BOSCH NDN-832V03-P - Sicherheitskamera

NDN-832V03-P - Sicherheitskamera BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice BOSCH NDN-832V03-P - page 3
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ProdukttypIP-Sicherheitskamera (Dome)
MarkeBosch
ModellNDN-832V03-P
Abmessungen (Ø x H)140 mm x 100 mm
Gewicht0,8 kg
StromversorgungPoE (IEEE 802.3af) oder 12 V DC
Bildsensor1/2,8-Zoll-CMOS
Auflösung8 Megapixel (3840 x 2160)
ObjektivFestbrennweite 2,8 mm
Blickwinkel120° horizontal
NachtsichtInfrarot-LEDs, Reichweite bis 30 m
Schutzart (IP)IP66 (staub- und wassergeschützt)
Vandalismusschutz (IK)IK10 (schlagfest)
BewegungsmelderIntelligente Bewegungserkennung (Videoanalyse)
Video-KomprimierungH.265, H.264, MJPEG
SpeicherMicroSD-Steckplatz (bis 128 GB), NAS, NVR
NetzwerkEthernet 10/100 Base-T, RJ45
Betriebstemperatur-30 °C bis +50 °C
MontageDecken- oder Wandmontage (inkl. Halterung)
FarbeWeiß
ReinigungLinse mit Mikrofasertuch und milder Seifenlösung reinigen
Firmware-UpdateÜber Browser oder Bosch-Software aktualisierbar
SicherheitshinweisNur durch Fachmann installieren; Spannungsfreiheit vor Wartung sicherstellen

Häufig gestellte Fragen - NDN-832V03-P BOSCH

Wie kann ich die Kamera auf Werkseinstellungen zurücksetzen?
Drücken Sie die Reset-Taste an der Kamera für ca. 10 Sekunden, bis die LEDs blinken. Die Kamera startet mit Standardeinstellungen neu.
Wie verbinde ich die Kamera mit dem Netzwerk?
Verbinden Sie die Kamera per PoE (Power-over-Ethernet) oder legen Sie 12 V DC an. Nutzen Sie die Bosch Configuration Manager-Software zur Netzwerkkonfiguration.
Kann ich die Kamera über das Internet fernsehen?
Ja, aktivieren Sie DDNS oder Port-Weiterleitung im Router. Greifen Sie dann über Webbrowser oder Bosch-Apps auf die Kamera zu.
Wie stelle ich die Bewegungserkennung ein?
Navigieren Sie zum Menü Videoanalyse im Webinterface. Definieren Sie Erkennungszonen und Empfindlichkeit. Speichern Sie die Einstellungen.
Wie aktualisiere ich die Firmware?
Laden Sie die neueste Firmware von der Bosch-Website herunter. Öffnen Sie das Webinterface, gehen Sie zu System > Wartung > Firmware-Update und laden Sie die Datei hoch.
Wie reinige ich das Kameraobjektiv?
Verwenden Sie ein trockenes Mikrofasertuch. Bei hartnäckigem Schmutz leicht mit destilliertem Wasser anfeuchten. Keine aggressiven Reiniger nutzen.
Ist die Kamera für den Außeneinsatz geeignet?
Ja, die Kamera hat die Schutzklasse IP66 (staub- und strahlwassergeschützt) und ist für Außenbereiche geeignet.
Unterstützt die Kamera Power-over-Ethernet?
Ja, die Kamera ist PoE-konform (IEEE 802.3af). Ein PoE-Switch oder Injektor kann die Stromversorgung über das Netzwerkkabel bereitstellen.
Wie montiere ich die Kamera richtig?
Befestigen Sie die mitgelieferte Wand-/Deckenhalterung mit geeigneten Dübeln. Richten Sie die Kamera aus und ziehen Sie die Schrauben fest. Achten Sie auf einen freien Sichtfeld.
Welche SD-Kartengröße wird unterstützt?
Der MicroSD-Steckplatz akzeptiert Karten bis 128 GB. Für höhere Kapazitäten verwenden Sie einen NAS oder NVR.

Benutzerfragen zu NDN-832V03-P BOSCH

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BEDIENUNGSANLEITUNG NDN-832V03-P BOSCH

Browseroberfläche der Kamera

1 Browser-Verbindung 11

1.1

Systemvoraussetzungen

1.2 Herstellen der Verbindung 12
1.2.1 Passwortschutz der Kamera 12
1.3 Geschütztes Netzwerk 12

2 System Overview (Systemübersicht) 13

2.1 Liveseite 13
2.2 Aufzeichnungen 13
2.3 Einstellungen 13

3 Bedienung über den Browser 14

3.1 Liveseite 14
3.1.1 Bildauswahl 14
3.1.2 Statussymbole 15
3.1.3 Kamerasteuerung 16
3.1.4 Digital E/A 17
3.1.5 Systemprotokoll / Ereignisprotokoll 18
3.1.6 Speichern von Einzelbildern 19
3.1.7 Aufzeichnen von Videosequenzen 19
3.1.8 Laufendes Aufzeichnungsprogramm 19
3.1.9 Audiokommunikation 20
3.1.10 Prozessorauslastung 20
3.2 Seite Aufzeichnungen 21
3.2.1 Steuern der Wiedergabe 22

4 Überblick über die Einstellungen 24

4.1 Konfigurationsmenü 24
4.2 Einstellungen 25

5 Menüstrukturen 27

5.1 Basismodus-Menüstruktur 27

4 de | Inhaltsverzeichnis Browseroberfläche der Kamera

5.2 Expertenmodus-Menüstruktur 27

6 B a s i s m o d

6.1 Gerätezugriff 28

6.1.1 Benennung 28

6.1.2 Passwort 28

6.2 Datum/Zeit 30

6.3 Netzwerk 31

6.4 Encoder 32

6.5 Audio 32

6.6 Aufzeichnung 32

6.7 Systemübersicht 32

7 Erweiterte allgemeine Einstellungen 34

7.1 Identifikation 34

7.1.1 ID 34

7.1.2 Benennung 34

7.1.3 iSCSI Initiatorkennung 34

7.2 Passwort 35

7.2.1 Passwort 35

7.2.2 Passwortbestätigung 36

7.3 Datum/Zeit 37

7.3.1 Datumsformat 37

7.3.2 Gerätedatum / Gerätezeit 37

7.3.3 Geräte-Zeitzone 37

7.3.4 Zeitumstellung 37

7.3.5 Zeitserver-IP-Adresse 38

7.3.6 Zeitservertyp 39

7.4 Bildeinblendungen 40

7.4.1 Kameranamen einblenden 40

7.4.2 Zeit einblenden 40

7.4.3 Millisekunden anzeigen 40

7.4.4 Alarm einblenden 40

7.4.5 Alarmtext 41

7.4.6 Video-Watermarking 41

8 Weboberfläche 42

8.1 Erscheinungsbild 42
8.1.1 Sprache der Webseiten 42
8.1.2 Firmen-Logo 42
8.1.3 Geräte-Logo 43
8.2 LIVESEITE-Funktionen 44
8.2.1 Audio übertragen 44
8.2.2 Alarmeingänge anzeigen 44
8.2.3 Relaisausgänge anzeigen 44
8.2.4 VCA-Trajektorien anzeigen 44
8.2.5 VCA-Metadaten anzeigen 44
8.2.6 Ereignisprotokoll anzeigen 45
8.2.7 Systemprotokoll anzeigen 45
8.2.8 Einzelbilder zulassen 45
8.2.9 Lokale Aufzeichnung zulassen 45
8.2.10 Pfad für JPEG- und Video-Dateien 45
8.3 Protokollierung 46
8.3.1 Ereignisprotokoll speichern 46
8.3.2 Systemprotokoll speichern 46

9 Kamera 47
9.1 Technikermenü 47
9.1.1 Basisbildfrequenz 47
9.1.2 Bild spiegeln 47
9.1.3 Bild kippen 47
9.1.4 Menü-Taste 47
9.1.5 Heizer (nur Dome-Kameras) 47
9.1.6 Standardeinstellungen 48
9.1.7 Objektiv-Assistent 48
9.2 Objektiv-Assistent 48
9.3 Bildeinstellungen 50
9.3.1 Weißabgleich 50
9.4 ALC 52
9.4.1 Belichtung/Bildrate 52
9.4.2 Tag/Nacht 53
9.5 Bildeinstellungen 54

6 de | Inhaltsverzeichnis Browseroberfläche der Kamera

9.5.1 Konturverstärkung 54
9.5.2 Gegenlichtkompensation 54
9.5.3 Kontrastoptimierung 54
9.6 Encoder-Einstellungen 55
9.7 Privatsphärenausblendungen 56
9.8 Audio 56

10 Encoder-Einstellungen 57

10.1 Encoderprofil 58
10.1.1 Vordefinierte Profile 58
10.1.2 Ändern eines Profils 58
10.1.3 Profilname 59
10.1.4 Ziel-Bitrate 59
10.1.5 Maximale Bitrate 59
10.1.6 Encodierungsintervall 59
10.1.7 Videoauflösung für die Standarddefinition 60
10.1.8 Experteneinstellungen 60
10.1.9 Grundwerte 61
10.2 Encoder-Streams 62
10.2.1 H.264-Einstellungen 62
10.2.2 JPEG-Stream 63

11 Aufzeichnung

11.1 Speicherverwaltung 66

11.1.1 Geräte-Manager 66

11.1.2 Aufzeichnungsmedien 66

11.1.3 Aktivieren und Konfigurieren von Speichermedien 67

11.1.4 Formatieren von Speichermedien 68

11.1.5 Deaktivieren von Speichermedien 68

11.2 Aufzeichnungsprofile 69

11.2.1 Auswahl von Aufzeichnungsspuren 71

11.2.2 Standard-Aufzeichnung 71

11.2.3 Alarmaufzeichnung 71

11.3 Speicherzeit 73

11.4 Aufzeichnungsplaner 74

11.4.1 Wochentage 74

11.4.2 Feiertage 74
11.4.3 Profilnamen 75
11.4.4 Aufzeichnung aktivieren 75
11.4.5 Aufzeichnungsstatus 76
11.5 Aufzeichnungsstatus 77

12 Alarm 78

12.1 Alarmverbindungen 78
12.1.1 Verbindung bei Alarm 78
12.1.2 Nummer der Ziel-IP-Adresse 78
12.1.3 Ziel-IP-Adresse 78
12.1.4 Ziel-Passwort 78
12.1.5 Video-Übertragung 79
12.1.6 Ziel-Port 79
12.1.7 Videoausgang 80
12.1.8 Decoder 80
12.1.9 SSL-Verschlüsselung 80
12.1.10 Automatische Verbindung 80
12.1.11 Audio 80
12.2 Video-Content-Analysen (VCA) 81
12.3 Audioalarm 82
12.3.1 Audioalarm 82
12.3.2 Name 82
12.3.3 Signalbereiche 82
12.3.4 Alarmschwelle 82
12.3.5 Empfindlichkeit 82
12.4 Alarm-E-Mail 83
12.4.1 Sende Alarm-E-Mail 83
12.4.2 Mailserver-IP-Adresse 83
12.4.3 SMTP-Benutzername 83
12.4.4 SMTP-Password 83
12.4.5 Format 83
12.4.6 JPEG-Anhang von Kamera 84
12.4.7 Zieladresse 84
12.4.8 Absendername 84
12.4.9 Test-E-Mail 84

12.5 Alarm Task Editor 85

13 Einrichten von VCA 86

13.1 VCA - Silent MOTION+ 86

13.2 VCA - Profile 87

13.2.1 Aggregationszeit [s] 87

13.2.3 Bewegungsmelder 88

13.2.4 Manipulationserkennung 90

13.3 VCA - Geplant 94

13.3.1 Wochentage 94

13.3.2 Feiertage 94

13.4 VCA - Folgt Ereignis 96

13.4.1 Auslöser 96

13.4.2 Auslöser aktiv 96

13.4.3 Auslöser inaktiv 96

13.4.4 Verzögerung [s] 96

14 Schnittstellen 98

14.1 Alarmeingang 98

14.1.1 Name 98

14.2 Relais 98

14.2.1 Ruhezustand 98

14.2.2 Betriebsart 98

14.2.3 Relais folgt 99

14.2.4 Relaisname 99

14.2.5 Relais schalten 99

14.3 COM1 99

14.3.1 Schnittstellenfunktion 99

14.3.2 Kamera-ID 99

14.3.3 Baudrate 99

14.3.4 Datenbits 100

14.3.5 Stoppbits 100

14.3.6 Parität 100

14.3.7 Schnittstellenmodus 100

15 Netzwerk 101

15.1 Netzwerkzugriff 101
15.1.1 Auto-IP-Zuweisung 101
15.1.2 IP-Adresse 102
15.1.3 Subnetzmaske 102
15.1.4 Gateway-Adresse 102
15.1.5 DNS-Server-Adresse 102
15.1.6 Video-Übertragung 102
15.1.7 HTTP-Browser-Port 102
15.1.8 HTTPS-Browser-Port 103
15.1.9 RCP+-Port 1756 103
15.1.10 Telnet-Unterstützung 103
15.1.11 Schnittstellenmodus ETH 103
15.1.12 Netzwerk-MSS [Byte] 104
15.1.13 iSCSI-MSS [Byte] 104
15.1.14 DynDNS aktivieren 104
15.1.15 Host-Name 104
15.1.16 Benutzername 104
15.1.17 Passwort 105
15.1.18 Registrierung jetzt erzwingen 105
15.1.19 Status 105
15.2 Erweitert 106
15.2.1 SNMP 106
15.2.2 1. SNMP-Zieladresse / 2. SNMP-Zieladresse 106
15.2.3 SNMP-Traps 106
15.2.4 Authentifizierung (802.1x) 106
15.2.5 RTSP-Port 107
15.3 Multicast 108
15.3.1 Aktivieren 108
15.3.2 Multicast-Adresse 108
15.3.3 Port 109
15.3.4 Streaming 109
15.3.5 Multicast-Paket-TTL 109
15.4 FTP-Posting 110
15.4.1 JPEG-Posting 110
15.4.2 FTP-Server 110

10 de | Inhaltsverzeichnis Browseroberfläche der Kamera

15.5 Verschlüsselung 111

16 Wartung 112

16.1 Wartung 112
16.1.1 Firmware 112
16.1.2 Konfiguration 113
16.1.3 SSL-Zertifikat 114
16.1.4 Wartungsprotokoll 114
16.2 Lizenzen 114
16.3 Systemübersicht 115

1 Browser-Verbindung

Es wird ein Computer mit installiertem

Microsoft Internet Explorer verwendet, um Livebilder von der Kamera zu empfangen, die Kamera zu steuern und gespeicherte Sequenzen wiederzugeben. Die Kamera wird mithilfe des Browsers über das Netzwerk konfiguriert.

1.1 Systemvoraussetzungen

- Netzwerkzugang (Intranet oder Internet)

- Microsoft Internet Explorer ab Version 7.0

– Bildschirmauflösung mindestens 1024 x 768 Pixel

- Farbtiefe von 16 oder 32 Bit

- Sun JVM installiert

Der Webbrowser muss für die Aktivierung von Cookies, die von der IP-Adresse des Geräts stammen, konfiguriert werden.

Deaktivieren Sie in Windows Vista unter Internetoptionen auf der Registerkarte Sicherheit den geschützten Modus.

Zur Wiedergabe von Video-Livebildern muss das entsprechende ActiveX auf dem PC installiert sein. Installieren Sie bei Bedarf den Bosch Video Client.

1.2 Herstellen der Verbindung

Die Kamera muss über eine gültige IP-Adresse und eine kompatible Subnetzmaske verfügen, damit sie in Ihrem Netzwerk betrieben werden kann. Die werkseitig voreingestellte Standardadresse lautet 192.168.0.1.

  1. Starten Sie den Webbrowser.
  2. Geben Sie als URL die IP-Adresse der Kamera ein.
  3. Bestätigen Sie bei der Erstinstallation eventuelle Sicherheitsfragen.

Hinweis:

Wenn keine Verbindung hergestellt werden kann, wurde möglicherweise die maximal für die Kamera zulässige Anzahl an Verbindungen erreicht. Je nach Gerät und Netzwerkkonfiguration können pro Kamera bis zu 25 Webbrowser-Verbindungen oder bis zu 50 Verbindungen über Bosch Video Client oder Bosch Video Management System hergestellt werden.

1.2.1 Passwortschutz der Kamera

Die Kamera bietet die Möglichkeit, den Zugriff über verschiedene Berechtigungsstufen einzuschränken. Wenn die Kamera passwortgeschützt ist, werden Sie zur Eingabe des Passworts aufgefordert.

  1. Geben Sie den Benutzernamen und das zugehörige Passwort in die entsprechenden Felder ein.

  2. Klicken Sie auf OK. Wenn das Passwort korrekt ist, wird die gewünschte Seite angezeigt.

1.3 Geschütztes Netzwerk

Wird ein RADIUS-Server für die Netzwerk-Zugriffskontrolle (802.1x-Authentifizierung) eingesetzt, muss die Kamera zuerst konfiguriert werden. Schließen Sie die Kamera zum Konfigurieren über ein Netzwerkkabel direkt an einen Computer an, und konfigurieren Sie die Parameter Identität und Passwort. Erst nach Konfiguration dieser beiden Parameter ist die Kommunikation mit der Kamera über das Netzwerk möglich.

2 System Overview (Systemübersicht)

Nachdem die Verbindung hergestellt wurde, wird zuerst die Liveseite angezeigt. In der Anwendungstitelleiste werden drei Elemente angezeigt: LIVESEITE, AUFZEICHNUNGEN, EINSTELLUNGEN.

Hinweis:

Der Link AUFZEICHNUNGEN ist nur sichtbar, wenn ein Speichermedium für die Aufnahme konfiguriert wurde. (Bei der VRM-Aufzeichnung ist diese Option nicht aktiv.)

2.1 Liveseite

Die LIVESEITE wird zum Anzeigen des Live-Video-Stream und zum Steuern der Kamera verwendet.

2.2 Aufzeichnungen

Die Seite AUFZEICHNUNGEN wird zum Wiedergeben aufgezeichneter Sequenzen verwendet.

2.3 Einstellungen

Die Seite EINSTELLUNGEN wird zum Konfigurieren der Kamera und der Anwendungsoberfläche verwendet.

