Asustor

AS-602T 2TB - Server Asustor - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Asustor AS-602T 2TB - page 5
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Produkttyp Netzwerkspeicher (NAS)
Marke Asustor
Modell AS-602T
Speicherkapazität 2 TB (vorinstalliert)
Anzahl Einschübe 2 (unterstützt bis zu 2 x 3,5" oder 2,5" SATA HDD/SSD)
Prozessor Intel Atom D2700 (Dual-Core, 2,13 GHz)
Arbeitsspeicher 2 GB DDR3 (erweiterbar)
RAID-Unterstützung RAID 0, 1, JBOD, einzelne Festplatte
Anschlüsse 2 x Gigabit Ethernet, 2 x USB 3.0, 2 x USB 2.0, eSATA, HDMI
Stromversorgung 19 V DC, 65 W externes Netzteil
Abmessungen (B x T x H) 163,5 x 108 x 230 mm
Gewicht (ohne Festplatte) 2,7 kg
Betriebssystem Asustor Data Master (ADM)
Kühlung 1 x 120-mm-Lüfter (Rückseite)
Garantie 3 Jahre eingeschränkt
Wartung & Reinigung Mit trockenem Tuch reinigen; für ausreichende Belüftung sorgen; Flüssigkeiten vermeiden
Sicherheit In trockener Umgebung betreiben; nicht zerlegen; mitgeliefertes Netzteil verwenden
Ersatzteile & Reparierbarkeit RAM und Festplatten vom Benutzer austauschbar; Lüfter und Netzteil bei Asustor erhältlich
Allgemeine Informationen Unterstützt DLNA, iTunes, FTP, WebDAV und mehr

Häufig gestellte Fragen - AS-602T 2TB Asustor

Wie richte ich RAID auf meinem AS-602T ein?
Gehen Sie zum Speicher-Manager in ADM. Wählen Sie die Festplatten aus und wählen Sie den RAID-Modus (0, 1 oder JBOD). Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Hinweis: Die Daten auf den Festplatten werden bei der Erstellung gelöscht.
Wie kann ich von unterwegs auf meine Dateien zugreifen?
Aktivieren Sie den Cloud-Zugriff in ADM unter Dienste. Richten Sie ein DDNS ein oder verwenden Sie die kostenlose Domain von Asustor. Greifen Sie dann über einen Webbrowser oder eine mobile App zu.
Wie lautet das Standard-Admin-Passwort?
Der Standard-Benutzername ist 'admin' mit dem Passwort 'admin'. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie es nach der ersten Anmeldung sofort ändern.
Wie führe ich einen Werksreset durch?
Halten Sie die Reset-Taste auf der Rückseite beim Einschalten 3 Sekunden lang gedrückt, bis Sie einen Piepton hören. Dies setzt das Admin-Passwort und die Netzwerkeinstellungen zurück.
Kann ich Festplatten unterschiedlicher Kapazität verwenden?
Ja, aber bei RAID 1 wird die Kapazität auf die kleinere Festplatte begrenzt. Es wird empfohlen, identische Festplatten zu verwenden.
Wie installiere ich Asustor-Apps?
Öffnen Sie das App Central in ADM. Durchsuchen oder suchen Sie nach Apps wie Plex, WordPress usw. und klicken Sie auf Installieren.
Wie übertrage ich Dateien schneller?
Verwenden Sie die beiden Gigabit-Ethernet-Anschlüsse mit Link Aggregation oder Jumbo Frames für einen verbesserten Durchsatz.
Was soll ich tun, wenn das NAS überhitzt?
Stellen Sie sicher, dass der Lüfter funktioniert und die Lüftungsschlitze nicht blockiert sind. Überprüfen Sie die Systemtemperatur in ADM. Erwägen Sie, das Gerät in einer kühleren Umgebung aufzustellen.
Wie sichere ich Daten von meinem Computer auf das NAS?
Verwenden Sie die Asustor Backup Plan-Software oder ziehen Sie Dateien per Drag & Drop über Netzwerkfreigaben. Planen Sie Backups über ADM Backup & Restore.
Wie aktualisiere ich die ADM-Firmware?
Gehen Sie zu Einstellungen > Firmware-Update in ADM. Überprüfen Sie auf Updates und installieren Sie diese. Sichern Sie vor größeren Updates immer Ihre Daten.

Benutzerfragen zu AS-602T 2TB Asustor

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Server kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch AS-602T 2TB - Asustor und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. AS-602T 2TB von der Marke Asustor.

BEDIENUNGSANLEITUNG AS-602T 2TB Asustor

  1. Einleitung ....5
  2. Vorinstallierte Apps ....6

2.1. Settings (Einstellungen) 6

2.1.1. General (Allgemein) 6
2.1.2. Network (Netzwerk)....6
2.1.3. VPN 7
2.1.4. Regional Options (Regionale Optionen)....7
2.1.5. Hardware....7
2.1.6. Notification (Benachrichtigung)......8
2.1.7. ADM Defender (ADM-Defender) 9
2.1.8. ADM Update (ADM-Aktualisierung)....10
2.1.9. Network Recycle Bin (Netzwerkpapierkorb) 10
2.1.10. Energy Saver (Energiesparer) 11
2.1.11. Ease of Access (Einfacher Zugriff)....11
2.1.12. Factory Default (Werkseitiger Standard) 11
2.1.13. Registration (Registrierung) 12

2.2. Services 13

2.2.1. Windows....13
2.2.2. Mac OS X....13
2.2.3. NFS....14
2.2.4. FTP Server (FTP-Server) 15
2.2.5. WebDAV 16
2.2.6. Web Server (Webserver) 17
2.2.7. MySQL Server (MySQL-Server)....17
2.2.8. Terminal 17
2.2.9. Rsync Server (Rsync-Server) 18

2.3. Storage Manager (Speichermanager) 19

2.3.1. Volume (Laufwerk) 19
2.3.2. Disk (Festplatte) 21
2.3.3. iSCSI 21

2.4. Access Control (Zugangssteuerung) 23

2.4.1. Local Users (Lokale Benutzer) 23
2.4.2. Local Groups (Lokale Gruppen)....23
2.4.3. Domain Users (Domain-Benutzer).... 24
2.4.4. Domain Groups (Domain-Gruppen) 24
2.4.5. Shared Folders (Freigabeordner) 25
2.4.6. App Privileges (App-Privilegien) 26

2.5. Backup & Restore (Sicherung & Wiederherstellung)......27

2.5.1. Remote Sync....27
2.5.2. FTP Backup (FTP-Sicherung) 28
2.5.3. Cloud Backup (Cloud-Sicherung)....29
2.5.4. External Backup (Externe Sicherung) 29
2.5.5. One Touch Backup (Sicherung mit einem Tastendruck) 29
2.5.6. System Settings (Systemeinstellungen)....30

2.6. App Central (App-Zentrale) 31

2.7. External Devices (Externe Geräte) 32

2.7.1. Disk (Festplatte) 32
2.7.2. Printer (Drucker) 32
2.7.3. Wi-Fi 32
2.7.4. UPS (USV) 33

2.8. System Information (Systeminformationen) 34

2.8.1. About This NAS (Ü ber dieses NAS)....34
2.8.2. Network (Netzwerk) 34

2.8.3. Log (Protokoll) 34
2.8.4. Online Users (Online-Benutzer) 34
2.8.5. Dr. ASUSTOR 35

2.9. Activity Monitor (Aktivitä tsü berwachung) 36
2.10. File Explorer (Dateiexplorer) 37
2.11. FTP Explorer 38

  1. Via App Central (App-Zentrale)....39

3.1. Download Center (Download-Center) 39
3.2. Surveillance Center (Ü berwachungscenter) 40
3.3. UPnP AV Media Server (UPnP-AV-Media-Server) 41
3.4. iTunes Server (iTunes-Server)....42

  1. Anhang....43
    4.1. Tabelle Zugangsrechte ....43
  2. EULA 44
  3. GNU General Public License....46

1. Einleitung

Vielen Dank, dass Sie sich für ein NAS (Network Attached Storage) von ASUSTOR entschieden haben.

Von plattformü bergreifender Dateifreigabe ü ber Multimedia-Serveranwendungen bis hin zur App Central (App-Zentrale) bietet das NAS von ASUSTOR eine reichhaltige Auswahl an Funktionen, mit denen Sie das grenzenlose NAS-Potenzial erkunden können.

Ihr NAS erhalten Sie mit vorgeladenem ASUSTOR Data Master (ADM), einem von ASUSTOR entwickelten Betriebssystem. ADM bietet Ihnen eine intuitive, benutzerfreundliche Schnittstelle. Diese Anleitung stellt Ihnen alle auf Ihrem NAS vorgeladenen Anwendungen (Apps) vor.

Online-Quellen

TypURL
Forum (Deutsch)http://www.asustor-forum.de
Downloadshttp://www.asustor.com/service/downloads?lan=ger
Technischer Kundendiensthttp://www.asustor.com/service/online_support?lan=ger

Nutzungsbedingungen

Alle ASUSTOR-Produkte durchlaufen strenge, umfangreiche Tests. Unter normalen Betriebsbedingungen ü bernimmt ASUSTOR innerhalb der Garantiedauer die Verantwortung für sämtliche Hardwarefehler. Bitte lesen Sie vor Einsatz dieses Produktes die Endbenutzer-Lizenzvereinbarung am Ende dieser Bedienungsanleitung.

2. Vorinstallierte Apps

Vorinstallierte Apps beinhalten die Konfiguration von Funktions- und Serviceeinstellungen Ihrer Festplatten und Hardware. Von Systemeinstellungen bis hin zu Benutzerzugangsrechten können Sie alles konfigurieren.

