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944 Turbo (1989) - Automobil PORSCHE - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG 944 Turbo (1989) PORSCHE

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit unserer Zustimmung gestattet.

Printed in Germany

Abweichungen in Ausstattung und Technik gegenüber den Abbildungen und Beschreibungen in dieser Betriebsanleitung müssen wir uns wegen der laufenden Weiterentwicklung der Fahrzeuge vorbehalten.

Wichtige Zusatzinformationen finden Sie in der Klarsichttasche am Ende der Betriebsanleitung.

Einige der in dieser Betriebsanleitung beschriebenen Ausstattungen sind nicht immer serienmäßiger Lieferumfang. Ihr PORSCHE-Vertragshändler wird Sie gerne wegen nachträglicher Einbaumöglichkeiten beraten. Falls Ihr Porsche mit Ausstattungsdetails versehen ist, die hier nicht beschrieben sind, wird Sie Ihr Händler über die richtige Bedienung und Pflege informieren.

Durch unterschiedliche gesetzliche Bestimmungen einzelner Länder kann die Ausstattung Ihres Fahrzeuges geringfügig von der Beschreibung abweichen.

Wichtiger Hinweis

Bitte verwenden Sie nur von Porsche freigegebene Ersatzteile und Zubehörteile für Ihr Fahrzeug. Diese Teile können Sie über PORSCHE-Vertragshändler beziehen. Ihr jeweiliger Porsche-Partner ist über den geprüften Teileumfang informiert und wird Sie gerne beraten.

Für die von Porsche freigegebenen Teile übernimmt Porsche im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen die Verantwortung. Bei Verwendung anderer Ersatzteile oder Zubehörteile muß Porsche jede Haftung für Schäden, die durch diese Teile verursacht worden sind, ablehnen.

Selbst wenn ein Anbieter für Zubehör oder Teile eine allgemeine Betriebserlaubnis erhalten hat, kann dennoch die Sicherheit des Fahrzeuges betroffen sein. Bei der Vielfalt der auf dem Zubehörmarkt angebotenen Produkte ist eine Überprüfung solcher Teile durch Porsche nicht möglich.

Bitte beachten Sie weiter, daß bei Verwendung von Teilen, die von Porsche nicht freigegeben sind, auch die Gewährleistung für Ihr Fahrzeug betroffen sein kann.

Sehr verehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

Ihr Porsche wurde nach höchsten konstruktiven und produktionstechnischen Qualitätsmaßstäben gefertigt. Er ist nicht nur ein temperamentvoller Sportwagen, sondern auch ein zuverlässiges alltagstaugliches Fahrzeug, das Ihnen viel Freude bereiten wird.

In dieser Betriebsanleitung haben wir all das zusammengefaßt, was Sie bei Ihrem Porsche kennen und beachten sollten.

Die Broschüre „Garantie & Wartung“ gibt Ihnen, Ihrer Werkstatt und nicht zuletzt dem nächsten Käufer Ihres Wagens wertvolle Hinweise auf die Durchführung der Wartungsarbeiten. Zur Wahrung Ihrer Garantieansprüche ist von besonderer Bedeutung, daß die vorgeschriebenen Wartungsdienste mit Originalteilen von den Spezialisten Ihres PORSCHE-Vertragshändlers durchgeführt werden. Wir empfehlen Ihnen aber, auch nach der Garantiezeit die vorgeschlagenen Wartungsdienst-Intervalle einzuhalten. Ihr Porsche wird es Ihnen danken. Und beim privaten Verkauf oder bei der Inzahlungnahme Ihres Wagens durch den PORSCHE-Vertragshändler wird es sich ebenfalls bezahlt machen. Eine weltweite Kundendienst-Organisation steht für Sie bereit.

Ihre Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft

Kraftstoffqualität:

Fahrzeuge mit Katalysator:

Nur Super bleifrei nach DIN 51607, mindestens ROZ 95 / MOZ 85

Fahrzeuge ohne Katalysator:

Super bleifrei nach DIN 51607 oder Super verbleit nach DIN 51600, mindestens ROZ 95 / MOZ 85

Reifendruck:

(bei kalten Reifen)

944 S2 /

vorne 2,5 bar Überdruck (36 psi)

944 Turbo

hinten 3,0 bar Überdruck (44 psi)

Diese Reifendrücke gelten auch für Winterreifen.

Faltreifen:

vorne und hinten 2,5 bar Überdruck (36 psi)

Vor der Fahrt, Einfahren, Bedienung

Wartung, Pflege

Praktische Hinweise, Pannenhilfe

Fahrzeugidentifizierung, Technische Daten

Stichwortverzeichnis

Tasche für Zusatzinformationen

Vor der Fahrt, Einfahren, Bedienung

Vor der Fahrt....8

Einfahren....8

Zentralverriegelung 13

Sitze 14-16

Spiegel 17

Sicherheitsgurte 18, 19

ABS (Anti-Blockier-System) 21

Motor Starten bzw. Abstellen....22, 23

Schalter, Armaturen, Instrumente .....22 - 37

Heizung, Lüftung....38 - 40

Getriebe 41

Motorraumdeckel 42

Heckdeckel....42, 43

Hubdach....44 - 46

Cabriolet 46 - 48

Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie vor der Fahrt

den Luftdruck und Zustand aller Reifen kontrollieren

die Scheinwerfergläser, Heck- und Blinkleuchten sowie die Fensterscheiben reinigen

die Funktion der Scheinwerfer, der Brems- und Blinkleuchten bei eingeschalteter Zündung überprüfen

auf ausreichenden Kraftstoffvorrat achten

den Innen- und Außenspiegel so einstellen, daß Sie einwandfreie Sicht nach hinten haben

die Sicherheitsgurte anlegen – auch Ihre Mitinsassen

bei eingeschalteter Zündung und Stillstand des Motors die Funktion aller Warnleuchten kontrollieren.

Achten Sie immer darauf, daß die Flüssigkeitsstände auch zwischen den Wartungsintervallen regelmäßig kontrolliert werden.

Hinweise für die Einfahrzeit

Für Ihren neuen Porsche bestehen keine besonderen Einfahrvorschriften, jedoch sind nachstehende Tips beachtenswert, um die optimalen Laufeigenschaften zu erreichen.

Trotz modernster Fertigungsmethoden mit hoher Präzision läßt es sich nicht vollständig vermeiden, daß sich während der ersten Betriebsstunden des Motors alle beweglichen Toile aufeinander einlaufen. Dieser Vorgang spielt sich im wesentlichen während der ersten 1000 km ab.

Der Ölverbrauch kann während der Einfahrzeit etwas über dem normalen Wert liegen.

Deshalb sollten Sie:

Nie den kalten Motor mit hohen Drehzahlen betreiben, weder im Leerlauf noch in den Gängen.

Die Motordrehzahl und die Beanspruchung des gesamten Triebwerkes häufig wechseln. Die Höchstdrehzahl von ca. 5000 1/min in den einzelnen Gängen nicht überschreiten.

Immer rechtzeitig zurückschalten, also immer den günstigsten Drehzahlbereich wählen (beachten Sie hierzu die Getriebeschaubilder). Dies gilt natürlich auch für später.

Zulässige Höchstdrehzahlen

Die rote Markierung auf der Skala des Drehzahlmessers ist ein optisches Warnzeichen für die höchstzulässige Drehzahl.

Beim Beschleunigen wird durch Abschaltung der Kraftstoffversorgung das Überschreiten der Höchstdrehzahl vermieden. Vor dem Zurückschalten in einen kleineren Gang höchstzulässige Rückschaltdrehzahlen beachten.

Einbremsen neuer Bremsbeläge

Neue Bremsbeläge müssen sich „einschleifen“ und haben daher anfangs noch nicht die optimale Reibkraft. Um die etwas verminderte Bremswirkung auszugleichen, ist daher – etwa während der ersten 200 km – mit höheren Pedalkräften zu rechnen. Das gilt auch später nach einem Bremsbelagwechsel.

Einfahren neuer Reifen

Beachten Sie, daß neue Reifen während der ersten Zeit noch nicht ihre volle Haftfähigkeit besitzen. Sie sollten daher während der ersten 100 – 200 km nur mit mäßiger Geschwindigkeit gefahren werden.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Einfahren neuer Reifen - 1

1 Außenspiegelverstellung
2 Fensterheber
3 Lichtschalter
4 Blink-, Abblend-, Lichthupenschalter
5 Signaltaste
6 Wischer-Wascher-Schalter
7 Warnblinkschalter
8 Handbremse
9 Elektrische Sitzverstellung

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Einfahren neuer Reifen - 2

text_image A B C VF 7511 D

A Schlüssel mit Batterieleuchte
B Flachschlüssel
C Schlüssel für abschließbare Radmutter

Schlüssel

Mit dem Fahrzeug erhalten Sie drei Schlüssel mit gleicher Schließung. Zwei der Schlüssel (A) haben im Kunststoffgriff eine eingebaute Batterieleuchte, welche beim Drücken des Kontaktknopfes leuchtet. Ein Schlüssel (B) ist als Flachschlüssel ausgebildet, den Sie als „Notschlüssel“ z. B. in der Geldbörse aufbewahren können.

Wenn Sie den Plastikkopf am Flachschlüssel abziehen, können Sie einen beleuchteten Kunststoffgriff (bei Ihrem PORSCHE-Vertrags-händler erhältlich) einklipsen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Schlüssel - 1

Wenn die Leuchtkraft der Glühlampe nachläßt, sollte eine neue Batterie gleicher Spannung eingesetzt werden. Der aus einer entladenen Batterie eventuell austretende Inhalt wirkt ätzend. Kontakt mit Haut und Kleidung sollte daher vermieden werden.

  1. Mit dem Fingernagel oder einem kleinen Schraubendreher den Deckel des Schlüsselgriffes vorsichtig abheben.
  2. Eine neue, im Handel erhältliche Batterie (1,5 Volt) in den Kontaktknopf einsetzen.
  3. Das Schlüssel-Oberteil entsprechend der Abbildung zusammenbauen.

Sollten Sie Ersatzschlüssel benötigen, müssen Sie außer der Fahrzeug-Identifizierungsnummer auch die Schlüssel-Nummer

angeben. Diese Nummer ist auf dem kleinen Plastikstreifen (D) vermerkt, der Ihnen zusammen mit dem Schlüsselbund ausgehändigt wird. Verwahren Sie diesen Streifen an einer sicheren Stelle außerhalb des Fahrzeuges.

Bei Fahrzeugen mit abschließbaren Radmuttern werden 3 Schlüssel (C) mit Gleichschließung mitgeliefert. Diese Schlüssel können bei Verlust nicht nachbestellt werden.

Getrennt aufbewahren.

Bei Werkstattaufenthalt in Verbindung mit Rad-Demontage nicht vergessen, einen Schlüssel für die Radmutterschlösser mit dem Fahrzeugschlüssel abzugeben.

Alarmanlage

Das Alarmanlagenschloß ist im Türschloß integriert. Beim Verriegeln einer Tür mit dem Schlüssel wird die Alarmanlage eingeschaltet. In den Sicherungsknöpfen eingebaute Leuchtdioden zeigen durch Blinken die Bereitschaft der Alarmanlage an.

Wird jetzt die Fahrertür, Beifahrertür, Heckklappe oder Motorhaube gewaltsam geöffnet, ertönt für ca. 30 Sekunden das Alarmhorn. Der Motor kann bei eingeschalteter Alarmanlage nicht gestartet werden. Wird wiederholt die Alarmanlage ausgelöst, ertönt das Alarmhorn erneut für ca. 30 Sekunden.

Beim Entriegeln eines Türschlosses wird die Alarmanlage ausgeschaltet und die Leuchtdiode erlischt.

Wird bei eingeschalteter Alarmanlage der Heckdeckel geöffnet, ist die Bereitschaft der Anlage bis zum Schließen des Heckdeckels automatisch unterbrochen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Alarmanlage - 1

Die entriegelten Türen werden von außen durch Ziehen der Grifftaste, von innen durch Ziehen des Hebels oberhalb der Armlehne geöffnet. Während der Fahrt sollten die Türen nicht verriegelt werden, damit sie im Notfall von außen geöffnet werden können.

Die Beifahrertür kann durch Drücken des Sicherungsknopfes auch bei noch offener Tür verriegelt werden; an der Fahrertür ist das nicht möglich. Dadurch wird verhindert, daß der Schlüssel im Zündschloß steckt und Sie vor verschlossenem Fahrzeug stehen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Alarmanlage - 2

A Fahrenürscheibe
B Beifahrertürscheibe

Elektrischer Fensterheber

Beide Türfenster werden durch Wippschalter in den Türverkleidungen bedient. Durch den vorderen Schalter in der Fahrertür ist es möglich, auch das Seitenfenster auf der Beifahrerseite zu betätigen. Der Fensterheber ist bei geschlossenen Türen in Stellung 1 und 2 des Zündschlüssels betriebsbereit. Bei geöffneter Tür ist der Fensterheber auch bei abgezogenem Zündschlüssel betriebsbereit.

Achtung: Wegen der möglichen Verletzungsgefahr beim Schließen der Scheiben durch unkundige Insassen (Kinder), muß der Fahrer auch bei kurzzeitigem Verlassen des Fahrzeuges den Zündschlüssel abziehen!

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PORSCHE 944 Turbo (1989) - Elektrischer Fensterheber - 1

Durch die Zentralverriegelung werden beide Türen bei Betätigung eines Türschlosses mit dem Schlüssel elektrisch ver- bzw. entriegelt (Sicherungsknopf gesenkt bzw. angehoben).

Vor dem Verriegelungsvorgang darauf achten, daß beide Türen richtig geschlossen sind.

Mit dem Verriegeln der Türen wird gleichzeitig das herausnehmbare Hubdach verriegelt.

Ist das Hubdach aufgestellt, wird es von der Zentralverriegelung nicht beeinflußt.

Beide Türen können von innen einzeln durch Drücken des Sicherungsknopfes verriegelt werden. Entriegelt man mit dem Sicherungsknopf eine Tür, so wird automatisch auch die zweite Tür entriegelt.

Um ein Aussperren aus dem Fahrzeug zu vermeiden, ist bei geöffneter Fahrertür eine Verriegelung des Türschlosses mit dem Sicherungsknopf nicht möglich.

Sollte ihre Zentralverriegelung ausfallen, lassen sich beide Türen mechanisch öffnen und schließen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Elektrischer Fensterheber - 2

Zentralverriegelungstaste

Durch Drücken der Zentralverriegelungstaste in der Mittelkonsole können in Zündschlüsselstellung 1 und 2 beide Türen elektrisch ver- oder entriegelt werden. Zur Kontrolle leuchtet bei verriegelten Türen eine rote Kontrolleuchte in der Verriegelungstaste.

Ist eine der Türen manuell verriegelt worden, leuchtet die rote Kontrolleuchte. Durch Drücken der Taste wird die Tür entriegelt, bei erneutem Drücken beide Türen verriegelt.

Bei abgezogenem Zündschlüssel ist über die Zentralverriegelungstaste eine Verriegelung möglich. Zum Entriegeln muß die Zündung eingeschaltet oder der Sicherungsknopf gezogen werden.

Vordersitze

Richtiges Sitzen ist ausschlaggebend für sicheres und komfortables Fahren. Zur individuellen Abstimmung der gewünschten Sitzposition sind die Sitze in Längsrichtung und die Lehnen in der Neigung verstellbar. Zur Auffindung der Fahrersitzeinstellung empfehlen wir, wie folgt vorzugehen:

1 - Den Arretierungshebel an der Vorderseite des Sitzes hochziehen und den Sitz so weit verschieben, bis bei ganz getretenem Kupplungspedal Ihr Bein zwar gestreckt, der Fuß jedoch noch abgewinkelt ist. Den Hebel loslassen und darauf achten, daß der Sitz richtig arretiert ist. Lösen Sie die Arretierung des Fahrersitzes aber nicht während der Fahrt; er könnte sich überraschend verstellen, wodurch Sie die Kontrolle über Ihr Fahrzeug verlieren könnten.
2 – Umfassen Sie den oberen Teil des Lenkrades. Stellen Sie dann die Lehnenneligung so ein, daß Ihre Schultern auch bei fast gestreckten Armen noch an der Rückenlehne anliegen.

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PORSCHE 944 Turbo (1989) - Vordersitze - 1

A Sitzlehnenentriegelung
B Elektrische Sitzverstellung
C Langsverstellung
D Notbetätigung Längsverstellung
E Lehnenverstellung

Sitzverstellung

In der Längsrichtung lassen sich die Sitze einzeln verstellen. Nach Hochziehen des Arretierungshebels (C) an der Außenseite des Sitzes läßt sich der Sitz nach vorne oder nach hinten verschieben.

Durch Hochziehen des Arretierungshebels (E) an der Innenseite des Sitzes läßt sich die Rückenlehne nach vorne oder nach hinten verstellen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Sitzverstellung - 1

Elektrische Sitzverstellung (B)

Bei den Sitzen mit Hubelementen kann man die Höhe vorne und hinten durch Drücken auf die Wippschalter verstellen.

1 vorderen Teil nach oben
2 vorderen Teil nach unten
3 hinteren Teil nach oben
4 hinteren Teil nach unten

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Elektrische Sitzverstellung (B) - 1

text_image 5 67 8 2 b

Bei Fahrzeugen mit elektrischer Rückenlehnen- und Längsverstellung sind in den beiden vorderen Wippschaltern je zwei weitere Funktionen untergebracht.

5 Sitz nach vorne
6 Sitz nach hinten
7 Rückenlehne nach vorne
8 Rückenlehne nach hinten

Sitzheizung (a)

Die Sitzheizung wird über den Tastschalter (a) eingeschaltet und beheizt die Sitzfläche und die Lehne.

Tastschalter oben drücken – Heizung an
Tastschalter unten drücken – Heizung aus

Mit dem im Tastschalter integrierten Rändelrad kann die Heiztemperatur geregelt werden und wird bis zum Abschalten der Sitzheizung konstant eingehalten.

Rändelrad nach oben drehen – Heizleistung größer
Rändelrad nach unten drehen – Heizleistung geringer

Lordosenstütze (b)

Um eine entspannte Sitzhaltung zu ermöglichen, ist die Rückenlehnenwölbung vertikal und horizontal stufenlos so regulierbar, daß eine individuelle Wirbelsäulenabstützung erreicht wird.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Lordosenstütze (b) - 1

Horizontalverstellung

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Lordosenstütze (b) - 2

Vertikalverstellung

Sitzlehnenverriegelung

Damit die Rückenlehne beim scharfen Bremsen nicht nach vorne klappen kann, ist sie verriegelt. Zum Entriegeln ziehen Sie den Knopf (A) im linken oder rechten Seitenteil der Lehne nach oben.

Lösen Sie die Arretierung des Fahrersitzes nicht während der Fahrt! Der Sitz könnte sich plötzlich verstellen, wodurch Sie die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren könnten.

Notbetätigung Längsverstellung (D)

Falls es zu einem Ausfall der elektrischen Sitzverstellung kommen sollte, kann mit dem im Bordwerkzeug befindlichen Innensechskantschlüssel der Sitz in Längsrichtung durch Drehen am Stellmotor vorne am Sitz verstellt werden.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Notbetätigung Längsverstellung (D) - 1

Rücksitze – Kofferraum

Durch Vorklappen der Rücksitzlehne kann zusätzlicher Stauraum gewonnen werden. Beim Coupé muß hierzu der entsprechende Entriegelungsknopf in der Rücksitzlehne gedrückt werden.

Beim Cabriolet den entsprechenden Zugknopf im Kofferraum ziehen.

Bei Fahrzeugen mit geteilter Rücksitzlehne kann die Gepäckabdeckung durch Drehen der Seilendstücke ausgehängt werden.

Damit Gepäckstücke beim Dremsen oder in Kurven nicht ins Rutschen kommen, können Sie sie mit dem Gepäcknetz (Sonderzubehör) sichern. An der Rücksitzlehne und am Boden des Kofferraumes finden Sie die dafür vorgesehenen Halter.

Gepäckabdeckung

Mitgeführtes Gepäck kann vor Sonnenbestrahlung und allzu „neugierigen Blicken“ geschützt werden, indem man die an der Rückseite der Fondsitze angebrachte Gepäckabdeckung auszieht und an den Deckelschlössern einhängt.

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PORSCHE 944 Turbo (1989) - Gepäckabdeckung - 1

Vor Antritt der Fahrt sollten Sie sich vergewissern, daß die Rückblickspiegel richtig eingestellt sind.

Durch Umlegen des an der Unterkante des Innenspiegels angebrachten Hebels kann auf Abblendstellung geklappt werden.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Gepäckabdeckung - 2

Die elektrisch verstellbaren Außenspiegel werden mit dem in der Türverkleidung angeordneten Steuerschalter eingestellt. Der Spiegel auf der Beifahrerseite wird mit dem selben Steuerschalter eingestellt, wenn der in der Mittelkonsole eingebaute Wippschalter entsprechend gedrückt ist. Falls erforderlich, kann das Spiegelglas auch von Hand verstellt werden.

Mit dem Einschalten der Heckscheibenheizung werden auch die Außenspiegel elektrisch beheizt.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Gepäckabdeckung - 3

Automatik-Sicherheitsgurt

Bei jeder Fahrt müssen alle Insassen zur eigenen Sicherheit die Gurte anlegen. Um Sie daran zu erinnern, leuchtet bei eingeschalteter Zündung die Sicherheitsgurt-Warnlampe im linken Kombi-Instrument solange, bis die Schloßzunge des Fahrer-Sicherheitsgurtes in das Gurtschloß eingesteckt ist.

Für Kinder (unter einer Größe von etwa 140 cm) sind die Sicherheitsgurte an den Vordersitzen nicht geeignet. Damit sie nicht gefährdet werden und den Fahrer nicht irritieren, dürfen in der Bundesrepublik Deutschland Kinder unter 12 Jahren nur dann auf dem Beifahrersitz transportiert werden, wenn die Fondsitze zum Gepäcktransport umgeklappt sind oder die Fondsitze bereits von Kindern unter 12 Jahren besetzt sind.

Verwenden Sie niemals einen Sicherheitsgurt für zwei Personen gleichzeitig.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Automatik-Sicherheitsgurt - 1

text_image BREMSDELAG 4/4 2/4 HANDBREMSE DEGRENZUNGSLICHT 300E OELSTAND

Lose Kleidung beeinträchtigt den einwandfreien Sitz der Sicherheitsgurte. Ziehen Sie deshalb Ihren Mantel aus, da eine richtige Sitzposition und volle Bewegungsfreiheit für Wohlbefinden und Sicherheit wichtig sind.

Führen Sie den Schultergurt nicht über feste oder zerbrechliche Gegenstände (Brille, Kugelschreiber, Pfeife usw.), da von diesen Dingen eine zusätzliche Verletzungsgefahr ausgehen kann.

Denken Sie bei Auslandsfahrten daran, daß auch in anderen Ländern die Sicherheitsgurte während der Fahrt angelegt sein müssen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Automatik-Sicherheitsgurt - 2

Nehmen Sie die für Sie günstigste Sitzposition ein. Fassen Sie die Schloßzunge und führen Sie den Gurt langsam und gleichmäßig über Brust und Hüfte. Die Schloßzunge dann in das entsprechende Schloß an der Innenseite des Sitzes einführen, daß es hörbar einrastet. Schieben Sie den Plastikgleiter gegen die Schloßzunge.

Achten Sie darauf, daß die Gurte nicht ver-dreht sind.

Der untere Gurtteil sollte immer straff am Becken anliegen. Ziehen Sie deswegen nach dem Anlegen den Schultergurt-Teil in Pfeilrichtung nach oben.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Achten Sie darauf, daß die Gurte nicht ver-dreht sind. - 1

Vergewissern Sie sich auch während der Fahrt durch Ziehen am Schultergurt, daß der Beckengurt stets straff gespannt bleibt.

Die Sicherheitsautomatik ist so konstruiert, daß die Gurtblockierung schneller auf die Verzögerung des Fahrzeuges als auf den Gurtauszug reagiert. Dies bedeutet, daß ein größtmögliches Maß an Bewegungsfreiheit mit optimaler Sicherheit beim Bremsen kombiniert wurde.

Öffnen des Gurtes

Um den Gurt zu öffnen, müssen Sie auf die rote, mit PRESS bezeichnete Taste drücken. Die Schloßzunge springt dann sofort aus dem Schloß, auch wenn der Gurt belastet ist.

Achten Sie darauf, daß der Gurt immer ganz aufgerollt ist, wenn er nicht benutzt wird. Er kann dann nicht verschmutzt oder beschädigt werden.

Kontrollieren Sie alle Gurte regelmäßig auf Gewebeschäden, das Schloß und die Befestigungspunkte auf einwandfreie Funktion. Wenn die Gurte bei einem Unfall sehr stark belastet wurden, müssen sie zu Ihrer Sicherheit erneuert werden.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Öffnen des Gurtes - 1

Kinderrückhaltesystem

Für die Sicherung von Kinderrückhaltesystemen ist im Kofferraum unter dem Bodentep-pich ein zusätzlicher Befestigungspunkt vorgesehen (Pfeil).

