C6GMXI8 - Herd SMEG - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts C6GMXI8 SMEG als PDF.
Benutzerfragen zu C6GMXI8 SMEG
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Herd kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch C6GMXI8 - SMEG und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. C6GMXI8 von der Marke SMEG.
BEDIENUNGSANLEITUNG C6GMXI8 SMEG
- GEBRAUCHSHINWEISE 100
- SICHERHEITSHINWEISE 102
- UMWELTSCHUTZ 104
3.1 Unser Beitrag zum Umweltschutz 104
3.2 Ihr Beitrag zum Umweltschutz 104
- LERNEN SIE IHR GERÄT KENNEN 105
4.1 Beschreibung der Bedienelemente auf der Bedienblende 106
- MITGELIEFERTES ZUBEHÖR 107
5.1 Verwendung des Rosts oder Backbleches 107
5.2 Verwendung des Auflagerostes 108
5.3 Verwendung der Reduziersterne 108
5.4 Verwendung des Drehspießes (nur bei einigen Modellen) 108
- VERWENDUNG DES KOCHFELDES 109
6.1 Allgemeine Hinweise und Ratschläge 109
6.2 Aktivierung der Kochfeldbrenner 109
6.3 Praktische Ratschläge zum Gebrauch der Brenner des Kochfeldes 109
6.4 Topfdurchmesser 110
- VERWENDUNG DES OFENS 111
7.1 Vor der Benutzung des Gerätes 111
7.2 Einsatzschienen 111
7.3 Stauraum (nur bei einigen Modellen) 111
7.4 Kühlgebläse 111
7.5 Backofenbeleuchtung 111
7.6 Allgemeine Gebrauchshinweise und -empfehlungen 112
- GARVORGANGE MIT DEM OFEN 113
8.1 Ratschläge und Maßnahmen während des Garvorgangs 114
8.2 Tabelle der Garvorgänge 115
- REINIGUNG UND WARTUNG 116
9.1 Reinigung von Edelstahl 116
9.2 Tägliche Reinigung 116
9.3 Flecken oder Speiserückstände 116
9.4 Reinigung der Komponenten des Kochfeldes 116
9.5 Reinigung des Backofens 117
9.6 VAPÖR ČLEAN: „Unterstützte Ofenreinigung (nur bei einigen Modellen) 119
- AUSSERGEWOHNLICHE WARTUNG 121
10.1 Austausch der Backofenlampe 121
10.2 Ausbau der Backofentür 121
10.3 Entfernung der Dichtung (mit Ausnahme der Pyrolysemodelle) 122
10.4 Ausbau der Innenverglasung 122
- INSTALLATION 123
11.1 Einbau in Küchenmöbeln 123
11.2 Belüftung der Räume und Ableitung der Verbrennungsprodukte 124
11.3 Gasanschluss 125
11.4 Elektrischer Anschluss 126
11.5 Positionierung des Aufsatzes (nur bei einigen Modellen) 127
11.6 Aufstellung und Nivellierung des Gerätes 127
- ANPASSUNG AN DIE VERSCHIEDENEN GASARTEN 128
12.1 Austausch der Düsen des Kochfeldes 128
12.2 Anordnung der Brenner 128
12.3 Tabellen Brenner- und Brennerdüseneigenschaften 129
12.4 Abschließende Arbeiten 130

ANWEISUNGEN FÜR DEN BENUTZER: Gebrauchsempfehlungen mit Beschreibungen der Bedienelemente sowie Anweisungen zur richtigen Reinigung und Wartung des Gerätes.

ANWEISUNGEN FÜR DEN INSTALLATEUR: Sie sind für den qualifizierten Techniker bestimmt, der die Installation, die Inbetriebsetzung und die Abnahmeprüfung des Gerätes ausführen muss.

Weitere Informationen zu den Produkten sind auf der Internetseite www.smeg.com verfügbar.
1. GEBRAUCHSHINWEISE

Dieses Handbuch ist ein fester Bestandteil des Gerätes. Es muss deshalb für die ganze Lebensdauer des Gerätes sorgfältig und in Reichweite aufbewahrt werden. Wir empfehlen, dieses Handbuch und alle darin enthaltenen Hinweise vor dem ersten Gebrauch des Gerätes aufmerksam durchzulesen. Die Installation ist von qualifiziertem Fachpersonal unter Einhaltung der geltenden Normen vorzunehmen. Dieses Gerät ist für den Gebrauch in Privathaushalten vorgesehen und entspricht den geltenden EU-Richtlinien. Das Gerät hat folgende Zweckbestimmung: Kochen und Erwärmen von Speisen; Jeder andere Gebrauch wird als zweckwidrig angesehen.

Diese Hinweise gelten nur für die Bestimmungsländer des Gerätes, deren Kennsymbole auf dem Umschlag des vorliegenden Handbuchs zu finden sind.

Die Öffnungen, Lüftungsschlitze und Wärmeauslasse nicht abdecken; es könnten sich Störungen ergeben.

Dieses Gerät niemals zum Heizen von Räumen verwenden.

Dieses Gerät ist gemäß der europäischen Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronikaltgeräte (Waste Electrical and Electronic Equipment - WEEE) gekennzeichnet. Besagte Richtlinie legt die für das gesamte Gebiet der Europäischen Union geltenden Vorschriften zur Sammlung und Wiederverwertung von Altgeräten fest.

Das Typenschild mit den technischen Angaben, die Seriennummer und das Prüfzeichen befindet sich gut sichtbar in der Schublade (wo vorhanden) oder auf der Rückseite des Gerätes. Eine Kopie dieses Schildes liegt dem Handbuch bei. Es wird empfohlen, diese Kopie wie vorgesehen auf der Rückseite des Umschlags anzubringen. Das Typenschild auf keinen Fall entfernen.

Vor der Inbetriebnahme alle Etiketten und Schutzfolien auf den Außenflächen des Gerätes entfernen.

Keine Putzschwämme aus Metall oder scharfe Schaber verwenden, die die Oberflächen beschädigen können. Normale und nicht scheuernde Reinigungsprodukte und gegebenenfalls Materialien aus Holz oder Kunststoff verwenden. Gründlich nachspülen und mit einem weichen Tuch abtrocknen. Zuckerhaltige Speisereste (z.B. Marmelade) im Innern des Backofens nicht eintrocknen lassen, da hierdurch die emaillierte Innenbeschichtung des Backofens beschädigt werden könnte.

Kein Geschirr oder Behälter aus Kunststoff verwenden. Aufgrund der hohen Temperaturen, die im Inneren des Ofens erreicht werden, könnte dieses Material schmelzen und das Gerät somit beschädigen.

Vergewissern Sie sich nach jedem Gebrauch des Gerätes, dass die Drehknebel auf die Position „Null“ (ausgeschaltet) gestellt sind.

Keine geschlossenen Dosen oder Behälter im Gerät verwenden. Während des Garvorgangs kann sich ein Überdruck in den Behältern bilden und eine Explosionsgefahr hervorrufen.

Den Backofenboden während des Garvorgangs nicht mit Alufolie oder Stanniolpapier abdecken und keine Töpfe oder Backbleche darauf ablegen, um Beschädigungen der emaillierten Beschichtung zu vermeiden.

In keinem Fall Töpfe, die keinen vollkommen glatten und ebenen Boden aufweisen, auf das Kochfeld stellen. Die Instabilität der Kochgefäße kann zu Verbrennungen führen.

Es muss vermieden werden, sich an die offene Tür des Gerätes anzulehnen oder sich darauf zu setzen. Die übermäßige Last könnte die Stabilität beeinträchtigen.

Das Gerät wird während des Gebrauchs sehr heiß. Daher empfiehlt es sich, bei allen Handgriffen stets Wärmeschutzhandschuhe zu tragen.

Das Kochfeld nicht verwenden, falls im Ofen ein Pyrolyseprozess (wo vorhanden) läuft.

Bei verlängerter Abwesenheit wird empfohlen, den Gashahn am Gerät oder an der Gasflasche zu schließen.

Darauf achten, dass sich keine Gegenstände in der Ofentür verfangen.

Die Stauraum (wo vorhanden) nicht öffnen, solange der Backofen eingeschaltet und noch heiß ist. Die darin entwickelten Temperaturen können sehr hoch sein.

Während des Garvorgangs und wenn die Oberflächen noch sehr heiß sind, kein Wasser direkt auf die Backbleche gießen. Der Wasserdampf kann Verbrennungen verursachen und die emaillierte Beschichtung der Oberflächen beschädigen.

Bei allen Garvorgängen muss die Backofentür geschlossen sein. Ein Wärmeaustritt könnte eine Gefahrenquelle darstellen.

Der Hersteller haftet nicht für eventuelle Personen- und Sachschäden, die durch die Nichtbeachtung der oben genannten Vorschriften sowie durch unbefugte Änderungen auch nur einzelner Gerätekomponenten und die Verwendung von nicht originalen Ersatzteilen verursacht werden.
2. SICHERHEITSHINWEISE
Die Sicherheitsnormen für elektrische oder gasbetriebene Geräte und die Lüftungsfunktionen sind in den Installationshinweisen zu finden. Zur Wahrung ihrer Interessen und ihrer Sicherheit wurde gesetzlich festgelegt, dass die Installation und die Wartung von elektrischen und gasbetriebenen Geräten von qualifiziertem Fachpersonal und unter Berücksichtigung der geltenden Normen vorgenommen werden müssen. Unsere anerkannten Installationstechniker gewährleisten fachgerechte Arbeit.
Die Deaktivierung von elektrischen und gasbetriebenen Geräten ist von kompetenten Personen vorzunehmen.