2.1. Settings (Einstellungen)

2.1.1. General (Allgemein)

Hier können Sie Einstellungen zum System-HTTP-Port und zur automatischen Abmeldung verwalten. Die automatische Abmeldung meldet Benutzer ab, wenn sie ü ber einen bestimmten Zeitraum inaktiv sind.

- System HTTP Port (System-HTTP-Port): Hier können Sie den Port zur Verbindung mit der webbasierten ADM-Benutzerschnittstelle angeben. Sie können auf Ihr NAS zugreifen, indem Sie einen Webbrowser öffnen und Ihre IP-Adresse gefolgt von einem Doppelpunkt und der angegebenen Portnummer eingeben.

Beispiel: http://192.168.1.168:8000

- Timeout timer (Zeitü berschreitungstimer): Aus Sicherheitsgründen werden Benutzer, die nach der Anmeldung ü ber einen bestimmten Zeitraum inaktiv sind, automatisch abgemeldet.

2.1.2. Network (Netzwerk)

Hinweis: Diese Funktion kann je nach eingesetztem NAS-Modell variieren.

Hier können Sie Servername, LAN- und Wi-Fi-Einstellungen konfigurieren. Weitere Einstellungen beinhalten IP-Adresse, DNS-Server und Standard-Gateway.

  • Server Name (Servername): Ein Online-Name für Ihr NAS.
  • Default Gateway (Standard-Gateway): Das Standard-Gateway, das Sie verwenden möchten.
  • DNS Server (DNS-Server): Hier können Sie den DNS-Server festlegen, den Sie nutzen möchten. Wenn Sie Ihre IP-Adresse per DHCP zugewiesen bekommen möchten, bezieht das System automatisch die verfügbaren DNS-Server für Sie. Falls Sie manuell eine IP-Adresse eingeben möchten, müssen Sie auch den DNS-Server manuell eingeben.

Erinnerung: Der Einsatz eines ungü ltigen DNS-Servers wirkt sich auf einige netzwerkbezogene Funktionen aus (z. B. Download Center (Download-Center)). Falls Sie hinsichtlich der Einrichtung unsicher sind, wä hlen Sie bitte die Option zum automatischen Beziehen Ihrer IP-Adresse.

Weitere Informationen

NAS 105 - Netzwerk: Einsteigerhandbuch

NAS 307 - Netzwerk: Link Aggregation

2.1.3. VPN

Hier können Sie Ihr ASUSTOR NAS in einen VPN-Client verwandeln und sich über PPTP oder OpenVPN mit einem VPN-Server verbinden, um auf das virtuelle private Netzwerk zuzugreifen. ASUSTOR NAS unterstützt unterschiedliche Verbindungseinstellungsdateien, damit Sie sich mit dem VPN-Server Ihrer Wahl verbinden können. Aktuell unterstützt der ASUSTOR VPN-Client die beiden am häufigsten genutzten Verbindungsprotokolle: PPTP und OpenVPN

2.1.4. Regional Options (Regionale Optionen)

Hier können Sie Einstellungen zu Datum und Zeit, Anzeigeformat, Zeitzone und Sommerzeit anpassen.

2.1.5. Hardware

Hinweis: Diese Funktion kann je nach eingesetztem NAS-Modell variieren.

Hier können Sie LED-Anzeigen, Summer, Festplatten-Tiefschlaf, Energieverbrauch, Lüftergeschwindigkeit und LCD-Bildschirm konfigurieren.

- System: Hier können Sie LED-Anzeigen zum Energiesparen deaktivieren. Durch Auswahl von „night mode (Nachtmodus)“ wird nur die Systembetriebs-LED aktiviert. Sie blinkt alle 10 Sekunden orange. Zudem können Sie hier Summer und Reset-Taste konfigurieren.

- Disk (Festplatte): Ihre Festplatten rufen den Tiefschlafmodus auf, wenn Sie über den hier angegebenen Zeitraum inaktiv sind.

- Power (Stromversorgung): Hier können Sie die Energieverbrauchseinstellungen, wie Wake-On-LAN (WOL) und Ein-/Abschaltung nach Zeitplan, verwalten.

- Fan Control (Lüftersteuerung): Hier können Sie die Rotationsgeschwindigkeit des Lüfters einstellen. Falls Sie nicht sicher sind, welche Geschwindigkeit Sie wählen sollen, wählen Sie einfach Auto. Dadurch wird die Lüftergeschwindigkeit automatisch entsprechend der Systemtemperatur angepasst.

- LCD Panel (LCD-Panel): Sie können eine angepasste Mitteilung oder die lokale Temperatur am LCD-Bildschirm anzeigen lassen. Diese Funktion ist nur bei folgenden Modellen verfügbar: AS-604T, AS-606T, AS-608T

Erinnerung: Falls Sie die lokale Temperatur anzeigen möchten, nutzt das System Ihre aktuelle IP-Adresse zur Bestimmung der Temperatur an Ihrem derzeitigen Standort. Die Ergebnisse können je nach exaktem Standort variieren.

Reset Button (Reset-Taste)

Falls Sie auf irgendeinem Grund keine Verbindung zu Ihrem NAS herstellen können, lässt sich mit dieser Taste ein Teil der Einstellungen auf die Standardwerte zurücksetzen.

  • Das Kennwort des Systemadministratorkontos wird auf „admin“ zurückgesetzt.
  • Die System-HTTP- und HTTPS-Ports werden entsprechend auf 8000 und 8001 zurückgesetzt.
  • Das System wird auf automatisches Beziehen einer IP-Adresse zurü ckgesetzt. Anschließend können Sie mit ASUSTOR Control Center (Kontrollcenter) nach Ihrem NAS suchen.
  • ADM Defender (ADM-Defender) wird zurückgesetzt und erlaubt alle Verbindungen.

Erinnerung: Sie mü ssen die Reset-Taste gedrü ckt halten, bis Sie einen Signalton hö ren, damit die oben erwähnten Einstellungen zurü ckgesetzt werden.

2.1.6. Notification (Benachrichtigung)

Sie können diese Einstellung so konfigurieren, dass Sie umgehend informiert werden, falls das System Probleme feststellt.

  • Send (Senden): Hier können Sie Konten einrichten, die zum Versenden von eMail- oder SMS-Benachrichtigungen verwendet werden. Es können mehrere Konten eingerichtet werden, doch nur eines dient als primäres Konto.
  • Receive (Empfangen): Hier können Sie Konten einrichten, die zum Empfangen von eMail- oder SMS-Benachrichtigungen verwendet werden. Auß erdem können Sie festlegen, welche Art von Systembenachrichtigungen von diesen Konten empfangen werden sollen.

- Push-Benachrichtigung: Hier können Sie die Push-Benachrichtigungseinstellung für die mobile AiMaster-App aktivieren, die im Apple App Store oder ü ber Google Play zum Download bereitsteht. Sobald die festgelegten Systemereignisse eintreten, sendet das ASUSTOR NAS sofort eine Nachricht an den Apple-/Google-Push-Banachrichtigungsserver, der eine Weiterleitung auf Ihr mobiles Gerät veranlasst.

Ü ber die Push-Benachrichtigung

Wenn Sie dieses Feature nutzen möchten, müssen Sie zuerst AiMaster auf Ihrer mobilen Gerät installieren und dann die Push-Benachrichtigungen für das Gerät aktivieren. Zurzeit wird AiMaster für iOS- und Android-Geräte angeboten.

  • Unterstützung ab iOS 5.0
  • Unterstützung ab Android 2.2

AiMaster-Download

Für den AiMaster-Download öffnen Sie auf Ihrem Mobilgerät App Store (für Appl-Geräte) oder Google Play (für Android-Geräte) und suchen die Schlüsselwörter "asustor" und "AiMaster".

Warnung: Push-Nachrichten werden ü ber die Apple-/Google-Push-Nachrichtenserver auf Ihr Gerä t ü bertragen. Eine schlechte Internetverbindung oder Probleme mit dem Apple-/Google-Push-Nachrichtendienst beeinträ chtigen ggf. den korrekten Nachrichtenempfang mit AiMaster.

2.1.7. ADM Defender (ADM-Defender)

ADM Defender (ADM-Defender) kann Ihr NAS gegen gefährliche Internetangriffe schü tzen und damit die Sicherheit Ihres Systems gewährleisten.

  • Firewall: Hier können Sie spezifische IP-Adressen blocken oder nur bestimmten IP-Adressen den Zugriff auf Ihr NAS erlauben.
  • Network Defender (Netzwerk-Defender): Nach Aktivierung dieser Funktion wird die Client-IP-Adresse gesperrt, falls innerhalb der angegebenen Zeit zu viele gescheiterte Anmeldungsversuche erfolgen. Beispiel: In der nachstehenden Grafik wird ein Benutzer nach 5 fehlgeschlagenen Anmeldungen innerhalb 10 Minuten dauerhaft gesperrt.

ü ber Network Defender (Netzwerk-Defender)

Network Defender (Netzwerk-Defender) kann Sie vor gefährlichen Angriffen schü tzen und verhindern, dass Hacker auf Ihr NAS zugreifen. Folgende Protokolle werden unterstützt:

• ADM-Systemanmeldung (HTTP & HTTPS)
• Windows-Dateidienst (CIFS/SAMBA)
• Apple Filing Protocol (AFP)
- File Transfer Protocol (FTP)
- Secure Shell (SSH)

2.1.8. ADM Update (ADM-Aktualisierung)

Hierüber erhalten Sie zur Sicherstellung der Systemstabilität und Aufrü stung der Softwarefunktionen die aktuellste ADM-Version.

  • Live Update (Echtzeitaktualisierung): Nach Aktivierung von Live Update (Echtzeitaktualisierung) benachrichtigt Sie das System über verfügbare Aktualisierungen, wenn Sie sich an ADM anmelden.
  • Manual Update (Manuelle Aktualisierung): Sie können die offizielle ASUSTOR-Webseite aufrufen (http://www.asustor.com) und die neueste ADM-Version herunterladen.

