V60 Hybrid (2014) - Automobil VOLVO - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Plug-in Hybrid-Automobil |
| Marke | Volvo |
| Modell | V60 Hybrid (2014) |
| Karosserieform | Kombi (Kombilimousine) |
| Abmessungen (L x B x H, ca.) | 4635 mm x 1865 mm x 1484 mm |
| Radstand | 2776 mm |
| Leergewicht (ca.) | 1850 kg (je nach Ausstattung) |
| Kraftstoffart | Diesel |
| Hybridbatterie | Lithium-Ionen, 11,2 kWh (nutzbar) |
| Antrieb | Dieselmotor (Vorderradantrieb) + Elektromotor (Hinterradantrieb) – Allradantrieb (AWD) |
| Getriebe | 8-Gang Automatikgetriebe (Geartronic) |
| Fahrmodi | Pure (rein elektrisch), Hybrid, Power, AWD, Save (Batterieladung erhalten) |
| Fahrerassistenzsysteme | Adaptive Geschwindigkeitsregelung, City Safety, Kollisionswarner, Spurhalteassistent, Toter-Winkel-Assistent (BLIS), Einparkhilfe vorne/hinten, Rückfahrkamera |
| Sicherheitsausstattung | Airbags (Fahrer, Beifahrer, Seitenairbags, Kopfairbags), Gurtstraffer, WHIPS (Schleuderschutz), Sicherheitsmodus |
| Klimatisierung | Automatische Klimaanlage (ECC), Standklimatisierung, Sitzheizung, Lenkradheizung |
| Kraftstofftankvolumen | 55 Liter |
| Verbrauch (kombiniert, ca.) | 1,8 L/100 km (nach NEFZ; je nach Fahrweise) |
| CO2-Emission (kombiniert, ca.) | 48 g/km |
| Elektrische Reichweite (ca.) | 45 km (nach NEFZ) |
| Ladezeit (230V, 10A, ca.) | 3,5 bis 4,5 Stunden |
| Bedienungsanleitung | 438 Seiten (PDF, Deutsch) |
| Wartungsintervall | Jährlich oder alle 30.000 km (gemäß Serviceprogramm) |
| Besonderheiten | Plug-in Hybrid mit Dieselmotor und Elektromotor; einzigartiges Hybridkonzept von Volvo |
Häufig gestellte Fragen - V60 Hybrid (2014) VOLVO
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BEDIENUNGSANLEITUNG V60 Hybrid (2014) VOLVO
VIELEN DANK, DASS SIE SICH FÜR VOLVO ENTSCHIEDEN HABEN!
Wir hoffen, dass Sie viele Jahre Fahrvergnügen mit Ihrem Volvo erleben. Ihr Fahrzeug zeichnet sich durch Sicherheit und Komfort für Sie und Ihre Mitreisenden aus. Ihr Volvo ist eines der sichersten Fahrzeuge überhaupt. Jeder Volvo wird darüber hinaus so entwickelt, dass er alle geltenden Anforderungen bezüglich Sicherheit und Umwelt erfüllt.
Damit Sie noch mehr Freude an Ihrem Fahrzeug haben, empfehlen wir Ihnen, sich mit den Informationen und Anweisungen in dieser Betriebsanleitung bezüglich Ausstattung und Wartung vertraut zu machen.


Informationen für Fahrzeuginhaber...... 13
Die Betriebsanleitung lesen.... 13
Aufzeichnung von Daten...... 16
Zubehör und Zusatzausstattung...... 17
Besitzerwechsel des Fahrzeugs mit Volvo On Call * 18
Informationen im Internet.... 18
Umweltphilosophie der Volvo Car Corporation.... 19
Betriebsanleitung und die Umwelt...... 21
Laminiertes Glas....21
Plug-in Hybrid - Übersicht.... 22
Plug-in Hybrid - Einführung...... 24

02 Sicherheit
Allgemeines über Sicherheitsgurte...... 27
Sicherheitsgurt - anlegen.... 28
Sicherheitsgurt - lösen.... 29
Sicherheitsgurt - Schwangerschaft...... 29
Sicherheitsgurtkontrolle.... 30
Gurtstraffer 30
Sicherheit - Warnsymbol.... 31
Airbagsystem.... 31
Fahrerairbag.... 32
Beifahrerairbag 33
Beifahrerairbag - Aktivierung/Deaktivierung* 34
Seitenairbag (SIPS).... 35
Seitenairbag (SIPS) - Kindersitz/Sitzkissen.... 36
Kopf-/Schulterairbag (IC).... 37
Allgemeine Informationen über WHIPS (Whiplash-Schutz).... 37
WHIPS - Kindersitz.... 38
WHIPS - Sitzstellung...... 39
Wenn das System ausgelöst wurde...... 40
Allgemeine Informationen über den Sicherheitsmodus.... 41
Sicherheitsmodus - Anlassversuch...... 41
Sicherheitsmodus - Fahrzeug bewegen... 42

Allgemeine Informationen über die
Sicherheit von Kindern.... 42
Kindersicherung...... 44
Kindersitz - Platzierung...... 48
Kindersitz - Zwei-Stufen-Sitzkissen*...... 48
Zwei-Stufen-Sitzkissen* - Hochklappen... 49
Zwei-Stufen-Sitzkissen* - Herunterklappen.... 50
Kindersitz - ISOFIX....51
ISOFIX - Größenklassen.... 52
ISOFIX - Kindersitz-Typen.... 53
Kindersitz - Befestigungspunkte oben..... 55

03 Instrumente und Regler
Instrumente und Bedienelemente, Linkslenker - Übersicht.... 57
Instrumente und Bedienelemente, Rechtslenker - Übersicht.... 60
Kombinationsinstrument.... 63
Kombinationsinstrument, digital - Übersicht.... 64
Eco guide & Hybrid guide.... 68
Kombinationsinstrument - Bedeutung der Kontrollsymbole.... 69
Kombinationsinstrument - Bedeutung der Warnsymbole.... 70
Außentemperaturmesser.... 72
Tageskilometerzähler.... 72
Uhr....73
Volvo Sensus....73
Schlüsselstellungen.... 74
Schlüsselstellungen - Funktionen in verschiedenen Stufen.... 75
Vordersitze....76
Vordersitze - elektrisch betrieben...... 77
Schlüsselspeicher* im Transponder- schlüssel.... 78
Rücksitz.... 79
Lenkrad....82

Elektrische Heizung* des Lenkrads...... 83
Schalterfeld Beleuchtung.... 84
Positionsleuchten/Standlicht.... 86
Tagesfahrlicht.... 87
Tunnelerfassung * 87
Fern-/Abblendlicht.... 88
Aktives Fernlicht * 89
Aktive Xenon-Scheinwerfer* 91
Nebelschlussleuchte.... 92
Bremsleuchten.... 92
Warnblinkanlage.... 93
Blinkerleuchte....93
Innenbeleuchtung.... 94
Dauer Wegbeleuchtung.... 95
Automatische Beleuchtung.... 96
Scheinwerfer – Lichtmuster einstellen..... 96
Wisch- und Waschanlage.... 96
Fensterheber 99
Rückspiegel - außen.... 101
Scheiben und Rückspiegel - elektrische Heizung.... 102
Rückspiegel - innen.... 103
Kompass* 104
Schiebedach*...... 105

Menübenutzung - Kombinationsinstrument.... 107
Menüübersicht - Kombinationsinstrument.... 108
Mitteilungen.... 108
Mitteilungen - Verwaltung...... 109
MY CAR.... 110
Bordcomputer.... 111
Bordcomputer - Kombinationsinstrument "Digital" 112
Bordcomputer - ergänzende Informationen.... 115
Bordcomputer - Fahrtstatistik*...... 116

Inhalt

04 Klima
Allgemeines zur Klimaanlage...... 119
Tatsächliche Temperatur.... 120
Sensoren - Klima.... 120
Luftreinigung.... 120
Luftreinigung - Innenraumfilter...... 121
Luftreinigung - Clean Zone Interior Package (CZIP) * 121
Luftreinigung - IAQS* 122
Luftreinigung - Material.... 122
Menüeinstellungen - Klima.... 122
Luftverteilung im Fahrzeuginnenraum..... 123
Automatische Klimatisierung - ECC...... 125
Sitzheizung Vordersitze*...... 126
Beheizter Rücksitz * 126
Gebläse.... 127
Automatische Regelung...... 127
Temperaturregelung im Fahrzeuginnenraum.... 128
Klimaanlage.... 128
Entfeuchtung und Entfrostung der Wind- schutzscheibe.... 129
Luftverteilung - Umluftfunktion...... 129
Luftverteilung - Tabelle.... 131
Allgemeine Informationen über die Vorkonditionierung.... 133

Vorkonditionierung des Fahrzeugs...... 133
Vorkonditionierung - Einstellung...... 134
Vorkonditionierung - Parken in geschlossenen Räumen.... 134
Vorkonditionierung - Parken im Freien... 135
Vorkonditionierung - Direktstart...... 136
Vorkonditionierung - Direktabschaltung. 137
Vorkonditionierung - Timer.... 137
Timer - Einstellung.... 137
Timer - starten.... 138
Timer - ausschalten.... 138
Vorkonditionierung - Mitteilungen...... 140
Allgemeines über Heizungen...... 142
Elektrobetriebene Heizung.... 142
Kraftstoffbetriebene Heizung...... 142
Kraftstoffbetriebene Heizung - Automodus/Deaktivierung.... 143

05 Beladung und Aufbewahrung
Ablagefächer.... 145
Kleiderhaken.... 147
Tunnelkonsole.... 147
Tunnelkonsole - Zigarettenanzünder und
Aschenbecher*...... 147
Handschuhfach.... 148
Auslegematten* 148
Frisierspiegel.... 148
Tunnelkonsole 12-V-Steckdose...... 149
Beladung.... 150
Beladung - längeres Ladegut...... 151
Dachlast.... 151
Lasthalteösen.... 152
12-V-Steckdose Laderaum*...... 152
Schutznetz * 153
Schutznetz* mit Gepäckraumabdeckung kombiniert.... 154
Schutzgitter.... 154
Gepäckraumabdeckung.... 155

06 Schlösser und Alarmanlage
Transponderschlüssel und Schlüsselblatt.... 157
Transponderschlüssel - Verlust ...... 157
Schlüsselspeicher* 158
Anzeige Verriegelung/Entriegelung - Einstellung.... 158
Verriegelungsanzeige.... 158
Elektronische Wegfahrsperre.... 159
Fernbediente Wegfahrsperre mit Ortungssystem.... 160
Transponderschlüssel - Funktionen...... 160
Transponderschlüssel - Reichweite...... 161
PCC* - dezidierte Funktionen...... 162
PCC* - Reichweite.... 163
Abnehmbares Schlüsselblatt.... 164
Abnehmbares Schlüsselblatt - Entfernen/Anbringen.... 164
Abnehmbares Schlüsselblatt - Entriegelung der Tür.... 165
Geheimverriegelung* 166
Transponderschlüssel/PCC - Batterie-wechsel.... 167
Keyless drive* 169
Keyless drive* - Reichweite des PCC..... 169

Keyless drive* - Sichere Behandlung des PCC.... 170
Keyless drive* - Funktionsstörungen des PCC.... 170
Keyless drive* - Verriegelung...... 170
Keyless drive* - Entriegelung.... 171
Keyless drive* - Entriegelung mit Schlüsselblatt 171
Keyless drive* - Antennenplatzierung..... 173
Verriegelung/Entriegelung - von außen... 174
Manuelle Türverriegelung...... 174
Verriegelung/Entriegelung - von innen.... 175
Durchlüftungsfunktion.... 176
Verriegelung/Entriegelung - Handschuh-fach....177
Verriegelung/Entriegelung - Heckklappe 177
Sicherheitsverriegelung*...... 179
Kindersicherung - manuelle Aktivierung. 180
Kindersicherung - elektronische Aktivierung*...... 180
Alarmanlage.... 181
Alarmanzeige.... 182

Alarm - automatische Wiederaktivierung 182
Alarmanlage - Transponderschlüssel funktioniert nicht.... 183
Alarmsignale.... 183
Reduzierte Alarmstufe.... 183

Inhalt

07 Fahrerunterstützung
Stabilitäts- und Traktionskontrolle (DSTC).... 186
Stabilitäts- und Traktionskontrolle (DSTC) - Handhabung.... 187
Stabilitäts- und Traktionskontrolle (DSTC) - Symbole und Mitteilungen.... 188
Verkehrszeicheninformation (RSI)*...... 189
Verkehrszeicheninformation (RSI)* - Handhabung.... 189
Verkehrszeicheninformation (RSI)* - Begrenzungen.... 191
Geschwindigkeitsbegrenzer.... 192
Geschwindigkeitsbegrenzer - erste Schritte.... 193
Geschwindigkeitsbegrenzer - Geschwindigkeit ändern.... 194
Geschwindigkeitsbegrenzer - vorübergehende Deaktivierung und Bereitschaftsmodus.... 194
Geschwindigkeitsbegrenzer - Alarm überschrittene Geschwindigkeit...... 195
Geschwindigkeitsbegrenzer - Abschaltung.... 196
Tempomat * 197
Tempomat* - Geschwindigkeit regeln.... 198
Tempomat* vorübergehende Deaktivierung und Bereitschaftsmodus.... 198

Tempomat* - Eingestellte Geschwindigkeit wiederaufnehmen.... 199
Tempomat* - ausschalten.... 199
Adaptiver Tempomat - ACC * 200
Adaptiver Tempomat* - Funktion...... 201
Adaptiver Tempomat* - Übersicht...... 202
Adaptiver Tempomat* - Geschwindigkeit regeln.... 204
Adaptiver Tempomat* - Zeitabstand einstellen.... 205
Adaptiver Tempomat* - vorübergehende Deaktivierung und Bereitschaftsmodus.. 205
Adaptiver Tempomat* - Überholen eines anderen Fahrzeugs.... 207
Adaptiver Tempomat* - Ausschalten..... 207
Adaptiver Tempomat* - Stauassistent.... 208
Adaptiver Tempomat* - Wechseln der Tempomatfunktionen.... 210
Radarsensor.... 210
Radarsensor - Begrenzungen...... 211
Adaptiver Tempomat* - Fehlersuche und Behebung.... 213
Adaptiver Tempomat* - Symbole und Mitteilungen.... 214
Abstandswarnung* 216
Abstandswarnung* - Begrenzungen...... 217

Abstandswarnung* - Symbole und Mitteilungen.... 218
City Safety™ 219
City Safety™ - Funktion.... 220
City Safety™ - Handhabung...... 220
City Safety™ - Begrenzungen...... 221
City Safety™ - Lasersensor.... 223
City Safety™ - Symbole und Mitteilungen.... 225
Unfallwarnsystem* 226
Kollisionswarner* - Funktion.... 227
Kollisionswarner* - Radfahrererkennung 228
Kollisionswarner* - Fußgängererkennung 230
Kollisionswarner* - Handhabung...... 231
Kollisionswarner* - allgemeine Begren-
zungen....233
Kollisionswarner * - Begrenzungen des Kamerasensors.... 234
Unfallwarnsystem* - Symbole und Mitteilungen.... 236
Driver Alert System* 238
Driver Alert Control (DAC)* - Symbole und Mitteilungen.... 240
Spurassistent (LDW) * 242
Spurassistent (LDW) - Funktion...... 242
Spurassistent (LDW) - Handhabung...... 243
Spurassistent (LDW) - Begrenzungen..... 244
Spurassistent LDW - Symbole und Meldungen.... 245
Park Assist * 247
Einparkhilfe* - Funktion...... 247
Einparkhilfe* - hinten.... 248
Einparkhilfe* - vorn.... 249
Einparkhilfe* - Fehleranzeige.... 250
Einparkhilfe* - Sensoren reinigen...... 250
Einparkhilfekamera.... 251
Einparkhilfekamera - Einstellungen...... 254
Einparkhilfekamera - Begrenzungen..... 254
BLIS* (Blind Spot Information System)... 255
BLIS*(Blind Spot Information System) - Handhabung.... 256
CTA (Cross Traffic Alert)* 257
BLIS - Symbole und Mitteilungen...... 259
Einstellbare Lenkkraft* 259

08 Starten und Fahren
Alkoholschloss * 261
Alkoholsperre* - Funktionen und Bedienung.... 261
Alkoholschloss* - Aufbewahrung...... 262
Alkoholsperre* - vor dem Anlassen des Motors.... 262
Alkoholsperre * - zu beachten.... 263
Alkoholsperre* - Symbole und Textmitteilungen.... 265
Anlassen des Motors.... 266
Ausschalten des Motors.... 267
Lenkschloss.... 267
Starthilfe mit Batterie.... 268
Antriebssystem.... 269
Antriebssystem - Antriebsmodi...... 270
Energiefluss 273
Antriebssystem - Symbole und Mitteilungen.... 275
Getriebe....277
Ganganzeige* 277
Automatikgetriebe - Geartronic...... 277
Wählhebelsperre.... 280
Anfahrhilfe an Steigungen (HSA)*...... 281
Allradbetrieb - AWD 281
Fahrbremse.... 282

Fahrbremse - Bremsen mit Antiblockier-system.... 285
Fahrbremse - Notbremsleuchten und automatische Warnblinkanlage...... 285
Fahrbremse - Notbremsverstärkung..... 285
Feststellbremse.... 286
Planen Sie Ihre Fahrt.... 290
Fahren durch Wasser...... 291
Überhitzung....292
Fahrt mit geöffneter Heckklappe...... 292
Überlastung - Startbatterie.... 293
Vor längeren Fahrten.... 293
Fahren im Winter....293
Reichweite bei elektrischem Antrieb..... 294
Kraftstofftankklappe - Öffnen/schließen. 295
Kraftstofftankklappe - manuelles Öffnen 295
Kraftstoff einfüllen.... 296
Kraftstoff - Handhabung...... 296
Kraftstoff - Diesel.... 297
Katalysatoren.... 299
Dieselpartikelfilter (DPF).... 300
Wirtschaftliche Fahrweise.... 301
Aufladen der Hybridbatterie.... 302
Ladestrom.... 302

Inhalt

Aufladen der Hybridbatterie - Vorbereitungen.... 304
Ladekabel mit Regeleinheit...... 305
Ladekabel mit Kontroll- und Schutzgerät - Statusmitteilungen.... 307
Ladekabel mit Kontroll- und Schutzgerät - Temperaturüberwachung.... 309
Ladekabel mit Kontroll- und Schutzgerät - Fehlerstromschutzschalter.... 309
Aufladen der Hybridbatterie - Start...... 310
Aufladen der Hybridbatterie - Ende...... 311
Zu beachten, wenn das Fahrzeug längere Zeit abgestellt wird.... 312
Fahren mit Anhänger.... 313
Fahren mit Anhänger - Automatikgetriebe.... 314
Anhängerzugvorrichtung.... 315
Abnehmbare Anhängerzugvorrichtung - Aufbewahrung.... 316
Abnehmbare Anhängerzugvorrichtung - Technische Daten.... 316
Abnehmbare Anhängerzugvorrichtung – Befestigung/Entfernen.... 317
Anhängerstabilisator - TSA.... 320
Abschleppen.... 321
Abschleppöse.... 321

Bergen.... 323

09 Räder und Reifen
Reifen - Drehrichtung.... 325
Reifen - Pflege.... 325
Reifen - Verschleißindikator.... 327
Radschrauben 327
Werkzeug.... 328
Wagenheber * 328
Winterreifen.... 329
Rad- und Felgendimensionen.... 330
Reifen - Größen 330
Reifen - Lastindex 331
Reifen - Geschwindigkeitsklassen...... 331
Radwechsel - Rad entfernen.... 332
Radwechsel - Montage.... 334
Reifen - Luftdruck.... 336
Warndreieck.... 337
Verbandskasten* 338
Provisorische Reifenabdichtung...... 338
Provisorischer Reifendichtungssatz - Platzierung.... 339
Provisorischer Reifendichtungssatz - Übersicht.... 339
Provisorische Reifenabdichtung - Handhabung.... 340
Provisorische Reifenabdichtung - Nachkontrolle.... 342

Provisorischer Reifendichtungssatz - Aufpumpen von Reifen.... 344
Provisorischer Reifendichtungssatz - Dichtmittel.... 345

10 Pflege und Service
Volvo-Serviceprogramm.... 347
Fahrzeug aufbocken.... 348
Motorhaube - Öffnen und Schließen..... 350
Motorraum - Übersicht.... 350
Motorraum - Kontrolle.... 351
Motoröl - allgemein 352
Motoröl - Kontrolle und Nachfüllen...... 353
Kühlmittel - Füllstand.... 354
Brems- und Kupplungsflüssigkeit - Füllstand 355
Servolenköl - Füllstand.... 356
Klimaanlage - Fehlersuche und Reparatur 357
Lampenwechsel.... 357
Lampenwechsel - Scheinwerfer...... 358
Lampenwechsel - Abdeckung für Fern- und Abblendlicht.... 359
Lampenwechsel - Abblendlicht...... 360
Lampenwechsel - Fernlicht.... 360
Lampenwechsel - extra Fernlicht...... 361
Lampenwechsel - Blinkerleuchten vorn.. 362
Lampenwechsel - Rückleuchten...... 362
Lampenwechsel - Platzierung der hinteren Lampen.... 363

Lampenwechsel - Kennzeichenbeleuchtung.... 363
Lampenwechsel - Beleuchtung im Lade- raum.... 364
Lampenwechsel - Beleuchtung Frisierspiegel.... 364
Lampen - Technische Daten 365
Wischerblätter 365
Scheibenreinigungsflüssigkeit - Einfüllen 367
Sicherungen - allgemein.... 372
Sicherungen - im Motorraum...... 374
Sicherungen - unter dem Handschuh-fach.... 377
Sicherungen - im Steuergerät unter dem Handschuhfach.... 379
Sicherungen - im Laderaum.... 381
Sicherungen - in der Kaltzone des Motorraums.... 385
Autowäsche.... 387
Polieren und Wachsen.... 388

Inhalt

Wasser- und schmutzabweisende Oberflächenschicht.... 389
Rostschutz.... 390
Reinigung des Innenraums.... 390
Lackschäden.... 392

11 Technische Daten
Typenbezeichnungen.... 395
Abmessungen.... 398
Gewichte.... 399
Zuggewicht und Stützlast...... 400
Technische Daten Motor...... 401
Technische Daten des Motors - elektrischer Antriebsmotor.... 402
Motoröl - ungünstige Fahrbedingungen. 402
Motoröl - Qualität und Füllmenge...... 404
Kühlmittel - Qualität und Füllmenge...... 405
Getriebeöl - Qualität und Füllmenge...... 406
Bremsflüssigkeit - Qualität und Füllmenge.... 407
Servolenköl - Qualität.... 407
Scheibenreinigungsflüssigkeit - Qualität und Füllmenge.... 407
Kraftstofftank - Fassungsvermögen..... 408
Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß... 409
Reifen - zugelassener Reifendruck...... 410
Elektrische Anlage.... 411
Startbatterie - Technische Daten...... 411
Hybridbatterie - Technische Daten...... 411
Reichweite - Technische Daten...... 412
Typengenehmigung - Transponder- schlüsselsystem...... 412

Typengenehmigung - Radarsystem...... 412
Typengenehmigung - Bluetooth®...... 413
Lizenzen....417
Symbole im Display.... 420

12 Alphabetisches Verzeichnis
Alphabetisches Verzeichnis.... 424
12

01
EINFÜHRUNG

Informationen für Fahrzeuginhaber
Ihr Fahrzeug ist mit einem Bildschirm* ausgestattet, in dem Sie Informationen über die Funktionsweise Ihres Fahrzeugs finden können. Diese Betriebsanleitung ist eine Ergänzung der Informationen und enthält wichtige Texte, die neuesten Aktualisierungen sowie Anweisungen, die nützlich sein können, wenn Sie aus praktischen Gründen die Informationen nicht auf dem Bildschirm lesen können.
Wenn die Anzeigesprache gewechselt wird, kann dies zur Folge haben, dass bestimmte Informationen nicht mit den jeweiligen nationalen oder lokalen Gesetzen und Vorschriften übereinstimmen.

WICHTIG
Der Fahrer ist stets dafür verantwortlich, das Fahrzeug verkehrssicher zu fahren und die geltenden Gesetze und Vorschriften einzuhalten. Außerdem ist es wichtig, das Fahrzeug gemäß den in der Betriebsanleitung aufgeführten Empfehlungen von Volvo handzuhaben und zu warten.
Bei Diskrepanzen zwischen den Informationen auf dem Bildschirm und in der gedruckten Version gilt stets die gedruckte Version.
Die Betriebsanleitung lesen
Wenn Sie Ihr neues Fahrzeug besser kennenlernen wollen, sollten Sie vor Ihrer ersten Fahrt die Betriebsanleitung durchlesen. So können Sie sich mit neuen Funktionen vertraut machen, Sie erfahren, wie Sie das Fahrzeug in verschiedenen Situationen am besten fahren und wie Sie es optimal nutzen können. Bitte beachten Sie die Sicherheitsanweisungen in der Betriebsanleitung.
Die technischen Daten, Konstruktionsangaben und Abbildungen in dieser Betriebsanleitung sind nicht bindend. Wir behalten uns das Recht vor, ohne vorhergehende Mitteilung Änderungen vorzunehmen.
Volvo Car Corporation

WICHTIG
Entfernen Sie dieses Buch nicht aus dem Fahrzeug - andernfalls würden bei auftretenden Problemen notwendige Informationen fehlen, wo und wie professionelle Hilfe zu suchen ist.
Digitale Betriebsanleitung im Fahrzeug 1
Wenn im gedruckten Buch auf die digitale Betriebsanleitung verwiesen wird, ist damit die auf dem Bildschirm des Fahrzeugs angezeigte Version gemeint.
Zum Öffnen der digitalen Betriebsanleitung zuerst die Taste MY CAR in der Mittelkonsole, dann OK/MENU drücken und schließlich Betriebsanleitung wählen.
Sie können die Betriebsanleitung auf vier Wegen nach Informationen durchsuchen:
- Suchen - Suchfunktion zum Auffinden eines Artikels.
- Kategorien - Alle Artikel in Kategorien sortiert.
- Favoriten - Schnellzugriff auf als Favoriten markierte Artikel.
- Quick Guide - Ausgewählte Artikel zu häufig verwendeten Funktionen.

ACHTUNG
Während der Fahrt ist der Zugriff auf die Betriebsanleitung nicht möglich.

01 Einführung
◀◀
Betriebsanleitung auf Smartphones und Tablets

Die Betriebsanleitung kann als App heruntergeladen werden (gilt für bestimmte Fahrzeugmodelle und Smartphones/Tablets), siehe www.volvocars.com.
In der App können Sie einfach durch die verschiedenen Abschnitte navigieren, Videos ansehen und nach bestimmten Inhalten suchen.
Option/Zubehör
Alle Arten von Optionen/Zubehör sind mit einem Sternchen* gekennzeichnet.
Neben der Standardausstattung wird auch optionale Ausstattung (im Werk eingebaute Ausstattung) und in einigen Fällen auch Zube-
hörausstattung (nachgerüstete Zusatzausstattung) beschrieben.
Die in der Betriebsanleitung beschriebene Ausstattung ist nicht an allen Fahrzeugen vorhanden – abhängig von den unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Märkte und von örtlichen und landesspezifischen Bestimmungen können die Fahrzeuge eine unterschiedliche Ausstattung aufweisen.
Bei Unsicherheiten bezüglich der Standardausstattung oder der optionalen Ausstattung/Zubehörausstattung, wenden Sie sich an einen Volvo-Händler.
Besondere Texte

WARNUNG
Warntexte klären über drohende Verletzungen auf.

WICHTIG
"Wichtig"-Texte klären über drohende Sachschäden auf.

ACHTUNG
ACHTUNG! Die Texte enthalten Ratschläge und Tipps zur leichteren Nutzung von z.B. Besonderheiten und Funktionen.
Fußnote
In der Betriebsanleitung sind Informationen in Fußnoten ganz unten auf der Seite zu finden. Bei den Informationen handelt es sich um Zusätze zum Text, auf die über die Nummer verwiesen wird. Wenn sich die Fußnote auf einen Text in einer Tabelle bezieht, werden als Verweis Buchstaben statt Zahlen verwendet.
Mitteilungstexte
Das Fahrzeug ist mit Displays ausgestattet, in denen Textmitteilungen angezeigt werden. Diese Textmitteilungen sind in der Betriebsanleitung daran zu erkennen, dass der Text etwas größer ist und eine gräuliche Farbe hat. Beispiele dafür sind in Menü- und Mitteilungstexten im Informationsdisplay zu finden (z. B. Audio-Einstellungen).
Aufkleber
Im Fahrzeug sind verschiedene Arten von Aufklebern angebracht, über die wichtige Information auf einfache und deutliche Weise vermittelt werden soll. Die im Fahrzeug angebrachten Aufkleber haben folgende Warnstufen/Informationsstufen in absteigender Reihenfolge.
01 Einführung

Warnung vor Verletzungen

Schwarze ISO-Symbole auf gelbem Warnfeld, weißer Text/Bild auf schwarzem Mitteilungsfeld. Wird verwendet, um auf eine Gefahr hinzuweisen, die, wenn die Warnung ignoriert wird, zu ernsthaften Verletzungen oder zum Tod führen kann.
Gefahr für Sachschäden

Weiße ISO-Symbole und weißer Text/Bild auf schwarzem oder blauem Warnfeld und Mitteilungsfeld. Wird verwendet, um auf eine Gefahr hinzuweisen, die, wenn die Warnung ignoriert wird, zu Sachschäden führen kann.
Informationen

Weiße ISO-Symbole und weißer Text/Bild auf schwarzem Mitteilungsfeld.

ACHTUNG
Die in der Betriebsanleitung gezeigten Schilder erheben keinen Anspruch auf eine exakte Abbildung der Schilder im Fahrzeug. Der Zweck liegt darin, zu zeigen, wie die Schilder aussehen und wo ungefähr sie sich im Fahrzeug befinden. Die Information, die für Ihr Fahrzeug gilt, befindet sich auf dem entsprechenden Schild im Fahrzeug.
Vorgangslisten
Vorgänge, bei denen Maßnahmen in einer bestimmten Reihenfolge vorgenommen wer-
▶▶

01 Einführung
◀◀
den müssen, sind in der Betriebsanleitung durchnummeriert.
1 Bei Bilderserien zu Schritt-für-Schritt-Anleitungen hat jeder Schritt dieselbe Nummer wie das entsprechende Bild.
A Bilderserien, bei denen die Reihenfolge der Anweisungen nicht relevant ist, sind mit Buchstaben nummeriert.
Mit nummerierten und nicht nummerierten Pfeilen werden Bewegungen veranschaulicht.
Pfeile mit Buchstaben werden eingesetzt, um eine Bewegung darzustellen, bei der die Reihenfolge untereinander nicht relevant ist.
Bei Schritt-für-Schritt-Anleitungen ohne Bilderserien sind die verschiedenen Schritte mit Zahlen nummeriert.
Positionlisten
1 Rot umkreiste Zahlen in Übersichtsbildern weisen auf verschiedene Teile hin. Die Zahl ist im Anschluss an die Abbildung in der Positionsliste, die das Objekt beschreibt, wiederzufinden.
Punktelisten
Für Aufzählungen in der Betriebsanleitung werden Punktelisten verwendet.
Beispiel:
- Kühlmittel
- Motoröl
Verwandte Themen
Verwandte Themen verweisen zu anderen Abschnitten mit Informationen, die einen naheliegenden Bezug haben.
Abbildungen
Die Abbildungen sind teilweise schematisch, und können in ihrem Aussehen je nach Ausstattung und Markt von dem Aussehen des Fahrzeugs abweichen.
Wird fortgesetzt
▶ Dieses Symbol wird unten rechts angezeigt, wenn ein Artikel auf der nächsten Seite fortgesetzt wird.
Fortsetzung von der vorigen Seite
Dieses Symbol wird oben links angezeigt, wenn ein Artikel von der vorigen Seite fortgesetzt wird.
Themenbezogene Informationen
- Betriebsanleitung und die Umwelt (S. 21)
• Informationen im Internet (S. 18)
Aufzeichnung von Daten
Bestimmte Informationen über Betrieb und Funktionalität des Fahrzeugs sowie evt. Gefahrensituationen werden im Fahrzeug registriert.
Ihr Fahrzeug verfügt über eine Reihe von Computern, deren Aufgabe darin besteht, kontinuierlich den Betrieb und die Funktions-tüchtigkeit des Fahrzeugs zu steuern und zu überwachen. Einige der Computer können während der normalen Fahrt Daten registrie- ren, wenn diese eine Störung erfassen soll- ten. Zudem werden Daten bei einem Aufprall oder Beinaheunfall registriert. Teile der registrierten Daten sind erforderlich, damit Mechaniker etwaige im Fahrzeug entstandene Störungen bei Wartung und Service diagnostizie- ren und beheben können sowie damit Volvo Gesetzesanforderungen und andere Regelwerke erfüllen kann. Darüber hinaus verwendet Volvo die Daten zu Forschungszwecken, deren Ziel die kontinuierliche Verbesserung der Qualität und der Sicherheit ist. Dabei können die Daten dazu beitragen, ein besseres Verständnis über die Umstände zu erreichen, die zur Entstehung von Unfällen und Verletzungen führen. Die Daten können Informationen zu Zustand und Funktionstüchtigkeit verschiedener Systeme und Geräte im Fahrzeug enthalten, u. a. bezüglich des Motors, der Drosselklappen, der Lenkung und der Bremsanlage. Diese Daten können Informationen bezüglich der Fahrweise des Fahrers enthal-
01 Einführung

ten. Dazu gehören z. B. die Fahrzeuggeschwindigkeit, die Benutzung des Brems- bzw. Gaspedals, der Lenkradeinschlag und ob Fahrer bzw. Beifahrer den Sicherheitsgurt angelegt hatten oder nicht. Die Daten können aus den genannten Gründen für einen bestimmten Zeitraum in den Fahrzeugcomputern gespeichert werden, aber auch infolge eines Aufpralls oder Beinaheunfalls. Die Daten können von Volvo so lange gespeichert werden, wie diese zur Verbesserung der Sicherheit und der Qualität beitragen können sowie solange Gesetzesanforderungen und andere Regelwerke existieren, die Volvo zu berücksichtigen hat.
Volvo gibt die oben beschriebenen Daten im Allgemeinen nicht ohne Genehmigung des Fahrzeugbesitzers an Dritte weiter. Jedoch kann Volvo gesetzlich zur Auslieferung solcher Daten an Behörden, wie z. B. die Polizei, oder an andere, die ihr Recht auf den Zugang zu den Daten geltend machen, gezwungen sein.
Um die Daten, die von den Computern im Fahrzeug registriert wurden, auslesen und auswerten zu können, sind spezielle technische Ausrüstungen und Geräte erforderlich, zu denen sowohl Volvo als auch Werkstätten, die vertraglich mit Volvo verbunden sind, Zugang haben. Volvo ist dafür verantwortlich, dass Daten, die im Zusammenhang mit Service und Wartung an Volvo übertragen werden, auf sichere Weise gespeichert und geh-
andhabt werden sowie dass die Handhabung zutreffende Gesetzesanforderungen erfüllt. Für weitere Informationen – an einen Volvo-Händler wenden.
Zubehör und Zusatzausstattung
Ein fehlerhaftes Anschließen bzw. der fehlerhafte Einbau von Zubehör und Sonderausstattung kann die Elektronikanlage des Fahrzeugs negativ beeinflussen.
Bestimmtes Zubehör funktioniert nur dann, wenn das Computersystem des Fahrzeugs über die zugehörige Software verfügt. Volvo empfiehlt Ihnen daher, sich stets vor der Installation von Zubehör und Sonderausstattung, die an die elektrische Anlage angeschlossen wird oder diese beeinflusst, an eine Volvo-Vertragswerkstatt zu wenden.
Wärmereflektierende Windschutzscheibe*

Feld, in dem kein IR-Film aufgetragen ist.

01 Einführung
Abmessungen
A 40 mm
B 80 mm
Die Windschutzscheibe ist mit einem wärme-reflektierenden Film (IR) versehen, der die Wärmeeinstrahlung der Sonne in den Innenraum reduziert.
Die Montage von elektronischer Ausrüstung, beispielsweise eines Transponders, hinter einer mit einem wärmereflektierenden Film versehenen Glasfläche kann die Funktion und Leistung der Ausrüstung beeinträchtigen.
Für eine optimale Funktion von elektronischer Ausrüstung sollte diese auf dem Teil der Windschutzscheibe angeordnet werden, der nicht mit einem wärmereflektierenden Film versehen ist (siehe gekennzeichnetes Feld in der obigen Abbildung).
Besitzerwechsel des Fahrzeugs mit Volvo On Call\*
Wenn das Fahrzeug mit Volvo On Call, VOC ausgestattet ist, muss der Dienst auf den neuen Besitzer umgestellt werden.
VOC ist ein Zusatzdienst, der aus Sicherheits-, Schutz- und Komfortdiensten besteht. Bei einem Besitzerwechsel muss der Dienst auf den neuen Besitzer umgestellt werden.
VOC-Dienst beenden
Wenden Sie sich bei einem Besitzerwechsel an einen Volvo-Händler, um den VOC-Dienst zu beenden.
Bei einem Besitzerwechsel müssen die persönlichen Fahrzeugeinstellungen auf die Werkseinstellungen 2 zurückgesetzt werden, siehe Besitzerwechsel.
VOC-Dienst starten
Damit der frühere Besitzer keine Dienste mehr über das Fahrzeug ausführen kann, muss der VOC-Dienst auf den neuen Besitzer umgestellt werden. Volvo-Händler bei Besitzerwechsel kontaktieren.
Themenbezogene Informationen
• Informationen im Internet (S. 18)
Informationen im Internet
Auf www.volvocars.com sind weitere Informationen bezüglich Ihres Fahrzeugs zu finden.
Mit einer persönlichen Volvo ID können Sie sich bei My Volvo anmelden, dem persönlichen Online-Portal für Sie und Ihr Fahrzeug.

QR-Code
Um den QR-Code lesen zu können, wird ein QR-Codeleser benötigt, der als App für zahlreiche Mobiltelefone erhältlich ist. Der QR-Codeleser kann aus dem App Store, Windows Phone oder von Google Play heruntergeladen werden.
01 Einführung

Umweltphilosophie der Volvo Car Corporation
Ihr Volvo erfüllt strenge internationale Umweltschutzstandards und wird unter effizi-
entem Einsatz der Ressourcen mit niedrigen Emissionen hergestellt.

Der Umweltschutz ist einer der Grundwerte von Volvo Car Corporation und wirkt sich auf alle Bereiche aus. Wir glauben auch, dass unsere Kunden unser Umweltbewusstsein teilen.
Ihr Volvo erfüllt strenge internationale Umweltschutzstandards und wird unter effizientem Einsatz der Ressourcen mit niedrigen Emissionen hergestellt. Die Volvo Car Corporation besitzt ein globales ISO-Zertifikat, das sämtliche Fabriken und mehrere andere Volvo-Einheiten umfasst, die den Umweltschutzstandard (ISO 14001) erfüllen. Wir stellen zudem die Anforderung an unsere Zusammenarbeitspartner, systematisch mit Umweltfragen zu arbeiten.
Kraftstoffverbrauch
Die Fahrzeuge von Volvo haben einen wettbewerbsfähigen Kraftstoffverbrauch in ihren jeweiligen Klassen. Je geringer der Kraftstoffverbrauch, desto geringer der Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid.
Als Fahrer haben Sie die Möglichkeit, den Kraftstoffverbrauch zu beeinflussen. Mehr
dazu lesen Sie unter der Überschrift Schützen Sie die Umwelt.
Effektive Reinigung der Abgase
Ihr Volvo ist nach dem Prinzip „Innen und außen sauber“ hergestellt, d. h. Sie profitieren in zweifacher Hinsicht von einer sauberen Fahrzeuginnenraumumgebung sowie von einer äußerst effektiven Abgasreinigung. In vielen Fällen liegen die Motoremissionen weit unter den geltenden Normen.
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01 Einführung
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Saubere Luft im Fahrzeuginnenraum
Ein Innenraumfilter verhindert, dass Staub und Pollen über den Lufteinlass in den Innenraum gelangen.
Ein hochentwickeltes Luftqualitätssystem, IAQS* (Interior Air Quality System), stellt sicher, dass die in den Innenraum gelangende Luft in verkehrsreicher Umgebung sauberer ist als die Außenluft.
Das System besteht aus einem elektronischen Sensor und einem Kohlefilter. Die einströmende Luft wird kontinuierlich überwacht. Sobald der Gehalt bestimmter gesundheitsschädlicher Gase wie z. B. Kohlenmonoxid zu hoch wird, wird der Lufteinlass geschlossen. Eine solche Situation kann z. B. in dichtem Stadtverkehr, in Staus oder Tunneln entstehen.
Der Kohlefilter verhindert das Einströmen von Stickstoffoxiden, bodennahem Ozon und Kohlenwasserstoffen.
Innenausstattung
Die Innenausstattung eines Volvos ist an die Bedürfnisse von Kontaktallergikern und Ast- matikern angepasst. Die Verwendung von umweltangepasstem Material war besonders wichtig.
Volvo-Vertragswerkstätten und die Umwelt
Durch die regelmäßige Wartung schaffen Sie die Voraussetzungen für eine lange Lebensdauer und einen niedrigen Kraftstoffverbrauch Ihres Fahrzeugs. Auf diese Weise tragen Sie zu einer saubereren Umwelt bei. Wenn Sie Service und Wartung Ihres Fahrzeugs Volvo-Werkstätten überlassen, wird es zu einem Teil unseres Systems. Volvo stellt Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung seiner Werkstätten, damit Schadstoffe und andere Verunreinigungen verhindert werden. Unser Werkstattpersonal verfügt über das Wissen und die Möglichkeiten, um den bestmöglichen Umweltschutz zu gewährleisten.
Schützen Sie die Umwelt
Sie können einfach beim Umweltschutz mit- helfen – hier dazu einige Tipps:
- Den Motor möglichst nicht im Leerlauf laufen lassen - stellen Sie den Motor bei längeren Wartezeiten ab. Halten Sie sich an lokale Vorschriften.
- Fahren Sie wirtschaftlich und vorausschauend.
- Lassen Sie das Fahrzeug gemäß den Angaben in der Betriebsanleitung regelmäßig warten – halten Sie sich an die im Service- und Garantieheft empfohlenen Intervalle.
- Wenn das Fahrzeug mit einer Motorblockheizung* ausgestattet ist, verwenden Sie diese vor einem Kaltstart – so wird die Startleistung verbessert, der Verschleiß bei kalter Witterung reduziert und der Motor erreicht schneller seine normale Betriebstemperatur, wodurch
sowohl der Verbrauch als auch die Emissionen verringert werden.
- Hohe Geschwindigkeiten erhöhen den Verbrauch erheblich, da der Luftwiderstand steigt – bei einer Verdoppelung der Geschwindigkeit erhöht sich der Luftwiderstand um das Vierfache.
- Entsorgen Sie umweltschädlichen Abfall wie z. B. Batterien und Öl umweltgerecht. Wenden Sie sich bei Unsicherheiten darüber, wie diese Art von Abfall zu entsorgen ist zur Beratung an eine Werkstatt – eine Volvo-Vertragswerkstatt wird empfohlen.
Wenn Sie diese Empfehlungen befolgen, können Sie Geld sparen, die Ressourcen der Erde schonen und die Haltbarkeit des Fahrzeugs verlängern. Für weitere Informationen und weitere Ratschläge siehe Eco Guide (S. 68), Wirtschaftliches Fahren (S. 301) und Kraftstoffverbrauch (S. 409).
Recycling
Ein Glied in der Umweltarbeit von Volvo ist, dass das Fahrzeug auf eine umweltmäßig korrekte Weise recycelt wird. Nahezu das komplette Fahrzeug ist wiederverwertbar. Wir bitten deshalb den letzten Besitzer des Fahrzeugs, sich an einen Händler zu wenden, um sich eine zertifizierte/zugelassene Recyclinganlage empfehlen zu lassen.
Themenbezogene Informationen
- Betriebsanleitung und die Umwelt (S. 21)
01 Einführung

Betriebsanleitung und die Umwelt
Die Papiermasse einer gedruckten Publikation der Betriebsanleitung stammt aus FSC®-zertifizierten Wäldern oder aus anderen kontrollierten Quellen.
Das Forest Stewardship Council®-Symbol kennzeichnet, dass die Papiermasse einer gedruckten Publikation der Betriebsanleitung aus FSC®-zertifizierten Wäldern oder aus anderen kontrollierten Quellen stammt.

Themenbezogene Informationen
- Umweltphilosophie der Volvo Car Corporation (S. 19)
Laminiertes Glas
Laminiertes Glas

Das verstärkte Glas verbessert den Einbruchschutz und die Geräuschisolierung im Fahrzeuginnenraum. Die Windschutzscheibe und sons-
tige Scheiben* sind aus laminiertem Glas.

01 Einführung
01
Plug-in Hybrid - Übersicht
Übersicht über die speziellen Funktionen beim V60 PLUG-IN HYBRID.

① Aufladen der Hybridbatterie (S. 302). Hybridbatterie (S. 371).
01 Einführung

③ Elektromotor (S. 269) mit Hinterradan-trieb.
4 Antriebsmodi (S. 270).
5 Kombinationsinstrument (S. 64) mit speziellen Informationen für den Plug-in Hybrid.
Themenbezogene Informationen
• Plug-in Hybrid - Einführung (S. 24)

01 Einführung
Plug-in Hybrid - Einführung
Das Fahrzeug wird wie ein ganz normales Auto gefahren. Der Elektromotor dient hauptsächlich bei niedrigen Geschwindigkeiten als Antrieb, während der Dieselmotor bei höheren Geschwindigkeiten und bei einer aktiveren Fahrweise eingesetzt wird.
Das sollten Sie wissen

WARNUNG
Denken Sie daran, dass das Fahrzeug kein Motorengeräusch erzeugt, wenn es nur mit dem Elektromotor fährt. Es kann daher für Kinder, Fußgänger, Radfahrer und Tiere schwer wahrzunehmen sein. Dies gilt insbesondere für langsames Fahren, z. B. auf Parkplätzen.
Hochspannung

Eine große Anzahl von Komponenten des Fahrzeugs arbeiten mit gefährlicher elektrischer Spannung. Berühren keine Bauteile, wenn dies nicht deutlich in der Betriebsanleitung
beschrieben ist. Weitere Informationen zum Motorraum (S. 350).

WARNUNG
Orangefarbene mit Hochvolt-Aufkleber gekennzeichnete Kabel dürfen ausschließlich von befugtem Fachpersonal angefasst werden.
Fahren des Fahrzeugs
Das Fahrzeug wird wie ein ganz normales Auto gefahren. Der Elektromotor dient hauptsächlich bei niedrigen Geschwindigkeiten als Antrieb, während der Dieselmotor bei höheren Geschwindigkeiten und bei einer aktiveren Fahrweise eingesetzt wird. Lesen Sie mehr über Wirtschaftliche Fahrweise (S. 301).
Antriebsmodi
Während der Fahrt ist es möglich, das Fahrzeug in unterschiedliche Betriebsmodi zu versetzen, zum Beispiel reiner Elektrobetrieb oder, bei entsprechendem Leistungsbedarf, Elektro- und Dieselmotorantrieb gleichzeitig. Das Fahrzeug berechnet eine optimale Kombination von Fahrverhalten, Fahrerlebnis, Umweltbelastung und Kraftstoffverbrauch ausgehend von dem gewählten Antriebsmodus. Lesen Sie mehr über Antriebssystem-Antriebsmodi (S. 270).
Kombinationsinstrument
Zwei Felder im Kombinationsinstrument zeigen spezielle Informationen für den V60 PLUG-IN HYBRID; Hybridbatteriemesser (aktueller Energiestand), aktiver Betriebsmodus, Symbol, das leuchtet, wenn der Diesel-
motor läuft, Hybrid Guide sowie Energierückgewinnung. Mehr zum Kombinationsinstrument (S. 64).
Vorkonditionierung
Damit das Fahrzeug optimal funktioniert, müssen die Hybridbatterie und das dazu gehörende elektrische Antriebssystem sowie der Dieselmotor und sein Antriebssystem eine korrekte Arbeitstemperatur haben. Die Batteriekapazität verringert sich erheblich, wenn die Batterie zu kalt oder zu warm ist. Durch eine Vorkonditionierung wird das Antriebssystem und der Fahrzeuginnenraum vor der Abfahrt vorbereitet, wodurch sowohl der Verschleiß als auch der Energieverbrauch bei der Fahrt reduziert wird. Lesen Sie mehr über Vorkonditionierung des Fahrzeugs (S. 133).
Aufladen der Hybridbatterie

WICHTIG
Das Ladekabel nie anschließen, wenn das Risiko eines Blitzeinschlags besteht.
Die Hybridbatterie ist ein Lithium-Ionen-Typ und kann auf verschiedene Arten aufgeladen werden. Es kann ein Ladekabel mit Regeleinheit zwischen Fahrzeug und einer 230 V Wechselstrom-Steckdose angeschlossen werden, siehe Ladekabel mit Regeleinheit (S. 305). Die Ladezeit ist abhängig vom Ladestrom (S. 302).
01 Einführung

Bei leichtem Bremsen wird der Elektromotor als Motorbremse verwendet, und die Bewegungsenergie des Fahrzeugs wird in elektrische Energie umgewandelt, welche dann zur Aufladung der Hybridbatterie genutzt wird. Weitere Informationen zur Rückgewinnung der Bremskraftenergie (S. 282).
Der Dieselmotor kann außerdem bei Bedarf die Hybridbatterie des Elektromotors über einen besonderen Hochspannungsgenerator aufladen, siehe Antriebssystem und Betriebsmodi (S. 270).
Themenbezogene Informationen
• Plug-in Hybrid - Übersicht (S. 22)

02
SICHERHEIT

Allgemeines über Sicherheitsgurte
Bremsen kann schwerwiegende Folgen haben, wenn der Sicherheitsgurt nicht angelegt ist. Daher sicherstellen, dass während der Fahrt alle Fahrzeuginsassen ihren Sicherheitsgurt angelegt haben.

Damit der Sicherheitsgurt den höchstmöglichen Schutz bietet ist es wichtig dass er gut am Körper anliegt. Die Neigung der Rückenlehne nicht zu weit nach hinten verstellen. Der Sicherheitsgurt ist so konstruiert, dass er bei normaler Sitzstellung am besten schützt.
Insassen, die ihren Sicherheitsgurt noch nicht angelegt haben, werden aufgefordert, den Sicherheitsgurt anzulegen (S. 28). Dies geschieht durch ein akustisches und optisches Signal (S. 30).
Zu beachten
- keine Klammern oder Ähnliches verwenden, die ein korrektes Anliegen des Sicherheitsgurtes verhindern.
- der Sicherheitsgurt darf nicht verwickelt oder verdreht sein.
- Der Beckengurt muss niedrig anliegen (d. h., er darf nicht über dem Bauch liegen).
- Den Beckengurt über der Hüfte spannen. Dazu den Schultergurt nach oben zur Schulter ziehen.
WARNING
Der Sicherheitsgurt und der Airbag arbeiten zusammen. Falls der Sicherheitsgurt nicht oder auf falsche Weise genutzt wird, kann dies die Wirksamkeit des Airbags bei einem Aufprall beeinträchtigen.
WARNING
Jeder Sicherheitsgurt ist ausschließlich für eine Person ausgelegt.
WARNING
Nehmen Sie Änderungen oder Reparaturen an den Sicherheitsgurten niemals eigenhändig vor. Volvo empfiehlt Ihnen, sich an eine Volvo-Vertragswerkstatt zu wenden.
Wenn ein Sicherheitsgurt starker Belastung ausgesetzt war, wie z. B. bei einem Unfall, muss der gesamte Sicherheitsgurt ausgetauscht werden. Selbst wenn der Sicherheitsgurt unbeschädigt scheint, kann er einen Teil seiner Schutzeigenschaften verloren haben. Lassen Sie den Sicherheitsgurt ebenfalls austauschen, wenn er verschlissen oder beschädigt ist. Der neue Sicherheitsgurt muss zugelassen sein und zur Montage an derselben Position wie der ausgetauschte Sicherheitsgurt vorgesehen sein.
Themenbezogene Informationen
- Sicherheitsgurt - Schwangerschaft (S. 29)
• Sicherheitsgurt - lösen (S. 29)
• Gurtstraffer (S. 30)

02 Sicherheit
Sicherheitsgurt - anlegen
Den Sicherheitsgurt (S. 27) vor dem Losfahren anlegen.
Den Gurt langsam herausziehen und verriegeln. Dazu die Sperrzunge in das Gurtschloss hineinstecken. Ein kräftiges Klicken zeigt an, dass der Gurt eingerastet ist.

Korrekt angelegter Sicherheitsgurt.

Falsch angelegter Sicherheitsgurt. Der Gurt muss an der Schulter anliegen.

Höhenverstellung des Sicherheitsgurtes. Die Taste drücken und den Gurt in der Höhe verstellen. Den Gurt so hoch wie möglich positionieren, ohne dass er am Hals scheuert.
Im Fond passt die Schlosszunge nur in das dafür vorgesehene Schloss 1 .
Zu beachten
In folgenden Fällen wird der Sicherheitsgurt gesperrt und kann nicht weiter herausgezogen werden:
- wenn Sie ihn zu schnell herausziehen
- beim Bremsen und Beschleunigen
• bei starker Neigung des Fahrzeugs.
Themenbezogene Informationen
- Sicherheitsgurt - Schwangerschaft (S. 29)
• Sicherheitsgurt - lösen (S. 29)
• Gurtstraffer (S. 30)
• Sicherheitsgurtkontrolle (S. 30)
02 Sicherheit

Sicherheitsgurt - lösen
Sicherheitsgurt (S. 27) lösen, wenn das Fahrzeug still steht.
Auf die rote Taste am Gurtschloss drücken – die Gurtrolle rollt den Gurt automatisch auf. Wird er nicht vollständig eingezogen, ihn von Hand einführen, so dass er straff aufgerollt ist.
Themenbezogene Informationen
• Sicherheitsgurt - anlegen (S. 28)
• Sicherheitsgurtkontrolle (S. 30)
Sicherheitsgurt - Schwangerschaft
Während der Schwangerschaft muss der Sicherheitsgurt (S. 27) immer angelegt werden. Dabei ist es von äußerster Wichtigkeit, dass er korrekt angelegt wird.

Der Sicherheitsgurt muss dicht an der Schulter anliegen, der Diagonalteil des Sicherheitsgurtes muss zwischen den Brüsten zur Seite des Bauches geführt werden.
Der Hüftteil des Sicherheitsgurtes muss platt an der Seite des Oberschenkels anliegen und sich so weit wie möglich unter dem Bauch befinden – er darf nicht nach oben gleiten. Der Sicherheitsgurt muss sich so nahe am Körper wie möglich befinden und darf nicht lose sitzen. Es ist ebenfalls sicherzustellen, dass er sich nicht verdreht hat.
Mit fortschreitender Schwangerschaft müssen schwangere Fahrerinnen den Sitz (S. 76) und das Lenkrad (S. 82) so verstellen,
dass sie stets vollständige Kontrolle über das Fahrzeug haben (d. h. Lenkrad und Pedale müssen leicht erreicht werden können). Dabei ist der größtmögliche Abstand zwischen Bauch und Lenkrad anzustreben.
Themenbezogene Informationen
• Sicherheitsgurt - anlegen (S. 28)
• Sicherheitsgurt - lösen (S. 29)

02 Sicherheit
Sicherheitsgurtkontrolle
Insassen, die ihren Sicherheitsgurt noch nicht angelegt haben, werden durch ein akustisches und ein optisches Signal dazu aufgefordert, den Sicherheitsgurt anzulegen (S. 28).

Das akustische Signal ist geschwindigkeitsabhängig und in bestimmten Fällen zeitabhängig. Das optische Signal befindet sich in der Dachkonsole und im Kombinationsinstrument (S. 63).
Kindersitze sind nicht bei der Sicherheitsgurtkontrolle eingeschlossen.
Rücksitz
Die Sicherheitsgurtkontrolle im Fond hat zwei Teilfunktionen:
- Eine Informationsfunktion darüber, welche Sicherheitsgurte (S. 27) im Fond verwendet werden. Bei Verwendung der Sicherheitsgurte oder beim Öffnen einer
der Fondtüren erscheint eine Mitteilung im Kombinationsinstrument. Die Meldung wird nach etwa 30 Sekunden fahren oder durch Drücken der -Taste auf dem Blinkerhebel (S. 107) OK bestätigt. Bei nicht angelegtem Sicherheitsgurt kann die Meldung nur manuell durch einen Druck auf die OK-Taste auf dem Blinkerhebel bestätigt werden.
- Warnung über eine Mitteilung im Informationsdisplay in Kombination mit einem akustischen und einem optischen Signal dass ein Sicherheitsgurt im Fond während der Fahrt abgelegt wurde. Die Warnung verschwindet, sobald der Sicherheitsgurt wieder angelegt wird, kann aber auch manuell durch einen Druck auf die OK-Taste bestätigt werden.
Im Informationsdisplay des Kombinationsinstruments wird angezeigt, welche Gurte angelegt sind. Diese Information steht immer zur Verfügung.
Bestimmte Märkte
Wenn Fahrer oder Beifahrer nicht den Sicherheitsgurt angelegt haben, werden sie durch ein akustisches und ein optisches Signal darauf aufmerksam gemacht, die Sicherheitsgurte anzulegen. Bei niedriger Geschwindigkeit ertönt das akustische Signal während der ersten sechs Sekunden.
Gurtstraffer
Alle Sicherheitsgurte (S. 27) sind mit Gurtstraffer ausgestattet. Ein Mechanismus im Gurtstraffer strafft den Sicherheitsgurt bei einem ausreichend starken Aufprall. Auf diese Weise fängt der Sicherheitsgurt den Insassen effektiver auf.

WARNUNG
Die Gurtzunge des Beifahrersicherheitsgurtes niemals in das Gurtschloss auf der Fahrerseite einführen. Die Gurtzunge des Sicherheitsgurtes stets in das Gurtschloss auf der richtigen Seite einführen. Die Sicherheitsgurte nicht beschädigen und keine fremden Gegenstände in das Gurtschloss einführen. Die Sicherheitsgurte und die Gurtschlösser funktionieren ansonsten ggf. bei einem Aufprall nicht wie vorgesehen. Es besteht die Gefahr für ernsthafte Verletzungen.
Sicherheit - Warnsymbol
Das Warnsymbol wird angezeigt, wenn ein Fehler bei der Fehlersuche entdeckt wird, oder wenn ein System aktiviert wurde. In bestimmten Fällen wird das Warnsymbol zusammen mit einer Mitteilung im Informationsdisplay des Kombinationsinstruments (S. 63) angezeigt.

Warndreieck und Warnsymbol für das Airbagsystem (S. 31) im Kombinationsinstrument.
Das Warnsymbol auf dem Kombinationsinstrument leuchtet auf, wenn der Transponderschlüssel in Schlüsselstellung II (S. 75) steht. Bei ordnungsgemäßem Zustand des Airbagsystems erlischt das Symbol nach ca. 6 Sekunden.
WARNING
Falls das Warnsymbol des Airbagsystems nicht erlischt oder während der Fahrt aufleuchtet, deutet dies darauf hin, dass das Airbagsystem nicht einwandfrei funktioniert. Das Symbol zeigt Fehler im Gurtsystem, im SIPS-, IC-System oder einen anderen Fehler im SRS-System an. Volvo empfiehlt Ihnen, sich so schnell wie möglich an eine Volvo-Vertragswerkstatt zu wenden.
Wenn das Warnsymbol versagt, leuchtet das Warndreieck auf und SRS Airbag Wartung erforderlich oder SRS Airbag Wartung dringend erscheint im Display. Volvo empfiehlt Ihnen, sich umgehend an eine Volvo-Vertragswerkstatt zu wenden.
Themenbezogene Informationen
- Allgemeine Informationen über den Sicherheitsmodus (S. 41)
Airbagsystem
Bei einem Frontalzusammenstoß hilft das Airbagsystem, den Fahrer und den Beifahrer vor Schäden an Kopf, Gesicht und Brust zu schützen.

Das System besteht aus Airbags und Sensoren. Bei einem ausreichend starken Aufprall reagieren Sensoren und der Airbag bzw. die Airbags werden aufgeblasen und erwärmen sich. Um den Aufprall gegen den Airbag zu dämpfen, entleert sich dieser, wenn er zusammengedrückt wird. Dies führt zu einer stärkeren Rauchentwicklung im Fahrzeuginnenraum, was jedoch vollkommen normal ist. Der gesamte Vorgang, d. h. Aufblasen und Entleeren des Airbags, spielt sich in einem Zeitraum von einigen Zehntelsekunden ab.

WARNUNG
Volvo empfiehlt Ihnen, sich zur Reparatur an eine Volvo-Vertragswerkstatt zu wenden. Fehlerhafte Eingriffe in das Airbagsystem können zu fehlerhafter Funktion und schwerwiegenden Verletzungen führen.

ACHTUNG
Die Sensoren reagieren unterschiedlich je nach Unfallverlauf und abhängig davon, ob der Sicherheitsgurt angelegt ist oder nicht. Betrifft sämtliche Gurtpositionen.
Es können sich folglich Unfallsituationen ergeben, in denen nur einer (oder keiner) der Airbags aktiviert wird. Die Sensoren erfassen die Aufprallkraft, die das Fahrzeug erfährt, und die Maßnahmen werden daran angepasst, so dass ein oder mehrere Airbags ausgelöst werden.
Themenbezogene Informationen
• Fahrerairbag (S. 32)
• Beifahrerairbag (S. 33)
• Sicherheit - Warnsymbol (S. 31)
Fahrerairbag
Zusätzlich zum Sicherheitsgurt (S. 27) auf der Fahrerseite ist das Fahrzeug mit einem Airbag (S. 31) ausgerüstet.
Der Airbag ist zusammengefaltet in der Lenkradmitte montiert. Das Lenkrad trägt die Kennzeichnung AIRBAG.

WARNUNG
Der Sicherheitsgurt und der Airbag arbeiten zusammen. Falls der Gurt nicht oder auf falsche Weise genutzt wird, kann dies die Wirksamkeit des Airbags bei einem Aufprall beeinträchtigen.
Themenbezogene Informationen
- Beifahrerairbag (S. 33)
Beifahrerairbag
Zusätzlich zum Sicherheitsgurt (S. 27) auf der Beifahrerseite ist das Fahrzeug mit einem Airbag (S. 31) ausgerüstet.
Der Airbag ist zusammengefaltet in einem Bereich über dem Handschuhfach montiert. Die Verkleidung trägt die Kennzeichnung AIRBAG.

Position des Beifahrerairbags in Linkslenkern.

Position des Beifahrerairbags in Rechtslenkern.
WARNING
Der Sicherheitsgurt und der Airbag arbeiten zusammen. Falls der Gurt nicht oder auf falsche Weise genutzt wird, kann dies die Wirksamkeit des Airbags bei einem Aufprall beeinträchtigen.
Um bei einem Auslösen des Airbags nicht verletzt zu werden, müssen die Fahrgäste mit den Füßen auf dem Boden und dem Rücken an der Rückenlehne möglichst aufrecht sitzen. Der Sicherheitsgurt muss straff angelegt sein.
WARNING
Legen Sie keine Gegenstände an die Stelle, an der sich der Beifahrerairbag befindet, vor oder auf das Armaturenbrett.
WARNING
Lassen Sie Kinder niemals in einem Kindersitz oder auf einem Sitzkissen auf dem Vordersitz sitzen, wenn der Airbag aktiviert ist.
Lassen Sie niemanden vor dem Beifahrersitz stehen oder sitzen.
Personen mit einer Körpergröße unter 140 cm dürfen niemals auf dem Beifahrersitz sitzen, wenn der Airbag aktiviert ist.
Bei Nichtbeachtung der obigen Aufforderungen kann Lebensgefahr bestehen.
Umschalter - PACOS\*
Der Beifahrerairbag kann deaktiviert werden (S. 34), wenn das Fahrzeug mit einem PACOS-Schalter (Passenger Airbag Cut Off Switch) ausgestattet ist.
WARNING
Wenn das Fahrzeug mit Beifahrerairbag, aber nicht mit Schalter PACOS (Passenger Airbag Cut Off Switch) ausgestattet ist, ist der Airbag immer aktiviert.
Themenbezogene Informationen
• Fahrerairbag (S. 32)
• Kindersicherung (S. 44)

02 Sicherheit
Beifahrerairbag - Aktivierung/Deaktivierung\*
Der Beifahrerairbag (S. 33) kann deaktiviert werden, wenn das Fahrzeug mit einem PACOS-Schalter (Passenger Airbag Cut Off Switch) ausgestattet ist.
Umschalter - PACOS
Der Schalter für den Beifahrerairbag (PACOS) befindet sich an der Schmalseite des Armaturenbretts auf der Beifahrerseite und kann durch Öffnen der Beifahrertür erreicht werden.
Überprüfen Sie, ob sich der Schalter in der gewünschten Stellung befindet. Das Schlüsselblatt (S. 164) des Transponderschlüssels wird verwendet, um die Stellung zu ändern.

Platzierung des Aufklebers sowie des Umschalters.
A Der Airbag ist aktiviert. Wenn der Schalter in dieser Stellung steht, können Personen
mit einer Körpergröße über 140 cm auf dem Beifahrersitz sitzen, jedoch niemals Kinder in einem Kindersitz oder auf einem Sitzkissen.
B Der Airbag ist deaktiviert. Wenn der Schalter in dieser Stellung steht, kann ein Kind in einem Kindersitz oder auf einem Sitzkissen auf dem Beifahrersitz sitzen, jedoch keine Personen mit einer Körpergröße über 140 cm.
WARNING
Aktivierter Airbag (Beifahrersitz):
Lassen Sie Kinder niemals in einem Kindersitz oder auf einem Sitzkissen auf dem Beifahrersitz sitzen, wenn der Airbag aktiviert ist. Dies gilt für alle Personen mit einer Körpergröße von weniger als 140 cm.
Deaktivierter Airbag (Beifahrersitz):
Personen mit einer Körpergröße über 140 cm dürfen niemals auf dem Beifahrersitz sitzen, wenn der Airbag deaktiviert ist.
Bei Nichtbeachtung der obigen Aufforderungen kann Lebensgefahr bestehen.
i ACHTUNG
Wenn der Transponderschlüssel in Schlüsselstellung II (S. 75) steht, wird ca. 6 Sekunden lang das Airbag-Warnsymbol (S. 31) im Kombinationsinstrument angezeigt.
Anschließend leuchtet die Anzeige in der Dachkonsole auf, die den korrekten Status des Beifahrerairbags anzeigt.

Anzeige, die darauf aufmerksam macht, dass der Beifahrerairbag aktiviert ist.
Ein Warnsymbol in der Dachkonsole zeigt an, dass der Beifahrerairbag aktiviert ist (siehe vorherige Abbildung).
02 Sicherheit


WARNUNG
Setzen Sie niemals ein Kind in einem Kindersitz oder auf einem Sitzkissen auf den Beifahrersitz, wenn der Airbag aktiviert ist und das Symbol an der Dachkonsole leuchtet. Bei Nichtbeachtung dieser Aufforderung droht Lebensgefahr für das Kind.

Anzeige, die darüber informiert, dass der Beifahrerairbag deaktiviert ist.
Eine Textmitteilung und ein Symbol in der Dachkonsole zeigen an, dass der Beifahrer-airbag deaktiviert ist (siehe vorherige Abbildung).

WARNUNG
Lassen Sie niemanden auf dem Beifahrersitz sitzen, wenn die Mitteilung in der Dachkonsole anzeigt, dass der Airbag deaktiviert ist, während gleichzeitig das Warnsymbol(S. 31) für das Airbagsystem im Kombiinstrument erscheint. Das deutet auf einen erheblichen Fehler hin. Umgehend an eine Werkstatt wenden. Volvo empfiehlt Ihnen, sich an eine Volvo-Vertragswerkstatt zu wenden.

WARNUNG
Bei Nichtbeachtung der obigen Aufforderungen kann Lebensgefahr für die Insassen des Fahrzeugs bestehen.
Themenbezogene Informationen
- Kindersicherung (S. 44)
Seitenairbag (SIPS)
Bei einem Seitenaufprall wird ein Großteil der Aufprallstärke von SIPS (Side Impact Protection System) auf Träger, Säulen, Boden, Dach und andere Teile der Fahrzeugkarosserie übertragen. Die Fahrer- und Beifahrerseitenairbags schützen den Brustkorb und die Hüfte und sind ein wichtiger Bestandteil von SIPS.

Das SIPS-Airbag-System besteht aus zwei Hauptteilen, Seitenairbags und Sensoren. Der Seitenairbag ist im Rückenlehnenrahmen des Vordersitzes eingebaut.
Bei einem ausreichend starken Aufprall reagieren die Sensoren und der Seitenairbag wird aufgeblasen. Der Airbag wird zwischen dem Insassen und der Türverkleidung aufgeblasen, so dass der Stoß für den Insassen im Moment des Aufpralls gedämpft wird. Wenn der Airbag beim Aufprall zusammengedrückt

02 Sicherheit
◀◀
wird, entweicht die Luft. Der Seitenairbag wird normalerweise nur auf der Aufprallseite aufgeblasen.

Fahrersitz, Linkslenker.

Beifahrersitz, Linkslenker.

WARNUNG
- Wir empfehlen, eine Reparatur ausschließlich von einer Volvo-Vertragswerkstatt vornehmen zu lassen. Bei falschem Eingriff in das SIPS-Airbag-System drohen Fehlfunktionen mit schweren Verletzungen zur Folge.
- Keine Gegenstände im Bereich zwischen der Außenkante des Sitzes und der Türverkleidung ablegen, da der Seitenairbag auf diesen Bereich einwirken kann.
- Wir empfehlen, ausschließlich von Volvo zugelassene Schonbezüge zu verwenden. Andere Schonbezüge können die Funktion der Seitenairbags beeinträchtigen.
- Der Seitenairbag ist eine Ergänzung des Sicherheitsgurtes. Der Sicherheitsgurt ist stets anzulegen.
Themenbezogene Informationen
• Fahrerairbag (S. 32)
• Beifahrerairbag (S. 33)
- Seitenairbag (SIPS) - Kindersitz/Sitzkissen (S. 36)
• Kopf-/Schulterairbag (IC) (S. 37)
Seitenairbag (SIPS) - Kindersitz/Sitzkissen
Der Seitenairbag hat keinen negativen Einfluss auf die schützenden Eigenschaften des Kindersitzes oder des Sitzkissens (S. 35).
Ein Kindersitz/Sitzkissen (S. 44) kann auf dem Vordersitz angebracht werden, wenn das Fahrzeug nicht mit einem aktivierten Beifahrerairbag (S. 34) ausgestattet ist.
Themenbezogene Informationen
• Beifahrerairbag (S. 33)
- Allgemeine Informationen über die Sicherheit von Kindern (S. 42)
02 Sicherheit

Kopf-/Schulterairbag (IC)
Der Kopf-/Schulterairbag verhindert, dass der Kopf von Fahrer oder Beifahrer im Falle eines Aufpralls gegen die Innenseite des Fahrzeugs stößt.

Der Kopf-/Schulterairbag (Inflatable Curtain) ist ein Teil des SIPS-Systems (S. 35) und des Airbagsystems (S. 31). Der Kopf-/Schulterairbag ist im Dachhimmel entlang der Seiten des Fahrzeugs verborgen. Er schützt die Insassen auf den Außenplätzen des Fahrzeugs. Bei einem ausreichend starken Aufprall reagieren die Sensoren und der Kopf-/Schulterairbag wird aufgeblasen.
! WARNING
Keine schweren Gegenstände an den Griffen an der Decke aufhängen oder befestigen. Der Haken ist nur zum Aufhängen von leichten Jacken vorgesehen (und nicht von schweren Gegenständen wie z. B. Regenschirmen).
Keine Gegenstände an Dachhimmel, Tür- säulen oder Seitenverkleidungen des Fahr- zeugs festschrauben oder montieren. Die beabsichtigte Schutzwirkung kann ande- renfalls verloren gehen. Volvo empfiehlt Ihnen, ausschließlich zur Montage in die- sen Bereichen genehmigte Volvo-Original- teile zu montieren.
WARNING
Das Fahrzeug darf nicht höher als 50 mm unter die Oberkante der Türfenster beladen werden. Anderenfalls kann die Schutzwirkung des im Dachhimmel verborgenen Kopf-/Schulterairbags ausbleiben.
WARNING
Der Kopf-/Schulterairbag ist eine Ergänzung des Sicherheitsgurtes.
Der Sicherheitsgurt ist stets anzulegen.
Themenbezogene Informationen
• Allgemeines über Sicherheitsgurte (S. 27)
Allgemeine Informationen über WHIPS (Whiplash-Schutz)
WHIPS (Whiplash Protection System) ist ein Schutz gegen Schäden durch das so genannte Schleudertrauma. Das System besteht aus Energie aufnehmenden Rückenlehnen und speziell für das System entwickelten Kopfstützen an den Vordersitzen.

02 Sicherheit
◀◀

Das WHIPS-System wird bei einem Heckaufprall aktiviert, wobei Aufprallwinkel, Geschwindigkeit und Eigenschaften des auffahrenden Fahrzeugs ausschlaggebend sind.

WARNUNG
Das WHIPS ist eine Ergänzung des Sicherheitsgurtes. Der Sicherheitsgurt ist stets anzulegen.
Eigenschaften des Sitzes
Bei der Aktivierung des WHIPS-Systems klappen die Rückenlehnen der Vordersitze zurück, um die Sitzposition des Fahrers und des Beifahrers auf den Vordersitzen zu ändern. Auf diese Weise wird die Gefahr eines Schleudertraumas verringert.

WARNUNG
Nehmen Sie Änderungen oder Reparaturen an Sitz oder WHIPS-System niemals eigenhändig vor. Volvo empfiehlt Ihnen, sich an eine Volvo-Vertragswerkstatt zu wenden.
Themenbezogene Informationen
• WHIPS - Kindersitz (S. 38)
• WHIPS - Sitzstellung (S. 39)
• Allgemeines über Sicherheitsgurte (S. 27)
WHIPS - Kindersitz
Das WHIPS-System (S. 37) hat keinen negativen Einfluss auf die schützenden Eigenschaften des Kindersitzes oder des Sitzkissens.
Ein Kindersitz/Sitzkissen (S. 44) kann auf dem Vordersitz angebracht werden, wenn das Fahrzeug nicht mit einem aktivierten Beifahrerairbag (S. 34) ausgestattet ist.
Themenbezogene Informationen
- Allgemeine Informationen über die Sicherheit von Kindern (S. 42)
WHIPS - Sitzstellung
Für den bestmöglichen Schutz des WHIPS-Systems (S. 37) müssen Fahrer und Mitfahrer die korrekte Sitzstellung einnehmen und sicherstellen, dass die Funktion des Systems nicht behindert wird.
Sitzstellung
Den Vordersitz (S. 76) vor Antritt der Fahrt auf die korrekte Sitzposition einstellen.
Fahrer und Beifahrer sollten in der Mitte des Sitzes sitzen und den geringstmöglichen Abstand zwischen Kopfstütze und Kopf haben.
Funktion

Keine Gegenstände auf dem Boden hinter dem Fahrer-/Beifahrersitz ablegen, die die Funktion des WHIPS-Systems behindern könnten.
! WARNING
Kastenförmige Ladung darf nicht so angeordnet werden, dass diese zwischen dem Sitzkissen des Rücksitzes und der Rückenlehne des Vordersitzes eingeklemmt wird. Denken Sie daran, die Funktion des WHIPS nicht zu behindern.

Keine Gegenstände im Fond ablegen, die die Funktion des WHIPS-Systems behindern könnten.
WARNING
Falls eine Rückenlehne im Fond umgeklappt wird, muss der entsprechende Vordersitz nach vorn verschoben werden, damit dieser keinen Kontakt zur geklappten Rückenlehne hat.
WARNING
Wenn der Sitz starker Belastung ausgesetzt war, wie z. B. bei einem Heckaufprall, muss das WHIPS-System überprüft werden. Volvo empfiehlt Ihnen, es von einer Volvo-Vertragswerkstatt überprüfen zu lassen.
Selbst wenn der Sitz unbeschädigt scheint, können Teile des WHIPS-Systems ihre Schutzeigenschaften verloren haben.
Volvo empfiehlt Ihnen, das System auch nach einem leichten Heckaufprall durch eine Volvo-Vertragswerkstatt überprüfen zu lassen.

02 Sicherheit
Wenn das System ausgelöst wurde
Bei einer Kollision wirken die verschiedenen Volvo-Personenschutzsysteme zusammen, um Schäden zu mindern.
| System Aktivierung | |
| Gurtstraffer (S. 30) Vordersitz | Bei einem Frontal- und/oder Seiten- und/oder Heckauf- prall und/oder einem Überschlagen |
| Gurtstraffer Rück- sitz | Bei einem Frontal- und/oder Seitenauf- prall und/oder bei einem Überschlagen |
| Airbags (Lenkrad- (S. 32) und Beifahrerair- bag (S. 33)) | Bei einem Frontal- aufprall.A |
| Seitenairbags SIPS (S. 35) | Bei einem Seitenauf- prallA |
System Aktivierung
| Kopf-/Schulterairbag IC (S. 37) | Bei Seitenaufprall und/oder beim Überschlagen und/oder in gewissen Fällen bei FrontalaufprallA |
| Schutz vor Schleudertrauma WHIPS (S. 37) | Bei einem Heckaufprall |
A Das Fahrzeug kann bei einem Aufprall stark deformiert werden, ohne dass die Airbags auslösen. Verschiedene Faktoren, wie z. B. Steifigkeit und Gewicht des Aufprallgegenstands, Geschwindigkeit des Fahrzeugs, Aufprallwinkel u. v. m. haben einen Einfluss darauf, in welchem Umfang die verschiedenen Sicherheitssysteme des Fahrzeugs aktiviert werden.
Wenn die Airbags (S. 31) ausgelöst wurden, empfiehlt Volvo Folgendes:
- Das Fahrzeug bergen. Volvo empfiehlt Ihnen, das Fahrzeug in eine Volvo-Vertragswerkstatt überführen zu lassen. Nicht mit ausgelösten Airbags fahren.
- Volvo empfiehlt Ihnen, den Austausch von Bauteilen im Sicherheitssystem des Fahrzeugs einer Volvo-Vertragswerkstatt zu überlassen.
• Immer einen Arzt aufsuchen.

ACHTUNG
Airbags und Gurtsystem werden bei einem Aufprall nur einmal aktiviert.

WARNUNG
Das Steuergerät des Airbagsystems befindet sich in der Mittelkonsole. Die Startbatteriekabel lösen, falls die Mittelkonsole mit Wasser oder einer anderen Flüssigkeit überschüttet worden sein sollte. Versuchen Sie nicht, das Fahrzeug zu starten, da die Airbags ausgelöst werden könnten. Fahrzeug bergen: Wir empfehlen Ihnen, das Fahrzeug in eine Volvo-Vertragswerkstatt abschleppen zu lassen.

WARNUNG
Fahren Sie nie mit ausgelösten Airbags, dadurch kann das Lenken des Fahrzeugs beeinträchtigt werden. Auch andere Sicherheitssystem können beschädigt sein. Der Rauch und der Staub, die beim Auslösen der Airbags gebildet werden, können bei starkem Kontakt Haut- und Augenreizungen bzw. -schäden verursachen. Bei Beschwerden mit kaltem Wasser spülen. Der schnelle Auslöseverlauf kann auch im Zusammenspiel mit dem Material des Airbags Reibungsverletzungen und Verbrennungen verursachen.
Allgemeine Informationen über den Sicherheitsmodus
Der Sicherheitsmodus ist ein Sicherheitsmerkmal, das wirksam wird, wenn der Aufprall eine wichtige Funktion im Fahrzeug beschädigt haben könnte, z. B. die Kraftstoffleitungen, Sensoren für eines der Sicherheitssysteme oder die Bremsanlage.

Warndreieck im Kombinationsinstrument.
Wenn das Fahrzeug einem Aufprall ausgesetzt war, kann der Text Sicherheitsmodus Siehe Handbuch im Informationsdisplay des Kombinationsinstruments (S. 63) erscheinen. Dies bedeutet, dass die Funktion des Fahrzeugs eingeschränkt ist.
WARNING
Niemals versuchen, das Fahrzeug eigenhändig zu reparieren oder die Elektronik zurückzustellen, wenn sich das Fahrzeug im Sicherheitsmodus befunden hat. Dies könnte zu Verletzungen führen oder dazu, dass das Fahrzeug nicht normal funktioniert. Wir empfehlen Ihnen, stets eine Volvo-Vertragswerkstatt die Kontrolle und das Zurückstellen des Fahrzeugs in den normalen Status vornehmen zu lassen, nachdem Sicherheitsmodus Siehe Handbuch angezeigt wurde.
Themenbezogene Informationen
- Sicherheitsmodus - Anlassversuch (S. 41)
- Sicherheitsmodus - Fahrzeug bewegen (S. 42)
Sicherheitsmodus - Anlassversuch
Wenn sich das Fahrzeug im Sicherheitsmodus (S. 41) befindet, kann versucht werden, den Motor anzulassen, wenn alles normal aussieht und sichergestellt ist, dass kein Kraftstoffleck vorliegt.
Zuerst überprüfen, dass kein Kraftstoff aus dem Fahrzeug ausgetreten ist. Es darf kein Kraftstoffgeruch vorhanden sein.
Wenn alles normal aussieht und sichergestellt wurde, dass keine Kraftstofflecks am Fahrzeug vorkommen, versuchen, das Fahrzeug anzulassen.
Den Transponderschlüssel abziehen und die Fahrertür öffnen. Wenn nun eine Mitteilung angezeigt wird, dass die Zündung eingeschaltet ist, müssen Sie auf die Starttaste drücken. Dann die Tür schließen und den Transponderschlüssel erneut in das Zündschloss stecken. Die Fahrzeugelektronik versucht nun, sich auf den normalen Status zurückzustellen. Dann versuchen, das Fahrzeug zu starten.
Wenn weiterhin die Mitteilung Sicherheitsmodus Siehe Handbuch auf dem Display angezeigt wird darf das Fahrzeug nicht gefahren oder abgeschleppt sondern muss geborgen (S. 323) werden. Verborgene Schäden können während der Fahrt dazu führen, dass das Fahrzeug nicht mehr

02 Sicherheit
◀◀
manövriert werden kann, selbst wenn es fahrtüchtig erscheint.

WARNUNG
Versuchen Sie unter keinen Umständen, das Fahrzeug wieder zu starten, wenn bei Erscheinen der Mitteilung Sicherheitsmodus Siehe Handbuch Kraftstoffgeruch wahrzunehmen ist. Verlassen Sie das Fahrzeug so schnell wie möglich.

WARNUNG
Das Fahrzeug darf nicht abgeschleppt werden, wenn es in den Sicherheitsstatus versetzt wurde. Es muss geborgen werden. Volvo empfiehlt, das Fahrzeug in eine Volvo-Vertragswerkstatt überführen zu lassen.
Themenbezogene Informationen
- Sicherheitsmodus - Fahrzeug bewegen (S. 42)
Sicherheitsmodus - Fahrzeug bewegen
Wenn Normal mode angezeigt wird, nachdem der Sicherheitsmodus Siehe Handbuch nach einem Anlassversuch (S. 41) zurückgesetzt wurde, kann das Fahrzeug vorsichtig aus seiner gegenwärtigen gefährlichen Lage bewegt werden.
Das Fahrzeug nicht weiter als unbedingt notwendig bewegen.
Themenbezogene Informationen
- Allgemeine Informationen über den Sicherheitsmodus (S. 41)
Allgemeine Informationen über die Sicherheit von Kindern
Kinder aller Altersgruppen und Körpergrößen müssen immer korrekt im Fahrzeug angeschnallt sein. Niemals ein Kind auf dem Schoß eines Insassen mitfahren lassen.
Volvo empfiehlt, Kinder so lange wie möglich in rückwärts gerichteten Kindersitzen sitzen zu lassen, mindestens bis zum Alter von 3–4 Jahren, und anschließend in vorwärts gerichteten Sitzkissen/Kindersitzen bis zum Alter von 10 Jahren.
Die Position des Kindes im Fahrzeug und die benötigte Ausrüstung sind abhängig von Gewicht und Größe des Kindes zu wählen, siehe Kindersicherung (S. 44).

ACHTUNG
Gesetzliche Bestimmungen zur Platzierung von Kindern im Fahrzeug sind von Land zu Land unterschiedlich. Bringen Sie die geltenden Bestimmungen in Erfahrung.
Volvo verfügt über Kindersicherheitsprodukte (Kindersitze, Sitzkissen und Befestigungsvorrichtungen), die speziell für Ihr Fahrzeug entwickelt wurden. Wenn Sie die Kindersicherheitsprodukte von Volvo verwenden, haben Sie die besten Voraussetzungen dafür, dass Ihr Kind sicher im Fahrzeug fährt, aber auch
02 Sicherheit

dafür, dass die Kindersicherheitsprodukte passen und einfach zu verwenden sind.

ACHTUNG
Bei Fragen zur Montage von Kinderschutzvorrichtungen bitte für deutlichere Anweisungen an den Hersteller wenden.
Kindersicherung
Sie können die Fondtüren und deren Fenster* manuell (S. 180) oder elektronisch sperren (S. 180)*; diese lassen sich dann von innen nicht öffnen.
Themenbezogene Informationen
• Kindersitz - Platzierung (S. 48)
• Kindersitz - ISOFIX (S. 51)
- Kindersitz - Befestigungspunkte oben (S. 55)

02 Sicherheit
Kindersicherung
Kinder müssen gut und sicher sitzen. Stellen Sie sicher, dass der Kindersitz korrekt eingesetzt wird.

Kindersitze und Airbags sind nicht miteinander vereinbar.

ACHTUNG
Beim Einsatz von Kinderschutzvorrichtungen ist es wichtig, die mitgelieferte Montageanleitung zu lesen.

WARNUNG
Die Haltegurte des Kindersitzes nicht an Längsverstellungsstrebe, Federn oder Schienen samt Trägern des Sitzes befestigen. Scharfe Kanten können die Haltegurte beschädigen.
Lesen Sie sich für die korrekte Montage die Montageanleitung des Kindersitzes durch.
Empfohlene Kindersitze 2
| Gewicht Vordersitz (mit deaktiviertem Airbag) | Äußerer Sitzplatz Fond Mittlerer Sitzplatz Fond | ||
| Gruppe 0max. 10 kgGruppe 0+max. 13 kg | Volvo-Babysitz (Volvo Infant Seat) – rückwärts gerichteter Kindersitz, Befestigung mit ISOFIX-Befestigungssystem.Typengenehmigung: E1 04301146(L) | ||
| Gruppe 0max. 10 kgGruppe 0+max. 13 kg | Volvo-Babysitz (Volvo Infant Seat) – rückwärts gerichteter Kindersitz, Befestigung mit Sicherheitsgurt des Fahrzeugs.Typengenehmigung: E1 04301146(U) | Volvo-Babysitz (Volvo Infant Seat) – rückwärts gerichteter Kindersitz, Befestigung mit Sicherheitsgurt des Fahrzeugs.Typengenehmigung: E1 04301146(U) | Volvo-Babysitz (Volvo Infant Seat) – rückwärts gerichteter Kindersitz, Befestigung mit Sicherheitsgurt des Fahrzeugs.Typergenehmigung: E1 04301146(U) |
| Gruppe 0max. 10 kgGruppe 0+max. 13 kg | Kindersitze mit Universalzulassung.(U) | Kindersitze mit Universalzulassung.(U) | Kindersitze mit Universalzulassung.(U) |
2 Zur Montage anderer Kindersitze muss Ihr Fahrzeug in der beillegenden Fahrzeugliste des Herstellers aufgeführt sein oder eine Universalzulassung gemäß ECE R44 besitzen.
▶▶

02 Sicherheit
◀◀
| Gewicht Vordersitz (mit deaktiviertem Airbag) | Äußerer Sitzplatz Fond Mittlerer Sitzplatz Fond | ||
| Gruppe 19–18 kg | Rückwärts gerichteter/wendbarer Volvo-Kindersitz (Volvo Convertible Child Seat) – rückwärts gerichteter Kindersitz, Befestigung mit Sicherheitsgurt des Fahrzeugs und Haltegurt.Typengenehmigung: E5 04192(L) | Rückwärts gerichteter/wendbarer Volvo-Kindersitz (Volvo Convertible Child Seat) – rückwärts gerichteter Kindersitz, Befestigung mit Sicherheitsgurt des Fahrzeugs und Haltegurt.Typengenehmigung: E5 04192(L) | |
| Gruppe 19–18 kg | Kindersitze mit Universalzulassung.(U) | Kindersitze mit Universalzulassung.(U) | Kindersitze mit Universalzulassung.(U) |
| Gruppe 215–25 kg | Rückwärts gerichteter/wendbarer Volvo-Kindersitz (Volvo Convertible Child Seat) – rückwärts gerichteter Kindersitz, Befestigung mit Sicherheitsgurt des Fahrzeugs und Haltegurt.Typengenehmigung: E5 04192(L) | Rückwärts gerichteter/wendbarer Volvo-Kindersitz (Volvo Convertible ChildSeat) – rückwärts gerichteter Kindersitz, Befestigung mit Sicherheitsgurt des Fahrzeugs und Haltegurt.Typengenehmigung: E5 04192(L) | |
| Gruppe 215–25 kg | Rückwärts gerichteter/wendbarer Volvo-Kindersitz (Volvo Convertible Child Seat) – vorwärts gerichteter Kindersitz, Befestigung mit Sicherheitsgurt des Fahrzeugs.Typengenehmigung: E5 04191(U) | Rückwärts gerichteter/wendbarer Volvo-Kindersitz (Volvo Convertible Child Seat) – vorwärts gerichteter Kindersitz, Befestigung mit Sicherheitsgurt des Fahrzeugs.Typengenehmigung: E5 04191(U) | Rückwärts gerichteter/wendbarer Volvo-Kindersitz (Volvo Convertible Child Seat) – vorwärtsgerichteter Kindersitz, Befestigung mit Sicherheitsgurt des Fahrzeugs.Typengenehmigung: E5 04191(U) |
| Gewicht Vordersitz (mit deaktiviertem Airbag) | Äußerer Sitzplatz Fond Mittlerer Sitzplatz Fond | ||
| Gruppe 2/315–36 kg | Volvo-Sitzkissen mit Rückenlehne (Volvo Booster Seat with backrest).Typengenehmigung: E1 04301169(UF) | Volvo-Sitzkissen mit Rückenlehne (Volvo Booster Seat with backrest).Typengenehmigung: E1 04301169(UF) | Volvo-Sitzkissen mit Rückenlehne (Volvo Booster Seat with backrest).Typengenehmigung: E1 04301169(UF) |
| Gruppe 2/315–36 kg | Sitzkissen mit und ohne Rückenlehne (Booster Cushion with and without backrest).Typengenehmigung: E5 04216(UF) | Sitzkissen mit und ohne Rückenlehne (Booster Cushion with and without backrest).Typengenehmigung: E5 04216(UF) | Sitzkissen mit und ohne Rückenlehne (Booster Cushion with and without backrest).Typengenehmigung: E5 04216(UF) |
| Gruppe 2/315–36 kg | Integriertes Sitzkissen (Integrated Booster Cushion) - optional ab Werk erhältlich.Typengenehmigung: E5 04189(B) | ||
L: Geeignet für spezifische Kindersitze. Diese Kindersitze können für ein spezielles Fahrzeugmodell vorgesehen sein, begrenzte oder halbuniversale Kategorien.
U: Geeignet für Kindersitze mit Universalzulassung in dieser Gewichtsklasse.
UF: Geeignet für vorwärtsgerichtete Kindersitze mit Universalzulassung in dieser Gewichtsklasse.
B: Für diese Gewichtsklasse zugelassene eingebaute Kindersitze.
Themenbezogene Informationen
• Kindersitz - Platzierung (S. 48)
- Kindersitz - Befestigungspunkte oben (S. 55)
• Kindersitz - ISOFIX (S. 51)
- Allgemeine Informationen über die Sicherheit von Kindern (S. 42)

02 Sicherheit
Kindersitz - Platzierung
Kindersitze/Sitzkissen (S. 44) bei aktiviertem (S. 34) Beifahrerairbag stets im Fond platzieren. Wenn der Airbag ausgelöst wird, kann ein Kind, das auf dem Beifahrersitz sitzt, ernsthaft verletzt werden.

Der Airbag-Aufkleber wird beim Öffnen der Beifahrertür sichtbar, siehe Abbildung (S. 34).
Folgendes kann verwendet werden:
- ein Kindersitz/Sitzkissen auf dem Beifahrersitz wenn das Fahrzeug nicht über einen aktivierten Beifahrerairbag verfügt.
- ein oder mehrere Kindersitze/Sitzkissen im Fond.

WARNUNG
Lassen Sie Kinder niemals in einem Kindersitz oder auf einem Sitzkissen auf dem Vordersitz sitzen, wenn der Airbag (SRS) aktiviert ist.
Personen mit einer Körpergröße unter 140 cm dürfen niemals auf dem Beifahrersitz sitzen, wenn der Airbag (SRS) aktiviert ist.
Bei Nichtbeachtung der obigen Aufforderungen kann Lebensgefahr bestehen.

WARNUNG
Sitzkissen bzw. Kindersitze mit Stahlbügeln oder anderen Konstruktionen, die am Entriegelungsknopf des Gurtschlosses anliegen können, dürfen nicht verwendet werden, da sie unbeabsichtigtes Öffnen des Gurtschlosses verursachen können.
Den Oberteil des Kindersitzes darf nicht an der Windschutzscheibe anliegen.
Themenbezogene Informationen
- Allgemeine Informationen über die Sicherheit von Kindern (S. 42)
- Kindersitz - Befestigungspunkte oben (S. 55)
• Kindersitz - ISOFIX (S. 51)
Kindersitz - Zwei-Stufen-Sitzkissen\*
Die integrierten Sitzkissen im Rücksitz sorgen dafür, dass Kinder bequem und sicher sitzen können.
Die Sitzkissen sind speziell für viel Sicherheit konstruiert. In Kombination mit dem Sicherheitsgurt (S. 27) sind sie für Kinder mit einem Gewicht zwischen 15 und 36 kg und einer Körpergröße von mindestens 95 cm zugelassen.

Korrekte Position, der Gurt muss innen auf der Schulter verlaufen.

Falsche Position, die Kopfstütze muss auf derselben Höhe platziert sein wie der Kopf und der Gurt darf nicht unterhalb der Schulter verlaufen.
Vor der Fahrt zu kontrollieren:
- Das integrierte Zwei-Stufen-Sitzkissen ist gemäß Tabelle (S. 49) korrekt eingestellt und verriegelt
- der Sicherheitsgurt liegt straff am Körper des Kindes an und ist nicht verdreht
- der Sicherheitsgurt berührt nicht den Hals des Kindes oder liegt unterhalb der Schulter (siehe vorherige Abbildungen)
- der Hüftteil des Sicherheitsgurtes sitzt niedrig über dem Becken, um optimalen Schutz zu gewährleisten.
Die Justierung der zwei Stufen des Sitzkissens erfolgt durch Hochklappen (S. 49) und Abklappen (S. 50).
WARNING
Volvo empfiehlt Ihnen, die Reparatur oder den Austausch ausschließlich von einer Volvo-Vertragswerkstatt ausführen zu lassen. Nehmen Sie keine Änderungen oder Ergänzungen am Sitzkissen vor. Wenn ein integriertes Sitzkissen starker Belastung ausgesetzt war, wie z. B. bei einem Unfall, muss das gesamte Sitzkissen ausgetauscht werden. Selbst wenn das Sitzkissen unbeschädigt scheint, kann es einen Teil seiner Schutzeigenschaften verloren haben. Das Sitzkissen ebenfalls austauschen lassen, wenn es verschlissen ist.
WARNING
Wenn die Anweisungen für die zweistufige Sitzerhöhung nicht eingehalten werden, kann dies zu schweren Verletzungen des Kindes bei einem Unfall führen.
Zwei-Stufen-Sitzkissen\* - Hochklappen
Das integrierte Sitzkissen (S. 48) im Rücksitz kann in zwei Stufen hoch geklappt werden. Wie viele Stufen das Kissen einzuklappen ist, beruht auf dem Gewicht des Kindes.
Stufe 1 Stufe 2
Gewicht 22–36 kg 15–25 kg
Stufe 13

1 Zum Lösen des Sitzkissens den Griff nach vorn und oben ziehen.

02 Sicherheit
◀◀

2 Zum Verriegeln das Sitzkissen nach hinten drücken.
Stufe 2 4

1 Ausgangsstellung: Untere Stufe. Auf die Taste drücken.

2 Das Sitzkissen an der Vorderkante anheben und zum Verriegeln nach hinten gegen die Rückenlehne drücken.
i ACHTUNG
Die Sitzerhöhung kann nicht von Stufe 2 auf Stufe 1 gestellt werden. Sie muss zuerst in die Ausgangsstellung zurückgestellt werden, indem sie im Sitzkissen ganz nach unten geklappt (S. 50) wird.
Zwei-Stufen-Sitzkissen\* - Herunterklappen
Das integrierte Sitzkissen (S. 48) im Rücksitz kann von der oberen oder unteren Stufe weiter heruntergeklappt werden, bis es ganz im Rücksitz verschwendet. Das Sitzkissen kann jedoch nicht aus der oberen Stufe in die untere Stufe gestellt werden.

1 Den Griff nach vorn ziehen, um das Kissen zu lösen.
02 Sicherheit


2 Die Mitte des Kissens mit der Hand nach unten drücken, um es zu verriegeln.

WICHTIG
Vor dem Ausklappen sicherstellen, dass sich keine losen Gegenstände (z. B. Spielzeug) im Bereich unter dem Kissen befinden.

ACHTUNG
Beim Umklappen der Rückenlehne im Fond muss zuerst die Sitzerhöhung nach unten geklappt werden.
Themenbezogene Informationen
- Zwei-Stufen-Sitzkissen* - Hochklappen (S. 49)
Kindersitz - ISOFIX
ISOFIX ist ein Befestigungssystem für Kinder- sitze (S. 44), das auf einem internationalen Standard basiert.

Die Befestigungspunkte für das ISOFIX-Befestigungssystem sind hinter dem unteren Teil der Rückenlehne im Fond, in den äußeren Sitzplätzen, verborgen.
Die Position der Befestigungspunkte ist durch Symbole auf dem Bezug der Rückenlehne gekennzeichnet (siehe vorherige Abbildung).
Um die Befestigungspunkte zu erreichen, das Sitzpolster des Sitzplatzes herunterdrücken.
Bei der Befestigung eines Kindersitzes an den ISOFIX-Befestigungspunkten stets die Montageanleitungen des Herstellers befolgen.
Themenbezogene Informationen
• ISOFIX - Größenklassen (S. 52)
• ISOFIX - Kindersitz-Typen (S. 53)
- Allgemeine Informationen über die Sicherheit von Kindern (S. 42)

02 Sicherheit
ISOFIX - Größenklassen
Für Kindersitze mit ISOFIX-Befestigungssystem (S. 51) gibt es eine Größenklassifizierung, die dem Fahrer bei der Wahl des richtigen Kindersitzes (S. 53) hilft.
| Größen-klasse | Beschreibung |
| A Volle | Größe, vorwärts gerichteter Kindersitz |
| B Reduzierte Größe (Alt. 1), vorwärts gerichteter Kindersitz | |
| B1 Reduzierte Größe (Alt. 2), vorwärts gerichteter Kindersitz | |
| C Volle | Größe, rückwärts gerichteter Kindersitz |
| D Reduzierte Größe, rückwärts gerichteter Kindersitz | |
| E Rückwärts gerichteter Babysitz | |
| F Quer gestellter Babysitz, links | |
| G Quer gestellter Babysitz, rechts | |

WARNUNG
Platzieren Sie niemals das Kind auf dem Beifahrersitz, wenn das Fahrzeug über einen aktivierten Airbag verfügt.

ACHTUNG
Falls für das ISOFIX-Kindersitzsystem eine Größenklassifizierung fehlt, muss das Fahrzeugmodell in der Fahrzeugliste des Kindersitzes aufgeführt sein.

ACHTUNG
Volvo empfiehlt Ihnen, sich für Empfehlungen von Volvo in Bezug auf ISOFIX-Kindersitze an einen Volvo-Vertragshändler zu wenden.
ISOFIX - Kindersitz-Typen
Kindersitze sind – genau wie Fahrzeuge – unterschiedlich groß. Aus diesem Grund kön-
nen nicht alle Kindersitze auf allen Sitzplätzen in sämtlichen Fahrzeugmodellen montiert werden.
| Kindersitztyp Gewicht Größenklasse Für die ISOFIX-Montage von Kindersitzen geeignete | ||||
| Babysitz quer gestellt max. 10 kg F X X | ||||
| G X X | ||||
| Babysitz rückwärts gerichtet max. 10 kg E X OK | (IL) | |||
| Babysitz rückwärts gerichtet max. 13 kg E X OK | (IL) | |||
| D X OK | (IL) | |||
| C X OK | (IL) | |||
| Kindersitz rückwärts gerichtet 9–18 kg D X OK | (IL) | |||
| C X OK | (IL) | |||

02 Sicherheit
◀◀
| Kindersitztyp Gewicht Größenklasse Für die ISOFIX-Montage von Kindersitzen geeignete Sitzplätze | |||
| Kindersitz vorwärts gerichtet 9–18 kg B X | OKA(IUF) | ||
| B1 | X | OKA(IUF) | |
| A | X | OKA(IUF) | |
| X: Die ISOFIX-Position ist nicht für ISOFIX-Kindersitze in dieser Gewichtsklasse und/oder Größenklasse geeignet.IL: Geeignet für spezifische ISOFIX-Kindersitze. Diese Kindersitze können für ein spezielles Fahrzeugmodell vorgesehen sein, begrenzte oder halbuniversale Kategorien.IUF: Geeignet für vorwärtsgerichtete ISOFIX-Kindersitze mit Universalzulassung für diese Gewichtsklasse. | |||
A Volvo empfiehlt rückwärts gerichtete Kindersitze für diese Gruppe.
Achten Sie darauf, für den Kindersitz mit ISO-
FIX (S. 51)-Befestigungssystem die richtige
Größenklasse (S. 52) zu wählen.
Kindersitz - Befestigungspunkte oben
Das Fahrzeug ist mit oberen Befestigungspunkten für bestimmte vorwärts gerichtete Kindersitze (S. 44) ausgerüstet. Die Befestigungspunkte befinden sich auf der Rückseite des Sitzes.

Die oberen Befestigungspunkte sind hauptsächlich für vorwärts gerichtete Kindersitze vorgesehen. Volvo empfiehlt, für kleine Kinder so lange wie möglich rückwärts gerichtete Kindersitze zu benutzen.

ACHTUNG
Kopfstütze einklappen, um den Einbau dieses Kinderschutztyps an den äußeren Sitzen in Fahrzeugen mit einklappbaren Kopfstützen zu erleichtern.

ACHTUNG
In Fahrzeugen mit Laderaumabdeckung muss diese entfernt werden, bevor der Kindersitz in den Befestigungspunkten montiert werden kann.
Ausführlichere Informationen, wie der Kindersitz in den oberen Befestigungspunkten festgezurrt wird, sind den Anweisungen des Sitzherstellers zu entnehmen.