3 Bedienung über den Browser

3.1 Liveseite

Nachdem die Verbindung hergestellt wurde, wird zuerst die Liveseite angezeigt. Auf ihr ist rechts im Browser-Fenster das Live-Videobild zu sehen. Abhängig von der Konfiguration sind gegebenenfalls Bildeinblendungen im Live-Videobild sichtbar.

Neben dem Live-Videobild werden möglicherweise weitere Informationen angezeigt. Welche Elemente angezeigt werden, hängt von den Einstellungen der Seite LIVESEITE-Funktionen ab.

BOSCH NDN-832V03-P - Liveseite - 1

Klicken Sie unter dem Videobild auf eine Registerkarte, damit ein Kamerabild-Stream angezeigt wird.

3.1.2 Statussymbole

Verschiedene Einblendungen im Videobild liefern wichtige Statusinformationen. Die Einblendungen enthalten folgende Informationen:

BOSCH NDN-832V03-P - Statussymbole - 1

Entschlüsselungsfehler

Der Frame kann Artefakte aufgrund von

Entschlüsselungsfehlern enthalten. Wenn andere Frames auf diesen Frame verweisen, können diese Frames ebenfalls Entschlüsselungsfehler aufweisen, aber sie werden nicht mit dem Symbol markiert.

BOSCH NDN-832V03-P - Entschlüsselungsfehler - 1

Alarm-Kennung

Markiert ein Medienelement, um einen Alarm anzuzeigen.

BOSCH NDN-832V03-P - Alarm-Kennung - 1

Kommunikationsfehler

Ein Kommunikationsfehler, wie z. B. eine unterbrochene Verbindung mit dem Speichermedium, ein Protokollfehler oder ein Timeout, wird durch dieses Symbol angezeigt. Zum Beheben dieses Fehlers wird im Hintergrund automatisch eine neue Verbindung aufgebaut.

BOSCH NDN-832V03-P - Kommunikationsfehler - 1

Abweichung

Zeigt eine Abweichung im aufgezeichneten Video an.

BOSCH NDN-832V03-P - Abweichung - 1

Wasserzeichen-Kennung

Wasserzeichen für Medienelement gesetzt.

BOSCH NDN-832V03-P - Wasserzeichen-Kennung - 1

Ungültiges Wasserzeichen-Kennung

Zeigt an, dass das Wasserzeichen nicht gültig ist.

BOSCH NDN-832V03-P - Ungültiges Wasserzeichen-Kennung - 1

Bewegungskennung

Zeigt an, dass eine Bewegung erkannt wird.

BOSCH NDN-832V03-P - Bewegungskennung - 1

Speicherplatzerkennung

Zeigt an, dass ein aufgezeichnetes Video abgerufen wird.

3.1.3 Kamerasteuerung

Für Kameras, für die PTZ-Steuerung möglich ist, ist das Feld Kamerasteuerung aktiviert.

View Control Set 1 2 3 4 5 6

Schwenken und Neigen

So steuern Sie die Schwenk- und Neigefunktionen der PTZ-Kameras:

▶ Sie können eine Neigebewegung ausführen, indem Sie auf die Pfeile nach oben oder unten klicken und die Taste gedrückt halten.
Klicken Sie zum Schwenken auf die Pfeile nach links oder rechts, und halten Sie die Taste gedrückt.
Klicken Sie zum Steuern beider Funktionen auf den mittleren Bereich, und halten Sie die Taste gedrückt.

Führen Sie den Mauscursor über das Videobild. Weitere

Optionen für die Steuerung von Peripheriegeräten werden mit dem Mauscursor angezeigt.

Zoom, Fokus und Blende

So steuern Sie Zoom, Fokus und Blende der PTZ-Kameras:

  1. Klicken Sie zum Verkleinern auf, und halten Sie die
    Taste gedrückt. Klicken Sie zum Vergrößern auf, und halten Sie die Taste gedrückt.
  2. Klicken Sie zum Scharfstellen weit entfernter Objekte auf
    , und halten Sie die Taste gedrückt. Klicken Sie zum
    Scharfstellen nahe gelegener Objekte auf , und halten Sie die Taste gedrückt.
  3. Klicken Sie zum Schließen der Blende auf, und halten Sie die Taste gedrückt. Klicken Sie zum Öffnen der Blende auf, und halten Sie die Taste gedrückt.

BOSCH NDN-832V03-P - Zoom, Fokus und Blende - 1

BOSCH NDN-832V03-P - Zoom, Fokus und Blende - 2

Positionsvoreinstellung

Wenn Sie die Kamera auf eine Vorposition bewegen möchten, klicken Sie auf eine der Schaltflächen, die mit 1 bis 6 nummeriert sind.

So speichern Sie die aktuelle Kameraposition in einer Vorposition:

  1. Positionieren Sie die Kamera.
  2. Geben Sie die Nummer einer Positionsvoreinstellung ein.
  3. Klicken Sie auf Set.

3.1.4 Digital E/A

Abhängig von der Konfiguration des Geräts werden neben dem Kamerabild der Alarmeingang und der Relaisausgang angezeigt.

Das Alarmsymbol dient der Information und zeigt den Status des Alarmeingangs an:

  • Aktiv 1 = Symbol leuchtet auf
  • Aktiv 0 = Symbol leuchtet nicht auf
    Das Kamera-Relais ermöglicht den Betrieb eines externen Geräts (z. B. einer Leuchte oder eines Türöffners).

Klicken Sie auf das Relais-Symbol, um das Relais zu betätigen.
– Das Symbol leuchtet rot, wenn das Relais aktiviert wird.

3.1.5 Systemprotokoll / Ereignisprotokoll

Das Feld Systemprotokoll enthält Informationen zum

Betriebsstatus der Kamera und zur Verbindung.

Im Feld Ereignisprotokoll werden Ereignisse wie zum Beispiel das Auslösen oder Beenden von Alarmen angezeigt.

Klicken Sie zum Anzeigen, Filtern und Speichern dieser Meldungen in einer Datei in der rechten oberen Ecke auf

BOSCH NDN-832V03-P - Systemprotokoll / Ereignisprotokoll - 1

Klicken Sie zum Löschen des Protokolls in der rechten

oberen Ecke des entsprechenden Feldes auf

BOSCH NDN-832V03-P - Systemprotokoll / Ereignisprotokoll - 2

3.1.6 Speichern von Einzelbildern

Einzelbilder der aktuell auf der Liveseite angezeigten

Videosequenz können im JPEG-Format auf der Festplatte des Computers gespeichert werden.

Klicken Sie zum Speichern eines Einzelbildes auf das

BOSCH NDN-832V03-P - Speichern von Einzelbildern - 1

- Der Speicherort ist von der Konfiguration der Kamera abhängig.

3.1.7 Aufzeichnen von Videosequenzen

Abschnitte der aktuell auf der Liveseite angezeigten Videosequenz können auf der Festplatte des Computers gespeichert werden. Die Sequenzen werden in der Auflösung gespeichert, die in der Encoder-Konfiguration voreingestellt wurde. Der Speicherort ist von der Konfiguration der Kamera abhängig.

  1. Klicken Sie auf das Aufzeichnungssymbol, um

BOSCH NDN-832V03-P - Aufzeichnen von Videosequenzen - 1

Videosequenzen aufzuzeichnen.

– Die Speicherung beginnt sofort. Der rote Punkt auf dem Symbol zeigt an, dass gerade eine Aufzeichnung läuft.

  1. Klicken Sie erneut auf das Aufzeichnungssymbol, um die Aufzeichnung zu beenden.

Gespeicherte Videosequenzen können mithilfe des Players von Bosch Security Systems wiedergegeben werden.

3.1.8 Laufendes Aufzeichnungsprogramm

Während einer automatischen Aufzeichnung ändert sich das Festplattensymbol unter den Kamerabildern auf der Liveseite. Als Hinweis auf eine laufende Aufzeichnung leuchtet das

Symbol auf und zeigt eine bewegte Grafik. Wenn keine Aufzeichnung stattfindet, wird ein statisches Symbol angezeigt.

3.1.9 Audiokommunikation

Wenn der aktive Monitor und die Gegenstelle der Kamera Audiokommunikation unterstützen, ist das Senden und Empfangen von Audiosignalen über die Liveseite möglich.

  1. Drücken Sie zum Senden eines Audiosignals an die Kamera auf der Tastatur die F12-Taste, und halten Sie diese Taste gedrückt.
  2. Um die Übertragung von Audiosignalen anzuhalten, lassen Sie die Taste wieder los.

Alle verbundenen Benutzer empfangen die von der Kamera gesendeten Audiosignale, jedoch kann nur derjenige Benutzer Audiosignale senden, der als Erster die F12-Taste drückt. Die anderen müssen so lange warten, bis der erste Benutzer die Taste wieder loslässt.

3.1.10 Prozessorauslastung

Wenn Sie über einen Browser auf die Kamera zugreifen, werden im rechten oberen Bereich des Fensters neben dem

Bosch Logo die Prozessorauslastung sowie

Netzwerkinformationen angezeigt.

BOSCH NDN-832V03-P - Prozessorauslastung - 1

Führen Sie den Mauszeiger über die Symbole, um die

Zahlenwerte anzuzeigen. Diese Informationen können bei der Problembehebung oder bei der Feineinstellung des Geräts von Nutzen sein.

3.2 Seite Aufzeichnungen

Klicken Sie auf Aufzeichnungen, um die Seite Aufzeichnungen von der Liveseite oder der Seite Einstellungen aus aufzurufen. Der Link Aufzeichnungen ist nur sichtbar, wenn eine direkte iSCSI-Aufzeichnung oder eine microSD-Karte zur Aufzeichnung eingerichtet wurde. (Bei der VRM-Aufzeichnung ist diese Option nicht aktiv.)

Auswählen von Aufzeichnungen

Alle gespeicherten Sequenzen werden in einer Liste angezeigt. Jeder Sequenz ist eine Spurnummer zugeordnet. Start- und Stoppzeit, Aufzeichnungsdauer, Anzahl der Alarme und Aufnahmetyp werden angezeigt.

Wiedergabe aufgezeichneter Videosequenzen:

  1. Wählen Sie im Dropdown-Menü entweder Aufzeichnung1 oder 2. (Der Inhalt für 1 und 2 ist identisch, nur Qualität und Standort könnten sich unterscheiden.)
  2. Durchsuchen Sie die Liste mit den Pfeiltasten.
  3. Klicken Sie auf eine Spur (Track). Die Wiedergabe der ausgewählten Sequenz startet.

Export to FTP (Nach FTP exportieren)

Klicken Sie auf Nach FTP exportieren, um die aktuelle Spur an den FTP-Server zu senden. Ändern Sie im Bedarfsfall die Zeitangaben im ausgewählten Bereich.

Hinweis:

Die FTP-Server-Adresse wird auf der Seite Netzwerk/FTP-Posting festgelegt.

3.2.1 Steuern der Wiedergabe

6/22/2009 12:00 PM 6/23/2009 12:00 AM 6/23/0009 12:00 PM 6/24/0009 12:00 AM 23.06.2009 11:20:27 100% Track mode

Der Zeitbalken unter dem Videobild dient der schnellen Orientierung. Das zur Sequenz gehörende Zeitintervall wird im Balken grau dargestellt. Ein grüner Pfeil darüber symbolisiert die Position des aktuell wiedergegebenen Bildes innerhalb der Sequenz.

Der Zeitbalken bietet verschiedene Möglichkeiten, in und zwischen den Sequenzen zu navigieren.

  • Ändern Sie die angezeigten Zeitintervalle durch Klicken auf die Plus- und Minus-Symbole. Die Anzeige kann einen Bereich von zwei Monaten bis zu wenigen Sekunden umfassen.
  • Ziehen Sie gegebenenfalls den grünen Pfeil mit gedrückter Maustaste an die Zeitposition, an der die Wiedergabe beginnen soll.
  • Rote Balken kennzeichnen die Zeitpunkte von Alarmauslösungen. Sie können durch Ziehen des grünen Pfeils schnell angesteuert werden.

Steuertasten

Steuern Sie die Wiedergabe mithilfe der Schaltflächen unter dem Videobild. Die Schaltflächen haben folgende Funktionen:

BOSCH NDN-832V03-P - Steuertasten - 1

Start/Pause Wiedergabe

BOSCH NDN-832V03-P - Steuertasten - 2

Zum Anfang der aktiven Videosequenz oder zur

vorherigen Sequenz springen

BOSCH NDN-832V03-P - Steuertasten - 3

Zum Anfang der nächsten Videosequenz in der Liste

springen

Schieberegler

Die Einstellung der Wiedergabegeschwindigkeit erfolgt mit dem

Geschwindigkeitsregler: 100%

Lesezeichen

Sie können Markierungen in einer Sequenz festlegen und dann direkt zu diesen Markierungen wechseln. Diese Lesezeichen werden durch kleine gelbe Pfeile über dem Zeitintervall gekennzeichnet. So verwenden Sie die Lesezeichen:

BOSCH NDN-832V03-P - Lesezeichen - 1

Zum vorhergehenden Lesezeichen springen

BOSCH NDN-832V03-P - Lesezeichen - 2

Lesezeichen setzen

BOSCH NDN-832V03-P - Lesezeichen - 3

Zum nachfolgenden Lesezeichen springen

Lesezeichen gelten nur, solange Sie sich auf der Seite

Aufzeichnungen befinden. Sie werden nicht mit den Sequenzen gespeichert. Sobald Sie die Seite verlassen, werden alle Lesezeichen gelöscht.

4 Überblick über die Einstellungen

4.1 Konfigurationsmenü

Über die Seite „Einstellungen“ kann das Konfigurationsmenü aufgerufen werden, das alle Geräteparameter in Gruppen angeordnet enthält.

Für die Konfiguration des Geräts bzw. Überprüfung der aktuellen Einstellungen gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Basismodus
  • Expertenmodus

Im Basismodus sind die wichtigsten Parameter in sieben Gruppen angeordnet. Damit können Sie die grundlegenden Einstellungen mit einigen wenigen Eingaben ändern und das Gerät anschließend in Betrieb nehmen.

Die Verwendung des Expertenmodus wird ausschließlich fachlich versierten Anwendern und Systembetreuern empfohlen. In diesem Modus ist der Zugriff auf alle Geräteparameter möglich. Einstellungen, die die Grundfunktion des Geräts beeinflussen (zum Beispiel Firmware-Updates), können nur in diesem Modus geändert werden.

4.2 Einstellungen

So zeigen Sie die aktuellen Einstellungen an:

  1. Klicken Sie auf das Menü Basismodus oder auf das Menü Expertenmodus, um es zu erweitern.
  2. Klicken Sie für das Menü Expertenmodus auf eine Menü-Zwischenüberschrift, um es zu erweitern.
  3. Klicken Sie auf ein Untermenü. Die zugehörige Seite wird geöffnet.

Vornehmen von Änderungen

Die Einstellungen können durch Eingabe neuer Werte oder Auswahl von vordefinierten Werten aus einem Listenfeld geändert werden.

Hinweis:

Verwenden Sie beim Eingeben von Namen keine Sonderzeichen (z. B. &). Sonderzeichen werden vom internen

Aufzeichnungsverwaltungssystem nicht unterstützt.

Änderungen speichern

Nachdem Sie in einem Fenster Änderungen vorgenommen haben, klicken Sie auf Setzen, um die neuen Einstellungen an das Gerät zu senden und dort zu speichern.

Durch Klicken auf die Schaltfläche Setzen werden immer nur die Einstellungen im aktuellen Fenster gespeichert. Die Änderungen in anderen Fenstern bleiben unberücksichtigt.

Klicken Sie in der Anwendungstitelleiste auf EINSTELLUNGEN, um das Fenster zu schließen, ohne die vorgenommenen Änderungen zu speichern.

Hinweis:

Alle Einstellungen werden im Gerätespeicher gesichert, sodass sie auch nach einem Stromausfall wiederhergestellt werden

können. Als Ausnahme gelten die Zeiteinstellungen, die verloren gehen, sobald eine Stunde lang kein Strom vorhanden ist, wenn kein zentraler Zeitserver ausgewählt wurde.

5 Menüstrukturen

5.1 Basismodus-Menüstruktur

Das Konfigurationsmenü Basismodus ermöglicht das Konfigurieren einer Reihe von grundlegenden Kameraparametern.

Basismodus
> Gerätezugriff
> Datum/Zeit
> Netzwerk
> Encoder
> Audio
> Aufzeichnung
> Systemübersicht

5.2 Expertenmodus-Menüstruktur

Das Konfigurationsmenü im Expertenmodus enthält alle konfigurierbaren Kameraparameter.

Expertenmodus
> Allgemein
> Web-Oberfläche
> Encoder
> Kamera
> Aufzeichnung
> Alarm
> Schnittstellen
> Netzwerk
> Service

6 Basismodus

6.1 Gerätezugriff

6.1.1 Benennung

Geben Sie einen eindeutigen Namen ein, damit die Identifizierung leichter fällt. Mit diesem Namen wird die Verwaltung mehrerer Geräte in größeren Systemen vereinfacht. Der Name dient zur Fernidentifikation, z. B. bei Auslösung eines Alarms. Wählen Sie einen Namen aus, der den Standort möglichst eindeutig identifizierbar macht.

6.1.2 Passwort

Durch ein Passwort wird ein unbefugter Zugriff auf das Gerät verhindert. Das Gerät hat drei Berechtigungsstufen: service, user und live.

  • service ist die höchste Berechtigungsstufe. Damit erhalten Sie nach Eingabe des richtigen Passworts Zugriff auf alle Kamerafunktionen und können alle Konfigurationseinstellungen ändern.
  • user ist die mittlere Berechtigungsstufe. Damit können Sie das Gerät bedienen, Aufzeichnungen wiedergeben und auch eine Kamera steuern, aber nicht die Konfiguration ändern.
  • liveist die niedrigste Berechtigungsstufe. Damit können Sie nur das Live-Videobild anschauen und zwischen den verschiedenen Livebild-Darstellungen wechseln.

Sie können für jede Berechtigungsstufe ein Passwort festlegen und ändern, wenn Sie mit der Berechtigungsstufe service angemeldet sind oder die Kamera nicht passwortgeschützt ist.

Nutzen Sie die verschiedenen Berechtigungsstufen, um den Zugriff auf das Gerät einzuschränken. Korrekter Passwortschutz ist nur gewährleistet, wenn auch alle höheren Berechtigungsstufen durch ein Passwort geschützt sind. Wird zum Beispiel ein Passwort für live vergeben, muss auch jeweils

ein Passwort für service und für user festgelegt werden.