Beachten Sie bitte die Einbauhinweise des Herstellers des Kinderrückhaltesystemes.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Kinderrückhaltesystem - 1

Die Handbremse, links vom Fahrersitz, wirkt über Seilzüge auf die Hinterräder. Zum Parken des Wagens den Bremshebel nach oben ziehen.

Zum Lösen der Handbremse den Hebel etwas nach oben ziehen und mit gedrücktem Sicherungsknopf nach dem Ausklinken der Sperre absenken.

Die Handbremswarnleuchte im Kombi-Instrument erlischt nur bei vollständig gelöster Handbremse.

Kupplung

Bedingt durch die hydraulische Kupplungsbetätigung muß ein Pedalspiel von 2,5 mm vorhanden sein.

Verändert sich der Pedalweg plötzlich, kann ein Defekt vorliegen. Suchen Sie zur Behebung der Störung den nächsten PORSCHE-Vertragshändler auf.

Achten Sie darauf, daß der Pedalweg durch Fußmatten nicht beeinträchtigt wird.

Fußbremse

Ihr Porsche ist zur Reduzierung der Fußkraft mit einem pneumatischen Bremskraftverstärker versehen. Der erforderliche Unterdruck für dieses Hilfsgerät wird dem Saugrohr bei laufendem Motor entnommen.

Bitte beachten Sie, daß bei einem Defekt des Bremshilfsgerätes oder beim Abschleppen mit stehendem Motor nach Aufbrauch des gespeicherten Unterdruckes eine erheblich größere Fußkraft aufgebracht werden muß.

Der Leerweg des Bremspedales bleibt durch die automatische Nachstellung bei richtig entlüfteter Bremse immer konstant. Bis zum Ansprechen der Bremse kann der Pedalweg bis zu 20 mm betragen.

Vergrößert sich der Pedalweg plötzlich, kann Luft in das Bremssystem gelangt sein. Zu geringer Bremsflüssigkeitsstand wird durch die Warnleuchte im Kombi-Instrument angezeigt. Siehe auch Bremsflüssigkeitswarnleuchte.

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ABS-Bremsanlage

(Anti-Blockier-System)

Das ABS stellt einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der aktiven Sicherheit im Fahrzeug dar.

Es verhindert das Blockieren der Räder bei einer Vollbremsung bei fast allen Straßenbeschaffenheiten bis kurz vor dem Fahrzeugstillstand.

Das ABS gewährleistet damit:

Volle Lenkfähigkeit — Fahrzeug bleibt lenkbar

Gute Fahrstabilität — kein Schleudern durch blockierende Räder

Optimalen Bremsweg — in der Regel Bremswegverkürzung

Blockierverhinderung — keine Bremsplatten in den Reifen

Der entscheidende Vorteil des ABS liegt in der Fahrstabilität und Manövrierfähigkeit des Fahrzeuges in Gefahrenmomenten, auch bei Vollbremsungen in der Kurve.

Trotzdem bleibt es nach wie vor dem Verantwortungsbewußtsein des Fahrers überlassen, seine Fahrweise den Straßen- und Witterungsverhältnissen sowie der jeweiligen Verkehrssituation anzupassen. Das erhöhte Sicherheitsangebot sollte nicht dazu verleiten, ein erhöhtes Sicherheitsrisiko einzugehen.

Fahren mit ABS

An allen 4 Rädern sind Sensoren zur Rad-drehzahlmessung angebracht. Erreicht ein Rad eine für die Fahrzeuggeschwindigkeit zu geringe Umfangsgeschwindigkeit und neigt zum Blockieren, beginnt der Regelvorgang. Die Bremsdruckregelung erfolgt individuell für jedes Vorderrad und gemeinsam für die Hinterräder.

Bei einseitig glatter Fahrbahn bestimmt das auf der glatten Fahrbahn bremsende Hinterrad den gemeinsamen Bremsdruck der Hinterräder. Hierdurch bleibt die Fahrstabilität, bedingt durch die gute Seitenführungskraft der Hinterachse, erhalten.

Wird eine Bremsung im Bereich der Blockiergrenze (Vollbremsung) durchgeführt, beginnt das ABS zu regeln. Der Regelvorgang (vergleichbar mit einer Stotterbremsung in sehr rascher Folge) wird dem Fahrer durch ein pulsierendes Bremspedal, verbunden mit einem akustisch wahrnehmbaren Geräusch, angezeigt und mahnt zur Anpassung der Fahrgeschwindigkeit an die Fahrbahngegebenheiten.

Bei einer Störung in der ABS-Bremsanlage leuchtet die Zentralwarnleuchte und der Schriftzug „ABS“ im rechten Kombi-Instrument auf. Das ABS wird abgeschaltet, die normale, ungeregelte Bremsanlage bleibt wie bei Fahrzeugen ohne ABS voll betriebsfähig.

Wenden Sie sich jedoch umgehend an einen PORSCHE-Vertragshändler.

Hinweis

Das Steuergerät der ABS-Bremsanlage ist auf die freigegebenen Reifendimensionen abgestimmt. Die Verwendung nicht freigegebener Reifendimensionen kann zu unterschiedlichen Raddrehzahlen führen die vom Steuergerät als unterschiedliche Fahrgeschwindigkeit an den Fahrzeugachsen interpretiert werden.

Ab einem Rollradiusunterschied von ca. 17% schaltet das Steuergerät das ABS ab und die ABS-Warnanzeige leuchtet auf.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Hinweis - 1

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Lenk-Zündanlaßschloß

Für den Zündschlüssel gibt es 4 Stellungen:

0 – Die Lenkung ist durch die Lenksperre blockiert, alle mit der Zündung gekoppelten Verbraucher sind ausgeschaltet. Der Zündschlüssel kann nur in dieser Stellung abgezogen werden. Wenn der Zündschlüssel in die 0-Stellung zurückgedreht wird, kann das Lenkschloß erst einrasten, wenn der Schlüssel abgezogen ist.

In dieser Stellung kann mit dem Blinkerhebel das Parklicht eingeschaltet werden.

1 - Radiostellung. Achtung, alle Verbraucher, die bei Stellung 3 abgeschaltet werden, sind betriebsbereit.
2 - Zündung ist eingeschaltet. Alle Stromverbraucher sind betriebsbereit. Bei stehendem Motor leuchten zur Lampenkontrolle die Zentral-Warnleuchte und die Einzel-Warnleuchten.
3 - Durch Rechtsdrehen des Schlüssels wird der Starter betätigt (Kupplungspedal treten). Wenn der Motor läuft, den Zündschlüssel sofort loslassen, er springt von selbst wieder in die Stellung „Zündung ein“ zurück. Bei laufendem Motor müssen die Zentral-Warnleuchte und die Einzel-Warnleuchten erlöschen. Für die Zeit des Startvorganges sind die Stromkreise der Hauptverbraucher, (Fern-, Abblendlicht, Wischer-Wascher, Frischluftgebläse mit Heizungsregelung, Heckscheibenheizung, Fensterheber, Sitzheizung, Spiegelverstellung, Motorlüfter und Rückfahrlicht) unterbrochen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Lenk-Zündanlaßschloß - 1

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1 Seitenscheibenbelüftung
2 Blink-Abblend-Lichthupenschalter
3 Linkes Kombi-Instrument/Anzeigen für Kühlmitteltemperatur und Tankinhalt
4 Tachometer
5 Zentralwarnleuchte, Blinkerkontrollampe
6 Drehzahlmesser
7 Fernlichtkontrollampe
8 Rechtes Kombi-Instrument/Öldruckmanometer und Voltmeter
9 Rücksteller für Tageskilometerzähler

10 Frischluftaustritt

11 Mitteldüseabsperrschieber
12 Warnblinkschalter
13 Zeituhr
14 Zigarettenanzünder
15 Schloß für Handschufach
16 Heckdeckelentriegelung
17 Motorhaubenentriegelung
18 Schalter für Nebelscheinwerfer
19 Schalter für Nebelschlußleuchte/Helligkeitsregler für Instrumente
20 Lichtschalter
21 Signaltaste

22 Zündschloß
23 Wischer-Wascher-Hebel
24 Regler für Intervalleinstellung der Scheibenwischer
25 Schalter für Heckscheibenheizung
26 Schalter für Umluft/Schalter für Defroster
27 Gebläsedrehschalter
28 Schieberegler für Luftverteilung oben/unten
29 Temperaturdrehschalter
30 Schalter für Klimaanlage/Schalter für Umluft
31 Innenraumtemperaturfühler

Starten und Abstellen des Motors

Temperaturabhängig gesteuerte Bauteile sorgen für die zum Starten benötigte Gemischzusammensetzung. Deshalb darf beim Starten das Gaspedal nicht betätigt werden.

Beachten Sie bitte die Hinweise für die Einfahrzeit.

Vor dem Anlassen Schalthebel in Leerlaufstellung bringen (bei automatischem Getriebe: Wählhebel „P“ oder „N“) und Handbremse anziehen.

Der Starter soll nicht länger als 10 – 15 Sekunden betätigt werden. Wenn nötig, den Anlaßvorgang nach einer kurzen Pause von ca. 10 Sekunden wiederholen. Der Zündschlüssel muß wegen der im Zündschloß eingebauten Anlaßwiederholsperre zuvor auf Stellung 1 zurückgedreht werden. Diese Vorrichtung verhindert, daß der Starter bei noch laufendem Motor betätigt worden kann.

Bei niedrigen Außentemperaturen empfiehlt es sich, auch bei nicht eingelegtem Gang, während des Startens das Kupplungspedal ganz durchzutreten. Um den Hochlauf des Motors beim Kaltstart zu unterstützen, sollte der Anlaßvorgang nicht gleich bei den ersten Zündungen beendet werden.

Bei ungenügender Batterieleistung ist das Starten des Motors durch Starthilfe oder An- schleppen möglich.

  • Motor nie in geschlossenen Räumen starten oder laufen lassen! Das Abgas enthält das farb- und geruchlose Kohlenmonoxid, das schon in geringer Konzentration Vergiftungen hervorruft.
  • Lassen Sie den Motor nicht im Stand warmlaufen. Fahren Sie sofort los, vermeiden Sie aber hohe Drehzahlen und Vollgas, solange der Motor nicht seine Betriebstemperatur erreicht hat.
  • Zündschlüssel niemals bei noch rollendem Fahrzeug in Position 1 drehen oder abziehen.
  • Achten Sie in Ihrem eigenen Interesse darauf, daß auch bei nur kurzzeitigem Verlassen des Wagens der Zündschlüssel abgezogen und das Lenkschloß richtig eingerastet ist. Drehen Sie das Lenkrad dazu eventuell etwas nach links oder rechts (beim Wiedereinschalten der Zündung ebenfalls erforderlich).
  • Parken oder betreiben Sie Ihr Fahrzeug nicht an Stellen, an denen brennbare Stoffe, wie trockenes Gras oder Laub, mit dem heißen Auspuffsystem in Berührung kommen können.
  • Hinweis für Katalysatorfahrzeuge Fahrzeuge mit Katalysator dürfen nur bei kaltem Motor angeschleppt werden. Bei warmem Motor können Beschädigungen am Katalysator auftreten. Unverbrannter Kraftstoff kann in den Katalysator gelangen und dort verbrennen, was zu einer Überhitzung führt und die katalytisch wirkende Oberfläche zerstört.

Sollten während der Fahrt Fehlzündungen auftreten, ist die Fahrgeschwindigkeit zu verringern. Die Störung sollte umgehend beim nächsten PORSCHE-Vertragshändler behoben werden.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Beachten Sie bitte die Hinweise für die Einfahrzeit. - 1

Lichtschalter in der 1. Raste: Standlicht Lichtschalter in der 2. Raste: Hauptlicht

In beiden Raststellungen brennen ferner: Schlußleuchten, Kennzeichenleuchte, Armaturenbeleuchtung, Schaltersymbole, bei Fernlicht die blaue Kontrollampe.

Die Klappscheinwerfer fahren erst in der 2. Stufe aus.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Beachten Sie bitte die Hinweise für die Einfahrzeit. - 2

Dieser Schalter dient zum Einschalten der Lichthupe, des Fern- und Abblendlichtes, der Blinkleuchten sowie der Parklichter.

Blinkerschalter

Hebel über spürbaren Druckpunkt nach oben – rechter Blinker.

Hebel über spürbaren Druckpunkt nach unten – linker Blinker.

Wird der Hebel nur bis zum Druckpunkt bewegt, sind die entsprechenden Blinkleuchten solange eingeschaltet, bis der Hcbel wieder losgelassen wird.

Den Ausfall einer Blinkleuchte erkennen Sie am schnelleren Blinkimpuls der Kontrollampe.

Die Blinkleuchten arbeiten nur bei eingeschalteter Zündung.

Bei abgezogenem Zündschlüssel leuchtet in der Stellung „Blinker rechts“ das rechte Parklicht und in der Stellung „Blinker links“ entsprechend das linke Parklicht.

Es leuchtet jeweils eine vordere Begrenzungsleuchte und das Schlußlicht der entsprechenden Seite.

Auf- und Abblenden, Lichthupe

Bei Fernlicht und Lichthupe leuchtet die blaue Kontrollampe in der Instrumentenkonsole.

Bei eingeschaltetem Hauptlicht:

Abblenden – Hebel in Mittelstellung

Aufblenden – Hebel nach vorn drücken

Lichthupe – Hebel zum Lenkrad ziehen (auch bei ausgeschalteter Fahrzeugbeleuchtung)

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Auf- und Abblenden, Lichthupe - 1

Belastungszustand
01-2 Personenohne Gepäck
13-4 Personenohne Gepäck
21-4 Personenmit Gepäck

Leuchtweiten-Regulierung

Mit dem Rändelrad in der Mittelkonsole wird die Leuchtweite der Hauptscheinwerfer dem Belastungszustand des Fahrzeuges entsprechend korrigiert. Dadurch wird eine optimale Fahrbahnausleuchtung erzielt, ohne daß andere Verkehrsteilnehmer geblendet werden.

Zur Grundeinstellung der Scheinwerfer muß das Rändelrad in der fühlbaren Raststellung „0“ stehen (siehe auch „Scheinwerfer einstellen“).

Bei Zuladung muß eine Korrektur der Leuchtweite entsprechend der Verstelltabelle vorgenommen werden. Durch Drehen des Rändelrades wird der Lichtstrahl gesenkt.

Die Korrektur sollte durch Beobachtung der Hell-Dunkel-Grenze des Abblendlichtes (z. B. an der Rückseite vorausfahrender Fahrzeuge) kontrolliert werden.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Leuchtweiten-Regulierung - 1

text_image A B C

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Leuchtweiten-Regulierung - 2

Nebelscheinwerfer, Nebelschlußleuchten

Die Nebelscheinwerfer werden mit dem Kippschalter „A“, die Nebelschlußleuchten mit dem Kippschalter „B“ eingeschaltet. Bei eingeschalteten Nebelscheinwerfern oder Nebelschlußleuchten brennt eine Kontrollampe im Wippschalter. Bei Fahrzeugen mit Nebelscheinwerfern und Nebelschlußleuchten können die Nebelschlußleuchten nur eingeschaltet werden, wenn die Nebelscheinwerfer betätigt werden.

Achtung: Bei der Benutzung Ländervorschriften beachten.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Nebelscheinwerfer, Nebelschlußleuchten - 1

Instrumentenbeleuchtung

Mit dem Einschalten der Fahrzeugbeleuchtung brennt auch die Instrumentenbeleuchtung. Durch Drehen des Rändelrades „C“ links neben dem Lichtschalter wird die Helligkeit stufenlos geregelt.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Instrumentenbeleuchtung - 1

text_image A B C

Innenleuchte

Die Innenleuchte wird durch Schieben des Schaltknopfes geschaltet.

Schaltstellungen:

a) Leuchte brennt ständig
b) Leuchte ist ausgeschaltet
c) Leuchte brennt sobald die Tür geöffnet ist.

Kofferraumbeleuchtung

Sie befindet sich auf der linken Seite im Kofferraum. Sie ist wie die Innenleuchte geschaltet und kann unabhängig von der Fahrzeugbeleuchtung ein- und ausgeschaltet werden.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Kofferraumbeleuchtung - 1

Wischer-Wascher-Schalter

Der Wischer-Wascher-Schalter hat sieben Schaltstellungen:

0 - Scheibenwischer aus
1 - Scheibenwischer langsam
2 - Scheibenwischer schnell
3 - Scheibenwischer sehr schnell
4 - Intervallbetrieb.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Wischer-Wascher-Schalter - 1

Durch die Betätigung des Rändelra-A" rechts vom Zündschloß kann die In- lzeit eingestellt werden.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Wischer-Wascher-Schalter - 2

Scheibenwaschanlage Schaltstellungen 5 und 6

Wird der Hebel zum Lenkrad gezogen, betätigt man in Schaltstellung „5“ die Scheibenwaschpumpe. Mit dem Loslassen des Hebels führt der Wischer einige Trockenwischgänge aus.

In Schaltstellung „6“ werden Waschanlage und Wischer gemeinsam betätigt.

Bevor Sie die Wischanlage betätigen, muß die Windschutzscheibe ausreichend naß sein, da sie sonst zerkratzt werden kann. Die Wischerblätter müssen regelmäßig überprüft und mindestens einmal jährlich ausgewechselt werden.

Bei eingeschalteter Zündung werden die Scheibenwaschdüsen beheizt.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Scheibenwaschanlage Schaltstellungen 5 und 6 - 1

Scheinwerfer-Reinigungsanlage Schaltstellung 7

Bei eingeschalteter Beleuchtung (Fern- oder Abblendlicht) wird die Anlage durch kurzen Druck auf den Hebel des Wischer-Wascher-Schalters in Richtung Armaturenbrett betätigt.

Die Waschpumpe fördert das Wasser unter hohem Druck zu den Waschdüsen vor den Scheinwerfern. Durch ein Relais wird die Sprühdauer begrenzt, deswegen muß bei starker Verschmutzung der Waschvorgang wiederholt werden. Hartnäckig festsitzender Schmutz (z. B. Insektenreste) sollte regelmäßig entfernt werden.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Scheinwerfer-Reinigungsanlage Schaltstellung 7 - 1

text_image A B C D E F G 1 2 3 4

Heizung und Belüftung

1 Gebläseschalter
2 Luftverteilung zur Windschutzscheibe
3 Luftverteilung in den Fußraum
4 Temperaturdrehschalter

A Luftaustritt - linke Seitendüse
B Öffnen und Schließen – linke Seitendüse
C Luftaustritt – Mitteldüse, linkes Teil
D Öffnen und Schließen – Mitteldüse

E Luftaustritt – Mitteldüse, rechtes Teil
F Öffnen und Schließen – rechte Seitendüse
G Luftaustritt – rechte Seitendüse

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Heizung und Belüftung - 1

text_image 120 140 160 100 180 80 KM 200 60 0 0 0 0 0 0 0 40 220 20 0 0 0 0 0 0 260

944 S2

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Heizung und Belüftung - 2

text_image 120 140 160 180 200 100 KM 220 80 0 0 0 0 0 0 240 60 260 40 280 20 0 0 0 0 300

944 Turbo

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Heizung und Belüftung - 3

Der Geschwindigkeitsmesser zeigt die Fahrgeschwindigkeit in km/h an.

Das obere Zählwerk registriert die gesamte zurückgelegte Wegstrecke. Der Tageskilometerzähler kann bei eingeschalteter Zündung durch Betätigung der geriffelten Taste im linken Teil der Mitteldüse (Pfeil) auf Null zurückgestellt werden.

28

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Heizung und Belüftung - 4

Der Transistor-Drehzahlmesser zeigt die Drehzahl in 1000 Umdrehungen pro Minute an.

Die rote Markierung auf der Skala des Drehzahlmessers ist ein optisches Warnzeichen für die höchstzulässige Drehzahl.

Beim Beschleunigen wird durch Abschaltung der Kraftstoffversorgung das Überschreiten der Höchstdrehzahl vermieden. Vor dem Zurückschalten in einen kleineren Gang höchstzulässige Rückschaltdrehzahlen beachten.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Heizung und Belüftung - 5

text_image 3 4 5 2 6 1 7 0.4 1 2 BAR

944 Turbo

Ladedruckanzeige

Beim 944 Turbo befindet sich im unteren Teil des Drehzahlmessers eine Ladedruckanzeige. Dieses Instrument zeigt den im Saugrohr herrschenden Druck an.

Bei eingeschalteter Zündung und stehendem Motor entspricht der angezeigte Druck dem Umgebungsluftdruck (Atmosphärendruck) von ca. 1 bar.

Sollte durch einen Defekt ein übermäßig hoher Ladedruck auftreten, wird automatisch die Kraftstoffzufuhr unterbrochen.

!

Zentralwarnleuchte

Die Zentralwarnleuchte zwischen Tachometer und Drehzahlmesser und die Einzelwarnleuchten leuchten bei eingeschalteter Zündung zur Kontrolle der Einsatzbereitschaft. Sollten Funktionsstörungen auftreten, leuchten die Zentralwarnleuchte und die entsprechende Einzelwarnleuchte, bis die Störung behoben wird. Das Fahrzeug sollte sofort zum nächsten PORSCHE-Vertragshändler gebracht werden.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Zentralwarnleuchte - 1

Blinkerkontrollampe

Die Blinkerkontrollampe, die sich unterhalb der Zentralwarnleuchte befindet, leuchtet im gleichen Rhythmus wie die eingeschalteten Blinkleuchten auf. Bei Ausfall einer Blinkleuchte wird der Rhythmus des Aufleuchtens deutlich schneller.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Blinkerkontrollampe - 1

Fernlichtkontrollampe

Die Fernlichtkontrollampe, die sich oben zwischen dem Drehzahlmesser und dem rechten Kombi-Instrument befindet, leuchtet bei eingeschaltetem Fernlicht bzw. bei Betätigung der Lichthupe und erlischt nach dem Umschalten auf das Abblendlicht.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Fernlichtkontrollampe - 1

text_image BREMSDELAG 4/4 2/4 R HANDBREMSE © BEGRENZUNGSLICHT 300E DELSTAND £

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Fernlichtkontrollampe - 2

Kühlmitteltemperatur-Anzeige

Unteres Feld – Motor kalt Hohe Drehzahlen vermeiden und Motor noch nicht stark belasten!

Mittleres Feld – Normalbereich Die Anzeigenadel soll sich bei normaler Fahrweise im Normalbereich einpendeln. Bei hoher Motorbelastung ist es unbedenklich, wenn die Nadel bis in die Nähe des Warnbereichs wandert, sie muß bei geringerer Motorbelastung jedoch wieder in das Mittelfeld zurückfallen.

Oberes Feld – Warnbereich

Gelangt die Anzeigenadel an heißen Tagen, bei längeren Steigungen (Gebirgspässen) und vollbeladenem Fahrzeug in den Warnbereich, ist der Motor überlastet und die Warnleuchte leuchtet auf.

Warnleuchte

Bei Aufleuchten der Warnleuchte Motordrehzahl durch Verringern der Geschwindigkeit oder, falls möglich, durch Wählen des nächstgrößeren Ganges herabsetzen. Die Nadel muß dann in den Normalbereich zurückgehen und die Warnleuchte erlöschen.

Bleibt die Nadel im Warnbereich, Motor abstellen und prüfen, ob der Kühlerventilator läuft. Dreht sich der Ventilator nicht, Motor abkühlen lassen, Kühlmittelstand prüfen und unter ständiger Beobachtung der Temperatur-Anzeige zum nächsten PORSCHE-Vertrags-händler fahren (Kapitel „Kühlsystem“ beach-ten). Dabei Leerlauf und Kriechfahrten möglichst vermeiden.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Warnleuchte - 1

Kraftstoffanzeige

Bei eingeschalteter Zündung kann der Tankinhalt abgelesen werden. Ist der Kraftstoffvorrat zu gering, leuchtet die Warnleuchte auf.

Warnleuchte

Diese Warnleuchte leuchtet auf, sobald sich noch ca. 8 Liter Kraftstoff im Tank befinden. Sie sollten bei nächster Gelegenheit nachtan- ken.

Warnleuchten

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Warnleuchten - 1

Anhänger-Blinkerkontrolleuchte

Die Blinkerkontrolleuchte für den Anhänger leuchtet bei Anhängerbetrieb im gleichen Rhythmus wie die eingeschalteten Blinkleuchten auf. Bei Ausfall einer Anhänger-Blinkleuchte wird der Rhythmus des Aufleuchtens deutlich schneller.

BREMSBELAG

PORSCHE 944 Turbo (1989) - BREMSBELAG - 1

Die Warnleuchte leuchtet auf, wenn die Bremsbeläge die Verschleißgrenze erreicht haben und erneuert werden müssen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - BREMSBELAG - 2

Sicherheitsgurt-Warnleuchte

Diese Warnleuchte leuchtet solange, bis die Schloßzunge des Fahrer-Sicherheitsgurtes in das Gurtschloß eingesteckt ist.

HANDBREMSE

PORSCHE 944 Turbo (1989) - HANDBREMSE - 1

Die Warnleuchte leuchtet bei angezogener oder nicht vollständig gelöster Handbremse.

