K 9557 ID - Kühlschrank MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Kühlschrank |
| Einbauart | Einbaugerät |
| Bauform | Standgerät mit Türanschlag rechts, wechselbar |
| Abmessungen (H x B x T) | 122,0 cm x 59,6 cm x 55,0 cm |
| Gewicht | ca. 48 kg |
| Energieeffizienzklasse | E (EU 2019/2016) |
| Jährlicher Energieverbrauch | ca. 156 kWh |
| Klimaklasse | SN-T (10 °C bis 43 °C) |
| Nutzinhalt Kühlbereich | 205 Liter |
| Nutzinhalt Gefrierbereich | 14 Liter (Eiswürfelschale) |
| Kühlung | Umluftkühlung (DynamicCooling) |
| Kälteeigenschaften | SuperKühlen, NoFrost im Gefrierfach |
| Temperaturregelung | Elektronisch über Tasten, LED-Anzeige |
| Innenbeleuchtung | LED |
| Lagerfächer | 3 Glasablagen (höhenverstellbar), 2 Gemüseschalen, 3 Türablagen |
| Sicherheit | Kindersicherung, Temperaturalarm bei Störung |
| Reinigungsfunktion | Glatte Innenflächen, abnehmbare Türdichtung |
| Spannungsversorgung | 220–240 V, 50 Hz, 1,2 A |
| Geräuschpegel | 35 dB(A) re 1 pW |
| Ersatzteile/Reparatur | Verlässliche Ersatzteilversorgung für 10+ Jahre, Reparaturservice über Miele |
| Zubehör | Flaschenhalter, Eierablage im Lieferumfang |
Häufig gestellte Fragen - K 9557 ID MIELE
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BEDIENUNGSANLEITUNG K 9557 ID MIELE
Gebrauchs- und Montageanweisung

Kühlschrank mit PerfectFresh-Zone und DynaCool K 9457 iD-4 K 9557 iD-3/-4 K 9757 iD-3
Lesen Sie unbedingt die Gebrauchsanweisung vor Aufstellung - Installation - Inbetriebnahme. Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden an Ihrem Gerät.
d e - D E
M.-Nr. 07 929 550
Gerätebeschreibung 4
Ihr Beitrag zum Umweltschutz 6
Sicherheitshinweise und Warnungen 7
Wie können Sie Energie sparen? 12
Gerät ein- und ausschalten 13
Gerät einschalten. 13
Gerät ausschalten 13
Verriegelung 14
Bei längerer Abwesenheit 14
Die richtige Temperatur....15
... in der Kühlzone und in der PerfectFresh-Zone ..... 15
Automatische Temperaturverteilung (DynaCool) 15
Temperatur in der Kühlzone einstellen 15
Mögliche Einstellwerte für die Temperatur 16
Temperatur in der PerfectFresh-Zone einstellen....16
Temperaturanzeige 17
Die Leuchtkraft der Temperaturanzeige....17
Tonwarner 18
Warnton vorzeitig ausschalten. 18
Warnton einschalten 18
SuperKühlen verwenden....19
Lebensmittel in der Kühlzone lagern 20
Verschiedene Kühlbereiche 20
Für den Kühlschrank nicht geeignet. 21
Worauf Sie bereits beim Einkauf der Lebensmittel achten sollten. . . . . . . . . . . . 21
Lebensmittel richtig lagern 21
Unverpackte tierische und pflanzliche Lebensmittel 21
Lebensmittel in der PerfectFresh-Zone lagern 22
Lagertemperatur 22
Luftfeuchtigkeit 22
Lagern in den Fächern der PerfectFresh-Zone 22
Trockenfach 22
Feuchtefach 23
Innenraum gestalten 26
Abstellflächen versetzen 26
Geteilte Abstellfläche. 26
Schubfächer der PerfectFresh-Zone 27
Servierbord/Flaschenbord versetzen 27
Universalbox 28
Flaschenhalter verschieben. 28
Automatisches Abtauen 29
Kühlzone und PerfectFresh-Zone 29
Reinigen und Pflegen 30
Innenraum, Zubehör 32
Be- und Entlüftungsquerschnitte 33
Türdichtung 33
Was tun, wenn ...? 34
Ursachen von Geräuschen 36
Kundendienst/Garantie 37
Garantiezeit und Garantiebedingungen....37
Elektroanschluss 38
Montagehinweise 39
Aufstellort 39
Side-by-side 39
Klimaklasse. 39
Be- und Entlüftung 40
Vor dem Geräteeinbau 40
Hatte das alte Gerät eine andere Scharniertechnik?......41
Edelstahlfront 41
Einbaumaße 42
Türscharnier einstellen 43
Türanschlag wechseln 44
Gerätetür 4 4
Gerät einbauen 47
Gewicht der Möbeltür 47
Einbau in einen Raumteiler 47
Möbeltür montieren 51
Miele


①Verriegelungs-Kontrollleuchte
②Ein-/Aus-Taste
③Temperaturanzeige Kühlzone
④ Tasten zum Einstellen der Temperatur (+ für wärmer; – für kälter)
⑤SuperKühlen-Taste und Kontrollleuchte
⑥Tonwarner-Aus-Taste

①Ventilator
②Flaschenablage
③Abstellfläche
④Trockenfach PerfectFresh-Zone
⑤Feuchtefächer PerfectFresh-Zone (je nach Modell nur 1 Feuchtefach)
⑥Butter- und Käsefach
⑦Eierablage/Servierbord
⑧Innenbeleuchtung
⑨Universalbox*
⑩Tauwasser-Rinne und Tauwasser-Ablaufloch
⑪Flaschenbord
⑫Flaschenhalter
⑬ Regler zum Einstellen der Luftfeuchtigkeit in den Feuchtefächern (je nach Modell nur 1 Feuchtefach)
* je nach Modell
Entsorgung der Transport-verpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recyclebar.
Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.
Entsorgung des Altgerätes
Elektrische und elektronische Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Sie enthalten aber auch schädliche Stoffe, die für ihre Funktion und Sicherheit notwendig waren. Im Restmüll oder bei falscher Behandlung können diese der menschlichen Gesundheit und der Umwelt schaden. Geben Sie Ihr Altgerät deshalb auf keinen Fall in den Restmüll.