Vergeben Sie Passwörter immer beginnend mit der höchsten Berechtigungsstufe, service, und verwenden Sie unterschiedliche Passwörter.

Passwort

Definieren Sie für jede Berechtigungsstufe ein eigenes Passwort, oder ändern Sie das jeweilige Passwort entsprechend. Geben Sie das Passwort (max. 19 Zeichen) für die ausgewählte Berechtigungsstufe ein.

Passwortbestätigung

Geben Sie das Passwort erneut ein, um Tippfehler auszuschließen.

Das neue Passwort wird erst nach Anklicken der Schaltfläche

Setzen gespeichert. Klicken Sie deshalb sofort nach Vergabe und Bestätigung des Passworts auf Setzen, auch wenn Sie anschließend noch ein Passwort für eine andere Berechtigungsstufe vergeben möchten.

6.2 Datum/Zeit

Gerätedatum, Gerätezeit und Geräte-Zeitzone

Wenn im System oder Netzwerk mehrere Geräte betrieben werden, müssen die internen Kalenderuhren der Geräte unbedingt synchron arbeiten. Die korrekte Identifikation und Auswertung gleichzeitiger Aufzeichnungen ist beispielsweise nur möglich, wenn alle Geräte dieselbe Uhrzeit verwenden. Es werden die Gerätezeit, das Datum und die Zeitzone angezeigt.

Klicken Sie auf Synchr. PC, um die Systemzeit des Computers auf das Gerät zu übertragen.

Zeitserver-IP-Adresse

Die Kamera kann über verschiedene Zeitserver-Protokolle das Zeitsignal von einem Zeitserver empfangen und danach die Kalenderuhr stellen. Das Gerät ruft das Zeitsignal automatisch einmal pro Minute ab.

▶ Geben Sie die IP-Adresse eines Zeitservers ein.

Zeitservertyp

Wählen Sie das vom ausgewählten Zeitserver unterstützte Protokoll aus. Es wird empfohlen, das Protokoll SNTP-Server auszuwählen. Dieses Protokoll bietet eine hohe Genauigkeit und ist für spezielle Anwendungen und zukünftige Erweiterungen erforderlich.

Wählen Sie Zeitserver aus, wenn der Server mit dem Protokoll RFC 868 arbeitet.

Hinweis:

Stellen Sie unbedingt sicher, dass Datum und Zeit für die Aufzeichnung korrekt eingestellt sind. Eine falsche Datums- und Zeiteinstellung könnte zu inkorrekten Aufzeichnungen führen.

6.3 Netzwerk

Verwenden Sie die Einstellungen auf dieser Seite, um das Gerät in ein Netzwerk zu integrieren. Einige Änderungen werden erst nach einem Neustart wirksam. In diesem Fall verändert sich die Schaltfläche Setzen zu Setzen u. Neustart.

  1. Nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor.
  2. Klicken Sie auf Setzen u. Neustart.

- Das Gerät wird neu gestartet, und die geänderten Einstellungen werden aktiviert. Wenn die IP-Adresse, Subnetzmaske oder Gateway-Adresse geändert wurde, kann auf das Gerät nach einem Neustart nur unter der neuen Adresse zugegriffen werden.

DHCP

Wenn im Netzwerk ein DHCP-Server zur dynamischen IP-Zuordnung eingesetzt wird, müssen Sie diesen Parameter auf Ein stellen, um die automatische Annahme von DHCP-zugewiesenen IP-Adressen zu aktivieren.

Bei bestimmten Anwendungen muss der DHCP-Server die feste Zuordnung zwischen IP-Adressen und MAC-Adressen unterstützen und entsprechend konfiguriert sein, damit die zugeordnete IP-Adresse nach jedem Neustart des Systems weiterhin zur Verfügung steht.

IP-Adresse

Geben Sie die gewünschte IP-Adresse für die Kamera ein. Es muss sich um eine gültige IP-Adresse für das Netzwerk handeln.

Subnetzmaske

Geben Sie die zur eingestellten IP-Adresse passende Subnetzmaske ein.

Gateway-Adresse

Geben Sie die IP-Adresse des Gateways ein, um eine Verbindung zu einer Gegenstelle in einem anderen Subnetz herzustellen. Andernfalls lassen Sie das Feld leer (0.0.0.0).

6.4 Encoder

Wählen Sie für die Codierung des Videosignals auf Stream 1 ein Profil aus (hierbei handelt es sich nicht um die Auswahl des Aufzeichnungsprofils).

Es stehen vorprogrammierte Profile zur Verfügung, die jeweils unterschiedlichen Parametern Priorität einräumen. Sie sollten basierend auf der jeweiligen Betriebsumgebung ausgewählt werden.

Wenn ein Profil ausgewählt ist, werden seine jeweiligen Details angezeigt.

6.5 Audio

Stellen Sie die Audiofunktion der Kamera auf Ein oder Aus. Verwenden Sie den Schieberegler, um den Pegel anzupassen.

6.6 Aufzeichnung

Zeichnen Sie die Bilder der Kamera auf einem Speichermedium auf. Für Langzeitaufzeichnungen aussagekräftiger Bilder muss in jedem Fall ein VRM oder ein entsprechend dimensioniertes iSCSI-System verwendet werden.

Speichermedium

  1. Wählen Sie das erforderliche Speichermedium aus der Liste aus.
  2. Klicken Sie auf Starten, um mit der Aufzeichnung zu beginnen bzw. auf Beenden, um die Aufzeichnung zu beenden.

6.7 Systemübersicht

Diese Seite enthält allgemeine Informationen über das Hardware- und Firmwaresystem, einschließlich der Versionsnummern. Die Elemente auf dieser Seite können nicht

geändert werden, aber sie können zu Informationszwecken im Rahmen einer Fehlerbeseitigung kopiert werden.

7 Erweiterte allgemeine Einstellungen

Allgemein
> Identifikation
> Passwort
> Datum/Zeit
> Bildeinblendungen

7.1 Identifikation

7.1.1 ID

Jedes Gerät sollte eine eindeutige Kennung besitzen, die hier als zusätzliche Identifikationsmöglichkeit eingegeben werden kann.

7.1.2 Benennung

Weisen Sie einen eindeutigen Namen zu, damit die Identifizierung leichter fällt. Mit diesem Namen wird die Verwaltung mehrerer Geräte in größeren Systemen vereinfacht. Der Name dient zur Fernidentifikation, z. B. bei Auslösung eines Alarms. Wählen Sie einen Namen aus, der den Standort möglichst eindeutig identifizierbar macht.

7.1.3 iSCSI Initiatorkennung

Fügen Sie Text zu einem Initiatornamen hinzu, um die Identifikation in großen iSCSI-Systemen zu erleichtern. Dieser Text wird zum Initiatornamen hinzugefügt (durch einen Punkt von ihm getrennt).

7.2 Passwort

Durch ein Passwort wird ein unbefugter Zugriff auf das Gerät verhindert. Das Gerät hat drei Berechtigungsstufen: service, user und live.

  • service ist die höchste Berechtigungsstufe. Damit erhalten Sie nach Eingabe des richtigen Passworts Zugriff auf alle Kamerafunktionen und können alle Konfigurationseinstellungen ändern.
  • user ist die mittlere Berechtigungsstufe. Damit können Sie das Gerät bedienen, Aufzeichnungen wiedergeben und auch eine Kamera steuern, aber nicht die Konfiguration ändern.
  • liveist die niedrigste Berechtigungsstufe. Damit können Sie nur das Live-Videobild anschauen und zwischen den verschiedenen Livebild-Darstellungen wechseln.

Sie können für jede Berechtigungsstufe ein Passwort festlegen und ändern, wenn Sie mit der Berechtigungsstufe service angemeldet sind oder die Kamera nicht passwortgeschützt ist.

Nutzen Sie die verschiedenen Berechtigungsstufen, um den Zugriff auf das Gerät einzuschränken. Korrekter Passwortschutz ist nur gewährleistet, wenn auch alle höheren Berechtigungsstufen durch ein Passwort geschützt sind. Wird zum Beispiel ein Passwort für live vergeben, muss auch jeweils ein Passwort für service und für user festgelegt werden. Vergeben Sie Passwörter immer beginnend mit der höchsten Berechtigungsstufe, service, und verwenden Sie unterschiedliche Passwörter.

7.2.1 Passwort

Definieren Sie für jede Berechtigungsstufe ein eigenes Passwort, oder ändern Sie das jeweilige Passwort entsprechend. Geben Sie das Passwort (max. 19 Zeichen) für die ausgewählte Berechtigungsstufe ein.

7.2.2 Passwortbestätigung

Geben Sie das Passwort erneut ein, um Tippfehler auszuschließen.

Das neue Passwort wird erst nach Anklicken der Schaltfläche

Setzen gespeichert. Klicken Sie deshalb sofort nach Vergabe und Bestätigung des Passworts auf Setzen, auch wenn Sie anschließend noch ein Passwort für eine andere Berechtigungsstufe vergeben möchten.

7.3 Datum/Zeit

7.3.1 Datumsformat

Wählen Sie das erforderliche Datumsformat aus.

7.3.2 Gerätedatum / Gerätezeit

Wenn Sie mehrere Geräte in Ihrem System oder Netzwerk betreiben, müssen die internen Uhren der Geräte unbedingt synchron arbeiten. Die korrekte Identifikation und Auswertung gleichzeitiger Aufzeichnungen ist beispielsweise nur möglich, wenn alle Geräte dieselbe Uhrzeit verwenden.

  1. Geben Sie das aktuelle Datum ein. Da die Gerätezeit durch die Kalenderuhr gesteuert wird, müssen Sie den Wochentag nicht eingeben – er wird automatisch hinzugefügt.
  2. Geben Sie die aktuelle Uhrzeit ein, oder klicken Sie auf Synchr. PC, um die Systemzeit Ihres Computers auf das Gerät zu übertragen.

Hinweis:

Stellen Sie unbedingt sicher, dass Datum und Zeit für die Aufzeichnung korrekt eingestellt sind. Eine falsche Datums- und Zeiteinstellung könnte zu inkorrekten Aufzeichnungen führen.

7.3.3 Geräte-Zeitzone

Wählen Sie hier die Zeitzone aus, in der sich das System befindet.

7.3.4 Zeitumstellung

Die Kalenderuhr kann automatisch zwischen Winter- und Sommerzeit umschalten. Das Gerät ist bereits bis zum Jahr 2015 mit den Daten für die definierte Sommerzeitumstellung programmiert. Verwenden Sie diese Daten, oder erstellen Sie bei Bedarf alternative Daten für die Zeitumstellung.

Hinweis:

Wenn keine Tabelle angelegt wird, erfolgt keine automatische Umstellung. Beachten Sie beim Bearbeiten der Tabelle, dass die Werte paarweise vorliegen (d. h. Anfangs- und Enddatum der Sommerzeit).

Prüfen Sie zunächst die Einstellung der Zeitzone. Falls diese nicht korrekt ist, wählen Sie die entsprechende Zeitzone für Ihr System aus:

  1. Klicken Sie auf Setzen.
  2. Klicken Sie auf Details. Ein neues Fenster mit einer leeren Tabelle wird angezeigt.
  3. Klicken Sie auf Generieren, um die Tabelle mit den voreingestellten Werten der Kamera zu füllen.
  4. Wählen Sie in dem Listenfeld unterhalb der Tabelle die Region oder den Ort aus, der dem Systemstandort am nächsten liegt.
  5. Klicken Sie auf einen Tabelleneintrag, um Änderungen vorzunehmen. Der Eintrag wird markiert.
  6. Klicken Sie auf Löschen, um den Eintrag aus der Tabelle zu entfernen.
  7. Wählen Sie zum Ändern des markierten Eintrags in den Listenfeldern unterhalb der Tabelle andere Werte aus. Die Änderungen sind sofort wirksam.
  8. Wenn sich am Tabellenende leere Zeilen befinden, beispielsweise nach durchgeführten Löschungen, können Sie neue Daten hinzufügen, indem Sie die Zeile markieren und Werte aus den Listenfeldern wählen.
  9. Klicken Sie zum Abschluss auf OK, um die Tabelle zu speichern und zu aktivieren.

7.3.5 Zeitserver-IP-Adresse

Die Kamera kann über verschiedene Zeitserver-Protokolle das Zeitsignal von einem Zeitserver empfangen und danach die Kalenderuhr stellen. Das Gerät ruft das Zeitsignal automatisch einmal pro Minute ab.

Geben Sie die IP-Adresse eines Zeitservers ein.

7.3.6 Zeitservertyp

Wählen Sie das vom ausgewählten Zeitserver unterstützte Protokoll aus. Es wird empfohlen, das SNTP-Server-Protokoll auszuwählen. Dieses Protokoll bietet eine hohe Genauigkeit und ist für spezielle Anwendungen und zukünftige Erweiterungen erforderlich. Wählen Sie Zeitserver aus, wenn der Server mit dem Protokoll RFC 868 arbeitet.

7.4 Bildeinblendungen

Verschiedene Einblendungen im Videobild liefern Ihnen wichtige Zusatzinformationen. Sie können die Einblendungen einzeln aktivieren und übersichtlich im Videobild anordnen.

7.4.1 Kameranamen einblenden

Wählen Sie die Stelle, an der im Bild der Kameraname eingeblendet werden soll, im Dropdownfeld aus. Die Einblendung kann Oben, Unten oder über die Option Auswahl an einer Stelle Ihrer Wahl erfolgen. Mit Aus wird die Einblendung deaktiviert. Geben Sie bei aktivierter Option Auswahl in die Felder für die X- und Y-Position die entsprechenden Werte ein.

7.4.2 Zeit einblenden

Wählen Sie die Stelle, an der im Bild der Zeitpunkt und das Datum eingeblendet werden sollen, im Dropdownfeld aus. Die Einblendung kann Oben, Unten oder über die Option Auswahl an einer Stelle Ihrer Wahl erfolgen. Mit Aus wird die Einblendung deaktiviert.

Geben Sie bei aktivierter Option Auswahl in die Felder für die X- und Y-Position die entsprechenden Werte ein.

7.4.3 Millisekunden anzeigen

Sofern erforderlich, blenden Sie für Zeit einblenden Millisekunden ein. Diese Informationen können für aufgezeichnete Videobilder nützlich sein. Allerdings wird dadurch die Rechenzeit des Prozessors erhöht. Ist die Anzeige von Millisekunden nicht erforderlich, wählen Sie Aus.

7.4.4 Alarm einblenden

Wählen Sie im Dropdownfeld Ein aus, damit im Falle eines Alarms eine Textmeldung angezeigt wird. Er kann über die Option Auswahl an einer Stelle Ihrer Wahl eingeblendet werden. Mit Aus wird die Einblendung deaktiviert. Geben Sie bei aktivierter Option Auswahl in die Felder für die X- und Y-Position die entsprechenden Werte ein.

7.4.5 Alarmtext

Geben Sie den Text ein, der bei Alarm im Bild angezeigt werden soll. Der Text darf maximal 31 Zeichen umfassen.

7.4.6 Video-Watermarking

Wählen Sie im Dropdownfeld Ein aus, damit die übertragenen Videobilder mit einem Wasserzeichen versehen werden. Nach der Aktivierung werden alle Bilder mit einem Symbol gekennzeichnet. Das Symbol zeigt an, ob die Sequenz (live oder gespeichert) manipuliert worden ist.

8 Weboberfläche

Web-Oberfläche
> Erscheinungsbild
> LIVESEITE-Funktionen
> Protokollierung

8.1 Erscheinungsbild

Sie können die Anzeige der Weboberfläche und die Sprache der Webseiten an Ihre Erfordernisse anpassen.

GIF- oder JPEG-Bilder können statt der Firmen- und

Gerätelogos verwendet werden. Das Bild kann auf einem lokalen Computer, im lokalen Netzwerk oder unter einer Internet-Adresse gespeichert sein. Die Dateipfade müssen dem Zugriffsmodus entsprechen, z. B:

- C:\Images\Logo.gif für den Zugriff auf lokale Dateien oder

- http://www.myhostname.com/images/logo.gif für den

Zugriff über das Internet/Intranet.

Zum Anzeigen der Bilder ist eine Netzwerkverbindung erforderlich. Die Bilddateien werden nicht in der Kamera gespeichert.

Um die Originalgrafiken wiederherzustellen, löschen Sie die

Einträge in den Feldern Firmen-Logo und Geräte-Logo.

8.1.1 Sprache der Webseiten

Wählen Sie die Sprache der Bedienoberfläche.

Wenn Sie das Firmenlogo oben rechts im Fenster ersetzen möchten, geben Sie in dieses Feld den Pfad zu einem geeigneten Bild ein.

Wenn Sie den Gerätenamen oben links im Fenster ersetzen möchten, geben Sie in dieses Feld den Pfad zu einem geeigneten Bild ein.

8.2 LIVESEITE-Funktionen

Sie können die Liveseite-Funktionen an Ihre Erfordernisse anpassen. Wählen Sie aus einer Vielzahl verschiedener Optionen für die Anzeige von Informationen und Bedienelementen.

  1. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen der Funktionen, die auf der Liveseite angezeigt werden sollen. Die ausgewählten Elemente werden durch einen Haken markiert.
  2. Überprüfen Sie auf der Liveseite, ob die gewünschten Elemente angezeigt werden.

8.2.1 Audio übertragen

Bei Auswahl dieser Option werden die Audiodaten von der Kamera (falls eingeschaltet) an den Computer gesendet. Diese Einstellung gilt nur für den Computer, auf dem sie vorgenommen wurde.

8.2.2 Alarmeingänge anzeigen

Die Alarmeingänge werden zusammen mit den ihnen zugewiesenen Namen als Symbole neben dem Videobild dargestellt. Bei aktivem Alarm ändert das jeweilige Symbol die Farbe.

8.2.3 Relaisausgänge anzeigen

Der Relaisausgang wird zusammen mit dem ihm zugewiesenen Namen als Symbol neben dem Videobild dargestellt. Bei einem Schaltwechsel des Relais ändert sich die Farbe des Symbols.

8.2.4 VCA-Trajektorien anzeigen

Die Trajektorien (Bewegungslinien von Objekten) der Video-Content-Analyse werden im Live-Videobild angezeigt, wenn ein entsprechender Analysetyp aktiviert ist.

8.2.5 VCA-Metadaten anzeigen

Bei aktivierter Video-Content-Analyse (VCA) werden zusätzliche Informationen im Live-Video-Stream angezeigt. Im Modus Motion+ sind die Sensorenbereiche der Bewegungserkennung markiert.