BEGRENZUNGSLICHT 300

Die Begrenzungslicht-Kontrolleuchte im Kombi-Instrument leuchtet bei eingeschaltetem Standlicht und erlischt beim Einschalten des Hauptlichts.

ÖLSTAND

Erlischt die Warnleuchte nach dem Starten des Motors nicht, ist der Motorölstand zu niedrig. In diesem Fall Motor abstellen.

Nach ca. 2 Minuten Wartezeit (Öl muß in die Ölwanne zurückfließen) Ölstand am Ölmeßstab messen und bis zur Max.-Markierung auffüllen. Nach dem Starten des Motors erlischt die Warnleuchte.

Kapitel „Ölstand im Motor“ beachten.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - ÖLSTAND - 1

text_image BREMSFLÜSSIGKEIT ABS

PORSCHE 944 Turbo (1989) - ÖLSTAND - 2

Öldruckmanometer

Der Schmieröldruck im Motor wird in bar Überdruck angezeigt. Der Öldruck soll bei betriebswarmem Motor und einer Drehzahl von 5000 1/min ca. 4 bar Überdruck betragen. Ein Absinken des Öldruckes bei höherer Temperatur ist normal. Im Leerlauf darf bei heißem Öl der Öldruck bis auf 0,5 bar absinken, ohne daß die Betriebssicherheit des Motors gefährdet ist.

Fällt der Öldruck jedoch während der Fahrt plötzlich ab oder leuchtet die rote Warnleuchte auf, muß der Motor sofort abgestellt werden. Ist der Ölstand ausreichend, so ist zur Behebung der Störung der nächste PORSCHE-Vertragshändler heranzuziehen.

Warnleuchte

Die Öldruckwarnleuchte leuchtet bei eingeschalteter Zündung auf und erlischt, wenn bei laufendern Motor der vorschriftsmäßige Öldruck erreicht ist. Leuchtet die Lampe während der Fahrt auf, so ist dies ein Zeichen, daß der Öldruck nicht in Ordnung ist.

In diesem Fall sofort anhalten.

Entspricht der Ölinhalt der Vorschrift, so ist zur Behebung der Störung bzw. zur Feststellung des Fehlers der nächste PORSCHE-Vertragshändler heranzuziehen. Ein gelegentliches kurzzeitiges Aufflackern der Warnleuchte bei heißem Motor und Leerlaufdrehzahl ist bedeutungslos.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Warnleuchte - 1

Voltmeter

Das Voltmeter gibt einen Überblick über den allgemeinen Zustand des Ladesystems. Der Zeiger soll sich bei laufendem Motor vorwiegend zwischen 12 und 14 Volt bewegen.

Ein kurzzeitiges Absinken der Spannung unter 12 Volt (z. B. beim Starten) ist bedeutungslos.

Warnleuchte

Die Lichtmaschinenwarnleuchte dient zur Überwachung der Lichtmaschine. Sie leuchtet beim Einschalten der Zündung auf und erlischt bei steigender Motordrehzahl. Flackert oder leuchtet die Warnleuchte während der Fahrt plötzlich auf, so kann der Polyrib-Riemen lose oder gerissen sein. Der Fehler kann aber auch an der Regeleinrichtung oder an der Lichtmaschine liegen. Im Normalfall kann noch weitergefahren werden, aber möglichst nur bis zum nächsten PORSCHE-Vertragshändler. Dabei nur die unbedingt nötigen Stromverbraucher zuschalten!

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Warnleuchten

BREMSFLÜSSIGKEIT

PORSCHE 944 Turbo (1989) - BREMSFLÜSSIGKEIT - 1

Die Warnleuchte leuchtet beim Einschalten der Zündung auf und muß bei intaktem System und laufendem Motor erlöschen. Leuchtet die Warnleuchte bei eingeschalteter Zündung nicht auf, sollte die Störung beseitigt werden, damit die Leuchte ihre Kontroll- und Warnfunktion sicher erfüllen kann.

Leuchtet die Warnleuchte während der Fahrt auf, kann der Bremsflüssigkeitsstand zu niedrig bzw. in Verbindung mit größerem Bremspedalweg einer der beiden Bremskreise ausgefallen sein. In diesem Fall wird auch der Anhalteweg länger.

Fahren Sie an den rechten Straßenrand und machen Sie vorsichtig einige Bremsproben. Wenn Sie sich sicher genug fühlen, fahren Sie langsam und unter Berücksichtigung der geänderten Bremseigenschaften zum nächsten PORSCHE-Vertragshändler.

Niemals länger als unbedingt erforderlich mit schadhaftem Bremssystem am Straßenverkehr teilnehmen!

PORSCHE 944 Turbo (1989) - BREMSFLÜSSIGKEIT - 2

PORSCHE 944 Turbo (1989) - BREMSFLÜSSIGKEIT - 3

Die Warnleuchte leuchtet auf, wenn eine Störung im Anti-Blockier-System vorliegt. Das ABS wird abgeschaltet, die normale, ungeregelte Bremsanlage bleibt wie bei Fahrzeugen ohne ABS voll betriebsfähig.

Zeituhr

Uhrzeit einstellen

1 - Taste 2 drücken bis Anzeige 12 H bzw. 24 H blinkt. Durch Drücken von Taste 1 kann jetzt zwischen 12-Stunden- bzw. 24-Stundenmodus gewählt werden.
2 – Taste 2 erneut drücken. Die Stundenanzeige blinkt und kann mit Taste 1 eingestellt werden.
3 – Taste 2 erneut drücken. Die Minutenanzeige blinkt und kann mit Taste 1 eingestellt werden.

Durch Drücken von Taste 3 wird die neu eingestellte Uhrzeit sekundengenau gestartet. Das Starten des Uhrzeitbetriebes ist auch während den Einzelschritten möglich.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Uhrzeit einstellen - 1

text_image 1 2 3

Stoppuhr

Die Stoppuhr kann nur vom normalen Uhrzeitbetrieb aus gestartet werden.

Stoppuhr einschalten – Taste 3 drücken Stoppuhr starten – Taste 1 drücken Zeit stoppen – Taste 1 drücken

Das Aufaddieren von weiteren Zeiten ist durch erneutes Drücken auf Taste 1 möglich.

Stoppuhr auf „0“ setzen – Taste 2 drücken.

Durch Drücken von Taste 3 geht die Uhr auf normalen Uhrzeitbetrieb zurück. Wird während des Stoppvorganges in Uhrzeitbetrieb geschaltet, läuft die Stoppuhr weiter.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Stoppuhr - 1

text_image A B C

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Stoppuhr - 2

Warnblinkanlage

Wird der Wippschalter „A“ für die Warnblinkanlage betätigt, so blinken alle vier Blinkleuchten gleichzeitig.

Eine hellrote Kontrollampe im Schalter zeigt das Arbeiten der Anlage an.

Die Warnblinkanlage kann in jeder Stellung des Zündanlaßschlosses eingeschaltet werden.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Warnblinkanlage - 1

Zigarettenanzünder

Durch Hineindrücken des Knopfes „B“ erwärmt sich die Spirale. Wenn die erforderliche Temperatur erreicht ist, springt der Zigarettenanzünder in die Ausgangsstellung zurück.

Bei herausgenommenem Zigarettenanzünder kann die Fassung als Steckdose für elektrische Geräte (z. B. Kompressor, Handlampe) bis ca. 120 Watt Leistungsaufnahme bei 12 V Spannung verwendet werden.

Der Zigarettenanzünder ist auch bei abgezogenem Zündschlüssel betriebsbereit.

Innenraumtemperaturfühler

Rechts neben dem Zigarettenanzünder ist der Temperatursensor „C“ für die automatische Heizungsregelung angebracht.

34

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Innenraumtemperaturfühler - 1

Mit dem Wippschalter „A“ in der Instrumententafel wird die elektrische Heizung von Heck- scheibe und Außenspiegel eingeschaltet.

Bei eingeschalteter Heizung leuchtet eine Kontrollampe im Wippschalter.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Innenraumtemperaturfühler - 2

Mit dem Wippschalter in der Mittelkonsole wird der Heckscheibenwischer eingeschaltet. Damit die Heckscheibe nicht zerkratzt wird, sollte sie vor Betätigung des Wischers ausreichend naß sein.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Innenraumtemperaturfühler - 3

Der Aschenbecher befindet sich in der Mittel- konsole.

Zum Entleeren kann der Aschenbecher nach oben herausgehoben werden.

Aufbewahrungsfach

Das Aufbewahrungsfach für Musikcassetten bzw. Parkmünzen kann durch Drücken auf die Verriegelungstaste (Pfeil) aufgeklappt werden.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Aufbewahrungsfach - 1

Gegen Blendung von vorne können die Sonnenblenden nach unten geschwenkt werden.

Die Sonnenblende kann außerdem aus der Halterung rechts bzw. links vom Innenspiegel gelöst und vor die Seitenscheiben geschwenkt werden.

Der Make-up-Spiegel auf der Rückseite der Sonnenblende kann mit einer Schieberblende verschlossen werden.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Aufbewahrungsfach - 2

Zum Öffnen des Handschuhkastens drehen Sie den Verriegelungsknopf nach links. Bei eingeschalteter Fahrzeugbeleuchtung wird die Lampe im Handschuhfach beim Öffnen automatisch eingeschaltet.

Um den Inhalt vor unbefugtem Zugriff zu sichern, ist das Fach mit dem Zündschlüssel abschließbar.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Aufbewahrungsfach - 3

1 Setzen/Beschleunigen
2 Wiederaufnahme
3 Löschen

Tempostat (automatische Geschwindigkeitsregelung)

Der Tempostat hält jede von Ihnen gewählte Geschwindigkeit innerhalb des Bereiches von 40–200 km/h ein, ohne daß Sie das Gaspedal betätigen. Unabhängig davon können Sie wie gewohnt bremsen, schalten und beschleunigen.

Die Betätigung erfolgt über einen Steuerhebel unterhalb des Wischer-Schalters.

Durch kurzes Drücken des Steuerhebels nach vorn (1) wird die gefahrene Geschwindigkeit in einem elektronischen Steuergerät gespei-

chert. Der Fuß kann vom Gaspedal genommen werden, und das Fahrzeug behält die eingegebene Geschwindigkeit bei.

Beim Bremsen oder Stillstand des Fahrzeuges schaltet sich die automatische Regelung von selbst aus, aber die zuletzt eingegebene Information (Geschwindigkeit) bleibt bestehen. Diese Information kann durch Drücken des Steuerhebels nach unten (2) wieder aufgenommen werden. Wird die Zündung ausgeschaltet, ist der elektronische Speicher gelöscht.

Ist die eingegebene Geschwindigkeit zu niedrig, so kann mit dem Fuß beschleunigt oder der Steuerhebel nach vorn (1) gedrückt werden, bis die gewünschte Geschwindigkeit erreicht ist. Die beim Loslassen des Steuerhebels gefahrene Geschwindigkeit wird dann automatisch eingehalten.

Ist die eingegebene Geschwindigkeit zu hoch, so ist der Steuerhebel zum Lenkrad hin (3) kurz anzutippen oder die Bremse zu betätigen, die automatische Regelung ist damit unterbrochen.

Hat man die gewünschte niedrigere Geschwindigkeit erreicht, so muß der Steuerhebel nach vorn (1) angetippt werden, und die neue Geschwindigkeit wird gespeichert und automatisch eingehalten.

Anmerkung

Beim Auskuppeln wird die Regelung unterbrochen, nach dem Einkuppeln ist die Anlage wieder eingeschaltet.

Um ein unbeabsichtigtes Hochdrehen des Motors zu vermeiden, darf der Schalthebel bei eingelegtem Tempostat bei Geschwindigkeiten über 40 km/h nicht in Leerlaufstellung gebracht werden.

Wird mit dem Gaspedal – aus geregelter Geschwindigkeit heraus – beschleunigt (z. B. Überholvorgang), so kann die eingegebene Geschwindigkeit überschritten werden; nach Rücknahme des Gaspedals wird die niedrigere Geschwindigkeit jedoch wieder automatisch geregelt.

An einer extremen Steigung oder einem Gefälle ist es möglich, daß die Regelgeschwindigkeit im großen Gang nicht eingehalten wird; dann muß zurückgeschaltet werden, um den Motor nicht zu überlasten bzw. eine ausreichende Bremswirkung des Motors zu erreichen.

Aus Sicherheitsgründen sollte der Tempostat bei großer Verkehrsdichte und ungünstigem Zustand der Fahrbahn (z. B. kurvenreiche oder glatte Straßen) nicht benutzt werden.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Anmerkung - 1

text_image A B C D E F G 1 2 3 4

Heizung und Belüftung

1 Gebläseschalter
2 Luftverteilung zur Windschutzscheibe
3 Luftverteilung in den Fußraum
4 Temperaturdrehschalter

A Luftaustritt – linke Seitendüse
B Öffnen und Schließen – linke Seitendüse
C Luftaustritt – Mitteldüse, linkes Teil
D Öffnen und Schließen – Mitteldüse

E Luftaustritt – Mitteldüse, rechtes Teil
F Öffnen und Schließen – rechte Seitendüse
G Luftaustritt – rechte Seitendüse

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Heizung und Belüftung - 1

text_image 0 1 2 3 4 21 24 27 18 30

Automatische Heizungsregelung

Die Heizungsautomatik regelt die Innenraumtemperatur entsprechend des am Drehschalter (4) eingestellten Temperaturbereiches.

Die Innenraumtemperatur wird bei veränderten klimatischen Verhältnissen konstant gehalten.

Die tiefste geregelte Temperatur kann jedoch nur der jeweils herrschenden Umgebungstemperatur entsprechen.

Der obere Hebel (2) steuert die Luftführung zur Windschutzscheibe (nach rechts geöffnet, nach links geschlossen).

Der untere Hebel (3) steuert die Luftführung in den Fußraum (nach rechts geöffnet – nach links geschlossen).

Beide Hebel können unabhängig voneinander stufenlos eingestellt werden.

Die Mitteldüse ist über den Hebel (D) zu öffnen oder zu schließen. Zum Schließen, schiebt man den Hebel ganz nach oben. Zum Öffnen schiebt man den Hebel (D) nach unten, so weit, bis die gewünschte Luftmenge erreicht wird.

Die Richtung des Luftaustritts wird über die an den Lamellen angebrachten Griffe (C, E) gesteuert.

Die Seitendüsen sind über die unteren Hebel (B, F) zu öffnen oder zu schließen (o – geöffnet, ● – geschlossen). Auch hier wird die Richtung des Luftaustrittes über die an den Lamellen angebrachten Griffe (A, G) gesteuert.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Automatische Heizungsregelung - 1

text_image 0 1 2 3 4 18 21 24 27 30

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Automatische Heizungsregelung - 2

Automatisch geregelte Klimaanlage

Die Klimaanlage arbeitet nur bei laufendem Motor. Ihre Kälteleistung ist von der Motordrehzahl abhängig. Wird hohe Kälteleistung gewünscht, ist daher – vor allem bei Stadt- oder Kolonnenfahrt – auch erhöhte Motordrehzahl erforderlich.

Die Klimaanlage kann bei jeder Luftverteilungsposition durch Drücken des Klimaanlageschalters in Betrieb genommen werden. Beim Einschalten der Anlage wird der Klimaanlagen-Kompressor über eine Magnetkupplung eingeschaltet.

Eine optimale Kühlung wird erzielt, wenn der Gebläseschalter auf Stellung 4 steht, die Fenster geschlossen und die seitlichen Austrittsdüsen sowie die Mitteldüse ganz geöffnet sind und der Temperaturdrehschalter auf maximales Kühlen eingestellt ist.

Stand das Fahrzeug längere Zeit unter starker Sonnenbestrahlung, empfiehlt es sich, das Wageninnere bei geöffneten Wagenfenstern und eingeschalteter Klimaanlage durchzulüften.

Wichtige Hinweise

Die Klimaanlage muß mindestens einmal monatlich für kurze Zeit eingeschaltet werden. Dies ist besonders in der kalten Jahreszeit zu beachten, damit die Dichtringe und Lagerstellen des Kompressors geschmiert werden. Dazu Temperaturdrehschalter auf maximale Kühltemperatur (linker Anschlag) stellen.

Die Spannung des Kompressor-Polyrib-Riemens wird im Rahmen der Wartungsintervalle überprüft.

Fällt die Klimaanlage aus, d. h. tritt bei eingeschalteter Anlage ungekühlte Luft aus den Düsen, muß ein PORSCHE-Vertragshändler aufgesucht werden.

Funktion der Klimaanlage

Die Automatik regelt die Temperatur im Innenraum Ihres Fahrzeugs entsprechend der am Temperaturdrehschalter vorgegebenen Innenraumtemperatur.

Die Innenraumtemperatur wird bei veränder- ten klimatischen Verhältnissen konstant gehalten.

Das Mischen von Kalt- und Warmluft erfolgt automatisch durch Luftmischklappen, die über einen Stellmotor betätigt werden. Die Regelung des Stellmotors erfolgt über einen Innentemperaturfühler, einen Außentemperaturfühler und über einen im Klimagerät befindlichen Temperaturfühler.

Um bei einer automatisch geregelten Klimaanlage den individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden, stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung:

Über den oberen Hebel (2) kann der Luftstrom in Richtung Windschutzscheibe gesteuert werden (nach rechts – geöffnet, nach links – geschlossen).

Über den unteren Hebel (3) kann der Luftstrom in Richtung Fußraum gesteuert werden (nach rechts – geöffnet, nach links – geschlossen).

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Funktion der Klimaanlage - 1

Gebläseschalter

Um auch bei stehendem Fahrzeug bzw. bei geringerer Fahrgeschwindigkeit eine Luftzirkulation zu gewährleisten, läuft auch bei Schalterstellung 0 das Gebläse mit langsamer Geschwindigkeit. Wünschen Sie eine größere Luftmenge, kann das Gebläse auf Stufe 1 bis 4 geschaltet werden.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Gebläseschalter - 1

Entfrosterschalter

Da die Heizwirkung von der Kühlwassertemperatur abhängig ist, setzt die volle Heizleistung erst bei betriebswarmem Motor ein. Um die beste Entfrosterwirkung zu erzielen, müssen Sie die Mitteldüse ganz schließen (Hebel D ganz nach oben schieben). Dann drücken Sie auf den Entfrosterknopf – Kontrolleuchte schaltet ein. Unabhängig von der Stellung des oberen und unteren Hebels, des Temperaturdrehschalters und des Gebläsedrehschalters, wird automatisch auf maximale Heizleistung, Gebläse- stufe 4, geschaltet und die gesamte Luftmenge zur Windschutzscheibe und den Seitendüsen geleitet.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Entfrosterschalter - 1

Umluftschalter

Durch Drücken des Umluftschalters können Sie verhindern, daß übelriechende Außenluft (z.B. Abgase vorausfahrender Fahrzeuge) ins Fahrzeuginnere gelangt. Die Frischluftzufuhr wird unterbrochen und nur die Innenraumluft umgewälzt. Die Umluftwirkung darf nur kurzzeitig beansprucht werden, da sonst die Fensterscheiben beschlagen!

Mechanisches Getriebe

Das vollsynchronisierte Getriebe erlaubt ein rasches und präzises Schalten der Gänge. Achten Sie aber beim Gangwechsel darauf, daß das Kupplungspedal voll niedergetreten ist und der Gang ganz eingerückt wird. Die Lage der einzelnen Schaltpositionen ersehen Sie aus nebenstehendem Schaltschema.

Vor dem Einlegen des Rückwärtsganges muß das Fahrzeug stehen und das Kupplungspedal voll niedergetreten sein, dann erst den Schalthebel über die Sperre schieben.

Bei eingelegtem Rückwärtsgang und eingeschalteter Zündung leuchten beide Rückfahrscheinwerfer.

Die nachstehenden Drehzahlen dürfen beim Zurückschalten keinesfalls überschritten werden, da sonst der Motor überdrehen würde.

944 S2944 Turbo
5.-4.Gang4700 1/min5000 1/min
4.-3.Gang4700 1/min4500 1/min
3.-2.Gang4300 1/min4250 1/min
2.-1.Gang3700 1/min3700 1/min

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Mechanisches Getriebe - 1

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PORSCHE 944 Turbo (1989) - Mechanisches Getriebe - 2

Hebel am linken Seitenteil unter der Armaturentafel ziehen.

Deckel öffnen

Motorraumdeckel vorn etwas anheben und Sicherungshaken durch Betätigung der Grifftaste nach oben ausklinken. Motorraumdeckel öffnen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Deckel öffnen - 1

Die Scheibenwischer dürfen nicht nach vorn geklappt sein!

Bei eingeschalteter Fahrzeugbeleuchtung leuchtet eine am Deckel angebrachte Lampe.

Deckel schließen

Motorraumdeckel absenken und ins Schloß drücken bis es hörbar einrastet.

Prüfen Sie bitte durch Anheben des Deckels, ob der Deckel einwandfrei geschlossen ist.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Deckel schließen - 1

(Bei Fahrzeugen mit Alarmanlage Hinweise im Kapitel „Alarmanlage“ beachten!).

Zum Öffnen des Heckdeckels den Steuerschalter im linken Seitenteil unterhalb der Armaturentafel betätigen. Öffnet sich der Heckdeckel nicht selbständig, muß er von Hand angehoben werden (Schalter darf nicht während der Fahrt betätigt werden).

Der Heckdeckel kann auch mit dem Tür- bzw. Zündschlüssel geöffnet werden, dabei den Schlüssel nach links drehen und Heckdeckel anheben.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Deckel schließen - 2

text_image PORSC

Beim Schließen Heckdeckel nach unten drücken bis beide Schlösser einrasten.
Nicht mit angelegtem oder offenem Heckdeckel fahren, da sonst Auspuffgase in den Innenraum gelangen könnten!

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Deckel schließen - 3

Heckdeckel manuell öffnen

Sollte es zu einem Ausfall der elektrischen Heckdeckelentriegelung kommen, können Sie den Heckdeckel manuell öffnen.

Hierzu Kofferraumverkleidung lösen und am Betätigungszug neben dem Elektromotor ziehen (Pfeil), bis sich der Heckdeckel entriegelt.

Zur Behebung des Defektes einen PORSCHE-Vertragshändler aufsuchen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Heckdeckel manuell öffnen - 1

Herausnehmbares Hubdach

Das elektrisch verstellbare und herausnehmbare Hubdach kann bei eingeschalteter Zündung durch Betätigen des Schalters in der Mittelkonsole stufenlos bis zur Endstellung geöffnet werden.

Dach öffnen – hintere Wippschalterhälfte drücken.

Dach schließen – vordere Wippschalterhälfte drücken.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Herausnehmbares Hubdach - 1

Hubdach herausnehmen

Vor dem Abnehmen sollte das Hubdach gereinigt werden, damit es nicht zerkratzt wird und Ihre Kleidung nicht verschmutzt.

  1. Zündschalter in Stellung 1 (Radio) bringen und hintere Wippschalterhälfte drücken, bis die Stellelemente das Dach entriegeln.
  2. Vordere Klappverschlüsse lösen.
  3. Dach anheben und abnehmen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Hubdach herausnehmen - 1

Hubdach verstauen und sichern

Aus Gründen des Insassenschutzes muß das Hubdach im Kofferraum mit den Haltebändern gesichert werden. Die Haltebänder finden Sie in der Aufbewahrungstasche im seitlichen Staufach.

  1. Haltebänder im Kofferraum auslegen und an den Heckdeckelschlössern befestigen (siehe Bilder).

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Hubdach verstauen und sichern - 1

  1. Hubdach einlegen und Haltebänder mit der Sicherungsschlaufe spannen (Pfeile).

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Hubdach verstauen und sichern - 2

  1. Hubdach aus den Haltebändern nehmen und Haltebänder im seitlichen Staufach unterbringen.
  2. Dach schräg von oben über den Windabweiser und die vorderen Führungen schieben.
  3. Dach nach hinten absenken.
  4. Zündschalter in Stellung 1 (Radio) bringen und vordere Wippschalterhälfte drücken, bis die Stellelemente das Dach verriegeln. (Siehe auch Kapitel „Zentralverriegelung“.)
  5. Vordere Klappverschlüsse verriegeln.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Hubdach verstauen und sichern - 3

Hubdach manuell schließen

Sollte es zu einem Ausfall der elektrischen Hubdachverstellung kommen, können Sie das Dach manuell schließen. Der Stellmotor befindet sich im linken Seitenteil des Kofferraumes hinter dem Teppich.

  1. Clipse am Teppich lösen und Teppich zurückklappen.
  2. Abdeckkappe in der Seitenverkleidung abnehmen.

  3. Die jetzt sichtbare Sechskantmutter mit dem Zündkerzenschlüssel solange im Uhrzeigersinn drehen, bis das Hubdach geschlossen ist.
    Der Zündkerzenschlüssel befindet sich im Bordwerkzeug.

  4. Abdeckkappe aufstecken.

Zur Behebung des Defektes einen autorisierten PORSCHE-Vertragshändler aufsuchen.