Vor dem Anschluss des Gerätes an das Stromnetz muss geprüft werden, ob die Daten auf dem Typenschild mit denen des Stromnetzes übereinstimmen.

Sollte das Gerät auf einer erhöhten Plattform installiert werden, müssen die entsprechenden Befestigungssysteme angewendet werden.

Vor Ausführung von Installations-/Wartungstätigkeiten sicherstellen, dass die Stromversorgung des Gerätes unterbrochen wurde.

Alle Kochgeräte, die in Fahrzeugen installiert werden (zum Beispiel Camper, Wohnwagen usw.) dürfen nur bei stehendem Fahrzeug verwendet werden.

Das Gerät so installieren, dass es beim Öffnen von Schubladen oder Türen, die sich auf der Höhe des Kochfeldes befinden, zu keinem unbeabsichtigten Kontakt mit den Töpfen auf dem Kochfeld kommen kann.

Unmittelbar nach der Installation eine kurze Prüfung des Gerätes unter Einhaltung der nachfolgenden Anweisungen durchführen. Bei nicht ordnungsgemäßem Betrieb muss das Gerät vom Stromnetz getrennt und das nächstliegende autorisierte Kundendienstzentrum zu Rate gezogen werden.

Der Ausführungstyp des am Versorgungskabel angeschlossenen Netzsteckers und der Steckdose müssen identisch sein und den geltenden Normen entsprechen. Der Zugriff auf die Steckdose muss auch bei installiertem Gerät gewährleistet sein.
Den Stecker niemals durch Ziehen am Kabel vom Stromnetz trennen.

Ist das Netzkabel beschädigt, muss unverzüglich der technische Kundendienst kontaktiert werden, der dasselbe austauschen wird.

Der Erdungsanschluss ist obligatorisch und ist unter Einhaltung der Sicherheitsnormen für elektrische Anlagen vorzunehmen.

Das Gerät und seine zugänglichen Teile erhitzen sich während des Gebrauchs. Darauf achten, die Heizwiderstände nicht zu berühren. Kinder unter 8 Jahren vom Gerät, fernhalten es sei denn, sie stehen unter ständiger Aufsicht.

Keine entflammbaren Gegenstände in den Backofen legen: Ein unbeabsichtigtes Einschalten könnte einen Brand verursachen.

Das Gerät ist für den Gebrauch durch erwachsene Personen bestimmt. Kinder vom Gerät fernhalten und verhindern, dass sie damit spielen.

Der Gebrauch dieses Gerätes ist Kindern über 8 Jahren oder Personen mit reduzierten körperlichen und geistigen Fähigkeiten bzw. mangelnder Erfahrung bei der Verwendung elektrischer Geräte nur erlaubt, wenn sie unter Aufsicht stehen oder mit den Sicherheitsvorschriften und den damit verbundenen Risiken vertraut sind. Kindern das Spielen mit dem Gerät untersagen. Unbeaufsichtigten Kindern verbieten, Reinigungs- und Wartungsvorgänge vorzunehmen.

Niemals versuchen, das Gerät selber zu reparieren. Alle Reparaturen sind von einem autorisierten Fachtechniker oder einem autorisierten Kundendienstzentrum auszuführen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann eine Gefahrenquelle darstellen.

Dieses Gerät darf nicht über das Kontrollsystem eines externen Minutenzählers oder ein ferngesteuertes, getrenntes Kontrollsystem bedient werden.

Darauf achten, dass die Kochzonen sich sehr schnell erwärmen. Das Erwärmen von leeren Töpfen vermeiden. Überhitzungsgefahr.

Fette und Öle können Feuer fangen, wenn sie überhitzt werden. Es empfiehlt sich daher, sich während der Zubereitung von öl- oder fetthaltigen Speisen nicht zu entfernen. Brennende Öle oder Fette niemals mit Wasser löschen. Den Deckel auf den Topf setzen und die Kochzone ausschalten.

Bei der Benutzung von zusätzlichen elektrischen Geräten (z.B. Mixer, Toaster, usw.) ist Vorsicht geboten. Die Anschlusskabel dürfen nicht mit den heißen Kochzonen in Berührung kommen.

Das Gerät nicht mit einem Dampfstrahl reinigen. Der Dampf könnte die elektrischen Elemente beschädigen und Kurzschlüsse verursachen.

Keine Spray-Produkte in der Nähe des Gerätes verwenden, während dieses in Betrieb ist. Keine Spray-Produkte verwenden, solange das Gerät noch heiß ist. Das in den Spraydosen enthaltene Gas könnte sich entzünden.

Der Hersteller haftet nicht für eventuelle Personen- und Sachschäden, die durch die Nichtbeachtung der oben genannten Vorschriften sowie durch unbefugte Änderungen auch nur einzelner Gerätekomponenten und die Verwendung von nicht originalen Ersatzteilen verursacht werden.
3. UMWELTSCHUTZ
3.1 Unser Beitrag zum Umweltschutz

Gemäß den Richtlinien 2002/95/EG, 2002/96/EG, 2003/108/EG in Bezug auf die Verringerung des Gebrauchs gefährlicher Stoffe in elektrischen und elektronischen Geräten sowie die Entsorgung von Abfällen, gibt das Symbol der durchkreuzten Mülltonne auf dem Gerät an, dass das Produkt am Ende seiner Lebensdauer getrennt von anderen Abfällen zu sammeln ist. Der Anwender muss deshalb das Gerät, das das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat, bei geeigneten Sammelstellen für elektrische und elektronische Abfälle abgeben oder beim Kauf eines gleichwertigen Gerätes im Verhältnis eins zu eins an den Händler zurückgeben. Die richtige getrennte Sammlung zur nachfolgenden Weiterleitung des verschrotteten Gerätes zum Recycling, zur Aufbereitung und zur umweltgerechten Entsorgung trägt dazu bei, mögliche negative Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit zu vermeiden und erleichtert die Wiederverwendung der Materialien, aus denen das Gerät besteht. Die gesetzwidrige Entsorgung des Produktes durch den Anwender hat die Verhängung von Verwaltungsstrafen zur Folge.
Das Gerät enthält, gemäß der gültigen europäischen Richtlinien, keine nennenswerte Menge an gesundheits- und umweltschädlichen Stoffen.
3.2 Ihr Beitrag zum Umweltschutz
Die Verpackung unserer Produkte ist aus recyclingfähigem und umweltfreundlichem Material gefertigt, das die Umwelt nicht belastet. Bitte helfen Sie mit und sorgen Sie für eine ordnungsgemäße Entsorgung des Verpackungsmaterials. Lassen Sie sich von Ihrem Händler oder den zuständigen Einrichtungen Ihrer Umgebung die Adressen der entsprechenden Sammel-, Recycling- und Entsorgungsstellen geben.

Die Verpackung oder Teile davon nicht unbeaufsichtigt lassen. Diese können eine mögliche Erstickungsgefahr für Kinder darstellen.
Auch die Altgeräte sind ordnungsgemäß zu entsorgen.
Wichtig: Das Gerät zu der für die Altgerätesammlung zuständigen Ortsstelle bringen. Die korrekte Entsorgung ermöglicht eine intelligente Wiederverwertung hochwertiger Materialien.
Bevor Sie Ihr Gerät entsorgen, ist es wichtig, die Türen zu entfernen und die Einsätze in ihrer jeweiligen Gebrauchsposition einzuschieben. Dadurch wird verhindert, dass sich spielende Kinder in den Geräten einschließen können. Außerdem ist es notwendig, das Netzkabel durchzuschneiden und zusammen mit dem Stecker zu entfernen.
4. LERNEN SIE IHR GERÄT KENNEN


1 Kochfeld
2 Bedienblende
3 Dichtung der Backofentür
4 Ofenlampe (doppelte Lampe bei einigen Modellen)
5 Türsensor (nur bei einigen Modellen)
6 Halterahmen für Roste/Backbleche
7 Kühlgebläse
8 Oberer Schutz (nur bei einigen Modellen)
9 Tür
4.1 Beschreibung der Bedienelemente auf der Bedienblende

4.1.1 Drehknebel des Minutenzählers
1 Ermöglicht die Festlegung eines manuellen Garvorgangs oder des Minutenzählers mit automatischer Ausschaltung des Backofens am Ende des Garvorgangs. Zur Einstellung der Gardauer den Drehknebel im Uhrzeigersinn auf die gewünschte Position drehen und dann die benötigte Garfunktion einstellen. Die gezeigten Zahlen sind Minuten. Die Einstellung ist progressiv und es können Positionen zwischen den angezeigten Zahlen ausgewählt werden. Am Ende des zeitgesteuerten Garvorgangs wird ein akustisches Signal ausgegeben, das sich nach 4-5 Sekunden automatisch ausschaltet.


Falls man keine Gardauer einstellt, muss man den Timerknebel auf das Symbol

stellen (manuell).
4.1.2 Drehknebel zur Temperaturauswahl
2 Die Auswahl der Gartemperatur wird durch das Drehen des Drehknebels im Uhrzeigersinn auf den gewünschten Wert festgelegt, der zwischen 50° und 260°C liegt. Dieser Drehknebel ermöglicht zudem die Auswahl der Temperatur für die Reinigungsfunktion VAPOR CLEAN (nur bei einigen Modellen).