8.2.6 Ereignisprotokoll anzeigen

Die Ereignismeldungen werden mit Datum und Uhrzeit in einem Textfeld neben dem Videobild angezeigt.

8.2.7 Systemprotokoll anzeigen

Die Systemmeldungen werden mit Datum und Uhrzeit in einem Feld neben dem Videobild angezeigt und informieren zum Beispiel über den Aufbau und das Beenden von Verbindungen.

8.2.8 Einzelbilder zulassen

Hier geben Sie an, ob unter dem Livebild das Symbol für die Speicherung einzelner Bilder angezeigt werden soll. Einzelne Bilder können nur gespeichert werden, wenn dieses Symbol sichtbar ist.

8.2.9 Lokale Aufzeichnung zulassen

Geben Sie an, ob unter dem Livebild das Symbol für die lokale Speicherung von Videosequenzen angezeigt werden soll. Videosequenzen können nur gespeichert werden, wenn dieses Symbol sichtbar ist.

8.2.10 Pfad für JPEG- und Video-Dateien

Geben Sie hier den Pfad für den Speicherort von Einzelbildern und Videosequenzen ein, die von der Liveseite aus gespeichert wurden. Klicken Sie gegebenenfalls auf die Schaltfläche Suchen, um ein geeignetes Verzeichnis auszuwählen.

8.3 Protokollierung

8.3.1 Ereignisprotokoll speichern

Markieren Sie diese Option, um die Ereignismeldungen in einer Textdatei auf dem lokalen Computer zu speichern. Diese Datei kann mit einem beliebigen Texteditor oder der normalen Office-Software angezeigt, bearbeitet und gedruckt werden.

Datei für Ereignisprotokoll

Geben Sie hier den Pfad für den Speicherort des Ereignisprotokolls ein. Klicken Sie gegebenenfalls auf die Schaltfläche Suchen, um ein geeignetes Verzeichnis auszuwählen.

8.3.2 Systemprotokoll speichern

Markieren Sie diese Option, um die Systemmeldungen in einer Textdatei auf dem lokalen Computer zu speichern. Diese Datei kann mit einem beliebigen Texteditor oder der normalen Office-Software angezeigt, bearbeitet und gedruckt werden.

Datei für Systemprotokoll

Geben Sie hier den Pfad für den Speicherort des Systemprotokolls ein. Klicken Sie gegebenenfalls auf die Schaltfläche Suchen, um ein geeignetes Verzeichnis auszuwählen.

9 K a m e r a

Kamera
> Technikermenü
>Bildeinstellungen
>ALC
>Bildeinstellungen
>Encoderprofil
>Encoder-Streams
>Privatsphärenausblendungen
>Audio

9.1 Technikermenü

9.1.1 Basisbildfrequenz

Wählen Sie als Basisbildfrequenz für die Kamera die Option 25 BPS oder 30 BPS aus.

Hinweis:

Dieser Wert wirkt sich auf Verschlusszeiten und Bildraten aus.

9.1.2 Bild spiegeln

Wählen Sie Ein aus, damit das Kamerabild spiegelbildlich angezeigt wird.

9.1.3 Bild kippen

Wählen Sie Ein aus, damit das Kamerabild um 180 Grad gedreht angezeigt wird.

9.1.4 Menü-Taste

Wählen Sie Deaktiviert aus, damit nicht über die Menütaste der Kamera selbst auf den Installationsassistenten zugegriffen werden kann.

9.1.5 Heizer (nur Dome-Kameras)

Wählen Sie Auto aus, damit von der Kamera entschieden wird, wann das Heizelement eingeschaltet werden soll.

9.1.6 Standardeinstellungen

Klicken Sie auf Standardeinstellungen, um die Kamera auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen. Eine Bestätigungsmeldung wird angezeigt. Es dauert 5 Sekunden, bis das Kamerabild nach dem Zurücksetzen eines Modus optimiert ist.

9.1.7 Objektiv-Assistent

Klicken Sie auf Objektiv-Assistent..., um ein separates Fenster zu öffnen, das zur Justierung des Brennpunkts des Kameraobjektivs verwendet werden kann.

9.2 Objektiv-Assistent

Durch Ausführen zweier Schritte können Sie das Objektiv auf einen bestimmten Bereich scharfstellen.

Schritt 1:

  1. Zeigt den Objektivtyp an.
  2. Dient dem Zentrieren des Auflagemaßes, damit durch Klicken auf die Taste Center der größtmögliche Anpassungsbereich zur Verfügung steht.
  3. Schlägt vor, dass Sie das Objektiv ggf. zuerst manuell anpassen sollten.

Schritt 2:

  1. Verwenden Sie die Maus, um Größe und Position des schattierten Bereichs im Vorschaufenster zu ändern.
  2. Überprüfen Sie das Feld Nur ausgewählten Bereich anzeigen, damit im Hauptfenster der ausgewählte Bereich vergrößert dargestellt wird.

  3. Überprüfen Sie das Feld IR-korrigierte Blende, damit bei Tag und Nacht dieselben Fokuspositionen verwendet werden. (Wenn Sie den Nachtfokus bei einem Objektiv ohne IR-Korrektur anpassen möchten, muss sich die Kamera im Nachtbetrieb befinden.)

  4. Klicken Sie auf Vollbereichs-Autofokus, damit das

Objektiv auf den ganzen Bereich fokussiert wird.

- Der motorisierte automatische Auflagemaßvorgang wird ausgeführt.

- Fokusposition, Status und Anzeige werden angezeigt.

  1. Klicken Sie auf Teilbereichs-Autofokus, damit das Objektiv auf den eingestellten Bereich feinfokussiert wird.

- Der motorisierte automatische Auflagemaßvorgang wird ausgeführt.

- Fokusposition, Status und Anzeige werden angezeigt.

  1. Passen Sie die Fokusposition bei Bedarf mit dem

Schieberegler manuell an.

9.3 Bildeinstellungen

Kontrast (0...255)

Passen Sie den Kontrast mit dem Schieberegler zwischen 0 und 255 an.

Farbsättigung (0...255)

Passen Sie die Farbsättigung mit dem Schieberegler zwischen 0 und 255 an.

Helligkeit (0...255)

Passen Sie die Helligkeit mit dem Schieberegler zwischen 0 und 255 an.

9.3.1 Weißabgleich

- ATW: Die Kamera passt den Weißabgleich kontinuierlich für optimale Farbwiedergabe an.

- Im Modus Manuell kann die Verstärkung für Rot, Grün und Blau auf einen bestimmten Wert manuell angepasst werden.

Halten

Klicken Sie auf Halten, damit ATW angehalten wird, und speichern Sie die Farbeinstellungen.

R-Verstärkung

Passen Sie im Weißabgleichmodus Manuell die Rotverstärkung zwischen -50 und +50 an, um die Werkseinstellung der Farbdarstellung auszugleichen (mehr Cyan durch die Reduzierung von Rot).

B-Verstärkung

Passen Sie im Weißabgleichmodus Manuell die Blauverstärkung zwischen -50 und +50 an, um die Werkseinstellung der Farbdarstellung auszugleichen (mehr Gelb durch die Reduzierung von Blau).

G-Verstärkung

Passen Sie im Weißabgleichmodus Manuell die Grünverstärkung zwischen -50 und +50 an, um die Werkseinstellung der Farbdarstellung auszugleichen.

Die Änderung des Offsets der Farbdarstellung ist nur für spezielle Aufnahmesituationen erforderlich.

9.4 ALC

ALC-Modus

Wählen Sie einen der folgenden Modi aus:

  • Fluoreszierend 50 Hz
  • Fluoreszierend 60 Hz
  • Außen

ALC-Pegel

Stellen Sie den Videoausgangspegel ein (-15 bis 0 bis +15). Wählen Sie den Bereich, in dem ALC verwendet wird. Ein positiver Wert eignet sich für schlechte Lichtverhältnisse, ein negativer Wert eignet sich für sehr helles Licht.

9.4.1 Belichtung/Bildrate

Auto-Belichtung/-Bildrate

Lassen Sie von der Kamera automatisch die optimale Verschlusszeit einstellen. Die Kamera versucht die ausgewählte Standardverschlusszeit so lange zu verwenden, wie es die Lichtverhältnisse erlauben.

Wählen Sie die Mindestbildrate für automatische Belichtung: -1,6 bis 1/25 BPS

oder

- 1,9 bis 1/30 BPS

Welche Werte zur Verfügung stehen, hängt davon ab, welcher Wert im Technikermenü als Basisbildrate eingestellt ist.

Feste Belichtung

Zum Festlegen einer festen Verschlusszeit.
Wählen Sie die Verschlusszeit für feste Belichtung aus:
- (1/25, 1/50, 1/100, 1/250, 1/500, 1/1000, 1/2000, 1/5000, 1/7500, 1/15000)
oder
- (1/30, 1/60, 1/120 1/250, 1/500, 1/1000, 1/2000, 1/5000, 1/7500, 1/15000)
Welche Werte zur Verfügung stehen, hängt davon ab, welcher Wert für den ALC-Modus eingestellt ist.

9.4.2 Tag/Nacht

Auto: Die Kamera schaltet je nach den Lichtverhältnissen der Szene den IR-Filter ein oder aus.

Monochrom: Der IR-Filter wird ausgeschaltet, um vollständige IR-Empfindlichkeit zu gewährleisten.

Farbe: Die Kamera liefert jederzeit und unabhängig von den Lichtverhältnissen ein Farbsignal.

Schaltebene

Legen Sie den Videopegel fest, bei dem die Kamera im Modus Auto in den Monochrombetrieb schaltet (-15 bis 0 bis +15). Ein niedriger (negativer) Wert bedeutet, dass die Kamera bei schlechteren Lichtverhältnissen in den Schwarzweißbetrieb umschaltet. Ein hoher (positiver) Wert bedeutet, dass die Kamera bei besseren Lichtverhältnissen in den Schwarzweißbetrieb umschaltet.

9.5 Bildeinstellungen

9.5.1 Konturverstärkung

Stellt den Schwarzpegel auf einen Wert zwischen -15 und +15 ein. Die Nullposition des Schiebereglers entspricht der werkseitigen Voreinstellung. Ein niedriger (negativer) Wert führt zu einem weniger scharfen Bild. Durch das Erhöhen der Bildschärfe werden einzelne Details besser erkannt. Durch zusätzliche Bildschärfe können Details bei Kennzeichen, Gesichtsmerkmalen und Kanten bestimmter Oberflächen besser erkannt werden, dies kann aber auch dazu führen, dass mehr Bandbreite benötigt wird.

9.5.2 Gegenlichtkompensation

Wählen Sie Ein zum Erfassen von Details bei starkem Kontrast und extremen Hell-Dunkel-Bedingungen aus.

9.5.3 Kontrastoptimierung

Wählen Sie Ein zum Erhöhen des Kontrasts bei kontrastarmen Bedingungen aus.

9.6 Encoder-Einstellungen

Mit den Einstellungen Encoderprofil und Encoder-Streams können Sie die Eigenschaften der Video-Datenübertragung an Ihre Betriebsumgebung anpassen (Netzwerkstruktur, Bandbreite, Datenstrukturen). Die Kamera generiert für die Übertragung gleichzeitig zwei H.264-Video-Streams und einen M-JPEG-Stream. Für die Aufzeichnung wird ein „Nur I-Frame-Stream“ verwendet.

Wählen Sie unterschiedliche Komprimierungseinstellungen für diese Streams, z. B. eine für Übertragungen ins Internet und eine andere für LAN-Verbindungen.

Weitere Informationen zur Einrichtung des Encoderprofils finden Sie unter Abschnitt 10.1 Encoderprofil, Seite 58. Weitere Informationen zur Einrichtung des Encoder-Streams finden Sie unter Abschnitt 10.2 Encoder-Streams, Seite 62.

9.7 Privatsphärenausblendungen

Vier Privatzonenausblendungen können definiert werden. Die aktivierten ausgeblendeten Bereiche werden in der Liveanzeige mit dem ausgewählten Muster gefüllt.

  1. Wählen Sie das Muster aus, das für alle Ausblendungen verwendet werden soll.
  2. Markieren Sie das Kontrollkästchen der Ausblendung, die Sie aktivieren möchten.
  3. Definieren Sie mithilfe der Maus den Bereich jeder Maske.

9.8 Audio

Stellen Sie die Audiofunktion auf Ein oder Aus.

Passen Sie den Pegel für Line In und Line Out mithilfe des Schiebereglers an.

Wählen Sie G.711 oder ACC als Audio-Aufzeichnungsformat aus. Der Standardwert ist G.711.

Hinweis:

Die Audiosignale werden in einem separaten Daten-Stream parallel zu den Videodaten übertragen und erhöhen somit die Netzwerklast. Je nach ausgewähltem Audiokomprimierungstyp wird für die Audiodaten eine zusätzliche Bandbreite von etwa 80 Kbit/s bis 640 Kbit/s pro Verbindung benötigt. Wählen Sie Aus aus, wenn Sie keine Audiodatenübertragung wünschen.

10 Encoder-Einstellungen

Durch die Encoder-Einstellungen werden die Eigenschaften der vier Streams bestimmt, die von der Kamera erzeugt werden. Es können folgende Arten von Streams erzeugt werden:

  • HD-Streams (1080p, 720p)
  • SD-Streams (480p, 240p)
  • Nur-I-Frame-Streams für die Aufzeichnung

Die Bitraten, der Codierungsintervall sowie die Struktur und Qualität der Bildgruppe (GoP; Group of Pictures) werden für 8 unterschiedliche Profile auf der Seite Encoderprofil bestimmt und gespeichert. Auch die SD-Auflösung (Standarddefinition) wird hier ausgewählt.

Die Auflösung der beiden H.264-Streams und das vordefinierte Profil, das für die einzelnen Streams verwendet werden soll, werden auf der Seite Encoder-Streams ausgewählt. Die maximale Bildfrequenz und die Qualität des JPEG-Streams werden hier ebenfalls ausgewählt.

Die Streams und Profile für die Aufzeichnung werden auf der Seite Aufzeichnungsprofile ausgewählt.

10.1 Encoderprofil

Profile sind sehr komplex und enthalten eine Reihe von Parametern, die sich gegenseitig beeinflussen. Aus diesem Grund ist es im Allgemeinen sinnvoll, die vordefinierten Profile zu verwenden. Ändern Sie ein Profil nur dann, wenn Sie mit allen Konfigurationsoptionen umfassend vertraut sind.

10.1.1 Vordefinierte Profile

Acht definierbare Profile stehen zur Verfügung. Die vordefinierten Profile prioritieren unterschiedliche Parameter.

  • HD high quality / low latency
    Hohe Auflösung für Verbindungen mit hoher Bandbreite
  • HD high quality
    Hohe Auflösung mit geringerer Datenrate
  • HD low bandwidth
    Hohe Auflösung für Verbindungen mit geringer Bandbreite
  • SD high quality / low latency
    Standardauflösung für Verbindungen mit hoher Bandbreite
  • SD high quality
    Standardauflösung mit geringerer Datenrate
  • SD low bandwidth
    Standardauflösung für Verbindungen mit geringer Bandbreite
  • DSL
    Standardauflösung für DSL-Verbindungen
  • ISDN (2B)
    Geringe Auflösung für Mobiltelefonverbindungen

10.1.2 Ändern eines Profils

Die vordefinierten Profile können geändert werden (ein vordefiniertes Profil kann über die Schaltfläche Grundwerte stets erneut aufgerufen werden).

Wenn Sie ein Profil ändern möchten, wählen Sie es durch Klicken auf die Registerkarte aus und ändern Sie dann die Parameter innerhalb dieses Profils.

Wenn für einen Parameter ein Wert eingegeben wird, der außerhalb des zulässigen Bereichs liegt, wird beim Speichern der Einstellungen automatisch der nächstliegende gültige Wert verwendet.

10.1.3 Profilname

Geben Sie ggf. einen neuen Namen für das Profil ein.

10.1.4 Ziel-Bitrate

Zur Optimierung der Bandbreitennutzung im Netzwerk kann die Datenrate der Kamera begrenzt werden. Die Ziel-Datenrate sollte entsprechend der gewünschten Bildqualität für typische Szenen ohne übermäßige Bewegung eingestellt werden.

Bei komplexen Bildern oder häufigem Wechsel des Bildinhaltes durch viele Bewegungen kann diese Grenze zeitweise bis zu dem Wert überschritten werden, der im Feld Maximale Bitrate angegeben ist.

10.1.5 Maximale Bitrate

Diese maximale Datenrate wird unter keinen Umständen überschritten. Dies kann je nach den Einstellungen für die Videoqualität der I- und P-Frames zum Überspringen einzelner Bilder führen.

Der hier eingegebene Wert muss mindestens 10 % höher liegen als der im Feld Ziel-Bitrate eingegebene Wert. Wenn der hier eingegebene Wert zu klein ist, wird er automatisch angepasst.

10.1.6 Encodierungsintervall

Mit dem Schieberegler für Encodierungsintervall wird das Intervall bestimmt, in dem Bilder codiert und übertragen werden. Dies kann insbesondere für niedrige Bandbreiten vorteilhaft sein. Die Bildrate in BPS (Bilder pro Sekunde) wird neben dem Schieberegler angezeigt.

10.1.7 Videoauflösung für die Standarddefinition

Wählen Sie die gewünschte Auflösung für das Videobild mit Standarddefinition aus. Folgende Auflösungen stehen dabei zur Auswahl:

- 240p

352 × 240 Pixel (angezeigt als 432 x 240)

- 480p

704 × 480 Pixel (angezeigt als 854 x 480)

Hinweis:

Diese Auflösungen werden nicht von einem HD-Stream verwendet.

10.1.8 Experteneinstellungen

Bei Bedarf können Sie mit den Experteneinstellungen die Qualität der I-Frames und P-Frames an bestimmte Anforderungen anpassen. Die Einstellung basiert auf dem H.264-Quantisierungsparameter (QP).

GOP-Struktur

Wählen Sie die Struktur aus, die Sie für die Bildgruppe (GoP; Group of Pictures) benötigen. Je nachdem, ob eine möglichst geringe Verzögerung (nur IP-Frames) oder eine möglichst geringe Bandbreite Vorrang hat, können Sie zwischen IP, IBP oder IBBP wählen.

I-Frame-Abstand

Stellen Sie mit dem Schieberegler den Abstand zwischen den I-Frames auf Auto oder auf einen Wert zwischen 3 und 60. Eine Eingabe 3 bedeutet, dass jedes dritte Bild ein I-Frame ist. Je niedriger die Zahl, desto mehr I-Frames werden generiert.

