MyFridge MF-15 - Kühlschrank WAECO - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Kompressor-Kühlschrank |
| Marke | Waeco |
| Modell | MyFridge MF-15 |
| Abmessungen (H x B x T) | ca. 45 x 40 x 50 cm |
| Gewicht | ca. 10 kg |
| Stromversorgung | 12 V DC / 230 V AC (Netzadapter) |
| Leistungsaufnahme | ca. 45 W |
| Kühlmittel | R134a |
| Temperaturbereich | +2 °C bis +10 °C |
| Klimaklasse | N |
| Nutzinhalt | ca. 15 Liter |
| Farbe | Weiß |
| Material | Kunststoffgehäuse |
| Kühlung | Statisch (Umluftkühlung) |
| Abtauung | Manuell |
| Innenbeleuchtung | LED |
| Geräuschemission | ca. 35 dB(A) |
| Zertifizierung | CE, E-mark |
| Lieferumfang | Kühlschrank, Netzadapter, Kabel, Bedienungsanleitung |
| Reinigung | Innen mit mildem Reinigungsmittel; Lüftungsgitter regelmäßig entstauben |
| Wartung | Kondensator jährlich reinigen |
| Sicherheit | Kindersicherung (optional); Verpolungsschutz |
| Ersatzteile | Erhältlich über Waeco-Service |
| Garantie | 2 Jahre |
Häufig gestellte Fragen - MyFridge MF-15 WAECO
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BEDIENUNGSANLEITUNG MyFridge MF-15 WAECO
Für daheim und unterwegs: Zehn thermoelektrische Kühlboxen im Test
K(I)eine Stromfresser
Ist für einen klassischen Kühlschrank kein Platz vorhanden und sollen Getränke und Snacks trotzdem gekühlt werden, sind thermoelektrische Kühlboxen eine mögliche Alternative.
Doch kühlen diese auch richtig oder verschwenden sie nur Unmengen an Energie?
VON JAN STOLL
Im Sommer sorgt ein wohltemperiertes Getränk beim Picknick, einer Grillparty oder im Stau auf der Autobahn für eine willkommene Abkühlung. Thermoelektrische Kühlboxen bieten sich als Kältespender an, denn sie sind kompakt und transportabel, ihr Energieverbrauch aber kann höher als bei einem Kühlschrank mit Frostfach sein. Die Gesetze der Physik können auch neue, angeblich energiesparende Kühlboxen nicht umgehen, einige Kandidaten können jedoch trotzdem überzeugen.
Laut gekühlt
Das Funktionsprinzip einer Kühlbox für den Zigarettenanzünderanschluss im Auto ist identisch zu dem eines Minikühlschranks, Unterschiede existieren lediglich in der äußeren Form und bei der Stromzufuhr. Ob mit einem Deckel oder einer Tür ausgestattet, ob mit 12 Volt Gleichstrom oder 230 Volt Wechselstrom betrieben – dies spielt also keine Rolle. Als Kältespender fungiert in jedem Testkandidaten ein Peltier-Element, mal mit einer Maximalleistung von 37, mal von 70 Watt. Die Peltier-Technologie ist robust und wartungsfrei, braucht aber die Unterstützung eines Lüfters und eines Kühlers, um die Temperaturdifferenz zwischen Umgebung und dem Inneren der Kühlbox zu erhöhen. Da in den Deckeln der Kühlboxen nicht unendlich viel Raum zur Verfügung steht und auch die Minikühlschränke gewissen Maßen unterliegen, setzen die Hersteller auf recht kleine Axial- und Radiallüfter, die für die Frischluftzufuhr zuständig sind. Dass schnell drehende Lüfter nicht geräuschlos arbeiten, versteht sich von selbst, dass das Betriebsgeräusch aber
sogar störend sein kann, bedenkt man beim Kauf einer Kühlbox wohl nicht automatisch. Während der Autofahrt mag dies vielleicht nicht auffallen, wobei
Peltier-Element
Der nach dem französischen Physiker Jean Peltier benannte Effekt beschreibt das durch einen Stromfluss bedingte Entstehen einer Temperaturdifferenz an zwei Halbleitern, die unterschiedliche Energieniveaus aufweisen. Elektronen steigen hierbei in das benachbarte, energetisch höhere Leitungsband auf und sorgen somit für eine Abkühlung einer Seite des Peltier-Elements, während die andere Seite wärmer wird. Wird diese Seite zusätzlich gekühlt, kann die kühlende Seite noch kälter werden. Diese Art der Kühlung ist kompakt, simpel und verschleißfrei, weist aber einen miserablen Wirkungsgrad auf.
Tristars KB-7230 mit stattlichen 53 Dezibel auch von der Rückbank zu hören sein dürfte. Im leisen Büro kann ein lär-mender Minikühlschrank noch stärker stören und ein unschönes Duell mit den Lüftern der Computer beginnen. Ezetils MF15 hat im Vollleistungsmodus eine gute Chance, moderne Computer zu übertönen, immerhin sind 47,5 dB(A) zu messen. Signifikant besser, weil merklich leiser, geht es im Eco-Modus zu, mit knapp unter 40 dB(A) bleibt der Ezetil angenehm leise. Am besten schneidet beim Aspekt des Betriebsgeräusches der Minikühlschrank von Rosenstein & Söhne ab, nur rund 35 dB(A) erreicht der große Axiallüfter.
Stark gekühlt
Je nach Modell liegt die offiziell angegebene Temperaturdifferenz zur Umgebungstemperatur zwischen 15 und 20 Grad. Bei 25 Grad Celsius im Büro können also einige Kühlboxen in ihrem Inneren Getränke auf 10 bis 5 Grad Celsius herunterkühlen. Lässt man Negativausreiber wie den Minikühlschrank von Rosenstein & Söhne oder auch Tristars KB-7224 (beide schaffen nur etwa 13 Grad) außen vor, so schlagen sich die Testkandidaten durchweg recht gut. Mobicools F16 aber schießt über das Ziel hinaus: In gleich mehreren Testreihen gelang es diesem Minikühlschrank, in seinem Inneren für frostige Temperaturen zu sorgen. Die logische Konsequenz: gefrorene Getränke. Eigentlich sollte das Thermostat bei einer erreichten Temperatur von 5 Grad Celsius das Weiterkühlen verhindern, erfüllt diese
Zahlenspiele
Würde man die Cool Can 10 ein ganzes Jahr am Stück betreiben, müsste man bei einem Preis von 23 Cent pro Kilowattstunde stattliche 130 Euro an den Stromversorger zahlen. Pro Liter Fassungsvermögen wären das fast 15 Euro. Beim Minikühlschrank von Rosenstein & Söhne müssten insgesamt zwar „nur“ 84 Euro bezahlt werden, pro Liter entspricht dies aber 21 Euro. Beim MF15 von Ezetil spart man mit dem Eco-Modus gegenüber dem Vollleistungsbetrieb 115 Euro und bezahlt somit pro Jahr nur rund 18 Euro. Der Mobicool F16 würde im Eco-Modus zwar 22 Euro kosten, dafür aber bekommt man seine Getränke auch spürbar kühler, nämlich mit etwas über 3 Grad.

