Profi Pro L26 HRL260400 - Heizung HARVIA - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Saunaofen |
| Modell | Profi Pro L26 (HRL260400) |
| Marke | Harvia |
| Leistung | 26 kW |
| Spannung | 400 V 3~ |
| Max. Saunaraumvolumen | ca. 14–26 m³ |
| Steuerung | manuel oder mit externem Steuergerät |
| Heizkörper | Edelstahl-Spiralheizkörper |
| Steinbehälter | ca. 30 kg Steine |
| Abmessungen (B x T x H) | 450 x 450 x 700 mm |
| Gewicht (ohne Steine) | ca. 20 kg |
| Gehäusematerial | Edelstahl |
| Schutzart | IP24 |
| Anschlussart | Festanschluss |
| Max. Umgebungstemperatur | 100 °C |
| Zertifizierung | CE, TÜV |
| Garantie | 2 Jahre |
| Reinigung | Außenflächen mit feuchtem Tuch abwischen; Steine regelmäßig prüfen |
| Wartung | Heizkörper auf Beschädigung prüfen; jährliche Überprüfung durch Fachmann |
| Ersatzteile | Heizkörper, Steine, Thermostat, Schutzgitter erhältlich |
Häufig gestellte Fragen - Profi Pro L26 HRL260400 HARVIA
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BEDIENUNGSANLEITUNG Profi Pro L26 HRL260400 HARVIA
Diese Montage- und Gebrauchsanleitung richtet sich an den Besitzer der Sauna oder an die für die Pflege der Sauna verantwortliche Person, sowie an den für die Montage des Saunaofens zuständigen Elektromonteur. Wenn der Saunaofen montiert ist, wird diese Montage- und Gebrauchsanleitung an den Besitzer der Sauna oder die für die Pflege der Sauna verantwortliche Person übergeben. Lesen Sie vor Inbetriebnahme des Ofens die Bedienungsanleitung sorgfältig durch.
Der Ofen dient zum Erwärmen von Saunakabinen auf Saunatemperatur. Die Verwendung zu anderen Zwecken ist verboten.
Wir beglückwünschen Sie zu Ihrer guten Wahl!
Garantie:
• Die Garantiezeit für in Familiensaunen verwendete Saunaöfen und Steuergeräte beträgt zwei (2) Jahre.
- Die Garantiezeit für Saunaöfen und Steuergeräte, die in öffentlichen Saunen in Privatgebäuden verwendet werden, beträgt ein (1) Jahr.
• Die Garantiezeit für in öffentlichen Saunen verwendete Saunaöfen und Steuergeräte beträgt drei (3) Monate.
• Die Garantie deckt keine Defekte ab, die durch fehlerhafte Installation und Verwendung oder Missachtung der Wartungsanweisungen entstanden sind.
• Die Garantie kommt nicht für Schäden auf, die durch Verwendung anderer als vom Werk empfohlener Saunaofensteine entstehen.
INHALT
-
BEDIENUNGSANLEITUNG......15
1.1. Aufschichten der Saunaofensteine....15
1.1.1. Wartung 15
1.2. Erhitzen der Saunakabine 16
1.3. Steuergerät des Saunaofens 16
1.4. Aufguss 16
1.5. Anleitungen zum Saunen....16
1.6. Warnungen....17
1.6.1. Symbol Beschreibung 17
1.7. Störungen 17 -
SAUNAKABINE 19
2.1. Struktur der Saunakabine 19
2.1.1. Schwärzung der Saunawände.... 19
2.2. Belüftung der Saunakabine 20
2.3. Leistungsabgabe des Ofens 20
2.4. Hygiene der Saunakabine 20
- ANLEITUNG FÜR DEN INSTALLATEUR......21
3.1. Vor der Montage 21
3.2. Montage des Saunaofens am Boden 21
3.3. Schutzgeländer 21
3.4. Elektroanschlüsse....22
3.4.1. Installation des Steuergeräts und des Fühlers.22
3.4.2. Isolationswiderstand des Elektrosaunaofens...23
- ERSATZTEILE 24
RU
1. BEDIENUNGSANLEITUNG
1.1. Aufschichten der Saunaofensteine
Die Schichtung der Ofensteine hat eine große Auswirkung auf die Effizienz des Ofens (Abb. 1).
Wichtige Informationen zu Saunaofensteinen:
- Die Steine sollten einen Durchmesser von 5–10 cm haben.
- Verwenden Sie nur spitze Saunasteine mit rauer Oberfläche, die für die Verwendung in Saunaöfen vorgesehen sind. Geeignete Gesteinsarten sind Peridodit, Olivin-Dolerit und Olivin.
- Im Saunaofen sollten weder leichte poröse „Steine“ aus Keramik noch weiche Specksteine verwendet werden. Sie absorbieren beim Erhitzen nicht genügend Wärme, was zu einer Beschädigung der Heizelemente führen kann.
• Die Steine sollten vor dem Aufschichten von Steinstaub befreit werden.
Beachten Sie beim Platzieren der Steine Folgendes:
- Lassen Sie die Steine nicht einfach in den Ofen fallen.
- Vermeiden Sie ein Verkeilen von Steinen zwischen den Heizelementen.
- Schichten Sie die Steine in lockerer Anordnung, so dass Luft zwischen ihnen hindurchströmen kann.
- Schichten Sie die Steine so aufeinander, dass sie nicht gegen die Heizelemente drücken.
- Schichten Sie die Steine oben auf dem Ofen nicht zu einem hohen Stapel auf.
- In der Steinkammer oder in der Nähe des Saunaofens dürfen sich keine Gegenstände oder Geräte befinden, die die Menge oder die Richtung des durch den Saunaofen führenden Luftstroms ändern.

