EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Wechselrichter

Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Wechselrichter EATON - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - page 4
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ProdukttypUSV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung)
ModellPowerware 9155-8-S-28-64x7Ah
MarkeEaton
Leistung8 kVA (7,2 kW)
EingangsphasenEinphasig (S-Modell)
AusgangsphasenEinphasig
Ausgangsspannung220/230/240 V (einstellbar)
Ausgangsfrequenz50/60 Hz (einstellbar)
BatterietypVRLA, 12 V
Batteriekapazität2 x 32 Blöcke à 6 Zellen (64 x 7 Ah)
Batteriespannung384 V (Nenn)
Überbrückungszeit28 min bei 8 kVA, 0,7 PF
Abmessungen (B x T x H)305 mm x 702 mm x 1214 mm (mit 2 Batterieschränken)
Gewicht265 kg (mit Batterien)
FarbeRAL 9005, schwarz
WirkungsgradBis zu 92%
Verlustleistung< 580 W
SchutzartIP20
Umgebungstemperatur0 bis +40°C (Elektronik), 15 bis +25°C (Batterie)
Relative Luftfeuchtigkeit0 - 95%, nicht kondensierend
KommunikationRS-232, X-Slot für Optionen (SNMP, Modbus, etc.)
Garantie12 Monate ab Kaufdatum

Häufig gestellte Fragen - Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah EATON

Wie schalte ich die USV normal ein?
Stellen Sie sicher, dass alle Installationen korrekt sind. Schalten Sie die Batterie- und Eingangssicherungen ein. Drücken Sie eine beliebige Taste am LCD-Display, wählen Sie dann 'USV EINSCHALTEN' und halten Sie die Taste 2 Sekunden gedrückt. Die USV startet den Selbsttest und versorgt dann die Verbraucher.
Was bedeutet die gelbe LED?
Es gibt zwei gelbe LEDs: Gelb 1 zeigt an, dass die USV im Batteriebetrieb arbeitet. Gelb 2 zeigt an, dass die USV im Umgehungsbetrieb (Bypass) läuft.
Wie führe ich einen Batterietest durch?
Navigieren Sie im LCD-Menü zu KONTROLLE -> Start Batterietest. Der Test wird automatisch durchgeführt und das Ergebnis auf dem Display angezeigt.
Kann ich die USV auch ohne Netzspannung einschalten?
Ja, die USV kann im Batteriebetrieb eingeschaltet werden. Beachten Sie jedoch, dass der Einschaltvorgang etwas abweicht. Folgen Sie der Anleitung im Handbuch für 'Einschalten im Batteriebetrieb'.
Was ist der manuelle Umgehungsschalter (MBS) und wie verwende ich ihn?
Der MBS ermöglicht die Umgehung der USV für Wartungszwecke. Er besteht aus drei Schaltern (S1, S2, S3). Die korrekte Schaltsequenz muss eingehalten werden, um die Versorgung des Verbrauchers nicht zu unterbrechen. Details finden Sie im Handbuch im Abschnitt 'Manueller Umgehungsschalter'.
Wie stelle ich die Sprache am LCD-Display um?
Halten Sie die linke Funktionstaste (unter dem Display) etwa 3 Sekunden gedrückt, um das Sprachmenü aufzurufen. Wählen Sie die gewünschte Sprache aus. Verfügbare Sprachen: Englisch, Spanisch, Französisch, Deutsch.
Was tun bei Überlastmeldung?
Die angeschlossenen Verbraucher ziehen mehr Leistung als die Nennleistung der USV. Schalten Sie weniger wichtige Verbraucher ab. Die USV sollte dann automatisch in den Normalbetrieb zurückkehren.
Wie tausche ich die Batterien aus?
Der Batterietausch sollte nur von geschultem Personal durchgeführt werden. Verwenden Sie Batterien gleicher Art und Anzahl. Beachten Sie die Sicherheitshinweise: Hohe Spannung, ätzende und giftige Stoffe. Entsorgen Sie alte Batterien gemäß den örtlichen Vorschriften.
Welche Kommunikationsoptionen stehen zur Verfügung?
Die USV verfügt über eine RS-232-Schnittstelle. Optional können X-Module wie SNMP-Netzwerkadapter, Modbus/Jbus-Modul, AS400-Relaisadapter oder zusätzliche serielle Schnittstellen eingebaut werden.
Wie entsorge ich die USV umweltgerecht?
Elektro- und Elektronik-Altgeräte dürfen nicht im Hausmüll entsorgt werden. Entfernen Sie die Batterien fachgerecht. Geben Sie die USV bei einer örtlichen Sammelstelle oder einem Recyclingzentrum ab. Batterien enthalten Schadstoffe und müssen getrennt entsorgt werden.

Benutzerfragen zu Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah EATON

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BEDIENUNGSANLEITUNG Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah EATON

(einphasiger Eingang)

&

UPS 8 - 15 kVA,

230V 50/60 Hz

(dreiphasiger Eingang)

Der Inhalt dieses Handbuchs ist urheberrechtlich geschützt und die Wiedergabe (auch auszugsweise) ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Herausgebers zulässig.

Es wurde größte Sorgfalt auf die Präzision und Richtigkeit der Angaben in diesem Handbuch verwendet, wir übernehmen jedoch keine Haftung für fehlende oder fehlerhafte Angaben. Recht auf Konstruktionsänderungen vorbehalten.

USV 8 – 10 kVA, 230V 50/60 Hz (einphasiger Eingang)

USV 8 – 15 kVA, 230V 50/60 Hz (dreiphasiger Eingang)

Bedienungsanleitung 1022403 Revision D

1. Sicherheitshinweise 4

Vorgesehene Leserschaft 4

CE-Kennzeichnung 4

Zulässige Maßnahmen des Anwenders 4

Umgebungsbedingungen 5

Anfragen / Informationen 5

2. Mechanische Installation....6

Lieferumfang 6

Aufpacken und Inaugenscheinnahme 6

3. Planung der Installation 8

4. Installation der USV-Anlage 9

Schalter für den Wartungs bypass (MBS)......9

Transformeroption....1

Externer Batterieschrank (Option) 1

Einbaurahmen für Batterien....1

5. Elektrische Installation 13

Versorgungskabel und Sicherungen 14

Anschluß an das Netz und den Verbraucher.... 1

Installation externer Batterieschränke 21

6. Software und Kommunikation 2

Verbindung mit der RS-232-Schnittstelle (X53)...... 2

LanSafe-Software 2

Steuersignalanschlüsse 2

Anschluß für die Notabschaltung (Fernbedienungseingang)......2

Relaisausgänge 21

Konfigurierbare Signaleingänge 21

X-Modul (Option) 2

SNMP-Netzwerkadapter (Option) 21

AS400-Relaisadapter (Option) 21

Zusätzliche serielle Schnittstelle (Option)......2

Modbus/Jbus-Modul (Option) 2

7. Bedienungsfunktionen 30

Anzeigefunktionen 3

Einstellmöglichkeiten 3

Kundenseitige Einstellungen....3

Sprachwahl 3

Änderung des Ladestroms....3

Verwendung der Relaisausgänge 3

Normale Einschaltroutine 3

Einschalten im Batteriebetrieb 3

Start nach einer Notabschaltung (EPO) 3

Abschalten 3

8. Wartung....30

Regelmäßige Wartung 31

Batterien 3

Kühlüfter 3

LED-Anzeigen 3

Manueller Umgehungsschalter (MBS) 3

Umschalten der USV vom normalen Betrieb auf Umgehungsbetrieb 3

Umschalten der USV von manueller Umgehung auf normalen Betrieb 39

9 Parallelsysteme 41

Überblick 4

Systemparallelmodul 4

HotSync X-Slot-Adapter – Installation und Verdrahtung 4

Start und Betrieb – Parallelsystem 4

Abschalten der USV im Parallelsystem 4

10. Recycling alter USVs 49

11. Maßzeichnungen....5

12. Technische Daten 5

Normen 5

Umgebungsdaten 5

Abmessungen / Gewicht 5

Leistungsdaten 5

AC-Eingang 5

DC-Zwischenkreis....5

AC-Ausgang 5

13. Garantie 5

1. Sicherheitshinweise

Die USV-Anlage kann im Netz-, Batterie- oder Umgehungsbetrieb arbeiten. In allen Betriebsarten liegen an bestimmten Komponenten hohe Spannungen und Ströme an. Installation und Wartung sind daher von Personal auszuführen, das hinsichtlich USV-Anlagen geschult ist. Bei richtiger Installation ist das USV-Gehäuse geerdet und entspricht der Schutzart IP20 (Schutz gegen Berührung / Eindringen von Fremdkörpern).

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Sicherheitshinweise - 1

Achtung!

Eingriffe in die Einheit dürfen nur durch Servicetechniker des Herstellers oder seines Vertragshändlers ausgeführt werden.

Wartungseingriffe in die USV-Einheit sind auf keinen Fall bei anliegender Netzspannung bzw. im Batteriebetrieb vorzunehmen. Als Option für Servicezwecke steht ein manueller Umgehungsschalter (MBS) zur Verfügung. Bei Anwendung des MBS zur Umgehung der USV-Anlage ist auch daran zu denken, die Batteriesicherung zu trennen. Durch Prüfung mit einem Multimeter ist sicherzustellen, daß keine gefährlichen Spannungen anliegen.

Vorgesehene Leserschaft

Dieses Handbuch ist für alle vorgesehen, die mit der Installationsplanung, der eigentlichen Installation sowie der Inbetriebsetzung, Anwendung und Wartung der USV-Anlage zu tun haben. Das Handbuch enthält daher u.a. Richtlinien zur Inspektion, Installation und Inbetriebsetzung der USV-Anlage. Beim Leser werden Grundkenntnisse der Elektrotechnik im Hinblick auf die Verkabelung sowie die Elektrobauteile und Schaltpläne vorausgesetzt.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Vorgesehene Leserschaft - 1

Wichtig!

Machen Sie sich mit diesem Handbuch vor Betrieb oder Wartung der USV-Anlage gründlich vertraut.

CE-Kennzeichnung

Die USV-Anlage hat das CE-Kennzeichen und entspricht folgenden EU-Richtlinien:

  • Niederspannungsgeräte – 72/23/EEC und 93/68/EEC
  • Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) – 89/336/EEC und 93/68/EEC

Eine Konformitätserklärung für die USV nach harmonisierten Normen und Richtlinien, EN 62040-1-1 hinsichtlich der Sicherheit sowie EN 50091-2 (EMV), befindet sich auf unserer Web-Seite http://www.powerware.com.

Zulässige Maßnahmen des Anwenders

Der Anwender darf nur die folgenden Maßnahmen vornehmen:

  • Einschalten und Abschalten der USV-Anlage (ohne Inbetriebsetzung)
  • Benutzen der Bedieneroberfläche (Anzeigetafel/LCD-Display) und des MBS
  • Anschließen der Kommunikationsoptionen und Benutzen der zugehörigen Software

Auch bei diesen Maßnahmen sollte sich der Anwender der USV-Anlage an die Anweisungen in diesem Handbuch halten. Jeder Versuch, davon abzugehen, kann große Unfallgefahr bedeuten.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Zulässige Maßnahmen des Anwenders - 1

Achtung!

Der Anwender darf aufgrund der Gefahr von Elektrounfällen unter keinen Umständen festgeschraubte Abdeckungen öffnen. Davon ausgenommen sind die Abdeckungen für die Kommunikationsoptionen bzw. den manuellen Umgehungsschalter (MBS).

Umgebungsbedingungen

Alle in diesem Handbuch aufgeführten Anforderungen an die Umgebungs- und Betriebsbedingungen sind einzuhalten. Insbesondere darf die USV-Anlage auf keinen Fall in luftdicht abgeschlossenen Räumen oder in Anwesenheit entzündbarer Gase installiert werden.

Die Einheiten der USV-Anlage sind zudem vor äußeren Einwirkungen zu schützen und möglichst staubfrei zu halten, da es sonst zu Betriebsstörungen und/oder Schäden kommen kann. Empfohlene Umgebungstemperatur im Betrieb: 15 °C bis 25 °C.

Anfragen / Informationen

Haben Sie Fragen zur USV-Anlage oder den USV-Batterien, wenden Sie sich bitte an Ihren Händler, wobei Sie die Typenbezeichnung und Seriennummer des Geräts angeben sollten.

2. Mechanische Installation

USV-Anlage und Zubehör werden auf speziellen Paletten verschickt, die mit einem Gabelstapler oder Palettenheber leicht bewegt werden können. Die Einheiten sind in aufrechter Stellung zu transportieren und dürfen nicht fallen gelassen werden. Die Paletten nicht aufeinanderstapeln, da die Einheiten beträchtliches Gewicht haben.

Lieferumfang

Kontrollieren, daß mit der USV-Anlage folgendes geliefert wird:

- Kunststoffbeutel mit:

Bedienungsanleitung, Handbuch

Warnaufkleber (anliegende Spannung)

Software Suite, CD-ROM (Englisch)

RS-232-Anschlußkabel für USV-Software

- Lieferschein

Aufpacken und Inaugenscheinnahme

Anlage auf Transportschäden überprüfen. Kontrollieren Sie auch die Anzeigemarken, an denen zu erkennen ist, ob die Verpackung Erschütterungen ausgesetzt war oder gekippt wurde.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Aufpacken und Inaugenscheinnahme - 1

Wichtig!