Aufgabe aber nicht. Das Problem tritt jedoch nur im Vollleistungsmodus auf, im Eco-Modus besteht die Gefahr nicht. Hier wird eine Temperaturdifferenz von 15 Grad erreicht. Ezetils MF15 sorgt in diesem Punkt für eine Überraschung und weist deutlich auf ein Phänomen hin, das beim Kunden für Verwirrung oder gar Enttäuschung sorgen kann: Ein Kühlgerät mit einem Eco-Modus auszustatten, ist eine Sache, dabei aber eine unterdurchschnittliche Kühlleistung zu bieten, verzerrt das Bild des Energiesparens ungemein. Im Eco-Modus erreichte der MF15 nur eine Temperaturdifferenz von knapp 12 Grad – ein „kühles Bier“ ist hiermit kaum zu erreichen.
Nicht gekühlt
Eine Kühlbox findet natürlich eher Anwendung in der warmen Jahreszeit, doch auch im Winter kann sie praktisch sein. Peltier-Elemente können auch als Heizelemente fungieren, der Stromfluss muss lediglich umgekehrt werden. Einige Kühlboxen und Minikühlschränke bieten diese Funktion und können somit z.B. als Speisenwärmer eingesetzt werden. Überzeugen können in dieser Disziplin vor allem der Waeco MF-15 und die Kühlbox KB 2921 von Severin, beide erreichen bei einer Umgebungstemperatur von 25 Grad Celsius über 55 Grad Celsius im Inneren. Annähernd das gleiche Ergebnis erreicht man zwar auch in einer schwarzen Tüte, die in der prallen Sonne liegt, hygienischer ist eine Kühlbox aber allemal. Wird es am Abend doch einmal kühler, ist die Heizfunktion der Kühlboxen durchaus sinnvoll nutzbar.
Kühle Politik
Schon Mitte der 1990er Jahre wurde auf europäischer Ebene über „Anforderungen im Hinblick auf die Ener-

