EX-DWR - Druckschalter HONEYWELL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG EX-DWR HONEYWELL
Druckwächter Druckbegrenzer

Pressure Switch Pressure Limiter

Zusatzfunktionen Additional functions Fonctions supplémentaires
Anwendung
Dampf
Heißwasser
Brenngase
Flüssige Brennstoffe
Prüfgrundlage (DWR)
VdTÜV Druck 100/1, Ausg. 4.83
VdTÜV Druck 100/1, Ausg. 4.83
VdTÜV Druck 100/1, Ausg. 4.83
DIN 3398-3 (01.11.1992)
DIN 3398-4 (1986-10)
DGR 97/23 EG
Prüfgrundlage (DGM)
DIN 3398-3 (01.11.1982)
+ DIN EN 1854 (01.11.1997)
DIN 3398-1 (01.1992) + DIN 3398-3 (11.1982)
Funktion
Druckwächter/Druckbegrenzer
(mit interner o. externer Verriegelung)
Wirkungsrichtung
für Maximaldruck- und Minimaldrucküberwachung (DWFS, SDBFS)
Typenreihe
DWR Anlagen nach TRD 604
DWR Anlagen nach DIN 4751, T.2
DWR + DGM DVGW-Arbeitsblatt G 260
DWR z.B. Heizöle
Registrier-Nr.
ID: 0000007042
ID: 0000020757
ID: 0000020756
NG-4347AQ1411
3C028/5
CE-0035BN0004
Registrier-Nr.
NG-4346AP1011
CE-0085AQ1088
Sensor (nur DWR)
„Besondere Bauart“ durch
Prüfung mit 2 Mio. Schaltspielen