WARNUNG
Die Haltegurte des Kindersitzes müssen immer durch die Öffnung im Kopfstützenbein gezogen werden, bevor sie am Befestigungspunkt festgezurrt werden.
Themenbezogene Informationen
- Allgemeine Informationen über die Sicherheit von Kindern (S. 42)
• Kindersitz - Platzierung (S. 48)
• Kindersitz - ISOFIX (S. 51)

03
INSTRUMENTE UND REGLER

03 Instrumente und Regler

Instrumente und Bedienelemente, Linkslenker - Übersicht
In der Übersicht wird gezeigt, wo sich die Displays und Bedienelemente des Fahrzeugs befinden.

03 Instrumente und Regler
◀◀
Übersicht Linkslenker
03

03 Instrumente und Regler

| Funktion Siehe | ||
| 1 | Menübenutzung und Mitteilungsverwaltung, Blinker, Fern-/Abblendlicht, Bordcomputer | (S. 107), (S. 109), (S. 93), (S. 88) und (S. 115). |
| 2 | Tempomat* (S. 197) und (S. 200). | |
| 3 | Signalhorn, Airbag (S. 82) und (S. 31). | |
| 4 | Kombinationsinstrument | (S. 63). |
| 5 | Menübedienung, Audiosteuerung, Telefonsteuerung* | (S. 110) und Ergänzung Sensus Info-tainment. |
| 6 | START/STOP ENGINE-Taste | (S. 266). |
| 7 | Zündschloss (S. 74). | |
| 8 | Bildschirm für Info-tainment und Anzeige von Menüs | (S. 110) und Ergänzung Sensus Info-tainment. |
| 9 | Türöffnungsgriff – | |
| Funktion Siehe | ||
| 10 | Bedienfeld (S. 175), (S. 180), (S. 99) und (S. 101). | |
| 11 | Warnblinkanlage (S. 93). | |
| 12 | Bedientafel für Info-tainment und Menü-benutzung | (S. 110) und Ergänzung Sensus Info-tainment. |
| 13 | Bedientafel für Kli-maanlage | (S. 125). |
| 14 | Schalt-/Wählhebel (S. 277). | |
| 15 | Bedienelemente für Antriebsmodi | (S. 270). |
| 16 | Wisch- und Wasch-anlage | (S. 96). |
| 17 | Lenkradeinstellung (S. 82). | |
| 18 | Motorhaubenöffner (S. 350). | |
| 19 | Feststellbremse (S. 286). | |
| 20 | Sitzeinstellung* (S. 77). | |
| 21 | Lichtschalter, Öffner für Kraftstofftank-klappe und Heck-klappe | (S. 84), (S. 295) und (S. 177). |
Themenbezogene Informationen
• Außentemperaturmesser (S. 72)
• Tageskilometerzähler (S. 72)
• Uhr (S. 73)

03 Instrumente und Regler
Instrumente und Bedienelemente, Rechtslenker - Übersicht
In der Übersicht wird gezeigt, wo sich die Displays und Bedienelemente des Fahrzeugs befinden.
03 Instrumente und Regler

Übersicht Rechtslenker

03 Instrumente und Regler
◀◀
| Funktion Siehe | ||
| 1 | Bildschirm für Info-tainment und Anzeige von Menüs | (S. 110) und Ergänzung Sensus Info-tainment. |
| 2 | Zündschloss (S. 74). | |
| 3 | START/STOP ENGINE-Taste | (S. 266). |
| 4 | Tempomat* (S. 197) und (S. 200). | |
| 5 | Kombinationsinstrument | (S. 63). |
| 6 | Signalhorn, Airbag (S. 82) und (S. 31). | |
| 7 | Menübedienung, Audiosteuerung, Telefonsteuerung* | (S. 110) und Ergänzung Sensus Info-tainment. |
| 8 | Wisch- und Waschanlage | (S. 96). |
| 9 | Türöffnungsgriff – | |
| 10 | Bedienfeld (S. 175), (S. 180), (S. 99) und (S. 101). |
| Funktion Siehe | ||
| 11 | Lichtschalter, Öffner für Kraftstofftankklappe und Heckklappe | (S. 84), (S. 295) und (S. 177). |
| 12 | Sitzeinstellung* (S. 77). | |
| 13 | Feststellbremse (S. 286). | |
| 14 | Lenkradeinstellung (S. 82). | |
| 15 | Menübenutzung und Mitteilungsverwaltung, Blinker, Fern-/Abblendlicht, Bordcomputer | (S. 107), (S. 109), (S. 93), (S. 88) und (S. 115). |
| 16 | Schalt-/Wählhebel (S. 277). | |
| 17 | Bedienelemente für Antriebsmodi | (S. 270). |
| 18 | Bedientafel für Klimaanlage | (S. 125). |
| 19 | Bedientafel für Info-tainment und Menü-benutzung | (S. 110) und Ergänzung Sensus Info-tainment. |
| 20 | Warnblinkanlage (S. 93). | |
| 21 | Motorhaubenöffner (S. 350). | |
Themenbezogene Informationen
• Außentemperaturmesser (S. 72)
• Tageskilometerzähler (S. 72)
• Uhr (S. 73)
03 Instrumente und Regler

Kombinationsinstrument
Im Informationsdisplay des Kombinationsinstruments werden Informationen zu bestimmten Funktionen des Fahrzeugs sowie Mitteilungen angezeigt.
- Kombinationsinstrument, digital - Übersicht (S. 64)
- Kombinationsinstrument - Bedeutung der Kontrollsymbole (S. 69)
- Kombinationsinstrument - Bedeutung der Warnsymbole (S. 70)

03 Instrumente und Regler
Kombinationsinstrument, digital - Übersicht
Im Informationsdisplay des Kombinationsinstruments werden Informationen zu bestimmten
Fahrzeugfunktionen angezeigt, z.B. Tempomat und Bordcomputer, sowie Mitteilungen. Die Information wird durch Symbole und Text angezeigt.

Das Instrument zeigt Informationen je nach vorgenommener Auswahl, siehe Menübenutzung - Kombinationsinstrument (S. 107).
1 Hybridbatteriemesser
mationen siehe Eco guide & Hybrid guide (S. 68).
2 Aktueller Energiestand
3 Aktiver Antriebsmodus
4 Das Symbol leuchtet, wenn der Diesel-motor läuft.
5 Hybrid guide (Driver Support Power Meter). Zeigt den aktuellen, vom Fahrer angeforderten Antriebseffekt und den verfügbaren Elektromotoreffekt, d.h. den Grenzwert für das Anlassen und Ausschalten des Dieselmotors. Weitere Infor-
03 Instrumente und Regler

Energierückgewinnung

Wenn der Elektromotor eine Energieleistung für die Hybridbatterie erzeugt, werden im Hybridbatteriemesser Blasen angezeigt - siehe Fahrbremse (S. 282).
Informationsdisplay

Im Informationsdisplay des Kombinationsinstruments werden Informationen zu bestimmten Fahrzeugfunktionen angezeigt, z.B. Tempomat und Bordcomputer, sowie Mitteilungen. Die Information wird durch Symbole und Text angezeigt. Weitere Beschreibungen sind unter den Funktionen zu finden, die das Display verwenden.
Messinstrumente und Anzeigen
Für das Kombinationsinstrument können verschiedene Themen gewählt werden. Mögliche Themen sind "Hybrid", "Elegance", "Eco" und "Performance". Die Themeneinstellung kann beim Verriegeln des Fahrzeugs im Transponderschlüssel gespeichert werden, siehe Transponderschlüssel und Schlüsselblatt (S. 157) und MY CAR (S. 110).
Ein Thema kann nur bei laufendem Motor gewählt werden.
Um das Thema auszuwählen, auf die OK-Taste des linken Lenkradhebels drücken und danach die Menüoption Themen durch Drehen des Daumenrads am Lenkradhebel wählen. Die Wahl durch Drücken der OK-Taste bestätigen. Für weitere Informationen zur Menübenutzung siehe Menübenutzung - Kombinationsinstrument (S. 107).
Bei bestimmten Modellvarianten ist das Erscheinungsbild des Bildschirms in der Mit-
telkonsole an die Themeneinstellung für das Kombinationsinstrument angepasst.

Messinstrumente und Anzeigen, Thema "Hybrid".
1 Tankanzeige. Wenn die Anzeige nur noch auf einer weißen Marke 1 steht, beginnt das gelbe Kontrollsymbol für niedrigen Kraftstoff-Füllstand zu leuchten. Siehe auch Bordcomputer - ergänzende Informationen (S. 115) und Kraftstoff einfüllen (S. 296).
② Hybridbatteriemesser
3 Tachometer
4 Hybrid guide. Siehe auch Eco guide & Hybrid guide (S. 68).
5 Gangstellungsanzeige. Siehe auch Automatikgetriebe - Geartronic (S. 277).
▶▶

03 Instrumente und Regler
◀◀

Messinstrumente und Anzeigen, Thema "Elegance".
Tankanzeige. Wenn die Anzeige nur noch auf einer weißen Marke 1 steht, beginnt das gelbe Kontrollsymbol für niedrigen Kraftstoff-Füllstand zu leuchten. Siehe auch Bordcomputer - ergänzende Informationen (S. 115) und Kraftstoff einfüllen (S. 296).
② Keine Funktion
3 Tachometer
4 Keine Funktion
5 Gangstellungsanzeige. Siehe auch Automatikgetriebe - Geartronic (S. 277).

Messinstrumente und Anzeigen, Thema "Eco".
1 Tankanzeige. Wenn die Anzeige nur noch auf einer weißen Marke 1 steht, beginnt das gelbe Kontrollsymbol für niedrigen Kraftstoff-Füllstand zu leuchten. Siehe auch Bordcomputer - ergänzende Informationen (S. 115) und Kraftstoff einfüllen (S. 296).
② Eco guide. Siehe auch Eco guide & Hybrid guide (S. 68).
3 Tachometer
4 Hybrid guide. Siehe auch Eco guide & Hybrid guide (S. 68).
5 Gangstellungsanzeige. Siehe auch Automatikgetriebe - Geartronic (S. 277).

Messinstrumente und Anzeigen, Thema "Performance".
Tankanzeige. Wenn die Anzeige nur noch auf einer weißen Marke 1 steht, beginnt das gelbe Kontrollsymbol für niedrigen Kraftstoff-Füllstand zu leuchten. Siehe auch Bordcomputer - ergänzende Informationen (S. 115) und Kraftstoff einfüllen (S. 296).
2 E-boost-Messer. Illustriert die Nutzung des Elektromotors, dessen Unterstützung des Dieselmotors und die Motorbremse 2 mit dem Elektromotor.
3 Tachometer
4 Drehzahlmesser. Das Messinstrument gibt die Motordrehzahl in tausend Umdrehungen pro Minute an.
03 Instrumente und Regler

5 Hybrid guide. Siehe auch Eco guide & Hybrid guide (S. 68).
6 Gangstellungsanzeige. Siehe auch Automatikgetriebe - Geartronic (S. 277).
Kontroll- und Warnsymbole

Kontroll- und Warnsymbole.
1 Kontrollsymbole
② Kontroll- und Warnsymbole
3 Warnsymbole
Funktionskontrolle
Alle Kontroll- und Warnsymbole außer den Symbolen in der Mitte des Informationsdisplays leuchten in Schlüsselstellung II oder beim Anlassen des Motors auf. Nachdem der Motor angesprungen ist, müssen sämtliche Symbole erlöschen, außer dem Symbol für die Feststellbremse, das erst erlischt, wenn die Feststellbremse gelöst wird.
Wenn der Motor nicht startet oder die Funktionskontrolle in Schlüsselstellung II ausgeführt wird, erlöschen sämtliche Symbole innerhalb einiger Sekunden mit Ausnahme des Symbols für Fehler in der Abgasreinigungsanlage des Fahrzeugs.
Themenbezogene Informationen
• Kombinationsinstrument (S. 63)
- Kombinationsinstrument - Bedeutung der Kontrollsymbole (S. 69)
- Kombinationsinstrument - Bedeutung der Warnsymbole (S. 70)

03 Instrumente und Regler
Eco guide & Hybrid guide
Eco guide und Hybrid guide sind zwei der Instrumente des Kombinationsinstruments (S. 63), die den Fahrer dabei unterstützen, das Fahrzeug mit den bestmöglichen Verbrauchswerten zu bewegen.
Außerdem speichert das Fahrzeug statistische Daten aus früheren Fahrten, die als Stapeldiagramme angezeigt werden können, siehe Bordcomputer - Fahrtstatistik* (S. 116).
Eco guide
Dieses Instrument zeigt, wie sparsam das Auto fährt.
Um diese Funktion anzeigen zu können, das Thema „Eco“ auswählen, siehe Kombinationsinstrument, digital - Übersicht (S. 64).

1 Momentanwert
② Durchschnittswert
Momentanwert
Hier wird der Momentanwert angezeigt - umso höher der Ausschlag auf der Skala, desto besser.
Der Momentanwert berechnet sich aus der Geschwindigkeit, Motordrehzahl, der verwendeten Motorleistung sowie der Benutzung der Betriebsbremse.
Die optimale Geschwindigkeit (50-80 km/h) und niedrige Drehzahlen werden befürwortet. Beim Gasgeben und Bremsen sinken die Anzeigewerte.
Sehr geringe Momentanwerte führen (mit kurzer Zeitverzögerung) zu einem Aufleuchten des roten Bereichs im Messinstrument, was einer unwirtschaftlichen Fahrweise entspricht, und deshalb vermieden werden sollte.
Durchschnittswert
Der Durchschnittswert folgt langsam dem Momentanwert und beschreibt, wie das Fahrzeug in letzter Zeit gefahren wurde. Je höher der Ausschlag auf der Skala, desto wirtschaftlicher ist der Fahrer gefahren.
Hybrid guide
Dieses Messinstrument zeigt das Verhältnis zwischen bereits aus dem Elektromotor entnommener und noch verfügbarer Leistung.
Um diese Funktion anzeigen zu können, das Thema „Hybrid“ oder "Performance" auswählen, siehe Kombinationsinstrument, digital - Übersicht (S. 64).

① Vom Fahrer angeforderte Leistung
② Verfügbar Elektromotorleistung
Wenn die beiden Zeiger sich treffen, ist der Grenzwert erreicht, an dem der Dieselmotor angelassen/ausgeschaltet wird.
Vom Fahrer angeforderte Leistung
Der große Zeiger steht für die Menge an Motorleistung, die der Fahrer durch die Betätigung des Gaspedals anfordert. Je höher der Ausschlag auf der Skala, desto größer ist der vom Fahrer im aktuellen Gang angeforderte Leistung.
Verfügbar Elektromotorleistung
Der kleine Zeiger steht für die aktuelle Menge an Leistung, die durch den Elektromotor noch zur Verfügung steht.
03 Instrumente und Regler

Ein großer Abstand zwischen den beiden Zeigern bedeutet, dass die Leistungsreserve groß ist.
Kombinationsinstrument - Bedeutung der Kontrollsymbole
Die Kontrollsymbole machen den Fahrer darauf aufmerksam, dass eine Funktion aktiviert ist, dass ein System arbeitet, dass ein Fehler vorliegt oder dass es an etwas mangelt.
Kontrollsymbole
| Symbol | Bedeutung |
| Fehler im ABL-System | |
| Abgasreinigungsanlage | |
| Fehler im ABS-System | |
| Nebelschlussleuchte ein | |
| Stabilitätskontrolle | |
| DSTC SPORT | Stabilitätskontrolle, Sport-Modus |
| Vorglühanlage | |
| Niedriger Kraftstoffstand im Tank | |
| Information, Displaytext lesen |
| Symbol | Bedeutung |
| Fernlicht ein | |
| Blinkerleuchte links | |
| Blinkerleuchte rechts |
Fehler im ABL-System
Das Symbol leuchtet, wenn ein Fehler in der ABL-Funktion (Active Bending Lights) aufgetreten ist.
Abgasreinigungsanlage
Wenn das Symbol nach dem Anlassen des Motors aufleuchtet, kann dies auf einen Fehler in der Abgasreinigungsanlage des Fahrzeugs zurückzuführen sein. Fahren Sie zur Überprüfung in eine Werkstatt. Volvo empfiehlt Ihnen, sich an eine Volvo-Vertragswerkstatt zu wenden.
Fehler im ABS-System
Leuchtet das Symbol auf, ist das System außer Betrieb. Die reguläre Bremsanlage funktioniert weiterhin, jedoch ohne ABS-Funktion.
-
An einem sicheren Platz anhalten und den Motor abstellen.
-
Erneut den Motor anlassen.

03 Instrumente und Regler
◀◀
- Leuchtet das Symbol weiterhin, fahren Sie zur Überprüfung des ABS-Systems in eine Werkstatt. Volvo empfiehlt Ihnen, sich an eine Volvo-Vertragswerkstatt zu wenden.
Nebelschlussleuchte ein
Dieses Symbol leuchtet, wenn die Nebelschlussleuchte eingeschaltet ist.
Stabilitätskontrolle
Das blinkende Symbol zeigt an, dass die Stabilitätskontrolle arbeitet. Wenn das Symbol konstant leuchtet, ist ein Fehler im System aufgetreten.
Stabilitätskontrolle, Sport-Modus
Im Sportmodus ist ein aktiveres Fahrerlebnis möglich. Dabei erfasst das System, ob Gaspedal, Lenkradbewegungen und Kurvenfahrt aktiver sind als beim normalen Fahren und lässt dann ein kontrolliertes Ausbrechen des Fahrzeughecks bis zu einem bestimmten Niveau zu, bevor es eingreift und das Fahrzeug stabilisiert.
Vorglühanlage
Das Symbol leuchtet auf, wenn der Motor vorgewärmt wird. Das Vorwärmen erfolgt in der Regel aufgrund von niedriger Temperatur.
Niedriger Kraftstoffstand im Tank
Wenn das Symbol aufleuchtet, ist der Kraftstoffstand zu niedrig. Umgehend Kraftstoff nachfüllen.
Information, Displaytext lesen
Das Informationssymbol leuchtet auf, wenn eine Abweichung in einem der Systeme im Fahrzeug festgestellt wird. Gleichzeitig wird ein Text im Informationsdisplay angezeigt. Der Mitteilungstext wird mit der OK-Taste ausgeblendet, siehe Menübenutzung - Kombinationsinstrument (S. 107), oder erlischt automatisch nach einiger Zeit (Zeit abhängig von der angezeigten Funktion). Das Informationssymbol kann auch in Kombination mit anderen Symbolen aufleuchten.

ACHTUNG
Wenn eine Servicemitteilung aufleuchtet, können das Symbol und die Mitteilung mit der OK-Taste ausgeblendet werden, oder sie erlöschen nach einiger Zeit von selbst.
Fernlicht ein
Bei Lichthupe und eingeschaltetem Fernlicht leuchtet das Symbol.
Linke/rechte Blinkerleuchten
Bei Verwendung der Warnblinkanlage blinken beide Blinkersymbole.
Themenbezogene Informationen
• Kombinationsinstrument (S. 63)
- Kombinationsinstrument - Bedeutung der Warnsymbole (S. 70)
- Kombinationsinstrument, digital - Übersicht (S. 64)
Kombinationsinstrument - Bedeutung der Warnsymbole
Die Warnsymbole machenden Fahrer darauf aufmerksam, dass eine wichtige Funktion aktiviert wurde, oder dass ein ernsthafter Fehler oder ein ernsthafter Mangel aufgetreten ist.
Warnsymbole
| Symbol | Bedeutung |
![]() | Feststellbremse angezogen |
![]() | Airbags - SRS |
![]() | Sicherheitsgurtkontrolle |
![]() | Die Startbatterie wird nicht geladen |
![]() | Fehler in der Bremsanlage |
![]() | Warnung |
Feststellbremse angezogen
Dieses Symbol leuchtet konstant, wenn die Feststellbremse angezogen ist. Das Symbol blinkt beim Anziehen und leuchtet anschließend konstant.
Sollte das Symbol in einer anderen Situation blinken, ist ein Fehler aufgetreten. Die Mitteilung im Informationsdisplay lesen.
03 Instrumente und Regler

Für weitere Informationen siehe Feststellbremse (S. 286).
Airbags - SRS
Wenn das Symbol nicht erlischt oder während der Fahrt aufleuchtet, ist ein Fehler im Gurtschloss, SRS-, SIPS- oder IC-System aufgetreten. Zur Überprüfung des Fehlers umgehend in eine Werkstatt fahren. Volvo empfiehlt Ihnen, sich an eine Volvo-Vertragswerkstatt zu wenden.
Sicherheitsgurtkontrolle
Das Symbol blinkt, wenn der Fahrer oder der Beifahrer den Sicherheitsgurt nicht angelegt hat oder ein Fondinsasse den Sicherheitsgurt abgelegt hat.
Die Startbatterie wird nicht geladen
Dieses Symbol leuchtet während der Fahrt auf, wenn ein Fehler in der elektrischen Anlage aufgetreten ist. Wenden Sie sich an eine Werkstatt. Volvo empfiehlt Ihnen, sich an eine Volvo-Vertragswerkstatt zu wenden.
Fehler in der Bremsanlage
Wenn das Symbol aufleuchtet, kann der Bremsflüssigkeitsstand zu niedrig sein. An einem sicheren Platz anhalten und den Flüssigkeitsstand im Bremsflüssigkeitsbehälter überprüfen, siehe Brems- und Kupplungsflüssigkeit - Füllstand (S. 355).
Falls die Symbole für Bremse und ABS gleichzeitig aufleuchten, kann ein Fehler in der Bremskraftverteilung aufgetreten sein.
- An einem sicheren Platz anhalten und den Motor abstellen.
-
Erneut den Motor anlassen.
-
Wenn beide Symbole erlöschen, können Sie weiterfahren.
- Leuchten die Symbole weiterhin, den Füllstand im Bremsflüssigkeitsbehälter überprüfen, siehe Brems- und Kupplungsflüssigkeit - Füllstand (S. 355). Wenn der Füllstand im Bremsflüssigkeitsbehälter normal ist und die Symbole weiterhin leuchten, kann das Fahrzeug zur Kontrolle der Bremsanlage äußerst vorsichtig bis zur nächsten Werkstatt weitergefahren werden. Volvo empfiehlt Ihnen, sich an eine Volvo-Vertragswerkstatt zu wenden.
WARNUNG
Wenn der Füllstand der Bremsflüssigkeit unter dem MIN-Stand im Bremsflüssigkeitsbehälter liegt, sollte das Fahrzeug erst weitergefahren werden, nachdem Bremsflüssigkeit nachgefüllt wurde.
Der Bremsflüssigkeitsverlust muss von einer Werkstatt überprüft werden. Volvo empfiehlt Ihnen, sich an eine Volvo-Vertragswerkstatt zu wenden.

WARNUNG
Falls das Bremsen- und das ABS-Symbol gleichzeitig leuchten, droht das Heck des Fahrzeug bei starkem Abbremsen auszubrechen.
Warnung
Das rote Warnsymbol leuchtet auf, wenn ein Fehler angezeigt wurde, der die Sicherheit und/oder das Fahrverhalten des Fahrzeugs beeinflussen kann. Gleichzeitig erscheint eine erklärende Textmitteilung im Informationsdisplay. Das Symbol bleibt sichtbar, bis der Fehler behoben ist, die Textmitteilung kann jedoch durch einen Druck auf die Taste OK bestätigt werden, siehe Menübenutzung - Kombinationsinstrument (S. 107). Das Warnsymbol kann auch in Kombination mit anderen Symbolen aufleuchten.
Maßnahme:
- An einem sicheren Platz anhalten. Das Fahrzeug darf nicht weitergefahren werden.
- Die Mitteilung im Display lesen. Maßnahme gemäß Mitteilung im Display ausführen. Die Mitteilung mit der OK-Taste löschen.
Kontrolle – Türen nicht geschlossen
Sollte eine der Türen nicht richtig geschlossen sein, leuchtet das Informations- oder das Warnsymbol auf und gleichzeitig erscheint
▶▶

03 Instrumente und Regler
◀◀
eine erklärende Abbildung im Informations- display. Das Fahrzeug umgehend an einem sicheren Platz anhalten und die offene Tür schließen.

Wenn das Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von weniger
ca. 7 km/h gefahren wird, leuchtet das Informationssymbol auf.

Wenn das Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von mehr als
ca. 7 km/h gefahren wird, leuchtet das Warn- symbol auf.
Sollte die Motorhaube 3 nicht richtig geschlossen sein, leuchtet das Warnsymbol auf und gleichzeitig erscheint eine erklärende Abbildung im Informationsdisplay. Umgehend an einem sicheren Platz anhalten und die Motorhaube schließen.
Sollte die Heckklappe nicht richtig geschlossen sein, leuchtet das Informationssymbol auf und gleichzeitig erscheint eine erklärende Abbildung im Informationsdisplay. Umgehend an einem sicheren Platz anhalten und die Heckklappe schließen.
Themenbezogene Informationen
• Kombinationsinstrument (S. 63)
- Kombinationsinstrument - Bedeutung der Kontrollsymbole (S. 69)
- Kombinationsinstrument, digital - Übersicht (S. 64)
Außentemperaturmesser
Die Anzeige des Außentemperaturmessers erscheint im Kombinationsinstrument.


1 Anzeige des Außentemperaturmessers, digitales Kombinationsinstrument
② Anzeige des Außentemperaturmessers, analoges Kombinationsinstrument
Bei Temperaturen zwischen +2 °C und -5 °C leuchtet ein Schneeflockensymbol auf dem Display auf. Damit wird vor Glätte gewarnt. Wenn das Auto geparkt war, kann ein zu hoher Wert angezeigt werden.
Themenbezogene Informationen
• Kombinationsinstrument (S. 63)
Tageskilometerzähler
Der Tageskilometerzähler wird im Kombinationsinstrument angezeigt.

Tageskilometerzähler.

Display für Tageskilometerzähler
Die beiden Tageskilometerzähler T1 und T2 dienen der Messung kürzerer Strecken. Die Länge der Strecke wird im Display angezeigt.
Drehen Sie das Daumenrad am linken Lenkradhebel, um den gewünschten Zähler angezeigt zu bekommen.
Durch langes Drücken der RESET-Taste (bis zur Änderung) am linken Lenkradhebel wird der Tageskilometerzähler auf Null gestellt. Für weitere Informationen siehe Bordcomputer - ergänzende Informationen (S. 115).
03 Instrumente und Regler

Themenbezogene Informationen
• Kombinationsinstrument (S. 63)
Uhr
Das Display der Uhr wird im Kombinationsinstrument angezeigt.

1 Display mit Uhrzeitanzeige
Uhr einstellen
Die Uhr kann im Menüsystem MY CAR eingestellt werden, siehe MY CAR (S. 110).
Themenbezogene Informationen
• Kombinationsinstrument (S. 63)
Volvo Sensus
Volvo Sensus ist das Herzstück Ihres ganz persönlichen Volvo-Erlebnisses. Sensus versorgt Sie mit Informationen, Entertainment und zahlreichen Einstellmöglichkeiten.

Mit Recht wollen Sie In Ihrem Fahrzeug alles unter Kontrolle haben – und außerdem Zugriff auf Informationen, Kommunikation und Entertainment. Sensus vereint alle unsere Lösungen für die Verbindung* zur Außenwelt und die intuitive Steuerung zahlreicher Fahrzeugfunktionen.
Volvo Sensus führt viele Funktionen aus mehreren Systemen des Fahrzeugs zusammen, und präsentiert diese auf dem Bildschirm der Mittelkonsole. Mit Volvo Sensus kann das Fahrzeug mit Hilfe einer leicht zu bedienenden Benutzerschnittstelle personalisiert werden. Einstellungen können in Fahrzeugeinstellungen, Audio und Media, Klima usw. vorgenommen werden.

03 Instrumente und Regler
◀◀
Mit den Tasten und Reglern oder dem rechten Tastenfeld* können Funktionen aktiviert oder deaktiviert werden und viele verschiedene Einstellungen können vorgenommen werden.
Durch Drücken auf MY CAR werden alle Einstellungen in Bezug auf Fahrweise und Kontrolle des Fahrzeugs angezeigt, z.B. City Safety, Schlösser und Alarmanlage, automatische Gebläsegeschwindigkeit, Uhr stellen usw.
Durch Drücken von RADIO, MEDIA, TEL*, *, NAV* und CAM* können andere Quellen, Systeme und Funktionen aktiviert werden, z. B. AM, FM, CD, DVD*, TV*, Bluetooth*, Navigation* und Einparkhilfekamera*.
Weitere Informationen zu allen Funktionen/Systemen finden Sie im entsprechenden Abschnitt der Betriebsanleitung oder ihrer Ergänzung.
Übersicht

Bedientafel in der Mittelkonsole. Die Abbildung ist eine schematische Darstellung – je nach Ausstattung und Markt variieren Anzahl der Funktionen und Anordnung der Tasten.
① Navigation* - NAV, siehe separate Ergänzung.
2 Audio und Medien – RADIO, MEDIA, TEL*, siehe separate Ergänzung (Sensus Infotainment).
3 Fahrzeugeinstellungen - MY CAR, siehe MY CAR (S. 110).
4 Fahrzeug mit Internetverbindung – 🌐 siehe separate Ergänzung (Sensus Infotainment).
5 Klimaanlage (S. 119).
6 Einparkhilfekamera (S. 251) – CAM*.
Themenbezogene Informationen
• Lizenzen (S. 417)
Schlüsselstellungen
Mit dem Transponderschlüssel kann die Elektrik des Fahrzeugs in verschiedene Modi bzw. Stufen versetzt werden, wodurch verschiedene Funktionen verfügbar werden, siehe Schlüsselstellungen - Funktionen in verschiedenen Stufen (S. 75).

Zündschloss mit herausgezogenem/eingedrücktem Transponderschlüssel.

ACHTUNG
Bei Fahrzeugen mit Keyless*-Funktion muss der Transponderschlüssel nicht in das Zündschloss gesteckt werden, sondern kann z. B. in einer Tasche aufbewahrt werden. Für weitere Information über die Keyless-Funktionen siehe Keyless drive* (S. 169).
03 Instrumente und Regler

Transponderschlüssel einstecken
- Den Transponderschlüssel mit dem abnehmbaren Schlüsselblatt an seinem Ende festhalten und in das Zündschloss stecken.
- Dann den Transponderschlüssel im Schloss bis in die Endstellung drücken.

WICHTIG
Fremdartige Gegenstände im Zündschloss können die Funktion gefährden oder das Schloss zerstören.
Den Transponderschlüssel nicht verkehrt herum einstecken – den Schlüssel am Ende mit dem abnehmbaren Schlüsselblatt festhalten, siehe Abnehmbares Schlüsselblatt - Entfernen/Anbringen (S. 164).
Transponderschlüssel entnehmen
Den Transponderschlüssel festhalten und aus dem Zündschloss herausziehen.
Schlüsselstellungen - Funktionen in verschiedenen Stufen
Um die Nutzung einer begrenzten Anzahl von Funktionen bei ausgeschaltetem Motor zu ermöglichen, kann die Elektrik des Fahrzeugs mit dem Transponderschlüssel in drei verschiedene Stufen (Schlüsselstellungen) - 0, I und II - versetzt werden. Diese Betriebsanleitung beschreibt ausführlich diese Stufen mit der Bezeichnung "Schlüsselstellungen".
Die folgende Tabelle zeigt, welche Funktionen in der jeweiligen Schlüsselstellung/Stufe erreicht werden können.
Stufe Funktionen
0
- Kilometerzähler, Uhr und Temperaturanzeige werden eingeschaltet.
- Elektrisch verstellbare Sitze können bedient werden.
- Die Nutzung der Stereoanlage ist zeitlich begrenzt – siehe Ergänzung Sensus Infotainment.
|
- Schiebedach, Fensterheber, 12-V-Steckdose im Innenraum, Navigation, Telefon, Gebläse und Scheibenwischer können genutzt werden.
In dieser Schlüsselstellung belastet der Stromverbrauch die Startbatterie.

03 Instrumente und Regler
◀◀
| Stufe | Funktionen |
| II | Die Scheinwerfer werden eingeschaltet.Die Warn-/Kontrolllampen leuchten 5 Sekunden lang auf.Mehrere sonstige Systeme werden aktiviert. Die elektrische Heizung in Sitzkissen und Heckscheibe können jedoch erst nach einem Start des Motors aktiviert werden.In dieser Schlüsselstellung wird viel Strom aus der Batterie verbrauche und sollte deshalb vermieden werden! |
Die Wahl der Schlüsselstellung bzw. Stufe
- Schlüsselstellung 0 - Das Fahrzeug entriegeln - die elektrische Anlage des Fahrzeugs ist infolgedessen auf Stufe 0.
- Schlüsselstellung - Bei vollständig in das Zündschloss 4 eingedrücktem Transponderschlüssel kurz auf START/STOP ENGINE drücken.

ACHTUNG
Um die Stufe I oder II ohne Motorstart zu erhalten - darf beim Wählen einer dieser Schlüsselstellungen weder das Kupp-lungs- noch das Bremspedal gedrückt werden.
- Schlüsselstellung II - Bei vollständig in das Zündschloss 4 eingedrücktem Transponderschlüssel - Lange 5 auf START/STOP ENGINE drücken.
- Zurück zu Schlüsselstellung 0 - Um aus Stellung II oder I zu Schlüsselstellung 0 zurückzugelangen, kurz auf START/STOP ENGINE drücken.
Stereoanlage
Zu Informationen zur Funktion der Stereoanlage mit abgezogenem Transponderschlüssel siehe Ergänzung Sensus Infotainment.
Anlassen und Abstellen des Motors
Zu Informationen zum Anlassen/Abstellen des Motors siehe Anlassen des Motors (S. 266).
Themenbezogene Informationen
• Schlüsselstellungen (S. 74)
Vordersitze
Die Vordersitze des Fahrzeugs haben verschiedene Einstellungsmöglichkeiten für den bestmöglichen Sitzkomfort.

1 Winkel der Kreuzstütze ändern: Am Handrad drehen 6 .
2 Vorwärts/rückwärts: Den Griff anheben, um den richtigen Abstand zum Lenkrad und zu den Pedalen einzustellen. Überprüfen, ob der Sitz nach der Einstellung verriegelt ist.
3 Sitzvorderkante anheben/absenken*: Nach oben/unten pumpen.
4 Winkel der Rückenlehne ändern: Am Handrad drehen.
4 Bei Fahrzeugen mit Keyless*-Funktion nicht erforderlich.
5 Ca. 2 Sekunden.
6 Gilt auch für den elektrisch verstellbaren Sitz.
* Option/Zubehör, für weitere Informationen siehe „Einführung“.
03 Instrumente und Regler

5 Sitz anheben/absenken: Nach oben/ unten pumpen.
6 Bedienfeld für elektrisch verstellbaren Sitz*.

WARNUNG
Den Fahrersitz vor der Fahrt einstellen, niemals während der Fahrt. Sicherstellen, dass der Sitz ordentlich verriegelt ist, um Verletzungen bei einem eventuellen starken Abbremsen oder Unfall zu vermeiden.
Rückenlehne Vordersitz umklappen *7

Die Rückenlehne des Beifahrersitzes lässt sich nach vorn umklappen, wenn Sie mehr
Platz benötigen, um lange Ladegüter zu transportieren.
Den Sitz so weit wie möglich nach hinten/ unten schieben.
2) Die Rückenlehne in die aufrechte Stellung bringen.
3) Die Sperren auf der Rückseite der Rückenlehne beim Umklappen hochziehen.
4. Den Sitz so weit nach vorn schieben, bis die Kopfstütze unter dem Handschuhfach festsitzt.
Beim Hochklappen in umgekehrter Reihenfolge vorgehen.

WARNUNG
An der Rückenlehne rütteln und sicherstellen, dass sie nach dem Hochklappen ordentlich verriegelt ist, um Verletzungen bei einem eventuellen starken Abbremsen oder Unfall zu vermeiden.
Themenbezogene Informationen
• Vordersitze - elektrisch betrieben (S. 77)
• Rücksitz (S. 79)
Vordersitze - elektrisch betrieben
Die Vordersitze des Fahrzeugs haben verschiedene Einstellungsmöglichkeiten für den bestmöglichen Sitzkomfort. Der elektrisch verstellbare Sitz kann nach vorn/hinten und nach oben/unten verstellt werden. Die Vorderkante des Sitzkissen kann erhöht oder abgesenkt werden. Die Neigung der Rückenlehne kann geändert werden.
Elektrisch verstellbarer Sitz*

1 Vorderkante des Sitzkissens auf/ab
② Sitz nach vorn/hinten und auf/ab
3 Rückenlehnenneigung
Die elektrisch verstellbaren Vordersitze verfügen über einen Überlastschutz, der ausgelöst wird, wenn der Sitz während des Verstellvorgangs durch einen Gegenstand blockiert

03 Instrumente und Regler
◀◀
wird. Wenn dies eintrifft, Schlüsselstellung I oder 0 wählen und kurz warten, bevor der Sitz weiter verstellt wird.
Es kann jeweils nur eine Bewegung (vor/zurück/auf/ab) durchgeführt werden.
Vorbereitungen
Der Sitz kann eine Zeitlang nach Entriegelung der Tür mit dem Transponderschlüssel und ohne Schlüssel im Zündschloss eingestellt werden. Der Sitz wird normalerweise in Schlüsselstellung I eingestellt und kann immer vorgenommen werden, wenn der Motor läuft.
Sitz mit Speicherfunktion*

Die Speicherfunktion speichert die Einstellungen für Sitz und Außenspiegel.
Einstellung speichern
1 Speichertaste
2 Speichertaste
3 Speichertaste
4 Taste zum Speichern einer Einstellung
- Den Sitz und die Außenspiegel einstellen.
- Die Taste zum Speichern einer Einstellung gedrückt halten und gleichzeitig eine der Speichertasten drücken.
Gespeicherte Einstellung verwenden
Eine der Speichertasten gedrückt halten, bis der Sitz und die Außenspiegel stehen bleiben. Wenn die Taste losgelassen wird, wird die Sitzbewegung unterbrochen.
Sitzheizung
Sitzheizung, siehe Sitzheizung Vordersitze* (S. 126) und Beheizter Rücksitz* (S. 126).
Themenbezogene Informationen
• Vordersitze (S. 76)
• Rücksitz (S. 79)
Schlüsselspeicher\* im Transponderschlüssel 8
Sämtliche Transponderschlüssel können von verschiedenen Fahrern genutzt werden, um die Einstellungen des Fahrersitzes und der Außenspiegel vorzunehmen 9 .

Um die Einstellungen zu speichern und den Schlüsselspeicher zu verwenden, folgendermaßen vorgehen:
• Den Sitz nach Ihren Wünschen einstellen.
- Das Fahrzeug durch Drücken der Verriegelungstaste an Ihrem gewohnten Transponderschlüssel verriegeln. Dadurch wird die Stellung der Außenspiegel und des
03 Instrumente und Regler

Sitzes im Transponderschlüssel gespeichert 10 .
- Das Fahrzeug (durch drücken der Entriegelungstaste desselben Transponderschlüssels) entriegeln und die Fahrertür öffnen. Der Fahrersitz und die Rückspiegel nehmen automatisch die im Transponderschlüssel gespeicherte Stellung ein (sofern der Sitz bewegt wurde, seitdem Sie das Fahrzeug verriegelt haben).
Der Schlüsselspeicher kann im Menüsystem MY CAR aktiviert/deaktiviert werden. Mehr zur Beschreibung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110).
Notstopp
Sollte der Sitz versehentlich in Bewegung geraten, auf eine der Einstelltasten oder Speichertasten des Sitzes drücken, um diesen anzuhalten.
Ein Neustart zum Erreichen der im Schlüsselspeicher gespeicherten Sitzposition erfolgt durch Drücken der Entriegelungstaste auf dem Transponderschlüssel. Die Fahrertür muss dabei geöffnet sein.
WARNING
Quetschgefahr! Stellen Sie sicher, dass Kinder nicht mit den Bedienelementen spielen. Vor dem Verstellen ist sicherzu- stellen, dass sich keine Gegenstände vor, hinter oder unter dem Sitz befinden. Vergewissern Sie sich, dass keiner der Insas- sen im Fond eingeklemmt werden kann.
Themenbezogene Informationen
- Transponderschlüssel - Funktionen (S. 160)
Rücksitz
Die Rückenlehne des Rücksitzes und die äußeren Kopfstützen können herunter geklappt werden. Die Kopfstütze auf dem mittleren Sitzplatz kann an die Größe des Insassen angepasst werden.
Kopfstütze mittlerer Sitzplatz hinten

Die Kopfstütze an die Körpergröße des Insassen anpassen, so dass sie möglichst den ganzen Hinterkopf abdeckt. Die Kopfstütze je nach Wunsch nach oben schieben.
Die Taste (in der Mitte zwischen der Rückenlehne und der Kopfstütze, siehe Abbildung) drücken und die Kopfstütze gleichzeitig vorsichtig hinunterdrücken, um diese wieder in ihre unterste Stellung zu bewegen.

03 Instrumente und Regler
◀◀
Äußere Kopfstütze Fond manuell umklappen

Am Sperrgriff, der sich am nächsten an der Kopfstütze befindet, ziehen, um die Kopfstütze vorzuklappen.
Die Kopfstütze wird manuell zurückbewegt, bis ein Klicken zu hören ist.

WARNUNG
Nach dem Hochklappen müssen die Kopfstützen eingerastet sein.
Rückenlehne Fond umklappen

WICHTIG
Wenn die Rückenlehne umgeklappt werden soll, darf kein Gegenstand im Fond liegen. Auch die Sicherheitsgurte dürfen nicht angelegt sein. Anderenfalls besteht die Gefahr für Schäden an den Sitzbezügen im Fond.
Die dreigeteilte Rückenlehne kann auf unterschiedliche Weise umgeklappt werden.

ACHTUNG
Um ein vollständiges Vorklappen der hintern Rückenlehnen zu ermöglichen, müssen die Vordersitze u.U. vorgeschoben und/oder die Rückenlehnen steiler gestellt werden.
- Der linke Teil kann separat umgeklappt werden.
- Der mittlere Teil kann separat umgeklappt werden.
- Der rechte Teil kann nur zusammen mit dem mittleren umgeklappt werden.
- Wenn die komplette Rückenlehne umgeklappt werden soll, müssen die verschiedenen Teile einzeln umgeklappt werden.

Wenn die Rückenlehne auf dem mittleren Sitzplatz umgeklappt werden soll - Kopfstütze lösen und herunterstellen, siehe Abschnitt weiter vorn "Kopfstütze mittlerer Sitzplatz hinten".
2 Beim Umklappen der äußeren Rückenlehnen werden die äußeren Kopfstützen automatisch heruntergeklappt. Den Sperrgriff der Rückenlehne A hochziehen und gleichzeitig die Rückenlehne vorklappen. Eine rote Anzeige an der Sperrtaste B zeigt an, dass die Rückenlehne nicht mehr gesichert ist.
03 Instrumente und Regler


ACHTUNG
Nachdem die Rückenlehnen umgeklappt wurden, müssen die Kopfstützen ein Stück nach vorn bewegt werden, damit sie nicht das Sitzkissen berühren.
Beim Hochklappen in umgekehrter Reihenfolge vorgehen.

ACHTUNG
Wenn die Rückenlehne zurückgeklappt wurde, darf die rote Markierung nicht länger sichtbar sein. Wenn sie nach wie vor sichtbar ist, wurde die Rückenlehne nicht arretiert.

WARNUNG
Stellen Sie nach dem Hochklappen sicher, dass die Rückenlehnen und Kopfstützen im Fond ordentlich arretiert sind.
Äußere Kopfstütze Fond elektrisch umklappen\*

- Der Transponderschlüssel muss in Stellung II stehen.
- Die Taste drücken, um die hinteren äußeren Kopfstützen umzuklappen und somit die Sicht nach hinten zu verbessern.

WARNUNG
Die äußeren Kopfstützen nicht umklappen, wenn jemand auf einem der Außenplätze sitzt.
Die Kopfstütze manuell zurückbewegen, bis ein Klicken zu hören ist.

WARNUNG
Nach dem Hochklappen müssen die Kopfstützen eingerastet sein.
Themenbezogene Informationen
• Vordersitze (S. 76)
• Vordersitze - elektrisch betrieben (S. 77)

03 Instrumente und Regler
Lenkrad
Das Lenkrad kann in verschiedene Stellungen gestellt werden und besitzt Regler für Signalhorn, Tempomat sowie Menü-, Audio- und Telefonsteuerung.
Einstellung

Einstellung des Lenkrads.
1 Hebel – Lösen des Lenkrads
2 Mögliche Lenkradstellungen
Das Lenkrad ist höhen- und tiefenverstellbar:
-
Ziehen Sie den Hebel zu sich, um das Lenkrad zu lösen.
-
Das Lenkrad in die passende Stellung stellen.
-
Den Hebel zurückdrücken, um das Lenkrad zu fixieren. Wenn sich der Hebel nur schwer bewegen lässt, etwas auf das Lenkrad drücken und gleichzeitig den Hebel zurückführen.
WARNING
Das Lenkrad vor dem Losfahren verstellen und arretieren.
Bei der geschwindigkeitsabhängigen Servolenkung* kann die Lenkkraft eingestellt werden, siehe Einstellbare Lenkkraft* (S. 259).
Tastenfelder*

Tastenfelder im Lenkrad.
1 Tempomat* (S. 197)
Adaptiver Tempomat - ACC* (S. 200)
② Zur Steuerung der Stereo- und Telefonanlage siehe Ergänzung Sensus Infotainment
03 Instrumente und Regler

Signalhorn

Signalhorn.
Zum Hupen auf die Lenkradmitte drücken.
Themenbezogene Informationen
- Elektrische Heizung* des Lenkrads (S. 83)
Elektrische Heizung\* des Lenkrads
Das Lenkrad kann elektrisch beheizt werden.
Funktion

Je nach Ausstattung und Markt kann der Schalter unterschiedlich angeordnet sein.
Das wiederholte Drücken der Taste wechselt zwischen folgenden Funktionen:
Funktion Anzeige
Abgeschaltet Tastenbeleuchtung aus
Heizbetrieb Tastenbeleuchtung an
Automatische Lenkradheizung
Bei aktiviertem automatischem Start der Lenkradheizung erfolgt die Erwärmung des Lenkrads beim anlassen des Motors. Der automatische Start erfolgt, wenn das Fahrzeug kalt ist und die Umgebungstemperatur unter ca. 10 °C liegt. Die Funktion wird im
Menüsystem MY CAR (S. 110) aktiviert und deaktiviert.

03 Instrumente und Regler
Schalterfeld Beleuchtung
Mit dem Schalterfeldbeleuchtung kann die Außenbeleuchtung aktiviert und eingestellt werden. Damit wird auch die Beleuchtung für Displays, Instrumente und den Innenraum des Fahrzeugs eingestellt.
Übersicht Lichtschalter

Übersicht Schalterfeld Beleuchtung.
1 Daumenrad zur Einstellung der Display- und Instrumentenbeleuchtung sowie der Stimmungsbeleuchtung*
② Taste für Nebelschlussleuchte
③ Drehregler für Fahrlicht und Standlicht
4 Daumenrad 11 für die Leuchtweitenregelung
Modi des Drehreglers

ACHTUNG
Es werden die gleichen Lampen verwendet wie für Tagfahrlicht und Positionsleuchten/Standlicht vorn. Die Lichtstärke ist höher, wenn die Lampen als Tagfahrlicht eingesetzt werden.
Stel- lung
Bedeutung
0
Tagfahrlicht A bei Fahrzeugelektrik in Schlüsselstellung II oder laufendem Motor.
Lichthupe kann verwendet werden.
EDGE
Tagfahrlicht, Seitenmarkierungsleuchten vorn und Positionleuchten/Standlicht/Seitenmarkierungsleuchten hinten bei Fahrzeugelektrik in Schlüsselstellung II oder laufendem Motor.
Automatisches Umschalten auf Positionsleuchten/Standlicht/Seitenmarkierungsleuchten, wenn das Fahrzeug geparkt wird.
Lichthupe kann verwendet werden.
03 Instrumente und Regler

Stel- lung
AUTO
Bedeutung
Tagfahrlicht, Seitenmarkierungsleuchten vorn und Positionsleuchten/Standlicht/Seitenmarkierungsleuchten hinten tagsüber bei Fahrzeugelektrik in Schlüsselstellung II oder laufendem Motor.
Automatisches Umschalten auf Abblendlicht und Positionsleuchten/Standlicht/Seitenmarkierungsleuchten bei schlechten Lichtverhältnissen oder wenn der Scheibenwischer oder die Nebelschlussleuchte eingeschaltet sind.
Die Funktion Tunnelerkennung (S. 87)* ist aktiviert.
Die Funktion aktives Fernlicht (S. 89)* kann verwendet werden.
Fernlicht kann aktiviert werden, wenn das Abblendlicht eingeschaltet ist.
Lichthupe kann verwendet werden.
Stel- lung

Bedeutung
Abblendlicht und Positionsleuchten/Standlicht/Seitenmarkierungsleuchten.
Fernlicht kann aktiviert werden. Lichthupe kann verwendet werden.
A Platzierung im oder unter dem vorderen Stoßfänger.
Volvo empfiehlt das Fahren im Modus AUTO, soweit die Verkehrssituationen oder Wetterbedingungen für die Funktion aktives Fernlicht* nicht nachteilig sind.
Instrumentenbeleuchtung
Je nach Schlüsselstellung schalten sich Display- und Instrumentenbeleuchtung ein, siehe Schlüsselstellungen - Funktionen in verschiedenen Stufen (S. 75).
Die Displaybeleuchtung wird automatisch bei Dunkelheit gedämpft. Die Empfindlichkeit wird mit dem Daumenrad eingestellt.
Die Stärke der Instrumentenbeleuchtung wird mit dem Daumenrad eingestellt.
Leuchtweitenregelung Scheinwerfer
Bei Beladung des Fahrzeugs ändert sich die Höheneinstellung des Scheinwerferlichts, was zu einer Blendung des Gegenverkehrs führen kann. Die Lichthöhe einstellen, um dies zu
vermeiden. Bei schwer beladenem Fahrzeug die Leuchtweite verringern.
- Den Motor eingeschaltet lassen oder die elektrische Anlage des Fahrzeugs in Schlüsselstellung I belassen.
- Zur Erhöhung oder Verringerung der Leuchtweite das Daumenrad nach oben oder unten drehen.

Stellung am Daumenrad für unterschiedliche Beladungen.
① Nur Fahrer
② Fahrer und Beifahrer im Beifahrersitz vorn
3 Personen auf allen Sitzen
4 Personen auf allen Sitzen sowie maximale Beladung im Kofferraum
⑤ Fahrer sowie maximale Beladung im Laderaum
* Option/Zubehör, für weitere Informationen siehe „Einführung“.
▶▶

03 Instrumente und Regler
Da Fahrzeuge mit aktiven Xenon-Scheinwerfern* mit automatischer Leuchtweitenregelung ausgestattet sind, fehlt das Daumenrad.
Positionsleuchten/Standlicht
Positionsleuchten/Standlicht wird mit dem Lichtschalter-Drehregler eingeschaltet.
Themenbezogene Informationen
• Schalterfeld Beleuchtung (S. 84)

Drehregler des Lichtschalters in Stellung für Positionsleuchten/Standlicht.
Den Drehregler in Stellung EDGE bringen (gleichzeitig wird die Kennzeichenbeleuchtung eingeschaltet).
Wenn die Fahrzeugelektrik in Schlüsselstellung II steht oder der Motor läuft, wird anstelle der Positionsleuchten/des Standlichts vorn das Tagfahrlicht eingeschaltet.
Beim Öffnen der Heckklappe bei Dunkelheit werden die Positionsleuchten/das Standlicht hinten eingeschaltet, um die Verkehrsteilnehmer hinter dem Fahrzeug zu warnen. Dies geschieht unabhängig von der momentanen Position des Drehreglers oder der Schlüsselstellung der elektrischen Anlage des Fahrzeugs.
03 Instrumente und Regler

Tagesfahrlicht
In der Drehregler-Stellung AFTL Lichtschalters und mit der Elektrik des Fahrzeugs in Schlüsselstellung II oder bei laufendem Motor wird bei guten Lichtverhältnissen automatisch das Tagesfahrlicht aktiviert.
Tagesfahrlicht am Tag DRL

Drehregler des Lichtschalters in Stellung AUTO.
Durch das Einstellen des Lichtschalter-Drehreglers auf Stellung AUTO wird das Tagfahrlicht (Daytime Running Lights - DRL) automatisch eingeschaltet, wenn das Fahrzeug tagsüber gefahren wird. Ein Lichtsensor auf der Oberseite des Armaturenbrett sorgt für den Wechsel von Tagfahrlicht zu Abblendlicht, wenn die Dämmerung eintritt oder das Tageslicht zu schwach wird. Das Wechseln auf Abblendlicht erfolgt auch dann, wenn die
Scheibenwischer oder die Nebelschlussleuchten aktiviert werden.
WARNING
Das System ist ein Hilfsmittel zum Sparen von Energie – es kann nicht in allen Situationen entscheiden, ob das Tageslicht zu schwach oder ausreichend stark ist, wie z. B. bei Nebel und Regen.
Der Fahrer ist stets dafür verantwortlich, dass das Fahrzeug mit verkehrssicherer korrekter Beleuchtung und gemäß den geltenden Verkehrsbestimmungen gefahren wird.
Tunnelerfassung\*
Auf Märkten ohne automatisches Abblendlicht aktiviert die Tunnelerfassung das Abblendlicht, sobald das Fahrzeug in einen Tunnel fährt. Ca. 20 Sekunden nach dem Herausfahren aus dem Tunnel wird das Abblendlicht ausgeschaltet.
Die Funktion Tunnelerfassung ist in Fahrzeugen mit Regensensor* verfügbar. Der Sensor erkennt einen Tunneleingang und schaltet die Beleuchtung vom Tagfahrlicht auf Abblendlicht um. Etwa 20 Sekunden, nachdem das Fahrzeug den Tunnel verlassen hat, wird wieder auf Tagfahrlicht umgestellt. Wenn das Fahrzeug innerhalb dieser Zeit in einen weiteren Tunnel einfährt, bleibt das Abblendlicht eingeschaltet. Auf diese Weise werden zu häufige Lichtumschaltungen vermieden.
Beachten, dass für ein Funktionieren der Tunnelerfassung der Lichtschalter-Drehregler in Stellung AUTO stehen muss.
Themenbezogene Informationen
• Fern-/Abblendlicht (S. 88)
• Schalterfeld Beleuchtung (S. 84)

03 Instrumente und Regler
Fern-/Abblendlicht
In der Drehregler-Stellung A153 Lichtschalters und mit der Elektrik des Fahrzeugs in Schlüsselstellung II oder bei laufendem Motor wird bei schlechten Lichtverhältnissen automatisch das Abblendlicht aktiviert.
In der Drehregler-Stellung 3D des Lichtschalters ist das Abblendlicht immer eingeschaltet, wenn der Motor läuft oder wenn Schlüsselstellung II aktiv ist.

Lenkradhebel und Lichtschalter-Drehregler.
Lichthupenstellung
2 Fernlichtstellung
Abblendlicht
Bei der Drehregler-Stellung AKTA das Abblendlicht bei Dämmerung oder zu schwachem Tageslicht automatisch eingeschaltet. Das Abblendlicht wird ebenfalls automatisch eingeschaltet, wenn die Scheibenwischer oder die Nebelschlussleuchte aktiviert werden.
In der Drehregler-Stellung 📋 wird das Abblendlicht stets eingeschaltet, wenn der Motor läuft oder die Schlüsselstellung II aktiv ist.
Lichthupe
Den Lenkradhebel leicht zum Lenkrad in die Lichthupenstellung ziehen. Das Fernlicht leuchtet so lange, bis der Hebel wieder losge- lassen wird.
Fernlicht
Das Fernlicht kann aktiviert werden, wenn sich der Drehregler in Stellung AUTO 12 oder befindet. Das Fernlicht aktivieren/deaktivieren. Dazu den Lenkradhebel zum Lenkrad in die Endstellung bewegen und loslassen. Alternativ kann das Fernlicht deaktiviert werden. Dazu den Lenkradhebel leicht zum Lenkrad drücken.
Bei aktiviertem Fernlicht leuchtet das Symbol
im Kombinationsinstrument.
Zusatzbeleuchtung\*
Falls das Fahrzeug über Zusatzscheinwerfer verfügt, kann der Fahrer im Menüsystem MY CAR festlegen, ob diese deaktiviert oder gleichzeitig mit dem Fernlicht 13 eingeschaltet bzw. ausgeschaltet werden sollen, siehe MY CAR (S. 110).
Themenbezogene Informationen
• Aktive Xenon-Scheinwerfer* (S. 91)
• Aktives Fernlicht* (S. 89)
• Schalterfeld Beleuchtung (S. 84)
- Scheinwerfer – Lichtmuster einstellen (S. 96)
• Tunnelerfassung* (S. 87)
03 Instrumente und Regler

Aktives Fernlicht\*
Die Funktion Aktives Fernlicht erkennt das Scheinwerferlicht entgegenkommenden Verkehrs oder die Rücklichter vorausfahrender Fahrzeuge und stellt die Beleuchtung von Fernlicht auf Abblendlicht um. Die Xenonscheinwerfer blenden nur den Teil des Lichtkegels ab, der direkt auf das Fahrzeug gerichtet ist. Die Beleuchtung geht wieder zu Fernlicht über, wenn das eintretende Licht nicht mehr vorhanden ist.
Aktives Fernlicht - AHB
Das Aktive Fernlicht (Active High Beam - AHB) ist eine Funktion, die mit Hilfe eines Kamerasensors an der Oberkante der Windschutzscheibe das Scheinwerferlicht des Gegenverkehrs oder die Rücklichter des vorausfahrenden Verkehrs erfasst und ggf. von Fernlicht auch Abblendlicht umschaltet. Die Funktion kann auch die Straßenbeleuchtung berücksichtigen.
Fahrzeuge mit Halogenscheinwerfern
Etwa eine Sekunde, nachdem der Kamera-sensor kein Scheinwerferlicht des Gegenverkehrs oder die Rücklichter des vorausfahrenden Verkehrs erfasst, wird die Beleuchtung wieder auf Fernlicht umgeschaltet.
Fahrzeuge mit Xenonscheinwerfern
Im Unterschied zu einem herkömmlichen Abblendvorgang bleibt der Lichtkegel des Fernlichts im seitlichen Bereich auf beiden
Seiten entgegenkommender oder vorausfahrender Fahrzeuge bestehen - nur der Teil des Lichtkegels, der das jeweilige Fahrzeug direkt erfassen würde, wird abgeblendet.

Abblendlicht direkt in Richtung entgegenkommender Fahrzeuge, aber weiterhin Fernlicht auf beiden Seiten des Fahrzeugs.
Etwa eine Sekunde, nachdem der Kamera-sensor kein Scheinwerferlicht des Gegenverkehrs oder die Rücklichter des vorausfahrenden Verkehrs erfasst, wird die Beleuchtung wieder auf komplettes Fernlicht umgeschaltet.
Aktivierung/Deaktivierung
AHB kann aktiviert werden, wenn der Lichtschalter-Drehregler in Stellung AUTO steht (sofern die Funktion nicht im Menüsystem MY CAR) deaktiviert wurde, siehe MY CAR (S. 110).

Lenkradhebel und Lichtschalter-Drehregler in Stellung AUTO.
Die Funktion kann bei Dunkelheit und Fahrgeschwindigkeiten ab 20 km/h aktiviert werden.
AHB aktivieren/deaktivieren, indem der linke Lenkradhebel zum Lenkrad in die Endstellung bewegt und losgelassen wird. Eine Deaktivierung bei Fernlicht führt dazu, dass die Beleuchtung direkt zu Abblendlicht umschaltet.
Wenn AHB aktiviert ist, leuchtet das Symbol im Informationsdisplay des Instruments mit weißem Schein.
Wenn das Abblendlicht eingeschaltet ist, leuchtet das Symbol blau. Für Xenonscheinwerfer gilt dies auch bei teilweise abgeblendetem Fernlicht, d. h. sobald der Lichtkegel etwas heller als mit Abblendlicht ist.

03 Instrumente und Regler
◀◀
Manuelle Betätigung

ACHTUNG
Die Fläche der Windschutzscheibe vor dem Kamerasensor frei von Eis, Schnee, Beschlag und Schmutz halten.
Vor den Kamerasensor darf nichts auf die Windschutzscheibe geklebt oder montiert werden, da sonst die Funktion eines oder mehrerer von der Kamera abhängiger Systeme beeinträchtigt oder verhindert werden könnte.
Falls die Mitteilung Aktives Fernlicht zeitweilig nicht verfügbar manuell schalten im Informationsdisplay des Kombinationsinstruments erscheint, muss der Wechsel zwischen Fern- und Abblendlicht von Hand erfolgen. Der Lichtschalter-Drehregler kann sich trotzdem in Stellung AUTO befinden. Dasselbe gilt, falls die Mitteilung Winschutzscheibe Sensoren gestört Siehe Handbuch und das Symbol erscheinen. Das Symbol 50icht, wenn diese Mitteilungen erscheinen.
AHB kann beispielsweise in Situationen mit dichtem Nebel oder kräftigem Regen vorübergehend nicht einsatzbereit sein. Wenn AHB wieder einsatzbereit ist, bzw. die Windschutzscheibensensoren nicht länger blockiert sind, erlischt die Mitteilung automatisch und das Symbol leuchtet auf.

WARNUNG
AHB ist ein Hilfsmittel, mit dem sich bei günstigen Verhältnissen die optimale Lichteinstellung verwenden lässt.
Der Fahrer ist grundsätzlich dafür verantwortlich, manuell zwischen Abblend- und Fernlicht zu wechseln, sobald der Verkehr oder das Wetter dies erfordern.

WICHTIG
Beispielsituationen, in denen ggf. ein manueller Wechsel zwischen Fern- und Abblendlicht erforderlich ist:
• Starker Regen oder dichter Nebel
- Bei gefrierender Nässe
• Schneegestöber oder Schneematsch
- Mondschein
- Fahrt in unzureichend beleuchteten Ortschaften
- Unzureichende Beleuchtung voranfahrender Verkehrsteilnehmer
- Fußgänger auf oder an der Straße
- Stark reflektierende Gegenstände wie z. B. Schilder in Straßennähe
- Verdeckung der Beleuchtung des Gegenverkehrs durch z. B. Fahrbahnbegrenzungen
• Verkehr auf einmündenden Straßen
• An Steigungen oder Gefällen
• In engen Kurven.
Für weitere Informationen über die Begrenzungen des Kamerasensors, siehe Kollisionswarner* - Begrenzungen des Kamerasensors (S. 234).
Themenbezogene Informationen
• Fern-/Abblendlicht (S. 88)
• Schalterfeld Beleuchtung (S. 84)
03 Instrumente und Regler

Aktive Xenon-Scheinwerfer\*
Aktive Xenon-Scheinwerfer sind so konstruiert, dass sie in Kurven und an Kreuzungen eine maximal mögliche Beleuchtung bieten, und damit die Sicherheit erhöhen.
Aktive Xenon-Scheinwerfer ABL

Lichtmuster bei deaktivierter (links) bzw. aktivierter Funktion (rechts).
Wenn das Fahrzeug mit aktiven Xenon-Scheinwerfern (Active Bending Lights – ABL) ausgestattet ist, folgt der Lichtstrahl der Scheinwerfer der Lenkradbewegung, um für maximale Beleuchtung in Kurven und auf Kreuzungen und auf diese Weise für eine erhöhte Sicherheit zu sorgen.
Die Funktion wird automatisch beim Start des Fahrzeugs aktiviert (vorausgesetzt, dass sie nicht im Menüsystem MY CAR deaktiviert
wurde), siehe MY CAR (S. 110). Bei Störung der Funktion leuchtet das Symbol 📞 im Kombinationsinstrument. Gleichzeitig werden ein erklärender Text sowie ein weiteres Symbol im Informationsdisplay angezeigt.
Symbol Display Bedeutung

Das System ist außer Betrieb. Wenden Sie sich an eine Werkstatt, wenn die Mitteilung weiterhin angezeigt wird. Volvo empfiehlt Ihnen, sich an eine Volvo-Vertragswerkstatt zu wenden.
Die Funktion ist nur in der Dämmerung oder bei Dunkelheit aktiv sowie nur, wenn sich das Fahrzeug fortbewegt.
Die Funktion 14 kann im Menüsystem MY CAR deaktiviert/aktiviert werden, siehe MY CAR (S. 110).
Zum Einstellen der Lichtverteilung siehe Scheinwerfer – Lichtmuster einstellen (S. 96).
Kurvenlicht
Die aktiven Xenon-Scheinwerfer sind mit einem Kurvenlicht ausgerichtet, das vorübergehend den Bereich schräg vor dem Fahrzeug ausleuchtet, wenn das Lenkrad gedreht wird, um in eine Kurve zu fahren, oder wenn der Blinker in eine bestimmte Richtung betätigt wird.
Die Funktion wird aktiviert, wenn das Fernlicht oder Abblendlicht eingeschaltet ist, und wenn die Geschwindigkeit des Fahrzeugs geringer als ca. 30 km/h ist.
Außerdem werden beim Rückwärtsfahren beide Kurvenlichter als Ergänzung zum Rückfahrscheinwerfer verwendet.
Themenbezogene Informationen
• Fern-/Abblendlicht (S. 88)
- Aktives Fernlicht* (S. 89)
• Schalterfeld Beleuchtung (S. 84)

03 Instrumente und Regler
Nebelschlussleuchte
Wenn aufgrund von Nebel die Sicht verschlechtert ist, kann die Nebelschlussleuchte eingesetzt werden, um andere Verkehrsteilnehmer frühzeitig auf das vorausfahrende Fahrzeug aufmerksam zu machen.

Taste für Nebelschlussleuchte.
Die Nebelschlussleuchte kann nur leuchten, wenn die Schlüsselstellung II aktiv ist, oder wenn der Motor läuft, und wenn der Lichtschalter-Drehregler in Stellung AUTO oder
ID ist.
Zum Ein-/Ausschalten auf die Taste drücken. Das Kontrollsymbol der Nebelschlussleuchte
0‡ im Kombinationsinstrument und die Lampe in der Taste leuchten, wenn die Nebelschlussleuchte eingeschaltet ist.
Die Nebelschlussleuchte erlischt automatisch, wenn der Motor abgestellt wird, oder wenn
der Lichtschalter-Drehregler in Stellung 0 oder 10-12-20icht wird.
i ACHTUNG
Die Bestimmungen zum Einsatz von Nebelschlussleuchten sind von Land zu Land sehr unterschiedlich.
Themenbezogene Informationen
• Schalterfeld Beleuchtung (S. 84)
Bremsleuchten
Die Bremsleuchten werden automatisch beim Bremsen eingeschaltet.
Die Bremsleuchte leuchtet, wenn das Bremspedal betätigt wird. Außerdem leuchtet sie, wenn eines der Fahrerunterstützungssysteme Adaptiver Tempomat (S. 200), City Safety (S. 219) oder Unfallwarnsystem (S. 226) das Fahrzeug bremst.
Weitere Informationen zu den Notbremsleuchten und der automatischen Warnblinkanlage siehe Fahrbremse - Notbremsleuchten und automatische Warnblinkanlage (S. 285).
03 Instrumente und Regler

Warnblinkanlage
Die Warnblinkanlage warnt andere Verkehrsteilnehmer, indem sämtliche Blinkerleuchten des Fahrzeugs gleichzeitig blinken, wenn diese Funktion aktiviert ist.
Wenn die Warnblinkanlage aktiviert ist, blinken beide Blinkersymbole im Kombinationsinstrument.

Taste für Warnblinkanlage.
Die Taste drücken, um die Warnblinkanlage zu aktivieren. Bei Verwendung der Warnblinkanlage blinken beide Blinkersymbole im Kombinationsinstrument.
Die Warnblinkanlage wird automatisch eingeschaltet, wenn das Fahrzeug so stark abgebremst wurde, dass die Notbremsleuchten aktiviert wurden und die Geschwindigkeit 10 km/h unterschreitet. Die Warnblinkanlage bleibt eingeschaltet, solange das Fahrzeug steht, und wird automatisch beim erneuten
Anfahren oder beim Drücken der Taste ausgeschaltet. Für weitere Informationen zu den Notbremsleuchten und der automatischen Warnblinkanlage, siehe Fahrbremse - Notbremsleuchten und automatische Warnblinkanlage (S. 285).
Themenbezogene Informationen
- Blinkerleuchte (S. 93)
Blinkerleuchte
Die Blinkerleuchten des Fahrzeugs werden mit dem linken Lenkradhebel betätigt. Die Blinker leuchten blinken dreimal, oder kontinuierlich, je nachdem wie lange der Hebel nach oben oder unten gehalten wird.

Blinkerleuchte.
Kurze Blinksequenz
Den Lenkradhebel nach oben oder unten in die erste Stellung bewegen und loslassen. Die Blinkerleuchten blinken dreimal. Die Funktion kann im Menüsystem MY CAR aktiviert/deaktiviert werden, siehe MY CAR (S. 110).
Kontinuierliche Blinksequenz
2 Den Lenkradhebel nach oben oder unten in die äußerste Stellung bewegen.

03 Instrumente und Regler
◀◀
Der Hebel bleibt in seiner Stellung stehen und wird von Hand oder automatisch durch die Lenkradbewegung zurückbewegt.
Blinkersymbole
Für Blinkersymbole siehe Kombinationsinstrument - Bedeutung der Kontrollsymbole (S. 69).
Themenbezogene Informationen
• Warnblinkanlage (S. 93)
Innenbeleuchtung
Die Innenbeleuchtung wird mit den Reglern über den Vordersitzen und Rücksitzen ein- oder ausgeschaltet.

Schalter in der Dachkonsole für vordere Leseleuchten und Innenbeleuchtung.
1 Leseleuchte linke Seite
② Leseleuchte rechte Seite
3 Innenbeleuchtung
Die gesamte Innenbeleuchtung kann innerhalb von 30 Minuten manuell ein- bzw. ausgeschaltet werden, nachdem:
- der Motor ausgeschaltet und die elektrische Anlage in Schlüsselstellung 0 versetzt wurde
- das Fahrzeug entriegelt, der Motor jedoch noch nicht angelassenen wurde.
Vordere Deckenbeleuchtung
Die Leseleuchten vorn werden mit einem Druck auf die jeweilige Taste in der Deckenkonsole ein- bzw. ausgeschaltet.
Hintere Deckenbeleuchtung

Hintere Deckenbeleuchtung.
Die Lampen werden mit einem Druck auf die jeweilige Taste ein- bzw. ausgeschaltet.
Einstiegsbeleuchtung
Die Einstiegsbeleuchtung (und die Innenbeleuchtung) wird beim Öffnen oder Schließen einer Seitentür ein- bzw. ausgeschaltet.
Handschuhfachbeleuchtung
Die Handschuhfachbeleuchtung wird beim Öffnen oder Schließen des Handschuhfachs ein- bzw. ausgeschaltet.
03 Instrumente und Regler

Frisierspiegelbeleuchtung
Die Beleuchtung des Frisierspiegels (S. 148)) wird beim Öffnen oder Schließen des Spiegels ein- bzw. ausgeschaltet.
Beleuchtung im Laderaum
Die Beleuchtung im Laderaum wird beim Öffnen oder Schließen der Heckklappe ein- bzw. ausgeschaltet.
Automatische Innenbeleuchtung
Mit der Taste für die Innenbeleuchtung können drei Stellungen für die Beleuchtung im Fahrzeuginnenraum gewählt werden:
- Aus – rechte Seite eingedrückt, die automatische Innenbeleuchtung ist deaktiviert.
- Neutralstellung – die automatische Innenbeleuchtung ist aktiviert.
- Ein – linke Seite eingedrückt, die Innenbeleuchtung ist eingeschaltet.
Neutralstellung
Wenn die Taste in der Neutralstellung steht, wird die Innenbeleuchtung automatisch wie folgt ein- und ausgeschaltet.
Die Innenbeleuchtung wird für die Dauer von 30 Sekunden eingeschaltet, wenn:
- das Fahrzeug mit dem Transponderschlüssel oder dem Schlüsselblatt entriegelt wird, siehe Transponderschlüssel - Funktionen (S. 160) oder Abnehmbares
Schlüsselblatt - Entriegelung der Tür (S. 165).
- der Motor ausgeschaltet und die elektrische Anlage in Schlüsselstellung 0 versetzt wurde.
Die Innenbeleuchtung wird ausgeschaltet, wenn:
• der Motor angelassen wird
• das Fahrzeug verriegelt wird.
Die Innenbeleuchtung wird für die Dauer von zwei Minuten eingeschaltet, wenn eine der Türen offen ist.
Wenn eine Beleuchtung manuell eingeschaltet und das Fahrzeug verriegelt wird, wird sie automatisch nach zwei Minuten ausgeschaltet.
Stimmungsbeleuchtung
Wenn die herkömmliche Innenbeleuchtung erloschen ist und der Motor läuft, leuchten einige Leuchtdioden, u.A. eine in der Deckenbeleuchtung, um somit schwaches Licht zu liefern und die Stimmung während der Fahrt zu erhöhen. Diese Beleuchtung erlisch kurze Zeit nach der herkömmlichen Innenbeleuchtung, wenn das Fahrzeug verriegelt wird. Die Leuchtstärke wird mit dem Daumenrad am Lichtschalter (S. 84) eingestellt.
Dauer Wegbeleuchtung
Die Annäherungsbeleuchtung umfasst Abblendlicht, Standlicht, die Lampen in den Außenspiegeln, die Kennzeichenbeleuchtung, die Innendeckenbeleuchtung sowie die Einstiegsbeleuchtung.
Ein Teil der Außenbeleuchtung kann nach der Verriegelung des Fahrzeugs weiterhin eingeschaltet bleiben und somit als Wegbeleuchtung verwendet werden.
- Den Transponderschlüssel vom Zündschloss abziehen.
- Linken Lenkradhebel zum Lenkrad in die Endstellung bewegen und loslassen. Die Funktion wird auf dieselbe Weise wie die Lichthupe aktiviert, siehe Fern-/Abblendlicht (S. 88).
- Das Fahrzeug verlassen und die Tür verriegeln.
Wenn die Funktion aktiviert wurde, leuchten das Abblendlicht, das Standlicht, die Lampen in den Außenspiegeln, die Kennzeichenbeleuchtung, die Innendeckenbeleuchtung und die Einstiegsbeleuchtung.
Der Zeitraum, für den die Annäherungsbeleuchtung eingeschaltet bleiben soll, kann im Menüsystem MY CAR eingestellt werden, siehe MY CAR (S. 110).
Themenbezogene Informationen
• Automatische Beleuchtung (S. 96)

03 Instrumente und Regler
Automatische Beleuchtung
Die Wegbeleuchtung umfasst das Standlicht, die Lampen in den Außenspiegeln, die Kennzeichenbeleuchtung, die Innendeckenbeleuchtung sowie die Einstiegsbeleuchtung.
Die Wegbeleuchtung wird mit dem Transponderschlüssel eingeschaltet, siehe Transponderschlüssel - Funktionen (S. 160), und sorgt dafür, dass die Fahrzeugbeleuchtung von weitem eingeschaltet wird.
Wenn die Funktion mit der Fernbedienung aktiviert wurde, leuchten das Abblendlicht, das Standlicht, die Lampen in den Außen- spiegeln, die Kennzeichenbeleuchtung, die Innendeckenbeleuchtung und die Einstiegs- beleuchtung.
Der Zeitraum, für den die Wegbeleuchtung eingeschaltet bleiben soll, kann im Menüsystem MY CAR eingestellt werden, siehe MY CAR (S. 110).
Themenbezogene Informationen
• Dauer Wegbeleuchtung (S. 95)
Scheinwerfer – Lichtmuster einstellen
Bei Ausstattung mit aktiven Xenon-Scheinwerfern und aktivem Fernlicht muss bei einem Wechsel zwischen Rechts- und Linksverkehr das Lichtmuster umgestellt werden.
Aktive Xenon-Scheinwerfer\*
Bei Fahrzeugen ohne aktives Fernlicht* ist keine Einstellung des Lichtbilds erforderlich. Die Lichtverteilung ist so gestaltet, dass der entgegenkommende Verkehr nicht geblendet wird.
Bei Fahrzeugen mit aktivem Fernlicht muss das Lichtbild eingestellt werden. Das Fahrzeug muss stillstehen und der Motor muss laufen, wenn das Lichtmuster zwischen Rechts- und Linksverkehr umgestellt wird.
Die Umstellung des Lichtbilds erfolgt im Menüsystem MY CAR, siehe MY CAR (S. 110).
Halogenscheinwerfer
Eine Einstellung des Lichtbilds ist nicht erforderlich. Die Lichtverteilung ist so gestaltet, dass der entgegenkommende Verkehr nicht geblendet wird.
Wisch- und Waschanlage
Die Wisch- und Waschanlage reinigt die Windschutzscheibe und Heckscheibe. Die Scheinwerfer werden mit einer Hochdruck-waschanlage gereinigt.
Scheibenwischer 15

Wisch- und Waschanlage Windschutzscheibe.
1 Regensensor, ein/aus
② Daumenrad Empfindlichkeit/Frequenz
Scheibenwischer aus
0 Den Hebel in Stellung 0 bewegen, um die Scheibenwischer auszuschalten.
03 Instrumente und Regler

Einzelner Wischvorgang

Den Hebel nach oben bewegen und loslassen, um einen Wischvorgang auszuführen.
Intervallbetrieb

Das Daumenrad verwenden, um im Intervallbetrieb die Anzahl der Wischvorgänge pro Zeiteinheit ein-
zustellen.
Ununterbrochenes Wischen

Die Scheibenwischer wischen mit normaler Geschwindigkeit.

Die Scheibenwischer wischen mit hoher Geschwindigkeit.

WICHTIG
Vor der Betätigung von Scheibenwischern im Winter ist sicherzustellen, dass die Wischerblätter nicht festgefroren sind und dass Schnee und Eis auf der Windschutzscheibe (und auf der Heckscheibe) entfernt wurden.

WICHTIG
Beim Reinigen der Windschutzscheibe mit den Scheibenwischern ist reichlich Scheibenreinigungsflüssigkeit zu verwenden. Die Windschutzscheibe sollte nass sein, wenn die Scheibenwischer arbeiten.
Wartungsstellung Wischerblätter
Für die Reinigung der Windschutzscheibe/Wischerblätter und den Austausch der Wischerblätter siehe Wischerblätter (S. 365) und Autowäsche (S. 387).
Regensensor\*
Die Scheibenwischer werden automatisch mit Hilfe des Regensensors, der die Wassermenge auf der Windschutzscheibe erfasst, aktiviert. Die Empfindlichkeit des Regensensors lässt sich mit dem Daumenrad einstellen.
Wenn der Regensensor aktiviert ist, wird eine Lampe in der Taste eingeschaltet und das
Regensensorsymbol im Kombinationsinstrument angezeigt.
Empfindlichkeit aktivieren und einstellen
Bei der Aktivierung des Regensensors muss der Motor laufen oder der Transponderschlüssel in Stellung I oder II stehen und gleichzeitig muss der Hebel für die Scheibenwischer in Stellung 0 bzw. in der Stellung für einen einzelnen Wischvorgang stehen.
Den Regensensor aktivieren. Dazu auf die Taste 📁 drücken. Die Scheibenwischer führen eine Wischbewegung aus.
Wenn der Hebel nach oben bewegt wird, führen die Scheibenwischer zusätzliche Wischvorgänge aus.
Das Daumenrad für eine höhere Empfindlichkeit nach oben und für eine niedrigere Empfindlichkeit nach unten drehen. (Wenn das Daumenrad nach oben gedreht wird, wird ein zusätzlicher Wischvorgang ausgeführt.)
Deaktivieren
Den Regensensor deaktivieren. Dazu auf die Taste ☐ drücken oder den Hebel in ein anderes Wischprogramm nach unten bewegen.
Der Regensensor wird automatisch deaktiviert, wenn der Transponderschlüssel aus dem Zündschloss abgezogen wird bzw. fünf Minuten nachdem der Motor abgestellt wurde.

WICHTIG
Die Scheibenwischer können sich in Bewegung setzen und in der Waschanlage beschädigt werden. Den Regensensor bei laufendem Fahrzeug ausschalten oder mit dem Transponderschlüssel in Stellung I oder II ausschalten. Das Symbol im Kombinationsinstrument und die Lampe in der Taste erlöschen.

03 Instrumente und Regler
◀◀
Reinigung der Scheinwerfer und der
Scheiben

Reinigung der Windschutzscheibe
Den Hebel zum Lenkrad führen, um die Windschutzscheiben- und die Scheinwerferwaschanlage zu starten.
Nach Loslassen des Hebels führen die Scheibenwischer noch einige weitere Wischvorgänge aus und die Scheinwerfer werden gereinigt.
Beheizte Waschdüsen\*
Die Waschdüsen werden automatisch bei Kälte beheizt, um zu verhindern, dass die Scheibenreinigungsflüssigkeit einfriert.
Hochdruckwäsche der Scheinwerfer\*
Die Hochdruckwaschanlage der Scheinwerfer verbraucht große Mengen Scheibenreini-
gungsflüssigkeit. Um Flüssigkeit zu sparen, werden die Scheinwerfer automatisch bei jedem fünften Wischvorgang der Windschutzscheibe gereinigt.
Reduzierter Waschbetrieb
Wenn ca. 1 Liter Scheibenreinigungsflüssigkeit im Behälter verbleibt und die Mitteilung, dass Scheibenreinigungsflüssigkeit nachzufüllen ist, im Kombinationsinstrument erscheint, wird die Scheibenreinigungsflüssigkeitszufuhr zu den Scheinwerfern ausgeschaltet, um der Reinigung der Windschutzscheibe und der Sicht den Vorrang zu geben.
Wischen und Waschen der Heckscheibe

1 Heckscheibenwischer – Intervallbetrieb
② Heckscheibenwischer – kontinuierliche Geschwindigkeit
Wisch- und Waschanlage der Heckscheibe werden durch Vorwärtsbewegen des Hebels (siehe Pfeil in Abbildung oben) aktiviert.

ACHTUNG
Der Heckscheibenwischer ist mit einem Überhitzungsschutz ausgestattet, der dafür sorgt, dass der Motor bei einer Überhitzung ausgeschaltet wird. Nach einer Abkühlungsphase (30 Sekunden oder länger, abhängig von der Wärme im Motor und der Außentemperatur) funktioniert der Heckscheibenwischer wieder.
Waschanlage - Rückwärtsfahrt
Wenn der Rückwärtsgang bei aktiviertem Windschutzscheibenwischer eingelegt wird, geht der Heckscheibenwischer in den Intervallbetrieb 16 über. Die Funktion wird deaktiviert, sobald der Rückwärtsgang ausgekuppelt wird.
Wenn der Heckscheibenwischer bereits mit kontinuierlicher Geschwindigkeit läuft, erfolgt keine Veränderung.

ACHTUNG
Bei Fahrzeugen mit Regensensor wird der hintere Scheibenwischer beim Zurücksetzen eingeschaltet, falls der Sensor aktiviert ist und es regnet.
03 Instrumente und Regler

Themenbezogene Informationen
- Scheibenreinigungsflüssigkeit - Einfüllen (S. 367)
- Scheibenreinigungsflüssigkeit - Qualität und Füllmenge (S. 407)
Fensterheber
Mit dem Bedienfeld der Fahrertür können alle Fensterheber bedient werden - mit den Bedienfeldern der übrigen Türen kann der Fensterheber der jeweiligen Tür bedient werden.

Bedienfeld in der Fahrertür.
1 Elektrische Öffnungssperre der Türen* und Fenster hinten, siehe Kindersicherung - elektronische Aktivierung* (S. 180).
② Schalter hintere Fenster
③ Schalter vordere Fenster
WARNING
Achten Sie darauf, dass keine Insassen im Fond beim Schließen der Fenster von der Fahrertür aus eingeklemmt werden.
WARNING
Auch bei Benutzung des Transponderschlüssels ist sicherzustellen, dass keine Kinder oder anderen Insassen beim Schließen der Fenster eingeklemmt werden.
WARNING
Wenn sich Kinder im Fahrzeug aufhalten - denken Sie immer daran, den Strom zu den Fensterhebern zu unterbrechen, indem Sie Schlüsselstellung 0 wählen, und den Transponderschlüssel anschließend beim Verlassen des Fahrzeugs mitnehmen. Weitere Informationen über die Schlüsselstellung siehe Schlüsselstellungen - Funktionen in verschiedenen Stufen (S. 75).

03 Instrumente und Regler
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Betätigung

Betätigung der Fensterheber.

Betätigung ohne Automatik

Betätigung mit Automatik
Mit dem Bedienfeld der Fahrertür können alle Fensterheber bedient werden - mit den Bedienfeldern der übrigen Türen kann lediglich der Fensterheber der jeweiligen Tür bedient werden. Es können nicht zwei Bedienfelder zeitgleich genutzt werden.
Für eine Benutzung der Fensterheber muss die Schlüsselstellung mindestens I sein - siehe Schlüsselstellungen - Funktionen in verschiedenen Stufen (S. 75). Nach der Abschaltung des Motors können die Fensterheber einige Minuten nach dem Abziehen de Transponderschlüssel bedient werden - jedoch nicht nach dem Öffnen einer Tür.
Der Schließvorgang der Fenster wird abgebrochen und das Fenster geöffnet, wenn etwas die Bewegung der Fenster behindert. Der Einklemmschutz kann außer Kraft gesetzt werden, wenn der Schließvorgang z. B. bei Eisbildung abgebrochen wurde. Nach zwei aufeinander folgenden abgebrochenen Schließvorgängen wird der Einklemmschutz außer Kraft gesetzt und die automatische Funktion für eine kurze Zeitlang deaktiviert. Anschließend können die Fenster geschlossen werden, indem die Taste hochgezogen gehalten wird.

ACHTUNG
Eine Art, das pulsierende Windgeräusch bei offenen hinteren Fensterscheiben zu verringern, besteht darin, auch die vorde- ren Fensterscheiben ein wenig zu öffnen.
Betätigung ohne Automatik
Einen der Schalter leicht nach oben/unten bewegen. Die Fenster fahren nach oben/unten, solange der Schalter in der jeweiligen Stellung gehalten wird.
Betätigung mit Automatik
Einen der Schalter nach oben/unten in die Endstellung führen und loslassen. Das Fenster wird automatisch in seine Endstellung gefahren.
Betätigung mit Transponderschlüssel und Zentralverriegelung
Zur Fernbetätigung der elektrischen Fensterheber von außen mit dem Transponderschlüssel oder von innen mit der Zentralverriegelung siehe Transponderschlüssel und Schlüsselblatt (S. 157) und Verriegelung/Entriegelung - von innen (S. 175).
Rückstellung
Falls die Batterie abgeklemmt gewesen ist, muss die Funktion für automatische Öffnung zurückgestellt werden, um korrekt zu funktionieren.
- Den vorderen Teil der Taste leicht hochziehen und eine Sekunde lang festhalten, um die Scheibe in ihre Endstellung hochzufahren.
- Die Taste kurz loslassen.
- Den vorderen Teil der Taste erneut eine Sekunde lang hochziehen.

WARNUNG
Ein Zurücksetzen hat zu erfolgen, damit der Einklemmschutz funktioniert.
03 Instrumente und Regler

Rückspiegel - außen
Die Stellung der Außenrückspiegel wird mit dem Einstellhebel im Bedienfeld der Fahrertür eingestellt.
Außenspiegel

Bedienfeld Außenspiegel.
Einstellung
- Auf die Taste L für den linken Rückspiegel oder R für den rechten Rückspiegel drücken. Die Lampe in der Taste leuchtet.
- Spiegel mit dem Einstellhebel in der Mitte einstellen.
- Die Taste L oder R erneut drücken. Die Lampe erlischt.
WARNING
Der Spiegel auf der Fahrerseite ist vom Weitwinkeltyp, um optimale Sicht zu garantieren. Objekte im Spiegel können weiter entfernt erscheinen, als sie tatsächlich sind.
Speicherung der Position 17
Die Positionen der Rückspiegel werden im Schlüsselspeicher gespeichert, wenn das Fahrzeug mit dem Transponderschlüssel verriegelt wird. Wenn das Fahrzeug mit demselben Transponderschlüssel entriegelt wird, nehmen die Rückspiegel und der Fahrersitz die gespeicherten Positionen ein, wenn die Fahrertür geöffnet wird.
Die Funktion kann im Menüsystem MY CAR aktiviert/deaktiviert werden, siehe MY CAR (S. 110).
Anwinkeln des Rückspiegels beim Einparken 17
Der Rückspiegel kann angewinkelt werden, um z. B. den Straßenrand beim Einparken sichtbar zu machen.
- Den Rückwärtsgang einlegen und die Taste L oder R drücken.
Beim Auskuppeln des Rückwärtsgangs nimmt der Rückspiegel automatisch nach ca. 10 Sekunden – oder früher, wenn die Taste L
bzw. R gedrückt wird – wieder seine ursprüngliche Stellung ein.
Automatisches Anwinkeln des Rückspiegels beim Einparken 17
Beim Einlegen des Rückwärtsgangs wird der Rückspiegel automatisch angewinkelt, um z. B. den Straßenrand beim Einparken sichtbar zu machen. Beim Herausnehmen des Rückwärtsgangs nimmt der Rückspiegel automatisch nach kurzer Zeit wieder seine ursprüngliche Stellung ein.
Die Funktion kann im Menüsystem MY CAR aktiviert/deaktiviert werden, siehe MY CAR (S. 110).
Automatisches Einklappen beim Verriegeln 17
Wenn das Fahrzeug mit dem Transponderschlüssel verriegelt/entriegelt wird, werden die Rückspiegel automatisch ein-/ausgeklappt.
Die Funktion kann im Menüsystem MY CAR aktiviert/deaktiviert werden, siehe MY CAR (S. 110).
Rückstellung in Neutralstellung
Spiegel, die aufgrund von äußeren Umständen aus ihrer Stellung bewegt wurden, müssen elektrisch in die Neutralstellung zurück-

03 Instrumente und Regler
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gestellt werden, damit das elektrische Ein-/Ausklappen korrekt funktioniert:
- Die Spiegel mit den Tasten L und R einklappen.
- Die Spiegel mit den Tasten L und R ausklappen.
- Den oben genannten Vorgang bei Bedarf wiederholen.
Die Spiegel sind nun in ihre Neutralstellung zurückgestellt.
Automatische Abblendung\*
Die Rückspiegel können mit dieser Funktion nur dann ausgerüstet sein, wenn auch der Innenrückspiegel über eine automatische Abblendfunktion verfügt, siehe Rückspiegel -innen (S. 103).
Elektrisch einklappbare Rückspiegel\*
Die Spiegel können beim Parken/Fahren in engen Bereichen eingeklappt werden:
- Die Tasten L und R gleichzeitig drücken (die Schlüsselstellung muss mindestens I sein).
- Die Tasten nach ca. einer Sekunde loslassen. Die Spiegel bleiben automatisch in der maximal eingeklappten Stellung stehen.
Die Spiegel ausklappen. Dazu L und R gleichzeitig drücken. Die Spiegel bleiben automatisch in der maximal ausgeklappten Stellung stehen.
Automatische Beleuchtung und Wegbeleuchtung
Die Leuchten der Rückspiegel werden aktiviert, wenn Wegbeleuchtung (S. (S. 96)) oder Annäherungsbeleuchtung (S. (S. 95)) gewählt ist.
Themenbezogene Informationen
• Rückspiegel - innen (S. 103)
- Scheiben und Rückspiegel - elektrische Heizung (S. 102)
Scheiben und Rückspiegel - elektrische Heizung
Die Elektroheizung wird verwendet, um schnell Eis und Beschlag an der Heckscheibe und den Außenspiegeln zu entfernen.
Heckscheiben- und
Außenspiegelheizung

Heckscheiben- und Außenspiegelheizung
Die Funktion wird verwendet, um Eis und Beschlag von der Heckscheibe und den Außenspiegeln zu entfernen.
Ein Druck auf die Taste startet die Heizung. Die Lampe in der Taste zeigt an, dass die Funktion aktiviert ist. Die Heizung ausschalten, sobald das Eis/der Beschlag entfernt ist, um die Batterie nicht unnötig stark zu belasten. Die Funktion wird jedoch nach einiger Zeit automatisch ausgeschaltet.
Beschlag oder Eis an den Außenspiegeln und an der Heckscheibe wird automatisch ent-
03 Instrumente und Regler

fernt, wenn das Fahrzeug bei Außentemperaturen unter +7 °C gestartet wird. Die automatische Enteisung kann im Menüsystem MY CAR gewählt werden, siehe MY CAR (S. 110).
Rückspiegel - innen
Der Innenspiegel kann mit einem Regler an der Unterkante des Spiegels abgeblendet werden. Alternativ dazu erfolgt die Abblendung des Rückspiegels automatisch.
Innenrückspiegel


Hebel für Abblendung
Manuelle Abblendung
Wenn starkes Licht von hinten auf den Spiegel trifft, kann es im Rückspiegel reflektiert werden und den Fahrer blenden. Mit dem Abblendhebel abblenden, wenn das Licht des Verkehrs hinter dem Fahrzeug stört:
-
Sie blenden ab, indem Sie den Hebel zum Innenraum bewegen.
-
Sie kehren zur normalen Stellung zurück, indem Sie den Hebel zur Windschutzscheibe bewegen.
Automatische Abblendung\*
Wenn starkes Licht von hinten auf den Rückspiegel trifft, wird dieser automatisch abgeblendet. Die Bedienelemente zur manuellen Abblendung sind an Spiegeln mit automatischer Abblendung nicht vorhanden.
Im Rückspiegel befinden sich zwei Sensoren - einen nach vorn gerichteten und einen nach hinten gerichteten - welche zusammenarbeiten, um blendende Lichteinstrahlung zu erkennen und zu eliminieren. Der nach vorne gerichtete Sensor erfasst das Umgebungslicht, während der nach hinten gerichtete Sensor das Licht der Scheinwerfer nachfolgender Fahrzeuge erfasst.

ACHTUNG
Wenn die Sensoren durch z. B. Park- scheine, Transponder, Sonnenschutz oder Objekten auf den Sitzen oder im Gepäckraum so verdeckt werden, dass das Licht nicht bis zu den Sensoren gelangen kann, wird die Abblendfunktion des Rückspiegels eingeschränkt.
Kompass (S. 104) kann nur für Rückspiegel mit automatischer Abblendfunktion gewählt werden.
Themenbezogene Informationen
• Rückspiegel - außen (S. 101)

03 Instrumente und Regler
Kompass\*
Im Rückspiegel ist ein Display integriert, das die Himmelsrichtung auf dem Kompass angibt, in welche die Vorderseite des Fahrzeugs zeigt.
Handhabung

Rückspiegel mit Kompass.
In die obere rechte Ecke des Rückspiegels ist ein Display integriert, das die Himmelsrichtung auf dem Kompass angibt, in welche die Vorderseite des Fahrzeugs zeigt. Es werden acht unterschiedliche Richtungen mit englischen Abkürzungen angezeigt: N (Nord), NE (Nordost), E (Ost), SE (Südost), S (Süd), SW (Südwest), W (West) und NW (Nordwest).
Der Kompass wird beim Anlassen des Motors oder bei aktiver Schlüsselstellung II automatisch aktiviert, siehe Schlüsselstellungen - Funktionen in verschiedenen Stufen (S. 75). Um den Kompass zu deaktivieren oder zu
aktivieren - den kleinen Knopf auf der Unterseite des Rückspiegels mit Hilfe z. B. einer Büroklammer hineindrücken.
Kalibrierung
Damit die richtige Richtung angezeigt wird, muss der Kompass ggf. kalibriert werden.
Die Erde ist in 15 Magnetzonen eingeteilt. Der Kompass sollte kalibriert werden, wenn das Fahrzeug durch mehrere Magnetzonen bewegt wird.
Zum Kalibrieren folgendermaßen vorgehen:
- Das Fahrzeug auf einer großen, offenen Fläche, die frei von Stahlkonstruktionen und Hochspannungsleitungen ist, anhalten.
- Das Fahrzeug anlassen und jegliche elektrische Ausrüstung (Klimaanlage, Scheibenwischer usw.) abschalten, sowie sicherstellen, dass alle Türen geschlossen sind.

ACHTUNG
Die Kalibrierung kann misslingen oder ganz ausbleiben, wenn die elektrische Ausrüstung nicht abgeschaltet wird.
- Die Taste an der Unterseite des Rückspiegels ca. 3 Sekunden lang gedrückt halten. Die Nummer der aktuellen Magnetzone wird angezeigt.

- Mehrmals auf die Taste drücken, bis die gewünschte Magnetzone (1–15) angezeigt wird, siehe Kompass-Magnetzonenkarte.
- Warten, bis das Display wieder das Zeichen C anzeigt, alternativ dazu den Knopf an der Unterseite des Rückspiegels ca. 6 Sekunden lang gedrückt halten (Klammer oder ähnlich verwenden), bis das Zeichen C angezeigt wird.
- Langsam mit einer Geschwindigkeit von höchstens 10 km/h im Kreis fahren, bis eine Himmelsrichtung im Display angezeigt wird. Die Kalibrierung ist nun abgeschlossen. Anschließend zur Feineinstellung der Kalibrierung zwei weitere Runden fahren.
03 Instrumente und Regler

- Fahrzeuge mit beheizter Windschutzscheibe*: Wenn bei aktivierter Windschutzscheibenheizung im Display das Zeichen C angezeigt wird, Kalibrierung gemäß Punkt 6 oben mit der aktivierten Windschutzscheibenheizung durchführen, siehe Entfeuchtung und Entfrostung der Windschutzscheibe (S. 129).
- Den oben genannten Vorgang bei Bedarf wiederholen.
Schiebedach\*
Das Schiebedach kann mit den Schaltern im Dach bedient werden.
Die Sonnenblende im Schiebedach wird manuell geschlossen.
Das Schiebedach verfügt über einen Windabweiser.
Der Schiebedachschalter befindet sich am Dachhimmel. Das Schiebedach kann vertikal an der Hinterkante und horizontal geöffnet werden. Damit das Schiebedach geöffnet werden kann, ist Schlüsselstellung I oder II erforderlich.
Horizontale Öffnung

Horizontale Öffnung, nach hinten/nach vorn.

Öffnen, automatisch

Öffnen, manuell

Schließen, manuell

Schließen, automatisch
Öffnen
Um das Schiebedach vollständig zu öffnen, den Regler nach hinten in die Stellung für automatisches Öffnen ziehen und loslassen.
Um das Schiebedach manuell zu öffnen, den Schalter nach hinten bis zum Druckpunkt für manuelles Öffnen ziehen. Das Schiebedach bewegt sich in die vollständig geöffnete Stellung, solange die Taste gedrückt wird.
Schließen
Um das Schiebedach manuell zu schließen, den Schalter nach vorn bis zum Druckpunkt für manuelles Schließen drücken. Das Schiebedach bewegt sich in die geschlossene Stellung, solange die Taste gedrückt wird.

WARNUNG
Einklemmgefahr bei Schließen des Schiebedachs. Der Einklemmschutz des Schiebedachs ist nur beim automatischen Schließen des Schiebedachs aktiv, nicht beim manuellen Schließen.
Um das Schiebedach automatisch zu schließen, den Schalter in die Stellung für automatisches Schließen drücken und loslassen.

03 Instrumente und Regler
◀◀
Die Stromversorgung zum Schiebedach wird durch Wählen der Schlüsselstellung 0 und Abziehen des Transponderschlüssels unterbrochen.

WARNUNG
Wenn sich Kinder im Fahrzeug aufhalten:
Denken Sie daran, den Strom zum Schiebedach zu unterbrechen, indem Sie Schlüsselstellung 0 wählen, und den Transponderschlüssel anschließend beim Verlassen des Fahrzeugs mitnehmen. Weitere Informationen über die Schlüsselstellung siehe Schlüsselstellungen - Funktionen in verschiedenen Stufen (S. 75).
Vertikale Öffnung

Vertikales Öffnen, an der Hinterkante nach oben.
Zum Öffnen die Hinterkante des Reglers nach oben drücken.
Zum Schließen die Hinterkante des Reglers nach unten ziehen.
Schiebedach mit Transponderschlüssel oder Zentralverriegelungstaste schließen

Mit einem langen Druck auf die Verriegelungstaste werden das Schiebedach und sämtliche Fenster geschlossen, siehe Transponderschlüssel - Funktionen (S. 160) und Verriegelung/Entriegelung - von innen (S. 175). Türen und Heckklappe werden verriegelt. Wenn der Schließvorgang unterbrochen werden muss, erneut auf die Verriegelungstaste drücken.

WARNUNG
Falls das Schiebedach mit dem Transponderschlüssel geschlossen wird, ist darauf zu achten, dass niemand eingeklemmt wird.
03 Instrumente und Regler

Sonnenblende
Zum Schiebedach gehört auch eine innere, manuell verstellbare Sonnenblende. Wenn das Schiebedach geöffnet wird, wird die Sonnenblende automatisch nach hinten geführt. Den Griff festhalten und die Sonnenblende nach vorn schieben, um sie zu schließen.
Einklemmschutz
Das Schiebedach verfügt über einen Einklemmschutz, der aktiviert wird, wenn das Schiebedach während des automatischen Schließvorgangs durch einen Gegenstand blockiert wird. Bei Blockierung wird der Schließvorgang abgebrochen. Anschließend bewegt sich das Schiebedach automatisch in die zuvor geöffnete Stellung.
Windabweiser

Zum Schiebedach gehört ein Windabweiser, der bei geöffnetem Schiebedach hochgeklappt wird.
Menübenutzung - Kombinationsinstrument
Mit dem linken Lenkradhebel werden die Menüs (S. 108) gesteuert, die im Informationsdisplay des Kombinationsinstruments (S. 63) angezeigt werden. Welche Menüs angezeigt werden, ist von der Schlüsselstellung (S. 75) abhängig.