2.1.9. Network Recycle Bin (Netzwerkpapierkorb)

Wenn Sie Network Recycle Bin (Netzwerkpapierkorb) aktivieren, erstellt das System ein Papierkorb-„X“ für jedes logische Laufwerk. Beispiel: „Volume 1 (Laufwerk 1)“ wird „Recycle Bin 1 (Papierkorb 1)“, „Volume 2 (Laufwerk 2)“ wird „Recycle Bin 2 (Papierkorb 2)“ zugewiesen. Gelöschte Dateien werden in den Papierkorb verschoben; dadurch lassen sich versehentlich gelöschte Dateien wiederherstellen.

Ü ber Network Recycle Bin (Netzwerkpapierkorb)

Nach Aktivierung von Network Recycle Bin (Netzwerkpapierkorb) werden alle über folgende Protokolle gelöschten Dateien in den Papierkorb verschoben.

• Windows-Dateidienst (CIFS/SAMBA)

• Apple Filing Protocol (AFP)

- File Transfer Protocol (FTP)

- File Explorer (Dateiexplorer)

Sobald ein Papierkorb erstellt wurde, kann er nicht mehr entfernt werden.

2.1.10. Energy Saver (Energiesparer)

Energy Saver (Energiesparer) kann Ihnen helfen, den Stromverbauch zu reduzieren, wenn Ihr NAS inaktiv ist oder kaum genutzt wird.

2.1.11. Ease of Access (Einfacher Zugriff)

Hier können Sie alle erforderlichen Einstellungen zum externen Zugriff konfigurieren.

  • Cloud Connect: Hier können Sie eine Cloud-Kennung für Ihr NAS beziehen. Durch Eingabe der Cloud-Kennung in ASUSTOR-Client-Anwendungen können Sie auf Ihr NAS zugreifen, ohne die Host/IP-Daten eingeben zu müssen.
  • EZ-Router: Hierü ber lässt sich Ihr Netzwerk-Router automatisch einrichten, damit Sie von jedem beliebigen Gerät mit Internetzugang aus direkt auf Ihr NAS zugreifen können.

Erinnerung: Ihr Router muss UPnP/NAT-PMP unterstützt. Bitte beachten Sie, dass nicht alle Router automatische Konfiguration unterstützt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Hardware-Kompatibilitä tsliste auf der ASUSTOR-Webseite.

- DDNS: Hier können Sie Ihr DDNS-Konto erstellen oder konfigurieren. DDNS ermöglicht Ihnen, einen dauerhaften Hostnamen (z. B. nas.asustor.com) zur Verbindung mit Ihrem NAS zu nutzen. Dadurch mü ssen Sie sich die IP-Adresse Ihres NAS nicht einprägen. Diese Funktion wird häufig in Umgebungen mit dynamischer IP verwendet.

2.1.12. Factory Default (Werkseitiger Standard)

Hier können Sie die werkseitigen Standardeinstellungen des Systems wiederherstellen. Anschließend wird das System auf seinen vorinitialisierten Zustand zurückgesetzt. Aus

Sicherheitsgründen müssen Sie vor der Durchführung dieses Vorgangs das Administratorkennwort eingeben. Anschließend können Sie das System über Control Center (Kontrollcenter) oder durch Anmeldung bei ADM erneut initialisieren.

Warnung: Bei Rücksetzung des Systems auf die werkseitigen Standardeinstellungen werden alle vorherigen Einstellungen und Dateien dauerhaft gelö scht. Sie können diese Einstellungen und Dateien nicht wiederherstellen. Bitte denken Sie daran, die Daten auf Ihrem NAS vor Beginn dieses Vorgangs zu sichern.

2.1.13. Registration (Registrierung)

Hier können Sie ein persönliches Konto (ASUSTOR-Kennung) und Ihr Produkt registrieren. Sobald das Produkt registriert wurde, wird Ihre ASUSTOR-Kennung automatisch aktiviert.

Erinnerung: Zum Herunterladen der App von App Central (App-Zentrale) bzw zum Anwenden des Cloud-ID-Service ist eine ASUSTOR-Kennung erforderlich.

2.2. Services

Hier können Sie netzwerkrelevante Services, wie FTP-Server, Webserver und MySQL-Server, konfigurieren.

2.2.1. Windows

Nach Aktivierung des Windows-Dateidienstes können Sie über ein beliebiges Windows-Betriebssystem (z. B. Windows 7) auf Ihr NAS zugreifen. Der Windows-Dateidienst ist auch als CIFS oder SAMBA bekannt. Falls Sie Windows Active Directory (im Folgenden „AD“ genannt) nutzen, können Sie Ihr NAS zu Ihrer AD-Domain hinzufügen.

  • Workgroup (Arbeitsgruppe): Dies ist die Arbeitsgruppe in Ihrem lokalen Netzwerk, dem Ihr NAS angehört.
  • Local Master Browser (Lokaler Hauptbrowser): Nach Aktivierung dieser Option sammelt Ihr NAS von Ihrem lokalen Netzwerk Namen aller Computer in seiner Arbeitsgruppe.

Erinnerung: Durch Aktivierung dieser Funktion wird mö glicherweise verhindert, dass Ihre Festplatte(n) den Tiefschlafmodus aufruft/aufrufen.

Ü ber Windows Active Directory

Nachdem Ihr NAS erfolgreich zu Ihrer AD-Domain hinzugefü gt wurde, können Sie die Zugangsrechte mit Hilfe von Domain Users (Domain-Benutzer)-, Domain Groups (Domain-Gruppen)- und Shared Folders (Freigabeordner)-Einstellungen in der Access Control(Zugangssteuerung)-System-App konfigurieren (siehe Abschnitt 2.4 Access Control (Zugangssteuerung)). AD-Benutzer können ihre eigenen AD-Konten zum Anmelden und Zugreifen auf das NAS verwenden.

Weitere Informationen

NAS 106 - NAS mit Microsoft Windows verwenden

NAS 206 - NAS mit Windows Active Directory verwenden

2.2.2. Mac OS X

Nach Aktivierung des Mac OS X-Dateidienstes können Sie ü ber jedes Mac OS X-Betriebssystem (z. B. Mac OS X v10.7) auf Ihr NAS zugreifen. Dieses Dateitransferprotokoll nennt sich AFP (Apple Filing Protocol). Zur Sicherung von Daten auf dem NAS können Sie auch die Apple Time Machine verwenden.

- Apple Filing Protocol (AFP): Dies ist das beim Ü bertragen von Dateien zwischen Mac OS X und lokalen Netzwerken eingesetzte Protokoll. Rufen Sie den Finder auf, klicken

Sie im Finder-Menü auf „Gehe zu“ und wählen Sie dann „Mit Server verbinden“. Dadurch erscheint das „Mit Server verbinden“-Dialogfenster. Hier können Sie die IP-Adresse eingeben, mit der Sie sich verbinden möchten.

Beispiel: afp://192.168.1.168

  • Bonjour Service Name (Bonjour-Servicename): Ihr NAS wird im Finder über diesen Namen identifiziert.
  • Time Machine Support (Zeitmaschinenunterstützung): Hier können Sie die Zeitmaschinenunterstützung aktivieren und den Freigabeordner wählen, in dem die Sicherung abgelegt werden soll. Wenn mehrere Mac-Benutzer dieses Verfahren gleichzeitig nutzen wollen, so lesen Sie bitte NAS 159 – Time Machine: Bewä hrtes Verfahren.

Ü ber Bonjour

Bonjour, auch als Zeroconf-Netzwerk bekannt, findet bei zahlreichen Apple-Produkten Einsatz. Es durchsucht Ihre Umgebung nach anderen Apple-Geräten und ermöglicht Ihnen anschließend die direkte Verbindung, ohne dass Sie die IP-Adressen der Geräte kennen müssen.

Nach Aktivierung dieses Service sehen Sie Ihr NAS auf der linken Seite des Finder unter „FREIGABEN“. Klicken Sie zum Verbinden einfach auf Ihr NAS.

Weitere Informationen

NAS 108 - NAS mit Apple Mac OS X verwenden

NAS 159 - Zeitmaschine: Bewährtes Verfahren

2.2.3. NFS

Nach Aktivierung von NFS können Sie ü ber UNIX- oder Linux-Betriebssysteme auf Ihr NAS zugreifen.

Ü ber NFS

Nach Aktivierung des NFS-Service können Sie Zugangsrechte mit Hilfe der Shared Folders (Freigabeordner)-Einstellung in der Access Control(Zugangssteuerung)-System-App konfigurieren (siehe Abschnitt 2.4 Access Control (Zugangssteuerung)). Diese Option wird ausgeblendet, falls der NFS-Service nicht aktiviert wurde.

2.2.4. FTP Server (FTP-Server)

Nach Aktivierung der FTP-Servereinstellung können Sie ü ber jedes FTP-Client-Programm auf Ihr NAS zugreifen (z. B. FileZilla). FTP-Server-Zugangsrechte sind mit denen des Systems (ADM) identisch. Falls Sie diese Zugangsrechte ändern oder konfigurieren möchten, ist dies über die Shared Folders (Freigabeordner)-Einstellung in der Access Control(Zugangssteuerung)-System-App möglich (siehe Abschnitt 2.4 Access Control (Zugangssteuerung)).

