WTF 4250 - Waschmaschine ZANKER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Freistehende Frontlader-Waschmaschine |
| Marke | ZANKER |
| Modell | WTF 4250 |
| Fassungsvermögen | 7 kg |
| Abmessungen (H × B × T) | 85 cm × 60 cm × 60 cm |
| Gewicht | ca. 70 kg |
| Energieeffizienzklasse | A++ |
| Schleuderderhzahl | 1200 U/min |
| Antrieb | Invertermotor |
| Programme | Baumwolle, Pflegeleicht, Feinwäsche, Wolle, Schnell/Mini, Spülen, Schleudern, Abpumpen |
| Zusatzfunktionen | Zeitvorwahl, Startzeitvorwahl, Kindersicherung, Knitterschutz, AquaStop |
| Sicherheit | Überlaufschutz, Unwuchtkontrolle, Türverriegelung |
| Wartung & Reinigung | Flusensieb, Trommelreinigung, Zulaufschlauchfilter |
| Ersatzteile & Reparierbarkeit | Originalersatzteile über Hersteller oder Fachhandel erhältlich |
| Allgemeine Informationen | Bedienungsanleitung als PDF verfügbar; Gerät entspricht EU-Richtlinien |
Häufig gestellte Fragen - WTF 4250 ZANKER
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Waschmaschine kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch WTF 4250 - ZANKER und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. WTF 4250 von der Marke ZANKER.
BEDIENUNGSANLEITUNG WTF 4250 ZANKER
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
lesen Sie bitte diese Gebrauchsanweisung sorgfältig durch.
Beachten Sie vor allem die Sicherheitshinweise auf den ersten Seiten dieser Gebrauchsanweisung!
Bewahren Sie bitte die Gebrauchsanweisung zum späteren Nachschlagen auf. Geben Sie sie an eventuelle Nachbesitzer des Gerätes weiter.
Transportschaden
Vergewissern Sie sich nach dem Auspacken zunächst, daß das Gerät nicht beschädigt wurde.
Nehmen Sie das Gerät im Zweifelsfall nicht in Betrieb, sondern wenden Sie sich bitte an den Kundendienst.
Einige Passagen in der Gebrauchsanweisung sind besonders gekennzeichnet. Diese Kennzeichnungen haben folgende Bedeutung:

Hier finden Sie wichtige Informationen über ungeeignete Handhabungen Ihres Gerätes, die technische Schäden verursachen können.

Hier finden Sie Informationen, die für die einwandfreie Funktion des Gerätes besonders wichtig sind.

Hier finden Sie wichtige Umweltschutzhinweise.
Unser Beitrag zum Umweltschutz: Wir verwenden Recycling-Papier.
Inhaltsverzeichnis
Sicherheits- und Warnhinweise 4-5
Entsorgung 5
Umwelttips 5
Installation 6
●Entfernen der Transportsicherung 6
●Aufstellung 6
●Kaltwasseranschluß 6
●Wasserablauf 7
●Elektrischer Anschluß 8
Technische Daten 8
Ihr neuer Waschautomat 9
Gerätebeschreibung 9
●Türverriegelungslampe 9
●Waschmittelschublade 9
Gebrauch 10
●Bedienblende 10
● Beschreibung der Bedienelemente 10-13
●Programmende 14
●Programm-Änderung 14
●Programm-Unterbrechung 14
●Programm löschen 14
- Türöffnung während eines laufenden Programmes 14
●Programm-Hinweise 14-15
●Tips zum Waschen 16
Wäsche sortieren und vorbehandeln 16
Temperaturen 16
Wäschefüllmengen 16
Wäschegewichte 16
Fleckenentfernung 16
Wasch- und Veredelungsmittel 17
Färben u. Entfärben 18
●Waschgang durchführen 19-20
●Tips zum Trocknen 21
●Waschen und Trocknen durchgehend 22
●Trockengang durchführen 22
Programmübersicht 23-25
Internationale Pflegekennzeichen 26
Pflege und Wartung 27
- Äußere Reinigung 27
●Reinigung der Waschmittelschublade 27
●Reinigung des Wassereinlaufsiebes 27
●Reinigung des Flusensiebes 27
●Notentleerung 28
●Frost 28
Behebung kleiner Funktionsstörungen 29-31

Sicherheits- und Warnhinweise
Diese Hinweise dienen der Sicherheit und sollten daher vor der Installation und Inbetriebnahme aufmerksam gelesen werden.
Allgemeine Sicherheit
- Reparaturen an Elektrogeräten dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
Wenden Sie sich grundsätzlich an unseren Werkskundendienst oder an eine von uns autorisierte Vertragswerkstatt. Nur Original-Ersatzteile erfüllen alle Anforderungen! - Bei Funktionsstörungen Wasserhahn zudrehen, Gerät vom Netz trennen. Das Gerät ist vom Netz getrennt, wenn der Netzstecker gezogen oder die Sicherung(en) ausgeschaltet ist (sind).
- Netzstecker nie am Kabel aus der Steckdose ziehen, sondern am Stecker.
- Bei Betrieb mit hohen Temperaturen wird das Türglas heiß. Bitte nicht berühren!
Installation
- Entfernen Sie vor der Inbetriebnahme sorgfältig das ganze Verpackungs- und Transportsicherungsmaterial, sonst könnten Gerät und Wohnung schwerwiegende Beschädigungen erleiden.
- Lassen Sie die beim Elektro- bzw. Wasseranschluß des Gerätes erforderlichen Arbeiten von einem fachkundigen und zugelassenen Installateur ausführen.
- Stellen Sie sicher, daß das Gerät nicht auf dem Netzkabel steht.
- Der Aufstellplatz darf nicht mit textiler Auslegeware, hochflorigem Teppichboden usw. belegt sein, damit die Belüftung des Motors gewährleistet ist.
- Wenn Sie das Gerät nicht an das Trinkwassernetz anschließen, sondern Regenwasser oder ähnliches verwendet wird, beachten Sie die entsprechenden Bestimmungen (DIN 1986 und DIN 1988).
Gebrauch
- Benutzen Sie das Gerät nur zum Waschen und Trocknen von haushaltsüblicher Wäsche.
- Wird das Gerät zweckentfremdet oder falsch bedient, kann keine Haftung für eventuelle Schäden übernommen werden.
- Verwenden Sie nur Waschmittel, die für Waschautomaten geeignet sind. Beachten Sie die Hinweise der Waschmittelhersteller.
- Waschen Sie kleine Wäschestücke (Söckchen, kleine Taschentücher, waschbare Gürtel etc.) in einem geeigneten Stoffbeutel oder in einem Kopfkissenbezug, weil diese Artikel zwischen Laugenbehälter und Trommel rutschen können.
- Waschen Sie vorgereinigte Wäsche, so müssen entflammbare Lösungsmittel vollständig verdunstet sein.
- Trocknen Sie nur Wäsche, die in Wasser gewaschen wurde.
- Entfernen Sie vor dem Trocknen eventuelle Dosierbehälter für Flüssigwaschmittel, die zusammen mit der Wäsche in die Trommel gegeben werden. Das Plastikmaterial, aus dem diese bestehen, übersteht die beim Trocknen auftretenden Temperaturen nicht.
- Färbemittel müssen für den Einsatz in Waschautomaten geeignet sein. Beachten Sie unbedingt die Verwendungshinweise des Herstellers.
- Entfärbemittel können zu Korrosion führen. Aus diesem Grunde dürfen sie in Waschautomaten nicht verwendet werden.
- Nicht in die drehende Trommel greifen.
- Bevor Sie das Gerät öffnen, prüfen Sie stets durch die Einfülltür, ob das Wasser abgepumpt wurde. Sollte sich noch Wasser in der Maschine befinden, so pumpen Sie ab, bevor Sie die Einfülltür öffnen. Ziehen Sie im Zweifelsfall die Gebrauchsanweisung zu Rate.
- Lassen Sie die Einfülltür bis zu Ihrer nächsten Wäsche leicht geöffnet, damit die Türdichtung auch künftig wirksam bleibt und die Trommel austrocknen kann.
- Lassen Sie das Gerät nach dem Gebrauch nicht unnötig lange eingeschaltet. Schalten Sie den Hauptschalter aus und schließen Sie den Wasserhahn.
Sicherheit von Kindern
- Kinder können Gefahren, die im Umgang mit Elektrogeräten liegen, oft nicht erkennen. Sorgen Sie deshalb für die notwendige Aufsicht während des Betriebs und lassen Sie Kinder nicht mit dem Gerät spielen.
-
Verpackungsteile (z.B. Folien, Styropor) können für Kinder gefährlich sein. Erstickungsgefahr! Verpackungsteile von Kindern fernhalten.
-
Stellen Sie sicher, daß Kinder oder Kleintiere nicht in die Trommel des Gerätes klettern.
- Bei der Entsorgung der Maschine: Ziehen Sie den Netzstecker, schneiden Sie die elektrische Zuleitung ab und beseitigen Sie den Stecker mit der Restleitung. Zerstören Sie das Türschloß: so können spielende Kinder sich nicht einsperren und nicht in Lebensgefahr geraten.

