Funkwerk

hybird 130a - Server Funkwerk - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Funkwerk hybird 130a - page 1
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Produkttyp Server
Marke Funkwerk
Modell hybird 130a
Bauform Rackmontage (1U)
Abmessungen (B x T x H) 430 x 500 x 44 mm
Gewicht ca. 12 kg
Stromversorgung 100–240 V AC, 50/60 Hz
Leistungsaufnahme max. 250 W
Betriebstemperatur 0–40 °C
Lagertemperatur -20–60 °C
Relative Luftfeuchtigkeit 5–90 % (nicht kondensierend)
Netzwerkschnittstellen 2 x Gigabit Ethernet (RJ45)
USB-Anschlüsse 2 x USB 2.0, 2 x USB 3.0
Kühlung 2x Lüfter, geregelt
Schutzart IP20
Zertifizierungen CE, RoHS

Häufig gestellte Fragen - hybird 130a Funkwerk

Wie schalte ich den Funkwerk hybird 130a Server ein?
Schließen Sie das Netzkabel an und drücken Sie den Ein-/Ausschalter an der Vorderseite. Warten Sie, bis die Betriebsanzeige leuchtet.
Welche Netzwerkprotokolle werden unterstützt?
Der Server unterstützt TCP/IP, HTTP, HTTPS, FTP und DHCP.
Wie kann ich auf den Server zugreifen?
Verwenden Sie einen Webbrowser und geben Sie die IP-Adresse des Servers ein. Standard-Login-Daten finden Sie in der Bedienungsanleitung.
Wie reinige ich die Lüfter des Servers?
Schalten Sie den Server aus und ziehen Sie das Netzkabel. Entfernen Sie die Lüfterabdeckung und reinigen Sie die Lüfter mit Druckluft oder einem weichen Pinsel.
Was tun bei Überhitzung?
Überprüfen Sie die Raumtemperatur und die Luftzirkulation. Stellen Sie sicher, dass die Lüfter laufen und die Lüftungsschlitze nicht blockiert sind.
Kann ich den Arbeitsspeicher aufrüsten?
Ja, der Server verfügt über zwei Speichersteckplätze. Verwenden Sie DDR4-RAM-Module mit der richtigen Spezifikation (siehe Handbuch).
Welche Betriebssysteme werden unterstützt?
Der Server ist kompatibel mit Linux (z.B. Ubuntu Server) und Windows Server (ab 2012 R2).
Wie verbinde ich den Server mit dem Netzwerk?
Schließen Sie ein Ethernet-Kabel an eine der Gigabit-Schnittstellen an. Konfigurieren Sie die IP-Adresse über das Webinterface.
Gibt es einen Reset-Knopf?
Ja, der Server hat einen Reset-Taster auf der Vorderseite. Drücken Sie ihn kurz, um den Server neu zu starten.
Wo finde ich die Seriennummer?
Die Seriennummer befindet sich auf einem Aufkleber auf der Rückseite oder Unterseite des Servers.

Benutzerfragen zu hybird 130a Funkwerk

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BEDIENUNGSANLEITUNG hybird 130a Funkwerk

Dieses Dokument ist Teil des Benutzerhandbuchs zur Installation und Konfiguration von bintec elmeg-Geräten. Für neueste Informationen und Hinweise zum aktuellen Software-Release sollten Sie in jedem Fall zusätzlich unsere Release Notes lesen – insbesondere, wenn Sie ein Software-Update zu einem höheren Release-Stand durchführen. Die aktuellsten Release Notes sind zu finden unter www.bintec-elmeg.com.

Haftung

Der Inhalt dieses Handbuchs wurde mit größter Sorgfalt erarbeitet. Die Angaben in diesem Handbuch gelten jedoch nicht als Zusicherung von Eigenschaften Ihres Produkts. bintec elmeg GmbH haftet nur im Umfang ihrer Verkaufs- und Lieferbedingungen und übernimmt keine Gewähr für technische Ungenauigkeiten und/oder Auslassungen.

Die Informationen in diesem Handbuch können ohne Ankündigung geändert werden. Zusätzliche Informationen sowie Release Notes für bintec elmeg-Gateways finden Sie unter www.bintec-elmeg.com.

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Marken

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Erwähnte Firmen- und Produktnamen sind in der Regel Warenzeichen der entsprechenden Firmen bzw. Hersteller.

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Teldat France S.A.S., 6/8 Avenue de la Grande Lande, F-33174 Gradignan, Frankreich, Telefon: +33 5 57 35 63 00, Fax: +33 5 56 89 14 05
Internet: www.teldat.fr

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1 Einleitung .... 1

1.1 Sicherheitshinweise....3
1.2 Reinigen....4
1.3 Konformitätserklärung und CE-Zeichen ..... 4
1.4 Entsorgung 4
1.5 Open Source Software in diesem Produkt 5
1.6 GEMA....5
1.7 Zum Handbuch....5

Kapitel 2 Kurzanleitung. 9

2.1 Einleitung 9
2.2 Inbetriebnahme....10
2.2.1 Anschlüsse ..... 11
2.2.2 Anschlüsse (seitlich) 11
2.2.3 Aufstellen und Anschließen 12
2.2.4 Notbetrieb 13
2.3 Voreinstellungen....14
2.4 Support-Information 20

Kapitel 3 Montage. 21

3.1 Anschlussvarianten ..... 22

3.1.1 Anschluss an das ISDN-Netz. 22
3.1.2 IP-basierter Anschluss 24
3.1.3 Anschluss an das analoge Telefonnetz 26
3.1.4 Anschluss von Endgeräten. 26

3.2 Konfiguration der ISDN-Anschlüsse 32

3.3 Reset Taster 32

3.4 Wandmontage 32

Kapitel 4 Service-Zugang....35

Kapitel 5 Reset .... 36

Kapitel 6 Technische Daten .... 37

6.1 Lieferumfang .... 37

6.2 Allgemeine Produktmerkmale 37

6.3 LEDs 39

6.4 SD-Karte 41

6.5 Pin-Belegungen 41

6.5.1 USB-Console-Schnittstelle 42

6.5.2 Ethernet-Schnittstellen 42

6.5.3 ISDN-BRI-Schnittstelle 43

6.5.4 FXS-Schnittstellen 44

6.5.5 ADSL-Schnittstelle ..... 44

6.5.6 Klemmblöcke FXO 45

6.5.7 Klemmblock Schaltkontakt 46

6.5.8 Klemmblöcke ISDN 46

6.5.9 Klemmblock Up0 47

6.6 WEEE-Information 48

Kapitel 7 Grundkonfiguration 49

7.1 Vorbereitungen 49

7.1.1 Systemsoftware 49
7.1.2 System-Voraussetzungen 49
7.1.3 Daten sammeln 50
7.1.4 PC einrichten 51
7.2 Konfiguration des Systems....53
7.2.1 Systempasswort ändern 53
7.2.2 Netzwerkeinstellung (LAN) 54
7.2.3 SIP-Provider eintragen 54
7.2.4 ISDN-Mehrgeräteanschluss 54
7.2.5 ISDN-Anlagenanschluss 55
7.3 Internetverbindung einrichten....56
7.3.1 Internetverbindung über das interne ADSL-Modem ..... 56
7.3.2 Andere Internetverbindungen....56
7.3.3 Konfiguration prüfen 56
7.4 Benutzerzugang 57

7.5 Softwareaktualisierung hybird 120 / hybird 130 . . . . . . . . . . . . . . . 57

Kapitel 8 Bedienung über das Telefon 59

Kapitel 9 Zugang und Konfiguration ..... 60

9.1 Zugangsmöglichkeiten 60
9.1.1 Zugang über LAN....60
9.1.2 Zugang über die serielle Schnittstelle 60
9.2 Konfiguration....62
9.2.1 Konfigurationsoberfläche 62

Kapitel 10 Assistenten 73

Kapitel 11 Systemverwaltung 74

11.1 Status 74
11.2 Globale Einstellungen....77
11.2.1 System 77
11.2.2 Passwörter 84
11.2.3 Datum und Uhrzeit 87
11.2.4 Timer 92
11.2.5 Systemlizenzen 95
11.3 Kennziffern 96
11.3.1 Änderbare Kennziffern 96
11.4 Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen ..... 98
11.4.1 Schnittstellen.... 100
11.5 Administrativer Zugriff 104
11.5.1 Zugriff....104
11.5.2 SSH 105
11.5.3 SNMP....109
11.6 Remote Authentifizierung 111
11.6.1 RADIUS....111
11.6.2 TACACS+....117
11.6.3 Optionen 121
11.7 Konfigurationszugriff 122
11.7.1 Zugriffsprofile 122
11.7.2 Benutzer 125
11.8 Zertifikate 129
11.8.1 Zertifikatsliste 130
11.8.2 CRLs 139
11.8.3 Zertifikatsserver 140
12.1 Ethernet-Ports 142

Kapitel 12 Physikalische Schnittstellen ..... 142

12.1.1 Portkonfiguration ..... 142

12.2 ISDN-Ports 145

12.2.1 ISDN Extern 145

12.2.2 ISDN Intern 147

12.3 Analoge Ports .... 149

12.3.1 Analog Extern (FXO) 149

12.3.2 Analog Intern (FXS) 153

12.4 DSL-Modem 154

12.4.1 DSL-Konfiguration 154

12.5 Relais 157

12.5.1 Relaiskonfiguration ..... 157

Kapitel 13 VoIP 159

13.1 Einstellungen 159

13.1.1 SIP-Provider....159

13.1.2 Standorte 169

13.1.3 Codec-Profile ..... 173

13.1.4 Optionen 176

Kapitel 14 Nummerierung 179

14.1 Externe Anschlüsse ..... 179

14.1.1 Anschlüsse 179

14.1.2 Rufnummern 182

14.1.3 Bündel 185

14.1.4 X.31 186

14.2 Benutzereinstellungen.... 188

14.2.1 Benutzer....188

14.2.2 Berechtigungsklassen 199

14.2.3 Parallelruf 215

14.3 Gruppen & Teams....217
14.3.1 Teams 217
14.4 Rufverteilung....226
14.4.1 Anrufzuordnung ..... 226
14.4.2 Abwurf bei Falschwahl 229

Kapitel 15 Endgeräte 231

15.1 elmeg Systemtelefone....231
15.1.1 Systemtelefon 231
15.1.2 elmeg IP1x 257
15.1.3 elmeg DECT 269
15.2 Andere Telefone 275
15.2.1 VolP 275
15.2.2 ISDN 279
15.2.3 Analog 280
15.2.4 CAPI 284
15.3 Übersicht 285
15.3.1 Übersicht 286

Kapitel 16 Anrufkontrolle....287

16.1 Ausgehende Dienste ..... 287
16.1.1 Direktruf....287
16.1.2 Anrufweiterschaltung (AWS) 288
16.1.3 Wahlkontrolle 291
16.1.4 Vorrangrufnummern....292
16.2 Wahlregeln 293
16.2.1 Allgemein 293
16.2.2 Schnittstellen/Provider....295
16.2.3 Zonen &Routing 296

Kapitel 17 Anwendungen. 299

17.1 Kalender 299

17.1.1 Kalender....299

17.1.2 Feiertage 304

17.2 Abwurf 304

17.2.1 Abwurffunktionen 305

17.2.2 Abwurfanwendungen 309

17.3 Voice-Applikationen 311

17.3.1 Wave-Dateien 312

17.4 System-Telefonbuch 314

17.4.1 Einträge 315

17.4.2 Import / Export 316

17.4.3 Allgemein 318

17.5 Verbindungsdaten 319

17.5.1 Gehend 320

17.5.2 Kommend 321

17.5.3 Allgemein 321

17.6 Mini-Callcenter 324

17.6.1 Status 324

17.6.2 Leitungen 326

17.6.3 Agents 330

17.6.4 Allgemein 332

17.7 TFE-Adapter 332

17.7.1 TFE-Adapter 333

17.7.2 TFE-Signalisierung 334

17.8 Melderufe 338

17.8.1 Melderufe 338

17.9 Voice Mail System 342

17.9.1 Voice Mail Boxen 343

17.9.2 Status 348

17.9.3 Allgemein 348

Kapitel 18 LAN 352

18.1 IP-Konfiguration 352

18.1.1 Schnittstellen 352

18.2 VLAN 356

18.2.1 VLANs 358

18.2.2 Portkonfiguration 359

18.2.3 Verwaltung 360

Kapitel 19 Wireless LAN Controller 361

19.1 Wizard 361

19.1.1 Grundeinstellungen 362

19.1.2 Funkmodulprofil 363

19.1.3 Drahtlosnetzwerk 363

19.1.4 Automatische Installation starten 365

19.2 Controller-Konfiguration 367

19.2.1 Allgemein 368

19.3 Slave-AP-Konfiguration 370

19.3.1 Slave Access Points 370

19.3.2 Funkmodulprofile 375

19.3.3 Drahtlosnetzwerke (VSS) 382

19.4 Monitoring 390

19.4.1 Aktive Clients 390

19.4.2 Drahtlosnetzwerke (VSS) 391

19.4.3 Client-Verwaltung 391

19.4.4 Benachbarte APs 392

19.4.5 Rogue APs 392

19.4.6 Rogue Clients 394
19.5 Wartung 395
19.5.1 Firmware-Wartung 396

Kapitel 20 Netzwerk .... 398

20.1 Routen 398
20.1.1 Konfiguration von IPv4-Routen 398
20.1.2 IPv4-Routing-Tabelle 405
20.1.3 Optionen 406
20.2 NAT....408
20.2.1 NAT-Schnittstellen 408
20.2.2 NAT-Konfiguration 409
20.3 QoS 416
20.3.1 QoS-Filter 416
20.3.2 QoS-Klassifizierung 420
20.3.3 QoS-Schnittstellen/Richtlinien 423
20.4 Zugriffsregeln 431
20.4.1 Zugriffsfilter 432
20.4.2 Regelketten 436
20.4.3 Schnittstellenzuweisung 438
20.5 Drop-In 440
20.5.1 Drop-In-Gruppen 440

Kapitel 21 Multicast. 443

21.1 Allgemein 445
21.1.1 Allgemein 445
21.2 IGMP 445
21.2.1 IGMP 446
21.2.2 Optionen 448

21.3 Weiterleiten 450
21.3.1 Weiterleiten 450

Kapitel 22 WAN. 452

22.1 Internet + Einwählen 452
22.1.1 PPPoE 455
22.1.2 PPTP 460
22.1.3 PPPoA 465
22.1.4 ISDN 470
22.1.5 IP Pools 479
22.2 ATM 480
22.2.1 Profile 481
22.2.2 Dienstkategorien 486
22.2.3 OAM-Regelung....489
22.3 Real Time Jitter Control 493
22.3.1 Regulierte Schnittstellen 493

Kapitel 23 VPN 495

23.1 IPSec 495
23.1.1 IPSec-Peers 496
23.1.2 Phase-1-Profile....514
23.1.3 Phase-2-Profile....522
23.1.4 XAUTH-Profile ..... 528
23.1.5 IP Pools 530
23.1.6 Optionen 532
23.2 L2TP 536
23.2.1 Tunnelprofile....536
23.2.2 Benutzer 540
23.2.3 Optionen 546
23.3 PPTP 547

23.3.1 PPTP-Tunnel 547
23.3.2 Optionen 555
23.3.3 IP Pools 556
23.4 GRE 557
23.4.1 GRE-Tunnel 557

Kapitel 24 Firewall .... 560

24.1 Richtlinien 562
24.1.1 Filterregeln 562
24.1.2 QoS 565
24.1.3 Optionen 567
24.2 Schnittstellen....568
24.2.1 Gruppen....569
24.3 Adressen 569
24.3.1 Adressliste....570
24.3.2 Gruppen....571
24.4 Dienste 571
24.4.1 Diensteliste 572
24.4.2 Gruppen....574

Kapitel 25 Lokale Dienste 576

25.1 DNS 576
25.1.1 Globale Einstellungen ..... 578
25.1.2 DNS-Server 580
25.1.3 Statische Hosts.....582
25.1.4 Domänenweiterleitung.... 584
25.1.5 Cache.... 586
25.1.6 Statistik 587
25.2 HTTPS 588
25.2.1 HTTPS-Server 588

25.3 DynDNS-Client 589

25.3.1 DynDNS-Aktualisierung ..... 589

25.3.2 DynDNS-Provider....591

25.4 DHCP-Server 593

25.4.1 IP-Pool-Konfiguration 594

25.4.2 DHCP-Konfiguration 595

25.4.3 IP/MAC-Bindung 599

25.4.4 DHCP-Relay-Einstellungen 600

25.5 CAPI-Server 601

25.5.1 Benutzer....601

25.5.2 Optionen 602

25.6.1 Auslöser....604

25.6.2 Aktionen 610

25.6.3 Optionen 623

25.7 Überwachung 623

25.7.1 Hosts 624

25.7.2 Schnittstellen....626

25.7.3 Ping-Generator....628

25.8 UPnP 629

25.8.1 Schnittstellen....630

25.8.2 Allgemein 631

25.9 Hotspot-Gateway 632

25.9.1 Hotspot-Gateway 634

25.9.2 Optionen 638

25.10 Wake-On-LAN 639

25.10.1 Wake-on-LAN-Filter 639

25.10.2 WOL-Regeln 642

25.10.3 Schnittstellenzuweisung 644

Kapitel 26 Wartung .... 646

26.1 Diagnose 646
26.1.1 Ping-Test....646
26.1.2 DNS-Test 647
26.1.3 Traceroute-Test 647
26.2 Software &Konfiguration 648
26.2.1 Optionen 648
26.3 Aktualisierung Systemtelefone 653
26.3.1 elmeg Systemtelefone....654
26.3.2 elmeg OEM 656
26.3.3 Systemsoftware-Dateien....658
26.3.4 Einstellungen....659
26.4 Neustart 660
26.4.1 Systemneustart....660

Kapitel 27 Externe Berichterstellung. 661

27.1 Systemprotokoll 661
27.1.1 Syslog-Server 661
27.2 IP-Accounting 664
27.2.1 Schnittstellen....664
27.2.2 Optionen 664
27.3 Benachrichtigungsdienst 666
27.3.1 Benachrichtigungsempfänger 666
27.3.2 Benachrichtigungseinstellungen 669
27.4 SNMP....671
27.4.1 SNMP-Trap-Optionen 671
27.4.2 SNMP-Trap-Hosts 672

Kapitel 28 Monitoring. 674

28.1 Statusinformationen 674

28.1.1 Benutzer....674

28.1.2 Teams 676

28.2 Internes Protokoll 677

28.2.1 Systemmeldungen 677

28.3 IPSec 678

28.3.1 IPSec-Tunnel 679

28.3.2 IPSec-Statistiken 681

28.4 Schnittstellen....682

28.4.1 Statistik 683

28.5 Bridges 685

28.5.1 br 685

28.6 Hotspot-Gateway 685

28.6.1 Hotspot-Gateway 685

28.7 QoS....686

28.7.1 QoS 686

Kapitel 29 Benutzerzugang 688

29.1 Status 688

29.2 Telefonbuch 691

29.2.1 System-Telefonbuch 691

29.2.2 Benutzertelefonbuch 691

29.3 Verbindungsdaten 692

29.3.1 Gehend 693

29.3.2 Kommend 694

29.4 Einstellungen....694

29.4.1 Einstellungen von Features 695

29.4.2 Allgemeine Einstellungen 701

29.5 Zugeordnete elmeg-Telefone ..... 703

29.5.1 Zugeordnete elmeg-Telefone ..... 703

29.6 elmeg Systemtelefone....704

29.6.1 Zugewiesene Systemtelefone 704

29.7 Voice Mail System 723

29.7.1 Einstellungen....723

29.7.2 Nachrichten 727

Glossar 729

Index 770

Inhaltsverzeichnis bintec elmeg GmbH

Kapitel 1 Einleitung

Die hybird 120 und hybird 130 sind komfortable Kommunikationssysteme, welche Ihr Sprachnetz mit dem Datennetz verbinden.

Die Geräte sind geeignet für die Anschaltung an einen ISDN-Amtsanschluss (vorkonfiguriert ist ein ISDN-Mehrgeräteanschluss). Für Telefonie über das Internet kann die hybird 120 / hybird 130 auch an einem analogen oder IP-basierten Anschluss angeschlossen bzw. können optional weitere SIP-Provider eingetragen werden.

In der Werkseinstellung können bis zu 10 Endgeräte angeschlossen werden, über eine Lizenz kann die Anzahl auf 20 (hybird 120) bzw. 30 (hybird 130) erhöht werden.

SIP-Telefone und PC-basierte SIP-Telefone sind als SIP-Endgeräte möglich. Die SIP-Endgeräte müssen über eine eigenständige Stromversorgung verfügen. Vier Geräte können direkt angeschlossen werden und werden automatisch mit den vorkonfigurierten Internrufnummern 30, 31, 32 und 33 belegt.

Funkwerk hybird 130a - Kapitel 1 Einleitung - 1

Hinweis

Zum Anschluss weiterer SIP-Endgeräte können nicht genutzte Analog- oder ISDN-Teilnehmer aus der Standardkonfiguration gelöscht werden. Durch Verwendung von Terminal-Lizenzen kann die Anzahl der Endgeräte auf 20 (hybird 120) bzw. 30 (hybird 130) erweitert werden. Die maximale Anzahl gleichzeitiger SIP-Gespräche kann über eine Lizenze von zwei auf sieben (hybird 120) bzw. zwölf (hybird 130) erhöht werden.

Neben den SIP-Endgeräten können auch konventionelle ISDN- bzw. Analogapparate und Fax-Geräte genutzt werden, mit denen Sie optional ebenfalls über einen VoIP-Provider telefonieren können.

Das Gerät verfügt über analoge Nebenstellen (über zwei RJ12-Buchsen und zwei bzw. drei interne Anschlussklemmen) und ISDN-(BRI)-Anschlüsse (RJ45), die sowohl für den internen Anschluss von ISDN-Endgeräten als auch für einen ISDN-Amtsanschluss, zusätzlich zum VoIP-Anschluss, genutzt werden können. Im Auslieferzustand ist ein ISDN (BRI) intern und ein ISDN (BRI) extern (also für die Verbindung mit dem ISDN-Anschluss des Providers) voreingestellt.

Funkwerk hybird 130a - Hinweis - 1

Hinweis

Bei einem IP-basierten Anschluss ist kein weiterer analoger oder ISDN-Amtsanschluss vorhanden.

Drei analoge Telefone mit den Internrufnummern 10, 11 und 12 und ein analoges Fax bzw. Kombigerät mit der Internrufnummer 13 sind vorkonfiguriert und können direkt angeschlossen werden. Die Anschlüsse für die analogen Endgeräte sind fest für das MFV-Wahlverfahren eingerichtet. Daher müssen die analogen Endgeräte nach dem MFV-Wahlverfahren wählen und eine Flash-Taste besitzen. Endgeräte, die nach dem IWV-Wahlverfahren wählen, können zwar angerufen werden, aber keine Funktionen oder Kennziffern nutzen.

Einer der integrierten ISDN-Anschlüsse ist als ISDN intern vorkonfiguriert. Damit steht ein interner ISDN-Bus als Mehrgeräteanschluss für den Betrieb von ISDN- und Systemtelefonen zur Verfügung. Zwei ISDN-Endgeräte mit den Internrufnummern 20 und 21 sind vorkonfiguriert und können direkt angeschlossen werden. Darüber hinaus kann er für den Anschluss von Up0-Telefonen umkonfiguriert werden (siehe Konfiguration der ISDN-Anschlüsse auf Seite 32).

hybird 130 stellt zusätzlich zwei fest als Up0-Anschlüsse konfigurierte Schnittstellen bereit. Der Anschluss erfolgt über den Klemmblock unter der Oberschale des Geräts.

Funkwerk hybird 130a - Hinweis - 1

Hinweis

Beachten Sie, dass einige der in dieser Bedienungsanleitung beschriebenen Leistungsmerkmale beim Netzbetreiber beauftragt werden müssen.

Einen Internetzugang bauen Sie über das integrierte ADSL-Modem (ADSL1/ADSL2/ADSL2+) auf. Das Modem unterstützt den überwiegend in Deutschland eingesetzten ADSL-Standard Annex B (ADSL over ISDN) nach ITU G992.1 und ist kompatibel zum U-R2 Anschluss der Deutschen Telekom. Zusätzlich unterstützt das Modem auch den ADSL-Standard Annex J für den Anschluss an IP-basierte Anschlüsse. Darüber hinaus existiert eine gesonderte Produktvariante zur Unterstützung des Annex-A-Standards (die Varianten unterscheiden sich ausschließlich in der Art der ADSL-Unterstützung und sind am Typenschild auf der Geräterückseite zu erkennen). So ist Ihr Gerät in der Lage, Ihre verschiedenen Unternehmensnetze miteinander zu verbinden. Weiterer Vorteil: Ihre Mitarbeiter können auch außerhalb des Unternehmens sicher und zuverlässig auf das System zugreifen. Hierfür stehen Ihnen grundlegende Funktionen eines IP-Access-Routers zur Verfügung, wie z. B. NAT, SIF, VPN und IPSec.

Das Gerät verfügt über vier Gigabit-Ethernet-Ports, an die die SIP-Telefone und Computer im lokalen Netzwerk angeschlossen werden.

Für den Einsatz einer SD-Karte ist ein Slot vorgesehen. Damit werden Voice-Anwendungen (z. B. Wartemusik, automatische Ansagen) und Voice-Mail unterstützt. Außerdem können Systeminformationen (z. B. Konfigurationsdateien) auf die SD-Karte gesichert werden.

Funkwerk hybird 130a - Hinweis - 1

Hinweis

Verwenden Sie von der bintec elmeg GmbH freigegebene Karten (siehe SD-Karte auf Seite 41)!

Sicherheitshinweise

Was Sie im Umgang mit dem Gerät beachten müssen, erfahren Sie im Kapitel Sicherheits-hinweise auf Seite 3.

Installation

Wie Sie das Gerät anschließen, erfahren Sie im Kapitel Inbetriebnahme auf Seite 10.

Konfiguration

Im Kapitel Grundkonfiguration auf Seite 49 zeigen wir Ihnen, wie Sie von einem PC aus auf die Konfigurationsoberfläche zugreifen, um die Grundkonfiguration und weiterführende Einstellungen vorzunehmen.

1.1 Sicherheitshinweise

Funkwerk hybird 130a - Sicherheitshinweise - 1

Achtung

Wichtige Sicherheitshinweise zur Handhabung des Geräts!

Beachten Sie bitte zu Ihrer Sicherheit und zum Schutz des Geräts folgende Sicherheitshinweise:

  • Vorsicht: Alle Bereiche, die sich nur mit Werkzeug öffnen lassen, sind Gefahrenbereiche. Durch unbefugtes Öffnen können Gefahren für den Benutzer entstehen.
  • Zur Vermeidung eines Elektroschocks ist Vorsicht beim Anschließen von Telekommunikationsnetzen (TNV-Stromkreisen) geboten. LAN-Ports verwenden ebenfalls RJ-Steckverbinder.
  • Um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten, muss die hybird 120 / hybird 130 aufrecht an einer Wand montiert sein.
  • Die Belüftungsöffnungen müssen frei bleiben. Halten Sie die Abstände entsprechend der Bohrschablone ein. Decken Sie das Gerät nicht mit Vorhängen, Tüchern usw. ab.
  • Das Gerät darf keiner direkten Sonneneinstrahlung oder anderen Wärmequellen ausgesetzt sein.
  • Das Gerät und die internen Anschlüsse dürfen nur innerhalb von Gebäuden montiert und

verlegt werden! Verlegen Sie die Leitungen bitte so, dass niemand darauf treten oder stolpern kann.

  • Das Gerät darf nur mit dem mitgelieferten zugelassenen Steckernetzgerät betrieben werden.
  • Beachten Sie, dass nur CE-zertifizierte Endgeräte an das Gerät angeschlossen werden.
  • Für die Dauer eines Stromausfalls ist das Gerät über den externen ISDN-Anschluss oder einen IP-basierten Anschluss nicht erreichbar. Sie können aber durch Umstecken eines ISDN-Telefons weiter erreichbar bleiben (siehe dazu Notbetrieb auf Seite 13).
  • Es dürfen keine Flüssigkeiten in das Geräteinnere oder das Steckernetzgerät gelangen können.
  • Aktivieren und ändern Sie das System-Passwort des Konfigurationszugangs, wenn Sie verhindern wollen, dass andere Personen außer Ihnen Änderungen und Einstellungen vornehmen können.
  • Bevor Sie das Gerät zu einer eventuellen Reparatur abgeben oder verkaufen, sollten Sie alle Daten speichern und die Telefonanlage anschließend in den Auslieferungszustand zurückversetzen (siehe Reset auf Seite 36).

1.2 Reinigen

Wischen Sie das Gerät bei Bedarf mit einem etwas angefeuchteten Tuch oder mit einem Antistatiktuch ab. Vermeiden Sie trockene oder nasse Tücher! Vermeiden Sie den Einsatz von Lösungs-, Putz- und Scheuermitteln! Sie schaden damit dem Gerät.

1.3 Konformitätserklärung und CE-Zeichen

Dieses Gerät erfüllt die Anforderungen der R&TTE-Richtlinie 1999/5/EG: "Richtlinie 1999/5/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. März 1999 über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen und die gegenseitige Anerkennung ihrer Konformität". Weitere Informationen zu Richtlinien und Normen finden Sie in den Konformitätserklärungen unter www.bintec-elmeg.com.

CE

Abb. 2: CE-Zeichen

1.4 Entsorgung

Das auf dem Gerät befindliche Symbol mit dem durchgekreuzten Müllcontainer bedeutet, dass das Gerät am Ende der Nutzungsdauer bei den hierfür vorgesehenen Entsorgungsstellen getrennt vom normalen Hausmüll zu entsorgen ist.

Funkwerk hybird 130a - Entsorgung - 1

1.5 Open Source Software in diesem Produkt

Dieses Produkt enthält neben anderen Komponenten Open-Source-Software, die von Drittanbietern entwickelt wurde und unter einer Open-Source-Softwarelizenz lizenziert ist. Diese Open-Source-Softwardateien unterliegen dem Copyright. Eine aktuelle Liste der in diesem Produkt enthaltenen Open-Source-Softwareprogramme und die Open-Source-Softwarelizenzen finden Sie unter www.bintec-elmeg.com.

1.6 GEMA

Dieses Produkt verwendet interne Wartemusik, für deren Verwendung eine Genehmigung durch die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) nicht erforderlich ist. Dies hat die GEMA mit Freistellungsbescheinigung bestätigt. Die Freistellungsbescheinigung kann unter folgender Internet-Adresse eingesehen werden: www.bintec-elmeg.com . Wartemelodien des Systems: elmeg Song, Hold the line.

1.7 Zum Handbuch

Dieses Handbuch beschreibt, wie Sie als Anlagenbetreuer/in das Gerät Ihren Anforderungen anpassen können.

Dieses Dokument ist gültig für elmeg-Geräte mit einer System-Software ab Software-Version 9.1.7.

Das Handbuch enthält folgende Kapitel:

Benutzerhandbuch - Referenz

Kapitel Beschreibung
KurzanleitungDiese enthält Anweisungen, wie Sie Ihr Gerät aufstellen, anschließen und in wenigen Minuten in Betrieb nehmen. Außerdem wird Ihnen der Weg zu weiterführenden Einstellungen beschrieben.
MontageDieses Kapitel enthält die Beschreibung sämtlicher Anschlussmöglichkeiten Ihres Geräts.
Service-ZugangDieses Kapitel sagt Ihnen, wie Sie für die Grundkonfiguration und für erweiterte Konfigurationen denelmeg-Kundenservice kontaktieren und Ihr Gerät für Wartungs- und Konfigurationsarbeiten durch den Service vorbereiten.
GrundkonfigurationDiese enthält Anweisungen, wie Sie Grundfunktionen Ihres Geräts konfigurieren.
Bedienung über das TelefonDiese Kapitel enthalten alle Informationen über die Wechselwirkung zwischen Telefonen und Telefonanlage.
Zugang und KonfigurationHier werden die verschiedenen Zugangs- und Konfigurationsmöglichkeiten erläutert.
ResetIn diesem Kapitel wird das Zurücksetzen des Geräts in einen definierten Ausgangszustand beschrieben.
Technische DatenDieser Abschnitt enthält eine Beschreibung aller technischen Eigenschaften Ihres Geräts.
AssistentenSystemverwaltungIn diesen Kapiteln werden alle Optionen der Konfigurationsoberfläche beschrieben. Die Kapitel sind entsprechend der Navigationsstruktur angeordnet.
Physikalische SchnittstellenVoIPIn den einzelnen Kapiteln finden Sie auch generelle Erläuterungen zur jeweiligen Funktion.
NummerierungEndgeräteAnrufkontrolleAnwendungenLANWireless LAN Controller
Netzwerk
Multicast
WAN
VPN
Firewall
Lokale Dienste
Wartung
Externe Berichterstellung
Monitoring
GlossarDas Glossar enthält eine Referenz der wichtigsten technischen Begriffe der Netzwerktechnik.
IndexIm Index sind wichtige Begriffe für die Bedienung des Geräts gesammelt und über die Seitenangabe leicht wiederzufinden.

Damit Sie wichtige Informationen in diesem Handbuch besser finden, werden folgende Symbole verwendet:

Symbolübersicht

Symbol Verwendung
Funkwerk hybird 130a - Zum Handbuch - 1Kennzeichnet praktische Informationen.
Funkwerk hybird 130a - Zum Handbuch - 2Kennzeichnet allgemeine wichtige Hinweise.
Funkwerk hybird 130a - Zum Handbuch - 3Kennzeichnet Warnhinweise in der Gefahrenstufe Achtung (weist auf mögliche Gefahren hin, die bei Nichtbeachten Sachschäden zur Folge haben können).
Funkwerk hybird 130a - Zum Handbuch - 4Kennzeichnet Warnhinweise in der Gefahrenstufe Warnung (weist auf mögliche Gefahren hin, die bei Nichtbeachten Körperverletzung oder Tod zur Folge haben können).

Die folgenden Auszeichnungselemente sollen Ihnen helfen, die Informationen in diesem

Handbuch besser einordnen und interpretieren zu können:

Auszeichnungselemente

Auszeichnung Verwendung
Kennzeichnet Listen.
Menü -> Untermenü Datei -> ÖffnenKennzeichnet Menüs und Untermenüs in der Konfigurationsoberfläche und in der Windows-Oberfläche.
nicht-proportional (Courier), z. B. ping 192.168.1.253Kennzeichnet Kommandos (z. B. in der Windows Eingabeauf-forderung), die Sie wie dargestellt eingeben müssen.
fett, z. B. Windows-StartmenüKennzeichnet Tasten, Tastenkombinationen und Windows-Begriffe.
fett, z. B. AnschlussartKennzeichnet Felder in der Konfigurationsoberfläche.
kursiv, z. B. keinerKennzeichnet Werte, die Sie in der Konfigurationsoberfläche eintragen bzw. die eingestellt werden können.
Online: rot und kursiv, z. B.http://www.bintec-elmeg.comKennzeichnet Hyperlinks.

Kapitel 2 Kurzanleitung

2.1 Einleitung

In diesem Kapitel erfahren Sie, wie Sie Ihr Gerät aufstellen, anschließen und in wenigen Minuten in Betrieb nehmen.

Der Weg zu einer weiterführenden Konfiguration wird Ihnen anschließend Schritt für Schritt erläutert. Tiefergehende Kenntnisse über Telefonanlagen und Router sind dabei nicht erforderlich. Ein detailliertes Online-Hilfe-System gibt Ihnen zusätzlich Hilfestellung.

Die mitgelieferte CD enthält das Handbuch Ihres Geräts sowie weitere Tools und Dokumentationen, die Sie für Konfiguration und Management verwenden können.

2.2 Inbetriebnahme

Die hybird 120 / hybird 130 ermöglicht Ihnen verschiedene Anschlussvarianten: Zum einen den Anschluss an einen ISDN-Amtsanschluss in Verbindung mit einem ADSL-Anschluss. Sie können dann sowohl IP-Telefonie als auch klassisches ISDN für Telefonverbindungen nutzen. Alternativ zum ISDN-Anschluss steht für diese Variante auch ein externer analoger Anschluss (FXO) bereit. Zum anderen können Sie die hybird 120 / hybird 130 an einem reinen IP-Anschluss betreiben. Sie telefonieren dann ausschließlich über VoIP, sind aber beim Anschluss Ihrer Endgeräte gegenüber der ersten Variante nicht eingeschränkt: Sie können SIP-, analoge und ISDN-Endgeräte und PCs anschließen.

Funkwerk hybird 130a - Inbetriebnahme - 1

flowchart
graph TD
    PC["PC"] --> IP_Telefon["IP-Telefon"]
    PC --> IP_Telefon2["IP-Telefon"]
    IP_Telefon --> elmeg_hybrid["elmeg hybrid 120"]
    IP_Telefon2 --> xDSL["xDSL"]
    IP_Telefon2 --> ISDN_ISDN_ISDN
    IP_Telefon2 --> POTS["POTS"]
    IP_Telefon --> Fax["Fax"]
    xDSL --> Internet["Internet"]
    ISDN_ISDN_ISDN --> Internet
    POTS --> Internet
    Fax --> System_telefon["System-telefon"]
    Fax --> System_telefon2["System-telefon"]
    System_telefon --> Interner_ISDN_Anschluss["Interner ISDN-Anschluss"]
    System_telefon --> Interner_ISDN_Anschluss
    System_telefon2 --> Interner_ISDN_Anschluss

Abb. 3: Basisszenario hybird 120 / hybird 130

Funkwerk hybird 130a - Inbetriebnahme - 2

Achtung

Vor Installation und Inbetriebnahme Ihres Geräts lesen Sie bitte aufmerksam die Sicherheitshinweise auf Seite 3.

2.2.1 Anschlüsse

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Abb. 4: Anschlüsse

1 Buchse für das Steckernetzgerät
2Externe Schnittstelle für analoge Endgeräte FXO 1
3Interne Schnittstelle für analoge Endgeräte FXS 1 (Interne Rufnummer 10, Auslieferzustand)
4Interne Schnittstelle für analoge Endgeräte FXS 2 (Interne Rufnummer 11, Auslieferzustand)
5Schnittstelle für ISDN-BRI-Anschlüsse (ISDN S/U intern, Auslieferzustand, umsteckbar) (Interne Rufnummern 20 und 21, Auslieferzustand)
6Schnittstelle für ISDN-BRI-Anschlüsse (ISDN S/U extern, Auslieferzustand, umsteckbar)
7 USB-Anschluss Typ B
810/100/1000 Base-T Ethernet-Schnittstelle (LAN 1)
910/100/1000 Base-T Ethernet-Schnittstelle (LAN 2)
1010/100/1000 Base-T Ethernet-Schnittstelle (LAN 3)
1110/100/1000 Base-T Ethernet-Schnittstelle (LAN 4)

12 ADSL2+-Schnittstelle

2.2.2 Anschlüsse (seitlich)

Funkwerk hybird 130a - Anschlüsse (seitlich) - 1

Abb. 5: Seitliche Anschlüsse

1USB-Typ-A-Buchse (aktuell nicht in Betrieb)
2 SD-Card-Slot

2.2.3 Aufstellen und Anschließen

Funkwerk hybird 130a - Aufstellen und Anschließen - 1

Achtung

Die Verwendung eines falschen Steckernetzgeräts kann zum Defekt Ihres Geräts führen! Verwenden Sie ausschließlich das mitgelieferte Steckernetzgerät!

Bei falscher Verkabelung der Telefon- und LAN-Schnittstelle kann es zum Defekt Ihres Geräts kommen! Verbinden Sie immer nur die LAN-Schnittstellen des Geräts mit der LAN-Schnittstelle des PCs und die externe ISDN-Schnittstelle des Geräts nur mit dem externen Telefonanschluss (also dem Anschluss des Providers).

Gehen Sie beim Aufstellen und Anschließen in der folgenden Reihenfolge vor:

(1) Montage: Im Betrieb muss das Gerät sicher an einer Wand montiert sein (lesen Sie bitte aufmerksam das Kapitel Montage auf Seite 21).
(2) LAN: Zur Konfiguration Ihres Geräts über Ethernet, verbinden Sie den Ethernet-Anschluss des PC mit einer der 10/100/1000 Base-T Ethernet-Schnittstellen (9-12) des Geräts über ein geeignetes Netzwerkkabel.
(3) Netzanschluss: Schließen Sie den Netzanschluss des Geräts (1) mit dem mitgelieferten Steckernetzgerät an eine 230 V\~ Steckdose an.

  • DSL: Wenn Sie das interne ADSL-Modem verwenden möchten, schliessen Sie die DSL-Schnittstelle des Geräts (13) mit dem mitgelieferten gelben Kabel an die DSL-Buchse des Splitters oder den entsprechenden Wandanschluss an.
  • SIP-Telefone: Schliessen Sie Ihre SIP-Telefone an die 10/100/1000 Base-T Ethernet-Schnittstellen (9-12) an.
  • Analoge Telefone/Fax: Verbinden Sie Ihre analogen Endgeräte mit den internen Schnittstellen für analoge Endgeräte (4-5). Verwenden Sie dazu das dem Endgerät beigefügte Kabel. Weitere analoge Endgeräte können im Gerät über Klemmen angeschlossen werden.
  • ISDN-Telefone: Schließen Sie die ISDN-Telefone an den internen ISDN-Anschluss (6) an.
  • Externer ISDN-Anschluss: Wenn Sie einen externen ISDN-Anschluss beauftragt haben, schließen Sie die Schnittstelle für externe Telefonleitungen des Geräts (7) mit dem mitgelieferten Kabel an Ihre Telefonanschlussdose an.
  • Analogter Telefonanschluss: Wenn Sie über einen analogen Telefonanschluss verfügen, schließen Sie die FXO-Schnittstelle (2) über ein geeignetes Kabel an die Telefonanschlussdose an. Beachten Sie, dass die FXO-Buchse eine RJ12-Buchse ist.

Ihr Gerät ist nun einsatzbereit und für die weiterführende Konfiguration mit der Konfigurationsoberfläche vorbereitet.

2.2.4 Notbetrieb

Das Gerät verfügt über keinen eingerichteten Notbetrieb. Wenn Sie einen ISDN-Anschluss beauftragt haben, können Sie bei einem 230 V\~ Netzausfall wie folgt vorgehen: Ziehen Sie das Anschlusskabel aus dem Netzabschlussgerät (ISDN-NTBA). Anschließend können Sie ein notspeisefähiges ISDN-Endgerät direkt in das Netzabschlussgerät stecken und wieder telefonieren. Nach Stromwiederkehr vergessen Sie nicht, diesen Vorgang rückgängig zu machen.

Funkwerk hybird 130a - Notbetrieb - 1

Hinweis

Beachten Sie die Einstellungen des notspeisefähigen Telefons: Es muss im Falle der Notspeisung für den aktuellen ISDN-Anschluss (Mehrgeräteanschluss oder Anlagenanschluss) eingestellt werden können.

Bei einem IP-basierten Anschluss ist ein Notbetrieb nicht möglich.

Funkwerk hybird 130a - Hinweis - 1

flowchart
graph TD
    A["3"] -->|2| B["1"]
    A -->|4| C["5"]

Funkwerk hybird 130a - Hinweis - 2

flowchart
graph TD
    A["1"] --> B["2"]
    B --> C["3"]
    C --> D["4"]
    D --> E["5"]

Abb. 6: Notbetrieb ISDN

1hybird 120 / hybird 130
2 Anschlusskabel RJ45-Stecker
3 ISDN-Anschluss desNetzabschlussgeräts
4Anschlusskabel für das ISDN-Telefon mit RJ45-Stecker
5 Notspeisefähiges ISDN-Telefon

2.3 Voreinstellungen

Wenn Sie Ihr Gerät das erste Mal in Betrieb nehmen, sind einige Einstellungen bereits vorkonfiguriert, damit Sie in wenigen Schritten nach dem Aufstellen und Anschließen Ihr Gerät in Betrieb nehmen können.

Funkwerk hybird 130a - Voreinstellungen - 1

Hinweis

Prüfen Sie anhand der Bedienungsanleitung Ihrer vorhandenen Endgeräte, wie und mit welchen Einstellungen Leistungsmerkmale genutzt werden können.

Die Voreinstellungen können Sie entsprechend Ihren persönlichen Erfordernissen und Anschlussbedingungen verändern.

Telefonie-Voreinstellungen

Analoge AnschlüsseAls Telefon eingerichtet. Auf Tonwahl (MFV) nicht veränderbar eingestellt.
AnklopfenIst bei analogen Telefonen eingerichtet (für FXS 4 aber für den Anschluss eines Fax oder Kombigerätes deaktiveirt).
Anklopfende AnrufeSind am ISDN-Anschluss beide B-Kanäle belegt, werden anklopfende Anrufe abgewiesen.
Anrufvarianten manuell umschalten Erlaubt
Wechselsprechen Empfangen Erlaubt
Durchsage Erlaubt
Net Direct (Keypad) Erlaubt
TFE-Berechtigung Erlaubt
TAPI Erlaubt
Verbindungsdaten speichern Eingerichtet
AmtsholungAmtsholung über die 0 ist eingerichtet.
Internationaler Präfix00
Länderkennzahl49
Nationaler Präfix0
OrtsnetzkennzahlNicht eingerichtet
Währung für AbrechnungEUR
Berechtigung für die EndgeräteUneingeschränkt wahlberechtigt
Direktruf Nicht eingerichtet
Eigene TelefonnummerWird zum Anrufenden übermittelt
Externe AnrufeWerden an allen vorkonfigurierten Internrufnummern signalisiert ( Team Alle).
Abgehende TelefonateFür alle Internrufnummern über den voreingestellten externen ISDN-Anschluss ( ISDN Extern).
Manuelle BündelbelegungFür alle Internrufnummern für den voreingestellten externen ISDN-Anschluss ( ISDN Extern) eingerichtet.
Heranholen des Rufes Eingerichtet
Interne TelefonnummernFür den ISDN (BRI) intern am internen ISDN-Bus sind die internen Telefonnummern 20 und 21, für die analogen Anschlüsse FXS1 bis FXS4 die internen Telefonnummern 10 bis 13, für Systemtelefone die Telefonnummern 30 bis 33 vorgesehen.
Vorkonfigurierte TeamsInternrufnummer 40: Team global (zugewiesene Internrufnummern: alle)Internrufnummer 41: Team analog (zugewiesene Internrufnummern: 10, 11, 12, 13)Internrufnummer 42: Team ISDN (zugewiesene Internrufnummern: 20, 21)Internrufnummer 43: Team SysTel (zugewiesene Internrufnummern: 30, 31, 32, 33)
Abwurf bei FalschwahlAuf Internrufnummer 40 (Team global)
Anrufweiterschaltung im TeamErlaubt
Voice Mail SystemFür alle Internrufnummern eingerichtet.Ohne PIN-Abfrage.(Nur wenn SD-Karte vorhanden).
Anzeige im SystemtelefonbuchFür alle Internrufnummern eingerichtet
BesetzlampenfeldFür alle Internrufnummern eingerichtet
Schaltzeiten (Kalender) Nicht eingerichtet
Keypad-Funktion Nicht eingerichtet
PIN 1 Nicht eingerichtet
PIN 2000000
Telefonnummer des anrufenden Teilnehmers (CLIP)Wird angezeigt
Telefonnummerübermittlung Eingerichtet
ISDN-MehrgeräteanschlussEingerichtet für den Anschluss ISDN 2
Mehrgeräteanschlussrufnummer Keine eingetragen
Standard-MSN 20(#20)
Uhrzeit am internen ISDN (BRI)Die Uhrzeit ist nach Neustart immer auf 0:00 Uhr eingestellt.
[Hinweis]Überprüfen Sie nach einem Neustart immer die korrekte Systemzeit!
Sofern Sie einen ISDN-Amtsanschluss beauftragt haben, wird die Zeit nach der ersten ausgehenden Verbindung aus dem ISDN bezogen.Wenn Sie über einen konfigurierten Internetzugang mit dem Internet verbunden sind,kann die Zeit von einem Zeitserver übernommen werden.
Gerät als interner Zeitserver Eingerichtet
WahlregelnEingerichtet für alle Internrufnummern, aber keine Rufnummern eingerichtet
WahlkontrolleEingerichtet für alle Internrufnummern, aber keine Rufnummern eingerichtet
VorrangrufnummernEs sind keine Vorrangrufnummern konfiguriert. Übliche Nummern sind:Notruf 110Notruf 112Rettungswagen 19222
Wartemusik 1MOH Intern 1 eingerichtet.
Zeit für AnrufweiterschaltungNach Zeit auf 15 Sekunden eingestellt.
Voreingestellte FeiertageEs sind keine Feiertage konfiguriert. Übliche Feiertage sind:01.01. Neujahr06.01. Heilige Drei Könige01.05. Tag der Arbeit15.08. Mariä Himmelfahrt03.10. Tag der deutschen Einheit31.10. Reformationstag01.11. Allerheiligen25.12. 1. Weihnachtsfeiertag26.11. 2. Weihnachtsfeiertag
IP-Adressvergabe an VoIP-Endgeräte und PCs im LANÜber DHCP-Server mit IP-Adressbereich 192.168.0.10 - 192.168.0.30

Zeitserver: 192.168.0.250

DNS-Server: 192.168.0.250

Provisioning Server:

sdlp://192.168.0.250:18443

Konfigurationsoberfläche

Die Konfigurationsoberfläche Ihres Geräts ist im Auslieferungszustand über einen der LAN-Anschlüsse unter folgender Adresse erreichbar:

• IP-Adresse: 192.168.0.250
• Netzmaske: 255.255.255.0

Benutzen Sie im Auslieferungszustand folgende Zugangsdaten zur Konfiguration über die Konfigurationsoberfläche:

  • Benutzername: admin
  • Passwort: admin

Funkwerk hybird 130a - Konfigurationsoberfläche - 1

Hinweis

Nach dem ersten Login in das Gerät werden Sie aufgefordert, ein sicheres Passwort einzugeben. Beachten Sie hierzu die angezeigten Vorgaben für ein sicheres Passwort! Drücken Sie am Ende des Konfigurationsvorgangs die Schaltfläche Konfiguration speichern! Ansonsten geht auch das neue sichere Passwort nach einem Neustart verloren.

Software-Update

Ihr Gerät ist mit der zum Zeitpunkt der Fertigung verfügbaren Version der Systemsoftware ausgestattet, von der es aktuell ggf. neuere Versionen gibt. Wie Sie den Softwarestand Ihres Geräts prüfen und ggf. eine Aktualisierung durchführen, wird im Handbuch-Kapitel „Wartung“ beschrieben (siehe auch Handbuch auf der mitgelieferten CD).

2.4 Support-Information

Wenn Sie zu Ihrem neuen Produkt Fragen haben oder zusätzliche Informationen wünschen, erreichen Sie das Support Center von bintec elmeg GmbH montags bis freitags von 9:00 bis 17:00 Uhr. Folgende Kontaktmöglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung:

Internationale Supportkoordinati- Telefon: +49 911 9673 0

on

Fax: +49 911 688 0725

Endkunden-Hotline

0900 1 38 65 93 (1,10 €/min aus dem deutschen Festnetz)

Detaillierte Informationen zu unseren Support- und Serviceangeboten entnehmen Sie bitte unseren Webseiten unter www.bintec-elmeg.com.

Kapitel 3 Montage

Funkwerk hybird 130a - Kapitel 3 Montage - 1

Warnung

Zur Vermeidung eines Elektroschocks ist Vorsicht beim Anschließen von Telekommunikationsnetzen (TNV-Stromkreisen) geboten. LAN-Ports verwenden ebenfalls RJ-Steckverbinder.

Funkwerk hybird 130a - Warnung - 1

Achtung

Um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten, muss die hybird 120 / hybird 130 aufrecht an einer Wand montiert sein. Das Gerät darf keiner direkten Sonneneinstrahlung oder anderen Wärmequellen ausgesetzt sein. Beachten Sie auch die einzuhalten- den Abstände (siehe Wandmontage auf Seite 32).

Funkwerk hybird 130a - Achtung - 1

Hinweis

Wenn Sie ein Endgerät mit einem TAE-Stecker anschließen wollen, können Sie einen TAE-auf-RJ12-Adapter verwenden, den Stecker am Kabel des Endgeräts entfernen und das Gerät an einem Klemmblock anschließen oder den Stecker des Endgerätekabels wechseln.

3.1 Anschlussvarianten

NTBA Splitter FXO1 FXS1 FXS2 S/U 1 S/U 2 LAN1 LAN2 LAN3 LAN4 DSL max. 10 Endgeräte analoges (DECT-) Telefon ISDN-Telefon SIP-Telefon PC SD-Karte

Abb. 7: Anschlüsse

3.1.1 Anschluss an das ISDN-Netz

Der zweite ISDN-Anschluss (ISDN 2 oder Klemmblock unten rechts) ist im Auslieferungszustand als externer S0-Anschluss (S0 TE) konfiguriert (zur Konfiguration der ISDN-Anschlüsse siehe Konfiguration der ISDN-Anschlüsse auf Seite 32). Abschlusswiderstände können Sie über Schalter bei der Konfiguration der ISDN-Anschlüsse ein- oder ausschalten. Im Auslieferungszustand sind alle Widerstände eingeschaltet.

3.1.1.1 Anschluss direkt am NTBA

Beispiel 1: Das Gerät wird direkt an den ISDN-NTBA angeschlossen.

1 2 3

1hybird 120 / hybird 130
2 RJ45-Anschlusskabel für den ISDN-Anschluss
3ISDN-NTBA mit eingeschalteten 2x 100 Ohm Abschlusswiderständen

3.1.1.2 Anschluss an einer Anschlussdose

Beispiel 2: Gerät und ISDN-NTBA sind weiter als ca. 2,5 Meter voneinander entfernt.

1 2 3 4 5

1hybird 120 / hybird 130
2 RJ45-Anschlusskabel für den ISDN-Anschluss
3RJ45 Anschlussbuchse mit 2x 100 Ohm Abschlusswiderständen
4 Festes Verbindungskabel

5 ISDN-NTBA mit eingeschalteten 2x 100 Ohm Abschlusswiderständen

3.1.1.3 Anschluss an einem bestehenden ISDN-Bus

Beispiel 3: Das Gerät wird an einem bestehenden ISDN-Bus betrieben.

Funkwerk hybird 130a - Anschluss an einem bestehenden ISDN-Bus - 1

flowchart
graph LR
    A["Component 1"] -->|2| B["Component 2"]
    B --> C["Component 3"]
    C --> D["Component 4"]
    D --> E["Output"]
1hybird 120 / hybird 130
2 RJ45-Anschlusskabel für den ISDN-Anschluss
3 BestehenderISDN-Bus beidseitig abgeschlossen
4ISDN-NTBA mit eingeschalteten 2x 100 Ohm Abschlusswiderständen

Funkwerk hybird 130a - Anschluss an einem bestehenden ISDN-Bus - 2

Hinweis

Der ISDN-Bus muss an beiden Enden mit 2x 100 Ohm Abschlusswiderständen abgeschlossen sein. In diesem Szenario müssen die integrierten Abschlusswiderstände der hybird 120 / hybird 130 geöffnet werden.

3.1.2 IP-basierter Anschluss

Bei einem rein IP-basierten Anschluss verbinden Sie die hybird 120 / hybird 130 wie in der Inbetriebnahme beschrieben zunächst mit dem Übergabepunkt des Netzbetreibers. Ein Splitter wird in diesem Fall in der Regel nicht verwendet, der Anschluss erfolgt direkt an der ersten Anschlussdose. Alternativ können Sie Ihr Gerät an ein bestehendes Modem (z. B. ein VDSL-Modem) anschließen.

3.1.2.1 ADSL-Anschluss

Beispiel 1: Die hybird 120 / hybird 130 wird direkt am ADSL-Anschluss betrieben: Hierzu müssen Sie Ihr Gerät lediglich mit der Wanddose des ADSL-Anschlusses verbinden und den Einrichtungsschritten folgen, die Sie dem Inbetriebnahmeposter oder dem Kapitel Kurzanleitung auf Seite 9 entnehmen können.

1 2 3

1hybird 120 / hybird 130
2Anschlusskabel für die Verbindung zur ADSL-Buchse
3 ADSL-Anschlussdose

3.1.2.2 VDSL-Anschluss

Beispiel 2: Die hybird 120 / hybird 130 wird an einem vorhandenen VDSL-Modem betrieben: Auch bei dieser Anschlussvariante ist die Montage denkbar einfach. Schließen Sie Ihr Gerät mit dem mitgelieferten gelben Netzwerkkabel an das vorhandene VDSL-Modem an und befolgen Sie die auf dem Inbetriebnahmeposter oder im Kapitel Kurzanleitung auf Seite 9 beschriebenen Schritte.

Funkwerk hybird 130a - VDSL-Anschluss - 1

flowchart
graph TD
    A["1"] --> B["2"]
    B --> C["3"]
    style A fill:#fff,stroke:#000
    style C fill:#fff,stroke:#000
    note right of C
        VDSL Modem
    end
1hybird 120 / hybird 130
2gelbes RJ45-Anschlusskabel für den Anschluss an das VDSL-Modem
3 VDSL-Modem

3.1.3 Anschluss an das analoge Telefonnetz

Zum Anschluss an das analoge Telefonnetz verbinden Sie die Anschlussdose Ihres Netzbetreibers mittels eines geeigneten Kabels mit der FXO-Schnittstelle Ihrer hybird 120 oder hybird 130.

Funkwerk hybird 130a - Anschluss an das analoge Telefonnetz - 1

Hinweis

Beachten Sie, dass Sie ein Kabel benötigen, das die TAE-Anschlussdose mit der RJ12-Buchse Ihres Gerätes verbindet. Ein solches Kabel ist nicht im Lieferumfang enthalten.

1 2 3

1hybird 120 / hybird 130
2Anschlusskabel für die Verbindung zur TAE-Dose (RJ12 auf TAE)

3 TAE-Anschlussdose

3.1.4 Anschluss von Endgeräten

3.1.4.1 Anschluss für analoge Endgeräte

An die analogen Anschlüsse sollten nur analoge Endgeräte mit Tonwahl (MFV-Wahlverfahren) angeschlossen werden. An die analogen Anschlüsse können analoge Telefone, Telefaxgeräte, Anrufbeantworter, Kombigeräte, Modems und Torstellen (Türfreisprecheinrichtung, TFE) angeschlossen werden.

Funkwerk hybird 130a - Anschluss für analoge Endgeräte - 1

Hinweis

Für den direkten Anschluss von zwei analogen Endgeräten sind zwei RJ12-Anschlussbuchsen (FXS1 und FXS2) integriert. Diese Anschlüsse entsprechen den festen Anschlüssen an den Anschlussklemmen des oberen linken Klemmblocks.

Funkwerk hybird 130a - Hinweis - 1

Hinweis

Die festen Anschlüsse und die direkten Anschlüsse sind parallel verbunden. Sie können Endgeräte daher entweder am festen oder am direkten Anschluss betreiben.

Die R-Taste muss die Flash-Funktion (70 ms bis 310 ms) ausführen. Mit diesen Endgeräten sind die in der Bedienung und Konfiguration beschriebenen Funktionen ohne Einschränkungen zu nutzen. Die internen analogen Anschlüsse unterstützen die Clip- und die Clip-off-Hook-Funktion. Analoge Telefone mit dem Impulswahlverfahren (IWV) können nicht wählen. Ihr Gerät unterstützt bei den analogen Telefonen den Flash. Legen Sie daher den Hörer nie nur kurz auf oder betätigen Sie nie mit der Hand kurz den Gabelumschalter, sonst erkennt das Geräts einen Flash anstelle des Auflegens.

Kabelzuordnung an den Anschlussklemmen von TDO-Anschlussdosen

Die Leitungslänge vom Gerät bis zum Endgerät darf max. 1000 Meter betragen. Die Leitungslängen gelten für die Kabel J-Y (St) Y2x2x0,6.

FXS1 FXS2 FXS3 FXS4 rot schwarz weiß

Abb. 8: Anschalten an einer TAE-Anschlussdose

FXS1 FXS2 2 3 4 5 RJ11 1 2 3 4 5 6 RJ12

Abb. 9: Anschaltung an einer RJ11- oder RJ12-Dose

3.1.4.2 Interner ISDN-Anschluss

Der interne ISDN-Anschluss der hybird 120 / hybird 130 stellt an jedem internen ISDN-Anschluss 2,5 Watt Speiseleistung für den Anschluss von maximal zwei ungespeisten ISDN-Endgeräten zur Verfügung. Der interne ISDN-Anschluss ist im Auslieferungszustand als "Kurzer passiver Bus" ("S0-Bus") eingerichtet. Es ist die einfache Bus-Verkabelung eines ISDN-Systems mit einer Länge von bis zu 120 m.

Internen ISDN-Anschluss installieren

Ein Endgerät können Sie direkt in die Buchse ISDN 1 (interner ISDN-Anschluss) stecken. Weitere ISDN-Endgeräte können Sie an einem fest installierten ISDN-Bus anschließen. An diesen Anschluss können Sie ein ISDN-Systemtelefon, ein ISDN-Telefon oder eine ISDN-Karte anschließen.

Der Anschluss weiterer ISDN-Endgeräte erfolgt über einen ISDN-Verteiler oder über eine feste Verkabelung an einem ISDN-Bus. Die Leitungslänge bis zu den ISDN-Anschlussdosen der Endgeräten kann bis zu 120 m, bei einem Drahtdurchmesser von 0,6 mm, betragen. Die Länge der ISDN-Anschlussleitungen von den ISDN-Anschlussdosen zu den ISDN-Endgeräten darf 10 Meter nicht überschreiten.

Die Leitungslängen gelten für die Kabel J-Y (St) Y2x2x0,6 (0,4). Mit anderen Kabeltypen sind auch größere Reichweiten möglich. Beachten Sie, dass die Ummantelung der Kabel nicht länger als nötig entfernt wird und die Adern bis zur Anschlussdose verdrillt oder verseilt bleiben.

Funkwerk hybird 130a - Internen ISDN-Anschluss installieren - 1

Wichtig

In der letzten am ISDN-Bus installierten ISDN-Anschlussdose müssen die 100 Ohm Abschlusswiderstände angeschlossen werden.

Beim Abnehmen des Deckels kann zunächst ein gewisser Kraftaufwand erforderlich sein. Halten Sie den Deckel an der Oberseite leicht angedrückt, während Sie mit Daumen und Zeigefinger die Lasche an der Unterseite lösen.

Für die festen Anschlüsse sind 4-polige Anschlussklemmen vorgesehen. Achten Sie darauf, dass die Adern bis an die Anschlussklemmen verdrillt bleiben. An jedem Anschluss können 2 Drähte gesteckt werden. Der Drahtdurchmesser kann 0,4 ... 0,8 mm betragen.

Wenn Sie mit einem Schraubendreher auf die mit dem Pfeil gekennzeichnete Fläche der Anschlussklemme (Bild) drücken, können die Drähte mit leichtem Zug herausgezogen werden.

Funkwerk hybird 130a - Wichtig - 1

Abb. 10: Anschlussklemme

Für die Fixierung der Anschlusskabel sind Kabelfixierungen aus Kunststoff integriert. Sie sollten dennoch die Installationskabel vor dem Gerät z. B. durch Kabelschellen [D] gegen das Herausziehen sichern. Die Adern [B] der Anschlusskabel [A] sollten etwa 100 mm aus dem Kabelmantel herausstehen. Die Länge des Kabelmantels [C] ab den Kabelschellen sollte etwa 80 mm betragen. Die Enden der Adern müssen auf ca. 6-7 mm abisoliert werden.

Anschlussklemme Bezeichnung Telefonnummern
Klemme 1FXS1 und FXS210 und 11
Klemme 2FXS3 und FXS412 und 13
Klemme 3 (nur hybird 130)FXS 5 und FXS 6
Klemme 4 Schaltkontakt
Klemme 5ISDN 1 (konfigurierbar)20, 21
Klemme 6ISDN 2 (konfigurierbar)extern
Klemme 7 (nur hybird 130)Up0

FXS Schaltkontakt 1 2 3 4 5 6 UPn S/U B Kabelfixierung SO-NT SO-TE C D A

Abb. 11: Kabelfixierung

ca 50 mm ca 100 mm ca 7 mm

Abb. 12: Abisolieren

3.2 Konfiguration der ISDN-Anschlüsse

Die ISDN-Anschlüsse der hybird 120 / hybird 130 können variabel als S0 NT, S0 TE oder Up0 betrieben werden. Für die Umschaltung zwischen den einzelnen Betriebsarten finden Sie unter der abnehmbaren Oberschale und unter der darunter liegenden Klappe zwei Slots mit Mini-PCB:

S0-NT S0-TE

Abb. 13: Mini-Module zur ISDN-Anschlusskonfiguration und Reset-Taster

Sie können die Betriebsart bestimmen, indem Sie für jeden Anschluss (ISDN 1 oben, ISDN 2 unten) das zugehörige Mini-Modul so stecken, dass bei der Aufsicht von oben die gewünschte Bezeichnung sichtbar ist (zur Orientierung: Die Anschlüsse des Gerätes befinden sich an der Unterseite).

Darüber hinaus finden Sie neben den Slots für die Umschaltung der Betriebsart zwei Schalterblöcke zum Ein- bzw. Ausschalten der Abschlusswiderstände. Im Auslieferungszustand sind die Widerstände für beide ISDN-Anschlüsse aktiv.

Funkwerk hybird 130a - Konfiguration der ISDN-Anschlüsse - 2

Achtung

Trennen Sie vor der Konfiguration der ISDN-Anschlüsse das Gerät von der Stromzufuhr. Ein Ziehen und/oder Stecken der Module im laufenden Betrieb führt zu Fehlern.

3.3 Reset Taster

Links neben den Slots zur Konfiguration der ISDN-Anschlüsse befindet sich der Reset-Taster, mit dem Sie einen Neustart des Geräts erzwingen oder den Auslieferungszustand wieder herstellen können (siehe Konfiguration der ISDN-Anschlüsse auf Seite 32).

3.4 Wandmontage

In diesem Abschnitt werden die Abläufe der Montage beschrieben. Halten Sie sich bitte an diesen Ablauf.

(1) Suchen Sie einen Montageort aus, der max. 1,5 Meter von einer 230 V \~ Netzsteck-

dose und 2,5 Meter vom Übergabepunkt des Netzbetreibers entfernt ist.

(2) Um eine gegenseitige Beeinträchtigung auszuschließen, montieren Sie das Gerät nicht in unmittelbarer Nähe von elektronischen Geräten wie z. B. HiFi-Geräten, Bürogeräten oder Mikrowellengeräten. Vermeiden Sie auch einen Aufstellort in der Nähe von Wärmequellen, z. B. Heizkörpern oder in feuchten Räumen.

(3) Halten Sie die Abstände, wie auf dem Bild unten vorgegeben, ein.

Montageabstand min. 100 mm 72 mm 160 mm 50.9 mm Montageabstand min. 100 mm 193 mm 218 mm 302 mm 149 mm Montageabstand min. 100 mm

Abb. 14: Bohrschablone

(4) Markieren Sie die Bohrlöcher an der Wand.
(5) Überprüfen Sie die feste Auflage aller Befestigungspunkte der hybird 120 / hybird 130 an der Wand. Vergewissern Sie sich, dass im Bereich der markierten Bohrlöcher keine Versorgungsleitungen, Kabel o. ä. verlegt sind.
(6) Bohren Sie die Befestigungslöcher an den markierten Stellen (bei Montage mit den Dübeln verwenden Sie einen 5 mm Steinbohrer). Setzen Sie die Dübel ein.
(7) Schrauben Sie die beiden oberen Schrauben so ein, dass zwischen Schraubenkopf und Wand noch ein Abstand von ca. 5 mm verbleibt.
(8) Öffnen Sie das Gerät, indem Sie die Oberschale vorsichtig abnehmen.
(9) Hängen Sie die hybird 120 / hybird 130 mit den rückseitigen Halterungen von oben hinter den Schraubenköpfen ein.
(10) Schrauben Sie die untere Schraube durch das Gerät fest, damit dieses an der Wand fixiert ist.
(11) Installieren Sie, wenn erforderlich, die Anschlussdosen für die Endgeräte. Verbinden

Sie die Installation der Anschlussdosen mit der des Geräts. Die Anschlussdosen dienen der festen Installation, beispielsweise im Flur. Wenn diese installiert sind, werden die Anschlusskabel mit den Anschlüssen des Geräts verbunden.

(12) Stecken Sie die Anschlüsse der Endgeräte in die Anschlussdosen.
(13) Verbinden Sie die hybird 120 / hybird 130 mit den externen Anschlüssen (ISDN und ADSL). Sie können dazu so verfahren, wie auf dem beigelegten Installationsposter beschrieben.
(14) Stecken Sie das Steckernetzgerät in die 230 V\~ Steckdose.
(15) Stecken Sie den Hohlstecker des Steckernetzgeräts in die entsprechende Buchse an Ihrem Gerät.
(16) Sie können das Gerät in Betrieb nehmen.

Kapitel 4 Service-Zugang

Wenn Montage und Verkabelung vollständig abgeschlossen sind und die Konfiguration nicht über einen lokalen PC stattfinden soll, kann die Konfiguration der hybird 120 / hybird 130 auch über ISDN vom elmeg-Kundenservice durchgeführt werden. Kontaktieren Sie dafür den Kundenservice und besprechen Sie die vorzunehmende Konfiguration.

Für die Grundkonfiguration ohne eigenen PC über ISDN gehen Sie vor wie folgt:

(1) Geben Sie an einem der angeschlossenen Telefone (analoges oder ISDN-Endgerät) die Tastenfolge *99 ein. Die hybird 120 / hybird 130 ist für 30 Minuten für die Service-Verbindung freigeschaltet.
(2) Daraufhin wird sich der elmeg-Kundendienst mit Ihrer hybird 120 / hybird 130 verbinden. Mit #99 können Sie die Freigabe ggf. wieder beenden.

Kapitel 5 Reset

Der Reset wird über den Reset-Knopf im Gerät (siehe Reset Taster auf Seite 32) durchgeführt.

Bei einem kurzen Tastendruck (ca. eine Sekunde), wird das Gerät neu gestartet. Dieser Tastendruck entspricht einer Unterbrechung der Stromversorgung. Die gespeicherten Daten bleiben erhalten, aber alle Verbindungen werden unterbrochen.

Drücken Sie die Reset-Taste für ca. 30 bis 40 Sekunden, führt das Gerät einen Factory Reset durch. Dies bedeutet, dass das Gerät in den Auslieferungszustand zurückversetzt wird. Die Verbindungsdaten werden dabei nicht gelöscht. Die Boot-Konfiguration wird gelöscht und alle Passwörter werden zurückgesetzt. Der Reset ist beendet, wenn sich das Gerät nach 30 bis 40 Sekunden im Betriebszustand befindet.

Funkwerk hybird 130a - Kapitel 5 Reset - 1

Hinweis

Wenn eine Konfiguration (boot) auf einer gesteckten SD-Karte gespeichert ist, ändert sich das Verhalten: Ein langer Tastendruck führt dann dazu, dass die auf dem Gerät selbst vorhandene Konfiguration gelöscht wird und das Gerät mit der auf der SD-Karte gespeicherten Konfiguration startet. Das Gerät startet ebenfalls mit einer auf der SD-Karte gespeicherten Konfiguration, wenn im Gerät selbst keine Konfiguration gespeichert ist.

Kapitel 6 Technische Daten

In diesem Kapitel sind die Hardware-Eigenschaften der hybird 120 / hybird 130 zusammengefasst.

6.1 Lieferumfang

Ihr Gerät wird zusammen mit folgenden Teilen ausgeliefert:

Produktname Kabelsätze/Sonstiges Software Dokumentation
hybird 120 / hybird 130Ethernet-Kabel (gelb)ISDN-BRI-Kabel (schwarz)NetzteilSD-Karte mit Voice Mail-DatenSchrauben und Dübel für die WandmontageProdukt-DVD Kurzanleitung(de, en),Benutzerhandbuch (auf DVD)

6.2 Allgemeine Produktmerkmale

Die allgemeinen Produktmerkmale umfassen die Leistungsmerkmale und die technischen Voraussetzungen für Installation und Betrieb Ihres Geräts.

Allgemeine Produktmerkmale hybird 120 / hybird 130

Eigenschaft
Maße und Gewicht:
Gerätemaße ohne Kabel (B x H x T)300 x 215 x 40 mm
Gewicht ca. 900 g
Transportgewicht (inkl. Dokumentation, Kabel, Verpackung)ca. 1400 g
Speicher64 MB RAM, 16MB Flash ROM
Flash Card SlotUnterstützt SD-Karten des SD-Standards Version 3. Siehe auchSD-Karteauf Seite 41.
LEDsSieben bzw. neun Status-LEDs, je zwei LEDs pro Ethernet-Schnittstelle
Leistungsaufnahme Gerät30 W 12 VDC
Spannungsversorgung12 V DC 2,4 A
Umweltanforderungen:
Lagertemperatur-20 °C bis +70 °C
Betriebstemperatur+5 °C bis +40 °C
Relative Luftfeuchtigkeit max. 85 %
RaumklassifizierungNur in trockenen Räumen betreiben
Verfügbare Schnittstellen:
ADSL-SchnittstelleInternes ADSL2+-Modem für Annex B und für Annex J, bzw. für Annex A
Ethernet IEEE 802.3 LAN (4-Port-Switch)Fest eingebaut (nur twisted-pair), 10/100/1000 MBit/s, auto-sensing, MDIX
ISDN-BRI2 schaltbare ISDN-Schnitstellen, unterstützen S0 extern und intern, Up0 intern; ISDN-Terminierung mit 2x 100 Ohm, Speisespannung von 2 Watt, Anschluss über Buchse oder Klemmtechnik
FXS4 FXS-Schnittstellen (hybird 120), Anschluss über Buchse und/oder Klemmtechnik6 FXS-Schnittstellen (hybird 130), Anschluss über Buchse und/oder Klemmtechnik
FXO 1 FXO-Schnittstelle
Up0-Schnittstelle (nur hybird 130)2x Up0-Schnittstelle
Schaltkontakt (nur hybird 130)Klemmblock zum Anschluss z. B: von TFE-Adaptern
USB Console (Type B)Baudraten: 1200 - 115200 Baud, Standard: 9600 Baud
USB (Type A)derzeit nicht unterstützt
Vorhandene Buchsen:
USB Console Standard USB-Type-B-Buchse
USB Standard USB-Type-A-Buchse
Ethernet-Schnittstellen RJ45-Buchse
ISDN-BRI-Schnittstelle RJ45-Buchse
FXS-Schnittstelle RJ12-Buchse
FXO-Schnittstelle RJ12-Buchse
ADSL-Schnittstelle RJ45-Buchse
Hohlsteckerbuchse für Stromversorgung

6.3 LEDs

Die LEDs geben Aufschluss über Aktivitäten und Zustände des Geräts.

Die LEDs Ihrer hybird 120 / hybird 130 sind folgendermaßen angeordnet:

Power Status SD Card DSL SIP ISDN1 ISDN2

Abb. 15: LEDs hybrid 120

Power Status SD Card DSL SIP ISDN1 ISDN2 ISDN3 ISDN4

Abb. 16: LEDs hybird 130

Im Betriebsmodus zeigen die LEDs folgende Statusinformationen Ihres Geräts an:

LED Statusanzeige

LED Farbe Status Information
PowerGelbanStromversorgung angeschlossen
aus keine Stromversorgung
StatusGelbannach dem Einschalten: Gerät wird gestartetwährend des Betriebs: Fehler
langsam blinkendGerät ist aktiv
SD CardGelbanSD-Karte gesteckt, keine Lese-/Schreibzugriffe
aus keine SD-Karte gesteckt
flackernd Lese-/ Schreibzugriff
DSL Gelb aus keine Synchronisierung
langsam blinkendSynchronisation läuft
an Verbindung hergestellt
flackernd Datentransfer
SIPGelbanerfolgreich beim SIP-Provider registriert
aus keine SIP-Registrierung
ISDN1 bis ISDN 2GelbanSchicht 1 ist aktiv
aus Ruhezustand bzw. außer Betrieb
langsam blinkendein B-Kanal ist aktiv
schnell blinkendzwei B-Kanäle sind aktiv
ISDN1 bis ISDN 4 (hybird 130)Gelb an Schicht 1 ist aktiv
aus Ruhezustand bzw. außer Betrieb
langsam blinkend ein B-Kanal ist aktiv
schnell blinkend zwei B-Kanäle sind aktiv

Die LEDs der Ethernet-Buchsen zeigen folgende Statusinformationen an:

Ethernet-LEDs

LED Farbe Status Information
ETH 1 bis 4grünanDas Gerät ist an das Ethernet ange-schlossen mit 1 Gbit/s.
grün blinkendDatenverkehr mit 1 Gbit/s.
gelbanDas Gerät ist an das Ethernet ange-schlossen mit 100 Mbit/s.
gelb blinkendDatenverkehr mit 100 Mbit/s.
grün und gelbanDas Gerät ist an das Ethernet ange-schlossen mit 10 Mbit/s.
grün und gelbblinkend Datenverkehr mit 10 Mbit/s.

6.4 SD-Karte

Die hybird 120 / hybird 130 unterstützt grundsätzlich SD-Karten des SD-Standards Version 3. Die bintec elmeg GmbH hat folgende Karten qualifiziert:

• SanDisk SDSDAA-001G - 1 GB
• SanDisk SDSDAA-002G - 2 GB

6.5 Pin-Belegungen

6.5.1 USB-Console-Schnittstelle

Zum Anschluss einer Konsole verfügen die Geräte über einen USB-Konsolenanschluss. Dieser unterstützt Baudraten von 1200 bis 115200 bit/s.

Die Schnittstelle ist als Standard-USB-Type-B-Buchse ausgeführt.

Funkwerk hybird 130a - USB-Console-Schnittstelle - 1
Abb. 17: USB-Type-B-Buchse

Die Pin-Belegung ist wie folgt:

Pin-Belegung der USB-Type-B-Buchse

Pin Funktion
1 VBus
2D-
3D+
4 GND
Shell Shield

Sie benötigen einen Seriell-USB-Treiber für den Baustein CP210x. Diesen können Sie von www.bintec-elmeg.com herunterladen.

6.5.2 Ethernet-Schnittstellen

Die Geräte verfügen über eine Ethernet-Schnittstelle mit integriertem 4-Port Switch (ETH1 - ETH4).

Der 4-Port Switch dient zur Anbindung einzelner PCs oder weiterer Switches. Der Anschluss erfolgt über RJ45-Buchsen.

Funkwerk hybird 130a - Ethernet-Schnittstellen - 1
Abb. 18: Ethernet-10/100/1000 Base-T-Schnittstelle (RJ45-Buchse)

Die Pin-Zuordnung für die Ethernet 10/100/1000 Base-T-Schnittstelle (RJ45-Buchse) ist wie folgt:

RJ45-Buchse für Ethernet-Anschluss

Pin Funktion
1 Pair 0 +
2 Pair 0 -
3 Pair 1 +
4 Pair 2 +
5 Pair 2 -
6 Pair 1 -
7 Pair 3 +
8 Pair 3 -

6.5.3 ISDN-BRI-Schnittstelle

Der Anschluss erfolgt über eine RJ45-Buchse:

1 ..... 8

Funkwerk hybird 130a - ISDN-BRI-Schnittstelle - 1
Abb. 19: ISDN-BRI-Schnittstelle (RJ45-Buchse)

Die Pin-Zuordnung für die ISDN-BRI-Schnittstelle (RJ45-Buchse) ist wie folgt:

RJ45-Buchse für ISDN-Anschluss

Pin Funktion
1 Nicht genutzt
2 Nicht genutzt
3 Senden (+)
4 Empfangen (+)
5 Empfangen (-)
6 Senden (-)
7 Nicht genutzt
8 Nicht genutzt

6.5.4 FXS-Schnittstellen

Die Endgeräte werden an die FXS-Schnittstellen (RJ12-Buchse) mit einem RJ11-Stecker angeschlossen.

1....6

Funkwerk hybird 130a - FXS-Schnittstellen - 1
Abb. 20: FXS-Schnittstelle (RJ12)

Die Pin-Zuordnung für die FXS-Schnittstelle (RJ12-Buchse) ist wie folgt:

RJ12-Buchse für FXS-Anschluss

Pin Funktion
1 Nicht genutzt
2 Nicht genutzt
3 FXS
4 FXS
5 Nicht genutzt
6 Nicht genutzt

6.5.5 ADSL-Schnittstelle

Die hybird 120 / hybird 130 verfügt über eine ADSL-Schnittstelle.

Die ADSL-Schnittstelle wird mittels eines RJ45-Steckers angebunden.

Nur die inneren zwei Pins werden für die ADSL-Verbindung verwendet.

1 ..... 8

Funkwerk hybird 130a - ADSL-Schnittstelle - 1
Abb. 21: ADSL-Schnittstelle (RJ45-Buchse)

Die Pin-Zuordnung für die ADSL-Schnittstelle (RJ45-Buchse) ist wie folgt:

RJ45-Buchse für ADSL-Anschluss

Pin Funktion
1 Nicht genutzt
2 Nicht genutzt
3 Nicht genutzt
4 Leitung 1a
5 Leitung 1b
6 Nicht genutzt
7 Nicht genutzt
8 Nicht genutzt

6.5.6 Klemmblöcke FXO

1234

Funkwerk hybird 130a - Klemmblöcke FXO - 1

Pin-Belegung der FXO-Blöcke

Pin Funktion
1a1
2b1
3a2
4b2

Die Beschaltung der weiteren Blöcke ist analog (a/b3 bis a/b6).

6.5.7 Klemmblock Schaltkontakt

1234

Funkwerk hybird 130a - Klemmblock Schaltkontakt - 1

Der Schaltkontakblock ist folgendermaßen belegt:

1 2 3 4

6.5.8 Klemmblöcke ISDN

1234

Funkwerk hybird 130a - Klemmblöcke ISDN - 1

Pin-Belegung der ISDN-Blöcke im TE-Modus

Pin Funktion
1 RX+
2 RX-
3 TX+
4 TX-

Pin-Belegung der ISDN-Blöcke im NT-Modus

Pin Funktion
1 TX+
2 TX-
3 RX+
4 RX-

Pin-Belegung der ISDN-Blöcke im Up0-Modus

Pin Funktion
1 Up0 a
2 Up0 b

6.5.9 Klemmblock Up0

1 2 3 4

Funkwerk hybird 130a - Klemmblock Up0 - 1

Pin-Belegung des Up0-Blocks

Pin Funktion
1 UPn1 La
2 UPn1 Lb
3 UPn2 La
4 UPn2 Lb

6.6 WEEE-Information

Das auf dem Gerät befindliche Symbol mit dem durchgekreuzten Müllcontainer bedeutet, dass das Gerät am Ende der Nutzungsdauer bei den hierfür vorgesehenen Entsorgungsstellen getrennt vom normalen Hausmüll zu entsorgen ist.

Kapitel 7 Grundkonfiguration

Sie können die Konfiguration Ihres Geräts auch selber mit der Konfigurationsoberfläche durchführen.

Der Weg zur Basiskonfiguration wird Ihnen im Folgenden Schritt für Schritt erläutert. Ein detailliertes Online-Hilfe-System gibt Ihnen zusätzlich Hilfestellung.

Die mitgelieferte DVD enthält alle Tools, die Sie für Konfiguration und Management Ihres Geräts benötigen.

7.1 Vorbereitungen

Ihr Gerät ist werksseitig als DHCP-Server eingerichtet, es übermittelt also PCs in Ihrem LAN, die über keine IP-Konfiguration verfügen, alle für eine Verbindung notwendigen Einstellungen. Wie Sie Ihren PC, mit dem Sie die Grundkonfiguration durchführen wollen, für den automatischen Bezug einer IP-Konfiguration einrichten, ist in PC einrichten auf Seite 51 beschrieben.

Funkwerk hybird 130a - Vorbereitungen - 1

Hinweis

Sollten Sie in Ihrem LAN bereits einen DHCP-Server betreiben, empfiehlt sich die Konfiguration des Geräts an einem Einzel-PC, der nicht in Ihr LAN integriert ist. Schließen Sie diesen PC allein an Ihre hybird 120 / hybird 130 an, so dass zur Konfiguration ein eigenes Netz entsteht.

7.1.1 Systemsoftware

Ihr Gerät ist mit der zum Zeitpunkt der Fertigung verfügbaren Version der Systemsoftware ausgestattet, von der es aktuell ggf. neuere Versionen gibt. Eine Aktualisierung können Sie bequem mit der Konfigurationsoberfläche im Menü Wartung->Software &Konfiguration vornehmen. Eine Beschreibung der Vorgehensweise finden Sie in Softwareaktualisierung hybird 120 / hybird 130 auf Seite 57.

7.1.2 System-Voraussetzungen

Für die Konfiguration des Geräts müssen auf Ihrem PC folgende Systemvoraussetzungen erfüllt sein:

- Betriebssystem Microsoft Windows ab Windows 2000; Windows XP SP3 erfordert folgen-

den Hotfix: http://support.microsoft.com/kb/953761.

  • Internet Explorer 7 oder 9 (ggf. Sicherheitseinstellungen anpassen), Mozilla Firefox ab Version 4
    • Installierte Netzwerkkarte (Ethernet)
    • Installiertes TCP/IP-Protokoll
    • Hohe Farbanzeige (mehr als 256 Farben) für die korrekte Darstellung der Grafiken

7.1.3 Daten sammeln

Die wesentlichen Daten für die Konfiguration mit der Konfigurationsoberfläche haben Sie schnell gesammelt.

Bevor Sie mit der Konfiguration beginnen, sollten Sie die Daten für folgende Zwecke bereitlegen:

  • Netzwerkeinstellungen (nur falls Sie Ihr Gerät in eine bestehende Netzinfrastruktur integrieren wollen)
  • SIP-Provider
    • ISDN-Telefonanschluss
  • Internetzugang

In den folgenden Tabellen haben wir jeweils Beispiele für die Werte der benötigten Zugangsdaten angegeben. Unter der Rubrik "Ihre Werte" können Sie Ihre persönlichen Daten ergänzen. Dann haben Sie diese bei Bedarf griffbereit.

Grundkonfiguration

Für eine Grundkonfiguration Ihres Geräts benötigen Sie Informationen, die Ihre Netzwerkumgebung betreffen:

Netzwerkeinstellungen

Zugangsdaten Beispielwert Ihre Werte
IP-Adresse Ihres Gateways 192.168.0.250
Netzmaske Ihres Gateways 255.255.255.0

SIP-Provider

Zugangsdaten Beispielwert Ihre Werte
BeschreibungGeben Sie den Namen Ihres SIP-Providers an, z.B. Sipgate.
Authentifizierungs-IDGeben Sie Ihre ID ein, bei Sipgate z.B.: 3223174e1
Passwort Geben Sie Ihr Passwortein, das Sie vom SIP-Provider erhalten haben.
Registrar Geben Sie den entspre-chenden Registrar ein. Bei Sipgate: sipga-te.de
Rufnummer z. B. 123456

ISDN-Mehrgeräteanschluss

Zugangsdaten Beispielwert Ihre Werte
Mehrgeräteanschlussrufnummer 123456
Durchwahlrufnummern10, 11, 12, 13 usw.

Daten für den Internetzugang über ADSL

Zugangsdaten Beispielwert Ihre Werte
Provider-Name GoInternet
Protokoll PPP over Ethernet(PPPoE)
EnkapsulierungLCC Bridged no FCS
VPI (Virtual Path Identifier)1
VCI (Virtual Circuit Identifier)32
Anschlusskennung (12-stellig)000123456789
T-Online-Nummer (meist 12-stellig)06112345678
Mitbenutzerkennung0001
Passwort TopSecret

7.1.4 PC einrichten

Um Ihr Gerät über das Netzwerk erreichen und eine Konfiguration mittels GUI vornehmen zu können, müssen auf dem PC, von dem aus die Konfiguration durchgeführt wird, einige Voraussetzungen erfüllt sein.

- Stellen Sie sicher, dass das TCP/IP-Protokoll auf dem PC installiert ist

TCP/IP-Protokoll prüfen

Um zu prüfen, ob Sie das Protokoll installiert haben, gehen Sie folgendermaßen vor:

(1) Klicken Sie im Startmenü auf Einstellungen -> Systemsteuerung -> Netzwerkverbindungen (Windows XP) bzw. Systemsteuerung -> Netzwerk- und Freigabecenter -> Adaptereinstellungen ändern (Windows 7).
(2) Klicken Sie auf LAN-Verbindung.
(3) Klicken Sie im Statusfenster auf Eigenschaften.
(4) Suchen Sie in der Liste der Netzwerkkomponenten den Eintrag Internetprotokoll (TCP/IP).

TCP/IP-Protokoll installieren

Wenn Sie den Eintrag Internetprotokoll (TCP/IP) nicht finden, installieren Sie das TCP/IP-Protokoll wie folgt:

(1) Klicken Sie im Statusfenster der LAN-Verbindung zunächst auf Eigenschaften, dann auf Installieren.
(2) Wählen Sie den Eintrag Protokoll.
(3) Klicken Sie auf Hinzufügen.
(4) Wählen Sie Internetprotokoll (TCP/IP) und klicken Sie auf OK.
(5) Folgen Sie den Anweisungen am Bildschirm und starten Sie zum Schluss den Rechner neu.

Lassen Sie Ihrem PC wie folgt eine IP-Adresse zuweisen:

(1) Gehen Sie zunächst vor, wie oben beschrieben, um die Netzwerkeigenschaften anzuzeigen.
(2) Wählen Sie Internetprotokoll (TCP/IP) und klicken Sie auf Eigenschaften.
(3) Wählen Sie IP-Adresse automatisch beziehen.
(4) Wählen Sie ebenfalls DNS-Serveradresse automatisch beziehen.
(5) Schließen Sie alle Fenster mit OK.

Ihr PC sollte nun alle Voraussetzungen zur Konfiguration Ihres Geräts erfüllen.

Funkwerk hybird 130a - TCP/IP-Protokoll installieren - 1

Hinweis

Zur Konfiguration können Sie nun die Konfigurationsoberfläche aufrufen, indem Sie in einem unterstützten Browser (Internet Explorer ab Version 6, Mozilla Firefox ab Version 1.2) die vorkonfigurierte IP-Adresse Ihres Gerätes eingeben (192.168.0.250) und sich mit den voreingestellten Anmeldedaten (User: admin, Password: admin) anmelden.

7.2 Konfiguration des Systems

7.2.1 Systempasswort ändern

Alle elmeg-Geräte werden mit gleichen Benutzernamen und Passwörtern ausgeliefert. Nach dem ersten Login in das Gerät werden Sie daher aufgefordert, ein sicheres Passwort einzugeben. Bitte beachten Sie folgende Regeln für sichere Passwörter:

  • Das Passwort muss mindestens acht Zeichen lang sein.
  • Nehmen Sie Zeichen aus mindestens drei der folgenden vier Zeichengruppen:

  • Kleinbuchstaben [a-z]

  • Großbuchstaben [A-Z]
  • Zahlen [0-9]
  • Sonderzeichen

Funkwerk hybird 130a - Systempasswort ändern - 1

Hinweis

Drücken Sie am Ende des Konfigurationsvorgangs die Schaltfläche Konfiguration speichern! Ansonsten geht auch das neue sichere Passwort nach einem Neustart verloren.

7.2.2 Netzwerkeinstellung (LAN)

Falls Sie Ihr Gerät in eine bestehende Netzinfrastruktur integrieren wollen, wählen Sie für die Netzwerkeinstellungen das Menü Assistenten->Erste Schritte->Grundeinstellungen. Für die LAN-IP-Konfiguration ist der Adressmodus standardmäßig auf Statisch gesetzt, da Ihr System werksseitig mit einer festen IP ausgeliefert wird. Geben Sie die gewünschte IP-Adresse Ihres Geräts in Ihrem LAN und die dazugehörige Netzmaske ein. Belassen Sie alle weiteren Einstellungen und klicken Sie OK. Speichern Sie die Konfiguration mit der Schaltfläche Konfiguration speichern oberhalb der Menünavigation.

7.2.3 SIP-Provider eintragen

Sie haben optional die Möglichkeit, für Telefonverbindungen nach extern SIP-Provider einzutragen. Bitte beachten Sie dazu die Beschreibung in der Online-Hilfe für das Menü VoIP->Einstellungen->SIP-Provider->Neu.

7.2.4 ISDN-Mehrgeräteanschluss

Im Auslieferungszustand ist die hybird 120 / hybird 130 bereits für den Betrieb an einem ISDN-Mehrgeräteanschuss vorbereitet. Nach dem Anschließen der hybird 120 / hybird 130 am ISDN-Mehrgeräteanschluss muss die Status-Anzeige auf einen grünen Pfeil wechseln.

(1) Gehen Sie ins Menü Physikalische Schnittstellen->ISDN-Ports->ISDN Extern.

Gehen Sie in folgendes Menü, um die Einzelrufnummer (MSN) zu konfigurieren:

(1) Gehen Sie zu Nummerierung->Externe Anschlüsse->Rufnummern->Neu.
(2) Wählen Sie bei Externer Anschluss den Anschluss aus, für den Sie die Rufnummernkonfiguration vornehmen wollen, hier ISDN Extern.
(3) Bei Rufnummertyp wurde bereits die Option Einzelrufnummer (MSN) vorbelegt.
(4) Im Feld Einzelrufnummer (MSN) wird eine der vom Provider vergebenen Rufnummern hinterlegt, z. B. 123456.
(5) Bestätigen Sie mit OK.

Durchwahlrufnummern tragen Sie in einem späteren Schritt in den Benutzereinstellungen ein. Gegebenenfalls nutzen Sie die für die Benutzer voreingestellten Werte.

Ihr Gerät ist nun für das Telefonieren über Ihren ISDN-Mehrgeräteanschluss eingerichtet.

7.2.5 ISDN-Anlagenanschluss

Haben Sie einen ISDN-Anlagenanschluss beauftragt, müssen Sie noch einige Eintragungen vornehmen.

Gehen Sie in folgendes Menü, um den externen ISDN-Port zu konfigurieren:

(1) Gehen Sie zu Physikalische Schnittstellen->ISDN-Ports->ISDN Extern->.
(2) Geben Sie eine benutzerdefinierte Beschreibung der ISDN-Schnittstelle an, z. B. ISDN Extern.
(3) Wählen Sie für Anschlussart die Einstellung Anlagenanschluss.
(4) Bestätigen Sie die Angaben mit OK.

Gehen Sie in folgendes Menü, um den externe ISDN-Anschluss zu konfigurieren:

(1) Gehen Sie zu Nummerierung->Externe Anschlüsse->Anschlüsse.
(2) Löschen Sie den vordefinierten Eintrag ISDN Extern indem Sie auf das Symbol klicken.

Mit Neu fügen Sie einen neuen Eintrag zur Konfiguration Ihres ISDN-Anlagenanschlusses ein.

(1) Gehen Sie zu Nummerierung->Externe Anschlüsse->Anschlüsse->Neu bei dem Eintrag mit Beschreibung ISDN Extern.
(1) Wählen Sie bei Anschlussart Anlagenanschluss aus.
(2) Bei Externer Port fügen sie mit der Option Hinzufügen den bereits konfigurierten externen Port z. B. ISDN Extern ein.
(3) Bestätigen Sie Ihre Angaben mit OK.

Gehen Sie in folgendes Menü, um die Anlagenanschlussrufnummer zu konfigurieren:

(1) Gehen Sie zu Nummerierung->Externe Anschlüsse->Rufnummern->Neu.
(2) Wählen Sie bei Externer Anschluss den Anschluss aus, für den Sie die Rufnummernkonfiguration vornehmen wollen, hier ISDN Extern.
(3) Belassen Sie bei Rufnummertyp die Auswahl Anlagenanschluss-Rufnummer.
(4) Tragen Sie bei Anlagenanschluss-Rufnummer Ihre Anlagenanschlussrufnummer ein (ohne Durchwahlrufnummer), z. B. 123456.
(5) Bestätigen Sie mit OK.

Durchwahlrufnummern tragen Sie in einem späteren Schritt in den Benutzereinstellungen ein. Gegebenenfalls nutzen Sie die für die Benutzer voreingestellten Werte.

Ihr Gerät ist nun für das Telefonieren über Ihren ISDN-Anlagenanschluss eingerichtet.

7.3 Internetverbindung einrichten

Sie können mit Ihrem Gerät eine Internetverbindung aufbauen.

7.3.1 Internetverbindung über das interne ADSL-Modem

Zur einfachen Konfiguration eines ADSL-Internetzugangs verfügt die Konfigurationsoberfläche über einen Assistenten, mit dem Sie die Verbindung unkompliziert und schnell einrichten können.

(1) Gehen Sie in der Benutzeroberfläche in das Menü Assistenten->Internetzugang.
(2) Legen Sie mit Neu einen neuen Eintrag an und übernehmen Sie den Verbindungs-typ Internes ADSL-Modem.
(3) Folgen Sie den Schritten, die der Assistent vorgibt. Der Assistent verfügt über eine eigene Online-Hilfe, die Ihnen ggf. notwendige Informationen vermittelt.
(4) Nachdem Sie den Assistenten beendet haben, speichern Sie die Konfiguration mit der Schaltfläche Konfiguration speichern oberhalb der Menünavigation.

7.3.2 Andere Internetverbindungen

Neben einem ADSL-Anschluss über das interne ADSL-Modem können Sie Ihr Gerät noch über weitere Verbindungsarten mit dem Internet verbinden, so etwa über ein externes VDSL-Modem. Bei dieser Art der Konfiguration unterstützt Sie ebenfalls der Assistent Internetzugang in der Konfigurationsoberfläche.

7.3.3 Konfiguration prüfen

Wenn Sie die Konfiguration Ihres Geräts abgeschlossen haben, können Sie die Verbindung in Ihrem LAN sowie zum Internet testen.

Führen Sie folgende Schritte aus, um Ihr Gerät zu testen:

(1) Testen Sie die Verbindung von einem beliebigen Gerät im lokalen Netzwerk zum Gerät. Klicken Sie im Windows-Startmenü auf Ausführen und geben Sie ping gefolgt von einem Leerzeichen und der IP-Adresse Ihres Geräts ein (z. B. 192.168.0.250). Es erscheint ein Fenster mit dem Hinweis "Antwort von...".
(2) Testen Sie den Internetzugang, indem Sie im Internet Browser http://www.bintec-elmeg.com eingeben.

Funkwerk hybird 130a - Konfiguration prüfen - 1

Hinweis

Durch eine Fehlkonfiguration von Endgeräten kann es zu ungewollten Verbindungen und erhöhten Gebühren kommen! Kontrollieren Sie, ob das Gerät Verbindungen nur zu gewollten Zeiten aufbaut! Beobachten Sie die Leuchtanzeigen Ihres Geräts (Leuchtanzeige ISDN, DSL und die der Ethernet-Schnittstellen).

7.4 Benutzerzugang

Der Administrator des Systems kann jedem Benutzer einen individuellen Konfigurationszugang einrichten. So können die Benutzer ihre wichtigsten persönlichen Einstellungen einsehen und individuell anpassen.

Funkwerk hybird 130a - Benutzerzugang - 1

Hinweis

Der Administrator hat Zugriff auf Einstellungen und Daten aller Benutzer. Lediglich das persönliche Telefonbuch (Benutzertelefonbuch), das der Benutzer sich individuell einrichten kann, kann nur mit den persönlichen Benutzer-Login-Daten verwaltet und eingesehen werden.

Um sich mit den Ihnen zugewiesenen Zugangsdaten an der Konfigurationsoberfläche anzumelden, geben Sie im Login-Fenster Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein.

Der Administrator konfiguriert die Benutzerzugänge im Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer.

Hilfe zu den verfügbaren Konfigurationsoptionen erhalten die Benutzer ebenfalls über das Online-Hilfe-System.

7.5 Softwareaktualisierung hybird 120 / hybird 130

Die Funktionsvielfalt der hybird 120 / hybird 130 wird permanent erweitert. Diese Erweiterungen stellt Ihnen die bintec elmeg GmbH zur Verfügung. Die Überprüfung auf neue Software-Versionen und die Aktualisierung können einfach über das GUI vorgenommen werden. Voraussetzung für ein automatisches Update ist eine bestehende Internetverbindung.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

(1) Gehen Sie in das Menü Wartung->Software &Konfiguration.
(2) Wählen Sie unter Aktion Systemsoftware aktualisieren und unter Quelle Aktuelle Software vom Update-Server.

(3) Bestätigen Sie mit Los.

Optionen

Aktuell Installierte Software BOSS V9.1 Rev. 7 IPSoc from 2013/08/01 00:00:00 Systemlogik 0.0 Optionen zu Software und Konfiguration Aktion Systemsoftware aktualisieren Quelle Aktuelle Software vom Update-Server Los

Das Gerät verbindet sich nun mit dem Download-Server der bintec elmeg GmbH und überprüft, ob eine aktualisierte Version der Systemsoftware verfügbar ist. Ist dies der Fall, wird die Aktualisierung Ihres Geräts automatisch vorgenommen. Nach der Installation der neuen Software werden Sie zum Neustart des Geräts aufgefordert.

Funkwerk hybird 130a - Softwareaktualisierung hybird 120 / hybird 130 - 2

Achtung

Die Aktualisierung kann nach dem Bestätigen mit LOS nicht abgebrochen werden. Sollte es zu einem Fehler bei der Aktualisierung kommen, starten Sie das Gerät nicht neu und wenden Sie sich an den Support.

Kapitel 8 Bedienung über das Telefon

Die Bedienung bzw. Konfiguration der Anlage über ein Telefon ist in zwei eigenen Dokumenten beschrieben:

  • Eine ausführliche Beschreibung aller verfügbaren Prozeduren finden Sie in "Bedienung über das Telefon". Sie finden das Dokument auf der Companion CD oder aber als Download unter http://bintec-elmeg.com
  • Ein Faltblatt mit den wichtigsten Prozeduren steht ebenfalls auf der CD und als Download zur Verfügung.

Kapitel 9 Zugang und Konfiguration

Im diesem Kapitel werden alle Zugangs- und Konfigurationsmöglichkeiten beschrieben.

9.1 Zugangsmöglichkeiten

Im Folgenden werden die verschiedenen Zugangsmöglichkeiten vorgestellt. Wählen Sie das für Ihre Bedürfnisse geeignete Vorgehen.

Für den Zugriff auf Ihr Gerät zur Konfiguration gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Über Ihr LAN
  • Über die serielle Schnittstelle (nur für Service-Techniker und Debug-Zwecke)

9.1.1 Zugang über LAN

Der Zugang über eine der Ethernet-Schnittstellen Ihres Geräts ermöglicht es Ihnen, die Konfigurationsoberfläche in einem Web-Browser zu öffnen.

9.1.1.1 HTTP/HTTPS

Mit einem aktuellen Web-Browser können Sie die HTML-Oberfläche zur Konfiguration Ihres Geräts verwenden. Geben Sie dazu Folgendes in das Adressfeld Ihres Web-Browsers ein

- http://192.168.0.250

oder

9.1.2 Zugang über die serielle Schnittstelle

Die hybird 120 / hybird 130 verfügt über eine serielle Schnittstelle, mit der eine direkte Verbindung von einem PC aus möglich ist. Das folgende Kapitel beschreibt, was beim Aufbau einer seriellen Verbindung zu beachten ist und wie Sie vorgehen können, um Ihr Gerät auf diesem Weg zu konfigurieren.

Funkwerk hybird 130a - Zugang über die serielle Schnittstelle - 1

Achtung

Der Zugang über die serielle Schnittstelle wird nur für Service-Techniker empfohlen, für Debug-Zwecke und wenn ein LAN-Zugang über die vorkonfigurierte IP-Adresse (192.168.0.250 / 255.255.255.0) nicht möglich ist. Die möglichen Operationen, die ausgeführt werden können, werden angezeigt, wenn Sie ? in die Kommandozeile eingeben und mit der Eingabetaste bestätigen.

Windows

Wenn Sie einen Windows-PC benutzen, benötigen Sie für die serielle Verbindung ein Terminal-Programm, z. B. HyperTerminal. Stellen Sie sicher, dass HyperTerminal bei der Windows-Installation auf dem PC mitinstalliert wurde. Sie können allerdings auch ein beliebiges anderes Terminal-Programm verwenden, das sich auf die entsprechenden Parameter (siehe unten) einstellen lässt.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um über die serielle Schnittstelle auf Ihr Gerät zuzugreifen:

(1) Starten Sie das Terminal-Programm, z. B. HyperTerminal.
(2) Drücken Sie die Eingabetaste (evtl. mehrmals), wenn sich das HyperTerminal-Fens-ter geöffnet hat.

Es öffnet sich ein Fenster mit dem Login-Prompt. Sie befinden sich auf der SNMP-Shell Ihres Geräts. Sie können sich nun auf Ihrem Gerät einloggen und mit der Konfiguration beginnen.

Überprüfen

Falls der Login-Prompt auch nach mehrmaligem Betätigen der Eingabetaste nicht erscheint, konnte die Verbindung zu Ihrem Gerät nicht hergestellt werden.

Überprüfen Sie daher die Einstellungen von COM1 bzw. COM2 Ihres Rechners:

(1) Klicken Sie auf Datei -> Eigenschaften.
(2) Klicken Sie im Register Verbinden mit auf Konfigurieren Folgende Einstellungen sind erforderlich:
- Bits pro Sekunde: 9600
- Datenbits: 8
- Parität: Keiner
- Stopbits: 1
- Flusssteuerung: Keiner

(3) Tragen Sie die Werte ein und klicken Sie auf OK.

(4) Stellen Sie im Register Einstellungen ein:

- Emulation: VT100

(5) Klicken Sie auf OK.

Damit Änderungen an den Terminal-Programmeinstellungen wirksam werden, müssen Sie die Verbindung zu Ihrem Gerät trennen und wieder neu herstellen.

Wenn Sie HyperTerminal verwenden, kann es zu Problemen mit der Darstellung von Umlauten und anderen Sonderzeichen kommen. Stellen Sie daher HyperTerminal ggf. auf Automatische Erkennung anstatt auf VT 100.

Unix

Sie benötigen ein Terminal-Programm wie z. B. cu (unter System V), tip (unter BSD) oder minicom (unter Linux). Die Einstellungen für diese Programme entsprechen den oben auf-gelisteten.

Beispiel für eine Befehlszeile, um cu zu nutzen: cu -s 9600 -c/dev/ttyS1

Beispiel für eine Befehlszeile, um tip zu nutzen: tip -9600 /dev/ttyS1

9.2 Konfiguration

Die Konfiguration wird mit der HTML-Konfigurationsoberfläche durchgeführt.

9.2.1 Konfigurationsoberfläche

Die Konfigurationsoberfläche ist eine web-basierte grafische Benutzeroberfläche, die Sie von jedem PC aus mit einem aktuellen Web-Browser über eine HTTP- oder HTTPS-Verbindung bedienen können.

Mit der Konfigurationsoberfläche können Sie alle Konfigurationsaufgaben einfach und komfortabel durchführen. Es ist in Ihr Gerät integriert und steht in Englisch zur Verfügung.

Die Einstellungsänderungen, die Sie vornehmen, werden mit der OK- bzw. Übernehmen-Schaltfläche des jeweiligen Menüs übernommen, ohne dass das Gerät neu gestartet werden muss.

Wenn Sie die Konfiguration abschließen und so speichern möchten, dass sie beim nächsten Neustart des Geräts als Boot-Konfiguration geladen wird, speichern Sie diese, indem Sie auf die Schaltfläche Konfiguration speichern klicken.

Mit der Konfigurationsoberfläche können Sie ebenfalls die wichtigsten Funktionsparameter Ihres Geräts überwachen.

Automatisches Aktualisierungsintervall 300 Sekunden Übernehmen Warning: Systempasswort nicht geändert! Systeminformationen Uptime 10 Tag(e) 22 Stunde(n) 42 Minute(n) Systemdatum Donnerstag, 13 Apr 2000, 05:21:41 Seriannummer SR6AAA009400008 BOSS-Version V.9.1 Rev. 7 IPSec from 2013.08.01 00:00:00 Letzte gespeicherte Konfiguration Samstag, 26 Feb 2000, 03:52:50 Ressourceninformationen CPU-Nutzung 0% Arbeitsspeichernutzung 23.1/63.9 MByte (36%) ISDN Verwendung Extem 0 / 2 B-Kanäle Aktive Sitzungen (SIF, RTP, etc...) 3 Aktive IPSec-Tunnel 0 / 2 Physikalische Schnittstellen Schnittstelle Yerbindungsinformation Link en1-0 192.108.0.254 / 255.255.255.0 en1-4 Nicht konfiguriert/ Nicht konfiguriert WLAN1 Access-Point/ Verwendeter Kanal - / 0 Clients / FW: 2.0.0.0 bri-0 Nicht konfiguriert ADSL 0 kbit/s Downstream 0 kbit/s Upstream WAN-Schnittstellen Beschreibung Verbindunginformation Link PPPcE1 Branch_Peer-1 Branch_Peer-2

Abb. 23: Konfigurationsoberfläche Startseite

9.2.1.1 Die Konfigurationsoberfläche aufrufen

(1) Überprüfen Sie, ob das Gerät angeschlossen und eingeschaltet ist und alle nötigen Kabel richtig verbunden sind (siehe Aufstellen und Anschließen auf Seite 12).
(2) Überprüfen Sie die Einstellungen des PCs, von dem aus Sie die Konfiguration Ihres Geräts durchführen möchten.
(3) Öffnen Sie einen Webbrowser.
(4) Geben Sie http://192.168.0.250 in das Adressfeld des Webbrowsers ein.
(5) Geben Sie in das Feld User admin und in das Feld Password admin ein und klicken Sie auf LOGIN.

Sie befinden sich nun im Statusmenü der Konfigurationsoberfläche Ihres Geräts.

9.2.1.2 Bedienelemente

Fenster der Konfigurationsoberfläche

Das Fenster der Konfigurationsoberfläche ist in drei Bereiche geteilt:

• Die Kopfleiste
• Die Navigationsleiste
• Das Hauptkonfigurationsfenster

Kopfleiste hybird 120 hybird_120 Sprache Deutsch Ansicht Standard Online-Hilfe Ausloggen Inter eines Ko#figuration speichern Assistenden Systemverwaltung Status Globale Einstellungen Konzuführen Schmittstellenmoder / Bridge-Gruppen Administrativer Zugret Remote Authentication Zertifikate Physiknische Schaßstrahlen VoIP Nomenclierung Asaufkontrolle Anwendungen LAN Wieler's LAN Controller Network Multicast WAN VPN Passfall Lokale Dienste Wertung Exterie Berichter stellung Monitoring System Password Systemadministration-Password ********** Systemadministration-Password bestätigen ********** Kontfiguration per Telefon (verstellige FRI, numerisch) PINT ****** Fernzugung Telefon (sachstellige FRI) Fernzugung (z. B. Followome, Raumüberwachung) Abkunft SNMP-Communities SNMP Read Community ********** SNMP Write Community ********** Global Passvortoptionen Passwörter und Schlüssel als Härkseit anzeigen Anzeigen OK Abbrechen

Abb. 24: Bereiche der Konfigurationsoberfläche

Kopfleiste

http://192.168.0.250 hybird 120 hybird_120 Sprache Deutsch Ansicht Standard Online-Hilfe Ausloggen Configuration speichern

Abb. 25: Konfigurationsoberfläche Kopfleiste

Konfigurationsoberfläche Kopfleiste

Menü Funktion
Sprache DeutschSprache: Wählen Sie in dem Dropdown-Menü die gewünschteSprache aus, in der die Konfigurationsoberfläche angezeigt werden soll. Hier können Sie die Sprache auswählen, in der Sie die Konfiguration durchführen möchten. Zur Auswahl stehenDeutsch und English.
Ansicht StandardAnsicht: Wählen Sie in dem Dropdown-Menü die gewünschte Ansicht aus. Zur Auswahl steht Standard und SNMP-Browser.
Online-HilfeOnline-Hilfe: Klicken Sie auf diese Schaltfläche, wenn Sie zu dem gerade aktiven Menü Hilfe benötigen. Die Beschreibung des Untermenüs, in dem Sie sich gerade befinden, wird angezeigt.
AusloggenAusloggen: Wenn Sie die Konfiguration beenden möchten, klicken Sie auf diese Schaltfläche, um sich von Ihrem Gerät abzumelden. Es wird ein Fenster geöffnet, in dem Ihnen folgende Optionen angeboten werden:mit der Konfiguration fortfahren,die Konfiguration speichern und das Fenster schließen,die Konfiguration ohne Speichern verlassen.

Navigationsleiste

Konfiguration speichern

Abb. 26: Konfiguration speichern Schaltfläche
Assistenten Systemverwaltung Status Globale Einstellungen Kennziffern Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen Administrativer Zugriff Remote Authentifizierung Zertifikate Physikalische Schnittstellen VoIP Nummerierung Endgeräte Anrufkontrolle Anwendungen LAN Wireless LAN Controller Netzwerk Multicast WAN VPN Firewall Lokale Dienste Wartung Externe Berichterstellung Monitoring

Abb. 27: Menüs

Über der Navigationsleiste ist die Schaltfläche Konfiguration speichern zu finden.

Wenn Sie eine aktuelle Konfiguration speichern, können Sie diese als Boot-Konfiguration speichern oder Sie können zusätzlich die vorhergehende Boot-Konfiguration als Backup archivieren.

Wenn Sie auf die Schaltfläche Konfiguration speichern klicken, erscheint die Frage: "Möchten Sie die aktuelle Konfiguration wirklich als Boot-Konfiguration speichern?"

Die Navigationsleiste enthält weiterhin die Hauptkonfigurationsmenüs und deren Untermenüs.

Klicken Sie auf das gewünschte Hauptmenü. Es öffnet sich das jeweilige Untermenü.

Wenn Sie auf das gewünschte Untermenü klicken, wird der gewählte Eintrag in roter Schrift

angezeigt. Alle anderen Untermenüs werden geschlossen. So können Sie stets mit einem Blick erkennen, in welchem Untermenü Sie sich befinden.

Statusseite

Wenn Sie die Konfigurationsoberfläche aufrufen, erscheint nach der Anmeldung zunächst die Statusseite Ihres Geräts. Auf dieser werden die wichtigsten Daten Ihres Geräts auf einen Blick sichtbar.

Hauptkonfigurationsfenster

Die Untermenüs enthalten im Allgemeinen mehrere Registerkarten. Diese werden über die im Hauptfenster oben stehenden Reiter aufgerufen. Durch Klicken auf einen Reiter öffnet sich das Fenster mit den Basis-Parametern, welches durch Klicken auf die Schaltfläche Erweiterte Einstellungen erweiterbar ist und dann Zusatzoptionen anzeigt.

Konfigurationselemente

Die verschiedenen Aktionen, die Sie bei der Konfiguration Ihres Geräts in der Konfigurationsoberfläche ausführen können, werden mithilfe folgender Schaltflächen ausgelöst:

Schaltflächen

Schaltfläche Funktion
ÜbernehmenAktualisiert die Ansicht.
AbbrechenWenn Sie einen neu konfigurierten Listeneintrag nicht sichern wollen, machen Sie diesen und die evtl. getätigten Einstellungen durch Abbrechen rückgängig.
OKBestätigt die Einstellungen eines neuen Eintrags und die Parameteränderungen in einer Liste.
LosStartet die konfigurierte Aktion sofort.
NeuRuft das Untermenü zum Anlegen eines neuen Eintrags auf.
HinzufügenFügt einen Eintrag zu einer internen Liste hinzu.

Symbole

Symbol Funktion
Löscht den entsprechenden Listeneintrag.
Zeigt das Menü zur Änderung der Einstellungen eines Eintrags an.
Zeigt die Details eines Eintrags an.
Können die Voice-Mail-Nachricht angehört werden.
Werden die Nachrichten gespeichert.
Mit diesem Symbol gelangen Sie auf die Benutzeroberfläche deselmegIP1x0-Telefons.
Verschiebt einen Eintrag. Es öffnet sich eine Combobox, in der Sie auswählen können, vor / hinter welchen Listeneintrag der ausgewählte Eintrag verschoben werden soll.
Legt einen weiteren Listeneintrag vorher an und öffnet das Konfigurationsmenü.
Setzt den Status des Eintrags aufInaktiv.
Setzt den Status des Eintrags aufAktiv.
Kennzeichnet den Status "Ruhend" einer Schnittstelle oder einer Verbindung.
Kennzeichnet den Status "Aktiv" einer Schnittstelle oder einer Verbindung.
Kennzeichnet den Status "Inaktiv" einer Schnittstelle oder einer Verbindung.
Kennzeichnet den Status "Blockiert" einer Schnittstelle oder einer Verbindung.
Kennzeichnet den Status "Wird aktiviert" einer Schnittstelle oder einer Verbindung.
Kennzeichnet, dass der Datenverkehr verschlüsselt wird.
Löst einen WLAN-Bandscan aus.
Zeigt die nächste Seite einer Liste an.
Zeigt die vorherige Seite einer Liste an.

Listenoptionen

Menü Funktion
AktualisierungsintervallHier können Sie das Intervall einstellen, in dem die Ansicht aktualisiert werden soll.Geben Sie dazu einen Zeitraum in Sekunden in das Eingabefeld ein und bestätigen Sie mit Übernehmen.
FilterSie haben die Möglichkeit, die Einträge einer Liste nach bestimmten Kriterien filtern und entsprechend anzeigen zu lassen.Sie können die Anzahl der pro Seite angezeigten Einträge bestimmen, indem Sie in Ansicht x pro Seite die gewünschte Zahl eingeben.Mit den Tasten « und » blättern Sie eine Seite vor bzw. eine Seite zurück.Sie können nach bestimmten Stichwörtern innerhalb der Konfigurationsparameter filtern, indem Sie bei Filtern in xy die gewünschte Filterregel auswählen und das Suchwort in das Eingabefeld eingeben. Los startet den Filtervorgang.
KonfigurationselementeEinige Listen enthalten Konfigurationselemente.So können Sie direkt in der Liste die Konfiguration des entsprechenden Listeneintrags ändern.

Automatisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen

Abb. 28: Konfiguration des Aktualisierungsintervalls

Ansicht20pro SeiteFilter inKeinergleichLos

Abb. 29: Liste filtern

Struktur der Konfigurationsmenüs

Die Menüs enthalten folgende Grundstrukturen:

Menüstruktur

Menü Funktion
Basis-Konfigurationsmenü / ListeBei Auswahl eines Menüs der Navigationsleiste wird zunächst das Menü mit den Basisparametern angezeigt. Bei einem Untermenü mit mehreren Seiten wird jeweils das Menü mit den Basisparametern der ersten Seite angezeigt.Das Menü enthält entweder eine Liste aller konfigurierten Einträge oder die Grundeinstellungen für die jeweilige Funktion.
UntermenüNeuDie SchaltflächeNeuist in jedem Menü vorhanden, in dem eine Liste aller konfigurierten Einträgen angezeigt wird. Klicken Sie diese Schaltfläche, um das Konfigurationsmenü für das Anlegen eines neuen Listeneintrags aufzurufen.
UntermenüKlicken Sie auf diese Schaltfläche, um den bestehenden Listen-intrag zu bearbeiten. Sie gelangen in das Konfigurationsmenü.
MenüErweiterte EinstellungenKlicken Sie auf diesen Reiter, um erweiterte Konfigurationsop-tionen anzuzeigen.

Für die Konfiguration stehen folgende Optionen zur Verfügung:

Konfigurationselemente

Menü Funktion
Eingabefelder z. B. leeres Textfeld
Textfeld mit verdeckter Eingabe
Geben Sie entsprechende Daten ein.
Radiobuttons z. B.
IP-AdressmodusStatisch IP-Adresse abrufen
Wählen Sie die entsprechende Option aus.
Checkboxenz. B. Aktivieren durch Auswahl der Checkbox
Ausbahl verschiedener möglicher Optionen
Verschlüsselungsalgorithmen3DES Blowfish AES-128 AES-256
Hashing-AlgorithmenMD5 SHA-1 RipeMD160
Dropdown-Menüs z. B.
Klicken Sie auf den Pfeil, um die Liste zu öffnen. Wählen Sie die gewünschte Option mit der Maus.

Menü Funktion

Interne Listen z. B.

Funkwerk hybird 130a - Menü Funktion - 1

Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen. Ein neuer Listeneintrag wird angelegt. Geben Sie die entsprechenden Daten ein. Bleiben die Felder des Listeneintrags leer, wird dieser bei Bestätigen mit OK nicht gespeichert. Löschen Sie Einträge, indem Sie auf das Symbol klicken.

Darstellung von Optionen, die nicht zur Verfügung stehen

Optionen, die abhängig von der Wahl anderer Einstelloptionen nicht zur Verfügung stehen, sind grundsätzlich ausgeblendet. Falls die Nennung solcher Optionen bei der Konfigurationsentscheidung behilflich sein könnte, werden sie stattdessen grau dargestellt und sind nicht auswählbar.

Funkwerk hybird 130a - Darstellung von Optionen, die nicht zur Verfügung stehen - 1

Wichtig

Bitte beachten Sie die eingeblendeten Hinweise in den Untermenüs! Diese geben Auskunft über eventuelle Fehlkonfigurationen.

Warnsymbole

Symbol Bedeutung

Funkwerk hybird 130a - Warnsymbole - 1

Dieses Symbol erscheint in Meldungen, die Sie auf Einstellungen hinweisen, die über eine serielle Verbindung vorgenommen wurden.

Funkwerk hybird 130a - Warnsymbole - 2

Dieses Symbol erscheint in Meldungen, die Sie darauf hinweisen, dass Werte falsch eingegeben bzw. ausgewählt wurden.

9.2.1.3 Menüs

Die Konfigurationsoptionen Ihres Geräts sind in die Untermenüs gruppiert, die in der Navigationsleiste im linken Fensterbereich angezeigt werden.

Funkwerk hybird 130a - Menüs - 1

Hinweis

Beachten Sie, dass nicht alle Geräte über den maximal möglichen Funktionsumfang verfügen. Prüfen Sie die Software-Ausstattung Ihres Geräts anhand Ihrer Produktspezifikation.

Kapitel 10 Assistenten

Das Menü Assistenten bietet Schritt-für-Schritt-Anleitungen für folgende Grundkonfigurationsaufgaben:

  • Erste Schritte
  • Internetzugang
    • VPN
    • PBX

Wählen Sie die entsprechende Aufgabe aus der Navigation aus und folgen Sie den Anweisungen und Erläuterungen auf den einzelnen Assistentenseiten.

Kapitel 11 Systemverwaltung

Das Menü Systemverwaltung enthält allgemeine System-Informationen und -Einstellungen.

Sie erhalten eine System-Status-Übersicht. Weiterhin werden globale Systemparameter wie z. B. Systemname, Datum / Zeit, Passwörter und Lizenzen verwaltet sowie die Zugangs- und Authentifizierungsmethoden konfiguriert.

11.1 Status

Wenn Sie sich in die Konfigurationsoberfläche einloggen, erscheint die Status-Seite Ihres Geräts, auf der die wichtigsten System-Informationen angezeigt werden.

Sie erhalten einen Überblick über folgende Daten:

  • System-Status
  • Aktivitäten Ihres Geräts: Ressourcenauslastung, aktive Sessions und Tunnel
  • Status und die Grundkonfiguration der LAN-, WAN-, ISDN- und ADSL-Schnittstellen
  • Informationen über gegebenenfalls gesteckte Zusatzmodule

Sie können das Aktualisierungsintervall der Status-Seite individuell anpassen, indem Sie für Automatisches Aktualisierungsintervall den gewünschten Zeitraum in Sekunden angeben und auf die Übernehmen-Schaltfläche klicken.

Funkwerk hybird 130a - Status - 1

Achtung

Geben Sie für Automatisches Aktualisierungsintervall keinen Wert unter 5 Sekunden ein, da sich der Bildschirm dann in zu kurzen Intervallen aktualisiert, um weitere Änderungen vornehmen zu können!

Automatisches Aktualserungsinterval 300 Selunden Übernehmen
Systeminformationen
Uptime1 Tag(e) 18 Stunde(n) 20 Minute(n)
SystemdatumDonnerstag, 18 März 2004, 21:46:39
SeriernummerTM4DGC012200006
BOSS-VersionV.9.1 Rev. 2 IPSec from 2012/07/27 00:00:00
Back-up der Konfiguration auf SD KarteNicht verfügbar
Letzie gespeicherte KonfigurationMittwoch, 17 März 2004, 02:14:34
Status NachtbetriebAus
Pessourceninformationen
CPU-Nutzung0%
Arbeitsspeichemutzung30.7/63.9 MByte (47%)
Speicherkarte0.037/2.021 GByte (1%)
Aktive Sitzungen (SIF, RTP, etc...)0
Aktive IPSec-Tunnel0 / 1
Module
DSF-ModulSoftCoder (0/4)
DSF-ModulDANUBE (0/5)
Physikalische Schnittstellen
SchnittsteleVerbindungsinformationLink
on1-0192.168.0.250 / 265.256.255.0
bri-1Konfiguriert
ADSL0kbit/s Downstream
0kbit/s Upstream
WAN-Schnittstellen
BeschreibungVerbindungsinformationLink
IFSec_Connection_12

Abb. 30: Systemverwaltung ->Status

Das Menü Systemverwaltung ->Status besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Systeminformationen

Feld Wert
UptimeZeigt die Zeit an, die vergangen ist, seit das Gerät neu gestartet wurde.
SystemdatumZeigt das aktuelle Systemdatum und die Systemuhrzeit an.
SeriennummerZeigt die Geräte-Seriennummer an.
BOSS-VersionZeigt die aktuell geladene Version der Systemsoftware an.
Back-up der Konfiguration auf SD KarteZeigt an, ob ein Back-up der Konfiguration auf der SD-Karte verfügbar ist oder nicht.
Letzte gespeicherte KonfigurationZeigt Tag, Datum und Uhrzeit der letzten Konfigurationsspeicherung (Boot-Konfiguration im Flash) an.
Status NachtbetriebZeigt an, ob sich Ihr Gerät im Normalbetrieb (Aus) oder im Nachtbetrieb (An) befindet.

Felder im Menü Ressourceninformationen

Feld Wert
CPU-NutzungZeigt die CPU-Auslastung in Prozent an.
ArbeitsspeichernutzungZeigt die Auslastung des Arbeitsspeichers in MByte relativ zum verfügbaren Gesamtarbeitsspeicher in MByte an. Die Auslastung wird außerdem in Klammern in Prozent angezeigt.
SpeicherkarteZeigt den Status einer gegebenenfalls gesteckten optionalen externen Speicherkarte und die Speichergröße in GByte oder MByte an.
Aktive Sitzungen (SIF, RTP, etc...)Zeigt die Summe aller SIF, TDRC und IP-Lastverteilung Sessions an.
Aktive IPSec-TunnelZeigt die Anzahl der aktuell aktiven IPSec-Verbindungen relativ zur Anzahl an konfigurierten IPSec-Verbindungen an.

Felder im Menü Module

Feld Wert
DSP-ModulZeigt den Typ eines gegebenenfalls gesteckten DSP-Moduls und die aktuell belegten DSP-Kanäle (belegt / vorhanden) an. Optional wird eine ggf. erworbene Fax-Lizenz angezeigt.

Felder im Menü Physikalische Schnittstellen

Feld Wert
Schnittstelle - Verbindungsinformation - LinkHier sind alle physikalischen Schnittstellen aufgelistet und deren wichtigste Einstellungen genannt. Außerdem wird angezeigt, ob die jeweilige Schnittstelle angeschlossen bzw. aktiv ist.Schnittstellendetails für Ethernet-Schnittstellen:• IP-AdresseNetzmaskeNicht konfiguriertSchnittstellendetails für ISDN-Schnittstellen:KonfiguriertNicht konfiguriertSchnittstellendetails für xDSL-Schnittstellen:Leitungsgeschwindigkeit Downstream/Upstream

Felder im Menü WAN-Schnittstellen

Feld Wert
Beschreibung - Verbindungsinformation - LinkHier sind alle WAN-Schnittstellen aufgelistet und deren wichtigste Einstellungen genannt. Außerdem wird angezeigt, ob die jeweilige Schnittstelle aktiv ist.

11.2 Globale Einstellungen

Im Menü Globale Einstellungen werden grundlegende Systemparameter verwaltet.

11.2.1 System

Im Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->System werden die grundlegenden Systemdaten Ihres Systems eingetragen.

System Passwörter Datum und Uhrzeit Timer Systemlizenzen

Grundeinstellungen Systemname hybird_300 Standort Kontakt Maximale Anzahl der Syslog-Protokolleinträge 50 Maximales Nachrichtenlevel von Systemprotokolleinträgen Informationen Maximale Anzahl der Accounting-Protokolleinträge 20 Systemenstellungen Signalisierung der Übergabe Mit Froiten Mit Wartomusik (Music On Hold, MoH) Übergabe auf besetzten Teilnehmer Aktiviert Abwurf auf Rufnummer Kein Abwurf - Besetztion Externe Verbindungen zusammenschalten Aktiviert Ländereinstellungen Ländereinstellung Deutschland Displaysprache Deutsch Internationaler Präftx / Länderkennzahl 00 / Nationaler Präftx/Ortsnetzkennzahl 0 /

Erweiterte Einstellungen
Abrechnungseinstellungen Tarifeinheitenfaktor 0,00 Währung Gebühreninformationen (S0/Upn-Erweiterung) Keypad Funktional Beide Tagmodus Globaler Abwurf Variante1 Nachtbetrieb Team-Signalisierung Variante1 TFE-Signalisierung Variante1 Abwurf auf Ansage Variante1 Individueller Teilnehmer Abwurf Variante1 Globaler Abwurf Variante1 Meldeeingang Variante2 Meldeeingang Variante2 OK Abbrehen

Abb. 31: Systemverwaltung ->Globale Einstellungen->System

Das Menü Systemverwaltung ->Globale Einstellungen->System besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Wert
SystemnameGeben Sie den Systemnamen Ihres Geräts ein. Dieser wird auch als PPP-Host-Name benutzt.Möglich ist eine Zeichenkette mit max. 255 Zeichen.Als Standardwert ist der Gerätetyp voreingestellt.
StandortGeben Sie an, wo sich Ihr Gerät befindet.
KontaktGeben Sie die zuständige Kontaktperson an. Hier kann z. B. die E-Mail-Adresse des Systemadministrators eingetragen werden.Möglich ist eine Zeichenkette mit max. 255 Zeichen.
Maximale Anzahl der Syslog-ProtokolleinträgeGeben Sie die maximale Anzahl an Systemprotokoll-Nachrichten an, die auf dem Gerät intern gespeichert werden sollen.Mögliche Werte sind 0 bis 1000.Der Standardwert ist 50. Sie können die gespeicherten Meldungen in Monitoring->Internes Protokoll anzeigen lassen.
Maximales Nachrichtenlevel von SystemprotokolleinträgenWählen Sie die Priorität der Systemmeldungen aus, ab der protokolliert werden soll.Nur Systemmeldungen mit gleicher oder höherer Priorität als angegeben werden intern aufgezeichnet, d. h. dass bei der Priorität Debug sämtliche erzeugten Meldungen aufgezeichnet werden.Mögliche Werte:Notfall: Es werden nur Meldungen mit der Priorität Notfall aufgezeichnet.Alarm: Es werden Meldungen mit der Priorität Notfall und Alarm aufgezeichnet.Kritisch: Es werden Meldungen mit der Priorität Notfall, Alarm und Kritisch aufgezeichnet.Fehler: Es werden Meldungen mit der Priorität Notfall, Alarm, Kritisch und Fehler aufgezeichnet.Warnung: Es werden Meldungen mit der Priorität Notfall,Alarm, Kritisch, Fehler und Warnung aufgezeichnet.Benachrichtigung: Es werden Meldungen mit der Priorität Notfall, Alarm, Kritisch, Fehler, Warnung und Benachrichtigung aufgezeichnet.Informationen (Standardwert): Es werden Meldungen mit der Priorität Notfall, Alarm, Kritisch, Fehler, Warnung, Benachrichtigung und Informationen aufgezeichnet.Debug: Es werden alle Meldungen aufgezeichnet.
Maximale Anzahl der Accounting-ProtokolleinträgeGeben Sie die maximale Anzahl an Einträgen an, die für Login-Vorgänge auf dem Gerät intern gespeichert werden sollen.Mögliche Werte sind 0 bis 1000.Der Standardwert ist 20.

Übergabe auf besetzten Teilnehmer

In der Konfiguration kann festgelegt werden, ob die Weitergabe eines Gesprächs auf einen besetzten Teilnehmer möglich ist oder bei "Aus" der Anrufer den Besetzton hört und damit der Anruf beendet ist. Sonst wird der Anrufer gehalten und hört den Freiton oder die Wartemusik. Legt der Zielteilnehmer den Hörer auf, hört der gehaltenen Teilnehmer den Freiton. Der Zielteilnehmer wird gerufen und er kann das gehaltene Gespräch übernehmen.

Felder im Menü Systemeinstellungen

Feld Wert
Signalisierung der ÜbergabeStellen Sie ein, wie das Vermitteln auf einen internen Teilnehmer erfolgen soll.Mögliche Werte:Mit Freiton (Standardwert): Der Anrufer hört während er vermittelt wird den Freiton.Mit Wartemusik (Music On Hold, MoH): Der Anrufer hört während er vermittelt wird eine Wartemusik des Systems.
Übergabe auf besetzten TeilnehmerStellen Sie ein, ob das Vermitteln eines Anrufers auf einen be- setzten Teilnehmer möglich ist.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiviert.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Abwurf auf RufnummerStellen Sie ein, auf welches Ziel kommende Anrufe z. B. bei Falschwahl abgeworfen werden sollen.Mögliche Werte:Kein Abwurf - Besetztton: Der Anrufer hört standardmäßig den Besetztton und kann nicht auf ein Ziel abgeworfen werden.: Der kommende Anruf wird standardmäßig an die ausgewählte Rufnummer geleitet.Standardwert ist die voreingestellte Internrufnummer 40 (Team global).
Externe Verbindungen zusammenschaltenWählen Sie aus, ob beim Makeln mit zwei Externteilnehmern diese, nachdem Sie den Hörer aufgelegt haben, verbunden werden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiviert.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

Ländereinstellungen

Ihr Unternehmen ist international ausgerichtet und hat Niederlassungen in mehreren Ländern. Trotz der abweichenden Netz-Realisierung in den einzelnen Ländern möchten Sie in jeder Niederlassung das gleiche System einsetzen. Durch die Einstellung der Ländervariante wird das System an die Besonderheiten des Netzes in dem gewünschten Land angepasst.

Da die Anforderungen an das System von Land zu Land unterschiedlich sind, muss die Funktionalität einiger Leistungsmerkmale angepasst werden. Im System sind die Grundeinstellungen für verschiedene Ländervarianten gespeichert.

Felder im Menü Ländereinstellungen

Feld Wert
LändereinstellungWählen Sie das Land aus, in dem das System genutzt werden soll. Beachte: Hiermit wird nicht die Sprache der Texte im Systemmenü der Systemtelefone umgestellt. Mögliche Werte:DeutschlandI(Standardwert)NederlandGreat BritainBelgiëItaliaDanmarkEspañaSverigeNorgeFrancePortugalÖsterreichSchweizČeskoSlovenijaPolskaMagyarországEllada
DisplayspracheStellen Sie die gewünschte Sprache für das Systemmenü ein.Das System stellt Systemtelefonen ein spezielles Menü - Systemmenü - mit systemtypischen Funktionen zur Verfügung. Die Anzeigen im Systemmenü können in verschiedenen Sprachen erfolgen. Diese Sprachanzeigen sind unabhängig von den Einstellungen in den einzelnen Systemtelefonen.Mögliche Werte:DeutschI(Standardwert)EnglischItalienisch
Internationaler Präfix / LänderkennzahlGeben Sie die Länderkennzahl ein.Sie benötigen diesen Eintrag, wenn Sie z. B. unter SIP-Provider eine internationale Rufnummer automatisch generieren lassen möchten. Sie wählen wie gewohnt die nationale Vor-wahl z. B. 05151 909999 und das System wählt dann automatisch +495151 909999. Tragen Sie die Länderkennzahl nicht ein, kann es zur Falschwahl kommen, das System wählt dann +5151 909999. Ohne den Eintrag Internationale Rufnummer erzeugen und Internationaler Präfix / Länderkennzahl muss bei SIP-Providern immer die vollständige Rufnummer mit Länderkennzahl gewählt werden.Beachte: Nicht alle SIP-Provider unterstützen diese Einstellung.
Nationaler Präfix/OrtsnetzkennzahlTragen Sie den nationalen Präfix bzw. die Ortsnetzkennzahl für den Ort ein, an der Ihr System installiert ist. Diese Ortsnetzkennzahl wird beim Anlagenanschluss dringend benötigt, da sonst z. B. der automatische Rückruf nach extern nicht möglich ist.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Abrechnungseinstellungen

Feld Wert
TarifeinheitenfaktorGeben Sie den Faktor für die Verbindungskosten ein.Der Standardwert ist 0,00.
WährungGeben Sie hier den Namen der Währung, z. B. EUR, ein (max. dreistellig). Diese Eingabe ist nur ein Name der in keiner Berechnung des Tarifeinheitenfaktors berücksichtigt wird. Sonderzeichen sind nicht erlaubt.
Gebühreninformationen(S0/Upn-Erweiterung)Wählen Sie die Übertragungsmethode von Gebühreninformationen am internen S0-Bus aus.Mögliche Werte:Keypad: Abhängig von Land und Provider werden die Gebühreninformationen so übertragen, dass sie direkt vom Endgerät angezeigt werden können.Funktional: Die Gebühreninformationen werden binär kodiert übertragen und müssen von den Endgeräten erst dekodiert werden (EURO ISDN).Beide (Standardwert): Beide Protokolle werden erkannt.

Felder im Menü Tagmodus

Feld Wert
Globaler AbwurfWählen Sie die Anrufvariante im Tagmodus aus, die für das Gesamtsystem gelten soll, wenn kein spezieller Abwurf eingerichtet ist.Der Standardwert ist Variante 1.

Nachtbetrieb

Sie können das System in den Nachtbetrieb schalten und so bestimmte Anrufvarianten für die Team-Signalisierung, die TFE-Signalisierung und die Abwurffunktionen aktivieren.

Eine erweiterte Umschaltung der Anrufvarianten ist über eine Kennziffer oder den Kalender möglich, der für den Nachtbetrieb konfiguriert ist. Die Konfiguration eines Kalenders für den Nachtbetrieb führen Sie im Menü Anwendungen->Kalender->Kalender->Neu durch.

Felder im Menü Nachtbetrieb

Feld Wert
Team-SignalisierungWählen Sie die Anrufvariante für die Team-Signalisierung im Nachtbetrieb aus.
TFE-SignalisierungWählen Sie die TFE-Anrufvariante für die TFE-Signalisierung im Nachtbetrieb aus.
Abwurf auf AnsageWählen Sie die Anrufvariante für Abwurf auf Ansage im Nacht-betrieb aus.
Individueller Teilnehmer AbwurfWählen Sie die Anrufvariante für Abwurf auf Durchwahl im Nachtbetrieb aus.
Globaler AbwurfWählen Sie die Anrufvariante für Allgemeinen Abwurf im Nacht-betrieb aus.
MeldeeingangWählen Sie die Anrufvariante für Alarm im Nachtbetrieb aus.

11.2.2 Passwörter

Auch das Einstellen der Passwörter gehört zu den grundlegenden Systemeinstellungen.

System Passwörter Datum und Uhrzeit Timer Systemlizenzen

Systempassword Systemadministrator-Password Systemadministrator-Password bestätigen Configuration per Telefon (vierstellige PIN, numerisch) PIN1 Fernzugang Telefonie (sechsstellige PIN) Fernzugang (z. B. Follow me, Raumüberwachung) Aktiviert SNMP-Communities SNMP Read Community SNMP Write Community Globale Passwortoptionen Passwörter und Schlüssel als Klartext anzeigen Anzeigen OK Abbrechen

Abb. 32: Systemverwaltung ->Globale Einstellungen->Passwörter

Funkwerk hybird 130a - Passwörter - 2

Hinweis

Alle bintec elmeg-Geräte werden mit gleichem Benutzernamen und Passwort und den gleichen PINs ausgeliefert. Sie sind daher nicht gegen einen unautorisierten Zugriff geschützt, solange die Passwörter bzw. PINs nicht geändert wurden.

Wenn Sie sich das erste Mal auf Ihrem Gerät einloggen, werden Sie aufgefordert, das Passwort zu ändern. Sie müssen das Systemadministrator-Passwort ändern, um Ihr Gerät konfigurieren zu können.

Ändern Sie unbedingt alle Passwörter und PINs, um unberechtigten Zugriff auf das Gerät zu verhindern.

Das Menü Systemverwaltung ->Globale Einstellungen->Passwörter besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Systempasswort

Feld Wert
Systemadministrator-Pa wortGeben Sie das Passwort für den Benutzernamen admin an. Dieses Passwort wird bei SNMPv3 auch für Authentifizierung (MD5) und Verschlüsselung (DES) verwendet.
Systemadministrator-Pa wort bestätigenBestätigen Sie das Passwort, indem Sie es erneut eingeben.

PIN1 und PIN2

Mit verschiedenen Schutzfunktionen können Sie den Missbrauch Ihres Systems durch andere verhindern. Die Einstellungen Ihres Systems schützen Sie durch eine 4-stellige PIN1 (Geheimzahl). Der Zugang von extern (Fernzugang) ist über eine 6-stellige PIN2 geschützt.

Die PIN1 ist eine vierstellige Geheimzahl, mit der Sie Anlageneinstellungen vor unbefugtem Zugriff schützen. Die PIN2 ist eine 6-stellige Geheimzahl, die verhindert, dass nicht berechtigte externe Teilnehmer Ihr System benutzen können. Erst nach Eingabe einer 6-stelligen PIN2 sind diese Funktionen nutzbar.

Verschiedene Einstellungen sind über die PIN1 des Systems geschützt. In der Grundeinstellung ist die PIN1 auf none eingestellt.

Folgende Leistungsmerkmale werden über die PIN2 geschützt:

- Fernzugang für Follow me, Raumüberwachung

Felder im Menü Konfiguration per Telefon (vierstellige PIN, numerisch)

Feld Wert
PIN1 Geben Sie PIN1 ein.Durch die 4-stellige PIN1 (Geheimzahl) schützen Sie die Einstellungen Ihres Systems durch die Konfiguration über ein Telefon.

Felder im Menü Fernzugang Telefonie (sechsstellige PIN)

Feld Wert
Fernzugang (z. B. Follow me, Raumüberwachung)Wählen Sie aus, ob ein Fernzugang auf Ihr System gestattet werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiviert.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
PIN2Nur wenn Fernzugang (z. B. Follow me, Raumüberwachung) aktiviert ist.Geben Sie die PIN2 ein.Der Standardwert ist 000000.Durch die 6-stellige PIN2 schützen Sie den Zugang von extern (Fernzugang).

Felder im Menü SNMP-Communities

Feld Wert
SNMP Read CommunityGeben Sie das Passwort für den Benutzernamen read ein.
SNMP Write CommunityGeben Sie das Passwort für den Benutzernamen write ein.

Feld im Menü Globale Passwortoptionen

Feld Wert
Passwörter und Schlüssel als Klartext anzeigenWählen Sie aus, ob die Passwörter im Klartext angezeigt werden sollen.Mit Anzeigen wird die Funktion aktiviert.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Wenn Sie die Funktion aktivieren, werden alle Passwörter und Schlüssel in allen Menüs als Klartext angezeigt und können in Klartext bearbeitet werden.Eine Ausnahme bilden die IPSec-Schlüssel. Diese können nur im Klartext eingegeben werden. Nach Anklicken von OK oder erneutem Aufruf des Menüs werden sie als Sternchen angezeigt.

11.2.3 Datum und Uhrzeit

Die Systemzeit benötigen Sie u. a. für korrekte Zeitstempel bei Systemmeldungen oder Gebührenerfassung.

Funkwerk hybird 130a - Datum und Uhrzeit - 1

Grundeinstellungen Zeitzone Europe/Berlin Aktuelle Ortszeit Montag, 12 Nov 2012, 13:46:00 Manuele Zeiteinstellung Datum einstellen Tag Monat Jahr Zeit einstellen Stunde Minute Automatische Zeitenstellung (Zeitrotokoll) ISDN-Zeitserver AktMert Erster Zeitserver SNTP Zweiter Zeitserver SNTP Dritter Zeitserver SNTP Zeitaktualsierungsintervall 1440 Minute(n) Zeitaktualsierungsrichtlinie Normal System als Zeitserver AktMert OK Abbrechen

Abb. 33: Systemverwaltung ->Globale Einstellungen->Datum und Uhrzeit

Für die Ermittlung der Systemzeit (lokale Zeit) haben Sie folgende Möglichkeiten:

ISDN/Manuell

Die Systemzeit kann über ISDN aktualisiert werden, d. h. mit jeder bestehenden externen Verbindung werden Datum und Uhrzeit aus dem ISDN entnommen. Datum und Uhrzeit können auch manuell eingegeben werden z. B. wenn im ISDN Zeit und Datum nicht übertragen werden oder kein Zeitserver zur Verfügung steht. Die Uhrzeit bleibt ca. 3 Stunden nach dem Abschalten der Stromversorgung des Systems erhalten.

Die Umschaltung der Uhrzeit von Sommer- auf Winterzeit (und zurück) erfolgt automatisch. Die Umschaltung erfolgt unabhängig von der Zeit der Vermittlungsstelle oder von einem ntp-Server. Die Sommerzeit beginnt am letzten Sonntag im März durch die Umschaltung von 2 Uhr auf 3 Uhr. Die in der fehlenden Stunde anstehenden kalender- oder zeitplanbedingten Umschaltungen im Gerät werden anschließend durchgeführt. Die Winterzeit beginnt am letzten Sonntag im Oktober durch die Umschaltung von 3 Uhr auf 2 Uhr. Die in der zusätzlichen Stunde anstehenden kalender- oder zeitplanbedingten Umschaltungen im Gerät werden anschließend durchgeführt.

Zeitserver

Sie können die Systemzeit auch automatisch über verschiedene Zeitserver beziehen. Um

sicherzustellen, dass das Gerät die gewünschte aktuelle Zeit verwendet, sollten Sie einen oder mehrere Zeitserver konfigurieren.

Funkwerk hybird 130a - Zeitserver - 1

Hinweis

Wenn auf dem Gerät eine Methode zum automatischen Beziehen der Zeit festgelegt ist, haben die auf diese Weise erhaltenen Werte die höhere Priorität. Eine evtl. manuell eingegebene Systemzeit wird überschrieben.

Das Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->Datum und Uhrzeit besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Beschreibung
ZeitzoneWählen Sie die Zeitzone aus, in der Ihr Gerät installiert ist.Möglich ist die Auswahl der Universal Time Coordinated (UTC) plus oder minus der Abweichung davon in Stunden oder ein vordefinierter Ort, z. B. Europe/Berlin.
Aktuelle OrtszeitHier werden das aktuelle Datum und die aktuelle Systemzeit angezeigt. Der Eintrag kann nicht verändert werden.

Felder im Menü Manuelle Zeiteinstellung

Feld Beschreibung
Datum einstellenGeben Sie ein neues Datum ein.Format:Tag: ddMonat: mmJahr: yyyy
Zeit einstellenGeben Sie eine neue Uhrzeit ein.Format:Stunde: hhMinute: mm

Felder im Menü Automatische Zeiteinstellung (Zeitprotokoll)

Feld Beschreibung
ISDN-ZeitserverLegen Sie fest, ob die Systemzeit über ISDN aktualisiert werden soll.Falls ein Zeitserver konfiguriert ist, wird die Zeit nur solange über ISDN ermittelt, bis ein erfolgreiches Update von diesem Zeitserver empfangen wurde. Für den Zeitraum, in dem die Zeit über einen Zeitserver ermittelt wird, wird die Aktualisierung über ISDN außer Kraft gesetzt.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiviert.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Erster ZeitserverGeben Sie den ersten Zeitserver an, entweder mit Domänennamen oder IP-Adresse.Wählen Sie außerdem das Protokoll für die Abfrage des Zeitservers aus.Mögliche Werte:SNTP(Standardwert): Dieser Server nutzt das Simple Network Time Protocol über UDP-Port 123.Time Service / UDP: Dieser Server nutzt den Zeit-Dienst über UDP-Port 37.Time Service / TCP: Dieser Server nutzt den Zeit-Dienst über TCP-Port 37.Keiner: Dieser Zeitserver wird momentan nicht für die Zeit-abfrage benutzt.Im Auslieferungszustand ist hier der Serverntp1.sda.t-online.de eingetragen.
Zweiter ZeitserverGeben Sie den zweiten Zeitserver an, entweder mit Domänennamen oder IP-Adresse.Wählen Sie außerdem das Protokoll für die Abfrage des Zeitservers aus.Mögliche Werte:SNTP(Standardwert): Dieser Server nutzt das Simple Network Time Protocol über UDP-Port 123.Time Service / UDP: Dieser Server nutzt den Zeit-Dienstüber UDP-Port 37.Time Service / TCP: Dieser Server nutzt den Zeit-Dienst über TCP-Port 37.Keiner: Dieser Zeitserver wird momentan nicht für die Zeit-abfrage benutzt.Im Auslieferungszustand ist hier der Serverntp1.sul.t-online.de eingetragen.
Dritter ZeitserverGeben Sie den dritten Zeitserver an, entweder mit Domänennamen oder IP-Adresse.Wählen Sie außerdem das Protokoll für die Abfrage des Zeitservers aus.Mögliche Werte:SNTP (Standardwert): Dieser Server nutzt das Simple Network Time Protocol über UDP-Port 123.Time Service / UDP: Dieser Server nutzt den Zeit-Dienst über UDP-Port 37.Time Service / TCP: Dieser Server nutzt den Zeit-Dienst über TCP-Port 37.Keiner: Dieser Zeitserver wird momentan nicht für die Zeit-abfrage benutzt.
Zeitaktualisierungsin-tervallGeben Sie das Zeitintervall in Minuten ein, in dem die automatische Zeitaktualisierung durchgeführt wird.Der Standardwert ist 1440.
Zeitaktualisierungs-richtlinieGeben Sie an, in welchen Abständen nach einer gescheiterten Zeitaktualisierung versucht wird, den Zeitserver erneut zu erreichen.Mögliche Werte:Normal (Standardwert): Es wird nach 1, 2, 4, 8 und 16 Minuten versucht, den Zeitserver zu erreichen.Aggressiv: Zehn Minuten lang wird versucht, den Zeitserver zuerst nach 1, 2, 4, 8 Sekunden und danach in 10-Sekunden-Abständen zu erreichen.Endlos: Es wird ohne zeitliche Begrenzung versucht, den Zeitserver nach 1, 2, 4, 8 Sekunden und danach in 10-Sekunden-Abständen zu erreichen.Bei der Verwendung von Zertifikaten für die Verschlüsselung des Datenverkehrs in einem VPN ist es von zentraler Bedeutung, dass auf dem Gerät die korrekte Zeit eingestellt ist. Um dies sicherzustellen, wählen Sie für Zeitaktualisierungsrichtlinie den Wert Endlos.
System als ZeitserverWählen Sie aus, ob der interne Zeitserver verwendet werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv. Zeitanfragen eines Clients werden mit der aktuellen Systemzeit beantwortet. Diese wird als GMT ohne Offset angegeben.Standardmäßig ist die Funktion aktiv. Zeitanfragen der Clients im LAN werden beantwortet.

11.2.4 Timer

Im Menü Timer können Sie die Zeiten konfigurieren, nach denen bestimmte Systemmerkmale standardmäßig geschaltet werden sollen.

Funkwerk hybird 130a - Timer - 1

Grundeinstellungen Rufweiterleitung (CFNR) 15 Sekunden Direktruf 5 Sekunden Externe TFE-Verbindung 180 Sekunden Erweiterte Einstellungen Gesprächsweitergabe ohne Melden (LibA) 30 Sekunden Übergabe auf besetzten Teilnehmer 30 Sekunden Offene Rückfrage 30 Sekunden OK Abbrechen

Abb. 34: Systemverwaltung ->Globale Einstellungen->Timer

Das Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->Timer besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Beschreibung
Rufweiterleitung (CFNR)Geben Sie die Zeit ein, nach der eine Rufweiterleitung (CFNR) ausgeführt wird.Möglich sind Werte von 1 bis 99.Der Standardwert ist 15.
DirektrufGeben Sie die Zeit ein, nach der beim Abheben des Hörers die konfigurierte Rufnummer gewählt wird.Sie möchten ein Telefon einrichten, bei dem die Verbindung zu einer bestimmten Rufnummer auch ohne die Eingabe der Rufnummer aufgebaut wird (z. B. Notruftelefon). Sie befinden sich außer Haus. Es gibt jedoch jemanden zu Hause, der Sie im Bedarfsfall schnell und unkompliziert telefonisch erreichen soll (z. B. Kinder oder Großeltern). Haben Sie für ein oder mehrere Telefone die Funktion "Direktruf" eingerichtet, braucht nur der Hörer des entsprechenden Telefons abgehoben zu werden. Nach einer in der Konfiguration eingestellten Zeit ohne weitere Eingaben wählt das System automatisch die festgelegte Direktruf-nummer.Wählen Sie nach dem Abheben des Hörers nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit, wird die automatische Wahl eingeleitet.Möglich sind Werte von 1 bis 30.Der Standardwert ist 5.
Externe TFE-VerbindungWird ein TFE-Gespräch von einem externen Telefon abgefragt, können Sie hier die Zeit einstellen, nach der dieses Gespräch zwangsgetrennt wird.Mögliche Werte:Endlos60 Sekunden120 Sekunden180 Sekunden (Standardwert)240 Sekunden300 Sekunden

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Wert
Gesprächsweitergabe ohne Melden (UbA)Geben Sie die Zeit ein, nach der beim einleitenden Teilnehmer wieder angerufen oder angeklopft werden soll, wenn der gewünschte Teilnehmer nicht erreichbar war.Sie haben einen Anrufer an einen anderen Teilnehmer durch Vermitteln oder Übergabe weitergeleitet. Dieser Teilnehmer ist nicht erreichbar oder besetzt. Sie möchten aber verhindern, dass der Teilnehmer dann den Anruf beendet oder vom System nach Zeit abgeworfen wird. Das erreichen Sie durch einen automatischen Wiederanruf an Ihrem Telefon. Bei Gesprächen, die ohne Ankündigung weitergegeben werden (Umlegen besonderer Art, UbA) erfolgt nach der hier eingegebenen Zeit ein Wiederanruf oder Anklopfen (wenn bereits ein neues Gespräch besteht) beim einleitenden Teilnehmer.Möglich sind Werte von 10 bis 179.Der Standardwert ist 30.
Übergabe auf besetzten TeilnehmerGeben Sie die Zeit ein, nach der ein Teilnehmer in der Warteschleife wieder mit der Vermittlung verbunden wird.Die Vermittlung möchte ein Gespräch an einen bestimmten Mitarbeiter weitergeben. Dieser telefoniert jedoch zur Zeit. Dann kann der Anruf in die Warteschlange des Teilnehmers geschaltet werden. Wird das Gespräch in der hier eingegebenen Zeit nicht angenommen, wird wieder die Vermittlung gerufen.Möglich sind Werte von 10 bis 600.Der Standardwert ist 30.
Offene RückfrageGeben Sie die Zeit ein, nach der eine offene Rückfrage beendet wird und der Teilnehmer wieder angerufen oder bei ihm angeklopft wird.Sie führen ein Gespräch und möchten dieses zu einem Kollegen vermitteln. Leider wissen Sie nicht, wo dieser Kollege sich zur Zeit aufhält. Mit Offene Rückfrage wird der Gesprächspartner im Wartefeld des Systems gehalten. Sie können nun von Ihrem Telefon eine Durchsage durchführen, in der Sie Ihren Kollegen auf das wartende Gespräch hinweisen. Durch eine Kennzif-fer der offenen Rückfrage kann der Kollege das Gespräch an einem beliebigen Telefon annehmen.Wird ein im Wartefeld wartendes Gespräch nicht innerhalb der hier eingegebenen Zeit wieder von einem Teilnehmer angenommen, erfolgt ein Wiederanruf oder Anklopfen beim einleitenden Teilnehmer.Möglich sind Werte von 10 bis 600.Der Standardwert ist 30.

11.2.5 Systemlizenzen

In diesem Kapitel werden die im Auslieferungsstand aktivierten Software-Lizenzen angezeigt.

Die Optionen zum Bearbeiten, Neueintragen und Wiederherstellen werden in der Regel nicht benötigt.

Mögliche Werte für Status

Lizenz Bedeutung
OK Subsystem ist freigeschaltet.
Nicht OKSubsystem ist nicht freigeschaltet.
Nicht unterstütztSie haben eine Lizenz für ein Subsystem angegeben, das Ihr System nicht unterstützt.