Cabriolet

Das Cabriolet mit seinem wetterfesten Stoffverdeck bietet Ihnen Coupé-Geborgenheit. Seine Konstruktion ermöglicht ein leichtes Öffnen und Schließen des Verdeckes. Eine Kurzbedienungsanleitung finden Sie in der Griffschale im Verdeckrahmen.

Beim Öffnen oder Schließen des Verdekkes muß unbedingt darauf geachtet werden, daß Finger, Hände, Haare usw. nicht zwischen das Gestänge oder zwischen Verdeck und Windschutzscheibenrahmen geraten – Verletzungsgefahr.

Verdeck nicht über einen längeren Zeitraum (mehrere Tage) geöffnet lassen. Verdeck möglichst über Nacht schließen, so werden Verdeckstoff und Heckscheibe geschont.

Parken Sie Ihr Fahrzeug möglichst im Schatten, da anhaltende Sonneneinstrahlung Gewebe, Gummierung und Farbe angreift.

Der Fahrbetrieb darf nur bei vorderer oder hinterer Verdeckendstellung erfolgen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Cabriolet - 1

Um Kratzer zu vermeiden, ist es ratsam, eine stark verschmutzte oder verstaubte Heck- scheibe vor dem Öffnen des Verdecks mit klarem Wasser abzuwaschen.

Das Verdeck darf nur bei stehendem Fahrzeug entriegelt bzw. geöffnet werden.

Um Stockflecken und Scheuerstellen zu vermeiden, darf das Verdeck nur in trockenem Zustand geöffnet werden.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Das Verdeck darf nur bei stehendem Fahrzeug entriegelt bzw. geöffnet werden. - 1

  1. Beide Bedienungsgriffe aus dem Handschuhfach nehmen und rechts und links in die dafür vorgesehenen Aufnahmen im vorderen Dachrahmen stecken. Die Griffe müssen dabei nach außen zeigen (siehe Funktionsskizze bei der Schloßbetätigung).
  2. Griffe ca. 60° nach unten drehen.
  3. Bedienungsgriffe abziehen und Verdeck nach oben aus der Führung drücken.
  4. Zündschlüssel in Zündschloßstellung „1“ drehen.
  5. Wippschalter in der Mittelkonsole möglichst ohne Unterbrechung bis zur Verdeckendstellung betätigen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Das Verdeck darf nur bei stehendem Fahrzeug entriegelt bzw. geöffnet werden. - 2

Verdeckhülle auflegen

Das Fahren mit offenem Verdeck ohne Hülle ist erlaubt. Um schädliche Umwelteinflüsse auf die Verdeck-Innenseite möglichst zu vermeiden, sollte die Verdeckhülle jedoch immer dann angebracht werden, wenn das Verdeck für längere Zeit geöffnet bleibt.

Kofferraum öffnen und Rücksitzlehnen entriegeln.

Verdeckhülle auflegen und mit den Druck- bzw. Tenaxknöpfen (Pfeile) befestigen. Die Tenaxknöpfe müssen vor dem Einknöpfen gezogen werden.

An der Vorderseite wird die Hülle hinter den Rücksitzlehnen fixiert.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Verdeckhülle auflegen - 1

  1. Verdeckhülle abnehmen.
  2. Zündschlüssel in Zündschloßstellung „1“ drehen.
  3. Wippschalter in der Mittelkonsole möglichst ohne Unterbrechung bis zur Verdeckendstellung betätigen. Die Seitenscheiben öffnen sich hierbei um einige Zentimeter.
  4. Beide Griffe aufstecken.
  5. Zum Verriegeln Verdeck an der Griffschale mit einer Hand nach unten ziehen und Griff nach außen – bis zum Anschlag – drehen. Vorgang auf der anderen Seite wiederholen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Verdeckhülle auflegen - 2

  1. Beide Bedienungsgriffe abziehen und im Handschuhfach ablegen. Seitenscheiben schließen.

Achtung!

Nicht mit aufgesteckten Bedienungsgriffen fahren.

Hinweis:

Beim einseitigen Parken auf z. B. extrem hohen Bordsteinkanten Verdeck nicht betätigen. Fahrzeug erst herunterfahren.

Das Verdeck darf nicht betätigt werden, wenn das Fahrzeug mit dem Wagenheber oder einer Hebebühne angehoben ist. Fahrzeug erst ablassen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Hinweis: - 1

Sollte es zu einem Ausfall des elektrischen Verdeckzubringers kommen, kann das Verdeck manuell geschlossen werden.

  1. Abdeckkappen aus den hinteren Seitenverkleidungen entfernen.
  2. Mit dem Radmutterschlüssel beide Schrauben ca. 4 Umdrehungen lösen
  3. Verdeck vorklappen und verriegeln.

Die Störung sollte umgehend bei einem PORSCHE-Vertragshändler behoben werden.

Wartung, Pflege

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Wartung, Pflege - 1

text_image 1 2 3 4 5 6 7 8 Hinweise zur Wartung... Motoröl ...... Kühlsystem...... Servolenkung ...... Getriebeöl...... Bremsflüssigkeit ...... Klimaanlage ......

1 Waschwasser
2 Hydraulikflüssigkeit für Servolenkung
3 Kühlflüssigkeit
4 Batteriewasser

5 Motoröl
6 Bremsflüssigkeit
7 Kraftstoff
8 Getriebeöl bzw. ATF

Hinweise zur Wartung....50
Motoröl 51 - 53
Kühlsystem....54, 55
Servolenkung 56
Getriebeöl....56
Bremsflüssigkeit 57
Klimaanlage 58
Scheibenreinigung 58
Kraftstoff 59
Abgasreinigungssystem 60
Luftfilter 61
Wagenpflege 62 - 66
Winterbetrieb....67, 68
Dachgepäckträger 68

Hinweise zur Wartung

Wir empfehlen Ihnen grundsätzlich, alle erforderlichen Arbeiten bei einem PORSCHE-Vertragshändler durchführen zu lassen. Schulung und Erfahrung des Werkstattpersonals, technische Informationen durch das Herstellerwerk sowie spezielle Werkzeuge und Geräte bilden eine gute Grundlage für die einwandfreie Betreuung Ihres Porsche.

Wenn Sie jedoch selbst an Ihrem Fahrzeug arbeiten, darf dies nur mit großer Sorgfalt geschehen. Nur so ist die Betriebssicherheit voll gewährleistet.

Unsachgemäße Wartung während der Garantiefrist kann zum Verlust Ihrer Gewährleistungsansprüche führen.

Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen am Fahrzeug arbeiten.

In der Nähe der Batterie oder Kraftstoffanlage nicht rauchen oder mit offenem Feuer hantieren.

Vor Arbeiten im Motorraum stets den Motor abschalten und ausreichend abkühlen lassen. Vorsicht bei der Arbeit in der Nähe von heißen Motorteilen – Verbrennungsgefahr!

Vorsicht! Der thermostatisch gesteuerte Kühlventilator kann abhängig von der Kühlmitteltemperatur auch bei abgestelltem Motor automatisch einschalten – Verletzungsgefahr.

Muß bei laufendem Motor gearbeitet werden, ist stets die Handbremse anzuziehen und der Schalthebel in Leerlaufstellung bzw. der Wahlhebel in Position „P“ zu bringen.

Achten Sie vor allem darauf, daß Krawatten, Halsketten oder langes Haar nicht von Kühlventilator, Keilriemen oder anderen beweglichen Teilen erfaßt werden können.

Ihr Porsche ist mit einem elektronischen Zündsystem ausgerüstet. Bei eingeschalteter Zündung liegt an allen Kabeln und Leitungen von Zündanlage und Drehzahlmesser Hochspannung an, es ist daher besondere Vorsicht geboten.

Stützen Sie das Fahrzeug stets auf stabilen Unterstellböcken ab, wenn Sie unter dem Wagen arbeiten müssen. Der Bordwagenheber ist dafür nicht geeignet.

Bestimmte Teile Ihres Fahrzeuges können Asbest enthalten. Beachten Sie die Kennzeichnung an den Ersatzteilen.

Ölstand im Motor

Der Ölstand soll zwischen den beiden Markierungen des Ölmeßstabes liegen. Eine genaue Anzeige erhält man nur, wenn das Fahrzeug waagerecht steht.

Ölstand prüfen

Ölstand nicht unmittelbar nach Abstellen des Motors prüfen – das im Umlauf befindliche Öl braucht ein paar Minuten, um in die Ölwanne zurückzufließen.

  1. Ölmeßstab herausziehen und mit sauberem Tuch abwischen.
  2. Ölmeßstab bis zum Anschlag einschieben, herausziehen und Ölstand ablesen. Differenzmenge zwischen Min.- und Max.-Markierung am Ölmeßstab ca. 1,5 Liter.

Hat der Ölstand die untere Marke erreicht, ist stets bis zur Max.-Markierung nachzufüllen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Ölstand prüfen - 1

Beim Ölstand-Warnsystem wird über einen Schwimmer in der Ölwanne der Motorölstand gemessen. Ist der Ölstand zu niedrig, wird dies nach dem Starten durch den Ölstand-Schriftzug im linken Kombi-Instrument und die Zentralwarnleuchte angezeigt.

Um eine korrekte Messung zu erzielen, muß das Fahrzeug waagerecht stehen.

Funktion:

Die Messung des Ölstandes erfolgt bei Motorstillstand und eingeschalteter Zündung. Gleichzeitig leuchten die Warnleuchten zur Funktionskontrolle.

Wird der Motor gestartet, erlischt bei einwandfreiem Ölstand die Warnleuchte. Eine Meßwiederholsperre verhindert eine erneute Messung innerhalb einer Zeitspanne von 1,5 bis 2 Minuten.

Erlischt die Warnleuchte nach dem Starten nicht, ist der Ölstand in den Bereich der Min.-Markierung am Ölmeßstab abgesunken. In diesem Fall Motor abstellen und Zündung ausschalten.

Die erste Messung „zu niedriger Ölstand“ ist im Steuergerät gespeichert, weshalb auch bei mehrmaligem Starten hintereinander die Warnleuchte nicht erlischt.

Nach ca. 2 Minuten Wartezeit (Öl muß erst in die Ölwanne zurückfließen) Ölstand am Ölmeßstab messen und bis zur Max.-Markierung auffüllen. Nach dem Starten des Motors erlischt die Warnleuchte.

Leuchtet nach dem Auffüllen des Öles die Warnleuchte trotzdem, sollten Sie zur Behebung der Störung einen PORSCHE-Vertragshändler aufsuchen.

Motoröl nachfüllen

  1. Verschlußdeckel abschrauben und Ölmeßstab herausziehen.
  2. Motoröl entsprechend der eingefüllten Qualität ergänzen. Siehe auch „Motorenöle.“
  3. Ölstand am Ölmeßstab kontrollieren – obere Marke darf nicht überschritten werden.
  4. Verschlußdeckel festschrauben.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Motoröl nachfüllen - 1

Bevor Sie selbst einen Motorölwechsel durchführen, muß die ordnungsgemäße Entsorgung des Motoröles und des Ölfilter als Sondermüll sichergestellt sein. Unter gar keinen Umständen darf Altöl in die Kanalisation, in das Erdreich oder in Gewässer gelangen. Sollten Sie keine Möglichkeit haben, das Altöl und das Ölfilter ordnungsgemäß zu beseitigen (worüber Ihre Ortsbehörde Bescheid weiß), lassen Sie den Ölwechsel bei Ihrem PORSCHE-Vertragshändler durchführen.

Motorölfüllmenge: ca. 6,5 Liter (Fahrzeuge mit Kunststoff-

ölwanne: ca. 7,5 Liter)

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Motoröl nachfüllen - 2

  1. Deckel vom Einfüllstutzen abschrauben. Ölmeßstab herausziehen. Bei warmem Motor Ölablaßschraube an der Ölwanne herausschrauben.
  2. Motoröl restlos auslaufen lassen und Ölfilter erneuern.
    Bei der Montage des neuen Ölfilters ist zu beachten, daß es nicht zu fest eingeschraubt wird (Dichtring leicht einölen), da sonst die Demontage nur schwer wieder möglich ist.
  3. Ölfilter bis zum Anliegen der Dichtung einschrauben.
  4. Ölfilter mit vorgeschriebenem Anzugsdrehmoment, 20 Nm (2,0 kpm), festziehen.

  5. Ölablaßschraube reinigen, Dichtring erneuern, Ablaßschraube einsetzen und anziehen. Anzugsdrehmoment 50 Nm (5 kpm).

  6. Neues Motoröl einfüllen, Motorölstand am Ölmeßstab kontrollieren und Verschlußdekkel festschrauben.
  7. Bei laufendem Motor Dichtheit kontrollieren.
  8. Motorölstand prüfen.

Motorenöle

Verwenden Sie nur von PORSCHE geprüfte und freigegebene Motorenöle. Ihr PORSCHE-Vertragshändler berät Sie über den für Ihren Motor geeigneten Öltyp. Diese Motorenöle sind untereinander mischbar. Da jedoch jede Ölmarke eine für sich speziell abgestimmte Zusammensetzung hat, sollte man bei einem nötigen Nachfüllen zwischen den Ölwechselintervallen möglichst das gleiche Öl verwenden. PORSCHE hat für seine Motoren lange Ölwechselintervalle vorgesehen. Diese Ölwechselintervalle können Sie am besten bei Verwendung von Mehrbereichsöl bzw. Mehrbereichs-Leichtlauföl voll ausnützen, da Sie dadurch von den jahreszeitlichen Temperaturschwankungen weitgehend unabhängig sind.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Motorenöle - 1

heatmap | Temperature | Einbereichsöle | Mehrbereichsöle | Leichtlauföle | |---|---|---|---| | -20 | 10 | 15 | 10 | | 0 | 20 | 20 W-40 | 5 W-30 | | 20 | 30 | 20 W-40 | 5 W-20 | | 40 | 40 | 15 W-40 | 10 W-30 | | 60 | | | 10 W-30 | | 80 | | | 5 W-40 / SAE 5 W-50 | | 100 | | | |

Beispiele freigegebener Viskositätsklassen

Wenn Sie Ihr Fahrzeug im Winter im Kurzstreckenverkehr benutzen, erreicht der Motor nicht immer seine optimale Betriebstemperatur. Kondensate aus Verbrennungsprodukten können sich dem Öl beimengen. Es ist deshalb zweckmäßig, im Frühjahr das Öl zu wechseln, damit Ihr Motor wieder mit einem leistungsfähigen Motoröl versehen ist.

Motoröl Leistungsklasse

Das Motoröl ist nicht nur ein Schmierstoff, sondern dient auch dazu, den Motor sauber zu halten, den Schmutz, der durch die Verbrennung in den Motor dringt, unschädlich zu machen und den Motor vor Korrosion zu schützen. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, enthält das Öl Additive, die speziell für diese Aufgabe entwickelt worden sind.

Die sogenannten mineralischen Öle werden direkt aus dem Rohöl gewonnen. Durch eine Reihe chemischer Prozesse können die Öle weiter veredelt (Hydrocrack-Öle) oder total umgewandelt werden (Synthetische Öle). Diese Öle sind durch ihre Struktur leistungsfähiger und benötigen weniger Additive zur Veredelung als reine Mineralöle.

Wie leistungsfähig ein Öl ist, wird z. B. ausgedrückt in den API-Klassifikationen, die in die Kategorien „S“ und „C“ eingeteilt sind. Die Gütegrade werden mit einem jeweils angehängten Buchstaben in alphabetischer Reihenfolge ausgedrückt. Die Anforderung für PORSCHE-Motoren liegen bei der API-Klasse SE/CC bis SF/CD.

Viskosität

Motoröl ist in der Kälte dickflüssig, in der Wärme dünnflüssig. Wie „dickflüssig“ oder wie „dünnflüssig“ ein Öl ist, wird mit der SAE-Klasse angegeben. Für die Kaltflüssigkeit (gemessen bei Temperaturen unter 0° C) gilt die SAE-Klasse mit einer Zahl und dem Buchstaben „W“ (wie Winter), für die Warmflüssigkeit (gemessen bei 100° C) ist die SAE-Klasse nur mit einer Zahl angegeben.

Die Flüssigkeit eines Öles, auch Viskosität genannt, ist also stets gleich groß, wenn es die gleiche Zahl von einer SAE-Klasse hat.

Z.B.: Ein 10 W-30 Öl und ein 10 W-40 Öl ist in der Kälte (unter 0° C) gleich dickflüssig, in der Wärme (bei 100° C) ist das Öl mit der Zahl 30 dünner als das Öl mit der Bezeichnung 40.

Einbereichs-/Mehrbereichsöle

Öle mit zwei Viskositäts- oder Flüssigkeitsangaben nennt man Mehrbereichsöle, Öle mit nur einer Angabe Einbereichsöle.

Einbereichsöle können nur für den gemäß ihrer SAE-Angabe bestimmten schmalen Temperaturbereich verwendet werden, Mehrbereichsöle überdecken eine größere Temperaturspanne (siehe Schaubild).

Leichtlauföle

Leichtlauföle benötigen geringe Viskosität bei niedrigen Temperaturen sowie eine große Temperaturstabilität bei hohen Temperaturen.

Solche Öle – als Öle mit hoher Leistungsfähigkeit – werden z. Z. nur als synthetische Öle oder als Hydrocrack-Öle hergestellt.

Diese Öle sind wegen ihrer niedrigen Kälteviskosität gleichzeitig auch Leichtlauföle und in der Porsche-Freigabe mit Ganzjahres-Leichtlauföle gekennzeichnet.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Leichtlauföle - 1

text_image MAXIMUM MINIMUM

Kühlsystem

Das Kühlsystem faßt ca. 7,8 Liter Kühlflüssigkeit. Es ist werkseitig mit einer Kühlmittelfüllung von ca. 3,9 Liter kalkarmem Wasser und ca. 3,9 Liter Kühlmittelzusatz versehen, der gleichzeitig Frost- und Korrosionsschutz sowie eine Erhöhung der Siedetemperatur des Kühlmittels bewirkt. Das angegebene Mischungsverhältnis ergibt einen Frostschutz der gesamten Kühl- und Heizanlage bis -35° C.

Infolge Alterung der Kühlmittelzusätze sollte die Kühlflüssigkeit alle 2 Jahre gewechselt werden.

Kühlventilator

Der Kühlventilator wird elektrisch angetrieben und entsprechend der Kühlmitteltemperatur gesteuert.

Bei warmem Motor kann es daher vorkommen, daß der Ventilator nach Abstellen des Motors eine Zeitlang weiterläuft oder sich bei abgestelltem Motor einschaltet.

Kühlmittelstand prüfen

In regelmäßigen Abständen – mindestens vor Antritt einer längeren Fahrt – sollte man den Kühlmittelstand im Ausgleichsbehälter prüfen.

Im Ausgleichsbehälter muß immer Kühlmittel vorhanden sein!

Zur Kontrolle des Kühlmittels braucht der Verschluß des Ausgleichsbehälters nicht abgenommen werden, da der Behälter durchscheinend ist.

Erst wenn das Niveau unter die Markierung „Minimum“ absinkt, muß das Kühlmittel ergänzt werden.

Kühlmittel nachfüllen

Damit der Schutz gegen Korrosion immer erhalten bleibt und die Kühlanlage nicht verkalkt, soll das Mischungsverhältnis des Kühlmittels auch in der warmen Jahreszeit nicht durch Nachfüllen von reinem Wasser verändert werden.

Zum Nachfüllen sollte nur eine Mischung aus Kühlmittelzusatz und sauberem Wasser ver-

wendet werden. Mischungsverhältnis siehe Tabelle im Kapitel „Füllmengen“.

Kaltes Kühlmittel nur bei kaltem Motor einfüllen, um Motorschäden zu vermeiden.

Hinweis

In dem geschlossenen Kühlsystem treten Kühlmittelverluste kaum auf, es muß also normalerweise kein Kühlmittel nachgefüllt werden. Deutlicher Kühlmittelverlust läßt in erster Linie auf Undichtigkeiten schließen. In diesem Fall sollte man unverzüglich das Kühlsystem von einem PORSCHE-Vertragshändler überprüfen lassen.

Vorsicht! Verschlußdeckel möglichst nicht bei heißem Motor öffnen. Verbrühungsgefahr!

Vor dem Nachfüllen Motor etwas abkühlen lassen, dann Verschlußdeckel des Ausgleichsbehälters langsam linksherum drehen und den Überdruck entweichen lassen. Danach Deckel abnehmen.

Den Ausgleichsbehälter bei kaltem Motor bis zwischen die Markierungen „Minimum“ und „Maximum“ auffüllen.

Wird zuviel Kühlmittel eingefüllt, entweicht die überschüssige Menge bei zunehmender Erwärmung des Motors durch das Überdruckventil im Verschlußdeckel.

Beim Nachfüllen einer größeren Menge Kühlmittel (ab ca. 1 Liter) muß das Kühlsystem entlüftet werden (siehe „Kühlsystem entlüften“).

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Vorsicht! Verschlußdeckel möglichst nicht bei heißem Motor öffnen. Verbrühungsgefahr! - 1

Kühlsystem entlüften

Heizungstemperaturdrehschalter auf „Warm“ stellen und Entlüftungsschraube (Pfeil) herausdrehen. Kühlmittel langsam einfüllen, bis es am Entlüftungsstutzen austritt.

Kühlmittel an der Kühlerablaßschraube wieder etwas ablassen, bis Kühlmittelstand ca. halbvollen Ausgleichsbehälter erreicht hat, damit beim Warmlaufen des Motors der Ausgleichsbehälter nicht überläuft.

Entlüftungsschraube einige Umdrehungen eindrehen. Motor starten und mit erhöhter Leerlaufdrehzahl auf Betriebstemperatur bringen (bis Kühlerventilator ein- und ausgeschaltet hat.)

Treten an der Entlüftungsöffnung keine Luftblasen mehr aus, Entlüftungsschraube festziehen, Anzugsdrehmoment 15 + 3 Nm (1,5 + 0,3 kpm). Kühlmittelstand bis zur „max.“-Markierung am Ausgleichsbehälter auffüllen.

Nach Probefahrt Kühlmittelstand prüfen, wenn erforderlich, ergänzen.

Servolenkung

Bei der Servolenkung werden die Lenkkräfte durch eine hydraulische Hilfskraft unterstützt. Bei geringer Motordrehzahl, z. B. beim Einparken oder bei langsamer Fahrt, ist die Lenkunterstützung voll wirksam. Die mit steigender Drehzahl bzw. hoher Geschwindigkeit des Fahrzeuges abnehmende Unterstützung durch die Lenkhilfe hat ein zunehmendes Lenkgefühl zur Folge.

Die beim Volleinschlag der Lenkung hörbaren Strömungsgeräusche sind konstruktiv bedingt und lassen nicht auf einen Defekt an der Lenkanlage schließen.

Denken Sie daran, daß bei stehendem Motor (Abschleppen) oder Ausfall der Lenkhilfe keine Lenkkraftunterstützung zur Verfügung steht und deswegen mehr Kraft zum Lenken aufgewendet werden muß.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Servolenkung - 1

Hydraulikflüssigkeit prüfen

Der Vorratsbehälter ist im Motorraum rechts an der Radlaufwand befestigt.

  1. Verschlußdeckel für Vorratsbehälter abschrauben.
  2. Meßstab abwischen. Motor mit Leerlauf-drehzahl laufen lassen. Verschlußdeckel aufschrauben und dann wieder abnehmen. Der Flüssigkeitsstand soll zwischen der oberen und unteren Markierung sein. Falls erforderlich, Hydraulikflüssigkeit nachfüllen. Verwenden Sie nur die im Kapitel „Füllmengen“ vorgeschriebene Ölqualität.
  3. Verschlußdeckel aufsetzen und festschrauben.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Hydraulikflüssigkeit prüfen - 1

  1. Einfüllschraube äußerlich reinigen und herausdrehen.
  2. Bei waagerecht stehendem Fahrzeug soll der Ölspiegel ca. 6–8 mm unter dem unteren Rand der Einfüllöffnung liegen.
  3. Einfüllschraube reinigen und einschrauben. Bei Ölmangel muß mit der im Kapitel „Füllmengen“ vorgeschriebenen Ölqualität aufgefüllt werden.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Hydraulikflüssigkeit prüfen - 2

Bremsflüssigkeitsbehälter

Der Vorratsbehälter für die Bremsflüssigkeit befindet sich im Motorraum. Er hat zwei Kammern, je eine für jeden der beiden Bremskreise. Die vordere Kammer dient gleichzeitig als Vorratsbehälter für die hydraulische Kupplungsbetätigung.

Der Schraubverschluß für die gemeinsame Einfüllöffnung hat eine Belüftungsbohrung. Diese Bohrung im Verschluß darf nicht verstopft sein.

Der Vorratsbehälter ist durchscheinend, so daß der Flüssigkeitsspiegel von außen überwacht werden kann. Er soll immer zwischen den „Min.“- und „Max.“-Markierungen liegen.