Nutzen Sie stattdessen die von Ihrer Kommune eingerichtete Sammelstelle zur Rückgabe und Verwertung elektrischer und elektronischer Altgeräte.
Achten Sie darauf, dass die Rohrleitungen Ihres Kältegerätes bis zum Abtransport zu einer sachgerechten, umweltfreundlichen Entsorgung nicht beschädigt werden.
So ist sichergestellt, dass das im Kältekreislauf enthaltene Kältemittel und das im Kompressor befindliche Öl nicht in die Umwelt entweichen kann.
Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird. Hierüber informiert Sie diese Gebrauchsanweisung im Kapitel "Sicherheitshinweise und Warnungen".
Dieses Gerät entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen.
Lesen Sie die Gebrauchsanweisung aufmerksam durch, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Sie enthält wichtige Hinweise für den Einbau, die Sicherheit, den Gebrauch und die Wartung des Gerätes. Dadurch schützen Sie sich und verhindern Schäden am Gerät.
Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung auf, und geben Sie sie einem eventuellen Nachbesitzer weiter!
Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät darf ausschließlich im Haushalt und in haushaltsähnlichen Aufstellumgebungen verwendet werden, wie beispielsweise
- in Läden, Büros und anderen ähnlichen Arbeitsumgebungen
– in landwirtschaftlichen Anwesen
– von Kunden in Hotels, Motels, Frühstückspensionen und weiteren typischen Wohnumfeldern.
Dieses Gerät ist nicht für den Gebrauch im Außenbereich bestimmt.
Verwenden Sie das Gerät ausschließlich im haushaltsüblichen Rahmen zum Kühlen und Lagern von Lebensmitteln.
Alle anderen Verwendungszwecke sind unzulässig und möglicherweise gefährlich. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch bestimmungswidrigen Gebrauch oder falsche Bedienung verursacht werden.
▶ Personen, die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, das Gerät sicher zu bedienen, dürfen dieses Gerät nicht ohne Aufsicht oder Anweisung durch eine verantwortliche Person benutzen.
Kinder im Haushalt
Kinder ab acht Jahren dürfen das Gerät nur ohne Aufsicht benutzen, wenn ihnen die Bedienung des Gerätes so erklärt wurde, dass sie das Gerät sicher bedienen können. Kinder müssen mögliche Gefahren einer falschen Bedienung erkennen können.
Kinder unter acht Jahren müssen vom Gerät ferngehalten werden, es sei denn, sie werden ständig beaufsichtigt.
Beaufsichtigen Sie Kinder, die sich in der Nähe des Gerätes aufhalten. Passen Sie auf, dass Kinder nicht mit dem Gerät spielen, sich z. B. in die Gefrierkörbe setzen oder sich an die Gerätetür hängen.
Technische Sicherheit
Kontrollieren Sie das Gerät vor dem Einbau auf äußere sichtbare Schäden. Nehmen Sie ein beschädigtes Gerät auf keinen Fall in Betrieb. Ein beschädigtes Gerät kann Ihre Sicherheit gefährden!
Wenn die Netzanschlussleitung beschädigt ist, muss diese durch eine vom Hersteller autorisierte Fachkraft ersetzt werden, um Gefahren für den Benutzer zu vermeiden.
▶ Dieses Gerät enthält das Kältemittel Isobutan (R600a), ein Naturgas mit hoher Umweltverträglichkeit, aber brennbar. Es schädigt nicht die Ozonschicht und erhöht nicht den Treibhauseffekt. Die Verwendung dieses umweltverträglichen Kältemittels hat teilweise zu einer Erhöhung der Betriebsgeräusche geführt. Es können neben den Laufgeräuschen des Kompressors Strömungsgeräusche im gesamten Kältekreislauf auftreten. Diese Effekte sind leider nicht vermeidbar, haben aber auf die Leistungsfähigkeit des Gerätes keinen Einfluss.
Achten Sie beim Transportieren und beim Aufstellen des Gerätes darauf, dass keine Teile des Kältekreislaufes beschädigt werden. Herausspritzendes Kältemittel kann zu Augenverletzungen führen!
Bei Beschädigungen:
- Vermeiden Sie offenes Feuer oder Zündquellen,
- durchlüften Sie den Raum, in dem das Gerät steht, für einige Minuten
- ziehen Sie den Netzstecker, und
- benachrichtigen Sie den Kunden- dienst.
Je mehr Kältemittel in einem Gerät ist, umso größer muss der Raum sein, in dem das Gerät aufgestellt wird. Bei einem eventuellen Leck kann sich in zu kleinen Räumen ein brennbares Gas-Luft-Gemisch bilden.
Pro 8 g Kältemittel muss der Raum mindestens 1 m³ groß sein. Die Menge des Kältemittels steht auf dem Typenschild im Inneren des Gerätes.
Ein sicherer Betrieb des Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn das Gerät nach der Gebrauchsanweisung montiert und angeschlossen wird.
▶ Vergleichen Sie vor dem Anschließen des Gerätes unbedingt die Anschlussdaten (Spannung und Frequenz) auf dem Typenschild mit denen des Elektronetzes.
Diese Daten müssen unbedingt übereinstimmen, damit keine Schäden am Gerät auftreten. Im Zweifelsfall fragen Sie Ihre Elektro-Fachkraft.
Der Anschluss des Gerätes an das Elektronetz darf nicht über Verlängerungskabel oder Mehrfachsteckdosen erfolgen, da sie nicht die nötige Sicherheit gewährleisten (z. B. Überhitzungsgefahr).
Die elektrische Sicherheit des Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn es an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung vorhanden ist. Lassen Sie im Zweifelsfall die Hausinstallation durch eine Elektro-Fachkraft überprüfen. Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch einen fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden (z. B. elektrischer Schlag).
▶ Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen dürfen nur vom Hersteller autorisierte Fachkräfte durchführen. Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die der Hersteller nicht haftet.
▶ Eine Reparatur des Gerätes während der Garantiezeit darf nur von einem vom Hersteller autorisierten Kundendienst vorgenommen werden, sonst besteht bei nachfolgenden Schäden kein Garantieanspruch mehr.
Bei Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen muss das Gerät vom Netz getrennt sein. Das Gerät ist nur dann elektrisch vom Netz getrennt, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
- der Netzstecker des Gerätes gezogen ist. Ziehen Sie nicht an der Anschlussleitung, sondern am Netzstecker, um das Gerät vom Netz zu trennen. - die Sicherung der Hausinstallation ausgeschaltet ist.
Defekte Bauteile dürfen nur gegen Miele Original-Ersatzteile ausgetauscht werden. Nur bei diesen Teilen gewährleistet der Hersteller, dass sie die Sicherheitsanforderungen erfüllen.
▶ Dieses Gerät darf nicht an nichtstationären Aufstellungsorten (z. B. Schiffe) betrieben werden.
Sachgemäßer Gebrauch
Lagern Sie keine explosiven Stoffe und keine Produkte mit brennbaren Treibgasen (z. B. Spraydosen) im Gerät. Beim Einschalten des Thermostaten können Funken entstehen. Sie können zündfähige Gemische zur Explosion bringen.
▶ Betreiben Sie keine elektrischen Geräte im Gerät (z. B. zum Herstellen von Softeis). Es kann zur Funkenbildung kommen. Explosionsgefahr!
▶ Stellen Sie hochprozentigen Alkohol nur aufrecht und absolut dicht verschlossen in die Kühlzone. Explosionsgefahr!
Beim Essen überlagerter Lebensmittel besteht die Gefahr einer Lebensmittelvergiftung.
Die Lagerdauer hängt von vielen Faktoren ab, wie vom Frischegrad, der Qualität der Lebensmittel und von der Lagertemperatur. Beachten Sie die Lagerhinweise und Aufbrauchfristen der Lebensmittelhersteller!
▶ Verwenden Sie keine spitzen oder scharfkantigen Gegenstände, um
– Reif- und Eisschichten zu entfernen,
- angefrorene Lebensmittel abzuheben.
Sie beschädigen die Kälteerzeuger, und das Gerät wird funktionsuntüchtig.
▶ Verwenden Sie keine Abtausprays oder Enteiser.
Diese können explosive Gase bilden, kunststoffschädigende Lösungs- oder Treibmittel enthalten oder gesundheitsschädlich sein.
▶ Behandeln Sie die Türdichtung nicht mit Ölen oder Fetten. Dadurch wird die Türdichtung im Laufe der Zeit porös.
▶ Falls Sie im Gerät oder in der Gerätetür fett- bzw. ölhaltige Lebensmittel lagern, achten Sie darauf, dass eventuell auslaufendes Fett bzw. Öl nicht die Kunststoffteile des Gerätes berührt. Es können Spannungsrisse im Kunststoff entstehen, so dass der Kunststoff bricht oder reißt.
Verdecken Sie nicht den Luftein-trittsquerschnitt im Sockel und den Luft-austrittsquerschnitt oben im Schrank-umbau.
Eine einwandfreie Luftführung ist dann nicht mehr gewährleistet. Der Strom-verbrauch steigt, und Schäden an Bauteilen sind nicht auszuschließen.
Das Gerät ist für eine bestimmte Klimaklasse (Raumtemperaturbereich) ausgelegt, deren Grenzen eingehalten werden müssen. Die Klimaklasse steht auf dem Typenschild im Innenraum des Gerätes.
Eine niedrigere Raumtemperatur führt zu einer längeren Stillstandzeit der Kältemaschine, so dass das Gerät die erforderliche Temperatur nicht halten kann.
▶ Verwenden Sie zum Reinigen des Gerätes auf keinen Fall ein Dampf-Reinigungsgerät.
Der Dampf kann an spannungsführende Teile des Gerätes gelangen und einen Kurzschluss verursachen.
Entsorgung eines Kühl-/Gefriergerätes
Zerstören Sie das Schnapp- oder Riegelschloss Ihres alten Kühlgerätes, wenn Sie es entsorgen.
Sie verhindern damit, dass sich spielende Kinder einsperren und in Lebensgefahr kommen.
▶ Beschädigen Sie keine Teile des Kältekreislaufes, z. B. durch
- Aufstechen der Kältemittelkanäle des Verdampfers.
- Abknicken von Rohrleitungen.
- Abkratzen von Oberflächenbeschichtungen.
Herausspritzendes Kältemittel kann zu Augenverletzungen führen.
Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die infolge von Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und Warnungen verursacht werden.
Wie können Sie Energie sparen?
| normaler Energieverbrauch | erhöhter Energieverbrauch | |
| Aufstellen | In belüfteten Räumen. | In geschlossenen, nicht belüfteten Räumen. |
| Geschützt vor direkter Sonnenbestrahlung. | Bei direkter Sonnenbestrahlung. | |
| Nicht neben einer Wärmequelle (Heizkörper, Herd). | Neben einer Wärmequelle (Heizkörper, Herd) ist. | |
| Bei idealer Raumtemperatur um 20 °C. | Bei hoher Umgebungstemperatur. | |
| Belüftungsquerschnitte nicht verdecken und regelmäßig von Staub befreien. | ||
| Temperatur-Einstellung Thermostat "Cirka-Zahlen" (Stufenregelung) | Bei mittlerer Reglereinstellung von 2 bis 3. | Bei hoher Reglereinstellung:Je tiefer die Zonen-Temperatur, umso höher der Energieverbrauch! |
| Temperatur-Einstellung Thermostat "gradgenaue" (Digitalanzeige) | Lagerzone 8 bis 12 °C | Bei Geräten mit Winterschaltung darauf achten, dass bei Umgebungstemperaturen wärmer als 16 °C bzw. 18 °C der Schalter ausgeschaltet ist! |
| Kühlzone 4 bis 5 °C | ||
| PerfectFresh-Zone nahe 0 °C | ||
| Gefrierzone -18 °C | ||
| Weinlagerzone 10 bis 12 °C | ||
| Gebrauch Anordnung der | Schubfächer,Abstellflächen und Ablagen wie im Auslieferungszustand. | |
| Tür nur bei Bedarf so kurz wie möglich öffnen. | Häufiges und langes Türöffnen = Kälteverlust. | |
| Lebensmittel gut sortiert einordnen. | Langes Suchen bedeutet lange Türöffnungszeiten. | |
| Warme Speisen und Getränke erst außerhalb des Gerätes abkühlen lassen. | Warme Speisen erhöhen die Laufzeit der Kältemaschine (Gerät versucht herunter zu kühlen). | |
| Lebensmittel gut verpackt oder gut abgedeckt einordnen. | Verdunsten und Kondensieren von Flüssigkeiten in der Kühlzone verursacht Kälteleistungsverluste. | |
| Gefrierwaren zum Abtauen in die Kühlzone legen. | ||
| Fächer nicht überfüllen, damit die Luft zirkulieren kann. | ||
| Abtauen | Gefrierzone bei einer Eisschicht von 0,5 cm abtauen. | Eine Eisschicht verschlechtert die Kälteabgabe an das Gefriergut und erhöht den Energieverbrauch! |
Vor dem ersten Benutzen
Schutzfolie
Die Edelstahlleisten und Edelstahlhalterahmen sind mit einer Schutzfolie versehen, die als Transportschutz dient.
■ Ziehen Sie die Schutzfolie von den Edelstahlleisten ab.
Pflegen und Reinigen
■ Reiben Sie die Edelstahlflächen direkt nach Abziehen der Schutzfolie mit dem beiliegenden Miele Pflegemittel für Edelstahl ein.
Wichtig! Das Miele Pflegemittel für Edelstahl bildet mit jeder Anwendung einen wasser- und schmutzabweisenden Schutzfilm!
■ Reinigen Sie das Schrankinnere und das Zubehör. Verwenden Sie dazu lauwarmes Wasser, anschließend alles mit einem Tuch trocknen.
Gerät einschalten

■ Drücken Sie die Ein-/Aus-Taste.
Die Temperaturanzeige leuchtet, das Gerät beginnt zu kühlen, und die Innenbeleuchtung geht bei geöffneter Tür an.
Damit die Temperatur tief genug ist, lassen Sie das Gerät einige Stunden vorkühlen, bevor Sie erstmals Lebensmittel einlegen.
Gerät ausschalten

■ Drücken Sie die Ein-/Aus-Taste, bis die Temperaturanzeige erlischt.
Die Kühlung ist ausgeschaltet. (Ist das nicht der Fall, ist die Verriegelung eingeschaltet!)
Verriegelung
Mit der Verriegelung können Sie das Gerät vor ungewolltem Ausschalten sichern.
Verriegelung ein-/ausschalten