Außerdem wird die Systemlizenz-ID oberhalb der Liste angezeigt.

11.2.5.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol ☐, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Lizenzen einzutragen.

Funkwerk hybird 130a - Bearbeiten oder Neu - 1

Grundeinstellungen Lizenzseriennummer Lizenzschlüssel OK Abbrechen

Abb. 35: Systemverwaltung ->Globale Einstellungen->Systemlizenzen->Neu

Das Menü Systemverwaltung ->Globale Einstellungen->Systemlizenzen->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Wert
LizenzseriennummerGeben Sie die Lizenzseriennummer ein, die Sie beim Kauf der Lizenz erhalten haben.
LizenzschlüsselGeben Sie den Lizenzschlüssel ein, den Sie per E-Mail erhalten haben.

11.3 Kennziffern

Im Geschäftsalltag haben Sie zur Bedienung bestimmter Leistungsmerkmale Kennziffern genutzt, die Sie mit Ihrem neuen System weiterhin verwenden möchten. Jedoch sind in der Grundeinstellung für diese Leistungsmerkmale andere Kennziffern eingestellt. Kein Problem - für einzelne Leistungsmerkmale können Sie die Kennziffern individuell erweitern. So können Sie auch in Zukunft diese Leistungsmerkmale mit den bisher gewohnten Kennziffern bedienen.

11.3.1 Änderbare Kennziffern

Im Menü Änderbare Kennziffern konfigurieren Sie den Kennziffernplan des Systems.

Für einige Leistungsmerkmale können in der Konfiguration des Systems die Kennziffern individuell eingestellt werden. Dabei wird die voreingestellte Kennziffer des Systems durch eine Rufnummer aus dem internen Rufnummernplan des Systems ergänzt. Für die Leistungsmerkmale Offene Rückfrage und Bündel können mehrere Kennziffern vergeben werden. Die Bedienung der Leistungsmerkmale mit geänderter Kennziffer erfolgt, wie für das entsprechende Leistungsmerkmal beschrieben. Sie können wahlweise die geänderte Kennziffer (interne Rufnummer) oder die in der Bedienungsanleitung beschriebene Kenn-

ziffer nutzen (außer Amtskennziffer).

Das Menü Systemverwaltung->Kennziffern->Änderbare Kennziffern besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Beschreibung
AmtskennzifferWählen Sie die Amtskennziffer aus.Mögliche Werte:Keine0 (Standardwert)6789
Pick-Up GruppeGeben Sie die neue Kennziffer für das Leistungsmerkmal Pick-Up (Gruppe) ein.
Pick-Up GezieltGeben Sie die neue Kennziffer für das Leistungsmerkmal Pick-Up (Interner Teilnehmer) ein.
Vergabe von Projekt-nummernGeben Sie die neue Kennziffer für das Leistungsmerkmal Ver-gabe von Projektnummern ein.
KurzwahlGeben Sie die neue Kennziffer für das Leistungsmerkmal Kurzwahl ein.
Manuelle Auswahl der BündelLegen Sie die neuen Kennziffern für das Leistungsmerkmal Manuelle Auswahl der Bündel an.Legen Sie dafür zunächst durch Klicken von Hinzufügen eine Bündelauswahl an, wählen Sie das Bündel aus und geben Sie die gewünschte Kennziffer für das Bündel ein.
Offene RückfrageLegen Sie die neuen Kennziffern für das Leistungsmerkmal Offene Rückfrage an.Legen Sie dafür zunächst durch Klicken von Hinzufügen ein Wartefeld, in dem der Anrufer gehalten werden soll, an und geben Sie die gewünschte Kennziffer für das Wartefeld ein. Sie können maximal 10 Einträge anlegen.

11.4 Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen

In diesem Menü legen Sie den Betriebsmodus der Schnittstellen Ihres Geräts fest.

Mit Bridging werden gleichartige Netze verbunden. Im Gegensatz zum Routern arbeiten Bridges auf Schicht 2 (Sicherungsschicht) des OSI-Modells, sind von höheren Protokollen unabhängig und übertragen Datenpakete anhand von MAC-Adressen. Die Datenübertragung ist transparent, d. h. die Informationen der Datenpakete werden nicht interpretiert.

Mit Routing werden unterschiedliche Netze auf Schicht 3 (Netzwerkschicht) des OSI-Modells verbunden und Informationen von einem Netz in das andere weitergeleitet (routen).

Konventionen für die Port-/Schnittstellennamen

Verfügt Ihr Gerät über einen Funk-Port, erhält dieser den Schnittstellennamen WLAN. Sind mehrere Funkmodule vorhanden, setzen sich die Namen der Funk-Ports in der Benutzeroberfläche Ihres Geräts aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) WLAN
(b) Nummer des physischen Ports (1 oder 2)

Beispiel: WLAN1

Der Name des Ethernet-Ports setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) ETH
(b) Nummer des Ports

Beispiel: ETH1

Der Name der Schnittstelle, die an einen Ethernet-Port gebunden ist, setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) Abkürzung für den Schnittstellentyp, dabei steht en für Ethernet
(b) Nummer des Ethernet-Ports
(c) Nummer der Schnittstelle

Beispiel: en1-0 (erste Schnittstelle am ersten Ethernet-Port)

Der Name der Bridge-Gruppe setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) Abkürzung für den Schnittstellentyp, dabei steht br für Bridge-Gruppe
(b) Nummer der Bridge-Gruppe

Beispiel: br0 (erste Bridge-Gruppe)

Der Name des Drahtlosnetzwerks (VSS) setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) Abkürzung für den Schnittstellentyp, dabei steht vss für Drahtlosnetzwerk
(b) Nummer des Funkmoduls
(c) Nummer der Schnittstelle

Beispiel: vss1-0 (erstes Drahtlosnetzwerk auf dem ersten Funkmodul)

Der Name des WDS-Links bzw. Bridge-Links setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) Abkürzung für den Schnittstellentyp
(b) Nummer des Funkmoduls, auf dem der WDS-Link bzw. Bridge-Link konfiguriert ist
(c) Nummer des WDS-Links bzw. Bridge-Link

Beispiel: wds1-0 (erster WDS-Link bzw. Bridge-Link auf dem ersten Funkmodul)

Der Name des Client-Links setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) Abkürzung für den Schnittstellentyp
(b) Nummer des Funkmoduls, auf dem der Client-Link konfiguriert ist
(c) Nummer des Client-Links

Beispiel: sta1-0 (erster Client-Link auf dem ersten Funkmodul)

Der Name der virtuellen Schnittstelle, die an einen Ethernet-Port gebunden ist, setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

(a) Abkürzung für den Schnittstellentyp
(b) Nummer des Ethernet-Ports
(c) Nummer der Schnittstelle, die an den Ethernet-Port gebunden ist
(d) Nummer der virtuellen Schnittstelle

Beispiel: en1-0-1 (erste virtuelle Schnittstelle basierend auf der ersten Schnittstelle am ersten Ethernet-Port)

11.4.1 Schnittstellen

Sie definieren für jede Schnittstelle separat, ob diese im Routing- oder im Bridging-Modus arbeiten soll.

Wenn Sie den Bridging-Modus setzen wollen, können Sie zwischen bestehenden Bridge-Gruppen und dem Erstellen einer neuen Bridge-Gruppe wählen.

Standardmäßig sind alle bestehenden Schnittstellen im Routing-Modus. Bei Auswahl der Option Neue Bridge-Gruppe für Modus / Bridge-Gruppe, wird automatisch eine Bridge-Gruppe, also br0, br1 usw., angelegt und die Schnittstelle im Bridging-Modus betrieben.

Schnittstellen Schnittstellerbeschreibung Modus / Bridge-Gruppe 1 en1-0 Routing-Modus 2 en1-4 Routing-Modus Kofigurationsschnittstelle Eine auswählen Hinzufügen OK Abbrechen

Abb. 37: Systemverwaltung->Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen->Schnittstellen

Das Menü Systemverwaltung->Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen->Schnittstellen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Schnittstellen

Feld Beschreibung
SchnittstellenbeschreibungZeigt den Namen der Schnittstelle an.
Modus / Bridge-GruppeWählen Sie aus, ob Sie die Schnittstelle imRouting-Modusbetreiben möchten oder ordnen die Schnittstelle einer bestehenden (br0, br1 usw.) oder neuen Bridge-Gruppe (NeueBridge-Gruppe) zu. Bei Auswahl von Neue Bridge-Gruppe wird nach Anklicken desOK-Buttons automatisch eine neue Bridge-Gruppe erzeugt.
KonfigurationsschnittstelleWählen Sie aus, über welche Schnittstelle die Konfiguration durchgeführt wird.Mögliche Werte:Eine auswählen (Standardwert): Einstellung im Auslieferungszustand. Die richtige Konfigurationsschnittstelle muss aus den anderen Optionen ausgewählt werden.Nicht beachten: Keine Schnittstelle wird als Konfigurationsschnittstelle definiert:.Legen Sie die Schnittstelle fest, die zur Konfiguration benutzt wird. Wenn diese Schnittstelle Mitglied einer Bridge-Gruppe ist, übernimmt sie deren IP-Adresse, wenn sie aus der Bridge-Gruppe herausgenommen wird.

11.4.1.1 Hinzufügen

Hinzufügen

Wählen Sie die Hinzufügen-Schaltfläche um den Modus von PPP-Schnittstellen zu bearbeiten.

Schnittstellen

Schnittstelle Eine auswählen OK Abbrechen

Abb. 38: Systemverwaltung ->Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen->Schnittstellen->Hinzufügen

Das Menü Systemverwaltung ->Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen->Schnittstellen->Hinzufügen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Schnittstellen

Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, deren Modus Sie verändern wollen.

Bearbeiten für Geräte der Wlxxxxn und RS-Serie

Für WLAN-Clients im Bridge-Modus (sog. MAC-Bridge) können sie über das Symbol weitere Einstellungen bearbeiten.

Funkwerk hybird 130a - Hinzufügen - 2

Schnittstellen

Layer 2.5-Optionen Schnittstelle sta1-0 Wildcard-Mocus letzte OK Abbrechen

Abb. 39: Systemverwaltung ->Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen ->Schnittstellen->

Sie können mit der Funktion MAC-Bridge Bridging für Geräte hinter Access Clients realisieren. Zusätzlich kann in einem Wildcard-Modus festgelegt werden, wie Unicast nicht-IP-Frames bzw. nicht-ARP Frames verarbeitet werden sollen. Um die Funktion MAC-Bridge zu nutzen, müssen Sie Konfigurationsschritte in mehreren Menüs vornehmen.

(1) Wählen Sie das GUI Menü Wireless LAN->WLAN->Einstellungen Funkmodul und klicken Sie auf das Symbol zur Änderung eines Eintrags.
(2) Wählen Sie Betriebsmodus = Access Client und speichern Sie die Einstellungen mit OK.
(3) Wählen Sie das Menü Systemverwaltung ->Schnittstellenmodus /

->Schnittstellen. Die zusätzliche Schnittstelle sta1-0 wird angezeigt.

(4) Wählen Sie für die Schnittstelle sta1-0 Modus / Bridge-Gruppe = br0

() sowie Konfigurationsschnittstelle = en1-0 und speichern Sie die Einstellungen mit OK.

(5) Klicken Sie auf die Schaltfläche Konfiguration speichern, um alle Konfigurationseinstellungen zu speichern. Sie können die MAC-Bridge verwenden.

Das Menü Systemverwaltung->Schnittstellenmodus /

Bridge-Gruppen->Schnittstellen-> besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Layer 2.5-Optionen

Feld Wert
SchnittstelleZeigt die Schnittstelle an, die gerade bearbeitet wird.
Wildcard-ModusWählen Sie aus, welchen Wilrdcard-Modus Sie auf der Schnittstelle nutzen wollen.Mögliche Werte:Keiner (Standardwert): Es wird kein Wildcard-Modus verwendet.statisch: Mit dieser Einstellung müssen Sie bei Wildcard-MAC-Adresse die MAC-Adresse eines Geräts eingeben, das über IP angebunden ist. Jedes Paket ohne IP und ohne ARP wird an dieses Gerät weitergereicht. Dieses Vorgehen wird auch dann beibehalten, wenn das entsprechende Gerät nicht mehr angeschlossen ist.zuerst: Mit dieser Einstellung wird die MAC-Adresse des ersten Nicht-IP-Unicast-Frame bzw Nicht-ARP-Unicast-Frame, der an irgendeiner der Ethernet-Schnittstellen ankommt, als Wildcard-MAC-Adresse benutzt. Diese Wildcard-MAC-Adresse kann nur durch einen Neustart des Geräts oder die Auswahl eines anderen Wildcard-Modus zurückgesetzt werden.letzte: Mit dieser Einstellung wird die eigene WLAN-MAC-Adresse benutzt, um die Verbindung zum Access Point herzustellen. Sobald ein Nicht-IP-Unicast-Frame bzw Nicht-ARP-Unicast-Frame auftaucht, wird er an diejenige MAC-Adresse weitergeleitet, von welcher der letzte Nicht-IP-Unicast-Frame bzw Nicht-ARP-Unicast-Frame bei einer Ethernet-Schnittstelle des Geräts eingetroffen ist. Diese Wildcard-MAC-Adresse wird mit jedem Nicht-IP-Unicast-Frame bzw Nicht-ARP-Unicast-Frame erneuert.
Wildcard-MAC-AdresseNur für Wildcard-Modus = statischGeben Sie die MAC-Adresse eines Geräts eingeben, das über IP angebunden ist.
Transparente MAC-AdresseNur für Wildcard-Modus = statisch, zuerstWählen Sie aus, ob die Wildcard-MAC-Adresse zusätzlich als WLAN-MAC-Adresse benutzt werden, um damit die Verbindung zum Access Point herzustellen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

11.5 Administrativer Zugriff

In diesem Menü können Sie den administrativen Zugang zum Gerät konfigurieren.

11.5.1 Zugriff

Im Menü Systemverwaltung->Administrativer Zugriff->Zugriff wird eine Liste aller IP-fähigen Schnittstellen angezeigt.

Funkwerk hybird 130a - Zugriff - 1

Der administrative Zugang ist zur Zeit nicht eingeschränkt. Die angezeigte Konfiguration wurde noch nicht aktiviert. Schnittsteile Telnet SSH HTTP HTTPS Ping SNMP ISDN-Login en1-0 ✓ ✓ ✓ ✓ ✓ ✓ □ en1-4 ✓ ✓ ✓ ✓ ✓ □ bri-0 □ □ □ □ □ ✓

Abb. 40: Systemverwaltung->Administrativer Zugriff ->Zugriff

Für eine Ethernet-Schnittstelle sind die Zugangsparameter Telnet, SSH, HTTP, HTTPS, Ping, SNMP und für die ISDN-Schnittstellen ISDN-Login auswählbar.

Nur für Telefonanlagen: Weiterhin können Sie Ihr Gerät für Wartungsarbeiten durch den

bintec elmeg-Kundenservice freischalten. Hierzu aktivieren Sie je nach angeforderter Service-Leistung die Option Service Login (ISDN Web-Access) oder Service Call Ticket (SSH Web-Access) und wählen die Schaltfläche OK. Folgen Sie den Anweisungen des bintec elmeg-Kundenservice!

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
Standardeinstellungen wiederherstellenErst wenn Sie Änderungen an der Konfiguration des administra-tiven Zugangs vornehmen, werden entsprechende Zugangsregeln eingerichtet und aktiviert. Mithilfe des Symbols können Sie die Standardeinstellungen wiederherstellen.

11.5.1.1 Hinzufügen

Wählen Sie die Hinzufügen-Schaltfläche, wenn Sie den administrativen Zugriff für weitere Schnittstellen konfigurieren wollen.

Zugriff SSH SNMP Schnittstelle Eine auswöhlen OK Abbrechen

Abb. 41: Systemverwaltung->Administrativer Zugriff ->Zugriff->Hinzufügen

Das Menü Systemverwaltung->Administrativer Zugriff->Zugriff->Hinzufügen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Zugriff

Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, für die der administrative Zugriff konfiguriert werden soll.

11.5.2 SSH

Ihr Gerät bietet einen verschlüsselten Zugang zur Shell. Diesen Zugang können Sie im Menü Systemverwaltung->Administrativer Zugriff->SSH aktivieren (Aktiviert, Standardwert) oder deaktivieren. Ferner können Sie auf die Optionen zur Konfiguration des SSH-Login zugreifen.

Funkwerk hybird 130a - SSH - 1

SSH-Parameter (Secure Shell) SSH-Dienst aktiv ✓ Aktiviert SSH-Port 22 Maximale Anzahl gleichzeitiger Verbindungen 1 Authentilizierungs- und Verschlüsselungsparameter Verschlüsselungsalgorithmen ✓ 3DES ✓ Blowfish ✓ AES-128 □ AES-256 Hashing-Algorithmen ✓ MD5 ✓ SHA-1 ✓ RipeMD 160 Schlüsselstatus RSA-Schlüsselstatus Generiert D&A-Schlüsselstatus Nicht generiert [Generieren]

Erweiterte Einstellungen
Toleranzeit beim Login 600 Sekunden Komprimierung Aktiviert TCP-Keopalives Aktiviert Protokolliarungslevel informationen

Funkwerk hybird 130a - SSH - 4
Abb. 42: Systemverwaltung ->Administrativer Zugriff ->SSH

Um den SSH Daemon ansprechen zu können, wird eine SSH-Client-Anwendung, z. B. PuTTY, benötigt.

Wenn Sie SSH Login zusammen mit dem PuTTY-Client verwenden wollen, müssen Sie u. U. einige Besonderheiten bei der Konfiguration beachten. Wir haben diesbezüglich eine FAQ erstellt. Sie finden diese im Bereich Dienste/Support auf www.bintec-elmeg.com.

Um die Shell Ihres Geräts über einen SSH Client erreichen zu können, stellen Sie sicher, dass die Einstellungen beim SSH Daemon und dem SSH Client übereinstimmen.

Funkwerk hybird 130a - SSH - 5

Hinweis

Sollte nach der Konfiguration eine SSH-Verbindung nicht möglich sein, starten Sie das Gerät neu, um den SSH Daemon korrekt zu initialisieren.

Das Menü Systemverwaltung ->Administrativer Zugriff ->SSH besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü SSH-Parameter (Secure Shell)

Feld Wert
SSH-Dienst aktivWählen Sie aus, ob der SSH-Daemon aktiviert werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
SSH-PortHier können Sie den Port eingeben, über den die SSH-Verbindung aufgebaut werden soll.Standardwert ist 22.
Maximale Anzahl gleichzeitiger VerbindungenTragen Sie die maximale Anzahl gleichzeitig aktiver SSH-Verbindungen ein.Standardwert ist 1.

Felder im Menü Authentifizierungs- und Verschlüsselungsparameter

Feld Wert
Verschlüsselungsalgo- rithmenWählen Sie die Algorithmen, die für die Verschlüsselung der SSH-Verbindung verwendet werden sollen.Mögliche Optionen:3DESBlowfishAES-128AES-256Standardmäßig sind 3DES, Blowfish und AES-128 aktiv.
Hashing-AlgorithmenWählen Sie die Algorithmen, die zur Message-Authentisierung der SSH-Verbindung verwendet werden sollen.Mögliche Optionen:MD5SHA-1RipeMD 160Standardmäßig sind MD5, SHA-1 und RipeMD 160 aktiv.
RSA-SchlüsselstatusZeigt den Status des RSA-Schlüssels an.Wenn bisher kein RSA-Schlüssel generiert wurde, wird in roter Schrift Nicht generiert und ein Link Generieren angezeigt. Wird der Link angeklickt, wird der Prozess für die Generierung angestoßen und die Ansicht aktualisiert. Nun wird der Status Wird generiert in grüner Schrift angezeigt.Wenn die Generierung erfolgreich abgeschlossen wurde, ändert sich der Status von Wird generiert auf Generiert. Sollte bei der Generierung ein Fehler aufgetreten sein, wird erneut Nicht generiert mit Link Generieren angezeigt. Sie können die Generierung wiederholen.Wird der Status Unbekannt angezeigt, ist die Generierung eines Schlüssels nicht möglich, z. B. wegen fehlendem Speicherplatz im FlashROM.
DSA-SchlüsselstatusZeigt den Status des DSA-Schlüssels an.Wenn bisher kein DSA-Schlüssel generiert wurde, wird in roter Schrift Nicht generiert und ein Link Generieren angezeigt. Wird der Link angeklickt, wird der Prozess für die Generierung angestoßen und die Ansicht aktualisiert. Nun wird der Status Wird generiert in grüner Schrift angezeigt.Wenn die Generierung erfolgreich abgeschlossen wurde, ändert sich der Status von Wird generiert auf Generiert. Sollte bei de Generierung ein Fehler aufgetreten sein, wird erneut Nicht generiert mit Link Generieren angezeigt. Sie können die Generierung wiederholen.Wird der Status Unbekannt angezeigt, ist die Generierung eines Schlüssels nicht möglich, z. B. wegen fehlendem Speicherplatz im FlashROM.

Felder im Menü Schlüsselstatus

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Wert
Toleranzzeit beim LoginGeben Sie die Zeit (in Sekunden) ein, die für den Verbindungsaufbau zur Verfügung steht. Wenn ein Client innerhalb dieser Zeit nicht erfolgreich authentifiziert werden kann, wird die Verbindung getrennt.Standardwert ist 600ISekunden.
KomprimierungWählen Sie aus, ob Datenkompression verwendet werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
TCP-KeepalivesWählen Sie aus, ob das Gerät Keepalive-Pakete senden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
ProtokollierungslevelWählen Sie den Syslog-Level für die vom SSH Daemon generierten Syslog-Messages aus.Zur Verfügung stehen:Informationen (Standardwert): Es werden schwerwiegende Fehler, einfache Fehler des SSH Daemon und Infomeldungen aufgezeichnet.Fatal: Es werden nur schwerwiegende Fehler des SSH Daemon aufgezeichnet.Fehler: Es werden schwerwiegende Fehler und einfache Fehler des SSH Daemon aufgezeichnet.Debug: Es werden alle Meldungen aufgezeichnet.

11.5.3 SNMP

SNMP (Simple Network Management Protocol) ist ein Netzwerkprotokoll, mittels dessen Netzwerkelemente (z. B. Router, Server, Switches, Drucker, Computer usw.) von einer zentralen Station aus überwacht und gesteuert werden können. SNMP regelt die Kommunikation zwischen den überwachten Geräten und der Überwachungsstation. Das Protokoll beschreibt den Aufbau der Datenpakete, die gesendet werden können, und den Kommunikationsablauf.

Die Datenobjekte, die per SNMP abgefragt werden können, sind in Tabellen und Variablen strukturiert und in der sogenannten MIB (Management Information Base) definiert. Sie enthält alle Konfigurations- und Statusvariablen des Geräts.

Mit SNMP können folgende Aufgaben des Netzwerkmanagements erfüllt werden:

  • Überwachung von Netzwerkkomponenten
  • Fernsteuerung und Fernkonfiguration von Netzwerkkomponenten
  • Fehlererkennung und Fehlerbenachrichtigung.

In diesem Menü konfigurieren Sie die Verwendung von SNMP.

Funkwerk hybird 130a - SNMP - 1

Grundeinstellungen SNMP-Version v1 v2c v3 SNMP-Listen-UDP-Port 161 OK Abbrechen

Abb. 43: Systemverwaltung ->Administrativer Zugriff ->SNMP

Das Menü Systemverwaltung ->Administrativer Zugriff ->SNMP besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Wert
SNMP-VersionWählen Sie aus, welche SNMP-Version Ihr Gerät für externe SNMP-Zugriffe verwenden soll.Mögliche Werte:• v1: SNMP-Version 1• v2c: Community-Based SNMP-Version 2• v3: SNMP-Version 3Standardmäßig sind v1, v2c und v3 aktiv.Ist keine Option ausgewählt, ist die Funktion nicht aktiv.
SNMP-Listen-UDP-PortZeigt den UDP-Port (161) an, an dem das Gerät SNMP-Requests annimmt.Der Wert kann nicht verändert werden.

Funkwerk hybird 130a - SNMP - 3

Tipp

Wenn Ihr SNMP-Manager SNMPv3 unterstützt, sollten Sie nach Möglichkeit diese Version verwenden, da ältere Versionen alle Daten unverschlüsselt übertragen.

11.6 Remote Authentifizierung

In diesem Menü finden Sie die Einstellungen für die Benutzerauthentifizierung.

11.6.1 RADIUS

RADIUS (Remote Authentication Dial In User Service) ist ein Dienst, der es ermöglicht, Authentifizierungs- und Konfigurationsinformationen zwischen Ihrem Gerät und einem RADIUS-Server auszutauschen. Der RADIUS-Server verwaltet eine Datenbank mit Informationen zur Benutzerauthentifizierung, zur Konfiguration und für die statistische Erfassung von Verbindungsdaten.

RADIUS kann angewendet werden für:

  • Authentifizierung
    • Gebührenerfassung
    • Austausch von Konfigurationsdaten

Bei einer eingehenden Verbindung sendet Ihr Gerät eine Anforderung mit Benutzername und Passwort an den RADIUS-Server, woraufhin dieser seine Datenbank abfragt. Wenn der Benutzer gefunden wurde und authentifiziert werden kann, sendet der RADIUS-Server eine entsprechende Bestätigung zu Ihrem Gerät. Diese Bestätigung enthält auch Parameter (sog. RADIUS-Attribute), die Ihr Gerät als WAN-Verbindungsparameter verwendet.

Wenn der RADIUS-Server für Gebührenerfassung verwendet wird, sendet Ihr Gerät eine Accounting-Meldung am Anfang der Verbindung und eine Meldung am Ende der Verbindung. Diese Anfangs- und Endmeldungen enthalten zudem statistische Informationen zur Verbindung (IP-Adresse, Benutzername, Durchsatz, Kosten).

RADIUS Pakete

Folgende Pakettypen werden zwischen RADIUS-Server und Ihrem Gerät (Client) versendet:

Pakettypen

Feld Wert
ACCESS_REQUEST Client -> ServerWenn ein Verbindungs-Request auf Ihrem Gerät empfangen wird, wird beim RADIUS-Server angefragt, falls in Ihrem Gerät kein entsprechender Verbindungspartner gefunden wurde.
ACCESS_ACCEPT Server -> ClientWenn der RADIUS-Server die im ACCESS_REQUEST enthaltenen Informationen authentifiziert hat, sendet er ein ACCESS_ACCEPT zu Ihrem Gerät mit den für den Verbindungsaufbau zu verwendenden Parametern.
ACCESS_REJECT Server -> ClientWenn die im ACCESS_REQUEST enthaltenen Informationen nicht den Informationen in der Benutzerdatenbank des RADIUS-Servers entsprechen, sendet er ein ACCESS_REJECT zur Ablehung der Verbindung.
ACCOUNTING_START Client -> ServerWenn ein RADIUS-Server für Gebührenerfassung verwendet wird, sendet Ihr Gerät eine Accounting- Meldung am Anfang jeder Verbindung zum RADIUS-Server.
ACCOUNTING_STOP Client -> ServerWenn ein RADIUS-Server für Gebührenerfassung verwendet wird, sendet Ihr Gerät eine Accounting- Meldung am Ende jeder Verbindung zum RADIUS-Server.

Im Menü Systemverwaltung->Remote Authentifizierung->RADIUS wird eine Liste aller eingetragenen RADIUS-Server angezeigt.

11.6.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere RADIUS-Server einzutragen.

Funkwerk hybird 130a - Bearbeiten oder Neu - 1

Basisparameter Authentifizierungstrip PPP-Authentifizierung Server-IP-Adresse RADIUS-Password •••••••••• Standard-Benutzerpasswort •••••••••• Priorität 0 Eintrag aktiv •Aktiviert Gruppenbeschreibung Default Group 0

Erweiterte Einstellungen
Richtlinie Verbindlich UDP-Port 1812 Server Timecul 1000 Millisekunden Erreichbarkeitsprüfung Aktiviert Wiederholungen 1 RADIUS-Dialout: Aktiviert Neulade-intervall 0 Sekunden

Funkwerk hybird 130a - Bearbeiten oder Neu - 4
Abb. 44: Systemverwaltung ->Remote Authentifizierung ->RADIUS->Neu

Das Menü Systemverwaltung ->Remote Authentifizierung->RADIUS->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Wert
AuthentifizierungstypWählen Sie aus, wofür der RADIUS-Server verwendet werden soll.Mögliche Werte:PPP-Authentifizierung (Standardwert, nur für PPP-Verbindungen): Der RADIUS-Server wird verwendet, um den Zugang zu einem Netzwerk zu regeln.Accounting (nur für PPP-Verbindungen): Der RADIUS-Server wird zur Erfassung statistischer Verbindungsdaten verwendet.Login-Authentifizierung: Der RADIUS-Server wird verwendet, um den Zugang zur SNMP Shell Ihres Geräts zu kon-trollieren.IPSec-Authentifizierung: Der RADIUS-Server wird verwendet, um Konfigurationsdaten für IPSec-Peers an Ihr Gerät zu übermitteln.WLAN (802.1x): Der RADIUS-Server wird verwendet, um den Zugang zu einem Drahtlosnetzwerk zu regeln.XAUTH: Der RADIUS-Server wird verwendet, um IPSec-Peers über XAuth zu authentisieren.
BetreibermodusNur für Authentifizierungstyp = AccountingWählen Sie in Hotspot-Anwendungen den Modus aus, der vom Anbieter definiert ist.In Standardanwendungen belassen Sie den Wert bei Standard.Mögliche Werte für Hotspot-Anwendungen:France Telecom: Für Hotspot-Anwendungen der France Telecom.bintec HotSpot Server: Für Hotspot-Anwendungen.
Server-IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse des RADIUS-Servers ein.
RADIUS-PasswortGeben Sie das für die Kommunikation zwischen RADIUS-Server und Ihrem Gerät gemeinsam genutzte Passwort ein.
Standard-BenutzerpasswortEinige RADIUS-Server benötigen für jede RADIUS-Anfrage ein Benutzerpasswort. Geben Sie daher das Passwort hier ein, das Ihr Gerät als Standard-Benutzerpasswort in der Anfrage für die Dialout-Routen an den RADIUS-Server mitsendet.
PrioritätWenn mehrere RADIUS-Server-Einträge angelegt wurden, wird der Server mit der obersten Priorität als erstes verwendet.Wenn dieser Server nicht antwortet, wird der Server mit der nächstniedrigeren Priorität verwendet usw.Mögliche Werte von 0 (höchste Priorität) bis 7 (niedrigste Priorität).Standardwert ist 0.Siehe auch Richtlinie in den erweiterten Einstellungen.
Eintrag aktivWählen Sie aus, ob der in diesem Eintrag konfigurierte RADIUS-Server verwendet werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
GruppenbeschreibungDefinieren Sie eine neue RADIUS-Gruppenbeschreibung bzw. weisen Sie den neuen RADIUS-Eintrag einer schon definierten Gruppe zu. Die konfigurierten RADIUS-Server einer Gruppe werden gemäß der Priorität und der Richtlinie abgefragt.Mögliche Werte:Neu (Standardwert): Tragen Sie in das Textfeld eine neue Gruppenbeschreibung ein.Standardgruppe 0: Wählen Sie diesen Eintrag für spezielle Anwendungen, wie z. B. Hotspot-Server-Konfiguration, aus.: Wählen Sie aus der Liste eine schon definierte Gruppe aus.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Wert
RichtlinieWählen Sie aus, wie Ihr Gerät reagieren soll, wenn eine negative Antwort auf eine Anfrage eingeht.Mögliche Werte:Verbindlich (Standardwert): Eine negative Antwort auf eine Anfrage wird akzeptiert.Nicht verbindlich: Eine negative Antwort auf eine Anfrage wird nicht akzeptiert. Der nächste RADIUS-Server wird angefragt, bis Ihr Gerät eine Antwort von einem als autoritativ konfigurierten Server erhält.
UDP-PortGeben Sie den zu verwendenden UDP-Port für RADIUS-Daten ein.Gemäß RFC 2138 sind die Standard-Ports 1812 für die Authentifizierung (1645 in älteren RFCs) und 1813 für Gebührenerfas-sung (1646 in älterne RFCs) vorgesehen. Der Dokumentation Ihres RADIUS-Servers können Sie entnehmen, welcher Port zu verwenden ist.Standardwert ist 1812.
Server TimeoutGeben Sie die maximale Wartezeit zwischen AC-CESS_REQUEST und Antwort in Millisekunden ein.Nach Ablauf dieser Zeit wird die Anfrage gemäß Wiederholun-gen wiederholt bzw. der nächste konfigurierte RADIUS-Server angefragt.Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 50 und 50000.Standardwert ist 1000 (1 Sekunde).
ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie eine Überprüfung der Erreichbarkeit eines RADIUS-Servers im Status Inaktiv.Es wird regelmäßig (alle 20 Sekunden) ein Alive-Check durchgeführt, in dem ein ACCESS_REQUEST an die IP-Adresse des RADIUS-Servers gesendet wird. Bei erneuter Erreichbarkeit wird der Status wieder auf aktiv gesetzt. Wenn der RADIUS-Server nur über eine Wählverbindung erreichbar ist, können un-gewollte Kosten entstehen, wenn dieser Server längere Zeit inaktivIist.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
WiederholungenGeben Sie die Anzahl der Wiederholungen für den Fall ein,dass eine Anfrage nicht beantwortet wird. Falls nach diesen Versuchen dennoch keine Antwort erhalten wurde, wird der Status auf inaktiv gesetzt. bei Erreichbarkeitsprüfung = Aktiviert versucht Ihr Gerät alle 20 Sekunden, den Server zu erreichen. Wenn der Server antwortet, wird Status wieder auf aktivizurückgesetzt.Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 0 und 10.Standardwert ist 1. Um zu verhindern, dass Status auf inak-tiv gesetzt wird, setzen Sie diesen Wert auf 0.
RADIUS-DialoutNur für Authentifizierungstyp =PPP-AuthentifizierungIund IPSec-Authentifizierung.Wählen Sie aus, ob Ihr Gerät vom RADIUS-Server Dialout-Routen abfragt. Auf diesem Weg können automatisch temporäre Schnittstellen angelegt werden und Ihr Gerät kann ausgehende Verbindungen initiieren, die nicht fest konfiguriert sind.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Wenn die Funktion aktiv ist, können Sie folgende Optionen eingeben:Neulade-Intervall: Geben Sie den Zeitabstand zwischen den Aktualisierungsintervallen in Sekunden ein.Standardmäßig ist hier 0 eingetragen, d. h. ein automatischer Reload wird nicht durchgeführt.

11.6.2 TACACS+

TACACS+ ermöglicht die Zugriffssteuerung von Ihrem Gerät, Netzzugangsservern (NAS) und anderen Netzwerkkomponenten über einen oder mehrere zentrale Server.

TACACS+ ist wie RADIUS ein AAA-Protokoll und bietet Authentifizierungs-, Autorisierungs- und Abrechnungsdienste (TACACS+-Gebührenerfassung wird derzeit von bintec elmeg-Geräten nicht unterstützt).

Folgende TACACS+-Funktionen sind auf Ihrem Gerät verfügbar:

  • Authentifizierung für Login Shell
  • Kommando-Autorisierung auf der Shell (z. B. telnet, show)

TACACS+ verwendet TCP Port 49 und stellt eine gesicherte und verschlüsselte Verbindung her.

Im Menü Systemverwaltung->Remote Authentifizierung->TACACS+ wird eine Liste aller eingetragenen TACACS+-Server angezeigt.

11.6.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere TACACS+-Server einzutragen.

Funkwerk hybird 130a - Bearbeiten oder Neu - 1

Dosisparameter Authentifizierungtyp Login-Aufenthansierung Server-IP-Adresse TACACS+Password Priorität 0 Eintrag aktiv Aktiviert

Erweiterte Einstellungen Richtlinie Nicht verbindlich TCP-Port 49 Timeout 3 Sekunden Blockzeit 60 Sekunden Verschlüsselung ✓Aktiviert OK Abbrechen

Abb. 45: Systemverwaltung->Remote Authentifizierung->TACACS+ ->Neu

Das Menü Systemverwaltung ->Remote Authentifizierung->TACACS+ ->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
AuthentifizierungstypZeigt an, welche TACACS+-Funktion genutzt werden soll. Der Wert kann nicht verändert werden.Mögliche Werte:Login-Authentifizierung: Hier können Sie festlegen, ob der aktuelle TACACS+-Server für die Login-Authentifizierung zu Ihrem Gerät benutzt werden soll.
Server-IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse des TACACS+-Servers ein, der für eine Login-Authentifizierung abgefragt werden soll.
TACACS+-PasswortGeben Sie das Passwort ein, welches benutzt werden soll, um den Datenaustausch zwischen dem TACACS+-Server und dem Netzzugangsserver (Ihrem Gerät) zu authentifizieren und (falls zutreffend) zu verschlüsseln. Die maximale Länge des Eintrags ist 32 Zeichen.
PrioritätWeisen Sie dem aktuellen TACACS+-Server eine Priorität zu. Der Server mit dem niedrigsten Wert ist der erste, der für die TACACS+-Login-Authentifizierung benutzt wird. Falls er keine Antwort liefert oder der Zugriff verweigert wurde (nur für Richtlinie = Nicht verbindlich), wird der Eintrag mit der nächst-niedrigeren Priorität genutzt.Verfügbare Werte sind 0 bis 9, der Standardwert ist 0.
Eintrag aktivWählen Sie aus, ob dieser Server für die Login-Authentifizierung verwendet werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
RichtlinieWählen Sie die Interpretation der TACACS+-Antwort aus.Mögliche Werte:Nicht verbindlich (Standardwert): Die TACACS+-Server werden gemäß ihrer Priorität (siehe Priorität) abgefragt, bis eine positive Antwort oder von einem authoritativen Server eine negative Antwort empfangen wurde.Verbindlich:Eine negative Antwort auf eine Anfrage wird akzeptiert, d. h. es wird kein weiterer TACACS+-Server abgefragt.Die Geräte-interne Benutzerverwaltung wird durch TACACS+ nicht ausgeschaltet. Sie wird geprüft, nachdem alle TA-CACS+Server abgefragt wurden.
TCP-PortZeigt den für das TACACS+-Protokoll verwendeten Standard-TCP-Port (49) an. Der Wert kann nicht verändert werden.
TimeoutGeben Sie die Zeit in Sekunden ein, die der NAS auf eine Antwort von TACACS+ warten soll.Falls während der Wartezeit keine Antwort empfangen wird, wird der als nächster konfigurierte TACACS+-Server abgefragt (nur fürRichtlinie=Nicht verbindlich) und der aktuelle Server in einen blockiert-Status versetzt.Mögliche Werte sind 1 bis 60, der Standardwert ist 3.
BlockzeitGeben Sie die Zeit in Sekunden ein, die der aktuelle Server in einem blockierten Status verbleiben soll.Nach Ende der Blockierung wird der Server in den Status versetzt, der im FeldEintrag aktivangegeben ist.Mögliche Werte sind 0 bis 3600, der Standardwert ist 60. Der Wert 0 bedeutet, dass der Server nie in einen blockiert-Status versetzt wird und somit keine weiteren Server angefragt werden.
VerschlüsselungWählen Sie aus, ob der Datenaustausch zwischen dem TA-CACS+-Server und dem NAS mit MD5 verschlüsselt werden soll.Mit Auswahl vonAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Ist die Funktion nicht aktiv, werden die Pakete und damit alle dazugehörigen Informationen unverschlüsselt übertragen. Eine unverschlüsselte Übertragung wird nicht als Standardeinstellung sondern nur für Debug-Zwecke empfohlen.

11.6.3 Optionen

Aufgrund der hier möglichen Einstellung führt Ihr Gerät bei eingehenden Rufen eine Authentifizierungsverhandlung aus, wenn es die Calling Party Number nicht identifiziert (z. B. weil die Gegenstelle keine Calling Party Number signalisiert). Wenn die mit Hilfe des ausgeführten Authentifizierungsprotokolls erhaltenen Daten (Passwort, Partner PPP ID) mit den Daten einer eingetragenen Gegenstelle oder eines RADIUS-Benutzers übereinstimmen, akzeptiert Ihr Gerät den ankommenden Ruf.

Funkwerk hybird 130a - Optionen - 1

Globale RADUS-Optionen Authentifizierung für PPP-Einwahl Inband Outband (CLID) OK Abbrechen

Abb. 46: Systemverwaltung -> Remote Authentifizierung -> Optionen

Das Menü Systemverwaltung->Remote Authentifizierung->Optionen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Globale RADIUS-Optionen

Feld Beschreibung
Authentifizierung für PPP-EinwahlStandardmäßig wird folgende Reihenfolge bei der Authentisierung für eingehende Verbindungen unter Berücksichtigung von RADIUS angewendet: zunächst CLID, danach PPP und daraufhin PPP mit RADIUS.Optionen:Inband: Nur Inband-RADIUS-Anfragen (PAP, CHAP, MS-CHAP V1 & V2) (d. h. PPP-Anfragen ohne Rufnummernidentifizierung) werden zum inServer-IP-Adressedefinierten RADIUS-Server geschickt.Outband(CLID): Nur Outband-RADIUS-Anfragen (d. h. Anfragen zur Rufnummernidentifizierung) werden zum RADIUS-Server geschickt (CLID = Calling Line Identification).Standardmäßig istInbandIaktiviert.

11.7 Konfigurationszugriff

Im Menü Konfigurationszugriff können Sie Benutzerprofile konfigurieren.

Sie legen dazu Zugriffsprofile und Benutzer an und weisen jedem Benutzer mindestens ein Zugriffsprofil zu. Ein Zugriffsprofil stellt denjenigen Teil des GUI zur Verfügung, den ein Benutzer für seine Aufgaben benötigt. Nicht benötigte Teile des GUI sind gesperrt.

11.7.1 Zugriffsprofile

Im Menü Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Zugriffsprofile wird eine Liste aller konfigurierten Zugriffsprofile angezeigt. Vorhandene Einträge können Sie mithilfe des Symbols löschen.

Für Telefonanlagen sind standardmäßig bereits mehrere Zugriffsprofile angelegt. Diese können Sie mithilfe des Symbols 📋 ändern sowie über das Symbol 📋 auf die Standardeinstellungen zurücksetzen.

Zugriffsprofile Benutzer

Ansicht 20 pro Seite << Fittern in Keiner gleich Los Level Nr. Beschreibung 2 TCC_ADMIN 3 HOTEL 4 CHARGES 5 PHONEBOOK 6 PBX_USER_ACCESS Seite: 1, Objekte: 1 - 5 Neu Zurücksetzen

Abb. 47: Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Zugriffsprofile

11.7.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Zugriffsprofile anzulegen.

Um ein Zugriffsprofil zu erzeugen, können Sie alle Einträge in der Navigationsleiste des GUI sowie Konfiguration speichern und Zum SNMP Browser wechseln verwenden. Sie können maximal 29 Zugriffsprofile anlegen.

Zugriffsprofile

Benutzer

Grundenstellungen Beschreibung Level Nr. 7 Schaftlichen Konfiguration speichern □ AktMert Zum GNMP Browser wechseln □ Aktiviert Navigationsenträge Assistenten ▼ ✗ Erste Schritte ▼ ✗ PBX ▼ ✗ Systemverwaltung ▼ ✗ Physikalische Schnittstellen ▼ ✗ VoIP ▼ ✗ Nummerierung ▼ ✗ Endgeräte ▼ ✗ Antrufkontrolle ▼ ✗ Anwendungen ▼ ✗ LAN ▼ ✗ Netzwerk ▼ ✗ Firewall ▼ ✗ VoIP ▼ ✗ Lokale Dienste ▼ ✗ Wartung ▼ ✗ Externe Berichterstellung ▼ ✗ Monitoring ▼ ✗ Benutzerzugang ▼ ✗ OK Abbrechen

Abb. 48: Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Zugriffsprofile->Neu

Das Menü Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Zugriffsprofile->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für das Zugriffsprofil ein.
Level Nr.Das System vergibt automatisch eine laufende Nummer an dasZugriffsprofil. Diese kann nicht editiert werden.
Felder im Menü Schaltflächen
Feld Beschreibung
Konfiguration spei-chernWenn Sie die Schaltfläche Konfiguration speichern aktivieren, darf der Benutzer Konfigurationen speichern.
Funkwerk hybird 130a - Bearbeiten oder Neu - 2HinweisBeachten Sie, dass die Passwörter in der gespeicherten Datei im Klartext eingesehen werden können.
Aktivieren oder deaktivieren Sie Konfiguration speichern.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Zum SNMP Browser wechselnWenn Sie die Schaltfläche Zum SNMP Browser wechseln aktivieren, kann der Benutzer zur SNMP-Browser-Ansicht wechseln, auf die Parameter zugreifen und alle dort angezeigten Einstellungen ändern.
Funkwerk hybird 130a - Bearbeiten oder Neu - 3AchtungBeachten Sie, dass die Berechtigung für Zum SNMP Browser wechseln bedeutet, dass der Benutzer auf die gesamte MIB zugreifen kann, da in dieser Ansicht kein individuelles Zugangsprofil angelegt werden kann. Mit der Berechtigung für Konfiguration speichern kann er die geänderte MIB speichern.Mit der Berechtigung für Zum SNMP Browser wechselnheben Sie die konfigurierten GUI- Einschränkungen auf der MIB-Ebene wieder auf.Aktivieren oder deaktivieren Sie Zum SNMP Browser wechseln.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

Felder im Menü Navigationseinträge

Feld Beschreibung
MenüsSie sehen alle Menüs aus der Navigationsleiste des GUI. Menüs, die mindestens ein Untermenü enthalten, sind mit ▲ bzw. ▼ gekennzeichnet. Das Symbol □ kennzeichnet Seiten.Wenn Sie ein neues Zugriffsprofil anlegen, sind noch keine Ele-mente zugewiesen, d.h. alle verfügbaren Menüs, Untermenüs und Seiten sind mit dem Symbol ✗ gekennzeichnet.Jedes Element in der Navigationsleiste kann drei Werte anneh-men. Klicken Sie in der gewünschten Zeile auf das Symbol ✗ um diese drei Werte anzeigen zu lassen.Mögliche Werte:Verweigern: Das Menü und alle untergeordeneten Menüs sind gesperrt.Zulassen: Das Menü ist freigegeben. Untergeordenete Menüs müssen gegebenenfalls gesondert freigegeben wer-den.Alle zulassen: Das Menü und alle untergeordneten Menüs sind freigegeben.Sie können in der entsprechenden Zeile Zulassen bzw. Alle zulassen wählen, um dem aktuellen Zugriffsprofil Elemente zuzuweisen.Elemente, die dem aktuellen Zugriffsprofil zugewiesen sind, sind mit dem Symbol gekennzeichnet.kennzeichnet ein Menü, das gesperrt ist, das aber mindestens über ein freigegebenes Untermenü verfügt.

11.7.2 Benutzer

Im Menü Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Benutzer wird eine Liste aller konfigurierten Benutzer angezeigt. Die vorhandenen Einträge können Sie mithilfe des Symbols löschen.

Zugriffsprofile Benutzer

Ansicht: 20 pro Seite Filter in Keiner gleich Los Name user1 user2 Seite: 1, Objekte: 1 - 2 Neu

Abb. 49: Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Benutzer

Durch Klicken auf die Schaltfläche 📋 werden die Details zum konfigurierten Benutzer angezeigt. Sie sehen, welche Felder und welche Menüs dem Benutzer zugewiesen sind.

Zugriffsprofile Benutzer

Grundeinstellungen Benutzer user 1 Benutzer muss das Passwort ändern Deaktiviert Schatrlächen Konfiguration speichern Deaktiviert Zum SNMP Browser wechseln Deaktiviert Navigationseinträge Assistenten ▲ ▲ ▲ Erste Schritte ▼ ▲ ▲ PBX ▼ ▲ ▲ Systemverwaltung ▼ ▲ ▲ Physikalische Schnittstellen ▼ ▲ ▲ VoIP ▼ ▲ ▲ Nummerierung ▼ ▲ ▲ Endgeräte ▼ ▲ ▲ Anaufkontrolle ▼ ▲ ▲ Anwendungen ▼ ▲ ▲ LAN ▼ ▲ ▲ Netzwerk ▼ ▲ ▲ Firewall ▼ ▲ ▲ VoIP ▼ ▲ ▲ Lokale Dienste ▼ ▲ ▲ Wartung ▼ ▲ ▲ Externe Berichterstellung ▼ ▲ ▲ Monitoring ▼ ▲ ▲ Benutzerzugang ▼ ▲ ▲ Abbrechen

Abb. 50: Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Benutzer->

Das Symbol 📋 bedeutet, dass Nur lesen erlaubt ist. Ist eine Zeile mit dem Symbol kennzeichnet, so sind die Informationen zum Lesen und Schreiben freigegeben. Das Symbol kennzeichnet gesperrte Einträge.

11.7.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Benutzer einzutragen.

Zugriffsprofile Benutzer

Grundeinstellungen Benutzer Password Benutzer muss das Password ändern Aktivort Zugangs-Level Zugangs-Level Nur lesen Hinzufügen OK Abbrechen

Abb. 51: Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Benutzer->Neu

Das Menü Systemverwaltung ->Konfigurationszugriff ->Benutzer->Neu besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Beschreibung
BenutzerGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für den Benutzer ein.
PasswortGeben Sie ein Passwort für den Benutzer ein.
Benutzer muss das Passwort ändernMit der Option Benutzer muss das Passwort ändern kann der Administrator bestimmen, dass der Benutzer beim ersten Login ein eigenes Passwort vergeben muss. Dazu muss die Option Konfiguration speichern im Menü Zugriffsprofile aktiv sein. Ist diese Option nicht aktiv, so wird ein Warnhinweis angezeigt.Aktivieren oder deaktivieren Sie Benutzer muss das Passwort ändern.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Zugangs-LevelMit Hinzufügen weisen Sie dem Benutzer mindestens ein Zugriffsprofil zu. Mit der Auswahl von Nur lesen wird festgelegt, dass der Benutzer die Parameter des Zugriffsprofils ansehen, aber nicht ändern kann. Die Auswahl Nur lesen ist nur möglich, wenn die Option Zum SNMP Browser wechseln im Menü Zugriffsprofile nicht aktiv ist.Ist die Option Zum SNMP Browser wechseln aktiv, so wird ein Warnhinweis angezeigt, weil der Benutzer zur SNMP-Browser-Ansicht wechseln, auf die Parameter zugreifen und beliebi-

Feld Beschreibung

ge Änderungen vornehmen kann. Die Option Nur lesen ist in der SNMP-Browser-Ansicht nicht verfügbar.

Werden einem Benutzer sich überschneidende Zugriffsprofile zugeordnet, so hat Lesen und Schreiben eine höhere Priorität als Nur lesen. Schaltflächen können nicht auf die Einstellung Nur lesen gesetzt werden.

11.8 Zertifikate

Ein asymmetrisches Kryptosystem dient dazu, Daten, die in einem Netzwerk transportiert werden sollen, zu verschlüsseln, digitale Signaturen zu erzeugen oder zu prüfen und Benutzer zu authentifizieren oder zu authentisieren. Zur Ver- und Entschlüsselung der Daten wird ein Schlüsselpaar verwendet, das aus einem öffentlichen und einem privaten Schlüssel besteht.

Für die Verschlüsselung benötigt der Sender den öffentlichen Schlüssel des Empfängers. Der Empfänger entschlüsselt die Daten mit seinem privaten Schlüssel. Um sicherzustellen, dass der öffentliche Schlüssel der echte Schlüssel des Empfängers und keine Fälschung ist, wird ein Nachweis, ein sogenanntes digitales Zertifikat benötigt.

Ein digitales Zertifikat bestätigt u. a. die Echtheit und den Eigentümer eines öffentlichen Schlüssels. Es ist vergleichbar mit einem amtlichen Ausweis, in dem bestätigt wird, dass der Eigentümer des Ausweises bestimmte Merkmale aufweist, wie z. B. das angegebene Geschlecht und Alter, und dass die Unterschrift auf dem Ausweis echt ist. Da es für Zertifikate nicht nur eine einzige Ausgabestelle gibt, wie z. B. das Passamt für einen Ausweis, sondern Zertifikate von vielen verschiedenen Stellen und in unterschiedlicher Qualität ausgegeben werden, kommt der Vertrauenswürdigkeit der Ausgabestelle eine zentrale Bedeutung zu. Die Qualität eines Zertifikats regelt das deutsche Signaturgesetz bzw. die entsprechende EU-Richtlinie.

Die Zertifizierungsstellen, die sogenannte qualifizierte Zertifikate ausstellen, sind hierarchisch organisiert mit der Bundesnetzagentur als oberster Zertifizierungsinstanz. Struktur und Inhalt eines Zertifikats werden durch den verwendeten Standard vorgegeben. X.509 ist der wichtigste und am weitesten verbreitete Standard für digitale Zertifikate. Qualifizierte Zertifikate sind personenbezogen und besonders vertrauenswürdig.

Digitale Zertifikate sind Teil einer sogenannten Public Key Infrastruktur (PKI). Als PKI bezeichnet man ein System, das digitale Zertifikate ausstellen, verteilen und prüfen kann.

Zertifikate werden für einen bestimmten Zeitraum, meist ein Jahr, ausgestellt, d.h. ihre Gültigkeitsdauer ist begrenzt.

Ihr Gerät ist für die Verwendung von Zertifikaten für VPN-Verbindungen und für Sprachver-

bindungen über Voice over IP ausgestattet.

11.8.1 Zertifikatsliste

Im Menü Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsliste wird eine Liste aller vorhandenen Zertifikate angezeigt.

11.8.1.1 Bearbeiten

Klicken Sie auf das 📄-Symbol, um den Inhalt des gewählten Objekts (Schlüssel, Zertifikat oder Anforderung) einzusehen.

Zertifikatsliste CRLs Zertifikatsserver

Parameter bearboiten Beschreibung xp pfx Zertifikat ist ein CA-Zertifikat Wahr Überprüfung anhand einer Zertifikatsperliste (CRL) Deaktiviert Immer Nur wenn ein Zertifikatsperlisten-Verteilungspunkt vorhanden ist Einstellungen des übergeordneten Zertifikates benutzen Vertrauenswürdigkeit des Zertifikats erzwingen Wahr Details anzeigen Certificate = SerialNumber = 11 SubjectName =

![](images/2c382a3d95c6ec35a3451fd17ca0a2157722c1110069028a198535e37f02a65a.jpg) Abb. 53: Systemverwaltung ->Zertifikate->Zertifikatsliste->Zertifikatsanforderung Das Menü Systemverwaltung ->Zertifikate->Zertifikatsliste->Zertifikatsanforderung besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Zertifikatsanforderung
Feld Beschreibung
ZertifikatsanforderungsbeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für das Zertifikat ein.
ModusWählen Sie aus, auf welche Art Sie das Zertifikat beantragen wollen.Zur Verfügung stehen:Manuell (Standardwert): Ihr Gerät erzeugt für den Schlüssel eine PKCS#10-Datei, die direkt im Browser hochgeladen oderim Menü über das Feld Details anzeigen kopiert werden kann. Diese Datei muss der CA zugestellt und das erhaltene Zertifikat anschließend manuell auf Ihr Gerät importiert werden.SCEP: Der Schlüssel wird mittels des Simple Certificate Enrollment Protocols bei einer CA beantragt.
Privaten Schlüssel ge-nerierenNur für Modus = ManuellWählen Sie einen Algorithmus für die Schlüsselerstellung aus.Zur Verfügung stehen RSA (Standardwert) und DSA.Wählen Sie weiterhin die Länge des zu erzeugenden Schlüss-sels aus.Mögliche Werte: 512, 768, 1024, 1536, 2048, 4096.Beachten Sie, dass ein Schlüssel mit der Länge 512 Bit als un-sicher eingestuft werden könnte, während ein Schlüssel mit 4096 Bit nicht nur viel Zeit zur Erzeugung erfordert, sondern während der IPSec-Verarbeitung einen wesentlichen Teil der Ressourcen belegt. Ein Wert von 768 oder mehr wird jedoch empfohlen, als Standardwert ist 1024 Bit vorgegeben.
SCEP-URLNur für Modus = SCEPGeben Sie die URL des SCEP-Servers ein, z. B.http://scep.beispiel.com:8080/scep/scep.dllDie entsprechenden Daten erhalten Sie von Ihrem CA-Administrator.
CA-ZertifikatNur für Modus = SCEPWählen Sie das CA-Zertifikat aus.-- Download --: Geben Sie in CA-Name den Namen des CA-Zertifikats der Zertifizierungsstelle (CA) ein, von der Sie Ihr Zertifikat anfordern möchten, z. B. cawindows. Die ent-sprechenden Daten erhalten Sie von Ihrem CA-Administrator.Falls keine CA-Zertifikate zur Verfügung stehen, wird Ihr Ger- rät zuerst das CA-Zertifikat der betroffenen CA herunterladen.Es fährt dann mit dem Registrierungsprozess fort, sofern keine wesentlichen Parameter mehr fehlen. In diesem Fall kehrt es in das Menü Zertifikatsanforderung generieren zurück.Falls das CA-Zertifikat keine CRL-Verteilstelle (Certificate Revocation List, CRL) enthält und auf Ihrem Gerät kein Zertifikatsserver konfiguriert ist, werden Zertifikate von dieser CA nicht auf ihre Gültigkeit überprüft.: Sind alle notwendigen Zertifikate bereits auf dem System vorhanden, wählen Sie diese manuell aus.
RA-SignierungszertifikatNur für Modus = SCEPNur für CA-Zertifikat nicht = -- Download --Wählen Sie ein Zertifikat für die Signierung der SCEP-Kommunikation aus.Standardwert ist -- CA-Zertifikat verwenden --, d. h. es wird das CA-Zertifikat verwendet.
RA-VerschlüsselungszertifikatNur für Modus = SCEPNur wenn RA-Signierungszertifikat nicht = -- CA-Zertifikat verwenden --Wenn Sie ein eigenes Zertifikat zur Signierung der Kommunikation mit der RA verwenden, haben Sie hier die Möglichkeit, ein weiteres zur Verschlüsselung der Kommunikation auszuwählen.Standardwert ist -- RA-Signierungszertifikat verwenden --, d. h. es wird dasselbe Zertifikat wie zur Signierung verwendet.
PasswortNur für Modus = SCEPUm Zertifikate für Ihre Schlüssel zu erhalten, benötigen Sie möglicherweise ein Passwort von der Zertifizierungsstelle. Tra-gen Sie das Passwort, welches Sie von Ihrer Zertifizierungsstelle erhalten haben, hier ein.
BenutzerdefiniertWählen Sie aus, ob Sie die Namenskomponenten des Subjektnamens einzeln laut Vorgabe durch die CA oder einen speziellen Subjektnamen eingeben wollen.Wenn Aktiviert ausgewählt ist, kann in Zusammenfassendein Subjektname mit Attributen, die nicht in der Auflistung angeboten werden, angegeben werden. Beispiel: "CN=VPNServer, DC=mydomain, DC=com, c=DE".Ist das Feld nicht markiert, geben Sie die Namenskomponenten in Allgemeiner Name, E-Mail, Organisationseinheit, Organisation, Ort, Staat/Provinz und Land ein.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
ZusammenfassendNur für Benutzerdefiniert = aktiviert.Geben Sie einen Subjektnamen mit Attributen ein, die nicht in der Auflistung angeboten werden.Beispiel: "CN=VPNServer, DC=mydomain, DC=com, c=DE".
Allgemeiner NameNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie den Namen laut CA ein.
E-MailNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie die E-Mail-Adresse laut CA ein.
OrganisationseinheitNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie die Organisationseinheit laut CA ein.
OrganisationNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie die Organisation laut CA ein.
OrtNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie den Standort laut CA ein.
Staat/ProvinzNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie den Staat/das Bundesland laut CA ein.
LandNur für Benutzerdefiniert = deaktiviert.Geben Sie das Land laut CA ein.
Felder im Menü Subjektname Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Subjekt-Alternativnamen
Feld Beschreibung
#1, #2, #3Definieren Sie zu jedem Eintrag den Typ des Namens und geben Sie zusätzliche Subjektnamen ein.Mögliche Werte:Keiner (Standardwert): Es wird kein zusätzlicher Name eingegeben.IP: Es wird eine IP-Adresse eingetragen.DNS: Es wird ein DNS-Name eingetragen.E-Mail: Es wird eine E-Mail-Adresse eingetragen.URI: Es wird ein Uniform Resource Identifier eingetragen.DN: Es wird ein Distinguished Name (DN) eingetragen.RID: Es wird eine Registered Identity (RID) eingetragen.
Feld im Menü Optionen
Feld Beschreibung
AutospeichermodusWählen Sie, ob Ihr Gerät intern automatisch die verschiedenen Schritte des Registrierungsprozesses speichert. Dies ist dann von Nutzen, wenn die Registrierung nicht sofort abgeschlossen werden kann. Falls der Status nicht gespeichert wurde, kann die unvollständige Registrierung nicht abgeschlossen werden. Sobald die Registrierung abgeschlossen ist und das Zertifikat vom CA-Server heruntergeladen wurde, wird es automatisch in der Konfiguration Ihres Geräts gespeichert.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

11.8.1.3 Importieren

Wählen Sie die Schaltfläche Importieren, um Zertifikate zu importieren. Zertifikatsliste CRLs Zertifikatsserver ![](images/7597d882c653d4c393f08e133f8801ccfa6a9e90c8f4cc643cfec9d42517350e.jpg) Abb. 54: Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsliste->Importieren Das Menü Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsliste->Importieren besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Importieren
Feld Beschreibung
Externer DateinameGeben Sie den Dateipfad und -namen des Zertifikats ein, welches importiert werden soll oder wählen Sie die Datei mit Durchsuchen... über den Dateibrowser aus.
Lokale ZertifikatsbeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für das Zertifikat ein.
DateikodierungWählen Sie die Art der Kodierung, so dass Ihr Gerät das Zertifikat dekodieren kann.Mögliche Werte:Auto (Standardwert): Aktiviert die automatische Kodiererkennung. Falls der Zertifikat-Download im Auto-Modus fehl-schlägt, versuchen Sie es mit einer bestimmten Kodierung.Base64Binär
PasswortUm Zertifikate für Ihre Schlüssel zu erhalten, benötigen Sie möglicherweise ein Passwort.Tragen Sie das Passwort hier ein.

11.8.2 CRLs

Im Menü Systemverwaltung ->Zertifikate->CRLs wird eine Liste aller CRLs (Certificate Revocation List) angezeigt. Wenn ein Schlüssel nicht mehr verwendet werden darf, z. B. weil er in falsche Hände geraten oder verloren gegangen ist, wird das zugehörige Zertifikat für ungültig erklärt. Die Zertifizierungsstelle widerruft das Zertifikat, sie gibt Zertifikatsperrlisten, sogenannte CRLs, heraus. Nutzer von Zertifikaten sollten durch einen Abgleich mit diesen Listen stets prüfen, ob das verwendete Zertifikat aktuell gültig ist. Dieser Prüfvorgang kann über einen Browser automatisiert werden. Das Simple Certificate Enrollment Protocol (SCEP) unterstützt die Ausgabe und den Widerruf von Zertifikaten in Netzwerken.

11.8.2.1 Importieren

Wählen Sie die Schaltfläche Importieren, um CRLs zu importieren. ![](images/b6af336b6c15c5b7311bf1cf5ba223a27c3776de1dae592ec809f44c1518c244.jpg) ![](images/d2b9ba25c3b94ef6868d994b89536373fdf53e5d911891cf7d9f1cf9b49b9ccc.jpg) Abb. 55: Systemverwaltung->Zertifikate->CRLs->Importieren Das Menü Systemverwaltung->Zertifikate->CRLs->Importieren besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü CRL-Import
Feld Beschreibung
Externer DateinameGeben Sie den Dateipfad und -namen der CRL ein, welche importiert werden soll oder wählen Sie die Datei mit Durchsuchen... über den Dateibrowser aus.
Lokale ZertifikatsbeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für die CRL ein.
DateikodierungWählen Sie die Art der Kodierung, so dass Ihr Gerät die CRL decodieren kann.Mögliche Werte:Auto (Standardwert): Aktiviert die automatische Kodiererkennung. Falls der CRL-Download im Auto-Modus fehlschlägt, versuchen Sie es mit einer bestimmten Kodierung.Base64Binär
PasswortGeben Sie das zum Importieren zu verwendende Passwort ein.

11.8.3 Zertifikatsserver

Im Menü Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsserver wird eine Liste aller Zertifikatsserver angezeigt. Eine Zertifizierungsstelle (Zertifizierungsdiensteanbieter, Certificate Authority, CA) stellt ihre Zertifikate den Clients, die ein Zertifikat beantragen, über einen Zertifikatsserver zur Verfügung. Der Zertifikatsserver stellt auch die privaten Schlüssel aus und hält Zertifikatsperrlisten (CRL) bereit, die zur Prüfung von Zertifikaten entweder per LDAP oder HTTP vom Gerät abgefragt werden.

11.8.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um einen Zertifikatsserver einzurichten. Zertifikatsliste CRLs Zertifikatsserver ![](images/9a6f21c1dee02f6ac7f7512fcb87cc8a665df0a06aaf4a8330e5093c61255b29.jpg) Abb. 56: Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsserver->Neu Das Menü Systemverwaltung ->Zertifikate->Zertifikatsserver->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für den Zertifikatsserver ein.
LDAP-URL-PfadGeben Sie die LDAP-URL oder die HTTP-URL des Servers ein.

Kapitel 12 Physikalische Schnittstellen

12.1 Ethernet-Ports

Eine Ethernet-Schnittstelle ist eine physikalische Schnittstelle zur Anbindung an das lokale Netzwerk oder zu externen Netzwerken. Die Ethernet-Ports ETH1 bis ETH4 sind im Auslieferungszustand einer einzigen logischen Ethernet-Schnittstelle zugeordnet. Die logische Ethernet-Schnittstelle en1-0 ist zugewiesen und mit IP-Adresse 192.168.0.250 und Netzmaske 255.255.255.0 vorkonfiguriert. ![](images/d6809e78518c9a6cf91d689e90c48305fbe4483af8a851ee3cec0cc224d898ae.jpg)

Hinweis

Um die Erreichbarkeit Ihres Systems zu gewährleisten, achten Sie beim Aufteilen der Ports darauf, dass die Ethernet-Schnittstelle en1-0 mit der vorkonfigurierten IP-Adresse und Netzmaske einem Port zugewiesen wird, der per Ethernet erreichbar ist. Führen Sie im Zweifelsfall die Konfiguration per serieller Verbindung über die Schnittstelle Serial 1 durch.

ETH1 - ETH4

Die Schnittstellen können separat genutzt werden. Sie werden voneinander logisch getrennt, indem jedem Port im Menü Portkonfiguration im Feld Ethernet- Schnittstellenauswahl die gewünschte logische Ethernet-Schnittstelle zugewiesen wird. Für jede zugewiesene Ethernet-Schnittstelle wird im Menü LAN->IP-Konfiguration eine weitere Schnittstelle in der Liste angezeigt und eine jeweils vollständig eigenständige Konfiguration der Schnittstelle ermöglicht.

VLANs für Routing-Schnittstellen

Konfigurieren Sie VLANs, um z. B. einzelne Netzwerksegmente voneinander zu trennen (z. B. einzelne Abteilungen einer Firma) oder um bei der Verwendung von Managed Switches mit QoS-Funktion eine Bandbreitenreservierung für einzelne VLANs vorzunehmen.

12.1.1 Portkonfiguration

Portseparation

Ihr Gerät bietet die Möglichkeit, die Switch Ports als eine Schnittstelle zu betreiben oder diese logisch voneinander zu trennen und als eigenständige Ethernet-Schnittstellen zu konfigurieren. Bei der Konfiguration sollten Sie Folgendes beachten: Die Aufteilung der Switch Ports auf mehrere Ethernet-Schnittstellen trennt diese nur logisch voneinander. Die verfügbare Gesamtbandbreite von max. 1000 Mbit/s Full Duplex für alle entstandenen Schnittstellen bleibt unverändert. Wenn Sie also z. B. alle Switch Ports voneinander trennen, verfügt jede der entstehenden Schnittstellen nur über einen Teil der vollen Bandbreite. Wenn Sie mehrere Switch Ports zu einer Schnittstelle zusammenfassen, so stehen für alle Ports gemeinsam die volle Bandbreite von max. 1000 Mbit/s Full Duplex zur Verfügung.

Portkonfiguration

![](images/94f17ed83fa730122a01353eba91f895bb83aca8b039d1e45717033f56cc53ee.jpg) Abb. 57: Physikalische Schnittstellen->Ethernet-Ports->Portkonfiguration Das Menü Physikalische Schnittstellen->Ethernet-Ports->Portkonfiguration besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Switch-Konfiguration
Feld Beschreibung
Switch-PortZeigt den jeweiligen Switch-Port an. Die Nummerierung entspricht der Nummerierung der Ethernet-Ports auf der Rückseite des Geräts.
Ethernet-SchnittstellenauswahlOrdnen Sie dem jeweiligen Switch-Port eine logische Ethernet-Schnittstelle zu.Zur Auswahl stehen vier Schnittstellen, en1-0 bis en1-3. In der Grundeinstellung ist Switch Port 1-4 die Schnittstelle en1-0 zugeordnet.
Konfigurierte Geschwindigkeit/konfigu-Wählen Sie den Modus aus, in dem die Schnittstelle betrieben werden soll.
rierter Modus Mögliche Werte:
Vollständige automatische Aushandlung(Standardwert)Auto 1000 Mbit/s onlyAuto 100 Mbit/s onlyAuto 10 Mbit/s onlyAuto 100 Mbit/s / Full DuplexAuto 100 Mbit/s / Half DuplexAuto 10 Mbit/s / Full DuplexAuto 10 Mbit/s / Half DuplexFest 1000 Mbit/s / Full DuplexFest 100 Mbit/s / Full DuplexFest 100 Mbit/s / Half DuplexFest 10 Mbit/s / Full DuplexFest 10 Mbit/s / Half DuplexKeiner: Die Schnittstelle wird angelegt, bleibt aber inaktiv.
Aktuelle Geschwindigkeit / Aktueller ModusZeigt den tatsächlichen Modus und die tatsächliche Geschwindigkeit deadminr Schnittstelle an.Mögliche Werte:1000 Mbit/s / Full Duplex100 Mbit/s / Full Duplex100 Mbit/s / Half Duplex10 Mbit/s / Full Duplex10 Mbit/s / Half DuplexInaktiv
FlusskontrolleWählen Sie aus, ob auf der entsprechenden Schnittstelle eine Flusskontrolle vorgenommen werden soll.Mögliche Werte:Deaktiviert (Standardwert): Es wird keine Flusskontrolle vorgenommen.Aktiviert: Es wird eine Flusskontrolle durchgeführt.

Feld Beschreibung

\- Auto: Es wird eine automatische Flusskontrolle durchgeführt.

12.2 ISDN-Ports

Die ISDN-Anschlüsse des Systems können wahlweise als interne oder externe ISDN-Anschlüsse konfiguriert werden. Die externen ISDN-Anschlüsse dienen zur Anschaltung an das ISDN-Netz des Netzbetreibers. Die internen ISDN-Anschlüsse sind zur Anschaltung verschiedener ISDN-Endgeräte (Systemtelefone, ISDN-Telefone, ...) vorgesehen.

12.2.1 ISDN Extern

Im Menü Physikalische Schnittstellen->ISDN-Ports->ISDN Extern konfigurieren Sie die externen ISDN-Anschlüsse Ihres Systems. Die Anschlussart eines externen ISDN-Anschlusses ist zwischen Mehrgeräteanschluss (P-MP) und Anlagenanschluss (P-P) einstellbar. Beim Anschluss an mehrere ISDN-Anschlüsse sind folgende Varianten möglich: - Alle externen ISDN-Anschlüsse sind nur Mehrgeräteanschlüsse (P-MP). - Alle externen ISDN-Anschlüsse sind nur Anlagenanschlüsse (P-P). - Die externen ISDN-Anschlüsse sind Mehrgeräteanschlüsse (P-MP) und Anlagenanschlüsse (P-P).

12.2.1.1 Bearbeiten mit

![](images/7c6cf78998769b81ae47afe67f71ee79cd674fe021949488e5e8d1438d5c6477.jpg) Wählen Sie die Schaltfläche 📋, um einen Eintrag zu bearbeiten. ISDN Extern ISDN Intern ![](images/14e2527b5676d3e66198f3e9342b62f5076df284827b2b347c7fc87998495fa7.jpg) Abb. 58: Physikalische Schnittstellen->ISDN-Ports->ISDN Extern-> Das Menü Physikalische Schnittstellen->ISDN-Ports->ISDN Extern-> besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine benutzerdefinierte Beschreibung der ISDN-Schnittstelle an.Der Standardwert ist ISDN Extern.
NameZeigt die Bezeichnung der ISDN-Schnittstelle an.Mögliche Werte:• S/U: 4-Draht (S)• /: Zeigt den Port auf dem Modul an, an den die ISDN-Schnittstelle angeschlossen ist.Beispiel: S/U 1 = Die Schnittstelle befindet sich in Port 1 und wird als S-Anschluss genutzt.
AnschlussartWählen Sie aus, ob die ISDN-Schnittstelle als Mehrgeräteanschluss oder als Anlagenanschluss betrieben wird.Mögliche Werte:• Anlagenanschluss(Standardwert)• Mehrgeräteanschluss
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Schicht 2 daueraktiv haltenMit dieser Funktion (auch Dauerüberwachung genannt) wird die Funktionsfähigkeit und die Übertragungsqualität eines externen ISDN-Anschlusses ständig überwacht. Hierfür steht das System ständig mit der Vermittlungsstelle Ihres Netzbetreibers in Kontakt. Wird die ISDN-Schicht 2 nicht von der Vermittlungsstelle daueraktiv gehalten, kann das System den immer wiederkehrenden Aufbau der Schicht 2 initiieren.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Schicht 1 DauersynchronisationBeim Anschalten eines externen Gerätes (z. B. GSM-Gateway) an einen externen Anlagenanschluss des Systems kann der Takt des externen Gerätes zu Störungen der Synchronisierung des Anagentaktes führen. Nur wenn eine solche Störung auftritt, sollten Sie die Schicht 1 Synchronisierung ausschalten.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

12.2.2 ISDN Intern

Im Menü Physikalische Schnittstellen ->ISDN-Ports->ISDN Intern konfigurieren Sie die internen ISDN-Schnittstellen Ihres Systems. Interne ISDN-Anschlüsse sind immer Mehrgeräteanschlüsse. Beim Anschluss von Endgeräten an einen internen ISDN-Anschluss beachten Sie bitte, dass nicht alle im Handel angebotenen ISDN-Endgeräte die vom System bereitgestellten Leistungsmerkmale über ihre Tastenoberfläche nutzen können. ![](images/b311a8848b0f330e8483c3656bb6e820da161a425716b9c12daf6139bbad4ebf.jpg) ![](images/62a263deabaf71f60bc64006257373f375c377eecdc7a7cf2b07f4a03e28aa9e.jpg) Abb. 59: Physikalische Schnittstellen->ISDN-Ports->ISDN Intern Das Menü Physikalische Schnittstellen->ISDN-Ports->ISDN Intern besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü ISDN Intern
Feld Beschreibung
NameZeigt die Bezeichnung der ISDN-Schnittstelle an.Mögliche Werte:• S/U: 4-Draht (S)• /: Zeigt den Port auf dem Modul an, an den die ISDN-Schnittstelle angeschlossen ist.Beispiel: S/U 2 = Die Schnittstelle befindet sich in Port 2 und wird als S-Anschluss genutzt.
FunktionZeigt die Funktion der ISDN-Schnittstelle an.Mögliche Werte:• Upn: Schnittstelle für CAPI-Endgeräte.• Upn: Schnittstelle für UPN-Endgeräte.• SO: Schnittstelle für ISDN-S0-Anschluss.
Standard-MSNZeigt, ob für einen internen SO-Bus eine Standard-MSN zuge-wiesen ist.Über eine Standard-MSN können Sie nicht konfigurierte SO-Endgeräte erreichen.Als Standard-MSN können Sie interne Rufnummern wählen, die im Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer konfiguriert sind und im Menü Endgeräte einem Endgerät zuge-ordnet sind.
StatusZeigt den Status der Schnittstelle an.

12.2.2.1 Bearbeiten

Wählen Sie die Schaltfläche 📋, um einen Eintrag zu bearbeiten. ![](images/ea329c765adb2f44668ff74cd4249f41401c753a43678207d928fe8e574c96e8.jpg) ![](images/4ae9befaa823a440383d4e46330bb9cf73265b1a0bd1b23c8d3e4ee3e3108081.jpg) Abb. 60: Physikalische Schnittstellen->ISDN-Ports->ISDN Intern-> Das Menü Physikalische Schnittstellen->ISDN-Ports->ISDN Intern-> besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Grundeinstellungen

Feld Beschreibung
Standard-MSNWählen Sie die gewünschte Rufnummer. Sie können unter den Rufnummern wählen, die Sie im Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer->Rufnummern konfiguriert haben.Mögliche Werte:Nicht konfiguriert

12.3 Analoge Ports

12.3.1 Analog Extern (FXO)

Im Menü Analog Extern (FXO) werden alle verfügbaren analogen externen Anschlüsse Ihres Systems angezeigt. Analog Extern (FXO) Analog Intern (FXS) ![](images/5de4ab83f4c6903f5f9f78d52af7e1f9e6a803f37269395990e7f13266551123.jpg) Abb. 61: Physikalische Schnittstellen->Analoge Ports->Analog Extern (FXO) Das Menü Physikalische Schnittstellen->Analoge Ports->Analog Extern (FXO) besteht aus folgenden Feldern: Werte in der Liste Analog Extern (FXO)
Feld Beschreibung
NameZeigt die Bezeichnung der analogen Schnittstelle an.Mögliche Werte:FXO: Beziehung für den analogen Anschluss.
BeschreibungZeigt die benutzerdefinierte Beschreibung der analogen Schnittstelle an.
WahlverfahrenZeigt das verwendete Wahlverfahren an.Mögliche Werte:Frequenzwahlverfahren (DTMF) I(Standardwert)Impulswahlverfahren (IWV)
StatusZeigt den Status der Schnittstelle an.
AktionDurch Drücken der ↑-Schaltfläche oder der ↓-Schaltfläche in der Spalte Aktion wird der Status der Schnittstelle geändert.

12.3.1.1 Bearbeiten

Wählen Sie die Schaltfläche 📋, um einen Eintrag zu bearbeiten. Analog Extern (FXO) Analog Intern (FXS) ![](images/6b2964680d643b6370d0f8602c2698a34c645ee4f4ac3683d5b7e98ebb577fc2.jpg) Abb. 62: Physikalische Schnittstellen->Analoge Ports->Analog Extern (FXO)-> ![](images/832b95e72e27b930e927f3d5c65171698af9d195aa7ea56717a6499eeda73466.jpg) Das Menü Physikalische Schnittstellen->Analoge Ports->Analog Extern (FXO)-> ![](images/46ad7b3206e71711071eecc2c9a3c16c333bc78111c49d78a0433b66615c553e.jpg) besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine benutzerdefinierte Beschreibung der analogen Schnittstelle an.
NameZeigt die Bezeichnung der analogen Schnittstelle an.Mögliche Werte:FXO:Bezeichung für den analogen Anschluss.
WahlverfahrenWählen Sie, welches Wahlverfahren verwendet werden soll.Mögliche Werte:Frequenzwahlverfahren (DTMF) I(Standardwert)Impulswahlverfahren (IWV)
CLIPWählen Sie aus, ob das Leistungsmerkmal CLIP verwendet werden soll, d. h. ob die Rufnummer des Anrufers beim Angerufenen angezeigt werden soll.Mögliche Werte:Aus (Standardwert): Die Rufnummer des Anrufers wird beim Angerufenen nicht angezeigt.FM: Die Daten werden als DTMF gesendet.
Gebühreninformationen empfangenWählen Sie aus, ob Ihr Gerät Gebühreninformationen aus dem Netz empfangen soll. Hierfür können Sie einstellen, ob der Gebührenimpuls 12 kHz oder 16 kHz betragen soll.Mögliche Werte:Aus (Standardwert): Gebühreninformationen werden nicht empfangen.12 kHz16 kHz
Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
BesetztonerkennungWählen Sie, ob Besetztonerkennung verwendet werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
WähltonerkennungWählen Sie, ob Wähltonerkennung verwendet werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Wenn die Wähltonerkennung aktiv ist und der externe Wählton erkannt wurde, beginnt Ihrehybird 120 / hybird 130 sofort mit der Wahl.
WähltonpauseNur für Wähltonerkennung deaktiviert.Geben Sie den gewünschten Wert ein, den das System beim Wählen einer Telefonnummer maximal warten soll, bis es mit der Wahl beginnt.Die Wähltonpause können Sie einschalten, wenn diehybird 120 / hybird 130den externen Wählton nicht erkennt oder keinWählton gesendet wird. Die Dauer der Wähltonpause müssen Sie ermitteln.Mögliche Werte sind ganzzahlige Werte zwischen 1 Sekunde und 5 Sekunden.
WahlendeüberwachungszeitGeben Sie die Zeit ein, die das System nach dem Wählen einer Ziffer warten soll, bis es die Telefonnummer als vollständig betrachtet und die Verbindung aufbaut. Der Standardwert ist 5 Sekunden.

12.3.2 Analog Intern (FXS)

Im Menü Analog Intern (FXS) werden alle verfügbaren analogen internen Anschlüsse Ihres Systems angezeigt. Analog Extern (FXO) Analog Intern (FXS) ![](images/f01fc804559f5c8f01df6c8369c78597105112ab789344b9793053a55a1b3d35.jpg) Abb. 63: Physikalische Schnittstellen->Analoge Ports->Analog Intern (FXS) Das Menü Physikalische Schnittstellen->Analoge Ports->Analog Intern (FXS) besteht aus folgenden Feldern: Werte in der Liste Analog Intern (FXS)
Feld Beschreibung
NameZeigt die Bezeichnung der analogen Schnittstelle an.Mögliche Werte:• FXS: Bezeichung für den analogen Anschluss.
FunktionZeigt die Funktion der analogen Schnittstelle an.Mögliche Werte:TelefonTFE-AdapterMultifunktionsgerät/TelefaxModemAnrufbeantworterNotfalltelefonDie Funktion des analogen Endgeräts wird im Menü Endgeräte->Andere Telefone->analog konfiguriert.
StatusZeigt den Status der Schnittstelle an.

12.4 DSL-Modem

Das ADSL-Modem eignet sich für den High-Speed Internetzugang und den Remote-Access-Einsatz in kleinen bis mittleren Unternehmen oder Remote-Offices.

12.4.1 DSL-Konfiguration

In diesem Menü nehmen Sie grundlegende Einstellungen Ihrer ADSL-Verbindung vor. DSL-Konfiguration ![](images/ca4e931d8eb884e5f55510d00f83a32f750b807e87455515049fbf3ebfbcb4c6.jpg) Abb. 64: Physikalische Schnittstellen->DSL-Modem->DSL-Konfiguration Das Menü Physikalische Schnittstellen->DSL-Modem->DSL-Konfiguration besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü DSL-Portstatus
Feld Beschreibung
DSL-ChipsatzZeigt die Kennung des eingebauten Chipsatzes an.
Physikalische VerbindungZeigt den aktuellen ADSL-Betriebsmodus an. Der Wert kann nicht verändert werden.Mögliche Werte:Unbekannt: Der ADSL-Link ist nicht aktiv.ANSI T1.413: ANSI T1.413ADSL1: ADSL classic, G.DMT, ITU G.992.1G.lite G992.2: Splitterless ADSL, ITU G.992.2ADSL2: G.DMT.Bis, ITU G.992.3ADSL2 DELT: ADSL2 Double Ended Line TestADSL2 Plus: ADSL2 Plus, ITU G.992.5ADSL2 Plus DELT: ADSL2 Plus Double Ended Line TestREADSL2: Reach Extended ADSL2READSL2 DELT: Reach Extended ADSL2 Double Ended Line Test.ADSL2 ITU-T G.992.3 Annex MADSL2+ ITU-T G.992.5 Annex MADSL2 Annex JADSL2+ Annex J
Felder im Menü Aktuelle Leitungsgeschwindigkeit
Feld Beschreibung
DownstreamZeigt die Datenrate in Empfangsrichtung (Richtung von CO/DSLAM zu CPE/Router) in Bits pro Sekunde an.Der Wert kann nicht verändert werden.
UpstreamZeigt die Datenrate in Senderichtung (Richtung CPE/Router zu CO/DSLAM) in Bits pro Sekunde an.Der Wert kann nicht verändert werden.
Felder im Menü DSL Parameter
Feld Beschreibung
DSL-ModusWählen Sie den ADSL-Synchronisierungstyp aus.Mögliche Werte:Automatische Modus (ADSL) (Standardwert): Der ADSL-Modus wird dem der Gegenstelle automatisch angepasst.ADSL1: ADSL1 / G.DMT wird angewendet.ADSL2: ADSL2 / G.992.3 wird angewendet.ADSL2 Plus: ADSL2 Plus / G.992.5 wird angewendet.Automatischer Modus (Annex-M): Nur für Annex-A-Geräte. Der ADSL-Modus wird dem der Gegenstelle automatisch angepasst unter Einbeziehung von G.992.3 Annex-M.ADSL2 Plus (Annex-M): Nur für Annex-A-Geräte. ADSL2 Plus / G.992.3 Annex-M wird angewendet.ADSL2 Annex J: Nur für Annex-J-Geräte. ADSL2 Plus / G.992.3 Annex-J wird angewendet.ADSL2+ Annex J: Nur für Annex-J-Geräte. ADSL2 Plus / G.992.5 Annex-J wird angewendet.Inaktiv: Die ADSL-Schnittstelle ist nicht aktiv.
Transmit ShapingWählen Sie aus, ob die Datenrate in Senderichtung reduziert werden soll. Dies ist nur in wenigen Fällen an speziellen DSLAMs notwendig.Mögliche Werte:Standard (Leitungsgeschwindigkeit)(Standardwert): Die Datenrate in Senderichtung wird nicht reduziert.128.000 Bit/s bis 2.048.000 Bit/s: Die Datenrate in Senderichtung wird reduziert auf maximal 128.000 bit/s bis 2.048.000 bit/s in festgesetzten Schritten.Benutzerdefiniert: Die Datenrate wird reduziert auf den in Maximale Upstream-Bandbreite eingegebenen Wert.Der Standardwert ist Standard(Leitungsgeschwindigkeit).
Maximale Upstream-BandbreiteNur für Transmit Shaping = BenutzerdefiniertGeben Sie die maximale Datenrate in Senderichtung in Bits pro Sekunde ein.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
ADSL-LeitungsprofilWählen Sie den gewünschten Internet-Service-Provider und damit implizit den von diesem Provider verwendeten Modem-Parametersatz aus.Deutsche Telekom ist als Standardwert voreingestellt.Wenn Sie Ihren Provider in der Liste nicht finden, verwenden Sie die Einstellung Standard.

12.5 Relais

Die hybird 130 verfügt über einen unabhängigen Schaltkontakt. Ein Schaltkontakt kann als Ein-/Ausschalter oder als Taster konfiguriert werden. Über eine Kennziffer kann dann die entsprechende Funktion von intern oder extern (mit zusätzlicher PIN) geschaltet werden. ![](images/ad60b889b7bd1c82bc6d9ea4380e635be7113b473183a3111b39e8f40595bb5b.jpg)

Hinweis

Bei Reset oder Stromausfall der TK-Anlage wird der Schaltkontakt in seine Ruheposition zurückgesetzt!

12.5.1 Relaiskonfiguration

Im Menü Physikalische Schnittstellen->Relais->Relaiskonfiguration wird die Konfiguration des Schaltkontakts vorgenommen. Relaiskonfiguration ![](images/34d1059e8071198140b68e49772deb5d6bc2a0cf0812b45f928d7d233631718e.jpg) Abb. 65: Physikalische Schnittstellen->Relais->Relaiskonfiguration Das Menü Physikalische Schnittstellen->Relais->Relaiskonfiguration besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
Kontakt 1Geben Sie beiBeschreibungeine beliebige Bezeichnung des Schaltkontakts ein. Jedem Schaltkontakt kann nur eine Funktion zugewiesen werden.BeiFunktionwählen Sie die Art der Verwendung aus.Mögliche Werte:Kennziffern:Das Relais wird über eine Kennziffernproze- dur geschaltet.Meldeausgang:Das Relais wird geschaltet, wenn ein Alarm- ruf eingeht.BeiSignalisierungszeitraumstellen Sie die Zeitdauer für das Relais ein. Die Schaltzeit kann zwischen 1 und 999 Sekunden programmiert werden.Der Standardwert ist3 Sekunden.

Kapitel 13 VoIP

Voice over IP (VoIP) nutzt das IP-Protokoll für Sprach- und Bildübertragung. Der wesentliche Unterschied zur herkömmlichen Telefonie besteht darin, dass die Sprachinformationen nicht über eine geschaltete Verbindung in einem Telefonnetz übertragen werden, sondern durch das Internet-Protokoll in Datenpakete aufgeteilt, die auf nicht festgelegten Wegen in einem Netzwerk zum Ziel gelangen. Diese Technologie macht sich so für die Sprachübertragung die Infrastruktur eines bestehenden Netzwerks zu Nutze und teilt sich dieses mit anderen Kommunikationsdiensten.

13.1 Einstellungen

Im Menü VoIP->Einstellungen richten Sie Ihre VoIP-Anschlüsse ein. Sie haben die Möglichkeit mit allen intern angeschlossenen Telefonen über das Internet zu telefonieren. Die Anzahl der Verbindungen ist von verschiedenen Parametern abhängig: - Der Verfügbarkeit von freien Kanälen des Systems. - Der verfügbaren Bandbreite des DSL-Anschlusses. - Den konfigurierten, verfügbaren SIP-Providern. • Die eingetragenen SIP-out-Lizenzen.

13.1.1 SIP-Provider

Im Menü VoIP->Einstellungen->SIP-Provider konfigurieren Sie die gewünschten SIP-Provider. Durch Drücken der ↑-Schaltfläche oder der ↓-Schaltfläche in der Spalte Aktion wird der Status des SIP-Providers geändert. Nach etwa einer Minute ist die Registrierung beim Provider erfolgt und der Status wird automatisch auf (aktiv) gesetzt.

13.1.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Einträge hinzuzufügen. SIP-Provider Standorte Codec-Profile Optionen ![](images/c37bf468e6da60688da07ca3d84bc7acb109098d5715869d6fd36d0531f1d44e.jpg) Abb. 66: VoIP->Einstellungen->SIP-Provider->Neu ![](images/ecc2e06a0ee946088fb9e7b5900009579860299fa15325b63afafb2c5cfe1b5b.jpg) Abb. 67: VoIP->Einstellungen->SIP-Provider->Neu Das Menü VoIP->Einstellungen->SIP-Provider->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungSie können eine Bezeichnung für den SIP-Provider eingeben. Möglich ist eine 20-stellige alphanumerische Zeichenfolge.
Provider-StatusWählen Sie aus, ob dieser VoIP-Provider-Eintrag aktiv sein soll (Aktiv, Standardwert) oder nicht (Inaktiv).
AnschlussartWählen Sie aus, welche Art von VoIP-Rufnummer Sie konfigurieren möchten.Mögliche Werte:Einzelrufnummer (Standardwert): Geben Sie einzelne VoIP-Rufnummern ein.Durchwahl: Geben Sie eine Basisnummer in Verbindung mit einem Rufnummernblock an.
Authentifizierungs-IDGeben Sie die Authentifizierungs-ID Ihres Providers ein. Möglich ist eine 64-stellige alphanumerische Zeichenfolge.
PasswortSie können an dieser Stelle ein Passwort vergeben. Möglich ist eine 32-stellige alphanumerische Zeichenfolge.
BenutzernameGeben Sie den Benutzernamen ein, den Sie von Ihrem VoIP-Provider erhalten haben. Möglich ist eine 64-stellige alphanumerische Zeichenfolge.
DomäneTragen Sie einen weiteren Domänennamen oder eine weitere IP-Adresse des SIP-Proxy-Servers ein.Wenn Sie keine Angaben machen, wird der Eintrag im Feld Registrar verwendet.Beachte: Tragen Sie nur dann einen Namen oder eine IP-Adresse ein, wenn dieser explizit vom Provider vorgegeben wird.
Felder im Menü Einstellungen für Gehende Rufnummer
Feld Beschreibung
Gehende RufnummerWählen Sie die gewünschte Signalisierung für Rufe nach außen aus.Mögliche Werte:StandardI(Standardwert)Globale Rufnummer für CLIP-No-ScreeningIndividuelle Rufnummer für CLIP-No-ScreeningFeste DDI nach Extern (Nur für Anschlussart = Durchwahl)
Globale Rufnummer für CLIP-No-ScreeningNur für Gehende Rufnummer Globale Rufnummer für CLIP-No-ScreeningGeben Sie die Rufnummer ein, die bei allen Verbindungen nach extern beim Angerufenen angezeigt werden soll.Diese Rufnummer wird nicht überprüft.
Rufnummer des entfernten Gesprächspartners anzeigenNur für Gehende Rufnummer = Globale Rufnummer für CLIP-No-Screening und Individuelle Rufnummer für CLIP-No-ScreeningSie können die Rufnummer eines externen Gesprächspartners anzeigen lassen, sofern diese signalisiert wird.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Feste Rufnummer für ausgehende Gespräche anzeigenNur für Gehende Rufnummer = Feste DDI nach ExternGeben Sie die Rufnummer ein, die bei allen Verbindungen nach extern beim Angerufenen angezeigt werden soll.
Felder im Menü Registrar
Feld Beschreibung
RegistrarGeben Sie den DNS-Namen oder die IP-Adresse des SIP-Servers an. Möglich ist eine 26-stellige alphanumerische Zeichenfolge.
Port RegistrarGeben Sie die Nummer des Ports ein, der für die Verbindung zum Server benutzt werden soll. Standardmäßig ist der Wert 5060 vorgegeben. Möglich ist eine 5-stellige Ziffernfolge.
TransportprotokollWählen Sie das Transportprotokoll für die Verbindung aus.Mögliche Werte:UDPI(Standardwert)TCP
STUN-ServerGeben Sie den Namen oder die IP-Adresse des STUN-Servers ein.STUN = Simple Traversal of User Datagram Protocol (UDP)Through Network Address Translators (NATs)Ein STUN-Server wird benötigt, um VoIP-Geräten hinter einem aktivierten NAT den Zugang zum Internet zu ermöglichen. Hierbei wird die aktuelle öffentliche IP-Adresse des Anschlusses ermittelt und für eine genaue Adressierung von außen verwendet.Maximale Zeichenzahl: 32.
Port-STUN-ServerGeben Sie Nummer des Ports ein, der für die Verbindung zum STUN-Server benutzt werden soll.Standardmäßig ist der Wert 3478 vorgegeben. Möglich ist eine 5-stellige Ziffernfolge.
Felder im Menü STUN Felder im Menü Timer
Feld Beschreibung
RegistrierungstimerGeben Sie hier die Zeitdauer in Sekunden ein, vor deren Ablauf sich der SIP-Client erneut registrieren muss, damit die Verbindung nicht automatisch getrennt wird.Standardmäßig ist der Wert 60 vorgegeben.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
ProxyGeben Sie den DNS-Namen oder die IP-Adresse des SIP-Servers an. Möglich ist eine 26-stellige alphanumerische Zeichenfolge.
Port ProxyGeben Sie Nummer des Ports ein, der für die Verbindung zum Proxy benutzt werden soll. Standardmäßig ist der Wert 5060 vorgegeben. Möglich ist eine 5-stellige Ziffernfolge.
TransportprotokollWählen Sie das Transportprotokoll für die Verbindung aus.Mögliche Werte:• UDPI(Standardwert)• TCP
Felder im Menü Weitere Einstellungen
Feld Beschreibung
From DomainGeben Sie die „From Domain“ Ihres SIP-Providers ein. Diese wird nach dem @ als Absendeinformation im SIP-Header der SIP-Datenpakete verwendet.
Anzahl der zulässigen gleichzeitigen GesprächeWählen Sie die maximale Anzahl von Gesprächen aus, die gleichzeitig möglich sein sollten. Beachten Sie hier auch die Einstellungen des Bandbreitenmanagements.Mögliche Werte:International (Standardwert): Es sind unbegrenzt gleichzeitige Gespräche möglich.1234510
StandortWählen Sie den Standort des SIP-Servers aus. Standorte werden im Menü VoIP->Einstellungen->Standorte definiert.Mögliche Werte:Alle Standorte (Standardwert): Der Server wird an keinem definierten Standort betrieben.<Standort-Name>
Codec-ProfileWählen Sie das Codec-Profil für diesen SIP-Server aus. Codec-Profile werden im Menü VoIP->Einstellungen->Codec-Profile definiert.Mögliche Werte:System-Default (Standardwert): Der Server wird mit einem im System vordefinierten Codec-Profil betrieben.•
WahlendeüberwachungstimerWählen Sie die Zeit (nach Wahl der letzten Ziffer einer Rufnummer) in Sekunden aus, nach der das System mit der Wahl nach extern beginnt. Standardwert ist 5.
Halten im SystemWählen Sie aus, ob ein Telefongespräch im System auf Wartstellung geschaltet werden kann, ohne die Verbindung zu verlieren (Rückfragen/Makeln). Ist diese Funktion nicht aktiv, wird der Anruf beim SIP-Provider gehalten, sofern dieser dieses Leistungsmerkmal unterstützt.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Anrufweiterschaltung extern (SIP 302)Wählen Sie aus, ob eine Anrufumleitung extern beim SIP-Provider durchgeführt wird. Der Anrufer wird mittels SIP-Status-Code 302 weitergeschaltet.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Internationale Rufnummer erzeugenWenn Sie diese Funktion aktivieren und unter Globale Einstellungen die Ländereinstellung (für Deutschland 49) eingetragen haben, wird automatisch bei einer mit Vorwahl gewählten Rufnummer die 0049 vor der Rufnummer erzeugt.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Nationale Rufnummer erzeugenWenn Sie diese Funktion einschalten und unter Globale Einstellungen den Nationaler Präfix/Ortsnetzkennzahl (für z. B. Hamburg 40) eingetragen haben, wird automatisch die Vorwahl 040 vor der gewählten Rufnummer erzeugt.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Nummernunterdrückung deaktivierenWenn Sie diese Funktion aktivieren, wird die Rufnummer immer mitgesendet unabhängig davon, ob Sie bei einem Teilnehmer A-Rufnummer unterdrücken (CLIR) ein- oder ausgeschaltethaben.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
SIP-Header-Feld für den BenutzernamenWählen Sie für ausgehende Rufe die Position des Benutzernamens (User ID) im SIP-Header.Mögliche Werte:P-Preferred: Der SIP-Header wird durch das sogenannte „p-preferred-identity“-Feld erweitert, um dort den Benutzernamen zu übertragen.P-Asserted: Der SIP-Header wird durch das sogenannte „p-asserted-identity“-Feld erweitert, um dort den Benutzernamen zu übertragen.Keiner: Der Benutzername wird nicht übertragen.
SIP-Header-Feld(er) für AnruferadresseWählen Sie für ausgehende Rufe die Position der Absender-ID (z. B. Rufnummer) im SIP-Header aus. (Bei eingehenden Rufen wird automatisch die Rufnummer aus dem SIP Header ermittelt.)Mögliche Werte:Anzeige: Die Absender-ID wird im SIP-Header im Feld „Display“ übertragen.Benutzername: Die Absender-ID wird im SIP-Header im Feld „User“ übertragen.P-Preferred: Der SIP-Header wird durch das sogenannte „p-preferred-identity“ Feld erweitert, um dort die Absender-ID zu übertragen.P-Asserted: Der SIP-Header wird durch das sogenannte „p-asserted-identity“ Feld erweitert, um dort die Absender-ID zu übertragen.
Ersetzen des internationalen Präfix durch "+"Wählen Sie aus, ob bei internationalen Rufnummern der Präfix (z. B. 00) durch + ersetzt werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Anmeldung eines Proxys erlaubenWählen Sie aus, ob eine weitere TK-Anlage sich bei Ihrem System registrieren kann. Dadurch können mehrere TK-Systeme miteinander gekoppelt werden.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
SIP-Bindungen nach Neustart löschenSollte z. B. nach der Registrierung bei einem Provider ein Reset des Systems erfolgen oder ein Netzausfall eintreten, kann je nach Provider eine weitere Registrierung nicht mehr möglich sein. Durch Einschalten dieses Leistungsmerkmals, wird eine erneute Registrierung nach Neustart ermöglicht.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Vorgeschaltetes Gerät mit NATWenn Sie diese Funktion aktivieren, können Sie ein vorgeschaltetes Gerät mit NAT nutzen und trotzdem mit VoIP telefonieren. Ohne diese Funktion könnten Sie bei Nutzung eines vorgeschalteten Geräts mit NAT über VoIP nicht angerufen werden.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Early-Media-UnterstützungWählen Sie aus, ob Sie den Austausch von Sprach- oder Audiodaten erlauben wollen, bevor ein Empfänger einen Anruf annimmt.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Provider ohne Regis-trierungWählen Sie, ob die Registrierung und Authentifizierung bei einem Provider entfallen kann. In diesem Fall werden die relevanten Daten an eine bestimmte IP-Adresse geschickt, die den Verbindungspartnern bereits bekannt ist. Ein Beispiel für diese Vorgehensweise ist Microsoft Exchange SIP.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Ist die Funktion nicht aktiv, wird standardmäßig eine authentisierung vorgenommen. Dazu meldet jeder SIP Client (Benutzer) seine aktuelle Position an einen Registrar-Server. Diese Information über den Benutzer und seine aktuelle Adresse wird vom Registrar auf einem Server gespeichert, der von anderen Proxies benutzt wird, um den Benutzer zu finden.
T.38 FAX UnterstützungNur für modulare TelefonanlagenWählen Sie, ob Sie FAX-Dokumente per Voice over IP mit dem Standard T.38 übertragen wollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Wenn die Funktion deaktiviert ist, werden Fax-Dokumente mit G.711 übertragen.
Ersetzen des Präfix der eingehenden NummerSoll bei kommenden Anrufen die Rufnummer verändert im System weitergegeben werden, geben Sie in das erste Eingabefeld die Zahlenfolge der kommenden Rufnummer ein, die durch die im zweiten Eingabefeld eingetragene Zahlenfolge ersetzt werden soll.

13.1.2 Standorte

Im Menü VoIP->Einstellungen->Standorte konfigurieren Sie die Standorte der VoIP-Teilnehmer, die auf Ihrem System konfiguriert sind, und definieren das Bandbreitenmanagement für den VoIP-Traffic. Zur Verwendung des Bandbreitenmanagements können einzelne Standorte eingerichtet werden. Ein Standort wird anhand seiner festen IP-Adresse bzw. DynDNS-Adresse oder mittels der Schnittstelle, an der das Gerät angeschlossen ist, identifiziert. Für jeden Standort kann dann die verfügbare VoIP-Bandbreite (Up- und Downstream) eingestellt werden. SIP-Provider Standorte Codec-Profile Optionen ![](images/59bc01f62fe8a0d933cd5972941bc08502a5bd5aed39ea5499a0733b1dfa0679.jpg)

Abb. 68: VoIP->Einstellungen->Standorte

Felder im Menü Registrierungsverhalten für VoIP-Teilnehmer ohne definierten Standort
Feld Beschreibung
StandardverhaltenLegen Sie fest, wie das System bei der Registrierung von VoIP-Teilnehmern verfahren soll, für die kein Standort definiert wurde.Mögliche Werte:Registrierung nur in privaten Netzwerken (Standardwert): Der VoIP-Teilnehmer wird nur registriert, wenn er sich innerhalb des privaten Netzwerks befindet.Nicht erlaubt: Der VoIP-Teilnehmer wird nie registriert.Uneingeschränkte Registrierung: Der VoIP-Teilnehmer wird immer registriert.

13.1.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Einträge hinzuzufügen. ![](images/9d10a82a80e514805a554fccd532bba6f7445a1b5b10b63ae817c350d1a7247c.jpg) ![](images/1710a6b6c2fdae7298733abe8f424087caa27022c8c423bd2d099aa370a771dd.jpg) Abb. 69: VoIP->Einstellungen->Standorte->Neu Das Menü VoIP->Einstellungen->Standorte->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie die Beschreibung des Eintrags ein.
Beinhalteter Standort (Parent)Sie können die SIP-Standorte beliebig kaskadieren. Definieren Sie hier, welcher schon definierte SIP-Standort für den hier zu konfigurierenden SIP-Standort den übergeordneten Knoten bildet.
TypWählen Sie aus, ob der Standort mittels IP-Adressen/DNS-Namen oder Schnittstellen definiert werden soll.Mögliche Werte:Adressen (Standardwert): Der SIP-Standort wird über IP-Adressen bzw. DNS-Namen definiert.Schnittstellen: Der SIP-Standort wird über die verfügbaren Schnittstellen definiert.
AdressenNur für Typ = AdressenGeben Sie die IP-Adressen der Geräte an den SIP-Standorten ein.Klicken Sie aufHinzufügenum neue Adressen zu konfigurieren.Geben Sie unterIP-Adresse/DNS-Namedie gewünschte IP-Adresse bzw. den DNS-Namen ein.Geben Sie ebenfalls die erforderlicheNetzmaskeein.
SchnittstellenNur fürTyp=SchnittstellenGeben Sie die Schnittstellen an, an denen die Geräte eines SIP-Standorts angeschlossen sind.Klicken Sie aufHinzufügen, um neue Schnittstelle auszuwählen.Wählen Sie unterSchnittstellide gewünschte Schnittstelle aus.
Bandbreitenbegrenzung UpstreamLegen Sie fest, ob die Upstream-Bandbreite begrenzt werden soll.MitAktiviert wird die Bandbreite reduziert.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Maximale Upstream-BandbreiteGeben Sie die maximale Datenrate in Senderichtung in kBits pro Sekunde ein.
Bandbreitenbegrenzung DownstreamLegen Sie fest, ob die Downstream-Bandbreite begrenzt werden soll.MitAktiviert wird die Bandbreite reduziert.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Maximale Downstream-BandbreiteGeben Sie die maximale Datenrate in Empfangsrichtung in kBits pro Sekunde ein.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
DSCP-EinstellungenWählen Sie die Art des Dienstes für RTP-Daten aus (TOS, Type

Feld Beschreibung

für RTP-Daten of Service).

Mögliche Werte:

- DSCP-Binärwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in binärem Format, 6 Bit). - DSCP-Dezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in dezimalem Format). - DSCP-Hexadezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in hexadezimalem Format). - TOS-Binärwert: Der TOS-Wert wird im binären Format angegeben, z. B. 00111111. - TOS-Dezimalwert: Der TOS-Wert wird im dezimalen Format angegeben, z. B. 63. - TOS-Hexadezimalwert: Der TOS-Wert wird im hexadezimalen Format angegeben, z. B. 3F.

13.1.3 Codec-Profile

Im Menü VoIP->Einstellungen->Codec-Profile können Sie verschiedene Codec-Profile definieren, um die Sprachqualität zu beeinflussen und bestimmte Provider-abhängige Vorgaben einzurichten. Beachten Sie bei der Einrichtung der Codecs, dass eine gute Sprachqualität eine entsprechende Bandbreite benötigt und damit die Anzahl der gleichzeitigen Gespräche begrenzt wird. Außerdem muss die Gegenstelle die entsprechende Codec-Auswahl mit unterstützen.

13.1.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Einträge hinzuzufügen. SIP-Provider Standorte Codec-Profile Optionen ![](images/5dcd6b88f3875ddfd08d6176786b4c7111ef60f1fa720276ec9a0e7dfd59fd2f.jpg) Abb. 70: VoIP->Einstellungen->Codec-Profile->Neu Das Menü VoIP->Einstellungen->Codec-Profile->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für den Eintrag ein.
Codec-ReihenfolgeWählen Sie die Reihenfolge der Codecs, wie sie vom System zur Benutzung vorgeschlagen werden. Kann der erste Codec nicht angewendet werden, wird versucht, den zweiten zu benutzen usw.Mögliche Werte:Standard(Standardwert): Der Codec, welcher im Menü an erster Stelle steht, wird verwendet, wenn möglich.Qualität: Die Codecs werden nach Qualität sortiert. Der Codec mit der besten Qualität wird verwendet, wenn möglich.Geringe Bandbreite: Die Codecs werden nach benötigter Bandbreite sortiert. Der Codec, welcher die niedrigste Bandbreite benötigt, wird verwendet, wenn möglich.Hohe Bandbreite: Die Codecs werden nach benötigter Bandbreite sortiert. Der Codec, welcher die höchste Bandbrei-
te benötigt, wird verwendet, wenn möglich.
G.711 uLawNur für Codec-Reihenfolge nicht StandardISDN-Codec nach US-Kennlinie.G.711 uLaw erfasst den Frequenzbereich von 300 Hz bis 3400 Hz mit einer Abtastrate von 8 kHz und erreicht bei einer Datenübertragungsrate von 64 kbit/s einen MOS-Wert – ein Maß für die Sprachqualität – von 4,4. Dieser Audio-Codec verwendet das μlaw-Quantisierungsverfahren.
G.711 aLawNur für Codec-Reihenfolge nicht StandardISDN-Codec nach EU-KennlinieG.711 aLaw erfasst den Frequenzbereich von 300 Hz bis 3400 Hz mit einer Abtastrate von 8 kHz und erreicht bei einer Datenübertragungsrate von 64 kbit/s einen MOS-Wert – ein Maß für die Sprachqualität – von 4,4. Dieser Audio-Codec verwendet das alaw-Quantisierungsverfahren.
G.722Nur für Codec-Reihenfolge nicht StandardG.722 erfasst den Frequenzbereich von 50 Hz bis 7000 Hz mit einer Abtastrate von 16 kHz und erreicht bei einer Datenübertragungsrate von 64 kbit/s einen MOS-Wert – ein Maß für die Sprachqualität – von 4,5.
G.729Nur für Codec-Reihenfolge nicht StandardG.729 erfasst den Frequenzbereich von 300 Hz bis 2400 Hz mit einer Abtastrate von 8 kHz und erreicht bei einer Datenübertragungsrate von 8 kbit/s einen MOS-Wert – ein Maß für die Sprachqualität – von 3,9.
G.726 (16 Kbit/s)Nur für Codec-Reihenfolge nicht StandardG.726 (16 Kbit/s) erfasst den Frequenzbereich von 200 Hz bis 3400 Hz mit einer Abtastrate von 8 kHz und erreicht bei einer Datenübertragungsrate von 16 kbit/s einen MOS-Wert – ein Maß für die Sprachqualität – von 3,7.
G.726 (24 Kbit/s)Nur für Codec-Reihenfolge nicht StandardG.726 (24 Kbit/s) erfasst den Frequenzbereich von 200 Hz bis 3400 Hz mit einer Abtastrate von 8 kHz und erreicht bei einer Datenübertragungsrate von 24 kbit/s einen MOS-Wert – ein Maß für die Sprachqualität – von 3,8.
G.726 (32 Kbit/s)Nur für Codec-Reihenfolge nicht StandardG.726 (32 Kbit/s) erfasst den Frequenzbereich von 200 Hz bis 3400 Hz mit einer Abtastrate von 8 kHz und erreicht bei einer Datenübertragungsrate von 32 kbit/s einen MOS-Wert – ein Maß für die Sprachqualität – von 3,9.
G.726 (40 Kbit/s)Nur für Codec-Reihenfolge nicht StandardG.726 (40 Kbit/s) erfasst den Frequenzbereich von 200 Hz bis 3400 Hz mit einer Abtastrate von 8 kHz und erreicht bei einer Datenübertragungsrate von 40 kbit/s einen MOS-Wert – ein Maß für die Sprachqualität – von 4,2.
DTMFNur für Codec-Reihenfolge nicht StandardWählen Sie aus, ob der Codec DTMF Outband verwendet werden soll. Zuerst wird versucht RFC 2833 zu verwenden. Wenn die Gegenstelle diesen Standard nicht beherrscht, wird SIP Info verwendet.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
G.726 Codec-EinstellungenNur für Codec-Reihenfolge nicht StandardWählen Sie das Kodierverfahren für den G.726 Codec aus.Mögliche Werte:I.366RFC3551 / X.420

13.1.4 Optionen

Im Menü VoIP->Einstellungen->Optionen finden sich allgemeine Einstellungen zu VoIP. SIP-Provider Standorte Codec-Profile Optionen ![](images/88115aeef73e377aa41a9dbbe423755dbe1361f4b06fda893bbc31d552b31e11.jpg) Abb. 71: VoIP->Einstellungen->Optionen Das Menü VoIP->Einstellungen->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
RTP-PortGeben Sie den Port an, über den die RTP-Daten geleitet werden sollen.Standardmäßig ist der Wert 10000 vorgegeben.
Endgeräte-RegistrierungstimerGeben Sie hier einen Standardwert für die Zeitdauer in Sekunden ein, vor deren Ablauf sich die SIP-Clients erneut registrieren müssen, damit die Verbindung nicht automatisch getrennt wird.Standardmäßig ist der Wert 60 vorgegeben.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
DSCP-Einstellungen für SIP-DatenWählen Sie die Art des Dienstes für SIP-Daten aus (TOS, Type of Service).Mögliche Werte:DSCP-Binärwert(Standardwert): Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in binärem Format, 6 Bit). Der Standardwert ist101110.DSCP-Dezimalwert: Differentiated Services Code Pointnach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in dezimalem Format).DSCP-Hexadezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in hexadezimalem Format).TOS-Binärwert: Der TOS-Wert wird im binären Format angegeben, z. B. 00111111.TOS-Dezimalwert: Der TOS-Wert wird im dezimalen Format angegeben, z. B. 63.TOS-Hexadezimalwert: Der TOS-Wert wird im hexadezimalen Format angegeben, z. B. 3F.

Kapitel 14 Nummerierung

14.1 Externe Anschlüsse

Ihr System ist eine Telekommunikationsanlage zur externen Anschaltung an das Euro-ISDN (DSS1) und das Internet: ISDN-Anschlüsse (S0): Das System verfügt je nach Modulausbau über externe ISDN-Anschlüsse, die zur Anschaltung an den ISDN-Anschluss des Netzbetreibers konfiguriert sind. Je nach Modulausbau können mehrere ISDN-Anschlüsse wahlweise als interner oder als externer ISDN-Anschluss eingestellt werden. ![](images/4f88a562ee78b039520a1a11b88a8e8184205c1861aa1d5a1f7e79adac3df426.jpg)

Hinweis

Wenn Sie in diesen Einstellungen für die Anschlüsse einen Namen vergeben, wird dieser in der weiteren Konfiguration nicht genutzt. Er dient nur zur Beschreibung des Anschlusses.

14.1.1 Anschlüsse

Im Menü Nummerierung->Externe Anschlüsse->Anschlüsse konfigurieren Sie die externen Anschlüsse Ihres Systems.

14.1.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Anschlüsse zu erstellen. Anschlüsse Rufnummern Bündel X.31 ![](images/44aafaeb469af4aa8f30ce3d550417427bd348c030f56dfb2bd86bd80cd3dee6.jpg) Abb. 72: Nummerierung->Externe Anschlüsse->Anschlüsse->Neu Das Menü Nummerierung->Externe Anschlüsse->Anschlüsse->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungSie können eine Bezeichnung für den von Ihnen gewählten An-schluss eingeben.
AnschlussartZeigt die konfigurierte Anschlussart an.Mögliche Werte:Mehrgeräteanschluss (Standardwert)AnlagenanschlussFXO
PortNur für Anschlussart = MehrgeräteanschlussWählen Sie die Beschreibung für den Port aus, über den dieser externe Anschluss angeschlossen ist.
PortsNur für Anschlussart = Anlagenanschluss oder An-schlussart = FXOWählen Sie die Beschreibung für den Port aus, über den dieser externe Anschluss angeschlossen ist.Zur Verfügung stehen alle freien externen ISDN-Schnittstellen.Wählen Sie mit der SchaltflächeHinzufügenweitere Ports aus, um z. B. einen Sammelanschluss zu konfigurieren.
Felder im Menü Einstellungen für Gehende Rufnummer
Feld Beschreibung
Gehende RufnummerWählen Sie die gewünschte Signalisierung für Rufe nach außen aus.Mögliche Werte:StandardI(Standardwert)Globale Rufnummer für CLIP-No-ScreeningIndividuelle Rufnummer für CLIP-No-ScreeningFeste DDI nach Extern
Globale Rufnummer für CLIP-No-ScreeningNur für Gehende Rufnummer = Globale Rufnummer für CLIP-No-ScreeningHier können Sie eine Rufnummer eingeben, die bei allen Verbindungen nach extern beim Angerufenen angezeigt wird.Diese Rufnummer wird nicht überprüft.
Rufnummer des entfernten Gesprächspartners anzeigenNur für Gehende Rufnummer = Globale Rufnummer für CLIP-No-Screening und Individuelle Rufnummer für CLIP-No-ScreeningSie können die Rufnummer eines externen Gesprächspartners anzeigen lassen, sofern diese signalisiert wird.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Feste Rufnummer für ausgehende Gespräche anzeigenNur für Gehende Rufnummer = Feste DDI nach ExternSie können für alle Gespräche nach "außen" eine feste Rufnummer anzeigen lassen, z. B. die Rufnummer Ihrer Zentrale.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
RufnummerntypWählen Sie den Rufnummerntyp für gehende Rufe.Mögliche Werte:• Systemeinstellung: Die Standardeinstellung (Ländereinstellung) des Systems wird verwendet.• Unbekannt: Wählen Sie diese Einstellung, wenn der Rufnummerntyp "Unbekannt" signalisiert werden soll.• Subscriber: Es handelt sich um eine Anschlussnummer.• National: Es handelt sich um eine nationale Rufnummer (Ortsnetzkennzahl + Anschlussnummer).
Halten im SystemWählen Sie aus, ob ein Telefongespräch im System auf Wartestellung geschaltet werden soll, ohne die Verbindung zu verlieren.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

14.1.2 Rufnummern

Im Menü Nummerierung->Externe Anschlüsse->Rufnummern weisen Sie den von Ihnen festgelegten externen Anschlüssen die externen Rufnummern und den im Display eines Systemtelefons angezeigten Namen zu. Ein externer Anschluss kann als Mehrgeräte- oder Anlagenanschluss konfiguriert werden, dabei wird die Beschreibung des Anschlusses festgelegt. Für diesen Anschluss wird dann der vorgesehene Port-Name zugewiesen. Der Port-Name (Beschreibung) kann unter Physikalische Schnittstellen->ISDN-Ports->ISDN Extern für den Modul-Anschluss festgelegt werden.

Externe Rufnummern am Anlagenanschluss

Bei einem Anlagenanschluss erhalten Sie eine Anlagenrufnummer gemeinsam mit einem 1-, 2-, 3- oder 4-stelligen Rufnummernplan. Dieser Rufnummernplan bildet die Durchwahlen für den Anlagenanschluss. Haben Sie mehrere Anlagenanschlüsse beauftragt, kann die Anzahl der Durchwahlen erweitert werden oder Sie erhalten eine weitere Anlagenrufnummer mit einem eigenen Rufnummernplan. Beim Anlagenanschluss werden externe Anrufe bei dem Teilnehmer signalisiert, dessen zugewiesene interne Rufnummer der gewählten Durchwahlrufnummer entspricht. Die internen Rufnummern die direkt über die Durchwahl des Rufnummernplans erreicht werden sollen, konfigurieren Sie als Interne Rufnummer im Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer->Hinzufügen->Rufnummern->Interne Rufnummern. Beispiel: Sie haben einen Anlagenanschluss mit der Anlagenrufnummer 1234 und den Durchwahlrufnummern von 0 bis 30. Ein Anruf unter 1234-22 wird normalerweise bei dem internen Teilnehmer mit der Rufnummer 22 signalisiert. Wenn Sie die Durchwahlrufnummer 22 jedoch in diese Liste eintragen, können Sie festlegen, dass Anrufe unter 1234-22 bei dem internen Teilnehmer mit der Rufnummer 321 signalisiert werden.

Externe Rufnummern am Mehrgeräteanschluss

Bei einem Mehrgeräteanschluss können Sie bis zu 10 Rufnummern (MSN, Mehrfachrufnummern) je ISDN-Anschluss beauftragen. Diese MSN's sind die externen Rufnummern Ihrer ISDN-Anschlüsse. Die Festlegung der internen Rufnummern erfolgt unter Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer->Hinzufügen->Rufnummern.

14.1.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Rufnummern zu erstellen. ![](images/34d8da60844d63537aa5d039e44de9b4e137541fe9aa69b2929c6e750ea68451.jpg) Abb. 73: Nummerierung->Externe Anschlüsse->Rufnummern->Neu Das Menü Nummerierung->Externe Anschlüsse->Rufnummern->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
Externer AnschlussWählen Sie den in Nummerierung->Externe Anschlüsse->Anschlüsse definierten Anschluss aus, für den Sie die Rufnummernkonfiguration vornehmen wollen.
RufnummerntypWählen Sie je nach Anschlussart den Rufnummerntyp aus, derdefiniert werden soll.Mögliche Werte:Einzelrufnummer (MSN): Nur für Mehrgeräteanschlüsse.Anlagenanschluss-Rufnummer: Nur für Anlagenanschlüsse.Durchwahlausnahme (P-P): Nur für Anlagenanschlüsse.Anlagenanschluss Zusätzliche MSN: Nur für Anlagenanschlüsse.
Angezeigter NameIm Allgemeinen tragen Sie den Namen ein, der für diese Rufnummer im Display des angerufenen Systemtelefons angezeigt werden soll.Für Rufnummertyp = Anlagenanschluss-Rufnummer zeigt dieses Feld den Namen des Anschlusses an.
Einzelrufnummer (MSN)Tragen Sie hier die MSN für einen Mehrgeräteanschluss ein.
Anlagenanschluss-RufnummerTragen Sie hier die Rufnummer für einen Anlagenanschluss ein (ohne Durchwahlrufnummer).
Durchwahlausnahme (P-P)Tragen Sie hier die Durchwahlausnahme für einen Anlagenanschluss ein.Beachte: Geben Sie hier nur die Durchwahl laut Ihres Rufnummernplans ein, die auf unterschiedliche interne Rufnummern geleitet werden sollen. Die Durchwahl am Anlagenanschluss erfolgt immer zu dem Teilnehmer, dessen Rufnummer als Durchwahl mit gewählt wurde. z. B. der interne Teilnehmer hat die Rufnummer 16. Wird dieser Teilnehmer von extern angerufen mit 1234567-16, wird der Anruf an seinem Telefon signalisiert. Soll aber bei der Durchwahl 16 ein Teilnehmer mit der Rufnummer 888 gerufen werden, tragen Sie die 888 als Ausnahme-rufnummer ein. Dann weisen Sie in der Anrufzuordnung dem Teilnehmer mit der Rufnummer 16 die Ausnahmerufnummer zu. In der Anrufzuordnung können Sie dann weitere Einstellungen vornehmen.
Anlagenanschluss Zu-sätzliche MSN schluss ein.Tragen Sie hier eine zusätzliche MSN für einen Anlagenan-Bei einigen Providern ist es möglich, parallel zur Durchwahlrufnummer noch eine Mehrgeräterufnummer auf einem Anlagenanschluss zu übertragen, z. B. eine bereits vor dem Einrichten eines Anlagenanschlusses vorhandene Faxrufnummer oder die alte Mehrgeräterufnummer.

14.1.3 Bündel

Im Menü Nummerierung->Externe Anschlüsse->Bündel können Sie verschiedene externe Anschlüsse zusammenfassen und für die Benutzer individuell zur Verfügung stellen. Sie möchten den internen Teilnehmern bestimmte externe Anschlüsse für gehende Verbindungen zuweisen. Diese externen Anschlüsse können Sie zu Bündeln zusammenfassen und den Teilnehmern für die gehende Wahl zur Verfügung stellen. Auf diese Weise leiten alle Teilnehmer die externe Wahl mit der gleichen Amtskennziffer ein, können dabei aber nur eine Verbindung über die für sie freigegebenen Bündel aufbauen. Die externen Anschlüsse Ihres Systems können zu Bündeln zusammengefasst werden. Sie können dabei bis zu 99 Bündel (01 - 99) einrichten. Die Kennziffer für die Bündelbelegung kann verändert werden (Menü Änderbare Kennziffern). Bei der Einleitung eines externen Gespräches durch die Bündelkennziffer wird beim Verbindungsaufbau das für den Teilnehmer freigegebene Bündel verwendet.

14.1.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um ein neues Bündel anzulegen. ![](images/bbeda2626e84b19a7c139de9377d1ac433895f2c595445affa938da14f24387b.jpg) Abb. 74: Nummerierung->Externe Anschlüsse->Bündel->Neu Das Menü Nummerierung->Externe Anschlüsse->Bündel->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für den Eintrag ein.
Reihenfolge im BündelWählen Sie die gewünschten externen Anschlüsse für ein Bündel aus. Die Reihenfolge beim Wählen nach extern entspricht der Abfolge der externen Anschlüsse in dieser Liste.Sie möchten den internen Teilnehmern Ihres Systems bestimmte externe Anschlüsse für gehende Verbindungen zuweisen. Die externen Anschlüsse können Sie zu Bündeln zusammenfassen und den Teilnehmern für die gehende Wahl zur Verfügung stellen. Auf diese Weise leiten alle Teilnehmer die externe Wahl mit der gleichen Bündelkennziffer ein, können dabei aber nur eine Verbindung über die für sie freigegebenen Bündel aufbauen.

14.1.4 X.31

Paketvermittelte Datenübertragung (X.31)

Um den Service für Ihre Kunden zu verbessern, möchten Sie diesen auch die bargeldlose Zahlungsweise via ec-Karte oder Kreditkarte ermöglichen oder Kaufdaten für eine Kundenkarte erfassen. Hierzu schließen Sie an Ihr System ein Datengerät an, das die Daten der Kunden-/ Kreditkarten zu einer zentralen Stelle übermittelt. An den internen ISDN-Anschlüssen des Systems können Sie ein Datenendgerät anschließen, das nach dem X.31-Übertragungsstandard (Datenübertragung im D-Kanal) arbeitet. Dieses sind zum Beispiel Kassenterminals, Geld- oder Kundenkartenautomaten. Zur Nutzung dieses Leistungsmerkmales werden Ihnen von Ihrem Netzbetreiber TEI's (Terminal Endpoint Identifier) mitgeteilt, die Sie in der Konfiguration des Systems einzelnen Anschlüssen zuweisen. Über diese TEI's erfolgt eine zusätzliche Adressierung dieser Endgeräte. ![](images/3641e7de0144efb2016e66350cd40384bc473dc768c89137223fe566630c8bef.jpg)

Hinweis

Dieses Leistungsmerkmal können Sie nur nutzen, wenn das Leistungsmerkmal X.31 beim Netzbetreiber beauftragt ist und Sie ein entsprechendes Endgerät an diesem Anschluss betreiben. Die Bedienung entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitungen der Endgeräte.

14.1.4.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue X.31-Anwendungen einzurichten. Anschlüsse Rufnummern Bündel X.31 ![](images/a45ae41a5640039ec9df2f418578be99edbef0594eadcf30b11f6e03efd4625f.jpg) Abb. 75: Nummerierung->Externe Anschlüsse->X.31->Neu Das Menü Nummerierung->Externe Anschlüsse->X.31->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
Schnittstelle auswählenWählen Sie die externe Schnittstelle aus, über die Sie den Netzbetreiber, der Ihnen das Leistungsmerkmal X.31 zur Verfügung stellt, erreichen.
Terminal Endpoint Identifier (TEI)Wählen Sie hier den TEI-Wert (TEI, Terminal Endpoint Identifier) aus, den Sie von Ihrem Netzbetreiber erhalten haben. Über die TEI’s erfolgt eine zusätzliche Adressierung dieser Endgeräte.Mögliche Werte sind 00 bis 63. Der Standardwert ist 00.
Interne ZuordnungWählen Sie die interne ISDN-Schnittstelle aus, an der Ihr Datengerät, das nach dem X.31-Übertragungsstandard(Datenübertragung im D-Kanal) arbeitet, angeschlossen ist.

14.2 Benutzereinstellungen

In diesem Menü konfigurieren und verwalten Sie die Benutzer Ihres Systems. Die Benutzer werden in Berechtigungsklassen organisiert, denen die gewünschten externen Leitungen zugewiesen werden und die je nach Anforderung Leistungsmerkmale nutzen dürfen. Der Benutzer, der einer Berechtigungsklasse zugewiesen ist, erhält eine interne Rufnummer und bestimmte Berechtigungen. Im Auslieferzustand ist eine Standard-Berechtigungsklasse (Default CoS) voreingestellt, der neue Benutzer automatisch zugewiesen werden. Nachdem in den Benutzereinstellungen festgelegt wurde, über welche Funktionen und Berechtigungen ein Benutzer oder mehrere Benutzer verfügen sollen, wird dann im Menü Endgeräte einem Endgerät die Berechtigung der Benutzereinstellungen zugewiesen. Somit ist es möglich die Einstellungen für mehrere Endgeräte über eine Berechtigungsklasse einzurichten, z. B. eine Benutzereinstellung Chef, eine Benutzereinstellung Abteilungsleiter und eine Benutzereinstellung Sachbearbeiter. Jetzt müssen die entsprechenden Benutzer nur noch einer dieser Berechtigungsklasse zugewiesen werden.

14.2.1 Benutzer

Im Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer konfigurieren Sie die Benutzer Ihres Systems, deren Klassenzugehörigkeit und weisen ihnen interne und externe Rufnummern zu. Sie sehen eine Übersicht der bereits angelegten Benutzer. In der Spalte Name sind die Einträge alphabetisch sortiert. Sie können in jeder beliebigen anderen Spalte auf den Spaltentitel klicken und die Einträge in aufsteigender oder in absteigender Reihenfolge sortieren lassen. Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Benutzer anzulegen.

14.2.1.1 Grundeinstellungen

Im Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer->Grundeinstellungen geben Sie Basisinformationen zu dem Benutzer an. Benutzer Berechtigungsklassen Parallelruf ![](images/8f0d1c6d9a5a83e713ae83683a93d26d7dad6f632449e1bef849caad2d791320.jpg) Abb. 76: Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer->Grundeinstellungen Das Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer->Grundeinstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
NameGeben Sie den Namen des Benutzers ein.
Dieser Name wird im Telefonbuch angezeigt, wenn Sie unter Mobilnummer Rufnummer privat eine Rufnummer eingetragen und für das Telefonbuch freigegeben haben. Der Name wird mit den Kennzeichnungen (M) für Mobilfunk und (H) für Rufnummer privat im Display des Systemtelefons angezeigt.
BeschreibungGeben Sie zusätzliche Informationen zu dem Benutzer ein.
Felder im Menü Externe Rufnummern
Feld Beschreibung
MobilnummerGeben Sie eine Rufnummer ein, unter der der Benutzer überMobilfunk erreichbar ist. Wählen Sie zusätzlich aus, ob diese Rufnummer im Display des Systemtelefons angezeigt werden soll, damit sie über das Systemtelefon, aus dem System-Telefonbuch gewählt werden kann (Option Zugriff über Systemtelefon).
Rufnummer privatGeben Sie eine Rufnummer ein, unter der der Benutzer privat erreichbar ist. Wählen Sie zusätzlich aus, ob diese Rufnummer im Display des Systemtelefons angezeigt werden soll, damit sie über das Systemtelefon, aus dem System-Telefonbuch gewählt werden kann (Option Zugriff über Systemtelefon).
E-Mail-AdresseGeben Sie die E-Mail-Adresse des Benutzers an.
Felder im Menü Berechtigungsklasse
Feld Beschreibung
StandardWählen Sie die Berechtigungsklassen = CoS (Class of Service). Die Festlegung der Berechtigungsklasse und die Erstellung neuer Berechtigungsklassen erfolgt unter Nummerierung->Benutzereinstellungen->Berechtigungsklassen. In dieser Einstellung erfolgt nur die Auswahl.Mögliche Werte:Default CoS (Standardwert)Nicht erlaubt: Keine Berechtigungsklasse
OptionalWählen Sie eine optionale Berechtigungsklasse aus. Diese CoS wird in den Kalendereinstellungen benötigt. Die Festlegung der Berechtigungsklasse und die Erstellung neuer Berechtigungsklassen erfolgt unter Nummerierung->Benutzereinstellungen->Berechtigungsklassen. In dieser Einstellung erfolgt nur die Auswahl.Mögliche Werte:Default CoS (Standardwert)Nicht erlaubt: Keine Berechtigungsklasse
NachtWählen Sie für den Nachtbetrieb die Berechtigungsklasse aus. Diese CoS wird in den Kalendereinstellungen benötigt. Die Festlegung der Berechtigungsklasse und die Erstellung neuer Berechtigungsklassen erfolgt unter Nummerierung->Benutzer-einstellungen->Berechtigungsklassen. In dieser Einstellung erfolgt nur die Auswahl.Mögliche Werte:Default CoS (Standardwert)Nicht erlaubt: Keine Berechtigungsklasse
Felder im Menü Weitere Optionen
Feld Beschreibung
Besetzt bei Besetzt (Busy on Busy)Wählen Sie aus, ob für diesen Benutzer das Leistungsmerkmal "Busy on Busy" aktiviert sein soll.Führt ein Benutzer, für den mehrere Telefonnummern eingerichtet sind, ein Gespräch, so können Sie entscheiden, ob weitere Anrufe für diesen Benutzer signalisiert werden sollen. Ist die Funktion "Busy on Busy" für diesen Benutzer eingerichtet, so erhalten weitere Anrufer Besetzt signalisiert, wenn der Benutzer auf einer seiner Nummern telefoniert.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

14.2.1.2 Rufnummern

Im Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer->Rufnummern können die internen Rufnummern, die später den Endgeräten zugeordnet werden, eingetragen werden. Je nach Typ können dann pro Endgerät eine oder mehrere Rufnummern zugeordnet werden. Benutzer Berechtigungsklassen Parallelruf ![](images/ae146a5b7f566528841f5b288d0c5bd05c061819094f40ffe2c18fe371fad8f3.jpg) Abb. 77: Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer->Rufnummern Das Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer->Rufnummern besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Interne Rufnummern
Feld Beschreibung
Interne RufnummernGeben Sie die internen Rufnummern für den Benutzer ein und die Beschreibung, die in den Displays der Systemtelefone angezeigt werden soll (Angezeigte Beschreibung). Wählen Sie außerdem aus, ob diese interne Rufnummer im System-Telefonbuch angezeigt werden soll, und ob die LED neben der entsprechend belegten Funktionstaste (Besetztlampenfeld) leuchten soll.Standardmäßig sind die Funktionen aktiviert.Fügen Sie mit Hinzufügen neue Interne Rufnummern hinzu.

14.2.1.3 Gehende Rufnummer

Im Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer->Gehende Rufnummer wählen Sie die gehenden Rufnummern für den Benutzer aus. Wenn bei einem gehenden Gespäch der ferne Teilnehmer nicht die Rufnummer, die dem eigenen Anschluss zugeordnet ist, sehen soll, kann hier eine der vorhandenen Rufnummern für die Anzeige ausgewählt werden. Wird keine Rufnummer festgelegt, sendet das System keine Rufnummer zum Provider mit. Benutzer Berechtigungsklassen Parallelruf ![](images/1b99634edcd430827f4be8b04796364ad16abe6479a8f857a74195a9bcd2d404.jpg) Abb. 78: Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer->Gehende Rufnummer Felder in der Liste Gehende Rufnummer
Feld Beschreibung
Interne RufnummerZeigt die internen Rufnummern, die für den Benutzer konfiguriert sind.
Angezeigte BeschreibungZeigt zu jeder internen Telefonnummer die Beschreibung, die für die Anzeige in den Displays der Systemtelefone konfiguriert ist.
Gehende RufnummerWählen Sie die gewünschte Signalisierung für Rufe nach außen aus.Mögliche Werte:Standard, eigene DDI-Signale: Die eigene Durchwahl wird alsGehende Rufnummerverwendet. Diese Option ist bei einem Anlagenanschluss oder bei einem SIP-Provider mit Durchwahl verfügbar.Standard: Es wird keineGehende Rufnummergesendet. Die Vermittlungsstelle verwendet in diesem Fall die Hauptrufnummer des Anschlusses.: Für einen FXO-Anschluss ist die konfigurierte Rufnummer bereits alsGehende Rufnummerzugewiesen und wird angezeigt: Sie können bei mehreren konfigurierten Nummern eine Rufnummer wählen, die Sie alsGehende Rufnummerverwenden wollen.
Wählen Sie das Symbol ☐, um für jede interne Rufnummer (in der Tabelle angezeigt mit Interne Rufnummer und Angezeigte Beschreibung) festzulegen, welche Rufnummer bei gehenden Rufen angezeigt werden soll. Dabei wählen Sie für jeden konfigurierten externen Anschluss eine der dafür konfigurierten Rufnummern aus. ![](images/56a120f0c4eab83bff804a9354f599e8e354f1c91bc9b9593e79b286832f605e.jpg) Abb. 79: Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer->Gehende Rufnummer-> ![](images/03944a79a77fcec402ddcea68bbe66a23ad0b6209a6d017bb095222fb9ec83bc.jpg) Wenn mehrere externe Anschlüsse konfiguriert sind, können Sie festlegen, wie mit gehenden Gesprächen verfahren werden soll. Die Reihenfolge der Einträge bestimmt, in welcher Reihenfolge bei belegter externer Leitung über die anderen zugewiesenen Leitungen gewählt werden soll. Die konfigurierte Gehende Rufnummer kann individuell für jede Leitung nach außen verborgen werden, Dazu setzen Sie einen Haken unter Nummer verbergen in der entsprechenden Zeile. Wenn Sie einen Eintrag in der angezeigten Liste verschieben wollen, wählen Sie das Symbol in der entsprechenden Zeile. Ein neues Fenster öffnet sich. ![](images/547df86ee7d9ecafd69dd04da52f11d03e6a371ef3d2bf6f09e9509a51b278e6.jpg) Abb. 80: Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer->Gehende Rufnummer-> ![](images/7de18acf45d15bbb8924fde7ae0a7fe918a0f27d0db4b8337b1d29c39d37fdc2.jpg) Der gewählte Eintrag wird unter Externer Anschluss angezeigt, hier z. B. ISDN 1. Gehen Sie folgendermaßen vor, um den gewählten Eintrag zu verschieben: (1) Wählen Sie unter Verschieben in der Liste den Eintrag aus, relativ zu dem Sie den gewählten Eintrag verschieben wollen, hier z. B. 1.SIP-Provider\_1. (2) Wählen Sie, ob Sie den Eintrag über oder unter dem gewählten Eintrag in der Liste einsortieren wollen, hier z. B. über. (3) Wählen Sie Übernehmen. Die Einträge werden in der geänderten Reihenfolge angezeigt. (4) Falls die Liste mehr als zwei Einträge enthält, verschieben Sie gegebenenfalls weitere Einträge. Die hier konfigurierte Reihenfolge überschreibt die Einstellung, die durch die Berechtigungsklasse zugewiesen ist. Die zugeordnete Berechtigungsklasse legt aber nach wie vor fest, ob ein Benutzer Zugriff auf einen bestimmten externen Anschluss hat.

14.2.1.4 Optionaler Abwurf

Im Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer->Optionaler Abwurf können Sie jeder der angezeigten internen Rufnummern eines Teilnehmers eine Abwurfanwendung und eine Aktive Variante (Tag) zuordnen. Hier können Sie zum Beispiel regeln, an welchen Kollegen Anrufe weitergeleitet werden sollen, wenn Sie an einer Konferenz teilnehmen, und ob während der Mittagspause die Zentrale für Anrufe zuständig ist. ![](images/b304a81ac11f8b284c8d39f40740e4b81136283f91f22912a5a430592104dc90.jpg) ![](images/5e0cb3c78acafa648c0266b4bb8b9896410f5a5b05db9245cdc4c3cbab24bf8d.jpg) Abb. 81: Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer->Optionaler Abwurf Felder im Menü Optionaler Abwurf
Feld Beschreibung
Interne RufnummerZeigt die internen Rufnummern, die für den Benutzer konfiguriert sind.
Angezeigte Beschrei-bungZeigt zu jeder internen Telefonnummer die Beschreibung, diefür die Anzeige in den Displays der Systemtelefone konfiguriert ist.
AbwurfanwendungWählen Sie aus der Dropdown-Liste die gewünschte Abwurfanwendung, die Sie der internen Rufnummer zuweisen wollen. Sie können aus den Abwurfanwendungen wählen, die Sie im Menü Anwendungen->Abwurf->Abwurfanwendungen->Neu mit Typ der Abwurfanwendung = Interner Teilnehmer1konfiguriert haben.Mögliche Werte:Keiner>
Aktive Variante (Tag)Wählen Sie die Variante der Abwurfanwendung aus, die zurzeit aktiv sein soll. Ist eine Umschaltung der Varianten über den Kalender eingerichtet, wird diese Einstellung zeitgerecht wieder umgeschaltet.Mögliche Werte:Variante 1Variante 2Variante 3Variante 4

14.2.1.5 Berechtigungen

Im Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer->Berechtigungen können Sie diesem Benutzer ermöglichen, bestimmte Einstellungen über die HTML-Konfiguration selbst vorzunehmen. Dazu müssen in der Benutzer-HTML-Konfiguration Benutzername und Passwort eingetragen werden und der persönliche Zugang freigegeben sein. Nach dem Ausloggen kann man dann nach Eingabe dieses Benutzernamens und Passworts die entsprechenden Einstellungen ansehen und ändern. Benutzer Berechtigungsklassen Parallelruf ![](images/c703e1522e44ee3a02f94fb433f83c96f7bb6eac40c8141beb6a84f104530485.jpg) Abb. 82: Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer->Berechtigungen Das Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer->Berechtigungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
Passwort für IP-TelefonregistrierungGeben Sie das Passwort ein, mit dem sich ein IP-Telefon des Benutzers am System anmelden muss.Das Passwort kann freibleiben, wenn IP-Telefone sich registrieren aber nicht authentifizieren müssen.
PIN für Zugang via TelefonHier können Sie die PIN für den persönlichen Anrufbeantworter (Voice Mailbox) des Benutzers ändern.. Der Standardwert ist none.
Felder im Menü Benutzer-HTML-Konfiguration
Feld Beschreibung
Persönlicher ZugangWählen Sie aus, ob dieser Benutzer Zugriffsberechtigung auf eine personalisierte Benutzeroberfläche (Benutzerzugang) erhalten soll, in der er eigene Einträge oder Einstellungen vornehmen kann.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
BenutzernameNur fürPersönlicher Zugangaktiviert.Geben Sie einen Benutzernamen für diesen Benutzer ein. Dieser wird für den Login in die Benutzeroberfläche benötigt.
PasswortNur fürPersönlicher Zugangaktiviert.Geben Sie ein Passwort für diesen Benutzer ein. Dieses wird für den Login in die Benutzeroberfläche benötigt.

Call Through

Unter Call Through versteht man die Einwahl über einen externen Anschluss in das System und die Weiterwahl aus dem System über einen anderen externen Anschluss. ![](images/bf29ef1c8b0a3986d3928bd1770aa1bffe638fdc7add128b46609e160d97d97d.jpg)

Hinweis

In den Verbindungsdatensätzen wird für die kommende und gehende Verbindung je ein Datensatz erstellt. Felder im Menü Weitere Optionen
Feld Beschreibung
Call ThroughWählen Sie aus, ob für diesen Benutzer Call Through erlaubt werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Wenn sie die Funktion aktivieren, müssen Sie unter Nutze Einstellungen von Rufnummer auswählen, von welcher internen Rufnummer die zugelassenen externen Leitungen und Anrufvarianten für den Call Through genutzt werden sollen.

14.2.2 Berechtigungsklassen

Im Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Berechtigungsklassen (CoS) werden die Funktionen und Leistungsmerkmale für die Benutzereinstellungen festgelegt. Diese Berechtigungsklassen können dann in den Benutzereinstellungen den einzelnen Benutzern (Benutzergruppen) zugewiesen werden. Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Berechtigungsklassen anzulegen. Standardmäßig ist die Berechtigungsklasse Default CoS konfiguriert.

14.2.2.1 Grundeinstellungen

Im Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Berechtigungsklassen->Grundeinstellungen werden die grundsätzlichen Einstellungen sowie der Name für die neue Berechtigungsklasse festgelegt. Über den Namen ist die Berechtigungsklasse zu finden. ![](images/73274ab5a39014cfd71c9477be0bd7115fc3add9b993e98c2ba4396ea36a20fe.jpg) ![](images/f7fc49bc47f0198442ee079dee54c676a13060fb0f813dbd2e11534705175ef0.jpg) Erweiterte Einstellungen ![](images/c3d374003c40e55bfe0b9b659646595125e6533b17624d1f41e99f6de753a532.jpg) ![](images/8b0822b304958dd74434841e1c2771d3a7b322566ffce88c69cd2c8ac9988867.jpg) Abb. 83: Nummerierung->Benutzereinstellungen->Berechtigungsklassen->Grundeinstellungen Das Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Berechtigungsklassen->Grundeinstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für den Eintrag ein.
Felder im Menü Wahlberechtigung
Feld Beschreibung
WahlberechtigungWählen Sie die Wahlberechtigung für die Berechtigungsklasse aus.Die Wahlberechtigung legt fest, welche Gespräche (intern, extern, ...) geführt werden dürfen. Im System werden mehrere Berechtigungsstufen unterschieden.Mögliche Werte:International: Die Telefone haben uneingeschränkte Berechtigungen für die Wahl und können alle Verbindungen selbst einleiten.National: Die Telefone können außer internationalen Gesprächen alle Gespräche selbst einleiten. Beginnt eine Rufnummer mit der Kennziffer für internationale Wahl, kann diese Rufnummer nicht gewählt werden.Kommend: Die Telefone sind kommend für externe Gespräche erreichbar, können aber selbst keine externen Gespräche einleiten. Interne Gespräche sind möglich.Region: Die Telefone können keine nationalen und internationalen Gespräche führen. Für diese Wahlberechtigung sind 10 Ausnahmerufnummern konfigurierbar, über die eine nationale oder internationale Wahl ermöglicht werden kann. Eine Ausnahmerufnummer kann aus vollständigen Rufnummern oder Teilen einer Rufnummer (z. B. die ersten Ziffern) bestehen.Ort: Die Telefone können Ortsgespräche führen. Nationale und internationale Gespräche sind nicht möglich.Intern: Die Telefone sind kommend und gehend nicht für externe Gespräche berechtigt. Es können nur interne Gespräche geführt werden.
Automatische AmtsholungDiese Einstellung legt fest, ob für die Berechtigungsklasse die automatische Amtsholung eingerichtet wird. Bei automatischer Amtsholung hören die Benutzer dieser Berechtigungsklasse nach Abheben des Hörers den externen Wählton und können sofort extern wählen. Zum internen Telefonieren muss dann nach dem Abheben des Hörers zuerst die Stern-Taste betätigt werden.
Leitungsbelegung mit AmtskennzifferWählen Sie die Anschlüsse aus, über die gehende Gespräche dieser Telefone nach Extern geleitet werden sollen. Die Reihenfolge des Eintrags legt fest, in welcher Reihenfolge bei belegter externer Leitung, über die anderen zugewiesenen Leitungen gewählt werden soll.
Manuelle Bündelbelegung zulassenNeben der allgemeinen Amtsbelegung kann ein Telefon auch gezielt ein Bündel belegen. Hierbei wird eine externe Verbindung mit der entsprechenden Kennziffer zur gezielten Belegung des Bündels eingeleitet und nicht durch die Wahl der Amtskennziffer.Um eine gezielte Bündelbelegung durchführen zu können, muss die Berechtigungsklasse die Berechtigung dafür besitzen. Diese Berechtigung kann auch Bündel umfassen, die die Berechtigungsklasse sonst nicht belegen kann. Hat ein Telefon nicht die Berechtigung zur gezielten Bündelbelegung oder ist das gewählte Bündel belegt, hört es nach Wahl der Kennziffer den Besetztton. Ist für eine Berechtigungsklasse die Automatische Amtsholung eingerichtet, müssen Benutzer dieser Berechtigungsklasse vor einer gezielten Bündelbelegung die Stern-Taste betätigen und anschließend die externe Wahl durch die Kennziffer zur Bündelbelegung einleiten.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Wählen sie anschließend die Bündel aus, für die die manuelle Bündelbelegung zugelassen werden soll. Bündel konfigurieren Sie im Menü Nummerierung->Externe Anschlüsse->Bündel.
Rufnummernanzeige Wenn Sie einen Gesprächspartner anrufen, wird diesem Ihre Rufnummer angezeigt. Da- durch sieht Ihr Gesprächspartner schon vor dem Abheben des Hörers, dass Sie ihn anrufen. Möchten Sie nicht, dass Ihr Gesprächspartner schon vor dem Abheben des Hörers Ihre Rufnummer sieht, können Sie die Anzeige der Rufnummer bei Ihrem Gesprächspartner verhindern. Hat Ihr Gesprächspartner eine Anrufweiterschaltung eingerichtet, wissen Sie nicht, an welchem Telefon Sie Ihren Gesprächspartner erreicht haben. In diesem Fall können Sie sich die Rufnummer, zu der Ihr Gesprächspartner den Anruf weitergeschaltet hat, anzeigen lassen. Ihr Gesprächspartner hat aber auch die Möglichkeit, die Anzeige dieser Rufnummer zu verhindern. Durch die Rufnummernanzeige kann bereits bei der Signalisierung eines Anrufes auch im Display eines analogen Telefons die Rufnummer des Anrufers angezeigt werden. Auf diese Weise wissen Sie schon vor der Annahme des Gespräches, wer Sie sprechen möchte. ![](images/ccac6f9f85c642cfeed4b098c3f774fb9ddca9b9d003b6ab2370bdaeac145e10.jpg)

Hinweis

Die Übermittlung von analogen CLIP-Informationen kann für jeden analogen Anschluss separat eingerichtet werden. Lesen Sie bitte in der Bedienungsanleitung Ihrer analogen Endgeräte nach, ob diese die Leistungsmerkmale "CLIP" und "CLIP off Hook" unterstützen. Nicht alle beschriebenen Leistungsmerkmale sind im ISDN-Standard-Anschluss enthalten. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Netzbetreiber, inwiefern die einzelnen Leistungsmerkmale gesondert für Ihren ISDN-Anschluss beauftragt werden müssen. Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Weitere Einstellungen
Feld Beschreibung
WahlkontrolleWählen Sie aus, ob die im Menü Anrufkontrolle->Ausgehende Dienste->Wahlkontrolle eingetragenen Rufnummern auch für diese Berechtigungsklasse gesperrt oder zugelassen werden sollen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Wahlregeln (ARS)Wählen Sie aus, ob die im Menü Anrufkontrolle->Wahlregeln eingetragenen Routingregeln auch für diese Berechtigungsklasse angewendet werden sollen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
A-Rufnummer übermitteln (CLIP)Wählen Sie aus, ob die Rufnummer des Anrufers beim Angerufenen angezeigt werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
B-Rufnummer übermitteln (COLP)Wählen Sie aus, ob die Rufnummer des Angerufenen beim Anrufer angezeigt werden soll.Hat zum Beispiel der Angerufene eine Anrufweiterschaltung zu einem dritten Teilnehmer eingerichtet, so kann sich der Anrufer durch dieses Leistungsmerkmal die Rufnummer des Ziels der Anrufweiterschaltung anzeigen lassen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Zusatzinformationen zum externen AnrufWählen Sie aus, was bei einem Amts ruf im Display angezeigt werden soll.Mögliche Werte:• Namen des Anschlusses und der Nummer: Der Amtsanschluss und der zugewiesene Name werden abwechselnd im Display angezeigt.• Nur Name des Anschlusses: Es wird nur der zugewiesene Name des Amtsanschlusses angezeigt.• Nur Name der Nummer (Standardwert): Nur der zugewiesene Name der externen Rufnummer wird im Display angezeigt.• Keiner: Keine Anzeige im Display.

14.2.2.2 Leistungsmerkmale

Im Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Berechtigungsklassen->Leistungsmerkmale werden zusätzliche Funktionen eingerichtet. Benutzer Berechtigungsklassen Parallelruf ![](images/304619a7331c171eba651c68ea8798e45ed3e0723a1c3bc822b0de24acae0db1.jpg) Abb. 84: Nummerierung->Benutzereinstellungen->Berechtigungsklassen->Leistungs- merkmale

Heranholen von Rufen (Pick-Up)

Ein Anruf wird bei einem Kollegen signalisiert, der sich aber gerade nicht an seinem Arbeitsplatz befindet. Sie haben nun zwei Möglichkeiten um den Anrufer trotzdem zu bedienen. Sie könnten aufstehen und zum Telefon Ihres Kollegen gehen, oder Sie holen den Anruf Ihres Kollegen zu Ihrem Telefon heran. Über eine Kennziffer kann ein Anruf, der an einem andern Telefon signalisiert wird, herangeholt werden. Die Zuordnung erfolgt über die Option Pick-Up-Gruppe im Menü Leistungsmerkmale, welche dann den Teilnehmer zugeordnet ist. Bei identischem Wert ist ein Pick-Up möglich. Heranholen des Rufes ist bei offener Rückfrage nicht möglich. Systemtelefone können Anrufe über programmierte Funktionstasten heranholen. Sie können an Systemtelefonen Leitungstasten, Linientasten oder Teamtasten einrichten. - Leitungstaste: Unter einer Leitungstaste wird ein ISDN-Anschluss oder ein VoIP-Provider eingerichtet. Die der Leitungstaste zugeordnete Leuchtdiode zeigt den Status des Anschlusses an. Die LED leuchtet, wenn beide B-Kanäle eines Anschlusses belegt sind oder wenn die maximale Anzahl gleichzeitiger Verbindungen über einen VoIP-Provider erreicht ist. Wird ein externer Anruf an einem anderen internen Telefon signalisiert, können Sie diesen durch Betätigen der Leitungstaste heranholen. - Linientaste: Unter einer Linientaste wird ein Benutzer des Systems eingerichtet. Die der Linientaste zugeordnete Leuchtdiode zeigt den Status des Teilnehmers an (Anruf, Ver- bindung,...). Wird ein Anruf an diesem internen Teilnehmer signalisiert, können Sie diesen durch Betätigen der Linientaste heranholen. \- Teamtaste: Eine Teamtaste ist eine normale Linientaste, der die interne Rufnummer eines Teams zugeordnet wird. Die der Teamtaste zugeordnete Leuchtdiode zeigt den Status des Teams an (Anruf, Verbindung,...). Wird ein Anruf für dieses Team signalisiert, können Sie diesen durch Betätigen der Teamtaste heranholen.

Anklopfen

Sie möchten nach Möglichkeit den Anruf jedes Kunden entgegennehmen, auch wenn Sie gerade telefonieren. Wird ein weiterer Anruf durch einen Anklopfton oder eine Displayanzeige an Ihrem Telefon signalisiert, können Sie entscheiden, mit welchem der beiden Kunden Sie sprechen möchten. Wird ein Internteilnehmer angerufen, der sich gerade im Gesprächszustand befindet, so wird bei ihm automatisch angeklopft. Das Anklopfen ist bei internen und externen Gesprächen möglich. Die anklopfende Verbindung wird beim Angerufenen optisch und / oder akustisch je nach Endgerät signalisiert. Der Angerufene kann: - Die anklopfende Verbindung abweisen und das aktuelle Gespräch fortsetzen. Dem Anrufer wird dann "besetzt" signalisiert. • Die anklopfende Verbindung annehmen und seine aktuelle Verbindung halten. - Die anklopfende Verbindung annehmen nachdem die aktuelle Verbindung beendet wurde. - Die anklopfende Verbindung ignorieren. Nach 30 Sekunden wird das Anklopfen automatisch beendet und dem Anrufer "besetzt" signalisiert.

Analoge Endgeräte

Die Möglichkeit des Anklopfens kann für jeden Teilnehmer individuell eingestellt werden. Das Anklopfen erlauben oder nicht erlauben kann über die Konfiguration oder über eine Kennziffer in der Bedienung eingestellt werden. Analoge Endgeräte hören den Anklopfton des Systems. Die Rufnummer des Anklopfenden kann im Display des analogen Telefons angezeigt werden, wenn dieses über das entsprechende Leistungsmerkmal (CLIP off Hook) verfügt. Bei analogen Endgeräten ist "CLIP off Hook" in der Grundeinstellung ausgeschaltet, kann aber über die Konfiguration eingeschaltet werden. Im System kann nur auf eine begrenzte Anzahl von analogen Verbindungen gleichzeitig angeklopft werden. Wird bereits mit dieser maximalen Anzahl von Anklopftönen auf analoge Verbindungen angeklopft, wird bei weiteren anklopfenden Anrufern "besetzt" signalisiert. Wenn Sie während eines Gespräches den Anklopfton hören, können Sie das Gespräch übernehmen und das bestehende Gespräch weitervermitteln. Durch eine Bedienprozedur ist es möglich, das bestehende Gespräch weiter zu vermitteln und das anklopfende Gespräch anzunehmen. Dabei gelten die folgenden Bedingungen: - Jede gewählte Rufnummer wird vom System angenommen. - Nach der Bedienprozedur sind Teilnehmer und der anklopfende Teilnehmer sofort miteinander verbunden (ohne Quittungstöne). - Eine Übergabe auf die eigene Rufnummer ist möglich, es wird dann angeklopft. - Interne, externe Zielteilnehmer sowie Teams können gewählt werden. - Bei ungültiger oder besetzter Zielrufnummer erfolgt ein Wiederanruf. - Ist der Teilnehmer frei, erfolgt nach der eingerichteten Zeit des Zielteilnehmers Wiederanruf. - Bei Übergabe an eine Teamrufnummer erfolgt kein Wiederanruf bei einem besetzten oder nicht erreichbaren Team. - Bei Übergabe an eine Teamrufnummer wird nur der Wiederanruf nach Zeit unterstützt.