Das Aufleuchten der Kontrolllampe signalisiert, dass sich der Backofen in der Aufheizphase befindet. Das Erlöschen dieser Kontrolllampe zeigt an, dass die voreingestellte Temperatur erreicht ist. Das regelmäßige Blinklicht bedeutet, dass die eingestellte Temperatur im Inneren des Backofens auf dem eingestellten Wert gehalten wird.
4.1.3 Drehknebel zur Funktionsauswahl
3 Die verschiedenen Funktionen des Backofens sind den unterschiedlichen Garungen angepasst. Nach Wahl der gewünschten Funktion die Gartemperatur mit dem Thermostatknebel einstellen. Für ausführliche Informationen über die Garfunktionen siehe:

„8. GARVORGÄNGE MIT DEM OFEN“.
4.1.4 Bedienknebel der Kochfeldbrenner
4 Das Anzünden der Flamme erfolgt durch Drücken und gleichzeitiges Drehen des Drehknebels gegen den Uhrzeigersinn auf das große Flammensymbol (▲). Die Regulierung der Flamme erfolgt, indem der Drehknebel im Bereich zwischen der Großstellung (▲) und der Kleinstellung (△) positioniert wird. Den Drehknebel auf ● stellen, um den Brenner auszuschalten.

(Das an der Seite angeordnete Symbol entspricht dem vorderen linken Brenner).
5. MITGELIEFERTES ZUBEHÖR

ANMERKUNG:
Bei einigen Modellen sind nicht alle Zubehörteile im Lieferumfang enthalten.
Rost: Zur Ablage von Kochgefäßen mit den zu garenden Speisen.

Rost für Backblech: Er kann zum Garen von Speisen, die tropfen können, über dem Backblech angeordnet werden.

Backblech: Zum Auffangen des Fetts von Speisen, die sich auf dem darüber liegenden Rost befinden.

Tiefes Backblech: Zum Backen von Kuchen, Pizzas und Gebäck.

Reduzierstern: Zur Verwendung von kleinen Kochgefäßen.

Wokaufsatz: Zur Verwendung von „WOK“-Pfannen (chinesische Pfanne).


Die Teile des Backofenzubehörs, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommen können, sind aus Materialien gefertigt, die den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen entsprechen.

Zubehör auf Anfrage:
- Das originale Standard- oder Optionalzubehör kann bei den zugelassenen Kundendienststellen bestellt werden.
- Nur Originalzubehör des Herstellers verwenden.
5.1 Verwendung des Rosts oder Backbleches
Die Roste oder die Backbleche sind mit einer mechanischen Sicherheitssperre ausgestattet, die ein ungewolltes Herausziehen vermeiden. Für eine korrekte Einfügung des Rosts oder Backbleches muss sichergestellt werden, dass diese Sperre nach unten gerichtet ist (wie in der seitlichen Abbildung dargestellt).
Zum Herausziehen muss der Rost oder das Backblech auf der Vorderseite leicht angehoben werden.
Die mechanische Sperre (oder der Aufsatz, wo vorhanden) muss immer zur Rückseite des Ofens gerichtet sein.


Die Roste oder Backbleche bis zum Anschlag einschieben.

Bei Modellen mit Schienen müssen die Backbleche vor dem ersten Gebrauch sorgfältig gereinigt werden. Durch den Reinigungsvorgang wird vermieden, dass eventuelle Herstellungsrückstände während des Einschiebens des Backbleches Kratzer an den Seitenwänden des Ofenraums verursachen können.
5.2 Verwendung des Auflagerostes
Der Auflagerost wird direkt auf das Backblech aufgesetzt (wie in der Abbildung dargestellt). Auf diese Weise können beim Garen die Fette aufgefangen und somit von den gekochten Speisen getrennt werden.

5.3 Verwendung der Reduziersterne
Die Reduziersterne werden, wie in der seitlich aufgeführten Abbildung dargestellt, auf die Gitterroste aufgelegt. Sicherstellen, dass sie fest aufliegen.
Die Verwendung des WOK-Rostes ist nur mit geeigneten Kochgefäßen erlaubt.


5.4 Verwendung des Drehspießes (nur bei einigen Modellen)
Beim Garen mit dem Drehspieß muss der Rahmen aus Rundeisen auf der dritten Schiene angeordnet werden (siehe 7.2 Einsatzschienen). Der geformte Teil muss, sobald das Rundeisen eingesetzt ist, nach außen zeigen (wie in der Abbildung dargestellt).
Das Grillgut unter Benutzung der beigefügten Klemmgabeln auf den Drehspieß stecken.
Um den mit Grillgut gespeisten Drehspieß bequem zu handhaben, muss der entsprechende, beigefügte Griff angeschraubt werden.
Nach Aufstecken des Grillguts auf den Drehspieß, muss dieser, wie in der Abbildung dargestellt, auf den Schienenrahmen aufgesetzt werden.
Den Drehspieß so in den Ofen einfügen (Detail B), dass er in den Drehspießmotor einrastet.
Sicherstellen, dass die Sperrklinke auf korrekte Weise auf den Schienenrahmen aufgesetzt ist (Detail A).



B
6. VERWENDUNG DES KOCHFELDES
6.1 Allgemeine Hinweise und Ratschläge

Vor dem Zünden der Brenner ist sicherzustellen, dass die Kronenbrenner mit den zugehörigen Brennerdeckeln richtig in ihren Sitzen positioniert sind.
6.2 Aktivierung der Kochfeldbrenner
Alle Bedien- und Kontrollvorrichtungen des Gerätes befinden sich auf der Bedienblende. Jeder Drehknebel gibt den dazugehörigen Brenner an. Das Gerät ist mit einer elektronischen Zündungsvorrichtung ausgestattet. Zum Zünden des Brenners lediglich den Drehknebel drücken und gegen den Uhrzeigersinn auf das große Flammensymbol drehen, bis die Zündung erfolgt. Schaltet er sich innerhalb von 15 Sekunden nicht ein, den Drehknebel auf „0“ stellen und 60 Sekunden lang keine weitere Zündung versuchen. Sobald die Zündung erfolgt ist, den Drehknebel einige Sekunden gedrückt halten, bis sich das Thermoelement ausreichend erwärmt hat. Es kann vorkommen, dass der Brenner erlischt, wenn der Drehknebel frühzeitig losgelassen wird. Das bedeutet, dass sich das Thermoelement nicht ausreichend erwärmt hat.
Kurze Zeit abwarten und den Vorgang wiederholen, während der Drehknebel etwas länger gedrückt gehalten wird.


Wenn ein Brenner unerwartet erlöschen sollte, wird eine Sicherheitsvorrichtung ausgelöst, die die Gaszufuhr auch bei geöffnetem Hahn unterbricht. Den Drehknebel in diesem Fall wieder in die deaktivierte Position stellen und für mindestens 60 Sekunden nicht versuchen, den Brenner wieder zu zünden.
6.3 Praktische Ratschläge zum Gebrauch der Brenner des Kochfeldes
Zur Gewährleistung einer besseren Leistungsfähigkeit der Brenner und eines minimalen Gasverbrauchs sollten Kochgefäße verwendet werden, deren Größe den Brennern angemessen ist, damit die Flamme deren Rand nicht berührt (siehe Abschnitt „6.4 Topfdurchmesser“). Nach Erreichen des Siedepunkts die Flamme so klein einstellen, dass ein Überlaufen des Topfinhalts verhindert wird. Bei Überlaufen des Inhalts muss die Flüssigkeit unverzüglich von dem Kochfeld entfernt werden.
Um Verbrennungen oder Schäden am Kochfeld während des Kochens zu vermeiden, müssen sich die Kochgefäße und Grillpfannen stets innerhalb des Umrisses des Kochfeldes befinden. Alle Kochgefäße müssen einen flachen und ebenen Boden aufweisen.
Wenn eine Flamme unerwarteterweise erlischt, den Drehknebel schließen und den Brenner erst nach mindestens 1 Minute Wartezeit wieder zünden.


Beim Kochen mit Fett und Öl unbedingt darauf achten, da diese sich überhitzen und entzünden können.
6.4 Topfdurchmesser



| Brenner | ∅ min. (cm) | ∅ max. (cm) | |
| 1 | Hilfsbrenner | 12 | 14 |
| 2 | Normalbrenner | 16 | 24 |
| 3 | Blitzbrenner | 18 | 26 |

Um Verbrennungen oder Schäden am Gerät während des Kochens zu vermeiden, müssen sich die Kochgefäße und Grillpfannen stets innerhalb des Umrisses des Kochfeldes befinden.
7. VERWENDUNG DES OFENS
7.1 Vor der Benutzung des Gerätes

- Eventuelle Etiketten (mit Ausnahme des Schildes mit den technischen Daten) von den Backblechen, den Fettpfannen oder im Ofen selbst entfernen.
- Eventuelle Schutzfolien auf den Außenflächen oder im Inneren des Gerätes einschließlich des Zubehörs, wie Backbleche, Fettpfannen, Pizzaplatten oder Bodenabdeckung, entfernen.
- Vor der ersten Benutzung des Gerätes müssen sämtliche Zubehörteile aus dem Ofen herausgenommen und wie im Kapitel „9. REINIGUNG UND WARTUNG“ beschrieben gespült werden.