DVGW
TÜV
Typenschlüssel
| GrundausführungDWR XXX | Ausführung mit ZusatzfunktionDWR XXX-YYY | Ex-AusführungEx-DWR XXX |
| DWR | Kennzeichnung für Baureihe | |
| XXX | Kennzeichnung für Druckbereich | |
| YYY | Kennzeichnung für Zusatzfunktion | |
| Ex- | Kennzeichnung für Ex-Ausführung | |
Der Typenschlüssel gilt sinngemäß auch für DGM...
Ausführung der Schaltgehäuse
DWR XXX
DWR XXX-2...
}
Steckeranschlussgehäuse (200) (Steckanschluß nach DIN 43650)
DWR XXX-5...
Klemmenanschlußgehäuse (500)
Ex-DWR...
Ex-Schaltgerät (700)
Wichtiger Hinweis:
Die Druckschalter sind Präzisionsgeräte, die im Werk eingestellt und justiert werden. Das Gerät deshalb nicht öffnen, die verlackten Justierschrauben nicht verstellen. Die Schaltpunkte würden sich verändern – neue Justierung wäre erforderlich.
Wichtige Sicherheitsinformation
Bitte vor Installation und Inbetriebnahme durchlesen!
Installation und Inbetriebnahme
- Druckschalter dürfen nur von für den Anwendungsbereich ausgebildeten Fachkräften (elektrisch/hydraulisch/mechanisch) unter Beachtung der Montageanweisung und der örtlichen gesetzlichen Bestimmungen montiert werden.
- Installation (mechanische, druckseitige Verbindung) der Geräte darf nur auf elektrochemisch gleichwertigen Materialien erfolgen, sonst droht Zerstörung des unedleren Metalls durch Kontaktkorrosion und damit verbunden ein Stabilitätsverlust und Undichtigkeit!
- Vorsicht beim Berühren – Verbrennungsgefahr. Gerät kann je nach Mediumtemperatur bis zu 70 °C heiß werden. Beim Betrieb mit Medien bis zu -20 °C, besteht Festfriergefahr!
Sicherheitshinweise
-
Geräte der Serie DWR sind konstruiert für den Einsatz als Druckwächter für Gase nach DVGW Arbeitsblatt G260 und für dünnflüssige Brennstoffe (z.B. Heizöl EL) sowie Dampf und Heißwasser in Anlagen nach TRD 604 und DIN 4751, Teil 2.
-
Gerät darf nur innerhalb der im Datenblatt festgelegten elektrischen, hydraulischen und thermischen Grenzen betrieben werden.
- Induktive Lasten können Kontaktabbrand oder Verschmelzen der Kontakte verursachen. Maßnahmen zur Verhinderung müssen bauseitig vorgesehen werden, z.B. durch Verwendung geeigneter RC - Glieder.
- Bei der Ausführung mit ZF 1979 (öl- und fettfrei) ist zu beachten, dass vom Öffnen der Verpackung bis zur vollständigen Montage eine Wiederverschmutzung der medienberührten Oberflächen vermieden wird! Generell wird keine Haftung für öl- und fettfrei übernommen!
- Medienberührte Sensorteile aus hochwertigen Edelstählen erlauben den Einsatz in Verbindung mit den verschiedensten Medien. Jedoch ist vor der Auswahl die Prüfung auf Medienbeständigkeit zwingend erforderlich!
- Der Einsatz für Säuren und andere aggressive Medien, wie z.B. Flusssäure, Kupferchlorid, Königswasser oder Wasserstoffperoxyd ist nicht zulässig.
- Der Einsatz in Anlagen mit instabilen Gasen und Fluiden, wie z.B. Cyanwasserstoff, gelöstes Acetylen oder Stickstoffoxyd ist nicht zulässig.
-
Geräte müssen vor Sonneneinstrahlung und Regen geschützt werden.
-
Druckschalter sind Präzisionsgeräte, die werksseitig justiert werden. Deshalb darf das Gerät niemals geöffnet, sowie verlackte Justierschrauben nicht verstellt werden.
- Übermäßige Vibrationen am Druckschalter vermeiden, z.B. durch mechanische Entkoppelung oder andere Schwingungsdämpfungsmaßnahmen.
- Stark verschmutzte Medien können ein Zusetzen des Sensors und damit Fehl- bzw. Nichtfunktion bewirken. Falls die Geräte dafür verwendet werden sollen, müssen geeignete Druckmittler vorgeschaltet werden.
- Druckschalter und Druckmittler bilden eine Funktionseinheit und dürfen im Feld niemals voneinander getrennt werden.
- Vor Demontage (Entfernen des Druckschalters von der Anlage) ist das Gerät spannungsfrei zu schalten, sowie die Anlage zu entleeren. Unfallverhütungsvorschriften beachten.
- Druckschalter niemals als Steighilfe in der Anlage missbrauchen!
- Keine Haftung durch Honeywell GmbH bei Zuwiderhandlungen.
PLT-Schutzeinrichtungen