Ein geringfügiges Absinken des Flüssigkeitsspiegels entsteht im Fahrbetrieb durch die Abnutzung und automatische Nachstellung der Scheibenbremse. Das ist normal. Sinkt der Flüssigkeitsvorrat jedoch innerhalb kurzer Zeit deutlich ab, ist das ein Zeichen für Bremsflüssigkeitsverlust durch Undichtigkeiten an der Bremsanlage. Suchen Sie dann sofort einen PORSCHE-Vertragshändler auf und lassen Sie das Bremssystem prüfen.

Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch! Da ein zu hoher Wassergehalt in der Bremsflüssigkeit dem gesamten Bremssystem auf die Dauer nicht zuträglich ist, muß die Bremsflüssigkeit alle zwei Jahre erneuert werden. Anschließend ist die Bremsanlage wieder zu entlüften.

Zum Nachfüllen nur neue (ungebrauchte!) Bremsflüssigkeit verwenden. Spezifikation und Füllmenge siehe Kapitel „Füllmengen“.

Achtung: Bremsflüssigkeit ist ätzend und greift den Lack an.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Bremsflüssigkeitsbehälter - 1

Kältemittel für Klimaanlage

Wegen des technisch bedingten Kältemittelverlustes ist es notwendig, daß mindestens einmal jährlich der Kältemittelstand im Flüssigkeitsbehälter kontrolliert wird.

Wenn bei eingeschalteter Klimaanlage im Schauglas des Flüssigkeitsbehälters (Pfeil) über einen größeren Zeitraum Gasblasen sichtbar sind, ist nicht genügend Kältemittel in der Klimaanlage. Kurzzeitiges Aufsteigen von Gasblasen ist technisch bedingt.

Falls nötig, Kältemittel in einer dafür eingerichteten Kundendienstwerkstatt nachfüllen lassen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Kältemittel für Klimaanlage - 1

Behälter für Scheiben- und Scheinwerfer-Reinigungsanlage

Der transparente Flüssigkeitsbehälter befindet sich vorne rechts im Motorraum.

Es ist von Vorteil, wenn Sie dem Wasser je nach Jahreszeit den Porsche-Winterreiniger oder den Reiniger für die Sommerzeit in dem angegebenen Mischungsverhältnis beifügen. Klares Wasser genügt im allgemeinen nicht, um die Windschutzscheibe und Scheinwerfer zu reinigen (Kapitel „Füllmengen“ beachten).

Das Waschwasser kann durch Herausdrehen der Ablaßschraube an der Unterseite des Behälters abgelassen werden.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Behälter für Scheiben- und Scheinwerfer-Reinigungsanlage - 1

Der Kraftstoff-Einfüllstutzen ist im Seitenteil über dem rechten Hinterrad eingelassen.

Damit der gefüllte Behälter bei Erwärmung nicht überläuft, ist ein zusätzliches Ausdehnungsvolumen vorhanden, das beim Tanken nicht in Anspruch genommen werden soll.

Der Behälter ist „voll“, wenn die vorschriftsmäßig bediente, automatische Zapfpistole abschaltet!

Den Tankdeckel sorgfältig aufsetzen, bis zur spürbaren Rastung zudrehen und mit dem Zündschlüssel abschließen.

Der Kraftstoffbehälter faßt ca. 80 Liter. Leuchtet die gelbe Kontrollampe im Kombi-Instrument auf, so sind nur noch ca. 8 Liter Kraftstoff im Tank.

Beim Tanken sollte der Motor immer abgestellt sein.

Fahrzeuge mit Katalysator:

Um eine Schädigung des Abgassystems zu vermeiden, ist ein Tankeinfüllstutzen mit kleinerem Durchmesser und einer Klappe eingebaut, mit der verhindert werden soll, daß versehentlich verbleiter Kraftstoff getankt werden kann.

Nur mit der Bleifrei-Zapfpistole kann die Klappe geöffnet werden.

Kraftstoff

Ihr Porsche kann mit allen handelsüblichen Marken-Kraftstoffen folgender Mindest-Ok-tanzahlen betrieben werden:

Fahrzeuge mit Katalysator:

ROZ 95 / MOZ 85 nur Super bleifrei nach DIN 51607.

Sollte kein unverbleiter Superkraftstoff zur Verfügung stehen, kann im Notfall und bei verhaltener Fahrweise unverbleiter Normalkraftstoff mit mindestens ROZ 91 / MOZ 82 getankt werden.

Fahrzeuge ohne Katalysator:

ROZ 95 / MOZ 85 Super bleifrei nach DIN 51607 oder Super verbleit nach DIN 51600.

Wenn kein Kraftstoff in ausreichender Qualität erhältlich ist (z. B. im Ausland), sollten Sie zur Vermeidung von Motorklingeln verhalten beschleunigen, rechtzeitig schalten und Vollastfahrten vermeiden. Bei längerem Aufenthalt in einem betroffenen Land empfehlen wir Ihnen, sich wegen erforderlicher Korrektur der Zündeinstellung an Ihren PORSCHE-Vertragshändler zu wenden.

Reservekanister

Rechtzeitiges Tanken sowie der große Tankinhalt und eine Reserve von ca. 8 Litern erfordern im allgemeinen kein Mitführen eines Reservekanisters.

Wird trotzdem ein Reservekanister mitgeführt, sollte dieser an einer sicheren Stelle (z. B. Rückseite der hinteren Sitzlohno) rutschsicher befestigt werden. Falsch untergebrachte Kanister können bei einem Unfall beschädigt werden und der auslaufende Kraftstoff zu einer erhöhten Gefahrenquelle für einen Brand werden.

Nicht zuverlässig schließende Kanister können auslaufen und zu Geruchsbelästigung und Explosionsgefahr führen.

Fahrzeuge mit Katalysator können nur aus einem Reservekanister mit speziellem Einfüllstutzen befüllt werden.

Das Abgasreinigungssystem

Ist Ihr Porsche mit einer Abgasreinigungsanlage ausgerüstet, werden die Schadstoffe im Abgas um mehr als 80% verringert.

Um die Funktionsfähigkeit des Abgasreinigungssystems zu gewährleisten, müssen die Wartungsintervalle eingehalten werden.

Die Anlage besteht aus mehreren Bauteilen:

• dem Katalysator
• der Lambdasonde
• dem elektronischen Steuergerät
• dem Tankentlüftungssystem

Der geregelte Dreiweg-Katalysator stellt in Verbindung mit der Lambdasonde und dem elektronischen Steuergerät das wirkungsvollste Abgasreinigungssystem dar.

Um die Funktion von Katalysator und Lambdasonde nicht nachhaltig zu beeinträchtigen, darf nur unverbleiter Kraftstoff getankt werden.

Durch das Tankentlüftungssystem wird verhindert, daß Kraftstoffdämpfe aus dem Tank in die Umgebung gelangen.

Die Funktion dieser beiden Systeme wird im folgenden erläutert:

Der Katalysator ist an Stelle des Vorschall-dämpfers eingebaut. In ihm sind Monolithen

eingebaut. Dabei handelt es sich um Keramikkörper, die in Längsrichtung von vielen Kanälen durchzogen sind (62 Kanäle pro Quadratzentimeter).

Die Oberfläche dieser Kanäle wird durch eine spezielle Schicht, dem wash-coat, dramatisch vergrößert. In diese Schicht ist das katalytisch wirksame Edelmetall eingebracht. Die katalytische Reaktion ist eine Oberflächenreaktion, die um so effektiver abläuft, je größer die für das Abgas erreichbare Oberfläche ist.

Bei Ihrem Porsche steht eine Fläche in der Größe von mehreren Fußballfeldern zur Verfügung, auf der Edelmetall (Platin und Rhodium) sehr fein verteilt ist.

Auf ihr werden Kohlenmonoxid und unverbrannter Kohlenwasserstoff zu unschädlichem Kohlendioxid und Wasser verbrannt. Die Stickoxide reagieren mit Kohlenmonoxid zu Kohlendioxid und Stickstoff, der in der Atemluft zu rund 80% vorhanden ist.

Die Lambda-Sonde ist für die volle Wirkung des Katalysators sehr wichtig. Sie ist im Katalysator vor den Monolithen eingebaut und mißt kontinuierlich die Abgaszusammensetzung.

Der Katalysator kann nur dann alle drei Schadstoffe umwandeln, wenn der Motor mit dem theoretisch richtigen Kraftstoff-Luftverhältnis betrieben wird. Das elektrische Signal der Lambdasonde wird im elektronischen Steuergerät ausgewertet und damit das

Gemisch auf den für den Katalysator optimalen Wert nachgeregelt.

Beim Tankentlüftungssystem werden Kraftstoffdämpfe aus dem Tank in einen Behälter geleitet, der mit Aktivkohle gefüllt ist. Dieser Behälter wird während der Fahrt mit Luft gespült und die Kraftstoffdämpfe im Motor verbrannt. Das System arbeitet wartungsfrei und trägt zu einem Teil zur Verringerung des Kraftstoffverbrauchs bei.

Fahrhinweis

Sollten während der Fahrt Fehlzündungen auftreten, ist die Fahrgeschwindigkeit zu verringern. Die Störung sollte umgehend beim nächsten PORSCHE-Vertragshändler behoben werden.

Unterbodenschutz

Keinen zusätzlichen Unterbodenschutz oder Rostschutz auf oder in die Nähe von Auspuffkrümmer, Auspuffrohren, Katalysator oder Hitzeschilden auftragen. Das Schutzmaterial kann während der Fahrt zu heiß werden und sich entzünden.

Parken

Sie sollten Ihr Fahrzeug nicht an Stellen parken oder betreiben, an denen brennbare Stoffe, wie trockenes Gras oder Laub, mit dem heißen Auspuffsystem in Berührung kommen können.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Parken - 1

text_image Turbo

944 Turbo

Luftfiltereinsatz wechseln

  1. Schlauchband am Gehäusedeckel lösen und Schlauch abziehen.
  2. Befestigungsschrauben (Pfeile) mit Schraubendreher lösen und Gehäusedekkel abnehmen.
  3. Filtereinsatz herausnehmen.
  4. Filtergehäuse innen mit einem ölfeuchten, nicht fasernden Lappen reinigen.

  5. Filtereinsatz erneuern, Gehäusedeckel sorgfältig aufsetzen, Befestigungsschrauben anziehen, Schlauch aufstecken und Schlauchband festdrehen.

Bauartbedingt sollte beim 944 S2 der Luftfiltereinsatz bei einem PORSCHE-Vertragshändler gewechselt werden.

Hinweise zur Wagenpflege

Regelmäßige sachkundige Pflege dient der Werterhaltung des Fahrzeuges und kann Voraussetzung für die Erhaltung von Ansprüchen aus der Fahrzeug-Gewährleistung und Langzeit-Garantie sein.

Ihr PORSCHE-Vertragshändler berät Sie gern über geeignete Pflegemittel und hat speziell abgestimmte Pflegemittel aus dem PORSCHE-Programm einzeln oder als komplettes Pflegeset zur Verfügung.

Die Anwendungsvorschriften auf der Verpackung der Pflegemittel müssen beachtet werden.

Um sicherzustellen, daß der Erhaltungszustand des Fahrzeuges fachmännisch geprüft wird und die Langzeitgarantie für den vollen Zeitraum von 10 Jahren erhalten bleibt, ist jeder PORSCHE-Vertragshändler bereit, den Pflegezustand des Fahrzeugs zu überprüfen und dies schriftlich festzuhalten. Dazu erstellt er einen Zustandsbericht und bescheinigt dies zusätzlich in der Broschüre „Garantie & Wartung“ unter „Zustandsbericht Langzeitgarantie“.

Wagenwäsche

Der beste Schutz des Fahrzeuges vor schädlichen Umwelteinflüssen ist häufiges Waschen und Konservieren. Spätestens nach Schluß der Streuperiode sollte auch die Fahrzeugunterseite gründlich gewaschen werden.

Je länger Streusalze, Straßen- und Industriestaub, Insektenrückstände, Vogelexkremente, Baumabsonderungen (Harz, Blütenstaub) usw. auf dem Fahrzeug haften bleiben, desto nachhaltiger ist ihre zerstörende Wirkung.

Die von der Waschanlage nicht erreichten Stellen wie Tür- und Deckelfalze oder Tür-schweller müssen von Hand gereinigt und abgeledert werden.

Neue Fahrzeuge sind – um den noch frischen Lack zu schonen – besonders vorsichtig und mit viel klarem Wasser zu waschen. Besonders bei dunklen Lacken sind bereits kleinste Oberflächenverletzungen (Kratzer) deutlicher wahrnehmbar als bei hellen Farbtönen.

Dunkle Farbtöne sind auch durch die Zusammensetzung der Farbpigmente an der Lackoberfläche etwas kratzempfindlicher und bedürfen einer besonders sorgfältigen Lackpflege.

Verwenden Sie bei der Handwäsche viel Wasser, einen weichen Schwamm oder eine Waschbürste und das Porsche-Autoshampoo. Beginnen Sie die Wagenwäsche, indem Sie den Lack gründlich anfeuchten und den groben Schmutz abspülen. Waschen Sie Ihren Porsche nicht in praller Sonne oder wenn die Karosserie heiß ist. Nach dem Waschen das Fahrzeug gründlich mit Wasser nachspülen und abledern.

Verwenden Sie zum Abledern nicht dasselbe Leder, das zur Scheibenreinigung benützt wird.

Durch Feuchtigkeit, die beim Waschen in die Bremsen eindringt, kann eine verringerte oder ungleichmäßige Bremswirkung hervorgerufen werden. Nach dem Waschen Bremsprüfung vornehmen und Bremsscheiben kurz trockenbremsen.

Ein verstaubtes Fahrzeug darf niemals mit einem trockenen Tuch abgerieben werden, da die Staubkörnchen die Lackierung beschädigen.

Reinigung und Pflege des Cabriolet-Verdeckes

Die Lebensdauer und das Aussehen des Cabriolet-Verdeckes hängen weitgehend von einer sachgemäßen Pflege und Bedienung ab.

Parken Sie Ihr Fahrzeug möglichst im Schatten, da anhaltende Sonneneinstrahlung Gewebe, Gummierung und Farbe angreift.

Vogelkot sofort entfernen, da die Säure den Gummi zum Quellen bringt und das Verdeck undicht wird.

Verdeck stets nur vollkommen trocken öffnen, da sonst Stockflecken und Scheuerstellen entstehen können, die nicht mehr zu entfernen sind.

Bei staubigem Verdeck oder vor dem Waschen mit einer weichen Bürste in Richtung der Gewebelinien Verdeck ausbürsten, Heckscheibe mit einem weichen, antistatischen Tuch oder mit dem Porsche-Scheibenreiniger mit Sprühkopf reinigen. Nicht bei jeder Fahrzeugwäsche soll auch das Verdeck gewaschen werden.

Normalerweise genügt ein Abbrausen oder Abspülen mit klarem Wasser. Nur bei starker Verschmutzung Verdeck mit lauwarmen Seifenwasser (z. B. Feinwaschmittel), mit Schwamm, oder weicher Bürste nässen und leicht verreiben. Anschließend das Verdeck mit klarem Wasser so lange absprühen, bis keinerlei Rückstände der Seifenlösung mehr vorhanden sind.

Waschanlagen meiden. Durch die Waschbürsten können Kratzspuren auf der Heck-scheibe entstehen.

Die Heckscheibe darf wegen Beschädigungsgefahr und Verfärbung weder mit Klebestreifen, Aufklebern usw. beklebt noch mit Kunststoffolie abgedeckt werden.

Zum Trocknen muß das Verdeck geschlossen bleiben.

Zum Entfernen von Flecken an Verdeck und Heckscheibe niemals Benzin, Fleckenwasser, Benzol, Lackverdünner oder Lösungsmittel verwenden; sie greifen die zwischen dem Gewebe liegende Gummischicht an und gefährden die Wasserdichtigkeit und Lebensdauer. Versuchen Sie, die Flecken mit einem weichen Kreppgummi vorsichtig durch Reiben zu entfernen.

Schnee und Eis niemals mit scharfkantigen Gegenständen entfernen. Zum Enteisen der Heckscheibe können Sie handelsübliche Entscheidungssprays verwenden.

Durch unsachgemäße Pflege und Behandlung kann das Verdeck beschädigt oder undicht werden. Eine Instandsetzung übernimmt Ihr PORSCHE-Vertragshändler.

Konservieren

Es sind in erster Linie die Fettanteile, die zur bleibenden Elastizität und zum Glanz des Lacks dienen, welche aber auch durch Witterungseinflüsse im Laufe der Zeit entzogen werden. Es ist deshalb erforderlich, durch rechtzeitiges Konservieren erneut Nahrung zuzuführen, um dadurch den Hochglanz zu erhalten und zu verhindern, daß sich Schmutz auf der Lackoberfläche festsetzt und Industriestaub in den Lack eindringt.

Bei regelmäßiger Pflege bleibt der ursprüngliche Glanz jahrelang erhalten. Zum Konservieren entweder nach dem Wagenwaschen Porsche-Lackkonservierer auftragen und blankreiben oder einfach regelmäßig Porsche-Waschkonservierer dem zweiten Waschwasser beifügen. Fahrzeug damit nachwaschen und abledern.

Motorraum reinigen und konservieren

Der Motorraum und die Oberfläche des Antriebsaggregats sind im Werk korrosionsschützend behandelt worden.

Wird der Motorraum einmal mit fettlösenden Mitteln gereinigt oder läßt man eine Motorwäsche durchführen, wird der Korrosionsschutz fast immer mit entfernt. Eine anschließende dauerhafte Konservierung aller Flächen, Falze, Fugen und Aggregate im Motorraum sollte dann unbedingt mit in Auftrag gegeben werden. Das gilt auch wenn korrosionsgeschützte Aggregatteile erneuert wurden.

Besonders im Winter ist ein guter Korrosionsschutz sehr wichtig. Wird häufig auf salzgestreuten Straßen gefahren, sollte der gesamte Motorraum mindestens nach Schluß der Streuperiode einmal gründlich gereinigt und anschließend konserviert werden, damit das Streusalz nicht zerstörend wirken kann. Eine Wäsche der Wagenunterseite sollte sich zu diesem Zeitpunkt anschließen.

Verglasung

Der Straßenstaub, der sich außen auf den Scheiben niederschlägt, ist meist mit Reifenabrieb und Ölrückständen durchsetzt. An den Innenflächen der Scheiben bilden sich – besonders bei starker Sonneneinstrahlung – Niederschläge durch Ausscheidungen der Innenausstattung. Diese Niederschläge verstärken sich durch Luftverunreinigungen über die Frischluftzuführung.

63

Zum Reinigen der Scheiben von innen und außen kann der Porsche-Scheibenreiniger mit Sprühkopf verwendet werden. Vergessen Sie dabei nicht, gleichzeitig auch die Wischerblätter zu säubern und je nach Zustand ein- bis zweimal jährlich zu erneuern. Wird ein Leder zur Scheibenreinigung verwendet, sollte dieses nicht auch für Lackflächen verwendet werden, weil Rückstände von Konservierungsmitteln die Sicht beeinträchtigen können.

Insektenreste mit Porsche-Insektenentferner beseitigen.

Bei Fahrzeugen mit Sekuriflex-Windschutzscheibe darf der Kunststoffbelag auf der Innenseite der Windschutzscheibe nicht mit Etiketten beklebt oder mit aggressiven Reinigungsmitteln bzw. trocken gereinigt werden. Achten Sie darauf, daß der Kunststoffbelag beim Reinigen nicht durch harte Gegenstände wie Ringschmuck oder Armbanduhren beschädigt wird.

Die Enteisung der Scheibeninnenseite darf nur mit Hilfe von Warmluft über die Defrosterdüsen erfolgen. Keine Enteisungssprays, Kratzer oder Schaber verwenden!

Zum Anbringen von Aufklebern muß die Trägerfolie verwendet werden (3 Stück sind im Handschuhfach beigelegt).

Dazu sind folgende Hinweise zu beachten:

  1. Windschutzscheibe im Klebebereich reinigen.
  2. Trägerfolie auf benötigte Größe zuschneiden, Ecken dabei abrunden.
  3. Schutzfilm abziehen.
  4. Klebeseite der Trägerfolie und die Windschutzscheibe mit dem Scheibenreiniger mit Sprühkopf einsprühen.
  5. Trägerfolie auf die Scheibe aufbringen und ebenfalls einsprühen.
  6. Flüssigkeit und Blasen unter der Trägerfolie mit einem flexiblen Kunststoffschaber herausstreichen.
  7. Windschutzscheibe und Folie mit einem weichen Tuch trockenreiben.
  8. Aufkleber anbringen.

Beim Entfernen des Aufklebers oder der Trägerfolie muß erst die Folie mit dem Porsche-Scheibenreiniger mit Sprühkopf (siehe Punkt 4) eingesprüht werden.

Polieren

Erst wenn der ursprüngliche Glanz mit Konservierungsmitteln nicht mehr erzielt werden kann, sollte zur Reinigung des Lackes Porsche-Lackpolitur verwendet werden.

Achtung: Keine silikonhaltigen Pflegemittel auf die Scheiben bringen!

Der Lack ist einer Unzahl mechanischer und chemischer Einwirkungen ausgesetzt, insbesondere Witterungseinflüssen, wie intensive Sonneneinstrahlung, Regen, Frost und Schnee. Die ultravioletten Strahlen des Lichts, rascher Temperaturwechsel, Regen, Schnee, Industriestaub und chemische Ablagerungen wirken in immer wiederkehrender Folge auf den Lack ein, der diesen Einflüssen auf die Dauer nur durch regelmäßige und vor allem sachkundige Pflege widerstehen kann.

Matt lackierte Aufbauteile dürfen nicht mit Konservier- oder Poliermitteln behandelt werden, da sonst der Mattlack-Effekt verlorengeht.

Flecken entfernen

Teerspritzer, Ölspuren, angeklebte Insekten usw. lassen sich nicht immer durch Waschen entfernen. Da sie bei längerer Einwirkung den Lack verfärben, sollten sie möglichst umgehend mit dem Porsche-Teerentferner oder Porsche-Insektenentferner beseitigt werden.

Behandelte Flächen nachwaschen!

Lackschäden ausbessern

Kleine Lackschäden, wie Kratzer, Schrammen oder Steinschläge, sofort mit dem Porsche-Lackstift abdecken, bevor sich Korrosion ansetzt. Sollte sich schon etwas Rost gebildet haben, muß dieser gründlich entfernt werden.

Anschließend wird auf diese Stelle zuerst eine Korrosionsschutz-Grundierung und dann Decklack aufgetragen. Die Lackdaten befinden sich auf dem Lackdaten-Schild am Fahrzeug.

Unterbodenschutz

Die Fahrzeugunterseite ist gegen chemische und mechanische Einflüsse dauerhaft geschützt.

Da im Fahrbetrieb von der Straße herrührende Verletzungen der Schutzschicht aber nicht auszuschließen sind, empfiehlt es sich, die Wagenunterseite in bestimmten Abständen – am besten vor Beginn der kalten Jahreszeit und im Frühjahr – prüfen und, wenn notwendig, ausbessern zu lassen.

Ihr PORSCHE-Vertragshändler verfügt über die nötigen Unterlagen und Einrichtungen und kennt die Anwendungsvorschriften. Wir empfehlen deshalb diese Kontrollen und Arbeiten bei ihm durchführen zu lassen.

Sprühmittel, die auf Bitumen- oder Wachsbasis aufgebaut sind, greifen im Gegensatz zu den konventionellen sogenannten Sprühölen die vom Werk aufgetragene Antidröhnmasse nicht an.

Vor dem Auftragen ist eine sorgfältige Reinigung von Schmutz und Fettresten erforderlich. Die Masse bildet nach dem Austrocknen eine zähe Schutzschicht, die für die Bodenbleche und Aggregate eine ausreichende Korrosionsbeständigkeit sicherstellt.

Keinen Unterbodenschutz auf oder in die Nähe von Auspuffkrümmer, Auspuffrohren, Katalysator oder Hitzeschilden auftragen. Das Schutzmaterial kann während der Fahrt zu heiß werden und sich entzünden.

Nach einer Unterbodenwäsche, Motorreinigung oder Aggregatreparatur sind in jedem Fall die ungeschützten Teile mit gelegneten Mitteln neu zu konservieren.

Leuchten / Kunststoffteile

Verwenden Sie zur Reinigung der Leuchtengläser aus Kunststoff nur Seifenwasser. Auf keinen Fall dürfen chemische Reinigungsmittel verwendet werden. Dasselbe gilt für Kunststoffteile und Folien.

Tür-, Deckel- und Fensterdichtungen

Durch Alterung werden die Gummidichtungen spröde und rissig, wenn sie nicht ab und zu mit Glyzerin oder Talkumpuder eingerieben werden.

Leichtmetallräder

Wenn Metallpartikel, die Kontaktkorrosion verursachen (z. B. Messing oder Kupfer im Bremsstaub), zu lange auf dem Aluminium verbleiben, kann Lochfraß entstehen.

Um das dekorative Aussehen der Oberfläche über lange Zeit zu erhalten, ist regelmäßige Pflege erforderlich. Die Räder sollten möglichst alle zwei Wochen mit einem Schwamm oder einer Waschbürste abgewaschen werden. Bei Streusalzanwendung oder in Gebieten mit aggressiver Industrieatmosphäre ist wöchentliche Reinigung erforderlich.