Entsorgung
Verpackungsentsorgung
Die recyclingfähigen Materialien der Verpackung sind mit dem Symbol ökennzeichnet und sollten grundsätzlich der Wiederverwertung zugeführt werden.
PE< steht für Polyethylen
PS< steht für Polystyrol
PP< steht für Polypropylen
Die Kartonteile sollten der Altpapiersammlung beigegeben werden.

Umwelttips
Am sparsamsten und umweltverträglichsten wird gewaschen und getrocknet, wenn Sie die folgenden Tips beachten:
- Nutzen Sie nach Möglichkeit die maximale Beladungsmenge des jeweiligen Programmes.
- Dosieren Sie das Waschmittel entsprechend Wasserhärte, Verschmutzungsgrad und Wäschemenge.
Entsorgung des Altgerätes
Wenn Sie Ihr Gerät eines Tages endgültig außer Betrieb nehmen, bringen Sie es bitte zum nächsten Recyclingcenter oder zu Ihrem Fachhändler, der es gegen einen geringen Unkostenbeitrag zurücknimmt.
- Waschen Sie leicht verschmutzte Wäsche mit dem "Kurzprogramm".
- Für normal verschmutzte Wäsche genügt ein Programm ohne Vorwäsche.
- Durch geeignete Vorbehandlung können Flecken und begrenzte Anschmutzungen entfernt werden. Dann können Sie bei niedrigerer Temperatur waschen.
- Ihr Gerat arbeitet besonders wirtschaftlich, wenn die Wäsche vor dem Trocknen gründlich entwässert wird.
Installation
Entfernen der Transportsicherung

Vor der Installation müssen Sie die Transportsicherungen entfernen.
Gehen Sie wie folgt vor:
- Schrauben Sie mit einem Schlüssel die rechte Schraube an der Rückwand des Gerätes heraus.
- Legen Sie das Gerät auf die Rückwand und passen Sie dabei auf, daß die Schläuche nicht gequetscht werden. Legen Sie zu diesem Zweck zwischen Maschine und Fußboden einen von den Verpackungswinkeln.

- Entfernen Sie den Polystyrolblock vom Waschmaschinenboden.
- Machen Sie die zwei Nylonhüllen los und ziehen Sie sorgfältig die rechte (1) mit dem Polystyrolpolster heraus, danach die linke (2), indem Sie sie zur Mitte führen.

- Stellen Sie die Maschine wieder gerade auf und schrauben Sie die übrigen zwei Schrauben an der Rückwand aus.
-
Ziehen Sie die drei Plastikzapfen heraus.
-
Verschließen Sie alle Löcher mit den Plastikstöpseln, die sich im Beipack befinden.

Wir empfehlen, die Transportsicherungsteile aufzubewahren, um sie bei Umzug wieder verwenden zu können.
Aufstellung
Die Maschine kann auf jedem ebenen und stabilen Fußboden aufgestellt werden. Sie muß mit allen vier Füßen fest auf dem Boden stehen.
Waagrechte, einwandfreie Aufstellung, zum Beispiel mit einer Wasserwaage, überprüfen.
Kleine Unebenheiten lassen sich durch Heraus- oder Hineindrehen der Gerätefüße ausgleichen.
Unebenheiten des Bodens dürfen niemals durch Unterlegen von Holz, Pappe oder ähnlichen Materialien ausgeglichen werden!

Zum Kaltwasseranschluß ist ein Wasserhahn mit Schlauchverschraubung 3/4 " erforderlich.
Die Maschine kann ohne zusätzlichen Rückflußverhinderer an jede Wasserleitung angeschlossen werden.
Sie entspricht den nationalen Vorschriften (z.B. Deutschland - DVGW).
Den auf der Rückwand des Gerätes vorhandenen Zulaufschlauch am Wasserhahn fest anschrauben. Alte, bereits benutzte Schläuche dürfen nicht verwendet werden.

Das Schlauchende an der Maschinenrückwand kann in allen Richtungen gedreht werden.
Positionieren Sie den Schlauch richtig, indem Sie die Schlauchverschraubung etwas lockern. Dann drehen Sie sie wieder fest zu, um Wasseraustritt zu vermeiden.
Mitgeliefert wird ein Druckschlauch von 1,5 m Länge.
Prüfen Sie bei geöffnetem Wasserhahn (unter vollem Leitungsdruck) die Anschlußstelle am Gerät und am Wasserhahn auf Dichtheit.
Verlängern Sie niemals den vorinstallierten Zulaufschlauch. Verwenden Sie nur einen neuen, durchgehenden Schlauch vom Geräteanschluß bis zum Wasserhahn mit einem Berstdruck von mind. 60 bar.
Der Kundendienst hält derartige Schläuche bereit. Eventuelle besondere Vorschriften des örtlichen Wasserwerks sind genauestens zu beachten!
Wasserstop
Das Wasserstop-System schützt vor Wasserschäden. Durch natürliche Alterung kann der Wasserzulaufschlauch schadhaft werden; in diesem Fall blockiert das System die Wasserzufuhr zum Gerät. Die Störung wird durch die Erscheinung einer roten Markierung im Fensterchen «A» angezeigt.
Der Kundendienst muß verständigt werden.

Wasserablauf
Der Ablaufschlauch kann wie folgt positioniert werden:
- Über den Waschbeckenrand mit Hilfe des beiliegenden Krümmers. Wichtig ist, daß der Schlauch durch das schnelle Ausfließen des Wassers nicht vom Rande umkippt. Befestigen Sie ihn mit einer Schnur am Wasserhahn oder an einem Haken in der Wand.

2. In eine Ablaufrohrabzweigung des Waschbeckens.
Die Rohrabzweigung muß oberhalb des Siphons (Geruchverschlusses) sitzen, sodaß sich die Krümmung mindestens 60 cm über dem Boden befindet.
3. In ein Ablaufrohr.
Empfohlen wird ein 65 cm hohes Standrohr; keinesfalls niedriger als 60 cm oder höher als 90 cm.
Das Ablaufschlauchende muß immer belüftet sein, d.h. der Rohrinnendurchmesser muß größer sein als der Schlauchaußendurchmesser.
Der Ablaufschlauch darf höchstens bis zu einer Gesamtlänge von 400 cm verlängert werden. Dabei muß der Durchmesser des Verlängerungsschlauches gleich groß wie der Innendurchmesser des Originalschlauches sein. Verwenden Sie bitte ein dazu geeignetes Verbindungsstück.
Der Verlängerungsschlauch soll am Boden liegen und nur beim Ablauf emporsteigen.

Elektrischer Anschluß
Der Anschluß darf nur über eine vorschriftsmäßig installierte Schutzkontakt-Steckdose an 220-230 V (50 Hz) erfolgen.
Der Anschlußwert beträgt ca. 2,2 kW.
Erforderliche Absicherung: 10 A - LS-L-Schalter.
Das Gerät entspricht den VDE-Vorschriften.
Besondere Vorschriften der örtlichen
Elektrizitätswerke sind genauestens zu beachten.

Die elektrische Sicherheit des Gérates ist nur gewährleistet, wenn das Erdungssystem der Hausinstallation vorschriftsmäßig installiert ist. Das Netzkabel darf nur vom Kundendienst ausgetauscht werden.
Das Netzkabel muß nach Aufstellung des Gerätes leicht zugänglich sein.
Technische Daten
Abmessungen Höhe 85 cm
Breite 60 cm
Tiefe 57 cm
Fassungsvermögen (Trockenwäsche):
Waschen Trocknen
– Koch- u. Buntwäsche 5,5 kg 2,75 kg
- Pflegeleicht 3 kg 2 kg
- Feinwäsche 3 kg -
- Wolle 2 kg -
Schleuderdrehzahl (max.) 1400 U/min (WTF 6450)
1200 U/min (WTF 4250)
Spannung 220-230 V/50 Hz
Absicherung 10 A
Gesamtanschlußwert
2200 W
Wasserdruck: min.
0,5 bar (50 kPa)
max. 8 bar (800 kPa)

Dieses Gerät hat das «CE»-Zeichen und entspricht somit den folgenden EG-Richtlinien:
73/23/EWG vom 19.02.73 - Niederspannungsrichtlinien
89/336/EWG vom 03.05.89 (einschließlich Änderungsrichtlinien 92/31/EWG) - EMV-Richtlinie.
Ihr neuer Wasch- Trockenautomat
Ihr neuer Wasch- Trockenautomat erfüllt alle Anforderungen moderner Wäschepflege: dank einem neuen Waschsystem wird wäschegerechtes und umweltschonendes Waschen mit großen Einsparungen von Wasser, Waschmittel und Energie möglich.
Auch kleinere Wäschemengen werden sparsam gewaschen, da sich die Verbrauchswerte automatisch der Wäschemenge und der Wäscheart anpassen.
- Die Einknopf-Programmwahl mit der zusammengefaßten Waschprogramm- und Temperaturwahl ermöglicht eine einfache Bedienung.
-
Eine Programmstandsanzeige informiert Sie über den Programmablauf.
-
Die Zeit-Vorwahl erlaubt eine Verschiebung der Ausführung des Waschprogrammes auf einen günstigen Zeitpunkt, um beispielsweise in Ihrem Wohngebiet vorgesehene Nachtstromtarife ausnutzen zu können.
- Das spezielle Wollprogramm behandelt Ihre Wollsachen sehr schonend, dank seinem neu entwickelten Waschrhythmus.
- Mit den Trocknungsprogrammen erhalten Sie bei jedem Wetter eine flauschig weiche Wäsche.
- Das Unwucht-Kontrollsystem garantiert für gutes Standverhalten der Maschine während des Schleuderns.
Gerätebeschreibung
1 Waschmittelschublade
2 Bedienblende
3 Türverriegelungslampe
4 Einfülltür
5 Flusensieb
6 Verstellbare Füße
Türverriegelungslampe
Diese Lampe brennt solange die Tür verriegelt ist. Wenn die Lampe erlischt, kann die Tür geöffnet werden.