Figure 1. Piling of the sauna stones
Abbildung 1. Aufschichtung der Saunaofensteine
1.1.1. Maintenance
Aufgrund der großen Wärmeänderungen werden die Saunasteine spröde und brüchig. Die Steine sollten mindestens einmal jährlich neu aufgeschichtet werden, bei regelmäßigem Gebrauch öfter. Bei dieser Gelegenheit entfernen Sie bitte auch Staub und Gesteinssplitter aus dem unteren Teil des Saunaofens und ersetzen beschädigte Steine. Hierdurch bleibt die Heizleistung des Ofens optimal, und das Risiko der Überhitzung wird vermieden.
1.2. Erhitzen der Saunakabine
Beim ersten Erwärmen sondern sich von Saunaofen und Steinen Gerüche ab. Um diese zu entfernen, muß die Saunakabine gründlich gelüftet werden.
Bei einer für die Saunakabine angemessenen Ofenleistung ist eine isolierte Sauna innerhalb von einer Stunde auf die erforderliche Saunatemperatur aufgeheizt (▶2.3.). Die Saunaofensteine erwärmen sich gewöhnlicherweise in derselben Zeit auf Aufgusstemperatur wie die Saunakabine. Die passende Temperatur in der Saunakabine beträgt etwa 65 bis 80 °C.
1.3. Steuergerät des Saunaofens
Die L-Saunaofenmodelle benötigen ein separates Steuergerät C260, das aus der Steuereinheit C260VKK, der Leistungseinheit C260K sowie einem Fühler besteht.
Beachten Sie die mitgelieferte Bedienungsanleitung der Steuerung.

Bevor Sie den Ofen anschalten, bitte überprüfen, dass keine Gegenstände auf dem Ofen oder unmittelbarer Nähe des Ofens liegen. ▷1.6.
1.4. Aufguss
Die Saunaluft trocknet bei Erwärmung aus, daher sollte zur Erlangung einer angenehmen Luftfeuchtigkeit auf die heißen Steine des Saunaofens Wasser gegossen werden. Die Auswirkungen von Hitze und Dampf sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich – durch Ausprobieren finden Sie die Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte, die für Sie am besten geeignet sind.