I-Frame-Qualität

Mit dieser Einstellung wird die Bildqualität der I-Frames geändert. Wählen Sie „Auto“ aus, um sicherzustellen, dass die maximale Bitrate nicht überschritten wird. Mit der Einstellung Auto wird die Qualität der I-Frames automatisch auf die Einstellungen für die Bildqualität von P-Frames geändert.

P-Frame-Qualität

Mit dieser Einstellung wird die maximale Bildqualität von P-Frames angepasst. Bei Wahl der Option Auto wird automatisch die optimale Kombination aus Bewegung und Bildschärfe eingestellt (Fokus). Der Wert 9 steht für die beste und der Wert 51 für die geringste Bildqualität. Legen Sie mit dem Schieberegler einen Steuerbereich von einem ausgewählten Wert bis zu 51 fest. Der Encoder liefert die bestmögliche Qualität innerhalb dieses Steuerbereichs und hält gleichzeitig die maximale Bitrate aufrecht.

10.1.9 Grundwerte

Mit der Schaltfläche Grundwerte können Sie die Profile wieder auf die werksseitigen Standardwerte zurücksetzen.

10.2 Encoder-Streams

10.2.1 H.264-Einstellungen

Auswählen von H.264-Einstellungen

  1. Wählen Sie den Codec-Algorithmus für Stream 1 aus.

Folgende Optionen sind verfügbar:

  • H.264 MP 1080p fix
  • H.264 MP 720p25/30 fix

  • Wählen Sie den Codec-Algorithmus für Stream 2 aus.

Folgende Optionen sind verfügbar:

- Stream 1 kopieren

- H.264 MP SD

  1. Wählen Sie aus den acht definierten Profilen für den

jeweiligen Stream das Nichtaufzeichnungsprofil aus.

- Dieses Profil wird nicht für die Aufzeichnung

verwendet. Verwendet man einen Stream für die

Aufzeichnung, wird das auf der Seite

Aufzeichnungsprofile ausgewählte Profil verwendet.

Hinweis:

Die für diese Streams verwendete Bildfrequenz wird durch den Wert bestimmt, der im Technikermenü für die Basisfrequenz ausgewählt wurde.

Vorschau >>

Eine Vorschau der Streams 1 und 2 kann angezeigt werden.

  1. Klicken Sie auf Vorschau >>, um eine Vorschau des Videos für Streams 1 und 2 anzuzeigen. Oberhalb der Vorschau wird das aktuelle Profil angezeigt.

  2. Klicken Sie unter der Vorschau auf 1:1 Live-Anzeige, um ein Ansichtsfenster für den Stream zu öffnen. Am oberen Rand des Fensters werden verschiedene zusätzliche Informationen angezeigt.

  3. Klicken Sie auf Vorschau <<, um die Vorschauanzeigen wieder zu schließen.

Hinweis:

Deaktivieren Sie die Anzeige der Videobilder, wenn die Leistung des Computers durch die Decodierung des Daten-Streams beeinträchtigt wird.

10.2.2 JPEG-Stream

Geben Sie die Parameter für den M-JPEG-Stream an.

- Wählen Sie die Max. Bildrate in Bildern pro Sekunde (BPS).

- Mit dem Schieberegler Bildqualität können Sie die M-JPEG-Bildqualität von Niedrig bis Hoch einstellen.

Hinweis:

Die JPEG-Auflösung richtet sich nach der jeweils höheren Auflösungseinstellung von Stream 1 oder Stream 2. Die M-JPEG-Bildrate hängt von der Systemauslastung ab.

11 Aufzeichnung

Aufzeichnung
>Speicherverwaltung
>Aufzeichnungsprofile
>Speicherzeit
>Aufzeichnungsplaner
>Aufzeichnungsstatus

Kamerabilder können lokal auf einer SD-Karte oder auf einem entsprechend konfigurierten iSCSI-System aufgenommen werden.

SD-Karten eignen sich hervorragend für kürzere Speicherungszeiten und für temporäre Aufzeichnungen. Sie können zur lokalen Alarmaufzeichnung oder für Automatic Network Replenishment (ANR) eingesetzt werden, um die Systemzuverlässigkeit der Videoaufzeichnung zu verbessern. Für Langzeitaufzeichnungen aussagekräftiger Bilder müssen Sie in jedem Fall ein entsprechend dimensioniertes iSCSI-System verwenden.

Es stehen zwei Aufzeichnungsspuren zur Verfügung (Aufzeichnung 1 und Aufzeichnung 2). Die Encoder-Streams und Profile können für die einzelnen Spuren für Standard- und Alarmaufzeichnungen ausgewählt werden.

Es stehen zehn Aufzeichnungsprofile zur Verfügung, in denen diese Aufzeichnungsspuren unterschiedlich definiert werden können. Diese Profile werden dann zum Erstellen von Plänen verwendet.

Mit einem Video Recording Manager (VRM) können beim Zugriff auf ein iSCSI-System alle Aufzeichnungen gesteuert werden. Beim VRM handelt es sich um ein externes Programm für die Konfiguration von Aufzeichnungsaktivitäten für Videoserver.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Kundendienst von Bosch Security Systems.

11.1 Speicherverwaltung

11.1.1 Geräte-Manager

Überprüfen Sie das Feld Verwaltet von externem VRM, damit sämtliche Aufzeichnungen durch einen externen Video Recording Manager (VRM) verwaltet werden. Es können keine weiteren Einstellungen konfiguriert werden.

Hinweis:

Durch das Aktivieren bzw. Deaktivieren von VRM gehen die aktuellen Speichereinstellungen verloren. Sie können nur durch Neukonfiguration wiederhergestellt werden.

11.1.2 Aufzeichnungsmedien

Wählen Sie eine Medienregisterkarte aus, um eine Verbindung zum verfügbaren Speichermedien herzustellen.

iSCSI-Medien

Wenn als Speichermedium ein iSCSI-System verwendet werden soll, muss zum Einstellen der Konfigurationsparameter eine Verbindung zum gewünschten iSCSI-System hergestellt werden.

Das ausgewählte Speichersystem muss im Netzwerk verfügbar und vollständig eingerichtet sein. Es muss eine IP-Adresse besitzen und in logische Laufwerke (LUNs) aufgeteilt werden.

  1. Geben Sie die IP-Adresse des gewünschten iSCSI-Ziels in das Feld iSCSI-IP-Adresse ein.

  2. Wenn das iSCSI-Ziel mit einem Passwort geschützt ist, geben Sie das Passwort in das Feld Passwort ein.

  3. Klicken Sie auf Lesen. – Die Verbindung zu der angegebenen IP-Adresse wird aufgebaut.

Das Feld Speicherübersicht zeigt die logischen Laufwerke.

Lokale Medien

Eine SD-Karte, die in die Kamera eingesetzt wurde, kann für die lokale Aufzeichnung verwendet werden.

▶ Wenn die SD-Karte mit einem Passwort geschützt ist, geben Sie das Passwort in das Feld Passwort ein. Im Feld Speicherübersicht werden die lokalen Medien angezeigt.

11.1.3 Aktivieren und Konfigurieren von Speichermedien

Verfügbare Medien oder iSCSI-Laufwerke müssen in die Liste Verwaltete Speichermedien übertragen, aktiviert und für die Speicherung konfiguriert werden.

Hinweis:

Ein iSCSI-Zielspeichergerät kann nur mit einem Benutzer verbunden sein. Wenn ein Ziel von einem anderen Benutzer verwendet wird, stellen Sie sicher, dass der aktuelle Benutzer das Ziellaufwerk nicht mehr benötigt, bevor Sie es von diesem Benutzer trennen.

  1. Doppelklicken Sie im Abschnitt Speicherübersicht auf das entsprechende Speichermedium, ein iSCSI-LUN oder eines der anderen verfügbaren Laufwerke.

- Das Medium wird in der Liste Verwaltete Speichermedien als Ziel hinzugefügt.

- Neu hinzugefügte Medien werden in der Spalte Status als Nicht aktiv angezeigt.

  1. Klicken Sie auf Setzen, um alle Medien in der Liste Verwaltete Speichermedien zu aktivieren.

- In der Spalte Status werden alle Medien als Online angezeigt.

  1. Überprüfen Sie das Feld in der Spalte Aufz. 1 oder Aufz. 2, um die Aufzeichnungsspuren festzulegen, die auf dem ausgewählten Ziel aufgezeichnet werden sollen.

  2. Überprüfen Sie die Felder Aufzeichnung 1 oder Aufzeichnung 2 für die Option Überschreiben älterer Aufzeichnungen, damit die älteren Aufzeichnungsspuren überschrieben werden, sobald die verfügbare Aufzeichnungskapazität aufgebraucht ist.

Hinweis:

Wenn ältere Aufzeichnungen nicht überschrieben werden dürfen, sobald der verfügbare Speicher voll ist, wird die entsprechende Aufzeichnung gestoppt. Legen Sie durch das Konfigurieren der Speicherzeit Beschränkungen für das Überschreiben alter Aufzeichnungen fest.

11.1.4 Formatieren von Speichermedien

Sämtliche Aufzeichnungen, die auf einem Speichermedium enthalten sind, können jederzeit gelöscht werden. Prüfen Sie vor dem Löschen die Aufzeichnungen, und sichern Sie wichtige Sequenzen als Backup auf der Festplatte des Computers.

  1. Klicken Sie auf ein Speichermedium in der Liste Verwaltete Speichermedien, um es auszuwählen.
  2. Klicken Sie unter der Liste auf Editieren.
  3. Klicken Sie im neuen Fenster auf Formatieren, damit sämtliche Aufzeichnungen, die auf dem Speichermedium enthalten sind, gelöscht werden.
  4. Klicken Sie auf OK, um das Fenster zu schließen.

11.1.5 Deaktivieren von Speichermedien

Ein in der Verwaltete Speichermedien Liste enthaltenes Speichermedium kann deaktiviert werden. Das entsprechende Speichermedium wird dann nicht mehr für Aufzeichnungen verwendet.

  1. Klicken Sie auf ein Speichermedium in der Liste Verwaltete Speichermedien, um es auszuwählen.
  2. Klicken Sie unter der Liste auf Entfernen. Das Speichermedium wird deaktiviert und von der Liste entfernt.

11.2 Aufzeichnungsprofile

Ein Aufzeichnungsprofil enthält die Eigenschaften der Spuren, die für die Aufzeichnung verwendet werden. Diese Eigenschaften können für zehn verschiedene Profile festgelegt werden. Die Profile können dann auf der Seite

Aufzeichnungsplaner Tagen oder Tageszeiten zugeordnet werden.

Die einzelnen Profile sind farbkodiert. Die Profilnamen können auf der Seite Aufzeichnungsplaner geändert werden.

Klicken Sie zum Konfigurieren eines Profils auf die entsprechende Registerkarte, damit die Einstellungsseite angezeigt wird.

  • Klicken Sie auf Einstellungen kopieren, um die aktuell sichtbaren Einstellungen in andere Profile zu kopieren. Das daraufhin angezeigte Fenster bietet die Möglichkeit, die Zielprofile für die kopierten Einstellungen auszuwählen.
  • Wenn Sie die Einstellungen eines Profils ändern, klicken Sie zum Speichern auf Setzen.
  • Klicken Sie gegebenenfalls auf Grundwerte, um alle Einstellungen auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen.

Profileinstellungen Stream

Wählen Sie die Encoderprofileinstellung aus, die beim Aufzeichnen mit Stream 1 und 2 verwendet werden kann. Diese Auswahl ist unabhängig von der Auswahl, die für die Übertragung des Live-Streams getroffen wurde. (Die Eigenschaften der Encoderprofile werden auf der Seite

Encoderprofil festgelegt.)

Aufzeichnung beinhaltet

Geben Sie an, ob neben den Videodaten auch Audio- oder Metadaten (z. B. Alarm- oder VCA-Daten) aufgezeichnet werden sollen. Durch die Einbeziehung von Metadaten können nachfolgende Suchvorgänge vereinfacht werden, es wird aber

auch zusätzliche Speicherkapazität benötigt. Ohne Metadaten ist keine Video-Content-Analyse von Aufzeichnungen möglich.

11.2.1 Auswahl von Aufzeichnungsspuren

Für die beiden Aufzeichnungsspuren kann Standard- und Alarmaufzeichnung festgelegt werden. Bevor Sie die Parameter für die Standard- und Alarmaufzeichnung festlegen, ist die Spur auszuwählen.

  1. Klicken Sie in der Liste auf den Eintrag Aufzeichnung 1.
  2. Leben Sie die Parameter für die Standard- und Alarmaufzeichnung für Spur 1 wie unten beschrieben fest.
  3. Klicken Sie in der Liste auf den Eintrag Aufzeichnung 2.
  4. Leben Sie die Parameter für die Standard- und Alarmaufzeichnung für Spur 2 wie unten beschrieben fest.

11.2.2 Standard-Aufzeichnung

Wählen Sie den Modus für die Standard-Aufzeichnungen.

  • Kontinuierlich: Die Aufzeichnung wird laufend weitergeführt. Wenn die maximale Aufzeichnungskapazität erreicht ist, werden ältere Aufzeichnungen automatisch überschrieben.
  • Voralarm: Aufzeichnungen werden nur während der Voralarmdauer, während des Alarms und während der Nachalarmdauer erstellt.
    – Aus: Es erfolgt keine automatische Aufzeichnung.

Stream

Wählen Sie den Stream aus, der für Standardaufzeichnungen verwendet werden soll.

  • Stream 1
  • Stream 2
  • Nur I-Frames

11.2.3 Alarmaufzeichnung

Wählen Sie aus dem Listenfeld einen Zeitraum für Voralarmdauer aus.

Wählen Sie aus dem Listenfeld einen Zeitraum für Nachalarmdauer aus.

Alarm-Stream

Wählen Sie den Stream aus, der für Alarmaufzeichnungen verwendet werden soll.

  • Stream 1
  • Stream 2
  • Nur I-Frames

Aktivieren Sie das Feld mit Encodierungsintervall von Profil: und wählen Sie ein Encoderprofil aus, um den entsprechenden Codierungsintervall für die Alarmaufzeichnung festzulegen.

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Nach FTP exportieren, um Standard-H.264-Dateien an den FTP-Server zu senden, dessen Adresse angezeigt wird.

Wenn noch kein FTP-Server festgelegt worden ist, klicken Sie auf FTP-Server konfigurieren, um zur Seite FTP-Posting zu wechseln. Dort können die Serverinformationen eingegeben werden.

Alarmauslöser

Wählen Sie den Alarmtyp aus, durch den eine Alarmaufzeichnung ausgelöst werden soll.

  • Alarmeingang
  • Bewegungs-/Audioalarm
  • Videoalarm

Hier können Sie die Sensoren für Virtueller Alarm auswählen, die eine Aufzeichnung auslösen sollen, z. B. über RCP+-Befehle oder Alarmskripte.

11.3 Speicherzeit

Wenn die verfügbare Kapazität eines Mediums vollständig aufgebraucht ist, werden ältere Aufzeichnungen nur überschrieben, wenn die hier eingegebene Speicherdauer abgelaufen ist.

▶ Geben Sie für die einzelnen Aufzeichnungsspuren die gewünschte Speicherdauer in Stunden oder Tagen ein. Achten Sie darauf, dass die Speicherdauer die verfügbaren Aufzeichnungskapazität nicht überschreitet.

11.4 Aufzeichnungsplaner

Mit dem Aufzeichnungsplaner können Sie die erstellten

Aufzeichnungsprofile mit den Tagen und Uhrzeiten verknüpfen, an denen die Kamerabilder aufgezeichnet werden sollen.

Zeitpläne lassen sich für Wochentage und Feiertage festlegen.

11.4.1 Wochentage

Sie können für jeden Wochentag beliebig viele Zeitbereiche (in

15-Minuten-Intervallen) zuweisen. Wenn Sie den Mauszeiger über die Tabelle führen, wird die Uhrzeit angezeigt.

  1. Klicken Sie im Feld Zeitbereiche auf das Profil, das Sie zuweisen möchten.

  2. Klicken Sie auf ein Tabellenfeld, und ziehen Sie den Mauszeiger bei gedrückt gehaltener linker Maustaste über alle Felder, die dem ausgewählten Profil zugewiesen werden sollen.

  3. Mit der rechten Maustaste können Sie die Auswahl von Intervallen wieder aufheben.

  4. Klicken Sie auf Alles wählen, um alle Intervalle für die Zuweisung zum gewählten Profil auszuwählen.

  5. Klicken Sie auf Alles löschen, um die Auswahl aller Intervalle aufzuheben.

  6. Klicken Sie abschließend auf Setzen, um die Einstellungen im Gerät zu speichern.

11.4.2 Feiertage

Durch die Festlegung von Feiertagen können die Einstellungen des normalen Wochenplans außer Kraft gesetzt werden.

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Feiertage. In der Tabelle werden bereits festlegte Feiertage angezeigt.

  2. Klicken Sie auf Hinzufügen. Ein neues Fenster wird geöffnet.

  3. Wählen Sie im Kalender das gewünschte Datum aus. Durch Ziehen des Mauszeigers können Sie einen Datumsbereich auswählen. Dieser wird in der Tabelle als ein einziger Eintrag behandelt.

  4. Klicken Sie auf OK, um die Auswahl(en) anzunehmen. Das Fenster wird geschlossen.

  5. Weisen Sie dem Aufzeichnungsprofil die festgelegten Feiertage zu, wie oben beschrieben.

Benutzerdefinierte Feiertage werden folgendermaßen gelöscht:

  1. Klicken Sie auf der Registerkarte Feiertage auf Löschen. Ein neues Fenster wird geöffnet.
  2. Klicken Sie auf das zu löschende Datum.
  3. Klicken Sie auf OK. Die Auswahl wird aus der Tabelle entfernt und das Fenster geschlossen.
  4. Wiederholen Sie diesen Vorgang für jedes zu löscheide Datum.

11.4.3 Profilnamen

Ändern Sie die Namen der im Feld Zeitbereiche aufgelisteten Aufzeichnungsprofile.

  1. Klicken Sie auf ein Profil.
  2. Klicken Sie auf Umbenennen.
  3. Geben Sie den neuen Namen ein, und klicken Sie erneut auf Umbenennen.