Transportschäden sind unverzüglich zu reklamieren. Das Transportunternehmen ist diesbezüglich spätestens innerhalb von 7 Tagen nach Empfang der Anlage zu informieren. Wenn ein Transportschaden vorhanden ist, sollten Versandkartons und Verpackungsmaterial zwecks weiterer Überprüfung aufbewahrt werden.

Die Anlage auspacken, eine Sichtkontrolle vornehmen und dabei auch kontrollieren, daß die inneren Anzeigemarken intakt sind, d.h. auf keine Erschütterungen während des Transports hinweisen. Die verstellbaren Stützen dazu hinaufdrehen.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Wichtig! - 1

Abb. 1. Abnehmen der Anlage von der Palette

Auf dem Typenschild sind die USV-Nennwerte, das CE-Kennzeichen, der Typencode sowie die Artikel- und Seriennummer angegeben. Letztere ist zur Identifikation der jeweiligen Einheit bei Nachfragen stets anzugeben. Angaben kontrollieren, um die korrekte Lieferung zu bestätigen.

E.T.N Powerware TYPE: 9155-15I-N-15-64x9Ah PART No: 1022519 Rev: A SERIAL No: 307723 0446 INPUT: 3/PE 400V 50Hz 22A BY-PASS INPUT: 1/N/PE 230V 50Hz 66A BATTERY: DC 384V 2x9Ah 45A OUTPUT: 1/N/PE 230V 50Hz 66A 15kVA 13.5kW CAA: K31512123000001 CE PC Made in EU

Abb. 2. Typenschild

3. Planung der Installation

Die Einheiten der USV-Anlage sind aufrecht aufzustellen, wobei vorne und hinten Freiräume zwecks Belüftung und leichtem Zugang für Service und Wartung vorzusehen sind. Die Kühllufteinlässe befinden sich vorne und die Auslässe hinten an der jeweiligen Einheit. An der Rückseite der Einheiten sollte ein Freiraum von mindestens 150 mm vorhanden sein.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Planung der Installation - 1

Abb. 3. Freiraum zur Belüftung der Anlage
Am Aufstellort der USV-Anlage sollte eine Belüftung vorhanden sein, die eine erforderliche Kühlung sicherstellt, damit die maximal zulässige Raumtemperatur nicht überschritten wird.

  • Temperaturanstieg max. +5°C bei einem Luftdurchsatz von 600 m³ je 1 kW Verlustleistung.
  • Temperaturanstieg max. +10°C bei einem Luftdurchsatz von 300 m³ je 1 kW Verlustleistung.
    Um die Lebensdauer der USV-Einheit und Batterien zu optimieren, ist eine Umgebungstemperatur von +15°C – +25°C zu empfehlen. Höhere Temperaturen und Feuchtigkeitseinwirkung sind zu vermeiden. Die Temperatur der zwecks Belüftung zugeführten Luft darf +40°C nicht überschreiten.
    Der Boden am Aufstellort sollte aus nicht-entzündbarem Material bestehen und ausreichende Tragfähigkeit besitzen (siehe Tabelle unten). Die USV-Einheit ist mit vier verstellbaren Stützen ausgestattet (Durchmesser jeweils 25,4 mm), mit denen sie in waagrechte Stellung gebracht werden kann.
Anlage Gewicht Einzellast Verteilte LastHinweis
UPS+1BAT 155 kg 7,75 kg/cm2 738 kg/m2mit Batterien
UPS+2BAT 265 kg 13,25 kg/cm2 1262 kg/m2mit Batterien
UPS50 kg2,50 kg/cm2 238 kg/m2ohne Batterien
UPS+1BAT 65 kg3,25 kg/cm2310 kg/m2ohne Batterien
UPS+2BAT 80 kg3,95 kg/cm2382 kg/m2ohne Batterien
2BAT195 kg 9,75 kg/cm2929 kg/m2mit Batterien
3BAT310 kg 15,50 kg/cm21476 kg/m2mit Batterien

Tabelle 4. Erforderliche Tragfähigkeit des Bodens am Aufstellort

4. Installation der USV-Anlage

USV bzw. Batterieeinheiten sollten untereinander einen Abstand von 10 mm einhalten. Optionale Batterieschränke sollten bei der USV-Einheit installiert werden.

Zum Entfernen der Abdeckung mit der Hand unten in die Öffnung greifen und die Abdeckung nach oben schieben.

Abb. 5. USV-Einheit und externe Batterieschränke

Die USV-Famile ist mit unterschiedlichen Batteriekonfigurationen lieferbar, je nach erforderlicher Überbrückungszeit.

Schalter für den Wartungsbypass (MBS)

Der Schalter für den Wartungs bypass (Maintenance Bypass Switch) ist hinten am Batterieschrank zu installieren. Auf Bestellung wird der Schalter bereits werkseitig installiert.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Schalter für den Wartungsbypass (MBS) - 1

flowchart
graph TD
    A["Top Container"] --> B["Side Dish"]
    B --> C["Trayman"]
    C --> D["Bottom Container"]
    D --> E["Side Dish"]
    E --> F["Trayman"]
    F --> G["Bottom Container"]

Abb. 6. Schalter für den Wartungs bypass: Lage

Den manuellen Umgehungsschalter an einer DIN-Schiene (an der Wand) oder an der Rückseite des Batterieschranks wie gezeigt montieren.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Schalter für den Wartungsbypass (MBS) - 2

Abb. 7. An Rückseite des Batterieschranks installierter MBS

Diese Bauteile werden benutzt, wenn die USV noch nicht mit manuellem Umgehungsschalter (MBS) ausgestattet ist Bei der Installation des MBS an der USV sind diese Teile gegeneinander auszutauschen.

Auf Wunsch wird werkseitig ein Trenntransformator als fester Bestandteil der USV eingebaut; alternativ kann er jedoch auch separat bestellt und nachgerüstet werden.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Schalter für den Wartungsbypass (MBS) - 4

flowchart
graph TD
    A["Server Rack 1"] --> B["Data Flow Arrow"]
    C["Server Rack 2"] --> B
    B --> D["Data Flow Arrow"]

Abb. 9. Optionaler Trenntransformator – werkseitig eingebaut oder separat zum Nachrüsten

Kabel für Thermogeber sind mit den Steuersignaleingängen (X45 oder X44) der USV zu verbinden. Bei werkseitig installierten Gebern ist diese Verkabelung bereits vorhanden.

USV-EINHEIT TRANSFORMATORSCHRANK TRANSFORMATOR GLEICHRICHTEREINGANG L1 L2 L3 PE F2 X2 L1 N PE L1 A N N USV-AUSGANG UMGEHUNGSEINGANG L1 N PE X1 X45/X44 Temp -geber T1 BATTERIEAUSGANG + - PE X3

Abb 10. Optionaler Trenntransformator – werkseitig eingebaut oder separat zum Nachrüsten

Externer Batterieschrank (Option)

Externe Batterieschränke sollten in der Nähe der USV-Einheit aufgestellt werden. Eine Installation beidseits der USV-Einheit ist möglich. Vorher sollte noch anhand des Typenschilds geprüft werden, daß die Batteriespannung der externen Batterie den Vorgaben entspricht. Die erforderlichen Kabel werden mit dem externen Batterieschrank geliefert. Siehe Installationsbeschreibung für externe Batterieschränke.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Externer Batterieschrank (Option) - 1

Achtung!

Die USV-Anlage umfaßt Komponenten mit hohen Gleichspannungen. Der Anschluß einer oder mehrerer externer Batterien an die USV-Einheit ist daher von Personal auszuführen, das hinsichtlich USV-Anlagen geschult ist. Werden mehrere externe Batterieschränke verwendet, sind diese bei der Installation parallelzuschalten.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Achtung! - 1

Abb. 11. USV-Einheit und externe Batterieschränke

Einbaurahmen für Batterien

Bei Einbaurahmen für externe Batterien sind eventuelle Spannungsverluste in der Verkabelung zu berücksichtigen. Beraten Sie sich dazu mit Ihrem USV-Händler.

5. Elektrische Installation

Kundenseitig ist die Zuleitung für den Anschluß der USV-Anlage an die Netzversorgung vorzusehen. Nachstehend eine Beschreibung der bei der Installation einzuhaltenden Routinen. Die Überprüfung der Installation und die Inbetriebsetzung der USV-Anlage sowie der externen Batterieschränke ist durch Servicetechniker des Herstellers oder seines Vertragshändlers durchzuführen.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Elektrische Installation - 1

Achtung!

Die USV-Anlage umfaßt Schaltkreise mit hoher Spannung bzw. hohen Stromwerten, die Verletzungs- oder sogar Lebensgefahr bedeuten und Schäden an anderer Ausrüstung verursachen können. Die hier gegebenen Anweisungen sind daher unbedingt zu befolgen.

F1 Batteriesicherung F2 Gleichrichtersicherung USV-ANSCHLÜSSE: F2 Gleichrichtereingang X1 Umgehungseingang X2 USV-Ausgang X3 Eingang, externe Batterie S1 Umgehung (manuell) S2 Elektronische Umgehung (Eingang) S3 USV-Ausgang MBS-ANSCHLÜSSE X4 Umgehungseingang X5 USV-Ausgang KABEL

Abb. 12. Anordnung der Versorgungsanschlüsse

Die USV-Einheit hat folgende Versorgungsanschlüsse:

- 3 Außenleiter (L1, L2, L3) + PE für den Gleichrichtereingang oder

1 Außenleiter (L1) + N (Nulleiter von Umgehungseingang wird für den Gleichrichter verwendet) + PE für den Gleichrichtereingang

• 1 Außenleiter (L1) + N + PE für die Umgehungsleitung

• 1 Außenleiter + N + PE für den Verbraucherausgang

• +/-, N und PE für die Batterie

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Achtung! - 2

Hinweis!

Zur korrekten Funktion des Gleichrichters ist ein Nulleiter erforderlich. Dieser ist intern zwischen dem Umgehungsanschluß und dem Gleichrichter verlegt, siehe Schaltplan.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Hinweis! - 1

Hinweis!

Es ist darauf zu achten, daß der eingangsseitige Neutralleiter nicht unterbrochen wird, solange sich die USV in Betrieb befindet.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Hinweis! - 1

flowchart
graph TD
    A["USV-EINHEIT"] --> B["Gleichrichtereingang"]
    A --> C["Umgehungseingang"]
    A --> D["Externe Batterie"]
    B --> E["L1 L2 L3 PE"]
    C --> F["L1 N PE"]
    D --> G["+ - PE"]
    E --> H["F2"]
    F --> I["X4"]
    G --> J["X3"]
    H --> K["Ausgang"]
    I --> K
    J --> K
    K --> L["Server Rack"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style C fill:#ccf,stroke:#333
    style D fill:#ccf,stroke:#333

Abb. 13. Versorgungsanschlüsse an USV-Einheiten

Versorgungskabel und Sicherungen

Für die Verdrahtung sind Kupferleiter zu verwenden, die mit ca. 1,5 Nm (je nach Belastung) anzuziehen sind. Die angegebenen Leiterquerschnitte beziehen sich auf Mehrleiterkabel, die in Kabelhüllen an der Schrankwand bzw. dem Schrankboden nach Installationsverfahren C verlegt werden (Umgebungstemperatur 25°C, PVC-Isolierung, Oberflächentemperatur bis zu 70°C). Die Verkabelung für mehrere USV-Einheiten kann nebeneinanderliegend installiert werden.

Die Norm IEC 60364-5-52 (2001-8) hinsichtlich elektrischer Anlagen in Gebäuden ist bei der Bemessung der Kabel/Leiter zu berücksichtigen. Weiterhin sind die örtlichen Sicherheitsvorschriften zum Aufstellort und zu den Spannungs-/Stromwerten der USV-Anlage zu beachten.

Als Grundlage für die Dimensionierung dienen die Normen SFS 6000-5-52 (2002) und IEC 60364-5-52 (2001-08) "Elektro-Installationen in Gebäuden" mit der für IT-Lasten gebräuchlichen 1,7-fachen Dimensionierung des Neutralleiters. Für alle anderen Lastfälle erfolgt die Dimensionierung gemäß den örtlichen Sicherheitsvorschriften unter Beachtung des Aufstellorts und der Spannungs-/Stromwerte der USV-Anlage.

Die Sicherungen müssen ebenfalls den geltenden Vorschriften sowie der Nenneingangsspannung und dem Nennstrom der USV-Anlage entsprechen. Zuleitungs- und Umgehungskabel sind demgemäß mit Sicherungen (gG/gL) bzw. Sicherungsautomaten des Typs B-C-D gegen Überlast und Kurzschlüsse abzusichern.

Beraten Sie sich mit Ihrem Händler hinsichtlich der Dimensionierung der Sicherungen und Kabel. Richtlinien dafür sind aus nachstehender Tabelle ersichtlich.