Waschmittelschublade
Vorwaschmittel
Hauptwaschmittel
Pflegemittel
(Weichspüler, Formspüler, Stärke)

Bedienblende

1 Waschmittelschublade
Wahltasten und ihre Funktionen
Die verschiedenen Optionen sind nach der Programmeinstellung und vor dem Einschalten der Start/Pause-Taste zu wählen.
Durch Drücken der Tasten leuchten die zugeordneten Lampen auf. Beim nochmaligen Drücken erlöschen die Lampen.
Durch Blinken für ca. 3 Sekunden wird angezeigt, daß eine falsche Auswahl getroffen wurde. Im Display wird "Err" angezeigt.
2 Taste "Schleudern"
Durch Drücken der Taste kann die max.
Schleuderdrehzahl, die für das entsprechende Waschprogramm vorgegeben ist,
●reduziert werden oder
- der Schleudergang kann im Bereich "Pflegeleicht", "Feinwäsche" und "Wolle" ganz abgeschaltet werden.
Drücken Sie die Taste so oft, bis die Kontrollampe die gewünschte Funktion anzeigt.
Koch-/Buntwäsche
von max. 1400 bis 700 U/min (WTF 6450)
von max. 1200 bis 500 U/min (WTF 4250)
Pflegeleicht und Wolle
von max. 900 bis 700 U/min (WTF 6450)
von max. 1000 bis 500 U/min (WTF 4250)
Feinwäsche
max. 700 U/min (WTF 6450)
max. 700 U/min bis 500 U/min (WTF 4250)
Ohne Schleudern 0
Wird die Position 0 gewählt, so werden alle Schleudergänge während des Programmablaufes abgeschaltet. In dem Bereich "Koch-/Buntwäsche" ist diese Funktion nicht wirksam.
Diese Funktion sollte bei sehr empfindlichen Geweben gewählt werden.
3 Taste "KURZ/VORWÄSCHE"
Mit dieser Taste können Sie die Funktion "Vorwäsche" oder "Kurz" wählen. Drücken Sie die Taste so oft, bis die entsprechende Lampe (oben=KURZ, unten=VORWÄSCHE) leuchtet.
"VORWÄSCHE"
Die Maschine führt eine Vorwäsche bei max. 30°C aus. Die Vorwäsche endet mit einem kurzen Schleudergang bei den Programmen Koch-/Buntwäsche und Pflegeleicht und nur mit Abpumpen bei Feinwäsche.
Die Option "Vorwäsche" kann für das Wolleprogramm nicht ausgewählt werden.
Anzuwenden für stark verschmutzte Wäsche.
"KURZ"
Wird diese Funktion gewählt, so werden die Programme wie folgt verkürzt:
- Kochwäsche 95° um ca. 52 Minuten,
- Buntwäsche 60°C um ca. 63 Minuten,
- Pflegeleicht 60°C um ca. 24 Minuten,
- Feinwäsche 40°C um ca. 8 Minuten.
Die Funktion kann im "Wolleprogramm" und im Sparprogramm E nicht zugewählt werden.
4 Taste "SPÜLSTOPP"
Durch Drücken der Taste wird die Spülstop-Funktion eingeschaltet. Die Wäsche bleibt im letzten Spülwasser liegen.
Am Programmende leuchtet die Lampe "Spülstopp" in der Programmablauf-Anzeige und die Lampe über der Start/Pause-Taste blinkt, d.h. das Wasser muß noch abgepumpt werden, bevor die Einfülltür geöffnet werden kann. Eine Null erscheint im Display.
Folgende Möglichkeiten stehen zur Wahl:
●Programm Abpumpen wählen.
Das Wasser wird abgepumpt.
Achtung!
Bevor das Programm "Abpumpen" gewählt wird, Programmwähler erst auf Position "AUS" drehen.
- Start/Pause-Taste drücken.
Die Wäsche wird entsprechend der Gewebeart geschleudert.
●Schleuderdrehzahl wählen und Start/Pause-Taste drücken.
Die Funktion SPÜLSTOP ist nicht wählbar beim NON-STOP-Betrieb Waschen und Trocknen.
5 Taste "EXTRA SPÜLEN"
Diese Funktion kann für alle Waschprogramme außer Wolle ausgewählt werden. Die Maschine führt 4 Spülgänge statt 3 aus.
Zu empfehlen für Personen, die Probleme mit Hauterkrankungen haben oder in Gebieten mit sehr weichem Wasser.
6 Taste "TROCKNEN"
Durch Drücken dieser Taste wählen Sie den gewünschten Trockengrad für Koch-/Büntwäsche und pflegeleichte Textilien:
- extratrocken (nur für Koch-/Buntwäsche)
- schranktrocken
- bügeltrocken (nur für Koch-/Buntwäsche) Beim Starten des Trocknungsprogramms reguliert die Maschine die Trockenzeit automatisch: die Wäsche wird solange getrocknet bis sie den gewünschten Trockengrad erreicht hat.
7 Taste "TROCKENZEIT"
Mit dieser Taste kann ein zeitlich begrenztes Trocknen gewählt werden. Bei jedem Tastendruck erhöht sich die Zeit um 5 Minuten.
Drücken Sie die Taste so oft, bis die gewünschte Trockenzeit im Multidisplay angezeigt wird. Für Koch-/Buntwäsche kann die Trockenzeit von 10 Minuten bis zu 2 Stunden und 10 Minuten (2.10) eingestellt werden.
Für pflegeleichte Gewebe kann die Trockenzeit von 10 Minuten bis zu 1 Stunde und 40 Minuten (1.40) eingestellt werden.
Beim NON-STOP-Betrieb Waschen u. Trocknen wird die Zeit 2 Sekunden lang angezeigt. Dann erscheint im Display die Dauer des gewählten Programmes.
8 Taste "ZEIT-VORWAHL"
Mittels dieser Taste kann der Programmbeginn von 1 bis max. 24 Stunden verschoben werden.
Dies ermöglicht das Waschen bei günstigen Nachtstromtarifen.
Drücken Sie die Taste so oft, bis im Multidisplay die gewünschte Zeit angezeigt wird.
Einstellung der Startzeit-Vorwahl
●Gerät einschalten
●Programm wählen
●Startzeitvorwahl eingeben
- Start/Pause-Taste drücken
Die eingegebene Zeit wird nun im Stundentakt zurückgezählt.
Nach Ablauf der eingestellten Zeit läuft das Programm an.
Änderung der Startzeit-Vorwahl
- Start/Pause-Taste drücken
- Startzeit-Vorwahl-Taste so oft drücken bis im Display die gewünschte Zeit erscheint. Soll die Vorwahl ganz annulliert werden, Taste einmal drücken, im Display erscheint "Üh" (0 Stunden).
- Start/Pause-Taste erneut drücken, die korrigierte Zeit läuft ab bzw. das Programm läuft an.
9 Multidisplay
Im Multidisplay werden folgende Informationen angezeigt:
- Laufzeit
- Trockenzeit
- Startzeit-Vorwahl
- Fehlbedienung
- Fehlercode
- Programmende
Laufzeit
Nachdem das Programm eingestellt wurde, wird im Display die Laufzeit des gewählten Programms in Stunden und Minuten (z. B. 2.05) angezeigt.

Die Anzeige bezieht sich auf die max. Füllmenge des jeweiligen Programms.
Nach dem Start wird die angezeigte Restzeit in Minutenschritten zurückgezählt.
Die Programmdauer wird jedoch von mehreren Faktoren beeinflußt, z. B. Wäschemenge, Temperatur des zulaufenden Wassers, Schaumbildung usw. Diese Faktoren werden von der Elektronik registriert und die Restzeitanzeige entsprechend korrigiert.
Trockenzeit
Die eingestellte Trockenzeit wird in Minuten oder Stunden und Minuten angezeigt.

Nach dem Start des Gerätes wird die angezeigte Restzeit in Minutenschritten zurückgezählt.
Startzeit-Vorwahl
Der verzögerte Start (max. 24 Stunden), der mit der Taste (8) eingestellt wurde, wird im Display nur 3 Sekunden lang angezeigt.
Danach springt die Anzeige um und es wird wieder die Programmlaufzeit angezeigt.