Display und Regler für die Menübenutzung.
1 OK – Zugang zur Mitteilungsliste und Bestätigung der Mitteilungen.
② Daumenrad – Blättern zwischen Menüoptionen.
3 RESET – Nullstellung der aktiven Funktion. Wird in bestimmten Fällen zur Auswahl/Aktivierung einer Funktion verwendet, siehe Erklärung unter der jeweiligen Funktion.
Wenn eine Mitteilung (S. 108) angezeigt wird, muss diese mit OK bestätigt werden, damit die Menüs angezeigt werden können.
Themenbezogene Informationen
• Mitteilungen - Verwaltung (S. 109)

03 Instrumente und Regler
Menüübersicht - Kombinationsinstrument
Welche Menüs im Informationsdisplay des Kombinationsinstruments angezeigt werden, ist von der Schlüsselstellung (S. 75) abhängig.
Einige der unten aufgeführten Menüoptionen setzen voraus, dass die entsprechenden Funktionen und Geräte im Fahrzeug installiert sind.
Einstellungen\*
Themen
Kontrast-Modus/Farb-Modus
Servicestatus
Mitteilungen 18
Ölstand 19
Vorklimatisierung
Infocenter rücksetzen
Themenbezogene Informationen
- Kombinationsinstrument, digital - Übersicht (S. 64)
- Menübenutzung - Kombinationsinstrument (S. 107)
Mitteilungen
Wenn ein Warn-, Informations- oder Kontroll-symbol aufleuchtet, wird gleichzeitig eine ergänzende Mitteilung im Informationsdisplay angezeigt.
| Mitteilung Bedeutung | |
| Sicher anhaltenA | Anhalten und den Motor abstellen. Hohe Schadensgefahr - an eine Werkstatt wendenB. |
| Motor abstellenA | Anhalten und den Motor abstellen. Hohe Schadensgefahr - an eine Werkstatt wendenB. |
| Wartung dringendA | Zur umgehenden Kontrolle des Fahrzeugs an eine WerkstattB wenden. |
| Wartung nötigA | Zur Kontrolle des Fahrzeugs so schnell wie möglich an eine WerkstattB wenden. |
| Siehe HandbuchA | Betriebshandbuch lesen. |
| Mitteilung Bedeutung | |
| Zum Service anmelden | Zur Wartung anmelden - an eine WerkstattB wenden. |
| Service fällig | Wartung durchführen lassen - an eine WerkstattB wenden. Der Zeitpunkt hängt von der Kilometerleistung des Fahrzeugs, dem Zeitpunkt der letzten War-tung, der Laufzeit des Motors und der Ölquali-tät ab. |
| Service über-fällig | Bei Nichteinhaltung der Wartungsintervalle deckt die Garantie ggf. beschädigte Teile nicht ab - an eine WerkstattB wenden. |
| Getriebe Ölwechsel erforderlich | Zur Kontrolle des Fahrzeugs so schnell wie möglich an eine Werk-stattB wenden. |
03 Instrumente und Regler

| Mitteilung Bedeutung | |
| Getriebe Reduzierte Leistung | Das Getriebe kann keine volle Leistung bringen. Vorsichtig weiterfahren, bis die Mitteilung erlischtC.Bei wiederholter Anzeige - an eine WerkstattB wenden. |
| Getriebe heiß Geschwindigkeit reduzieren | Ruhiger fahren oder das Fahrzeug auf sichere Weise anhalten. Auskuppeln und den Motor im Leerlauf laufen lassen, bis die Mitteilung erlischtC. |
| Getriebe heiß Sicher anhalten Abkühlung abwarten | Kritischer Fehler. Das Fahrzeug sofort auf sichere Weise anhalten und an eine WerkstattB wenden. |
| Mitteilung Bedeutung | |
| Vorübergehend abgeschaltetA | Eine Funktion wurde vorübergehend ausgeschaltet und wird automatisch während der Fahrt oder nach einem Neustart zurückgestellt. |
| Batterie Ladezustand niedrig Energie-sparmodus | Die Stereoanlage ist ausgeschaltet, um Energie zu sparen. Batterie laden. |
A Teil einer Mitteilung, wird zusammen mit einer Angabe darüber, wo die Störung aufgetreten ist, angezeigt.
B Eine Volvo-Vertragswerkstatt wird empfohlen.
C Für weitere Informationen über das Automatikgetriebe siehe Automatikgetriebe - Geartronic (S. 277).
Themenbezogene Informationen
• Mitteilungen - Verwaltung (S. 109)
- Menübenutzung - Kombinationsinstrument (S. 107)
Mitteilungen - Verwaltung
Mit dem linken Lenkradhebel können Sie zwischen Mitteilungen (S. 108), die im Informationsdisplay des Informationsdisplays angezeigt werden, blättern.
Wenn ein Warn-, Informations- oder Kontroll-symbol aufleuchtet, wird gleichzeitig eine ergänzende Mitteilung im Display angezeigt. Fehlermitteilungen werden in einer Fehlerliste gespeichert, bis der Fehler behoben wurde.
OK am linken Lenkradhebel drücken, um die Mitteilung zu bestätigen. Mit dem Daumenrad (S. 107) zwischen den Mitteilungen blättern.

ACHTUNG
Falls eine Warnmeldung bei Benutzung des Bordcomputers angezeigt wird, muss die Meldung gelesen werden (auf OK drücken), bevor die frühere Aktivität wieder aufgenommen werden kann.
Themenbezogene Informationen
- Menüübersicht - Kombinationsinstrument (S. 108)

03 Instrumente und Regler
MY CAR
Im Menü MY CAR können Sie zahlreiche Fahrzeugfunktionen verwalten, wie z. B. City Safety, Schlösser und Alarmanlage, automatische Gebläsegeschwindigkeit, Uhrzeit usw.
Bestimmte Funktionen sind Standard, andere sind Optionen – das Angebot variiert zudem abhängig vom Markt.
Handhabung
Die Navigation in den Menüs erfolgt über Tasten in der Mittelkonsole oder mit dem rechten Tastenfeld des Lenkrads.

① MY CAR – ruft das Menüsystem MY CAR auf.
2 OK/MENU - Taste auf der Mittelkonsole oder Daumenrad am Lenkrad drücken,
um eine gewählte Menüoption zu bestätigen oder eine Einstellung zu speichern.
3 TUNE - Das Rad auf der Mittelkonsole oder das Daumenrad am Lenkrad drehen, um sich im Menü nach oben oder unten zu bewegen.
4 EXIT
EXIT-Funktionen
Je nachdem, in welcher Funktion und auf welcher Menüebene sich beim Drücken auf EXIT die Markierung befindet, geschieht eins von Folgendem:
• Telefongespräch wird abgelehnt
- aktuelle Funktion wird abgebrochen
- eingegebene Zeichen werden gelöscht
• zuletzt getroffene Wahl wird aufgehoben
- im Menüsystem wird nach oben geblättert.
Durch kurzes bzw. langes Drücken werden ggf. unterschiedliche Ergebnisse erzielt.
Ein langes Drücken führt zur höchsten Menüebene (Hauptquellenansicht), von der aus sämtliche Funktionen/Menüquellen des Fahrzeugs zu erreichen sind.
Menüoptionen und Suchwege
Eine Beschreibung der Menüoptionen und Suchwege in MY CAR siehe die Ergänzung Sensus Infotainment.
03 Instrumente und Regler

Bordcomputer
Der Bordcomputer kann während der Fahrt Informationen registrieren, berechnen und anzeigen.
• Bordcomputer - Inhalt (S. 112)
Kontrolle und Einstellungen können direkt, nachdem das Kombinationsinstrument bei der Entriegelung automatisch aufgeleuchtet hat, durchgeführt werden. Wenn der Bordcomputer innerhalb von ca. 30 Sekunden nach Öffnen der Fahrertür nicht bedient wird, erlischt die Anzeige im Instrument, wonach entweder die Schlüsselstellung II (S. 75) oder ein Anlassen des Motors nötig ist, um den Bordcomputer zu bedienen.

ACHTUNG
Wenn eine Warnmitteilung angezeigt wird, während der Bordcomputer verwendet wird, muss die Mitteilung zunächst bestätigt werden, bevor der Bordcomputer erneut aktiviert werden kann.
- Die Mitteilung mit einem kurzen Druck auf die OK-Taste des Blinkerhebels bestätigen.
Gruppenmenüs
Der Bordcomputer hat zwei verschiedene Gruppenmenüs:
- Funktionen
- Überschrift im Kombinationsinstrument
Die Funktionen des Bordcomputers bzw. die Überschriften der Optionen sind jeweils in einer Endlosschleife (Loop) aufgelistet.
Themenbezogene Informationen
• Bordcomputer - Fahrtstatistik* (S. 116)
- Bordcomputer - ergänzende Informationen (S. 115)

03 Instrumente und Regler
Bordcomputer - Kombinationsinstrument "Digital"
Der Bordcomputer kann während der Fahrt Informationen registrieren, berechnen und anzeigen.
Die Menüs des Bordcomputers liegen in einer stufenlosen Schleife. Eine der Alternativen ist, dass die drei Displays des Bordcomputers erlöschen - dies markiert auch Anfang/Ende der Schleife.

Informationsdisplays und Bedienelemente des Lenkradhebels.
1 OK - öffnet die Schleife mit den Bord-computer-Funktionen + Aktiviert die markierte Option.
2 Daumenrad - Öffnet die Schleife mit den Bordcomputer-Überschriften + Blättert die Optionen durch.
3 RESET Rückgängig machen, nullstellen oder aus einer Funktion zurückgehen, nachdem eine Auswahl getroffen wurde.
Funktionen
Um Funktionen zu kontrollieren oder einzustellen, folgendermaßen vorgehen:
- Um sicherzustellen, dass sich keine Bedienelemente mitten in einer Bediensequenz befinden, sollten diese zunächst zurückgesetzt werden, indem die Taste RESET 2 Mal gedrückt wird.
- Auf OK drücken - die Schleife mit allen Funktionen wird geöffnet.
- Mit dem Daumenrad durch die Funktionen blättern und mit OK auswählen/bestätigen.
- Zum Abschluss nach einer ausgeführten Kontrolle/Einstellung 2 Mal auf RESET drücken.
Die Funktionen des Bordcomputers sind in der folgenden Tabelle aufgelistet:
| Funktionen Informationen | |
| Infocenter rücksetzenDurchschnittlichDurchschnittsgeschwindigkeit | Hinweis: Diese Funktion stelltnichtbeide Tageskilometerzähler T1 und T2 auf Null zurück- für weitere Informationen hierzu siehe Tabelle im nächsten Abschnitt "Überschriften" oder Abschnitt "Nullstellung" (S. 115). |
| Mitteilungen | Für weitere Informationen siehe Mitteilungen - Verwaltung (S. 109). |
03 Instrumente und Regler

| Funktionen Informationen | |
| Themen | Hier wählt man das Aussehen des Kombinationsinstruments (S. 63) aus. |
| Einstellungen* | Auto Ein oder Aus wählen.Für weitere Informationen siehe Allgemeines über Heizungen (S. 142). |
| Kontrast-Modus/Farb-Modus | Leucht- und Farbintensität des Kombinationsinstruments einstellen. |
| VorklimatisierungDirektstartSymbol Timer 1 - führt zum Menü für die Auswahl der Uhrzeit(Symbol Timer 2 - führt zum Menü für die Auswahl der Uhrzeit. | Für eine Beschreibung der Programmierung des Timers siehe Timer - Einstellung (S. 137). |
| Servicestatus | Zeigt die Anzahl Monate und Wegstrecke bis zur nächsten Wartung. |
| ÖlstandA | Für weitere Informationen siehe Motoröl - Kontrolle und Nachfüllen (S. 353). |
A Bestimmte Motoren.
Überschriften
Es können gleichzeitig drei Überschriften im Bordcomputer angezeigt werden, wobei jede in ihrem "Fenster" untergebracht ist (siehe Abbildung weiter oben).
Eine der Überschriften-Kombinationen in der nachfolgenden Tabelle kann ausgewählt wer-
den, um im Kombinationsinstrument permanent angezeigt werden zu können. Zur Auswahl folgendermaßen vorgehen:
-
Um sicherzustellen, dass sich keine Bedienelemente mitten in einer Bediensequenz befinden, sollten diese zunächst zurückgesetzt werden, indem die Taste RESET 2 Mal gedrückt wird.
-
Das Daumenrad drehen - die anwählbaren Überschriften-Kombinationen für den Bordcomputer werden in einer Schleife angezeigt.
- Bei der gewünschten Überschriften-Kombination anhalten.
▶▶
* Option/Zubehör, für weitere Informationen siehe „Einführung“.

03 Instrumente und Regler
◀◀
| Überschriften-Kombinationen Informationen | |||
| Batteriestatus Tageskilometerzähler T1 + Zäh-lerstellung | Reichweite bis Batte-rie leer | Langes Drücken auf RESET stellt den Tageskilometerzähler T1 auf Null zurück. | |
| Durchschnittlich Tageskilometerzähler T1 + Zäh-lerstellung | Durchschnittsge-schwindigkeit | Langes Drücken auf RESET stellt den Tageskilometerzähler T1 auf Null zurück. | |
| Aktueller Verbrauch Tageskilometerzähler T2 + Zäh-lerstellung | Reichweite bis Tank leer | Langes Drücken auf RESET stellt den Tageskilometerzähler T2 auf Null zurück. | |
| Aktueller Verbrauch Zählerstellung kmh<>mph kmh<>mph - siehe Abschnitt "Digitale Geschwindigkeitsan-zeige" (S. 115). | |||
| Keine Bordcomputerinformation. | Bei dieser Option werden alle drei Displays das Bordcomputers gelöscht - dies kennzeichnet auch Anfang und Ende der Schleife. | ||
Die Überschriften-Kombination für den Bordcomputer des Kombinationsinstruments kann während der Fahrt jederzeit zu einer anderen Alternative gewechselt werden. Gehen Sie wie folgt vor:
- Daumenrad drehen - bei gewünschter Überschrift anhalten.
Themenbezogene Informationen
- Bordcomputer - ergänzende Informationen (S. 115)
• Bordcomputer - Fahrtstatistik* (S. 116)
03 Instrumente und Regler

Bordcomputer - ergänzende Informationen
Der Bordcomputer kann während der Fahrt Informationen registrieren, berechnen und anzeigen. Hier folgen ergänzende Informationen zu einigen Funktionen.
Durchschnittlich
Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch wird ab der letzten Nullstellung berechnet.

ACHTUNG
Eine gewisse Abweichung der Anzeige kann sich ergeben, wenn eine kraftstoffbetriebene Heizung* eingesetzt wird.
Durchschnittsgeschwindigkeit
Die Durchschnittsgeschwindigkeit wird für die gefahrene Strecke seit der letzten Nullstellung berechnet.
Aktueller Verbrauch
Die Angabe über den aktuellen Kraftstoffverbrauch wird laufend aktualisiert - etwa jede Sekunde. Wenn das Fahrzeug sich langsam bewegt, wird der Verbrauch pro Zeiteinheit angezeigt - bei schnellerer Fahrt erfolgt die Anzeige in Relation zur Fahrstrecke.
Es können verschiedene Einheiten (km/Meilen) für die Anzeige gewählt werden - siehe Abschnitt "Einheit ändern" (S. 115).
Reichweite – Entf. bis Tank leer
Im Bordcomputer wird die ungefähre Strecke angezeigt, die mit der im Tank verbleibenden Kraftstoffmenge zurückgelegt werden kann.
Wenn in der Überschrift Entf. bis Tank leer "----" erscheint, gibt es keine garantierte Fahrstrecke mehr.
- In diesem Fall schnellstmöglich Kraftstoff tanken.
Die Berechnung basiert auf dem Durchschnittsverbrauch der letzten 30 km und der verbleibenden Kraftstoffmenge.

ACHTUNG
Es können fehlerhafte Berechnungen auftreten, wenn Sie den Fahrstil geändert haben.
Eine wirtschaftliche Fahrweise ermöglicht im Allgemeinen eine längere Fahrstrecke. Für weitere Informationen über die Möglichkeiten, den Kraftstoffverbrauch zu beeinflussen siehe Umweltphilosophie der Volvo Car Corporation (S. 19).
Reichweite bis Batterie leer
Wenn im Display "---- km bis Batterie leer" erscheint, gibt es keine garantierte Fahrstrecke mehr. Im Display wird die ungefähre Strecke angezeigt, die mit der in der Hybridbatterie verbleibenden Ladung zurückgelegt werden kann.
Die Berechnung beruht auf dem Durchschnittsverbrauch bei normal beladenem Fahrzeug, bei normaler Fahrweise und nicht zu vielen Stromverbrauchern (Stereo- und Klimaanlage, Sitzheizung usw.).

ACHTUNG
Es können fehlerhafte Berechnungen auftreten, wenn Sie den Fahrstil geändert haben.
Eine wirtschaftliche Fahrweise ermöglicht im Allgemeinen eine längere Fahrstrecke. Für weitere Informationen über die Möglichkeiten, den Energieverbrauch zu beeinflussen, siehe Umweltphilosophie der Volvo Car Corporation (S. 19).
Reichweite bei Elektroantrieb
Um die längstmögliche Fahrstrecke bei elektrischem Antrieb zu erreichen, muss der Fahrer eines Elektrofahrzeugs auch daran denken, Strom zu sparen. Je mehr Verbraucher (Stereo, elektrische Scheiben-, Spiegel- und Sitzheizung, sehr kalte Luft von der Klimaanlage usw.) aktiv sind, desto kürzer ist die mögliche Fahrstrecke.

03 Instrumente und Regler
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ACHTUNG
Neben einer hohen Stromentnahme im Innenraum können kräftige Beschleunigungen und Abbremsungen, hohe Geschwindigkeiten sowie schwere Lasten, geringe Außenterperaturen und Steigungen die potentielle Fahrstrecke verkürzen.
Digitale Geschwindigkeitsanzeige
Die Geschwindigkeit wird in der entgegengesetzten Einheit (kmh/mph), bezogen auf das Hauptinstrument, angezeigt. Wenn zum Beispiel die Anzeige in mph erfolgt, zeigt der Bordcomputer die dementsprechende Geschwindigkeit in km/h und umgekehrt.
Nullstellung
Tageskilometerzähler:
- Mit dem Daumenrad die Überschriften-Kombination andrehen, die den Tageskilometerzähler enthält, der auf Null zu stellen ist.
- Länger auf RESET drücken - der gewählte Tageskilometerzähler wird null-gestellt.
Durchschnittsgeschwindigkeit & Durchschnittsverbrauch:
-
Funktion Infocenter rücksetzen wählen und mit OK aktivieren.
-
Mit dem Daumenrad eine der folgenden Optionen wählen und mit OK aktivieren:
• I/100 km
• km/h
- Beide nullstellen
- Beenden mit RESET.
Einheit ändern
Im Menüsystem My Car, siehe MY CAR (S. 110), können Sie die Einheit (km/Meilen) für Strecke und Geschwindigkeit umstellen.

ACHTUNG
Diese Einheiten werden nicht nur im Bordcomputer, sondern auch im Volvo Navigationssystem* geändert.
Themenbezogene Informationen
• Bordcomputer - Fahrtstatistik* (S. 116)
Bordcomputer - Fahrtstatistik\*
Die Informationen über den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch und die Durchschnittsgeschwindigkeit von durchgeführten Fahrten werden gespeichert, was auf dem Bildschirm der Mittelkonsole als ein Stapeldiagramm angezeigt werden kann.
Funktion

bar
Trip statistics | Trip | Value (km) | | :--- | :--- | | 1 | 7 | | 2 | 6 | | 3 | 7 | | 4 | 8 | | 5 | 6 | | 6 | 4 | | 7 | 6 | | 8 | 7 | | 9 | 8 | | 10 | 5 | Time: 0h07min; Time: 10 km; Total: 6.8Fahrtstatistik 20 .
Kraftstoff- und Stromverbrauch separat angezeigt. Der angezeigte Stromverbrauch ist der "Netto"-Verbrauch, d.h. die verbrauchte Energie minus die rückgewonnene Energie aus der Bremskraft.
Jeder Balken des Histogramms symbolisiert 1 km oder 10 km zurückgelegte Strecke, je nachdem, welche Skala gewählt wurde. Der
03 Instrumente und Regler

Balken ganz rechts zeigt den Wert für den aktuell engefangenen Kilometer oder 10 km.
Mit der Drehtaste TUNE kann die Balkenskala zwischen 1 km und 10 km gewechselt werden - der Cursor ganz rechts wechselt die Auf/Ab-Stellung in Bezug zur gewählten Skala.
Handhabung
Im Menüsystem MY CAR können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Mehr zur Beschreibung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110)
- Neue Fahrt starten - mit ENTER Löschen aller bisherigen Statistiken, aus dem Menü zurück mit EXIT.
- Zurücksetzen vor jeder neuen Fahrt - Kästchen mit ENTER aktivieren und aus dem Menü zurückgehen mit EXIT.
Wenn die Option "Zurücksetzen vor jeder neuen Fahrt" aktiviert ist, wird die Statistik automatisch nach Ende der Fahrt und 4 Stunden Stillstand gelöscht. Bei der darauf folgenden Fahrt beginnt dann die Fahrtstatistik wieder bei Null.
Wenn ein neuer Fahrtzyklus gestartet werden soll, bevor die 4 Stunden vergangen sind, muss der aktuelle Zyklus zuerst mit der Option "Neue Fahrt starten" gelöscht werden.
Siehe auch Informationen zu Eco Guide (S. 68).
Themenbezogene Informationen
- Bordcomputer - ergänzende Informationen (S. 115)

04
KLIMA

Allgemeines zur Klimaanlage
Das Fahrzeug ist mit elektronischer Klimatisierung (S. 125) ausgestattet. Die Klimaanlage kühlt, heizt oder entfeuchtet die Luft im Fahrzeuginnenraum.
Es wird empfohlen, dass bei der Aktivierung der Klimaanlage die Luftdüsen der Verkleidung vollständig geöffnet sind, um eine so effektive Klimatisierung wie möglich zu erhalten.
Wenn keine Wärme vom Kühlwasser zur Verfügung steht, wird zunächst die Elektroheizung verwendet. Bei kälterer Witterung kann auch die kraftstoffbetriebene Heizung des Fahrzeugs starten.
Während der Fahrt werden der Motor, die kraftstoffbetriebene und die Elektroheizung als Wärmequellen genutzt. Welche der Wärmequellen verwendet wird, ist von den Voraussetzungen abhängig, z. B. von der jeweiligen Außentemperatur.
Bei der Fahrt startet das Fahrzeug automatisch die Systeme, die benötigt werden, um den Komfort im Fahrzeuginnenraum aufrecht zu erhalten - außer im Betriebsmodus (S. 270) PURE, in dem der Klimakomfort eine zurückgesetzte Priorität hat, z.B. AC, und bestimmte elektrisch betriebene Quellen abgeschaltet werden.
Das Klima im Fahrzeuginnenraum kann sowohl bei warmer als auch bei kalter Witte-
rung vor der Abfahrt vorkonditioniert (S. 133) (klimatisiert) werden.
i ACHTUNG
Die Klimaanlage (AC) (S. 128) kann ausgeschaltet werden, sollte jedoch für den bestmöglichen Klimakomfort im Fahrzeuginnenraum und zur Verhinderung von beschlagenen Scheiben immer eingeschaltet bleiben.
Zu beachten
- Damit die Klimaanlage optimal funktioniert, müssen die Seitenscheiben und das Schiebedach* geschlossen sein.
- Die Durchlüftungsfunktion (S. 176) öffnet/schließt alle Seitenscheiben gleichzeitig und kann beispielsweise dazu verwendet werden, das Fahrzeug bei warmen Außentemperaturen schnell zu durchlüften.
- Eis und Schnee am Lufteinlass für die Klimaanlage (Spalt zwischen Haube und Windschutzscheibe) entfernen.
- Im Leerlauf, bei der Vorkonditionierung oder beim Aufladen der Hybridbatterie (S. 310) bei warmer Witterung kann Kondenswasser unter dem Fahrzeug aus der Klimaanlage tropfen. Dies ist vollkommen normal.
- Wenn der Motor maximale Kraft benötigt, z. B. bei einer Vollgasbeschleunigung oder der Fahrt an Steigungen mit Anhänger, kann die Klimaanlage vorübergehend
ausgeschaltet werden. Dabei kann es zu einem vorübergehenden Temperaturanstieg im Fahrzeuginnenraum kommen.
- Um Beschlag auf der Scheibeninnenseite zu entfernen, ist in erster Linie die Entfrosterfunktion (S. 129) zu verwenden. Um die Gefahr für das Entstehen von Beschlag zu verringern, müssen die Fenster mit gewöhnlichem Fensterputzmittel geputzt werden.
Themenbezogene Informationen
• Tatsächliche Temperatur (S. 120)
• Menüeinstellungen - Klima (S. 122)
- Automatische Klimatisierung - ECC (S. 125)
- Luftverteilung im Fahrzeuginnenraum (S. 123)
• Luftreinigung (S. 120)

04 Klima
Tatsächliche Temperatur
Die von Ihnen gewählte Temperatur im Fahrzeuginnenraum entspricht der körperlich wahrgenommenen Temperatur. Hierbei werden Luftgeschwindigkeit, Luftfeuchtigkeit, Sonneneinwirkung und andere Aspekte, die auf den Innenraum und die Karosserie des Fahrzeugs einwirken, berücksichtigt.
Ein Sonnensensor (S. 120) im System erfasst, auf welcher Seite die Sonne in den Innenraum scheint. Dadurch kann sich die Temperatur der rechten und der linken Luftdüsen unterscheiden, obwohl die Regelung auf beiden Seiten auf dieselbe Temperatur eingestellt ist.
Themenbezogene Informationen
• Allgemeines zur Klimaanlage (S. 119)
- Temperaturregelung im Fahrzeuginnenraum (S. 128)
Sensoren - Klima
Die Klimaanlage verfügt über eine Anzahl von Sensoren zur Regelung der Temperatur im Fahrzeug (S. 120).
- Der Sonnensensor befindet sich oben auf dem Armaturenbrett.
- Der Innenraumtemperatursensor befindet sich unter dem Bedienfeld für die Klimaanlage.
- Der Außentemperatursensor befindet sich im Außenspiegel.
- Der Feuchtigkeitssensor* befindet sich am Innenspiegel.

ACHTUNG
Bedecken Sie die Sensoren nicht mit Kleidungsstücken oder anderen Gegenständen.
Themenbezogene Informationen
• Allgemeines zur Klimaanlage (S. 119)
Luftreinigung
Die Innenausstattung Fahrzeuginnenraums ist an die Bedürfnisse von Kontaktallergikern und Asthmatikern angepasst.
• Innenraumfilter (S. 121)
• Materialien im Fahrzeuginnenraum (S. 122)
- Clean Zone Interior Package (CZIP) (S. 121)*
- Interior Air Quality System (IAQS) (S. 122)*
Themenbezogene Informationen
• Allgemeines zur Klimaanlage (S. 119)
Luftreinigung - Innenraumfilter
Sämtliche Luft, die in den Fahrzeuginnenraum gelangt, wird mit einem Filter gereinigt.
Der Filter muss regelmäßig ausgetauscht werden. Das Filter gemäß der Empfehlung des Volvo-Serviceprogramms austauschen. Wird das Fahrzeug in stark verschmutzter Umgebung gefahren, kann ein häufigerer Wechsel erforderlich sein.

ACHTUNG
Es gibt unterschiedliche Typen von Innenraumfiltern. Den Einbau des richtigen Filters sicherstellen.
Themenbezogene Informationen
• Luftreinigung (S. 120)
Luftreinigung - Clean Zone Interior Package (CZIP)\*
CZIP umfasst eine Reihe von Modifizierungen, die den Fahrzeuginnenraum noch stärker von allergie- und asthmaerregenden Substanzen freihalten.
Folgendes ist enthalten:
- Eine eingebaute Gebläsefunktion, bei der das Gebläse startet, wenn das Fahrzeug mit dem Transponderschlüssel geöffnet wird. Das Gebläse füllt den Innenraum mit Frischluft. Die Funktion startet bei Bedarf und wird automatisch nach einer Weile bzw. wenn die Türen zum Fahrzeuginnenraum geöffnet werden ausgeschaltet.
- Das Luftqualitätssystem IAQS (S. 122) ist ein vollautomatisches System, das die Luft im Fahrzeuginnenraum von Luftverunreinigungen wie Partikeln, Kohlenwasserstoffen, Stickstoffoxiden und bodennahem Ozon reinigt.

ACHTUNG
Um den CZIP-Standard in Fahrzeugen mit CZIP zu behalten, muss das IAQS-Filter nach 15 000 km oder einmal im Jahr gewechselt werden, je nachdem, was zuerst eintrifft. Jedoch maximal 75 000 km in 5 Jahren. In Fahrzeugen ohne CZIP und wenn der Kunde den CZIP-Standard nicht behalten möchte, muss das IAQS-Filter beim gewöhnlichen Service gewechselt werden.
Für weitere Informationen zu CZIP siehe die dem Fahrzeug beim Kauf beiliegende Broschüre.
Themenbezogene Informationen
• Allgemeines zur Klimaanlage (S. 119)
• Luftreinigung (S. 120)

04 Klima
Luftreinigung - IAQS\*
Das Luftqualitätssystem IAQS scheidet Gase und Partikel aus der Luft ab und reduziert Ver- unreinigungen und unangenehme Gerüche im Fahrzeuginnenraum.
Wenn die Außenluft verunreinigt ist, wird der Lufteinlass geschlossen und die Luft wird im Fahrzeuginnenraum umgewälzt.
Die Funktion kann im Menüsystem MY CAR aktiviert/deaktiviert werden. Mehr zur Beschreibung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110).

ACHTUNG
Für bestmögliche Luft im Fahrzeuginnenraum sollte der Luftqualitätssensor stets eingeschaltet sein.
Bei kalter Witterung ist die Umwälzung begrenzt, um die Entstehung von Beschlag zu vermeiden.
Bei Beschlagen der Scheiben sollte der Luftqualitätssensor ausgeschaltet und die Entfrosterfunktionen für Windschutzscheibe und Seitenscheiben samt Heckscheibe verwendet werden.
Themenbezogene Informationen
• Allgemeines zur Klimaanlage (S. 119)
• Luftreinigung (S. 120)
- Luftreinigung - Clean Zone Interior Package (CZIP)* (S. 121)
Luftreinigung - Material
Das erprobte Material wurde entwickelt, um die Staubmenge im Fahrzeuginnenraum zu verringern und trägt dazu bei, dass der Fahrzeuginnenraum leichter sauber zu halten ist.
Die Matten im Innenraum und im Laderaum können herausgenommen und somit leicht gereinigt werden. Reinigungsmittel und Pflegeprodukte verwenden, die von Volvo für die Reinigung der Innenausstattung (S. 390) empfohlen wurden.
Themenbezogene Informationen
• Luftreinigung (S. 120)
Menüeinstellungen - Klima
Über die Mittelkonsole können sechs der Klimaanlagenfunktionen aktiviert/deaktiviert oder die Grundeinstellung dieser Klimaanlagenfunktionen geändert werden.
- Gebläsestufe bei automatischer Klimatisierung (S. 127).
• Umlufttimer (S. 129). - Automatischer Start der Heckscheibenheizung (S. 102).
• Luftqualitätssystem (S. 122)*. - Automatischer Start der Sitzheizung Fahrer (S. 126).
- Automatischer Start der Lenkradheizung (S. 83).
Weitere Informationen hierzu gibt es in der Beschreibung des Menüsystems (S. 110).
Im Menüsystem MY CAR können Sie die Klimaanlage auf die Standardeinstellung zurücksetzen. Mehr zur Beschreibung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110).
Themenbezogene Informationen
• Allgemeines zur Klimaanlage (S. 119)
Luftverteilung im Fahrzeuginnenraum
Die einströmende Luft wird über eine Reihe verschiedener Belüftungsdüsen im Fahrzeuginnenraum verteilt.

Im AUTO-Modus erfolgt die Luftverteilung vollkommen automatisch.
Bei Bedarf ist eine manuelle Regelung möglich, siehe Luftverteilungstabelle (S. 131).
Belüftungsdüsen im Armaturenbrett

Geöffnet
B Geschlossen
Seitliche Verstellung des Luftstroms
Höhenverstellung des Luftstroms
Wenn die äußeren Düsen auf die Seitenscheiben gerichtet werden, kann Beschlag entfernt werden.
Belüftungsdüsen in Türsäulen

A Geschlossen
B Geöffnet
Seitliche Verstellung des Luftstroms
Höhenverstellung des Luftstroms
Wenn die Düsen auf die Scheiben gerichtet werden, kann bei kalter Witterung Beschlag entfernt werden.
Wenn die Düsen in den Fahrzeuginnenraum gerichtet werden, werden bei warmer Witterung angenehme Temperaturen im Fond erhalten.
i ACHTUNG
Daran denken, dass kleine Kinder gegenüber Luftströmen und Luftzug empfindlich sein können.
▶▶

04 Klima
◀◀
Luftverteilung

1 Luftverteilung - Entfroster Windschutzscheibe
② Luftverteilung - Belüftungsdüse Armaturenbrett
③ Luftverteilung - Belüftung Boden
Die Figur besteht aus drei Tasten. Wenn eine der Tasten gedrückt wird, leuchtet am Bildschirm (siehe nachfolgende Abbildung) die entsprechende Figur auf und ein Pfeil vor dem jeweiligen Teil der Figur zeigt an, welche Luftverteilung gewählt ist. Weitere Informationen siehe Luftverteilungstabelle (S. 131).

Die gewählte Luftverteilung wird am Bildschirm der Mittelkonsole angezeigt.
Themenbezogene Informationen
• Allgemeines zur Klimaanlage (S. 119)
• Automatische Regelung (S. 127)
• Luftverteilung - Umluftfunktion (S. 129)
Automatische Klimatisierung - ECC
ECC (Electronic Climate Control) hält die gewählte Temperatur im Fahrzeuginnenraum,
und kann separat für Fahrer- und Beifahrer-seite eingestellt werden.
Mit der Autofunktion wird die Temperatur, Luftaufbereitung, Gebläsegeschwindigkeit, Umluftfunktion und Luftverteilung automatisch geregelt.

1 Temperaturregelung (S. 128) linke Seite
② Sitzheizung vorn (S. 126), links
3 Max. Entfroster (S. 129)
4 Gebläse (S. 127)
⑤ Luftverteilung (S. 123) - Belüftung Boden
6 Luftverteilung - Belüftungsdüse Armaturenbrett
7 Luftverteilung - Entfroster Windschutzscheibe
8 Heckscheiben- und Außenspiegelheizung (S. 102)
9 Sitzheizung vorn (S. 126), rechts
10 Temperaturregelung (S. 128) rechte Seite
11 Umluft (S. 129)
12 AUTO - Automatische Klimatisierung (S. 127)
13 AC - Klimaanlage an/aus (S. 128)

04 Klima
Sitzheizung Vordersitze\*
Die Beheizung der Vordersitze hat drei Einstellungen, um den Komfort für Fahrer und Beifahrer bei Kälte zu erhöhen.

Die aktuelle Heizleistung wird am Bildschirm der Mittelkonsole angezeigt.

Zur Aktivierung der Funktion die Taste wiederholt drücken:
- Größte Heizleistung – auf dem Bildschirm der Mittelkonsole leuchten drei orangefarbene Felder (siehe Abbildung oben).
-
Mittlere Heizleistung – auf dem Bildschirm leuchten zwei orangefarbene Felder.
-
Kleinste Heizleistung – auf dem Bildschirm leuchtet ein orangefarbenes Feld.
- Heizung ausschalten – kein Feld leuchtet.

WARNUNG
Die elektrische Sitzheizung sollte nicht von Personen genutzt werden, die aufgrund einer Gefühlstaubheit die Temperaturzunahme im Sitz nicht spüren oder aus irgendeinem anderen Grund Schwierigkeiten haben, den Regler des elektrisch beheizten Sitzes einzustellen. Andernfalls können Verbrennungen auftreten.
Automatischer Start der Sitzheizung im Fahrersitz.
Bei Aktivierung des automatischen Starts der Sitzheizung im Fahrersitz ist der Heizeffekt nach dem Anlassen des Motors am stärksten.
Der automatische Start erfolgt, wenn das Fahrzeug kalt ist und die Außentemperatur unter ca. +7 °C liegt.
Die Funktion kann im Menüsystem MY CAR aktiviert/deaktiviert werden. Mehr zur Beschreibung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110).
Themenbezogene Informationen
• Allgemeines zur Klimaanlage (S. 119)
• Beheizter Rücksitz* (S. 126)
Beheizter Rücksitz\*
Die Beheizung der Außenpositionen auf dem Rücksitz 1 hat drei Einstellungen, um den Komfort für die Passagiere bei Kälte zu erhöhen.

Die aktuelle Heizleistung wird in den Lampen der Druckschalter angezeigt.
Zur Aktivierung der Funktion die Taste wiederholt drücken:
- Stärkste Heizleistung – drei Felder leuchten.
- Mittlere Heizleistung – zwei Felder leuchten.
- Kleinste Heizleistung – ein Feld leuchtet.
• Heizung ausschalten – kein Feld leuchtet.

WARNUNG
Die elektrische Sitzheizung sollte nicht von Personen genutzt werden, die aufgrund einer Gefühlstaubheit die Temperaturzunahme im Sitz nicht spüren oder aus irgendeinem anderen Grund Schwierigkeiten haben, den Regler des elektrisch beheizten Sitzes einzustellen. Andernfalls können Verbrennungen auftreten.
Themenbezogene Informationen
• Allgemeines zur Klimaanlage (S. 119)
• Sitzheizung Vordersitze* (S. 126)
Gebläse
Das Gebläse sollte stets aktiviert sein, um einen Beschlag der Scheiben zu vermeiden.

ACHTUNG
Falls das Gebläse vollständig ausgeschaltet ist, wird die Klimaanlage nicht eingeschaltet - was zum Beschlagen der Scheiben führen kann.
Gebläseregler

Mit dem Drehregler wird die Gebläsegeschwindigkeit erhöht oder gesenkt. Bei der Wahl von AUTO wird die Gebläsegeschwindigkeit automatisch (S. 127) geregelt - die zuvor eingestellte
Gebläsegeschwindigkeit wird außer Acht gelassen.
Themenbezogene Informationen
• Allgemeines zur Klimaanlage (S. 119)
- Automatische Klimatisierung - ECC (S. 125)
Automatische Regelung
Die Auto-Funktion regelt automatisch die Temperatur (S. 128), Klimaanlage (S. 128), Gebläsegeschwindigkeit (S. 127), Umluftfunktion (S. 129) und die Luftverteilung (S. 123).

Bei Auswahl von einer oder mehreren manuellen Funktionen werden die übrigen Funktionen weiterhin automatisch gesteuert. Durch Drücken auf AUTO werden sämtliche manuellen Einstel-
lungen ausgeschaltet. Auf dem Bildschirm erscheint AUTO-KLIMA.
Im Menüsystem MY CAR können Sie die Gebläsegeschwindigkeit im Automatikmodus einstellen. Mehr zur Beschreibung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110).
Themenbezogene Informationen
• Allgemeines zur Klimaanlage (S. 119)

04 Klima
Temperaturregelung im Fahrzeuginnenraum
Beim Anlassen des Fahrzeugs ist jeweils die zuletzt vorgenommene Temperatureinstellung vorhanden.

ACHTUNG
Das Aufwärmen bzw. Abkühlen lässt sich nicht durch das Einstellen einer höheren bzw. niedrigeren Temperatur als die eigentliche gewünschte beschleunigen.

Die aktuelle Temperatur für jede Seite wird auf dem Bildschirm der Mittelkonsole angezeigt.

Mit dem Drehregler kann die Temperatur eingestellt werden - getrennt für die Fahrer- und Beifahrerseite.
Themenbezogene Informationen
• Allgemeines zur Klimaanlage (S. 119)
• Tatsächliche Temperatur (S. 120)
- Automatische Klimatisierung - ECC (S. 125)
Klimaanlage
Die Klimaanlage kühlt und entfeuchtet bei Bedarf die hereinströmende Luft.

Im Betriebsmodus (S. 270) PURE ist AC standardmäßig abgeschaltet.
Wenn die Lampe in der AC-Taste leuchtet, wird die Klimaanlage automatisch durch
das System gesteuert.
Wenn die Lampe in der AC-Taste ausgeschaltet ist, ist die Klimaanlage deaktiviert. Andere Funktionen werden weiterhin automatisch gesteuert. Bei Aktivierung der max. Entfrosterfunktion (S. 129) wird die Klimaanlage automatisch eingeschaltet, so dass die Luft maximal entfeuchtet wird.
Entfeuchtung und Entfrostung der Windschutzscheibe
Mit max. Entfroster sind Windschutzscheibe und Fenster schnell beschlag- und eisfrei.

Luft strömt zu den Scheiben. Die Lampe in der Entfroster-taste leuchtet, wenn die Funktion eingeschaltet ist.
Wenn die Funktion gewählt wurde, wird die Luft im Innenraum außerdem wie folgt maximal entfeuchtet:
• die Klimaanlage wird automatisch eingeschaltet
- die Umluftfunktion und das Luftqualitäts-system werden automatisch ausgeschaltet.

ACHTUNG
Der Lautstärkepegel steigt, wenn das Gebläse in der Maximalstellung läuft.
Wenn die Entfrosterfunktion ausgeschaltet wird, geht die Klimaanlage wieder zu den vorigen Einstellungen zurück.
Im Antriebsmodus PURE kann die Aktivierung der Entfrostungsfunktion ein Starten des Verbrennungsmotors und einen Wechsel in den Betriebsmodus (S. 270) HYBRID verursachen.
Themenbezogene Informationen
• Allgemeines zur Klimaanlage (S. 119)
Luftverteilung - Umluftfunktion
Die Umluftfunktion wird gewählt, um schlechte Luft, Abgase usw. aus dem Fahrzeuginnenraum herauszuhalten, d.h. es wird keine Luft von außen in das Innere angesogen, wenn die Funktion aktiv ist.

Wenn die Umluftfunktion eingeschaltet ist, leuchtet die orangefarbene Lampe in der Taste.

WICHTIG
Wenn die Luft im Fahrzeug zu lange umgewälzt wird, besteht die Gefahr, dass sich an den Innenseiten der Scheiben Beschlag bildet.
Timer
Bei aktivierter Timerfunktion verlässt die Anlage manuell die aktivierte Umluftstellung nach einiger Zeit. Der Zeitraum ist abhängig von der Außentemperatur. Dadurch wird die Gefahr, dass sich Eis oder Beschlag bilden oder schlechte Luft auftritt, verringert.
Die Funktion kann im Menüsystem MY CAR aktiviert/deaktiviert werden. Mehr zur Beschreibung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110).

04 Klima
◀◀

ACHTUNG
Bei Wahl von max. Entfroster wird die Umluftfunktion stets ausgeschaltet.
Themenbezogene Informationen
• Allgemeines zur Klimaanlage (S. 119)
- Luftverteilung im Fahrzeuginnenraum (S. 123)
• Luftverteilung - Tabelle (S. 131)
Luftverteilung - Tabelle
Mit diesen drei Tasten wird die Verteilung (S.
123) der Luft gewählt.
| Luftverteilung Verwendung wie folgt | ||
![]() | Luft strömt zu den Scheiben. Ein Teil der Luft strömt aus den Belüftungsdüsen. Die Luft wird nicht umgewälzt. Die Klimaanlage ist immer eingeschaltet. | schnelles Entfernen von Eis und Beschlag. |
![]() | Luft strömt zur Windschutzscheibe, über die Entfrosterdüse, und zu den Seitenscheiben. Ein Teil der Luft strömt aus den Belüftungsdüsen. | verhindert Beschlag und Eis bei niedrigen Außentemperaturen und hoher Feuchtigkeit (dazu keine zu niedrige Gebläsegeschwindigkeit einstellen). |
![]() | Luftstrom zu den Scheiben und aus den Belüftungsdüsen im Armaturenbrett. | für angenehme Temperaturen im Innenraum bei hohen Außentemperaturen. |
![]() | Luftstrom in Kopf- und Brusthöhe aus den Belüftungsdüsen im Armaturenbrett. | zur effizienten Kühlung bei hohen Außentemperaturen. |

04 Klima
◀◀
| Luftverteilung Verwendung wie folgt | ||
![]() | Luft strömt zum Boden und zu den Scheiben. Ein Teil der Luft strömt aus den Belüftungsdüsen im Armaturenbrett. | für angenehme Temperaturen im Innenraum und beschlagfreie Scheiben bei niedrigen Außentemperaturen. |
![]() | Luft strömt zum Boden und aus den Belüftungsdüsen im Armaturenbrett. | bei sonnigem Wetter und niedrigen Außentemperaturen. |
![]() | Luft strömt zum Boden. Ein Teil der Luft strömt aus den Belüftungsdüsen im Armaturenbrett und zu den Scheiben. | zum Aufwärmen oder Abkühlen des Bodenbereichs. |
![]() | Luft strömt zu den Scheiben, aus den Belüftungsdüsen im Armaturenbrett und zum Boden. | für angenehmere Temperaturen im Bodenbereich oder wärmere Temperaturen oben bei kalten oder warmen Außentemperaturen. |
Themenbezogene Informationen
• Allgemeines zur Klimaanlage (S. 119)
• Luftverteilung - Umluftfunktion (S. 129)
Allgemeine Informationen über die Vorkonditionierung
Das Klima im Fahrzeuginnenraum kann sowohl bei warmer als auch bei kalter Witterung vor der Abfahrt vorkonditioniert (S. 133) (klimatisiert) werden.
Durch die Vorkonditionierung des V60 Plug-in Hybrid wird der Energiebedarf während der Fahrt verringert - die Reichweite bei Elektrobetrieb verlängert sich. Daher sollte die Vorkonditionierung eingesetzt werden, um die Energie in der Batterie 2 zum Fahren ausnutzen zu können.

ACHTUNG
Bei der Vorkonditionierung des Fahrzeu-ginnenraums strebt das Fahrzeug nicht die in der Klimaanlage eingestellte Temperatur, sondern die Komforttemperatur an.
Die Aufwärmung umfasst den Fahrzeuginnenraum, die Scheiben sowie, falls gewünscht, die Vordersitzheizung.
Beim Abkühlen des Fahrzeuginnenraums (wobei das Fahrzeug nicht an das Stromnetz angeschlossen ist)* wird die Energie von der Hybridbatterie bezogen, und damit verringert sich die Reichweite im Elektrobetrieb.

ACHTUNG
Während der Vorkonditionierung des Fahrzeuginnenraums sollten die Türen und Fenster geschlossen bleiben.
Themenbezogene Informationen
• Vorkonditionierung - Einstellung (S. 134)
Vorkonditionierung des Fahrzeugs
Die Vorkonditionierung des Fahrzeugs ist möglich, wenn es an das Stromnetz angeschlossen (S. 310) ist.
- Bei kalter Witterung wärmt die kraftstoffbetriebene Heizung sowohl den Motor als auch den Fahrzeuginnenraum auf - die elektrische Heizung wärmt den Fahrzeuginnenraum nur vor der Abfahrt.
- Bei warmer Witterung kühlt die Klimaanlage den Fahrzeuginnenraum.
Die Vorkonditionierung des Fahrzeugs min- dert den Verschleiß.
Bei der Vorkonditionierung kann sich Kondenswasser bilden, siehe Allgemeine Informationen über die Vorkonditionierung (S. 133).

ACHTUNG
Die Vorkonditionierung ist auch dann möglich, wenn das Fahrzeug nicht am Stromnetz angeschlossen ist.*

ACHTUNG
Bei der Vorkonditionierung des Fahrzeu-ginnenraums strebt das Fahrzeug nicht die in der Klimaanlage eingestellte Temperatur, sondern die Komforttemperatur an.

04 Klima
◀◀

ACHTUNG
Der Kompressor kann laufen und die Hybridbatterie kühlen, selbst wenn eine Kühlung des Fahrzeuginnenraums nicht gewählt oder nötig ist. Der Kompressor erzeugt Geräusche.
Es kann zwischen folgendem gewählt werden:
• Parken in geschlossenen Räumen
- Parken im Freien.
Die Vorkonditionierung kann aktiviert werden:
- direkt (S. 136) über das Informationsdisplay, Transponderschlüssel* oder Mobiltelefon*
• mit Timer (S. 137).

ACHTUNG
Volvo empfiehlt die Aktivierung der Vorkonditionierung über die Zeitschaltuhr und bei an das Stromnetz angeschlossenem Fahrzeug (S. 134).
Themenbezogene Informationen
- Vorkonditionierung - Mitteilungen (S. 140)
Vorkonditionierung - Einstellung
Das Fahrzeug kann vorkonditioniert werden (S. 133), wenn es an das Stromnetz angeschlossen ist, und auch, wenn es nicht angeschlossen ist*.
Es kann zwischen folgendem gewählt werden:
• Parken innen (S. 134)
• Parken im Freien (S. 135).
Wenn das Fahrzeug an das Stromnetz angeschlossen ist
• Die Aufwärmung oder Abkühlung kann bis zu 50 Minuten lang dauern.
Die Sitz- und Lenkradheizung kann während der Vorkonditionierung aktiviert werden.
Wenn das Fahrzeug nicht an das Stromnetz angeschlossen ist\*
- Die Aufwärmung kann bis zu 50 Minuten lang dauern.
• Die Abkühlung erfolgt innerhalb von 2-3 Minuten.
Themenbezogene Informationen
• Ladestrom (S. 302)
Vorkonditionierung - Parken in geschlossenen Räumen
Mit Park. in Garagen wird die elektrische Heizung bei der Vorkonditionierung, siehe Seite (S. 133) aktiviert.

Wenn man die Einstellung Park. in Garagen wählt, wird die kraftstoffbetriebene Heizung während der Vorkonditionierung deaktiviert.
Diese Art von Aufwärmung wird etwas weniger leistungsstark sein, als die Einstellung Parken im Freien, wenn die Außentemperatur niedriger als 5 °C ist.

ACHTUNG
Das Fahrzeug muss an das Stromnetz angeschlossen sein, bevor die elektrische Heizung aktiviert werden kann.
- Auf OK drücken, um zum Menü zu gelangen.
- Mit dem Daumenrad schrittweise zu Vorklimatisierung gehen und mit OK auswählen.
- Falls die Einstellung Park. in Garagen bereits getroffen wurde, wird das Symbol dafür im Display angezeigt, in diesem Fall von Punkt 7 fortsetzen.
04 Klima

- Wenn Parken im Freien gewählt ist, wird stattdessen das Symbol hierfür (S. 135) angezeigt. Mit dem Daumenrad schrittweise zum Symbol gehen und mit OK auswählen.
- Blättern Sie im nächsten Menü weiter zu Park. in Garagen und treffen die Auswahl mit OK.
- Ins Menü zurückgehen mit RESET.
- Auswählen, ob die Sitz- und Lenkradheizung 3 aktiviert werden soll oder nicht. Mit dem Daumenrad schrittweise zu gehen und mit OK auswählen.
- Mit dem Daumenrad schrittweise zu Fahrersitz bzw. Beifahrersitz gehen und mit der Taste OK auswählen, falls eine Aktivierung 4 während der Vorkonditionierung erfolgen soll.
- Menü verlassen mit RESET.

WARNUNG
Die kraftstoffbetriebene Heizung darf nicht in geschlossenen Räumen ohne Belüftung betrieben werden. Es werden Abgase frei.
Themenbezogene Informationen
• Vorkonditionierung - Einstellung (S. 134)
Vorkonditionierung - Parken im Freien
Bei Auswahl von Parken im Freien werden sowohl die elektrische als auch die kraftstoffbetriebene Heizung 5 unter Vorklimatisierung (S. 133) aktiviert.

Bei Auswahl von Parken im Freien wird abgesehen von der elektrischen auch die kraftstoffbetriebene Heizung unter Vorklimatisierung
zugelassen.

WARNUNG
Die kraftstoffbetriebene Heizung darf nicht in geschlossenen Räumen ohne Belüftung betrieben werden. Es werden Abgase frei.

ACHTUNG
Das Fahrzeug kann auch bei eingeschalteter kraftstoffbetriebener Heizung gestartet und gefahren werden.
- Auf OK drücken, um zum Menü zu gelangen.
-
Mit dem Daumenrad schrittweise zu Vorklimatisierung gehen und mit OK auswählen.
-
Falls die Einstellung Parken im Freien bereits getroffen wurde, wird das Symbol dafür im Display angezeigt, in diesem Fall von Punkt 7 fortsetzen.
- Wenn Park. in Garagen gewählt ist, wird stattdessen das Symbol hierfür (S. 134) angezeigt. Mit dem Daumenrad schrittweise zum Symbol gehen und mit OK auswählen.
- Blättern Sie im nächsten Menü weiter zu Parken im Freien und treffen die Auswahl mit OK.
- Ins Menü zurückgehen mit RESET.
- Auswählen, ob die Sitz- und Lenkradheizung 6 aktiviert werden soll oder nicht. Mit dem Daumenrad schrittweise zu gehen und mit OK auswählen.
- Mit dem Daumenrad schrittweise zu Fahrersitz bzw. Beifahrersitz gehen und mit der Taste OK auswählen, falls eine Aktivierung 6 während der Vorkonditionierung erfolgen soll.
- Menü verlassen mit RESET.
Themenbezogene Informationen
• Vorkonditionierung - Einstellung (S. 134)

04 Klima
Vorkonditionierung - Direktstart
Die Vorkonditionierung des Fahrzeugs kann direkt gestartet werden.
Ein Direktstart ist möglich über:
• Informationsdisplay
• Transponderschlüssel*
- Mobiltelefon*.

ACHTUNG
Für den Direktstart der Vorkonditionierung empfiehlt Volvo die Aktivierung über den Transponderschlüssel oder das Handy.
Direktstart über das Informationsdisplay
- Auf OK drücken, um zum Menü zu gelangen.
- Mit dem Daumenrad schrittweise zu Vorklimatisierung gehen und mit OK auswählen.
- Blättern Sie im nächsten Menü weiter zu Direktstart, um die Vorkonditionierung zu aktivieren und bestätigen Sie mit OK.
- Menü verlassen mit RESET.
Direktstart mit Transponderschlüssel*

Anzeigelampe auf dem Transponderschlüssel mit PCC + .
Die Vorkonditionierung kann über den Transponderschlüssel aktiviert werden:
- Halten Sie die Taste für Wegbeleuchtung zwei Sekunden lang gedrückt.
Die Warnblinkanlage signalisiert wie folgt:
- 5-maliges Blinken, dann ca. 3 Sekunden langes Leuchten – Signal empfangen, Vorkonditionierung aktiviert.
- 5-maliges Blinken – Signal empfangen, aber Vorkonditionierung nicht aktiviert.
- Warnblinkanlage bleibt aus – Signal nicht empfangen.
Wenn die Taste für die Information i bei aktiver Vorkonditionierung gedrückt wird, zeigt die Anzeigelampe den entsprechenden
Status an - gleichzeitig wird der Verriegelungsstatus (S. 162) des Fahrzeugs angezeigt. Während der Status festgestellt wird, blinkt die Anzeigelampe einige Male kurz, und wenn die Vorkonditionierung aktiv ist, leuchtet sie danach permanent.
Der Status wird auch während der laufenden Vorkonditionierung im Bordcomputer angezeigt.
Direktstart mit dem Mobiltelefon\*
Die Aktivierung und Informationsabfrage der gewählten Einstellungen über ein Mobiltelefon wird über Volvo On Call* verfügbar gemacht werden, siehe separate Betriebsanleitung für Volvo On Call*.
Themenbezogene Informationen
• Vorkonditionierung - Direktabschaltung (S. 137)
- Menübenutzung - Kombinationsinstrument (S. 107)
Vorkonditionierung - Direktabschaltung
Die Vorkonditionierung des Fahrzeugs kann direkt über das Informationsdisplay abgeschaltet werden.
- Auf OK drücken, um zum Menü zu gelangen.
- Mit dem Daumenrad schrittweise zu Vorklimatisierung gehen und mit OK auswählen.
- Blättern Sie im nächsten Menü weiter zu Stopp, um die Vorkonditionierung zu deaktivieren und bestätigen Sie mit OK.
- Menü verlassen mit RESET.
Themenbezogene Informationen
• Vorkonditionierung - Direktstart (S. 136)
- Menübenutzung - Kombinationsinstrument (S. 107)
Vorkonditionierung - Timer
Der Timer für die Vorklimatisierung (S. 133) ist mit der Fahrzeuguhr verbunden.
Mit dem Timer wird der Zeitpunkt angegeben, zu dem das Fahrzeug benutzt werden und klimatisiert sein soll.
Zwei unterschiedliche Zeitpunkte können mit mit dem Timer programmiert werden (S. 137). Die Elektronik des Fahrzeugs bestimmt aufgrund der herrschenden äußeren klimatischen Verhältnisse, wann die Vorkonditionierung aktiviert werden soll.

ACHTUNG
Beim Stellen der Uhr des Fahrzeugs werden vorliegende Programmierungen der Timer gelöscht.
Themenbezogene Informationen
• Timer - starten (S. 138)
• Timer - ausschalten (S. 138)
Timer - Einstellung
Zwei unterschiedliche Zeitpunkte können mit dem Timer programmiert werden. Mit Zeitpunkt ist die Uhrzeit gemeint, zu der das Fahrzeug startklar und klimatisiert sein soll.

ACHTUNG
Beim Stellen der Uhr des Fahrzeugs werden vorliegende Programmierungen der Timer gelöscht.
- Auf OK drücken, um zum Menü zu gelangen.
- Mit dem Daumenrad (S. 107) schrittweise zu Vorklimatisierung gehen und mit OK auswählen.
- Mit dem Daumenrad einen der beiden Timer wählen und mit OK bestätigen.
- Kurz auf OK drücken, um zur aufleuchtenden Stundeneinstellung zu gelangen.
- Mit dem Daumenrad die gewünschte Stundenzahl einstellen.
- Kurz auf OK drücken, um zur aufleuchtenden Minuteneinstellung zu gelangen.
- Mit dem Daumenrad die gewünschte Minutenzahl einstellen.
- Auf OK 7 drücken, um die Einstellung zu bestätigen.

04 Klima
◀◀
-
"Zurück" im Menü mit RESET.
-
Wählen Sie den anderen Timer (Fortsetzung von Punkt 2) oder verlassen Sie das Menü mit RESET.
Themenbezogene Informationen
• Vorkonditionierung - Timer (S. 137)
• Timer - starten (S. 138)
• Timer - ausschalten (S. 138)
Timer - starten
Mit dem Timer wird der Zeitpunkt angegeben, zu dem das Fahrzeug benutzt werden und klimatisiert sein soll.
Wenn der Timer aktiviert ist, wählt die Elektronik des Fahrzeugs aufgrund der herrschenden äußeren klimatischen Verhältnisse, wann die Vorkonditionierung aktiviert wird.
- Auf OK drücken, um zum Menü zu gelangen.
- Mit dem Daumenrad schrittweise zu Vorklimatisierung gehen und mit OK auswählen.
- Mit dem Daumenrad einen der beiden Timer wählen und mit OK aktivieren.
- Menü verlassen mit RESET.
Themenbezogene Informationen
• Vorkonditionierung - Timer (S. 137)
• Timer - Einstellung (S. 137)
• Timer - ausschalten (S. 138)
- Menübenutzung - Kombinationsinstrument (S. 107)
Timer - ausschalten
Ein aktivierter Timer für die Vorkonditionierung kann manuell ausgeschaltet werden.
- Auf OK drücken, um zum Menü zu gelangen.
- Mit dem Daumenrad schrittweise zu Vorklimatisierung gehen und mit OK auswählen.
Wenn ein Timer eingestellt ist, wird ein Uhrensymbol neben der eingestellten Zeit angezeigt.
- Mit dem Daumenrad einen der beiden Timer wählen und mit OK bestätigen.
- Der Timer kann folgendermaßen ausgeschaltet werden:
• Dauerdruck auf OK oder
- kurzer Druck auf OK, um in das Menü zu kommen. Wählen Sie im Menü dann die Option zum Stoppen des Timers und bestätigen Sie mit OK.
- Menü verlassen mit RESET.
Ein Timer, der für die Vorkonditionierung aktiviert ist, kann auch ausgeschaltet werden (S. 137).
Themenbezogene Informationen
• Vorkonditionierung - Timer (S. 137)
• Timer - starten (S. 138)
04 Klima

• Timer - Einstellung (S. 137)
- Menübenutzung - Kombinationsinstrument (S. 107)

04 Klima
Vorkonditionierung - Mitteilungen
Symbole und Mitteilungen betreffend die Vorkonditionierung.

Wenn die kraftstoffbetriebene Heizung aktiv ist, leuchtet das Heizungssymbol im Informationsdisplay.
Wenn ein Timer aktiviert ist, leuchtet das Symbol für aktivierten Timer im Display zusammen mit der eingestellten Zeit neben dem Symbol.

Symbol für aktivierten Timer im Display.
In der Tabelle sind mögliche Symbole und Displaytexte angegeben.
| Symbol Display Bedeutung | ||
![]() | Aut. Heizung EIN | Die kraftstoffbetriebene Heizung ist eingeschaltet und arbeitet.Der Timer der Heizung wird aktiviert, nachdem der Transponderschlüssel aus dem Zündschloss abgezogen und das Fahrzeug verlassen wurde – Motor und Fahrzeuginnenraum sind zum eingestellten Zeitpunkt aufgewärmt. |
![]() | Standheizung AUS Batteriesparmodus | Die kraftstoffbetriebene Heizung wurde von der Fahrzeugelektronik ausgeschaltet, um den Motorstart zu ermöglichen.Der Ladestand der Startbatterie ist zu niedrig. |
![]() | Kraftstoffbetr. Heizung aus Niedriger Kraftstoffstand | Die kraftstoffbetriebene Heizung ist ausgeschaltet.Die Einstellung der Heizung ist aufgrund eines zu geringen Kraftstoffstands nicht möglich – dadurch soll sichergestellt werden, dass ein Motorstart sowie ca. 50 km Fahrt möglich sind. |
![]() | Kraftstoffbetriebene Heizung Wartung erforderlich | Die kraftstoffbetriebene Heizung ist ganz oder teilweise außer Funktion.Suchen Sie eine Werkstatt auf, wenn die Mitteilung nicht verschwindet. Volvo empfiehlt Ihnen, sich an eine Volvo-Vertragswerkstatt zu wenden. |
| Symbol | Display Bedeutung | |
| Vorklimatisierung unterbr. da Stromversorg. geändert | Die Elektroheizung oder die Klimaanlage wurde ausgeschaltet.Die Energieübertragung ist unterbrochen. | |
| Vorklimatisierung aus Defekt | Die Elektroheizung oder die Klimaanlage wurde ausgeschaltet.Wenden Sie sich an eine Werkstatt. Es wird eine Vertragswerkstatt empfohlen. | |
| Vorklimatisierung aus Hybridbatterie Temp. hoch | Die Elektroheizung oder die Klimaanlage wurde ausgeschaltet.Die Hybridbatterie ist zu warm, warten Sie, bis die Temperatur wieder auf normal ist. | |
Ein Displaytext erlischt automatisch nach einer Weile oder nach dem Drücken auf die
OK-Taste des Blinkerhebels (S. 107).
Themenbezogene Informationen
• Vorkonditionierung des Fahrzeugs (S. 133)
• Mitteilungen - Verwaltung (S. 109)

04 Klima
Allgemeines über Heizungen
Der V60 Plug-in Hybrid hat einen großen Wärmebedarf, besonders bei Elektrobetrieb. Deswegen wurde das Fahrzeug mit einer elektrischen und einer kraftstoffbetriebenen Heizung ausgerüstet. Diese Heizungen werden benötigt, um die korrekte Arbeitstemperatur im Motor herzustellen und den Fahrzeuginnenraum ausreichend aufzuwärmen.
• Elektrobetriebene Heizung (S. 142)
• Kraftstoffbetriebene Heizung (S. 142)
Elektrobetriebene Heizung
Das Fahrzeug ist mit einer elektrisch betriebenen und einer kraftstoffbetriebenen Heizung (S. 142) ausgerüstet.
Die Elektroheizung kann nicht manuell geregelt werden, sondern wird bei Bedarf automatisch aktiviert.

ACHTUNG
Wenn die elektrische Heizung aktiviert wird, verlängert sich die Aufladezeit für die Hybridbatterie. Die Dauer der Aufwärmung des Fahrzeugs ist vor allem von der Außentemperatur abhängig.
Themenbezogene Informationen
• Vorkonditionierung des Fahrzeugs (S. 133)
• Allgemeines über Heizungen (S. 142)
Kraftstoffbetriebene Heizung
Das Fahrzeug ist mit einer elektrisch betriebenen (S. 142) und einer kraftstoffbetriebenen Heizung ausgerüstet.
Bei kälterer Witterung kann während der Aufwärmung die kraftstoffbetriebene Heizung des Fahrzeugs starten. Die Heizung startet automatisch, wenn extra Wärmezufuhr benötigt wird, und wird automatisch abgeschaltet, wenn diese nicht mehr benötigt wird.

ACHTUNG
Wenn die kraftstoffbetriebene Heizung arbeitet, kann aus dem rechten Radgehäuse des Fahrzeugs Abgas entweichen, was völlig normal ist.
Wenn die kraftstoffbetriebene Heizung des Fahrzeugs nicht während der Vorkonditionierung gestartet werden soll, Park. in Garagen aktivieren, siehe Vorkonditionierung - Parken in geschlossenen Räumen (S. 134). Dies kann jedoch die Aufwärmdauer verlängern.
Wenn die Außentemperatur 15 °C übersteigt, kann die kraftstoffbetriebene Heizung während der Fahrt oder während der Vorkonditionierung nicht gestartet werden. Bei Temperaturen um -5 °C oder darunter liegt die maximale Betriebszeit der Heizung während der Vorkonditionierung bei 50 Minuten.
Wenn der Füllstand im Kraftstofftank zu niedrig ist, kann dies verhindern, dass die kraftstoffbetriebene Heizung gestartet wird, was eine unzureichende Aufwärmung zur Folge hat.

ACHTUNG
Stellen Sie bei Temperaturen unter +15 °C sicher, dass ausreichend Kraftstoff im normalen Kraftstofftank des Fahrzeugs vorhanden ist.

WARNUNG
Die kraftstoffbetriebene Heizung darf nicht in geschlossenen Räumen ohne Belüftung betrieben werden. Es werden Abgase frei.
Tanken

Warnaufkleber auf der Kraftstofftankklappe.

WARNUNG
Verschütteter Kraftstoff kann sich entzünden. Die kraftstoffbetriebene Heizung vor dem Tanken ausschalten.
Im Kombinationsinstrument kontrollieren, dass die Heizung ausgeschaltet ist, bei Betrieb wird das Heizungssymbol angezeigt.
Parken an einer Steigung
Wird das Fahrzeug an einer kräftigen Steigung geparkt, sollte es mit der Vorderseite nach unten stehen, um die Kraftstoffversorgung der kraftstoffbetriebenen Heizung sicherzustellen.
Startbatterie und Kraftstoff
Falls die Startbatterie zu schwach oder der Kraftstoffstand zu niedrig ist, wird die Heizung automatisch ausgeschaltet und im Kombinationsinstrument wird eine Mitteilung angezeigt. Die Mitteilung durch Drücken auf die OK-Taste des Blinkerhebels (S. 107) bestätigen.
Themenbezogene Informationen
• Vorkonditionierung des Fahrzeugs (S. 133)
• Allgemeines über Heizungen (S. 142)
Kraftstoffbetriebene Heizung - Automodus/Deaktivierung
Die automatische Startsequenz der kraftstoffbetriebenen Heizung kann auf Wunsch deaktiviert werden.

ACHTUNG
Bei Deaktivierung der kraftstoffbetriebenen Heizung wird im Betriebsmodus PURE oder HYBRID der Dieselmotor öfters starten, um den Wärmebedarf zu erfüllen, d.h. der Elektrobetrieb wird begrenzt.
- Auf OK drücken, siehe Menübenutzung - Kombinationsinstrument (S. 107), um zum Menü zu gelangen.
- Mit dem Daumenrad schrittweise zu Einstellungen gehen und mit OK auswählen.
- Mit dem Daumenrad eine der Optionen Aut. Heizung EIN oder Aut. Heizung AUS wählen und mit OK bestätigen.
- Menü verlassen mit RESET.
Themenbezogene Informationen
• Vorkonditionierung des Fahrzeugs (S. 133)
• Allgemeines über Heizungen (S. 142)
• Kraftstoffbetriebene Heizung (S. 142)
- Schlüsselstellungen - Funktionen in verschiedenen Stufen (S. 75)

05
BELADUNG UND AUFBEWAHRUNG

05 Beladung und Aufbewahrung

Ablagefächer
Übersicht über Ablagefächer im Fahrzeuginnenraum.

05 Beladung und Aufbewahrung
◀◀
1 Ablagefach in der Türverkleidung
② Ablagefach* Vorderkante der Vordersitze
3 Parkscheinhalter
4 Handschuhfach (S. 148)
5 Ablagefach
6 Kleiderhaken (S. 147)
7 Ablagefach, Getränkehalter (S. 147)
8 Getränkehalter* in der Armlehne, Rücksitz
9 Ablagefach

WARNUNG
Lose Gegenstände wie z. B. Mobiltelefon, Kamera, Fernbedienung für Zusatzausstattung usw. Im Handschuhfach oder anderen Fächern aufbewahren. Bei einem starken Bremsmanöver oder Unfall können diese anderenfalls Personen im Fahrzeug verletzen.
05 Beladung und Aufbewahrung

Kleiderhaken
Der Kleiderhaken befindet sich auf der linken Seite der Kopfstütze des Beifahrersitzes.
Der Kleiderhaken ist nur für leichtere Kleidungsstücke vorgesehen.
Themenbezogene Informationen
• Ablagefächer (S. 145)
Tunnelkonsole
Die Tunnelkonsole ist zwischen den Vordersitzen angeordnet.

1 Ablagefach (z.B. für CDs) und USB-*/AUX-Eingang unter der Armlehne.
2 Enthält Getränkehalter für Fahrer und Beifahrer. (Wenn Aschenbecher und Zigarettenanzünder (S. 147) gewählt sind, gibt es einen Zigarettenanzünder in der 12-V-Steckdose (S. 149) für den Vordersitz und einen abnehmbaren Aschenbecher im Getränkehalter.)
Themenbezogene Informationen
• Ablagefächer (S. 145)
Tunnelkonsole - Zigarettenanzünder und Aschenbecher\*
Ein herausnehmbarer Aschenbecher befindet sich im Getränkehalter unter der Armlehne. Der Zigarettenanzünder befindet sich in der 12-V-Steckdose (S. 149) vor dem Vordersitz.
Den Aschenbecher in der Tunnelkonsole (S. 147) gerade nach oben heben und dadurch lösen.
Zum Einschalten des Zigarettenanzünders die Taste nach innen drücken. Wenn der Zigarettenanzünder glüht, springt die Taste wieder heraus. Nun den Zigarettenanzünder herausziehen und die Zigarette mit der Heizspirale anzünden.
Themenbezogene Informationen
• Ablagefächer (S. 145)

05 Beladung und Aufbewahrung
Handschuhfach
Das Handschuhfach ist auf der Beifahrerseite untergebracht.

Hier können beispielsweise die Betriebsanleitung des Fahrzeugs und Straßenkarten aufbewahrt werden. Auf der Innenseite der Klappe ist ein Halter für Stifte vorhanden. Das Handschuhfach kann verriegelt (S. 177)* werden, indem das Schlüsselblatt (S. 164) verwendet wird.
Themenbezogene Informationen
• Ablagefächer (S. 145)
Auslegematten\*
Auslegematten sammeln z. B. Schmutz und Schneematsch auf. Volvo bietet Auslegematten an, die speziell auf Ihr Fahrzeug abgestimmt sind.

WARNUNG
Vor der Fahrt kontrollieren, dass die Bodenmatte am Fahrerplatz ordnungsgemäß an den Befestigungspunkten fixiert ist und nicht an und unter den Pedalen eingeklemmt werden kann.
Themenbezogene Informationen
• Reinigung des Innenraums (S. 390)
Frisierspiegel
Der Frisierspiegel befindet sich auf der Rückseite der Sonnenblende.

Frisierspiegel mit Beleuchtung.
Die Lampe wird beim Aufklappen der Spiegelabdeckung automatisch eingeschaltet.
Themenbezogene Informationen
- Lampenwechsel - Beleuchtung Frisierspiegel (S. 364)
05 Beladung und Aufbewahrung

Tunnelkonsole 12-V-Steckdose
Die Steckdosen (12 V) befinden sich neben dem Getränkehalter 1 sowie hinten an der Tunnelkonsole.

12-V-Steckdose in der Tunnelkonsole, Vordersitz.

12-V-Steckdose in der Tunnelkonsole, Fond.
An die Steckdose kann verschiedenes 12-V-Zubehör angeschlossen werden, wie z.B. Bildschirme, Musikplayer und Mobiltelefone. Der Transponderschlüssel muss sich mindestens in Schlüsselstellung I (S. 75) befinden, damit die Steckdose Strom liefert.

WARNUNG
Lassen Sie den Verschluss immer in der Steckdose, wenn diese nicht verwendet wird.

ACHTUNG
Zusatzausstattung und Zubehör – z. B. Bildschirme, Musikplayer und Mobiltelefone – das an eine der 12-V-Steckdosen im Fahrzeuginnenraum angeschlossen ist, kann von der Klimaanlage aktiviert werden, selbst wenn der Transponderschlüssel abgezogen oder das Fahrzeug verriegelt ist, beispielsweise wenn die Standheizung zu einem voreingestellten Zeitpunkt aktiviert wird.
Daher die Stecker bei Nichtverwendung der Zusatzausstattung oder des Zubehörs aus den Steckdosen entfernen, da sich anderenfalls die Startbatterie entleeren könnte!

WICHTIG
Die maximale Stromstärke beträgt 10 A (120 W), wenn jeweils nur eine Steckdose verwendet wird. Wenn beide Steckdosen in der Tunnelkonsole gleichzeitig verwendet werden, gilt 7,5 A (90 W) pro Steckdose.
Falls der Kompressor zur Reifenabdichtung an einer Steckdose angeschlossen ist, darf kein anderer Stromverbraucher an die andere angeschlossen sein.

ACHTUNG
Der Kompressor zur provisorischen Reifenabdichtung (S. 338) ist von Volvo geprüft und zugelassen.
Themenbezogene Informationen
- Tunnelkonsole - Zigarettenanzünder und Aschenbecher* (S. 147)
• 12-V-Steckdose Laderaum* (S. 152)

05 Beladung und Aufbewahrung
Beladung
Die Gesamtzuladung ist vom Leergewicht des Fahrzeugs abhängig.
Die Gesamtzuladung ist vom Leergewicht des Fahrzeugs abhängig. Die Gesamtzuladung des Fahrzeugs reduziert sich um die Summe des Gewichts der Insassen und der gesamten Sonderausstattung. Ausführliche Informationen über Gewichte siehe Gewichte (S. 399).

Die Heckklappe wird über eine Taste am Schalterfeld Beleuchtung oder auf dem Transponderschlüssel
geöffnet, siehe Verriegelung/Entriegelung - Heckklappe (S. 177).

WARNUNG
Die Fahreigenschaften des Fahrzeug ändern sich je nach Gewicht und Anordnung der Ladung.
Beim Beladen zu beachten
- Die Ladung gegen die Rückenlehne des Rücksitzes gedrückt platzieren.
Es ist zu beachten, dass keine Gegenstände die Funktion des WHIPS-Systems der Vordersitze behindern dürfen, wenn eine der Rückenlehnen des Rücksitzes umgeklappt ist, siehe WHIPS - Sitzstellung (S. 39).
• Die Ladung mittig platzieren.
- Schwere Objekte sind so niedrig wie möglich zu positionieren. Möglichst ver-
meiden, schwere Ladegüter auf umgeklappten Rückenlehnen zu platzieren.
- Scharfe Kanten mit einem weichen Kantenschutz versehen, damit die Bezüge nicht beschädigt werden.
- Jede Ladung mit Bändern oder Haltebändern in den Lasthalteösen sichern.

WARNUNG
Ein Gegenstand mit einem Gewicht von 20 kg entspricht im Falle eines Frontalaufpralls bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h einem Aufprallgewicht von 1000 kg.

WARNUNG
Die Schutzwirkung des Kopf-/Schulterairbags im Dachhimmel kann ausbleiben oder reduziert werden, wenn die Last zu hoch reicht.
- Niemals über die Rückenlehne hinaus beladen.

WARNUNG
Ladegüter müssen grundsätzlich sicher verzurrt werden. Bei starkem Abbremsen besteht anderenfalls die Gefahr, dass das Ladegut verrutscht und Insassen verletzt.
Scharfe Kanten und Ecken mit einem weichen Schutz versehen.
Während der Be-/Entladung des Fahrzeugs mit langen Ladegütern den Motor abstellen und die Feststellbremse anziehen. In ungünstigen Fällen kann das Ladegut anderenfalls den Schalthebel/Wählhebel verstellen, so dass ein Gang eingelegt wird – das Fahrzeug kann ins Rollen geraten.
Themenbezogene Informationen
• Lasthalteösen (S. 152)
• Schutznetz* (S. 153)
• Beladung - längeres Ladegut (S. 151)
• Dachlast (S. 151)
05 Beladung und Aufbewahrung

Beladung - längeres Ladegut
Um das Beladen (S. 150) des Laderaums zu vereinfachen, können die Rücklehnen im Fond umgeklappt werden. Für besonders lange Ladegüter kann auch die Rückenlehne des Beifahrersitzes umgeklappt werden 2 .
Rückenlehne Fond umklappen
Um das Beladen des Laderaums zu vereinfachen, können die Rücklehnen im Fond umgeklappt werden, siehe Rücksitz (S. 79).
Dachlast
Für Dachlasten werden die von Volvo entwickelten Dachgepäckträger empfohlen. Dadurch können Schäden am Fahrzeug vermieden werden, und es wird die größtmögliche Sicherheit bei der Fahrt erreicht.
Befolgen Sie die dem Dachgepäckträger beiliegenden Einbauanweisungen sorgfältig.
- Regelmäßig überprüfen, ob Dachgepäckträger und Ladung ordentlich befestigt sind. Die Ladung muss gut mit Ladegurten festgezurrt sein.
- Die Ladung gleichmäßig auf dem Dachgepäckträger verteilen. Das schwerste Ladegut nach unten legen.
- Mit dem Umfang der Ladung nehmen Windwiderstand und Kraftstoffverbrauch zu.
- Vorsichtig und vorausschauend fahren. Starkes Beschleunigen, scharfes Abbremsen oder scharfes Abbiegen vermeiden.
Themenbezogene Informationen
• Beladung (S. 150)

WARNUNG
Mit einer Dachlast ändern sich der Schwerpunkt des Fahrzeugs und die Fahreigenschaften. Für Informationen zur maximal zulässigen Dachlast einschließlich Dachgepäckträger und eventueller Dachbox Gewichte (S. 399).

05 Beladung und Aufbewahrung
Lasthalteösen
Die einklappbaren Lasthalteösen werden verwendet, um die Haltebänder zu sichern, mit denen Güter im Laderaum befestigt werden.

Hart, scharfkantige und/oder schwere Gegenstände, die offen liegen oder herausragen, können bei einer kräftigen Einbremsung Verletzungen verursachen.
Große, schwere Gegenstände sind stets mit dem Sicherheitsgurt oder mit Lastsicherungsband zu befestigen.
Themenbezogene Informationen
- Beladung (S. 150)
12-V-Steckdose Laderaum\*
An die Steckdose kann verschiedenes 12-V-Zubehör angeschlossen werden, wie z.B. Bildschirme, Musikplayer und Mobiltelefone.

Den Deckel herunterklappen, um die Steck-dose zu erreichen.
• Die Steckdose liefert selbst dann Spannung, wenn der Transponderschlüssel nicht im Zündschloss steckt.

WICHTIG
Die maximale Stromstärke beträgt 10 A (120 W).

ACHTUNG
Bei Verwendung der Steckdose bei abgestelltem Motor daran denken, dass die Gefahr der Entladung der Startbatterie des Fahrzeugs besteht.

ACHTUNG
Der Kompressor zur behelfsmäßigen Reifenabdichtung ist von Volvo geprüft und zugelassen. Für Informationen zur Benutzung von Volvos empfohlener provisorischer Reifenabdichtung (TMK) Provisorische Reifenabdichtung (S. 338).
Themenbezogene Informationen
• Tunnelkonsole 12-V-Steckdose (S. 149)
05 Beladung und Aufbewahrung

Schutznetz\*
Ein Schutznetz verhindert, dass Gepäck bei einem starken Abbremsen im Innenraum nach vorn geschleudert wird.

Aufbewahrungsplatz Schutznetzkassetten.
Ein zusammenrollbares Schutznetz wird in zwei Kassetten unter der Bodenluke im Lade-raum aufbewahrt.
Befestigung Netzkassetten
Ein zusammenrollbares Schutznetz wird in zwei Kassetten unter der Bodenluke im Lade-raum aufbewahrt.

Die zweigeteilte Schutznetzkassette wird auf der Rückseite der Rückenlehne befestigt. Die schmalere Kassette wird auf der linken Seite (von der Heckklappe aus gesehen) befestigt.
- Die Rückenlehne des Rücksitzes nach vorn klappen, siehe Rücksitz (S. 79).
- Die Befestigungsschienen der Kassette vor den Befestigungslaschen ↗ der Rückenlehne einpassen.
- Die Kassette auf die Befestigungslaschen → schieben.
- Die Rückenlehne nach hinten klappen und verriegeln.
• Die Kassette wird in umgekehrter Reihenfolge entfernt.
Benutzung des Schutznetzes

Das Netz wird aus den Kassetten herausgezogen und arretiert automatisch nach etwa einer Minute, wenn die Rücklehnen der Rücksitzbank hochgeklappt sind.
Den rechten Teil des Netzes mit dessen Schlaufe hochziehen.
2) Die Stange in die Halterung auf der rechten Seite hineinstecken und dann nach vorn drücken – die Stange verriegelt mit einem Klickgeräusch.
Den Teleskopteil der Stange herausziehen und auf der anderen Seite festklicken.
4 Das linke Lastnetz hochziehen und an der Stange festhaken.
- Beim Zusammenklappen in umgekehrter Reihenfolge vorgehen.

05 Beladung und Aufbewahrung
◀◀
Das Netz kann auch bei umgelegten Rückenlehnen im Fond verwendet werden.
Netzkassetten entfernen
- Die Schutznetze in umgekehrter Reihenfolge des im Abschnitt „Verwendung des Schutznetzes“ beschriebenen Vorgangs in die Kassetten einrollen.
- Die komplette Rückenlehne nach vorn klappen.
- Die Kassetten nach außen schieben, bis sie sich von den Befestigungsschienen lösen.
Die Kassetten in den dafür vorgesehenen Fächern unter der Bodenluke des Laderaums aufbewahren.

WARNUNG
Die Ladung im Laderaum muss auch bei korrekt montiertem Schutznetz gut verankert werden.
Themenbezogene Informationen
• Beladung (S. 150)
• Schutzgitter (S. 154)
Schutznetz\* mit
Gepäckraumabdeckung kombiniert
Ein Schutznetz verhindert, dass Gepäck bei einem starken Abbremsen im Innenraum nach vorn geschleudert wird.

Zugschlaufen zum Hochziehen des Netzes.
Das Schutznetz kann auch vom Rücksitz hochgeklappt werden, wenn die Gepäckraumabdeckung ausgezogen ist.
Die im Abschnitt "Benutzung des Schutznetzes" (S. 153) beschriebene Vorgehensweise einhalten. Die Schlaufen zum Hochklappen befinden sich bei den Pfeilen.
Themenbezogene Informationen
• Schutznetz* (S. 153)
- Beladung (S. 150)
• Lasthalteösen (S. 152)
Schutzgitter
Ein Schutzgitter verhindert, dass Gepäck oder Haustiere bei einem starken Abbremsen im Innenraum nach vorn geschleudert werden.

Die Unterseite des Schutzgitters fassen und nach hinten/oben ziehen.

WICHTIG
Das Schutzgitter kann nicht nach oben oder unten geklappt werden, wenn eine Gepäckraumabdeckung montiert ist.
Einbau/Ausbau
Das Schutzgitter ist normalerweise dauerhaft im Fahrzeug montiert, da es einfach zur Decke hochgeklappt werden kann und damit nicht mehr im Weg ist, wenn ein längerer Ladebereich erforderlich ist. Das Schutzgitter
05 Beladung und Aufbewahrung

kann jedoch bei Bedarf ausgebaut und aus dem Fahrzeug entfernt werden.
Für Informationen zum erforderlichen Werkzeug und zur Vorgehensweise beim Einbau/Ausbau siehe beim Erwerb des Produkts beigefügte Montageanleitung.
Beim Wiedereinbau muss das Schutzgitter aus Sicherheitsgründen immer korrekt befestigt und verzurrt sein.
Themenbezogene Informationen
• Schutznetz* (S. 153)
- Beladung (S. 150)
• Lasthalteösen (S. 152)
Gepäckraumabdeckung

Die Gepäckraumabdeckung über die Ladung ziehen und in den Aussparungen an den hinteren Säulen im Laderaum einhaken.

WICHTIG
Das Schutzgitter kann nicht nach oben oder unten geklappt werden, wenn die Gepäckraumabdeckung montiert ist.
Gepäckraumabdeckung befestigen
Das eine Endstück der Abdeckung in die Versenkung in der Seitenverkleidung einführen.
Das andere Endstück der Abdeckung in die entsprechende Versenkung einführen.
Beide Seiten festdrücken. Es muss ein Klicken zu hören sein und die rote Markierung muss verschwinden.
Sicherstellen, dass beide Endstücke eingerastet sind.
Gepäckraumabdeckung entfernen
- Die Taste des einen Endstücks eindrücken und das Endstück herausheben.
- Die Abdeckung vorsichtig nach oben/außen anwinkeln. Daraufhin löst sich das andere Endstück automatisch.
Hintere Abdeckscheibe der Gepäckraumabdeckung herunterklappen
Die hintere Abdeckscheibe der Gepäckraum-abdeckung ragt in ihrer eingerollten Stellung horizontal in den Laderaum, wenn sie mon-tiert ist.
- Die Abdeckscheibe leicht nach hinten ziehen, bis sie nicht mehr auf den Stützvorrichtungen aufliegt, und herunterklappen.
Themenbezogene Informationen
- Beladung (S. 150)
• Beladung - längeres Ladegut (S. 151)

06
SCHLÖSSER UND ALARMANLAGE

06 Schlösser und Alarmanlage

Transponderschlüssel und Schlüsselblatt
Der Transponderschlüssel wird zum Anlassen des Motors sowie zur Ver- und Entriegelung verwendet. Er besitzt ein abnehmbares Schlüsselblatt (S. 164) aus Metall. Der sichtbare Teil ist in zwei Ausführungen erhältlich, um die Transponderschlüssel unterscheiden zu können.
Das Fahrzeug wird mit 2 Stück Transponderschlüsseln oder PCC* (Personal Car Communicator) geliefert.
Weitere Transponderschlüssel können nachbestellt werden - bis zu 6 Stück können für ein Fahrzeug programmiert und eingesetzt werden.

WARNUNG
Wenn sich Kinder im Fahrzeug aufhalten: Denken Sie daran, stets die Stromzufuhr der Fensterheber und des Schiebedachs durch Abziehen des Transponderschlüssels zu unterbrechen, wenn Sie als Fahrer das Fahrzeug verlassen.
Der Transponderschlüssel mit PCC (S. 162) hat im Vergleich zum Transponderschlüssel erweiterte Funktionen, siehe PCC* - dezi- dierte Funktionen (S. 162).
Themenbezogene Informationen
- Transponderschlüssel - Funktionen (S. 160)
Transponderschlüssel - Verlust
Bei Verlust eines Transponderschlüssels kann ein neuer bei einer Werkstatt bestellt werden – eine Volvo-Vertragswerkstatt wird empfohlen.
Die verbleibenden Transponderschlüssel müssen zu einer Volvo-Vertragswerkstatt gebracht werden. Als vorbeugende Diebstahl-schutzmaßnahme wird der Code des verloren gegangenen Transponderschlüssels aus dem System gelöscht. Die aktuell im Fahrzeug registrierte Anzahl der Schlüssel kann im Menüsystem MY CAR geprüft werden. Mehr zur Beschreibung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110).
Themenbezogene Informationen
• Transponderschlüssel - Funktionen (S. 160)

06 Schlösser und Alarmanlage
Schlüsselspeicher\*
Der Schlüsselspeicher im Transponderschlüssel (S. 157) ermöglicht, dass bestimmte Einstellungen im Fahrzeug personalisiert werden können.
Die Schlüsselspeicherfunktion gibt es in Kombination mit dem elektrisch betriebenen Fahrersitz und elektrischen Außenspiegeln. Die Einstellungen für die äußeren Rückspiegel, den Fahrersitz und die Lenkkraft können im Schlüsselspeicher abgespeichert werden.
Schlüsselspeicher – Außenspiegel und Fahrersitz
Die Einstellungen werden automatisch mit dem jeweiligen Transponderschlüssel verknüpft, siehe Schlüsselspeicher* im Transponderschlüssel (S. 78) und Einstellbare Lenkkraft* (S. 259). Bei Verriegelung mit dem Transponderschlüssel wird auch die Einstellung des Themas für das Kombinationsinstrument im Schlüssel gespeichert, siehe MY CAR (S. 110).
Die Funktion kann im Menüsystem MY CAR aktiviert/deaktiviert werden. Mehr zur Beschreibung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110).
Für Fahrzeuge mit Keyless drive-Funktion siehe Keyless drive* (S. 169).
Anzeige Verriegelung/Entriegelung - Einstellung
Wenn das Fahrzeug mit dem Transponderschlüssel (S. 157) verriegelt oder entriegelt wird, wird durch Blinksignale der Fahrzeugblinker angezeigt, dass die Verriegelung/Entriegelung korrekt ausgeführt wurde.
- Verriegelung – ein Blinksignal und die Rückspiegel werden eingeklappt 1 .
- Entriegelung - zwei Blinksignale und die Rückspiegel werden ausgeklappt 1 .
Bei der Verriegelung erfolgt die Anzeige nur, wenn alle Schlösser verriegelt wurden, nachdem die Türen geschlossen wurden.
Funktion wählen
Im Menüsystem des Fahrzeugs MY CAR können verschiedene Optionen für die Anzeige der Verriegelung/Entriegelung mit Blinksignalen eingestellt werden. Mehr zur Beschreibung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110).
Themenbezogene Informationen
• Keyless drive* (S. 169)
• Verriegelungsanzeige (S. 158)
• Alarmanzeige (S. 182)
Verriegelungsanzeige
Eine blinkende Diode an der Windschutzscheibe bestätigt, dass das Fahrzeug verriegelt ist.

Gleiche Diode wie die der Alarmanzeige (S. 182).

ACHTUNG
Auch Fahrzeuge, die nicht mit einer Alarmanlage ausgerüstet sind, haben diese Anzeige.
Themenbezogene Informationen
- Anzeige Verriegelung/Entriegelung - Einstellung (S. 158)
06 Schlösser und Alarmanlage

Elektronische Wegfahrsperre
Die elektronische Wegfahrsperre ist ein Diebstahlschutz, der verhindert, dass das Fahrzeug von einer unbefugten Personen angelassen werden kann.
Jeder Transponderschlüssel (S. 157) hat einen einmaligen Code. Das Fahrzeug wird nur mit dem richtigen Transponderschlüssel mit dem korrekten Code gestartet.
Folgende Fehlermitteilungen im Informations-display des Kombinationsinstruments hängen mit der elektronischen Wegfahrsperre zusammen:
| Mitteilung | Bedeutung |
| Schlüssel einführen | Fehler beim Lesen des Transponderschlüssels während des Starts – Den Schlüssel aus dem Zündschloss abziehen, erneut einführen und einen neuen Startversuch unternehmen. |
| Schlüssel nicht erkannt | Fehler beim Lesen des Transponderschlüssels während des Starts – neuen Startversuch unternehmen.Wenn der Fehler weiterhin vorhanden ist: Den Transponderschlüssel in das Zündschloss drücken und einen neuen Startversuch unternehmen. |
| Wegfahr-sperre Mot. erneut anl. | Fehler an der Wegfahrspere während des Starts. Wenn der Fehler weiterhin vorhanden ist: An eine Werkstatt wenden – eine Volvo-Vertragswerkstatt wird empfohlen. |
Zum Starten des Fahrzeugs siehe Anlassen des Motors (S. 266).
Themenbezogene Informationen
- Fernbediente Wegfahrsperre mit Ortungssystem (S. 160)

06 Schlösser und Alarmanlage
Fernbediente Wegfahrsperre mit Ortungssystem
Die fernbediente Wegfahrsperre mit Ortungssystem ermöglicht eine Ortung und Lokalisierung des Fahrzeugs sowie die Fernaktivierung der Wegfahrsperre und somit ein Abstellen des Motors.
Wenden Sie sich für weitere Informationen und Hilfe bei der Aktivierung des Systems an den nächsten Volvo-Händler.
Themenbezogene Informationen
- Transponderschlüssel und Schlüsselblatt (S. 157)
• Elektronische Wegfahrsperre (S. 159)
Transponderschlüssel - Funktionen
Der Transponderschlüssel hat Funktionen wie z.B. die Verriegelung und Entriegelung der Türen.

Automat. Beleuchtung

Heckklappe

Panikfunktion

Transponderschlüssel mit PCC * - Personal Car Communicator.

Informationen
Funktionstasten
Verriegelung – Verriegelt die Türen und die Heckklappe, während gleichzeitig die Alarmanlage aktiviert wird.
Wird die Taste gedrückt gehalten, werden alle Scheiben und die Heckklappe* gleichzeitig geschlossen (siehe auch Durchlüftungsfunktion (S. 176)).

WARNUNG
Falls Schiebedach und Fensterscheiben mit dem Transponderschlüssel geschlossen werden, ist darauf zu achten, dass sich niemand die Hand einklemmt.
06 Schlösser und Alarmanlage

Entriegelung – Entriegelt die Türen und die Heckklappe, während gleichzeitig die Alarmanlage deaktiviert wird.
Wird die Taste gedrückt gehalten, werden alle Scheiben gleichzeitig geöffnet (siehe auch Durchlüftungsfunktion (S. 176)).
Die Funktion kann von der gleichzeitigen Entriegelung sämtlicher Türen auf das Öffnen der Fahrertür nach einem Tastendruck und das Öffnen der restlichen Türen nach einem weiteren Tastendruck (innerhalb von 10 Sekunden) geändert werden.
Die Änderung der Funktion erfolgt im Menüsystem MY CAR. Mehr zur Beschreibung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110).
Automat. Beleuchtung – Wird verwendet, um die Fahrzeugbeleuchtung von weitem einzuschalten. Für weitere Informationen siehe Automatische Beleuchtung (S. 96).
Die Taste kann auch zur Aktivierung der Vorkonditionierung (S. 136) verwendet werden.
Heckklappe (S. 177) – Entriegelt die Heckklappe und deaktiviert die Alarmanlage nur an der Heckklappe.
Panikfunktion – Nutzen Sie diese im Notfall, um die Aufmerksamkeit der Umgebung auf sich zu lenken.
Wenn die Taste mindestens 3 Sekunden lang bzw. zweimal innerhalb von 3 Sekunden
gedrückt wird, werden Blinker und Signalhorn des Fahrzeugs aktiviert.
Diese Funktion kann mit derselben Taste deaktiviert werden, nachdem sie mindestens 5 Sekunden aktiviert war. Anderenfalls wird sie nach ca. 3 Minuten abgeschaltet.
Themenbezogene Informationen
• Transponderschlüssel und Schlüsselblatt (S. 157)
• PCC* - dezidierte Funktionen (S. 162)
- Verriegelung/Entriegelung - von außen (S. 174)
Transponderschlüssel - Reichweite
Die Funktionen des Transponderschlüssels (S. 157) haben eine Reichweite von ca. 20 Meter vom Fahrzeug.
Wenn das Fahrzeug einen Tastendruck nicht bestätigt, näher an das Fahrzeug herangehen und nochmal versuchen.

ACHTUNG
Die Funktionen des Transponderschlüssels können durch Funkwellen, Gebäude, topographische Verhältnisse usw. in der Umgebung gestört werden. Das Fahrzeug kann immer mit dem Schlüsselblatt verriegelt/entriegelt werden. Abnehmbares Schlüsselblatt - Entriegelung der Tür (S. 165).
Wenn der Transponderschlüssel bei laufen- dem Motor oder aktiver Schlüsselstellung (S. 74) I oder II aus dem Fahrzeug entfernt und sämtliche Türen geschlossen werden, erscheint im Informationsdisplay des Kombinationsinstruments eine Warnmitteilung. Gleichzeitig ist ein akustisches Signal zu hören.
Nachdem der Transponderschlüssel wieder in das Fahrzeug zurückgebracht wurde, erlischt die Mitteilung und das akustische Signal verstummt, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:

06 Schlösser und Alarmanlage
◀◀
- oder der Transponderschlüssel in das Zündschloss eingesetzt wurde.
• die Geschwindigkeit übersteigt 30 km/h.
• die OK-Taste wurde gedrückt.
Themenbezogene Informationen
• Transponderschlüssel - Funktionen (S. 160)
PCC\* - dezidierte Funktionen
Im Vergleich zum Transponderschlüssel ohne PCC (S. 157) weist der Transponderschlüssel mit PCC einen erweiterten Funktionsumfang in Form einer Info-Taste und einer Anzeigelampe auf.

Transponderschlüssel mit PCC * - Personal Car Communicator.
1 Informationstaste
2 Anzeigelampen
Mit der Informationstaste sind über die Blinker bestimmte Informationen vom Fahrzeug erhältlich.
Benutzung der Informationstaste
- Auf die Informationstaste drücken.
Sämtliche Anzeigelampen blinken ca. 7 Sekunden lang und die Beleuchtung des PCC leuchtet auf. Dadurch wird angezeigt, dass die Information vom Fahrzeug abgelesen wird.
Wenn in diesem Zeitraum eine der anderen Tasten gedrückt wird, wird der Ablesevorgang unterbrochen.

ACHTUNG
Wenn bei der Verwendung der Informationstaste wiederholt und an unterschiedlichen Stellen keine Anzeigelampe leuchtet (sowie nach 7 Sekunden und nach Aufleuchten der Beleuchtung des PCC), an eine Werkstatt wenden – eine Volvo-Vertragswerkstatt wird empfohlen.
Die Anzeigelampen liefern Informationen gemäß folgender Abbildung:
06 Schlösser und Alarmanlage


1 Grünes, anhaltendes Licht – Das Fahrzeug ist verriegelt.
② Gelbes, anhaltendes Licht – Das Fahrzeug ist nicht verriegelt.
3 Rotes, anhaltendes Licht – Die Alarmanlage wurde seit der Verriegelung des Fahrzeugs ausgelöst.
4 Rotes Licht leuchtet abwechselnd in den beiden roten Anzeigelampen auf – die Alarmanlage wurde vor weniger als 5 Minuten ausgelöst.
Themenbezogene Informationen
• PCC* - Reichweite (S. 163)
PCC\* - Reichweite
Die Reichweite des PCC für Verriegelung, Entriegelung und Heckklappe beträgt ca. 20 m vom Fahrzeug – die der sonstigen Funktionen bis zu ca. 100 m.
Wenn das Fahrzeug einen Tastendruck nicht bestätigt, näher an das Fahrzeug herangehen und nochmal versuchen.
i ACHTUNG
Die Funktion der Informationstaste kann durch Radiowellen, Gebäude, topographische Verhältnisse usw. gestört werden.
Außerhalb der Reichweite des PCC
Ist das PCC zu weit vom Fahrzeug entfernt, um die Informationen ablesen zu können, wird der letzte Status angezeigt, in dem sich das Fahrzeug befand. Die Beleuchtung des PCC leuchtet in diesem Fall nicht auf.
Werden mehrere PCC für das Fahrzeug verwendet, zeigt nur der PCC, der zuletzt zur Verriegelung/Entriegelung verwendet wurde, den korrekten Status an.
i ACHTUNG
Wenn bei der Verwendung der Informationstaste innerhalb der Reichweite keine Anzeigelampe aufleuchtet, kann dies darauf zurückzuführen sein, dass die letzte Kommunikation zwischen dem PCC und dem Fahrzeug durch Radiowellen, Gebäude, topographische Verhältnisse usw. gestört wurde.
Themenbezogene Informationen
• Keyless drive* - Reichweite des PCC (S. 169)
- Transponderschlüssel - Reichweite (S. 161)

06 Schlösser und Alarmanlage
Abnehmbares Schlüsselblatt
Der Transponderschlüssel (S. 157) enthält ein abnehmbares Schlüsselblatt aus Metall, mit dem einige Funktionen aktiviert und bestimmte Schritte ausgeführt werden können.
Volvo-Vertragswerkstätten verfügen über den einzigartigen Code der Schlüsselblätter und werden daher für die Bestellung neuer Schlüsselblätter empfohlen.
Funktionen des Schlüsselblatts
Mit dem abnehmbaren Schlüsselblatt des Transponderschlüssels kann:
- die linke vordere Tür manuell geöffnet werden, wenn die Zentralverriegelung mit dem Transponderschlüssel nicht aktiviert werden kann, siehe Abnehmbares Schlüsselblatt - Entriegelung der Tür (S. 165).
- die mechanische Kindersicherung in den Fondtüren aktiviert/deaktiviert (S. 180) werden.
- die rechte Vordertür und können die Fondtüren manuell verriegelt (S. 174) werden, z. B. bei einem Stromausfall.
- der Zugang zum Handschuhfach und zum Laderaum (Geheimverriegelung (S. 166)*) gesperrt werden.
- der Beifahrerairbag (PACOS*) aktiviert/deaktiviert (S. 34) werden.
Themenbezogene Informationen
• Transponderschlüssel - Funktionen (S. 160)
• Transponderschlüssel und Schlüsselblatt (S. 157)
Abnehmbares Schlüsselblatt - Entfernen/Anbringen
Zum Entnehmen/Einsetzen des abnehmbaren Schlüsselblatts (S. 164) wie folgt vorgehen:
Entfernen des Schlüsselblatts

Die federbelastete Sperre zur Seite ziehen.

Gleichzeitig das Schlüsselblatt gerade nach hinten ziehen.
Befestigen des Schlüsselblatts
Das Schlüsselblatt vorsichtig wieder an seinen Platz im Transponderschlüssel (S. 157) stecken.
-
Den Transponderschlüssel mit dem Schlitz nach oben halten und das Schlüsselblatt in den Schlitz stecken.
-
Leicht auf das Schlüsselblatt drücken. Sobald das Schlüsselblatt eingerastet ist, ist ein Klicken ist zu hören.
06 Schlösser und Alarmanlage

Themenbezogene Informationen
- Abnehmbares Schlüsselblatt - Entriegelung der Tür (S. 165)
- Kindersicherung - manuelle Aktivierung (S. 180)
- Beifahrerairbag - Aktivierung/Deaktivierung* (S. 34)
Abnehmbares Schlüsselblatt - Entriegelung der Tür
Das abnehmbare Schlüsselblatt (S. 164) kann verwendet werden, wenn sich die Zentralverriegelung nicht mit dem Transponderschlüssel (S. 157) aktivieren lässt, z. B. wenn die Batterie des Schlüssels leer ist.
Wenn die Zentralverriegelung mit dem Transponderschlüssel nicht aktiviert werden kann, z.B. weil die Batterien verbraucht sind, kann die linke Vordertür wie folgt geöffnet werden:
- Die linke Vordertür mit dem Schlüsselblatt im Schlosszylinder des Türgriffs entriegeln. Für Abbildungen und weitere Informationen siehe Keyless drive* - Entriegelung mit Schlüsselblatt (S. 171).

ACHTUNG
Wenn die Tür mit dem Schlüsselblatt entriegelt wurde und geöffnet wird, wird die Alarmanlage ausgelöst.
- Die Alarmanlage ausschalten. Dazu den Transponderschlüssel in das Zündschloss stecken.
Für Fahrzeuge mit Keyless-System siehe Keyless drive* - Entriegelung mit Schlüsselblatt (S. 171).
Themenbezogene Informationen
• Transponderschlüssel und Schlüsselblatt (S. 157)
• Transponderschlüssel/PCC - Batteriewechsel (S. 167)

06 Schlösser und Alarmanlage
Geheimverriegelung\*
Die Geheimverriegelung ist für Situationen gedacht, in denen das Fahrzeug zur Wartung, dem Parkdienst eines Hotels o. Ä. übergeben wird. Das Handschuhfach ist hierbei verriegelt und das Schloss der Heckklappe ist von der Zentralverriegelung getrennt – die Heckklappe kann weder mit der Taste der Zentralverriegelung in den Vordertüren noch mit dem Transponderschlüssel (S. 157) geöffnet werden.

Verriegelungspunkte für Transponderschlüssel mit Schlüsselblatt.