Das noch leere Gerät auf die höchste Temperatur aufheizen, um eventuelle Rückstände des Herstellungsprozesses zu beseitigen, die den Speisen einen unangenehmen Geruch verleihen könnten.
7.2 Einsatzschienen
Der Backofen verfügt über 5 Schienen zur Positionierung von Backbleche und Rosten auf unterschiedlicher Höhe. Die Einsatzstufen sind von unten nach oben ausgerichtet (siehe Abbildung).

Modelle mit Rahmen

Modelle mit Schienen
7.3 Stauraum (nur bei einigen Modellen)
Im unteren Bereich des Herdes befindet sich der Stauraum. Keine entzündlichen Materialien wie Lappen, Papier usw. im Gerät aufbewahren, sondern nur das Zubehör aus Metall.


Die Stauraum nicht öffnen, solange der Backofen eingeschaltet und noch heiß ist. Die darin entwickelten Temperaturen können sehr hoch sein.
7.4 Kühlgebläse
Das Gerät verfügt über ein Kühlsystem, das bei Beginn eines Garvorgangs eingeschaltet wird. Die Funktionsweise des Kühlgebläses erzeugt einen normalen Luftstrom, der aus dem hinteren Teil des Gerätes austritt und über einen kurzen Zeitraum auch nach dem Ausschalten des Gerätes andauern kann.
7.5 Backofenbeleuchtung
Die Backofenbeleuchtung schaltet sich ein, wenn man die Tür öffnet (nur bei einigen Modellen) oder eine beliebige Funktion wählt.
7.6 Allgemeine Gebrauchshinweise und -empfehlungen
![]() | Bei allen Garvorgängen muss die Backofentür geschlossen sein. Ein Wärmeaustritt könnte eine Gefahrenquelle darstellen. | |
![]() | Den Backofenboden während des Garvorgangs nicht mit Alufolie oder Stanniolpapier abdecken und keine Töpfe oder Backbleche darauf ablegen, um Beschädigungen der emaillierten Beschichtung zu vermeiden. Bei Verwendung von Backpapier darauf achten, dass dieses die Zirkulation der Heißluft im Inneren des Backofens nicht behindert. | |
![]() | Für eine optimale Garung wird empfohlen, die Behälter in die Mitte des Rosts zu stellen. | ![]() |
![]() | Die Backofentür in zwei Phasen öffnen, um zu vermeiden, dass der Dampf, der gegebenenfalls im Backofen enthalten ist, unangenehm austreten kann: Die Tür 4-5 Sekunden lang halb geöffnet (etwa 5 cm) lassen und dann erst vollständig öffnen. Wenn Speisen bearbeitet werden müssen, die Backofentür so kurz wie nötig öffnen, um zu vermeiden, dass die Innentemperatur reduziert wird und das gute Gelingen des Garvorgangs beeinträchtigt wird. | ![]() |
| Damit sich nach Abschluss des Garvorgangs nicht zu viel Kondenswasser auf der Innenscheibe des Backofens bildet, sollten Sie die warmen Speisen nicht zu lange im Backofen lassen. | ||
![]() | Während des Garvorgangs von Gebäck oder Gemüse kann es zu einer übermäßigen Kondensatbildung auf der Glasscheibe kommen. Um dieses Phänomen zu vermeiden, die Tür während des Garvorgangs einige Male sehr vorsichtig öffnen. | |
![]() | Den Deckel des Gerätes (wo vorhanden) stets öffnen, damit eine Überhitzung beim Gebrauch des Backofens verhindert wird. | |
![]() | Das noch leere Gerät auf die höchste Temperatur aufheizen, um eventuelle Rückstände des Herstellungsprozesses zu beseitigen, die den Speisen einen unangenehmen Geruch verleihen könnten. | |
8. GARVORGÄNGE MIT DEM OFEN
ECO
Das ECO-Symbol zeigt an, welche Funktion den geringsten Energieverbrauch gewährleistet.
STATISCH:

Die Wärme kommt gleichzeitig von oben und von unten, weshalb sich dieser Vorgang für das Garen von Speisen besonderer Art eignet. Der traditionelle Garvorgang, auch als statisches oder Heißluftbacken bekannt, eignet sich zum Garen von jeweils nur einem Gericht. Er ist ideal für alle Bratenarten, Brot, gefüllte Torten und ist außerdem besonders für fette Fleischarten wie Ente oder Gans geeignet.

UNTERHITZE:

Die Wärme kommt nur von unten und ermöglicht so, Speisen fertig zu backen, die eine höhere Temperatur auf der unteren Seite erfordern, ohne sie weiter anzubraten. Ideal für süßes und salziges Gebäck und Kuchen, Mürbeteig und Pizzen. Dieses Symbol schließt auch die Reinigungsfunktion ein, siehe „9.6 VAPOR CLEAN: Unterstützte Ofenreinigung (nur bei einigen Modellen)“.

KLEINER GRILL:

Diese Funktion ermöglicht das Grillen von kleinen Fleisch- und Fischmengen, von Spießen, Toasts und allen Gemüsearten durch die ausschließliche Einwirkung der von dem mittleren Heizelement ausgehenden Hitze.

GRILL:

Die von der Grillheizung stammende Wärme ermöglicht, besonders bei mittleren bis dünnen Fleischstücken ausgezeichnet zu grillen. Zusammen mit dem Drehspieß (wo vorgesehen) ermöglicht sie, am Ende des Grillvorgangs das Erzielen einer gleichmäßigen Bräunung. Ideal für Würstchen, Koteletts und Speck. Diese Funktion erlaubt ein gleichmäßiges Grillen von großen Speisenmengen, besonders beim Fleisch. (4. oder 5. Schiene).

GRILL + UMLUFT:

Die vom Kühlgebläse produzierte Luft mildert den starken, vom Grill erzeugten Hitzestrom und ermöglicht so, auch dickere Speisen optimal zu grillen. Ideal für große Fleischstücke (z.B. Schweinshaxe). Es empfiehlt sich, die 4. Schiene zu verwenden.

TURBO:

Die Kombination aus Garen mit Umluft und traditionellem Garen ermöglicht, Speisen auf mehreren Ebenen extrem schnell und wirkungsvoll zu backen, ohne Gerüche oder Geschmack zu übertragen. Ideal für große Speisenmengen, die ein starkes Garen erfordern. (Bei Garvorgängen auf mehreren Ebenen wird die Anordnung auf der 2. und der 4. Schiene empfohlen).

Nur bei einigen Modellen:
Dieser Funktion ist auch das Symbol der Pizza zugeordnet. Dank der Kombination aus dem Kühlgebläse und dem traditionellen Garvorgang können bei der Zubereitung von Pizzen, Fladenbroten und Torten ausgezeichnete Resultate erzielt werden. Um die Resultate dieser Rezepte zu optimieren, bietet der Hersteller eine feuerfeste Steinplatte als Extra-Zubehör an, die am Boden des Garraums angeordnet wird, sowie eine praktische Schaufel, um die Pizza auf die entsprechenden Platte zu legen.
HEISSLUFT:

Die Kombination aus dem Kühlgebläse und der Heissluftbeheizung (im hinteren Ofenteil eingebaut) ermöglicht das Garen von verschiedenen Speisen auf mehreren Stufen, insofern sie die gleichen Temperaturen und die gleiche Backart erfordern. Die Zirkulation der heißen Luft gewährleistet eine sofortige und gleichmäßige Verteilung der Hitze. Man kann zum Beispiel gleichzeitig (und auf verschiedenen Ebenen) Fisch, Gemüse und Kekse backen, ohne, dass sich Gerüche und Geschmäcke vermischen.


AUFTAUSTUFE:
Das schnelle Auftauen wird von der Aktivierung des dafür vorgesehenen Kühlgebläses begünstigt, das eine gleichmäßige Verteilung der Luft im Ofen gewährleisten. (Es empfiehlt sich, die 1. oder 2. Schiene zu verwenden).