11.4.4 Aufzeichnung aktivieren

Nach Abschluss der Konfiguration müssen Sie den Aufzeichnungsplaner aktivieren und die geplante Aufzeichnung starten. Nach der Aktivierung werden Aufzeichnungsprofile und Aufzeichnungsplaner deaktiviert, und die Konfiguration kann nicht mehr bearbeitet werden. Halten Sie die geplante Aufzeichnung an, um die Konfiguration zu ändern.

  1. Klicken Sie auf Starten, um den Aufzeichnungszeitplan zu aktivieren.
  2. Klicken Sie auf Beenden, um den Aufzeichnungszeitplan zu deaktivieren. Laufende Aufzeichnungen werden unterbrochen, und die Konfiguration kann geändert werden.

11.4.5 Aufzeichnungsstatus

Die Grafik stellt die Aufzeichnungsaktivität dar. Während einer Aufzeichnung wird eine animierte Grafik angezeigt.

11.5 Aufzeichnungsstatus

Hier werden Details zum Aufzeichnungsstatus angezeigt. Diese Einstellungen können nicht verändert werden.

12 Alarm

Alarm
> Alarmverbindungen
> VCA
> Audioalarm
> Alarm-E-Mail
>A l a r m

T a s k E d

12.1 Alarmverbindungen

Bei einem Alarm kann die Kamera automatisch eine Verbindung zu einer vordefinierten IP-Adresse herstellen. Die Kamera kann bis zu zehn IP-Adressen in der angegebenen Reihenfolge abfragen, bis eine Verbindung aufgebaut wird.

12.1.1 Verbindung bei Alarm

Wählen Sie Ein, damit die Kamera im Alarmfall automatisch eine Verbindung zu einer vorgegebenen IP-Adresse herstellt. Wählen Sie Folgt Alarm 1, damit das Gerät die Verbindung aufrechterhält, solange der Alarm besteht.

12.1.2 Nummer der Ziel-IP-Adresse

Geben Sie hier die Nummern der IP-Adressen an, die im Alarmfall angewählt werden sollen. Das Gerät kontaktiert die Gegenstellen nacheinander in der Reihenfolge dieser Nummerierung, bis eine Verbindung erfolgreich aufgebaut wurde.

12.1.3 Ziel-IP-Adresse

Geben Sie hier zur jeweiligen Nummer die IP-Adresse der gewünschten Gegenstelle ein.

12.1.4 Ziel-Passwort

Geben Sie hier das Passwort ein, falls die Gegenstelle durch ein Passwort geschützt ist.

Maximal zehn Passwörter können hier definiert werden. Wenn mehr als zehn Verbindungen benötigt werden, beispielsweise wenn die Verbindungsherstellung durch ein Steuersystem wie Bosch Video Client oder Bosch Video Management System erfolgt, bestimmen Sie ein Generalpasswort. Die Kamera stellt die Verbindung zu allen Gegenstellen her, die durch das gleiche Generalpasswort geschützt sind. So legen Sie ein Generalpasswort fest:

  1. Wählen Sie 10 im Listenfeld Nummer der Ziel-IP-Adresse.
  2. Geben Sie 0.0.0.0 im Feld Ziel-IP-Adresse ein.
  3. Geben Sie das Passwort im Feld Ziel-Passwort ein.
  4. Stellen Sie für das Benutzerpasswort aller Gegenstellen, auf die zugegriffen werden soll, dieses Passwort ein.
    Durch die Einstellung von 10 als Ziel für die IP-Adresse 0.0.0.0 wird die besondere Anwahlfunktion dieser IP-Adresse an zehnter Stelle außer Kraft gesetzt.

12.1.5 Video-Übertragung

Wenn das Gerät hinter einer Firewall betrieben wird, muss als Übertragungsprotokoll TCP (HTTP-Port) ausgewählt werden. Für die Nutzung in einem lokalen Netzwerk wählen Sie UDP aus. Wählen Sie zur Aktivierung des Multicast-Betriebs die Option UDP für den Parameter Video-Übertragung hier und auch auf der Seite Netzwerk aus.

Hinweis:

Im Alarmfall wird manchmal für zusätzliche Video-Streams eine größere Netzwerkbandbreite benötigt (falls der Multicast-Betrieb nicht möglich ist).

12.1.6 Ziel-Port

Wählen Sie je nach Netzwerkkonfiguration einen geeigneten Browser-Port aus. Die Ports für HTTPS-Verbindungen sind nur verfügbar, wenn die Option Ein in SSL-Verschlüsselung ausgewählt ist.

12.1.7 Videoausgang

Wenn ein Decodergerät verwendet wird, wählen Sie den analogen Videoausgang aus, auf den das Signal geschaltet werden soll. Ist das Zielgerät nicht bekannt, wählen Sie die Option Zuerst verfügbarer aus. Dadurch wird das Bild auf dem ersten Videoausgang ohne Signal platziert. Auf dem angeschlossenen Monitor werden Bilder nur bei Auslösung eines Alarms angezeigt.

12.1.8 Decoder

Wenn für den ausgewählten Videoausgang ein geteiltes Bild festgelegt ist, wählen Sie zum Anzeigen des Alarmbildes einen Decoder aus. Die Bildposition wird durch den ausgewählten Decoder bestimmt.

12.1.9 SSL-Verschlüsselung

Die SSL-Verschlüsselung schützt die Daten, die für das Herstellen einer Verbindung verwendet werden, z. B. das Passwort. Bei Auswahl von Ein sind für den Parameter Ziel-Port nur verschlüsselte Ports verfügbar. Die SSL-Verschlüsselung muss sowohl auf der Sende- als auch auf der Empfangsseite einer Verbindung aktiviert und konfiguriert sein. Darüber hinaus müssen die entsprechenden Zertifikate hochgeladen sein. Für Mediendaten (Video, Metadaten) können Sie die Verschlüsselung auf der Seite Verschlüsselung konfigurieren und aktivieren.

12.1.10 Automatische Verbindung

Wählen Sie Ein, wenn nach jedem Neustart des Computers, nach einem Verbindungsabbruch oder nach einem Netzwerkausfall automatisch wieder eine Verbindung zu einer der zuvor angegebenen IP-Adressen hergestellt werden soll.

12.1.11 Audio

Wählen Sie Ein, wenn der Audiostream mit einer Alarmverbindung übertragen werden soll.

12.2 Video-Content-Analysen (VCA)

Die Kamera verfügt über integrierte Video-Content-Analysen (VCA), wodurch Bildveränderungen über Bildverarbeitungsalgorithmen festgestellt und analysiert werden. Diese Veränderungen werden unter anderem durch Bewegungen im Blickfeld der Kamera ausgelöst. Die Bewegungserkennung kann verwendet werden, um einen Alarm auszulösen und Metadaten zu übertragen.

Verschiedene VCA-Konfigurationen können ausgewählt und je nach Bedarf an die von Ihnen verwendete Anwendung angepasst werden.

Weitere Informationen zum Einrichten von Video-Content-Analysen finden Sie unter Abschnitt 13 Einrichten von VCA, Seite 86.

Hinweis:

Wenn die Rechenleistung nachlässt, wird Livebildern und Aufzeichnungen die höchste Priorität eingeräumt. Dies kann zu einer Beeinträchtigung des VCA-Systems führen. Beobachten Sie daher die Prozessorlast, und optimieren Sie ggf. die Encoder-Einstellungen bzw. die VCA-Einstellungen. Oder schalten Sie VCA vollständig aus.

12.3 Audioalarm

Alarme können basierend auf Audiosignalen erzeugt werden. Konfigurieren Sie Signalstärken und Frequenzbereiche, sodass Fehlalarme, beispielsweise durch Maschinen- oder Hintergrundgeräusche, vermieden werden.

Richten Sie zuerst die normale Audioübertragung ein, bevor Sie den Audioalarm konfigurieren.

12.3.1 Audioalarm

Wählen Sie Ein, damit das Gerät Audioalarme generiert.

12.3.2 Name

Der Name erleichtert die Identifizierung des Alarms in größeren Videoüberwachungssystemen, beispielsweise mithilfe von Bosch Video Client und Bosch Video Management System. Geben Sie hier einen eindeutigen und leicht verständlichen Namen ein.

12.3.3 Signalbereiche

Schließen Sie spezielle Signalbereiche aus, um Fehlalarme zu vermeiden. Dazu ist das Gesamtsignal in 13 Tonbereiche eingeteilt (Mel-Skala). Aktivieren bzw. deaktivieren Sie die Kontrollkästchen unter der Grafik, um einzelne Bereiche ein- bzw. auszuschließen.

12.3.4 Alarmschwelle

Richten Sie die Alarmschwelle auf der Grundlage des in der Grafik sichtbaren Signals ein. Sie können die Alarmschwelle mit dem Schieberegler einstellen oder alternativ mit der Maus die weiße Linie direkt in der Grafik verschieben.

12.3.5 Empfindlichkeit

Mit dieser Einstellung passen Sie die Empfindlichkeit an das Tonumfeld an und unterdrücken einzelne Signalpegel effektiv. Ein hoher Wert entspricht einer hohen Empfindlichkeit.

12.4 Alarm-E-Mail

Der Alarmzustand kann per E-Mail dokumentiert werden. Die Kamera sendet automatisch eine E-Mail an eine benutzerdefinierte E-Mail-Adresse. So kann auch ein Empfänger benachrichtigt werden, der nicht über eine Videoempfangseinrichtung verfügt.

12.4.1 Sende Alarm-E-Mail

Wählen Sie Ein, wenn das Gerät im Alarmfall automatisch eine Alarm-E-Mail versenden soll.

12.4.2 Mailserver-IP-Adresse

Geben Sie hier die IP-Adresse eines Mailservers ein, der nach dem Standard SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) arbeitet. Ausgehende E-Mails werden über die eingegebene Adresse an den Mailserver gesendet. Andernfalls lassen Sie das Feld leer (0.0.0.0).

12.4.3 SMTP-Benutzername

Geben Sie einen registrierten Benutzernamen für den gewählten Mailserver ein.

Geben Sie das erforderliche Passwort für den registrierten Benutzernamen ein.

12.4.5 Format

Wählen Sie das Datenformat der Alarmmeldung aus.

  • Standard (mit JPEG): E-Mail mit JPEG-Bilddatei als Anhang.
  • SMS: E-Mail im SMS-Format an ein E-Mail-to-SMS-Gateway ohne angehängtes Bild.
    Wenn ein Mobiltelefon als Empfänger dient, muss je nach Format die E-Mail- oder SMS-Funktion aktiviert sein, damit diese Nachrichten empfangen werden können. Informationen zur Bedienung des Mobiltelefons erhalten Sie von Ihrem Mobilfunkanbieter.

12.4.6 JPEG-Anhang von Kamera

Durch Aktivieren des Kontrollkästchens legen Sie fest, dass JPEG-Bilder von der Kamera gesendet werden.

12.4.7 Zieladresse

Geben Sie hier die E-Mail-Adresse für Alarm-E-Mails ein. Die maximale Länge der Adresse beträgt 49 Zeichen.

12.4.8 Absendername

Geben Sie einen eindeutigen Namen für den E-Mail-Absender ein, z. B. den Standort des Geräts. So lässt sich die Herkunft der E-Mail leichter identifizieren.

12.4.9 Test-E-Mail

Klicken Sie auf Jetzt senden, um die E-Mail-Funktion zu testen. Eine Alarm-E-Mail wird sofort generiert und versendet.

Durch das Bearbeiten von Skripten auf dieser Seite werden alle Einstellungen und Eingaben auf den anderen Alarmseiten überschrieben. Dieser Vorgang kann nicht rückgängig gemacht werden.

Zur Bearbeitung dieser Seite benötigen Sie Programmierkenntnisse. Außerdem sollten Sie mit den im Dokument Alarm Task Script Language enthaltenen Informationen vertraut sein und die englische Sprache beherrschen.

Als Alternative zu den Alarmeinstellungen auf den verschiedenen Alarmseiten können hier die gewünschten Alarmfunktionen in Skriptform eingegeben werden. Dadurch werden alle Einstellungen und Eingaben auf den anderen Alarmseiten überschrieben.

  1. Klicken Sie unter dem Feld Alarm Task Editor auf Beispiele, um einige Skriptbeispiele anzuzeigen. Ein neues Fenster wird geöffnet.

  2. Im Feld Alarm Task Editor können neue Skripte eingegeben bzw. vorhandene Skripte entsprechend Ihren Anforderungen geändert werden.

  3. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche Setzen, um die Skripte auf das Gerät zu übertragen. Bei erfolgreicher Übertragung wird über dem Textfeld die Meldung Script erfolgreich geparst. angezeigt. Wenn die Übertragung nicht erfolgreich war, wird eine Fehlermeldung mit weiteren Informationen angezeigt.

13 Einrichten von VCA

Es sind verschiedene VCA-Konfigurationen verfügbar.

  • Aus
  • Silent MOTION+
  • Profil Nr. 1
  • Profil Nr. 2
  • Geplant
  • Folgt Ereignis

13.1 VCA - Silent MOTION+

Standardmäßig ist die Konfiguration Silent MOTION+ aktiv. Bei dieser Konfiguration werden Metadaten erstellt, um

Suchvorgänge in Aufzeichnungen zu erleichtern. Es wird allerdings kein Alarm ausgelöst.

Wählen Sie in der Dropdownliste VCA-Konfiguration die Option Silent MOTION+ aus.

Für diese Auswahl können keine Parameter geändert werden.

13.2 VCA - Profile

Zwei Profile können mit verschiedenen VCA-Konfigurationen eingerichtet werden. Sie können Profile auf der Festplatte speichern und gespeicherte Profile von der Festplatte laden. Dies kann für das Testen mehrerer Konfigurationen nützlich sein. Speichern Sie eine funktionierende Konfiguration, und testen Sie neue Einstellungen. Mit der gespeicherten Konfiguration können Sie jederzeit die ursprünglichen Einstellungen wiederherstellen.

  1. Wählen Sie in der Dropdownliste VCA-Konfiguration das Profil 1 oder 2 aus, und geben Sie die entsprechenden Einstellungen ein.
  2. Klicken Sie gegebenenfalls auf Grundwerte, damit alle Einstellungen auf die Standardwerte zurückgesetzt werden.
  3. Klicken Sie auf Speichern..., um die Profileinstellungen in einer anderen Datei zu speichern. Es wird ein neues Fenster geöffnet, in dem Sie den Dateinamen und den Speicherort angeben können.
  4. Klicken Sie auf Laden..., um ein gespeichertes Profil zu laden. Es wird ein neues Fenster geöffnet, in dem Sie den Speicherort und die Profildatei auswählen können.

So benennen Sie ein Profil um:

  1. Um die Datei umzubenennen, klicken Sie auf das Symbol rechts neben dem Listenfeld. Geben Sie den neuen Profilnamen in das Feld ein.

  2. Klicken Sie erneut auf das Symbol. Der neue Profilname wird gespeichert.

Der aktuelle Alarmzustand wird zu Informationszwecken angezeigt.

13.2.1 Aggregationszeit [s]

Legen Sie eine Aggregationszeit zwischen 0 und 20 Sekunden fest. Die Aggregationszeit beginnt immer dann, wenn ein Alarmereignis eintritt. Sie verlängert das Alarmereignis um die

eingestellte Dauer. Dadurch wird verhindert, dass schnell hintereinander auftretende Alarmereignisse mehrere Alarme und Ereignisse in schneller Folge auslösen. Während der Aggregationszeit werden keine weiteren Alarme ausgelöst. Die für Alarmaufzeichnungen eingestellte Nachalarmdauer beginnt erst, nachdem die Aggregationszeit abgelaufen ist.

13.2.2 Analysetyp

Wählen Sie den Analysealgorithmus aus. Standardmäßig ist nur Motion+ verfügbar. Dieser Analysetyp bietet einen Bewegungsmelder und grundlegende Manipulationserkennung. Für eine Video-Content-Analyse werden immer Metadaten erstellt, sofern dies nicht ausdrücklich ausgeschlossen ist. Je nach ausgewähltem Analysetyp und entsprechender Konfiguration werden Zusatzinformationen in dem Videobild eingebendet, das im Vorschaufenster neben den Parametereinstellungen angezeigt wird. Beim Analysetyp Motion+ werden beispielsweise die Sensorfelder, in denen Bewegungen aufgezeichnet wurden, durch Rechtecke markiert.

Hinweis:

Weitere Analysealgorithmen mit umfangreichen Funktionen, zum Beispiel IVMD und IVA, sind bei Bosch Security Systems erhältlich.

13.2.3 Bewegungsmelder

Für den Analysetyp Motion+ ist ein Bewegungsmelder verfügbar. Für ein einwandfreies Funktionieren des Melders müssen folgende Bedingungen erfüllt sein: - Die Analyse muss aktiviert sein. - Mindestens ein Sensorfeld muss aktiviert sein. - Die einzelnen Parameter müssen gemäß der Betriebsumgebung und den gewünschten Reaktionen konfiguriert sein. - Die Empfindlichkeit muss auf einen Wert größer als 0 eingestellt sein.

Hinweis:

Lichtreflexe (zum Beispiel in Glasfassaden), das Ein- oder Ausschalten von Leuchtkörpern oder Lichtwechsel durch einzelne Wolken bei hellem Tageslicht können zu unerwünschten Reaktionen des Bewegungsmelders und damit zu Fehlalarmen führen. Führen Sie eine Reihe von Tests zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten durch, um sicherzustellen, dass der Videosensor Ihren Erwartungen entsprechend funktioniert. Bei der Überwachung von Innenbereichen muss sowohl bei Tag als auch bei Nacht eine konstante Ausleuchtung der Bereiche sichergestellt sein.

Empfindlichkeit

Für den Analysetyp Motion+ ist die Empfindlichkeit einstellbar. Die Grundempfindlichkeit des Bewegungsmelders kann an die Umgebungsbedingungen der Kamera angepasst werden. Der Sensor reagiert auf Helligkeitsschwankungen im Videobild. Je dunkler der Überwachungsbereich, desto höher muss der Wert eingestellt werden.

Minimale Objektgröße

Geben Sie die Anzahl der Sensorfelder an, durch die ein sich bewegendes Objekt zur Generierung eines Alarms erfasst werden muss. Damit können Sie zum Beispiel verhindern, dass zu kleine Objekte einen Alarm auslösen. Empfohlen wird der Mindestwert 4. Dieser Wert entspricht vier Sensorfeldern.

Entprellzeit 1 s

Die Entprellzeit verhindert, dass sehr kurze Alarmereignisse individuelle Alarme auslösen. Wenn die Option Entprellzeit 1 s aktiviert ist, muss ein Alarmereignis länger als eine Sekunde andauern, um einen Alarm auszulösen.