■ Halten Sie die SuperKühlen-Taste ca. 5 Sekunden lang gedrückt.
Die Kontrollleuchte der SuperKühlen-Taste blinkt und in der Temperaturanzeige blinkt ein c.
■ Drücken Sie erneut die SuperKühlen-Taste.
In der Anzeige leuchtet ein c.
| + | - |
■ Durch Drücken der Einstelltasten für die Temperatur können Sie nun zwischen c 0 und c 1 wählen:
0: Verriegelung ist ausgeschaltet, 1: Verriegelung ist eingeschaltet.
■ Drücken Sie die SuperKühlen-Taste, um die Einstellung zu speichern.
Bei eingeschalteter Verriegelung leuchtet die Verriegelungs-Kontrollleuchte


■ Beenden Sie den Einstellmodus, in- dem Sie die Ein-/Aus-Taste drücken.
Ansonsten schaltet die Elektronik nach ca. 2 Minuten auf Normalbetrieb um.
Bei längerer Abwesenheit
Wenn Sie das Gerät längere Zeit nicht benutzen, dann
■ schalten Sie das Gerät aus,
■ ziehen Sie den Netzstecker oder schalten Sie die Sicherung der Hausinstallation aus,
■ reinigen Sie das Gerät, und
■ lassen Sie die Gerätetür etwas geöffnet, um Geruchsbildung zu vermeiden.
Wird das Gerät bei längerer Abwesenheit ausgeschaltet, aber nicht gereinigt, besteht bei geschlossener Tür Gefahr von Schimmelbildung.
Die richtige Temperatureinstellung ist für die Lagerung der Lebensmittel sehr wichtig. Durch Mikroorganismen verderben die Lebensmittel schnell, was durch die richtige Lagertemperatur verhindert bzw. verzögert werden kann. Die Temperatur beeinflusst die Wachstumsgeschwindigkeit der Mikroorganismen. Mit sinkender Temperatur verlangsamen sich diese Vorgänge.
Die Temperatur im Gerät erhöht sich,
- je häufiger und länger die Gerätetür geöffnet wird,
– je mehr Lebensmittel gelagert werden, - je wärmer die frisch eingelagerten Lebensmittel sind,
– je höher die Umgebungstemperatur des Gerätes ist.
Das Gerät ist für eine bestimmte Klimaklasse (Raumtemperaturbereich) ausgelegt, deren Grenzen eingehalten werden müssen.
... in der Kühlzone und in der PerfectFresh-Zone
In der Kühlzone empfehlen wir eine Kühltemperatur von 4 °C.
In der PerfectFresh-Zone wird die Temperatur automatisch geregelt und liegt im Bereich von 0 bis 3 °C.
Automatische Temperaturverteilung (DynaCool)
Das Gerät schaltet immer, wenn die Kühlung der Kühlzone einschaltet, automatisch den Ventilator zu. Damit wird die Kälte in der Kühlzone gleichmäßig verteilt, so dass die im Kühlschrank eingelagerten Lebensmittel alle annähernd mit derselben Temperatur gekühlt werden.
Temperatur in der Kühlzone einstellen
Die Temperatur in der Kühlzone können Sie mit den beiden Tasten unter der Temperaturanzeige einstellen.
Dabei bewirkt das Drücken der

Taste + : Temperatur wird wärmer Taste – : Temperatur wird kälter
Während des Einstellens wird die Einstell-Temperatur blinkend angezeigt.
Folgende Veränderungen können Sie in der Temperaturanzeige beim Drücken der Tasten beobachten:
- Erstes Mal drücken: Der zuletzt gewünschte Temperaturwert wird blinkend angezeigt.
- Jedes weitere Mal drücken: Der Temperaturwert verändert sich in 1 °C-Schritten.
- Taste gedrückt halten: Der Temperaturwert verändert sich fortlaufend.
Ungefähr 5 Sekunden nach dem letzten Tastendruck wird die Temperaturanzeige automatisch auf den mittleren, tatsächlichen Temperaturwert, der momentan in der Kühlzone herrscht, umgestellt.
Wenn Sie die Temperatur verstellt haben, dann kontrollieren Sie die Temperaturanzeige bei wenig gefülltem Gerät nach ca. 6 Stunden und bei vollem Gerät nach ca. 24 Stunden. Erst dann hat sich die wirkliche Temperatur eingestellt. Sollte die Temperatur nach dieser Zeit zu hoch oder zu niedrig sein, stellen Sie die Temperatur neu ein.
Mögliche Einstellwerte für die Temperatur
Die Temperatur ist einstellbar von 4 °C bis 9 °C.
Das Erreichen der tiefsten Temperatur ist abhängig vom Aufstellort und der Umgebungstemperatur. Bei hoher Umgebungstemperatur ist die niedrigste Temperatur nicht unbedingt erreichbar.
Temperatur in der PerfectFresh-Zone einstellen
In der PerfectFresh-Zone wird die Temperatur automatisch bei 0 bis 3 °C gehalten. Wenn Sie es jedoch wärmer oder kälter wünschen, da Sie z. B. Fisch lagern möchten, dann können Sie die Temperatur geringfügig verändern.

■ Halten Sie die SuperKühlen-Taste ca. 5 Sekunden lang gedrückt.
Die Kontrollleuchte der SuperKühlen-Taste blinkt und in der Temperaturanzeige blinkt ein c.

- Drücken Sie so oft eine der Einstell-tasten für die Temperatur, bis in der Anzeige ein bangezeigt wird. Drü-cken Sie erneut die SuperKüh-len-Taste.
In der Anzeige leuchtet ein b.
■ Durch Drücken der Einstelltasten für die Temperatur können Sie nun die Temperatur in der PerfectFresh-Zone verändern. Sie können zwischen den Stufen 1 bis 9 wählen: 1: niedrigste Temperatur, 9: höchste Temperatur.
Die Voreinstellung der Temperatur in der PerfectFresh-Zone liegt bei 65. Bei einer Einstellung von 61 bis 64 werden eventuell Minustemperaturen erreicht. Lebensmittel können gefrieren!
■ Drücken Sie die SuperKühlen-Taste, um die Einstellung zu speichern.

■ Beenden Sie den Einstellmodus, indem Sie die Ein-/Aus-Taste drücken.
Ansonsten schaltet die Elektronik nach ca. 2 Minuten auf Normalbetrieb um.
Temperaturanzeige
Die Temperaturanzeige in der Bedien blende zeigt im Normalbetrieb die mitt lere Kühlzonentemperatur an.
Liegt die Temperatur nicht im möglichen Temperaturanzeigenbereich, blinken in der Temperaturanzeige Striche.
Die Leuchtkraft der Temperaturanzeige
Die Leuchtkraft der Temperaturanzeige ist bei Auslieferung des Gerätes auf ge ring eingestellt. Sobald die Tür geöffnet wird, eine Einstellung verändert wird oder ein Alarmzustand herrscht, leuchtet die Temperaturanzeige mit größter Leuchtkraft.
Sie können die Leuchtkraft der Temperaturanzeige verändern:

■ Halten Sie die SuperKühlen-Taste ca. 5 Sekunden lang gedrückt.
Die Kontrollleuchte der SuperKüh -len-Taste blinkt und in der Temperatur anzeige blinkt ein c.

■ Drücken Sie so oft eine der Einstell tasten für die Temperatur, bis in der Anzeige ein h angezeigt wird.
■ Drücken Sie die erneut die Super-Kühlen-Taste.
In der Anzeige leuchtet ein h.
■ Durch Drücken der Einstelltasten für die Temperatur können Sie nun die Leuchtkraft der Anzeige verändern. Sie können zwischen den Stufen 7 bis 5 wählen:
1: minimale Leuchtkraft,
5: maximale Leuchtkraft.
■ Drücken Sie die SuperKühlen-Taste, um die Einstellung zu speichern.

■ Beenden Sie den Einstellmodus, in dem Sie die Ein-/Aus-Taste drücken.
Ansonsten schaltet die Elektronik nach ca. 2 Minuten auf Normalbetrieb um.
Das Gerät ist mit einem Warnsystem ausgestattet, um einen Energieverlust bei offen stehender Tür zu vermeiden und um das eingelagerte Kühlgut vor Wärme zu schützen.
Der Tonwarner ertönt immer, wenn die Gerätetür länger als ca. 60 Sekunden offen steht. Sobald die Gerätetür geschlossen wird, verstummt der Warnton.
Wenn die Gerätetür jedoch längere Zeit geöffnet bleiben soll und Sie der Warnton stört, empfiehlt es sich, den Warnton auszuschalten.
Warnton vorzeitig ausschalten

■ Drücken Sie die Tonwarner-Aus-Taste.
Der Warnton verstummt.
Warnton einschalten
Das Warnsystem ist automatisch wieder eingeschaltet, sobald die Gerätetür geschlossen wurde. Es muss nicht extra eingeschaltet werden.
Funktion SuperKühlen
Mit der Funktion SuperKühlen wird die Kühlzone sehr schnell auf den kältesten Wert abgekühlt (abhängig von der Raumtemperatur).
SuperKühlen einschalten
Das SuperKühlen einzuschalten empfiehlt sich besonders, wenn Sie große Mengen frisch eingelagerter Lebensmittel oder Getränke schnell abkühlen möchten.