(1) Frostig geht es am Kühler von Ezetils E26 12/230V EEI zu, das Kondenswasser gefriert (2) Im Mobicool F16 können Getränke gefrieren. In diesem Fall hat sich eine rund 1 Zentimeter dicke Eisplatte im Wasserbecher gebildet (3) Der große, langsam drehende Axiallüfter an der Rückseite des Minikühlschranks von Rosenstein & Söhne ist wunderbar leise (4) Laut klackernd geht der in Tristars KB-7230 arbeitende hochtourige Radiallüfter zu Werke

gieeffizienz von elektrischen Haushaltskühlgeräten" diskutiert. Einigkeit wurde letztlich dahingehend erzielt, dass die Energieverschwendung unterbunden werden müsse. In der umfangreichen Ökodesignrichtlinie, in der übrigens auch das Aus für die klassische Glühbirne beschlossen wurde, verankerte man einen stufenweisen Plan, der seit 2010 eine verbesserte Energieeffizienz auch von Absorptionskühlgeräten (also thermoelektrischen Kühlboxen) verlangt. Jedes ab dem 1. Juli 2010 produzierte Kühlgeräte muss einen Energieeffizienzindex (EEI) von unter 150 aufweisen, ab dem 1. Juli 2012 sogar nur noch einen EEI von 125. Mit diesem Wert kann der Verbraucher natürlich kaum etwas anfangen, zu abstrakt ist die Zahl, die Berechnung des EEI außerdem recht kompliziert. Dass aber Kompressorkühlgeräte (also der klassische Kühlschrank) schon in Kürze einen EEI von 44 aufweisen müssen, deutet an, dass die Kühlboxen an sich alles andere als energieeffizient sind. Dass in der Verordnung Nr. 643/2009 vom 22. Juli 2009 zur Durchführung der Richtlinie 2005/32/EG ein Jahr nur 364 Tage hat, dass Kühlgeräte mit einem Nutzinhalt von weniger als 10 Litern von dieser Regelung nicht betroffen sind, dass alte Kühlgeräte weiterhin verkauft werden dürfen und für die Klimaklasse „erweiterte gemäßigte Zone“ eine „durchschnittliche Umgebungstemperatur“ zwischen 16 und 32 Grad Celsius erlaubt ist, kann nicht nur verwirren, sondern verwirrt in der Tat.
Aufgrund des schlechten Wirkungsgrades der Peltier-Technologie kann mit ruhigem und ökologischem Gewissen letztlich nur eines gesagt werden: Diese Art von Kühlgerät sollte nur dann eingesetzt werden, wenn es notwendig ist, und keine Dauerlösung darstellen. Die Kühlgeräte sollten nicht zum Herunterkühlen von Getränken, Joghurt und Co. verwendet werden, dies sollte ausschließlich im heimischen Kompressorkühlschrank geschehen. Es gibt natürlich keine Regel ohne Ausnahme und so müssen die mit einem Eco-Modus ausgestatteten Geräte gesondert betrachtet werden. Die Minikühlschränke von Ezetil, Mobicool und Waeco dürfen hier erwähnt werden, denn sie können als praktische kleine Kühlschränke auch das ganze Jahr über betrieben werden,
ohne dabei massiv Energie zu verschwenden. Etwa 20 bis 25 Euro pro Jahr muss man veranschlagen. Dies ist natürlich eine drastische Kostenersparnis gegenüber dem Vollleistungsmodus und all jenen Geräten, die über keinerlei Stromsparfunktion verfügen. Über 100 Euro können pro Jahr gespart werden – selbst ein deutlich höherer Anschaffungspreis rentiert sich also sehr schnell. Dass die Minikühlschränke im Eco-Modus aber schlechter als bei Vollleistung kühlen und natürlich auch schlechter als ein klassischer Kompressorkühlschrank, der Temperaturen von 8 Grad Celsius garantiert, sollte nicht vergessen werden.
Das wirft nun die Frage auf, was eigentlich ein „Kühlschrank“ ist. Umgangssprachlich weist dieser Begriff einen großen Definitionsspielraum auf, nach EU-Richtlinie müssten die Minikühlschränke oder „Fridges“ (englisch für Kühlschrank) eigentlich als „Kellerfachkühlgerät“ bezeichnet werden, denn ein „Kellerfach“ weist die typische Temperatur von bis zu 14 Grad Celsius auf. Dass einige Geräte aber durchaus ernst genommen werden können, ist auf den beiden folgenden Seiten nachzulesen.

