. Den Geradstich der Länge 4,0 benützen.
- In etwa 13 mm Distanz voneinander, mehrere Geradstichreihen über die für den Wabenstich vorgesehene Fläche nähen.
- Die Fäden an der einten Kante verknüpfen. An den Spülchenfäden ziehen, raffen und die Fältchen gleichmässig verteilen. Die Fäden an der gegenüberstehenden Kante verknüpfen.
-
Den Stichmusterwählknopf auf einen der Dekorativstiche einstellen. Die Nadelfadenspannung auf 3.0 einstellen.
-
Coudre le point décoratif entre les rangs de points droits.
-
Retirer les fils de fronces.
-
Den Dekorativstich zwischen den Geradstich nähten aufnähen.
- Die Fäden der Rüschen herausziehen.


Dieser Stich ist zum Nähen von Stretchsamt und Badeanzügen geeignet. Er verleiht maximale Elastizität und Haltbarkeit. Die Nähte liegen flach und geraten nicht aus der Form. Es ist angebracht, die Druckstärke des Nähfusses zu vermindern, damit der Stoff seine Form behält.
Stoffkanten zusammen unter den Nähfuss legen. Wenn nötig, überstehende Nahtzugaben zurückschneiden.
Double overlock
Doppelter OverlockStich
Der Overlockstich, durch die industriellen Stiche angeregt, ist perfekt zum Zusammennähen und Umschlingen aller Arten von Stoffen.
Stoffkanten zusammen unter den Nähfuss legen. Wenn nötig, überschüssige Stoffzugaben zurückschneiden.


Mit Kordonstichen kann die Nährarbeit mit dekorativen Mustern verschönert werden. Lassen Sie Ihrem kreativen Talent freien Lauf.
Es ist sehr wichtig, den Stoff mit einer Einlage zu verstärken, sonst lassen sich die Stiche nicht richtig formen. Die Einlage sollte etwa so schwer wie der Stoff selbst sein.
- Einen auswaschbaren Textilstift benützen, um die Linien für die Kordonstiche einzuzeichnen.
- Den Stoff unter den Nähfuss legen. Den Nähfuss senken und den Linien entlang nähen.
Festons
(Nur Modell 240)
Festons bilden einen hübschen Randabschluss auf Kragen, Taschen und Sets.
- Für einen Kragenrand, eine Verstärkung zwischen Unter- und Oberkragen einlegen und den Feston auf die Nahtlinie nähen.
- Nach dem Nähen, den Stoff an den Stichen entlang abschneiden und dabei darauf achten, nicht in den Feston zu schneiden.
SECTION VI
TEIL VI Unterhalt der Maschine
Der Bereich des Spülchens, Greifers und Stoffschiebers muss nach jedem intensiven
Gebrauch der Maschine gereinigt werden. Die Aussenseiten der Maschine können mit einem weichen Lappen und reiner Seife gereinigt werden.
Reinigung von Spülchenkapseln und Greifer
Fadenresten und Staub können sich auf die gute Qualität der Stiche schlecht auswirken; auch sind
Fadenbrüche beim Nähen nicht auszuschliessen. Nach jeder Nährarbeit kontrollieren, ob sich keine Fusseln angesammelt haben.
Vor jeder Reinigung, den Stecker der Maschine herausziehen.
Das Schwungrad gegen sich drehen bis die Nadel oben steht. Nadel herausnehmen. Den Nähtisch abnehmen. Am Kipphebel Ⓐ ziehen; die Spulenkapsel und das Spülchen herausnehmen.
Den Ringhalter der Greiferbahn Ⓑ öffnen und den Ring Ⓒ herausnehmen.
Den Greifer ® herausnehmen. Die Greiferbahn ® anhand einer kleinen Bürste oder einem weichen Lappen reinigen. (Man kann auch einen kleinen Staubsauger benützen).
Um die Greiferbahn wieder zusammenzusetzen, den Greifer ⑭ an seinem mittleren Stift halten und ihn sehr vorsichtig wieder in die Greiferbahn ⑧ einsetzen. Den Greiferbahnring befestigen und der untere Stift in die Aussparung einrasten lassen. Den Ring blockieren und die Halter ⑨ in ihre initiale Stellung zurückdrehen. Die Kapsel einlegen. Greifer leicht ölen.