Verriegelungspunkte für Transponderschlüssel ohne Schlüsselblatt und aktivierter Geheimverriegelung.
Dies bedeutet, dass der Transponderschlüssel ohne Schlüsselblatt nur verwendet werden kann, um die Alarmanlage (S. 181) zu aktivieren/deaktivieren, die Türen zu öffnen und das Fahrzeug zu fahren.
Der Transponderschlüssel ohne Schlüsselblatt kann dann dem Wartungs- oder Hotelpersonal übergeben werden – der Fahrzeugbesitzer behält das lose Schlüsselblatt.

ACHTUNG
Nicht vergessen, die Gepäckraumabdeckung (S. 155) über dem Laderaum wieder vorzuziehen, bevor die Heckklappe geschlossen wird.
Aktivieren/deaktivieren

Aktivierung der Geheimverriegelung.
Zur Aktivierung der Geheimverriegelung:
Das Schlüsselblatt in den Schlosszylinder des Handschuhfachs hineinstecken.
Das Schlüsselblatt 180 Grad im Uhrzeigersinn drehen. Das Schlüsselloch ist in der geheimverriegelten Stellung vertikal.
Das Schlüsselblatt herausziehen. Gleichzeitig wird im Informationsdisplay des Kombinationsinstruments eine Mitteilung angezeigt.
Daraufhin ist das Handschuhfach verriegelt und die Heckklappe kann nicht mehr mit dem Transponderschlüssel oder der Zentralverriegelungstaste entriegelt werden.
06 Schlösser und Alarmanlage


ACHTUNG
Das Schlüsselblatt nicht wieder am Transponderschlüssel anbringen, sondern an sicherer Stelle aufbewahren.
• Die Deaktivierung erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Informationen zur separaten Verriegelung des Handschuhfachs siehe Verriegelung/Entriegelung - Handschuhfach (S. 177).
Transponderschlüssel/PCC - Batteriewechsel
Die Batterien für den Transponderschlüssel/PCC können gewechselt werden.
Die Batterien für den
Transponderschlüssel/PCC sollten gewechselt werden, wenn:
- das Informationssymbol im Kombinationsinstrument leuchtet und das Display Geringe Batterieladung in Fernbedienung. Bitte Batterie wechseln. anzeigt
und/oder
- die Schlösser wiederholt nicht auf Signale des Transponderschlüssels innerhalb von 20 m vom Fahrzeug reagieren.

1 Die federbelastete Sperre zur Seite ziehen.
2 Gleichzeitig das Schlüsselblatt gerade nach hinten ziehen.
2 Einen 3-mm-Schlitzschraubendreher in die Öffnung hinter der federbelasteten Sperre stecken und den Transponderschlüssel vorsichtig aufhebeln.

06 Schlösser und Alarmanlage
◀◀

ACHTUNG
Den Transponderschlüssel mit den Tasten nach oben drehen, um ein Herausfallen der Batterien beim Öffnen zu vermeiden.

WICHTIG
Vermeiden Sie das Anfassen neuer Batterien und deren Kontaktflächen mit den Fingern, weil dadurch ihre Funktion beeinträchtigt werden kann.
Batteriewechsel
3 Sehen Sie sich genau an, wie die Batterie/Batterien in Bezug auf ihre (+)- und (−)-Pole auf der Innenseite des Deckels liegen.
Transponderschlüssel (1 Batterie)
- Die Batterie vorsichtig loshebeln.
- Eine neue Batterie mit der (+)-Seite nach unten einsetzen.
PCC\* (2 Batterien)
- Die Batterien vorsichtig loshebeln.
- Zunächst eine neue Batterie mit der (+)-Seite nach oben einsetzen.
- Das weiße Kunststoffstück dazwischenlegen und eine weitere neue Batterie mit der (+)-Seite nach unten einsetzen.
Batterietyp
Batterien mit der Bezeichnung CR2430, 3 V, verwenden – eine im Transponderschlüssel und zwei im PCC.

ACHTUNG
Volvo empfiehlt, im Transponderschlüssel/PCC nur Batterien gemäß UN Manual of Test and Criteria, Part III, sub-section 38.3 zu verwenden. Die ab Werk oder von einer Volvo Vertragswerkstatt eingesetzten Batterien erfüllen die oben angeführte Vorgabe.
Zusammensetzen
- Den Transponderschlüssel zusammendrücken.
- Den Transponderschlüssel mit dem Schlitz nach oben halten und das Schlüsselblatt in den Schlitz stecken.
- Leicht auf das Schlüsselblatt drücken. Sobald das Schlüsselblatt eingerastet ist, ist ein Klicken ist zu hören.

WICHTIG
Stellen Sie sicher, dass Altbatterien in einer für die Umwelt schonenden Weise entsorgt werden.
Themenbezogene Informationen
- Transponderschlüssel und Schlüsselblatt (S. 157)
• Transponderschlüssel - Funktionen (S. 160)
06 Schlösser und Alarmanlage

Keyless drive\*
Keyless drive (nur mit PCC (S. 162) 2 ) beinhaltet, dass das Verriegelungs- und Startsystem des Fahrzeugs schlüssellos bedient werden kann.
Mit der Keyless drive-Funktion des PCC kann das Fahrzeug ohne Schlüssel entriegelt (S. 171), gefahren und verriegelt werden. Dazu reicht es aus, den PCC bei sich zu haben. Das System ermöglicht ein bequemeres Öffnen des Fahrzeugs, wenn Sie z. B. keine Hand frei haben.
Beide PCC des Fahrzeugs haben die Keyless-Funktion. Weitere PCC können bestellt werden, siehe Transponderschlüssel und Schlüsselblatt (S. 157).
Mit dem Transponderschlüssel kann die Fahrzeugelektrik in drei Modi versetzt werden: Schlüsselstellung 0, I und II (S. 75).
Themenbezogene Informationen
• Keyless drive* - Reichweite des PCC (S. 169)
• Keyless drive* - Sichere Behandlung des PCC (S. 170)
- Keyless drive* - Funktionsstörungen des PCC (S. 170)
Keyless drive\* - Reichweite des PCC
Damit eine Tür oder die Heckklappe geöffnet werden kann, darf der PCC höchstens ca. 1,5 m vom Türgriff des Fahrzeugs oder von der Heckklappe entfernt sein.
Personen, die eine Tür verriegeln oder entriegeln möchten, müssen den PCC dabei haben. Eine Tür kann nicht verriegelt bzw. entriegelt werden, wenn sich der PCC auf der gegenüberliegenden Seite des Fahrzeugs befindet.

Die grauen Kreise in der obenstehenden Abbildung illustrieren den Bereich, der von den Antennen des Systems abgedeckt ist.
Wenn alle PCC bei laufendem Motor oder aktiver Schlüsselstellung I oder II (S. 75) aus dem Fahrzeug entfernt und sämtliche Türen geschlossen werden, erscheint im Informati-
onsdisplay des Kombinationsinstruments eine Warnmitteilung. Gleichzeitig ist ein akustisches Signal zu hören.
Nachdem der PCC wieder in das Fahrzeug zurückgebracht wurde, erlischt die Warnmitteilung und das akustische Signal verstummt, wenn entweder/oder:
- eine Tür geöffnet oder geschlossen wurde
- der PCC in das Zündschloss eingeführt wurde
• die OK-Taste wurde gedrückt.
Themenbezogene Informationen
• Keyless drive* (S. 169)
• Keyless drive* - Antennenplatzierung (S. 173)

06 Schlösser und Alarmanlage
Keyless drive\* - Sichere Behandlung des PCC
Alle Transponderschlüssel mit großer Sorgfalt zu behandeln.
Sollte ein PCC mit keyless-Funktion im Fahrzeug vergessen werden, wird er vorübergehend deaktiviert, wenn das Fahrzeug verriegelt wird. Daraufhin kann kein Unbefugter die Türen öffnen.
Sollte jedoch in das Fahrzeug eingebrochen und der PCC gefunden werden, kann er erneut aktiviert werden. Daher alle PCC mit großer Sorgfalt behandeln.

WICHTIG
Lassen Sie nie eine PCC-Einheit im Fahrzeug zurück.
Themenbezogene Informationen
Keyless drive\* - Funktionsstörungen des PCC
Die Keyless-Funktion kann durch elektromagnetische Felder und Abschirmung gestört werden.

ACHTUNG
Den PCC nicht in der Nähe eines Mobiltelefons oder Metallgegenstands aufbewahren - nicht näher als 10-15 cm.
Sollten dennoch Störungen auftreten, den PCC und das Schlüsselblatt wie einen Transponderschlüssel verwenden, siehe Transponderschlüssel - Funktionen (S. 160).
Themenbezogene Informationen
• Transponderschlüssel/PCC - Batteriewechsel (S. 167)
• Keyless drive* - Sichere Behandlung des PCC (S. 170)
• Keyless drive* - Reichweite des PCC (S. 169)
Keyless drive\* - Verriegelung
Fahrzeuge mit Keyless-drive-System haben für die Verriegelung/Entriegelung einen berührungsempfindlichen Bereich an den Außentürgriffen sowie eine gummierte Taste neben der gummierten Druckplatte der Heckklappe.

Der berührungsempfindliche Bereich am Außen- türgriff der Türen sowie die gummierte Taste neben der gummierten Druckplatte der Heck- klappe.
Die Türen und die Heckklappe mit einem langen Druck auf einen der druckempfindlichen Bereiche der Türgriffe verriegeln oder auf die kleinere der beiden gummierten Tasten der Heckklappe drücken – die Verriegelungsanzeige (S. 158) in der Windschutzscheibe bestätigt, dass die Verriegelung durchgeführt wurde, indem sie zu blinken beginnt.
Alle Türen und die Heckklappe müssen geschlossen sein, bevor das Fahrzeug verrie-
06 Schlösser und Alarmanlage

gelt werden kann – anderenfalls wird das Fahrzeug nicht verriegelt.

ACHTUNG
Bei einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe muss der Wählhebel in die P-Stellung beweget werden, weil das Fahrzeug andernfalls weder verriegelt nicht durch die Alarmanlage gesichert werden kann.
Themenbezogene Informationen
• Keyless drive* (S. 169)
• Alarmanzeige (S. 182)
Keyless drive\* - Entriegelung
Die Entriegelung erfolgt, sobald ein Türgriff oder die gummierte Druckplatte der Heckklappe betätigt wird – Tür oder Heckklappe normal öffnen.

ACHTUNG
Normalerweise registrieren die Türgriffe, wenn eine Hand nach ihnen greift. Mit dicken Handschuhen oder nach einer sehr schnellen Handbewegung kann jedoch ein zweiter Versuch erforderlich sein oder dass die Handschuhe ausgezogen werden.
Themenbezogene Informationen
Keyless drive\* - Entriegelung mit Schlüsselblatt
Wenn die Zentralverriegelung mit dem PCC nicht entriegelt werden kann, z. B. weil die Batterien verbraucht sind, kann die linke Vordertür mit dem abnehmbaren Schlüsselblatt des PCC geöffnet werden (siehe Abnehmbares Schlüsselblatt - Entfernen/Anbringen (S. 164)).

Loch für das Schlüsselblatt – zum Lösen der Verkleidung.
Um den Schlosszylinder zu erreichen, muss die Kunststoffverkleidung entfernt werden – auch dazu wird das Schlüsselblatt verwendet:

06 Schlösser und Alarmanlage
◀◀
- Das Schlüsselblatt ca. 1 cm gerade nach oben in die Öffnung an der Unterseite des Türgriffs/der Verkleidung drücken – nicht hebeln.
Die Kunststoffverkleidung löst sich automatisch, wenn das Blatt gerade nach oben in die Öffnung hineinge-drückt wird.
- Anschließend das Schlüsselblatt in den Schlüsselzylinder stecken und die Tür entriegeln.
- Die Kunststoffverkleidung nach der Entriegelung wieder anbringen.

ACHTUNG
Beim Entriegeln der Fahrertür links mit dem Schlüsselblatt und Öffnen der Tür wird die Alarmanlage ausgelöst. Sie wird ausgeschaltet, indem der PCC in das Zündschloss gesteckt wird, siehe Alarmanlage - Transponderschlüssel funktioniert nicht (S. 183).
Themenbezogene Informationen
• Keyless drive* (S. 169)
• Alarmanlage (S. 181)
Der Schlüsselspeicher 3 /PCC ermöglicht, dass bestimmte Einstellungen im Fahrzeug personalisiert werden können.
Die Schlüsselspeicherfunktion gibt es in Kombination mit dem elektrisch betriebenen Fahrersitz und elektrischen Außenspiegeln. Die Einstellungen für die äußeren Rückspiegel und den Fahrersitz können im Schlüsselspeicher abgespeichert werden.
PCC-Speicherfunktion
Wenn sich mehrere Personen mit jeweils eigenem PCC dem Fahrzeug nähern, werden die Sitz- und Rückspiegeleinstellungen für diejenige Person vorgenommen, die die Fahrertür öffnet.
Nachdem die Fahrertür z. B. von Person A mit PCC A geöffnet wurde, jedoch Person B mit PCC B fahren soll, können die Einstellungen wie folgt geändert werden:
- Person B steht an der Fahrertür oder sitzt hinter dem Lenkrad und drückt auf ihre PCC-Taste zur Entriegelung, siehe Transponderschlüssel - Funktionen (S. 160).
- Einen der drei möglichen Speicher für die Sitzeinstellung mit Sitztaste 1-3 wählen, siehe Vordersitze - elektrisch betrieben (S. 77).
- Sitz und Spiegel manuell einstellen, siehe Vordersitze - elektrisch betrieben (S. 77) und Rückspiegel - außen (S. 101).
Themenbezogene Informationen
• Keyless drive* (S. 169)
• Transponderschlüssel - Funktionen (S. 160)
06 Schlösser und Alarmanlage

Keyless drive\* - Verriegelungseinstellungen
Die Verriegelungseinstellungen für die Funktion Keyless können angepasst werden.
Die Verriegelungseinstellungen für die Keyless-Funktion können angepasst werden, indem im Menüsystem MY CAR angegeben wird, welche Türen entriegelt werden sollen. Mehr zur Beschreibung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110).
Themenbezogene Informationen
Keyless drive\* - Antennenplatzierung
Die Antennen des Keyless-Systems sind an verschiedenen Stellen des Fahrzeugs eingebaut.

1 Stoßstange hinten, Mitte
② Türgriff, links hinten
3 Laderaum, Mitte, in der Nähe der Rück-sitzbank, unter dem Boden
4 Türgriff, rechts hinten
5 Mittelkonsole, unter dem hinteren Teil
6 Mittelkonsole, unter dem vorderen Teil.
WARNING
Personen mit Herzschrittmacher sollten einen Abstand von mindestens 22 cm zu den Antennen des Keyless-Systems mit ihrem Herzschrittmacher einhalten, um gegenseitige Beeinflussungen des Schrittmachers und des Keyless-Systems auszuschließen.
Themenbezogene Informationen
06 Schlösser und Alarmanlage
Verriegelung/Entriegelung - von außen
Die Verriegelung/Entriegelung von außen geschieht mit dem Transponderschlüssel (S. 157). Mit dem Transponderschlüssel können sämtliche Türen und die Heckklappe gleichzeitig verriegelt/entriegelt werden. Es können verschiedene Sequenzen für die Entriegelung gewählt werden, siehe Transponderschlüssel - Funktionen (S. 160).
Damit die Schließsequenz aktiviert werden kann, muss die Fahrertür geschlossen sein – wenn eine der übrigen Türen oder die Heckklappe offen ist, werden diese erst verriegelt und die Alarmanlage aktiviert, nachdem diese geschlossen wurden. Mit dem Keyless*-System müssen sämtliche Türen und die Heckklappe geschlossen sein.

ACHTUNG
Denken Sie an die Gefahr, den Transponderschlüssel im Fahrzeug einzuschließen.
Sollte die Verriegelung/Entriegelung mit dem Transponderschlüssel nicht funktionieren, kann dessen Batterie verbraucht sein. Die linke Vordertür in diesem Fall mit dem abnehmbaren Schlüsselblatt ver- bzw. entriegeln, siehe Abnehmbares Schlüsselblatt - Entfernen/Anbringen (S. 164).

ACHTUNG
Denken Sie daran, dass der Alarm beim Öffnen der Tür ausgelöst wird, nachdem sie mit dem Schlüsselbart entriegelt wurde - die Alarmanlage wird durch Einstecken des Transponderschlüssels in das Zündschloss ausgeschaltet.

WARNUNG
Bitte beachten Sie, dass man im Fahrzeug eingeschlossen werden kann, wenn das Fahrzeug von außen mit dem Transponderschlüssel verriegelt wird – danach kann keine Tür mehr von innen mit den Türreglern geöffnet werden. Für weitere Informationen siehe Sicherheitsverriegelung* (S. 179).
Automatische Wiederverriegelung
Wenn keine der Türen oder die Heckklappe innerhalb von zwei Minuten nach dem Entriegeln geöffnet werden, werden alle Schlösser automatisch wiederverriegelt. Diese Funktion verringert die Gefahr, dass das Fahrzeug versehentlich nicht verriegelt wird (zu Fahrzeugen mit Alarmanlage siehe Alarmanlage (S. 181)).
Themenbezogene Informationen
- Verriegelung/Entriegelung - von innen (S. 175)
- Verriegelung/Entriegelung - von außen (S. 174)
Manuelle Türverriegelung
In bestimmten Situationen muss das Fahrzeug manuell verriegelt werden können, z.B. bei einem Ausfall der Stromversorgung.
Die linke Vordertür kann mit ihrem Schlosszylinder und dem abnehmbaren Schlüsselblatt des Transponderschlüssels verriegelt werden, siehe Keyless drive 4 - Entriegelung mit Schlüsselblatt (S. 171).
Die anderen Türen haben keinen Schlosszylinder, sondern sind stattdessen mit einem Sperrknopf an der Stirnseite der jeweiligen Tür versehen, der gedreht werden muss, um die Türen mechanisch vor dem Öffnen von außen zu verriegeln/zu sperren. Die Türen können weiterhin von innen geöffnet werden.

Manuelle Türverriegelung. Nicht mit der Kindersicherung (S. 180) zu verwechseln.
06 Schlösser und Alarmanlage

- Mit Hilfe des abnehmbaren Schlüsselblatts des Transponderschlüssels den Sperrknopf drehen, siehe Abnehmbares Schlüsselblatt - Entfernen/Anbringen (S. 164).
A Die Tür ist vor einem Öffnen von außen gesperrt.
B Die Tür kann sowohl von außen als auch von innen geöffnet werden.

ACHTUNG
- Der Drehregler einer Tür verriegelt nur die jeweilige Tür – nicht alle Türen gleichzeitig.
- Eine manuell verriegelte Fondtür mit aktivierter manueller Kindersicherung kann weder von außen noch von innen geöffnet werden, siehe Kindersicherung - manuelle Aktivierung (S. 180). Eine auf diese Weise verriegelte Fondtür kann nur mit dem Transponderschlüssel oder der Zentralverriegelungstaste entriegelt werden.
Themenbezogene Informationen
- Transponderschlüssel/PCC - Batteriewechsel (S. 167)
Verriegelung/Entriegelung - von innen
Sämtliche Türen und die Heckklappe werden mit der Zentralverriegelungstaste an der Fahrer- und Beifahrertür* verriegelt oder entriegelt.
Zentralverriegelung

Zentralverriegelung.
- Zum Verriegeln die eine Seite 📁 der Taste eindrücken – zum Entriegeln die andere Seite 📁 eindrücken.
Gedrückt halten, um auch alle Seitenscheiben* gleichzeitig zu öffnen.
Entriegelung
Von innen kann eine Tür auf zwei verschiedene Weisen entriegelt werden:
- Auf die Zentralverriegelungstaste drücken.
Wird die Taste gedrückt gehalten, werden auch alle Seitenscheiben gleichzeitig geöffnet* (siehe auch Durchlüftungsfunktion (S. 176)).
- Am Öffnungsgriff ziehen und die Tür öffnen – die Tür wird in einem entriegelt und geöffnet.
Lampe in Verriegelungstaste
Die Zentralverriegelung gibt es in zwei Varianten – die Lampe in der Zentralverriegelungstaste der Fahrertür hat abhängig von der Variante unterschiedliche Bedeutungen.
Zentralverriegelungstaste nur in der Fahrertür, Taste nicht an den übrigen Türen vorhanden:
- Die eingeschaltete Lampe bedeutet, dass alle Türen verriegelt sind.
Zentralverriegelungstaste in beiden Vordertüren und elektrische Verriegelungstaste in jeder Fondtür:
- Die eingeschaltete Lampe in der Taste bedeutet, dass nur die aktuelle Tür verriegelt ist. Wenn sämtliche Tasten leuchten, sind alle Türen verriegelt.
Verriegelung
- Auf die Zentralverriegelungstaste drücken – alle geschlossenen Türen werden verriegelt.
Wird die Taste gedrückt gehalten, werden auch alle Seitenscheiben und die Heckklappe gleichzeitig geschlossen (siehe auch Durch-lüftungsfunktion (S. 176)).

06 Schlösser und Alarmanlage
◀◀
Verriegelungstaste* Fondtüren

Die Lampe in der Taste leuchtet, wenn die Tür verriegelt ist.
Die Verriegelungstaste der Fondtüren verriegelt nur die jeweilige Fondtür.
Zum Entriegeln der Tür:
- Am Öffnungsgriff ziehen – die Tür ist entriegelt und geöffnet.
Automatische Verriegelung
Wenn sich das Fahrzeug zu bewegen beginnt, werden die Türen und die Heckklappe automatisch verriegelt.
Die Funktion kann im Menüsystem MY CAR aktiviert/deaktiviert werden. Mehr zur Beschreibung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110).
Themenbezogene Informationen
- Verriegelung/Entriegelung - von außen (S. 174)
• Alarmanlage (S. 181)
• Transponderschlüssel - Funktionen (S. 160)
Durchlüftungsfunktion
Die Durchlüftungsfunktion öffnet oder schließt alle Seitenscheiben gleichzeitig und kann beispielsweise dazu verwendet werden, um das Fahrzeug schnell bei warmen Außentemperaturen zu durchlüften.

Zentralverriegelungstaste
Zum gleichzeitigen Öffnen aller Seitenscheiben das 📁 -Symbol der Zentralverriegelungstaste gedrückt halten. Zum gleichzeitigen Schließen aller Seitenscheiben das 📁 -Symbol gedrückt halten.
Themenbezogene Informationen
- Verriegelung/Entriegelung - von innen (S. 175)
• Fensterheber (S. 99)
06 Schlösser und Alarmanlage

Verriegelung/Entriegelung - Handschuhfach
Das Handschuhfach (S. 148) kann nur mit dem abnehmbaren Schlüsselblatt des Transponderschlüssels verriegelt/entriegelt werden.
Für weitere Informationen zum Schlüsselblatt siehe Abnehmbares Schlüsselblatt - Entfernen/Anbringen (S. 164).

Zum Verriegeln des Handschuhfachs:
Das Schlüsselblatt in den Schlosszylinder des Handschuhfachs hineinstecken.
Das Schlüsselblatt 90 Grad im Uhrzeigersinn drehen. Das Schlüsselloch ist horizontal, wenn es verriegelt ist.
3 Das Schlüsselblatt herausziehen.
• Die Entriegelung erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Für weitere Informationen zur Sicherheitsverriegelung siehe Geheimverriegelung* (S. 166).
Verriegelung/Entriegelung - Heckklappe
Die Heckklappe kann auf verschiedene Arten geöffnet, verriegelt und entriegelt werden.
Manuelles Öffnen

Gummiplatte mit elektrischem Anschluss.
Die Heckklappe wird von einem elektrischen Schloss geschlossen gehalten. Zum Öffnen:
-
Leicht auf die breitere der beiden gummi- verkleideten Druckplatten unter dem Außengriff drücken – das Schloss wird freigegeben.
-
Um die Klappe vollständig zu öffnen, den Außengriff anheben.

06 Schlösser und Alarmanlage
◀◀

WICHTIG
- Zum Lösen des Heckklappenschlosses ist minimale Kraft erforderlich – nur leicht auf die gummierte Platte drücken.
- Beim Öffnen der Heckklappe die Hubkraft nicht auf die Gummiplatte ausüben – die Klappe am Griff anheben. Durch zu große Kraft kann der elektrische Anschluss der Gummiplatte beschädigt werden.
Entriegelung mit Transponderschlüssel

Mit der Taste des Transponderschlüssels kann die Alarmanlage nur an der Heckklappe deaktiviert werden* und die Heckklappe kann entriegelt werden.
Die Verriegelungsanzeige (S. 158) am Armaturenbrett hört zu blinken auf und zeigt so an,
dass nicht das komplette Fahrzeug verriegelt ist. Die Niveau- und Bewegungssensoren der Alarmanlage* und die Sensoren zum Öffnen der Heckklappe werden ausgeschaltet.
Die Türen bleiben verriegelt und sind durch die Alarmanlage geschützt.
- Die Heckklappe wird entriegelt, bleibt aber geschlossen – leicht auf die gummierte Druckplatte unter dem Außengriff drücken und die Heckklappe anheben.
Wenn die Heckklappe nicht innerhalb von 2 Minuten geöffnet wird, wird sie wieder verriegelt und die Alarmanlage wird erneut aktiviert.
Entriegelung von innen


Entriegelung Heckklappe
Zum Entriegeln der Heckklappe:
- Auf die Taste im Schalterfeld Beleuchtung (1) drücken.
Die Heckklappe wird entriegelt und kann innerhalb von 2 Minuten geöffnet werden (wenn das Fahrzeug von innen verriegelt ist).
Verriegelung mit Transponderschlüssel
- Zur Verriegelung auf die Transponderschlüsseltaste 📄 drücken, siehe Transponderschlüssel - Funktionen (S. 160).
Die Verriegelungsanzeige am Armaturenbrett beginnt zu blinken, was bedeutet, dass das Fahrzeug verriegelt ist und die Alarmanlage* aktiviert wurde.
Themenbezogene Informationen
- Verriegelung/Entriegelung - von innen (S. 175)
- Verriegelung/Entriegelung - von außen (S. 174)
06 Schlösser und Alarmanlage

Sicherheitsverriegelung\*
Bei der Sicherheitsverriegelung 4 werden alle Türgriffe mechanisch verriegelt, sodass die Türen weder von innen noch von außen geöffnet werden können.
Die Sicherheitsverriegelung wird mit dem Transponderschlüssel (S. 157) mit einer Verzögerung von ca. 10 Sekunden nach der Verriegelung der Türen aktiviert.

ACHTUNG
Das Öffnen einer Tür während der Verzögerungszeit unterbricht die Sequenz und deaktiviert die Alarmanlage.
Bei aktivierter Sicherheitsverriegelung kann das Fahrzeug nur mit dem Transponderschlüssel entriegelt werden. Die linke Vordertür kann auch mit dem abnehmbaren Schlüsselblatt (S. 164) entriegelt werden. Bei Fahrzeugen mit Keyless drive* lassen sich Türen und Heckklappe auch durch Anfassen der Griffe an Türen oder Heckklappe entriegeln/öffnen.

WARNUNG
Niemanden im Fahrzeug zurücklassen, ohne zunächst die Funktion Sicherheitsverriegelung zu deaktivieren. So wird verhindert, dass jemand eingeschlossen wird.
Vorübergehende Deaktivierung

Aktive Menüoptionen werden mit einem Kreuz angezeigt.

MY CAR

OK MENU

TUNE-Drehregler

EXIT
Wenn die Türen von außen verriegelt werden müssen, obwohl sich jemand im Fahrzeug aufhält, kann die Funktion Sicherheitsverriegelung vorübergehend wie folgt ausgeschaltet werden. Dies geschieht im Menüsystem MY CAR. Mehr zur Beschreibung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110).

ACHTUNG
- Denken Sie daran, dass der Alarm beim Verriegeln des Fahrzeugs aktiviert wird.
- Durch Öffnen irgendeiner Tür von innen wird die Alarmanlage ausgelöst.
Themenbezogene Informationen
- Keyless drive* - Entriegelung mit Schlüsselblatt (S. 171)
• Transponderschlüssel und Schlüsselblatt (S. 157)

06 Schlösser und Alarmanlage
Kindersicherung - manuelle Aktivierung
Die Kindersicherung verhindert, dass Kinder eine Fondtür von innen öffnen können.
Aktivieren/Deaktivieren der Kindersicherung

Manuelle Kindersicherung. Nicht zu verwechseln mit dem manuellen Türschloss (S. 174).
Der Regler für die Kindersicherung befindet sich an der Hinterkante der Fondtüren und ist nur zugänglich, wenn die jeweilige Tür geöffnet ist.
Zur Aktivierung/Deaktivierung der Kindersicherung:
- Mit Hilfe des abnehmbaren Schlüsselblatts (S. 164) des Transponderschlüssels den Sperrknopf drehen.
A Die Tür ist vor einem Öffnen von innen gesperrt.
B Die Tür kann sowohl von außen als auch von innen geöffnet werden.
WARNING
Jede Fondtür hat zwei Drehregler – verwechseln Sie die Kindersicherung nicht mit dem manuell betätigten Türschloss.
i ACHTUNG
- Der Drehregler einer Tür sperrt nur die jeweilige Tür – nicht beide Fondtüren gleichzeitig.
- An Fahrzeugen, die mit der elektrischen Kindersicherung ausgestattet sind, gibt es keine manuelle Sicherung.
Themenbezogene Informationen
- Kindersicherung - elektronische Aktivierung* (S. 180)
- Verriegelung/Entriegelung - von innen (S. 175)
- Verriegelung/Entriegelung - von außen (S. 174)
Kindersicherung - elektronische Aktivierung\*
Die elektrisch aktivierte Kindersicherung verhindert, dass Kinder von innen die Türen oder Fenster öffnen.
Aktivierung
Die Kindersicherung kann in allen Schlüsselstellungen (S. 74) höher als 0 aktiviert/deaktiviert werden. Die Aktivierung/Deaktivierung kann bis zu 2 Minuten nach dem Abstellen des Motors erfolgen, unter der Voraussetzung, dass keine Tür geöffnet wird.
Zur Aktivierung der Kindersicherung:

Bedienfeld Fahrertür.
1. Den Motor starten oder eine Schlüsselstellung höher als 0 wählen.
06 Schlösser und Alarmanlage

- Auf die Taste im Bedienfeld der Fahrertür drücken.
Im Informationsdisplay des Kombinationsinstruments wird die Mitteilung Kindersicherung aktiviert angezeigt und die Lampe in der Taste leuchtet – die Kindersicherung ist aktiviert.
Wenn die Kindersicherung aktiviert ist, können die hinteren:
- Fenster nur mit dem Bedienfeld der Fahrertür geöffnet werden
- Türen nicht von innen geöffnet werden. Beim Abstellen des Motors wird die aktuelle Einstellung gespeichert – ist die Kindersicherung beim Abstellen des Motors aktiviert, wird die Funktion beim folgenden Motorstart weiterhin aktiviert sein.
Themenbezogene Informationen
- Kindersicherung - manuelle Aktivierung (S. 180)
- Verriegelung/Entriegelung - von innen (S. 175)
Alarmanlage
Die Alarmanlage ist eine elektronische Anordnung, die zum Beispiel bei einem Einbruch in das Fahrzeug einen Alarm ausgibt.
Die aktivierte Alarmanlage wird in folgenden Situationen ausgelöst:
- Eine Tür, die Motorhaube oder die Heckklappe wird geöffnet
- Im Fahrzeuginnenraum wird eine Bewegung festgestellt (wenn ein Bewegungssensor* eingebaut ist)
- Das Fahrzeug wird angehoben oder abgeschleppt (wenn es mit Neigungssensor* ausgestattet ist)
- das Kabel der Startbatterie wird abgeklemmt
• Die Sirene wird abgeklemmt.
Eine Mitteilung erscheint im Informationsdisplay im Kombinationsinstrument, wenn ein Fehler in der Alarmanlage auftritt. In diesem Fall an eine Werkstatt wenden – eine Volvo-Vertragswerkstatt wird empfohlen.

ACHTUNG
Die Bewegungssensoren lösen bei Bewegungen im Fahrzeuginnenraum die Alarmanlage aus – selbst Luftströme werden registriert. Die Alarmanlage kann daher ausgelöst werden, wenn das Fahrzeug mit einem geöffneten Fenster oder Schiebedach zurückgelassen oder wenn eine Innenraumheizung verwendet wird.
Um dies zu verhindern: Beim Verlassen des Fahrzeugs Fenster/Schiebedach schließen. Bei Verwendung der integrierten (oder einer tragbaren elektrischen) Innenraumheizung des Fahrzeugs die Heizungsdüsen so einstellen, dass die Luft nicht nach oben geblasen wird. Alternativ dazu kann eine niedrigere Alarmstufe verwendet werden, siehe Reduzierte Alarmstufe (S. 183).

ACHTUNG
Versuchen Sie nicht, selbst Bauteile der Alarmanlage zu reparieren oder zu modifizieren. Solche Versuche können grundsätzlich die Versicherungsbedingungen beeinflussen.
Alarmanlage aktivieren
- Auf die Verriegelungstaste des Transponderschlüssels drücken.
Alarmanlage deaktivieren
- Auf die Entriegelungstaste des Transponderschlüssels drücken.

06 Schlösser und Alarmanlage
◀◀
Ausgelöste Alarmanlage ausschalten
- Auf die Entriegelungstaste des Transponderschlüssels drücken oder den Transponderschlüssel in das Zündschloss einführen.
Themenbezogene Informationen
• Alarmanzeige (S. 182)
- Alarm - automatische Wiederaktivierung (S. 182)
- Alarmanlage - Transponderschlüssel funktioniert nicht (S. 183)
Alarmanzeige
Die Alarmanzeige zeigt den Status der Alarmanlage (S. 181) an.

Gleiche Diode wie die der Verriegelungsanzeige (S. 158).
Eine rote Leuchtdiode am Armaturenbrett zeigt den Status der Alarmanlage an:
• Die Diode ist ausgeschaltet – die Alarmanlage ist deaktiviert
• Die Diode blinkt alle zwei Sekunden – die Alarmanlage ist aktiviert
- Die Diode blinkt nach der Deaktivierung der Alarmanlage schnell (bis der Transponderschlüssel in das Zündschloss eingeführt und Schlüsselstellung I erreicht wird) – die Alarmanlage war ausgelöst.
Alarm - automatische Wiederaktivierung
Die automatische Wiederaktivierung der Alarmanlage (S. 181) verhindert, dass diese beim Verlassen des Fahrzeugs versehentlich deaktiviert bleibt.
Wenn das Fahrzeug mit dem Transponderschlüssel entriegelt wurde (und die Alarmanlage deaktiviert wurde), aber keine der Türen oder die Heckklappe innerhalb von 2 Minuten geöffnet wurde, wird die Alarmanlage automatisch erneut aktiviert. Gleichzeitig wird das Fahrzeug wieder verriegelt.
Themenbezogene Informationen
• Reduzierte Alarmstufe (S. 183)
06 Schlösser und Alarmanlage

Alarmanlage - Transponderschlüssel funktioniert nicht
Wenn die Alarmanlage (S. 181) nicht mit dem Transponderschlüssel ausgeschaltet werden kann, z. B. weil die Batterie (S. 167) im Schlüssel verbraucht ist, kann das Fahrzeug wie folgt entriegelt, die Alarmanlage des Fahrzeugs deaktiviert und der Motor angelassen werden:
- Die Fahrertür mit dem abnehmbaren Schlüsselblatt (S. 171) öffnen.
Die Alarmanlage wird ausgelöst, die Alarmanzeige (S. 182) blinkt schnell und die Sirene ertönt.

- Den Transponderschlüssel in das Zündschloss stecken.
Die Alarmanlage wird deaktiviert und die Alarmanzeige erlischt.
- Den Motor anlassen.
Alarmsignale
Bei ausgelöster Alarmanlage (S. 181) ertönt eine Sirene und sämtliche Blinkerleuchten blinken.
- Eine Sirene ertönt 30 Sekunden lang oder bis die Alarmanlage ausgeschaltet wird. Die Sirene hat eine eigene Batterie und funktioniert unabhängig von der Startbatterie.
- Alle Blinker blinken 5 Minuten lang oder bis die Alarmanlage ausgeschaltet wird.
Reduzierte Alarmstufe
Verminderter Schutz (reduzierte Alarmstufe) bedeutet, dass die Bewegungs- und Neigungssensoren vorübergehend ausgeschaltet werden können.
Die Bewegungs- und Neigungssensoren vorübergehend ausschalten, um zu vermeiden, dass der Alarm (S. 181) versehentlich ausgelöst wird, wenn beispielsweise ein Hund im verriegelten Fahrzeug zurückgelassen wird oder wenn sich das Fahrzeug auf einem Autozug oder auf einer Fähre befindet.
Die Vorgehensweise entspricht der Vorgehensweise bei der vorübergehenden Deaktivierung der Sicherheitsverriegelung (S. 179) 4 .
Themenbezogene Informationen
• Alarmanzeige (S. 182)

06 Schlösser und Alarmanlage
◀◀
5 Nur in Kombination mit Alarmanlage.
07
FAHRERUNTERSTÜTZUNG

07 Fahrerunterstützung
Stabilitäts- und Traktionskontrolle (DSTC)
Die Stabilitäts- und Traktionskontrolle DSTC (Dynamic Stability & Traction Control) hilft dem Fahrer zu verhindern, dass das Fahrzeug ins Schleudern gerät und verbessert die Fahrbarkeit.
Beim Bremsen kann der Eingriff des Systems als ein pulsierendes Geräusch erlebt werden. Bei Gaszufuhr kann das Fahrzeug langsamer als erwartet beschleunigen.
Das System verfügt über folgende Funktionen:
• Antischlupfregelung
- Antischlupffunktion
- Traktionskontrolle
• Motorbremskontrolle - EDC
• Corner Traction Control - CTC
• Anhängerstabilisator* – TSA
Antischlupfregelung
Zur Stabilisierung des Fahrzeugs steuert die Funktion die Antriebs- und Bremskraft der Räder individuell.
Antischlupffunktion
Die Funktion verhindert ein Durchdrehen der Antriebsräder beim Beschleunigen.
Traktionskontrolle
Die Funktion ist bei niedrigen Geschwindigkeiten aktiv und überträgt die Antriebskraft von dem durchdrehenden Antriebsrad an das nicht durchdrehende Antriebsrad.
Motorbremskontrolle (EDC)
EDC (Engine Drag Control) verhindert, dass die Räder z.B. nach dem Herunterschalten oder bei der Motorbremse während der Fahrt in niedrigen Gängen auf rutschigem Untergrund unbeabsichtigt blockieren.
Ein unbeabsichtigtes Blockieren der Räder während der Fahrt kann dem Fahrer u. a. ein Lenken des Fahrzeugs erschweren.
CTC kompensiert eine Untersteuerung und lässt in einer Kurve – z. B. in einer kurvigen Autobahnauffahrt – eine höhere Beschleunigung als normal ohne Radschlupf am Innenrad zu, um schneller das herrschende Verkehrstempo zu erreichen.
Anhängerstabilisator 1
Die Funktion des Stabilitätssensors (S. 320) für Anhänger besteht darin, Fahrzeuge mit angekuppeltem Anhänger in Situationen zu stabilisieren, in denen das Gespann in eine Pendelbewegung gerät. Für weitere Informationen siehe Fahren mit Anhänger (S. 313).

ACHTUNG
Die Funktion wird deaktiviert, wenn der Fahrer den Sport-Modus wählt.
Themenbezogene Informationen
- Stabilitäts- und Traktionskontrolle (DSTC) - Handhabung (S. 187)
- Stabilitäts- und Traktionskontrolle (DSTC) - Symbole und Mitteilungen (S. 188)
07 Fahrerunterstützung

Stabilitäts- und Traktionskontrolle (DSTC) - Handhabung
Die Stabilitäts- und Traktionskontrolle (S. 186) (DSTC –Dynamic Stability & Traction Control) hilft dem Fahrer zu verhindern, dass das Fahrzeug ins Schleudern gerät und verbessert die Fahrbarkkeit.
Wahl der Stufe – Sport-Modus
Die Stabilitäts- und Traktionskontrolle ist immer aktiviert – sie kann nicht ausgeschaltet werden.
Der Fahrer kann jedoch den Sport-Modus wählen, mit dem ein aktiveres Fahrerlebnis möglich ist. Im Sport-Modus erfasst das System, ob Gaspedal, Lenkradbewegungen und Kurvenfahrt aktiver sind als beim normalen Fahren und lässt dann ein kontrolliertes Ausbrechen des Hecks bis zu einem bestimmten Niveau zu, bevor es eingreift und das Fahrzeug stabilisiert.
Wenn der Fahrer ein kontrolliertes Ausbrechen abbricht, indem er das Gaspedal loslässt, greift die Stabilitäts- und Traktionskontrolle ein und stabilisiert das Fahrzeug.
Im Sport-Modus wird maximale Traktion erhalten, wenn das Fahrzeug festgefahren ist oder beim Fahren auf losem Untergrund – z. B. in Sand oder tiefern Schnee.
Sport-Modus im Menüsystem MY CAR wählen. Mehr zur Beschreibung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110).
Der Sport-Modus ist aktiv, bis er vom Fahrer ausgeschaltet oder der Motor abgestellt wird – nach dem nächsten Motorstart ist die Stabilitäts- und Traktionskontrolle wieder im Normalmodus.
Themenbezogene Informationen
- Stabilitäts- und Traktionskontrolle (DSTC) - Symbole und Mitteilungen (S. 188)

07 Fahrerunterstützung
Stabilitäts- und Traktionskontrolle (DSTC) - Symbole und Mitteilungen
Die Stabilitäts- und Traktionskontrolle (S. 186) (DSTC – Dynamic Stability & Traction Control)
hilft dem Fahrer zu verhindern dass das Fahrzeug ins Schleudern gerät und verbessert die Fahrbarkeit.
Tabelle
| Symbol | Mitteilung Bedeutung | |
| DSTC Vorübergeh. AUS | Das System wurde zeitweilig aufgrund von zu hoher Temperatur der Bremsscheiben eingeschränkt – die Funktion wird automatisch erneut aktiviert, wenn die Bremsen abgekühlt sind. | |
| DSTC Wart. erforderl. | Das System ist außer Betrieb.An einem sicheren Platz anhalten, den Motor abstellen und dann erneut anlassen.Wenden Sie sich an eine Werkstatt, wenn die Mitteilung weiterhin angezeigt wird – eine Volvo-Vertragswerkstatt wird empfohlen. | |
| „Mitteilung“ | Im Kombinationsinstrument (S. 63) erscheint eine Mitteilung – lesen Sie diese! | |
| Leuchtet 2 s lang durchgehend. | Systemkontrolle beim Motorstart. | |
| Blinkt. Das System greift ein. | ||
| DSTC SPORT | DerSport-Modusist aktiviert. | |
Themenbezogene Informationen
• Stabilitäts- und Traktionskontrolle (DSTC)
- Handhabung (S. 187)
07 Fahrerunterstützung

Verkehrszeicheninformation (RSI)\*
Die Funktion Verkehrszeicheninformation (RSI – Road Sign Information) hilft dem Fahrer, sich daran zu erinnern, welche geschwindigkeitsbezogenen Verkehrsschilder das Fahrzeug passiert hat.

Beispiele für lesbare geschwindigkeitsbezogene Verkehrsschilder 2 .
Die Funktion RSI meldet Verkehrszeichen mit Informationen zur aktuellen Geschwindigkeit, zu Anfang oder Ende einer Autobahn oder Autostraße, zu Überholverboten usw.
Wenn das Fahrzeug sowohl an einem Zeichen für Autobahn/Autostraße als auch an einem Geschwindigkeitsbegrenzungsschild vorbeifährt, wählt RSI das Anzeigen der Geschwindigkeitsbegrenzung.
WARNING
RSI funktioniert nicht in allen Situationen, sondern ist lediglich als ergänzendes Hilfsmittel gedacht.
Der Fahrer ist in letzter Konsequenz stets dafür verantwortlich, dass das Fahrzeug auf sichere Weise bewegt wird und dass dabei die geltenden Gesetze und Verkehrsbestimmungen eingehalten werden.
Themenbezogene Informationen
- Verkehrszeicheninformation (RSI)* - Handhabung (S. 189)
- Verkehrszeicheninformation (RSI)* - Begrenzungen (S. 191)
Verkehrszeicheninformation (RSI)\* - Handhabung
Die Funktion Verkehrszeicheninformation (RSI – Road Sign Information) hilft dem Fahrer, sich daran zu erinnern, welche geschwindigkeitsbezogenen Verkehrsschilder das Fahrzeug passiert hat.
Handhabung der Funktion

Registrierte Geschwindigkeitsinformation 3
Wenn RSI ein Verkehrszeichen mit Geschwindigkeitsgrenze erfasst hat, erscheint das Schild als Symbol im Kombinationsinstrument.

07 Fahrerunterstützung
◀◀

Zusammen mit dem Schild für die geltende Geschwindigkeitsbegrenzung kann ggf. auch ein Schild mit Überholverbot angezeigt werden.
Begrenzung oder Ende der Autobahn
In Situationen, bei denen das RSI ein Verkehrszeichen erkennt, das eine Geschwindigkeitsbegrenzung beendet - oder eine andere geschwindigkeitsbezogene Information enthält (z. B. Autobahn endet), wird das entsprechende Zeichen ca. 10 Sekunden lang im Kombinationsinstrument angezeigt:
Beispiele für solche Verkehrszeichen sind:

Ende aller Begrenzungen.

Ende der Autobahn.
Danach wird die Verkehrszeicheninformation ausgeblendet, bis das nächste Verkehrszeichen, welches eine Geschwindigkeitsbegrenzung betrifft, erkannt wird.
Zusatzschilder

Beispiel von Zusatzschildern 3 .
Gelegentlich werden für dieselbe Straße unterschiedliche Geschwindigkeitsbegrenzungen angegeben - ein Zusatzschild gibt ggf. an, unter welchen Umständen die Geschwindigkeiten gelten. Es kann sich dabei beispielsweise um besonders unfallträchtige Straßen bei Regen und/oder Nebel handeln.
Das Ergänzungsschild für Regen wird nur bei Scheibenwischerbenutzung angezeigt.

Die für eine Ausfahrt gel- tende Geschwindigkeit wird auf bestimmten Märkten mit einem Zusatzschild mit einem Pfeil angezeigt.
Ein an diesen Typ von
Zusatzschild gekoppeltes Geschwindigkeitsbegrenzungsschild wird ausschließlich dann angezeigt, wenn der Fahrer den Blinker benutzt.

Machen Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten zum Beispiel erst nach einer bestimmten Strecke oder zu einer bestimmten Uhrzeit. Der Fahrer wird mittels eines Symbols für Zusatzschild unterhalb des Symbols mit der Geschwindigkeit auf diesen Umstand hingewiesen.
Anzeige von zusätzlichen Informationen

07 Fahrerunterstützung

Ein Symbol für Zusatzschild in Form eines leeren Rahmens unter dem Geschwindigkeitssymbol im Kombinationsinstrument bedeutet, dass das RSI ein Zusatzschild mit zusätzlichen Informationen zur aktuellen Geschwindigkeitsbegrenzung erkannt hat.
Einstellung in MY CAR
Es gibt Wahlmöglichkeiten für RSI im Menüsystem MY CAR, siehe MY CAR (S. 110).
Verkehrszeicheninformation Ein/Aus

Die Anzeige der Geschwindigkeitssymbole im Kombinationsinstrument kann ausgeschaltet werden. Die Funktion kann im Menüsystem MY CAR aktiviert/deaktiviert werden. Mehr zur Beschreibung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110).
Geschwindigkeitswarnung

Der Fahrer kann auf Wunsch eine Warnung erhalten, wenn die geltende Geschwindigkeitsbegrenzung um 5 km/h oder mehr überschritten wird. Die Warnung zeigt sich dadurch, dass das Symbol mit der geltenden Höchstgeschwindigkeit bei Überschreitung der Geschwindigkeit blinkt. Die Funktion kann im Menüsystem MY CAR aktiviert/deaktiviert werden. Mehr zur Beschreibung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110).
Themenbezogene Informationen
- Verkehrszeicheninformation (RSI)* (S. 189)
- Verkehrszeicheninformation (RSI)* - Begrenzungen (S. 191)
• MY CAR (S. 110)
Verkehrszeicheninformation (RSI)\* - Begrenzungen
Die Funktion Verkehrszeicheninformation (RSI – Road Sign Information) hilft dem Fahrer, sich daran zu erinnern, welche geschwindigkeitsbezogenen Verkehrsschilder das Fahrzeug passiert hat. Die Funktion hat folgende Begrenzungen.
Die Begrenzungen des Kamerasensors der RSI-Funktion sind ähnlich geartet wie beim menschlichen Auge - informieren Sie sich eingehender über die Begrenzungen des Kamerasensors (S. 234).
Schilder, wie Namenschilder von Städten und Gemeinden, die indirekt darüber informieren, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung vorliegt, werden durch die RSI-Funktion nicht erfasst.
Es folgen einige Beispiele, wodurch die Funktion gestört werden kann:
• Verblasste Schilder
• Schilder in der Kurve
• Verdrehte oder beschädigte Schilder
- Verdeckte oder ungünstig angeordnete Schilder
- Schilder, die teilweise oder vollständig von frost, Schnee und/oder Schmutz bedeckt sind.

07 Fahrerunterstützung
◀◀
Themenbezogene Informationen
- Verkehrszeicheninformation (RSI)* (S. 189)
- Verkehrszeicheninformation (RSI)* - Handhabung (S. 189)
Geschwindigkeitsbegrenzer
Ein Geschwindigkeitsbegrenzer (Speed Limiter) kann als umgedrehter Tempomat betrachtet werden – der Fahrer regelt die Geschwindigkeit mit dem Gaspedal, wird jedoch vom Geschwindigkeitsbegrenzer daran gehindert, unbeabsichtigt eine im Voraus gewählte/eingestellte Geschwindigkeit zu überschreiten.
Übersicht

Tastenfeld des Lenkrads und Kombinationsinstrument.
1 Geschwindigkeitsbegrenzer - Ein/Aus.
2 Der Bereitschaftsmodus wird verlassen und die gespeicherte Geschwindigkeit wiederaufgenommen.
3 Bereitschaftsmodus.
4 Höchstgeschwindigkeit aktivieren und einstellen.
5 Gewählte Geschwindigkeit.
6 Geschwindigkeitsbegrenzer aktiv.
Themenbezogene Informationen
- Geschwindigkeitsbegrenzer - erste Schritte (S. 193)
- Geschwindigkeitsbegrenzer - vorübergehende Deaktivierung und Bereitschaftsmodus (S. 194)
- Geschwindigkeitsbegrenzer - Alarm überschrittene Geschwindigkeit (S. 195)
- Geschwindigkeitsbegrenzer - Abschaltung (S. 196)
07 Fahrerunterstützung

Geschwindigkeitsbegrenzer - erste Schritte
Ein Geschwindigkeitsbegrenzer (Speed Limiter) kann als umgedrehter Tempomat betrachtet werden – der Fahrer regelt die Geschwindigkeit mit dem Gapedal, wird jedoch vom Geschwindigkeitsbegrenzer daran gehindert, unbeabsichtigt eine im Voraus gewählte/eingestellte Geschwindigkeit zu überschreiten.
Einschalten und aktivieren
Wenn der Geschwindigkeitsbegrenzer aktiv ist, zeigt das Kombinationsinstrument bei eingestellter Höchstgeschwindigkeit dessen Symbol (6) in Kombination mit einer Markierung (5) an.
Die Wahl und Speicherung der höchstmöglichen Geschwindigkeit kann sowohl während der Fahrt als auch im Stillstand erfolgen.
Während der Fahrt
- Auf Lenkradtaste 📄 drücken, um den Geschwindigkeitsbegrenzer einzuschalten.
Symbol (6) für Geschwindigkeitsbegrenzer leuchtet im Kombinationsinstrument.
- Wenn das Fahrzeug mit der gewünschten höchstmöglichen Geschwindigkeit fährt: Auf eine der Lenkradtasten + oder - drücken, bis das Kombinationsinstrument bei der gewünschten Höchstgeschwindigkeit eine Markierung (5) anzeigt.
Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist anschließend aktiv und die gewählte Höchstgeschwindigkeit ist im Speicher abgespeichert.
Bei Stillstand
-
Auf Lenkradtaste 📂 drücken, um den Geschwindigkeitsbegrenzer einzuschalten.
-
Mit der +-Taste blättern, bis das Kombinationsinstrument eine Markierung (5) an der gewünschten Höchstgeschwindigkeit anzeigt.
Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist anschließend aktiv und die gewählte Höchstgeschwindigkeit ist im Speicher abgespeichert.
Themenbezogene Informationen
• Geschwindigkeitsbegrenzer (S. 192)
- Geschwindigkeitsbegrenzer - Geschwindigkeit ändern (S. 194)
- Geschwindigkeitsbegrenzer - vorübergehende Deaktivierung und Bereitschaftsmodus (S. 194)
- Geschwindigkeitsbegrenzer - Abschaltung (S. 196)
- Geschwindigkeitsbegrenzer - Alarm überschrittene Geschwindigkeit (S. 195)

07 Fahrerunterstützung
Geschwindigkeitsbegrenzer - Geschwindigkeit ändern
Ein Geschwindigkeitsbegrenzer (Speed Limiter) kann als umgedrehter Tempomat betrachtet werden – der Fahrer regelt die Geschwindigkeit mit dem Gapedal, wird jedoch vom Geschwindigkeitsbegrenzer daran gehindert, unbeabsichtigt eine im Voraus gewählte/eingestellte Geschwindigkeit zu überschreiten.
Zur Änderung der gespeicherten Geschwindigkeit:
- Einstellung durch kurzes Drücken auf oder vornehmen - jedes Drücken ändert die Geschwindigkeit um +/- 5 km/h. Das zuletzt durchgeführte Drücken wird gespeichert.
Um +/- 1 km/h: einzustellen
- Die Taste gedrückt halten und loslassen, wenn das Kombinationsinstrument eine Markierung (5) an der gewünschten Höchstgeschwindigkeit anzeigt.
Themenbezogene Informationen
• Geschwindigkeitsbegrenzer (S. 192)
- Geschwindigkeitsbegrenzer - erste Schritte (S. 193)
- Geschwindigkeitsbegrenzer - vorübergehende Deaktivierung und Bereitschaftsmodus (S. 194)
- Geschwindigkeitsbegrenzer - Abschaltung (S. 196)
- Geschwindigkeitsbegrenzer - Alarm überschrittene Geschwindigkeit (S. 195)
Geschwindigkeitsbegrenzer - vorübergehende Deaktivierung und Bereitschaftsmodus
Ein Geschwindigkeitsbegrenzer (Speed Limiter) kann als umgedrehter Tempomat betrachtet werden – der Fahrer regelt die Geschwindigkeit mit dem Gaspedal, wird jedoch vom Geschwindigkeitsbegrenzer daran gehindert, unbeabsichtigt eine im Voraus gewählte/eingestellte Geschwindigkeit zu überschreiten.
Vorübergehende Deaktivierung – Bereitschaftsmodus
Um den Geschwindigkeitsbegrenzer vorübergehend zu deaktivieren und in den Bereitschaftsmodus zu versetzen:
- Auf grücken.
Die Markierung (5) im Kombinationsinstrument wechselt die Farbe von GRÜN zu WEISS und der Fahrer kann vorübergehend die eingestellte maximale Geschwindigkeit überschreiten.
Der Geschwindigkeitsbegrenzer wird durch einen Druck auf ☐ aktiviert, wonach die Markierung (5) von WEISS zu GRÜN wechselt; die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs ist damit wieder auf dieses Tempo begrenzt.
07 Fahrerunterstützung

Vorübergehende Deaktivierung mit Gaspedal
Der Geschwindigkeitsbegrenzer kann auch mit dem Gaspedal in den Bereitschaftsmodus versetzt werden, z. B. um das Fahrzeug schnell in einer Situation beschleunigen zu können:
– Das Gaspedal vollkommen durchdrücken.
Das Kombinationsinstrument zeigt die gespeicherte Höchstgeschwindigkeit mit einer farbigen Markierung (5), und der Fahrer kann zeitweilig die eingestellte Höchstgeschwindigkeit überschreiten - die Markierung (5) wechselt dabei von GRÜN zu WEISS.
Der Geschwindigkeitsbegrenzer wird automatisch erneut aktiviert, nachdem das Gaspedal losgelassen und die Geschwindigkeit des Fahrzeugs unter die gewählte/gespeicherte Höchstgeschwindigkeit abgebremst wurde – die Markierung (5) auf dem Display ändert ihre Farbe von WEISS auf GRÜN und die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs ist wieder begrenzt.
Themenbezogene Informationen
• Geschwindigkeitsbegrenzer (S. 192)
- Geschwindigkeitsbegrenzer - erste Schritte (S. 193)
- Geschwindigkeitsbegrenzer - Geschwindigkeit ändern (S. 194)
• Geschwindigkeitsbegrenzer - Abschaltung (S. 196)
- Geschwindigkeitsbegrenzer - Alarm überschrittene Geschwindigkeit (S. 195)
Geschwindigkeitsbegrenzer - Alarm überschrittene Geschwindigkeit
Ein Geschwindigkeitsbegrenzer (Speed Limiter) kann als umgedrehter Tempomat betrachtet werden – der Fahrer regelt die Geschwindigkeit mit dem Gaspedal, wird jedoch vom Geschwindigkeitsbegrenzer daran gehindert, unbeabsichtigt eine im Voraus gewählte/eingestellte Geschwindigkeit zu überschreiten.
In steilem Gefälle kann die Motorbremsleistung der Geschwindigkeitsbegrenzung unzureichend sein und die gewählte Höchstgeschwindigkeit überschritten werden. Der Fahrer wird mit einem akustischen Signal darauf aufmerksam gemacht.
Das Signal ist so lange aktiv, bis der Fahrer die Geschwindigkeit unter die gewählte Höchstgeschwindigkeit abgebremst hat.

ACHTUNG
Der Alarm wird erst nach 5 Sekunden aktiviert, sofern die Geschwindigkeit um mindestens 3 km/h überschritten wird und keine der Tasten — oder die letzte halbe Minute gedrückt wurde.
Themenbezogene Informationen
• Geschwindigkeitsbegrenzer (S. 192)
- Geschwindigkeitsbegrenzer - Geschwindigkeit ändern (S. 194)

07 Fahrerunterstützung
- Geschwindigkeitsbegrenzer - erste Schritte (S. 193)
- Geschwindigkeitsbegrenzer - vorübergehende Deaktivierung und Bereitschaftsmodus (S. 194)
- Geschwindigkeitsbegrenzer - Abschaltung (S. 196)
Geschwindigkeitsbegrenzer - Abschaltung
Ein Geschwindigkeitsbegrenzer (Speed Limiter) kann als umgedrehter Tempomat betrachtet werden – der Fahrer regelt die Geschwindigkeit mit dem Gaspedal, wird jedoch vom Geschwindigkeitsbegrenzer daran gehindert, unbeabsichtigt eine im Voraus gewählte/eingestellte Geschwindigkeit zu überschreiten.
Um den Geschwindigkeitsbegrenzer auszuschalten:
- Auf Lenkradtaste 📄drücken.
Das Kombinationsinstrument für den Geschwindigkeitsbegrenzer (6) und die Markierung für die eingestellte Geschwindigkeit (5) erlöschen. Die gewählte und gespeicherte Geschwindigkeit sind damit aus dem Speicher gelöscht und können mit der ☐-Taste nicht wiederaufgenommen werden.
Nun kann der Fahrer die Geschwindigkeit wieder ohne Begrenzung mit dem Gaspedal wählen.
- Geschwindigkeitsbegrenzer - vorübergehende Deaktivierung und Bereitschaftsmodus (S. 194)
- Geschwindigkeitsbegrenzer - Alarm überschrittene Geschwindigkeit (S. 195)
Themenbezogene Informationen
• Geschwindigkeitsbegrenzer (S. 192)
- Geschwindigkeitsbegrenzer - erste Schritte (S. 193)
07 Fahrerunterstützung

Tempomat\*
Der Tempomat (CC – Cruise Control) unterstützt den Fahrer dabei, eine gleichmäßige Geschwindigkeit zu halten, was auf Autobahnen und langen geraden Landstraßen zum entspannteren Fahrerlebnis beiträgt.
Übersicht

Tastenfeld des Lenkrads und Kombinationsinstrument in einem Fahrzeug ohne Tempomat 4 .

Tastenfeld des Lenkrads und Kombinationsinstrument in einem Fahrzeug mit Tempomat 4 .
1 Tempomat - Ein/Aus.
2 Der Bereitschaftsmodus wird verlassen und die gespeicherte Geschwindigkeit wiederaufgenommen.
3 Bereitschaftsmodus
4 Geschwindigkeit aktivieren und einstellen.
5 Gewählte Geschwindigkeit (GRAU = Bereitschaftsmodus).
6 Tempomat aktiv - WEISSES Symbol (GRAU = Bereitschaftsmodus).
WARNING
Der Fahrer muss stets auf die Verkehrsverhältnisse achten und eingreifen, wenn der Tempomat nicht die geeignete Geschwindigkeit und/oder den geeigneten Abstand einhält.
Der Fahrer ist in letzter Konsequenz immer dafür verantwortlich, dass das Fahrzeug auf sichere Weise bewegt wird.
Themenbezogene Informationen
- Tempomat* - Geschwindigkeit regeln (S. 198)
- Tempomat* vorübergehende Deaktivierung und Bereitschaftsmodus (S. 198)
- Tempomat* - Eingestellte Geschwindigkeit wiederaufnehmen (S. 199)
• Tempomat* - ausschalten (S. 199)

07 Fahrerunterstützung
Tempomat\* - Geschwindigkeit regeln
Der Tempomat (CC – Cruise Control) hilft dem Fahrer, eine gleichmäßige Geschwindigkeit einzuhalten. Es ist möglich, die Geschwindigkeit zu aktivieren, einzustellen und zu ändern.
Geschwindigkeit aktivieren und einstellen
Einstellen des Tempomaten:
• Auf Lenkradtaste 📋 drücken
Das Tempomat-Symbol im Kombinationsinstrument wechselt von WEISS zu GRAU und zeigt, dass der Tempomat im Bereitschaftsmodus ist.
Aktivieren des Tempomaten:
- Bei der gewünschten Geschwindigkeit - auf die Lenkradtaste + oder -drücken.
Die aktuelle Geschwindigkeit wird im Speicher abgespeichert und die Markierung (5) im Kombinationsinstrument leuchtet bei der gewählten Geschwindigkeit/wechselt zu WEISS.

ACHTUNG
Der Tempomat kann nicht bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h eingeschaltet werden.
Geschwindigkeit ändern
Zur Änderung der gespeicherten Geschwindigkeit:
- Einstellung durch kurzes Drücken auf oder vornehmen - jedes Drücken ändert die Geschwindigkeit um +/- 5 km/h. Das zuletzt durchgeführte Drücken wird gespeichert.
Um +/- 1 km/h: einzustellen - Taste gedrückt halten und bei gewünschter Geschwindigkeit loslassen.
Eine vorübergehende Beschleunigung mit dem Gaspedal, z. B. beim Überholen, beeinflusst die Einstellung des Tempomats nicht – das Fahrzeug nimmt wieder die zuletzt eingestellte Geschwindigkeit auf, sobald das Gaspedal losgelassen wird.

ACHTUNG
Falls eine der Tasten des Tempomaten mehrere Minuten lang gedrückt gehalten wird, wird er blockiert und ausgeschaltet. Um den Tempomaten wieder aktivieren zu können, muss das Fahrzeug ausgeschaltet und der Motor wieder gestartet werden.
Themenbezogene Informationen
• Tempomat * (S. 197)
- Tempomat* vorübergehende Deaktivierung und Bereitschaftsmodus (S. 198)
- Tempomat* - Eingestellte Geschwindigkeit wiederaufnehmen (S. 199)
• Tempomat* - ausschalten (S. 199)
Tempomat\* vorübergehende Deaktivierung und Bereitschaftsmodus
Der Tempomat (CC – Cruise Control) hilft dem Fahrer, eine gleichmäßige Geschwindigkeit einzuhalten. Die Funktion kann vorübergehend deaktiviert und in den Bereitschaftsmodus versetzt werden.
Vorübergehende Deaktivierung – Bereitschaftsmodus
Um den Tempomaten vorübergehend auszuschalten und in den Bereitschaftsmodus zu versetzen:
• Auf Lenkradtaste 0 drücken.
Die Markierung (5) und das Symbol (6) im Kombinationsinstrument wechseln die Farbe von WEISS zu GRAU.
Automatischer Bereitschaftsmodus
Der Tempomat wird vorübergehend ausgeschaltet und in den Bereitschaftsmodus versetzt, wenn:
• die Räder haben keinen Kontakt zur Fahrbahn
• die Fahrbremse verwendet wird
• die Geschwindigkeit auf unter ca. 30 km/h sinkt
07 Fahrerunterstützung

- der Wählhebel in die Neutralstellung bewegt wird (Automatikgetriebe)
- der Fahrer länger als 1 Minute eine höhere als die eingestellte Geschwindigkeit hält.
Der Fahrer muss die Geschwindigkeit anschließend selbst regeln.
Themenbezogene Informationen
• Tempomat* (S. 197)
- Tempomat* - Geschwindigkeit regeln (S. 198)
- Tempomat* - Eingestellte Geschwindigkeit wiederaufnehmen (S. 199)
• Tempomat* - ausschalten (S. 199)
Tempomat\* - Eingestellte Geschwindigkeit wiederaufnehmen
Der Tempomat (CC – Cruise Control) hilft dem Fahrer, eine gleichmäßige Geschwindigkeit einzuhalten. Nach einer vorübergehenden Deaktivierung und Bereitschaftsmodus (S. 198), ist es möglich, die eingestellte Geschwindigkeit wieder aufzunehmen.
Tempomat aus dem Bereitschaftsmodus wieder aktivieren:
- Auf Lenkradtaste 🕒 drücken.
Die Markierung (5) und das Symbol (6) im Kombinationsinstrument wechseln die Farbe von GRAU zu WEISS und die Geschwindigkeit wird dann auf die zuletzt gespeicherte geregelt.

ACHTUNG
Eine deutliche Geschwindigkeitszunahme kann auf das Wiederaufnehmen der Geschwindigkeit mit ○ folgen.
Themenbezogene Informationen
• Tempomat * (S. 197)
- Tempomat* - Geschwindigkeit regeln (S. 198)
- Tempomat* vorübergehende Deaktivierung und Bereitschaftsmodus (S. 198)
• Tempomat* - ausschalten (S. 199)
Tempomat\* - ausschalten
Der Tempomat (CC – Cruise Control) hilft dem Fahrer, eine gleichmäßige Geschwindigkeit einzuhalten. Hier wird beschrieben, wie er auszuschalten ist.
Der Tempomat wird mit einer Lenkradtaste (1) oder durch Abstellen des Motors ausgeschaltet – die eingestellte Geschwindigkeit wird aus dem Speicher gelöscht und kann mit der Taste nicht wiederaufgenommen werden.
Themenbezogene Informationen
• Tempomat* (S. 197)
- Tempomat* - Geschwindigkeit regeln (S. 198)
- Tempomat* vorübergehende Deaktivierung und Bereitschaftsmodus (S. 198)
- Tempomat* - Eingestellte Geschwindigkeit wiederaufnehmen (S. 199)

07 Fahrerunterstützung
Der adaptive Tempomat (ACC – Adaptive Cruise Control) hilft dem Fahrer, eine gleichmäßige Geschwindigkeit und einen sicheren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten.
Der adaptive Tempomat sorgt bei längeren Fahrten auf der Autobahn oder langen, geraden Landstraßen mit gleichmäßigem Verkehrsfluss für ein entspannteres Fahrerlebnis.
Der Fahrer stellt die gewünschte Geschwindigkeit (S. 204) und das gewünschte Zeitintervall (S. 205) zum vorausfahrenden Fahrzeug ein. Sobald der Radardetektor ein langsameres Fahrzeug vor dem Fahrzeug erfasst, wird die Geschwindigkeit automatisch an dieses angepasst. Ist der Weg wieder frei, nimmt das Fahrzeug erneut die gewählte Geschwindigkeit auf.
Wenn der adaptive Tempomat ausgeschaltet ist oder in den Bereitschaftsmodus versetzt wurde (S. 205) und das Fahrzeug zu nah an ein vorausfahrendes Fahrzeug heranfährt, wird der Fahrer stattdessen durch die Funktion Abstandswarnung (S. 216) über den geringen Abstand gewarnt.
WARNING
Der Fahrer muss stets auf die Verkehrsverhältnisse achten und eingreifen, wenn der adaptive Tempomat nicht die geeignete Geschwindigkeit oder den geeigneten Abstand einhält.
Der adaptive Tempomat kann nicht mit allen Verkehrs-, Wetter- und Straßenverhältnissen umgehen.
Der adaptive Tempomat unterliegt gewissen Begrenzungen, derer sich der Fahrer bewusst sein muss – lesen Sie bitte vor seiner Verwendung alle entsprechenden Abschnitte der Betriebsanleitung.
Der Fahrer ist stets dafür verantwortlich, dass der richtige Abstand und die richtige Geschwindigkeit eingehalten werden, selbst wenn der adaptive Tempomat verwendet wird.
WICHTIG
Die Wartung der Komponenten des adaptiven Tempomats darf nur von einer Werkstatt ausgeführt werden – eine Volvo-Vertragswerkstatt wird empfohlen.
Automatikgetriebe
Fahrzeuge mit Automatikgetriebe haben erweiterte Funktionen mit dem Stauassistenten (S. 208) des adaptiven Tempomats.
Themenbezogene Informationen
- Adaptiver Tempomat* - Übersicht (S. 202)
- Adaptiver Tempomat* - Funktion (S. 201)
- Adaptiver Tempomat* - Fehlersuche und Behebung (S. 213)
- Adaptiver Tempomat* - Symbole und Mitteilungen (S. 214)
07 Fahrerunterstützung

Adaptiver Tempomat\* - Funktion
Der adaptive Tempomat (ACC – Adaptive Cruise Control) hilft dem Fahrer, eine gleichmäßige Geschwindigkeit und einen sicheren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten. Er besteht aus einer Geschwindigkeitsregelanlage und einer mit dieser zusammenarbeitenden Abstandshalterfunktion.
Funktionsübersicht

Funktionsübersicht 5 .
1 Warnlampe – Bremsen durch den Fahrer erforderlich
② Tastenfeld des Lenkrads (S. 202)
3 Radarsensor (S. 210)
WARNING
Der adaptive Tempomat ist kein kollisionsvermeidendes System. Der Fahrer muss eingreifen, wenn das System ein vorausfahrendes Fahrzeug nicht erfasst.
Der adaptive Tempomat bremst weder für Menschen oder Tiere, noch für kleine Fahrzeuge wie z. B. Fahrräder und Motorräder, noch für entgegenkommende, langsamfahrende oder stillstehende Fahrzeuge und Gegenstände.
Den adaptiven Tempomat nicht z. B. in Stadtverkehr, dichtem Verkehr, auf Kreuzungen, bei Glätte, viel Wasser oder Matsch auf der Fahrbahn, kräftigem Regen/Schneefall, schlechter Sicht, auf kurvigen Straßen oder in Ein- und Ausfahrten auf Autobahnen verwenden.
Der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug (S. 205) wird hauptsächlich mit einem Radarsensor (S. 210) gemessen. Der Tempomat regelt die Geschwindigkeit mit Hilfe von Gaszufuhr und Bremsvorgängen. Es ist normal, dass die Bremsen schwache Geräusche von sich geben, wenn der adaptive Tempomat diese verwendet.
Der adaptive Tempomat strebt danach, dem vorausfahrenden Fahrzeug in der eigenen Spur in einem vom Fahrer eingestellten Zeitabstand zu folgen. Wenn der Radarsensor
kein vorausfahrendes Fahrzeug erfasst, hält das Fahrzeug die eingestellte Geschwindigkeit des Tempomats. Dies ist ebenfalls der Fall, wenn die Geschwindigkeit des vorausfahrenden Fahrzeugs die eingestellte Geschwindigkeit des Tempomats überschreitet.
Der adaptive Tempomat strebt danach, die Geschwindigkeit „weich“ zu regeln. In Situationen, die schnelle Bremsvorgänge erfordern, muss der Fahrer jedoch selbst bremsen. Dies gilt bei großen Geschwindigkeitsunterschieden oder wenn das vorausfahrende Fahrzeug kräftig abbremst. Aufgrund von Begrenzungen des Radarsensors (S. 211) kann das Fahrzeug unerwartet abgebremst werden oder ein Bremsvorgang ganz ausbleiben.
Der adaptive Tempomat kann einem anderen Fahrzeug nur bei Geschwindigkeiten zwischen 30 km/h 6 und 200 km/h folgen. Wenn die Geschwindigkeit auf unter 30 km/h sinkt oder die Motordrehzahl zu niedrig wird, wird der Tempomat in den Bereitschaftsmodus (S. 205) versetzt und die automatische Bremsfunktion deaktiviert – nun muss wieder der Fahrer dafür sorgen, einen sicheren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten.
* Option/Zubehör, für weitere Informationen siehe „Einführung“.
▶▶

07 Fahrerunterstützung
◀◀
Warnlampe – Bremsen durch den Fahrer erforderlich
Der adaptive Tempomat hat eine Bremsleistung, die mehr als 40 % der Bremskapazität des Fahrzeugs entspricht.
Wenn das Fahrzeug kräftiger abgebremst werden muss als es für den Tempomat möglich ist und der Fahrer nicht bremst, macht der Tempomat den Fahrer mit der Warnleuchte und dem Warnton des Unfallwarnsystems (S. 226) darauf aufmerksam, dass ein sofortiges Eingreifen erforderlich ist.

ACHTUNG
Die Warnlampe kann bei starkern Sonnenlicht oder mit Sonnenbrille schwer zu erkennen sein.

WARNUNG
Der Tempomat warnt ausschließlich vor Fahrzeugen, die vom Radar erfasst wurden. Die Warnung kann deshalb ausbleiben oder mit gewisser Verzögerung erscheinen. Warten Sie nicht auf eine Warnung, sondern bremsen Sie, wenn dies erforderlich ist.
Starke Steigungen und/oder schwere Ladung
Es ist zu beachten, dass der adaptive Tempomat in erster Linie für das Fahren auf ebener Fahrbahn vorgesehen ist. Er kann bei der
Fahrt an starkem Gefälle, mit schwerer Ladung oder mit Anhänger Schwierigkeiten haben, einen korrekten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten – seien Sie in diesen Situationen besonders aufmerksam und bremsbereit.
Themenbezogene Informationen
• Adaptiver Tempomat - ACC* (S. 200)
- Adaptiver Tempomat* - Ausschalten (S. 207)
- Adaptiver Tempomat* - Überholen eines anderen Fahrzeugs (S. 207)
Adaptiver Tempomat\* - Übersicht
Die Bedienung des adaptiven Tempomats und des Lenkradtastenfelds variiert je nach-
07 Fahrerunterstützung

dem, ob das Fahrzeug mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung 7 ausgestattet ist oder nicht.
Adaptiver Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer

① Tempomat - Ein/Aus.
② Der Bereitschaftsmodus wird verlassen und die gespeicherte Geschwindigkeit wiederaufgenommen.
3 Bereitschaftsmodus
4 Zeitabstand - Erhöhen/Verringern.
5 Geschwindigkeit aktivieren und einstellen.
6 Grüne Markierung bei gespeicherter Geschwindigkeit (WEISS = Bereitschaftsmodus).
7 Zeitabstand
8 ACC ist aktiv bei GRÜNEM Symbol (WEISS = Bereitschaftsmodus).
Adaptiver Tempomat ohne Geschwindigkeitsbegrenzer

1 Der Bereitschaftsmodus wird verlassen und die gespeicherte Geschwindigkeit wiederaufgenommen.
② Tempomat - Ein/Aus oder Bereitschaftsmodus.
3 Zeitabstand - Erhöhen/Verringern.
4 Geschwindigkeit aktivieren und einstellen.
5 (Wird nicht benutzt)
6 Grüne Markierung bei gespeicherter Geschwindigkeit (WEISS = Bereitschaftsmodus).
7 Zeitabstand
8 ACC ist aktiv bei GRÜNEM Symbol (WEISS = Bereitschaftsmodus).
Themenbezogene Informationen
• Adaptiver Tempomat - ACC* (S. 200)
• Adaptiver Tempomat* - Funktion (S. 201)
- Adaptiver Tempomat* - Symbole und Mitteilungen (S. 214)

07 Fahrerunterstützung
Adaptiver Tempomat\* - Geschwindigkeit regeln
Der adaptive Tempomat (ACC – Adaptive Cruise Control) hilft dem Fahrer, eine gleichmäßige Geschwindigkeit und einen sicheren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten.
Einstellen des Tempomaten:
- Auf die Lenkradtaste 📋 drücken - ein ähnliches WEISSES Symbol leuchtet im Kombinationsinstrument auf (8). Damit wird angezeigt, dass der Tempomat im Bereitschaftsmodus (S. 205) ist.
Aktivieren des Tempomaten:
- Bei der gewünschten Geschwindigkeit - auf die Lenkradtaste + oder -erücken.
Die aktuelle Geschwindigkeit wird gespeichert, das Kombinationsinstrument zeigt ein für wenige Sekunden ein "Vergrößerungsglas" um die gewählte Geschwindigkeit herum und dessen Markierung wechselt von WEISS auf GRÜN.

Sobald dieses Symbol die Farbe von WEISS zu GRÜN wechselt, ist der Tempomat aktiv und das Fahrzeug behält die gespeicherte Geschwindigkeit bei.

Nur wenn das Symbol das Bild eines anderen Fahrzeugs zeigt, wird der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug durch den Tempomat reguliert.

Gleichzeitig wird ein Geschwindigkeitsbereich markiert:
- die höhere Geschwindigkeit mit GRÜNER Markierung (6) ist die vorprogrammierte Geschwindigkeit.
- die niedrigere Geschwindigkeit ist die Geschwindigkeit des vorausfahrenden Fahrzeugs.
Geschwindigkeit ändern
Zur Änderung der gespeicherten Geschwindigkeit:
- Einstellung durch kurzes Drücken auf + oder - vornehmen - jedes Drücken ändert die Geschwindigkeit um +/- 5 km/h. Das zuletzt durchgeführte Drücken wird gespeichert. Falls die Geschwindigkeit vor dem Drücken der +/- - taste mit dem Gaspedal erhöht wird, speichert der Tempomat die aktuelle Geschwindigkeit des Fahrzeugs beim Drücken der Taste.
Um +/- 1 km/h: einzustellen
- Taste gedrückt halten und bei gewünschter Geschwindigkeit loslassen.

ACHTUNG
Falls eine der Tasten des Tempomaten mehrere Minuten lang gedrückt gehalten wird, wird er blockiert und ausgeschaltet. Um den Tempomaten wieder aktivieren zu können, muss das Fahrzeug ausgeschaltet und der Motor wieder gestartet werden.
In bestimmten Situationen kann der Tempomat nicht aktiviert werden. In diesem Fall zeigt das Kombinationsinstrument (S. 214) Tempomat nicht verfügbar.
Themenbezogene Informationen
• Adaptiver Tempomat - ACC* (S. 200)
- Adaptiver Tempomat* - Übersicht (S. 202)
- Adaptiver Tempomat* - Funktion (S. 201)
07 Fahrerunterstützung

Adaptiver Tempomat\* - Zeitabstand einstellen
Der adaptive Tempomat (ACC – Adaptive Cruise Control) hilft dem Fahrer, eine gleichmäßige Geschwindigkeit und einen sicheren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten.

Es können verschiedene Zeitabstände zum vorausfahrenden Fahrzeug eingestellt und im Kombinationsinstrument als 1–5 horizontale Linien angezeigt werden – je mehr Linien, desto größer
der Zeitabstand. Eine Linie entspricht ca. 1 Sekunde zum vorausfahrenden Fahrzeug, 5 Linien ca. 3 Sekunden.
Um den Zeitabstand einzustellen bzw. zu ändern:
- Daumenrad des Lenkradtastenfelds (S. 202) drehen (oder bei Fahrzeugen ohne Geschwindigkeitsbegrenzer Tasten ↔/↔ verwenden).
Bei niedriger Geschwindigkeit, wenn die Abstände kurz werden, erhöht der adaptive Tempomat den Zeitabstand etwas.
Um dem vorausfahrenden Fahrzeug auf weiche und bequeme Weise folgen zu können, lässt der adaptive Tempomat zu, dass der Zeitabstand in bestimmten Situationen deutlich variiert.
Bitte beachten Sie, dass der Fahrer bei einem geringen Zeitabstand nur wenig Zeit hat, um zu reagieren und zu handeln, falls im Verkehr etwas Unvorhergesehenes passieren sollte.
Dasselbe Symbol wird auch angezeigt, wenn die Funktion Abstandswarnung (S. 216) aktiviert ist.

ACHTUNG
Nur Zeitabstände verwenden, die entsprechend den örtlichen Verkehrsvorschriften zugelassen sind.
Falls der Tempomat bei der Aktivierung nicht zu reagieren scheint, kann die Ursache daran liegen, dass der Zeitabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug eine Geschwindigkeitszunahme verhindert.
Je höher die Geschwindigkeit desto größer wird der Abstand in Metern gerechnet für einen gegebenen Zeitabstand.
Themenbezogene Informationen
• Adaptiver Tempomat - ACC* (S. 200)
• Adaptiver Tempomat* - Übersicht (S. 202)
- Adaptiver Tempomat* - Funktion (S. 201)
- Adaptiver Tempomat* - Ausschalten (S. 207)
Adaptiver Tempomat\* - vorübergehende Deaktivierung und Bereitschaftsmodus
Der adaptive Tempomat (ACC – Adaptive Cruise Control) hilft dem Fahrer, eine gleichmäßige Geschwindigkeit und einen sicheren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten. Der Tempomat kann vorübergehend deaktiviert und in den Bereitschaftsmodus versetzt werden.
Vorübergehende Deaktivierung - Bereitschaftsmodus mit
Geschwindigkeitsbegrenzung
Um den adaptieren Tempomaten vorübergehend auszuschalten und in den Bereitschaftsmodus zu versetzen:

Auf Lenkradtaste 0 drücken

Dieses Symbol und die gespeicherte Geschwindigkeitsmarkierung wechselt dann die Farbe von GRÜN zu WEISS.
Vorübergehende Deaktivierung - Bereitschaftsmodus ohne Geschwindigkeitsbegrenzung
Um den adaptieren Tempomaten vorübergehend auszuschalten und in den Bereitschaftsmodus zu versetzen:

Auf Lenkradtaste 📂 drücken

07 Fahrerunterstützung
◀◀
Bereitschaftsmodus durch Eingreifen des Fahrers
Der Tempomat wird vorübergehend ausgeschaltet und in den Bereitschaftsmodus versetzt, wenn:
• die Fahrbremse verwendet wird
- der Wählhebel in die N-Stellung bewegt wird (Automatikgetriebe)
- der Fahrer länger als 1 Minute eine höhere als die eingestellte Geschwindigkeit hält.
Der Fahrer muss die Geschwindigkeit anschließend selbst regeln.
Eine vorübergehende Beschleunigung mit dem Gaspedal, z. B. beim Überholen, beeinflusst die Einstellung des Tempomats nicht – das Fahrzeug nimmt wieder die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit auf, sobald das Gaspedal losgelassen wird.
Automatischer Bereitschaftsmodus
Der adaptive Tempomat ist abhängig von anderen Systemen, z. B. DSTC (Stabilitäts- und Traktionskontrolle) (S. 186). Wenn eines dieser Systeme ausfällt, wird der Tempomat automatisch ausgeschaltet.
Bei der automatischen Deaktivierung ertönt ein Signal und die Mitteilung Tempomat deaktiviert erscheint im Kombinationsinstrument. In diesem Fall muss der Fahrer eingreifen und die Geschwindigkeit und den Abstand an das vorausfahrende Fahrzeug selbst anpassen.
Eine automatische Deaktivierung kann auf Folgendes zurückzuführen sein:
• Der Fahrer öffnet die Tür
• Der Fahrer schnallt den Sicherheitsgurt ab
• die Motordrehzahl ist zu niedrig/hoch
- die Geschwindigkeit auf unter 30 km/h 8 gesunken ist
- die Räder haben keinen Kontakt zur Fahrbahn
• die Bremsentemperatur ist hoch
- der Radarsensor ist beispielsweise durch nassen Schnee oder kräftigen Regen verdeckt (die Radarwellen werden blockiert).
Eingestellte Geschwindigkeit wiederaufnehmen
Der adaptive Tempomat im Bereitschaftsmodus wird mit einem Druck auf Lenkradtaste
☐ erneut aktiviert – die Geschwindigkeit wird dann auf die zuletzt gespeicherte eingestellt.

ACHTUNG
Eine deutliche Geschwindigkeitszunahme kann auf das Wiederaufnehmen der
Geschwindigkeit mit ⚙ folgen.
Themenbezogene Informationen
• Adaptiver Tempomat - ACC* (S. 200)
• Adaptiver Tempomat* - Übersicht (S. 202)
- Adaptiver Tempomat* - Funktion (S. 201)
07 Fahrerunterstützung

Adaptiver Tempomat\* - Überholen eines anderen Fahrzeugs
Der adaptive Tempomat (ACC – Adaptive Cruise Control) hilft dem Fahrer, eine gleichmäßige Geschwindigkeit und einen sicheren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten.
Wenn das Fahrzeug einem anderen Fahrzeug folgt und der Fahrer eine bevorstehende Überholung mit dem Blinker 9 ankündigt, unterstützt der adaptive Tempomat das Vorhaben durch kurzzeitiges Beschleunigen des Fahrzeugs zum vorausfahrenden Fahrzeug hin.
Die Funktion ist bei Geschwindigkeiten über 70 km/h aktiv.

WARNUNG
Bedenken Sie, dass diese Funktion in anderen Situationen als beim Überholen aktiviert werden kann, beispielsweise, wenn der Blinker genutzt wird, um einen Spurwechsel oder das Abfahren auf eine andere Straße anzukündigen - das Fahrzeug wird in diesem Fall kurz beschleunigen.
Themenbezogene Informationen
• Adaptiver Tempomat - ACC* (S. 200)
- Adaptiver Tempomat* - Übersicht (S. 202)
• Adaptiver Tempomat* - Funktion (S. 201)
Adaptiver Tempomat\* - Ausschalten
Der adaptive Tempomat (ACC – Adaptive Cruise Control) hilft dem Fahrer, eine gleichmäßige Geschwindigkeit und einen sicheren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten.
Tastenfeld mit
Geschwindigkeitsbegrenzer
Der adaptive Tempomat wird mit der Lenkradtaste 📋 im Tastenfeld (S. 202) des Lenkrads ausgeschaltet. Die eingestellte Geschwindigkeit wird gelöscht und kann mit der 🐃-Taste nicht wiederaufgenommen werden.
Tastenfeld ohne
Geschwindigkeitsbegrenzer
Durch kurzes Drücken auf die Lenkradtaste wird der adaptive Tempomat in den Bereitschaftsmodus (S. 205) versetzt. Durch ein weiteres kurzes Drücken wird er ausgeschaltet. Die eingestellte Geschwindigkeit wird gelöscht und kann mit der ☐-Taste nicht wiederaufgenommen werden.
Themenbezogene Informationen
• Adaptiver Tempomat - ACC* (S. 200)
• Adaptiver Tempomat* - Funktion (S. 201)
- Adaptiver Tempomat* - Symbole und Mitteilungen (S. 214)

07 Fahrerunterstützung
Adaptiver Tempomat\* - Stauassistent
Der adaptive Tempomat (ACC – Adaptive Cruise Control) hilft dem Fahrer, eine gleichmäßige Geschwindigkeit und einen sicheren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten. Der Stauassistent ist eine erweiterte Funktion für den adaptiven Tempomat für Geschwindigkeiten unter 30 km/h.
Der adaptive Tempomat wird durch die Funktion Stauassistent ergänzt (auch bezeichnet als "Queue Assist").
Der Stauassistent hat folgende Funktionen:
- Erweiterter Geschwindigkeitsbereich - auch unter 30 km/h und im Stillstand
- Zieländerung
- Deaktivierung der automatischen Bremsfunktion bei Stillstand
- Automatische Aktivierung Feststellbremse.
Bitte beachten, dass die kleinste program- mierbare Geschwindigkeit für den adaptiven Tempomat 30 km/h beträgt – obwohl er einem anderen Fahrzeug bis zum Stillstand folgen kann, kann eine geringere Geschwin- digkeit nicht gewählt werden.
Erweitertes Geschwindigkeitsintervall

ACHTUNG
Damit der Tempomat aktiviert werden kann, muss die Fahrertür geschlossen sein und der Fahrer muss den Sicherheitsgurt angelegt haben.
Der adaptive Tempomat kann einem anderen Fahrzeug im Geschwindigkeitsbereich 0-200 km/h folgen.

ACHTUNG
Damit der Tempomat bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h aktiviert werden kann, ist ein vorausfahrendes Fahrzeug in einem angemessenen Abstand erforderlich.
Bei kurzen Stopps in stockendem Verkehr oder an Ampeln wird die Fahrt automatisch fortgesetzt, wenn nicht länger als ca. 3 Sekunden angehalten wird – dauert es länger, bis sich das vorausfahrende Fahrzeug wieder in Bewegung setzt, wird der adaptive Tempomat ausgeschaltet und in den Bereitschaftsmodus mir automatischem Bremsen versetzt. Der Fahrer muss ihn dann wie folgt erneut aktivieren:
- Auf Lenkradtaste 📋 drücken. oder
• Das Gaspedal durchdrücken.
Anschließend nimmt der Tempomat die Verfolgung des vorausfahrenden Fahrzeugs wieder auf.

ACHTUNG
Mit dem Stauassistent kann das Fahrzeug höchstens 4 Minuten lang stillstehen – danach wird die Feststellbremse angezogen und der Tempomat wird ausgeschaltet.
- Bevor der Tempomat erneut aktiviert werden kann, muss der Fahrer die Feststellbremse lösen.
Zieländerung

Wenn das vorausfahrende Zielfahrzeug plötzlich abbiegt, kann sich weiter vorn ein stillstehendes Fahrzeug befinden.
Wenn der adaptive Tempomat einem anderen Fahrzeug bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h folgt und das Ziel von einem beweglichen auf ein stillstehendes Fahrzeug ändert,
07 Fahrerunterstützung

bremst der Tempomat für das stillstehende Fahrzeug.

WARNUNG
Wenn der Tempomat einem anderen Fahrzeug bei Geschwindigkeiten über 30 km/h folgt und das Ziel von einem beweglichen auf ein stillstehendes Fahrzeug ändert, ignoriert der Tempomat das stillstehende Fahrzeug und wählt stattdessen die gespeicherte Geschwindigkeit.
- Der Fahrer muss selbst eingreifen und bremsen.
Automatischer Bereitschaftsmodus bei Zieländerung
Der adaptive Tempomat wird ausgeschaltet und in den Bereitschaftsmodus versetzt:
- wenn die Geschwindigkeit 5 km/h unterschreitet und der Tempomat unsicher ist, ob das Zielobjekt ein stillstehendes Fahrzeug oder ein anderes Objekt ist, z.B. eine Fahrbahnschwelle.
- wenn die Geschwindigkeit 5 km/h unterschreitet und das vorausfahrende Fahrzeug abbiegt, so dass der Tempomat kein Fahrzeug mehr hat, das verfolgt werden kann.
Aufheben der automatischen Bremsfunktion bei Stillstand
In bestimmten Situationen hebt der Stauassistent die automatische Bremsfunktion im
Stillstand auf. Dies bedeutet, dass die Brem- sen gelöst werden und das Fahrzeug kann ins Rollen kommen - der Fahrer muss deshalb selbst bremsen, um das Fahrzeug zu halten.
In folgenden Situationen löst der Stauassistent die Fahrbremse und versetzt den adaptiven Tempomaten in den Bereitschaftsmodus:
- der Fahrer den Fuß auf das Bremspedal stellt
• die Feststellbremse angezogen wird - der Wählhebel in die Stellung P, N oder R bewegt wird
- der Fahrer den Tempomat in den Bereitschaftsmodus versetzt.
Automatische Aktivierung Feststellbremse
In bestimmten Situationen setzt der Stauassistent die Feststellbremse an, um das Fahrzeug weiter stillzuhalten.
Dies geschieht, wenn:
- der Fahrer die Tür öffnet oder den Sicherheitsgurt löst
- DSTC vom Normal- in den Sport-Modus geschaltet wird
- der Stauassistent das Fahrzeug länger als 4 Minuten stillgehalten hat
• der Motor abgestellt wird - sich die Bremsen überhitzt haben.
Themenbezogene Informationen
• Adaptiver Tempomat - ACC* (S. 200)
• Adaptiver Tempomat* - Übersicht (S. 202)
- Adaptiver Tempomat* - Funktion (S. 201)

07 Fahrerunterstützung
Adaptiver Tempomat\* - Wechseln der Tempomatfunktionen
Der adaptive Tempomat (ACC – Adaptive Cruise Control) hilft dem Fahrer, einen sicheren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten.
Umschalten von ACC zu CC
Mit einem Tastendruck kann der adaptive Teil (Abstandshalter) im Tempomat deaktiviert werden, worauf das Fahrzeug nur noch die angegebene Geschwindigkeit einhält.
- Langer Druck auf die Lenkradtaste: Das Symbol des Kombinationsinstruments wechselt von zu
Damit ist der Standard-Tempomat (S. 197) CC (Cruise Control) aktiviert.

WARNUNG
Das Fahrzeug bremst nach dem Wechsel von ACC auf CC nicht länger automatisch - es hält lediglich die eingestellte Geschwindigkeit.
Umschalten von CC zu ACC
Den Tempomat durch 1- bis 2-maliges Drücken auf gemäß den Ausschaltanweisungen (S. 207) ausschalten. Beim nächsten Einschalten des Systems wird dann der adaptive Tempomat aktiviert.
Themenbezogene Informationen
• Adaptiver Tempomat - ACC* (S. 200)
• Adaptiver Tempomat* - Übersicht (S. 202)
- Adaptiver Tempomat* - Funktion (S. 201)
Radarsensor
Die Aufgabe des Radarsensors ist es, kleinere und größere Fahrzeuge in derselben Fahrtrichtung und derselben Fahrspur zu erfassen.
Der Radarsensor verwendet folgende Funktionen:
- Adaptiver Tempomat*
- Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik und Fußgängerschutz*
- Abstandswarnung*
Themenbezogene Informationen
• Radarsensor - Begrenzungen (S. 211)
• Adaptiver Tempomat - ACC* (S. 200)
• Unfallwarnsystem* (S. 226)
• Abstandswarnung* (S. 216)
07 Fahrerunterstützung

Radarsensor - Begrenzungen
Ein Radarsensor (S. 210) ist u. a. aufgrund seines begrenzten Sichtfelds bestimmten Einschränkungen unterworfen.
Die Funktion des Radarsensors, ein vorausfahrendes Fahrzeug zu erfassen, wird stark verringert:
- wenn der Radarsensor blockiert wird und andere Fahrzeuge nicht erfassen kann, wie z. B. bei starkem Regen oder bei Ansammlungen von Schneematsch oder anderen Gegenständen vor dem Radarsensor.

ACHTUNG
Die Fläche vor dem Radarsensor sauber halten - siehe Untertitel "Wartung" (S. 231).
- wenn sich die Geschwindigkeit des vorausfahrenden Fahrzeugs stark von der eigenen Geschwindigkeit unterscheidet.
Sichtfeld
Der Radarsensor hat ein begrenztes Sichtfeld. In bestimmten Situationen wird ein anderes Fahrzeug gar nicht oder erst später als erwartet erfasst.

Der Radarsensor erfasst u. U. Fahrzeuge mit kurzem Abstand, wie z. B. ein Fahrzeug, das zwischen dem eigenen und einem vorausfahrenden Fahrzeug fährt, erst spät.
2 Es kann passieren, dass kleine Fahrzeuge, wie z. B. Motorräder oder Fahrzeuge, die nicht in der Mitte der Spur fahren, nicht erfasst werden.
3 In Kurven kann der Radarsensor falsche Fahrzeuge erfassen oder ein erfasstes Fahrzeug „aus den Augen“ verlieren.

WARNUNG
Der Fahrer muss stets auf die Verkehrsverhältnisse achten und eingreifen, wenn der adaptive Tempomat nicht die geeignete Geschwindigkeit oder den geeigneten Abstand einhält.
Der adaptive Tempomat kann nicht mit allen Verkehrs-, Wetter- und Straßenverhältnissen umgehen.
Der adaptive Tempomat unterliegt gewissen Begrenzungen, derer sich der Fahrer bewusst sein muss – lesen Sie bitte vor seiner Verwendung alle entsprechenden Abschnitte der Betriebsanleitung.
Der Fahrer ist stets dafür verantwortlich, dass der richtige Abstand und die richtige Geschwindigkeit eingehalten werden, selbst wenn der adaptive Tempomat verwendet wird.

WARNUNG
Zubehör oder andere Gegenstände wie beispielsweise Zusatzscheinwerfer dürfen nicht vor dem Grill montiert werden.

07 Fahrerunterstützung
◀◀

WARNUNG
Der adaptive Tempomat ist kein kollisionsvermeidendes System. Der Fahrer muss eingreifen, wenn das System ein vorausfahrendes Fahrzeug nicht erfasst.
Der adaptive Tempomat bremst weder für Menschen oder Tiere, noch für kleine Fahrzeuge wie z. B. Fahrräder und Motorräder, noch für entgegenkommende, langsamfahrende oder stillstehende Fahrzeuge und Gegenstände.
Den adaptiven Tempomat nicht z. B. in Stadtverkehr, dichtem Verkehr, auf Kreuzungen, bei Glätte, viel Wasser oder Matsch auf der Fahrbahn, kräftigem Regen/Schneefall, schlechter Sicht, auf kurvigen Straßen oder in Ein- und Ausfahrten auf Autobahnen verwenden.
Themenbezogene Informationen
• Adaptiver Tempomat - ACC* (S. 200)
• Unfallwarnsystem* (S. 226)
• Abstandswarnung* (S. 216)

WICHTIG
Bei einem ersichtlichen Schaden am Kühlergrill, oder bei Verdacht auf eine Beschädigung des Radarsensors:
- Setzen Sie sich mit einer Werkstatt in Verbindung - es wird eine Volvo-Vertragswerkstatt empfohlen.
Die Funktion kann ganz oder teilweise ausbleiben - oder falsch funktionieren - wenn der Grill, der Radarsensor oder dessen Konsole beschädigt oder lose sind.
07 Fahrerunterstützung

Adaptiver Tempomat\* - Fehlersuche und Behebung
Der adaptive Tempomat (S. 200) (ACC – Adaptive Cruise Control) hilft dem Fahrer, eine gleichmäßige Geschwindigkeit und einen sicheren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten.
Wenn im Kombinationsinstrument die Mitteilung Radar gestört Siehe Handbuch erscheint, sind die Radarsignale vom Radarsensor (S. 210) blockiert, und Fahrzeuge vor dem Fahrzeug können nicht erfasst werden.
Das bedeutet, dass neben dem adaptiven Tempomaten die Funktionen Abstandswar-
nung (S. 216) und Unfallwarnsystem (S. 226) mit Bremsautomatik ebenfalls nicht funktionieren.
Der folgenden Tabelle sind Beispiele für mögliche Ursachen für die Anzeige der Mitteilung sowie geeignete Maßnahmen zu entnehmen:
| Ursache Maßnahme | |
| Die Radaroberfläche im Grill ist schmutzig oder mit Eis oder Schnee bedeckt. | Die Radaroberfläche im Grill von Schmutz, Eis und Schnee befreien. |
| Kräftiger Regen oder Schnee blockieren die Radarsignale. | Keine Maßnahme. Manchmal funktioniert der Radar bei kräftigem Niederschlag nicht. |
| Wasser oder Schnee wirbeln von der Fahrbahn auf und blockieren die Radarsignale. | Keine Maßnahme. Manchmal funktioniert der Radar bei nasser oder verschneiter Fahrbahn nicht. |
| Die Radaroberfläche ist gereinigt, die Mitteilung wird jedoch weiterhin angezeigt. | Kurz warten. Es kann einige Minuten dauern, bis der Radar erfasst, dass er nicht mehr blockiert ist. |
Themenbezogene Informationen
- Adaptiver Tempomat* - Übersicht (S. 202)
• Adaptiver Tempomat* - Funktion (S. 201) - Adaptiver Tempomat* - Symbole und Mitteilungen (S. 214)

07 Fahrerunterstützung
Adaptiver Tempomat\* - Symbole und Mitteilungen
Der adaptive Tempomat (ACC – Adaptive Cruise Control) hilft dem Fahrer, eine gleich-
mäßige Geschwindigkeit und einen sicheren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten. Gelegentlich kann der adaptive Tempomat ein Symbol und/oder eine Textmit-
teilung anzeigen. Hier folgen einige Beispiele - gegebenenfalls der angegebenen Empfehlung Folge leisten:
| Symbol | Mitteilung Bedeutung | |
![]() | Das Symbol ist GRÜN Das Fahrzeug behält die gespeicherte Geschwindigkeit bei. | |
![]() | Das Symbol ist WEISS Der adaptive Tempomat ist im Bereitschaftsmodus. | |
![]() | Standard-Tempomat wurde manuell gewählt. | |
| Für Tempomat DSTC Normal | Der adaptive Tempomat kann erst aktiviert werden, wenn die Stabilitäts- und Traktionskontrolle (DSTC) (S. 186) in den Normalmodus versetzt wurde. | |
| Tempomat deaktiviert | Der adaptive Tempomat wurde ausgeschaltet – der Fahrer muss die Geschwindigkeit selbst regeln. | |
| Tempomat nicht verfügbar | Der adaptive Tempomat kann nicht aktiviert werden.Dies kann u. a. auf Folgendes zurückzuführen sein:die Bremsentemperatur ist hochder Radarsensor ist beispielsweise durch nassen Schnee oder Regen blockiert. | |
![]() | Radar gestört Siehe Handbuch | Der adaptive Tempomat ist vorübergehend außer Betrieb.Der Radarsensor ist blockiert und kann andere Fahrzeuge z. B. bei kräftigem Regen oder bei Ansammlungen von Schneematsch vor dem Radarsensor nicht erfassen.Der Fahrer kann sich in diesem Fall für ein Umschalten (S. 210) auf den herkömmlichen Tempomat (CC) entscheiden - eine Textmitteilung informiert über sinnvolle Alternativen.Informieren Sie sich über die Begrenzungen des Radarsensors (S. 211). |
07 Fahrerunterstützung

| Symbol | Mitteilung Bedeutung | |
| Tempomat Wart. erforderl. | Der adaptive Tempomat ist außer Betrieb.An eine Werkstatt wenden – eine Volvo-Vertragswerkstatt wird empfohlen. | |
| Zum Halten Bremsetreten + akustischer Alarm(nur mit Stauassistent) | Das Fahrzeug steht still und der Tempomat löst die Fahrbremse, um das Fahrzeug stattdessen durch die Feststellbremse stillhalten zu lassen. Jedoch kommt das Fahrzeug aufgrund eines Fehlers an der Feststellbremse bald ins Rollen.Der Fahrer muss selbst bremsen. Die Mitteilung wird angezeigt und die Alarmanlage ertönt, bis der Fahrer das Bremspedal drückt oder das Gaspedal betätigt. | |
| Unter 30 km/h Nur fol-gen(nur mit Stauassistent) | Wird angezeigt, wenn versucht wird, den Tempomat bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h zu aktivieren, ohne dass sich ein vorausfahrendes Fahrzeug im Aktivierungsabstand (30 Meter) befindet. |
Themenbezogene Informationen
• Adaptiver Tempomat - ACC* (S. 200)
- Adaptiver Tempomat* - Übersicht (S. 202)
• Adaptiver Tempomat* - Funktion (S. 201)

07 Fahrerunterstützung
Abstandswarnung\*
Abstandswarnung (Distance Alert) ist eine Funktion, die den Fahrer über den Zeitabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug informiert.
Die Abstandswarnung ist bei Geschwindigkeiten über 30 km/h aktiv und reagiert nur auf Fahrzeuge, die vor dem eigenen Fahrzeug und in dieselbe Richtung fahren. Für entgegenkommende, langsamfahrende oder stillstehende Fahrzeuge erfolgt keine Abstandsinformation.