- Falls das Gerät in eine PLT-Schutzeinrichtung nach IEC61511 eingebaut wird, sind die entsprechenden technischen Daten aus dem SIL-Zertifikat zu beachten.
Inhaltsübersicht
- Grundausführung
1.1 Technische Daten
1.2 Elektrischer Anschluss
1.3 Druckanschluß
1.4 Einstellen des Schaltdrucks
1.5 Elektrische Verriegelung im Schaltschrank - Druckwächter mit einstellbarer Schaltdifferenz DWR XXX-203
- Druckbegrenzer mit mechanischer Verriegelung DWR XXX-205 des Schaltzustands (Wiedereinschaltsperre) DWR XXX-206
- Druckwächter mit vergoldeten Kontakten DWR XXX-213
- Druckwächter in eigensicheren Steuerstromkreisen (EEx-i) DWR XXX-513
- Druckwächter in eigensicheren Steuerstromkreisen DWR XXX-574–577 mit Leitungsbruch- und Kurzschlußüberwachung (EEx-i)
- Druckwächter in Ex-Ausführung Ex-DWR XXX
DWR XXX
* Die Typenkennzeichnung gilt sinngemäß auch für DGM...
Typenkennzeichnung\*
1 Grundausstattung der Druckwächter DWR.../DGM...
Kapitel 1 beschreibt die Grundausstattung und die Montage der Druckwächter DWR/DGM XXX (ohne jegliche Zusatzfunktion). Varianten und Zusatzfunktionen behandeln die Kapitel 2–7.
1.1 Technische Daten (Grundausstattung)
Grundjustage:
Je nach Typenreihe und Hauptverwendungszweck werden FEMA Druckschalter entweder steigend oder fallend grundjustiert. Die Tabelle zeigt die Grundjustage der verschiedenen Geräte und deren Varianten.
| Grundgerät | Varianten | |
| Steigend justiert | DWR..., Ex-DWR... | DWR...-203, -205, -213, -301,-303, -305, -313, -351, -353, -363, -513, -563, -576, -577 |
| DGM..., EX-DGM... | DGM...-205, -213, -301, -305,-313, -351, -363, -513, -563, -576, -577 | |
| Fallend justiert | n. a. n. a. | DWR...206, -306, -574, -575 DGM...206, -306, -574, -575 |
Für Grundjustierung steigend gilt:
Wird der Maximalwert des Einstellbereiches als Schaltpunkt gesetzt, ist der Rückschaltpunkt um den Wert der mittleren Schaltdifferenz niedriger (z.B. DWR6: Einstellbereich 0,5-6 bar, Schaltpunkt 6 bar, Rückschaltpunkt 5,8 bar).
Wird der Minimalwert des Einstellbereiches genutzt, gilt der unterste Einstellwert als Rückschaltpunkt. Der Schaltpunkt muss um den Wert der mittleren Schaltdifferenz höher gesetzt werden (z.B. DWR6: 0,5-6 bar, Schaltpunkt 0,7 bar, Rückschaltpunkt 0,5 bar).
Für Grundjustierung fallend gilt:
Wird der Minimalwert des Einstellbereiches genutzt, gilt der unterste Einstellwert als Schaltpunkt. Der Rückschaltpunkt muss um den Wert der mittleren Schaltdifferenz höher gesetzt werden (z.B. DWR6-206: 0,5-6 bar, Schaltpunkt 0,5 bar, Rückschaltpunkt 0,8 bar). Wird der Maximalwert des Einstellbereiches genutzt, gilt der oberste Wert des Einstellbereiches als Rückschaltpunkt. Der Schaltpunkt muss demnach um den Wert der mittleren Schaltdifferenz niedriger gesetzt werden (z.B. DWR6-206: Einstellbereich 0,5-6 bar, Rückschaltpunkt 6 bar, Schaltpunkt 5,7 bar).
Grundsätzlich gilt:
Alle Schalt- und Rückschaltpunkte müssen sich innerhalb der Grenzen des in den technischen Datenblättern beschriebenen Einstellbereiches befinden!
Schalter
Einpolig umschaltend
Schaltleistung
8 (5) A, 250 V AC
Einbaulage
Senkrecht nach oben und waagrecht
Max. Umgebungstemperatur
-25 bis 70 °C (bei DWR...)
-25 bis 60 °C (bei DGM...)
Max. Mediumstemperatur
70 °C (60 °C bei DGM), höhere Mediumstemperaturen sind möglich, wenn durch geeignete Maßnahmen (z.B. Wassersackrohr) obige Grenzwerte am Schaltgerät nicht überschritten werden.
Bei Umgebungstemperatur unter 0 °C ist dafür zu sorgen, dass im Sensor und im Schaltgerät kein Kondenswasser entstehen kann.
Schaltdifferenz
Werte siehe Datenblatt
Druckanschluß
Außengewinde G ^1/2 A (Manometeranschluß) nach DIN 16288 und Innengewinde G ^1/4 nach ISO 228, Teil 1. (Für Gasanwendungen ab 4 bar nur Flachdichtungen verwenden. Dichtung im Gewinde ist nur bis 4 bar zulässig).
Schaltgerät
Stabiles Gehäuse aus seewasserbeständigem Aluminium-Druckguß mit Steckanschluß (200) oder Klemmenanschluß (500).
Schutzart nach EN 60529
IP 54 (Gehäuse 200)
IP 65 (Gehäuse 500)
Werkstoffe
siehe Datenblatt
1.2 Elektrischer Anschluss
Anschlussplan

