GBH 36 V-LI Plus Professional - Bohrmaschine BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Akku-Schlagbohrschrauber |
| Marke | Bosch |
| Modell | GBH 36 V-LI Plus Professional |
| Stromversorgung | Lithium-Ionen-Akku 36 V |
| Bohrfähigkeit (Beton) | 26 mm |
| Bohrfähigkeit (Stahl) | 13 mm |
| Bohrfähigkeit (Holz) | 30 mm |
| Leerlaufdrehzahl | 0 – 900 U/min |
| Schlagzahl | 0 – 4550 Schläge/min |
| Schlagenergie | 2,6 J |
| Werkzeugaufnahme | SDS-plus |
| Gewicht (mit Akku) | 4,1 kg |
| Abmessungen (L × H) | 380 × 240 mm |
| Motortyp | Bürstenlos (Brushless) |
| Elektronik | Drehzahlregler, Elektronischer Zellenschutz (ECP) |
| Sicherheit | Sicherheitskupplung, Überlastabschaltung |
| Schallleistungspegel | 92 dB(A) |
| Beleuchtung | Arbeits-LED |
| Ladezustandsanzeige | Batteriestandsanzeige |
| Wartung und Reinigung | Lüftungsschlitze mit einem trockenen Tuch reinigen; keine Lösungsmittel verwenden |
| Garantie | 2 Jahre (je nach Land) |
Häufig gestellte Fragen - GBH 36 V-LI Plus Professional BOSCH
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BEDIENUNGSANLEITUNG GBH 36 V-LI Plus Professional BOSCH
de Originalbetriebsanleitung
en Original instructions
fr Notice originale
es Manual original
pt Manual original
Deutsch......Seite 6
English Page 15
Français......Page 23
Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge
WARNING
Lesen Sie alle Sicherheitshinweise, Anweisungen, Bebilderungen
und technischen Daten, mit denen dieses Elektrowerkzeug versehen ist. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und nachfolgenden Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzleitung) und auf akkubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzleitung).
Arbeitsplatzsicherheit
▶ Halten Sie Ihren Arbeitsbereich sauber und gut beleuchtet. Unordnung oder unbeleuchtete Arbeitsbereiche können zu Unfällen führen.
Arbeiten Sie mit dem Elektrowerkzeug nicht in explosionsgefährdeter Umgebung, in der sich brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube befinden. Elektrowerkzeuge erzeugen Funken, die den Staub oder die Dämpfe entzünden können.
▶ Halten Sie Kinder und andere Personen während der Benutzung des Elektrowerkzeugs fern. Bei Ablenkung können Sie die Kontrolle über das Elektrowerkzeug verlieren.
Elektrische Sicherheit
Der Anschlussstecker des Elektrowerkzeuges muss in die Steckdose passen. Der Stecker darf in keiner Weise verändert werden. Verwenden Sie keine Adapterstecker gemeinsam mit schutzgeerdeten Elektrowerkzeugen. Unveränderte Stecker und passende Steckdosen verringern das Risiko eines elektrischen Schlages.
▶ Vermeiden Sie Körperkontakt mit geerdeten Oberflächen wie von Rohren, Heizungen, Herden und Kühlschränken. Es besteht ein erhöhtes Risiko durch elektrischen Schlag, wenn Ihr Körper geerdet ist.
▶ Halten Sie Elektrowerkzeuge von Regen oder Nässe fern. Das Eindringen von Wasser in ein Elektrowerkzeug erhöht das Risiko eines elektrischen Schlages.
Zweckentfremden Sie die Anschlussleitung nicht, um das Elektrowerkzeug zu tragen, aufzuhängen oder um den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Halten Sie die Anschlussleitung fern von Hitze, Öl, scharfen Kanten oder sich bewegenden Teilen. Beschädigte oder verwickelte Anschlussleitungen erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlages.
▶ Wenn Sie mit einem Elektrowerkzeug im Freien arbeiten, verwenden Sie nur Verlängerungskabel, die auch für den Außenbereich geeignet sind. Die Anwendung einer für den Außenbereich geeigneten Verlängerungsleitung verringert das Risiko eines elektrischen Schlages.
▶ Wenn der Betrieb des Elektrowerkzeuges in feuchter Umgebung nicht vermeidbar ist, verwenden Sie einen Fehlerstromschutzschalter. Der Einsatz eines Fehlerstromschutzschalters vermindert das Risiko eines elektrischen Schlages.
Sicherheit von Personen
Seien Sie aufmerksam, achten Sie darauf, was Sie tun, und gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit mit einem Elektrowerkzeug. Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Ein Moment der Unachtsamkeit beim Gebrauch des Elektrowerkzeuges kann zu ernsthaften Verletzungen führen.
Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung und immer eine Schutzbrille. Das Tragen persönlicher Schutzausrüstung, wie Staubmaske, rutschfeste Sicherheitsschuhe, Schutzhelm oder Gehörschutz, je nach Art und Einsatz des Elektrowerkzeuges, verringert das Risiko von Verletzungen.
▶ Vermeiden Sie eine unbeabsichtigte Inbetriebnahme. Vergewissern Sie sich, dass das Elektrowerkzeug ausgeschaltet ist, bevor Sie es an die Stromversorgung und/oder den Akku anschließen, es aufnehmen oder tragen. Wenn Sie beim Tragen des Elektrowerkzeuges den Finger am Schalter haben oder das Gerät eingeschaltet an die Stromversorgung anschließen, kann dies zu Unfällen führen.
Entfernen Sie Einstellwerkzeuge oder Schraubenschlüssel, bevor Sie das Elektrowerkzeug einschalten. Ein Werkzeug oder Schlüssel, der sich in einem drehenden Geräteteil befindet, kann zu Verletzungen führen.
▶ Vermeiden Sie eine abnormale Körperhaltung. Sorgen Sie für einen sicheren Stand und halten Sie jederzeit das Gleichgewicht. Dadurch können Sie das Elektrowerkzeug in unerwarteten Situationen besser kontrollieren.
Tragen Sie geeignete Kleidung. Tragen Sie keine weite Kleidung oder Schmuck. Halten Sie Haare und Kleidung fern von sich bewegenden Teilen. Lockere Kleidung, Schmuck oder lange Haare können von sich bewegenden Teilen erfasst werden.