Achten Sie auch darauf, daß Sie kein Wasser auf die Steine gießen, wenn sich jemand in Nähe befindet. Der heiße Dampf könnte Branden verursachen. Die Kapazität der Saunakelle höchstens 0,2 l betragen.
Als Aufgußwasser sollte nur Wasser verwendet werden, das die Qualitätsvorschriften für Haushaltswasser erfüllt (Tabelle 1). Im Aufgußwasser dürfen nur für diesen Zweck ausgewiesene Duftstoffe verwendet werden. Befolgen Sie die Anweisungen auf der Packung.
| Water propertiesWassereigenschaft | EffectWirkung | RecommendationEmpfehlung |
| Humus concentrationHumusgehalt | Colour, taste, precipitatesFarbe, Geschmack, Ablagerungen | <12 mg/l |
| Iron concentrationEisengehalt | Colour, odour, taste, precipitatesFarbe, Geruch, Geschmack, Ablagerungen | <0,2 mg/l |
| Manganese (Mn) concentrationMangangehalt (Mn) | Colour, odour, taste, precipitatesFarbe, Geruch, Geschmack, Ablagerungen | <0,10 mg/l |
| Hardness: most important substances are magnesium (Mg) and lime, i.e. calcium (Ca) Wasserhärte: Die wichtigsten Stoffe sind Magnesium (Mg) und Kalk, d.h. Kalzium (Ca) | PrecipitatesAblagerungen | Mg: <100 mg/lCa: <100 mg/l |
| Chloride-containing waterChloridhaltiges Wasser | CorrosionKorrosion | Cl: <100 mg/l |
| Chlorinated waterGechlortes Wasser | Health riskGesundheitsschädlich | Forbidden to useDarf nicht verwendet werden |
| SeawaterSalzwasser | Rapid corrosionRasche Korrosion | Forbidden to useDarf nicht verwendet werden |
| Arsenic and radon concentrationArsen- und Radonkonzentration | Health riskGesundheitsschädlich | Forbidden to useDarf nicht verwendet werden |
Table 1. Water quality requirements
Tabelle 1. Anforderungen an die Wasserqualität
ENDE
1.5. Anleitungen zum Saunen
• Waschen Sie sich vor dem Saunen.
- Bleiben Sie in der Sauna, solange Sie es als angenehm empfinden.
- Vergessen Sie jeglichen Stress, und entspannen Sie sich.
- Zu guten Saunamanieren gehört, daß Sie Rücksicht auf die anderen Badenden nehmen, indem Sie diese nicht mit unnötig lärmigem Benehmen stören.
- Verjagen Sie die anderen auch nicht mit zu vielen Aufgüssen.
- Lassen Sie Ihre erhitzte Haut zwischendurch abkühlen. Falls Sie gesund sind, und die Möglichkeit dazu besteht, gehen Sie auch schwimmen.
- Waschen Sie sich nach dem Saunen.
- Ruhen Sie sich aus, bis Sie sich ausgeglichen fühlen. Trinken Sie klares Wasser oder einen Softdrink, um Ihren Flüssigkeitshaushalt zu stabilisieren.
1.6. Warnungen
- Ein langer Aufenthalt in einer heißen Sauna führt zum Ansteigen der Körpertemperatur, was gefährlich sein kann.
- Achtung vor dem heißen Saunaofen. Die Steine sowie das Gehäuse werden sehr heiß und können die Haut verbrennen.
• Halten Sie Kinder vom Ofen fern.
- Kinder, Gehbehinderte, Kranke und Schwache dürfen in der Sauna nicht alleingelassen werden.
- Gesundheitliche Einschränkungen bezogen auf das Saunen müssen mit dem Arzt besprochen werden.
- Über das Saunen von Kleinkindern sollten Sie sich in der Mütterberatungsstelle beraten lassen.
- Gehen Sie nicht in die Sauna, wenn Sie unter dem Einfluß von Narkotika (Alkohol, Medikamenten, Drogen usw.) stehen.
- Schlafen Sie nie in einer erhitzten Sauna.
- Meer- und feuchtes Klima können die Metall-oberflächen des Saunaofens rosten lassen.
- Benutzen Sie die Sauna wegen der Brandgefahr nicht zum Kleider- oder Wäschetrocknen, außerdem können die Elektrogeräte durch die hohe Feuchtigkeit beschädigt werden.
1.6.1. Symbol Beschreibung

Benutzerhandbuch lesen.