(5) Man kann sagen, dass der Türgriff bei der Cool Can 10 sehr dezent gestaltet ist und das Design der übergroßen Cola-Dose nicht stört. Man muss aber auch sagen, dass der Türöffner schwergängig und nicht einhändig zu bedienen ist. Der Minikühlschrank muss mit der zweiten Hand festgehalten werden (6) An der Rückseite von Ezetils MF15 kann man nicht nur die Eingangsspannung und den Betriebsmodus wählen, sondern sogar stufenlos die Leistung regulieren (7) Das Kabelversteck an Tristars KB-7230 ist praktisch und geräumig. Die Klappe sitzt aber sehr locker und ist nicht sauber verarbeitet und fügt sich damit in den Gesamteindruck der Verarbeitungsqualität der Kühlbox ein (8) Im Mobicool F16 finden auch große Flaschen mühelos Platz. Die nutzbare Innenraumhöhe beträgt 36,5 Zentimeter

Minikühl-
schränke
TESTSIEGER
FUN-COOLER
| WaecoMyFridge MF-15 | MobicoolF16 | EzetilMF15 12/230V | EzetilCool Can 10 | Rosenstein & SöhneNC3401 | |
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Technische Daten
| Marktpreis*/UVP | 120 Euro*/145 Euro | 60 Euro*/ k.A. | 100 Euro*/ k.A. | 94 Euro*/ k.A. | 40 Euro*/50 Euro |
| Maximalleistung | 65W (230V), 50W (12V) | 37W (230V), 10W (Eco-Modus) | 70W (230V), 48W (12V) | 65W (230V), 50W (12V) | 50W (230V), 45W (12V) |
| Fassungsvermögen | 15I | 14I | 15I | 9,5I | 4I |
| Kabellänge | 170cm | 190cm | 170cm | 170cm | 150cm |
| Ausstattung und Zubehör | Innenraumbeleuchtung, Heizmodus | Eco-Modus, Türanschlag wechselbar | Eco-Modus, stufenlose Leistungsregelung, Heizmodus | Heizmodus | Heizmodus |
| Ergebnis | 1,7 (gut) | 1,7 (gut) | 2,2 (gut) | 2,1 (gut) | 2,7 (befriedigend) | |
| Funktion | (60 %) | ++ (2,0) | ++ (1,8) | + (2,6) | ++ (1,9) | ++ (3,2) |
| Kühlleistung Eco | (50 %) | + (3,0) | + (2,5) | - (4,0) | n.v. | n.v. |
| Kühlleistung maximal | (40 %) | +++ (1,0) | +++ (1,0) | +++ (1,0) | ++ (1,6) | + (3,3) |
| Heizleistung | (10 %) | +++ (1,0) | n.v. | ++ (2,4) | - (4,4) | ++ (2,3) |
| Handhabung | (20 %) | +++ (1,2) | ++ (1,9) | ++ (1,5) | + (2,9) | ++ (1,6) |
| Bedienelemente | (45 %) | +++ (1,2) | ++ (1,8) | +++ (1,4) | - (4,0) | ++ (2,2) |
| Lautstärke | (45 %) | +++ (1,0) | ++ (2,0) | ++ (1,5) | ++ (2,0) | +++ (1,0) |
| Bedienungs-anleitung | (10 %) | ++ (2,0) | ++ (2,0) | ++ (1,6) | ++ (1,6) | +++ (1,2) |
| Verarbeitung | (10 %) | +++ (1,3) | ++ (1,5) | +++ (1,3) | ++ (2,0) | ++ (1,8) |
| Ökologie | (10 %) | ++ (1,7) | ++ (1,6) | ++ (1,9) | n.v. | n.v. |
| Empfehlung für Dauerbetrieb | nur im Eco-Modus | nur im Eco-Modus | nur im Eco-Modus | nein | nein | |
| Stromkosten pro Jahr (normal/Eco-Modus) | 84 Euro/25 Euro | 74 Euro/22 Euro | 135 Euro/18 Euro | 132 Euro | 84 Euro | |
Bei voller Leistung müssen weder beim Kühlen noch beim Heizen irgendwelche Abstriche gemacht werden. Im Eco-Modus ist der MyFridge MF-15 mit 39dB(A) sehr leise und kühlt immerhin noch um 14 Grad. Der kultig-klassische Türöffner ist kinderleicht zu bedienen.
Simpel und stark präsentiert sich der F16, energiesparend obendrein. Der offiziell angegebene Verbrauch von 100 Kilo-wattstunden im Jahr kann im Test verifiziert werden, dieser gilt natürlich nur für den Eco-Modus. Hier wird eine Temperaturdifferenz von guten 15 Grad erzielt,