▶ Wenn Staubabsaug- und -auffangeinrichtungen montiert werden können, sind diese anzuschließen und richtig zu verwenden. Verwendung einer Staubabsaugung kann Gefährdungen durch Staub verringern.
▶ Wiegen Sie sich nicht in falscher Sicherheit und setzen Sie sich nicht über die Sicherheitsregeln für Elektrowerkzeuge hinweg, auch wenn Sie nach vielfachem Gebrauch mit dem Elektrowerkzeug vertraut sind.
Achtloses Handeln kann binnen Sekundenbruchteilen zu schweren Verletzungen führen.
Verwendung und Behandlung des Elektrowerkzeugs
Überlasten Sie das Elektrowerkzeug nicht. Verwenden Sie für Ihre Arbeit das dafür bestimmte Elektrowerkzeug. Mit dem passenden Elektrowerkzeug arbeiten Sie besser und sicherer im angegebenen Leistungsbereich.
Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, dessen Schalter defekt ist. Ein Elektrowerkzeug, das sich nicht mehr ein- oder ausschalten lässt, ist gefährlich und muss repariert werden.
Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose und/oder entfernen Sie einen abnehmbaren Akku, bevor Sie Geräteeinstellungen vornehmen, Einsatzwerkzeugteile wechseln oder das Elektrowerkzeug weglegen. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert den unbeabsichtigten Start des Elektrowerkzeuges.
Bewahren Sie unbenutzte Elektrowerkzeuge außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Lassen Sie keine Personen das Elektrowerkzeug benutzen, die mit diesem nicht vertraut sind oder diese Anweisungen nicht gelesen haben. Elektrowerkzeuge sind gefährlich, wenn sie von unerfahrenen Personen benutzt werden.
Pflegen Sie Elektrowerkzeuge und Einsatzwerkzeug mit Sorgfalt. Kontrollieren Sie, ob bewegliche Teile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen, ob Teile gebrochen oder so beschädigt sind, dass die Funktion des Elektrowerkzeuges beeinträchtigt ist. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Gerätes reparieren. Viele Unfälle haben ihre Ursache in schlecht gewarteten Elektrowerkzeugen.
▶ Halten Sie Schneidwerkzeuge scharf und sauber.
Sorgfältig gepflegte Schneidwerkzeuge mit scharfen Schneidkanten verklemmen sich weniger und sind leichter zu führen.
▶ Verwenden Sie Elektrowerkzeug, Zubehör, Einsatzwerkzeuge usw. entsprechend diesen Anweisungen. Berücksichtigen Sie dabei die Arbeitsbedingungen und die auszuführende Tätigkeit. Der Gebrauch von Elektrowerkzeugen für andere als die vorgesehenen Anwendungen kann zu gefährlichen Situationen führen.
▶ Halten Sie Griffe und Griffflächen trocken, sauber und frei von Öl und Fett. Rutschige Griffe und Griffflächen erlauben keine sichere Bedienung und Kontrolle des Elektrowerkzeugs in unvorhergesehenen Situationen.
Verwendung und Behandlung des Akkuwerkzeugs
Laden Sie die Akkus nur mit Ladegeräten auf, die vom Hersteller empfohlen werden. Durch ein Ladegerät, das für eine bestimmte Art von Akkus geeignet ist, besteht Brandgefahr, wenn es mit anderen Akkus verwendet wird.
▶ Verwenden Sie nur die dafür vorgesehenen Akkus in den Elektrowerkzeugen. Der Gebrauch von anderen Akkus kann zu Verletzungen und Brandgefahr führen.
▶ Halten Sie den nicht benutzten Akku fern von Büroklammern, Münzen, Schlüsseln, Nägeln, Schrauben oder anderen kleinen Metallgegenständen, die eine Überbrückung der Kontakte verursachen könnten. Ein
Kurzschluss zwischen den Akkukontakten kann Verbrennungen oder Feuer zur Folge haben.
Bei falscher Anwendung kann Flüssigkeit aus dem Akku austreten. Vermeiden Sie den Kontakt damit. Bei zufälligem Kontakt mit Wasser abspülen. Wenn die Flüssigkeit in die Augen kommt, nehmen Sie zusätzliche ärztliche Hilfe in Anspruch. Austretende Akkuflüssigkeit kann zu Hautreizungen oder Verbrennungen führen.
Benutzen Sie keinen beschädigten oder veränderten Akku. Beschädigte oder veränderte Akkus können sich unvorhersehbar verhalten und zu Feuer, Explosion oder Verletzungsgefahr führen.
▶ Setzen Sie einen Akku keinem Feuer oder zu hohen Temperaturen aus. Feuer oder Temperaturen über 130°C können eine Explosion hervorrufen.
Befolgen Sie alle Anweisungen zum Laden und laden Sie den Akku oder das Akkuwerkzeug niemals außerhalb des in der Betriebsanleitung angegebenen Temperaturbereichs. Falsches Laden oder Laden außerhalb des zugelassenen Temperaturbereichs kann den Akku zerstören und die Brandgefahr erhöhen.
Service
Lassen Sie Ihr Elektrowerkzeug nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Elektrowerkzeuges erhalten bleibt.
Warten Sie niemals beschädigte Akkus. Sämtliche Wartung von Akkus sollte nur durch den Hersteller oder bevollmächtigte Kundendienststellen erfolgen.
Sicherheitshinweise für Hämmer
Sicherheitshinweise für alle Arbeiten
▶ Tragen Sie Gehörschutz. Die Einwirkung von Lärm kann Gehörverlust bewirken.
Benutzen Sie Zusatzgriffe, wenn diese mit dem Elektrowerkzeug mitgeliefert werden. Der Verlust der Kontrolle kann zu Verletzungen führen.
▶ Halten Sie das Elektrowerkzeug an den isolierten Griffflächen, wenn Sie Arbeiten ausführen, bei denen das Bohrwerkzeug oder die Schrauben verborgene Stromleitungen treffen können. Der Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung kann auch metallene Geräteteile unter Spannung setzen und zu einem elektrischen Schlag führen.
Sicherheitshinweise bei Verwendung langer Bohrer mit Bohrhämmern
Beginnen Sie den Bohrvorgang immer mit niedriger Drehzahl und während das Bohrwerkzeug Kontakt mit dem Werkstück hat. Bei höheren Drehzahlen kann sich der Bohrer leicht verbiegen, wenn er sich ohne Kontakt mit dem Werkstück frei drehen kann, und zu Verletzungen führen.