ISDN-Endgeräte

Die Einstellung und Bedienung des Anklopfens erfolgt, wie in der Bedienungsanleitung der jeweiligen Endgeräte beschrieben. ISDN-Endgeräte verwenden zur Signalisierung des Anklopfens ihre eigenen Töne. ![](images/f2757d265561878ed1196b185822629291068907465dab1c7f743fff3385ed31.jpg)

Hinweis

Anklopfen ist nicht möglich: - bei Konferenzgesprächen - bei Ruhe vor dem Telefon (analoge Endgeräte) - bei Durchsage - bei Raumüberwachung - bei Endgeräten, für die das Leistungsmerkmal "Datenschutz" eingerichtet ist (z. B. Fax, Modem) - im Wahlzustand eines analogen Teilnehmers (der Hörer ist abgehoben aber es besteht noch keine Gesprächsverbindung) • bei bestehender Anklopfsperre - bei Wahl einer Teamrufnummer. Bei analogen Teamteilnehmern wird dann nicht angeklopft. ISDN-Telefone können einen anklopfenden Ruf auch über das Leistungsmerkmal "Call Deflection" zu einem anderen Teilnehmer weiterleiten. Eine aktive Verbindung wird z. B. durch Auflegen des Hörers beendet. Daraufhin wird die anklopfende Verbindung signalisiert und kann z. B. durch Abheben des Hörers angenommen werden. Das Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Berechtigungsklassen->Leistungsmerkmale besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Berechtigung
Feld Beschreibung
Pick-Up-GruppeGeben Sie die Nummer der Gruppe ein, in der Rufe herangeholt werden dürfen.
AnklopfenWählen Sie aus, ob für diese Berechtigungsklasse Anklopfen erlaubt ist.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Globalen Abwurf an-wendenWählen Sie aus, ob für diese Berechtigungsklasse ein globaler Abwurf erlaubt ist.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Funkwerk hybird 130a - Hinweis - 1HinweisDas Abwurfziel muss sich in einer Berechtigungsklasse be-finden, in der kein globaler Abwurf erlaubt ist.
Anrufvarianten manu-ell umschaltenWählen Sie aus, ob für diese Berechtigungsklasse das manuel-le Umschalten von Anrufvarianten erlaubt ist.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Call ThroughWählen Sie aus, ob für diese Berechtigungsklasse Call Through erlaubt ist.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.

Feld Beschreibung

Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

Wechselsprechen

Die Wechselsprech-Funktion ermöglicht es Ihnen, von einem Systemtelefon eine Verbindung zu einem anderen Systemtelefon aufzubauen, ohne dass diese Verbindung vom gerufenen Systemtelefon aktiv angenommen werden muss (Hörer abheben, Freisprechen/Lauhören einschalten). Sobald das Systemtelefon die Wechselsprech-Verbindung angenommen hat, wird die Verbindung hergestellt. Das anrufende und das angerufene Systemtelefon hören zu Beginn des Wechselsprechens einen Aufmerkton. Die Dauer des Wechselsprechens ist auf zwei Minuten begrenzt. Wird in dieser Zeit der Hörer eines beteiligten Telefons abgehoben, so wird das Gespräch in eine normale Verbindung umgesetzt. Systemtelefone können einen Wechselsprech-Anruf über das Menü des Systemtelefons oder eine programmierte Funktionstaste einleiten. Wird das Wechselsprechen über eine Funktionstaste eingeleitet, erscheinen im Display des Systemtelefons die Anzeigen wie bei einem normalen Verbindungszustand und die Leuchtdiode der Wechselsprech-Taste wird eingeschaltet. Das Beenden des Wechselsprechens ist durch erneutes Betätigen der Funktionstaste oder durch Betätigen der Lautsprecher-Taste möglich. Nach Beenden des Wechselsprechens wird die Leuchtdiode wieder ausgeschaltet. Ist ein Telefon oder ein Systemtelefon Ziel eines Wechselsprech-Anrufes, wird im Display die Rufnummer des Anrufers angezeigt. Über den Lautsprecher wird der Wechselsprech-Anruf mit einem Aufmerkton angekündigt. Mit der ESC-Taste kann das Wechselsprechen abgebrochen werden. Zum Sperren oder Erlauben von Wechselsprech-Anrufen kann an einem Systemtelefon ebenfalls eine Funktionstaste eingerichtet werden. ![](images/c07b9d35e9b0d3ec585d1f0e1eea92aebae557f79ad5ad31b144efdaf3b0b9f0.jpg)

Hinweis

Wechselsprech-Anrufe werden von dem gerufenen Telefon automatisch durch Aktivieren der Funktion Freisprechen angenommen, wenn: • das Telefon sich in Ruhe befindet, • das Wechselsprechen erlaubt ist und - die Funktion "Ruhe vor dem Telefon" (Anrufschutz) nicht aktiviert ist. Wird eine Wechselsprech-Verbindung nicht von einem der beiden Teilnehmer beendet, so wird diese Verbindung nach ca. 2 Minuten automatisch vom System beendet.

Durchsage

Sie möchten Ihre Mitarbeiter zu einer Besprechung oder zum Essen zusammenrufen? Sie könnten jeden einzeln anrufen oder einfach die Durchsage-Funktion nutzen. Mit nur einem Anruf erreichen Sie alle durchsageberechtigten Telefone, ohne dass Ihre Gesprächspartner die Hörer abheben müssen. ![](images/1ceeaa7e5e736e18884787de1c0270522863b8eae4ecff02f947b426081fa333.jpg)

Achtung

Mit der Durchsage können Sie zwar gehört werden, jedoch können Sie die evtl. Kommentare Ihrer Mitarbeiter oder Ihrer Familienangehörigen nicht hören. Die Durchsage-Funktion ermöglicht es Ihnen, eine Verbindung zu einem anderen Telefon aufzubauen, ohne dass diese Verbindung von diesem aktiv angenommen werden muss (Hörer abheben oder Freisprechen/Lauthören einschalten). Sobald ein Telefon die Durchsage angenommen hat, wird die Verbindung hergestellt. Der Durchsagende und der gerufene Teilnehmer hören zu Beginn einer Durchsage einen positiven Quittungston. Die Dauer einer Durchsage ist nicht begrenzt. Die Durchsage ist zu ISDN- und analogen Telefonen möglich, wenn diese das Leistungsmerkmal Durchsage unterstützen. Lesen Sie bitte in der Bedienungsanleitung Ihrer Telefone nach, ob das Leistungsmerkmal unterstützt wird. Telefonen kann über eine Kennziffer die Durchsage zu ihnen erlaubt oder gesperrt werden.

Systemtelefone

Die Durchsage von und zu Systemtelefonen ist möglich. Systemtelefone können eine Durchsage über das Menü des Systemtelefons oder über eine programmierte Funktions-taste einleiten. Wird eine Durchsage über eine Funktionstaste eingeleitet, erscheinen im Display Ihres Telefons die Anzeigen wie bei einem normalen Verbindungszustand und die Leuchtdiode der Durchsage-Taste wird eingeschaltet. Das Beenden der Durchsage ist durch erneutes Betätigen der Funktionstaste oder durch Betätigen der Lautsprecher-Taste möglich. Nach Beenden der Durchsage wird die Leuchtdiode wieder ausgeschaltet. Ist ein Systemtelefon Ziel einer Durchsage, erscheint im Display des Telefons die Rufnummer des Durchsagenden. Über den Lautsprecher wird die Durchsage mit dem positiven Quittungston angekündigt. Mit der ESC-Taste kann die Durchsage abgebrochen werden. Zum Sperren oder Erlauben von Durchsagen kann an einem Systemtelefon ebenfalls eine Funktionstaste mit zugehöriger Leuchtdiode eingerichtet werden.

Einzeldurchsage

Sie können durch Wahl der Internrufnummer eines Telefons die Durchsage gezielt einlei- ten. Die Durchsage kann vom Zielteilnehmer über eine Bedienprozedur erlaubt oder gesperrt werden. Die Durchsage wird beim Zielteilnehmer und beim Durchsagenden mit dem positiven Quittungston angekündigt.

Teamdurchsage

Eine Durchsage kann durch Wahl einer Teamrufnummer auch auf ein Team erfolgen. Die Teamteilnehmer hören die Durchsage gleichzeitig. Die Durchsage wird bei den Zielteilnehmern und beim Durchsagenden mit dem positiven Quittungston angekündigt. Die Durchsage zu einem Team ist auch aus einer Rückfrage heraus möglich. Bei einer Teamdurchsage kann es bis zu vier Sekunden dauern, bevor die Verbindung zu den einzelnen Teamteilnehmern hergestellt wird. Die Durchsage erfolgt dann zu den Teamteilnehmern, die innerhalb dieser Zeit die Durchsage angenommen haben. ![](images/5e223d872ff3562faa8ace84e1e33748947d03b1417cc2b383f59eb3005e63c4.jpg)

Hinweis

Durchsagen werden von den gerufenen Telefonen automatisch durch Aktivieren der Funktion Lauthören angenommen, wenn: • das Telefon sich in Ruhe befindet, • die Durchsage eingerichtet ist und - die Funktion "Ruhe vor dem Telefon" nicht aktiviert ist.

MWI (Message Waiting Indication)

Sie haben neue Nachrichten auf Ihrer Mailbox oder bei Ihrem Internetanbieter warten neue E-Mails auf Sie. Sie müssen nun ständig selbst nachschauen, wissen aber vorher nicht, ob wirklich neue Nachrichten vorhanden sind. Durch das Leistungsmerkmal MWI erhält Ihr System von dem entsprechenden Diensteanbieter die Information über neue Nachrichten. Sie brauchen Ihre Mailbox oder Ihr E-Mail-Postfach jetzt nur noch abfragen, wenn wirklich neue Nachrichten vorhanden sind. Weiterhin können Sie eine MWI von einer an das System angeschalteten Voice Box oder von einem Systemtelefon, das als Rezeptionstelefon eingerichtet ist versenden. Die Anzeige oder Signalisierung dieser Informationen kann bei Endgeräten (analoges Endgerät, ISDN-Endgerät und Systemtelefon) erfolgen, die dieses Leistungsmerkmal unterstützen. Die MWI-Informationen von extern werden vom System transparent durchgereicht. Das bintec elmeg-Telefon zeigt bei einer vorliegenden MWI das Symbol eines Briefumschlags und einen im Telefon generierten Text sowie die Telefonnummer des Anrufers an.

Analoge Endgeräte

\- Das Einschalten der MWI kann nur bei aufgelegtem Hörer erfolgen. - Liegt eine Nachricht von einem Voice Mail System vor, erfolgt ein kurzer Anruf. Es können je nach Endgerät ein Symbol, ein im Telefon generierten Text sowie die Telefonnummer des Anrufers angezeigt werden. Wird eine MWI-Information gelöscht, erfolgt keine Signalisierung. - Für das Endgerät muss CLIP eingerichtet und in der Konfigurierung freigeschaltet sein. - Ein Rückruf zum Voice Mail System oder Rezeptionstelefon ist möglich, dabei wird die MWI-Information gelöscht.

ISDN Endgeräte

- Das Einschalten der MWI kann jederzeit (auch im Gespräch) erfolgen. - Liegt eine Nachricht von einem Voice Mail System vor, erfolgt ein kurzer Anruf. Es können je nach Endgerät ein Symbol, ein im Telefon generierten Text sowie die Telefonnummer des Anrufers angezeigt werden. Wird eine MWI-Information gelöscht, erfolgt keine Signalisierung. - Ein Rückruf zum Voice Mail System oder Rezeptionstelefon ist möglich, dabei wird die MWI-Information gelöscht.

Systemtelefone

- Das Einschalten der MWI kann jederzeit (auch im Gespräch) erfolgen. Die Rufnummer des Anrufers wird in die Anruferliste eingetragen. Im Display wird je nach Typ des Systemtelefons z. B. Externe Voice-Mail, Netbox Heute und der Name sowie die Rufnummer des Anrufers eingetragen. Zusätzlich blinkt die LED Anruferliste. - Ein Rückruf zum Voice Mail System oder Rezeptionstelefon ist möglich, dabei wird die MWI-Information gelöscht.

Zimmertelefon

\- Liegt eine Nachricht von einem Voice Mail System vor, wird nach dem Abheben des Hörers ein Sonderwählton signalisiert.

Rezeptionstelefon

\- Von einem Rezeptionstelefon kann über eine Telefonprozedur die MWI-Information in einem Zimmertelefon ein und ausgeschaltet werden. Wird eine MWI Information in einem Zimmertelefon eingeschaltet, wird die Rufnummer des Rezeptionstelefons in die Anruferliste eingetragen, und der Sonderwählton eingeschaltet.

Ausschalten der MWI-Nachricht

- Manuelles Ausschalten über die Telefonprozedur vom Rezeptionstelefon. - Anruf vom Rezeptionstelefon an das Zimmertelefon. Die MWI-Information wird im Gesprächszustand automatisch gelöscht. \- Ein Rückruf vom Zimmertelefon zum Rezeptionstelefon löscht die MWI-Information. ![](images/d7b887bedaa8688bad4de3915554c1d5963d57f8ff6b8eee15c7ef6efe866053.jpg)

Hinweis

Dieses Leistungsmerkmal müssen Sie für Ihren ISDN-Anschluss beim Netzbetreiber beauftragen. Dort wird man Sie auch über die verfügbaren Dienste informieren. Die Information kann am internen ISDN-Endgerät nur angezeigt werden, wenn dem Endgerät in der Konfigurierung eine externe MSN zugeordnet wurde. Nach einem Systemreset sind alle MWI-Informationen gelöscht.

Net Direct (Keypad)

Sie haben sich vor einiger Zeit das seinerzeit modernste Telefon gekauft. Seitdem sind im öffentlichen Netz jedoch viele neue Leistungsmerkmale hinzugekommen, die Sie nun nicht einfach durch einen Tastendruck nutzen können. Mit Hilfe der Funktion Keypad können Sie durch die Eingabe einer Tastenfolge auch von Ihrem ISDN- oder analogen Telefon aus aktuelle ISDN-Funktionen Ihres Netzbetreibers nutzen. Die Funktion Keypad ermöglicht Ihnen durch die Eingabe von Zeichen- und Ziffernfolgen die Steuerung von Dienst oder Leistungsmerkmalen im Netz Ihres Netzbetreibers. ![](images/bd00419a1808c6ccab48e08d946df883e74be35cb5792741651f160433df99af.jpg)

Hinweis

Das Leistungsmerkmal Keypad können Sie nur nutzen, wenn es von Ihrem Netzbetreiber unterstützt wird und für Ihren ISDN-Anschluss beauftragt ist. Haben Sie für einen internen Teilnehmer die automatische Amtsholung eingerichtet, können die Keypad-Funktionen nicht direkt genutzt werden. Schalten Sie die Automatische Amtsholung vorher aus oder wählen Sie die Stern-Taste, anschließend die Kennziffer für die manuelle Amtsholung (z. B. die 0) danach die Keypad-Wahl, beginnend mit der Stern- oder Raute-Taste. Keypad-Funktionen können nur von Endgeräten aus erfolgen, denen in der Konfigurierung eine externe Mehrfachrufnummer (MSN) zugeordnet ist und die über die Keypad-Berechtigung verfügen. Die Leistungsmerkmale ihres Netzbetreibers werden immer für die von Ihrem Endgerät mitgesendete Rufnummer (MSN) eingerichtet. Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Erweiterte Einstellungen

Feld Beschreibung
Wechselsprechen empfangenWählen Sie aus, ob für diese Berechtigungsklasse Wechsel-sprech-Anrufe zu dem Systemtelefon erlaubt sind.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
DurchsageWählen Sie aus, ob diese Berechtigungsklasse Durchsagen empfangen darf.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
MWI-Informationen empfangenWählen Sie aus, ob diese Berechtigungsklasse Informationen über vorhandene Nachrichten (MWI = Message Waiting Indica-tion) empfangen kann.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Net Direct (Keypad)Wählen Sie aus, ob Sie durch Eingabe einer Tastenfolge auch von älteren ISDN- oder analogen Telefon aus aktuelle ISDN-Funktionen Ihres Netzbetreibers nutzen wollen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

14.2.2.3 Anwendungen

Im Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Berechtigungsklassen->Anwendungen werden zusätzliche Anwendungen eingerichtet. ![](images/c1e31a824d358d4c512c1bebefb3e216afb05d971b7914c5b20f051cc86c86dd.jpg) ![](images/07a6cd36a5f328f7e2fa789afeb79e7b9d01dcee7b3bdf4d4789b554b2fd4952.jpg) Abb. 85: Nummerierung->Benutzereinstellungen->Berechtigungsklassen->Anwendungen Das Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Berechtigungsklassen->Anwendungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Berechtigung
Feld Beschreibung
System-TelefonbuchnutzungWählen Sie aus, ob diese Berechtigungsklasse die Einträge im System-Telefonbuch nutzen darf und wenn ja, in welchem Umfang.Mögliche Werte:Ja, gemäß Wahlberechtigung (Standardwert): Die Einträge des System-Telefonbuchs dürfen verwendet werden, sofern sie nicht außerhalb der konfigurierten Wahlberechtigung liegen.Ja, uneingeschränkt: Die Einträge des System-Telefonbuchs dürfen uneingeschränkt verwendet werden.Nein: Die Einträge des System-Telefonbuchs dürfen nicht verwendet werden.
Wartemusik (MoH)Wählen Sie aus, ob und welche MoH (Music on Hold) verwendet werden soll.Mögliche Werte:Aus (Standardwert): Ein gehaltener Anrufer soll keine Wartemusik hören.: Ein gehaltener Anrufer soll die ausgewählte Wave-Datei als Wartemusik hören.MOH Intern 1MOH Intern 2MoH Wave 1 bis 8
TFE-BerechtigungWählen Sie aus, ob diese Berechtigungsklasse mit der Tür-sprechstelle Verbindung aufnehmen darf.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
TAPIWählen Sie aus, ob diese Berechtigungsklasse die TAPI-Funktionalitäten des Systems nutzen darf.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Verbindungsdaten speichernWählen Sie aus, ob die Verbindungsdaten dieser Berechtigungsklasse gespeichert werden sollen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
GebührenübermittlungWählen Sie aus, ob die übermittelten Gebühreninformationen an Endgeräte dieser Berechtigungsklasse übermittelt werden sollen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

14.2.3 Parallelruf

Im Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Parallelruf konfigurieren Sie, ob bei kommenden Anrufen auf eine interne Rufnummer an einer weiteren externen Rufnummer parallel signalisiert werden soll.

14.2.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Einträge zu erzeugen. ![](images/3bc63f79cc19885b965add3b9be35f1778aeca5c62da3b637fdb5337ebb9d188.jpg) ![](images/acabc3759ca0cdc551cd5644a7782f846aed82b20d351c102e4ca3bd47238093.jpg) Abb. 86: Nummerierung->Benutzereinstellungen->Parallelruf->Neu Das Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Parallelruf->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
Interne RufnummerWählen Sie die interne Rufnummer aus, zu der das Leistungs-merkmal Parallelruf eingerichtet werden soll.
Externe RufnummerGeben Sie zu Neue Rufnummer die externe Telefonnummer ein, auf der ein Anruf parallel signalisiert werden soll. Sind unter Benutzer->Grundeinstellungen->Externe Rufnummern eine Mobilnummer und eine Rufnummer privat eingerichtet, werden diese unter Konfigurierte Rufnummer privat oder Konfigurierte Mobilnummer angezeigt und können ausgewählt werden.
ParallelrufWählen Sie aus, ob dieser Parallelruf-Eintrag aktiviert werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

14.3 Gruppen & Teams

In diesem Menü konfigurieren Sie die Teams Ihres Systems.

14.3.1 Teams

Im Menü Nummerierung->Gruppen &Teams->Teams konfigurieren Sie die Teams Ihres Systems. Teams sind Gruppen von Personen, die gemeinsam an der Umsetzung eines Ziels arbeiten. In der Praxis bedeutet dies, dass alle Personen eines Teams unter einer gemeinsamen Rufnummer für externe und interne Anrufe erreichbar sind. In der TK-Anlage kann so mit jedem Team von Telefonen / Endgeräten eine Rufnummer gezielt zugewiesen werden, so dass die Erreichbarkeit bei internen und externen Anrufen gewährleistet ist. Individuelle Strukturen von Unternehmen lassen sich über Teams abbilden. So können Abteilungen wie Service, Verkauf, Entwicklung über Teamrufnummern von intern oder extern gezielt gerufen werden. Innerhalb eines Teams kann der Ruf beispielsweise gleichzeitig an allen oder zunächst an einem Telefon, dann zusätzlich an einem Zweiten, usw. signalisiert werden. In einem Team können auch Anrufbeantworter oder Voice-Systeme genutzt werden. Jedem Team sind vier Team-Anrufvarianten zugeordnet. Die Umschaltung der Anrufvariante kann manuell oder über einen der Kalender erfolgen. Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um ein neues Team einzurichten.

14.3.1.1 Allgemein

Im Menü Nummerierung->Gruppen &Teams->Teams->Allgemein werden die grundlegenden Bedingungen im Team konfiguriert. Dazu gehören der Name des Teams und die interne Teamrufnummer. Teams ![](images/821baf873c2e173576fc0d9b4fea665e338d754c5776af5de82e2748b75b70f8.jpg) Abb. 87: Nummerierung->Gruppen & Teams->Teams->Allgemein Für interne Teamanrufe kann in der Konfiguration dem Team eine Team-Rufnummer und ein Team-Name zugeordnet werden. Wird eine Teamrufnummer gewählt, sieht der Anrufer solange den Team-Namen, bis ein Team-Teilnehmer das Gespräch angenommen hat. Dann wird der Name des Team-Teilnehmers angezeigt. Das Menü Nummerierung->Gruppen &Teams->Teams->Allgemein besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Bezeichnung für das Team ein.
Interne RufnummerGeben Sie die interne Rufnummer des Teams ein.
Felder im Menü Weitere Einstellungen
Feld Beschreibung
Anrufvariante um-schaltenLegen Sie fest, ob die für das Team eingerichtete Anrufvariante manuell über das Telefon oder über den Kalender eingeschaltet werden soll. Hierzu müssen der Kalender und die Schaltzeitenzuvor konfiguriert werden. Sie können für jedes Team bis zu vier Anrufvarianten im Menü Nummerierung->Gruppen &Teams->Teams->Neu->Variante1-4 einrichten.Mögliche Werte:Kein Kalender, nur manuell: Die manuelle Umschaltung wird aktiv.: Wählen Sie einen der konfigurierten Kalender aus.
Aktive Variante (Tag)Wählen Sie die Anrufvariante aus, die zurzeit aktiv sein soll. Ist eine Umschaltung über den Kalender eingerichtet, wird diese Einstellung zeitgerecht wieder umgeschaltet.
Anrufweiterschaltung erlaubenLegen Sie fest, ob ein Anrufweiterschaltung für das Team durchgeführt werden darf.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Anrufweiterschaltung zu externen RufnummernWählen Sie aus, ob eine Anrufweiterschaltung im System selbst (Über das System) oder über eine Vermittlungsstelle (Provider, Über die Vermittlungsstelle) erfolgen soll. Beachten Sie hierzu, dass bei einer Anrufweiterschaltung im System zwei externe Verbindungen belegt werden.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Timer
Feld Beschreibung
WeiterschaltzeitGeben Sie hier die Weiterschaltzeit ein, nach der eine Anruf-weiterschaltung nach Zeit im Team ausgeführt werden soll. Der Standardwert ist 15 Sekunden.
Parallelruf nach ZeitBeim Teamruf linear und rotierend besteht die Möglichkeit, dass nach einer eingestellten Zeit alle Teamteilnehmer gleichzeitig gerufen werden.Der Standardwert ist 60 Sekunden.
NachbearbeitungszeitDiese Einstellung ist nur bei Signalisierung Gleichmäßig aktiv. Jedem Teilnehmer, der ein Gespräch beendet hat, wird eine für jedes Team eingerichtete Nachbearbeitungszeit eingerichtet, in der er keinen weiteren Anruf erhält. Anrufe, die der Teilnehmer nicht über das Team sondern über seine Rufnummer erhält und selbst eingeleitete Gespräche, werden nicht mit in die Zeit eingerechnet.Der Standardwert ist 0 Sekunden, der Bereich 0 - 999 Sekunden.

14.3.1.2 Variante 1 - 4

Im Menü Nummerierung->Gruppen &Teams->Teams->Variante 1-4 konfigurieren Sie die vier Anrufvarianten eines Teams. Sie können bis zu vier verschiedene Anrufvarianten für jedes Team einrichten. Dazu weisen Sie der Anrufvariante entweder interne Rufnummern oder eine externe Rufnummer zu und definieren, wie ein kommender Anruf innerhalb des Teams signalisiert werdens soll. Interne Rufnummern eines Teams Wählen Sie unter Interne Zuordnung die internen Teilnehmer aus, die diesem Team angehören sollen. Möchten Sie einen der Team-Teilnehmer vorübergehend von der Anrufsignalisierung ausschließen (z. B. Ein Team-Teilnehmer ist im Urlaub) können Sie diesen Ausloggen. Die Teamanrufe werden nicht bei den ausgeloggten Teilnehmern signalisiert. Das Ein- oder Ausloggen kann jeder Teamteilnehmer auch über eine Kennziffer des Systems selbst steuern. Für interne Teamanrufe kann in der Konfiguration dem Team eine Team-Rufnummer und ein Team-Name zugeordnet werden. Wird eine Teamrufnummer gewählt, sieht der Anrufer solange den Team-Namen, bis ein Team-Teilnehmer das Gespräch angenommen hat. Dann wird der Name des Team-Teilnehmers angezeigt. Der Anruf zu einem Team kann gleichzeitig, linear, rotierend, aufbauend oder parallel nach Zeit erfolgen. Beim Teamruf linear und rotierend besteht die Möglichkeit, dass nach einer eingestellten Zeit (1 - 99 Sekunden) alle Team-Teilnehmer gleichzeitig gerufen werden. Teams ![](images/d67be9e1f6f3b2284c34f18c18e4a8ac526f8f8791a573c08eb4643fb7a0ae8b.jpg) Abb. 88: Nummerierung->Gruppen & Teams->Teams->Variante Das Menü Nummerierung->Gruppen &Teams->Teams->Variante besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
ZuordnungSie können jedem Team mehrere interne Rufnummern oder je eine externe Rufnummer zuordnen. Legen Sie fest, ob die Anrufe für ein Team bei den internen Teilnehmern oder bei dem externen Teilnehmer signalisiert werden sollen.Mögliche Werte:Extern: Die eingetragene externe Rufnummer wird gerufen.Intern (Standardwert): Die Teilnehmer, die den ausgewählten Rufnummern zugeordnet sind, werden entsprechend der eingestellten Signalisierung gerufen.
Interne ZuordnungNur bei Zuordnung = InternWählen Sie die internen Teilnehmer des Teams aus.Fügen Sie mit Hinzufügen weitere interne Rufnummern hinzu.
Externe ZuordnungNur bei Zuordnung = ExternGeben Sie die Rufnummer des externen Teilnehmers ein.
Zuordnung für Abwurf und TarifeNur bei Zuordnung = ExternDie Kosten für den Anruf und die Belegung eines externen Anschlusses erfolgt über den ausgewählten internen Teilnehmer.

Automatische Rufannahme im Team

Sie möchten dass ein Anrufer während der Rufsignalisierung bereits angenommen wird und nicht den Rufton (Freiton) hört. Kein Problem, wenn Sie die automatische Rufannahme bei Teamanrufen nutzen. Der Anrufer wird in diesem Fall vom System automatisch ange- nommen und hört eine Ansage oder eine Wartemusik des Systems. Während dieser Zeit erfolgt die Signalisierung des Anrufes bei den eingetragenen Team-Teilnehmern. Nimmt ein Teilnehmer den Ruf an, wird die Verbindung zum Anrufer hergestellt. Wird ein Team angerufen, kann in der Konfigurierung festgelegt werden, dass der Anruf automatisch angenommen wird und der Anrufer hört eine Ansage oder Musik. Der oder die Zielteilnehmer werden während dieser Zeit weitergerufen. Nach dem Abheben des Hörers werden Ansage oder Musik abgeschaltet und die Teilnehmer sind miteinander verbunden. Mögliche Einstellungen für die automatische Rufannahme: \- Gleichzeitig: Alle zugeordneten Endgeräte werden gleichzeitig gerufen. Ist ein Endgerät besetzt, kann angeklopft werden. \- Linear: Alle zugeordneten Endgeräte werden nacheinander in der Reihenfolge des Eintrages in der Konfigurierung gerufen. Wenn ein Endgerät besetzt ist, wird das nächste freie Endgerät gerufen. Je Teilnehmer wird der Anruf ca. 15 Sekunden signalisiert. Diese Zeit ist in der Konfigurierung (je Team) zwischen 1 und 99 Sekunden einstellbar. Wenn Teilnehmer telefonieren oder ausgeloggt sind, erfolgt keine Weiterschaltungszeit für diese Teilnehmer \- Rotierend: Dieser Ruf ist ein Sonderfall des linearen Rufes. Nachdem alle Endgeräte gerufen wurden, beginnt die Rufsignalisierung wieder beim ersten eingetragenen Endgerät. Der Ruf wird solange signalisiert, bis der Anrufer auflegt oder der Ruf von der Vermittlungsstelle beendet wird (nach ca. zwei Minuten). \- Aufbauend: Die Endgeräte werden in der Reihenfolge des Eintrages in die Teilnehmerliste gerufen. Jedes bereits gerufene Endgerät wird weiter gerufen, bis alle eingetragenen Endgeräte gerufen werden. - Linear, parallel nach Zeit oder Rotierend, parallel nach Zeit: Für den Teamruf ist rotierend oder linear eingerichtet. Nach Ablauf der eingerichteten Zeiten können alle Teamteilnehmer parallel (gleichzeitig) gerufen werden. Beispiel: Voraussetzung ist, dass die Summe der Weiterschaltzeiten größer ist als die Zeit parallel nach Zeit. 4 Teilnehmer befinden sich in einem Team. Die Weiterschaltzeit beträgt für jeden Teilnehmer 10 Sekunden, zusammen 40 Sekunden. Die Zeit parallel nach Zeit ist auf 38 Sekunden eingestellt. Jeder der Teilnehmer wird gerufen werden. Loggt sich ein Teilnehmer aus dem Team aus oder ist besetzt, beträgt die Weiterschaltzeit nur noch 30 Sekunden. dann wird der Ruf parallel nach Zeit nicht mehr ausgeführt. - Gleichmäßig: Die gleichmäßige Verteilung entspricht der SignalisierungRotierend und bewirkt, dass alle Teilnehmer eines Teams die gleiche Anzahl von Anrufen erhalten. Jedem Teilnehmer der ein Gespräch beendet hat wird eine für das Team / Teilnehmer eingerichtete Nachbearbeitungszeit (0...999 Sekunden) eingerichtet, in der er keinen weiteren Anruf erhält. Anrufe, die der Teilnehmer nicht über das Team sondern über seine Rufnummer erhält und selbst eingeleitete Gespräche, werden nicht mit in die gleichmäßige Verteilung eingerechnet. Die gleichmäßige Verteilung beginnt mit dem Teilnehmer, der am längsten keinen Anruf erhalten hat, beim Neustart mit dem ersten in der Teilnehmerliste eingetragenen Teilnehmer. Ein Teilnehmer, der sich aus dem Team ausgeloggt hat (Kennziffer oder Funktionstaste), wird in der gleichmäßigen Verteilung nicht mehr berücksichtigt. Nach einer Stromunterbrechung des Systems wird die bestehende Berechnung zur Gleichmäßigen Verteilung gelöscht und der Vorgang startet neu. Befinden Sich alle Teamteilnehmer in der Nachbearbeitungszeit, werden externe Anrufe auf das eingerichtete Abwurfziel geschaltet, interne Anrufer hören den Besetzton. Wird für mehrere Teamteilnehmer die gleiche Zeit nach Beenden des letzten Anrufes errechnet, gilt die Reihenfolge der Einträge in der Interne Zuordnung. Felder im Menü Optionen
Feld Beschreibung
SignalisierungSie können Teilnehmer eines Teams mit dem Sammelruf rufen.Mögliche Werte:Gleichzeitig (Standardwert)LinearRotierendAufbauendLinear, parallel nach ZeitRotierend, parallel nach ZeitGleichmäßig
Besetzt bei Besetzt(Busy on Busy)Wählen Sie aus, ob für dieses Anrufvariante das Leistungs-merkmal "Busy on Busy" aktiviert sein soll.Führt ein Teilnehmer eines Teams ein Gespräch, so können Sie entscheiden, ob weitere Anrufe für dieses Team signalisiert werden sollen. Ist die Funktion "Busy on Busy" für dieses Team eingerichtet, so erhalten weitere Anrufer "besetzt" signalisiert.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Automatische Rufannahme mitWählen Sie aus, ob ein kommender Anruf automatisch ange-nommen werden soll und der Anrufer die gewünschte Wartemusik oder Ansage hören soll. Dabei erfolgt die Signalisierung des Anrufes im Team weiter. Die Kosten für die bereits bestehende Verbindung trägt der Anrufer.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Wählen Sie außerdem die gewünschte Wartemusik bzw. Ansage aus.Mögliche Werte:Datei_xMOH Intern 1MOH Intern 2MoH Wave 1 bis 8
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Abwurffunktionen
Feld Beschreibung
Abwurf bei NichtmeldenWählen Sie aus, ob und auf welches Team ein kommender An-ruf bei Nichtmelden abgeworfen werden soll.Mögliche Werte:KeinerGeben Sie außerdem die Zeit ein, nach der der Abwurf ausge-führt werden soll.
Weitere AbwurffunktionenWählen Sie aus, ob und auf welche Abwurfvariante ein kommender Anruf geleitet werden soll.Mögliche Werte:Aus: Es werden keine weiteren Abwurfvarianten verwendet.Sofort: Der kommende Anruf wird sofort auf die in Sofortausgewählte Abwurffunktion umgeleitet.Bei Besetzt: Der kommende Anruf wird auf die in Bei Besetzt ausgewählte Abwurffunktion umgeleitet.
SofortNur bei Weitere Abwurffunktionen = SofortWählen Sie die Abwurffunktion für sofortigen Abwurf aus. Die Abwurffunktionen konfigurieren Sie inAnwendungen->Abwurf->Abwurffunktionen.
Bei BesetztNur bei Weitere Abwurffunktionen = Bei BesetztWählen Sie die Abwurffunktion für Abwurf bei Besetzt aus. Die Abwurffunktionen konfigurieren Sie inAnwendungen->Abwurf->Abwurffunktionen.
Besetzt beginnend beiNur bei Weitere Abwurffunktionen = Bei BesetztWählen Sie aus, ab welcher Anzahl Teilnehmer das Team als besetzt gilt.

14.3.1.3 Einloggen/Ausloggen

Im Menü Nummerierung->Gruppen &Teams->Teams->Einloggen/Ausloggen werden die einzelnen Teammitglieder an- oder abgemeldet. Teams ![](images/639f88fc598f7f0e44a77af31d3ba7ac4d171a9c16741d2579c614eebb4bbbf4.jpg) Abb. 89: Nummerierung->Gruppen & Teams->Teams->Einloggen/Ausloggen Das Menü Nummerierung->Gruppen &Teams->Teams->Einloggen/Ausloggen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
RufnummernZeigt die interne Rufnummer der zugewiesenen Teammitglieder an.
StatusWählen Sie aus, ob das Teammitglied am Team angemeldet ist.Mit Auswahl von Angemeldet wird das Teammitglied angemeldet.

14.4 Rufverteilung

In diesem Menü konfigurieren Sie die interne Weiterleitung aller kommenden Anrufe.

14.4.1 Anrufzuordnung

Im Menü Nummerierung->Rufverteilung->Anrufzuordnung konfigurieren Sie die Zuordnung der kommenden Anrufe zu den gewünschten internen Rufnummern. Unter Anrufzuordnung ordnen Sie die unter Externe Rufnummern eingetragenen Rufnummern z. B. den Teams oder einer internen Rufnummer zu.

14.4.1.1 Bearbeiten

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Anrufzuordnung Abwurf bei Falschwahl ![](images/b1e08f696af344b99c9f1637d6b27fba09df57b2300512b891f725892ddfe914.jpg) Abb. 90: Nummerierung->Rufverteilung->Anrufzuordnung ![](images/ab333b7143c78c5e40536c88a51d0c1315504a3ff8a02bd4dfa32d72ff62f6d9.jpg) Das Menü Nummerierung->Rufverteilung->Anrufzuordnung-> besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
Zeigt die konfigurierte Rufnummer an.
Externer AnschlussZeigt den externen Anschluss an, für den Anrufzuordnung konfiguriert wird.
ZuordnungWählen Sie die interne Rufnummer oder die gewünschte Funktion aus, zu der kommende Anrufe über die in Externer Anschluss ausgewählte Leitung zugewiesen werden sollen.Mögliche Werte:Interne Nummer (Standardwert): Für die Zuordnung auf ein Team wird die interne Rufnummer für das Team ausgewählt.Call ThroughAbwurfanwendungFernzugang TelefonieISDN-LoginService-LoginMini-Callcenter
Felder im Menü Einstellungen interne Rufnummer und Abwurf
Feld Beschreibung
Interne RufnummerNur für Zuordnung = Interne RufnummerWählen Sie die interne Rufnummer aus, zu der kommende An-rufe über die in Externer Anschluss ausgewählte Leitung zu-gewiesen werden sollen.
AbwurfanwendungNur für Zuordnung = AbwurfanwendungWählen Sie die gewünschte Abwurfanwendung, die der Ruf-nummer zugeordnet werden soll. Abwurfanwendungen konfigu-rieren Sie im Menü Anwendungen->Abwurf->Abwurfanwen-dungen.
Aktive Variante (Tag)Nur für Abwurfanwendung =Wählen Sie die Variante der Abwurfanwendung aus, die zurzeit aktiv sein soll. Ist eine Umschaltung der Varianten über den Ka-lender eingerichtet, wird diese Einstellung zeitgerecht wieder umgeschaltet.Mögliche Werte:• Variante 1• Variante 2• Variante 3• Variante 4
Felder im Menü Call Through Einstellungen
Feld Beschreibung
ZugangsberechtigungNur für Zuordnung = Call ThroughLegen Sie die Berechtigung fest, nach der die Funktion Call Through freigegeben wird.Mögliche Werte:Rufnummernüberprüfung: Nach Überprüfung der eingegebenen Rufnummer mit dem Eintrag im Telefonbuch des Systems oder mit Rufnummerneinträgen des Benutzers (Mobil-nummer und Rufnummer privat) erfolgt die Freigabe der Wahl.Rufnummern und PIN: Nach Überprüfung der eingegebenen Rufnummer mit dem Eintrag im Telefonbuch des Systems oder mit Rufnummerneinträgen des Benutzers (Mobil-nummer und Rufnummer privat) UND Eingabe der PIN erfolgt die Freigabe der Wahl.PIN: Nach Eingabe der PIN erfolgt die Freigabe der Wahl.Rufnummer oder PIN: Nach Überprüfung der eingegebenen Rufnummer mit dem Eintrag im Telefonbuch des Systems oder mit Rufnummerneinträgen des Benutzers (Mobil-nummer und Rufnummer privat) ODER Eingabe der PIN erfolgt die Freigabe der Wahl.
PIN (6-stellig)Nur für Zugangsberechtigung = Rufnummern und PIN, PIN, Rufnummer oder PINDas System überprüft die Berechtigung des Anrufers für die Weiterwahl und schaltet einen simulierten externen Wählton für die Wahl an. Die Berechtigung ist gegeben, wenn der Anrufer die richtige 6-stellige PIN eingegeben hat.
Einstellungen interne Rufnummer und AbwurfWählen Sie den internen Teilnehmer aus, über den Call Through erfolgen soll. Eine der Telefonnummern des Systems wird in der Konfiguration für Call Through festgelegt. Ein externer Anrufer über diese Telefonnummer erhält zuerst einen Aufmerkton des Systems.

14.4.2 Abwurf bei Falschwahl

Im Menü Nummerierung->Rufverteilung->Abwurf bei Falschwahl legen Sie für jeden externen Anschluss den Teilnehmer oder das Team fest, zu dem der Anruf erfolgen soll, falls - ein kommender Anruf eine falsche oder unvollständige Rufnummer / Durchwahl besitzt. - alle Teilnehmer des angewählten Teams oder Callcenters ausgeloggt sind. - sich alle Teilnehmer des angewählten Callcenters in der Nachbearbeitung befinden.

14.4.2.1 Bearbeiten

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Anrufzuordnung Abwurf bei Falschwahl ![](images/d3cac3c5fccd00e8e1b004f97ee6ce1d99c1466609dc566b5faa924a5d2cf1f1.jpg) Abb. 91: Nummerierung->Rufverteilung->Abwurf bei Falschwahl-> ![](images/3f9ff92cc649577722887f1ebd80daca547112e552708958b79d5caf82b72016.jpg) Das Menü Nummerierung->Rufverteilung->Abwurf bei Falschwahl-> besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
Externer AnschlussZeigt den externen Anschluss an, für den Abwurf bei Falschwahl konfiguriert wird.
Abwurf auf RufnummerWählen Sie die Art des Abwurfs aus.Mögliche Werte:Keine: Hier erfolgt kein Abwurf, der Anrufer erhält "besetzt".Globale Einstellungen: Der Abwurf erfolgt wie unter Systemverwaltung->Globale Einstellungen->System->Abwurf auf Rufnummer eingetragen.: Der Abwurf erfolgt auf diesen Benutzer bzw. dieses Team.

Kapitel 15 Endgeräte

15.1 elmeg Systemtelefone

In diesem Menü nehmen Sie die Zuordnung der konfigurierten internen Rufnummern zu den Endgeräten vor und stellen weitere Funktionen je nach Endgerätetyp ein. Die Endgeräte (bei DECT-System die Basisstationen) sind in der Spalte Beschreibung alphabetisch sortiert. Sie können in jeder beliebigen anderen Spalte auf den Spaltentitel klicken und die Einträge in aufsteigender oder in absteigender Reihenfolge sortieren lassen. Angeschlossene Telefone bzw. DECT-Basisstationen werden automatisch erkannt und in der jeweiligen Übersicht aufgelistet, können aber vor dem Anschließen auch manuell konfiguriert werden.

15.1.1 Systemtelefon

Im Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefone->Systemtelefon wird eine Liste der Systemtelefone angezeigt. Sie sehen sowohl die manuell konfigurierten als auch die automatisch erkannten Telefone. Die Grundkonfiguration ist bei allen Telefonen gleich. Unterschiede gibt es im Leistungsumfang und in der Konfiguration einiger Leistungsmerkmale (abhängig vom Typ des Telefons). Können Sie Leistungsmerkmale mit dem ausgewählten Telefon nicht nutzen, werden diese auch nicht zur Konfigurierung angeboten. Sie können das Systemtelefon je nach Typ am internen ISDN-, S0-, Up0- oder Ethernet-Anschluss des Systems anschließen. Das Systemtelefon stellt Ihnen in Verbindung mit dem System systemtypische Leistungsmerkmale zur Verfügung. Zum Beispiel: - Wahl aus dem Telefonbuch des Systems - Durchsage und Wechselsprechen mit anderen Systemtelefonen am System - Funktionstasten zur Steuerung von Leistungsmerkmalen des Systems (Anrufvarianten schalten, Ein-/Ausloggen in Teams, Linientasten, Leitungstasten). Der Status eingestellter Leistungsmerkmale kann über Leuchtdioden, die den einzelnen Funktionstasten zugeordnet sind, angezeigt werden. - Zugriff auf das Systemmenü des Systems. In diesem Menü werden weitere Funktionen vom System bereitgestellt. Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu kopieren. Das Kopieren eines Eintrags kann nützlich sein, wenn Sie einen Eintrag anlegen wollen, der sich nur in wenigen Parametern von einem bereits vorhandenen Eintrag unterscheidet. In diesem Fall kopieren Sie den Eintrag und ändern Sie die gewünschten Parameter. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um ein neues Systemtelefon manuell einzurichten. ![](images/6a3e462d2d82b46fa5e2afc9552251dd4ca384f0c2df3589fe1037498cb6fe75.jpg)

Hinweis

Konfigurationsänderungen werden frühestens 30 Sekunden nach dem Bestätigen der Änderung mit der Schaltfläche Übernehmen in die Systemtelefone übertragen.

15.1.1.1 Allgemein

Im Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefone->Systemtelefon->Allgemein nehmen Sie die grundlegenden Einstellungen eines Systemtelefons vor. Systemtelefon elmeg IP1x elmeg DECT ![](images/e1068ab1ef1c9b004eac64864d549e73a5660bb5096f6e0ae8ee80c030bc8afc.jpg) Abb. 92: Endgeräte->elmeg Systemtelefone->Systemtelefon->Allgemein

Telefontyp

Es können verschiedene Typen von Telefonen konfiguriert werden. Werden die Systemtelefone vorab im System mit Typ und Seriennummer konfiguriert, erkennt das System das Systemtelefon nach dem Anschalten an den Anschluss. Dann wird die für dieses Systemtelefon erstellte Konfigurierung vom System in das Systemtelefon übertragen. Alternativ können Sie ein Systemtelefon in Ihrer Telefonanlage anlegen, den passenden Telefontyp wählen und eine MSN vergeben. Wenn Sie ein Telefon mit Werkseinstellungen an Ihre Telefonanlage anschließen, meldet sich das Telefon mit der Frage nach der Sprache und der ersten MSN. Wenn Sie im Systemtelefon die Sprache eingeben und die MSN, die Sie in der Telefonanlage konfiguriert haben, überträgt die Telefonanlage die Konfiguration zum Telefon. Wird das Systemtelefon entfernt, erkennt das System dieses und kennzeichnet den Eintrag im System mit einem roten Pfeil. Wird anschließend ein anderes Systemtelefon des gleichen Typs mit dem Anschluss verbunden, erkennt das System dieses und weist dem erkannten Systemtelefon die entsprechende Konfiguration zu. Das Systemtelefon erhält somit die gleiche Konfiguration wie sein Vorgänger, trotz abweichender Seriennummer. Lediglich die erste MSN muss identisch auf dem Systemtelefon und im System eingetragen sein. Das Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefone->Systemtelefon->Allgemein besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungUm das Telefon im System eindeutig zu identifizieren, geben Sie eine Beschreibung für das Telefon ein.
TelefontypZeigt den Typ des angeschlossenen Telefons an. Wenn die Schnittstelle konfiguriert ist, liest das System automatisch den Typ aus. Das Feld ist anschließend nicht mehr editierbar, sofern ein Telefon angeschlossen ist.Mögliche Werte:• ISDN/UPN• IPBei Telefontyp = ISDN/UPN: Zeigt die Produktbezeichnung des Systemtelefons an.Mögliche Werte:• CS290• CS290-U• CS400xt• CS410• CS410-U• S530• S560Bei Telefontyp = IP: Zeigt die Produktbezeichnung des Systemtelefons an.Mögliche Werte:IP-S290IP-S290plusIP-S400
StandortNur für Telefontyp= IPWählen Sie den Standort des Telefons aus. Standorte definieren Sie im Menü VoIP->Einstellungen->Standorte. Abhängig von der Einstellung in diesem Menü wird das Standardverhalten für die Registrierung von VoIP-Teilnehmern zur Auswahl angezeigt, für die kein Standort definiert werden soll.Mögliche Werte:Nicht definiert (Uneingeschränkte Registrierung): Es wird kein Standort definiert. Laut festgelegtem Standardverhalten wird der Teilnehmer dennoch registriert.Nicht definiert (Keine Registrierung): Es wird kein Standort definiert. Laut festgelegtem Standardverhalten wird der Teilnehmer nicht registriert.Nicht definiert (Registrierung nur in privaten Netzwerken): Es wird kein Standort definiert. Laut festgelegtem Standardverhalten wird der Teilnehmer nur registriert, wenn er sich im privaten Netzwerk befindet.:Es wird ein definierter Standort ausgewählt. Der Teilnehmer wird nur registriert, wenn er sich an diesem Standort befindet.
SchnittstelleNur für Telefontyp= ISDN/UPNZeigt die Schnittstelle an, an der das Endgerät angeschlossen ist. Wenn die Schnittstelle konfiguriert ist, liest das System automatisch die Schnittstelle aus. Das Feld ist anschließend nicht mehr editierbar, sofern ein Telefon angeschlossen ist.Mögliche Werte:Keine
SeriennummerZeigt die Seriennummer des Geräts an. Wenn die Schnittstelle konfiguriert ist, liest das System automatisch die Seriennummeraus. Das Feld ist anschließend nicht mehr editierbar.
Felder im Menü Rufnummerneinstellungen
Feld Beschreibung
Interne RufnummernWählen Sie die internen Rufnummern für dieses Endgerät aus. Sie können für 10 MSNs interne Rufnummern zuweisen. Standardmäßig können für Systemtelefone bis zu drei MSNs vergeben werden. Für Endgeräte der Serien 290 sind bis zu drei MSNs verfügbar. Für Endgeräte der Serie S5x0 sind bis zu fünf MSNs verfügbar. Für Endgeräte der Serien CS400 und 4xx sind bis zu 10 MSNs verfügbar.Beachten Sie, dass zum ordnungsgemäßen Betrieb des Telefons mindestens die erste MSN im System eingetragen sein muss.Mögliche Werte:Keine freie Leitung verfügbar: Alle konfigurierten internen Rufnummern sind schon in Verwendung. Konfigurieren Sie zunächst einen weiteren Benutzer mit internen Rufnummern.Keine Rufnummer ausgewählt: Dieser MSN soll keine interne Rufnummer zugewiesen werden:.Wählen Sie eine der vorhandenen Rufnummern der konfigurierten Benutzer aus.

Tastenerweiterungen

Die Tastenerweiterung T400 (verfügbar für die Telefone der CS4xx-Serie und für IP-S400) besitzt 20 Tasten mit Leuchtdioden, die Sie in zwei Ebenen als Funktionstasten nutzen können. Die Leuchtdioden sind der ersten Tastenebene zugeordnet. Zwei weitere Leuchtdioden sind für die Anzeige zusätzlicher Informationen realisiert. Sie können bis zu drei Tastenerweiterungen hintereinander (kaskadierend) an Ihrem Telefon anschließen. Ab der zweiten Tastenerweiterung ist der Einsatz eines Steckernetzgerätes notwendig. Die Tastenerweiterung T400/2 (verfügbar für die Telefone der CS4xx-Serie und für IP-S400) besitzt 10 Tasten mit Leuchtdioden, die Sie in zwei Ebenen als Funktionstasten nutzen können. Die Leuchtdioden sind der ersten Tastenebene zugeordnet. Zwei weitere Leuchtdioden sind für die Anzeige zusätzlicher Informationen realisiert. Die Tastenerweiterung T500 (verfügbar für die Telefone S530 und S560) besitzt 30 Tasten, die Sie in zwei Ebenen als Funktionstasten nutzen können. Rechts neben jeder Taste zeigen zwei Leuchtdioden an, welche Ebene aktiv ist. Sie können bis zu drei Tastenerweiterungen hintereinander (kaskadierend) an Ihrem Telefon anschließen. Ab der ersten Tastenerweiterung ist der Einsatz eines Steckernetzgerätes notwendig. Felder im Menü Teilnehmer
Feld Beschreibung
Tastenerweiterung Modul 1 - 3Zeigt an, ob Sie das Systemtelefon mit einem Tastenerweiterungsmodul betreiben.Mögliche Werte (je nach Telefontyp):Nicht vorhandenT400T400/2T500
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Codec-Einstellungen
Feld Beschreibung
Codec-ProfilWählen Sie das Codec-Profil aus, das verwendet werden soll, wenn über eine VoIP-Leitung verbunden wird. Codec-Profile konfigurieren Sie im Menü VoIP->Einstellungen->Codec-Profile
Felder im Menü Weitere Einstellungen
Feld Beschreibung
NotruftelefonSystemtelefone Ihres Systems können als Notruftelefone eingerichtet werden. Sie können diese Funktion nur nutzen, wenn ihr System über externe ISDN-Anschlüsse verfügt. Sie können dann sofort mit der externen Wahl beginnen, egal ob der externe ISDN-Anschluss frei oder besetzt ist. Sind die externen Anschlüsse bereits benutzt, wird ein B-Kanal eines Anschlusses freigeschaltet, und auf diesem B-Kanal telefonierende Gesprächspartner hören den Besetzton. Ein bereits bestehender Notruf wird nicht unterbrochen. Dieses Leistungsmerkmal können Sie unabhängig vom Leistungsmerkmal Vorrang für Notrufe nutzen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

15.1.1.2 Einstellungen

Im Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefone->Systemtelefon->Einstellungen können Sie bestimmte Leistungsmerkmale und Funktionen für dieses Systemtelefon freischalten. Systemtelefon elmeg IP1x elmeg DECT ![](images/d24b8c07e8de34c926d02306954d2111dc69941c33455da0d1123d7cd2dc05a5.jpg) Abb. 93: Endgeräte->elmeg Systemtelefone->Systemtelefon->Einstellungen Das Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefone->Systemtelefon->Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
DisplayspracheWählen Sie die Sprache für das Display Ihres Telefons aus.Mögliche Werte:•Deutsch
Niederländisch: Nicht für S530 und S560EnglischItalienischDänisch: Nicht für S530 und S560Spanisch: Nicht für S530 und S560Schwedisch: Nicht für S530 und S560Französisch: Nicht für S530 und S560Portugues: Nicht für S530 und S560Cesko: Nicht für S530 und S560Norwegisch: Nicht für S530 und S560Griechisch: Nicht für S530, S560, CS290, CS290-U, IP-S290, IP-S290plusIsländisch: Nicht für S530, S560, CS400, CS410, CS410-U, IP-S400Polnisch: Nicht für S530 und S560Ungarisch: Nicht für S530 und S560Russisch: Nicht für S530, S560, CS290, CS290-U, IP-S290, IP-S290plus
Headset UnterstützungNicht für S530 und S560.Wählen Sie aus, ob das Headset Anrufe automatisch entgegennehmen soll.
Funkwerk hybird 130a - Einstellungen - 1HinweisWenn Sie ein Headset verwenden wollen, müssen Sie in Ihrer Telefonanlage eine Headset-Taste und eine Taste für die automatische Rufannahme konfigurieren. Am System-telefon müssen Sie einen Headset-Typ auswählen und die Taste für die automatische Rufannahme aktivieren.
AnklopfenWählen Sie aus, ob ein weiterer Anruf für dieses Telefon durch einen Anklopfton oder eine Displayanzeige signalisiert werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Wenn Anklopfen aktiviert ist, wählen Sie aus, für welche Gespräche Sie Anklopfen zulassen wollen.Mögliche Werte:InternanrufeExternanrufeIntern- und ExternanrufeEntscheiden Sie unter Anklopfwiederholung außerdem, ob der Anklopfton oder die Displayanzeige nur einmal signalisiert oder so lange wiederholt werden soll, wie der Anruf besteht.
Anrufschutz (Ruhe)Nur für Telefone der CS4xx-Serie, die Telefone S530 und S560 und das Telefon IP-S400.Für die Telefone S530 und S560 konfigurieren Sie hier lediglich die Funktion. Aktivieren Sie sie bei diesen Telefonen über die Funktionstaste Anrufschutz.Wählen Sie aus, ob Sie das Leistungsmerkmal Anrufschutz (Ruhe vor der Telefon) nutzen wollen.Mit diesem Leistungsmerkmal können Sie die Signalisierung von Anrufen an Ihrem Endgerät schalten.Wählen Sie aus, für welche Rufnummern Sie das Leistungsmerkmal Anrufschutz nutzen wollen.Mögliche Werte:Nur erste Rufnummer (nur CS4xx-Serie): Der Anrufschutz gilt nur für die erste konfigurierte MSN.Alle Rufnummern (nur CS4xx-Serie): Der Anrufschutz gilt für alle konfigurierten MSNs.Wählen Sie aus, ob kommende Anrufe signalisiert werden sollen:Aus: Anrufe werden signalisiert.Ein (nur CS4xx-Serie): Anrufe werden nicht signalisiert.Nur Bestätigungston (nur CS4xx-Serie): Bei einem An-ruf ist einmalig ein Aufmerkton zu hören.Aufmerkton 1 (nur S530 und S560)Aufmerkton 2 (nur S530 und S560)Aufmerkton 3 (nur S530 und S560)Aufmerkton 4 (nur S530 und S560)Kein Aufmerkton (nur S530 und S560)
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Status-LEDWählen Sie aus, ob und welche Ereignisse die Status-LED am Systemtelefon signalisieren soll.Mögliche Werte:Aus: Die Funktion der Status-LED wird nicht genutzt.Anruferliste: Die Status-LED signalisiert Anrufe und neue Nachrichten.Nur Nachrichten: Die Status-LED signalisiert nur neue Nachrichten (MWI).Neue Nachricht nur (S5x0)Neue Anrufe nur (S5x0)Aktiver Anruf nur (S5x0)Die Optionen Neue Nachricht, Neue Anrufe und Akti-ver Anruf können Sie einzeln verwenden oder beliebig kombinieren.
Softkey TelefonbuchNur für die Telefone der CS4xx-SerieWählen Sie aus, ob mit dem Softkey Einträge aus dem System-Telefonbuch (System) oder aus dem Telefonbuch des Tele-fons (Telefon) aufgerufen werden.
Gesprächsanzeige Nicht für S5x0Wählen Sie aus, welche Informationen während eines Tele-fonats im Display des Systemtelefons angezeigt werden sollen.Mögliche Werte:Rufnummer und Kosten oder DauerRufnummer und KostenRufnummer und DauerRufnummer und ZeitNur RufnummerNur Datum und Uhrzeit
Eingabe während einer VerbindungWählen Sie aus, ob im Gesprächszustand DTMF-Signale oder Keypad-Funktionen in das System gesendet werden sollen.Während einer Verbindung können Sie durch die Eingabe von Zeichen- und Ziffernfolgen besondere Funktionen nutzen. Diese Eingaben müssen je nach zu steuernder Funktion als Keypad-oder MFV-Sequenz erfolgen. Sie können festlegen, ob in der Grundeinstellung während einer Verbindung MFV- oder Keypad-Sequenzen möglich sind.Mögliche Werte:DTMF (Standardwert)Keypad
Automatische RufannahmeWählen Sie aus, nach welcher Zeit Rufe an diesem Systemtelefon automatisch angenommen werden sollen, ohne dass Sie den Hörer abheben oder die Lautsprechertaste betätigen müssen.
Funkwerk hybird 130a - Einstellungen - 2HinweisBeachten Sie, dass mindestens eine Taste des Telefons mit Automatische Rufannahme belegt sein muss, um diese Funktion nutzen zu können.
Nur für S5x0Mit Aktiviert Schalten Sie die automatische Rufannahme ein.Stellen Sie die entsprechende Zeitdauer im Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefone->Systemtelefon->Tastenein.Nur für x290xx und x4x0xxMögliche Werte:SofortNach 5 SekundenNach 10 Sekunden
Stumm nach FreisprechanwahlNicht für S5x0, CS290, CS290-USie können die Rufnummer eines Teilnehmers wählen, ohne dabei den Hörer abzuheben (z. B. Freisprechen). Sie haben dabei die Wahl, ob das eingebaute Mikrofon sofort oder erst nach Betätigung des entsprechenden Softkeys eingeschaltet wird. Ist das Mikrofon während der Anwahl ausgeschaltet, muss der entsprechende Softkey gedrückt werden, auch wenn die Verbindung bereits hergestellt ist.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
UUS empfangenWählen Sie aus, ob an diesem Telefon das Leistungsmerkmal UUS (User to User Signalling) genutzt werden kann. Mit diesem Leistungsmerkmal können Sie kurze Textnachrichten von anderen Telefonen empfangen. Innerhalb des Systems können Sie auf diese Weise schriftliche Informationen, wie z. B. Besprechung um 09:30 Uhr oder Bin bis zum Montag im Urlaub, versenden.Mögliche Werte:Aus, UUS blockiert: Das Leistungsmerkmal UUS wird nicht genutzt.Nur intern: Textnachrichten können nur intern empfangen werden.Nur extern: Textnachrichten können nur extern empfangen werden.Intern und extern (Standardwert): Textnachrichten können intern und extern empfangen werden.
WechselsprechenNur sichtbar wenn im Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefo-
empfangenne->Systemtelefon->Allgemein unter Interne Rufnummern eine Rufnummer/Benutzer ausgewählt ist.Wählen Sie aus ob die Funktion Wechselsprechen empfangen erlaubt sein soll.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
DurchsageNur sichtbar wenn im Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefone->Systemtelefon->Allgemein unter Interne Rufnummern eine Rufnummer/Benutzer ausgewählt ist.Wählen Sie aus ob die Funktion Durchsage erlaubt sein soll.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

15.1.1.3 Tasten / T400 / T400/2 / T500

Im Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefone->Systemtelefon->Tasten wird die Konfiguration der Tasten Ihres Systemtelefons angezeigt. Ihr Telefon verfügt über mehrere Funktionstasten, die Sie in zwei Ebenen mit verschiedenen Funktionen belegen können. Die Funktionen, die auf den Tasten programmiert werden können, sind bei den einzelnen Telefonen unterschiedlich. Jede Funktionstaste mit automatischen Leuchtdiodenfunktionen (z. B. Leitungstasten, Lini-entasten) darf nur einmal je System (Telefon und Tastenerweiterungen) programmiert werden. Systemtelefon elmeg IP1x elmeg DECT ![](images/0fe922f5d35a05e9c62f91ed61548023055a9eed0bf16661c4ce4249d2b95eda.jpg) Abb. 94: Endgeräte->elmeg Systemtelefone->Systemtelefon->Tasten Werte in der Liste Tasten
Feld Beschreibung
TasteZeigt die Tastennummer an.
Text für BeschriftungsblattZeigt den konfigurierten Tastennamen an. Dieser erscheint auf dem Beschriftungsblatt (Beschriftungsstreifen).
TastentypZeigt den Tastentyp an.
EinstellungenZeigt die zusätzlichen Einstellungen in einer Zusammenfassung an.
Mithilfe von Drucken können Sie ein Beschriftungsblatt für das Beschriftungsfeld Ihres Systemtelefons oder Ihrer Tastenerweiterung drucken.

Bearbeiten

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Im Popup-Menü konfigurieren Sie die Funktionen der Tasten Ihres Systemtelefons. ![](images/0e216c5c09f9ddb274329b17e68c7b0a82d06cebfa8c643c90f228586314b1fd.jpg) Abb. 95: Endgeräte->elmeg Systemtelefone->Systemtelefon->Tasten->Bearbeiten Folgende Funktionen können Sie mit Systemtelefonen nutzen: - MSN-Auswahltaste: Sie können eine interne oder externe Wahl so durchführen, dass von Ihrem Systemtelefon eine bestimmte Rufnummer (MSN) zum Gesprächspartner übermittelt wird. Diese Rufnummer (MSN) muss vorab in Ihrem Systemtelefon eingetragen sein. Wenn die Leuchtdiode eingeschaltet ist, so besteht eine Verbindung über die Taste. - Zielwahltaste: Sie können auf jeder Funktionstaste eine Rufnummer speichern. Bei Eingabe einer externen Rufnummer muss die Amtskennziffer 0 vorangestellt sein, wenn in Ihrem Telefon Benutzerklasse = keine automatische Amtsholung eingestellt ist. - Zielwahltaste (DTMF): Sie können auf jeder Funktionstaste MFV-Sequenz speichern. - Zielwahltaste (Keypad): Sie können auf jeder Funktionstaste eine Keypadsequenz speichern. - Linientaste Teilnehmer: Unter einer Linientaste können Sie eine Wahl zu einem internen Teilnehmer einrichten. Nach Betätigen der entsprechenden Taste wird das Freisprechen eingeschaltet und der eingetragene interne Teilnehmer gewählt. Wird ein Anruf an dem eingetragenen internen Teilnehmer signalisiert, können Sie diesen durch Betätigen der Linientaste heranholen. - Linientaste Team: Unter einer Linientaste können Sie eine Wahl zu einem Team einrichten. Nach Betätigen der entsprechenden Taste wird das Freisprechen eingeschaltet und das eingetragene Team wird gemäß seiner aktiven Anrufvariante gerufen. Wird ein Anruf an dem eingetragenen Team signalisiert, können Sie diesen durch Betätigen der Linientaste heranholen. - Leitungstaste: Unter einer Leitungstaste wird ein ISDN-Anschluss oder ein VoIP-Provider eingerichtet. Wird diese Taste betätigt, wird automatisch Freisprechen eingeschaltet und der entsprechende ISDN-Anschluss belegt. Sie hören dann den externen Wählton. Wird ein externer Anruf an einem anderen internen Telefon signalisiert, können Sie diesen durch Betätigen der Leitungstaste heranholen. - Durchsage Benutzer: Sie können eine Verbindung zu einem anderen Telefon aufbauen, ohne dass diese Verbindung aktiv angenommen werden muss. Sobald das Telefon die Durchsage angenommen hat, wird die Verbindung hergestellt und die Leuchtdiode der Durchsage-Taste wird eingeschaltet. Das Beenden der Durchsage ist durch erneutes Betätigen der Durchsage-Taste oder durch Betätigen der Lautsprecher-Taste möglich. Nach Beenden der Durchsage wird die Leuchtdiode wieder ausgeschaltet. - Durchsage Team: Sie können eine Durchsage zu einem Team durch eine eingerichtete Funktionstaste aufbauen. Die Funktionsweise entspricht der oben beschriebenen. - Ein-/Ausloggen, Team: Sind Sie als Teilnehmer in den Anrufvarianten eines oder mehrerer Teams eingetragen, können Sie eine Taste so einrichten, dass Sie die Rufsignalisierung Ihres Telefons kontrollieren können. Sind Sie eingeloggt, werden Teamanrufe an Ihrem Telefon signalisiert. Sind Sie ausgeloggt, werden keine Teamanrufe signalisiert. Das Ein-/ Ausloggen aus einem Team durch eine eingerichtete Funktionstaste ist für die im Telefon eingetragenen Rufnummern (MSN-1...MSN-9) möglich. Vor der Eingabe der Teamrufnummer müssen Sie daher den Index der Rufnummer (MSN) des Telefons wählen, die in der entsprechenden Team-Anrufvarianten eingetragen ist. - Durchsage erlauben ein/aus: Sie können die Durchsage durch eine Funktionstaste gezielt sperren oder erlauben. Um Durchsagen verwenden zu können, müssen sie in der entsprechenden Berechtigungsklasse erlaubt sein. - Wechselsprechen: Sie können eine Taste so einrichten, dass eine Verbindung zu dem angegebenen Telefon aufgebaut wird, ohne dass diese Verbindung aktiv angenommen werden muss. - Wechselsprechen erlauben ein/aus: Sie können eine Taste so einrichten, dass die Funktion Wechselsprechen erlaubt bzw. untersagt ist. Um Wechselsprechen verwenden zu können, muss die Funktion in der entsprechenden Berechtigungsklasse erlaubt sein. - Chef/Sekretariat: Sie können eine Taste als besondere Linien-Taste einrichten. Durch diese Tasten werden in den beiden Telefonen die Eigenschaften Chef-Telefon und Sekretariats-Telefon hinterlegt. - Umleitung Sekretariat: Sie können eine Taste so einrichten, dass kommende Anrufe auf das Chef-Telefon automatisch auf das Sekretariat-Telefon umgeleitet werden. - Anrufweiterschaltung verzögert (CFNR): Sie können eine Taste so einrichten, dass eine verzögerte Rufumleitung für eine bestimmte Rufnummer (MSN) Ihres Telefons eingerichtet wird. Im Ruhezustand des Telefons wird durch Betätigen der Taste die Rufumleitung ein- oder ausgeschaltet. Das Einrichten einer Rufumleitung über eine programmierte Taste ist nur für die Rufnummern 1 bis 9 (MSN-1...MSN-9) des Telefons möglich. Um die Rufumleitung nutzen zu können, müssen Sie mindestens eine Rufnummer eingerichtet haben. - Anrufweiterschaltung sofort (CFU): Sie können eine Taste so einrichten, dass eine sofortige Rufumleitung für eine bestimmte Rufnummer (MSN) Ihres Telefons eingerichtet wird. Im Ruhezustand des Telefons wird durch Betätigen der Taste die Rufumleitung ein- oder ausgeschaltet. Das Einrichten einer Rufumleitung über eine programmierte Taste ist nur für die Rufnummern 1 bis 9 (MSN-1...MSN-9) des Telefons möglich. Um die Rufumleitung nutzen zu können, müssen Sie mindestens eine Rufnummer eingerichtet haben. - Anrufweiterschaltung bei Besetzt (CFB): Sie können eine Taste so einrichten, dass eine Rufumleitung bei Besetzt für eine bestimmte Rufnummer (MSN) Ihres Telefons eingerichtet wird. Im Ruhezustand des Telefons wird durch Betätigen der Taste die Rufumleitung ein- oder ausgeschaltet. Das Einrichten einer Rufumleitung über eine programmierte Taste ist nur für die Rufnummern 1 bis 9 (MSN-1...MSN-9) des Telefons möglich. Um die Rufumleitung nutzen zu können, müssen Sie mindestens eine Rufnummer eingerichtet haben. - Makro: Sie können eine Taste so einrichten, dass bei Betätigen der Taste ein hinterlegtes Makro ausgeführt wird. Die Makro-Funktion kann nur am Telefon programmiert werden. - Headset (nicht bei S5x0): Haben Sie an Ihrem Telefon ein Headset über eine separate Headsetbuchse angeschlossen und eingerichtet, erfolgt die Bedienung des Headsets über eine Funktionstaste. Zum Einleiten oder Annehmen von Gesprächen betätigen Sie die Headsettaste. Haben Sie bereits eine aktive Verbindung über das Headset, können Sie das Gespräch durch Betätigen der Headsettaste beenden. - Automatische Rufannahme: Ihr Telefon kann Anrufe automatisch annehmen, ohne dass Sie den Hörer abheben oder die Lautsprechertaste betätigen müssen. Die automatische Rufannahme wird durch eine eingerichtete Funktionstaste ein- oder ausgeschaltet. Sie können für jede Rufnummer (»MSN-1«...»MSN-9«) eine separate Funktionstaste oder eine Funktionstaste für alle Rufnummern einrichten. Die Zeit, nach der Anrufe automatisch angenommen werden, wird einmal für alle Rufnummern des Telefons eingerichtet. - Bündelauswahl: Im System können mehrere externe ISDN- oder IP-Anschlüsse zu Bündeln zusammengefasst werden. Durch eine Bündeltaste können Sie diese Anschlüsse auf einer Funktionstaste hinterlegen. Wird diese Taste betätigt, wird automatisch Freisprechen eingeschaltet und ein freier B-Kanal des entsprechenden Bündels belegt. Sie hören dann den externen Wählton. - Verbindungstaste (nicht bei S5x0): Für die Bedienung beim Makeln können zusätzlich zu den Softkeys »Verbindung 1..« Funktionstasten am Systemtelefon oder der Erweiterung eingerichtet werden. Es müssen mindestens zwei Verbindungstasten eingerichtet werden. - Hotelzimmer: Sie können eine Taste so belegen, dass bei Betätigung der Taste der Gast ein- oder ausgecheckt wird (erste Ebene) oder das ausgewählte Hotelzimmer-Telefon gerufen wird (zweite Ebene). Sie müssen diese Taste auf der ersten Ebene einrichten, die zugehörige Taste auf der zweiten Ebene wird automatisch belegt und ihr Inhalt gegebenenfalls überschrieben. - Offene Rückfrage: Der angerufene Teilnehmer geht in Rückfrage und wählt eine Kennziffer. Das Telefon ist jetzt für andere Bedienungen, z. B. eine Durchsage oder Ansage frei. Ein anderer Teilnehmer kann das Gespräch annehmen, wenn er den Hörer abhebt und die entsprechende Kennziffer für das gehaltene Gespräch wählt. Die von der TK-Anlage vorgegebenen Kennziffern können auch in die Funktionstasten eines oder mehrerer Systemtelefone eingetragen werden. Wird ein Gespräch durch Betätigen der Funktionstaste in die offene Rückfrage gelegt, wird dieses durch Blinken an den LEDs der Funktionstasten der hierfür eingerichteten Systemtelefone angezeigt. Durch Drücken der entsprechenden Funktionstaste wird das Gespräch übernommen. Dieses Leistungsmerkmal ist nur möglich, wenn nur ein Gespräch gehalten wird. - Nachbereitungszeit des Agent: Sie können eine Taste so einrichten, dass beim Betätigen dieser Taste die Nachbearbeitungszeit eines Agents in einem Team Call Center ein- oder ausgeschaltet wird (erste Ebene) oder diese verlängert wird (zweite Ebene). - Nachtbetrieb: Sie können eine Taste so einrichten, dass beim Betätigen dieser Taste der Nachtbetrieb ein oder ausgeschaltet wird. ![](images/2e47786a0014cdb73a0c176b42f84ff198f3cf2cad15497182f5a84d8bf8803f.jpg)

Hinweis

Um den Nachbetrieb manuell wieder ausschalten zu können, muss für die Berechtigungsklasse Anrufvarianten manuell umschalten aktiviert sein. - Parallelruf (nur S5x0): Wenn ein Parallelruf zu einem anderen Telefon eingerichtet ist, klingelt es bei einem Anruf an beiden Anschlüssen. Das Gespräch wird dort ange- nommen, wo zuerst abgehoben wird. - Umschalttaste (nur S5x0): Mit dieser Taste können Sie die Funktionen der zweiten Ebene erreichen. \- Anrufschutz (nur S5x0): Mit dieser Taste schalten Sie die Funktion Ruhe vor dem Telefon ein oder aus, die Sie unter Endgeräte->elmeg Systemtelefone->Systemtelefon->Einstellungen konfiguriert haben. Das Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefone->Systemtelefon->Tasten->Bearbeiten besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Telefon
Feld Beschreibung
TastennameGeben Sie einen Namen für die Taste ein, der beim Drucken der Beschriftungsschilder als Text für die entsprechende Taste verwendet wird.
TastentypDie Telefone verfügen je nach Ausführung über fünf bis 15 Tas- ten, die in zwei Ebenen mit Funktionen belegt werden können. Die zweite Ebene der Funktionstasten erreichen Sie durch einen doppelten Tastendruck. Dieser muss in kurzem Abstand ausgeführt werden. Bei S5x0-Geräten können Sie alternativ die Funktionstaste Umschalttaste verwenden. Mit den optiona- len Tastenerweiterungen stehen Ihnen weitere zweifach beleg- bare Funktionstasten zur Verfügung.Mögliche Werte:MSN-AuswahltasteZielwahltasteZielwahltaste (DTMF)Zielwahltaste (Keypad)Linientaste TeilnehmerLinientaste TeamLeitungstasteDurchsage BenutzerDurchsage TeamEin-/Ausloggen, TeamDurchsage erlauben ein/ausWechselsprechenWechselsprechen erlauben ein/ausChefSekretariatUmleitung SekretariatAnrufweiterschaltung verzögert (CFNR)Anrufweiterschaltung sofort (CFU)Anrufweiterschaltung bei Besetzt (CFB)MakroHeadsetAutomatische RufannahmeBündelauswahlVerbindungstasteHotelzimmerOffene RückfrageNachbereitungszeit des AgentNachtbetriebUmschalttaste (nur S5x0)Parallelruf (nur S5x0)Anrufschutz (Ruhe) (nur S5x0)
Rufnummer (MSN)Nur bei Tastentyp = Zielwahltaste, Zielwahltaste (DTMF) und Zielwahltaste (Keypad)Sie können auf jeder Funktionstaste eine Rufnummer, eine MFV-Sequenz oder eine Keypadsequenz speichern. Geben Sie die Rufnummer oder die Zeichen für die MFV-/ Keypadsequenz ein.
Interne RufnummerBei Tastentyp = Linientaste TeilnehmerWählen Sie die interne Rufnummer eines Benutzers aus, der bei Betätigung dieser Taste gerufen werden soll.Bei Tastentyp = Durchsage BenutzerWählen Sie die interne Rufnummer eines Benutzers aus, an dessen Telefon eine Durchsage ertönen soll.Bei Tastentyp = Ein-/Ausloggen, TeamWählen Sie die interne Rufnummer eines Teams aus, in das bei Betätigung dieser Taste eingeloggt bzw. davon ausgeloggt wer-den soll.BeiTastentyp=WechselsprechenWählen Sie die interne Rufnummer eines Benutzers aus, mit dem Sie Wechselgespräche führen wollen.BeiTastentyp=Anrufweiterschaltung verzögert (CFNR), Anrufweiterschaltung sofort (CFU), Anrufweiterschaltung bei Besetzt (CFB)Wählen Sie die interne Rufnummer einer MSN des Telefons aus, von der aus an die angegebene Zielrufnummer weitergeleitet werden soll.BeiTastentyp=Automatische RufannahmeWählen Sie die interne Rufnummer dieses Telefons aus, auf der kommende Rufe automatisch angenommen werden sollen.BeiTastentyp=HotelzimmerWählen Sie die interne Rufnummer eines Hotelgastes aus.BeiTastentyp=Nachbereitungszeit des AgentWählen Sie die interne Rufnummer eines Benutzers aus, dessen Nachbearbeitungszeit bei Betätigung dieser Taste intervallweise verändert werden soll.BeiTastentyp=ParallelrufWählen Sie die interne Rufnummer eines Benutzers aus, bei dem das Telefon ebenfalls klingeln soll, wenn bei Ihnen ein An-ruf eingeht.BeiTastentyp=MSN-AuswahltasteWählen die MSN des eigenen Telefons, die Sie verwenden wollen.
Automatische RufannahmeBeiTastentyp=Automatische RufannahmeWählen Sie aus, wann ein Ruf automatisch beim eingetragenen internen Teilnehmer angenommen werden soll.Mögliche Werte:Sofort: Der Ruf wird sofort automatisch angenommen.Nach 5 Sekunden: Der Ruf wird nach 5 Sekunden automatisch angenommen.Nach 10 Sekunden: Der Ruf wird nach 10 Sekunden automatisch angenommen.Nach 15 Sekunden (nur S5x0): Der Ruf wird nach 15 Sekunden automatisch angenommen.Nach 20 Sekunden (nur S5x0): Der Ruf wird nach 20 Sekunden automatisch angenommen.Aus (nur S5x0): Der Ruf wird nicht automatisch angenommen.
TeamBei Tastentyp = Linientaste TeamWählen Sie die interne Rufnummer eines Teams aus, mit dem bei Betätigung dieser Taste verbunden werden soll.Bei Tastentyp = Durchsage TeamWählen Sie die interne Rufnummer eines Teams aus, an dessen Telefon eine Durchsage ertönen soll.Bei Tastentyp = Ein-/Ausloggen, TeamWählen Sie die interne Rufnummer eines Teams aus, bei dem bei Betätigung dieser Taste ein- bzw. ausgeloggt werden soll.
Trunk-LeitungNur bei Tastentyp = LeitungstasteWählen Sie den externen Anschluss aus, über den bei Betätigung dieser Taste eine externe Verbindung aufgebaut werden soll.
Rufnummer des Sekretariat-TelefonesNur bei Tastentyp = ChefWählen Sie die interne Rufnummer des Sekretariat-Telefons aus. Bei Betätigung dieser Taste wird das Sekretariat-Telefon gerufen.
Rufnummer des Chef-TelefonesNur bei Tastentyp = SekretariatWählen Sie die interne Rufnummer des Chef-Telefons aus. Bei Betätigung dieser Taste wird das Chef-Telefon gerufen.
Zielrufnummer "Bei Nichtmelden"Nur bei Tastentyp = Anrufweiterschaltung verzögert (CFNR)Geben Sie die Rufnummer ein, auf die bei Anrufweiterschaltung sofort weitergeleitet werden soll.
Zielrufnummer "So-fort"Nur bei Tastentyp = Anrufweiterschaltung sofort (CFU)Geben Sie die Rufnummer ein, auf die bei Anrufweiterschaltung bei Besetzt weitergeleitet werden soll.
Zielrufnummer "Bei be-setzt"Nur bei Tastentyp = Anrufweiterschaltung bei Be-setzt (CFB)Geben Sie die Rufnummer ein, auf die bei Anrufweiterschaltung bei Nichtmelden weitergeleitet werden soll.
BündelauswahlNur bei Tastentyp = BündelauswahlWählen Sie das Bündel aus, über das eine Verbindung nach ex-tern aufgebaut werden soll.
WartefeldNur bei Tastentyp = Offene RückfrageWählen Sie das Wartefeld aus, in dem die aktuelle Verbindung gehalten werden soll.
Taste verschieben Wählen Sie das Symbol ☐, um konfigurierte Funktionstasten zu verschieben. ![](images/6fd2904c33871d4bd5db4db643e13d4e3312a0ba2ecf94cf793669e5993963df.jpg) Abb. 96: Endgeräte->elmeg Systemtelefone->Systemtelefon->Tasten->Verschieben Felder im Menü Taste
Feld Beschreibung
TastennameZeigt den Namen der Taste an.
TastentypZeigt den Tastentyp an.
EinstellungenZeigt die zusätzlichen Einstellungen in einer Zusammenfassung an.
Felder im Menü Verschieben nach
Feld Beschreibung
TelefonWählen Sie eines der angeschlossenen Telefone aus.
ModulWählen Sie Telefon oder eine Tastenerweiterung aus.
TasteWählen Sie die Taste aus, auf die Sie die konfigurierte Funktion verschieben möchten.

15.1.1.4 Geräteinfos

Im Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefone->Systemtelefon->Geräteinfos werden die aus dem Systemtelefon ausgelesenen Systemdaten angezeigt. Systemtelefon elmeg IP1x elmeg DECT ![](images/9f964ed17e9a79402db825987103918628ed257bf46b562115ec2939a872727a.jpg) Abb. 97: Endgeräte->elmeg Systemtelefone->Systemtelefon->Geräteinfos Bedeutung der Listeneinträge
Beschreibung Bedeutung
BeschreibungZeigt die eingetragene Beschreibung des Telefons an.
TelefontypZeigt den Typ des Telefons an.
SeriennummerZeigt die Seriennummer des Telefons an.
SoftwareversionZeigt den aktuellen Stand der Telefon-Software an.
Datum und Uhrzeit des ReleaseZeigt Datum und Uhrzeit des Telefon-Software-Standes an.
Letzte GerätekonfigurationZeigt Datum und Uhrzeit der letzten Konfigurierung des Telefons an.
AnrufbeantworterZeigt an, ob ein Anrufbeantwortermodul im Telefon gesteckt ist (Ja) oder nicht (Nein).
Bedeutung der Tastenerweiterungen
Beschreibung Bedeutung
Modul 1: Typ/Seriennummer, Modul 2: Typ/Seriennummer, Modul 3: Typ/SeriennummerZeigt den Typ und die Seriennummer der angeschlossenen Tastenerweiterung an.
Modul 1: Softwareversion, Modul. 2: Softwareversion, Modul 3: SoftwareversionZeigt die aktuelle Softwareversion der angeschlossenen Taste-nerweiterung an.

15.1.2 elmeg IP1x

Im Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefone->elmeg IP1x wird eine Liste der IP-Telefone angezeigt. Im oberen Abschnitt sehen Sie die manuell konfigurierten, im unteren Abschnitt die automatisch erkannten Telefone. Für das automatische Erkennen empfehlen wir Ihnen, DHCP zu verwenden (Aktivieren Sie im Menü Assistenten->Erste Schritte die Option Dieses Gerät als DHCP-Server verwenden.). Sollten Sie feste IP-Adressen einstellen wollen, so müssen Sie für das automatische Erkennen Ihre Telefonanlage im Telefon als Provisioning-Server eintragen (http:///eg\_prov). Sobald eine Beschreibung für ein automatisch erkanntes Gerät eingetragen und mit OK übernommen wurde, wird der Eintrag für dieses Gerät in den oberen Abschnitt der Übersicht verschoben. ![](images/acd6b257df7374e2b0c6661c4e5e7c05caddcdceb0082190cf7f39bd563704c6.jpg)

Hinweis

Tastenerweiterungen werden nicht automatisch erkannt, sondern müssen manuell mit dem GUI konfiguriert werden. Wird eine konfigurierte Tastenerweiterung gelöscht, so werden die entsprechenden Funktionstasten ebenfalls gelöscht. Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wenn Sie auf die Schaltfläche Übernehmen klicken, verstreichen einige Sekunden bis die konfigurierten Änderungen in das entsprechende IP-Telefon übertragen sind. Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu kopieren. Das Kopieren eines Eintrags kann nützlich sein, wenn Sie einen Eintrag anlegen wollen, der sich nur in wenigen Parametern von einem bereits vorhandenen Eintrag unterscheidet. In diesem Fall kopieren Sie den Eintrag und ändern Sie die gewünschten Parameter. Wählen Sie das Symbol 📋, um zum Web-Konfigurator des elmeg IP1x-Telefons zu gelangen. Dieser wird in der Bedienungsanleitung zum Telefon beschrieben. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um ein neues IP-Telefon manuell einzurichten. Verwenden Sie die automatische Provisionierung, um mithilfe der Telefonanlage elementare Telefonie-Parameter an ein IP-Telefon zu übertragen. Wenn Sie dazu den Assistenten Erste Schritte verwenden wollen, aktivieren Sie unter Assistenten->Erste Schritte->Erweiterte Einstellungen->Hinzufügen im Feld Übertrage Provisionierungsserver für den Wert elmeg IP1x/DECT. Sie können stattdessen auch unter Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Konfiguration->Neu->Erweiterte Einstellungen unter DHCP-Optionen mit Hinzufügen einen neuen Eintrag erzeugen und die Felder Option = URL (Provisionierungsserver) und Wert = http:///eg\_provIsetzen.

15.1.2.1 Allgemein

Im Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefone->elmeg IP1x->Allgemein nehmen Sie die grundlegenden Einstellungen eines IP-Telefons vor. Systemtelefon elmeg IP1x elmeg DECT ![](images/1144bbeb650990e535e8a731a559106a065246faa2dca6dd148876f8330e5805.jpg) Abb. 98: Endgeräte->elmeg Systemtelefone->elmeg IP1x->Allgemein Das Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefone->elmeg IP1x->Allgemein besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungUm das Telefon im System eindeutig zu identifizieren, geben Sie eine Beschreibung für das Telefon ein.
TelefontypZeigt den Typ Ihres IP-Telefons an.Mögliche Werte:Eine auswählenelmeg IP120elmeg IP130elmeg IP140
StandortWählen Sie den Standort des Telefons aus. Standorte definie-ren Sie im Menü VoIP->Einstellungen->Standorte. Abhängig von der Einstellung in diesem Menü wird das Standardverhalten für die Registrierung von VoIP-Teilnehmern zur Auswahl angezeigt, für die kein Standort definiert werden soll.Mögliche Werte:Nicht definiert (Uneingeschränkte Registrierung): Es wird kein Standort definiert. Laut festgelegtem Standardverhalten wird der Teilnehmer dennoch registriert.Nicht definiert (Keine Registrierung): Es wird kein Standort definiert. Laut festgelegtem Standardverhalten wird der Teilnehmer nicht registriert.Nicht definiert (Registrierung nur in privaten Netzwerken): Es wird kein Standort definiert. Laut festgelegtem Standardverhalten wird der Teilnehmer nur registriert, wenn er sich im privaten Netzwerk befindet.:Es wird ein definierter Standort ausgewählt. Der Teilnehmer wird nur registriert, wenn er sich an diesem Standort befindet.
MAC-AdresseZeigt die MAC-Adresse des Telefons an.
IP/MAC-BindungZeigt die per DHCP automatisch zugewiesene IP-Adresse an.Hier haben Sie die Möglichkeit, dem Gerät mit der angezeigten MAC-Adresse die angezeigte IP-Adresse fest zuzuweisen.Um eine schnelle Wiederanmeldung nach einer Funktionsstörung zu ermöglichen, sollte diese Option aktiviert werden.

Tastenerweiterungen

Die Tastenerweiterung elmeg T100 (verfügbar für die Telefone elmeg IP120, IP130 und IP140) besitzt 14 Tasten mit Leuchtdioden, die Sie als Funktionstasten nutzen können. Bei elmeg IP120 können Sie bis zu zwei Tastenerweiterungen, bei elmeg IP130 und IP140 bis zu drei Tastenerweiterungen hintereinander (kaskadierend) an Ihrem Telefon anschließen. Für die dritte Tastenerweiterung ist der Einsatz eines Steckernetzgerätes notwendig.

Felder im Menü Teilnehmer

Feld Beschreibung
Tastenerweiterung Modul 1 - 3(je nach Telefontyp)Zeigt an, ob Sie das IP-Telefon mit einem Tastenerweiterungsmodul betreiben. Es wird nur die jeweils für den Telefontyp unterstützte Anzahl von Modulen zur Konfiguration angezeigt.Mögliche Werte:Nicht vorhandenVerfügbar
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Weitere Einstellungen
Feld Beschreibung
Kein Halten und ZurückholenDie Leistungsmerkmale Halten eines Gesprächs und Zurückholen eines gehaltenen Gesprächs stehen bei bestimmten Telefonen nicht zur Verfügung.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Felder im Menü Codec-Einstellungen
Feld Beschreibung
Codec-ProfilWählen Sie das Codec-Profil aus, das verwendet werden soll. Codec-Profile konfigurieren Sie im Menü VoIP->Einstellungen->Codec-Profile

15.1.2.2 Rufnummern

Im Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefone->elmeg IP1x->Rufnummern weisen Sie einem IP-Telefon mit Hinzufügen bis zu zwölf interne Rufnummern zu. Die verfügbaren internen Rufnummern werden unter Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer->Neu angelegt. Mit können Sie zugewiesene Rufnummern aus der Liste löschen. Systemtelefon elmeg IP1x elmeg DECT ![](images/b5bc704989e18fcc6f382e717a67a6c9827d5bd5d669a1cb418519e1737d5969.jpg) Abb. 99: Endgeräte->elmeg Systemtelefone->elmeg IP1x->Rufnummern Werte in der Liste Rufnummerneinstellungen
Feld Beschreibung
Verbindungs-Nr.Zeigt die laufende Nummer der Verbindung an.
Interne RufnummerZeigt die zugewiesene interne Rufnummer an.
Angezeigte BeschreibungZeigt die Beschreibung an, die auf dem Display des IP-Telefons angezeigt wird.
BenutzerZeigt den Namen des Benutzers an.

15.1.2.3 Tasten / T100

Im Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefone->elmeg IP1x->Tasten wird die Konfiguration der Tasten Ihres IP-Telefons angezeigt. ![](images/b738b05cc499b5372565b11e2cc46e6de5fbe8f92bb4b065174175e4589e5390.jpg)

Hinweis

Sie können die Tastenbelegung über Ihre Telefonanlage oder im Gerät selbst konfigurieren. Wir empfehlen Ihnen, für diese Aufgabe Ihre Telefonanlage zu verwenden, da die Telefonanlage die Konfiguration im Telefon überschreibt. Für einzelne, bereits im Gerät konfigurierte Tasten können Sie das Überschreiben verhindern, indem Sie für diese Taste in der Telefonanlage Nicht konfiguriert eintragen. Ihr Telefon verfügt über mehrere Funktionstasten, die Sie mit verschiedenen Funktionen belegen können. Die Funktionen, die auf den Tasten programmiert werden können, sind bei den einzelnen Telefonen unterschiedlich. ![](images/23c41a8b85f6d11113c111ed3bda24cff3c891217d1898bee08eee0e8da4f3df.jpg) ![](images/ce60e520093de5a2ba094ef77ef213e6faa7013c51b5164afea6ce9ca5c089c7.jpg) Abb. 100: Endgeräte->elmeg Systemtelefone->elmeg IP1x->Tasten Werte in der Liste Tasten
Feld Beschreibung
TasteZeigt die Tastennummer an.
Text für BeschriftungsblattZeigt den konfigurierten Tastennamen an. Dieser erscheint auf dem Beschriftungsblatt (Beschriftungsstreifen).
TastentypZeigt den Tastentyp an.
EinstellungenZeigt die zusätzlichen Einstellungen in einer Zusammenfassung an.
Mithilfe von Drucken können Sie ein Beschriftungsblatt für das Beschriftungsfeld Ihres IP-Telefons oder Ihrer Tastenerweiterung drucken.

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Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Im Popup-Menü konfigurieren Sie die Funktionen der Tasten Ihres IP-Telefons. ![](images/a717ad1edba643ca23b67bea44b67810a6d4832de9f2aa8c977685070709a072.jpg) ![](images/087df82b8f99816086ca48da6b043eb00df50b09944f0b10f1915c04bee4ceab.jpg) Abb. 101: Endgeräte->elmeg Systemtelefone->elmeg IP1x->Tasten->Bearbeiten Folgende Funktionen können Sie mit IP-Telefonen nutzen: - Zielwahltaste: Sie können auf jeder Funktionstaste eine Rufnummer speichern. Bei Eingabe einer externen Rufnummer muss die Amtskennziffer 0 vorangestellt sein, wenn in Ihrem Telefon Benutzerklasse = keine automatische Amtsholung eingestellt ist. - Zielwahltaste (DTMF): Sie können auf jeder Funktionstaste MFV-Sequenz speichern. - Linientaste Teilnehmer: Unter einer Linientaste können Sie eine Wahl zu einem internen Teilnehmer einrichten. Nach Betätigen der entsprechenden Taste wird das Freisprechen eingeschaltet und der eingetragene interne Teilnehmer gewählt. Wird ein Anruf an dem eingetragenen internen Teilnehmer signalisiert, können Sie diesen durch Betätigen der Linientaste heranholen. - MSN-Auswahltaste: Ordnet der Funktionstaste eine bestimmte Verbindung (d.h. einen bestimmten SIP Account) zu. Über die Taste leiten Sie einen Anruf über diese Verbindung ein oder nehmen einen eingehenden Anruf für diese Verbindung an. Die Taste blinkt, wenn ein Anruf eingeht, sie leuchtet, wenn die Leitung besetzt ist. Wählen Sie die gewünschte Verbindung aus. Alle konfigurierten Verbindungen werden zur Auswahl angeboten. Konfigurieren Sie diese SIP Accounts ausschließlich über Ihre Telefonanlage. - Anrufweiterschaltung (ein/aus): Ordnet der Funktionstaste das Ein- bzw. Ausschalten einer Anrufweiterschaltung zu, die im Endgerät hinterlegt ist. Sie können im Endgerät nur eine einzige Weiterschaltungsvariante einrichten. Die dort hinterlegte Anruf- weiterschaltung gilt für alle Anrufe. - Offene Rückfrage: Der angerufene Teilnehmer geht in Rückfrage und wählt eine Kennziffer. Das Telefon ist jetzt für andere Bedienungen, z. B. eine Durchsage oder Ansage frei. Ein anderer Teilnehmer kann das Gespräch annehmen, wenn er den Hörer abhebt und die entsprechende Kennziffer für das gehaltene Gespräch wählt. Die von der TK-Anlage vorgegebenen Kennziffern können auch in die Funktionstasten eines oder mehrerer Systemtelefone eingetragen werden. Wird ein Gespräch durch Betätigen der Funktionstaste in die offene Rückfrage gelegt, wird dieses durch Blinken an den LEDs der Funktionstasten der hierfür eingerichteten Systemtelefone angezeigt. Durch Drücken der entsprechenden Funktionstaste wird das Gespräch übernommen. Dieses Leistungsmerkmal ist nur möglich, wenn nur ein Gespräch gehalten wird. - XML-Daten: Ordnet der Funktionstaste eine URL zu. Sie können zum Beispiel auf einem Server kundenspezifische Menüs hinterlegen und diese temporär auf das Display Ihres Telefons laden. Diese Funktion wird zur Zeit von Ihrer Telefonanlage nicht unterstützt. - Nächster Anruf anonym: Bei Ihrem nächsten Anruf wird die eingegebene Rufnummer gewählt. Dem angerufenen Teilnehmer wird Ihre Rufnummer nicht übermittelt. - Menu - Anrufweiterschaltung: Ordnet der Funktionstaste den Menüpunkt Anrufweiterschaltung im Display-Menü Ihres Telefons zu. Sie können die Bedingungen für die Anrufweiterschaltung konfigurieren. - Menu - Media-Pool: Ordnet der Funktionstaste den Menüpunkt Media-Pool im Display-Menü Ihres Telefons zu. Sie können Bilder, die Sie als Bildschirmschoner verwenden, Anruferbilder für Telefonbucheinträge und Klingeltöne verwalten. Außerdem können Sie die Kapazität des Pools überwachen. - Menu - Internet-Radio: Ordnet der Funktionstaste den Menüpunkt Internet-Radio im Display-Menü Ihres Telefons zu. Sie können eine Verbindung zum zuletzt eingestellten Internet-Radiosender herstellen oder einen anderen Sender auswählen. - Nicht konfiguriert: Die Funktionstaste wird vom Endgerät selbst und nicht von der Telefonanlage verwaltet. Mit dieser Einstellung sperren Sie die Taste für eine Provisionierung über Ihre Telefonanlage. Das Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefone->elmeg IP1x->Tasten->Bearbeiten besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Telefon
Feld Beschreibung
TastennameGeben Sie einen Namen für die Taste ein, der beim Drucken der Beschriftungsschilder als Text für die entsprechende Taste verwendet wird.
TastentypDie Telefone verfügen je nach Ausführung über sieben oder 14 Tasten, die mit Funktionen belegt werden können. Mit den optionalen Tastenerweiterungen stehen Ihnen weitere Funktions-tasten zur Verfügung.Mögliche Werte:ZielwahltasteZielwahltaste (DTMF)Linientaste TeilnehmerMSN-AuswahltasteAnrufweiterschaltung (ein/aus)Offene RückfrageXML-DatenNächster Anruf anonymMenu - AnrufweiterschaltungMenu - Media-PoolMenu - Internet-RadioNicht konfiguriert
Interne MSNNur beiTastentyp= Zielwahltaste, Linientaste Teilnehmer, MSN-Auswahltaste, Anrufweiterschaltung (ein/aus)Ioder Offene RückfrageSie können eine der internen MSNs wählen, die im MenüEndgeräte->elmeg Systemtelefone->elmeg IP1x->Rufnummern konfiguriert sind.
Rufnummer (MSN)Nur beiTastentyp= Zielwahltaste oder Zielwahltaste (DTMF)Sie können auf jeder Funktionstaste eine Rufnummer oder eine MFV-Sequenz speichern. Geben Sie die Rufnummer oder die Zeichen für die MFV-Sequenz ein.
Interne RufnummerNur beiTastentyp= Linientaste TeilnehmerWählen Sie die interne Rufnummer des Benutzers aus, der bei Betätigung dieser Taste gerufen werden soll.
Kennziffer für RufannahmeNur beiTastentyp= Linientaste TeilnehmerDie Kennziffer wird für das Besetztlampenfeld (BLF) benötigt,damit Sie auf einem IP-Telefon einen Ruf bei blinkender LED annehmen können.Der Standardwert ist #0.
WartefeldNur beiTastentyp=Offene RückfrageWählen Sie das Wartefeld aus, in dem die aktuelle Verbindung gehalten werden soll.
URLNur beiTastentyp=XML-DatenSie können für die Funktion XML-Daten eine URL zu einem Server angeben, auf dem die gewünschten Informationen hinterlegt sind. Diese Funktion wird zur Zeit von Ihrer Telefonanlage nicht unterstützt.

Taste verschieben

Wählen Sie das Symbol 🔒, um konfigurierte Funktionstasten zu verschieben. ![](images/602a32ead7dc633065d6dd9ce182171cd8ef754ab551a106054d65efd1a49557.jpg) ![](images/0a4bbffb0fd4aa90b14f2dc5c7f50869154ea9eae45fa89efc6046063170ed16.jpg) Abb. 102: Endgeräte->elmeg Systemtelefone->elmeg IP1x->Tasten->Verschieben Felder im Menü Taste
Feld Beschreibung
TastennameZeigt den Namen der Taste an.
TastentypZeigt den Tastentyp an.
EinstellungenZeigt die zusätzlichen Einstellungen in einer Zusammenfassung an.
Felder im Menü Verschieben nach
Feld Beschreibung
TelefonWählen Sie eines der angeschlossenen Telefone aus.
ModulWählen Sie die Telefonbasis (eingebaute Tasten) oder eine Tastenerweiterung aus.
TasteWählen Sie die Taste aus, auf die Sie die konfigurierte Funktion verschieben möchten.

15.1.2.4 Einstellungen

Im Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefone->elmeg IP1x->Einstellungen können Sie das Administratorpasswort des Telefons zurücksetzen und die Displaysprache des Telefons festlegen. Systemtelefon elmeg IP1x elmeg DECT ![](images/56bf95b357cb4488def62d5810308669103a9d27903d5ce65a607b587d06891c.jpg) Abb. 103: Endgeräte->elmeg Systemtelefone->elmeg IP1x->Einstellungen Das Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefone->elmeg IP1x->Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Systemtelefon
Feld Beschreibung
AdministratorpasswortWählen Sie aus, ob das Administratorpasswort zurückgesetzt werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Sobald Sie das Schaltfläche OK wählen, wird das Passwort auf die Standardeinstellung zurückgesetzt.
DisplayspracheWählen Sie die Sprache für das Display Ihres Telefons aus.Mögliche Werte:DeutschNiederländischEnglischItalienischSpanischFranzösischPortuguesCeskoGriechischPolnischRomanianSlovak

15.1.3 elmeg DECT

Im Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefone->elmeg DECT wird eine Liste der Basisstationen der angeschlossenen DECT SingleCell- und MultiCell-Systeme angezeigt. Im oberen Abschnitt sehen Sie die manuell konfigurierten, im unteren Abschnitt die automatisch erkannten Geräte. Für das automatische Erkennen empfehlen wir Ihnen, DHCP zu verwenden (Aktivieren Sie im Menü Assistenten->Erste Schritte die Option Dieses Gerät als DHCP-Server verwenden.). Sollten Sie feste IP-Adressen einstellen wollen, so müssen Sie für das automatische Erkennen Ihre Telefonanlage im Telefon als Provisioning-Server eintragen (http:///eg\_prov). Sobald eine Beschreibung für eine Basisstation eingetragen und mit OK übernommen ist, wird der Eintrag für dieses Gerät in den oberen Abschnitt der Übersicht verschoben. Nach einer kurzen Zeitspanne werden die Symbole 📄 und 📋 für dieses Gerät angezeigt. Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wenn Sie auf die Schaltfläche Übernehmen klicken, verstreichen einige Sekunden bis die konfigurierten Änderungen in das entsprechende Gerät übertragen sind. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um eine neue Basisstation manuell einzurichten. Wählen Sie das Symbol ☐, um zum Web-Konfigurator der Basisstation zu gelangen. Dieser wird in der Bedienungsanleitung des jeweiligen DECT-Systems beschrieben. Um die automatische Provisionierung verwenden zu können, klicken Sie erneut auf das Symbol 📋 und fügen die entsprechenden Rufnummern hinzu. Verwenden Sie die automatische Provisionierung, um mithilfe der Telefonanlage elementare Telefonie-Parameter an das DECT-System zu übertragen. Wenn Sie dazu den Assistenten Erste Schritte verwenden wollen, aktivieren Sie unter Assistenten->Erste Schritte->Erweiterte Einstellungen->Hinzufügen im Feld Übertrage Provisionierungsserver für den Wert elmeg IP1x/DECT. Sie können stattdessen auch unter Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Konfiguration->Neu->Erweiterte Einstellungen unter DHCP-Optionen mit Hinzufügen einen neuen Eintrag erzeugen und die Felder Option = URL (Provisionierungsserver) und Wert = http:///eg\_provIsetzen. Zum Anmelden der Mobilteile versetzen Sie zuerst die Basisstation in den Anmeldemodus. Danach nehmen Sie die Anmeldung der Mobilteile an den Mobilteilen selbst vor. Eine weitergehende Konfiguration der Basisstation müssen Sie über den Web-Konfigurator des DECT-Systems durchführen. Wählen Sie die Schaltfläche 📁, um ein Update der Provisionierung des Geräts anzustoßen. Bei einem erfolgreichen Update wird der aktualisierte Wert in der Spalte Zuletzt gesehen innerhalb von 10 Sekunden angezeigt. ![](images/b31c09831ffebe5d5d52bab9bb99f5c6c6237ba3e6aaad0bc2a740eafbcfba72.jpg)

Hinweis

Wenn Sie testen wollen, ob Ihre Basisstation korrekt konfiguriert und erreichbar ist, wählen Sie die Schaltfläche 📁 und kontrollieren Sie, ob innerhalb von 10 Sekunden in der Spalte Zuletzt gesehen ein aktualisierter Wert angezeigt wird. ![](images/3d7ad2ad6546f44623960266493055f751ecd96d622cb5d40d2f2ce68860d1b5.jpg)

Hinweis

Wenn Sie bei einem DECT SingleCell-System die aktuell verwendete Sprache ändern wollen, muss das System mit dem Provisionierungsserver der Telefonanlage verbunden sein. Sie benötigen eine installierte SD-Karte. Alle verwendeten Sprachen müssen auf der SD-Karte gespeichert sein. SingleCell-Systeme laden die gewünschte Sprache bei Bedarf von der SD-Karte.

15.1.3.1 Allgemein

Im Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefone->elmeg DECT->Allgemein nehmen Sie die grundlegenden Einstellungen der Basisstationen vor. Systemtelefon elmeg IP1x elmeg DECT ![](images/164c1644a1bf29d0753b8e6b7a2d7b4347253248c10bc6b07f19b2ca3ca5eb6c.jpg) Abb. 104: Endgeräte->elmeg Systemtelefone->elmeg DECT->Allgemein Das Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefone->elmeg DECT->Allgemein besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungUm die Basisstation im System eindeutig zu identifizieren, geben Sie eine Beschreibung für die Basisstation ein.
TelefontypZeigt den Typ der Basisstation an.Mögliche Werte:•elmeg DECT150•elmeg DECT200
StandortWählen Sie den Standort der Basisstation aus. Standorte definieren Sie im Menü VoIP->Einstellungen->Standorte. Abhängig von der Einstellung in diesem Menü wird das Standardverhalten für die Registrierung von VoIP-Teilnehmern zur Auswahl angezeigt, für die kein Standort definiert werden soll.Mögliche Werte:Nicht definiert (Uneingeschränkte Registrierung): Es wird kein Standort definiert. Laut festgelegtem Standardverhalten wird der Teilnehmer dennoch registriert.Nicht definiert (Keine Registrierung): Es wird kein Standort definiert. Laut festgelegtem Standardverhalten wird der Teilnehmer nicht registriert.Nicht definiert (Registrierung nur in privaten Netzwerken): Es wird kein Standort definiert. Laut festgelegtem Standardverhalten wird der Teilnehmer nur registriert, wenn er sich im privaten Netzwerk befindet.:Es wird ein definierter Standort ausgewählt. Der Teilnehmer wird nur registriert, wenn er sich an diesem Standort befindet.
MAC-AdresseZeigt die MAC-Adresse der Basisstation an.
IP/MAC-BindungZeigt die per DHCP automatisch zugewiesene IP-Adresse an.Hier haben Sie die Möglichkeit, der Basisstation mit der angezeigten MAC-Adresse die angezeigte IP-Adresse fest zuzuweisen.Um eine schnelle Wiederanmeldung nach einer Funktionsstörung zu ermöglichen, sollte diese Option aktiv sein.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Weitere Einstellungen
Feld Beschreibung
Kein Halten und ZurückholenDie Leistungsmerkmale Halten eines Gesprächs und Zurückholen eines gehaltenen Gesprächs stehen bei bestimmten Telefönen nicht zur Verfügung.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Felder im Menü Codec-Einstellungen
Feld Beschreibung
Codec-ProfilWählen Sie das Codec-Profil aus, das verwendet werden soll. Codec-Profile konfigurieren Sie im Menü VoIP->Einstellungen->Codec-Profile.

15.1.3.2 Rufnummern

Im Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefone->elmeg DECT->Rufnummern weisen Sie den Mobilteilen Interne Rufnummern zu. Sie können aus den Rufnummern wählen, die Sie unter Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer für diesen Zweck angelegt haben. Jedem Mobilteil wird vom System automatisch eine laufende Nummer, die Mobilnummer, zugeteilt, über die Sie das Gerät identifizieren können. Danach können Sie einem Mobilteil mit Hinzufügen genau eine Interne Rufnummer aus der Liste zuweisen. Mit können Sie zugewiesene Rufnummern löschen. ![](images/aeca4f5c23b1d9a1ec7b7bc334b443aa23ed54da58d9eaafb32b2f6d83fc2a54.jpg) ![](images/42566a7c73569acd2a865958b6ecc8abaa03463f3e0bfb117219fbfd87537b44.jpg) Abb. 105: Endgeräte->elmeg Systemtelefone->elmeg DECT->Rufnummern Werte in der Liste Rufnummern
Feld Beschreibung
MobilnummerZeigt die laufende Nummer des Mobilteils an. Diese Nummer ist dem Mobilteil fest zugeordnet, um es eindeutig identifizieren zu können.
Interne RufnummerZeigt die zugewiesene interne Rufnummer an.
Angezeigte BeschreibungZeigt die Beschreibung an, die für die interne Rufnummer eingetragen ist. Diese Beschreibung wird im Ruhemodus auf dem Display des Mobilteils angezeigt.
BenutzerZeigt den Namen des Benutzers an.

15.1.3.3 Einstellungen

Im Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefone->elmeg DECT->Einstellungen können Sie das Administratorpasswort der Basisstation zurücksetzen. Systemtelefon elmeg IP1x elmeg DECT ![](images/c0121bf81c5cac68f1a58a90491a41d2e983b386fd89f845feca390071b71791.jpg) Abb. 106: Endgeräte->elmeg Systemtelefone->elmeg DECT->Einstellungen Das Menü Endgeräte->elmeg Systemtelefone->elmeg DECT->Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
AdministratorpasswortWählen Sie aus, ob das Administratorpasswort zurückgesetzt werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Sobald Sie die Schaltfläche OK wählen, wird das Passwort auf die Standardeinstellung zurückgesetzt.

15.2 Andere Telefone

In diesem Menü nehmen Sie die Zuordnung der konfigurierten internen Rufnummern zu den Endgeräten vor und stellen weitere Funktionen je nach Endgerätetyp ein. Die Endgeräte der jeweiligen Kategorie (VoIP, ISDN oder analog) sind in der Spalte Beschreibung alphabetisch sortiert. Sie können in jeder beliebigen anderen Spalte auf den Spaltentitel klicken und die Einträge in aufsteigender oder in absteigender Reihenfolge sortieren lassen.

15.2.1 VoIP

Im Menü Endgeräte->Andere Telefone->VoIP konfigurieren Sie die angeschlossenen VoIP-Endgeräte. Sie nehmen z. B. die Zuweisung einer konfigurierten internen Rufnummer vor.

15.2.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere VoIP-Endgeräte hinzuzufügen. VoIP ISDN analog CAPI ![](images/1be3e96e3e6f127f86d8b9ce2057ed0e95ffd5c4f201d296c3003de7a5a5c244.jpg) Abb. 107: Endgeräte->Andere Telefone->VoIP->Neu Das Menü Endgeräte->Andere Telefone->VoIP->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für das IP-Telefon ein.
StandortWählen Sie den Standort des Telefons aus. Standorte definieren Sie im Menü VoIP->Einstellungen->Standorte. Abhängig von der Einstellung in diesem Menü wird das Standardverhalten für die Registrierung von VoIP-Teilnehmern zur Auswahl angezeigt, für die kein Standort definiert werden soll.Mögliche Werte:Nicht definiert (Uneingeschränkte Registrierung): Es wird kein Standort definiert. Laut festgelegtem Standardverhalten wird der Teilnehmer dennoch registriert.Nicht definiert (Keine Registrierung): Es wird kein Standort definiert. Laut festgelegtem Standardverhalten wird der Teilnehmer nicht registriert.Nicht definiert (Registrierung nur in privaten Netzwerken): Es wird kein Standort definiert. Lautfestgelegtem Standardverhalten wird der Teilnehmer nur registriert, wenn er sich im privaten Netzwerk befindet.·: Es wird ein definierter Standort ausgewählt. Der Teilnehmer wird nur registriert, wenn er sich an diesem Standort befindet.
Felder im Menü Rufnummerneinstellungen
Feld Beschreibung
Interne RufnummernWählen Sie die internen Rufnummern für dieses Endgerät aus. Sie können mehrere interne Rufnummern definieren.Mögliche Werte:Keine freie Leitung verfügbar: Alle konfigurierten internen Rufnummern sind schon in Verwendung. Konfigurieren Sie zunächst einen weiteren Benutzer mit internen Rufnummern.: Wählen Sie eine der vorhandenen Rufnummern der konfigurierten Benutzer aus.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü SIP-Client-Einstellungen
Feld Beschreibung
SIP-Client-ModusWählen Sie aus, ob ein dynamischer SIP Client oder ein statischer SIP Client verwendet werden soll.Mögliche Werte:Dynamisch (Standardwert): Ihr Gerät (z. B. ein Standard-SIP-Telefon) führt eine SIP-Registrierung durch, um dem System seine (dynamische) IP-Adresse mitzuteilen.Statisch: Ein eingehender Ruf eines (statisch konfigurierten) SIP Clients wird vom System akzeptiert ohne dass sich dieser Client vorher registriert haben muss, wenn die IP-Adresse des Clients mit der eingegebenen IP-Adresse unter IP-Adresse des SIP-Clients übereinstimmt. Dieser Modus wird zum Beispiel vom Mlmcrosoft Office Communications Server und anderen Unified Communication Servern verwendet.
IP-Adresse des SIP-ClientsNur für SIP-Client-Modus = Statisch:Geben Sie die statische lokale IP-Adresse des SIP-Clients ein.
PortnummerNur fürSIP-Client-Modus= Statisch:Geben Sie die Nummer des Ports ein, der für die Verbindung genutzt werden soll.Möglich ist eine 5-stellige Ziffernfolge. Für die Anbindung an einen Microsoft Exchange Communication Server ist z. B. der Port 5065 anzugeben.
TransportprotokollNur fürSIP-Client-Modus= Statisch:Wählen Sie das Transportprotokoll für die Verbindung aus.Mögliche Werte:UDP(Standardwert)TCPFür die Anbindung an einen Microsoft Exchange Communicati-on Server ist z. B. das ProtokollTCPanzugeben.
Felder im Menü Codec-Einstellungen
Feld Beschreibung
Codec-ProfilWählen Sie das Codec-Profil aus, das verwendet werden soll, wenn über eine VoIP-Leitung verbunden wird. Codec-Profile konfigurieren Sie im Menü VoIP ->Einstellungen->Codec-Profile.
Felder im Menü Weitere Einstellungen
Feld Beschreibung
Mehrfachverbindungen erlaubenWählen Sie aus, ob von diesem Endgerät aus Mehrfachverbindungen gestattet werden sollen.Betrieb als Untervanlage: Nur bei Anschaltung einer Untervanlage an ein System. Hier ist bei ausgeschaltetem Leistungsmerkmal nur eine Verbindung über die Teilnehmer SIP-Registrierung möglich. Erfolgt ein zweiter Anruf, wird dieser angenommen und das bestehende Gespräch gehalten. Bei eingeschaltetem Leistungsmerkmal sind mehrere SIP-Verbindungen über dieselbe Registrierung möglich. Wird das Leistungsmekmal bei einemSystem ohne Untervanlage eingeschaltet, werden z. B. zwei gleichzeitig am Telefon bestehende Gespräche, nach Auflegen des Hörers, nicht miteinander verbunden sondern ausgelöst. Hier sollte das Leistungsmerkmal nicht gesetzt werden.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Kein Halten und ZurückholenDie Leistungsmerkmale „Halten eines Gesprächs“ und „Zurückholen eines gehaltenen Gesprächs“ stehen bei bestimmten Telefonen nicht zur Verfügung.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

15.2.2 ISDN

Im Menü Endgeräte->Andere Telefone->ISDN konfigurieren Sie die angeschlossenen ISDN-Endgeräte. Sie nehmen z. B. die Zuweisung einer konfigurierten internen Rufnummer vor.

15.2.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um eine weiteres ISDN-Endgerät hinzuzufügen. ![](images/ae984ccdc55a2d38da2ab4175914144fdca2793d9b4caec870f218c5aafda5be.jpg) Abb. 108: Endgeräte->Andere Telefone->ISDN->Neu Das Menü Endgeräte->Andere Telefone->ISDN->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für das ISDN-Telefon ein.
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, an der das ISDN-Telefon an-geschlossen ist.
Felder im Menü Grundlegende Telefoneinstellungen
Feld Beschreibung
EndgerätetypWählen Sie den Endgeräte-Typ aus.Mögliche Werte:TelefonI(Standardwert)AnrufbeantworterVoice MailNotruftelefon
Interne RufnummernWählen Sie die internen Rufnummern für dieses Endgerät aus. Sie können mehrere interne Rufnummern definieren.Mögliche Werte:Keine freie Leitung verfügbar: Alle konfigurierten internen Rufnummern sind schon in Verwendung. Konfigurieren Sie zunächst einen weiteren Benutzer mit internen Rufnummern.: Wählen Sie eine der vorhandenen Rufnummern der konfigurierten Benutzer aus.

15.2.3 Analog

Im Menü Endgeräte->Andere Telefone->Analog konfigurieren Sie die angeschlossenen analogen Endgeräte. Sie nehmen z. B. die Zuweisung einer konfigurierten internen Rufnummer vor.

15.2.3.1 Bearbeiten

Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu kopieren. Das Kopieren eines Eintrags kann nützlich sein, wenn Sie einen Eintrag anlegen wollen, der sich nur in wenigen Parametern von einem bereits vorhandenen Eintrag unterscheidet. In diesem Fall kopieren Sie den Eintrag und ändern Sie die gewünschten Parameter. VoIP ISDN analog CAPI ![](images/54c238bedb3bcb8aced705a5ed26c7623330bda3fe1dbc7af0847d3842c540a4.jpg) Erweiterte Einstellungen ![](images/20722ed8153a7870b350fdacfadc46111441474f5ee4f543f30445313b4f6f5c.jpg) OK Abbrechen Abb. 109: Endgeräte->Andere Telefone->Analog->Bearbeiten Das Menü Endgeräte->Andere Telefone->Analog->Bearbeiten besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für das analoge Telefon ein.
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, an der das Telefon ange-schlossen ist.
Felder im Menü Grundlegende Telefoneinstellungen
Feld Beschreibung
EndgerätetypWählen Sie den Endgeräte-Typ aus.Mögliche Werte:Multifunktionsgerät/TelefaxTelefonModemAnrufbeantworterNotruftelefon
Interne RufnummerWählen Sie die interne Rufnummer für dieses Endgerät aus.Mögliche Werte:Keine freie Leitung verfügbar: Die konfigurierte interne Rufnummer ist schon in Verwendung. Konfigurieren Sie zunächst einen weiteren Benutzer mit internen Rufnummern.: Wählen Sie eine der vorhandenen Rufnummern der konfigurierten Benutzer aus.
Felder im Menü Telefoneinstellungen
Feld Beschreibung
AnklopfenWählen Sie aus, ob für dieses Endgerät Anklopfen erlaubt ist.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Anrufschutz (Ruhe)Wählen Sie aus, ob Sie das Leistungsmerkmal Anrufschutz (Ruhe vor der Telefon) nutzen wollen.Mit diesem Leistungsmerkmal können Sie die Signalisierung von Anrufen an Ihrem Endgerät schalten. Analoge Endgeräte nutzen dafür Kennziffern des Systems.Mögliche Werte:Kein Signal für interne AnrufeKein Signal für externe AnrufeKeine Anrufe
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü CLIP-Einstellungen
Feld Beschreibung
Rufnummer anzeigen (CLIP)Wählen Sie aus, ob die Rufnummer des Teilnehmers übertragen werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Datum und Uhrzeit anzeigenNur für Rufnummer anzeigen (CLIP) AktiviertWählen Sie aus, ob Datum und Uhrzeit aus Ihrer Telefonanlage übernommen und am Telefon angezeigt werden sollen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Eingehenden Namen anzeigen (CNIP)Nur für Rufnummer anzeigen (CLIP) AktiviertWählen Sie aus, ob der Name des Anrufers angezeigt werden soll. Der Name des Anrufers kann angezeigt werden, wenn im System-Telefonbuch ein Eintrag vorhanden ist.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Eingehende wartende Rufnummer anzeigen (CLIP-Offhook)Nur für Rufnummer anzeigen (CLIP) AktiviertWählen Sie aus, ob die Rufnummer eines Anrufers angezeigt werden soll, der während eines bestehenden Anrufs anklopft.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Felder im Menü Weitere Einstellungen
Feld Beschreibung
Neue Nachrichten anzeigen (MWI)Nur für Rufnummer anzeigen (CLIP) AktiviertWählen Sie aus, ob neue Nachrichten auf einem Voice Mail System signalisiert werden sollen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Gebühreninformationen übermittelnWählen Sie aus, ob das System aus den Gebühreninformationen des ISDN-Netzes Gebührenimpulse für das Endgerät erzeugen soll. Hierfür können Sie einstellen, ob der Gebührenimpuls 12 kHz oder 16 kHz betragen soll.Mögliche Werte:Aus: Gebühreninformationen aus dem ISDN-Netz werden nicht übermittelt.12 kHz16 kHz
FXS-RufwechselspannungDie Signalisierung von Anrufen bei analogen Endgeräten erfolgt über das Anlegen einer Rufwechselspannung an den gerufenen analogen Anschlüssen. Diese Rufwechselspannung wird von dem analogen Endgerät in einen eigenen Tonruf umgewandelt. Im System können Sie für die analogen Anschlüsse eine Rufwechselspannung mit einer Frequenz von 25 Hz oder 50 Hz einstellen.Der Standardwert ist 50 Hz.
Flashzeit für MehrfrequenzwahlBei der Nutzung von analogen Endgeräten mit Mehrfrequenzwahlverfahren können Sie die Flashzeit einstellen die das System als maximale Flashlänge erkennt. Ist der Flash vom Endgerät länger als die eingestellte Zeit wird "Hörer aufgelegt" erkannt.Einstellbar sind Werte von 100 ms (Standardwert) bis 1000 ms.

15.2.4 CAPI

Sofern Ihr Gerät CAPI unterstützt, konfigurieren Sie die angeschlossenen CAPI-Endgeräte im Menü Endgeräte->Andere Telefone->CAPI. Sie nehmen z. B. die Zuweisung einer konfigurierten internen Rufnummer vor.

15.2.4.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um eine weiteres CAPI-Endgerät hinzuzufügen. ![](images/05b3876b18f6a4bf9d452b61146151d3344495eebddd075fad743f6d04c0df04.jpg) ![](images/b4b2381914781b5dd73d1c5b4eb3b7922b6cf7bef716c4c0524422d22f353873.jpg) Abb. 110: Endgeräte->Andere Telefone->CAPI->Neu Das Menü Endgeräte->Andere Telefone->CAPI->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für das CAPI-Telefon ein.
Felder im Menü Grundlegende Telefoneinstellungen
Feld Beschreibung
Interne RufnummernMit Hinzufügen wählen Sie die internen Rufnummern für dieses Endgerät aus. Sie können mehrere interne Rufnummern defi-nieren.Mögliche Werte:Keine freie Leitung verfügbar: Alle konfigurierten in-ternen Rufnummern sind schon in Verwendung. Konfigurieren Sie zunächst einen weiteren Benutzer mit internen Rufnum-mern.: Wählen Sie eine der vorhandenen Rufnummern der konfigurierten Benutzer aus.

15.3 Übersicht

15.3.1 Übersicht

Im Menü Endgeräte->Übersicht->Übersicht sehen Sie eine Übersicht über alle konfigurierten Endgeräte. Übersicht
Ansicht 20 pro Siete Fillen in Keine gleich Los
BeschreibungTeleontypSchnittsteller/StandortInterne Rinnutinern
SysTel_1SystemtelefonModul-Slot 1/1 SO10
SysTel_2SystemtelefonModul-Slot 1/1 SO11
SysTel_3SystemtelefonNicht definiert (Registrierung nur in privaten Netzwerken)12
VoIP_1VoIPNicht definiert (Registrierung nur in privaten Netzwerken)13
Analog_1POTSModul-Slot 2/5 FXS14
ISDN_1ISDNModul-Slot 1/4 Upn20
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Abb. 111: Endgeräte->Übersicht->Übersicht Werte in der Liste Übersicht
Feld Beschreibung
BeschreibungZeigt die Beschreibung des Endgeräts an.
TelefontypZeigt den Telefontyp an.
Schnittstelle/StandortZeigt bei ISDN-, System- und analogen Endgeräten die Schnittstelle an, an der sie am System angeschlossen sind. Bei IP-Endgeräten wird der konfigurierte Standort angezeigt.
Interne RufnummemZeigt die konfigurierten internen Rufnummern an.

Kapitel 16 Anrufkontrolle

In der Anrufkontrolle werden die Funktionen für externe Anrufe, externe Gespräche und die Wahlregeln für externe Gespräche festgelegt.

16.1 Ausgehende Dienste

Im Menü Anrufkontrolle->Ausgehende Dienste können Sie die Leistungsmerkmale Direktruf, Anrufweiterschaltung (AWS), Wahlkontrolle und Vorrangrufnummern konfigurieren.

16.1.1 Direktruf

Im Menü Anrufkontrolle->Ausgehende Dienste->Direktruf konfigurieren Sie Rufnummern, die direkt gewählt werden, ohne dass der Teilnehmer am Telefon selber eine Nummer wählen muss. Sie möchten ein Telefon einrichten, bei dem die Verbindung zu einer bestimmten Rufnummer auch ohne die Eingabe der Rufnummer aufgebaut wird (z. B. Notruftelefon). Sie befinden sich außer Haus. Es gibt jedoch jemanden zu Hause, der Sie im Bedarfsfall schnell und unkompliziert telefonisch erreichen soll (z. B. Kinder oder Großeltern). Haben Sie für ein oder mehrere Telefone die Funktion "Direktruf" eingerichtet, braucht nur der Hörer des entsprechenden Telefons abgehoben zu werden. Nach einer in der Konfigurierung eingestellten Zeit ohne weitere Eingaben wählt das System automatisch die festgelegte Direktrufnummer. Wählen Sie nach dem Abheben des Hörers nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit, wird die automatische Wahl eingeleitet. Die Zeit für den Direktruf wird unter Systemverwaltung->Globale Einstellungen->Timer->Direktruf eingestellt. ![](images/774ece13d959371004aba20d04fab2cbf996b101d3d3eee641bd04464dc042cf.jpg)

Hinweis

Im System lassen sich bis zu 10 Direktruf-Ziele vom Administrator mit Namen und Telefonnummer einrichten. Diese Ziele müssen dann nur vom Benutzer über die Benutzer-Konfigurationsoberfläche den Endgeräten zugewiesen werden. In der Konfiguration kann dann der System-Direktruf oder ein eigens für das Endgerät eingerichteter Direktruf vom Benutzer eingestellt werden.

16.1.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Einträge hinzuzufügen. ![](images/a63e1ee2d85ed0df64a05dd583f8bdb73583faf4622e50529871411441153bf8.jpg) ![](images/99500618cc7696b6cabfa6072d4eec271c6a6a9f739ac3983b97939ebaeed993.jpg) Abb. 112: Anrufkontrolle->Ausgehende Dienste->Direktruf->Neu Das Menü Anrufkontrolle->Ausgehende Dienste->Direktruf->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für den Eintrag ein.
DirektrufnummerGeben Sie die Rufnummer ein, die automatisch gewählt werden soll, wenn nach Abheben des Hörers für eine bestimmte Zeit keine andere Rufnummer gewählt wird.

16.1.2 Anrufweiterschaltung (AWS)

Im Menü Anrufkontrolle->Ausgehende Dienste->Anrufweiterschaltung (AWS) konfigurieren Sie Anrufweiterschaltungen von externen Anrufen für einen internen Teilnehmer. Sie sind vorübergehend nicht in Ihrem Büro und möchten dennoch keinen Anruf verpassen. Mit einer Anrufweiterschaltung zu einer anderen Rufnummer, z. B. Ihr Handy, können Sie Ihre Anrufe auch annehmen, wenn Sie nicht am Platz sind. Sie können Anrufe für Ihre Rufnummer zu einer beliebigen Rufnummer weiterschalten. Sie kann Sofort, Bei Nichtmelden oder Bei Besetzt erfolgen. Anrufweiterschaltungen Bei Nichtmelden und Bei Besetzt können gleichzeitig bestehen. Sind Sie z. B. nicht in der Nähe Ihres Telefons, wird der Anruf nach einer kurzen Zeit zu einer anderen Rufnummer (z. B. Ihr Handy) weitergeschaltet. Führen Sie bereits ein Telefongespräch an Ihrem Arbeitsplatz, erhalten weitere Anrufer möglicherweise "besetzt". Diese Anrufer können Sie mit einer Anrufweiterschaltung bei besetzt z. B. zu einem Kollegen oder dem Sekretariat weiterschalten. Jeder interne Teilnehmer des Systems kann seine Anrufe zu einer anderen Rufnummer weiterschalten. Die Anrufweiterschaltung kann dabei zu internen Teilnehmer-Rufnummern, internen Team-Rufnummern oder externen Rufnummern erfolgen. Bei der Eingabe der Rufnummer, zu der die Anrufe weitergeschaltet werden sollen, prüft das System automatisch, ob es sich um eine interne oder um eine externe Rufnummer handelt. Bei einem Team kann die Anrufweiterschaltung für einen Teilnehmer im Team eingerichtet sein. Bei den anderen Teilnehmern im Team wird dieser Anruf weiterhin signalisiert. Die Anrufweiterschaltung zu einem internen oder externen Teilnehmer wird dabei im System ausgeführt. Die Anrufweiterschaltung zu einer internen Rufnummer wird im System ausgeführt. Soll ein interner Anruf zu einer externen Rufnummer weitergeleitet werden, wird die Weiterleitung ebenfalls im System ausgeführt. Die Verbindung wird dabei über das Bündel aufgebaut, welches für den einrichtenden Teilnehmer freigegeben ist. Erfolgt die Anrufweiterschaltung über einen ISDN-Anschluss, bleibt ein oder bei einer Weiterschaltung von extern nach extern auch beide B-Kanäle belegt. Für die Anrufweiterschaltung eines externen Anrufes zu einer externen Rufnummer gibt es zwei Möglichkeiten: - Anrufweiterschaltung in der Vermittlungsstelle: Die Anrufweiterschaltung wird in der Vermittlungsstelle ausgeführt, wenn bei einem externen Anruf nur ein interner Teilnehmer in der Anrufverteilung eingetragen ist. Für eine Anrufweiterschaltung in der Vermittlungsstelle müssen für die betreffenden ISDN-Anschlüsse beim Netzbetreiber die Leistungsmerkmale Call Deflection (Mehrgeräteanschluss) oder Partial Rerouting (Anlagenanschluss) aktiviert sein. - Anrufweiterschaltung im System: Die Anrufweiterschaltung wird im System ausgeführt, wenn für die betreffenden ISDN-Anschlüsse die notwendigen Leistungsmerkmale für eine Anrufweiterschaltung in der Vermittlungsstelle nicht verfügbar sind. Werden bei einem externen Anruf mehrere Telefone (z. B. ein Team) gerufen, von denen einzelne eine Anrufweiterschaltung eingerichtet haben, wird die entsprechende Anrufweiterschaltung im System ausgeführt. Die externe Verbindung wird dabei über den B-Kanal eines Bündels aufgebaut, welches für den einrichtenden Teilnehmer freigegeben ist. Für die Dauer einer aktiven Anrufweiterschaltung bleibt dieser B-Kanal belegt. ![](images/6c4cd25e238d4723e07bd1d40f66dc3ab7d5e2daca5f399141f3929f4e720b81.jpg)

Hinweis

Ist das System an das externe ISDN angeschlossen, versucht das System bei Externzu-extern-Verbindungen grundsätzlich die Anrufweiterschaltung über die Vermittlungsstelle einzuleiten. Für Teams kann manuell in der Konfiguration festgelegt werden, ob die Anrufweiterschaltung über die Vermittlungsstelle oder das System erfolgen soll. Besitzt das System keine ISDN-Anschlüsse oder ist Call Deflection (Mehrgeräteanschluss) oder Partial Rerouting (Anlagenanschluss) nicht beim Netzbetreiber beauftragt, erfolgt die Anrufweiterschaltung nur im System.

16.1.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Einträge hinzuzufügen. ![](images/d0d6417f44700047b1f96bee480f3424ca1616675710bc9ea6aa024a729e45b6.jpg) ![](images/887394837f7690d45881ff82815cbd62ade9140f482ea41e1a0a50cf94cc6313.jpg) Abb. 113: Anrufkontrolle->Ausgehende Dienste->Anrufweiterschaltung (AWS) ->Neu Das Menü Anrufkontrolle->Ausgehende Dienste->Anrufweiterschaltung (AWS)->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
Interne RufnummerWählen Sie die interne Rufnummer aus, für die kommende An-rufe weitergeschaltet werden sollen.
Art der Anrufweiter-schaltungWählen Sie aus, wann kommende Anrufe auf die angegebene interne Rufnummer weitergeschaltet werden sollen.Mögliche Werte:SofortBei BesetztBei Nichtmelden (Standardwert)Bei Besetzt / Bei Nichtmelden
Zielrufnummer "Bei Nichtmelden"Geben Sie die Rufnummer ein, auf die kommende Anrufe bei Nichtmelden weitergeschaltet werden sollen.
Zielrufnummer "Bei be-setzt"Geben Sie die Rufnummer ein, auf die kommende Anrufe bei besetzt weitergeschaltet werden sollen.
Zielrufnummer "So-fort"Geben Sie die Rufnummer ein, auf die kommende Anrufe sofort weitergeschaltet werden sollen.

16.1.3 Wahlkontrolle

Im Menü Anrufkontrolle->Ausgehende Dienste->Wahlkontrolle sperren Sie bestimmte Rufnummern/Teilrufnummern oder Sie geben diese frei. Sie möchten die Wahl bestimmter Rufnummern im System verhindern, z. B. die Rufnummern von teuren Mehrwertdiensten. Tragen Sie diese Rufnummern oder Teilrufnummern in die Liste der gesperrten Rufnummern der Wahlkontrolle ein. Alle Teilnehmer, die der Wahlkontrolle unterliegen, können diese Rufnummern nicht wählen. Sollten Sie bestimmte Rufnummern aus einem gesperrten Bereich dennoch benötigen, können Sie diese über die Liste der freigegebenen Rufnummern der Wahlkontrolle freigeben. Mit der Liste der gesperrten Rufnummern können Sie bestimmte Rufnummern oder Vorwahlen sperren. Mit der Liste der freigegebenen Rufnummern können Sie gesperrte Rufnummern oder Vorwahlen freigeben. Ist eine Rufnummer, die als freigegebene Rufnummer eingetragen ist, länger als eine Rufnummer, die als gesperrte Rufnummer eingetragen ist, kann diese Rufnummer gewählt werden. Wenn Sie eine Rufnummer wählen, wird die Wahl nach der gesperrten Ziffer abgebrochen und Sie hören den Besetzton. In den Benutzereinstellungen können Sie jeden Benutzer einzeln der Wahlkontrolle zuordnen. Beispiel: Gesperrte Rufnummer 01, alle externen Rufnummern die mit 01 beginnen sind gesperrt. Freigegebene Rufnummer 012345, die Wahl kann erfolgen. Alle externen Rufnummern, die mit 012345 beginnen können gewählt werden. Sind zwei gleiche Rufnummern (gleiche Ziffernfolge und gleiche Anzahl von Ziffern, z. B. 01234 und 01234) sowohl in der Liste der freigegebene Rufnummern als auch die der gesperrten Rufnummern eingetragen, wird die Wahl der Rufnummer verhindert. ![](images/70106fc9993b0803c7b1c054c0625111f19dedd36c4c0624786c5b438bf5bb54.jpg)

Hinweis

Über die Liste der freigegebenen Rufnummern werden Teilnehmer, die halbamtsberechtigt oder nichtamtsberechtigt sind (keine externe Wahlberechtigung besitzen), zur externen Wahl der freigegebenen Rufnummer berechtigt. Beachten Sie, dass die Ortsnetzkennzahl in der Konfigurierung eingetragen ist, sonst kann die gesperrte Rufnummer im Ortsnetz durch die Vorwahl der Ortsnetzkennzahl umgangen werden.

16.1.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Einträge hinzuzufügen. Direktruf Anrufweiterschaltung (AWS) Wahlkontrolle Vorrangrufnummern ![](images/e56587d037d926072a7b399049d3406d1a814e8f937698974ed70a52720cc609.jpg) Abb. 114: Anrufkontrolle->Ausgehende Dienste->Wahlkontrolle->Neu Das Menü Anrufkontrolle->Ausgehende Dienste->Wahlkontrolle->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
Gesperrte RufnummerGeben Sie die Nummer ein, deren Wahl verhindert werden soll.
Freigegebene RufnummerGeben Sie die Nummer ein, deren Wahl explizit erlaubt sein soll.

16.1.4 Vorrangrufnummern

Im Menü Anrufkontrolle->Ausgehende Dienste->Vorrangrufnummern konfigurieren Sie Rufnummern mit bestimmten Sonderfunktionen z. B. Notruffunktionen. Sie können in der Konfiguration Ihres Systems Rufnummern eintragen, die im Notfall erreichbar sein müssen. Wählen Sie nun eine dieser Vorrangrufnummern, wird dieses vom System erkannt und automatisch ein ISDN-B-Kanal freigeschaltet. Sind die externen ISDN-B-Kanäle bereits benutzt, wird ein ISDN-B-Kanal freigeschaltet und die telefonierenden Teilnehmer hören den Besetzton. Ein bereits bestehender Vorrangruf wird nicht unterbrochen.

16.1.4.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Einträge hinzuzufügen. Direktruf Anrufweiterschaltung (AWS) Wahlkontrolle Vorrangrufnummern ![](images/02a4205257da5f4cd9749022d487fac126422d2080ef19980e10708d49da3b68.jpg) Abb. 115: Anrufkontrolle->Ausgehende Dienste->Vorrangrufnummern ->Neu Das Menü Anrufkontrolle->Ausgehende Dienste->Vorrangrufnummern ->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für den Eintrag ein.
VorrangrufnummerGeben Sie die Nummer ein, die auch gewählt werden kann, wenn alle B-Kanäle des Systems besetzt sind. Es wird dann ein externer B-Kanal für diese Verbindung getrennt und für den Vorrangruf neu belegt. Ein bereits bestehender Vorrangruf wird nicht unterbrochen.

16.2 Wahlregeln

Im Menü Anrufkontrolle->Wahlregeln können Sie zusätzlich zur konfigurierten Leitungsbelegung Routen für die Wahl nach extern einrichten. Hierbei können gezielt für die Benutzer freigegebene Bündel je nach gewählter Rufnummer für gehende Gespräche belegt werden, oder neue Provider mit deren Netzzugangsvorwahl eingetragen werden. Das Routing legen Sie dann für individuell angelegte Zonen für jeden Wochentag einzeln fest.

16.2.1 Allgemein

Im Menü Anrufkontrolle->Wahlregeln->Allgemein aktivieren Sie die Funktion ARS - Automatic Route Selection - und wählen die gewünschte Routing-Stufe. Allgemein Schnittstellen/Provider Zonen & Routing ![](images/5bb333f9a36e826c7926e8e088d197978a89bfefea909eba98cef774c498b47d.jpg) Abb. 116: Anrufkontrolle->Wahlregeln->Allgemein Das Menü Anrufkontrolle->Wahlregeln->Allgemein besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
ARSWählen Sie aus, ob Sie das Leistungsmerkmal ARS (Automatic Route Selection) aktivieren möchten.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
RoutingstufeWählen Sie aus, ob bei Nichterreichbarkeit eines eingetragenen Providers oder Bündels auf weitere Routen zurückgegriffen werden soll.Mögliche Werte:1 (Kein Fallback): Ist der eingetragene Provider oder das ausgewählte Bündel (Anrufkontrolle->Wahlregeln->Zonen &Routing->Bearbeiten/Hinzufügen -> Mo-So ->Routing-Stufe 1) nicht verfügbar, wird der Verbindungsaufbau abgebrochen.2: Ist der eingetragene Provider oder das ausgewählte Bündel (Anrufkontrolle->Wahlregeln->Zonen &Routing->Bearbeiten/Hinzufügen -> Mo-So ->Routing-Stufe 1) nicht verfügbar, wird versucht, die Verbindung über die zusätzlich eingetragene Routing-Variante (Anrufkontrolle->Wahlregeln->Zonen &Routing->Bearbeiten/Hinzufügen -> Mo-So ->Routing-Stufe 2) einzuleiten.3 (Standardwert): Ist keiner der beiden eingetragenen Provider oder Bündel (Anrufkontrolle->Wahlregeln->Zonen &Routing->Bearbeiten/Hinzufügen -> Mo-So ->Routing-Stufe 1 und Routing-Stufe 2) verfügbar, wird über den für den Benutzer als Standard eingetragenen Provider (Nummerie-rung->Berechtigungsklasse->Hinzufügen->Grundeinstellungen->Leitungsbelegung mit Amtskennziffer) gewählt.

16.2.2 Schnittstellen/Provider

Im Menü Anrufkontrolle->Wahlregeln->Schnittstellen/Provider tragen Sie die Routen bzw. Provider und deren Netzzugangsvorwahl ein.

16.2.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Einträge hinzuzufügen. ![](images/7e09a36b7355c6b1fd706a5e521700bdbf88f3a43ec7b31887fa2fc1d36f4fb2.jpg) ![](images/80ed8f944c85254a2d3a03e61981370b421e489a434702001a5bda6f6f4a6da2.jpg) Abb. 117: Anrufkontrolle->Wahlregeln->Schnittstellen/Provider->Neu Das Menü Anrufkontrolle->Wahlregeln->Schnittstellen/Provider->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für den Eintrag ein.
Routing-ModusWählen Sie aus, wie eine Wahl nach extern geroutet werden soll.Mögliche Werte:Standard (Standardwert): Das Standardverfahren sieht vor, dass beim Wählen nach extern die unterProvider-Vorwahl eingegebene Vorwahl vorangestellt wird.Route: Die Wahl nach extern wird über das inRouteausgewählte Bündel aufgebaut.
Provider-VorwahlGeben Sie die Rufnummer ein, die als Vorwahl beim Ruf nach extern vorangestellt werden soll, um z. B. über einen Call-by-Call-Anbieter eine Verbindung aufzubauen.
RouteNur bei Routing-Modus = Route.Wählen Sie das Bündel aus, über das die Wahl nach extern erfolgen soll.

16.2.3 Zonen &Routing

Im Menü Anrufkontrolle->Wahlregeln->Zonen &Routing definieren Sie die Zonen, über die mittels bestimmter Routen oder Provider gewählt werden soll. Die Konfiguration der Routingtabellen erfolgt für die eingerichteten Zonen jeweils für jeden Wochentag einzeln. Je zwei Routingtabellen, Routing-Stufe 1 und Routing-Stufe 2 als Fallback können eingerichtet werden. Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Einträge hinzuzufügen.

16.2.3.1 Rufnummern

Im Bereich Rufnummern tragen Sie die Rufnummern oder Teilrufnummern der Zonen ein, für die Sie die Routingtabellen einrichten wollen. ![](images/b1b7dff0a2be5d42ffb84d3728ce6b06af091c0c694ca893cf571a4ba3047c7d.jpg) Abb. 118: Anrufkontrolle->Wahlregeln->Zonen & Routing->Rufnummern Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für den Eintrag ein.
ZonenKonfigurieren Sie die gewünschten externen Zonen, zu denen über die gewünschten eingetragenen Provider/Routen gewählt werden soll.Mögliche Werte:Rufnummer/Teilrufnummer: Geben Sie die Rufnummer oder den Teil der Rufnummer ein, die eine Zone kennzeichnet.Name: Geben Sie einen Namen für diese Zone ein.

16.2.3.2 Mo - So

Im Bereich Mo - So wählen Sie für jede Routing-Stufe die gewünschten Uhrzeiten aus und die gewünschte Route bzw. den gewünschten Provider, über den gehende Rufe ab der eingetragenen Uhrzeit geroutet werden sollen. Allgemein Schnittstellen/Provider Zonen & Routing ![](images/df95d8538dd6f4c3617c8995f74202d69c5e76d30ba7b55a9f62a6e7caf04efa.jpg) Abb. 119: Anrufkontrolle->Wahlregeln->Zonen & Routing->Mo Felder im Menü
Feld Beschreibung
Routing-Stufe 1Konfigurieren Sie für die Routing-Stufe 1 die Umschaltzeiten. Wählen Sie dazu zunächst die Startzeit aus, ab wann über eine bestimmte Schnittstelle oder einen bestimmten Netzbetreiber geroutet werden soll und wählen Sie diesen unter Schnittstelle/Netzbetreiber aus.
Routing-Stufe 2Konfigurieren Sie für die Routing-Stufe 2 die Umschaltzeiten. Wählen Sie dazu zunächst die Startzeit aus, ab wann über eine bestimmte Schnittstelle oder einen bestimmten Netzbetreiber geroutet werden soll und wählen Sie diesen unter Schnittstelle/Netzbetreiber aus.

Kapitel 17 Anwendungen

Unter Anwendungen werden interne Telefon-Leistungsmerkmale des Systems eingerichtet.

17.1 Kalender

Im Menü Anwendungen->Kalender können Sie entscheiden, ob sie neue Einträge oder Änderungen im Kalender vornehmen möchten. In jedem Unternehmen gibt es feste Geschäftszeiten. Diese Zeiten können Sie in den internen Kalendern des Systems speichern. So können zum Beispiel alle Anrufe außerhalb der Geschäftszeiten an einem Vermittlungsplatz oder einem Anrufbeantworter signalisiert werden. Ihre Mitarbeiter können in dieser Zeit andere Aufgaben erledigen, ohne von Telefonanrufen unterbrochen zu werden. Die einzelnen Anrufvarianten eines Teams werden automatisch durch die Kalender umgeschaltet. Sie möchten nach Feierabend für bestimmte Teilnehmer die Berechtigungen für externe Gespräche ändern. In der Konfiguration des Systems können Sie für jeden Benutzer separat festlegen, ob die Berechtigung für Externgespräche automatisch umgeschaltet werden soll. Die Umschaltung erfolgt gemäß den Daten im zugewiesenen Kalender. Sie können im System fünf Arten von Kalendern einrichten. Die Kalender "Berechtigungsklasse" und "Nachtbetrieb" sind für zentrale Umschaltungen vorgesehen und können nur einmal eingerichtet werden. Die Kalender "Team-Signalisierung", "TFE-Signalisierung" und "Abwurf auf interne/externe Rufnummer" können mehrfach eingerichtet werden. Für jeden Wochentag können mehrere unterschiedliche Umschaltzeiten gewählt werden. Allen Leistungsmerkmalen, bei denen mehrere Varianten eingerichtet werden können (z. B. Teams), kann in der Konfiguration ein Kalender zugewiesen werden. Die Umschaltung zwischen den einzelnen Anrufvarianten erfolgt dann zu den Schaltzeiten des zugewiesenen Kalenders.

17.1.1 Kalender

Im Menü Anwendungen->Kalender->Kalender können Sie einen bereits eingerichteten Kalender ansehen, ändern oder kopieren sowie neue Kalender erstellen. Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Einträge hinzuzufügen.

17.1.1.1 Allgemein

Im Bereich Allgemein legen Sie den Namen des zu erstellenden Kalenders fest. Kalender Feiertage ![](images/3d37e2a44defcc41d702d297a1e7afee261a9dbe5753c434dfbc46c50b398cab.jpg) Abb. 120: Anwendungen->Kalender->Kalender->Allgemein Das Menü Anwendungen->Kalender->Kalender->Allgemein besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für den Kalender ein.
AnwendungWählen Sie aus, für welche Anwendung der Kalender verwendet werden soll.Beachten Sie, dass dieses Feld bei bestehenden Einträgen nicht editiert werden kann. Soll eine andere Anwendung konfiguriert werden, ist es notwendig, einen neuen Eintrag anzulegen und den bestehenden zu löschen.Mögliche Werte:Team-Signalisierung (Standardwert): Hier können mehrere Kalender eingerichtet werden.TFE-Signalisierung: Hier können mehrere Kalender eingerichtet werden.Nachtbetrieb: Hier kann nur ein Kalender eingerichtet werden.Berechtigungsklasse: Hier kann nur ein Kalender eingerichtet werden.Abwurf auf interne/externe Rufnummer: Hier kön-nen mehrere Kalender eingerichtet werden.·Voice Mail System: Hier können mehrere Kalender eingerichtet werden.·Meldeeingang: Hier können mehrere Kalender eingerichtet werden.

17.1.1.2 Mo - So / Ausnahme

Mo - So Im Bereich Mo - So richten die Schalttage und Schaltzeiten für diesen Kalender ein. ![](images/368d8e96a7052afb4003adb1e397a92332620925a4590479c1e3bbf74c937431.jpg) ![](images/21ca9c12870010e27262738d1950bbe49d4829e7395fb248926a51351fd6d2be.jpg) Abb. 121: Anwendungen->Kalender->Kalender->Mo - So Das Menü Anwendungen->Kalender->Kalender->Mo - So besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü
Feld Beschreibung
UmschaltzeitenGeben Sie die gewünschten Umschaltzeiten ein.Wählen Sie hierzu für jeden Wochentag unter Zeit die gewünschten Schaltpunkte aus, an denen von einer ggf. abweichenden aktiven Schaltvariante in die unter Aktion ausgewählte gewünschte Schaltvariante umgeschaltet werden soll.Folgende Schaltvarianten stehen je nach Anwendung zur Verfügung:Team-Signalisierung:Anrufvariante 1 bis Anrufvariante 4TFE-Signalisierung: TFE-Anrufvariante 1 und TFE-Anrufvariante 2Nachtbetrieb: Nachtbetrieb an und Nachtbetrieb ausBerechtigungsklasse: Berechtigungsklasse Standard und Berechtigungsklasse OptionalAbwurf auf interne/externe Rufnummer: Abwurfvariante 1 bis Abwurfvariante 4Voice Mail System: Aktion Im Büro und Außer HausMeldeeingang: Nachtbetrieb an und Nachtbetrieb aus.
Einstellungen übernehmen vonNur wenn schon Einstellungen für einen Wochentag vorgenommen wurden.Wählen Sie aus, von welchem Wochentag die Einstellungen übernommen werden sollen.Wenn Sie für diesen Tag spezifische Einstellungen benötigen, wählen Sie die Option Individuell aus.

Ausnahme

Im Bereich Ausnahme wählen Sie aus, ob und wie Feiertage berücksichtigt werden sollen. Kalender Feiertage ![](images/bdc1557d36f6e67d0faaf0e3b4f85cace48893b32ec10c32372ffd106771f99a.jpg) Abb. 122: Anwendungen->Kalender->Kalender->Ausnahme Das Menü Anwendungen->Kalender->Kalender->Ausnahme besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Einstellungen Feiertage
Feld Beschreibung
Feiertage berücksichtigenWählen Sie aus, ob die im MenüAnwendungen->Kalender->Feiertage eingetragenen Termine in diesem Kalender ebenfalls berücksichtig werden sollen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Einstellungen übernehmen vonNur wenn Feiertage berücksichtigen aktiviert.Wählen Sie aus, von welchem Wochentag die Einstellungen für Feiertage übernommen werden sollen. Die Wochentage konfigurieren Sie im MenüAnwendungen->Kalender->Kalender->Mo - SoWenn Sie für Feiertage spezifische Einstellungen benötigen, wählen Sie die Option Individuell aus.
UmschaltzeitenNur für Einstellungen übernehmen von = Individuell.Geben Sie die gewünschten Umschaltzeiten ein.Wählen Sie hierzu unter Zeit die gewünschten Schaltpunkte aus, an denen von einer ggf. abweichenden aktiven Schaltvariante in die unter Aktion ausgewählte gewünschte Schaltvariante umgeschaltet werden soll.Folgende Schaltvarianten stehen je nach Anwendung zur Verfügung:Team-Signalisierung: Anrufvariante 1 bis Anrufvariante 4TFE-Signalisierung: TFE-Anrufvariante 1 und TFE-Anrufvariante 2Nachtbetrieb: Nachtbetrieb und Nachtbetrieb ausBerechtigungsklasse: Berechtigungsklasse Standard und Berechtigungsklasse OptionalAbwurf auf interne/externe Rufnummer: Abwurfvariante 1 bis Abwurfvariante 4Voice Mail System: Aktion Im Büro und Außer HausMeldeeingang: Nachtbetrieb an und Nachtbetrieb aus.

17.1.2 Feiertage

Im Menü Anwendungen->Kalender->Feiertage können Sie Feiertage oder beliebige besondere Tage eintragen, an denen über den Kalender abweichende Einstellungen erfolgen sollen. Die Feiertageseinträge werden nach Datum sortiert!

17.1.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Einträge hinzuzufügen. ![](images/2e1613a2abf1b63bdc6b06913f076a638c9cc8ec6c292533a28a444fd1e577aa.jpg) Abb. 123: Anwendungen->Kalender->Feiertage->Neu Das Menü Anwendungen->Kalender->Feiertage->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für den Feiertag ein.
Datum (TT-MM)Geben Sie das Datum mit Tag und Monat in zweistelliger Schreibweise ein. Fehlerhafte Eintragungen, z. B. der 31.02., werden angenommen und gespeichert, aber vom System nicht ausgeführt.

17.2 Abwurf

Im Menü Anwendungen->Abwurf konfigurieren Sie, wie im System mit kommenden Anrufen standardmäßig verfahren werden soll.

17.2.1 Abwurffunktionen

Im Menü Anwendungen->Abwurf->Abwurffunktionen können Sie verschiedene Abwurfvarianten einrichten für Direkt, Bei Besetzt, Bei Nichtmelden oder Bei Besetzt und Bei Nichtmelden. Diese Abwurfvarianten weisen Sie dann im Menü Nummerierung->Rufverteilung->Anrufzuordnung den externen Anschlüssen zu.