Die stufenlose Leistungsregelung, die sich auch direkt auf die Lautstärke des Lüfters auswirkt, erlaubt dem Nutzer eine Anpassung an die persönlichen Bedürfnisse in puncto Kühlung. In den teilbaren Innenraum passen leider keine 1,5- oder 2-Liter-Flaschen.
Design ist zwar Geschmackssache, die große Cola-Dose aber überzeugt hierbei durchweg. Die Kühleistung von 17 Grad ist gut, das Betriebsgeräusch angenehm. Der Türöffner ist allerdings schwergängig und unkomfortabel zu benutzen.
Dieser Winzling kühlt nur um 13,5 Grad, bleibt dabei sehr leise und weiß durch die gelungene Verarbeitungsqualität zu überzeugen. Die Energieffizienz ist weit jenseits von Gut und Böse. Das Modell ist ein kleiner Fun-Cooler, nicht mehr und nicht weniger.
TESTSIEGER
| Haus &GartenTest4.2011www.hauscartsfield.de | (1,7)gutWaecoMyFridge MF-15 |
Kühlt gut und sehr leise
| TESTURTEIL | |
| Haus & Garten Test4.2011 | (1,7)gutMobicoolF16 |
| Beste Kühlleistungim Testfield | |
TESTURTEIL
| Haus & Garten Test4.2011www.hausartortel.de | (2,2)gutEzetlMF15 12/230V |
Im Eco-Modus ein echter Stromsparer
| TESTURTEIL | |
| Haus & Garten Test4.2011www.hauspartinland.de | (2,1)gutEzzellCool Can 10 |
| Designobjekt für Fans | |
TESTURTEIL
| Haus &GartenTest4.2011www.hausprifminder.de | (2,7)befriedigendRosenstein & SöhneNC3401 |
| Kompakte Maße,großer Stromhunger | |
zum Redaktionschluss, tagesaktueller Preis kann varileren
| Kühlboxen | TESTSIEGER | ||||
| Ezetil E26 12/230V EEI | Severin KB 2921 | Tristar KB-7230 | Campingaz Powerbox 28 L Classic | Tristar KB-7224 | |
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Technische Daten
| Marktpreis*/UVP | 55 Euro*/k.A. | 64 Euro*/115 Euro | 44 Euro*/53 Euro | 55 Euro*/63 Euro | 32 Euro*/37 Euro |
| Maximalleistung | 70W (230V), 48W (12V) | 65W (230V), 60W (12V) | 60W bei 12V | 54W bei 12V | 42W bei 12V |
| Fassungsvermögen | 26I | 25I | 30I | 28I | 24I |
| Gewicht | 3,6kg | 3,8kg | 3,4kg | 3,6kg | 2,9kg |
| Kabellänge | 160cm | 200cm | 155cm | 270cm | 140cm |
| Ausstattung und Zubehör | Kfz-Stromstecker, Euro-stecker, Kälte-Boost (nur bei 230V) | Kfz-Stromstecker, Euro-stecker, Heizmodus | Kfz-Stromstecker, Be-cherhalter im Deckel | Kfz-Stromstecker, Be-cherhalter im Deckel | Kfz-Stromstecker, Be-cherhalter im Deckel |
| Ergebnis | 1,4 (sehr gut) | 2,2 (gut) | 2,8 (befriedigend) | 3,0 (befriedigend) | 3,5 (ausreichend)** | |
| Funktion | (60%) | + + + (1,1) | + + (2,0) | + (2,6) | + (3,0) | - (3,5) |
| Kühlleistung 12V | (80%) | + + + (1,1) | + + (2,1) | + (2,6) | + (3,0) | - (3,5) |
| Kühlleistung 230V | (10%) | + + + (1,0) | + + (1,9) | n.v. | n.v. | n.v. |
| Heizleistung | (10%) | n.v. | + + + (1,0) | n.v. | n.v. | n.v. |
| Handhabung | (25%) | + + (1,5) | + (2,3) | - (3,5) | + (3,0) | + (3,3) |
| Bedienelemente | (60%) | + + + (1,2) | + (3,0) | - (3,8) | - (3,6) | - (3,8) |
| Lautstärke | (30%) | + (2,1) | + + + (1,0) | + (3,2) | + + (2,0) | + (2,4) |
| Bedienungs-anleitung | (10%) | + + (1,5) | + + (1,5) | + (3,0) | + + (2,0) | + (3,0) |
| Verarbeitung | (10%) | + + (2,2) | + + (2,2) | + (3,3) | + (2,8) | + (3,2) |
| Ökologie | (5%) | + + + (1,0) | + + (2,2) | + (2,6) | + (2,7) | - (3,5) |
Auch bei 32 Grad Celsius Umgebungstemperatur sorgt diese Kühlbox für 14 Grad Celsius kühle Getränke, egal ob im 12- oder im 230-Volt-Modus. Der Deckel mit Scharnier ist äußerst praktisch.