Orangefarbenes Warnlicht 10 .
Eine orangefarbene Warnleuchte in der Windschutzscheibe leuchtet konstant, wenn der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug kürzer als der eingestellte Zeitabstand ist.

ACHTUNG
Die Abstandwarnung ist deaktiviert, solange der adaptive Tempomat aktiv ist.

WARNUNG
Die Abstandswarnung reagiert nur, wenn der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug kürzer als der voreingestellte Wert ist – die Geschwindigkeit des eigenen Fahrzeugs wird nicht beeinflusst.
Handhabung

Auf die Taste in der Mittelkonsole drücken, um die Funktion ein- bzw. auszuschalten. Die leuchtende Lampe in der Taste zeigt an, dass die Funktion eingeschaltet ist.
Bestimmte Kombinationen optionaler Ausrüstung lassen keinen freien Platz für eine Taste
in der Mittelkonsole – in diesem Fall wird die Funktion über das Menüsystem des Fahrzeugs MY CAR bedient, siehe MY CAR (S. 110).
Zeitabstand einstellen

Regler und Symbol für Zeitabstand.
1 Zeitabstand - Erhöhen/Verringern.
② Zeitabstand - Ein.

Es können verschiedene Zeitabstände zum vorausfahrenden Fahrzeug eingestellt und im Kombinationsinstrument als 1–5 horizontale Linien angezeigt werden – je mehr Linien, desto größer
der Zeitabstand. Eine Linie entspricht ca. 1 Sekunde zum vorausfahrenden Fahrzeug, 5 Linien ca. 3 Sekunden.
07 Fahrerunterstützung

Dasselbe Symbol wird ebenfalls angezeigt, wenn der adaptive Tempomat aktiviert ist.

ACHTUNG
Je höher die Geschwindigkeit desto größer wird der Abstand in Metern gerechnet für einen gegebenen Zeitabstand.
Der eingestellte Zeitabstand wird auch von der Funktion des adaptiven Tempomats (S. 201) verwendet.
Nur Zeitabstände verwenden, die entsprechend den örtlichen Verkehrsvorschriften zugelassen sind.
Themenbezogene Informationen
- Abstandswarnung* - Begrenzungen (S. 217)
Abstandswarnung\* - Begrenzungen
Abstandswarnung (Distance Alert) ist eine Funktion, die den Fahrer über den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug informiert. Die Funktion nutzt denselben Radarsensor, wie der adaptive Tempomat (S. 200), und das Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik (S. 226) haben gewisse Begrenzungen.

ACHTUNG
Starkes Sonnenlicht, Reflektionen oder kräftige Lichtvariationen sowie das Tragen einer Sonnenbrille kann dazu führen, dass die Warnlampe in der Windschutzscheibe nicht zu sehen ist.
Schlechtes Wetter oder kurvige Straßen können die Möglichkeiten des Radarsensors beeinträchtigen, vorausfahrende Fahrzeuge zu erfassen.
Auch die Größe der Fahrzeuge kann die Fähigkeit beeinträchtigen, z. B. Motorräder zu erfassen. Dies kann dazu führen, dass die Warnlampe bei einem kürzeren Abstand als dem eingestellten aufleuchtet oder dass die Warnung vorübergehend ausbleibt.
Sehr hohe Geschwindigkeiten können ebenfalls dazu führen, dass die Lampe aufgrund von Begrenzungen in der Reichweite des Sensors bei einem kürzeren als dem eingestellten Abstand aufleuchtet.
Für weitere Informationen zu den Begrenzungen des Radarsensors siehe Radarsensor - Begrenzungen (S. 211) und (S. 232).
Themenbezogene Informationen
• Abstandswarnung* (S. 216)
- Abstandswarnung* - Symbole und Mitteilungen (S. 218)

07 Fahrerunterstützung
Abstandswarnung\* - Symbole und Mitteilungen
Abstandswarnung (Distance Alert) ist eine Funktion, die den Fahrer über den Zeitab-
stand zum vorausfahrenden Fahrzeug informiert. Die Funktion hat bestimmte Begrenzungen.
| SymbolA | Mitteilung Bedeutung | |
![]() | Radar gestört Siehe Handbuch | Die Abstandswarnung ist vorübergehend außer Betrieb.Der Radarsensor ist blockiert und kann andere Fahrzeuge z.B. bei kräftigem Regen oder bei Ansammlungen von Schneematsch vor dem Radarsensor nicht erfassen.Informieren Sie sich über die Begrenzungen des Radarsensors (S. 211). |
![]() | Collision warn.Wart. erforderl. | Die Abstandswarnung und das Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik sind vollkommen oder teilweise außer Betrieb.Wenden Sie sich an eine Werkstatt, wenn die Mitteilung weiterhin angezeigt wird – eine Volvo-Vertragswerk-statt wird empfohlen. |
A Die Symbole sind schematisch abgebildet und können je nach Markt/Land und Fahrzeugmodell variieren.
Themenbezogene Informationen
• Abstandswarnung* (S. 216)
- Abstandswarnung* - Begrenzungen (S. 217)
07 Fahrerunterstützung

City Safety™
City Safety™ ist eine Funktion, die den Fahrer dabei unterstützt, einen Aufprall u. a. bei der Fahrt in Staus, wo Veränderungen im vorausfahrenden Verkehr in Kombination mit Unaufmerksamkeit zu einem Unfall führen können, zu vermeiden.
Die Funktion City Safety™ ist bei Geschwindigkeiten unter 50 km/h aktiv und hilft dem Fahrer, indem sie das Fahrzeug bei bestehender Aufprallgefahr mit dem vorausfahrenden Fahrzeug automatisch abbremst, wenn der Fahrer nicht rechtzeitig selbst reagiert, indem er bremst und/oder das Lenkrad betätigt.
City Safety™ wird in Situationen aktiviert, in denen der Fahrer eigentlich bedeutend früher hätte zu bremsen beginnen müssen. Aus diesem Grund kann die Funktion dem Fahrer nicht in allen Situationen helfen.
City Safety™ wird so spät wie möglich aktiviert, um unnötige Eingriffe zu vermeiden.
City Safety™ darf nicht verwendet werden, um die Fahrweise des Fahrers zu ändern – wenn der Fahrer sich ausschließlich auf City Safety™ verlässt und das System bremsen lässt, wird es früher oder später zu einem Aufprall kommen.
Fahrer und Beifahrer bemerken normalerweise City Safety™ nur in Situationen, in denen ein Aufprall sehr nahe ist.
Ist das Fahrzeug außerdem mit einem Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik (S. 226)* ausgestattet, ergänzen diese beiden Systeme einander.

WICHTIG
Die Wartung und der Austausch von Bauteilen des City Safety™-Systems darf ausschließlich von einer Werkstatt, vorzugsweise von einer Volvo-Vertragswerkstatt, erfolgen.

WARNUNG
City Safety™ funktioniert nicht in allen Fahrsituationen und auch nicht bei allen Verkehrs-, Wetter- und Straßenverhältnissen.
City Safety™ reagiert nicht auf Fahrzeuge, die in eine andere Richtung als das eigene Fahrzeug fahren und nicht auf zu kleine Fahrzeuge und Motorräder oder Menschen und Tiere.
City Safety™ kann bei einem Geschwindigkeitsunterschied unter 15 km/h einen Aufprall verhindern - bei höherem Geschwindigkeitsunterschied kann lediglich die Aufprallgeschwindigkeit verringert werden. Für die volle Bremskraft muss der Fahrer auf das Bremspedal drücken.
Warten Sie niemals das Eingreifen von City Safety™ ab. Der Fahrer ist stets für das Einhalten des richtigen Abstands und der richtigen Geschwindigkeit verantwortlich.
Themenbezogene Informationen
• City Safety™ - Begrenzungen (S. 221)
• City Safety™ - Funktion (S. 220)
• City Safety™ - Handhabung (S. 220)
• City Safety™ - Lasersensor (S. 223)
- City Safety™ - Symbole und Mitteilungen (S. 225)

07 Fahrerunterstützung
City Safety™ - Funktion
City Safety™ liest den Verkehr vor dem Fahrzeug mit einem an der Oberkante der Windschutzscheibe montierten Lasersensor ab. Bei Aufprallgefahr bremst City Safety™ automatisch das Fahrzeug ab – dieses Bremsmanöver kann als sehr kräftig aufgefasst werden.

Sender- und Empfängerfenster des Lasersensors 11 .
Wenn der Geschwindigkeitsunterschied in Bezug auf das vorausfahrende Fahrzeug 4–15 km/h beträgt, kann City Safety™ einen Aufprall vollkommen vermeiden.
City Safety™ aktiviert eine kurze, starke Bremsung und hält im Normalfall genau hinter dem vorausfahrenden Fahrzeug an. Dies entspricht nicht der normalen Fahrweise der
meisten Fahrer und kann aus diesem Grund als unangenehm erlebt werden.
Beträgt der Geschwindigkeitsunterschied zwischen den Fahrzeugen mehr als 15 km/h, kann City Safety™ den Aufprall nicht alleine vermeiden – um die volle Bremskraft zu erhalten, muss der Fahrer das Bremspedal durchtreten. Nur dann ist es möglich, einen Aufprall auch bei Geschwindigkeitsunterschieden von mehr als 15 km/h zu vermeiden.
Bei der Aktivierung der Funktion und deren Eingreifen mittels Abbremsmanöver zeigt das Kombinationsinstrument des Armaturenbretts eine Textmitteilung darüber an, dass die Funktion aktiv ist/war.

ACHTUNG
Wenn City Safety™ bremst, leuchten die Bremslichter auf.
Themenbezogene Informationen
• City Safety™ - Begrenzungen (S. 221)
• City Safety™ (S. 219)
• City Safety™ - Handhabung (S. 220)
• City Safety™ - Lasersensor (S. 223)
- City Safety™ - Symbole und Mitteilungen (S. 225)
City Safety™ - Handhabung
City Safety™ ist eine Funktion, die den Fahrer dabei unterstützt, einen Aufprall u. a. bei der Fahrt von Staus, wo Veränderungen im vorausfahrenden Verkehr in Kombination mit Unaufmerksamkeit zu einem Unfall führen können, zu vermeiden.
Ein und Aus

ACHTUNG
Die Funktion City Safety™ ist grundsätzlich eingeschaltet, nachdem der Motor über Schlüsselstellung I und II (S. 75) gestartet wurde.
In bestimmten Situationen kann es erwünschenswert sein, City Safety™ auszuschalten, wenn z. B. belaubte Äste und Zweige über die Motorhaube und/oder Windschutzscheibe streichen können.
Nach dem Anlassen des Motors kann City Safety™ abgeschaltet werden. Die Funktion kann im Menüsystem MY CAR aktiviert/deaktiviert werden. Mehr zur Beschreibung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110).
Beim nächsten Motorstart ist die Funktion jedoch wieder aktiv, auch wenn das System beim Abstellen des Motors ausgeschaltet war.
07 Fahrerunterstützung


WARNUNG
Der Lasersensor sendet auch dann Laserlicht, wenn City Safety™ manuell ausgeschaltet ist.
Themenbezogene Informationen
• City Safety™ (S. 219)
• City Safety™ - Begrenzungen (S. 221)
• City Safety™ - Funktion (S. 220)
• City Safety™ - Lasersensor (S. 223)
- City Safety™ - Symbole und Mitteilungen (S. 225)
• MY CAR (S. 110)
City Safety™ - Begrenzungen
Der Sensor von City Safety™ ist konstruiert, um Fahrzeuge und andere größere Kraftfahrzeuge vor dem Fahrzeug zu erfassen und funktioniert unabhängig davon, ob es Tag oder Nacht ist. Die Funktion hat allerdings eine Anzahl von Begrenzungen.
Der Sensor hat jedoch Begrenzungen und funktioniert beispielsweise bei kräftigem Schneefall oder Regen, in dichtem Nebel oder bei kräftigem Staubaufkommen oder Schneerauch weniger gut - oder auch gar nicht. Beschlag, Schmutz, Eis oder Schnee auf der Windschutzscheibe können die Funktion stören.
Herunterhängende Objekte, wie z. B. Fahnen/Wimpel von nach hinten aus dem Fahrzeug herausragender Ladung oder Zubehör, wie z. B. Zusatzbeleuchtung und Rammschutz, das die Höhe der Motorhaube überschreitet, schränken die Funktion ein.
Das Laserlicht des Sensors in City Safety™ misst die Art und Weise, wie das Licht reflektiert wird. Der Sensor kann Gegenstände mit geringem Reflektionsvermögen nicht erfassen. Die Heckpartie des Fahrzeugs reflektiert das Licht im Allgemeinen ausreichend stark dank seines Kennzeichens und seiner Schlussleuchtenreflektoren.
Bei glatter Fahrbahn verlängert sich die Bremsstrecke, was die Fähigkeit von City Safety™ reduzieren kann, einen Aufprall zu
vermeiden. In solchen Situationen bieten das ABS- und das DSTC-System die bestmögliche Bremskraft bei beibehaltener Stabilität.
Wenn das eigene Fahrzeug zurücksetzt, ist City Safety™ vorübergehend deaktiviert.
Da City Safety™ bei niedrigen Geschwindigkeiten – unter 4 km/h – nicht aktiviert wird, greift das System nicht in Situationen ein, in denen sich das Fahrzeug sehr langsam einem vorausbefindlichen Fahrzeug nähert, z. B. beim Einparken.
Da die Kommandos des Fahrers immer höchste Priorität haben, greift City Safety™ nicht in Situationen ein, in denen der Fahrer sehr deutlich lenkt oder Gas gibt, selbst wenn ein Aufprall unvermeidbar ist.
Wenn City Safety™ einen Aufprall mit einem stillstehenden Gegenstand verhindert hat, bleibt das Fahrzeug höchstens 1,5 Sekunden lang stehen. Wenn das Fahrzeug aufgrund eines vorausfahrenden Fahrzeugs abgebremst wurde, wird die Geschwindigkeit auf die Geschwindigkeit des vorausfahrenden Fahrzeugs reduziert.
In Fahrzeugen mit Handschaltgetriebe geht der Motor aus, wenn City Safety™ das Fahrzeug angehalten hat, sollte der Fahrer es nicht vorher schaffen, das Kupplungspedal durchzudrücken.

07 Fahrerunterstützung
◀◀

ACHTUNG
- Die Windschutzscheibenoberfläche vor dem Lasersensor frei von Eis, Schnee und Schmutz halten (zur Position des Sensors (S. 220) siehe Abbildung).
- Keine Gegenstände vor dem Lasersensor auf die Windschutzscheibe kleben oder montieren.
- Eis und Schnee von der Motorhaube beseitigen – die Schnee- und Eisdecke darf eine Höhe von 5 cm nicht überschreiten.
Fehlersuche und Maßnahme
Wenn auf dem Kombinationsinstrument die Mitteilung Windschutzsch. Sensoren gestört angezeigt wird, ist der Lasersensor blockiert und kann Fahrzeuge vor dem Fahrzeug nicht erfassen. Dies bedeutet wiederum, dass City Safety™ nicht funktioniert.
Jedoch wird die Mitteilung Windschutzsch. Sensoren gestört nicht in allen Situationen angezeigt, in denen der Lasersensor blockiert ist, der Fahrer muss daher die Windschutzscheibe und den Bereich vor dem Lasersensor sorgfältig sauber halten.
Aus der folgenden Tabelle gehen mögliche Ursachen für die Anzeige der Mitteilung sowie Vorschläge für geeignete Maßnahmen hervor.
Ursache Maßnahme
Die Windschutz- scheibenoberfläche vor dem Lasersensor ist schmutzig oder mit Eis oder Schnee bedeckt.
Das Sichtfeld des Lasersensors ist blockiert.
Die Windschutz- scheibenoberfläche vor dem Sensor von Schmutz, Eis und Schnee befreien.
Den blockierenden Gegenstand beseitigen.

WICHTIG
Sollte ein Riss, Kratzer oder Steinschlag auf der Windschutzscheibe vor einem der beiden „Fenster“ des Lasersensors entstehen und sich über eine Fläche von ca. 0,5 × 3,0 mm (oder mehr) erstrecken, muss eine Werkstatt zum Austausch der Windschutzscheibe aufgesucht werden (siehe Abbildung zur Position des Sensors (S. 220)) – eine Volvo-Vertragswerkstatt wird empfohlen.
Ausbleibende Maßnahmen können zu einer reduzierten Leistung von City Safety™ führen.
Um die Gefahr zu vermeiden, dass City Safety ausfällt, fehlerhaft oder eingeschränkt funktioniert, gilt auch folgendes:
- Volvo empfiehlt, Risse, Kratzer oder Steinschlagschäden im Bereich vor dem Lasersensor nicht zu reparieren - stattdessen sollte die ganze Windschutzscheibe ausgetauscht werden.
- Vor dem Austausch der Windschutzscheibe ist eine Volvo-Vertragswerkstatt zu verständigen, um sicherzustellen, dass die richtige Windschutzscheibe bestellt und montiert wird.
- Beim Austausch müssen Scheibenwischer desselben Typs oder andere von Volvo zugelassene Scheibenwischer montiert werden.
07 Fahrerunterstützung

Themenbezogene Informationen
• City Safety™ (S. 219)
• City Safety™ - Funktion (S. 220)
• City Safety™ - Handhabung (S. 220)
• City Safety™ - Lasersensor (S. 223)
- City Safety™ - Symbole und Mitteilungen (S. 225)
City Safety™ - Lasersensor
Die Funktion City Safety™ enthält einen Sensor, der Laserlicht aussendet (zur Lage des Sensors siehe Abbildung (S. 220)). Bei Störungen oder Wartungsbedarf am Lasersensor an eine qualifizierte Werkstatt wenden – eine Volvo-Vertragswerkstatt wird empfohlen. Es ist unerlässlich, die vorgeschriebenen Anweisungen für die Handhabung des Lasersensors zu befolgen.
Diese beiden Aufkleber beziehen sich auf den Lasersensor:

Der obere Aufkleber der Abbildung gibt die Klassifizierung des Laserlichts an:
- Laserstrahlung - Nicht mit optischen Instrumenten in den Laserstrahl hineinsehen - Klasse-1M-Laserprodukt.
Der untere Aufkleber der Abbildung gibt die physikalischen Daten des Laserlichts an:
- IEC 60825-1:1993 + A2:2001. In Übereinstimmung mit den Standards der Food and Drug Administration (FDA) der USA für die Ausführung von Laserprodukten mit Ausnahme von Abweichungen, die sich aus der „Laser Notice No. 50“ vom 26. Juli 2001 ergeben.
Strahlendaten Lasersensor
In der folgenden Tabelle werden die physikalischen Daten des Lasersensors präzisiert.
| Maximale Impulsenergie 2,64 μJ | |
| Maximale durchschnittliche Ausgangsleistung | 45 mW |
| Impulslänge 33 ns | |
| Divergenz (horizontal × vertikal) 28° × 12° | |

07 Fahrerunterstützung
◀◀

WARNUNG
Bei Nichtbefolgung der Anweisungen besteht hohe Gefahr für Augenverletzungen!
- Niemals aus einer Entfernung von 100 mm oder weniger mit vergrößernder Optik wie z. B. einem Vergrößerungsglas, Mikroskop, Objektiv oder ähnlichen optischen Instrumenten in den Lasersensor (der gestreute, unsichtbare Laserstrahlung abgibt) sehen.
- Test, Reparatur, Ausbau, Einstellung und/oder Austausch von Teilen des Lasersensors dürfen nur von einer qualifizierten Werkstatt ausgeführt werden - eine Volvo-Vertragswerkstatt wird empfohlen.
- Zur Vermeidung von schädlicher Strahlung keine Umjustierungen oder Wartungsmaßnahmen ausführen, die von den hier aufgeführten abweichen.
- Bei der Reparatur muss die besondere Werkstattinformation für den Lasersensor befolgt werden.
-
Den Lasersensor (einschl. Entfernung der Linsen) nicht ausbauen. Ein ausgebauter Lasersensor entspricht Lasern der Klasse 3B gemäß Standard IEC 60825-1. Da Laser der Klasse 3B nicht augensicher sind, stellen sie eine Verletzungsgefahr dar.
-
Der Stecker des Lasersensors muss vor dem Ausbau von der Windschutzscheibe abgeklemmt werden.
- Der Lasersensor muss an der Windschutzscheibe montiert sein, bevor der Stecker des Sensors angeschlossen wird.
- Der Lasersensor sendet auch bei ausgeschaltetem Motor Laserlicht aus, wenn der Transponderschlüssel in Schlüsselstellung II (S. 75) steht.
Themenbezogene Informationen
• City Safety™ (S. 219)
• City Safety™ - Begrenzungen (S. 221)
• City Safety™ - Funktion (S. 220)
• City Safety™ - Handhabung (S. 220)
- City Safety™ - Symbole und Mitteilungen (S. 225)
07 Fahrerunterstützung

City Safety™ - Symbole und Mitteilungen
Während City Safety™ (S. 219) automatisch bremst, können im Kombinationsinstrument
ein oder mehrere Symbole zusammen mit einer Textmitteilung aufleuchten. Eine Textmitteilung kann mit einem kurzen Druck auf
die OK-Taste des Blinkerhebels ausgeblendet werden.
Symbol Mitteilung Bedeutung/Maßnahme
![]() | Automat. Bremsen d. City Safety | City SafetyTM bremst oder hat eine automatische Bremsung ausgeführt. |
![]() | Windschutzsch. Senso-ren gestört | Der Lasersensor ist vorübergehend außer Betrieb, da er durch etwas blockiert wird.Den Gegenstand, der den Sensor blockiert, entfernen und/oder die Windschutzscheibe vor dem Sensor reinigen.Informieren Sie sich über die Begrenzungen des Lasersensors (S. 221). |
![]() | City Safety Wart. erfor-derl. | City SafetyTM ist außer Funktion.Wenden Sie sich an eine Werkstatt, wenn die Mitteilung weiterhin angezeigt wird – eine Volvo-Ver-tragswerkstatt wird empfohlen. |
Themenbezogene Informationen
• City Safety™ (S. 219)
• City Safety™ - Begrenzungen (S. 221)
• City Safety™ - Funktion (S. 220)
• City Safety™ - Handhabung (S. 220)
• City Safety™ - Lasersensor (S. 223)

07 Fahrerunterstützung
Unfallwarnsystem\*
Das „Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik sowie Radfahrer- und Fußgängerschutz“ unterstützt den Fahrer, wenn dieser auf einen Fußgänger oder ein vor ihm stehendes oder in dieselbe Richtung fahrendes Fahrzeug oder Fahrrad aufzufahren droht.
Das Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik und Fußgängerschutz wird in Situationen aktiviert, in denen der Fahrer eigentlich bedeutend früher hätte zu bremsen beginnen müssen. Aus diesem Grund kann die Funktion dem Fahrer nicht in allen Situationen helfen.
Das Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik und Fußgängerschutz wird so spät wie möglich aktiviert, um unnötige Eingriffe zu vermeiden.
Das Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik und Fußgängerschutz kann einen Zusammenstoß verhindern oder die Aufprallgeschwindigkeit verringern.
Das Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik und Fußgängerschutz darf nicht verwendet werden, um die Fahrweise des Fahrers zu ändern – wenn der Fahrer sich ausschließlich auf das Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik verlässt und dieses bremsen lässt, wird es früher oder später zu einem Aufprall kommen.
Zwei Systemniveaus
Je nach Ausstattung des Fahrzeugs kann die Funktion Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik und Fußgängerschutz in zwei Ausführungen vorkommen:
Niveau 1
Vor auftauchenden Hindernissen wird der Fahrer lediglich mit visuellen und akustischen Signalen gewarnt 12 – es erfolgt kein Eingreifen durch eine automatische Bremse, sondern der Fahrer muss selbst bremsen.
Niveau 2
Der Fahrer wird vor auftauchenden Hindernissen mit visuellen und akustischen Signalen gewarnt - das Fahrzeug wird automatisch gebremst, falls der Fahrer nicht innerhalb angemessener zeit reagiert.

WICHTIG
Die Wartung von Bauteilen des Unfallwam-systems mit Bremsautomatik und Fußgängerschutz darf ausschließlich von einer Werkstatt, vorzugsweise von einer Volvo-Vertragswerkstatt erfolgten.
Themenbezogene Informationen
• Kollisionswarner* - Funktion (S. 227)
- Kollisionswarner* - Fußgängererkennung (S. 230)
- Kollisionswarner* - Radfahrererkennung (S. 228)
• Kollisionswarner* - Handhabung (S. 231) - Kollisionswarner* - allgemeine Begrenzungen (S. 233)
- Kollisionswarner* - Begrenzungen des Kamerasensors (S. 234)
- Unfallwarnsystem* - Symbole und Mitteilungen (S. 236)
07 Fahrerunterstützung

Kollisionswarner\* - Funktion
Das „Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik sowie Radfahrer- und Fußgängerschutz“ unterstützt den Fahrer, wenn dieser auf einen Fußgänger oder ein vor ihm stehendes oder in dieselbe Richtung fahrendes Fahrzeug oder Fahrrad aufzufahren droht.

Funktionsübersicht 13 .
1 Audio-visuelles Warnsignal bei Aufprallgefahr.
② Radarsensor 14
3 Kamerasensor
Das Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik führt drei Schritte in nachstehender Reihenfolge aus:
- Unfallwarnung
- Bremsunterstützung 14
- Bremsautomatik 14
Unfallwarnung und City Safety™ (S. 219) ergänzen einander.
1 - Unfallwarnung
Zunächst wird der Fahrer vor einem nahe bevorstehendem Aufprall gewarnt.
Das Unfallwarnsystem erfasst zusammen mit einem Kamerasensor Fußgänger, stillstehende Fahrzeuge sowie Fahrzeuge, die in dieselbe Richtung fahren wie das eigene Fahrzeug.
Wenn Gefahr für den Aufprall mit einem Fußgänger oder einem Fahrzeug besteht, wird der Fahrer mit einem rot blinkenden Warnsignal (1) und einem akustischen Signal darauf aufmerksam gemacht.
2 - Bremsunterstützung 14
Wenn die Gefahr für einen Aufprall nach der Unfallwarnung weiter steigt, wird die Bremsunterstützung aktiviert.
Das beinhaltet, dass die Bremsanlage auf ein schnelles Bremsen vorbereitet wird, indem die Bremsen leicht angesetzt werden, was als leichter Ruck gespürt werden kann.
Wenn das Bremspedal schnell genug durchgetreten wird, wird der Bremsvorgang mit vollständiger Bremswirkung durchgeführt.
Die Bremsunterstützung verstärkt die Bremskraft, wenn das System beurteilt, dass das Bremsmanöver des Fahrers nicht ausreicht, um einen Aufprall zu verhindern.
3 - Bremsautomatik 14
Während des letzten Schritts wird die automatische Bremsfunktion aktiviert.
Falls der Fahrer in dieser Situation noch kein Ausweichmanöver gestartet hat und eine Kollision unausweichlich ist, tritt die automatische Bremsfunktion in Kraft, dies geschieht ungeachtet dessen, ob der Fahrer bremst oder nicht. Dabei wird das Fahrzeug zur Senkung der Aufprallgeschwindigkeit mit voller Bremskraft gebremst - oder es wird mit begrenzter Bremskraft gebremst, wenn diese zur Vermeidung eines Aufpralls ausreicht. Bei Radfahrern können Warnung und volle Bremskraft sehr spät oder gleichzeitig erfolgen.

07 Fahrerunterstützung
◀◀

WARNUNG
Das Unfallwarnsystem funktioniert nicht in allen Fahrsituationen und auch nicht bei allen Verkehrs-, Wetter- und Straßenverhältnissen. Das Unfallwarnsystem reagiert weder auf Fahrzeuge oder Fahrräder, die in eine andere Richtung als das eigene Fahrzeug fahren, noch auf Tiere.
Die Warnung wird nur bei hohem Kollisionsrisiko aktiviert. Dieser Abschnitt "Funktion" und der Abschnitt "Einschränkungen" informieren über Einschränkungen, die der Fahrer vor Benutzung der Aufprallwarnung mit automatischem Abbremsen kennen muss.
Warnungen und Bremsmanöver für Fußgänger und Radfahrer sind bei Geschwindigkeiten über 80 km/h ausgeschaltet.
Warnungen und Bremsmanöver für Fußgänger und Radfahrer funktionieren nicht bei Dunkelheit oder in Tunneln – auch nicht bei eingeschalteter Straßenbeleuchtung.
Die Bremsautomatikfunktion kann einen Aufprall verhindern oder die Aufprallgeschwindigkeit reduzieren. Um die volle Bremskraft sicherzustellen, sollte der Fahrer stets auch die Bremse betätigen – selbst wenn die Bremsautomatik des Fahrzeugs bremst.
Niemals erst eine Aufprallwarnung abwarten! Der Fahrer ist stets für den richtigen Abstand und die richtige Geschwindigkeit verantwortlich – auch bei Verwendung des Unfallwarnsystems mit Bremsautomatik.
Themenbezogene Informationen
• Unfallwarnsystem* (S. 226)
- Kollisionswarner* - Fußgängererkennung (S. 230)
- Kollisionswarner* - Radfahrererkennung (S. 228)
• Kollisionswarner* - Handhabung (S. 231)
- Kollisionswarner* - allgemeine Begrenzungen (S. 233)
- Kollisionswarner* - Begrenzungen des Kamerasensors (S. 234)
- Unfallwarnsystem* - Symbole und Mitteilungen (S. 236)
Kollisionswarner\* - Radfahrererkennung
Das „Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik sowie Radfahrer- und Fußgängerschutz“ unterstützt den Fahrer, wenn dieser auf einen Fußgänger oder ein vor ihm stehendes oder in dieselbe Richtung fahrendes Fahrzeug oder Fahrrad aufzufahren droht.

Optimales Beispiel dafür, worin das System einen Radfahrer erkennt – deutliche Kontur von Körper und Fahrrad, gerade von hinten und mittig vor dem Fahrzeug.
Für die optimale Leistung des Systems muss die Radfahrererkennung möglichst eindeutige Informationen zur Körper- und Radkontur erhalten – d. h. Fahrrad, Kopf, Arme, Schultern, Beine, Ober- und Unterkörper und ein für Menschen normales Bewegungsmuster müssen erkannt werden.
07 Fahrerunterstützung

Wenn große Teile des Körpers oder Fahrrads nicht von der Kamera erfasst werden, erkennt das System den Radfahrer nicht als solchen.

Die Funktion „sieht“ Radfahrer nur von hinten, d. h. diese müssen sich in Fahrtrichtung bewegen.
- Damit die Funktion einen Radfahrer als solchen erkennt, muss dieser erwachsen sein und auf einem Erwachsenenrad sitzen.
- Das Fahrrad muss mit einem gut sichtbaren und zugelassenen 15 roten Rückstrahler ausgerüstet sein, der mindestens 70 cm oberhalb der Straße montiert ist.
-
Die Funktion kann nur Radfahrer erkennen, denen sich das Fahrzeug gerade von hinten nähert und die die gleiche Fahrtrichtung haben – schräg von hinten oder von der Seite ist keine Erkennung möglich.
-
Radfahrer, die sich rechts oder links längs einer verlängerten Seitenlinie des Fahrzeugs bewegen, werden ggf. spät oder gar nicht erkannt.
- In der Morgen- und Abenddämmerung kann die Funktion Radfahrer nur begrenzt erkennen – genau wie das menschliche Auge.
- Im Dunkeln und in Tunneln ist die Radfahrererkennung ausgeschaltet – auch bei eingeschalteter Straßenbeleuchtung.
- Für eine optimale Radfahrererkennung muss City Safety™ aktiviert sein, siehe City Safety™ (S. 219).

WARNUNG
Die Kollisionswarnung mit Bremsautomatik & Radfahrererkennung dient lediglich als Hilfsmittel.
Was die Funktion nicht erkennt:
- Alle Radfahrer in allen Situationen und z. B. teilweise verdeckte Radfahrer.
- Von der Seite kommende Radfahrer oder solche in weiter Kleidung, die die Körperkonturen verdeckt.
• Fahrräder ohne roten Reflektor hinten. - Mit größeren Gegenständen beladene Fahrräder.
Der Fahrer ist stets dafür verantwortlich, dass das Fahrzeug auf korrekte Weise und mit einem an die Geschwindigkeit angepassten Sicherheitsabstand gefahren wird.
Themenbezogene Informationen
- Kollisionswarner* - Fußgängererkennung (S. 230)
- Unfallwarnsystem* (S. 226)
• Kollisionswarner* - Funktion (S. 227)
• Kollisionswarner* - Handhabung (S. 231) - Kollisionswarner* - allgemeine Begrenzungen (S. 233)

07 Fahrerunterstützung
- Kollisionswarner* - Begrenzungen des Kamerasensors (S. 234)
- Unfallwarnsystem* - Symbole und Mitteilungen (S. 236)
Kollisionswarner\* - Fußgängererkennung
Das „Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik sowie Radfahrer- und Fußgängerschutz“ unterstützt den Fahrer, wenn dieser auf einen Fußgänger oder ein vor ihm stehendes oder in dieselbe Richtung fahrendes Fahrzeug oder Fahrrad aufzufahren droht.

Beispiele für Fußgänger, die laut System deutliche Körperkonturen haben.
Für die optimale Leistung des Systems muss die Systemfunktion, die Fußgänger erfasst, so eindeutige Informationen zur Körperkontur wie möglich erhalten – das bedeutet, dass das System Kopf, Arme, Schultern, Beine, Ober- und Unterkörper und ein für Menschen normales Bewegungsmuster identifizieren können muss.
Wenn große Teile des Körpers für die Kamera nicht zu sehen sind, kann das System einen Fußgänger nicht erfassen.
- Damit ein Fußgänger erfasst werden kann, muss er vollständig zu sehen sein und mindestens 80 cm groß sein.
- Das System kann keine Fußgänger erfassen, die große Gegenstände tragen.
- Die Fähigkeit des Kamerasensors, Fußgänger in der Morgen- und Abenddämmerung zu sehen, ist begrenzt – genau wie für das menschliche Auge.
- Die Fähigkeit des Kamerasensors, Fußgänger zu erfassen, ist beim Fahren im Dunkeln und in Tunneln ausgeschaltet – selbst bei eingeschalteter Straßenbeleuchtung.

WARNUNG
Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik und Fußgängerschutz ist ein Hilfsmittel.
Die Funktion kann nicht alle Fußgänger in allen Situationen entdecken und sieht beispielsweise nicht teilweise verdeckte Fußgänger, Personen in Kleidung, die die Körperkonturen verbirgt oder Fußgänger, die kleiner sind als 80.
- Der Fahrer ist stets dafür verantwortlich, dass das Fahrzeug auf korrekte Weise und mit einem an die Geschwindigkeit angepassten Sicherheitsabstand gefahren wird.
07 Fahrerunterstützung

Themenbezogene Informationen
• Unfallwarnsystem* (S. 226)
• Kollisionswarner* - Funktion (S. 227)
• Kollisionswarner* - Handhabung (S. 231)
- Kollisionswarner* - Radfahrererkennung (S. 228)
- Kollisionswarner* - allgemeine Begrenzungen (S. 233)
- Kollisionswarner* - Begrenzungen des Kamerasensors (S. 234)
- Unfallwarnsystem* - Symbole und Mitteilungen (S. 236)
Kollisionswarner\* - Handhabung
Das „Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik sowie Radfahrer- und Fußgängerschutz“ unterstützt den Fahrer, wenn dieser auf einen Fußgänger oder ein vor ihm stehendes oder in dieselbe Richtung fahrendes Fahrzeug oder Fahrrad aufzufahren droht.
Einstellungen für das Unfallwarnsystem werden von MY CAR über den Bildschirm der Mittelkonsole und das Menüsystem vorgenommen, siehe MY CAR (S. 110).
Warnsignale Ein und Aus
Man kann auswählen, ob die akustischen oder visuellen Warnsignale des Kollisionswarners ein- oder ausgeschaltet sein sollen.
Beim Starten des Motors wird automatisch die Einstellung erhalten, die gewählt war, als der Motor ausgeschaltet wurde.

ACHTUNG
Die Funktionen Bremsunterstützung und Bremsautomatik sind immer eingeschaltet – sie können nicht ausgeschaltet werden.
Licht- oder Tonsignal
Nach dem Anlassen des Motors kann das Licht- oder Tonsignal ausgeschaltet werden. Die Funktion kann im Menüsystem MY CAR aktiviert/deaktiviert werden. Mehr zur Beschreibung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110).
Die Warnleuchte (siehe (1) in der Abbildung (S. 227)) wird bei jedem Anlassen des Motors geprüft, indem die separaten Lichtpunkte der Warnleuchte kurz eingeschaltet werden, wenn die Licht- und Tonwarnung des Unfallwarnsystem aktiviert ist.
Tonsignal
Der Warnton kann im Menüsystem MY CAR separat aktiviert/deaktiviert werden. Mehr zur Beschreibung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110).
Warnabstand einstellen
Der Warnabstand regelt, bei welchem Abstand die optische und akustische Warnung ausgelöst werden. Der Warnabstand wird im Menüsystem MY CAR eingestellt. Mehr zur Beschreibung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110).
Der Warnabstand bestimmt die Empfindlichkeit des Systems. Der Warnabstand Lang ergibt eine frühere Warnung. Zunächst Lang einstellen. Sollte diese Einstellung jedoch zu viele Warnungen auslösen, was in bestimmten Situationen als irritierend aufgefasst werden kann, den Warnabstand auf Normal einstellen.
Den Warnabstand Kurz nur in Ausnahmefällen verwenden, z. B. beim dynamischen Fahren.

07 Fahrerunterstützung
◀◀

ACHTUNG
Wenn der adaptive Tempomat verwendet wird, benutzt er die Warnlampe und den Warnton selbst dann, wenn das Unfallwarnsystem ausgeschaltet ist.
Das Unfallwarnsystem warnt den Fahrer bei Kollisionsgefahr, jedoch kann die Funktion nicht die Reaktionszeit des Fahrers verkürzen.
Für ein effektives Unfallwarnsystem die Abstandwarnung (S. 216) stets auf Zeitabstand 4-5 eingestellt lassen.

ACHTUNG
Auch wenn der Warnabstand auf Lang eingestellt wurde, können Warnungen in manchen Situationen als spät empfunden werden - beispielsweise bei großen Geschwindigkeitsunterschieden oder, wenn das vorausfahrende Fahrzeug kräftig bremst.

WARNUNG
Kein automatisches System kann in allen Situationen eine zu 100 % korrekte Funktion garantieren. Das Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik darf deshalb nie an Menschen oder Fahrzeugen getestet werden - schwere Verletzungen können die Folge sein und es droht Lebensgefahr.
Einstellungen kontrollieren
Die aktuellen Einstellungen können auf dem Bildschirm der Mittelkonsole überprüft werden. Mit dem Menüsystem (S. 110) MY CAR suchen.
Wartung

Kamera- und Radarsensor 16 .
Um die korrekte Funktion der Sensoren zu gewährleisten, müssen diese von Schmutz, Eis und Schnee freigehalten und regelmäßig mit Wasser und Autoshampoo gereinigt werden.

ACHTUNG
Durch Schmutz, Eis oder Schnee auf den Sensoren wird ihre Funktion eingeschränkt und eine Messung u.U. verhindert.
Themenbezogene Informationen
• Unfallwarnsystem* (S. 226)
• Kollisionswarner* - Funktion (S. 227)
- Kollisionswarner* - Fußgängererkennung (S. 230)
- Kollisionswarner* - Radfahrererkennung (S. 228)
- Kollisionswarner* - allgemeine Begrenzungen (S. 233)
- Kollisionswarner* - Begrenzungen des Kamerasensors (S. 234)
- Unfallwarnsystem* - Symbole und Mitteilungen (S. 236)
07 Fahrerunterstützung

Kollisionswarner\* - allgemeine Begrenzungen
Das „Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik sowie Radfahrer- und Fußgängerschutz“ unterstützt den Fahrer, wenn dieser auf einen Fußgänger oder ein vor ihm stehendes oder in dieselbe Richtung fahrendes Fahrzeug oder Fahrrad aufzufahren droht.
Die Funktion hat bestimmte Einschränkungen – so ist sie z. B. erst ab einer Geschwindigkeit über ca. 4 km/h aktiv.
Das visuelle Warnsignal der Kollisionswarnung (siehe (1) in der Abbildung (S. 227)) kann bei starkem Sonnenlicht, Reflexionen, mit Sonnenbrille oder wenn der Fahrer den Blick nicht geradeaus richtet, nur schwer zu erkennen sein. Der Warnton sollte daher stets aktiviert sein.
Bei glatter Fahrbahn verlängert sich die Bremsstrecke, was die Fähigkeit reduzieren kann, einen Aufprall zu vermeiden. In solchen Situationen bieten das ABS- und das DSTC-System die bestmögliche Bremskraft bei beibehaltener Stabilität.
i ACHTUNG
Das visuelle Warnsignal kann bei hoher Innenraumtemperatur, die z. B. durch starkes Sonnenlicht verursacht wurde, vorübergehend außer Betrieb gesetzt werden. Sollte es dazu kommen, wird der Warnton selbst dann aktiviert, wenn es im Menüsystem deaktiviert ist.
- Warnungen können ausbleiben, wenn der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug kurz ist oder die Lenkrad- und Pedalbewegungen groß sind, z. B. bei aktiver Fahrweise.
WARNING
Warnungen und Bremsmanöver können spät ausgelöst werden oder ausbleiben, wenn die Verkehrssituation oder äußere Umstände dazu beitragen, dass der Radar- oder Kamerasensor einen Fußgänger oder ein vorausfahrendes Fahrzeug oder Fahrrad nicht korrekt erfassen kann.
Das Sensorensystem kann Fußgänger und Radfahrer nur begrenzt erfassen 17 – das System kann daher bei Geschwindigkeiten bis 50 km/h effektive Warnungen oder Bremsmanöver auslösen. Für stillstehende oder langsamfahrende Fahrzeuge sind Warnungen und Bremsmanöver bei Geschwindigkeiten bis 70 km/h effektiv.
Warnungen für stillstehende oder langsamfahrende Fahrzeuge können aufgrund von Dunkelheit oder schlechter Sicht ausbleiben.
Warnung und Bremsmanöver für Fußgänger und Radfahrer sind bei Geschwindigkeiten über 80 km/h ausgeschaltet.
Die Kollisionswarnung verwendet denselben Radarsensor wie der adaptive Tempomat (S. 200). Informieren Sie sich weiter über die Begrenzungen des Radarsensors (S. 211).
Wenn die Warnungen zu oft erfolgen und als störend aufgefasst werden, kann der Warnabstand verringert (S. 231) werden. Dabei löst das System die Warnungen dann zu einem

07 Fahrerunterstützung
◀◀
späteren Zeitpunkt aus, und die Gesamtanzahl der Warnungen verringert sich.
Bei eingelegtem Rückwärtsgang ist das Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik vorübergehend deaktiviert.
Da das Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik bei niedrigen Geschwindigkeiten – unter 4 km/h – nicht aktiviert wird, greift das System nicht in Situationen ein, in denen sich das eigene Fahrzeug sehr langsam einem vorausbefindlichen Fahrzeug nähert, z. B. beim Einparken.
In Situationen, in denen der Fahrer ein aktives und bewusstes Fahrverhalten an den Tag legt, kann die Unfallwarnung etwas hinausgezögert werden, um unnötige Warnungen zu minimieren.
Wenn die Bremsautomatik einen Aufprall mit einem stillstehenden Gegenstand verhindert hat, bleibt das Fahrzeug höchstens 1,5 Sekunden lang stehen. Wenn das Fahrzeug aufgrund eines vorausfahrenden Fahrzeugs abgebremst wurde, wird die Geschwindigkeit auf die Geschwindigkeit des vorausfahrenden Fahrzeugs reduziert.
In Fahrzeugen mit Handschaltgetriebe geht der Motor aus, wenn die Bremsautomatik das Fahrzeug angehalten hat, sollte es der Fahrer nicht vorher schaffen, das Kupplungspedal durchzudrücken.
Themenbezogene Informationen
• Unfallwarnsystem* (S. 226)
• Kollisionswarner* - Funktion (S. 227)
- Kollisionswarner* - Fußgängererkennung (S. 230)
- Kollisionswarner* - Radfahrererkennung (S. 228)
• Kollisionswarner* - Handhabung (S. 231)
- Kollisionswarner* - Begrenzungen des Kamerasensors (S. 234)
- Unfallwarnsystem* - Symbole und Mitteilungen (S. 236)
Kollisionswarner\* - Begrenzungen des Kamerasensors
Das „Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik sowie Radfahrer- und Fußgängerschutz“ unterstützt den Fahrer, wenn dieser auf einen Fußgänger oder ein vor ihm stehendes oder in dieselbe Richtung fahrendes Fahrzeug oder Fahrrad aufzufahren droht.
Die Funktion nutzt den Kamerasensor des Fahrzeugs, der gewissen Einschränkungen unterliegt.
Den Kamerasensor des Fahrzeugs verwenden - neben dem Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik - auch die Funktionen:
- Fernlicht mit automatischer Abblendung (S. 89)
• Verkehrszeicheninformation (S. 189)
• Driver Alert Control - DAC (S. 238)
• Spurassistent (S. 242)

ACHTUNG
Die Fläche der Windschutzscheibe vor dem Kamerasensor frei von Eis, Schnee, Beschlag und Schmutz halten.
Vor den Kamerasensor darf nichts auf die Windschutzscheibe geklebt oder montiert werden, da sonst die Funktion eines oder mehrerer von der Kamera abhängiger Systeme beeinträchtigt oder verhindert werden könnte.
07 Fahrerunterstützung

Der Kamerasensor hat ähnliche Begrenzungen wie das menschliche Auge, d. h. sie „sehen“ schlechter beispielsweise bei Dunkelheit, kräftigem Schneefall oder Regen und in dichtem Nebel. Unter diesen Bedingungen können die kameraabhängigen Funktionen stark eingeschränkt oder vorübergehend deaktiviert werden.
Auch starkes Gegenlicht, Reflektionen auf der Fahrbahn, eine schnee- oder eisbedeckte Fahrbahn, eine schmutzige Fahrbahn oder undeutliche Seitenmarkierungen für Fahrspuren können die Funktion, bei der der Kamera-sensor verwendet wird, um die Fahrbahn zu registrieren sowie Fußgänger und andere Fahrzeuge zu erfassen, stark beeinträchtigen.
Das Sichtfeld des Kamerasensors ist begrenzt, weshalb Fußgänger, Radfahrer und Fahrzeuge in bestimmten Situationen nicht erkannt werden können oder später als erwartet erkannt werden.
Bei sehr hohen Temperaturen wird die Kamera nach dem Anlassen des Motors zum Schutz der Kamerafunktion vorübergehend für ca. 15 Minuten ausgeschaltet.
Fehlersuche und Maßnahme
Wenn auf dem Display die Meldung Windschutzsch. Sensoren gestört erscheint, ist der Kamerasensor blockiert und kann Fußgänger, Radfahrer, Fahrzeuge oder Fahrbahnstreifen vor dem Fahrzeug nicht erfassen.
Dies bedeutet gleichzeitig, dass - neben der Unfallwarnung mit Bremsautomatik - auch die Funktionen Fernlicht mit automatischer Abblendung, Verkehrszeicheninformation, Driver Alert Control und Lane Departure Warning nicht die volle Funktionalität aufweisen werden.
Aus der folgenden Tabelle gehen mögliche Ursachen für die Anzeige der Mitteilung sowie geeignete Maßnahmen hervor.
Ursache Maßnahme
| Die Windschutz-scheibenoberfläche vor der Kamera ist schmutzig oder mit Eis oder Schnee bedeckt. | Die Windschutz-scheibenoberfläche vor der Kamera von Schmutz, Eis und Schnee befreien. |
| Bei dichtem Nebel, kräftigem Regen oder Schnee „sieht“ die Kamera nicht ausreichend gut. | Keine Maßnahme. Die Kamera funktioniert manchmal nicht bei kräftigem Niederschlag. |
Ursache Maßnahme
| Die Windschutz-scheibenoberfläche vor der Kamera ist gereinigt, die Mit-teilung wird jedoch weiterhin ange-zeigt. | Kurz warten. Es kann einige Minuten dauern, bis die Kamera die Sicht gemessen hat. |
| Schmutz hat sich zwischen der Innenseite der Windschutzscheibe und der Kamera angesammelt. | Wenden Sie sich zur Reinigung der Windschutzscheibe hinter dem Kamerage-häuse an eine Werk-statt – eine Volvo-Vertragswerkstatt wird empfohlen. |
Themenbezogene Informationen
• Unfallwarnsystem* (S. 226)
• Kollisionswarner* - Funktion (S. 227)
- Kollisionswarner* - Radfahrererkennung (S. 228)
- Kollisionswarner* - Fußgängererkennung (S. 230)
• Kollisionswarner* - Handhabung (S. 231)
- Kollisionswarner* - allgemeine Begrenzungen (S. 233)
- Unfallwarnsystem* - Symbole und Mitteilungen (S. 236)

07 Fahrerunterstützung
Unfallwarnsystem\* - Symbole und Mitteilungen
Das „Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik sowie Radfahrer- und Fußgängerschutz“
unterstützt den Fahrer, wenn dieser auf einen Fußgänger oder ein vor ihm stehendes oder in dieselbe Richtung fahrendes Fahrzeug oder Fahrrad aufzufahren droht.
| Symbol A | Mitteilung Bedeutung | |
![]() | CWS AUS | Unfallwarnsystem ausgeschaltet.Wird angezeigt, wenn der Motor startet.Die Mitteilung erlischt nach ca. 5 Sekunden oder nach dem Drücken auf die OK-Taste. |
![]() | Collision warn. nicht verfügbar | Das Unfallwarnsystem kann nicht aktiviert werden.Wird angezeigt, wenn der Fahrer versucht, die Funktion zu aktivieren.Die Mitteilung erlischt nach ca. 5 Sekunden oder nach dem Drücken auf die OK-Taste. |
![]() | Bremskr.-Assist. war aktiviert | Die Bremsautomatik war aktiv.Die Mitteilung erlischt nach einem Druck auf die OK-Taste. |
![]() | Windschutzsch. Sen-soren gestört | Der Kamerasensor ist vorübergehend außer Betrieb.Wird z. B. bei Schnee, Eis oder Schmutz auf der Windschutzscheibe angezeigt.• Die Windschutzscheibenoberfläche vor dem Kamerasensor reinigen.Informieren Sie sich über die Begrenzungen des Kamerasensors (S. 234). |
07 Fahrerunterstützung

| SymbolA | Mitteilung Bedeutung | |
![]() | Radar gestört Siehe Handbuch | Das Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik ist vorübergehend außer Betrieb.Der Radarsensor ist blockiert und kann andere Fahrzeuge z. B. bei kräftigem Regen oder bei Ansammlungen von Schneematsch vor dem Radarsensor nicht erfassen.Informieren Sie sich über die Begrenzungen des Radarsensors (S. 211). |
![]() | Collision warn. Wart. erforderl. | Das Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik ist vollkommen oder teilweise außer Betrieb.Wenden Sie sich an eine Werkstatt, wenn die Mitteilung weiterhin angezeigt wird – eine Volvo-Vertragswerkstatt wird empfohlen. |
A Die Symbole sind schematisch abgebildet und können je nach Markt/Land und Fahrzeugmodell variieren.
Themenbezogene Informationen
• Unfallwarnsystem* (S. 226)
• Kollisionswarner* - Funktion (S. 227)
- Kollisionswarner* - Fußgängererkennung (S. 230)
- Kollisionswarner* - Radfahrererkennung (S. 228)
• Kollisionswarner* - Handhabung (S. 231)
- Kollisionswarner* - allgemeine Begrenzungen (S. 233)
- Kollisionswarner* - Begrenzungen des Kamerasensors (S. 234)
* Option/Zubehör, für weitere Informationen siehe „Einführung“.

07 Fahrerunterstützung
Driver Alert System\*
Driver Alert System soll Fahrern helfen, deren Fahrweise sich verschlechtert oder die unbewusst ihre Fahrspur verlassen.
Driver Alert System besteht aus verschiedenen Funktionen, die gleichzeitig oder jeweils für sich eingeschaltet sein können:
• Driver Alert Control - DAC (S. 239).
• Spurassistent - LDW (S. 242).
Eine eingeschaltete Funktion befindet sich im Bereitschaftsmodus und wird erst automatisch aktiviert, wenn die Geschwindigkeit 65 km/h überschreitet.
Die Funktion wird wieder deaktiviert, wenn die Geschwindigkeit unter 60 km/h sinkt.
Beide Funktionen verwenden eine Kamera, die davon abhängig ist, dass sich auf beiden Seiten der Fahrspur gemalte Seitenmarkierungen befinden.

WARNUNG
Das Driver Alert System funktioniert nicht in allen Situationen, sondern ist lediglich als ergänzendes Hilfsmittel gedacht.
Der Fahrer ist in letzter Konsequenz stets dafür verantwortlich, dass das Fahrzeug auf sichere Weise bewegt wird.
Themenbezogene Informationen
• Driver Alert Control - (DAC)* (S. 238)
- Driver Alert Control (DAC)* - Symbole und Mitteilungen (S. 240)
- Driver Alert Control (DAC)* - Handhabung (S. 239)
• Spurassistent (LDW)* (S. 242)
Die Funktion DAC macht den Fahrer darauf aufmerksam, wenn dessen Fahrweise schlingernd wird, z.B. wenn er abgelenkt ist oder dabei ist, einzuschlafen.
Das Ziel von DAC ist es, eine allmählich verschlechterte Fahrweise zu erfassen. Das System ist in erster Linie für den Einsatz auf größeren Straßen vorgesehen. Die Funktion ist nicht für den Einsatz im Stadtverkehr vorgesehen.

Eine Kamera erfasst die gemalten Seitenmarkierungen der Fahrbahn und vergleicht die Straßenführung mit den Lenkradbewegungen des Fahrers. Der Fahrer wird gewarnt, wenn das Fahrzeug der Fahrbahn nicht auf gleichmäßige Weise folgt.
In bestimmten Fällen wird die Fahrweise trotz Müdigkeit nicht beeinträchtigt. Dabei kann
07 Fahrerunterstützung

passieren, dass der Fahrer keine Warnung erhält. Aus diesem Grund ist es immer wichtig, bei jeglichen Anzeichen von Müdigkeit anzuhalten und eine Pause zu machen – vollkommen unabhängig davon, ob DAC eine Warnung ausgegeben hat oder nicht.

ACHTUNG
Die Funktion darf nicht genutzt werden, um die Lenkzeit zu verlängern. Planen Sie stets Pausen in regelmäßigen Abständen ein und achten Sie darauf, dass Sie ausge- ruht sind.
Begrenzung
In bestimmten Fällen kann das System eine Warnung generieren, obwohl sich die Fahrweise des Fahrers nicht verschlechtert hat, z. B.:
• bei starken Seitenwinden
• bei Fahrbahnrillen.

ACHTUNG
Der Kamerasensor hat bestimmte Begrenzungen (S. 234).
Themenbezogene Informationen
• Driver Alert System* (S. 238)
- Driver Alert Control (DAC)* - Handhabung (S. 239)
- Driver Alert Control (DAC)* - Symbole und Mitteilungen (S. 240)
Die Einstellungen werden am Bildschirm der Mittelkonsole und dessen Menüsystem vorgenommen. Für Informationen zur Benutzung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110).

In einem Fahrzeug mit LDW kann der Bildschirm diese Darstellung zeigen.
Die Funktion Driver Alert kann in den Bereitschaftsmodus versetzt werden. Die Funktion kann im Menüsystem MY CAR aktiviert/deaktiviert werden. Mehr zur Beschreibung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110).
Driver Alert wird aktiviert, sobald die Geschwindigkeit 65 km/h überschreitet und verbleibt aktiv, solange die Geschwindigkeit mehr als 60 km/h beträgt.

Wenn das Fahrzeug auf eine unsichere Weise gefahren wird, erfolgt eine Alarmierung des Fahrers mit einem Tonsignal sowie einer Text-
mitteilung Driver Alert Pause machen! - das Nebenstehende Symbol leuchtet gleichzeitig im Kombinationsinstrument auf. Die Warnung wird nach einer Weile wiederholt, wenn sich die Fahrweise nicht bessert.
Das Warnsymbol kann ausgeschaltet werden:
- OK-Taste des linken Lenkradhebels drücken.

WARNUNG
Ein Alarm ist äußerst ernstzunehmen, da ein schläfriger Fahrer seinen Zustand oft selbst nicht mitbekommt.
Bei einem Alarm oder jeglichen Anzeichen von Müdigkeit das Fahrzeug so schnell wie möglich auf sichere Weise anhalten und eine Pause machen.
Studien haben gezeigt, dass es genauso gefährlich ist, unter Müdigkeit zu fahren wie unter dem Einfluss von Alkohol.
Themenbezogene Informationen
• Driver Alert System* (S. 238)
• Driver Alert Control - (DAC)* (S. 238)
- Driver Alert Control (DAC)* - Symbole und Mitteilungen (S. 240)

07 Fahrerunterstützung
Driver Alert Control (DAC)\* - Symbole und Mitteilungen
DAC (S. 238) kann bei verschiedenen Situationen Symbole und Textmitteilungen im Kom-
binationsinstrument oder im Bildschirm der Mittelkonsole anzeigen.
Kombinationsinstrument
| Symbol A | Mitteilung Bedeutung | |
![]() | Driver Alert Pause machen! | Das Fahrzeug wurde auf unsichere Weise gefahren – der Fahrer wird mit einem akustischen Warnsignal und einem Text darauf aufmerksam gemacht. |
![]() | Windschutzsch. Senso-ren gestört | Der Kamerasensor ist vorübergehend außer Betrieb.Wird z. B. bei Schnee, Eis oder Schmutz auf der Windschutzscheibe angezeigt.Die Windschutzscheibenoberfläche vor dem Kamerasensor reinigen.Informieren Sie sich über die Begrenzungen (S. 234) des Kamerasensors. |
![]() | Driver Alert Sys Wart. erforderl. | Das System ist außer Betrieb.Wenden Sie sich an eine Werkstatt, wenn die Mitteilung weiterhin angezeigt wird – eine Volvo-Vertragswerkstatt wird empfohlen. |
A Die Symbole sind schematisch abgebildet und können je nach Markt/Land und Fahrzeugmodell varlieren.
Bildschirm
| SymbolA | Mitteilung Bedeutung | |
| Driver Alert AUS | Die Funktion ist deaktiviert. | |
| Driver Alert Verfügbar | Die Funktion ist aktiviert. |
07 Fahrerunterstützung

| SymbolA | Mitteilung Bedeutung | |
| Driver Alert Stand-by<65 km/h | Die Funktion befindet sich im Bereitschaftsmodus, weil die Geschwindigkeit weniger als 65 km/h beträgt. | |
| Driver Alert nicht verfügbar | Die Fahrbahn verfügt nicht über deutliche Seitenmarkierungen oder der Kamerasensor ist vorübergehend außer Betrieb. Informieren Sie sich über die Begrenzungen (S. 234) des Kamerasensors. |
A Die Symbole sind schematisch abgebildet und können je nach Markt/Land und Fahrzeugmodell varlieren.
Themenbezogene Informationen
- Driver Alert System* (S. 238)
• Driver Alert Control - (DAC)* (S. 238) - Driver Alert Control (DAC)* - Handhabung (S. 239)
* Option/Zubehör, für weitere Informationen siehe „Einführung“.

07 Fahrerunterstützung
Spurassistent (LDW)\*
Der Spurassistent ist eine der Funktionen im Driver Alert System und wird gelegentlich auch als LDW (Lane Departure Warning) bezeichnet.
Die Funktion ist für den Einsatz auf Autobahnen und ähnlichen größeren Straßen gedacht, um die Gefahr zu verringern, dass das Fahrzeug in bestimmten Situation unbeabsichtigt die eigene Fahrspur verlässt.
LDW-Funktionsweise

(Die Abb. ist schematisch und nicht modellspezifisch.)
LDW besteht aus einer Kamera, die die gemalten Seitenstreifen auf der Fahrbahn abliest.
Wenn das Fahrzeug unbegründet den linken oder rechten Seitenstreifen überfährt, wird
der Fahrer mit einem Tonsignal darauf auf- merksam gemacht.

ACHTUNG
Der Fahrer wird jeweils nur einmal gewarnt, wenn die Räder eine Markierungslinie kreuzen. Befindet sich eine Markierungslinie bereits zwischen den Rädern, ertönt kein Alarm.
Themenbezogene Informationen
• Driver Alert System* (S. 238)
- Spurassistent (LDW) - Begrenzungen (S. 244)
• Spurassistent (LDW) - Funktion (S. 242)
- Spurassistent (LDW) - Handhabung (S. 243)
- Spurassistent LDW - Symbole und Meldungen (S. 245)
Spurassistent (LDW) - Funktion
Für die Funktion Spurassistent sind bestimmte Einstellungen möglich.
Aus & Ein

LDW wird mit einer Taste auf der Mittelkonsole ein- bzw. ausgeschaltet. Eine Lampe in der Taste leuchtet, wenn die Funktion eingeschaltet ist.
Die Funktion wird bei verschiedenen Situationen im Kombinationsinstrument mit einer selbsterklärenden Abbildung ergänzt.
Persönliche Einstellungen
Die Einstellungen erfolgen auf dem Bildschirm in der Mittelkonsole über das Menüsystem MY CAR. Zur Beschreibung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110).
Es besteht die Auswahl zwischen folgenden Optionen:
07 Fahrerunterstützung

- Die Beim Starten ein - Die Funktion geht bei jedem Anlassen des Motors in den Bereitschaftsmodus. Anderenfalls erhält die Funktion die Einstellung, die sie hatte, als der Motor abgestellt wurde.
- Höhere Empfindlichkeit – die Empfindlichkeit erhöht sich. Dabei wird ein Alarm früher ausgelöst und es gelten weniger Begrenzungen.
Themenbezogene Informationen
• Spurassistent (LDW)* (S. 242)
- Spurassistent (LDW) - Begrenzungen (S. 244)
- Spurassistent (LDW) - Handhabung (S. 243)
- Spurassistent LDW - Symbole und Meldungen (S. 245)
Spurassistent (LDW) - Handhabung
LDW wird bei verschiedenen Situationen im Kombinationsinstrument mit einer selbsterklärenden Abbildung ergänzt. Hier folgen einige Beispiele:

Seitenstreifen in der LDW-Funktion (in der Abbildung rot markiert).
- Das LDW-Symbol hat WEISSE Seitenstreifen - die Funktion ist aktiv und erkennt/"sieht" einen oder beide Seitenstreifen.
- Das LDW-Symbol hat GRAUE Seitenstreifen - die Funktion ist aktiv, erkennt aber auf keiner Seite einen Seitenstreifen.
oder
- Das LDW-Symbol hat WEISSE Seitenstreifen - die Funktion ist im Bereit-
schaftsmodus, weil die Geschwindigkeit geringer als 65 km/h ist.
- Das LDW-Symbol hat keine Seitenstreifen - die Funktion ist deaktiviert.
Themenbezogene Informationen
• Spurassistent (LDW) * (S. 242)
- Spurassistent (LDW) - Begrenzungen (S. 244)
• Spurassistent (LDW) - Funktion (S. 242)
- Spurassistent LDW - Symbole und Meldungen (S. 245)

07 Fahrerunterstützung
Spurassistent (LDW) - Begrenzungen
Der Kamerasensor des Spurassistenten hat, wie das menschliche Auge auch, seine Begrenzungen.
Für weitere Informationen siehe Begrenzungen des Kamerasensors (S. 234).

ACHTUNG
Es gibt bestimmte Situationen, bei denen das LDW keine Warnung ausgibt, z. B.:
• Der Blinker ist betätigt
• Der Fahrer betätigt das Bremspedal 18
- Bei schnellem Durchdrücken des Gaspedals 18
• Bei schnellen Lenkbewegungen 18
- Bei so kräftigem Einschlagen, dass das Fahrzeug zu kippen beginnt.
Themenbezogene Informationen
• Spurassistent (LDW)* (S. 242)
• Spurassistent (LDW) - Funktion (S. 242)
- Spurassistent (LDW) - Handhabung (S. 243)
- Spurassistent LDW - Symbole und Meldungen (S. 245)
07 Fahrerunterstützung

Spurassistent LDW - Symbole und Meldungen
In Situationen, in denen die LDW-Funktion unterbleibt, kann das Kombinationsinstrument
ein Symbol in Kombination mit einer erklären- den Mitteilung anzeigen - in diesem Fall ist der angezeigten Empfehlung Folge zu leisten.
Beispiel für Mitteilungen:
| SymbolA | Mitteilung Bedeutung | |
![]() | Lane departure warning EIN/Lane departure warning AUS | Die Funktion ist eingeschaltet/ausgeschaltet.Wird beim Einschalten/Ausschalten angezeigt.Der Text verschwindet nach 5 Sekunden. |
| Lane Depart. Warning Für diese Geschwindigkeit n. verfügbar | Die Funktion befindet sich im Bereitschaftsmodus, weil die Geschwindigkeit weniger als 65 km/h beträgt. | |
| Lane Depart. Warning Nicht verfügbar | Die Fahrspur verfügt nicht über deutliche Seitenmarkierungen oder der Kamerasensor ist vorübergehend außer Betrieb. Informieren Sie sich über die Begrenzungen des Kamerasensors (S. 234). | |
| Lane Depart. Warning Verfügbar | Die Funktion erfasst die Seitenmarkierungen der Fahrspur. | |
![]() | Windschutzsch. Sensoren gestört | Der Kamerasensor ist vorübergehend außer Betrieb.Wird z. B. bei Schnee, Eis oder Schmutz auf der Windschutzscheibe angezeigt.Die Windschutzscheibenoberfläche vor dem Kamerasensor reinigen.Informieren Sie sich über die Begrenzungen des Kamerasensors (S. 234). |
![]() | Driver Alert Sys Wart. erforderl. | Das System ist außer Betrieb.Wenden Sie sich an eine Werkstatt, wenn die Mitteilung weiterhin angezeigt wird – eine Volvo-Vertragswerkstatt wird empfohlen. |
^ Die Symbole sind schematisch abgebildet und können je nach Markt/Land und Fahrzeugmodell variieren.

07 Fahrerunterstützung
Themenbezogene Informationen
• Spurassistent (LDW)* (S. 242)
- Spurassistent (LDW) - Begrenzungen (S. 244)
• Spurassistent (LDW) - Funktion (S. 242)
- Spurassistent (LDW) - Handhabung (S. 243)
07 Fahrerunterstützung

Park Assist\*
Die Einparkhilfe dient als Hilfe beim Einparken. Ein Tonsignal sowie Symbole auf dem Bildschirm der Mittelkonsole zeigen den Abstand zu dem erfassten Hindernis an.
Solange das Tonsignal ertönt, kann die Lautstärke der Einparkhilfe mit dem VOL-Drehregler eingestellt werden. Die Regelung der Lautstärke kann auch im Lautstärkemenü erfolgen, das Sie durch Drücken von SOUND oder über das Menüsystem (S. 110) MY CAR 19 des Fahrzeugs erreichen.
Die Einparkhilfe gibt es in zwei Varianten:
- Nur hinten
• Vorn und hinten.

WARNUNG
- Die Einparkhilfe kann den Fahrer niemals von der eigenen Verantwortung beim Einparken befreien.
- Die Sensoren haben tote Winkel, in denen Hindernisse nicht erfasst werden können.
- Auf beispielsweise Kinder und Tiere achten, die sich in der Nähe des Fahrzeugs aufhalten.
Themenbezogene Informationen
- Einparkhilfe* - Sensoren reinigen (S. 250)
- Einparkhilfe* - Funktion (S. 247)
• Einparkhilfe* - vorn (S. 249) - Einparkhilfe* - Fehleranzeige (S. 250)
- Einparkhilfe* - hinten (S. 248)
• Einparkhilfekamera (S. 251)
Einparkhilfe\* - Funktion
Die Einparkhilfe wird automatisch mit dem Motorstart aktiviert – die Schalterleuchte leuchtet. Wird die Einparkhilfe mit der Taste ausgeschaltet, erlischt die Lampe.

Ein/Aus für die Einparkhilfe und CTA*.
Wenn das Fahrzeug mit CTA (S. 257) ausgestattet ist, blinken die Anzeigeleuchten für BLIS (S. 255) beim Aktivieren der Einparkhilfe über die Taste einmal.

07 Fahrerunterstützung
◀◀

Bildschirmanzeige – zeigt Hindernisse links vorn und rechts hinten an.
Auf dem Bildschirm der Mittelkonsole erscheint ein Übersichtsbild, das das Verhältnis zwischen dem Fahrzeug und einem erfassten Hindernis zeigt.
Der markierte Sektor zeigt an, welche der vier Sensoren ein Hindernis erfasst haben. Je näher das Fahrzeugsymbol einem markierten Sektorfeld ist, desto kürzer ist der Abstand zwischen dem Fahrzeug und einem erfassten Hindernis.
Je kürzer der Abstand zum Hindernis vor bzw. hinter dem Fahrzeug, desto häufiger ertönt das Signal. Andere Töne der Stereoanlage werden automatisch heruntergeregelt.
Bei einem Abstand in einem Bereich von 30 cm ist der Ton konstant und das Feld des aktiven Sensors vollständig ausgefüllt. Wenn sich sowohl vor als auch hinter dem Fahrzeug ein erfasstes Hindernis im Bereich des Dauertons befindet, ertönt der Ton abwechselnd aus unterschiedlichen Lautsprechern.

WICHTIG
Gegenstände wie Ketten, dünne glänzende Pfosten oder niedrige Hindernisse können im "Signalschatten" zu liegen kommen und werden somit kurzzeitig nicht von den Sensoren erfasst. Der pulsierende Ton kann ggf. unvermutet aufhören und nicht wie erwartet zu einem Dauerton übergehen.
Die Sensoren können hohe Objekte nicht erkennen, z. B. hervorstehende Ladebühnen.
- Lassen Sie in solchen Fällen besondere Aufmerksamkeit walten und manövrieren bzw. bewegen Sie das Fahrzeug besonders langsam - es besteht hohe Wahrscheinlichkeit einer Beschädigung des Fahrzeugs oder anderer Gegenstände, da die Sensoren kurzzeitig nicht optimal funktionieren.
Themenbezogene Informationen
• Park Assist* (S. 247)
- Einparkhilfe* - Sensoren reinigen (S. 250)
• Einparkhilfe* - vorn (S. 249)
- Einparkhilfe* - Fehleranzeige (S. 250)
- Einparkhilfe* - hinten (S. 248)
• Einparkhilfekamera (S. 251)
Einparkhilfe\* - hinten
Die Einparkhilfe dient als Hilfe beim Einparken. Ein Tonsignal sowie Symbole auf dem Bildschirm der Mittelkonsole zeigen den Abstand zu dem erfassten Hindernis an.

Der Messbereich in gerader Richtung hinter dem Fahrzeug liegt bei ca. 1,5 m. Das Tonsignal für Hindernisse hinter dem Fahrzeug kommt aus einem der hinteren Lautsprecher.
Die Einparkhilfe hinten wird aktiviert, wenn der Rückwärtsgang eingelegt wird.
Beim Zurückfahren, z. B. mit einem Anhänger an der Anhängerzugvorrichtung, wird die Einparkhilfe hinten automatisch abgeschaltet, da ansonsten die Sensoren auf den eigenen Anhänger reagieren würden.
07 Fahrerunterstützung


ACHTUNG
Beim zurückstoßen mit z. B. einem Anhänger oder einem Fahrradhalter auf der Anhängerzugvorrichtung - ohne Volvo Original Anhänger-Verkabelung - muss die Einparkhilfekamera möglicherweise von Hand abgeschaltet werden, weil die Sensoren auf diese nicht reagieren sollen.
Themenbezogene Informationen
• Park Assist* (S. 247)
- Einparkhilfe* - Sensoren reinigen (S. 250)
- Einparkhilfe* - Funktion (S. 247)
• Einparkhilfe* - vorn (S. 249)
- Einparkhilfe* - Fehleranzeige (S. 250)
• Einparkhilfekamera (S. 251)
Einparkhilfe\* - vorn
Die Einparkhilfe dient als Hilfe beim Einparken. Ein Tonsignal sowie Symbole auf dem Bildschirm der Mittelkonsole zeigen den Abstand zu dem erfassten Hindernis an.
Die Einparkhilfe wird automatisch beim Motorstart aktiviert – die Lampe des Schalters für Aus/Ein leuchtet. Wird die Einparkhilfe mit der Taste ausgeschaltet, erlischt die Lampe.

Der Messbereich in gerader Richtung vor dem Fahrzeug liegt bei ca. 0,8 m. Das Tonsignal für Hindernisse vor dem Fahrzeug kommt aus einem der vorderen Lautsprecher.
Die Einparkhilfe vorn ist bei bis zu ca. 10 km/h aktiviert. Die Lampe in der Taste ist eingeschaltet, um anzuzeigen, dass das System eingeschaltet ist. Wenn die Geschwindigkeit 10 km/h unterschreitet, wird das System erneut aktiviert.

ACHTUNG
Die Einparkhilfe vorn wird deaktiviert, wenn die Feststellbremse angezogen oder die P-Stellung in Fahrzeugen mit Automatikgetriebe gewählt wird.

WICHTIG
Bei der Montage von Zusatzscheinwerfern: Daran denken, dass diese die Sensoren nicht verdecken - die Zusatzscheinwerfer können sonst als Hindernis erfasst werden.
Themenbezogene Informationen
• Park Assist* (S. 247)
- Einparkhilfe* - Sensoren reinigen (S. 250)
- Einparkhilfe* - Funktion (S. 247)
- Einparkhilfe* - Fehleranzeige (S. 250)
• Einparkhilfe* - hinten (S. 248)
• Einparkhilfekamera (S. 251)

07 Fahrerunterstützung
Einparkhilfe\* - Fehleranzeige
Die Einparkhilfe dient als Hilfe beim Einparken. Ein Tonsignal sowie Symbole auf dem Bildschirm der Mittelkonsole zeigen den Abstand zu dem erfassten Hindernis an.

Wenn das Informationssymbol des Kombinationsinstrument konstant leuchtet und Einparkhilfe Wart.
erforderl. eine Textmitteilung angezeigt wird, ist die Einparkhilfe außer Betrieb.

WICHTIG
Unter bestimmten Umständen kann die Einparkhilfe falsche Warnsignale ausgeben. Diese werden durch externe Geräuschquellen verursacht, die mit der gleichen Ultraschallfrequenz arbeiten wie das System.
Beispiele solcher Quellen sind u.A. Signalhörner, nasse Reifen auf Asphalt, pneumatische Bremsen, Auspuffgeräusche von Motorrädern uvm.
Themenbezogene Informationen
• Park Assist* (S. 247)
- Einparkhilfe* - Sensoren reinigen (S. 250)
- Einparkhilfe* - Funktion (S. 247)
- Einparkhilfe* - vorn (S. 249)
- Einparkhilfe* - hinten (S. 248)
• Einparkhilfekamera (S. 251)
Einparkhilfe\* - Sensoren reinigen
Die Einparkhilfe dient als Hilfe beim Einparken. Ein Tonsignal sowie Symbole auf dem Bildschirm der Mittelkonsole zeigen den Abstand zu dem erfassten Hindernis an.
Um die korrekte Funktion der Sensoren zu gewährleisten, müssen diese regelmäßig mit Wasser und Autoshampoo gereinigt werden.

Sensorenverteilung vorn.

Sensorenverteilung hinten.

ACHTUNG
Schmutz, Eis und Schnee auf den Sensoren können ein Grund für falsche Warnsignale sein.
Themenbezogene Informationen
• Park Assist* (S. 247)
- Einparkhilfe* - Funktion (S. 247)
• Einparkhilfe* - vorn (S. 249)
- Einparkhilfe* - Fehleranzeige (S. 250)
• Einparkhilfe* - hinten (S. 248)
• Einparkhilfekamera (S. 251)
07 Fahrerunterstützung

Einparkhilfekamera
Die Einparkhilfekamera ist ein Hilfssystem und wird beim Einlegen des Rückwärtsgangs aktiviert (kann im Einstellungsmenü (S. 254) geändert werden).
Das Kamerabild wird auf dem Bildschirm der Mittelkonsole angezeigt.

ACHTUNG
Wenn die elektrische Anlage mit einer Anhängerzugvorrichtung konfiguriert ist, wird der Überstand der Anhängerzugvorrichtung berücksichtigt, wenn die Funktion die Parklücke misst.

WARNUNG
- Die Einparkkamera ist ein Hilfsmittel und kann den Fahrer niemals von der eigenen Verantwortung beim Einparken befreien.
- Die Kamera hat tote Winkel, in denen Hindernisse nicht erfasst werden können.
- Achten Sie auf Menschen und Tiere, die sich in der Nähe des Fahrzeugs aufhalten.
Funktion und Bedienung

Position der CAM-Taste.
Die Kamera zeigt, was sich hinter dem Fahrzeug befindet und ob etwas an den Seiten auftaucht.
Die Kamera zeigt einen breiten Bereich hinter dem Fahrzeug, einen Teil des Stoßfängers und ggf. die Anhängerzugvorrichtung.
Objekte auf dem Bildschirm können als leicht geneigt aufgefasst werden – dies ist vollkommen normal.

ACHTUNG
Objekte auf dem Bildschirm können sich näher am Fahrzeug befinden, als sie auf dem Bildschirm zu sein scheinen.
Ist eine andere Anzeige aktiv, übernimmt das Einparkkamerasystem automatisch und das
Kamerabild wird auf dem Bildschirm angezeigt.
Wenn der Rückwärtsgang eingelegt wird, werden zwei durchgezogene Linien angezeigt, die illustrieren, wohin die Hinterräder des Fahrzeugs mit dem aktuellen Lenkradeinschlag rollen werden. Dadurch wird das Rückwärtseinparken in eine Parklücke, das Rückwärtsfahren in engen Bereichen und das Fahren mit Anhänger erleichtert. Auch die ungefähre Kontur des Fahrzeugs wird mit zwei gestrichelten Linien dargestellt. Die Hilfslinien können im Einstellmenü ausgeschaltet werden.
Bei Ausstattung des Fahrzeugs mit Einparkhilfesensoren* wird der Abstand zu erfassten Hindernissen mit farbigen Feldern dargestellt, siehe Abschnitt "Fahrzeuge mit Rückwärtsfahrsensoren" weiter hinten im Text.
Die Kamera ist ca. 5 Sekunden nach dem Auskuppeln des Rückwärtsgangs bzw. bis zu einer Fahrzeuggeschwindigkeit von mehr als 10 km/h vorwärts bzw. 35 km/h rückwärts aktiv.

07 Fahrerunterstützung
◀◀

Position der Kamera am Öffnungsgriff.
Lichtverhältnisse
Das Kamerabild wird automatisch an die herrschenden Lichtverhältnissen angepasst. Dadurch können Lichtstärke und Qualität des Bildes etwas variieren. Schlechte Lichtverhältnisse können zu einer leicht reduzierten Bildqualität führen.

ACHTUNG
Die Kameralinse von Schmutz, Schnee und Eis frei halten, um ihre optimale Funktion zu gewährleisten. Dies ist besonders bei schlechten Lichtverhältnissen wichtig.
Hilfelinien

Beispiel dafür, wie dem Fahrer die Hilfslinien angezeigt werden können.
Die Linien auf dem Bildschirm werden projiziert, als wenn sie sich auf Bodenebene hinter dem Fahrzeug befänden, und sie sind direkt vom Lenkeinschlag abhängig. Dadurch wird dem Fahrer der Weg gezeigt, den das Fahrzeug einschlagen wird, auch wenn dieses abbiegt.

ACHTUNG
- Beim Rückwärtsfahren mit Anhänger, der nicht elektrisch an das Fahrzeug angeschlossen ist, zeigen die Linien auf dem Bildschirm den Weg an, den das Fahrzeug einschlagen wird – nicht den des Anhängers.
- Auf dem Bildschirm werden keine Linien angezeigt, wenn ein Anhänger elektrisch an die elektrische Anlage des Fahrzeugs angeschlossen ist.
- Die Einparkhilfekamera wird beim Fahren mit Anhänger automatisch deaktiviert, wenn ein Volvo-Original-Anhängerkabel verwendet wird.

WICHTIG
Es ist zu beachten, dass das Bildschirmbild den Bereich hinter dem Fahrzeug zeigt – daher beim Drehen des Lenkrads beim Rückwärtsfahren auf die Seiten und die Vorderpartie des Fahrzeugs achten.
07 Fahrerunterstützung

Grenzlinien

Die Linien des Systems 20 .
1 Grenzlinie freier Rückwärtsfahrbereich
2 „Radspuren“
Die gestrichelte Linie (1) umrahmt einen Bereich bis zu ca. 1,5 m hinter dem Stoßfänger. Gleichzeitig bildet sie die Grenze für die am weitesten herausragenden Teile des Fahrzeugs, z. B. Außenspiegel und Ecken, auch wenn dieses abbiegt.
Die breiten „Radspuren“ (2) zwischen den Seitenlinien zeigen an, wo die Räder rollen werden und können sich ca. 3,2 m hinter die Stoßfänger erstrecken, wenn sich kein Hindernis im Weg befindet.
Fahrzeuge mit Rückwärtsfahrsensoren*

Vier farbige Felder (ein Feld pro Sensor) zeigen den Abstand an.
Bei Ausstattung des Fahrzeugs mit Einparkhilfesensoren Einparkhilfesensoren (S. 247) ist die Abstandsanzeige genauer, und farbige Felder zeigen an, welche/r der 4 Sensoren ein Hindernis erfasst hat/haben.
| Farbe Abstand (Meter) |
| Hellgelb 0,7–1,5 |
| Gelb 0,5–0,7 |
| Orange 0,3–0,5 |
| Rot 0–0,3 |
Themenbezogene Informationen
- Einparkhilfekamera - Einstellungen (S. 254)
- Einparkhilfekamera - Begrenzungen (S. 254)
• Park Assist* (S. 247)

07 Fahrerunterstützung
Einparkhilfekamera - Einstellungen
Die Einparkhilfekamera ist ein Hilfssystem und wird aktiviert, wenn der Rückwärtsgang eingelegt wird.
Einstellungen
Zum Ändern der Einstellungen für die Parkkamera:
- Auf OK/MENU drücken, wenn eine Kameraanzeige zu sehen ist.
- Mit OK/MENU zur gewünschten Einstellung drehen.
- Auf OK/MENU drücken und mit EXIT verlassen.
oder
- Auf CAM drücken.
- Auf OK/MENU drücken.
- Mit OK/MENU zur gewünschten Einstellung drehen.
- Auf OK/MENU drücken und mit EXIT verlassen.
Sonstiges
Standardmäßig wird die Kamera beim Einlegen des Rückwärtsgangs aktiviert.
- Ein Druck auf CAM aktiviert die Kamera auch dann, wenn der Rückwärtsgang nicht eingelegt wird.
- Durch Drehen von TUNE oder Drücken von CAM zwischen dem normalen und dem herangezoomten Bild umschalten.
Anhängerzugvorrichtung
Bei angeschlossenem Anhänger ist die Kamera ein nützliches Hilfsmittel. Wie bei den „Radspuren“ kann mithilfe von Hilfslinien auf dem Bildschirm die „Bahn“ angezeigt werden, die die Anhängerzugvorrichtung im Verhältnis zum Anhänger nehmen würde.
- Ist ein besonders präzises Manövrieren erforderlich, kann die Anhängerzugvorrichtung durch einmaliges Drücken auf CAM herangezoomt werden; durch erneutes Drücken kehren Sie zur Normalansicht zurück.
Drücken Sie zum Aktivieren der Hilfslinie für die Anhängerzugvorrichtung im Menüsystem auf OK/MENU und wählen Sie, ob die Bahn der Räder oder der Anhängerzugvorrichtung eingeblendet wird – nur eine Alternative ist möglich.
Themenbezogene Informationen
• Einparkhilfekamera (S. 251)
- Einparkhilfekamera - Begrenzungen (S. 254)
• Park Assist* (S. 247)
• MY CAR (S. 110)
Einparkhilfekamera - Begrenzungen
Die Einparkhilfekamera ist ein Hilfssystem und wird aktiviert, wenn der Rückwärtsgang eingelegt wird.

ACHTUNG
Fahrradträger oder anderes hinten am Fahrzeug montiertes Zubehör kann die Sicht der Kamera beeinträchtigen.
Zu beachten
Es ist zu beachten, dass selbst wenn es so aussieht, als ob nur ein relativ kleiner Teil des Bildes verdeckt ist, ein relativ großer Sektor verborgen sein kann. Dadurch können Hindernisse unerfasst bleiben, bis sie das Fahrzeug fast berühren.
• Die Kameralinse von Schmutz, Eis und Schnee frei halten.
- Die Kameralinse regelmäßig mit lauwar-mem Wasser und Autoshampoo reinigen. Vorsichtig vorgehen, damit die Linse nicht zerkratzt wird.
Themenbezogene Informationen
• Einparkhilfekamera (S. 251)
- Einparkhilfekamera - Einstellungen (S. 254)
• Park Assist* (S. 247)
07 Fahrerunterstützung

BLIS\* (Blind Spot Information System)
BLIS (Blind Spot Information System) ist eine Funktion, die so konstruiert ist, dass der Fahrer Unterstützung bei dichtem Verkehr auf Straßen mit mehreren Fahrbahnen in die gleiche Richtung bekommt.
BLIS ist ein Fahrerunterstützungssystem und warnt vor:
• Fahrzeuge im toten Winkel
- Schnell aufholende Fahrzeuge in der linken und rechten Fahrbahn in unmittelbarer Nähe zum eigenen Fahrzeug.
Die BLIS-Funktion CTA (S. 257) (Cross Traffic Alert) ist ein Fahrerunterstützungssystem, das in folgendem Fall warnen soll:
- Kreuzender Verkehr, wenn das Fahrzeug rückwärtsgefahren wird.

WARNUNG
BLIS ist ein zusätzliches Hilfsmittel und funktioniert nicht in allen Situationen. BLIS ist kein Ersatz für eine sichere Fahrweise und die Nutzung der Rückspiegel.
BLIS kann niemals die Verantwortung des Fahrers und seine Aufmerksamkeit ersetzen - es obliegt immer dem Fahrer selbst, auf verkehrssichere Art die Spur zu wechseln.
Übersicht

Platzierung der BLIS-Leuchte 21 .
1 Anzeigelampe
② BLIS-Symbol

ACHTUNG
Die Lampe leuchtet auf jener Seite des Fahrzeugs auf, auf der das System ein Fahrzeug erfasst hat. Falls das Fahrzeug auf beiden Seiten gleichzeitig überholt wird, leuchten beide Lampen auf.
Wartung

Platzierung des Sensors.
Die Sensoren der BLIS-Funktionen befinden sich im jeweiligen Heckkotflügel bzw. in der jeweiligen Stoßstange.
- Für das optimale Funktionieren ist es wichtig, dass die Flächen vor den Sensoren saubergehalten werden.
Themenbezogene Informationen
- BLIS*(Blind Spot Information System) - Handhabung (S. 256)

07 Fahrerunterstützung
BLIS\*(Blind Spot Information System) - Handhabung
BLIS (Blind Spot Information System) ist eine Funktion, die so konstruiert ist, dass der Fahrer Unterstützung bei dichtem Verkehr auf Straßen mit mehreren Fahrbahnen in die gleiche Richtung bekommt.
BLIS aktivieren/deaktivieren
BLIS wird beim Motorstart aktiviert, was durch einmaliges Aufblinken der Anzeigelampen der Türverkleidung bestätigt wird.
Die BLIS-Funktion kann im Menüsystem (S. 110) MY CAR des Fahrzeugs deaktiviert/aktiviert werden.
Beim Deaktivieren/Aktivieren von BLIS erlischt/erleuchtet die Leuchte in der Taste, und das Kombinationsinstrument bestätigt die Änderung mit einer Textmitteilung - bei Aktivierung blinkt die Anzeigelampe in der Türverkleidung einmal.
Um die Mitteilung zu löschen:
- OK-Taste des linken Lenkradhebels drücken.
oder
ca. 5 Sekunden warten - die Mitteilung verschwindet.
Wann funktioniert BLIS

Prinzip für BLIS: 1. Zone im toten Winkel. 2. Zone für schnell aufholende Fahrzeuge.
Die BLIS-Funktion ist bei Geschwindigkeiten über ca. 10 km/h aktiv.
Das System reagiert, wenn:
- Das eigene Fahrzeug durch andere Fahrzeuge überholt wird
- Ein anderes Fahrzeug das eigene Fahrzeug rasch aufholt.
Wenn BLIS ein Fahrzeug im Bereich 1 oder ein schnell aufholendes Fahrzeug in Bereich 2 erfasst, leuchtet die BLIS-Lampe der Türverkleidung konstant. Wenn der Fahrer in dieser Situation den Blinker in die Richtung setzt, für die eine Warnung ausgegeben wurde, geht die BLIS-Leuchte dazu über, mit einem intensiveren Licht zu blinken.

WARNUNG
BLIS funktioniert nicht in engen Kurven.
BLIS funktioniert nicht beim Zurücksetzen des Fahrzeugs.
Begrenzungen
- Schmutz, Eis und Schnee, der die Sensoren bedeckt, kann die Funktion einschränken und das Auslösen von Warnungen verhindern. BLIS können in diesem Zustand nicht arbeiten.
- Im Bereich der Sensoren dürfen keine Gegenstände, Klebebänder oder Aufkleber angebracht werden.
- BLIS wird durch Anschließen eines Anhängers an die elektrische Anlage des Fahrzeugs deaktiviert.

WICHTIG
Reparaturen an den Bauteilen der Funktionen BLIS und CTA sowie Umlackierungen der Stoßfänger müssen in einer Werkstatt erfolgen – empfohlen wird eine Volvo-Vertragswerkstatt.
Themenbezogene Informationen
- BLIS* (Blind Spot Information System) (S. 255)
• BLIS - Symbole und Mitteilungen (S. 259)
07 Fahrerunterstützung

CTA (Cross Traffic Alert)\*
CTA (Cross Traffic Alert) ist ein Fahrerunterstützungssystem, das beim Zurücksetzen vor querendem Verkehr warnt. CTA ist eine Ergänzung zu BLIS (S. 255).
CTA aktivieren/deaktivieren
CTA wird beim Motorstart aktiviert, was durch einmaliges Aufblinken der BLIS-Anzeigelampen der Türverkleidung bestätigt wird.

Ein/Aus für die Sensoren der Einparkhilfe und CTA.
Die CTA-Funktion kann über die Ein/Aus-Taste der Einparkhilfe (S. 247) deaktiviert werden. Bei der erneuten Aktivierung blinkt die BLIS-Leuchte einmal auf.
WARNING
CTA ist ein zusätzliches Hilfsmittel und funktioniert nicht in allen Situationen.
CTA ist kein Ersatz für eine sichere Fahrweise und die Nutzung der Rückspiegel.
CTA kann niemals die Verantwortung des Fahrers und seine Aufmerksamkeit ersetzen - es obliegt immer dem Fahrer selbst, auf verkehrssichere Art zurückzusetzen.
Wann funktioniert CTA

Prinzip für CTA.
CTA ergänzt die BLIS-Funktion, indem beim Zurückfahren Verkehrsteilnehmer gesehen werden können, die von der Seite den Weg kreuzen, zum Beispiel, wenn das Fahrzeug aus einer Parklücke zurückstößt.
CTA ist dazu konstruiert, in erster Linie Fahrzeuge zu erkennen - unter günstigen Bedingungen können auch kleinere Gegenstände
wie Fahrräder sowie Fußgänger erkannt werden.
CTA ist nur beim Zurückfahren aktiv, und wird automatisch eingeschaltet, wenn im Getriebe der Rückwärtsgang eingelegt wird.
- Wenn das CTA erkennt, dass sich etwas von der Seite nähert, erfolgt ein akustisches Signal - der Ton wird im linken oder rechten Lautsprecher ausgegeben, je nachdem von welcher Seite sich das Objekt nähert.
• CTA warnt auch, indem die BLIS-Lampen aufleuchten. - Außerdem leuchtet in der PAS-Grafik (S. 247) des Bildschirms ein Warnsymbol auf.
Begrenzungen
CTA funktioniert nicht in allen Situationen optimal, sondern ist bestimmten Begrenzungen unterworfen. Die CTA-Sensoren können zum Beispiel nicht durch andere parkende Fahrzeuge oder Gegenstände, die die Sicht verdecken, "hindurchsehen".
Hier folgen einige Beispiele, bei denen das Sichtfeld des CTA zunächst eingeschränkt ist und die Annäherung anderer Fahrzeuge deshalb nicht erkannt werden kann, bis diese sehr nahe sind:

07 Fahrerunterstützung
◀◀

flowchart
graph TD
A["1"] --> B["2"]
B --> C["1"]
C --> D["2"]
D --> E["1"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#f9f,stroke:#333
style C fill:#f9f,stroke:#333
style D fill:#f9f,stroke:#333
style E fill:#f9f,stroke:#333
Das Fahrzeug steht tief in einer Parklücke.
① Blinder CTA-Bereich.
② Bereich, den das CTA erkennt ("sieht").

flowchart
graph TD
A["1"] --> B["2"]
B --> C["1"]
C --> D["2"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
In einer angewinkelten Parklücke kann das CTA auf der einen Seite völlig blind sein.
Während das eigene Fahrzeug langsam zurückfährt, ändert sich jedoch der Winkel im Verhältnis zum verdeckten Fahrzeug/Gegen-
stand, wodurch sich der blinde Bereich schnell verringert.
Beispiel für weitere Begrenzungen:
- Schmutz, Eis und Schnee, der die Sensoren bedeckt, kann die Funktion einschränken und das Auslösen von Warnungen verhindern. CTA können in diesem Zustand nicht arbeiten.
- Im Bereich der Sensoren dürfen keine Gegenstände, Klebebänder oder Aufkleber angebracht werden.
- CTA wird durch Anschließen eines Anhängers an die elektrische Anlage des Fahrzeugs deaktiviert.

WICHTIG
Reparaturen an den Bauteilen der Funktionen BLIS und CTA sowie Umlackierungen der Stoßfänger müssen in einer Werkstatt erfolgen – empfohlen wird eine Volvo-Vertragswerkstatt.
Wartung

Platzierung des Sensors.
Die Sensoren der CTA-Funktionen befinden sich im jeweiligen Heckkotflügel bzw. in der jeweiligen Stoßstange.
- Für das optimale Funktionieren ist es wichtig, dass die Flächen vor den Sensoren saubergehalten werden.
Themenbezogene Informationen
- BLIS* (Blind Spot Information System) (S. 255)
• BLIS - Symbole und Mitteilungen (S. 259)
07 Fahrerunterstützung

BLIS - Symbole und Mitteilungen
In Situationen, in denen die BLIS (S. 255)- und CTA (S. 257)-Funktion ausbleiben oder unterbrochen werden, kann ein Symbol im Kombinationsinstrument, ergänzt durch eine erläuternde Mitteilung, erscheinen - der Empfehlung ist gegebenenfalls Folge zu leisten.
Beispiel für Mitteilungen:
| Mitteilung Bedeutung | |
| CTA AUS | CTA wurde von Hand ausgeschaltet - BLIS ist aktiv. |
| BLIS und CTA AUS Anhänger montiert | BLIS und CTA sind vorübergehend außer Betrieb, da ein Anhänger an die elektrische Anlage des Fahrzeugs angeschlossen ist. |
| BLIS und CTA War-tung erfor-derlich | BLIS und CTA sind außer Betrieb.Wenden Sie sich an eine Werkstatt, wenn die Mitteilung weiterhin angezeigt wird – eine Volvo-Vertragswerk-statt wird empfohlen. |
Eine Textmitteilung kann mit einem kurzen Druck auf die OK-Taste des Blinkerhebels ausgeblendet werden.
Themenbezogene Informationen
- BLIS* (Blind Spot Information System) (S. 255)
Einstellbare Lenkkraft\*
Die Lenkkraft erhöht sich mit der Geschwindigkeit des Fahrzeugs, damit der Fahrer ein verbessertes Fahrbahngefühl erhält. Auf der Autobahn ist die Lenkung fester und direkter. Beim Einparken und bei niedriger Geschwindigkeit lässt sich das Lenkrad leicht und ohne große Anstrengung bewegen.
Der Fahrer hat für verbessertes Fahrbahngefühl und erhöhte Lenkempfindlichkeit die Auswahl zwischen drei verschiedenen Lenkkraftstufen. Die Einstellung erfolgt im Menüsystem MY CAR. Zur Beschreibung des Menüsystems siehe MY CAR (S. 110).
Diese Einstellung ist nicht verfügbar, wenn sich das Fahrzeug bewegt.

ACHTUNG
In bestimmten Situationen kann die Servolenkung überhitzen und muss dann vorübergehend gekühlt werden. In dieser Zeit ist die Leistung der Servolenkung herabgesetzt, und das Drehen des Lenkrads kann als etwas träger erlebt werden.
Bei vorübergehend herabgesetzter Leistung der Servolenkung wird auf dem Kombinationsinstrument eine Mitteilung angezeigt.
Themenbezogene Informationen
• MY CAR (S. 110)

08
STARTEN UND FAHREN

08 Starten und Fahren

Alkoholschloss\*
Mit der Alkoholsperre 1 soll verhindert werden, dass das Fahrzeug von einem betrunkenen Fahrer gefahren wird. Vor dem Anlassen des Motors muss der Fahrer eine Atemprobe machen, die bestätigt, dass er nicht unter dem Einfluss von Alkohol steht. Die Alkohol-sperre wird auf den jeweils geltenden Alkoholgrenzwert des Marktes kalibriert.

WARNUNG
Das Alkoholschloss ist ein Hilfsmittel, das den Fahrer nicht von seiner Verantwortung im Straßenverkehr befreit. Es liegt stets in der Verantwortung des Fahrers, nüchtern zu sein und das Fahrzeug auf sichere Weise zu führen.
Themenbezogene Informationen
- Alkoholsperre* - Funktionen und Bedienung (S. 261)
- Alkoholsperre * - zu beachten (S. 263)
- Alkoholschloss* - Aufbewahrung (S. 262)
- Alkoholsperre* - vor dem Anlassen des Motors (S. 262)
- Alkoholsperre* - Symbole und Textmitteilungen (S. 265)
Alkoholsperre\* - Funktionen und Bedienung
Funktionen

1 Mundstück für Atemprobe.
② Schalter.
3 Sendetaste.
4 Lampe für Batteriestatus.
⑤ Lampe für Ergebnis der Atemprobe.
6 Lampe zeigt Bereitschaft für Atemprobe an.
Handhabung - Batterie
Die Kontrolllampe der Alkoholsperre (4) zeigt den Batteriestatus an:
Kontroll-lampe (4) Batteriestatus
| Grünes Blin-ken | Wird geladen |
| Grün Voll geladen |
| Gelb Halb geladen |
| Rot Entladen - das Ladegerät in die Halterung legen oder das Stromversorgungska-bel vom Handschuhfach anschließen. |

ACHTUNG
Das Alkoholschloss stets in seiner Halterung aufbewahren. Auf diese Weise wird dafür gesorgt, dass die eingebaute Batterie stets vollgeladen ist, und das Alkoholschloss wird automatisch beim Öffnen des Fahrzeugs aktiviert.
Themenbezogene Informationen
• Alkoholschloss* (S. 261)
- Alkoholschloss* - Aufbewahrung (S. 262)
- Alkoholsperre * - zu beachten (S. 263)
- Alkoholsperre* - vor dem Anlassen des Motors (S. 262)
- Alkoholsperre* - Symbole und Textmitteilungen (S. 265)

08 Starten und Fahren
Alkoholschloss\* - Aufbewahrung
Das Alkoholschloss stets in seiner Halterung aufbewahren. Das Handgerät wird durch leichtes Drücken des Gerätes in seiner Halterung nach innen und anschließendes Loslassen freigegeben - es federt dabei heraus und kann danach aus der Halterung entnommen werden.

Aufbewahrung und Ladestation des Handgerätes.
- Das Handgerät wieder in die Halterung einsetzen. Hierzu das Gerät hineinschieben, bis es "klickt".
- Das Handgerät in der Halterung ausbewahren - dort ist es am besten geschützt und die Batterien bleiben vollgeladen.
Themenbezogene Informationen
- Alkoholsperre* - Funktionen und Bedienung (S. 261)
- Alkoholsperre* - vor dem Anlassen des Motors (S. 262)
- Alkoholschloss* (S. 261)
- Alkoholsperre * - zu beachten (S. 263)
- Alkoholsperre* - Symbole und Textmitteilungen (S. 265)
Alkoholsperre\* - vor dem Anlassen des Motors
Die Alkoholsperre wird beim Öffnen des Fahrzeugs automatisch aktiviert und für die Benutzung vorbereitet.
- Wenn die Kontrolllampe (6) grün leuchtet, ist die Alkoholsperre zur Benutzung bereit.
- Die Alkoholsperre aus ihrer Halterung herausziehen. Befindet sich die Alkoholsperre bei der Entriegelung außerhalb des Fahrzeugs, muss sie erst mit Schalter (2) aktiviert werden.
- Mundstück (1) herausklappen, tief einatmen und gleichmäßig hineinblasen, bis nach ca. 5 Sekunden ein Klickgeräusch zu hören ist. Als Ergebnis wird eine der in der folgenden Tabelle Ergebnisse der Atemprobe aufgeführten Optionen angezeigt.
- Wird keine Mitteilung angezeigt, ist ggf. die Übertragung zum Fahrzeug fehlgeschlagen – in diesem Fall auf Taste (3) drücken, um das Ergebnis manuell an das Fahrzeug zu senden.
- Das Mundstück herunterklappen und die Alkoholsperre in ihre Halterung setzen.
- Den Motor nach bestandener Atemprobe innerhalb von 5 Minuten anlassen – anderenfalls muss sie Probe erneut durchgeführt werden.
08 Starten und Fahren

Ergebnis der Atemprobe
| Kontroll-lampe (5) + Displaytext | Bedeutung |
| Grüne Lampe + Alcoguard Test OK | Motor anlassen – kein Alkoholgehalt gemessen. |
| Gelbe Lampe + Alcoguard Test OK | Motorstart möglich – der gemessene Alkoholge-halt beträgt mehr als 0,1 Promille, liegt aber unter dem geltenden GrenzwertA. |
| Rote Lampe + Test ungültig 1 min. warten | Motorstart nicht möglich – der gemessene Alko-holgehalt liegt über dem geltenden GrenzwertA. |
A Der Grenzwert variiert von Land zu Land, bringen Sie den gültigen Wert in Erfahrung. Slehe auch Alkoholschloss* (S. 261).