Die eingestellte Zeit wird im Stundentakt zurückgezählt.
Fehlbedienung
Wird bei der Wahl eines Waschprogramms eine Funktion gewählt, die in Verbindung mit diesem Programm nicht sinnvoll erscheint, so wird im Display "Err" angezeigt.

Fehlercode
Treten Störungen am Gerät auf, so werden diese über einen speziellen Fehlercode im Display angezeigt, z. B. "E20" (s.Seite 30).

Programmende
Am Ende des Programmes erscheint eine blinkende Null im Display. Die Einfülltür kann geöffnet werden.

Wurde die Funktion "Spülstopp" gewählt, leuchtet die Null konstant.
10 Taste "START/PAUSE"

Diese Taste hat 3 Funktionen:
Start - Pause - Abpumpen/Schleudern.
Start
Durch Drücken der Taste wird das eingestellte Programm gestartet. Die darüberliegende Lampe leuchtet nun konstant.
Wurde eine Startzeitvorwahl eingestellt, so wird diese gestartet.
Nun leuchtet im Display die Laufzeit oder die Stunden der Startzeitvorwahl.
Pause
Durch Drücken der Taste kann ein laufendes Programm jederzeit unterbrochen und durch einen erneuten Tastendruck wieder fortgesetzt werden.
Während der Pause blinkt die Lampe oberhalb der Taste.
Abpumpen/Schleudern
Durch Drücken der Taste wird
- im Programm "EINWEICHEN" das Wasser abgepumpt,
- bei Programmen mit Spülstopp das Wasser abgepumpt und ein Endschleudergang durchgeführt.
11 Programmablaufanzeige
Beim Wählen des Programmes zeigt die Programmablaufanzeige an, aus welchen Programmabschnitten sich der Waschgang zusammensetzt.
Nach dem Start des Programmes zeigt die Programmablaufanzeige in welchem Programmabschnitt das Gerät gerade arbeitet. Das Programmende wird optisch angezeigt.

12 Programmwähler
Die Maschine hat 5 verschiedene Waschbereiche:
- Koch- und Buntwäsche
•Pflegeleicht
-Feinwäsche
Wolle
●Zusatzprogramme
Durch Drehen des Knopfes nach rechts oder links wählen Sie den Waschbereich und die Waschtemperatur bzw. ein Sonderprogramm.