Nicht bedecken.
1.7. Störungen
Alle Wartungsmaßnahmen müssen von qualifiziertem technischem Personal durchgeführt werden.
Der Ofen wärmt nicht.
- Vergewissern Sie sich, dass die Sicherungen des Ofens in gutem Zustand sind.
- Überprüfen Sie, ob das Anschlusskabel eingesteckt ist (▶3.4.).
- Das Thermostat ist auf eine höhere als in der Sauna herrschende Temperatur eingestellt.
- Überprüfen Sie, ob der Überhitzungsschutz ausgelöst wurde.
ENDE
Die Saunakabine erhitzt sich zu langsam. Das auf die Saunaofensteine geworfene Wasser kühlt die Steine schnell ab.
- Vergewissern Sie sich, dass die Sicherungen des Ofens in gutem Zustand sind.
- Vergewissern Sie sich, dass bei eingeschaltetem Ofen alle Heizelemente glühen.
- Stellen Sie die Temperatur auf eine höhere Einstellung.
- Überprüfen Sie, ob die Ofenleistung ausreichend ist (▷2.3.).
- Überprüfen Sie die Saunaofensteine (1.1.). Eine zu feste Stapelung der Steine, das Absetzen der Steine mit der Zeit und falsche Steinsorten können den Luftstrom durch den Ofen behindern, was zu einer verminderten Heizleistung führt.
- Vergewissern Sie sich, dass die Belüftung der Saunakabine korrekt eingerichtet wurde (▶2.2.).
Die Saunakabine erwärmt sich schnell, aber die Temperatur der Steine ist unzureichend. Das auf die Steine geworfene Wasser läuft durch.
- Überprüfen Sie, ob die Ofenleistung nicht zu hoch ist (▶2.3.).
- Vergewissern Sie sich, dass die Belüftung der Saunakabine korrekt eingerichtet wurde (▶2.2.).
Panele und andere Materialien neben dem Ofen werden schnell schwarz.
- Überprüfen Sie, ob die Anforderungen für Sicherheitsabstände eingehalten werden (3.1.).
- Überprüfen Sie die Saunaofensteine (1.1.). Eine zu feste Stapelung der Steine, das Absetzen der Steine mit der Zeit und falsche Steinsorten können den Luftstrom durch den Ofen behindern, was zu einer Überhitzung der umliegenden Materialien führen kann.
• Siehe auch Abschnitt 2.1.1.
Der Ofen gibt Gerüche ab.
• Siehe Abschnitt 1.2.
- Ein heißer Ofen kann Gerüche in der Luft verstärken, die jedoch nicht durch die Sauna oder den Ofen selbst verursacht wurden. Beispiele: Farbe, Klebstoff, Öl, Würzmittel.
2.1. Sauna Room Structure 2.1. Struktur der Saunakabine

Figure 2. Abbildung 2.
A. Isolierwolle, Stärke 50–100 mm. Die Saunakabine muss sorgfältig isoliert werden, damit der Ofen nicht zu viel Leistung erbringen muss.
B. Feuchtigkeitsschutz, z.B. Aluminiumpapier. Die glänzende Seite des Papiers muss zur Sauna zeigen. Nähte mit Aluminiumband abdichten.
C. Etwa 10 mm Luft zwischen Feuchtigkeits-schutz und Täfelung (Empfehlung).
D. Leichtes, 12–16 mm starkes Täfelbrett. Vor Beginn der Täfelung elektrische Verkabelung und für Ofen und Bänke benötigte Verstärkungen in den Wänden überprüfen.
E. Etwa 3 mm Luft zwischen Wand und Deckentäfelung.
F. Die Höhe der Sauna ist normalerweise 2100-2300 mm. Die Mindesthöhe hängt vom Ofen ab (siehe Tabelle 2). Der Abstand zwischen oberer Bank und Decke sollte höchstens 1200 mm betragen.
G. Bodenabdeckungen aus Keramik und dunkle Zementschlämme verwenden. Aus den Saunasteinen entweichende Partikel und Verunreinigungen im Wasser können sensible Böden verfärben oder beschädigen.
ACHTUNG! Fragen Sie die Behörden, welcher Teil der feuerfesten Wand isoliert werden kann. Rauchfänge, die benutzt werden, dürfen nicht isoliert werden.
ACHTUNG! Leichte, direkt an Wand oder Decke angebrachte Schutzabdeckungen sind ein Brandrisiko.
2.1.1. Schwärzung der Saunawände
Es ist ganz normal, wenn sich die Holzoberflächen einer Sauna mit der Zeit verfärben. Die Schwärzung wird beschleunigt durch
- Sonnenlicht
- Hitze des Ofens
- Täfelungsschutz an den Wänden (mit geringem Hitzewiderstand)
- Feinpartikel, die aus den zerfallenden Saunasteinen in die Luft entweichen.
2.2. Sauna Room Ventilation
2.2. Belüftung der Saunakabine
Die Saunaluft sollte sechsmal pro Stunde ausgetauscht werden. Abb. 3 zeigt verschiedene Optionen der Saunabelüftung.