Üben Sie keinen übermäßigen Druck und nur in Längsrichtung zum Bohrwerkzeug aus. Bohrer können sich
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verbiegen und dadurch brechen oder zu einem Verlust der Kontrolle und zu Verletzungen führen.
Zusätzliche Sicherheitshinweise
▶ Verwenden Sie geeignete Suchgeräte, um verborgene Versorgungsleitungen aufzuspüren, oder ziehen Sie die örtliche Versorgungsgesellschaft hinzu. Kontakt mit Elektroleitungen kann zu Feuer und elektrischem Schlag führen. Beschädigung einer Gasleitung kann zur Explosion führen. Eindringen in eine Wasserleitung verursacht Sachbeschädigung.
Warten Sie, bis das Elektrowerkzeug zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie es ablegen. Das Einsatzwerkzeug kann sich verhaken und zum Verlust der Kontrolle über das Elektrowerkzeug führen.
Sichern Sie das Werkstück. Ein mit Spannvorrichtungen oder Schraubstock festgehaltenes Werkstück ist sicherer gehalten als mit Ihrer Hand.
Bei Beschädigung und unsachgemäßem Gebrauch des Akkus können Dämpfe austreten. Der Akku kann brennen oder explodieren. Führen Sie Frischluft zu und suchen Sie bei Beschwerden einen Arzt auf. Die Dämpfe können die Atemwege reizen.
▶ Öffnen Sie den Akku nicht. Es besteht die Gefahr eines Kurzschlusses.
▶ Durch spitze Gegenstände wie z. B. Nagel oder Schraubenzieher oder durch äußere Krafteinwirkung kann der Akku beschädigt werden. Es kann zu einem internen Kurzschluss kommen und der Akku brennen, rauchen, explodieren oder überhitzen.
▶ Verwenden Sie den Akku nur in Produkten des Herstellers. Nur so wird der Akku vor gefährlicher Überlastung geschützt.

Schützen Sie den Akku vor Hitze, z. B. auch vor dauernder Sonneneinstrahlung, Feuer, Schmutz, Wasser und Feuchtigkeit. Es besteht Explosions- und Kurzschlussgefahr.
▶ Berühren Sie kurz nach dem Betrieb keine Einsatzwerkzeuge oder angrenzenden Gehäuseteile. Diese können beim Betrieb sehr heiß werden und Verbrennungen verursachen.
Das Einsatzwerkzeug kann beim Bohren blockieren. Sorgen Sie für einen sicheren Stand und halten Sie das Elektrowerkzeug mit beiden Händen fest. Sie können sonst die Kontrolle über das Elektrowerkzeug verlieren.
Seien Sie vorsichtig bei Abbrucharbeiten mit dem Meißel. Herabfallende Bruchstücke des Abbruchmaterials können umstehende Personen oder Sie selber verletzen.
▶ Halten Sie das Elektrowerkzeug beim Arbeiten fest mit beiden Händen und sorgen Sie für einen sicheren Stand. Das Elektrowerkzeug wird mit zwei Händen sicherer geführt.
Produkt- und
Leistungsbeschreibung

Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bitte beachten Sie die Abbildungen im vorderen Teil der Betriebsanleitung.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Das Elektrowerkzeug ist bestimmt zum Hammerbohren in Beton, Ziegel und Gestein sowie für leichte Meißelarbeiten. Es ist ebenso geeignet zum Bohren ohne Schlag in Holz, Metall, Keramik und Kunststoff. Elektrowerkzeuge mit elektronischer Regelung und Rechts-/Linkslauf sind auch geeignet zum Schrauben.
Abgebildete Komponenten
Die Nummerierung der abgebildeten Komponenten bezieht sich auf die Darstellung des Elektrowerkzeuges auf der Grafikseite.
(1) Schnellspann-Wechselbohrfutter (GBH 36 VF-LI Plus)
(2) SDS-plus-Wechselbohrfutter (GBH 36 VF-LI Plus)
(3) Werkzeugaufnahme SDS-plus
(4) Staubschutzkappe
(5) Verriegelungshülse
(6) Wechselbohrfutter-Verriegelungsring (GBH 36 VF-LI Plus)
(7) Vibrationsdämpfung
(8) Drehrichtungsumschalter
(9) EPC-Schalter (Electronic Precision Control)
(10) Akku-Entriegelungstaste
(11) Taste für Ladezustandsanzeige
(12) Anzeige Temperaturüberwachung
(13) Handgriff (isolierte Grifffläche)
(14) Ein-/Ausschalter
(15) Akku a)
(16) Entriegelungstaste für Schlag-/Drehstopp-Schalter
(17) Schlag-/Drehstopp-Schalter
(18) Arbeitslicht
(19) Taste für Tiefenanschlageinstellung
(20) Zusatzgriff (isolierte Grifffläche)
(21) Tiefenanschlag
(22) Sicherungsschraube für Zahnkranzbohrfutter (GBH 36 V-LI Plus) a)
(23) Zahnkranzbohrfutter (GBH 36 V-LI Plus) a)
(24) SDS-plus-Aufnahmeschaft für Bohrfutter (GBH 36 V-LI Plus) a)
(25) Bohrfutteraufnahme (GBH 36 VF-LI Plus)
(26) Kennrillen
(27) Bohrfutterschlüssel (GBH 36 V-LI Plus) 4
(28) Vordere Hülse des Schnellspann-Wechselbohrfutters (GBH 36 VF-LI Plus)
(29) Haltering des Schnellspann-Wechselbohrfutters (GBH 36 VF-LI Plus)
(30) Universalhalter mit SDS-plus-Aufnahmeschaft 4
a) Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör gehört nicht zum Standard-Lieferumfang. Das vollständige Zubehör finden Sie in unserem Zubehörprogramm.