Symbole auf der Programmskala
- E entspricht einem Energiespar-Programm
- KALT: dieses bedeutet, daß das Wasser nicht aufgeheizt wird (Kaltwäsche).
- BÜGELQUICK (30°) im Programm Pflegeleicht. Die Wäsche wird besonders schonend gewaschen und geschleudert. Dadurch wird die Knitterbildung gemindert und der Bügelaufwand reduziert.
- A U S : Annullierung des eingestellten Programmes, Ausschalten der Maschine.
Programmende
Am Ende des Programms leuchtet in der
Programmablauf-Anzeige die Lampe "Ende".
Die Lampe über dem Türgriff ist erloschen. Die Tür kann nun geöffnet und die Wäsche entnommen werden.
Gerät ausschalten durch Drehen des
Programmwählers auf "AUS".
Programm-Änderung
So lange das Waschprogramm noch nicht gestartet wurde, kann die Programmwahl noch geändert werden.
Wurde das Programm gestartet, so ist eine Korrektur nur möglich, wenn das Programm durch Drehen des Programmwählers auf "AUS" annulliert wird.
Neu Programm einstellen und START-Taste erneut drücken.
Programm-Unterbrechung
Durch Drücken der "Start/Pause"-Taste kann ein laufendes Programm gestoppt werden. Die Lampe blinkt.
Das Programm wird durch erneuten Tastendruck fortgesetzt.
Programm löschen
Soll ein bereits laufendes Programm annulliert werden, den Programmwähler auf Position "AUS" drehen.
Das vorher gewählte Programm ist nun gelöscht. Ein anderes Programm kann gewählt werden.
Türöffnung während eines laufenden Programms
Die Tur kann während des laufenden Programms geöffnet werden, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
• Die Wassertemperatur muß unter 40°C liegen.
• Das Wasserniveau muß niedrig sein.
- Das Gerät darf nicht schleudern bzw. trocknen.
Drücken Sie die START/PAUSE-Taste.
Notentriegelung
Wenn es unbedingt notwendig ist die Einfülltür zu öffnen und die oben angeführten Punkte nicht gegeben sind, schalten Sie das Gerät durch Drehen des Programmwählers auf "AUS" ab.
Nach ca. 3 Minuten kann dann die Tür geöffnet werden (Wasser im Gerät beachten).
Programm-Hinweise
Wolle
In diesem Programm kann nicht nur maschinen-waschbare Wolle mit dem Hinweis "filzt nicht", sondern auch handwaschbare Wolle und alle anderen Textilien mit dem "Handwasch-Symbol" gewaschen werden.
Das lästige Waschen von empfindlichen Textilien im Waschbecken übernimmt nun das Gerät für Sie.
Einweichen 30°C
Dies ist ein separates Programm, deshalb kann es (wenn erforderlich) jedem Waschprogramm vorgeschaltet werden.
Die Temperatur beträgt 30°C, die Wäsche bleibt im Wasser liegen (Spülstopp).
Bevor nun das eigentliche Waschprogramm eingestellt wird, muß das Wasser abgepumpt werden.
●Abpumpen
"Start/Pause"-Taste drücken, das Wasser wird abgepumpt
●Abpumpen und Schleudern
Programmwähler auf "AUS" drehen und dann Programm "SCHLEUDERN" wählen (evtl. Schleuderdrehzahl reduzieren) und "Start/Pause"-Taste drücken.
Bleibt die Wäsche im Wasser liegen, so wird nach 18 Stunden das Wasser automatisch abgepumpt.
Nach dem Abpumpen des Wassers muß der Programmwähler auf "AUS" gedreht werden: nun kann das Waschprogramm gewählt werden.
Spülen
Das Gerät führt 3 Spülgänge und den Endschleudergang mit max. Drehzahl aus, die mit der Taste (2) reduziert werden kann.
Stärken / Weichspülen
Das Gerät führt 1 Spülgang und den Endschleudergang mit max. Drehzahl aus, die mit der Taste (2) reduziert werden kann.
Abpumpen
Zum Abpumpen des letzten Spülwassers, bei Programmen mit Spülstopp.
Zuerst Programmwähler auf "AUS" drehen und dann Programm "ABPUMPEN" wählen. Start-Taste drücken.
Schleudern
Das Gerät führt den Endschleudergang mit max. Drehzahl aus, die mit der Taste 2 reduziert werden kann.
Sport 30
Ein Rapid-Programm für leicht angeschmutzte Wäsche, das mit den folgenden Funktionen kombiniert werden kann: reduzierte Schleuderdrehzahl, ohne Schleudern 0, Spülstopp und Zeit-Vorwahl.
Die Wassertemperatur beträgt 30°C, die Programmdauer 30 Minuten, max. Schleuderdrehzahl 700 U/Min.
Für Wolle nicht geeignet.
AUS=Programm löschen, Maschine ausschalten
Zur Annullierung des eingestellten Programmes bzw. zum Ausschalten der Maschine drehen Sie den Programwähler auf Position "AUS".
i Tips zum Waschen
Wäsche sortieren und vorbehandeln
- Beachten Sie die Pflegekennzeichen in den Wäschestücken und die Waschanweisung der Hersteller.
- Sortieren Sie die Wäsche nach: Kochwäsche, Buntwäsche, pflegeleichte Wäsche, Feinwäsche, Wolle.
- Farbige und weiße Wäsche gehören nicht zusammen. Weiße Wäsche vergraut dann beim Waschen.
- Neue farbige Wäsche kann beim ersten Waschen Farbe verlieren. Waschen Sie solche Stücke das erste Mal besser allein.
- Achten Sie darauf, daß keine Metallteile (z.B. Büroklammern, Sicherheitsnadeln, Stecknadeln) in der Wäsche verbleiben. Bezüge zuknöpfen, Reißverschlüsse, Haken und Ösen schließen. Lose Gürtel, lange Schürzenbänder zusammenbinden.
- Hartnäckige Flecken vor dem Waschen vorbehandeln. Stark verschmutzte Stellen evtl. mit einem Spezialwaschmittel oder einer Waschpaste einreiben.
- Gardinen besonders vorsichtig behandeln. Röllchen aus den Gardinen entfernen oder in ein Netz oder einen Beutel einbinden.
Temperaturen
60°-95° für normal verschmutzte weiße Kochwäsche (wie z.B. Geschirrtücher, Handtücher, Tafelwäsche, Bettwäsche, usw.)
50°-60° für normal verschmutzte farbechte Wäsche (wie z.B. Hemden, Blusen, Nachthemden, Herrenschlafanzüge, usw.) aus Leinen, Baumwolle oder synthetischen Fasern und für leicht verschmutzte Kochwäsche (z.B. Leibwäsche).
KALT für empfindliche Textilien (z.B. Gardinen), 30°-40° Mischgewebe mit Synthetikzusatz und Wolle mit Einnähetikett "mit Spezialausrüstung, filzt nicht".
Wäschefüllmengen
Die Angaben über die max. Wäschemenge finden Sie in den Programmtabellen.
Faustregeln:
Baumwolle, Leinen: volle Trommel, aber nicht überladen.
Synthetiks: Trommel nicht mehr als 1/2 füllen.
Feinwäsche u. Wolle: Trommel nicht mehr als 1/3 füllen.
Jeweils maximale Beladung bedeutet optimale Nutzung von Wasser und Energie.
Bei stark verschmutzter Wäsche die Menge reduzieren.
Wäschegewichte
Folgende Gewichtsangaben können als Richtwert dienen.
Bademantel 1200 g
Serviette 100 g
Bettbezug 700 g
Bettuch 500 g
Kissenbezug 200 g
Tischtuch 250 g
Frottiertuch 200 g
Geschirrtuch 100 g
Damennachthemd 200 g
Damenschlüpfer 100 g
Herrenarbeitskittel 600 g
Herrenoberhemd 200 g
Herrenschlafanzug 500 g
Bluse 100 g
Herrenunterhose 100 g
Fleckenentfernung
Flecke spezieller Art können mit Waschmittellauge allein nicht gelöst werden. Es empfiehlt sich, diese vor dem Waschen zu entfernen.
Blut: Frische Flecke sind mit kaltem Wasser auszuwaschen. Geronnenes Blut über Nacht mit Spezialwaschmittel einweichen. In Waschmittellauge ausreiben.
Ölfarbe: Mit Waschbenzin betupfen, Fleck auf weicher Unterlage vorsichtig klopfen, lockern, nochmals oder mehrmals betupfen.
Altes Fett: Mit Terpentin betupfen, auf weicher Unterlage mit Fingerspitze und Baumwolltuch ausklopfen.
Textilfarben: Mit Entfärber kochend behandeln (nur weiße Sachen).
Rost: Kleesalz, heiß gelöst, oder «Rostteufel» kalt. Vorsicht bei älteren Rostflecken, weil das Zellulosegefüge dann bereits angegriffen ist und das Gewebe zur Lochbildung neigt.
Stockflecken: Mit Chlorbleichlauge behandeln, gut spülen (nur weiße und chlorecht gefärbte Wäsche).
Gras: Heiße Seifenlauge mit etwas Salmiak, Reste mit Entfärber behandeln.
Kugelschreiber und Alleskleber: Mit Aceton flüssig (*) betupfen und auf weicher Unterlage ausklopfen.
Lippenstifte: Wie vorher mit Aceton (*), dann mit Alkohol behandeln. Restbestandteile auf weißen Stoffen mit Entfärber beseitigen.
Rotwein: In Waschmittellauge einweichen, spülen und mit Essig- oder Zitronensäure behandeln, wieder spülen. Rest evtl. mit Entfärber behandeln.
Tinte: Je nach Herkunft der Tinte erst mit Aceton (*), danach mit Essigsäure anfeuchten, Rest bei weißen Sachen mit Chlorbleichlauge behandeln, gut spülen.
Teerflecken: Mit Fleckenwasser, Alkohol oder Benzin vorbehandeln, anschließend mit Schmierseife einreiben.
Alle Lösemittelreste im Freien verdunsten lassen.
(*) Aceton nicht für Acetatseide benutzen!
Wasch- und Veredelungsmittel
Ein gutes Waschergebnis hängt von der Wahl und der richtigen Dosierung des Waschmittels ab. Die richtige Dosierung verhindert Verschwendungen und schützt die Umwelt. Obwohl die Waschmittel biologisch abbaubar sind, enthalten sie Substanzen, die das ökologische Gleichgewicht der Natur stören.
Die Wahl des Waschmittels ist abhängig von der Textilart (Pflegeleicht, Wolle, Baumwolle etc.), der Farbe der Textilien, der Waschtemperatur und dem Verschmutzungsgrad.
Sie können in diesem Waschautomaten alle empfohlenen handelsüblichen Markenvoll- und Spezialwaschmittel für Trommelwaschmaschinen verwenden.
– Pulverartige Vollwaschmittel für alle Textilarten.
– Pulverartige Feinwaschmittel für Pflegeleicht (max. 60°C) und Wolle.
- Flüssige Waschmittel, vorzugsweise für Waschprogramme mit niedrigen Waschtemperaturen (max. 60°C) für alle Textilarten oder speziell nur für Wolle.
– Baukasten-Waschmittel für eine getrennte Dosierung von Grundwaschmittel, Enthärter und Bleiche/Fleckensalz.
Das Wasch- und eventuelle Veredelungsmittel wird vor Beginn des Waschprogrammes in die betreffenden Fächer der Waschmittelschublade eingeführt.
Flüssigwaschmittel mit von der Waschmittelindustrie angebotenen Dosierhilfen zugeben. Hinweise auf Waschmittelpackung beachten.
Eventuelle flüssige Zusatzmittel zum Weichspülen oder Stärken der Wäsche müssen vor Beginn des Waschprogrammes in das Fach mit dem Symbol gefüllt werden.
Dosierung gemäß den Empfehlungen der Hersteller der Produkte.
Waschmitteldosierung
Die Waschmittelart und -menge richtet sich nach der Textilart und -menge, dem Verschmutzungsgrad der Wäsche sowie der Wasserhärte des verwendeten Leitungswassers.
Die Wasserhärte ist eingeteilt in sogenannte Wasserhärtebereiche.
Auskunft über den Wasserhärtebereich erteilt Ihnen das zuständige Wasserwerk oder Ihre Gemeindeverwaltung.
Befolgen Sie die Dosierhinweise der Waschmittelhersteller.
Dosieren Sie etwas weniger wenn:
– Sie wenig Wäsche waschen
– die Wäsche nur leicht verschmutzt ist
– die Lauge in der Hauptwäsche stark schäumt.
Wasserhärteangaben
| Härte-bereich | Eigenschaft | deutsche Härte | |
| °dH | m mol | ||
| 1 | weich | 0-7 | 0-1,3 |
| 2 | mittel | 8-14 | 1,4-2,5 |
| 3 | hart | 15-21 | 2,6-3,6 |
| 4 | sehr hart | über 21 | über 3,6 |
Färben von Textilien
Färben in Ihrem Waschautomaten ist grundsätzlich möglich, wenn Sie folgende Hinweise beachten:
Nur Färbemittel benutzen, die ausdrücklich für den Gebrauch in Waschvollautomaten vorgesehen sind.
Angaben der Färbemittelhersteller befolgen.
Waschprogramm wählen, das der optimalen Färbetemperatur entspricht.
Wäschemenge max. 1,5 kg.
Achtung: Nach jedem Färben muß ein
Kochwaschprogramm ohne Wäsche durchgeführt werden. Geben Sie 1/2 Becher Waschmittel in die Hauptwaschkammer.
Hinweis: Verfärbungen von Gummi- und Kunststoffteilen können auftreten.
Entfärben von Textilien
Die Entfärbemittel sind generell sehr aggressiv. Aus diesem Grunde dürfen sie in dem Waschautomaten nicht verwendet werden.
i Waschgang durchführen
Wir raten Ihnen, zur Reinigung von Trommel und Bottich einen Kochwaschgang ohne Wäsche durchzuführen. Füllen Sie bitte 1/2 Meßbecher Waschmittel in das Fach der Waschmittelschublade. Anschließend können Sie Ihr Gerät in Betrieb nehmen.
1. Wäsche einlegen
Öffnen Sie die Einfülltür. Die Wäschestücke entfalten und locker in die Waschtrommel einfüllen. Möglichst große und kleine Wäschestücke gemischt waschen.

2. Waschmittel einfüllen
Ziehen Sie die Waschmittelschublade aus der Bedienblende, bis sie nicht mehr weiter läuft. Geben Sie die notwendige Waschmittelmenge in das Fach für die Hauptwäsche Wird die Vorwäsche-Funktion oder das Programm "Einweichen" gewählt, so geben Sie auch das Waschpulver im Fach leih.
3. Veredelungsmittel einfüllen
Eventuelle flüssige Zusatzmittel zum Weichspülen oder Stärken der Wäsche können in das Fach gefüllt werden.
Das Niveau MAX nicht überschreiten.

4. Das gewünschte Programm wählen
Drehen Sie den Programmwähler auf die gewünschte Stellung.
Die leuchtenden Lampen des Programmablaufes zeigen die Programmabschnitte des gewählten Programmes an.
Im Multidisplay wird die Laufzeit angezeigt.