ACHTUNG
Nach Beendigung der Fahrt kann der Motor innerhalb von 30 Minuten erneut angelassen werden, ohne dass eine neue Atemprobe durchgeführt werden muss.
Themenbezogene Informationen
- Alkoholsperre* - Funktionen und Bedienung (S. 261)
- Alkoholschloss* - Aufbewahrung (S. 262)
• Alkoholschloss* (S. 261)
- Alkoholsperre* - Symbole und Textmitteilungen (S. 265)
• Alkoholschloss* (S. 261)
- Alkoholsperre* - Symbole und Textmitteilungen (S. 265)
Alkoholsperre \* - zu beachten
Für eine korrekte Funktion und um ein so korrektes Messergebnis wie möglich zu erhalten:
- Möglichst ca. 5 Minuten vor der Atemprobe nichts essen oder trinken.
- Kräftige Wischvorgänge vermeiden – der Alkohol in der Scheibenreinigungsflüssigkeit kann zu einem fehlerhaften Messergebnis führen.
Um sicherzustellen, dass bei einem Fahrerwechsel eine neue Atemprobe durchgeführt wird – Schalter (2) und Sendetaste (3) ca. 3 Sekunden lang gleichzeitig drücken. Dabei wird das Fahrzeug wieder in die Startblockierstellung versetzt, und vor dem Motorstart ist eine neue bestandene Atemprobe erforderlich.

08 Starten und Fahren
◀◀
Kalibrierung und Wartung
Die Alkoholsperre muss alle 12 Monate in einer Werkstatt 2 kontrolliert und kalibriert werden.
30 Tage vor einer notwendigen Neukalibrierung wird auf dem Kombinationsinstrument die Mitteilung Alcoguard Kalibr. erford. angezeigt. Sollte die Kalibrierung nicht innerhalb dieser 30 Tage durchgeführt werden, wird der normale Motorstart gesperrt – dann ist lediglich der Start über die Bypassfunktion möglich, siehe nachfolgenden Abschnitt "Notsituation".
Die Mitteilung kann mit einem Druck auf die Sendetaste (3) ausgeblendet werden. Die Mitteilung wird anderenfalls nach ca. 2 Minuten von alleine ausgeblendet und dann jedoch bei jedem Motorstart erneut angezeigt – sie kann lediglich bei der Neukalibrierung in einer Werkstatt 2 permanent ausgeschaltet werden.
Niedrige oder hohe Außentemperaturen Je niedriger die Außentemperatur, desto länger dauert es, bis die Alkoholsperre benutzt werden kann.
| Temperatur (°C) | Maximale Erwärmungszeit(Sekunden) |
+10 bis +85 10
-5 bis +10 60
-40 bis -5 180
Bei Temperaturen unter -20 °C oder über +60 °C benötigt die Alkoholsperre eine zusätzliche Stromversorgung. Das Kombinationsinstrument zeigt Alcoguard Stromkabel anschl.. In diesem Fall das Stromversorgungskabel vom Handschuhfach an die Alkoholsperre anschließen und warten, bis Kontrolllampe (6) grün leuchtet.
Bei extrem niedrigen Temperaturen kann die Erwärmungszeit verringert werden, indem die Alkoholsperre in einen beheizten Raum mitgenommen wird.
Notsituation
In einer Notsituation oder, wenn die Alkohol- sperre nicht funktioniert, kann die Alkohol- sperrfunktion überbrückt werden, damit das Fahrzeug gefahren werden kann.

ACHTUNG
Jegliche Aktivierung durch einen Bypass wird aufgezeichnet und gespeichert, siehe Aufzeichnung von Daten (S. 16).
Nach Aktivierung der Bypassfunktion wird während der gesamten Fahrt Alcoguard Bypass aktiviert im Kombinationsinstrument angezeigt. Diese Mitteilung kann ausschließlich in einer Werkstatt zurückgestellt werden 2 .
Die Bypassfunktion kann getestet werden, ohne dass eine Fehlermeldung gespeichert wird – dazu sämtliche Schritte ausführen, ohne das Fahrzeug zu starten. Die Fehlermeldung wird bei der Verriegelung des Fahrzeugs gelöscht.
Bei der Installation der Alkoholsperre wird gewählt, ob die Überbrückung Bypass- oder Notfunktion sein soll. Diese Einstellung kann später in einer Werkstatt geändert werden 2 .
Bypassfunktion aktivieren
- Die OK-Taste des linken Lenkradhebels und die Taste für die Warnblinkanlage gleichzeitig ca. 5 Sekunden drücken und gedrückt halten - im Kombinationsinstrument erscheint zunächst Bypass aktiviert 1 min. warten und dann Alcoguard Bypass aktiviert – anschließend kann der Motor angelassen werden.
08 Starten und Fahren

Diese Funktion kann mehrmals aktiviert werden. Die während der Fahrt angezeigte Fehlermeldung kann ausschließlich von einer Werkstatt ausgeschaltet werden 2 .
Notfunktion aktivieren
- Die OK-Taste des linken Lenkradhebels und die Taste für die Warnblinkanlage gleichzeitig ca. 5 Sekunden drücken und gedrückt halten - im Kombinationsinstrument erscheint Alcoguard Bypass aktiviert und der Motor kann angelassen werden.
Diese Funktion kann einmal verwendet werden, danach muss eine Rückstellung in einer Werkstatt vorgenommen werden 2 .
Themenbezogene Informationen
- Alkoholsperre* - Funktionen und Bedienung (S. 261)
- Alkoholschloss* - Aufbewahrung (S. 262)
- Alkoholsperre* - vor dem Anlassen des Motors (S. 262)
• Alkoholschloss* (S. 261) - Alkoholsperre* - Symbole und Textmitteilungen (S. 265)
Alkoholsperre\* - Symbole und Textmitteilungen
Außer den bereits beschriebenen Mitteilungen, die darauf bezogen sind, wie die Alkoholsperre vor dem Anlassen des Motors funktioniert (S. 262) kann das Display des Kombinationsinstruments auch Folgendes anzeigen:
| Displaytext Bedeutung/ Maßnahme | |
| Alcoguard Neustart möglich | Der Motor war kürzer als 30 Minuten abgestellt – Motorstart ohne neue Probe möglich. |
| Alcoguard Wart. erforderl. | An eine Werkstatt wendenA. |
| Alcoguard Kein Signal | Sendung fehlgeschlagen – manuell mit Taste (3) senden oder neue Atemprobe durchführen. |
| Alcoguard Test ungültig | Test fehlgeschlagen – neue Atemprobe durchführen. |
| Alcoguard Länger pus-ten | Zu kurz geblasen - länger blasen. |
| Displaytext Bedeutung/ Maßnahme | |
| Alcoguard Schwächer pusten | Zu stark geblasen - schwächer blasen. |
| Alcoguard Stärker pus- ten | Zu schwach geblasen - stärker blasen. |
| Alcoguard warten Vor- heizphase | Erwärmung nicht fertig - auf Text Alcoguard 5 Sek. pusten warten. |
A Eine Volvo-Vertragswerkstatt wird empfohlen.
Themenbezogene Informationen
- Alkoholsperre* - Funktionen und Bedienung (S. 261)
• Alkoholsperre * - zu beachten (S. 263) - Alkoholschloss* - Aufbewahrung (S. 262)
• Alkoholschloss* (S. 261)

08 Starten und Fahren
Anlassen des Motors
Der Motor wird mit dem Transponderschlüssel und der Taste START/STOP ENGINE angelassen bzw. abgestellt.
Dieselmotor

Zündschloss mit herausgezogenem/eingedrücktem Transponderschlüssel und START/STOP ENGINE-Taste.

WICHTIG
Den Transponderschlüssel nicht verkehrt herum einstecken – den Schlüssel am Ende mit dem abnehmbaren Schlüsselblatt festhalten, siehe Abnehmbares Schlüsselblatt - Entfernen/Anbringen (S. 164).
- Den Transponderschlüssel in das Zündschloss stecken und bis in die Endstellung drücken. Es ist zu beachten, dass in Fahrzeugen mit Alkoholschloss* zunächst eine Atemprobe bestanden werden muss, bevor der Motor gestartet werden kann. Weitere Information über die Alkoholsperren-Funktion, siehe Alkoholschloss* (S. 261).
- Das Bremspedal vollkommen durchdrücken 3 .
- Auf die START/STOP ENGINE-Taste drücken und sie dann loslassen.
Beim Anlassen des Motors arbeitet der Anlasser, bis der Motor läuft, oder bis der Überhitzungsschutz einen Abbruch auslöst.
Beim Anlassen unter normalen Verhältnissen wird der elektrische Antriebsmotor bevorzugt - der Dieselmotor bleibt ausgeschaltet. Dadurch "läuft" der Elektromotor nach einem Druck auf die Taste START/STOP ENGINE und das Fahrzeug ist fahrbereit. Das Laufen des Motors wird dadurch angezeigt, dass die Kontrollleuchten im Kombinationsinstrument verlöschen und dessen vorgewähltes Thema aufleuchtet (siehe Kombinationsinstrument, digital - Übersicht (S. 64)).
Es gibt jedoch Situationen, in denen statt dessen der Dieselmotor anläuft, z. B. bei
niedrigen Temperaturen, oder wenn die Hybridbatterie aufgeladen werden muss.

WICHTIG
Falls der Motor nicht nach 3 Versuchen startet - bis nächsten Versuch 3 Minuten warten. Die Startleistung nimmt zu, wenn sich die Batterie erholen darf.

WARNUNG
Ziehen Sie nie den Transponderschlüssel nach dem Motorstart oder beim Abschleppen des Fahrzeugs aus dem Zündschloss ab.

WARNUNG
Der Transponderschlüssel ist beim Verlassen des Fahrzeugs stets aus dem Zündschloss zu ziehen. Ggf. darauf achten, dass die Schlüsselstellung 0 lautet - vor allem, wenn sich Kinder im Fahrzeug aufhalten. Für Informationen zur Vorgehensweise siehe Schlüsselstellungen (S. 74).
08 Starten und Fahren


ACHTUNG
Bei einem Kaltstart kann die Leerlaufdrehzahl bei manchen Motortypen deutlich höher sein als normal. Dies geschieht, um die Abgasreinigung so schnell wie möglich auf normale Betriebstemperatur zu bringen, wodurch der Abgasemissionsausstoß verringert und die Umwelt geschont wird.
Keyless drive\*
Zum schlüssellosen (S. 169) Anlassen des Motors die Schritte 2–3 befolgen.

ACHTUNG
Voraussetzung für den Start des Motors ist, dass sich einer der Fernbedienungsschlüssel des Fahrzeugs mit Keyless drive-Funktion im Innenraum oder im Laderaum befindet.

WARNUNG
Beim Fahren oder Abschleppen des Fahrzeugs nie den Transponderschlüssel aus dem Fahrzeug entfernen.
Themenbezogene Informationen
• Ausschalten des Motors (S. 267)
Ausschalten des Motors
Der Motor wird mit der Taste START/STOP ENGINE ausgeschaltet.
Zum Abstellen des Motors:
- Auf START/STOP ENGINE drücken – der Motor geht aus.
Wenn der Wählhebel nicht in Stellung P ist, oder wenn das Fahrzeug rollt:
- Drücken Sie 2 mal auf START/STOP ENGINE oder halten Sie die Taste gedrückt, bis der Motor stehen bleibt.
Themenbezogene Informationen
• Schlüsselstellungen (S. 74)
Lenkschloss
Das Lenkschloss erschwert das Lenken des Fahrzeugs, zum Beispiel nach einem Diebstahl.
Funktion
- Das Lenkradschloss entriegelt, wenn sich der Transponderschlüssel im Zündschloss 4 befindet und die START/STOP ENGINE-Taste gedrückt wird.
- Das Lenkschloss verriegelt, wenn die Fahrertür geöffnet wird, nachdem der Motor abgestellt wurde.
Ein mechanisches Geräusch ist zu hören, wenn das Lenkschloss entriegelt bzw. verriegelt.
Themenbezogene Informationen
• Anlassen des Motors (S. 266)
• Schlüsselstellungen (S. 74)
- Lenkrad (S. 82)

08 Starten und Fahren
Starthilfe mit Batterie
Wenn die Startbatterie (S. 368) entladen ist, kann der Motor mit dem Strom einer anderen Batterie angelassen werden.

Wenn eine andere Batterie zur Starthilfe verwendet wird, werden folgende Schritte empfohlen, um einen Kurzschluss oder andere Schäden zu vermeiden:
- Den Transponderschlüssel in Schlüsselstellung 0 (S. 74) drehen.
- Kontrollieren, ob die Starthilfebatterie eine Spannung von 12 V hat.
-
Wenn die Starthilfebatterie in einem anderen Fahrzeug montiert ist – den Motor des helfenden Fahrzeugs ausschalten und darauf achten, dass sich die beiden Fahrzeuge nicht berühren.
-
Die eine Klemme des roten Startkabels an den Pluspol (1) der Starthilfebatterie anschließen.
WICHTIG
Das Startkabel vorsichtig anschließen, um Kurzschlüsse mit anderen Bauteilen im Motorraum zu vermeiden.

- Die Clips an der vorderen Abdeckung der Fahrzeugbatterie öffnen und die Abdeckung abnehmen.
- Die andere Klemme des roten Startkabels an den Pluspol (2) des Fahrzeugs anschließen.
-
Die eine Klemme des schwarzen Startkabels an den Minuspol (3) der Starthilfebatterie anschließen.
-
Die andere Klemme an einem Massepunkt, z. B. der rechten Motoraufhängung an der Oberkante, dem äußeren Schraubenkopf (4), anschließen.
- Sicherstellen, dass die Klemmen der Startkabel richtig fest sitzen, damit während des Startversuchs keine Funken auftreten.
- Den Motor desjenigen Fahrzeugs starten, das Starthilfe leistet, und ihn einige Minuten bei etwas höherer Drehzahl laufen lassen, ca. 1500/min.
08 Starten und Fahren

- Den Motor im Fahrzeug mit der entladenen Batterie mit eingeschobenem Transponderschlüssel und einem Druck auf die Taste START/STOP ENGINE anlassen, siehe Anlassen des Motors (S. 266).

ACHTUNG
Unter normalen Bedingungen wird beim Anlassen des Motors der elektrische Antriebsmotor des Fahrzeugs vorgezogen - der Dieselmotor bleibt abgeschaltet. Dadurch "läuft" der Elektromotor nach einem Druck auf die Taste START/STOP ENGINE und das Fahrzeug ist fahrbereit. Das Laufen des Motors wird dadurch angezeigt, dass die Kontrollleuchten im Kombinationsinstrument verlöschen und dessen vorgewähltes Thema leuchtet.

WICHTIG
Die Anschlüsse während des Startversuchs nicht berühren. Es besteht die Gefahr für Funkenbildung.
- Die Starthilfekabel in umgekehrter Reihenfolge entfernen – zuerst das schwarze Kabel und anschließend das rote Kabel entfernen.
Sicherstellen, dass keine der Klemmen des schwarzen Starthilfekabels mit dem Pluspol der Batterie oder mit der angeschlossenen Klemme des roten Starthilfekabels in Berührung kommt!
- Vordere Abdeckung der eigenen Batterien wieder anbringen.

WARNUNG
- Startbatterien können hochexplosives Knallgas bilden. Ein einziger Funke, der entstehen kann, wenn die Starthilfekabel falsch angeschlossen werden, kann eine Explosion der Batterie herbeiführen.
- Die Startbatterie enthält Schwefelsäure, die schwerste Verätzungen verursachen kann.
- Sollte die Säure in Kontakt mit den Augen, der Haut oder der Kleidung kommen, mit reichlich Wasser spülen. Geraten Säurespritzer in die Augen, sofort Arzt aufsuchen!
Themenbezogene Informationen
• Anlassen des Motors (S. 266)
Antriebssystem
Dieser V60 Plug-in Hybrid ist ein so genannter Parallelhybrid, was bedeutet, dass das Fahrzeug zwei separate Antriebssysteme hat: Einen Elektromotor und einen Dieselmotor. Je nach eingestelltem Antriebsmodus und verfügbarer Stromenergie können die beiden Antriebssysteme entweder jedes für sich oder parallel nebeneinander eingesetzt werden.
Zwei Antriebssysteme
Ein fortschrittliches Steuersystem koordiniert die Eigenschaften beider Antriebssysteme so, dass eine bestmögliche Wirtschaftlichkeit erreicht wird.

08 Starten und Fahren
◀◀
③ Dieselmotor
4 Elektromotor
Der Elektromotor dient hauptsächlich bei niedrigen Geschwindigkeiten als Antrieb, während der Dieselmotor bei höheren Geschwindigkeiten und bei einer aktiveren Fahrweise eingesetzt wird.
Sowohl der Dieselmotor als auch der Elektromotor können die Antriebskraft direkt an die Räder generieren. Mit einem besonderen Hochspannungsgenerator kann der Dieselmotor außerdem die Hybridbatterie des Elektromotors laden.
Themenbezogene Informationen
• Antriebssystem - Antriebsmodi (S. 270)
• Energiefluss (S. 273)
- Antriebssystem - Symbole und Mitteilungen (S. 275)
Antriebssystem - Antriebsmodi
Die beiden Antriebssysteme des Fahrzeugs werden entweder einzeln oder gleichzeitig genutzt. Während der Fahrt kann der Fahrer zwischen verschiedenen Antriebsmodi wählen. Unabhängig von dem gewählten Antriebsmodus kontrolliert das Steuersystem, dass die Kombination aus Fahrverhalten, Fahrerlebnis, Umweltbelastung und Kraftstoffverbrauch stets optimal in Bezug auf den gewählten Antriebsmodus ist.
Wenn ein Betriebsmodus nicht aktivierbar ist, wird der Grund hierfür mit einer Textmittelung auf dem Kombinationsinstrument angegeben.

ACHTUNG
Der Fahrer kann den Betriebsmodus nicht "falsch" einstellen - wenn in bestimmten Situationen ein Parameter nicht stimmt, wählt das System automatisch einen anderen, passenderen Betriebsmodus.

Bedienelemente für Antriebsmodi.

WARNUNG
- Lassen Sie das Fahrzeug in unbelüfteten Räumen mit aktivem Betriebsmodus und abgeschaltetem Dieselmotor nicht stehen - es erfolgt ein automatischer Motorstart bei niedrigem Ladestand der Hybridbatterie und die Abgase können dann für Menschen und Tiere eine ernste Gefahr darstellen.
08 Starten und Fahren


PURE

Diese Alternative zielt auf den Elektroantrieb sowie einen möglichst niedrigen Energieverbrauch ab und hilft dem Fahrer, die maximale Leistung aus der Hybridbatterie zu holen.
Da die Reichweite beim Elektroantrieb in direktem Zusammenhang mit dem Stromverbrauch des Fahrzeugs insgesamt steht, wird dabei auf Funktionen verzichtet, welche die Reichweite beeinträchtigen, wie z. B. Klimaanlage und Fahrdynamik. Um eine möglichst große Reichweite zu erzielen, wird daher die Klimaanlage (S. 128) abgeschaltet - sie kann bei Bedarf jedoch mit der Taste AC aktiviert werden.

ACHTUNG
Bei Scheibenbeschlag auf die Taste AC, AUTO oder Defroster drücken.
Zu beachten
Dieser Antriebsmodus kann nur gewählt werden, wenn die Hybridbatterie ausreichend aufgeladen ist.
Der Dieselmotor kann in bestimmten Fällen automatisch anspringen, obwohl der Betriebsmodus PURE gewählt ist, zum Beispiel.:
- Wenn die Geschwindigkeit 125 km/h übersteigt
- Wenn der Fahrer mehr Antriebskraft anfordert, als der Elektroantrieb liefern kann
- Wenn die Hybridbatterie einen zu niedrigen Ladestand hat und aufgeladen werden muss
- Bei System-/Komponentenbegrenzungen, zum Beispiel niedrige Außentemperatur, siehe Energiefluss (S. 273).
1 - HYBRID

Diese Option ist der voreingestellte Antriebsmodus für den Start. Das Steuersystem verwendet sowohl den elektrischen als auch den mit Diesel betriebenen Motor - einzeln oder zusammen - und
berechnet deren optimale Anwendung hinsichtlich Leistung, Kraftstoffverbrauch und Komfort.
Die Fähigkeit, nur mit dem Elektromotor in dem Betriebsmodus HYBRID fahren zu können, ist vom Ladestand der Hybridbatterie abhängig, und zum Beispiel davon, ob der Fahrzeuginnenraum aufgewärmt oder gekühlt werden muss. Bei einem hohen Ladestand ist die Fähigkeit für den reinen Elektrobetrieb die gleiche wie im Betriebsmodus PURE, d.h. das Fahrzeug wird einfach wie ein Elektroauto
gefahren (mit hoher elektrischer verfügbarer Leistung).
Bei einem niedrigen Ladestand (Hybridbatterie fast leer) muss auch die Ladung der Batterie berücksichtigt werden, was dazu führt, dass der Dieselmotor öfters eingeschaltet wird.
Um die Fähigkeit wiederherzustellen, nur mit Elektroenergie im Antriebsmodus HYBRID zu fahren:
- Hybridbatterie mit dem Ladekabel an einer 230-V-Wechselstrom Steckdose (siehe Ladestrom (S. 302)) aufladen oder die Funktion SAVE verwenden.
Zu beachten
- Selbst bei einem höheren Ladestand der Hybridbatterie kann der Dieselmotor anspringen, zum Beispiel um die Temperatur im Fahrzeuginnenraum zu erhöhen oder abzusenken.
3 - POWER

Diese Wahl sorgt dafür, dass das Fahrzeug bestes Ansprech- und Leistungsverhalten zeigt, da sowohl der elektrische als auch der Dieselmotor im Dauerbetrieb sind. Das Fahrzeug fährt sich
sportlicher und reagiert beim Gasgeben durch schnelleres Ansprechen.


08 Starten und Fahren
◀◀
Bei aktiver Fahrweise werden die niedrigeren Gänge bevorzugt, und das Getriebe schaltet später hoch.
Zu beachten
• Der Dieselmotor läuft ständig.
- Das Fahrzeug wird sowohl an den Vorder- als auch Hinterrädern angetrieben.
- Dieser Antriebsmodus bringt einen höheren Kraftstoffverbrauch mit sich.
4 - AWD

Betrieb aktiviert den Allradantrieb, der die Straßenlage und Traktion verbessert. Der Modus ist vor allem für niedrige Geschwindigkeiten bei glatter Straßenlage vorgesehen, aber der Allradantrieb
kann auch bei schnellerer Fahrt stabilisierend wirken.
Zu beachten
• Der Dieselmotor läuft ständig.
- Dieser Antriebsmodus bringt einen höheren Kraftstoffverbrauch mit sich.
5 - SAVE

Diese Funktion startet das Aufladen der Hybridbatterie und sorgt dafür, dass deren Ladestand eine Kapazität nicht unterschreitet, die einer Fahrstrecke von ca. 20 km im Elektrobetrieb entspricht.
Dadurch soll die Energie für spätere Gelegenheiten gespart werden, in denen der Elektrobetrieb angebrachter ist, z. B. beim Fahren in der Stadt.
Wenn der Ladestand der Hybridbatterie niedrig ist und die Taste SAVE betätigt wird, lädt sie der Dieselmotor zunächst bis zu einer Kapazität auf, die einer Elektroantriebsreichweite von ca 20 km entspricht.
Fahren mit dem Elektromotor spart bei langsamer Geschwindigkeit mehr Kraftstoff als bei höherer Geschwindigkeit. Wählen Sie daher SAVE vorrangig, wenn der Ladestand der Hybridbatterie hoch ist und eine geplante Fahrt mit einer längeren Strecke in höherer Geschwindigkeit (z. B. Autobahn) beginnt und mit einer langsamer im Elektroantrieb gefahrenen Strecke endet.
Wenn die Taste SAVE bei einem Hybridbatterie-Ladestand gedrückt wird, der einer Reichweite von mehr als ca. 20 km im Elektrobetrieb entspricht, dann wird der aktuelle Ladestand der Hybridbatterie aufrecht erhalten.
Unabhängig vom gewählten Betriebsmodus wird kurzzeitig eine Aufladung der Hybridbatterie im Hintergrund in Gang gesetzt - zu vergleichen mit der Funktion SAVE - wenn eine automatische DPF (S. 300)-Regeneration ausgeführt wird.
Zu beachten
- Dieser Antriebsmodus bringt einen höheren Kraftstoffverbrauch mit sich.
- Nachdem der Dieselmotor die Hybridbatterie bis zu dem SAVE-Ladestand aufgeladen hat, wird das Steuerungssystem den Dieselmotor auf die gleiche Weise ausschalten und anlassen, wie dies bei einem niedrigen Ladestand im Modus HYBRID erfolgt.
Antriebsmodi in MY CAR
Im Menüsystem (S. 110) des Fahrzeugs gibt es kurze Beschreibungen zu den verschiedenen Betriebsmodi des Fahrzeugs.
- Gehen Sie zu MY CAR HYBRID → Fahrmodi.
- Wählen Sie dort zwischen PURE, HYBRID, POWER, AWD und SAVE und bestätigen Sie mit OK.
Start/Stop-Funktion
Das Steuersystem bestimmt, wann der Dieselmotor abgeschaltet werden kann und auch, wie lange die Abschaltung bleibt. Dies entspricht der Start/Stop-Funktion in her-
08 Starten und Fahren

kömmlichen Fahrzeugen mit Kraftstoffmotoren.
Fahrtstatistik
Das Fahrzeug speichert die Statistik (S. 116) über den Strom- und Kraftstoffverbrauch in Bezug zur gefahrenen Strecke.
Außer über den Bordcomputer kann die Fahrtstatistik auch über das Menüsystem MY CAR angezeigt werden:
- Gehen Sie zu MY CAR Fahrtstatistik und bestätigen mit OK.
Themenbezogene Informationen
• Antriebssystem (S. 269)
- Antriebssystem - Symbole und Mitteilungen (S. 275)
• Energiefluss (S. 273)
Energiefluss
Der Bildschirm in der Mittelkonsole kann grafisch anzeigen, welcher der Motoren das Fahrzeug antreibt und wie der Energiefluss erfolgt – z. B. ob die Hybridbatterie geladen wird oder Energie an den Elektromotor abgibt.
Außerdem werden temperatur- und altersbezogene Informationen zum Dieselkraftstoff angezeigt.

Die Anzeige des Energieflusses wird über das Menüsystem aktiviert:
• Gehen Sie zu MY CAR HYBRID → Leistungsfluss und bestätigen mit OK.
Begrenzung wegen niedriger Außentemperatur
Um die Gefahr eines Ausscheidens von Paraffin (siehe Kraftstoff - Diesel (S. 297)) im
Dieselkraftstoff aufgrund geringer Kältebeständigkeit zu vermeiden, hat das Fahrzeug eine je nach Markt unterschiedlich eingestellte Funktion, die automatisch die Möglichkeit begrenzt, im Betriebsmodus PURE oder HYBRID bei niedrigen Temperaturen im Elektrobetrieb zu fahren. Falls eine solche Situationen auftritt, wird der Dieselmotor ständig laufen.
Die Kältebeständigkeit von Dieselkraftstoff ist ein Maß für die Einsetzbarkeit des Kraftstoffs bei niedrigen Temperaturen. Normalerweise sind die Kälteeigenschaften von Dieselkraftstoff an die Klimazone und Jahreszeit angepasst, in der ein Vertrieb und Verkauf des Kraftstoffs stattfindet. Siehe auch Informationen über Dieselkraftstoff (S. 297).
Die automatische Begrenzung bei niedrigen Temperaturen steigt gradweise an, wenn der Kraftstoff im Tank altert. Bei einem neu aufgetankten Fahrzeug gibt es keine Begrenzung, mit zunehmendem Alter des Kraftstoffs im Tank, gerechnet in Monaten, steigt der Grenzwert jedoch.
Die Aufgabe der Funktion ist es, bei niedrigen Außentemperaturen dafür zu sorgen, dass der Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs in einem solchen Maße erfolgt, dass ein erneutes Tanken - mit Kraftstoff der korrekten Kältebeständigkeit - erfolgen kann oder muss, bevor die kritische Temperatur für den gegenwärtig im Tank befindlichen Kraftstoff eintritt.

08 Starten und Fahren
◀◀
Alter des Kraftstoffs
Alternder Dieselkraftstoff (ab etwa 5 Monaten und älter) kann in Verbindung mit Kondenswasser unter bestimmten Umständen eine Algen- und Bakterienbildung im Kraftstoffsystem mit sich führen und/oder eine Oxydation des Kraftstoffs bewirken, wodurch ein Risiko für Betriebsstörungen entsteht.
Um solche Probleme zu vermeiden, hat das Fahrzeug eine eingebaute Funktion, die das Alter des Kraftstoffs kontrolliert. In diesem Zusammenhang kann eine selbsterklärende Textmitteilung erscheinen, zum Beispiel:
- Kraftstoff überaltert Dieselmotor starten, um Kraftstoff zu verbrauchen
- Kraftstoff überaltert Motor läuft, um Kraftstoff zu verbrauchen
• Kraftstoff überaltert Nachtanken
In einem solchen Fall sollte der empfohlenen Maßnahme Folge geleistet werden.
Themenbezogene Informationen
• Antriebssystem (S. 269)
08 Starten und Fahren

Antriebssystem - Symbole und Mitteilungen
Das Antriebssystem kann in bestimmten Situationen eine Mitteilung im Kombinationsinstrument anzeigen - in diesen Fällen ist der angezeigten Empfehlung Folge zu leisten.

Öffnet ein nicht angeschnallter Fahrer bei laufendem Diesel- oder Elektromotor die Fahrertür, leuchtet dieses Symbol auf, erscheint eine
Textmeldung und ertönt ein Warnsignal.
Dies geschieht auch, wenn ein nicht ange- schnallter Fahrer bei geöffneter Fahrertür den Motor anlässt.
Nachfolgend einige Beispiele für diese Mitteilungen, deren Bedeutung und Vorschläge für geeignete Maßnahmen:
| Mitteilung Bedeutung Maßnahme | ||
| PURE wegen niedriger Temperatur im Hybridsystem nicht verfügbar | Ein/mehrere Teil/e des Antriebssystems hat/ haben die korrekte Betriebstemperatur nicht erreicht. | Im Modus HYBRID fahren, bis die Mitteilung zu PURE verfügbar wechselt - dann auf die Taste PURE drücken. |
| PURE wegen temporärer Hybridsystembegrenzungen nicht verfügbar | Temporäre Systembegrenzung, z. B. nicht korrekte Betriebstemperatur. | Im Modus HYBRID fahren, bis die Mitteilung zu PURE verfügbar wechselt - dann auf die Taste PURE drücken. |
| PURE wegen geringer Batterieladung nicht verfügbar | Die Hybridbatterie hat einen zu niedrigen Ladestand. | Im Modus SAVE fahren, bis die Mitteilung zu PURE verfügbar wechselt, oder Batterie über einen 230-V Wechselstromanschluss laden - dann auf die Taste PURE drücken. |
| Kein PURE verfügbar, wenn Schalthebel auf "Manuell" | Wählhebel ist in manueller "+/-"-Stellung. | Wählhebel seitlich schieben, bis zur Automatik-Stellung, dann Taste PURE drücken. |
| PURE verfügbar | Der PURE-Antriebsmodus ist nach vorheriger Begrenzung wieder verfügbar. | - |
| POWER wegen temporärer Hybridsystembegrenzungen nicht verfügbar | Temporäre Systembegrenzung, z. B. nicht korrekte Betriebstemperatur. | - |


08 Starten und Fahren
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| Mitteilung Bedeutung Maßnahme | ||
| SAVE wegen temporärer Hybridsystembegrenzungen nicht verfügbar | Temporäre Systembegrenzung, z. B. nicht korrekte Betriebstemperatur. | - |
| AWD wegen temporärer Hybridsystembegrenzungen nicht verfügbar | Temporäre Systembegrenzung, z. B. nicht korrekte Betriebstemperatur. | - |
Themenbezogene Informationen
• Antriebssystem (S. 269)
08 Starten und Fahren

Getriebe
Ein V60 Plug-in Hybrid wird genau wie ein herkömmliches Auto mit Verbrennungsmotor und Automatikgetriebe gefahren und behandelt.
Die Ausnahme ist, dass der Dieselmotor stets in Betrieb ist, wenn sich der Wählhebel in der manuellen Schalteinstellung (+/-) befindet. Der Fahrer muss dann manuell schalten, und wenn das Gaspedal losgelassen wird, aktiviert das Fahrzeug die Motorbremse, siehe Automatikgetriebe - Geartronic (S. 277).

WICHTIG
Um Schäden an einer der Komponenten des Antriebssystems zu vermeiden, wird die Betriebstemperatur des Getriebes überwacht. Bei der Gefahr einer Überhitzung erscheint ein Warnsymbol im Kombinationsinstrument zusammen mit einer Textmitteilung - der darin angegebenen Empfehlung ist Folge zu leisten.
Themenbezogene Informationen
• Automatikgetriebe - Geartronic (S. 277)
Ganganzeige\*
Die Ganganzeige informiert den Fahrer, dass es an der Zeit ist, hoch- oder herunterzuschalten. Wichtig beim umweltfreundlichen Fahren ist es, im richtigen Gang zu fahren und rechtzeitig zu schalten.
Automatikgetriebe

Kombinationsinstrument "Digital" mit Ganganzeige.
Zur Hilfestellung gibt es bei bestimmten Varianten eine Anzeige - GSI (Gear Shift Indicator), die dem Fahrer mitteilt, wann es angebracht ist, in den nächsthöheren oder niedrigeren Gang zu schalten, um den niedrigst möglichen Kraftstoffverbrauch zu erreichen. Bei Berücksichtigung von Eigenschaften wie Leistungsfähigkeit und vibrationsfreiem Laufen kann es jedoch angebracht sein, bei höherer Drehzahl zu schalten. Die eingerahmte Ziffer ist der aktuelle Gang.
Automatikgetriebe - Geartronic
Das Geartronic-Getriebe hat zwei verschiedene Schaltmodi - Automatik oder manuell.

08 Starten und Fahren
◀◀

D: Automatische Gangstellungen. +/-: Manuelle Gangstellungen. S⁶: Sportmodus*.
Das Kombinationsinstrument (S. 63) zeigt die Wählhebelstellung mit folgenden Zeichen an: P, R, N, D, S*, 1, 2, 3 etc.
Gangstellungen

Automatische Gangstellungen werden rechts auf dem Kombinationsinstrument angezeigt (jeweils nur eine Markierung leuchtet - die für die aktuelle Wählhebelstellung.)
Parkstellung - P
P wählen, wenn der Motor angelassen werden soll oder das Fahrzeug geparkt wird.
- Um den Wählhebel aus der P-Stellung bewegen zu können, muss erst das Bremspedal durchgedrückt werden.

ACHTUNG
Nach jedem Starten des Motors wird eine automatische Funktionskontrolle der Bremsanlage durchgeführt, wobei das Bremspedal vom Fahrer gedrückt werden muss, um den Wahlhebel aus der Stellung P zu bewegen. Bei der Funktionskontrolle ist der Pedalweg etwas länger als bei normalem Bremsen.
In der P-Stellung ist das Getriebe mechanisch gesperrt. Zur Sicherheit auch die Feststellbremse (S. 286) ansetzen.

ACHTUNG
Das Wählhebel muss in P-Stellung stehen, um das Fahrzeug verriegeln und die Alarmanlage zu aktivieren.

WICHTIG
Das Fahrzeug muss beim Wählen der Stellung P stillstehen.

WARNUNG
Beim Parken im Gefälle ist stets die Feststellbremse anzuziehen - die P-Stellung des Automatikgetriebes genügt nicht, um das Fahrzeug in allen Situationen zu halten.
Rückwärtsstellung - R
Beim Einlegen der Stellung R muss das Fahrzeug stillstehen.
Neutralstellung - N
Kein Gang eingelegt und der Motor kann angelassen werden. Die Feststellbremse anziehen, wenn das Fahrzeug stillsteht und sich der Wählhebel in Stellung N befindet.
Vorwärtsfahren - D
D ist die normale Fahrstellung. Das Hoch- und Herunterschalten erfolgt automatisch in Abhängigkeit von der Gaszufuhr und der Geschwindigkeit. Beim Einlegen der Stellung D aus der Stellung R muss das Fahrzeug stillstehen.
Geartronic – Manuelle Gangstellungen (+S-)
Wenn der Wählhebel in der manuellen Gangstellung steht "+S-", ist der Dieselmotor im permanenten Betrieb. Der Fahrer muss dann manuell schalten, und das Fahrzeug aktiviert
08 Starten und Fahren

die Motorbremse, wenn das Gaspedal nicht betätigt wird.

Den manuellen Schaltmodus erhält man durch Bewegen des Hebels zur Seite aus der Stellung D in die Endlage bei ""+S-". Das Symbol "+S-"
des Kombinationsinstruments wechselt die Farbe von WEISS auf ORANGE und die Ziffern 1-2, 3 usw. werden in einem Feld angezeigt, das dem Gang entspricht, der gerade eingelegt ist.
- Den Hebel zu "+" (Plus) nach vorn drücken, um eine Stufe hochzuschalten, dann loslassen. Der Hebel nimmt daraufhin seine Neutralstellung zwischen + und - ein.
oder
- Den Hebel zu "-" (Minus) nach hinten ziehen, um eine Stufe herunterzuschalten, und loslassen.
Die manuelle Schaltstellung "+S-" kann jederzeit während der Fahrt gewählt werden.
Um ein Ruckeln und ein Absterben des Motors zu verhindern, schaltet Geartronic automatisch herunter, wenn der Fahrer die Geschwindigkeit weiter absinken lässt, als es für den gewählten Gang geeignet ist.
Um zur automatischen Fahrstellung zurückzukehren:
- Den Hebel in die Endstellung bei D führen.
Geartronic - Wintermodus
Zur Erleichterung des Anfahrens bei rutschigen Straßenverhältnissen kann der 3. Gang manuell eingelegt werden.
-
Das Bremspedal durchdrücken und den Wahlhebel aus Stellung D in die Endstellung bei "+S-" bewegen – im Kombinationsinstrument wird nun nicht mehr D, sondern die Ziffer 1 angezeigt.
-
In den dritten Gang hochschalten, indem der Hebel zweimal nach vorn zu "+" (Plus) gedrückt wird - im Display wird nun nicht mehr 1 angezeigt, sondern 3.
-
Die Bremse loslassen und vorsichtig Gas geben.
In der Winterstellung des Getriebes fährt das Fahrzeug mit einer niedrigeren Motordrehzahl und einer reduzierten Motorleistung auf den Antriebsrädern an.
Kickdown
Wenn das Gaspedal ganz durchgetreten wird (über die normale Vollgasstellung hinaus), schaltet das Getriebe sofort automatisch in einen niedrigeren Gang. Dies ist das sogenannte „Kickdown-Herunterschalten“.
Wenn das Gaspedal aus der Kickdown-Stellung losgelassen wird, legt das Getriebe automatisch den nächsthöheren Gang ein.
Kickdown wird verwendet, wenn eine maximale Beschleunigung erforderlich ist, z. B. beim Überholen.
Sicherheitsfunktion
Um ein Überdrehen des Motors zu verhindern, verfügt das Steuerprogramm des Getriebes über einen Herunterschaltschutz, der die Kickdown-Funktion verhindert.
Geartronic lässt kein Herunterschalten/Kickdown zu, bei dem es zu so hohen Motordrehzahlen kommen kann, dass die Gefahr eines Motorschadens besteht. Sollte der Fahrer dennoch versuchen, einen Schaltvorgang dieser Art bei hohen Motordrehzahlen vorzunehmen, wird dieser nicht ausgeführt – der ursprüngliche Gang bleibt eingelegt.
Bei Kickdown kann das Fahrzeug abhängig von der Motordrehzahl jeweils einen oder mehrere Gänge herunterschalten. Das Fahrzeug schaltet hoch, wenn der Motor seine Höchstdrehzahl erreicht, um Motorschäden zu vermeiden.
Themenbezogene Informationen
- Getriebeöl - Qualität und Füllmenge (S. 406)

08 Starten und Fahren
Wählhebelsperre
Es gibt zwei verschiedene Typen von Wählhebelsperren - mechanisch und automatisch.
Mechanische Wählhebelsperre

Der Wählhebel kann frei zwischen den Stellungen N und D vor- und zurückbewegt werden. Die übrigen Stellungen können mit der Sperrtaste am Wählhebel freigegeben werden.
Wenn die Sperrtaste eingedrückt ist, kann der Hebel nach vorn oder hinten zwischen den Stellungen P, R, N und D bewegt werden.
Automatische Wählhebelsperre
Das Automatikgetriebe verfügt über spezielle Sicherheitssysteme:
Parkstellung (P)
Stillstehendes Fahrzeug mit laufendem Motor:
- Mit dem Fuß auf dem Bremspedal bleiben, wenn Sie den Wählhebel in eine andere Stellung führen.
Elektrische Schaltsperre – Shiftlock Parkstellung (P)
Bevor der Wählhebel aus Stellung P in andere Gangstellungen bewegt werden kann, muss das Bremspedal durchgedrückt werden, und der Transponderschlüssel muss sich in Schlüsselstellung II (S. 75).
Schaltsperre - Neutral (N)
Wenn sich der Wählhebel in der N-Stellung befindet und das Fahrzeug mindestens 3 Sekunden lang stillgestanden hat (unabhängig davon, ob der Motor läuft oder nicht) ist der Wählhebel gesperrt.
Bevor der Wählhebel aus Stellung N in eine andere Gangstellung bewegt werden kann, muss das Bremspedal durchgedrückt werden und der Transponderschlüssel muss sich in Schlüsselstellung II befinden.
Automatische Wählhebelsperre
deaktivieren

Wenn das Fahrzeug nicht gefahren werden kann, z. B. wenn die Batterie entladen ist, muss der Wählhebel aus der P-Stellung bewegt werden, damit das Fahrzeug bewegt werden kann.
Gummimatte im Fach hinter der Mittelkonsole anheben und nach einem Loch 7 für das Schlüsselblatt (S. 164) am Boden des Faches suchen.
Nach einem zurückfederndem Knopf unten im Loch mit dem Schlüsselblatt suchen, herunterdrücken und festhalten.
Den Wahlhebel aus der Stellung P führen, und das Schlüsselblatt herausziehen.
- Gummimatte wieder zurücklegen.
08 Starten und Fahren

Themenbezogene Informationen
• Automatikgetriebe - Geartronic (S. 277)
Anfahrhilfe an Steigungen (HSA)\*
Die Fahrbremse kann vor dem Losfahren oder Zurücksetzen an einer Steigung losgelassen werden - die Funktion HSA (Hill Start Assist) sorgt dafür, dass das Fahrzeug nicht losrollt.
Die Funktion beinhaltet, dass der Pedaldruck in der Bremsanlage noch einige Sekunden bestehen bleibt, während dessen der Fuß vom Bremspedal genommen und auf das Gaspedal gesetzt wird.
Die vorübergehende Bremswirkung lässt nach einigen Sekunden oder wenn der Fahrer Gas gibt nach.
Themenbezogene Informationen
• Anlassen des Motors (S. 266)
Allradbetrieb - AWD
Mit dem Allradantrieb wird die bestmögliche Traktion erreicht.

Mit dieser Taste in der Mittelkonsole wird der Allradantrieb (AWD – All Wheel Drive) aktiviert, siehe Antriebssystem - Antriebsmodi (S. 270). Der Modus ist in erster Linie für den Einsatz bei geringer
Geschwindigkeit auf glatter Fahrbahn gedacht. Der Allradantrieb wirkt auch bei höheren Geschwindigkeiten stabilisierend.
Um den bestmöglichen Grip zu erreichen und ein Durchdrehen der Räder zu vermeiden, wird die Antriebskraft automatisch an die Räder geleitet, welche die beste Bodenhaf-tung haben. Bei normaler Fahrweise wird ein größerer Teil der Kraft auf die Vorderräder übertragen.

08 Starten und Fahren
Fahrbremse
Die Fahrbremse wird zum Reduzieren der Geschwindigkeit des Fahrzeugs während der Fahrt verwendet.
Das Fahrzeug ist mit zwei Bremskreisen ausgestattet. Bei Störung eines Bremskreises greifen die Bremsen tiefer und ein stärkerer Pedaldruck ist erforderlich, um eine normale Bremswirkung zu erreichen.
Der Druck des Fahrers auf das Bremspedal wird durch eine Bremskraftunterstützung verstärkt.

WARNUNG
Die Servobremse funktioniert nur bei laufendem Motor.
Wenn die Bremse bei abgestelltem Motor betätigt wird, ist der Pedalweg etwas länger, und es muss ein kräftigerer Pedaldruck angewendet werden, um das Fahrzeug zu bremsen.
In sehr hügeliger Landschaft oder beim Fahren mit schwerer Ladung können die Bremsen durch die Motorbremse entlastet werden. Die Motorbremse wird am effektivsten ausgenutzt, wenn bergab derselbe Gang eingelegt wird wie bergauf.
Für allgemeinere Informationen zu starker Beanspruchung des Fahrzeugs siehe Motoröl - ungünstige Fahrbedingungen (S. 402).
Funktionskontrolle beim Starten des Motors
Ein V60 Plug-in Hybrid ist mit einer so genannten "brake by wire" Bremsanlage ausgestattet. Nach jedem Anlassen des Motors wird eine automatische Funktionskontrolle der Bremsanlage durchgeführt, wenn der Fahrer das Bremspedal durchdrückt, um den Wählhebel aus der Stellung P zu bewegen, siehe Automatikgetriebe - Geartronic (S. 277). Im Zusammenhang mit der Funktionskontrolle kann auf dem Informationsdisplay in bestimmten Fällen eine Mitteilung und ein Symbol angezeigt werden, Beispiele siehe in der Tabelle am Ende dieses Abschnitts.

ACHTUNG
Bei der Funktionskontrolle ist der Pedalweg etwas länger als bei normalem Bremsen.
Leichtes Bremsen -
Hybridbatterieaufladung
Bei leichtem Bremsen wird die Motorbremse des Elektromotors verwendet. Die Bewegungsenergie des Fahrzeugs wird dabei in elektrische Energie umgewandelt, welche zum Aufladen der Hybridbatterie genutzt wird. Die Aufladung der Batterie mit Motorbremse wird durch eine Animation im Kombinationsinstrument angezeigt (S. 64).
Diese Funktion ist bei Geschwindigkeiten zwischen 150-5 km/h aktiv - bei stärkerem Bremsen, sowie außerhalb dieses Geschwindigkeitsbereichs, wird der Bremsvorgang durch die hydraulische Bremsanlage ergänzt.
Reinigung der Bremsscheiben
Schmutz- und Wasserablagerungen auf den Bremsscheiben können dazu führen, dass die Bremswirkung verzögert wird. Bei nasser Straßenlage, vor längerem Abstellen und nach dem Waschen des Fahrzeugs empfiehlt sich eine Reinigung, indem die Fahrbremse kurzzeitig leicht betätigt wird.
Wartung
Damit auch in Zukunft ein unverändert hohes Maß an Verkehrssicherheit, Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit für Ihr Fahrzeug gewährleistet ist, sollten Sie den Volvo-Serviceintervallen folgen, die im Service- und Garantieheft angegeben sind.

WICHTIG
Die Bauteile der Bremsanlage sind regelmäßig auf Verschleiß zu prüfen.
Wenden Sie sich zu Informationen zur Vorgehensweise an eine Werkstatt oder lassen Sie die Inspektion von einer Werkstatt durchführen – empfohlen wird eine von Volvo autorisierte Werkstatt.
Symbole und Mitteilungen
| Symbol | Mitteilung Bedeutung/Maßnahme |
| Bremspedal ganz durchdrücken, um aus der P-Stellung zu kommen. | |
| Bremsped.-Merkm.geändert Wartung erforderlich |


08 Starten und Fahren
◀◀

WARNUNG
Falls und gleichzeitig leuchten, kann ein Fehler in der Bremsanlage aufgetreten sein.
Falls der Füllstand im Bremsflüssigkeitsbehälter zu diesem Zeitpunkt normal ist, fahren Sie vorsichtig in die nächste Werkstatt, vorzugsweise in eine Volvo-Vertragswerkstatt, zur Kontrolle der Bremsanlage.
Falls der Bremsflüssigkeitsstand unter dem MIN-Füllstand im Bremsflüssigkeitsbehälter liegt, sollte das Fahrzeug nicht weitergefahren werden, ohne Bremsflüssigkeit nachzufüllen.
Die Ursache für den Bremsflüssigkeitsverlust ist zu prüfen.
Themenbezogene Informationen
• Feststellbremse (S. 286)
- Fahrbremse - Notbremsleuchten und automatische Warnblinkanlage (S. 285)
- Fahrbremse - Notbremsverstärkung (S. 285)
- Fahrbremse - Bremsen mit Antiblockier-system (S. 285)
08 Starten und Fahren

Fahrbremse - Bremsen mit Antiblockiersystem
Nicht blockierende Bremsen, ABS (Anti-lock Braking System) verhindern, dass das Rad bei einer Bremsung blockiert.
Die Funktion sorgt dafür, dass die Lenkfähigkeit beibehalten wird, was z.B. das Ausweichen vor Hindernissen erleichtert. Während des Eingriffs können Vibrationen im Bremspedal zu spüren sein. Dies ist vollkommen normal.
Nachdem der Motor angelassen wurde, erfolgt automatisch ein kurzer Test des ABS-Systems, wenn der Fahrer das Bremspedal loslässt. Ein weiterer automatischer Test des ABS-Systems kann erfolgen, wenn das Fahrzeug eine Geschwindigkeit von 10 km/h erreicht. Der Test ist als Impulse im Bremspedal zu fühlen.
Themenbezogene Informationen
• Fahrbremse (S. 282)
• Feststellbremse (S. 286)
- Fahrbremse - Notbremsleuchten und automatische Warnblinkanlage (S. 285)
- Fahrbremse - Notbremsverstärkung (S. 285)
Fahrbremse - Notbremsleuchten und automatische Warnblinkanlage
Die Notbremsleuchten werden aktiviert, um den Verkehr hinter dem Fahrzeug auf ein kräftiges Abbremsmanöver aufmerksam zu machen. Bei dieser Funktion blinken die Bremsleuchten statt wie bei einer normalen Bremsung durchgehend zu leuchten.
Das Notbremslicht schaltet sich ein, wenn bei Geschwindigkeiten über 50 km/h stark gebremst wird. Nach Abbremsen des Fahrzeugs auf weniger als 10 km/h blinken die Bremsleuchten nicht mehr, sondern leuchten wieder normal durchgehend – gleichzeitig wird die Warnblinkanlage (S. 93) aktiviert, die eingeschaltet bleibt, bis sie mit der entsprechenden Taste ausgeschaltet wird oder der Fahrer das Gaspedal betätigt.
Themenbezogene Informationen
• Fahrbremse (S. 282)
• Feststellbremse (S. 286)
- Fahrbremse - Notbremsverstärkung (S. 285)
- Fahrbremse - Bremsen mit Antiblockier-system (S. 285)
Fahrbremse - Notbremsverstärkung
Die Notbremsverstärkung EBA (Emergency Brake Assist) hilft dabei, die Bremskraft zu erhöhen und dadurch die Bremsstrecke zu verkürzen.
EBA erkennt das Bremsverhalten des Fahrers und erhöht bei Bedarf die Bremskraft. Die Bremskraft kann verstärkt werden, bis das ABS-System eingreift. Die EBA-Funktion wird unterbrochen, sobald der Druck auf das Bremspedal nachlässt.

ACHTUNG
Wenn EBA aktiviert wird, sinkt das Bremspedal etwas tiefer als sonst, drücken bzw. halten Sie das Bremspedal so lange wie notwendig. Beim Loslassen des Bremspedals hört das Bremsen gänzlich auf.
Themenbezogene Informationen
• Fahrbremse (S. 282)
• Feststellbremse (S. 286)
- Fahrbremse - Notbremsleuchten und automatische Warnblinkanlage (S. 285)
- Fahrbremse - Bremsen mit Antiblockier-system (S. 285)

08 Starten und Fahren
Feststellbremse
Die Feststellbremse hält das Fahrzeug auf seinem Platz, wenn der Fahrersitz nicht besetzt ist, indem zwei Räder mechanisch blockiert werden.
Funktion
Wenn die elektrische Feststellbremse arbeitet, ist ein schwaches Elektromotorgeräusch zu hören. Das Geräusch tritt auch bei automatischen Funktionskontrollen der Feststellbremse auf.
Wenn das Fahrzeug stillsteht und die Feststellbremse angezogen wird, wirkt sie nur auf die Hinterräder. Wenn die Feststellbremse während der Fahrt betätigt wird, wird die gewöhnliche Fahrbremse verwendet, d. h. die Bremse wirkt auf alle vier Räder. Die Bremswirkung geht auf die Hinterräder über, sobald das Fahrzeug fast stillsteht.
Niedrige Batteriespannung
Wenn die Batteriespannung zu niedrig ist, kann die Feststellbremse weder gelöst noch angezogen werden. Bei zu niedriger Batteriespannung eine Starthilfebatterie anschließen, siehe Starthilfe mit Batterie (S. 268).
Feststellbremse anziehen

Feststellbremsregler - anziehen.
- Das Fahrbremspedal kräftig durchdrücken.
- Den Schalter PUSH LOCK/PULL RELEASE drücken.
Das Symbol des Kombinations-instruments beginnt zu blinken – leuchtet es konstant, ist die Feststellbremse angezogen.
- Das Fahrbremspedal loslassen und sicherstellen, dass das Fahrzeug stillsteht.
- Wenn das Fahrzeug geparkt wird, ist der Wahlhebel in die Stellung P zu führen.
Notbremse
Im Notfall kann die Feststellbremse angezogen werden, wenn das Fahrzeug in Bewe-
gung ist, indem der Schalter PUSH LOCK/PULL RELEASE gedrückt und festgehalten wird. Bei Loslassen des Schalters wird der Bremsvorgang gestoppt.

ACHTUNG
In Fällen einer Notbremsung bei Geschwindigkeiten über 10 km/h ertönt während des Bremsvorgangs ein akustisches Signal.
Parken an einer Steigung
Wird das Fahrzeug nach oben gerichtet an einer Steigung geparkt:
- Die Räder stets von der Bordsteinkante wegdrehen.
Wird das Fahrzeug nach unten gerichtet an einer Steigung geparkt:
• Die Räder stets zur Bordsteinkante hindrehen.

WARNUNG
Beim Parken im Gefälle ist stets die Feststellbremse anzuziehen - ein eingelegter Gang oder die P-Stellung des Getriebes genügt nicht, um das Fahrzeug in allen Situationen zu halten.
08 Starten und Fahren

Feststellbremse lösen

Feststellbremsregler - lösen.
Feststellbremse manuell lösen
- Den Transponderschlüssel in das Zündschloss 8 stecken.
- Das Fahrbremspedal kräftig durchdrücken.
- Am Schalter ziehen.
Die Feststellbremse wird gelöst und das Symbol des Kombinations-instruments erlischt.
Feststellbremse automatisch lösen
- Sicherheitsgurt anlegen.
- Den Motor anlassen.
- Das Fahrbremspedal kräftig durchdrücken.
- Den Wählhebel in Stellung D oder R bewegen und Gas geben.
Die Feststellbremse wird gelöst und das Symbol des Kombinations-instruments erlischt.
i ACHTUNG
Die Feststellbremse wird aus Sicherheitsgründen erst dann automatisch gelöst, wenn der Motor läuft und der Fahrer den Sicherheitsgurt angelegt hat. Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe wird die Feststellbremse unmittelbar bei Betätigung des Gaspedals und Wählhebelstellung D bzw. R gelöst.
Schwere Ladungen an Steigungen
Schwere Ladungen, wie z. B. ein Anhänger, können dazu führen, dass das Fahrzeug rückwärts rollt, wenn die Feststellbremse an kräftigen Steigungen automatisch gelöst wird. Dies können Sie vermeiden, indem Sie den Regler beim Anfahren drücken. Den Regler loslassen, sobald der Motor zieht.
Bremsbeläge wechseln
Die Bremsbeläge hinten müssen aufgrund der Konstruktion der elektrischen Feststellbremse in einer Werkstatt gewechselt werden – eine Volvo-Vertragswerkstatt wird empfohlen.
Symbole und Mitteilungen
Weitere Informationen, wie die Textmitteilungen im Kombinationsinstrument angezeigt und gelöscht werden können, siehe Mitteilungen - Verwaltung (S. 109).


08 Starten und Fahren
◀◀
| Symbol | Mitteilung Bedeutung/Maßnahme | |
| (P)! | "Mitteilung" | Die Mitteilung auf dem Kombinationsinstrument lesen. |
| Das blinkende Symbol zeigt an, dass die Feststellbremse angezogen wird.Sollte das Symbol in einer anderen Situation blinken, ist ein Fehler aufgetreten.Die Mitteilung auf dem Kombinationsinstrument lesen. | ||
| Feststellbr. n.vollst. gelöst | Eine Störung führt dazu, dass die Feststellbremse nicht gelöst werden kann:Versuchen, die Bremse anzuziehen und wieder zu lösen.Wenn der Fehler nach einigen Versuchen weiterhin vorhanden ist:Wenden Sie sich an eine Werkstatt – eine Volvo-Vertragswerkstatt wird empfohlen.Achtung! Ein Warnsignal ertönt bei Weiterfahrt mit dieser Fehlermeldung. | |
| Feststell-bremse nicht betätigt | Eine Störung führt dazu, dass die Feststellbremse nicht angezogen werden kann:Versuchen, die Bremse zu lösen und wieder anzuziehen.Wenn der Fehler nach einigen Versuchen weiterhin vorhanden ist:Wenden Sie sich an eine Werkstatt – eine Volvo-Vertragswerkstatt wird empfohlen.Die Mitteilung erscheint ebenfalls in Fahrzeugen mit Handschaltgetriebe, wenn das Fahrzeug mit langsamer Geschwindigkeit und offener Tür gefahren wird, um den Fahrer darauf aufmerksam zu machen, dass die Feststell-bremse unbeabsichtigt gelöst worden sein kann. | |
| Feststell-bremse Wart.erforderl. | Ein Fehler ist aufgetreten:Versuchen, die Bremse anzuziehen und wieder zu lösen.Wenn der Fehler nach einigen Versuchen weiterhin vorhanden ist:Wenden Sie sich an eine Werkstatt – eine Volvo-Vertragswerkstatt wird empfohlen. | |
08
- Wenn das Fahrzeug geparkt werden muss, bevor ein eventueller Fehler behoben ist, die Räder wie beim Parken an
einer Steigung eindrehen und den Wahlhebel in Stellung P bringen.
Eine Textmitteilung kann mit einem kurzen Druck auf die OK-Taste des Blinkerhebels ausgeblendet werden.
08 Starten und Fahren

Themenbezogene Informationen
• Fahrbremse (S. 282)

08 Starten und Fahren
Planen Sie Ihre Fahrt
Für eine möglichst lange Reichweite im Elekt- robetrieb ist eine gute Planung der Fahrt wichtig.
Nutzen Sie den Elektrobetrieb so viel wie möglich:
- Erkundigen Sie sich, wo es Ladestationen gibt.
- Wählen Sie bevorzugt Parkplätze mit Ladestation.
- Gleichen Sie den Stromverbrauch mit dem Gaspedal aus und nutzen dadurch die Vorteile des Elektromotors.

WARNUNG
Denken Sie daran, dass das Fahrzeug kein Motorengeräusch erzeugt, wenn es nur mit dem Elektromotor fährt. Es kann daher für Kinder, Fußgänger, Radfahrer und Tiere schwer wahrzunehmen sein. Dies gilt insbesondere für langsames Fahren, z. B. auf Parkplätzen.

ACHTUNG
Gewöhnen Sie sich daran, eine Fahrt nur mit voll aufgeladener Hybridbatterie anzu- treten.
Fahrtechnik
Der Elektromotor funktioniert sowohl als Motor als auch als Generator. Beim Bremsen
(S. 282) wird die Bremskraft zum Aufladen der Hybridbatterie (S. 302) verwendet – Energie, die anderenfalls als Wärmeenergie verloren gehen würde.
Hier einige Ratschläge zum Reduzieren des Stromverbrauchs (wodurch die Reichweite verlängert wird), ohne dadurch die Reisezeit zu verlängern oder das Fahrvergnügen zu mindern.
- Benutzen Sie beim Stillstehen an einer Steigung nicht das Gaspedal. Stattdessen die Fahrbremse benutzen.
- Benutzen Sie die Motorbremse und betätigen Sie die Fahrbremse möglichst weich - dadurch wird die Hybridbatterie aufgeladen und die Reichweite mit dem Elektromotor wird verlängert.
- Höhere Geschwindigkeiten führen zu einem erheblich höheren Stromverbrauch aufgrund des stärkeren Luftwiderstands - eine Verdoppelung der Geschwindigkeit erhöht den Luftwiderstand um das 4-fache.
- Warten Sie das Fahrzeug regelmäßig - folgen Sie den von Volvo empfohlenen Serviceintervallen.
- Das Abschleppen eines anderen Fahrzeugs verbraucht sehr viel Energie - daher sollte der AWD-Modus benutzt werden. Dadurch wird die Hybridbatterie geladen; gleichzeitig werden die Fahreigenschaften des Fahrzeugs verbessert,
siehe Antriebssystem - Antriebsmodi (S. 270).
Außentemperatur
Elektromotor, Elektronik und Batterien funktionieren am besten bei etwa 25 °C. Wenn das Fahrzeug an eine Steckdose angeschlossen ist, erfolgt eine Konditionierung (S. 133) auf den optimalen Temperaturbereich. Wenn das Fahrzeug bei Kälte gestartet wird, oder während der Fahrt aus dem zulässigen Temperaturbereich kommt, startet automatisch die Kraftstoffheizung und eventuell der Verbrennungsmotor, so dass eine Aufwärmung erfolgt. Das Fahrzeug kann elektrisch angetrieben werden, dies jedoch mit einer verminderten Leistung, wenn die Temperatur zu niedrig wird.
Dem entsprechend kann es nötig sein, das System bei der Fahrt in der Wärme abzukühlen.

ACHTUNG
Bei extrem niedrigen Außentemperaturen ist der Dieselmotor ständig in Betrieb.
Stromverbraucher
Je mehr Stromverbraucher im Fahrzeug eingeschaltet sind (z.B. Stereoanlage, beheizte Scheiben, Spiegel, Sitze usw.), umso höher der Energieverbrauch.
08 Starten und Fahren

Themenbezogene Informationen
• Wirtschaftliche Fahrweise (S. 301)
• Fahren im Winter (S. 293)
Fahren durch Wasser
Beim durchwaten wird das Fahrzeug durch eine Fahrbahn gefahren, die mit Wasser bedeckt ist. Beim Fahren durch Wasser ist größte Vorsicht angebracht.
Das Fahrzeug kann mit einer Geschwindigkeit von höchstens 10 km/h durch eine Wasser-tiefe von bis zu 25 cm gefahren werden. Besondere Vorsicht ist beim Durchfahren von strömendem Gewässer geboten.
Beim Durchfahren von Wasser eine geringe Geschwindigkeit beibehalten und das Fahrzeug nicht anhalten. Nach dem Durchfahren des Wassers leicht das Bremspedal betätigen, um zu kontrollieren, ob die vollständige Bremskraft erreicht wird. Wasser und beispielsweise Schlamm können die Bremsbeläge durchnässen, was zu einer verzögerten Bremsleistung führt.
- Die elektrischen Anschlüsse des elektrischen Motorwärmers und der Anhängerzugvorrichtung nach Fahrten durch Wasser und Schlamm säubern.
- Das Fahrzeug nicht eine längere Zeitlang in schwellerhohem Wasser stehen lassen – dies kann zu Störungen in der Fahrzeugelektrik führen.

WICHTIG
Motorschäden können die Folge sein, wenn Wasser in das Luftfilter gelangt. Bei Tiefen über 25 cm kann Wasser in den Antriebsstrang gelangen, dadurch wird das Schmiervermögen der Öle herabgesetzt, wodurch sich die Lebensdauer des betreffenden Systems verkürzt.
Beim Absterben des Motors im Wasser versuchen Sie nicht das Fahrzeug wieder zu starten - lassen Sie das Fahrzeug in eine Werkstatt, vorzugsweise in eine Volvo-Vertragswerkstatt, schleppen. Schwere Motorschäden drohen.
Themenbezogene Informationen
- Bergen (S. 323)
• Abschleppen (S. 321)

08 Starten und Fahren
Überhitzung
Unter bestimmten Bedingungen, wie z. B. bei anspruchsvollen Fahrten in steilern Gelände oder bei warmer Witterung besteht die Gefahr der Überhitzung von Motor und Antriebssystem – besonders bei schwerer Zuladung.
Informationen zur Überhitzung beim Fahren mit Anhänger, siehe Fahren mit Anhänger (S. 313).
- Bei warmer Witterung vor der Fahrt Zusatzbeleuchtung vor dem Kühlergrill entfernen.
- Wenn die Temperatur in der Kühlanlage des Motors zu hoch wird, leuchtet im Informationsdisplay des Kombinations-instruments ein Warnsymbol auf und es erscheint die Textmitteilung Hohe Motortemp. Sicher anhalten – das Fahrzeug auf sichere Weise anhalten und den Motor zur Abkühlung einige Minuten im Leerlauf laufen lassen.
- Wird die Textmitteilung Hohe Motortemp. Motor abstellen oder Kühlmittel nied. Motor abstellen angezeigt, muss nach dem Anhalten des Fahrzeugs der Motor abgestellt werden.
- Bei Überhitzung im Getriebe wird eine eingebaute Schutzfunktion im Getriebe aktiviert, die u. a. ein Warnsymbol im Kombinationsinstrument einschaltet und im Display die Textmitteilung Getriebe heiß Geschw. reduz. oder Getriebe heiß Sicher anhalten ausgibt – die
gegebene Empfehlung befolgen und die Geschwindigkeit reduzieren oder das Fahrzeug auf sichere Weise anhalten und den Motor einige Minuten im Leerlauf laufen lassen, damit das Getriebe abkühlen kann.
- Bei Überhitzung kann sich die Klimaanlage des Fahrzeugs vorübergehend abschalten.
- Den Motor nach starker Beanspruchung nicht auf der Stelle abstellen.

ACHTUNG
Es ist normal, dass der Lüfter des Motors eine Weile nach dem Ausschalten des Motors weiterarbeitet.
Fahrt mit geöffneter Heckklappe
Bei der Fahrt mit offener Heckklappe können giftige Abgase durch den Kofferraum in das Fahrzeug geraten.

WARNUNG
Fahren Sie nicht mit offener Heckklappe, giftige Abgase könne über den Laderaum in das Fahrzeug eingesogen werden.
Themenbezogene Informationen
- Beladung (S. 150)
08 Starten und Fahren

Überlastung - Startbatterie
Die Startbatterie (S. 368) wird durch die verschiedenen Funktionen unterschiedlich stark belastet. Bei abgestelltem Motor den Zündschlüssel möglichst nicht in Schlüsselstellung (S. 75) II bringen. Stattdessen Stellung I verwenden, da hierbei weniger Strom verbraucht wird.
Hierbei ist auch auf verschiedenen Zubehör zu achten, das die elektrische Anlage belastet. Keine Funktionen verwenden, die bei abgestelltem Motor viel Strom verbrauchen. Beispiele für solche Funktionen sind:
- Gebläse
- Scheinwerfer
- Scheibenwischer
• Stereoanlage (hohe Lautstärke).
Bei niedriger Startbatteriespannung wird der Text Batteriespannung Energiesparmodus im Informationsdisplay des Kombinationsinstruments angezeigt. Die Energiesparfunktion schaltet dann bestimmte Funktionen aus oder reduziert die Belastung der Batterie, z. B. durch Herunterregeln des Innenraumgebläses und/oder der Lautstärke der Stereoanlage.
- Die Startbatterie in diesem Fall laden; dazu den Motor anlassen und mindestens 15 Minuten laufen lassen – die Startbatterie wird während der Fahrt besser geladen als im Leerlauf und im Stillstand.
Vor längeren Fahrten
Vor längeren Fahrten ist es vorteilhaft, folgende Punkte durchzugehen:
- Überprüfen, ob der Motor ordnungsgemäß funktioniert und der Kraftstoffverbrauch (S. 409) normal ist.
- Darauf achten, dass keine Leckage (Kraftstoff, Öl oder andere Flüssigkeiten) vorkommt.
- Sämtliche Glühlampen und die Profiltiefe der Reifen überprüfen.
- Das Mitführen eines Warndreiecks (S. 337) ist in bestimmten Ländern gesetzlich vorgeschrieben.
Themenbezogene Informationen
- Motoröl - Kontrolle und Nachfüllen (S. 353)
• Radwechsel - Rad entfernen (S. 332)
• Lampenwechsel (S. 357)
Fahren im Winter
Beim Fahren im Winter ist es wichtig, bestimmte Kontrollen durchzuführen, um zu gewährleisten, dass das Fahrzeug auf sichere Weise gefahren werden kann.
Besonders vor Beginn der kalten Jahreszeit zu überprüfen:
- Der Glykolgehalt des Kühlmittels (S. 354) für den Motor muss mindestens 50 % betragen. Diese Mischung schützt den Motor bei Temperaturen bis zu ca. -35 °C vor Frostsprenngung. Für den besten Frostschutz dürfen verschiedene Glykolsorten nicht gemischt werden.
- Der Kraftstofftank muss gut gefüllt sein, um eine Kondensbildung zu verhindern.
- Die Viskosität des Motoröls ist wichtig. Öl mit niedrigerer Viskosität (dünneres Öl) erleichtert das Starten bei kalten Außen-temperaturen und verringert zudem den Kraftstoffverbrauch bei kaltem Motor. Für weitere Informationen zu geeigneten Ölen siehe Motoröl - ungünstige Fahrbedingungen (S. 402).

WICHTIG
Öl mit niedriger Viskosität darf bei harter Fahrweise oder warmen Witterungsverhältnissen nicht verwendet werden.
- Den Zustand der Startbatterie und ihren Ladezustand überprüfen. Niedrige Tem-

08 Starten und Fahren
◀◀
peraturen stellen größere Anforderungen an die Batterie. Gleichzeitig verringert sich die Kapazität der Startbatterie durch die Kälte.
- Scheibenreinigungsflüssigkeit (S. 367) verwenden, damit sich im Wischwasserbehälter kein Eis bildet.
Für die bestmögliche Traktion empfiehlt Volvo bei Schnee- oder Glättegefahr Winterreifen an allen Rädern.

ACHTUNG
In bestimmten Ländern ist die Verwendung von Winterreifen gesetzlich vorgeschrieben. Reifen mit Spikes sind nicht in allen Ländern zugelassen.
Glatte Straßen
Üben Sie daher das Fahren auf rutschiger Oberfläche unter kontrollierten Bedingungen, um zu lernen, wie das Fahrzeug reagiert.
Reichweite bei elektrischem Antrieb
Die Reichweite des Fahrzeugs bei elektrischem Antrieb hängt von verschiedenen Faktoren ab, z.B. der Anzahl eingeschalteter Verbraucher.
Stromverbraucher
Um bei elektrischem Antrieb die längstmögliche Fahrstrecke zu erreichen, muss der Fahrer eines Elektrofahrzeugs auch daran denken, Strom (S. 302) zu sparen. Je mehr aktive Verbraucher (Stereoanlage, Beheizung von Scheiben/Spiegeln/Sitzen, stark gekühlte Luft aus der Klimaanlage usw.), desto kürzer die Reichweite.
Zur Angabe der Reichweite im Elektrobetrieb siehe Reichweite - Technische Daten (S. 412).

ACHTUNG
Außer durch einen hohen Stromverbrauch im Fahrzeuginnenraum kann es auch durch hohe Geschwindigkeiten, kräftiges Beschleunigen, schweres Beladen und Bergauffahrten zu einer Reduzierung der Reichweite kommen.
Lange Abstellzeiten
Bei der normalen Hybridbatterieaufladung (S. 302) wird ein Teil des Ladestroms dafür verwendet, das Antriebssystem des Fahrzeugs fahrbereit zu halten, hauptsächlich für die Steuerung der Hybridbatterie-Temperatur.
Wenn das Fahrzeug einige Tage lang nicht benutzt wird, kann dadurch Strom gespart werden, dass die Vorkonditionierung nicht gestartet wird. Wenn das Fahrzeug für längere Zeit nicht benutzt wird, ist es für die Hybridbatterie am Besten, wenn das Fahrzeug an einem kühlen Platz abgestellt wird. Weitere Informationen dazu, was bei einem längeren Abstellen des Fahrzeugs zu beachten ist, siehe Zu beachten, wenn das Fahrzeug längere Zeit abgestellt wird (S. 312).
Themenbezogene Informationen
• Planen Sie Ihre Fahrt (S. 290)
• Fahren im Winter (S. 293)
08 Starten und Fahren

Kraftstofftankklappe - Öffnen/schließen
Die Kraftstofftankklappe kann folgendermaßen geöffnet/geschlossen werden:
Kraftstofftankklappe öffnen/schließen

Die Kraftstofftankklappe mit der Taste am Schalterfeld Beleuchtung öffnen – die Klappe öffnet sich, sobald die Taste losgelassen wird.

Im Display des Kombinationsinstruments wird durch einen Pfeil auf das
Symbol angezeigt, auf welcher Seite sich der Tankdeckel befindet.
- Die Klappe schließen. Dazu die Klappe zudrücken, bis ein Klickgeräusch bestätigt, dass sie geschlossen ist.
Themenbezogene Informationen
• Kraftstoff einfüllen (S. 296)
Kraftstofftankklappe - manuelles Öffnen
Die Kraftstofftankklappe kann von Hand geöffnet werden, wenn das elektrische Öffnen vom Fahrzeuginnenraum nicht möglich ist.

- Die Seitenklappe im Laderaum öffnen/entfernen (auf derselben Seite wie die Kraftstofftankklappe).
- Einen perforierten Teil in der Isolierung aufweiten/öffnen und nach einem grünen Seilzug mit Griff tasten.
- Den Seilzug vorsichtig gerade nach hinten ziehen, bis die Tankklappe mit einem Klick herausklappt.
WICHTIG
Vorsichtig an der Schnur ziehen – zum Freigeben des Klappenschlosses ist nur ein minimaler Kraftaufwand erforderlich.
Themenbezogene Informationen
• Kraftstoff einfüllen (S. 296)

08 Starten und Fahren
Kraftstoff einfüllen
Beim Tanken unbedingt beachten:
Tankverschluss öffnen/schließen

Der Tankverschluss kann an der Klappe aufgehängt werden.
Bei hohen Außentemperaturen kann ein Überdruck im Tank entstehen. Den Verschluss in diesem Fall langsam öffnen.
- Nach dem Tanken – den Verschluss wieder anbringen und drehen, bis ein oder mehrere Klickgeräusche zu hören sind.
Kraftstoff einfüllen
- Nicht zu viel Kraftstoff in den Tank einfüllen. Den Tankvorgang beenden, wenn sich die Zapfpistole abschaltet.

ACHTUNG
Ein übervoller Tank kann bei warmer Witterung überlaufen.
Tanken mit Reservekanister 9
Benutzen Sie zum Tanken mit einem Reservekanister den Trichter unter dem Laderaumboden. Der Trichter befindet sich am Reserverad oder im Raum unter dem Kofferraumboden.
Darauf achten, den Trichter sorgfältig in das Einfüllrohr einzuführen. Im Einfüllrohr befindet sich ein Deckel, der vom Trichter geöffnet werden muss, bevor mit dem Tanken begonnen werden kann.
Themenbezogene Informationen
- Kraftstofftankklappe - manuelles Öffnen (S. 295)
• Kraftstoff - Handhabung (S. 296)
Kraftstoff - Handhabung
Keinen Kraftstoff mit einer schlechteren als der in den Empfehlungen von Volvo angegebenen Qualität verwenden, da sich dies negativ auf die Motorleistung und den Kraftstoffverbrauch auswirkt.

WARNUNG
Benzindämpfe nicht einatmen! Augen vor Kraftstoffspritzern schützen.
Falls Kraftstoff in die Augen gerät ggf. vorhandene Kontaktlinsen herausnehmen und die Augen mindestens 15 Minuten mit reichlich Wasser spülen. Einen Arzt aufsuchen.
Kraftstoff nicht schlucken! Kraftstoffe wie Benzin, Bioethanol sowie Mischungen dieser beiden Kraftstoffe und Diesel sind äußerst giftig und können, wenn sie geschluckt werden, zu dauerhaften Verletzungen oder zum Tod führen. Bei Verschlucken von Kraftstoff sofort einen Arzt aufsuchen.
08 Starten und Fahren


WARNUNG
Auf den Boden verschütteter Kraftstoff kann sich entzünden.
Eine kraftstoffbetriebene Heizung vor dem Tanken ausschalten.
Tragen Sie beim Tanken niemals ein eingeschaltetes Mobiltelefon in der Hand. Das Klingelsignal kann eine Funkenbildung verursachen und die Benzindämpfe anzünden, was wiederum zu Feuer und Verletzungen führen kann.

WICHTIG
Das Mischen verschiedener Kraftstoffarten oder die Verwendung von nicht empfohlenen Kraftstoffen lässt Volvo-Garantien sowie ggf. vorhandene zusätzliche Serviceverträge erlöschen. Dies gilt für sämtliche Motoren. ACHTUNG! Dies gilt nicht für Fahrzeuge mit Motoren, die für den Betrieb mit Ethanolkraftstoff (E85) angepasst sind.

ACHTUNG
Extreme Witterungsverhältnisse, das Fahren mit einem Anhänger oder das Fahren in großen Höhen sind in Kombination mit der Kraftstoffqualität Faktoren, die sich auf das Leistungsvermögen des Fahrzeugs auswirken können.
Themenbezogene Informationen
• Wirtschaftliche Fahrweise (S. 301)
• Kraftstoff - Diesel (S. 297)
• Dieselpartikelfilter (DPF) (S. 300)
- Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß (S. 409)
- Kraftstofftank - Fassungsvermögen (S. 408)
Kraftstoff - Diesel
Diesel wird als Kraftstoff für den Motor verwendet.
Tanken Sie ausschließlich Marken-Dieselkraftstoff. Verzichten Sie grundsätzlich auf Dieselkraftstoff unbekannter Qualität. Diesel sollte der Norm EN 590 oder JIS K2204 entsprechen. Dieselmotoren sind gegenüber Verunreinigungen im Kraftstoff, wie einem zu hohen Schwefelpartikelanteil empfindlich.
Der Dieselkraftstoff kann bei niedrigen Temperaturen (-6 °C bis -40 °C) Paraffin ausscheiden. Dies kann zu Startproblemen führen. Die größeren Mineralölkonzerne bieten überdies speziellen Dieselkraftstoff für Temperaturen um den Gefrierpunkt an. Dieser ist bei niedrigen Temperaturen leichtflüssiger und verringert die Gefahr von Wachsbildung in der Kraftstoffanlage.
Wenn der Tank immer gut gefüllt gehalten wird, verringert sich die Gefahr, dass sich dort Kondenswasser bildet. Beim Tanken darauf achten, dass der Bereich um das Einfüllrohr sauber ist. Kraftstoffspritzer auf dem Lack vermeiden. und ggf. mit Wasser und Seife entfernen.

08 Starten und Fahren
◀◀

WICHTIG
Ausschließlich Dieselkraftstoff, der der europäischen Dieselnorm entspricht, darf verwendet werden.
Der Schwefelgehalt darf maximal 50 ppm betragen.

WICHTIG
Dieselähnliche Kraftstoffe, die nicht verwendet werden:
- Spezialzusätze
• Schiffsdieselkraftstoff
Heizöl - FAME 10 (Fatty Acid Methyl Ester) und pflanzliches Öl.
Diese Kraftstoffe entsprechen nicht den Anforderungen gemäß Volvos Empfehlungen und tragen zum erhöhten Verschleiß und zu Motorschäden bei, die nicht von Volvos Garantien gedeckt werden.
Tank leergefahren
Bedingt durch die Konstruktion der Kraftstoffanlage eines Dieselmotors kann, wenn der Kraftstoff ausgeht, für den erneuten Start nach dem Tanken eine Entlüftung in der Werkstatt erforderlich sein.
Nachdem der Tank leergefahren wurde, muss die Kraftstoffanlage zunächst eine Kontrolle
durchführen. Dies kann etwas Zeit in Anspruch nehmen. Daher vor dem Anlassen des Motors nach dem Befüllen des Kraftstofftanks mit Diesel wie folgt vorgehen:
- Den Transponderschlüssel in das Zündschloss stecken und bis in die Endstellung drücken; zu weiteren Informationen siehe Schlüsselstellungen (S. 74).
- Die START-Taste drücken, ohne das Brems- und/oder Kupplungspedal durchzudrücken.
- Etwa eine Minute warten.
- Zum Anlassen des Motors: Das Brems- und/oder Kupplungspedal durchdrücken und noch einmal auf die START-Taste drücken.

ACHTUNG
Vor dem Auffüllen von Kraftstoff bei Kraftstoffmangel:
- Das Fahrzeug auf möglichst ebenem/ waagerechtem Boden parken - ist das Fahrzeug geneigt, können Lufttaschen in der Kraftstoffzufuhr auftreten.
Bei leerem Tank zu beachten
Fahren Sie den Tank nach Möglichkeit nicht ganz leer. Bei einem leeren Tank können Sie mit der in der Hybridbatterie noch vorhandenen Ladung weiterfahren. Nach dem Tanken
wird das Anlassen ggf. als etwas verzögert erlebt (bis zu 30 Sekunden). Manchmal sind auch wiederholte Startversuche erforderlich.
Nach dem Anlassen des Motors sollte dieser mindestens 5 Minuten lang laufen. Zur Vereinfachung der Kraftstoffzufuhr Fahrmodus AWD oder POWER wählen.
Wenn die Meldung Verbrennungsmotor nicht verfügbar Begrenzte Leistung und Fahrstrecke auf dem Informationsdisplay des Kombinationsinstruments erscheint: Zum Wiedererlangen der vollen Funktionalität den Motor ab- und dann wieder einschalten.
Kondenswasser im Kraftstofffilter ablassen
Im Kraftstofffilter wird Kondenswasser im Kraftstoff ausgeschieden, das anderenfalls Motorstörungen verursachen kann.
Der Kraftstofffilter ist gemäß den im Service- und Garantieheft angegebenen Intervallen zu entleeren, sowie wenn der Verdacht besteht, dass verunreinigter Kraftstoff verwendet wurde. Für weitere Informationen siehe Volvo-Serviceprogramm (S. 347).

WICHTIG
Manche Sonderzusätze unterbinden die Wasserabscheidung im Kraftstofffilter.
08 Starten und Fahren

Themenbezogene Informationen
• Kraftstoff - Handhabung (S. 296)
• Dieselpartikelfilter (DPF) (S. 300)
- Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß (S. 409)
Katalysatoren
Die Aufgabe der Katalysatoren ist die Reinigung der Abgase. Die Katalysatoren sind in der Nähe des Motors platziert, um schnell ihre Betriebstemperatur zu erreichen.
Die Katalysatoren bestehen aus einem Monolithen (Keramikstein oder Metall) mit Kanälen. Die Kanalwände sind mit einer Schicht aus Platin, Rhodium und Palladium versehen. Diese Metalle haben eine Katalysatorwirkung, d. h. sie beschleunigen die chemische Reaktion ohne hierbei selbst verbraucht zu werden.
Lambdasonde™ Sauerstoffsensor
Die Lambdasonde ist Teil eines Regelsystem zur Verringerung der Emissionen und Verbesserung der Wirtschaftlichkeit (siehe Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß (S. 409)).
Eine Lambdasonde (Sauerstoffsensor) überwacht den Sauerstoffgehalt der Abgase, die den Motor verlassen. Der Messwert aus der Abgasanalyse wird in einem elektronischen System verarbeitet, welches kontinuierlich die Einspritzventile steuert. Das Verhältnis des dem Motor zugeführten Kraftstoff-Luft-Gemisches wird fortlaufend geregelt. Diese Regelung schafft optimale Verhältnisse für eine effektive Verbrennung und sorgt zusammen mit dem Dreiwege-Katalysator für eine Verringerung der Schadstoffemissionen (Kohlenwasserstoffe, Kohlenmonoxid, Stickoxide).
Themenbezogene Informationen
• Wirtschaftliche Fahrweise (S. 301)
• Kraftstoff - Diesel (S. 297)

08 Starten und Fahren
Dieselpartikelfilter (DPF)
Dieselfahrzeuge sind mit einem Partikelfilter ausgestattet, wodurch eine effektivere Abgasreinigung möglich ist.
Die Partikel in den Abgasen werden während der normalen Fahrt im Filter gesammelt. Um die Partikel zu verbrennen und den Filter zu entleeren, wird eine sog. Regenerierung gestartet. Dazu ist erforderlich, dass der Motor seine normale Betriebstemperatur erreicht hat.
Die Regeneration des Partikelfilters erfolgt automatisch und dauert normalerweise 10-20 Minuten. Bei niedriger Durchschnittsgeschwindigkeit kann sie etwas länger dauern. Während der Regeneration erhöht sich der Kraftstoffverbrauch etwas.
Bei der Regeneration wird vorübergehend eine Aufladung der Hybridbatterie im Hintergrund aktiviert, was der Funktion SAVE gleicht, siehe Antriebssystem - Antriebsmodi (S. 270).
Regenerierung bei kalter Witterung
Wenn das Fahrzeug häufig bei kalter Witterung über kurze Strecken gefahren wird, erreicht der Motor nicht seine normale Betriebstemperatur. Dies führt dazu, dass keine Regenerierung des Dieselpartikelfilters erfolgt und der Filter nicht entleert wird.
Sobald das Filter zu ca. 80 % mit Partikeln gefüllt ist, leuchtet das gelbe Warndreieck im
Kombinationsinstrument auf, und im Informationsdisplay erscheint die Mitteilung Rußfilter voll Siehe Handbuch.
Um die Regenerierung des Filters zu starten, das Fahrzeug fahren – am besten auf der Landstraße oder auf der Autobahn – bis der Motor seine normale Betriebstemperatur erreicht. Das Fahrzeug sollte dann weitere 20 Minuten lang gefahren werden.

ACHTUNG
Während der Regenerierung kann Folgendes geschehen:
- Vorübergehend kann eine geringfügige Herabsetzung der Motorleistung vernommen werden.
- der Kraftstoffverbrauch kann vorübergehend zunehmen
• ein Brandgeruch kann vorkommen.
Nach Beendigung der Regenerierung wird die Warnmitteilung automatisch gelöscht.
Bei kalter Witterung die Standheizung* verwenden, da der Motor so schneller seine normale Betriebstemperatur erreicht.

WICHTIG
Falls das Filter sich vollständig mit Partikeln gefüllt hat, lässt sich der Motor schwer starten, und das Filter wird funktionsuntauglich. Dabei besteht die Gefahr, dass das Filter ausgetauscht werden muss.
Themenbezogene Informationen
• Kraftstoff - Handhabung (S. 296)
• Kraftstoff - Diesel (S. 297)
- Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß (S. 409)
- Kraftstofftank - Fassungsvermögen (S. 408)
08 Starten und Fahren

Wirtschaftliche Fahrweise
Sie fahren am wirtschaftlichsten, indem Sie vorausschauend und vorsichtig fahren und Fahrweise und Geschwindigkeit an die herrschenden Verkehrsverhältnisse anpassen.
- Der ECO Guide zeigt Ihnen, wie wirtschaftlich das Fahrzeug gefahren wird, siehe Eco guide & Hybrid guide (S. 68).
- Fahren Sie im höchst möglichen Gang und passen Sie Ihre Fahrweise an die Verkehrssituation und an die Straße an – niedrige Motordrehzahlen führen zu einem niedrigeren Kraftstoffverbrauch. Nutzen Sie die Schaltanzeige (S. 277).
- Unnötiges Beschleunigen und starkes Bremsen vermeiden.
- Schnelles Fahren verbraucht mehr Kraftstoff – je höher die Geschwindigkeit, desto höher der Luftwiderstand.
- Den Motor nicht im Leerlauf warmfahren, sondern so schnell wie möglich mit leichter Belastung losfahren – ein kalter Motor verbraucht mehr Kraftstoff als ein warmer.
- Fahren Sie mit dem richtigen Luftdruck in den Reifen und kontrollieren Sie diesen regelmäßig – wählen Sie für beste Ergebnisse den ECO -Reifendruck, siehe Reifen - zugelassener Reifendruck (S. 410).
• Die Wahl der Reifen kann sich auf den Kraftstoffverbrauch auswirken – lassen
Sie sich zu geeigneten Reifen von einem Händler beraten.
- Entfernen Sie unnötige Gegenstände aus dem Fahrzeug – je mehr Ladung desto höher der Energieverbrauch.
- Nutzen Sie beim Bremsen die Motorbremse, wenn dies ohne Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer möglich ist.
- Dachlast und Dachbox führen zu einem größeren Luftwiderstand und erhöhen den Energieverbrauch – den Dachgepäckträger entfernen, wenn er nicht benötigt wird.
- Vermeiden Sie das Fahren mit offenen Fenstern.
Zur Umweltphilosophie der Volvo Car Corporation siehe Umweltphilosophie der Volvo Car Corporation (S. 19).
Weitere Informationen zum Kraftstoffverbrauch siehe Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß (S. 409).

WARNUNG
Den Motor niemals während der Fahrt abstellen, z. B. im Gefälle, da ansonsten wichtige Systeme deaktiviert werden, wie z. B. die Servolenkung und die Bremskraftunterstützung.
Themenbezogene Informationen
• Kraftstoff - Handhabung (S. 296)
- Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß (S. 409)
- Kraftstofftank - Fassungsvermögen (S. 408)

08 Starten und Fahren
Aufladen der Hybridbatterie
Außer mit einem konventionellen Kraftstofftank ist das Fahrzeug mit einer wiederaufladbaren Batterie, einer so genannten Lithium-Ionen-Hybridbatterie ausgestattet.
Die Hybridbatterie wird mithilfe eines Ladeka- bels mit Kontroll- und Schutzgerät (S. 305) aufgeladen, das sich im Raum unter dem Laderaumboden befindet, siehe Ladekabel mit Regeleinheit (S. 305).

ACHTUNG
Ein von Volvo empfohlenes Ladekabel gemäß IEC 62196 und IEC 61851 verwenden, das die Temperaturüberwachung unterstützt.
Wie viel Zeit für die Aufladung der Hybridbatterie in Anspruch genommen wird, ist davon abhängig, welcher Ladestrom (S. 302) genutzt wird.
Bei der Aufladung der Hybridbatterie des Fahrzeugs wird im Display des Kontroll- und Schutzgeräts am Ladekabel der aktuelle Status (S. 307) während einer laufenden und nach abgeschlossener Aufladung angezeigt.
Solange die Hybridbatterie aufgeladen wird, wird auch die Startbatterie (S. 368) des Fahrzeugs aufgeladen.
Wenn die Temperatur der Hybridbatterie unter -10 °C oder über 30 °C liegt, sinkt ihre Kapazität, was zu Veränderungen oder Ausfällen bestimmter Fahrzeugfunktionen führen kann.
Ein Beispiel dafür ist, dass der Antriebsmodus PURE (siehe Antriebssystem und Antriebsmodi (S. 270)) nicht gewählt werden kann, wenn die Temperatur in der Batterie zu niedrig oder zu hoch ist.
Aufladung mit fest montiertem Kontroll- und Schutzgerät gemäß Klasse-3-Lademodus 11
In bestimmten Märkten ist das Kontroll- und Schutzgerät in einer an das Stromnetz angeschlossenen Ladestation fest montiert. In diesem Fall hat das Ladekabel kein eigenes Kontroll- und Schutzgerät. Stattdessen verfügt es über einen speziellen Steckverbinder, mit dem das Ladekabel an die Ladestation angeschlossen wird. Befolgen Sie die Anweisungen auf der Ladestation.
Themenbezogene Informationen
- Aufladen der Hybridbatterie - Vorbereitungen (S. 304)
- Reichweite bei elektrischem Antrieb (S. 294)
Ladestrom
Der Ladestrom dient zum Aufladen der Hybridbatterie (S. 302) und zur Vorkonditionierung des Fahrzeugs. Das Ladekabel (S. 305) zwischen Ladeanschluss des Fahrzeugs und einer 230-V-Wechselstrom-Steckdose kann mithilfe der Regeleinheit auf verschiedene Stromstärken (6-16 A) eingestellt werden.
Bei Aktivierung des Ladekabels zeigt das Kombinationsinstrument eine Mitteilung an, und am Ladeanschluss des Fahrzeugs leuchtet eine Lampe (S. 311) auf. Der Ladestrom wird hauptsächlich zum Aufladen der Batterie benutzt, kann aber auch für die Vorkonditionierung (S. 133) des Fahrzeugs verwendet werden.

WICHTIG
Das Ladekabel niemals während einer Aufladung aus der 230-V-Wechselstromsteck-dose ziehen - es besteht die Gefahr, dass dadurch die 230-V-Wechselstromsteck-dose beschädigt wird.
Die Ladedauer variiert je nach am Kontroll- und Schutzgerät eingestellter Stromstärke.
Siehe Beispiele in der Tabelle:
08 Starten und Fahren

| Stromstärke (A) | Ladezeit (Stunden) |
| 6 7,5–10,0 | |
| 10 4,5–7,0 | |
| 16 4,0–5,5 |

ACHTUNG
- Bei großer Kälte oder Wärme dient ein Teil des Ladestroms der Erwärmung oder Kühlung von Hybridbatterie und Fahrzeuginnenraum (Vorkonditionierung (S. 133)), wodurch der Ladevorgang etwas länger dauert.
- Die Ladezeit verlängert sich, wenn eine Vorkonditionierung (S. 133) gewählt wurde. Die Ladedauer hängt hauptsächlich von der Außentemperatur ab.

Ladekabelhandschuh und Ladeanschluss.
Normalerweise gehören mehrere 230 VAC Steckdosen zu einem Sicherungskreis, so dass auch weitere Verbraucher (z. B. Beleuchtung, Staubsauger, Bohrmaschine usw.) über eine Sicherung laufen können.
Beispiel 1
Wenn das Fahrzeug an eine 230-V-Wechselstrom/10 A-Steckdose angeschlossen wird und das Kontroll- und Schutzgerät auf 16 A eingestellt ist, wird das Fahrzeug versuchen, 16 A aus dem 230-V-Wechselstrom-Netz zu entnehmen, wodurch nach kurzer Zeit die überlastete 10 A-Sicherung ausgelöst wird und die Batterieaufladung wird abgebrochen.
Schalten Sie dann die Sicherung des Anschlusses wieder ein und wählen Sie am Kontroll- und Schutzgerät einen niedrigeren Ladestrom, siehe Aufladen der Hybridbatterie - Vorbereitungen (S. 304).
Beispiel 2
Wenn das Fahrzeug an eine 230 VAC/10 A-Steckdose angeschlossen wird und das Kontroll- und Schutzgerät auf 10 A eingestellt ist, entnimmt das Fahrzeug 10 A aus dem 230 VAC-Netz. Das Anschließen weiterer Verbraucher an die gleiche Steckdose (oder eine andere Steckdose im gleichen Sicherungskreis) birgt das Risiko, dass die Sicherung der Steckdose/des Sicherungskreises überlastet wird und auslöst, woraufhin das Aufladen der Batterie abgebrochen wird.
Sicherung für die Steckdose/den Sicherungskreis in diesem Fall wieder einschalten und an der Regeleinheit einen schwächeren Ladestrom wählen oder andere Verbraucher von dieser Steckdose trennen.
Beispiel 3
Wenn das Fahrzeug an eine 230 VAC/10 A-Steckdose angeschlossen wird und das Steuergerät auf 6 A eingestellt ist, entnimmt das Fahrzeug nur 6 A aus dem 230 VAC-Netz. So dauert das Aufladen der Batterie zwar länger, aber solange die Gesamtlast die Kapazität des Sicherungskreises nicht übersteigt, können weitere Verbraucher an der Steckdose (oder im Sicherungskreis) angeschlossen bleiben.
Themenbezogene Informationen
- Reichweite bei elektrischem Antrieb (S. 294)

08 Starten und Fahren
Aufladen der Hybridbatterie - Vorbereitungen
Vor dem Aufladen (S. 310) der Hybridbatterie des Fahrzeugs sind einige Vorbereitungen zu treffen.

WARNUNG
- Die Aufladung der Hybridbatterien darf nur an zugelassenen 230-V-Wechselstromsteckdosen mit Schutzerdung erfolgen.
- Die Fehlerstrom-Schutzeinrichtung des Kontroll- und Schutzgeräts schützt das Fahrzeug, aber es kann dennoch die Gefahr einer Überlastung des 230 V-Stromnetzes bestehen.
- Sichtlich verschlissene oder beschädigte Steckdosen sind zu vermeiden, da deren Benutzung zu Brand- und/oder Personenschäden führen kann.
- Benutzen Sie niemals ein Verlängerungskabel.

WARNUNG
Ein Wechsel der Hybridbatterie darf nur durch eine Werkstatt erfolgen, es wird eine Volvo-Vertragswerkstatt empfohlen.
Vor dem Aufladen

WICHTIG
- Das Kontroll- und Schutzgerät sollte nicht begossen oder in Wasser gesenkt werden.
- Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung.

WICHTIG
- Sicherstellen, dass die 230-V-Wechselstromsteckdose über ausreichend Strom verfügt, der für die Aufladung eines Elektroautos benötigt wird – bei Unsicherheit ist die Steck-dose durch einen Fachmann zu überprüfen.
- Wenn die Stromstärke für die Steck-dose nicht bekannt ist, auf dem Kontroll- und Schutzgerät die niedrigste Stufe einstellen.
Am Kontroll- und Schutzgerät des Ladekabels (S. 305) wird der gewünschte Ladestrom (S. 302) 6-16 A 12 gewählt. Bei der Auslieferung des Fahrzeugs ist der niedrigste mögliche Ladestrom voreingestellt.
Öffnen/Schließen des Deckels für den Ladeanschluss

Hinteren Teil des Deckels nach innen drücken und loslassen.

Öffnen Sie den Deckel.

Schutzkappe des Ladeanschlusses abziehen und an der Halterung innen am Deckel befestigen. Darauf achten, dass der Gummiriemen der Schutzkappe nach unten gebogen ist, damit er sich nicht aus der Halterung löst.
Das Verschließen des Deckels für den Ladeanschluss erfolgt in entgegengesetzter Reihenfolge.
08 Starten und Fahren

Themenbezogene Informationen
• Aufladen der Hybridbatterie (S. 302)
- Aufladen der Hybridbatterie - Ende (S. 311)
Ladekabel mit Regeleinheit
Das Ladekabel mit seinem Kontroll- und Schutzgerät wird verwendet, um die Hybridbatterie des Fahrzeugs aufzuladen. Verwenden Sie ein von Volvo empfohlenes Ladekabel.

Das Ladekabel befindet sich in einem Staufach unter der Bodenklappe im Kofferraum.
Technische Daten, Ladekabel
| Schutzart IP67 | |
| Umgebungstemperatur | -32 °C bis +50 °C |
WARNING
Das Ladekabel darf nicht verwendet werden, wenn irgendein Teil daran beschädigt ist - es besteht die Gefahr eines Stromschlags und ernsthaften Personenschäden.
Ein beschädigtes oder nicht funktionierendes Ladekabel darf nur durch eine Werkstatt repariert werden - es wird eine Volvo-Vertragswerkstatt empfohlen.
WICHTIG
Das Ladekabel niemals während einer Aufladung aus der 230-V-Wechselstromsteck-dose ziehen - es besteht die Gefahr, dass dadurch die 230-V-Wechselstromsteck-dose beschädigt wird.

08 Starten und Fahren
◀◀
Kontrollgerät

Display und Bedienelemente des Kontroll- und Schutzgeräts.
① Anzeige 13 des Ladestroms.
② Das Symbol leuchtet, wenn das Ladekabel an eine 230 VAC-Steckdose angeschlossen ist.
3 Tasten zum Erhöhen/Verringern des Ladestroms.
4 Das Symbol leuchtet, wenn das Ladekabel an den
230-V-Wechselstromladeanschluss des Fahrzeugs angeschlossen ist.

WICHTIG
Es dürfen keine Mehrfachsteckdosen, Spannungsbegrenzer oder ähnliche Geräte zusammen mit dem Ladekabel verwendet werden, da hierdurch Gefahr durch Brand, Stromschlag usw. entstehen kann.
Adapter zwischen der 230-V-Wechselstromsteckdose und dem Ladekabel dürfen nur verwendet werden, wenn der Adapter gemäß IEC 61851 und IEC 62196 zugelassen ist.

ACHTUNG
Im Ladekabel ist die letzte Einstellung für den Ladestrom gespeichert. Wenn beim nächsten Mal keine 230 VAC-Steckdose benutzt wird, muss die Einstellung daher geändert werden.
Themenbezogene Informationen
- Ladekabel mit Kontroll- und Schutzgerät - Statusmitteilungen (S. 307)
- Ladekabel mit Kontroll- und Schutzgerät - Fehlerstromschutzschalter (S. 309)
• Ladestrom (S. 302)
08 Starten und Fahren

Ladekabel mit Kontroll- und Schutzgerät - Statusmitteilungen
Beim Aufladen (S. 302) der Hybridbatterie des Fahrzeugs wird im Display des Kontroll- und
Schutzgeräts (S. 305) am Ladekabel der aktuelle Status während einer laufenden und nach abgeschlossener Aufladung angezeigt.
| Display des Kontroll- und Schutzgeräts | Status Bedeutung Empfohlene Maßnahme | ||
| Anzeige (1) für Ladestrom ist erloschen. Das Fahrzeugsymbol (5) leuchtet konstant grün. | Standby | Das Ladekabel ist an das Fahrzeug angeschlossen.Aufladen ist möglich, wurde aber von der Elektronik des Fahrzeugs noch nicht aktiviert. | Warten, bis die Batterie aufgeladen ist. |
| Der aktuelle Stromverbrauch wird mit einer grünen Anzeige (1) angezeigt. Das Fahrzeugsymbol (5) leuchtet konstant grün. | Wird geladen. | Die Fahrzeugelektronik hat mit der Aufladung begonnen.Wird geladen. | Warten, bis die Batterie aufgeladen ist. |
| Anzeige für Ladestrom ist erloschen. Fahrzeugsymbol (5) blinkt rot. | Aufladen nicht möglich. | Es liegt ein Kommunikationsfehler zwischen Kontroll- und Schutzgerät und dem Fahrzeug vor.Die Belüftung der Fahrzeugelektro-nik ist unzureichend, nicht aktiviert oder fehlerhaft. | Alle Anschlüsse kontrollieren oder eine andere 230-V-Wechselstrom Steckdose verwenden.Batterieaufladung neu starten. |


08 Starten und Fahren
◀◀
| Display des Kontroll- und Schutzgeräts | Status Bedeutung Empfohlene Maßnahme | ||
| Das Fahrzeugsymbol (5) leuchtet konstant rot. | Aufladen nicht möglich. | Die Fehlerstromschutzeinrichtung am Ladekabel wurde ausgelöst. | 1. Das Ladekabel aus der 230 VAC-Steckdose ziehen.2. Der Fehlerstromschutzschalter wird zurückgesetzt und das Gerät neu gestartet. |
| Die Ladestromanzeige (1) und das Haus-Symbol (3) blinken rot. | Aufladen nicht möglich. | Die Temperaturüberwachung für die 230 VAC-Steckdose wurde ausgelöst. | Aufladung erneut starten. Wenn das Problem weiterhin besteht, fachlichen Rat einholen. |
Themenbezogene Informationen
• Ladestrom (S. 302)
08 Starten und Fahren

Ladekabel mit Kontroll- und Schutzgerät - Temperaturüberwachung
Damit die Hybridbatterie des Fahrzeugs jedes Mal sicher geladen (S. 302) werden kann, verfügt das Kontroll- und Schutzgerät (S. 305) über eine eingebaute Überwachungsanordnung zur Kontrolle des Ladestroms.
Die Überwachungsanordnung des Kontroll- und Schutzgeräts stellt sicher, dass der zulässige Ladestrom (S. 302) im Hinblick auf den Sicherheitsaspekt automatisch angepasst wird. Dies garantiert einen sicheren, überwachungsfreien Betrieb und optimale Aufladezeiten.