USV-ModellEingang Umgehung Verbrauer PE Batterie
SicherungenLeiterquerschnittSicherungenLeiterquerschnittLeiterquerschnittInennLeiterquerschnittLeiterquerschnitt
8 kVAdreiphasig3x16 A 3 × 2.5 mm^2 50 A 10 mm^2 10 mm^2 34.8 A 10 mm^2 10 mm^2
einphasig50 A 10 mm^2 50 A 10 mm^2 10 mm^2 34.8 A 10 mm^2 10 mm^2
10 kVAdreiphasig 3 × 16 A^* 3 × 2.5 mm^2 50 A 10 mm^2 10 mm^2 43.5 A 10 mm^2 10 mm^2
dreiphasig3x20 A 3 × 4 mm^2 50 A 10 mm^2 10 mm^2 43.5 A 10 mm^2 10 mm^2
einphasig63 A 16 mm^2 50 A 10 mm^2 10 mm^2 43.5 A 10 mm^2 10 mm^2
12 kVAdreiphasig3x25 A 3 × 6 mm^2 63 A 16 mm^2 16 mm^2 52.2 A 16 mm^2 10 mm^2
15 kVAdreiphasig 3 × 25 A^* 3 × 6 mm^2 80 A 25 mm^2 25 mm^2 65.2 A 16 mm^2 10 mm^2
dreiphasig3x32 A 3 × 10 mm^2 80 A 25 mm^2 25 mm^2 65.2 A 16 mm^2 10 mm^2
Maxdreiphasig3x63 A 3 × 16 mm^2 80 A 35 mm^2 35 mm^2 35 mm^2 16 mm^2

Tabelle 14. Leiterquerschnitte und Sicherungen für verschiedene USV-Modelle (Die Leiterquerschnitte müssen nach lokalen Vorschriften dimensioniert werden. Siehe auch Beschreibung der kundenseitigen Einstellungen.)

Anschluß an das Netz und den Verbraucher

Die Versorgungsanschlüsse befinden sich, wie bereits gezeigt, an der Rückseite der USV-Einheit. Der elektrische Anschluß ist von Servicetechnikern des Herstellers oder seines Vertragshändlers vorzunehmen.

Installationsroutine:

  1. Abdeckung(en) der Anschlußleiste für die Versorgungsleitungen mit Hilfe eines Schraubenziehers entfernen (siehe Maßzeichnung zur Anordnung der Anschlüsse an der Rückseite der USV-Einheit).
  2. Kabel durch die Durchführungen an der Anschlußleiste schieben.
  3. Die Leiter der Gleichrichter- und Umgehungsverkabelung mit den vorgesehenen Anschlüssen verbinden. Dabei auf die richtige Phasenfolge achten. Bei einphasigen Modellen ist zu empfehlen, die jeweils gleichen Phasen für Gleichrichter- und Umgehungseingang zu verwenden.
  4. Die Leiter der Verbraucherverkabelung mit den vorgesehenen Anschlüssen verbinden.
  5. Die Leiter des Batterieschranks mit den Anschlüssen für die externe Batterie an der USV-Einheit verbinden (+, - und and PE). Dabei auf die richtige Polarität achten. Siehe Installationsbeschreibung für externe Batterieschränke.
  6. Kabel an den Durchführungen der Anschlußleiste sichern.
  7. Abdeckung über Anschlußleiste mit dem Schraubenzieher wieder festziehen.

Gemäß IEC/EN 62040-1 ist ein Warnschild für das elektrotechnische Servicepersonal an allen entfernt von der USV installierten Sicherungen/Trenneinrichtungen für die Kreise anzubringen, die zur Versorgung der USV-Anlage dienen. Das Warnschild muß mit einem Text im nachfolgenden Wortlaut o.ä. versehen sein:

VOR ARBEITEN AN DIESEM KREIS DIE USV TRENNEN!

Eine leicht zugängliche Trenneinrichtung ist bei Festverdrahtung vorzusehen (siehe Schaltpläne).

230/400 V, 50 oder 60 Hz L1 L2 L3 N PE L1 L2 L3 PE L1 N PE X4 S2 F2 X1 + F1 - X3 - - X2 S3 S1 X5 L1 N PE 230 V, 50 oder 60 Hz

Abb. 15. Schaltplan für USV N-Modell (Dreiphasen-Gleichrichter) mit eingebautem MBS

230/400 V, 50 oder 60 Hz L1 L2 L3 N PE F1 F2 X1 L1 L2 L3 PE L1 N PE + - X3 F3 + - X2 L1 N PE 230 V, 50 oder 60 Hz

Abb. 16. Schaltplan für USV N-Modell (Dreiphasen-Gleichrichter)

230/400 V, 50 oder 60 Hz L1 L2 L3 N PE F1 F2 X1 L1 L2 L3 PE L1 N PE + - X3 F3 = ~ = ~ L1 N PE 230 V, 50 oder 60 Hz

Abb. 17. Schaltplan für USV NT-Modell (Dreiphasen-Gleichrichter)
230/400 V, 50 oder 60 Hz L1 L2 L3 N PE L1 PE L1 N PE X4 S2 F2 F1 + X3 F3 + - = ~ X2 S3 X5 S1 L1 N PE 230 V, 50 oder 60 Hz

Abb. 18. Schaltplan für USV S-Modell (Einphasen-Gleichrichter) mit eingebautem MBS

230/400 V, 50 oder 60 Hz L1 L2 L3 N PE I- L1 PE I- L1 N PE X1 F2 ~ F1 + X3 F3 + X2 L1 N PE 230 V, 50 oder 60 Hz

Abb. 19. Schaltplan für USV S-Modell (Einphasen-Gleichrichter)

230/400 V, 50 oder 60 Hz L1 L2 L3 N PE F2 L1 PE L1 N PE X1 F1 + - X3 F3* + - = ~ L1 N PE 230 V, 50 oder 60 Hz

Abb. 20. Schaltplan für USV ST-Modell (Einphasen-Gleichrichter)

3x230 V, 50 oder 60 Hz L1 L2 L3 PE L1 PE L1 L2 PE X4 S2 F2 ~ + F1 = X3 F3 ~ X2 S3 X5 S1 L1 L2 PE 230 V, 50 oder 60 Hz Hinweis! Die Alarmeldung VERKABELUNGSFEHLER muss über das LCD-Menü entaktiviert werden.

Abb. 21. Schaltplan für USV S-Modell (Einphasen-Gleichrichter) mit eingebautem MBS.

L1 230/400 V, 50 oder 60 Hz L2 L3 N PE Hinweis! Die Alarmeldung VERKABELUNGSFEHLER muss über das LCD-Menu entaktiviert werden. L1 N PE 230 V, 50 oder 60 Hz

Abb. 22. Schaltplan für USV S-Modell (Einphasen-Gleichrichter)

L1 L2 L3 PE 3x230 V, 50 oder 60 Hz L1 L2 L3 Hinweis! Die Alarmeldung VERKABELUNGSFEHLER muss über das LCD-Menü entaktiviert werden. L1 L2 PE 230 V, 50 oder 60 Hz

Abb. 23. Schaltplan für USV ST-Modell (Einphasen-Gleichrichter)

Installation externer Batterieschränke

Zur Installation externer Batterieschränke wie folgt vorgehen:

  1. Den Batterieschrank vorzugsweise in der Nähe der USV-Einheit aufstellen.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Installation externer Batterieschränke - 1

Wichtig!

Batterieschrank nicht auf die USV-Einheit stellen!

  1. Der erforderliche Mindestabstand zwischen USV-Einheit und Batterieschrank beträgt 10 mm. Derselbe Freiraum muß auch zwischen zwei Batterieschränken vorhanden sein.
  2. Die Batteriesicherung (F1) der USV-Einheit ausschalten.
  3. Sicherstellen, daß die Sicherung F3 des Batterieschranks in der Stellung AUS steht. Eines der Batteriekabel (+ oder -) unterbrechen, um das Sicherheitsrisiko möglichst gering zu halten. Auf keinen Fall den Sicherheitsdraht von der Sicherung entfernen, bevor alle Kabel fest verbunden sind und die Verkabelung des gesamten Systems abgeschlossen ist. Abdeckung A (vgl. Abb. 18) an der Rückseite des Batterieschranks entfernen, um die Kabel an den Klemmenblock X6 des Batterieschranks anzuschließen. Kabel nach außen führen; hierzu Abdeckung B entfernen. Abdeckung A an ihre ursprüngliche Position bringen und Abdeckung B als Kabelhalterung benutzen.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Batterieschrank nicht auf die USV-Einheit stellen! - 1

Warnung: Gefahr eines tödlichen Stromschlags!

Wenn eine interne Batteriekette installiert und bereits mit den Anschlussklemmen verbunden ist, besteht die Gefahr eines tödlichen Stromschlags! Daher unbedingt den Batterieschalter F1 in die AUS-Stellung bringen und mit Voltmeter nachmessen, daß die Spannung zwischen den Klemmen 0 V beträgt, bevor Arbeiten an den Klemmen X3 begonnen werden.

  1. Falls zwei oder mehr Batterieschränke installiert werden, die Schränke zuerst wie folgt parallelschalten:
    a) Die Verkabelung für den zweiten Batterieschrank wie in 4. oben beschrieben ausführen.
    b) Abdeckung C am ersten Batterieschrank entfernen und Verkabelung mit der Anschlußleiste X6 verbinden. Abdeckung C als Kabelhalterung benutzen..
  2. Wenn alle Batterieschränke miteinander verbunden sind, sicherstellen, daß der Batterieschalter F1 in der AUS-Position steht, bevor die Kabel an den Klemmenblock X3 der USV angeschlossen werden. Anderenfalls steht der Block X3 unter Spannung. Um auf der sicheren Seite zu sein, über Messung sicherstellen, daß die Spannung zwischen den Klemmen 0 V beträgt.
  3. Nach der Installation die zuvor abgenommenen Kabel für die einzelnen Batteriekreise wieder anbringen. Kontrollieren, daß alle Abdeckungen wieder wie erforderlich angebracht sind. Einschaltssperre (Draht) von den Sicherungsautomaten entfernen und die Sicherungsautomaten der externen Batterieschränke und der USV einschalten.
  4. Schließlich die Anzahl der Batterien über das LCD-Menü wie folgt ändern: EINSTELLUNGEN -> ANWENDERPROGRAMMIERUNG -> ANZAHL BATTERIESTRINGS

USV Externe Batterieschränke Abdeckung A Abdeckung B Abdeckung C Mindestabstand 10 mm

Abb. 24. Verbindung der USV mit externen Batterieschränken

Eines dieser Kabel zur zeitweiligen Trennung des Batteriekreises abziehen. Batteriesicherung (Sicherungsautomat)

Abb. 25. Sicherheitshalber das Plus- oder Minuskabel des Batteriekreises trennen, bevor USV und externer Batterieschrank verbunden werden

6. Software und Kommunikation

Mit der USV-Anlage wird eine CD-ROM mit der Software Suite sowie Dokumentation im CD-Format geliefert. Weiterhin stehen zahlreiche Kommunikationsoptionen zur Verfügung, z.B. Web/SNMP-Adapter für Netzwerkumgebungen, Modemkarten für die Fernüberwachung, ModBus/Jbus-Karten zur Integration mit Systemen für das Gebäudemanagement, Relaisschnittstellen für industrielle Anwendungen sowie RS-232-Schnittstellen für die serielle Kommunikation mit einem oder mehreren Computern.

Kommunikationskabel

Die Signalkabel für Kommunikationszwecke sollten getrennt von den Versorgungskabeln verlegt werden. Bei einer eventuellen Überkreuzung solcher Kabel ist möglichst ein Winkel von 90° einzuhalten. Signalkabel sollten mit Schirm versehen sein, der nur an einem Kabelende geerdet werden darf.

Die Kommunikationskabel sind folgendermaßen anzuschließen:

  1. Frontabdeckung nach Freigabe der Halterung unten am Frontrahmen abheben.
  2. Kommunikationsanschluß bzw. Einschubplatz für X-Modul zur Verbindung des Kabels auswählen.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Kommunikationskabel - 1

Abb. 26. Anschlüsse für Kommunikationskabel: Signaleingänge (X44 & X45); Notabschaltung (EPO, NC (X12) & NO (X52)); RS-232 (X53); Relaisausgang (X57)

Verbindung mit der RS-232-Schnittstelle (X53)

Die serienmäßige RS-232-Schnittstelle ist mit einer neunpoligen D-Sub-Steckbuchse für die Verbindung mit einem Computer oder Modem ausgestattet. Ein geeignetes Kabel dafür wird mitgeliefert. USV-Betriebsdaten werden nach dem XCP-Protokoll über die Schnittstelle in folgendem Format übermittelt:

• Übertragungsrate 19200 Bits/s *
- Datenbits: 8
- Parität: keine
- Stoppbits: 1
- Handshake: keiner

*Die Übertragungsrate kann über das Menü des LCD-Displays geändert werden.