■ Drücken Sie die SuperKühlen-Taste, so dass die Kontrollleuchte leuchtet.
Die Temperatur im Gerät sinkt, da das Gerät mit höchstmöglicher Kälteleistung arbeitet.
SuperKühlen ausschalten
Die Funktion SuperKühlen schaltet sich automatisch nach ca. 6 – 12 Stunden aus. Die Kontrollleuchte erlischt, und das Gerät arbeitet wieder mit normaler Kühlleistung.
Um Energie zu sparen, können Sie die Funktion SuperKühlen selber ausschalten, sobald die Lebensmittel oder Getränke kühl genug sind.
■ Drücken Sie die SuperKühlen-Taste, so dass die Kontrollleuchte erlischt.
Die Kühlung des Gerätes arbeitet wieder mit normaler Leistung.
Verschiedene Kühlbereiche
Aufgrund der natürlichen Luftzirkulation stellen sich in der Kühlzone unterschiedliche Temperaturbereiche ein. Die kalte, schwere Luft sinkt in den unteren Bereich der Kühlzone. Nutzen Sie die unterschiedlichen Kältezonen beim Einlagern der Lebensmittel!
Dies ist ein Gerät mit automatischer dynamischer Kühlung, bei dem sich bei laufendem Ventilator eine gleichmäßige Temperatur einstellt. Die unterschiedlichen Kältezonen sind so- mit weniger stark ausgeprägt.
Wärmster Bereich
Der wärmste Bereich in der Kühlzone ist ganz oben an der Gerätetür. Verwenden Sie diesen Bereich z. B. zur Lagerung von Butter, damit sie streichfähig bleibt und für Käse, damit er sein Aroma behält.
Kältester Bereich
Der kälteste Bereich in der Kühlzone ist direkt über der PerfectFresh-Zone. Noch niedrigere Temperaturen herrschen allerdings in den Fächern der PerfectFresh-Zone.
Verwenden Sie diese Bereiche in der Kühlzone und in der PerfectFresh-Zone für alle empfindlichen und leicht verderblichen Lebensmittel, wie z. B.:
- Fisch, Fleisch, Geflügel,
- Wurstwaren, Fertiggerichte,
– Eier- oder Sahnespeisen/-gebäck, -
frischer Teig, Kuchen-, Pizza-, Quicheteig,
-
Rohmilchkäse und andere Rohmilchprodukte,
- folienverpacktes Fertiggemüse und allgemein alle frischen Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum sich auf eine Aufbewahrungstemperatur von mindestens 4 °C bezieht.
Keine explosiven Stoffe und keine Produkte mit brennbaren Treibgasen (z. B. Spraydosen) lagern. Explosionsgefahr!
Hochprozentigen Alkohol nur aufrecht und absolut dicht verschlossen in das Gerät stellen.
Falls Sie im Gerät oder in der Gerätetür fett- bzw. ölhaltige Lebensmittel lagern, achten Sie darauf, dass eventuell auslaufendes Fett bzw. Öl nicht die Kunststoffteile des Gerätes berührt.
Es können Spannungsrisse im Kunststoff entstehen, so dass der Kunststoff bricht oder reißt.
Die Lebensmittel dürfen die Rückwand nicht berühren. Sie könnten sonst an der Rückwand anfrieren.
Lagern Sie die Lebensmittel nicht zu dicht beieinander, so dass die Luft gut zirkulieren kann. Verdecken Sie nicht den Ventilator an der Rückwand – dies ist wichtig für die Kühlleistung!
Für den Kühlschrank nicht geeignet
Nicht alle Lebensmittel eignen sich für die Lagerung bei Temperaturen unter 5 °C, da sie kälteempfindlich sind. So werden z. B. Gurken glasig, Auberginen bitter und Kartoffeln süß. Tomaten und Orangen verlieren ihr Aroma und Zitrusfrüchte bekommen eine harte Schale.
Zu diesen kälteempfindlichen Lebensmitteln gehören unter anderem:
- Ananas, Avocados, Bananen, Granatäpfel, Mangos, Melonen, Papayas, Passionsfrüchte, Zitrusfrüchte (wie Zitronen, Orangen, Mandarinen, Grapefruit),
– Obst, das nachreifen soll,
– Auberginen, Gurken, Kartoffeln, Paprika, Tomaten, Zucchini,
– Hartkäse (Parmesan).
Worauf Sie bereits beim Einkauf der Lebensmittel achten sollten
Die wichtigste Voraussetzung für eine lange Lagerdauer ist die Frische der Lebensmittel, wenn sie eingelagert werden. Diese Ausgangsfrische ist von entscheidender Bedeutung für die Lagerdauer. Die Kühlkette sollte möglichst nicht unterbrochen werden. Achten Sie z. B. darauf, dass die Lebensmittel nicht zu lange im warmen Auto verweilen. Wenn Alterung oder Verderbnis eingesetzt haben, ist dies nicht mehr rückgängig zu machen. Bereits eine zweistündige Unterbrechung der Kühlung verursacht Verderb.
Lebensmittel richtig lagern
Bewahren Sie Lebensmittel in der Kühlzone in der Regel nur verpackt oder gut zugedeckt auf (in der Perfect-Fresh-Zone gibt es Ausnahmen). So wird die Annahme von Fremdgerüchen, ein Austrocknen der Lebensmittel und die Übertragung eventuell vorhandener Bakterien vermieden. Bei korrekter Einstellung der Temperatur und einer entsprechenden Hygiene wird die Vermehrung von Bakterien, wie z. B. Salmonellen, verzögert.
Unverpackte tierische und pflanzliche Lebensmittel
Trennen Sie unverpackte tierische und pflanzliche Lebensmittel. Sollen die Lebensmittel zusammen gelagert werden, dann lagern Sie sie unbedingt verpackt ein. Damit verhindern Sie, dass mikrobiologische Veränderungen entstehen.
In der PerfectFresh-Zone werden Lebensmittel bei einer niedrigeren Temperatur gelagert als in einer herkömmlichen Kühlzone. Zusätzlich kann die im Fach enthaltene Luftfeuchtigkeit so reguliert werden, dass sie den eingelagerten Lebensmitteln entspricht.
Für die Lebensmittel werden so die optimalen Lagerbedingungen geschaffen. Die Lebensmittel bleiben wesentlich länger frisch, Geschmack und Vitamine bleiben erhalten.
Lagertemperatur
In der PerfectFresh-Zone wird die Temperatur automatisch geregelt und liegt im Bereich von 0 - 3 °C. Für kälteunempfindliche Lebensmittel ist dies die optimale Lagertemperatur. Die Lebensmittel können so wesentlich länger ohne Frischeverlust gelagert werden als in der herkömmlichen Kühlzone, da sich die Verderbnisprozesse bei dieser Temperatur verlangsamen.
Bedenken Sie, dass ein guter Ausgangszustand der Lebensmittel ausschlaggebend ist für ein gutes Lagerergebnis!
Luftfeuchtigkeit
Die Höhe der Luftfeuchtigkeit im PerfectFresh-Fach ist abhängig von
– dem Feuchtigkeitsgehalt der eingelagerten Lebensmittel und
- der Menge der eingelagerten Lebensmittel.
Mit Hilfe des Schiebereglers kann die im PerfectFresh-Fach enthaltene Luft-feuchtigkeit reguliert werden.
Je mehr die Luftfeuchtigkeit der lebensmitteleigenen Feuchtigkeit entspricht, desto knackiger und frischer bleiben die Lebensmittel über einen längeren Zeitraum, da der Wassergehalt der Lebensmittel weitgehend erhalten bleibt.
Lagern in den Fächern der PerfectFresh-Zone
Die PerfectFresh-Zone ist in zwei Bereiche unterteilt, dem Trockenfach und dem Feuchtefach (je nach Modell in unterschiedlicher Anzahl).
Trockenfach
Das Trockenfach hat eine relativ geringe Luftfeuchtigkeit, entsprechend der Luftfeuchtigkeit, die auch in der Kühlzone herrscht. Im Trockenfach steht daher die niedrige Temperatur im Vordergrund.
- Das Trockenfach eignet sich zum Lagern besonders empfindlicher Lebensmittel, wie frischer Fisch, Schalen- und Krustentiere, Fleisch, Geflügel, Wurst, Molkereiprodukte und Feinkostsalate.
Beachten Sie, dass eiweißreichere Lebensmittel schneller verderben. Das heißt, Schalen- und Krustentiere verderben schneller als Fisch, und Fisch verdirbt schneller als Fleisch.
Bewahren Sie diese Lebensmittel nur zugedeckt oder verpackt auf. Ausnahme: Fleisch (Die Abtrocknung der Fleischoberfläche wirkt keimhem-mend und begünstigt dadurch eine be-sere Haltbarkeit. Verschiedene Fleisch-sorten dürfen sich nicht direkt berühren, sie müssen immer durch eine Verpa-ckung getrennt werden. Dadurch wird vorzeitiges Verderben durch eine Keim-übertragung vermieden).
Feuchtefach
Mit Hilfe des Schiebereglers können Sie die im Feuchtefach enthaltene Luft-feuchtigkeit regulieren.
Stellen Sie dazu den Schieberegler auf die gewünschte relative Luftfeuchtigkeit:
Einstellung ♠♦ = hohe Luftfeuchtigkeit. Der Schieberegler verschließt die Öffnungen zum Fach und die eingebrachte Luftfeuchtigkeit bleibt erhalten. Die Höhe der Luftfeuchtigkeit hängt dabei stark von der Art und Menge der eingelager- ten Lebensmittel ab.
Bedenken Sie, dass die hohe Luftfeuchtigkeit nur erreicht und auf die Lebensmittel wirken kann, wenn die Lebensmittel unverpackt bzw. luftdurchlässig verpackt sind.
- Bei hoher Luftfeuchtigkeit ♠♦ eignet sich das Fach zum Lagern erntefrischer Produkte, wie Gemüse, Salate, Kräuter, Kohl und einheimisches Obst.
Einstellung ♠ = niedrige Luftfeuchtigkeit.
Der Schieberegler öffnet die Öffnungen zum Fach und die eingebrachte Luft-feuchtigkeit kann entweichen.
Ist der Schieberegler auf niedrige Luftfeuchtigkeit ♠ eingestellt, entspricht das ungefähr der Luftfeuchtigkeit, die auch in der Kühlzone herrscht. Bei dieser Einstellung steht die niedrige Temperatur im Vordergrund, die in diesem Fach herrscht.
- Bei niedriger Luftfeuchtigkeit ♦ herrscht das gleiche Klima wie im Trockenfach.
Nehmen Sie die Lebensmittel ca. 30 - 60 Minuten vor dem Verzehr aus der PerfectFresh-Zone heraus. Erst bei Raumtemperatur entfalten sich Aroma und Geschmack.
Dürfen alle Lebensmittel zusammen gelagert werden?
Legen Sie nicht alle Lebensmittel zusammen in ein Fach. Einige Lebensmittel sind keine guten Partner! Auf der einen Seite werden Geruch und Geschmack übertragen (Möhren nehmen z. B. schnell den Geschmack und Geruch von Zwiebeln an), auf der anderen Seite geben manche Lebensmittel ein Naturgas (Ethylen) ab, worauf andere Lebensmittel sehr empfindlich reagieren und damit sehr viel schneller verderben.
Beispiele für Obst und Gemüse, das viel Naturgas ausscheidet:
Äpfel, Aprikosen, Birnen, Nektarinen, Pfirsiche, Pflaumen, Avocados, Feigen, Blaubeeren, Melonen, Bohnen.
Beispiele für Obst und Gemüse, das sehr empfindlich auf das Naturgas anderer Obst- und Gemüsesorten reagiert:
Kiwis, Broccoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Mangos, Honigmelone, Äpfel, Aprikosen, Gurken, Tomaten, Birnen, Nektarinen, Pfirsiche.
Beispiel: Broccoli sollte nicht zusammen mit Äpfeln lagern, da Äpfel viel Naturgas ausscheiden und Broccoli auf Naturgas sehr empfindlich reagiert. So erreichen Sie beim Broccoli eine sehr viel kürzere Lagerzeit, als es eigentlich möglich wäre.
Falls Sie mit dem Ergebnis Ihrer eingelagerten Lebensmittel nicht zufrieden sind (die Lebensmittel z. B. bereits nach kurzer Aufbewahrungsdauer schlapp oder welk wirken), berücksichtigen Sie noch einmal die folgenden Hinweise:
■ Lagern Sie nur frische Lebensmittel ein. Der Einlagerungszustand der Lebensmittel ist auschlaggebend für das Frischeergebnis.
■ Reinigen Sie vor dem Einlagern der Lebensmittel die PerfectFresh-Zone.
■ Tropfen Sie sehr feuchte Lebensmittel vor der Einlagerung ab.
■ Lagern Sie keine kälteempfindlichen Lebensmittel in der PerfectFresh-Zone (siehe "Für den Kühlschrank nicht geeignet").
■ Berücksichtigen Sie, dass nicht alle Lebensmittel zusammen gelagert werden können (siehe "Dürfen alle Lebensmittel zusammen gelagert werden?").
■ Wählen Sie für die Lagerung des Lebensmittels das richtige PerfectFresh-Fach aus (hohe bzw. niedrige Luftfeuchtigkeit).
■ Lagern Sie Lebensmittel im PerfectFresh-Fach mit hoher Luftfeuchtigkeit unverpackt.
Eine hohe Luftfeuchtigkeit in der PerfectFresh-Zone wird allein durch die in den eingelagerten Lebensmitteln enthaltene Feuchtigkeit erreicht.
Falls die Luftfeuchtigkeit einmal nicht hoch genug sein sollte, weil z. B. zu wenige Lebensmittel eingelagert sind, kann die Luftfeuchtigkeit z. B. mit Hilfe eines nassen Schwamms erhöht werden.
■ Falls Sie das Gefühl haben, dass die Temperatur in der PerfectFresh-Zone zu hoch oder zu niedrig ist, versuchen Sie zunächst, diese über die Kühlzone zu regulieren, indem Sie dort die Temperatur geringfügig um 1 bis 2 °C verändern. Spätestens wenn sich Eiskristalle auf dem Boden der PerfectFresh-Zone gebildet haben, muss die Temperatur erhöht werden, da die Lebensmittel sonst Kalt-lagerschäden nehmen.
■ Falls sich zu viel Wasser auf dem Boden der PerfectFresh-Zone gesammelt hat, trocknen Sie den Boden mit einem Tuch. Tropfen Sie die Lebensmittel gegebenenfalls vor der Einlagerung ab oder legen Sie einen Rost auf den Boden der PerfectFresh-Zone, so dass die Feuchtigkeit absickern kann.
Abstellflächen versetzen
Die Abstellflächen können Sie je nach Höhe des Kühlgutes versetzen:
■ Die Abstellfläche anheben, ein Stück nach vorn ziehen, mit der Aussparung über die Auflagerippen heben und nach oben oder unten versetzen.
Der hintere Anschlagrand der Abstellfläche muss nach oben zeigen, damit die Lebensmittel die Rückwand nicht berühren und anfrieren.
Die Abstellflächen sind durch Auszugstopps gegen unbeabsichtigtes Herausziehen gesichert.
Geteilte Abstellfläche
Um hohes Kühlgut, wie z. B. hohe Flaschen oder Gefäße, stellen zu können, gibt es eine geteilte Abstellfläche, bei der das vordere Teil vorsichtig unter das hintere Teil geschoben werden kann:
■ Drücken Sie die hintere halbe Glasplatte von unten leicht hoch.
■ Gleichzeitig heben Sie die vordere halbe Glasplatte vorn leicht an, und schieben Sie sie vorsichtig unter die hintere Hälfte.
Zum Versetzen der geteilten Abstellfläche
■ nehmen Sie die beiden halben Glasplatten heraus,