5. Schleuderdrehzahl wählen
Die Taste drücken, bis die gewünschte Schleuderdrehzahl oder die Funktion 0 eingestellt ist: die entsprechende Kontrollampe leuchtet.
WTF 6450 WTF 4250

6. Funktionstasten je nach Bedarf drücken
Die entsprechende(n) Kontrollampe(n) leuchtet (leuchten).

7. Startzeitvorwahl einstellen
Bevor das Programm gestartet wird und falls Sie den Start verschieben möchten, die Taste "ZEIT-VORWAHL drücken, bis die gewünschte Verzögerungszeit eingestellt ist; im Multidisplay wird die gewählte Verzögerung 3 Sekunden lang angezeigt. Dann erscheint im Display die Dauer des gewählten Programmes.
Nach Einschaltung der START/PAUSE-Taste erscheint wieder im Display die Zeitvorwahl und die Maschine beginnt die Restzeit zurückzuzählen.

Während der Verzögerungszeit kann die Einfülltür geöffnet und Wäsche nachgelegt werden: START/PAUSE drücken, Wäsche einfüllen, START/PAUSE erneut drücken.
8. Das Programm starten
Die START/PAUSE-Taste drücken, um das eingestellte Programm zu starten: die entsprechende Lampe blinkt nicht mehr und die Lampe der jeweils durchgeführten Programmphase bleibt eingeschaltet.
Die Türverriegelungslampe bleibt ständig eingeschaltet, um anzuzeigen, daß die Türsicherung aktiv ist. Das Programm startet.

9. Programmende
Die Maschine bleibt automatisch stehen.
Wurde die Option SPÜLSTOPP gewählt, so blinkt die Lampe der START/PAUSE-Taste und die Lampe "SPÜLSTOPP" leuchtet in der Programmablaufanzeige. Eine Null erscheint im Display. Das Wasser abpumpen, bevor die Tür geöffnet wird.
- Wählen Sie Position "AUS" und dann Programm ABPUMPEN am Programmwähler, kann die Wäsche abgetropft entnommen werden
- oder Sie drücken die "Start/Pause"-Taste, dann wird die Wäsche geschleudert.
Die Türöffnung wird durch das Aufleuchten der Lampe ENDE angezeigt.
Schalten Sie die Maschine durch Drehen des Programmwählers auf "AUS" ab.
Nehmen Sie die Wäsche heraus.
Kontrollieren Sie die Trommel auf vollständige Entleerung, sonst könnten Textilien beim nächsten Waschen Schaden nehmen (z.B. einlaufen) oder auf andere Wäsche abfärben.
Wenn nicht mehr gewaschen wird, schließen Sie den Wasserhahn und ziehen Sie vorsorglich den Stecker aus der Steckdose.
Lassen Sie die Einfülltür spaltbreit geöffnet, damit die Feuchtigkeit aus der Trommel verdunsten kann.
i Tips zum Trocknen
Der Wasch- Trockenautomat arbeitet nach dem Kondensationsverfahren. Deshalb muß auch beim Trocknen der Wasserhahn geöffnet sein und der Ablaufschlauch in ein Wasch- oder anderes Auffangbecken führen.
Füllmengen
| Wäscheart | Max. Füllmengen (Trockengewicht) |
| 2,75 kgKoch | |
| 2 kgPflege |
Hinweis:
Größere Wäschebeladungen müssen vor dem Trocknen unbedingt aufgeteilt werden, sonst erhalten Sie ein unbefriedigendes Trockenergebnis.
Nicht zum Trocknen geeignet
- Besonders empfindliche Gewebe, z.B. Gardinen aus synthetischen Fasern, Wollsachen, Seide, Textilien mit Metalleinlagen, Nylonstrümpfe, großvolumige Textilien, z.B. Anoraks, Tagesdecken, Steppdecken, Schlafsäcke und Federbetten dürfen nicht getrocknet werden.
- Wäschestücke, die Schaumgummi oder gummiähnliches Material enthalten, dürfen ebenfalls aufgrund der Brandgefahr nicht getrocknet werden.
- Textilien, die Rückstände von Haarspray, Nagellackentferner, Haarfestiger oder ähnlichen Mitteln enthalten, dürfen wegen der Gefahr einer Gasbildung nicht getrocknet werden.
Achtung:
Mit feuergefährlichen Reinigungs- und Lösungsmitteln (Waschbenzin, Alkohol, Fleckentferner etc.) behandelte Wäschestücke dürfen nie in diesem Waschtrockner getrocknet werden. Es besteht Brandgefahr.
Also nur in Wasser gewaschene Textilien trocknen!
Pflegesymbole
Prüfen Sie sorgfältig, ob die Textilien zum Trocknen im Waschtrockner geeignet sind. Einen Hinweis hierauf finden Sie auf dem Pflegekennzeichen-Etikett.
Folgende Symbole sind für das Trocknen von Bedeutung:
Grundsätzlich ist das Trocknen möglich
Normales Trocknen
Schonendes Trocknen
Trocknen nicht zulässig
- u. Buntwäsche
leicht Trockendauer
Die Trockenzeit kann von sehr unterschiedlicher Dauer sein, sie hängt ab von:
• Der Endschleuderdrehzahl
- Dem gewünschten Trockengrad (extra trocken, nur für Koch-/Buntwäsche, schranktrocken oder bügeltrocken)
• Der Art der Wäsche
- Der Füllmenge
Die normalen Trockenzeiten für die zeiteingestellte Trocknung können der Tabelle auf Seite .... entnommen werden. Die Erfahrung wird Ihnen zeigen, welche Trockendauer für die verschiedenen Textilarten Ihnen am angenehmsten ist.
Flusen
Nach dem Trocknen stark flusender Wäsche, z.B. neuen Frottierwaren, empfehlen wir, das Waschprogramm "Spülen" durchzuführen, um sicherzustellen, daß die eventuell im Waschbottich angesammelten Flusen ausgespült werden, und sich bei einem darauffolgenden Waschprogramm nicht auf der Wäsche ablagern.
Auch das Flusensieb sollte nach jedem Trockenprogramm geprüft und gegebenenfalls gereinigt werden.
Nachtrocknen
Erscheint Ihnen die Wäsche bei Programmende zu feucht, kann durch Einstellung einer kurzen Trockenzeit nachgetrocknet werden.
Trockenprogramm neu einstellen.
Vorsicht! Um Knitterbildung und Einlaufen zu vermeiden, nicht übertrocknen.
i Waschen und Trocknen durchgehend (NON-STOP-Betrieb)
Die Trockenzeit oder der Trockengrad müssen bereits bei Einstellung des Waschprogrammes gewählt werden.
Die eingestellte Trockenzeit oder der Trockengrad können während des Waschgangs geändert werden. Dazu die Maschine auf PAUSE stellen und nach neuer Wahl die START/PAUSE-Taste nochmals drücken, um das Programm fortzusetzen.
Der NON-STOP-Betrieb ist nur in den Programmen Koch-/Buntwäsche und Pflegeleicht möglich.
Beladung:
- Koch-/Buntwäsche max. 2,75 kg
- Pflegeleicht max. 2 kg
- Wäsche einlegen.
- Wasch-/Pflegemittel zugeben. Bei Verwendung von Flüssigwaschmitteln:
Flüssigwaschmittel mit von der Waschmittelindustrie angebotenen Dosierbehältern nicht zugeben. Das Plastikmaterial, aus dem diese bestehen, übersteht die beim Trocknen auftretenden Temperaturen nicht. Geben Sie das flüssige Waschmittel unmittelbar vor Beginn des Programmes in das Fach ⚪
- Waschprogramm wählen.
- Evtl. Zusatzfunktion wählen. Wenn möglich, Schleuderdrehzahl nicht reduzieren, um somit Energie und Trockenzeit zu sparen.
Beim NON-STOP-Betrieb ist es nicht möglich eine Schleuderdrehzahl niedriger als 900 U/min für Koch-/Buntwäsche zu wählen.
- Trockenzeit oder Trockengrad wählen.
- Gerät starten (START/PAUSE-Taste drücken). Die Wäsche wird nun durchgehend automatisch gewaschen und getrocknet. Wenn die angezeigte Zeit abgelaufen ist, ist das Wasch-/Trockenprogramm beendet.
- Programmwähler auf AUS drehen.
- Wäsche entnehmen.
i Trockengang durchführen
Nur Trocknen
Beladung:
- Koch-/Buntwäsche max. 2,75 kg
- Pflegeleicht max. 2 kg
Während der Trocknung muß der Wasserhahn geöffnet bzw. der Ablaufschlauch richtig positioniert sein.
- Trockenprogramm je nach Gewebeart wählen.
- Bei zeiteingestellter Trocknung, Trockenzeit-Taste so oft drücken, bis die gewünschte Trockenzeit im Multidisplay angezeigt wird.
- Bei elektronischer Trocknung, die entsprechend Taste so oft drücken, bis die Lampe des gewünschten Trockengrades leuchtet.