GND TxD RxD 5 4 3 2 1 9 8 7 6 Cable Computer

Abb. 27. Schnittstellenbelegung

LanSafe-Software

Die LanSafe-Software sorgt für ein geregeltes Abschalten von Computern und Netzwerken bei längerem Stromausfall. Sie ist im Software Suite-Programmpaket enthalten und umfaßt Funktionen für die Überwachung, Fehlermeldung und Protokollierung.

Die Verbindung mit der RS-232-Schnittstelle wie folgt vornehmen:

  1. RS-232-Kommunikationskabel an den Computer anschließen.
  2. Kommunikationskabel mit der RS-232-Schnittstelle an der USV-Einheit verbinden.
  3. Die LanSafe-Software mit Hilfe der Software Suite-CD installieren.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - LanSafe-Software - 1

Hinweis!

Falls sich keine einwandfreie Kommunikation ergibt, ist eventuell die Übertragungsrate (Baud) über das LCD-Menü einzustellen. Siehe Angaben in den Handbüchern der Software-Optionen zur Einstellung der Übertragungsraten.

Steuersignalanschlüsse

Zur direkten Kommunikation mit einem Computersystem sind hinter dem Frontrahmen der USV-Einheit Steuersignalanschlüsse angeordnet. Die Verbindungskabel sind durch die Kabelhalter zu führen.

Die Eingänge und Ausgänge sind untereinander getrennt und jeweils über 1 MOhm-Widerstände mit der Chassiserde verbunden.

X44 1 + Polarität Signaleingang 1 2 - Polarität (programmierbar) X45 1 + Polarität Signaleingang 2 2 - Polarität (programmierbar) X12 1 + Polarität Fernabschaltung 2 - Polarität (Arbeitskontakt/NO) X52 1 + Polarität Fernabschaltung 2 - Polarität (Ruhekontakt/NC) X57 1 RO1 Relaisausgang 2 RO1 3 RO1

Abb. 22. USV-Anschlüsse für externe Steuersignale

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Steuersignalanschlüsse - 2

Hinweis!

Auf richtige Polarität achten, falls Halbleiter für die Ansteuerung verwendet werden. Die Ansteuerung über potentialfreie Relaiskontakte ist jedoch vorzuziehen.

Anschluß für die Notabschaltung (Fernbedienungseingang)

Dieser Eingang dient zur Fernabschaltung der USV-Anlage. Es gibt zwei Möglichkeiten der Fernbedienung: über X52 (Ruhekontakt) oder X12 (Arbeitskontakt). Werkseitig sind die Stifte 1 und 2 an X52 verbunden (X12 ist offen). Wenn diese Verbindung getrennt wird, sorgt das Logikmodul in der USV-Anlage dafür, daß die Stromversorgung über den USV-Ausgang zum Verbraucher unterbrochen und der Batterieschalter (F1) geöffnet wird.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Anschluß für die Notabschaltung (Fernbedienungseingang) - 1

Hinweis!

Wenn die USV-Anlage im elektronischen oder manuellen Umgehungsbetrieb arbeitet, führt diese Fernabschaltung nicht zu einer Unterbrechung der Stromversorgung zum Verbraucher. Um eine Trennung in jedem Fall sicherzustellen, ist eine separate Trenneinrichtung gegenüber der Netzspannung vorzusehen.

Um die USV-Anlage wieder in Betrieb zu setzen, müssen die Stifte 1 und 2 an X52 verbunden und die USV-Einheit muß manuell eingeschaltet werden. Die Stifte müssen gegeneinander kurzgeschlossen sein, um die USV-Anlage in Betrieb zu halten (max. Kontaktwiderstand 10 Ohm). Der Eingang für die Fernabschaltung darf nicht galvanisch mit anderen netzangeschlossenen Kreisen verbunden werden. Eine doppelte Isolierung gegenüber der Netzspannung ist für Geräte und Kabel erforderlich, die mit diesem Anschluß verbunden werden. Siehe auch "Start nach einer Notabschaltung (EPO)".

Falls die Fernbedienung über X12 (Arbeitskontakt) erfolgen soll, die Verbindung der Stifte an X52 beibehalten und den Anschluß an X12 vornehmen. Im übrigen arbeitet die Funktion dann wie oben beschrieben.

Relaisausgänge

X57 ist ein programmierbarer Relaisausgang mit potentialfreien Kontakten für Fernalarmmeldungen. Die Kontakte sind für max. 30 VAC/1 A bzw. 60 VDC/0,2 A (Nennwert) bemessen. Weitere vier Relaisausgänge sind über den optionalen AS400-Relaisadapter verfügbar. Für weitergehende Information siehe Abschnitt "Verwendung der Relaisausgänge".

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Relaisausgänge - 1

Achtung!

Die Relaiskontakte dürfen nicht direkt mit netzangeschlossenen Kreisen verbunden werden, sondern es ist eine doppelte Isolierung gegenüber der Netzspannung erforderlich.

Konfigurierbare Signaleingänge

Die USV-Einheit hat zwei programmierbare Signaleingänge (X44, X45). Eine Ansteuerung über potentialfreie Relaiskontakte ist zu empfehlen (siehe Hinweis oben). Um den jeweiligen Eingang zu aktivieren, sind die beiden Stifte miteinander zu verbinden (max. 10 Ohm Kontaktwiderstand).

Folgende Konfigurationsmöglichkeiten sind vorhanden:

a) Deaktivieren des Umgehungsbetriebs

Bei Aktivierung erfolgt kein automatischer Übergang zum Umgehungsbetrieb.

b) Batterieladung

Bei Aktivierung wird die Batterieladefunktion weggeschaltet, d.h. die Batterien entladen sich je nach Dauer eventueller Stromausfälle.

c) Fernabschaltung

Bei Aktivierung wird der Verbraucherausgang der USV abgeschaltet, unabhängig vom jeweiligen Betriebszustand. Hilfskreise, Lüfter, Kommunikationsfunktionen sowie Gleichrichter/Batterieladung bleiben jedoch aktiviert. Nach Deaktivierung wird unverzüglich ein Wiederanlauf der USV eingeleitet.

d) Aktivieren des Umgehungsbetriebs

Bei Aktivierung wird auf Umgehungsbetrieb umgeschaltet, vorausgesetzt die Umgehungsleitung arbeitet mit der korrekten Spannung, Frequenz und Netzynchronisierung.

e) Normaler Betrieb

Bei Aktivierung schaltet die USV auf Wechselrichterbetrieb, falls keine Notabschaltung oder Betriebsstörung vorliegt.

f) Erzwungener Umgehungsbetrieb

Bei Aktivierung arbeitet die USV im elektronischen Umgehungsbetrieb unabhängig vom Status der Umgehungsleitung.

g) Externe Batteriesicherung

Die Aktivierung meldet der USV, daß die externen Batterien weggeschaltet sind.

h) Gebäudealarm 1 – 6

Diese Alarmmeldungen können separat oder zusammen mit anderen Gebäudealarmmeldungen aktiviert werden.

i) Nicht verwendet

j) Abschaltung

Die USV wird bei Aktivierung dieses Eingangs sofort abgeschaltet.

k) Verzögerte Abschaltung

Bei Aktivierung wird die USV nach einer vorgegebenen Zeit abgeschaltet. Nach Deaktivierung wird unverzüglich ein Wiederanlauf der USV eingeleitet.

I) Normal/Umgehung

Bei Aktivierung wird die USV auf Umgehungsbetrieb umgeschaltet, falls der Zustand der Umgehungsleitung dies zuläßt. Wenn dieser Eingang nicht aktiviert ist, arbeitet die USV im normalen Betrieb.

m) Übertemperatur des Ausgangswandlers

Wenn aktiv, wird der Ausgang der USV nach einer konfigurierbaren Zeit abgeschaltet.

n) Übertemperatur des Eingangswandlers ohne Bypass

Wenn aktiv, schaltet die USV entweder auf Batteriebetrieb um oder fährt – wenn die Batterien nicht verfügbar sind – nach einer Minute Verzögerung herunter.

o) Übertemperatur des Eingangswandlers mit Bypass

Wenn aktiv, schaltet die USV entweder auf Batteriebetrieb um oder nach einer Minute Verzögerung auf den Bypass.

X-Modul (Option)

Die USV-Einheit umfaßt 2 Einschubplätze für sogenannte X-Module, mit denen eine Kommunikation zwischen der USV-Anlage und verschiedenen Networking-Applikationen bzw. elektronischen Steuerungen u.ä. aufgebaut werden kann.

XSlot #1 XSlot #2

Abb. 29. Einschubplätze für X-Module

An die USV können zwei Kommunikationsmodule für die serielle Übertragung angeschlossen werden, siehe nachstehende Tabelle.

Unabhängig Im Multiplex-Verfahren
Konfiguration Einschubplatz 1 Einschubplatz 2 RS232-Schnittstelle
Alternative 1 Beliebiges X-Modul Beliebiges X-Modul Nicht verwendet
Alternative 2 Beliebiges X-Modul RelaismodulVerfügbar
Alternative 3 Beliebiges X-Modul Nicht verwendetVerfügbar

Tabelle 30. Typische Konfigurationen der Kommunikationsmodule

SNMP-Netzwerkadapter (Option)

Das Modul ermöglicht eine Fernüberwachung der USV und die geregelte Abschaltung geschützter Computer über eine SNMP/http-Verbindung zu Ihrem Netzwerk.

Der Netzwerkadapter ermöglicht die Anbindung weiterer drei netzwerkfähiger Geräte. Auch eine Temperatur-/Feuchtigkeitssonde (Environmental Monitoring Probe/EMP) ist optional erhältlich, die mit dem Kommunikationsanschluß des Netzwerkadapters verbunden wird und Daten über Feuchtigkeit, Temperatur sowie Rauch- und andere Alarmmeldungen liefert.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - SNMP-Netzwerkadapter (Option) - 1

Abb. 31. SNMP-Netzwerkadapter und EMP

AS400-Relaisadapter (Option)

Das Relaismodul bietet eine Schnittstelle mit potentialfreien Relaiskontakten (bis zu 4 Relais) für die Verbindung mit Rechnern und Industrieelektronik über einen 15poligen D-Sub-Steckverbinder und eine Klemmenleiste.

Die Relaiskontakte sind bemessen für 1 A/30 VAC bzw. 200 mA/60 VDC. Die Relaisschnittstelle bewirkt eine völlige galvanische Trennung zwischen der USV und angeschlossenen Geräten.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - AS400-Relaisadapter (Option) - 1

Zusätzliche serielle Schnittstelle (Option)

Eine zusätzliche serielle Schnittstelle für die Kommunikation zwischen der USV und einem Computer ist als optionales Modul erhältlich.

Nach Installation des Kommunikationskabels kann mit Hilfe von Software für das Stromversorgungsmanagement ein Datenaustausch mit der USV stattfinden. So kann die Software beispielsweise den Status der Stromversorgung abfragen und im Falle einer Störung der Strom-versorgung die Speicherung aller Daten und die geregelte Abschaltung des Computers veranlassen.

Modbus/Jbus-Modul (Option)

Dieses Modul gestattet die Integration der USV mit einem Programm für das Gebäudemanagement wie z.B. Wonderware. Über isolierte DB9-Anschlüsse (RS485/RS232) bzw. eine Klemmenleiste (RS485) läßt sich eine laufende Kommunikation aufrechterhalten.

Modbus Card TX+ RXD+ TX- RX- SNR+ TD+ RXD+ TX- RX- SNR+ RS-485 MODE RS-232 MODBUS CONFIGURATION

Abb. 33. Modbus/Jbus-Modul

7. Bedienungsfunktionen

Die USV hat eine LCD-Anzeige mit Hintergrundbeleuchtung und vier Funktionstasten. Über die Anzeige können Informationen zum Betriebszustand der USV und der Verbraucher sowie Meßwerte, Einstellungen u.a. abgerufen werden.

Die LCD-Hintergrundbeleuchtung wird eingeschaltet, sobald eine Taste betätigt wird, und schaltet sich nach 15 Minuten automatisch wieder ab.

Anzeigefunktionen

Als Standardeinstellung (wenn 15 Minuten lang keine Taste betätigt wird) wird die Startseite wie folgt angezeigt:

  1. Powerware-Logo
  2. Übersicht (siehe Beschreibung der LCD-Anzeigen)

Mit der rechten Taste werden Anzeigen abgerufen, in denen dann entsprechend der Anzeige mit den Tasten nach oben oder unten geblättert werden kann. Der Menüaufbau geht aus nachstehender Tabelle hervor. Es gibt geringfügige Unterschiede im Menü-Aufbau zwischen Single- und Parallel-Modulen.