Hierzu kann der Porsche-Leichtmetallfel-genreiniger (pH-Wert 9,5) verwendet werden. Mittel mit falschem pH-Wert können die Schutzschicht der Räder zer-stören.

Alle drei Monate sollten die Räder nach der Reinigung mit einem säurefreien Fett (Vaseline) eingefettet und das Fett mit einem weichen Tuch kräftig eingerieben werden.

Putzmittel mit oxydlösender Wirkung, wie sie für andere Metalle üblich sind, sowie mechanisch wirkende Geräte und Mittel beschädigen die Oxydschicht und sind deshalb ungeeignet.

Leder

Leder ist ein Naturprodukt. Die gegerbte Tierhaut ist ein Stück echte gewachsene Natur. Die natürlichen Oberflächenmerkmale, wie z.B. Falten, verwachsene Hautrisse, Insektenstiche, Strukturunterschiede sowie leichte Nuancen in Farbe und Narbenbild bestätigen das Naturprodukt Leder bzw. heben es noch hervor.

Besonders zu empfehlen ist die erstmalige Behandlung bzw. Reinigung nach den ersten Betriebswochen oder einigen tausend gefahrenen Kilometern. Nur so beginnt das Leder

Patina zu bilden, das den typischen Autopolsterledercharakter unterstreicht.

Die Reinigung wird am besten mit einem weissen, weichen Wollappen und einem Reinigungsmittel auf neutraler Seifenbasis (mildes Seifenwasser) vorgenommen. Bei starken Verschmutzungen kann auch das Porsche-Cockpitreinigungsmittel angewandt werden. Bitte beachten Sie dabei immer die auf den Behältern befindlichen Anwendungshinweise.

Scharfe Reinigungsmittel sowie harte Reinigungsgegenstände sind nicht geeignet!

Perforiertes Leder darf unter keinen Umständen auf der Rückseite naß werden, deshalb besonders vorsichtig sein.

Das gesäuberte Leder (besonders die stark beanspruchten Ledersitze) soll nur mit dem Porsche Lederpflegemittel behandelt werden. Je nach Beanspruchung und Verschmutzungen sollten Reinigung und Pflege des Leders mehrmals jährlich erfolgen.

Sollte im Laufe des Fahrbetriebs eine Beschädigung der Lederausstattungsteile (z.B. durch scharfkantige Gegenstände, die transportiert wurden oder Ausrutschen von Werkzeugen oder Ähnliches) erfolgen, kann mit der Porsche-Lederfarbe die Auffälligkeit von Schadstellen reduziert werden.

Stoffpolsterung, Bodenteppich

Verwenden Sie zur Reinigung einen Staubsauger oder eine nicht zu weiche Bürste. Starke Verschmutzungen und Flecken können Sie mit dem Porsche-Fleckenwasser entfernen.

Zum Schutz der Bodenteppiche bietet das Porsche-Zubehör-Programm Velour-Fußmatten für den Sommer und robuste Gummi-Fußmatten für den Winter an.

Pflege der Gurte

Sollte es erforderlich sein die Gurte zu reinigen, können Sie dazu jedes milde Waschmittel verwenden. Vermeiden Sie beim Trocknen eine direkte Sonnenbestrahlung.

Das Gewebe kann geschwächt und somit die Sicherheit beeinträchtigt werden, wenn ungeeignete Mittel zur Reinigung verwendet oder die Gurte gefärbt oder gebleicht werden.

Fahrzeug stillegen

Wollen Sie Ihren Porsche über einen längeren Zeitraum außer Betrieb setzen, empfehlen wir Ihnen, sich mit Ihrem PORSCHE-Vertrags-händler in Verbindung zu setzen. Er wird Sie gerne wegen geeigneter Korrosionsschutzmaßnahmen beraten.

Kleine Tips für den Winterbetrieb

Motorenöl

Rechtzeitig vor Eintritt der kalten Jahreszeit ein Motorenöl der vorgeschriebenen Viskosität einfüllen lassen. Wenn Sie ein Mehrbereichsöl eingefüllt haben, sind Sie von den jahreszeitlichen Temperaturschwankungen weitestgehend unabhängig und können den Vorteil der großen Ölwechselintervalle ganz ausschöpfen. Siehe auch „Füllmengen“ und „Motorenöle“.

Kühlmittel

Der Kühlmittelzusatz ist zum einen Gefrierschutz bei niederen Temperaturen, zum anderen Korrosionsschutz für die Motorenbauteile, speziell für die aus Aluminium gefertigten Teile.

Es darf deshalb nie ohne Kühlmittelzusatz gefahren werden (Mindestkonzentration ca. 30 %, das entspricht einem Frostschutzwert von ca. -17° C bis -18° C.

Die vom Werk eingefüllte Dauerfüllung der Kühlanlage des Motors bietet Frostschutz bis mind. -35° C.

Zu Beginn der kalten Jahreszeit sollte man prüfen, ob noch ausreichender Gefrierschutz vorhanden ist. Wenn erforderlich Kühlmittelzusatz ergänzen. Mischungstabelle hierzu finden Sie in dem Abschnitt „Füllmengen“.

Bremsen

Nach längerer Fahrt auf salzgestreuten Straßen kann sich auf den Bremsscheiben und -belägen eine Schicht bilden, die den Reibwert und somit die Bremswirkung deutlich reduziert.

Die Bremsscheiben und Bremsbeläge sollten deshalb ca. alle 2 Wochen mit einem starken Wasserstrahl gereinigt werden. Die Reinigungswirkung von automatischen Waschanlagen ist nicht ausreichend.

Batterie

Durch sinkende Außentemperaturen läßt die Batteriekapazität nach, gleichzeitig nimmt die Beanspruchung jedoch wesentlich zu. Daher rechtzeitig den Ladezustand der Batterie prüfen und nötigenfalls nachladen lassen. Lassen Sie auch den Säurestand kontrollieren sowie die Anschlüsse mit Polschutzfett versehen. Bitte beachten Sie auch das Kapitel „Batterie prüfen und pflegen“.

Korrosionsschutz

Durch Streusalze wird das Fahrwerk stark beansprucht. Es sollte deshalb entsprechend unserer Hinweise zur Wagenpflege so oft wie möglich gewaschen, konserviert und der Unterbodenschutz vor und nach dem Winter bei einem PORSCHE-Vertragshändler kontrolliert werden.

Türschlösser

Damit die Türschlösser nicht einfrieren, die Schließzylinder beim Waschen abdecken, damit kein Wasser eindringen kann. Sollte das Schloß dennoch einmal eingefroren sein, kann ein handelsübliches Enteisungsmittel verwendet werden. Auch ein vorher gut angewärmter Schlüssel hilft in vielen Fällen. Niemals Gewalt anwenden!

Wasserbehälter

Damit die Scheibenwaschanlage und, falls Ihr Fahrzeug damit ausgestattet ist, die Scheinwerfer-Reinigungsanlage auch bei Frost funktionieren kann, sollte dem Wasser rechtzeitig der Porsche-Winterreiniger beigegeben werden, der bis -25° C für klare Sicht sorgt.

Tür- und Heckklappendichtung

Um das Anfrieren der Gummidichtungen an Türen und Heckklappe zu verhindern, empfehlen wir, die Gummiteile mit einem geeigneten Mittel (z. B. Glyzerin oder Talkumpuder) einzureiben.

Winterreifen, Schneeketten

Auf Grund der eingeschränkten Wintertauglichkeit der Sommerbereifung sollten bei zu erwartender Schnee- und Eisglätte rechtzeitig von Porsche empfohlene Winterreifen an allen vier Rädern montiert werden.

Die Montage von Schneeketten ist nur an den Antriebsrädern bei den in den Technischen Daten aufgeführten Reifen-Felgen-Kombina-

tionen möglich. Verwenden Sie nur die von Porsche freigegebenen, feingliedrigen Schneeketten, damit ein ausreichender Abstand zwischen Radkasten und Kette gesichert ist.

Vor der Montage der Ketten sollten Eis- und Schneeablagerungen im Radkasten entfernt werden.

Die unterschiedlichen gesetzlichen Vorschriften bezüglich Höchstgeschwindigkeiten sind zu berücksichtigen.

Wenn komplette Räder montiert werden, sollte vor Demontage der Räder die Laufrichtung und die Lage zur Radnabe markiert werden (z. B. durch Anbringen eines Kontrollpunktes auf dem Radbolzen neben dem Ventil). Die abschließbare Radmutter sollte immer auf diesem Radbolzen montiert werden. Hierdurch wird sichergestellt, daß die Räder bei Wiedermontage in der gleichen Lage montiert werden können und keine Unwucht auftritt.

Zubehör

Es kann nützlich sein, wenn Sie während des Winters einen Handfeger und einen Kunststoffschaber zum Entfernen von Schnee und Eis, ein Brett als Unterlage für den Wagenheber sowie trockenen Sand zum Anfahren auf vereisten Bergstraßen mitführen.

Dachgepäckträger

Die Montage von handelsüblichen Dachgepäckträgern ist nicht möglich.

Bei Montage der bisherigen Original-Porsche Dachgepäckträger ist eine Dachlast von 35 kg zulässig.

Das „Neue Porsche Dachtransport-System“ ermöglicht Ihnen bei einer Vielzahl von Ausführungen den Transport verschiedenster Sport- und Hobbygeräte bis zu einer Dachlast von 75 kg.

Ihr PORSCHE-Vertragshändler wird Sie gerne über die Vielseitigkeit des „Neuen Dachtransport-Systemes“ beraten.

Bei Fahrten mit Dachtransport-System sollten Sie unter Berücksichtigung von Geräuschkomfort, Wirtschaftlichkeit und wünschenswerte Sicherheitsreserve bei montiertem Grundträger ohne Lasten die Höchstgeschwindigkeit 180 km/h nicht überschreiten.

In beladenem Zustand richtet sich die empfohlene Höchstgeschwindigkeit nach Beschaffenheit, Größe und Gewicht der mitgeführten Lasten. In keinem Fall dürfen Sie jedoch schneller als 140 km/h fahren.

Achten Sie auf sorgfältige Befestigung der Ladung und sichern diese zusätzlich durch Abschließen des Dachtransport-Systems.

Praktische Hinweise, Pannenhilfe

Hinweise zur Pannenhilfe 70

Bordwerkzeug 70

Reifen, Reifenbehandlung .....71 - 73

Reserverad....74

Radmutter 75

Radwechsel....75, 76

Wagenheber....75-77

Sicherungen, Relais 78

Glühlampenübersicht 79

Batterie 80

Glühlampenwechsel....81-85

Scheinwerfer einstellen 86

Ab- und Anschleppen 88

Starthilfe 89

69

Hinweise zur Pannenhilfe

Wir empfehlen Ihnen grundsätzlich, alle erforderlichen Arbeiten bei einem PORSCHE-Vertragshändler durchführen zu lassen. Schulung und Erfahrung des Werkstattpersonals, technische Informationen durch das Herstellerwerk sowie spezielle Werkzeuge und Geräte bilden eine gute Grundlage für die einwandfreie Betreuung Ihres Porsche.

Wenn Sie jedoch selbst an Ihrem Fahrzeug arbeiten, darf dies nur mit großer Sorgfalt geschehen. Nur so ist die Betriebssicherheit voll gewährleistet.

Unsachgemäße Wartung während der Garantiefrist kann zum Verlust Ihrer Gewährleistungsansprüche führen.

Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen am Fahrzeug arbeiten.

In der Nähe der Batterie oder Kraftstoffanlage nicht rauchen oder mit offenem Feuer hantieren.

Vor Arbeiten im Motorraum stets den Motor abschalten und ausreichend abkühlen lassen. Vorsicht bei der Arbeit in der Nähe von heißen Motorteilen – Verbrennungsgefahr!

Vorsicht! Der thermostatisch gesteuerte Kühlventilator kann abhängig von der Kühlmitteltemperatur auch bei abgestelltem Motor automatisch einschalten – Verletzungsgefahr.

Muß bei laufendem Motor gearbeitet werden, ist stets die Handbremse anzuziehen und der Schalthebel in Leerlaufstellung bzw. der Wahlhebel in Position „P“ zu bringen.

Achten Sie vor allem darauf, daß Krawatten, Halsketten oder langes Haar nicht von Kühlventilator, Keilriemen oder anderen beweglichen Teilen erfaßt werden können.

Ihr Porsche ist mit einem elektronischen Zündsystem ausgerüstet. Bei eingeschalteter Zündung liegt an allen Kabeln und Leitungen von Zündanlage und Drehzahlmesser Hochspannung an, es ist daher besondere Vorsicht geboten.

Stützen Sie das Fahrzeug stets auf stabilen Unterstellböcken ab, wenn Sie unter dem Wagen arbeiten müssen. Der Bordwagenheber ist dafür nicht geeignet.

Bostimmte Teile Ihres Fahrzeuges können Asbest enthalten. Beachten Sie die Kennzeichnung an den Ersatzteilen.

Bordwerkzeug, Wagenheber

Die Werkzeugtasche und der Wagenheber befinden sich im Kofferraum unter der Bodenmatte.

Das Bordwerkzeug enthält Werkzeuge, die zur selbstausführbaren Wartung und zur Behebung kleinerer Störungen notwendig sind.

Einige Länder verlangen, daß zusätzliches Werkzeug mitgeführt wird. Bitte erkundigen Sie sich vor Auslandsfahrten danach.

Der beigegebene Wagenheber darf nur zum Anheben des Fahrzeuges beim Radwechsel verwendet werden. Bei Arbeiten unter dem Fahrzeug dürfen, auch im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit, nur für diesen Zweck gebaute Vorrichtungen verwendet werden.

Reifen und Reifenbehandlung

Stahlgürtelreifen sind hochwertige Erzeugnisse. Wie lange Reifen halten hängt neben richtigem Luftdruck und korrekter Radeinstellung auch von Ihrer Fahrweise ab. Rasantes Beschleunigen, extreme Kurvengeschwindigkeit und scharfes Bremsen erhöhen den Reifenverschleiß. Außerdem ist die Profilabnutzung bei hohen Außentemperaturen und rauher Straßenoberfläche größer. Reifen brauchen, genau wie der Motor, immer die richtigen Betriebsbedingungen. Richtig behandelt, sind sie ein langlebiges Sicherheitselement Ihres Autos. Was Sie dafür tun können, sagen Ihnen folgende Hinweise. Zum Schutz Ihrer eigenen Person und der anderen Verkehrsteilnehmer ist es unerläßlich, diese Regeln zu beachten.

Luftdruck

Der Reifenluftdruck muß dem vorgeschriebenen Wert entsprechen. Er ist auf Seite 4 dieser Betriebsanleitung und in der Tankklappe am Fahrzeug zu finden. Dieser Luftdruck gilt für den kalten Reifen und darf keinesfalls unterschritten werden. Im - z.B. durch Fahren - erwärmten Reifen ist der Luftdruck erhöht. Deshalb nie vom warmen Reifen Luft ablassen. Dadurch kann der Luftdruck unter den vorgeschriebenen Mindestluftdruck sinken.

Der Luftdruck muß alle 14 Tage geprüft werden. Die Prüfung immer am kalten Reifen vornehmen.

Ventilkappen schützen das Ventil vor Staub und Schmutz und damit vor Undichtigkeit. Kappen immer fest aufschrauben, fohlonde sofort ersetzen.

Durch zu geringen Luftdruck kann der Reifen zu stark erwärmt und dadurch im Inneren geschädigt werden. Versteckte Reifenschäden werden durch nachträgliche Luftdruckkorrektur nicht beseitigt!

Belastung und Geschwindigkeit

Fahrzeug nicht überladen. Dachlast und Stützlast beachten. Extrem gefährlich ist Überladung + zu geringer Luftdruck + hohe Geschwindigkeit + hohe Außentemperatur (Urlaubsfahrt).

Bordsteinparken

Bordsteinkanten nur langsam und möglichst im rechten Winkel überrollen. Auffahren auf steile und kantige Bordsteine vermeiden! Heftiges oder spitzwinkliges Aufprallen gegen Bordsteine oder auf scharfkantige Gegenstände (z.B. Steine) kann zu versteckten Reifenschäden führen, die sich erst später bemerkbar machen. Es besteht Unfallgefahr bei hohen Geschwindigkeiten. Reifen haben Gedächtnis!

Reifenschäden

Reifen regelmäßig auf eingedrungene Fremdkörper, Stiche, Schnitte, Risse und Beulen (Seitenwand) untersuchen. Bei Reifenschäden, bei denen nicht mit letzter Sicherheit geklärt werden kann, daß kein Gewebebruch mit all den daraus resultierenden Folgen vorliegt, oder der Reifen infolge eines Druckverlustes bzw. durch sonstige Vorschädigungen thermisch und mechanisch überlastet wurde,

cmpfchlen wir aus Sicherheitsgründen, den betreffenden Reifen zu erneuern. Auch nicht sichtbare Schäden an Reifen können bei hohen Geschwindigkeiten zum Platzen von Reifen führen. Reifenreparaturen sind auf keinen Fall zulässig.

Bei Ersatz eines defekten Reifens ist zu beachten, daß die Profiltiefenabweichung auf einer Achse nicht mehr als 30 % betragen darf. Keine gebrauchten Reifen verwenden, deren Vorleben Sie nicht kennen!

Reifenlagerung

Reifen immer kühl, trocken und dunkel lagern. Reifen ohne Felgen stehend! Berührung mit Benzin, Öl und Fett vermeiden.

Die Annahme, Reifen würden durch Lagerung und Alter verschleißfester, ist nicht begründet. Chemische Zusätze, die das Gummi elastisch machen, verlieren im Laufe der Zeit ihre Wirksamkeit, und das Gummi wird spröde. Reifen sollten keinesfalls älter als 6 Jahre sein. Das Alter der Reifen ist aus der "DOT"-Kerrinzahl auf der Reifenseitenwand ersichtlich. (Faltreifen aufpumpen). Lauten z.B. die letzten drei Ziffern 129, bedeutet das: Fertigung 12. Woche 1989.

Profil

Je weniger Profil, desto größer die Gefahr des Aquaplanings (Wasserglätte). Erscheinen der Abnutzungsindikatoren (Stege in den Profilrillen mit 1,6 mm Höhe) sollte deshalb Signal für baldigen Reifenersatz sein.

Aus Sicherheitsgründen sollte vor Erreichen der gesetzlichen Mindesttiefe der Reifen erneuert werden.

Kontrolle regelmäßig, besonders vor und nach langen Fahrten.

Radlauf

Räder vorbeugend im Frühjahr (Sommerreifen) und vor dem Winter (M+S-Reifen) auswuchten lassen. Beachten Sie, daß beim Auswuchten nur die vorgeschriebenen Gewichte verwendet werden (selbstklebende Gewichte dürfen nicht mit Reinigungsmitteln in Berührung kommen, da sie sich sonst ablösen können). Ungleiche Profilabnutzung deutet auf gestörten Radlauf. Überprüfung durch den Fachmann erforderlich. Siehe auch „Radeinstellung“.

Wenn komplette Räder montiert werden, ist bei der Montage darauf zu achten, daß der farbig markierte Radbolzen dem Ventil des Rades am nächsten liegt. Die abschließbare Radmutter immer am farbig markierten Radbolzen montieren. Bei einer Demontage sollte an jedem Rad die Laufrichtung gekennzeichnet werden wie z.B. VR, VL, HR und HL. Hierdurch wird sichergestellt, daß bei jeder Montage die Räder in gleicher Lage montiert werden können und keine Unwucht auftritt.

Reifenersatz

In Ihren Fahrzeugpapieren ausdrücklich erwähnte Reifenfabrikate und -typen sind bindend. Bei Umrüstung auf andere Reifen ist in der Bundesrepublik Deutschland eine Ein-

tragung durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen (z.B. des TÜV) erforderlich.

In allen anderen Ländern ist entsprechend den jeweils geltenden Vorschriften zu verfahren. Zur Beantwortung Ihrer Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren PORSCHE-Vertrags-händler oder den Porsche-Importeur Ihres Landes.

Bitte erkundigen Sie sich beim Porsche-Händler nach dem jeweils aktuellen Freigabestand, bevor Sie Ihr Fahrzeug neu bereifen lassen. Selbstverständlich können Sie sich in Zweifelsfällen auch direkt an die Abt. Kundendienst der Porsche AG wenden.

Für Reifen in ZR-Qualität besteht oberhalb 240 km/h keine verbindliche Normung bezüglich der Hochgeschwindigkeitsfestigkeit.

Verwenden Sie deshalb nur von Porsche erprobte Reifenfabrikate und -typen.

Grundsätzlich dürfen nur Reifen eines Fabrikates und Types kombiniert werden.

Achten Sie darauf, daß bei jedem Reifenwechsel neue Ventile montiert werden.

Neue Reifen haben während der ersten Zeit noch nicht ihre volle Haftfähigkeit. Sie sollten daher während der ersten 100 - 200 km nur mit mäßiger Geschwindigkeit gefahren werden.

Montage durch den Fachmann.

Winterreifen

Tempolimit beachten z.B. 160 km/h für M+S (Q)-Radialreifen bzw. 190 km/h für M+S (T)-Radialreifen bzw. 210 km/h für M+S (H)-Radialreifen.

Die entsprechende Kennzeichnung ist auf der Reifenseitenwand ersichtlich.

Das Anbringen eines entsprechenden Aufklebers im Blickfeld des Fahrers ist vorgeschrieben.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Winterreifen - 1

Das Reserverad, den elektrischen Kompressor, den Reifenluftdruckprüfer und den Wagenheber finden Sie im Kofferraum unter der Bodenmatte.

Der Steckschlüssel für die Befestigungsschraube des Reserverades (Pfeil) befindet sich im Bordwerkzeug.

In der beigelegten Plastikfolie können Sie das Originalrad verstauen, ohne den Kofferraum zu verschmutzen.

Bevor der Wagenheber aus der Halterung genommen werden kann, muß er zuvor etwas auseinandergedreht werden.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Winterreifen - 2

Die folgenden Hinweise zur Benutzung des Reserverades müssen aus Sicherheitsgründen genau beachtet werden!

Die Montage des Reserverades an der Vorderachse ergibt besseres Fahrzeughandling und einen geringeren Reifenverschleiß als bei Montage an der Hinterachse; das gilt besonders für Fahrzeuge, die mit Sperrdifferential ausgestattet sind.

Das Reserverad ist mit einem Faltreifen versehen. Im Bedarfsfall wird er mit dem elektrischen Kompressor aufgepumpt.

Das Faltreserverad ist vor dem Aufpumpen am Fahrzeug zu montieren.

Erforderlicher Reifendruck: 2,5 bar (36 psi)!

Den Druck mit dem Druckprüfer genau einstellen. Das Faltreserverad ist zum Schutz gegen zu hohen Fülldruck mit einem Abblasventil versehen. Wenn ein zu hoher Druck eingefüllt wurde, sollte der Entlüftungsvorgang durch Betätigen des Füllventils beschleunigt werden.

Das Reserverad mit faltbarer Bereifung darf nur für kurze Strecken im Notfall benutzt werden.

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 80 km/h

und darf aus Gründen der veränderten Fahreigenschaften und aus Verschleißgründen nicht überschritten werden. Für die Profiltiefe des Faltrades gelten die selben gesetzlichen Bestimmungen wie für die Originalreifen.

Das Fahrzeug darf nur mit einem Faltreserve-rad ausgerüstet werden.

Der Faltreifen weitet sich durch thermische Einflüsse bei der Benutzung auf. Beim Ablassen der Luft aus dem Faltrad (den Ventileinsatz ganz herausdrehen) nimmt der Reifen nach mehrstündiger Abkühlung seine ursprüngliche Form an und kann wieder in die Reserveradmulde eingelegt werden.

Der Faltreifen kann mit herkömmlicher Werkstatt-Ausrüstung weder repariert noch montiert werden. Diese Arbeiten dürfen nur durch den Reifenhersteller ausgeführt werden. Bei einem Defekt am Faltreifen wenden Sie sich an Ihren PORSCHE-Vertragshändler.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Winterreifen - 3

Abschließbare Radmuttern

Die Räder Ihres Fahrzeuges können durch ein Radmutter-Schloß gegen Diebstahl gesichert werden. Das Radmutter-Schloß besteht aus einer Radmutter und einer aufsteckbaren Hülse mit Steckschloß. Die Schließung ist bei allen 4 Radschlössern gleich.

Es werden 3 Schlüssel mitgeliefert. Diese Schlüssel können bei Verlust nicht nachbestellt werden.

Getrennt aufbewahren!

Bei Werkstattaufenthalt in Verbindung mit Rad-Demontage nicht vergessen, einen Schlüssel für die Radmutterschlösser mit dem Hauptschlüssel abzugeben.

Zur Demontage des Radmutter-Schlosses die Kunststoff-Abdeckkappe abnehmen, den Schlüssel bis zum Anschlag in das Schloß einführen, um ca. 30° nach links drehen und die Hülse mit dem Schlüssel abziehen.