  • Unicode support (Unicode-Unterstützung): Bitte aktivieren Sie diese Option, falls Ihr FTP-Client-Programm Unicode unterstützt.
  • Enable anonymous (Anonymität aktivieren): Die Aktivierung dieser Option erlaubt FTP-Client-Programmen den anonymen Zugriff auf Ihr NAS, ohne dass Benutzername oder Kennwort abgefragt werden. Aus Sicherheitsgründen wird dies nicht empfohlen.
  • Enable SSL/TLS (SSL/TLS aktivieren): Hierü ber können Sie die Verschlü sselung für FTP-Verbindungen aktivieren.
    • Maximum number of all FTP connections (Maximale Anzahl aller FTP-Verbindungen): Die maximale Anzahl gleichzeitig erlaubter FTP-Verbindungen.
    • Maximum number of connections per IP (Maximale Anzahl Verbindungen pro IP): Die maximale Anzahl pro IP oder System erlaubter Verbindungen.
    • Max upload rate (Max. Upload-Rate): Die maximale Upload-Geschwindigkeit pro Verbindung. 0 bedeutet keine Beschränkung.
  • Max download rate (Max. Download-Rate): Die maximale Download-Geschwindigkeit pro Verbindung. 0 bedeutet keine Beschränkung.
    • Passive FTP (Passives FTP): Zur Minimierung von Sicherheitsproblemen beim Verbinden eines Servers mit einem Client wurde ein Verbindungsmodus namens Passive Mode (Passiver Modus) (PASV) entwickelt. Wenn ein Client-Programm eine Verbindung aufbaut, wird der Server zur Aktivierung von Passive Mode (Passiver Modus) benachrichtigt.

Ü ber Passive FTP (Passives FTP)

Mit dem passiven FTP-Modus können Sie das Problem überwinden, dass der aktive FTP-Modus durch Firewalls blockiert wird. Durch Passive FTP (Passives FTP) stellt der FTP-Client alle Verbindungen zum FTP-Server her; im Gegensatz dazu stellt der Webhost den Rückgabeport bereit. Firewalls erlauben normalerweise passive FTP-Verbindungen, ohne zusätzliche Konfigurationsdaten einzufordern.

2.2.5. WebDAV

Nach Aktivierung von WebDAV können Sie per HTTP- oder HTTPS-Protokoll mithilfe eines Webbrowsers oder anderer Client-Programme auf Ihr NAS zugreifen.

Weitere Informationen

NAS 208 - WebDAV: Eine sichere Dateifreigabealternative zu FTP

2.2.6. Web Server (Webserver)

ADM verfü gt ü ber einen integrierten unabhängigen Webserver (Apache), den Sie zum Hosten Ihrer eigenen Webseite nutzen können. Nach Aktivierung dieser Funktion erstellt das System einen Freigabeordner mit dem Namen „Web“, der als Stammverzeichnis des Webservers dient.

  • PHP register_globals: Diese Funktion ist standardmäßig nicht aktiviert. Aktivieren Sie sie, falls ein Webseitenprogramm Sie dazu auffordert. Andernfalls sollten Sie diese Funktion aus Gründen der Systemsicherheit deaktiviert lassen.
  • Virtual Host (Virtueller Host): Mit dieser Funktion können Sie verschiedene Websites gleichzeitig auf Ihrem NAS hosten.

Weitere Informationen

NAS 321 - Mehrere Websites mit einem virtuellen Host hosten

2.2.7. MySQL Server (MySQL-Server)

In ADM ist MySQL vorinstalliert; Sie können es für Website-Datenbanken nutzen.

Erinnerung: Sie können Ihren MySQL-Server mit phpMyAdmin verwalten; diese Applikation lä sst sich von App Central (App-Zentrale) herunterladen und installieren.

  • Reset Password (Kennwort rücksetzen): Falls Sie Ihr MySQL-Anmeldungskennwort vergessen, können Sie das Kennwort des „root“-Kontos zurü cksetzen (das Standardkennwort lautet „admin“). Dies ist auch das Standardadministratorkonto.
  • Reinitialize Database (Datenbank neu initialisieren): Hier können Sie Ihre gesamte MySQL-Datenbank neu initialisieren. Bei Neuinitialisierung werden all Ihre MySQL-Datenbanken gelöscht.

Ü ber MySQL

Beim MySQL-Administratorkennwort lautet der Standardbenutzername „root“ und das Standardkennwort „admin“. Bitte denken Sie aus Sicherheitsgründen daran, das Kennwort dieses Kontos zu ändern.

2.2.8. Terminal

Sie können den SSH-Service aktivieren, falls Sie Ihr NAS über Secure Shell (SSH) verwalten möchten. Falls Sie Daten per SFTP (Secure FTP) auf Ihr NAS ü bertragen möchten, lässt sich dies hier ebenfalls aktivieren.

Hinweis: Aus Sicherheitsgründen erlaubt SSH nur den Konten „admin“ und „root“ die Anmeldung. Die Kennwörter dieser beiden Konten sind identisch.

2.2.9. Rsync Server (Rsync-Server)

Nach Aktivierung des Rsync-Servers wird Ihr NAS zu einem Sicherungsserver, der externe Sicherungen von einem anderen ASUSTOR NAS bzw. Rsync-kompatiblen Server erlaubt.

  • Enable Rsync server (Rsync-Server aktivieren): Falls Sie Clients verschlüsseite Sicherungen erlauben möchten, aktivieren Sie bitte die Unterstützung verschlüsseiter Ü bertragung via SSH. Wenn Sie diese Funktion aktivieren, aktiviert das System automatisch den SSH-Service (2.2.8 Terminal).
  • Manage Rysnc User (Rysnc-Benutzer verwalten): Wenn Sie Rsync-Verbindungen, denen das Ablegen von Sicherungen auf Ihrem NAS erlaubt ist, beschränken möchten, klicken Sie zum Erstellen verschiedener Rsync-Benutzerkonten bitte auf Manage Users (Benutzer verwalten).

Erinnerung: Rsync-Konten sind unabhängig und unterscheiden sich von Systemkonten.

- Add New Backup Modules (Neue Sicherungsmodule hinzufügen): Klicken Sie zum Erstellen eines neuen Sicherungsmoduls auf Add (Hinzufügen). Jedes Sicherungsmodul entspricht einem physischen Pfad innerhalb des Systems. Wenn ein Rsync-Client eine Verbindung zu Ihrem NAS herstellt, kann er ein Sicherungsmodul wählen. Daten werden dann ü ber den dem Modul zugehörigen physischen Pfad gesichert.

Weitere Informationen

NAS 259 – Remote Sync (Rsync) zum Schutz Ihrer Daten verwenden

NAS 351 - Remote Sync (Rsync): Bewährtes Verfahren

2.3. Storage Manager (Speichermanager)

2.3.1. Volume (Laufwerk)

Hinweis: Diese Funktion kann je nach eingesetztem NAS-Modell variieren.

Speicherplatz auf Ihrem NAS besteht aus logischen Laufwerken, die sich aus einer einzelnen oder mehreren miteinander kombinierten Festplatten zusammensetzen. Hier können Sie neuen Speicherplatz für Ihr NAS festlegen und den entsprechend Ihren Datenschutzanforderungen bestgeeigneten RAID-Level wählen. Zum Erhalt der Datenintegrität dü rfen Sie bei Erstellung von Speicherplatz für Ihr NAS nur interne Festplatten verwenden. ADM unterstützt nicht den Einsatz externer Festplatten zur Speicherplatzgewinnung.

Erinnerung: Die verfügbaren RAID-Level sind von Ihrem NAS-Produktmodell und der Anzahl eingesetzter Festplatten abhängig.

Bei Einrichtung neuen Speicherplatzes bietet ADM folgende zwei Optionen:

  • Quick Setup (Schnelleinrichtung): Sie müssen nur die Anforderungen an den Speicherplatz angeben (z. B. ob Sie Datenschutz priorisieren). Basierend auf Ihrer Auswahl und der Anzahl verfü gbarer Festplatten erstellt ADM automatisch ein Speicherlaufwerk und wählt ein geeignetes RAID-Level.
  • Advanced Setup (Erweiterte Einrichtung): Wählen Sie basierend auf der aktuellen Anzahl an Festplatten ein RAID-Level bzw. richten Sie ein Spare-Laufwerk ein.

Erinnerung: Zur Optimierung der Festplattennutzung sollten Sie bei Erstellung von Speicherplatz Festplatten derselben Grö ß e verwenden.

Ü ber RAID

Zur Bereitstellung von optimaler Speichernutzung und Datenschutz unterstützt ADM mehrere RAID-Level, sodass Sie je nach Anforderungen das geeignete Level wählen können. Folgende RAID-Level werden von ADM unterstützt:

  • Single (Einzel): Nutzt bei Erstellung von Speicherplatz nur eine einzige Festplatte. Diese Konfiguration bietet keinen Datenschutz.
  • JBOD: Nutzt bei Erstellung von Speicherplatz eine Kombination aus zwei oder mehr Festplatten. Die Gesamtspeicherkapazität entspricht der Summe der Kapazitäten aller Festplatten. Der Vorteil dieser Konfiguration besteht darin, dass Sie unterschiedlich große Festplatten kombinieren können und viel Speicherplatz erhalten. Der Nachteil ist, dass sie keinen Datenschutz bietet und die Zugangseffizienz unter der von RAID 0 liegt.
  • RAID 0: Nutzt bei Erstellung von Speicherplatz eine Kombination aus zwei oder mehr Festplatten. Die Gesamtspeicherkapazität entspricht der Summe der Kapazitäten aller Festplatten. Der Vorteil dieser Konfiguration besteht darin, dass Sie unterschiedlich große Festplatten kombinieren können und viel Speicherplatz erhalten. Der Nachteil ist, dass sie keinen Datenschutz

bietet.

- RAID 1: Bei RAID 1 werden Ihre Daten identisch auf zwei Festplatten geschrieben, d. h. gespiegelt. Exakt dieselben Daten werden auf zwei Festplatten gleichzeitig gespeichert. RAID 1 schützt Ihre Daten vor Verlust, falls eine Ihrer Festplatten ausfällt. Der Vorteil von RAID 1 besteht darin, dass Ihre Daten durch Datenredundanz geschü tzt werden. Der Nachteil dieser Konfiguration ist, dass bei Kombination zweier Festplatten mit unterschiedlicher Größe der Gesamtspeicherplatz der Größe der kleineren Festplatte entspricht. Daher können Sie einen Teil der größeren Festplatte nicht nutzen.