Figure 3. Abbildung 3.
A. Luftzufuhr. Bei mechanischer Entlüftung Luftzufuhr über dem Ofen anbringen. Bei Schwerkraftentlüftung Luftzufuhr unter oder neben dem Ofen anbringen. Der Durchmesser des Luftzufuhrrohres muss 50–100 mm betragen. Luftzufuhr nicht so anbringen, dass sie den Temperaturfühler abkühlt (▶3.4.1.)!
B. Entlüftung. Entlüftung in Bodennähe anbringen, so weit weg vom Ofen wie möglich. Der Durchmesser des Entlüftungsrohres sollte doppelt so groß sein wie bei der Luftzufuhr.
C. Optionale Lüftung zum Trocknen (während Heizung und Bad geschlossen). Die Sauna kann auch durch die offene Tür getrocknet werden.
D. Wenn die Entlüftung im Waschraum liegt, muss die Lücke unter der Saunatür mindestens 100 mm betragen. Mechanische Entlüftung ist Pflicht.
2.3. Leistungsabgabe des Ofens
Wenn Wand und Decke vertäfelt und ausreichend isoliert sind, richtet sich die Leistungsabgabe des Ofens nach dem Volumen der Sauna. Nicht isolierte Wände (Stein, Glasbausteine, Glas, Beton, Kacheln) erhöhen die benötigte Ofenleistung. Jeder Quadratmeter nicht isolierter Wand entspricht 1,2 m³ mehr Saunavolumen. Eine 10 m³ große Saunakabine mit Glastür z.B. entspricht in der Leistungsabgabe einer 12 m³ großen Sauna. Bei Balkenwänden Saunavolumen mit 1,5 multiplizieren. Korrekte Leistungsabgabe des Ofens aus Tabelle 2 wählen.
2.4. Hygiene der Saunakabine
Liegetücher benutzen, um die Bänke vor Schweiß zu schützen.
Bänke, Wände und Boden der Sauna mindestens alle sechs Monate waschen. Bürste und Saunareinigungsmittel verwenden.
Staub und Schmutz vom Ofen mit feuchtem Tuch abwischen. Kalkablagerungen am Ofen mit 10 % Zitronensäure entfernen und spülen.
3. INSTRUCTIONS FOR THE INSTALLATION
3. ANLEITUNG FÜR DEN INSTALLATEUR
3.1. Vor der Montage
Bevor Sie den Saunaofen installieren, lesen Sie die Montageanleitung und überprüfen Sie folgende Dinge:
- Ist der zu montierende Saunaofen in Leistung und Typ passend für die Saunakabine?
Die Rauminhaltswerte in Tabelle 2 dürfen weder übernoch unterschritten werden. Siehe Kapitel 2.3.
- Sind genug Saunaofensteine von guter Qualität vorhanden?
- Ist die Netzspannung für den Saunaofen geeignet?
- Der Montageort des Ofens erfüllt die in Abb. 4 und Tabelle 2 angegebenen Sicherheitsmindestabstände.
Diese Abstände müssen unbedingt eingehalten werden, da ein Abweichen Brandgefahr verursacht.
- In einer Sauna darf nur ein Saunaofen installiert weden.
- Der Saunaofen muß so installiert werden, daß die Warnanweisungen nach der Montage leicht lesbar sind.
• Die L-Saunaofen sind nicht zur Installation in Wand- oder Bodenvertiefungen zugelassen.
3.2. Montage des Saunaofens am Boden
Der Saunaofen wird mit zwei Füssen am Boden montiert, an den Befestigungsstellen der Füsse.
Vor der der Montage des Saunaofens müssen die Mindestsicherheitsabstände zu brennbaren Materialien beachtet werden. Siehe Tabelle 2 sowie Abbildung 4.
3.3. Schutzgeländer
Falls um den Saunaofen ein Schutzgeländer gebaut wird, muß dies unter Berücksichtigung der in Abbildung 4 angegebenen Mindestsicherheitsabstände geschehen.
| Type Typ | Power Leistung | Group power/Gruppe Leistung | Saunaroom Saunakabine | Cables Kabel 400 V 3N~ | Fuses Sicherung | ||||||
| Cubic. vol. Rauminhalt | Height/Höhe | To unit/Zum Steuergerät | To heater/Zum Saunaöfen | Power supply cable to heater/Anschluss-kabel zum Ofen | To sensor/Zum Fühler | Front fuse/Vor-sicherung | Group fuse/Gruppen-sicherung | ||||
| Width Breite 500 mm Depth Tiefe 900 mm Height Höhe 730 mm Weight Gewicht 60 kg Stones Steine 100 kg | kW | kW | 2.3. min. m3 | max m3 | min.mm mm | 2 | mm 2 | mm 2 | mm 2 | A | A |
| L20 | 20 | 10,0 | 18 | 30 | 2100 | 5 x 10 | 5 x 2,5 | 5 x 2,5 | 4 x 0,25 | 3 x 35 | 3 x 16 |
| L26 26 13,0 30 46 2 | 200 5 x 16 | 5 x 6 | 5 x 2,5 | 4 | x 0,25 3 x 50 | 3 x 25 | |||||
| L30 30 15,0 40 56 2 | 200 5 x 16 | 5 x 6 | 5 x 2,5 | 4 | x 0,25 3 x 50 | 3 x 25 | |||||
| L33 33 16,5 46 66 2 | 200 5 x 16 | 5 x 6 | 5 x 2,5 | 4 | x 0,25 3 x 50 | 3 x 25 | |||||
Table 2. Installation details of a L heater
Tabell 2. Montageinformationen zum L-Saunaofen