- Gerät starten durch Drücken der START/PAUSE-Taste.
- Am Ende des Programmes Programmwähler auf AUS drehen.
- Wäsche entnehmen.
Programmübersicht
WASCHPROGRAMME
| Programmwahl | Textilien | Zusatzfunktion über Tasten | Wäsche-menge max. | Verbrauchswerte* | |
| Strom kWh | Wasser Liter | ||||
| Kochwäsche 95° | Kochwäsche, z.B. normal verschmutzte Berufswäsche, Bett-, Tisch- und Unterwäsche, Handtücher | VORWÄSCHE KURZ SPÜLSTOPP EXTRA-SPÜLEN SCHLEUDERN | 5,5 kg 2,0 51 | ||
| Spar-Kochwäsche E | Spar-Kochwäsche, z.B. kurzzeitig benutzte Bettwäsche, leicht verschmutzte Tisch- u. Gebrauchswäsche, usw. | VORWÄSCHE SPÜLSTOPP EXTRA-SPÜLEN SCHLEUDERN | 5,5 kg 1,55 48 | ||
| Buntwäsche 30°-40°-50°-60° | Buntwäsche aus Leinen oder Baumwolle, Bett- und Tisch-wäsche, Handtücher, Frottée | VORWÄSCHE KURZ SPÜLSTOPP EXTRA-SPÜLEN SCHLEUDERN | 5,5 kg 1,13 48 | ||
| Pflegeleicht BÜGELQUICK 30°-40°-50°-60° | Synthetiks, Leibwäsche, bügelfreie Hemden, Blusen | VORWÄSCHE KURZ SPÜLSTOPP EXTRA-SPÜLEN SCHLEUDERN | 3 kg 1,0 55 | ||
| Feinwäsche 30°-40° | Für alle zarten Gewebe, z.B. Gardinen | VORWÄSCHE KURZ SPÜLSTOPP EXTRA-SPÜLEN | 3 kg 0,55 60 | ||
| Wolle/Hand-wäsche KALT-30°-40° | Wolle und besonders empfindliche Textilien | SPÜLSTOPP SCHLEUDERN | 2 kg 0,4 63 | ||
Das Programm "Buntwäsche 60°" ist das Bezugsprogramm für die Angaben auf dem Energie-Etikett, gemäß Richtlinie 92/75/EWG.
* Bei den angeführten Verbrauchswerten handelt es sich um ca. Werte, die von Wäschemenge, Wäscheart, Wassereinlauftemperatur und Umgebungstemperatur abhängig sind. Diese beziehen sich auf die höchste Waschtemperatur, die für das betreffende Programm vorgesehen ist.
Programmübersicht
SONDERPROGRAMME
| Programm | Programm-beschreibung | Programm-abwicklung | Zusatzfunktion über Tasten | Wäsche-menge max. | Verbrauchswerte* | |
| Strom kWh | Wasser Liter | |||||
| Einweichen | Für stark verschmutzte Textilien, außer Wolle. | Einweichen 30°C Spülstop.Zum Abpumpen:START/PAUSE-Taste drücken.Nach 18 Stunden Einweichen wird automatisch abgepumpt | 5,5 kg 0,4 | 23 | ||
| Spülen | Handgewasche-ne Textilien können mit diesem Programm gespült werden. | 3 Spülgänge mit Veredelungsmittel Schleudern | SPÜLSTOPP EXTRA-SPÜLEN SCHLEUDERN | 5,5 kg 0,18 | 40 | |
| Stärken | Für frischge-waschene Textilien, die zusätzlich ge-stärkt werden sollen. | 1 Spülgang mit Veredelungsmittel Schleudern | SPÜLSTOPP SCHLEUDERN | 5,5 kg - 18 | ||
| Abpumpen | Zum Abpumpen des letzten Spül-wassers bei den Programmen mit Spülstop. | Wasserablauf | / | - | 3 | |
| Schleudern | Separates Schleudern für alle Textilien. | Schleudern | SCHLEUDERN | 5,5 kg - 12 | ||
| SPORT 30 | Für leicht verschmutzte Textilien, außer Wolle | Hauptwäsche 30°C 2 Spülgänge Schonschleudern 700 U/min | SPÜLSTOPP SCHLEUDERN | 2,5 kg 0,3 | 43 | |
| AUS Programm löschen | Annullierung des eingestellten Programmes Ausschalten der Maschine | / | - | - | ||
* Bei den angeführten Verbrauchswerten handelt es sich um ca. Werte, die von Wäschemenge, Wäscheart, Wassereinlauftemperatur und Umgebungstemperatur abhängig sind.
Programmübersicht
Zeiteingestellte Trocknung
| Trockengrad | Wäscheart | Wäschemenge max. | Schleuder-drehzahl | Zeitdauer in Minuten |
| Extra trocken | Dicke oder mehrlagige Textilien aus Baumwolle und Leinen, die durchgetrocknet werden sollen, z.B. Frottierwäsche, Bademäntel. | 2,75 kg | 1200 | 90-100 |
| 1400 85-95 | ||||
| 1 kg | 1200 50-60 | |||
| 1400 45-55 | ||||
| Schranktrocken (*) | Baumwollwäsche gleichmäßiger Dicke, die durchgetrocknet werden soll, z.B. Frottierwäsche, Biberbettwäsche, Trikotwäsche | 2,75 kg | 1200 80-90 | |
| 1400 75-85 | ||||
| 1 kg | 1200 40-50 | |||
| 1400 35-45 | ||||
| Schranktrocken | Pflegeleichte Gewebe, die keine Nachbehandlung (z.B. Bügeln) benötigen, z.B. Oberhemden, Tischwäsche, Babykleidung, Socken, Miederwäsche | 2 kg | 900 85-95 | |
| 1000 80-90 | ||||
| 1 kg | 900 55-65 | |||
| 1000 50-60 | ||||
| Bügeltrocken | Baumwollwäsche, die noch gebügelt werden soll, z.B. Bettwäsche, Tischwäsche | 2,75 kg | 1200 60-70 | |
| 1400 55-65 | ||||
| 1 kg | 1200 35-45 | |||
| 1400 30-40 | ||||
| Pflegeleichte Wäsche, Synthetiks, Mischgewebe, die gebügelt werden sollen. | 2 kg | 900 70-80 | ||
| 1000 65-75 | ||||
| 1 kg | 900 40-50 | |||
| 1000 40-50 |
(*) Das Programm "Schranktrocken" für Baumwollwäsche" ist das Bezugsprogramm für die Angaben auf dem Energie-Etikett, gemäß Richtlinie 92/75 EWG.

Internationale Pflegekennzeichen
| Symbole für die Pflegebehandlung von TextilienStand 1993 | ||||||||||
WASCHEN(Waschbottich)![]() | [IMAGE] | [IMAGE] | [IMAGE] | [IMAGE] | [IMAGE] | [IMAGE] | [IMAGE] | [IMAGE] | [IMAGE] | [IMAGE] |
| Normal-wasch-gang | Schon-wasch-gang | Normal-wasch-gang | Schon-wasch-gang | Normal-wasch-gang | Schon-wasch-gang | Spezial-Schon-wasch-gang | Schon-wasch-gang | Hand-wäsche | nicht waschen | |
| Die Zahlen im Waschbottich entsprechen den maximalen Waschtemperaturen, die nicht überschritten werden dürfen. DerBalkenunterhalb des Waschbottichs verlangt nach einer (mechanisch)milderen Behandlung(zum Beispiel Schongang). Er kennzeichnet Waschzyklen, die sich zum Beispiel für pflegeleichte und mechanisch empfindliche Artikel eignen. | ||||||||||
| CHLOREN(Dreieck)[IMAGE] | [WABY] | ![]() | ||||||||
| Chlorbleiche möglich | Chlorbleiche nicht möglich | |||||||||
| BÜGELN(Bügeleisen)[IMAGE] | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ||||||
| heiß bügeln mäßig | heiß bügeln nicht heiß bügeln nicht bügeln | |||||||||
| Die Punkte kennzeichnen die Temperaturbereiche der Reglerbügeleisen. | ||||||||||
| CHEMISCH-REINIGUNG(Reinigungstrommel)[IMAGE] | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ||||
| keine Chemisch-reinigung möglich | ||||||||||
| Die Buchstabensind für den Chemischreiniger bestimmt. Sie geben einen Hinweis auf die in Frage kommenden Lösemittel.DerBalkenunterhalb des Kreises verlangt bei der Reinigung nach einerBeschränkungder mechanischen Beanspruchung, der Feuchtigkeitszugabe und der Temperatur. | ||||||||||
TUMBLER-TROCKNUNG(Trockentrommel)![]() | ![]() | ![]() | ![]() | |||||||
| Trocknen mit normaler thermischer Belastung | Trocknen mit reduzierter thermischer Belastung | Trocknen im Tumbler nicht möglich | ||||||||
| Die Punkte kennzeichnen die Trocknungsstufe der Tumbler (Wäschetrockner). | ||||||||||
Pflege und Wartung
Einwandfreies Waschen und Funktionieren des Waschautomaten hängen auch von der Pflege ab.
1. Äußere Reinigung
Benützen Sie nur Wasser und neutrale Seife und trocknen Sie anschließend das Gerät gründlich. (Vor dem Reinigen den Stecker herausziehen).
Wichtig: Alkohol, Lösemittel und dgl. dürfen nicht verwendet werden.
2. Reinigung der Waschmittelschublade
Die Fächer der Waschmittelschublade sollten von allen erkennbaren Waschmittelablagerungen gesäubert werden.
Ziehen Sie die Waschmittelschublade durch Drücken der Arretierungs-Taste heraus.
Reinigen Sie sie unter fließendem Wasser.
Der obere Teil des Weichspülmittelfaches ist auch herausnehmbar.