Verfügbarer Speicherplatz gesamt = (Größe der kleineren Festplatte) * (1)

- RAID 5: Kombiniert drei oder mehr Festplatten zur Erstellung von Speicherplatz, der eine defekte Festplatte unterstützen kann. Sollte eine Ihrer Festplatten ausfallen, sind Ihre Daten vor Verlust geschützt. Bei einem Festplattenfehler ersetzen Sie einfach die defekte Festplatte durch eine neue. Die neue Festplatte wird automatisch in die RAID 5-Konfiguration aufgenommen. Der Vorteil von RAID 5 besteht im Datenschutz durch Datenredundanz. Der Nachteil von RAID 5 ist, dass bei Kombination zweier Festplatten mit unterschiedlicher Größ e der Gesamtspeicherplatz auf Grundlage der Größe der kleinsten Festplatte berechnet wird.

Verfügbarer Speicherplatz gesamt = (Größe der kleinsten Festplatte) * (Gesamtanzahl Festplatten - 1)

- RAID 6: Kombiniert vier oder mehr Festplatten zur Erstellung von Speicherplatz, der zwei ausgefallene Festplatten unterstützen kann. Sollten zwei Ihrer Festplatten ausfallen, sind Ihre Daten vor Verlust geschü tzt. Bei einem Festplattenausfall ersetzen Sie einfach die defekten Festplatten durch neue. Die neuen Festplatten werden automatisch in die RAID 6-Konfiguration aufgenommen. Der Vorteil von RAID 6 besteht im höheren Datenschutz durch Datenredundanz. Der Nachteil von RAID 6 ist, dass bei Kombination zweier Festplatten mit unterschiedlicher Größe der Gesamtspeicherplatz auf Grundlage der Größe der kleinsten Festplatte berechnet wird.

Verfügbarer Speicherplatz gesamt = (Größe der kleinsten Festplatte) * (Gesamtanzahl Festplatten - 2)

- RAID 10 (1+0): Kombiniert vier oder mehr Festplatten zur Erstellung von Speicherplatz, der mehrere ausgefallene Festplatten unterstützt (solange die ausgefallenen Festplatten nicht demselben Verbund gespiegelter Festplatten angehören). RAID 10 bietet den Datenschutz von RAID 1 mit der Zugangseffizienz von RAID 0. Im Hinblick auf Datenschutz nutzt RAID 10 die Methode von RAID 1, bei der dieselben Daten auf zwei Festplatten geschrieben, d. h. gespiegelt, werden. Diese Datenspiegelungen werden gemeinsam in einer RAID 0-Konfiguration kombiniert. RAID 10 erfordert eine gerade Anzahl von vier oder mehr Festplatten. Bei Kombination von Festplatten unterschiedlicher Größe wird die Gesamtspeicherkapazität basierend auf der Größe der kleinsten Festplatte berechnet.

Verfügbarer Speicherplatz gesamt = (Größ e der kleinsten Festplatte) *

(Gesamtanzahl Festplatten / 2)

Weitere Informationen

NAS 251 - RAID-Einführung

NAS 352 - Online-RAID-Level-Migration und Kapazitätserweiterung

2.3.2. Disk (Festplatte)

Hier können Sie den Status all Ihrer Festplatten prü fen. Außerdem können Sie Ihre S.M.A.R.T.-Informationen einsehen und Festplattentests durchfü hren.

- S.M.A.R.T. Info (S.M.A.R.T.-Info): S.M.A.R.T. steht für Self-Monitoring Analysis and Report Technology. Es ist eine Art Selbstü berwachungsmechanismus für Festplatten, der mit dem Ziel, Fehler vorauszusagen, verschiedene Zuverlässigkeitsindikatoren erkennt und meldet.

- Disk Doctor (Festplattendoktor): Hier können Sie Ihre Festplatten auf defekte Sektoren prü fen bzw. S.M.A.R.T.-Tests durchfü hren.

2.3.3. iSCSI

iSCSI ist eine Netzwerkspeichertechnologie, die hohe Erweiterbarkeit und geringe Implementierungskosten bietet. Durch eine bestehende Netzwerkinfrastruktur und iSCSI können Sie Ihr NAS zur Erweiterung des bestehenden Speicherplatzes nutzen oder als Sicherungsziel einsetzen. iSCSI besteht aus zwei Enden, einem Ziel und einem Initiator. Der Initiator dient der Suche nach iSCSI-Hosts und der Einrichtung von Zielen.

- IQN: IQN (iSCSI Qualified Name) ist der eindeutige Name eines iSCSI-Ziels. Dieser Name sollte nicht mit dem eines anderen Ziel-IQNs an anderen Hosts übereinstimmen.

- CHAP Authentication (CHAP-Authentifizierung): Mit der CHAP-Authentifizierung können Sie die Identität eines Benutzer prüfen. Falls Sie CHAP-Authentifizierung nutzen möchten, muss zuerst ein CHAP-Kennwort vom Initiator zur Ü berprüfung eingegeben werden, bevor eine Verbindung zum Ziel hergestellt werden kann.

- Mutual CHAP Authentication (Mutual CHAP-Authentifizierung): Mutual CHAP-Authentifizierung erfordert, dass Ziel und Initiator Benutzernamen und Kennwörter haben. Bei Herstellung einer Verbindung mü ssen sich Ziel und Initiator gegenseitig mit Hilfe ihrer entsprechenden Berechtigungsnachweise authentifizieren.

- LUN Pool (LUN-Pool): Hier können Sie den Status aller iSCSI-LUNs prü fen und entsprechende iSCSI-Ziele zuweisen.

Weitere Informationen

NAS 308 - iSCSI-Einfu hrung

2.4. Access Control (Zugangssteuerung)

2.4.1. Local Users (Lokale Benutzer)

Hier können Sie lokale Benutzer im System verwalten (hinzufü gen, bearbeiten oder entfernen) und ihre Zugangsrechte zu Freigabeordnern zuweisen.

Erinnerung: Wenn Sie nur wenige Benutzer im System haben, können Sie deren Zugangsrechte einzeln einrichten.

In ADM hängen die Zugangsrechte eines einzelnen Benutzers hinsichtlich Freigabeordnern von den bestehenden Zugangsrechten des Benutzers und von den Zugangsrechten der Gruppe ab, der der Benutzer angehört. Beide Arten von Zugangsrechten werden zur Bestimmung der Priorität miteinander verglichen (siehe Anhang 4.1). Aus Gründen der Benutzerfreundlichkeit bietet das System einen Vorschaumodus, durch den Sie Änderungen, die Sie an den Zugangsrechten vornehmen, zuerst prüfen können.

Ü ber Local Users (Lokale Benutzer)

Nach der Initialisierung erstellt das System automatisch „admin“- und „guest“-Benutzerkonten. „admin“ ist das Standardadministratorkonto, das einen Großteil der Zugangsrechte besitzt. Bei Bedarf können Sie Zugangsrechte und Kennwort dieses Kontos ändern. „guest“ ist das Standardgastkonto, das nur für den Einsatz mit CIFS/SAMBA und AFP geeignet ist. Dieses Konto besitzt keine Anmeldungs- und Authentifizierungsrechte, weshalb Sie sein Kennwort nicht ändern können.

Weitere Informationen

Anhang 4.1 - Tabelle Zugangsrechte

2.4.2. Local Groups (Lokale Gruppen)

Hier können Sie lokale Gruppen im System verwalten (hinzufü gen, bearbeiten oder entfernen) und ihre Zugangsrechte zu Freigabeordnern zuweisen.

Erinnerung: Wenn Sie vergleichsweise viele Benutzer im System haben, können Sie Zugangsrechte bequem per Benutzergruppe zuweisen, anstatt die Zugangsrechte jedes einzelnen Benutzers festlegen zu müssen.

In ADM hängen die Zugangsrechte eines einzelnen Benutzers hinsichtlich Freigabeordnern von den bestehenden Zugangsrechten des Benutzers und von den Zugangsrechten der Gruppe ab, der der Benutzer angehört. Beide Arten von Zugangsrechten werden zur Bestimmung der Priorität miteinander verglichen (siehe Anhang 5,1). Aus Gründen der Benutzerfreundlichkeit bietet das System einen Vorschaumodus, durch den Sie Änderungen, die Sie an den Zugangsrechten vornehmen, zuerst prüfen können.

Ü ber Local Groups (Lokale Gruppen)

Nach der Initialisierung erstellt das System automatisch zwei Benutzergruppen, „administrators“ und „users“. „administrators“ ist die Standardadministratorgruppe. Wenn ein Benutzer zu dieser Gruppe hinzugefügt wird, erhält er einen Großteil der Administratorzugangsrechte. Das „admin“-Konto gehört standardmäßig zur „administrators“-Gruppe und kann nicht daraus entfernt werden.

Weitere Informationen

Anhang 4.1 - Tabelle Zugangsrechte

2.4.3. Domain Users (Domain-Benutzer)

Hier können Sie alle AD-Benutzerkonten sehen und ihre Zugangsrechte auf Freigabeordner verwalten, sobald Ihr NAS erfolgreich zu einer AD-Domain hinzugefügt wurde.

Erinnerung: ASUSTOR NAS unterstützt mehr als 200.000 AD-Benutzer und -Gruppen. Bei erstmaliger Aufnahme in eine AD-Domain kann es je nach Anzahl an Benutzern und Gruppen eine Weile dauern, bis alle sichtbar sind.