17.2.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Abwurfvarianten hinzuzufügen. Abwurffunktionen Abwurfanwendungen ![](images/7ee3540495060990337a59b4c237e0dda35ec75ad0e90b18cb526e38ae86bdff.jpg) Abb. 124: Anwendungen->Abwurf->Abwurffunktionen->Neu Das Menü Anwendungen->Abwurf->Abwurffunktionen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für die Abwurffunktion ein.
Typ der AbwurffunktionWählen Sie die gewünschte Vermittlungsfunktion aus.Mögliche Werte:• Direkt (Standardwert)• Bei Besetzt• Bei Nichtmelden• Bei Besetzt und Bei Nichtmelden
Felder im Menü Einstellungen bei Besetzt
Feld Beschreibung
Anzahl der Teilnehmer in der WarteschleifeNur für Typ der Abwurffunktion = Bei Besetzt oder Bei Besetzt und Bei Nichtmelden:In diesem Feld können Sie die max. Anzahl von Teilnehmern in der Warteschlange einrichten. Die Warteschlange kann bis zu 10 Teilnehmer umfassen. Weitere Anrufer erhalten "besetzt" signalisiert.Mögliche Werte sind 0 (keine Warteschlange) bis 10. Der Standardwert ist 0.
Wartende Anrufe annehmen mitNur für Typ der Abwurffunktion = Bei Besetzt oder Bei Besetzt und Bei Nichtmelden:Stellen Sie ein, was Anrufer in der Warteschlange hören (interne oder konfigurierte Wartemusik, Ansage).Mögliche Werte:MoH Wave 1 bis MoH Wave 8MoH Intern 1I(Standardwert)MoH Intern 2Aus
Max. Wartezeit in War-teschleifeNur für Typ der Abwurffunktion = Bei Besetzt oder Bei Besetzt und Bei Nichtmelden:Stellen Sie die Zeit ein, die ein Anrufer maximal in der Warteschlange verbringt. Nach Ablauf dieser Zeit wird der Anrufer zu dem eingestellten Abwurfziel weitervermittelt. Belassen Sie Endlos für eine endlose Warteschlange (entspricht dem Wert 0). Deaktivieren Sie Endlos, um den gewünschten Wert einzugeben.
Felder im Menü Einstellungen bei Nichtmelden
Feld Beschreibung
Zeit für Rerouting bei NichtmeldenStellen Sie die Zeit ein, die ein Anrufer maximal in der Warteschlange verbringt, wenn er die Zielrufnummer nicht erreicht. Nach Ablauf dieser Zeit wird der Anrufer zu dem eingestellten Abwurfziel weitervermittelt.Der Standardwert ist 30 Sekunden.
Felder im Menü Weitere Einstellungen
Feld Beschreibung
AnsageWählen Sie aus, ob der kommende Anruf auf eine Ansage abgeworfen werden soll.Mögliche Werte:Aus (Standardwert): Der kommende Anruf wird nicht auf eine Ansage abgeworfen.MoH Wave 1 bis MoH Wave 8
ZielrufnummerWählen Sie die interne Rufnummer aus, auf die der kommende Anruf abgeworfen werden soll.Mögliche Werte:Keine Rufnummer (Verbindungsunterbrechung): Der Anruf wird abgebrochen, die Verbindung getrennt: Ist eine Zielrufnummer eingetragen, wird weitervermittelt.
Weitervermitteln mitDer Anrufer hört die hier eingestellte Ansage oder Musik während sein Gespräch weitervermittelt wird.Mögliche Werte:FreitonMoH Wave 1 bis MoH Wave 8MoH Intern 1MoH Intern 2
Ansage vor Abfrage Sie haben eine allgemeine Info-Rufnummer eingerichtet, auf der Kunden mit den verschiedensten Problemen oder Anliegen anrufen. Natürlich kann nicht ein Mitarbeiter oder ein Team zu allen Themengebieten Auskunft erteilen. Der Anrufer müsste dann zu den einzelnen Fachabteilungen weitervermittelt werden. Wenn Sie bereits vorher wüssten, welches Anliegen (Themengebiet) ein Anrufer hat, könnten Sie ihn sofort zu der richtigen Fachabteilung vermitteln. Auf diese Weise müssen Ihre Anrufer nicht erst von einem Vermittlungsplatz angenommen und weitervermittelt werden. Jeder Anrufer entscheidet selbst, mit welchem Mitarbeiter / Ansprechpartner er verbunden werden möchte. Mit dem Leistungsmerkmal Ansage vor Abfrage mit DISA werden Anrufe automatisch vom System angenommen. Der Anrufer hört dann eine Ansage mit Informationen, welche Eingaben während oder nach der Ansage möglich sind. Mit erfolgter Eingabe ist die Ansage beendet und der Anrufer wird zu einem internen Teilnehmer oder Team weitervermittelt. Gibt der Anrufer keine oder eine falsche Eingabe ein, wird er zu dem eingerichteten Abwurfziel (interner Teilnehmer oder Team) weitervermittelt. Während der Weitervermittlung hört der Anrufer den Freiton oder eine Wartemusik des Systems. ![](images/5d2ed8b380cd3b3c6f44e90acfd1b39ca5661440b3045a3b4a32e0d5fe433f47.jpg)

Hinweis

DISA - Direct Inward System Access. Nachdem ein Anruf vom System angenommen wurde, wird der Anrufer nach Eingabe einer Kennziffer automatisch weitervermittelt. Diese Kennziffer ist im System einer internen Rufnummer zugeordnet. Die Eingabe einer Rufnummer oder einer Kennziffer muss während der Ansage erfolgen. Ist die Ansage (die Wave-Datei) bereits beendet, werden keine weiteren Eingaben akzeptiert. Es erfolgt dann ein Abwurf auf das eingerichtete Abwurfziel. Das Leistungsmerkmal Ansage vor Abfrage mit DISA ist Bestandteil des Systems und kann gleichzeitig bis zu 28 Anrufe annehmen. Felder im Menü Ansage/Einstellungen des Auto Attendants
Feld Beschreibung
VermittlungWählen Sie aus, wie der kommende Anruf vermittelt werden soll.Mögliche Werte:Ansage ohne DISA (Standardwert): Die konfigurierte Ansage wird abgespielt. Danach folgt entweder die Weitervermittlung auf die konfigurierte interne Rufnummer oder die Verbindung wird unterbrochen und der Anrufer hört den Besetzton.DISA, interne Rufnummern werden gewählt: Der Anrufer wird aufgefordert, eine interne Rufnummer einzugeben. Anschließend wird er an diese weitervermittelt.• DISA, Codenummern werden gewählt: Der Anrufer wird aufgefordert, eine Kennziffer von 0 bis 9 einzugeben. Den Kennziffern sind die gewünschten internen Rufnummern zugeordnet. Der Anrufer wird anschließend auf die konfigurierte interne Rufnummer weitervermittelt.
Anzahl der WiedergabenWählen Sie aus, wie oft die Ansage hintereinander wiederholt werden soll. Der Anrufer hört nach Ablauf den Besetztton.
Ansage vor Abfrage mit DISANur bei Vermittlung = DISA, Codenummern werden gewähltWählen Sie zu jeder gewünschten DISA-Code Kennziffer die gewünschte interne Rufnummer aus, an die der Anrufer weitervermittelt werden soll.

17.2.2 Abwurfanwendungen

Im Menü Anwendungen->Abwurf->Abwurfanwendungen können Sie konfigurieren, wann welche Abwurfvariante aktiv sein soll. Sie können die verschiedenen Varianten entweder über einen Kalender oder manuell umschalten. Wählen Sie das Symbol ☐, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Abwurfanwendungen hinzuzufügen.

17.2.2.1 Allgemein

Im Bereich Allgemein nehmen Sie grundlegende Einstellungen einer Abwurfanwendung vor. Abwurffunktionen Abwurfanwendungen ![](images/58cb909db853e2e937585c5fbd2269da0fb76751679163ac4c9c3b8146add339.jpg) Abb. 125: Anwendungen->Abwurf->Abwurfanwendungen->Neu Das Menü Anwendungen->Abwurf->Abwurfanwendungen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für die Abwurfanwendung ein.
Typ der AbwurfanwendungWählen Sie das Ziel aus, auf das eine eingehender Ruf abgeworfen werden soll.Mögliche Werte:AnschlussrufnummerI(Standardwert)Interner TeilnehmerGlobal
Anrufvariante um-schaltenWählen Sie aus, wie zwischen den Varianten umgeschaltet werden soll.Mögliche Werte:Kein Kalender, nur manuell

17.2.2.2 Variante 1 - 4

Im Bereich Variante richten Sie die Abwurfvarianten ein. Sie können bis zu vier Varianten einrichten. Abwurffunktionen Abwurfanwendungen ![](images/78b789fcc921478eebfdea064be734cc1d32385b60cbc22b208d43cbca3867a3.jpg) Abb. 126: Anwendungen->Abwurf->Abwurfanwendungen->Variante Das Menü Anwendungen->Abwurf->Abwurfanwendungen->Variante besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
ZuordnungWählen Sie die Abwurffunktion, die Sie der gewählten Variante zuordnen wollen.

17.3 Voice-Applikationen

Im Menü Anwendungen->Voice-Applikationen konfigurieren Sie die Wave-Dateien Ihres Systems. Die Visitenkarte eines Unternehmens stellt gerade am Telefon die professionelle Begrüßung dar. Sie ist mit Voice-Applikationen in jedem Unternehmen möglich. Mehr noch, während der Weitervermittlung und das noch individuell z. B. nach Abteilungen unterschiedlich, wird der Anrufer informiert oder einfach nur mit angenehmer Wartemusik unterhalten. Sie möchten besondere Musik als Wartemusik oder eigene Ansagen für Ihre Kunden nutzen. Sie können Ihre selbst erstellten Wave-Dateien in das System einspielen. Im System können benutzerspezifische Sprach- und Musikdaten gespeichert werden. In der Grundeinstellung des Systems steht Speicherplatz für 2 MoH-Melodien zur Verfügung. Durch Einsatz einer SD-Card kann der verfügbare Speicherplatz erweitert werden. Die Länge der speicherbaren Sprach- und Musikdaten richtet sich dabei nach der Größe der eingesetzten SD-Card. Die Speicherung der Sprach- und Musikdaten erfolgt im Wave-Format. Folgende Voice-Applikationen können im System eingestellt werden: - Ansage vor Abfrage • Ansage ohne Abfrage/Infobox - Weckruf • Wartemusik/Music on Hold Weitere Hinweise zur Funktion, Konfiguration und Bedienung finden Sie in der Beschreibung der einzelnen Leistungsmerkmale.

Grundeinstellungen der Voice-Applikationen

Die Voice-Applikationen können den einzelnen Leistungsmerkmalen auf zwei verschiedenen Arten zugewiesen werden. Jeder Anwender, der eine Voice-Applikation mit dieser Anschaltung nutzt, hört die entsprechende Sprachansage oder Musikeinspielung immer von Beginn an. Ein neu hinzugekom- mener Anwender hört die Sprachansage oder Musikeinspielung von Beginn an. Die Anzahl der Anwender, die eine solche Voice-Applikation gleichzeitig nutzen können, ist auf 28 begrenzt. Beachten Sie, dass die externe eingespielte Musik oder die Musiken der Voice-Applikation frei von Schutzrechten Dritter sind (GEMA frei). In anderen Formaten vorhandene Dateien müssen vor dem Speichern im System auf das firmenspezifische Wave-Format konvertiert werden. ![](images/594898614c23194ea05c47b845686a340c4519c266b16ecea4acb3dc6c020d94.jpg)

Hinweis

Bitte beachten Sie, dass die Wave-Dateien in folgendem Format vorliegen müssen: - Bitrate: 128 kbit/s - Abtastgröße: 16 bit - Kanäle: 1 (Mono) - Abtastrate: 8 kHz • Audioformat: PCM

17.3.1 Wave-Dateien

Im Menü Anwendungen->Voice-Applikationen->Wave-Dateien können Sie Ihre Ansage-/Melodie-Dateien laden und die Lautstärke einrichten. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, Voice-Mail-Nachrichten abzuspielen oder auf ihren PC herunterzuladen. Zum Speichern einer Nachricht klicken Sie auf das -Symbol. Daraufhin öffnet sich der Download-Dialog. Um die Voice-Mail-Nachricht anzuhören, klicken Sie auf das -Symbol.

17.3.1.1 Bearbeiten

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie 📋, um einen bestehenden Eintrag zu löschen. MoH Intern 1 und MoH Intern 2 sind im System vorgegebene Dateien und können daher nicht gelöscht werden. Wave-Dateien ![](images/284bcedfa58badb075805d479a4c05434c027de2edf176c9f56c8e169c85acc0.jpg) Abb. 127: Anwendungen->Voice-Applikationen->Wave-Dateien->Bearbeiten Das Menü Anwendungen->Voice-Applikationen->Wave-Dateien->Bearbeiten besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für die Wave-Datei ein.
Datei auswählenKlicken Sie Durchsuchen... und wählen Sie über das Explorer-Fenster die Wave-Datei aus, die in das System geladen werden soll.
LautstärkeWählen Sie die Lautstärke aus, mit der die Wave-Datei standardmäßig abgespielt werden soll. Wählen Sie 0, um die Datei in einer vordefinierten Standardlautstärke abzuspielen. Mit den negativen Werten können Sie die Lautstärke stufenweise verringern, mit den positiven erhöhen.Mögliche Werte:-5-4-3-2-10 (Standardwert)+1+2+3

17.4 System-Telefonbuch

Im Menü Anwendungen->System-Telefonbuch können Sie Rufnummern in das Telefonbuch des Systems eintragen und diese verwalten. In Ihrem Unternehmen müssen die Mitarbeiter mit vielen Kunden telefonieren. Hier bietet sich das Telefonbuch des Systems an. Sie müssen nicht die Rufnummer des Kunden eingeben, sondern können den Namen über das Display des Systemtelefons heraussuchen und die Wahl kann beginnen. Die Kundennamen und Telefonnummern können von einem Mitarbeiter zentral verwaltet werden. Ruft ein Kunde an, dessen Name im Telefonbuch eingetragen ist, wird sein Name im Display des Systemtelefons angezeigt. Das System verfügt über ein integriertes Telefonbuch, in dem Sie Telefonbucheinträge von bis zu 24-stelligen Rufnummern (Ziffern) und bis zu 20-stelligen Namen (Text) speichern können. Beim Erstellen eines Telefonbucheintrages wird jedem Eintrag eine Kurzwahl zugeordnet. Über diese Kurzwahlrufnummer können berechtigte Telefone eine Kurzwahl aus dem Telefonbuch einleiten.

Systemtelefone

Systemtelefone können über ein besonderes Menü aus dem Telefonbuch des Systems wählen. Um einen Eintrag im Telefonbuch zu suchen, geben Sie die ersten Buchstaben (maximal 8) des gesuchten Namens ein und bestätigen Sie die Eingabe. Es werden immer 8 Einträge des Telefonbuches vom System zur Verfügung gestellt, die Sie sich nacheinander ansehen können. Wählen Sie den gewünschten Eintrag aus und bestätigen Sie mit OK. Sie müssen jetzt die Wahl innerhalb von 5 Sekunden beginnen. In der Wahlwiederholungs-Liste des Systemtelefons wird anstelle der Rufnummer der Name des gewählten Teilnehmers angezeigt. Erhält ein Systemtelefon einen Anruf, dessen Rufnummer und Name im Telefonbuch des Systems gespeichert ist, wird im Display des Systemtelefons der Name des Anrufers angezeigt. ![](images/c314cdbfafa3e460ae4ba27edd8bb99eedd0de24faa37411a14d039d4acde99d.jpg)

Hinweis

Die zusätzlichen Rufnummern eines Benutzers (Mobilnummer und Rufnummer privat) werden nur im Telefonbuch-Menü des Systemtelefons. Sie werden nicht im Menü System-Telefonbuch der Benutzeroberfläche angezeigt. Einträge im Telefonbuch-Menü des Systemtelefons mit dem Vermerk (M) verweisen auf eine eingetragene Mobilnummer eines Benutzers, solche mit dem Vermerk (H) auf die Rufnummer privat. ![](images/a6978e4cbefe2580c9ca9f5f0ebbed6f96de0bee92597b49afab3e9fb3573599.jpg)

Hinweis

Ihre Telefonanlage unterstützt LDAP (Lightweight Directory Access Protocol), um die Einträge des System-Telefonbuchs anderen Geräten bzw. Anlagen bereitzustellen. Name, Rufnummer (MSN) sowie mobile und private Rufnummer können auf diese Weise transferiert werden.

17.4.1 Einträge

Im Menü Anwendungen->System-Telefonbuch->Einträge werden alle eingerichteten Telefonbucheinträge mit der zugehörigen Kurzwahl angezeigt. In der Spalte Beschreibung sind die Einträge alphabetisch sortiert. Sie können in jeder beliebigen Spalte auf den Spaltentitel klicken und die Einträge in aufsteigender oder in absteigender Reihenfolge sortieren lassen.

17.4.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Einträge hinzuzufügen. Einträge Import / Export Allgemein ![](images/102d330677d314ffd2010e1d8a58239b615fa9e1306f9997d57cc919e3f6c678.jpg) Abb. 128: Anwendungen->System-Telefonbuch ->Einträge->Neu Das Menü Anwendungen->System-Telefonbuch ->Einträge->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Telefonbucheintrag
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für den Eintrag ein. Die spätere Sortierung im Telefonbuch erfolgt nach den ersten Buchstaben des Eintrags.
TelefonnummerGeben Sie die Telefonnummer ein (intern oder extern).
KurzwahlGeben Sie eine Kurzwahl ein. Wird keine Kurzwahl eingegeben, wird automatisch weitergezählt, d.h. eine Kurzwahl wird automatisch zugeordnet.Möglich sind Zahlen von 0 bis 999.
Call ThroughWählen Sie aus, ob die Telefonnummer für die Funktion Call Through freigegeben werden soll. Wenn eine Telefonnummer dafür freigegeben ist und ein Anrufer diese Nummer für die Funktion Call Through nutzt, wird seine Berechtigung zur Nutzung anhand des Telefonbucheintrags überprüft.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

17.4.2 Import / Export

Im Menü Anwendungen->System-Telefonbuch ->Import / Export können Sie Telefonbuchdaten importieren und exportieren. So können z. B. aus Microsoft Oulook exportierte Daten importiert werden. Beim Export der in Ihrem Gerät gespeicherten Telefonbuchdaten wird eine Textdatei erzeugt. Einträge Import / Export Allgemein ![](images/ce9b120c222508d5f97b9e189fe9969d25caf7b60f0c4498b8edc144e4ff43dd.jpg) Abb. 129: Anwendungen->System-Telefonbuch ->Import / Export Das Menü Anwendungen->System-Telefonbuch ->Import / Export besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
AktionWählen Sie die gewünschte Aktion aus.Mögliche Werte:Exportieren (Standardwert): Sie können die in Anwendungen->System-Telefonbuch ->Einträge gespeicherten Namen (mit Angabe von Telefonnummern, Kurzwahl, Call Through) in eine Textdatei exportieren.Importieren: Sie können eine Textdatei im folgenden Format importieren: Die zu importierende Datei muss aus einzelnen Zeilen im Format Beschreibung, Telefonnummer, Kurzwahl, Call Through (1 = Aktiviert, 2 = Nicht aktiviert) bestehen.Beispiel:Name, Phone Number, Speedial Number, Call ThroughHans, 123456, 1, 1Klaus, 234567, 2, 2Max, 345678, 3, 1
TrennzeichenNur für Aktion = Importieren und Standard-Dateiformat nicht AktiviertGeben Sie das in der zu importierenden Datei verwendete Tennzeichen an.Mögliche Werte:Kommal(Standardwert)SemikolonLeertasteTabulator
Datei auswählenNur für Aktion = ImportierenWählen Sie die Datei aus, die importiert werden soll.
Sie haben ebenso die Möglichkeit eine CSV-Datei zu importieren. "Anrede", "vorname", "Nachname", "Telefon geschäftlich", "Telefon privat" "Herr", "Hans", "Meier", "+49 (911) 111111", "+49 (911) 222222" "Frau", "Emma", "will", "+49 (911) 333333", "+49 (911) 444444" Abb. 130: Beispiel einer importierbaren CSV-Datei Sofern der Datensatz aus mehreren Spalten besteht, haben Sie beim Import die Möglichkeit, aus dem Datensatz zwei Adressbucheinträge zu generieren (z. B. einen geschäftlichen und einen privaten Eintrag). Dazu spezifizieren Sie in einem weiteren Importschritt die Daten, die jeweils als Name und Telefonnummer übernommen werden sollen. Wollen Sie nur einen Adressbucheintrag generieren, wählen Sie die leere Option in allen Auswahlfeldern des zweiten Eintrags Telefonbuchimport. Einträge Import / Export Allgemein ![](images/29400ea3a8e6495c0d9901d3571cdfbf7295b895d228290d4aa65b0abba97594.jpg) Abb. 131: Anwendungen->System-Telefonbuch ->Import / Export->Telefonbuchimport Felder im Menü Telefonbuchimport
Feld Beschreibung
TelefonnummerWählen Sie aus, welche Daten aus einem Datensatz als Telefonnummer übernommen werden soll.
NameWählen Sie aus, welche Spalten aus dem Datensatz als Name übernommen werden sollen. Sie haben dabei die Möglichkeit, zwei Elemente zu übernehmen (z. B. den Vor- und Nachnamen). Dabei kann mithilfe des mittleren Eingabefelds eine Zeichenkette zwischen den beiden Elementen platziert werden. Das Standardtrennzeichen ist ein Komma.
Die Kurzwahl wird automatisch zugewiesen. Call Through ist standardmäßig deaktiviert.

17.4.3 Allgemein

Im Menü Anwendungen->System-Telefonbuch ->Allgemein legen Sie den Benutzernamen und das Passwort zur Administration des System-Telefonbuchs fest. Der Administrator kann im Bereich Telefonbuch das Telefonbuch einsehen, ändern und Daten importieren sowie exportieren. Einträge Import / Export Allgemein ![](images/57bb555661e3ed3ac66703ded8d2062f5d542c6d38d36c10567ea2cd3001c820.jpg) Abb. 132: Anwendungen->System-Telefonbuch ->Allgemein Das Menü Anwendungen->System-Telefonbuch->Allgemein besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
Benutzername für WebzugangGeben Sie einen Benutzernamen für den System-Telefonbuch-Administrator ein.
Passwort für WebzugangGeben Sie ein Passwort für den System-Telefonbuch-Administrator ein.
Telefonbuch löschenWenn Sie das vorhandene System-Telefonbuch mit allen Einträgen entfernen möchten, aktivieren Sie die Option Löschen. Daraufhin erscheint die Sicherheitsabfrage Wollen Sie wirklich alle Einträge des Telefonbuchs löschen? Bestätigen Sie Ihre Eingaben, indem Sie auf OK klicken.

17.5 Verbindungsdaten

Im Menü Anwendungen->Verbindungsdaten konfigurieren Sie die Erfassung der kommenden und gehenden Verbindungen. Die Erfassung der Verbindungsdatensätze verschafft Ihnen einen Überblick über das Telefonieverhalten in Ihrem Unternehmen. Im Gerät können alle externen Gespräche in Form von Verbindungsdatensätzen gespeichert werden. In diesen Datensätzen finden Sie wichtige Informationen über die einzelnen Gespräche wieder. Sie müssen die Erfassung der Verbindungsdaten im Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Berechtigungsklassen->Anwendungen aktivieren. Im Auslieferungszustand ist die Funktion deaktiviert.

17.5.1 Gehend

Das Menü Anwendungen->Verbindungsdaten->Gehend enthält Informationen, die das Überwachen der gehenden Aktivitäten ermöglichen. ![](images/db37ce7f59cefef4cc94c15e1fcc749247e8b8f49e2c8ea0f739244832614152.jpg) ![](images/6eba8113a07a9173c41a1cba782acbb56a55bf56573e0bfdcfab654cfba44f00.jpg) Abb. 133: Anwendungen->Verbindungsdaten->Gehend Das Menü Anwendungen->Verbindungsdaten->Gehend besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Gehend
Feld Beschreibung
DatumZeigt das Datum der Verbindung an.
ZeitZeigt die Uhrzeit zu Beginn des Gesprächs an.
DauerZeigt die Dauer der Verbindung an.
BenutzerZeigt den Benutzer an, der angerufen hat.
Int. Rufnr.Zeigt die interne Rufnummer des Benutzers an.
Gewählte RufnummerZeigt die gewählte Rufnummer an.
ProjektnummerZeigt ggf. die Projektnummer des Gesprächs an.
SchnittstelleZeigt die Schnittstelle an, über die die Verbindung nach Extern geleitet wurde.
KostenZeigt die Kosten der Verbindung an, jedoch nur, wenn der Provider die entsprechenden Informationen übermittelt.

17.5.2 Kommend

Im Menü Anwendungen->Verbindungsdaten->Kommend enthält Informationen, die das Überwachen der kommenden Aktivitäten ermöglichen. ![](images/d5b218358d798e1ede50841a533749284cbe640c948d431e96bc3657cab29cbf.jpg) ![](images/1d49b3208d59c13da1abbe35f874ae045c6b49df8d7deb5de87b8fae3374244a.jpg) Abb. 134: Anwendungen->Verbindungsdaten->Kommend Das Menü Anwendungen->Verbindungsdaten->Kommend besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Kommend
Feld Beschreibung
DatumZeigt das Datum der Verbindung an.
ZeitZeigt die Uhrzeit zu Beginn des Gesprächs an.
DauerZeigt die Dauer der Verbindung an.
BenutzerZeigt den Benutzer an, der angerufen wurde.
Int. Rufnr.Zeigt die interne Rufnummer des Benutzers an.
Externe RufnummerZeigt die Rufnummer des Anrufers an.
ProjektnummerZeigt ggf. die Projektnummer des Gesprächs an.
SchnittstelleZeigt die Schnittstelle an, über die die Verbindung von Extern eingegangen ist.

17.5.3 Allgemein

Im Menü Anwendungen->Verbindungsdaten->Allgemein können Sie einrichten, wie die Verbindungsdaten im System gespeichert werden. ![](images/d1da4973531c74d11d7cea55365ff3e38b124ce16f89cec81ae9878da5617afd.jpg) ![](images/79362b09fc27e0cef0bbcde216813968002b9fedcc4b4d10d7af3ea46df4d669.jpg) Abb. 135: Anwendungen->Verbindungsdaten->Allgemein Das Menü Anwendungen VerbindungsdatenAllgemein besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
Benutzername für WebzugangGeben Sie einen Benutzernamen für den Verbindungsdaten-Administrator ein.
Passwort für WebzugangGeben Sie ein Passwort für den Verbindungsdaten-Administrator ein.
Gehende Verbindungen speichernWählen Sie aus, welche gehenden Verbindungen gespeichert werden sollen.Mögliche Werte:Keine (Standardwert)AlleNur mit Projekt-Nummer
Kommende Verbindungen speichernWählen Sie aus, welche kommenden Verbindungen gespeichert werden sollen.Mögliche Werte:Keine (Standardwert)• Alle• Nur mit Projekt-Nummer
RufnummernverkürzungWählen Sie aus, ob die Rufnummer verkürzt gespeichert werden soll.Soll aus Datenschutzgründen die Anzeige der Rufnummer nur unvollständig erfolgen, können Sie hier die Anzahl der Stellen, die nicht angezeigt werden sollen, festlegen. Sie können für Ge-hende Verbindungen und für Kommende Verbindungen getrennt die Anzahl der ausgeblendeten Ziffern eingeben. Das Ausblenden der Ziffern erfolgt von rechts nach links.Mögliche Werte:• Nein (Standardwert)• Alle• 1 bis 9
Verbindungsdaten über Serial 2 ausgebenNur für modulare TelefonanlagenWählen Sie, ob die Verbindungsdaten für jedes Gespräch über die serielle Schnittstelle (Serial 2) ausgegeben werden sollen. Sie können auf diese Weise eine externe Softwarelösung zur Gebührenerfassung (Hotel-Applikation) anbinden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Felder im Menü Aktionen
Feld Beschreibung
Verbindungsdaten exportierenWenn Sie den aktuellen Verbindungsdatenbestand in eine externe Datei speichern möchten, klicken Sie Exportieren und speichern die Datei unter dem gewünschten Speicherort und Dateinamen ab.
Verbindungsdaten löschenWenn Sie den aktuellen Verbindungsdatenbestand aus dem Systemspeicher entfernen möchten, klicken Sie Löschen.

17.6 Mini-Callcenter

Das Mini-Callcenter ist eine im System integrierte Callcenter-Lösung für bis zu 16 Agents. Sie stellt eine ideale Lösung für kleine Gruppen mit hohem dynamischen Telekommunikations-Aufkommen (z. B. Vertriebsinnendienst, Support, Auftragsannahme/-abwicklung, Kundendienst) dar. Hier ist im System eine eigene Lösung mit eigenem Administor integriert worden. Das Mini-Callcenter zeichnet sich aus durch: - Flexible Zuordnung von Agents und Leitungen • Dynamische Anpassung je nach Anrufaufkommen - Rufverteilung mit Ruhezeiten für den Agent • Statistische Angaben zu Agents und Leitungen.

17.6.1 Status

Im Menü Anwendungen->Mini-Callcenter->Status können Sie den derzeitigen Stand der Leitungen und angemeldeten Agents sowie den Leitungen zugeordneten Teilnehmer in einem Block einsehen. Status Leitungen Agents Allgemein ![](images/3246438aea9042fa37700b6d8f70814e5a29e73e5bc74398f55c2c95309ec348.jpg) ![](images/b00f2cfde89b7323c62326608eb1e35418069e6a7c914d52f3fac1511d5b4b46.jpg) Abb. 136: Anwendungen->Mini-Callcenter->Status->Leitungen Das Menü Anwendungen->Mini-Callcenter->Status besteht aus folgenden Feldern: Werte in der Liste Status
Feld Beschreibung
AnsichtMithilfe von Ansicht können Sie bestimmen, welche Callcenter angezeigt werden.
LeitungZeigt die Mini-Callcenter-Leitung an.
Zugewiesene AgentsZeigt die Anzahl der Agents an, die dieser Leitung zugewiesen sind.
Angemeldete AgentsZeigt die Anzahl der Agents an, die an dieser Leitung ange-meldet sind.
Agents in NachbearbeitungZeigt die Anzahl der Agents an, die sich in der Nachbearbeitungszeit befinden.
Aktive AnrufeZeigt die Anzahl aktiver Verbindungen an.
Wartende AnrufeZeigt die Anzahl wartender eingehender Anrufe an.
Angenommene Anrufe heuteZeigt die aktuelle Anzahl der angenommenen Anrufe für diesen Tag an.
Verpasste Anrufe heuteZeigt die aktuelle Anzahl der verpassten Anrufe für diesen Tag an.

17.6.2 Leitungen

Im Menü Anwendungen->Mini-Callcenter->Leitungen werden die Leitungen den externen und internen Rufnummern zugeordnet, und die Namen des Callcenters zu dem die Leitung gehört angezeigt.. Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Einträge hinzuzufügen.

17.6.2.1 Allgemein

Im Bereich Allgemein nehmen Sie grundlegende Einstellungen einer Leitung vor. Status Leitungen Agents Allgemein ![](images/acf71e03bfde6e4fb23c2351f2449e96dcd58b958129d32367ddd84af3bbf467.jpg) Abb. 137: Anwendungen->Mini-Callcenter->Leitungen->Allgemein Das Menü Anwendungen->Mini-Callcenter->Leitungen->Allgemein besteht aus folgen- den Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für die Leitung ein.
Externe RufnummerWählen Sie eine der als Mini-Callcenter konfigurierten Rufnummern für den externen Anschluss dieser Callcenter-Leitung aus.
Interne RufnummerGeben Sie die gewünschte interne Rufnummer für diese Leitung ein.
Beschreibung des Call CentersWählen Sie Neu und geben Sie einen Namen für das neue Mini-Callcenter ein.Oder wählen Sie den Namen eines zuvor erzeugten Mini-Callcenters aus.
Felder im Menü Weitere Einstellungen
Feld Beschreibung
Anrufvariante um-schaltenWählen Sie aus, ob die Anrufvarianten für diese Leitung über einen konfigurierten Kalender umgeschaltet werden sollen und, wenn ja, über welchen.Mögliche Werte:Kein Kalender, nur manuell
Aktive AnrufvarianteWählen Sie aus, welche Anrufvariante standardmäßig für diese Leitung nach der Konfiguration aktiviert sein soll.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
WeiterschaltzeitGeben Sie die Zeit ein, nach der eine Anrufweiterschaltung auf den nächsten freien Agent, der dieser Leitung zugeordnet ist, ausgeführt werden soll.

17.6.2.2 Variante 1 - 4

Im Bereich Variante richten Sie die Anrufvarianten des Mini-Callcenters ein. Status Leitungen Agents Allgemein ![](images/658a354bd28d48dcb2c06c18ea6130a9a5bf40e4d8d42db2bf2a4c8a68de6ac7.jpg) Abb. 138: Anwendungen->Mini-Callcenter->Leitungen->Variante Das Menü Anwendungen->Mini-Callcenter->Leitungen->Variante besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Einstellungen
Feld Beschreibung
Automatische Rufannahme mitWählen Sie aus, ob ein kommender Ruf automatisch und wenn ja mit welcher Ansage bzw. Melodie angenommen werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Wählen Sie die Wave-Datei aus, die für die Rufannahme verwendet werden soll. Zur Auswahl stehen alle im System voreingestellten und zusätzlich geladenen Wave-Dateien.
Felder im Menü Abwurffunktionen
Feld Beschreibung
Abwurf bei NichtmeldenWählen Sie aus, ob und wenn ja mit welcher Variante ein kommender Ruf nach einer eingetragenen Zeit abgeworfen werden soll.Mögliche Werte:Keine: Es soll kein Abwurf bei Nichtmelden ausgeführt werden.: Der kommende Anruf wird nach der in Zeit bis Abwurf spezifizierten Zeit an das ausgewählte Team weitervermittelt.
Weitere AbwurffunktionenWählen Sie weitere Abwurffunktionen aus. Diese müssen Sie zunächst in Anwendungen->Abwurf->Abwurffunktionen einrichten. Dann stehen folgende Werte zur Auswahl:Aus: Keine weiteren Abwurffunktionen.Sofort: Vermittelt den Ruf laut einer konfigurierten Abwurffunktion Sofort.Bei Besetzt: Vermittelt den Ruf laut einer konfigurierten Abwurffunktion bei Besetzt.
AbwurffunktionNur für Weitere Abwurffunktionen = Sofort oder Weitere Abwurffunktionen = Bei BesetztWählen Sie eine konfigurierte Abwurfvariante für Abwurf Sofort bzw. für Abwurf bei Besetzt aus.
Besetzt wennNur für Weitere Abwurffunktionen = Bei BesetztWählen Sie aus, ab wie vielen besetzten Agents die Leitung als besetzt gilt.

17.6.2.3 Einloggen/Ausloggen

Im Bereich Einloggen/Ausloggen wählen Sie aus, welche der zugewiesenen Agents für die Leitung angemeldet werden sollen. Status Leitungen Agents Allgemein ![](images/9dd2ef10fb30a2df48c3601618aadd7ea7459674087a163354bfd73e37fd716b.jpg) Abb. 139: Anwendungen->Mini-Callcenter->Leitungen->Einloggen/Ausloggen Das Menü Anwendungen->Mini-Callcenter->Leitungen->Einloggen/Ausloggen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Einloggen/Ausloggen
Feld Beschreibung
RufnummernZeigt die interne Rufnummer und die Beschreibung des zuge-wiesenen Agents an.
StatusWählen Sie aus, ob der Agent an der Leitung angemeldet ist.Mit Auswahl von Angemeldet wird der Agent angemeldet.

17.6.3 Agents

Im Menü Anwendungen->Mini-Callcenter->Agents werden die Leitungen den Agents zugeordnet. Ein Agent kann eine oder auch mehrere Mini-Callcenter-Leitungen bedienen.

17.6.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Einträge hinzuzufügen. ![](images/6aebc0ad33305f1bf4e835e75ed5ca5f572d679b36b8b43e14adb65199ed831d.jpg) ![](images/436d314741df350784f77397d440a8b6f7f74818582b733bddb1f585c2b44a55.jpg) Abb. 140: Anwendungen->Mini-Callcenter->Agents->Neu Das Menü Anwendungen->Mini-Callcenter->Agents->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BenutzerWählen Sie den konfigurierten Benutzer aus, der als Agent des Callcenters tätig sein soll. Die notwendigen Benutzer konfigurieren Sie im MenüNummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer.
Interne RufnummerWählen Sie die interne Rufnummer des Benutzers aus, die für das Callcenter verwendet werden soll.
Felder im Menü Zugewiesene Leitungen
Feld Beschreibung
Leitungen auswählenWählen Sie die Leitungen aus, für die der Agent tätig sein soll. Bei der Auswahl der Leitungen wird noch der Name des zugehörigen Callcenters zur besseren Übersicht angezeigt. Wählen Sie unter Zuweisen aus, ob der Eintrag aktiv sein soll.
Felder im Menü Einstellungen Nachbearbeitungszeit
Feld Beschreibung
NachbearbeitungszeitGeben Sie die Zeit ein, die diesem Agent nach einem erledigten Telefonat zur Nachbearbeitung zur Verfügung steht. In dieser Zeit kann dem Agent kein weiteres Telefonat zugewiesen werden. Der Agent hat die Möglichkeit, die Zeit temporär über eine Telefonprozedur zu verlängern.

17.6.4 Allgemein

Im Menü Anwendungen->Mini-Callcenter->Allgemein können Sie einen HTML-Weboberflächen-Zugang für den Mini-Callcenter-Leiter einrichten. Dieser kann dann den Status der Leitungen und Agents überwachen und die Einstellungen der Leitungen und Agents ändern. Status Leitungen Agents Allgemein ![](images/9ca05376febdd4b794534d71ca62af43d01536d96e028ce57aee5c8413089691.jpg) Abb. 141: Anwendungen->Mini-Callcenter->Allgemein Das Menü Anwendungen->Mini-Callcenter->Allgemein besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
Benutzername für WebzugangGeben Sie einen Benutzernamen für den Mini-Callcenter-Administrator ein. Wenn sich ein Benutzer mit diesem Namen in die Benutzeroberfläche einloggt, steht ihm die Benutzeroberfläche mit ausgewählten Parametern für die Verwaltung des Callcenters zur Verfügung.
Passwort für WebzugangGeben Sie ein Passwort für den Mini-Callcenter-Administrator ein.

17.7 TFE-Adapter

Eine Türfreisprecheinrichtung können Sie als TFE-Adapter an einem analogen Anschluss Ihres Systems anschließen. Ist an Ihr System ein TFE-Adapter angeschaltet, können Sie von jedem berechtigten Telefon aus mit einem Besucher an der Tür sprechen. Jedem Klingeltaster können Sie bestimmte Telefone zuordnen, die dann beim Betätigen des Klingeltasters klingeln. Die Signalisierung erfolgt bei analogen Telefonen im Takt des Türstellenrufes. Anstelle der internen Telefone kann auch ein externes Telefon für den Klingeltaster als Rufziel konfiguriert werden. Ihre Türsprechstelle kann bis zu 4 Klingeltaster besitzen. Der Türöffner kann wäh- rend eines Türgespräches betätigt werden. Eine Betätigung ohne Türgespräch ist nicht möglich. ![](images/8eeb623c83d4895a473c239ed9ece52cec0cffcf12e0f881bc8ba002bdf3d84f.jpg)

Hinweis

Alle Funktionen der Türfreisprecheinrichtung (TFE-Adapter) werden über die Kennziffern, die in der Bedienungsanleitung der TFE angegeben sind, gesteuert. Das System unterstützt die TFE nicht mit eigenen Kennziffern.

17.7.1 TFE-Adapter

Im Menü Anwendungen->TFE-Adapter->TFE-Adapter wählen Sie den internen analogen Anschluss (FXS) aus, an dem ein TFE-Adapter angeschlossen werden sollen. Weiterhin wählen Sie die interne Rufnummer für den Anschluss und optional die Kennziffern für die Rufannahme.

17.7.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Einträge hinzuzufügen. TFE-Adapter TFE-Signalisierung ![](images/a1347a13c48244702b5f4b5c051b4f247f888a36971a26f9f5aa434048d18f0b.jpg) Abb. 142: Anwendungen->TFE-Adapter->TFE-Adapter->Neu Das Menü Anwendungen->TFE-Adapter->TFE-Adapter->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, an die ein TFE-Adapter ange-schlossen ist. Zur Verfügung stehen alle freien FXS-Schnittstellen.
Interne RufnummerWählen Sie die konfigurierte interne Rufnummer aus, die dem TFE-Adapter zugewiesen werden soll. Die Rufnummer wird im Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer eingerichtet.
Kennziffer für TFE-RufannahmeDurch Betätigen eines Klingeltasters am TFE-Adapter wird ein Ruf im System ausgelöst. Um eine Gesprächsverbindung zwischen einem gerufenen Teilnehmer und dem TFE-Adapter herzustellen, muss dieser Teilnehmer den Hörer abheben und die Kennziffer zur Rufannahme wählen. Tragen Sie diese Kennziffer für die Rufannahme ein. Nimmt ein Teilnehmer einen Ruf vom TFE-Adapter an, wählt die TK-Anlage automatisch die notwendige Kennziffer zum Herstellen der Gesprächsverbindung. Der Teilnehmer muss dann keine weiteren Eingaben vornehmen.

17.7.2 TFE-Signalisierung

Im Menü Anwendungen->TFE-Adapter->TFE-Signalisierung konfigurieren Sie die Signalisierungsvarianten für die Rufannahme über einen TFE-Adapter. Es stehen zwei TFE-Anrufvarianten zur Verfügung. Die Kennziffer für die Klingeltaster ist die Rufnummer, die der TFE-Adapter beim Betätigen des Klingeltasters in das System wählt. Hierüber können Sie für jeden Klingeltaster eine interne Rufverteilung realisieren. Beachten Sie, dass die Vorgaben für die Anschaltung des TFE-Adapters vom jeweiligen Hersteller abhängig sind. Lesen Sie hierzu die Bedienungsanleitung des Herstellers der TFE-Adapter.

17.7.2.1 Allgemein

Im Bereich Allgemein richten Sie grundlegende Merkmale der TFE-Signalisierung ein. TFE-Adapter TFE-Signalisierung ![](images/5eafd9a0302d9141fb42df9522d77a0ba046e802b173f767beac0364dcd35ea3.jpg) Abb. 143: Anwendungen->TFE-Adapter->TFE-Signalisierung->Allgemein Das Menü Anwendungen->TFE-Adapter->TFE-Signalisierung->Allgemein besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
BeschreibungWählen Sie eine der konfigurierten TFE-Einrichtungen aus, die vorher im Menü Anwendungen->TFE-Adapter->TFE-Adapter angelegt wurde.
KlingelkennzifferGeben Sie eine eindeutige vierstellige Kennziffer für die Klingel ein. Durch Betätigen eines Klingeltasters am TFE-Adapter werden die in der zugewiesenen TFE-Anrufvariante eingetragenen Endgeräte gerufen.
KlingelnameGeben Sie einen Namen für die Klingel ein.
Variante umschaltenWählen Sie aus, ob die TFE-Anrufvarianten für diese Klingel über einen konfigurierten Kalender umgeschaltet werden sollen und, wenn ja, über welchen. Sie können für jede Klingel bis zu zwei TFE-Anrufvarianten im Menü Anwendungen->TFE-Adapter->TFE-Signalisierung->Neu->Variante einrichten.Mögliche Werte:• Kein Kalender, nur manuell•
Aktive TFE-VarianteWählen Sie aus, welche TFE-Anrufvariante standardmäßig für diese Klingel nach der Konfigurierung aktiviert sein soll.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
AnrufsignalisierungszeitGeben Sie die Zeit in Sekunden an, wie lange der Türstellenruf signalisiert werden soll. Der Standardwert ist 40 Sekunden.
WeiterschaltzeitGeben Sie hier die Weiterschaltzeit ein, nach der eine Anruf-weiterschaltung nach Zeit ausgeführt werden soll. Der Standardwert ist 15 Sekunden.
Parallelruf nach ZeitEs besteht die Möglichkeit, dass nach einer eingestellten Zeit alle Rufnummern, die dieser TFE-Signalisierung zugewiesen wurden, gleichzeitig gerufen werden.Der Standardwert ist 60 Sekunden.

17.7.2.2 TFE-Anrufvariante 1 und 2

Im Bereich TFE-Anrufvariante konfigurieren Sie die beiden TFE-Anrufvarianten für dieses Signalisierungs-Profil. TFE-Adapter TFE-Signalisierung ![](images/d96544733d91c99fc3bbad8dc38a4699641c939b7ea396208b19551e97c4c30b.jpg) Abb. 144: Anwendungen->TFE-Adapter->TFE-Signalisierung->TFE-Anrufvariante Das Menü Anwendungen->TFE-Adapter->TFE-Signalisierung->TFE-Anrufvariante besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
ZuordnungWählen Sie aus, wo ein Betätigen der Türklingel signalisiert werden soll.Mögliche Werte:Intern: Die Signalisierung erfolgt an einer internen Rufnummer.Extern: Die Signalisierung erfolgt an einer externen Rufnummer.
Interne ZuordnungWählen Sie die internen Rufnummern aus, an denen ein Betätigen der Türklingel signalisiert werden soll. Fügen Sie mitHinzufügen eine weitere interne Rufnummer hinzu.
Externe ZuordnungGeben Sie die externe Telefonnummer ein, an der das Betätigen der Türklingel signalisiert werden soll.
SignalisierungSie können die internen Rufnummern mit dem Sammelruf rufen.Mögliche Werte:Gleichzeitig (Standardwert): Alle zugeordneten Endgeräte werden gleichzeitig gerufen. Ist ein Telefon besetzt, kann angeklopft werden.Linear: Alle zugeordneten Endgeräte werden nacheinander in der Reihenfolge des Eintrages in der Konfigurierung gerufen. Wenn ein Endgerät besetzt ist, wird das nächste freie Endgerät gerufen. Je Teilnehmer wird der Anruf ca. 15 Sekunden signalisiert. Diese Zeit ist in der Konfigurierung (je Klingel) zwischen 1 und 99 Sekunden einstellbar. Wenn Teilnehmer telefonieren oder ausgeloggt sind, erfolgt keine Weiterschaltungszeit für diese Teilnehmer.Rotierend: Dieser Ruf ist ein Sonderfall des linearen Rufes. Nachdem alle Endgeräte gerufen wurden, beginnt die Rufsignalisierung wieder beim ersten eingetragenen Endgerät. Der Ruf wird solange signalisiert, bis der Anrufer auflegt oder der Ruf vom TFE-Adapter beendet wird (nach ca. zwei Minuten).Aufbauend: Die Endgeräte werden in der Reihenfolge desEintrages in die Teilnehmerliste der Konfigurierung gerufen. Jedes bereits gerufene Endgerät wird weiter gerufen, bis alle eingetragenen Endgeräte gerufen werden. Über die Konfigurierung ist einrichtbar, wann das jeweils nächste Endgerät gerufen wird.Linear, parallel nach Zeit: Sie haben für den TFE-Ruf linear eingerichtet. Nach Ablauf der eingerichteten Zeiten können Sie zusätzlich in der Konfigurierung einrichten, dass anschließend alle Teamteilnehmer parallel (gleichzeitig) gerufen werden.Rotierend, parallel nach Zeit: Sie haben für den TFE-Ruf rotierend eingerichtet. Nach Ablauf der eingerichteten Zeiten können Sie zusätzlich in der Konfigurierung einrichten, dass anschließend alle TFE-Teilnehmer parallel (gleichzeitig) gerufen werden.

17.8 Melderufe

Die FXS-Schnittstelle der Telefonanlagen kann als Meldeeingang konfiguriert werden. So kann z. B. ein Meldeknopf an eine dieser Schnittstellen angeschlossen werden: Wenn der Knopf gedrückt wird, wird ein Melderuf an entweder bis zu acht interne oder eine von zwei externen Rufnummern ausgelöst. Während eines Melderuf kann ggf. einer der Schaltkontakte aktiviert werden. Optional kann die Funktion über einen Kalender geschaltet bzw. zwischen den beiden möglichen Signalisierungsvarianten umgeschaltet werden.

17.8.1 Melderufe

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Meldeeingänge anzulegen.

17.8.1.1 Allgemein

Im Bereich Allgemein richten Sie grundlegende Merkmale der Meldeeingänge ein.

Melderufe

![](images/c7902685ea9fb376122046e0018ab5a8b67379c18d7e0301c1ef2dfd34bc7ec5.jpg) Abb. 145: Anwendungen->Meldeeingang->Melderufe->Allgemein Das Menü Anwendungen->Meldeeingang->Melderufe->Allgemein besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
StatusAktivieren oder deaktivieren Sie die Funktion. Mit Aktiviert wird die Funktion aktiviert. Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
BeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für den Melderuf ein.
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, welche für diesen Melderuf verwendet werden soll.
Interne RufnummerWählen Sie eine interne Rufnummer aus, die für den Melderuf genutzt werden soll.
Variante umschaltenLegen Sie fest, wie der eingerichtete Melderuf geschaltet werden soll.Mögliche Werte:Kein Kalender, nur manuell: Die manuelle Umschaltung wird aktiv.: Wählen Sie einen der für den Melde-ruf konfigurierten Kalendereinträge aus.
Aktive AnrufvarianteWählen Sie die Anrufvariante aus, die aktiv sein soll. Sie können die Varianten konfigurieren, sobald Sie die Eingabe im Reiter Allgemein mit OK bestätigt haben.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Alarm-SignalisierungszeitraumGeben Sie die Zeit in Sekunden ein, wie lange ein Melderuf signalisiert werden soll.Standardwert ist 30 Sekunden.
Wiederholung nachGeben Sie die Zeit zwischen den Wiederholungen des Melderufs in Sekunden ein.Möglich ist ein Wert zwischen 1 und 600 Sekunden.Standardwert ist 10 Sekunden.Melderufwiederholungen über eine FXO-Schnittstelle sind nicht möglich.
Anzahl der WiederholungenGeben Sie die Anzahl der Wiederholungen ein, wenn der Melderuf nicht angenommen wird.Möglich ist ein Wert zwischen 1 und 10 Wiederholungen.Standardwert ist 2.Melderufwiederholungen über eine FXO-Schnittstelle sind nicht möglich.
Externer Verbindungs-TerGeben Sie max. Dauer eines externen Melderuf (in Sekunden ein), nachdem dieser angenommen wurde.Möglich ist ein Wert zwischen 1 und 600 Sekunden.Standardwert ist 60 Sekunden.
Info-Meldung (UUS1)Optional kann eine Nachricht (max. 32 Zeichen) an ISDN-Endgeräte gesendet werden.
RelaiskontaktWenn ein Relais während des Melderufs geschaltet werden soll: Wählen Sie das zu verwendende Relais. Die Konfiguration des Relais erfolgt im Menü Physikalische Schnittstellen->Relais.
Wave-DateiWählen Sie aus, ob und welche gespeicherte Wave-Datei bei Annahme des Melderufs gespielt werden soll.Mögliche Werte:Aus(Standardwert): Ein gehaltener Anrufer soll keine Warte-musik hören.:Der gerufene Teilnehmer soll die ausge-wählte Wave-Datei hören.
Anzahl der WiedergabenWählen Sie aus, wie oft die Ansage hintereinander abgespielt werden soll.Mögliche Werte:Endlos(Standardwert)1 bis 10

17.8.1.2 Variante 1 und 2

Sie können zwei Varianten des Melderufs konfigurieren. In der Regel wird eine Variante die Möglichkeit nutzen, interne Teilnehmer zu rufen, die andere die Möglichkeit, externe Teilnehmer zu rufen. Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
ZuordnungSie können jedem Melderuf bis zu acht interne Rufnummern oder zwei externe Rufnummern zuordnen. Legen Sie fest, ob die Anrufe bei einem Melderuf bei den internen Teilnehmern oder bei dem externen Teilnehmer signalisiert werden sollen.Mögliche Werte:Extern: Die eingetragene externe Rufnummer wird gerufen. Bei einem Melderuf können zwei externe Nummern alternativ angerufen werden.Intern (Standardwert): Die Teilnehmer, die den ausgewählten Rufnummern zugeordnet sind, werden entsprechend der eingestellten Signalisierung gerufen. Bei einem Melderuf können acht interne Teilnehmer gleichzeitig angerufen werden.
Erste Externe RufnummerNur für Zuordnung = ExternGeben Sie die erste Rufnummer des externen Teilnehmers ein.
Zweite externe RufnummerNur für Zuordnung = ExternGeben Sie die zweite Rufnummer des externen Teilnehmers ein.
Interne ZuordnungNur für Zuordnung = InternWählen Sie die internen Teilnehmer aus.Fügen Sie mit Hinzufügen weitere interne Rufnummern hinzu.

17.9 Voice Mail System

Das Voice Mail System ist ein intelligenter Anrufbeantworter für die Nutzer Ihrer Telefonanlage. Für jede Nebenstelle kann eine individuelle Voice Mail Box konfiguriert werden. Über einen persönlichen PIN-Code können alle Teilnehmer ihre Nachrichten von jedem Telefon aus abhören, speichern oder löschen. Die Teilnehmer können sich per E-Mail über eingegangene Anrufe informieren lassen. Aufgezeichnete Nachrichten können automatisch an eine beliebige E-Mail-Adresse weitergeleitet werden. Die allgemeinen Einstellungen des Voice Mail Systems werden auf Ihrer Telefonanlage vorgenommen. Die Bedienung der individuellen Voice Mail Box erfolgt über ein Telefon. Jeder Teilnehmer kann seine individuelle Voice Mail Box nutzen, indem er sein Telefon auf seine Voice Mail Box umleitet. ![](images/f8467df6370ed4ed347da402254001f955f102251117afaf7f2d5353ec670fd0.jpg)

Hinweis

Wenn Sie eine Voice Mail Box nutzen wollen, benötigen Sie eine installierte SD-Karte. Gegebenenfalls müssen Sie die benötigte Ordnerstruktur mit den Ansagetexten auf die SD-Karte laden. Wählen Sie dazu im Menü Wartung->Software &Konfiguration die Option Voice Mail Wave-Dateien importieren. ![](images/666f4c6fb512479b0eddfa364539fc83b6b0d7d962686eac68404767795313df.jpg)

Achtung

Entfernen Sie die SD-Karte nicht während eines Lese- oder Schreibzugriffes, um Datenverlust oder einen Defekt der Karte zu vermeiden. Beobachten Sie die entsprechende LED an der Geräteoberseite: bei einem Lese- oder Schreibzugriff flackert diese.

17.9.1 Voice Mail Boxen

Im Menü Anwendungen->Voice Mail System->Voice Mail Boxen wird eine Liste mit den individuellen Voice Mail Boxes der einzelnen Teilnehmer angezeigt, sofern Voice Mail Boxes konfiguriert sind. ![](images/bbc11cd15300b446ba69d49158c108bf7d9e38c3d6b1f0553a7aeaf187318c19.jpg) ![](images/bde41f8805cfee5f2336b7a28fd0dbc0a7fcd327c0a4bf87a8833e4b6698c403.jpg) Abb. 146: Anwendungen->Voice Mail System->Voice Mail Boxen Werte in der Liste Voice Mail Boxen
Feld Beschreibung
Interne RufnummerZeigt die Rufnummer des internen Teilnehmers an, für den die Voice Mail Box konfiguriert ist.
BenutzerZeigt den Namen des internen Teilnehmers an, für den die Voice Mail Box konfiguriert ist.
SpracheZeigt die Sprache der Ansagetexte auf der Voice Mail Box an.Standard bedeutet, dass die zentral eingestellte Sprache benutzt wird, die im Menü Anwendungen->Voice Mail System->Allgemein für das gesamte Voice Mail System festgelegt ist.
BenachrichtigungZeigt, ob der Teilnehmer über entgangene Anrufe informiert wird.
Aktive AnrufvarianteZeigt den aktuellen Zustand der Voice Mail Box ( Im Büro oder Außer Haus.
Lizenz ZuordnungZeigt, ob einer Voice Mail Box aktuell eine Lizenz zugeordnet ist.
Funkwerk hybird 130a - Voice Mail Boxen - 1Hinweis
Die Anzahl der konfigurierten Voice Mail Boxes darf die Anzahl der vorhandenen Lizenzen übersteigen. Sie müssen jedoch darauf achten, dass die Anzahl der aktuell verwendeten Voice Mail Boxes durch die Anzahl der Lizenzen abgedeckt ist.

17.9.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Einträge hinzuzufügen. Voice Mail Boxen Status Allgemein
Orundeinstellungen
Interne RufnummerEine auswählen
Voice Mail SpracheStandard
E-Mail-Adresse (aus Benutzereinstellungen)
E-Mail-BenachrichtigungKeine E-Mail E-Mail mit Anhang Benutzer definiert
Max Aufnahmedauer100 Sekunden
Kalender für Status "Außer Haus"Kein Kalender, nur manuell
Benutzoreinstellungen
Status des Mail-Box-BesitzersIm Büro
PIN überprüfenAktiviert
Modus für Status "Im Büro"Ansage und Aufnahme
Modus für Status "Außer Haus"Nur Ansage
Abb. 147: Anwendungen->Voice Mail System->Voice Mail Boxen->Neu Das Menü Anwendungen->Voice Mail System->Voice Mail Boxen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
Interne RufnummerWählen Sie die interne Rufnummer des Teilnehmers, für den Sie eine Voice Mail Box einrichten wollen. Sie können unter den internen Rufnummern wählen, die im MenüNummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer konfiguriert sind.
Voice Mail SpracheWählen Sie die gewünschte Sprache für die Ansagen der Voice Mail Box.Mögliche Werte:Deutsch: Die Voice Mail Box verwendet deutsche Texte.Niederländisch: Die Voice Mail Box verwendet niederländische Texte.Englisch: Die Voice Mail Box verwendet englische Texte.Italienisch: Die Voice Mail Box verwendet italienische Texte.Französisch: Die Voice Mail Box verwendet französische Texte.Standard (Standardwert): Die Voice Mail Box verwendet die Sprache, welche im Menü Anwendungen->Voice Mail->Allgemein zentral für das gesamte Voice Mail System festgelegt ist.
Funkwerk hybird 130a - Bearbeiten oder Neu - 1HinweisEine Einstellung abweichend von Standard benötigen Sie nur dann, wenn Sie innerhalb Ihres Voice Mail Systems Voice Mail Boxes mit verschiedenen Sprachen betreiben wollen.
E-Mail-Adresse (aus Benutzereinstellungen)Hier wird die E-Mail-Adresse des Benutzers angezeigt, an welche eine Benachrichtigung geschickt werden soll, wenn auf der Voice Mail Box eine Nachricht hinterlassen wurde. Die E-Mail-Adresse wird im Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer->Grundeinstellungen hinterlegt.
E-Mail-BenachrichtigungWenn eine Nachricht auf der Voice Mail Box hinterlassen wurde, kann der Teilnehmer benachrichtigt werden.Mögliche Werte:Keine (Standardwert): Der Teilnehmer wird nicht benachrichtigt.E-Mail: Der Teilnehmer wird per E-Mail über eine hinterlassene Nachricht informiert.E-Mail mit Anhang: Wenn ein Anrufer eine Nachricht hinterlassen hat, erhält der Teilnehmer eine E-Mail mit einer Aufzeichnung der Nachricht im Anhang.Benutzerdefiniert: Wenn der Administrator die Funktion Benutzerdefiniert freischaltet, kann die Einstellung für die E-Mail-Benachrichtigung vom Benutzer imBenutzerzugangverändert werden.Setzt der Administrator einen anderen Wert, sind Veränderungen durch den Benutzer gesperrt.
Funkwerk hybird 130a - Bearbeiten oder Neu - 2HinweisNachdem ein Teilnehmer per E-Mail über eine neue Nachricht informiert wurde, ändert sich derStatusder Mitteilung entsprechend den Einstellungen imBenutzerzugang. So können Sie im MenüBenutzerzugang->Voice Mail System->Einstellungen unter Verhalten der E-Mail-Weiterleitungdas Status-Verhalten konfigurieren.
Max. AufnahmedauerGeben Sie die maximale Aufzeichnungszeit pro Nachricht ein. Mögliche Werte sind 5 bis 300 Sekunden, der Standardwert ist 180 Sekunden.
Kalender für Status "Außer Haus"Wenn der Teilnehmer außer Haus ist, kann die Voice Mail Box über einen Kalender geschaltet werden.Wenn ein Kalender verwendet werden soll, muss dieser im MenüAnwendungen->Kalendermit der EinstellungAnwendung= Voice Mail Systemkonfiguriert sein.Mögliche Werte:Kein Kalender, nur manuell (Standardwert): Der Teilnehmer kann die Voice Mail Box manuell ein- oder ausschalten.: Die Voice Mail Box kann mit Hilfe des gewähltenKalenders zu den dort festgelegten Zeiten ein- oder ausgeschaltet werden.
Felder im Menü Benutzereinstellungen
Feld Beschreibung
Status des Mail-Box-BesitzersBestimmen Sie, mit welchem Modus die Mail Box beim Start des Voice Mail Systems benutzt werden soll.Mögliche Werte:Im Büro (Standardwert): Wählen Sie diese Einstellung, wenn sich der Teilnehmer im Büro befindet, wenn das Voice Mail System gestartet wird.Außer Haus: Wählen Sie diese Einstellung, wenn sich der Teilnehmer außer Haus befindet, wenn das Voice Mail System gestartet wird.
PIN überprüfenWählen Sie, ob die aktuell konfigurierte Voice Mail Box durch eine PIN geschützt werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Die PIN für die persönliche Voice Mail Box können Sie im Menü Nummerierung->Benutzereinstellungen->Benutzer->Berechtigungen unter PIN für Zugang via Telefon ändern.
Modus für Status "Im Büro"Die Voice Mail Box kann während der Bürozeiten mit zwei verschiedenen Einstellungen betrieben werden.Mögliche Werte:Ansage und Aufnahme (Standardwert): Ein Anrufer hört einen Ansagetext und kann eine Nachricht hinterlassen.Nur Ansage: Ein Anrufer hört einen Ansagetext, kann aber selbst keine Nachricht hinterlassen.
Modus für Status "Außer Haus"Die Voice Mail Box kann außerhalb der Bürozeiten mit zwei verschiedenen Einstellungen betrieben werden.Mögliche Werte:Nur Ansage (Standardwert): Ein Anrufer hört einen Ansage-text, kann aber selbst keine Nachricht hinterlassen.• Ansage und Aufnahme: Ein Anrufer hört einen Ansagetext und kann eine Nachricht hinterlassen.

17.9.2 Status

Im Menü Anwendungen->Voice Mail->Status wird der Status der individuellen Voice Mail Boxes der einzelnen Teilnehmer angezeigt. Sie können sehen, wie viele neue Anrufe auf welcher Voice Mail Box eingegangen sind und wie viele "alte" Anrufe bereits vorhanden waren. ![](images/0955e70911497f9a8585ba4b5835d2add810b12737e20e64e3a1cce4d54ee47b.jpg) ![](images/20270e193d5989571e3bf5592be6235dd10cc9c4eaab121e30c9e77bb48aa885.jpg) Abb. 148: Anwendungen->Voice Mail->Status Werte in der Liste Systemmeldungen
Feld Beschreibung
Interne RufnummerZeigt die Rufnummer des internen Teilnehmers an, für den die Voice Mail Box konfiguriert ist.
BenutzerZeigt den Namen des internen Teilnehmers an, für den die Voice Mail Box konfiguriert ist.
Neue AnrufeZeigt die Anrufe, die vom Teilnehmer noch nicht abgehört wurden.
Alte AnrufeZeigt die Anrufe, die vom Teilnehmer bereits abgehört oder gespeichert wurden.

17.9.3 Allgemein

In diesem Menü konfigurieren Sie die allgemeinen Einstellungen für Ihr Voice Mail System. Voice Mail Boxen Status Allgemein ![](images/47c988e4806df1744d197cd32ef15796b7308501ea8cc345d76b17c9725e658d.jpg) Abb. 149: Anwendungen->Voice Mail->Allgemein Das Menü Anwendungen->Voice Mail->Allgemein besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
Voice Mail SystemWählen Sie, ob Ihre Voice Mail System aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
BeschreibungNur für Voice Mail System aktiviert.Geben Sie eine Beschreibung für Ihr Voice Mail System ein.Wenn ein Telefon beim Voice Mail System anruft, wird diese Beschreibung am Telefon angezeigt.Standardwert ist Voice Mail.
Interne RufnummerNur für Voice Mail System aktiviert.Tragen Sie die interne Rufnummer ein, unter der Ihr Voice Mail Systems zu erreichen ist.Standardwert ist 50.
SpracheWählen Sie die Sprache für das gesamte Voice Mail System.Mögliche Werte:DeutschI(Standardwert)NiederländischEnglischItalienischFranzösischAbweichend von der hier eingestellten Sprache kann im Menü Anwendungen->Voice Mail->Voice Mail Boxen->Neu für jede Voice Mail Box individuell eine Sprache festgelegt werden.
Felder im Menü Mail-Einstellungen
Feld Beschreibung
SMTP-ServerGeben Sie die Adresse (IP-Adresse oder gültiger DNS-Name) des E-Mail-Servers ein, der für die Versendung von E-Mails genutzt werden soll.
SMTP Server PortGeben Sie den Port ein, der für die Versendung von E-Mails benutzt werden soll.Standardwert ist 25.
AbsenderadresseGeben Sie eine beliebige Adresse ein, die bei der Versendung von E-Mails als Absender genutzt werden soll. Die Adresse dient lediglich zur Kennzeichnung der E-Mails im Posteingang.
SMTP BenutzernameGeben Sie den Benutzernamen für den SMTP-Server ein.
SMTP PasswortGeben Sie das Passwort für den Benutzer des SNMP-Servers ein.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
LebensdauerDie Voice-Mail-Nachrichten werden nach einer einstellbaren Zeit automatisch gelöscht.Mögliche Werte sind 10 bis 60 Tage. Standardwert ist 60.

Kapitel 18 LAN

In diesem Menü konfigurieren Sie die Adressen in Ihrem LAN und haben die Möglichkeit ihr lokales Netzwerk durch VLANs zu strukturieren.

18.1 IP-Konfiguration

In diesem Menü kann die IP-Konfiguration der LAN und Ethernet-Schnittstellen Ihres Geräts bearbeitet werden.

18.1.1 Schnittstellen

In Menü LAN->IP-Konfiguration->Schnittstellen werden die vorhandenen IP-Schnittstellen aufgelistet. Sie haben die Möglichkeit, die IP-Konfiguration der Schnittstellen zu Bearbeiten oder virtuelle Schnittstellen für Spezialanwendungen anzulegen. Hier werden alle im Menü Systemverwaltung->Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen->Schnittstellen konfigurierten Schnittstellen (logische Ethernet-Schnittstellen und solche in den Subsystemen erstellten) aufgelistet. Über das Symbol 📋 bearbeiten Sie die Einstellungen einer vorhandenen Schnittstelle (Bridge-Gruppen, Ethernet-Schnittstellen im Routing-Modus). Über die Schaltfläche Neu haben Sie die Möglichkeit, virtuelle Schnittstellen anzulegen. Dieses ist jedoch nur in Spezialanwendungen (BRRP u. a.) nötig. Abhängig von der gewählten Option, stehen verschiedene Felder und Optionen zur Verfügung. Im Folgenden finden Sie eine Auflistung aller Konfigurationsmöglichkeiten. ![](images/c5e19a159f1e319b0d2c5ea0beb203482976b6aa8fc82f121b264e74f3e73ca2.jpg)

Hinweis

Beachten Sie bitte: Hat Ihr Gerät bei der Erstkonfiguration dynamisch von einem in Ihrem Netzwerk betriebenen DHCP-Server eine IP-Adresse erhalten, wird die Standard-IP-Adresse automatisch gelöscht und Ihr Gerät ist darüber nicht mehr erreichbar. Sollten sie dagegen bei der Erstkonfiguration eine Verbindung zum Gerät über die Standard-IP-Adresse aufgebaut oder eine IP-Adresse mit dem Dime Manager vergeben haben, ist es nur noch über diese IP-Adresse erreichbar. Es kann nicht mehr dynamisch über DHCP eine IP-Konfiguration erhalten.

Beispiel Teilnetze

Falls Ihr Gerät an ein LAN angeschlossen ist, das aus zwei Teilnetzen besteht, sollten Sie für das zweite Teilnetz eine zweite IP-Adresse / Netzmaske eintragen. Im ersten Teilnetz gibt es z. B. zwei Hosts mit den IP-Adressen 192.168.42.1 und 192.168.42.2, im zweiten Teilnetz zwei Hosts mit den IP-Adressen 192.168.46.1 und 192.168.46.2. Um mit dem ersten Teilnetz Datenpakete austauschen zu können, benutzt Ihr Gerät z. B. die IP-Adresse 192.168.42.3, für das zweite Teilnetz 192.168.46.3. Die Netzmasken für beide Teilnetze müssen ebenfalls angegeben werden.

18.1.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um virtuelle Schnittstellen zu erstellen. Schnittstellen ![](images/5f382d3bb96eba66c5436adb7a4ca8cb8cfa30a5dc43e134804dc5b31463efac.jpg) Abb. 150: LAN->IP-Konfiguration->Schnittstellen->Neu Das Menü LAN->IP-Konfiguration->Schnittstellen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Basierend auf Ethernet-SchnittstelleDieses Feld wird nur angezeigt, wenn eine virtuelle Routing-Schnittstelle bearbeitet wird.Wählen Sie die Ethernet-Schnittstelle aus, zu der die virtuelle Schnittstelle konfiguriert werden soll.
AdressmodusWählen Sie aus, auf welche Weise der Schnittstelle eine IP-Adresse zugewiesen wird.Mögliche Werte:Statisch (Standardwert): Der Schnittstelle wird eine statische IP-Adresse in IP-Adresse / Netzmaske zugewiesen.DHCP: Die Schnittstelle erhält dynamisch per DHCP eine IP-Adresse.
IP-Adresse / NetzmaskeNur für Adressmodus = StatischFügen Sie mit Hinzufügen einen neuen Adresseintrag hinzu und geben Sie die IP-Adresse und die entsprechende Netzmaske der virtuellen Schnittstelle ein.
SchnittstellenmodusNur bei physikalischen Schnittstellen im Routing-Modus und bei virtuelle Schnittstellen.Wählen Sie den Konfigurationsmodus der Schnittstelle aus.Mögliche Werte:Untagged (Standardwert): Die Schnittstelle wird keinem speziellen Verwendungszweck zugeordnet.Tagged (VLAN): Diese Option gilt nur für Routing-Schnittstellen.Mit dieser Option weisen Sie die Schnittstelle einem VLAN zu. Dies geschieht über die VLAN-ID, die in diesem Modus angezeigt wird und konfiguriert werden kann. Die Definition einer MAC-Adresse in MAC-Adresse ist in diesem Modus optional.
MAC-AdresseGeben Sie die mit der Schnittstelle verbundene MAC-Adresse ein. Sie können für virtuelle Schnittstellen die MAC-Adresse der physikalischen Schnittstelle verwenden, unter der die virtuelle Schnittstelle erstellt wurde, wenn Sie Voreingestellte verwenden aktivieren. Die VLAN IDs müssen sich jedoch unterscheiden. Das Zuweisen einer virtuellen MAC-Adresse ist ebenfalls möglich. Die ersten 6 Zeichen der MAC-Adresse sind voreingestellt (sie können jedoch geändert werden).WennVoreingestellte verwendenaktiv ist, wird die voreingestellte MAC-Adresse der zugrunde liegenden physikalischen Schnittstelle verwendet.Standardmäßig istVoreingestellte verwendenaktiv.
VLAN-IDNur fürSchnittstellenmodus= Tagged (VLAN)Diese Option gilt nur für Routing-Schnittstellen. Weisen Sie die Schnittstelle einem VLAN zu, indem Sie die VLAN-ID des entsprechenden VLANs eingeben.Mögliche Werte sind 1 (Standardwert) bis 4094.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
DHCP-MAC-AdresseNur für Adressmodus = DHCPIst Voreingestellte verwenden aktiviert (Standardeinstellung) wird die Hardware-MAC-Adresse der Ethernet-Schnittstelle verwendet. Bei physikalischen Schnittstellen ist die aktuelle MAC-Adresse standardmäßig eingetragen.Wenn Sie Voreingestellte verwenden deaktivieren, geben Sie eine MAC-Adresse für die virtuelle Schnittstelle ein, z. B.00:e1:f9:06:bf:03.Manche Provider verwenden hardware-unabhängige MAC-Adressen, um ihren Clients IP-Adressen dynamisch zuzuweisen. Sollte Ihnen Ihr Provider eine MAC-Adresse zugewiesen haben, so tragen Sie diese hier ein.
DHCP-HostnameNur für Adressmodus = DHCPGeben Sie den Hostnamen ein, der vom Provider gefordert wird. Die maximale Länge des Eintrags beträgt 45 Zeichen.
DHCP Broadcast FlagNur für Adressmodus = DHCPWählen Sie aus, ob in den DHCP-Anfragen Ihres Gerätes das BROADCAST Bit gesetzt werden soll oder nicht. Einige DHCP-Server, die IP-Adressen mittels UNICAST vergeben, reagieren nicht auf DHCP-Anfragen mit gesetztem BROADCAST Bit. In diesem Falle ist es nötig, DHCP-Anfragen zu versenden, in denen dieses Bit nicht gesetzt ist. Deaktivieren Sie in diesem Fall diese Option.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Proxy ARPWählen Sie aus, ob Ihr Gerät ARP-Requests aus dem eigenen LAN stellvertretend für definierte Gegenstellen beantworten soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
TCP-MSS-ClampingWählen Sie aus, ob Ihr Gerät das Verfahren MSS Clamping anwenden soll. Um die Fragmentierung von IP-Paketen zu verhindern, wird hierbei vom Gerät automatisch die MSS (Maximum Segment Size) auf den hier einstellbaren Wert verringert.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv. Bei Aktivierung ist im Eingabefeld der Standardwert 1350 eingetragen.

18.2 VLAN

Durch die Implementierung der VLAN-Segmentierung nach 802.1Q ist die Konfiguration von VLANs auf Ihrem Gerät möglich. Insbesondere sind Funk-Ports eines Access Points in der Lage, das VLAN-Tag eines Frames, das zu den Clients gesendet wird, zu entfernen und empfangene Frames mit einer vorab festgelegten VLAN-ID zu taggen. Durch diese Funktionalität ist ein Access Point nichts anderes als eine VLAN-fähiger Switch mit der Erweiterung, Clients in VLAN-Gruppen zusammenzufassen. Generell ist die VLAN-Segmentierung mit allen Schnittstellen konfigurierbar. ![](images/0950ca8708987d1115adde725a25dddcc1ee3a038827feb028be8b0886a574ce.jpg)
flowchart
graph TD
    A["Hub"] --> B["Traditionelles LAN"]
    B --> C["Client 1"]
    B --> D["Client 2"]
    B --> E["Client 3"]
    B --> F["Client 4"]
    B --> G["Client 5"]
    B --> H["Client 6"]
    B --> I["Client 7"]
    B --> J["Client 8"]
    B --> K["Client 9"]
    B --> L["Client 10"]
    B --> M["Client 11"]
    B --> N["Client 12"]
    B --> O["Client 13"]
    B --> P["Client 14"]
    B --> Q["Client 15"]
    B --> R["Client 16"]
    B --> S["Client 17"]
    B --> T["Client 18"]
    B --> U["Client 19"]
    B --> V["Client 20"]
    B --> W["Client 21"]
    B --> X["Client 22"]
    B --> Y["Client 23"]
    B --> Z["Client 24"]
    B --> AA["Client 25"]
    B --> AB["Client 26"]
    B --> AC["Client 27"]
    B --> AD["Client 28"]
    B --> AE["Client 29"]
    B --> AF["Client 30"]
    B --> AG["Client 31"]
    B --> AH["Client 32"]
    B --> AI["Client 33"]
    B --> AJ["Client 34"]
    B --> AK["Client 35"]
    B --> AL["Client 36"]
    B --> AM["Client 37"]
    B --> AN["Client 38"]
    B --> AO["Client 39"]
    B --> AP["Client 40"]
    B --> AQ["Client 41"]
    B --> AR["Client 42"]
    B --> AS["Client 43"]
    B --> AT["Client 44"]
    B --> AU["Client 45"]
    B --> AV["Client 46"]
    B --> AW["Client 47"]
    B --> AX["Client 48"]
    B --> AY["Client 49"]
    B --> AZ["Client 50"]
![](images/b6784216d19c3c317312bbecad91f482b241fdc19253fcf4fa80a511d455d4bb.jpg)
flowchart
graph TD
    A["Switch"] --> B["VLAN Management"]
    A --> C["VLAN Development"]
    A --> D["VLAN Public"]
    B --> E["Wireless VLAN-Segmentierung"]
    C --> E
    D --> E
    E --> F["VLAN Management"]
    E --> G["VLAN Development"]
    E --> H["VLAN Public"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style C fill:#ccf,stroke:#333
    style D fill:#ccf,stroke:#333
    style E fill:#cfc,stroke:#333
    style F fill:#fcc,stroke:#333
    style G fill:#fcc,stroke:#333
    style H fill:#fcc,stroke:#333
Abb. 151: VLAN-Segmentierung

VLAN für Bridging und VLAN für Routing

Im Menü LAN->VLAN werden VLANs (virtuelle LANs) mit Schnittstellen, die im Bridging-Modus arbeiten, konfiguriert. Über das Menü VLAN können Sie alle dafür notwendigen Einstellungen vornehmen und deren Status abfragen. ![](images/10109a78c9dca37e82bea38b632a7c970f39ce1383487577f4e230275c6eccd7.jpg)

Achtung

Für Schnittstellen, die im Routing-Modus arbeiten, wird der jeweiligen Schnittstelle lediglich eine VLAN-ID zugewiesen. Dies definieren Sie über die Parameter Schnittstellenmodus = Tagged (VLAN) und das Feld VLAN-ID im Menü LAN->IP-Konfiguration->Schnittstellen->Neu.

18.2.1 VLANs

In diesem Menü können Sie sich alle bereits konfigurierten VLANs anzeigen lassen, Ihre Einstellungen bearbeiten und neue VLANs erstellen. Standardmäßig ist das VLAN Management vorhanden, dem alle Schnittstellen zugeordnet sind.

18.2.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere VLANs zu konfigurieren. VLANs Portkonfiguration Verwaltung ![](images/a0404bb3f659bc15b17e633b5fbde5aebabbe9215e8a7b306291a97708a4c2ed.jpg) Abb. 152: LAN->VLAN->VLANs->Neu Das Menü LAN->VLAN->VLANs->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü VLAN konfigurieren
Feld Beschreibung
VLAN IdentifierGeben Sie die Ziffer ein, die das VLAN identifiziert. Im Menü kann dieser Wert nicht mehr verändert werden.Mögliche Werte sind 1 bis 4094
VLAN-NameGeben Sie einen eindeutigen Namen für das VLAN ein. Möglich ist eine Zeichenkette mit bis zu 32 Zeichen.
VLAN-MitgliederWählen Sie die Ports aus, die zu diesem VLAN gehören sollen. Über die Schaltfläche Hinzufügen können Sie weitere Mitglieder hinzufügen.Wählen Sie weiterhin zu jedem Eintrag aus, ob die Frames, die von diesem Port übertragen werden, Tagged (also mit VLAN-Information) oder Untagged (also ohne VLAN-Information)übertragen werden sollen.

18.2.2 Portkonfiguration

In diesem Menü können Sie Regeln für den Empfang von Frames an den Ports des VLANs festlegen und einsehen. ![](images/20d7381dbec036c70ab7b51bfb3e6912f1f7758800006be575733ff8fff8e00d.jpg) ![](images/0ca46a3f5983e391d61eb4aa09b23c86d9b71d57df3ed4de50ba3c2af44de8ee.jpg) Abb. 153: LAN->VLANs->Portkonfiguration Das Menü LAN->VLANs->Portkonfiguration besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Portkonfiguration
Feld Beschreibung
SchnittstelleZeigt den Port an, für den Sie die PVID definieren und Verarbeitungsregeln definieren.
PVIDWeisen Sie dem ausgewählten Port die gewünschte PVID (Port VLAN Identifier) zu.Wenn ein Paket ohne VLAN-Tag diesen Port erreicht, wird es mit dieser PVID versehen.
Frames ohne Tag ver-werfenWenn die Option aktiviert ist, werden ungetaggte Frames ver-worfen. Ist die Option deaktiviert, werden ungetaggte Frames mit der in diesem Menü definierten PVID getaggt.
Nicht-Mitglieder ver-werfenWenn die Option aktiviert ist, werden alle getaggten Frames verworfen, die mit einer VLAN-ID getaggt sind, in der der aus-gewählte Port nicht Mitglied ist.

18.2.3 Verwaltung

In diesem Menü nehmen Sie allgemeine Einstellungen für ein VLAN vor. Die Optionen sind für jede Bridge-Gruppe separat zu konfigurieren. VLANs Portkonfiguration Verwaltung ![](images/81208b5f3b4653c72ab56cd854fb69cc524071b824d2577ef4a6c9ea2d8a1102.jpg) Abb. 154: LAN->VLANs->Verwaltung Das Menü LAN->VLANs->Verwaltung besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Bridge-Gruppe br VLAN-Optionen
Feld Beschreibung
VLAN aktivierenAktivieren oder deaktivieren Sie die spezifizierte Bridge-Gruppe für VLAN.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion deaktiviert.
Verwaltungs-VIDWählen Sie die VLAN-ID des VLANs aus, in dem Ihr Gerät arbeiten soll.

Kapitel 19 Wireless LAN Controller

Mit dem Wireless LAN Controller können Sie eine WLAN-Infrastruktur mit mehreren Access Points (APs) aufbauen und verwalten. Der WLAN Controller verfügt über einen Wizard, der Sie bei der Konfiguration Ihrer Access Points unterstützt. Das System nutzt das CAPWAP-Protokoll (Control and Provisioning of Wireless Access Points Protocol) für die Kommunikation zwischen Master und Slaves. In kleineren WLAN-Infrastrukturen mit bis zu sechs APs übernimmt ein AP die Master-Funktion und verwaltet die anderen APs und sich selbst. In größeren WLAN-Netzen übernimmt ein Gateway, z. B. ein R1202, die Master-Funktion und verwaltet die APs. Sobald der Controller alle APs in seinem System "gefunden" hat, bekommen diese nacheinander jeweils ein neues Passwort und eine neue Konfiguration, d.h. sie werden über den WLAN Controller verwaltet und sind nicht mehr von "außen" manipulierbar. Mit dem WLAN Controller können Sie im einzelnen - Access Points (APs) automatisch erkennen und zu einem WLAN vernetzen - Eine Systemsoftware in die APs laden - Eine Konfiguration in die APs laden - APs überwachen und verwalten. Die Anzahl der APs, die Sie mit dem Wireless LAN Controller Ihres Gateways verwalten können, sowie die Information über die notwendigen Lizenzen entnehmen Sie bitte dem Datenblatt Ihres Gateways.

19.1 Wizard

Das Menü Wizard bietet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Einrichten einer WLAN-Infrastruktur. Der Wizard führt Sie durch die Konfiguration. Bei Aufruf des Wizard erhalten Sie Anweisungen und Erläuterungen auf den einzelnen Assistentenseiten. ![](images/384d198d906573fd348cd86081206bc026240941df9e012d470a4285dc8def78.jpg)

Hinweis

Wir empfehlen Ihnen, den Wizard auf jeden Fall bei der Erstkonfiguration Ihrer WLAN-Infrastruktur zu verwenden.

19.1.1 Grundeinstellungen

Sie können hier alle Einstellungen konfigurieren, die Sie für den eigentlichen Wireless LAN Controller benötigen. Der Wireless LAN Controller verwendet folgende Einstellungen:

Region

Wählen Sie das Land, in welchem der Wireless Controller betrieben werden soll. Hinweis: Der Bereich der verwendbaren Kanäle variiert je nach Ländereinstellung.

Schnittstelle

Wählen Sie die Schnittstelle, die für den Wireless Controller verwendet werden soll.

DHCP-Server

Wählen Sie aus, ob ein externer DHCP-Server die IP-Adressen an die APs vergeben soll bzw. ob Sie selbst feste IP-Adressen vergeben wollen. Alternativ können Sie Ihr Gerät als DHCP-Server verwenden. Bei diesem internen DHCP-Server ist die CAPWAP Option 138 aktiv, um die Kommunikation zwischen Master und Slaves zu ermöglichen. Wenn Sie in Ihrem Netzwerk statische IP-Adressen verwenden, müssen Sie diese IP-Adressen auf allen APs von Hand eingeben. Die IP-Adresse des Wireless LAN Controllers müssen Sie bei jedem AP im Menü Systemverwaltung ->Globale Einstellungen->System im Feld Manuelle IP-Adresse des WLAN-Controller eintragen. Hinweis: Stellen Sie bei Nutzung eines externen DHCP-Servers sicher, dass CAPWAP Option 138 aktiv ist. Wenn Sie z. B. ein bintec elmeg Gateway als DHCP-Server verwenden wollen, klicken Sie im GUI Menü dieses Geräts unter Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP Pool->Neu->Erweiterte Einstellungen im Feld DHCP-Optionen auf die Schaltfläche Hin-zufügen. Wählen Sie als Option CAPWAP Controller und tragen Sie im Feld Wert die IP-Adresse des WLAN Controllers ein.

IP-Adressbereich

Wenn die IP-Adressen intern vergeben werden sollen, müssen Sie die Anfangs- und End-IP-Adresse des gewünschten Bereiches eingeben. Hinweis: Wenn Sie auf Weiter klicken, erscheint eine Warnung, dass beim Fortfahren die Wireless-LAN-Controller-Konfiguration überschrieben wird. Mit Klicken auf OK sind Sie einverstanden und fahren mit der Konfiguration fort.

19.1.2 Funkmodulprofil

Wählen Sie aus, welches Frequenzband Ihr WLAN Controller verwenden soll. Mit der Einstellung 2.4 GHz Radio Profile wird das 2.4-GHz-Frequenzband verwendet. Mit der Einstellung 5 GHz Radio Profile wird das 5-GHz-Frequenzband verwendet. Wenn das entsprechende Gerät zwei Funkmodule enthält, können Sie Zwei unabhängige Funkmodulprofile verwenden. Modul 1 wird dadurch das 2.4 GHz Radio Profile zugeordnet, Modul 2 das 5 GHz Radio Profile. Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv. Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

19.1.3 Drahtlosnetzwerk

In der Liste werden alle konfigurierten Drahtlosnetzwerke (VSS) angezeigt. Es ist mindestens ein Drahtlosnetzwerk (VSS) angelegt. Dieser Eintrag kann nicht gelöscht werden. Zum Bearbeiten eines vorhandenen Eintrags klicken Sie auf 📄. Mithilfe von 📋-Symbol können Sie Einträge löschen. Mit Hinzufügen können Sie neue Einträge anlegen. Für ein Funkmodul können Sie bis zu acht Drahtlosnetzwerke (VSS) anlegen. ![](images/53c9db5c4c4f68cc489aff7a3a4ec4c6a510c4318c2ab0c8f369538a08201e13.jpg)

Hinweis

Wenn Sie das standardmäßig angelegte Drahtlosnetzwerk verwenden wollen, müssen Sie mindestens den Parameter Preshared Key ändern. Andernfalls erscheint eine Aufforderung.

19.1.3.1 Drahtlosnetzwerke ändern oder hinzufügen

Zum Bearbeiten eines vorhandenen Eintrags klicken Sie auf 📄. Mit Hinzufügen können Sie neue Einträge anlegen. Folgende Parameter stehen zur Verfügung

Netzwerkname (SSID)

Geben Sie den Namen des Drahtlosnetzwerks (SSID) ein. Geben Sie eine ASCII-Zeichenfolge mit max. 32 Zeichen ein. Wählen Sie außerdem aus, ob der Netzwerkname (SSID) Sichtbar übertragen werden soll.

Sicherheitsmodus

Wählen Sie den Sicherheitsmodus (Verschlüsselung und Authentifizierung) des Drahtlosnetzwerkes aus. Hinweis: WPA-Enterprise bedeutet 802.11x.

WPA-Modus

Wählen Sie für Sicherheitsmodus = WPA-PSK oder WPA-Enterprise aus, ob Sie WPA oder WPA 2 oder beides anwenden wollen.

Preshared Key

Geben Sie für Sicherheitsmodus = WPA-PSK das WPA-Passwort ein. Geben Sie eine ASCII Zeichenfolge mit 8 - 63 Zeichen ein. ![](images/5d2578b23b7ef06ed93ccf1f20e231b1fe06e46c3b36b719bd7dd8108833f928.jpg)

Wichtig

Ändern Sie unbedingt den Standard Preshared Key! Solange der Key nicht geändert wurde, ist ihr Gerät nicht gegen einen unautorisierten Zugriff geschützt!

RADIUS-Server

Sie können den Zugang zu einem Drahtlosnetzwerk über einen RADIUS-Server regeln. Mit Hinzufügen können Sie neue Einträge anlegen. Geben Sie die IP-Adresse und das Passwort des gewünschten RADIUS-Servers ein.

EAP-Vorabauthentifizierung

Wählen Sie für Sicherheitsmodus = WPA-Enterprise aus, ob EAP- Vorabauthentifizierung Aktiviert werden soll. Mit dieser Funktion gibt ihr Gerät bekannt, dass WLAN-Clients, die schon mit einem anderen Access Point verbunden sind, vorab eine 802.1x-Authentifizierung mit Ihrem Gerät durchführen können, sobald sie in Reichweite sind. Solche WLAN-Clients können sich anschließend auf vereinfachte Weise über die bestehende Netzwerkverbindung mit Ihrem Gerät verbinden.

VLAN

Wählen Sie aus, ob für dieses Drahtlosnetzwerk VLAN-Segmentierung verwendet werden soll. Wenn Sie VLAN-Segmentierung verwenden wollen, geben Sie in das Eingabefeld einen Zahlenwert zwischen 2 und 4094 ein, um das VLAN zu identifizieren (VLAN ID 1 ist nicht möglich!). ![](images/ff2e86c60927a656413382aea6c0be519371e244de2a6015635ee8368c97fb7e.jpg)

Hinweis

Bevor Sie fortfahren, stellen Sie sicher, dass alle Access Points, die der WLAN Controller verwalten soll, korrekt verkabelt und eingeschaltet sind.

19.1.4 Automatische Installation starten

Sie sehen eine Liste der gefundenen Access Points. Wenn Sie die Einstellungen eines gefundenen APs ändern wollen, klicken Sie im entsprechenden Eintrag auf 📋 Sie sehen die Einstellungen des gewählten Access Points. Sie können diese Einstellungen ändern. Folgende Parameter stehen im Menü Access-Point-Einstellungen zur Verfügung:

Standort

Zeigt den angegebenen Standort des APs. Sie können einen anderen Standort eingeben.

Zugewiesene Drahtlosnetzwerke (VSS)

Zeigt die aktuell zugewiesenen Drahtlosnetzwerke. Folgende Parameter stehen im Menü Funkmodul 1 zur Verfügung: (Wenn der AP über zwei Funkmodule verfügt, werden die Abschnitte Funkmodul 1 und Funkmodul 2 angezeigt.)

Betriebsmodus

Wählen Sie den Betriebsmodus des Funkmoduls. Mögliche Werte: \- Ein (Standardwert): Das Funkmodul dient als Access Point in Ihrem Netzwerk. • Aus: Das Funkmodul ist nicht aktiv.

Aktives Funkmodulprofil

Zeigt das aktuell gewählte Funkmodulprofil. Sie können ein anderes Funkmodulprofil aus der Liste wählen, wenn mehrere Funkmodulprofile angelegt sind.

Kanal

Zeigt den zugewiesenen Kanal. Sie können einen alternativen Kanal wählen. Die Anzahl der wählbaren Kanäle ist von der Ländereinstellung abhängig. Bitte ziehen Sie hier das aktuelle Datenblatt Ihres Geräts zu Rate. ![](images/265a7bafdfee019a97cc7e144ffdb6ca98e64395484d3be54819b8d23f5b1523.jpg)

Hinweis

Durch das Einstellen des Netzwerknamens (SSID) im Access-Point-Modus werden Funknetze zwar logisch voneinander getrennt, können sich aber physisch immer noch behindern, falls sie auf denselben bzw. zu nah nebeneinander liegenden Funkkanälen arbeiten. Falls Sie also zwei oder mehr Funknetze mit geringem Abstand betreiben, ist es ratsam, den Netzen verschiedene Kanäle zuzuweisen. Diese sollten jeweils mindestens vier Kanäle auseinanderliegen, da ein Netz auch die benachbarten Kanäle teilweise mitbelegt. Im Falle der manuellen Kanalauswahl vergewissern Sie sich bitte vorher, ob die entsprechenden APs diese Kanäle unterstützen.

Sendeleistung

Zeigt die Sendeleistung in dBm. Sie können eine andere Sendeleistung wählen. Mit OK übernehmen Sie die Einstellungen. Wählen Sie die Access Points, welche der WLAN Controller verwalten soll. Klicken Sie dazu in der Spalte Manage auf die gewünschten Einträge oder klicken Sie auf Alle auswählen, um alle Einträge auszuwählen. Klicken Sie auf die Schaltfläche Alle deaktivieren, um alle Einträge zu deaktivieren und danach bei Bedarf einzelne Einträge auszuwählen (z. B. bei großen Listen). Klicken Sie auf Start, um das WLAN zu installieren und die Frequenzen automatisch zuordnen zu lassen. ![](images/818a53245f76c33b725260a5cbff4e43de21dc4d7264318d285103f5f3666f07.jpg)

Hinweis

Falls nicht genügend Lizenzen zur Verfügung stehen, erscheint die Meldung "Die maximale Anzahl der verwaltbaren Slave Access Points wird überschritten. Bitte überprüfen Sie Ihre Lizenzen!" Wenn diese Meldung angezeigt wird, sollten Sie gegebenenfalls zusätzliche Lizenzen erwerben. Während der Installation des WLANs und der Zuordnung der Frequenzen sehen Sie an den angezeigten Meldungen, wie weit die Installation fortgeschritten ist. Die Anzeige wird laufend aktualisiert. Sobald für alle Access Points überlappungsfreie Funkkanäle gefunden sind, wird die Konfiguration, die im Wizard festgelegt ist, an die Access Points übertragen. Wenn die Installation abgeschlossen ist, sehen Sie eine Liste der Managed Access Points. Klicken Sie unter Benachrichtigungsdienst für WLAN-Überwachung konfigurieren auf Start, um Ihre Managed APs überwachen zu lassen. Zur Konfiguration werden Sie in das Menü Externe Berichterstellung->Benachrichtigungsdienst->Benachrichtigungsempfänger mit der Voreinstellung Ereignis = Verwalteter AP offline geleitet. Sie können festlegen, dass Sie mittels E-Mail informiert werden, wenn das Ereignis Verwalteter AP offline eintritt. Klicken Sie unter Benachbarte APs neu scannen auf Start, um benachbarte APs erneut zu scannen. Sie erhalten eine Warnung, dass dazu die Funkmodule der Access Points für eine bestimmte Zeitspanne deaktiviert werden müssen. Wenn Sie den Vorgang mit OK starten, wird ein Fortschrittsbalken angezeigt. Die Anzeige der gefundenen APs wird alle zehn Sekunden aktualisiert.

19.2 Controller-Konfiguration

In diesem Menü nehmen Sie die Grundeinstellungen für den Wireless LAN Controller vor.

19.2.1 Allgemein

Allgemein ![](images/d73a86c205da1b49030633e50f7cb27edefa5d09cda1ee9f4cf4759aff1c5571.jpg) Abb. 155: Wireless LAN Controller->Controller-Konfiguration->Allgemein Das Menü Wireless LAN Controller->Controller-Konfiguration->Allgemein besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
RegionWählen Sie das Land, in welchem der Wireless LAN Controller betrieben werden soll.Mögliche Werte sind alle auf dem Wirelessmodul des Geräts vorkonfigurierten Länder.Der Bereich der verwendbaren Kanäle variiert je nach Länder-einstellung.Standardwert ist Germany.
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle, die für den Wireless Controller verwendet werden soll.
DHCP-ServerWählen Sie aus, ob ein externer DHCP-Server die IP-Adressen an die APs vergeben soll bzw. ob Sie selbst feste IP-Adressen vergeben wollen. Alternativ können Sie Ihr Gerät als DHCP-Server verwenden. Bei diesem internen DHCP-Server ist die CAPWAP Option 138 aktiv, um die Kommunikation zwischen Master und Slaves zu ermöglichen.Hinweis: Stellen Sie bei Nutzung eines externen DHCP-Servers sicher, dass CAPWAP Option 138 aktiv ist.Wenn Sie z. B. ein bintec elmeg Gateway als DHCP-Server verwenden wollen, klicken Sie imGUIMenü dieses Geräts unter Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP Pool->Neu->Erweiterte Einstellungenim Feld DHCP-Optionenauf die Schaltfläche Hinzufügen. Wählen Sie alsOptionCAPWAP Controller und tragen Sie im FeldWertdie IP-Adresse des WLAN Controllers ein.Wenn Sie in Ihrem Netzwerk statische IP-Adressen verwenden, müssen Sie diese IP-Adressen auf allen APs von Hand eingeben. Die IP-Adresse des Wireless LAN Controllers müssen Sie bei jedem AP im MenüSystemverwaltung->Globale Einstellungen->Systemim Feld Manuelle IP-Adresse des WLAN-Controller eintragen.Mögliche Werte:Extern oder statisch (Standardwert): Ein externer DHCP-Server mit aktiver CAPWAP Option 138 vergibt die IP-Adressen an die APs oder Sie vergeben statische IP-Adressen an die APs.Intern:Ihr Gerät, auf dem CAPWAP Option 138 aktiv ist, vergibt die IP-Adressen an die APs.
IP-AdressbereichNur für DHCP-Server= InternGeben Sie die Anfangs-und End-IP-Adresse des Bereiches ein. Diese IP-Adressen und Ihr Gerät müssen aus demselben Netz stammen.
Slave-AP-StandortWählen Sie aus, ob sich die APs, die der Wireless LAN Controller verwalten soll, im LAN oder im WAN befinden.Mögliche Werte:Lokal (LAN) I(Standardwert)Entfernt (WAN)Die Einstellung Entfernt (WAN) ist nützlich, wenn zum Beispiel ein Wireless LAN Controller in der Zentrale installiert ist und seine APs auf verschiedene Filialen verteilt sind. Wenn dieAPs über VPN angebunden sind, kann es vorkommen, dass eine Verbindung unterbrochen wird. In diesem Fall behält der entsprechende AP mit der Einstellung Entfernt (WAN) seine Konfiguration bis die Verbindung wieder hergestellt ist. Danach bootet er und anschließend synchronisieren sich Controller und AP erneut.
Slave-AP-LED-ModusWählen Sie das Leuchtverhalten der Slave-AP-LEDs.Mögliche Werte:Status (Standardwert): Nur die Status-LED blinkt einmal in der Sekunde.Blinkend: Die LEDs zeigen ihr Standardverhalten.Aus: Alle LEDs sind deaktiviert.

19.3 Slave-AP-Konfiguration

In diesem Menü finden Sie alle Einstellungen, die Sie zur Verwaltung der Slave Access Points benötigen.

19.3.1 Slave Access Points

Slave Access Points Funkmodulprofile Drahtlosnetzwerke (VSS) ![](images/d2dc44911aac3322fa94eb3ca4b7229556be97e87e05c7cb85e5d00890995d44.jpg) Abb. 156: Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Slave Access Points Im Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Slave Access Points wird eine Liste aller mit Hilfe des Wizards gefundenen APs angezeigt. Für jeden Access Point sehen Sie einen Eintrag mit einem Parametersatz (Standort, Name, IP-Adresse, LAN-MAC-Adresse, Kanal, Kanalsuche, Status, Aktion). Durch Klicken auf die ↑-Schaltfläche oder der ↓-Schaltfläche in der Spalte Aktion wählen Sie aus, ob der gewählte Access Point vom WLAN Controller verwaltet werden soll. Sie können den Access Point vom WLAN Controller trennen und ihn somit aus Ihrer WLAN-Infrastruktur entfernen, indem Sie auf die ⬆-Schaltfläche klicken. Der Access Point bekommt dann den Status Gefunden, aber nicht mehr Managed. Klicken Sie unter Neue Kanalfestlegung auf die Schaltfläche START, um die zugewiesenen Kanäle erneut zuzuweisen, z. B. wenn ein neuer Access Point hinzugekommen ist. Mögliche Werte für Status
Status Bedeutung
GefundenDer AP hat sich beim Wireless LAN Controller gemeldet. Der Controller hat die Systemparameter vom AP abgefragt.
InitialisiereDer WLAN Controller und die APs "verständigen sich" über CAPWAP. Die Konfiguration wird an die APs übertragen und aktiviert.
ManagedDer AP ist auf den Status Managed gesetzt. Der Controller hat eine Konfiguration zum AP geschickt und diese aktiviert. Der AP wird vom Controller zentral verwaltet und kann nicht über das GUI konfiguriert werden.
Keine Lizenz vorhandenDer WLAN Controller verfügt über keine freie Lizenz für diesen AP.
AusDer AP ist entweder administrativ deaktiviert oder ausgeschaltet bzw. ohne Stromversorgung o.ä.

19.3.1.1 Bearbeiten

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Mithilfe von 📁-Symbol können Sie Einträge löschen. Wenn Sie APs gelöscht haben, werden diese erneut gefunden, jedoch ohne Konfiguration.

Slave Access Points Funkmodulprofile Drahtlosnetzwerke (VSS)

![](images/9f3bd47b8362d34301985bf171af60cc87f29aaecded4b319612ca9c17b5864e.jpg) Abb. 157: Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Slave Access Points-> Im Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Slave Access Points-> werden die Daten für Funkmodul 1 und Funkmodul 2 angezeigt, wenn der entsprechende Access Point über zwei Funkmodule verfügt. Bei Geräten, die mit einem einzigen Funkmodul bestückt sind, werden die Daten für Funkmodul 1 angezeigt. Das Menü besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Access-Point-Einstellungen
Feld Beschreibung
GerätZeigt den Gerätetyp des APs.
StandortZeigt den Standort des APs. Wenn kein Standort angegeben ist, werden die Standorte nummeriert. Sie können einen anderen Standort eingeben.
NameZeigt den Namen des APs. Sie können den Namen ändern.
BeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für den AP ein.
CAPWAP-Ver-schlüsselungWählen Sie aus, ob die Kommunikation zwischen Master und Slaves verschlüsselt werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Sie können die Verschlüsselung aufheben, um die Kommunikation zu Debug-Zwecken einzusehen.
Felder im Menü Funkmodul 1 oder im Menü Funkmodul 2
Feld Beschreibung
BetriebsmodusZeigt, in welchem Modus das Funkmodul betrieben werden soll. Sie können den Modus ändern.Mögliche Werte:Ein (Standardwert): Das Funkmodul dient als Access Point in Ihrem Netzwerk.Aus: Das Funkmodul ist nicht aktiv.
Aktives FunkmodulprofilZeigt das aktuell gewählte Funkmodulprofil. Sie können ein anderes Funkmodulprofil aus der Liste wählen, wenn mehrere Funkmodulprofile angelegt sind.
KanalZeigt den zugewiesenen Kanal. Sie können einen anderen Kanal wählen.Die Anzahl der wählbaren Kanäle ist von der Ländereinstellung abhängig. Bitte ziehen Sie hier das aktuelle Datenblatt Ihres Geräts zu Rate.Access Point ModusDurch das Einstellen des Netzwerknamens (SSID) im Access Point Modus werden Funknetze zwar logisch voneinander getrennt, können sich aber physisch immer noch behindern, falls sie auf denselben bzw. zu nah nebeneinander liegenden Funkkanälen arbeiten. Falls Sie also zwei oder mehr Funknetze mit geringem Abstand betreiben, ist es ratsam, den Netzen verschiedene Kanäle zuzuweisen. Diese sollten jeweils mindestens vier Kanäle auseinanderliegen, da ein Netz auch die benachbarten Kanäle teilweise mitbelegt.Im Falle der manuellen Kanalauswahl vergewissern Sie sich bitte vorher, ob die entsprechenden APs diese Kanäle auch unter-stützen.Mögliche Werte (entsprechend dem gewählten Funkmodulprofil):Für Aktives Funkmodulprofil = 2,4 GHz Radio ProfileMögliche Werte sind 1 bis 13 und Auto (Standardwert).Für Aktives Funkmodulprofil = 5 GHz Radio ProfileMögliche Werte sind 36, 40, 44, 48 und Auto(Standardwert)
Verwendeter KanalNur für Managed APs.Zeigt den aktuell benutzten Kanal.
SendeleistungZeigt die Sendeleistung. Sie können eine andere Sendeleistung wählen.Mögliche Werte:Max. (Standardwert): Die maximale Antennenleistung wird verwendet.5 dBm8 dBm11 dBm14 dBm16 dBm17 dBm
Zugewiesene Drahtlosnetzwerke (VSS)Zeigt die aktuell zugewiesenen Drahtlosnetzwerke.

19.3.2 Funkmodulprofile

Slave Access Points Funkmodulprofile Drahtlosnetzwerke (VSS) ![](images/f50713e09c20f1768b5f5cea76f96ee6092414f8f0a49265f603609d655b4503.jpg) Abb. 158: Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Funkmodulprofile Im Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Funkmodulprofile wird eine Übersicht aller angelegten Funkmodulprofile angezeigt. Ein Profil mit 2.4 GHz und ein Profil mit 5 GHz sind standardmäßig angelegt, das 2.4-GHz-Profil kann nicht gelöscht werden. Für jedes Funkmodulprofil sehen Sie einen Eintrag mit einem Parametersatz (Funkmodulprofile, Konfigurierte Funkmodule, Frequenzband, Drahtloser Modus).

19.3.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Funkmodulprofile anzulegen. Slave Access Points Funkmodulprofile Drahtlosnetzwerke (VSS) ![](images/1afb2c60913592b13ff7e05bd0a83245c276e5e8f5c5784d034fce1e721871de.jpg) Erweiterte Einstellungen ![](images/269633febf34fa913313175aa5239c4362f7454d5788348bc2823aba1641e10d.jpg) ![](images/aeedcfc5e68af5201ebe6c8c7a8460f43e217bae205973f5791b3af84b7a4edd.jpg) Abb. 159: Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Funkmodulprofile-/Neu Das Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Funkmodulprofile-> / Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Funkmodulprofil-Konfiguration
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung des Funkmodulprofils ein.
BetriebsmodusLegen Sie fest, in welchem Modus das Funkmodulpofil betrieben werden soll.Mögliche Werte:Aus(Standardwert): Das Funkmodulprofil ist nicht aktiv.Access-Point:Ihr Gerät dient als Access Point in Ihrem Netzwerk.
FrequenzbandWählen Sie das Frequenzband des Funkmodulprofils aus.Mögliche Werte:2,4 GHz In/Outdoor(Standardwert): Ihr Gerät wird mit 2,4 GHz (Mode 802.11b, Mode 802.11g und Mode 802.11n) innerhalb oder außerhalb von Gebäuden betrieben.5 GHz Indoor:Ihr Gerät wird mit 5 GHz (Mode 802.11a/h und Mode 802.11n) innerhalb von Gebäuden betrieben.5 GHz Outdoor:Ihr Gerät wird mit 5 GHz (Mode 802.11a/h und Mode 802.11n) außerhalb von Gebäuden betrieben.5 GHz In/Outdoor:Ihr Gerät wird mit 5 GHz (Mode 802.11a/h und Mode 802.11n) innerhalb oder außerhalb von Gebäuden betrieben.5,8 GHz Outdoor:Nur für so genannte Broadband Fixed Wireless Access (BFWA) Anwendungen. Die Frequenzen im Frequenzbereich von 5 755 MHz bis 5 875 MHz dürfen nur in Verbindung mit gewerblichen Angeboten für öffentliche Netzzugänge genutzt werden und bedürfen einer Anmeldung bei der Bundesnetzagentur.
BandbreiteNicht für Frequenzband=2,4 GHz In/OutdoorWählen Sie aus, wieviele Kanäle verwendet werden sollen.Mögliche Werte:20 MHz(Standardwert): Ein Kanal mit 20 MHz Bandbreite wird verwendet.40 MHz:Zwei Kanäle mit je 20 MHz Bandbreite werden verwendet. Dabei dient ein Kanal als Kontrollkanal und der andere als Erweiterungskanal.
Anzahl der Spatial StreamsWählen Sie aus, wieviele Datenströme parallel verwendet werden sollen.Mögliche Werte:3:Drei Datenströme werden verwendet.2: Zwei Datenströme werden verwendet.1: Ein Datenstrom wird verwendet.
Felder im Menü Performance-Einstellungen
Feld Beschreibung
Drahtloser ModusWählen Sie die Wireless-Technologie aus, die der Access-Point anwenden soll.Für Frequenzband = 2,4 GHz In/OutdoorMögliche Werte:802.11g: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11g.802.11b-Clients können nicht zugreifen.802.11b: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11b und zwingt alle Clients dazu, sich anzupassen.802.11 mixed (b/g): Ihr Gerät passt sich der Technologie der Clients an und arbeitet entweder nach 802.11b oder 802.11g.802.11 mixed long (b/g): Ihr Gerät passt sich der Technologie der Clients an und arbeitet entweder nach 802.11b oder 802.11g. Nur die Datenrate von 1 und 2 Mbit/s müssen von allen Clients unterstützt werden (Basic Rates). Dieser Modus wird auch für Centrino Clients benötigt, falls Verbindungsprobleme aufgetreten sind.802.11 mixed short (b/g): Ihr Gerät passt sich der Technologie der Clients an und arbeitet entweder nach 802.11b oder 802.11g. Für mixed-short gilt: Die Datenrate 5.5 und 11 Mbit/s müssen von allen Clients unterstützt werden (Basic Rates).802.11b/g/n: Ihr Gerät arbeitet entweder nach 802.11b, 802.11g oder 802.11n.802.11g/n: Ihr Gerät arbeitet entweder nach 802.11g oder 802.11n.802.11n: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11n.Für Frequenzband = 5 GHz Indoor, 5 GHz Outdoor, 5 GHz In/OutdoorIoder 5,8 GHzIOutdoorMögliche Werte:802.11a: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11a.802.11n: Ihr Gerät arbeitet ausschließlich nach 802.11n.802.11a/n: Ihr Gerät arbeitet entweder nach 802.11a oder 802.11n.
Max. ÜbertragungsrateWählen Sie die Übertragungsgeschwindigkeit aus.Mögliche Werte:Auto (Standardwert): Die Übertragungsgeschwindigkeit wird automatisch ermittelt:.Je nach Einstellung für Frequenzband, Bandbreite, Anzahl der Spatial Streams und Drahtloser Modus stehen verschiedene feste Werte in MBit/s zur Auswahl.
Burst-ModeAktivieren Sie diese Funktion, um die Übertragungsgeschwindigkeit für 802.11g durch Frame Bursting zu erhöhen. Dabei werden mehrere Pakete nacheinander ohne Wartezeiten verschickt. Dies ist besonders effektiv im 11b/g Mischbetrieb.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Falls Probleme mit älterer WLAN-Hardware auftreten, sollte diese Funktion nicht aktiv sein.
Airtime FairnessDiese Funktion ist nicht für alle Geräte verfügbar.Mit der Airtime Fairness -Funktion wird gewährleistet, dass Senderessourcen des Access Points intelligent auf die verbundenen Clients verteilt werden. Dadurch lässt sich verhindern, dass ein leistungsfähiger Client (z. B. ein 802.11n-Client) nur geringen Durchsatz erzielt, da ein weniger leistungsfähiger Client (z. B. ein 802.11a-Client) bei der Zuteilung gleich behandelt wird.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Diese Funktion wirkt sich lediglich auf nicht priorisierte Frames der WMM-Klasse "Background" aus.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
KanalplanWählen Sie den gewünschten Kanalplan aus.Der Kanalplan trifft bei der Kanalwahl eine Vorauswahl. Dadurch wird sichergestellt, dass sich keine Kanäle überlappen,d.h. dass zwischen den verwendeten Kanälen ein Abstand von vier Kanälen eingehalten wird. Dies ist nützlich, wenn mehrere Access Points eingesetzt werden, deren Funkzellen sich überlappen.Mögliche Werte:Alle: Alle Kanäle können bei der Kanalwahl gewählt werden.Auto: Abhängig von der Region, vom Frequenzband, vom drahtlosen Modus und von der Bandbreite werden diejenigen Kanäle zur Verfügung gestellt, die vier Kanäle Abstand haben.Benutzerdefiniert: Sie können die gewünschten Kanäle selbst auswählen.
Benutzerdefinierter KanalplanNur für Kanalplan = BenutzerdefiniertHier werden die aktuell gewählten Kanäle angezeigt.Mit Hinzufügen können Sie Kanäle hinzufügen. Wenn alle verfügbaren Kanäle angezeigt werden, können Sie keine Einträge hinzufügen.Mithilfe von Symbol können Sie Einträge löschen.
Beacon PeriodGeben Sie die Zeit in Millisekunden zwischen dem Senden zweier Beacons an.Dieser Wert wird in Beacon und Probe Response Frames übermittelt.Mögliche Werte sind 1 bis 65535.Standardwert ist 100.
DTIM PeriodGeben Sie das Intervall für die Delivery Traffic Indication Message (DTIM) an.Das DTIM Feld ist ein Datenfeld in den ausgesendeten Beacons, das Clients über das Fenster zur nächsten Broadcast-oder Multicast-Übertragung informiert. Wenn Clients im Strom-sparmodus arbeiten, wachen sie zum richtigen Zeitpunkt auf und empfangen die Daten.Mögliche Werte sind 1 bis 255.Der Standardwert ist 2.
RTS ThresholdSie können hier den Schwellwert in Bytes (1..2346) angeben, ab welcher Datenpaketlänge der RTS/CTS-Mechanismus ver-wendet werden soll. Dies ist sinnvoll, wenn an einem Access Point mehrere Clients betrieben werden, die sich gegenseitig nicht in Funkreichweite befinden.
Short Guard IntervalAktivieren Sie diese Funktion, um den Guard Interval (= Zeit zwischen der Übertragung von zwei Datensymbolen) von 800 ns auf 400 ns zu verkürzen.
Short Retry LimitGeben Sie die maximale Anzahl von Sendeversuchen eines Frames ein, dessen Länge kürzer oder gleich dem inRTSThresholddefinierten Wert ist. Nach dieser Anzahl an Fehlver-suchen wird dieses Paket verworfen.Mögliche Werte sind 1 bis 255.Der Standardwert ist 7.
Long Retry LimitGeben Sie die maximale Anzahl von Sendeversuchen eines Datenpakets ein, dessen Länge größer ist als der inRTSThresholddefinierte Wert. Nach dieser Anzahl an Fehlversu-chen wird dieses Paket verworfen.Mögliche Werte sind 1 bis 255.Der Standardwert ist 4.
Fragmentation Thres-holdGeben Sie die maximale Größe in Byte an, ab der Datenpakete fragmentiert (d.h. in kleinere Einheiten aufgeteilt) werden. Nied-rige Werte in diesem Feld sind in Bereichen mit schlechtem Empfang und bei Funkstörungen empfehlenswert.Möglich Werte sind 256 bis 2346.Der Standardwert ist 2346.
Wiederkehrender Hintergrund-ScanDiese Funktion wird nicht von allen Geräten unterstützt.Um in regelmäßigen Abständen automatisch nach benachbarten oder Rogue Access Points im Netzwerk zu suchen, können Sie die Funktion Wiederkehrender Hintergrund-Scan aktivieren. Diese Suche erfolgt ohne eine Beeinträchtigung der Funktion als Access Point.Aktivieren oder deaktivieren Sie die Funktion Wiederkehrender Hintergrund-Scan.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion deaktiviert.

19.3.3 Drahtlosnetzwerke (VSS)

Slave Access Points Funkmodulprofile Drahtlosnetzwerke (VSS) ![](images/03d7abc1e7c1eb56593ef50662b94614618b67706f6cebbf5a3675a4f61f130f.jpg) Abb. 160: Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Drahtlosnetzwerke (VSS) Im Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Drahtlosnetzwerke (VSS) wird eine Übersicht aller angelegten Drahtlosnetzwerke angezeigt. Ein Drahtlosnetzwerk ist standardmäßig angelegt. Für jedes Drahtlosnetzwerk (VSS) sehen Sie einen Eintrag mit einem Parametersatz (VSS-Beschreibung, Netzwerkname (SSID), Anzahl der zugeordneten Funkmodule, Sicherheit, Status, Aktion). Klicken Sie unter Nicht zugewiesenes VSS allen Funkmodulen zuweisen auf die Schaltfläche Start, um ein neu angelegtes VSS allen Funkmodulen zuzuweisen.

19.3.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Drahtlosnetzwerke zu konfigurieren. Slave Access Points Funkmodulprofile Drahtlosnetzwerke (VSS) ![](images/b2d229d7e812357cf63a2a35de5023c4ed7e97e8dc99a911f0a7c4a310a6ccde.jpg) Abb. 161: Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Drahtlosnetzwerke (VSS)->Neu Das Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Drahtlosnetzwerke (VSS)->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Service Set Parameter
Feld Beschreibung
Netzwerkname (SSID)Geben Sie den Namen des Drahtlosnetzwerks (SSID) ein.Geben Sie eine ASCII-Zeichenfolge mit max. 32 Zeichen ein.Wählen Sie außerdem aus, ob der Netzwerkname (SSID) übertragen werden soll.Mit Auswahl von Sichtbar wird der Netzwerkname sichtbar übertragen.Standardmäßig ist er sichtbar.
Intra-cell RepeatingWählen Sie aus, ob die Kommunikation zwischen den WLAN-Clients innerhalb einer Funkzelle erlaubt sein soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
ARP ProcessingWählen Sie aus, ob die Funktion ARP Processing aktiv sein soll. Dabei wird das ARP-Datenaufkommen im Netzwerk reduziert, indem in ARP-Unicasts umgewandelte ARP-Broadcasts an die intern bekannten IP-Adressen weitergeleitet werden. Unicasts sind zudem schneller, und Clients mit aktivierter Power-Save-Funktion werden nicht angesprochen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Beachten Sie, dass ARP Processing nicht zusammen mit der Funktion MAC-Bridge angewendet werden kann.
WMMWählen Sie aus, ob für das Drahtslosnetzwerk Sprach- oder Videodaten- Priorisierung mittels WMM (Wireless Multimedia) aktiviert sein soll, um stets eine optimale Übertragungsqualität bei zeitkritischen Anwendungen zu erreichen. Es wird Datenpriorisierung nach DSCP (Differentiated Services Code Point) oder IEEE802.1d unterstützt.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Felder im Menü Sicherheitseinstellungen
Feld Beschreibung
SicherheitsmodusWählen Sie den Sicherheitsmodus (Verschlüsselung und Authentifizierung) des Drahtlosnetzwerkes aus.Mögliche Werte:Inaktiv (Standardwert): Weder Verschlüsselung noch AuthentifizierungWEP 40: WEP 40 BitWEP 104: WEP 104 BitWPA-PSK: WPA Preshared KeyWPA-Enterprise: 802.11x
ÜbertragungsschlüsselNur für Sicherheitsmodus = WEP 40 oder WEP 104Wählen Sie einen der in WEP-Schlüssel konfigurierten Schlüssel als Standardschlüssel aus.Standardwert ist Schlüssel 1.
WEP-Schlüssel 1-4Nur für Sicherheitsmodus = WEP 40, WEP 104Geben Sie den WEP-Schlüssel ein.Geben Sie eine Zeichenfolge mit der für den gewählten WEP-Modus passenden Zeichenanzahl ein. Für WEP 40 benötigen Sie eine Zeichenfolge mit 5 Zeichen, für WEP 104 mit 13 Zeichen, z. B. hallo für WEP 40, wepl04 für WEP 104.
WPA-ModusNur für Sicherheitsmodus = WPA-PSK und WPA-EnterpriseWählen Sie aus, ob Sie WPA (mit TKIP-Verschlüsselung) oder WPA 2 (mit AES-Verschlüsselung) oder beides anwenden wollen.Mögliche Werte:WPA und WPA 2 (Standardwert): WPA und WPA 2 können angewendet werden.WPA: Nur WPA wird angewendet.WPA 2: Nur WPA2 wird angewendet.
WPA CipherNur für Sicherheitsmodus = WPA-PSK und WPA-Enterprise und für WPA-Modus = WPA und WPA und WPA 2Wählen Sie aus, mit welcher Verschlüsselung Sie WPA anwen-den wollen.Mögliche Werte:TKIP (Standardwert): TKIP wird angewendet.AES: AES wird angewendet.AES und TKIP: AES oder TKIP wird angewendet.
WPA2 CipherNur für Sicherheitsmodus = WPA-PSK undWPA-Enterprise und für WPA-Modus = WPA 2 und WPA und WPA 2Wählen Sie aus, mit welcher Verschlüsselung Sie WPA2 an-wenden wollen.Mögliche Werte:AES (Standardwert): AES wird angewendet.TKIP: TKIP wird angewendet.AES und TKIP: AES oder TKIP wird angewendet.
Preshared KeyNur für Sicherheitsmodus = WPA-PSKGeben Sie das WPA-Passwort ein.Geben Sie eine ASCII Zeichenfolge mit 8 - 63 Zeichen ein.Beachten Sie: Ändern Sie unbedingt den Standard Preshared Key! Solange der Key nicht geändert wurde, ist ihr Gerät nicht gegen einen unautorisierten Zugriff geschützt!
RADIUS-ServerSie können den Zugang zu einem Drahtlosnetzwerk über einen RADIUS-Server regeln.Mit Hinzufügen können Sie neue Einträge anlegen. Geben Sie die IP-Adresse und das Passwort des RADIUS-Servers ein.
EAP-VorabauthentifizierungNur für Sicherheitsmodus = WPA-EnterpriseWählen Sie aus, ob EAP-Vorabauthentifizierung aktiviert werden soll. Mit dieser Funktion gibt ihr Gerät bekannt, dass WLAN-Clients, die schon mit einem anderen Access Point verbunden sind, vorab eine 802.1x-Authentifizierung mit Ihrem Gerät durchführen können, sobald sie in Reichweite sind. Solche WLAN-Clients können sich anschließend auf vereinfachte Wei-se über die bestehende Netzwerkverbindung mit Ihrem Gerät verbinden.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Felder im Menü Client-Lastverteilung
Feld Beschreibung
Max. Anzahl Clients - Hard LimitGeben Sie die maximale Anzahl an Clients ein, die sich mit diesem Drahtlosnetzwerk (SSID) verbinden dürfen.Die Anzahl der Clients, die sich maximal an einem Funkmodul anmelden können, ist abhängig von der Spezifikation des jeweiligen WLAN-Moduls. Diese Anzahl verteilt sich auf alle auf diesem Radiomodul Drahtlosnetzwerke. Ist die maximale Anzahl an Clients erreicht, können keine neuen Drahtlosnetzwerke mehr angelegt werden und es erscheint ein Warnhinweis.Mögliche Werte sind ganze Zahlen von 1 bis 254.Der Standardwert ist 32.
Max. Anzahl Clients - Soft LimitDiese Funktion wird nicht von allen Geräten unterstützt.Um eine vollständie Auslastung eines Radiomoduls zu vermeiden, können Sie hier eine "weiche" Begrenzung der Anzahl verbundener Clients vornehmen. Wird diese Anzahl erreicht, werden neue Verbindungsanfragen zunächst abgelehent. Findet der Client kein anderes Drahtlosnetzwerk und wiederholt daher seine Anfrage, wird die Verbindung akzeptiert. Erst bei Erreichen des Max. Anzahl Clients - Hard Limit werden Anfragen strikt abgelehnt.Der Wert der Max. Anzahl Clients - Soft Limit muss gleich oder kleiner sein als der Max. Anzahl Clients - Hard Limit.Der Standardwert ist 28.Sie können diese Funktion deaktivieren, indem Sie Max. Anzahl Clients - Soft Limit und Max. Anzahl Clients - Hard Limit auf den gleichen Wert einstellen.
Auswahl des Client-BandsDiese Funktion wird nicht von allen Geräten unterstützt. Diese Funktion erfordert eine Konfiguration mit zwei Radiomodulen, bei der das gleiche Drahtlosnetzwerk auf beiden Modulen, aber in unterschiedlichen Frequenzbändern konfiguriert ist.Die Option Auswahl des Client-Bands ermöglicht es, Clients von dem ursprünglich ausgewählten in ein weniger ausgelastetes Frequenzband zu verschieben, sofern dieses vom Client unterstützt wird. Dazu wird ein Verbindungsversuch des Clients ggf. zunächst abgelehnt, damit dieser sich in einem anderen Frequenzband erneut anzumelden versucht.Mögliche Werte:Deaktiviert, optimiert für Fast Roaming(Standardwert): Die Funktion wird für dieses VSS nicht angewendet. Dies ist dann sinnvoll, wenn Clients zwischen unterschiedlichen Funkzellen möglichst verzögerungsfrei wechseln sollen, z. B. bei Voice over WLAN.2,4-GHz-Band bevorzugt: Clients werden bevorzugt im 2,4-GHz-Band akzeptiert.5-GHz-Band bevorzugt: Clients werden bevorzugt im 5-GHz-Band akzeptiert.
Felder im Menü MAC-Filter
Feld Beschreibung
ZugriffskontrolleWählen Sie aus, ob für dieses Drahtlosnetzwerk nur bestimmte Clients zugelassen werden sollen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Erlaubte AdressenLegen Sie Einträge mit Hinzufügen an und geben Sie die MAC-Adressen der Clients (MAC-Adresse) ein, die zugelassen werden sollen.
Dynamische Black ListMithilfe der Funktion Dynamische Black List ist es möglich, Clients, die sich möglicherweise unbefgut Zugriff auf das Netzwerk verschaffen wollen, zu erkennen und für einen bestimmten Zeitraum zu sperren. Ein Client wird dann gesperrt, wenn dieAnzahl erfolgloser Anmeldeversuche innerhalb einer definierten Zeit eine bestimmte Anzahl überschreitet. Diese Grenzwerte ebenso wie die Dauer der Sperrung können konfiguriert werden. Ein gesperrten Client wird auf allen vom Wireless LAN Controller verwalteten APs für das betroffene VSS gesperrt, kann sich also auch nicht in einer anderen Funkzelle an diesem VSS anmelden. Soll ein Client permanent gesperrt bleiben, so kann dies im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->Rogue Clients erfolgen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiviert.
Fehlversuche per ZeitraumGeben Sie hier die Anzahl der Fehlversuche ein, die innerhalb einer bestimmten Zeit von einer MAC-Adresse ausgehen müssen, damit ein Eintrag in der dynamischen Black List angelegt wird.Standardwerte sind 10 Fehlversuche in 60 Sekunden.
Sperrzeit für Black ListGeben Sie die Zeit ein, für die ein Eintrag in der dynamischen Black List gelten soll.Standardwert ist 500 Sekunden.
Felder im Menü VLAN
Feld Beschreibung
VLANWählen Sie aus, ob für dieses Drahtlosnetzwerk VLAN-Segmentierung verwendet werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
VLAN-IDGeben Sie den Zahlenwert ein, der das VLAN identifiziert.Mögliche Werte sind 2 bis 4094.VLAN ID 1 ist nicht möglich, da sie bereits verwendet wird.

19.4 Monitoring

Dieses Menü dient zur Überwachung Ihrer WLAN-Infrastruktur.

19.4.1 Aktive Clients

![](images/6fb5786faabe467791a810a20acf92bb59408b4959083c07b9bd634bea23201f.jpg) ![](images/1cf33e6237fdc1afacd03595ded53b618ea737928f089c7cfb9b5c592f98ff26.jpg) Abb. 162: Wireless LAN Controller->Monitoring->Aktive Clients Im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->Aktive Clients werden die aktuellen Werte aller aktiven Clients angezeigt. Für jeden Client sehen Sie einen Eintrag mit folgendem Parametersatz: Standort, Name, VSS, Client MAC, Client-IP-Adresse, Signal : Noise (dBm) , Status, Uptime. Mögliche Werte für Status
Status Bedeutung
KeinerDer Client befindet sich in keinem gültigen Zustand.
AnmeldungDer Client meldet sich gerade beim WLAN an.
ZugeordnetDer Client ist beim WLAN angemeldet.
AuthentifizierenDer Client wird gerade authentifiziert.
AuthentifiziertDer Client ist authentifiziert.

19.4.2 Drahtlosnetzwerke (VSS)

![](images/c3e30c8dbb965e700ee296e6adbeb0f4e66e41ebc60257a0d6c46ac566157656.jpg) ![](images/80c306814adc6146a74132a79064bd6df8a13254809d2e0f31c0775ff183b0c5.jpg) Abb. 163: Wireless LAN Controller->Monitoring->Drahtlosnetzwerke (VSS) Im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->Drahtlosnetzwerke (VSS) wird eine Übersicht über die aktuell verwendeten AP angezeigt. Sie sehen, welches Funkmodul welchem Drahtlosnetzwerk zugeordnet ist. Für jedes Funkmodul wird ein Parametersatz angezeigt (Standort, Name des Slave-APs, VSS, MAC-Adresse (VSS), Kanal, Status).

19.4.3 Client-Verwaltung

![](images/4da8d5844251c5bdb88a517df28e64ae35aaf1b899ff1af40be558c8cd1e8882.jpg) ![](images/440438777f02628d7f8450fbba2d482986253b459b64beaa38769c046fc22e6b.jpg) Abb. 164: Wireless LAN Controller->Monitoring+Client-Verwaltung Im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->Client-Verwaltung wird eine Übersicht der Client-Verwaltung angezeigt. Sie sehen für jedes VSS u. a. die Anzahl der verbundenen Clients, die Anzahl der Clients, die in vom 2,4/5-GHz-Übergang betroffen sind, sowie die Anzahl der abgewiesenen Clients. Mithilfe des 📄-Symbols können Sie die Werte für den gewünschten Eintrag löschen.

19.4.4 Benachbarte APs

Aktive Clients Drahtiosnetzwerke (VSS) Client-Verwaltung Benachbarte APs Rogue APs Rogue Clients ![](images/e365e7cdfe02edf2877a24b9fbb71d1c43d121eb7e16786549d3e19533f3551f.jpg) Abb. 165: Wireless LAN Controller->Monitoring->Benachbarte APs Im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->Benachbarte APs werden die benachbarten APs angezeigt, die während des Scannens gefunden wurden. Rogue APs, d.h. APs, die eine vom WLAN-Controller verwaltete SSID verwenden, aber nicht vom WLAN-Controller administriert werden, sind rot hinterlegt. ![](images/c74592d08176edda208e85fcabd5535cedc44f5354fa8163620a6df451bc4a7c.jpg)

Hinweis

Überprüfen Sie die angezeigten APs sorgfältig, denn ein Angreifer könnte versuchen, über einen Rogue AP Daten in Ihrem Netz auszuspähen. Jeder AP wird zwar mehrmals gefunden, aber nur einmal mit der größten Signalstärke angezeigt. Für jeden AP sehen Sie folgende Parameter SSID, MAC-Adresse, Signal dBm, Kanal, Sicherheit, Zuletzt gesehen, Stärkstes Signal empfangen von , Summe der Erkennungen. Die Einträge werden alphabetisch nach SSID sortiert angezeigt. Sicherheit zeigt die Sicherheitseinstellungen des AP. Unter Stärkstes Signal empfangen von sehen Sie die Parameter Standort und Name desjenigen AP, über den der angezeigte AP gefunden wurde. Summe der Erkennungen zeigt an, wie oft der entsprechende AP während des Scannens gefunden wurde. Klicken Sie unter Benachbarte APs neu scannen auf Start, um benachbarte APs erneut zu scannen. Sie erhalten eine Warnung, dass dazu die Funkmodule der Access Points für eine bestimmte Zeitspanne deaktiviert werden müssen. Wenn Sie den Vorgang mit OK starten, wird ein Fortschrittsbalken angezeigt. Die Anzeige der gefundenen APs wird alle zehn Sekunden aktualisiert.

19.4.5 Rogue APs

![](images/9b4308188f0fb8efecb45b052a797ba99a912c5c35c7e9e2785cae399ea42077.jpg) ![](images/85e29812765dcf0bb0c43357473b672afc9189eed3e109037efd3b96db13c136.jpg) Abb. 166: Wireless LAN Controller->Monitoring->Rogue APs Im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->Rogue APs werden die APs angezeigt, die eine SSID des eigenen Netzes verwenden, aber nicht vom Wireless LAN Controller verwaltet werden. Rogue APs, die neu gefunden wurden, sind rot hinterlegt. Für jeden Rogue AP sehen Sie einen Eintrag mit folgendem Parametersatz: SSID, MAC-Adresse, Signal dBm, Kanal, Zuletzt gesehen, Gefunden durch AP, Angenommen. ![](images/c81182fa49bf63b84c7fe1890228ea17d12b0ecbadfe04d564abff2003224d29.jpg)

Hinweis

Überprüfen Sie die angezeigten Rogue APs sorgfältig, denn ein Angreifer könnte versuchen, über einen Rogue AP Daten in Ihrem Netz auszuspähen. Sie können einen Rogue AP als vertrauenswürdig einstufen, indem Sie die Checkbox in der Spalte Angenommen aktivieren. Ein eventuell konfigurierter Alarm wird dadurch gelöscht und ab sofort nicht mehr gesendet. Der rote Hintergrund verschwindet. Klicken Sie unter Benachbarte APs neu scannen auf Start, um benachbarte APs erneut zu scannen. Sie erhalten eine Warnung, dass dazu die Funkmodule der Access Points für eine bestimmte Zeitspanne deaktiviert werden müssen. Wenn Sie den Vorgang mit OK starten, wird ein Fortschrittsbalken angezeigt. Die Anzeige der gefundenen APs wird alle zehn Sekunden aktualisiert.

19.4.6 Rogue Clients

Aktive Clients Drahtlosnetzwerke (VSS) Client-Verwaltung Benachbarte APs Rogue APs Rogue Clients ![](images/399e6cbc7b038693d395270376207da734f1560dbf344da23a1b453e1a94bdef.jpg) Abb. 167: Wireless LAN Controller->Monitoring->Rogue Clients Im Menü Wireless LAN Controller->Monitoring->Rogue Clients werden die Clients angezeigt, die versucht haben, unbefugten Zugang zum Netzwerk herzustellen und sich daher auf der Blacklist befinden. Die Konfiguration der Blacklist erfolgt für jedes VSS im Menü Wireless LAN Controller->Slave-AP-Konfiguration->Drahtlosnetzwerke (VSS). Sie können ebenfalls Einträge zur statischen Blacklist hinzufügen. Mögliche Werte für Rogue Clients
Status Bedeutung
MAC-Adresse des Rogue ClientsZeigt die MAC-Adresse des Clients an, der sich auf der Blacklist befindet.
SSIDZeigt die beteiligten SSID an.
Angegriffener Access PointZeigt den betroffenen AP an.
Signal dBmZeigt die Signalstärke des Clients während des Zugriffsversuchs an.
Art des AngriffsHier wird die Art des möglichen Angriffs angezeigt, z. B. eine fehlerhafte Authentifizierung.
Zuerst gesehenZeigt die Zeit des ersten registrierten Zugriffsversuchs an.
Zuletzt gesehenZeigt die Zeit des letzten registrierten Zugriffsversuchs an.
Statische Black ListSie können einen Rogue Client als nicht vertrauenswürdig einstufen, indem Sie die Checkbox in der Spalte Statische Black List aktivieren. Die Sperrung des Clients endet dann nicht automatisch, sondern muss von Ihnen manuell wieder aufgehoben werden.
LöschenMithilfe des Symbols können Sie Einträge löschen.

19.4.6.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Einträge anzulegen. ![](images/196b91088510dbae8a440f8a790a09deaa0e0f6655400224955526f45f2f0160.jpg) Abb. 168: Wireless LAN Controller->Monitoring->Rogue Clients->Neu Das Menü besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Neuer Eintrag in die Blacklist.
Feld Beschreibung
MAC-Adresse des Rogue ClientsGeben Sie die MAC-Adresse des Clients ein, der der statischen Blacklist hinzugefügt werden soll.
Netzwerkname (SSID)Wählen Sie das Drahtlosnetzwerk aus, von dem der Rogue Client ausgeschlossen werden soll.

19.5 Wartung

Dieses Menü dient zur Wartung Ihrer managed APs.

19.5.1 Firmware-Wartung

Firmware-Wartung ![](images/de447fb756847fb0b8e8a3416994c7b72347624ff193813cf12c2f451573b1eb.jpg) Abb. 169: Wireless LAN Controller->Wartung->Firmware-Wartung Im Menü Wireless LAN Controller->Wartung->Firmware-Wartung wird eine Liste aller Managed Access Points angezeigt. Für jeden managed AP sehen Sie einen Eintrag mit folgendem Parametersatz: Firmware aktualisieren, Standort, Gerät, IP-Adresse, LAN-MAC-Adresse, Firmware-Version, Status. Klicken Sie auf die Schaltfläche Alle auswählen, um alle Einträge für eine Aktualisierung der Firmware auswählen. Klicken Sie auf die Schaltfläche Alle deaktivieren, um alle Einträge zu deaktivieren und danach bei Bedarf einzelne Einträge auszuwählen (z. B. wenn bei vielen Einträgen nur die Software einzelner APs aktualisiert werden soll). Mögliche Werte für Status
Status Bedeutung
Image bereits vorhanden.Das Software Image ist bereits vorhanden, es ist kein Update nötig.
FehlerEs ist ein Fehler aufgetreten..
Wird ausgeführtDas Update wird gerade ausgeführt.
FertigDas Update ist beendet.
Das Menü Wireless LAN Controller->Wartung->Firmware-Wartung besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Firmware-Wartung
Feld Beschreibung
AktionWählen Sie die Aktion aus, die Sie ausführen wollen.Nach Durchführung der jeweiligen Aufgabe erhalten Sie ein Fenster, in dem Sie auf die weiteren nötigen Schritte hingewiesen werden.Mögliche Werte:Systemsoftware aktualisieren: Sie können eine Aktualisierung der Systemsoftware initiieren.Konfiguration mit Statusinformationen sichern: Sie können eine Konfiguration sichern, welche Statusinformationen der APs enthält.
QuelleWählen Sie die Quelle für die Aktion aus.Mögliche Werte:HTTP-Server (Standardwert): Die Datei ist bzw. wird auf dem entfernten Server gespeichert, der in derURLangegeben wird.Aktuelle Software vom Update-Server: Die Datei liegt auf dem offiziellen Update-Server. (Nur fürAktion = Systemsoftware aktualisieren)TFTP-Server: Die Datei ist bzw. wird auf dem TFTP-Server gespeichert, der in derURLangegeben wird.
URLNur fürQuelle= HTTP-Server oder TFTP-ServerGeben Sie die URL des Servers ein, von dem die Systemsoftware-Datei geladen werden soll bzw. auf dem die Konfigurationsdatei gespeichert werden soll.

Kapitel 20 Netzwerk

20.1 Routen

Standard-Route (Default Route)

Bei einer Standard-Route werden automatisch alle Daten auf eine Verbindung geleitet, wenn keine andere passende Route verfügbar ist. Wenn Sie einen Zugang zum Internet einrichten, dann tragen Sie die Route zu Ihrem Internet-Service-Provider (ISP) als Standard-Route ein. Wenn Sie z. B. eine Firmennetzanbindung durchführen, dann tragen Sie die Route zur Zentrale bzw. zur Filiale nur dann als Standard-Route ein, wenn Sie keinen Internetzugang über Ihr Gerät einrichten. Wenn Sie z. B. sowohl einen Zugang zum Internet, als auch eine Firmennetzanbindung einrichten, dann tragen Sie zum ISP eine Standard-Route und zur Firmenzentrale eine Netzwerk-Route ein. Sie können auf Ihrem Gerät mehrere Standard-Routen eintragen, nur eine einzige aber kann jeweils wirksam sein. Achten Sie daher auf unterschiedliche Werte für die Metrik, wenn Sie mehrere Standard-Routen eintragen.

20.1.1 Konfiguration von IPv4-Routen

Im Menü Netzwerk->Routen->Konfiguration von IPv4-Routen wird eine Liste aller konfigurierten Routen angezeigt.

20.1.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Routen anzulegen. Konfiguration von IPv4-Routen IPv4-Routing-Tabelle Optionen ![](images/3fd4badc95f3347264052cd73a69c702f60c4f65b7909f269a9454a8b3797966.jpg) Abb. 170: Netzwerk->Routen->Konfiguration von IPv4-Routen->Neu mit Erweiterte Route = Standard. Wird die Option Erweitert für die Routenklasse ausgewählt, öffnet sich ein weiterer Konfigurationsabschnitt. Konfiguration von IPv4-Routen IPv4-Routing-Tabelle Optionen ![](images/6bccdf76fe97fcf676d7708f1dacc0f64bc840f8a68c7651831952e07ecbd386.jpg) Abb. 171: Netzwerk->Routen->Konfiguration von IPv4-Routen ->Neu mit Erweitert = Ak-tiviert Das Menü Netzwerk->Routen->Konfiguration von IPv4-Routen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Feld im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
RoutentypWählen Sie die Art der Route aus.Mögliche Werte:Standardroute über Schnittstelle: Route über eine spezifische Schnittstelle, die verwendet wird, wenn keine andere passende Route verfügbar ist.Standardroute über Gateway: Route über ein spezifisches Gateway, die verwendet wird, wenn keine andere passende Route verfügbar ist.Host-Route über Schnittstelle: Route zu einem einzelnen Host über eine spezifische Schnittstelle.Host-Route via Gateway: Route zu einem einzelnen Host über ein spezifisches Gateway.Netzwerkroute via Schnittstelle (Standardwert): Route zu einem Netzwerk über eine spezifische Schnittstelle.Netzwerkroute via Gateway: Route zu einem Netzwerk über ein spzifisches Gateway.Nur für Schnittstellen, die im DHCP-Client-Modus betrieben werden:Auch wenn eine Schnittstelle für den DHCP-Client-Betrieb konfiguriert ist, ist es möglich, Routen für den Datenverkehr über diese Schnittstelle zu konfigurieren. Die vom DHCP-Server erhaltenen Einstellungen werden dann mit den hier konfigurierten gemeinsam in die aktive Routing-Tabelle übernommen. Dadurch ist es z. B. möglich, bei dynamisch wechselnden Gateway-Adressen bestimmte Routen aufrecht zu erhalten oder Routen mit unterschiedlicher Metrik (d. h. unterschiedlicher Priorität) festzulegen. Wenn der DHCP-Server allerdings statische Routen (sog. Classless Static Routes) übermittelt, werden die hier konfigurierten Einstellungen nicht ins Routing übernommen.Vorlage für Standardroute per DHCP: Die Routing-Informationen werden vollständig vom DHCP-Server übernommen. Lediglich erweiterte Parameter können zusätzlich konfiguriert werden. Diese Route bleibt von weiteren für dieseSchnittstelle angelegten Routen unverändert und wird parallel mit diesen in die Routing-Tabelle übernommen.Vorlage für Host-Route per DHCP: Die per DHCP empfangenen Einstellungen werden um Routing-Informationen zu einem bestimmten Host ergänzt.Vorlage für Netzwerkroute per DHCP: Die per DHCP empfangenen Einstellungen werden um Routing-Informationen zu einem bestimmten Netzwerk ergänzt.
HinweisDurch dem Ablauf des DHCP Leases oder durch einen Neustart des Geräts werden die Routen, die aus der Kombination von DHCP- und hier vorgenommenen Einstellungen entstehen, zunächst wieder aus dem aktiven Routing gelöscht. Mit einer erneuten DHCP-Konfiguration werden sie dann neu generiert und wieder aktiviert.
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, welche für diese Route verwendet werden soll.
RoutenklasseWählen Sie die Art der Routenklasse aus.Mögliche Werte:Standard: Definiert eine Route mit den Standardparametern.Erweitert: Wählen Sie aus, ob die Route mit erweiterten Parametern definiert werden soll. Ist die Funktion aktiv, wird eine Route mit erweiterten Routing-Parametern wie Quell-Schnittstelle und Quell-IP-Adresse sowie Protokoll, Quell- und Ziel-Port, Art des Dienstes (Type of Service, TOS) und der Status der Geräte-Schnittstelle angelegt.
Felder im Menü Routenparameter
Feld Beschreibung
Lokale IP-AdresseNur für Routentyp = Standardroute über Schnittstelle, Host-Route über Schnittstelle oder Netzwerk-route via SchnittstelleGeben Sie die IP-Adresse des Hosts ein, an den Ihr Gerät die IP-Pakete weitergeben soll.
Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Routentyp Host-Route über Schnittstelle oder Netzwerkroute via SchnittstelleGeben Sie die IP-Adresse des Ziel-Hosts bzw. Zielnetzes ein.Bei Routentyp = Netzwerkroute via SchnittstelleGeben Sie in das zweite Feld zusätzlich die entsprechende Netzmaske ein.
Gateway-IP-AdresseNur für Routentyp = Standardroute über Gateway, Host-Route via Gateway oder Netzwerkroute via GatewayGeben Sie die IP-Adresse des Gateways ein, an den Ihr Gerät die IP-Pakete weitergeben soll.
MetrikWählen Sie die Priorität der Route aus.Je niedriger Sie den Wert setzen, desto höhere Priorität besitzt die Route.Wertebereich von 0 bis 15. Standardwert ist 1.
Felder im Menü Erweiterte Routenparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für die IP-Route ein.
QuellschnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, über welche die Datenpakete das Gerät erreichen sollen.Standardwert ist Keine.
Quell-IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die IP-Adresse und Netzmaske des Quell-Hosts bzw. Quell-Netzwerks ein.
Layer 4-ProtokollWählen Sie ein Protokoll aus.Mögliche Werte: ICMP, IGMP, TCP, UDP, GRE, ESP, AH, OSPF, PIM, L2TP, Beliebig.Standardwert ist Beliebig .
Quell-PortNur für Layer 4-Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie den Quellport an.Wählen Sie zunächst den Portnummernbereich aus.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert): Die Route gilt für alle Port-Nummern.Einzeln: Ermöglicht Eingabe einer Port-Nummer.Bereich: Ermöglicht Eingabe eines Bereiches von Port-Nummern.Privilegiert: Eingabe von privilegierten Port-Nummern: 0 ... 1023.Server: Eingabe von Server Port-Nummern: 5000 ... 32767.Clients 1: Eingabe von Client Port-Nummern: 1024 ... 4999.Clients 2: Eingabe von Client Port-Nummern: 32768 ... 65535.Nicht privilegiert: Eingabe von unprivilegierten Port-Nummern: 1024 ... 65535.Geben Sie entsprechend der Auswahl des Port-Nummern-Bereichs inPort(einzelner bzw. Anfangsport) und ggf. inbis Port(Endport) die entsprechenden Werte ein.
ZielportNur für Layer 4-Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie den Zielport an.Wählen Sie zunächst den Portnummernbereich aus.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert): Die Route gilt für alle Port-Nummern.Einzeln: Ermöglicht Eingabe einer Port-Nummer.Bereich: Ermöglicht Eingabe eines Bereiches von Port-Nummern.Privilegiert: Eingabe von privilegierten Port-Nummern: 0 ... 1023.Server: Eingabe von Server Port-Nummern: 5000 ... 32767.Clients 1: Eingabe von Client Port-Nummern: 1024 ... 4999.Clients 2: Eingabe von Client Port-Nummern: 32768 ... 65535.Nicht privilegiert: Eingabe von unprivilegierten Port-Nummern: 1024 ... 65535.Geben Sie entsprechend der Auswahl des Port-Nummern-Bereichs inPort(einzelner bzw. Anfangsport) und ggf. in bis Port(Endport) die entsprechenden Werte ein.
DSCP-/TOS-WertWählen Sie die Art des Dienstes aus (TOS, Type of Service).Mögliche Werte:Nicht beachten (Standardwert): Die Art des Dienstes wird nicht berücksichtigt.DSCP-Binärwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in binärem Format).DSCP-Dezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in dezimalem Format).DSCP-Hexadezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in hexadezimalem Format).TOS-Binärwert: Der TOS-Wert wird im binären Format angegeben, z. B. 00111111.TOS-Dezimalwert: Der TOS-Wert wird im dezimalen Format angegeben, z. B. 63.TOS-Hexadezimalwert: Der TOS-Wert wird im hexadezimalen Format angegeben, z. B. 3F.Geben Sie für DSCP-Binärwert, DSCP-Dezimalwert, DSCP-Hexadezimalwert, TOS-Binärwert, TOS-Dezimalwert und TOS-Hexadezimalwert den entsprechenden Wert ein.
ModusWählen Sie aus, wann die in Routenparameter->Schnittstelle definierte Schnittstelle benutzt werden soll.Mögliche Werte:Wählen und warten (Standardwert): Die Route ist benutzbar, wenn die Schnittstelle "aktiv" ist. Ist die Schnittstelle "ruhend", dann wählen und warten, bis die Schnittstelle "aktiv" ist.Verbindlich: Die Route ist immer benutzbar.Wählen und fortfahren: Die Route ist benutzbar, wenn die Schnittstelle "aktiv" ist. Ist die Schnittstelle "ruhend", dann wählen und solange die Alternative Route benutzen (rerouting), bis die Schnittstelle "aktiv" ist.Nie einwählen: Die Route ist benutzbar, wenn die Schnittstelle "aktiv" ist.Immer wählen: Die Route ist benutzbar, wenn die Schnittstelle "aktiv" ist. Ist die Schnittstelle "ruhend", dann wählen und warten, bis die Schnittstelle "aktiv" ist. In diesem Fall wird über eine alternative Schnittstelle mit schlechterer Metrik ge-routet, bis die Schnittstelle "aktiv" ist.

20.1.2 IPv4-Routing-Tabelle

Im Menü Netzwerk->Routen->IPv4-Routing-Tabelle wird eine Liste aller IPv4-Routen angezeigt. Die Routen müssen nicht alle aktiv sein, können aber durch entsprechenden Datenverkehr jederzeit aktiveirt werden. Konfiguration von IPv4-Routen | IPv4-Routing-Tabelle Optionen
Ansicht: 20 pro Seite: Filterin: Keiner gleich Los
ZieHP-AdresseNetzmasteGatewaySchrittstelleMetritRoutentypErweiterte RouteProtokoll
0.0.0.00.0.0.010.0.0.232BRIDGE_BR01Standardroute über GatewayLokal
10.0.0.0255.255.255.010.0.0.1BRIDGE_BR00Netzwerkroute via SchrittstelleLokal
Seite: 1, Objekte: 1 - 2
Abb. 172: Netzwerk->Routen->IPv4-Routing-Tabelle Felder im Menü IPv4-Routing-Tabelle
Feld Beschreibung
Ziel-IP-AdresseZeigt die IP-Adresse des Ziel-Hosts bzw. Zielnetzes an.
NetzmaskeZeigt die Netzmaske des Ziel-Hosts bzw. Zielnetzes an.
GatewayZeigt die Gateway IP-Adresse an. Im Falle von per DHCP erhaltenen Routen wird hier nichts angezeigt.
SchnittstelleZeigt die Schnittstelle an, welche für diese Route verwendet wird.
MetrikZeigt die Priorität der Route an.Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route.
RoutentypZeigt den Routentyp an.
Erweiterte RouteZeigt an, ob eine Route mit erweiterten Parametern konfiguriert worden ist.
ProtokollZeigt an, wie der Eintrag erzeugt wurde, z. B. manuell ( Lokal) oder über eins der verfügbaren Protokolle.
LöschenMithilfe des Symbols können Sie Einträge löschen.

20.1.3 Optionen

Überprüfung der Rückroute

Hinter dem Begriff "Überprüfung der Rückroute" (engl. "Back Route Verify") versteckt sich eine einfache, aber sehr leistungsfähige Funktion. Wenn die Überprüfung bei einer Schnittstelle aktiviert ist, werden über diese eingehende Datenpakete nur akzeptiert, wenn ausgehende Antwortpakete über die gleiche Schnittstelle geroutet würden. Dadurch können Sie - auch ohne Filter - die Akzeptanz von Paketen mit gefälschten IP-Adressen verhindern. Konfiguration von IPv4-Routen IPv4-Routing-Tabelle Optionen ![](images/aa9665f4a2e8b42d13fb5e9904132fa33a072182fd1e26c5d2826cfeeb2fe38b.jpg) Abb. 173: Netzwerk->Routen->Optionen Das Menü Netzwerk->Routen->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Überprüfung der Rückroute
Feld Beschreibung
ModusWählen Sie hier aus, wie die Schnittstellen spezifiziert werden sollen, für die eine Überprüfung der Rückroute aktiviert wird.Mögliche Werte:Für alle Schnittstellen aktivieren: Überprüfung der Rückroute wird für alle Schnittstellen aktiviert.Für bestimmte Schnittstellen aktivieren (Standardwert): Eine Liste aller Schnittstellen wird angezeigt, in der Überprüfung der Rückroute nur für spezifische Schnittstellen aktiviert wird.Für alle Schnittstellen deaktivieren: Überprüfung der Rückroute wird für alle Schnittstellen deaktiviert.
Nr.Nur für Modus = Für bestimmte Schnittstellen aktivierenZeigt die laufende Nummer des Listeneintrags an.
SchnittstelleNur für Modus = Für bestimmte Schnittstellen aktivierenZeigt den Namen der Schnittstelle an.
Überprüfung der RückrouteNur für Modus = Für bestimmte Schnittstellen aktivierenWählen Sie aus, ob Überprüfung der Rückroute für diese Schnittstelle aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion für alle Schnittstellen deaktiviert.

20.2 NAT

Network Address Translation (NAT) ist eine Funktion Ihres Geräts, um Quell- und Ziel-adressen von IP-Paketen definiert umzusetzen. Mit aktiviertem NAT werden weiterhin IP-Verbindungen standardmäßig nur noch in einer Richtung, ausgehend (forward) zugelassen (=Schutzfunktion). Ausnahmeregeln können konfiguriert werden (in NAT-Konfiguration auf Seite 409).

20.2.1 NAT-Schnittstellen

Im Menü Netzwerk->NAT->NAT-Schnittstellen wird eine Liste aller NAT-Schnittstellen angezeigt. NAT-Schnittstellen NAT-Konfiguration ![](images/b8165384bc126b853ecf17c9032d142369afb9eda8a5dae626c7f7c740c86c0e.jpg) Abb. 174: Netzwerk->NAT->NAT-Schnittstellen Für jede NAT-Schnittstelle sind die Optionen NAT aktiv, Loopback aktiv, Verwerfen ohne Rückmeldung und PPTP-Passthrough auswählbar. Außerdem wird in Portweiterleitungen angezeigt, wie viele Portweiterleitungsregeln für diese Schnittstelle konfiguriert wurden. Optionen im Menü NAT-Schnittstellen
Feld Beschreibung
NAT aktivWählen Sie aus, ob NAT für die Schnittstelle aktiviert werden soll.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Loopback aktivMithilfe der NAT-Loopback-Funktion ist Network Address Translation auch bei Anschlüssen möglich, auf denen NAT nicht aktiv ist. Dies wird verwendet, um Anfragen aus dem LAN so zu interpretieren, als ob sie aus dem WAN kämen. Sie können damit Server Services testen.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Verwerfen ohne RückmeldungWählen Sie aus, ob IP-Pakete stillschweigend durch NAT abgelehnt werden sollen. Ist diese Funktion deaktiviert, wird der Absender der abgelehnten IP-Pakete mit einer entsprechenden ICMP- oder TCP-RST-Nachricht informiert.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
PPTP-PassthroughWählen Sie aus, ob auch bei aktiviertem NAT der Aufbau und Betrieb mehrerer gleichzeitiger ausgehender PPTP-Verbindungen von Hosts im Netzwerk erlaubt sein soll.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Wenn PPTP-Passthrough aktiviert ist, darf Ihr Gerät selber nicht als Tunnel-Endpunkt konfiguriert werden.
PortweiterleitungenZeigt die Anzahl der in Netzwerk->NAT->NAT-Konfiguration konfigurierten Portweiterleitungsregeln an.

20.2.2 NAT-Konfiguration

Im Menü Netzwerk->NAT->NAT-Konfiguration können Sie neben dem Umsetzen von Adressen und Ports einfach und komfortabel Daten von NAT ausnehmen. Für ausgehenden Datenverkehr können Sie verschiedene NAT-Methoden konfigurieren, d. h. Sie können festlegen, wie ein externer Host eine Verbindung zu einem internen Host herstellen darf.