Technische Daten
| Bohrhammer GBH 36 V-LI Plus GBH 36 VF-LI Plus | |||
| Sachnummer | 3 611 J06 0.. 3 611 J07 0.. | ||
| Drehzahlsteuerung ● ● | |||
| Drehstopp ● ● | |||
| Rechts-/Linkslauf ● ● | |||
| Wechselbohrfutter - ● | |||
| Nennspannung V= 36 36 | |||
| Nennaufnahmeleistung W 600 600 | |||
| SchlagzahlA) | min-1 | 0-4200 0-4200 | |
| Einzelschlagstärke entsprechend EPTA-Procedure 05:2016 | J 3,2 3,2 | ||
| Nenndrehzahl | |||
| - Rechtslauf min | -1 | 0-940 | 0-940 |
| - Linkslauf | min-1 | 0-930 | 0-930 |
| Werkzeugaufnahme | SDS-plus | SDS-plus | |
| Durchmesser Spindelhals | mm 50 50 | ||
| Bohrdurchmesser max.: | |||
| - Beton | mm 28 28 | ||
| - Mauerwerk (mit Hohlbohrkrone) mm 82 82 | |||
| - Stahl | mm 13 13 | ||
| - Holz | mm 30 30 | ||
| Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01: 2014B) | kg 4,0-4,5 4,1-4,6 | ||
| erlaubte Umgebungstemperatur | |||
| - beim Laden | °C | 0...+45 | 0...+45 |
| - bei Betrieb C) und bei Lagerung | °C | -20...+50 | -20...+50 |
| empfohlene Akkus | GBA 36V... | GBA 36V... | |
| empfohlene Ladegeräte | GAL 36.. | GAL 36.. | |
A) Gemessen bei 20–25 °C mit Akku GBA 36V 6.0Ah.
B) abhängig vom verwendeten Akku
C) eingeschränkte Leistung bei Temperaturen < 0 °C
Technische Daten ermittelt mit Akku aus Lieferumfang.
Geräusch-/Vibrationsinformation
Geräuschemissionswerte ermittelt entsprechend EN IEC 62841-2-6.
Der A-bewertete Geräuschpegel des Elektrowerkzeugs beträgt typischerweise: Schalldruckpegel 90 dB(A); Schallleistungspegel 101 dB(A). Unsicherheit K=3 dB.
Gehörschutz tragen!
Schwingungsgesamtwerte ah (Vektorsumme dreier Richtungen) und Unsicherheit K ermittelt entsprechend EN IEC 62841-2-6:
Hammerbohren in Beton: an=11,1\ m/s2 , K=1,5 m/ s2 ,
Meißeln: ah=10,7\ m/s2 , K=1,5 m/ s2 ,
Der in diesen Anweisungen angegebene Schwingungspegel und der Geräuschemissionswert sind entsprechend einem genormten Messverfahren gemessen worden und können für den Vergleich von Elektrowerkzeugen miteinander verwenden-
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det werden. Sie eignen sich auch für eine vorläufige Einschätzung der Schwingungs- und Geräuschemission.
Der angegebene Schwingungspegel und der Geräuschemissionswert repräsentieren die hauptsächlichen Anwendungen des Elektrowerkzeugs. Wenn allerdings das Elektrowerkzeug für andere Anwendungen, mit abweichenden Einsatzwerkzeugen oder ungenügender Wartung eingesetzt wird, können der Schwingungspegel und der Geräuschemissionswert abweichen. Dies kann die Schwingungs- und Geräuschemission über den gesamten Arbeitszeitraum deutlich erhöhen.
Für eine genaue Abschätzung der Schwingungs- und Geräuschemissionen sollten auch die Zeiten berücksichtigt werden, in denen das Gerät abgeschaltet ist oder zwar läuft, aber nicht tatsächlich im Einsatz ist. Dies kann die Schwingungs- und Geräuschemissionen über den gesamten Arbeitszeitraum deutlich reduzieren.
Legen Sie zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Bedieners vor der Wirkung von Schwingungen fest wie zum Beispiel: Wartung von Elektrowerkzeug und Einsatzwerkzeugen, Warmhalten der Hände, Organisation der Arbeitsabläufe.
Akku
Bosch verkauft Akku-Elektrowerkzeuge auch ohne Akku. Ob im Lieferumfang Ihres Elektrowerkzeugs ein Akku enthalten ist, können Sie der Verpackung entnehmen.
Akku laden
Benutzen Sie nur die in den technischen Daten aufgeführten Ladegeräte. Nur diese Ladegeräte sind auf den bei Ihrem Elektrowerkzeug verwendeten Li-Ionen-Akku abgestimmt.
Hinweis: Der Akku wird teilgeladen ausgeliefert. Um die volle Leistung des Akkus zu gewährleisten, laden Sie vor dem ersten Einsatz den Akku vollständig im Ladegerät auf. Der Li-Ionen-Akku kann jederzeit aufgeladen werden, ohne die Lebensdauer zu verkürzen. Eine Unterbrechung des La-devorganges schädigt den Akku nicht.
Der Li-Ionen-Akku ist durch die „Electronic Cell Protection (ECP)“ gegen Tiefentladung geschützt. Bei entladenem Akku wird das Elektrowerkzeug durch eine Schutzschaltung abgeschaltet: Das Einsatzwerkzeug bewegt sich nicht mehr.
Drücken Sie nach dem automatischen Abschalten des Elektrowerkzeuges nicht weiter auf den Ein-/Ausschalter. Der Akku kann beschädigt werden.
Akku einsetzen
Schieben Sie den geladenen Akku in die Akku-Aufnahme, bis dieser eingerastet ist.
Akku entnehmen
Zur Entnahme des Akkus drücken Sie die Akku-Entriegelungstaste und ziehen den Akku heraus. Wenden Sie dabei keine Gewalt an.
Der Akku verfügt über 2 Verriegelungsstufen, die verhindern sollen, dass der Akku beim unbeabsichtigten Drücken der Akku-Entriegelungstaste herausfällt. Solange der Akku im Elektrowerkzeug eingesetzt ist, wird er durch eine Feder in Position gehalten.
Akku-Ladezustandsanzeige
Die grünen LEDs der Akku-Ladezustandsanzeige zeigen den Ladezustand des Akkus an. Aus Sicherheitsgründen ist die Abfrage des Ladezustands nur bei Stillstand des Elektrowerkzeuges möglich.
Drücken Sie die Taste für die Ladezustandsanzeige oder M, um den Ladezustand anzuzeigen. Dies ist auch bei abgenommenem Akku möglich.
Leuchtet nach dem Drücken der Taste für die Ladezustandsanzeige keine LED, ist der Akku defekt und muss ausgetauscht werden.
Akku-Typ GBA 18V...