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1 2 3 ⊕Bei steigendem Druck: 3–1 öffnet, 3–2 schließt Bei fallendem Druck: 3–2 öffnet, 3–1 schließt
Verdrahtung
Die Verdrahtung erfolgt am Winkelstecker. Der Kabelausgang ist in jeweils 4 um 90° gegeneinander versetzten Positionen möglich.
- Schraube herausziehen.
- Den Schraubendreher in den Schlitz einführen und nach unten drücken.

Bei Klemmenanschlußgehäuse ist die Klemm-leiste nach Abnahme des Deckels zugänglich. Achtung: Spannung abschalten.
1.3 Druckanschluss
Montage: Direkt auf die Rohrleitung (Manometeranschluß G ^1/2 ) oder mit 2 Schrauben (4 mm) an einer ebenen Fläche. Anziehen nur am Sechskant des Druckorgans, Gehäuse oder Stecker nie als Hebelarm benutzen.

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G 1/2" A ≈ 0,3-0,5 mm G 1/4"Außengewinde G ^1/_2 "
(Manometeranschluß)
Bei Verwendung von Flachdichtungen Zentrierschraube eindrehen (Tiefe A ca. 0,3–0,5 mm).
Innengewinde G ^1/_4
Bei Gasanwendung: Dichtung im Gewinde nur bis 4 bar. Bei höherem Druck Flachdichtung verwenden.
1.4 Einstellen des Schaltdrucks

Die Einstellung des Schaltdrucks erfolgt an der Stellspindel. Vor Verstellung ist der oberhalb der Skala liegende Sicherungsstift um max. 2 Umdrehungen zu lösen und nach der Einstellung wieder anzuziehen.
Der Skalenwert entspricht dem oberen Schaltpunkt (bei steigendem Druck). Der untere Schaltpunkt (bei fallendem Druck) ist um die Schalfdifferenz niedriger. Die Skala dient als Richtwertskala, für genaue Einstellungen ist ein Manometer erforderlich.
Bei Klemmenanschlußgehäusen ist die Einstellschraube nach Abnahme des Deckels zugänglich.
Achtung: Spannung abschalten.
1.5 Externe elektrische Verriegelung im Schaltschrank (Schaltungsvorschläge)
Ein Druckwächter kann auch als Begrenzer eingesetzt werden, wenn eine elektrische Verriegelung nachgeschaltet ist.
Bei Druckbegrenzung in Dampf- und Heißwasserkesseln ist die externe Verriegelung nur zulässig, wenn sichergestellt ist, daß der Druckwächter „besonderer Bauart“ ist.
1.5.1 Maximaldruckbegrenzung mit externer Verriegelung

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L1 2A DWR = Druckwächter T1 = STOP T2 = START S = Signal (bei Bedarf) K1 = Relais mit Selbsthaltung 1 2 3 T1 T2 S K1 N Sicherheits- stromkreis1.5.2 Minimaldruckbegrenzung mit externer Verriegelung

text_image
L1 2A DWR = Druckwächter T1 = STOP T2 = START S = Signal (bei Bedarf) K1 = Relais mit Selbsthaltung 1 2 3 T1 T2 Sicherheits- stromkreis K1 NBei Verwendung der oben dargestellten Verriegelungsschaltung werden die Anforderungen nach DIN 57116/VDE 0116 erfüllt, wenn die elektrischen Betriebsmittel, wie Schütze oder Relais der externen Verriegelungschaltung VDE 0660 bzw. VDE 0435 entsprechen.
2. Druckwächter mit einstellbarer Schaltdifferenz DWR...-203 (gilt nicht für DGM...)
2.1 Technische Daten wie 1.1
2.2 Elektrischer Anschluß wie 1.2
2.3 Druckanschluß wie 1.3
2.4 Einstellung
Für die Einstellung des Schaltdrucks und der Schaltdifferenz steht je eine Einstellspindel zur Verfügung. Beide Spindeln sind zentrisch angeordnet. Die äußere Spindel mit größerem Durchmesser beeinflußt den unteren Schaltpunkt, mit der kleinen innenliegenden Madenschraube wird die Schaltdifferenz und damit der obere Schaltpunkt verändert.
Die Wirkungsrichtung ist durch die Pfeilrichtung angegeben.