20.2.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um NAT einzurichten. NAT-Schnittstellen NAT-Konfiguration ![](images/d6fe5bacac2c0a9ad2bb0d8518945ba24bafc13bbbb13d75e0ee6f70cb70076f.jpg) Abb. 175: Netzwerk->NAT->NAT-Konfiguration ->Neu Das Menü Netzwerk->NAT->NAT-Konfiguration ->Neu besteht aus folgenden Feldern: Feld im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für die NAT-Konfiguration ein.
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle, für die NAT konfiguriert werden soll.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert): NAT wird für alle Schnittstellen konfiguriert.: Wählen Sie eine der Schnittstellen aus der Liste aus.
Art des DatenverkehrsWählen Sie, für welche Art von Datenverkehr NAT konfiguriert werden soll.Mögliche Werte:eingehend (Ziel-NAT) (Standardwert): Der Datenverkehr, der von außen kommt.ausgehend (Quell-NAT): Der Datenverkehr, der nach außen geht.•exklusiv (ohne NAT): Der Datenverkehr, der von NAT ausgenommen ist.
NAT-MethodeNur fürArt des Datenverkehrs= ausgehend (Quell-NAT)Wählen Sie die NAT-Methode für ausgehenden Datenverkehr.Ausgangspunkt für die Wahl der NAT-Methode ist ein NAT-Szenario, bei dem ein "interner" Quell-Host über die NAT-Schnittstelle eine IP-Verbindung zu einem "externen" Ziel-Host initiiert hat und bei der eine intern gültige Quelladresse und ein intern gültiger Quellport auf eine extern gültige Quelladresse und einen extern gültigen Quellport umgesetzt werden.Mögliche Werte:full-cone(nur UDP): Jeder beliebige externe Host darf IP-Pakete über die externe Adresse und den externen Port an die initiiierende Quelladresse und den initialen Quellport senden.restricted-cone(nur UDP): Wie full-cone NAT; als externer Host ist jedoch ausschließlich der initiale "externe" Ziel-Host zugelassen.port-restricted-cone(nur UDP): Wie restricted-cone NAT; es sind jedoch ausschließlich Daten vom initialen Ziel-Port zugelassen.symmetrisch(Standardwert) Für beliebige Protokolle: In ausgehender Richtung werden eine extern gültige Quelladresse und ein extern gültiger Quell-Port administrativ festgelegt.In eingehender Richtung sind nur Antwortpakete innerhalb der bestehenden Verbindung zugelassen.
Im Menü NAT-Konfiguration ->Ursprünglichen Datenverkehr angeben können Sie konfigurieren, für welchen Datenverkehr NAT verwendet werden soll. Felder im Menü Ursprünglichen Datenverkehr angeben
Feld Beschreibung
DienstNicht für Art des Datenverkehrs = ausgehend(Quell-NAT) und NAT-Methode = full-cone, restricted-cone oder port-restricted-cone.Wählen Sie einen der vorkonfigurierten Dienste aus.Mögliche Werte:BenutzerdefiniertI(Standardwert)<Dienstname>
AktionNur für Art des Datenverkehrs = exklusiv (ohne NAT)Wählen Sie, welche Datenpakete von NAT ausgenommen werden.Mögliche Werte:Ausschließen (Standardwert): Alle Datenpakete, die mit den nachfolgend zu konfigurierenden Parametern (Protokoll, Quell-IP-Adresse/Netzmaske, Ziel-IP-Adresse/Netzmaske, usw.) übereinstimmen, werden von NAT ausgenommen.Nicht ausschließen: Alle Datenpakete, die mit den nachfolgend zu konfigurierenden Parametern (Protokoll, Quell-IP-Adresse/Netzmaske, Ziel-IP-Adresse/Netzmaske, usw.) nicht übereinstimmen, werden von NAT ausgenommen.
ProtokollNur für bestimmte Dienste.Nicht für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT) und NAT-Methode = full-cone, restricted-cone oder port-restricted-cone. In diesem Fall wird UDP automatic festgelegt.Wählen Sie ein Protokoll aus. Je nach ausgewähltem Dienst stehen verschiedene Protokolle zur Verfügung.Mögliche Werte:BeliebigI(Standardwert)AHChaosEGPESPGGPGREHMPICMPIGMPIGPIGRPIPIPinIPIPv6IPX in IPISO-IPKryptolanL2TPOSPFPUPRDPRSVPSKIPTCPTLSPUDPVRRPXNS-IDP
Quell-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Art des Datenverkehrs = eingehend (Ziel-NAT) oder exklusiv (ohne NAT)Geben Sie die Quell-IP-Adresse und gegebenenfalls die zugehörige Netzmaske der ursprünglichen Datenpakete ein.
Original Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Art des Datenverkehrs = eingehend (Ziel-NAT)Geben Sie die Ziel-IP-Adresse und gegebenenfalls die zugehörige Netzmaske der ursprünglichen Datenpakete ein.
Original Ziel-Port/BereichNur für Art des Datenverkehrs = eingehend (Ziel-NAT), Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP, TCP/UDPGeben Sie den Ziel-Port bzw. den Ziel-Port-Bereich der ur-sprünglichen Datenpakete ein. Die Standardeinstellung -Alle- bedeutet, dass der Port nicht näher spezifiziert ist.
Originale Quell-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT)Geben Sie die Quell-IP-Adresse und gegebenenfalls die zugehörige Netzmaske der ursprünglichen Datenpakete ein.
Original Quell-Port/BereichNur für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT), NAT-Methode = symmetrisch, Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP, TCP/UDPGeben Sie den Quellport der ursprünglichen Datenpakete ein. Die Standardeinstellung -Alle- bedeutet, dass der Port nicht näher spezifiziert ist.Wenn Sie Port angeben wählen, können Sie einen einzelnen Port angeben, mit der Auswahl von Portbereich angeben können Sie einen zusammenhängenden Bereich von Ports defi-nieren, der als Filter für den ausgehenden Datenverkehr verwendet wird.
Quell-Port/BereichNur für Art des Datenverkehrs = exklusiv (ohne NAT), Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP, TCP/UDPGeben Sie den Quell-Port bzw. den Quell-Port-Bereich der ursprünglichen Datenpakete ein. Die Standardeinstellung -Alle- bedeutet, dass der Port nicht näher spezifiziert ist.
Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Art des Datenverkehrs = exklusiv (ohne NAT) bzw. ausgehend (Quell-NAT) und NAT-Methode = symmetrischGeben Sie die Ziel-IP-Adresse und gegebenenfalls die zugehörige Netzmaske der ursprünglichen Datenpakete ein.
Ziel-Port/BereichNur für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT), NAT-Methode = symmetrisch, Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP, TCP/UDP oder Art des Datenverkehrs = exklusiv (ohne NAT), Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP, TCP/UDPGeben Sie den Ziel-Port bzw. den Ziel-Port-Bereich der ur-
Im Menü NAT-Konfiguration ->Substitutionswerte können Sie, abhängig davon, ob es sich um eingehenden oder ausgehenden Datenverkehr handelt, neue Adressen und Ports definieren, auf welche bestimmte Adressen und Ports aus dem Menü NAT-Konfiguration ->Ursprünglichen Datenverkehr angeben umgesetzt werden. Felder im Menü Substitutionswerte
Feld Beschreibung
Neue Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Art des Datenverkehrs = eingehend (Ziel-NAT)Geben Sie diejenige Ziel-IP-Adresse und die zugehörige Netzmaske ein, auf welche die ursprüngliche Ziel-IP-Adresse umgesetzt werden soll.
Neuer Ziel-PortNur für Art des Datenverkehrs = eingehend (Ziel-NAT),Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP,TCP/UDPBelassen Sie den Ziel-Port oder geben Sie denjenigen Ziel-Port ein, auf den der ursprüngliche Ziel-Port umgesetzt werden soll.Mit Auswahl von Original belassen Sie den ursprünglichen Ziel-Port. Wenn Sie Original deaktivieren, erscheint ein Eingabefeld und Sie können einen neuen Ziel-Port eingeben.Standardmäßig ist Original aktiv.
Neue Quell-IP-Adresse/NetzmaskeNur für Art des Datenverkehrs = ausgehend(Quell-NAT) und NAT-Methode = symmetrischGeben Sie diejenige Quell-IP-Adresse ein, auf welche die ursprüngliche Quell-IP-Adresse umgesetzt werden soll, gegebenenfalls mit zugehöriger Netzmaske.
Neuer Quell-PortNur für Art des Datenverkehrs = ausgehend (Quell-NAT),NAT-Methode = symmetrisch, Dienst = Benutzerdefiniert und Protokoll = TCP, UDP, TCP/UDPBelassen Sie den Quell-Port oder geben Sie einen neuen Quell-Port ein, auf den der ursprüngliche Quell-Port umgesetzt werden soll.Mit Auswahl von Original belassen Sie den ursprünglichen Quell-Port. Wenn Sie Original deaktivieren, erscheint ein Eingabefeld und Sie können einen neuen Quell-Port eingeben. Standardmäßig ist Original aktiv.Haben Sie für Original Quell-Port/Bereich Portbereich angeben gewählt, stehen folgende Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:Original Quell-Port/Bereich verwenden: Der in Original Quell-Port/Bereich angegebene Bereich wird nicht verändert, die Portnummern bleiben erhalten.Verwende Port/Bereich beginnend bei: Es erscheintein Eingabefeld, in das Sie die Portnummer eingeben können, bei der der Portbereich beginnen soll, durch den der ursprügliche Portbereich ersetzt wird. Die Anzahl der Ports bleibt dabei gleich.

20.3 QoS

QoS (Quality of Service) ermöglicht es, verfügbare Bandbreiten effektiv und intelligent zu verteilen. Bestimmte Anwendungen können bevorzugt behandelt und Bandbreite für diese reserviert werden. Vor allem für zeitkritische Anwendungen wie z. B. Voice over IP ist das von Vorteil. Die QoS-Konfiguration besteht aus drei Teilen: - IP-Filter anlegen - Daten klassifizieren - Daten priorisieren

20.3.1 QoS-Filter

Im Menü Netzwerk->QoS->QoS-Filter werden IP-Filter konfiguriert. Die Liste zeigt ebenfalls alle ggf. konfigurierten Einträge aus Netzwerk->Zugriffsregeln->Regelketten.

20.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP-Filter zu definieren. OoS-Filter OoS-Klassifizierung OoS-Schnittstellen/Richtlinien ![](images/5c3593e5d6f655234028aabb7020a4dcf629a3d01b964d73c716fd0c4890dc79.jpg) Abb. 176: Netzwerk->QoS->QoS-Filter->Neu Das Menü Netzwerk->QoS->QoS-Filter->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie die Bezeichnung des Filters an.
DienstWählen Sie einen der vorkonfigurierten Dienste aus. Werkseitig ist eine umfangreiche Reihe von Diensten vorkonfiguriert, unter anderem:activityapple-qtauthchargenclients_1daytimedhcpdiscardStandardwert ist Benutzerdefiniert.
ProtokollWählen Sie ein Protokoll aus.Die Option Beliebig (Standardwert) passt auf jedes Protokoll.
TypNur für Protokoll = ICMPWählen Sie einen Typ aus.Mögliche Werte: Beliebig, Echo reply, Destination unreachable, Source quench, Redirect, Echo, Time exceeded, Timestamp, Timestamp reply.Siehe RFC 792.Standardwert ist Beliebig.
VerbindungsstatusBei Protokoll = TCP können Sie ein Filter definieren, das den Status von TCP-Verbindungen berücksichtigt.Mögliche Werte:Hergestellt: Das Filter passt auf diejenigen TCP-Pakete, die beim Routing über das Gateway keine neue TCP-Verbindung öffnen würden.Beliebig (Standardwert): Das Filter passt auf alle TCP-Pakete.
Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die Ziel-IP-Adresse der Datenpakete und die zugehörige Netzmaske ein.
Ziel-Port/BereichNur für Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie eine Ziel-Port-Nummer bzw. einen Bereich von Ziel-Port-Nummern ein.Mögliche Werte:-Alle- (Standardwert): Der Ziel-Port ist nicht näher spezifiziert.Port angeben: Geben Sie einen Ziel-Port ein.Portbereich angeben: Geben Sie einen Zielport-Bereich ein.
Quell-IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die Quell-IP-Adresse der Datenpakete und die zugehörige Netzmaske ein.
Quell-Port/BereichNur für Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie eine Quell-Port-Nummer bzw. einen Bereich vonQuell-Port-Nummern ein.Mögliche Werte:-Alle-(Standardwert): Der Ziel-Port ist nicht näher spezifiziert.Port angeben: Geben Sie einen Ziel-Port ein.Portbereich angeben: Geben Sie einen Ziel-Port-Bereich ein.
DSCP/TOS-Filter (Layer 3)Wählen Sie die Art des Dienstes aus (TOS, Type of Service).Mögliche Werte:Nicht beachten (Standardwert): Die Art des Dienstes wird nicht berücksichtigt.DSCP-Binärwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in binärem Format, 6 Bit).DSCP-Dezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in dezimalem Format).DSCP-Hexadezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in hexadezimalem Format).TOS-Binärwert: Der TOS-Wert wird im binären Format angegeben, z. B. 00111111.TOS-Dezimalwert: Der TOS-Wert wird im dezimalen Format angegeben, z. B. 63.TOS-Hexadezimalwert: Der TOS-Wert wird im hexadezimalen Format angegeben, z. B. 3F.
COS-Filter (802.1p/Layer 2)Tragen Sie die Serviceklasse der IP-Pakete ein (Class of Service, CoS).Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 0 und 7. Wertbereich 0 bis 7.Der Standardwert ist Nicht beachten.

20.3.2 QoS-Klassifizierung

Im Menü Netzwerk->QoS->QoS-Klassifizierung wird der Datenverkehr klassifiziert, d. h. der Datenverkehr wird mittels Klassen-ID verschiedenen Klassen zugeordnet. Sie erstellen dazu Klassenpläne zur Klassifizierung von IP-Paketen anhand zuvor definierter IP-Filter. Jeder Klassenplan wird über seinen ersten Filter mindestens einer Schnittstelle zugeordnet.

20.3.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Datenklassen einzurichten. OoS-Filter OoS-Klassifizierung OoS-Schnittstellen/Richtlinien ![](images/b4e47fbee21e150ca9e760d430a64bc17d4e12fb690f2b3db4bf0f0698fc96b3.jpg) Abb. 177: Netzwerk->QoS->QoS-Klassifizierung->Neu Das Menü Netzwerk->QoS->QoS-Klassifizierung->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
KlassenplanWählen Sie den Klassenplan, den Sie anlegen oder bearbeiten wollen.Mögliche Werte:Neu (Standardwert): Mit dieser Einstellung legen Sie einen neuen Klassenplan an.:Zeigt einen bereits angeleg-ten Klassenplan, den Sie auswählen und bearbeiten können. Sie können neue Filter hinzufügen.
BeschreibungNur fürKlassenplan=NeuGeben Sie die Bezeichnung des Klassenplans ein.
FilterWählen Sie ein IP-Filter aus.Bei einem neuen Klassenplan wählen Sie das Filter, das an die erste Stelle des Klassenplans gesetzt werden soll.Bei einem bestehenden Klassenplan wählen Sie das Filter, das an den Klassenplan angehängt werden soll.Um ein Filter auswählen zu können, muss mindestens ein Filter im MenüNetzwerk->QoS->QoS-Filterkonfiguriert sein.
RichtungWählen Sie die Richtung der Datenpakete, die klassifiziert werden sollen.Mögliche Werte:Eingehend:Eingehende Datenpakete werden der im Folgenden zu definierenden Klasse (Klassen-ID) zugeordnet.Ausgehend(Standardwert):Ausgehende Datenpakete werden der im Folgenden zu definierenden Klasse (Klassen-ID) zugeordnet.Beide:Eingehende und ausgehende Datenpakete werden der im Folgenden zu definierenden Klasse (Klassen-ID) zugeordnet.
High-Priority-KlasseAktivieren oder deaktivieren Sie die High-Priority-Klasse. Wenn die High-Priority-Klasse aktiv ist, werden die Datenpakete der Klasse mit der höchsten Priorität zugeordnet, die Priorität 0 wird automatisch gesetzt.MitAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Klassen-IDNur fürHigh-Priority-Klassenicht aktiv.Wählen Sie eine Zahl, welche die Datenpakete einer Klasse zu-weist.
Funkwerk hybird 130a - Neu - 1HinweisDie Klassen-ID ist ein Label, um Datenpakete bestimmten Klassen zuzuordnen. (Die Klassen-ID legt keine Priorität fest.)
Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 1 und 254.
Setze DSCP/TOS Wert (Layer 3)Hier können Sie den DSCP/TOS-Wert der IP-Datenpakete in Abhängigkeit zur definierten Klasse (Klassen-ID) setzen bzw. ändern.Mögliche Werte:Erhalten (Standardwert): Der DSCP/TOS-Wert der IP-Datenpakete bleibt unverändert.DSCP-Binärwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in binärem Format).DSCP-Dezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in dezimalem Format).DSCP-Hexadezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in hexadezimalem Format).TOS-Binärwert: Der TOS-Wert wird im binären Format angegeben, z. B. 00111111.TOS-Dezimalwert: Der TOS-Wert wird im dezimalen Format angegeben, z. B. 63.TOS-Hexadezimalwert: Der TOS-Wert wird im hexadezimalen Format angegeben, z. B. 3F.
Setze COS Wert (802.1p/Layer 2)Hier können Sie die Serviceklasse (Layer-2-Priorität) im VLAN Ethernet Header der IP-Pakete in Abhängigkeit zur definierten Klasse (Klassen-ID) setzen/ändern.Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 0 und 7.Standardwert ist Erhalten.
SchnittstellenNur für Klassenplan = NeuWählen Sie beim Anlegen eines neuen Klassenplans diejenigen Schnittstellen, an die Sie den Klassenplan binden wollen. Ein Klassenplan kann mehreren Schnittstellen zugeordnet werden.

20.3.3 QoS-Schnittstellen/Richtlinien

Im Menü Netzwerk->QoS->QoS-Schnittstellen/Richtlinien legen Sie die Priorisierung der Daten fest. ![](images/81862d7f43776174fec17e9bd6ca7ff06dffe075bd355d9b32d7428066c71561.jpg)

Hinweis

Daten können nur ausgehend priorisiert werden. Pakete der High-Priority-Klasse haben immer Vorrang vor Daten mit Klassen-ID 1 - 254. Es ist möglich, jeder Queue und somit jeder Datenklasse einen bestimmten Anteil an der Gesamtbandbreite der Schnittstelle zuzuweisen bzw. zu garantieren. Darüber hinaus können Sie die Übertragung von Sprachdaten (Real-Time-Daten) optimieren. Abhängig von der jeweiligen Schnittstelle wird für jede Klasse automatisch eine Queue (Warteschlange) angelegt, jedoch nur für ausgehend klassifizierten Datenverkehr sowie für in beide Richtungen klassifizierten Datenverkehr. Den automatisch angelegten Queues wird hierbei eine Priorität zugeordnet. Der Wert der Priorität ist dabei gleich dem Wert der Klassen-ID. Sie können diese standardmäßig gesetzte Priorität einer Queue ändern. Wenn Sie neue Queues hinzufügen, können Sie über die Klassen-ID auch Klassen anderer Klassenpläne verwenden.

20.3.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Priorisierungen einzurichten. QoS-Filter QoS-Klassifizierung QoS-Schnittstellen/Richtlinien ![](images/e9b96f2599c8ee6e93883e1506ea1048115463cf73ef7a62cc34067a803d2274.jpg) Abb. 178: Netzwerk->QoS->QoS-Schnittstellen/Richtlinien->Neu Das Menü Netzwerk->QoS->QoS-Schnittstellen/Richtlinien->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, für die QoS konfiguriert werden soll.
PriorisierungsalgorithmusWählen Sie den Algorithmus aus, nach dem die Abarbeitung der Queues erfolgen soll. Sie aktivieren bzw. deaktivieren damit QoS auf der ausgewählten Schnittstelle.Mögliche Werte:Priority Queueing: QoS wird auf der Schnittstelle aktiviert. Die verfügbare Bandbreite wird streng gemäß der Priorität der Queues verteilt.Weighted Round Robin: QoS wird auf der Schnittstelle aktiviert. Die verfügbare Bandbreite wird gemäß der Gewichtung (weight) der Queues verteilt. Ausnahme: High-Priority-Pakete werden immer vorrangig behandelt.Weighted Fair Queueing: QoS wird auf der Schnittstelle aktiviert. Die verfügbare Bandbreite wird möglichst "fair" unter den (automatisch erkannten) Datenverbindungen (Traffic-Flows) innerhalb einer Queue aufgeteilt. Ausnahme: High-Priority-Pakete werden immer vorrangig bedient.Deaktiviert (Standardwert): QoS wird auf der Schnittstelle deaktiviert. Die ggf. vorhandene Konfiguration wird nicht gelöscht und kann bei Bedarf wieder aktiviert werden.
Traffic ShapingAktivieren oder deaktivieren Sie eine Begrenzung der Datenrate in Senderichtung.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Maximale Upload-GeschwindigkeitNur für Traffic Shaping = aktiviert.Geben Sie für die Queue eine maximale Datenrate in kBits pro Sekunde in Senderichtung ein.Mögliche Werte sind 0 bis 1000000.Der Standardwert ist 0, d. h. es erfolgt keine Begrenzung, die Queue kann die maximale Bandbreite belegen.
Größe des Protokoll-Headers unterhalb Layer 3Nur für Traffic Shaping = aktiviert.Wählen Sie den Schnittstellentyp, um die Größe des jeweiligen Overheads eines Datagramms in die Berechnung der Bandbreite einzubeziehen.Mögliche Werte:BenutzerdefiniertIWert in Byte.Mögliche Werte sind 0 bis 100.Undefiniert (Protocol Header Offset=0) (Standardwert)Nur für Ethernet-Schnittstellen auswählbarEthernetEthernet und VLANPPP over EthernetPPPoE und VLANNur für IPSec-Schnittstellen auswählbar:IPSec über EthernetIPSec über Ethernet und VLANIPSec via PPP over EthernetIPSec via PPPoE und VLAN
VerschlüsselungsmethodeNur wenn als Schnittstelle ein IPSec Peer gewählt ist, Traffic Shaping Aktiviert ist und die Größe des Protokoll-Headers unterhalb Layer 3 nicht Undefiniert (Protocol Header Offset=0) ist.Wählen Sie die Verschlüsselungsmethode, die für die IPSec-Verbindung genutzt wird. Der Verschlüsselungsalgorithmus bestimmt die Länge der Blockchiffre, die bei der Bandbreitenkalkulation berücksichtigt wird.Mögliche Werte:DES, 3DES, Blowfish, Cast -(Cipher-Blockgröße = 64 Bit)AES128, AES192, AES256, Twofish -(Cipher-Blockgröße = 128 Bit)
Real Time Jitter ControlNur für Traffic Shaping = aktiviertReal Time Jitter Control führt zu einer Optimierung des Latenzverhaltens bei der Weiterleitung von Real-Time-Datagrammen. Die Funktion sorgt für eine Fragmentierung großer Datenpakete in Abhängigkeit von der verfügbaren Upload-Bandbreite.Real Time Jitter Control ist nützlich bei geringen Upload-Bandbreiten (< 800 kBit/s).Aktivieren oder deaktivieren Sie Real Time Jitter Control.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
KontrollmodusNur für Real Time Jitter Control = aktiviert.Wählen Sie den Modus für die Optimierung der Sprachübertragung.Mögliche Werte:Alle RTP-Streams: Alle RTP-Streams werden optimiert. Die Funktion aktiviert den RTP-Stream-Detection-Mechanismus zum automatischen Erkennen von RTP-Streams. In diesem Modus wird der Real-Time-Jitter-Control-Mechanismus aktiv, sobald ein RTP-Streamerkannt wurde.Inaktiv: Die Optimierung für die Übertragung der Sprachdaten wird nicht durchgeführt.Nur kontrollierte RTP-Streams: Dieser Modus wird verwendet, wenn entweder das VoIP Application Layer Gateway (ALG) oder das VoIP Media Gateway (MGW) aktiv ist. Die Aktivierung des Real-Time-Jitter-Control-Mechanismus erfolgt über die Kontrollinstanzen ALG oder MGW.Immer: Der Real-Time-Jitter-Control-Mechanismus ist immer aktiv, auch wenn keine Real-Time-Daten geroutet werden.
Queues/RichtlinienKonfigurieren Sie die gewünschten QoS-Queues.Für jede angelegte Klasse aus dem Klassenplan, die mit der gewählten Schnittstelle verbunden ist, wird automatisch eine Queue erzeugt und hier angezeigt (nur für ausgehend klassifizierten Datenverkehr sowie für in beide Richtungen klassifizierten Datenverkehr).Fügen Sie mitHinzufügenneue Einträge hinzu. Das Menü Queue/Richtlinie bearbeitenöffnet sich.Durch das Erstellen einer QoS-Richtlinie wird automatisch ein Standardeintrag DEFAULT mit der niedrigsten Priorität 255 erstellt.
Das Menü Queue/Richtlinie bearbeiten besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Queue/Richtlinie bearbeiten
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie die Bezeichnung der Queue/Richtlinie an.
Ausgehende SchnittstelleZeigt die Schnittstelle an, für die QoS-Queues konfiguriert werden.
PriorisierungsqueueWählen Sie den Typ für die Priorisierung der Queue aus.Mögliche Werte:Klassenbasiert (Standardwert): Queue für "normal"-klassifizierte Daten.Hohe Priorität: Queue für "high-priority"- klassifizierteDaten.Standard: Queue für Daten, die nicht klassifiziert wurden bzw. für deren Klasse keine Queue angelegt worden ist.
Klassen-IDNur für Priorisierungsqueue = KlassenbasiertWählen Sie die QoS-Paketklasse, für die diese Queue gelten soll.Dazu muss vorher im Menü Netzwerk->QoS->QoS-Klassifizierung mindestens eine Klassen-ID vergeben worden sein.
PrioritätNur für Priorisierungsqueue = KlassenbasiertWählen Sie die Priorität der Queue. Mögliche Werte sind 1 (hohe Priorität) bis 254 (niedrige Priorität).Der Standardwert ist 1.
GewichtungNur für Priorisierungsalgorithmus = Weighted Round Robin oder Weighted Fair QueueingWählen Sie die Gewichtung der Queue. Mögliche Werte sind 1 bis 254.Der Standardwert ist 1.
RTT-Modus(Realtime-Traffic-Modus)Aktivieren oder deaktivieren Sie die Echtzeitübertragung der Daten.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Der RTT-Modus sollte für QoS-Klassen aktiviert werden, in denen Realtime-Daten priorisiert werden. Dieser Modus führt zu einer Verbesserung des Latenzverhaltens bei der Weiterleitung von Realtime-Datagrammen.Es ist möglich, mehrere Queues mit aktiviertem RTT-Modus zu konfigurieren. Queues mit aktiviertem RTT-Modus müssen immer eine höhere Priorität als Queues mit inaktivem RTT-Modus haben.
Traffic ShapingAktivieren oder deaktivieren Sie eine Begrenzung der Datenrate (=Traffic Shaping) in Senderichtung.Die Begrenzung der Datenrate gilt für die gewählte Queue. (Es handelt sich dabei nicht um die Begrenzung, die an der Schnittstelle festgelegt werden kann.)Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Maximale Upload-GeschwindigkeitNur für Traffic Shaping = aktiviert.Geben Sie eine maximale Datenrate in kBit pro Sekunde für die Queue ein.Mögliche Werte sind 0 bis 1000000.Der Standardwert ist 0.
Überbuchen zugelassenNur für Traffic Shaping = aktiviert.Aktivieren oder deaktivieren Sie die Funktion. Die Funktion steuert das Bandbreitenbegrenzungsverhalten.Bei aktiviertem Überbuchen zugelassen kann die Bandbreitenbegrenzung überschritten werden, die für die Queue eingestellt ist, sofern freie Bandbreite auf der Schnittstelle vorhanden ist.Bei deaktiviertem Überbuchen zugelassen kann die Queue niemals Bandbreite über die eingestellte Bandbreitenbegrenzung hinaus belegen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Burst-GrößeNur für Traffic Shaping = aktiviert.Geben Sie die maximale Anzahl an Bytes ein, die kurzfristig noch übertragen werden darf, wenn die für diese Queue erlaubte Datenrate bereits erreicht ist.Mögliche Werte sind 0 bis 64000.Der Standardwert ist 0.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Dropping-AlgorithmusWählen Sie das Verfahren, nach dem Pakete in der QoS-Queue verworfen werden, wenn die maximale Größe der Queue überschritten wird.Mögliche Werte:Tail Drop (Standardwert): Das neu hinzugekommene Paket wird verworfen.Head Drop: Das älteste Paket in der Queue wird verworfen.Random Drop: Ein zufällig ausgewähltes Paket aus der Queue wird verworfen.
Vermeidung von Datenstau (RED)Aktivieren oder deaktivieren Sie das präventive Löschen von Datenpaketen.Pakete, deren Datengröße zwischenMin. Queue-Größeund Max. Queue-Gröbeliegt, werden vorbeugend verworfen, um einen Queue-Überlauf zu verhindern (RED=Random Early Detection). Dieses Verfahren sorgt bei TCP-basiertem Datenverkehr für eine insgesamt kleinere Queue, sodass selbst Traffic-Bursts meist ohne größere Paketverluste übertragen werden können.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Min. Queue-GrößeGeben Sie den unteren Schwellwert für das VerfahrenVermeidung von Datenstau (RED)in Byte ein.Mögliche Werte sind0 bis 262143.Der Standardwert ist0.
Max. Queue-GrößeGeben Sie den oberen Schwellwert für das VerfahrenVermeidung von Datenstau (RED)in Byte ein.Mögliche Werte sind0 bis 262143.Der Standardwert ist16384.

20.4 Zugriffsregeln

Mit Access-Listen werden Zugriffe auf Daten und Funktionen eingegrenzt (welcher Benutzer welche Dienste und Dateien nutzen darf). Sie definieren Filter für IP-Pakete, um den Zugang von bzw. zu den verschiedenen Hosts in angeschlossenen Netzwerken zu erlauben oder zu sperren. So können Sie verhindern, dass über das Gateway unzulässige Verbindungen aufgebaut werden. Access-Listen definieren die Art des IP-Traffics, den das Gateway annehmen oder ablehnen soll. Die Zugangsentscheidung basiert auf Informationen, die in den IP-Paketen enthalten sind, z. B.: • Quell- und/oder Ziel IP-Adresse - Protokoll des Pakets - Quell- und/oder Ziel-Port (Portbereiche werden unterstützt) Möchten z. B. Standorte, deren LANs über ein bintec elmeg-Gateway miteinander verbunden sind, alle eingehenden FTP-Anfragen ablehnen, oder Telnet-Sitzungen nur zwischen bestimmten Hosts zulassen, sind Access-Listen ein effektives Mittel. Access-Filter auf dem Gateway basieren auf der Kombination von Filtern und Aktionen zu Filterregeln (= rules) und der Verknüpfung dieser Regeln zu sogenannten Regelketten. Sie wirken auf die eingehenden Datenpakete und können so bestimmten Daten den Zutritt zum Gateway erlauben oder verbieten. Ein Filter beschreibt einen bestimmten Teil des IP-Datenverkehrs, basierend auf Quell- und/oder Ziel-IP-Adresse, Netzmaske, Protokoll, Quell- und/ oder Ziel-Port. Mit den Regeln, die Sie in Access Lists organisieren, teilen Sie dem Gateway mit, wie es mit gefilterten Datenpaketen umgehen soll – ob es sie annehmen oder abweisen soll. Sie können auch mehrere Regeln definieren, die Sie in Form einer Kette organisieren und ihnen damit eine bestimmte Reihenfolge geben. Für die Definition von Regeln bzw. Regelketten gibt es verschiedene Ansätze: Nehme alle Pakete an, die nicht explizit verboten sind, d. h.: - Weise alle Pakete ab, auf die Filter 1 zutrifft. - Weise alle Pakete ab, auf die Filter 2 zutrifft. • ... • Lass den Rest durch. oder Nehme nur Pakete an, die explizit erlaubt sind, d. h.: - Nehme alle Pakete an, auf die Filter 1 zutrifft. - Nehme alle Pakete an, auf die Filter 2 zutrifft. ... - Weise den Rest ab. oder Kombination aus den beiden oben beschriebenen Möglichkeiten. Es können mehrere getrennte Regelketten angelegt werden. Eine gemeinsame Nutzung von Filtern in verschiedenen Regelketten ist dabei möglich. Sie können jeder Schnittstelle individuell eine Regelkette zuweisen. ![](images/c127c85200d09c51e98a7e60559059837ccb3c5774a3f4b12da43a91bae5e657.jpg)

Achtung

Achten Sie darauf, dass Sie sich beim Konfigurieren der Filter nicht selbst aussperren: Greifen Sie zur Filter-Konfiguration möglichst über die serielle Konsolen-Schnittstelle oder mit ISDN-Login auf Ihr Gateway zu.

20.4.1 Zugriffsfilter

In diesem Menü werden die Access-Filter konfiguriert. Jedes Filter beschreibt einen bestimmten Teil des IP-Traffic und definiert z. B. die IP-Adressen, das Protokoll, den Quell- oder Ziel-Port. Im Menü Netzwerk->Zugriffsregeln->Zugriffsfilter wird eine Liste aller Access Filter angezeigt. Zugriffsfilter Regelketten Schnittstellenzuweisung ![](images/11156484470a04ea93440c6f8de6803d780d76500380498cd029a8ca1c78817d.jpg) Abb. 179: Netzwerk->Zugriffsregeln->Zugriffsfilter

20.4.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um Access Filter zu konfigurieren. ![](images/5ff1c230a30ada64ea088555635bf6d1e32f60b169e4a7a6220d0a1896f83a5d.jpg) ![](images/8548e2502853e60f88a98d5d1a44138aa629640ed3419b9558640efbb3faac8f.jpg) Abb. 180: Netzwerk->Zugriffsregeln->Zugriffsfilter->Neu Das Menü Netzwerk->Zugriffsregeln->Zugriffsfilter->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Bezeichnung für das Filter ein.
DienstWählen Sie einen der vorkonfigurierten Dienste aus. Werkseitig ist eine umfangreiche Reihe von Diensten vorkonfiguriert, unter anderem:activityapple-qtauthchargenclients_1daytimedhcpdiscardStandardwert ist Benutzerdefiniert.
ProtokollWählen Sie ein Protokoll aus.Die Option Beliebig (Standardwert) passt auf jedes Protokoll.
TypNur bei Protokoll = ICMPMögliche Werte:BeliebigEcho replyDestination unreachableSource quenchRedirectEchoTime exceededTimestampTimestamp replyStandardwert ist Beliebig.Siehe RFC 792.
VerbindungsstatusNur bei Protokoll = TCCPSie können ein Filter definieren, das den Status von TCP-Verbindung berücksichtigt.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert): Das Filter passt auf alle TCP-Pakete.Hergestellt: Das Filter passt auf diejenigen TCP-Pakete, die beim Routing über das Gateway keine neue TCP-Verbindung öffnen würden.
Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeDefinieren Sie die Ziel-IP-Adresse und die Netzmaske der Datenpakete.Mögliche Werte:BeliebigI(Standardwert)Host: Geben Sie die IP-Adresse des Hosts ein.Netzwerk: Geben Sie die Netzwerk-Adresse und die zugehörige Netzmaske ein.
Ziel-Port/BereichNur bei Protokoll = TCP, UDPGeben Sie eine Ziel-Port-Nummer bzw. einen Bereich von Ziel-Port-Nummern ein, auf den das Filter passt.Mögliche Werte:-Alle- (Standardwert): Das Filter gilt für alle Port-NummernPort angeben: Ermöglicht Eingabe einer Port-Nummer.Portbereich angeben: Ermöglicht Eingabe eines Bereiches von Port-Nummern.
Quell-IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die Quell-IP-Adresse und die Netzmaske der Datenpakete ein.
Quell-Port/BereichNur bei Protokoll = TCP, UDPGeben Sie die Quell-Port-Nummer bzw. den Bereich von Quell-Port-Nummern ein.Mögliche Werte:-Alle- (Standardwert): Das Filter gilt für alle Port-NummernPort angeben: Ermöglicht Eingabe einer Port-Nummer.Portbereich angeben: Ermöglicht Eingabe eines Bereiches von Port-Nummern.
DSCP/TOS-Filter (Layer 3)Wählen Sie die Art des Dienstes aus (TOS, Type of Service).Mögliche Werte:Nicht beachten (Standardwert): Die Art des Dienstes wird nicht berücksichtigt.DSCP-Binärwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in binärem Format, 6 Bit).DSCP-Dezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in dezimalem Format).DSCP-Hexadezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in hexadezimalem Format).TOS-Binärwert: Der TOS-Wert wird im binären Format angegeben, z. B. 00111111.TOS-Dezimalwert: Der TOS-Wert wird im dezimalen Format angegeben, z. B. 63.TOS-Hexadezimalwert: Der TOS-Wert wird im hexadezimalen Format angegeben, z. B. 3F.
COS-Filter(802.1p/Layer 2)Tragen Sie die Serviceklasse der IP-Pakete ein (Class of Service, CoS).Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 0 und 7.Standardwert ist Nicht beachten.

20.4.2 Regelketten

Im Menü Regelketten werden Regeln für IP-Filter konfiguriert. Diese können separat angelegt oder in Regelketten eingebunden werden. Im Menü Netzwerk->Zugriffsregeln->Regelketten werden alle angelegten Filterregeln aufgelistet. ![](images/c57da0828ea94b48c332d077ffb3ae042a5317bc25b860f5512c4c6c005a076e.jpg) ![](images/96c62039eee03124ac0b83a2c6f1b151b8112a465b1631e854aff1623711e954.jpg) Abb. 181: Netzwerk->Zugriffsregeln->Regelketten

20.4.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um Access Lists zu konfigurieren. Zugriffsfilter Regelketten Schnittstellenzuweisung ![](images/1e22689e68dd98b344ebe9c23a5c0b10116f976083ddcbfbbeda52f5e6141335.jpg) Abb. 182: Netzwerk->Zugriffsregeln->Regelketten->Neu Das Menü Netzwerk->Zugriffsregeln->Regelketten->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
RegelketteWählen Sie aus, ob Sie eine neue Regelkette anlegen oder eine bestehende bearbeiten wollen.Mögliche Werte:Neu (Standardwert): Mit dieser Einstellung legen Sie eine neue Regelkette an.: Wählen Sie eine bereits angelegte Regelkette aus und fügen ihr somit eine weitere Regel hinzu.
BeschreibungGeben Sie die Bezeichnung der Regelkette ein.
ZugriffsfilterWählen Sie ein IP-Filter aus.Bei einer neuen Regelkette wählen Sie das Filter, das an die erste Stelle der Regelkette gesetzt werden soll.Bei einer bestehenden Regelkette wählen Sie das Filter, das an die Regelkette angehängt werden soll.
AktionLegen Sie fest, wie mit einem gefilterten Datenpaket verfahren wird.Mögliche Werte:Zulassen, wenn Filter passt (Standardwert): Paket annehmen, wenn das Filter passt.Zulassen, wenn Filter nicht passt: Paket anneh-men, wenn das Filter nicht passt.Verweigern, wenn Filter passt: Paket abweisen, wenn das Filter passt.Verweigern, wenn Filter nicht zutrifft: Paket abweisen, wenn das Filter nicht passt.Nicht beachten: Nächste Regel anwenden.
Um die Regeln einer Regelkette in eine andere Reihenfolge zu bringen, wählen Sie im Listenmenü bei dem Eintrag, der verschoben werden soll, die Schaltfläche 📄. Daraufhin öffnet sich ein Dialog, bei dem Sie unter Verschieben entscheiden können, ob der Eintrag unter (Standardwert) oder über eine andere Regel dieser Regelkette verschoben wird.

20.4.3 Schnittstellenzuweisung

In diesem Menü werden die konfigurierten Regelketten den einzelnen Schnittstellen zugeordnet und das Verhalten des Gateways beim Abweisen von IP-Paketen festgelegt. Im Menü Netzwerk->Zugriffsregeln->Schnittstellenzuweisung wird eine Liste aller konfigurierten Schnittstellenzuordnungen angezeigt. ![](images/c2549d8c11a8986bc1618e90dae5f4fe358ed5e8cb2c747878c8c2d1af2109fe.jpg) Abb. 183: Netzwerk->Zugriffsregeln->Schnittstellenzuweisung

20.4.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Zuordnungen zu konfigurieren. Zugriffstfilter Regelketten Schnittstellenzuweisung ![](images/b12d2194e9272063fada18821f07ca3a0507da92817f2f7cc9167b4a4809daf0.jpg) Abb. 184: Netzwerk->Zugriffsregeln->Schnittstellenzuweisung->Neu Das Menü Netzwerk->Zugriffsregeln->Schnittstellenzuweisung->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, der eine konfigurierte Regelkette zugeordnet werden soll.
RegelketteWählen Sie eine Regelkette aus.
Verwerfen ohne RückmeldungLegen Sie fest, ob beim Abweisen eines IP-Paketes der Absender informiert werden soll.Aktiviert (Standardwert) : Der Absender wird nicht informiert.Deaktiviert: Der Absender erhält eine ICMP-Nachricht.
BerichtsmethodeLegen Sie fest, ob bei Abweisung eines IP-Paketes eine Syslog-Meldung erzeugt werden soll.Mögliche Werte:Kein Bericht: Keine Syslog-Meldung.Info (Standardwert): Eine Syslog-Meldung mit Angabe von Protokollnummer, Quell-IPAdresse und Quell-Port-Nummer wird generiert.Dump: Eine Syslog-Meldung mit dem Inhalt der ersten 64 Bytes des abgewiesenen Pakets wird generiert.

20.5 Drop-In

Mit dem Drop-In-Modus können Sie ein Netzwerk in mehrere Segmente aufteilen, ohne das IP-Netzwerk in Subnetze teilen zu müssen. Dazu können mehrere Schnittstellen in einer Drop-In-Gruppe zusammengefasst und einem Netzwerk zugeordnet werden. Alle Schnittstellen sind dann mit der gleichen IP-Adresse konfiguriert. Die Netzwerkkomponenten eines Segments, die an einem Anschluss angeschlossen sind, können dann gemeinsam z. B. mit einer Firewall geschützt werden. Der Datenverkehr von Netzwerkkomponenten zwischen einzelnen Segmenten, die unterschiedlichen Ports zugeordnet sind, wird dann entsprechend der konfigurierten Firewall-Regeln kontrolliert.

20.5.1 Drop-In-Gruppen

Im Menü Netzwerk->Drop-In->Drop-In-Gruppen wird eine Liste aller Drop-In-Gruppen angezeigt. Eine Drop-In-Gruppe repräsentiert jeweils ein Netzwerk.

20.5.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Drop-In-Gruppen einzurichten. Drop-In-Gruppen ![](images/64f405b09a0989c661ebb4a50f290d5f191f32b77f676f11b899a8b3bbc95d23.jpg) Abb. 185: Netzwerk->Drop-In->Drop-In-Gruppen->Neu Das Menü Netzwerk->Drop-In->Drop-In-Gruppen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
GruppenbeschreibungGeben Sie eine eindeutige Bezeichnung für die Drop-In-Gruppe ein.
ModusWählen Sie, welcher Modus für die Übermittlung der MAC-Adressen von Netzwerkkomponenten verwendet werden soll.Mögliche Werte:Transparent (Standardwert): ARP-Pakete und dem Drop-In-Netzwerk zugehörige IP-Pakete werden transparent (unverändert) weitergeleitet.Proxy: ARP-Pakete und dem Drop-In-Netzwerk zugehörige IP-Pakete werden mit der MAC-Adresse der entsprechenden Schnittstelle weitergeleitet.
Vom NAT ausnehmen (DMZ)Hier können Sie Datenverkehr von NAT ausnehmen.Verwenden Sie diese Funktion, um zum Beispiel die Erreichbarkeit bestimmter Web-Server in einer DMZ sicherzustellen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
NetzwerkkonfigurationWählen Sie aus, auf welche Weise dem Drop-In-Netzwerk eine IP-Adresse/Netzmaske zugewiesen wird.Mögliche Werte:Statisch (Standardwert)DHCP
NetzwerkadresseNur für Netzwerkkonfiguration = StatischGeben Sie die Netzwerkadresse des Drop-In-Netzwerks ein.
NetzmaskeNur für Netzwerkkonfiguration = StatischGeben Sie die zugehörige Netzmaske ein.
Lokale IP-AdresseNur für Netzwerkkonfiguration = StatischGeben Sie die lokale IP-Adresse ein. Diese IP-Adresse mussfür alle Ethernet-Ports eines Netzwerks identisch sein.
DHCP Client an SchnittstelleNur für Netzwerkkonfiguration = DHCPHier können Sie eine Ethernet-Schnittstelle Ihres Routers wählen, die als DHCP-Client agieren soll.Diese Einstellung benötigen Sie zum Beispiel, wenn der Router Ihres Providers als DHCP-Server dient.Sie können unter den Schnittstellen wählen, welche Ihr Gerät zur Verfügung stellt, die Schnittstelle muss jedoch Mitglied der Drop-In-Gruppe sein.
ARP LifetimeLegt die Zeitspanne fest, während derer ARP-Einträge im Cache gehalten werden.Der Standardwert ist 3600 Sekunden.
DNS-Zuweisung über DHCPDas Gateway kann DHCP-Pakete, die die Drop-In-Gruppe durchlaufen, modifizieren und sich selbst als angebotenen DNS-Server eintragen.Mögliche Werte:UnverändertI(Standardwert)Eigene IP-Adresse
SchnittstellenauswahlWählen Sie alle Ports aus, die in der Drop-In-Gruppe (im Netzwerk) enthalten sein sollen.Fügen Sie mit Hinzufügen weitere Einträge hinzu.

Kapitel 21 Multicast

Was ist Multicasting?

Viele jüngere Kommunikations-Technologien basieren auf der Kommunikation von einem Sender zu mehreren Empfängern. Daher liegt auf der Reduzierung des Datenverkehrs ein Hauptaugenmerk von modernen Telekommunikationssystemen wie Voice-over-IP oder Video- und Audio-Streaming (z. B. IPTV oder Webradio), z. B. im Rahmen von TriplePlay (Voice, Video, Daten). Multicast bietet eine kostengünstige Lösung zur effektiven Bandbreitennutzung, dadurch dass der Sender das Datenpaket, welches mehrere Empfänger empfangen können, nur einmal senden muss. Dabei wird an eine virtuelle Adresse gesendet, die als Multicast-Gruppe bezeichnet wird. Interessierte Empfänger melden sich bei diesen Gruppen an.

Weitere Anwendungsbereiche

Ein klassischer Einsatzbereich von Multicast sind Konferenzen (Audio/Video) mit mehreren Empfängern. Allen voran dürften die bekanntesten MBone Multimedia Audio Tool (VAT), Video Conferencing Tool (VIC) und das Whiteboard (WB) sein. Mit Hilfe von VAT können Audiokonferenzen durchgeführt werden. Hierzu werden alle Gesprächspartner in einem Fenster sichtbar gemacht und der/die Sprecher mit einem schwarzen Kasten gekennzeichnet. Andere Anwendungsgebiete sind vor allem für Firmen interessant. Hier bietet Multicasting die Möglichkeit, die Datenbanken mehrerer Server gleichzeitig zu synchronisieren, was für multinationale oder auch für Firmen mit nur wenigen Standorten lohnenswert ist.

Adressbereich für Multicast

Für IPv4 sind im Klasse-D-Netzwerk die IP-Adressen 224.0.0.0 bis 239.255.255.255 (224.0.0.0/4) für Multicast reserviert. Eine IP-Adresse aus diesem Bereich repräsentiert eine Multicast-Gruppe, für die sich mehrere Empfänger anmelden können. Der Multicast-Router leitet dann gewünschte Pakete in alle Subnetze mit angemeldeten Empfängern weiter.

Multicast Grundlagen

Multicast ist verbindungslos, d. h. eine etwaige Fehlerkorrektur oder Flusskontrolle muss auf Applikationsebene gewährleistet werden. Auf der Transportebene kommt fast ausschließlich UDP zum Einsatz, da es im Gegensatz zu TCP nicht an eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung angelehnt ist. Der wesentliche Unterschied besteht somit auf IP-Ebene darin, dass die Zieladresse keinen dedizierten Host adressiert, sondern an eine Gruppe gerichtet ist, d. h. beim Routing von Multicast-Paketen ist allein entscheidend, ob sich in einem angeschlossenen Subnetz ein Empfänger befindet. Im lokalen Netzwerk sind alle Hosts angehalten, alle Multicast-Pakete zu akzeptieren. Das basiert bei Ethernet oder FDD auf einem sogenannten MAC-Mapping, bei dem die jeweilige Gruppen-Adresse in die Ziel-MAC-Adresse kodiert wird. Für das Routing zwischen mehreren Netzen müssen sich bei den jeweiligen Routern vorerst alle potentiellen Empfänger im Subnetz bekannt machen. Dies geschieht durch sog. Membership-Management-Protokolle wie IGMP bei IPv4 und MLP bei IPv6.

Membership-Management-Protokoll

IGMP (Internet Group Management Protocol) ist in IPv4 ein Protokoll, mit dem Hosts dem Router Multicast-Mitgliedsinformationen mitteilen können. Hierbei werden für die Adressierung IP-Adressen des Klasse-D-Adressraums verwendet. Eine IP-Adresse dieser Klasse repräsentiert eine Gruppe. Ein Sender (z. B. Internetradio) sendet an diese Gruppe. Die Adressen (IP) der verschiedenen Sender innerhalb einer Gruppe werden als Quell(-Adressen) bezeichnet. Es können somit mehrere Sender (mit unterschiedlichen IP-Adressen) an dieselbe Multicast-Gruppe senden. So kommt eine 1-zu-n-Beziehung zwischen Gruppen- und Quelladressen zustande. Diese Informationen werden an den Router über Reports weitergegeben. Ein Router kann bei eingehenden Multicast-Datenverkehr anhand dieser Informationen entscheiden, ob ein Host in seinem Subnetz diesen empfangen will oder nicht. Ihr Gerät unterstützt die aktuelle Version IGMP V3, welche abwärtskompatibel ist, d. h. es können sowohl V3- als auch V1- und V2-Hosts verwaltet werden. Ihr Gerät unterstützt folgende Multicast-Mechanismen: - Forwarding (Weiterleiten): Dabei handelt es sich um statisches Forwarding, d.h. eingehender Datenverkehr für eine Gruppe wird auf jeden Fall weitergeleitet. Dies bietet sich an, wenn Multicast-Datenverkehr permanent weitergeleitet werden soll. - IGMP: Mittels IGMP werden Informationen über die potentiellen Empfänger in einem Subnetz gesammelt. Bei einem Hop kann dadurch eingehender Multicast-Datenverkehr ausgesondert werden. ![](images/72f34af3df3e34f5bcfef4c10168206cbaa4f2f645cb07d8b39d086a67d602b4.jpg)

Tipp

Bei Multicast liegt das Hauptaugenmerk auf dem Ausschluss von Datenverkehr ungewünschter Multicast-Gruppen. Beachten Sie daher, dass bei einer etwaigen Kombination von Forwarding mit IGMP die Pakete an die im Forwarding angegebenen Gruppen auf jeden Fall weitergeleitet werden können.

21.1 Allgemein

21.1.1 Allgemein

Im Menü Multicast->Allgemein->Allgemein können Sie die Multicast-Funktionalität aus- bzw. einschalten. Allgemein ![](images/c05e66b522bdb4a0ae412b03f19bf4dc330f5e8040cba2b9b9dac4fe33b4aaf3.jpg) Abb. 186: Multicast->Allgemein->Allgemein Das Menü Multicast->Allgemein->Allgemein besteht aus den folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
Multicast-RoutingWählen Sie aus, ob Multicast-Routing verwendet werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

21.2 IGMP

Mit IGMP (Internet Group Management Protocol, siehe RFC 3376) werden die Informationen über die Gruppen (zugehörigkeit) in einem Subnetz signalisiert. Somit gelangen nur diejenigen Pakete in das Subnetz, die explizit von einem Host gewünscht sind. Spezielle Mechanismen sorgen für die Vereinigung der Wünsche der einzelnen Clients. Derzeit gibt es drei Versionen von IGMP (V1 - V3), wobei aktuelle Systeme meist V3, selte- ner V2, benutzen. Bei IGMP spielen zwei Paketarten die zentrale Rolle: Queries und Reports. Queries werden ausschließlich von einem Router versendet. Sollten mehrere IGMP-Router in einem Netzwerk existieren, so wird der Router mit der niedrigeren IP-Adresse der sogenannte Querier. Hierbei unterscheidet man das General Query (versendet an 224.0.0.1), die Group-Specific Query (versendet an jeweilige Gruppenadresse) und die Group-and-Source-Specific Query (versendet an jeweilige Gruppenadresse). Reports werden ausschließlich von Hosts versendet, um Queries zu beantworten.

21.2.1 IGMP

In diesem Menü konfigurieren Sie die Schnittstellen, auf denen IGMP aktiv sein soll.

21.2.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um IGMP auf weiteren Schnittstellen zu konfigurieren. IGMP Optionen ![](images/48fd27974e8ca0852066b4827cd759e5d229622d659a427374e0788d4ea00a9d.jpg) Abb. 187: Multicast->IGMP->IGMP->Neu Das Menü Multicast->IGMP->IGMP->Neu besteht aus den folgenden Feldern: Felder im Menü IGMP-Einstellungen
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, auf der IGMP aktiviert werden soll, d.h. Queries werden versendet und Antworten akzeptiert.
Abfrage IntervallGeben Sie das Intervall in Sekunden ein, in dem IGMP Queries versendet werden sollen.Möglich Werte sind 0 bis 600.Der Standardwert ist 125.
Maximale AntwortzeitGeben Sie für das Senden von Queries an, in welchem Zeitintervall in Sekunden Hosts auf jeden Fall antworten müssen. Die Hosts wählen aus diesem Intervall zufällig eine Verzögerung, bis die Antwort gesendet wird. Damit können Sie bei Netzen mit vielen Hosts eine Streuung und somit eine Entlastung erreichen.Möglich Werte sind 0,0 bis 25,0.Der Standardwert ist 10,0.
RobustheitWählen Sie den Multiplikator zur Steuerung interner Timer-Werte aus. Mit einem höheren Wert kann z. B. in einem verlustreichen Netzwerk ein Paketverlust kompensiert werden. Durch einen zu hohen Wert kann sich aber auch die Zeit zwischen dem Abmelden und dem Stopp des eingehenden Datenverkehrs erhöhen (Leave Latency).Möglich Werte sind 2 bis 8.Der Standardwert ist 2.
Antwortintervall (Letztes Mitglied)Bestimmen Sie, wie lang der Router nach einer Query an eine Gruppe auf Antwort wartet.Wenn Sie den Wert verkleinern, wird schneller erkannt, ob das letzte Mitglied eine Gruppe verlassen hat und somit keine Pakte mehr für diese Gruppe an diese Schnittstelle weitergeleitet werden müssen.Möglich Werte sind 0,0 bis 25,0.Der Standardwert ist 1,0.
Maximale Anzahl der IGMP-Sta-tusmeldungenLimitieren Sie die Anzahl der Reports/Queries pro Sekunde für die gewählte Schnittstelle.
ModusWählen Sie aus, ob die hier definierte Schnittstelle nur im Host-Modus oder auch im Routing Modus arbeitet.Mögliche Werte:Routing (Standardwert): Die Schnittstelle wird im Routing-Modus betrieben.Host: Die Schnittstelle wird nur im Host-Modus betrieben.

IGMP Proxy

Mit IGMP Proxy können mehrere lokal angeschlossene Schnittstellen als ein Subnetz zu einem benachbarten Router simuliert werden. Auf der IGMP-Proxy-Schnittstelle eingehende Queries werden in die lokalen Subnetze weitergeleitet. Lokale Reports werden auf der IPGM-Proxy-Schnittstelle weitergeleitet. ![](images/17578b11ef742acbaf2684d35d220cc2c76e50ce7fc288ab72301acdbb31ee77.jpg)
flowchart
graph LR
    A["Multicast-Sender"] --> B["bintec Gateway z. B. RXL12500"]
    B --> C["IGMP Proxy Schnittstelle"]
    C --> D["bintec Gateway z. B. RXL12500"]
    D --> E["Multicast-Empfänger"]
    D --> F["Multicast-Empfänger"]
Abb. 188: IGMP Proxy Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
IGMP ProxyWählen Sie aus, ob Ihr Gerät die IGMP-Meldungen der Hosts im Subnetz über seine definierteProxy-Schnittstelleweiterleiten soll.
Proxy-SchnittstelleNur für IGMP Proxy= aktiviertWählen Sie die Schnittstelle Ihres Geräts aus, über die Queries angenommen und gesammelt werden sollen.

21.2.2 Optionen

In diesem Menü haben Sie die Möglichkeit, IGMP auf Ihrem System zu aktivieren bzw. zu deaktivieren. Außerdem können Sie bestimmen, ob IGMP im Kompatibilitätsmodus verwendet werden soll oder nur IGMP V3-Hosts akzeptiert werden sollen. IGMP Optionen ![](images/dc3538798a0177f3f4d71d4d2276632ea2fab6f6d243af9bdea98118f9a227ea.jpg) Abb. 189: Multicast->IGMP->Optionen Das Menü Multicast->IGMP->Optionen besteht aus den folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
IGMP-StatusWählen Sie den IGMP-Status aus.Mögliche Werte:Auto (Standardwert): Multicast wird für Hosts automatisch eingeschaltet, wenn diese Anwendungen öffnen, die Multicast verwenden.Aktiv: Multicast ist immer aktiv.Inaktiv: Multicast ist immer inaktiv.
ModusNur für IGMP-Status = Aktiv oder AutoWählen Sie den Multicast-Modus aus.Mögliche Werte:Kompatibilitätsmodus (Standardwert): Der Router verwendet IGMP Version 3. Bemerkt er eine niedrigere Version im Netz, verwendet er die niedrigste Version, die er erkennen konnte.Nur Version 3: Nur IGMP Version 3 wird verwendet.
Maximale GruppenGeben Sie ein, wie viele Gruppen sowohl intern als auch in Reports maximal möglich sein sollen.
Maximale QuellenGeben Sie die maximale Anzahl der Quellen ein, die in den Re-ports der Version 3 spezifiziert sind, als auch die maximale Anzahl der intern verwalteten Quellen pro Gruppe.
Maximale Anzahl der IGMP-StatusmeldungenGeben Sie die maximale Anzahl der insgesamt möglichen eingehenden Queries bzw. Meldungen pro Sekunde ein.Der Standardwert ist , d. h. die Anzahl der IGMP-Statusmeldungen ist nicht begrenzt.

21.3 Weiterleiten

21.3.1 Weiterleiten

In diesem Menü legen Sie fest, welche Multicast-Gruppen zwischen den Schnittstellen Ihres Geräts immer weitergeleitet werden.

21.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um Weiterleitungsregeln für neue Multicast-Gruppen zu erstellen. ![](images/30fa820e99e47fbce78d79848af4f9b716f293899e65ad848014323042949952.jpg) Abb. 190: Multicast->Weiterleiten->Weiterleiten->Neu Das Menü Multicast->Weiterleiten->Weiterleiten->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Alle Multicast-GruppenWählen Sie aus, ob alle Multicast-Gruppen, d. h. der komplette Multicast-Adressraum 224.0.0.0/4, von der definierten Quell-schnittstelle an die definierte Zielschnittstelle weitergeleitet werden soll. Setzen Sie dazu den Haken für Aktiviert.Möchten Sie nur eine definierte Multicast-Gruppe an eine bestimmte Schnittstelle weiterleiten, deaktivieren Sie die Option.Standardmäßig ist die Option nicht aktiv.
Multicast-Gruppen-AdresseNur für Alle Multicast-Gruppen = nicht aktivGeben Sie hier die Adresse der Multicast-Gruppe ein, die Sie von einer definierten Quellschnittstelle an eine definierte Ziel-schnittstelle weiterleiten möchten.
QuellschnittstelleWählen Sie die Schnittstelle Ihres Geräts aus, an dem die gewünschte Multicast-Gruppe eingeht.
ZielschnittstelleWählen Sie die Schnittstelle Ihres Geräts aus, zu der die gewünschte Multicast-Gruppe weitergeleitet werden soll.

Kapitel 22 WAN

Dieses Menü stellt Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, Zugänge bzw. Verbindungen aus Ihrem LAN zum WAN zu konfigurieren. Außerdem können Sie hier die Sprachübertragung bei Telefongesprächen über das Internet optimieren.

22.1 Internet + Einwählen

In diesem Menü können Sie Internetzugänge oder Einwahl-Verbindungen einrichten. Darüber hinaus können Sie Adress-Pools für die dynamische Vergabe von IP-Adressen anlegen. Um mit Ihrem Gerät Verbindungen zu Netzwerken oder Hosts außerhalb Ihres LANs herstellen zu können, müssen Sie die gewünschten Verbindungspartner auf Ihrem Gerät einrichten. Dies gilt sowohl für ausgehende Verbindungen (z. B. Ihr Gerät wählt sich bei einem entfernten Partner ein), als auch für eingehende Verbindungen (z. B. ein entfernter Partner wählt sich bei Ihrem Gerät ein). Wenn Sie einen Internetzugang herstellen wollen, müssen Sie eine Verbindung zu Ihrem Internet-Service-Provider (ISP) einrichten. Für Breitband-Internetzugänge stellt Ihr Gerät die Protokolle PPP-over-Ethernet (PPPoE), PPP-over-PPTP und PPP-over-ATM (PPPoA) zur Verfügung. Ein Internetzugang mittels ISDN ist ebenfalls konfigurierbar. ![](images/504f5a0e09469dee0978d57246527e616954d40aa2acf1c7b0c02ccabc95ed9e.jpg)

Hinweis

Beachten Sie die Vorgaben Ihres Providers! Einwahl-Verbindungen über ISDN dienen dazu, zu Netzwerken oder Hosts außerhalb Ihres LANs eine Verbindung herzustellen. Alle eingetragenen Verbindungen werden in der entsprechenden Liste angezeigt, welche die Beschreibung, den Benutzernamen, die Authentifizierung und den aktuellen Status enthält. Das Feld Status kann folgende Werte annehmen: Mögliche Werte für Status
Feld Beschreibung
verbunden
nicht verbunden (Wählverbindung); Verbindungsaufbau möglich
nicht verbunden (z. B. ist aufgrund eines Fehlers beim Aufbau einer ausgehenden Verbindung ein erneuter Versuch erst nach einer definierten Anzahl von Sekunden möglich)
administrativ auf inaktiv gesetzt (deaktiviert); Verbindungsaufbau nicht möglich

Standard-Route (Default Route)

Bei einer Standard-Route werden automatisch alle Daten auf eine Verbindung geleitet, wenn keine andere passende Route verfügbar ist. Ein Zugang zum Internet sollte immer als Standard-Route zum Internet-Service-Provider (ISP) eingerichtet sein. Weitergehende Informationen zum möglichen Routentyp finden Sie unter Netzwerk->Routen.

NAT aktivieren

Mit Network Address Translation (NAT) verbergen Sie Ihr gesamtes Netzwerk nach außen hinter nur einer IP-Adresse. Für die Verbindung zum Internet Service Provider (ISP) sollten Sie dies auf jeden Fall tun. Bei aktiviertem NAT sind zunächst nur ausgehende Sessions zugelassen. Um bestimmte Verbindungen von außen zu Hosts innerhalb des LANs zu erlauben, müssen diese explizit definiert und zugelassen werden.

Timeout bei Inaktivität festlegen

Der Timeout bei Inaktivität wird festgelegt, um die Verbindung bei Nichtbenutzen, d.h. wenn keine Nutzdaten mehr gesendet werden, automatisch zu trennen und somit ggf. Gebühren zu sparen.

Blockieren nach Verbindungsfehler

Mit dieser Funktion richten Sie eine Wartezeit für ausgehende Verbindungsversuche ein, nachdem ein Verbindungsversuch durch Ihr Gerät fehlgeschlagen ist.

Authentifizierung

Wenn bei ISDN-Verbindungen ein Ruf eingeht, wird über den ISDN-D-Kanal die Nummer des Anrufers mitgegeben. Anhand dieser Nummer kann Ihr Gerät den Anrufer identifizieren (CLID), wenn dieser auf Ihrem Gerät eingetragen ist. Nach der Identifizierung mit CLID kann Ihr Gerät zusätzlich eine PPP-Authentisierung mit dem Verbindungspartner durchfüh- ren, bevor der Ruf angenommen wird. Für alle PPP-Verbindungen benötigt Ihr Gerät Vergleichsdaten, die Sie eintragen müssen. Legen Sie fest, welche Authentisierungsverhandlung ausgeführt werden soll und tragen Sie ein gemeinsames Passwort und zwei Kennungen ein. Diese Daten erhalten Sie z. B. von Ihrem Internet Service Provider oder dem Systemadministrator der Firmenzentrale. Stimmen die von Ihnen auf Ihrem Gerät eingetragenen Daten mit den Daten des Anrufers überein, wird der Ruf angenommen. Stimmen die Daten nicht überein, wird der Ruf abgewiesen.

Callback

Um zusätzliche Sicherheit bezüglich des Verbindungspartners zu erlangen oder die Kosten von Verbindungen eindeutig verteilen zu können, kann der Callback-Mechanismus für jede Verbindung über eine ISDN- oder über eine AUX-Schnittstelle verwendet werden. Damit kommt eine Verbindung erst durch einen Rückruf zustande, nachdem der Anrufer eindeutig identifiziert wurde. Ihr Gerät kann sowohl einen eingehenden Ruf mit einem Rückruf beantworten, also auch von einem Verbindungspartner einen Rückruf anfordern. Die Identifizierung kann aufgrund der Calling Party Number oder aufgrund der PAP/ CHAP/MS-CHAP-Authentifizierung erfolgen. Im ersten Fall erfolgt die Identifikation ohne Rufannahme, da die Calling Party Number über den ISDN-D-Kanal übermittelt wird, im zweiten Fall mit Rufannahme.

Kanalbündelung

Ihr Gerät unterstützt dynamische und statische Kanalbündelung für Wählverbindungen. Kanalbündelung kann nur bei ISDN-Verbindungen für Bandbreitenerhöhung bzw. als Backup angewendet werden. Bei Aufbau einer Verbindung wird zunächst nur ein B-Kanal geöffnet. Dynamisch Dynamische Kanalbündelung bedeutet, dass Ihr Gerät bei Bedarf, also bei großen Daten-raten, weitere ISDN-B-Kanäle für Verbindungen zuschaltet, um den Durchsatz zu erhöhen. Sinkt das Datenaufkommen, werden die zusätzlichen B-Kanäle wieder geschlossen. Falls auf der Gegenstelle Geräte anderer Fabrikate verwendet werden, stellen Sie sicher, dass diese dynamische Kanalbündelung für Bandbreitenerhöhung bzw. als Backup unterstützen. Statisch Bei statischer Kanalbündelung legen Sie im Voraus fest, wie viele B-Kanäle Ihr Gerät für Verbindungen nutzen soll, unabhängig von der übertragenen Datenrate.

22.1.1 PPPoE

Im Menü WAN->Internet + Einwählen->PPPoE wird eine Liste aller PPPoE-Schnittstellen angezeigt. PPP over Ethernet (PPPoE) ist die Verwendung des Netzwerkprotokolls Point-to-Point Protocol (PPP) über eine Ethernet-Verbindung. PPPoE wird heute bei ADSL-Anschlüssen in Deutschland verwendet. In Österreich wurde ursprünglich für ADSL-Zugänge das Point To Point Tunneling Protocol (PPTP) verwendet. Mittlerweile wird allerdings PPPoE auch dort von einigen Providern angeboten.

22.1.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere PPPoE Schnittstellen einzurichten. PPPoE PPTP PPPoA ISDN AUX IP Pools ![](images/b12a306cff4ac146b418f4a0fc90ab4e81972dd8be39d08f878e21b9d3e181ae.jpg) Abb. 191: WAN->Internet + Einwählen->PPPoE->Neu Das Menü WAN->Internet + Einwählen->PPPoE->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie einen beliebigen Namen ein, um den PPPoE-Partner eindeutig zu benennen. In diesem Feld darf das erste Zeichen keine Zahl sein. Sonderzeichen und Umlaute dürfen ebenfalls nicht verwendet werden.
PPPoE-ModusWählen Sie aus, ob Sie eine Standard-Internetverbindung über PPPoE (Standard) nutzen oder ob Ihr Internetzugang über mehrere Schnittstellen aufgebaut werden soll (Mehrfachverbindung). Wählen Sie Mehrfachverbindung, so können Sie mehrere DSL-Verbindungen eines Providers über PPP als statische Bündel koppeln, um mehr Bandbreite zu erhalten. Jede dieser DSL-Verbindungen sollte dafür eine separate Ethernet-Verbindung nutzen. Aktuell ist bei vielen Providern die Funktion PPPoE Multilink erst in Vorbereitung.Wir empfehlen Ihnen, für PPPoE Multilink den Ethernet Switch Ihres Geräts im Split-Port-Modus zu betreiben und für jede PP-PoE-Verbindung eine eigene Ethernet-Schnittstelle zu benutzen, z. B. en1-1, en1-2.Wenn Sie für PPPoE Multilink zusätzlich ein externes Modem benutzen wollen, müssen Sie den Ethernet-Switch Ihres Geräts im Split-Port-Modus betreiben.
PPPoE-Ether-net-SchnittstelleNur für PPPoE-Modus = StandardWählen Sie die Ethernet-Schnittstelle aus, die für eine Standard-PPPoE-Verbindung vorgegeben wird.Bei Verwendung eines externen DSL-Modems, wählen Sie hier den Ethernet-Port aus, an dem das Modem angeschlossen ist.Bei Verwendung des internen DSL-Modems, wählen Sie hier die in WAN->ATM->Profile->Neu für diese Verbindung konfigurierte EthoA-Schnittstelle aus.
PPPoE-Schnittstelle für MehrfachlinkNur für PPPoE-Modus= MehrfachverbindungWählen Sie alle Schnittstellen aus, die Sie für Ihre Internetverbindung nutzen wollen. Klicken Sie die Hinzufügen-Schaltfläche, um weitere Einträge anzulegen.
BenutzernameGeben Sie den Benutzernamen ein.
PasswortGeben Sie das Passwort ein.
VLANEinige Internet Service Provider erfordern eine VLAN-ID. Aktivieren Sie diese Funktion, um unter VLAN-ID einen Wert eingeben zu können.
VLAN-IDNur wenn VLAN aktiviert ist.Geben Sie die VLAN-ID ein, die Sie von Ihrem Provider erhalten haben.
Immer aktivWählen Sie aus, ob die Schnittstelle immer aktiv sein soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Aktivieren Sie diese Option nur, wenn Sie einen Internetzugang mit Flatrate-Tarif haben.
Timeout bei InaktivitätNur wenn Immer aktiv deaktiviert ist.Geben Sie das Inaktivitätsintervall in Sekunden für Statischen Short Hold ein. Mit Statischem Short Hold legen Sie fest, wieviele Sekunden zwischen Senden des letzten Nutz-Datenpakets und Abbau der Verbindung vergehen sollen.Mögliche Werte von 0 bis 3600 (Sekunden). 0 deaktiviert den Shorthand.Standardwert ist 300.Bsp. 10 für FTP-Übertragungen, 20 für LAN-zu-LAN-Übertragungen, 90 für Internetverbindungen.
Felder im Menü IP-Modus und Routen
Feld Beschreibung
IP-AdressmodusWählen Sie aus, ob Ihrem Gerät eine statische IP-Adresse zu-gewiesen werden soll oder ob es diese dynamisch erhalten soll.Mögliche Werte:IP-Adresse abrufen (Standardwert): Ihr Gerät erhält dynamisch eine IP-Adresse.Statisch: Sie geben eine statische IP-Adresse ein.
StandardrouteWählen Sie aus, ob die Route zu diesem Verbindungspartner als Standard-Route festgelegt werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
NAT-Eintrag erstellenWählen Sie aus, ob Network Address Translation (NAT) aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Lokale IP-AdresseNur bei IP-Adressmodus = StatischGeben Sie die statische IP-Adresse des Verbindungspartners ein.
RouteneinträgeNur bei IP-Adressmodus = StatischDefinieren Sie weitere Routing-Einträge für diesen Verbindungspartner.Fügen Sie mit Hinzufügen neue Einträge hinzu.Entfernte IP-Adresse: IP-Adresse des Ziel-Hosts oder - Netzwerkes.Netzmaske: Netzmaske zu Entfernte IP-Adresse. Wenn kein Eintrag erfolgt, benutzt Ihr Gerät eine Standardnetzmaske.Metrik: Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route (Wertebereich 0... 15). Standardwert ist 1.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Blockieren nach Verbindungsfehler fürGeben Sie ein, für wie viele Sekunden nach fehlgeschlagenem Verbindungsaufbau kein erneuter Versuch durch Ihr Gerät unternommen werden soll. Standardwert ist 60.
Maximale Anzahl der erneuten EinwählversucheGeben Sie die Anzahl der erfolglosen Versuche für einen Verbindungsaufbau ein, nach denen die Schnittstelle blockiert wird.Mögliche Werte sind 0 bis 100.Der Standardwert ist 5.
AuthentifizierungWählen Sie das Authentifizierungsprotokoll für diesen Verbindungspartner aus. Wählen Sie die Authentifizierung, die von Ihrem Provider spezifiziert ist.Mögliche Werte:PAP (Standardwert): Nur PAP (PPP Password Authentication Protocol) ausführen, Passwort wird unverschlüsselt übertragen.CHAP: Nur CHAP (PPP Challenge Handshake Authentication Protocol nach RFC 1994) ausführen, Passwort wird verschlüsselt übertragen.PAP/CHAP: Vorrangig CHAP, sonst PAP ausführen.MS-CHAPv1: Nur MS-CHAP Version 1 (PPP-Microsoft Challenge Handshake Authentication Protocol) ausführen.PAP/CHAP/MS-CHAP: Vorrangig CHAP ausführen, bei Ablehnung anschließend das vom Verbindungspartner geforderte Authentifizierungsprotokoll ausführen. (MSCHAP Version 1 oder 2 möglich.)MS-CHAPv2: Nur MS-CHAP Version 2 ausführen.Keiner: Einige Provider verwenden keine Authentifizierung. Wählen Sie in dem Fall diese Option.
DNS-AushandlungWählen Sie aus, ob Ihr Gerät IP-Adressen für Primärer DNS-Server und Sekundärer DNS-Server vom Verbindungspartner erhält oder diese zum Verbindungspartner schickt.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
TCP-ACK-Pakete priorisierenWählen Sie aus, ob der TCP-Download bei intensivem TCP-Upload optimiert werden soll. Diese Funktion kann speziell für asymmetrische Bandbreiten (ADSL) angewendet werden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
LCP-ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie aus, ob die Erreichbarkeit der Gegenstelle durch Senden von LCP Echo Requests bzw. Replies überprüft werden soll. So ist es möglich, im Falle einer Leitungsstörung schneller auf eine Backup-Verbindung umzuschalten.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
MTUGeben Sie die maximale Paketgröße (Maximum Transfer Unit, MTU) in Bytes an, die für die Verbindung verwendet werden darf.Mit dem Standardwert Automatisch wird der Wert beim Verbindungsaufbau durch das Link Control Protocol vorgegeben.Wenn Sie Automatisch deaktivieren, können Sie einen Wert eingeben.Mögliche Werte sind 1 bis 8192.Standardwert ist 0.

22.1.2 PPTP

Im Menü WAN->Internet + Einwählen->PPTP wird eine Liste aller PPTP-Schnittstellen angezeigt. In diesem Menü konfigurieren Sie eine Internet-Verbindung, die zum Verbindungsaufbau das Point-to-Point Tunneling Protocol (PPTP) verwendet. Dies ist z. B. in Österreich notwendig.

22.1.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere PPTP-Schnittstellen einzurichten. PPPoE PPTP PPPoA ISDN IP Pools ![](images/8b280ae6a1cb3b96334f14b0995d4bd553c36c0edd26ccdb854d8a0b8cfd7d70.jpg) Erweiterte Einstellungen
Blockieren nach Verbindungsfehler für60 Sekunden
Maximale Anzahl der erneuten Einwählersuche5
AuthentifizierungPAP
DNS-AushandlungAktiviert
TCP-ACK-Pakete prioritierenAktiviert
PPTP-AdressmodusStatisch
Lokale PPTP-IP-Adresse10.0.0.140
Entfernte PPTP-IP-Adresse10.0.0.138
LCP-ErreichbarkeitsprüfungAktiviert
OK Abbrechen Abb. 192: WAN->Internet + Einwählen->PPTP->Neu Das Menü WAN->Internet + Einwählen->PPTP->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie einen beliebigen Namen ein, um die Internetverbindung eindeutig zu benennen.In diesem Feld darf das erste Zeichen keine Zahl sein. Sonderzeichen und Umlaute dürfen ebenfalls nicht verwendet werden.
PPTP-Ether-net-SchnittstelleWählen Sie die IP-Schnittstelle aus, über die Pakete zur PPTP-Gegenstelle transportiert werden.Bei Verwendung eines externen DSL-Modems, wählen Sie hier den Ethernet-Port aus, an dem das Modem angeschlossen ist.Bei Verwendung des internen DSL-Modems, wählen Sie hier die inPhysikalische Schnittstellen->ATM->Profile->Neufür diese Verbindung konfigurierte EthoA-Schnittstelle z. B.ethoa50-0, aus.
BenutzernameGeben Sie den Benutzernamen ein.
PasswortGeben Sie das Passwort ein.
Immer aktivWählen Sie aus, ob die Schnittstelle immer aktiv sein soll.MitAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Aktivieren Sie diese Option nur, wenn Sie einen Internetzugang mit Flatrate-Tarif haben.
Timeout bei InaktivitätNur wennImmer aktivdeaktiviert ist.Geben Sie das Inaktivitätsintervall in Sekunden ein. Damit legen Sie fest, wie viele Sekunden zwischen Senden des letzten Nutz-Datenpakets und Abbau der Verbindung vergehen sollen.Mögliche Werte sind 0 bis3600(Sekunden). 0 deaktiviert den Timeout.Der Standardwert ist300.Bsp.10 für FTP-Übertragungen, 20 für LAN-zu-LAN-Übertragungen,90Ifür Internetverbindungen.
Felder im Menü IP-Modus und Routen
Feld Beschreibung
IP-AdressmodusWählen Sie aus, ob Ihrem Gerät eine statische IP-Adresse zu-gewiesen werden soll oder ob es diese dynamisch erhalten soll.Mögliche Werte:IP-Adresse abrufen (Standardwert): Ihr Gerät erhält dynamisch eine temporär gültige IP-Adresse vom Provider.• Statisch: Sie geben eine statische IP-Adresse ein.
StandardrouteWählen Sie aus, ob die Route zu diesem Verbindungspartner als Standard-Route festgelegt werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
NAT-Eintrag erstellenWählen Sie aus, ob Network Address Translation (NAT) aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Lokale IP-AdresseNur für IP-Adressmodus = StatischWeisen Sie der PPTP-Schnittstelle eine IP-Adresse aus Ihrem LAN zu, die als interne Quelladresse Ihres Geräts verwendet werden soll.
RouteneinträgeNur bei IP-Adressmodus = StatischDefinieren Sie weitere Routing-Einträge für diesen PPTP-Partner.Fügen Sie mit Hinzufügen neue Einträge hinzu.Entfernte IP-Adresse: IP-Adresse des Ziel-Hosts oder - Netzwerkes.Netzmaske: Netzmaske zu Entfernte IP-Adresse. Wenn kein Eintrag erfolgt, benutzt Ihr Gerät eine Standardnetzmaske.Metrik: Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route (Wertebereich 0... 15). Standardwert ist 1.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Blockieren nach Verbindungsfehler fürGeben Sie ein, für wie viele Sekunden nach fehlgeschlagenem Verbindungsaufbau kein erneuter Versuch durch Ihr Gerät un-ternommen werden soll. Standardwert ist 60.
Maximale Anzahl der erneuten EinwählversucheGeben Sie die Anzahl der erfolglosen Versuche für einen Verbindungsaufbau ein, nach denen die Schnittstelle blockiert wird.Mögliche Werte sind 0 bis 100.Der Standardwert ist 5.
AuthentifizierungWählen Sie das Authentifizierungsprotokoll für diese Internetverbindung aus. Wählen Sie die Authentifizierung, die von Ihrem Provider spezifiziert ist.Mögliche Werte:PAP(Standardwert): Nur PAP (PPP Password Authentication Protocol) ausführen, Passwort wird unverschlüsselt übertragen.CHAP: Nur CHAP (PPP Challenge Handshake Authentication Protocol nach RFC 1994) ausführen, Passwort wird verschlüsselt übertragen.PAP/CHAP: Vorrangig CHAP, sonst PAP ausführen.MS-CHAPv1: Nur MS-CHAP Version 1 (PPP-Microsoft Challenge Handshake Authentication Protocol) ausführen.PAP/CHAP/MS-CHAP: Vorrangig CHAP ausführen, bei Ablehnung anschließend das vom Verbindungspartner geforderte Authentifizierungsprotokoll ausführen. (MSCHAP Version 1 oder 2 möglich.)MS-CHAPv2: Nur MS-CHAP Version 2 ausführen.Keiner: Einige Provider verwenden keine Authentifizierung. Wählen Sie in dem Fall diese Option.
DNS-AushandlungWählen Sie aus, ob Ihr Gerät IP-Adressen für Primärer DNS-Server und Sekundärer DNS-Server vom Verbindungspartner erhält oder diese zum Verbindungspartner schickt.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
TCP-ACK-Pakete prio-risierenWählen Sie aus, ob der TCP-Download bei intensivem TCP-Upload optimiert werden soll. Diese Funktion kann speziell fürasymmetrische Bandbreiten (ADSL) angewendet werden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
PPTP-AdressmodusZeigt den Adressmodus an. Der Wert kann nicht verändert werden.Mögliche Werte:• Statisch: Die Lokale PPTP-IP-Adresse wird dem ausgewählten Ethernet-Port zugewiesen.
Lokale PPTP-IP-AdresseWeisen Sie der PPTP-Schnittstelle eine IP-Adresse zu, die als Quelladresse verwendet wird.Standardwert ist 10.0.0.140.
Entfernte PPTP-IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse des PPTP-Partners ein.Standardwert ist 10.0.0.138.
LCP-ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie aus, ob die Erreichbarkeit der Gegenstelle durch Senden von LCP Echo Requests bzw. Replies überprüft werden soll. So ist es möglich, im Falle einer Leitungsstörung schneller auf eine Backup-Verbindung umzuschalten.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

22.1.3 PPPoA

Im Menü WAN->Internet + Einwählen->PPPoA wird eine Liste aller PPPoA-Schnittstellen angezeigt. In diesem Menü konfigurieren Sie eine xDSL-Verbindung, die zum Verbindungsaufbau PP-PoA verwendet. Bei PPPoA wird die Verbindung so konfiguriert, dass ein PPP-Datenstrom direkt über ein ATM-Netzwerk transportiert wird (RFC 2364). Dieses ist bei manchen Providern erforderlich. Achten Sie bitte auf die Spezifikationen Ihres Providers! Bei Verwendung des internen DSL-Modems, muss in WAN->ATM->Profile->Neu für diese Verbindung eine PPPoA-Schnittstelle mit Client-Typ = Auf Anforderung konfiguriert werden.

22.1.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere PPPoA-Schnittstellen einzurichten. ![](images/f08d85d4eb52fd3fe5b069b8cc0342f64dbe1ace7f0d7c1837d1374d024e5df5.jpg) ![](images/ba607aad75457c07e3a4d6d87c91fba95bf4fbd337d7dc69506c70174451b980.jpg) Erweiterte Einstellungen ![](images/83f7bf01df389e0c0a82fb19b45d65ae95de09e360b225bba478c2d1a71a7b81.jpg) ![](images/f2a516c8035ecdee7df8ca27acecb912e05442e04c62a18ba4f29ac7ede052bc.jpg) Abb. 193: WAN->Internet + Einwählen->PPPoA->Neu Das Menü WAN->Internet + Einwählen->PPPoA->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie einen beliebigen Namen ein, um den Verbindungs-partner eindeutig zu benennen. In diesem Feld darf das erste Zeichen keine Zahl sein. Sonderzeichen und Umlaute dürfen ebenfalls nicht verwendet werden.
ATM PVCWählen Sie ein im Menü ATM->Profile angelegtes ATM-Profil, dargestellt durch die vom Provider vorgegebenen globalen IDVPI und VCI.
BenutzernameGeben Sie den Benutzernamen ein.
PasswortGeben Sie das Passwort für die PPPoA-Verbindung ein.
Immer aktivWählen Sie aus, ob die Schnittstelle immer aktiv sein soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Aktivieren Sie diese Option nur, wenn Sie einen Internetzugang mit Flatrate-Tarif haben.
Timeout bei InaktivitätNur wenn Immer aktiv deaktiviert ist.Geben Sie das Inaktivitätsintervall in Sekunden für den Statischen Short Hold ein. Mit dem Statischen Short Hold legen Sie fest, wieviele Sekunden zwischen Senden des letzten Nutz-Datenpakets und Abbau der Verbindung vergehen soll.Mögliche Werte sind 0 bis 3600 (Sekunden). 0 deaktiviert den Shorthand.Der Standardwert ist 300.Bsp. 10 für FTP-Übertragungen, 20 für LAN-zu-LAN-Übertragungen, 90Ifür Internetverbindungen.
Felder im Menü IP-Modus und Routen
Feld Beschreibung
IP-AdressmodusWählen Sie aus, ob Ihr Gerät eine statische IP-Adresse hat oder diese dynamisch erhält.Mögliche Werte:IP-Adresse abrufen (Standardwert): Ihr Gerät erhält dynamisch eine IP-Adresse.Statisch: Sie geben eine statische IP-Adresse ein.
StandardrouteWählen Sie aus, ob die Route zu diesem Verbindungspartner als Standard-Route festgelegt werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
NAT-Eintrag erstellenWählen Sie aus, ob Network Address Translation (NAT) aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Lokale IP-AdresseNur für IP-Adressmodus = StatischTragen Sie hier die statische IP-Adresse ein, die Sie von Ihrem Provider erhalten haben.
RouteneinträgeNur bei IP-Adressmodus = StatischDefinieren Sie weitere Routing-Einträge für diesen Verbindungspartner.Fügen Sie mit Hinzufügen neue Einträge hinzu.Entfernte IP-Adresse: IP-Adresse des Ziel-Hosts oder - Netzwerkes.Netzmaske: Netzmaske zu Entfernte IP-Adresse. Wenn kein Eintrag erfolgt, benutzt Ihr Gerät eine Standardnetzmaske.Metrik: Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route (Wertebereich 0... 15). Standardwert ist 1.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Blockieren nach Verbindungsfehler fürGeben Sie ein, für wie viele Sekunden nach fehlgeschlagenem Verbindungsaufbau kein erneuter Versuch durch Ihr Gerät unternommen werden soll. Standardwert ist 60.
Maximale Anzahl der erneuten EinwählversucheGeben Sie die Anzahl der erfolglosen Versuche für einen Verbindungsaufbau ein, nach denen die Schnittstelle blockiert wird.Mögliche Werte sind 0 bis 100.Standardwert ist 5.
AuthentifizierungWählen Sie das Authentifizierungsprotokoll für diese Internet-verbindung aus. Wählen Sie die Authentifizierung, die von Ihrem Provider spezifiziert ist.Mögliche Werte:PAP(Standardwert): Nur PAP (PPP Password Authentication Protocol) ausführen, Passwort wird unverschlüsselt übertragen.CHAP: Nur CHAP (PPP Challenge Handshake Authentication Protocol nach RFC 1994) ausführen, Passwort wird verschlüsselt übertragen.PAP/CHAP: Vorrangig CHAP, sonst PAP ausführen.MS-CHAPv1: Nur MS-CHAP Version 1 (PPP-Microsoft Challenge Handshake Authentication Protocol) ausführen.PAP/CHAP/MS-CHAP: Vorrangig CHAP ausführen, bei Ablehnung anschließend das vom Verbindungspartner geforderte Authentifizierungsprotokoll ausführen. (MSCHAP Version 1 oder 2 möglich.)MS-CHAPv2: Nur MS-CHAP Version 2 ausführen.Keiner: Einige Provider verwenden keine Authentifizierung. Wählen Sie in dem Fall diese Option.
DNS-AushandlungWählen Sie aus, ob Ihr Gerät IP-Adressen für Primärer DNS-Server und Sekundärer DNS-Server vom Verbindungspartner erhält oder diese zum Verbindungspartner schickt.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
TCP-ACK-Pakete priorisierenWählen Sie aus, ob der TCP-Download bei intensivem TCP-Upload optimiert werden soll. Diese Funktion kann speziell für asymmetrische Bandbreiten (ADSL) angewendet werden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
LCP-ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie aus, ob die Erreichbarkeit der Gegenstelle durchSenden von LCP Echo Requests bzw. Replies überprüft werden soll. Diese ist empfehlenswert für Fest-, PPTP- und L2TP-Verbindungen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

22.1.4 ISDN

Im Menü WAN->Internet + Einwählen->ISDN wird eine Liste aller ISDN-Schnittstellen angezeigt. In diesem Menü konfigurieren Sie folgende ISDN-Verbindungen: - Internetzugang über ISDN • LAN-zu-LAN-Kopplung über ISDN - Remote (Mobile) Dial-in - Nutzung der Funktion ISDN Callback

22.1.4.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere ISDN-Schnittstellen einzurichten. PPPoE PPTP PPPoA ISDN AUX IP Pools ![](images/5f4d049e569a3f76f7d1447b5cdcc070b4da17cadfb2eccdf094eeb45bea2abe.jpg) ![](images/b72cba1940ea83b5edc04bf63149204b070a3e1e304a26b3b72d74201ce3c14e.jpg) Abb. 194: WAN->Internet + Einwählen->ISDN->Neu Das Menü WAN->Internet + Einwählen->ISDN->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie einen beliebigen Namen ein, um den Verbindungs-partner eindeutig zu benennen.In diesem Feld darf das erste Zeichen keine Zahl sein. Sonder-zeichen und Umlaute dürfen ebenfalls nicht verwendet werden.
VerbindungstypWählen Sie aus, welches Layer-1-Protokoll Ihr Gerät nutzen soll.Diese Einstellung gilt für ausgehende Verbindungen zum Verbindungspartner und nur für eingehende Verbindungen vom Verbindungspartner, wenn sie anhand der Calling Party Number identifiziert werden konnten.Mögliche Werte:ISDN 64 kbit/s: Für ISDN-Datenverbindungen mit 64 kbit/sISDN 56 kbit/s: Für ISDN-Datenverbindungen mit 56 kbit/s
BenutzernameGeben Sie die Kennung Ihres Geräts (lokaler PPP-Benutzername) ein.
Entfernter Benutzer(nur Einwahl)Geben Sie die Kennung der Gegenstelle (entfernter PPP-Benutzername) ein.
PasswortGeben Sie das Passwort ein.
Immer aktivWählen Sie aus, ob die Schnittstelle immer aktiv sein soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Aktivieren Sie diese Option nur, wenn Sie einen Internetzugang mit Flatrate-Tarif haben.
Timeout bei InaktivitätNur wenn Immer aktiv deaktiviert ist.Geben Sie das Inaktivitätsintervall in Sekunden ein. Damit legen Sie fest, wie viele Sekunden zwischen Senden des letzten Nutz-Datenpakets und Abbau der Verbindung vergehen sollen.Mögliche Werte von 0 bis 3600 (Sekunden). 0 deaktiviert den Timeout.
Standardwert ist 20.
Felder im Menü IP-Modus und Routen
Feld Beschreibung
IP-AdressmodusWählen Sie aus, ob Ihrem Gerät eine statische IP-Adresse zu-gewiesen werden soll oder ob es diese dynamisch erhalten soll.Mögliche Werte:Statisch (Standardwert): Sie geben eine statische IP-Adresse ein.IP-Adresse bereitstellen: Ihr Gerät vergibt der Gegen-stelle dynamisch eine IP-Adresse.IP-Adresse abrufen: Ihr Gerät erhält dynamisch eine IP-Adresse.
StandardrouteNur bei IP-Adressmodus = Statisch und IP-Adresse ab-rufenWählen Sie aus, ob die Route zu diesem Verbindungspartner als Standard-Route festgelegt werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
NAT-Eintrag erstellenNur bei IP-Adressmodus = Statisch und IP-Adresse ab-rufenWenn eine ISDN-Internetverbindung konfiguriert wird, wählen Sie aus, ob Network Address Translation (NAT) aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Lokale IP-AdresseNur bei IP-Adressmodus = StatischWeisen Sie der ISDN-Schnittstelle die IP-Adresse aus IhremLAN zu, die als interne Quelladresse Ihres Geräts verwendet werden soll.
RouteneinträgeNur bei IP-Adressmodus = StatischDefinieren Sie weitere Routing-Einträge für diesen Verbindungspartner.Entfernte IP-Adresse: IP-Adresse des Ziel-Hosts oder - Netzwerkes.Netzmaske: Netzmaske zu Entfernte IP-Adresse. Wenn kein Eintrag erfolgt, benutzt Ihr Gerät eine Standardnetzmaske.Metrik: Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route (Wertebereich 0... 15). Der Standardwert ist 1.
IP-ZuordnungspoolNur bei IP-Adressmodus = IP-Adresse bereitstellen Wählen Sie einen im Menü WAN->Internet + Einwählen->IP Pools konfigurierten IP-Pool aus. Falls hier noch kein IP-Pool konfiguriert wurde, erscheint in diesem Feld die Meldung Noch nicht definiert.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Blockieren nach Verbindungsfehler fürGeben Sie ein, für wie viele Sekunden nach fehlgeschlagenem Verbindungsaufbau kein erneuter Versuch durch Ihr Gerät unternommen werden soll.Der Standardwert ist 300.
Maximale Anzahl der erneuten EinwählversucheGeben Sie die Anzahl der erfolglosen Versuche für einen Verbindungsaufbau ein, nach denen die Schnittstelle blockiert wird.Mögliche Werte sind 0 bis 100.Der Standardwert ist 5.
NutzungsartWählen Sie ggf. eine spezielle Nutzung der Schnittstelle.Mögliche Werte:Standard (Standardwert): Kein spezieller Typ ist ausgewählt.Nur Einwahl: Die Schnittstelle wird für eingehende Wählverbindungen und für von außen initiierten Callback verwendet.Mehrfacheinwahl (Nur Einwahl): Die Schnittstelle wird als Multi-User-Verbindungspartner definiert, d. h. mehrere Clients wählen sich mit gleichem Benutzernamen und Passwort ein.
AuthentifizierungWählen Sie das Authentifizierungsprotokoll für diesen PPTP Partner aus.Mögliche Werte:PAP (Standardwert): Nur PAP (PPP Password Authentication Protocol) ausführen, Passwort wird unverschlüsselt übertragen.CHAP: Nur CHAP (PPP Challenge Handshake Authentication Protocol nach RFC 1994) ausführen, Passwort wird verschlüsselt übertragen.PAP/CHAP: Vorrangig CHAP, sonst PAP ausführen.MS-CHAPv1: Nur MS-CHAP Version 1 (PPP-Microsoft Challenge Handshake Authentication Protocol) ausführen.PAP/CHAP/MS-CHAP: Vorrangig CHAP ausführen, bei Ablehnung anschließend das vom Verbindungspartner geforderte Authentifizierungsprotokoll ausführen. (MSCHAP Version 1 oder 2 möglich.)MS-CHAPv2: Nur MS-CHAP Version 2 ausführen.Keiner: Einige Provider verwenden keine Authentifizierung. Wählen Sie in dem Fall diese Option.
VerschlüsselungNur für Authentifizierung = MS-CHAPv2Wählen Sie ggf. die Art der Verschlüsselung, die für den Datenverkehr mit dem Verbindungspartner angewendet werden soll. Dies ist nur möglich, wenn keine Komprimierung mit STAC bzw. MS-STAC für die Verbindung aktiv ist. Wenn Verschlüsselung gesetzt ist, muss es die Gegenstelle ebenfalls unterstützen, sonst kommt keine Verbindung zustande.Mögliche Werte:Keine (Standardwert): Es wird keine MPP-Verschlüsselung angewendet.Aktiviert: Die MPP-Verschlüsselung V2 mit 128 bit wird nach RFC 3078 angewendet.Windows-kompatibel: Die MPP-Verschlüsselung V2 mit 128 bit wird kompatibel zu Microsoft und Cisco angewendet.
Callback-ModusWählen Sie die Funktion Callback-Modus.Mögliche Werte:Keiner (Standardwert): Ihr Gerät führt keinen Rückruf aus.Aktiv: Wählen Sie eine der folgenden Optionen:Keine PPP-Aushandlung: Ihr Gerät ruft den Verbindungspartner an, um einen Rückruf anzufordern.Windows-Clientmodus: Ihr Gerät ruft den Verbindungspartner an, um über CBCP (Callback Control Protocol) einen Rückruf anzufordern. Wird für Windows Clients benötigt.Passiv: Wählen Sie eine der folgenden Optionen:PPP-Aushandlung oder CLID: Ihr Gerät ruft sofort zurück, wenn Ihr Gerät vom Verbindungspartner dazu aufgefordert wird.Windows-Servermodus: Ihr Gerät ruft nach einer vom Microsoft Client vorgeschlagenen Zeit (NT: 10 Sekunden, neuere Systeme: 12 Sekunden) zurück. Es verwendet die Rufnummer (Einträge->Rufnummer) mit dem Modus Ausgehend oder Beide, die für den Verbindungspartner eingetragen ist. Wenn keine Nummer eingetragen ist, kann die erforderliche Nummer vom Anrufer in einer PPP-Aushandlung mitgeteilt werden. Diese Einstellung ist aus Sicherheitsgründen möglichst nicht zu verwenden. Bei der Anbindung von mobilen Microsoft-Clients über ein DFÜ-Netzwerk ist dies derzeit nicht vermeidbar.Verzögert, nur CLID: Ihr Gerät ruft nach ca. vier Sekunden zurück, wenn Ihr Gerät vom Verbindungspartner dazu aufgefordert worden ist. Nur sinnvoll bei CLID.Windows-Servermodus, Rückruf optional: WieWindows-Servermodus mit Abbruchoption. Diese Einstellung ist aus Sicherheitsgründen zu vermeiden. Der Microsoft-Client hat hier zusätzlich die Möglichkeit, den Callback abzubrechen und die initiale Verbindung zu Ihrem Gerät ohne Callback aufrechtzuerhalten. Dieses gilt nur, wenn keine feste ausgehende Rufnummer für den Verbindungspartner konfiguriert ist. Dies wird erreicht, indem das erscheinende Dialogfenster mitAbbrechengeschlossen wird.
Felder im Menü Optionen für Bandbreite auf Anforderung
Feld Beschreibung
KanalbündelungWählen Sie aus, ob Kanalbündelung bzw. welche Art von Kanalbündelung für ISDN-Verbindungen mit dem Verbindungs-partner genutzt werden soll.Ihr Gerät unterstützt dynamische und statische Kanalbündelung für Wählverbindungen. Bei Aufbau einer Verbindung wird zunächst nur ein B-Kanal geöffnet. Dynamische Kanalbündelung bedeutet, dass Ihr Gerät bei Bedarf, also bei großen Datenra- ten, weitere ISDN-B-Kanäle zuschaltet, um den Durchsatz zu erhöhen. Sinkt das Datenaufkommen, werden die zusätzlichen B-Kanäle wieder geschlossen. Bei statischer Kanalbündelung legen Sie im Voraus fest, wie viele B-Kanäle Ihr Gerät nutzen soll, unabhängig von der übertragenen Datenrate.Mögliche Werte:Keine (Standardwert): Keine Kanalbündelung, für Verbindun-gen steht immer nur ein B-Kanal zur Verfügung.Statisch: Statische Kanalbündelung.Dynamisch: Dynamische Kanalbündelung.
Feld im Menü Wahlnummern
Feld Beschreibung
EinträgeFügen Sie weitere Einträge mit Hinzufügen hinzu.
Felder im Menü Konfiguration der Wahlnummern (erscheint nur für Einträge = Hinzufügen)
Feld Beschreibung
ModusNur wenn Einträge = HinzufügenDie Calling Party Number des Rufes wird mit der unter Ruf-nummer eingetragenen Nummer verglichen. Wählen Sie aus,ob Rufnummer für eingehende oder für ausgehende Rufe oder für beides verwendet werden soll. Mögliche Werte:Beide (Standardwert): Für eingehende und ausgehende Ru-fe.Eingehend: Für eingehende Rufe, wenn der Verbindungs-partner sich bei Ihrem Gerät einwählen soll.Ausgehend: Für ausgehende Rufe, wenn Sie sich beim Verbindungspartner einwählen wollen.Die Nummer des Anrufers eines eingehenden Rufs (Calling Party Number) wird mit der unter Rufnummer eingetragenen Nummer verglichen.
RufnummerGeben Sie die Rufnummern des Verbindungspartners ein.
Anzahl Verwendeter PortsWählen Sie aus, welcher Port zu verwenden ist.
Felder im Menü IP-Optionen
Feld Beschreibung
OSPF-ModusWählen Sie aus, ob und wie über die Schnittstellen Routen propagiert und/oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet werden.Mögliche Werte:Passiv(Standardwert):OSPF ist nicht für diese Schnittstelle aktiv, d. h. über diese Schnittstelle werden keine Routen propagiert oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet. Über diese Schnittstelle erreichbare Netze werden jedoch bei der Berechnung der Routing Informationen berücksichtigt und über aktive Schnittstellen propagiert.Aktiv:OSPF ist für diese Schnittstelle aktiv, d. h. über diese Schnittstelle werden Routen propagiert und/oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet.Inaktiv:OSPF ist für diese Schnittstelle deaktiviert.
Proxy-ARP-ModusWählen Sie aus, ob und wie ARP-Requests aus dem eigenen LAN stellvertretend für den spezifischen Verbindungspartnerbeantwortet werden.Mögliche Werte:Inaktiv (Standardwert): Deaktiviert Proxy-ARP für diesen Verbindungspartner.Aktiv oder Ruhend: Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum Verbindungspartner aktiv oder Ruhend ist. Bei Ruhend beantwortet Ihr Gerät lediglich den ARP-Request, der Verbindungsaufbau erfolgt erst, wenn jemand tatsächlich die Route nutzen will.Nur aktiv: Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum Verbindungspartner aktiv ist, wenn also bereits eine Verbindung zum Verbindungspartner besteht.
DNS-AushandlungWählen Sie aus, ob Ihr Gerät IP-Adressen für Primärer DNS-Server und Sekundärer DNS-Server und WINS-Server Primär und Sekundärmom Verbindungspartner erhält oder diese zum Verbindungspartner schickt.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

22.1.5 IP Pools

Im Menü IP Pools wird eine Liste aller IP Pools angezeigt. Ihr Gerät kann als dynamischer IP-Adress-Server für PPP-Verbindungen agieren. Dafür stellen Sie einen oder mehrere Pools von IP-Adressen zur Verfügung. Diese IP-Adressen können für die Dauer der Verbindung an einwählende Verbindungspartner vergeben werden. Eingetragene Host-Routen haben immer Vorrang vor IP-Adressen aus den Adress-Pools. Wenn also ein eingehender Ruf authentisiert wurde, überprüft Ihr Gerät zunächst, ob für den Anrufer in der Routing-Tabelle eine Host-Route eingetragen ist. Wenn dies nicht der Fall ist, kann Ihr Gerät eine IP-Adresse aus einem Adress-Pool zuweisen (falls verfügbar). Bei Adress-Pools mit mehr als einer IP-Adresse können Sie nicht festlegen, welcher Verbindungspartner welche Adresse bekommt. Die Adressen werden zunächst einfach der Reihe nach vergeben. Bei einer erneuten Einwahl innerhalb eines Intervalls von einer Stun- de wird aber versucht, wieder die zuletzt an diesen Partner vergebene IP-Adresse zuzuweisen.

22.1.5.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP-Adresspools einzurichten. Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. ![](images/a9b6a47ab18a096aa48966d4bf0c897c46bbe9f2fae0f3b676cd531647bde108.jpg) ![](images/551170fd76b7400ff5cc21cb40fe44681ce544b0e620783cd961f0b1c7f54736.jpg) Abb. 195: WAN->Internet + Einwählen->IP Pools->Neu Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
IP-PoolnameGeben Sie eine beliebige Beschreibung ein, um den IP-Pool eindeutig zu benennen.
IP-AdressbereichGeben Sie die erste (erstes Feld) und die letzte (zweites Feld) IP-Adresse des IP-Adress-Pools ein.
DNS-ServerPrimär: Geben Sie die IP-Adresse des DNS-Servers ein, der von Clients, die eine Adress aus diesem Pool beziehen, bevorzugt verwendet werden soll.Sekundär: Geben Sie die IP-Adresse eines alternativen DNS-Servers ein.

22.2 ATM

ATM (Asynchronous Transfer Mode) ist ein Datenübertragungsverfahren, das ursprünglich für Breitband-ISDN konzipiert wurde. Aktuell wird ATM u.a. in Hochgeschwindigkeitsnetzen verwendet. Sie benötigen ATM z. B., wenn Sie über das integrierte ADSL- bzw. SHDSL-Modem einen Hochgeschwindigkeitszugang ins Internet realisieren wollen. In einem ATM-Netz können unterschiedliche Anwendungen wie z. B. Sprache, Video und Daten nebeneinander im asynchronen Zeitmultiplexverfahren übertragen werden. Jedem Sender werden dabei Zeitabschnitte zum Übertragen seiner Daten zur Verfügung gestellt. Beim asynchronen Verfahren werden ungenutzte Zeitabschnitte eines Senders von einem anderen Sender verwendet. Bei ATM handelt es sich um ein verbindungsorientiertes Paketvermittlungsverfahren. Für die Datenübertragung wird eine virtuelle Verbindung genutzt, die zwischen Sender und Empfänger ausgehandelt oder auf beiden Seiten konfiguriert wird. Es wird z. B. der Weg festgelegt, den die Daten nehmen sollen. Über eine einzige physikalische Schnittstelle können mehrere virtuelle Verbindungen eingerichtet werden. Die Daten werden in sogenannten Zellen oder Slots konstanter Größe übermittelt. Jede Zelle besteht aus 48 Byte Nutzdaten und 5 Byte Steuerinformation. Die Steuerinformation enthält u.a. die ATM-Adresse vergleichbar der Internetadresse. Die ATM-Adresse setzt sich aus den Bestandteilen Virtual Path Identifier (VPI) und Virtual Connection Identifier (VCI) zusammen; sie identifiziert die virtuelle Verbindung. Über ATM werden verschiedene Arten von Datenströmen transportiert. Um den unterschiedlichen Ansprüchen dieser Datenströme an das Netz, z. B. bezüglich Zellverlust und Verzögerungszeit, gerecht zu werden, können mit Hilfe der Dienstkategorien dafür geeignete Werte festgelegt werden. Für unkomprimierte Videodaten werden z. B. andere Parameter benötigt als für zeitunkritische Daten. In ATM-Netzen steht Quality of Service (QoS) zur Verfügung, d. h. die Größe verschiedener Netzparameter wie z. B. Bitrate, Delay und Jitter kann garantiert werden. OAM (Operation, Administration and Maintenance) dient der Überwachung der Datenübertragung bei ATM. OAM umfasst Konfigurationsmanagement, Fehlermanagement und Leistungsmessung.

22.2.1 Profile

Im Menü WAN->ATM->Profile wird eine Liste aller ATM-Profile angezeigt. Wenn die Verbindung für Ihren Internetzugang über das interne Modem aufgebaut wird, müssen dafür die ATM-Verbindungsparameter eingestellt werden. Ein ATM-Profil fasst einen Satz Parameter für einen bestimmten Provider zusammen. Standardmäßig ist ein ATM-Profil mit der Beschreibung AUTO-CREATED vorkonfiguriert, dessen Werte (VPI 1 und VCI 32) z. B. für eine ATM-Verbindung der Telekom geeignet sind. ![](images/b6d606ae0ddfe909a7432e1d5f713bb1ee1e2a113de37186e4f162546be96d3d.jpg)

Hinweis

Die ATM-Enkapsulierungen sind in den RFCs 1483 und 2684 beschrieben. Sie finden die RFCs auf den entsprechenden Seiten der IETF (www.ietf.org/rfc.html).

22.2.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere ATM-Profile einzurichten. Profile Dienstkategorien OAM-Regelung ![](images/ed2954f99e1754477d0453147bcae0a81044a1a764546b5626b3573d40444786.jpg) Abb. 196: WAN->ATM->Profile->Neu Das Menü WAN->ATM->Profile->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü ATM-Profilparameter
Feld Beschreibung
ProviderWählen Sie eines der vorkonfigurierten ATM-Profile für Ihren Provider aus der Liste aus oder definieren Sie mit -- Benutzerdefiniert -- ein Profil.
BeschreibungNur für Provider = -- Benutzerdefiniert --Geben Sie eine beliebige Beschreibung für die Verbindung ein.
ATM-SchnittstelleNur, wenn mehrere ATM-Schnittstellen verfügbar sind, z. B. wenn bei Geräten mit SHDSL mehrere Schnittstellen separat konfiguriert sind.Wählen Sie die ATM-Schnittstelle, die Sie für die Verbindung verwenden wollen.
TypNur für Provider = -- Benutzerdefiniert --Wählen Sie das Protokoll für die ATM-Verbindung aus.Mögliche Werte:Ethernet über ATM (Standardwert): Für die ATM-Verbindung (Permanent Virtual Circuit, PVC) wird Ethernet über ATM (EthoA) verwendet.Geroutete Protokolle über ATM: Für die ATM-Verbindung (Permanent Virtual Circuit, PVC) werden geroute-te Protokolle über ATM (RPoA) verwendet.PPP über ATM: Für die ATM-Verbindung (Permanent Virtual Circuit, PVC) wird PPP über ATM (PPPoA) verwendet.
Virtual Path Identifier (VPI)Nur für Provider = -- Benutzerdefiniert --Geben Sie den VPI-Wert der ATM-Verbindung ein. Der VPI ist die Identifikationsnummer des zu verwendenden virtuellen Pfa-des. Verwenden Sie die Vorgaben Ihres Providers.Mögliche Werte sind 0 bis 255.Der Standardwert ist 8.
Virtual Channel Identifier (VCI)Nur für Provider = -- Benutzerdefiniert --Geben Sie den VCI-Wert der ATM-Verbindung ein. Der VCI ist die Identifikationsnummer des virtuellen Kanals. Ein virtueller Kanal ist die logische Verbindung für den Transport von ATM-Zellen zwischen zwei oder mehreren Punkten. Verwenden Sie die Vorgaben Ihres Providers.Mögliche Werte sind 32 bis 65535.Der Standardwert ist 32.
EnkapsulierungNur für Provider = -- Benutzerdefiniert --Wählen Sie die zu verwendende Enkapsulierung aus. Verwen-den Sie die Vorgaben Ihres Providers.Mögliche Werte (nach RFC 2684):LLC Bridged no FCS (Standardwert für Ethernet über ATM): Wird nur für Typ = Ethernet über ATM angezeigt.Bridged Ethernet mit LLC/SNAP-Enkapsulierung ohne Frame Check Sequence (Prüfsummen).LLC Bridged FCS: Wird nur für Typ = Ethernet über ATMIangezeigt.Bridged Ethernet mit LLC/SNAP-Enkapsulierung mit Frame Check Sequence (Prüfsummen).Nicht ISO (Standardwert für Geroutete Protokolle über ATM): Wird nur für Typ = Geroutete Protokolle über ATMIangezeigt.Enkapsulierung mit LLC/SNAP-Header, geeignet für IP-Routing.LLC: Wird nur für Typ = PPP über ATM angezeigt.Enkapsulierung mit LLC-Header.VC-Multiplexing (Standardwert für PPP über ATM): Bridged Ethernet ohne zusätzliche Enkapsulierung (Null Einkapselung) mit Frame Check Sequence (Prüfsummen).
Felder im Menü Einstellungen für Ethernet über ATM (erscheint nur für Typ = Ethernet über ATM)
Feld Beschreibung
Standard-Ethernet für PPPoE-SchnittstellenNur für Typ = Ethernet über ATMWählen Sie aus, ob diese Ethernet-over-ATM-Schnittstelle für alle PPPoE-Verbindungen verwendet werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
AdressmodusNur für Typ = Ethernet über ATMWählen Sie aus, auf welche Weise der Schnittstelle eine IP-Adresse zugewiesen werden soll.Mögliche Werte:Statisch (Standardwert): Der Schnittstelle wird eine statische IP-Adresse inIP-Adresse / Netzmaskezugewiesen.DHCP: Die Schnittstelle erhält dynamisch per DHCP eine IP-Adresse.
IP-Adresse/NetzmaskeNur für Adressmodus = StatischGeben Sie die IP-Adressen (IP-Adresse) und die entsprechenden Netzmasken (Netzmaske) der ATM-Schnittstellen ein. Fügen Sie weitere Einträge mit Hinzufügen hinzu.
MAC-AdresseGeben Sie der routerinternen Schnittstelle der ATM-Verbindung eine MAC-Adresse, z. B. 00:a0:f9:06:bf:03. Ein Eintrag wird nur in speziellen Fällen benötigt.Für Internetverbindungen ist es ausreichend, die OptionVoreingestellte verwenden(Standardeinstellung) auszuwählen. Es wird eine Adresse verwendet, die von der MAC-Adresse desen1-0 abgeleitet ist.
DHCP-MAC-AdresseNur für Adressmodus = DHCPGeben Sie die MAC-Adresse der routerinternen Schnittstelle der ATM-Verbindung ein, z. B. 00:e1:f9:06:bf:03.Sollte Ihnen Ihr Provider eine MAC-Adresse für DHCP zugewiesen haben, so tragen Sie diese hier ein.Sie haben auch die Möglichkeit, die OptionVoreingestellte verwenden(Standardeinstellung) auszuwählen. Es wird eine Adresse verwendet, die von der MAC-Adresse desen1-0 abgeleitet ist.
DHCP-HostnameNur für Adressmodus = DHCPGeben Sie ggf. den beim Provider registrierten Host-Namen an, der von Ihrem Gerät für DHCP-Anfragen verwendet werden soll.Die maximale Länge des Eintrags beträgt 45 Zeichen.
Felder im Menü Einstellungen für geroutete Protokolle über ATM (erscheint nur für Typ = Geroutete Protokolle über ATM)
Feld Beschreibung
IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die IP-Adressen (IP-Adresse) und die entsprechenden Netzmasken (Netzmaske) der ATM-Schnittstelle ein. Fügen Sie weitere Einträge mit Hinzufügen hinzu.
TCP-ACK-Pakete priorisierenWählen Sie aus, ob der TCP-Download bei intensivem TCP-Upload optimiert werden soll. Diese Funktion kann speziell für asymmetrische Bandbreiten (ADSL) angewendet werden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Feld im Menü Einstellungen für PPP über ATM (erscheint nur für Typ = PPP über ATM)
Feld Beschreibung
Client-TypWählen Sie aus, ob die PPPoA-Verbindung permanent oder bei Bedarf aufgebaut werden soll.Mögliche Werte:Auf Anforderung (Standardwert): Die PPPoA wird nur bei Bedarf aufgebaut, z. B. für den Internetzugang.Zusätzliche Informationen zu PPP über ATM finden Sie unter PPPoA auf Seite 465.

22.2.2 Dienstkategorien

Im Menü WAN->ATM->Dienstkategorien wird eine Liste aller bereits konfigurierten ATM-Verbindungen (PVC, Permanent Virtual Circuit) angezeigt, denen spezifische Datenverkehrsparameter zugewiesen wurden. Ihr Gerät unterstützt QoS (Quality of Service) für ATM-Schnittstellen. ![](images/afe85ae51da41785e4e175a1a99bc2fa92e5b3f6d71dc4c223d4e62a5ea604d1.jpg)

Achtung

ATM QoS ist nur anzuwenden, wenn Ihr Provider eine Liste an Datenverkehrsparametern (Traffic Contract) vorgibt. Die Konfiguration von ATM QoS erfordert umfangreiches Wissen über die ATM-Technologie und die Funktionsweise der bintec elmeg-Geräte. Eine Fehlkonfiguration kann zu erheblichen Störungen im Betrieb führen. Sichern Sie ggf. die ursprüngliche Konfiguration z. B. auf Ihrem PC.

22.2.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Kategorien einzurichten. ![](images/7a8bc23fee956fd07de96e1e8c13f6abf003d323414ef6ef74b6866cb70083f9.jpg) ![](images/8f22d573af142318eb5b27277a0ef3b8ac44a5b1af720a22e8977729cb2b5c91.jpg) Abb. 197: WAN->ATM->Dienstkategorien->Neu Das Menü WAN->ATM->Dienstkategorien->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Virtual Channel Connection (VCC)Wählen Sie die bereits konfigurierte ATM-Verbindung (angezeigt durch die Kombination von VPI und VCI) aus, für welche die Dienstkategorie festgelegt werden soll.
ATM-DienstkategorieWählen Sie aus, auf welche Art der Datenverkehr der ATM-Verbindung geregelt werden soll.Durch die Auswahl der ATM-Dienstkategorie wird implizit eine Priorität zugeordnet: von CBR (höchste Priorität) über VBR.1 / VBR.3 bis VBR (niedrigste Priorität).Zur Verfügung stehen:Unspecified Bit Rate (UBR) (Standardwert): Der Verbindung wird keine bestimmte Datenrate garantiert. Die Peak Cell Rate (PCR) legt die Grenze fest, bei deren ÜberschreitenDaten verworfen werden. Diese Kategorie eignet sich für nicht-kritische Anwendungen.Constant Bit Rate (CBR): Der Verbindung wird eine garantierte Datenrate zugewiesen, die von der Peak Cell Rate (PCR) bestimmt wird. Diese Kategorie eignet sich für kritische Anwendungen (Real-Time), die eine garantierte Datenrate voraussetzen.Variable Bit Rate V.1 (VBR.1): Der Verbindung wird eine garantierte Datenrate zugewiesen - Sustained Cell Rate (SCR). Diese darf insgesamt um das in Maximale Burst-Größe (MBS) konfigurierte Volumen überschritten werden. Jeglicher weiterer ATM-Traffic wird verworfen. Die Peak Cell Rate (PCR) bildet dabei die maximal mögliche Datenrate. Die Kategorie eignet sich für nicht-kritische Anwendungen mit stoßweisem Datenaufkommen.Variable Bit Rate V.3 (VBR.3): Der Verbindung wird eine garantierte Datenrate zugewiesen - Sustained Cell Rate (SCR). Diese darf insgesamt um das in Maximale Burst-Größe (MBS) konfigurierte Volumen überschritten werden. Weiterer ATM-Traffic wird markiert und je nach Auslastung des Zielnetzes mit niedriger Priorität behandelt, d. h. wird bei Bedarf verworfen. Die Peak Cell Rate (PCR) bildet dabei die maximal mögliche Datenrate. Diese Kategorie eignet sich für kritische Anwendungen mit stoßweisem Datenaufkommen.
Peak Cell Rate (PCR)Geben Sie einen Wert für die maximale Datenrate in Bits pro Sekunde ein.Mögliche Werte: 0 bis 10000000.Der Standardwert ist 0.
Sustained Cell Rate (SCR)Nur für ATM-Dienstkategorie = Variable Bit Rate V.1 (VBR.1) oder Variable Bit Rate V.3 (VBR.3)Geben Sie einen Wert für die mindestens zur Verfügung stehende, garantierte Datenrate in Bits pro Sekunde ein.Mögliche Werte: 0 bis 10000000.Der Standardwert ist 0.
Maximale Burst-GrößeNur für ATM-Dienstkategorie = Variable Bit Rate V.1
(MBS)(VBR.1) oder Variable Bit Rate V.3 (VBR.3)Geben Sie hier einen Wert für die maximale Anzahl in Bits pro Sekunde ein, um welche die PCR kurzzeitig überschritten werden darf.Mögliche Werte: 0 bis 100000.Der Standardwert ist 0.

22.2.3 OAM-Regelung

OAM ist ein Dienst zur Überwachung von ATM-Verbindungen. In OAM sind insgesamt fünf Hierarchien (Flow Level F1 bis F5) für den Informationsfluss definiert. Für eine ATM-Verbindung sind die wichtigsten Informationsflüsse F4 und F5. Der F4-Informationsfluss betrifft den virtuellen Pfad (VP), der F5-Informationsfluss den virtuellen Kanal (VC). Der VP wird durch den VPI-Wert definiert, der VC durch VPI und VCI. ![](images/d40631d1592b63078da0594bf5efd8b82b9e333393ceeb3d7dced245fd74829d.jpg)

Hinweis

Im Allgemeinen geht die Überwachung nicht vom Endgerät aus, sondern wird seitens des ISP initiiert. Ihr Gerät muss dann lediglich korrekt auf die empfangenen Signale reagieren. Dies ist auch ohne eine spezifische OAM-Konfiguration sowohl auf den Flow Level 4 als auch dem Flow Level 5 gewährleistet. Zur Überwachung der ATM-Verbindung stehen zwei Mechanismen zur Verfügung: Loopback-Tests und OAM Continuity Check (OAM CC). Sie können unabhängig voneinander konfiguriert werden. ![](images/9dabe2ea00d4ffb7f0b02ecb36a9aebc6d9474fd2eb07de18a0eb9e140252c05.jpg)

Achtung

Die Konfiguration von OAM erfordert umfangreiches Wissen über die ATM-Technologie und die Funktionsweise der bintec elmeg-Geräte. Eine Fehlkonfiguration kann zu erheblichen Störungen im Betrieb führen. Sichern Sie ggf. die ursprüngliche Konfiguration z. B. auf Ihrem PC. Im Menü WAN->ATM->OAM-Regelung wird eine Liste aller überwachten OAM-Fluss-Levels angezeigt.

22.2.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um die Überwachung weiterer Fluss-Levels einzurichten. Profile Dienstkategorien OAM-Regelung ![](images/ad51c27c6c13f385a0ecd5ea1a7b8c10c4c30d89fe8604a77b44cb9602cca6cb.jpg) Abb. 198: WAN->ATM->OAM-Regelung->Neu Das Menü WAN->ATM->OAM-Regelung->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü OAM-Flusskonfiguration
Feld Beschreibung
OAM-Fluss-LevelWählen Sie den zu überwachenden OAM-Fluss-Level.Mögliche Werte: F5 : (Virtual Channel Level) Die OAM-Einstellungen werden auf den virtuellen Kanal angewendet (Standardwert). F4 : (Virtual Path Level) Die OAM-Einstellungen werden auf den virtuellen Pfad angewendet.
Virtual Channel Connection (VCC)Nur für OAM-Fluss-Level = F5 Wählen Sie die zu überwachende bereits konfigurierte ATM-Verbindung (angezeigt durch die Kombination von VPI und VCI) aus.
Virtual Path Connection (VPC)Nur für OAM-Fluss-Level = F4 Wählen Sie die zu überwachende bereits konfigurierte Virtual Path Connection (angezeigt durch den VPI) aus.
Felder im Menü Loopback
Feld Beschreibung
Loopback Ende-zu-EndeWählen Sie aus, ob Sie den Loopback-Test für die Verbindung zwischen den Endpunkten der VCC bzw. VPC aktivieren wollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Ende-zu-Ende-SendeintervallNur wenn Loopback Ende-zu-Ende aktiviert ist.Geben Sie das Zeitintervall in Sekunden an, nach dem jeweils eine Loopback-Zelle gesendet werden soll.Mögliche Werte sind 0 bis 999.Der Standardwert ist 5.
Ausstehende Ende-zu-En-de-AnforderungenNur wenn Loopback Ende-zu-Ende aktiviert ist.Geben Sie ein, wie viele direkt aufeinanderfolgende Loopback-Zelen ausbleiben dürfen, bevor die Verbindung als unterbrochen ("inaktiv") angesehen wird. Mögliche Werte sind 1 bis 99.Der Standardwert ist 5.
Loopback-SegmentWählen Sie aus, ob Sie den Loopback-Test für die Segment-Verbindung (Segment = Verbindung des lokalen Endpunkts bis zum nächsten Verbindungspunkt) der VCC bzw. VPC aktivieren wollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Segment-Sende-intervallNur wenn Loopback-Segment aktiviert ist.Geben Sie das Zeitintervall in Sekunden an, nach dem jeweils eine Loopback-Zelle gesendet wird.Mögliche Werte sind 0 bis 999.Der Standardwert ist 5.
Ausstehende Seg-ment-AnforderungenNur wenn Loopback-Segment aktiviert ist.Geben Sie ein, wie viele direkt aufeinanderfolgende Loopback-Zellen ausbleiben dürfen, bevor die Verbindung als unterbrochen ("inaktiv") angesehen wird.Mögliche Werte sind 1 bis 99.Der Standardwert ist 5.
Felder im Menü CC-Aktivierung
Feld Beschreibung
Continuity Check (CC) Ende-zu-EndeWählen Sie aus, ob Sie den OAM-CC-Test für die Verbindung zwischen den Endpunkten der VCC bzw. VPC aktivieren wollen.Mögliche Werte:Passiv(Standardwert):OAM CC Requests werden nach der CC-Aushandlung (CC activation negotiation) beantwortet.Aktiv:OAM CC Requests werden nach der CC-Aushandlung (CC activation negotiation) gesendet.Beide:OAM CC Requests werden nach der CC-Aushandlung (CC activation negotiation) gesendet und beantwortet.Keine Aushandlung:Je nach Einstellung im Feld Rich-tungwerden OAM CC Requests entweder gesendet und/oder beantwortet. Es findet keine CC-Aushandlung statt.Passiv:Die Funktion ist nicht aktiv.Wählen Sie außerdem aus, ob die Testzellen des OAM CC ge-sendet bzw. empfangen werden sollen.Mögliche Werte:Beide(Standardwert):CC-Daten werden sowohl empfangen als auch generiert.Senke:CC-Daten werden empfangen.Quelle:CC-Daten werden generiert.
Continuity Check (CC) SegmentWählen Sie aus, ob Sie den OAM-CC-Test für die Segment-Verbindung (Segment=Verbindung des lokalen Endpunkts bis zum nächsten Verbindungspunkt) der VCC bzw. VPC aktivieren wollen.Mögliche Werte:Passiv (Standardwert): OAM CC Requests werden nach der CC-Aushandlung (CC activation negotiation) beantwortet.Aktiv: OAM CC Requests werden nach der CC-Aushandlung (CC activation negotiation) gesendet.Beide: OAM CC Requests werden nach der CC-Aushandlung (CC activation negotiation) gesendet und beantwortet.Keine Aushandlung: Je nach Einstellung im Feld Richtung werden OAM CC Requests entweder gesendet und/oder beantwortet, es findet keine CC-Aushandlung statt.Keiner: Die Funktion ist nicht aktiv.Wählen Sie weiterhin aus, ob die Testzellen des OAM CC ge-sendet bzw. empfangen werden sollen.Zur Verfügung stehen:Beide (Standardwert): CC-Daten werden sowohl empfangen als auch generiert.Senke: CC-Daten werden empfangen.Quelle: CC-Daten werden generiert.

22.3 Real Time Jitter Control

Bei Telefongesprächen über das Internet haben Spachdaten-Pakete normalerweise höchste Priorität. Trotzdem können bei geringer Bandbreite der Upload Verbindung während eines Telefongesprächs merkbare Verzögerungen bei der Sprachübertragung auftreten, wenn gleichzeitig andere Datenpakete geroutet werden. Die Funktion Real Time Jitter Control löst dieses Problem. Um die "Leitung" für die Sprachdaten-Pakete nicht zu lange zu blockieren, wird die Größe der übrigen Datenpakete während eines Telefongesprächs bei Bedarf reduziert.

22.3.1 Regulierte Schnittstellen

Im Menü WAN->Real Time Jitter Control->Regulierte Schnittstellen wird eine Liste der Schnittstellen angezeigt, für welche die Funktion Real Time Jitter Control konfiguriert ist.

22.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um für weitere Schnittstellen die Sprachübertragung zu optimieren. Regulierte Schnittstellen ![](images/d1e1f42d450b8e158da972b905c8095e5f938252da9a2338a299ee4b5fa9222a.jpg) Abb. 199: WAN->Real Time Jitter Control->Regulierte Schnittstellen->Neu Das Menü WAN->Real Time Jitter Control->Regulierte Schnittstellen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
SchnittstelleLegen Sie fest, für welche Schnittstellen die Sprachübertragung optimiert werden soll.
KontrollmodusWählen Sie den Modus für die Optimierung aus.Mögliche Werte:Nur kontrollierte RTP-Streams (Standardwert): Anhand der Daten, die über das Media Gateway geroutet werden, erkennt das System Sprachdaten-Verkehr und optimiert die Sprachübertragung.Alle RTP-Streams: Alle RTP-Streams werden optimiert.Inaktiv: Die Optimierung für die Übertragung der Sprachdaten wird nicht durchgeführt.Immer: Die Optimierung für die Übertragung der Sprachdaten wird immer durchgeführt.
Maximale Upload-GeschwindigkeitGeben Sie die maximal zur Verfügung stehende Bandbreite in Upload-Richtung in kbit/s für die gewählte Schnittstelle ein.

Kapitel 23 VPN

Als VPN (Virtual Private Network) wird eine Verbindung bezeichnet, die das Internet als "Transportmedium" nutzt, aber nicht öffentlich zugänglich ist. Nur berechtigte Benutzer haben Zugang zu einem solchen VPN, das anschaulich auch als VPN-Tunnel bezeichnet wird. Üblicherweise werden die über ein VPN transportierten Daten verschlüsselt. Über ein VPN kann z. B. ein Außendienstmitarbeiter oder ein Mitarbeiter im Home Office auf die Daten im Firmennetz zugreifen. Filialen können ebenfalls über VPN an die Zentrale angebunden werden. Zum Aufbau eines VPN-Tunnels stehen verschiedene Protokolle zur Verfügung, wie z. B. IPSec oder PPTP. Die Authentifizierung der Verbindungspartner erfolgt über ein Passwort, mithilfe von Preshared Keys oder über Zertifikate. Bei IPSec wird die Verschlüsselung der Daten z. B. mit Hilfe von AES oder 3DES erledigt, bei PPTP kann MPPE benutzt werden.

23.1 IPSec

IPSec ermöglicht den Aufbau von gesicherten Verbindungen zwischen zwei Standorten (VPN). Hierdurch lassen sich sensible Unternehmensdaten auch über ein unsicheres Medium wie z. B. das Internet übertragen. Die eingesetzten Geräte agieren hierbei als Endpunkte des VPN Tunnels. Bei IPSec handelt es sich um eine Reihe von Internet-Engineering-Task-Force-(IETF)-Standards, die Mechanismen zum Schutz und zur Authentifizierung von IP-Paketen spezifizieren. IPSec bietet Mechanismen, um die in den IP-Paketen übermittelten Daten zu verschlüsseln und zu entschlüsseln. Darüber hinaus kann die IPSec Implementierung nahtlos in eine Public-Key-Umgebung (PKI, siehe Zertifikate auf Seite 129) integriert werden. Die IPSec-Implementierung erreicht dieses Ziel zum einen durch die Benutzung des Authentication-Header-(AH)-Protokolls und des Encapsulated-Security-Payload-(ESP)-Protokolls. Zum anderen werden kryptografische Schlüsselverwaltungsmechanismen wie das Internet-Key-Exchange-(IKE)-Protokoll verwendet.

Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs

bintec elmeg Gateways unterstützen zwei verschiedene Methoden zum Aufbau von IP-Sec-Verbindungen: - eine Richtlinien-basierte Methode und - eine Routing-basierte Methode. Die Richtlinien-basierte Methode nutzt Filter für den Datenverkehr zur Aushandlung der IP-Sec-Phase-2-SAs. Damit ist eine sehr "feinkörnige" Filterung der IP-Pakete bis auf Protokoll- und Portebene möglich. Die Routing-basierte Methode bietet gegenüber der Richtlinien-basierte Methode verschiedene Vorteile, wie z. B. NAT/PAT innerhalb eines Tunnels, IPSec in Verbindung mit Routing-Protokollen und Realisierung von VPN-Backup-Szenarien. Bei der Routing-basierten Methode werden zur Aushandlung der IPSec-Phase-2-SAs die konfigurierten oder dynamisch gelernten Routen genutzt. Diese Methode vereinfacht zwar viele Konfigurationen, gleichzeitig kann es aber zu Problemen wegen konkurrierender Routen oder wegen der "gröberen" Filterung des Datenverkehrs kommen. Der Parameter Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs behebt dieses Problem. Sie können "feiner" filtern, d.h. Sie können z. B. die Quell-IP-Adresse oder den Quell-Port angeben. Ist ein Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs konfiguriert, so wird er zur Aushandlung der IPSec-Phase-2-SAs herangezogen, die Route bestimmt nur noch, welcher Datenverkehr geroutet werden soll. Passt ein IP-Paket nicht zum definierten Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs, so wird es verworfen. Erfüllt ein IP-Paket die Anforderungen in einem Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs, so startet die IPSec-Phase-2-Aushandlung und der Datenverkehr wird über den Tunnel übertragen. ![](images/e5d865a5277a0e7f79e5ab802b69e1167eaee07fb0410c21f1af9ab114a900c0.jpg)

Hinweis

Der Parameter Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs ist ausschließlich für den Initiator der IPSec-Verbindung relevant, er gilt nur für ausgehenden Datenverkehr. ![](images/2071b646e551e2875ea1ab73e5ff9013da063b8fe77a6380a256cf9d3f35e162.jpg)

Hinweis

Beachten Sie, dass die Konfiguration der Phase-2-Richtlinien auf beiden IPSec-Tunnel-Endpunkten identisch sein muss.

23.1.1 IPSec-Peers

Als Peer wird ein Endpunkt einer Kommunikation in einem Computernetzwerk bezeichnet. Jeder Peer bietet dabei seine Dienste an und nutzt die Dienste der anderen Peers. Im Menü VPN->IPSec->IPSec-Peers wird eine Liste aller konfigurierter IPSec-Peers ange- zeigt. ![](images/b98bfeeecc7d25abddb3a27b5fcf57572502e6fd378b8724b6a8ea3a0c5dc509.jpg) ![](images/41fe5e136fdc23f39221cf254f39e5a3576a9b8490ff06719bbaf3a2d6d7e8fc.jpg) Abb. 200: VPN->IPSec->IPSec-Peers

Peer Überwachung

Das Überwachungsmenü eines Peers wird durch Auswahl der 📄-Schaltfläche beim entsprechenden Peer in der Peerliste aufgerufen. Siehe Werte in der Liste IPSec-Tunnel auf Seite 680.

23.1.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IPSec-Peers einzurichten. IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen ![](images/21423961a8e302ee2ca0c6234c35d9dbfe710bc90ac0ab68ae2f282467343b7f.jpg) Erweiterte Einstellungen ![](images/378594b1b2204534791d37ac68d0c27fe6d6db863a62959b12b1c7f143831029.jpg) OK Abbrechen Abb. 201: VPN->IPSec->IPSec-Peers->Neu Das Menü VPN->IPSec->IPSec-Peers->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Peer-Parameter
Feld Beschreibung
Administrativer StatusWählen Sie den Zustand aus, in den Sie den Peer nach dem Speichern der Peer-Konfiguration versetzen wollen.Mögliche Werte:Aktiv (Standardwert): Der Peer steht nach dem Speichern der Konfiguration sofort für den Aufbau eines Tunnels zur Verfügung.Inaktiv: Der Peer steht nach dem Speichern der Konfiguration zunächst nicht zur Verfügung.
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung des Peers ein, die diesen identifiziert.Die maximal mögliche Länge des Eintrags beträgt 255 Zeichen.
Peer-AdresseGeben Sie die offizielle IP-Adresse des Peers bzw. seinen auflösbaren Host-Namen ein.Die Eingabe kann in bestimmten Konfigurationen entfallen, wobei Ihr Gerät dann keine IPSec-Verbindung initiieren kann.
Peer-IDWählen Sie den ID-Typ aus und geben Sie die ID des Peers ein.Die Eingabe kann in bestimmten Konfigurationen entfallen.Die maximal mögliche Länge des Eintrags beträgt 255 Zeichen.Mögliche ID-Typen:Fully Qualified Domain Name (FQDN): Beliebige ZeichenketteE-Mail-AdresseIPV4-AdresseASN.1-DN (Distinguished Name)Schlüssel-ID: Beliebige ZeichenketteAuf dem Peer-Gerät entspricht diese ID dem Parameter Lokaler ID-Wert.
IKE (Internet Key Exchange)Für Geräte der WIxxxxn-Serie nicht verfügbar. Diese Geräte unterstützen nur IKEv1.Wählen Sie die Version des Internet-Key-Exchange-Protokolls, die verwendet werden soll.Mögliche Werte:IKEv1(Standardwert): Internet Key Exchange Protocol Version 1IKEv2: Internet Key Exchange Protocol Version 2
Authentifizierungsme-thodeNur für IKE(Internet Key Exchange) = IKEv2Wählen Sie die Authentifizierungsmethode aus.Mögliche Werte:Preshared Keys(Standardwert): Falls Sie für die Authenti-fizierung keine Zertifikate verwenden, können Sie Preshared Keys wählen. Diese werden bei der Peerkonfiguration im Menü IPSec-Peerskonfiguriert. Der Preshared Key ist das gemeinsame Passwort.RSA-Signatur: Phase-1-Schlüsselberechnungen werden unter Nutzung des RSA-Algorithmus authentifiziert.
Lokaler ID-TypNur für IKE(Internet Key Exchange) = IKEv2Wählen Sie den Typ der lokalen ID aus.Mögliche ID-Typen:Fully Qualified Domain Name (FQDN)E-Mail-AdresseIPV4-AdresseASN.1-DN(Distinguished Name)Schlüssel-ID: Beliebige Zeichenkette
Lokale IDNur für IKE(Internet Key Exchange) = IKEv2Geben Sie die ID Ihres Geräts ein.Für Authentifizierungsmethode = DSA-Signatur oder RSA-Signatur wird die Option Subjektname aus Zertifikat verwenden angezeigt.Wenn Sie die Option Subjektname aus Zertifikat verwendenaktivieren, wird der erste im Zertifikat angegebene Subjekt-Alternativname oder, falls keiner angegeben ist, der Subjektna-me des Zertifikats verwendet.
Beachten Sie: Falls Sie Zertifikate für die Authentifizierung nut-zen und Ihr Zertifikat Subjekt-Alternativnamen enthält (siehe Zertifikate auf Seite 129), müssen Sie hier achtgeben, da Ihr Gerät per Standard den ersten Subjekt-Alternativnamen wählt. Stellen Sie sicher, dass Sie und Ihr Peer beide den gleichen Namen nutzen, d. h. dass Ihre lokale ID und die Peer-ID, die Ihr Partner für Sie konfiguriert, identisch sind.
Preshared KeyGeben Sie das mit dem Peer vereinbarte Passwort ein.
Die maximal mögliche Länge des Eintrags beträgt 50 Zeichen. Alle Zeichen sind möglich außer 0x am Anfang des Eintrags.
Felder im Menü Schnittstellenrouten
Feld Beschreibung
IP-AdressenvergabeWählen Sie den Konfigurationsmodus der Schnittstelle aus.Mögliche Werte:Statisch (Standardwert): Geben Sie eine statische IP-Adresse ein.Client im IKE-Konfigurationsmodus: Nur für IKEv1 auswählbar. Wählen Sie diese Option, wenn Ihr Gateway als IPSec-Client vom Server eine IP-Adresse erhalten soll.Server im IKE-Konfigurationsmodus: Wählen Sie diese Option, wenn Ihr Gateway als Server sich verbindenden Clients eine IP-Adresse vergeben soll. Diese wird aus dem gewählten IP-Zuordnungspool entnommen.
KonfigurationsmodusNur bei IP-Adressenvergabe = Server im IKE-Konfigurationsmodus oder Client im IKE-KonfigurationsmodusMögliche Werte:Pull (Standardwert): Der Client erfragt die IP-Adresse und das Gateway beantwortet die Anfrage.Push: Das Gateway schlägt dem Client eine IP-Adresse vor und der Client muss diese akzeptieren oder zurückweisen.Dieser Wert muss für beide Seiten des Tunnels identisch sein.
IP-ZuordnungspoolNur bei IP-Adressenvergabe = Server im IKE-KonfigurationsmodusWählen Sie einen im Menü VPN->IPSec->IP Pools konfigurierten IP-Pool aus. Falls hier noch kein IP-Pool konfiguriert wurde, erscheint in diesem Feld die Meldung Noch nicht definiert.
StandardrouteNur für IP-Adressenvergabe = Statisch oder Client im IKE-KonfigurationsmodusWählen Sie aus, ob die Route zu diesem IPSec-Peer als Standardroute festgelegt wird.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Lokale IP-AdresseNur für IP-Adressenvergabe = Statisch oder Server im IKE-KonfigurationsmodusGeben Sie die WAN IP-Adresse Ihrer IPSec-Verbindung an. Es kann die gleiche IP-Adresse sein, die als LAN IP-Adresse an Ihrem Router konfiguriert ist.
MetrikNur für IP-Adressenvergabe = Statisch oder Client im IKE-Konfigurationsmodus und Standardroute = AktiviertWählen Sie die Priorität der Route aus.Je niedriger Sie den Wert setzen, desto höhere Priorität besitzt die Route.Wertebereich von 0 bis 15. Standardwert ist 1.
RouteneinträgeNur für IP-Adressenvergabe = Statisch oder Client im IKE-KonfigurationsmodusDefinieren Sie Routing-Einträge für diesen Verbindungspartner.Entfernte IP-Adresse: IP-Adresse des Ziel-Hosts oder -LANs.Netzmaske: Netzmaske zu Entfernte IP-Adresse.Metrik: Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route (Wertebereich 0 - 15). Standardwert ist 1.
Felder im Menü Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs
Feld Beschreibung
Zusätzlicher Filter des DatenverkehrsNur für IKE (Internet Key Exchange) = IKEv1Legen Sie mithilfe von Hinzufügen einen neuen Filter an.

Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs

bintec elmeg Gateways unterstützen zwei verschiedene Methoden zum Aufbau von IP-Sec-Verbindungen: - eine Richtlinien-basierte Methode und - eine Routing-basierte Methode. Die Richtlinien-basierte Methode nutzt Filter für den Datenverkehr zur Aushandlung der IP-Sec-Phase-2-SAs. Damit ist eine sehr "feinkörnige" Filterung der IP-Pakete bis auf Protokoll- und Portebene möglich. Die Routing-basierte Methode bietet gegenüber der Richtlinien-basierte Methode verschiedene Vorteile, wie z. B. NAT/PAT innerhalb eines Tunnels, IPSec in Verbindung mit Routing-Protokollen und Realisierung von VPN-Backup-Szenarien. Bei der Routing-basierten Methode werden zur Aushandlung der IPSec-Phase-2-SAs die konfigurierten oder dynamisch gelernten Routen genutzt. Diese Methode vereinfacht zwar viele Konfigurationen, gleichzeitig kann es aber zu Problemen wegen konkurrierender Routen oder wegen der "gröberen" Filterung des Datenverkehrs kommen. Der Parameter Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs behebt dieses Problem. Sie können "feiner" filtern, d.h. Sie können z. B. die Quell-IP-Adresse oder den Quell-Port angeben. Ist ein Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs konfiguriert, so wird er zur Aushandlung der IPSec-Phase-2-SAs herangezogen, die Route bestimmt nur noch, welcher Datenverkehr geroutet werden soll. Passt ein IP-Paket nicht zum definierten Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs, so wird es verworfen. Erfüllt ein IP-Paket die Anforderungen in einem Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs, so startet die IPSec-Phase-2-Aushandlung und der Datenverkehr wird über den Tunnel übertragen. ![](images/2d95bf66a270cf13449be69fd359cf17b3ce39ed57e58e15f00cfcaf7ed77eb8.jpg)

Hinweis

Der Parameter Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs ist ausschließlich für den Initiator der IPSec-Verbindung relevant, er gilt nur für ausgehenden Datenverkehr. ![](images/8acd4285f918b6e2159f185c7accfcd9ab3b9387ee3cf1c735bd808d4251858a.jpg)

Hinweis

Beachten Sie, dass die Konfiguration der Phase-2-Richtlinien auf beiden IPSec-Tunnel-Endpunkten identisch sein muss. Fügen Sie weitere Filter mit Hinzufügen hinzu. ![](images/f8fb2bd31d9b21443d14332d02c184e0eb695706c467274543841c20dc5b938e.jpg) Abb. 202: VPN->IPSec->IPSec-Peers->Neu->Hinzufügen Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Bezeichnung für das Filter ein.
ProtokollWählen Sie ein Protokoll aus. Die OptionBeliebig (Standardwert) passt auf jedes Protokoll.
Quell-IP-Adresse/NetzmaskeDefinieren Sie, falls gewünscht, die Quell-IP-Adresse und die Netzmaske der Datenpakete.Mögliche Werte:BeliebigHost: Geben Sie die IP-Adresse des Hosts ein.Netzwerk (Standardwert): Geben Sie die Netzwerk-Adresse und die zugehörige Netzmaske ein.
Quell-PortNur für Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie den Quell-Port der Datenpakete ein. Die Standardeinstellung -Alle- (= -1) bedeutet, dass der Port nicht näher spezifiziert ist.
Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die Ziel-IP-Adresse und die zugehörige Netzmaske der Datenpakete ein.
Ziel-PortNur für Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie den Ziel-Port der Datenpakete ein. Die Standardeinstellung -Alle- (= -1) bedeutet, dass der Port nicht näher spezifiziert ist.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte IPSec-Optionen
Feld Beschreibung
Phase-1-ProfilWählen Sie ein Profil für die Phase 1 aus. Neben den benutzer-definierten Profilen stehen vordefinierte Profile zur Verfügung.Mögliche Werte:Keines (Standardprofil verwenden): Verwendet das Profil, das in VPN->IPSec->Phase-1-Profile als Standard markiert istMulti-Proposal: Verwendet ein spezielles Profil, das für Phase 1 die Proposals 3DES/MD5, AES/MD5 und Blowfish/MD5 enthält ungeachtet der Proposalauswahl im Menü VPN->IPSec->Phase-1-Profile.Verwendet ein Profil, das im Menü VPN->IP-Sec->Phase-1-Profile für Phase 1 konfiguriert wurde.
Phase-2-ProfilWählen Sie ein Profil für die Phase 2 aus. Neben den benutzer-definierten Profilen stehen vordefinierte Profile zur Verfügung.Mögliche Werte:Keines (Standardprofil verwenden): Verwendet das Profil, das in VPN->IPSec->Phase-2-Profile als Standard markiert ist*Multi-Proposal: Verwendet ein spezielles Profil, das für Phase 2 die Proposals 3DES/MD5, AES-128/MD5 und Blowfish/MD5 enthält ungeachtet der Proposalauswahl im Menü VPN->IPSec->Phase-2-Profile.Verwendet ein Profil, das im Menü VPN->IP-Sec->Phase-2-Profile für Phase 2 konfiguriert wurde.
XAUTH-ProfilWählen Sie ein in VPN->IPSec->XAUTH-Profile angelegtes Profil aus, wenn Sie zur Authentifizierung dieses IPSec-Peers XAuth verwenden möchten.Wenn XAuth zusammen mit dem IKE-Konfigurationsmodus verwendet wird, werden zuerst die Transaktionen für XAuth und dann diejenigen für den IKE-Konfigurationsmodus durchgeführt.
Anzahl erlaubter VerbindungenWählen Sie aus, wieviele Benutzer sich mit diesem Peer-Profil verbinden dürfen.Mögliche Werte:Ein Benutzer (Standardwert): Es kann sich nur ein Peer mit den in diesem Profil definierten Daten verbinden.Mehrere Benutzer: Es können sich mehrere Peers mit den in diesem Profil definierten Daten verbinden. Bei jeder Verbindungsanfrage mit den in diesem Profil definierten Daten, wird der Peer-Eintrag dupliziert.Die Konfiguration des dynamischen Peers darf keine Peer ID und keine Peer-IP-Adresse enthalten. Die CLients, die sich mit dem Gateway verbinden, müssen jedoch über eine PeerID verfügen, da diese verwendet wird, um die durch dynamische Peers erstellten IPSec-Tunnel voneinander zu trennen.Der resultierende Peer auf dem Gateway würde nun auf alle eingehenden Tunnel-Requests zutreffen. Daher ist es notwendig, ihn an das Ende der IPSec-Peer-Liste zu stellen. Andernfalls wären alle in der Listen folgenden Peers inaktiv.
StartmodusWählen Sie aus, wie der Peer in den aktiven Zustand versetzt werden soll.Mögliche Werte:Auf Anforderung (Standardwert): Der Peer wird durch einen Trigger in den aktiven Zustand versetzt.Immer aktiv: Der Peer ist immer aktiv.
Felder im Menü Erweiterte IP-Optionen
Feld Beschreibung
Öffentliche SchnittstelleLegen Sie diejenige öffentliche (oder WAN-) Schnittstelle fest, über die dieser Peer sich mit seinem VPN-Partner verbinden soll. Wenn Sie Vom Routing ausgewählt auswählen, wird die Entscheidung, über welche Schnittstelle der Datenverkehr geleitet wird, gemäß der aktuellen Routingabelle getroffen.Wenn Sie eine Schnittstelle auswählen, wird unter Beachtung der Einstellung unter Öffentlicher Schnittstellenmodus diese Schnittstelle verwendet.
Öffentlicher SchnittstellenmodusLegen Sie fest, wie strikt die Einstellung unter Öffentliche Schnittstelle gehandhabt wird. Mögliche Werte:Erzwingen: Unabhängig von den Prioritäten der aktuellen Routingabelle wird nur die ausgewählte Schnittstelle verwendet.Bevorzugt: In Abhängigkeit der Prioritäten der aktuellen Routingabelle wird die ausgewählte Schnittstelle dann verwendet, wenn keine günstigere Route über eine andere Schnittstelle vorhanden ist.
Öffentliche Quell-IP-AdresseWenn Sie mehrere Internetanschlüsse parallel betreiben, können Sie hier diejenige öffentliche IP-Adresse angeben, die für den Datenverkehr des Peers als Quelladresse verwendet werden soll. Wählen Sie aus, ob die Öffentliche Quell-IP-Adresseaktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Geben Sie in das Eingabefeld die öffentliche IP-Adresse ein, die als Absendeadresse verwendet werden soll.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Überprüfung der Rück-routeWählen Sie aus, ob für die Schnittstelle zum Verbindungspartner eine Überprüfung der Rückroute aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
MobIKENur für Peers mit IKEv2.MobIKE ermöglicht es, bei wechselnden öffentlichen IP-Adressen lediglich diese Adressen in den SAs zu aktualisieren, ohne die SAs selbst neu aushandeln zu müssen.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Beachten Sie, dass MobIKE einen aktuellen IPSec Client voraussetzt, z. B. den aktuellen Windows-7- oder Windows-8-Client oder die neuste Version des bintec elmeg IPSec Clients.
Proxy ARPWählen Sie aus, ob Ihr Gerät ARP-Requests aus dem eigenen LAN stellvertretend für den spezifischen Verbindungspartner beantworten soll.Mögliche Werte:Inaktiv (Standardwert): Deaktiviert Proxy-ARP für diesen IPSec-Peer.Aktiv oder Ruhend: Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum IPSec Peer aktiv (aktiv) oder Ruhend (ruhend) ist. Bei Ruhend beantwortet Ihr Gerät lediglich den ARP-Request, der Verbindungsaufbau erfolgt erst, wenn jemand tatsächlich die Route nutzen will.Nur aktiv: Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum IPSec-Peer(aktiv) ist, wenn also bereits eine Verbindung zum IPSec Peer besteht.

IPSec-Callback

Um Hosts, die nicht über feste IP-Adressen verfügen, eine sichere Verbindung über das Internet zu ermöglichen, unterstützen bintec elmeg-Geräte den DynDNS-Dienst. Dieser Dienst ermöglicht die Identifikation eines Peers anhand eines durch DNS auflösbaren Host-Namens. Die Konfiguration der IP-Adresse des Peers ist nicht notwendig. Der DynDNS-Dienst signalisiert aber nicht, ob ein Peer wirklich online ist, und kann einen Peer nicht veranlassen, eine Internetverbindung aufzubauen, um einen IPSec-Tunnel über das Internet zu ermöglichen. Diese Möglichkeit wird mit IPSec-Callback geschaffen: Mithilfe eines direkten ISDN-Rufs bei einem Peer kann diesem signalisiert werden, dass man online ist und den Aufbau eines IPSec-Tunnels über das Internet erwartet. Sollte der gerufene Peer derzeit keine Verbindung zum Internet haben, wird er durch den ISDN-Ruf veranlasst, eine Verbindung aufzubauen. Dieser ISDN-Ruf verursacht (je nach Einsatzland) keine Kosten, da der ISDN-Ruf von Ihrem Gerät nicht angenommen werden muss. Die Identifikation des Anrufers durch dessen ISDN-Rufnummer genügt als Information, um einen Tunnelaufbau zu initiieren. Um diesen Dienst einzurichten, muss zunächst auf der passiven Seite im Menü Physikalische Schnittstellen->ISDN-Ports->MSN-Konfiguration->Neu eine Rufnummer für den IPSec-Callback konfiguriert werden. Dazu steht für das Feld Dienst der Wert IPSec zur Verfügung. Dieser Eintrag sorgt dafür, dass auf dieser Nummer eingehende Rufe an den IPSec-Dienst geleitet werden. Bei aktivem Callback wird, sobald ein IPSec-Tunnel benötigt wird, der Peer durch einen ISDN-Ruf veranlasst, diesen zu initiieren. Bei passivem Callback wird immer dann ein Tunnelaufbau zum Peer initiiert, wenn ein ISDN-Ruf auf der entsprechenden Nummer (MSN im Menü Physikalische Schnittstellen->ISDN-Ports->MSN-Konfiguration->Neu für Dienst IPSec) eingeht. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass beide Peers erreichbar sind und die Verbindung über das Internet zustande kommen kann. Es wird lediglich dann kein Callback ausgeführt, wenn bereits SAs (Security Associations) vorhanden sind, der Tunnel zum Peer also bereits besteht. ![](images/49550e5552df340451d96d44990535e06c0faf2e1be74c99a61ec82b8e480579.jpg)

Hinweis

Wenn ein Tunnel zu einem Peer aufgebaut werden soll, wird vom IPSec-Daemon zunächst die Schnittstelle aktiviert, über die der Tunnel realisiert werden soll. Sofern auf dem lokalen Gerät IPSec mit DynDNS konfiguriert ist, wird die eigene IP-Adresse propagiert und erst dann der ISDN-Ruf an das entfernte Gerät abgesetzt. Auf diese Art ist sichergestellt, dass das entfernte Gerät das lokale auch tatsächlich erreichen kann, wenn es den Tunnelaufbau initiiert.