ACHTUNG
Ein von Volvo empfohlenes Ladekabel gemäß IEC 62196 und IEC 61851 verwenden, das die Temperaturüberwachung unterstützt.
Temperatursicherung
Die Temperaturüberwachung wird automatisch aktiviert, sobald mit dem Aufladen der Hybridbatterie begonnen wurde. Beim Erreichen einer kritischen Temperatur wird die Ladestromstärke reduziert. Geschieht dies wiederholt, wird der Ladevorgang abgebrochen.
WICHTIG
Wenn die Temperaturüberwachung die Ladestromstärke mehrfach automatisch abgesenkt und den Ladevorgang abgebrochen hat, muss die Ursache für die Überhitzung untersucht und behoben werden.
Ladekabel mit Kontroll- und Schutzgerät - Fehlerstromschutzschalter
Das Kontroll- und Schutzgerät des Ladeka- bels (S. 305) verfügt über einen eingebauten Fehlerstromschutzschalter, der das Fahrzeug und auch den Bediener vor einem elektrischen Stromschlag durch Systemfehler schützt.
Wenn der eingebaute Fehlerstromschutz- schalter auslöst, leuchtet des Fahrzeugsym- bol kontinuierlich rot - den 230 VAC- Anschluss überprüfen.
WICHTIG
Die Fehlerstrom-Schutzeinrichtung des Kontroll- und Schutzgeräts schützt nicht die 230 V-Wechselstromsteckdose.
Themenbezogene Informationen
• Aufladen der Hybridbatterie (S. 302)

08 Starten und Fahren
Aufladen der Hybridbatterie - Start
Aufladen der Hybridbatterie (S. 302) – Start.

WICHTIG
Das Ladekabel nie anschließen, wenn das Risiko eines Blitzeinschlags besteht.

ACHTUNG
Ein von Volvo empfohlenes Ladekabel gemäß IEC 62196 und IEC 61851 verwenden, das die Temperaturüberwachung unterstützt.
Nehmen Sie das Ladekabel (S. 305) aus dem Staufach unter dem Kofferraumboden.

1 Ladekabel an eine 230-V-Wechselstrom Steckdose anschließen. Niemals Verlängerungskabel benutzen.
- Den richtigen Ladestrom (S. 302) am Kontroll- und Schutzgerät einstellen (für die aktuelle 230-V-Wechselstromsteckdose).

3 Den Deckel des Ladestutzens abnehmen und diesen dann an das Fahrzeug anschließen.

Deckel des Ladestutzens.
WICHTIG
Den Deckel des Ladestutzens nicht auf das Fahrzeug legen, damit es z. B. bei starkem Wind nicht zu Lackschäden kommen kann.
- Der Handschuh des Ladekabels wird verriegelt, und das Aufladen beginnt nach etwa 10 Sekunden.
Prüfung der noch verbleibenden Ladezeit:
- Am Transponderschlüssel die Taste für Wegbeleuchtung drücken – daraufhin zeigt das Kombinationsinstrument die berechnete Dauer an.
Das Aufladen der Batterie kann kurz unterbrochen werden, wenn das Fahrzeug entriegelt wird:
- und die Tür geöffnet wird – der Ladevorgang wird nach 2 Minuten wieder aufgenommen.
- ohne dass die Tür geöffnet wird – das Fahrzeug wird automatisch wieder verriegelt, siehe Verriegelung/Entriegelung - von außen (S. 174). Der Ladevorgang wird nach 1 Minute wieder aufgenommen.

ACHTUNG
Damit die verbleibende Ladedauer angezeigt wird, muss die Wegbeleuchtung eingeschaltet sein. Ihre Einstellung erfolgt über das Menüsystem MY CAR (S. 110).
08 Starten und Fahren


WICHTIG
Das Ladekabel niemals während einer Aufladung aus der 230-V-Wechselstromsteck-dose ziehen - es besteht die Gefahr, dass dadurch die 230-V-Wechselstromsteck-dose beschädigt wird.
- Wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist (siehe nachstehende Tabelle) – Fahrer- tür öffnen. Das Kombinationsinstrument leuchtet auf und zeigt den Ladestatus an.

Die LED-Leuchten zeigen den aktuellen Status während der Aufladung. Die weiße, blauer, rote und gelbe Lampe wird aktiviert, wenn die Innenraumbeleuchtung eingeschaltet wird - das Leuchten wird noch eine kurze Zeit fortgesetzt, nachdem die Innenraumbeleuchtung ausgeschaltet ist.
Licht der LED-Leuchte
Bedeutung
Weiß dauernd Beleuchtungslicht
| Gelb dauernd | WartestellungA - wartet auf den Beginn der Aufladung. |
| Grünes Blinken | Wird geladenB. |
Grün dauernd Aufladung abgeschlossen c .
| Blau – Blinken oder konstantes Leuch-ten | Timer eingeschaltet. |
| Rot – Blinken oder konstantes Leuch- | Ein Fehler ist aufgetreten. |
A Beispielsweise, nachdem eine Türe geöffnet wurde oder wenn der Handschuh des Ladekabels nicht verriegelt ist.
B Je langsamer das Blinkerleuchten, desto höher der Füllstand.
c Erlischt nach kurzer Zeit.
Beim Aufladen kann unter dem Fahrzeug Kondenswasser aus der Klimaanlage tropfen. Dies ist normal und geschieht aufgrund der Kühlung der Hybridbatterie.
Themenbezogene Informationen
- Aufladen der Hybridbatterie - Ende (S. 311)
Aufladen der Hybridbatterie - Ende
Aufladen der Hybridbatterie (S. 302) – Ende.

ACHTUNG
Um den Ladekabelhandschuh vom 230 V-Anschluss am Fahrzeug lösen zu können, muss das Fahrzeug zunächst mit dem Transponderschlüssel/PCC entriegelt werden.


Fahrzeug mit Transponderschlüssel/PCC* entriegeln – der Handschuh des Ladeka- bels wird entriegelt.

08 Starten und Fahren
◀◀

2 Das Kabel von der Ladebuchse des Fahrzeugs abziehen, den Deckel auf die Ladebuchse setzen und die Klappe schließen, siehe Aufladen der Hybridbatterie - Vorbereitungen (S. 304).

3 Kabel von der 230-V-Wechselstrom Steckdose abziehen.
Ladekabel in das Staufach unter dem Kofferraumboden des Fahrzeugs zurücklegen.
Aufladen mit Dieselmotor

Die Hybridbatterie kann auch mit dem Dieselmotor des Fahrzeugs aufgeladen werden, siehe Antriebssystem (S. 269).
Themenbezogene Informationen
• Ladekabel mit Regeleinheit (S. 305)
- Aufladen der Hybridbatterie - Start (S. 310)
Zu beachten, wenn das Fahrzeug längere Zeit abgestellt wird
Um die Hybridbatterie zu schonen, wenn das Fahrzeug längere Zeit abgestellt wird, sollte der Ladezustand bei 25 % liegen.
Gehen Sie wie folgt vor:
- Als Thema für das Kombinationsinstrument "Hybrid" auswählen (Informationen zur Menüführung siehe Kombinationsinstrument (S. 63)).
- Wenn der Ladezustand höher ist, das Fahrzeug fahren, bis ca. 25 % Restladung verbleiben. Wenn der Ladezustand niedriger ist, die POWER-Taste drücken und das Fahrzeug fahren, bis ca. 25 % erreicht sind (weitere Informationen zu den Fahrmodi siehe Antriebssystem - Antriebsmodi (S. 270)).
- Wenn das Fahrzeug bereits seit mehr als 6 Monaten abgestellt ist und dies auch weiterhin sein soll, den Motor im Fahro- dus POWER anlassen und mindestens 10 Minuten laufen lassen, bis sich der Ladezustand bei ca. 25 % stabilisiert hat (Empfehlung).
Wenn das Fahrzeug eingeschlossen war, nicht gefahren werden konnte und der Ladezustand der Hybridbatterie deutlich unter 25 % liegt, die Batterie auf der niedrigsten Stufe je nach Ladezustand ca. 45 Minuten aufladen. Den Ladezustand laufend im Kom-
08 Starten und Fahren

binationsinstrument überprüfen, siehe Aufladen der Hybridbatterie - Start (S. 310).
Zur Handhabung der Starterbatterie bei einem längeren Abstellen des Fahrzeugs siehe Startbatterie (S. 368).

ACHTUNG
Zum Abstellen des Fahrzeugs für längere Zeit einen möglichst kühlen Ort wählen, damit der Batterieverschleiß minimiert wird. Je nachdem, wo es kühler ist, steht das Fahrzeug im Sommer am besten in der Garage oder draußen im Schatten.

WICHTIG
Wenn das Fahrzeug längere Zeit abgestellt wird, darf das Ladekabel nicht an den Ladeanschluss des Fahrzeugs angeschlossen sein.
Themenbezogene Informationen
• Aufladen der Hybridbatterie (S. 302)
- Reichweite bei elektrischem Antrieb (S. 294)
Fahren mit Anhänger
Beim Fahren mit einem Anhänger sind einige wichtige Sachen zu beachten, zum Beispiel hinsichtlich der Anhängerzugvorrichtung, dem Anhänger selbst, sowie der Lastverteilung im Anhänger.
Die Gesamtzuladung ist vom Leergewicht des Fahrzeugs abhängig. Die Gesamtzuladung des Fahrzeugs reduziert sich um die Summe des Gewichts der Insassen und der gesamten Sonderausstattung, beispielsweise einer Anhängerkupplung. Ausführliche Informationen über Gewichte siehe Gewichte (S. 399).
Wenn die Anhängerzugvorrichtung von Volvo montiert ist, wird das Fahrzeug mit der erforderlichen Ausrüstung für die Fahrt mit einem Anhänger geliefert.
• Die Anhängerzugvorrichtung des Fahrzeugs muss zugelassen sein.
- Erkundigen Sie sich beim Nachrüsten der Anhängerzugvorrichtung bei Ihrem Volvo-Händler, ob Ihr Fahrzeug vollständig für die Fahrt mit Anhänger ausgestattet ist.
- Die Ladung auf dem Anhänger so verteilen, dass das Gewicht auf der Anhängerzugvorrichtung die maximal zulässige Stützlast nicht überschreitet.
- Den Reifendruck entsprechend der max. Zuladung erhöhen. Zur Position des Reifendruckaufklebers siehe Reifen - Luftdruck (S. 336).
- Beim Fahren mit Anhänger wird der Motor stärker als normal beansprucht.
- Nicht mit einem schweren Anhänger fahren, wenn das Fahrzeug noch sehr neu ist. Warten, bis das Fahrzeug eine Kilometerleistung von mindestens 1000 km aufweist.
- Bei langen, steilen Gefällen werden die Bremsen erheblich stärker als normal beansprucht. In einen niedrigeren Gang schalten und die Geschwindigkeit entsprechend anpassen.
- Aus Sicherheitsgründen sollte die höchstzulässige Geschwindigkeit für Fahrzeuge mit Anhänger nicht überschritten werden. Geltende Bestimmungen für zulässige Geschwindigkeiten und Gewichte befolgen.
- Bei Fahrten mit Anhänger an langen, starken Steigungen mit niedriger Geschwindigkeit fahren.
- Fahrten mit Anhänger an Steigungen von über 12 % vermeiden.
Anhängerkabel
Ein Adapter ist erforderlich, wenn die Anhängerzugvorrichtung des Fahrzeugs einen 13-poligen elektrischen Steckverbinder hat und der Anhänger einen 7-poligen Steckverbinder. Ein von Volvo genehmigtes Adapterkabel verwenden. Das Kabel darf auf keinen Fall am Boden schleifen.

08 Starten und Fahren
◀◀
Blinker- und Bremsleuchten an Anhängern
Wenn eine der Blinkerleuchten am Anhänger defekt ist, blinkt das Blinkersymbol im Kombinationsinstrument schneller als normal und im Informationsdisplay erscheint der Text Glühlampe defekt Blinker Anhänger.
Ist eine der Bremsleuchten am Anhänger defekt, erscheint der Text Glühlampe defekt Bremslicht Anh..
Anhängergewichte
Für Informationen zu den zulässigen Anhängergewichten von Volvo siehe Zuggewicht und Stützlast (S. 400).

ACHTUNG
Die angegebenen höchsten Anhängergewichte sind die durch Volvo zugelassenen. Durch nationale Fahrzeugbestimmungen können Anhängergewichte und Geschwindigkeiten jedoch zusätzlich begrenzt sein. Die Anhängerzugvorrichtungen können für höhere Gewichte zertifiziert sein, als das Fahrzeug ziehen darf.

WARNUNG
Angegebene Empfehlungen für Anhängergewichte sind zu befolgen. Der gesamte Zug kann sonst bei Ausweichmanövern und Einbremsungen schwer zu kontrollieren sein.
Themenbezogene Informationen
- Fahren mit Anhänger - Automatikgetriebe (S. 314)
• Anhängerzugvorrichtung (S. 315)
• Lampenwechsel (S. 357)
Fahren mit Anhänger - Automatikgetriebe
Bei Fahrten mit Anhänger auf gebirgigen Strecken in warmer Witterung besteht Überhitzungsgefahr.
- Ein Automatikgetriebe wählt stets den optimalen Gang in Bezug auf Belastung und Motordrehzahl.
- Bei Überhitzung leuchtet ein Warnsymbol im Kombinationsinstrument zusammen mit einer Mitteilung, die im Informationsdisplay ausgegeben wird - gegebenenfalls der ausgegebenen Empfehlung Folge leisten.
Starke Steigungen
- Das Automatikgetriebe nicht mit einem höheren Gang sperren als der Motor „verkraftet“ – das Fahren in höheren Gängen mit niedriger Motordrehzahl ist nicht immer vorteilhaft.
Parken an einer Steigung
- Die Fahrbremse durchdrücken.
- Die Feststellbremse aktivieren.
- Den Wählhebel in Stellung P bewegen.
- Die Fahrbremse loslassen.
- Der Wählhebel muss sich in Parkstellung P befinden, wenn ein Fahrzeug mit Automatikgetriebe und angekuppeltem
08 Starten und Fahren

Anhänger geparkt wird. Stets die Feststellbremse anziehen.
- Zum Blockieren der Räder Keile verwenden, wenn ein Fahrzeug mit angekuppeltem Anhänger an einer Steigung geparkt wird.
Anfahren an einer Steigung
- Die Fahrbremse durchdrücken.
- Den Wählhebel in Fahrstellung D bewegen.
- Die Feststellbremse lösen.
- Die Fahrbremse loslassen und losfahren.
Themenbezogene Informationen
• Automatikgetriebe - Geartronic (S. 277)
Anhängerzugvorrichtung
Mit einer Anhängerzugvorrichtung kann zum Beispiel ein Anhänger vom Fahrzeug gezogen werden.
Wenn das Fahrzeug mit einer teil-/abnehmbaren Anhängerzugvorrichtung ausgerüstet ist, sorgfältig die Montagehinweise für das lose Teil befolgen, siehe Abnehmbare Anhängerzugvorrichtung – Befestigung/Entfernen (S. 317).

WARNUNG
Falls das Fahrzeug mit einer abnehmbaren Volvo-Anhängerkupplung ausgerüstet ist:
• Die Einbauanweisungen sorgfältig beachten.
- Der abnehmbare Teil muss vor Beginn der Fahrt mit dem Schlüssel verriegelt werden.
- Überprüfen Sie, dass das Anzeigefenster grün ist.
Unbedingt zu kontrollieren
- Der Kugelkopf muss regelmäßig gereinigt und mit Fett geschmiert werden.

ACHTUNG
Falls eine Zugkugelkupplung mit Schwingungsdämpfer verwendet wird, darf die Zugvorrichtungskugel nicht geschmiert werden.
Themenbezogene Informationen
• Fahren mit Anhänger (S. 313)

08 Starten und Fahren
Abnehmbare Anhängerzugvorrichtung - Aufbewahrung
Die abnehmbare Anhängerzugvorrichtung ist im Kofferraum aufzubewahren.

Aufbewahrungsort der Anhängerzugvorrichtung.

WICHTIG
Die Anhängerzugvorrichtung stets nach der Benutzung lösen und an dem für diesen vorgesehenen Ort im Fahrzeug aufbewahren.
Themenbezogene Informationen
- Abnehmbare Anhängerzugvorrichtung - Technische Daten (S. 316)
- Abnehmbare Anhängerzugvorrichtung – Befestigung/Entfernen (S. 317)
• Fahren mit Anhänger (S. 313)
Abnehmbare Anhängerzugvorrichtung - Technische Daten
Technische Daten für die abnehmbare Anhängerzugvorrichtung.
Technische Daten

Abmessungen, Befestigungspunkte (mm)
| A 998 | |
| B | 81 |
| C 854 | |
| D 427 | |
| E 109 | |
| F 282 | |
| G Seitenträger | |
| H Kugelmitte | |
08 Starten und Fahren

Themenbezogene Informationen
- Abnehmbare Anhängerzugvorrichtung – Befestigung/Entfernen (S. 317)
- Abnehmbare Anhängerzugvorrichtung - Aufbewahrung (S. 316)
• Fahren mit Anhänger (S. 313)
Abnehmbare Anhängerzugvorrichtung - Befestigung/Entfernen
Die Befestigung oder das Entfernen der abnehmbaren Anhängerzugvorrichtung erfolgt auf folgende Weise:
Befestigung

1 Die Schutzkappe entfernen. Dazu zunächst die Sperre eindrücken 📋 und dann die Kappe gerade nach hinten ziehen 📋.

2 Überprüfen, ob sich der Mechanismus in der unverriegelten Stellung befindet. Dazu den Schlüssel im Uhrzeigersinn drehen.

3 Das Anzeigefenster muss rot sein.

08 Starten und Fahren
◀◀

4 Die Anhängerzugvorrichtung einsetzen und hineinschieben, bis ein Klicken zu hören ist.

6 Den Schlüssel gegen den Uhrzeigersinn in die verriegelte Stellung drehen. Den Schlüssel aus dem Schloss abziehen.

7 Sicherstellen, dass die Anhängerzugvorrichtung fest sitzt: Diese dazu hoch-, herunter- und zurückbewegen.

5 Das Anzeigefenster muss grün sein.

WARNUNG
Wenn die Anhängerzugvorrichtung nicht korrekt sitzt, muss sie abgenommen und erneut wie zuvor beschrieben befestigt werden.

WICHTIG
Nur die Kugel der Anhängerkupplung einschmieren, der restliche Kugelteil muss sauber und trocken sein.
08 Starten und Fahren


2 Den Verriegelungsknopf eindrücken und gegen den Uhrzeigersinn drehen 2, bis ein Klicken zu hören ist.

3 Den Verriegelungsknopf vollständig bis zum Anschlag weiterdrehen, herunterdrücken und gleichzeitig die Anhängerzugvorrichtung nach hinten und oben herausziehen.
WARNING
Achten sie unbedingt darauf, das Sicherheitsseil des Anhängers am dafür vorgesehenen Halter anzubringen.
Demontage der
Anhängerzugvorrichtung

1 Den Schlüssel hineinstecken und im Uhrzeigersinn drehen, um das Schloss zu entriegeln.
WARNING
Eine im Fahrzeug aufbewahrte Anhängerzugvorrichtung sicher verankern, siehe Abnehmbare Anhängerzugvorrichtung - Aufbewahrung (S. 316).

4 Die Schutzkappe aufschieben, bis sie festschnappt.


08 Starten und Fahren
◀◀
Themenbezogene Informationen
- Abnehmbare Anhängerzugvorrichtung - Aufbewahrung (S. 316)
- Abnehmbare Anhängerzugvorrichtung - Technische Daten (S. 316)
• Fahren mit Anhänger (S. 313)
Anhängerstabilisator - TSA 14
Die Anhänger-Stabilisierungskontrolle (TSA – Trailer Stability Assist) hat die Aufgabe, Fahrzeuge mit angekuppeltem Anhänger in Situationen zu stabilisieren, in denen das Gespann in eine Pendelbewegung gerät.
Die Anhänger-Stabilisierungskontrolle ist Teil der Stabilitäts- und Traktionskontrolle (S. 186) (DSTC – Dynamic Stability and Traction Control).
Funktion
Alle Kombinationen von Fahrzeugen und Anhängern können in eine Pendelbewegung geraten. Gewöhnlich sind dazu hohe Geschwindigkeiten erforderlich. Wenn jedoch der Anhänger überladen oder die Ladung falsch verteilt ist, z. B. zu weit hinten liegt, besteht die Gefahr für Pendelbewegungen auch bei niedrigeren Geschwindigkeiten (70–90 km/h).
Damit es in diesem Fall zu Pendelbewegungen kommt, ist ein auslösender Faktor erforderlich, wie z. B.:
- Das Fahrzeug mit Anhänger ist einem starken Seitenwind ausgesetzt.
- Das Fahrzeug mit Anhänger fährt auf unebener Fahrbahn oder passiert eine Unebenheit.
• Schnelle Lenkradbewegungen.
Handhabung
Wenn das Gespann erst einmal in eine Pendelbewegung geraten ist, kann es schwierig oder gar unmöglich sein, diese zu dämpfen. Dabei ist das Gespann nur schwer kontrollierbar und es besteht die Gefahr, dass es z. B. in die falsche Spur gerät oder die Fahrbahn verlässt.
Die Anhänger-Stabilisierungskontrolle überwacht kontinuierlich vor allem die seitlichen Bewegungen des Fahrzeugs. Werden Pendelbewegungen erfasst, erfolgt eine individuelle Bremsregelung der Vorderräder. Dies hat eine stabilisierende Wirkung auf das Gespann. Oft reicht das aus, damit der Fahrer wieder Kontrolle über das Fahrzeug erlangt.
Wenn die Pendelbewegungen trotz des ersten Eingriffs der Stabilisierungskontrolle nicht abgeschwächt werden, wird das Gespann an allen Rädern abgebremst und gleichzeitig die Antriebskraft des Motors reduziert. Nachdem die Pendelbewegungen sukzessive abgeschwächt wurden und das Gespann wieder stabil ist, unterbricht das System die Regelung und der Fahrer erhält wieder die vollständige Kontrolle über das Fahrzeug. Für weitere Informationen siehe Stabilitäts- und Traktionskontrolle (DSTC) - Handhabung (S. 187)
08 Starten und Fahren

Sonstiges
Eingriffe der Anhänger-Stabilisierungskontrolle können im Geschwindigkeitsintervall 60-160 km/h erfolgen.

ACHTUNG
Die TSA-Funktion wird ausgeschaltet, sobald der Fahrer den Sport-Modus wählt, siehe Stabilitäts- und Traktionskontrolle (DSTC) (S. 186).
Eingriffe der Stabilisierungskontrolle können ausbleiben, wenn der Fahrer mit kräftigen Lenkradbewegungen versucht, die Pendelbewegungen aufzuheben, da das System dann nicht beurteilen kann, ob die Pendelbewegungen vom Fahrer oder vom Anhänger verursacht werden.

Wenn die Stabilisierungskontrolle arbeitet, blinkt das DSTC-Symbol iminationsinstrument.
Themenbezogene Informationen
- Stabilitäts- und Traktionskontrolle (DSTC) - Symbole und Mitteilungen (S. 188)
Abschleppen
Beim Abschleppen zieht ein Fahrzeug ein anderes Fahrzeug mit Hilfe eines Abschleppseils.
Der V60 Plug-in Hybrid darf nicht abgeschleppt werden. Bei einem Abtransport ist das Fahrzeug mit allen vier Rädern auf ein Bergungsfahrzeug zu stellen.

WICHTIG
Bitte beachten, dass das Fahrzeug stets so abzuschleppen ist, dass die Räder vorwärts rollen.
Starthilfe
Fahrzeug nicht anschleppen. Wenn die Startbatterie so entladen ist, dass der Motor nicht gestartet werden kann, eine Hilfsbatterie verwenden, siehe Starthilfe mit Batterie (S. 268).

WICHTIG
Der elektrische Antriebsmotor und der Katalysator kann beschädigt werden, wenn versucht wird, das Fahrzeug anzuschieben.
Themenbezogene Informationen
• Abschleppöse (S. 321)
Abschleppöse
Die Abschleppöse wird in eine mit Gewinde versehene Aussparung hinter einer Abdeckung auf der rechten Seite des Stoßfängers hinten eingeschraubt.
Befestigung der Abschleppöse

08 Starten und Fahren
◀◀
1 Abschleppöse hinter der Verkleidung auf der linken Seite des Kofferraums herausnehmen.
2 Die Abdeckung für den Befestigungspunkt der Abschleppöse gibt es in zwei Varianten, die jeweils auf unterschiedliche Weise geöffnet werden müssen:
- Die Variante mit einer Aussparung wird geöffnet, indem eine Münze oder ein ähnlicher Gegenstand in die Aussparung gesteckt und die Abdeckung nach außen gebogen wird. Dann den Deckel ganz herausklappen und abnehmen.
- Die andere Variante besitzt eine Markierung entlang der einen Seite oder in einer Ecke: Mit einem Finger auf die Markierung drücken und gleichzeitig die gegenüberliegende Seite/Ecke mit Hilfe einer Münze oder einem ähnlichen Gegenstand herausklappen – die Abdeckung bewegt sich um ihre Mittellinie und kann dann abgenommen werden.
Die Abschleppöse bis zu ihrem Flansch hineinschrauben. Die Öse z.B. mit dem Radmutternschlüssel ordentlich festdrehen.
Die Abschleppöse nach ihrer Benutzung abschrauben und an dem für diese vorgesehenen Ort verstauen.
Zum Schluss die Abdeckung wieder am Stoßfänger anbringen.
Die Abschleppöse kann genutzt werden, um das Fahrzeug auf die Pritsche eines
Abschleppwagens hochzuziehen. Ob dies möglich ist, hängt von Lage und Bodenfreiheit des Fahrzeugs ab. Wenn die Rampe des Abschleppwagens zu steil ansteigt oder das Fahrzeug keine ausreichende Bodenfreiheit aufweist, kann dieses beim Versuch, es an der Abschleppöse hochzuziehen, beschädigt werden. Bei Bedarf das Fahrzeug mit der Hebeanordnung des Abschleppwagens anheben.

WARNUNG
Es dürfen sich keine Personen oder Gegenstände hinter dem Bergungsfahrzeug befinden, wenn das abzuschleppende Fahrzeug auf die Pritsche gezogen wird.
Themenbezogene Informationen
• Abschleppen (S. 321)
- Bergen (S. 323)
Bergen
Ein Bergen bedeutet, dass das Fahrzeug mit Hilfe eines anderen Fahrzeugs abtransportiert wird.
Für das Bergen eines Fahrzeugs professionelle Hilfe anfordern.
Die Abschleppöse kann genutzt werden, um das Fahrzeug auf die Pritsche eines Abschleppwagens hochzuziehen. Ob dies möglich ist, hängt von Lage und Bodenfreiheit des Fahrzeugs ab. Wenn die Rampe des Abschleppwagens zu steil ansteigt oder das Fahrzeug keine ausreichende Bodenfreiheit aufweist, kann dieses beim Versuch, es an der Abschleppöse hochzuziehen, beschädigt werden. Bei Bedarf das Fahrzeug mit der Hebeanordnung des Abschleppwagens anheben.

WARNUNG
Es dürfen sich keine Personen oder Gegenstände hinter dem Bergungsfahrzeug befinden, wenn das abzuschleppende Fahrzeug auf die Pritsche gezogen wird.

WICHTIG
Beachten Sie, dass der V60 Plug-in Hybrid nicht abgeschleppt werden darf, sondern geborgen werden muss.
Themenbezogene Informationen
• Abschleppen (S. 321)

09
RÄDER UND REIFEN

09 Räder und Reifen

Reifen - Drehrichtung
Auf Reifen mit Profil, die lediglich in eine Richtung drehen sollen, ist die Drehrichtung auf dem Reifen mit einem Pfeil gekennzeichnet.

Der Pfeil zeigt in die Laufrichtung des Reifens.
Die Reifen während ihrer gesamten Lebensdauer in dieselbe Drehrichtung laufen lassen. Die Reifen sollten nur zwischen vorn und hinten vertauscht werden, niemals zwischen links und rechts und umgekehrt. Werden die Reifen nicht korrekt montiert, verschlechtern sich sowohl die Bremseigenschaften des Fahrzeugs als auch die Fähigkeit, Regen, Schnee und Matsch zu verdrängen. Die Reifen mit dem meisten Profil sollten sich immer hinten befinden (um die Gefahr des Ausbrechens zu verringern).
i ACHTUNG
Es ist darauf zu achten, dass von beiden Reifenpaaren Typ, Größe und Fabrikat identisch sind.
Den in der Reifendrucktabelle (S. 410) empfohlenen Reifendruck einhalten.
Themenbezogene Informationen
• Reifen - Größen (S. 330)
• Reifen - Geschwindigkeitsklassen (S. 331)
• Reifen - Lastindex (S. 331)
• Reifen - Pflege (S. 325)
• Reifen - Verschleißindikator (S. 327)
Reifen - Pflege
Die Funktion eines Reifens besteht unter anderem darin, auf dem Untergrund eine Haftung zu erzeugen (Grip), Vibrationen zu dämpfen, und das Rad vor Verschleiß zu schützen.
Fahreigenschaften
Die Reifen haben einen großen Einfluss auf das Fahrverhalten des Fahrzeugs. Reifentyp, Reifengröße, Reifendruck und Geschwindigkeitsklasse sind wichtig für die Leistung des Fahrzeugs.
Alter des Reifens
Alle Reifen, die älter als 6 Jahre sind, sollten, selbst wenn sie unbeschädigt zu sein scheinen, von einem Fachmann kontrolliert werden. Reifen altern selbst dann und werden spröde, wenn sie selten oder gar nicht verwendet werden. Die Funktion kann dann beeinträchtigt werden. Dies gilt für alle Reifen, die für den zukünftigen Gebrauch aufgehoben werden. Beispiele für äußere Anzeichen dafür, dass sich der Reifen nicht für den Gebrauch eignet, sind Risse oder Verfärbungen.

09 Räder und Reifen
◀◀
Neue Reifen

Bei Reifen spielt das Herstellungsdatum eine Rolle. Reifen können sich nach einigen Jahren verhärten und ihre Reibungseigenschaften können sich mit der Zeit reduzieren. Beim Reifenwechsel darauf achten, dass Sie so neue Reifen wie möglich bekommen. Dies ist besonders wichtig bei Winterreifen. Die letzten Ziffern der Ziffernfolge geben Herstellungsoche und -jahr an. Es handelt sich dabei um die DOT-Kennzeichnung des Reifens (Department of Transportation), die mit vier Ziffern angegeben wird, z.B. 1510. Der Reifen in der Abbildung wurde in Kalenderwoche 15 des Jahres 2010 hergestellt.
Sommer- und Winterreifen
Beim Wechsel von Sommer- zu Winterreifen (oder umgekehrt) kennzeichnen, an welcher Stelle der jeweilige Reifen montiert war, z. B. L für links und R für rechts.
Verschleiß und Wartung
Der korrekte Reifendruck (S. 336) ergibt einen gleichmäßigeren Verschleiß. Fahrweise, Reifendruck, Klima und Beschaffenheit der Fahrbahn haben einen Einfluss darauf, wie schnell die Reifen altern und verschleiben. Um Unterschiede in der Profiltiefe zu verhindern sowie um zu vermeiden, dass Verschleißmuster entstehen, können die Vorder- und Hinterreifen regelmäßig gegeneinander ausgetauscht werden. Der erste Wechsel sollte nach ca. 5000 km vorgenommen werden, anschließend alle 10000 km. Volvo empfiehlt Ihnen, sich bei Unsicherheiten zur Profiltiefe zur Kontrolle an eine Volvo-Vertragswerkstatt zu wenden. Wenn bereits ein bedeutender Unterschied bezüglich des Verschleißes (> 1 mm Unterschied in der Profiltiefe) zwischen den Reifen entstanden ist, sind die am wenigsten verschlissenen Reifen stets hinten zu montieren. Ein Ausbrechen der Vorderräder lässt sich normalerweise leichter aufheben als ein Ausbrechen der Hinterräder. Statt eines seitlichen Ausbrechens der Heckpartie und ggf. dem vollkommenen Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug fährt dieses dabei geradeaus weiter. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Hinterräder die Traktion niemals vor den Vorderrädern verlieren.
Reifen sind liegend oder aufgehängt zu lagern, nicht stehend.

WARNUNG
Ein beschädigter Reifen kann einen Kontrollverlust über das Fahrzeug verursachen.
Themenbezogene Informationen
• Reifen - Größen (S. 330)
- Reifen - Geschwindigkeitsklassen (S. 331)
• Reifen - Lastindex (S. 331)
• Reifen - Drehrichtung (S. 325)
• Reifen - Verschleißindikator (S. 327)
09 Räder und Reifen

Reifen - Verschleißindikator
Ein Verschleißindikator zeigt den Status der Lauffläche des Reifens.

Verschleißindikatoren.
Verschleißindikatoren sind schmale Erhebungen quer über der Lauffläche. Auf der Seite des Reifens sind die Buchstaben TWI (Tread Wear Indicator) zu sehen. Wenn die Profiltiefe des Reifens auf 1,6 mm reduziert ist, befinden sich Lauffläche und Verschleißindikatoren auf gleicher Höhe. Die Reifen sind dann umgehend auszutauschen. Beachten, dass Reifen mit einer geringen Profiltiefe sehr schlechte Traktionseigenschaften bei Regen oder Schnee aufweisen.
Themenbezogene Informationen
• Reifen - Größen (S. 330)
- Reifen - Geschwindigkeitsklassen (S. 331)
• Reifen - Lastindex (S. 331)
• Reifen - Drehrichtung (S. 325)
• Reifen - Pflege (S. 325)
Radschrauben
Radschrauben werden verwendet, um das Rad an der Nabe zu befestigen, es gibt verschiedene Ausführungen.

WICHTIG
Die Radschrauben müssen mit 140 Nm angezogen werden. Ein zu festes Anziehen kann zu Schäden am Schraubverband führen.
Nur von Volvo geprüfte und zugelassene Felgen, die im Originalzubehörsortiment von Volvo enthalten sind, verwenden. Das Anzugsdrehmoment mit einem Drehmoment-schlüssel überprüfen.
Abschließbare Radschrauben\*
Abschließbare Radschrauben* können bei Aluminium- und bei Stahlfelgen verwendet werden.
Themenbezogene Informationen
• Rad- und Felgendimensionen (S. 330)

09 Räder und Reifen
09
Werkzeug
Im Fahrzeug gibt es u.a. eine Abschleppöse, einen Wagenheber * und einen Radmutter- schlüssel*.

Die Abschleppöse und der provisorische Reifendichtungssatz befinden sich hinter der Abdeckung links im Kofferraum. Hier gibt es auch Platz für die Hülse der abschließbaren Radschrauben. Wagenheber* und Radschraubenschlüssel* befinden sich in einem am Kofferraumboden untergebrachten Futteral.
Wenn das Fahrzeug nicht mit einem als Zubehör erhältlichen Reserverad ausgerüstet ist, braucht der Wagenheber nicht im Fahrzeug aufbewahrt zu werden.

WARNUNG
Wenn die Abschleppöse und der Satz zur provisorischen Reifenabdichtung im Schaumstoffblock aufbewahrt wird, müssen diese immer mit einem Spannriemen gesichert werden.
Themenbezogene Informationen
• Provisorische Reifenabdichtung (S. 338)
• Abschleppöse (S. 321)
• Radwechsel - Rad entfernen (S. 332)
• Radschrauben (S. 327)
• Wagenheber* (S. 328)
Wagenheber\*
Ein Wagenheber wird verwendet, um das Fahrzeug anzuheben, z. B. für einen Reifenwechsel.
Den Original-Wagenheber nur beim Reserve-radwechsel verwenden. Die Schraube des Wagenhebers muss stets gut geschmiert sein.
Werkzeug - erneutes Verstauen

Der weiße Pfeil muss in Richtung Vorderseite des Fahrzeugs zeigen.
Nach der Anwendung Wagenheber zusammendrehen und Abschleppöse und Radschraubenschlüssel auseinanderschrauben. Radschraubenschlüssel und Wagenheber im jeweiligen Fach des Futterals verstauen. Futteral mit dem Mittelverschlussband ordentlich verschließen und mit dem anderen Band an der hinteren linken Lastverzurröse im Koffer-
09 Räder und Reifen

raum festmachen. Futteral so platzieren, dass es beim Schießen der Heckklappe nicht verklemmen kann. Der weiße Pfeil auf dem Futteral muss in Richtung Vorderseite des Fahrzeugs zeigen. Abschleppöse in den Schaumgummiblock auf der linken Seite des Kofferraums zurücklegen.

WARNUNG
Das Futteral ist so festzumachen, dass der weiße Pfeil (siehe eingefügte Abbildung) in Richtung Vorderseite des Fahrzeugs zeigt.

ACHTUNG
Wenn die Bodenklappe im Laderaumboden nicht geschlossen ist, funktioniert die Geheimverriegelung nicht.
Themenbezogene Informationen
• Warndreieck (S. 337)
• Provisorische Reifenabdichtung (S. 338)
Winterreifen
Winterreifen sind Reifen, die für winterliche Verhältnisse angepasst sind.
Winterreifen
Volvo empfiehlt Winterreifen mit festgelegten Winterreifendimensionen. Die Reifengrößen hängen vom Motortyp ab. Für die Fahrt mit Winterreifen muss der richtige Reifentyp an allen vier Rädern montiert sein.

ACHTUNG
Wir empfehlen, dass Sie sich bei der Wahl der geignetsten Felge und des passenden Reifentyps von einem Volvo-Händler beraten lassen.
Spikes
Winterreifen mit Spikes müssen 500–1000 km behutsam eingefahren werden, damit die Spikes richtig im Reifen sitzen. Durch das Einfahren verlängert sich die Lebensdauer der Reifen und vor allem der Spikes.

ACHTUNG
Gesetzliche Bestimmungen für die Verwendung von Spikesreifen sind von Land zu Land unterschiedlich.
Profiltiefe
Straßen mit Eis, Schnee und niedrigen Temperaturen erfordern mehr von Reifen als das Fahren im Sommer. Volvo empfiehlt daher
eine minimale Profiltiefe von 4 mm bei Winterreifen.
Verwendung von Schneeketten
Schneeketten dürfen ausschließlich an den Vorderrädern montiert werden (gilt auch für Fahrzeuge mit Allradantrieb). Mit Schneeketten niemals schneller als 50 km/h fahren. Nicht unnötigerweise auf noch nicht ausgebauten Straßen fahren, da dies sowohl die Schneeketten als auch die Reifen stark abnutzt.

WARNUNG
Verwenden Sie nur Volvo-Original-Schneeketten oder ähnliche Schneeketten, die an die korrekten Dimensionen für Modell, Reifen und Felge angepasst sind. Wir empfehlen Ihnen, sich bei Unsicherheiten zur Beratung an eine Volvo-Vertragswerkstatt zu wenden. Falsche Schneeketten können ernsthafte Schäden an Ihrem Fahrzeug verursachen und zu einem Unfall führen.
Themenbezogene Informationen
• Radwechsel - Rad entfernen (S. 332)

09 Räder und Reifen
Rad- und Felgendimensionen
Rad- und Felgendimensionen werden wie in dem Beispiel der nachstehenden Tabelle bezeichnet.
Das Fahrzeug hat eine EU-Typengenehmigung. Dies bedeutet, dass bestimmte Kombinationen von Rädern (Felgen) und Reifen zugelassen sind.
Alle Räder (Felgen) haben eine Größenbezeichnung, wie z. B.: 7Jx16x50.
7 Felgenbreite in Zoll
J Felgenhornprofil
16 Felgendurchmesser in Zoll
50 Offset in mm (Abstand zwischen Radmitte und Radanlagefläche an der Nabe)
Themenbezogene Informationen
• Reifen - Größen (S. 330)
- Reifen - zugelassener Reifendruck (S. 410)
Reifen - Größen
Die Räder (Felgen) und Reifen des Fahrzeugs haben bestimmte Größen, Beispiele hierzu siehe nachstehende Tabelle.
Das Fahrzeug hat eine EU-Typengenehmigung. Dies bedeutet, dass bestimmte Kombinationen von Rädern (Felgen) und Reifen zugelassen sind.
Auf allen Autoreifen ist eine Größenbezeichnung angegeben. Beispiel:235/45R17 97 W.
235 Reifenbreite (mm)
45 Verhältnis von Höhe der Reifenseite und der Reifenbreite (%)
R Radialreifen
17 Felgendurchmesser in Zoll (")
97 Code für höchstzulässige Reifenbelastung, Lastindex (LI)
W Codebezeichnung für zulässige Höchstgeschwindigkeit, Geschwindigkeitsklasse (SS) (in diesem Beispiel 270 km/h).
Themenbezogene Informationen
- Reifen - Geschwindigkeitsklassen (S. 331)
• Reifen - Lastindex (S. 331)
• Reifen - Drehrichtung (S. 325)
• Reifen - Pflege (S. 325)
- Reifen - zugelassener Reifendruck (S. 410)
• Rad- und Felgendimensionen (S. 330)
09 Räder und Reifen

Reifen - Lastindex
Lastindex kennzeichnet die Belastbarkeit des Autoreifens.
Jeder Reifen hat einen bestimmten Tragfähigkeitsindex, auch Lastindex (LI) genannt, der die maximal zulässige Last auf den Reifen angibt. Das Gewicht des Fahrzeugs ist ausschlaggebend dafür, welche Tragfähigkeit die Reifen haben müssen. Der niedrigste zulässige Wert wird in der Lastindextabelle angegeben.
Themenbezogene Informationen
• Reifen - Größen (S. 330)
- Reifen - zugelassener Reifendruck (S. 410)
• Reifen - Geschwindigkeitsklassen (S. 331)
• Reifen - Pflege (S. 325)
Reifen - Geschwindigkeitsklassen
Jeder Reifen ist für eine bestimmte Höchstgeschwindigkeit ausgelegt und gehört damit zu einer bestimmten Geschwindigkeitsklasse (SS - Speed Symbol).
Die Geschwindigkeitsklasse der Reifen muss mindestens der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs entsprechen. Die geringste zuge-lassene Geschwindigkeitsklasse wird in der nachstehenden Tabelle für Geschwindigkeitsklassen angegeben. Einzige Ausnahme von diesen Bestimmungen sind Winterreifen (S. 329) 1 , bei denen eine niedrigere Geschwindigkeitsklasse verwendet werden darf. Mit einem solchen Reifen darf das Fahrzeug nicht schneller gefahren werden, als seine Klassifizierung vorgibt (ein Reifen der Klasse Q darf z. B. mit max. 160 km/h gefahren werden). Grundsätzlich bestimmt jedoch die Straβenlage, und nicht die Geschwindigkeitsklasse des Reifens, wie schnell das Fahrzeug gefahren werden darf.

ACHTUNG
In der Tabelle ist die höchstzulässige Geschwindigkeit angegeben.
Q 160 km/h (wird nur auf Winterreifen verwendet)
T 190 km/h
H 210 km/h
V 240 km/h
W 270 km/h
Y 300 km/h

WARNUNG
Das Fahrzeug muss mit Reifen ausgestattet werden, die denselben oder einen höheren als den angegebenen Lastindex (S. 331) (LI) und dieselbe oder eine höhere als die angegebene Geschwindigkeitsklasse (SS) haben. Wenn ein Reifen mit einem zu niedrigen Lastindex oder einer zu niedrigen Geschwindigkeitsklasse verwendet wird, kann dieser überhitzen.
Themenbezogene Informationen
• Reifen - Größen (S. 330)
• Reifen - Lastindex (S. 331)
• Reifen - Drehrichtung (S. 325)

09 Räder und Reifen
09
Radwechsel - Rad entfernen
Die Räder des Fahrzeugs können mit z. B. Winterrädern/Winterreifen gewechselt werden.
Reserverad\*
Die folgenden Instruktionen gelten nur, wenn ein Reserverad als Zubehör zum Fahrzeug gekauft wurde. Wenn das Fahrzeug mit einem Reserverad ausgerüstet ist, siehe Informationen zur provisorischen Reifendichtung (TMK) (S. 338).
Das Reserverad (Temporary Spare) ist nur für die vorübergehende Verwendung vorgesehen und schnellstmöglich durch ein gewöhnliches Rad zu ersetzen. Bei der Fahrt mit dem Reserverad können sich die Fahreigenschaften des Fahrzeugs verändern. Das Reserve-rad ist kleiner als das gewöhnliche Rad. Dies beeinträchtigt die Bodenfreiheit des Fahrzeugs. Auf hohe Bordsteinkanten achten und das Fahrzeug nicht in der Waschanlage waschen. Wenn das Reserverad an der Vorderachse montiert wurde, können nicht gleichzeitig Schneeketten verwendet werden. An Fahrzeugen mit Allradantrieb kann der Antrieb an der Hinterachse ausgeschaltet werden. Das Reserverad darf nicht repariert werden.
Der korrekte Reifendruck des Reserverads ist in der Reifendrucktabelle (S. 410) angegeben.

WICHTIG
- Mit einem am Fahrzeug montierten Reserverad niemals schneller als 80 km/h fahren.
- Das Fahrzeug darf niemals mit mehreren gleichzeitig montierten Reserverädern vom Typ "Temporary Spare" gefahren werden.
Das Reserverad wird in einem Beutel geliefert, der auf dem Laderaumboden im Laderaum zu platzieren und mit Bändern festzuspannen ist.

Fahrzeuge mit vier Lastsicherungsösen.
Den Griff am Reserveradsack nach außen zum Körper hin drehen. Die Haken der festgenähten Spannriemen an den vorderen Lastsicherungsösen befestigen. Den langen Riemen an einer der vorderen Lastsicherungsösen befestigen. Den Riemen diagonal über das
Reserverad und durch den oberen Griff führen. Den kurzen Spannriemen am langen festspannen. An der hinteren Lastsicherungsöse einhängen und anziehen.
Vor dem Radwechsel
- Die Spanngurte lösen, das Reserverad aus dem Laderaum herausheben und aus dem Reserveradsack herausnehmen.
- Um an die Abschleppöse zu kommen, Abdeckung auf der linken Seite des Kofferraums öffnen.

- Wagenheber* und Radschraubenschlüssel* aus dem Futteral am Boden des Kofferraums herausnehmen. Wenn ein anderer Wagenheber gewählt wird, siehe Fahrzeug aufbocken (S. 348).

WARNUNG
Stellen Sie sicher, dass die Gewinde des Wagenhebers gut geschmiert sind und der Wagenheber weder verschmutzt noch beschädigt ist.

ACHTUNG
- Wenn das Fahrzeug nicht mit dem Zubehör-Reserverad ausgerüstet ist, braucht der Wagenheber nicht im Fahrzeug aufbewahrt zu werden.
- Volvo empfiehlt ausschließlich die Verwendung des zum jeweiligen Fahrzeugmodell gehörenden Wagenhebers*, wie aus dem Wagenheberaufkleber hervorgeht.
- Auf dem Wagenheber wird auch die maximale Hubkapazität bei einer angegebenen Hubhöhe angegeben.

ACHTUNG
Der herkömmliche Wagenheber des Fahrzeugs ist ausschließlich für den gelegentlichen Einsatz und die kurze Dauer eines Radwechsels bei einer Reifenpanne oder beim Wechsel zwischen Winterrädern und Sommerrädern gedacht. Beim Heben darf ausschließlich der für das betreffende Modell vorgesehene Wagenheber verwendet werden. Falls das Fahrzeug häufiger oder für längere Dauer als für einen Radwechsel gehoben werden soll, wird der Einsatz eines Garagenwagenhebers empfohlen. Ggf. sind die mit der Ausrüstung mitgelieferten Bedienungsanleitungen zu befolgen.
- Warndreieck (S. 337) aufstellen, wenn an einer befahrenen Straße ein Rad gewechselt werden muss. Fahrzeug und Wagenheber* müssen auf einer festen und geraden Oberfläche stehen.
Lösen
- Feststellbremse (S. 286) anziehen und Rückwärtsgang oder bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe Stellung P einlegen.
-
Keile vor und hinter die Räder, die am Boden bleiben, legen. Beispielsweise große Holzklötze oder große Steine verwenden.
-
Die Abschleppöse gemäß der folgenden Abbildung bis zum Anschlag mit dem Radschraubenschlüssel* zusammenschrauben.

Die Abschleppöse muss um sämtliche Gewindeumdrehungen in den Radschraubenschlüssel eingedreht werden.
- Die Radschrauben 1/2–1 Umdrehung gegen den Uhrzeigersinn mit dem Radschraubenschlüssel lösen.

09 Räder und Reifen
◀◀

WARNUNG
Niemals irgendwelche Gegenstände zwischen Boden und Wagenheber oder zwischen Wagenheber und Wagenheberbefestigungspunkt legen.
- Auf jeder Fahrzeugseite befinden sich zwei Befestigungspunkte für den Wagenheber. An jedem Befestigungspunkt befindet sich eine Aussparung in der Kunststoffabdeckung. Den Wagenheberfuß soweit herunterkurbeln, dass er flach gegen den Boden gepresst wird.

Der Untergrund muss fest und eben und darf nicht abschüssig sein.
- Das Fahrzeug hochkurbeln, bis das Rad vom Boden abhebt. Die Radschrauben entfernen und das Rad abnehmen.
Themenbezogene Informationen
• Radwechsel - Montage (S. 334)
• Wagenheber* (S. 328)
• Warndreieck (S. 337)
• Radschrauben (S. 327)
Radwechsel - Montage
Es ist wichtig, dass die Montage eines Rades korrekt ausgeführt wird.
Anbringen
- Die Anliegeflächen zwischen Rad und Nabe reinigen.
- Das Rad anbringen. Die Radschrauben ordentlich festschrauben.
- Das Fahrzeug so weit absenken, dass die Räder nicht drehen können.

- Die Radschrauben über Kreuz festziehen. Es ist wichtig, dass die Radschrauben ordentlich festgezogen werden. Mit 140 Nm festziehen. Das Anzugsdrehmoment mit einem Drehmomentschlüssel überprüfen.
09 Räder und Reifen


Der weiße Pfeil muss in Richtung Vorderseite des Fahrzeugs zeigen.
- Abschleppöse und Radschraubenschlüssel auseinanderschrauben. Radschraubenschlüssel und Wagenheber im jeweiligen Fach des Futterals verstauen. Futteral mit dem Mittelverschlussband ordentlich verschließen und mit dem anderen Band an der hinteren linken Lastverzurröse im Kofferraum festmachen. Futteral so platzieren, dass es beim Schießen der Heckklappe nicht verklemmen kann. Der weiße Pfeil auf dem Futteral muss in Richtung Vorderseite des Fahrzeugs zeigen.

ACHTUNG
- Nach dem Aufpumpen eines Reifens stets den Ventilverschluss wieder aufsetzen, damit das Ventil nicht durch Steinchen, Schmutz o. ä. beschädigt wird.
- Ausschließlich Ventilverschlüsse aus Kunststoff verwenden. Ventilverschlüsse aus Metall können rosten und dann schwer abzuschrauben sein.

WARNUNG
Das Futteral ist so festzumachen, dass der weiße Pfeil (siehe eingefügte Abbildung) in Richtung Vorderseite des Fahrzeugs zeigt.

WARNUNG
Kriechen Sie niemals unter das Fahrzeug, wenn es auf einem Wagenheber steht.
Lassen Sie nicht zu, dass sich beim Heben des Fahrzeugs mit einem Wagenheber Insassen im Fahrzeug aushalten.
Parken Sie das Fahrzeug in einer Art und Weise, dass die Insassen das Fahrzeug oder am besten eine Leitplanke zwischen sich und der Fahrbahn haben.
• Radschrauben (S. 327)
Themenbezogene Informationen
• Radwechsel - Rad entfernen (S. 332)
• Wagenheber* (S. 328)
• Warndreieck (S. 337)

09 Räder und Reifen
09
Reifen - Luftdruck
Der Luftdruck von Reifen kann unterschiedlich sein, und wird in bar gemessen.
Luftdruck des Reifens kontrollieren
Der Reifenluftdruck muss einmal im Monat kontrolliert werden.

Das Reifenventil ist mit einer Kunststoffklappe verdeckt, die mit einem Loch versehen ist 2 .
Ventildeckel abmontieren
- Torxschlüssel aus dem Schaumblock hinter der linken Abdeckung im Kofferraum herausnehmen.
- Torxschlüssel in das Loch drücken.
- Deckel mithilfe des Torxschlüssels aushebeln.
- Ventilkappe entfernen.
Ventildeckel wieder anbringen
- Ventilkappe aufsetzen.
- Die eine Kante des Deckels (die ohne Loch) an ihren Platz drücken (nahe des Reifens 13).
- Den Deckel dann leicht in Richtung der Felge einbiegen und gleichzeitig die angewinkelte obere Kante andrücken, um dadurch den Deckel leichter unter die Kante der Felge zu bekommen.
- Sicherstellen, dass der Deckel plan mit der Oberfläche der Felge liegt - wenn nicht, den hervorstehenden Teil vorsichtig hineindrücken.

ACHTUNG
- Die Reifendruckkontrolle erfolgt bei kalten Reifen. Mit kalten Reifen sind Reifen gemeint, die die gleiche Temperatur wie die Außentemperatur haben. Nach einigen Kilometern Fahrt werden die Reifen warm und der Druck wird größer.
- Zu niedriger Reifendruck erhöht den Kraftstoffverbrauch, verkürzt die Reifenlebensdauer und verschlechtert die Straßenlage des Fahrzeugs. Das Fahren mit zu niedrigem Reifendruck kann zu einer Überhitzung und Beschädigung des Reifens führen. Der Reifendruck beeinflusst den Fahrkomfort, die Rollgeräusche und die Lenkfähigkeit.
- Der Reifendruck nimmt mit der Zeit ab, das ist ein natürliches Phänomen. Der Reifendruck schwankt auch je nach Temperatur der Umgebung.
09 Räder und Reifen

Reifendruckschild

Das Schild für den Reifendruck am Türrahmen der Fahrerseite (zwischen Vorder- und Fondtür) zeigt den Reifendruck für die für das Fahrzeug empfohlenen Reifengrößen. Der Reifendruck ist außerdem in der Reifendruck-tabelle angegeben, siehe Reifen - zugelassener Reifendruck (S. 410).
Themenbezogene Informationen
• Reifen - Größen (S. 330)
• Reifen - Geschwindigkeitsklassen (S. 331)
• Reifen - Lastindex (S. 331)
• Reifen - Pflege (S. 325)
• Reifen - Verschleißindikator (S. 327)
Warndreieck
Warndreiecke werden verwendet, um andere Verkehrsteilnehmer vor still stehenden Fahrzeugen zu warnen.
Aufbewahrung und Aufklappen

1 Die Bodenklappe anheben und das Warn-dreieck herausnehmen.
2 Das Warndreieck aus der Hülle herausnehmen, aufklappen und die beiden losen Seiten zusammensetzen.
3 Die Stützbeine des Warndreiecks ausklappen.
Bestimmungen für die Verwendung eines Warndreiecks befolgen. Warndreieck an einer bezüglich der Verkehrssituation geeigneten Stelle aufstellen.
Sicherstellen, dass Warndreieck samt Hülle nach der Benutzung ordentlich im Laderaum befestigt werden.
i ACHTUNG
Wenn das Fahrzeug geheimverriegelt ist, können die Heck- und die Bodenklappe nicht geöffnet werden, siehe Geheimverriegelung* (S. 166).

09 Räder und Reifen
Verbandskasten\*
Der Verbandkasten enthält eine Erste-Hilfe-Ausrüstung.

Eine Tasche mit Erster-Hilfe-Ausrüstung befindet sich unter dem Boden im Laderaum.

ACHTUNG
Wenn das Fahrzeug geheimverriegelt ist, können die Heck- und die Bodenklappe nicht geöffnet werden, siehe Geheimverriegelung* (S. 166).
Provisorische Reifenabdichtung
Der provisorische Reifendichtungssatz (TMK - Temporary Mobility Kit) wird verwendet, um einen Reifen nach einer Panne provisorisch abzudichten sowie den Luftdruck (S. 410) zu kontrollieren und einzustellen.
Der provisorische Reifendichtungssatz (S. 339) besteht aus einem Kompressor und einer Flasche mit Abdichtmasse. Die Abdichtung dient zur provisorischen Reparatur. Die Flasche mit Abdichtmasse ist vor Ablaufen des Haltbarkeitsdatums und nach dem Gebrauch auszutauschen. Die Abdichtmasse dichtet Reifen, deren Lauffläche durch Objekte beschädigt wurde, effektiv ab.

ACHTUNG
Der Reifenabdichtungssatz ist ausschließlich für das Abdichten von Reifen mit einem Durchstich der Lauffläche vorgesehen.
Der Reifenabdichtsatz ist nur begrenzt zum Abdichten von auf der Seitenwand des Reifens beschädigten Reifen geeignet. Keine Reifen mit der provisorischen Reifenabdichtung abdichten, wenn die Reifen größere Beschädigungen, Risse oder ähnliche Schäden aufweisen. Kompressor an eine der 12-V-Steckdosen des Fahrzeugs anschließen. Die Steckdose wählen, die dem zu reparierenden Reifen am nächsten ist.

WICHTIG
Falls der Kompressor zur Reifenabdichtung an einer der beiden Steckdosen (S. 149) in der Tunnelkonsole angeschlossen ist, darf kein anderer Stromverbraucher an die andere angeschlossen sein.

ACHTUNG
Der Kompressor zur behelfsmäßigen Reifenabdichtung ist von Volvo geprüft und zugelassen.
Themenbezogene Informationen
- Provisorische Reifenabdichtung - Handhabung (S. 340)
- Provisorische Reifenabdichtung - Nachkontrolle (S. 342)
• Provisorischer Reifendichtungssatz - Übersicht (S. 339) - Werkzeug (S. 328)
09 Räder und Reifen

Provisorischer Reifendichtungssatz - Platzierung
Der provisorische Reifendichtungssatz (TMK - Temporary Mobility Kit) wird verwendet, um einen Reifen nach einer Panne abzudichten sowie den Luftdruck (S. 410) zu kontrollieren und einzustellen.
Position des Reifenabdichtsatzes

Der Reifenabdichtsatz befindet sich hinter der Abdeckklappe auf der linken Seite des Kofferraums.
Beim Abdichten eines Reifens an einer befahrenen Straße ein Warndreieck (S. 337) aufstellen.
i ACHTUNG
Der Reifenabdichtungssatz ist ausschließlich für das Abdichten von Reifen mit einem Durchstich der Lauffläche vorgesehen.
WICHTIG
Falls der Kompressor zur Reifenabdichtung an einer der beiden Steckdosen (S. 149) in der Tunnelkonsole angeschlossen ist, darf kein anderer Stromverbraucher an die andere angeschlossen sein.
i ACHTUNG
Der Kompressor zur behelfsmäßigen Reifenabdichtung ist von Volvo geprüft und zugelassen.
Themenbezogene Informationen
• Provisorischer Reifendichtungssatz - Übersicht (S. 339)
• Provisorischer Reifendichtungssatz - Dichtmittel (S. 345)
• Provisorische Reifenabdichtung (S. 338)
Provisorischer Reifendichtungssatz - Übersicht
Der provisorische Reifendichtungssatz (TMK - Temporary Mobility Kit) wird verwendet, um einen Reifen nach einer Panne provisorisch abzudichten sowie den Luftdruck (S. 410) zu kontrollieren und einzustellen.

1 Aufkleber, höchstzulässige Geschwindigkeit
② Schalter
3 Kabel
4 Flaschenhalter (orangefarbener Deckel)
5 Schutzdeckel
6 Druckreduzierventil
7 Luftschlauch

09 Räder und Reifen
◀◀
8 Flasche mit Abdichtmasse
9 Manometer
Themenbezogene Informationen
- Provisorischer Reifendichtungssatz - Platzierung (S. 339)
• Provisorischer Reifendichtungssatz - Dichtmittel (S. 345)
• Provisorische Reifenabdichtung (S. 338)
Provisorische Reifenabdichtung - Handhabung
Der provisorische Reifendichtungssatz (TMK - Temporary Mobility Kit) wird verwendet, um einen Reifen nach einer Panne provisorisch abzudichten sowie den Luftdruck (S. 410) zu kontrollieren und einzustellen.
Provisorische Reifenabdichtung

Für Informationen zur Funktion der einzelnen Teile siehe Provisorischer Reifendichtungssatz - Übersicht (S. 339).
- Den Aufkleber zur höchstzulässigen Geschwindigkeit (auf der einen Seite des Kompressors) lösen und am Lenkrad anbringen.

WARNUNG
Nach Abdichtung des Reifens mit der provisorischen Reifenabdichtung nicht schneller als 80 km/h fahren. Volvo empfiehlt Ihnen, zur Inspektion des abgedichteten Reifens eine Volvo-Vertragswerkstatt aufzusuchen (maximale Fahrstrecke 200 km). Das Personal kann entscheiden, ob der Reifen repariert werden kann oder ausgewechselt werden muss.

WARNUNG
Die Dichtungsflüssigkeit kann Hautreizungen verursachen. Bei Hautkontakt ist die Flüssigkeit sofort mit Seife und Wasser abzuwaschen.
- Kontrollieren, ob der Schalter in Stellung 0 steht und das Kabel und den Luftschlauch bereitlegen.
09 Räder und Reifen


ACHTUNG
Die Plombierung der Flasche nicht vor der Verwendung entfernen. Die Plombierung wird beim Festschrauben der Flasche automatisch entfernt.
- Den orangefarbenen Deckel abschrauben und den Flaschendeckel losschrauben.
- Die Flasche im Flaschenhalter festschrauben.

WARNUNG
Schrauben Sie die Flasche nicht ab, sie ist mit einer Rücklaufsperre versehen, die ein Auslaufen verhindert.
5. Ventildeckel abmontieren 3
Torxschlüssel aus dem Schaumblock hinter der linken Abdeckung im Kofferraum herausnehmen.
Torxschlüssel in das Loch drücken.
Deckel mithilfe des Torxschlüssels aushebeln (A).

Ventilkappe ab Schrauben und Schlauch des Kompressors mit dem Ventil verbinden.
-
Schlauch vom Kompressor mit dem Ventil verbinden.
-
Das Kabel an die 12-V-Steckdose anschließen und den Motor anlassen.

ACHTUNG
Falls der Kompressor an einer der beiden 12-V-Steckdosen in der Tunnelkonsole angeschlossen ist, darf kein anderer Stromverbraucher an die andere angeschlossen sein.

WARNUNG
Lassen Sie keine Kinder unbeaufsichtigt bei laufendem Motor im Fahrzeug.
- Den Schalter in Stellung I stellen.

WARNUNG
Niemals neben dem Reifen stehen, wenn der Kompressor pumpt. Im Falle von Rissen oder Unebenheiten muss der Kompressor sofort ausgeschaltet werden. Die Fahrt sollte nicht fortgesetzt werden. Es wird empfohlen, sich an eine autorisierte Reifenwerkstatt zu wenden.

ACHTUNG
Wenn der Kompressor startet, kann der Druck auf bis zu 6 bar zunehmen, er sinkt allerdings nach ca. 30 Sekunden.

09 Räder und Reifen
◀◀
- Den Reifen 7 Minuten lang füllen.

WICHTIG
Überhitzung droht. Der Kompressor darf nicht länger als 10 Minuten arbeiten.
- Den Kompressor ausschalten, um den Druck auf dem Manometer zu kontrollieren. Der niedrigste Druck beträgt 1,8 bar, der höchste 3,5 bar. (Wenn der Reifendruck zu hoch ist, Luft mit dem Druckreduzierventil ablassen.)

WARNUNG
Wenn der Druck 1,8 bar unterschreitet, ist der Reifen zu stark beschädigt. Die Fahrt sollte nicht fortgesetzt werden. Es wird empfohlen, sich an eine autorisierte Reifenwerkstatt zu wenden.
- Den Kompressor ausschalten und das Kabel von der 12-V-Steckdose trennen.
- Den Schlauch vom Reifenventil lösen und die Ventilkappe anbringen.
Deckel 3 über dem Reifenventil zurückdrücken, wobei das Loch in Richtung der Radnabe zeigen muss. Zwei Klicks bestätigen, dass der Deckel korrekt sitzt.
- Umgehend etwa 3 km fahren (Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h), damit die Abdichtmasse den Reifen abdichten kann.
Themenbezogene Informationen
• Provisorische Reifenabdichtung (S. 338)
• Provisorische Reifenabdichtung - Nachkontrolle (S. 342)
• Provisorischer Reifendichtungssatz - Übersicht (S. 339)
Provisorische Reifenabdichtung - Nachkontrolle
Der provisorische Reifendichtungssatz (TMK - Temporary Mobility Kit) wird verwendet, um einen Reifen nach einer Panne provisorisch abzudichten sowie den Luftdruck (S. 410) zu kontrollieren und einzustellen.
Reifendruck kontrollieren
- Gerät erneut anschließen (Anweisungen zum Abmontieren des Ventildeckels, siehe (S. 341)).
-
Den Reifendruck auf dem Manometer ablesen.
-
Beträgt er weniger als 1,3 4 bar, wurde der Reifen nicht ausreichend abgedichtet. Die Fahrt sollte nicht fortgesetzt werden. An eine Reifenwerkstatt wenden.
- Wenn der Reifendruck mehr als 1,3 bar 4 beträgt, ist der Reifen auf den in der Reifendrucktabelle angegebenen Reifendruck aufzupumpen, siehe Reifen - zugelassener Reifendruck (S. 410). Wenn der Reifendruck zu hoch ist, Luft mit dem Druckreduzierventil ablassen.
09 Räder und Reifen


WARNUNG
Schrauben Sie die Flasche nicht ab, sie ist mit einer Rücklaufsperre versehen, die ein Auslaufen verhindert.
- Darauf achten, dass der Kompressor ausgeschaltet ist. Den Luftschlauch und das Kabel lösen.

4. Ventildeckel wieder anbringen 5
Ventilkappe aufsetzen.
Die eine Kante des Deckels (die ohne Loch) an ihren Platz drücken (nahe des Reifens - B). Den Deckel dann leicht in Richtung der Felge einbiegen und gleichzeitig die angewinkelte obere Kante andrücken, um dadurch den Deckel leichter unter die Kante der Felge zu bekommen. Sicherstellen, dass der Deckel plan mit der Oberfläche der Felge liegt - wenn nicht, den hervorstehenden Teil vorsichtig hineindrücken.

ACHTUNG
- Nach dem Aufpumpen eines Reifens stets den Ventilverschluss wieder aufsetzen, damit das Ventil nicht durch Steinchen, Schmutz o. ä. beschädigt wird.
- Ausschließlich Ventilverschlüsse aus Kunststoff verwenden. Ventilverschlüsse aus Metall können rosten und dann schwer abzuschrauben sein.

ACHTUNG
Nach dem Gebrauch sind die Flasche mit Abdichtmasse und der Schlauch auszutauschen. Wir empfehlen, diesen Austausch von einer Volvo-Vertragswerkstatt vornehmen zu lassen.

WARNUNG
Den Reifendruck regelmäßig überprüfen.
Volvo empfiehlt Ihnen, die nächste Volvo-Vertragswerkstatt aufzusuchen, um den beschädigten Reifen auszuwechseln/zu reparieren. Die Werkstatt darüber informieren, dass der Reifen Reifenabdichtmasse enthält.

09 Räder und Reifen
◀◀

WARNUNG
Die Geschwindigkeit darf nach Verwenden der provisorischen Reifenausrüstung 80 km/h nicht übersteigen. Wir empfehlen Ihnen, für eine Untersuchung des abgedichteten Reifens eine Volvo-Vertragswerkstatt aufzusuchen (maximale Fahrstrecke 200 km/h). Das Werkstattpersonal kann feststellen, ob der Reifen repariert werden kann oder ob er ausgetauscht werden muss.
Themenbezogene Informationen
• Provisorische Reifenabdichtung (S. 338)
- Provisorische Reifenabdichtung - Handhabung (S. 340)
- Provisorischer Reifendichtungssatz - Übersicht (S. 339)
Provisorischer Reifendichtungssatz - Aufpumpen von Reifen
Die Originalreifen des Fahrzeugs können mit Hilfe des Kompressors im provisorischen Reifendichtungssatz (S. 339) aufgepumpt werden.
- Der Kompressor muss ausgeschaltet sein. Darauf achten, dass der Schalter in Stellung 0 steht und Kabel und Luftschlauch bereitlegen.
- Ventildeckel abmontieren 6 - Anweisungen zum Abmontieren des Ventildeckels, siehe (S. 341).
- Die Ventilkappe des Rads abschrauben und den Ventilanschluss des Luftschlauchs bis zum Gewindeboden am Reifenventil anschrauben.

WARNUNG
Beim Einatmen von Autoabgasen besteht Lebensgefahr. Lassen Sie niemals den Motor in Räumen mit unzureichender oder fehlender Be- und Entlüftung laufen.

WARNUNG
Lassen Sie keine Kinder unbeaufsichtigt bei laufendem Motor im Fahrzeug.
- Das Kabel an eine der 12-V-Steckdosen des Fahrzeugs anschließen und den Motor anlassen.
- Den Kompressor einschalten. Dazu den Schalter in Stellung I stellen.

WICHTIG
Überhitzung droht. Der Kompressor darf nicht länger als 10 Minuten arbeiten.
- Reifen auf den angegebenen Druck gemäß Reifendrucktabelle aufpumpen, siehe Reifen - zugelassener Reifendruck (S. 410). Wenn der Reifendruck zu hoch ist, Luft mit dem Druckreduzierventil ablassen.
09 Räder und Reifen

- Die Ventilkappe anbringen.
Ventildeckel 6 wieder anbringen, indem die eine Kante des Deckels (die ohne Loch) an ihren Platz gedrückt wird (nahe des Reifens), siehe Provisorische Reifenabdichtung - Nachkontrolle (S. 342). Den Deckel dann leicht in Richtung der Felge einbiegen und gleichzeitig die angewinkelte obere Kante andrücken, um dadurch den Deckel leichter unter die Kante der Felge zu bekommen. Sicherstellen, dass der Deckel plan mit der Oberfläche der Felge liegt - wenn nicht, den hervorstehenden Teil vorsichtig hineindrücken.
- Den Kompressor ausschalten. Den Luftschlauch und das Kabel lösen.
Themenbezogene Informationen
• Provisorische Reifenabdichtung (S. 338)
• Provisorischer Reifendichtungssatz - Übersicht (S. 339)
• Provisorische Reifenabdichtung - Nachkontrolle (S. 342)
Provisorischer Reifendichtungssatz - Dichtmittel
Der Behälter (Flasche) mit dem provisorischen Reifendichtungssatz (S. 339) enthält Dichtmittel und kann ausgetauscht werden.
Flasche vor Ablaufen des Haltbarkeitsdatums austauschen. Die alte Flasche wie umweltschädlichen Abfall entsorgen.
WARNING
Die Flasche enthält 1,2-Ethanol und Natur- rohgummi-Latex.
Gefahr beim Verzehr. Kann bei Hautkontakt Allergien auslösen.
Den Kontakt mit Haut und Augen vermeiden.
Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Themenbezogene Informationen
• Provisorische Reifenabdichtung (S. 338)

10
PFLEGE UND SERVICE

10 Pflege und Service

Volvo-Serviceprogramm
Damit auch in Zukunft ein unverändert hohes Maß an Verkehrssicherheit, Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit für Ihr Fahrzeug gewährleistet ist, sollten Sie dem Volvo-Serviceprogramm im Service- und Garantieheft folgen.
Volvo empfiehlt Ihnen, Wartungs- und Reparaturarbeiten in einer Volvo-Vertragswerkstatt ausführen zu lassen. Volvo-Werkstätten verfügen über geschulte Techniker, die Serviceliteratur und die Spezialwerkzeuge – dies bürgt für höchste Qualität.

WICHTIG
Die Gültigkeit der Volvo-Garantie verlangt das Überprüfen und Befolgen des Service- und Garantieheftes.
Wartung und Reparatur
Lassen Sie Ihr Fahrzeug regelmäßig warten. Die von Volvo empfohlenen Serviceintervalle einhalten.
Wenn eine Überholung und Reparatur notwendig wird, darf diese nur durch eine Volvo-Vertragswerkstatt durchgeführt werden.

WARNUNG
Keine eigenen Reparaturen an diesem Fahrzeug vornehmen. Abgelöste Stromleitungen und/oder Komponenten dürfen nur von einer Vertragswerkstatt repariert werden - es wird empfohlen, sich an eine Volvo-Vertragswerkstatt zu wenden.
Serviceintervall und nächste Wartung, Ladekabel
Der Zeitrechner am Ladekabel berechnet die Ladezeit bis zum nächsten Serviceintervall. Volvo empfiehlt eine Überprüfung des Kontroll- und Schutzgeräts alle 5000 Betriebsstunden durch einen Elektriker.

WICHTIG
Keine Änderungen an dem Kontroll- und Schutzgerät vornehmen!
Themenbezogene Informationen
- Klimaanlage - Fehlersuche und Reparatur (S. 357)

10 Pflege und Service
Fahrzeug aufbocken
Beim Heben des Fahrzeugs ist es wichtig, dass der Wagenheber oder die Arme der Hebebühne an den dafür vorgesehenen Stellen unten am Fahrzeug angesetzt werden.

ACHTUNG
Volvo empfiehlt ausschließlich die Verwendung des zum Fahrzeugmodell gehörenden Wagenhebers. Wenn ein anderer als der von Volvo empfohlene Wagenheber gewählt wird, die der Ausrüstung beiliegenden Anweisungen befolgen.

Befestigungspunkte (Pfeile) für den zum Fahrzeug gehörenden Wagenheber und Hebepunkte (rot markiert).
Wenn das Fahrzeug vorn mit einem Werkstattwagenheber angehoben wird, ist dieser unter einem der vier am weitesten innen liegenden Hebepunkte anzusetzen. Wenn das Fahrzeug mit einem Werkstattwagenheber hinten angehoben wird, ist dieser unter einem der Hebepunkte anzusetzen. Sicherstellen, dass der Werkstattwagenheber so positioniert ist, dass das Fahrzeug nicht abrutschen kann. Das Fahrzeug immer mit Untersetzböcken o. Ä. abstützen.
Wenn das Fahrzeug auf einer 2-Säulen-Hebebühne aufgebockt wird, können die vorderen und hinteren Hubträger unter den äußeren Hebepunkten angesetzt werden (Befestigungspunkte für den Wagenheber). Vorn kön-
nen auch die innen liegenden Hebepunkte benutzt werden.
Themenbezogene Informationen
• Radwechsel - Rad entfernen (S. 332)

10 Pflege und Service
Motorhaube - Öffnen und Schließen
Die Motorhaube kann geöffnet werden, wenn der Griff im Fahrzeuginnenraum im Uhrzeigersinn gedreht wird und die Sperre am Grill nach links gedrückt wird.

Der Haubenöffnungsgriff ist immer auf der linken Seite.

1 Den Griff etwa um 20–25 Grad im Uhrzeigersinn drehen. Es ist zu hören, wenn sich die Sperre öffnet.
2 Die Sperre nach links bewegen und die Haube öffnen. (Der Sperrhaken befindet sich zwischen dem Scheinwerfer und dem Grill, siehe Abbildung.)
WARNING
Überprüfen Sie, dass die Haube beim Schließen ordentlich verriegelt wird.
Themenbezogene Informationen
• Motorraum - Kontrolle (S. 351)
• Motorraum - Übersicht (S. 350)
Motorraum - Übersicht
Die Übersicht zeigt die normalen Kontrollpunkte.
Ein Teil der Batterien des Fahrzeugs und einige der Komponenten des elektrischen Antriebssystems befinden sich unter der Motorhaube. Bei Arbeiten in diesem Bereich Vorsicht walten lassen und nur Teile berühren, die mit der normalen Wartung zu tun haben.
WARNING
Orangefarbene mit Hochvolt-Aufkleber gekennzeichnete Kabel dürfen ausschließlich von befugtem Fachpersonal angefasst werden.
WARNING
Eine Anzahl von Bauteilen im Fahrzeug arbeitet mit gefährlicher elektrischer Spannung.
- Nichts berühren, das nicht eindeutig in dieser Betriebsanleitung beschrieben ist.
- Vorsicht bei Kontrolle/Nachfüllen von Flüssigkeiten im Motorraum.
10 Pflege und Service


Normale Kontrollpunkte - die restlichen Details erfordern Spezialkenntnisse.
1 Kontrolle/Nachfüllen von Kühlmittel in die Kühl- und Klimaanlage
2 Kontrolle/Nachfüllen von Servolenköl
3 Einfüllen von Motoröl
4 Kontrolle/Auffüllen der Bremsflüssigkeit (auf der Fahrerseite)
5 Startbatterie
6 Relais- und Sicherungszentrale
7 Einfüllöffnung für Scheibenwaschflüssigkeit
WARNUNG
Das elektrische System des Fahrzeugs muss immer in die Schlüsselstellung 0 eingestellt sein, wenn Arbeiten im Motorraum ausgeführt werden, siehe Schlüsselstellungen - Funktionen in verschiedenen Stufen (S. 75).
Themenbezogene Informationen
- Motorhaube - Öffnen und Schließen (S. 350)
• Motorraum - Kontrolle (S. 351)
Motorraum - Kontrolle
Bestimmte Öle und Flüssigkeiten sollten regelmäßig kontrolliert werden.
Regelmäßige Kontrolle
Folgende Öle und Flüssigkeiten in regelmäßigen Abständen, z. B. beim Tanken, überprüfen:
• Kühlmittel
- Motoröl
- Servolenköl
• Scheibenwaschflüssigkeit
WARNING
Denken Sie daran, dass der Lüfter (vorn im Motorraum, hinter dem Kühler) einige Zeit nach Ausschalten des Motors starten kann.
Eine Motorwäsche sollte stets von einer Werkstatt durchgeführt werden. Falls der Motor warm ist, besteht Feuergefahr.
Themenbezogene Informationen
- Motorhaube - Öffnen und Schließen (S. 350)
• Motorraum - Übersicht (S. 350)
• Kühlmittel - Füllstand (S. 354) - Motoröl - Kontrolle und Nachfüllen (S. 353)

10 Pflege und Service
• Servolenköl - Füllstand (S. 356)
- Scheibenreinigungsflüssigkeit - Einfüllen (S. 367)
Motoröl - allgemein
Für die Befolgung der empfohlenen Wartungsintervalle ist die Verwendung eines zugelassenen Motoröls erforderlich.

Für Fahrten unter ungünstigen Bedingungen, siehe Motoröl - ungünstige Fahrbedingungen (S. 402).

WICHTIG
Um die Anforderungen für das Motorwartungsintervall zu erfüllen, werden alle Motoren ab Werk mit einem speziell angepassten synthetischen Motoröl gefüllt. Die Wahl des Öls erfolgte mit großer Sorgfalt und unter Berücksichtigung von Lebensdauer, Startbarkeit, Kraftstoffverbrauch und Umweltbelastung.
Für die Befolgung der empfohlenen Wartungsintervalle ist die Verwendung eines zugelassenen Motoröls erforderlich. Sowohl beim Auffüllen als auch beim Ölwechsel stets die vorgeschriebene Ölqualität verwenden, da anderenfalls die Gefahr einer Beeinflussung von Lebenslänge, Startbarkeit, Kraftstoffverbrauch und Umweltbelastung besteht.
Die Volvo Car Corporation übernimmt keinerlei Garantieansprüche, wenn nicht Motoröl mit der vorgeschriebenen Qualität und Viskosität verwendet wird.
Volvo empfiehlt, den Ölwechsel in einer Volvo-Vertragswerkstatt vornehmen zu lassen.
Volvo verwendet verschiedene Systeme für die Warnung vor niedrigem/hohem Ölstand bzw. niedrigem/hohem Öldruck. Bestimmte Motorisierungen besitzen einen Öldruckge-
10 Pflege und Service

ber, in diesem Fall wird das Warnsymbol für niedrigen Öldruck im Kombinationsinstrument verwendet. Andere Varianten haben einen Ölstandgeber, bei diesem wird der Fahrer über das Warnsymbol und einen Displaytext informiert. Bestimmte Varianten haben beide Systeme. Wenden Sie sich für weitere Informationen an einen Volvo-Händler.
Motoröl und Ölfilter gemäß den im Service- und Garantieheft angegebenen Wechselintervallen wechseln.
Es ist zulässig, Öl mit einer höheren als der angegebenen Qualität zu verwenden. Beim Fahren unter ungünstigen Bedingungen empfiehlt Volvo ein Öl mit höherer Qualität, siehe Motoröl - ungünstige Fahrbedingungen (S. 402).
Nachfüllbare Füllmenge, siehe Motoröl - Qualität und Füllmenge (S. 404).
Themenbezogene Informationen
- Motoröl - Kontrolle und Nachfüllen (S. 353)
Motoröl - Kontrolle und Nachfüllen
Der Ölstand wird mit dem elektronischen Öls- tandsensor kontrolliert.
Motor mit elektronischem Ölstandgeber, 5-Zyl.-Diesel

Solange keine Mitteilung angezeigt wird, müssen Sie auch keine Maßnahmen bezüglich des Motorölstands ergreifen, siehe Abbildung unten.

Mitteilung und Graph im Display.
1 Mitteilung
2 Motorölstand
Der Ölstand wird mit Hilfe des elektronischen Ölstandmessers mit dem Daumenrad bei abgestelltem Motor kontrolliert, siehe Menübenutzung - Kombinationsinstrument (S. 107).
WARNING
Wird die Mitteilung Ölwechsel erforderlich angezeigt, in die Werkstatt fahren. Der Ölstand kann zu hoch sein.
WICHTIG
Bei Mitteilung Ölstand niedrig 0,5 Liter nachfüllen nur 0,5 Liter einfüllen.

10 Pflege und Service
◀◀

WARNUNG
Kein Öl mehr einfüllen, wenn der Füllstand (3) oder (4) angezeigt wird, wie in der Abbildung unten zu sehen. Der Füllstand darf niemals über MAX oder unter MIN liegen, da dies zu Motorschäden führen kann.

ACHTUNG
Der Ölstand wird nur dann vom System erkannt, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Deshalb kann das System Veränderungen nicht immer sofort nach dem Auffüllen bzw. Ablassen von Öl erfassen. Unter bestimmten Bedingungen muss das Fahrzeug z. B. ca. 30 km mit dem Verbrennungsmotor laufen.

WARNUNG
Vermeiden Sie unbedingt ein Verschütten von Öl auf Abgaskrümmer, da sonst Feuer droht.
Ölstandmessung, 5-Zyl.-Diesel
Wenn eine Kontrolle des Ölstands erwünscht ist, diese wie unten beschrieben durchführen.
-
Schlüsselstellung II aktivieren, siehe Schlüsselstellungen - Funktionen in verschiedenen Stufen (S. 75).
-
Das Daumenrad am linken Lenkradhebel in Stellung Ölstand drehen.
Es werden Informationen zum Motorölstand angezeigt.
Für weitere Information zur Menübenutzung siehe Menübenutzung - Kombinationsinstrument (S. 107).

0657430
Die Zahlen 1–4 stehen für den Füllstand. Kein Öl mehr einfüllen, wenn der Füllstand (3) oder (4) angezeigt wird. Der empfohlene Füllstand ist 4. Mitteilung und Graph im Display.
Themenbezogene Informationen
• Motoröl - allgemein (S. 352)
Kühlmittel - Füllstand
Kühlmittel kühlt den Verbrennungsmotor auf eine korrekte Arbeitstemperatur. Die Wärme, die vom Motor an das Kühlmittel übertragen wird, kann zur Aufnahme des Fahrzeuginnenraums verwendet werden.
Der Kühlmittelstand muss zwischen der MIN- und der MAX-Marke des Ausgleichbehälters liegen.
Füllstandkontrolle und Flüssigkeit einfüllen

Beim Einfüllen sind die Anweisungen auf der Verpackung zu befolgen. Es ist wichtig, die Kühlmittel-/Wassermenge an die herrschenden Witterungsbedingungen anzupassen. Niemals nur Wasser nachfüllen. Die Gefriergefahr erhöht sich bei zu niedrigem bzw. zu hohem Kühlmittelanteil.
10 Pflege und Service


WARNUNG
Die Kühlfüssigkeit kann sehr heiß sein. Falls ein Nachfüllen bei heißem Motor erforderlich ist, muss der Deckel des Ausgleichsbehälters behutsam abgeschraubt werden, um den Überdruck abzubauen.
Füllmengenangaben und Standard bezüglich der Wasserqualität, siehe Kühlmittel - Qualität und Füllmenge (S. 405).
Regelmäßig den Kühlmittelstand überprüfen
Der Füllstand muss zwischen der MIN- und der MAX-Marke des Ausgleichbehälters liegen. Wenn die Kühlanlage nicht den vorgesehenen Füllstand aufweist, können sehr hohe Temperaturen auftreten, welche Motorschäden zur Folge haben können.

WICHTIG
- Ein hoher Gehalt an Chlor, Chloriden und anderen Salzen kann zu Korrosion in der Kühlanlage führen.
- Stets Kühlmittel mit Korrosionsschutz gemäß den Empfehlungen von Volvo verwenden.
- Darauf achten, dass die Kühlmittelmischung zu 50 % aus Wasser und zu 50 % aus Kühlmittel besteht.
- Das Kühlmittel mit Leitungswasser von zulässiger Qualität mischen. Bei Unsicherheiten bezüglich der Wasserqualität fertig gemischtes Kühlmittel gemäß den Empfehlungen von Volvo verwenden.
- Beim Wechsel des Kühlmittels oder Austausch von Bauteilen des Kühlsystems ist die Kühlanlage mit Leitungswasser von zulässiger Qualität bzw. mit fertig gemischtem Kühlmittel zu spülen.
- Der Motor darf nur bei ausreichend gefüllter Kühlanlage laufen. Andernfalls können zu hohe Temperaturen auftreten die Schäden (Risse) im Zylinderblock verursachen können.
Brems- und Kupplungsflüssigkeit - Füllstand
Der Füllstand der Bremsflüssigkeit sollte zwischen den Marken MIN und MAX des Behälters liegen.
Füllstandkontrolle
Der Füllstand muss zwischen der MIN- und der MAX-Marke liegen, die im Behälter zu sehen sind. Den Füllstand regelmäßig überprüfen.
Die Bremsflüssigkeit alle zwei Jahre oder bei jedem zweiten planmäßigen Service wechseln.
Für Füllmengenangaben und empfohlene Qualität der Bremsflüssigkeit siehe Bremsflüssigkeit - Qualität und Füllmenge (S. 407). Bei Fahrzeugen, deren Bremsen häufiger und starker Beanspruchung ausgesetzt sind, z. B. durch Fahrten im Gebirge oder in tropischem Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit, muss die Flüssigkeit einmal jährlich gewechselt werden.

WARNUNG
Wenn der Füllstand der Bremsflüssigkeit unter dem MIN-Stand im Bremsflüssigkeitsbehälter liegt, sollte das Fahrzeug erst weitergefahren werden, nachdem Bremsflüssigkeit nachgefüllt wurde. Volvo empfiehlt Ihnen, den Grund für den Bremsflüssigkeitsverlust von einer Volvo-Vertragswerkstatt überprüfen zu lassen.

10 Pflege und Service
◀◀
Einfüllöffnung

Der Flüssigkeitsbehälter befindet sich auf der Fahrerseite.
Der Flüssigkeitsbehälter ist durch die Abdeckung, die die Kaltzone des Motorraums bedeckt, geschützt. Damit der Deckel des Behälters erreicht werden kann, muss zunächst der runde Deckel entfernt werden.

Den Deckel auf der Abdeckung drehen und somit öffnen.

Den Deckel auf dem Behälter abschrauben und Flüssigkeit nachfüllen. Der Füllstand muss zwischen der MIN- und der MAX-Marke liegen. Die Marken befinden sich auf der Innenseite des Behälters.

WICHTIG
Nicht vergessen, den Deckel anzubringen.
Servolenköl - Füllstand
Der Füllstand des Servolenköls muss zwischen den Marken MIN- und MAX liegen. Das Öl braucht nicht gewechselt zu werden.


WICHTIG
Den Bereich um den Servolenkflüssigkeitsbehälter bei der Kontrolle sauberhalten. Der Deckel darf nicht geöffnet werden.
Den Füllstand bei jedem Service überprüfen. Das Öl muss nicht gewechselt werden. Der Füllstand soll zwischen den Marken MIN- und MAX liegen. Empfohlene Ölqualität siehe Servolenköl - Qualität (S. 407).

ACHTUNG
Bei einer Störung in der Servolenkanlage oder wenn der Motor abgeschaltet ist und das Fahrzeug abgeschleppt werden muss, kann das Fahrzeug dennoch gelenkt werden.
10 Pflege und Service

Klimaanlage - Fehlersuche und Reparatur
Wartung und Reparaturen an der Klimaanlage dürfen ausschließlich von einer Vertragswerkstatt durchgeführt werden.
Fehlersuche und Reparatur
Die Klimaanlage enthält eine fluoreszierendes Lecksuchmittel. Bei der Lecksuche ist UV-Licht zu verwenden.
Volvo empfiehlt Ihnen, sich an eine Volvo-Vertragswerkstatt zu wenden.

WARNUNG
In der Klimaanlage befindet sich unter Druck stehendes Kältemittel R134a. Wartung und Reparaturen am System dürfen ausschließlich von einer Vertragswerkstatt durchgeführt werden.
Themenbezogene Informationen
• Volvo-Serviceprogramm (S. 347)
Lampenwechsel
Lampenwechsel kann für Glühlampen durchgeführt werden. Für den Wechsel von LED- und Xenon-Leuchten wenden Sie sich bitte an eine Werkstatt.
Die Glühlampen sind spezifiziert (S. 365). Zu den Glühlampen und anderen Lichtquellen eines speziellen Typs, wie z. B. LED 2 -Lampen oder Lampen die aus anderen Gründen in einer Werkstatt ausgetauscht werden müssen, gehören diejenigen in:
- Aktive Xenon-Scheinwerfer - ABL (Xenon-Lampen)
- Tagfahrlicht/Positionsleuchten/Standlicht vorn
• Seitenmarkierungsleuchten vorn - Kurvenlicht
• Seitenblinkleuchten, Außenspiegel
• Automat. Beleuchtung, Außenspiegel - Innenbeleuchtung außer Einstiegsbeleuchtung vorn
• Handschuhfachbeleuchtung - Positionsleuchten/Standlicht hinten/Seitenmarkierungsleuchten hinten
- Bremsleuchten.

WARNUNG
Wenn das Fahrzeug mit Xenon-Scheinwerfer ausgestattet ist, müssen die Xenon-Lampen in einer Werkstatt ausgetauscht werden – eine Volvo-Vertragswerkstatt wird empfohlen. Die Arbeit mit den Xenon-Lampen erfordert aufgrund der hohen Spannung des Scheinwerfers besondere Vorsicht.

WARNUNG
Die elektrische Anlage des Fahrzeugs muss bei einem Lampenwechsel in Schlüsselstellung 0 stehen, siehe Schlüsselstellungen - Funktionen in verschiedenen Stufen (S. 75).

WICHTIG
Das Glas der Glühlampen niemals direkt mit den Fingern berühren. Das Fett von den Fingern wird durch die Hitze verdampft und bildet einen Belag auf dem Reflektor, der dadurch beschädigt werden kann.

ACHTUNG
Wenn nach dem Austausch einer defekten Glühlampe weiterhin eine Fehlermitteilung angezeigt wird, wird empfohlen, eine Volvo-Vertragswerkstatt aufzusuchen.

10 Pflege und Service
◀◀

ACHTUNG
Auf der Innenseite der Außenbeleuchtung z. B. von Scheinwerfern, Nebelscheinwerfern und Schlussleuchten kann es vorübergehend zur Bildung von Kondenswasser kommen. Es handelt sich dabei um ein natürliches Phänomen, an das die Außenbeleuchtung angepasst ist. Kondenswasser entweicht normalerweise aus der Lampe, nachdem sie eine Weile eingeschaltet war.
Themenbezogene Informationen
• Lampenwechsel - Scheinwerfer (S. 358)
- Lampenwechsel - Platzierung der hinteren Lampen (S. 363)
- Lampenwechsel - Beleuchtung Frisierspiegel (S. 364)
- Lampenwechsel - Beleuchtung im Lade-raum (S. 364)
- Lampenwechsel - Kennzeichenbeleuchtung (S. 363)
Lampenwechsel - Scheinwerfer
Zum Austauschen der Scheinwerferglühlampen zunächst den Scheinwerfer vom Motorraum aus lösen und den kompletten Scheinwerfer herausnehmen.
Ausbau von Scheinwerfern
Elektroanlage des Fahrzeugs in Schlüsselstellung 0 versetzen, siehe Schlüsselstellungen - Funktionen in verschiedenen Stufen (S. 75).

Die Sicherungsstifte des Scheinwerfers herausziehen.
Den Scheinwerfer durch abwechselndes Anwinkeln und Herausziehen lösen.
WICHTIG
Nicht am Kabel, sondern nur am Stecker ziehen.

3 Den Steckverbinder des Scheinwerfers lösen. Dazu den Clip mit dem Daumen herunterdrücken.
4 Den Steckverbinder mit der anderen Hand herausführen.
5. Den Scheinwerfer herausheben und auf einer weichen Unterlage ablegen, damit die Linse nicht zerkratzt.
6. Die entsprechende Glühlampe wechseln.
Scheinwerfer anbringen

10 Pflege und Service

- Den Steckverbinder anschließen. Ein Klickgeräusch muss zu hören sein.
- Den Scheinwerfer einbauen und die Sicherungsstifte einsetzen. Der kurze Stift gehört in die Öffnung, die sich am nächsten am Grill befindet. Sicherstellen, dass sie ordnungsgemäß eingesetzt sind.
- Funktionskontrolle der Beleuchtung durchführen.
Der Scheinwerfer muss vor Einschalten der Beleuchtung oder Einführen des Transponderschlüssels in das Zündschloss montiert und der Stecker korrekt angeschlossen sein.
Themenbezogene Informationen
• Lampenwechsel (S. 357)
- Lampenwechsel - Abdeckung für Fern- und Abblendlicht (S. 359)
• Lampen - Technische Daten (S. 365)
Lampenwechsel - Abdeckung für Fern- und Abblendlicht
Die Glühlampen für Fern- und Abblendlicht werden zugänglich, indem die größere Abdeckung des Scheinwerfers abgelöst wird.

Vor Beginn eines Glühlampenwechsels siehe Lampenwechsel - Scheinwerfer (S. 358).
- Die vier Schrauben der Abdeckung mit einem Torxschlüssel, Größe T20 (1), lockern. Nicht ganz lösen (3 - 4 Umdrehungen reichen).
- Die Abdeckung zur Seite schieben.
- Die Abdeckung lösen.
Die Abdeckung wieder in umgekehrter Reihenfolge anbringen.
Themenbezogene Informationen
• Lampenwechsel - Scheinwerfer (S. 358)
• Lampenwechsel - Abblendlicht (S. 360)
• Lampenwechsel - Fernlicht (S. 360)
• Lampenwechsel - extra Fernlicht (S. 361)

10 Pflege und Service
Lampenwechsel - Abblendlicht
Die Glühlampe Abblendlicht ist innen an der größeren Abdeckung des Scheinwerfers platziert.

ACHTUNG
Gilt für Fahrzeuge mit Halogenscheinwerfern.

- Den Scheinwerfer (S. 358) lösen.
- Die Abdeckung (S. 359) lösen.
- Den Steckverbinder von der Lampe lösen.
- Die Lampe gerade herausziehen und somit lösen.
- Der Führungsstift an der Lampe muss beim Einsetzen gerade nach oben zeigen und ein Klicken muss zu hören sein, wenn er festschnappt.
Die einzelnen Teile wieder in umgekehrter Reihenfolge anbringen.
Themenbezogene Informationen
• Lampen - Technische Daten (S. 365)
Lampenwechsel - Fernlicht
Die Glühlampe Fernlicht ist innen an der größeren Abdeckung des Scheinwerfers platziert.

ACHTUNG
Gilt für Fahrzeuge mit Halogenscheinwerfern.

- Den Scheinwerfer (S. 358) lösen.
- Die Abdeckung (S. 359) lösen.
- Die Lampe lösen. Sie dazu gegen den Uhrzeigersinn drehen und dann gerade herausziehen.
- Den Steckverbinder von der Lampe lösen.
10 Pflege und Service

- Die Glühlampe herausnehmen, die neue Lampe in den Sockel einsetzen, im Uhrzeigersinn drehen und sie somit befestigen. Die Lampe kann auf eine Weise befestigt werden.
Die einzelnen Teile wieder in umgekehrter Reihenfolge anbringen.
Themenbezogene Informationen
• Lampen - Technische Daten (S. 365)
Lampenwechsel - extra Fernlicht
Die Glühlampe für das extra Fernlicht ist innen an der größeren Abdeckung des Scheinwerfers platziert.

ACHTUNG
Gilt für Fahrzeuge mit Xenonscheinwerfern*.

- Den Scheinwerfer (S. 358) lösen.
- Die Abdeckung (S. 359) lösen.
- Die Lampe lösen. Sie dazu gegen den Uhrzeigersinn drehen und dann gerade herausziehen.
-
Den Steckverbinder von der Glühlampe lösen.
-
Die Glühlampe herausnehmen, die neue Lampe in den Sockel einsetzen, im Uhrzeigersinn drehen und sie somit befestigen. Die Lampe kann nur auf eine Weise befestigt werden.
Die einzelnen Teile wieder in umgekehrter Reihenfolge anbringen.
Themenbezogene Informationen
• Lampen - Technische Daten (S. 365)

10 Pflege und Service
Lampenwechsel - Blinkerleuchten vorn
Die Glühlampe für den Blinker befindet sich hinter der kleineren Abdeckung des Scheinwerfers.

- Den Scheinwerfer (S. 358) lösen.
- Die Abdeckung gerade herausziehen und somit lösen.
- An der Lampenfassung ziehen, um die Glühlampe herauszubekommen.
- Die Glühlampe drücken und gleichzeitig drehen, um sie zu lösen.
Die einzelnen Teile wieder in umgekehrter Reihenfolge anbringen.
Themenbezogene Informationen
• Lampen - Technische Daten (S. 365)
Lampenwechsel - Rückleuchten
Die Lampen der Blinker hinten, Nebelschlussleuchte und Rückfahrscheinwerfer werden vom Laderaum aus ausgetauscht.
Lampenfassung hinten

Die Rückfahrscheinwerferlampe, die Nebelschlussleuchtenlampe und die Blinkerlampe in der Heckleuchte werden vom Laderaum aus gewechselt.

Die Lampen werden zugänglich, indem der Reifenabdichtsatz herausgenommen wird.
- Die Verkleidung öffnen.
- Den Reifenabdichtsatz herausnehmen.
- Die Isolierung vor der Glühlampenfassung gerade herausziehen und dadurch entfernen.
- Den Sperrhaken herunterdrücken und die Glühlampenfassung herausziehen.
- Die defekte Glühlampe entfernen. Diese dazu eindrücken und gegen den Uhrzeigersinn drehen.
- Eine neue Glühlampe einsetzen, nach unten drücken und im Uhrzeigersinn drehen.
- Beim Anbringen der Glühlampenfassung den Sperrhaken herunterdrücken.
- Die Isolierung, den Reifenabdichtsatz und die Verkleidung anbringen.
10 Pflege und Service

Themenbezogene Informationen
- Lampenwechsel - Platzierung der hinteren Lampen (S. 363)
• Lampen - Technische Daten (S. 365)
Lampenwechsel - Platzierung der hinteren Lampen
Übersicht über die Platzierung der Lampen hinten.

1 Bremsleuchte (LED)
② Positionsleuchten/Standlicht (LED)/Seitenmarkierungsleuchten (LED)
③ Blinker (S. 362)
4 Bremsleuchte (LED)
5 Rückfahrscheinwerfer
6 Nebelschlussleuchte
Themenbezogene Informationen
• Lampenwechsel (S. 357)
• Lampen - Technische Daten (S. 365)
Lampenwechsel - Kennzeichenbeleuchtung
Die Kennzeichenbeleuchtung befindet sich unter dem Handgriff der Heckklappe.

- Die Schrauben mit einem Schraubendreher lösen.
- Vorsichtig das komplette Glühlampengehäuse lösen und herausziehen.
- Die alte Glühlampe durch eine neue ersetzen.
- Das komplette Glühlampengehäuse anbringen und festschrauben.
Themenbezogene Informationen
• Lampen - Technische Daten (S. 365)

10 Pflege und Service
Lampenwechsel - Beleuchtung im Laderaum
Die Laderaumbeleuchtung befindet sich in der Heckklappe.

- Vorsichtig einen Schraubendreher in das Lampengehäuse einführen und vorsichtig loshebeln, um das Lampengehäuse zu lösen.
- Die alte Glühlampe durch eine neue ersetzen.
- Kontrollieren, ob die Lampe funktioniert, und das Lampengehäuse wieder hineindrücken.
Themenbezogene Informationen
• Lampen - Technische Daten (S. 365)
Lampenwechsel - Beleuchtung Frisierspiegel
Die Lampen des Frisierspiegels befinden sich unter den Lampenlinsen.
Abnehmen der Leuchtenlinse

- Vorsichtig einen Schraubendreher unter die Leuchtenlinse einführen und vorsichtig die Sperrzungen am Rand hochbiegen.
- Die Leuchtenlinse vorsichtig lösen und abnehmen.
- Mit einer Rundzange die Glühlampe gerade zur Seite nach außen ziehen und eine neue Lampe einsetzen. Hinweis! - Mit der Zange nicht fest zudrücken, das Glas der Lampe kann sonst brechen.
Anbringen der Leuchtenlinse
-
Die Leuchtenlinse wieder anbringen.
-
Die Linse festdrücken.
Themenbezogene Informationen
• Lampen - Technische Daten (S. 365)
10 Pflege und Service

Lampen - Technische Daten
Technische Daten für Glühlampen. Für den Wechsel von LED- und Xenon-Leuchten wenden Sie sich bitte an eine Werkstatt.
| Beleuchtung | W A | Typ |
| Abblendlicht, Halogen | 55 H7 LL | |
| Fernlicht, Halogen 65 H9 | ||
| Zusatz-Fernlicht, ABL | 65 H9 | |
| Blinker vorn 24 PY24W | ||
| Einstiegsbeleuchtung vorn | 3 T10 Sockel W2,1x9,5d | |
| Handschuhfachbeleuchtung | 5 Sockel SV8.5 Länge 43 mm | |
| Frisierspiegelbeleuchtung | 1,2 T5 Sockel W2x4,6d | |
| Laderaumbeleuchtung | 5 Sockel SV8.5 Länge 43 mm | |
| Kennzeichenbeleuchtung | 5 C5W LL | |
| Blinkerleuchten hinten | 21 PY21W LL | |
| --- |
| Beleuchtung | WA | Typ |
| Rückfahrschein-werfer | 21 P21W LL | |
| Nebelschluss-leuchte | 21 H21W LL | |
A Watt
Themenbezogene Informationen
• Lampenwechsel (S. 357)
- Lampenwechsel - Platzierung der hinteren Lampen (S. 363)
- Lampenwechsel - Beleuchtung Frisierspiegel (S. 364)
Wischerblätter
Das Wischerblatt wischt Wasser von der Windschutz- und Heckscheibe. Zusammen mit der Scheibenreinigungsflüssigkeit hält es die Scheiben rein, und stellt die Sicht während der Fahrt sicher.
Das Wischerblatt der Windschutzscheibe muss in der Servicestellung sein, damit es ausgetauscht werden kann.
Wartungsstellung

Wischerblätter in Wartungsstellung.
Die Wischerblätter müssen sich zum Austauschen, Waschen oder Anheben (beispielsweise beim Entfernen von Eis auf der Windschutzscheibe) in der Servicestellung befinden.