8.1 Ratschläge und Maßnahmen während des Garvorgangs
8.1.1 Allgemeine Ratschläge
- Es wird empfohlen, die Speisen erst in den Ofen zu schieben, nachdem man ihn vorgeheizt hat. Die Speisen nur, nachdem sich die Kontrolllampe des Garvorgangs ausgeschaltet hat, in den Backofen schieben.
- Beim Garen auf mehreren Stufen wird empfohlen, eine Umluftfunktion zu verwenden, um ein gleichmäßiges Garen auf allen Stufen zu erhalten.
- Allgemein können die Garzeiten nicht verkürzt werden, indem man die Temperatur erhöht (die Speisen würden außen zu stark und innen zu wenig gegart werden).
- Während des Garvorgangs von Gebäck oder Gemüse kann es zu einer übermäßigen Kondensatbildung auf der Glasscheibe kommen. Um dieses Phänomen zu vermeiden, die Tür während des Garvorgangs einige Male sehr vorsichtig öffnen.
- Für ein schnelles Vorheizen eine Umluftfunktion verwenden und daraufhin die gewünschte Funktion auswählen.
8.1.2 Ratschläge zum Garen von Fleisch
- Die Garzeiten richten sich insbesondere für Fleisch nach der Dicke und der Qualität der Speisen und nach dem individuellen Geschmack.
- Es wird empfohlen, bei der Zubereitung von Braten ein Fleischthermometer zu verwenden oder einfach mit einem Löffel auf den Braten zu drücken. Wenn er nachgibt und wieder zurückfedert, ist er fertig, andernfalls muss er noch einige Minuten gebraten werden.
8.1.3 Ratschläge zum Backen von Gebäck und Keksen
- Vorzugsweise dunkle Kuchenformen aus Metall verwenden, da sie zu einer besseren Wärmeaufnahme beitragen.
• Die Temperatur und die Gardauer hängen von der Qualität und der Beschaffenheit des Teigs ab. - Überprüfen, ob die Süßspeise innen ausreichend durchgebacken ist: am Ende des Garvorgangs einen Zahnstocher in den höchsten Punkt der Süßspeise stecken. Wenn der Teig nicht am Zahnstocher kleben bleibt, ist das Gebäck fertig.
- Wenn das Gebäck zusammenfällt, sobald es aus dem Ofen genommen wird, muss beim nächsten Backen die eingestellte Temperatur um ungefähr 10 °C gesenkt und eventuell eine längere Garzeit gewählt werden.
8.1.4 Ratschläge für das Auftauen und Aufgehen
- Es wird empfohlen, die tiefgefrorenen Speisen in einem Behälter ohne Deckel auf die erste Schiene des Ofens zu stellen.
• Die Speisen müssen ohne Verpackung aufgetaut werden.
• Die aufzutauenden Speisen gleichmäßig verteilen, ohne, dass sie übereinander liegen. - Beim Auftauen von Fleisch wird empfohlen, die Speisen auf einen Rost auf die zweite Schiene und ein Backblech auf die erste Schiene zu schieben. Auf diese Weise kommen die Speisen nicht mit der beim Auftauen entstehenden Flüssigkeit in Kontakt.
• Die empfindlichsten Stücke können mit Alufolie bedeckt werden. - Zur Gewährleistung des guten Aufgehens empfiehlt es sich, einen Behälter mit Wasser auf den Backofenboden zu stellen.
8.1.5 Ratschläge für Garvorgänge mit Grill und Grill + Umluft
- Bei der Funktion Grill 📄 kann das zu grillende Fleisch auch in den kalten Ofen eingeschoben werden. Das Vorheizen wird empfohlen, sofern der Gar-Effekt abgeändert werden soll.
- Bei der Funktion Grill + Umluft wird hingegen das Vorheizen des Ofens vor dem Grillvorgang empfohlen.
8.2 Tabelle der Garvorgänge
| Gerichte | Gewicht | Funktion | Schienen-Position von unten | Temperatur °C | Zeit (Minuten) | |
| NUDEL- UND REISGERICHTE | ||||||
| Lasagne | 3 Kg | Statisch | 2 oder 3 | 220 - 230 | 40 - 50 | |
| Nudeln überbacken | Statisch | 2 oder 3 | 220 - 230 | 40 | ||
| FLEISCH | ||||||
| Kalbsbraten | 1 Kg | Heißluft | 3 | 180 - 190 | 70 - 80 | |
| Schweinelende | 1 Kg | Heißluft | 3 | 180 - 190 | 70 - 80 | |
| Schweineschulter | 1 Kg | Turbo | 3 | 180 - 190 | 90 - 100 | |
| Gebratenes Kaninchen | 1 Kg | Heißluft | 3 | 180 - 190 | 70 - 80 | |
| Truthahnbrustfilet | 1 Kg | Turbo | 3 | 180 - 190 | 110 - 120 | |
| Schweinenacken im Ofen | 1 Kg | Turbo | 3 | 180 - 190 | 190 - 210 | |
| Brathähnchen | 1 Kg | Turbo | 3 | 190 - 200 | 60 - 70 | |
| GEGRILLTES FLEISCH | 1. Seite | 2. Seite | ||||
| Schweineschnitzel | Grill + Umluft | 5 | 250 | 7 - 9 | 5 - 7 | |
| Schweinefilet | Grill | 4 | 250 | 9 - 11 | 5 - 9 | |
| Rinderfilet | Grill | 4 | 250 | 9 - 11 | 9 - 11 | |
| Leber | Kleiner Grill | 5 | 250 | 2 - 3 | 2 - 3 | |
| Bratwurst | Grill + Umluft | 4 | 250 | 7 - 9 | 5 - 6 | |
| Hackbällchen | Grill | 4 | 250 | 7 - 9 | 5 - 6 | |
| FLEISCHSPIESSE (wo vorhanden) | ||||||
| Hähnchen | Grill + Drehspieß | Auf | 250 | 60 - 70 | ||
| FISCH | ||||||
| Lachsforelle | 0.7 Kg | Heißluft | 3 | 160 - 170 | 35 - 40 | |
| BROT und FLADENBROT | ||||||
| Pizza | Turbo | 1 | 250 | 6 - 10 | ||
| Brot | Heißluft | 2 | 190 - 200 | 25 - 30 | ||
| Focaccia | Turbo | 2 | 180 - 190 | 15 - 20 | ||
| GEBÄCK | ||||||
| Rührteigkuchen | Heißluft | 3 | 160 | 55 - 60 | ||
| Mürbeteigkuchen | Heißluft | 3 | 160 | 30 - 35 | ||
| Mürbeteigkuchen | Statisch | 3 | 170 | 35 - 40 | ||
| Mürbeteig | Heißluft | 2 oder 3 | 160 - 170 | 20 - 25 | ||
| Gefüllte Tortellini | Turbo | 2 oder 3 | 160 - 170 | 40 - 50 | ||
| Paradiestorte | Statisch | 2 oder 3 | 170 | 40 - 50 | ||
| Paradiestorte | Heißluft | 3 | 160 | 50 - 60 | ||
| Windbeutel | Turbo | 3 | 150 - 160 | 40 - 50 | ||
| Biskuitgebäck | Heißluft | 3 | 150 - 160 | 40 - 50 | ||
| Reistorte | Turbo | 3 | 160 | 40 - 50 | ||
| Reistorte | Statisch | 3 | 170 | 50 - 60 | ||
| Brioches | Heißluft | 3 | 160 | 25 - 30 | ||
| Brioches (auf mehreren Schienenhöhen) | Heißluft - Turbo | 2 - 4 | 160 - 170 | 30 - 35 | ||
| Mürbeteigkekse (auf mehreren Schienenhöhen) | Heißluft - Turbo | 2 - 4 | 160 - 170 | 16 - 20 | ||

Die in den folgenden Tabellen angeführten Zeiten beinhalten die Vorheizzeiten nicht und sind nur Richtwerte.
9. REINIGUNG UND WARTUNG

Das Gerät nicht mit einem Dampfstrahl reinigen. Der Dampf könnte die elektrischen Elemente beschädigen und Kurzschlüsse verursachen.

ACHTUNG: Zu Ihrer Sicherheit wird empfohlen, bei der Ausführung eines beliebigen Reinigungs- oder Wartungsvorgangs entsprechende Schutzhandschuhe zu tragen.


Bei der Reinigung von Stahlteilen oder Metallflächen (z.B. eloxierte, mit Nickel behandelte oder verchromte Flächen) keine chlor-, ammoniak- oder gleichmittelhaltige Produkte verwenden.

Für die Reinigung werden die vom Hersteller vertriebenen Produkte empfohlen.
9.1 Reinigung von Edelstahl
Für einen optimalen Erhalt der Edelstahlteile müssen diese nach jedem Gebrauch, bei abgekühltem Gerät, regelmäßig gereinigt werden.
9.2 Tägliche Reinigung
Zur Reinigung und Pflege der Oberflächen aus Edelstahl immer nur spezifische und nicht scheuernde Produkte verwenden, die keine säurehaltigen Substanzen auf Chlorbasis enthalten.
Anwendung: Das Produkt auf einen feuchten Lappen geben und auf die Flächen auftragen. Sorgfältig spülen und mit einem weichen Tuch oder Lappen aus Mikrofaser abtrocknen.
9.3 Flecken oder Speiserückstände

Auf keinen Fall Putzschwämme aus Metall oder scharfe Schaber verwenden, die die Oberflächen beschädigen können.
Normale und nicht scheuernde Reinigungsprodukte und gegebenenfalls Materialien aus Holz oder Kunststoff verwenden. Sorgfältig abspülen und mit einem weichen Lappen oder einem Mikrofasertuch trocknen.
Keine Speisereste auf Zuckerbasis im Ofen trocknen lassen (z. B. Marmelade). Diese Art von Speisen kann bei längerem Antrocknen die emaillierte Innenbeschichtung des Backofens beschädigen.
9.4 Reinigung der Komponenten des Kochfeldes
9.4.1 Die Gitterroste
Die Gitterroste herausnehmen und diese in lauwarmem Wasser mit einem nicht scheuernden Reinigungsmittel reinigen. Darauf achten, alle Verkrustungen zu entfernen. Sorgfältig trocknen und auf das Kochfeld aufsetzen.
Der ständige Kontakt des Gitterrostes mit der Flamme kann zu einer Beeinträchtigung der emaillierten Beschichtung in der Nähe der Bereiche, die der Wärme ausgesetzt sind, führen. Es handelt sich um ein natürliches Phänomen, das die Funktionsweise dieses Bauteils in keinster Weise beeinträchtigt.