Sorgt auch im Hochsommer für
kühle Getränke
Neben der guten Kühleistung (16 Grad in allen Lebenslagen) überzeugt die KB 2921 mit einer sehr guten Heizleistung. Speisen können auf über 50 Grad Celsius erwärmt werden. Der Deckel ist abnehmbar.

Kühlt gut und wärmt
noch besser
Im Innenraum finden auch große 2-Liter-Flaschen Platz, die Kühlleistung ist mit einer Differenz von real 15 Grad zur Außen-temperatur passabel. Der große, schwere Deckel ist unhandlich.

Voluminös und
energiehungrig
Lediglich um 14 Grad können Getränke gekühlt werden. Die Becherhalter im Deckel sind recht flach, somit nur nützlich im Stau. Das Betriebsgeräusch ist angenehm leise und unaufdringlich.

Rundum passabel,
mehr aber nicht
Bei niedriger Umgebungstemperatur ist die Kühleistung noch passabel, bei 28 Grad Celsius Umgebungstemperatur können Getränke nur noch auf 15 Grad gekühlt werden. Der Deckel ist unhandlich.

Für den Sommer
zu schlapp
So testen wir
Die Testgeräte: Zehn elektrische Kühlgeräte
Funktion (60%): Die Kühlleistung wird in je zwei Durchgängen über 24 Stunden ermittelt, jeweils bei einer Umgebungstemperatur von 23 und 28 Grad Celsius. Auf Basis der Haushaltskühlgeräte-Einstufung der Verordnung (EG) Nr. 643/2009 der EU-Kommision (22.07.2009) und der ebd. angegebenen Einstufung der Geräte in die spezifische Kategorie und Klimazone ergibt sich die Note 1,0 ab Delta T = 18 °K. Dies gilt für
alle Betriebsmodi. Bei der Heizleistung muss bei 23 Grad Celsius Umgebungstemperatur Delta T bei 30 °K liegen, um die Bestnote zu erhalten.
Handhabung (20 bzw. 25%): Eine Gruppe geschulter Probanden untersucht und bewertet sämtliche Bedienelemente. Außerdem wird praxisnah auf 1 Meter Entfernung das Betriebsgeräusch ermittelt.
Verarbeitung (10%): Die Probanden bewerten die allgemeine Wertigkeit und natürlich das (Nicht-) Vorhandensein von Graten, Gussrückständen
und scharfen Kanten, sowie die Größe von Spalten und Ritzen.
Ökologie (10 bzw. 5%): Angelehnt an obige EU-Verordnung wird die Energieffizienz berechnet. Für die Kühlgeräte mit einem Fassungsvermögen von unter 10 Litern wird keine Ökologienote vergeben, die prozentuale Gewichtung auf die Funktionsnote umgelegt.
Abwertung: Erreicht ein Gerät bei der Funktionsnote nur ein „Ausreichend“, kann die Gesamtnote nicht besser sein.
Informationen zum Testsieger
Ein kleiner Kühlschrank siegt knapp, eine kleine Kühlbox deklassiert die Konkurrenz. VON JAN ST
Wenn es einen Wettbewerb um den bilderbuchmäßigsten Kühlschrank im Miniaturformat geben würde, wäre der MF-15 ein ganz klarer Siegerkandidat. Angefangen bei den Proportionen über den Türgriff bis hin zur Innenraumbeleuchtung und den Ablagen in der Tür erweckt der kleine Waeco ganz klar den Eindruck, dass er einfach nur ein geschrumpfter Großer ist. Dabei muss auf eine hohe Leistung kaum verzichtet werden, die maximale Differenz von 21,1 Grad spricht für sich. Beim Heizen erzielt der MF-15 sogar einen Temperaturanstieg von 31,3 Grad – dies ist testfeldübergreifend der beste Wert. Im 12-Volt-Modus lässt die Leistung nur marginal nach, im Eco-Modus wird dann eine Temperaturdifferenz von 14 Grad erzielt; das ist passabel, wenn auch für ein wirklich kühles Getränk an einem wirklich heißen Tag kaum noch ausreichend. Hier ist der Vollleistungsmodus nützlich und auch sehr wirksam.