LED Kapazität
| Dauerlicht 3 × grün 60–100 % | |
| Dauerlicht 2 × grün 30–60 % | |
| Dauerlicht 1 × grün 5–30 % | |
| Blinklicht 1 × grün 0–5 % |
Hinweise für den optimalen Umgang mit dem Akku
Schützen Sie den Akku vor Feuchtigkeit und Wasser.
Lagern Sie den Akku nur im Temperaturbereich von -20°C bis 50°C . Lassen Sie den Akku z.B. im Sommer nicht im Auto liegen.
Reinigen Sie gelegentlich die Lüftungsschlitze des Akkus mit einem weichen, sauberen und trockenen Pinsel.
Eine wesentlich verkürzte Betriebszeit nach der Aufladung zeigt an, dass der Akku verbraucht ist und ersetzt werden muss.
Beachten Sie die Hinweise zur Entsorgung.
Montage
▶ Nehmen Sie den Akku vor allen Arbeiten am Elektrowerkzeug (z.B. Wartung, Werkzeugwechsel etc.) sowie bei dessen Transport und Aufbewahrung aus dem Elektrowerkzeug. Bei unbeabsichtigtem Betätigen des Ein-/Ausschalters besteht Verletzungsgefahr.
Zusatzgriff
▶ Verwenden Sie Ihr Elektrowerkzeug nur mit dem Zusatzgriff (20).
Achten Sie darauf, dass der Zusatzgriff immer fest angezogen ist. Sie können beim Arbeiten sonst die Kontrolle über ihr Elektrowerkzeug verlieren.
Zusatzgriff schwenken (siehe Bild A)
Sie können den Zusatzgriff (20) beliebig schwenken, um eine sichere und ermüdungsarme Arbeitshaltung zu erreichen.
- Drehen Sie das untere Griffstück des Zusatzgriffs (20) entgegen dem Uhrzeigersinn und schwenken Sie den Zusatzgriff (20) in die gewünschte Position. Danach drehen Sie das untere Griffstück des Zusatzgriffs (20) im Uhrzeigersinn wieder fest.
Achten Sie darauf, dass das Spannband des Zusatzgriffs in der dafür vorgesehenen Nut am Gehäuse liegt.
Bohrfutter und Werkzeuge auswählen
Zum Hammerbohren und Meißen benötigen Sie SDS-plus-Werkzeuge, die in das SDS-plus-Bohrfutter eingesetzt werden.
Zum Bohren ohne Schlag in Holz, Metall, Keramik und Kunststoff sowie zum Schrauben werden Werkzeuge ohne SDS-plus (z. B. Bohrer mit zylindrischem Schaft) verwendet. Für diese Werkzeuge benötigen Sie ein Schnellspannbohrfutter bzw. Zahnkranzbohrfutter.
Bohrfutter wechseln
Zahnkranzbohrfutter einsetzen/entnehmen
GBH 36 V-LI Plus
Um mit Werkzeugen ohne SDS-plus (z. B. Bohrer mit zylindrischem Schaft) arbeiten zu können, müssen Sie ein geeignetes Bohrfutter montieren (Zahnkranz- oder Schnellspannbohrfutter, Zubehör).
Zahnkranzbohrfutter montieren (siehe Bild B)
- Schrauben Sie den SDS-plus-Aufnahmeschaft (24) in ein Zahnkranzbohrfutter (23). Sichern Sie das Zahnkranzbohrfutter (23) mit der Sicherungsschraube (22). Beachten Sie, dass die Sicherungsschraube ein Linksgewinde hat.
Zahnkranzbohrfutter einsetzen (siehe Bild B)
- Reinigen Sie das Einsteckende des Aufnahmeschaftes und fetten Sie es leicht ein.
- Setzen Sie das Zahnkranzbohrfutter mit dem Aufnahmeschaft drehend in die Werkzeugaufnahme ein, bis es selbsttätig verriegelt wird.
- Prüfen Sie die Verriegelung durch Ziehen am Zahnkranzbohrfutter.
Zahnkranzbohrfutter entnehmen
- Schieben Sie die Verriegelungshülse (5) nach hinten und nehmen Sie das Zahnkranzbohrfutter (23) ab.
Wechselbohrfutter entnehmen/einsetzen
GBH 36 VF-LI Plus
Wechselbohrfutter entnehmen (siehe Bild C)
- Ziehen Sie den Wechselbohrfutter-Verriegelungsring (6) nach hinten, halten Sie ihn in dieser Position fest und ziehen Sie das SDS-plus-Wechselbohrfutter (2) bzw. das Schnellspann-Wechselbohrfutter (1) nach vorn ab.
- Schützen Sie das Wechselbohrfutter nach dem Abnehmen vor Verschmutzung.
Wechselbohrfutter einsetzen (siehe Bild D)
▶ Verwenden Sie nur modellspezifische Originalausstattung und achten Sie dabei auf die Anzahl der Kennrillen (26). Es sind nur Wechselbohrfutter mit zwei oder drei Kennrillen zulässig. Wird ein für dieses Elektrowerkzeug nicht geeignetes Wechselbohrfutter verwendet, kann das Einsatzwerkzeug während des Betriebs harausfallen.
– Reinigen Sie das Wechselbohrfutter vor dem Einsetzen und fetten Sie das Einsteckende leicht ein.
- Umgreifen Sie das SDS-plus-Wechselbohrfutter (2) bzw. das Schnellspann-Wechselbohrfutter (1) mit der ganzen Hand. Schieben Sie das Wechselbohrfutter drehend auf die Bohrfutteraufnahme (25), bis Sie ein deutliches Einrastgeräusch hören.
- Das Wechselbohrfutter verriegelt sich selbsttätig. Überprüfen Sie die Verriegelung durch Ziehen am Wechselbohrfutter.
Werkzeugwechsel
Die Staubschutzkappe (4) verhindert weitgehend das Eindringen von Bohrstaub in die Werkzeugaufnahme während des Betriebes. Achten Sie beim Einsetzen des Werkzeuges darauf, dass die Staubschutzkappe (4) nicht beschädigt wird.
▶ Eine beschädigte Staubschutzkappe ist sofort zu ersetzen. Es wird empfohlen, dies von einem Kunden-dienst vornehmen zu lassen.
Werkzeugwechsel (SDS-plus)
SDS-plus-Einsatzwerkzeug einsetzen (siehe Bild E)
Mit dem SDS-plus-Bohrfutter können Sie das Einsatzwerkzeug einfach und bequem ohne Verwendung zusätzlicher Werkzeuge wechseln.