Parallel-modus ModeEinzel-modusHauptmenüUnter-menüMenüfunktionen
|
x x USV STATUSSTATUS->USV aus / System normal / USV versorgt Last / USV in Batterie-betrieb / USV auf Bypass / +aktive Alarme und Hinweise / +Batteriestatus, (Ruhezustand, Laden, Erhaltungsladung, discharging)
|
xxEREIGNIS-AUFZEICH-NUNG-> Hinweis / Alarm
|
x x MESSWERTEPARALLELESS SYSTEMParallel-USVs 1...4 kW/Parallel Gesamt-kW
AUSGANGSpannung / Strom / Frequenz / Leistung
BATTERIESpannung / Strom / Laufzeit (Überbrückungszeit)
EINGANGSpannung / Strom / Frequenz
BYPASSSpannung / Frequenz
|
xxKONTROLLE (STEUERUNG)->Auf Bypassbetrieb / Start Batterietest / Zeige Test / Fehlerstatus löschen
|
x xEINSTELLUNGENANWENDER-PROGRAM-MIERUNGEingabe Datum und Uhrzeit / Displaykontrast / Sprache wechseln/ Relaiskonfiguration / Signaleingaenge / Konfig. serielle Schnittstelle/ Parallelbetriebseinstellungen / Starte Monitor / Anwenderpasswort / Akustische Alarme / Batterieladung / + Liste der Standardeinstellungen
SERVICE-PROGRAM-MIERUNGEinstellung Parameter / Ereignisse anpassen / Reset kundenspez. Programmierung / Ereignisaufzeichnung löschen / + Einstellungen für Modemruf
|
x xIDENTIFICATION -> Typ: / Teil: / Serie: / Revisionen
|
xUSV EINSCHALTEN-> -
|
xUSV AUSSCHALTEN
|
xSYSTEM EINSCHALTEN
|
xUSV AUSSCHALTEN
|
xSYSTEM AUSS-CHALTEN

Tabelle 34. LCD-Anzeige – Überblick über die Menüfunktionen

Einstellmöglichkeiten

Folgende USV-Einstellungen können vom Bediener vorgegeben werden. Einige davon werden erst aktiviert, wenn die USV ausgeschaltet und wieder eingeschaltet wird. Die Benutzereinstellungen können über das Menü der LCD-Anzeige vorgenommen werden; hierzu EINSTELLUNGEN => ANWENDEREINSTELLUNGEN wählen

Beschreibung Verfügbare EinstellungenStandardeinst.
Allgemeines:
Kontrasteinstellung, Display +/ - Durchschnittlich
Sprachwahl, Display [Englisch] .... [Deutsch] Englisch (brit.)
Datum & Uhrzeit [xxxx-xx-xx] 0001-01-01
Akustische Alarme [normaler Ton], [nicht aktiv]Normal
Startbild auf Display [Logo], [Schema] Logo
Passwort für Anwenderprogrammierung [nicht aktiv], [aktiv]Nicht aktiv
Nenndaten:
Ausgangsspannung[220], [230], [240]230 V
Ausgangsfrequenz[50 Hz], [60 Hz]50 Hz
Grenzwert Phasenstrom (Gleichrichter)Einstellschritte: 1 A32 A
Kommunikationsfunktionen:
Steuerbefehle von XSlot1[möglich], [deaktiviert]deaktiviert
Geschwindigkeit (Übertragungsrate)[1200], [2400], [9600], [19200]19200 (Bit/s)
Standardfunktion, Relaisausgänge[UPS EIN/OK], [Allgemein], [Batterie schwach], [System auf Bypass/Batterie] [System in Batteriebetrieb on battery]UPS EIN/OK
Signaleingang #1-2, Funktion[leer], [siehe SIGNALEINGAENGE]Leer
Verzögerung bei Fernabschaltung Fernabschaltung mit autom WiederanlaufEinstellschritte: 1 s120 s
X-Slot-Relaisausgang 1-4[keine], [siehe SIGNALEINGAENGE]X-Slot-Standardeinst.: 1: auf Batterie 2: Batterie schwach 3: USV ein/OK 4. auf Bypass
X-Slot-Eingangssignal (Verzög. über Rx)keine
X-Slot-Abschaltsignal, Verzögerung des Signa-lempfangs.Einstellschritte: 1 sec.5 s
Bypass (Umgehung) und Synchronisa-tion:
Bypass-Benutzung[möglich], [nicht möglich]möglich
Asynchroner Transfer auf Bypass[erlaubt], [nicht erlaubt]nicht erlaubt
Umschaltung auf Bypass bei Überlast[sofort], [verzögert]sofort
Synchronisation [aktiv], [deaktiviert]Aktiv
Bypass-Spannung, Obergrenze+1% ... +20%, Einstellschritte: 1%+10%
Bypass-Spannung, Untergrenze-1% ... -20%, Einstellschritte: 1%-15%
Synchronisationsfenster0,5 ... 3,0 Hz, Einstellschritte: 0,1 Hz± 2,0 Hz
Anstiegsgeschw. Frequenz (nicht parallel) mode)0,1 ... 3,0 Hz/s, Einstellschritte: 0,1 Hz/s0,2 Hz/s
Batterieinformationen und Einstellungen:
ABM-Ladeverfahren [aktiv], [nicht aktiv] aktiv
Temperaturkompensation [aktiv], [nicht aktiv] aktiv
Einstellung der Batteriegröße Einstellschritt: 1 W/Zelle 24 W/Zelle
Anzahl der Batteriestrings je 32 St. 0 (keine Batterien), 1, 2, 3, 4... 1 Batteriezweig
Alarmschwelle schwache Batterie Einstellschritte: 0,01 V/Zelle 1,88 V/Zelle
Automatischer Batterietest [aktiv], [nicht aktiv] aktiv
Max. Ladestrom Einstellschritte: 0,1 A [max. 20 Amps] 3 A
Autom. Verzögerung bis zur Einschaltung des USV-Ausgangs[nicht aktiv], [Einstellschritte: 1 s] 0 s
Autom. Verzögerung des Batteriebetriebs bis zur Abschaltung des USV-Ausgangs[nicht aktiv], [Einstellschritte: 1 s] nicht aktiv
Anwenderpräferenzen:
Verhalten bei Eingangsunterbrechung[Batterie bevorzugt], [Bypass bevorzugt]Batteriebetrieb
Alarm bei Verkabelungsfehler /Neutralleiter [aktiv], [nicht aktiv] aktiv
Power Strategy (Standard/Wirkungsgradoptimier.)[Standard], [High Efficiency]Standard
Einstellungen für Parallelbetrieb:
Parallele USV, Nr.[Einzige USV], [USV Nr. 1], [USV Nr. 2], [UnSV Nr. 3], [USV Nr. 4]Einzelne USV
Parallelbetriebsmodus[auf Redundanz], [auf Kapazität]auf Redundanz
Synchronisation[aktiv], [nicht aktiv] aktiv
Autokalibration Start
Parallel-XCP-Protokoll[System], [Einheit]System
Mindestanzahl USVs, um Last zu stützen[0], [1], [2], [3], [4]2

Tabelle 35. Anwenderspezifische Einstellungen über die LCD-Anzeige

Kundenseitige Einstellungen

Der Kunde kann über die Funktion für die Anwenderprogrammierung im LCD-Menü eigene Einstellungen vorgeben.

Sprachwahl

Wenn man die erste Funktionstaste links (unter dem LCD-Display) drückt und etwa 3 Sekunden lang gedrückt hält, erscheint das Menü für die Sprachwahl. Dieses Menü kann von jeder Menüebene aus aufgerufen werden.

Die serienmäßige Firmware beinhaltet vier Sprachen: Englisch, Spanisch, Französisch und Deutsch. Weitere Sprachmodule, z.B. Chinesisch, Griechisch und Russisch, können Sie von Ihrem USV-Händler anfordern.

Änderung des Ladestroms

Die Einstellungen für den maximalen Ladestrom sollten kontrolliert werden, wenn die erforderlichen Überbrückungszeiten einen Ladestrom von mehr als 3 A bedingen.

Last (kVA) Leistungsfaktor 0,7ÜberbrückungszeitMin. StromstärkeLast (kVA) Leistungsfaktor 0,7ÜberbrückungszeitMin. Stromstärke
10 1 h 1.8 A 15 1 h2.5 A
10 3 h 4 A15 3 h6.5 A
10 5 h 6.5 A 15 5 h9 A
10 10 h13 A15 10 h18 A

Tabelle 36. Erforderlicher Batterieladestrom

Den maximalen Ladestrom aus dem Menü ANWENDERPROGRAMMIERUNG auswählen. Die Standardeinstellung ist 3,0 A und läßt sich in Schritten von 0,1 A bis auf 20 A einstellen.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Tabelle 36. Erforderlicher Batterieladestrom - 1

Wichtig!

Der maximale Ladestrom ist abhängig von der Last am Ausgang und der Ausgangsleistung des USV-Modells. Falls die USV die maximale Last am Ausgang unterstützt, beträgt der höchste Ladestrom 3,0 A, was der Standardeinstellung entspricht. In der Regel bedeutet eine Verringerung der Last um 1 kW eine zusätzliche Ladekapazität von 2,0 A, z.B. bei 8 kW zusätzlich 5 A oder bei 7 kW entsprechend 7 A.

Verwendung der Relaisausgänge

Die Relaisausgänge können für Fernalarme benutzt werden.

Jedes Relais hat vier vorprogrammierte Einstellungen für Alarme bzw. Meldungen:

- Umgehungsbetrieb, USV OK, Batterieunterspannung, Batteriebetrieb

Eine Einstellmöglichkeit ist für die kundenseitige Programmierung vorgesehen. Diese Einstellung wie folgt wählen:

  1. Eine Funktionstaste drücken, um das LCD-Display zu aktivieren.
  2. Aus dem LCD-Menü zuerst EINSTELLUNGEN wählen, dann ANWENDERPROGRAMMIERUNG und schließlich RELAISKONFIGURATION.
  3. Das Relais auswählen, das konfiguriert werden soll (ALARM-1 liegt auf Relaisausgang X57).
  4. LEER wählen, um alte Einstellungen zu löschen.
  5. ALLGEMEIN wählen und benötigte aktive Alarme mit der Taste rechts auswählen,
  6. Die Wahl mit OK bestätigen.
  7. Kontrollieren, daß die Alarme richtig eingestellt sind.

Normale Einschaltroutine

Mechanische und elektrische Installation der USV-Anlage vor dem Einschalten kontrollieren. Nachstehende Checkliste zusammen mit einem anderen Mitarbeiter durchnehmen.

Vor Eingriffen oder Arbeiten an der Einheit sind die mitgelieferten Sicherheitshinweise zu beachten.

Folgendes kontrollieren:

☐ ob die mechanische Installation richtig ausgeführt ist,
☐ ob die Umgebungsbedingungen den Vorgaben entsprechen,
☐ ob keine Behinderung für die Kühlluft vorhanden ist,
□ ob die USV richtig geerdet ist.
☐ ob Eingangs- und Umgehungsspannungen den Nennwerten für die USV-Anlage entsprechen,
☐ ob die Anschlüsse an Eingang, Umgehungsleitung, Batterie und Ausgang richtig ausgeführt sind,
☐ ob geeignete Zuleitungs- und Umgehungsleitungssicherungen sowie Trenneinrichtungen installiert wurden,
☐ ob ein Warnschild für die Netzrückwirkung bei eventuellen Trenneinrichtungen angebracht wurde,
☐ ob geeignete Leiterquerschnitte benutzt wurden,
☐ ob die Anschlüsse für externe Steuersignale in der USV-Einheit richtig ausgeführt sind,
☐ ob keine Werkzeuge, fremde Gegenstände oder Schmutz in der USV verblieben sind,
☐ ob alle Abdeckungen angebracht sind,
☐ ob der MBS-Schalter (falls verwendet) in der Position USV steht.

Sie können nun damit beginnen, die USV-Anlage einzuschalten:

  1. Batterie- und Eingangssicherungen einschalten.
  2. Die USV geht jetzt in den Bereitschaftsbetrieb und beginnt die Batterien zu laden. Der Kühllüfter arbeitet. Im Bereitschaftsbetrieb liegt am Ausgang noch keine Spannung an.
  3. Eine beliebige Taste an der Anzeigetafel drücken, um das LCD-Display zu aktivieren.
  4. „USV EINSCHALTEN“ aus dem LCD-Menü wählen (siehe: Anzeigefunktionen)
  5. Die Taste 2 Sekunden lang gedrückt halten. Es darf dabei kein Signal zu hören sein.

Die USV führt jetzt einen Eigentest der internen Funktionen durch sowie die Synchronisierung auf die Umgehungsleitung und beginnt damit, die Verbraucher zu versorgen. Die grüne Leuchtdiode blinkt, falls irgendeine Meldung aktiviert wird. Bei normalem Betrieb leuchtet die grüne Leuchtdiode mit festem Schein, falls keine Meldung wie beispielsweise „nicht synchronisiert“ o.ä. vorliegt.

Die Ausgangsspannung kann anhand der Anzeigen auf dem LCD-Display kontrolliert werden. Wenn die Ausgangsspannung angezeigt wird, versorgt die USV die Verbraucher.

Einschalten im Batteriebetrieb

Die USV kann auch im Batteriebetrieb eingeschaltet werden, falls keine Netzspannung vorliegt. Dabei ist zu beachten, daß der Einschaltvorgang etwas vom normalen Einschaltvorgang abweicht.

Start nach einer Notabschaltung (EPO)

  1. Ursache für die Notabschaltung ermitteln und Fehler beheben.
  2. Sicherstellen, dass das Wiedereinschalten der USV gefahrlos erfolgen kann.
  3. Normale Startroutine und Checkliste beim Wiederanlauf befolgen.