■ stecken Sie die beiden Halteleisten in gewünschter Höhe links und rechts auf die Auflagerippen,
■ schieben Sie die Glasplatten nach- einander ein. Die Glasplatte mit Anschlagrand muss hinten liegen!
Schubfächer der PerfectFresh-Zone
Die Schubfächer der PerfectFresh-Zone sind auf Teleskopschienen geführt und können zum Be- und Entladen oder zu Reinigungszwecken herausgenommen werden:
Entfernen Sie zur leichteren Entnahme der Schubfächer und der Trennplatte die Flaschenablage der Tür.
■ Ziehen Sie die Schubfächer bis zum Anschlag heraus.

■ Fassen Sie das Schubfach seitlich im hinteren Bereich an und heben Sie es erst nach oben und dann nach vorne ab.
Schieben Sie die Auszugsschienen anschließend wieder ein. So können Sie Beschädigungen vermeiden!
■ Ziehen Sie den Deckel zwischen den Schubfächern vorsichtig ein Stück nach vorn und nehmen Sie ihn nach unten hin ab.
Achten Sie beim Reinigen des Gerätes darauf, dass das Spezialfett in den Teleskopschienen nicht herausgewaschen wird.
Reinigen Sie diese mit einem feuchten Tuch.
■ Zum wieder Einsetzen heben Sie den Schubfach-Deckel von unten nach oben in die Aufnahmehalterungen. Schieben Sie ihn dann nach hinten, bis er einrastet.
Zum Einsetzen des Schubfaches
■ legen Sie das Schubfach auf die vollständig hineingeschobenen Auszugsschienen.
■ Schieben Sie es in das Gerät bis das Schubfach einrastet.
Servierbord/Flaschenbord versetzen
■ Nehmen Sie die Einhängeschale nach oben aus dem Edelstahlhalterahmen heraus.
■ Schieben Sie den Edelstahlhalterahmen nach oben, und nehmen Sie ihn nach vorn heraus.
■ Setzen Sie den Edelstahlhalterahmen an beliebiger Stelle wieder ein. Achten Sie darauf, dass er richtig und fest auf die Erhebungen gedrückt ist.

■ Einige Edelstahlhalterahmen lassen sich leichter entnehmen und einsetzen, wenn Sie den Edelstahlhalterahmen samt hinteren Steg fassen und nach oben herausnehmen.
■ Setzen Sie die Einhängeschale in den Edelstahlhalterahmen.
Sie können die Einhängeschalen zum Be- und Entladen ganz aus den Servierborden herausnehmen und sie dann wieder einsetzen.
So können Sie die Einhängeschalen auch zusammen mit den Lebensmitteln direkt zum Servieren auf den Tisch stellen.
Universalbox
(je nach Modell)
In der Universalbox können Lebensmittel aufbewahrt und auch serviert werden.

Die Universalbox besteht aus einer tiefen Schale ① und einer flachen Schale ② – beide Schalen können als Einhängeschalen in den Edelstahlhalterahmen eingesetzt werden.
Wenn Sie die Universalbox zum Servieren von Lebensmitteln nutzen möchten,
■ setzen Sie die flache Schale ② in den Edelstahlhalterahmen und verwenden Sie die tiefe Schale als Deckel ①.
So können Sie die Universalbox zum Servieren komplett aus der Halterung herausnehmen und zusammen mit den Lebensmitteln direkt auf den Tisch stellen.
Flaschenhalter verschieben
Den Flaschenhalter können Sie nach rechts oder links verschieben. Dadurch haben die Flaschen beim Öffnen und Schließen der Tür besseren Halt.
Der Flaschenhalter kann (z. B. zu Reinigungszwecken) ganz entnommen werden:
■ Schieben Sie dazu den vorderen Rand des Flaschenhalters hoch und rasten Sie den Flaschenhalter aus.
Kühlzone und PerfectFresh-Zone
Die Kühlzone und die PerfectFresh-Zone tauen automatisch ab.
Während die Kältemaschine läuft, können sich funktionsbedingt an der Rückwand der Kühlzone und der Perfect-Fresh-Zone Reif und Wasserperlen bilden. Diese brauchen Sie nicht zu entfernen, da sie automatisch durch die Wärme der Kältemaschine verdunsten.
Das Tauwasser läuft über eine Tauwasser-Rinne und durch ein Tauwasser-Ablaufrohr in ein Verdunstungssystem an der Rückseite des Gerätes.
Achten Sie darauf, dass das Tauwasser immer ungehindert abfließen kann, dazu Tauwasser-Rinne und Tauwasser-Ablaufloch sauber halten.
Verwenden Sie zur Pflege der Edelstahlflächen am Gerät das Miele Edelstahl-Pflegemittel (erhältlich über den Miele Kundendienst). Es enthält materialschonende Substanzen und, im Vergleich zu einem Edelstahlreiniger, keine Polierstoffe. Dadurch werden Verschmutzungen sanft entfernt und mit jeder Anwendung bildet sich ein wasser- und schmutzabweisender Schutzfilm.
Achten Sie darauf, dass kein Wasser in die Elektronik oder in die Beleuchtung gelangt.
Durch das Tauwasser-Ablaufloch darf kein Reinigungswasser laufen.
Verwenden Sie kein Dampf-Reinigungsgerät. Der Dampf kann an spannungsführende Teile des Gerätes gelangen und einen Kurzschluss auslösen.
Das Typenschild im Innenraum des Gerätes darf nicht entfernt werden. Es wird im Fall einer Störung benötigt!
Um Beschädigungen der Oberflächen zu vermeiden, verwenden Sie bei der Reinigung keine
- soda-, ammoniak-, säure- oder chloridhaltigen Reinigungsmittel,
- kalklösenden Reinigungsmittel,
- scheuernden Reinigungsmittel, z. B. Scheuerpulver, Scheuermilch, Putzsteine,
- lösemittelhaltigen Reinigungsmittel,
– Edelstahl-Reinigungsmittel,
– Geschirrspülmaschinen-Reiniger, - Backofensprays,
– Glasreiniger,
– scheuernden harten Schwämme und Bürsten, z. B. Topfschwämme,
– Schmutzradierer, - scharfen Metallschaber!
Vor dem Reinigen
■ Schalten Sie das Gerät aus.
■ Ziehen Sie den Netzstecker oder schalten Sie die Sicherung der Hausinstallation aus.
■ Nehmen Sie das Kühlgut aus dem Gerät, und lagern Sie es an einem kühlen Ort.
■ Nehmen Sie zur Reinigung der Flaschen- und Servierborde in der Innentür die Einhängeschalen aus den Edelstahlhalterahmen heraus.
Um die Edelstahlblende vom Deckel des Butter- und Käsefachs (oben in der Innentür) zu entfernen, gehen Sie wie folgt vor:
■ Nehmen Sie das Butter- und Käsefach ganz heraus.
■ Öffnen Sie den Deckel vom Butter- und Käsefach.
Die Edelstahlblende ist über den Kunststoffdeckel gespannt und muss mit entsprechendem Kraftaufwand gelöst werden!