Übermittlung der IP-Adresse über ISDN

Mittels der Übertragung der IP-Adresse eines Geräts über ISDN (im D-Kanal und/oder im B-Kanal) eröffnen sich neue Möglichkeiten zur Konfiguration von IPSec-VPNs. Einschränkungen, die bei der IPSec-Konfiguration mit dynamischen IP-Adressen auftreten, können so umgangen werden. ![](images/a95b8b7b037ff6e9ce1df8146f70bdcdc22a7d1d6eca90a12f0154ff0dbbabed.jpg)

Hinweis

Um die Funktion IP-Adressübermittlung über ISDN nutzen zu können, müssen Sie eine kostenfreie Zusatzlizenz erwerben. Die Lizenzdaten der Zusatzlizenzen erhalten Sie über die Online-Lizenzierungs-Seiten im Support-Bereich auf www.bintec-elmeg.com. Bitte folgen Sie den Anweisungen der Online-Lizenzierung. Vor Systemsoftware Release 7.1.4 unterstützte der IPSec ISDN Callback einen Tunnelaufbau nur dann, wenn die aktuelle IP-Adresse des Auslösers auf indirektem Wege (z. B. über DynDNS) ermittelt werden konnte. DynDNS hat aber gravierende Nachteile, wie z. B. die Latenzzeit, bis die IP-Adresse in der Datenbank wirklich aktualisiert ist. Dadurch kann es dazu kommen, dass die über DynDNS propagierte IP-Adresse nicht korrekt ist. Dieses Problem wird durch die Übertragung der IP-Adresse über ISDN umgangen. Darüber hinaus ermöglicht es diese Art der Übermittlung dynamischer IP-Adressen, den sichereren ID-Protect-Modus (Haupt Modus) für den Tunnelaufbau zu verwenden. Funktionsweise: Um die eigene IP-Adresse an den Peer übermitteln zu können, stehen unterschiedliche Modi zur Verfügung: Die Adresse kann im D-Kanal kostenfrei übertragen werden oder im B-Kanal, wobei der Ruf von der Gegenstelle angenommen werden muss und daher Kosten verursacht. Wenn ein Peer, dessen IP-Adresse dynamisch zugewiesen worden ist, einen anderen Peer zum Aufbau eines IPSec-Tunnels veranlassen will, so kann er seine eigene IP-Adresse gemäß der in Felder im Menü IPSec-Callback auf Seite 512 beschriebenen Einstellungen übertragen. Nicht alle Übertragungsmodi werden von allen Telefongesellschaften unterstützt. Sollte diesbezüglich Unsicherheit bestehen, kann mittels der automatischen Auswahl durch das Gerät sichergestellt werden, dass alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten genutzt werden. ![](images/cf0b873dd32523223992be88f7051011c0d09069fb1c094fdcdf9e741439aa97.jpg)

Hinweis

Damit Ihr Gerät die Informationen des gerufenen Peers über die IP-Adresse identifizieren kann, sollte die Callback-Konfiguration auf den beteiligten Geräten analog vorgenommen werden. Folgende Rollenverteilungen sind möglich: - Eine Seite übernimmt die aktive, die andere die passive Rolle. - Beide Seiten können beide Rollen (Beide) übernehmen. Die Übertragung der IP-Adresse und der Beginn der IKE-Phase-1-Aushandlung verlaufen in folgenden Schritten: (1) Peer A (der Auslöser des Callbacks) stellt eine Verbindung zum Internet her, um eine dynamische IP-Adresse zugewiesen zu bekommen und um für Peer B über das Internet erreichbar zu sein. (2) Ihr Gerät erstellt ein begrenzt gültiges Token und speichert es zusammen mit der aktuellen IP-Adresse im zu Peer B gehörenden MIB-Eintrag. (3) Ihr Gerät setzt den initialen ISDN-Ruf an Peer B ab. Dabei werden die IP-Adresse von Peer A sowie das Token gemäß der Callback-Konfiguration übermittelt. (4) Peer B extrahiert die IP-Adresse von Peer A sowie das Token aus dem ISDN-Ruf und ordnet sie Peer A aufgrund der konfigurierten Calling Party Number (der ISDN-Nummer, die Peer A verwendet, um den initialen Ruf an Peer B abzusetzen) zu. (5) Der IPSec-Daemon auf Ihrem Gerät von Peer B kann die übermittelte IP-Adresse verwenden, um eine Phase-1-Aushandlung mit Peer A zu initiieren. Dabei wird der Token in einem Teil des Payload innerhalb der IKE-Aushandlung an Peer A zurückgesendet. (6) Peer A ist nun in der Lage, das von Peer B zurückgesendete Token mit den Einträgen in der MIB zu vergleichen und so den Peer zu identifizieren, auch ohne dessen IP-Adresse zu kennen. Da Peer A und Peer B sich wechselseitig identifizieren können, können auch unter Verwendung von Preshared Keys Aushandlungen im ID-Protect-Modus durchgeführt werden. ![](images/3779dc86bb1e255e37074336fdbf7f6598cfa79eed0dfd31a2d6ade66c4c5b8e.jpg)

Hinweis

In manchen Ländern (z. B. in der Schweiz) kann auch der Ruf im D-Kanal Kosten verursachen. Eine falsche Konfiguration der angerufenen Seite kann dazu führen, dass die angerufene Seite den B-Kanal öffnet und somit Kosten für die anrufende Seite verursacht werden. Die folgenden Optionen sind nur auf Geräten mit ISDN-Anschluss verfügbar: Felder im Menü IPSec-Callback
Feld Beschreibung
ModusWählen Sie den Callback-Modus aus.Mögliche Werte:Inaktiv(Standardwert):IPSec-Callback ist deaktiviert. Das lokale Gerät reagiert weder auf eingehende ISDN-Rufe noch initiiert es ISDN-Rufe zum entfernten Gerät.Passiv:Das lokale Gerät reagiert lediglich auf eingehende ISDN-Rufe und initiiert ggf. den Aufbau eines IPSec-Tunnels zum Peer. Es werden keine ISDN-Rufe an das entfernte Gerät abgesetzt, um dieses zum Aufbau eines IPSec-Tunnels zu veranlassen.Aktiv:Das lokale Gerät setzt einen ISDN-Ruf an das entfernte Gerät ab, um dieses zum Aufbau eines IPSec-Tunnels zu veranlassen. Auf eingehende ISDN-Rufe reagiert das Gerät nicht.Beide:Ihr Gerät kann auf eingehende ISDN-Rufe reagieren und ISDN-Rufe an das entfernte Gerät absetzen. Der Aufbau eines IPSec-Tunnels wird sowohl ausgeführt (nach einem eingehenden ISDN-Ruf) als auch veranlasst (durch einen ausgehenden ISDN-Ruf).
Ankommende RufnummerNur für Modus=Passiv oder BeideGeben Sie die ISDN-Nummer an, von der aus das entfernte Gerät das lokale Gerät ruft (Calling Party Number). Es können auch Wildcards verwendet werden.
Ausgehende RufnummerNur für Modus=Aktiv oder BeideGeben Sie die ISDN-Nummer an, unter der das lokale Gerätdas entfernte Gerät ruft (Called Party Number). Es können auch Wildcards verwendet werden.
Eigene IP-Adresse per ISDN/GSM übertragenWählen Sie aus, ob für den IPSec-Callback die IP-Adresse des eigenen Geräts über ISDN übertragen werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
ÜbertragungsmodusNur für Eigene IP-Adresse per ISDN/GSM übertragen = aktiviertWählen Sie aus, in welchem Modus Ihr Gerät versuchen soll, seine IP-Adresse an den Peer zu übertragen.Mögliche Werte:Automatische Erkennung des besten Modus: Ihr Gerät bestimmt automatisch den günstigsten Modus. Dabei werden zunächst alle D-Kanal-Modi versucht, bevor der B-Kanal verwendet wird. (Die Verwendung des B-Kanals verursacht Kosten.)Nur D-Kanalmodi automatisch erkennen: Ihr Gerät bestimmt automatisch den günstigsten D-Kanal-Modus. Der B-Kanal ist von der Verwendung ausgeschlossen.Spezifischen D-Kanalmodus verwenden: Ihr Gerät versucht, die IP-Adresse in dem im Feld Modus eingestellten Modus zu übertragen.Spezifischen D-Kanalmodus versuchen, auf B-Kanal zurückgehen: Ihr Gerät versucht, die IP-Adresse in dem im Feld Modus eingestellten Modus zu übertragen. Gelingt das nicht, wird die IP-Adresse im B-Kanal übetragen. (Dies verursacht Kosten.)Nur B-Kanalmodus verwenden: Ihr Gerät überträgt die IP-Adresse im B-Kanal. Dies verursacht Kosten.
Modus des D-KanalsNur für Übertragungsmodus = Spezifischen D-Kanalmodus verwenden oder Spezifischen D-Kanalmodus versuchen, auf B-Kanal zurückgehenWählen Sie aus, in welchem D-Kanal-Modus Ihr Gerät versuchen soll, die IP-Adresse zu übertragen.Mögliche Werte:LLC(Standardwert):Die IP-Adresse wird in den "LLC Information Elements" des D-Kanals übertragen.SUBADDR:Die IP-Adresse wird in den Subaddress "Information Elements" des D-Kanals übertragen.LLC und SUBADDR:Die IP-Adresse wird sowohl in den "LLC-" als auch in den "Subaddress Information Elements" übertragen.

23.1.2 Phase-1-Profile

Im Menü VPN->IPSec->Phase-1-Profile wird eine Liste aller konfigurierter IPSec-Phase-1-Profile angezeigt. IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen ![](images/3d7fab1fe91f0f4dd8c59b345ba2714303510178184385925f9d5ed8a7ea2704.jpg) Abb. 203: VPN->IPSec->Phase-1-Profile In der Spalte Standard können Sie das Profil markieren, das als Standard-Profil verwendet werden soll.

23.1.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu (bei Neues IKEv1-Profil erstellen bzw. Neues IKEv2-Profil erstellen), um weitere Profile einzurichten. IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen ![](images/55500044cb9aa0ccf80bec8f64bfa7afd8329c557e7f44a103e939e32bcda456.jpg) Abb. 204: VPN->IPSec->Phase-1-Profile->Neu Das Menü VPN->IPSec->Phase-1-Profile->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Phase-1-Parameter (IKE) / Phase-1-Parameter (IKEv2)
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung ein, welche die Art der Regel eindeutig identifiziert.
ProposalsIn diesem Feld können Sie auf Ihrem Gerät jede Kombination aus Verschlüsselungs- und Nachrichten-Hash-Algorithmen für IKE Phase 1 auswählen. Die Kombination von sechs Verschlüsselungsalgorithmen und vier Nachrichten-Hash-Algorithmen ergibt 24 mögliche Werte in diesem Feld. Mindestens ein Proposal muss vorhanden sein. Daher kann die erste Zeile der Tabelle nicht deaktiviert werden.Verschlüsselungsalgorithmen (Verschlüsselung):3DES(Standardwert): 3DES ist eine Erweiterung des DES Algorithmus mit einer effektiven Schlüssellänge von 112 Bit,

Feld Beschreibung

was als sicher eingestuft wird. Es ist der langsamste Algorithmus, der derzeit unterstützt wird. - Twofish: Twofish war ein finaler Kandidat für den AES (Advanced Encryption Standard). Er wird als genauso sicher eingestuft wie Rijndael (AES), ist aber langsamer. - Blowfish: Blowfish ist ein sehr sicherer und zugleich schneller Algorithmus. Twofish kann als Nachfolger von Blowfish angesehen werden. - CAST: CAST ist ebenfalls ein sehr sicherer Algorithmus, etwas langsamer als Blowfish, aber schneller als 3DES. - DES: DES ist ein älterer Verschlüsselungsalgorithmus, der aufgrund seiner kleinen effektiven Länge von 56 Bit als schwach eingestuft wird. - AES: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird die AES-Schlüssellänge des Partners verwendet. Hat dieser ebenfalls den Parameter AES gewählt, wird eine Schlüssellänge von 128 Bit verwendet. - AES-128: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird er mit einer Schlüssellänge von 128 Bits angewendet. - AES-192: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird er mit einer Schlüssellänge von 192 Bits angewendet. - AES-256: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird er mit einer Schlüssellänge von 256 Bits angewendet.

Hash-Algorithmen (Authentifizierung):

\- MD5 (Standardwert): MD5 (Message Digest #5) ist ein älterer Hash Algorithmus. Wird mit 96 Bit Digest Length für IPSec verwendet.
Feld Beschreibung
SHA1: SHA 1 (Secure Hash Algorithmus #1) ist ein Hash Algorithmus, der von der NSA (United States National Security Association) entwickelt wurde. Er wird als sicher eingestuft, ist aber langsamer als MD5. Wird mit 96 Bit Digest Length für IP-Sec verwendet.RipeMD 160: RipeMD 160 ist ein 160 Bit Hash-Algorithmus. Er wird als sicherer Ersatz für MD5 und RipeMD angewandt.Tiger192: Tiger 192 ist ein relativ neuer und sehr schneller Algorithmus.Beachten Sie, dass die Beschreibung der Verschlüsselung und Authentifizierung oder der Hash-Algorithmen auf dem Kenntnisstand und der Meinung des Autors zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Handbuchs basiert. Die Qualität der Algorithmen im besonderen unterliegt relativen Gesichtpunkten und kann sich aufgrund von mathematischen oder kryptographischen Weiterentwicklungen ändern.
DH-GruppeNur für Phase-1-Parameter (IKE)Die Diffie-Hellmann-Gruppe definiert den Parametersatz, der für die Schlüsselberechnung während der Phase 1 zugrunde gelegt wird. "MODP", wie es von bintec elmeg-Geräten unterstützt wird, steht für "modular exponentiation".Mögliche Werte:1 (768 Bit): Während der Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung wird die modulare Exponentiation mit 768 Bit genutzt, um das Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen.2 (1024 Bit): Während der Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung wird die modulare Exponentiation mit 1024 Bit genutzt, um das Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen.5 (1536 Bit): Während der Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung wird die modulare Exponentiation mit 1536 Bit genutzt, um das Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen.
LebensdauerLegen Sie die Lebensdauer für Phase-1-Schlüssel fest.Folgende Optionen stehen für die Definition der Lebensdauerzur Verfügung:Eingabe in Sekunden: Geben Sie die Lebensdauer für Phase-1- Schlüssel in Sekunden ein. Der Wert darf jeder ganz-zahlige Wert von 0 bis 2147483647 sein. Standardwert ist 14400, das bedeutet, dass die Schlüssel erneuert werden, wenn vier Stunden abgelaufen sind.Eingabe in kBytes: Geben Sie die Lebensdauer für Phase-1-Schlüssel als Menge der verarbeiteten Daten in KBytes ein. Der Wert darf jeder ganzzahlige Wert von 0 bis 2147483647 sein. Der Standardwert ist 0; das bedeutet, dass die Anzahl der gesendeten kBytes keine Rolle spielt.
Authentifizierungsme-thodeNur für Phase-1-Parameter (IKE)Wählen Sie die Authentifizierungsmethode aus.Mögliche Werte:Preshared Keys (Standardwert): Falls Sie für die Authenti-fizierung keine Zertifikate verwenden, können Sie Pre Shared Keys wählen. Diese werden bei der Peerkonfiguration im Menü VPN->IPSec->IPSec-Peers konfiguriert. Der Preshared Key ist das gemeinsame Passwort.DSA-Signatur: Phase-1-Schlüsselberechnungen werden unter Nutzung des DSA-Algorithmus authentifiziert.RSA-Signatur: Phase-1-Schlüsselberechnungen werden unter Nutzung des RSA-Algorithmus authentifiziert.RSA-Verschlüsselung: Mit RSA-Verschlüsselung werden als erweiterte Sicherheit zusätzlich die ID-Nutzdaten ver-schlüsselt.
Lokales ZertifikatNur für Phase-1-Parameter (IKE)Nur für Authentifizierungsmethode = DSA-Signatur, RSA-Signatur oder RSA-VerschlüsselungDieses Feld ermöglicht Ihnen, eines Ihrer eigenen Zertifikate für die Authentifizierung zu wählen. Es zeigt die Indexnummer dieses Zertifikats und den Namen an, unter dem es gespeichert ist. Dieses Feld wird nur bei Authentifizierungseinstellungen auf Zertifikatbasis angezeigt und weist darauf hin, dass ein Zertifikat zwingend erforderlich ist.
ModusNur für Phase-1-Parameter (IKE)Wählen Sie den Phase-1-Modus aus.Mögliche Werte:Aggressiv (Standardwert): Der Aggressive Modus ist erforderlich, falls einer der Peers keine statische IP-Adresse hat und Preshared Keys für die Authentifizierung genutzt werden. Er erfordert nur drei Meldungen für die Einrichtung eines sicheren Kanals.Main Modus (ID Protect): Dieser Modus (auch als Main Mode bezeichnet) erfordert sechs Meldungen für eine Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung und damit für die Einrichtung eines sicheren Kanals, über den die IPSec-SAs ausgehandelt werden. Er setzt voraus, dass beide Peers statische IP-Adressen haben, falls für die Authentifizierung Preshared Keys genutzt werden.Wählen Sie weiterhin aus, ob der gewählte Modus ausschließlich verwendet werden darf (Strikt) oder der Peer auch einen anderen Modus vorschlagen kann.
Lokaler ID-TypNur für Phase-1-Parameter (IKE)Wählen Sie den Typ der lokalen ID aus.Mögliche Werte:Fully Qualified Domain Name (FQDN)E-Mail-AdresseIPV4-AdresseASN.1-DN (Distinguished Name)
Lokaler ID-WertNur für Phase-1-Parameter (IKE)Geben Sie die ID Ihres Geräts ein.Für Authentifizierungsmethode = DSA-Signatur, RSA-Signatur oder RSA-Verschlüsselung wird die Option Subjektname aus Zertifikat verwenden angezeigt.Wenn Sie die Option Subjektname aus Zertifikat verwenden aktivieren, wird der erste im Zertifikat angegebene Subjekt-Alternativname oder, falls keiner angegeben ist, der Subjektna-me des Zertifikats verwendet.
Beachten Sie: Falls Sie Zertifikate für die Authentifizierung nut-zen und Ihr Zertifikat Subjekt-Alternativnamen enthält (siehe Zertifikate auf Seite 129), müssen Sie hier achtgeben, da Ihr Gerät per Standard den ersten Subjekt-Alternativnamen wählt. Stellen Sie sicher, dass Sie und Ihr Peer beide den gleichen Namen nutzen, d. h. dass Ihre lokale ID und die Peer-ID, die Ihr Partner für Sie konfiguriert, identisch sind.

Erreichbarkeitsprüfung

In der Kommunikation zweier IPSec-Peers kann es dazu kommen, dass einer der beiden z. B. aufgrund von Routing-Problemen oder aufgrund eines Neustarts nicht erreichbar ist. Dies ist aber erst dann feststellbar, wenn das Ende der Lebensdauer der Sicherheitsverbindung erreicht ist. Bis zu diesem Zeitpunkt gehen die Datenpakete verloren. Um dies zu verhindern, gibt es verschiedene Mechanismen einer Erreichbarkeitsprüfung. Im Feld Erreichbarkeitsprüfung wählen Sie aus, ob ein Mechanismus angewendet werden soll, um die Erreichbarkeit eines Peers zu überprüfen. Hierbei stehen zwei Mechanismen zur Verfügung: Heartbeats und Dead Peer Detection. Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
ErreichbarkeitsprüfungNur für Phase-1-Parameter (IKE)Wählen Sie die Methode aus, mit der die Funktionalität der IP-Sec-Verbindung überprüft werden soll.Neben dem Standardverfahren Dead Peer Detection (DPD) ist auch das (proprietäre) Heartbeat-Verfahren implementiert. Dieses sendet bzw. empfängt je nach Konfiguration alle 5 Sekunden Signale, bei deren Ausbleiben die SA nach 20 Sekunden als ungültig verworfen wirdMögliche Werte:Automatische Erkennung (Standardwert): Ihr Gerät erkennt und verwendet den Modus, den die Gegenstelle unterstützt.Inaktiv: Ihr Gerät sendet und erwartet keinen Heartbeat.Wenn Sie Geräte anderer Hersteller verwenden, setzen Sie diese Option.Heartbeats (Nur erwarten): Ihr Gerät erwartet einen Heartbeat vom Peer, sendet selbst aber keinen.Heartbeats (Nur senden): Ihr Gerät erwartet keinen Heartbeat vom Peer, sendet aber einen.Heartbeats (Senden &Erwarten): Ihr Gerät erwartet einen Heartbeat vom Peer und sendet selbst einen.Dead Peer Detection: DPD (Dead Peer Detection) gemäß RFC 3706 verwenden. DPD benutzt ein Request-Reply-Protokoll um die Erreichbarkeit der Gegenstelle zu überprüfen, und kann auf beiden Seiten unabhängig konfiguriert werden. Mit dieser Option wird die Erreichbarkeit des Peers nur überprüft, wenn tatsächlich Daten an ihn gesendet werden sollen.Dead Peer Detection (Idle): DPD (Dead Peer Detection) gemäß RFC 3706 verwenden. DPD benutzt ein Request-Reply-Protokoll um die Erreichbarkeit der Gegenstelle zu überprüfen, und kann auf beiden Seiten unabhängig konfiguriert werden. Mit dieser Option wird die Überprüfung in bestimmten Intervallen unabhängig von anstehenden Datentransfers vorgenommen.Nur für Phase-1-Parameter (IKEv2)Aktivieren oder deaktivieren Sie die Erreichbarkeitsprüfung.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
BlockzeitLegen Sie fest, wie lange ein Peer für Tunnelaufbauten blockiert wird, nachdem ein Phase-1-Tunnelaufbau fehlgeschlagen ist. Dies betrifft nur lokal initiierte Aufbauversuche.Zur Verfügung stehen Werte von -1 bis 86400 (Sekunden), der Wert -1 bedeutet die Übernahme des Wertes im Standardprofil, der Wert 0, dass der Peer in keinem Fall blockiert wird.Standardwert ist 30.
NAT-TraversalNAT-Traversal (NAT-T) ermöglicht es, IPSec-Tunnel auch über ein oder mehrere Geräte zu öffnen, auf denen Network Address Translation (NAT) aktiviert ist.Ohne NAT-T kann es zwischen IPSec und NAT zu Inkompatibilitäten kommen (siehe RFC 3715, Abschnitt 2). Diese behindern vor allem den Aufbau eines IPSec-Tunnels von einem Host innerhalb eines LANs und hinter einem NAT-Gerät zu einem anderen Host bzw. Gerät. NAT-T ermöglicht derartige Tunnel ohne Konflikte mit NAT-Geräten, aktiviertes NAT wird vom IPSec-Daemon automatisch erkannt und NAT-T wird verwendet.Nur für IKEv1-ProfileMögliche Werte:Aktiviert (Standardwert): NAT-Traversal ist aktiv.Deaktiviert: NAT-Traversal ist deaktiviert.Erzwingen: Das Gerät verhält sich in jedem Fall so, als ob NAT eingesetzt würde.Nur für IKEv2-ProfileMit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
CA-ZertifikateNur für Phase-1-Parameter (IKE)Nur für Authentifizierungsmethode = DSA-Signatur, RSA-SignaturIoder RSA-VerschlüsselungWenn Sie die Option Folgenden CA-Zertifikaten vertrauen aktivieren, können Sie bis zu drei CA-Zertifikate auswählen, die für dieses Profil akzeptiert werden sollen.Die Option ist nur konfigurierbar, wenn Zertifikate geladen sind.

23.1.3 Phase-2-Profile

Ebenso wie für Phase 1 können Sie Profile für die Phase 2 des Tunnelaufbaus definieren. Im Menü VPN->IPSec->Phase-2-Profile wird eine Liste aller konfigurierten IPSec-Phase-2-Profile angezeigt. IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen ![](images/d033f67391a23da8db162c661d7a74a61390b3192ce37533082247710f497dc0.jpg)

Abb. 205: VPN->IPSec->Phase-2-Profile

In der Spalte Standard können Sie das Profil markieren, das als Standardprofil verwendet werden soll.

23.1.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Profile einzurichten. IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen ![](images/3ad1b07469efff6b83e04f77ed0a8a65f2f13c29262911a3adb3f52e42e06f74.jpg) Abb. 206: VPN->IPSec->Phase-2-Profile->Neu Das Menü VPN->IPSec->Phase-2-Profile->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Phase-2-Parameter (IPSEC)
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung ein, die das Profil eindeutig identifiziert.Die maximal mögliche Länge des Eintrags beträgt 255 Zeichen.
ProposalsIn diesem Feld können Sie auf Ihrem Gerät jede Kombination aus Verschlüsselungs- und Message-Hash-Algorithmen für IKE Phase 2 auswählen. Die Kombination von sechs Verschlüsselungsalgorithmen und zwei Nachrichten-Hash-Algorithmen ergibt 12 mögliche Werte in diesem Feld.Verschlüsselungsalgorithmen (Verschlüsselung):3DES(Standardwert): 3DES ist eine Erweiterung des DES Algorithmus mit einer effektiven Schlüssellänge von 112 Bit, was als sicher eingestuft wird. Es ist der langsamste Algorithmus, der derzeit unterstützt wird.-- ALLE --: Alle Optionen können verwendet werden.AES: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird die AES-Schlüssellänge des Partners verwendet. Hat dieser ebenfalls den Parameter AES gewählt, wird eine Schlüssellänge von 128 Bit verwendet.AES-128: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird er mit einer Schlüssellänge von 128 Bits angewendet.AES-192: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird er mit einer Schlüssellänge von 192 Bits angewendet.AES-256: Rijndael wurde aufgrund seines schnellen Schlüsselaufbaus, der geringen Speicheranforderungen, der hohen Sicherheit gegen Angriffe und der allgemeinen Geschwindigkeit zum AES ernannt. Hier wird er mit einer Schlüssellänge von 256 Bits angewendet.Twofish: Twofish war ein finaler Kandidat für den AES (Advanced Encryption Standard). Er wird als genauso sicher eingestuft wie Rijndael (AES), ist aber langsamer.Blowfish: Blowfish ist ein sehr sicherer und zugleich schneller Algorithmus. Twofish kann als Nachfolger von Blowfish an-gesehen werden.CAST:CAST ist ebenfalls ein sehr sicherer Algorithmus, etwas langsamer als Blowfish, aber schneller als 3DES.DES:DES ist ein älterer Verschlüsselungsalgorithmus, der aufgrund seiner kleinen effektiven Länge von 56 Bit als schwach eingestuft wird.Hash-Algorithmen (Authentifizierung):MD5(Standardwert): MD5 (Message Digest #5) ist ein älterer Hash Algorithmus. Wird mit 96 Bit Digest Length für IPSec verwendet.-- ALLE --: Alle Optionen können verwendet werden.SHA1:SHA 1 (Secure Hash Algorithmus #1) ist ein Hash Algorithmus, der von der NSA (United States National Security Association) entwickelt wurde. Er wird als sicher eingestuft, ist aber langsamer als MD5. Wird mit 96 Bit Digest Length für IPSec verwendet.Beachten Sie, dass RipeMD 160 und Tiger 192 für Nachricht-Hashing in Phase 2 nicht zur Verfügung stehen.
PFS-Gruppe verwendenDa PFS (Perfect Forward Secrecy) eine weitere Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung erfordert, um neues Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen, müssen Sie die Merkmale der Exponentiation wählen. Wenn Sie PFS aktivieren (Aktiviert), sind die Optionen die gleichen, wie bei der Konfiguration von DH-Gruppe im Menü VPN->IPSec->Phase-1-Profile . PFS wird genutzt, um die Schlüssel einer erneuerten Phase-2-SA zu schützen, auch wenn die Schlüssel der Phase-1-SA bekannt geworden sind.Das Feld hat folgende Optionen:1 (768 Bit): Während der Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung wird die modulare Exponentiation mit 768 Bit genutzt, um das Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen.2 (1024 Bit) (Standardwert): Während der Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung wird die modulare Exponentiation mit 1024 Bit genutzt, um das Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen.5 (1536 Bit): Während der Diffie-Hellman-Schlüsselberechnung wird die modulare Exponentiation mit 1536 Bit genutzt, um das Verschlüsselungsmaterial zu erzeugen.
LebensdauerLegen Sie fest, wie die Lebensdauer festgelegt wird, die ablau-fen darf, bevor die Phase-2-SAs erneuert werden müssen.Die neuen SAs werden bereits kurz vor dem Ablauf der aktuel-len SAs ausgehandelt. Der Standardwert beträgt gemäß RFC 2407 acht Stunden, das bedeutet, dass die Schlüssel erneuert werden, wenn acht Stunden abgelaufen sind.Folgende Optionen stehen für die Definition derLebensdauerzur Verfügung:Eingabe inSekunden: Geben Sie die Lebensdauer für Phase-2- Schlüssel in Sekunden ein. Der Wert darf jeder ganz-zahlige Wert von 0 bis 2147483647 sein. Standardwert ist 7200.Eingabe inkBytes: Geben Sie die Lebensdauer für Phase-2-Schlüssel als Menge der verarbeiteten Daten in kBytes ein. Der Wert darf jeder ganzzahlige Wert von 0 bis 2147483647 sein. Standardwert ist 0.Schlüssel erneut erstellen nach: Legen Sie fest, bei welchem Prozentsatz des Ablaufes der Lebensdauer die Schlüssel der Phase 2 neu erstellt werden.Die eingegebene Prozentzahl wird sowohl auf die Lebensdauer in Sekunden als auch auf die Lebensdauer in kBytes angewendet.Standardwert ist 80 %.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
IP-KomprimierungWählen Sie aus, ob eine Kompression vor der Datenverschlüsselung eingeschaltet wird. Das kann bei gut komprimierbaren Daten zu einer höheren Performance und geringerem zu übertragenden Datenvolumen führen. Bei schnellen Leitungen odernicht komprimierbaren Daten wird von der Option abgeraten, da die Performance durch den erhöhten Aufwand bei der Kompression erheblich beeinträchtigt werden kann.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie, ob und in welcher Weise IPSec Heartbeats verwendet werden.Um feststellen zu können, ob eine Security Association (SA) noch gültig ist oder nicht, ist ein bintec elmeg IPSec-Heartbeat implementiert worden. Dieser sendet bzw. empfängt je nach Konfiguration alle 5 Sekunden Signale, bei deren Ausbleiben die SA nach 20 Sekunden als ungültig verworfen werden sollen.Mögliche Werte:Automatische Erkennung (Standardwert): Automatische Erkennung, ob die Gegenstelle ein bintec elmeg-Gerät ist.Wenn ja, wird Heartbeats (Senden &Erwarten) (bei Gegenstelle mit bintec elmeg) oder Inaktiv (bei Gegenstelle ohne bintec elmeg) gesetzt.Inaktiv: Ihr Gerät sendet und erwartet keinen Heartbeat.Wenn Sie Geräte anderer Hersteller verwenden, setzen Sie diese Option.Heartbeats (Nur erwarten): Ihr Gerät erwartet einen Heartbeat vom Peer, sendet selbst aber keinen.Heartbeats (Nur senden): Ihr Gerät erwartet keinen Heartbeat vom Peer, sendet aber einen.Heartbeats (Senden &Erwarten): Ihr Gerät erwartet einen Heartbeat vom Peer und sendet selbst einen.
PMTU propagierenWählen Sie aus, ob während der Phase 2 die PMTU (Path Maximum Transfer Unit) propagiert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

23.1.4 XAUTH-Profile

Im Menü XAUTH-Profile wird eine Liste aller XAuth-Profile angezeigt. Extended Authentication für IPSec (XAuth) ist eine zusätzliche Authentifizierungsmethode für Benutzer eines IPSec-Tunnels. Das Gateway kann bei Nutzung von XAuth zwei verschiedene Rollen übernehmen, es kann als Server oder als Client dienen: - Das Gateway fordert als Server einen Berechtigungsnachweis an. - Das Gateway weist als Client seine Berechtigung nach. Im Server-Modus können sich mehrere Benutzer über XAuth authentifizieren, z. B. Nutzer von Apple iPhones. Die Berechtigung wird entweder anhand einer Liste oder über einen RADIUS Server geprüft. Bei Verwendung eines Einmalpassworts (One Time Password, OTP) kann die Passwortüberprüfung von einem Token-Server übernommen werden (z. B. beim Produkt SecOVID von Kobil), der hinter dem RADIUS-Server installiert ist. Wenn über IPSec eine Firmenzentrale mit mehreren Filialen verbunden ist, können mehrere Peers konfiguriert werden. Je nach Zuordnung verschiedener Profile kann ein bestimmter Benutzer den IPSec-Tunnel über verschiedene Peers nutzen. Das ist zum Beispiel nützlich, wenn ein Angestellter abwechselnd in verschiedenen Filialen arbeitet, jeder Peer eine Filiale repräsentiert und der Angestellte jeweils vor Ort Zugriff auf den Tunnel haben will. Nachdem IPSec IKE (Phase 1) erfolgreich beendet ist und bevor IKE (Phase 2) beginnt, wird XAuth realisiert. Wenn XAuth zusammen mit dem IKE-Konfigurationsmodus verwendet wird, werden zuerst die Transaktionen für XAuth und dann diejenigen für den IKE-Konfigurationsmodus durchgeführt.

23.1.4.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Profile einzurichten. ![](images/a8134c2b5d35209655f028f96ca0a9b0a113e3085a1b9bbb11990483d9b33049.jpg) ![](images/2dc1489075ca588235f3a9893c1cca64c94628f0f8a2884e953b54be2424cd93.jpg) Abb. 207: VPN->IPSec->XAUTH-Profile->Neu Das Menü VPN->IPSec->XAUTH-Profile->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für dieses XAuth-Profil ein.
RolleWählen Sie die Rolle des Gateways bei der XAuth-Authentifizierung aus.Mögliche Werte:Server (Standardwert): Das Gateway fordert einen Berechtigungsnachweis an.Client: Das Gateway weist seine Berechtigung nach.
ModusNur für Rolle = ServerWählen Sie aus, wie die Authentifizierung durchgeführt wird.Mögliche Werte:RADIUS (Standardwert): Die Authentifizierung wird über einen RADIUS-Server durchgeführt. Dieser wird im Menü Systemverwaltung->Remote Authentifizierung->RADIUS konfiguriert und im Feld RADIUS-Server Gruppen-ID ausgewählt.Lokal: Die Authentifizierung wird über eine lokal angelegte Liste durchgeführt.
NameNur für Rolle = ClientGeben Sie den Authentifizierungsnamen des Clients ein.
PasswortNur für Rolle = ClientGeben Sie das Authentifizierungspasswort ein.
RADIUS-Server Gruppen-IDNur für Rolle = ServerWählen Sie die gewünschte in Systemverwaltung->Remote Authentifizierung->RADIUS konfigurierte RADIUS-Gruppe aus.
BenutzerNur für Rolle = Server und Modus = LokalIst Ihr Gateway als XAuth-Server konfiguriert, können die Clients über eine lokal konfigurierte Benutzerliste authentifiziert werden. Definieren Sie hier die Mitglieder der Benutzergruppe dieses XAUTH-Profils, indem Sie den Authentifizierungsnamen des Clients (Name) und das Authentifizierungspasswort (Passwort) eingeben. Fügen Sie weitere Mitglieder mit Hinzufügen hinzu.

23.1.5 IP Pools

Im Menü IP Pools wird eine Liste aller IP Pools für Ihre konfigurierten IPSec-Verbindungen angezeigt. Wenn Sie bei einem IPSec-Peer für IP-Adressenvergabe Server im IKE-Konfigurationsmodus eingestellt haben, müssen Sie hier die IP-Pools, aus denen die IP-Adressen vergeben werden, definieren.

23.1.5.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP-Adresspools einzurichten. Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen ![](images/ac59496d1835c3884fd7e9565189b1941137998258d2d8b8d159ca47fbb97694.jpg) Abb. 208: VPN->IPSec->IP Pools->Neu Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
IP-PoolnameGeben Sie eine beliebige Beschreibung ein, um den IP-Pool eindeutig zu benennen.
IP-AdressbereichGeben Sie die erste (erstes Feld) und die letzte (zweites Feld) IP-Adresse des IP-Adress-Pools ein.
DNS-ServerPrimär: Geben Sie die IP-Adresse des DNS-Servers ein, der von Clients, die eine Adress aus diesem Pool beziehen, bevorzugt verwendet werden soll.Sekundär: Geben Sie die IP-Adresse eines alternativen DNS-Servers ein.

23.1.6 Optionen

IPSec-Peers Phase-1-Profile Phase-2-Profile XAUTH-Profile IP Pools Optionen ![](images/cbe28f6839f14ec78eb6288b049e15724138b941446e3e72e820a99509fe978c.jpg) Erweiterte Einstellungen
IPSec über TCP☐ NCPPath Finder Technologie
Initial Contact Message senden☑ Aktiviert
SAs mit dem Status der ISP-Schnittstelle synchronisieren☐ Aktiviert
Zero Cookies verwenden☑ Aktiviert
Größe der Zero Cookies32 Bit
Dynamische RADIUS-Authentifizierung☐ Aktiviert
PKI-Verarbeitungsoptionen
Zertifikatsanforderungs-Payloads nicht beachten☐ Aktiviert
Zertifikatsanforderungs-Payloads senden☑ Aktiviert
Zertifikatskaten senden☑ Aktiviert
CRLs senden☐ Aktiviert
Key Hash Payloads senden☑ Aktiviert
OK Abbrechen Abb. 209: VPN->IPSec->Optionen Das Menü VPN->IPSec->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Globale Optionen
Feld Beschreibung
IPSec aktivierenWählen Sie, ob Sie IPSec aktivieren wollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Sobald ein IPSec Peer konfiguriert wird, ist die Funktion aktiv.
Vollständige IPSec-Konfiguration löschenWenn Sie das Symbol klicken, löschen Sie die vollständige IPSec-Konfiguration Ihres Geräts.Dieses macht alle Einstellungen rückgängig, die während der IPSec-Konfiguration vorgenommen worden sind. Nachdem dieKonfiguration gelöscht worden ist, können Sie mit einer komplett neuen IPSec-Konfiguration beginnen.Das Löschen der Konfiguration ist nur möglich mit IPSec aktivieren = nicht aktiviert.
IPSec-Debug-LevelWählen Sie die Priorität der intern aufzuzeichnenden Systemprotokoll-Nachrichten des IPSec Subsystems.Mögliche Werte:NotfallI(höchste Priorität)AlarmKritischFehlerWarnungBenachrichtigungInformationenDebugI(Standardwert, niedrigste Priorität)Nur Systemprotokoll-Nachrichten mit gleicher oder höherer Priorität als angegeben werden intern aufgezeichnet, d. h. dass beim Syslog-Level "Debug" sämtliche erzeugten Meldungen aufgezeichnet werden.
Im Menü Erweiterte Einstellungen können Sie bestimmte Funktionen und Merkmale an die besonderen Erfordernisse Ihrer Umgebung anpassen, d. h. größtenteils werden Interoperabilitäts-Flags gesetzt. Die Standardwerte sind global gültig und ermöglichen es, dass Ihr System einwandfrei mit anderen bintec elmeg-Geräten zusammenarbeitet, so dass Sie diese Werte nur ändern müssen, wenn die Gegenseite ein Fremdprodukt ist oder Ihnen bekannt ist, dass sie besondere Einstellungen benötigt. Dies kann beispielsweise notwendig sein, wenn die entfernte Seite mit älteren IPSec-Implementierungen arbeitet. Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
IPSec über TCPWählen Sie aus, ob IPSec über TCP verwendet werden soll.
IPSec über TCP basiert auf der NCP-Path-Finder-Technologie.
Diese Technologie sorgt dafür, dass der Datenverkehr (IKE,ESP, AH) zwischen den Peers in eine Pseudo-HTTPS-Session eingebettet wird.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Initial Contact Messa-ge sendenWählen Sie aus, ob bei IKE (Phase 1) IKE-Initi-al-Contact-Meldungen gesandt werden sollen, wenn keine SAs mit einem Peer bestehen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
SAs mit dem Status der ISP-Schnittstelle synchronisierenWählen Sie aus, ob alle SAs gelöscht werden sollen, deren Da-tenverkehr über eine Schnittstelle geroutet wurde, an der sich der Status von aktiv zu inaktiv, ruhend oder blockiert geändert hat.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Zero Cookies verwen-denWählen Sie aus, ob auf Null gesetzte ISAKMP Cookies gesen-det werden sollen.Diese sind dem SPI (Security Parameter Index) in IKE-Proposals äquivalent; da sie redundant sind, werden sie normalerweise auf den Wert der laufenden Aushandlung gesetzt. Al-ternativ kann Ihr Gerät Nullen für alle Werte des Cookies nut-zen. Wählen Sie in diesem Fall Aktiviert.
Größe der Zero Coo-kiesNur für Zero Cookies verwenden = aktiviert.Geben Sie die Länge der in IKE-Proposals benutzten und auf Null gesetzten SPI in Bytes ein.Der Standardwert ist 32.
Dynamische RADIUS-AuthentifizierungWählen Sie aus, ob die RADIUS-Authentifizierung über IPSec aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Felder im Menü PKI-Verarbeitungsoptionen
Feld Beschreibung
Zertifikatsanforderungs-Payloads nicht beachtenWählen Sie aus, ob Zertifikatanforderungen, die während IKE (Phase 1) von der entfernten Seite empfangen wurden, ignoriert werden sollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Zertifikatsanforderungs-Payloads sendenWählen Sie aus, ob während der IKE (Phase 1) Zertifikatanforderungen gesendet werden sollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Zertifikatsketten sendenWählen Sie aus, ob während IKE (Phase 1) komplette Zertifikatsketten gesandt werden sollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Deaktivieren Sie diese Funktion, falls Sie nicht die Zertifikate aller Stufen (von Ihrem bis zu dem der CA) an den Peer senden möchten.
CRLs sendenWählen Sie aus, ob während IKE (Phase 1) CRLs gesandt werden sollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Key Hash Payloads sendenWählen Sie aus, ob während IKE (Phase 1) Schlüssel-Hash-Nutzdaten gesandt werden sollen.Als Standard wird der Hash des Public Key (öffentlichen Schlüssels) der entfernten Seite zusammen mit den anderen Authentifizierungsdaten gesandt. Gilt nur für RSA-Verschlüsselung. Aktivieren Sie diese Funktion mit Aktiviert, um dieses Verhaltenzu unterdrücken.

23.2 L2TP

Das Layer-2-Tunnelprotokoll (L2TP) ermöglicht das Tunneling von PPP-Verbindungen über eine UDP-Verbindung. Ihr bintec elmeg-Gerät unterstützt die folgenden zwei Modi: • L2TP-LNS-Modus (L2TP Network Server): nur für eingehende Verbindungen • L2TP-LAC-Modus (L2TP Access Concentrator): nur für ausgehende Verbindungen. Folgendes ist bei der Konfiguration von Server und Client zu beachten: Auf beiden Seiten (LAC und LNS) muss jeweils ein L2TP-Tunnelprofil angelegt werden. Auf der Auslöserseite (LAC) wird das entsprechende L2TP-Tunnelprofil für den Verbindungsaufbau verwendet. Auf der Responderseite (LNS) wird das L2TP-Tunnelprofil für die Verbindungsannahme benötigt.

23.2.1 Tunnelprofile

Im Menü VPN->L2TP->Tunnelprofile wird eine Liste aller konfigurierter Tunnelprofile angezeigt.

23.2.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Tunnelprofile einzurichten. Tunnelprofile Benutzer Optionen
Basisparameter
BeschreibungL2TP1
Lokaler Hostname
Entfernter Hostname
Password●●●●●●●
Parameter des LAC-Modus
Entfernte IP-Adresse
UDP-Quellport□ Fest eingestellt
UDP-Zielport1701
Erweiterte Einstellungen
Lokale IP-Adresse
Hello-Intervall30 Sekunden
Minimale Zeit zwischen Versuchen1 Sekunden
Maximale Zeit zwischen Versuchen16 Sekunden
Maximale Anzahl Wiederholungen5
Sequanznummern der Datenpakele□ Aktiviert
![](images/5127d0471ec127f57ed532468b473acac3dac863c5eccb5d63daa198717701a6.jpg) Abb. 210: VPN->L2TP->Tunnelprofile->Neu Das Menü VPN->L2TP->Tunnelprofile->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für das aktuelle Profil ein.Ihr Gerät benennt die Profile automatisch mit L2TP und nummeriert diese, der Wert kann jedoch geändert werden.
Lokaler HostnameGeben Sie den Hostnamen für LNS bzw. LAC ein.LAC: Der lokale Hostname wird in abgehenden Tunnelaufbau-meldungen zur Identifizierung dieses Geräts aufgenommen und wird dem entfernten Hostnamen eines der am LNS konfigurierten Tunnelprofile zugeordnet. Bei diesen Tunnelaufbau-meldungen handelt es sich um die vom LAC ausgesandten SCCRQs (Start Control Connection Request) und die vom LNS ausgesandten SCCRPs (Start Control Connection Reply).LNS: Entspricht dem Wert für Entfernter Hostname der eingehenden Tunnelaufbaumeldung vom LAC.
Entfernter HostnameGeben Sie den Hostnamen des LNS bzw. LAC ein:LAC: Definiert den Wert für Lokaler Hostname des LNS (enthalten in den vom LNS empfangene SCCRQs und vom LAC empfangene SCCRPs). Ein im LAC konfigurierter Lokaler Hostname muss zu Entfernter Hostnamen passen, der für das vorgesehene Profil im LNS konfiguriert wurde und umgekehrt.LNS: Definiert den Lokaler Hostnamen des LAC. Falls das Feld Entfernter Hostname auf dem LNS leer bleibt, wird das dazugehörige Profil als Standardeintrag qualifiziert, der für alle ankommenden Rufe benutzt wird, für die kein Profil mit passendem entfernten Hostnamen gefunden werden kann.
PasswortGeben Sie das Passwort ein, welches für die Tunnel-Authentifizierung benutzt wird. Die Authentifizierung zwischen LAC und LNS erfolgt in beiden Richtungen, d. h. der LNS prüft den Lokaler Hostnamen und das Passwort, die in der SCCRQ des LAC enthalten sind und vergleicht sie mit denen, die im relevanten Profil angegeben sind. Der LAC macht das Gleiche mit den jeweiligen Feldern der SCCRP des LNS.Falls dieses Feld leer gelassen wird, werden Authentifizierungs-daten in den Tunnelaufbaumeldungen weder gesandt noch berücksichtigt.
Felder im Menü Parameter des LAC-Modus
Feld Beschreibung
Entfernte IP-AdresseGeben Sie die feste IP-Adresse des LNS ein, die als Zieladresse für Verbindungen genutzt wird, die auf diesem Profil aufbauen.Das Ziel muss ein Gerät sein, welches sich wie ein LNS verhalten kann.
UDP-QuellportGeben Sie an, wie die Portnummer ermittelt werden soll, die als Quellport für alle abgehenden L2TP-Verbindungen genutzt werden soll, die auf diesem Profil aufbauen.Standardmäßig ist die Option Fest eingestellt deaktiviert, wasbedeutet, dass den Verbindungen, die dieses Profil nutzen, Ports dynamisch zugeordnet werden.Wenn Sie einen fixen Port eingeben möchten, aktivieren Sie die Option Fest eingestellt. Wenn Sie Probleme mit der Fire-wall bzw. NAT feststellen, wählen Sie diese Option.Verfügbare Werte sind dann 0 bis 65535.
UDP-ZielportGeben Sie die Zielportnummer ein, die für alle Rufe genutzt wird, die auf diesem Profil aufbauen. Der entfernte LNS, der den Ruf empfängt, muss diesen Port auf L2TP-Verbindungen überwachen.Mögliche Werte sind 0 bis 65535.Der Standardwert ist 1701 (RFC 2661).
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Lokale IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse ein, die als Quelladresse für alle L2TP-Verbindungen genutzt werden soll, die auf diesem Profil aufbauen.Falls dieses Feld frei gelassen wird, nutzt Ihr Gerät die IP-Adresse der Schnittstelle, über das der L2TP-Tunnel die entfernte IP-Adresse erreicht.
Hello-IntervallGeben Sie den Zeitabstand (in Sekunden) zwischen dem Sen-den von zwei L2TP-HELLO-Meldungen ein. Diese Meldungen dienen dazu, den Tunnel offen zu halten.Verfügbare Werte sind 0 bis 255, der Standardwert ist 30. Der Wert 0 bedeutet, dass keine L2TP-HELLO-Meldungen gesandt werden.
Minimale Zeit zwischen VersuchenGeben Sie die Mindestzeit (in Sekunden) ein, die Ihr Gerät war-ten soll, bevor es ein L2TP-Steuerpaket erneut aussendet, auf das es keine Antwort erhalten hat.Die Wartezeit wird dynamisch verlängert, bis sie die Maximale Zeit zwischen Versuchen erreicht hat. Verfügbare Werte sind1 bis 255, der Standardwert ist 1.
Maximale Zeit zwischen VersuchenGeben Sie die maximale Zeit (in Sekunden) ein, die Ihr Gerät warten soll, bevor es ein L2TP-Steuerpaket erneut aussendet, auf das es keine Antwort erhalten hat.Verfügbare Werte sind 8 bis 255, der Standardwert ist 16.
Maximale Anzahl WiederholungenGeben Sie ein, wie oft Ihr Gerät maximal versuchen soll, das L2TP-Steuerpaket, auf das es keine Antwort erhalten hat, erneut auszusenden.Verfügbare Werte sind 8 bis 255, der Standardwert ist 5.
Sequenznummern der DatenpaketeWählen Sie aus, ob Ihr Gerät für Datenpakete, die durch einen Tunnel auf Grundlage dieses Profils gesandt werden, Folge-nummern benutzen soll oder nicht.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

23.2.2 Benutzer

Im Menü VPN->L2TP->Benutzer wird eine Liste aller konfigurierter L2TP-Partner angezeigt.

23.2.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere L2TP-Partner einzurichten. Tunnelprofile Benutzer Optionen ![](images/7e2c124dc7348f3d784a70c07f6c2b4724445d89c64666934ebb4c84b6b2a9b7.jpg) Erweiterte Einstellungen ![](images/699f9615c88fe7afdeb15c5b196acddfd82ab28c491ba68159a88c88e78410a0.jpg) OK Abbrechen Abb. 211: VPN->L2TP->Benutzer->Neu Das Menü VPN->L2TP->Benutzer->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie einen beliebigen Namen ein, um den L2TP-Partner eindeutig zu benennen.In diesem Feld darf das erste Zeichen keine Zahl sein. Sonderzeichen und Umlaute dürfen ebenfalls nicht verwendet werden. Die Länge des Eintrags ist auf maximal 25 Zeichen beschränkt.
VerbindungstypWählen Sie aus, ob der L2TP-Partner die Rolle des L2TP-Netzwerkservers (LNS) oder die Funktionen eines L2TP Access Concentrator Clients (LAC Client) übernehmen soll.Mögliche Werte:·LNS(Standardwert): Bei Auswahl dieser Option wird der L2TP-Partner so konfiguriert, dass er L2TP-Tunnels akzeptiert und den verkapselten PPP-Datenstrom wieder herstellt.·LAC: Bei Auswahl dieser Option wird der L2TP-Partner so konfiguriert, dass er einen PPP-Datenstrom in L2TP verkapselt und einen L2TP-Tunnel zu einem entfernten LNS einrichtet.
TunnelprofilNur für Verbindungstyp = LACWählen Sie ein im Menü Tunnelprofil erstelltes Profil für die Verbindung zu diesem L2TP-Partner aus.
BenutzernameGeben Sie die Kennung Ihres Geräts ein.
PasswortGeben Sie das Passwort ein.
Immer aktivWählen Sie aus, ob die Schnittstelle immer aktiv sein soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Timeout bei InaktivitätNur wenn Immer aktiv deaktiviert istGeben Sie das Inaktivitätsintervall in Sekunden für den Statischen Short Hold ein. Mit dem Statischen Short Hold legen Sie fest, wie viele Sekunden zwischen Senden des letzten Nutz-Datenpakets und Abbau der Verbindung vergehen sollen.Zur Verfügung stehen Werte von 0 bis 3600 (Sekunden).0 deaktiviert den Short Hold. Der Standardwert ist 300.
Felder im Menü IP-Modus und Routen
Feld Beschreibung
IP-AdressmodusWählen Sie aus, ob Ihrem Gerät eine statische IP-Adresse zu-gewiesen werden soll oder ob es diese dynamisch erhalten soll.Mögliche Werte:Statisch (Standardwert): Sie geben eine statische IP-Adresse ein.IP-Adresse bereitstellen:Nur für Verbindungstyp = LNS. Ihr Gerät vergibt der Gegenstelle dynamisch eine IP-Adresse.IP-Adresse abrufen:Nur für Verbindungstyp = LAC. Ihr Gerät erhält dynamisch eine IP-Adresse.
IP-Zuordnungspool (IPCP)Nur für IP-Adressmodus= IP-Adresse bereitstellenWählen Sie einen im Menü WAN->Internet + Einwählen->IP Pools konfigurierten IP Pool aus.
StandardrouteNur für IP-Adressmodus= IP-Adresse abrufen und StatischWählen Sie aus, ob die Route zu diesem Verbindungspartner als Standard-Route festgelegt werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv .
NAT-Eintrag erstellenNur für IP-Adressmodus= IP-Adresse abrufen und StatischWählen Sie aus, ob Network Address Translation (NAT) für diese Verbindung aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Lokale IP-AdresseNur für IP-Adressmodus= StatischGeben Sie die WAN-IP-Adresse Ihres Geräts ein.
RouteneinträgeNur für IP-Adressmodus= StatischGeben Sie Entfernte IP-Adresse und Netzmaske des LANs des L2TP-Partners und die dazugehörige Metrik ein. Fügen Sie weitere Einträge mit Hinzufügen hinzu.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Blockieren nach Verbindungsfehler fürGeben Sie ein, für wie viele Sekunden nach einem fehlgeschlagenem Verbindungsaufbau kein erneuter Versuch durch Ihr Gerät unternommen werden soll.Der Standardwert ist 300.
AuthentifizierungWählen Sie das Authentifizierungsprotokoll für diesen L2TP-Partner aus.Mögliche Werte:PAP/CHAP/MS-CHAP (Standardwert): Vorrangig CHAP ausführen, bei Ablehnung anschließend das vom PPTP Partner geforderte Authentifizierungsprotokoll ausführen. (MSCHAP Version 1 oder 2 möglich.)PAP: Nur PAP (PPP Password Authentication Protocol) ausführen, Passwort wird unverschlüsselt übertragen.CHAP: Nur CHAP (PPP Challenge Handshake Authentication Protocol nach RFC 1994) ausführen, Passwort wird verschlüsselt übertragen.PAP/CHAP: Vorrangig CHAP, sonst PAP ausführen.MS-CHAPv1: Nur MS-CHAP Version 1 (PPP-Microsoft Challenge Handshake Authentication Protocol) ausführen.MS-CHAPv2: Nur MS-CHAP Version 2 ausführen.Keine: Einige Provider verwenden keine Authentifizierung. Wählen Sie in dem Fall diese Option.
VerschlüsselungWählen Sie ggf. die Art der Verschlüsselung, die für den Datenverkehr mit dem L2TP-Partner angewendet werden soll. Dies ist nur möglich, wenn keine Komprimierung mit STAC bzw. MS-STAC für die Verbindung aktiviert ist. Wenn Verschlüsselung gesetzt ist, muss es die Gegenstelle ebenfalls unterstützen, sonst kommt keine Verbindung zustande.Mögliche Werte:Keine: Es wird keine MPP-Verschlüsselung angewendet.Aktiviert (Standardwert): Die MPP-Verschlüsselung V2mit 128 Bit wird nach RFC 3078 angewendet. Windows-kompatibel: Die MPP-Verschlüsselung V2 mit 128 Bit wird kompatibel zu Microsoft und Cisco angewendet.
LCP-ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie aus, ob die Erreichbarkeit der Gegenstelle durch Senden von LCP Echo Requests bzw. Replies überprüft werden soll. Dies ist empfehlenswert für Fest-, PPTP- und L2TP-Verbindungen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
TCP-ACK-Pakete prio-risierenWählen Sie aus, ob der TCP-Download bei intensivem TCP-Upload optimiert werden soll. Diese Funktion kann speziell für asymmetrische Bandbreiten (ADSL) angewendet werden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Felder im Menü IP-Optionen
Feld Beschreibung
OSPF-ModusWählen Sie aus, ob und wie über die Schnittstellerouten propagiert und/oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet werden sollen.Mögliche Werte:Passiv(Standardwert):OSPFist nicht für diese Schnittstelle aktiviert, d. h. über diese Schnittstelle werden keine Routen propagiert oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet. Über diese Schnittstelle erreichbare Netze werden jedoch bei der Berechnung der Routing-Informationen berücksichtigt und über aktive Schnittstellen propagiert.Aktiv:OSPFist für diese Schnittstelle aktiviert, d. h. über diese Schnittstelle werden Routen propagiert und/oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet.Inaktiv:OSPFist für diese Schnittstelle deaktiviert.
Proxy-ARP-ModusWählen Sie aus, ob Ihr Gerät ARP-Requests aus dem eigenen LAN stellvertretend für den spezifischen L2TP-Partner beantworten soll.Mögliche Werte:Inaktiv (Standardwert): Deaktiviert Proxy-ARP für diesen L2TP-Partner.Aktiv oder Ruhend: Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum L2TP-Partner aktiv (aktiv) oder ruhend (ruhend) ist. Bei ruhend beantwortet Ihr Gerät lediglich den ARP-Request, der Verbindungsaufbau erfolgt erst, wenn jemand tatsächlich die Route nutzen will.Nur aktiv: Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum L2TP-Partner aktiv (aktiv) ist, wenn also bereits eine Verbindung zum L2TP-Partner besteht.
DNS-AushandlungWählen Sie aus, ob Ihr Gerät IP-Adressen für Primärer DNS-Server und Sekundärer DNS-Server und WINS-Server Primär und Sekundär vom L2TP-Partner erhalten soll oder diese zum L2TP-Partner schicken soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

23.2.3 Optionen

Tunnelprofile Benutzer Optionen ![](images/feea83250c766a92f43379d1d027248b32cb92879d4c4728b2c403053e460495.jpg) Abb. 212: VPN->L2TP->Optionen Das Menü VPN->L2TP->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Globale Optionen
Feld Beschreibung
UDP-ZielportGeben Sie den Port ein, der vom LNS auf ankommende L2TP-Tunnelverbindungen überwacht werden soll.Verfügbare Werte sind alle ganzen Zahlen von 1 bis 65535, der Standardwert ist 1701, wie es in RFC 2661 vorgegeben ist.
UDP-QuellportauswahlWählen Sie aus, ob der LNS nur den überwachten Port ( UDP-Zielport) als lokalen Quellport für die L2TP-Verbindung nutzen soll.Mit Fest eingestellt wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

23.3 PPTP

Zur Absicherung des Datenverkehrs über eine vorhandene IP-Verbindung kann mittels Point-to-Point-Tunneling-Protokoll (=PPTP) ein verschlüsselter PPTP-Tunnel aufgebaut werden. Zunächst wird an beiden Standorten eine Verbindung zu einem ISP (=Internet Service Provider) aufgebaut. Wenn diese Verbindungen stehen, wird über das Internet ein Tunnel zum PPTP Partner, hier dann mit PPTP, aufgebaut. Für diesen Vorgang baut das PPTP-Subsystem eine Kontrollverbindung zwischen den Tunnelendpunkten auf. Diese übermittelt Steuerungsdaten, welche die Verbindung zwischen den zwei PPTP-Tunnelendpunkten aufbauen, aufrechterhalten und beenden. Sobald diese Kontrollverbindung aufgebaut ist, überträgt das PPTP die in GRE-Pakete (GRE = Generic Routing Encapsulation) eingepackten Nutzdaten.

23.3.1 PPTP-Tunnel

Im Menü PPTP-Tunnel wird eine Liste aller PPTP-Tunnels angezeigt.

23.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu um weitere PPTP-Partner einzurichten. PPTP-Tunnel Optionen IP Pools ![](images/3392b1021d436079151228f4660b928dcf0c7be344165d68122f28affb132005.jpg) Erweiterte Einstellungen ![](images/ec933f5535c8ad60bffef0799ff35641c42005600b1a11d73c476e16c86a1fbb.jpg) OK Abbrechen Abb. 213: VPN->PPTP->PPTP-Tunnel->Neu Das Menü VPN->PPTP->PPTP-Tunnel->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü PPTP Partner Parameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie einen Namen ein, um den Tunnel eindeutig zu be-nennen.In diesem Feld darf das erste Zeichen keine Zahl sein. Sonder-zeichen und Umlaute dürfen ebenfalls nicht verwendet werden.
PPTP-ModusGeben Sie die Rollenverteilung der PPTP-Schnittstelle an.Mögliche Werte:PNS(Standardwert):Hiermit weisen Sie der PPTP-Schnittstelle die Rolle des PPTP-Servers zu.Windows-Client-Modus:Hiermit weisen Sie der PPTP-Schnittstelle die Rolle des PPTP-Clients zu.
BenutzernameGeben Sie den Benutzernamen ein.
PasswortGeben Sie das Passwort ein.
Immer aktivWählen Sie aus, ob die Schnittstelle immer aktiv sein soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Timeout bei InaktivitätNur wenn Immer aktiv deaktiviert ist.Geben Sie das Inaktivitätsintervall in Sekunden ein. Damit legen Sie fest, wie viele Sekunden zwischen Senden des letzten Nutz-Datenpakets und Abbau der Verbindung vergehen sollen.Mögliche Werte von 0 bis 3600 (Sekunden). 0 deaktiviert den Timeout.Der Standardwert ist 300.Beispiel:10 für FTP-Übertragungen, 20 für LAN-zu-LAN-Übertragungen, 90 für Internetverbindungen.
Entfernte PPTP-IP-AdresseNur für PPTP-Modus = PNSGeben Sie die IP-Adresse des PPTP-Partners ein.
Entfernte PPTP-IP-Adresse / HostnameNur für PPTP-Modus = Windows-Client-ModusGeben Sie die IP-Adresse des PPTP-Partners ein.
Felder im Menü IP-Modus und Routen
Feld Beschreibung
IP-AdressmodusWählen Sie aus, ob Ihrem Gerät eine statische IP-Adresse zu-gewiesen werden soll oder ob es diese dynamisch erhalten soll.Mögliche Werte:Statisch (Standardwert): Sie geben eine statische IP-Adresse ein.IP-Adresse bereitstellen:Nur für PPTP-Modus = PNS. Ihr Gerät vergibt der Gegenstelle dynamisch eine IP-Adresse.IP-Adresse abrufen:Nur für PPTP-Modus = Windows-Client-Modus. Ihr Gerät erhält dynamisch eine IP-Adresse.
StandardrouteNur bei IP-Adressmodus = StatischWählen Sie aus, ob die Route zu diesem Verbindungspartner als Standard-Route festgelegt werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
NAT-Eintrag erstellenNur bei IP-Adressmodus = StatischWenn eine PPTP-Verbindung konfiguriert wird, wählen Sie aus,ob Network Address Translation (NAT) aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Lokale IP-AdresseNur für IP-Adressmodus = StatischWeisen Sie der PPTP-Schnittstelle die IP-Adresse aus Ihrem LAN zu, die als interne Quelladresse Ihres Geräts verwendet werden soll.
RouteneinträgeNur für IP-Adressmodus = StatischDefinieren Sie Routing-Einträge für diesen Verbindungspartner.Entfernte IP-Adresse: IP-Adresse des Ziel-Hosts oder -LANs.Netzmaske: Netzmaske zu Entfernte IP-Adresse.Metrik: Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route (Wertebereich 0 - 15). Der Standardwert ist 1.
IP-Zuordnungspool (IPCP)Nur bei PPTP-Modus = PNS, IP-Adressmodus = IP-Adresse bereitstellenWählen Sie hier einen im Menü VPN->PPTP->IP Pools konfigurierten IP-Pool aus.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Blockieren nach Verbindungsfehler fürGeben Sie ein, für wie viele Sekunden nach fehlgeschlagenem Verbindungsaufbau kein erneuter Versuch durch Ihr Gerät unternommen werden soll.Der Standardwert ist 300.
AuthentifizierungWählen Sie das Authentifizierungsprotokoll für diesen PPTP-Partner aus.Mögliche Werte:PAP: Nur PAP (PPP Password Authentication Protocol) ausführen, Passwort wird unverschlüsselt übertragen.CHAP: Nur CHAP (PPP Challenge Handshake Authentication Protocol nach RFC 1994) ausführen, Passwort wird verschlüsselt übertragen.PAP/CHAP: Vorrangig CHAP, sonst PAP ausführen.MS-CHAPv1: Nur MS-CHAP Version 1 (PPP-Microsoft Challenge Handshake Authentication Protocol) ausführen.PAP/CHAP/MS-CHAP: Vorrangig CHAP ausführen, bei Ablehnung anschließend das vom PPTP-Partner geforderte Authentifizierungsprotokoll ausführen. (MSCHAP Version 1 oder 2 möglich.)MS-CHAPv2 (Standardwert): Nur MS-CHAP Version 2 ausführen.Keiner: Einige Provider verwenden keine Authentifizierung. Wählen Sie in dem Fall diese Option.
VerschlüsselungWählen Sie ggf. die Art der Verschlüsselung, die für den Datenverkehr mit dem Verbindungspartner angewendet werden soll.WennVerschlüsselunggesetzt ist, muss es die Gegenstelle ebenfalls unterstützen, sonst kommt keine Verbindung zustande.Mögliche Werte:Keine:Es wird keine MPP-Verschlüsselung angewendet.Aktiviert(Standardwert):Die MPP-Verschlüsselung V2 mit 128 bit wird nach RFC 3078 angewendet.Windows-kompatibel:Die MPP-Verschlüsselung V2 mit 128 bit wird kompatibel zu Microsoft und Cisco angewendet.
KomprimierungWählen Sie ggf. die Art der Komprimierung aus, die für den Datenverkehr mit dem Verbindungspartner angewendet werden soll. Wenn Verschlüsselung gesetzt ist, muss es die Gegenstelle ebenfalls unterstützen, sonst kommt keine Verbindung zustande.Mögliche Werte:Keiner(Standardwert):Es wird keine Verschlüsselung angewendet.STACMS-STACMPPC:Microsoft Point-to-Point Compression
LCP-ErreichbarkeitsprüfungWählen Sie aus, ob die Erreichbarkeit der Gegenstelle durch Senden von LCP Echo Requests bzw. Replies überprüft werden soll. Dies ist empfehlenswert für Fest-, PPTP- und L2TP-Verbindungen.MitAktiviertwird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Felder im Menü IP-Optionen
Feld Beschreibung
OSPF-ModusWählen Sie aus, ob und wie über die Schnittstellerouten propagiert und/oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet werden sollen.Mögliche Werte:Passiv(Standardwert):OSPF ist nicht für diese Schnittstelle aktiviert, d. h. über diese Schnittstelle werden keine Routen propagiert oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet. Über diese Schnittstelle erreichbare Netze werden jedoch bei der Berechnung der Routing Informationen berücksichtigt und über aktive Schnittstellen propagiert.Aktiv:OSPF ist für diese Schnittstelle aktiviert, d. h. über diese Schnittstelle werden Routen propagiert und/oder OSPF-Protokoll-Pakete gesendet.Inaktiv:OSPF ist für diese Schnittstelle deaktiviert.
Proxy-ARP-ModusWählen Sie aus, ob Ihr Gerät ARP-Requests aus dem eigenen LAN stellvertretend für den spezifischen PPTP-Partner beantworten soll.Mögliche Werte:Inaktiv(Standardwert):Deaktiviert Proxy-ARP für diesen PPTP-Partner.Aktiv oder Ruhend:Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum PPTP-Partner aktiv (aktiv) oder ruhend (ruhend) ist. Bei ruhend beantwortet Ihr Gerät lediglich den ARP-Request, der Verbindungsaufbau erfolgt erst, wenn jemand tatsächlich die Route nutzen will.Nur aktiv:Ihr Gerät beantwortet einen ARP-Request nur, wenn der Status der Verbindung zum PPTP-Partner aktiv (aktiv) ist, wenn also bereits eine Verbindung zum PPTP-Partner besteht.
DNS-AushandlungWählen Sie aus, ob Ihr Gerät IP-Adressen für Primärer DNS-Server und Sekundärer DNS-Server vom PPTP-Partner erhalten soll oder diese zum PPTP-Partner schicken soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Felder im Menü PPTP-Callback
Feld Beschreibung
CallbackErmöglicht den Aufbau eines PPTP-Tunnels über das Internet mit einem PPTP-Partner, selbst wenn dieser momentan nicht online ist. In der Regel wird mittels ISDN-Ruf der PPTP-Partner aufgefordert, online zu gehen und eine PPTP-Verbindung aufzubauen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Beachten Sie, dass Sie die entsprechende Option auf den Gateways beider Partner aktivieren müssen. Für diese Funktion wird in der Regel ein ISDN-Anschluss benötigt. Ohne ISDN ist Callback nur in Spezialanwendungen zu aktivieren.
Eingehende ISDN-NummerNur wenn Callback aktiviert ist.Geben Sie die ISDN-Nummer an, von der aus das entfernte Gerät das lokale Gerät ruft (Calling Party Number).
Ausgehende ISDN-NummerNur wenn Callback aktiviert ist.Geben Sie die ISDN-Nummer an, unter der das lokale Gerät das entfernte Gerät ruft (Called Party Number).
Felder im Menü Auswahl des Wählports (nur wenn Callback = aktiviert)
Feld Beschreibung
Ausgewählte PortsGeben Sie die ISDN-Ports an, über die der Callback ausgeführt werden soll.Mögliche Werte:Alle Ports: Der Callback wird über einen der verfügbaren ISDN-Ports ausgeführt.Port angeben: In Spezifische Portskönnen Sie die gewünschten ISDN-Ports auswählen.
Spezifische PortsNur für Ausgewählte Ports = Port angebenn können Sie mit Hinzufügen weitere Ports auswählen.

23.3.2 Optionen

In diesem Menü können Sie allgemeine Einstellungen des globalen PPTP Profils vornehmen. PPTP-Tunnel Optionen IP Pools ![](images/2ec6a64dcf011b4dcc445f2ef7c4c29678feda8acd0e5cff4e7675da326cb90d.jpg) Abb. 214: VPN->PPTP->Optionen Das Menü VPN->PPTP->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Globale Optionen
Feld Beschreibung
GRE-Window-AnpassungWählen Sie, ob Sie GRE Window Adaption aktivieren wollen. Diese Anpassung ist erst notwendig, wenn Sie unter Microsoft Windows XP das Service Pack 1 installiert haben. Da Microsoft mit dem SP1 den Bestätigungalgorithmus innerhalb des GRE-Protokolls geändert hat, muss bei bintec elmeg-Geräten die automatische Window-Anpassung für GRE abgeschaltet werden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
GRE-Window-GrößeGeben Sie die maximale Anzahl an GRE-Paketen ein, die ohne Bestätigung geschickt werden kann.Windows verwendet seit der Version XP ein höheres initiales Empfangs-Window im GRE, weshalb die maximale Sende-Window-Größe über den Wert GRE-Window-Größe angepasst werden sollte. Mögliche Werte sind 0 bis 256.Standardwert ist 0.
Max. eingehende Kontrollverbindungen überGeben Sie die maximale Anzahl der Kontrollverbindungen ein.

Feld Beschreibung

entfernte IP-Adresse

23.3.3 IP Pools

Im Menü IP Pools wird eine Liste aller IP Pools für PPTP-Verbindungen angezeigt. Ihr Gerät kann als dynamischer IP-Adress-Server für PPTP-Verbindungen agieren. Dafür stellen Sie einen oder mehrere Pools von IP-Adressen zur Verfügung. Diese IP-Adressen können für die Dauer der Verbindung an einwählende Verbindungspartner vergeben werden. Eingetragene Host-Routen haben immer Vorrang vor IP-Adressen aus den Adress-Pools. Wenn also ein eingehender Ruf authentisiert wurde, überprüft Ihr Gerät zunächst, ob für den Anrufer in der Routing-Tabelle eine Host-Route eingetragen ist. Wenn dies nicht der Fall ist, kann Ihr Gerät eine IP-Adresse aus einem Adress-Pool zuweisen (falls verfügbar). Bei Adress-Pools mit mehr als einer IP-Adresse können Sie nicht festlegen, welcher Verbindungspartner welche Adresse bekommt. Die Adressen werden zunächst einfach der Reihe nach vergeben. Bei einer erneuten Einwahl innerhalb eines Intervalls von einer Stunde wird aber versucht, wieder die zuletzt an diesen Partner vergebene IP-Adresse zuzuweisen. Wählen Sie die Schaltfläche Hinzufügen, um weitere IP Pools einzurichten.

23.3.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP-Adresspools einzurichten. Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. PPTP-Tunnel Optionen IP Pools ![](images/597d1646897601af61a527ef1220423fcd8c249b604a9fa1b859b89fc5da56d4.jpg) Abb. 215: VPN->PPTP->IP Pools->Neu Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
IP-PoolnameGeben Sie eine beliebige Beschreibung ein, um den IP-Pool eindeutig zu benennen.
IP-AdressbereichGeben Sie die erste (erstes Feld) und die letzte (zweites Feld) IP-Adresse des IP-Adress-Pools ein.
DNS-ServerPrimär: Geben Sie die IP-Adresse des DNS-Servers ein, der von Clients, die eine Adress aus diesem Pool beziehen, bevorzugt verwendet werden soll.Sekundär: Geben Sie die IP-Adresse eines alternativen DNS-Servers ein.

23.4 GRE

Das Generic Routing Encapsulation (GRE) ist ein Netzwerkprotokoll, das dazu dient, andere Protokolle einzukapseln und so in Form von IP-Tunneln zu den spezifizierten Empfänger zu transportieren. Die Spezifikation des GRE-Protokolls liegt in zwei Versionen vor: \- GRE V.1 zur Verwendung in PPTP-Verbindungen (RFC 2637, Konfiguration im Menü PPTP) • GRE V.0 (RFC 2784) zur allgemeinen Enkapsulierung mittels GRE Im diesem Menü können Sie ein virtuelles Interface zur Nutzung von GRE V.0 konfigurieren. Der Datenverkehr, der über dieses Interface geroutet wird, wird dann mittels GRE en-kapsuliert und an den spezifizierten Empfänger gesendet.

23.4.1 GRE-Tunnel

Im Menü VPN->GRE->GRE-Tunnel wird eine Liste aller konfigurierten GRE-Tunnel angezeigt.

23.4.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere GRE-Tunnel einzurichten. GRE-Tunnel ![](images/f5bf6bef78ecd8a5c1feff405a343cabb9f82963c1b0288f1b0efdb2898b276f.jpg) Abb. 216: VPN->GRE->GRE-Tunnel->Neu Das Menü VPN->GRE->GRE-Tunnel->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Bezeichnung für den GRE-Tunnel ein.
Lokale GRE-IP-AdresseGeben Sie die Quell-IP-Adresse der GRE-Pakete zum GRE-Partner ein.Wird keine IP-Adresse (dies entspricht der IP-Adresse 0.0.0.0) angegeben, wird die Quell-IP-Adresse der GRE-Pakete automatisch aus einer der Adressen der Schnittstellen ausgewählt, über die der GRE-Partner erreicht wird.
Entfernte GRE-IP-AdresseGeben Sie die Ziel-IP-Adresse der GRE-Pakete zum GRE-Partner ein.
StandardrouteWenn Sie die Standardroute aktivieren, werden automatisch alle Daten auf eine Verbindung geleitet.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Lokale IP-AdresseGeben Sie hier die (LAN-seitige) IP-Adresse ein, die als Quell-adresse Ihre Gerätes für eigene Pakete durch den GRE-Tunnel verwendet werden soll.
RouteneinträgeDefinieren Sie weitere Routing-Einträge für diesen Verbindungspartner.Fügen Sie mitHinzufügenneue Einträge hinzu.Entfernte IP-Adresse: IP-Adresse des Ziel-Hosts oder - Netzwerkes.Netzmaske: Netzmaske zuEntfernte IP-Adresse.Wenn kein Eintrag erfolgt, benutzt Ihr Gerät eine Standard-Netzmaske.Metrik: Je niedriger der Wert, desto höhere Priorität besitzt die Route (Wertebereich 0...15). Der Standardwert ist 1.
MTUGeben Sie die maximale Paketgröße (Maximum Transfer Unit, MTU) in Bytes an, die für die GRE-Verbindung zwischen den Partnern verwendet werden darf.Mögliche Werte sind 1 bis8192.Der Standardwert ist 1500.
Schlüssel verwendenAktivieren Sie die Eingabe einer Kennung für die GRE-Verbindung, welche die Unterscheidung mehrerer parallel laufender GRE-Verbindungen zwischen zwei GRE-Partnern ermöglicht (siehe RFC 1701).MitAktiviert wird die Kennung aktiviert.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
SchlüsselwertNur wennSchlüssel verwendenaktiviert ist.Geben Sie die GRE-Verbindungskennung ein.Mögliche Werte sind 0 bis2147483647.Der Standardwert ist 0.

Kapitel 24 Firewall

Mit einer Stateful Inspection Firewall (SIF) verfügen bintec elmeg Gateways über eine leistungsfähige Sicherheitsfunktion. Zusätzlich zur sogenannten statischen Paketfilterung hat eine SIF durch dynamische Paketfilterung einen entscheidenden Vorteil: Die Entscheidung, ob ein Paket weitergeleitet wird, kann nicht nur aufgrund von Quell- und Zieladressen oder Ports, sondern auch mittels dynamischer Paketfilterung aufgrund des Zustands (Status) der Verbindung zu einem Partner gefällt werden. Es können also auch solche Pakete weitergeleitet werden, die zu einer bereits aktiven Verbindung gehören. Dabei akzeptiert die SIF auch Pakete, die zu einer "Tochterverbindung" gehören. Die Aushandlung einer FTP-Verbindung findet zum Beispiel über den Port 21 statt, der eigentliche Datenaustausch kann aber über einen völlig anderen Port erfolgen.

SIF und andere Sicherheitsfunktionen

Die Stateful Inspection Firewall fügt sich wegen ihrer einfachen Konfiguration gut in die bestehende Sicherheitsarchitektur der bintec elmeg-Geräte ein. Systemen wie Network Address Translation (NAT) und IP-Zugriffs-Listen (IPAL) gegenüber ist der Konfigurationsaufwand der SIF vergleichbar einfach. Da SIF, NAT und IPAL gleichzeitig im System aktiv sind, muss man auf mögliche Wechselwirkungen achten: Wenn ein beliebiges Paket von einer der Sicherheitsinstanzen verworfen wird, so geschieht dies unmittelbar, d. h. es ist irrelevant, ob es von einer anderen In- stanz zugelassen werden würde. Daher sollte man den eigenen Bedarf an Sicherheitsfunktionen genau analysieren. Der wesentliche Unterschied zwischen SIF und NAT/IPAL besteht darin, dass die Regeln der SIF generell global angewendet werden, d. h. nicht auf eine Schnittstelle beschränkt sind. Grundsätzlich werden aber dieselben Filterkriterien auf den Datenverkehr angewendet wie bei NAT und IPAL: - Quell- und Zieladresse des Pakets (mit einer zugehörigen Netzmaske) - Dienst (vorkonfiguriert, z. B. Echo, FTP, HTTP) - Protokoll - Portnummer(n) Um die Unterschiede in der Paketfilterung zu verdeutlichen, folgt eine Aufstellung der ein- zelnen Sicherheitsinstanzen und ihrer Funktionsweise.

NAT

Eine der Grundfunktionen von NAT ist die Umsetzung lokaler IP-Adressen Ihres LANs in die globalen IP-Adressen, die Ihnen von Ihrem ISP zugewiesen werden, und umgekehrt. Dabei werden zunächst alle von außen initiierten Verbindungen abgeblockt, d. h. jedes Paket, welches Ihr Gerät nicht einer bereits bestehenden Verbindung zuordnen kann, wird abgewiesen. Auf diese Art kann eine Verbindung lediglich von innen nach außen aufgebaut werden. Ohne explizite Genehmigungen wehrt NAT jeden Zugriff aus dem WAN auf das LAN ab.

IP Access Listen

Hier werden Pakete ausschließlich aufgrund der oben aufgeführten Kriterien zugelassen oder abgewiesen, d. h. der Zustand der Verbindung wird nicht berücksichtigt (außer bei Dienste = TCP).

SIF

Die SIF sondert alle Pakete aus, die nicht explizit oder implizit zugelassen werden. Dabei gibt es sowohl ein "Verweigern", bei dem keine Fehlermeldung an den Sender des zurückgewiesenen Pakets ausgegeben wird, als auch ein "Ablehnen", bei dem der Sender über die Ablehnung des Pakets informiert wird. Die eingehenden Pakete werden folgendermaßen bearbeitet: - Zunächst überprüft die SIF, ob ein eingehendes Paket einer bereits bestehenden Verbindung zugeordnet werden kann. Ist dies der Fall, wird es weitergeleitet. Kann das Paket keiner bestehenden Verbindung zugeordnet werden, wird überprüft, ob eine entsprechende Verbindung zu erwarten ist (z. B. als Tochterverbindung einer bereits bestehenden). Ist dies der Fall, wird das Paket ebenfalls akzeptiert. - Wenn das Paket keiner bestehenden und auch keiner zu erwartenden Verbindung zugeordnet werden kann, werden die SIF-Filterregeln angewendet: Trifft auf das Paket eine Deny-Regel zu, wird es abgewiesen, ohne dass eine Fehlermeldung an den Sender des Pakets geschickt wird; trifft eine Reject-Regel zu, wird das Paket abgewiesen und eine ICMPHost-Unreachable-Meldung an den Sender des Paktes ausgegeben. Nur wenn auf das Paket eine Accept-Regel zutrifft, wird es weitergeleitet. - Alle Pakete, auf die keine Regel zutrifft, werden nach Kontrolle aller vorhandenen Regeln ohne Fehlermeldung an den Sender abgewiesen (= Standardverhalten).

24.1 Richtlinien

24.1.1 Filterregeln

Das Standard-Verhalten mit der Aktion = Zugriff besteht aus zwei impliziten Filterregeln: wenn ein eingehendes Paket einer bereits bestehenden Verbindung zugeordnet werden kann und wenn eine entsprechende Verbindung zu erwarten ist (z. B. als Tochterverbindung einer bereits bestehenden), wird das Paket zugelassen. Die Abfolge der Filterregeln in der Liste ist relevant: Die Filterregeln werden der Reihe nach auf jedes Paket angewendet, bis eine Filterregel zutrifft. Kommt es zu Überschneidungen, d. h. trifft für ein Paket mehr als eine Filterregel zu, wird lediglich die erste Filterregel ausgeführt. Wenn also die erste Filterregel ein Paket zurückweist, während eine spätere Regel es zulässt, so wird es abgewiesen. Ebenso bleibt eine Deny-Regel ohne Auswirkung, wenn ein entsprechendes Paket zuvor von einer anderen Filterregel zugelassen wird. Im Menü Firewall->Richtlinien->Filterregeln wird eine Liste aller konfigurierten Filterregeln angezeigt. ![](images/8307c430d3cd59814e9f67454c98fe0fa404e5b33e8f4af015f28789bf18e870.jpg) ![](images/ade8b62a8d32ab60084aba14369023562433d1c42cd1e4e54782d48b1c3b0d00.jpg) Abb. 217: Firewall->Richtlinien->Filterregeln Mit der Schaltfläche können Sie vor dem Listeneintrag eine weitere Richtlinie einfügen. Es öffnet sich das Konfigurationsmenü zum Erstellen einer neuen Richtlinie. Mit der Schaltfläche können Sie den Listeneintrag verschieben. Es öffnet sich ein Dialog, in dem Sie auswählen können, an welche Position die Richtlinie verschoben werden soll.

24.1.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Parameter einzurichten. ![](images/2e7d5a3ce49af6372bb4b16ebc283ccef3d29d8ff9680930ed56b3385e0570a2.jpg) ![](images/e115a6458e14c39fc826644c9ac29c1f4ef4b774295fbe919844c35a0b87288b.jpg) Abb. 218: Firewall->Richtlinien->Filterregeln->Neu Das Menü Firewall->Richtlinien->Filterregeln->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
QuelleWählen Sie einen der vorkonfigurierten Aliase für die Quelle des Pakets aus.In der die Liste stehen alle WAN-/LAN-Schnittstellen, Schnittstellengruppen (siehe Firewall->Schnittstellen->Gruppen), Adressen (siehe Firewall->Adressen->Adressliste) und Adressgruppen (siehe Firewall->Adressen->Gruppen) zur Auswahl.Der Wert Beliebig bedeutet, dass weder Quell-Schnittstelle noch Quell-Adresse überprüft werden.
ZielWählen Sie einen der vorkonfigurierten Aliase für das Ziel des Pakets aus.In der die Liste stehen alle WAN-/LAN-Schnittstellen, Schnittstellengruppen (siehe Firewall->Schnittstellen->Gruppen), Adressen (siehe Firewall->Adressen->Adressliste) und Adressgruppen (siehe Firewall->Adressen->Gruppen) zur Auswahl.Der Wert Beliebig bedeutet, dass weder Ziel-Schnittstelle noch Ziel-Adresse überprüft werden.
DienstWählen Sie einen der vorkonfigurierten Dienste aus, dem das zu filternde Paket zugeordnet sein muss.Werkseitig ist eine umfangreiche Reihe von Diensten vorkonfi-guriert, unter anderem:ftptelnetsmtpdnshttpnntpInternetNetmeetingWeitere Dienste werden inFirewall->Dienste->Diensteliste angelegt.Außerdem stehen die inFirewall->Dienste->Gruppenkonfigurierten Dienstegruppen zur Auswahl.
AktionWählen Sie die Aktion aus, die auf ein gefiltertes Paket angewendet werden soll.Möglichen Werte:Zugriff(Standardwert): Die Pakete werden entsprechend den Angaben weitergeleitet.Verweigern:Die Pakete werden abgewiesen.Zurückweisen:Die Pakete werden abgewiesen. Eine Fehlermeldung wird an den Sender des Pakets ausgegeben.
QoS anwendenNur fürAktion= ZugriffWählen Sie aus, ob Sie QoS für diese Richtlinie mit der inPrioritätausgewählten Priorität aktivieren möchten.MitAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Option nicht aktiv.Wenn QoS für diese Richtlinie nicht aktiv ist, beachten Sie, dass auch sendeseitig keine Priorisierung der Daten erfolgen kann.Eine Richtlinie, für die QoS aktiviert wurde, ist auch für die Firewall eingestellt. Beachten Sie daher, dass Datenverkehr, dernicht ausdrücklich zugelassen wurde, von der Firewall geblockt wird!
PrioritätNur für Aktion = Zugriff und QoS anwenden = AktiviertWählen Sie aus, mit welcher Priorität die von der Richtlinie spezifizierten Daten sendeseitig behandelt werden.Mögliche Werte:Keine (Standardwert): Keine Priorität.Low Latency: Low Latency Transmission (LLT), d. h. Behandlung der Daten mit der geringstmöglichen Latenz, z. B. geeignet für VoIP-Daten.HochMittelNiedrig

24.1.2 QoS

Immer mehr Anwendungen benötigen immer größere Bandbreiten. Nicht immer stehen diese zur Verfügung. Quality of Service (QoS) ermöglicht es, verfügbare Bandbreiten effektiv und intelligent zu verteilen. Bestimmte Anwendungen können bevorzugt behandelt werden und es kann Bandbreite für diese reserviert werden. Im Menü Firewall->Richtlinien->QoS wird eine Liste aller QoS-Regeln angezeigt.

24.1.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere QoS-Regeln einzurichten. ![](images/c706e55c7b6f68711cb688040eeb06648b55abe0c5a1e63de8a6178186a45047.jpg) ![](images/29de4fd75adcc9390e434830e6952db276bf6eeddfef637abc02cf9bd1484bed.jpg) Abb. 219: Firewall->Richtlinien->QoS->Neu Das Menü Firewall->Richtlinien->QoS->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü QoS-Schnittstelle konfigurieren
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, auf der das Bandbreitenmanagement erfolgen soll.
Traffic ShapingWählen Sie aus, ob Sie für die gewählte Schnittstelle das Bandbreitenmanagement aktivieren wollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Bandbreite angebenNur für Traffic Shaping = AktiviertGeben Sie die maximal zur Verfügung stehende Bandbreite in kBit/s für die gewählte Schnittstelle ein.
FilterregelnDieses Feld enthält eine Liste aller konfigurierten Firewall-Richtlinien, für die QoS aktiviert wurde (QoS anwenden = Aktiviert). Für jeden Listeneintrag stehen folgende Optionen zur Verfügung:Verwenden: Wählen Sie aus, ob dieser Eintrag der QoS-Schnittstelle zugeordnet werden soll. Standardmäßig ist diese Option nicht aktiv.Bandbreite: Geben Sie die maximal zur Verfügung stehende Bandbreite in Bit/s für den unter Dienst genannten Dienst ein. Standardmäßig ist 0 eingetragen.Fest: Wählen Sie aus, ob eine längerfristige Überschreitung der in Bandbreite definierten Bandbreite zulässig ist. Die Aktivierung dieses Feldes schließt eine solche Überschreitung aus. Ist die Option deaktiviert, ist die Überschreitung zulässig und die übersteigende Datenrate wird gemäß der in der entsprechenden Firewall-Richtlinie definierten Priorität behandelt. Standardmäßig ist diese Option nicht aktiv.

24.1.3 Optionen

In diesem Menü können Sie die Firewall aus- bzw. einschalten und Sie können ihre Aktivitäten protokollieren lassen. Darüber hinaus können Sie festlegen, nach wie vielen Sekunden Inaktivität eine Sitzung beendet werden soll. Filterregeln QoS Optionen ![](images/bb9f483a765a868ce28f20cad37406216ff6a86983242325b589c856b3073f21.jpg) Abb. 220: Firewall->Richtlinien->Optionen Das Menü Firewall->Richtlinien->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Globale Firewall-Optionen
Feld Beschreibung
Firewall StatusAktivieren oder deaktivieren Sie die Firewall-Funktion.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiviert.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Protokollierte AktionenWählen Sie den Firewall-Syslog-Level aus.Die Ausgabe der Meldungen erfolgt zusammen mit den Meldungen der anderen Subsysteme.Mögliche Werte:Alle (Standardwert): Alle Firewall-Aktivitäten werden angezeigt.Verweigern: Nur Reject- und Deny-Ereignisse werden angezeigt, vgl. "Aktion".Annehmen: Nur Accept-Ereignisse werden angezeigt.Keine: Systemprotokoll-Nachrichten werden nicht erzeugt.
Vollständige FilterungHier legen Sie fest, ob nur Pakete gefiltert werden sollen, die an eine andere Schnittstelle gesendet werden als die, welche die Verbindung erzeugt hat.Mit Aktivieren werden alle Pakete gefiltert (Standardwert).
Felder im Menü Sitzungstimer
Feld Beschreibung
UDP-InaktivitätGeben Sie ein, nach welcher Zeit der Inaktivität eine UDP - Session als abgelaufen betrachtet werden soll (in Sekunden).Zur Verfügung stehen Werte von 30 bis 86400.Der Standardwert ist 180.
TCP-InaktivitätGeben Sie ein, nach welcher Zeit der Inaktivität eine TCP - Session als abgelaufen betrachtet werden soll (in Sekunden).Zur Verfügung stehen Werte von 30 bis 86400.Der Standardwert ist 3600.
PPTP-InaktivitätGeben Sie ein, nach welcher Zeit der Inaktivität eine PPTP- Session als abgelaufen betrachtet werden soll (in Sekunden).Zur Verfügung stehen Werte von 30 bis 86400.Der Standardwert ist 86400.
Andere InaktivitätGeben Sie ein, nach welcher Zeit der Inaktivität eine Session ei- nes anderen Typs als abgelaufen betrachtet werden soll (in Se- kunden).Zur Verfügung stehen Werte von 30 bis 86400.Der Standardwert ist 30.

24.2 Schnittstellen

24.2.1 Gruppen

Im Menü Firewall->Schnittstellen->Gruppen wird eine Liste aller konfigurierter Schnittstellen-Gruppen angezeigt. Sie können die Schnittstellen Ihres Geräts zu Gruppen zusammenfassen. Dieses vereinfacht die Konfiguration von Firewall-Regeln.

24.2.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Schnittstellen-Gruppen einzurichten. Gruppen ![](images/6a712dc4f80ee2e6b7374b98c0e1dede223ec92bb8ce261aba3073a37a80c47a.jpg) Abb. 221: Firewall->Schnittstellen->Gruppen->Neu Das Menü Firewall->Schnittstellen->Gruppen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung der Schnittstellen-Gruppe ein.
MitgliederWählen Sie aus den zur Verfügung stehenden Schnittstellen die Mitglieder der Gruppe aus. Aktivieren Sie dazu das Feld in der Spalte Auswahl.

24.3 Adressen

24.3.1 Adressliste

Im Menü Firewall->Adressen->Adressliste wird eine Liste aller konfigurierter Adressen angezeigt.

24.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Adressen einzurichten. Adressliste Gruppen ![](images/d807abab3cdb89b435b4a81196cb4bc16e605e3b1597196c4cbfb2a1f8c677f4.jpg) Abb. 222: Firewall->Adressen->Adressliste->Neu Das Menü Firewall->Adressen->Adressliste->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung der Adresse ein.
AdresstypWählen Sie aus, welche Art von Adresse Sie angeben wollen.Mögliche Werte:• Adresse/Subnetz (Standardwert): Sie geben eine IP-Adresse mit Subnetzmaske ein.• Adressbereich: Sie geben einen IP-Adressbereich mit Anfangs- und Endadresse ein.
Adresse/SubnetzNur für Adresstyp = Adresse/Subnetz Geben Sie die IP-Adresse des Hosts oder eine Netzwerk-Adresse und die zugehörige Netzmaske ein.Standardwert ist jeweils 0.0.0.0.
AdressbereichNur für Adresstyp = AdressbereichGeben Sie die Anfangs-und End-IP-Adresse des Bereiches ein.

24.3.2 Gruppen

Im Menü Firewall->Adressen->Gruppen wird eine Liste aller konfigurierter Adressgruppen angezeigt. Sie können Adressen zu Gruppen zusammenfassen. Dieses vereinfacht die Konfiguration von Firewall-Regeln.

24.3.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Adressgruppen einzurichten. ![](images/38b834b4b6a96a56b39ae7e09e6a0fc4b3be9fe5e4c821b2eb557f214760a6ca.jpg) Abb. 223: Firewall->Adressen->Gruppen->Neu Das Menü Firewall->Adressen->Gruppen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung der Adressgruppe ein.
AuswahlWählen Sie aus den zur Verfügung stehenden Adressen die Mitglieder der Gruppe aus. Aktivieren Sie dazu das Feld in der Spalte Auswahl.

24.4 Dienste

24.4.1 Diensteliste

Im Menü Firewall->Dienste->Diensteliste wird eine Liste aller zur Verfügung stehender Dienste angezeigt.

24.4.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Dienste einzurichten. Diensteliste Gruppen ![](images/5d1a75dd6f5159961c4655fe8321c43633c200204ea93242a8d38007f76a7608.jpg) Abb. 224: Firewall->Dienste->Diensteliste->Neu Das Menü Firewall->Dienste->Diensteliste->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie einen Alias für den Dienst ein, den Sie konfigurieren wollen.
ProtokollWählen Sie das Protokoll aus, auf dem der Dienst basieren soll. Es stehen die wichtigsten Protokolle zur Auswahl.
ZielportbereichNur für Protokoll = TCP, UDP/TCP oder UDPGeben Sie im ersten Feld den Ziel-Port an, über den der Dienst laufen soll.Soll ein Port-Nummern-Bereich angegeben werden, geben Sie im zweiten Feld ggf. den letzten Port eines Port-Bereichs ein. Standardmäßig enthält das Feld keinen Eintrag. Wird ein Wert angezeigt, bedeutet das, dass die zuvor angegebene Portnummer verifiziert wird. Soll ein Portbereich überprüft werden, ist hier die Obergrenze einzutragen.Mögliche Werte sind 1 bis 65535.
QuellportbereichNur für Protokoll = TCP, UDP/TCP oder UDPGeben Sie im ersten Feld den ggf. zu überprüfenden Quell-Port an.Soll ein Portnummernbereich angegeben werden, geben Sie im zweiten Feld ggf. den letzten Port eines Portbereichs ein. Standardmäßig enthält das Feld keinen Eintrag. Wird ein Wert angezeigt, bedeutet das, dass die zuvor angegebene Portnummer verifiziert wird. Soll ein Portbereich überprüft werden, ist hier die Obergrenze einzutragen.Mögliche Werte sind 1 bis 65535.
TypNur für Protokoll = ICMPDas Feld Typ gibt die Klasse der ICMP-Nachrichten an, das Feld Code spezifiziert die Art der Nachricht genauer.Mögliche Werte:BeliebigI(Standardwert)Echo ReplyDestination UnreachableSource QuenchRedirectEchoTime ExceededParameter ProblemTimestampTimestamp ReplyInformation RequestInformation ReplyAddress Mask RequestAddress Mask Reply
CodeNur für Typ = Destination Unreachable stehen Ihnen Auswahlmöglichkeiten für den ICMP Code zur Verfügung.Mögliche Werte:Beliebig (Standardwert)Net UnreachableHost UnreachableProtocol UnreachablePort UnreachableFragmentation NeededCommunication with Destination Network is Administratively ProhibitedCommunication with Destination Host is Administratively Prohibited

24.4.2 Gruppen

Im Menü Firewall->Dienste->Gruppen wird eine Liste aller konfigurierter Service-Gruppen angezeigt. Sie können Dienste in Gruppen zusammenfassen. Dieses vereinfacht die Konfiguration von Firewall-Regeln.

24.4.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Service-Gruppen einzurichten. Diensteliste Gruppen ![](images/6ed090d5677c0e89b06b397e7782cc16cbe238793c450a7a65119f667adb879b.jpg) Abb. 225: Firewall->Dienste->Gruppen->Neu Das Menü Firewall->Dienste->Gruppen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Beschreibung der Service-Gruppe ein.
MitgliederWählen Sie aus den zur Verfügung stehenden Service-Aliasen die Mitglieder der Gruppe aus. Aktivieren Sie dazu das Feld in der Spalte Auswahl.

Kapitel 25 Lokale Dienste

Dieses Menü stellt Ihnen Dienste zu folgenden Themenkreisen zur Verfügung: - Namensauflösung (DNS) - Konfiguration über einen Web-Browser (HTTPS) - Auffinden dynamischer IP-Adressen mit Hilfe eines DynDNS-Providers - Konfiguration des Gateways als DHCP-Server (Vergabe von IP-Adressen) - Automatisieren von Aufgaben nach einem Zeitplan (Scheduling) - Erreichbarkeitsprüfungen von Hosts oder Schnittstellen, Ping-Test • Realtime-Video/Audiokonferenzen (Messenger-Dienste, Universal Plug and Play) - Bereitstellung öffentlicher Internetzugänge (Hotspot) - Wake on LAN, um Netzwerkgeräte zu aktivieren, die aktuell ausgeschaltet sind.

25.1 DNS

Jedes Gerät in einem TCP/IP-Netz wird normalerweise durch seine IP-Adresse angesprochen. Da in Netzwerken oft Host-Namen benutzt werden, um verschiedene Geräte anzusprechen, muss die zugehörige IP-Adresse bekanntgegeben werden. Diese Aufgabe übernimmt z. B. ein DNS-Server. Er löst die Host-Namen in IP-Adressen auf. Eine Namensauflösung kann alternativ auch über die sogenannte HOSTS-Datei erfolgen, die auf jedem Rechner zur Verfügung steht. Ihr Gerät bietet zur Namensauflösung folgende Möglichkeiten: - DNS-Proxy, um DNS-Anfragen, die an Ihr Gerät gestellt werden, an einen geeigneten DNS-Server weiterzuleiten. Dieses schließt auch spezifisches Forwarding definierter Domains (Domänenweiterleitung) ein. - DNS Cache, um die positiven und negativen Ergebnisse von DNS-Anfragen zu speichern. - Statische Einträge (Statische Hosts), um Zuordnungen von IP-Adressen zu Namen manuell festzulegen oder zu verhindern. - DNS-Monitoring (Statistik), um einen Überblick über DNS-Anfragen auf Ihrem Gerät zu ermöglichen.

Name-Server

Unter Lokale Dienste->DNS->Globale Einstellungen->Basisparameter werden die IP- Adressen von Name-Servern eingetragen, die befragt werden, wenn Ihr Gerät Anfragen nicht selbst oder durch Forwarding-Einträge beantworten kann. Es können sowohl globale Name-Server eingetragen werden als auch Name-Server, die an eine Schnittstelle gebunden sind. Die Adressen der globalen Name-Server kann Ihr Gerät auch dynamisch via PPP oder DH-CP erhalten bzw. diese ggf. übermitteln.

Strategie zur Namensauflösung auf Ihrem Gerät

Eine DNS-Anfrage wird von Ihrem Gerät folgendermaßen behandelt: (1) Falls möglich, wird die Anfrage aus dem statischen oder dynamischen Cache direkt mit IP-Adresse oder negativer Antwort beantwortet. (2) Ansonsten wird, falls ein passender Forwarding-Eintrag vorhanden ist, der entsprechende DNS-Server befragt, je nach Konfiguration von Internet- oder Einwählverbindungen ggf. unter Aufbau einer kostenpflichtigen WAN-Verbindung. Falls der DNS-Server den Namen auflösen kann, wird die Information weitergeleitet und ein dynamischer Eintrag im Cache erzeugt. (3) Ansonsten werden, falls Name-Server eingetragen sind, unter Berücksichtigung der konfigurierten Priorität und wenn der entsprechende Schnittstellenstatus "up" ist, der primäre DNS-Server, danach der sekundäre DNS-Server befragt. Falls einer der DNS-Server den Namen auflösen kann, wird die Information weitergeleitet und ein dynamischer Eintrag im Cache erzeugt. (4) Ansonsten werden, falls eine Internet- oder Einwählverbindung als Standard-Schnittstelle ausgewählt ist, die dazugehörigen DNS-Server befragt, je nach Konfiguration von Internet- oder Einwählverbindungen ggf. unter Aufbau einer kostenpflichtigen WAN-Verbindung. Falls einer der DNS-Server den Namen auflösen kann, wird die Information weitergeleitet und ein dynamischer Eintrag im Cache erzeugt. (5) Ansonsten wird, falls im Menü WAN->Internet + Einwählen ein Eintrag angelegt wurde und das Überschreiben der Adressen der globalen Name-Server zulässig ist (Schnittstellenmodus = Dynamisch), eine Verbindung zur ersten Internet- bzw. Einwahlverbindung ggf. kostenpflichtig aufgebaut, die so konfiguriert ist, dass DNS-Server-Adressen von DNS-Servern angefordert werden können (DNS-Aushandlung = Aktiviert) - soweit dies vorher noch nicht versucht wurde. Bei erfolgreicher Name-Server-Aushandlung stehen diese Name-Server somit für weitere Anfragen zur Verfügung. (6) Ansonsten wird die initiale Anfrage mit Serverfehler beantwortet. Wenn einer der DNS-Server mit non-existent domain antwortet, wird die initiale Anfrage sofort dementsprechend beantwortet und ein entsprechender Negativ-Eintrag in den DNS-Cache Ihres Geräts aufgenommen.

25.1.1 Globale Einstellungen

Globale Einstellungen DNS-Server Statische Hosts Domanenweiterleitung Cache Statistik ![](images/05914d78ec959a79929a1c3ddf629f2c89affd5f2bd3a5948cb0b13beccc3b9a.jpg) Erweiterte Einstellungen
Positiver Cache☑ Aktiviert
Negativer Cache☑ Aktiviert
Cache-Größe100Einträge
Maximale TTL für positive Cacheeinträge86400Sekunden
Maximale TTL für negative Cacheeinträge300Sekunden
Alternative Schnittstelle, um DNS-Server zu erhaltenAutomatisch
Für DNS-IVANS-Serverzuordnung zu verwendende IP-Adresse
Als DHCP-Server○ Keine ☑ Eigene IP-Adresse ○ DNS-Einstellung
Als IPCP-Server○ Keine ○ Eigene IP-Adresse ● DNS-Einstellung
OK Abbrechen Abb. 226: Lokale Dienste->DNS->Globale Einstellungen Das Menü Lokale Dienste->DNS->Globale Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
DomänennameGeben Sie den Standard-Domain-Namen Ihres Geräts ein.
WINS-ServerGeben Sie die IP-Adresse des ersten und, falls erforderlich, des alternativen globalen Windows Internet Name Servers (=WINS) oder NetBIOS Name Servers (=NBNS) ein.
Primär
Sekundär
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Positiver CacheWählen Sie aus, ob der positive dynamische Cache aktiviertwerden soll, d. h. ob erfolgreich aufgelöste Namen und IP-Adressen im Cache gespeichert werden sollen.Mit Auswahl vonAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Negativer CacheWählen Sie aus, ob der negative dynamische Cache aktiviert werden soll, d. h. ob angefragte Namen, zu denen ein DNS-Server eine negative Antwort geschickt hat, als negative Einträge im Cache gespeichert werden sollen.Mit Auswahl vonAktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Cache-GrößeGeben Sie die maximale Gesamtzahl der statischen und dynamischen Einträge ein.Wird dieser Wert erreicht, wird bei einem neu hinzukommenden Eintrag derjenige dynamische Eintrag gelöscht, der am längsten nicht angefragt wurde. WirdCache-Größevom Benutzer heruntergesetzt, werden gegebenenfalls dynamische Einträge gelöscht. Statische Einträge werden nicht gelöscht.Cache-Größekann nicht kleiner als die aktuell vorhandene Anzahl von statischen Einträgen gesetzt werden.Mögliche Werte:0..1000.Standardwert ist 100.
Maximale TTL für positive CacheeinträgeGeben Sie den Wert ein, auf den die TTL für einen positiven dynamischen DNS-Eintrag im Cache gesetzt werden soll, wenn dessen TTL0ist oder dessen TTL den Wert für Maximale TTL für positive Cacheeinträgeüberschreitet.Standardwert ist86400.
Maximale TTL für negative CacheeinträgeGeben Sie den Wert ein, auf den die TTL bei einem negativen dynamischen Eintrag im Cache gesetzt werden soll.Standardwert ist86400.
Alternative Schnittstel-le, um DNS-Server zu erhaltenWählen Sie die Schnittstelle aus, zu der eine Verbindung zurName-Server-Verhandlung aufgebaut wird, wenn andere Versuche zur Namensauflösung nicht erfolgreich waren.
Standardwert ist Automatisch, d. h. es wird einmalig eine Verbindung zum ersten geeigneten Verbindungspartner aufgebaut, der im System konfiguriert ist.
Felder im Menü Für DNS-/WINS-Serverzuordnung zu verwendende IP-Adresse
Feld Beschreibung
Als DHCP-ServerWählen Sie aus, welche Name-Server-Adressen dem DHCP-Cli-ent übermittelt werden, wenn Ihr Gerät als DHCP-Server ge-nutzt wird.Mögliche Werte:Keine: Es wird keine Name-Server-Adresse übermittelt.Eigene IP-Adresse (Standardwert): Es wird die Adresse Ihres Geräts als Name-Server-Adresse übermittelt.DNS-Einstellung: Es werden die Adressen der auf Ihrem Gerät eingetragenen globalen Name-Server übermittelt.
Als IPCP-ServerWählen Sie aus, welche Name-Server-Adressen von Ihrem Ge-rät bei einer dynamischen Name-Server-Aushandlung übermittelt werden, wenn Ihr Gerät als IPCP-Server für PPP-Verbindungen genutzt wird.Mögliche Werte:Keine: Es wird keine Name-Server-Adresse übermittelt.Eigene IP-Adresse: Es wird die Adresse Ihres Geräts als Name-Server-Adresse übermittelt.DNS-Einstellung (Standardwert): Es werden die Adressen der auf Ihrem Gerät eingetragenen globalen Name-Server übermittelt.

25.1.2 DNS-Server

Im Menü Lokale Dienste->DNS->DNS-Server wird eine Liste aller konfigurierten DNS-Server angezeigt.

25.1.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere DNS-Server einzurichten. Sie können hier sowohl globale DNS-Server konfigurieren als auch DNS-Server, die einer bestimmten Schnittstelle zugewiesen werden sollen. Einen DNS-Server für eine bestimmte Schnittstelle zu konfigurieren ist zum Beispiel nützlich, wenn Accounts zu verschiedenen Providern über unterschiedliche Schnittstellen eingerichtet sind und Lastverteilung verwendet wird. Globale Einstellungen DNS-Server Statische Hosts Domänenweiterleitung Cache Statistik ![](images/ea7a12d1b88a730a923d64f1bd7a22306b8d51b75ab1852b0c00e492dc31fd44.jpg) Abb. 227: Lokale Dienste->DNS->DNS-Server->Neu Das Menü Lokale Dienste->DNS->DNS-Server->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Admin-StatusWählen Sie aus, ob der DNS-Server aktiv sein soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für den DNS-Server ein.
PrioritätWeisen Sie dem DNS-Server eine Priorität zu.Sie können einer Schnittstelle (d.h. zum Beispiel einem Ethernet-Port oder einem PPPoE-WAN-Partner) mehrere Paare von DNS-Servern (Primärer DNS-Server und Sekundärer DNS-Server) zuweisen. Verwendet wird das Paar mit der höchstenPriorität, wenn die Schnittstelle im Zustand "up" ist.Mögliche Werte von 0 (höchste Priorität) bis 9 (niedrigste Priorität).Standardwert ist 5.
SchnittstellenmodusWählen Sie aus, ob die IP-Adressen von Name-Servern für die Namensauflösung von Internet-Adressen automatisch bezogen oder ob abhängig von der Priorität bis zu zwei feste DNS-Server-Adressen eingetragen werden sollen.Mögliche Werte:StatischDynamisch (Standardwert)
SchnittstelleWählen Sie diejenige Schnittstelle, welcher das DNS-Server-Paar zugewiesen werden soll.Bei Schnittstellenmodus = DynamischMit der Einstellung Keine wird ein globaler DNS-Server angelegt.Bei Schnittstellenmodus = StatischMit der Einstellung Beliebig wird ein DNS-Server für alle Schnittstellen konfiguriert.
Primärer DNS-ServerNur bei Schnittstellenmodus = StatischGeben Sie die IP-Adresse des ersten Name-Servers für die Na-mensauflösung von Internet-Adressen ein.
Sekundärer DNS-ServerNur bei Schnittstellenmodus = StatischGeben Sie optional die IP-Adresse eines alternativen Name-Servers ein.

25.1.3 Statische Hosts

Im Menü Lokale Dienste->DNS->Statische Hosts wird eine Liste aller konfigurierten statischen Hosts angezeigt.

25.1.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere statische Hosts einzurichten. Globale Einstellungen DNS-Server Statische Hosts Domanenweiterleitung Cache Statistik ![](images/62e73edcce0605e7b719600ca05fd18def9e78def592ac99dbb5d518f4cd5b85.jpg) Abb. 228: Lokale Dienste->DNS->Statische Hosts->Neu Das Menü Lokale Dienste->DNS->Statische Hosts->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
DNS-HostnameGeben Sie den Host-Namen ein, dem die in diesem Menü definierte IP-Adresse zugeordnet werden soll, wenn eine DNS-Anfrage positiv beantwortet wird. Wenn eine DNS-Anfrage negativ beantwortet wird, wird keine Adresse mitgeteilt.Der Eintrag kann auch mit der Wildcard * beginnen, z. B.*.bintec-elmeg.com.Bei Eingabe eines Namens ohne Punkt wird nach Bestätigung mit OK "" ergänzt.Einträge mit Leerzeichen sind nicht erlaubt.
AntwortWählen Sie die Art der Antwort auf DNS-Anfragen zu diesem Eintrag aus.Mögliche Werte:Negativ: Eine DNS-Anfrage nach DNS-Hostname wird negativ beantwortet.Positiv (Standardwert): Eine DNS-Anfrage nach DNS-Hostname wird mit der dazugehörigen IP-Adresse beantwortet.Keine: Ein DNS-Request wird ignoriert, es wird keine Antwort gegeben.
IP-AdresseNur beiAntwort= PositivGeben Sie die IP-Adresse ein, die nachDNS-Hostnamezugeordnet wird.
TTLGeben Sie die Gültigkeitsdauer der Zuordnung vonDNS-Hostnamezu IP-Adressein Sekunden ein (nur relevant beiAntwort= Positiv), die anfragenden Hosts übermittelt wird.Standardwert ist86400 (= 24 h).

25.1.4 Domänenweiterleitung

Im Menü Lokale Dienste->DNS->Domänenweiterleitung wird eine Liste aller konfigurierter Weiterleitungen für definierte Domänen angezeigt.

25.1.4.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Weiterleitungen einzurichten. Globale Einstellungen DNS-Server Statische Hosts Domanenweiterleitung Cache Statistik ![](images/9169fe24b1a9fa54d017ca054532018e3d6cd39a1875028a223efc557243d4ff.jpg) Abb. 229: Lokale Dienste->DNS->Domänenweiterleitung->Neu Das Menü Lokale Dienste->DNS->Domänenweiterleitung->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Weiterleitungsparameter
Feld Beschreibung
WeiterleitenWählen Sie aus, ob ein Host oder eine Domäne weitergeleitetwerden soll.Mögliche Werte:Host (Standardwert)Domäne
HostNur für Weiterleiten = HostGeben Sie den Namen des Hosts ein, der weitergeleitet werden soll.Der Eintrag kann auch mit dem Wildcard * beginnen, z. B.*.binte-elmeg.com. Bei Eingabe eines Namens ohne Punkt wird nach Bestätigung mit OK." ergänzt.
DomäneNur für Weiterleiten = DomäneGeben Sie den Namen der Domäne ein, die weitergeleitet werden soll.Der Eintrag kann auch mit dem Wildcard * beginnen, z. B.*.bintec-elmeg.com. Bei Eingabe eines Namens ohne Punkt wird nach Bestätigung mit OK." ergänzt.
Weiterleiten anWählen Sie aus, wohin Anfragen an den in Host bzw. Domäne definierten Namen weitergeleitet werden sollen.Mögliche Werte:Schnittstelle (Standardwert): Die Anfrage wird an die definierte Schnittstelle weitergeleitet.DNS-Server: Die Anfrage wird an den definierten DNS-Server weitergeleitet.
SchnittstelleNur für Weiterleiten an = SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, über die Anfragen für die definierte Domäne eingehen und an den DNS-Server weitergeleitet werden sollen.
DNS-ServerNur für Weiterleiten an = DNS-ServerGeben Sie IP-Adresse des primären und sekundären DNS-Servers ein.

25.1.5 Cache

Im Menü Lokale Dienste->DNS->Cache wird eine Liste aller vorhandenen Cache-Einträge angezeigt. Globale Einstellungen DNS-Server Statische Hosts Domänenweiterleitung Cache Statistik ![](images/a6a3b071a82524e62f5153973e1014f53c818c904500f766632a7c92afaf0889.jpg) Abb. 230: Lokale Dienste->DNS->Cache Sie können einzelne Einträge über das Kästchen in der jeweiligen Zeile oder alle gleichzeitig mit der Schaltfläche Alle auswählen markieren. Durch Markieren eines Eintrags und Bestätigen mit Als statisch festlegen wird ein dynamischer Eintrag in einen statischen umgewandelt. Der entsprechende Eintrag verschwindet aus dieser Liste und wird in der Liste im Menü Statische Hosts angezeigt. Die TTL wird übernommen.

25.1.6 Statistik

Globale Einstellungen DNS-Server Statische Hosts Domänenweiterleitung Cache Statistik
Automatisches Aktualsierungsinterval 00Selunden Übernehmen
DNS-Statistiken
Empfangene DNS-Pakete0
Ungültige DNS-Pakete0
DNS-Anfragen0
Cache-Trefler0
Weitergelaftete Anfragen0
Cache-Treflerrate (%)0
Erfolgreich beantwortete Anfragen0
Serverfehler0
Abb. 231: Lokale Dienste->DNS->Statistik Im Menü Lokale Dienste->DNS->Statistik werden folgende statistische Werte angezeigt: Felder im Menü DNS-Statistiken
Feld Beschreibung
Empfangene DNS-PaketeZeigt die Anzahl der empfangenen und direkt an Ihr Gerät adressierten DNS-Pakete an, einschließlich der Antwortpakete auf weitergeleitete Anfragen.
Ungültige DNS-PaketeZeigt die Anzahl der ungültigen empfangenen und direkt an Ihr Gerät adressierten DNS-Pakete an.
DNS-AnfragenZeigt die Anzahl der gültigen empfangenen und direkt an Ihr Gerät adressierten DNS-Requests an.
Cache-TrefferZeigt die Anzahl der Anfragen an, die mittels der statischen Einträge oder der dynamischen Einträge aus dem Cache beantwortet werden konnten.
Weitergeleitete AnfragenZeigt die Anzahl der Anfragen an, die an andere Name-Server weitergeleitet wurden.
Cache-Trefferrate (%)Zeigt die Anzahl der Cache-Treffer pro DNS-Anfrage in Prozent an.
Erfolgreich beantwortete AnfragenZeigt die Anzahl der erfolgreich (positiv und negativ) beantworteten Anfragen an.
ServerfehlerZeigt die Anzahl der Anfragen an, die kein Name-Server (weder positiv noch negativ) beantworten konnte.

25.2 HTTPS

Die Benutzeroberfläche Ihres Geräts können Sie von jedem PC aus mit einem aktuellen Web-Browser auch über eine HTTPS-Verbindung bedienen. HTTPS (HyperText Transfer Protocol Secure) ist hierbei das Verfahren, um zwischen dem Browser, der zur Konfiguration verwendet wird, und dem Gerät eine verschlüsselte und authentifizierte Verbindung mittels SSL aufzubauen.

25.2.1 HTTPS-Server

Im Menü Lokale Dienste->HTTPS->HTTPS-Server konfigurieren Sie die Parameter der gesicherten Konfigurationsverbindung über HTTPS. HTTPS-Server ![](images/1c47728f14fb51310423f38e08fc84d822533056e1c4970fbd32b58bd64ef5c3.jpg) Abb. 232: Lokale Dienste->HTTPS->HTTPS-Server Das Menü Lokale Dienste->HTTPS->HTTPS-Server besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü HTTPS-Parameter
Feld Beschreibung
HTTPS-TCP-PortGeben Sie den Port ein, über den die HTTPS-Verbindung aufgebaut werden soll.Möglich sind Werte von 0 bis 65535.Standardwert ist 443.
Lokales ZertifikatWählen Sie ein Zertifikat aus, das für die HTTPS-Verbindung verwendet werden soll.Mögliche Werte:Intern (Standardwert): Wählen Sie diese Option, wenn Sie das auf dem Gerät voreingestellte Zertifikat verwenden möch-ten.•: Wählen Sie ein unter Systemverwaltung->Zertifikate->Zertifikatsliste eingetragenes Zertifikat aus.

25.3 DynDNS-Client

Die Nutzung dynamischer IP-Adressen hat den Nachteil, dass ein Host im Netz nicht mehr aufgefunden werden kann, sobald sich seine IP-Adresse geändert hat. DynDNS sorgt dafür, dass Ihr Gerät auch nach einem Wechsel der IP-Adresse noch erreichbar ist. Folgende Schritte sind zur Einrichtung notwendig: - Registrierung eines Hostnamens bei einem DynDNS-Provider - Konfiguration Ihres Geräts

Registrierung

Bei der Registrierung des Hostnamens legen Sie einen individuellen Benutzernamen für den DynDNS-Dienst fest, z. B. dyn\_client. Dazu bieten die Service Provider unterschiedliche Domainnamen an, so dass sich ein eindeutiger Hostname für Ihr Gerät ergibt, z. B. dyn\_client.provider.com. Der DynDNS-Provider übernimmt für Sie die Aufgabe, alle DNS-Anfragen bezüglich des Hosts dyn\_client.provider.com mit der dynamischen IP-Adresse Ihres Geräts zu beantworten. Damit der Provider stets über die aktuelle IP-Adresse Ihres Geräts informiert ist, kontaktiert Ihr Gerät beim Aufbau einer neuen Verbindung den Provider und propagiert seine derzeitige IP-Adresse.

25.3.1 DynDNS-Aktualisierung

Im Menü Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Aktualisierung wird eine Liste aller konfigurierten DynDNS-Registrierungen angezeigt, die aktualisiert werden sollen.

25.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere zu aktualisierende DynDNS-Registrierungen einzurichten. DynDNS-Aktualisierung DynDNS-Provider ![](images/bbab214fb489bb111a22f53cd0726340a2695877238ba7eee6ddd0d83eeee11d.jpg) Abb. 233: Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Aktualisierung->Neu Das Menü Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Aktualisierung->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
HostnameGeben Sie den vollständigen Hostnamen ein, wie er beim DynDNS-Provider registriert ist.
SchnittstelleWählen Sie die WAN-Schnittstelle aus, deren IP-Adresse über den DynDNS-Service propagiert werden soll (z. B. die Schnittstelle des Internet Service Providers).
BenutzernameGeben Sie den Benutzernamen ein, wie er beim DynDNS-Provider registriert ist.
PasswortGeben Sie das Passwort ein, wie es beim DynDNS-Provider registriert ist.
ProviderWählen Sie den DynDNS-Provider aus, bei dem oben genannte Daten registriert sind.Im unkonfigurierten Zustand stehen Ihnen bereits DynDNS-Provider zur Auswahl, deren Protokolle unterstützt werden.Weitere DynDNS-Provider können im Menü LokaleDynDNS-Client->DynDNS-Provider konfiguriert werden.Standardwert ist DynDNS .
Aktualisierung aktivierenWählen Sie aus, ob der hier konfigurierte DynDNS-Eintrag aktiviert werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Mail-Exchanger (MX)Geben Sie den vollständigen Hostnamen eines Mailservers ein, an den E-Mails weitergeleitet werden sollen, wenn der hier konfigurierte Host keine Mail empfangen soll.Erkundigen Sie sich bei Ihrem Provider nach diesem Weiterleitungsdienst und stellen Sie sicher, dass E-Mails von dem als MX eingetragenen Host angenommen werden können.
WildcardWählen Sie aus, ob die Weiterleitung aller Unterdomänen von Hostname zur aktuellen IP-Adresse von Schnittstelle aktiviert werden soll (Erweiterte Namensauflösung).Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

25.3.2 DynDNS-Provider

Im Menü Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Provider wird eine Liste aller konfigurierten DynDNS-Provider angezeigt.

25.3.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere DynDNS-Provider einzurichten. DynDNS-Aktualisierung DynDNS-Provider ![](images/9ce2dcb83ec3b0512921fdab57915e54ed5bd5656392340d8c183454c0259e6a.jpg) Abb. 234: Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Provider->Neu Das Menü Lokale Dienste->DynDNS-Client->DynDNS-Provider->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
ProvidernameTragen Sie einen Namen für diesen Eintrag ein.
ServerGeben Sie den Host-Namen oder die IP-Adresse des Servers ein, auf dem der DynDNS-Service des Providers läuft.
AktualisierungspfadGeben Sie den Pfad auf dem Server des Providers ein, auf dem das Skript zur Verwaltung der IP-Adresse Ihres Geräts zu finden ist.Fragen Sie Ihren Provider nach dem zu verwendenden Pfad.
PortGeben Sie den Port ein, auf dem Ihr Gerät den Server Ihres Providers ansprechen soll.Erfragen Sie den entsprechenden Port bei Ihrem Provider.Standardwert ist 80.
ProtokollWählen Sie eines der implementierten Protokolle aus.Mögliche Werte:DynDNS (Standardwert)Static DynDNSODSHN DYNS GnuDIP-HTML GnuDIP-TCP Custom DynDNS DnsExit
Aktualisierungsinter-vallGeben Sie die Zeitdauer (in Sekunden) an, die Ihr Gerät mindestens warten muss, bevor es seine aktuelle IP-Adresse erneut beim DynDNS-Provider propagieren darf.Standardwert ist 300ISekunden.

25.4 DHCP-Server

Sie können Ihr Gerät als DHCP-Server (DHCP = Dynamic Host Configuration Protocol) konfigurieren. Jeder Rechner in Ihrem LAN benötigt, wie auch Ihr Gerät, eine eigene IP-Adresse. Eine Möglichkeit, IP-Adressen in Ihrem LAN zuzuweisen, bietet das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP). Wenn Sie Ihr Gerät als DHCP-Server einrichten, vergibt es anfragenden Rechnern im LAN automatisch IP-Adressen aus einem definierten IP-Adress-Pool. Wenn ein Client erstmals eine IP-Adresse benötigt, schickt er eine DHCP-Anfrage (mit seiner MAC-Adresse) als Netzwerk-Broadcast an die verfügbaren DHCP-Server:“ Daraufhin erhält der Client (im Zuge einer kurzen Kommunikation) vom bintec elmeg seine IP-Adresse. Sie müssen so den Rechnern keine festen IP-Adressen zuweisen, der Konfigurationsaufwand für Ihr Netzwerk verringert sich. Dazu richten Sie einen Pool an IP-Adressen ein, aus dem Ihr Gerät jeweils für einen definierten Zeitraum IP-Adressen an Hosts im LAN vergibt. Ein DHCP-Server übermittelt auch die Adressen des statisch oder per PPP-Aushandlung eingetragenen Domain-Name-Servers (DNS), des NetBIOS Name Servers (WINS) und des Standard-Gateways.

25.4.1 IP-Pool-Konfiguration

Im Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->IP-Pool-Konfiguration wird eine Liste aller konfigurierten IP-Pools angezeigt. Diese Liste ist global und zeigt auch in anderen Menüs konfigurerte Pools an.

25.4.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP-Adresspools einzurichten. Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. IP-Pool-Konfiguration DHCP-Konfiguration IP/MAC-Bindung DHCP-Relay-Einstellungen ![](images/b93fbed1da7c973e63e8fb06458f9f938d9ee4214b10f49c8eae12e34761c36d.jpg) Abb. 235: Lokale Dienste->DHCP-Server->IP-Pool-Konfiguration->Neu Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
IP-PoolnameGeben Sie eine beliebige Beschreibung ein, um den IP-Pool eindeutig zu benennen.
IP-AdressbereichGeben Sie die erste (erstes Feld) und die letzte (zweites Feld) IP-Adresse des IP-Adress-Pools ein.
DNS-ServerPrimär: Geben Sie die IP-Adresse des DNS-Servers ein, der von Clients, die eine Adress aus diesem Pool beziehen, bevorzugt verwendet werden soll.Sekundär: Geben Sie die IP-Adresse eines alternativen DNS-Servers ein.

25.4.2 DHCP-Konfiguration

Um Ihr Gerät als DHCP-Server zu aktivieren, müssen Sie zunächst IP-Adress-Pools definierten, aus denen die IP-Adressen an die anfragenden Clients verteilt werden. Im Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Konfiguration wird eine Liste aller konfigurierter IP-Adresspools angezeigt. In der Liste haben Sie zu jedem Eintrag unter Status die Möglichkeit, die angelegten DHCP-Pools zu aktivieren bzw. deaktivieren. ![](images/3a4215e4fea5e5e2a79b1d0de846315dc8598569c2e92ca4c3cf269b9bbfc926.jpg)

Hinweis

Im Auslieferungszustand ist der DHCP-Pool mit den IP-Adressen 192.168.0.10 bis 192.168.0.49 vorkonfiguriert, und wird verwendet, wenn kein anderer DHCP-Server im Netzwerk verfügbar ist.

25.4.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP-Adresspools einzurichten. Wählen Sie das Symbol 📄, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. IP-Pool-Konfiguration DHCP-Konfiguration IP MAC-Bindung DHCP-Relay-Einstellungen ![](images/6a7bdd83000bb47eabba3ebbe6ee1aa8d4d92716edccd5162bb0c078b6098a99.jpg) Abb. 236: Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Konfiguration->Neu Das Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Konfiguration->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, über welche die in IP-Adressbereich definierten Adressen an anfragende DHCP-Clients vergeben werden.Wenn eine DHCP-Anfrage über diese Schnittstelle eingeht, wird eine der Adressen aus dem Adress-Pool zugeteilt.
IP-PoolnameGeben Sie eine beliebige Beschreibung ein, um den IP-Pool eindeutig zu benennen.
Pool-VerwendungWählen Sie aus, ob der IP-Pool für DHCP-Anfragen im gleichen Subnetz verwendet werden soll oder für DHCP-Anfragen, die aus einem anderen Subnetz zu Ihrem Gerät weitergeleitet wurden. In diesem Fall ist es möglich, IP-Adressen aus einem anderen Netz zu definieren.Mögliche Werte:• Lokal (Standardwert): Der DHCP-Pool wird nur für DHCP-Anfragen im selben Subnetz verwendet.• Relais: Der DHCP-Pool wird nur für weitergeleitete DHCP-Anfragen aus anderen Subnetz verwendet.• Lokal/Relais: Der DHCP-Pool wird für DHCP-Anfragen im selben Subnetz und aus anderen Subnetzen verwendet.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
GatewayWählen Sie aus, welche IP-Adresse dem DHCP-Client als Gateway übermittelt werden soll.Mögliche Werte:Router als Gateway verwenden (Standardwert): Hier wird die für die Schnittstelle definierte IP-Adresse übertragen.Kein Gateway: Hier wird keine IP-Adresse übermittelt.Angeben: Geben Sie die entsprechende IP-Adresse ein.
Lease TimeGeben Sie ein, wie lange (in Minuten) eine Adresse aus dem Pool einem Host zugewiesen werden soll.NachdemLease Timeabgelaufen ist, kann die Adresse durch den Server neu vergeben werden.Standardwert ist 120.
DHCP-OptionenGeben Sie an, welche zusätzlichen Daten dem DHCP Client weitergegeben werden sollen.Mögliche Werte fürOption:Zeitserver(Standardwert): Geben Sie die IP-Adresse des Zeitservers ein, die dem Client übermittelt werden soll.DNS-Server: Geben Sie die IP-Adresse des DNS-Servers ein, die dem Client übermittelt werden soll.DNS-Domänenname: Geben Sie die DNS Domain ein, die dem Client übermittelt werden soll.WINS/NBNS-Server: Geben Sie die IP-Adresse des WINS/NBNS-Servers ein, die dem Client übermittelt werden soll.WINS/NBT Node Type: Wählen Sie den Typ des WINS/NBT Nodes, der dem Client übermittelt werden soll.TFTP-Server: Geben Sie die IP-Adresse des TFTP-Servers ein, die dem Client übermittelt werden soll.CAPWAP Controller: Geben Sie die IP-Adresse des CAP-WAP Controllers ein, die dem Client übermittelt werden soll.URL(Provisionierungsserver): Mit dieser Option können Sie einem Client eine beliebige URL übermitteln.Verwenden Sie diese Option, um anfragendenIP1x0-Telefonen die URL des Provisionierungsservers zu übermitteln, wenn eine automatische Provisionierung der Telefone vorgenommen werden soll. Die URL muss dann die Formhttp:///eg_provIhaben.Herstellergruppe (Vendor Specific Information): Mit dieser Option können Sie dem Client in einem beliebigen Text-String ggf. herstellerspezifische Informationen übermittlen.Es sind mehrere Einträge möglich. Fügen Sie weitere Einträgemit der SchaltflächeHinzufügenein.

Bearbeiten

Im Menü Lokale Dienste -> DHCP-Server ->DHCP-Konfiguration->Erweiterte Einstellungen können Sie einen Eintrag im Feld DHCP-Optionen bearbeiten, wenn Option = Herstellergruppe gewählt ist. Wählen Sie das Symbol 📋, um einen vorhandenen Eintrag zu bearbeiten. Im Popup-Menü konfigurieren Sie herstellerspezifische Einstellungen im DHCP-Server zum Beispiel für bestimmte Telefone. Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Hersteller auswählenSie können hier auswählen, für welchen Hersteller spezifische Werte für den DHCP-Server übermittelt werden sollen.Mögliche Werte:Siemens (Standardwert)Sonstige
Provisioning-ServerNur für Hersteller auswählen = SiemensGeben Sie ein, welcher herstellerspezifische Wert übermittelt werden soll.Für die Einstellung Hersteller auswählen = Siemens wird der Standardwert sdlp angezeigt.Sie können die IP-Adresse des gewünschten Servers ergänzen.
HerstellerbeschreibungNur für Hersteller auswählen = SonstigeGeben Sie den Namen des Herstellers ein, für den Sie spezifische Werte für den DHCP-Server übermitteln wollen.
Benutzerdefinierte DHCP-OptionenNur für Hersteller auswählen = SonstigeFügen Sie mit Hinzufügen weitere Einträge hinzu.Sie können DHCP-Optionen hinzufügen.

25.4.3 IP/MAC-Bindung

Im Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->IP/MAC-Bindung wird eine Liste aller Clients angezeigt, die per DHCP eine IP-Adresse von Ihrem Gerät erhalten haben. Sie haben die Möglichkeit, bestimmten MAC-Adressen eine gewünschte IP-Adresse aus einem definierten IP-Adress-Pool zuzuweisen. Dazu können Sie in der Liste die Option Statische Bindung wählen, um einen Listeneintrag als feste Bindung zu übernehmen, oder Sie legen manuell eine feste IP/MAC-Bindung an, indem Sie diese im Untermenü Neu konfigurieren. ![](images/459f94b6220a507fde9aa69ce558534fd3f81363e4e41545d3507f5238b8a427.jpg)

Hinweis

Neue statische IP/MAC-Bindungen können erst angelegt werden, wenn in Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Konfiguration IP-Adressbereiche konfiguriert wurden.

25.4.3.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere IP/MAC-Bindungen einzurichten. ![](images/07149059e00cc93fbedca2e0c730ccabb568d68236aa19bb4fb8c68ec37af3b8.jpg) ![](images/450b8c3afcce75d6dfd06fec173f5937ffc28a07a10330da4c47314de171ce87.jpg) Abb. 237: Lokale Dienste->DHCP-Server->IP/MAC-Bindung->Neu Das Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->IP/MAC-Bindung->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie den Namen des Hosts ein, an dessen MAC-Adresse die IP-Adresse gebunden wird.Möglich ist eine Zeichenkette mit bis zu 256 Zeichen.
IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse ein, die der in MAC-Adresse angegebenen MAC-Adresse zugewiesen werden soll.
MAC-AdresseGeben Sie die MAC-Adresse ein, der die in IP-Adresse angegebene IP-Adresse zugewiesen werden soll.

25.4.4 DHCP-Relay-Einstellungen

Wenn Ihr Gerät für das lokale Netz keine IP-Adressen per DHCP an die Clients verteilt, kann es dennoch die DHCP-Anforderungen aus dem lokalen Netzwerk stellvertretend an einen entfernten DHCP-Server weiterleiten. Der DHCP-Server vergibt Ihrem Gerät dann eine IP-Adresse aus seinem Pool, die dieser wiederum an den Client ins lokale Netzwerk schickt. IP-Pool-Konfiguration DHCP-Konfiguration IP MAC-Bindung DHCP-Relay-Einstellungen ![](images/457354966b012b4f30bf98d16bb579bab2436c60841add24eed81706a9d0435e.jpg) Abb. 238: Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Relay-Einstellungen Das Menü Lokale Dienste->DHCP-Server->DHCP-Relay-Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Primärer DHCP-ServerGeben Sie die IP-Adresse eines Servers ein, an den BootP-oder DHCP-Anfragen weitergeleitet werden sollen.
Sekundärer DHCP-ServerGeben Sie die IP-Adresse eines alternativen BootP- oder DHCP-Servers ein.

25.5 CAPI-Server

Mit der Funktion CAPI-Server können Sie an Nutzer der CAPI-Anwendungen Ihres Geräts Benutzernamen und Passwörter vergeben. So stellen Sie sicher, dass nur authorisierte Nutzer eingehende Rufe empfangen und ausgehende Verbindungen über CAPI aufbauen können. Der Dienst CAPI ermöglicht eingehenden und ausgehenden Daten- und Sprachrufen die Verbindung mit Kommunikationsanwendungen auf Hosts im LAN, die auf die Entfernte CAPI-Schnittstelle Ihres Geräts zugreifen. So können beispielsweise mit Ihrem Gerät verbundene Hosts Faxe empfangen und senden. ![](images/aa26b9e075ce3aafd32d4757b976c2d29b06de45454c131c47eabc311a152381.jpg)

Hinweis

Alle eingehenden Rufe an die CAPI werden allen registrierten und "lauschenden" CAPI-Applikationen im LAN angeboten. Im Auslieferungszustand ist für das Subsystem CAPI ein Benutzer mit dem Benutzernamen default ohne Passwort eingetragen. Wenn Sie Ihre gewünschten Benutzer mit Passwort angelegt haben, sollten Sie den Benutzer default ohne Passwort löschen.

25.5.1 Benutzer

Im Menü Lokale Dienste->CAPI-Server->Benutzer wird eine Liste aller konfigurierter CAPI Benutzer angezeigt.

25.5.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere CAPI-Benutzer einzurichten. Benutzer Optionen ![](images/fa8790c5bb421dac40d5e73fbe2886158e0afe229056cf770cee6e9e6f574762.jpg) Abb. 239: Lokale Dienste->CAPI-Server->Benutzer->Neu Das Menü Lokale Dienste->CAPI-Server->Benutzer->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BenutzernameGeben Sie den Benutzernamen ein, für den der Zugriff auf den CAPI-Dienst erlaubt bzw. gesperrt werden soll.
PasswortGeben Sie das Passwort ein, mit dem sich der Benutzer Benutzername identifizieren muss, um Zugang zum CAPI Dienst zu erhalten.
ZugriffWählen Sie aus, ob der Zugriff auf den CAPI-Dienst für den Benutzer erlaubt oder gesperrt werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

25.5.2 Optionen

Benutzer Optionen ![](images/33d8f26979c27fb98eb3b5a1de87c1330c4e94dcb2919601df7ac6aa169c5446.jpg) Abb. 240: Lokale Dienste->CAPI-Server->Optionen Das Menü Lokale Dienste->CAPI-Server->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Server aktivierenWählen Sie aus, ob Ihr Gerät als CAPI-Server aktiviert werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
FaxkopfzeileNur für Geräte der RTxxx2-SerieWählen Sie aus, ob am oberen Seitenrand von ausgehenden Faxen die Faxkopfzeile gedruckt werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
TCP-Port des CAPI-ServersDas Feld ist nur editierbar, wenn Server aktivieren aktiviert ist.Geben Sie die TCP-Port-Nummer für Remote-CA-PI-Verbindungen ein.Standardwert ist 2662.

25.6 Scheduling

Ihr Gerät verfügt über einen Aufgabenplaner, mit dem bestimmte Standardaktionen (beispielsweise Aktivierung bzw. Deaktivierung von Schnittstellen) durchgeführt werden können. Außerdem ist jede vorhandene MIB-Variable mit jedem beliebigen Wert konfigurierbar. Sie legen die gewünschten Aktionen fest und definieren die Auslöser, die steuern, wann bzw. unter welchen Bedingungen die Aktionen durchgeführt werden sollen. Ein Auslöser kann ein einzelnes Ereignis sein oder eine Folge von Ereignissen, die in einer Ereignisliste zusammengefasst sind. Für ein einzelnes Ereignis legen Sie ebenfalls eine Ereignisliste an, die jedoch nur ein Element enthält. Es ist möglich, zeitgesteuert Aktionen auszulösen. Außerdem kann der Status oder die Erreichbarkeit von Schnittstellen oder deren Datenverkehr zur Ausführung der konfigurierten Aktionen führen, oder aber auch die Gültigkeit von Lizenzen. Auch hier ist es möglich, jede beliebige MIB-Variable mit jedem beliebigen Wert als Auslöser einzurichten. Um den Aufgabenplaner in Betrieb zu nehmen, aktivieren Sie das Schedule-Intervall unter Optionen. Dieses Intervall gibt den Zeitabstand vor, in dem das System prüft, ob mindestens ein Ereignis eingetreten ist. Dieses Ereignis dient als Auslöser für eine konfigurierte Aktion. ![](images/535b483bd3eb149813b7c8326890e848be200303685ab70b3ad256a1cc8f7761.jpg)

Achtung

Die Konfiguration der nicht voreingestellten Aktionen erfordert umfangreiches Wissen über die Funktionsweise der bintec elmeg Gateways. Eine Fehlkonfiguration kann zu erheblichen Störungen im Betrieb führen. Sichern Sie ggf. die ursprüngliche Konfiguration z. B. auf Ihrem PC. ![](images/4e98cd20333d785f5ea762d8f588f9e863d44abc689c734a3a11ddc5c1775c14.jpg)

Hinweis

Voraussetzung für den Betrieb des Aufgabenplaners ist ein auf Ihrem Gerät eingestelltes Datum ab dem 1.1.2000.

25.6.1 Auslöser

Im Menü Lokale Dienste->Scheduling->Auslöser werden alle konfigurierten Ereignislisten angezeigt. Jede Ereignisliste enthält mindestens ein Ereignis, das als Auslöser für eine Aktion vorgesehen ist.

25.6.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Ereignislisten anzulegen. Auslöser Aktionen Optionen ![](images/b4246e82602c212484c9b31bab974aa8039b5de08ed436125270f1d263d8a381.jpg) Abb. 241: Lokale Dienste->Scheduling->Auslöser->Neu Das Menü Lokale Dienste->Scheduling->Auslöser->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
EreignislisteMit Neu (Standardwert) können Sie eine neue Ereignisliste anlegen. Mit Beschreibung geben Sie dieser Liste einen Namen. Mit Hilfe der übrigen Parameter legen Sie das erste Ereignis in der Liste an.Wenn Sie eine bestehende Ereignisliste erweitern wollen, wählen Sie die gewünschte Ereignisliste aus und fügen ihr mindestens ein Ereignis hinzu.Über Ereignislisten können auch komplexe Bedingungen für das Auslösen einer Aktion erstellt werden. Die Ereingnisse werden in derseben Reihenfolge abgearbeitet wie sie in der Liste angelegt sind.
BeschreibungNur für Ereignisliste = NeuGeben Sie eine beliebige Bezeichnung für die Ereignisliste ein.
EreignistypWählen Sie den Typ des Ereignisses aus.Mögliche Werte:Zeit (Standardwert): Die in Aktionen konfigurierten und zu-gewiesenene Aktionen werden zu bestimmten Zeitpunkten ausgelöst.MIB/SNMP: Die in Aktionen konfigurierten und zugewiesene- ne Aktionen werden ausgelöst, wenn die definierten MIB- Variablen die angegebenen Werte annehmen.Schnittstellenstatus: Die in Aktionen konfigurierten und zugewiesenene Aktionen werden ausgelöst, wenn die definierten Schnittstellen einen bestimmten Status annehmen.Schnittstellenverkehr: Die in Aktionen konfigurierten und zugewiesenen Aktionen werden ausgelöst, wenn der Datenverkehr auf den angegebenen Schnittstellen den definierten Wert unter- oder überschreitet.Ping-Test: Die in Aktionen konfigurierten und zugewiese- nene Aktionen werden ausgelöst, wenn die angegebene IP- Adresse erreichbar bzw. nicht erreichbar ist.Lebensdauer eines Zertifikats: Die in Aktionen kon- figurierten und zugewiesenene Aktionen werden ausgelöst, wenn die definierte Gültigkeitsdauer erreicht ist.Status der GEO-Zone :Die in Aktionen konfigurierten und zugewiesenene Aktionen werden ausgelöst, wenn die definierten GEO-Zonen einen bestimmten Status annehmen.
Überwachte GEO-ZoneNur für Ereignistyp Status der GEO-ZoneWählen Sie eine konfigurierte GEO-Zone aus.
GEO Zone StatusNur für Ereignistyp Status der GEO-ZoneWählen Sie den GEO Zone Status aus.Mögliche Werte:Wahr: Die aktuelle Position liegt innerhalb der definierten Zo- ne.Falsch: Die aktuelle Position liegt außerhalb der definierten Zone.
Überwachte VariableNur für Ereignistyp MIB/SNMPWählen Sie die MIB-Variable aus, deren definierter Wert als Auslöser konfiguriert werden soll. Wählen Sie zunächst dasSystem aus, in dem die MIB-Variable gespeichert ist, dann die MIB-Tabelle und dann die MIB-Variable selber. Es werden nur die MIB-Tabellen und MIB-Variablen angezeigt, die im jeweiligen Bereich vorhanden sind.
VergleichsbedingungNur fürEreignistypMIB/SNMPWählen Sie aus, ob die MIB-Variable Größer (Standardwert), Gleich, Kleiner, Ungleich dem in Vergleichswert angegebenen Wert sein oder innerhalb von Bereich liegen muss, um die Aktion auszulösen.
VergleichswertNur fürEreignistypMIB/SNMPGeben Sie den Wert der MIB-Variable ein.
IndexvariablenNur fürEreignistypMIB/SNMPWählen Sie bei Bedarf MIB-Variablen aus, um einen bestimmten Datensatz in derMIB-Tabelle eindeutig zu kennzeichnen, z.B. ConnIfIndex. Aus der Kombination vonIndexvariable(in der Regel eine Indexvariable, die mit * gekennzeichnet ist) undIndexwert ergibt sich die eindeutige Identifikation eines bestimmten Tabelleneintrags.Legen Sie weitereIndexvariablen mitHinzufügenan.
Überwachte SchnittstelleNur fürEreignistypschnittstellenstatus undSchnittstellenverkehrWählen Sie die Schnittstelle aus, deren definierter Status ein Ereignis auslösen soll.
SchnittstellenstatusNur fürEreignistypschnittstellenstatusWählen Sie den Status aus, den die Schnittstelle einnehmen muss, um die gewünschte Aktion auszulösen.Mögliche Werte:Aktiv(Standardwert): Die Schnittstelle ist aktiv.Inaktiv: Die Schnittstelle ist inaktiv.
Richtung des DatenverkehrsNur fürEreignistypschnittstellenverkehrWählen Sie die Richtung des Datenverkehrs aus, deren Werte für das Auslösen einer Aktion beobachtet werden sollen.Mögliche Werte:RX (Standardwert): Der eingehende Datenverkehr wird überwacht.TX: Der ausgehende Datenverkehr wird überwacht.
Bedingung des SchnittstellenverkehrsNur fürEreignistypschnittstellenverkehrWählen Sie aus, ob der Wert für DatenverkehrGrößer (Standardwert) oder Kleiner dem in Übertragener Datenverkehr angegebenen Wert sein muss, um die Aktion auszulösen.
Übertragener DatenverkehrNur fürEreignistypschnittstellenverkehrGeben Sie den gewünschten Wert für den Datenverkehr, mit dem verglichen werden soll, inkBytesein.Standardwert ist0.
Ziel-IP-AdresseNur fürEreignistypPing-TestGeben Sie die IP-Adresse ein, deren Erreichbarkeit überprüft werden soll.
Quell-IP-AdresseNur fürEreignistypPing-TestGeben Sie die IP-Adresse ein, die als Absendeadresse für den Ping-Test verwendet werden soll.Mögliche Werte:Automatisch (Standardwert): Die IP-Adresse der Schnittstelle, über die der Ping versendet wird, wird automatisch als Absendeadresse eingetragen.Spezifisch: Geben Sie die gewünschte IP-Adresse in das Eingabefeld ein.
StatusNur fürEreignistypPing-TestWählen Sie aus, ob Ziel-IP-AdresseErreichbar(Standardwert) oder Nicht erreichbar sein muss, um die Aktion auszulösen.
IntervallNur fürEreignistyp Ping-TestGeben Sie die Zeit inSekundenein, nach der erneut ein Ping gesendet werden soll.Standardwert ist 60 Sekunden.
VersucheNur fürEreignistyp Ping-TestGeben Sie die Anzahl der Ping-Tests ein, die durchgeführt werden soll, bisZiel-IP-Adresseals Nicht erreichbar gilt.Standardwert ist 3.
Überwachtes ZertifikatNur fürEreignistyp Lebensdauer eines ZertifikatsWählen Sie das Zertifikat aus, dessen Gültigkeit überprüft werden soll.
Verbleibende GültigkeitsdauerNur fürEreignistyp Lebensdauer eines ZertifikatsGeben Sie den gewünschten Wert für die noch verbleibende Gültigkeit des Zertifikats in Prozent ein.
Felder im Menü Zeitintervall auswählen
Feld Beschreibung
ZeitbedingungNur für Ereignistyp ZeitWählen Sie zunächst die Art der Zeitangabe in Bedingungstyp aus.Mögliche Werte:Wochentag: Wählen Sie in Bedingungseinstellungen einen Wochentag aus.Perioden (Standardwert): Wählen Sie in Bedingungseinstellungen einen bestimmten Turnus aus.Tag des Monats: Wählen Sie in Bedingungseinstellungen einen bestimmten Tag im Monat aus.Mögliche Werte für Bedingungseinstellungen bei Bedin-gungstyp = Wochentag:Montag (Standardwert) ... Sonntag.Mögliche Werte für Bedingungseinstellungen bei Bedingungstyp = Perioden:Täglich: Der Auslöser wird täglich aktiv (Standardwert).Montag-Freitag: Der Auslöser wird täglich von Montag bis Freitag aktiv.Montag-Samstag: Der Auslöser wird täglich von Montag bis Samstag aktiv.Samstag-Sonntag: Der Auslöser wird Samstag und Sonntag aktiv.Mögliche Werte für Bedingungseinstellungen bei Bedingungstyp = Tag des Monats:1... 31.
StartzeitGeben Sie den Zeitpunkt ein, ab dem der Auslöser aktiviert werden soll. Die Aktivierung erfolgt mit dem nächsten Scheduling-Intervall. Der Standardwert dieses Intervalls ist 55 Sekunden.
StoppzeitGeben Sie den Zeitpunkt ein, ab dem der Auslöser deaktiviert werden soll. Die Deaktivierung erfolgt mit dem nächsten Scheduling-Intervall. Wenn Sie keine Stoppzeit eingeben oder Stoppzeit = Startzeit setzen, wird der Auslöser aktiviert und nach 10 Sekunden deaktiviert.

25.6.2 Aktionen

Im Menü Lokale Dienste->Scheduling->Aktionen wird eine Liste aller Aktionen angezeigt, die durch die in Lokale Dienste->Scheduling->Auslöser konfigurierten Ereignisse oder Ereignissketten ausgelöst werden sollen.

25.6.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Aktionen zu konfigurieren. Auslöser Aktionen Optionen ![](images/c7461951c6c5715ff30978d3accfa3106e04c4e3b5c089ab8031cb304ad575f4.jpg) Abb. 242: Lokale Dienste->Scheduling->Aktionen->Neu Das Menü Lokale Dienste->Scheduling->Aktionen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine beliebige Bezeichnung für die Aktion ein.
BefehlstypWählen Sie die gewünschte Aktion aus.Mögliche Werte:Neustart (Standardwert): Ihr Gerät wird neu gestartet.MIB/SNMP: Für eine MIB-Variable wird der gewünschte Wert eingetragen.Schnittstellenstatus: Der Status einer Schnittstelle wird verändert.WLAN-Status: Nur für Geräte mit Wireless LAN. Der Status einer WLAN-SSID wird verändert.Softwareaktualisierung: Es wird ein Software-Update initiiert.Konfigurationsmanagement: Eine Konfigurationsdatei wird in Ihr Gerät geladen oder von Ihrem Gerät gesichert.Ping-Test: Die Erreichbarkeit einer IP-Adresse wird überprüft.Zertifikatverwaltung: Ein Zertifikat soll erneuert, gelöscht oder eingetragen werden.5 GHz-WLAN-Bandscan: Nur für Geräte mit Wireless LAN. Ein Scan des 5-GHz-Frequenzbands wird durchgeführt.5,8 GHz-WLAN-Bandscan: Nur für Geräte mit WirelessLAN. Ein Scan des 5,8-GHz-Frequenzbands wird durchgeführt.WLC: Neuer Neighbor-Scanvorgang: Nur für Geräte mit WLAN Controller. In einem durch den WLAN Controller kontrollierten WLAN-Netz wird ein Neighbor Scan ausgelöst.WLC: VSS-Status: Nur für Geräte mit WLAN Controller. Der Status eines Drahtlosnetzwerkes wird verändert.Betriebsmodus: Der Betriebsmosdus eines WLAN-Radiomoduls wird verändert.
EreignislisteWählen Sie die gewünschte Ereignisliste aus, die in Lokale Dienste->Scheduling->Auslöser angelegt ist.
Bedingung für EreignislisteWählen Sie für die gewählte Ereignisliste aus, wieviele der konfigurierten Ereignisse eintreten müssen, damit die Aktion ausgelöst wird.Mögliche Werte:Alle (Standardwert): Die Aktion wird ausgelöst, wenn alle Ereignisse eintreten.Eins: Die Aktion wird ausgelöst, wenn ein Ereignis eintritt.Keiner: Die Aktion wird ausgelöst, wenn keines der Ereignisse eintritt.Eins nicht: Die Aktion wird ausgelöst, wenn eines der Ereignisse nicht eintritt.
Neustart des Geräts nachNur bei Befehlstyp = NeustartGeben Sie die Zeitspanne in Sekunden an, die nach dem Eintreten des Ereignisses gewartet werden soll, bis das Gerät neu gestartet wird.Standardwert ist 601Sekunden.
Hinzuzufügende/zu bearbeitende MIB/SNMP-VariableNur bei Befehlstyp = MIB/SNMPWählen Sie die MIB-Tabelle aus, in der die MIB-Variable gespeichert ist, deren Wert verändert werden soll. Wählen Sie zunächst das System aus und dann die MIB-Tabelle. Es werden nur die MIB-Tabellen angezeigt, die im jeweiligen Bereich vorhanden sind.
BefehlsmodusNur bei Befehlstyp = MIB/SNMPWählen Sie aus, auf welche Weise der MIB-Eintrag manipuliert werden soll.Zur Verfügung stehen:Vorhandenen Eintrag ändern (Standardwert): Ein bestehender Eintrag soll verändert werden.Neuen MIB-Eintrag erstellen: Ein neuer Eintrag soll angelegt werden.
IndexvariablenNur bei Befehlstyp = MIB/SNMPWählen Sie bei Bedarf MIB-Variablen aus, um einen bestimmten Datensatz in MIB-Tabelle eindeutig zu kennzeichnen, z.B. ConnIfIndex. Aus der Kombination von Indexvariable (in der Regel eine Indexvariable, die mit * gekennzeichnet ist) und Indexwert ergibt sich die eindeutige Identifikation eines bestimmten Tabelleneintrags.Legen Sie weitere Indexvariablen mit Hinzufügen an.
Status des AuslösersNur bei Befehlstyp = MIB/SNMPWählen Sie aus, welchen Status das Ereignis haben muss, um die MIB-Variable wie definiert zu verändern.Mögliche Werte:Aktiv (Standardwert): Der Wert der MIB-Variable wird verändert, wenn der Auslöser aktiv ist.Inaktiv: Der Wert der MIB-Variable wird verändert, wenn der Auslöser inaktiv ist.Beide: Der Wert der MIB-Variable wird unterschiedlich verändert, wenn der Status des Auslösers sich ändert.
MIB-VariablenNur bei Befehlstyp = MIB/SNMPWählen Sie die MIB-Variable aus, deren Wert, abhängig vom Status des Auslösers, verändert werden soll.Ist der Auslöser aktiv (Status des Auslösers Aktiv), wird die MIB-Variable mit dem in Aktiver Wert eingetragenen Wert be-schrieben.Ist der Auslöser inaktiv,Status des Auslösers Inaktiv), wird die MIB-Variable mit dem inInaktiver Wert eingetragenen Wert beschrieben.Soll die MIB-Variable verändert werden, je nachdem ob der Auslöser aktiv oder inaktiv ist (Status des Auslösers Beide), wird sie mit einem aktiven Auslöser mit dem inAktiver Wert eingetragenen Wert und mit einem inaktiven Auslöser mit dem inInaktiver Wert eingetragenen Wert beschrieben.Legen Sie weitere Einträge mitHinzufügenan.
SchnittstelleNur beiBefehlstyp = SchnittstellenstatusWählen Sie die Schnittstelle aus, deren Status verändert werden soll.
Schnittstellenstatus festlegenNur beiBefehlstyp = SchnittstellenstatusWählen Sie den Status aus, auf den die Schnittstelle gesetzt werden soll.Mögliche Werte:AktivI(Standardwert)InaktivZurücksetzen
Lokale WLAN-SSIDNur beiBefehlstyp = WLAN-StatusWählen Sie das gewünschte Drahtlosnetzwerk aus, dessen Status verändert werden soll.
Status festlegenNur beiBefehlstyp = WLAN-Status oder WLC: VSS-StatusWählen Sie den Status aus, den das Drahtlosnetzwerk erhalten soll.Mögliche Werte:AktivierenI(Standardwert)Deaktivieren
QuelleNur beiBefehlstyp=SoftwareaktualisierungWählen Sie die gewünschte Quelle für die Software-Aktualisierung aus.Mögliche Werte:Aktuelle Software vomUpdate-Server (Standardwert): Die aktuelle Software wird vom Update-Server geladen.HTTP-Server: Die aktuelle Software wird von einem HTTP-Server geladen, den Sie über dieServer-URLfestlegen.HTTPS-Server: Die aktuelle Software wird von einem HTTPS-Server geladen, den Sie über dieServer-URLfestlegen.TFTP-Server: Die aktuelle Software wird von einem TFTP-Server geladen, den Sie über dieServer-URLfestlegen.
Server-URLBeiBefehlstyp=Softwareaktualisierung wenn Quellenicht Aktuelle Software vom Update-ServerGeben Sie die URL des Servers ein, von dem die gewünschte Softwareversion geholt werden soll.BeiBefehlstyp=KonfigurationsmanagementmitAktion=Konfiguration importierenoderKonfiguration exportierenGeben Sie die URL des Servers ein, von dem eine Konfigurationsdatei geholt oder auf den die Konfigurationsdatei gesichert werden soll.
DateinameBeiBefehlstyp=SoftwareaktualisierungGeben Sie den Dateinamen der Softwareversion ein.BeiBefehlstyp=ZertifikatverwaltungmitAktion=Zertifikat importierenGeben Sie den Dateinamen der Zertifikatsdatei ein.
AktionBeiBefehlstyp=KonfigurationsmanagementWählen Sie aus, welche Aktion auf eine Konfigurationsdatei angewendet werden soll.Mögliche Werte:Konfiguration importieren (Standardwert)Konfiguration exportierenKonfiguration umbenennenKonfiguration löschenKonfiguration kopierenBei Befehlstyp= ZertifikatverwaltungWählen Sie aus, welche Aktion Sie auf eine Zertifikatsdatei anwenden möchten.Mögliche Werte:Zertifikat importieren (Standardwert)Zertifikat löschenSCEP
ProtokollNur für Befehlstyp= Zertifikatverwaltung und Konfigurationsmanagement wenn Aktion= Konfiguration importierenWählen Sie das Protokoll für die Dateübertragung aus.Mögliche Werte:HTTP (Standardwert)HTTPSTFTP
CSV-DateiformatNur bei Befehlstyp= Konfigurationsmanagement und Aktion= Konfiguration importieren oder Konfiguration exportierenWählen Sie aus, ob die Dateim CSV-Format übertragen werden soll.Das CSV-Format kann problemlos gelesen und modifiziert werden. Außerdem können Sie z. B. mithilfe von Microsoft Excel die entsprechenden Dateien in übersichtlicher Form einsehen.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Dateiname auf ServerNur bei Befehlstyp = KonfigurationsmanagementFür Aktion = Konfiguration importierenGeben Sie den Namen der Datei ein, unter dem sie auf dem Server, von dem sie geholt werden soll, gespeichert ist.Für Aktion = Konfiguration exportierenGeben Sie den Namen der Datei ein, unter dem sie auf dem Server gespeichert werden soll.
Lokaler DateinameNur bei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion = Konfiguration importieren, Konfiguration umbenennen oder Konfiguration kopierenGeben Sie beim Importieren, Umbenennen oder Kopieren einen Namen für die Konfigurationsdatei ein, unter dem sie lokal auf dem Gerät gespeichert werden soll.
Dateiname in FlashBei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion = Konfiguration exportierenWählen Sie die Datei aus, die exportiert werden soll.Bei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion = Konfiguration umbenennenWählen Sie die Datei aus, die umbenannt werden soll.Bei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion = Konfiguration löschenWählen Sie die Datei aus, die gelöscht werden soll.Bei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion = Konfiguration kopierenWählen Sie die Datei aus, die kopiert werden soll.
Konfiguration enthält Zertifikate/SchlüsselNur bei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion = Konfiguration importieren oder Konfiguration exportierenWählen Sie aus, ob in der Konfiguration enthaltene Zertifikate und Schlüssel importiert oder exportiert werden sollen.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Konfiguration ver-schlüsselnNur bei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion = Konfiguration importieren oder Konfiguration exportierenWählen Sie aus, ob die Daten der gewählten Aktion verschlüsselt werden sollen.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Nach Ausführung neu startenNur bei Befehlstyp = KonfigurationsmanagementWählen Sie aus, ob Ihr Gerät nach der gewünschten Aktion neu gestartet werden soll.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
VersionsprüfungNur bei Befehlstyp = Konfigurationsmanagement und Aktion = Konfiguration importierenWählen Sie aus, ob beim Import einer Konfigurationsdatei überprüft werden soll, ob auf dem Server eine aktuellere Version der schon geladenen Konfiguration vorhanden ist. Wenn nicht, wird der Datei-Import abgebrochen.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Ziel-IP-AdresseNur bei Befehlstyp = Ping-TestGeben Sie die IP-Adresse ein, deren Erreichbarkeit überprüft werden soll.
Quell-IP-AdresseNur bei Befehlstyp = Ping-TestGeben Sie die IP-Adresse ein, die als Absendeadresse für den Ping-Test verwendet werden soll.Mögliche Werte:• Automatisch (Standardwert): Die IP-Adresse der Schnittstelle, über die der Ping versendet wird, wird automatisch als Absendeadresse eingetragen.• Spezifisch: Geben Sie die gewünschte IP-Adresse in das Eingabefeld ein.
IntervallNur bei Befehlstyp = Ping-TestGeben Sie die Zeit in Sekunden ein, nach der erneut ein Ping gesendet werden soll.Standardwert ist 1 Sekunde.
VersucheNur bei Befehlstyp = Ping-TestGeben Sie die Anzahl der Ping-Tests ein, die durchgeführt werden soll, bis Ziel-IP-Adresse als unerreichbar gilt.Standardwert ist 3.
ServeradresseNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = Zertifikat importierenGeben Sie die URL des Servers ein, von dem eine Zertifikats-datei geholt werden soll.
Lokale ZertifikatsbeschreibungBei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = Zertifikat importierenGeben Sie eine Beschreibung für das Zertifikat ein, unter der es im Gerät gespeichert werden soll.Bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = Zertifikat löschenWählen Sie das Zertifikat aus, das gelöscht werden soll.
Kennwort für geschütztes ZertifikatNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = Zertifikat importierenWählen Sie aus, ob Sie ein geschütztes Zertifikat verwenden möchten, das ein Passwort benötigt, und geben Sie dieses in das Eingabefeld ein.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Ähnliches Zertifikat überschreibenNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = Zertifikat importierenWählen Sie aus, ob Sie ein auf Ihrem Gerät schon vorhandenes Zertifikat mit dem neuen überschreiben wollen.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Zertifikat in Konfiguration schreibenNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = Zertifikat importierenWählen Sie aus, ob Sie das Zertifikat in eine Konfigurationsdatei einbinden wollen, und wählen Sie die gewünschte Konfigurationsdatei aus.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
ZertifikatsanforderungsbeschreibungNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = SCEPGeben Sie eine Beschreibung ein, unter der das SCEP-Zertifikat auf Ihrem Gerät gespeichert werden soll.
SCEP-Server-URLNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = SCEPGeben Sie die URL des SCEP-Servers ein, z. B.http://scep.bintec-elmeg.com:8080/scep/scep.dllDie entsprechenden Daten erhalten Sie von Ihrem CA-Administrator.
SubjektnameNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = SCEPGeben Sie einen Subjektnamen mit Attributen ein.Beispiel: "CN=VPNServer, DC=mydomain, DC=com,c=DE"
CA-NameNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = SCEPGeben Sie den Namen des CA-Zertifikats der Zertifizierungsstelle (CA) ein, von der Sie Ihr Zertifikat anfordern möchten, z. B. cawindows. Die entsprechenden Daten erhalten Sie von Ihrem CA-Administrator.
PasswortNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = SCEPUm Zertifikate zu erhalten, benötigen Sie möglicherweise ein Passwort von der Zertifizierungsstelle. Tragen Sie das Passwort, welches Sie von Ihrer Zertifizierungsstelle erhalten haben, hier ein.
SchlüsselgrößeNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = SCEPWählen Sie die Länge des zu erzeugenden Schlüssels aus.Mögliche Werte sind 1024 (Standardwert), 2048 und 4096.
AutospeichermodusNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = SCEPWählen Sie, ob Ihr Gerät intern automatisch die verschiedenen Schritte des Registrierungsprozesses speichert. Dies ist dann von Nutzen, wenn die Registrierung nicht sofort abgeschlossen werden kann. Falls der Status nicht gespeichert wurde, kann die unvollständige Registrierung nicht abgeschlossen werden. Sobald die Registrierung abgeschlossen ist und das Zertifikat vom CA-Server heruntergeladen wurde, wird es automatisch in der Konfiguration Ihres Geräts gespeichert.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
CRL verwendenNur bei Befehlstyp = Zertifikatverwaltung und Aktion = SCEPLegen Sie hier fest, inwiefern Sperrlisten (CRLs) in die Validierung von Zertifikaten, die vom Besitzer dieses Zertifikats ausgestellt wurden, einbezogen werden sollen.Mögliche Werte:Auto (Standardwert): Falls im CA-Zertifikat ein Eintrag für einen Zertifikatsperrlisten-Verteilungspunkt (CDP, CRL Distribution Point) vorhanden ist, soll dieser zusätzlich zu den global im Gerät konfigurierten Sperrlisten ausgewertet werden.Ja: CRLs werden grundsätzlich überprüft.Nein: Keine Überprüfung von CRLs.
WLAN-Modul auswählenNur bei Befehlstyp = 5 GHz-WLAN-Bandscan, 5,8 GHz-WLAN-Bandscan undBetriebsmodusWählen Sie das WLAN-Modul aus, auf dem ein Scan des Frequenzbands durchgeführt werden soll.
WLC-SSIDNur bei Befehlstyp = WLC: VSS-StatusWählen Sie das über den WLAN Controller verwaltete Drahtlosnetzwerk aus, dessen Status verändert werden soll.
Betriebsmodus (Aktiv)Nur bei Befehlstyp = BetriebsmodusWählen Sie den gewünschten Betriebsmodus des gewählten Radiomoduls aus, wenn sich dieses aktuell im Zustand Aktiv befindet. Hierfür stehen alle Betriebsarten zur Auswahl, die von Ihrem Gerät unterstützt werden. Die Auswahl kann also von Gerät zu Greät abweichen.
Nur bei Befehlstyp = BetriebsmodusWählen Sie den gewünschten Betriebsmodus des gewählten Radiomoduls aus, wenn sich dieses aktuell im Zustand Inaktiv befindet. Hierfür stehen alle Betriebsarten zur Auswahl, die von Ihrem Gerät unterstützt werden. Die Auswahl kann also von Gerät zu Greät abweichen.
)

25.6.3 Optionen

Im Menü Lokale Dienste->Scheduling->Optionen konfigurieren Sie das Schedule-Intervall. ![](images/b9d02083d1fa6d3e903c8ce5410f2dbc27cc226412634646efff472ff57d6b24.jpg) ![](images/130a33a7fd73f02bfdbf3dae6f7a5ad0738409d2ab55f87f54500dc7c60139cd.jpg) Abb. 243: Lokale Dienste->Scheduling->Optionen Das Menü Lokale Dienste->Scheduling->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Scheduling-Optionen
Feld Beschreibung
Schedule-IntervallWählen Sie aus, ob das Schedule-Intervall aktiviert werden soll.Geben Sie die Zeitspanne in Sekunden ein, nach der das System jeweils prüft, ob konfigurierte Ereignisse eingetreten sind.Möglich sind Werte zwischen 0 und 65535.Empfohlen wird der Wert 300 (5 Minuten Genauigkeit).