Abschalten

Die USV kann über das LCD-Display wie folgt abgeschaltet werden:

  1. Durch Drücken einer beliebigen Taste das LCD-Display aktivieren.
  2. Aus dem LCD-Menü „USV AUSSCHALTEN“ wählen (siehe: Anzeigefunktionen).
  3. Die Taste 5 Sekunden lang gedrückt halten. Während dieser Zeit muß ein Signalton zu hören sein.
  4. Die USV führt die Abschaltroutine durch.
  5. Die Batterie- und Eingangssicherungen ausschalten, wodurch der Abschaltvorgang beendet wird.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Abschalten - 1

Wichtig!

Die USV kann auch über den Eingang für die Fernabschaltung oder über verschiedene Kommunikationsmodule abgeschaltet werden. Falls Batterie und Eingangssicherungen weiterhin eingeschaltet bleiben, geht die USV in den Bereitschaftsbetrieb und beginnt, die Batterien zu laden. Der Kühllüfter bleibt in Betrieb. Im Bereitschaftsbetrieb liegt jedoch keine Spannung am Ausgang an.

8. Wartung

Eingriffe in die Einheit dürfen nur durch einen Servicetechniker des Herstellers oder seines Vertragshändlers ausgeführt werden.

Die hier beschriebene Fehlersuchroutine ermöglicht einfache Abhilfemaßnahmen bei einer Störung des USV-Betriebs. Bei einer aktiven Alarmmeldung auf dem LCD-Display sollte der Anwender versuchen, eine Fehlersuche einzuleiten. Wenn auf dem Display ein Servicecode erscheint, sollte mit dem Kundendienst Kontakt aufgenommen werden.

Wenden Sie sich in jedem Fall an den Kundendienst, falls das Problem nicht behoben werden kann.

LCD-Display Beschreibung Maßnahme
UeberlastDer angeschlossene Verbraucher benötigt mehr Leistung als der Nennleistung der USV entspricht. Der Verbraucher wird weiterhin noch über den Wechselrichter oder die elektronische Umgehung versorgt.Weniger wichtige Verbraucher abschalten. Bei Erreichen einer normalen Belastung sollte die USV wieder auf normalen Betrieb zurückschalten.
Batterietest Fehler DieBatterien sind fehlerhaft.Die Batterien sollten ausgetauscht werden. Nehmen Sie mit Ihrem Händler oder dem Hersteller Kontakt auf.
Batterie schwachDie USV arbeitet im Batteriebetrieb und wird aufgrund niedriger Batteriespannung bald abschalten.Angeschlossene Verbraucher abschalten, um Datenverluste zu vermeiden.
In Batteriebetrieb DieUSV arbeitet im Batteriebetrieb.Daten speichern und angeschlossene Verbraucher rechtzeitig abschalten.
Uebertemp. Die USV-Anlage ist überhitzt.Kontrollieren, daß der Kühllüfter arbeitet und die Belüftungsöffnungen frei sind. Dafür sorgen, daß die Umgebungstemperatur nicht zu hoch ist.

Tabelle 37. Typische Alarmmeldungen auf dem LCD-Display der USV-Einheit.

Regelmäßige Wartung

Die USV-Anlage ist bei Einhaltung der vorgegebenen Umgebungsbedingungen praktisch wartungsfrei. Um die maximale Verfügbarkeit der USV-Anlage jederzeit sicherzustellen, ist jedoch die Unterzeichnung eines Wartungsvertrags zur vorbeugenden Wartung mit dem zuständigen Servicepartner zu empfehlen.

Wartung Abstände
Batterietausch ~ 3-5 Jahre / Service
Batterietest ~ 18 Monate / Service
Tausch des Kühllüfters ~ 5 Jahre / Service

Tabelle 38. Regelmäßige Wartungsabstände – Empfehlung des Herstellers

Batterien

Der Zustand der Batterien ist entscheidend für den einwandfreien USV-Betrieb. Falls die Kapazität der Batterieeinheiten nachläßt, gibt die USV-Einheit akustische Signale und Warnmeldungen ab. Die USV-Anlagen überwachen dank ABM-Funktion für das Batteriemanagement laufend den Zustand der Batteriezellen.

Der Batterietausch sollte von Personal ausgeführt werden, das sich mit Batterien und den erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen auskennt. Batterien der gleichen Art und Anzahl wie zuvor sind zu verwenden.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Batterien - 1

Achtung!

Die Batterien stehen unter HOHER SPANNUNG und enthalten ÄTZENDE, GIFTIGE und ENTZÜNDBARE STOFFE. Wenn die Batterien falsch gehandhabt werden, kann dies zu u.U. lebensgefährlichen Verletzungen und Sachschäden führen. Verbrauchte Batterien oder Batteriematerial KEINESFALLS IN DEN MÜLL ODER INS FEUER WERFEN. Befolgen Sie alle gültigen örtlichen Vorschriften für die Lagerung, Handhabung und Entsorgung von Batterien und Batteriematerial.

Achtung! Explosionsgefahr, wenn die Batterie durch einen falschen Typ ersetzt wird. Entsorgen Sie die verbrauchten Batterien gemäß den Anweisungen!

Kühlüfter

Die Lebensdauer des Kühllüfters in der USV-Einheit beträgt etwa 60000 Betriebsstunden. Die tatsächliche Lebensdauer ist auch von den Umgebungsbedingungen und -temperaturen abhängig.

Wenn störende Geräusche vom Lüfter zu hören sind, ist ein baldiger Lüfterausfall zu befürchten. Man sollte daher schon dann einen Lüftertausch vornehmen.

Nur Originalteile des Herstellers beim Tausch verwenden.

LED-Anzeigen

Vier Leuchtdioden an der USV-Einheit melden den Betriebszustand.

Symbol LED Beschreibung Hinweis
EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - LED-Anzeigen - 1Grün USV-Betrieb OKDie Leuchte blinkt, wenn eine neue Mel-dung vorliegt.
EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - LED-Anzeigen - 2Gelb 1 USV im Batteriebetrieb
EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - LED-Anzeigen - 3Gelb 2 USV im Umgehungsbetrieb
EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - LED-Anzeigen - 4Rot USV im AlarmzustandDie Leuchte blinkt, wenn eine neue Alarm-meldung noch nicht zurückgestellt wurde und somit aktiviert bleibt.

Tabelle 33. Beschreibung der LED-Anzeigen

Manueller Umgehungsschalter (MBS)

Abhängig von der bestellten Konfiguration der USV-Anlage ist der manuelle Umgehungsschalter (MBS) bereits eingebaut oder kann nachgerüstet werden. Bedient werden sollte der MBS nur durch geschulte Mitarbeiter, die sich mit den USV-Funktionen auskennen. Ein vollständiger Anschlußplan für die USV-Einheit einschließlich MBS ist aus unserer Installationsanleitung zu entnehmen.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Manueller Umgehungsschalter (MBS) - 1

Wichtig!

Der manuelle Umgehungsschalter besteht eigentlich aus drei Schaltern. Die richtige Schaltsequenz muß eingehalten werden, da sonst die Versorgung des angeschlossenen Verbrauchers gefährdet ist.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Wichtig! - 1

flowchart
graph TD
    A["USV"] --> B["S1"]
    A --> C["S2"]
    A --> D["S3"]
    A --> E["F1"]
    A --> F["F2"]
    G["Verbraucher"] --> H["MBS"]
    I["Netz"] --> J["F2"]
    K["BAT"] --> L["F1"]

Abb. 40. Normale Stellung der drei MBS-Schalter

Umschalten der USV vom normalen Betrieb auf Umgehungsbetrieb

Nachstehend eine Beschreibung des Umschaltvorgangs vom USV-Betrieb auf den Betrieb mit dem manuellen Umgehungsschalter (Service-Umgehung).

S1 S2 S3 OFF ON ON Manuelle Umgehung Eingang, elektronische Umgehung USV-Ausgang

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Umschalten der USV vom normalen Betrieb auf Umgehungsbetrieb - 2

flowchart
graph TD
    A["USV"] --> B["S1"]
    A --> C["S2"]
    A --> D["S3"]
    A --> E["F1"]
    A --> F["BAT"]
    G["Verbraucher"] --> H["MBS"]
    I["Netz"] --> J["F2"]
    K["Umgehung"] --> L["S1"]
    M["Netz"] --> N["F2"]
    O["Netz"] --> P["F1"]

Abb. 41. Normale Stellung der drei MBS-Schalter (im USV-Betrieb)

Umschalten von normalem Betrieb auf Service-Umgehung (ohne Schaltunterbrechung):

  1. Die normale Ausgangsposition sollte wie folgt sein:

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Umschalten der USV vom normalen Betrieb auf Umgehungsbetrieb - 3

  1. Über das LCD-Display die USV auf die interne elektronische Umgehung umschalten. Vor dem nächsten Schritt kontrollieren, daß diese Umschaltung durchgeführt wurde.

  2. Abdeckung der Schalter S1 – 3 entfernen.

  3. S1-Schalter auf EIN (ON) stellen, um die USV zu umgehen:

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Umschalten der USV vom normalen Betrieb auf Umgehungsbetrieb - 4

  1. S3 auf AUS (OFF) stellen, um den USV-Ausgang abzuschalten:

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Umschalten der USV vom normalen Betrieb auf Umgehungsbetrieb - 5

  1. Über das LCD-Display die USV ausschalten.

  2. Die Sicherungen F1 (Batterie) und F2 (Eingang) ausschalten.

  3. S2-Schalter ausschalten, um den USV-Umgehungseingang abzuschalten:
ONOFFOFF
  1. Abdeckung der Schalter S1 – 3 wieder anbringen, damit ein Berührungsschutz gegeben ist.
  2. Die USV arbeitet jetzt im manuellen Umgehungsbetrieb (Service-Umgehung), siehe Abbildung:

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Umschalten der USV vom normalen Betrieb auf Umgehungsbetrieb - 6

flowchart
graph TD
    A["Umgehung"] --> B["S1"]
    B --> C["USV"]
    C --> D["S2"]
    D --> E["MBS"]
    C --> F["S3"]
    F --> G["Verbraucher"]
    H["Netz"] --> I["F2"]
    I --> J["F1"]
    J --> K["BAT"]
    K --> C

Umschalten der USV von manueller Umgehung auf normalen Betrieb

Nachstehend eine Beschreibung der Routine, um die USV wieder in den normalen Betriebszustand zu bringen:

S1 S2 S3 OFF ON ON Manuelle Umgehung Eingang, elektronische Umgehung USV-Ausgang Umgehung S1 MBS S2 S3 Verbraucher F2 F1 Netz BAT

Abb. 42. Servicestellung der drei MBS-Schalter (Verbraucher wird über Umgehung versorgt)

Umschalten von manueller Umgehung auf normalen Betrieb (ohne Schaltunterbrechung)

  1. Die Ausgangsposition sollte wie folgt aussehen:

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Umschalten von manueller Umgehung auf normalen Betrieb (ohne Schaltunterbrechung) - 1

  1. Abdeckung der Schaltkontakte S1 – 3 entfernen.
  2. S2-Schalter einschalten, wodurch die Umgehungsleitung mit der USV verbunden wird:

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Umschalten von manueller Umgehung auf normalen Betrieb (ohne Schaltunterbrechung) - 2

  1. Die Sicherungen F1 (Batterie) und F2 (Eingang) einschalten.

  2. Über das LCD-Display die USV einschalten „USV EINSCHALTEN“ und warten, bis sie ihren Betrieb ganz aufgenommen hat.

  3. Sicherstellen, daß keine Alarmmeldungen abgegeben werden und die grüne Leuchtdiode an ist.

  4. Die Ausgangsspannung kann über das LCD-Display kontrolliert werden.

  5. Über das LCD-Display die USV auf interne elektronische Umgehung schalten. Sicherstellen, daß diese Umschaltung durchgeführt wurde, bevor mit dem nächsten Punkt fortgefahren wird.

  6. S3 einschalten, um den USV-Ausgang mit dem Verbraucher zu verbinden:

ON
ON
  1. S1 ausschalten, um die Umgehungsleitung zu trennen:
OFFONON
  1. Über das LCD-Display den normalen Betrieb der USV-Anlage anfordern.
  2. Abdeckung der Schalter S1 – 3 wieder anbringen, damit ein Berührungsschutz gegeben ist.
  3. Die USV arbeitet jetzt im normalem Betrieb, siehe unten.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Umschalten von manueller Umgehung auf normalen Betrieb (ohne Schaltunterbrechung) - 3

flowchart
graph TD
    A["USV"] --> B["S1"]
    A --> C["S2"]
    A --> D["S3"]
    A --> E["F1"]
    A --> F["BAT"]
    G["Verbraucher"] --> A
    H["Netz"] --> A
    I["Umgehung"] --> A
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style C fill:#ccf,stroke:#333
    style D fill:#ccf,stroke:#333
    style E fill:#ccf,stroke:#333
    style F fill:#ccf,stroke:#333
    style G fill:#dfd,stroke:#333
    style H fill:#dfd,stroke:#333
    style I fill:#dfd,stroke:#333

9 Parallelsysteme

Überblick

Ein USV-Parallelsystem kann mit n+1-Redundanz oder im Kapazitätsbetrieb arbeiten. Der Redundanzbetrieb dient zur Steigerung der Ausfallsicherheit, während der Kapazitätsbetrieb auf maximale Ausgangsleistung abzielt.