Zur Montage des Radmutter-Schlosses den Schlüssel wieder um 30° nach rechts zurückdrehen, abziehen und die Hülse auf die Radmutter schieben, bis sie fühlbar einrastet.

Kontrollieren, ob die Hülse am Bund der Radmutter ansteht. Kunststoff-Abdeckkappe aufstecken.

Radwechsel

Bei einer Reifenpanne ist möglichst weit rechts außerhalb der Fahrspur zu halten und nötigenfalls die Warnblinkanlage einzuschalten, sowie in angemessener Entfernung ein Warndreieck aufzustellen.

Zum Aufbocken des Wagens muß der Standplatz fest und eben sein.

Die Feststellbremse muß ganz angezogen und die Räder an der gegenüberliegenden Seite unterlegt werden.

Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe den 1. Gang, bei Fahrzeugen mit Automatik-Getriebe die Wählhebelstellung „P“ einlegen.

Während des Anhebevorgangs darf sich niemand im Fahrzeug befinden.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Radwechsel - 1

Anheben des Fahrzeuges mit dem Bord-Wagenheber

Rechts und links in den Längsträgern, im Bereich unterhalb der Türmitte, befinden sich die Ansatzpunkte für den Bord-Wagenheber.

Nur an diesen Punkten darf der Wagenheber angesetzt werden.

Der Wagenheber muß exakt und formschlüssig in die Aufnahme am Fahrzeugboden eingeführt werden.

Achtung: Der Wagenheber ist nur zum Anheben des Fahrzeuges bei Radwechsel vorgesehen. Bei Arbeiten unter dem Fahrzeug müssen geeignete Unterstellböcke verwendet werden.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Nur an diesen Punkten darf der Wagenheber angesetzt werden. - 1

Schwarzer Pfeil:
WeßePfeile
Aufnahmepunkte für Bord-Wagenheber
Aufnahmepunkte für Hebebühne und Werkstatt-Wagenheber

Arbeitsfolge beim Radwechsel

  1. Radmuttern des zu wechselnden Rades etwas lösen.
  2. Bord-Wagenheber exakt und formschlüssig an der vorgesehenen Stelle ansetzen (schwarzer Pfeil).
  3. Fahrzeug so weit hochkurbeln, bis das zu wechselnde Rad ganz vom Boden abhebt.
  4. Radmuttern entfernen, Rad auswechseln.

Wenn komplette Räder montiert werden, sollte vor Demontage der Räder die Laufrichtung und die Lage zur Radnabe markiert werden (z. B. durch Anbringen eines Kontrollpunktes auf dem Radbolzen neben dem Ventil). Die abschließbare Radmutter sollte immer auf diesem Radbolzen montiert werden. Hierdurch wird sichergestellt, daß die Räder bei Wiedermontage in der gleichen Lage montiert werden können und keine Unwucht auftritt.

  1. Bei der Montage die Radmuttern zunächst nur leicht über Kreuz anziehen, damit sich das Rad zentriert (Kugelbund der Mutter muß in Ansenkung der Radschüssel tauchen). Auf Sauberkeit der Anlagefläche achten!
  2. Bei Faltradmontage zuerst den Schlauch des Kompressors auf das Reifenventil aufschrauben, dann den Stecker in die Fassung des Zigarettenanzünders einführen. Nach wenigen Minuten ist der erforderliche Reifendruck erreicht.
  3. Wagen ablassen und Wagenheber abnehmen.
  4. Radmuttern über Kreuz festziehen.
  5. Kontrollieren Sie, ob der Reifendruck den Vorschriften entspricht!

Nach dem Radwechsel muß umgehend der vorschriftsmäßige Sitz der Radmuttern mit einem Drehmomentschlüssel geprüft werden.

Anzugsdrehmoment 130 Nm/13 kpm.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Arbeitsfolge beim Radwechsel - 1

Anheben des Fahrzeuges mit einer Hebebühne oder Werkstatt-Wagenheber

Der Wagen darf nur an den auf den Abbildungen gezeigten Aufnahmepunkten angehoben werden.

Vor dem Auffahren auf eine Hebebühne muß sichergestellt werden, daß genügend Abstand zwischen Hebebühne und Fahrzeug vorhanden ist.

Vorn: am inneren Längsträger

Hinten: am seitlichen Verstärkungswinkel

Um eine Beschädigung der Aufnahmepunkte zu vermeiden, ist unbedingt eine geeignete Gummi- oder Holzzwischenlage zu verwenden.

Der Wagen darf keinesfalls an der Motorölwanne oder am Getriebe angehoben werden, da sonst schwerwiegende Schäden eintreten können.

Sicherungen, Relais

Um Kurzschluß- und Überlastungsschäden an den Leitungen und Verbrauchern der elektrischen Anlage zu verhindern, sind die einzelnen Stromkreise durch Schmelzsicherungen geschützt.

Der Sicherungskasten befindet sich – von einem schwarzen Kunststoffdeckel abgedeckt – links im Motorraum.

Auf der Innenseite des Deckels ist der Sicherungs- und Relaisbelegungsplan abgebildet (A).

Sicherungen auswechseln

Den betroffenen Verbraucher ausschalten.

Schnappverschlüsse öffnen und Kunststoffdeckel abnehmen.

Eine durchgebrannte Sicherung erkennt man am durchgeschmolzenen Metallbogen.

Um festzustellen, ob eine Sicherung in Ordnung ist, zieht man die Sicherung mit der dafür vorgesehenen und beigefügten Kunststoffzange (C) heraus. Man steckt die Sicherung oben in den Testplatz auf dem Relais (G 3) ein. Wenn die Sicherung in Ordnung ist, leuchtet die grüne Kontrollampe auf.

Leuchtet sie nicht auf, ist die Sicherung defekt und muß ausgewechselt werden.

In der Zentralelektrik sind Steckrelais für verschiedene elektrische Schaltfunktionen angebracht.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Sicherungen auswechseln - 1

Das Prüfen und Auswechseln eines defekten Relais sollte von einer autorisierten Werkstatt durchgeführt werden.

Hinweise

Brennt eine neu eingesetzte Sicherung nach kurzer Zeit wieder durch, muß die elektrische Anlage sofort von einer autorisierten Werkstatt auf Kurzschluß geprüft und der Fehler behoben werden.

Im Deckel sind Plätze für Ersatzsicherungen vorgesehen (B).

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Hinweise - 1

text_image Sich. Test

Wenn Sie einen Schaltplan benötigen, wird Ihnen Ihr PORSCHE-Vertragshändler gerne behilflich sein.

Um Schäden an der elektrischen Anlage zu vermeiden, empfehlen wir jedoch, auch den Einbau von elektrischem Zubehör bei Ihrem PORSCHE-Vertragshändler durchführen zu lassen.

Wegen der Kurzschlußgefahr muß die Batterie bei allen Arbeiten an der elektrischen Anlage abgeklemmt werden.

Glühlampen-Übersicht

AnwendungsstelleLeistungNormbezeichnungFormSockel
Hauptscheinwerfer....60/55 WScheinwerferlampe H 4YDP 43 t-38
ZusatzfernscheinwerferNebelscheinwerfer55 WScheinwerferlampe H 3YCPK 22 s
Blinkleuchte vorne und hintenBremsleuchteRückfahrscheinwerferNebelschlußleuchte21 WEinfadenlampeP 25-1BA 15 s
Begrenzungsleuchte vorneKennzeichenbeleuchtung4 WRöhrenlampeT 8/4BA 9 s
Blinkleuchten seitlich....5 WGlassockellampeW 10/5W 2,1 x 9,5 d
Begrenzungsleuchte hinten...5 WKugellampeR 19/5BA 15 s
Motorraumleuchte....10 WKugellampeR 19/10BA 15 s
InnenleuchteKofferraumleuchte10 WSoffittenlampeKS 8,5-8
Handschuhkastenleuchte....3 WSoffittenlampeMS 7-8
Alle übrigen Glühlampen(Instrumentenbeleuchtung,Kontrollampen usw.)1,2 WAnzeigelampeW 5/1,2W 2 x 4,6 d

Batterie prüfen und pflegen

Die Batterie ist im Motorraum, hinter der Spritzwand auf der rechten Seite untergebracht.

Wegen der Kurzschlußgefahr muß die Batterie bei allen Arbeiten an der elektrischen Anlage abgeklemmt werden. Dabei zuerst das Massekabel lösen; beim Einbau immer zuerst das Pluskabel befestigen.

Beim 944 S2 werden durch das Abklemmen der Batterie die im Steuergerät für die Motor-elektronik gespeicherten Daten gelöscht. Nach dem Anschließen der Batterie benötigt das Steuergerät ca. 10 Minuten Motorlauf, um die Daten erneut zu erfassen. Während dieser Zeit ist erhöhter bzw. schwankender Motor-leerlauf möglich.

Ein Abklemmen der Batterie bei laufendem Motor führt zur sofortigen Zerstörung der Drehstromlichtmaschine. Dies gilt entsprechend für Fahrzeuge, in die ein Batteriehauptschalter nachträglich eingebaut wurde.

Denken Sie daran, daß nur eine gut geladene Batterie genügend Strom für den Startvorgang liefern kann. Kontrollieren Sie daher regelmäßig den Zustand der Batterie.

Vor dem Laden mit einem Schnell-Ladegerät muß die Batterie abgeklemmt werden, da sonst die Lichtmaschine zerstört wird.

Die Kapazität der Batterie verschlechtert sich naturgemäß bei niedrigen Außentemperaturen. Darüber hinaus wird die Batterie in den Wintermontaten z. B. durch die Heckscheibenheizung, den häufigeren Gebrauch zusätzlicher Leuchten, des Gebläses, der Scheibenwischer etc. höher belastet. Achten Sie deshalb, ganz besonders bei vorwiegend Stadt- und Kurzstreckenfahrten, darauf, daß nicht benötigte elektrische Verbraucher abgeschaltet werden.

Säurestand prüfen

Schrauben Sie alle Verschlußstopfen heraus. Bei waagerecht stehendem Fahrzeug muß die Batteriesäure jeder Zelle bis zur Füllmarke reichen. Wenn es erforderlich ist, den Säurestand zu korrigieren, darf nur destilliertes Wasser (keine Säure) verwendet werden. Füllen Sie aber nie mehr als erforderlich ein. In den Sommermonaten und in vorwiegend warmen Ländern sollte der Säurestand häufiger kontrolliert werden.

Säuredichte prüfen

Bei einer gut gepflegten Batterie kann von der Säuredichte auf den Ladezustand der Batterie geschlossen werden. Die Dichte wird in g/cm³ angegeben und mit einem Dichtemesser (Aräometer) gemessen.

Spannung prüfen

Die Spannung der Batterie kann nur mit speziellen Meßgeräten geprüft werden; wenden

Sie sich deshalb bitte an eine autorisierte Werkstatt.

Batteriepflege

Die Batteriepole dürfen nicht verschmutzt sein. Schützen Sie sie mit einem säurebindenden Spezialfett und achten Sie auf guten Sitz der beiden Polklemmen.

Achten Sie auf festen Sitz der Zellenstopfen; die Entlüftungsöffnungen dürfen nicht durch Staub oder Schmutz zugesetzt sein.

Lassen Sie keine Säure an Kleidung oder Fahrzeugteile kommen. Eventuelle Säurespritzer müssen sofort mit einer Sodalösung neutralisiert werden.

Wegen der Explosionsgefahr darf in der Nähe der Batterie nicht mit offenem Feuer oder Licht gearbeitet werden.

Auch wenn Sie Ihren Porsche außer Betrieb setzen, entlädt sich die Batterie. Um die Funktionsfähigkeit zu erhalten, muß die Batterie etwa alle 6 Wochen aufgeladen werden, da eine entladene Batterie sehr leicht bleibende Schäden davonträgt. Bei der Kontrolle sollte auch der Stand der Batteriesäure überprüft und notfalls ergänzt werden.

Glühlampen auswechseln

Zur Vermeidung von Kurzschlüssen soll beim Glühlampenwechsel der betreffende Verbraucher ausgeschaltet sein.

Neue Glühlampen müssen sauber und fettfrei sein. Deswegen nie mit bloßen Händen, sondern nur mit einem Tuch oder weichem Papier anfassen!

Aus Gründen der Verkehrssicherheit empfehlen wir Ihnen, immer Ersatzglühlampen mitzuführen, damit Sie jederzeit über ein vorschriftsmäßig beleuchtetes Fahrzeug verfügen können. Denken Sie bei Fahrten ins Ausland daran, daß einige Länder das Mittühren von Ersatzglühlampen vorschreiben!

Verwenden Sie zur Reinigung der Leuchtengläser aus Kunststoff nur Seifenwasser. Auf keinen Fall dürfen chemische Reinigungsmittel verwendet werden.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Glühlampen auswechseln - 1

  1. Scheinwerfer ausfahren, dazu Hauptlicht und Zündung einschalten. Wenn die Scheinwerfer ausgefahren sind, Zündung ausschalten. Kreuzschlitzschrauben der Scheinwerferabdeckung (Pfeile) herausdrehen und Abdekung vorsichtig abnehmen.

  2. Gummikappe zurückstülpen, Dreifachstekker abziehen, Haltebügel (Pfeil) zusammendrücken und wegklappen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Glühlampen auswechseln - 2

  1. Glühlampe auswechseln, Haltebügel befestigen, Dreifachstecker aufstecken und Gummikappe überstülpen.
  2. Scheinwerferabdeckung montieren.
  3. Funktion und Einstellung der Scheinwerfer kontrollieren.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Glühlampen auswechseln - 3

  1. Befestigungsschrauben vom Leuchtenglas (Pfeile) lösen und Leuchtenglas abnehmen.
  2. Defekte Glühlampe (A) ersetzen (Bajonettsockel).
  3. Leuchtenglas befestigen und Funktion der Leuchte überprüfen.

Seitenblinkleuchte

  1. Lampengehäuse nach hinten (entgegen der Fahrtrichtung) schieben und herausziehen.
  2. Gummitülle und Lampenfassung vom Gehäuse abziehen.
  3. Defekte Glühlampe herausziehen und ersetzen.
  4. Lampenfassung einstecken, Gummitülle aufschieben und Lampengehäuse im Kotflügel einrasten.
  5. Funktion der Leuchte überprüfen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Seitenblinkleuchte - 1

Begrenzungsleuchte, Nebelscheinwerfer, Zusatzfernscheinwerfer

  1. Kreuzschlitzschrauben der transparenten Seitenteile lösen und Seitenteile abnehmen (2 Pfeile)

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Begrenzungsleuchte, Nebelscheinwerfer, Zusatzfernscheinwerfer - 1

  1. Befestigungsschrauben (4 Pfeile) der Leuchteneinheit lösen und Leuchteneinheit herausnehmen.
  2. Lampenfassung der defekten Glühlampe herausnehmen. (Bei Nebel- und Fernscheinwerfer Haltebügel zusammendrücken und wegklappen).
  3. Glühlampe ersetzen und Leuchteneinheit montieren.
  4. Transparente Seitenteile montieren und Funktion der Leuchte überprüfen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Begrenzungsleuchte, Nebelscheinwerfer, Zusatzfernscheinwerfer - 2

A Begrenzungsleuchte
B Nebelscheinwerfer
C Zusatzfernscheinwerfer

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Begrenzungsleuchte, Nebelscheinwerfer, Zusatzfernscheinwerfer - 3

  1. Heckklappe öffnen und Kofferraumverkleidung lösen.
  2. Rändelmutter (Pfeil) lösen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Begrenzungsleuchte, Nebelscheinwerfer, Zusatzfernscheinwerfer - 4

text_image A C B D E
  1. Lampenträger nach innen abnehmen und defekte Glühlampe auswechseln (Bajonettsockel).
  2. Leuchteneinheit montieren, Rändelmutter festziehen und Funktion der Leuchte überprüfen.

A Blinkleuchte
B Bremsleuchte
C Rückfahrscheinwerfer
D Begrenzungsleuchte
E Nebelschlußleuchte

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Begrenzungsleuchte, Nebelscheinwerfer, Zusatzfernscheinwerfer - 5

  1. Leuchte vorsichtig mit einem Schraubendreher aus dem Ausschnitt in der Verkleidung (Pfeil) herausdrücken.
  2. Defekte Glühlampe zwischen den Kontaktfedern herausnehmen und neue Glühlampe einsetzen.
  3. Die Leuchte erst von der einen, dann von der anderen Seite in die Aussparung einsetzen und andrücken. Funktion der Leuchte kontrollieren.

Achtung: Halteklammer kann beim Ausbau der Innenleuchte herausfallen.

Aschenbecherleuchte

  1. Aschenbecher nach oben herausnehmen. Lampenträger mit Glühlampe aus dem Halter schieben.
  2. Defekte Glühlampe aus der Fassung ziehen und neue Glühlampe eindrücken. Lampenträger in den Halter einschieben.
  3. Funktion der Glühlampe überprüfen, dazu Beleuchtung einschalten.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Aschenbecherleuchte - 1

  1. Heckklappe öffnen und Kofferraumverkleidung lösen.
  2. Glühlampenträger (Pfeil) mit einem Schraubendreher vorsichtig aus seiner Halterung drücken.
  3. Defekte Glühlampe ersetzen und Lampenträger einsetzen.
  4. Kofferraumverkleidung befestigen und Funktion der Leuchte überprüfen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Aschenbecherleuchte - 2

Scheinwerfer einstellen

Nur bei exakter Einstellung der Hauptscheinwerfer wird eine optimale Fahrbahnausleuchtung auch mit Abblendlicht erreicht, ohne gleichzeitig entgegenkommende Verkehrsteilnehmer zu blenden.

Die Einstellung der Scheinwerfer darf nur mit einem Spezialgerät vorgenommen werden. Sie erfolgt bei fahrbereitem Fahrzeug und ganz gefülltem Kraftstofftank. Der Fahrersitz muß mit einer Person oder einem Gewicht von 75 kg belastet sein und der Reifendruck den vorgeschriebenen Werten entsprechen. Nach dem Belasten muß das Fahrzeug einige Meter gerollt werden, damit sich die Federung setzen kann.

a = Seitenverstellung
b = Höhenverstellung

Das Rändelrad für die Leuchtweiten-Regulierung muß in Raststellung „0“ gebracht werden.

Einstellschrauben

Hauptscheinwerfer und Zusatzscheinwerfer haben je eine Einstellschraube für die Höhen- und Seitenverstellung. Die Nebelscheinwerfer haben nur eine Einstellschraube für die Höhenverstellung. Durch Drehen der Schrauben nach rechts oder links wird die Einstellung entsprechend verändert.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Einstellschrauben - 1

Einstellen der Zusatzscheinwerfer

Das Zusatz-Fernlicht wird so eingestellt, daß die Lichtbündelmitte in der Höhe der Scheinwerfermittelpunkte liegt.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Einstellen der Zusatzscheinwerfer - 1

Wenn Sie mit einem Fahrzeug, das mit asymmetrischem Abblendlicht für Rechtsverkehr ausgerüstet ist, in ein Land reisen, in dem auf der linken Fahrbahnseite gefahren werden muß, so sind beim Grenzübergang die Prismensektoren auf den Streuscheiben durch ein lichtundurchlässiges Klebeband abzudecken. Damit wird das Abblendlicht symmetrisch und blendet entgegenkommende Verkehrsteilnehmer nicht.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Einstellen der Zusatzscheinwerfer - 2

Manuelle Betätigung der Klappscheinwerfer

Lassen sich die Klappscheinwerfer infolge einer Funktionsstörung des Motors weder aus- noch einfahren, können sie durch Drehen des Knopfes am Antriebsmotor manuell betätigt werden. Durch die Konstruktion des Kurbeltriebes ist sowohl zum Öffnen als auch zum Schließen der Klappscheinwerfer nur ein Drehen nach links erforderlich.

Drehen Sie nicht an dem Knopf des Antriebsmotors, wenn keine Funktionsstörung vorliegt, und sich die Klappscheinwerfer durch Drehen des Lichtschalters öffnen und schließen lassen. Verletzungsgefahr!

Aufgrund des Schaltungsprinzips läuft der Motor immer so lange weiter, bis der Kurbeltrieb eine halbe Umdrehung (180°) ausgeführt hat, d. h. nach einigen Umdrehungen des Knopfes wird ein Kontakt geschlossen, so daß sich die Klappscheinwerfer öffnen und sofort wieder schließen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Manuelle Betätigung der Klappscheinwerfer - 1

Die Abschleppöse finden Sie im Bordwerkzeug.

Soll ein anderes Fahrzeug abgeschleppt werden, muß die Kunststoffkappe im hinteren Stoßfänger entfernt und die Abschleppöse ganz eingeschraubt werden.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Manuelle Betätigung der Klappscheinwerfer - 2

Falls Ihr Porsche einmal abgeschleppt werden muß, wird die Abschleppöse in das Gewinde über dem vorderen Kennzeichen eingeschraubt. Hierzu Abdeckkappe leicht nach rechts drehen und abziehen.

Beachten Sie immer die gesetzlichen Vorschriften, die das Schleppen und Abschleppen regeln.

Wenn Sie ein anderes Fahrzeug abschleppen, darf dieses nicht schwerer als Ihr Porsche sein.

Während der Fahrt muß das Seil immer straff gespannt sein; vermeiden Sie aber unbedingt ruckartige und plötzliche Belastungen. Das geschleppte Fahrzeug muß die Zündung eingeschaltet haben, damit die Brems- und Blinkleuchten funktionieren und das Lenkradschloß nicht einrasten kann.

Denken Sie daran, daß bei stehendem Motor keine Servo-Unterstützung zur Verfügung steht und deshalb mehr Kraft zum Bremsen und Lenken aufgewendet werden muß.

Anschleppen

Bei defekter oder völlig entladener Batterie ist das Starten des Motors nur nach Austausch der Batterie oder durch Starthilfe möglich.

Fahrzeuge mit Katalysator dürfen nur bei kaltem Motor angeschleppt werden.

Starthilfe

Springt der Motor einmal nicht an, weil die Batterie z. B. im Winter oder nach längerer Standzeit des Fahrzeugs entladen ist, kann mit einem Starthilfekabel die Batterie eines anderen Fahrzeuges zum Starten benutzt werden. Folgende Hinweise sind dabei zu beachten.

  1. Beide Batterien müssen 12 Volt Spannung haben. Die Kapazität (Ah) der stromgebenden Batterie darf nicht wesentlich unter der Kapazität der entladenen Batterie liegen.
  2. Es dürfen nur Starthilfekabel mit ausreichend großem Querschnitt und vollisolierten Polzangen verwendet werden. Angaben des Kabelherstellers beachten.
  3. Eine entladene Batterie kann bereits bei -10°C gefrieren. Vor Anschluß der Starthilfekabel muß eine gefrorene Batterie unbedingt aufgetaut werden.
  4. Zwischen den Fahrzeugen darf kein Kontakt bestehen, andernfalls könnte bereits beim Verbinden der Pluspole Strom fließen.
  5. Die entladene Batterie muß ordnungsge- mäß am Bordnetz angeklemmt sein.

Explosionsgefahr!

  1. Zündquellen, z. B. offenes Licht, brennende Zigaretten oder Kontaktfunken durch elektrischen Anschluß, von der Batterie fernhalten.
    Achten Sie sorgfältig darauf, daß leitfähige Schmuckstücke (Ringe, Kettchen, Uhrarmbänder) nicht mit stromführenden Teilen am Fahrzeug in Berührung kommen. Verletzungsgefahr durch Kurzschluß!
  2. Starthilfekabel in folgender Reihenfolge anschließen:
  3. Kabel zuerst an den Pol der entladenen Batterie (A), dann an den Pol der stromgebenden Batterie (B) anklemmen, danach das
  4. Kabel zuerst an den Pol der stromgebenden Batterie (B), dann an einem geeigneten Massepunkt (4) des Motorblocks oder der Karosserie des Fahrzeuges mit der entladenen Batterie anklemmen. Dieser Massepunkt muß möglichst weit von der Batterie entfernt liegen.
  5. Nicht über die Batterie beugen. Verätzungsgefahr!
    Starthilfekabel so verlegen, daß sie nicht von drehenden Teilen im Motorraum erfaßt werden können.
  6. Motor des stromgebenden Fahrzeuges mit erhöhter Drehzahl laufen lassen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Explosionsgefahr! - 1

text_image A 12V - + 1 4

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Explosionsgefahr! - 2

text_image B - 12V + 3 2

A - Entladene Batterie
B - Stromgebende Batterie

  1. Motor starten. Ein Startversuch mittels Starthilfekabel sollte nicht länger als 15 Sekunden dauern, danach eine Wartezeit von mindestens einer Minute einlegen.
  2. Bei laufendem Motor beide Starthilfekabel in umgekehrter Reihenfolge abnehmen.

Fahrzeugidentifizierung, Technische Daten

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Fahrzeugidentifizierung, Technische Daten - 1

text_image 1 Fahrzeug-Identifizierungsnummer 2 Typenschild 3 Motornummer 4 Lackdaten

1 Fahrzeug-Identifizierungsnummer
2 Typenschild
3 Motornummer
4 Lackdaten
5 Fahrzeug-Datenträger

Fahrzeug-Identifizierungsdaten

Bei Ersatzteilbestellungen sowie bei Anfragen bitten wir, zur einwandfreien und schnellen Abwicklung, stets Fahrzeug-Identifizierungsnummer und Motornummer anzugeben.