Reihenfolge bei der Einstellung
a) Unteren Schaltpunkt (bei fallendem Druck) an großer Spindel nach Skala oder Manometer einstellen.
b) Mit kleiner innenliegender Schraube Schalt-differenz (xd) und damit oberen Schaltpunkt einstellen (bei steigendem Druck).
Bei Änderung der Schaltdifferenz bleibt der untere Abschaltpunkt unverändert, der obere Schaltpunkt wird um die Schaltdifferenz verschoben.
3. Druckbegrenzer mit mechanischer Verriegelung des Schaltzustands (gilt für DWR und sinngemäß für DGM)
Maximaldruckbegrenzer DWR...-205 ID: 0000020756
Minimaldruckbegrenzer DWR...-206 ID: 0000020757
Anstelle des Mikroschalters mit selbsttätiger Rückstellung, ist in den Begrenzern ein „bistabiler“ Mikroschalter eingebaut.
Erreicht der Druck den an der Skala eingestellten Wert, schaltet der Mikroschalter um und bleibt in dieser Stellung. Die Sperre ist durch Eindrücken der Entriegelungstaste (an der Skalenseite des Schaltgeräts durch roten Punkt gekennzeichnet) wieder zu lösen. Die Entriegelung kann erst dann erfolgen, wenn der Druck um einen bestimmten Betrag abgesenkt, bzw. bei Verriegelung am unteren Schaltpunkt, wieder angehoben wurde. Je nach Ausführung kann die Verriegelung bei steigendem Wert DWR...-205 oder bei fallendem Wert DWR...-206 wirksam sein.

3.1 Technische Daten wie 1.1
3.2 Elektrischer Anschluss
3.2.1 Maximaldruckbegrenzung
Umschaltung und Verriegelung bei steigendem Druck.
Zusatzfunktion (...205). Anschluß Steuerstromkreis an Klemme 1 und 3.
3.2.2 Minimaldruckbegrenzung
Umschaltung und Verriegelung bei fallendem Druck.
Zusatzfunktion (...206). Anschluß Steuerstromkreis an Klemme 2 und 3.
3.3 Druckanschluss wie 1.3
DWR...-205

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1 2 3DWR...-206

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1 2 33.4 Einstellung wie 1.4
Bitte beachten:
Bei Maximaldruckbegrenzern (205) entspricht der Skalenwert dem oberen Schaltpunkt, bei Minimaldruckbegrenzern (206) dem unteren Schaltpunkt.
4. Druckwächter mit vergoldeten Kontakten DWR...-213, DGM...-213
Vergoldete Kontakte werden ausschließlich im Niederspannungsbereich angewendet, um die Übergangswiderstände an den Kontakten gering zu halten.
4.1 Technische Daten wie 1.1
Schaltleistung:
max. 24 V DC
max. 100 mA
min. 5 V DC
min. 4 mA
Bei höheren Spannungen und Strömen wird die Goldschicht an den Kontakten beschädigt.
Alle übrigen Daten entsprechen der Grundausstattung.
5. Druckwächter in eigensicheren Steuerstromkreisen (EEx-i) DWR/DGM...-513
Nur einsetzbar mit einem geeigneten Trennschaltverstärker (z.B. Ex 011).
Der dem Trennschaltverstärker beigefügte Anschlußplan ist zu beachten.
Anschlußplan

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Ex-Zone 1 oder 2, 21 oder 22 Mikroschalter ZF 513 1 2 3 + 1 3- CE OFF ON S1 S2 S3 Schalterstellung 9 8 7 Ausgang gelb grün EX 011 Speisespannung 14 15 Ex-freie Zone6. Druckwächter/Druckbegrenzer in eigensicheren Steuerstromkreisen mit Leitungsbruch- und Kurzschlußüberwachung (EEx-i)
Die Druckwächter entsprechen in allen technischen Daten der Type DWR (DGM). Zusätzlich ist eine Widerstandskombination im Schaltgerät vorhanden, die zusammen mit dem Trennschaltverstärker EX 041 die elektrischen Leitungen zwischen Trennschaltverstärker und Druckwächter auf Leitungsbruch und Kurzschluß überwacht. Bei Leitungsbruch oder Kurzschluß schaltet das System nach der sicheren Seite ab. Bei Auswahl und Anschluß ist streng zu unterscheiden zwischen Maximaldruck- und Minimaldrucküberwachung, sowie Wächter- und Begrenzerfunktion.
Ex-Zone 1 oder 2, 21 oder 22