- GBH 36 VF-LI Plus: Setzen Sie das SDS-plus-Wechselbohrfutter (2) ein.
- Reinigen Sie das Einsteckende des Einsatzwerkzeuges und fetten Sie es leicht ein.
- Setzen Sie das Einsatzwerkzeug drehend in die Werkzeugaufnahme ein, bis es selbsttätig verriegelt wird.
- Überprüfen Sie die Verriegelung durch Ziehen am Werkzeug.
Das SDS-plus-Einsatzwerkzeug ist systembedingt frei beweglich. Dadurch entsteht beim Leerlauf eine Rundlaufabweichung. Dies hat keine Auswirkungen auf die Genauigkeit des Bohrlochs, da sich der Bohrer beim Bohren selbst zentriert.
SDS-plus-Einsatzwerkzeug entnehmen (siehe Bild F)
- Schieben Sie die Verriegelungshülse (5) nach hinten und entnehmen Sie das Einsatzwerkzeug.
Werkzeugwechsel Zahnkranzbohrfutter
GBH 36 V-LI Plus
Einsatzwerkzeug einsetzen (siehe Bild G)
Hinweis: Verwenden Sie Werkzeuge ohne SDS-plus nicht zum Hammerbohren oder MeißeIn! Werkzeuge ohne SDS-
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plus und ihr Bohrfutter werden beim Hammerbohren und Meißen beschädigt.
- Setzen Sie ein Zahnkranzbohrfutter (23) ein.
- Öffnen Sie das Zahnkranzbohrfutter (23) durch Drehen, bis das Werkzeug eingesetzt werden kann. Setzen Sie das Werkzeug ein.
- Stecken Sie den Bohrfutterschlüssel (27) in die entsprechenden Bohrungen des Zahnkranzbohrfutters (23) und spannen Sie das Werkzeug gleichmäßig fest.
- Drehen Sie den Schlag-/Drehstopp-Schalter (17) in die Position „Bohren“.
Einsatzwerkzeug entnehmen (siehe Bild H)
– Drehen Sie die Hülse des Zahnkranzbohrfutters (23) mithilfe des Bohrfutterschlüssels (27) entgegen dem Uhrzeigersinn, bis das Einsatzwerkzeug entnommen werden kann.
Werkzeugwechsel Schnellspann-Wechselbohrfutter
GBH 36 VF-LI Plus
Einsatzwerkzeug einsetzen (siehe Bild I)
Hinweis: Verwenden Sie Werkzeuge ohne SDS-plus nicht zum Hammerbohren oder Meißeln! Werkzeuge ohne SDS-plus und ihr Bohrfutter werden beim Hammerbohren und Meißeln beschädigt.
- Setzen Sie das Schnellspann-Wechselbohrfutter (1) ein.
- Halten Sie den Haltering (29) des Schnellspann-Wechselbohrfutters fest. Öffnen Sie die Werkzeugaufnahme durch Drehen der vorderen Hülse (28) so weit, bis das Werkzeug eingesetzt werden kann. Halten Sie den Haltering (29) fest und drehen Sie die vordere Hülse (28) kräftig in Pfeilrichtung, bis deutliche Ratschengeräusche zu hören sind.
- Prüfen Sie den festen Sitz durch Ziehen am Werkzeug.
Hinweis: Wurde die Werkzeugaufnahme bis zum Anschlag geöffnet, kann beim Zudrehen der Werkzeugaufnahme ein Ratschengeräusch zu hören sein und die Werkzeugaufnahme schließt sich nicht.
Drehen Sie in diesem Fall die vordere Hülse (28) einmal entgegen der Pfeilrichtung. Danach kann die Werkzeugaufnahme geschlossen werden.
– Drehen Sie den Schlag-/Drehstopp-Schalter (17) in die Position „Bohren“.
Einsatzwerkzeug entnehmen (siehe Bild J)
- Halten Sie den Haltering (29) des Schnellspann-Wechselbohrfutters fest. Öffnen Sie die Werkzeugaufnahme durch Drehen der vorderen Hülse (28) in Pfeilrichtung, bis das Werkzeug entnommen werden kann.
Staub-/Späneabsaugung
Stäube von Materialien wie bleihaltigem Anstrich, einigen Holzarten, Mineralien und Metall können gesundheitsschädlich sein. Berühren oder Einatmen der Stäube können allergische Reaktionen und/oder Atemwegserkrankungen des Benutzers oder in der Nähe befindlicher Personen hervorrufen. Bestimmte Stäube wie Eichen- oder Buchenstaub gelten als krebserzeugend, besonders in Verbindung mit Zusatzstoffen zur Holzbehandlung (Chromat, Holzschutzmittel). Asbesthaltiges Material darf nur von Fachleuten bearbeitet werden.
- Benutzen Sie möglichst eine für das Material geeignete Staubabsaugung.
- Sorgen Sie für gute Belüftung des Arbeitsplatzes.
- Es wird empfohlen, eine Atemschutzmaske mit Filterklasse P2 zu tragen.
Beachten Sie in Ihrem Land gültige Vorschriften für die zu bearbeitenden Materialien.
▶ Vermeiden Sie Staubansammlungen am Arbeitsplatz. Stäube können sich leicht entzünden.
Staubabsaugung mit GDE 16 Plus (Zubehör)
Für die Staugabsaugung wird ein GDE 16 Plus (Zubehör) benötigt.
Der Staubsauger muss für den zu bearbeitenden Werkstoff geeignet sein.
Verwenden Sie beim Absaugen von besonders gesundheitsgefährdenden, krebserzeugenden oder trockenen Stäuben einen Spezialsauger.
Betrieb
Inbetriebnahme
Betriebsart einstellen
Mit dem Schlag-/Drehstopp-Schalter (17) wählen Sie die Betriebsart des Elektrowerkzeugs.
- Drücken Sie zum Wechsel der Betriebsart die Entriegelungstaste (16) und drehen Sie den Schlag-/Drehstopp-Schalter (17) in die gewünschte Position, bis er hörbar einrastet.
Hinweis: Ändern Sie die Betriebsart nur bei ausgeschaltetem Elektrowerkzeug! Das Elektrowerkzeug kann sonst beschädigt werden.