Diese Elemente nicht im Geschirrspüler waschen.
9.4.2 Die Brennerdeckel und Kronenbrenner
Die Brennerdeckel und die Kronenbrenner lassen sich für eine leichtere Reinigung herausnehmen. Alle Komponenten in warmem Wasser und mit nicht scheuerndem Reinigungsmittel reinigen, wobei darauf zu achten ist, dass alle Verkrustungen beseitigt werden und sie vollkommen trocken sind.
Die Kronenbrenner wieder anbringen und vergewissern Sie sich, dass sie mit den zugehörigen Brennerdeckeln richtig in ihren Sitzen positioniert sind. Darauf achten, dass die Zündkerzen und Thermoelemente mit den Löchern A der Kronenbrenner übereinstimmen.


Diese Elemente nicht im Geschirrspüler waschen.
9.4.3 Die Zündkerzen und Thermoelemente
Für einen guten Betrieb müssen die Zündkerzen und Thermoelemente immer sauber sein. Sie regelmäßig prüfen und sie bei Bedarf mit einem feuchten Lappen reinigen. Eventuelle trockene Rückstände lassen sich mit einem Holzstab oder einer Nadel entfernen.


Bei der Reinigung von Stahlteilen oder Metallflächen (z.B. eloxierte, mit Nickel behandelte oder verchromte Flächen) keine chlor-, ammoniak- oder gleichmittelhaltige Produkte verwenden.
9.5 Reinigung des Backofens
Der Backofen wird optimal erhalten, wenn er regelmäßig gereinigt wird (bei abgekühltem Gerät).
- Alle abnehmbaren Teile entfernen.
- Die Roste mit heißem Wasser und nicht scheuernden Reinigungsmitteln reinigen, spülen und trocknen.
- Die Backofentür kann ausgebaut werden, um die Reinigung zu erleichtern (siehe den Abschnitt „10.2 Ausbau der Backofentür“).


Es empfiehlt sich, den Backofen nach der Verwendung von Spezialprodukten ungefähr 15 bis 20 Minuten auf Höchsttemperatur einzuschalten, um eventuelle Rückstände im Backraum zu beseitigen.

Abschließend die feuchten Teile gut abtrocknen.
9.5.1 Entfernung der Schienenrahmen (wo vorhanden)
Das Entfernen der Schienenrahmen erleichtert die Reinigung der Seitenflächen noch mehr. Dieser Vorgang muss nach jedem automatischen Reinigungszyklus (nur bei einigen Modellen) durchgeführt werden.
Für den Ausbau der Schienenrahmen:
1 den Rahmen zum Ofeninnern ziehen, so dass er sich aus der Einrastvorrichtung A löst. Dann den Rahmen aus den auf der Rückseite B befindlichen Sitzen herausziehen.
2 Nach Abschluss der Reinigung, die zuvor beschriebenen Vorgänge wiederholen, um die Schienenrahmen erneut einzusetzen.

9.5.2 Reinigung der Türverglasung
Es empfiehlt sich, darauf zu achten, dass sie stets sauber ist. Zur Reinigung Küchenpapier verwenden. Hartnäckigen Schmutz mit einem feuchten Schwamm und einem normalen Reiniger entfernen.

Keine scheuernden oder ätzenden Reinigungsmittel für die Reinigung der Türverglasung verwenden (z.B. Scheuerpulver, Fleckenentferner oder Metallschwämme). Zur Reinigung der Backofenscheibe auf keinen Fall raue oder scheuernde Materialien bzw. scharfkantige Metallschaber verwenden, da diese die Oberfläche zerkratzen können.
9.5.3 Reinigung der Dichtung
Zur Reinigung der Dichtung eine nicht scheuernde Schwämme und lauwarmes Wasser benutzen. Die Dichtung muss weich und elastisch sein (mit Ausnahme bei den Pyrolysemodellen).
Bei den Pyrolysemodellen könnte die Dichtung nach einiger Zeit platt gedrückt sein und ihre ursprüngliche Form verlieren. Um diese Form wieder herzustellen, zupfen Sie mit dem Finger die gesamte Dichtung ab. Bei diesem Vorgang kann auch der sich eventuell festgesetzte Schmutz entfernt werden.
9.6 VAPOR CLEAN: Unterstützte Ofenreinigung (nur bei einigen Modellen)

VAPOR CLEAN ist ein unterstützter Reinigungsvorgang, der das Entfernen von Schmutz erleichtert. Dank dieses Vorgangs kann das Ofeninnere extrem einfach gereinigt werden. Die Schmutzreste werden durch die Wärme und den Wasserdampf aufgeweicht und können somit leichter entfernt werden.

Bevor man den unterstützten Reinigungszyklus startet, muss sichergestellt werden, dass sich im Garraum keine Speisen oder übergelaufene Reste von vorherigen Garvorgängen befinden.

Die Vorgänge der unterstützten Reinigung dürfen ausschließlich bei kaltem Backofen ausgeführt werden.
9.6.1 Vor dem Start des unterstützten Reinigungszyklus
Modelle
mit
Rahmen



Modelle
mit
Schienen



Alle Zubehörteile im Innern des Ofens ausbauen. Die obere Schutzvorrichtung im Ofeninnern lassen (wo vorhanden).
Zirka 40 cc Wasser auf den Ofenboden gießen (wie in der Abbildung dargestellt). Darauf achten, dass das Wasser nicht aus der Vertiefung herausfließt.
Mittels eines Zerstäubers eine Lösung aus Wasser und Spülmittel in das Ofeninnere sprühen. Den Zerstäuber auf den Innenraum des Backofens richten.
Am Ende des Vorgangs die Tür schließen und den Reinigungszyklus einstellen.

Nicht zu viel von der Wasser-Spülmittel-Lösung versprühen. Es wird empfohlen, nicht mehr als 20 Mal zu sprühen.
9.6.2 Einstellung des unterstützten Reinigungszyklus
Nach abgeschlossener Vorbereitung zum unterstützten Reinigungszyklus muss wie folgt vorgegangen werden:
1 Den Funktionswahlknebel auf das Symbol 🤐 und den Drehknebel zur Temperaturauswahl auf das
Symbol für VAPOR CLEAN setzen.
2 Mittels des Timerknebels eine Gardauer von 15 Minuten einstellen.
3 Am Ende des unterstützten Reinigungszyklus deaktiviert der Timer die Heizwiderstände des Backofens.
9.6.3 Ende des unterstützten Reinigungszyklus

Das am Ende des unterstützten Reinigungszyklus noch vorhandene Wasser darf nicht über längere Zeit im Ofeninnern gelassen werden (zum Beispiel über Nacht).

Es empfiehlt sich, während dieser Vorgänge Handschuhe zu tragen.
Am Ende des Reinigungszyklus die Tür öffnen und mit einem Mikrofasertuch den weniger hartnäckigen Schmutz entfernen. Bei den Verkrustungen hingegen einen kratzfesten Schwamm aus Messingfaser verwenden.
Um alle Bereiche im Ofeninnern leichter zu erreichen, wird empfohlen, die Tür, wie im Abschnitt „10.2 Ausbau der Backofentür“ beschrieben, auszubauen.
Für eine bessere Hygiene und um zu vermeiden, dass die Speisen einen unangenehmen Geruch annehmen, wird empfohlen, den Ofen mittels einer Umluftfunktion bei 160°C zirka 10 Minuten trocknen zu lassen. Zur Einstellung dieser Funktion, siehe „4.1.3 Drehknebel zur Funktionsauswahl“.

Sollte der Zyklus VAPOR CLEAN nach fettigen Garvorängen, insbesondere beim Garen von Fleisch, aktiviert werden, könnte nach Ablauf des Reinigungszyklus die Verwendung eines Reinigungsmittels für Backöfen erforderlich sein, um hartnäckigen Schmutz zu entfernen.
10. AUSSERGEWÖHNLICHE WARTUNG
Der Backofen bedarf regelmäßig kleiner Wartungseingriffe. Darüber hinaus sind auch Verschleißteile zu ersetzen (beispielsweise Dichtungen, Lampen usw.). Nachfolgend finden Sie die spezifischen Anweisungen für jeden einzelnen Wartungseingriff.

Die Stromversorgung des Gerätes vor jedem Eingriff unterbrechen, der eines Zugriffs auf unter Spannung stehende Teile vorsieht.

ACHTUNG: Zu Ihrer Sicherheit wird empfohlen, bei der Ausführung eines beliebigen Reinigungs- oder Wartungsvorgangs entsprechende Schutzhandschuhe zu tragen.
10.1 Austausch der Backofenlampe
Sollte das Austauschen einer Lampe erforderlich sein, da diese verschlissen oder durchgebrannt ist, müssen die Schienenrahmen entfernt werden. Siehe dazu unter „9.5.1 Entfernung der Schienenrahmen (wo vorhanden)“.
Im Nachhinein die Abdeckung der Lampe mittels eines entsprechenden Werkzeugs abnehmen (z.B. mit einem Schraubenzieher).
Die Lampe herausdrehen (bei Lampen mit Gewinde) oder herausziehen (bei Halogenlampen). Die Lampe durch eine entsprechende ersetzen (25W für die Lampen mit Gewinde oder 40W für Halogenlampen).



Die Halogenlampen nicht mit den Fingern berühren, sondern nur mithilfe einer beliebigen Isolierabdeckung.
10.2 Ausbau der Backofentür

Die Tür ganz öffnen.
Den Zapfen in das Loch des Scharniers einfügen. Diesen Vorgang bei beiden Scharnieren wiederholen.