10 Pflege und Service
◀◀

WICHTIG
Bevor die Wischerblätter in Wartungsstellung versetzt werden, ist sicherzustellen, dass sie nicht festgefroren sind.
- Den Transponderschlüssel in das Zündschloss 3 einsetzen und kurz auf die START/STOP ENGINE-Taste drücken, um die elektrische Anlage des Fahrzeugs in Schlüsselstellung I zu versetzen. Detailliertere Informationen über die Schlüsselstellung siehe Schlüsselstellungen - Funktionen in verschiedenen Stufen (S. 75).
- Wieder kurz auf die START/STOP ENGINE-Taste drücken, um die elektrische Anlage des Fahrzeugs in Schlüsselstellung 0 versetzen.
- Innerhalb von 3 Sekunden den rechten Lenkradhebel nach oben führen und diesen für ca. 1 Sekunde belassen.
Die Wischer stellen sich gerade auf.
Die Wischerblätter kehren durch kurzes Drücken auf die START/STOP ENGINE-Taste zum Versetzen der elektrischen Anlage des Fahrzeugs in Schlüsselstellung I (oder beim Start des Fahrzeugs) in die Ausgangsstellung zurück.

WICHTIG
Falls die Wischerarme in der Wartungsstellung von der Windschutzscheibe hochgeklappt wurden, müssen sie zur Windschutzscheibe zurückgeklappt werden, bevor sie wieder in die Ausgangsstellung zurückversetzt werden. Dadurch wird ein Zerkratzen des Lacks der Motorhaube vermieden.
Wischerblätter austauschen

1 Den Wischerarm hochklappen, wenn er sich in Wartungsstellung befindet. Auf die Taste an der Wischerblattbefestigung drücken und das Wischerblatt gerade – parallel zum Wischerarm – herausziehen.
2 Das neue Wischerblatt aufschieben, bis ein Klickgeräusch zu hören ist.
3 Sicherstellen, dass das Blatt richtig fest sitzt.
- Den Wischerarm zur Windschutzscheibe zurückklappen.
Die Wischerblätter kehren durch kurzes Drücken auf die START/STOP ENGINE-Taste zum Versetzen der elektrischen Anlage des Fahrzeugs in Schlüsselstellung I (oder beim Start des Fahrzeugs) aus der Wartungsstellung in die Ausgangsstellung zurück.
10 Pflege und Service


Die Wischerblätter sind unterschiedlich lang. Das Blatt auf der Fahrerseite ist länger als das auf der Beifahrerseite.
Wischerblätter austauschen,
Heckscheibe

- Den Wischerarm ausklappen.
- Den inneren Teil des Wischerblattes (am Pfeil) fassen.
- Gegen den Uhrzeigersinn drehen, um die Endstellung des Wischerblattes am Wischerarm als Hebel zu verwenden und das Wischerblatt leichter zu lösen.
- Das neue Wischerblatt festdrücken. Sicherstellen, dass es richtig fest sitzt.
- Den Wischerarm zurückklappen.
Reinigung
Zur Reinigung der Wischerblätter und der Windschutzscheibe siehe Autowäsche (S. 387).

WICHTIG
Die Wischerblätter regelmäßig überprüfen. Durch eine vernachlässigte Wartung wird die Lebensdauer der Wischerblätter verkürzt.
Themenbezogene Informationen
- Scheibenreinigungsflüssigkeit - Einfüllen (S. 367)
Scheibenreinigungsflüssigkeit - Einfüllen
Scheibenreinigungsflüssigkeit dient der Reinhaltung von Scheinwerfern und Scheiben. Im Winter ist eine Scheibenreinigungsflüssigkeit mit Frostschutz anzuwenden.

Die Windschutzscheiben- und die Scheinwerferwaschanlage haben einen gemeinsamen Flüssigkeitsbehälter.

WICHTIG
Während des Winters ist Scheibenwaschflüssigkeit mit Frostschutz zu verwenden, damit die Flüssigkeit in der Pumpe, im Behälter oder in den Schläuchen nicht gefriert.
Für Füllmengenangaben siehe Scheibenreinigungsflüssigkeit - Qualität und Füllmenge (S. 407).

10 Pflege und Service
◀◀
Themenbezogene Informationen
• Wischerblätter (S. 365)
Startbatterie
Haltbarkeit und Funktion der Startbatterie werden von der Anzahl Starts und Entladungen, von der Fahrweise, den Fahrbedingungen, Klimaverhältnissen u. ä. beeinflusst.
Die traditionelle 12 V-Batterie wird hier als "Startbatterie" bezeichnet, obwohl die Hybridbatterie (S. 371) häufig zum Anlassen des Verbrennungsmotors verwendet wird.
• Die Startbatterie niemals bei laufendem Motor trennen.
- Überprüfen, ob die Startbatteriekabel richtig angeschlossen und gut angezogen sind.

WARNUNG
- Startbatterien können hochexplosives Knallgas bilden. Ein einziger Funke, der entstehen kann, wenn die Starthilfekabel falsch angeschlossen werden, kann eine Explosion der Batterie herbeiführen.
- Die Startbatterie enthält Schwefelsäure, die schwerste Verätzungen verursachen kann.
- Sollte die Säure in Kontakt mit den Augen, der Haut oder der Kleidung kommen, mit reichlich Wasser spülen. Geraten Säurespritzer in die Augen, sofort Arzt aufsuchen!

WICHTIG
Zum Laden der Starterbatterie darf nur ein herkömmliches Ladegerät verwendet werden.

ACHTUNG
Wenn Startbatterie und Hybridbatterie (S. 302) entladen sind, müssen beide Batterien aufgeladen werden. Es ist in diesem Fall nicht möglich, zunächst nur die Hybridbatterie aufzuladen.

WICHTIG
Bei Nichtbeachtung des folgenden Punktes kann die Energiesparfunktion für Infotainment nach dem Anschluss der externen Startbatterie oder des Batterieladegeräts vorübergehend ausfallen und/oder eine Mitteilung im Informationsdisplay zum Ladestatus der Startbatterie vorübergehend inaktuell sein:
- Der negative Batteriepol an der Startbatterie des Fahrzeugs darf niemals für den Anschluss einer externen Startbatterie oder eines Batterieladegeräts verwendet werden – ausschließlich das Fahrgestell des Fahrzeugs darf als Massepunkt verwendet werden.
Siehe Starthilfe mit Batterie (S. 268) – dort wird beschrieben, wo und wie die Kabelklemmen zu positionieren sind.
10 Pflege und Service


ACHTUNG
Die Lebensdauer der Startbatterie wird durch häufiges Entladen verringert.
Die Haltbarkeit der Startbatterie wird von mehreren Faktoren beeinflusst, wie z. B. den Fahrbedingungen und den Klimaverhältnissen. Die Startkapazität der Batterie nimmt mit der Zeit schrittweise ab. Sie muss daher geladen werden, wenn das Fahrzeug längere Zeit nicht verwendet oder nur kurze Strecken gefahren wird. Starke Kälte begrenzt die Startkapazität um ein Weiteres.
Um einen guten Zustand der Startbatterie sicherzustellen, wird empfohlen, das Fahrzeug mindestens 15 Minuten/Woche zu fahren oder die Batterie an ein Batterieladegerät mit automatischer Wartungsladung anzuschließen.
Eine Startbatterie, die stets vollgeladen ist, hat eine maximale Lebensdauer.
Themenbezogene Informationen
- Batterie - Symbole (S. 369)
• Startbatterie - Austausch (S. 370)
Batterie - Symbole
Auf der Batterie befinden sich Symbole zur Information und zur Warnung.
Symbole auf der Batterie

Schutzbrille tragen.

Weitere Informationen in der Betriebsanleitung.

Batterie außer Reich- weite von Kindern aufbewahren.

Batterie enthält ätzende Säure.

Funken oder offenes Feuer verboten.

Explosionsgefahr.

Dem Recycling zuzuführen.

ACHTUNG
Eine verbrauchte Startbatterie muss auf umweltgerechte Weise wiederverwertet werden - sie enthält Blei.
Themenbezogene Informationen
• Startbatterie (S. 368)

10 Pflege und Service
Startbatterie - Austausch
Die Startbatterie im Fahrzeug kann ohne Zuhilfenahme einer Werkstatt ausgewechselt werden.
Die traditionelle 12 V-Batterie wird hier als "Startbatterie" bezeichnet, obwohl die Hybridbatterie (S. 371) häufig zum Anlassen des Verbrennungsmotors verwendet wird.
Ausbau
Zuallererst: Den Transponderschlüssel aus dem Zündschloss abziehen und vor dem Lösen von elektrischen Anschlüssen mindestens 5 Minuten warten – diese Zeit ist erforderlich, damit die Elektroanlage des Fahrzeugs wichtige Informationen in den Steuergeräten speichern kann.

1 Die Clips an der vorderen Abdeckung öffnen und die Abdeckung abnehmen.
2 Die Gummileiste lösen, so dass sich die hintere Abdeckung entfernen lässt.
3 Die hintere Abdeckung lösen. Die Abdeckung dazu um eine Viertelumdrehung drehen und abheben.
WARNING
Plus- bzw. Minuskabel in der richtigen Reihenfolge anschließen und abklemmen.
4
Das schwarze Minuskabel lösen.
2 Das rote Pluskabel lösen.
3 Den Entlüftungsschlauch von der Batterie lösen.
4 Die Schraube, die die Batteriehalterung hält, lösen.
10 Pflege und Service


Die Batterie zur Seite schieben.
2 Herausheben.
Einbau

- Die Batterie in den Batteriekasten stellen.
- Die Batterie nach innen und zur Seite führen, bis sie die Hinterkante des Kastens berührt.
- Klammer, die die Batterie hält, fest- schrauben.
- Den Entlüftungsschlauch anschließen.
Kontrollieren, dass er korrekt an die Batterie und den Auslass in der Karosserie angeschlossen ist.
- Das rote Pluskabel anschließen.
- Das schwarze Minuskabel anschließen.
-
Die hintere Abdeckung andrücken (siehe vorigen Abschnitt "Ausbau").
-
Die Gummileiste montieren (siehe "Ausbau").
- Die vordere Abdeckung einsetzen und mit den Clips befestigen (siehe "Ausbau").
Für weitere Informationen zur Starthilfebatterie des Fahrzeugs – Elektrische Anlage (S. 411).
Hybridbatterie
Für den Elektromotorbetrieb ist das Fahrzeug mit einer wartungsfreien wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Hybridbatterie ausgerüstet.

WARNUNG
Ein Wechsel der Hybridbatterie darf nur durch eine Werkstatt erfolgen, es wird eine Volvo-Vertragswerkstatt empfohlen.
Kühlmittel
Die Kühlanlage der Hybridbatterie hat einen separaten Ausgleichsbehälter.

Das Nachfüllen des Kühlmittels für die Hybridbatterie ist nur durch eine Werkstatt vorzunehmen, es wird eine Volvo-Vertragswerkstatt empfohlen.

10 Pflege und Service
◀◀
Themenbezogene Informationen
- Aufladen der Hybridbatterie - Vorbereitungen (S. 304)
Sicherungen - allgemein
Um zu verhindern, dass die elektrischen Systeme des Fahrzeugs durch etwaige Kurzschlüsse oder Überbelastung Schaden nehmen, werden die verschiedenen elektrischen Funktionen und Bauteile durch eine Anzahl von Sicherungen geschützt.

WARNUNG
Orangefarbene mit Hochvolt-Aufkleber gekennzeichnete Kabel dürfen ausschließlich von befugtem Fachpersonal angefasst werden.

WARNUNG
Eine Anzahl von Bauteilen im Fahrzeug arbeitet mit gefährlicher elektrischer Spannung.
Nichts berühren, das nicht eindeutig in dieser Betriebsanleitung beschrieben ist.
Ist ein elektrisches Bauteil oder eine Funktion ausgefallen, kann dies darauf zurückzuführen sein, dass die entsprechende Sicherung kurzzeitig überlastet war und durchgebrannt ist. Wenn die gleiche Sicherung wiederholt durchbrennt, liegt ein Fehler in einem Bauteil vor. Volvo empfiehlt Ihnen, sich in diesem Fall zur Überprüfung an eine Volvo-Vertragswerkstatt zu wenden.
Sicherung austauschen
- Mit Hilfe des Sicherungsverzeichnisses die betreffende Sicherung ausfindig machen.
- Die Sicherung herausziehen und von der Seite betrachten, um zu sehen, ob der gebogene Draht durchgebrannt ist.
- Sollte der Draht durchgebrannt sein, Sicherung durch eine neue Sicherung mit derselben Farbe und Amperezahl ersetzen.

WARNUNG
Verwenden Sie nie einen fremden Gegenstand oder eine Sicherung mit höherem Nennwert als angegeben, um eine Sicherung zu ersetzen, da sonst schwere Schäden an der elektrischen Anlage verursacht werden können und Feuer droht.
10 Pflege und Service

Position der Zentralelektriken

Position der Zentralelektriken in Fahrzeugen mit Linkslenkung, bei Rechtslenkung wechseln die Zentralelektriken unter dem Handschuhfach die Seite.
1 Motorraum
② Unter dem Handschuhfach
③ Unter dem Handschuhfach
4 Kofferraum
5 Motorraum Kaltzone
Themenbezogene Informationen
• Sicherungen - im Motorraum (S. 374)
- Sicherungen - unter dem Handschuhfach (S. 377)
- Sicherungen - im Steuergerät unter dem Handschuhfach (S. 379)
• Sicherungen - im Laderaum (S. 381)
- Sicherungen - in der Kaltzone des Motorraums (S. 385)

10 Pflege und Service
Sicherungen - im Motorraum
Die Sicherungen im Motorraum schützen u.a.
Funktionen für Motor und Bremsanlage.
10

10 Pflege und Service

Allgemeines Sicherungen Motorraum
Auf der Deckelinnenseite ist eine Zange befestigt, mit der Sicherungen einfacher herausgezogen und eingesetzt werden können.
Positionen (siehe vorherige Abbildung)
A Motorraum oben
B Motorraum vorn
© Motorraum unten
Diese Sicherungen sind im Motorraumkasten angeordnet. Die Sicherungen in (C) befinden sich unter (A).
Auf der Innenseite des Deckels befindet sich ein Schild, auf dem die Position der Sicherungen angegeben ist.
- Die Sicherungen 1–7 und 42–44 sind vom Typ „Midi Fuse“ und dürfen nur von einer Werkstatt 4 ausgetauscht werden.
- Die Sicherungen 8–15 und 34 sind vom Typ „JCASE“ und sollten in einer Werkstatt ausgetauscht werden 4
- Die Sicherungen 16–33 und 35–41 sind vom Typ „MiniFuse“.
| Funktion A | ||
| 1 | - | - |
| 2 | Primärsicherung für das Zentrale Elektronikmodul (CEM) unter dem Handschuhfach | 50 |
| 3 | - | - |
| 4 | Primärsicherung für das Relais/Sicherungszentrale unter dem Handschuhfach | 60 |
| 5 | - | - |
| 6 | - | - |
| 7 | - | - |
| 8 | - | - |
| 9 | Scheibenwischer 30 | |
| 10 | Standheizung* 25 | |
| 11 | - | - |
| 12 | - | - |
| 13 | ABS-Pumpe 40 | |
| 14 | ABS-Ventile 20 |
| Funktion A | ||
| 15 | Scheinwerferwaschanlage* 20 | |
| 16 | Leuchtweitenregelung*; aktive Xenon-Scheinwerfer - ABL* | 10 |
| 17 | Primärsicherung für das Zentrale Elektronikmodul (CEM) unter dem Handschuhfach | 20 |
| 18 | ABS 5 | |
| 19 | Einstellbare Lenkkraft* 5 | |
| 20 | Motorsteuergerät; Getriebesteuergerät; Airbags | 10 |
| 21 | Elektrisch beheizte Waschdüsen* | 10 |
| 22 | - | - |
| 23 | Schalterfeld Beleuchtung 5 | |
| 24 | - | - |
| 25 | - | - |
| 26 | - | - |
| 27 | Relais Spulen 5 | |
| 28 | Zusatzbeleuchtung* 20 |
4 Eine Volvo-Vertragswerkstatt wird empfohlen.
▶▶
* Option/Zubehör, für weitere Informationen siehe „Einführung“.

10 Pflege und Service
◀◀
| Funktion A | ||
| 29 | Signalhorn 15 | |
| 30 | Relaisspule im Hauptrelais des Motorsteuerungssystems; Motorsteuergerät | 10 |
| 31 | Getriebesteuergerät 15 | |
| 32 | - | - |
| 33 | Relaisspulen in der Zentral-elektrik im Motorraum, Kalt-zone | 5 |
| 34 | Startrelais 30 | |
| 35 | Glühkerzensteuergerät 10 | |
| 36 | ||
| Motorsteuergerät 15 | ||
| 37 | Luftmassenmesser; Regelven-tile | 15 |
| 38 | Ventile, Ölstandgeber 10 | |
| 39 | Lambdasonde; Steuergerät Kühlerjalousie | 10 |
| 40 | ||
| Dieselfilterheizung 20 |
| Funktion A | ||
| 29 | Signalhorn 15 | |
| 30 | Relaisspule im Hauptrelais des Motorsteuerungssystems; Motorsteuergerät | 10 |
| 31 | Getriebesteuergerät 15 | |
| 32 | - | - |
| 33 | Relaisspulen in der Zentral-elektrik im Motorraum, Kalt-zone | 5 |
| 34 | Startrelais 30 | |
| 35 | Glühkerzensteuergerät 10 | |
| 36 | ||
| Motorsteuergerät 15 | ||
| 37 | Luftmassenmesser; Regelven-tile | 15 |
| 38 | Ventile, Ölstandgeber 10 | |
| 39 | Lambdasonde; Steuergerät Kühlerjalousie | 10 |
| 40 | ||
| Dieselfilterheizung 20 |
| Funktion A | ||
| 41 | Heizung Kurbelgehäuseentlüftung | 5 |
| 42 | ||
| Glühkerze 70 | ||
| 43 | ||
| Kühlgebläse 80 | ||
| 44 | Servolenkung 100 |
Hinter dem Motor

| Funktion A | ||
| 1 | Überwachung der Vakuum-pumpe der Bremsanlage | 5 |
Themenbezogene Informationen
- Sicherungen - unter dem Handschuhfach (S. 377)
- Sicherungen - im Steuergerät unter dem Handschuhfach (S. 379)
• Sicherungen - im Laderaum (S. 381)
10 Pflege und Service

Sicherungen - unter dem Handschuhfach
Sicherungen unter dem Handschuhfach schützen unter anderem Funktionen für das
Infotainment und die elektrisch verstellbaren Sitze.

| Funktion A | ||
| 1 | Primärsicherung für Audiosteuergerät*; Primärsicherung für Sicherungen 16-20: Infotainment | 40 |
| 2 | Waschanlage Windschutzscheibe; Waschanlage Heck-scheibe | 25 |
| 3 | - | - |
| Funktion A | ||
| 4 | - | - |
| 5 | - | - |
| 6 | Türgriff (Keyless*) 5 | |
| 7 | - | - |
| 8 | Bedientafel Fahrertür 20 | |
| 9 | Bedientafel Beifahrertür 20 |
| Funktion A | ||
| 10 | Bedientafel Fondtür rechts 20 | |
| 11 | Bedientafel Fondtür links 20 | |
| 12 | Keyless* 7,5 | |
| 13 | Elektrisch verstellbarer Sitz Fahrersitz* | 20 |
| 14 | Elektrisch verstellbarer Sitz Beifahrersitz* | 20 |
* Option/Zubehör, für weitere Informationen siehe „Einführung“.
▶▶

10 Pflege und Service
◀◀
| Funktion A | ||
| 15 | - | - |
| 16 | Infotainment-Steuergerät; BildschirmA | 5 |
| 17 | Audiosteuergerät (Verstärker)*; Digitalradio*; TV* | 10 |
| 18 | Audio oder Steuergerät Sen-susA | 15 |
| 19 | Telematik*; Bluetooth* 5 | |
| 20 | - | - |
| 21 | Schiebedach*; Innenbeleuch-tung Dach; Klimaanlagensen-sor*; Klappenmotoren Luftein-lass | 5 |
| 22 | 12-V-Steckdose Tunnelkonsole 15 | |
| 23 | Sitzheizung hinten rechts* 15 | |
| 24 | Sitzheizung hinten links* 15 | |
| 25 | Elektrobetriebene Heizung 5 | |
| 26 | Sitzheizung Beifahrerseite 15 | |
| 27 | Sitzheizung Fahrerseite 15 |
| Funktion A | ||
| 28 | Einparkhilfe*; Einparkhilfeka-mera*; Anhängerkupplungss-teuergerät *BLIS* | 5 |
| 29 | - | - |
| 30 | - | - |
^ Bestimmte Modellvarianten.
Themenbezogene Informationen
• Sicherungen - im Motorraum (S. 374)
- Sicherungen - im Steuergerät unter dem Handschuhfach (S. 379)
• Sicherungen - im Laderaum (S. 381)
- Sicherungen - in der Kaltzone des Motorraums (S. 385)
10 Pflege und Service

Sicherungen - im Steuergerät unter dem Handschuhfach
Die Sicherungen im Steuergerät unter dem Handschuhfach schützen u.a. die Funktionen für Airbags und die Unfallwarnung.

Positionen
| Funktion A | ||
| 1 | Heckscheibenwischer 15 | |
| 2 | - | - |
| 3 | Innenbeleuchtung; Bedienfeld Fensterheber Fahrertür; Ferngesteuerte Garagentorentriegelung*; Elektrisch verstellbare Vordersitze* | 7,5 |
| Funktion A | ||
| 4 | Kombinationsinstrument 5 | |
| 5 | Adaptiver Tempomat, ACC*; Unfallwarnsystem* | 10 |
| 6 | Innenbeleuchtung; Regensen-sor | 7,5 |
| 7 | Lenkradmodul 7,5 |
| Funktion A | ||
| 8 | Zentralverriegelung Kraftstoff-tankklappe | 10 |
| 9 | Lenkradheizung* 15 | |
| 10 | Windschutzscheibenheizung* 15 | |
| 11 | Entriegelung Heckklappe 10 | |
| 12 | Umklappbare Kopfstütze* 10 |
* Option/Zubehör, für weitere Informationen siehe „Einführung“.
▶▶

10 Pflege und Service
◀◀
| Funktion A | ||
| 13 | Kraftstoffpumpe 20 | |
| 14 | Bewegungssensor Alarmanlage*; Bedienfeld Klimaanlage | 5 |
| 15 | Lenkschloss 15 | |
| 16 | Alarmsirene*; Diagnosestecker OBDII | 5 |
| 17 | - | - |
| 18 | Airbags 10 | |
| 19 | Unfallwarnung* 5 | |
| 20 | Gaspedalstellungsgeber; Abblenden Innenspiegel*; Sitzheizung hinten* | 7,5 |
| 21 | Infotainmentsteuergerät (Performance); Audio (Performance) | 15 |
| 22 | Bremsleuchten 5 | |
| 23 | Schiebedach* 20 | |
| 24 | Wegfahrsperre 5 |
Themenbezogene Informationen
• Sicherungen - im Motorraum (S. 374)
- Sicherungen - unter dem Handschuhfach (S. 377)
• Sicherungen - im Laderaum (S. 381)
- Sicherungen - in der Kaltzone des Motorraums (S. 385)
10 Pflege und Service

Sicherungen - im Laderaum
Die Sicherungen im Laderaum schützen u.a. Funktionen für Anhängerbetrieb und Elektrobetrieb.

Die Zentrale befindet sich hinter der Verkleidung auf der linken Seite.
▶▶

10 Pflege und Service
◀◀

Der Reifenabdichtsatz muss herausgenommen werden, damit man an die Zentrale herankommen kann.
| Kasten A Funktion A | ||
| 8 | - | - |
| 9 | - | - |
| 10 | - | - |
| 11 | Anhängersteckdose 1* 40 | |
| 12 | - | - |
Positionen
| Kasten A | Funktion A | |
| 1 | Elektrische Feststellbremse links | 30 |
| 2 | Elektrische Feststellbremse rechts | 30 |
| 3 | Heckscheibenheizung 30 | |
| 4 | Anhängersteckdose 2° 15 | |
| 5 | - | - |
| 6 | 12-V-Steckdose Lade-raum | 15 |
| 7 | - | - |
10 Pflege und Service



Die Zentrale befindet sich hinter der Verkleidung auf der linken Seite.

Der Reifenabdichtsatz muss herausgenommen werden, damit man an die Zentrale herankommen kann.
| Kas-ten B | Funktion A | |
| 1 | Kühlflüssigkeitspumpe 1 für Hybridbatterie; Ventil für Kühlflüssigkeitspumpen 1 und 2 | 10 |
| 2 | Kühlflüssigkeitspumpe 2 für Hybridbatterie | 10 |
| 3 | Aufladeeinheit; Spannungswandler 400 V-12 V; Steuergerät für Hybridbatterie | 5 |
| 4 | Kühlflüssigkeitspumpe für den Niedrigtemperaturkreis der Kühlanlage | 15 |
| Kas-ten B | Funktion A | |
| 5 | Aufladeeinheit; Spannungswandler 400 V-12 V; Steuergerät für Hybridbatterie | 10 |
| 6 | Relaisspulen; Hochspannungswandler für Elektromotor und kombinierten Hochspannungsgenerator/Anlasser | 10 |
| 7 | Deaktivierung des Elektromotors an der Hinterachse | 15 |
| 8 | - | - |
▶▶

10 Pflege und Service
◀◀
| Kas- ten B | Funktion A | |
| 9 | Hochspannungswandler für Elektromotor und kombinierten Hochspannungsgenerator/Anlasser; Steuergerät für Hybridbatterie | 10 |
| 10 | Kühlflüssigkeitsventile für den Niedrigtemperaturkreis der Kühlanlage; Elektrischer A/C-Kompressor; Ventil für Wärmetauscher; Ventil für Klimaanlage | 10 |
| 11 | - | - |
| 12 | - | - |
Themenbezogene Informationen
• Sicherungen - im Motorraum (S. 374)
- Sicherungen - unter dem Handschuhfach (S. 377)
- Sicherungen - im Steuergerät unter dem Handschuhfach (S. 379)
- Sicherungen - in der Kaltzone des Motorraums (S. 385)
Sicherungen - in der Kaltzone des Motorraums
Bei Fahrzeugen mit Start/Stop-Funktion befinden sich Sicherungen in der Kaltzone des Motors.

Position Sicherungen für Start/Stop-Funktion.
- Die Sicherungen A1 und A2 sind vom Typ „MEGA Fuse“ und dürfen nur von einer Werkstatt 5 ausgetauscht werden.
- Die Sicherungen 1–11 sind vom Typ „Midi Fuse“ und dürfen nur von einer Werkstatt 5 ausgetauscht werden.
- Die Sicherung 12 ist vom Typ „Mini Fuse“.
Für weitere Informationen über Start/Stop siehe Antriebssystem - Antriebsmodi (S. 270).
Positionen
| Funktion A | ||
| A1 | Hauptsicherung für Zentral-elektrik im Motorraum | 175 |

10 Pflege und Service
◀◀
| Funktion A | ||
| A2 | Hauptsicherung für das Zentrale Elektronikmodul (CEM) unter dem Handschuhfach; Relais/Sicherungszentrale unter dem Handschuhfach, Zentralelektriken im Laderaum | 175 |
| 1 | Vakuumpumpe der Bremsanlage | 40 |
| 2 | Primärsicherung für das Zentrale Elektronikmodul (CEM) unter dem Handschuhfach | 50 |
| 3 | Primärsicherung für das Relais/Sicherungszentrale unter dem Handschuhfach | 60 |
| 4 | Primärsicherung für Zentral-elektrik B im Laderaum | 50 |
| 5 | Primärsicherung für Zentral-elektrik A im Laderaum | 60 |
| 6 | Gebläse Innenraum 40 | |
| 7 | - | - |
| 8 | - | - |
| 9 | - | - |
| 10 | Interne Diode 50 |
| Funktion A | ||
| 11 | Ölpumpe Automatikgetriebe 30 | |
| 12 | - | - |
Themenbezogene Informationen
• Sicherungen - im Motorraum (S. 374)
- Sicherungen - unter dem Handschuhfach (S. 377)
- Sicherungen - im Steuergerät unter dem Handschuhfach (S. 379)
• Sicherungen - im Laderaum (S. 381)
10 Pflege und Service

Autowäsche
Das Fahrzeug sollte gewaschen werden, wenn es verschmutzt ist. Das Fahrzeug in einer Waschanlage mit Ölabscheider waschen. Autoshampoo verwenden.
Von Hand waschen
- Vogelkot muss so schnell wie möglich vom Lack entfernt werden. Vogelkot enthält Stoffe, die den Lack sehr schnell angreifen und verfärben. Es wird empfohlen, ggf. auftretende Verfärbungen von einer Volvo-Vertragswerkstatt entfernen zu lassen.
• Den Unterboden waschen. - Das gesamte Fahrzeug abspritzen, bis der lockere Schmutz entfernt wurde, um die Gefahr von Kratzern beim Waschen zu vermeiden. Den Wasserstrahl nie direkt auf die Schlösser richten.
- Bei Bedarf schwer verschmutzte Flächen mit einem kalten Entfettungsmittel waschen. Es ist zu beachten, dass die Flächen ggf. nicht durch die Sonne erwärmt sein dürfen.
- Verwenden Sie zum Waschen einen Schwamm, Autoshampoo und lauwarmes Wasser.
- Die Scheibenwischerblätter mit lauwarmer Seifenlösung oder Autoshampoo reinigen.
- Das Fahrzeug mit einem sauberen, weichen Poliertuch oder einem Wasserschaber abwischen. Wenn Sie das Antrocknen
von Wassertropfen in starkem Sonnenlicht vermeiden, verringert sich die Gefahr von Wasserflecken, die wegpoliert werden müssen.
WARNING
Eine Motorwäsche sollte stets von einer Werkstatt durchgeführt werden. Falls der Motor warm ist, besteht Feuergefahr.
WICHTIG
Bei Verschmutzung ist die Funktion der Scheinwerfer beeinträchtigt. Sie sind deshalb regelmäßig, z.B. beim Tanken, zu reinigen.
Verwenden Sie keine ätzenden Reinigungsmittel, sondern ausschließlich Wasser und ein nicht kratzenden Schwamm.
i ACHTUNG
Auf der Innenseite der Außenbeleuchtung z. B. von Scheinwerfern, Nebelscheinwerfern und Schlussleuchten kann es vorübergehend zur Bildung von Kondenswasser kommen. Es handelt sich dabei um ein natürliches Phänomen, an das die Außenbeleuchtung angepasst ist. Kondenswasser entweicht normalerweise aus der Lampe, nachdem sie eine Weile eingeschaltet war.
Wischerblätter
Asphalt-, Staub- und Salzreste auf den Wischerblättern sowie Insekten, Eis usw. auf der Windschutzscheibe verkürzen die Lebenslänge der Wischerblätter.
Bei der Reinigung:
- Die Wischerblätter in die Servicestellung bringen, siehe Wischerblätter (S. 365).
i ACHTUNG
Wischerblätter und Windschutzscheibe regelmäßig mit lauwarmer Seifenlösung und Autoshampoo reinigen. Keine aggressiven Lösungsmittel verwenden!
Wagenwäsche in der Waschanlage
In einer Waschstraße lässt sich zwar das Fahrzeug schnell und einfach reinigen, diese kann jedoch nicht alle Stellen erreichen. Um ein richtig gutes Ergebnis zu erzielen, wird die Wagenwäsche von Hand empfohlen.
i ACHTUNG
Während der ersten Monate ist das Fahrzeug lediglich von Hand zu waschen, da der Lack empfindlicher ist, wenn er neu ist.
Hochdruckwäsche
Bei der Hochdruckwäsche mit kreisenden Bewegungen arbeiten und darauf achten, dass der Abstand zwischen der Düse und den Flächen des Fahrzeugs mindestens
▶▶

10 Pflege und Service
◀◀
30 cm beträgt (dieser Abstand gilt für alle Details außen am Fahrzeug). Den Wasserstrahl nie direkt auf die Schlösser richten.
Bremsen prüfen

WARNUNG
Nach dem Waschen ist stets eine Bremsprobe durchzuführen, damit die Bremsbeläge nicht durch Feuchtigkeit und Korrosion angegriffen werden und die Bremskraft dabei herabgesetzt wird.
Bei längeren Strecken in Regen oder Schneematsch, ab und zu leicht das Bremspedal betätigen. so dass sich die Bremsbeläge erwärmen und Feuchtigkeit verdunstet. Dies ist auch nach dem Starten bei sehr feuchten oder kalten Witterungsbedingungen erforderlich.
Kunststoff und Gummidetails sowie Verzierungen außen
Für die Reinigung und Pflege von gefärbten Kunststoffartikeln, Gummidetails und Verzierungen, wie z. B. Glanzleisten, wird ein spezielles, bei Volvo-Vertragshändlern erhältliches Reinigungsmittel empfohlen. Bei der Verwendung solcher Reinigungsmittel sind die Anweisungen sorgfältig zu befolgen.

WICHTIG
Der Wachsauftrag auf und das Polieren von Kunststoff- und Gummiteilen ist zu vermeiden.
Bei der Verwendung eines Entfettungsmittels auf Kunststoff- und Gummiteilen ist, sofern erforderlich, nur mit leichtem Druck zu reiben. Einen weichen Waschschwamm verwenden.
Beim Polieren von Glanzleisten kann die glänzende Oberfläche beschädigt oder abgenutzt werden.
Poliermittel, die Schleifmittel enthalten, sind nicht zu verwenden.
Felgen
Nur von Volvo empfohlene Felgenreinigungsmittel verwenden.
Starke Felgenreinigungsmittel können die Oberflächen beschädigen und Flecken auf verchromten Aluminiumfelgen hinterlassen.
Themenbezogene Informationen
• Polieren und Wachsen (S. 388)
• Reinigung des Innenraums (S. 390)
- Wasser- und schmutzabweisende Oberflächenschicht (S. 389)
Polieren und Wachsen
Polieren und wachsen Sie Ihr Fahrzeug, wenn der Lack matt erscheint und wenn Sie den Lack zusätzlich schützen möchten.
Normalerweise benötigt das Fahrzeug frühestens nach einem Jahr eine Politur. Das Fahrzeug kann jedoch während dieser Zeit gewachst werden. Das Fahrzeug nicht in direktem Sonnenlicht polieren oder wachsen.
Vor dem Polieren oder Wachsen das Fahrzeug gründlich waschen und trocknen. Asphalt- und Teerflecken mit Asphaltentferner oder Waschbenzin entfernen. Hartnäckige Flecken können mit feiner Schleifpaste (Rubbing) für Fahrzeuglack beseitigt werden.
Den Lack mit einem Poliermittel polieren und anschließend mit flüssigem oder festem Wachs wachsen. Die Anweisungen auf der Packung genau befolgen. Viele Produkte enthalten sowohl Politur als auch Wachs.

WICHTIG
Es sind ausschließlich von Volvo empfohlene Lackbehandlungen zu verwenden. Bei andere Behandlungen, wie z. B. Konservierungen, Versiegelungen, Schutzbehandlungen, Glanzversiegelungen o. Ä. kann den Lack beschädigt werden. Lackschäden, die auf solche Behandlungen zurückzuführen sind, werden nicht von der Volvo-Garantie abgedeckt.
10 Pflege und Service

Themenbezogene Informationen
• Autowäsche (S. 387)
Wasser- und schmutzabweisende Oberflächenschicht
Die Scheiben sind mit einer Oberflächenschicht versehen, die die Sicht bei schlechten Witterungsverhältnissen verbessert.
Wasser- und schmutzabweisende Oberflächenschicht\*

Es tritt ein natürlicher Verschleiß der wasserabweisenden Oberflächenschicht auf.
Pflege:
- Niemals Produkte wie Autowachs, Fettlöser o. Ä. auf den Glasflächen verwenden, da die wasserabweisenden Eigenschaften dadurch zerstört werden könnten.
- Beim Reinigen darauf achten, dass die Glasfläche nicht beschädigt wird.
- Zum Entfernen von Eis nur Eiskratzer aus Kunststoff verwenden, um eine Beschädigung der Glasflächen zu vermeiden.
- Damit die wasserabweisenden Eigenschaften bestehen bleiben, wird eine Behandlung mit einem speziellen Nachbehandlungsmittel empfohlen, das bei Volvo-Händlern erhältlich ist. Das Mittel sollte das erste Mal nach drei Jahren, danach einmal jährlich aufgetragen werden.

WICHTIG
Keinen Eiskratzer aus Metall verwenden, um Eis von den Scheiben zu entfernen. Die elektrische Heizung verwenden, um Eis von den Spiegeln zu entfernen, siehe Scheiben und Rückspiegel - elektrische Heizung (S. 102).
Themenbezogene Informationen
• Autowäsche (S. 387)

10 Pflege und Service
Rostschutz
Das Fahrzeug hat bereits im Werk eine vollständige und sehr sorgfältige Rostschutzbehandlung erhalten. Teile der Karosserie bestehen aus galvanisierten Blechen. Der Unterboden ist mit einem verschleißbeständigen Rostschutzmittel versehen. Eine dünne, eindringende Rostschutzmittelflüssigkeit wurde in Träger, Hohlräume, geschlossene Abschnitte und Seitentüren eingespritzt.
Kontrolle und Pflege
Da Schmutz und Streusalz leicht Rostschäden hervorrufen können, ist es wichtig, das Fahrzeug sauber zu halten. Um den Rostschutz des Fahrzeugs aufrecht zu erhalten, muss er regelmäßig überprüft und ggf. ausgebessert werden.
Unter normalen Bedingungen bedarf der Rostschutz erst nach etwa 12 Jahren einer Nachbehandlung. Nach Ablauf dieser Zeit sollte das Fahrzeug alle drei Jahre nachbehandelt werden. Volvo empfiehlt Ihnen, sich an eine Volvo-Vertragswerkstatt zu wenden, wenn das Fahrzeug weiter behandelt werden soll.
Themenbezogene Informationen
• Lackschäden (S. 392)
Reinigung des Innenraums
Nur von Volvo empfohlene Reinigungsmittel und Pflegeprodukte verwenden. Das Fahrzeug regelmäßig reinigen und die dem Pflegeprodukt beiliegenden Anweisungen befolgen.
Vor der Reinigung mit Reinigungsmittel ist es wichtig, den Innenraum zu staubsaugen.
Matten und Laderaum
Für die separate Reinigung der Bodenmatte und der Auslegematten die Auslegematten entfernen. Staub und Schmutz mit einem Staubsauger entfernen. Die Auslegematten sind mit Befestigungsstiften befestigt.
Die Auslegematte an den Befestigungsstiften festhalten und gerade hochheben.
Die Auslegematte an ihren Platz legen und sie an allen Befestigungsstiften festdrücken.

WARNUNG
Vor der Fahrt kontrollieren, dass die Bodenmatte am Fahrerplatz ordnungsgemäß an den Befestigungspunkten fixiert ist und nicht an und unter den Pedalen eingeklemmt werden kann.
Für Flecken auf der Bodenmatte wird nach dem Staubsaugen ein spezielles Textilreinigungsmittel empfohlen. Die Bodenmatten mit dem von Ihrem Volvo-Händler empfohlenen Mittel reinigen.
Flecken auf Textilbezügen und an der Decke
Um die brandhemmenden Eigenschaften der Bezüge nicht zu gefährden, wird ein spezielles, bei Volvo-Händlern erhältliches Textilreinigungsmittel empfohlen.

WICHTIG
Scharfkantige Gegenstände und Klettverschlüsse können die Textilbezüge des Fahrzeugs beschädigen.
Flecken auf den Lederbezügen
Volvo-Lederbezüge sind behandelt, damit sie ihr ursprüngliches Aussehen behalten.
Die Lederbezüge altern und erhalten mit der Zeit eine schöne Patina. Das Leder wird veredelt und bearbeitet, damit es seine natürlichen Eigenschaften beibehält. Dazu wird das Leder mit einer schützenden Oberflächenschicht versehen. Damit es jedoch seine Eigenschaften und sein Aussehen beibehält, ist eine regelmäßige Reinigung erforderlich. Volvo bietet ein Komplettprodukt für die Reinigung und Nachbehandlung von Lederbezügen an, das, sofern es gemäß den Anweisungen verwendet wird, die schützende Oberflächenschicht des Leders bewahrt. Je nach Oberflächenstruktur des Leders tritt nach einiger Zeit dennoch mehr oder weniger das natürliche Aussehen des Leders hervor. Dies ist auf den natürlichen Reifungsprozess des
10 Pflege und Service

Leders zurückzuführen und zeigt, dass es sich um ein Naturprodukt handelt.
Volvo empfiehlt, für das beste Ergebnis die Lederbezüge ein- bis viermal im Jahr (oder nach Bedarf häufiger) zu reinigen und Schutz-paste aufzutragen. Das Volvo Leather Care Kit ist bei Ihrem Volvo-Händler erhältlich.

WICHTIG
- Gefärbte Kleidungsstücke (wie z. B. Jeans und Wildlederkleidung) können die Bezüge verfärben.
- Keine aggressiven Lösungsmittel verwenden! Diese können Textil-, Vinyl- und Lederbezüge beschädigen.
Pflegeanweisungen für Lederbezüge
- Lederreinigungsmittel auf den angefeuchteten Schwamm geben und den Schwamm drücken, bis ein kräftiger Schaum austritt.
- Den Schmutz mit leichten, kreisförmigen Bewegungen entfernen.
- Die Flecken gründlich mit dem Schwamm befeuchten. Die Flecken mit dem Schwamm aufsaugen. Nicht reiben.
- Die Flecken mit weichem Papier oder einem Lappen abwischen und das Leder vollständig trocknen lassen.
Schutzbehandlung von Lederbezügen
- Etwas Schutzpaste auf das Filztuch geben und eine dünne Schicht Paste mit leichten, kreisförmigen Bewegungen in das Leder einmassieren.
- Das Leder vor der Benutzung 20 Minuten trocknen lassen.
Das Leder verfügt nun über einen besseren Flecken- und UV-Schutz.
Pflegeanweisungen für Lederlenkrad
- Schmutz und Staub mit einem weichen, angefeuchteten Schwamm und neutraler Seife entfernen.
- Leder muss atmen können. Das Lederlenkrad niemals mit einem Kunststoffschutz bedecken.
- Natürliche Öle verwenden. Für das beste Ergebnis wird das Volvo-Lederpflegemittel empfohlen.
Im Fall von Flecken auf dem Lenkrad:
Gruppe 1 (Tinte, Wein, Kaffee, Milch, Schweiß und Blut)
- Einen weichen Lappen oder Schwamm verwenden. Eine 5-prozentige Ammoniumlösung mischen. (Für Blutflecken eine Lösung aus 200 ml Wasser und 25 g Salz verwenden.)
Gruppe 2 (Fett, Öl, Soßen und Schokolade)
-
Gleiches Vorgehen wie für Gruppe 1.
-
Mit einem absorbierenden Papier oder Tuch polieren.
Gruppe 3 (trockener Schmutz, Staub)
- Den Schmutz mit einer weichen Bürste entfernen.
- Gleiches Vorgehen wie für Gruppe 1.
Flecken an Kunststoff-, Metall-, und Holzoberflächen im Innenraum.
Für die Reinigung von Details und Oberflächen im Innenraum wird ein leicht mit Wasser befeuchtetes Splitfasertuch oder ein bei Volvo-Händlern erhältliches Mikrofasertuch empfohlen.
Nicht an einem Fleck kratzen oder reiben. Keine aggressiven Fleckenentferner verwenden. In schwierigeren Fällen kann ein spezielles, bei Volvo-Händlern erhältliches Reinigungsmittel verwendet werden.
Sicherheitsgurt
Für die Reinigung Wasser und ein synthetisches Waschmittel verwenden. Ein spezielles Textilreinigungsmittel ist bei Ihrem Volvo-Händler erhältlich. Darauf achten, dass der Gurt trocken ist, bevor er wieder aufgerollt wird.
Themenbezogene Informationen
• Autowäsche (S. 387)

10 Pflege und Service
Lackschäden
Der Lack ist ein wichtiger Faktor des Rostschutzes und muss regelmäßig überprüft werden. Die häufigsten Arten von Lackschäden sind beispielsweise Steinschlagschäden, Kratzer und Schäden an den Kotflügelkanten, Türen und Stoßstangen.
Ausbesserungen von kleineren Lackschäden
Um das Einsetzen von Rost zu verhindern, muss beschädigter Lack umgehend ausgebessert werden.
Material
- Grundierung (Primer) 6 - beispielsweise für mit Kunststoff überzogene Stoßstangen gibt es einen besonderen Haftgrund in der Sprühdose.
- Basislack und Klarlack - ist in Sprühdosen oder als Lackstifte 7 erhältlich
- Abdeckband
- feines Schmirgelleinen 6 .
Farbcode

1 Code für die Fahrzeugfarbe
Es ist wichtig, dass die korrekte Farbe verwendet wird. Position des Produktaufklebers, siehe Typenbezeichnungen (S. 395).
Reparieren von kleinen Lackschäden wie Steinschlägen und Kratzern

Vor Beginn der Arbeiten muss das Fahrzeug sauber und trocken sein und eine Temperatur von über 15 °C haben.
- Auf die beschädigte Oberfläche ein Stück Abdeckband kleben. Anschließend das Band abziehen, so dass sich mit ihm eventuelle Lackreste lösen. Falls der Schaden bis zur Metallfläche (zum Blech) reicht, ist es sinnvoll eine Grundierung (Primer) zu verwenden. Bei Beschädigung einer Kunststofffläche sollte für bessere Ergebnisse ein Haftgrund verwendet werden - Sprühen Sie in den Deckel der Sprühdose und tragen Sie den Haftgrund dünn mit einem Pinsel auf.
10 Pflege und Service

- Vor dem Lackieren kann bei Bedarf (beispielsweise bei unebenen Kanten) örtlich ein leichtes Schleifen mit einem sehr feinen Schleifmaterial erfolgen. Die Fläche ist sorgfältig zu reinigen und muss trocknen.
- Die Grundierung (Primer) gut umrühren und mit einem feinen Pinsel, einem Zündholz o.Ä. auftragen. Mit Basislack und Klarlack abschließen, wenn die Grundierung trocken ist.
- Bei Kratzern wie oben beschrieben vorgehen, jedoch um den beschädigten Bereich Abklebeband anbringen, um den unbeschädigten Lack zu schützen.

ACHTUNG
Falls der Steinschlag nicht bis zur Metall-oberfläche (zum Blech) reicht und eine unbeschädigte Lackschicht noch bleibt - können der Basislack und der Klarlack gleich nach dem Reinigen der Fläche aufgetragen werden.
Themenbezogene Informationen
• Rostschutz (S. 390)

11
TECHNISCHE DATEN

Typenbezeichnung, Fahrgestellnummer usw., d. h. fahrzeugspezifische Daten, stehen auf einem Aufkleber im Fahrzeug.
▶▶
395

11 Technische Daten
◀◀
Anordnung der Aufkleber

Bei allen Fragen an Ihren Volvo-Händler oder bei der Bestellung von Ersatzteilen und Zubehör ist es von Vorteil, wenn Sie die Typenbezeichnung des Fahrzeugs, die Fahrgestell-
nummer und die Motornummer angeben können.
1 Typenbezeichnung, Fahrgestellnummer, zulässige Höchstgewichte und Codenummer für Farben und Bezüge sowie Typenzulassungsnummer. Der Aufkleber ist zu
11 Technische Daten

sehen, wenn die rechte Fondtür geöffnet wird.
② Aufkleber für Standheizung.
③ Motorcode und Seriennummer des Motors.
4 Aufkleber für Motoröl.
5 Typenbezeichnung und Seriennummer des Getriebes.
6 Identifikationsnummer des Fahrzeugs (VIN - Vehicle Identification Number - Fahrgestellnummer).
In den Zulassungspapieren des Fahrzeugs sind weitere Informationen zum Fahrzeug zu finden.

ACHTUNG
Die in der Betriebsanleitung gezeigten Schilder erheben keinen Anspruch auf eine exakte Abbildung der Schilder im Fahrzeug. Der Zweck liegt darin, zu zeigen, wie die Schilder aussehen und wo ungefähr sie sich im Fahrzeug befinden. Die Information, die für Ihr Fahrzeug gilt, befindet sich auf dem entsprechenden Schild im Fahrzeug.
Themenbezogene Informationen
• Gewichte (S. 399)
• Technische Daten Motor (S. 401)

11 Technische Daten
Abmessungen
Die Maße des Fahrzeugs für Länge, Höhe usw. stehen in der Tabelle.

Abmessungen mm
| A Radstand 2776 | |
| B Länge 4635 | |
| C Ladelänge, Boden, umge-klappter Rücksitz 1749 | |
| D Ladelänge, Boden 978 | |
| E Höhe 1484 | |
| F Ladehöhe 658 | |
| G Spurweite vorn 1578 |
Abmessungen mm
| H Spurweite hinten 1575 | |
| I Ladebreite, Boden 1082 | |
| J Breite 1865 | |
| K Breite inkl. Rückspiegel 2097 | |
| L Breite inkl. eingeklappte Rückspiegel 1899 |
11 Technische Daten

Gewichte
Max. Gesamtgewicht usw. stehen auf einem Aufkleber im Fahrzeug.
Das Leergewicht umfasst den Fahrer, das Gewicht des Kraftstofftanks bei 90-prozentiger Befüllung, sämtliche Öle und Flüssigkeiten.
Das Gewicht von Insassen und montierter Zusatzausrüstung sowie die Stützlast (S. 400) bei angehängtem Anhänger wirken sich auf die mögliche Gesamtzuladung aus, und sind nicht im Leergewicht enthalten.
Zulässige Zuladung = zulässiges Gesamtgewicht – Leergewicht.

ACHTUNG
Das dokumentierte Leergewicht gilt für Fahrzeuge in der Grundausstattung – d. h. Fahrzeuge ohne Zusatzausrüstung oder Sonderausstattung. Das bedeutet, dass sich für jede montierte Sonderausstattung die Gesamtzuladung des Fahrzeugs um das Gewicht der Sonderausstattung verringert.
Beispiele für Sonderausstattungen, durch die sich die Ladekapazität reduziert, sind die Ausrüstungsstufen Kinetic/Momentum/Summum sowie andere Sonderausstattungen wie z. B. Anhängerzugvorrichtung, Dachgepäckträger, Dachbox, Stereoanlage, Zusatzbeleuchtung, GPS, kraftstoffbetriebene Heizung, Schutzgitter, Matten, Gepäckraumabdeckung, elektrisch verstellbare Sitze usw.
Durch Wiegen des Fahrzeugs kann das Leergewicht Ihres Fahrzeugs sicher bestimmt werden.

WARNUNG
Die Fahreigenschaften des Fahrzeugs verändern sich je nach Zuladung und Verteilung des Ladegutes.

Informationen über die Platzierung des Aufklebers siehe Typenbezeichnungen (S. 395).
1 Max. Gesamtgewicht
② Max. Zuggewicht (Fahrzeug + Anhänger)
3 Max. Vorderachslast
4 Max. Hinterachslast
5 Ausstattungsniveau
Max. Zuladung: Siehe Zulassungspapiere.
Max. Dachlast: 75 kg.
Themenbezogene Informationen
• Zuggewicht und Stützlast (S. 400)

11 Technische Daten
Zuggewicht und Stützlast
Zuggewicht und Stützlast für die Fahrt mit einem Anhänger sind den Tabellen zu entnehmen.
Max.-Gewicht gebremster Anhänger
| Motor | MotorcodeA | Getriebe Max.-Gewicht | gebremster Anhänger (kg) | Max. Stützlast auf der Anhängevorrichtung (kg) |
| D6 AWD | D82PHEV Automatikgetriebe, TF-80SD | 1800 90 |
A Motorcode sowie Artikel- und Seriennummer des Motors können auf dem Motor abgelesen werden, siehe Typenbezeichnungen (S. 395).
Max.-Gewicht ungebremster Anhänger
| Max.-Gewicht ungebremster Anhänger (kg) Max. Stützlast auf der Anhängevorrichtung (kg) | |
| 750 50 | |
Themenbezogene Informationen
• Gewichte (S. 399)
• Fahren mit Anhänger (S. 313)
• Anhängerstabilisator - TSA (S. 320)
11 Technische Daten

Technische Daten Motor
Die technischen Daten (Leistung usw.) für die jeweilige Motor-Alternative stehen in der Tabelle.
Dieselmotor
| Motor Motor-codeA | Leistung (kW/1/min) | Leistung (PS/1/min) | Drehmoment (Nm/1/min) | Anzahl Zylinder | Zylinder-bohrung (mm) | Hub (mm) | Hubraum (Liter) | Verdichtungsverhältnis |
| D6 AWD D82PHEV 158/4000 | 215/4000 | 440/1500-3000 | 5 81,0 | 93,15 | 2,400 | 16,5:1 |
A Motorcode sowie Artikel- und Seriennummer des Motors können auf dem Motor abgelesen werden, siehe Typenbezeichnungen (S. 395).
Themenbezogene Informationen
- Kühlmittel - Qualität und Füllmenge (S. 405)
• Motoröl - Qualität und Füllmenge (S. 404)

11 Technische Daten
Technische Daten des Motors - elektrischer Antriebsmotor
Der V60 PLUG-IN HYBRID wird teilweise durch einen Dieselmotor angetrieben, und teilweise durch einen elektrischen Antriebsmotor (ERAD – Electric Rear Axle Drive).
Max. Leistung: 50 kW (70 PS).
Drehmoment: 200 Nm.
Themenbezogene Informationen
• Technische Daten Motor (S. 401)
Motoröl - ungünstige Fahrbedingungen
Ungünstige Fahrbedingungen können zu einer unnormal hohen Öltemperatur oder einem unnormal hohen Ölverbrauch führen. Unten sind einige Beispiele für ungünstige Fahrbedingungen aufgeführt.
Auf längeren Fahrten unter folgenden Bedingungen häufiger den Ölstand kontrollieren (S. 353):
• mit Wohnwagen oder Anhänger
- im Gebirge
• bei hohen Geschwindigkeiten
- bei Temperaturen unter -30ircC oder über +40ircC .
Obiges gilt auch für kürzere Fahrstrecken bei niedrigen Temperaturen.
Bei ungünstigen Fahrbedingungen ein voll-synthetisches Motoröl wählen das dem Motor zusätzlichen Schutz bietet.
Volvo empfiehlt:


WICHTIG
Um die Anforderungen für das Motorwartungsintervall zu erfüllen, werden alle Motoren ab Werk mit einem speziell angepassten synthetischen Motoröl gefüllt. Die Wahl des Öls erfolgte mit großer Sorgfalt und unter Berücksichtigung von Lebensdauer, Startbarkeit, Kraftstoffverbrauch und Umweltbelastung.
Für die Befolgung der empfohlenen Wartungsintervalle ist die Verwendung eines zugelassenen Motoröls erforderlich. Sowohl beim Auffüllen als auch beim Ölwechsel stets die vorgeschriebene Ölqualität verwenden, da anderenfalls die Gefahr einer Beeinflussung von Lebenslänge, Startbarkeit, Kraftstoffverbrauch und Umweltbelastung besteht.
Die Volvo Car Corporation übernimmt keinerlei Garantieansprüche, wenn nicht Motoröl mit der vorgeschriebenen Qualität und Viskosität verwendet wird.
Volvo empfiehlt, den Ölwechsel in einer Volvo-Vertragswerkstatt vornehmen zu lassen.
Themenbezogene Informationen
• Motoröl - Qualität und Füllmenge (S. 404)
• Motoröl - allgemein (S. 352)

11 Technische Daten
Motoröl - Qualität und Füllmenge
Motorölqualität und -volumen für die jeweilige Motorisierung sind der Tabelle zu entnehmen.
Volvo empfiehlt:
Castrol
EDGE
PROFESSIONAL
G00245
| Motor | MotorcodeA | Ölqualität Füllmenge, inkl. Ölfilter | (Liter) |
| D6 AWD D82PHEV | Ölqualität: ACEA A5/B5Viskosität: SAE 0W-30 | ca. 5,9 |
A Motorcode sowie Artikel- und Seriennummer des Motors können auf dem Motor abgelesen werden, siehe Typenbezeichnungen (S. 395).
Themenbezogene Informationen
- Motoröl - ungünstige Fahrbedingungen (S. 402)
- Motoröl - Kontrolle und Nachfüllen (S. 353)
11 Technische Daten

Kühlmittel - Qualität und Füllmenge
Die Füllmenge des Kühlmittels für die jeweilige Motoralternative ist der Tabelle zu entnehmen.
Vorgeschriebene Qualität: Von Volvo empfohlenes Kühlmittel, mit 50 % Wasser 2 gemischt, siehe Verpackung.
| Motor Füllmenge | (Liter) |
| D6 AWD 12,9 |
Themenbezogene Informationen
• Kühlmittel - Füllstand (S. 354)

11 Technische Daten
Getriebeöl - Qualität und Füllmenge
Das vorgeschriebene Getriebeöl und die Füllmenge für das jeweilige Getriebe steht in der Tabelle.
Handschaltgetriebe

ACHTUNG
Unter normalen Fahrbedingungen muss das Getriebeöl während seiner Lebensdauer nicht gewechselt werden. Bei ungünstigen Fahrbedingungen kann dies jedoch erforderlich sein.
Automatikgetriebe
Automatikgetriebe Füllmenge (Liter) Vorgeschriebenes Getriebeöl
TF-80SD ca. 7,0 AW1

ACHTUNG
Unter normalen Fahrbedingungen muss das Getriebeöl während seiner Lebensdauer nicht gewechselt werden. Bei ungünstigen Fahrbedingungen kann dies jedoch erforderlich sein.
Themenbezogene Informationen
- Motoröl - ungünstige Fahrbedingungen (S. 402)
• Typenbezeichnungen (S. 395)
11 Technische Daten

Bremsflüssigkeit - Qualität und Füllmenge
Bremsflüssigkeit ist das Medium in einer hydraulischen Bremsanlage, das verwendet wird, um eine Kraftübertragung von zum Beispiel einem Bremspedal über einen Hauptbremszylinder zu einem oder mehreren Nebenbremszylindern zu leiten, wodurch eine mechanische Bremse in Gang gesetzt wird.
Vorgeschriebene Qualität: DOT 4
Füllmenge: 0,6 Liter
Themenbezogene Informationen
- Brems- und Kupplungsflüssigkeit - Füllstand (S. 355)
Servolenköl - Qualität
Servolenköl ist die Bezeichnung für das Mittel, das in der Servolenkungslage des Fahrzeugs verwendet wird.
Vorgeschriebene Qualität: WSS M2C204-A2 oder gleichwertiges Produkt.
Themenbezogene Informationen
• Servolenköl - Füllstand (S. 356)
Scheibenreinigungsflüssigkeit - Qualität und Füllmenge
Die Scheibenreinigungsflüssigkeit sorgt zusammen mit den Scheibenwischern vorn und hinten (S. 96) dafür, dass die Front und Heckscheibe und die Scheinwerfer sauber bleiben und bei der Fahrt die Sicht sicherstellen.
Vorgeschriebene Qualität: Von Volvo empfohlene Scheibenwaschflüssigkeit - mit Frostschutz bei kalter Witterung und unter dem Gefrierpunkt.
Füllmenge
- Fahrzeuge mit Scheinwerferwaschanlage: 3,4 Liter.
- Fahrzeuge ohne Scheinwerferwaschanlage: 3,4 Liter.
Themenbezogene Informationen
- Scheibenreinigungsflüssigkeit - Einfüllen (S. 367)
• Wischerblätter (S. 365)

11 Technische Daten
Kraftstofftank - Fassungsvermögen
Das Fassungsvermögen des Kraftstofftanks
für die jeweilige Motoralternative ist der
Tabelle zu entnehmen.
Motor Füllmenge (Liter) Vorgeschriebene Qualität
D6 AWD ca 45 Diesel: Kraftstoff - Diesel (S. 297)
Themenbezogene Informationen
• Kraftstoff einfüllen (S. 296)
• Technische Daten Motor (S. 401)
11 Technische Daten

Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß
Der Kraftstoffverbrauch für ein Fahrzeug wird in Liter pro 100 km gemessen und der CO2-Ausstoß in Gramm pro Kilometer.
Erläuterung
| CO2 | Gramm/Kilometer |
| Liter/100 km | |
| Gemischter Fahrbetrieb |

Die Kraftstoffverbrauchs- und Emissionswerte in der Tabelle oben basieren auf speziellen EU-Fahrzyklen 3 und gelten für Fahrzeuge mit Leergewicht in der Grundausstattung und ohne Zusatzausrüstung. Je nach Ausrüstung kann sich das Fahrzeuggewicht erhöhen.
Dadurch, sowie abhängig davon, wie schwer das Fahrzeug beladen ist, erhöht sich der Kraftstoffverbrauch und der Kohlendioxidausstoß.
Es gibt mehrere Faktoren, die dazu beitragen, dass der Kraftstoffverbrauch höher ist als in der Tabelle angegeben. Zu diesen gehören beispielsweise:
• Die Fahrweise des Fahrers.
- Wenn der Kunde größere Räder gewählt hat, als diejenigen, die standardmäßig an der Grundversion des Fahrzeugmodells montiert sind, steigt der Widerstand.
- Eine hohe Geschwindigkeit ergibt einen höheren Luftwiderstand.
- Kraftstoffqualität, Straßen- und Verkehrsbedingungen, Wetter und Zustand des Fahrzeugs.
Bereits eine Kombination aus den hier aufgeführten Beispielen kann zu einem erheblich höheren Verbrauch führen. Für ausführliche Informationen wird auf die oben aufgeführten referierten Regelwerke 3 verwiesen.
Große Abweichungen im Kraftstoffverbrauch können sich bei einem Vergleich mit den EU-Fahrzyklen 3 ergeben, die bei der Zulassung des Fahrzeugs verwendet werden und auf
denen die Verbrauchswerte in der Tabelle basieren.

ACHTUNG
Extreme Witterungsverhältnisse, das Fahren mit Anhänger oder das Fahren in hohen Höhen in Kombination mit der Kraftstoffqualität sind Faktoren, die sich auf das Leistungsvermögen des Fahrzeugs auswirken können.
Themenbezogene Informationen
• Wirtschaftliche Fahrweise (S. 301)
• Gewichte (S. 399)

11 Technische Daten
Reifen - zugelassener Reifendruck
Der zugelassene Reifendruck für die jeweilige
Motoralternative ist der Tabelle zu entnehmen.
| Motor Reifengröße Geschwindigkeit(km/h) | Zuladung, 1 – 3 Personen Max. Zuladung | ECO-DruckA | |||||
| Vorn (kPa)B | Hinten (kPa) | Vorn (kPa) | Hinten (kPa) | Vorn/hinten (kPa) | |||
| D6 AWD (D82PHEV) | 235/45 R 17 | 0 – 160 280 280 | 280 280 280 | ||||
| 235/45 R 18 | 160 + 280 280 | 320 320 – | |||||
| Temporary Spare Tyre max. 80 420 420 420 420 420 | |||||||
A Wirtschaftliche Fahrweise.
B In bestimmten Ländern kommt zusätzlich zur SI-Einheit Pascal die Einheit bar vor: 1 bar = 100 kPa.
Themenbezogene Informationen
• Reifen - Größen (S. 330)
• Reifen - Luftdruck (S. 336)
• Typenbezeichnungen (S. 395)
11 Technische Daten

Elektrische Anlage
Die elektrische Anlage ist eine einpolige Anlage, bei der Fahrgestell und Motorblock als Leiter verwendet werden.
Das Fahrzeug ist mit einem spannungsgeregelten Wechselstromgenerator ausgestattet.
Die Startbatteriekapazität richtet sich nach der Ausrüstung des Fahrzeugs.

WICHTIG
Falls die Startbatterie ausgetauscht wird, ist darauf zu achten, eine Batterie mit denselben Kaltstarteigenschaften und derselben Reservekapazität wie bei der Originalbatterie zu wählen (siehe Aufkleber auf der Batterie).
Themenbezogene Informationen
• Startbatterie - Technische Daten (S. 411)
• Startbatterie - Austausch (S. 370)
• Startbatterie (S. 368)
Startbatterie - Technische Daten
Die Startbatterie wird verwendet, um den Anlasser und andere elektrische Geräte im Fahrzeug zu betreiben.
Spannung: 12 V.
Kaltstartfähigkeit, CCA – Cold Cranking Amperes: 700-800 A.
Reservekapazität:135-160 Minuten.

WICHTIG
Falls die Startbatterie ausgetauscht wird, ist darauf zu achten, eine Batterie mit denselben Kaltstarteigenschaften und derselben Reservekapazität wie bei der Originalbatterie zu wählen (siehe Aufkleber auf der Batterie).

ACHTUNG
- Die Gefäßgröße der Startbatterie muss mit den Maßen der Originalbatterie übereinstimmen.
• Die Höhe der Startbatterie ist je nach Größe unterschiedlich.
Themenbezogene Informationen
• Startbatterie - Austausch (S. 370)
• Startbatterie (S. 368)
Hybridbatterie - Technische Daten
Die Hybridbatterie (Batterie für den Antriebsmotor) wird verwendet, um den Elektromotor beim Elektrobetrieb anzutreiben.
Typ: Lithium-Ionen
Energiemenge: 11,2 kWh.
Lebensdauer: Über 10 Jahre.
Themenbezogene Informationen
• Aufladen der Hybridbatterie (S. 302)
- Aufladen der Hybridbatterie - Vorbereitungen (S. 304)

11 Technische Daten
Reichweite - Technische Daten
Reichweite des Fahrzeugs bei Elektrobetrieb (Betriebsmodus PURE): Bis zu 50 km.
Typengenehmigung - Transponderschlüsselsystem
Die Typengenehmigung für das Transponderschlüsselsystem ist in der Tabelle zu lesen.
Standard-Verriegelungssystem

Schlüsselloses Verriegelungssystem (Keyless drive)
| Land/Region | |
| EU | Continental Aero4 9265 CE |
Themenbezogene Informationen
• Transponderschlüssel und Schlüsselblatt (S. 157)
Typengenehmigung - Radarsystem
Die Typengenehmigung für das Radarsystem ist in der Tabelle zu lesen.
Land/Region
Europa
CE Hiermit erklärt Delphi Electronics & Safety, dass sich die Module L2C0038TR und L2C0049TR in Übereinstimmung mit den grundlegenden Anforderungen und den übrigen einschlägigen Bestimmungen der Richtlinie 1999/5/EG befinden. Ein positiver Nachweis für die Übereinstimmung kann bei Bedarf durch Delphi Electronics & Safety / One Corporate Center / Kokomo, Indiana 46904-9005 USA, abgegeben werden.
Themenbezogene Informationen
- Radarsensor (S. 210)
11 Technische Daten

Typengenehmigung - Bluetooth®
Die Typengenehmigung für Bluetooth ® ist in der Tabelle zu lesen.
▶▶
413

11 Technische Daten
◀◀
Konformitätserklärung (Declaration of Conformity)

Gracenote® Endverbrauchervertrag
Zu dieser Anwendung oder diesem Gerät gehört Software von Gracenote, Inc., mit Sitz in Emeryville, Kalifornien, USA („Gracenote“). Mit Hilfe der von Gracenote bereitgestellten Software („Gracenote-Software“) kann diese Anwendung Musikalben und/oder Dateien online identifizieren und musikbezogene Daten von Online-Servern oder eingebundenen Datenbanken (zusammengefasst unter der Bezeichnung „Gracenote-Server“) abrufen, darunter Informationen zu Name, Künstler, Stück und Titel („Gracenote-Daten“), sowie weitere Funktionen ausführen. Sie dürfen die Gracenote-Daten nur so nutzen, wie bei den Endbenutzerfunktionen der Anwendung bzw. des Geräts vorgesehen.
Sie sichern zu, dass Sie Gracenote-Daten, die Gracenote-Software und die Gracenote-Server nur für Ihren persönlichen und nichtkommerziellen Gebrauch nutzen. Sie sichern zu, die Gracenote-Software oder beliebige Gracenote-Daten nicht Dritten zukommen zu lassen, für Dritte zu kopieren oder an Dritte zu übertragen bzw. zu übersenden. SIE SICHERN ZU, GRACENOTE-DATEN, DIE GRACENOTE-SOFTWARE UND GRACENOTE-SERVER NUR SO ZU NUTZEN, WIE IN DIESEM DOKUMENT AUSDRÜCKLICH GESTATTET.
Sie stimmen zu, dass Ihre nichtexklusive Lizenz zur Nutzung der Gracenote-Daten, der Gracenote-Software und der Gracenote-Server erlischt, wenn Sie die genannten Einschränkungen verletzen. Sie sichern zu, dass Sie nach dem Erlöschen Ihrer Lizenz aufhören, die Gracenote-Daten, die Gracenote-Software und Gracenote-Server in irgendeiner Weise zu nutzen. Gracenote behält sich alle Rechte an Gracenote-Daten, der Gracenote-Software und den Gracenote-Servern vor, insbesondere alle Eigentumsrechte. Unter keinen Umständen ist Gracenote zu Zahlungen an Sie verpflichtet für Informationen, die Sie Gracenote bereitstellen. Sie stimmen zu, dass Gracenote, Inc., seine aus die ser Vereinbarung entstehenden Rechte direkt und in eigenem Namen Ihnen gegenüber geltend machen darf.
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Sie erhalten eine Lizenz für die Gracenote-Software und alle Gracenote-Daten so, „wie sie vorliegen“. Gracenote macht keine ausdrücklichen oder impliziten Aussagen oder Zusagen hinsichtlich der Richtigkeit der Gracenote-Daten auf den Gracenote-Servern. Gracenote behält sich das Recht vor, Daten von den Gracenote-Servern zu löschen oder Datenkategorien zu ändern aus Gründen, die nach Gracenotes Ermessen ausreichend sind. Gracenote gibt keine Zusicherung, dass die Gracenote-Software oder die Gracenote-Server fehlerfrei sind oder dass die Gracenote-Software und die Gracenote-Server ununterbrochen laufen. Gracenote ist nicht verpflichtet, Ihnen neue, verbesserte oder zusätzliche Datentypen oder -kategorien zur Verfügung zu stellen, die Gracenote möglicherweise zukünftig anbieten wird, und es steht Gracenote frei, seine Dienste jederzeit einzustellen.
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11 Technische Daten
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GRACENOTE SCHLIESST ALLE AUS-DRÜCKLICHEN ODER IMPLIZITEN GARANTIEN AUS, INSBESONDERE IMPLIZITE GARANTIEN DER HANDELSÜBLICHEN QUALITÄT, DER EIGNUNG FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK, DES EIGENTUMS UND DER NICHTVERLETZUNG VON RECHTEN. GRACENOTE GIBT KEINE GARANTIE FÜR DIE ERGEBNISSE, DIE SIE DURCH NUTZUNG DER GRACENOTE-SOFTWARE ODER VON GRACENOTE-SERVERN ERHALTEN. GRACENOTE HAFTET UNTER KEINEN UMSTÄNDEN FÜR FOLGE- ODER ZUFALL-SCHÄDEN, FÜR ENTGANGENE GEWINNE ODER ENTGANGENE ERLÖSE.
Themenbezogene Informationen
• Volvo Sensus (S. 73)
Symbole im Display
In den Fahrzeugdisplays können eine Reihe von Symbolen erscheinen. Die Symbole lassen sich in Warn-, Kontroll- und Informations-symbole unterteilen. Unten sind die gewöhnlichsten Symbole und deren Bedeutung aufgeführt sowie Seitenverweise zu weiteren Informationen in der Betriebsanleitung.
- Rotes Warnsymbol, leuchtet auf, wenn ein Fehler festgestellt wurde, der die Sicherheit und/oder das Fahrverhalten des Fahrzeugs beeinflussen kann. Gleichzeitig erscheint eine erklärende Textmitteilung im Kombinationsinstrument.
- Informationssymbol, leuchtet auf und im Kombinationsinstrument erscheint ein Text, wenn eine Abweichung in einem der Fahrzeugsysteme festgestellt wurde. Das Informationssymbol kann auch in Kombination mit anderen Symbolen aufleuchten.
Warnsymbole im Kombinationsinstrument
| Symbol | Bedeutung Siehe | |
| Feststellbremse angezogen | (S. 70), (S. 286) | |
| Airbags – SRS (S. | 31), (S. 70) | |
| Sicherheitsgurt-kontrolle | (S. 27), (S. 70) |
| Symbol | Bedeutung Siehe | |
| Die Startbatterie wird nicht gela-den | (S. 70) | |
| Fehler in der Bremsanlage | (S. 70), (S. 282) | |
| Warnung, Sicherheitsmodus | (S. 31), (S. 41), (S. 70) |
Kontrollsymbol im Kombinationsinstrument
| Symbol | Bedeutung Siehe | |
![]() | Fehler im ABL-System* | (S. 69), (S. 91) |
![]() | Abgasreini-gungsanlage | (S. 69) |
![]() | Fehler im ABS-System | (S. 69), (S. 282) |
![]() | Nebelschluss-leuchte ein | (S. 69), (S. 92) |
![]() | Stabilitätskon-trolle, DSTC, Anhänger-Stabilisierungskon-trolle* | (S. 69), (S. 188), (S. 320) |
11 Technische Daten

| Symbol | Bedeutung Siehe | |
| DSTC SPORT | Stabilitätskon-trolle, Sport-Modus | (S. 69), (S. 188) |
| Vorglühanlage (Dieselmotor) | (S. 69) | |
| Niedriger Kraft-stoffstand im Tank | (S. 69), (S. 140) | |
| Information, Dis-playtext lesen | (S. 69) | |
| Fernlicht ein (S. 69), (S. 88) | ||
| Linker Blinker (S. 69) | ||
| Rechter Blinker (S. 69) | ||
Informationssymbole im Kombinationsinstrument
| Symbol | Bedeutung Siehe | |
| Aktives Fernlicht, AHB (Active High Beam)* | (S. 89) | |
| Kamerasensor* (S. 89) | ||
| Symbol | Bedeutung Siehe | |
| Adaptiver Tempomat* | (S. 214) | |
| Adaptiver Tempomat*, Abstandswarnung* (Distance Alert) | (S. 205), (S. 216) | |
| Adaptiver Tempomat*, zeitlicher Abstand | (S. 200), (S. 202) | |
| Tempomat* (S. 197) | ||
| Radarsensor* (S. 214), (S. 218), (S. 236) | ||
| Fahrbremse (S. 282) | ||
| Geschwindigkeitsbegrenzer | (S. 192) | |
| Kamerasensor*, Lasersensor* | (S. 225), (S. 236), (S. 240), (S. 245) |
| Symbol | Bedeutung Siehe | |
| Adaptiver Tempomat* | (S. 214) | |
| Adaptiver Tempomat*, Abstandswarnung* (Distance Alert) | (S. 205), (S. 216) | |
| Adaptiver Tempomat*, zeitlicher Abstand | (S. 200), (S. 202) | |
| Tempomat* (S. 197) | ||
| Radarsensor* (S. 214), (S. 218), (S. 236) | ||
| Fahrbremse (S. 282) | ||
| Geschwindigkeitsbegrenzer | (S. 192) | |
| Kamerasensor*, Lasersensor* | (S. 225), (S. 236), (S. 240), (S. 245) |
| Symbol | Bedeutung Siehe | |
| Bremsautomatik*, Abstandswar-nung* (Distance Alert), City SafetyTM, Unfall-warnsystem* | (S. 218), (S. 225), (S. 236) | |
| Motor- und Innen-raumheizung* | (S. 140) | |
| Aktivierter Timer* (S. 140) | ||
| ABL-System* (S. 91) | ||
| Kraftstofftank-klappe rechte Seite | (S. 295) | |
| Batterie Ladezu.niedrig | (S. 140) | |
| (P)! | Feststellbremse (S. 286) | |
| Regensensor* (S. 96) | ||
| Driver Alert Sys-tem*, Lane Departure Warning* | (S. 240), (S. 245) |

11 Technische Daten
◀◀
| Symbol | Bedeutung Siehe | |
![]() | Driver Alert System*, Lane Departure Warning* | (S. 245) |
![]() | Driver Alert System*, Pause machen | (S. 240) |
![]() | Registrierte Geschwindigkeitsinformation* | (S. 189) |
![]() | Parken innen (S. 134) | |
![]() | Parken außen (S. 135) | |
| [cwxw] | Sitzheizung (S. 134), | (S. 135) |
Informationssymbole im Display der Dachkonsole
| Symbol | Bedeutung Siehe | |
![]() | Sicherheitsgurtkontrolle | (S. 30) |
![]() | Airbag Beifahrersitz, aktiviert | (S. 34) |
![]() | Airbag Beifahrersitz, deaktiviert | (S. 34) |
Themenbezogene Informationen
- Kombinationsinstrument - Bedeutung der Kontrollsymbole (S. 69)
- Kombinationsinstrument - Bedeutung der Warnsymbole (S. 70)
• Mitteilungen - Verwaltung (S. 109)
11 Technische Daten


12 Alphabetisches Verzeichnis
A
Abgase, giftige, ansaugen.... 292
Ablagefach
Handschuhfach.... 148
Kleiderhaken.... 147
Tunnelkonsole.... 147
Ablagefächer im Fahrzeuginnenraum..... 145
Abmessungen.... 398
Abnehmbare Anhängerzugvorrichtung
Aufbewahrung.... 316
Abschleppen.... 321
Abschleppöse.... 321
Abschleppöse.... 321
Abstandswarnung.... 216
Begrenzungen...... 217
Symbole und Mitteilungen...... 218
Abstellen für längere Zeit...... 312
ACC - Adaptiver Tempomat.... 200
Bereitschaftsmodus.... 205
Fehlersuche.... 213
Funktion.... 201
Geschwindigkeit handhaben...... 204
Radarsensor.... 210
Tempomatfunktion wechseln...... 210
Überholen.... 207
Übersicht.... 202
vorübergehende Deaktivierung...... 205
Zeitintervall einstellen.... 205
Airbag
Aktivierung/Deaktivierung, PACOS..... 34
Beifahrerseite.... 33, 34, 40
Fahrerseite.... 32, 40
AIRBAG 32,33
Airbagsystem.... 31
Warnsymbol.... 31
Aktives Fernlicht.... 89
Aktive Xenon-Scheinwerfer.... 91
Alarm (RADIO).... 181, 182, 183
Alarmanzeige.... 182
Alarmsignale.... 183
automatische Wiederaktivierung...... 182
Prüfen eines Alarms.... 162
reduzierte Alarmstufe.... 183
Transponderschlüssel außer Betrieb.. 183
Alkoholschloss.... 261
Allergie- und asthmaerregende Substanzen.... 121
Allradbetrieb, AWD.... 281
All Wheel Drive (Allradantrieb).... 281
Anhänger.... 313
Fahren mit Anhänger.... 313
Kabel 313
Pendelbewegungen.... 320
Anhängerkupplung, siehe Anhängerzugvorrichtung.... 315
Anhängerstabilisator.... 186, 320
Anhängerzugvorrichtung...... 315, 316
abnehmbar, Demontage.... 319
abnehmbar, Montage.... 317
Technische Daten.... 316
Anhängerzugvorrichtung, abnehmbar Befestigung/Entfernen...... 317, 319
Annäherungsbeleuchtung.... 95
Anpassung der Fahreigenschaften...... 259
Antischlupf.... 186
Antischlupfregelung.... 186
Antriebssystem.... 269
Anzeige
Drehzahlmesser.... 65
Tachometer....65
Tankanzeige.... 65
Aufkleber.... 395
Aufladung.... 304
Aufladung beenden.... 311
Aufladung starten.... 310
Aufprall.... 41
12 Alphabetisches Verzeichnis

Auslegematten.... 148
Ausschalten des Motors...... 267
Außenmaße 398
Außenrückspiegel.... 101 automatisches Abblenden.... 102
Außenrückspiegel zurückstellen...... 101
Außentemperaturanzeige.... 72
Automatikgetriebe.... 277 Anhänger.... 314 manuelle Gangstellungen (Geartronic) 278
Automatische Klimatisierung - ECC...... 125
Automatische Wiederverriegelung...... 174
Autowäsche 387
AWD, Allradantrieb.... 281
B
Batterie.... 368
Starthilfe.... 268
Symbole auf der Batterie...... 369
Transponderschlüssel/PCC...... 167
Warnsymbole.... 369
Wartung.... 368
Bedienfeld, Licht.... 84
Bedienfeldbeleuchtung.... 85
Beheizte Waschdüsen.... 98
Beleuchtung.... 357
Aktive Xenon-Scheinwerfer...... 91
Annäherungsbeleuchtung.... 95
Beleuchtungsautomatik, Fahrzeuginnenraum.... 95
Displaybeleuchtung.... 85
Fern-/Abblendlicht.... 88
Glühlampen, Technische Daten...... 365
Im Fahrzeuginnenraum.... 94
Instrumentenbeleuchtung...... 85
Kurvenlicht.... 91
Leuchtweitenregelung 85
Nebelschlussleuchte.... 92
Positions- bzw. Standlicht.... 86
Regler....94
Tagesfahrlicht.... 87
Tunnelerfassung.... 87
Wegbeleuchtung...... 96, 160
Beleuchtung, Lampenwechsel.... 358
Abblendlicht (Fahrzeuge mit Halogen- scheinwerfern)...... 360
Blinker, vorn.... 362
Fernlicht (Fahrzeuge mit aktiven
Xenon-Scheinwerfern).... 361
Fernlicht (Fahrzeuge mit Halogen- scheinwerfern)...... 360
Kennzeichenbeleuchtung...... 363
Laderaum.... 364
Lampenfassung hinten: Blinkerleuch-
ten hinten, Nebelschlussleuchte und
Rückfahrscheinwerfer...... 362
Make-up-Spiegel.... 364
Belüftung.... 123
Benutzerhandbuch, Umweltkennzeichnung.... 21
Bergung.... 323
Beschlag Behandlung der Scheiben...... 119 Kondenswasser im Scheinwerfer...... 387
Bestätigungslicht bei Verriegelung ..... 158
Blinker.... 93
Blinkerleuchte.... 93
BLIS....255, 256
Bordcomputer.... 111, 112, 115, 116
Bremsen.... 282, 285 Antiblockiersystem, ABS.... 285
Bremsanlage.... 282, 285
Bremsleuchte.... 92
Einfüllen von Bremsflüssigkeit...... 356
Handbremse.... 286
Notbremsleuchten.... 92
Notbremsverstärkung, EBA 285
Symbole im Kombinationsinstrument. 283
Bremsflüssigkeit.... 355
Qualität und Füllmenge...... 407

12 Alphabetisches Verzeichnis
Bremsleuchte.... 92
C
City Safety™ 219
CO 2 -Ausstoß 409
Corner Traction Control.... 186
CTA 257
CZIP (Clear Zone Interior Package)...... 121
D
Dachlast, max. Gewicht.... 399
Deaktivierung der Wählhebelsperre...... 280
Dichtmittel.... 345
Diesel 297
Tank leergefahren.... 298
Dieselpartikelfilter 300
Displaybeleuchtung.... 85
Display des Kontrollgeräts.... 307
Drehrichtung.... 325
Driver Alert Control.... 238
Handhabung.... 239
Driver Alert System.... 238
Durchlüftungsfunktion.... 119, 176
E
ECC, elektronische Klimatisierung...... 125
EcoGuide....68
Einklemmschutz, Schiebedach.... 107
Einparkhilfe.... 247
Fehleranzeige.... 250
Funktion.... 247
nach hinten.... 248
Sensoren der Einparkhilfe...... 250
Einparkhilfekamera.... 251
Einstellungen.... 254
Einstellung des Lenkrads.... 82
Elektrische Anlage.... 411
Elektrische Feststellbremse
Niedriger Ladezustand der Batterie.... 286
Elektrische Heizung
Heckscheibe.... 102
Lenkrad....83
Rückspiegel.... 102
Sitze.... 126
Elektrisch einklappbare Rückspiegel..... 102
Elektrischer Antriebsmotor
Technische Daten 402
Elektrisch gesteuertes Schiebedach..... 105
Elektrisch verstellbarer Sitz.... 77
Elektroheizung.... 142
Elektronische Wegfahrsperre...... 159
Empfehlungen für die Fahrt...... 293
Empfohlene Kindersitze
Tabelle....44
Entfroster.... 129
Entriegelung
von außen.... 174
von innen.... 175
Entriegelung mit Schlüsselblatt...... 171
Erdschlussunterbrecher...... 309
Erste Hilfe.... 338
F
Fahrbremse.... 282, 285
Fahren....293
Kühlanlage.... 292
mit Anhänger.... 313
mit geöffneter Heckklappe.... 292
Fahren durch Wasser...... 291
Fahren im Winter.... 293
12 Alphabetisches Verzeichnis

Fahren mit Anhänger
Stützlast.... 400
Zuggewicht...... 400
Fahrtstatistik.... 116, 273
Fahrzeugpflege.... 387
Fahrzeugpflege, Lederbezüge...... 390
Farbcode, Lack 392
Fehlermeldungen in BLIS.... 259
Fehlermitteilungen
Adaptiver Tempomat.... 214
Driver Alert Control.... 240
siehe Mitteilungen und Symbole 214, 287
Spurhalteassistent (Lane Departure
Warning).... 245
Fehlersuche
Adaptiver Tempomat.... 213
Fehlersuche für Kamerasensor.... 222
Felgen
Reinigung.... 388
Felgen, Dimensionen.... 330
Fensterheber....99
Fensterheber zurückstellen.... 100
Fenster und Rückspiegel.... 21, 389
Fern-/Abblendlicht, siehe Beleuchtung..... 88
Fernbediente Wegfahrsperre.... 160
Fernlicht, automatisches Einschalten...... 89
Feststellbremse.... 286
Flecken.... 390
Flüssigkeiten, Füllmengenangaben 405, 406, 407, 408
Flüssigkeiten und Öle...... 405, 406, 407
Fond
elektrische Heizung.... 126
Frisierspiegel.... 95, 148
FSC, Umweltzeichen.... 21
Fußgängerschutz.... 226
G
Ganganzeige.... 277
Geartronic.... 278
Gebläse
ECC....127
Geheimverriegelung.... 166
Gepäckraumabdeckung.... 155
Gesamtgewicht.... 399
Geschwindigkeitbegrenzer
zeitweise Deaktivierung.... 194
Geschwindigkeitsbegrenzer
Alarm Geschwindigkeitsüberschrei-
tung.... 195
Ausschalten.... 196
Erste Schritte.... 193, 194
Geschwindigkeitsklassen, Reifen...... 331
Getriebe.... 277
Automatikgetriebe.... 277
Getriebeöl
Füllmenge und Qualität...... 406
Gewichte
Leergewicht.... 399
Glas
Verbundglas/verstärkt...... 21
Glatte Fahrbahn.... 294
Glühlampen, siehe Beleuchtung...... 358
GSI - Schalthebelhilfe.... 277
Gurtstraffer.... 30, 40
H
Handbremse.... 286
Handschaltgetriebe
GSI - Schalthebelhilfe.... 277
Handschuhfach.... 148
Verriegelung.... 177

12 Alphabetisches Verzeichnis
Heckklappe
Verriegelung/Entriegelung...... 177
Heckscheibe, elektrische Heizung...... 102
Heizung
elektrisch.... 142
kraftstoffbetrieben.... 142
Hill Start Assist.... 281
Hochdruckwäsche der Scheinwerfer...... 98
Hupen....83
Hybridbatterie.... 371
Aufladung.... 302
Technische Daten...... 411
Hybrid guide....68
|
IAQS - Interior Air Quality System...... 122
Informationsdisplay.... 64
Informationstaste, PCC.... 162
Innenbeleuchtung, siehe Beleuchtung..... 94
Innenraumfilter.... 121
Innenrückspiegel.... 103
automatisches Abblenden.... 103
Instrumentenbeleuchtung, siehe Beleuch-
tung....85
Instrumente und Regler.... 57, 60
Instrumentübersicht
Linkslenker.... 57
Rechtslenker.... 60
Luftreinigung.... 122
Intervallbetrieb...... 97
K
Kältemittel.... 357
Kamerasensor.... 221, 234
Katalysator.... 299
Bergung.... 321
Keyless Drive...... 169, 170, 171, 173, 267
Keyless - Entriegelung.... 171
Keyless - Verriegelung...... 170
Kind
Kindersicherung...... 42
Kindersitz und Airbag...... 48
Kindersitz und Seitenairbag...... 36
Position im Fahrzeug...... 48
Sicherheit...... 42
Kinder
Sicherheit...... 36
Kinderschutz.... 42
Empfohlen.... 44
Größenklassen für Kinderschutz mit
ISOFIX Haltesystem.... 52
ISOFIX Haltesystem für Kindersitze..... 51
Obere Befestigungspunkte für Kinder- sitze.... 55
Typen.... 53
Kindersicherung.... 180
Integriertes Zwei-Stufen-Sitzkissen..... 48
Kleiderhaken.... 147
Klimaanlage
Reparatur.... 357
Klimatisierung
Allgemeines.... 119
automatische Regelung...... 127
Persönliche Einstellungen.... 122
Sensoren.... 120
Tatsächliche Temperatur...... 120
Temperaturregelung.... 128
Kohlendioxidausstoß...... 409
Kollisionswarnung (Bremsassistent Pro)
Allgemeine Begrenzungen...... 233
Kombinationsinstrument.... 64
Kompass.... 104
Kalibrierung.... 104
Kondenswasser im Scheinwerfer...... 387
Kontrolle des Motorölstands...... 352
Kontrollgerät...... 309
12 Alphabetisches Verzeichnis

Kontrollsymbole.... 67, 69
Kopf-/Schulterairbag.... 37, 40
Kopfstütze
Herunterklappen.... 80, 81
mittlerer Sitzplatz hinten.... 79
Kraftstoff.... 296, 297
Kraftstofffilter.... 298
Kraftstoffverbrauch.... 409
Verbrauchswerte.... 336
Kraftstoffbetriebene Heizung...... 142
Automatikmodus.... 143
deaktivieren.... 143
Parken an einer Steigung...... 143
Startbatterie und Kraftstoff.... 143
Tanken.... 143
Kraftstofftank
Füllmenge.... 408
Kühlanlage.... 292
Überhitzung.... 292
Kühlmittel
Füllmenge und Qualität...... 405
Kühlmittel, Kontrolle und Nachfüllen
Motorraum.... 354
Kurvenlicht.... 91
L
Lack
Farbcode 392
Lackschäden und Ausbesserung...... 392
Ladekabel.... 305
Kontroll- und Schutzgerät...... 305
Laden
Allgemeines.... 150
Dachlast.... 151
Laderaum.... 150
längeres Ladegut.... 151
Laderaum
Befestigungspunkte.... 152
Beleuchtung.... 95
Gepäckraumabdeckung.... 155
Kühlmittel.... 371
Schutznetz.... 153
Ladestrom.... 302
Laminiertes Glas.... 21
Lampen, siehe Beleuchtung.... 357
Lasersensoren.... 223
Lastindex.... 331
Lederbezüge, Pflegeanweisungen...... 390
Leergewicht.... 399
Leistung...... 401
Elektromotor 402
Lenkkraftstärke, siehe Lenkradwieder-
stand.... 259
Lenkrad....82
elektrische Heizung.... 83
Lenkradeinstellung.... 82
Tastenfeld.... 82
Lenkradwiderstand, geschwindigkeitsab-
hängig....259
Lenkschloss.... 267
Leuchtweitenregelung Scheinwerfer...... 85
Lichtmuster einstellen.... 96
Lichtverteilung, Anpassung.... 96
Luftkonditionierung.... 128
Luftqualitätssystem IAQS.... 122
Luftreinigung
Fahrzeuginnenraum...... 120, 121, 122
Material.... 122
Luftverteilung.... 123
Tabelle.... 131
Umluftfunktion.... 129

12 Alphabetisches Verzeichnis
M
Manuelle Gangstellungen (Geartronic).... 278
Max. Gewicht.... 399
Menübenutzung Kombinationsinstrument.... 107 Menübersicht.... 108
Messstab, elektronisch.... 353
Mitteilung Informationsdisplay.... 108
Mitteilungen in BLIS.... 259
Mitteilungen und Symbole Adaptiver Tempomat...... 214 Driver Alert Control...... 240 Spurhalteassistent (Lane Departure Warning)...... 245 Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik...... 225, 236
Mitteilungsbehandlung.... 109
Motor ausschalten....267 Starten....266 Überhitzung....313
Motorbremskontrolle.... 186
Motorhaube, Öffnen.... 350
Motoröl.... 352, 402 Filter.... 352
Qualität und Füllmenge.... 404 ungünstige Fahrbedingungen.... 402
Motorraum Kühlmittel......354 Öl......352 Servolenköl......356 Übersicht......350
Motortemperatur hoch.... 313 MY CAR.... 110
N
Nebelscheinwerfer Hinten....92
Niedriger ölstand.... 352
Notausrüstung Verbandskasten.... 338 Warndreieck.... 337
Nullstellung Tageskilometerzähler... 113, 116
0
Öl, siehe auch Motoröl...... 402, 404 Optische Anzeigen, PCC...... 162
P
PACOS.... 34
Panikfunktion.... 160
Parken an einer Steigung.... 143
PCC - Personal Car Communicator Funktionen.... 160 Reichweite.... 163, 169
Polieren.... 388
Positionsleuchten/Standlicht.... 86
Profiltiefe.... 329
Provisorische Reifenabdichtung..... 338, 339 Ausführung..... 340 Nachkontrolle..... 342 Reifen aufpumpen..... 344
Provisorischer Reifenabdichtsatz Anordnung.... 339 Dichtmittel.... 345 Übersicht.... 339
Q
Queue Assist.... 208
12 Alphabetisches Verzeichnis

R
Radarsensor.... 201
Begrenzungen.... 210, 211
Räder
Einsetzen.... 334
Lösen.... 332
Schneeketten.... 329
Radfahrererkennung.... 228
Radschrauben.... 327
verschließbar.... 327
Regenerierung.... 300
Regensensor.... 97
Reichweite
bei Elektrobetrieb...... 412
Reifen
Drehrichtung.... 325
Druck.... 336, 410
Pflege 325
Profitiefe.... 329
Reifenabdichtung.... 338
Technische Daten 410
Verschleißindikatoren.... 327
Winterreifen.... 329
Reifendruckschild.... 336
Reifengröße.... 330
Reinigung
Autowäsche.... 387
Bezüge.... 390
Felgen.... 388
Sicherheitsgurte.... 391
Waschanlage.... 387
Relais-/Sicherungskasten, siehe Siche-
rungen.... 372
Reserverad.... 332
Einbau.... 334
Rostschutz.... 390
Rückenlehne....77
Vordersitz, Klappen.... 77
Rückenlehne Fond, Klappen.... 80
Rücklichter
Anordnung.... 363
Rückspiegel
außen.... 101
elektrische Heizung.... 102
elektrisch einklappbar.... 102
innen.... 103
Kompass.... 104
Rußfilter.... 300
RUSSFILTER VOLL.... 300
Rutschen.... 293, 294
S
Scheibenreinigungsflüssigkeit
Füllmenge.... 407
Scheibenreinigungsflüssigkeit einfüllen... 367
Scheibenwaschen.... 98
Scheibenwischer....96
Regensensor.... 97
Scheinwerfer 358
Schiebedach
Belüftungsstellung.... 106
Einklemmschutz.... 107
Öffnen und Schließen...... 105
Sonnenblende.... 107
Schilder.... 395
Schleudertrauma, WHIPS.... 37
Schwingungsdämpfer 315
Seitenairbag, SIPS.... 35, 40
Sensus....73

12 Alphabetisches Verzeichnis
Serviceprogramm.... 347
Servolenköl Qualität......407
Sicherheitsgurt.... 27
Anlegen.... 28
Fond.... 30
Gurtstraffer.... 30
Lösen.... 29
Schwangerschaft.... 29
Sicherheitsgurtkontrolle.... 30
Sicherheitsgurtkontrolle.... 30
Sicherheitsmodus.... 41
Startversuch.... 41
Umplatzierung...... 42
Sicherheitsverriegelung.... 179
Deaktivierung.... 179
vorübergehende Deaktivierung...... 179
Sicherung (Verriegelung)
Kinder.... 42
Sicherungen.... 372
Allgemeines.... 372
hinter dem Motor.... 376
Kaltzone.... 385
Laderaum.... 381
Motorraum.... 374
Start/Stop 385
unter dem Handschuhfach...... 377, 379
wechseln.... 372
Sicherungszentrale.... 373
Signalhorn....83
SIPS-Bag 35
Sitz, siehe Sitze.... 76
Sitzbezüge.... 390
Sitze....76
elektrisch betätigt.... 77
elektrische Heizung...... 126
Kopfstütze hinten.... 79
Umklappen der Rückenlehne hinten.... 80
Umklappen der Rückenlehne vorn..... 77
Sitzkissen
Herunterklappen.... 50
Hochklappen.... 49
Sitzstellung...... 48
Sonnenblende, Schiebedach.... 107
Speicherfunktion im Sitz.... 78
Spin control.... 186
Spüldüse, beheizt.... 98
Spurhalteassistent
Handhabung.... 243, 244
Spurhaltesystem (Lane Departure Con-
trol)....242, 243
Stabilitätskontrolle.... 186
Stabilitäts- und Traktionskontrolle... 186, 188
Handhabung.... 187
Start-/Stop-Funktion.... 272
Startbatterie.... 293, 411
Technische Daten.... 411
Überbelastung...... 293
Starthilfe.... 268
Steinschlagschäden und Kratzer...... 392
Stimmungslicht.... 95
Symbole
Kontrollsymbole.... 67, 69
Warnsymbole.... 67
Symbole und Mitteilungen
Adaptiver Tempomat.... 214
Driver Alert Control.... 240
Spurhalteassistent (Lane Departure
Warning).... 245
Unfallwarnsystem mit Bremsautoma-
tik....225, 236
System
löst aus.... 40

Tagesfahrlicht.... 87
Tageskilometerzähler.... 72
12 Alphabetisches Verzeichnis

Tageskilometerzähler Nullstellung... 113, 116
Tanken Einfüllen.... 296
Kraftstofftankklappe.... 295
Kraftstofftankklappe, manuelles Öffnen.... 295
Tankverschluss.... 296
Tastenfeld im Lenkrad.... 82
Technische Daten Motor...... 401, 402
Temperatur Tatsächliche Temperatur.... 120
Temperaturregelung.... 128
Tempomat.... 192, 197 ausschalten.... 199
eingestellte Geschwindigkeit wieder- aufnehmen.... 199
Geschwindigkeit handhaben...... 198 vorübergehende Deaktivierung...... 198
Timer ausschalten.... 138
Einstellung.... 137
Starten.... 138
Vorkonditionierung...... 137
Traction Control.... 186
Transponder.... 17
Transponderschlüssel.... 157, 158 abnehmbares Schlüsselblatt..... 164, 165
Batteriewechsel.... 167
Funktionen.... 160
Reichweite.... 161, 169
Verlust.... 157
Transponderschlüsselsystem, Typenge- nehmigung.... 412
TSA - Anhängerstabilisator ...... 186, 320
Tunnelerfassung.... 87
Tunnelkonsole.... 147 12-V-Steckdose.... 149
Zigarettenanzünder und Aschenbecher.... 147
Typenbezeichnungen.... 395
Typengenehmigung Bluetooth ® 413
Radarsystem 412
Transponderschlüsselsystem...... 412
U
Überhitzung.... 313
Uhr, einstellen.... 73
Umweltkennzeichnung, FSC, Benutzerhandbuch.... 21
Unfall, siehe Aufprall.... 41
Unfallwarnsystem Erkennung von Fußgängern.... 230 Funktion.... 227
Handhabung.... 231
Radarsensor.... 210, 220
Unfallwarnsystem mit Bremsautomatik... 226
Unfallwarnung.... 226, 227
V
V60 PLUG-IN HYBRID Einführung..... 24
Übersicht 22
Verbandskasten.... 338
Verkehrszeicheninformation.... 189
Begrenzungen.... 191
Handhabung.... 189
Verriegeln Entriegelung.... 174, 175
manuelles Verriegeln.... 174
Verriegelung.... 174
Verriegelung/Entriegelung Handschuhfach.... 177
Heckklappe.... 177
Innenseite.... 175
Verriegelungsanzeige.... 158
Verschleißindikator.... 327
Verschließbare Radschrauben.... 327
Volvo Sensus....73

12 Alphabetisches Verzeichnis
Vorkonditionierung...... 133
Allgemeines.... 133
Direktabschaltung...... 137
Direktstart.... 136
Einstellung.... 134
Mitteilungen und Symbole...... 140
Parken im Freien.... 135
Parken in geschlossenen Räumen..... 134
Timer.... 137
W
Wachsen.... 388
Wagenheber 328
Wählhebelsperre.... 280
Wählhebelsperre, mechanische Deaktivierung.... 280
Wärme reflektierende Windschutzscheibe 17
Warnblinkanlage....93
Warndreieck.... 337
Warnleuchte
Adaptiver Tempomat...... 201
Stabilitäts- und Traktionskontrolle..... 186
Unfallwarnsystem.... 231
Warnleuchten
Fehler in der Bremsanlage.... 70
Feststellbremse angezogen.... 70
Sicherheitsgurtkontrolle.... 30, 70
Startbatterie wird nicht geladen...... 70
Warnung....70
Warnsymbole.... 67, 70
Warnton
Unfallwarnsystem.... 231
Wartung
Rostschutz.... 390
Wartungsstellung...... 365
Waschanlage.... 387
Heckscheibe.... 98
Scheibenwaschflüssigkeit, Einfüllen... 367
Windschutzscheibe.... 98
Wasserabweisende Oberflächenschicht,
Reinigung.... 389
Wasser- und schmutzabweisende Ober-
flächenschicht.... 389
Wegbeleuchtung.... 96, 160
Wegfahrsperre.... 159
Werkzeug 328
WHIPS
Kindersitz/Sitzkissen.... 38
Schutz vor Schleudertrauma...... 37, 40
Sitzstellung...... 39
Winterreifen.... 329
Wirtschaftliches Fahren.... 301
Wischerblatt.... 365
Austausch, Heckscheibe...... 367
Reinigung.... 367
Wartungsstellung.... 365
wechseln.... 366
Wisch- und Waschanlage.... 96
Z
Zeitabstand einstellen.... 216
Zuggewicht und Stützlast...... 400



















