Weitere Informationen

Anhang 4.1 - Tabelle Zugangsrechte

2.4.4. Domain Groups (Domain-Gruppen)

Hier können Sie alle AD-Benutzergruppen sehen und ihre Zugangsrechte auf Freigabeordner verwalten, sobald Ihr NAS erfolgreich zu einer AD-Domain hinzugefügt wurde.

Erinnerung: ASUSTOR NAS unterstützt mehr als 200.000 AD-Benutzer und -Gruppen. Bei erstmaliger Aufnahme in eine AD-Domain kann es je nach Anzahl an Benutzern und Gruppen eine Weile dauern, bis alle sichtbar sind.

Weitere Informationen

Anhang 4.1 - Tabelle Zugangsrechte

2.4.5. Shared Folders (Freigabeordner)

Hier können Sie Ihre Freigabeordner verwalten und deren Zugangsrechte im Hinblick auf Benutzer und Benutzergruppen festlegen. Freigabeordner ermöglichen Ihrem NAS, als Dateiserver zu fungieren. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Freigabe von Dateien für die Außenwelt. Folglich ist die richtige Einrichtung ihrer Zugangsrechte bei der Verwaltung Ihrer Daten sehr wichtig.

  • Invisible in "Network" or "My Network Places" (Unter „Netzwerk" oder „Meine Netzwerkumgebung" nicht sichtbar): Diese Einstellung wird nur beim Einsatz von Microsoft Windows angewandt. Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, wird Ihr NAS unter „Netzwerk" oder „Meine Netzwerkumgebung" automatisch ausgeblendet. Bitte beachten Sie, dass sich die Aktivierung dieser Einstellung in keiner Weise auf die Verbindung mit Ihrem NAS auswirkt.
  • Encrypt this shared folder (Diesen Freigabeordner verschlü sseln): Hier können Sie wählen, ob Sie Ihren Freigabeordner verschlü sseln bzw. automatisch beim Systemstart einbinden möchten. Wenn Sie Ihren Ordner verschlüsseln möchten, müssen Sie das Kennwort für den Ordner zum Zugriff nach dem Systemneustart manuell eingeben. Verschlüsselte Ordner werden normalerweise zum Speichern wichtiger oder vertraulicher Daten verwendet. Selbst wenn Sie Ihr NAS verlieren, müssen Sie sich keine Sorgen machen, dass Daten in falsche Hände gelangen.

Erinnerung: Sie können die Verschlu sselung von Ordnern auch nach der Erstellung noch de-/aktivieren. Verschlu sselung ist bei allen Freigabeordnern verfü gbar und nicht auf Systemstandardordner beschränkt. Die Zugriffgeschwindigkeit auf verschlu sseite Ordner ist normalerweise geringer als die auf unverschlu sseite Ordner.

Warnung: Wenn Sie verschlü sseite Freigabeordner verwenden mö chten, mü ssen Sie sich Ihr Kennwort unbedingt einprä gen. Sollten Sie Ihr Kennwort vergessen, sind die Daten im Freigabeordner nicht wiederherstellbar.

- NFS Privileges (NFS-Privilegien): Hier können Sie nach der ersten Aktivierung des NFS-Services NFS-Privilegien für individuelle Ordner festlegen.

Ü ber Shared Folders (Freigabeordner)

Nach der Initialisierung erstellt das System automatisch einen Freigabeordner „public“. Standardmäßig können alle Benutzer auf Dateien in diesem Ordner zugreifen. Zudem erstellt das System automatisch einen persönlichen Ordner für jeden Benutzer (mit Hilfe des Benutzerkontennamens), der standardmäßig nur für den jeweiligen Benutzer zugänglich ist.

Weitere Informationen

Anhang 4.1 - Tabelle Zugangsrechte

2.4.6. App Privileges (App-Privilegien)

Hier können Sie Zugangsrechte von Benutzern und Benutzergruppen auf Apps konfigurieren. Beispiel: Falls einem bestimmten Benutzerkonto der Zugriff auf die Surveillance Center(Ü berwachungscenter)-App verweigert wird, wird das Symbol der Surveillance Center(Ü berwachungscenter)-App nach der Anmeldung nicht an seinem ADM-Startbildschirm angezeigt. Der Benutzer hat keine Möglichkeit, die App zu öffnen bzw. darauf zuzugreifen.

- Webanwendungen können naturgemäß öffentlich sein (z. B. WordPress) oder ü ber eigene Kontenverwaltungssysteme (z. B. Joomla) verfügen. Daher gibt es keine Möglichkeit, ihren Zugriff ü ber ADM zu beschränken.

- Im Hinblick auf Domain-Benutzer bietet das System nur die Möglichkeit, File Explorer(Dateiexplorer)-Zugangsrechte einzustellen.

2.5. Backup & Restore (Sicherung & Wiederherstellung)

2.5.1. Remote Sync

Remote Sync (Rsync) erlaubt Ihrem NAS, als Sicherungsziel oder Sicherungsquelle zu fungieren. Beim Einsatz Ihres NAS als Sicherungsquelle können Sie Daten von Ihrem NAS auf einem anderen externen ASUSTOR NAS oder Rsync-kompatiblen Server sichern. Beim Einsatz Ihres NAS als Sicherungsziel können Sie Daten von einem anderen ASUSTOR NAS oder Rsync-kompatiblen Server auf Ihrem NAS sichern.

Erinnerung: Falls Sie Remote Sync während der Nutzung Ihres NAS in Verbindung mit einem anderen externen ASUSTOR NAS einsetzen möchten, denken Sie bitte daran, die Rsync-Serverfunktion am externen NAS zu aktivieren (Services (Dienste) -> Rsync Server(Rsync-Server)). Weitere Informationen finden Sie unter 2.2.9 Rsync-Server

  • Use encrypted transmission (Verschlü sselte Ü bertragung nutzen): Wenn Sie verschlü sselte Ü bertragung nutzen möchten, müssen Sie die SSH-Verbindungsdaten des anderen Host zusätzlich zu Ihren Rsync-Konteninformationen eingeben.
  • Use 1 on 1 folder synchronization (1-zu-1-Ordnersynchronisierung verwenden): Wenn Sie 1-zu-1-Ordnersynchronisierung verwenden möchten, werden alle Daten in Ihrem zugewiesenen Zielordner mit den Daten in Ihrem Quellordner synchronisiert (Sie können nur einen Ordner wählen). Die Inhalte beider Ordner sind identisch. Wenn Sie diese Funktion nicht nutzen möchten, werden all Ihre ausgewählten Quellordner (Sie können mehrere Ordner wählen) einzeln in den Zielordner kopiert.
  • Keep extra files at the destination (Zusätzliche Dateien am Ziel aufbewahren): Sobald das Kopieren und Synchronisieren der Dateien abgeschlossen ist, sollten die Daten an Quelle und Ziel identisch sein. Manchmal existieren jedoch zusätzliche Dateien am Ziel. Diese Dateien existieren nur am Ziel, nicht an der Quelle. Durch Aktivierung dieser Option werden zusätzliche Dateien am Ziel aufbewahrt und bleiben unberü hrt.
  • Archive mode (incremental backup) (Archivmodus (stufenweise Sicherung)): Nach Aktivierung dieser Funktion kopieren aufeinanderfolgende Sicherungsaufträge (nach Ihrem ersten Sicherungsauftrag) nur Daten, die seit ihrer letzten Sicherung verändert wurden (Blockebene). Beispiel: Falls Sie kleine Änderungen an einer 10 MB-Datei vorgenommen haben, kopiert die stufenweise Sicherung nur die Anteile, die Sie verändert haben. Dies kann die Bandbreitenauslastung deutlich reduzieren.
  • Compress data during the transfer (Daten während der Ü bertragung komprimieren): Während der Sicherung können Sie Daten, die ü bertragen werden, komprimieren und dadurch die Bandbreitenauslastung verringern.
  • Keep file metadata (Dateimetadaten bewahren): Wenn Sie diese Option aktivieren, werden bestimmte Dateieigenschaften (Zugangsrechte, Endungen, Attribute, Inhaber, Gruppen etc.) gemeinsam mit der Datei an das Ziel gesendet.
  • Support sparse files replication (Replikation von Sparse-Dateien unterstützt): Sie müssen diese Option nur aktivieren, wenn Daten, die Sie sichern möchten, Sparse-Dateien enthalten. Normalerweise müssen Sie diese Option nicht aktivieren.

- Missionsmodus: Manchmal werden Sicherungsaufräge aufgrund unterschiedlicher Verbindungsprobleme mit einem beschäftigten Server am anderen Ende abgebrochen. Dank ASUSTORs Missionsmodus können Sie die Anzahl an Verbindungsversuchen und das Intervall zwischen den Versuchen konfigurieren, wodurch der erfolgreiche Abschluss Ihrer Sicherungsmission garantiert wird. Dies bietet IT-Administratoren außerdem erhebliche Flexibilität bei der Konfiguration von Sicherungsaufträgen.

Weitere Informationen

NAS 259 - Remote Sync (Rsync) zum Schutz Ihrer Daten verwenden

NAS 351 - Remote Sync (Rsync): Bewährtes Verfahren

2.5.2. FTP Backup (FTP-Sicherung)

Die FTP-Sicherung kann Ihrem NAS erlauben, als Sicherungsziel oder Sicherungsquelle zu fungieren. Beim Einsatz Ihres NAS als Sicherungsquelle können Sie Daten von Ihrem NAS auf einem anderen externen ASUSTOR NAS oder FTP-Server sichern. Beim Einsatz Ihres NAS als Sicherungsziel können Sie Daten von einem anderen ASUSTOR NAS oder FTP-Server auf Ihrem NAS sichern.