Position zum Hammerbohren in Beton oder Stein

Position zum Bohren ohne Schlag in Holz, Metall, Keramik und Kunststoff sowie zum Schrauben

Position Vario-Lock zum Verstellen der Meißelposition

In dieser Position rastet der Schlag-/Drehstopp-Schalter (17) nicht ein.
Position zum Meißeln
Drehrichtung einstellen
Mit dem Drehrichtungsumschalter (8) können Sie die Drehrichtung des Elektrowerkzeuges ändern. Bei gedrücktem Ein-/Ausschalter (14) ist dies jedoch nicht möglich.
▶ Betätigen Sie den Drehrichtungsumschalter (8) nur bei Stillstand des Elektrowerkzeuges.
Stellen Sie die Drehrichtung zum Hammerbohren, Bohren und Meißeln immer auf Rechtslauf.
- Rechtslauf: Schieben Sie den Drehrichtungsumschalter (8) bis zum Anschlag in Position ←
- Linkslauf: Schieben Sie den Drehrichtungsumschalter (8) bis zum Anschlag in Position →
Ein-/Ausschalten
- Zum Einschalten des Elektrowerkzeugs drücken Sie den Ein-/Ausschalter (14).
Das Arbeitslicht (18) leuchtet bei leicht oder vollständig gedrücktem Ein-/Ausschalter (14) und ermöglicht das Ausleuchten des Arbeitsbereiches bei ungünstigen Lichtverhältnissen.
Beim erstmaligen Einschalten des Elektrowerkzeugs kann es zu einer Anlaufverzögerung kommen, da sich die Elektronik des Elektrowerkzeugs erst konfigurieren muss.
- Um das Elektrowerkzeug auszuschalten, lassen Sie den Ein-/Ausschalter (14) los.
Drehzahl/Schlagzahl einstellen
Sie können die Drehzahl/Schlagzahl des eingeschalteten Elektrowerkzeugs stufenlos regulieren, je nachdem, wie weit Sie den Ein-/Ausschalter (14) eindrücken.
Leichter Druck auf den Ein-/Ausschalter (14) bewirkt eine niedrige Drehzahl/Schlagzahl. Mit zunehmendem Druck erhöht sich die Drehzahl/Schlagzahl.
Verändern der Meißelstellung (Vario-Lock)
Sie können den Meißel in 36 Stellungen arretieren. Dadurch können Sie die jeweils optimale Arbeitsposition einnehmen.
- Setzen Sie den Meißel in die Werkzeugaufnahme ein.
- Drehen Sie den Schlag-/Drehstopp-Schalter (17) in die Position „Vario-Lock“.
- Drehen Sie das Einsatzwerkzeug in die gewünschte Meißelstellung.
- Drehen Sie den Schlag-/Drehstopp-Schalter (17) in die Position „Meißeln“. Die Werkzeugaufnahme ist damit arretiert.
- Stellen Sie die Drehrichtung zum Meißen auf Rechtslauf.
Arbeitshinweise
Bohrtiefe einstellen (siehe Bild K)
Mit dem Tiefenanschlag (21) kann die gewünschte Bohrtiefe X festgelegt werden.
- Drücken Sie die Taste für die Tiefenanschlageinstellung (19) und setzen Sie den Tiefenanschlag in den Zusatzgriff (20) ein.
Die Riffelung am Tiefenanschlag (21) muss nach unten zeigen.
- Schieben Sie das SDS-plus-Einsatzwerkzeug bis zum Anschlag in die Werkzeugaufnahme SDS-plus (3). Die Beweglichkeit des SDS-plus-Werkzeugs kann sonst zu einer falschen Einstellung der Bohrtiefe führen.
- Ziehen Sie den Tiefenanschlag so weit heraus, dass der Abstand zwischen der Spitze des Bohrers und der Spitze
des Tiefenanschlags der gewünschten Bohrtiefe X entspricht.
Überlastkupplung
Klemmt oder hakt das Einsatzwerkzeug, wird der Antrieb zur Bohrspindel unterbrochen. Halten Sie, wegen der dabei auftretenden Kräfte, das Elektrowerkzeug immer mit beiden Händen gut fest und nehmen Sie einen festen Stand ein.
▶ Schalten Sie das Elektrowerkzeug aus und lösen Sie das Einsatzwerkzeug, wenn das Elektrowerkzeug blockiert. Beim Einschalten mit einem blockierten Bohrwerkzeug entstehen hohe Reaktionsmomente.
Schnellabschaltung (Kickback Control)

Die Schnellabschaltung (Kickback Control) bietet eine bessere Kontrolle über das Elektrowerkzeug und erhöht dadurch den Anwenderschutz, im Vergleich zu Elektrowerkzeugen ohne Kickback Control. Bei plötzlicher und unvor-
hersehbarer Rotation des Elektrowerkzeugs um die Bohrerachse schaltet das Elektrowerkzeug ab.
- Zur Wiederinbetriebnahme lassen Sie den Ein-/Ausschalter (14) los und betätigen Sie ihn erneut.
Die Schnellabschaltung wird durch ein Blinken des Arbeitslichtes (18) am Elektrowerkzeug angezeigt.
Electronic Precision Control (EPC)
EPC unterstützt Sie bei Arbeiten mit Schlag in empfindliche Materialien durch langsames Hochlaufen und eine reduzierte Arbeitsdrehzahl.
Schieben Sie den EPC-Schalter (9) in die gewünschte Position.

Position für maximale Arbeitsdrehzahl

Position für langsames Hochlaufen und reduzierte Arbeitsdrehzahl
Vibrationsdämpfung

Die integrierte Vibrationsdämpfung reduziert auftretende Vibrationen.
▶ Verwenden Sie das Elektrowerkzeug nicht weiter, wenn das Dämpfungselement beschädigt ist.
Schrauberbits einsetzen (siehe Bild L)
▶ Setzen Sie das Elektrowerkzeug nur ausgeschaltet auf die Mutter/Schraube auf. Sich drehende Einsatzwerkzeuge können abrutschen.
Zur Verwendung von Schrauberbits benötigen Sie einen Universalhalter (30) mit SDS-plus-Aufnahmeschaft (Zubehör).
– Reinigen Sie das Einsteckende des Aufnahmeschaftes und fetten Sie es leicht ein.
- Setzen Sie den Universalhalter drehend in die Werkzeugaufnahme ein, bis er selbsttätig verriegelt wird.