Die Tür an beiden Seiten und mit beiden Händen anfassen, in einem Winkel von etwa 30° anheben und herausziehen.

Für den Wiedereinbau der Tür die Scharniere in die entsprechenden Schlitze am Ofen stecken. Dabei darauf achten, dass die Aussparungen C vollständig auf den Schlitzen aufliegen. Die Tür senken und, sobald sie in die richtige Position gebracht wurde, die Zapfen aus den Scharnieröffnungen herausziehen.
10.3 Entfernung der Dichtung (mit Ausnahme der Pyrolysemodelle)
Für eine optimale Reinigung des Backofens kann die Dichtung der Tür entfernt werden.
An den vier Seiten sind Haken angeordnet, mit denen die Dichtung am Ofenrand befestigt ist. Die Ränder der Dichtung nach außen hin ziehen, um die Haken zu lösen. Die Dichtung muss ersetzt werden, sobald sie ihre Elastizität verliert und hart wird.

10.4 Ausbau der Innenverglasung
Es empfiehlt sich, darauf zu achten, dass sie stets sauber ist. Um die Reinigung zu erleichtern, kann die Tür entfernt werden (siehe 10.2 Ausbau der Backofentür) und auf ein Tuch gestellt werden, oder man kann sie öffnen und die Scharniere zum Herausziehen der Glasscheiben blockieren. Die Glasscheiben, aus denen die Tür besteht, können komplett entfernt werden, indem man die folgenden Anweisungen befolgt.

Achtung: Vor der Entnahme der Scheiben sicherstellen, dass zumindest ein Scharnier der Backofentür in geöffneter Position blockiert wurde wie im Abschnitt „10.2 Ausbau der Backofentür“ beschrieben. Es kann vorkommen, dass sich die Verriegelung der Backofentür beim Herausnehmen der Scheiben irrtümlich wieder löst. Dann müssen Sie die Backofentür einfach erneut blockieren.
Entfernung der Innenverglasung:
- Die Innenscheibe entfernen, indem Sie sie auf der Rückseite in Pfeilrichtung (1) vorsichtig nach oben hin ziehen.
- Dann die Vorderscheibe durch Anheben (2) entfernen.
- Dadurch lösen sich die 4 an der Scheibe befestigten Zapfen aus ihren Aufnahmen in der Backofentür.
Entfernung der Zwischenverglasung:
- Bei den Pyrolysemodellen sind zwei Zwischenverglasungen vorhanden, die durch 4 Blöcke miteinander verbunden sind. Die Zwischenverglasung durch Anheben entfernen.
- Bei anderen Modellen kann eine Zwischenverglasung vorhanden sein; In diesem Fall muss diese durch Anheben entfernt werden.
Reinigung:
- Jetzt können die äußeren Scheibe und die zuvor ausgebauten Scheiben gereinigt werden. Saugfähiges Küchenpapier verwenden. Hartnäckiger Schmutz kann mit einem feuchten Schwamm und einem neutralen Reiniger entfernt werden.
Wiedereinsetzung der Scheiben:
- Die Glasscheiben in umgekehrter Reihenfolge im Vergleich zum Ausbau wieder einsetzen.
- Die Innenverglasung wieder anbringen, wobei darauf zu achten ist, dass die 4 an der Scheibe befestigten Zapfen in ihre Aufnahmen in der Ofentür durch leichten Druck einrasten.

11. INSTALLATION
11.1 Einbau in Küchenmöbeln

Furnierungen, Klebstoffe oder Kunststoffverkleidungen der angrenzenden Möbel müssen hitzebeständig sein (90°C). Falls sie nicht ausreichend hitzebeständig sind, können sie sich im Laufe der Zeit verformen.

Das Gerät muss von einem qualifizierten Fachtechniker nach den geltenden Normen installiert werden. Je nach der Art der Installation gehört das Gerät zur Klasse 2-Unterklasse 1 (Abb. A - Abb. B) oder zur Klasse 1 (Abb. C).
Es kann an Wänden, von denen eine die Höhe der Arbeitsfläche überschreitet, mit einem Mindestabstand von 50 mm zur Geräteseite aufgestellt werden. Siehe Abbildungen A und C für die jeweilige Installationsklasse.
Stellen Sie sicher, dass zwischen den Kochfeldbrennern und einem eventuellen, senkrecht darüber angebrachten Regal ein Mindestabstand von 750 mm besteht. Wenn eine Dunstabzugshaube auf dem Kochfeld installiert wird, beziehen Sie sich auf die Gebrauchsanweisungen der Dunstabzugshaube, um den korrekten Abstand einzuhalten.

A Einbaugerät (Klasse 2 Unterklasse 1)
B Einbaugerät (Klasse 2 Unterklasse 1)
C Freistehendes Gerät (Klasse 1)
11.2 Belüftung der Räume und Ableitung der Verbrennungsprodukte

Gemäß den geltenden Normen darf das Gerät nur in dauerbelüfteten Räumen installiert werden. Im Installationsraum des Gerätes muss so viel Luft einströmen können, wie für die normale Gasverbrennung und den Luftaustausch des Raumes benötigt wird. Die mit Gittern geschützten Frischluftöffnungen müssen gemäß den geltenden Normen eine angemessene Größe aufweisen und so angebracht sein, dass sie sich auch nicht teilweise verstopfen.
Das Gerät muss ausreichend belüftet werden, um beim Kochen entstehende Wärme und Feuchtigkeit abzuleiten: Im Besonderen ist es nach einem längeren Gebrauch empfehlenswert, ein Fenster zu öffnen oder die Drehzahl eventueller Lüfter zu erhöhen.

Die Ableitung der Verbrennungsprodukte kann durch einen Rauchabzug gewährleistet werden, der an ein Abgassystem mit Naturzug oder eine Zwangsventilation angeschlossen ist. Ein leistungsfähiges Abzugssystem bedarf der sorgfältigen Planung seitens eines zugelassenen Technikers unter Berücksichtigung der von den Richtlinien vorgegebenen Distanzen. Nach Abschluss des Eingriffs hat der Installationstechniker eine Konformitätserklärung auszustellen.

1 Ableitung mittels einer Dunstabzugshaube.
2 Ableitung ohne Dunstabzugshaube.
A Abgassystem mit Naturzug.
B Abgassystem mit Elektrogebläse.
C Direkte Ableitung in die Umwelt mithilfe eines Wand- oder Glasgebläses.
D Direkte Ableitung in die Umwelt mithilfe eines Wandgebläses.
Luft
Verbrennungsprodukte
Elektrogebläse
11.3 Gasanschluss
![]() | Nach Abschluss der Installation mithilfe einer Seifenlösung (keine Flamme!) prüfen, ob undichte Stellen vorhanden sind. | |
![]() | Das Anziehmoment zwischen Anschlüssen, die die Dichtung umfassen, muss zwischen 10-15 Nm betragen. | |
![]() | Nach jedem Eingriff am Gerät muss geprüft werden, ob die Gasanschlüsse korrekt festgezogen wurden. | |
![]() | Bei einem mit Flüssiggas betriebenen Gerät einen Druckregler entsprechend den geltenden Normen verwenden und den Anschluss an der Gasflasche unter Einhaltung der von der gültigen Gesetzgebung festgelegten Normen ausführen. Sicherstellen, dass der Einlassdruck den in der Tabelle „12.3 Tabellen Brenner- und Brennerdüseneigenschaften“ eingegebenen Werten entspricht. | ![]() |
11.3.1 Anschluss mit einem Gummischlauch
![]() | ACHTUNG: Die folgenden Anweisungen beziehen sich auf die Installationen von Geräten der Klasse 1. Siehe Abb. C des Kapitels „11.1 Einbau in Küchenmöbeln“. |
![]() | Der Anschluss mit einem vorschriftsmäßigen Gummischlauch ist nur zulässig, wenn der Schlauch auf seiner ganzen Länge inspektionierbar ist. |
![]() | Der Innendurchmesser der Leitung muss für FLÜSSIGGAS 8 mm bzw. für ERD- und STADTGAS 13 mm betragen. |
Der Einbau mit Gummischlauch muss den gültigen Normen gemäß erfolgen, dass die Länge der Leitung 1,5 m nicht überschreitet. Prüfen, dass die Leitung nicht mit beweglichen Teilen in Kontakt kommt und nicht gequetscht wird.
Sicherstellen, dass folgenden Bedingungen erfüllt sind:
- Der Schlauch ist über die Schlauchschelle auf dem Schlauchnippel befestigt.
- Der Schlauch kommt entlang der gesamten Länge nicht mit heißen Wänden in Berührung (max. 50 °C).
- Der Schlauch ist keinen Zugkräften und Spannungen ausgesetzt und weist keine starken Krümmungen oder Knicke auf.
- Der Schlauch kommt nicht mit Schneideflächen oder scharfen Kanten in Kontakt.
- Falls der Schlauch nicht perfekt dicht ist und Gasausströme in den Raum verursacht, ihn nicht zu reparieren versuchen, sondern durch einen neuen Schlauch ersetzen;
- Sicherstellen, dass das auf dem Schlauch angegebene Verfalldatum nicht überschritten ist.