Leise und sparsam
Bei zwei Kriterien kann der MF-15 richtig punkten, denn die Lautstärke ist auch im Vollleistungsmodus noch recht dezent, im Eco-Modus dann verstummt der Lüfter im Heck annähernd. Aus 1 Meter Entfernung werden 39 dB(A) gemessen. Auch in ruhigen Räumen ist der MF-15 somit unauffällig.
Sein Energielabel (Energieeffizienzklasse A) trägt der MyFridge zu Recht, die angegeben 110 Kilowattstunden Jahresverbrauch gelten für den Eco-Modus und können in den Testmessungen bestätigt werden. Beim Vollleistungsbetrieb steigt der Verbrauch aber auf rund 1 Kilowattstunde pro Tag.

(1) Kleiner Schalter mit großer Wirkung (2) In die unteren Türablage passt ein Tetrapack

Informationen zum Testsieger
Ezetil E26 12/230V IEE
In Sachen Leistung ist Ezetils E26 12/230V EEI über jeden Zweifel erhaben, die Temperaturdifferenz von 18 Grad erreicht die Kühlbox sowohl im 12- als auch im 230-Volt-Modus, sowohl bei 23 als auch bei 28 Grad Celsius Umgebungstemperatur. Die mit Abstand beste Funktionsnote bekommt die Kühlbox damit absolut verdient. Der 4 Watt starke Radiallüfter macht aber stets auf sich aufmerksam, immerhin werden 45,5dB(A) gemessen. Das Lager ist etwas raus und tendiert zum Klackern.
Griffig und clever
Auch wenn eine elektrische Kühlbox nun wahrlich kein kompliziertes Gerät ist, punktet Ezetils hellblauer Kältespender bei einem ganz simplen, aber für die Praxis wichtigen Aspekt, den die Konkurrenz schlicht und einfach nicht bietet. Der Deckel lässt sich dank eines Scharniers aufklappen, muss also nicht mit zwei Händen abgenommen werden. Im aufgeklappten Zustand verharrt er dann auch, kippt also nicht zurück. Nur auf diese Art ist der bequeme, schnelle Griff zum Kühlgut zu realisieren. Auch die Mechanik des Tragebügels ist gelungen. Dieser lässt sich ohne Kraftaufwand und dank der sauberen Verarbeitung gut nutzen, drückt dank seiner angenehmen Breite auch bei voller Beladung der Kühlbox nicht zu sehr in die tragende Hand und schließt zudem sicher. Man merkt also, dass der Hersteller sich auch Gedanken um Details gemacht hat. Bestätigt wird dieser Eindruck überdies bei der Antwort auf die Frage, ob und wie selbst große Getränkeflaschen (1,5 Liter) in die E26 EEI passen. Durch die großzügige Isolierung des Deckels und den unter ihm mittig angebrachten Kühler wird natürlich der Stauraum in der Höhe eingeschränkt, beim Füllen der Box sollte dies beachtet werden. Damit dennoch zwei große Flaschen unterzubringen sind, hat Ezetil im vorderen Bereich des Deckels zwei Aussparungen integriert.

(1) Die LED signalisiert den aktiven Kälte-Boost-Modus (2) Das Kabelversteck mit praktischen Schiebetür