14 | Deutsch
- Prüfen Sie die Verriegelung durch Ziehen am Universalhalter.
- Setzen Sie einen Schrauberbit in den Universalhalter. Verwenden Sie nur zum Schraubenkopf passende Schrauberbits.
- Zum Entnehmen des Universalhalters schieben Sie die Verriegelungshülse (5) nach hinten und entnehmen den Universalhalter (30) aus der Werkzeugaufnahme.
Anzeige für Temperaturüberwachung
Die rote LED der Anzeige für Temperaturüberwachung (12) signalisiert, dass der Akku oder die Elektronik des Elektrowerkzeuges (bei eingesetztem Akku) nicht im optimalen Temperaturbereich sind. In diesem Fall arbeitet das Elektrowerkzeug nicht oder nicht mit voller Leistung.
Temperaturüberwachung des Akkus:
- Die rote LED (12) leuchtet beim Einsetzen des Akkus in das Ladegerät dauerhaft: Der Akku ist außerhalb des Ladetemperaturbereiches von 0 °C bis 45 °C und kann nicht geladen werden.
- Die rote LED (12) blinkt beim Drücken der Taste (11) oder des Ein-/Ausschalters (14) (bei eingesetztem Akku): Der Akku ist außerhalb des zulässigen Betriebstemperaturbereiches.
- Bei einer Akku-Temperatur von über 70 °C schaltet das Elektrowerkzeug ab, bis der Akku wieder im optimalen Temperaturbereich ist.
Temperaturüberwachung der Elektronik des Elektrowerkzeuges:
- Die rote LED (12) leuchtet beim Drücken des Ein-/Ausschalters (14) dauerhaft: Die Temperatur der Elektronik des Elektrowerkzeuges beträgt weniger als 5 °C oder mehr als 75 °C.
- Bei einer Temperatur über 90 °C schaltet die Elektronik des Elektrowerkzeuges ab, bis diese wieder im zulässigen Betriebstemperaturbereich ist.
Wartung und Service
Wartung und Reinigung
▶ Nehmen Sie den Akku vor allen Arbeiten am Elektrowerkzeug (z.B. Wartung, Werkzeugwechsel etc.) sowie bei dessen Transport und Aufbewahrung aus dem Elektrowerkzeug. Bei unbeabsichtigtem Betätigen des Ein-/Ausschalters besteht Verletzungsgefahr.
▶ Halten Sie das Elektrowerkzeug und die Lüftungsschlitze sauber, um gut und sicher zu arbeiten.
▶ Eine beschädigte Staubschutzkappe ist sofort zu ersetzen. Es wird empfohlen, dies von einem Kunden-dienst vornehmen zu lassen.
- Säubern Sie die Werkzeugaufnahme (3) nach jedem Gebrauch.
- Säubern Sie die Werkzeugaufnahme nach jedem Gebrauch.
Kundendienst und Anwendungsberatung
Der Kundendienst beantwortet Ihre Fragen zu Reparatur und Wartung Ihres Produkts sowie zu Ersatzteilen. Explosions-zeichnungen und Informationen zu Ersatzteilen finden Sie auch unter: www.bosch-pt.com
Das Bosch-Anwendungsberatungs-Team hilft Ihnen gerne bei Fragen zu unseren Produkten und deren Zubehör.
Geben Sie bei allen Rückfragen und Ersatzteilbestellungen bitte unbedingt die 10-stellige Sachnummer laut Typenschild des Produkts an.
Deutschland
Robert Bosch Power Tools GmbH
Servicezentrum Elektrowerkzeuge
Zur Luhne 2
37589 Kalefeld - Willershausen
Kundendienst: Tel.: (0711) 40040460
E-Mail: Servicezentrum.Elektrowerkzeuge@de.bosch.com Unter www.bosch-pt.de können Sie online Ersatzteile be- stellen oder Reparaturen anmelden.
Anwendungsberatung:
Tel.: (0711) 40040460
Fax: (0711) 40040462
E-Mail: kundenberatung.ew@de.bosch.com
Weitere Serviceadressen finden Sie unter:
Die empfohlenen Li-Ionen-Akkus unterliegen den Anforderungen des Gefahrgutrechts. Die Akkus können durch den Benutzer ohne weitere Auflagen auf der Straße transportiert werden.
Beim Versand durch Dritte (z.B.: Lufttransport oder Spedition) sind besondere Anforderungen an Verpackung und Kennzeichnung zu beachten. Hier muss bei der Vorbereitung des Versandstückes ein Gefahrgut-Experte hinzugezogen werden.
Versenden Sie Akkus nur, wenn das Gehäuse unbeschädigt ist. Kleben Sie offene Kontakte ab und verpacken Sie den Akku so, dass er sich nicht in der Verpackung bewegt. Bitte beachten Sie auch eventuelle weiterführende nationale Vorschriften.
Entsorgung

Elektrowerkzeuge, Akkus, Zubehör und Verpackungen sollen einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Werfen Sie Elektrowerkzeuge und Akkus/Batterien nicht in den Hausmüll!
Nur für EU-Länder:
Gemäß der europäischen Richtlinie 2012/19/EU müssen nicht mehr gebrauchsfähige Elektrowerkzeuge und gemäß der europäischen Richtlinie 2006/66/EG müssen defekte oder verbrauchte Akkus/Batterien getrennt gesammelt und
einer umweltgerechten Wiederverwendung zugeführt werden.
Akkus/Batterien:
Li-Ion:
Bitte beachten Sie die Hinweise im Abschnitt Transport (siehe „Transport“, Seite 14).
English
Safety instructions
| Konstant lys 3 × grøn 60–100 % |
| Konstant lys 2 × grøn 30–60 % |
| Konstant lys 1 × grøn 5–30 % |
| Blinkende lys 1 × grøn 0–5 % |
| Fast ljus 3 × grönt 60–100 % |
| Fast ljus 2 × grönt 30–60 % |
| Fast ljus 1 × grönt 5–30 % |
| Blinkande ljus 1 × grönt 0–5 % |
Sekundär-/primärbatterier:
Li-jon:
(Opladbare) batterier:
Li-ion:
Se informasjonen i avsnittet Transport (se „Transport“, Side 93).
Suomi
Turvallisuusohjeet
Tel.: +420 519 305700
Fax: +420 519 305705
E-Mail: servis.naradi@cz.bosch.com
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Tel.: +40 21 405 7541
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