Die Parameter für die Umschaltung zwischen Redundanz- und Kapazitätsbetrieb sind wählbar, wobei die Auswirkungen auf Ausgangsleistung bzw. Ausfallsicherheit zu beachten sind.

Der Parallelbetrieb von zwei oder mehr USV-Einheiten wird unter Anwendung der von uns entwickelten Hot Sync®-Technik über ein sogenanntes Parallelschaltmodul (SPM/ System Parallel Module) realisiert, in dem auch die erforderlichen Service-Schalter angeordnet sind. Auch eine kundenspezifische, d.h. vom Kunden selbst realisierte Verbindungseinheit kann anstelle des SPM-Moduls zur Anwendung kommen. In der Schaltung als Redundanzsystem ermöglichen die Service-Schalter (Umgehungsschalter) Wartungseingriffe an der USV-Anlage, während beim Kapazitätssystem eine Umgehungsschaltung für das gesamte System zur Ausführung von Wartungsarbeiten ohne Sicherheitsrisiken erforderlich ist.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Überblick - 1

flowchart
graph TD
    A["1+1 Redundanz / 2 x Kapazität"] --> B["NETZ"]
    A --> C["VERBRAUCHER"]
    B --> D["USV"]
    B --> E["BYPASS"]
    C --> F["="]
    C --> G["="]
    C --> H["="]
    C --> I["="]
    D --> J["="]
    E --> K["="]
    F --> L["="]
    G --> M["="]
    H --> N["="]
    I --> O["="]

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Überblick - 2

flowchart
graph TD
    A["2+1 Redundanz / 3 x Kapazität"] --> B["NETZ"]
    B --> C["USV BYPASS"]
    C --> D["VERBRAUCHER"]
    D --> E["Switch symbols: ~/=, ~/=, ~/=, ~/=, ~/="]
    E --> F["Output lines"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style C fill:#cfc,stroke:#333
    style D fill:#fcc,stroke:#333

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Überblick - 3

flowchart
graph TD
    A["3+1 Redundanz / 4 x Kapazität"] --> B["~"]
    A --> C["="]
    A --> D["~"]
    A --> E["="]
    A --> F["~"]
    A --> G["="]
    A --> H["~"]
    A --> I["="]
    A --> J["~"]
    B --> K["VERBRAUCHER"]
    C --> K
    D --> K
    E --> K
    F --> K
    G --> K
    H --> K
    I --> K
    J --> K
    K --> L["USV BYPASS"]
    L --> M["NETZ"]

Abb. 43. Parallelkonfigurationen mit USV-Modulen

Weitere USV-Module für die Erweiterung der Redundanz bzw. Kapazität können vor Ort zusätzlich installiert werden. Die Installation ist durch unsere zertifizierten Servicepartner auszuführen.

Systemparallelmodul

An das mitgelieferte Systemparallelmodul (Tie Cabinet, TC) können bis zu drei USV-Einheiten angeschlossen werden. Auch der Betrieb mit zwei parallelen USV-Einheiten und Umgehung ist möglich. Dabei kann die Umgehung dann für Wartungs- oder Testzwecke benutzt werden.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Systemparallelmodul - 1

Wichtig!

Der Verbraucher darf nicht gleichzeitig über die Umgehung (vom Netz) und den (die) Wechselrichter der USV-Einheit(en) versorgt werden. Beim Ein-/Ausschalten des Umgehungsschalters (siehe Abb. 29, S4) muß die USV im elektronischen Umgehungsbetrieb oder abgeschaltet sein.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Wichtig! - 1

Wichtig!

Die maximale Last, die von der Anlage unterstützt werden kann, entspricht bei Anschluß von 2 USV-Einheiten und Umgehung an das Systemparallelmodul (TC) der Ausgangsleistung einer USV-Einheit. Siehe Schaltpläne unten.

Die Verbindungen im Parallelschaltmodul werden über die zwei Anschlüsse L1 und N sowie einen Erdungsanschluß ausgeführt. Der obere Erdungsanschluß ist für das Verbraucherkabel und der untere für die USV-Einheiten vorgesehen. Siehe auch die Schaltpläne. Aus Abb. 45 gehen die Klemmenbezeichnungen und die Kabelführung im Parallelschaltmodul hervor.

238 320

92

Gewicht 10 kg

355 412 260

Abb. 44. Abmessungen des Systemparallelmoduls

L1 N S6 S5 S4 L1 Verbraucherkabel Versorgungskabel von USV-Einheiten

Abb. 45. Kabelführung im Systemparallelmodult

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Wichtig! - 5

flowchart
graph TD
    subgraph_USV_1["USV 1"]
        A1["L1"] --> B1["B"]
        A2["L2"] --> B2["F2"]
        A3["L3"] --> B3["L3"]
        C1["A"] --> D1["A"]
        D1 --> E1["X1"]
        E1 --> F1["X1"]
        F1 --> G1["⊕"]
        G1 --> H1["C"]
    end

    subgraph_USV_2["USV 2"]
        A4["L1"] --> B4["B"]
        A5["L2"] --> B5["F2"]
        A6["L3"] --> B6["L3"]
        C2["A"] --> D2["A"]
        D2 --> E2["X1"]
        E2 --> F2["X1"]
        F2 --> G2["⊕"]
    end

    subgraph_USV_3["USV 3"]
        A8["L1"] --> B8["B"]
        A9["L2"] --> B9["F2"]
        A10["L3"] --> B10["L3"]
        C3["A"] --> D3["A"]
        D3 --> E3["X1"]
        E3 --> F3["X1"]
        F3 --> G3["⊕"]
    end

    subgraph_TC_9155["TC 9155"]
        A10["L1"] --> S4["S4"]
        S4 --> T["L1"]
        T --> U["L2"]
        U --> V["N"]
        V --> W["PE"]
        W --> X["⊕"]
        X --> Y["C"]
        Y --> Z["E"]
        Z --> AA["S5"]
        AA --> AB["N"]
        AB --> AC["PE"]
        AC --> AD["S6"]
        AD --> AE["N"]
        AE --> AF["PE"]
        AF --> AG["N"]
        AG --> AH["PE"]
        AH --> AI["S6"]
        AI --> AJ["N"]
        AJ --> AK["PE"]
        AK --> AL["N"]
        AL --> AM["PE"]
    end

    USV_1 --> USV_2
    USV_2 --> USV_3
    TC_9155 --> L1N["LEP"]
    TC_9155 --> L1NPE
    USV_3 --> L1NPE
    USV_3 --> L1NPE
    TC_9155 --> L1NPE
    USV_3 --> L1NPE
    TC_9155 --> L1NPE
    USV_3 --> L1NPE
    TC_9155 --> L1NPE
    USV_3 --> L1NPE
    TC_9155 --> L1NPE
    USV_3 --> L1NPE
    TC_9155 --> L1NPPE
    USV_3 --> L1NPPE
    TC_9155 --> L1NPPE
    USV_3 --> L1NPPE
    TC_9155 --> L1NPPE
    USV_3 --> L1NPPE
    TC_9155 --> L1NPPE
    USV_3 --> L1NPPE
    TC_9155 --> L1NPPE
    USV_3 --> L1NPPE
    SC_9155["TC 9155"]

Abb. 46. Systemparallelmodul – Schaltplan für 3 USV-Einheiten

L1 L2 L3 N PE ① A C TC 9155 L1 S4 L1 F N PE N PE E L1 N PE USV 1 X2 L1 A L1 S5 L2 N PE PE ② B L1 L2 F2 L3 ① A L1 X1 N ③ C USV 2 X2 L1 A L1 S6 L2 F2 L3 ② B L1 X1 N PE PE ① A L1 X1 C

Abb. 47. Systemparallelmodul – Schaltplan für 2 USV-Einheiten und Umgehung

USV-ModelUmgehungseingang X1 Gleichrichtereingang F2
Kabel A Kabel C Sicherung 1 Kabel B Sicherung 2
8 kVA 10 mm ^2 10 mm^2 50 A 2,5 mm ^2 16 A
10 kVA 10 mm ^2 10 mm^2 50 A 4 mm ^2 20 A
12 kVA 16 mm ^2 16 mm^2 63 A 6 mm ^2 25 A
15 kVA 25 mm ^2 16 mm^2 80 A 6 mm ^2 32 A
Parallelschalt-modul Kabel B Kabel D Kabel E
8 kVA 10 mm ^2 10 mm^2 10 mm^2
10 kVA 10 mm ^2 10 mm^2 10 mm^2
12 kVA 16 mm ^2 16 mm^2 16 mm^2
15 kVA 25 mm ^2 16 mm^2 25 mm^2
16 kVA 35 mm ^2 16 mm^2 (35 mm^2 )*
20 kVA 35 mm ^2 16 mm^2 (35 mm^2 )*
24 kVA 70 mm ^2 35 mm^2 (70 mm^2 )*
30 kVA 70 mm ^2 35 mm^2 (70 mm^2 )*
36 kVA 95 mm ^2 50 mm^2 -
45 kVA 120 mm ^2 70 mm^2 -

Tabelle 48. Mindestwerte für die Dimensionierung der Kabel- und Sicherungs bei den verschiedenen Parallelschaltvarianten über Prozedur C *(System-Bypass nicht zulässig)

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Wichtig! - 7

Wichtig!

Sicherungen für die Verbraucherverkabelung sind erforderlich, falls das System-parallelmodul des Herstellers (oder ein ähnliches Modul) nicht verwendet wird.

Die erforderliche Kabellänge ist nach der Faustregel unten und der nachstehenden Abbildung zu bemessen, um eine annähernd gleiche Lastaufteilung im automatischen Umgehungsbetrieb (interner elektronischer Bypass) zu gewährleisten.

Gesamtlänge 1A + 1B = Gesamtlänge 2A + 2B

= Gesamtlänge 3A + 3B

= Gesamtlänge 4A + 4B

Eine Toleranz von etwa ± 10% für die Zuleitungs- und Ausgangsverkabelung ist insgesamt zulässig. Bei Installation von zwei USV-Modulen (für den Redundanzbetrieb) besteht diese Anforderung nicht, da jedes USV-Modul alleine die gesamte Last auf der Umgehungsleitung bewältigen kann. Allerdings wäre dann eine zukünftige Erweiterung nicht ohne weiteres möglich.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Wichtig! - 1

flowchart
graph TD
    A["Umgehungsanschlüsse an USV"] -->|1A| B["USV 1"]
    A -->|2A| C["Batterie"]
    A -->|3A| D["USV 2"]
    A -->|4A| E["Batterie"]
    B --> F["USV 3"]
    C --> F
    D --> F
    E --> F
    F --> G["Ausgänge der USV-Module"]
    G --> H["1B"]
    G --> I["2B"]
    G --> J["3B"]
    G --> K["4B"]

Abb. 49. Anschlussplan für Umgehung sowie Kabelführung

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Wichtig! - 2

Wichtig!

Falls eine Signalisierung zur Anwendung kommt, müssen die Signalkabel mit allen USV-Modulen verbunden werden.

HotSync X-Slot-Adapter – Installation und Verdrahtung

Um den Parallelbetrieb zu ermöglichen, benötigen alle USV-Module einen HotSync X-Slot-Adapter (siehe nachstehende Abbildung). Die Adapter-Karte wird in einem leeren X-Slot-Einschubplatz vorne an der USV angebracht (siehe auch das Kapitel „X-Slot-Kommunikationsfunktionen“).

J3 SHIELD CAN H CAN L TX TX NO COM NC ALM RTN ALARM 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 138425683 REV. XX HOT SYNC CAN BRIDGE CARD

Anschluss J3 Bezeichnung Beschreibung
1 AlarmProgrammierbarer USV-Alarm. Fernbetätigt durch Kontaktschließung
2 Alarm Rtn
3 Alarm Relay NCÖffnungskontakt – öffnet, wenn die USV in den Umgehungsbetrieb geht.
4 Alarm Relay Com Rückleitung – Umgehungskontakt
5 Alarm Relay NOSchließkontakt – schließt, wenn die USV im Umgehungsbetrieb arbeitet.
6TXFernanzeige (RMP), Relais- schnittstellenmodul (Relay Interface Module/RIM)
7TX
8 CAN LCAN-Eingang (Controller Area Network) für Parallelbetrieb
9 CAN H
10Shield(Schirm)

Abb. 50. HotSync X-Slot-Adapter und Anschlussleiste

Die Verdrahtung der HotSync-Karten (CAN-Karten) untereinander ist mit abgeschirmten verdrillten Paarleitern (STP) wie nachstehend beschrieben vorzunehmen. Die Kabel dürfen höchstens 40 m lang sein, und der Schirm ist an beiden Kabelenden jeweils mit dem Anschluss 10 (siehe oben) zu verbinden. Darauf achten, die Polarität bei der Verbindung der USV-Module nicht zu verwechseln.