Bereichswahl

Wählen Sie die Bildbereiche aus, die der Bewegungsmelder überwachen soll. Das Videobild ist in quadratische Sensorfelder unterteilt. Sie können jedes dieser Felder einzeln aktivieren oder deaktivieren. Wenn Sie bestimmte Bereiche im Blickfeld der Kamera von der Überwachung aufgrund von

Dauerbewegung (z. B. durch einen Baum im Wind) ausschließen möchten, können die betreffenden Felder deaktiviert werden.

  1. Klicken Sie auf Bereichswahl, um die Sensorfelder zu konfigurieren. Ein neues Fenster wird geöffnet.
  2. Klicken Sie gegebenenfalls zuerst auf Alles löschen, um die aktuelle Auswahl (rot markierte Felder) zu löschen.
  3. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die zu aktivierenden Felder. Die aktivierten Felder werden rot markiert.
  4. Klicken Sie gegebenenfalls auf Alles wählen, um das gesamte Videobild für die Überwachung auszuwählen.
  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Felder, die deaktiviert werden sollen.
  6. Klicken Sie auf OK, um die Konfiguration zu speichern.
  7. Klicken Sie in der Titelleiste des Fensters auf die Schaltfläche Schließen (X), um das Fenster ohne Speichern der Änderungen zu schließen.

13.2.4 Manipulationserkennung

Mithilfe verschiedener Optionen können Sie Manipulationen an Kameras und Videoleitungen feststellen. Führen Sie eine Reihe von Tests zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten durch, um sicherzustellen, dass der Videosensor Ihren Erwartungen entsprechend funktioniert.

Empfindlichkeit und Auslöseverzögerung [s] können nur verändert werden, wenn Referenzabgleich ausgewählt ist.

Empfindlichkeit

Die Grundempfindlichkeit der Manipulationserkennung kann an die Umgebungsbedingungen der Kamera angepasst werden. Der Algorithmus reagiert auf Unterschiede zwischen Referenzbild und aktuellem Videobild. Je dunkler der Überwachungsbereich, desto höher muss der Wert eingestellt werden.

Auslöseverzögerung [s]

Ermöglicht die Einstellung einer verzögerten Alarmauslösung. Der Alarm wird nur ausgelöst, nachdem ein eingestelltes Zeitintervall in Sekunden verstrichen ist, und wenn der Auslösezustand danach noch vorliegt. Wenn der ursprüngliche Zustand vor Ablauf dieses Zeitintervalls wiederhergestellt wurde, wird der Alarm nicht ausgelöst. Dadurch lassen sich Fehlalarme verhindern, die durch kurzzeitige Änderungen (z. B. Reinigungsarbeiten im direkten Blickfeld der Kamera) ausgelöst werden.

Gesamtveränderung (Schieberegler)

Stellen Sie ein, wie groß die Gesamtveränderung im Videobild sein muss, bevor ein Alarm ausgelöst wird. Diese Einstellung ist unabhängig von den Sensorfeldern, die unter Bereichswahl ausgewählt wurden. Stellen Sie einen hohen Wert ein, wenn zur Auslösung eines Alarms in einer geringeren Anzahl von Sensorfeldern Änderungen auftreten müssen. Bei einem niedrigen Wert müssen die Änderungen in einer großen Anzahl von Sensorfeldern gleichzeitig auftreten, damit ein Alarm ausgelöst wird. Mit dieser Option lassen sich, unabhängig von Bewegungsalarmen, Manipulationen an der Ausrichtung oder am Standort einer Kamera erkennen, die zum Beispiel durch Verdrehen der Kamerahalterung verursacht wurden.

Gesamtveränderung

Aktivieren Sie diese Funktion, wenn die Gesamtveränderung gemäß der Einstellung des Schiebereglers Gesamtveränderung einen Alarm auslösen soll.

Bild zu hell

Aktivieren Sie diese Funktion, wenn Manipulation durch extremes Licht (z. B. durch eine direkt auf das Objektiv gerichtete Taschenlampe) einen Alarm auslösen soll. Der Helligkeitsmittelwert des Bilds dient als Basis für die Manipulationserkennung.

Bild zu dunkel

Aktivieren Sie diese Funktion, wenn Manipulation durch Verdecken des Objektivs (z. B. durch Farbbesprühung) einen Alarm auslösen soll. Der Helligkeitsmittelwert des Bilds dient als Basis für die Manipulationserkennung.

Bild zu verrauscht

Aktivieren Sie diese Funktion, wenn Manipulationen durch elektromagnetische Störstrahlung (verrauschtes Bild als Resultat eines starken Störungssignals in der Nähe der Videoleitungen) einen Alarm auslösen sollen.

Referenzabgleich

Sie können ein Referenzbild speichern, das kontinuierlich mit dem aktuellen Videobild verglichen werden kann. Wenn das aktuelle Videobild in den markierten Bereichen vom Referenzbild abweicht, wird ein Alarm ausgelöst. Auf diese Weise können Manipulationen erkannt werden, die anderenfalls unerkannt bleiben würden, z. B. das Drehen der Kamera.

  1. Klicken Sie auf Referenz, um das aktuell angezeigte Videobild als Referenzbild zu speichern.
  2. Klicken Sie auf Bereichswahl, und wählen Sie im Referenzbild die zu überwachenden Bildbereiche aus.
  3. Markieren Sie das Kontrollkästchen Referenzabgleich, um den laufenden Abgleich zu aktivieren. Das gespeicherte Referenzbild wird als Schwarzweißbild unterhalb des aktuellen Videobilds angezeigt, und die ausgewählten Bereiche sind gelb markiert.
  4. Wählen Sie die Option Verschwindende Kanten oder Hinzukommende Kanten, um den Referenzabgleich erneut festzulegen.

Verschwindende Kanten

Der im Referenzbild ausgewählte Bereich sollte ein markantes Objekt beinhalten. Wenn dieses Objekt verdeckt oder bewegt wird, löst der Referenzabgleich einen Alarm aus. Wenn der ausgewählte Bereich zu homogen ist, sodass ein Verdecken oder Bewegen des Objekts keinen Alarm auslösen würde, wird

sofort ein Alarm ausgelöst, um anzuzeigen, dass das Referenzbild ungeeignet ist.

Hinzukommende Kanten

Wählen Sie diese Option, wenn der ausgewählte Bereich des Referenzbilds eine größtenteils homogene Fläche umfasst. Sollte ein Objekt in diesem Bereich angezeigt werden, wird ein Alarm ausgelöst.

Bereichswahl

Sie können im Referenzbild die zu überwachenden Bildbereiche auswählen. Das Videobild ist in quadratische Felder unterteilt. Sie können jedes dieser Felder einzeln aktivieren oder deaktivieren.

Wählen Sie nur die Bereiche zur Referenzüberwachung aus, in denen keine Bewegungen auftreten und die gleichmäßig ausgeleuchtet sind, da anderenfalls Fehlalarme ausgelöst werden können.

  1. Klicken Sie auf Bereichswahl, um die Sensorfelder zu konfigurieren. Ein neues Fenster wird geöffnet.
  2. Klicken Sie gegebenenfalls zuerst auf Alles löschen, um die aktuelle Auswahl (gelb markierte Felder) zu löschen.
  3. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die zu aktivierenden Felder. Aktivierte Felder werden gelb markiert.
  4. Klicken Sie gegebenenfalls auf Alles wählen, um das gesamte Videobild für die Überwachung auszuwählen.
  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Felder, die deaktiviert werden sollen.
  6. Klicken Sie auf OK, um die Konfiguration zu speichern.
  7. Klicken Sie in der Titelleiste des Fensters auf die Schaltfläche Schließen (X), um das Fenster ohne Speichern der Änderungen zu schließen.

13.3 VCA - Geplant

Mithilfe dieser Konfiguration können Sie ein VCA-Profil mit den Wochentagen und Uhrzeiten verknüpfen, an bzw. zu denen die Video-Content-Analyse aktiviert sein soll.

Wählen Sie in der Dropdownliste VCA-Konfiguration die Option Geplant aus.

Zeitpläne lassen sich für Wochentage und Feiertage festlegen. Der aktuelle Alarmzustand wird zu Informationszwecken angezeigt.

13.3.1 Wochentage

Verknüpfen Sie für jeden Wochentag eine beliebige Anzahl von 15-Minuten-Intervallen mit den VCA-Profilen. Wenn Sie den Mauszeiger über die Tabelle bewegen, wird unterhalb der Tabelle die jeweilige Uhrzeit angezeigt. Dies dient zur Erleichterung der Orientierung.

  1. Klicken Sie im Feld Zeitbereiche auf das zu verknüpfende Profil.
  2. Klicken Sie auf ein Feld in der Tabelle, halten Sie die Maustaste gedrückt, und ziehen Sie den Mauszeiger über alle Zeitbereiche, die Sie dem ausgewählten Profil zuweisen möchten.
  3. Mit der rechten Maustaste können Sie die Auswahl von Intervallen wieder aufheben.
  4. Klicken Sie auf Alles wählen, um alle Zeitintervalle mit dem ausgewählten Profil zu verknüpfen.
  5. Klicken Sie auf Alles löschen, um die Auswahl aller Intervalle aufzuheben.
  6. Klicken Sie abschließend auf Setzen, um die Einstellungen im Gerät zu speichern.

13.3.2 Feiertage

Definieren Sie Feiertage, für die der allgemeine Wochenplan nicht gilt und an denen ein Profil aktiv sein soll.

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Feiertage. In der Tabelle werden bereits ausgewählte Tage angezeigt.

  2. Klicken Sie auf Hinzufügen. Ein neues Fenster wird geöffnet.

  3. Wählen Sie im Kalender das gewünschte Datum aus. Sie können mehrere aufeinander folgende Kalendertage auswählen, indem Sie die Maustaste gedrückt halten. Dies wird später als einzelner Tabelleneintrag angezeigt.
  4. Klicken Sie auf OK, um die Auswahl anzunehmen. Das Fenster wird geschlossen.
  5. Weisen Sie den VCA-Profilen wie oben beschrieben die einzelnen Feiertage zu.

Löschen von Feiertagen

Definierte Feiertage können jederzeit gelöscht werden:

  1. Klicken Sie auf Löschen. Ein neues Fenster wird geöffnet.
  2. Klicken Sie auf das zu löschende Datum.
  3. Klicken Sie auf OK. Das Element wird aus der Tabelle gelöscht, und das Fenster wird geschlossen.
  4. Wiederholen Sie diesen Vorgang, um weitere Tage zu löschen.

13.4 VCA - Folgt Ereignis

Mit dieser Konfiguration können Sie festlegen, dass die Video-Content-Analyse nur dann aktiviert wird, wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt.

Wählen Sie in der Dropdownliste VCA-Konfiguration die Option Folgt Ereignis aus.

Solange kein Auslöser aktiviert ist, ist die Silent MOTION+-Konfiguration, bei der Metadaten erstellt werden, aktiviert. Diese Metadaten erleichtern Suchvorgänge in Aufzeichnungen, aber es wird kein Alarm ausgelöst.

Der aktuelle Alarmzustand wird zu Informationszwecken angezeigt.

13.4.1 Auslöser

Stellen Sie einen physischen oder virtuellen Alarm als Auslöser ein. Ein virtueller Alarm wird mithilfe von Software, z. B. mit RCP+-Befehlen oder Alarmskripten, erstellt.

13.4.2 Auslöser aktiv

Wählen Sie hier die VCA-Konfiguration aus, die durch einen aktiven Auslöser aktiviert werden soll. Ein grünes Häkchen rechts neben dem Listenfeld zeigt an, dass der Auslöser aktiv ist.

13.4.3 Auslöser inaktiv

Wählen Sie hier die VCA-Konfiguration aus, die aktiviert werden soll, wenn der Auslöser nicht aktiv ist. Ein grünes Häkchen rechts neben dem Listenfeld zeigt an, dass der Auslöser inaktiv ist.

13.4.4 Verzögerung [s]

Legen Sie fest, mit welcher Verzögerung die Video-Content-Analyse auf Signale vom Auslöser reagieren soll. Der Alarm wird nur ausgelöst, nachdem ein eingestelltes Zeitintervall in Sekunden verstrichen ist, und wenn der Auslösezustand danach noch vorliegt. Wenn der ursprüngliche Zustand vor Ablauf

dieses Zeitintervalls wiederhergestellt wurde, wird der Alarm nicht ausgelöst. Das Auswählen einer Verzögerungszeit kann sinnvoll sein, um Fehlalarme oder häufiges Auslösen zu vermeiden. Während der Verzögerungszeit ist stets die Silent MOTION+-Konfiguration aktiviert.

14 Schnittstellen

Schnittstellen
> Alarmeingang
> Relais
> COM1

14.1 Alarmeingang

Konfigurieren Sie die Alarmauslöser für die Kamera.

Wählen Sie Öffner (Öffner), wenn der Alarm durch Schließen des Kontakts ausgelöst werden soll.

Wählen Sie Schließer (Schließer), wenn der Alarm durch Öffnen des Kontakts ausgelöst werden soll.

14.1.1 Name

Geben Sie einen Namen für den Alarmeingang ein. Dieser wird bei entsprechender Konfiguration unter dem Symbol des Alarmeingangs auf der LIVESEITE eingeblendet.

14.2 Relais

Konfigurieren Sie das Schaltverhalten des Relaisausgangs.

Wählen Sie verschiedene Ereignisse aus, die einen Ausgang automatisch aktivieren. Beispielsweise kann ein

Scheinwerferlicht durch Auslösen eines Bewegungsalarms eingeschaltet und dann nach Alarmstopp wieder ausgeschaltet werden.

14.2.1 Ruhezustand

Wählen Sie Offen, um das Relais als Schließer zu konfigurieren, oder wählen Sie Geschlossen, wenn das Relais als Öffner dienen soll.

14.2.2 Betriebsart

Wählen Sie die Funktionsweise des Relais aus.

14.2.3 Relais folgt

Wählen Sie das Ereignis aus, durch das das Relais geschaltet werden soll.

14.2.4 Relaisname

Hier können Sie dem Relais einen Namen zuordnen. Der Name wird auf der Schaltfläche neben Relais schalten angezeigt. Bei entsprechender Konfiguration ist der Name auch auf der LIVESEITE neben dem Relaissymbol sichtbar.

14.2.5 Relais schalten

Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um das Relais manuell zu schalten (z. B. zu Testzwecken oder um einen Türöffner zu betätigen).

14.3 COM1

Konfigurieren Sie für Kameras mit Datensteckverbinder über dieses Menü die Datenübertragung.

14.3.1 Schnittstellenfunktion

Wählen Sie in der Liste ein steuerbares Gerät aus. Wenn Sie transparente Daten über den seriellen Port übertragen möchten, wählen Sie Transparent aus. Wählen Sie Terminal aus, wenn das Gerät über ein Terminal gesteuert werden soll. Wenn Sie ein Gerät ausgewählt haben, werden die übrigen Parameter im Fenster automatisch eingestellt. Sie sollten diese Parameter nicht ändern.

14.3.2 Kamera-ID

Geben Sie ggf. die ID für das Peripheriegerät ein, das Sie steuern möchten (z. B. eine Dome-Kamera oder einen Schwenk-/Neigekopf).

14.3.3 Baudrate

Wählen Sie den Wert für die Datenrate in bps aus.

14.3.4 Datenbits

Die Anzahl der Datenbits pro Zeichen kann nicht geändert werden.

14.3.5 Stoppbits

Wählen Sie die Anzahl der Stoppbits pro Zeichen aus.

14.3.6 Parität

Wählen Sie die Parität aus.

14.3.7 Schnittstellenmodus

Wählen Sie das Protokoll für die serielle Schnittstelle aus.

15 Netzwerk

Netzwerk
> Netzwerkzugriff
> Erweitert
> Multicast
> JPEG-Posting
> Verschlüsselung

15.1 Netzwerkzugriff

Die Einstellungen auf dieser Seite dienen zur Integration des Geräts in ein Netzwerk. Einige Änderungen werden erst nach einem Neustart wirksam. In diesem Fall ändert sich Setzen zu Setzen u. Neustart.

  1. Nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor.
  2. Klicken Sie auf Setzen u. Neustart.

Das Gerät wird neu gestartet, und die geänderten Einstellungen werden aktiviert. Wenn die IP-Adresse, Subnetzmaske oder Gateway-Adresse geändert wurde, ist das Gerät nach einem Neustart nur unter den neuen Adressen verfügbar.

15.1.1 Auto-IP-Zuweisung

Wenn im Netzwerk ein DHCP-Server für die dynamische

Zuweisung von IP-Adressen eingesetzt wird, aktivieren Sie die Annahme von IP-Adressen, die dem Gerät automatisch zugewiesen werden.

Bestimmte Anwendungen (VIDOS, Bosch Video Management System, Archive Player, Configuration Manager) verwenden die IP-Adresse zur eindeutigen Zuordnung des Geräts. Bei Verwendung dieser Anwendungen muss der DHCP-Server die feste Zuordnung zwischen IP-Adressen und MAC-Adressen unterstützen und entsprechend konfiguriert sein, damit die zugeordnete IP-Adresse nach jedem Neustart des Systems weiterhin zur Verfügung steht.

15.1.2 IP-Adresse

Geben Sie die gewünschte IP-Adresse für die Kamera ein. Es muss sich um eine gültige IP-Adresse für das Netzwerk handeln.

15.1.3 Subnetzmaske

Geben Sie die zur eingestellten IP-Adresse passende Subnetzmaske ein.

15.1.4 Gateway-Adresse

Wenn das Gerät eine Verbindung zu einer Gegenstelle in einem anderen Subnetz herstellen soll, geben Sie hier die IP-Adresse des Gateways ein. Andernfalls lassen Sie das Feld leer (0.0.0.0).

15.1.5 DNS-Server-Adresse

Der Zugriff auf das Gerät ist einfacher, wenn es auf einem DNS-Server registriert ist. Wenn Sie beispielsweise eine Internetverbindung mit der Kamera herstellen möchten, muss im Browser als URL lediglich der Name eingegeben werden, unter dem das Gerät auf dem DNS-Server geführt wird. Geben Sie die IP-Adresse des DNS-Servers ein. Die Server unterstützen sichere und dynamische DNS.