Auch im Gehäuseinneren (Sitz der Waschmittelschublade) sollten Sie alle Ablagerungen von Waschmitteln beseitigen.

3. Reinigung des Wassereinlaufsiebes
Falls Sie merken, daß trotz ausreichendem Wasserdruck das Wasser nur langsam einläuft, dann sollten Sie nachprüfen, ob das Sieb am Wasserzulauf verstopft ist. Schließen Sie den Wasserhahn. Drücken Sie den gelben Knopf am Wasserzulaufschlauch und dann schrauben Sie den Schlauch vom Hahn ab. Reinigen Sie das Sieb mit einer Zahnbürste. Schrauben Sie dann den Schlauch am Wasserhahn wieder fest an.
4. Reinigung des Flusensiebes
Bitte reinigen Sie von Zeit zu Zeit das zum Auffangen von Fremdkörpern, Flusen usw. dienende Flusensieb. Ein sauberes Sieb sorgt für einwandfreie Waschresultate.
Folgende Handgriffe sind erforderlich:
Flusensiebklappe durch Drücken öffnen und Schüssel etc. für Restwasser unterstellen.
Flusensiebknebel nach links entgegen dem Uhrzeigersinn drehen, bis das Flusensieb entnommen werden kann.

Flusensieb herausziehen, reinigen, einsetzen und wieder fest verschrauben.

Wenn Sie aus zwingenden Gründen das Gerät entleeren müssen, gehen Sie bitte wie folgt vor:
- Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
- Wasserhahn schließen.
- Abkühlung der evtl. aufgeheizten Lauge abwarten.
- Gefäß, Schüssel o.ä. für das Restwasser unterstellen.
- Dann Flusensieb lösen (siehe Punkt 5).
6. Frost
Sollte Ihr Waschautomat Temperaturen von weniger als 0°C ausgesetzt sein, so müssen Sie einige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.
- Den Wasserhahn schließen und den Wasserzulaufschlauch abschrauben.
●Das Ende des Zulauf- u. Ablaufschlauches in ein Gefäß auf dem Boden legen. - Das Programm "Abpumpen" wählen und die Maschine bis zum Ende laufen lassen.
●Die Maschine ausschalten. - Den Zulaufschlauch am Gerät wieder fest verschrauben und den Ablaufschlauch wieder einhängen.
So wird verhindert, daß Wasser im Innern des Waschautomaten bleibt, das beim Gefrieren Schaden anrichten könnte.
Vor Inbetriebnahme des Waschautomaten darauf achten, daß die Raumtemperatur höher als 0°C ist.
Behebung kleiner Funktionsstörungen
Einige Hinweise zur Behebung kleiner Störungen, bevor Sie einen Fachmann zu Rate ziehen.
Während des Betriebs der Maschine kann die Lampe der START/PAUSE-Taste und gleichzeitig auch ein Code blinken:
E10: Störung im Wasserzulauf EF0: sollte dieser Code erscheinen, muß das Flusensieb
E20: Störung im Wasserablauf gereinigt werden.
E40: Türe geöffnet
Nachdem die Ursachen behoben wurden, die START/PAUSE-Taste drücken, um das unterbrochene Programm fortzusetzen. Kann die Störung nicht behoben werden, sich an den nächsten Kundendienst wenden.
| Störungen Mögliche Ursachen | |
| •Die Maschine startet nicht: | • Ist die Einfülltür richtig geschlossen? (E40)• Sitzt der Netzstecker fest in der Steckdose?• Führt die Steckdose Spannung, ist die Sicherung intakt? (mit einer Tischlampe prüfen)• Ist die START/PAUSE-Taste gedrückt?• Haben Sie die Zeit-Vorwahl-Funktion gewählt?• Ist der Programmwähler richtig eingestellt?• Ist der Wasserhahn geöffnet? (E10) |
| •Die Maschine nimmt kein Wasser an: | • Ist der Wasserhahn geöffnet? (E10)• Ist das Sieb im Wasserzulauf verstopft? (E10)• Ist der Zulaufschlauch geknickt? (E10)• Ist die Einfülltür geschlossen? (E40) |
| •Die Maschine nimmt das Wasser an, aber dieses fließt wieder aus dem Ablaufschlauch ab: | • Das Ende des Ablaufschlauches liegt nicht hoch genug vom Boden. Lesen Sie nochmals die betreffenden Anweisungen in diesem Handbuch. |
| •Die Maschine pumpt das Wasser nicht ab bzw. schleudert nicht: | • Ist der Ablaufschlauch geknickt? (E20)• Wurde ein Programm mit “Spülstopp”oder “ohne Schleudern” “O”gewählt?• Ist das Flusensieb verstopft? (E20) |
| •Wasser befindet sich auf dem Boden: | • Wurde zuviel oder falsches Waschmittel eingefüllt? Genauer dosieren!• Sind die Verschraubungen am Wasserzulauf- schlauch fest angezogen?• Ist der Ablaufschlauch beschädigt?• Ist die Waschmittelschublade sauber? |
| •Die Maschine vibriert stark beim Schleudern: | • Ist die Transportsicherung vollständig entfernt?• Haben die Stellfüße festen Bodenkontakt?• Wurde zu wenig Wäsche in die Trommel eingefüllt?• Ist die Wäsche in der Trommel gleichmäßig verteilt? |
| •Die Einfülltür läßt sich nicht öffnen: | • Ist ein Programm in Betrieb?• Ist die Tür noch verriegelt? Die Türverriegelungslampe leuchtet noch.• Die Maschine befindet sich in der Heizphase bzw. der Wasserstand in der Maschine geht über den unteren Bereich der Türe hinaus. |
| •Das Schleudern beginnt verzögert bzw. die Wäsche ist am Programmende nicht ausgeschleudert: | •Das Unwucht-Kontrollsystem der Maschine hat aufgrund ungünstiger Wäscheverteilung angesprochen. Die Wäsche wird durch Drehrichtungswechsel der Trommel aufgelockert, neu verteilt und wieder angeschleudert. Dies kann mehrmals der Fall sein, bis die Unwucht beseitigt ist und das Schleudern endgültig ablaufen kann, eventuell mit verminderter Schleuderdrehzahl, wenn die Wäscheverteilung noch nicht optimal ist. |
| •Das Geräuschbild ist ungewohnt: | •Das Gerät besitzt ein modernes Antriebssystem, das im Vergleich zu früheren Antrieben ein abweichendes Geräuschbild erzeugt. Dieser neue Antrieb ermöglicht den Sanftanlauf bzw. die bessere Wäscheverteilung beim Schleudern. Hierdurch wird das Standverhalten verbessert. |
| •Kein Wasser ist in der Trommel zu sehen: | •Moderne Waschmaschinen arbeiten sehr sparsam mit niedrigen Wasserständen. Das Wasch- und Spülergebnis ist trotzdem einwandfrei. |
| •Das Waschergebnis ist nicht zufriedenstellend: | •Wurde die falsche Menge oder das falsche Waschmittel eingefüllt?Unterdosierung führt zu Wäschevergrauung und Kalkablagerungen im Gerät.•Wurden spezielle Verschmutzungen vorbehandelt?•Wurde die richtige Temperatur gewählt? |
| •Nach dem letzten Spülen ist noch Schaum sichtbar: | • Moderne Waschmittel können auch im letzten Spülgang noch Schaum verursachen. Die Wäsche ist dennoch ausreichend gespült. |
| •Weiße Rückstände finden sich auf der Wäsche: | • Es handelt sich um unlösliche Inhaltsstoffe moderner Waschmittel. Sie sind nicht Folge einer unzureichenden Spülwirkung. Wäsche schütteln oder ausbürsten. Vielleicht sollten Sie die Wäsche in Zukunft vor dem Waschen wenden.Waschmittelauswahl überprüfen, eventuell Flüssigwaschmittel einsetzen. |
| •Die Maschine trocknet nicht oder die Wäsche ist zu feucht: | • Ist der Wasserhahn geschlossen? (E10)• Ist das Flusensieb verstopft? (E20)• Wurde die passende Trockenzeit oder der Trocknungsgrad eingestellt?• Wurde die Maschine übermäßig gefüllt? |
Sollten Sie mit Ihren Prüfungen zu keinem Resultat und Erfolg kommen, so steht Ihnen für die Betreuung Ihres Gerätes ein gut ausgerüsteter, technischer Kundendienst zur Verfügung. Die Anschriften sind im beigepackten Verzeichnis zu finden.
Bitte geben Sie bei einer Meldung immer an: vollständige Anschrift, Telefon- Nr. mit Vorwahl, sowie das Modell und die Produkt- bzw. Serien-Nr. Ihres Gerätes.
Diese Daten sind dem Typschild zu entnehmen.
