Figure 4. Safety distances (all dimensions in millimeters) Abbildung 4. Sicherheitsmindestabstände (alle Abmessungen in Millimetern)
3.4. Electrical Connections
Der Anschluß des Saunaofens ans Stromnetz darf nur von einem zugelassenen Elektromonteur unter Beachtung der gültigen Vorschriften ausgeführt werden.
- Der Saunaofen wird halbfest an die Klemmdose an der Saunawand befestigt. Die Klemmdose muß spritzwasserfest sein und darf höchstens 500 mm über dem Fußboden angebracht werden.
- Als Anschlußkabel wird ein Gummikabel vom Typ H07RN-F oder ein entsprechendes Kabel verwendet. ACHTUNG! PVC-isolierte Kabel dürfen wegen ihrer schlechten Hitzebeständigkeit nicht als Anschlußkabel
- des Saunaofens verwendet werden. Falls der Anschluß oder die Montagekabel in die Sauna oder die Saunawände in einer Höhe über 1000 mm über dem Boden münden, müssen sie belastet mindestens eine Temperatur von 170 °C aushalten (z.B. SSJ). Elektrogeräte, die höher als 1000 mm vom Saunaboden angebracht werden, müssen für den Gebrauch bei 125 °C Umgebungstemperatur zugelassen sein (Vermerk T125).
• Die Schaltbilder befinden sich in der Installationsanleitung des Steuergeräts. - Genauere Anweisungen zu abweichenden Montagen erhalten sie von den für Elektroinstallationen verantwortlichen lokalen Behörden.
3.4.1. Installation des Steuergeräts und des Fühlers Genaue Informationen zur Installation des Steuergeräts und des Fühlers werden mit dem Steuergerät geliefert.
Der Fühler muss exakt an der angegebenen Stelle angebracht werden. Ansonsten kann der Ofen unter Umständen nicht richtig funktionieren.
Die Luftzufuhr der Sauna darf sich nicht in der Nähe des Temperaturfühlers befinden. Der Luftzug in der Nähe von Luftzufuhr kühlt den Fühler ab, was zu ungenauen Temperaturmessungen am Steuergerät führt. Dies kann zu einer Überhitzung des Ofens führen. Mindestabstand des Fühlers zur
ENDE
- Mehrrichtungs-Luftzufuhr: 1000 mm
- Luftzufuhr weist vom Fühler weg: 500 mm
Der Fühler muss an der Stelle angebracht werden, die in diesen Anweisungen angegeben wird. Wenn der Mindestabstand nicht erfüllt ist, muss die Luftzufuhr geändert werden.
3.4.2. Isolationswiderstand des Elektrosaunaofens Bei der Endkontrolle der Elektroinstallationen kann bei der Messung des Isolationswiderstandes ein "Leck" auftreten, was darauf zurückzuführen ist, daß Feuchtigkeit aus der Luft in das Isolationsmaterial der Heizwiderstände eingetreten ist (bei Lagerung und Transport). Die Feuchtigkeit entweicht aus den Widerständen nach zwei Erwärmungen.

Schalten Sie den Netzstrom des Elektrosauna- ofens nicht über den Fehlerstromschalter ein!

Figure 5. The heater's electrical connections Abbildung 5 Elektroanschlüsse des Saunaofens

We recommend to use only the manufacturer's spare parts. Es dürfen ausschließlich die Ersatzteile des Herstellers verwendet werden.