■ Lösen Sie an einer Seite des Deckels die Edelstahlblende von der Deckelkante (1.).
■ Drücken Sie die weißen Kunststoffknöpfe aus den Aussparungen (2.).
■ Befestigen Sie die Edelstahlblende nach der Reinigung in umgekehrter Reihenfolge wieder am Deckel des Butter- und Käsefachs.
■ Entnehmen Sie die Schubfächer der PerfectFresh-Zone und den Schubfach-Deckel (siehe "Innenraum gestalten - Schubfächer der PerfectFresh-Zone").

■ Fassen Sie die Trennplatte mit beiden Händen an, und ziehen Sie sie heraus.
■ Nehmen Sie alle weiteren Teile, die herausgenommen werden können, zur Reinigung heraus.
Innenraum, Zubehör
■ Reinigen Sie das Gerät mindestens einmal im Monat. Zum Reinigen eignet sich lauwarmes Wasser mit etwas Handspülmittel.
Folgende Teile sind spülmaschinenge- eignet:
- die Butterdose, die Eierablagen (jeweils je nach Modell enthalten)
- die Flaschen- und Servierborde in der Innentür (ohne Edelstahlhalterahmen)
- das Butter- und Käsefach (ohne Edelstahlblende)
Die Edelstahlhalterahmen und die Edelstahlblende in der Innentür sind nicht spülmaschinengeeignet!
Die Temperatur des gewählten Spülmaschinenprogramms darf maximal 55 °C betragen! Durch den Kontakt mit Naturfarbstoffen, z. B. in Karotten, Tomaten und Ketchup können sich Kunststoffteile in der Spülmaschine verfärben. Diese Verfärbung beeinflusst nicht die Stabilität der Teile.
■ Reinigen Sie die Abstellflächen, die Schubfächer, den Schubfach-Deckel und die Trennplatte von Hand, diese Teile sind nicht spülmaschinengeeignet!
■ Reinigen Sie die Tauwasser-Rinne und das -Ablaufrohr häufiger mit einem Stäbchen oder Ähnlichem, damit das Tauwasser ungehindert ablaufen kann.
■ Die Schubfächer der PerfectFresh-Zone sind auf Teleskopschienen geführt. Reinigen Sie diese mit einem feuchten Tuch.
Achten Sie beim Reinigen darauf, dass das Spezialfett in den Teleskopschienen nicht herausgewaschen wird.
■ Wischen Sie die Innenräume und das Zubehör nach der Reinigung mit klarem Wasser nach, und trocknen Sie alles mit einem Tuch.
Lassen Sie für kurze Zeit die Türen des Gerätes geöffnet.
■ Entfernen Sie eventuelle Verschmutzungen an den Edelstahlblenden und Edelstahlhalterahmen mit dem Miele Pflegemittel für Edelstahl.
■ Reiben Sie diese unbedingt nach jeder Reinigung zur Pflege mit dem Miele Pflegemittel für Edelstahl ein. Dadurch wird die Edelstahloberfläche geschützt und schnelles Wiederverschmutzen verhindert!
Be- und Entlüftungsquerschnitte
■ Reinigen Sie die Be- und Entlüftungsquerschnitte regelmäßig mit einem Pinsel oder Staubsauger. Staubabla- gerungen erhöhen den Energieverbrauch.
Türdichtung
Behandeln Sie die Türdichtung nicht mit Ölen oder Fetten. Sie wird sonst mit der Zeit porös.
Reinigen Sie die Türdichtung regelmäßig nur mit klarem Wasser, und trocknen Sie sie anschließend mit einem Tuch gründlich.
Nach dem Reinigen
■ Schieben Sie die Trennplatte ein bis sie hörbar einrastet.
■ Setzen Sie alle Teile in das Gerät.
■ Schließen Sie das Gerät wieder an, und schalten Sie es ein.
■ Schalten Sie die Funktion SuperKühlen für einige Zeit ein, damit das Gerät schnell kalt wird.
■ Legen Sie die Lebensmittel in das Gerät, und schließen Sie die Geräte-tür.
Reparaturen an Elektrogeräten dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
Was ist zu tun, wenn ...
... das Gerät nicht kühlt?
■ Prüfen Sie, ob das Gerät eingeschaltet ist. Die Temperaturanzeige muss leuchten.
■ Prüfen Sie, ob der Netzstecker des Gerätes fest in der Steckdose steckt.
■ Prüfen Sie, ob die Sicherung der Hausinstallation ausgelöst wurde, das Kühlgerät, die Hausspannung oder ein anderes Gerät könnten defekt sein.
Rufen Sie eine Elektro-Fachkraft oder den Kundendienst.
... die Temperatur in der Kühlzone zu kalt ist?
■ Stellen Sie eine wärmere Temperatur ein.
■ Das SuperKühlen ist noch eingeschaltet. Es schaltet sich nach 6 Stunden selber ab.
... die Einschalthäufigkeit und Einschaltdauer der Kältemaschine zunehmen?
■ Prüfen Sie, ob der Lufteintrittsquerschnitt unten im Schranksockel und der Luftaustrittsquerschnitt oben im Schrankumbau zugestellt oder verstaubt sind.
■ Die Gerätetür wurden häufig geöffnet, oder es wurden große Mengen Lebensmittel frisch eingelagert.
■ Prüfen Sie, ob sich die Gerätetür richtig schließen lässt.
... i n der Temperaturanzeige Striche blinken?
Kontrollieren Sie ca. 6 Stunden nach dem Einschalten des Gerätes die Temperaturanzeige. Es wird nur dann eine Temperatur angezeigt, wenn die Temperatur im Gerät im anzeigbaren Bereich liegt.
... in der Temperaturanzeige "F0" bis "F5" erscheint?
Eine Störung liegt vor. Rufen Sie den Kundendienst.
... sich das Gerät nicht ausschalten lässt?
Die Verriegelung ist eingeschaltet.
.. ein Warnton ertönt?
Die Gerätetür steht länger als ca. 60 Sekunden offen!
■ Schließen Sie die Gerätetür!
... das PerfectFresh Schubfach sich nicht selber bis zum Anschlag einzieht, sondern leicht geöffnet stehen bleibt?
Der Selbsteinzug hat sich gelöst und ist eingefahren.
■ Schieben Sie das Schubfach mit etwas Druck bis zum Anschlag ein.
Der Selbsteinzug ist wieder funktionsfähig und das Schubfach kann wieder selbsttätig schließen.
... die Innenbeleuchtung nicht mehr funktioniert?
War die Kühlzonentür längere Zeit geöffnet? Die Beleuchtung schaltet sich nach ca. 15 Minuten geöffneter Tür automatisch aus.
Leuchtet sie auch bei kurz geöffneter Tür nicht, jedoch die Temperaturanzeige, dann ist die Beleuchtung defekt:
■ Rufen Sie den Kundendienst.
Die LED-Beleuchtung darf ausschließlich vom Kundendienst repariert und ausgewechselt werden. Unter der Abdeckung befinden sich stromführende Teile. Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!
Die Abdeckung darf nicht abgenommen werden! Sollte die Abdeckung beschädigt oder durch Beschädigung entfernt worden sein - Vorsicht! Laser (Laserstrahlung Klasse 1M) nicht mit optischen Instrumenten (einer Lupe oder Ähnlichem) betrachten!
... der Boden der Kühlzone nass ist?
Das Tauwasser-Ablaufloch ist verstopft.
■ Reinigen Sie die Tauwasser-Rinne und das Tauwasser-Ablaufloch.
Können Sie die Störung anhand der aufgeführten Hinweise nicht beheben, dann rufen Sie den Kunden-dienst an.
Öffnen Sie bis zum Beheben der Störung möglichst nicht die Türen des Gerätes, um den Kälteverlust so gering wie möglich zu halten.
Ursachen von Geräuschen
| Ganz normale Geräusche | Wodurch entstehen sie? |
| Brrrrr ... | Das Brummen kommt vom Motor (Kompressor). Es kann kurzfristig etwas lauter werden, wenn sich der Motor einschaltet. |
| Blubb, blubb ... | Das Blubbern, Gurgeln oder Surren kommt vom Kältemittel, das durch die Rohre fließt. |
| Click ... | Das Klicken ist immer dann zu hören, wenn der Thermostat den Motor ein- oder ausschaltet. |
| Sssrrrrr ... | Bei einem Mehrzonen- oder NoFrost-Gerät kann ein leises Rauschen von der Luftströmung im Geräte-Innenraum herrühren. |
| Knack ... | Das Knacken ist immer dann zu hören, wenn es zu Materialausdehnungen im Gerät kommt. |
Bedenken Sie, dass Motor- und Strömungsgeräusche im Kältekreislauf nicht zu vermeiden sind!
| Geräusche, die sich leicht beheben lassen | Wodurch entstehen sie, und was können Sie dagegen tun? |
| Klappern, Rappeln, Klirren | Das Gerät steht uneben: Richten Sie das Gerät mit Hilfe einer Wasserwaage eben aus. Verwenden Sie dazu die Schraubfüße unter dem Gerät oder legen Sie etwas unter. |
| Das Gerät berührt andere Möbel oder Geräte: Rücken Sie das Gerät von den Möbeln oder Geräten ab. | |
| Schubfächer, Körbe oder Abstellflächen wackeln oder klemmen: Prüfen Sie die herausnehmbaren Teile und setzen Sie sie eventuell neu ein. | |
| Flaschen oder Gefäße berühren sich: Rücken Sie die Flaschen oder Gefäße leicht auseinander. | |
| Transportkabelhalter hängt noch an der Geräterückwand: Entfernen Sie den Kabelhalter. |
Bei Störungen, die nicht selbst beseitigt werden können, benachrichtigen Sie
- Ihren Miele Fachhändler
oder
– den Miele Werkkundendienst.
Die Telefonnummer des Werkkundendienstes finden Sie auf der Rückseite dieser Gebrauchsanweisung.
Der Kundendienst benötigt Modell und Nummer Ihres Gerätes. Beide Angaben finden Sie auf dem Typenschild im Innenraum des Gerätes.
Garantiezeit und Garantiebedingungen
Die Garantiezeit beträgt 2 Jahre.
Nähere Angaben zu den Garantiebedingungen in Ihrem Land erhalten Sie unter der Telefonnummer der Miele Produktinformation.
Die Telefonnummer der Produktinformation finden Sie auf der Rückseite dieser Gebrauchsanweisung.
Das Gerät wird anschlussfertig für Wechselstrom 50 Hz 220 – 240 V geliefert und darf nur an eine ordnungsgemäß angelegte Schutzkontakt-Steck-dose angeschlossen werden. Der Anschluss darf nur an eine nach VDE 0100 angelegte Elektroanlage erfolgen.
Die Absicherung muss mit mindestens 10 A erfolgen.
Die Steckdose sollte sich nach Möglichkeit neben dem Gerät befinden und leicht zugänglich sein. Der Anschluss über ein Verlängerungskabel ist nicht erlaubt, da Verlängerungskabel nicht die nötige Sicherheit des Gerätes gewährleisten (z. B. Überhitzungsgefahr).
Das Gerät darf nicht an Inselwechsel- richtern angeschlossen werden, die bei einer autonomen Stromversorgung wie z. B. Solarstromversorgung eingesetzt werden. Beim Einschalten des Gerätes kann es sonst durch Spannungsspitzen zu einer Sicherheitsabschaltung kommen. Die Elektronik kann beschädigt werden!
Ebenso darf das Gerät nicht in Verbindung mit sogenannten Energiesparsteckern betrieben werden, da hierbei die Energiezufuhr zum Gerät reduziert und das Gerät zu warm wird.
Ist ein Austausch der Netzanschluss- leitung erforderlich, darf dieser nur von einer qualifizierten Elektro-Fachkraft er- folgen.
Ein nicht eingebautes Gerät kann kippen!
Aufstellort
Keinen Platz direkt neben einem Herd, einer Heizung oder im Bereich eines Fensters mit direkter Sonneneinstrahlung wählen. Je höher die Umgebungstemperatur, desto länger läuft die Kältemaschine, und desto höher ist der Stromverbrauch. Geeignet ist ein trockener belüftbarer Raum.
Side-by-side
Grundsätzlich sollten Kühlgeräte mit PerfectFresh-Zone nicht mit weiteren Modellen nebeneinander ("side-by-side") eingebaut werden, um Kondenswasserbildung und daraus resultierende Folgeschäden zu vermeiden.
Die Kühlgeräte K 9557 iD-1-4 und K 9757 iD-1-3 verfügen jedoch jeweils über eine eingeschäumte Seitenwandheizung und können mit bestimmten Gefriergeräten "side-by-side" eingebaut werden!
Erkundigen Sie sich bei Ihrem Fachhändler, welche Kombinationen mit Ihrem Gerät möglich sind!
■ Bauen Sie das Kühlgerät unbedingt rechts (von vorn gesehen) vom Gefriergerät ein. Durch die eingeschäumte Seitenwandheizung an der innen liegenden Seite des Kühlgerätes wird die Kondenswasserbildung zwischen den Geräten verhindert!
Klimaklasse
Das Gerät ist für eine bestimmte Klimaklasse (Raumtemperaturbereich) ausgelegt, deren Grenzen eingehalten werden müssen. Die Klimaklasse steht auf dem Typenschild im Innenraum des Gerätes.
| Klimaklasse Raumtemperatur | |
| SN | +10 °C bis +32 °C |
| N | +16 °C bis +32 °C |
| ST | +16 °C bis +38 °C |
| T | +16 °C bis +43 °C |
Eine niedrigere Raumtemperatur führt zu einer längeren Stillstandzeit der Käl-temaschine. Das kann zu höheren Temperaturen im Gerät führen!
Be- und Entlüftung
Die Luft an der Rückwand des Gerätes erwärmt sich. Deshalb muss der Möbelumbau so beschaffen sein, dass eine einwandfreie Be- und Entlüftung gewährleistet ist.
Die Luftzuführung erfolgt über den Sockel des Küchenschranks.
Für die Be- und Entlüftung ist an der Rückseite des Gerätes ein Abluftkanal von mindestens 38 mm Tiefe vorzusehen.
Die Be- und Entlüftungsquerschnitte im Möbelsockel, im Möbelumbau und unter der Raumdecke müssen durchgehend mindestens 200 cm² betragen, damit die erwärmte Luft ungehindert abziehen kann. Die Kältemaschine muss sonst mehr leisten, was den Stromverbrauch erhöht.
Die Be- und Entlüftungsquerschnitte dürfen nicht zugedeckt oder zuge- stellt werden.
Außerdem müssen sie regelmäßig von Staub gereinigt werden.
Vor dem Geräteeinbau
■ Nehmen Sie vor dem Einbau die Ausgleichsblende, das Kederband und anderes Zubehör aus dem Gerät bzw. von der äußeren Geräterückwand.