Den Anschluss an das Gasnetz mit einem den geltenden Normen entsprechenden Gummischlauch ausführen. Hierbei sicherstellen, dass der Schlauch mit dem Kürzel der entsprechenden Norm gekennzeichnet ist.
Den Schlauchnippel 3 korrekt auf den Gasanschluss 1 (Gewinde 1/2 " ISO 228-1) des Gerätes schrauben und die Dichtung 2 dazwischen einfügen. Je nach Durchmesser des verwendeten Gasschlauchs kann auch der Schlauchnippel 4 an den Schlauchnippel 3 angeschraubt werden. Nach dem Anbringen des oder der Schlauchnippel den Gasschlauch 6 auf den Schlauchnippel aufsetzen und mit der den geltenden Normen entsprechenden Schelle 5 befestigen.

11.3.2 Anschluss mit flexiblem Stahlschlauch

ACHTUNG: Die folgenden Anweisungen beziehen sich auf alle Installationsarten, siehe Abb. A, B, C des Kapitels „11.1 Einbau in Küchenmöbeln“.

Ausschließlich flexible Stahlschläuche in Übereinstimmung mit den geltenden Normen verwenden, die eine Ausdehnung von maximal 2 Metern aufweisen.
Dieser Anschluss kann sowohl bei Einbaugeräten als auch bei freistehenden Geräten zur Anwendung kommen.
Den Anschluss an das Gasnetz mit einem Stahlschlauch mit durchgehender Wandung durchführen, der der geltenden Norm entspricht.
Den Anschluss 3 korrekt auf den Gasanschluss 1 (Gewinde 1/2 " ISO 228-1) des Gerätes schrauben und die Dichtung 2 dazwischen einfügen.

11.4 Elektrischer Anschluss

Versichern Sie sich, dass die Spannung und die Abmessungen der Speisung den Angaben des Typenschilds entsprechen, das sich auf dem Gerät befindet. Das Typenschild auf keinen Fall entfernen. Eine Kopie des Typenschilds ist der Bedienungsanleitung beigefügt.

Der elektrische Anschluss des Gerätes darf nur von einem qualifizierten Fachtechniker vorgenommen werden.

Die Stromzufuhr des Gerätes vor jedem Eingriff unterbrechen.

Der Erdungsanschluss ist obligatorisch und unter Einhaltung der Sicherheitsnormen für elektrische Anlagen vorzunehmen.

Das Gerät nur mit Stecker und Steckdose desselben Typs an das Stromnetz anschliessen, wobei der Anschluss an das Netzkabel unter Einhaltung der geltenden Normen vorzunehmen ist. Der Zugriff auf die Steckdose muss auch bei eingebautem Gerät gewährleistet sein. BEIM AUSSTECKEN NIE AM KABEL ZIEHEN, SONDERN IMMER AM STECKER.

Bei Austausch: Der Schutzleiter muss länger sein als die stromführenden Kabel, damit er im Fall eines Abreißens des Stromkabels von der Steckdose als letzter reißt.



Keine Reduzierstecker, Adapter oder Shunts verwenden, da diese zu Hitzeentwicklung oder Verbrennungen führen können.
Beim fixen Anschluss an das Netz muss auf der Speiseleitung des Gerätes einen allpoligen Trennschalter mit einer Kontaktöffnungsweite von 3 mm oder mehr in einer bequem erreichbaren Lage in unmittelbarer Nähe des Gerätes angebracht werden.
Der Hersteller haftet nicht für eventuelle Personen- und Sachschäden, die durch die Nichtbeachtung der oben genannten Vorschriften sowie durch unbefugte Änderungen auch nur einzelner Gerätekomponenten verursacht werden.
| GERATETYP (CM) | MOGLICHE ANSCHLÜSSE | KABEL (falls nicht vorhanden) | |
| 60 | 220 - 240 V 1N~![]() | dreipolig 3 x 1,5 mm2 | H05V2V2-F |
![]() | |||

- Nur Kabel des Typs H05V2V2-F verwenden, die gegen eine Temperatur von mindestens 90°C beständig sind.
• Die oben angeführten Werte beziehen sich auf den Querschnitt des Innenleiters. - Das Anziehmoment der Schrauben der Speiseleitungen des Klemmbretts muss 1,5-2 Nm entsprechen.
• Die oben genannten Speisekabel weisen Ausmessungen unter Beachtung des Gleichzeitigkeitsfaktors auf (in Übereinstimmung mit der Norm EN 60335-2-6).
11.5 Positionierung des Aufsatzes (nur bei einigen Modellen)
Der Aufsatz muss immer korrekt auf dem Gerät positioniert und befestigt sein.
1 Die 4 Schrauben (A) auf der Rückseite der Platte lösen (2 auf jeder Seite).
2 Den Aufsatz auf die Platte positionieren, wobei die Öffnungen des Aufsatzes (B) mit den Schrauben (A) übereinstimmen müssen.
3 Den Aufsatz mithilfe der Schrauben (A) an der Platte befestigen.

11.6 Aufstellung und Nivellierung des Gerätes
Nach der Ausführung der Strom-/Gasanschlüsse, das Gerät über die vier Einstellfüße einebnen. Zur Erzielung einer ausreichenden Stabilität muss das Gerät eine perfekte Ebnung aufweisen.

12. ANPASSUNG AN DIE VERSCHIEDENEN GASARTEN

VOR JEDEM EINGRIFF MUSS DIE STROMZUFUHR DES GERÄTES UNTERBROCHEN WERDEN.
Gasbetriebenes Gerät:
ERDGAS G20 (2H) Druck 20 mbar (siehe Etikett auf dem Produkt)
Für den Betrieb mit einer anderen Gasart die Brennerdüsen austauschen und die Kleinstellung der Gasflamme an den Gashähnen einstellen.
Zum Austausch der Düsen muss wie folgend beschrieben vorgegangen werden.
12.1 Austausch der Düsen des Kochfeldes
1 Gitterroste, Brennerdeckel und Kronenbrenner entfernen, um auf die Brenner einwirken zu können.
2 Die Brennerdüsen mit einem 7 mm-Steckschlüssel abschrauben.
3 Die Düsen der Brenner durch die für die vorgesehene Gasart geeigneten Düsen ersetzen (siehe „12.3 Tabellen Brenner- und Brennerdüseneigenschaften“).
4 Die Brenner wieder an ihrem vorgesehenen Sitz positionieren.

12.2 Anordnung der Brenner



Brenner

Hilfsbrenner

Normalbrenner

Blitzbrenner
12.3 Tabellen Brenner- und Brennerdüseneigenschaften
| Brenner | Nennwärme-Leistung (kW) | FLÜSSIGGAS - G30/G31 28-30/37 mbar | |||
| Düsen-Durchmesser(1/100 mm) | ReduzierteLeistung (W) | Leistung(g/h G30) | Leistung(g/h G31) | ||
| Hilfsbrenner | 1.05 | 50 | 400 | 76 | 75 |
| Normalbrenner | 1.8 | 65 | 500 | 131 | 129 |
| Blitzbrenner | 3.9 | 100 | 1600 | 283 | 278 |
| Brenner | Nennwärme-Leistung (kW) | ERDGAS – G20 20 mbar | |||
| Düsen-Durchmesser(1/100 mm) | Vorkammer(auf Düse gedruckt) | Reduzierte Leistung(W) | |||
| Hilfsbrenner | 1.05 | 72 | (X) | 400 | |
| Normalbrenner | 1.8 | 97 | (Z) | 500 | |
| Blitzbrenner | 3.9 | 135 | (K) | 1600 | |
| Brenner | Nennwärme-Leistung (kW) | STADTGAS – G110 8 mbar | |||
| Düsen-Durchmesser(1/100 mm) | Vorkammer(auf Düse gedruckt) | Reduzierte Leistung(W) | |||
| Hilfsbrenner | 1.05 | 145 | (8) | 400 | |
| Normalbrenner | 1.8 | 185 | (2) | 500 | |
| Blitzbrenner | 3.9 | 340 | (13) | 1200 | |

Die Düsen für Stadtgas sind bei den zugelassenen Kundendienststellen erhältlich.
12.4 Abschließende Arbeiten
Die Kronenbrenner, Brennerdeckel und Gitterroste nach dem Austausch der Düsen wieder auf dem Kochfeld positionieren.

Nach der Umstellung der Gasart das am Gerät mit der Anzeige der im Werk eingestellte Gasart angebrachte Etikett durch das Etikett für die neue Gasart ersetzen. Das Etikett befindet sich in dem Beutel mit den Düsen (wo vorhanden).
12.4.1 Einstellung der Kleinstellung der Kochfeldbrenner für Erd- oder Stadtgas
Den Brenner zünden und auf Kleinstellung setzen. Den Griff vom Gashahn entfernen und die Stellschraube innerhalb oder neben dem Knebelstift regulieren (je nach Modell), bis eine gleichmäßige Regulierung der Flamme erzielt ist. Den Griff wieder montieren und die Stabilität der Flamme des Brenners kontrollieren (hierzu den Griff schnell von der Großstellung in die Kleinstellung drehen - die Flamme darf hierbei nicht erlöschen). Diesen Vorgang bei allen Gashähnen wiederholen.

12.4.2 Einstellung der Kleinstellung der Kochfeldbrenner für Flüssiggas
Das Einstellen der Kleinstellung für Flüssiggas erfolgt, indem die Schraube, die sich seitlich des Knebelstifts befindet, im Uhrzeigersinn komplett angezogen wird.


