- Missionsmodus: Manchmal werden Sicherungsaufräge aufgrund unterschiedlicher Verbindungsprobleme mit einem beschäftigten Server am anderen Ende abgebrochen. Dank ASUSTORs Missionsmodus können Sie die Anzahl an Verbindungsversuchen und das Intervall zwischen den Versuchen konfigurieren, wodurch der erfolgreiche Abschluss Ihrer Sicherungsmission garantiert wird. Dies bietet IT-Administratoren außerdem erhebliche Flexibilität bei der Konfiguration von Sicherungsaufträgen.

Erinnerung: Falls Sie die FTP-Sicherung während der Nutzung Ihres NAS in Verbindung mit einem anderen externen ASUSTOR NAS einsetzen möchten, denken Sie bitte daran, die FTP-Serverfunktion am externen NAS zu aktivieren (Services (Dienste) -> FTP Server (FTP-Server)). Weitere Informationen finden Sie unter 2.2.4 FTP-Server

Ü ber FTP Backup (FTP-Sicherung)

Normalerweise eignet sich die FTP-Sicherung zum Einsatz mit einem Großteil der FTP-Server. Allerdings können von Zeit zu Zeit Kompatibilitätsprobleme auftreten. Daher empfehlen wir Ihnen, zur Ausführung Ihrer Sicherungsaufträge zwei ASUSTOR NAS-Geräte zu verwenden.

2.5.3. Cloud Backup (Cloud-Sicherung)

Hinweis: Diese Funktion kann je nach eingesetztem NAS-Modell variieren.

Mit Cloud Backup (Cloud-Sicherung) können Sie regelmäßige Sicherungen Ihrer NAS-Daten in einem Cloud-Speicher oder die Sicherung der Daten in einem Cloud-Speicher auf Ihrem NAS planen. Zu den aktuell unterstützten Cloud-Speicherservices zählen:

- Amazon S3

Missionsmodus: Manchmal werden Sicherungsaufräge aufgrund unterschiedlicher Verbindungsprobleme mit einem beschäftigten Server am anderen Ende abgebrochen. Dank ASUSTORs Missionsmodus können Sie die Anzahl an Verbindungsversuchen und das Intervall zwischen den Versuchen konfigurieren, wodurch der erfolgreiche Abschluss Ihrer Sicherungsmission garantiert wird. Dies bietet IT-Administratoren außerdem erhebliche Flexibilität bei der Konfiguration von Sicherungsaufträgen.

2.5.4. External Backup (Externe Sicherung)

Hier können Sie die Sicherung der Daten von externen USB- oder eSATA-Festplatten auf Ihrem NAS oder die Sicherung von Daten von Ihrem NAS auf externen Festplatten wählen. Neben der Unterstützung der Zwei-Wege-Sicherung ermöglicht diese Funktion auch Sicherungen nach Zeitplan, wodurch Ihre Daten stets gesichert sind.

- Missionsmodus: Manchmal werden Sicherungsauräge aufgrund unterschiedlicher Verbindungsprobleme mit einem beschäigten Server am anderen Ende abgebrochen. Die Missionsmodus-Opon von ASUSTOR zur externen Sicherung erlaubt Ihnen die Konguraon des Zeintervalls der Verbindungsversuche, wodurch der erfolgreiche Abschluss Ihres Sicherungsaurages gewährleistet wird. Dies bietet IT-Administratoren außerdem erhebliche Flexibilität bei der Konguraon von Sicherungsaurägen.

2.5.5. One Touch Backup (Sicherung mit einem Tastendruck)

Hinweis: Diese Funktion kann je nach eingesetztem NAS-Modell variieren.

Die Sicherung mit einem Tastendruck ermöglicht Ihnen, die Funktion der USB-Sicherungstaste an der Vorderseite Ihres NAS voreinzustellen. Hier können Sie Ihre gewünschte Sicherungsrichtung und das Verzeichnis festlegen. Nach Einstellung der Sicherung mit einem Tastendruck und Einstecken eines externen USB-Laufwerks in Ihr NAS müssen Sie nur noch die USB-Sicherungstaste zur Ausführung Ihres Sicherungsauftrages drücken.

- Transfer Modes (Transfermodi):

■ From USB device to NAS (Vom USB-Gerät auf das NAS): Das System sichert die gesamten Inhalte des USB-Datenträgers basierend auf der vorhandenen Verzeichnisstruktur unter dem von Ihnen festgelegten NAS-Ordnerpfad.

■ From NAS to USB device (Vom NAS auf das USB-Gerät): Das System nimmt die Inhalte des angegebenen NAS-Verzeichnisses und sichert sie basierend auf der vorhandenen Verzeichnisstruktur im Stammverzeichnis des USB-Datenträgers.

- Backup Methods (Sicherungsmethoden):

■ Copy (Kopieren): Falls Sie diese Methode wählen, kopiert Ihr System Ihre Daten von der Sicherungsquelle in das Ziel, egal ob es sich dabei um das USB-Gerät oder Ihr NAS handelt. Dateien oder Ordner mit demselben Namen werden ersetzt, zusätzliche Dateien am Ziel werden behalten. Diese Methode eignet sich für einmalige Sicherungen.
■ Synchronization (Synchronisierung): Wenn Sie diese Methode wählen, werden alle Daten im zugewiesenen Zielverzeichnis mit Daten in Ihrem Quellordner synchronisiert. Die Inhalte beider Ordner sind identisch. Zusätzliche Dateien am Ziel werden automatisch gelöscht. Diese Methode eignet sich dazu, sicherzustellen, dass Ihre aktuellsten Daten gesichert; zudem eignet sie sich für geplante wöchentliche Sicherungen. Beispiel: Sie möchten Ihre NAS-Daten regelmäßig nach Zeitplan sichern; zu diesem Zweck muss immer ein USB-Datenträger an Ihrem NAS angeschlossen sein.
■ Save in new folder (In einem neuen Ordner speichern): Nach Auswahl dieser Methode müssen Sie ein Namensformat für den neuen Ordner angeben. Jedes Mal, wenn Sie einen Sicherungsauftrag durchführen, erstellt das System einen neuen Ordner entsprechend diesem Format; dann setzt es die Sicherung Ihrer Daten im Ordner fort. Diese Methode eignet sich für Benutzer, die vollständige Kopien jedes Sicherungsauftrages behalten möchten bzw. ihre regulären Daten von externen Geräten auf ihrem NAS sichern möchten. Beispiel: Sie können die Daten von Ihrem Arbeitscomputer auf Ihrem USB-Datenträger sichern und anschließend die Daten von Ihrem USB-Datenträger auf Ihrem NAS zuhause sichern.

Ü ber One Touch Backup (Sicherung mit einem Tastendruck)

Sobald die USB-Sicherungstaste 1,5 Sekunden gedrückt wird, wird die Sicherung mit einem Tastendruck ausgelöst. Während der Sicherung blinkt die USB-Sicherungs-LED kontinuierlich. Nach der Sicherung hört die LED auf zu blinken und kehrt zu ihrem vorherigen Status zurück. Wenn Sie One Touch Backup (Sicherung mit einem Tastendruck) deaktivieren möchten, passen Sie die Einstellungen entsprechend an.

2.5.6. System Settings (Systemeinstellungen)

Hier können Sie Systemeinstellungen im .bak-Format (Dateiendung) exportieren oder wiederherstellen. Diese Funktion unterstützt auch Sicherungen nach Zeitplan; das bedeutet, dass Sie geplante Sicherungsaufträge erstellen und dann die Einstellungen in ein angegebenes Verzeichnis auf Ihrem NAS exportieren können.

2.6. App Central (App-Zentrale)

Hinweis: Diese Funktion kann je nach eingesetztem NAS-Modell variieren.

Mit App Central (App-Zentrale) können Sie für Ihr NAS geeignete Apps herunterladen. App Central (App-Zentrale) bietet Ihnen eine Vielzahl von Anwendungen, mit denen Sie speziell auf Ihre Bedürfnisse angepasste Software installieren können. Egal, ob Sie sich für digitale Unterhaltung, Online-Handel, Blogging oder Webseitenerstellung interessieren – bei App Central (App-Zentrale) werden Sie fü ndig.

  • Bevor Sie mit dem Herunterladen beginnen, mü ssen Sie eine gü ltige ASUSTOR-Kennung registrieren und sich damit anmelden. Weitere Informationen erhalten Sie im Abschnitt 2.1.13 Registrierung.
    • Alle neu installierten Apps werden nach Abschluss der Installation umgehend aktiviert.
  • Wenn Sie eine App entfernen möchten, werden alle Einstellungen und Informationen zur App ebenfalls gelöscht. Falls Sie die App zu einem späteren Zeitpunkt wieder installieren möchten, kann das System die App nicht auf ihren vorherigen Status mit den vorausgegangenen Einstellungen und Informationen zurücksetzen.

Ü ber App Central (App-Zentrale)

App Central (App-Zentrale) kann von ASUSTOR entwickelte Anwendungen, Open-Source-Software und Software von Drittanbietern enthalten. Bei Anwendungen, die offiziell verifiziert wurden, bietet ASUSTOR eine beschränkte Garantie im Hinblick auf Installation und Ausfu hrung. Falls Sie Fragen bezüglich einer bestimmten Anwendung haben, wenden Sie sich bitte direkt an den Entwickler.

ASUSTOR kann die Stabilität Ihres Systems nicht garantieren, wenn Sie Anwendungen installieren, die nicht offiziell verifiziert wurden. Sollten Sie dies tun, tragen Sie allein sämtliche Verantwortung. Vor Benutzung von App Central (App-Zentrale) müssen Sie die Nutzungsbedingungen lesen und akzeptieren.

2.7. External Devices (Externe Geräte)

2.7.1. Disk (Festplatte)

Hier können Sie alle externen USB- oder eSATA-Festplatten einsehen und formatieren, die mit Ihrem NAS verbunden sind. Zu den unterstützten Dateisystemen zählen:

• FAT32: Zum Einsatz mit Windows und Mac OS X
• NTFS: Zum Einsatz mit Windows
• HFS+: Zum Einsatz mit Mac OS X
• EXT4: Zum Einsatz mit Linux

Erinnerung: Falls Ihr Gerä t nicht erkannt wird, versuchen Sie bitte, es noch einmal mit einem anderen Kabel oder Port zu verbinden.