■ Entfernen Sie auf keinen Fall die Abstandhalter von der Geräterückseite. Sie garantieren den erforderlichen Abstand zwischen Geräterückseite und Wand.
■ Entfernen Sie den Kabelhalter von der Geräterückseite.

■ Entfernen Sie die rote Transportsicherung ①, und schließen Sie das entstandene Loch mit dem beiliegenden Stopfen ②.
■ Prüfen Sie, ob alle Teile an der Geräterückwand frei schwingen können. Biegen Sie eventuell anliegende Teile vorsichtig weg.
Hatte das alte Gerät eine andere Scharniertechnik?
Sollte Ihr altes Gerät eine andere Scharniertechnik gehabt haben, können Sie trotzdem die Möbeltür verwenden. Montieren Sie in diesem Fall die alten Beschläge vom Einbauschrank; sie werden nicht mehr benötigt, da jetzt die Möbeltür auf die Gerätetür montiert wird. Alle erforderlichen Teile liegen bei oder können beim Kundendienst angefordert werden.
Edelstahlfront
(je nach Modell)
Falls das alte Gerät eine andere Scharniertechnik hatte und Sie die alte Möbeltür nicht mehr verwenden können oder möchten, oder falls Ihre Möbeltür aus anderen Gründen nicht mehr zu verwenden ist, können Sie diese durch eine Edelstahlfront ersetzen.
Die Edelstahlfront ist im Fachhandel oder über den Kundendienst erhältlich.
![≥38 ≥200 cm ≥550 ≤2100 560-568 A ≥200 cm [mm]](/content/2026/05/1026858/images/4fd1e51969eb1366513ec4277c0ec8ac16463a06f7d6531b399d5ece9d325cfb.jpg)
| Nischenhöhe [mm]A | |
| K 9457 iD-4 | 1220 – 1236 |
| K 9557 iD-3/-4 | 1397 – 1413 |
| K 9757 iD-3 | 1772 – 1788 |
Die Türscharniere sind werkseitig so eingestellt, dass die Gerätetür weit geöffnet werden kann.
Soll der Öffnungswinkel der Gerätetür jedoch aus bestimmten Gründen begrenzt werden, kann dies am Scharnier eingestellt werden.
Falls die Gerätetür z. B. beim Öffnen gegen eine angrenzende Wand schlagen würde, sollten Sie den Öffnungswinkel der Gerätetür auf 90° begrenzen:

■ Setzen Sie die beiliegenden Stifte zur Türbegrenzung von oben in die Scharniere ein.
Der Öffnungswinkel der Gerätetür ist nun auf 90° begrenzt.
Türanschlag wechseln
Bevor Sie das Gerät einbauen, müssen Sie festlegen, zu welcher Seite die Gerätetür geöffnet werden soll. Ist ein Linksanschlag erforderlich, muss der Türanschlag gewechselt werden.
Für den Türanschlagwechsel benötigen Sie das folgende Werkzeug:
- einen Kreuzschlitzschraubendreher,
- einen Schlitzschraubendreher,
- verschiedene Größen Torx-Schraubendreher,
- einen Gabelschlüssel.
Gerätetür
■ Öffnen Sie die Gerätetür.

■ Heben Sie die Abdeckteile ①, ② und ③ mit Hilfe eines Schlitzschrauben-drehers ab.
■ Lösen Sie oben und unten ein wenig die Befestigungsschrauben ④.
■ Schieben Sie die Gerätetür nach außen, und hängen Sie sie aus ⑤.
■ Drehen Sie die Befestigungsschrauben ④ ganz heraus, und schrauben Sie sie oben und unten locker in die Gegenseite ein ⑥.
Falls Sie zur Begrenzung des Türöffnungswinkels Stifte in die Scharniere gesetzt hatten:

■ Ziehen Sie die Stifte nach oben aus den Scharnieren heraus.
Türschließdämpfer lösen
■ Legen Sie die abmontierte Gerätetür mit der Außenfront nach unten auf einen stabilen Untergrund.

■ Schieben Sie die Spannfeder ① mit einem Schraubendreher vorsichtig nach außen.
Achtung! Der Türschließdämpfer zieht sich im demontierten Zustand zusammen! Verletzungsgefahr!
■ Schrauben Sie die Halterung ② ab und nehmen Sie den Türschließdämpfer ③ nach unten ab.
■ Lösen Sie den Kugelzapfen ④ mit Hilfe eines Gabelschlüssels und nehmen Sie ihn ab.
■ Stellen Sie die Gerätetür auf, so dass Sie vorn die Scharniere lösen können (Scharniere bleiben geöffnet).

■ Drehen Sie die Schrauben ① heraus und verschließen Sie die freigewordenen Löcher mit den beiliegenden Stopfen ③.
Die Scharniere nicht zusammen-klappen. Verletzungsgefahr!
■ Setzen Sie die Scharniere diagonal um ②.
■ Verwenden Sie zum Festschrauben der Scharniere einen Akku-Schrauber – die Schrauben ① sind selbst-schneidend.
Türschließdämpfer befestigen
■ Legen Sie die Gerätetür erneut mit der Außenfront nach unten auf einen stabilen Untergrund.

■ Schrauben Sie den Kugelzapfen ④ des Türschließdämpfers ③ in die neue Befestigungsbohrung.
■ Schieben Sie die Spannfeder ① wieder nach innen.
■ Schrauben Sie die Halterung ② am Scharnier fest.
■ Ziehen Sie den Türschließdämpfer ③ auseinander und haken Sie ihn im Kugelzapfen ④ ein.
Türanschlag wechseln

■ Schieben Sie die Gerätetür auf die vormontierten Schrauben, und ziehen Sie die Schrauben fest an.
■ Rasten Sie die Abdeckteile ①, ② und ③ auf.