25.7 Überwachung

In diesem Menü können Sie eine automatische Erreichbarkeitsprüfung von Hosts oder Schnittstellen und automatische Ping-Tests konfigurieren. Bei Geräten der bintec WI-Serie können Sie die Temperatur überwachen lassen. ![](images/301d6c3f8cabe8b4c457e2bb4db70611ee8b04c20c27a7ed7e58bf1f3cf547f4.jpg)

Hinweis

Diese Funktion kann auf Ihrem Gerät nicht für Verbindungen eingerichtet werden, die über einen RADIUS-Server authentifiziert werden.

25.7.1 Hosts

Im Menü Lokale Dienste->Überwachung->Hosts wird eine Liste aller überwachten Hosts angezeigt.

25.7.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol ☐, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Überwachungsaufgaben einzurichten. Hosts Schnittstellen Ping-Generator ![](images/4daacf446bb573295d2f5de59aaba7c1fdb166a71cecd25ce2513d74f2a7eef1.jpg) Abb. 244: Lokale Dienste->Überwachung->Hosts->Neu Das Menü Lokale Dienste->Überwachung->Hosts->Neu besteht aus folgenden Feldern: Feld im Menü Hostparameter
Feld Beschreibung
Gruppen-IDWenn die Erreichbarkeit einer Gruppe von Hosts bzw. des Standard-Gateways von Ihrem Gerät überwacht werden soll, wählen Sie eine ID für die Gruppe bzw. für das Standard-Gateway.Die Gruppen-IDs werden automatisch von 0 bis 255 angelegt.Ist noch kein Eintrag angelegt, wird durch die Option Neue ID eine neue Gruppe angelegt. Sind Einträge vorhanden, kann man aus den angelegten Gruppen auswählen.Jeder zu überwachende Host muss einer Gruppe zugeordnet werden.Die in Schnittstelle konfigurierte Aktion wird nur dann ausgeführt, wenn kein Gruppen-Mitglied erreichbar ist.
Felder im Menü Trigger
Feld Beschreibung
Überwachte IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse des Hosts ein, der überwacht werden soll.Mögliche Werte:Standard-Gateway (Standardwert): Das Standard-Gateway wird überwacht.Spezifisch: Geben Sie in das nebenstehende Eingabefeld die IP-Adresse des zu überwachenden Hosts ein.
Quell-IP-AdresseWählen Sie aus, wie die IP-Adresse ermittelt werden soll, die Ihr Gerät als Quelladresse des Pakets verwendet, das an den zu überwachenden Host gesendet wird.Mögliche Werte:Automatisch (Standardwert): Die IP-Adresse wird automatisch ermittelt.Spezifisch: Geben Sie in das nebenstehende Eingabefeld die IP-Adresse ein.
IntervallGeben Sie das Zeitintervall (in Sekunden) ein, das zur Überprüfung der Erreichbarkeit des Hosts verwendet werden soll.Mögliche Werte sind 1 bis 65536.Standardwert ist 10.Innerhalb einer Gruppe wird das kleinste Intervall der Gruppenmitglieder verwendet.
Erfolgreiche VersucheGeben Sie ein, wieviele Pings beantwortet werden müssen, damit der Host als erreichbar angesehen wird.Mit dieser Einstellung können Sie zum Beispiel festlegen, wann ein Host als wieder erreichbar gilt und statt eines Backup-Geräts erneut verwendet wird.Mögliche Werte sind 1 bis 65536.Standardwert ist 3.
Fehlgeschlagene VersucheGeben Sie ein, wieviele Pings unbeantwortet bleiben müssen, damit der Host als nicht erreichbar angesehen wird.Mit dieser Einstellung können Sie zum Beispiel festlegen, wann ein Host als nicht erreichbar gilt und stattdessen ein Backup-Gerät verwendet wird.Mögliche Werte sind 1 bis 65536.Standardwert ist 3.
Auszuführende AktionWählen Sie aus, welche Aktion ausgeführt werden soll. Für die meisten Aktionen wählen Sie eine Schnittstelle, auf die sich die Aktion bezieht.Auswählbar sind alle physikalischen und virtuellen Schnittstellen.Wählen Sie zu jeder Schnittstelle aus, ob sie aktiviert (Aktivieren), deaktiviert (Deaktivieren, Standardwert) oder zurückgesetzt (Zurücksetzen) werden soll oder ob die Verbindung erneut aufgebaut (Erneut wählen) werden soll.Mit Aktion = Überwachen können Sie die IP-Adresse überwachen, die unter Überwachte IP-Adresse angegeben ist. Diese Information kann für andere Funktionen, wie die IP-Adresse zur Nachverfolgung, genutzt werden.

25.7.2 Schnittstellen

Im Menü Lokale Dienste->Überwachung->Schnittstellen wird eine Liste aller überwachten Schnittstellen angezeigt.

25.7.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um die Überwachung weiterer Schnittstellen einzurichten. ![](images/579f2046312b50fb2d19fd9cb392fe60ed74d679dbfdf36b4b616ad9e10fa066.jpg) ![](images/6a18d0eaa40e2883d908e140c1795514f4266709fd9292f34c49aa49ebc120fc.jpg) Abb. 245: Lokale Dienste->Überwachung->Schnittstellen->Neu Das Menü Lokale Dienste->Überwachung->Schnittstellen->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Überwachte SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle auf Ihrem Gerät aus, die überwacht werden soll.
TriggerWählen Sie den Status bzw. Statusübergang von Überwachte Schnittstelle aus, der eine bestimmte Schnittstellenaktion auslösen soll.Mögliche Werte:• Schnittstelle wird aktiviert. (Standardwert)• Schnittstelle wird deaktiviert.
SchnittstellenaktionWählen Sie die Aktion aus, welche dem in Trigger definierten Status bzw. Statusübergang folgen soll.Die Aktion wird auf die in Schnittstelle ausgewählte(n) Schnittstelle(n) angewendet.Mögliche Werte:• Aktivieren (Standardwert): Aktivierung der Schnittstelle(n)• Deaktivieren: Deaktivierung der Schnittstelle(n)
SchnittstelleWählen Sie aus, für welche Schnittstelle(n) die unter Schnittstelle festgelegte Aktion ausgeführt werden soll.Wählbar sind alle physikalischen und virtuellen Schnittstellenund die Optionen Alle PPP-Schnittstellen und Alle IPSec-Schnittstellen.

25.7.3 Ping-Generator

Im Menü Lokale Dienste->Überwachung->Ping-Generator wird eine Liste aller konfigurierten Pings angezeigt, die automatisch generiert werden.

25.7.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Pings einzurichten. Hosts Schnittstellen Ping-Generator ![](images/41fc43fb0ea52ed3b75aedada2adee8cf27c62e0b976fcf44238e5cd589127d8.jpg) Abb. 246: Lokale Dienste->Überwachung->Ping-Generator->Neu Das Menü Lokale Dienste->Überwachung->Ping-Generator->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Ziel-IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse ein, an die ein Ping automatisch abgesetzt werden soll.
Quell-IP-AdresseGeben Sie die Quell-IP-Adresse der ausgehenden ICMP-Echoanfrage-Pakete ein.Mögliche Werte:• Automatisch: Die IP-Adresse wird automatisch ermittelt.• Spezifisch (Standardwert): Geben Sie die IP-Adresse in das nebenstehende Eingabefeld ein, z. B. um eine bestimmteerweiterte Route zu testen.
IntervallGeben Sie das Intervall in Sekunden ein, während dessen der Ping an die inEntfernte IP-Adresseangegebene Adresse abgesetzt werden soll.Mögliche Werte sind 1 bis 65536.Standardwert ist 10.
VersucheGeben Sie die Anzahl der Ping-Tests ein, die durchgeführt werden sollen, bis dieZiel-IP-Adresseals Nicht erreichbar gilt.Standardwert ist 3.

25.8 UPnP

Universal Plug and Play (UPnP) ermöglicht die Nutzung aktueller Messenger-Dienste (z. B. Realtime-Video/Audiokonferenzen) als Peer-to-Peer Kommunikation, wobei einer der Peers hinter einem Gateway mit aktiver NAT-Funktion liegt. UPnP befähigt (meist) Windows-basierte Betriebssysteme, die Kontrolle über andere Geräte im lokalen Netzwerk mit UPnP Funktionalität zu übernehmen und diese zu steuern. Dazu zählen u.a. Gateways, Access Points und Printserver. Es sind keine speziellen Geräte-treiber notwendig, da gemeinsame und bekannte Protokolle genutzt werden wie TCP/IP, HTTP und XML. Ihr Gateway ermöglicht die Nutzung des Subsystems des Internet Gateway Devices (IGD) aus dem UPnP-Funktionsspektrum. In einem Netzwerk hinter einem Gateway mit aktiver NAT Funktion agieren die UPnP-konfigurierten Rechner als LAN UPnP Clients. Dazu muss die UPnP Funktion auf dem PC aktiviert sein. Der auf dem Gateway voreingestellte Port, über den die UPnP-Kommunikation zwischen LAN UPnP Clients und dem Gateway läuft, ist 5678. Der LAN UPnP Client dient hierbei als sogenannter Service Control Point, d.h. er erkennt und kontrolliert die UPnP-Geräte im Netzwerk. Die z. B. vom MSN Messenger dynamisch zugewesenen Ports liegen im Bereich von 5004 bis 65535. Die Ports werden gatewayintern bei Anforderung freigegeben, d.h. beim Start einer Audio-/Videoübertragung im Messenger. Nach Beenden der Anwendung wer- den die Ports sofort wieder geschlossen. Die Peer-to-Peer-Kommunikation wird über öffentliche SIP Server initiiert, wobei lediglich die Informationen beider Clients weitergereicht werden. Anschließend kommunizieren die Clients direkt miteinander. Weitere Informationen zu UPnP erhalten Sie auf www.upnp.org.

25.8.1 Schnittstellen

In diesem Menü konfigurieren Sie die UPnP-Einstellungen individuell für jede Schnittstelle auf Ihrem Gateway. Sie können festlegen, ob UPnP-Anfragen von Clients über die jeweilige Schnittstelle angenommen werden (für Anfragen aus dem lokalen Netzwerk) und/oder ob die Schnittstelle über UPnP-Anfragen kontrolliert werden kann. ![](images/ffcc5a9c0e5f454fdfa7bbebffeed9e086fe30a381cdc34eb0497b6e7e8b137d.jpg) ![](images/9b74349d9fff83202fa8b5ce06e1bc7ffb8c4c351589b0ad84cdd22f9c4edfbb.jpg) Abb. 247: Lokale Dienste->UPnP->Schnittstellen Das Menü Lokale Dienste->UPnP->Schnittstellen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Schnittstellen
Feld Beschreibung
SchnittstelleZeigt den Namen der Schnittstelle an, für welche die UPnP-Einstellungen vorgenommen werden. Der Eintrag kann nicht verändert werden.
Auf Client-Anfrage antwortenLegen Sie fest, ob UPnP-Anfragen von Clients über die jeweilige Schnittstelle (aus dem lokalen Netzwerk) beantwortet werden.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Schnittstelle ist UPnP-kontrolliertLegen Sie fest, ob die NAT Konfiguration dieser Schnittstelle von UPnP kontrolliert wird.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

25.8.2 Allgemein

In diesem Menü nehmen Sie grundlegende UPnP-Einstellungen vor. ![](images/8a74f3bc2dfd3c91875fe89cc8ffa9690745134a55af58f24fc874365de9289f.jpg) ![](images/c79d47d68e4405ebfc83dddb1e2e9cae1a80bc8a82ed57dcd0337d27656264ad.jpg) Abb. 248: Lokale Dienste->UPnP->Allgemein Das Menü Lokale Dienste->UPnP->Allgemein besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Allgemein
Feld Beschreibung
UPnP-StatusEntscheiden Sie, wie das Gateway mit UPnP-Anfragen aus dem LAN verfährt.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv. Das Gateway nimmt die UPnP-Freigaben gemäß der in der Anfrage des LAN UPnP Clients beinhalteten Parameter vor, unabhängig von der IP Adresse des anfragenden LAN UPnP Clients.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv. Das Gateway verwirft UPnP-Anfragen, NAT-Freigaben werden nicht vorgenommen.
UPnP TCP PortTragen Sie die Nummer des Ports ein, auf dem das Gateway auf UPnP-Anfragen lauscht.Mögliche Werte sind 1 bis 65535, der Standardwert ist 5678.

25.9 Hotspot-Gateway

Die Hotspot Solution ermöglicht die Bereitstellung von öffentlichen Internetzugängen (mittels WLAN oder kabelgebundenem Ethernet). Die Lösung ist geeignet zum Aufbau kleinerer und größerer Hotspot-Lösungen für Cafes, Hotels, Unternehmen, Wohnheime, Campingplätze usw. Die Hotspot Solution besteht aus einem vor Ort installierten bintec elmeg Gateway (mit eigenem WLAN Access Point oder zusätzlich angeschlossenem WLAN-Gerät oder kabelgebundenem LAN) und aus dem Hotspot Server, der zentral in einem Rechenzentrum steht. Über ein Administrations-Terminal (z. B. dem Rezeptions-PC im Hotel) wird das Betreiber-Konto auf dem Server verwaltet, wie z. B. Erfassung von Registrierungen, Erzeugung von Tickets, statistische Auswertung usw.

Ablauf der Anmeldeprozedur am Hotspot Server

- Wenn sich ein neuer Benutzer mit dem Hotspot verbindet, bekommt er über DHCP automatisch eine IP-Adresse zugewiesen. - Sobald er versucht, eine beliebige Internetseite mit seinem Browser zu öffnen, wird der Benutzer auf die Start/Login-Seite umgeleitet. - Nachdem der Benutzer die Anmeldedaten (Benutzer/Passwort) eingegeben hat, werden diese als RADIUS-Anmeldung an den zentralen RADIUS-Server (Hotspot Server) geschickt. - Nach erfolgreicher Anmeldung gibt das Gateway den Internetzugang frei. - Das Gateway sendet für jeden Benutzer regelmäßig Zusatzinformationen an den RADI-US-Server, um Accounting-Daten zu erfassen. - Nach Ablauf des Tickets wird der Benutzer automatisch abgemeldet und wieder auf die Start/Login-Seite umgeleitet.

Voraussetzungen

Um einen Hotspot betreiben zu können, benötigt der Kunde: - ein bintec elmeg Gerät als Hotspot-Gateway mit einem aktiven Internetzugang und konfigurierten Hotspot Server Einträgen für Login und Accounting (siehe Menü Systemverwaltung->Remote Authentifizierung->RADIUS->Neu mit Gruppenbeschreibung Standardgruppe 0) - bintec elmeg Hotspot Hosting (Artikelnummer 5510000198 bzw. 5510000197) - Zugangsdaten - Dokumentation \- Software-Lizenzierung Beachten Sie bitte, dass Sie die Lizenz zuerst freischalten müssen. - Gehen Sie auf www.bintec-elmeg.com zu Service/Support -> Services -> Online Services. - Tragen Sie die erforderlichen Daten ein (beachten Sie dazu die Erläuterung auf dem Lizenzblatt) und folgen Sie den Anweisungen der Online-Lizenzierung. - Sie erhalten daraufhin die Login-Daten des Hotspot Servers. ![](images/72e5f35e7db2d5dce214598deb85efaf9b004bfd5f6c03f022217826dc45d082.jpg)

Hinweis

Die Freischaltung kann etwa 2-3 Werktage in Anspruch nehmen. Zugangsdaten zur Konfiguration des Gateways
RADIUS Server IP 62.245.165.180
RADIUS Server PasswordWird von bintec elmeg GmbH festgelegt
DomainWird kundenindividuell vom Kunden/Fachhändler festgelegt
Walled Garden NetworkWird kundenindividuell vom Kunden/Fachhändler festgelegt
Walled Garden Server URLWird kundenindividuell vom Kunden/Fachhändler festgelegt
Terms & Condition URLWird kundenindividuell vom Kunden/Fachhändler festgelegt
Zugangsdaten zur Konfiguration des Hotspot Servers
Admin URL https://hotspot.bintec-elmeg.com/
UsernameWird durch bintec elmeg individuell festgelegt
PasswordWird durch bintec elmeg individuell festgelegt
![](images/2889e083d315e32366bd9b02bdd38e3d3277e7963e03b56a15533ca394cf4f52.jpg)

Hinweis

Beachten Sie auch den WLAN Hotspot Workshop der Ihnen auf www.bintec-elmeg.com zum Download zur Verfügung steht.

25.9.1 Hotspot-Gateway

Im Menü Hotspot-Gateway konfigurieren Sie das vor Ort installierte bintec elmeg Gateway für die Hotspot Solution. Im Menü Lokale Dienste->Hotspot-Gateway->Hotspot-Gateway wird eine Liste aller konfigurierter Hotspot Netzwerke angezeigt. Hotspot-Gateway Optionen ![](images/8ac9c9a5dc242afb5e0213affce2d45e4dcd25c43f46dca0ba05c702a126489a.jpg) Abb. 249: Lokale Dienste->Hotspot-Gateway->Hotspot-Gateway Mit der Option Aktiviert können Sie den entsprechenden Eintrag aktivieren oder deaktieren.

25.9.1.1 Bearbeiten oder Neu

Im Menü Lokale Dienste->Hotspot-Gateway->Hotspot-Gateway-> konfigurien Sie die Hotspot Netzwerke. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Hotspot Netzwerke einzurichten. Hotspot-Gateway Optionen ![](images/207d6a620b42db2e15b4e82870dd1c5ddb3f7c3206ec0a85f50b675a01d49917.jpg) Abb. 250: Lokale Dienste->Hotspot-Gateway->Hotspot-Gateway-> ![](images/fc0eeec73c75f6eea3850faf91cde8ad64b3f1854244a37f55ecc9856352bcde.jpg) Das Menü Lokale Dienste->Hotspot-Gateway->Hotspot-Gateway-> besteht aus folgenden Feldern:

Felder im Menü Basisparameter

Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, an der das Hotspot LAN oder WLAN angeschlossen ist. Bei Betrieb über LAN tragen Sie hier die Ethernet-Schnittstelle ein (z. B. die en1-0). Bei Betrieb über WLAN muss die WLAN-Schnittstelle ausgewählt werden, an der der Access Point angeschlossen ist.
Funkwerk hybird 130a - Felder im Menü Basisparameter - 1AchtungDie Konfiguration Ihres Gerätes ist aus Sicherheitsgründen nicht über eine Schnittstelle möglich, die für den Hotspot konfiguriert ist. Wählen Sie hier daher sorgfältig die Schnittstelle aus, die Sie für den Hotspot nutzen wollen!Wenn Sie hier die Schnittstelle auswählen, über die aktuelle Konfigurationssitzung stattfindet, geht die aktuelle Verbindung verloren. Sie müssen sich dann über eine erreichbare, nicht für den Hotspot konfigurierte Schnittstellezur weiteren Konfiguration Ihres Geräts erneut anmelden.
Domäne am Hotspot-ServerGeben Sie den Domänennamen ein, der bei der Einrichtung des Hotspot Servers für diesen Kunden verwendet wurde. Ein Domänenname wird benötigt, damit der Hotspot Server die verschiedenen Mandanten (Kunden) unterscheiden kann.
Walled GardenAktivieren Sie diese Funktion, wenn Sie einen abgegrenzten und kostenfreien Bereich von Webseiten (Intranet) definieren wollen.Standardmäßig ist die Funktion deaktiviert.
Walled Network / NetzmaskeNur wenn Walled Garden aktiviert ist.Geben Sie die Netzadresse des Walled Network und die entsprechende Netzmaske des Intranet-Servers ein.Für den aus Walled Network / Netzmaske resultierenden Adressraum benötigen die Clients keine Authentifizierung.Beispiel: Geben Sie 192.168.0.0 / 255.255.255.0 ein, sind alle IP-Adressen von 192.168.0.0 bis 19.168.0.255 frei. Geben Sie 192.168.0.1 / 255.255.255.255 ein, ist nur die IP-Adresse 192.168.0.1 frei.
Walled Garden URLNur wenn Walled Garden aktiviert ist.Geben Sie die Walled Garden URL des Intranet-Servers ein. Frei zugängliche Webseiten müssen über diese Adresse erreichbar sein.
GeschäftsbedingungenNur wenn Walled Garden aktiviert ist.Tragen Sie in das Eingabefeld Geschäftsbedingungen die Adresse der AGB’s auf dem Intranet-Server bzw. auf einem öffentlichen Server ein, z. B. http://www.webserver.de/agb.htm. Die Seite muss im Adressraum des Walled Garden-Networks liegen.
Zusätzliche, frei zu-gängliche Domänenna-menNur wenn Walled Garden aktiviert ist.Fügen Sie mit Hinzufügen weitere URLs oder IP-Adressen hin-zu. Die Webseiten sind über diese zusätzlichen frei zugänglichen Adressen erreichbar.
Aufzurufende Seite nach LoginHier können Sie eine URL angeben, zu der ein Benutzer umgeleitet wrd, wenn er sich bei der Hotspot-Lösung angemeldet hat.
Sprache für AnmeldefensterHier können Sie die Sprache für die Start/Login-Seite auswählen.Folgende Sprachen werden unterstützt: English, Deutsch, Italiano, Français, Español, Português und NederlandsI.Die Sprache kann auf der Start/Login-Seite selbst jederzeit umgeschaltet werden.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
TickettypWählen Sie den Tickettyp aus.Mögliche Werte:Voucher:Nur der Benutzername muss eingegeben werden.Definieren Sie im Eingabefeld ein Standardpasswort.Benutzername/PasswortI(Standardwert):Benutzername und Passwort müssen eingegeben werden.
Zulässiger Hotspot-ClientHier legen Sie fest, welche Art von Benutzern sich am Hotspot anmelden dürfen.Mögliche Werte:Alle:Alle Clients werden zugelassen.DHCP-Client:Verhindert die Anmeldung von Benutzern, die keine IP-Adresse mittels DHCP erhalten haben.
AnmeldefensterAktivieren oder deaktivieren Sie das Anmeldefenster.Das Anmeldefenster auf der HTML-Startseite besteht aus zwei Frames.Wenn die Funktion aktiviert ist, wird auf der linken Seite das An-melde-Formular angezeigt.Wenn die Funktion deaktiviert ist, wird nur die Webseite mit Informationen, Werbung und/oder Links zu frei zugänglichen Webseiten angezeigt.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Pop-Up-Fenster für StatusanzeigeLegen Sie fest, ob das Gerät Pop-Up-Fenster zur Statusanzeige verwendet.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Standard-Timeout bei InaktivitätAktivieren oder deaktivieren Sie den Standard-Timeout bei InaktivitätWenn ein Hotspot-Benutzer für einen einstellbaren Zeitraum keinen Datenverkehr verursacht, wird er vom Hotspot abgemeldet.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.Standardwert ist 600 Sekunden.

25.9.2 Optionen

Im Menü Lokale Dienste->Hotspot-Gateway->Optionen werden allgemeine Einstellungen für den Hotspot vorgenommen. Hotspot-Gateway Optionen ![](images/6bd5d6e45a44c432b4b2764060f9633c255a24a27e2587a82110284d061cbe94.jpg) Abb. 251: Lokale Dienste->Hotspot-Gateway->Optionen Das Menü Lokale Dienste->Hotspot-Gateway->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Host für mehrere StandorteWenn für einen Kunden auf dem Hotspot Server mehrere Standorte (Filialen) eingerichtet wurden, geben Sie hier den

Feld Beschreibung

Wert des NAS-Identifiers (RADIUS-Server Parameter) ein, der für diesen Standort auf dem Hotspot Server eingetragen wurde.

25.10 Wake-On-LAN

Mit der Funktion Wake-On-LAN (WOL) können Sie ausgeschaltete Netzwerkgeräte über eine eingebaute Netzwerkkarte starten. Die Netzwerkkarte muss weiterhin mit Strom versorgt werden, auch wenn der Computer ausgeschaltet ist. Sie können die Bedingungen, die zum Versenden des sog. Magic Packets erfüllt sein müssen, über Filter und Regelketten definieren sowie diejenigen Schnittstellen auswählen, die auf die definierten Regelketten hin überwacht werden sollen. Die Konfiguration der Filter und Regelketten entspricht weitgehend der Konfiguration von Filtern und Regelketten im Menü Zugriffsregeln.

25.10.1 Wake-on-LAN-Filter

Im Menü Lokale Dienste->Wake-On-LAN->Wake-on-LAN-Filter wird eine Liste aller konfigurierten WOL-Filter angezeigt.

25.10.1.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Filter einzutragen. Wake-on-LAN-Filter WOL-Regeln Schnittstellenzuweisung ![](images/f87f875ed362c8bfdf24493f65c7e44cf6c6425e878e0c60e27c81c399554f64.jpg) Abb. 252: Lokale Dienste->Wake-On-LAN->Wake-on-LAN-Filter->Neu Das Menü Lokale Dienste->Wake-On-LAN->Wake-on-LAN-Filter->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie die Bezeichnung des Filters an.
DienstWählen Sie einen der vorkonfigurierten Dienste aus. Werkseitig ist eine umfangreiche Reihe von Diensten vorkonfiguriert, unter anderem:activityapple-qtauthchargenclients_1daytimedhcpdiscardStandardwert ist Beliebig.
ProtokollWählen Sie ein Protokoll aus.Die Option Beliebig (Standardwert) passt auf jedes Protokoll.
TypNur für Protokoll = ICMPWählen Sie einen Typ aus.Mögliche Werte: Beliebig, Echo reply, Destination unreachable, Source quench, Redirect, Echo, Time exceeded, Timestamp, Timestamp reply.Siehe RFC 792.Standardwert ist Beliebig.
VerbindungsstatusBei Protokoll = TCP können Sie ein Filter definieren, das den Status von TCP-Verbindungen berücksichtigt.Mögliche Werte:Hergestellt: Das Filter passt auf diejenigen TCP-Pakete, die beim Routing über das Gateway keine neue TCP-Verbindung öffnen würden.Beliebig (Standardwert): Das Filter passt auf alle TCP-Pakete.
Ziel-IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die Ziel-IP-Adresse der Datenpakete und die zugehörige Netzmaske ein.
Ziel-Port/BereichNur für Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie eine Ziel-Port-Nummer bzw. einen Bereich von Ziel-Port-Nummern ein.Mögliche Werte:-Alle- (Standardwert): Der Ziel-Port ist nicht näher spezifiziert.Port angeben: Geben Sie einen Ziel-Port ein.Portbereich angeben: Geben Sie einen Zielport-Bereich ein.
Quell-IP-Adresse/NetzmaskeGeben Sie die Quell-IP-Adresse der Datenpakete und die zugehörige Netzmaske ein.
Quell-Port/BereichNur für Protokoll = TCP oder UDPGeben Sie eine Quell-Port-Nummer bzw. einen Bereich von Quell-Port-Nummern ein.Mögliche Werte:-Alle- (Standardwert): Der Ziel-Port ist nicht näher spezifiziert.Port angeben: Geben Sie einen Ziel-Port ein.Portbereich angeben: Geben Sie einen Ziel-Port-Bereich ein.
DSCP/TOS-Filter (Layer 3)Wählen Sie die Art des Dienstes aus (TOS, Type of Service).Mögliche Werte:Nicht beachten (Standardwert): Die Art des Dienstes wird nicht berücksichtigt.DSCP-Binärwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in binärem Format, 6 Bit).DSCP-Dezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in dezimalem Format).DSCP-Hexadezimalwert: Differentiated Services Code Point nach RFC 3260 wird zur Signalisierung der Priorität der IP-Pakete verwendet (Angabe in hexadezimalem Format).TOS-Binärwert: Der TOS-Wert wird im binären Format angegeben, z. B. 00111111.TOS-Dezimalwert: Der TOS-Wert wird im dezimalen Format angegeben, z. B. 63.TOS-Hexadezimalwert: Der TOS-Wert wird im hexadezimalen Format angegeben, z. B. 3F.
COS-Filter(802.1p/Layer 2)Tragen Sie die Serviceklasse der IP-Pakete ein (Class of Service, CoS).Mögliche Werte sind ganze Zahlen zwischen 0 und 7. Wertebereich 0 bis 7.Der Standardwert ist Nicht beachten.

25.10.2 WOL-Regeln

Im Menü Lokale Dienste->Wake-On-LAN->WOL-Regeln wird eine Liste aller konfigurierten WOL-Regeln angezeigt.

25.10.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Regeln einzutragen. Wake-on-LAN-Filter WOL-Regeln Schnittstellenzuweisung ![](images/67ef5dc74c2fb31e17d18f1b8b8fc8d6c43e4cdb40176fa9f9b20f0fca186170.jpg) Abb. 253: Lokale Dienste->Wake-On-LAN->WOL-Regeln->Neu Das Menü Lokale Dienste->Wake-On-LAN->WOL-Regeln->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
Wake-On-LAN-RegelketteWählen Sie aus, ob Sie eine neue Regelkette anlegen oder eine bestehende bearbeiten wollen.Mögliche Werte:Neu (Standardwert): Mit dieser Einstellung legen Sie eine neue Regelkette an.:Zeigt eine bereits angelegte Regelkette, die Sie auswählen und bearbeiten können.
BeschreibungNur für Wake-On-LAN-Regelkette = NeuGeben Sie die Bezeichnung der Regelkette ein.
Wake-on-LAN-FilterWählen Sie ein WOL-Filter aus.Bei einer neuen Regelkette wählen Sie das Filter, das an die erste Stelle der Regelkette gesetzt werden soll.Bei einer bestehenden Regelkette wählen Sie das Filter, das an die Regelkette angehängt werden soll.Um ein Filter auswählen zu können, muss mindestens ein Filterim Menü Local Services->Wake-On-LAN->WOL-Regeln konfiguriert sein.
AktionLegen Sie fest, wie mit einem gefilterten Datenpaket verfahren wird.Mögliche Werte:WOL aufrufen, wenn Filter zutrifft: WOL ausführen, wenn der Filter zutrifft.Aufrufen, wenn Filter nicht zutrifft: WOL ausführen, wenn der Filter nicht zutrifft.WOL verweigern, wenn Filter zutrifft: WOL nicht ausführen, wenn der Filter zutrifft.WOL verweigern, wenn Filter nicht zutrifft: WOL nicht ausführen, wenn der Filter nicht zutrifft.Regel ignorieren und zu nächster Regel springen: Diese Regel wird ignoriert und die in der Kette folgende wird überprüft.
TypWählen Sie aus, ob das Wake on LAN Magic Packet als UDP-Paket oder als Ethernet Frame über die Schnittstelle gesendet werden soll, die in Sende WOL-Paket über Schnittstelle festgelegt wird.
Sende WOL-Paket über SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, über die das Wake on LAN Magic Packet gesendet werden soll.
Ziel-MAC-AdresseNur für Action = WOL aufrufen, wenn Filter zutrifft und Aufrufen, wenn Filter nicht zu-trifftGeben Sie die MAC-Adresse desjenigen Netzwerkgerätes ein, das mittels WOL aktiviert werden soll.
PasswortNur für Action = WOL aufrufen, wenn Filter zutrifft und Aufrufen, wenn Filter nicht zu-trifftWenn das Netzwerkgerät, das aktiveirt werden soll, die Funktion "SecureOn" unterstützt, geben Sie hier das entsprechende Passwort dieses Gerätes ein. Nur wenn MAC-Adresse und Passwort korrekt sind, wird das Gerät aktiviert.

25.10.3 Schnittstellenzuweisung

In diesem Menü werden die konfigurierten Regelketten einzelnen Schnittstellen zugeordnet, die auf diese Regelketten hin überwacht werden. Im Menü Lokale Dienste->Wake-On-LAN->Schnittstellenzuweisung wird eine Liste aller konfigurierten Schnittstellenzuordnungen angezeigt.

25.10.3.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Einträge zu erstellen. Wake-on-LAN-Filter WOL-Regeln Schnittstellenzuweisung ![](images/cb8efc73e646ee63d0955e52dce8800dc59088e48343a22b7c15a26326902b6c.jpg) Abb. 254: Lokale Dienste->Wake-On-LAN->Schnittstellenzuweisung->Neu Das Menü Lokale Dienste->Wake-On-LAN->Schnittstellenzuweisung->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
SchnittstelleWählen Sie die Schnittstelle aus, der eine konfigurierte Regelkette zugeordnet werden soll.
RegelketteWählen Sie eine Regelkette aus.

Kapitel 26 Wartung

Im diesem Menü werden Ihnen zahlreiche Funktionen zur Wartung Ihres Geräts zur Verfügung gestellt. So finden Sie zunächst eine Menü zum Testen der Erreichbarkeit innerhalb des Netzwerks. Sie haben die Möglichkeit Ihre Systemkonfigurationsdateien zu verwalten. Falls aktuellere Systemsoftware zur Verfügung steht, kann die Installation über dieses Menü vorgenommen werden. Falls Sie weitere Sprachen der Konfigurationsoberfläche benötigen, können Sie diese importieren. Auch ein System-Neustart kann in diesem Menü ausgelöst werden.

26.1 Diagnose

Im Menü Wartung->Diagnose können Sie die Erreichbarkeit von einzelnen Hosts, die Auflösung von Domain-Namen und bestimmte Routen testen.

26.1.1 Ping-Test

![](images/8c95d0ba26b7434007d3ba2ece4df9a875566d8aa250717d8217e4c4514245b7.jpg) Abb. 255: Wartung->Diagnose->Ping-Test Mit dem Ping-Test können Sie überprüfen, ob ein bestimmter Host im LAN oder eine Internetadresse erreichbar sind. Das Ausgabe-Feld zeigt die Meldungen des Ping-Tests an. Durch Eingabe der IP-Adresse, die getestet werden soll, in Ping-Befehl testweise an Adresse senden und Klicken auf die Los-Schaltfläche wird der Ping-Test gestartet.

26.1.2 DNS-Test

Ping-Test DNS-Test Traceroute-Test ![](images/1abb6f77587286b19b77be41584d1b64c4ca565720251924c9e89d3e63ca1e6a.jpg) Abb. 256: Wartung->Diagnose->DNS-Test Mit dem DNS-Test können Sie überprüfen, ob der Domänenname eines bestimmten Hosts richtig aufgelöst wird. Das Ausgabe-Feld zeigt die Meldungen des DNS-Tests an. Durch Eingabe des Domänennamens, der getestet werden soll, in DNS-Adresse und Klicken auf die Los-Schaltfläche wird der DNS-Test gestartet.

26.1.3 Traceroute-Test

Ping-Test DNS-Test Traceroute-Test ![](images/09550b715a7bd7faa758f722ca3f1f1c1d2cd1c01c51bcda30332cf0f26fcb78.jpg) Abb. 257: Wartung->Diagnose->Traceroute-Test Mit dem Traceroute-Test können Sie die Route zu einer bestimmten Adresse (IP-Adresse oder Domänenname) anzeigen lassen, sofern diese erreichbar ist. Das Ausgabe-Feld zeigt die Meldungen des Traceroute-Tests an. Durch Eingabe der Adresse, die getestet werden soll, in Traceroute-Adresse und Klicken auf die Los-Schaltfläche wird der Trace-route-Test gestartet.

26.2 Software & Konfiguration

Über dieses Menü können Sie den Softwarestand Ihres Gerätes, Ihre Konfigurationsdateien sowie die Sprachversionen des GUIs verwalten.

26.2.1 Optionen

Ihr Gerät ist mit der zum Zeitpunkt der Fertigung verfügbaren Version der Systemsoftware ausgestattet, von der es aktuell ggf. neuere Versionen gibt. Daher müssen Sie gegebenenfalls ein Software-Update durchführen. Jede neue Systemsoftware beinhaltet neue Funktionen, bessere Leistung und bei Bedarf Fehlerkorrekturen der vorhergehenden Version. Die aktuelle Systemsoftware finden Sie unter www.bintec-elmeg.com. Hier finden Sie auch aktuelle Dokumentationen. ![](images/6e2eeb11d6ad03a4623676505355240750a6ecf5bfef92de282916ba06c6c04a.jpg)

Wichtig

Wenn Sie ein Software-Update durchführen, beachten Sie unbedingt die dazugehörigen Release Notes. Hier sind alle Änderungen beschrieben, die mit der neuen Systemsoftware eingeführt werden. Die Folge von unterbrochenen Update-Vorgängen (z. B. Stromausfall während des Updates) könnte sein, dass Ihr Gerät nicht mehr bootet. Schalten Sie Ihr Gerät nicht aus, während die Aktualisierung durchgeführt wird. In seltenen Fällen ist zusätzlich eine Aktualisierung von BOOTmonitor und/oder Logic empfohlen. In diesem Fall wird ausdrücklich in den entsprechenden Release Notes darauf hingewiesen. Führen Sie bei BOOTmonitor oder Logic nur ein Update durch, wenn bintec elmeg GmbH eine explizite Empfehlung dazu ausspricht.

Flash

Ihr Gerät speichert seine Konfiguration in Konfigurationsdateien im Flash EEPROM (electrically erasable programmable read-only memory). Auch wenn Ihr Gerät ausgeschaltet ist, bleiben die Daten im Flash gespeichert.

RAM

Im Arbeitsspeicher (RAM) befindet sich die aktuelle Konfiguration und alle Änderungen, die Sie während des Betriebes auf Ihrem Gerät einstellen. Der Inhalt des RAM geht verloren, wenn Ihr Gerät ausgeschaltet wird. Wenn Sie Ihre Konfiguration ändern und diese Änderungen auch beim nächsten Start Ihres Geräts beibehalten wollen, müssen Sie die geänderte Konfiguration im Flash speichern: Schaltfläche Konfiguration speichern über dem Navigationsbereich des GUIs. Dadurch wird die Konfiguration in eine Datei mit dem Namen boot im Flash gespeichert. Beim Starten Ihres Geräts wird standardmäßig die Konfigurationsdatei boot verwendet.

Aktionen

Die Dateien im Flash-Speicher können kopiert, verschoben, gelöscht und neu angelegt werden. Es ist auch möglich, Konfigurationsdateien zwischen Ihrem Gerät und einem Host per HTTP zu transferieren.

Format von Konfigurationsdateien

Das Dateiformat der Konfigurationsdatei erlaubt eine Verschlüsselung und stellt die Kompatibilität beim Zurückspielen der Konfiguration auf das Gateway in unterschiedliche Versionen der Systemsoftware sicher. Es handelt sich um ein CSV-Format; es kann problemlos gelesen und modifiziert werden. Außerdem können Sie z. B. mithilfe von Microsoft Excel die entsprechenden Dateien in übersichtlicher Form einsehen. Sicherungsdateien der Konfiguration können vom Administrator verschlüsselt abgelegt werden. Bei Versand der Konfiguration per E-Mail (z. B. für Supportzwecke) können vertrauliche Konfigurationsdaten bei Bedarf komplett geschützt werden. So können Sie mit den Aktionen "Konfiguration exportieren", "Konfiguration mit Statusinformationen exportieren" und "Konfiguration laden" Dateien sichern bzw. einspielen. Wenn Sie mit der Aktion "Konfiguration exportieren" oder "Konfiguration mit Statusinformationen exportieren" eine Konfigurationsdatei sichern wollen, können Sie bestimmen, ob die Konfigurationsdatei unverschlüsselt oder verschlüsselt gespeichert werden soll. ![](images/cbd17c61b6f310f25d0dae43f3e4cedc6d8f60a9a376855a04916e3b7358a022.jpg)

Achtung

Sollten Sie über die SNMP-Shell mit dem Kommando put eine Konfigurationsdatei in einem alten Format gesichert haben, kann ein Wiedereinspielen auf das Gerät nicht garantiert werden. Daher wird das alte Format nicht mehr empfohlen. Optionen ![](images/574383a2aab694ed0132b42cd4d826ab1caf914d1f04ad313fa4d6b25e5536ad.jpg) Abb. 258: Wartung->Software &Konfiguration->Optionen Das Menü Wartung->Software &Konfiguration ->Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Aktuell Installierte Software
Feld Beschreibung
BOSSZeigt die aktuelle Softwareversion an, die auf Ihrem Gerät gela-den ist.
SystemlogikZeigt die aktuelle Systemlogik an, die auf Ihrem Gerät geladenist.
ADSL-LogikZeigt die aktuelle Version der ADSL-Logik an, die auf Ihrem Ge-rät geladen ist.
Felder im Menü Optionen zu Software und Konfiguration
Feld Beschreibung
AktionWählen Sie die Aktion aus, die Sie ausführen möchten.Nach Durchführung der jeweiligen Aufgabe erhalten Sie ein Fenster, in dem Sie auf die weiteren nötigen Schritte hingewiesen werden.Mögliche Werte:Keine Aktion (Standardwert):Konfiguration exportieren: Die Konfigurationsdatei Aktueller Dateiname im Flash wird zu Ihrem lokalen Host transferiert. Wenn Sie die Los-Schaltfläche drücken, erscheint ein Dialog, in dem Sie den Speicherort auf Ihrem PC auswählen und den gewünschten Dateinamen eingeben können.

Feld Beschreibung

\- Konfiguration importieren: Wählen Sie in Dateiname eine Konfigurationsdatei aus, die sie importieren wollen. Hinweis: Durch Klicken auf Los wird die Datei zunächst unter dem Namen boot in den Flash-Speicher des Geräts geladen. Zum Aktivieren müssen Sie das Gerät neu starten. Hinweis: Die Datei, die importiert werden soll, muss das CSV-Format haben! \- Konfiguration kopieren: Die Konfigurationsdatei im Feld Name der Quelldatei wird als Name der Zieldatei gespeichert. \- Konfiguration löschen: Die Konfiguration im Feld Datei auswählen wird gelöscht. \- Konfiguration umbenennen: Die Konfigurationsdatei im Feld Datei auswählen wird zu Neuer Dateiname umbenannt. \- Sicherung wiederherstellen: Nur, wenn unter Konfiguration speichern mit der Einstellung Konfiguration speichern und vorhergehende Boot-Konfiguration sichern die aktuelle Konfiguration als Boot-Konfiguration gespeichert und zusätzlich die vorhergehende Boot-Konfiguration archiviert wurde. Sie können die archivierte Boot-Konfiguration wieder einspielen. \- Software/Firmware löschen: Die Datei im Feld Datei auswählen wird gelöscht. \- Sprache importieren: Sie können weitere Sprachversionen des GUI auf Ihr Gerät einspielen. Die Dateien können Sie aus dem Download-Bereich von www.bintec-elmeg.com auf Ihren PC herunterladen und von dort aus in Ihr Gerät einspielen. \- Systemsoftware aktualisieren: Sie können eine Aktualisierung der Systemsoftware, der ADSL-Logik und des BOOTmonitors initiieren. \- Voice Mail Wave-Dateien importieren (Wird nur angezeigt, wenn eine SD-Karte gesteckt ist.): Wählen Sie in Dateiname die Datei vms\_wavfiles.zip aus, die Sie importieren wollen. \- Konfiguration mit Statusinformationen exportieren: Die aktive Konfiguration aus dem RAM wird auf Ihren lokalen Host übertragen. Wenn Sie auf die Los-Schaltfläche klicken, erscheint ein Dialog, in dem Sie den
Feld Beschreibung
Speicherort auf Ihrem PC auswählen und den gewünschten Dateinamen eingeben können.
Aktueller Dateiname im FlashFür Aktion = Konfiguration exportierenWählen Sie die Konfigurationsdatei aus, die exportiert werden soll.
Zertifikate und Schlüssel einschließenFür Aktion = Konfiguration exportierenWählen Sie aus, ob die gewählte Aktion auch für Zertifikate und Schlüssel gelten soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Verschlüsselung der KonfigurationNur für Aktion = Konfiguration exportieren, Konfiguration importieren, Konfiguration mit Statusinformationen exportierenWählen Sie aus, ob die Daten der gewählten Aktion verschlüsselt werden sollen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Wenn die Funktion aktiviert ist, können Sie in das Textfeld das Passwort eingeben.
DateinameNur für Aktion = Konfiguration importieren, Sprache importieren, Systemsoftware aktualisierenGeben Sie den Dateipfad und Namen der Datei ein oder wählen Sie die Datei mit Durchsuchen... über den Dateibrowser aus.
Name der QuelldateiNur für Aktion = Konfiguration kopierenWählen Sie die Quelldatei aus, die kopiert werden soll.
Name der ZieldateiNur für Aktion = Konfiguration kopierenGeben Sie den Namen der Kopie ein.
Datei auswählenNur für Aktion = Konfiguration löschen, Konfiguration umbenennen oder Software/Firmware löschenWählen Sie die Datei oder Konfiguration aus, die umbenannt bzw. gelöscht werden soll.
Neuer DateinameNur für Aktion = Konfiguration umbenennenGeben Sie den neuen Namen der Konfigurationsdatei ein.
QuelleNur für Aktion = Systemsoftware aktualisierenWählen Sie die Quelle der Aktualisierung aus.Mögliche Werte:• Lokale Datei (Standardwert): Die Systemsoftware-Datei ist lokal auf Ihrem PC gespeichert.• HTTP-Server: Die Datei ist auf dem entfernten Server gespeichert, der in der URL angegeben wird.• Aktuelle Software vom Update-Server: Die Datei liegt auf dem offiziellen Update-Server.
URLNur für Aktion = Systemsoftware aktualisieren und Quelle = HTTP-ServerGeben Sie die URL des Update-Servers ein, von dem die Systemsoftware-Datei geladen werden soll.

26.3 Aktualisierung Systemtelefone

Im Menü Wartung->Aktualisierung Systemtelefone können Sie die Software Ihrer Systemtelefone aktualisieren. ![](images/96fa3abce560bdd5e96182fff1ada3d1ae765ccdcd9165b9945dddec3085d1d4.jpg)

Hinweis

Bevor Sie mit der Softwareaktualisierung Ihrer Systemtelefone beginnen, müssen Sie die Software im Menü Wartung->Aktualisierung Systemtelefone ->Systemsoftware-Dateien auf Ihre SD-Karte laden.

26.3.1 elmeg Systemtelefone

Im Menü Wartung->Aktualisierung Systemtelefone->elmeg Systemtelefone sehen Sie eine Liste der angeschlossenen elmeg Systemtelefone. Sie können Telefone zur sofortigen Aktualisierung der Software auswählen oder Sie können die Software zeitabhängig aktualisieren lassen. Bei einer sofortigen Aktualisierung wird keine Versionskontrolle durchgeführt. Bei einer zeitlgesteuerten Aktualisierung wird geprüft, ob auf der SD-Karte eine neuere Version der Systemsoftware gespeichert ist als auf dem Telefon. Nur in diesem Fall wird eine Aktualisierung durchgeführt. Die Einstellung Aktualisiere nach Zeit bleibt nach der Aktualisierung erhalten, d.h. im konfigurierten Zeitraum wird täglich geprüft, ob eine neuere Version der Systemsoftware auf der SD-Karte verfügbar ist. ![](images/3b4ce510e27e49b055fe120e56919a975ce59f9c537a478b8f0ce855e5ff5c94.jpg) ![](images/e7c177ad684f7e4abbf0215d2e4d40d3df1deda3c0b9dd92764acd856cc511ff.jpg) Abb. 259: Wartung->Aktualisierung Systemtelefone->elmeg Systemtelefone Werte in der Liste elmeg Systemtelefone
Feld Beschreibung
BeschreibungZeigt die Beschreibung an, die für das Systemtelefon eingetragen ist.
TelefontypZeigt den Typ des Systemtelefons an.
SeriennummerZeigt die Seriennummer des Systemtelefons an.
Systel-VersionZeigt die Softwareversion auf dem Systemtelefon an.
Version der SD-KarteZeigt die Version der gesteckten SD-Karte.
Status/AktualisierungsstatusZeigt den Status des Systemtelefons bzw. eine Fortschrittsanzeige während eines Aktualisierungsvorgangs an.Kennzeichnet ein Systemtelefon, das angeschlossen ist und dessen Systemsoftware von Ihrer Telefonanlage unterstützt wird.Kennzeichnet ein Systemtelefon, das entweder nicht angeschlossen ist oder dessen Systemsoftware nicht von Ihrer Telefonanlage unterstützt wird.Kennzeichnet eine Aktualisierung, die aktuell nicht durchgeführt wird, weil die Anzahl der gleichzeitig möglichen Aktualisierungsvorgänge momentan überschritten ist. Sobald ein anderer Aktualisierungsvorgang abgeschlossen ist, wird das Telefon im Zustand aktualisiert.Für IP-Telefone gibt es keine Beschränkung gleichzeitger Aktualisierung der Systemsoftware.Bei ISDN-Telefonen ist die Anzahl gleichzeitiger Aktualisierungen abhängig vom Ausbau des Systems. Pro digitalem Modul können zwei Telefone gleichzeitig aktualisiert werden.Falls die Systemsoftware eines Systemtelefons nicht von Ihrer Telefonanlage unterstützt wird, können Sie die Systemsoftware trotzdem aktualisieren.Während der Aktualisierung einer Systemsoftware sehen Sie eine Fortschrittsanzeige.
Aktualisiere nach ZeitZeigt an, ob die Software des Systemtelefons zu einem bestimmten Zeitpunkt aktualisiert werden soll.Die Funktion wird bei einem einzelnen Gerät durch Setzen eines Hakens aktiviert. Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Für alle angezeigten Geräte können Sie die Schaltflächen Alle auswählen bzw. Alle deaktivieren nutzen.
Sofort aktualisierenZeigt an, ob die Software des Systemtelefons sofort aktualisiert werden soll.Die Funktion wird bei einem einzelnen Gerät durch Setzen ei-nes Hakens aktiviert. Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Für alle angezeigten Geräte können Sie die Schaltflächen Alle auswählen bzw. Alle deaktivieren nutzen.

26.3.2 elmeg OEM

Im Menü Wartung->Aktualisierung Systemtelefone->elmeg OEM sehen Sie eine Liste der angeschlossenen elmeg OEM-Telefone bzw. -Basisstationen. In dieser Ansicht werden - soweit vorhanden - sowohl elmeg IP1x-Telefone als auch elmeg DECT-Basisstationen angezeigt. Sie können Geräte zur sofortigen Aktualisierung der Software auswählen oder es diesen erlauben, sich grundsätzlich neue Software von der Anlage heruntzerzuladen. Bei einer sofortigen Aktualisierung wird keine Versionskontrolle durchgeführt. ![](images/2cb4addc0ce0ab2346fe2c733908b70efac473c3d6a1508e28b46361bffefde8.jpg)

Hinweis

Beachten Sie, dass eine sofortige Aktualisierung der Software für DECT MultiCell-Systeme nur über den Web-Konfigurator des Systems verfügbar ist und nicht über das GUI der Telefonanlage initiiert werden kann. ![](images/e3e21ea8cf34605958b372b9ade9d8f28f50e85f0103a74acbe9956d22b6abed.jpg) ![](images/3593e885dccc4dbddb20cbaaf40622738c4862e54f47bd6e1af7982f67e9e229.jpg) Abb. 260: Wartung->Aktualisierung Systemtelefone->elmeg OEM Werte in der Liste elmeg OEM
Feld Beschreibung
BeschreibungZeigt die Beschreibung an, die für das Systemtelefon eingetragen ist.
TelefontypZeigt den Typ des Systemtelefons an.
MAC-AdresseZeigt die MAC-Adresse des Systemtelefons an.
Telefon-VersionZeigt die Softwareversion des Telefons.
Version der SD-KarteZeigt die Version der gesteckten SD-Karte.
Status/AktualisierungsstatusZeigt den Status des Systemtelefons bzw. eine Fortschrittsanzeige während eines Aktualisierungsvorgangs an. ➕ kennzeichnet ein Systemtelefon, das angeschlossen ist und dessen Systemsoftware von Ihrer Telefonanlage unterstützt wird. ➕ kennzeichnet ein Systemtelefon, das entweder nicht angeschlossen ist oder dessen Systemsoftware nicht von Ihrer Telefonanlage unterstützt wird.Für IP-Telefone gibt es keine Beschränkung gleichzeitger Aktualisierung der Systemsoftware.Falls die Systemsoftware eines Systemtelefons nicht von Ihrer Telefonanlage unterstützt wird, können Sie die Systemsoftware trotzdem aktualisieren.Während der Aktualisierung einer Systemsoftware sehen Sie eine Fortschrittsanzeige.
Aktualisierung erlaubtZeigt an, ob angschlossene Telefone sich selbständig neue Software von der Anlage herunterladen können.Sie können einzelne Einträge über das Kästchen in der jeweiligen Zeile oder alle gleichzeitig mit der Schaltfläche Alle auswählen bzw. Alle deaktivieren markieren.
Sofort aktualisierenZeigt an, ob die Software des Systemtelefons sofort aktualisiert werden soll.Die Funktion wird bei einem einzelnen Gerät durch Setzen eines Hakens aktiviert. Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Für alle angezeigten Geräte können Sie die Schaltflächen Alle auswählen bzw. Alle deaktivieren nutzen.

26.3.3 Systemsoftware-Dateien

Im Menü Wartung->Aktualisierung Systemtelefone->Systemsoftware-Dateien sehen Sie die Systemsoftware-Dateien, die aktuell auf Ihrer SD-Karte verfügbar sind. Sie können weitere Dateien auf die SD-Karte laden. ![](images/9b663c6343bd4b8c18c6116db77f16563c778d6a1d6e69a40fddc077dbceeae0.jpg)

Hinweis

Aktuelle Systemsoftware-Dateien finden Sie im Download-Bereich unter www.bintec-elmeg.com. Für DECT-Systeme steht eine ZIP-Datei zur Verfügung, die Systemsoftware-Dateien und für elmeg DECT150 auch Sprachdateien enthält. ![](images/dc178532629509c177f4a35277a54e8855fc333e11466063f70100c041fa06d4.jpg)

Hinweis

Pro Telefontyp kann eine Version der Systemsoftware-Datei auf der SD-Karte gespeichert werden. ![](images/cbda3fa5c7968224ac95c8593f6545925417dcf3fb10c828f96c0de867d48d12.jpg) ![](images/3527ff7647daa385035217ea1cfb66ca172d5e12284edd00cae0dcbd52fc6de0.jpg) Abb. 261: Wartung->Aktualisierung Systemtelefone->Systemsoftware-Dateien Werte in der Liste Systemsoftware-Dateien
Feld Beschreibung
Systemsoftware ladenSpeichern Sie die Systemsoftware-Dateien auf Ihrer SD-Karte.
Nr.Zeigt die laufende Nummer der Systemsoftware-Datei auf Ihrer SD-Karte an.
TelefontypZeigt den Typ des Systemtelefons an.
VersionZeigt die Version der Systemsoftware an.
Statuszeigt, dass eine Systemsoftware-Datei auf der SD-Karte im passenden Verzeichnis gespeichert ist.

26.3.4 Einstellungen

Im Menü Wartung->Aktualisierung Systemtelefone->Einstellungen können Sie einen Zeitraum für die zeitabhängige Aktualisierung der Systemsoftware festlegen. Sie können eine Telefonnummer hinterlegen, die verwendet werden kann, falls eine Aktualisierung der Systemsoftware fehlgeschlagen ist. Diese Telefonnummer können Sie mit dem Telefon wählen, um die Systemsoftware zu aktualisieren, wenn sich das Systemtelefon nach einer fehlgeschlagenen Aktualisierung im Boot-Modus befindet. ![](images/07d9ea9601e334ab9f9db78d779f8d34b10c7f5cd6020b7753eddde94f1c81c2.jpg) ![](images/c5a8fe7c74bf2745df705ef826fd7744db9cefdb09229eea90c5a7391e5995f8.jpg) Abb. 262: Wartung->Aktualisierung Systemtelefone->Einstellungen Das Menü Wartung->Aktualisierung Systemtelefone->Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Zeiteinstellungen für Aktualisierung der Systemtelefon-System-software
Feld Beschreibung
Interne RufnummerNur für ISDN-SystemtelefoneGeben Sie die Rufnummer des Update Servers der Telefonanlage ein, den Sie im Falle einer fehlgeschlagenen Aktualisierung der Systemsoftware vom Telefon aus anrufen wollen. Sie können die Aktualisierung in diesem Fall vom Telefon aus durchführen.Diese Rufnummer wird automatisch an das Systemtelefon übertragen, sobald sich das Telefon an der Telefonanlage anmeldet.Nach der Übertragung wird die Nummer am Telefon unter Menü->Service->Software-Update angezeigt. Mit dem Drücken der OK-Taste steht die Nummer in der Wahlwiederholung zur Verfügung.
Systemsoftware-AktualisierungLegen Sie einen Zeitraum für die Aktualisierung der Systemsoftware fest. Wählen Sie dazu die Startzeit und die Stoppzeit aus.

26.4 Neustart

26.4.1 Systemneustart

In diesem Menü können Sie einen sofortigen Neustart Ihres Geräts auslösen. Nachdem das System wieder hochgefahren ist, müssen Sie das GUI neu aufrufen und sich wieder anmelden. Beobachten Sie dazu die LEDs an Ihrem Gerät. Für die Bedeutung der LEDs lesen Sie bitte in dem Handbuch-Kapitel Technische Daten. ![](images/19ed22c93e295171a4b34acab5ad2e9bcc25037177c1dd3763723c27e8c7fe32.jpg)

Hinweis

Stellen Sie vor einem Neustart sicher, dass Sie Ihre Konfigurationsänderungen durch Klicken auf die Schaltfläche Konfiguration speichern bestätigen, so dass diese bei dem Neustart nicht verloren gehen. Systemneustart Möchten Sie das System jetzt wirklich neu starten? OK

Abb. 263: Wartung->Neustart->Systemneustart

Wenn Sie Ihr Gerät neu starten wollen, klicken Sie auf die OK-Schaltfläche. Der Neustart wird ausgeführt.

Kapitel 27 Externe Berichterstellung

In diesem Menü legen Sie fest, welche Systemprotokoll-Nachrichten auf welchem Rechner gespeichert werden und ob der Systemadministrator bei bestimmten Ereignissen eine Email erhalten soll. Informationen über den IP-Datenverkehr können - bezogen auf die einzelnen Schnittstellen - ebenfalls gespeichert werden. Darüber hinaus können im Fehlerfall SNMP-Traps an bestimmte Hosts versandt werden.

27.1 Systemprotokoll

Ereignisse in den verschiedenen Subsystemen Ihres Geräts (z. B. PPP) werden in Form von Systemprotokoll-Nachrichten (Syslog) protokolliert. Je nach eingestelltem Level (acht Stufen von Notfall über Informationen bis Debug) werden dabei mehr oder weniger Meldungen sichtbar. Zusätzlich zu den intern auf Ihrem Gerät protokollierten Daten können und sollten alle Informationen zur Speicherung und Weiterverarbeitung zusätzlich an einen oder mehrere externe Rechner weitergeleitet werden, z. B. an den Rechner des Systemadministrators. Auf Ihrem Gerät intern gespeicherte Systemprotokoll-Nachrichten gehen bei einem Neustart verloren. ![](images/4c619e50c17532cda43ffa559e4b2520b3e06f35b15a3e5249d95c5165a889e8.jpg)

Warnung

Achten Sie darauf, die Systemprotokoll-Nachrichten nur an einen sicheren Rechner weiterzuleiten. Kontrollieren Sie die Daten regelmäßig und achten Sie darauf, dass jederzeit ausreichend freie Kapazität auf der Festplatte des Rechners zur Verfügung steht.

Syslog-Daemon

Die Erfassung der Systemprotokoll-Nachrichten wird von allen Unix-Betriebssystemen unterstützt. Für Windows-Rechner ist in den DIME Tools ein Syslog-Daemon enthalten, der die Daten aufzeichnen und je nach Inhalt auf verschiedene Dateien verteilen kann (abrufbar im Download-Bereich unter www.bintec-elmeg.com).

27.1.1 Syslog-Server

Konfigurieren Sie Ihr Gerät als Syslog-Server, sodass die definierten Systemmeldungen an geeignete Hosts im LAN geschickt werden können. In diesem Menü definieren Sie, welche Meldungen mit welchen Bedingungen zu welchem Host geschickt werden. Im Menü Externe Berichterstellung->Systemprotokoll->Syslog-Server wird eine Liste aller konfigurierten Systemprotokoll-Server angezeigt.

27.1.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Systemprotokoll-Server einzurichten. Syslog-Server ![](images/4d22922e54b716295b0df888d4b683fcb89adaf4ebd0a45247f63822f1f4c82b.jpg) Abb. 264: Externe Berichterstellung->Systemprotokoll->Syslog-Server->Neu Das Menü Externe Berichterstellung ->Systemprotokoll ->Syslog-Server->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse des Hosts ein, zu dem Systemproto-koll-Nachrichten weitergeleitet werden sollen.
LevelWählen Sie die Priorität der Systemprotokoll-Nachrichten aus, die zum Host geschickt werden sollen.Mögliche Werte:Notfall (höchste Priorität)AlarmKritischFehlerWarnungBenachrichtigungInformationenI(Standardwert)DebugI(niedrigste Priorität)Nur Systemprotokoll-Nachrichten mit gleicher oder höherer Priorität als angegeben werden an den Host gesendet, d. h. dass beim Syslog-Level Debug sämtliche erzeugten Meldungen an den Host weitergeleitet werden.
FacilityGeben Sie die Syslog Facility auf dem Host an.Dieses ist nur erforderlich, wenn der Log Host ein Unix-Rechner ist.Mögliche Werte: local0 - 7 (Standardwert)local0.
ZeitstempelWählen Sie das Format des Zeitstempels im Systemprotokoll aus.Mögliche Werte:KeinerI(Standardwert): Keine Systemzeitangabe.Zeit: Systemzeit ohne Datum.Datum &Uhrzeit: Systemzeit mit Datum.
ProtokollWählen Sie das Protokoll für den Transfer der Systemprotokoll-Nachrichten aus. Beachten Sie, dass der Syslog Server das Protokoll unterstützen muss.Mögliche Werte:UDPI(Standardwert)TCP
NachrichtentypWählen Sie den Nachrichtentyp aus.Mögliche Werte:System &AccountingI(Standardwert)SystemAccounting

27.2 IP-Accounting

In modernen Netzwerken werden häufig aus kommerziellen Gründen Informationen über Art und Menge der Datenpakete gesammelt, die über die Netzwerkverbindungen übertragen und empfangen werden. Für Internet Service Provider, die ihre Kunden nach Datenvolumen abrechnen, ist das von entscheidender Bedeutung. Aber auch nicht-kommerzielle Zwecke sprechen für ein detailiertes Netzwerk-Accounting. Wenn Sie z. B. einen Server verwalten, der verschiedene Arten von Netzwerkdiensten zur Verfügung stellt, ist es nützlich für Sie zu wissen, wieviel Daten von den einzelnen Diensten erzeugt werden. Ihr Gerät enthält die Funktion IP-Accounting, die Ihnen die Sammlung vielerlei nützlicher Informationen über den IP-Netzwerkverkehr (jede einzelne IP-Session) ermöglicht.

27.2.1 Schnittstellen

In diesem Menü können Sie die Funktion IP-Accounting für jede Schnittstelle einzeln konfigurieren. Schnittstellen Optionen ![](images/ef53264c405eeb5b4d59b5254d28b05a3d414dafc87fbaaeb5efbcffcb8f5845.jpg) Abb. 265: Externe Berichterstellung->IP-Accounting->Schnittstellen Im Menü Externe Berichterstellung->IP-Accounting->Schnittstellen wird eine Liste aller auf Ihrem Gerät konfigurierten Schnittstellen angezeigt. Für jeden Eintrag kann durch Setzen eines Hakens die Funktion IP-Accounting aktiviert werden. In der Spalte IP- Accounting müssen Sie nicht jeden Eintrag einzeln anklicken. Über die Optionen Alle auswählen oder Alle deaktivieren können Sie die Funktion IP-Accounting für alle Schnittstellen gleichzeitig aktivieren bzw. deaktivieren.

27.2.2 Optionen

In diesem Menü konfigurieren Sie allgemeine Einstellungen für IP-Accounting. Schnittstellen Optionen ![](images/a890234d933b6621373d8689bb05c14363995fc074f34570d3aeb11cb81fe093.jpg) Abb. 266: Externe Berichterstellung->IP-Accounting->Optionen Im Menü Externe Berichterstellung->IP-Accounting->Optionen können Sie das Protokollformat der IP-Accounting-Meldungen festlegen. Die Meldungen können Zeichenketten in beliebiger Reihenfolge, durch umgekehrten Schrägstrich abgetrennte Sequenzen, z. B. \t oder \n oder definierte Tags enthalten. Mögliche Format-Tags: Format-Tags für IP-Accounting Meldungen
Feld Beschreibung
%dDatum des Sitzungsbeginns im Format DD.MM.YY
%tUhrzeit des Sitzungsbeginns im Format HH:MM:SS
%aDauer der Sitzung in Sekunden
%c Protokoll
%i Quell-IP-Adresse
%r Quellport
%f Quell-Schnittstellen-Index
%I Ziel-IP-Adresse
%R Zielport
%F Ziel-Schnittstellen-Index
%p Ausgegangene Pakete
%o Ausgegangene Oktetts
%P Eingegangene Pakete
%OEingegangene Oktetts
%s Laufende Nummer der Gebührenerfassungsmeldung
%%%
Standardmäßig ist im Feld Protokollformat die folgende Formatanweisung eingetragen: INET: %d%t%a%c%i:%r/%f -> %I:%R/%F%p%o%P%O[%s]

27.3 Benachrichtigungsdienst

Bisher war es schon möglich Syslog-Meldungen vom Router an einen beliebigen Syslog-Host übertragen zu lassen. Mit dem Benachrichtigungsdienst werden dem Administrator je nach Konfiguration E-Mails gesendet, sobald relevante Syslog-Meldungen auftreten.

27.3.1 Benachrichtigungsempfänger

Im Menü Benachrichtigungsempfänger wird eine Liste der Syslog-Meldungen angezeigt.

27.3.1.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere Benachrichtigungsempfänger anzulegen. Benachrichtigungsempfänger Benachrichtigungseinstellungen ![](images/7d5423827e3f1310256b4cd63ef5ebd086af158ca6bbbd6b21f6cc280bac54a0.jpg) Abb. 267: Externe Berichterstellung->Benachrichtigungsdienst->Benachrichtigungs- empfänger->Neu Das Menü Externe Berichterstellung->Benachrichtigungsdienst->Benachrichtigungsempfänger->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Benachrichtigungsempfänger hinzufügen/bearbeiten
Feld Beschreibung
BenachrichtigungsdienstZeigt den Benachrichtigungsdienst an. Für Geräte mit UMTS können Sie den Benachrichtigungsdienst auswählen.Mögliche Werte:• E-Mail• SMS
EmpfängerGeben Sie die E-Mail-Adresse bzw. die Mobilfunknummer des Empfängers ein. Die Eingabe ist auf 40 Zeichen begrenzt.
Nachrichtenkompri-mierungWählen Sie aus, ob der Text der Benachrichtigungsmail ver-kürzt werden soll. Die Mail enthält dann die Syslog-Meldung nur einmal und zusätzlich die Anzahl der entsprechenden Ereignis-se.Aktivieren oder deaktivieren Sie das Feld.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
BetreffSie können einen Betreff eingeben.
EreignisDiese Funktion ist nur bei Geräten mit Wireless LAN Controller verfügbar.Wählen Sie das Ereignis, das eine E-Mail-Benachrichtigung auslösen soll.Mögliche Werte:• Systemmeldung enthält Zeichenfolge (Standardwert): Eine Syslog-Meldung enthält eine bestimmte Zeichenfolge.• Neuer Neighbor-AP gefunden: Ein neuer benachbarter AP wurde gefunden.• Neuer Rogue-AP gefunden: Ein neuer Rough AP wurde gefunden, d.h. ein AP, der eine SSID des eigenen Netzes ver-wendet, aber kein Bestandteil dieses Netzes ist.• Neuer Slave-AP (WTP) gefunden: Eine neuer unkonfi-gurierter AP hat sich beim WLAN Controller gemeldet.• Verwalteter AP offline: Ein managed AP ist nicht mehr erreichbar.
Enthaltene Zeichenfol-geSie müssen eine "Enthaltene Zeichenfolge" eingeben. Ihr Vorkommen in einer Syslog Meldung ist die notwendige Bedingung für das Auslösen eines Alarms.Die Eingabe ist auf 55 Zeichen begrenzt. Bedenken Sie, dass ohne die Verwendung von Wildcards (z. B. "*") nur diejenigen Strings die Bedingung erfüllen, die exakt der Eingabe entsprechen. In der Regel wird die eingegebene "Enthaltene Zeichenfolge" also Wildcards enthalten. Um grundsätzlich über alle Syslog-Meldungen des gewählten Levels informiert zu werden, geben Sie lediglich "*" ein.
SchweregradWählen Sie den Schweregrad aus, auf dem der im Feld Enthal-tene Zeichenfolge konfigurierte String vorkommen muss, damit eine E-Mail-Benachrichtigung ausgelöst wird.Mögliche Werte:Notfall (Standardwert), Alarm, Kritisch, Fehler, War-nung, Benachrichtigung, Informationen, Debug
Überwachte Subsyste-meWählen Sie die Subsysteme aus, die überwacht werden sollen.Fügen Sie mit Hinzufügen neue Subsysteme hinzu.
Timeout für NachrichtenGeben Sie ein, wie lange der Router nach einem entsprechen-den Ereignis maximal warten darf, bevor das Versenden der Benachrichtigungsmails erzwungen wird.Zur Verfügung stehen Werte von 0 bis 86400. Ein Wert von 0 deaktiviert den Timeout. Standardwert ist 60.
Anzahl NachrichtenGeben Sie die Anzahl der Syslog-Meldungen ein, die erreicht sein muss, ehe eine Benachrichtigungsmail für diesen Fall ge-sendet werden kann. Wenn Timeout konfiguriert ist, wird die Mail bei dessen Ablauf gesendet, auch wenn die Anzahl an Mel-dungen noch nicht erreicht ist.Zur Verfügung stehen Werte von 0 bis 99, Standardwert ist 1.

27.3.2 Benachrichtigungseinstellungen

Benachrichtigungsempfänger Benachrichtigungseinstellungen ![](images/981ec6dce5415ad91d07b5039396fb672a04aa0f2617fbac042ce8e490b0f141.jpg) Abb. 268: Externe Berichterstellung->Benachrichtigungsdienst->Benachrichtigungseinstellungen Das Menü Externe Berichterstellung->Benachrichtigungsdienst->Benachrichtigungseinstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
BenachrichtigungsdienstWählen Sie aus, ob der Benachrichtigungsdienst aktiviert werden soll.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.
Maximale E-Mails pro MinuteBegrenzen Sie die Anzahl der ausgehenden Mails pro Minute.Zur Verfügung stehen Werte von 1 bis 15, der Standardwert ist 6.
Felder im Menü E-Mail-Parameter
Feld Beschreibung
E-Mail-Adresse des SendersGeben Sie die Mailadresse ein, die in das Absenderfeld der E-Mail eingetragen werden soll.
SMTP-ServerGeben Sie die Adresse (IP-Adresse oder gültiger DNS-Name) des Mailservers ein, der zum Versenden der Mails verwendet werden soll.Die Eingabe ist auf 40 Zeichen begrenzt.
SMTP-Au- thentifizierungAuthentifizierung, die der SMTP-Server erwartet.Mögliche Werte:Keine (Standardwert): Der Server akzeptiert und versendet Mails ohne weitere Authentifizierung.ESMTP: Der Server akzeptiert Mails nur, wenn sich der Router mit einer richtigen Benutzer/Passwort-Kombination einloggt.SMTP after POP: Der Server verlangt, dass vor dem Ver- senden einer Mail Mails per POP3 von der sendenden IP aus mit dem richtigen POP3-Benutzernamen/Passwort abgerufen werden.
BenutzernameNur wenn SMTP-Authentifizierung = ESMTP oder SMTP af- ter POPGeben Sie den Benutzernamen für den POP3 bzw. SMTP Ser- ver an.
PasswortNur wenn SMTP-Authentifizierung = ESMTP oder SMTP af- ter POPGeben Sie das Passwort dieses Benutzers an.
POP3-ServerNur wenn SMTP-Authentifizierung = SMTP after POPGeben Sie die Adresse des Servers ein, von dem die Mails ab- gerufen werden sollen.
POP3-TimeoutNur wenn SMTP-Authentifizierung = SMTP after POPGeben Sie ein, wie lange der Router nach dem POP3-Abruf maximal warten darf, bevor das Versenden der Alert Mail er- zwungen wird.Standardwert ist 600 Sekunden.
Felder im Menü SMS Parameter (nur für Geräte mit UMTS)
Feld Beschreibung
SMS-GerätSie können sich über Systemmeldungen per SMS informierenlassen. Wählen Sie das Gerät aus, das zum Versenden der SMS verwendet werden soll.
Maximale SMS pro TagBegrenzen Sie hier die Anzahl der an einem Tag versendeten SMS.Die Aktivierung vonUneingeschränkterlaubt eine beliebige Anzahl an versendeten SMS.Der Standardwert beträgt 10 SMS pro Tag.Hinweis: Die Eingabe des Wertes 0 ist gleichbedeutend mit der Aktivierung vonUneingeschränkt.

27.4 SNMP

SNMP (Simple Network Management Protocol) ist ein Protokoll in der IP-Protokollfamilie für den Transport von Managementinformationen über Netzwerkkomponenten. Zu den Bestandteilen eines jeden SNMP-Managementsystems zählt u. a. eine MIB. Über SNMP sind verschiedene Netzwerkkomponenten von einem System aus zu konfigurieren, zu kontrollieren und zu überwachen. Mit Ihrem Gerät haben Sie ein solches SNMP-Werkzeug erhalten, den Konfigurationsmanager. Da SNMP ein genormtes Protokoll ist, können Sie aber auch beliebige andere SNMP-Manager wie z. B. HPOpenView verwenden. Weitergehende Informationen zu den SNMP-Versionen finden Sie in den entsprechenden RFCs und Drafts: • SNMP V. 1: RFC 1157 • SNMP V. 2c: RFC 1901 - 1908 • SNMP V. 3: RFC 3410 - 3418

27.4.1 SNMP-Trap-Optionen

Zur Überwachung des Systems wird im Fehlerfall unaufgefordert eine Nachricht gesendet, ein sogenanntes Trap-Paket. Im Menü Externe Berichterstellung->SNMP->SNMP-Trap-Optionen können Sie das Senden von Traps konfigurieren. SNMP-Trap-Optionen SNMP-Trap-Hosts ![](images/f085ec187432b6b02c9554909d3eb5caa770921b8882c800c35c40eb448e4308.jpg) Abb. 269: Externe Berichterstellung->SNMP->SNMP-Trap-Optionen Das Menü Externe Berichterstellung->SNMP->SNMP-Trap-Optionen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
SNMP Trap BroadcastingWählen Sie aus, ob die Übertragung von SNMP-Traps aktiviert werden soll.Ihr Gerät sendet SNMP-Traps dann an die Broadcast-Adresse des LANs.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
SNMP-Trap-UDP-PortNur wenn SNMP Trap Broadcasting aktiviert ist.Geben Sie die Nummer des UDP-Ports ein, zu dem Ihr Gerät SNMP-Traps senden soll.Möglich ist jeder ganzzahlige Wert.Standardwert ist 162.
SNMP-Trap-CommunityNur wenn SNMP Trap Broadcasting aktiviert ist.Geben Sie eine SNMP-Kennung ein. Diese muss vom SNMP-Manager mit jeder SNMP-Anforderung übergeben werden, damit sie von Ihrem Gerät akzeptiert wird.Möglich ist eine Zeichenkette mit 0 bis 255 Zeichen.Standardwert ist SNMP-Trap.

27.4.2 SNMP-Trap-Hosts

In diesem Menü geben Sie an, an welche IP-Adressen Ihr Gerät die SNMP-Traps schicken soll. Im Menü Externe Berichterstellung->SNMP->SNMP-Trap-Hosts wird eine Liste aller konfigurierten SNMP-Trap-Hosts angezeigt.

27.4.2.1 Neu

Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um weitere SNMP-Trap-Hosts einzurichten. SNMP-Trap-Optionen SNMP-Trap-Hosts ![](images/0053855fdbdee3f4b752845a53e4c00bb494fdb8d5efbf2b6e521f5e493b546f.jpg) Abb. 270: Externe Berichterstellung->SNMP->SNMP-Trap-Hosts->Neu Das Menü Externe Berichterstellung->SNMP->SNMP-Trap-Hosts->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Basisparameter
Feld Beschreibung
IP-AdresseGeben Sie die IP-Adresse des SNMP-Trap-Hosts ein.

Kapitel 28 Monitoring

Dieses Menü enthält Informationen, die das Auffinden von Problemen in Ihrem Netzwerk und das Überwachen von Aktivitäten, z. B. an der WAN-Schnittstelle Ihres Geräts, ermöglichen.

28.1 Statusinformationen

In diesem Menü werden Ihnen die aktuellen Einstellungen der Endgeräte und der Teamteilnehmer angezeigt. Diese Informationen werden ständig neu ausgelesen.

28.1.1 Benutzer

Im Menü Monitoring->Statusinformationen->Benutzer werden die aktuellen Einstellungen für die internen Rufnummer (MSN) eines Benutzers angezeigt. Durch Drücken der 📄-Schaltfläche wird eine ausführliche Statistik zum jeweiligen Benutzer angezeigt. Benutzer Teams
Teinehmerstatus
Rufnummer (MSN)10
NameUser_1
Aktuelle BerechtigungsklasseStandardDefault CoS
NachtDefault CoS
OptionalDefault CoS
EndgerätS560
Kosten0,00
Systemenstellungen
ParallelrufNicht konfiguriert
Anrufweiterschaltung (AWS)Aus
AnklopfenDeaktiviert für interne und externe Anrufe
DirektrufNicht aktiviert
RaumüberwachungAus
DurchsageNicht erlaubt
WechselsprechenNicht erlaubt
Automatische RufannahmeNein
Abb. 271: Monitoring->Statusinformationen->Benutzer Werte in der Liste Teilnehmerstatus
Feld Beschreibung
Rufnummer (MSN)Zeigt die interne Rufnummer des Benutzers an.
NameZeigt den für den Benutzer vergebenen Namen an.Wenn ein Voice Mail System aktiv ist, wird Voice Mail System angezeigt.
Aktuelle BerechtigungsklasseZeigt die dem Benutzer alle zugewiesenen Berechtigungsklassen an. Die aktuell Aktive Berechtigungsklasse ist entsprechend mit einem grünen Pfeil (↗)gekennzeichnet.
EndgerätZeigt die Schnittstelle an, der dieser Teilnehmer zugewiesen ist.
KostenZeigt die errechneten Kosten für die angefallenen Verbindungs-einheiten an.
StatusZeigt den Status der Schnittstelle an, an der der Teilnehmer an-geschaltet ist.
Werte in der Liste Systemeinstellungen
Feld Beschreibung
ParallelrufZeigt an, ob der Parallelruf für den Benutzer eingerichtet ist.
Anrufweiterschaltung (AWS)Zeigt die zurzeit für diesen Benutzer bestehende Anrufweiter-schaltung an.
Anrufschutz (Ruhe)Zeigt an, ob der Anklopfschutz für den Benutzer eingerichtet ist.(Nur für Systemtelefone)
AnklopfenZeigt an, ob bei Internanrufen und / oder Externanrufen ange-klopft werden darf.
DirektrufZeigt an, ob für den Benutzer der Direktruf nach dem Abheben des Hörers eingerichtet ist.
RaumüberwachungZeigt an, ob für den Benutzer die Raumüberwachung einge-schaltet ist.
DurchsageZeigt an, ob für den Benutzer die Durchsage erlaubt ist.
WechselsprechenZeigt an, ob für den Benutzer Wechselsprechen erlaubt ist.
Automatische Rufan-nahmeZeigt an, ob für den Benutzer die automatische Rufannahme eingerichtet ist.

28.1.2 Teams

Im Menü Monitoring->Statusinformationen->Teams werden die aktuellen Einstellungen für die Teams angezeigt. Durch Drücken der 📄-Schaltfläche wird eine ausführliche Statistik zu der jeweiligen Team angezeigt. Benutzer Teams
Teamstatus
NameTeam_1
Rufnummer (MSN)40
Zugewiesene Benutzer/eingeloggte Benutzer3 /3
Anrufweiterschaltung (AWS)Deaktivert
Systemenstellungen
Aktive Variante (Tag)Signalisieren 1
Anrufvarianle umschaltenManuell
SignalisierenGleichzeitig
Beseztt bei Besetzt (Busy on Busy)DeaktMert
Automatische RufannahmeNein
Abwurf bei NichtmeldenKeiner nach 10 Sekunden
Weitere AbwurffunktionenAus
Erweiterte Einstellungen
Weitere Informationen
Zugewiesene Benutzeruser_1,10,Angemeldetuser_2,11,Angemeldetuser_3,12,Angemeldet
Zurück Abb. 272: Monitoring->Statusinformationen->Teams Werte in der Liste Teamstatus
Feld Beschreibung
NameZeigt den für das Team vergebenen Namen an.
Rufnummer (MSN)Zeigt die interne Rufnummer für das Team an.
Zugewiesene Benutzer/eingeloggte BenutzerZeigt die dem Team zugewiesenen Benutzer an und wieviele dieser Benutzer eingeloggt sind.
Anrufweiterschaltung (AWS)Zeigt die zurzeit für dieses Team bestehende Anrufweiterschaltung an.
Werte in der Liste Systemeinstellungen
Feld Beschreibung
Aktive Variante (Tag)Zeigt die zurzeit für das Team aktive Anrufvariante an.
Anrufvariante um-schaltenZeigt an, ob die Anrufvariante manuell, über den Kalender oder manuell und über den Kalender umgeschaltet werden kann.
SignalisierenZeigt die Art der Anrufsignalisierung im Team an.
Besetzt bei Besetzt (Busy on Busy)Zeigt an, ob Besetzt bei Besetzt für das Team eingerichtet ist.
Automatische RufannahmeZeigt an, ob die automatische Rufannahme eingerichtet ist und welche Melodie eingespielt wird.
Abwurf bei NichtmeldenZeigt an, ob Abwurf bei Nichtmelden eingeschaltet ist und nach welcher Zeit der Abwurf auf welches Team erfolgt erfolgt.
Weitere AbwurffunktionenZeigt an, welche der Abwurffunktionen eingeschaltet ist und auf welchen Teilnehmer abgeworfen wird.
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Werte in der Liste Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Zugewiesene BenutzerZeigt alle angemeldeten und abgemeldeteten Teilnehmer im Team an.

28.2 Internes Protokoll

28.2.1 Systemmeldungen

Im Menü Monitoring->Internes Protokoll->Systemmeldungen wird eine Liste aller intern gespeicherter System-Meldungen angezeigt. Oberhalb der Tabelle finden Sie die konfigurierten Werte der Felder Maximale Anzahl der Syslog-Protokolleinträge und Maximales Nachrichtenlevel von Systemprotokolleinträgen. Diese Werte können im Menü Systemverwaltung->Globale Einstellungen->System verändert werden. Systemmeldungen
Automatisches Aktualisierungsintervall 60| Sekunden Übernehmen
Maximale Anzahl der Syslog-Protokolleinträge50
Maximales Nachrichtenlevel von Systemprotokolleinträgen Informationen
Ancient 20 pro Seite ▶ Filter in Körner gloich Los
Nr.DatumZeitLevelSubsystemNachricht
12005-10-0720:35:21AlarmConfigurationNCIAAlert:.././nci/app/easp/easpobj.cpp-625: Attrib not found gui_wlanHas58Ghz
22005-10-0720:35:21AlarmConfigurationNCIAAlert:.././nci/app/easp/easpobj.cpp-457: Error Attribut gui_wlanGlobal:gui_wlanHas58Ghz not found
32005-10-0720:35:21AlarmConfigurationNCIAAlert:.././nci/app/easp/easpobj.cpp-182: failed to add attrib for gui_wlanHas58Ghz
42005-10-0720:35:21AlarmConfigurationNCIAAlert:.././nci/app/easp/easpobj.cpp-625: Attrib not found gui_wlanHas5Ghz
52005-10-0720:35:21AlarmConfigurationNCIAAlert:.././nci/app/easp/easpobj.cpp-457: Error Attribut gui_wlanGlobal:gui_wlanHas5Ghz not found
62005-10-0720:35:21AlarmConfigurationNCIAAlert:.././nci/app/easp/easpobj.cpp-182: failed to add attrib for gui_wlanHas5Ghz
72005-10-0720:35:21AlarmConfigurationNCIAAlert:.././nci/app/loopobj.cpp-817: ERROR LoopObj::LoopObj name=wlanVSSTable
82005-10-0720:35:21AlarmConfigurationNCIAAlert:.././nci/app/loopobj.cpp-817: ERROR LoopObj::LoopObj name=wlanITable
92005-10-0720:06:23AlarmConfigurationNCIAAlert:.././nci/app/easp/easpobj.cpp-625: Attrib not found gui_wlanHas58Ghz
102005-10-0720:06:23AlarmConfigurationNCIAAlert:.././nci/app/easp/easpobj.cpp-457: Error Attribut gui_wlanGlobal:gui_wlanHas58Ghz not found
112005-10-0720:06:23AlarmConfigurationNCIAAlert:.././nci/app/easp/easpobj.cpp-182: failed to add attrib for gui_wlanHas58Ghz
122005-10-0720:06:23AlarmConfigurationNCIAAlert:.././nci/app/easp/easpobj.cpp-625: Attrib not found gui_wlanHas5Ghz
132005-10-0720:06:23AlarmConfigurationNCIAAlert:.././nci/app/easp/easpobj.cpp-457: Error Attribut gui_wlanGlobal:gui_wlanHas5Ghz not found
142005-10-0720:06:23AlarmConfigurationNCIAAlert:.././nci/app/easp/easpobj.cpp-182: failed to add attrib for gui_wlanHas5Ghz
152005-10-0720:06:23AlarmConfigurationNCIAAlert:.././nci/app/loopobj.cpp-817: ERROR LoopObj::LoopObj name=wlanVSSTable
162005-10-0720:06:23AlarmConfigurationNCIAAlert:.././nci/app/loopobj.cpp-817: ERROR LoopObj::LoopObj name=wlanITable
172005-10-0720:04:58AlarmConfigurationNCIAAlert:.././nci/app/easp/easpobj.cpp-625: Attrib not found gui_wlanHas58Ghz
182005-10-0720:04:58AlarmConfigurationNCIAAlert:.././nci/app/easp/easpobj.cpp-457: Error Attribut gui_wlanGlobal:gui_wlanHas58Ghz not found
192005-10-0720:04:58AlarmConfigurationNCIAAlert:.././nci/app/easp/easpobj.cpp-182: failed to add attrib for gui_wlanHas58Ghz
202005-10-0720:04:58AlarmConfigurationNCIAAlert:.././nci/app/easp/easpobj.cpp-625: Attrib not found gui_wlanHas5Ghz
Abb. 273: Monitoring->Internes Protokoll->Systemmeldungen Werte in der Liste Systemmeldungen
Feld Beschreibung
Nr.Zeigt die laufende Nummer der System-Meldung an.
DatumZeigt das Datum der Aufzeichnung an.
ZeitZeigt die Uhrzeit der Aufzeichnung an.
LevelZeigt die hierarchische Einstufung der Meldung an.
SubsystemZeigt an, welches Subsystem Ihres Geräts die Meldung generiert hat.
NachrichtZeigt den Meldungstext an.

28.3 IPSec

28.3.1 IPSec-Tunnel

Im Menü Monitoring->IPSec->IPSec-Tunnel wird eine Liste aller konfigurierten IPSec-Tunnel angezeigt. IPSec-Tunnel IPSec-Statistiken ![](images/390e2efb8cb12bf523d349a68a2f1971c6e941f24a5d7097159d37a7e95a3630.jpg) Abb. 274: Monitoring->IPSec->IPSec-Tunnel Werte in der Liste IPSec-Tunnel
Feld Beschreibung
BeschreibungZeigt den Namen der IPSec-Verbindung an.
Entfernte IP-AdresseZeigt die IP-Adresse des entfernten IPSec-Peers an.
Entfernte NetzwerkeZeigt die aktuell ausgehandelten Subnetze der Gegenstelle an.
SicherheitsalgorithmusZeigt den Verschlüsselungsalgorithmus der IPSec-Verbindung an.
StatusZeigt den Betriebszustand der IPSec-Verbindung an.
AktionBietet die Möglichkeit den Status der IPSec-Verbindung wie angezeigt zu ändern.
DetailsÖffnet ein detailliertes Statistik-Fenster.
Durch Klicken auf die ▲-Schaltfläche oder der ▼-Schaltfläche in der Spalte Aktion wird der Status der IPSec-Verbindung geändert. Durch Klicken auf die 📋-Schaltfläche wird eine ausführliche Statistik zu der jeweiligen IP-Sec-Verbindung angezeigt. IPSec-Tunnel IPSec-Statistiken
Automatisches Aktualisierungsintervall 60 Sekunden Übernehmen
Allgemein
BeschreibungPeer-1
Lokale IP-Adresse0.0.0.0
Entfernte IP-Adresse0.0.0.0
Lokale ID
Entfernte ID
Aushandlungsmodus
Authentifizierungsmethode
MTU1418
Ereichbarkeitsprüfung
StatistikEingehendAusgehend
Pakete00
Bytes00
Fehler00
Nachrichten (0)
Abb. 275: Monitoring->IPSec->IPSec-Tunnel-> Werte in der Liste IPSec-Tunnel
Feld Beschreibung
BeschreibungZeigt die Beschreibung des Peers an.
Lokale IP-AdresseZeigt die WAN-IP-Adresse Ihres Geräts an.
Entfernte IP-AdresseZeigt die WAN-IP-Adresse des Verbindungspartners an.
Lokale IDZeigt die ID Ihres Geräts für diese IPSec-Verbindung an.
Entfernte IDZeigt die ID des Peers an.
AushandlungsmodusZeigt den Aushandlungsmodus an.
AuthentifizierungsmethodeZeigt die Authentifizierungsmethode an.
MTUZeigt die aktuelle MTU (Maximum Transfer Unit) an.
ErreichbarkeitsprüfungZeigt die Methode an, wie überprüft wird, dass der Peer erreichbar ist.
NAT-ErkennungZeigt die NAT-Erkennungsmethode an.
Lokaler PortZeigt den lokalen Port an.
Entfernter PortZeigt den entfernten Port an.
PaketeZeigt die Anzahl der eingehenden und ausgehenden Pakete an.
BytesZeigt die Anzahl der eingehenden und ausgehenden Bytes an.
FehlerZeigt die Anzahl der Fehler an.
IKE (Phase-1) SAs (x)Zeigt die Parameter der IKE (Phase 1) SAs an.
Rolle / Algorithmus / Verbleibende Lebensdauer / Status
IPSec (Phase-2) SAs (x)Zeigt die Parameter der IPSec (Phase 2) SAs an.
Rolle / Algorithmus / Verbleibende Lebensdauer / Status
NachrichtenZeigt die Systemmeldungen zu diesem IPSec-Tunnel an.

28.3.2 IPSec-Statistiken

Im Menü Monitoring->IPSec->IPSec-Statistiken werden statistische Werte zu allen IP-Sec-Verbindungen angezeigt. IPSec-Tunnel IPSec-Statistiken
Automatisches Aktualisierungsintervall60Sekunden Übernehmen
LizenzenIn VerwendungMaximal
IPSec-Tunnel0110
PeersAktivAktivierenBlockiertRuhendKorliguriert
Status00011
SAsHergestelltGesamt
IKE (Phase-1)00
IPSec (Phase-2)00
PaketstatistikenEingehendAusgehend
Gesamt59136
Weitergeleitet59136
Vorworfen00
Verschlüsselt00
Fehler00
Abb. 276: Monitoring->IPSec->IPSec-Statistiken Das Menü Monitoring->IPSec->IPSec-Statistiken besteht aus folgenden Feldern: Feld im Menü Lizenzen
Feld Beschreibung
IPSec-TunnelZeigt die Anzahl der aktuell genutzten IPSec-Lizenzen (In Verwendung) und die Anzahl der maximal verwendbaren Lizenzen(Maximal) an.
Feld im Menü Peers
Feld Beschreibung
StatusZeigt die Anzahl der IPSec-Verbindungen gezählt nach Ihrem aktuellen Status an.Aktiv: Aktuell aktive IPSec-Verbindungen.Aktivieren: IPSec-Verbindungen, die sich aktuell in der Tunnelaufbau-Phase befinden.Blockiert: IPSec-Verbindungen, die geblockt sind.Ruhend: Aktuell inaktive IPSec-Verbindungen.Konfiguriert: Konfigurierte IPSec-Verbindungen.
Felder im Menü SAs
Feld Beschreibung
IKE (Phase-1)Zeigt die Anzahl der aktiven Phase-1-SAs (Hergestellt) zur Gesamtzahl der Phase-1-SAs (Gesamt) an.
IPSec (Phase-2)Zeigt die Anzahl der aktiven Phase-2-SAs (Hergestellt) zur Gesamtzahl der Phase-2-SAs (Gesamt) an.
Felder im Menü Paketstatistiken
Feld Beschreibung
GesamtZeigt die Anzahl aller verarbeiteten eingehenden (Eingehend) bzw. ausgehenden (Ausgehend) Pakete an.
WeitergeleitetZeigt die Anzahl der eingehenden (Eingehend) bzw. ausgehenden (Ausgehend) Pakete an, die im Klartext weitergeleitet wurden.
VerworfenZeigt die Anzahl der verworfenen eingehenden (Eingehend) bzw. ausgehenden (Ausgehend) Pakete an.
VerschlüsseltZeigt die Anzahl der durch IPSec geschützten eingehenden (Eingehend) bzw. ausgehenden (Ausgehend) Pakete an.
FehlerZeigt die Anzahl der eingehenden (Eingehend) bzw. ausgehenden (Ausgehend) Pakete an, bei deren Behandlung es zu Fehlern gekommen ist.

28.4 Schnittstellen

28.4.1 Statistik

Im Menü Monitoring->Schnittstellen->Statistik werden die aktuellen Werte und Aktivitäten aller Geräte-Schnittstellen angezeigt. Über die Filterleiste können Sie auswählen, ob Gesamttransfer oder Transferdurchsatz angezeigt werden soll. In der Anzeige Transferdurchsatz werden die Werte pro Sekunde angezeigt. Statistik ![](images/1728e9cd6efae1c1af36f0432b4467028f3990636af51c4abd86720215c2b153.jpg) Abb. 277: Monitoring->Schnittstellen->Statistik Durch Klicken auf die ▲-Schaltfläche oder der ▼-Schaltfläche in der Spalte Aktion wird der Status der Schnittstelle geändert. Werte in der Liste Statistik
Feld Beschreibung
Nr.Zeigt die laufende Nummer der Schnittstelle an.
BeschreibungZeigt den Namen der Schnittstelle an.
TypZeigt den Schnittstellentyp an.
Tx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Pakete an.
Tx-BytesZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Oktetts an.
Tx-FehlerZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Fehler an.
Rx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Pakete an.
Rx-BytesZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Bytes an.
Rx-FehlerZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Fehler an.
StatusZeigt den Betriebszustand der gewählten Schnittstelle an.
Nicht geändert seitZeigt an, wie lang sich der Betriebszustand der Schnittstelle nicht geändert hat.
AktionBietet die Möglichkeit den Status der Schnittstelle wie angezeigtzu ändern.
Über die 📞-Schaltfläche können Sie die statistischen Daten für die einzelnen Schnittstellen im Detail anzeigen lassen. Statistik
Anzeigen Oesamttransfer Automatisches Aktualsierungsintervall 300 Sekunden Übernehmen
Beschreibungen1.0
MAC-Adresse00:a0:f9:2 t:ef:16
IP-Adresse / Netzmaske0.0.0.0 / 0.0.0.0
NATDeaktiviert
Tx-Pakete5.658
Tx-Bytes5.840.808
Rx-Pakete252.517
Rx-Bytes147.957.968
TCP-Verbindungen
StatusLokale AdresseLokaler PortRemote-AdresseEntfernter Port
Abb. 278: Monitoring->Schnittstellen->Statistik-> Werte in der Liste Statistik
Feld Beschreibung
BeschreibungZeigt den Namen der Schnittstelle an.
MAC-AdresseZeigt den Schnittstellentyp an.
IP-Adresse/NetzmaskeZeigt die IP-Adresse und die Netzmaske an.
NATZeigt an, ob NAT für diese Schnittstelle aktiviert ist.
Tx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Pakete an.
Tx-BytesZeigt die Gesamtzahl der gesendeten Oktetts an.
Rx-PaketeZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Pakete an.
Rx-BytesZeigt die Gesamtzahl der erhaltenen Bytes an.
Feld im Menü TCP-Verbindungen
Feld Beschreibung
StatusZeigt den Status einer aktiven TCP-Verbindung an.
Lokale AdresseZeigt die lokale IP-Adresse der Schnittstelle für eine aktive TCP-Verbindung an.
Lokaler PortZeigt den lokalen Port der IP-Adresse für eine aktive TCP-Verbindung an.
Remote-AdresseZeigt die IP-Adresse an, zu der eine aktive TCP-Verbindung besteht.
Entfernter PortZeigt den Port an, zu dem eine aktive TCP-Verbindung besteht.

28.5 Bridges

28.5.1 br

Im Menü Monitoring->Bridges->br werden die aktuellen Werte der konfigurierten Bridges angezeigt. br0 ![](images/c9a9c6e69eafcff68e083d1ef0a61d028f78695397fa81b2b530a8ec072b2c99.jpg) Abb. 279: Monitoring->Bridges Werte in der Liste br
Feld Beschreibung
MAC-AdresseZeigt die MAC-Adressen der assoziierten Bridges an.
PortZeigt den Port an, auf dem die Bridge aktiv ist.

28.6 Hotspot-Gateway

28.6.1 Hotspot-Gateway

Im Menü Monitoring->Hotspot-Gateway->Hotspot-Gateway wird eine Liste aller verbundenen Hotspot-Benutzer angezeigt. Hotspot-Gateway ![](images/59eb7ddcdb0ed73442ba0e1ffb7e743baadc86f9144aa8b1df8868c7df323290.jpg) Abb. 280: Monitoring->Hotspot-Gateway->Hotspot-Gateway Werte in der Liste Hotspot-Gateway
Feld Beschreibung
BenutzernameZeigt den Namen des Benutzers an.
IP-AdresseZeigt die IP-Adresse des Benutzers an.
Physische AdresseZeigt die Physische Adresse des Benutzers an.
AnmeldungZeigt den Zeitpunkt der Anmeldung an.
SchnittstelleZeigt die verwendete Schnittstelle an.

28.7 QoS

Im Menü Monitoring->QoS werden Statistiken für die Schnittstellen angezeigt, für die QoS konfiguriert wurde.

28.7.1 QoS

Im Menü Monitoring->QoS->QoS wird eine Liste aller Schnittstellen angezeigt, für die QoS konfiguriert wurde. QoS ![](images/23891a8bf929cf7b0a4678ac05d2339f8e69ee86bea856df7c870e4afab5e524.jpg) Abb. 281: Monitoring->QoS->QoS Werte in der Liste QoS
Feld Beschreibung
SchnittstelleZeigt die Schnittstelle an, für die QoS konfiguriert wurde.
QoS-QueueZeigt die QoS-Queue an, die für diese Schnittstelle konfiguriert wurde.
SendenZeigt die Anzahl der gesendeten Pakete mit der entsprechenden Paket-Klasse an.
VerworfenZeigt die Anzahl der verworfenen Pakete mit der entsprechenden Paket-Klasse bei Überlast an.
QueuedZeigt die Anzahl der wartenden Pakete mit der entsprechenden Paket-Klasse bei Überlast an.

Kapitel 29 Benutzerzugang

Der Administrator des Systems kann den Benutzern einen individuellen Oberflächen-Konfigurationszugang einrichten. So können Sie sich als Benutzer die wichtigsten persönlichen Einstellungen anzeigen lassen und bestimmte individuell anpassen. Um sich mit den Ihnen zugewiesenen Zugangsdaten an der Konfigurationsoberfläche anzumelden, geben Sie im Login-Fenster Benutzername und Passwort ein. Nach erfolgreichem Anmelden wird die Status-Seite angezeigt. Diese enthält eine Übersicht über Ihre wichtigsten Einstellungen. Im Menü Telefonbuch können Sie das System-Telefonbuch einsehen und Einträge in einem benutzerspezifischen Telefonbuch anlegen, bearbeiten sowie löschen. Im Menü Verbindungsdaten erhalten Sie eine detaillierte Übersicht über die von Ihnen geführten und angenommenen Gespräche. Das Menü Einstellungen enthält eine Übersicht über die aktuellen Einstellungen der Leistungsmerkmale Direktruf, Anrufweiterschaltung (AWS) und Parallelruf. Diese können Sie hier individuell anpassen. Weiterhin können Sie allgemeine Einstellungen einsehen und Zugangs- und Kontaktdaten anpassen. Die Einstellungen der Ihnen zugewiesenen elmeg Systemtelefone können Sie ebenfalls einsehen und nach Ihren Bedürfnissen verändern. Im Menü Voice Mail System->Einstellungen sehen Sie die aktuelle Konfiguration Ihrer individuellen Voice Mail Box sowie die Anzahl der hinterlassenen Nachrichten. Einige häufig benutzte Parameter der Voice Mail Box können Sie hier ändern. Das Menü Voice Mail System->Nachrichten zeigt Ihnen eine detaillierte Übersicht über alle eingegangenen Anrufe.

29.1 Status

Im Menü Benutzerzugang->Status werden die wichtigsten Einstellungen angezeigt, die vom Administrator des Systems für Sie vorgenommen wurden. Status
Benutzerdaten
Name, VornameUser_1
BeschreibungUser_1
Interne Rutrunnern & Verbindungskosten
10.user_10.00
Wetere Einstellungen
Aktuelle BerechtigungsklasseDefault CoS
WahlberechtigungUneingeschränkt
Manuelle Bündelbelegung zulassenDeaktiviert
Flick-Up-Gruppe0

Abb. 282: Benutzerzugang->Status

Das Menü Benutzerzugang->Status besteht aus folgenden Feldern: Werte in der Liste Benutzerdaten
Feld Beschreibung
Name, VornameZeigt den konfigurierten Namen und ggf. Vornamen Ihres Benutzers an.
BeschreibungZeigt die konfigurierte zusätzliche Beschreibung für Ihren Benutzer an.
Werte in der Liste Interne Rufnummern & Verbindungskosten
Feld Beschreibung
Zeigt die Verbindungskosten für die internen Rufnummern an, die Ihrem Benutzer zugeordnet wurden.
Werte in der Liste Weitere Einstellungen
Feld Beschreibung
Aktuelle BerechtigungsklasseZeigt den Namen der Berechtigungsklasse an, zu der Ihr Benutzer zugeordnet ist.
WahlberechtigungZeigt die Wahlberechtigung Ihrer Telefone an. Diese leitet sich ab aus der Einstellung für die entsprechende Benutzerklasse.Mögliche Werte:International: Die Telefone haben uneingeschränkte Be-rechtigungen für die Wahl und können alle Verbindungen selbst einleiten.National: Die Telefone können außer internationalen Gesprächen alle Gespräche selbst einleiten. Beginnt eine Rufnummer mit der Kennziffer für internationale Wahl, kann diese Rufnummer nicht gewählt werden.Kommend: Die Telefone sind kommend für externe Gespräche erreichbar, können aber selbst keine externen Gespräche einleiten. Interne Gespräche sind möglich.Region: Die Telefone können keine nationalen und internationalen Gespräche führen. Für diese Wahlberechtigung sind 10 Ausnahmerufnummern konfigurierbar, über die eine nationale oder internationale Wahl ermöglicht werden kann. Eine Ausnahmerufnummer kann aus vollständigen Rufnummern oder Teilen einer Rufnummer (z. B. die ersten Ziffern) bestehen.Ort: Die Telefone können Ortsgespräche führen. Nationale und internationale Gespräche sind nicht möglich.Intern: Die Telefone sind kommend und gehend nicht für externe Gespräche berechtigt. Es können nur interne Gespräche geführt werden.
Manuelle Bündelbelegung zulassenZeigt an, ob Ihr Benutzer einer Berechtigungsklasse zugeordnet ist, für die die manuelle Bündelbelegung erlaubt wurde. Wenn ja, werden die zulässigen Bündel bzw. externen Anschlüsse angezeigt.Neben der allgemeinen Amtsbelegung kann ein Telefon auch gezielt ein Bündel belegen. Hierbei wird eine externe Verbindung mit der entsprechenden Kennziffer zur gezielten Belegung des Bündels eingeleitet und nicht durch die Wahl der Amtskennziffer.Um eine gezielte Bündelbelegung durchführen zu können, muss die Berechtigungsklasse die Berechtigung dafür besitzen. Diese Berechtigung kann auch Bündel umfassen, die die Berechtigungsklasse sonst nicht belegen kann. Hat ein Telefon nicht die Berechtigung zur gezielten Bündelbelegung oder ist das gewählte Bündel belegt, hört es nach Wahl der Kennziffer den Besetztton. Ist für eine Berechtigungsklasse dieAutomatischeAmtsholungeingerichtet, müssen Benutzer dieser Berechtigungsklasse vor einer gezielten Bündelbelegung die Stern-Tas-te betätigen und anschließend die externe Wahl durch die Kennziffer zur Bündelbelegung einleiten.
Pick-Up-GruppeZeigt die Nummer der Gruppe an, in der Rufe herangeholt werden dürfen.

29.2 Telefonbuch

Im Menü Telefonbuch werden die Telefonbucheinträge getrennt nach System-Telefonbuch und Benutzertelefonbuch angezeigt. Im Benutzertelefonbuch kann der Benutzer bis zu 50 eigene Einträge anlegen, ändern oder löschen. Diese Einträge können ausschließlich vom jeweiligen Benutzer eingesehen werden. Die Pflege dieser Einträge erfolgt über das GUI.

29.2.1 System-Telefonbuch

Im System-Telefonbuch werden die Einträge des Gesamtsystems angezeigt, die vom Administrator angelegt wurden. Sie können sie nicht ändern. Werte in der Liste Systemtelefonbuch
Feld Beschreibung
BeschreibungZeigt eine Beschreibung des Teilnehmers an. Das System-Telefonbuch ist nach diesen Einträgen sortiert.
TelefonnummerZeigt die Telefonnummer an.
KurzwahlZeigt die Kurzwahl an.
Call ThroughZeigt, ob die Telefonnummer für die Funktion Call Through frei-gegeben ist.

29.2.2 Benutzertelefonbuch

Im Benutzertelefonbuch werden Ihre Benutzereinträge angezeigt. Sie können Einträge hinzufügen, bearbeiten oder löschen.

29.2.2.1 Bearbeiten oder Neu

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche Neu, um neue Einträge hinzuzufügen. System-Telefonbuch Benutzertelefonbuch ![](images/8d259be0a903ecb9a57f8406f820079b916c161672c3efd4460918e2a8d3526d.jpg) Abb. 283: Benutzerzugang->Telefonbuch->Benutzertelefonbuch->Neu Das Menü Benutzerzugang->Telefonbuch ->Benutzertelefonbuch->Neu besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Telefonbucheintrag
Feld Beschreibung
BeschreibungGeben Sie eine Beschreibung für den Eintrag ein. Die Sortierung im Benutzertelefonbuch erfolgt nach den ersten Buchsta- ben der Einträge.
TelefonnummerGeben Sie die Telefonnummer ein (intern oder extern).

29.3 Verbindungsdaten

im Menü Verbindungsdaten werden die bisher erfassten ausgehenden und eingehenden Verbindungen Ihres Benutzers angezeigt.

29.3.1 Gehend

Gehend Kommend ![](images/25e909c522dcada0d11965d793f8c86b83a7964afefc43c78ff9ef1b26eb622f.jpg) Abb. 284: Verbindungsdaten->Gehend Das Menü Verbindungsdaten->Gehend besteht aus folgenden Feldern: Werte in der Liste Gehend
Feld Beschreibung
DatumZeigt das Datum der Verbindung an.
ZeitZeigt die Uhrzeit zu Beginn des Gesprächs an.
DauerZeigt die Dauer der Verbindung an.
BenutzerZeigt den Benutzer an, der angerufen hat.
Int. Rufnr.Zeigt die interne Rufnummer des Benutzers an.
Gewählte RufnummerZeigt die gewählte Rufnummer an.
ProjektnummerZeigt ggf. die Projektnummer des Gesprächs an.
SchnittstelleZeigt die Schnittstelle an, über die die Verbindung nach Extern geleitet wurde.
KostenZeigt die Kosten der Verbindung an, jedoch nur, wenn der Provider die entsprechenden Informationen übermittelt.

29.3.2 Kommend

Gehend Kommend ![](images/e29e32be93d76473f70da3a8facfe6bfbdfa1be17d732eb3b2cf5fb28649f46d.jpg) Abb. 285: Verbindungsdaten->Kommend Das Menü Verbindungsdaten->Kommend besteht aus folgenden Feldern: Werte in der Liste Kommend
Feld Beschreibung
DatumZeigt das Datum der Verbindung an.
ZeitZeigt die Uhrzeit zu Beginn des Gesprächs an.
DauerZeigt die Dauer der Verbindung an.
BenutzerZeigt den Benutzer an, der angerufen wurde.
Int. Rufnr.Zeigt die interne Rufnummer des Benutzers an.
Externe RufnummerZeigt die Rufnummer des Anrufers an.
ProjektnummerZeigt ggf. die Projektnummer des Gesprächs an.
SchnittstelleZeigt die Schnittstelle an, über die die Verbindung von Extern eingegangen ist.

29.4 Einstellungen

Im Menü Einstellungen können Sie persönliche Einstellungen zu den Leistungsmerkmalen "Direktruf", "Anrufweiterschaltung (AWS)", "Parallelruf" und "Anrufschutz" vornehmen und allgemeinen Einstellungen anpassen.

29.4.1 Einstellungen von Features

Im Menü Einstellungen->Einstellungen von Features können die Einstellungen für die Leistungsmerkmale "Direktruf", "Anrufweiterschaltung (AWS)", "Parallelruf" und "Anrufschutz" angepasst werden.

29.4.1.1 Anrufweiterschaltung (AWS)

Im Menü Einstellungen->Einstellungen von Features->Anrufweiterschaltung (AWS) konfigurieren Sie Weiterleitungen von kommenden Rufen auf Ihre interne Rufnummer auf die eingetragene Zielrufnummer. Sie sind vorübergehend nicht in Ihrem Büro und möchten dennoch keinen Anruf verpassen. Mit einer Anrufweiterschaltung zu einer anderen Rufnummer, z. B. Ihr Handy, können Sie ihre Anrufe auch annehmen, wenn Sie nicht am Platz sind. Sie können Anrufe für Ihre Rufnummer zu einer beliebigen Rufnummer weiterschalten. Sie kann Sofort, Bei Nichtmelden oder Bei Besetzt erfolgen. Anrufweiterschaltungen Bei Nichtmelden und Bei Besetzt können gleichzeitig bestehen. Sind Sie z. B. nicht in der Nähe Ihres Telefons, wird der Anruf nach einer kurzen Zeit zu einer anderen Rufnummer (z. B. Ihr Handy) weitergeschaltet. Führen Sie bereits ein Telefongespräch an Ihrem Arbeitsplatz, erhalten weitere Anrufer möglicherweise Besetzt. Diese Anrufer können Sie mit einer Anrufweiterschaltung bei Besetzt z. B. zu einem Kollegen oder dem Sekretariat weiterschalten. Die Anrufweiterschaltung kann zu internen Teilnehmer-Rufnummern, internen Team-Rufnummern oder externen Rufnummern erfolgen. Bei der Eingabe der Rufnummer, zu der die Anrufe weitergeschaltet werden sollen, prüft das System automatisch, ob es sich um eine interne oder um eine externe Rufnummer handelt. Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Wählen Sie die Schaltfläche 📋, um Web-Konfigurator des IP1x0-Telefons zu gelangen. Dieser wird in der Bedienungsanleitung zum Telefon beschrieben. Einstellungen von Features Allgemeine Einstellungen ![](images/96023506d22fd4b770d0be14505d081c22ca7cfacde78468496b773cb5884ce9.jpg) Abb. 286: Einstellungen->Einstellungen von Features->Anrufweiterschaltung (AWS) Das Menü Einstellungen->Einstellungen von Features->Anrufweiterschaltung (AWS) besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Anrufweiterschaltung (AWS)
Feld Beschreibung
Aktive FunktionWählen Sie aus, ob Sie für Ihr Telefon die Funktion Anrufweiter-schaltung (AWS) aktivieren wollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiviert.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
TypWählen Sie aus, wann kommende Anrufe auf die angegebene interne Rufnummer weitergeschaltet werden sollen.Mögliche Werte:SofortBei BesetztBei Nichtmelden (Standardwert)Bei Besetzt / Bei Nichtmelden
Ziel bei NichtmeldenGeben Sie die Rufnummer ein, auf die kommende Anrufe bei Nichtmelden weitergeschaltet werden sollen.
Ziel bei BesetztGeben Sie die Rufnummer ein, auf die kommende Anrufe bei Besetzt weitergeschaltet werden sollen.
Ziel SofortGeben Sie die Rufnummer ein, auf die kommende Anrufe sofort weitergeschaltet werden sollen.

29.4.1.2 Parallelruf

Im Menü Einstellungen->Einstellungen von Features->Parallelruf konfigurieren Sie, welche Anrufe an Ihrem Endgerät signalisiert werden sollen. Einstellungen von Features Allgemeine Einstellungen ![](images/5281095018e5ee4fe57d81f6435cfc56bd837c8d9e27ba2215414e8fb2356ebe.jpg) Abb. 287: Einstellungen->Einstellungen von Features->Parallelruf Das Menü Einstellungen->Einstellungen von Features->Parallelruf besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Anrufschutz
Feld Beschreibung
Aktive FunktionWählen Sie aus, ob Sie für Ihr Telefon die Funktion Parallelruf aktivieren wollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiviert.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Externe RufnummerGeben Sie zu Individuelle Rufnummer die externe Telefonnummer ein, auf der ein Anruf parallel signalisiert werden soll. Sind eine Mobilnummer oder eine Rufnummer privat eingerichtet, werden diese unter Konfigurierte Rufnummer privat oder Konfigurierte Mobilnummer angezeigt und können ausgewählt werden.

29.4.1.3 Direktruf

Sie möchten Ihr Telefon so einrichten, dass die Verbindung zu einer bestimmten Rufnummer auch ohne die Eingabe der Rufnummer aufgebaut wird (z. B. Notruftelefon). Sie befinden sich außer Haus. Es gibt jedoch jemanden zu Hause, der Sie im Bedarfsfall schnell und unkompliziert telefonisch erreichen soll (z. B. Kinder oder Großeltern). Haben Sie für ihr Telefon die Funktion Direktruf eingerichtet, braucht nur der Hörer des Telefons abgehoben zu werden. Nach einer in der Konfigurierung eingestellten Zeit ohne weitere Eingaben wählt das System automatisch die festgelegte Direktrufnummer. Wählen Sie nach dem Abheben des Hörers nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit, wird die automatische Wahl eingeleitet. Einstellungen von Features Allgemeine Einstellungen ![](images/1f48b76743d88105dc31b295ec7617ac2a47f46184c76101f1b02b896d3e0951.jpg) Abb. 288: Einstellungen->Einstellungen von Features->Direktruf Das Menü Einstellungen->Einstellungen von Features->Direktruf besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Direktruf
Feld Beschreibung
Aktive FunktionWählen Sie aus, ob Sie für Ihr Telefon die Funktion "Direktruf" aktivieren wollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiviert.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Rufnummer (MSN)Wählen Sie aus, welche Nummer Sie für den Direktruf verwenden wollen.Mögliche Werte:• Vorkonfigurierte Nummer: Wählen Sie aus der Drop-down-Liste die gewünschte Rufnummer aus, zu der der Direktruf aufgebaut werden soll.Individuelle Rufnummer: Geben Sie in das Eingabefeld die gewünschte Rufnummer ein, zu der der Direktruf aufgebaut werden soll.

29.4.1.4 Anrufschutz

Mit dem Leistungsmerkmal „Anrufschutz" (Ruhe vor der Telefon) konfigurieren Sie, welche Anrufe an Ihrem Endgerät signalisiert werden sollen. ![](images/9d1d76ae874ccda67a640c848e245463a86f3dd20d8d6666fefcdd29adbbcd27.jpg) ![](images/4eb295a3426872652ab313fa35b533b19dceb2b2200f90ca873656d57da8f5ca.jpg) Abb. 289: Einstellungen->Einstellungen von Features->Anrufschutz Das Menü Einstellungen->Einstellungen von Features->Anrufschutz besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Anrufschutz
Feld Beschreibung
Aktive FunktionWählen Sie aus, ob Sie für Ihr Telefon die Funktion „Anrufschutz“ aktivieren wollen.Mit Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
AnrufschutzMit dem Leistungsmerkmal Anrufschutz können Sie die Signalisierung von Anrufen an Ihrem Endgerät schalten. Analoge Endgeräte nutzen dafür Kennziffern des Systems.Wählen Sie aus, für welche Anrufe Sie das Leistungsmerkmal nutzen wollen.Mögliche Werte:Kein Signal für interne AnrufeKein Signal für externe AnrufeKeine Anrufe

29.4.1.5 Einloggen/Ausloggen

Es ist lediglich mit Systemtelefonen möglich sich über die Funktionstaste Einloggen/Ausloggen aus einem Team auszuloggen. Bei Standardtelefonen muss diese Funktion der Team-Administrator manuell ausführen. Einstellungen von Features Allgemeine Einstellungen ![](images/8680a182ea2ce0641d17e7dbbcbcf930e9fdcc00d2dc8747092d82742c81b0f2.jpg) Abb. 290: Einstellungen->Einstellungen von Features->Einloggen/Ausloggen Das Menü Einstellungen->Einstellungen von Features->Einloggen/Ausloggen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Einloggen/Ausloggen
Feld Beschreibung
BeschreibungZeigt an, welchen Teams der Benutzer angehört.
StatusWählen Sie aus, ob das Teammitglied am Team an- oder abgemeldet sein soll.Mit Auswahl von Angemeldet ist die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion aktiv.

29.4.2 Allgemeine Einstellungen

Im Menü Einstellungen->Allgemeine Einstellungen werden die wichtigsten Einstellungen Ihres Benutzers aufgelistet. Die persönlichen Zugangsdaten (Konfigurationspasswort und Passwort für IP-Telefon) und Mobil- und Home-Office-Nummer können angepasst werden. Einstellungen von Features Allgemeine Einstellungen ![](images/5aab3e69d7b96d2ab54cc60b59ca60b8562000d1edd060b4dcd6012a9f3720af.jpg) Abb. 291: Einstellungen->Allgemeine Einstellungen Das Menü Einstellungen->Allgemeine Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Benutzerdaten
Feld Beschreibung
NameZeigt den Namen Ihres Benutzers an.
BeschreibungZeigt die zusätzliche Beschreibung Ihres Benutzers an.
BenutzernameZeit Ihren Benutzernamen für das Login zur Benutzer-Konfigurationsoberfläche an.
Passwort für HTML-KonfigurationszugriffWenn Sie Ihr Passwort für den Zugang zur Benutzer-Konfigurationsoberfläche ändern wollen, geben Sie hier einneues Passwort ein. Zur Überprüfung können Sie das Passwort durch Klicken der OptionAnzeigenim Klartext anzeigen lassen.
Passwort für IP-TelefonregistrierungWenn Sie Ihr Passwort für die Registrierung eines IP-Telefons ändern wollen, geben Sie hier ein neues Passwort ein. Zur Überprüfung können Sie das Passwort durch Klicken der OptionAnzeigenim Klartext anzeigen lassen.
PIN für Zugang via TelefonWenn Sie die PIN für Ihre persönliche Voice Box ändern wollen, geben Sie hier eine neue PIN ein. Zur Überprüfung können Sie das Passwort durch Klicken der OptionAnzeigenim Klartext anzeigen lassen.
MobilnummerHier können Sie Ihre Mobilfunknummer, unter der Sie erreichbar sein sollen, eingeben.
Home-Office-NummerHier können Sie Ihre Home-Office-Nummer, unter der Sie erreichbar sein sollen, eingeben.
Besetzt bei Besetzt (Busy on Busy)Zeigt, ob für den aktuell gewählten Benutzer das Leistungsmerkmal Busy on Busy aktiviert ist.Führt ein Benutzer, für den mehrere Telefonnummern eingerichtet sind, ein Gespräch, so können Sie entscheiden, ob weitere Anrufe für diesen Benutzer signalisiert werden sollen. Ist die Funktion »Busy on Busy« für diesen Benutzer eingerichtet, so erhalten weitere AnruferBesetztsignalisiert, wenn der Benutzer auf einer seiner Nummern telefoniert.Mit Auswahl vonAktiviertwird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
Felder im Menü Statusinformationen
Feld Beschreibung
TeilnehmernummernZeigt die internen Rufnummern an, die Ihnen zugewiesen wurden.
Aktuelle BerechtigungsklasseZeigt die Berechtigungsklasse an, der Sie aktuell zugewiesen sind.
WahlberechtigungZeigt Ihre Wahlberechtigung an.
Manuelle Bündelbelegung zulassenZeigt an, ob Sie manuell weitere Bündel für Leitungen nach extern belegen dürfen und welche.
Pick-Up-GruppeZeigt die Nummer der Gruppe an, in der Rufe herangeholt werden dürfen.

29.5 Zugeordnete elmeg-Telefone

Das Menü Zugeordnete elmeg-Telefone zeigt die Telefone an, die Ihnen vom Administrator des Systems zugewiesen sind. ![](images/a21bf8a265d0fb77707035dfcc15b3b3459cacc2a94058925de2fc9ff6abd0fd.jpg)

Hinweis

Das Menü Zugeordnete elmeg-Telefone wird nur dann angezeigt, wenn Ihnen vom Administrator bereits Systemtelefone zugewiesen sind.

29.5.1 Zugeordnete elmeg-Telefone

Das Menü Zugeordnete elmeg-Telefone->Zugeordnete elmeg-Telefone zeigt eine Liste mit den wichtigsten Informationen über Ihr Telefon an. Mit dem Symbol gelangen Sie auf die Benutzeroberfläche des IP1x0-Telefons. Wählen Sie das Symbol 📋, um das Benutzerpasswort des Telefons zurückzusetzen.

Zugeordnete elmeg-Telefone

![](images/b22fbe2c8ee5301311b5688fac7c0658c370186d34926d6d6b48a0d5d1ea802b.jpg) Abb. 292: Zugeordnete elmeg-Telefone->Zugeordnete elmeg-Telefone ![](images/477b5de79ded34d78851fac6cdd28ff3c58beef000804302172c37b840f4caae.jpg) Das Menü Zugeordnete elmeg-Telefone->Zugeordnete elmeg-Telefone besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Systemtelefon
Feld Beschreibung
BenutzerpasswortWählen Sie aus, ob das Benutzerpasswort zurückgesetzt werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Sobald Sie die Schaltfläche OK wählen, wird das Passwort auf die Standardeinstellung zurückgesetzt.

29.6 elmeg Systemtelefone

Das Menü elmeg Systemtelefone zeigt die Systemtelefone an, die Ihnen vom Administrator des Systems zugewiesen sind. ![](images/d1c9dd8c0cecdfa2325a2375c65569b8491ae5e2c6920a83ffa55613b2b1bf13.jpg)

Hinweis

Das Menü elmeg Systemtelefone wird nur dann angezeigt, wenn Ihnen vom Administrator bereits Systemtelefone zugewiesen sind.

29.6.1 Zugewiesene Systemtelefone

Das Systemtelefon stellt Ihnen in Verbindung mit bintec elmeg-Systemen systemtypische Leistungsmerkmale zur Verfügung. Zum Beispiel: • Wahl aus dem Telefonbuch des Systems - Durchsage und Wechselsprechen mit anderen Systemtelefonen am System - Funktionstasten zur Steuerung von Leistungsmerkmalen des Systems (Anrufvarianten schalten, Ein-/Ausloggen in Teams, Linientasten, Leitungstasten). Der Status eingestellter Leistungsmerkmale kann über Leuchtdioden, die den einzelnen Funktionstasten zugeordnet sind, angezeigt werden. ![](images/84329f872741baa41fb54080b9537b9a30d547f1d41f6cc7dde71a8818b4b1f5.jpg)

Hinweis

Konfigurationsänderungen werden frühestens 30 Sekunden nach Bestätigung der Änderung mit der Übernehmen-Schaltfläche in die Systemtelefone übertragen.

29.6.1.1 Einstellungen

Im Menü elmeg Systemtelefone->Zugewiesene Systemtelefone->Einstellungen können Sie bestimmte Leistungsmerkmale und Funktionen für Ihre Systemtelefone freischalten. Zugewiesene Systemtelefone ![](images/d343ed2802152276b8fdf028aa4152d22fa0b302a40aa5e2be400c86c3e64949.jpg) Abb. 293: elmeg Systemtelefone->Zugewiesene Systemtelefone->Einstellungen Das Menü elmeg Systemtelefone->Zugewiesene Systemtelefone->Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
Headset UnterstützungNicht für S530 und S560.Wählen Sie aus, ob das Headset Anrufe automatisch entgegennehmen soll.HinweisWenn Sie ein Headset verwenden wollen, müssen Sie in Ihrer Telefonanlage eine Headset-Taste und eine Taste für die automatische Rufannahme konfigurieren. Am System-telefon müssen Sie einen Headset-Typ auswählen und die Taste für die automatische Rufannahme aktivieren.
AnklopfenWählen Sie aus, ob ein weiterer Anruf für dieses Telefon durch einen Anklopfton oder eine Displayanzeige signalisiert werden soll.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.Wenn Anklopfen aktiviert ist, wählen Sie aus, für welche Gespräche Sie Anklopfen zulassen wollen.Mögliche Werte:InternanrufeExternanrufeIntern- und ExternanrufeEntscheiden Sie unter Anklopfwiederholung außerdem, ob der Anklopfton oder die Displayanzeige nur einmal signalisiert oder wiederholt werden soll.
Anrufschutz (Ruhe)Nur für Telefone der CS4xx-Serie, die Telefone S530 und S560 und das Telefon IP-S400.Für die Telefone S530 und S560 konfigurieren Sie hier lediglich die Funktion. Aktivieren Sie sie bei diesen Telefonen über die Funktionstaste Anrufschutz.Wählen Sie aus, ob Sie das Leistungsmerkmal Anrufschutz (Ruhe vor der Telefon) nutzen wollen.Mit diesem Leistungsmerkmal können Sie die Signalisierung von Anrufen an Ihrem Endgerät schalten.Wählen Sie aus, für welche Rufnummern Sie das Leistungs-merkmal Anrufschutz nutzen wollen.Mögliche Werte:Nur erste Rufnummer (nur CS4xx-Serie): Der Anrufschutz gilt nur für die erste konfigurierte MSN.Alle Rufnummern (nur CS4xx-Serie): Der Anrufschutz gilt für alle konfigurierten MSNs.Wählen Sie aus, ob kommende Anrufe signalisiert werden sollen:Aus: Anrufe werden signalisiert.Ein (nur CS4xx-Serie): Anrufe werden nicht signalisiert.Nur Bestätigungston (nur CS4xx-Serie): Bei einem Anruf ist einmalig ein Aufmerkton zu hören.Aufmerkton 1 (nur S530 und S560)Aufmerkton 2 (nur S530 und S560)Aufmerkton 3 (nur S530 und S560)Aufmerkton 4 (nur S530 und S560)Kein Aufmerkton (nur S530 und S560)
Das Menü Erweiterte Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Erweiterte Einstellungen
Feld Beschreibung
Status-LEDWählen Sie aus, ob und welche Ereignisse die Status-LED am Systemtelefon signalisieren soll.Mögliche Werte:Aus: Die Funktion der Status-LED wird nicht genutzt.Anruferliste: Die Status-LED signalisiert Anrufe und neue Nachrichten.Nur Nachrichten: Die Status-LED signalisiert nur neue Nachrichten (MWI).Neue Nachricht (nur S5x0)Neue Anrufe (nur S5x0)Aktiver Anruf (nur S5x0)Die Optionen Neue Nachricht, Neue Anrufe und Aktiver Anruf können Sie einzeln verwenden oder beliebig kombinieren.
Softkey TelefonbuchNur für die Telefone der CS4xx-SerieWählen Sie aus, ob mit dem Softkey Einträge aus dem System-Telefonbuch (System) oder aus dem Telefonbuch des Telefons (Telefon) aufgerufen werden.
Gesprächsanzeige Nicht für S5x0Wählen Sie aus, welche Informationen während eines Telefonats im Display des Systemtelefons angezeigt werden sollen.Mögliche Werte:Rufnummer und Kosten oder DauerRufnummer und KostenRufnummer und DauerRufnummer und ZeitNur RufnummerNur Datum und Uhrzeit
Eingabe während einer VerbindungWählen Sie aus, ob im Gesprächszustand DTMF-Signale oder Keypad-Funktionen in das System gesendet werden sollen.Während einer Verbindung können Sie durch die Eingabe von Zeichen- und Ziffernfolgen besondere Funktionen nutzen. Diese Eingaben müssen je nach zu steuernder Funktion als Keypad-oder MFV-Sequenz erfolgen. Sie können festlegen, ob in der Grundeinstellung während einer Verbindung MFV- oder Keypad-Sequenzen möglich sind.Mögliche Werte:DTMF(Standardwert)Keypad
Automatische RufannahmeWählen Sie aus, nach welcher Zeit Rufe an diesem Systemtelefon automatisch angenommen werden sollen, ohne dass Sie den Hörer abheben oder die Lautsprechertaste betätigen müssen.Beachten Sie, dass mindestens eine Taste des Telefons mit Automatische Rufannahme belegt sein muss, um diese Funktion nutzen zu können.Mögliche Werte:SofortNach 5 SekundenNach 10 SekundenNach 15 Sekunden (nur S5x0)Nach 20 Sekunden (nur S5x0)Aus (nur S5x0)
Stumm nach FreisprechanwahlNicht für S5x0, CS290, CS290-USie können die Rufnummer eines Teilnehmers wählen, ohne dabei den Hörer abzuheben (z. B. Freisprechen). Sie haben dabei die Wahl, ob das eingebaute Mikrofon sofort oder erst nach Betätigung des entsprechenden Softkeys eingeschaltet wird. Ist das Mikrofon während der Anwahl ausgeschaltet, muss der entsprechende Softkey gedrückt werden, auch wenn die Verbindung bereits hergestellt ist.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
UUS empfangenWählen Sie aus, ob an diesem Telefon das Leistungsmerkmal UUS (User to User Signalling) genutzt werden kann. Mit diesem Leistungsmerkmal können Sie kurze Textnachrichten von anderen Telefonen empfangen. Innerhalb des Systems können Sie auf diese Weise schriftliche Informationen, wie z. B. Besprechung um 09:30 Uhr oder Bin bis zum Montag im Urlaub, versenden.Mögliche Werte:Aus, UUS blockiert: Das Leistungsmerkmal UUS wird nicht genutzt.Nur intern: Textnachrichten können nur intern empfangen werden.Nur extern: Textnachrichten können nur extern empfangen werden.• Intern und extern (Standardwert): Textnachrichten können intern und extern empfangen werden.
Wechselsprechen empfangenWählen Sie aus, ob das zugewiesene Systemtelefon Wechsel-sprech-Verbindungen annehmen darf. Hat das System mehrere Rufnummern so wird die Einstellung ausschließlich für die erste MSN übernommen.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.
DurchsageWählen Sie aus, ob das zugewiesene Systemtelefon Durchsa-gen empfangen darf. Hat das System mehrere Rufnummern so wird die Einstellung ausschließlich für die erste MSN übernom-men.Mit Auswahl von Aktiviert wird die Funktion aktiv.Standardmäßig ist die Funktion nicht aktiv.

29.6.1.2 Tasten / T400 / T400/2 / T500

Im Menü elmeg Systemtelefone->Zugewiesene Systemtelefone->Tasten wird die Konfiguration der Tasten Ihres Systemtelefons angezeigt. Ihr Telefon verfügt über mehrere Funktionstasten, die Sie in zwei Ebenen mit verschiedenen Funktionen belegen können. Die Funktionen, die auf den Tasten programmiert werden können, sind bei den einzelnen Telefonen unterschiedlich. Jede Funktionstaste mit automatischen Leuchtdiodenfunktionen (z. B. Leitungstasten, Lini-entasten) darf nur einmal je System (Telefon und Tastenerweiterungen) programmiert werden.

Zugewiesene Systemtelefone

![](images/808ba9ad51e9ae22ce292f956b7c59fd365b59979ce016134a0a21085814420f.jpg) Abb. 294: elmeg Systemtelefone->Zugewiesene Systemtelefone->Tasten Werte in der Liste Tasten
Feld Beschreibung
TasteZeigt den Namen der Taste an.
Text für BeschriftungsblattZeigt den Text an, den Sie für das Beschriftungsblatt eingegeben haben. Der Text enthält den konfigurierten Tastennamen.
TastentypZeigt den Tastentyp an.
EinstellungenZeigt die zusätzlichen Einstellungen in einer Zusammenfassung an.
Mithilfe von Drucken können Sie ein Beschriftungsblatt für das Beschriftungsfeld Ihres Systemtelefons oder Ihrer Tastenerweiterung Drucken.

Bearbeiten

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Im Popup-Menü konfigurieren Sie die Funktionen der Tasten Ihres Systemtelefons ![](images/165d7a34387e77a92ba2871cff716f0e70f97c946c33e15838c7ab8e852a3907.jpg) Abb. 295: elmeg Systemtelefone->Zugewiesene Systemtelefone->Tasten->Bearbeiten Folgende Funktionen können Sie mit Systemtelefonen nutzen: - Zielwahltaste: Sie können auf jeder Funktionstaste eine Rufnummer speichern. - Zielwahltaste (DTMF): Sie können auf jeder Funktionstaste MFV-Sequenz speichern. - Zielwahltaste (Keypad): Sie können auf jeder Funktionstaste eine Keypadsequenz speichern. - Linientaste Teilnehmer: Unter einer Linientaste können Sie eine Wahl zu einem internen Teilnehmer einrichten. Nach Betätigen der entsprechenden Taste wird das Freisprechen eingeschaltet und der eingetragene interne Teilnehmer gewählt. Wird ein Anruf an dem eingetragenen internen Teilnehmer signalisiert, können Sie diesen durch Betätigen der Linientaste heranholen. - Linientaste Team: Unter einer Linientaste können Sie eine Wahl zu einem Team einrichten. Nach Betätigen der entsprechenden Taste wird das Freisprechen eingeschaltet und das eingetragene Team wird gemäß seiner aktiven Anrufvariante gerufen. Wird ein Anruf an dem eingetragenen Team signalisiert, können Sie diesen durch Betätigen der Linientaste heranholen. - Leitungstaste: Unter einer Leitungstaste wird ein ISDN-Anschluss oder ein VoIP-Provider eingerichtet. Wird diese Taste betätigt, wird automatisch Freisprechen eingeschaltet und der entsprechende ISDN-Anschluss belegt. Sie hören dann den externen Wählton. Wird ein externer Anruf an einem anderen internen Telefon signalisiert, können Sie diesen durch Betätigen der Leitungstaste heranholen. - Ein-/Ausloggen, Team: Sind Sie als Teilnehmer in den Anrufvarianten eines oder mehrerer Teams eingetragen, können Sie eine Taste so einrichten, dass Sie die Rufsignalisierung Ihres Telefons kontrollieren können. Sind Sie eingeloggt, werden Teamanrufe an Ihrem Telefon signalisiert. Sind Sie ausgeloggt, werden keine Teamanrufe signalisiert. Das Ein-/ Ausloggen aus einem Team durch eine eingerichtete Funktionstaste ist für die im Telefon eingetragenen Rufnummern (MSN-1...MSN-9) möglich. Vor der Eingabe der Teamrufnummer müssen Sie daher den Index der Rufnummer (MSN) des Telefons wählen, die in der entsprechenden Team-Anrufvarianten eingetragen ist. - Durchsage Benutzer: Sie können eine Verbindung zu einem anderen Telefon aufbauen, ohne dass diese Verbindung aktiv angenommen werden muss. Sobald das Telefon die Durchsage angenommen hat, wird die Verbindung hergestellt und die Leuchtdiode der Durchsage-Taste wird eingeschaltet. Das Beenden der Durchsage ist durch erneutes Betätigen der Durchsage-Taste oder durch Betätigen der Lautsprecher-Taste möglich. Nach Beenden der Durchsage wird die Leuchtdiode wieder ausgeschaltet. - Durchsage Team: Sie können eine Durchsage zu einem Team durch eine eingerichtete Funktionstaste aufbauen. Die Funktionsweise ist wie oben beschrieben. - Durchsage erlauben ein/aus: Sie können die Durchsage durch eine Funktionstaste gezielt sperren oder erlauben. Um Durchsagen verwenden zu können, müssen sie in der entsprechenden Berechtigungsklasse erlaubt sein. - Wechselsprechen: Sie können eine Taste so einrichten, dass eine Verbindung zu dem angegebenen Telefon aufgebaut wird, ohne dass diese Verbindung aktiv angenommen werden muss. - Wechselsprechen erlauben ein/aus: Sie können eine Taste so einrichten, dass die Funktion Wechselsprechen erlaubt bzw. untersagt ist. Um Wechselsprechen verwenden zu können, muss die Funktion in der entsprechenden Berechtigungsklasse erlaubt sein. - Chef/Sekretariat: Sie können eine Taste als besondere Linien-Taste einrichten. Durch diese Tasten werden in den beiden Telefonen die Eigenschaften Chef-Telefon und Sekretariats-Telefon hinterlegt. - Umleitung Sekretariat: Sie können eine Taste so einrichten, dass kommende Anrufe auf das Chef-Telefon automatisch auf das Sekretariat-Telefon umgeleitet werden. - Anrufweiterschaltung verzögert (CFNR): Sie können eine Taste so einrichten, dass eine verzögerte Rufumleitung für eine bestimmte Rufnummer (MSN) Ihres Telefons eingerichtet wird. Im Ruhezustand des Telefons wird durch Betätigen der Taste die Rufumleitung ein- oder ausgeschaltet. Das Einrichten einer Rufumleitung über eine programmierte Taste ist nur für die Rufnummern 1 bis 9 (MSN-1...MSN-9) des Telefons möglich. Um die Rufumleitung nutzen zu können, müssen Sie mindestens eine Rufnummer eingerichtet haben. - Anrufweiterschaltung sofort (CFU): Sie können eine Taste so einrichten, dass eine sofortige Rufumleitung für eine bestimmte Rufnummer (MSN) Ihres Telefons eingerichtet wird. Im Ruhezustand des Telefons wird durch Betätigen der Taste die Rufumleitung ein- oder ausgeschaltet. Das Einrichten einer Rufumleitung über eine programmierte Taste ist nur für die Rufnummern 1 bis 9 (MSN-1...MSN-9) des Telefons möglich. Um die Rufumleitung nutzen zu können, müssen Sie mindestens eine Rufnummer eingerichtet haben. - Anrufweiterschaltung bei Besetzt (CFB): Sie können eine Taste so einrichten, dass eine Rufumleitung bei Besetzt für eine bestimmte Rufnummer (MSN) Ihres Telefons eingerichtet wird. Im Ruhezustand des Telefons wird durch Betätigen der Taste die Rufumleitung ein- oder ausgeschaltet. Das Einrichten einer Rufumleitung über eine programmierte Taste ist nur für die Rufnummern 1 bis 9 (MSN-1...MSN-9) des Telefons möglich. Um die Rufumleitung nutzen zu können, müssen Sie mindestens eine Rufnummer eingerichtet haben. - Makro: Sie können eine Taste so einrichten, dass bei Betätigen der Taste ein hinterlegtes Makro ausgeführt wird. Die Makro-Funktion kann nur am Telefon programmiert werden. - Headset (nicht bei S5x0): Haben Sie an Ihrem Telefon ein Headset über eine separate Headsetbuchse angeschlossen und eingerichtet, erfolgt die Bedienung des Headsets über eine Funktionstaste. Zum Einleiten oder Annehmen von Gesprächen betätigen Sie die Headsettaste. Haben Sie bereits eine aktive Verbindung über das Headset, können Sie das Gespräch durch Betätigen der Headsettaste beenden. - Automatische Rufannahme: Ihr Telefon kann Anrufe automatisch annehmen, ohne dass Sie den Hörer abheben oder die Lautsprechertaste betätigen müssen. Die automatische Rufannahme wird durch eine eingerichtete Funktionstaste ein- oder ausgeschaltet. Sie können für jede Rufnummer (»MSN-1«...»MSN-9«) eine separate Funktionstaste oder eine Funktionstaste für alle Rufnummern einrichten. Die Zeit, nach der Anrufe automatisch angenommen werden, wird einmal für alle Rufnummern des Telefons eingerichtet. - Bündelauswahl: Im System können mehrere externe ISDN- oder IP-Anschlüsse zu Bündeln zusammengefasst werden. Durch eine Bündeltaste können Sie diese Anschlüsse auf einer Funktionstaste hinterlegen. Wird diese Taste betätigt, wird automatisch Freisprechen eingeschaltet und ein freier B-Kanal des entsprechenden Bündels belegt. Sie hören dann den externen Wählton. - Verbindungstaste (nicht bei S5x0): Für die Bedienung beim Makeln können zusätzlich zu den Softkeys »Verbindung 1..« Funktionstasten am Systemtelefon oder der Erweiterung eingerichtet werden. Es müssen mindestens zwei Verbindungstasten eingerichtet werden. - Hotelzimmer: Sie können eine Taste so belegen, dass bei Betätigung der Taste der Gast ein- oder ausgecheckt wird (erste Ebene) oder das ausgewählte Hotelzimmer-Telefon gerufen wird (zweite Ebene). Sie müssen diese Taste auf der ersten Ebene einrichten, die zugehörige Taste auf der zweiten Ebene wird automatisch belegt und ihr Inhalt gegebenenfalls überschrieben. - Offene Rückfrage: Der angerufene Teilnehmer geht in Rückfrage und wählt eine Kennziffer. Das Telefon ist jetzt für andere Bedienungen, z. B. eine Durchsage oder Ansage frei. Ein anderer Teilnehmer kann das Gespräch annehmen, wenn er den Hörer abhebt und die entsprechende Kennziffer für das gehaltene Gespräch wählt. Die von der TK-Anlage vorgegebenen Kennziffern können auch in die Funktionstasten eines oder mehrerer Systemtelefone eingetragen werden. Wird ein Gespräch durch Betätigen der Funktionstaste in die offene Rückfrage gelegt, wird dieses durch Blinken an den LEDs der Funktionstasten der hierfür eingerichteten Systemtelefone angezeigt. Durch Drücken der entsprechenden Funktionstaste wird das Gespräch übernommen. Dieses Leistungsmerkmal ist nur möglich, wenn nur ein Gespräch gehalten wird. - Nachbereitungszeit des Agent: Sie können eine Taste so einrichten, dass beim Betätigen dieser Taste die Nachbearbeitungszeit eines Agents in einem Team Call Center ein- oder ausgeschaltet wird (erste Ebene) oder diese verlängert wird (zweite Ebene). - Nachtbetrieb: Sie können eine Taste so einrichten, dass beim Betätigen dieser Taste der Nachtbetrieb ein oder ausgeschaltet wird. ![](images/1676dec380426522b76887aa6b6bdad6cbbd32f0916b145ec66f0dafb67ec4d9.jpg)

Hinweis

Um den Nachbetrieb manuell wieder ausschalten zu können, muss für die Berechtigungsklasse Anrufvarianten manuell umschalten aktiviert sein. - Parallelruf (nur S5x0): Wenn ein Parallelruf zu einem anderen Telefon eingerichtet ist, klingelt es bei einem Anruf an beiden Anschlüssen. Das Gespräch wird dort ange- nommen, wo zuerst abgehoben wird. - Umschalttaste (nur S5x0): Mit dieser Taste können Sie die Funktionen der zweiten Ebene erreichen. - Anrufschutz (nur S5x0): Mit dieser Taste schalten Sie die Funktion Ruhe vor dem Telefon ein oder aus, die Sie unter Endgeräte->elmeg Systemtelefone->Systemtelefon->Einstellungen konfiguriert haben. Das Menü elmeg Systemtelefone->Zugewiesene Systemtelefone->Tasten->Bearbeiten besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Telefon: Typ x
Feld Beschreibung
TastennameGeben Sie einen Namen für die Taste ein, der beim Drucken der Beschriftungsschilder als Text für die entsprechende Taste verwendet wird.
TastentypDie Telefone verfügen je nach Ausführung über fünf bis 15 Tas- ten, die in zwei Ebenen mit Funktionen belegt werden können. Die zweite Ebene der Funktionstasten erreichen Sie durch einen doppelten Tastendruck. Dieser muss in kurzem Abstand ausgeführt werden. Bei S5x0-Geräten können Sie alternativ die Funktionstaste Umschalttaste verwenden. Mit den optiona- len bintec elmeg-Tastenerweiterungen stehen Ihnen weitere zweifach belegbare Funktionstasten zur Verfügung.Mögliche Werte:MSN-AuswahltasteZielwahltasteZielwahltaste (DTMF)Zielwahltaste (Keypad)Linientaste TeilnehmerLinientaste TeamLeitungstasteEin-/Ausloggen, TeamDurchsage BenutzerDurchsage TeamDurchsage BenutzerDurchsage erlauben ein/ausWechselsprechenWechselsprechen erlauben ein/ausChefSekretariatUmleitung SekretariatAnrufweiterschaltung verzögert (CFNR)Anrufweiterschaltung sofort (CFU)Anrufweiterschaltung bei Besetzt (CFB)MakroHeadset• Automatische Rufannahme• Bündelauswahl• Verbindungstaste• Hotelzimmer• Offene Rückfrage• Nachbereitungszeit des Agent• Nachtbetrieb• Umschalttaste (nur S5x0)• Parallelruf (nur S5x0)• Anrufschutz (Ruhe) (nur S5x0)
Rufnummer (MSN)Nur bei Tastentyp = Zielwahltaste, Zielwahltaste (DTMF) und Zielwahltaste (Keypad)Sie können auf jeder Funktionstaste eine Rufnummer, eine MFV-Sequenz oder eine Keypadsequenz speichern. Geben Sie die Rufnummer oder die Zeichen für die MFV-/ Keypadsequenz ein.
Interne RufnummerBei Tastentyp = Linientaste TeilnehmerWählen Sie die interne Rufnummer eines Benutzers aus, der bei Betätigung dieser Taste gerufen werden soll.Bei Tastentyp = Durchsage BenutzerWählen Sie die interne Rufnummer eines Benutzers aus, an dessen Telefon eine Durchsage gesendet soll.Bei Tastentyp = Ein-/Ausloggen, TeamWählen Sie die interne Rufnummer eines Teams aus, in das bei Betätigung dieser Taste eingeloggt bzw. davon ausgeloggt werden soll.Bei Tastentyp = DurchsageWählen Sie die interne Rufnummer eines Benutzers aus, an dessen Telefon eine Durchsage ertönen soll.Bei Tastentyp = WechselsprechenWählen Sie die interne Rufnummer eines Benutzers aus, mit dem Sie Wechselgespräche führen wollen.BeiTastentyp= Anrufweiterschaltung verzögert (CFNR), Anrufweiterschaltung sofort (CFU), Anrufweiterschaltung bei Besetzt (CFB)Wählen Sie die interne Rufnummer einer MSN des Telefons aus, von der aus an die angegebene Zielrufnummer weitergeleitet werden soll.BeiTastentyp= Automatische RufannahmeWählen Sie die interne Rufnummer dieses Telefons aus, auf der kommende Rufe automatisch angenommen werden sollen.BeiTastentyp= HotelzimmerWählen Sie die interne Rufnummer eines Hotelgastes aus.BeiTastentyp= Nachbereitungszeit des AgentWählen Sie die interne Rufnummer eines Benutzers aus, dessen Nachbearbeitungszeit bei Betätigung dieser Taste intervallweise verändert werden soll.BeiTastentyp= ParallelrufWählen Sie die interne Rufnummer eines Benutzers aus, bei dem das Telefon ebenfalls klingeln soll, wenn bei Ihnen ein An-ruf eingeht.
Automatische RufannahmeBeiTastentyp= Automatische RufannahmeWählen Sie aus, wann ein Ruf automatisch beim eingetragenen internen Teilnehmer angenommen werden soll.Mögliche Werte:Sofort: Der Ruf wird sofort automatisch angenommen.Nach 5 Sekunden: Der Ruf wird nach 5 Sekunden automa-tisch angenommen.Nach 10 Sekunden: Der Ruf wird nach 10 Sekunden automatisch angenommen.Nach 15 Sekunden (nur S5x0): Der Ruf wird nach 15 Se-kunden automatisch angenommen.Nach 20 Sekunden (nur S5x0): Der Ruf wird nach 20 Sekunden automatisch angenommen.Aus (nur S5x0): Der Ruf wird nicht automatisch angenommen.
TeamBei Tastentyp = Linientaste TeamWählen Sie die interne Rufnummer eines Teams aus, mit dem bei Betätigung dieser Taste verbunden werden soll.Bei Tastentyp = Durchsage TeamWählen Sie die interne Rufnummer eines Teams aus, an dessen Telefon eine Durchsage gesendet soll.Bei Tastentyp = Ein-/Ausloggen, TeamWählen Sie die interne Rufnummer eines Teams aus, bei dem bei Betätigung dieser Taste ein- bzw. ausgeloggt werden soll.
Trunk-LeitungNur bei Tastentyp = Trunk-LeitungWählen Sie den externen Anschluss aus, über den bei Betätigung dieser Taste eine externe Verbindung aufgebaut werden soll.
Rufnummer des Sekretariat-TelefonesNur bei Tastentyp = ChefWählen Sie die interne Rufnummer des Sekretariat-Telefons aus. Bei Betätigung dieser Taste wird das Sekretariat-Telefon gerufen.
Rufnummer des Chef-TelefonesNur bei Tastentyp = SekretariatWählen Sie die interne Rufnummer des Chef-Telefons aus. Bei Betätigung dieser Taste wird das Chef-Telefon gerufen.
Zielrufnummer "Bei Nichtmelden"Nur bei Tastentyp = Anrufweiterschaltung verzögert (CFNR)Geben Sie die Rufnummer ein, auf die bei Anrufweiterschaltung sofort weitergeleitet werden soll.
Zielrufnummer "So-fort"Nur bei Tastentyp = Anrufweiterschaltung sofort (CFU)Geben Sie die Rufnummer ein, auf die bei Anrufweiterschaltung bei Besetzt weitergeleitet werden soll.
Zielrufnummer "Bei be-setzt"Nur bei Tastentyp = Anrufweiterschaltung bei Be-setzt (CFB)Geben Sie die Rufnummer ein, auf die bei Anrufweiterschaltung bei Nichtmelden weitergeleitet werden soll.
Trunk-GruppeneinwahlNur bei Tastentyp = BündelauswahlWählen Sie das Bündel aus, über das eine Verbindung nach ex-tern aufgebaut werden soll.
WartefeldNur bei Tastentyp = Offene RückfrageWählen Sie das Wartefeld aus, in dem die aktuelle Verbindung gehalten werden soll.