Ex-freie Zone
7. Druckwächter in EEx-d-Ausführung Ex-DWR..., Ex-DGM...
Druckwächter in Ex-Ausführung können nur in der nach ATEX geprüften Bauform geliefert werden. Varianten und Zusatzfunktionen sind grundsätzlich nicht möglich.
7.1 Technische Daten der Ex-Schaltgeräte
Zündschutzart
EX II 2 G D EEx de IIC T6 IP65 T80°C
Ex-Zulassung
PTB 02 ATEX 1121
Ex-Zone
Geeignet für Zone 1 und 2, 21 und 22
Schutzart
IP 65 bei senkrechter Einbaulage
Umgebungstemperatur
-15 bis +60 °C
Max. Temperatur am Schaltgerät
60 °C
Max. Mediumstemperatur bei Druckschaltern 60 °C.
Höhere Mediumstemperaturen sind möglich, wenn durch geeignete Maßnahmen
(z.B. Wassersackrohr) sichergestellt ist, daß die o.g. Grenzwerte am Schaltgerät nicht überschritten werden.
Kabeleinführung
M 16 x 1,5
Nur für feste Verlegung
Schaltdifferenz
Nicht einstellbar,
ca.-Werte siehe Datenblatt
Einbaulage
senkrecht nach oben
7.2 Elektrische Daten
Anschlussplan
Die Klemmleiste ist nach Abnahme des Klemmenkastendeckels und der Klemmenschutzkappe zugänglich. Nach Anschluß der Zuleitungen Klemmenschutzkappe unbedingt wieder anbringen.

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1 2 3Bei steigendem Druck wird die 3–1 unterbrochen und 3–2 geschlossen.
Schaltelement
Mikroschalter, einpolig umschaltend. Bei Verwendung als Begrenzer mit Wiedereinschaltsperre muß die Verriegelung durch eine externe Schaltung erfolgen. Die Schaltung muß DIN 57116, Abschnitt 8.7 entsprechen.
Schutzleiteranschluss
Nach Abnahme des Klemmenkastendeckels zugänglich.
Erdungsanschluß/Potentialausgleich
Außen am Schaltgerät. Max. Kabelquerschnitt 4 mm ^2 .
Schaltleistung
3 A 250 V AC, 2 A 250 V AC (induktiv)
0,03 A 250 V DC, 3 A 24 V DC
7.3 Druckanschluss wie 1.3
7.4 Schaltpunkteinstellung
Der Schaltpunkt ist im Rahmen der im Datenblatt angegebenen Bereiche an der Stellspindel mit einem Schraubendreher einstellbar. Dazu ist der Klemmenkastendeckel abzunehmen (4 Innensechskant-Schrauben M 4 lösen). Zuvor ist die kleine Feststellschraube an der Frontseite (oberhalb der Skala) zu lösen und nach der Schaltpunkteinstellung wieder anzuziehen.
Rechtsdrehung an der Stellspindel bedeutet niedriger Schaltpunkt, Linksdrehung bedeutet höheren Schaltpunkt. Die Skala dient als Richtwertskala, für genaue Einstellungen ist ein Manometer erforderlich.
7.5 Serien-Nummer
Alle Schaltgeräte und die dazugehörigen Klemmenkastendeckel sind mit der Typenbezeichnung und einer Serien-Nummer gekennzeichnet. Bei der Montage ist darauf zu achten, dass die Klemmenkastendeckel nicht vertauscht werden.
Wichtig:
Bei der Montage und Inbetriebnahme der Ex-Schaltgeräte sind die anerkannten Regeln der Technik und die Richtlinien für Installationen in Ex-Bereichen zu beachten. Ex-Kabelverschraubung (4) nur für feste Verlegung zugelassen!

1 Potentialausgleich
2 Klemmenschutzkappe (abnehmbar)
3 Anschlußklemmen
4 Kabeleinführung M 16 x 1,5
5 Schaltpunkteinstellung
6 Feststellschraube für Einstellspindel
7 Schutzleiteranschluss
Application
Steam
Hot water
Fuel gases
Liquid fuels