Kommunikationsverdrahtung
Von CAN-Karte für USV 1Zur CAN-Karte für USV 2Zur CAN-Karte für USV 3 (falls installiert)Zur CAN-Karte für USV 4 (falls installiert)
J3-8 (L) J3-8 (L) J3-8 (L) J3-8 (L)
J3-9 (H) J3-9 (H) J3-9 (H) J3-9 (H)

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - HotSync X-Slot-Adapter – Installation und Verdrahtung - 2

flowchart
graph TD
    A["ABGESCHIRMTE PAARLEITER"] --> B["USV 1 CAN CARD J3"]
    C["ABGESCHIRMTE PAARLEITER"] --> D["USV 2 CAN CARD J3"]
    E["ABGESCHIRMTE PAARLEITER"] --> F["USV 3 CAN CARD J3 (FALLS INSTALLIERT)"]
    G["ABGESCHIRMTE PAARLEITER"] --> H["USV 4 CAN CARD J3 (FALLS INSTALLIERT)"]

VERDRAHTUNG DER CAN-KARTEN IN PARALLELSYSTEMEN
Abb. 51. Verdrahtung der HotSync CAN-Karten

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - HotSync X-Slot-Adapter – Installation und Verdrahtung - 3

Wichtig!

Die HotSync CAN-Karten für die X-Slot-Einschübe sind mit einem Abschlusswiderstand versehen, der durch die Überbrückung J7 aktiviert werden kann. Als Standardeinstellung sind die Stifte 2 – 3 an J7 überbrückt (kein Abschlusswiderstand). Bei der Kommunikations-verdrahtung sind die Abschlusswiderstände der jeweils ersten und letzten USV-Einheit durch Überbrückung der Stifte 1 – 2 an J7 zu aktivieren.

EATON Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah - Wichtig! - 1

Abb. 52. Brücke J7 an der CAN-Karte – Kein Abschlusswiderstand: Stift 2 – 3 überbrückt. Mit Abschlusswiderstand: Stift 1 – 2 überbrückt.

Start und Betrieb – Parallelsystem

Start

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Wichtig!

Vor dem Start sicherstellen, dass die USV-Installation und die Erdung der USV-Module und des Parallelschaltmoduls (SPM) korrekt ausgeführt wurden. Weiterhin kontrollieren, dass die HotSync CAN-Karten in den X-Slot-Einschüben und deren Verbindungskabel wie gezeigt einwandfrei installiert sind.

Nach dieser Kontrolle und eventuellen Korrekturen kann das Parallelsystem gestartet werden.

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Wichtig!

Falls Einstellungen im Rahmen der Anwenderprogrammierung geändert werden, ist dies an allen USV-Einheiten des Systems auf gleiche Weise vorzunehmen.

Die nachstehende Routine betrifft alle USV-Einheiten des Parallelsystems:

  1. Batterie- und Eingangssicherungen einschalten.
  2. Die USV geht jetzt in den Standby-Betrieb und die Batterieladung setzt ein. Die Kühllüfter arbeiten bereits, aber am Ausgang liegt noch keine Spannung an.
  3. Eine der Funktionstasten drücken, um das LCD-Display zu aktivieren.
  4. Nummer der USV im Parallelsystem (USV 1, USV 2, USV 3 oder USV 4) wie folgt wählen: EINSTELLUNGEN -> ANWENDERPROGRAMMIERUNG -> PARALLELBETRIEBSEINSTELLUNGEN -> PARALLELE USV NR:
  5. Mindestanzahl der zur Verbraucherversorgung benötigten USV-Module (0 - 4) wie folgt wählen: EINSTELLUNGEN -> ANWENDERPROGRAMMIERUNG -> PARALLELBETRIEBSEINSTELLUNGEN -> MINDESTANZAHL USVs UM LAST ZU STÜTZEN

Folgenden Schritt (Punkt 6) für alle USV-Module vornehmen, die zum System gehören.

6 Zum Hauptmenü zurückkehren und SYSTEM EINSCHALTEN wählen.

Alle USV-Einheiten müssen jetzt einen Eigentest sowie die Synchronisation mit der Umgehung ausführen und dann beginnen, den Verbraucher zu versorgen.

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Wichtig!

Nach dem ersten Einschalten ist eine Kalibrierung der Lastaufteilung im System erforderlich. Vor Beginn dieser Kalibrierung ist eine Verbraucherversorgung herzustellen.

  1. Dann wie folgt wählen: EINSTELLUNGEN -> ANWENDERPROGRAMMIERUNG -> PARALLELBETRIEBSEINSTELLUNGEN -> AUTOKALIBRATION START

Abschalten der USV im Parallelsystem

Es gibt zwei Möglichkeiten, die in Betrieb befindliche USV-Anlage abzuschalten: Der Anwender kann wählen, ob er das gesamte USV-System oder nur eine einzelne USV abschalten möchte.

  1. SYSTEM AUSSCHALTEN über das Hauptmenü wählen. Alle USV-Module des Systems gehen jetzt in den Standby-Betrieb.
  2. USV AUSSCHALTEN über das Hauptmenü wählen. Nur das gewählte USV-Modul geht jetzt in den Standby-Betrieb.
    Wenn ein USV-Modul im Standby-Betrieb ist, werden die Batterien weiterhin geladen und die Kühllüfter arbeiten. Aus dem Standby-Betrieb ist ein schneller Wiederanlauf möglich. Falls eine USV oder alle USVs völlig abgeschaltet werden sollen, fahren Sie nun fort mit Punkt 3:
  3. USV AUSSCHALTEN wählen und die Taste (J) 5 Sekunden lang drücken. Während dieser Zeit muss ein Tonsignal zu hören sein.
  4. Die USV führt jetzt ihre Ausschaltroutine durch.
  5. Den Abschaltvorgang durch Ausschalten der Batterie- und Eingangssicherungen beenden.

10. Recycling alter USVs

Vor dem Entsorgen der USV oder eines Batterieschranks sind die Batterien zu entfernen. Die Batterien sind dann vorschriftsmäßig zu entsorgen oder der Wiederverwertung zuzuführen. Aufgrund der hohen Kapazität der Batterien ist das Entfernen von Batterien durch die Servicetechniker des Herstellers oder seines Vertragshändlers auszuführen

Elektrische und elektronische Altgeräte dürfen nicht im Hausmüll entsorgt werden

Zur ordnungsgemäßen Entsorgung informieren Sie sich bitte bei Ihrer örtlichen Sammelstelle, Recycling- oder Abfallverwertungszentrum bzw. Ihrem zuständigen Gefahrstoff-Entsorgungszentrum und halten Sie die hierfür gültigen gesetzlichen Vorschriften ein.

Diese am Produkt befindlichen Symbole haben folgende Bedeutung:

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Benutzen Sie zur Entsorgung von alten elektrischen und elektronischen Geräten die korrekten lokalen Sammelsysteme, die den regional gültigen Vorschriften entsprechen.

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ACHTUNG!

SCHADSTOFFE. Die Batterien stehen unter HOHER SPANNUNG und enthalten ÄTZENDE, GIFTIGE und ENTZÜNDBARE STOFFE. Wenn die Batterien falsch gehandhabt werden, kann dies zu u.U. lebensgefährlichen Verletzungen und Sachschäden führen. Verbrauchte Batterien oder Batteriematerial KEINESFALLS IN DEN MÜLL WERFEN. Befolgen Sie alle gültigen örtlichen Vorschriften für die Lagerung, Handhabung und Entsorgung von Batterien und Batteriematerial.

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11. Maßzeichnungen

305 659 702 418

Abb. 53. USV-Modelle ohne Batterieschränke

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Abb. 54. USV-Modelle mit Batterieschränken
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Abb. 55. USV-Modelle mit Batterieschränken und installiertem MBS

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Abb. 56. Externe Batterieschränke (Konfiguration mit 2 bzw. 3 Einheiten)
305 659 702 1214

Abb. 57. USV-Modell mit Batterieschrank (Mitte) und Transformator (unten)

12. Technische Daten

Normen

USV 8 kVA 10 kVA 12 kVA15 kVA
Sicherheit IEC 62040-1-1, EN 62040-1-1 und EN 60950
EMV EN 50091-2
Produkt IEC 62040-3 und EN 62040-3

Umgebungsdaten

USV 8 kVA 10 kVA 12 kVA15 kVA
Umgebungstemp. 0 - +40°C (USV-Elektronik), 15 - +25°C (Batterien)
Rel. Luftfeuchtigkeit 0 - 95%, nicht-kondensierend
Höhe<1000 m ü.M.
ErschütterungenNach IEC 68-2-6, max. 0,3 mm (2 bis 9 Hz), max. 1 m/s2 (9 - 200 Hz), Sinuswelle

Abmessungen / Gewicht

UPS8 kVA10 kVA12 kVA15 kVA
Abmessungen
- Breite305 mm
- Tiefe702 mm
- Höhe817 mm (1 Batterieschrank) oder 1214 mm (2 Batterieschränke)
Gewicht
- ohne Batterie65 kg70 kg
- 1 Batterie (32 x 6)155 kg160 kg
- 2 Batterien (64 x 6)265 kg270 kg
- 32 Batterien und Transformator270 kg275 kg
- MBS+15 kg
FarbeRAL 9005, schwarz

Leistungsdaten

USV8 kVA10 kVA 12 kVA15 kVA
Wirkungsgrad- bei Nennlastbis zu 92%bis zu 93%bis zu 92%bis zu 93%
Verlustleistung<580 W<720 W<870 W<1050 W
Überbrückungszeit-Leistungsfaktor der Last 0,7(Umgebungstemp +25°C)10 min (32 x 7 Ah)15 min (32 x 9 Ah)28 min (64 x 7 Ah)33 min (64 x 9 Ah)6 min (32 x 7 Ah)10 min (32 x 9 Ah)20 min (64 x 7 Ah)25 min (64 x 9 Ah)8 min (32 x 9 Ah)15 min (64 x 7 Ah)20 min (64 x 9 Ah)5 min (32 x 9 Ah)10 min (64 x 7 Ah)15 min (64 x 9 Ah)
Lärmemissionen (ISO 7779)50 - 53 dB (A) je nach Last

AC-Eingang

USV8 kVA 10 kVA12 kVA 15 kVA
Gleichrichtereingang- S/SN Model- N/NC Modeleinphasigdreiphasig-dreiphasig-dreiphasig
Umgehungseingangeinphasig
Spannung(Min.-Max-Wert)196 bis 253 V and 339 bis 438 V(ohne Batterie)
Frequenz45 to 65 Hz
Leistungsfaktor0.99
Klirrfaktor, Eingang < 5% THD(I)
Nenneingangsstrom-dreiphasig-einphasig12 A34 A15 A43 A17 A-22 A-

DC-Zwischenkreis

USV 8 kVA 10 kVA 12 kVA 15 kVA
Batteriemanagement Advanced Battery Management (ABM)
Nennspannung 384 V
Batterie 1 (32 x 6)
Erhaltungsladung 2,30 VPC
Batterietyp VRLA 12 V
Abschaltspannung 1,75 VPC
Batterieladung 3 A / 32 x 6 (wählbar)

AC-Ausgang

USV 8 kVA 10 kVA 12 kVA 15 kVA
Wirkleistung7,2 kW9 kW10,8 kW13.5 kW
Anzahl Phaseneinphasig
Frequenz50 Hz oder 60 Hz, wählbar
Spannung220, 230 oder 240 V, wählbar
Kurzschlußfestigkeit100 A, < 300 ms144 A, < 300 ms
Überlastbarkeit10 min > 100 - 110% Last
1 min > 110 - 125% Last
5 s > 125 - 150% Last
300 ms > 150% Last

13. Garantie

Für Material- und Verarbeitungsfehler besteht eine Garantiefrist von 12 Monaten ab Kaufdatum. Marktabhängig können andere Garantiefristen bzw. andere Garantiebedingungen als die nachstehend beschriebenen zur Anwendung kommen.

Der USV-Hersteller haftet nicht für

  • Kosten aufgrund von Störungen oder Ausfällen, falls Installation, Inbetriebnahme, Modifikationen oder die Umgebungsbedingungen der Anlage nicht den Anforderungen entsprechen, die in der mitgelieferten Dokumentation bzw. anderen relevaten Dokumenten beschrieben werden.
  • Schäden durch unsachgemäßen Gebrauch und fahrlässige Behandlung oder für mutwillige Beschädigung.
  • Werkstoffe oder Ausführungen, die ausdrücklich vom Käufer vorgegeben werden.

Über die Gewährleistung hinaus haften weder der Hersteller noch seine Zulieferer für indirekte Schäden oder Folgeschäden, Ertragseinbußen oder Vertragsstrafen.

Technische Daten und Informationen entsprechen dem Zeitpunkt der Drucklegung. Der USV-Hersteller behält sich das Recht auf Änderungen ohne vorherige Mitteilung vor.

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Produktinformationen

Marke : EATON

Modell : Powerware 9155-8-S-28-64x7Ah

Kategorie : Wechselrichter