■ Setzen Sie die Stifte zur Begrenzung des Türöffnungswinkels jeweils von oben in die Scharniere.
Alle Montageschritte werden an einem Gerät mit rechtem Türanschlag gezeigt. Sollten Sie den Türanschlag nach links gewechselt haben, beachten Sie dies bei den einzelnen Montageschritten.
Für den Einbau des Gerätes benötigen Sie das folgende Werkzeug:
– einen Kreuzschlitzschraubendreher,
- verschiedene Größen Torx-Schraubendreher,
– einen Sechskantschlüssel.
Gewicht der Möbeltür
Stellen Sie vor der Montage der Möbeltür sicher, dass das zulässige Gewicht der zu montierenden Möbeltür nicht überschritten wird:
Gerät maximales Gewicht der Möbeltür in kg
K 9457 iD-4 19
K 9557 iD-3/-4 20
K 9757 iD-3 23
Montierte Möbeltüren, die das zulässige Gewicht überschreiten, können Beschädigungen an den Scharniere hervorrufen!
Einbau in einen Raumteiler
Bei Einbau des Gerätes in einen Raumteiler muss die Rückseite der Einbaunische im Gerätebereich verblendet werden.
Einbaunische ausrichten

Vor Einbau des Gerätes den Einbauschrank sorgfältig mit einer Wasserwaage ausrichten. Die Schrankecken müssen im 90°-Winkel zueinander stehen, da sonst die Möbeltür nicht an allen 4 Ecken des Schrankes anliegen wird.
Gerät vorbereiten

■ Schieben Sie die Ausgleichsblende ① (Noppen zeigen nach unten) mittig in die Stegaufnahme und haken Sie sie mit den Noppen in die Schlüssel- löcher ein.
■ Verlegen Sie das Netzanschlusskabel so, dass das Gerät nach dem Einbau leicht angeschlossen werden kann.
■ Schieben Sie das Gerät zu zwei Drittel in die Einbaunische.
Achten Sie beim Einschieben darauf, dass das Netzanschlusskabel nicht eingeklemmt wird!
■ Nur bei 16 mm dicken Möbelwänden:
Klipsen Sie die Distanzteile ② auf die Scharniere.
■ Öffnen Sie die Gerätetür.

■ Nehmen Sie die Abdeckung ③ an der oberen Ecke des Gerätes mit Hilfe eines Schlitzschraubendrehers ab.
■ Stecken Sie die Abdeckung ④ auf den Befestigungswinkel ⑤.
■ Schrauben Sie den Befestigungswinkel ⑤ mit den Schrauben ⑥ (M5 x 15) oben am Gerät fest.

■ Stecken Sie die Abdeckung ⑦ auf den Befestigungswinkel ⑧.
■ Schrauben Sie den Befestigungswinkel ⑧ mit den Schrauben ⑨ (M5 x 15) unten am Gerät fest.
■ Ziehen Sie die Schutzfolie vom Kederband ⑩ab.
■ Kleben Sie das Kederband frontbündig auf die Geräteseite, an der die Tür geöffnet wird.
Setzen Sie das Kederband dabei an der Unterkante der oberen Abdeckung ④ an und schneiden Sie es 2 - 3 mm oberhalb des unteren Befestigungswinkels ⑧ab.
■ Schieben Sie das Gerät nun soweit in die Einbaunische, bis die Abdeckungen ④ und ⑦ jeweils an der Vorderkante der Möbelseitenwand anschlagen.
Gerät einbauen

- Bei 16 mm dicken Möbelwänden: Die Distanzteile schlagen oben und unten an der Vorderkante der Möbelseitenwand an ①.
- Bei 19 mm dicken Möbelwänden:
Die Vorderkanten der Scharniere oben und unten sind bündig mit der Vorderkante der Möbelseitenwand ②.
■ Kontrollieren Sie noch einmal, ob die Abdeckungen der Befestigungswinkel oben und unten an der Vorderkante der Möbelseitenwand anliegen ④.
So wird ein umlaufender Abstand von 42 mm zu den Vorderkanten der Möbelseitenwände eingehalten.
Bei Möbeln mit Türanschlagsteilen (wie Noppen, Dichtungslippen etc.)
muss das Aufbaumaß der Türanschlagsteile berücksichtigt werden, so dass auch hier ein umlaufender Abstand von 42 mm eingehalten wird.
■ Ziehen Sie das Gerät um das entsprechende Aufbaumaß hervor.
Die Scharniere und Abdeckungen stehen nun um das entsprechende Aufbaumaß hervor.
Tipp: Entfernen Sie die Türanschlagsteile! Auch dann ist eine bündige Ausrichtung zu den umliegenden Möbeltüren gewährleistet.
Wird ein umlaufender Abstand von 42 mm (vom Gerätekorpus zur Vorderseite der Möbelseitenwände) nicht eingehalten, schließt die Gerätetür eventuell nicht richtig. Dies kann zu Vereisung, Kondenswasserbildung und Funktionsstörungen führen!
■ Richten Sie das Gerät auf beiden Seiten über die Stellfüße mit dem beiliegenden Gabelschlüssel gerade stehend aus ③.
Gerät in der Nische befestigen

■ Drücken Sie das Gerät scharnierseitig an die Möbelwand.
■ Um das Gerät oben und unten mit dem Möbelschrank zu verbinden, schrauben Sie die langen Spanplattenschrauben ① (4 x 20 mm) oben und unten durch die Scharnierlaschen.

■ Lockern Sie die Schrauben ② an den oberen und unteren Befestigungswinkeln ③ ein wenig.
■ Schieben Sie die Befestigungswinkel ③ bis an die Möbelwand und ziehen Sie die Schrauben ② wieder fest.
■ Schrauben Sie die Befestigungswinkel ③ mit den Schrauben ④ an der Möbelwand fest. Bohren Sie die Löcher in der Möbelwand ggf. vor.
■ Brechen Sie das überstehende Ende der oberen Abdeckung ⑤ ab und setzen Sie die Abdeckung umgedreht auf den oberen Befestigungswinkel ③.
■ Setzen Sie die längliche Abdeckung ⑥ auf den oberen Befestigungswinkel ③.
■ Brechen Sie das überstehende Ende der unteren Abdeckung ⑤ ab. Es wird nicht mehr benötigt.
■ Setzen Sie die Winkelabdeckung ⑦ auf den unteren Befestigungswinkel ③.
■ Schließen Sie die Gerätetür.
Möbeltür montieren

■ Stellen Sie den Abstand zwischen Gerätetür und Befestigungstraverse auf 8 mm ein ①.
■ Schieben Sie die Montagehilfen ② auf Möbeltürhöhe: Die untere Anschlagkante X der Montagehilfen muss auf gleicher Höhe mit der Oberkante der zu montierenden Möbeltür sein, Zeichen ▲.
■ Schrauben Sie die Muttern ③ ab, und nehmen Sie die Befestigungstraverse ④ zusammen mit den Montagehilfen ab.

■ Zeichnen Sie dünn mit einem Bleistift eine Mittellinie auf die Innenseite der Möbeltür.
■ Hängen Sie die Befestigungstraverse ④ mit den Montagehilfen auf die Innenseite der Möbeltür. Richten Sie die Befestigungstraverse mittig aus.
■ Schrauben Sie die Befestigungstraverse mit mindestens 6 kurzen Spanplattenschrauben ⑤(4 x 1 4 mm) fest. (Bei Kassettentüren nur 4 Schrauben am Rand verwenden).
■ Ziehen Sie die Montagehilfen nach oben heraus ⑥.
■ Drehen Sie die Montagehilfen, und stecken Sie sie (zur Aufbewahrung) ganz in die mittleren Schlitze der Befestigungstraverse ⑦.

■ Hängen Sie die Möbeltür auf die Justagebolzen ⑧.
■ Drehen Sie die Muttern ③ locker auf die Justagebolzen.
■ Schließen Sie die Tür, und kontrollieren Sie den Türabstand zu den umliegenden Möbeltüren.
■ Richten Sie die Möbeltür zu den umliegenden Möbeltüren aus: Den Seitenausgleich X erreichen Sie durch Verschieben der Möbeltür, und den Höhenausgleich Y durch Drehen der Justagebolzen ⑧ mit einem Schraubendreher.
■ Ziehen Sie die Muttern ③ fest an.
Gerätetür mit der Möbeltür verschrauben:

■ Schrauben Sie den Befestigungswinkel ① mit der Sechskantschraube ② auf die vorgebohrten Löcher in der Gerätetür.
Achten Sie auf die Bündigkeit der beiden Metallkanten ③ (Symbol //).
■ Bohren Sie die Befestigungslöcher ④ in die Möbeltür vor, und drehen Sie die Schrauben ⑤ (4 x 14 mm) ein.
(Bei großen oder geteilten Möbeltüren ein zweites Paar Befestigungswinkel ① im Griffbereich der Tür festschrauben. Dazu die vorgebohrten Löcher der Gerätetür verwenden.)
- Richten Sie die Möbeltür in der Tiefe Z aus:
Lösen Sie die Schrauben ⑥ oben an der Gerätetür, und die Schraube ⑦ unten am Befestigungswinkel. Stellen Sie durch Verschieben der Möbeltür einen Luftspalt von 2 mm zwischen Möbeltür und Nischenvorderkante ein.

■ Schließen Sie die Tür, und richten Sie sie nach den nebenstehenden Möbeltüren aus.
■ Ziehen Sie die Muttern ⑧ an der Gerätetür fest, dabei den Justagebolzen ⑨ mit einem Schraubendreher gegenhalten.
■ Die Ausgleichsblende ⑩ darf nicht hervorstehen, sie muss vollständig in der Nische verschwinden.
■ Ziehen Sie alle Schrauben noch einmal fest nach.

■ Setzen Sie die Abdeckteile auf.
So stellen Sie sicher, dass das Gerät richtig eingebaut wurde:
– Die Tür muss richtig schließen.
– Die Tür darf nicht am Möbelkorpus anliegen.
– Die Dichtung an der griffseitigen oberen Ecke muss fest anliegen.
Legen Sie zur Überprüfung eine eingeschaltete Taschenlampe in das Gerät und schließen Sie die Gerätetür. Dunkeln Sie den Raum ab und prüfen Sie, ob das Licht an den Seiten des Gerätes herausscheint. Ist dies der Fall, überprüfen Sie die einzelnen Montageschritte.
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