Verschieben

Wählen Sie das Symbol ☐, um konfigurierte Funktionstasten zu verschieben. ![](images/e98e829216e998880818f3146ea57c6a7f824b0c838d09470ea5a42589184f2b.jpg) Abb. 296: elmeg Systemtelefone->Zugewiesene Systemtelefone->Tasten->Verschieben Felder im Menü Telefon
Feld Beschreibung
TastennameZeigt den Namen der Taste an.
TastentypZeigt den Tastentyp an.
EinstellungenZeigt die zusätzlichen Einstellungen in einer Zusammenfassung an.
Felder im Menü Verschieben nach
Feld Beschreibung
TelefonZeigt Ihr Systemtelefon an. Sie können im Benutzerzugang nur Tasten innerhalb Ihrer eigenen Telefon-Tastenerweiterung-Kombination verschieben.
ModulWählen Sie Telefon oder ein Tastenerweiterungsmodul aus.
TasteWählen Sie die Taste aus, auf die Sie die konfigurierte Funktion verschieben möchten.

29.6.1.3 Geräteinfos

Im Menü elmeg Systemtelefone->Zugewiesene Systemtelefone->Geräteinfos werden die aus dem Systemtelefon ausgelesenen Systemdaten angezeigt. Zugewiesene Systemtelefone
Telefon SysTel_1, Typ:S560, 1. Rufnummer:10
EinstellungenTastenT500 Nr. 1Gerateinfos
Systentelefon
BeschreibungSysTel_1
TelefontypS560
Seriennummer
Softwareversion
Datum und Unzeit des Release
Letzte GerätekonfigurationDonnerstag, 01 Jan 1970, 01:00:00
AnruftbeantworterNein
Tastenerweiterungen
Modul 1: Typ/SeriennummerT500 /
Modul 1: Softwareversion/
Modul 2: Typ/SeriennummerNicht vorhanden
Modul 3: Typ/SeriennummerNicht vorhanden
Abb. 297: elmeg Systemtelefone->Zugewiesene Systemtelefone->Geräteinfos Bedeutung der Listeneinträge
Beschreibung Bedeutung
BeschreibungZeigt die eingetragene Beschreibung des Telefons an.
TelefontypZeigt den Typ des Telefons an.
SeriennummerZeigt die Seriennummer des Telefons an.
SoftwareversionZeigt den aktuellen Stand der Telefon-Software an.
Datum und Uhrzeit des ReleaseZeigt Datum und Uhrzeit des Telefon-Software-Standes an.
Letzte GerätekonfigurationZeigt Datum und Uhrzeit der letzten Konfigurierung des Telefons an.
AnrufbeantworterZeigt an, ob ein Anrufbeantwortermodul im Telefon gesteckt ist
Beschreibung Bedeutung
(Ja) oder nicht (Nein).
Bedeutung der Tastenerweiterungen
Beschreibung Bedeutung
Modul 1: Typ/SeriennummerZeigt den Typ und die Seriennummer der angeschlossenen Tastenerweiterung an.
Modul 2: Typ/Seriennummer
Modul 3: Typ/Seriennummer
Modul 1: SoftwareversionZeigt die aktuelle Softwareversion der angeschlossenen Taste-nerweiterung an.
Modul. 2: Softwareversion
Modul 3: Softwareversion

29.7 Voice Mail System

Im Menü Voice Mail System können Sie Informationen zu Ihrer Voice Mail Box einsehen. ![](images/45070e78bc9dde487cd5577bef9c84250519aed073d67f8b0aac2b927fa4fc0b.jpg)

Hinweis

Das Menü Voice Mail System wird nur dann angezeigt, wenn für Sie eine persönliche Voice Mail Box eingerichtet ist.

29.7.1 Einstellungen

Im Menü Voice Mail System ->Einstellungen werden die Einstellungen Ihrer Voice Mail Box angezeigt. Einstellungen Nachrichten ![](images/a5d87b4471a02eff55f9bd783bbad5a63691cce46b3a5382a578848ce4bb128f.jpg) Abb. 298: Voice Mail System->Einstellungen Werte in der Liste Einstellungen
Feld Beschreibung
Interne RufnummerZeigt Ihre interne Rufnummer an.
BenutzerZeigt Ihren Benutzernamen an.
Status des Mail-Box-BesitzersZeigt Ihren Status an.
PIN überprüfenZeigt an, ob der Zugang zu Ihrer Voice Mail Box mit einer PIN geschützt ist.
Modus für Status "Im Büro"Zeigt an, in welchem Modus Ihre Voice Mails Box für den Status "Im Büro" betrieben wird.
Modus für Status "Außer Haus"Zeigt an, in welchem Modus Ihre Voice Mails Box für den Status "Außer Haus" betrieben wird.
Neue AnrufeZeigt die Anzahl der neuen Anrufe an.
Alte AnrufeZeigt die Anzahl der alten Anrufe an.
Gespeicherte AnrufeZeigt die Anzahl der gespeicherten Anrufe an.

29.7.1.1 Bearbeiten

Wählen Sie das Symbol 📋, um vorhandene Einträge zu bearbeiten. Sie können die Einstellungen ausgewählter Parameter ändern. Einstellungen Nachrichten ![](images/119da30672624d69ab5380ddc1c545ea768a188da2b15c7cd63ef11f1bdfbab3.jpg) Abb. 299: Voice Mail System->Einstellungen Das MenüVoice Mail System->Einstellungen besteht aus folgenden Feldern: Felder im Menü Grundeinstellungen
Feld Beschreibung
Status des Mail-Box-BesitzersBestimmen Sie, mit welchem Modus Ihre Mail Box beim Start des Voice Mail Systems benutzt werden soll.Mögliche Werte:Im Büro (Standardwert): Wählen Sie diese Einstellung, wenn Sie sich im Büro befinden, wenn das Voice Mail System gestartet wird.Außer Haus: Wählen Sie diese Einstellung, wenn Sie sich außer Haus befinden, wenn das Voice Mail System gestartet wird.
PIN überprüfenWählen Sie, ob Ihre Voice Mail Box durch eine PIN geschützt werden soll.
Modus für Status "Im Büro"Ihre Voice Mail Box kann während der Bürozeiten mit zwei verschiedenen Einstellungen betrieben werden.Mögliche Werte:Nur Ansage: Ein Anrufer hört einen Ansagetext, kann aber selbst keine Nachricht hinterlassen.Ansage und Aufnahme : Ein Anrufer hört einen Ansagetextund kann eine Nachricht hinterlassen.
Modus für Status "Außer Haus"Ihre Voice Mail Box kann außerhalb der Bürozeiten mit zwei verschiedenen Einstellungen betrieben werden.Mögliche Werte:Nur Ansage: Ein Anrufer hört einen Ansagetext, kann aber selbst keine Nachricht hinterlassen.Ansage und Aufnahme: Ein Anrufer hört einen Ansagetext und kann eine Nachricht hinterlassen.
Felder im Menü Voice Mail über E-Mail
Feld Beschreibung
E-Mail-BenachrichtigungWenn eine Nachricht auf der Voice Mail Box hinterlassen wurde, kann der Teilnehmer benachrichtigt werden.Mögliche Werte:Keiner (Standardwert): Der Teilnehmer wird nicht benachrichtigt.E-Mail: Der Teilnehmer wird per E-Mail über eine hinterlassene Nachricht informiert.E-Mail mit Anhang: Wenn ein Anrufer eine Nachricht hinterlassen hat, erhält der Teilnehmer eine E-Mail mit einer Aufzeichnung der Nachricht im Anhang.
Funkwerk hybird 130a - Bearbeiten - 1HinweisNachdem ein Teilnehmer per E-Mail über eine neue Nachricht informiert wurde, ändert sich derStatusder Mitteilung entsprechend den Einstellungen im MenüBenutzerzugang->Voice Mail System->Einstellungen unter Verhalten der E-Mail-Weiterleitung.
Verhalten der E-Mail-WeiterleitungNur beiE-Mail-Benachrichtigung = E-Mail oder E-Mail mit AnhangWählen Sie ein Option für weitergeleitete Nachrichten aus.Mögliche Werte:Nach Weiterleitung Nachricht in 'neu' behalten: Die Voice-Mail-Nachricht wird nach einer E-Mail-Benachrichtigung oder Weiterleitung auf den Status Neu gesetzt.Nach Weiterleitung Nachricht nach 'alt' verschieben: Die Voice-Mail-Nachricht wird nach einer E-Mail-Benachrichtigung oder Weiterleitung auf den Status Alt gesetzt.Nach Weiterleitung Nachricht entfernen: Die Voice-Mail-Nachricht wird nach einer E-Mail-Benachrichtigung oder Weiterleitung gelöscht.

29.7.2 Nachrichten

Im Menü Voice Mail System ->Nachrichten wird eine Liste mit Ihren Nachrichten angezeigt. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, Voice-Mail-Nachrichten abzuspielen oder auf ihren PC herunterzuladen. Zum Speichern einer Nachricht klicken Sie auf das -Symbol. Daraufhin öffnet sich der Download-Dialog. Um die Voice-Mail-Nachricht anzuhören, klicken Sie auf das -Symbol. Durch Anklicken der Checkbox Alle auswählen / Alle deaktivieren und anschließendem Drücken von Auswahl löschen können einzelne oder alle Wave-Dateien gelöscht werden. Einstellungen Nachrichten ![](images/5d6f0576923512e90fefa5d6f6d5bd47f02e776aa2002ae336dab55bd8d9f276.jpg) Abb. 300: Voice Mail System -> Nachrichten Werte in der Liste Nachrichten
Feld Beschreibung
Interne RufnummerZeigt die interne Rufnummer einer Voice Mail Box an. Einem Benutzer können mehrere interne Rufnummern zugewiesen sein. Unter jeder internen Rufnummer kann der Benutzer eine separate Voice Mail Box betreiben.
BenutzerZeigt den Namen des Benutzers der Voice Mail Box an.
Anruf vonZeigt die Rufnummer des Anrufers an.
Datum/UhrzeitZeigt Datum und Uhrzeit des Anrufs an.
AnrufstatusZeigt an, ob der Anruf Neu, Alt oder Gespeichert ist.
Alle auswählen / Alle deaktivierenSie können einzelne Einträge über das Kästchen in der jeweiligen Zeile oder alle gleichzeitig mit der Schaltfläche Alle auswählen bzw. Alle deaktivieren markieren. Durch Drücken der Option Auswahl löschen können Sie die gewählten Einträge löschen.

Glossar

2G Siehe GSM. 3DES Siehe DES. 3G Siehe UMTS. 4G Siehe LTE. 802.11 Die Norm 802.11 beschreibt Wireless LAN (WLAN). Es existieren verschiedene Erweiterungen: 802.11a: Brutto-Datentransferrate: 54 Mbit/s, Frequenzband: 5 GHz, 802.11b: Brutto-Datentransferrate: 11 Mbit/s, Frequenzband: 2,4 GHz, 802.11g: Brutto-Datentransferrate: 54 Mbit/s, Frequenzband: 2,4 GHz, 802.11n: Brutto-Datentransferrate: 600 Mbit/s, Frequenzband: 2,4 GHz (optional: 5 GHz) A-Teilnehmer Der A-Teilnehmer ist der Anrufer. a/b-Schnittstelle Eine a/b-Schnittstelle dient zum Anschluss eines analogen Endgeräts. Bei einem ISDN-Endgerät (Terminaladapter) mit a/b-Schnittstelle wird ein angeschlossenes analoges Endgerät in die Lage versetzt, die unterstützten ISDN-Leistungsmerkmale zu nutzen. Abwurf / Abwurf-funktion Bei der Wahl einer nicht-eingerichteten Rufnummer innerhalb der Telefonanlage oder falls der Anschluss des angerufenen Teilnehmers besetzt ist oder dieser den Anruf nicht entgegennimmt, bestimmt die Abwurffunktion, wie mit dem Gespräch verfahren wird. Der Anruf kann zu einem anderen Ziel weitergeleitet oder verworfen werden. Access Client Der Client Mode ist eine Betriebsart eines Wireless Access Points (AP), bei dem sich dieser gegenüber dem übergeordneten AP wie ein Wireless Adapter verhält. Mit einem im Client Mode betriebenen AP können einzelne Rechner oder ganze Subnetze an übergeordnete Netze angebunden werden. Access Point Ein Access Point (AP) ist ein Gerät zur drahtlosen Verbindung von Clients (Computern). Der AP dient somit zum Aufbau eines Funknetzwerks (WLAN) sowie der Verbindung dieses WLANs mit einem kabelgebundenen Ethernet-Netzwerk (Bridging). Accounting Beim Accounting werden Verbindungsdaten aufgezeichnet, wie z. B. Datum, Uhrzeit, Verbindungsdauer, Gebühreninformation und An-
zahl der übertragenen Datenpakete.
Activity MonitorMithilfe des Activity Monitors kann der Status physikalischer und virtueller Geräteschnittstellen überwacht werden.
Ad-Hoc-NetzwerkIn einem Ad-Hoc-Netzwerk verbinden sich einzelne Clients über einen Wireless Adapter zu einem unabhängiges Wireless LAN. Ad-Hoc-Netze arbeiten unabhängig, ohne Access Point auf einer Peer-to-Peer-Basis. Der Ad-Hoc-Modus wird auch als IBSS-Modus (Independent Basic Service Set) bezeichnet und ist in kleinsten Netzen sinnvoll, z. B. bei der Vernetzung zweier Notebooks ohne Access Point.
ADSLAsymmetric Digital Subscriber Line. Siehe DSL.
AESAdvanced Encryption Standard (AES, Rijndael) ist ein Verschlüsselungsverfahren (siehe Cipher). AES verwendet eine feste Blocklänge von 128 Bit. Die Schlüssellänge beträgt 128, 192 oder 256 Bit. AES ist ein sehr schneller und sicherer Algorithmus.
AgentDer Callcenter-Agent ist Mitglied eines Callcenters.
Aggressive ModeBeim Aufbau einer IPSec-Verbindung wird der Aggressive Mode zur Realisierung eines Phase-1-Austausches verwendet. Der Aggressive Mode bietet keinen Schutz der Identität für aushandelnde Knoten, da sie ihre Identitäten übertragen müssen, bevor sie einen sicheren Kanal aufbauen können. Siehe auch Main Mode.
AHDer Authentication Header (AH) wird bei IPSec verwendet, um die Authentizität und Integrität der übertragenen Pakete sicherzustellen sowie den Sender zu authentisieren.
AmtsberechtigungIn der Telefonanlage werden die folgenden Amtsberechtigungen unterschieden: Uneingeschränkt: Alle internationalen, nationalen und internen Verbindungen sind erlaubt. Nationale Ferngespräche: Es dürfen nur Verbindungen ins Inland aufgebaut werden - also die Wahl aller Rufnummer die mit 0 aber nicht mit 00 beginnen. Von extern eingehende Anrufe können ohne Einschränkung entgegenommen werden. Ort: Es dürfen nur Verbindungen zur gleichen Ortsvorwahl aufgebaut werden. Die Rufnummer darf also nicht mit einer 0 beginnen. Von extern eingehende Anrufe können ohne Einschränkung entgegenommen werden. Kommend: Es dürfen nur Verbindungen zu anderen Endgeräten der Telefonanlage aufgebaut werden. Von extern eingehende Anrufe können ohne Einschränkung entgegenommen werden. Intern: Nur Verbindungen innerhalb der Telefonanlage sind erlaubt.
AnalogAnaloge Signale werden zur Datenübertragung eingesetzt. Im Gegensatz zu digitalen Signalen sind sie störanfälliger.
Analoge EndgeräteEndgeräte, die Sprache oder andere Informationen analog übertragen, z. B. Telefone, Faxgeräte, Anrufbeantworter und Modems. Leistungsmerkmale lassen sich nur mit Endgeräten nutzen, die mit dem MFV-Wahlverfahren wählen und eine R- bzw. eine Flash-Taste besitzen.
AnklopfenAnklopfen ist ein Leistungsmerkmal. Während eines Telefonats wird ein weiterer Anrufer signalisiert.
AnklopfesperreBei aktiviertem Anklopfschutz wird ein weiterer Anrufer nicht am Endgerät signalisiert. Der Anrufer hört den Besetzton.
AnlagenanschlussBeim Anlagenanschluss handelt es sich um einen ISDN-Anschluss, der auch als Point-to-Point-Anschluss (Punkt-zu-Punkt) bezeichnet wird. Dieser dient zum Anschluss einer TK-Anlage. Man erhält eine Anlagenanschluss-Rufnummer und einen Rufnummernblock. Die einzelnen Rufnummern im Rufnummernblock werden als Durchwahlausnahmen bezeichnet. (Beispiel: Anlagenanschluss-Rufnummer: 1234, Rufnummerblock: 1 - 99, Rufnummern der einzelnen Teilnehmer: 1234-1, 1234-2, 1234-3, ...) Siehe auch Mehrgeräteanschluss.
Anlagenanschluss-RufnummerSiehe Anlagenanschluss.
Annex AAnnex A ist eine DSL-Variante, die in Verbindung mit analogen Telefonanschlüssen (POTS) auftritt, z. B. in Frankreich.
Annex BAnnex B ist eine DSL-Variante, die in Verbindung mit ISDN auftritt, z. B. in Deutschland.
Annex JAnnex J ist eine DSL-Variante zur reinen Datenübertragung, ohne Sprachinformationen (entbündelter Anschluss). Annex J ist eine Ergänzung zur Spezifikation G.992. Diese DSL-Anschlüsse benötigen keinen Splitter und haben eine höhere Reichweite und eine schnellere Übertragungsgeschwindigkeit.
Annex LAnnex L ist eine Erweiterung von Annex A. Die Reichweite ist zulasten der Datenübertragungsrate vergrößert.
Annex MAnnex M ist eine Erweiterung von Annex A. Der Upstream ist zulasten des Downstreams vergrößert.
AnrufbeantworterAnaloge Anrufbeantworter werden als analoges Endgerät konfigu-riert und über den Endgerätetyp ausgewählt. Daneben dient das Voice Mail System der TK-Anlage als Anrufbeantworter.
AnruferlisteIn Systemtelefonen werden entgangene Anrufe in einer Anruferliste gespeichert. Dazu muss die Übermittlung der Telefonnummer des Anrufers (CLIP) aktiviert sein.
AnrufschutzBei aktiviertem Anrufschutz ist die akustische Anrufsignalisierung ausgeschaltet. Diese Funktion wird auch als Ruhe vor dem Telefon bezeichnet.
AnrufvarianteDie Anrufvariante legt fest, an welchen Endgeräten ein Anruf signalisiert wird. Die einzelnen Anrufvarianten können über den Kalender zeitgesteuert umgeschaltet werden.
AnrufweiterschaltungAnrufweiterschaltung ist ein Leistungsmerkmal. Mithilfe der Anrufweiterschaltung (AWS) können ankommende Anrufe zu einer anderen, internen oder externen Telefonnummer weitergeleitet werden. Die Anrufweiterschaltung kann in der Telefonanlage oder in der Vermittlungsstelle bzw. beim SIP-Provider erfolgen.
ANSI T1.413ANSI T1.413 ist eine ADSL-Variante.
ARPDas Address Resolution Protocol (ARP) liefert zu IPv4-Adressen die zugehörigen MAC-Adressen. Die notwendigen Informationen werden zwischen den Netzwerkknoten ausgetauscht, im Cache des Geräts gespeichert und nach Ablauf der ARP Lifetime wieder gelöscht. Für IPv6 wird diese Funktionalität durch das Neighbor Discovery Protocol (NDP) bereitgestellt.
ARSMithilfe der Automatic Route Selection (ARS) bestimmt die TK-Anlage die optimale Route zum angerufenen Teilnehmer, in Abhängigkeit von Provider, Dienst, QoS, ...
ATMAsynchronous Transfer Mode (ATM) ist eine Technik der Datenübertragung, bei der der Datenverkehr in kleine Pakete – Zellen oder Slots genannt – mit fester Länge kodiert und über asynchrones Zeitmultiplexing übertragen wird.
AuthentifikationÜberprüfung der Identität des Nutzers (Authentisierung).
Automatische AmtsholungBei automatischer Amtsholung kann sofort (ohne Eingabe einer Kennziffer) die Telefonnummer eines externen Gesprächspartners gewählt werden.
Automatische WahlwiederholungIst der Anschluss der angerufenen Seite besetzt, kann eine automatische Wahlwiederholung eingeleitet werden. Diese informiert den
Anrufer sobald die Leitung frei ist. Automatischer Rück-Rückruf bei besetzt ist ein Leistungsmerkmal. Ist der Anschluss des ruf bei besetzt (CCBS) angerufenen Teilnehmers besetzt, kann ein Rückruf angefordert werden. Sobald das Gespräch des angerufenen Teilnehmers beendet ist, wird der Anrufer gerufen und automatisch mit dem Angerufenen verbunden. Automatischer Rück-Rückruf bei Nichtmelden ist ein Leistungsmerkmal. Nimmt der angeruf bei Nichtmelden (CCNR) Teilnehmer den Anruf nicht entgegen, kann ein Rückruf angefordert werden. Sobald der angerufene Teilnehmer ein Gespräch beendet, wird der Anrufer gerufen und automatisch mit dem Angerufenen verbunden. Autorisierung Auf Basis seiner Identität (Authentication) kann der Nutzer auf bestimmte Dienste und Ressourcen zugreifen. AUX AUX ist ein Signaleingang für externe Geräte, z. B. Analog- oder GSM-Modems. B-Kanal Siehe Basisanschluss und Primärmultiplexanschluss. B-Teilnehmer Der B-Teilnehmer ist der angerufene Teilnehmer. Backbone Area Als Backbone wird der Kernbereich eines Netzwerks bezeichnet, der alle Teilnetze (Areas) miteinander verbindet. Basisanschluss Der Basisanschluss ist ein Netzanschluss an das ISDN. Eine andere Bezeichnung für diese Anschlussart ist Basic Rate Interface (BRI). Ein Basisanschluss bietet zwei Nutzkanäle (B-Kanäle) mit je 64 kbit/s und einen Steuerkanal (D-Kanal) mit 16 kbit/s. Für den Basisanschluss existieren zwei Betriebsarten: Anlagenanschluss und Mehrgeräteanschluss. Für größere Installationen wird der Primär-multiplexanschluss verwendet. Beacon Zum Aufbau eines Wireless LAN im Infrastruktur-Modus versendet der zentrale Access Point Beacons. Diese Mitteilungen enthalten den Netzwerknamen (SSID), eine Liste der unterstützten Übertragungsraten und die Art der Verschlüsselung. BerechtigungsklasseSiehe CoS. Besetzt bei besetzt Siehe Busy on Busy. Bit Ein Binary Digit (Bit) ist die kleinste Informationseinheit in der Computertechnik. Signale werden in den logischen Zuständen "0" und "1" dargestellt. Black / White List Einträge in der Black List werden blockiert, Einträge in der White List werden durchgelassen. (Beispiel: Alle Telefonnummern, die mit 01234 beginnen, werden in der Black List blockiert. Die Telefonnummer 01234987 kann trotzdem in der White List freigegeben werden.) Blowfish Blowfish ist ein Verschlüsselungsverfahren (siehe Cipher). Blowfish verwendet eine feste Blocklänge von 64 Bit. Die Schlüssellänge kann zwischen 32 und 448 Bit gewählt werden. BootP Das Bootstrap Protocol (BootP) dient zur automatischen Vergabe einer IP-Adresse. Bps Bits pro Sekunde. Ein Maßstab für die Übertragungsrate. BRI Siehe Basisanschluss. Bridge Eine Bridge ist eine Netzwerkkomponente zum Verbinden gleichartiger Netze auf Schicht 2 des OSI-Modells. Datenpakete werden anhand von MAC-Adressen übertragen. Durch Bridges wird das Netzwerk aufgeteilt und entlastet. Broadcast Bei einem Broadcast werden Datenpakete von einem Punkt an alle Teilnehmer eines Netzes übertragen, z. B. falls der Empfänger noch unbekannt ist. Ein Beispiel dafür sind die Protokolle ARP und DHCP. Die Kommunikation erfolgt über Broadcast-Adressen: MAC-Netzwerke: FF:FF:FF:FF:FF:FF, IPv4-Netzwerke: 255.255.255.255, IPv6-Netzwerke: ff00::/8 BRRP ist eine Implementierung des Virtual Router Redundancy Protocol (VRRP). Ziel des Verfahrens ist es den Ausfall des Standard-gateways zu kompensieren. Mehrere Router werden zu einem virtuellen Router zusammengefasst. Fällt einer dieser Router aus, können die Restlichen diesen ersetzen. Bündel Die externen Anschlüsse einer Telefonanlage können zu Bündeln zusammengefasst werden. Busy On Busy Ist Busy On Busy (Besetzt bei besetzt) aktiviert, hört ein Anrufer eines besetzten Teilnehmers den Besetzton. Anklopfen oder Anrufweiterschaltung an ein Team ist nicht möglich. CA Certificate Authority. Siehe Zertifikat. Cache Informationen zur Namensauflösung werden vom Gerät im sogenannten Cache zwischengespeichert. Siehe auch ARP. Call Deflection (CD) Siehe Rufumleitung.
Call ThroughUnter Call Through versteht man die Einwahl über einen externen Anschluss in das System und die Weiterwahl aus dem System zu einem anderen externen Anschluss. Dies kann zur Senkung der Gesprächskosten führen.
CallcenterEin Callcenter bietet Beratung, Informationsaustausch und Verkauf über das Telefon.
Called Party's Num-berRufnummer des angerufenen Teilnehmers.
Calling Party's Num-berRufNummer des Anrufers.
CAPIDas Common ISDN Application Programming Interface (CAPI) ist eine Programmierschnittstelle für ISDN. Diese ermöglicht es Anwendungsprogrammen, von einem PC aus auf ISDN-Hardware zuzugreifen. Siehe auch TAPI.
CAPWAPDas Control And Provisioning of Wireless Access Points Protocol (CAPWAP) dient zur Überwachung von Wireless Access Points (Slaves) durch einen WLAN-Controller (Master). Es verwendet die UDP-Ports 5246 zur Kontrolle und 5247 zur Datenübertragung.
CASTCAST ist ein Verschlüsselungsverfahren (siehe Cipher). CAST verwendet eine fixe Blocklänge von 64 Bit. Die Schlüssellänge kann zwischen 40 und 128 Bit gewählt werden. Alternative Bezeichnungen sind CAST-128 oder CAST5.
CFBCall Forwarding Busy (CFB) ist ein Leistungsmerkmal. CFB schaltet Anrufer an einen anderen Anschluss weiter, wenn der Anschluss des Angerufenen besetzt ist (Anrufweiterschaltung bei besetzt).
CFNRCall Forwarding No Reply (CFNR) ist ein Leistungsmerkmal. CFNR schaltet Anrufer an einen anderen Anschluss weiter, wenn der Anruf nicht entgegengenommen wird (Anrufweiterschaltung bei Nichtmelden).
CHAPDas Challenge Handshake Authentication Protocol (CHAP) ist ein Authentifizierungsprotokoll für PPP-Verbindungen. Neben dem Standard-CHAP existieren noch die Varianten MS-CHAPv1 und MS-CHAPv2 der Firma Microsoft. Man wählt sich über PPP in ein Netzwerk ein und authentifiziert sich mit Benutzername und Passwort. Benutzername und Passwort werden verschlüsselt übertragen. Siehe auch PAP.
CipherEine Blockchiffre (Block Cipher) ist ein Verschlüsselungsalgorithmus. In diesem Verschlüsselungsverfahren wird ein Datenblock mit fester Größe (normalerweise 64 Bit) mithilfe eines sogenannten Schlüssels zu einem Block derselben Größe umgeschrieben. Je länger der Schlüssel ist, umso sicherer ist der Algorithmus.
CLIDCalling Line Identification (CLID), auch Caller ID, wird zur Authentifizierung verwendet. Ein Anrufer wird anhand seiner ISDN-Rufnummer erkannt, bevor die Verbindung aufgebaut wird.
ClientEin Client nutzt die von einem Server angebotenen Dienste. Clients sind in der Regel Arbeitsplatzrechner.
CLIPSiehe Telefonnummer des Anrufers anzeigen (CLIP / CLIR).
CLIP no ScreeningSiehe auch Telefonnummer des Anrufers anzeigen (CLIP / CLIR). Bei CLIP no Screening wird neben der normalen Rufnummer des Anrufers eine weitere Rufnummer, z. B. Rufnummer der Telefonzentrale oder eine Servicerufnummer, mitgesendet. Die normale Rufnummer kann zusätzlich über CLIR unterdrückt werden, sodass der Angerufene nur die weitere Rufnummer sieht.
CLIP off HookSiehe Telefonnummer des Anrufers anzeigen (CLIP / CLIR).
CLIRSiehe Telefonnummer des Anrufers anzeigen (CLIP / CLIR).
COLPSiehe Telefonnummer des Angerufenen anzeigen (COLP / COLR).
COLP no ScreeningSiehe auch Telefonnummer des Angerufenen anzeigen (COLP / COLR). Bei COLP no Screening wird neben der normalen Rufnummer des Angerufenen eine weitere Rufnummer, z. B. Rufnummer der Telefonzentrale oder eine Servicerufnummer, mitgesendet. Die normale Rufnummer kann zusätzlich über COLR unterdrückt werden, sodass der Anrufer nur die weitere Rufnummer sieht.
COLRSiehe Telefonnummer des Angerufenen anzeigen (COLP / COLR).
CoSDer Begriff Class of Service (CoS) hat je nach Anwendungsgebiet verschiedene Bedeutungen. In der Telekommunikation wird unter CoS die dem Benutzer zugeteilte Berechtigungsklasse verstanden. Die Berechtigungsklasse legt die Rechte des Benutzers fest, wie z. B. Amtsberechtigung, nutzbare Leistungsmerkmale, Zugriff auf Anwendungen, ... In der Netzwerktechnologie versteht man unter CoS die Klassifizierung bestimmter Dienste gemäß IEEE 802.1p. CoS ermöglicht eine gezielte Priorisierung, während mit Quality of Service (QoS) explizite Bandbreitengarantien oder -beschränkungen einge-richtet werden. Die Einteilung der Datenpakete erfolgt mittels eines DSCP-Werts (Differentiated Services Code Point).
CRCCyclic Redundancy Check (CRC) ist ein Verfahren, um Fehler in der Datenübertragung zu erkennen.
CRL Siehe Zertifikat.
D-KanalSiehe Basisanschluss und Primärmultiplexanschluss.
DaemonAls Daemon bezeichnet man ein Programm, das im Hintergrund abläuft und bestimmte Dienste zur Verfügung stellt.
DatagrammEin Datagrammt ist eine in sich geschlossene Dateneinheit mit Nutz- und Steuerdaten. Es steht allgemein für die Begriffe Datenframe, Datenpaket und Datensegment.
DatenkompressionDie Datenkompression ist ein Verfahren, um die übertragene Datenmenge zu verringern. Siehe STAC und MPPC.
DDIDirect Dial In (DDI) bedeutet Durchwahl. Siehe Anlagenanschluss und Durchwahl (VoIP).
Dead Peer DetectionIn IPSec werden mithilfe der Dead Peer Detection nicht mehr erreichbare IKE-Peers aufgespürt.
DECTDigital Enhanced Cordless Telecommunications (DECT) ist ein Standard für Schnurlostelefone sowie für kabellose Telefonanlagen.
Default GatewayAn das Default Gateway (Standardrouter) wird sämtlicher Datenverkehr gesendet, der nicht für das eigene Netzwerk bestimmt ist.
Default Route Siehe Standardroute.
Deffie-HellmanDiffie-Hellman ist ein Public-Key-Algorithmus zur Aushandlung und Etablierung von Schlüsseln. Da Daten weder verschlüsselt noch signiert werden, ist das Verfahren nur sicher, falls sich die Verbindungspartner über andere Mechanismen, wie RSA oder DSA, authentifizieren.
Denial-Of-Service AttackBei einem Denial-of-Service-Angriff (DoS) wird eine Netzwerkkomponente mit Anfragen überflutet, sodass diese völlig überlastet wird. Das System oder ein bestimmter Dienst ist in Folge dessen nicht mehr funktionsfähig.
DESData Encryption Standard (DES) ist ein Verschlüsselungsverfahren (siehe Cipher). DES verwendet eine feste Blocklänge von 64 Bit.Die Schlüssellänge beträgt 56 Bit. Triple-DES oder 3DES basiert auf der dreimaligen Anwendung von DES (drei verschiedene unabhängige Schlüssel).
DFÜDFÜ steht für Datenfernübertragung.
DHCPDas Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) ermöglicht die dynamische Zuweisung von IP-Adressen. Ein DHCP-Server vergibt an jeden Client im Netzwerk eine IP-Adresse aus einem definierten Adress-Pool. Die Clients müssen dazu entsprechend konfiguriert sein.
DigitalDigitale Signale werden zur Datenübertragung eingesetzt. Im Gegensatz zu analogen Signalen sind sie weniger störanfällig.
DIMEDesktop Internetworking Management Environment (DIME) wird zur Konfiguration und Überwachung von Gateways verwendet.
DirektrufFalls die Funktion Direktruf eingerichtet ist, muss lediglich der Telefonhörer abgehoben werden, um nach einer kurzen Wartezeit eine Verbindung zu einer bestimmten Telefonnummer automatisch einzuleiten.
DISADISA steht für Direct Inward System Access. Ein Anruf wird, nachdem er von der Telefonanlage angenommen wurde, nach Eingabe einer Kennziffer automatisch weitervermittelt. Der Kennziffer ist in der Telefonanlage eine Telefonnummer zugeordnet.
DNSMithilfe des Domain Name System (DNS) wird der Domänenname (z. B. www.example.org) in eine IP-Adresse konvertiert (Namensauflösung).
DomäneEin Domäne ist ein zusammenhängender Teilbereich des DNS (z. B. example.org).
DownstreamDas Gateway erhält die Daten von einem übergeordneten Netz und reicht sie an sein angeschlossenes Netzwerk weiter.
DreierkonferenzDie Dreierkonferenz ist ein Leistungsmerkmal. Drei Teilnehmer können gleichzeitig miteinander telefonieren.
DSAMithilfe des Digital Signature Algorithm (DSA) werden digitale Signaturen erstellt und Datenpakete verschlüsselt. Über Signaturen können Veränderungen an den Informationen des Datenpakets nachgewiesen werden. DSA wird für Public-Key-Kryptographie (IPSec) verwendet. Siehe auch RSA. DSA ist schneller in der Schlüsselerzeugung aber langsamer in der Schlüsselverarbeitung
als RSA. DSCP Datenpakete können mit einem Differentiated Services Codepoint (DSCP) ausgezeichnet werden. DSCP-Werte teilen Datenpakete in Klassen ein, sodass wichtige Pakete schneller durch das Netzwerk geleitet werden können. Siehe auch QoS. DSL-Modem Siehe Modem. DSP Ein digitaler Signalprozessor (DSP) wandelt analoge, ISDN- und VoIP-Signale ineinander um. Analoge Endgeräte können somit z. B. auch an einem SIP-Anschluss verwendet werden. DSS1 Digital Subscriber Signalling System No. 1 (DSS1) ist ein Signalisierungsprotokoll für den D-Kanal des ISDN. Es ist auch bekannt als Euro-ISDN. DTIM Eine Delivery Traffic Indication Message informiert die Clients über auf dem Access Point vorhandene Multicast- bzw. Broadcast-Daten. DTMF Siehe Mehrfrequenzwahlverfahren. DTMF Inband / Outband Siehe auch Mehrfrequenzwahlverfahren. Bei Inband wird das DTMF-Signal im Sprachband übertragen (G.711). Bei Outband wird das DTMF-Signal entsprechend RFC 2833 übertragen. Durchsage Die Durchsage ist ein Leistungsmerkmal. Die Durchsage-Funktion ermöglicht es, eine Verbindung zu anderen Telefonen aufzubauen, die von den angerufenen Teilnehmern automatisch angenommen wird. Der Anrufer spricht und die Angerufenen hören die Durchsage. Hebt ein Angerufener den Hörer ab, wird eine normale Verbindung hergestellt. Durchwahl (VoIP) Beim Durchwahl-Anschluss handelt es sich um einen VoIP-Anschluss, der auch als Point-to-Point-Anschluss (Punkt-zu-Punkt) bezeichnet wird. Dieser dient zum Anschluss einer IP-TK-Anlage. Man erhält eine Basisrufnummer und einen Rufnummernblock. Die einzelnen Rufnummern im Rufnummernblock werden als Durchwahlausnahmen bezeichnet. (Beispiel: Basisrufnummer: 1234, Rufnummerblock: 1 - 99, Rufnummern der einzelnen Teilnehmer: 1234-1, 1234-2, 1234-3, ...) Durchwahlausnahme Siehe Anlagenanschluss und Durchwahl (VoIP). Durchwahlbereich Siehe Rufnummernblock bei Anlagenanschluss und Durchwahl (VoIP).
DurchwahlnummerSiehe Anlagenanschluss und Durchwahl (VoIP).
Dynamische IP-AdresseIm Gegensatz zu einer statischen IP-Adresse wird die dynamische IP-Adresse temporär per DHCP zugeordnet. Netzwerkkomponenten wie Web-Server oder Drucker besitzen in der Regel statische IP-Adressen, Clients wie Notebooks oder Workstations erhalten meist dynamische IP-Adressen.
DynDNSMithilfe eines DynDNS-Providers kann ein Domänename auch mit einer dynamisch wechselnden IP-Adresse verknüpft werden.
Einzelrufnummer (VoIP)Beim Einzelrufnummer-Anschluss handelt es sich um einen VoIP-Anschluss, der auch als Point-to-Multipoint-Anschluss (Punkt-zu-Mehrpunkt) bezeichnet wird. Dieser dient zum Anschluss von VoIP-Endgeräten. Man erhält Einzelrufnummern (MSNs). Siehe auch Durchwahl (VoIP).
EncapsulationEnkapsulierung (Einschließen) von Datenpaketen in ein bestimmtes Protokoll, um die Datenpakete in einem Netzwerk zu übertragen. Siehe auch VPN.
EncryptionEncryption bezeichnet die Verschlüsselung von Daten, z. B. mithilfe von MPPE.
ESPEncapsulating Security Payload (ESP) ist ein Protokoll für IPSec. Es verwendet die Protokollnummer 50 und unterstützt Datenverschlüsselung sowie Authentifizierung.
EthernetEthernet ist eine Spezifikation für kabelgebundene Datennetze. Ethernet arbeitet auf der ersten und zweiten Schicht des OSI-Modells.
Euro-ISDNIn Europa standardisiertes ISDN, basierend auf dem Signalisierungsprotokoll DSS1.
Eurofile-TransferEuroFile Transfer (EFT) ist ein Protokoll für den Austausch von Dateien über ISDN.
FaxMithilfe eines Telefax (Kurzform Fax) können Texte, Grafiken und Dokumente über das Telefonnetz übertragen werden. Man unterscheidet zwischen Faxgeräten der Gruppe 3 für das analoge Netz (Übertragungsrate: 9,6 bzw. 14,4 kbit/s) und Faxgeräten der Gruppe 4 für das ISDN (Übertragungsrate: 64 kbit/s). Für den Anschluss von Faxgeräten der Gruppe 3 an ISDN benötigt man einen Terminaladapter oder eine entsprechende Telefonanlage.
FilterEin Filter besteht aus einer Anzahl von Kriterien (z. B. Protokoll,Port-Nummer, Quell- und Zieladresse). Treffen diese Kriterien für ein Datenpaket zu, kann das Datenpaket einer bestimmten Aktion (weiterleiten, ablehnen, ...) unterworfen werden. Dadurch entsteht eine Filterregel.
FilterregelEine Regel, die definiert, welche Datenpakete vom Gateway übertragen bzw. nicht übertragen werden sollen.
FirmwareDie Firmware (Systemsoftware) ist ein fest ins Gerät eingebetteter Programmcode. Mit dessen Hilfe werden die Funktionen des Geräts bereitgestellt.
Flash-TasteDie Flash-Taste bei Telefonen entspricht der R-Taste. Die Taste unterbricht die Leitung für einen kurzen Moment, um bestimmte Funktionen wie z. B. eine Rückfrage einzuleiten.
Follow-meFollow-me ist ein Leistungsmerkmal. Mit dieser Funktion können eingehende Anrufe einer anderen Nebenstelle zum eigenen Endgerät umgeleitet werden.
FragmentierungFalls die Gesamtlänge des Datenpakets größer als die Maximum Transmission Unit (MTU) der Netzwerkschnittstelle ist, muss das Datenpaket durch IP-Fragmentierung auf mehrere physikalische Datenblöcke aufgeteilt werden. Der umgekehrte Prozess wird Reassembly genannt.
FrameEin Datenframe ist eine Informationseinheit (Protocol Data Unit) auf der Sicherungsschicht des OSI-Modells
Frame RelayFrame Relay ist eine Datenübertragungstechnik und Weiterentwicklung von X.25 (kleinere Pakete, weniger Fehlerprüfung). Frame Relay wird überwiegend für GSM-Netze verwendet.
FreisprechenBeim Freisprechen kann man bei aufgelegtem Hörer telefonieren. Dabei können weitere Personen im Raum über Mikrofon und Lautsprecher am Gespräch teilnehmen.
FTPDas File Transfer Protocol (FTP) regelt die Dateiübertragung in IP-Netzwerken. Es regelt den Austausch zwischen FTP-Server und Client.
Full-DuplexDaten können bei Full-Duplex über eine Leitung gleichzeitig gesendet und empfangen werden.
FunktionstastenFunktionstasten sind spezielle Tasten bei Systemtelefonen, die mit Telefonnummern oder Funktionen belegt werden können.
FXO Foreign Exchange Office (FXO) bezeichnet den Anschluss am analogen Endgerät. Siehe auch FXS. FXS Foreign Exchange Station (FXS) bezeichnet den analogen Anschluss an der Anschlussdose oder der Telefonanlage. Siehe auch FXO. G.711 ist ein Audio-Codec. Audio-Signale aus dem Frequenzbereich zwischen 300 Hz bis 3400 Hz werden mit einer Abtastrate von 8 kHz erfasst. Der Codec erreicht bei einer Datenübertragungsrate von 64 kbit/s eine sehr gute Sprachqualität (MOS-Wert: 4,4). In Europa wird das alaw- und in den USA das μlaw-Quantisierungsverfahren verwendet. G.722 G.722 ist ein Audio-Codec. Audio-Signale aus dem Frequenzbereich zwischen 50 Hz bis 7000 Hz werden mit einer Abtastrate von 16 kHz erfasst. Der Codec erreicht bei einer Datenübertragungsrate von 64 kbit/s eine hervorragende Sprachqualität (MOS-Wert: 4,5). G.726 ist ein Audio-Codec. Audio-Signale aus dem Frequenzbereich zwischen 200 Hz bis 3400 Hz werden mit einer Abtastrate von 8 kHz erfasst. Der Codec erreicht eine ordentliche Sprachqualität. MOS-Wert: 3,7 (16 kbit/s), 3,8 (24 kbit/s), 3,9 (32 kbit/s), 4,2 (40 kbit/s). Es existieren zwei unterschiedliche Kodierverfahren: 1.366 und X.420 G.729 ist ein Audio-Codec. Audio-Signale aus dem Frequenzbereich zwischen 300 Hz bis 2400 Hz werden mit einer Abtastrate von 16 kHz erfasst. Der Codec erreicht bei einer Datenübertragungsrate von 8 kbit/s eine ordentliche Sprachqualität (MOS-Wert: 3,9). G.991.1 Datenübertragungsempfehlung für HDSL. G.991.2 Datenübertragungsempfehlung für SHDSL. G.992.1 Datenübertragungsempfehlung für ADSL (G.DMT). Es existieren zwei länderspezifische Ausprägungen G.992.1 Annex A und G.992.1 Annex B. Datentransferraten: 12 Mbit/s (Downstream), 1,3 Mbit/s (Upstream) G.992.2 Datenübertragungsempfehlung für ADSL (G.LITE / ADSL-Lite). Es existieren zwei Varianten G.992.2 Annex A und G.992.2 Annex B. Datentransferraten: 12 Mbit/s (Downstream), 1,3 Mbit/s (Upstream) G.992.3 Datenübertragungsempfehlung für xDSL2. Es existieren drei Varianten: G.992.3 Annex A/B (G.DMT bis ADSL2) mit Datenübertra-
gungsraten von 12 Mbit/s im Downstream und 1,0 Mbit/s im Upstream, G.992.3 Annex L (RE-ADSL2) mit Datenübertragungsraten von 5 Mbit/s im Downstream und 0,8 Mbit/s im Upstream und G.992.3 Annex M (ADSL2) mit Datenübertragungsraten von 12 Mbit/s im Downstream und 2,5 Mbit/s im Upstream.
G.992.4Datenübertragungsempfehlung für ADSL2 mit Annex A/B. Datenübertragungsraten: 12 Mbit/s (Downstream), 1,0 Mbit/s (Upstream)
G.992.5Datenübertragungsempfehlung für xDSL2+. Es existieren drei Varianten: G.992.5 Annex A/B (ADSL2+) mit Datenübertragungsraten von 25 Mbit/s im Downstream und 1,0 Mbit/s im Upstream, G.992.5 Annex L (RE-ADSL2+) mit Datenübertragungsraten von 25 Mbit/s im Downstream und 1,0 Mbit/s im Upstream und G.992.5 Annex M (ADSL2+) mit Datenübertragungsraten von 25 Mbit/s im Downstream und 3,5 Mbit/s im Upstream.
G.993.1Datenübertragungsempfehlung für VDSL. Datenübertragungsraten: 52 Mbit/s (Downstream), 16 Mbit/s (Upstream)
G.993.2Datenübertragungsempfehlung für VDSL2. Datenübertragungsra- ten: 200 Mbit/s (Downstream), 200 Mbit/s (Upstream)
G.DMT Siehe F.992.1.
G.Lite Siehe F.992.2.
G.SHDSL Siehe G.991.2.
GatewayDas Gateway ist eine Netzwerkkomponente zum Verbinden ver-schiedenartiger Netze.
GPRSGeneral Packet Radio Service (GPRS) ist die Bezeichnung für den paketorientierten Dienst zur Datenübertragung in GSM-Netzen.
GREGeneric Routing Encapsulation (GRE) ist ein Netzprotokoll zur Einkapselung anderer Protokolle, um sie so in Form eines Tunnels (VPN) über das Internet Protocol (IP) zu transportieren. GRE ver-wendet die Protokollnummer 47.
GSMDas Global System for Mobile Communications (GSM), auch als 2G bezeichnet, ist ein Mobilfunkstandard. Dieser erreicht zusammen mit GPRS eine spezifizierte max. Datenübertragungsrate von 171,2 kbit/s.
Half-DuplexDaten können bei Half-Duplex über eine Leitung nur nacheinander gesendet und empfangen werden.
HaltenEin Telefongespräch wird auf Wartestellung geschaltet, ohne die Verbindung zu verlieren (Rückfragen/Makeln). Man unterscheidet zwischen dem Halten der Verbindung in der Telefonanlage (Halten im System) und der Wartestellung in der Vermittlungsstelle bzw. beim SIP-Provider.
HashZur Sicherstellung der Datenintegrität muss die Information vor unautorisierter Manipulation während der Übertragung geschützt werden. Um dies zu gewährleisten, muss jede empfangene Kommunikation mit der ursprünglich gesendeten Information übereinstimmen. Deshalb werden mathematische Streuwertfunktionen (Hashfunktionen) zur Berechnung von Prüfsummen (Hashwerten) verwendet. Diese werden verschlüsselt und mit der Nachricht als digitale Signatur versendet. Der Empfänger prüft wiederum die Signatur, bevor er das Paket öffnet. Falls sich die Signatur und damit der Inhalt des Datenpakets geändert hat, wird das Paket verworfen. Die am häufigsten verwendeten Hash-Algorithmen sind Message Digest Version 5 (MD5) und Secure Hash Algorithm (SHA1).
HDSLHigh Data Rate Digital Subscriber Line. Siehe DSL.
HeartbeatMithilfe von Heartbeat-Meldungen signalisieren die Teilnehmer eines Netzwerks ihre Empfangsbereitschaft.
Heranholen von Ru-fenSiehe Pick-Up
HopAls Hop bezeichnet man die Verbindung von einem Netzwerkknoten zum nächsten.
HostEin Host ist ein Rechnersystem, das seine Dienste im Netzwerk zur Verfügung stellt.
Host-NameDomänenname eines Host. Siehe DNS.
HostrouteEine Hostroute bezeichnet die Route zu einem einzelnen Host.
HotspotEin Hotspot ist ein öffentlicher Internetzugangspunkt über WLAN oder kabelgebundenes Ethernet.
HSDPAHigh Speed Downlink Packet Access (HSDPA, 3.5G, 3G+ oder UMTS-Broadband) ist ein Datenübertragungsverfahren des Mobil-funkstandards UMTS.
HTTPDas HyperText Transfer Protocol (HTTP) ist ein Protokoll zur Übertragung von HTML-Seiten (Web-Seiten) zwischen Server und Client. Es verwendet standardmäßig den Port 80.

HTTPS

Das HyperText Transfer Protocol Secure (HTTPS) ist ein Protokoll zur abhörsicheren Übertragung von HTML-Seiten (Web-Seiten) zwischen Server und Client. HTTPS ist schematisch identisch zu HTTP. Für die zusätzliche Verschlüsselung der Daten wird SSL / TLS verwendet. Der Standard-Port für HTTPS-Verbindungen ist 443.

Hyperchannel

Beim Hyperchannel haben mehrere Teilnehmer Zugriff auf das Übertragungsmedium. Ein Teilnehmer kann seine Informationen nur übertragen, wenn kein anderer Teilnehmer das Medium belegt. Ein Hyperchannel-Netzwerk dient hauptsächlich für Kurzstreckenbetrieb mit höchsten Datenraten.

IAE

IAE bezeichnet die standardisierte Steckdose (ISDN-Anschlusseinheit), an der ISDN-Endgeräte angeschlossen werden.

ICMP

Das Internet Control Message Protocol (ICMP) dient dem Austausch von Informations- und Fehlermeldungen über IPv4. Für IPv6 existiert die Version ICMPv6.

IGMP

Das Internet Group Management Protocol (IGMP) dient in IPv4-Netzen zur Organisation von Multicast-Gruppen.

IKE

Das Internet-Key-Exchange-Protokoll (IKE) dient der automatischen Schlüsselverwaltung bei IPSec-Verbindungen. Der IKE-Prozess verläuft in zwei Phasen. Während Phase 1 authentifizieren sich die IKE-Teilnehmer gegenseitig und etablieren einen sicheren Kanal. In Phase 2 handeln die beiden IPSec-Teilnehmer die SAs aus. Es existieren zwei Versionen des IKE-Mechanismus.

Impulswahlverfahren

Das Impulswahlverfahren (IWV) ist ein Signalisierungsverfahren zur automatischen Telefonvermittlung. Tastatureingaben werden durch eine definierte Anzahl von Gleichstromimpulsen dargestellt. Siehe auch Mehrfrequenzwahlverfahren (MFV).

Infrastruktur-Netzwerk

In einem Infrastruktur-Netz bilden die einzelnen Endgeräte (Clients) über einen zentralen Knotenpunkt (Access Point) ein Wireless LAN. Dieser zentrale Access Point kann dabei auch ein Vermittler in weitere Netze sein.

Interne Telefonnum- mern

Die internen Telefonnummern werden für Gespräche innerhalb der Telefonanlage verwendet.

Internrufton

Der Internrufton dient als besondere Signalisierung in Telefonanlagen zur Unterscheidung von Intern- und Externanrufen.
IPDas Internet Protocol (IP) ist ein Netzwerkprotokoll und stellt die Grundlage des Internets dar. Es arbeitet auf der Vermittlungsschicht des OSI-Modells. Auf IP bauen die Protokolle TCP und UDP auf. Es existieren zwei Versionen Internet Protocol Version 4 (IPv4) und Internet Protocol Version 6 (IPv6).
IP-AdresseIP-Adressen werden zur Navigation in einem IP-Netzwerk verwendet, um Quelle und Ziel eindeutig zu bestimmen. IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits, IPv6-Adressen aus 128 Bits. Damit sind bei IPv4 232, also 4.294.967.296 Adressen darstellbar, bei IPv6 2128 = 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 Adressen. Für IPv4 wird die Dezimaldarstellung (dotted decimal notation) verwendet, z. B. 192.168.0.250. Für IPv6 wird die Hexadezimaldarstellung verwendet, z. B. 2001:db8:85a3::8a2e:370:7344. Siehe auch Netzmaske.
IPCPDas Internet Protocol Control Protocol (IPCP) dient, analog zu DHCP, zur Konfiguration eines Host mit IP-Adresse, Gateway und DNS-Server, falls eine PPP-Netzwerkverbindung verwendet wird. Mithilfe der Erweiterung Robust Header Compression over PPP kann der Header für eine schnellere Datenübertragung komprimiert werden. Analog wird in IPv6-Netzwerken die Funktionalität durch das Internet-Protocol-Version-6-Control-Protokoll (IPv6CP) bereitgestellt.
IPSecIPSec (Internet Protocol Security) ist ein Netzprotokoll zur Einkapse-lung anderer Protokolle, um sie so in Form eines Tunnels (VPN) über das Internet Protocol (IP) zu transportieren. Die Protokollnummer für IPSec ist dabei vom verwendeten Protokoll abhängig. Der Authentication-Header (AH) verwendet die Protokollnummer 51, das Encapsulating-Security-Payload (ESP) die Nummer 50.
IPv6 Siehe IP.
ISDNIntegrated Services Digital Network (ISDN) ist ein Datenübertragungsstandard, der Telefonie, Telefax und Datenübertragung umfasst. Es existieren zwei ISDN-Anschluss-Varianten: Basisanschluss und Primärmultiplexanschluss.
ISDN-AdresseDie ISDN-Adresse eines ISDN-Geräts setzt sich zusammen aus einer ISDN-Nummer gefolgt von weiteren Ziffern, die sich auf das spezifische Endgerät beziehen.
ISDN-BRI Siehe BRI.
ISDN-Intern/-ExternAlternative Bezeichnung für den S0-Bus.
ISDN-Login Über ISDN-Login ist das Gerät über SNMP fernkonfigurierbar. Es muss dazu einen konfigurierten ISDN- oder Mobilfunk-Anschluss besitzen. ISDN-Nummer Die ISDN-Nummer ist die Netzwerkadresse der ISDN-Schnittstelle. ISDN-PRI Siehe PRI. ISDN-Router Siehe Router. ISP Internet Service Provider (ISP) sind Anbieter technischer Leistungen zur Nutzung des Internets. ITU Die International Telecommunication Union (ITU) koordiniert den Aufbau und Betrieb von Telekommunikationsnetzen und Diensten. IWV Siehe Impulswahlverfahren. Kanal Ein Funkkanal ist ein für Wireless LAN genutztes Frequenzband. Geräte, die auf benachbarten Kanälen senden, stören sich gegenseitig. Kanalbündelung Bei der Kanalbündelung werden die B-Kanäle einer ISDN-Verbindung zusammengefasst, um den Datendurchsatz zu erhöhen. Keepalive Mit Keepalive-Paketen wird die Erreichbarkeit des Kommunikationspartners überprüft. Keepalive Keepalive ist ein Mechanismus zur Aufrechterhaltung der Netzwerkverbindung und zur Überprüfung der Erreichbarkeit der Kommunikationspartner. Dazu werden in der Regel spezifische Pakete ins Netzwerk gesendet. Kennzifferprozedur Über die Telefontastatur kann man eine Sequenz (Kennzifferprozedur) eingeben (bestehend aus 0 - 9, \*, # und R), um Funktionen der Telefonanlage aufzurufen. Keypad Das Keypad-Protokoll (Netz-Direkt) wird zum Aufruf und zur Steuerung von Leistungsmerkmalen, die von der Vermittlungsstelle bereitgestellt werden, verwendet. Konferenzschaltung Bei einer Konferenzschaltung können mehrere interne Gesprächsteilnehmer gleichzeitig miteinander telefonieren. Konfiguration Alle Einstellungen des Geräts werden als Konfiguration bezeichnet. Diese Konfiguration ist intern in MIB-Tabellen gespeichert. Diese Informationen können extern gesichert, von extern geladen oder ge-
löscht werden. Bearbeitet wird die Konfiguration über die HTTP(S)-Benutzeroberfläche, einen SNMP-Client oder angeschlossene Telefone.
KurzwahlJeder Telefonnummern im Telefonbuch ist ein Kurzwahl-Index (000...999) zugeordnet. Dieser Kurzwahl-Index kann anstelle der langen Telefonnummer für die Wahl verwendet werden.
L2TPDas Layer 2 Tunneling Protocol (L2TP) ist ein Netzprotokoll zur Einkapselung anderer Protokolle, um sie so in Form eines Tunnels (VPN) über verschiedene Protokolle zu transportieren. L2TP verwendet standardmäßig die Protokollnummer 1701. Die Architektur eines L2TP-Netzwerks besteht aus einem L2TP-Access-Concentrator (LAC), der auch fest in den Client integriert sein kann, und dem L2TP-Network-Server (LNS). Der LAC stellt die Verbindungen zum LNS her und verwaltet diese. Die Autorisierung wird über einen Network-Access-Server (NAS), der im LAC oder LNS implementiert sein kann, geregelt. Der LNS ist für das Routing und die Kontrolle der vom LAC empfangenen Pakete zuständig. Die eigentlichen Nutzdaten werden unverschlüsselt ausgetauscht, während Kontrollnachrichten zu Aufrechterhaltung der Erreichbarkeit der Tunnelendpunkte abgesichert übertragen werden.
LAC Siehe L2TP.
LANEin Local Area Network (LAN) bezeichnet ein räumlich eng begrenztes Netzwerk und umspannt meist ein Gebäude oder einen Firmensitz.
LastverteilungBei der Lastverteilung werden Daten über unterschiedliche Schnittstellen gesendet, um die zur Verfügung stehende Gesamtbandbreite zu erhöhen. Im Unterschied zu Multilink funktioniert die Lastverteilung auch mit Accounts zu unterschiedlichen Providern.
LauthörenBeim Lauthören können im Raum anwesende Personen ein Telefongespräch mithören.
LayerEin Layer bezeichnet eine Schicht im OSI-Modell.
LCPDas Link Control Protocol (LCP) wird in PPP-Verbindungen verwendet, um die Enkapsulierung automatisch auszuhandeln, Grenzen für variierende Paketgrößen zu verarbeiten, den Verbindungspartner zu authentifizieren, einen defekten Link zu bestimmen, Verbindungsfehler zu erkennen und die Verbindung zu beenden.
LDAPDas Lightweight Directory Access Protocol (LDAP) regelt die Kom-munikation zwischen einem Client und dem Directory-Server. LDAP wird für den Austausch und die Aktualisierung von Verzeichnissen, z. B. ein Telefonbuch, verwendet.
Lease TimeDie Lease Time bezeichnet die Gültigkeitsdauer einer dynamischen IP-Adresse, die ein Client von einem DHCP-Server erhalten hat.
Leased Line Siehe Standleitung.
LLCDie Link Layer Control (LLC) regelt die Medienzuteilung auf MAC-Ebene.
LNS Siehe L2TP.
LoopbackBei einer Loopback-Schaltung sind Sender und Empfänger identisch.
LTELong Term Evolution (LTE), auch als 4G bezeichnet, ist ein Mobil-funkstandard mit einer standardisierten max. Datenübertragungsrate von 300 Mbit/s.
MAC-AdresseDie Media-Access-Control-Adresse (MAC-Adresse) ist die Hardware-Adresse des Netzwerkadapters und dient zur Identifizierung des Geräts auf Hardware-Ebene.
Main ModeBeim Aufbau einer IPSec-Verbindung wird der Main Mode zur Realisierung eines Phase-1-Austausches verwendet, indem ein sicherer Kanal eingerichtet wird. Siehe auch Aggressive Mode.
MakelnMakeln erlaubt es, zwischen zwei Gesprächspartnern hin und her zu schalten, ohne dass der wartende Teilnehmer mithören kann.
Man-in-the-Middle AttackIm Man-in-the-middle-Angriff befindet sich der Angreifer physikalisch oder logisch zwischen den beiden Kommunikationspartnern und kann somit den Datenverkehr einsehen und sogar manipulieren.
MD5Message-Digest Algorithm 5 (MD5) ist eine Hashfunktion, die einen 128-Bit-Hashwert (Prüfsumme) erzeugt. Siehe auch Hash.
Media GatewayEin Media Gateway wandelt den Netzwerktyp von digitalen Sprach-, Audio- oder Bildinformationen um. Beispielsweise können die Signale eines ISDN-Netzwerks auf ein IP-Netzwerk umgesetzt werden.
Mehrfachrufnummer (MSN)MSNs (Multiple Subscriber Number) sind die einzelnen Rufnummern des ISDN-Mehrgeräteanschlusses.
Mehrfrequenzwahl-verfahrenDas Mehrfrequenzwahlverfahren, auch als Tonwahlverfahren, MFV,MFC oder DTMF bezeichnet, ist ein Signalisierungsverfahren zur automatischen Telefonvermittlung. Tastatureingaben werden durch überlagerte, sinusförmige Signale dargestellt. Siehe auch Impulswahlverfahren (MFV).
MehrgeräteanschlussBeim Mehrgeräteanschluss handelt es sich um einen ISDN-Anschluss, der auch als Point-to-Multipoint-Anschluss (Punkt-zu-Mehrpunkt) bezeichnet wird. Dieser dient zum Anschluss von ISDN-Endgeräten. Man erhält Einzelrufnummern (MSNs). Siehe auch Anlagenanschluss.
MetrikDie Metrik ist eine Maß für die Güte der Route. Die schnellste Route weist dabei die geringste Metrik (costs, »Kosten«) auf. Vereinfacht ist dies die Verbindung mit der kleinsten Anzahl an Knotenpunkten (Routern).
MFC Siehe Mehrfrequenzwahlverfahren. MFV Siehe Mehrfrequenzwahlverfahren. MIB Die Management Information Base (MIB) beschreibt die Informationen, die über ein Netzwerk-Management-Protokoll (z. B. SNMP) abgefragt oder modifiziert werden können. Die MIB ist eine Datenbank, die alle Geräte und Funktionen im Netzwerk beschreibt. MLP Das Multicast Listener Discovery (MLD) dient in IPv6-Netzen zur Organisation von Multicast-Gruppen. Mobiler Teilnehmer Falls der mobile Teilnehmer aktiviert ist, kann ein externes Telefon, z. B. ein Mobiltelefon, parallel gerufen (Parallelruf) werden. Ebenso können die Funktionen der Anlage, z. B. ein Rückruf, extern genutzt werden. Für diese Funktionen wird die Sterntaste des externen Telefons als R-Taste interpretiert. Modem Ein Modem ist ein elektronisches Gerät, das digitale Signale in Frequenzsignale umwandelt, um Daten in einem Kabel- oder Mobilfunknetz zu verbreiten. MOH Siehe Music On Hold. MPDU Die MAC Protocol Data Unit (MPDU) bezeichnet ein per Funkmedium ausgetauschtes Informationspaket, inklusive Management-Frames und fragmentierten MSDUs. MPPC Microsoft Point-to-Point Compression (MPPC) ist ein Datenkompressionsverfahren.
MPPEMicrosoft Point-To-Point Encryption (MPPE) wird zur Verschlüsselung von Daten, die über PPP übertragen werden, eingesetzt. Es wurde von Microsoft und Cisco entwickelt und als RFC 3078 spezifiziert.
MS-CHAPDas Microsoft Challenge Handshake Authentication Protocol (MS-CHAP) ist ein Authentisierungsverfahren. MS-CHAPv1 ist für die Authentifizierung von DFÜ-Verbindungen gedacht und entspricht in weiten Teilen dem standardmäßigen CHAP. MS-CHAPv2 ist ein Authentisierungsverfahren für PPTP-Verbindungen (VPN).
MSDUEine MAC Service Data Unit (MSDU) ist ein Datenpaket, das auf LLC-Ebene ausgetauscht wird.
MSN Siehe Mehrfachrufnummer.
MSSDie Maximum Segment Size (MSS) definiert die maximale Anzahl an Bytes, die als Nutzdaten in einem TCP-Segment versendet werden können. Die MSS muss kleiner als die Maximum Transmission Unit (MTU) sein, um eine Fragmentierung der IP-Pakete zu vermeiden.
MSS ClampingBei MSS Clamping wird die Maximum Segment Size (MSS) reduziert, um Netzwerke mit verschiedenen Maximum Transmission Units (MTU) zu verbinden.
MTUDie Maximum Transmission Unit (MTU) ist die größtmögliche über eine physikalische Leitung übertragbare Dateneinheit.
MulticastBei einem Multicast werden Datenpakete von einem Punkt an bestimmte Teilnehmer eines Netzes übertragen. In IPv4 wird dies über den Adress-Bereich 224.0.0.0 bis 239.255.255.255 und das Protokoll IGMP gesteuert, in IPv6 über ff00::/8-Adressen und ICMPv6.
MultilinkBei Multilink werden mehrere Schnittstellen (PPP, PPPoE, ...) zu einer einzigen virtuellen Verbindung zusammengefasst, um die zur Verfügung stehende Gesamtbandbreite zu erhöhen.
Music On HoldDer Begriff Music On Hold (MOH) steht für automatische Ansagen oder Wartemusik über die Telefonanlage.
MWIÜber den Message Waiting Indicator (MWI) wird das Vorhandensein einer neuen Nachricht signalisiert.
NAPTNetwork Address Port Translation (NAPT) ist eine andere Bezeichnung für PAT. Siehe PAT.
NAT Mithilfe von Network Address Translation (NAT) werden die Quell- und Ziel-IP-Adressen eines Datenpakets durch andere ersetzt. Dadurch können unterschiedliche Netze miteinander verbunden werden. Siehe auch PAT. NBNS NetBIOS Name Service (NBSN) dient wie DNS der zentralen Namensauflösung. Siehe auch WINS und DNS. Nebenstelle Eine Nebenstelle bezeichnet bei Telefonanlagen das mit der Anlage verbundene Endgerät. Netz-Direkt Siehe Keypad. Netzabschluss Der Netzabschluss (Network Termination, NT) bezeichnet einen Anschluss bzw. eine Betriebsart. Am NT-Anschluss (Anschlussdose) wird einem Endgerät der Zugang zu einem Kommunikationsnetz bereitgestellt. Beim analogen Anschluss wird die Steckdose TAE genannt, beim ISDN-Basisanschluss NTBA und beim ISDN-Primärmultiplexanschluss NTPMGF. Im NT-Betrieb wird das Gateway am externen S0 der Telefonanlage angeschlossen und stellt für diese einen externen Amtsanschluss dar. Siehe auch TE. Netzmaske Die Netzmaske, auch Netzwerkmaske oder Subnetzmaske, definiert bei IPv4 in Verbindung mit der IP-Adresse das Netzwerk, indem sie die IP-Adresse in einen Netzwerk- und einen Geräteanteil aufteilt und somit bestimmt, welche Adressen geroutet werden müssen. Beispiel einer Netzmaske: 255.255.255.0. Bei IPv6 spricht man von der Präfixlänge. Netzwerkadresse Eine Netzadresse (Präfix) bezeichnet die Adresse des gesamten Netzwerks. Die Netzwerkmaske bzw. Präfixlänge unterteilt die IP-Adresse in die Netzadresse und Host-Adresse (Geräteadresse). Beispiel für eine Netzadresse: 192.168.0.250/24 Netzwerkroute Die Netzwerkroute bezeichnet die Route zu einem bestimmten Netzwerk. NT Siehe Netzabschluss. NTBA Siehe Netzabschluss. NTP Das Network Time Protocol (NTP) dient zur Synchronisation der Uhrzeit. NTPMGF Siehe Netzabschluss. Nutzkanal Siehe B-Kanal. OAM OAM ist ein Dienst zur Überwachung von ATM-Verbindungen. Offene Rückfrage Bei der offenen Rückfrage wird ein Gespräch in einen Wartezustand versetzt und kann von jedem Teilnehmer wieder angenommen werden. OSI-Modell Das OSI-Modell gliedert den Ablauf der Kommunikation zwischen physikalischem Medium und Anwenderebene in Schichten. Die Anforderungen jeder Schicht werden durch entsprechende Protokolle erfüllt. OSPF OSPF ist ein dynamisches Routing-Protokoll das meist in größeren Netzwerk-Installationen als eine Alternative zu RIP verwendet wird. PABX Private Automatic Branch Exchange (PABX) ist eine andere Bezeichnung für eine Telefonanlage. PAP Das Password Authentication Protocol (PAP) ist ein Authentisierungsverfahren für Verbindungen über PPP. Im Gegensatz zu CHAP werden Benutzername und Passwort nicht verschlüsselt übertragen. Parallelruf Siehe Mobiler Teilnehmer. Parken Beim Parken wird eine Telefonverbindung gehalten, selbst wenn beim beteiligten Endgerät der Hörer aufgelegt oder die Kabelverbindung getrennt ist. PAT Mithilfe von Port and Address Translation (PAT) werden die Quell- und Ziel-IP-Adressen sowie die Quell- und Ziel-Ports eines Datenpakets durch andere ersetzt. Dadurch können unterschiedliche Netze miteinander verbunden werden. Siehe auch NAT. PBX Private Branch Exchange (PBX) ist eine andere Bezeichnung für eine Telefonanlage. Peer Ein Peer ist der Endpunkt einer Kommunikation im Netzwerk. Phase-1/2 Siehe IKE. Pick-Up Bei Pick-Up werden Anrufe über Kennzifferprozeduren an einem internen Endgerät entgegengenommen, das sich nicht in der aktiven Rufverteilung befindet. PIM Das Protocol Independent Multicast (PIM) ermöglicht dynamisches Routing von Multicast-Paketen im Internet.
PINMithilfe einer persönlichen Identifikationsnummer (PIN) kann man sich am Gerät authentisieren und dadurch Funktionen des Geräts nutzen.
PingPing ist ein Diagnose-Werkzeug, mit dem überprüft werden kann, ob ein bestimmter Host in einem IP-Netzwerk erreichbar ist. Daneben wird die Zeitspanne zwischen dem Aussenden eines Datenpakets (ICMP(v6)-Echo-Request-Paket) und dem Empfangen eines daraufhin unmittelbar zurückgeschickten Antwortpakets gemessen. Dadurch kann die Qualität der Verbindung ermittelt werden.
PKCSDie Public-Key Cryptography Standards (PKCS) beinhalten Standards für Public-Key-Kryptografie. Die PKCS sind konzipiert für bi-näre und ASCII-Daten und sind kompatibel mit dem X.509-Standard. Die veröffentlichten Standards sind PKCS #1, #3, #5, #7, #8, #9, #10, #11, #12, und #15. PKCS #10 beschreibt die Syntax für Zertifizierungsanfragen.
PKIMithilfe einer Public-Key-Infrastruktur (PKI) werden digitale Zertifika-te für ein Verschlüsselungsverfahren ausgestellt, verteilt und ge-prüft.
PMTUDie Path MTU (PMTU) beschreibt die maximale Paketgröße, die entlang der gesamten Verbindungsstrecke übertragen werden kann, ohne einer Fragmentierung zu unterliegen.
Point-to-MultipointSiehe Mehrgeräteanschluss und Einzelrufnummer (VoIP).
Point-to-PointSiehe Anlagenanschluss und Durchwahl (VoIP).
PoolEin Address-Pool ist eine Ansammlung von IP-Adressen, die den angeschlossenen Clients z. B. per DHCP zugewiesen werden kön- nen.
POP3Das Post Office Protocol Version 3 (POP3) ist ein Übertragungspro-tokoll, um den E-Mail-Abruf von einem E-Mail-Server durch einen Client zu steuern.
PortAnhand der Port-Nummer wird entschieden, an welchen Dienst (Telnet, FTP, ...) ein ankommendes Datenpaket weitergeleitet wird.
POTSPlain Old Telephone System (POTS) bezeichnet das analoge Tele-fonnetz.
PPPDas Point-to-Point Protocol (PPP) ist eine standardisierte Technolo-gie, um eine direkte Verbindung zwischen den Netzwerkknoten über Wählleitungen einzurichten.
PPPoA Das Point-to-Point-over-ATM Protocol (PPPoA) ermöglicht, PPP-Datenpakete direkt über ein ATM-Netzwerk zu transportieren. PPPoE Das Point-to-Point-over-Ethernet Protocol (PPPoE) ermöglicht, PPP-Datenpakete direkt über ein Ethernet-Netzwerk zu transportieren. PPTP Das Point-to-Point Tunneling Protocol (PPTP) ist ein Netzprotokoll zur Einkapselung anderer Protokolle, um sie so in Form eines Tunnels (VPN) über das Internet Protocol (IP) zu transportieren. PPTP verwendet die Protokollnummer 1723. Die PPTP-Architektur teilt sich in zwei logische Systeme. Den PPTP-Access-Concentrator (PAC) und den PPTP-Network-Server (PNS). Der PAC ist üblicherweise in den Windows Client integriert. Er stellt die Verbindung zum PNS her und verwaltet diese. Der PNS ist für das Routing und die Kontrolle der vom PNS empfangenen Pakete zuständig. Präfix Siehe Netzwerkadresse. Präfixdelegation In IPv6-Netzwerken wird die Präfixdelegation zur Zuteilung der Netzwerkadresse (Präfix) an den Router verwendet. Präfixlänge Siehe Netzmaske. Preshared Key Ein Preshared Key (PSK) ist ein Schlüssel für ein Verschlüsselungsverfahren. Der Schlüsselwert wurde zwischen den Teilnehmern vorher anderweitig ausgetauscht. PRI Siehe Primärmultiplexanschluss. Primärmultiplexanschluss Der Primärmultiplexanschluss ist ein Netzanschluss an das ISDN. Eine andere Bezeichnung für diese Anschlussart ist Primary Rate Interface (PRI) oder S2M-Anschluss. Ein Primärmultiplexanschluss bietet in Europa 30 und in den USA 23 Nutzkanäle (B-Kanäle) mit je 64 kbit/s, einen Steuerkanal (D-Kanal) mit 64 kbit/s und einen Syn- chronisationskanal mit 64 kbit/s in Europa und 8 kbit/s in den USA. Siehe auch Basisanschluss. Proposal Beim Aufbau einer IPSec-Verbindung werden vom Initiator der Verbindung Vorschläge (Proposals) bezüglich der zu verwendenden Authentifizierungs- und Verschlüsselungsverfahren. Protokoll Protokolle regeln den Ablauf einer Datenkommunikation auf verschiedenen Ebenen des OSI-Modells. Protokolle steuern Adressierung, Codierung, Authentifizierung, Formatierung, usw. Beispiele: Ethernet, IP, TCP, HTTP
ProxyEin Proxy ist eine Netzwerkkomponente. Der Proxy ist ein Vermittler. Er leitet eine Anfrage der Quelle mit seiner eigenen IP-Adresse an das Ziel weiter.
PVIDDer Port VLAN Identifier (PVID) ist die Standard-VLAN-ID des jeweiligen Ports. Ein Paket, das ohne VLAN-Tag diesen Port erreicht, wird mit dieser ID versehen.
Q-SIGQ-Interface Signalling Protocol (Q-SIG) ist ein ISDN-basiertes Signalisierungsprotokoll für die Vernetzung von Telefonanlagen.
QoSQuality of Service (QoS) beschreibt die Qualität (Güte) des Kommunikationsdienstes. Diese wird anhand von Bandbreite, Verzögerung, Paketverlusten und Jitter definiert. Um zeitkritische Datenpakete für VoIP oder Videostreaming möglichst schnell zu übertragen, werden alle Datenpakete bei QoS in Gruppen sortiert und entsprechend ihrer Priorität im Netzwerk schneller oder langsamer weitergeleitet.
QueueIn einer Warteschlange (Queue) laufen die Datenpakete auf, bevor sie versendet werden.
RADIUSRemote Authentication Dial-In User Service (RADIUS) ist ein Client-Server-Protokoll zur Authentifizierung, Autorisierung und Accounting von Benutzern bei Einwahlverbindungen. Der RADIUS-Server authentifiziert den Client z. B. mittels der Überprüfung von Benutzername und Kennwort. Siehe auch TACACS+.
RaumüberwachungDie Raumüberwachung ist ein Leistungsmerkmal. Die Geräusche eines Zimmers können mitgehört werden.
RE-ADSL2Siehe G.992.5.
Real Time Jitter ControlÜber die Real Time Jitter Control werden Datenpakete während eines Telefongesprächs bei Bedarf in der Größe reduziert, damit Sprachpakete nicht blockiert werden.
RegelketteIn einer Regelkette sind unterschiedliche Filterregeln zusammengefasst. Eine Filterregel wählt einen Teil des Datenverkehrs aufgrund bestimmter Merkmale, z. B. der Quell-IP-Adresse, aus und wendet auf diese Teilmenge eine Aktion an, z. B. blockieren.
RegistrarDer SIP-Server (Registrar) muss eingesetzt werden, falls die Teilnehmer eines VoIP-Gesprächs keine statischen IP-Adressen verwenden. Der SIP-Server registriert die IP-Adressen der Clients und sendet diese Informationen an den SIP-Proxy, der die Anrufe vermittelt. Meistens sind SIP-Proxy und SIP-Registrar identisch.
RepeaterEin Repeater ist ein Gerät, das elektrische oder optische Signale verstärkt und somit die Reichweite des Netzwerks erhöht.
ResetEin Reset setzt das Gerät in einen unkonfigurierten Zustand zurück.
RFCEin Request For Comments (RFC) ist ein Dokument, das Standards und Richtlinien für das Internet beschreibt.
Rijndael Siehe AES.
RIPDas Routing Information Protocol (RIP) ist ein Routing-Protokoll. Es ist auf kleine Netzwerke begrenzt. Siehe auch OSPF.
RipeMD 160RACE Integrity Primitives Evaluation Message Digest (RipeMD 160) ist eine Hashfunktion, die einen 160-Bit-Hashwert (Prüfsumme) erzeugt. Siehe auch Hash.
RJ45RJ45 bezeichnet einen Stecker bzw. eine Buchse mit maximal acht Adern zum Anschluss digitaler Endgeräte.
RoamingBeim Roaming bewegt sich ein Client durch ein WLAN und meldet sich dabei an verschiedenen Access Points des gleichen Netzes an und wieder ab.
RouterEin Router ist eine Netzwerkkomponente zum Verbinden verschiedenartiger Netze auf der Vermittlungsschicht des OSI-Modells. Datenpakete werden anhand von IP-Adressen übertragen. Über Routing-Tabellen werden die besten Wege (Routen) durch das Netzwerk festgelegt. Um die Routing-Tabellen auf dem Laufenden zu halten, tauschen die Router untereinander Informationen über Routing-Protokolle, z. B. OSPF oder RIP, aus.
Router AdvertisementRouter Advertisements sind Nachrichten, die der Router ins Netzwerk sendet. Diese verkünden die Anwesenheit des Routers im Netz. Ferner werden mithilfe von Router Advertisments Präfixe verteilt, die Autokonfiguration organisiert und der Standardrouter festgelegt.
RoutingRouting bezeichnet das Festlegen von Wegen für die Nachrichtenübermittlung.
RSAMithilfe des RSA-Algorithmus (benannt nach seinen Erfindern Rivest, Shamir, Adleman) werden digitale Signaturen erstellt und Datenpakete verschlüsselt. Über die Signatur können Veränderungen an den Informationen des Datenpakets nachgewiesen werden. RSA wird für Public-Key-Kryptographie (IPSec) verwendet. Siehe auch DSA. RSA ist langsamer in der Schlüsselerzeugung aber schnellerin der Schlüsselverarbeitung als DSA.
RTPMit dem Real-Time Transport Protocol (RTP) werden Audio- und Video-Daten (Streams) über IP-basierte Netzwerke übertragen.
RTS ThresholdSobald die Anzahl der Frames im Datenpaket über der RTS-Schwelle (RTS Threshold) liegt, wird vor dem Senden eines Datenpakets eine Verbindungsüberprüfung (RTS/CTS-Handshake) durchgeführt.
RTSPDas Real-Time Streaming Protocol (RTSP) steuert die Übertragung von Audio- und Videodaten (Streams) über IP-basierte Netzwerke. Während das Real-Time Transport Protocol (RTP) zur Übertragung der Nutzdaten dient, besteht die Funktion von RTSP hauptsächlich in der Steuerung der Datenströme.
RückfrageBei der Rückfrage wird das Telefongespräch mit dem ersten Gesprächspartner gehalten, während man ein zweites Gespräch führt.
Rückruf bei besetztSiehe automatischer Rückruf bei besetzt (CCBS).
Rückruf bei NichtmeldenSiehe automatischer Rückruf bei Nichtmelden (CCNR).
RufnummernbandSiehe Rufnummernblock beim Anlagenanschluss.
RufnummernblockSiehe Anlagenanschluss und Durchwahl (VoIP).
RufumleitungRufumleitung (Call Deflection, CD) ist ein Leistungsmerkmal. Ein Anruf kann weitergeleitet werden, ohne ihn vorher angenommen zu haben.
RufverteilungBei der Rufverteilung in der Telefonanlage werden eingehende Telefongespräche bestimmten Rufnummern oder Anwendungen (Fernzugang, ISDN-Login, ...) zugeordnet.
Ruhe vor dem TelefonSiehe Anrufschutz.
S0-BusDer S0-Bus ist eine Schnittstelle beim ISDN-Basisanschluss und verbindet mehrere ISDN-Endgeräte mit dem NTBA. Der Bus wird über eine Vierdraht-Verkabelung realisiert. Siehe auch UP0.
S2M-AnschlussSiehe Primärmultiplexanschluss.
SAEine sogenannte Sicherheitsverbindungen (Security Associations, SA) enthält Informationen über die Maßnahmen zur Sicherung derKommunikationsverbindung. Mindestens eine SA ist die Voraussetzung für den Aufbau einer gesicherten Verbindung. Eine SA enthält die IP-Adresse des Teilnehmers, das verwendete Authentifizierungsprotokoll, den verwendeten Verschlüsselungsalgorithmus, den Sicherheits-Parameter-Index (SPI), den Selektor und die Gültigkeitsdauer.
SADAlle Parameter, die während der Konfiguration von IPSec festgesetzt werden, sind in Form von Datenbanken im Router abgelegt. Dies sind die Security-Policy-Datenbank (SPD) sowie die Security-Association-Datenbank (SAD). Die SAD enthält Informationen über jede Sicherheitsverbindung. Also welche Verschlüsselungsalgorithmen, Schlüssel, Protokolle, Sitzungsnummern oder Gültigkeitszeiträumen verwendet werden sollen. Für eine ausgehende Verbindung zeigt ein Eintrag der SPD auf einen Eintrag der SAD. Dadurch kann die SPD festlegen, welcher SA für ein bestimmtes Paket verwendet wird. Bei einer eingehende Verbindung wird die SAD angesprochen, um festzulegen, wie das Paket verarbeitet wird.
SCEPDas Simple Certificate Enrollment Protocol (SCEP) dient zur Verwaltung digitaler Zertifikate.
SchaltkontaktÜber ein Telefon kann eine am Schaltkontakt angeschlossene Anlage, z. B. ein Türöffner, ein- und ausgeschaltet werden.
SchedulingUnter Scheduling versteht man einen Aufgabenplan. Bestimmte Aktionen (z. B. Deaktivierung einer Schnittstelle) werden durch Ereignisse (z. B. Zeit oder Änderung einer MIB-Variablen) ausgelöst.
Serielle SchnittstelleDie serielle Schnittstelle dient dem Datenaustausch zwischen Computern und Peripheriegeräten. Sie kann zur Konfiguration des Geräts oder zur Datenübertragung über eine IP-Infrastruktur verwendet werden (Serial over IP).
ServerEin Server bietet Dienste an, die von Clients in Anspruch genommen werden.
SFPSmall Form-factor Pluggable (SFP) ist eine Steckverbindung, die für extrem schnelles Ethernet entwickelt wurde.
SHA1Secure-Hash-Algorithm Version 1 (SHA1) ist eine Hashfunktion, die einen 160-Bit-Hashwert (Prüfsumme) erzeugt. Siehe auch Hash.
SHDSLSymmetrical High-bit-rate Digital Subscriber Line. Siehe DSL.
ShellDie Shell ist eine Eingabeschnittstelle (z. B. Kommandozeile odergrafische Benutzerschnittstelle) zwischen Computer und Benutzer.
ShorthandDer Shorthand bezeichnet die definierte Zeit, nach der eine Netzwerkverbindung automatisch abgebaut wird, falls keine Daten mehr übertragen werden.
SIFBei einer Stateful Inspection Firewall (SIF) wird die Weiterleitung eines Datenpakets nicht nur durch Quell- und Zieladressen oder Port bestimmt, sondern auch mittels dynamischer Paketfilterung aufgrund des Zustands (Status) der Verbindung.
SIPDas Session Initiation Protocol (SIP) ist ein Netzprotokoll zum Aufbau einer Kommunikationssitzung zwischen zwei oder mehr Teilnehmern. Das Protokoll wird für IP-Telefonie (VoIP) verwendet.
SIP-ProviderEin SIP-Provider übernimmt die Vermittlung zwischen einem SIP-Anschluss und anderen analogen, ISDN- und VoIP-Anschlüssen.
SMTPDas Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) wird zum Austausch von E-Mails eingesetzt.
SNMPMithilfe des Simple Network Management Protocol (SNMP) werden verschiedene Netzwerkkomponenten (z. B. Router, Server, usw.) von einem zentralen System aus konfiguriert, kontrolliert und überwacht. Die änderbaren Einstellungen der Netzwerkkomponenten sind dabei in einer Datenbank gespeichert – der Management Information Base (MIB). SNMP verwendet UDP. Die Netzwerkkomponente empfängt dabei Anfragen (Requests) auf Port 161, während das verwaltende System Bestätigungsmeldungen (TRAPs) auf Port 162 entgegennimmt.
SNTPDas Simple Network Time Protocol (SNTP) wird zur Zeitübertragung und Synchronisation zwischen Server und Client eingesetzt.
SoftkeyAls Softkey bezeichnet man eine Taste, deren Funktion von der zugehörigen Bildschirmanzeige bestimmt wird.
Spatial StreamsSpatial Streams sind Datenströme, die im Wireless LAN zur gleichen Zeit auf der gleichen Frequenz ausgesendet werden. Dies führt zu einer Vervielfachung der Übertragungsrate.
SPDAlle Parameter, die während der Konfiguration von IPSec festgesetzt werden, sind in Form von Datenbanken im Router abgelegt. Dies sind die Security-Policy-Datenbank (SPD) sowie die Security-Association-Datenbank (SAD). Die Security-Policy-Datenbank führt die Formen des Datenverkehrs auf, die gesichert werden sollen. Da-zu werden Faktoren wie Quell- und Zieladresse des Datenpakets verwendet.
SplitterMithilfe einer Breitbandanschlusseinheit (BBAE), umgangssprachlich Splitter, werden Signale, die über eine Teilnehmeranschlussleitung eintreffen, in Daten- und Telefonleitungen aufgeteilt.
SRTPBei dem Secure Real-Time Transport Protocol (SRTP) handelt es sich um die mithilfe von AES verschlüsselte Variante des Real-Time Transport Protocol (RTP).
SSHSecure Shell (SSH) ist ein Netzwerkprotokoll mit dem man eine verschlüsselte Verbindung zur Shell eines Geräts herstellen kann.
SSIDDer Service Set Identifier (SSID) definiert ein Funknetzwerk, das auf IEEE 802.11 basiert. Der SSID ist der Netzwerkname des Wireless LAN. Alle Access Points und Clients, die zum gleichen Netzwerk gehören, verwenden denselben SSID. Die SSID-Zeichenfolge kann bis zu 32 Zeichen lang sein und wird allen Paketen unverschlüsselt vorangestellt. Mithilfe der SSID ANY kontaktiert ein Client alle erreichbaren Access Points. Dem Anwender werden daraufhin alle verfügbaren WLANs angezeigt und er kann das passende Netz auswählen. Wenn ein Access Point für verschiedene Netze verwendet wird, erhält jedes Funknetzwerk eine eigene MSSID (Multi Service Set Identifier).
SSLSecure Sockets Layer (SSL) ist ein Protokoll zur Datenverschlüsselung. Seit Version 3.1 wird die neue Bezeichnung Transport Layer Security (TLS) verwendet. SSL wird hauptsächlich für HTTPS verwendet, um die Datenübertragung zwischen Web-Server und Web-Browser zu verschlüsseln.
STACMithilfe von STAC wird die übertragene Datenmenge verringert (Datenkompression).
StandardrouteDie Standardroute (Default Route) wird verwendet, falls keine andere passende Route vorhanden ist.
Standardrouter Siehe Default Gateway.
StandleitungEine Standleitung (Leased Line) ist eine permanente Verbindung zweier Kommunikationspartner über ein Telekommunikationsnetz.
Statische IP-AdresseIm Gegensatz zu einer dynamischen IP-Adresse wird die statische IP-Adresse fest vom Anwender zugeordnet. Netzwerkkomponenten wie Web-Server oder Drucker besitzen in der Regel statische IP-Adressen, Clients wie Notebooks oder Workstations erhalten meist dynamische IP-Adressen.
STUN-ServerSimple Traversal of User Datagram Protocol (UDP) Through Network Address Translators (NATs). Ein STUN-Server ermöglicht VoIP-Geräten hinter einem aktivierten NAT den Zugang zum Netzwerk.
SubadressierungNeben der ISDN-Telefonnummer kann eine Subadresse beim Verbindungsaufbau übertragen werden. Diese Subadresse überträgt eine beliebige Zusatzinformation. Diese kann genutzt werden, um z. B. mehrere unter einer Telefonnummer erreichbare ISDN-Endgeräte gezielt anzusprechen oder bestimmte Programme auf einem PC aufzurufen.
SubnetzEin Teilnetz eines IP-Netzes wird als Subnetz bezeichnet. Ein Teilnetz wird wie ein normales Netzwerk über IP-Adresse und (Sub-)Netzmaske (IPv4) bzw. Präfixlänge (IPv6) definiert. Beispiel: 192.168.1.250/24 (192.168.1.250/255.255.255.0, 256 mögliche IP-Adressen) ist ein Subnetz von 192.168.1.250/16 (192.168.1.250/255.255.0.0, 65536 mögliche IP-Adressen).
SwitchEin Switch ist eine Netzwerkkomponente, die einzelne Netzwerksegmente miteinander verbindet. Ein Switch kann einerseits als Bridge auf der Sicherungsschicht des OSI-Modells betrieben werden. Ein Switch besitzt aber im Gegensatz zur Bridge mehrere Ein- und Ausgänge. Andererseits kann der Switch als Gateway auf der Vermittlungsschicht des OSI-Modells berieben werden. Das dem Switch vergleichbare Gerät der Bitübertragungsschicht wird als Hub bezeichnet.
SWYXSwyxWare ist eine softwarebasierte Kommunikationslösung für VoIP.
SyslogDas Syslog-Protokoll wird zur Übermittlung von Status-Meldungen in einem IP-Netzwerk verwendet. Verschiedene Netzwerkkomponenten können somit von einem zentralen System aus überwacht werden. Syslog-Meldungen werden als unverschlüsselte Textnachricht über den UDP-Port 514 gesendet.
SystemtelefonEin Systemtelefon ist mit mehreren Funktions- und Sondertasten ausgestattet und kann die Leistungsmerkmale einer Telefonanlage nutzen.
T.38T.38 oder Fax over IP (FoIP) bezeichnet die Faxübertragung über ein IP-Netzwerk.
TA Siehe Terminaladapter.
TACACS+Das Terminal Access Controller Access Control System Plus (TACACS+) ist ein Client-Server-Protokoll zur Authentifizierung, Autorisierung und Accounting von Benutzern. Der TACACS+-Server authentifiziert den Client mittels der Überprüfung von z. B. Benutzername und Kennwort. Im Gegensatz zum UDP-basierten RADIUS-Protokoll verwendet TACACS+ TCP auf Port 49 und überträgt die gesamte Kommunikation verschlüsselt.
TAESiehe Netzabschluss. Man unterscheidet zwischen F-codierten Steckverbindern für Telefone und N-codierten Steckverbindern für Faxgeräte, Modems und Anrufbeantworter.
TAPITelephony Applications Programming Interface (TAPI) ist eine Programmierschnittstelle für ISDN. Diese ermöglicht es Anwendungsprogrammen, von einem PC aus auf ISDN-Hardware zuzugreifen. Siehe auch CAPI.
TCPBeim Transmission Control Protocol (TCP) handelt es sich um ein verbindungsorientiertes Protokoll. Es operiert auf der Transportschicht des OSI-Modells. Bei einem verbindungsorientierten Protokoll wird vor der Übertragung eine logische Verbindung aufgebaut und aufrechterhalten. Dies ermöglicht eine zuverlässige Übertragung der Daten. Allerdings werden ständig Kontrollinformationen neben dem eigentlichen Datenpaketen übertragen. Dies führt zu einem Anstieg des übertragenen Datenvolumens. Siehe auch UDP.
TCP-ACK-PaketEin ACK-Signal (Acknowledgement = Bestätigung) wird bei einer Datenübertragung verwendet, um den Erhalt oder die Verarbeitung von Daten oder Befehlen zu bestätigen. TCP verwendet ACK-Signale zur Kommunikation.
TEDer Endgeräteanschluss (Terminal Equipment, TE) bezeichnet einen Anschluss bzw. eine Betriebsart. Der TE-Anschluss ist der Anschluss eines Endgeräts. Im TE-Betrieb wird das Gateway am internen S0 der Telefonanlage angeschlossen und stellt damit ein ISDN-Endgerät dar. Siehe auch NT.
TEIDer Terminal Endpoint Identifier (TEI) ist gemäß ISDN-Protokoll DSS1 eine Kennung zur Identifizierung der Endgeräte.
Telefax Siehe Fax.
Telefonnummer des Angerufenen anzei-gen (COLP / COLR)Mithilfe von Connected Line Identification Presentation (COLP) wird die Telefonnummer des Angerufenen (B-Telefonnummer) zum An-rufer übertragen. Mithilfe von Connected Line Identification Restriction (COLR) wird die Übertragung der Telefonnummer des Angerufenen zum Anrufer unterdrückt.
Telefonnummer des Anrufers anzeigen (CLIP / CLIR)Mithilfe von Calling Line Identification Presentation (CLIP) wird die Telefonnummer des Anrufers (A-Telefonnummer) zum Angerufenen übertragen. CLIP off Hook übermittelt die Telefonnummer des anklopfenden Anrufers. Mithilfe von Calling Line Identification Restriction (CLIR) wird die Übertragung der Telefonnummer des Anrufers zum Angerufenen unterdrückt.
Telefonnummer unterdrückenSiehe Telefonnummer des Anrufers anzeigen (CLIP / CLIR) und Telefonnummer des Angerufenen anzeigen (COLP / COLR).
TelnetTelecommunication Network (Telnet) ist ein Netzwerkprotokoll. Es ermöglicht die Kommunikation mit einem anderen entfernten Gerät im Netzwerk, z. B. PCs, Routern, usw.
TerminaladapterMithilfe eines Terminaladapters (TA) können Endgeräte an eine Schnittstelle angeschlossen werden, an der sie nicht direkt betrieben werden können, z. B. analoge Endgeräte an einem ISDN-Anschluss.
TFEEine Türfreisprecheinrichtung (TFE) ist an Eingängen montiert und ein Teil eines Türsprechsystems, z. B. einer Telefonanlage.
TFTPDas Trivial File Transfer Protocol (TFTP) regelt die Übertragung von Dateien. Im Vergleich zu FTP fehlen eine Möglichkeit zur Dateianzeige, eine Rechtevergabe und eine Benutzerauthentifizierung.
Tiger 192Tiger 192 ist eine Hashfunktion, die einen 192-Bit-Hashwert (Prüfsumme) erzeugt. Siehe auch Hash.
Time ServiceMithilfe des Time Protocol (time) wird Datum und Uhrzeit synchronisiert. Das Protokoll verwendet den Port 37 über TCP und UDP.
TK-AnlageTK-Anlage ist eine andere Bezeichnung für eine Telefonanlage.
TLS Siehe SSL.
Tonwahl Siehe Mehrfrequenzwahlverfahren.
TOSType of Service (TOS) ist eine Feld im Header von IP-Datenpaketen. Es legt die Priorität des Datenpakets fest. Siehe auch QoS.
TracerouteMithilfe von Traceroute wird ermittelt, über welche Router Datenpa-kete bis zum abgefragten Ziel-Host vermittelt werden.
TriggerUnter Trigger versteht man einen Auslöseimpuls.
Triple DES Siehe DES.
TrunkEin Trunk sind gebündelte Anschlüsse bzw. Übertragungskanäle. Siehe auch Bündel.
TTLDie Time to live (TTL) ist die konfigurierte Gültigkeitsdauer eines Datenpakets. Beim Internet Protocol (IP) legt die TTL fest, wie viele Hops ein Datenpaket passieren darf. Der Maximalwert beträgt 255 Hops. Mit jedem Hop wird die TTL um 1 reduziert. Falls ein Datenpaket nach Ablauf seiner TTL noch nicht sein Ziel erreicht hat, wird es verworfen.
TwofishTwofish ist ein Verschlüsselungsverfahren (siehe Cipher). Twofish verwendet eine fixe Blocklänge von 128 Bit. Die Schlüssellänge beträgt 128,192 oder 256 Bit.
U-ADSLUniversal Asymmetric Digital Subscriber Line (UADSL) ist eine DSL-Variante. Sie wurde als ANSI T1.413 entwickelt und als G.992.2 standardisiert. U-ADSL erlaubt die parallele Nutzung verschiedener Kommunikationstechniken, z. B. ISDN und POTS, und benötigt keinen Splitter.
Überprüfung der RückrouteFalls bei einer Schnittstelle "Überprüfung der Rückroute" (Back Route Verify) aktiviert ist, werden über diese eingehende Datenpakete nur akzeptiert, wenn ausgehende Antwortpakete über die gleiche Schnittstelle geroutet würden.
UDPBeim User Datagram Protocol (UDP) handelt es sich um ein verbindungsloses Protokoll. Es operiert auf der Transportschicht des OSI-Modells. Bei einem verbindungslosen Protokoll ist keine Kontrolle für die Auslieferung des Pakets integriert. Die Kontrolle muss in der Anwendungsschicht erfolgen. Im Gegenzug ist UDP schneller als verbindungsorientierte Protokolle.
ULAUnique Local Addresses (ULA) sind IPv6-Adressen, die nicht geroutet werden. Sie können in privaten Netzen (z. B. einem LAN) verwendet werden. ULAs beginnen mit dem Präfix fd.
UMTSDas Universal Mobile Telecommunications System (UMTS), auch als 3G bezeichnet, ist ein Mobilfunkstandard mit einer spezifizierten max. Datenübertragungsrate von 384 kbit/s bzw. 21 Mbit/s in Verbindung mit HSPA+.
UnicastBei Unicast werden Datenpakete von einem Sender zu einem einzigen Empfänger übertagen.
UP0Der UP0-Anschluss ist eine Schnittstelle beim ISDN-Basisanschluss und verbindet genau ein ISDN-Endgerät mit dem NTBA. Der Anschluss wird über eine Zweidraht-Verkabelung realisiert und bietet eine höhere Reichweite als der S0-Bus.
UPnPUniversal Plug and Play (UPnP) dient zur herstellerübergreifenden Ansteuerung von Geräten (Audio-Geräte, Router, Drucker, usw.) über ein IP-basiertes Netzwerk.
UpstreamDas Gateway leitet die Daten des eigenen Netzwerks weiter.
URLEin Uniform Resource Locator (URL) identifiziert den Speicherort einer Datei. Beispiel: http://www.example.org/index.htp (Web-Seite im Internet)
UUSBei User to User Signalling (USS) können Textnachrichten mit anderen Teilnehmern ausgetauscht werden.
V.110V.110 beschreibt ein Verfahren zur Anpassung von Bitströmen mit 0,6, 1,2, 2,4, 2,8, 7,2, 9,6, 12, 14,4, 19,2 und 38,4 kbit/s in den ISDN-Bitstrom von 64 kbit/s.
VDSLVery High Speed Digital Subscriber Line. Siehe DSL.
VID Siehe VLAN.
VLANEin Netzwerk kann in eines oder mehrere logische Teilnetze – sogenannte Virtual-Local-Area-Networks (VLAN) – aufgespalten werden, indem die Netzwerkkomponenten das Datenpaket eines definieren Teilnetzes nicht mehr in andere Teilnetze weiterleiten. Jedem VLAN wird eine eindeutige Nummer zugeordnet. Diese Nummer wird VLAN ID (VID) genannt und den Datenpaketen im VLAN-Tag zugeordnet.
Voice Mail BoxEine Voice Mail Box ist der persönliche Anrufbeantworter eines Benutzers in einem Voice Mail System.
Voice Mail SystemEin Voice Mail System ermöglicht das Speichern, Abrufen und Weiterleiten von Sprachmitteilungen ähnlich wie ein Anrufbeantworter, jedoch mit weitaus mehr Optionen.
VoIPVoice over IP (VoIP), auch IP-Telefonie genannt, bezeichnet die Übertragung von Sprache über ein IP-Netzwerk. Der Auf- und Abbau der Telefonverbindung erfolgt dabei über Signalisierungsproto-kolle, wie z. B. SIP.
VPNMithilfe eines virtuellen privaten Netzwerks (VPN) werden private Datenpakete durch ein öffentliches Netzwerk transportiert. Die Informationen werden dabei durch Einkapselung in neue Protokolle von den öffentlich zugänglichen Daten getrennt, um sie an den vorgesehenen Empfänger zu leiten. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einem Tunnel, der zwischen den privaten Netzen der beiden Verbindungsteilnehmer aufgebaut wird. VPN-Protokolle sind IP-Sec, PPTP, L2TP und GRE.
VSSDas Virtual Service Set (VSS) bezeichnet ein Präfix von Wireless-LAN-Schnittstellen.
WahlberechtigungSiehe Amtsberechtigung.
WahlkontrolleSiehe Black / White List.
WahlregelnMithilfe der Wahlregeln können Anrufe abhängig von der gewählten Rufnummer (Zone) über festgelegte Provider bzw. Bündel geleitet werden.
WählverbindungEine Wählverbindung wird bei Bedarf durch die Wahl einer Rufnummer aufgebaut, im Gegensatz zu einer Festverbindung (siehe Standleitung), die permanent aktiv ist.
WahlvorbereitungDie Wahlvorbereitung beschreibt die Eingabe der Telefonnummer vor dem Einleiten des Gesprächs, z. B. durch Abheben des Hörers.
Walled GardenBei Hotspots bezeichnet Walled Garden den Bereich des Internetangebots, der für die Benutzer unentgeltlich und ohne Anmeldung zur Verfügung steht.
WANEin Wide Area Network (WAN) bezeichnet ein räumlich weit ausge-dehntes Netzwerk. Die globalen WAN-Netze gewähren Zugriff auf das Internet.
WartemusikSiehe Music On Hold.
WDSMithilfe des Wireless Distribution System (WDS) wird eine drahtlose Verbindung zwischen mehreren Access Points aufgebaut.
Web-ServerEin Web-Server bietet HTML-Dokumente (Web-Seiten) an.
WechselsprechenWechselsprechen ist ein Leistungsmerkmal. Mithilfe der Wechsel-sprechfunktion wird ein Anruf automatisch angenommen und Lauthören eingeschaltet. Hebt der angerufene Teilnehmer den Hörer ab,wird eine normale Sprechverbindung hergestellt.
WEPWired Equivalent Privacy (WEP) ist ein Verschlüsselungsprotokoll für WLANs. Die Schlüsselänge beträgt 40 oder 104 Bit.
WINSDer Windows Internet Name Service (WINS) ist eine Umsetzung des Netzwerkprotokolls NetBIOS over TCP/IP durch Microsoft. Wie DNS dient WINS der zentralen Namensauflösung. Siehe auch DNS.
WLANWireless Local Area Network (Wireless LAN, WLAN) bezeichnet ein lokales Funknetz, das auf dem Standard 802.11 basiert.
WMMWi-Fi Multimedia (WMM) priorisiert die Datenpakete unterschiedlicher Anwendungen und verbessert damit die Übertragung von Sprach-, Musik- und Videodaten in WLAN-Netzwerken. Dazu stellt WMM Quality-of-Service-Merkmale (QoS) für IEEE 802.11-basierte Netzwerke bereit.
WPAWi-Fi-Protected Access (WPA) ist ein Verschlüsselungsprotokoll für WLANs. WPA verwendet dynamische Schlüssel, die auf dem Temporal Key Integrity Protocol (TKIP) basieren.
WPA - EnterpriseWPA - Enterprise bietet bei WPA 1 / 2 eine Authentifizierung der Teilnehmer durch das Extensible Authentication Protocol (EAP). Nach erfolgreicher Authentisierung übermittelt der Server dem Client und dem Access Point einen gemeinsamen Schlüssel für die Datenübertragung im WLAN.
WPA - PSKWPA - PSK bietet bei WPA 1 / 2 eine Authentifizierung der Teilnehmern über Preshared Keys. Dabei nutzen Access Point und Client die gleiche Zeichenfolge für die Schlüsselberechnung im WLAN. Diese Zeichenfolge muss von den Anwendern konfiguriert werden.
WPA 2Wi-Fi Protected Access 2 (WPA 2) ist ein Verschlüsselungsprotokoll für WLANs. WPA 2 verwendet AES.
X.25X.25 ist eine standardisierte Protokollfamilie für großräumige Netzwerke (WANs) über das Telefonnetz.
X.31Der X.31-Standard beschreibt die Verbindung von ISDN- und X.25-Systemen. Es ist ein Standard zum Anbinden von Kartenterminals.
X.500Der X.500-Standard beschreibt den Aufbau eines Verzeichnisdienstes. Siehe auch LDAP.
X.509Der X.509-Standard beschreibt die Erstellung der Zertifikate für einePublic-Key-Infrastruktur (PKI).
X.75X.75 ist eine standardisierte Protokollfamilie für ISDN-Netzwerke mit einer Übertragungsrate von 64 kbit/s.
XAuthMithilfe von XAUTH (Extended Authentication) wird IKE um weitere Authentifizierungsmechanismen ergänzt. Nach einer erfolgreichen IKE-Phase-1-Authentifizierung kann der Benutzer noch einmal separat identifiziert werden. Die Identifizierung erfolgt über Benutzername und Passwort, PAP, CHAP oder Hardware-basierte Systeme.
ZeitschlitzEin Zeitschlitz ist ein fest zugeordneter Zeitabschnitt innerhalb eines Übertragungsrahmens und entspricht meist einem Übertragungskanal.
ZertifikatEin Zertifikat identifiziert eine Person, eine Institution, ein Gerät oder eine Anwendung. Ein Public-Key-Zertifikat ist ein digitales Zertifikat und stellt eine Verbindung zwischen der Identität und einem öffentlichen Schlüssel her. Zertifikate mit öffentlichem Schlüsseln werden von einer Zertifizierungsstelle (Certification Authority, CA) ausgestellt. Nicht mehr vertrauenswürdige Zertifikate können über Zertifikatsperrlisten (Certificate Revocation List, CRL) deaktiviert werden.
ZoneUnter einer Zone versteht man eine Rufnummer oder mehrere Rufnummern, die mit der gleichen Sequenz beginnen.

Index

396 Benutzerdefinierte DHCP-Optionen 598 Beschreibung 151 Herstellerbeschreibung 598 ISDN-Zeitserver 89 Systemadministrator-Passwort 85 elmeg DECT 269 \# #1 #2, #3 137 < 689

A

A-Rufnummer übermitteln (CLIP) 202 Abfrage Intervall 446 Abschlusswiderstand 32 Absenderadresse 350 Abwurf 304 Abwurf auf Ansage 84 Abwurf auf Rufnummer 230 Abwurf auf Rufnummer 80 Abwurf bei Nichtmelden 224,328 Abwurf bei Nichtmelden 677 Abwurf bei Falschwahl 229 Abwurfanwendung 195, 227 Abwurfanwendungen 309 Abwurffunktion 328 Abwurffunktionen 305 ACCESS\_ACCEPT 111 ACCESS\_REJECT 111 ACCESS\_REQUEST 111 ACCOUNTING\_START 111 ACCOUNTING\_STOP 111 Action 643 Administrativer Status 498, 581 Administrativer Zugriff 104 Administratorpasswort 268, 274 Adressbereich 570 Adresse/Subnetz 570 Adressen 171, 569 Adressliste 570 Adressmodus 353, 484 Adresstyp 570 ADSL-Leitungsprofil 157 ADSL-Logik 650 Agents 330 Agents in Nachbearbeitung 325 Ähnliches Zertifikat überschreiben 611 Airtime Fairness 378 Aktion 150,316,396,411,437,563,611,650,679,683 Aktionen 610 Aktive Funktion 696 Aktive Anrufvariante 327, 339 Aktive Funktion 697, 698, 699 Aktive TFE-Variante 335 Aktive Anrufe 325 Aktive Anrufvariante 343 Aktive Clients 390 Aktive IPSec-Tunnel 76 Aktive Sitzungen (SIF, RTP, etc...) 76 Aktive Variante (Tag) 195, 218, 227 Aktive Variante (Tag) 677 Aktives Funkmodulprofil 373 Aktiviert 558 Aktualisiere nach Zeit 654 Aktualisierung aktivieren 590 Aktualisierung erlaubt 656 Aktualisierung Systemtelefone 653 Aktualisierungsintervall 592 Aktualisierungspfad 592 Aktuelle Berechtigungsklasse 675, 702 Aktuelle Ortszeit 89 Aktuelle Berechtigungsklasse 689 Aktuelle Geschwindigkeit / Aktueller Modus 143 Aktueller Dateiname im Flash 650 Alarm-Signalisierungszeitraum 340 Alle Multicast-Gruppen 450 Alle auswählen / Alle deaktivieren 727 Allgemein 217, 232, 258, 271, 293, 309, 318, 321, 326, 332, 334, 348, 445, 631 Allgemeine Einstellungen 701 Allgemeiner Name 135 Als DHCP-Server 580 Als IPCP-Server 580 Alte Anrufe 348, 724 Alternative Schnittstelle, um DNS-Server zu erhalten 578 Amtskennziffer 97 Analog 280 Analoge Ports 149 Änderbare Kennziffern 96 Andere Inaktivität 568 Andere Telefone 275 Angegriffener Access Point 394 Angemeldete Agents 325 Angenommene Anrufe heute 325 Angezeigte Beschreibung 193, 195, 262, 274 Angezeigter Name 183 Anklopfen 207, 238, 282, 675, 705 Ankommende Rufnummer 512 Anlagenanschluss Zusätzliche MSN 183 Anlagenanschluss-Rufnummer 183 Anmeldefenster 637 Anmeldung 686 Anmeldung eines Proxys erlauben 165 Anruf von 727 Anrufbeantworter 256,722 Anrufkontrolle 287 Anrufschutz 699, 699 Anrufschutz (Ruhe) 238, 282, 705 Anrufschutz (Ruhe) 675 Anrufsignalisierungszeit 336 Anrufstatus 727 Anrufvariante umschalten 218,310, 327 Anrufvariante umschalten 677 Anrufvarianten manuell umschalten 207 Anrufweiterschaltung erlauben 218 Anrufweiterschaltung (AWS) 675, 676, 695 Anrufweiterschaltung (AWS) 288 Anrufweiterschaltung zu externen Rufnummern 218 Anrufzuordnung 226 Ansage 307 Ansage vor Abfrage mit DISA 308 Anschluss an das ISDN-Netz 22 Anschluss für analoge Endgeräte 26 Anschlussart 146, 149, 161, 180 Anschlüsse 22,179 Anschlussklemmen 29 Ansicht 325 Antwort 583 Antwortintervall (Letztes Mitglied) 446 Anwendung 300 Anwendungen 213, 299 Anzahl Nachrichten 666 Anzahl der Spatial Streams 376 Anzahl der Wiedergaben 308,340 Anzahl der Wiederholungen 340 Anzahl der Teilnehmer in der Warteschleife 306 Anzahl der zulässigen gleichzeitigen Gespräche 165 Anzahl erlaubter Verbindungen 505 Anzahl Verwendeter Ports 477 Arbeitsspeichernutzung 76 ARP Lifetime 441 ARP Processing 383 ARS 294 Art der Anrufweiterschaltung 290 Art des Datenverkehrs 410 Art des Angriffs 394 Assistent für Netzwerkeinstellung 54 Assistenten 73 ATM 480 ATM PVC 466 ATM-Dienstkategorie 487 ATM-Schnittstelle 482 Auf Client-Anfrage antworten 630 Aufzurufende Seite nach Login 635 Ausgehende ISDN-Nummer 553 Ausgehende Rufnummer 512 Ausgehende Schnittstelle 427 Ausgehende Dienste 287 Ausgewählte Ports 554 Aushandlungsmodus 680 Auslöser 604 Ausstehende Ende- zu-Ende-Anforderungen 491 Ausstehende Segment-Anforderungen 491 Auswahl 571 Auswahl des Client-Bands 387 Auszuführende Aktion 625 Authentifizierung 458, 463, 468, 474, 544, 551 Authentifizierung für PPP-Einwahl 121 Authentifizierungs-ID 161 Authentifizierungsmethode 498, 515, 680 Authentifizierungstyp 113, 118 Automatische Rufannahme 250,715 Automatische Amtsholung 200 Automatische Rufannahme 241,707 Automatische Rufannahme mit 223, 328 Automatische Rufannahme 675, 677 Autospeichermodus 137, 611

B

B-Rufnummer übermitteln (COLP) 202 Back-up der Konfiguration auf SD Karte 75 Bandbreite 376 Bandbreite angeben 566 Bandbreitenbegrenzung Downstream 171 Bandbreitenbegrenzung Upstream 171 Basierend auf Ethernet-Schnittstelle 353 Beacon Period 380 Bedienelemente 64 Bedienung über das Telefon 59 Bedingung des Schnittstellenverkehrs 605 Bedingung für Ereignisliste 611 Befehlsmodus 611 Befehlstyp 611 Bei Besetzt 224 Beinhalteter Standort (Parent) 171 Benachbarte APs 392 Benachrichtigung 343 Benachrichtigungsdienst 666, 666, 669 Benachrichtigungseinstellungen 669 Benachrichtigungsempfänger 666 Benutzer 125, 128, 188, 262, 274, 320, 321, 331, 343, 348, 529, 540, 601, 674, 693, 694, 724, 727 Benutzer muss das Passwort ändern 128 Benutzerdefiniert 135 Benutzerdefinierter Kanalplan 380 Benutzereinstellungen 188 Benutzername 161, 197, 456, 461, 466, 471, 541, 548, 590, 602, 669, 686, 701 Benutzername für Webzugang 319, 322, 332 Benutzerpasswort 703 Benutzertelefonbuch 691 Benutzerzugang 57,688 Berechtigungen 196 Berechtigungsklassen 199 Berichtsmethode 439 Beschreibung 123, 131, 141, 146, 150, 161, 171, 174, 180, 186, 189, 200, 218, 234, 256, 259, 271, 276, 280, 281, 285, 286, 288, 293, 295, 296, 300, 304, 305, 310, 313, 315, 327, 335, 339, 349, 372, 376, 402, 410, 417, 420, 427, 433, 437, 456, 461, 466, 471, 482, 498, 504, 515, 523, 529, 537, 541, 548, 558, 569, 570, 571, 572, 575, 581, 599, 605, 611, 639, 654, 656, 679, 680, 683, 684, 689, 691, 692, 700, 701, 722 Beschreibung - Verbindungsinformation - Link 77 Beschreibung des Call Centers 327 Besetzt wenn 328 Besetzt beginnend bei 224 Besetzt bei Besetzt (Busy on Busy) 191, 223 Besetzt bei Besetzt (Busy on Busy) 677, 701 Besetzttonerkennung 152 Bestimmungsgemäßer Gebrauch 1 Betreff 666 Betreibermodus 113 Betriebsmodus 373, 376 Betriebsmodus (Aktiv) 611 Betriebsmodus (Inaktiv) 611 Blockieren nach Verbindungsfehler für 458, 463, 468, 474, 544, 551 Blockzeit 119,520 Bohrschablone 32 BOSS 650 BOSS-Version 75 BRI internal 29 Bridges 685 Bündel 185 Bündelauswahl 250 Burst-Größe 427 Burst-Mode 378 Bytes 680

C

CA-Name 611 CA-Zertifikat 133 CA-Zertifikate 520 Cache 586 Cache-Größe 578 Cache-Treffer 587 Cache-Trefferrate (%) 587 Call Through 198,207,315 Call Through 691 Callback 553 Callback-Modus 474 CAPI 284 CAPI-Server 601 CAPWAP-Verschlüsselung 372 Certificate Revocation List 139 Client-Typ 486 Client-Verwaltung 391 CLIP 151 Code 572 Codec-Profil 237, 261, 273, 278 Codec-Profile 165, 173 Codec-Reihenfolge 174 Continuity Check (CC) Ende-zu-Ende 492 Continuity Check (CC) Segment 492 Controller-Konfiguration 367 COS-Filter (802.1p/Layer 2) 417, 433, 639 CPU-Nutzung 76 CRL verwenden 611 CRLs 139 CRLs senden 535 CSV-Dateiformat 611

D

Datei auswählen 313 Datei auswählen 316, 650 Dateikodierung 138, 139 Dateiname 611, 650 Dateiname auf Server 611 Dateiname in Flash 611 Datum 87,320,321,678,693,694 Datum (TT-MM) 304 Datum einstellen 89 Datum und Uhrzeit anzeigen 283 Datum und Uhrzeit des Release 256, 722 Datum/Uhrzeit 727 Dauer 320,321,693,694 Description 643 Details 679 DH-Gruppe 515 DHCP Broadcast Flag 355 DHCP Client an Schnittstelle 441 DHCP-Hostname 355, 484 DHCP-Konfiguration 595 DHCP-MAC-Adresse 355, 484 DHCP-Optionen 596 DHCP-Relay-Einstellungen 600 DHCP-Server 368, 593 Diagnose 646 Dienst 411, 417, 433, 563, 639 Dienste 571 Diensteliste 572 Dienstkategorien 486 Direktruf 93,287,675,698 Direktrufnummer 288 Displaysprache 81, 238, 268 DNS 576 DNS-Anfragen 587 DNS-Aushandlung 458, 463, 468, 478, 545, 552 DNS-Hostname 583 DNS-Server 480,531,556,580,584,594 DNS-Test 647 DNS-Zuweisung über DHCP 441 Domäne 161,584 Domäne am Hotspot-Server 635 Domänenname 578 Domänenweiterleitung 584 Downstream 155 Drahtloser Modus 378 Drahtlosnetzwerke (VSS) 382, 391 Dritter Zeitserver 89 Drop-In 440 Drop-In-Gruppen 440 Dropping-Algorithmus 430 DSA-Schlüsselstatus 107 DSCP-/TOS-Wert 402 DSCP-Einstellungen für RTP-Daten 172 DSCP-Einstellungen für SIP-Daten 177 DSCP/TOS-Filter (Layer 3) 417, 433, 639 DSL-Chipsatz 155 DSL-Konfiguration 154 DSL-Modem 154 DSL-Modus 156 DSP-Modul 76 DTIM Period 380 DTMF 174 Durchsage 212, 241, 675, 707 Durchwahlausnahme (P-P) 183 Dynamische RADIUS-Authentifizierung 533 Dynamische Black List 388 DynDNS-Aktualisierung 589 DynDNS-Client 589 DynDNS-Provider 591

E

E-Mail 135 E-Mail-Adresse 189, 669 E-Mail-Adresse (aus Benutzereinstellungen) 345 E-Mail-Benachrichtigung 345,726 EAP-Vorabauthentifizierung 384 Early-Media-Unterstützung 165 Eigene IP-Adresse per ISDN/GSM übertragen 512 Eingabe während einer Verbindung 241,707 Eingehende ISDN-Nummer 553 Eingehende wartende Rufnummer anzeigen (CLIP-Offhook) 283 Eingehenden Namen anzeigen (CNIP) 283 Einloggen/Ausloggen 225,329,700 Einstellungen 159, 238, 245, 255, 263, 268, 268, 274, 659, 694, 705, 711, 721, 723 Einstellungen interne Rufnummer und Abwurf 228 Einstellungen übernehmen von 301, 302 Einstellungen von Features 695 Eintrag aktiv 113, 118 Einträge 315,477 Einzelrufnummer (MSN) 183 elmeg Systemtelefone 654 elmeg Systemtelefone 231,704 elmeg IP1x 257 elmeg OEM 656 Empfangene DNS-Pakete 587 Empfänger 666 Ende-zu-Ende-Sendeintervall 491 Endgerät 675 Endgeräte 231 Endgeräte-Registrierungstimer 177 Endgerätetyp 280, 282 Enkapsulierung 482 Entfernte GRE-IP-Adresse 558 Entfernte IP-Adresse 538 Entfernte PPTP-IP-Adresse 463, 548 Entfernte PPTP-IP-AdresseHostname 548 Entfernte IP-Adresse 679, 680 Entfernte Netzwerke 679 Entfernte ID 680 Entfernter Hostname 537 Entfernter Port 680, 684 Entfernter Benutzer (nur Einwahl) 471 Enthaltene Zeichenfolge 666 Ereignis 666 Ereignisliste 605, 611 Ereignistyp 605 Erfolgreich beantwortete Anfragen 587 Erfolgreiche Versuche 625 Erlaubte Adressen 388 Erreichbarkeitsprüfung 115, 520, 526, 680 Ersetzen des internationalen Präfix durch "+" 165 Ersetzen des Präfix der eingehenden Nummer 165 Erste Externe Rufnummer 341 Erster Zeitserver 89 Erweiterte Route 405 Ethernet-Ports 142 Ethernet-Schnittstellenauswahl 143 Externe Rufnummer 216, 327 Externe Zuordnung 221, 337 Externe Rufnummer 321, 694 Externe TFE-Verbindung 93 Externe Verbindungen zusammenschalten 80 Externe Anschlüsse 179 Externe Berichterstellung 661 Externe Rufnummer 697 Externer Anschluss 183,227,230 Externer Dateiname 138, 139 Externer Verbindungs-Timer 340

F

Facility 662 Faxkopfzeile 603 Fehler 396, 680, 682 Fehlgeschlagene Versuche 625 Fehlversuche per Zeitraum 388 Feiertage 304 Feiertage berücksichtigen 302 Fernzugang (z. B. Follow me, Raum- überwachung) 86 Fertig 396 Feste Rufnummer für ausgehende Gespräche anzeigen 162, 181 Feste Anschlüsse 29 Filter 420 Filterregeln 562, 566 Firewall 560 Firewall Status 567 Firmware-Wartung 396 Flashzeit für Mehrfrequenzwahl 283 Fragmentation Threshold 380 Frames ohne Tag verwerfen 359 Freigegebene Rufnummer 292 Frequenzband 376 From Domain 165 Funkmodulprofile 375 Funktion 148, 153 FXO 149 FXS 153 FXS-Rufwechselspannung 283

G

G.711 aLaw 174 G.711 uLaw 174 G.722 174 G.726 Codec-Einstellungen 174 G.726 (16 Kbit/s) 174 G.726 (24 Kbit/s) 174 G.726 (32 Kbit/s) 174 G.726 (40 Kbit/s) 174 G.729 174 Gateway 405, 596 Gateway-IP-Adresse 401 Gebühreninformationen empfangen 151 Gebühreninformationen (S0/Upn-Erweiterung) 83 Gebühreninformationen übermitteln 283 Gebührenübermittlung 214 Gehend 320,693 Gehende Rufnummer 162, 181, 193 Gehende Rufnummer 192 Gehende Verbindungen speichern 322 GEO Zone Status 605 Gerät 372 Geräteinfos 256,722 Gesamt 682 Geschäftsbedingungen 635 Gespeicherte Anrufe 724 Gesperrte Rufnummer 292 Gesprächsanzeige 241,707 Gesprächsweitergabe ohne Melden (UbA) 94 Gewählte Rufnummer 320, 693 Gewichtung 427 Globale Einstellungen 578 Globale Einstellungen 77 Globale Rufnummer für CLIP-No-Screening 162, 181 Globalen Abwurf anwenden 207 Globaler Abwurf 83, 84 GRE 557 GRE-Tunnel 557 GRE-Window-Anpassung 555 GRE-Window-Größe 555 Größe der Zero Cookies 533 Größe des Protokoll-Headers unterhalb Layer 3 424 Grundeinstellungen 188, 199 Grundeinstellungen bei Auslieferung 14 Grundkonfiguration 49 Gruppen 217,569,571,574 Gruppen-ID 624 Gruppenbeschreibung 113, 441

H

Halten im System 165, 182 Hashing-Algorithm 107 Headset Unterstützung 238,705 Hello-Intervall 539 Hersteller auswählen 598 High-Priority-Klasse 420 Hinzuzufügende/zu bearbeitende MIB/SNMP-Variable 611 Home-Office-Nummer 701 Host 584 Host für mehrere Standorte 638 Hostname 590 Hosts 624 Hotspot-Gateway 632, 634, 685 HTTP 104 HTTPS 104,588 HTTPS-Server 588 HTTPS-TCP-Port 588

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IGMP 445 IGMP Proxy 448 IGMP-Status 449 IKE (Phase-1) 682 IKE (Internet Key Exchange) 498 IKE (Phase-1) SAs 680 Image bereits vorhanden. 396 Immer aktiv 456, 461, 466, 471, 541, 548 Import / Export 316 Indexvariablen 605, 611 Individueller Teilnehmer Abwurf 84 Info-Meldung (UUS1) 340 Initial Contact Message senden 533 Int. Rufnr. 320, 321, 693, 694 Internationale Rufnummer erzeugen 165 Internationaler Präfix / Länderkennzahl 81 Interne Rufnummer 250, 265 Interne Rufnummer 193, 195, 216, 218, 227, 262, 274, 282, 290, 327, 331, 333, 339, 345 Interne Rufnummern 192, 236, 277, 280, 285 Interne Zuordnung 187, 221, 337, 341 Interne Rufnummer 343, 349, 659, 724, 727 Interne Rufnummern 286 Interne MSN 265 Interner ISDN-Anschluss 29 Internes Protokoll 677 Internet + Einwählen 452 Intervall 605, 611, 625, 628 Intra-cell Repeating 383 IP Pools 479,530,556 IP-Accounting 664 IP-Adressbereich 368, 480, 531, 556, 594 IP-Adresse 50,484,486,583,599,662,673,686 IP-Adresse / Netzmaske 353 IP-Adresse des SIP-Clients 277 IP-Adresse/Netzmaske 684 IP-Adressenvergabe 501 IP-Adressmodus 457, 462, 467, 473, 542, 550 IP-Komprimierung 526 IP-Konfiguration 352 IP-Pool-Konfiguration 594 IP-Poolname 480,531,556,594,596 IP-Zuordnungspool 473,501 IP-Zuordnungspool (IPCP) 542, 550 IP/MAC-Bindung 259,271,599 IPSec 495,678 IPSec (Phase-2) 682 IPSec aktivieren 532 IPSec (Phase-2) SAs 680 IPSec über TCP 533 IPSec-Debug-Level 532 IPSec-Peers 496 IPSec-Statistiken 681 IPSec-Tunnel 679, 681 IPv4-Routing-Tabelle 405 ISDN 279,470 ISDN Extern 145 ISDN Intern 147 ISDN-Anschluss konfigurieren 32 ISDN-Login 104 ISDN-Ports 145

K

Kalender 299 Kalender für Status "Außer Haus" 345 Kanal 373 Kanalbündelung 477 Kanalplan 380 Kein Halten und Zurückholen 261, 272, 278 Kennwort für geschütztes Zertifikat 611 Kennziffer für Rufannahme 265 Kennziffer für TFE-Rufannahme 333 Kennziffern 96 Key Hash Payloads senden 535 Klassen-ID 420, 427 Klassenplan 420 Klingelkennziffer 335 Klingelname 335 Kommend 321,694 Kommende Verbindungen speichern 322 Komprimierung 108, 551 Konfiguration 62 Konfiguration speichern 124 Konfiguration verschlüsseln 611 Konfiguration enthält Zertifikate/Schlüssel 611 Konfiguration von IPv4-Routen 398 Konfigurationsdaten sammeln 50 Konfigurationsmodus 501 Konfigurationsoberfläche aufrufen 63 Konfigurationsschnittstelle 101 Konfigurationsvorbereitungen 49 Konfigurationszugriff 122 Konfigurierte Geschwindigkeit/konfigurierter Modus 143 Kontakt 79 Kontakt 1 158 Kontrollmodus 424, 494 Kosten 320,675,693 Kurzwahl 97,315,691

L

L2TP 536 LAN 352 Land 135 Ländereinstellung 81 Lautstärke 313 Layer 4-Protokoll 402 LCP-Erreichbarkeitsprüfung 458, 463, 468, 544, 551 LDAP-URL-Pfad 141 Lease Time 596 Lebensdauer 350, 515, 523 LEDs 39 Leistungsmerkmale 203 Leitung 325 Leitungen 326 Leitungen auswählen 331 Leitungsbelegung mit Amtskennziffer 200 Leitungstaste 250 Letzte Gerätekonfiguration 256,722 Letzte gespeicherte Konfiguration 75 Level 662, 678 Level Nr. 123 Lizenz Zuordnung 343 Lizenzschlüssel 96 Lizenzseriennummer 96 Lokale GRE-IP-Adresse 558 Lokale IP-Adresse 401, 441, 457, 462, 467, 473, 501, 539, 542, 550, 558 Lokale PPTP-IP-Adresse 463 Lokale Zertifikatsbeschreibung 138, 139, 611 Lokale Adresse 684 Lokale IP-Adresse 680 Lokale Dienste 576 Lokale ID 498,680 Lokale WLAN-SSID 611 Lokaler Dateiname 611 Lokaler Hostname 537 Lokaler ID-Typ 498,515 Lokaler ID-Wert 515 Lokaler Port 680, 684 Lokales Zertifikat 515 Lokales Zertifikat 588 Long Retry Limit 380 Loopback Ende-zu-Ende 491 Loopback aktiv 408 Loopback-Segment 491 Löschen 394, 405

M

MAC-Adresse 259, 271, 353, 484, 599, 656, 684, 685 MAC-Adresse des Rogue Clients 394 Mail-Exchanger (MX) 591 Manuelle Bündelbelegung zulassen 200 Manuelle Auswahl der Bündel 97 Manuelle Bündelbelegung zulassen 702 Manuelle Bündelbelegung zulassen 689 Max. Aufnahmedauer 345 Max. Queue-Größe 430 Max. Übertragungsrate 378 Max. Anzahl Clients - Hard Limit 387 Max. Anzahl Clients - Soft Limit 387 Max. eingehende Kontrollverbindungen über entfernte IP-Adresse 555 Max. Wartezeit in Warteschleife 306 Maximale Antwortzeit 446 Maximale Anzahl der erneuten Einwähl- versuche 458, 463, 468, 474 Maximale Downstream-Bandbreite 171 Maximale Upload-Geschwindigkeit 424, 427, 494 Maximale Upstream-Bandbreite 171 Maximale Anzahl der Accounting-Protokolleinträge 79 Maximale Anzahl der Syslog-Protokolleinträge 79 Maximale Gruppen 449 Maximale Quellen 449 Maximale Upstream-Bandbreite 156 Maximale Anzahl Wiederholungen 539 Maximale Anzahl gleichzeitiger Verbindungen 106 Maximale Anzahl der IGMP-Statusmeldungen 446 Maximale Anzahl der IGMP-Statusmeldungen 449 Maximale Burst-Größe (MBS) 487 Maximale E-Mails pro Minute 669 Maximale SMS pro Tag 670 Maximale TTL für negative Cacheeinträge 578 Maximale TTL für positive Cacheeinträge 578 Maximale Zeit zwischen Versuchen 539 Maximales Nachrichtenlevel von Systemprotokolleinträgen 79 Mehrfachverbindungen erlauben 278 Meldeeingang 84 Melderufe 338 Metrik 401, 405, 501 MIB-Variablen 611 Min. Queue-Größe 430 Mini-Callcenter 324 Minimale Zeit zwischen Versuchen 539 Mitglieder 569, 575 Mo - So 297 MobilKE 507 Mobilnummer 189, 274, 701 Modul 255, 268, 721 Modul 1: Softwareversion 257,723 Modul 1: Typ/Seriennummer 257, 723 Modul 2: Typ/Seriennummer 257 Modul 3: Softwareversion 257 Modul 3: Typ/Seriennummer 257 Modul. 2: Softwareversion 257 Modus 133, 402, 407, 441, 446, 449, 477, 512, 515, 529 Modus / Bridge-Gruppe 101 Modus des D-Kanals 512 Modus für Status "Außer Haus" 347, 725 Modus für Status "Außer Haus" 724 Modus für Status "Im Büro" 347, 725 Modus für Status "Im Büro" 724 Monitored GEO Zone 605 Monitoring 390,674 MTU 458,558,680 Multicast 443 Multicast-Gruppen-Adresse 450 Multicast-Routing 445 MWI-Informationen empfangen 212

N

Nach Ausführung neu starten 611 Nachbearbeitungszeit 219,331 Nachricht 678 Nachrichten 680,727 Nachrichtenkomprimierung 666 Nachrichtentyp 662 Nacht 190 Name 146, 148, 150, 151, 153, 189, 318, 372, 529, 675, 676, 701 Name der Quelldatei 650 Name der Zieldatei 650 Name, Vorname 689 NAT 408,684 NAT aktiv 408 NAT-Eintrag erstellen 457, 462, 467, 473, 542, 550 NAT-Erkennung 680 NAT-Konfiguration 409 NAT-Methode 410 NAT-Schnittstellen 408 NAT-Traversal 520 Nationale Rufnummer erzeugen 165 Nationaler Präfix/Ortsnetzkennzahl 81 Negativer Cache 578 Net Direct (Keypad) 212 Netzausfall ISDN 13 Netzmaske 50,405,441,484,486 Netzwerk 398 Netzwerkadresse 441 Netzwerkeinstellung 54 Netzwerkkonfiguration 441 Netzwerkname (SSID) 383 Neue Quell-IP-Adresse/Netzmaske 415 Neue Ziel-IP-Adresse/Netzmaske 415 Neue Anrufe 348,724 Neue Nachrichten anzeigen (MWI) 283 Neuer Quell-Port 415 Neuer Ziel-Port 415 Neuer Dateiname 650 Neustart 660 Neustart des Geräts nach 611 Nicht geändert seit 683 Nicht-Mitglieder verwerfen 359 Notbetrieb ISDN 13 Notruftelefon 237 Nr. 407,658,678,683 Nummerierung 179 Nummernunterdrückung deaktivieren 165 Nutzungsart 474

0

OAM-Fluss-Level 490 OAM-Regelung 489 Offene Rückfrage 94, 97 Öffentliche Quell-IP-Adresse 507 Öffentliche Schnittstelle 507 Öffentlicher Schnittstellenmodus 507 Optional 190 Optionaler Abwurf 195 Optionen 121, 176, 406, 448, 532, 546, 555, 567, 602, 623, 638, 648, 664 Organisation 135 Organisationseinheit 135 Original Quell-Port/Bereich 411 Original Ziel-IP-Adresse/Netzmaske 411 Original Ziel-Port/Bereich 411 Originale Quell-IP-Adresse/Netzmaske 411 Ort 135 OSPF-Modus 478,545,552

P

Pakete 680 Parallelruf 215,216,675,697 Parallelruf nach Zeit 219,336 Password 643 Passwort 128, 133, 138, 139, 161, 197, 456, 461, 466, 471, 529, 537, 541, 548, 590, 602, 611, 669 Passwort ändern 53 Passwort für IP-Telefonregistrierung 197 Passwort für HTML-Konfigurationszugriff 701 Passwort für IP-Telefonregistrierung 701 Passwort für Webzugang 319, 322, 332 Passwörter 84 Passwörter und Schlüssel als Klartext anzeigen 87 PC einrichten 51 Peak Cell Rate (PCR) 487 Peer-Adresse 498 Peer-ID 498 Persönlicher Zugang 197 PFS-Gruppe verwenden 523 Phase-1-Profil 505 Phase-1-Profile 514 Phase-2-Profil 505 Phase-2-Profile 522 Physikalische Verbindung 155 Physikalische Schnittstellen 142 Physische Adresse 686 Pick-Up Gezielt 97 Pick-Up Gruppe 97 Pick-Up-Gruppe 207,689,702 PIN (6-stellig) 228 PIN überprüfen 347,725 PIN überprüfen 724 PIN für Zugang via Telefon 197 PIN für Zugang via Telefon 701 Pin-Belegungen 41 PIN1 86 PIN2 86 Ping 104 Ping-Generator 628 Ping-Test 646 PMTU propagieren 526 Pool-Verwendung 596 Pop-Up-Fenster für Statusanzeige 637 POP3-Server 669 POP3-Timeout 669 Port 180,592,685 Port Proxy 164 Port Registrar 163 Port-STUN-Server 163 Portkonfiguration 142, 359 Portnummer 277 Ports 180 Portweiterleitungen 408 Positiver Cache 578 PPPoA 465 PPPoE 455 PPPoE-Ethernet-Schnittstelle 456 PPPoE-Modus 456 PPPoE-Schnittstelle für Mehrfachlink 456 PPTP 460,547 PPTP-Adressmodus 463 PPTP-Ethernet-Schnittstelle 461 PPTP-Inaktivität 568 PPTP-Modus 548 PPTP-Passthrough 408 PPTP-Tunnel 547 Preshared Key 384, 498 Primärer DNS-Server 581 Primärer DHCP-Server 600 Priorisierungsalgorithmus 424 Priorität 113, 118, 427, 563, 581 Priority Queueing 427 Privaten Schlüssel generieren 133 Profile 481 Projektnummer 320,321,693,694 Proposals 515, 523 Protokoll 405, 411, 417, 433, 504, 572, 592, 611, 639, 662 Protokollformat 665 Protokollierte Aktionen 567 Protokollierungslevel 108 Provider 482, 590 Provider ohne Registrierung 165 Provider-Status 161 Provider-Vorwahl 295 Providername 592 Provisioning-Server 598 Proxy 164 Proxy ARP 355, 507 Proxy-ARP-Modus 478, 545, 552 Proxy-Schnittstelle 448 PVID 359

Q

QoS 416,565,686 QoS anwenden 563 QoS-Filter 416 QoS-Klassifizierung 420 QoS-Queue 686 QoS-Schnittstellen/Richtlinien 423 Quell-IP-Adresse 605, 611, 625, 628 Quell-IP-Adresse/Netzmaske 402, 411, 417, 433, 504, 639 Quell-Port 402, 504 Quell-Port/Bereich 411, 417, 433, 639 Quelle 396,563,611,650 Quellportbereich 572 Quellschnittstelle 402, 450 Queued 686 Queues/Richtlinien 424

R

RA-Signierungszertifikat 133 RA-Verschlüsselungszertifikat 133 RADIUS 111 RADIUS-Dialout 115 RADIUS-Password 113 RADIUS-Server 384 RADIUS-Server Gruppen-ID 529 Raumüberwachung 675 Real Time Jitter Control 424 Real Time Jitter Control 493 Regelkette 437, 439, 645 Regelketten 436 Region 368 Registrar 163 Registrierungstimer 164 Regulierte Schnittstellen 493 Reihenfolge im Bündel 186 Relais 157 Relaiskonfiguration 157 Relaiskontakt 340 Remote Authentifizierung 111 Remote-Adresse 684 Reset 36 Reset-Taster 32 Richtlinie 115, 119 Richtlinien 562 Richtung 420 Richtung des Datenverkehrs 605 Robustheit 446 Rogue Clients 394 Rogue APs 393 Rolle 529 Route 295 Routen 398 Routeneinträge 457, 462, 467, 473, 501, 542, 550, 558 Routenklasse 400 Routentyp 400, 405 Routing 296 Routing-Modus 295 Routing-Stufe 1 297 Routing-Stufe 2 297 Routingstufe 294 RSA-Schlüsselstatus 107 RTP-Port 177 RTS Threshold 380 RTT-Modus (Realtime-Traffic-Modus) 427 Rufnummer 477 Rufnummer (MSN) 250, 265, 715, 715 Rufnummer (MSN) 698 Rufnummer des entfernten Gesprächspartners anzeigen 162, 181 Rufnummer privat 189 Rufnummer (MSN) 348, 675, 676 Rufnummer anzeigen (CLIP) 283 Rufnummer des Chef-Telefones 250, 715 Rufnummer des Sekretariat-Telefones 250, 715 Rufnummern 182, 191, 226, 261, 273, 296, 330 Rufnummerntyp 182, 183 Rufnummernverkürzung 322 Rufverteilung 226 Rufweiterleitung (CFNR) 93 Rx-Bytes 683, 684 Rx-Fehler 683 Rx-Pakete 683, 684

s

SAs mit dem Status der ISP- Schnittstelle synchronisieren 533 SCEP-Server-URL 611 SCEP-URL 133 Schedule-Intervall 623 Scheduling 603 Schicht 1 Dauersynchronisation 147 Schicht 2 daueraktiv halten 147 Schlüsselgröße 611 Schlüsselwert 558 Schnittstelle 102, 103, 105, 234, 280, 281, 320, 321, 333, 339, 359, 368, 400, 405, 407, 410, 424, 439, 446, 494, 566, 581, 584, 590, 596, 611, 627, 630, 635, 645, 686, 686, 693, 694 Schnittstelle auswählen 187 Schnittstelle ist UPnP-kontrolliert 630 Schnittstelle - Verbindungsinformation - Link 76 Schnittstelle/Standort 286 Schnittstellen 100, 142, 171, 352, 420, 568, 626, 630, 664, 682 Schnittstellen/Provider 295 Schnittstellenaktion 627 Schnittstellenauswahl 441 Schnittstellenbeschreibung 101 Schnittstellenmodus 353, 581 Schnittstellenmodus / Bridge-Gruppen 98 Schnittstellenstatus 605 Schnittstellenstatus festlegen 611 Schnittstellenzuweisung 438, 645 Schweregrad 666 SD-Karte 41 Segment-Sendeintervall 491 Sekundärer DNS-Server 581 Sekundärer DHCP-Server 600 Sende WOL-Paket über Schnittstelle 643 Sendeleistung 373 Senden 686 Sequenznummern der Datenpakete 539 Seriell-USB-Treiber 41 Seriennummer 75, 234, 256, 654, 722 Server 592 Server Timeout 115 Server aktivieren 603 Server-IP-Adresse 113, 118 Server-URL 611 Serveradresse 611 Serverfehler 587 Setze COS Wert (802.1p/Layer 2) 420 Setze DSCP/TOS Wert (Layer 3) 420 Short Guard Interval 380 Short Retry Limit 380 Sicherheitsalgorithmus 679 Sicherheitsmodus 384 Signal dBm 394 Signalisieren 677 Signalisierung 223, 337 Signalisierung der Übergabe 80 SIP-Bindungen nach Neustart löschen 165 SIP-Client-Modus 277 SIP-Header-Feld für den Benutzerna- men 165 SIP-Header-Feld(er) für Anruferadresse 165 SIP-Provider 159 Slave Access Points 370 Slave-AP-Konfiguration 370 Slave-AP-LED-Modus 368 Slave-AP-Standort 368 SMS-Gerät 670 SMTP Benutzername 350 SMTP Passwort 350 SMTP Server Port 350 SMTP-Authentifizierung 669 SMTP-Server 350,669 SNMP 104, 109, 671 SNMP Read Community 87 SNMP Trap Broadcasting 672 SNMP Write Community 87 SNMP-Listen-UDP-Port 110 SNMP-Trap-Community 672 SNMP-Trap-Hosts 673 SNMP-Trap-Optionen 671 SNMP-Trap-UDP-Port 672 SNMP-Version 110 Sofort 224 Sofort aktualisieren 654, 656 Softkey Telefonbuch 241, 707 Software &Konfiguration 648 Softwareaktualisierung 57 Softwareversion 256,722 Speicherkarte 76 Sperrzeit für Black List 388 Spezifische Ports 554 Sprache 343, 349 Sprache für Anmeldefenster 635 SSH 104, 105 SSH-Dienst aktiv 106 SSH-Port 106 SSID 394 Staat/Provinz 135 Standard 190 Standard-Benutzerpasswort 113 Standard-Ethernet für PPPoE-Schnittstellen 484 Standard-MSN 148 Standard-Timeout bei Inaktivität 637 Standardeinstellungen wiederherstellen 105 Standardroute 457, 462, 467, 473, 501, 542, 550, 558 Standardverhalten 170 Standort 79, 165, 234, 259, 271, 276, 372 Standorte 169 Startmodus 505 Startzeit 609 Statische Hosts 582 Statische Black List 394 Statistik 587, 683 Status 74, 148, 150, 153, 226, 324, 330, 339, 341, 348, 605, 658, 675,679,682,683,684,700 Status festlegen 611 Status Nachtbetrieb 75 Status des Auslösers 611 Status des Mail-Box-Besitzers 347, 725 Status des Mail-Box-Besitzers 724 Status-LED 241,707 Status/Aktualisierungsstatus 654, 656 Statusinformationen 674 Stoppzeit 609 Stumm nach Freisprechanwahl 241, 707 STUN-Server 163 Subjektname 611 Subsystem 678 Support 20 Sustained Cell Rate (SCR) 487 Switch-Port 143 Syslog-Server 661 Systel-Version 654 System 77 System als Zeitserver 89 System-Telefonbuch 314,691 System-Telefonbuchnutzung 214 System-Voraussetzungen 49 Systemadministrator-Passwort bestätigen 85 Systemdatum 75 Systemlizenzen 95 Systemlogik 650 Systemmeldungen 677 Systemname 79 Systemneustart 660 Systempasswort ändern 53 Systemprotokoll 661 Systemsoftware 49 Systemsoftware laden 658 Systemsoftware-Aktualisierung 659 Systemsoftware-Dateien 658 Systemtelefon 231 Systemverwaltung 74

T

T.38 FAX Unterstützung 165 T100 262 T400 244 T400/2 244 T500 244 TACACS+ 117 TACACS+-Passwort 118 TAPI 214 Target MAC-Address 643 Tarifeinheitenfaktor 83 Taste 245, 255, 263, 268, 711, 721 Tasten 244, 262 Tasten / T400 / T400/2 / T500 710 Tastenerweiterung Modul 237, 260 Tastenerweiterungen 237, 258 Tastenname 250, 255, 265, 268, 715, 721 Tastentyp 245, 250, 255, 263, 265, 268, 711, 715, 721 TCP-ACK-Pakete priorisieren 458, 463, 468, 486, 544 TCP-Inaktivität 568 TCP-Keepalives 108 TCP-MSS-Clamping 355 TCP-Port 119 TCP-Port des CAPI-Servers 603 Team 250,715 Team-Signalisierung 84 Teams 217,676 Teilnehmernummern 702 Telefon 255, 268, 721 Telefon-Version 656 Telefonbuch 691 Telefonbuch löschen 319 Telefonnummer 315, 318, 691, 692 Telefontyp 234, 256, 259, 271, 286, 654, 656, 658, 722 Telnet 104 Terminal Endpoint Identifier (TEI) 187 Text für Beschriftungsblatt 245, 263, 711 TFE-Adapter 332 TFE-Anrufvariante 1 und 2 336 TFE-Berechtigung 214 TFE-Signalisierung 84,334 Tickettyp 637 Timeout 119 Timeout bei Inaktivität 456, 461, 466, 471, 541, 548 Timeout für Nachrichten 666 Timer 92 Toleranzzeit beim Login 108 Traceroute-Test 647 Traffic Shaping 424, 427, 566 Transmit Shaping 156 Transparente MAC-Adresse 103 Transportprotokoll 163, 164, 277 Trennzeichen 316 Trigger 627 Trunk-Gruppeneinwahl 715 Trunk-Leitung 250,715 TTL 583 Tunnelprofil 541 Tunnelprofile 536 Tx-Bytes 683, 684 Tx-Fehler 683 Tx-Pakete 683, 684 Typ 171,417,433,482,572,639,643,683,696 Typ der Abwurfanwendung 310 Typ der Abwurffunktion 305

U

Überbuchen zugelassen 427 Übergabe auf besetzten Teilnehmer 80, 94 Überprüfung anhand einer Zertifikatsperrliste (CRL) 131 Überprüfung der Rückroute 507 Überprüfung der Rückroute 407 Übersicht 286 Übertragener Datenverkehr 605 Übertragungsmodus 512 Übertragungsschlüssel 384 Überwachte IP-Adresse 625 Überwachte Schnittstelle 605, 627 Überwachte Subsysteme 666 Überwachte Variable 605 Überwachtes Zertifikat 605 Überwachung 623 UDP-Inaktivität 568 UDP-Port 115 UDP-Quellport 538 UDP-Quellportauswahl 546 UDP-Zielport 538, 546 Umschaltzeiten 301, 302 Ungültige DNS-Pakete 587 Unterstütze SD-Karten 41 UPnP 629 UPnP TCP Port 631 UPnP-Status 631 Upstream 155 Uptime 75 URL 265,396,650 UUS empfangen 241,707

V

Variante 220, 341 Variante umschalten 335, 339 Variante 1 - 4 310, 328 Verbindungs-Nr. 262 Verbindungsdaten 319, 692 Verbindungsdaten speichern 214 Verbindungsdaten exportieren 323 Verbindungsdaten löschen 323 Verbindungsdaten über Serial 2 ausge- ben 322 Verbindungsstatus 417, 433, 639 Verbindungstyp 471, 541 Verbleibende Gültigkeitsdauer 605 Vergabe von Projektnummern 97 Vergleichsbedingung 605 Vergleichswert 605 Verhalten der E-Mail-Weiterleitung 726 Vermeidung von Datenstau (RED) 430 Vermittlung 308 Verpasste Anrufe heute 325 Verschlüsselt 682 Verschlüsselung 119,474,544,551 Verschlüsselung der Konfiguration 650 Verschlüsselungsalgorithmen 107 Verschlüsselungsmethode 424 Version 658 Version der SD-Karte 654,656 Versionsprüfung 611 Versuche 605, 611, 628 Vertrauenswürdigkeit des Zertifikats er- zwingen 131 Verwaltung 360 Verwaltungs-VID 360 Verwendeter Kanal 373 Verwerfen ohne Rückmeldung 439 Verwerfen ohne Rückmeldung 408 Verworfen 682, 686 Virtual Channel Identifier (VCI) 482 Virtual Channel Connection (VCC) 487, 490 Virtual Path Connection (VPC) 490 Virtual Path Identifier (VPI) 482 VLAN 356, 389, 456 VLAN Identifier 358 VLAN aktivieren 360 VLAN-ID 353,389,456 VLAN-Mitglieder 358 VLAN-Name 358 VLANs 358 Voice Mail Sprache 345 Voice Mail System 349 Voice Mail Boxen 343 Voice Mail System 342,723 Voice-Applikationen 311 VoIP 159,275 Vollständige Filterung 567 Vollständige IPSec-Konfiguration lö- schen 532 Vom NAT ausnehmen (DMZ) 441 Vorgeschaltetes Gerät mit NAT 165 Vorrangrufnummer 293 Vorrangrufnummern 292 VPN 495

W

Wahlberechtigung 200,689,702 Wahlendeüberwachungstimer 165 Wahlendeüberwachungszeit 152 Wahlkontrolle 202, 291 Wahlregeln 293 Wahlregeln (ARS) 202 Wähltonerkennung 152 Wähltonpause 152 Wahlverfahren 150, 151 Währung 83 Wake-On-LAN 639 Wake-On-LAN Filter 643 Wake-On-LAN Rule Chain 643 Wake-on-LAN-Filter 639 Walled Garden 635 Walled Garden URL 635 Walled Network / Netzmaske 635 WAN 452 Wandmontage 32 Wartefeld 250, 265, 715 Wartemusik (MoH) 214 Wartende Anrufe 325 Wartende Anrufe annehmen mitt 306 Wartung 395,646 Wave-Datei 340 Wave-Dateien 312 Wechselsprechen 675 Wechselsprechen empfangen 212, 241, 707 Weitere Abwurffunktionen 224,328 Weitere Abwurffunktionen 677 Weitergeleitet 682 Weitergeleitete Anfragen 587 Weiterleiten 450,584 Weiterleiten an 584 Weiterschaltzeit 219,327,336 Weitervermitteln mit 307 WEP-Schlüssel 1-4 384 Wiederholung nach 340 Wiederholungen 115 Wiederkehrender Hintergrund-Scan 380 Wildcard 591 Wildcard-MAC-Adresse 103 Wildcard-Modus 103 WINS-Server 578 Wird ausgeführt 396 Wireless LAN Controller 361 Wizard 361 WLAN-Modul auswählen 611 WLC-SSID 611 WMM 383 WOL-Regeln 642 WPA Cipher 384 WPA-Modus 384 WPA2 Cipher 384

x

X.31 186 XAUTH-Profil 505 XAUTH-Profile 528

Z

Zeit 87,320,321,678,693,694 Zeit einstellen 89 Zeit für Rerouting bei Nichtmelden 306 Zeitaktualisierungsintervall 89 Zeitaktualisierungsrichtlinie 89 Zeitbedingung 609 Zeitstempel 662 Zeitzone 89 Zero Cookies verwenden 533 Zertifikat in Konfiguration schreiben 611 Zertifikat ist ein CA-Zertifikat 131 Zertifikate 129 Zertifikate und Schlüssel einschließen 650 Zertifikatsanforderung 132 Zertifikatsanforderungs-Payloads nicht beachten 535 Zertifikatsanforderungs-Payloads senden 535 Zertifikatsanforderungsbeschreibung 133,611 Zertifikatsketten senden 535 Zertifikatsliste 130 Zertifikatsserver 140 Ziel 563 Ziel Sofort 696 Ziel bei Besetzt 696 Ziel bei Nichtmelden 696 Ziel-IP-Adresse 405,605,611,628 Ziel-IP-Adresse/Netzmaske 401, 411, 417, 433, 504, 639 Ziel-Port/Bereich 411, 417, 433, 639 Zielport 402,504 Zielportbereich 572 Zielrufnummer 307 Zielrufnummer "Sofort" 250, 715 Zielrufnummer "Sofort" 290 Zielrufnummer "Bei besetzt" 250,715 Zielrufnummer "Bei Nichtmelden" 250, 715 Zielrufnummer "Bei besetzt" 290 Zielrufnummer "Bei Nichtmelden" 290 Zielschnittstelle 450 Zonen 296, 296 Zuerst gesehen 394 Zugang über LAN 60 Zugang über serielle Schnittstelle 60 Zugangs-Level 128 Zugangsberechtigung 228 Zugangsmöglichkeiten 60 Zugeordnete elmeg-Telefone 703 Zugeordnete elmeg-Telefone 703 Zugewiesene Drahtlosnetzwerke (VSS) 373 Zugewiesene Agents 325 Zugewiesene Benutzer 677 Zugewiesene Benutzer/eingeloggte Benutzer 676 Zugewiesene Systemtelefone 704 Zugriff 602 Zugriffsfilter 432, 437 Zugriffskontrolle 388 Zugriffsprofile 122 Zugriffsregeln 431 Zulässiger Hotspot-Client 637 Zuletzt gesehen 394 Zum SNMP Browser wechseln 124 Zuordnung 221, 227, 311, 337 Zuordnung für Abwurf und Tarife 221 Zusammenfassend 135 Zusatzinformationen zum externen An-ruf 202 Zusätzliche, frei zugängliche Domänennamen 635 Zusätzlicher Filter des Datenverkehrs 503, 504 Zweite externe Rufnummer 341 Zweiter Zeitserver 89
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Produktinformationen

Marke : Funkwerk

Modell : hybird 130a

Kategorie : Server