Reinigung des Stoffschiebers
Den Stecker der Maschine herausziehen. Die Nadel und den Nähfuss entfernen. Die Schrauben der Stichplatte herausdrehen und die Stichplatte entfernen.
Mit Hilfe eines Pinsels, Staub und Fusseln entfernen.
Stichplatte wieder anbringen.
Nadel und Nähfuss wieder befestigen.
Ölen der Maschine
Den Stecker der Maschine herausziehen.
Die Schraubenabdeckung, die Schraube und die Frontplatte entfernen.
Einige Tropfen Nähmaschinenöl in die auf der Abbildung mit Pfeilen angegebenen Punkte geben.
Die Maschine sollte zwei-bis dreimal im Jahr oder mehr, je nach Häufigkeit des Gebrauchs, geölt werden.
TROUBLESHOOTING
| Fehler | Ursache | Seiten |
| Die Maschine ist laut und läuft nicht regelmässig. | 1. Die Fäden haben isch im Greiferbereich verwickelt.2. Der Stoffschieber ist voller Fusseln. | 7779 |
| Der Nadelfaden reisst. | 1. Die Nadel ist nicht richtig eiungefädelt.2. Die Oberfadenspannung ist zu hoch.3. Die Nadel ist verbogen oder stumpf.4. Die Nadel ist nicht ordentlich eingesetzt.5. Der Faden ist zu dick oder zu fein für die Nadel. | 3115191917 |
| Der Unterfaden reisst. | 1. Der Unterfaden ist nicht richtig in die Kapsel eingefädelt.2. In der Spülchenkapsel haben sich Fusseln angesammelt.3. Das Spülchen ist besch‘sadigt und dreht sich nicht reibungslos. | 2977Replace bobbin. |
| Die Nadel bricht. | 1. Die Nadel ist nicht richtig eingesetzt.2. Die Nadel ist verbogen oder stumpf.3. Die Nadelklemmschraube ist locker.4. Die Oberfadenspannung ist zu hoch.5. Die Nadel ist für den genähten Stoff zu dünn.6. Der Stichwählknopf ist gedreht worden, während die Nadel im Stoff steckte. | 191919151711 |
| Stiche werden ausgelassen. | 1. Die Nadel ist nicht richtig eingesetzt.2. Die Nadel ist verbogen oder stumpf.3. Nadel und/oder Faden entsprechen der Näharbeit nicht.4. Man hat keine Stretch-Nadel für Stretch, leichte oder synthetische Stoffe benützt.5. Die Nadel ist nicht richtig eingefädelt. | 1919192131 |
| Die Naht wellt sich. | 1. Die Oberfadenspannung ist zu hoch.2. Die Maschine ist nicht richtig eingefädelt.3. Die Nadel ist zu grob für den Stoff.4. Die Stichlänge ist zu gross für den Stoff.5. Der Nähfussdruck ist nicht richtig eingestellt.6. Der Stoffschieber ist voller Fusseln.Seidenpapier unter leichte Stoffe legen. | 15311937777 |
| Die Stiche unter dem Stoff bilden Schlaufen. | 1. Die obere Spannung ist zu locker.2. Die Nadel ist zu gross oder zu klein für den Faden. | 1519 |
| Der Stoff gleitet nicht regelmässig. | 1. Am Stoffschieber haben sich Fusseln angesammelt.2. Der Nähfussdruck ist nicht richtig eingestellt.3. Die Stiche sind zu kurz.4. Es ist ein falscher Nähfuss eingesetzt worden. | 7973735 |
| Die Maschine läuft nicht. | 1. Das Kabel ist nicht eingesteckt.2. Der Faden hat sich im Greiferbereich verklemmt.3. Das Schwungrad ist herausgezogen zum Aufspulen.4. Der Spuler steht noch in Aufspulposition. | 23772727 |
| Das Knopfloch ist ungleichmässig. | 1. Die Stichlänge ist für den gewählten Stoff zu lang.2. Es wurde keine Einlage unter den Stoff gelegt. | 59, 6359, 63 |
INDEX
A
Accessories 4
Accessory Box 4,6
Applique 48
Automatic Buttonhole 58-60
B
Bobbin
Drawing Up Bobbin Thread 32
Inserting 28
Removing Bobbin Case 24
Winding 26
Box Stitch 54
Bridging 56
Button Sewing 66
Buttonholes 58-64
C
Centimeter/Inch 6
Changing Needles 18
Circular Sewing 6
Cleaning
Alphabetische Inhaltsverzeichnis
A
Abnehmen und Anbringen des Nähfusses 9
Automatisches Knopflöch 59, 61
B
Bauschfalten 39
Bezeichnung der Teile 5
Biesen 45
Blindsaum in gewobenem Stoff 53
D
Doppelter Overlockstich 73
Dreifachnaht 69
E
Einfädeln 31,47
Eingenähter Reissverschluss 41
Elastischer Blindsaum 53
F
Faden 17
Fadenabschneider 5
Fadenspannungsrad 5, 15, 35
Feston 75
Freiarm 7
Frontplatte 5
Führungslinie 11
Fussanlaser 23, 25
G
Geradstich 37
Geschwindigkeit 25
Gummiband 55
H
Haupt/Lichtschalter 5,25
Herausnehmen der Spulenkapsel 25
Hohlsäum 57
K
Kästchenstich 55
Knopflöcher:
Automatisches Knopflöch 59,61
Verstärktes Knopflöch 65
4-Stufenknopfloch 63
Knöpfe annähen 67
Kordonstiche 75
Vorbereitung Kordonstich 49
Kräuseln 39
Kreisnaht 57
M
Maschine ans Stromnatz Anschliessen 23
Masse in Zentimeter 57
Muschelsaum 55
N
Nadeleinfädlern 31
Nadeln 19,21
Nadeln auswechseln 19
Nadelposition 13, 35
Nähfussdruck-Einstellung 5,7
Nähfüsschen-Beschreibung 35
Nähmaschinenöl 25,79
Nährichtung ändern 37
Nähtisch 5,7
P
Picotstich 57
R
Reinigung
Nähmaschine 77
Spülchen und Greifer 77
Stoffschieber 78
Saum mit Doppelnadel 47
Säume 47, 49, 53, 55, 69
Schwungrad 5
Sohlenhalter 9
Spannung 15
Spannungsradstichbreite und Nadelposition ..... 5, 13, 35
Spulenhalter:
Spülchen einsetzen 29
Herausnehmen der Spulenkapsel 25
Unterfaden heraufziehen 27
Spulenträgerstift 5,25
Stichlängenwählknopf 5, 13, 35
Stichmusterwählknopf 5, 11, 35
Stoff 19
Stoffeinlagen 49,75
Stoffschieber 11, 67
Stretchstich 13.69
Unterfaden heraufziehen 33
V
Verstärktes Knopfloch 65
W
Wabenstich 71
Z
Zickzack:
Zickzackstich 47
Mehrfachzickzackstich 51
Spezialzickzack 51
Zubehörkasten 5,7
Zubehörteile 5
Zusatzspiel unter dem Nähfuss 9