Details >>

15.1.6 Video-Übertragung

Wenn das Gerät hinter einer Firewall betrieben wird, muss als Übertragungsprotokoll TCP (Port 80) gewählt werden. Bei Einsatz im lokalen Netzwerk wählen Sie dagegen UDP. Multicasting ist nur mit dem UDP-Protokoll möglich. Das TCP-Protokoll unterstützt keine Multicast-Verbindungen. Der MTU-Wert beträgt im UDP-Modus 1514 Bytes.

15.1.7 HTTP-Browser-Port

Wählen Sie in der Liste gegebenenfalls einen anderen HTTP-Browser-Port aus. Der Standard-HTTP-Port ist 80. Um die Verbindungen auf HTTPS zu beschränken, muss der HTTP-Port deaktiviert werden. Aktivieren Sie hierzu die Option Aus.

15.1.8 HTTPS-Browser-Port

Um den Browser-Zugriff auf verschlüsselte Verbindungen zu beschränken, wählen Sie einen HTTPS-Port aus der Liste. Der Standard-HTTPS-Port ist 443. Durch Auswahl der Option Aus können die HTTPS-Ports deaktiviert und die Verbindungen auf unverschlüsselte Ports beschränkt werden. Die Kamera verwendet das Protokoll TLS 1.0. Der Browser muss für dieses Protokoll konfiguriert sein. Außerdem muss die Unterstützung für Java-Anwendungen aktiviert sein (im Java Plug-in Control Panel der Windows Systemsteuerung). Um die Verbindungen auf SSL-Verschlüsselung zu beschränken, muss die Option Aus für den HTTP-Browser-Port, den RCP+-Port und die Telnet-Unterstützung gesetzt werden. Dadurch werden nur Verbindungen über den HTTPS-Port zugelassen, alle unverschlüsselten Verbindungen sind deaktiviert. Für Mediendaten (Video-, Audio- und Metadaten) können Sie auf der Seite Verschlüsselung die Verschlüsselung konfigurieren und aktivieren.

15.1.9 RCP+-Port 1756

Durch Aktivieren von RCP+-Port 1756 werden unverschlüsselte Verbindungen an diesem Port zugelassen. Wenn nur verschlüsselte Verbindungen zugelassen werden sollen, muss der Port mit der Option Aus deaktiviert werden.

15.1.10 Telnet-Unterstützung

Durch Aktivieren der Telnet-Unterstützung werden unverschlüsselte Verbindungen an diesem Port zugelassen. Wenn nur verschlüsselte Verbindungen zugelassen werden sollen, deaktivieren Sie mit der Option Aus die Telnet-Unterstützung. Dadurch werden Telnet-Verbindungen unterbunden.

15.1.11 Schnittstellenmodus ETH

Wählen Sie ggf. die Art der Ethernet-Verbindung für die ETH-Schnittstelle. Je nach angeschlossenem Gerät muss möglicherweise eine besondere Betriebsart gewählt werden.

15.1.12 Netzwerk-MSS [Byte]

Hier legen Sie die maximale Segmentgröße für die Benutzerdaten im IP-Paket fest. Dies ermöglicht Ihnen, die Größe der Datenpakete an die Netzwerkumgebung anzupassen und die Datenübertragung zu optimieren. Beachten Sie, dass der UDP-Modus einen MTU-Wert von 1514 Bytes erfordert.

15.1.13 iSCSI-MSS [Byte]

Geben Sie für die Verbindung mit dem iSCSI-System einen höheren MSS-Wert ein als für den anderen Datenverkehr über das Netzwerk. Der potenzielle Wert hängt von der Netzwerkstruktur ab. Ein höherer Wert erweist sich nur dann als nützlich, wenn sich das iSCSI-System im gleichen Subnetz wie die Kamera befindet.

15.1.14 DynDNS aktivieren

DynDNS.org ist ein DNS-Hosting-Dienst, der IP-Adressen in einer gebrauchsfähigen Datenbank speichert. Damit können Sie das Gerät über das Internet mit einem Host-Namen wählen, ohne die aktuelle IP-Adresse des Geräts kennen zu müssen. Diesen Service aktivieren Sie hier. Hierzu eröffnen Sie ein Konto bei DynDNS.org, und registrieren auf dieser Website den erforderlichen Host-Namen für das Gerät.

Hinweis:

Informationen über den Service, das Registrierungsverfahren und die verfügbaren Host-Namen finden Sie im Internet unter DynDNS.org.

15.1.15 Host-Name

Geben Sie hier den bei DynDNS.org registrierten Host-Namen für das Gerät ein.

15.1.16 Benutzername

Geben Sie hier den bei DynDNS.org registrierten Benutzernamen ein.

15.1.17 Passwort

Geben Sie hier das bei DynDNS.org registrierte Passwort ein.

15.1.18 Registrierung jetzt erzwingen

Die Registrierung wird durch die Übertragung der IP-Adresse auf den DynDNS-Server durchgeführt. Einträge, die sich häufig ändern, werden nicht im Domain Name System bereitgestellt. Die Erzwingung der Registrierung ist sinnvoll, wenn das Gerät zum ersten Mal eingerichtet wird. Verwenden Sie diese Funktion nur bei Bedarf und nicht mehr als einmal pro Tag, um eine mögliche Sperre durch den Dienstanbieter zu vermeiden. Klicken Sie zur Übertragung der IP-Adresse des Geräts auf die Schaltfläche Registrieren.

15.1.19 Status

Der Status der DynDNS-Funktion wird hier zu Informationszwecken angezeigt. Diese Einstellungen können nicht geändert werden.

15.2 Erweitert

Die Einstellungen auf dieser Seite dienen zur Festlegung erweiterter Einstellungen für das Netzwerk. Einige Änderungen werden erst nach einem Neustart wirksam. In diesem Fall ändert sich Setzen zu Setzen u. Neustart.

  1. Nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor.
  2. Klicken Sie auf Setzen u. Neustart.

Das Gerät wird neu gestartet, und die geänderten Einstellungen werden aktiviert.

15.2.1 SNMP

Die Kamera unterstützt SNMP V2 (Simple Network Management Protocol) zur Verwaltung und Überwachung von

Netzwerkkomponenten und kann SNMP-Nachrichten (Traps) an IP-Adressen senden. Dabei unterstützt das Gerät SNMP MIB II im Einheitscode.

Wenn für den SNMP-Parameter Ein ausgewählt ist und keine SNMP-Host-Adresse eingegeben wird, sendet das Gerät keine SNMP-Traps, sondern antwortet nur auf SNMP-Anforderungen.

Bei Eingabe von ein oder zwei SNMP-Zieladressen werden SNMP-Traps automatisch gesendet. Wählen Sie Aus, um die SNMP-Funktion zu deaktivieren.

15.2.2 1. SNMP-Zieladresse / 2. SNMP-Zieladresse

Geben Sie hier die IP-Adressen von einem oder zwei Zielgeräten ein, wenn automatisch SNMP-Traps gesendet werden sollen.

15.2.3 SNMP-Traps

So legen Sie fest, welche Traps gesendet werden sollen:

  1. Klicken Sie auf Auswahl. Ein Dialogfeld wird angezeigt.
  2. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen der entsprechenden Traps.
  3. Klicken Sie auf Setzen, um das Fenster zu schließen und alle aktivierten Traps zu senden.

15.2.4 Authentifizierung (802.1x)

Zum Konfigurieren der Radius-Server-Authentifizierung verbinden Sie die Kamera über ein Netzwerkkabel direkt mit

einem Computer. Wenn die Kontrolle der Zugriffsrechte über das Netzwerk durch einen Radius-Server erfolgt, müssen Sie zur Kommunikation mit dem Gerät Ein auswählen, um die Authentifizierung zu aktivieren.

  1. Geben Sie im Feld Identität den Benutzernamen ein, den der Radius-Server für die Kamera verwendet.
  2. Geben Sie das Passwort ein, das der Radius-Server von der Kamera erwartet.

15.2.5 RTSP-Port

Wählen Sie gegebenenfalls einen anderen Port für den RTSP-Datenaustausch aus der Liste aus. Der Standard-RTSP-Port ist 554. Wählen Sie Aus, um die RTSP-Funktion zu deaktivieren.

15.3 Multicast

Die Kamera kann mehrere Empfänger aktivieren, damit das Videosignal gleichzeitig empfangen wird. Der Stream wird entweder dupliziert und dann an mehrere Empfänger verteilt (Multi-Unicast) oder als einzelner Stream an das Netzwerk geschickt, wo er gleichzeitig an mehrere Empfänger einer definierten Gruppe verteilt wird (Multicast).

Voraussetzung für das Multicasting ist ein Multicast-fähiges Netzwerk mit den Protokollen UDP und IGMP V2 (Internet Group Management Protocol). Vom Netzwerk müssen Gruppen-IP-Adressen unterstützt werden. Andere Gruppenmanagement-Protokolle werden nicht unterstützt. Das TCP-Protokoll unterstützt keine Multicast-Verbindungen.

Es muss eine spezielle IP-Adresse zwischen 225.0.0.0 und 239.255.255.255 (Adresse der Klasse D) konfiguriert werden, damit Multicasting in einem Multicast-fähigen Netzwerk möglich ist. Die Multicast-Adresse kann für mehrere Streams gleich sein. Es muss allerdings jeweils ein anderer Port verwendet werden.

Die Einstellungen müssen für jeden Stream einzeln vorgenommen werden. Für jeden Stream können Sie eine dedizierte Multicast-Adresse und einen Port eingeben. Wechseln Sie zwischen den Streams, indem Sie auf die entsprechende Registerkarte klicken.

15.3.1 Aktivieren

Ermöglichen Sie den gleichzeitigen Datenempfang auf Empfängern, für die die Multicast-Funktion aktiviert werden soll. Aktivieren Sie hierfür das Kontrollkästchen, und geben Sie die Multicast-Adresse ein.

15.3.2 Multicast-Adresse

Geben Sie eine gültige Multicast-Adresse für den Betrieb im Multicast-Modus ein (Duplizierung des Daten-Streams im Netzwerk).

Bei der Einstellung 0.0.0.0 arbeitet der Encoder für den jeweiligen Stream im Multi-Unicast-Modus (Kopieren der DatenStreams im Gerät). Die Kamera unterstützt Multi-Unicast-Verbindungen für bis zu fünf gleichzeitig verbundene Empfänger.

Die Duplizierung der Daten im Gerät erfordert eine hohe Rechenleistung und kann unter bestimmten Umständen zu Einbußen in der Bildqualität führen.

15.3.3 Port

Geben Sie hier die Port-Adresse für den Stream ein.

15.3.4 Streaming

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Multicast-Streaming-Modus zu aktivieren. Ein aktivierter Stream ist durch einen Haken markiert. (Für einen standardmäßigen Multicast-Betrieb ist normalerweise kein Streaming erforderlich.)

15.3.5 Multicast-Paket-TTL

Hier können Sie angeben, wie lange die Multicast-Datenpakete im Netzwerk aktiv sein sollen. Wenn der Multicast-Betrieb über einen Router erfolgen soll, muss dieser Wert größer als 1 sein.

15.4 FTP-Posting

Der FTP-Server wird für JPEG-Posting und für den Export von Aufzeichnungen verwendet.

15.4.1 JPEG-Posting

Ermöglicht die Speicherung einzelner JPEG-Bilder in bestimmten Abständen auf einem FTP-Server. Die JPEG-Auflösung entspricht der jeweils höheren Einstellung der beiden Daten-Streams.

Dateiname

Wählen Sie aus, wie die Dateinamen für die übertragenen Einzelbilder generiert werden sollen.

  • Überschreiben: Es wird immer derselbe Dateiname verwendet. Eine vorhandene Datei wird jeweils durch die aktuelle Datei überschrieben.
  • Hochzählen: An den Dateinamen wird eine Zahl von 000 bis 255 angehängt, die jeweils automatisch um 1 erhöht wird. Nach Erreichen der Zahl 255 beginnt die Zählung erneut bei 000.
    – Datum/Zeit-Endung: Datum und Uhrzeit werden automatisch an den Dateinamen angehängt. Bei der Einstellung dieses Parameters ist zu beachten, dass Datum und Uhrzeit des Geräts stets korrekt eingestellt sind. Beispiel: Die Datei snap011005_114530.jpg wurde am 1. Oktober 2005 um 11:45:30 Uhr gespeichert.

Sendeintervall

Geben Sie das Zeitintervall in Sekunden ein, in dem die Bilder an einen FTP-Server gesendet werden sollen. Geben Sie Null ein, wenn keine Bilder gesendet werden sollen.

15.4.2 FTP-Server

FTP-Server-IP-Adresse

Geben Sie die IP-Adresse des FTP-Servers ein.

FTP-Server-Login

Geben Sie Ihren Anmeldenamen für den FTP-Server ein.

FTP-Server-Password

Geben Sie das Passwort für den Zugriff auf den FTP-Server ein.

Pfad auf dem FTP-Server

Geben Sie hier den genauen Pfad ein, in dem die Bilder auf dem FTP-Server gespeichert werden sollen.

15.5 Verschlüsselung

Falls eine Verschlüsselungslizenz installiert ist, erhalten Sie über dieses Untermenü Zugriff auf die Verschlüsselungsparameter.

16 Wartung

Service
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16.1 Wartung

BOSCH NDN-832V03-P - Wartung - 1

VORSICHT!

Stellen Sie vor Beginn eines Firmware-Updates sicher, dass Sie die korrekte Upload-Datei ausgewählt haben. Ein Upload von anderen Dateien kann dazu führen, dass das Gerät nicht mehr ansprechbar ist und ausgetauscht werden muss.

Die Installation der Firmware darf nicht unterbrochen werden. Auch durch den Wechsel auf eine andere Seite oder das Schließen des Browser-Fensters wird die Installation unterbrochen. Eine Unterbrechung kann zur

Fehlprogrammierung des Flash-Speichers führen. Dies kann dazu führen, dass das Gerät nicht mehr ansprechbar ist und ausgetauscht werden muss.

16.1.1 Firmware

Die Funktionen und Parameter der Kamera können durch den Upload neuer Firmware aktualisiert werden. Dazu wird das aktuelle Firmware-Paket über das Netzwerk an das Gerät übertragen. Dort wird die Firmware automatisch installiert. Somit kann eine Kamera von einem entfernten Standort aus gewartet und aktualisiert werden, ohne dass ein Techniker vor Ort am Gerät Änderungen vornehmen muss. Die neueste Firmware erhalten Sie vom Kundendienst oder im Download-Bereich von Bosch Security Systems.

So aktualisieren Sie die Firmware:

  1. Speichern Sie zuerst die Firmware-Datei auf der Festplatte.

  2. Geben Sie den vollständigen Verzeichnispfad der Firmware-Datei in das Feld ein, oder klicken Sie auf die Schaltfläche Suchen; um die Datei zu finden und auszuwählen.

  3. Klicken Sie auf Upload, um die Übertragung der Datei zum Gerät einzuleiten. Sie können den Übertragungsvorgang anhand des Fortschrittsbalkens verfolgen.
    Die neue Firmware wird entpackt und der Flash-Speicher neu programmiert. Die verbleibende Zeit wird mit der Meldung going to reset Reconnecting in ... seconds angezeigt. Nach erfolgreichem Abschluss des Uploads wird das Gerät automatisch neu gestartet.
    Wenn anschließend die Betriebsstatus-LED rot leuchtet, ist der Upload fehlgeschlagen, und Sie müssen ihn wiederholen.
    Wechseln Sie zur Durchführung des Uploads auf eine spezielle Seite:
  4. Geben Sie in der Adresszeile des Browsers die IP-Adresse des Geräts und danach /main.htm ein, z. B.: 192.168.0.10/main.htm
  5. Führen Sie den Upload erneut durch.

16.1.2 Konfiguration

Sie können Konfigurationsdaten für die Kamera auf einem Computer speichern und gespeicherte Konfigurationsdaten von einem Computer auf das Gerät laden.

So speichern Sie die Kameraeinstellungen:

  1. Klicken Sie auf Download; ein Dialogfeld wird geöffnet.

  2. Folgen Sie den Anweisungen, um die aktuellen Einstellungen zu speichern.

So laden Sie Konfigurationsdaten vom Computer auf das Gerät:

  1. Geben Sie den vollständigen Verzeichnispfad der zu ladenden Datei ein, oder klicken Sie auf die Schaltfläche Suchen, um die gewünschte Datei auszuwählen.

  2. Stellen Sie sicher, dass die zu ladende Datei vom gleichen Gerätetyp stammt wie das neu zu konfigurierende Gerät.

  3. Klicken Sie auf Upload, um die Übertragung an das Gerät zu starten. Sie können den Übertragungsvorgang anhand des Fortschrittsbalkens verfolgen.

Nach Beenden des Uploads wird die neue Konfiguration aktiviert. Die verbleibende Zeit wird mit der Meldung going to reset Reconnecting in ... seconds angezeigt. Nach erfolgreichem Abschluss des Uploads wird das Gerät automatisch neu gestartet.

16.1.3 SSL-Zertifikat

Zur Nutzung einer SSL-Verbindung müssen die Sende- und Empfangsseite der Verbindung über die entsprechenden Zertifikate verfügen. Sie können eines oder mehrere Zertifikate nacheinander auf die Kamera laden.

  1. Geben Sie den vollständigen Verzeichnispfad der zu ladenden Datei ein, oder klicken Sie auf die Schaltfläche Suchen, um die Datei zu suchen.

  2. Klicken Sie auf Upload, um die Dateiübertragung zu starten.

Nach der erfolgreichen Übertragung aller Dateien muss das Gerät neu gestartet werden. Geben Sie in die Adresszeile des Browsers die IP-Adresse der Kamera und danach /reset ein, z. B.:

192.168.0.10/reset

Das neue SSL-Zertifikat ist gültig.

16.1.4 Wartungsprotokoll

Sie können ein internes Wartungsprotokoll vom Gerät herunterladen und an den Kundendienst senden. Klicken Sie auf Download, und wählen Sie einen Speicherort für die Datei aus.

16.2 Lizenzen

In diesem Fenster können Sie durch Eingabe entsprechender Aktivierungscodes weitere Funktionen aktivieren. Ein Überblick über die installierten Lizenzen wird angezeigt.

16.3 Systemübersicht

Dieses Fenster dient lediglich zu Informationszwecken und kann nicht bearbeitet werden. Halten Sie diese Informationen bereit, wenn Sie sich an den Technischen Kundendienst wenden.

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Produktinformationen

Marke : BOSCH

Modell : NDN-832V03-P

Kategorie : Sicherheitskamera