Radiogerätenummer

Die Radiogerätenummer befindet sich im Radioausschnitt am Halter für die Mittelkonsole.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Radiogerätenummer - 1

Fahrzeug-Datenträger

Der Fahrzeug-Datenträger ist unter dem Kofferraumteppich neben der linken Rückleuchte aufgeklebt. Er enthält alle wichtigen Daten Ihres Fahrzeuges.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Fahrzeug-Datenträger - 1

Fahrzeug-Identifizierungsnummer

Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ist im Motorraum hinten rechts, vor der Batterie, eingeschlagen.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Fahrzeug-Identifizierungsnummer - 1

Das Typenschild ist auf der rechten Seite des Motorraums, rechts von der Batterie, angenietet.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Fahrzeug-Identifizierungsnummer - 2

text_image AIR BOX 13A CN

Lackdatenschild

Das Lacknummernschild befindet sich im Motorraum auf der linken Seite, rechts von der Zentralelektrik.

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Lackdatenschild - 1

Die Motornummer ist in Fahrtrichtung hinten rechts in das Zylinderkurbelgehäuse eingeschlagen.

Technische Daten Motor
944 S2

mit Katalysatorohne Katalysator
Zylinderzahl4
Bohrung104 mm
Hub88 mm
Hubraum nach 88/76/EWG2990 cm^3
Verdichtungsverhältnis10,9 : 1
Motorleistung nach 80/1269/EWG155 kW (211 PS)
bei Kurbelwellendrehzahl5800 1/min
Drehmoment nach 80/1269/EWG280 Nm (28,5 kpm)
bei Kurbelwellendrehzahl4100 1/min
Literleistung51,8 kW/l (70,6 PS/l)
Kraftstoff-OktanzahlbedarfROZ 95 / MOZ 85 (nur Super bleifrei nach DIN 51607)ROZ 95 / MOZ 85 (Super bleifrei nach DIN 51607 oder Super verbleit nach DIN 51600)
Kraftstoffverbrauch in l/100 km(nach 80/1268/EWG bei 90 km/h bzw. ECE A 70)7,46,8
9,18,4
Stadtzyklus14,0
Motorölverbrauchbis zu 1,5 Liter auf 1000 km
Höchstzulässige Drehzahl6500 1/min
ZündkerzenBosch WR 5 DC,
Elektrodenabstand0,7 mm + 0,1 mm
Batterie12 V 63 Ah
GeneratorDrehstrom 1610 W/115 A
Zündfolge1 - 3 - 4 - 2
Zündungelektronisch, kontaktlos
Zündwinkelsteuerungüber digitale Motorelektronik
Achtung Hochspannung! Bei Arbeiten an der gesamten Zündanlage und Drehzahlmesser Lebensgefahr!
Antriebsriemen für GeneratorPolyrib K6 720 Lw
Antriebsriemen für Generatorund KlimakompressorPolyrib K6 1000 Lw
Antriebsriemen für Servopumpe9,5 × 950

94

944 Turbo

mit Katalysatorohne Katalysator
Zylinderzahl4
Bohrung100 mm
Hub78,9 mm
Hubraum nach 88/76/EWG2479 cm^3
Verdichtungsverhältnis8,0 : 1
Motorleistung nach 80/1269/EWG184 kW (250 PS)
bei Kurbelwellendrehzahl5800 1/min
Drehmoment nach 80/1269/EWG350 Nm (35,6 kpm)
bei Kurbelwellendrehzahl3500 1/min
Literleistung74,2 kW/l (100,8 PS/l)
Kraftstoff-OktanzahlbedarfROZ 95 / MOZ 85 (nur Super bleifrei nach DIN 51607)ROZ 95 / MOZ 85 (Super bleifrei nach DIN 51607 oder Super verbleit nach DIN 51600)
Kraftstoffverbrauch in l/100 km(nach 80/1268/EWG bzw. ECE A 70)bei 90 km/h7,16,9
bei 120 km/h9,39,0
Stadtzyklus13,313,1
Motorölverbrauchbis zu 1,5 Liter auf 1000 km
Höchstzulässige Drehzahl6500 1/min
ZündkerzenBosch WR 7 DC
Elektrodenabstand0,7 mm + 0,1 mm
Batterie12 V 63 Ah
GeneratorDrehstrom 1610 W/115 A
Zündfolge1-3-4-2
Zündungelektronisch, kontaktlos
Zündwinkelsteuerungüber digitale Motorelektronik
Achtung Hochspannung! Bei Arbeiten an der gesamten Zündanlage und Drehzahlmesser Lebensgefahr!
Antriebsriemen für GeneratorPolyrib K6 720 Lw
Antriebsriemen für Generatorund KlimakompressorPolyrib K6 1000 Lw
Antriebsriemen für Servopumpe9,5 × 950

Motorkonstruktion

Bauart4-Zylinder-Reihenmotor mit 2 Ausgleichswellen, Viertaktmotor
KühlungWassergekühlt
SchmierungDruckumlaufschmierung aus Ölwanne
ZylinderblockLeichtmetall, zweiteilig
ZylinderkopfLeichtmetall
Ventilsteuerungeine obenliegende Nockenwelle, hydraulische Tassenstößel (944 S2 zwei obenliegende Nockenwellen)
Nockenwellenantriebüber Zahnriemen
Kurbelwellegeschmiedet, 5fach gelagert
PleuellagerGleitlager
Kraftstofförderungelektrische Pumpe
GemischaufbereitungL-Jetronic

Kraftübertragung

5-Gang-Getriebe944 S2944 Turbo
Getriebe-Übersetzung1. Gang3,500 : 13,500 : 1
2. Gang2,059 : 12,059 : 1
3. Gang1,400 : 11,400 : 1
4. Gang1,034 : 11,034 : 1
5. Gang0,778 : 10,829 : 1
Rückwärtsgang3,500 : 13,500 : 1
Hinterachsübersetzung3,875 : 13,375 : 1
KupplungEinscheiben-Trockenkupplung, hydraulisch betätigt

96

Füllmengen

MotorGesamtölmenge: ca. 6,5 (Fahrzeuge mit Kunststoffölwanne ca. 7,5) Liter, maßgebend ist die Messung mit dem Ölmeßstab.Differenzmenge zwischen min.- und max.-Markierung am Ölmeßstab ca. 1,5 Liter.Verwenden Sie nur Markenöle, die von Porsche getestet und freigegeben sind. Ihr PORSCHE-Vertragshändler wird Sie gerne beraten. Siehe auch Kapitel „Motorenöle“.
KühlsystemGesamtmenge ca. 7,8 Liter Kühflüssigkeit;Werksfüllung frostsicher bis -35°C.Verwenden Sie nur die speziell für Leichtmetall-Motoren und -Kühler vorgesehenen und von Porsche freigegebenen Frost- und Korrosionsschutzmittel. Ihr PORSCHE-Vertragshändler wird Sie gerne beraten.
Schaltgetriebe mit Differential Kraftstoffbehälterca. 2,0 Liter Hypoid-Getriebeöl SAE 80 der API-Klassifikation GL4 (oder Mil-L 2105)ca. 80 Liter, davon ca. 8 Liter Reserve.Fahrzeuge mit Katalysator: ROZ 95 / MOZ 85 nur Super bleifrei nach DIN 51607Fahrzeuge ohne Katalysator: ROZ 95 / MOZ 85 Super bleifrei nach DIN 51607 oder Super verbleit nach DIN 51600
Servolenkung Bremsflüssigkeitsbehälter Scheibenwaschanlageca. 0,6 Liter Hydraulikflüssigkeit ATF (Dexron)ca. 0,2 Liter Bremsflüssigkeit entsprechend SAE J 1703, DOT 3 oder DOT 4 verwenden.ca. 3 Liter, bei Fahrzeugen mit Scheinwerfer-Reinigungsanlage ca. 6 Liter
Mischungstabelle (Durchschnittswerte)Frostschutzmittel – KühlwasserVerwenden Sie nur Frost- und Korrosionsschutzmittel, die speziell für Leichtmetall-Motoren und -Kühler geeignet sind. Ihr PORSCHE-Vertrags-händler wird Sie gerne beraten.Frostschutz bisFrostschutzmittelWasserFrostschutzmittelWasser
-25°C40%60%3,1 Liter4,7 Liter
-30°C45%55%3,5 Liter4,3 Liter
-35°C50%50%3,9 Liter3,9 Liter

Gewichte

944 S2Cabriolet944 Turbo
Leergewicht nach DIN1340 kg1390 kg1400 kg
Zulässiges Gesamtgewicht1680 kg1710 kg1740 kg
Zulässige Achslast vorne*760 kg760 kg810 kg
Zulässige Achslast hinten*960 kg960 kg970 kg
Zulässige Anhängelast ungebremst**/***500 kg500 kg500 kg
Zulässige Anhängelast gebremst**/***1200 kg1200 kg1200 kg
Zulässiges Zuggewicht2880 kg2910 kg2940 kg
Zulässige Dachlast*/****75 kg75 kg75 kg
Zulässige Stützlast***50 kg50 kg50 kg

Das zulässige Gesamtgewicht darf jedoch nicht überschritten werden. Achtung: Bei Einbau von Zusatzausrüstungen (Klimaanlage usw.) verringert sich die Zuladung entsprechend.
** Bis zu 16% Steigung.
*** Nur gültig bei Verwendung von Original-Porsche-Ersatzteilen.
*** Nur bei Verwendung des Original-Porsche-Dachgepäck-Grundträgers, sonst nur 35 kg Dachlast.

Felgen, Reifen
944 S2 (ohne Sportfahrwerk)

Sommerreifen205/55 ZR 16 auf Felgen 7 J × 16 H2 (ET** 55 mm oder 52,3 mm) vorn und 225/50 ZR 16 auf Felgen 8 J × 16 H2 (ET 52,3 mm) hinten
Winterreifen205/55 R 16 88 °Q M + S auf Felgen 7 J × 16 H2 (ET 55 mm oder 52,3 mm) vorn und 205/55 R 16 88 Q M + S auf Felgen 8 J × 16 H2 (ET 52,3 mm) hinten
oder205/55 R 16 88 Q M + S auf Felgen 7 J × 16 H2 (ET 55 mm oder 52,3 mm) vorn und 225/50 R 16 92 Q M + S auf Felgen 8 J × 16 H2 (ET 52,3 mm) hinten
Faltreifen165-15 8 PR 89 P auf Felge 512 J × 15 H2; Höchstgeschwindigkeit 80 km/h
Reifendruck (bei kalten Reifen)vorne 2,5 bar Überdruck (36 psi)hinten 3,0 bar Überdruck (44 psi)(Faltreifen vorn und hinten 2,5 bar Überdruck)
SchneekettenMontage nur auf den Antriebsrädern möglich; Höchstgeschwindigkeit 50 km/h. Verwenden Sie nur von Porsche freigegebene Schneeketten.Bei der Reifen-Felgen-Kombination 225/50 (Z)R 16 auf Felge 8 J × 16 H2 ist keine Schneekettenmontage möglich.

Wichtiger Hinweis:

Für Reifen in ZR-Qualität besteht keine verbindliche Normung bezüglich der Hochgeschwindigkeitsfestigkeit oberhalb 240 km/h. Verwenden Sie deshalb nur von Porsche erprobte Reifenfabrikate und -typen.

Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem PORSCHE-Vertragshändler nach dem jeweils aktuellen Freigabestand, bevor Sie Ihr Fahrzeug nou bereifen lassen. Selbstverständlich können Sie sich in Zweifelsfällen auch direkt an die Abt. Kundendienst – Technik der Porsche AG wenden.

* Die Tragfähigkeitszahl und der Kennbuchstabe für zulässige Höchstgeschwindigkeit (z. B. 88 Q) sind Mindestanforderungen. Bei Neu- oder Umbereifungen Hinweise im Kapitel „Reifen und Reifenbehandlung“ beachten.
** ET = Felgeneinpreßtiefe

Sommerreifen225/50 ZR 16 auf Felgen 7,5 J × 16 H2 (ET** 65 mm) vorn und245/45 ZR 16 auf Felgen 9 J × 16 H2 (ET 52,3 mm) hinten
Winterreifen205/55 R 16 88 Q M + S auf Felgen 7 J oder 7,5 J × 16 H2 (ET 65 mm) vorn und205/55 R 16 88 Q M + S auf Felgen 8 J × 16 H2 (52,3 mm) hinten
oder205/55 R 16 88 Q M + S auf Felgen 7 J oder 7,5 J × 16 H2 (ET 65 mm) vorn und225/50 R 16 92 Q M + S auf Felgen 8 J × 16 H2 (52,3 mm) hinten
Faltreifen165-15 8 PR 89 P auf Felge 512 J × 15 H2; Höchstgeschwindigkeit 80 km/h
Reifendruck(bei kalten Reifen)vorne 2,5 bar Überdruck (36 psi)hinten 3,0 bar Überdruck (44 psi)(Faltreifen vorn und hinten 2,5 bar Überdruck)
SchneekettenMontage nur auf den Antriebsrädern möglich; Höchstgeschwindigkeit 50 km/h. VerwendenSie nur von Porsche freigegebene Schneeketten.Bei den Reifen-Felgen-Kombinationen 245/45 ZR 16 auf Felge 9 J × 16 H2 und 225/50 R 16auf Felge 8 J × 16 H2 ist keine Schneekettenmontage möglich.

Wichtiger Hinweis:

Für Reifen in ZR-Qualität besteht keine verbindliche Normung bezüglich der Hochgeschwindigkeitsfestigkeit oberhalb 240 km/h. Verwenden Sie deshalb nur von Porsche erprobte Reifenfabrikate und -typen.

Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem PORSCHE-Vertragshändler nach dem jeweils aktuellen Freigabestand, bevor Sie Ihr Fahrzeug neu bereifen lassen. Selbstverständlich können Sie sich in Zweifelsfällen auch direkt an die Abt. Kundendienst – Technik der Porsche AG wenden.

* Die Tragfähigkeitszahl und der Kennbuchstabe für zulässige Höchstgeschwindigkeit (z. B. 88 Q) sind Mindestanforderungen. Bei Neu- oder Umbereifungen Hinweise im Kapitel „Reifen und Reifenbehandlung“ beachten.

** ET = Felgeneinpreßtiefe

100

Radeinstellung

Radsturz*vorn: -20' ± 15' , max. Differenz links zu rechts 20' hinten: -25' ± 30' , max. Differenz links zu rechts 30'
Vorspur*vorn: +10' ± 5' hinten: 0° ± 10' , max. Differenz links zu rechts 20'
Nachlauf* 2,5° + 30' - 15'
Spurdifferenzwinkel*bei 20° Einschlag -1° ± 20'

* Bei Leergewicht nach DIN.

Bremsanlage

Hydraulisches Zweikreis-Bremssystem mit achsweiser Bremskreisaufteilung vorn/hinten. Vorn und hinten innen belüftete Scheibenbremsen. Bremskraftverstärker. Handbremse mechanisch auf die Hinterräder wirkend.

Fahrleistungen*

Schaltgetriebe
944 S2944 Turbo
Höchstgeschwindigkeit240 km/h260 km/h
Beschleunigung 0–100 km/h7,1 Sekunden5,9 Sekunden
Kilometer mit stehendem Start27,2 Sekunden24,5 Sekunden

• bei DIN-Leergewicht und halber Zuladung ohne fahrleistungsmindernder Mehrausstattung (z. B. Klimaanlage, Sonderbereifung).

Steigleistungen

Schaltgetriebe
944 S2944 Turbo
1. Gangca. 60%ca. 60%
2. Gangca. 47%ca. 49%
3. Gangca. 29%ca. 30%
4. Gangca. 19%ca. 20%
5. Gangca. 12%ca. 14%

Abmessungen (bei Leergewicht nach DIN)

944 S2944 Turbo, 944 S2 mit Sportfahrwerk
Breite1735 mm1735 mm
Länge (a)4230 mm4230 mm
Länge mit USA-Stoßfänger (a)4289 mm4289 mm
Höhe (b)1275 mm1275 mm
Radstand (c)2400 mm2400 mm
Überhang vorn (d)860 mm860 mm
Böschungswinkel vorn* (α)13,8°13,8°
hinten* (β)16,0°16,0°
Bauchfreiheit* (e)33 mm33 mm
Bodenfreiheit*125 mm125 mm
Spurweite vorne1472 mm1457 mm
Spurweite hinten1451 mm1451 mm
Wendekreisca. 10,75 mca. 10,75 m

* bei zul. Ges.-Gewicht

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Wichtiger Hinweis: - 1

text_image a b α d e R 8000 c 103

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Wichtiger Hinweis: - 2

line | Motordrehzahl (1/min) | Motorfehlung (kW) | Drehnmoment (kpm) | | --------------------- | ----------------- | ----------------- | | 1000 | 20 | 20 | | 2000 | 60 | 25 | | 3000 | 100 | 30 | | 4000 | 160 | 35 | | 5000 | 200 | 30 | | 6000 | 180 | 25 | | 7000 | 140 | 20 |

104

Beschleunigungs- diagramm
94452
PORSCHE 944 Turbo (1989) - Wichtiger Hinweis: - 3

line | Time (s) | Speed (km/h) | | -------- | ------------ | | 0 | 0 | | 5 | 60 | | 10 | 130 | | 15 | 160 | | 20 | 180 | | 25 | 190 | | 30 | 200 | | 35 | 210 | | 40 | 220 |

PORSCHE 944 Turbo (1989) - Wichtiger Hinweis: - 4

line | 1/min | PS (kW) - Line 1 | PS (kW) - Line 2 | Drehmoment (kpm) | |-------|------------------|------------------|------------------| | 1000 | 20 | 40 | 150 | | 2000 | 80 | 100 | 250 | | 3000 | 120 | 140 | 300 | | 4000 | 160 | 160 | 350 | | 5000 | 200 | 180 | 350 | | 6000 | 240 | 240 | 350 | | 7000 | 240 | 240 | 350 |

106

Beschleunigungs- diagramm
944Turbo
PORSCHE 944 Turbo (1989) - Wichtiger Hinweis: - 5

line | Time (s) | Werte (km/h) | |---|---| | 0 | 0 | | 5 | 63 | | 10 | 110 | | 15 | 162 | | 20 | 180 | | 25 | 200 | | 30 | 215 | | 35 | 220 | | 40 | 225 |

Getriebeschaubild 5-Gang-Getriebe
944 S2
PORSCHE 944 Turbo (1989) - Wichtiger Hinweis: - 6

line | Geschwindigkeit | Drehzahl in 1/min | | -------------- | ----------------- | | 20 | 1000 | | 60 | 7000 | | 100 | 5000 | | 140 | 3500 | | 180 | 2500 | | 220 | 1500 | | 260 | 1000 | | 300 | 500 |

108

Getriebeschaubild 5-Gang-Getriebe
944Turbo
PORSCHE 944 Turbo (1989) - Wichtiger Hinweis: - 7

line | Geschwindigkeit (km/h) | Drehzahl in 1/min | | --------------------- | ----------------- | | 20 | 500 | | 40 | 1500 | | 60 | 3000 | | 80 | 4500 | | 100 | 6000 | | 120 | 7500 | | 140 | 9000 | | 160 | 10500 | | 180 | 12000 | | 200 | 13500 | | 220 | 15000 | | 240 | 16500 | | 260 | 18000 | | 280 | 19500 | | 300 | 21000 |

Stichwortverzeichnis

Stichwortverzeichnis

A

Abblendschalter24
Abgasreinigung60
Abmessungen103
Abschleppen88
Abschlepphaken88
Abstellen des Motors22, 23
Alarmanlage11
Anlassen22, 23
Anschleppen88
Anti-Blockier-System21
Armaturentafel22
Aschenbecher35, 85
Aufnahmepunkte für Wagenheber75 – 77
Außenspiegel17

B/C

Batterie67, 80
Bedienung8 - 48
Begrenzungslicht24, 83, 84
Belüftung38 - 40
Beschleunigungsdiagramm105, 107
Blink-Abblend-Lichthupenschalter24
Blinkerkontrollampe30, 31
Bodenteppich66
Bordwerkzeug70
Bremsanlage20, 21, 57, 101
Bremsbeläge8, 31
Bremsbelag-Verschleißanzeige31
Bremsflüssigkeit57, 97
-Warnleuchte33
Cabriolet46 - 48
-Pflege62, 63

D/E

Dachlast68, 98
Dachgepäckträger68, 98
Datenträger92
Deckeldichtungen65, 67
Deckelschlösser67
Drehzahlmesser29
Einbremsen neuer Bremsbeläge8
Einfahren8
Elektrischer Fensterheber12
Entfrosterschalter40
Ersatzrad72 – 76

F

Fahrleistungen102
Fahrzeug-Identifizierungsdaten92, 93
-Identifizierungsnummer92
Faltrad72 – 76
Felgen99, 100
Fernlicht24
-Kontrollampe30
Feststellbremse20
Flecken entfernen64
Frischlufidüsen38 – 40
Frostschutz97
Füllmengen, Übersicht97
Fußbremse20

G

Gebläseschalter38 – 40
Gepäckabdeckung16
Getriebeölstand prüfen56
Getriebeschäubild108, 109
Getriebeschaltung41
Gewichte98
Glühlampen auswechseln79 – 85
-Übersicht79
Grenzdrehzahlen41
Gurte18, 19
-Pflege66

H/I

Handbremse20
-Kontrollampe31
Handschuhkasten36
Heckdeckel42, 43
Heckscheibenheizung35
Heckscheibenwischer35
Heizung38 - 40
Hinweise zur Wartung49 - 68
Höchstdrehzahl8, 41, 94, 95
Hubdach13, 44 - 46
Innenleuchte26, 85
Innenspiegel17
Instrumentenbeleuchtung26

K

Katalysatorfahrzeuge60
Kennzeichenleuchte85
Kinderrückhaltesystem19
Klappscheinwerfer81, 86, 87
Klimaanlage39, 40, 58
Kofferraum16, 42, 43
Kombi-Instrumente30 – 33
Korrosionsschutz62 – 67
Kraftstoff, Kraftstoffbehälter59, 97
-Verbrauch94, 95
Kraftübertragung96
Kühlmittel, Kühlsystem54, 55, 97
-Temperaturanzeige30
Kühlventilator54
Kupplung20

L

Lackdatenschild93
Lackpflege62 – 65
Ladedruckanzeige29
Leder65, 66
Lehnenverstellung14, 15
Lenkschloß22
Leuchtweiten-Regulierung25
Lichthupe24
Lichtmaschinenwarnleuchte32
Lichtschalter24
Lordosenstütze15
Luftfilter erneuern61

M/N/O

Motor94, 95
Motoröl50 – 53, 67
Motor-Nummer93
Motorraumdeckel42
Nebellampenschalter26
Nebelschlußleuchten26
Öldruckmanometer32
Öldruckwarnleuchte32
Ölmeßstab50, 51
Ölsorten53
Ölstand-Warnsystem31, 51
Ölverbrauch8, 94, 95
Ölwechsel50 – 53

P

Pannenhilfe69 - 89
Parklicht24
Pflege62 - 68
Polsterung66
Praktische Hinweise69 - 89

R

Radeinstellung101
Radiogerätenummer92
Radmuttern75
Radwechsel70 – 76
Relais78
Reifen71 – 74, 99, 100
Reifendruck99, 100
Reservekanister59
Reserverad72 – 76
Rückblickspiegel17
Rückschaltdrehzahlen41

S/T

Schaltung414
Scheibenwischer27, 35
Scheinwerfer einstellen86
-Reinigungsanlage27, 58
Schlüssel10 – 13
Schneeketten67, 68, 99, 100
Sekuriflexwindschutzscheibe64
Servolenkung56
Sicherheitsgurte18, 19
-Warnleuchte18, 31
Sicherungen78
Sitze14 – 16
Sitzheizung15
Skihalter68, 98
Sonnenblenden36
Starten des Motors22, 23
Starthilfe89
Steigleistung102
Stoffpolsterung66
Tachometer28
Tageskilometerzähler28
Tankkontrollampe31
Tank, Tanken59, 97
Technische Daten94 – 109
Tempostat37
Türschlösser10 – 13, 67
Typenschild93

U/V

Uhr33
Umluftschalter40
Unterbodenschutz60, 65
Verglasung63
Vollastkurven104, 106
Voltmeter32
Vor der Fahrt8

W

Wagenheber70, 74 – 77
Wagenpflege62 – 68
Wagenwäsche62, 63
Warnblinkanlage34
Warnleuchten30 – 33
Wartung49 – 68
Wasserbehälter58
Winterbetrieb67, 68
Winterreifen71 – 74, 99, 100
Wischer-Wascher-Schalter27

Z

Zeituhr33
Zentralverriegelung13
Zentralwarnleuchte30
Zigarettenanzünder34
Zündkerzen94, 95
Zündschloß22, 23
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Produktinformationen

Marke : PORSCHE

Modell : 944 Turbo (1989)

Kategorie : Automobil