2.7.2. Printer (Drucker)

Hier können Sie alle USB-Drucker, die mit Ihrem NAS verbunden sind, sowie deren zugehörige Druckprotokolle einsehen. Zusätzlich unterstützt ASUSTOR NAS auch Apple AirPrint.

Erinnerung: ASUSTOR NAS unterstü tzt bis zu drei USB-Drucker.

  • Management: Hier können Sie Gerä tenamen für AirPrint aktivieren und konfigurieren. Sie können Druckanweisungen von Ihrem mobilen Apple-Gerät an Ihren Drucker senden, wenn beide demselben lokalen Netzwerk wie Ihr NAS angehören.
  • Clear All Waiting Jobs (Alle ausstehenden Aufträge löschen): Hiermit können Sie alle ausstehenden Druckaufträge abbrechen.

2.7.3. Wi-Fi

Nach Anschluss Ihres USB-Wi-Fi-Adapters an Ihrem NAS können Sie dessen detaillierte Informationen hier einsehen.

Ü ber den Einsatz von Wi-Fi mit Ihrem NAS

Falls Sie Wi-Fi mit Ihrem NAS verwenden möchten, werfen Sie bitte einen Blick auf die Kompatibilitätsliste auf der ASUSTOR-Webseite, bevor Sie einen Wi-Fi-Adapter erwerben. Wi-Fi-Signalstärke und -Stabilität variieren je nach eingesetzter Hardware (z. B. Wi-Fi-Netzwerkkarte und WLAN-Zugangspunkt) und physischen Barrieren. Daher

kann ASUSTOR Wi-Fi-Signalstärke oder Stabilität nicht garantieren. Zur Erzielung optimaler Ergebnisse wird eine kabelgebundene Netzwerkverbindung empfohlen.

2.7.4. UPS (USV)

Eine USV kann Ihr NAS bei einem Stromausfall mit Strom versorgen. Der Einsatz einer USV ermöglicht Ihnen, Ihre Daten und Ihr NAS vor plötzlicher Abschaltung bzw. Serviceunterbrechungen zu schü tzen.

- Network UPS (Netzwerk-USV): Hier können Sie Ihr NAS als Netzwerk-USV-Server (Master-Modus) einrichten und seine IP-Adresse festlegen, wenn das USB-Kabel der USV mit Ihrem NAS verbunden ist. Andere Geräte in demselben lokalen Netzwerk werden dann in den Slave-Modus versetzt. Ein Stromausfall wird von Master- und Slave-Geräten umgehend erkannt; anschließend wird bestimmt, ob basierend auf der eigestellten Dauer eine Abschaltung veranlasst wird.

2.8. System Information (Systeminformationen)

2.8.1. About This NAS (Über dieses NAS)

Hier können Sie allgemeine Informationen über Ihr NAS einsehen, wie z. B. Hardware-Modellnummer, Softwareversion und aktuellen Systemstatus.

2.8.2. Network (Netzwerk)

Hier können Sie Informationen ü ber Ihre Netzwerkeinstellungen prü fen (z. B. IP-Adresse, MAC-Adresse etc.).

2.8.3. Log (Protokoll)

Hier können Sie Protokolle aller Systemereignisse einsehen. Diese Protokolle beinhalten Systemprotokoll, Verbindungprotokoll und Dateizugangsprotokoll. ASUSTOR NAS unterstützt auch Syslog. Dies kann Ihnen den Einsatz zentralisierter Verwaltung ermöglichen, indem Ihre Systemereignisinformationen an einen Syslog-Server gesendet werden.

• System log (Systemprotokoll): Alle Protokolleinträge über Systemereignisse.
- Connection log (Verbindungsprotokoll): Alle Protokolleinträge über Systemverbindungen.
• File access log (Dateizugangsprotokoll): Alle Protokolleinträge ü ber Dateizugang.

2.8.4. Online Users (Online-Benutzer)

Hier können Sie Benutzer sehen, die aktuell bei ADM angemeldet sind, bzw. alle Benutzer, die andere Transferprotokolle zur Verbindung mit Ihrem NAS nutzen.

Ü ber Online Users (Online-Benutzer)

ADM kann alle Benutzer anzeigen, die ü ber folgende Methoden eine Verbindung zu Ihrem NAS herstellen:

• ADM-Systemanmeldung (HTTP & HTTPS)

• Windows-Dateidienst (CIFS/SAMBA)
• Apple Filing Protocol (AFP)
- File Transfer Protocol (FTP)
- Secure Shell (SSH)
- iSCSI
- WebDAV

2.8.5. Dr. ASUSTOR

Dr. ASUSTOR f ü hrt Pr ü fungen basierend auf aktuellem Systemstatus, Einstellungen und Konnektivität durch. Nach Durchfu hrung dieser Pr ü fungen diagnostiziert Dr. ASUSTOR etwaige Probleme und bietet Ihnen entsprechende Empfehlungen.

2.9. Activity Monitor (Aktivitätsüberwachung)

Hinweis: Diese Funktion kann je nach eingesetztem NAS-Modell variieren.

Activity Monitor (Aktivitätsüberwachung) ü berwacht Ihr NAS dynamisch. Hier können Sie aktuelle Nutzungsinformationen einsehen, wie:

  • CPU-Auslastung
    • Speicherauslastung (RAM)
  • Netzverkehr
  • Speicherplatzauslastung
    • Durch Systemprogramme genutzte Ressourcen

2.10. File Explorer (Dateiexplorer)

File Explorer (Dateiexplorer) ist bei ADM vorinstalliert und dient dem Durchsuchen und Verwalten der Dateien auf Ihrem NAS. File Explorer (Dateiexplorer) zeigt Benutzern die je nach Zugangsrechten zugänglichen Verzeichnisse. Zudem unterstützt ADM drei gleichzeitig geöffnete File Explorer(Dateiexplorer)-Fenster. Sie können ganz einfach kopieren, indem Sie sie in ein anderes File Explorer(Dateiexplorer)-Fenster ziehen und dort ablegen.

  • ISO Mounting (ISO-Einbindung): Nun mü ssen Sie ISO-Dateien zum Lesen nicht mehr auf CDs brennen. Stattdessen können Sie ISO-Dateien auf Ihrem NAS wählen und direkt in Freigabeordner einbinden (schreibgeschützt). Die Dateien sind ü ber Ihren Computer zugänglich und lesbar. Anschließend können Sie die Einbindung einfach aufheben.
  • Share Link (Freigabelink): Mit Freigabelinks können Sie Dateien mit Menschen teilen, die keine Konten an Ihrem NAS haben. Freigabelinks ermöglichen die sofortige Erstellung von Download-Links für zugewiesene Dateien, die Sie freigeben möchten. Für jeden von Ihnen erstellten Freigabelink können zudem Ablaufdaten festgelegt werden; dies ermöglicht eine sichere und flexible Verwaltung.

2.11. FTP Explorer

FTP Explorer ist der von ADM integrierte FTP-Client. Mit diesem stellen Sie die Verbindung zu unterschiedlichen FTP-Servern her und laden Daten direkt herunter. Die Ü bertragungsgeschwindigkeit verbessert sich, weil keine Computer für die Dateiü bertragung benötigt werden. FTP Explorer unterstützt die folgenden Funktionen:

  • Standort-Management für die Konfigurationen mehrerer Sätze mit FTP-Serververbindungsdaten
  • Dateiü bertragungen ziehen/ablegen
  • Verschlü sselte Ü bertragungsprotokolle (SSL/TLS)
    • Fortsetzung abgebrochener Downloads
  • Benutzerdefinierte Ü bertragungsgeschwindigkeit

3. Via App Central (App-Zentrale)

Zusätzlich zu den bei ADM integrierten Apps wird jedes ASUSTOR NAS mit verschiedenen vorinstallierten Apps geliefert. Sie können diese Apps behalten oder entfernen. Aus Gründen der Benutzerfreundlichkeit können Sie alle zusätzlichen Apps, die für Sie von Interesse sein könnten, via App Central (App-Zentrale) durchsuchen und herunterladen.

Download Center (Download-Center) ermöglicht Ihnen das einfache Herunterladen und Speichern von Dateien auf Ihrem NAS. Ihr NAS kann Ihren Computer bei allen Download-Aufträgen effektiv ersetzen. Dies ermöglicht Ihnen Vorteile beim Datenschutz und einen geringeren Stromverbrauch. Ein ASUSTOR NAS verbraucht während des Betriebs weit weniger Strom als ein normaler Computer. Dank dieser Funktion mü ssen Sie Ihren Computer nicht mehr eingeschaltet lassen, während Sie Dateien herunterladen. Download Center (Download-Center) unterstützt HTTP-, FTP- und BitTorrent-Downloads gemeinsam mit der Planung von Download-Aufträgen und der Beschränkung von Download- und Upload-Geschwindigkeiten.

Außerdem unterstützt Download Center (Download-Center) selektives Herunterladen in Bezug auf BitTorrent-Downloads. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, nur die gewünschten Dateien innerhalb eines Torrent zu wählen und herunterzuladen. Auf diese Weise müssen Sie weder Bandbreite noch Speicherplatz durch Herunterladen nicht benötigter Dateien verschwenden. Außerdem können Sie Download Center (Download-Center) extern über unsere exklusive mobile App (iOS und Android) steuern.

  • BitTorrent Downloads (BitTorrent-Downloads): Wenn Sie Torrent-Dateien in Download Center (Download-Center) hochladen, erstellt das System automatisch einen neuen Download-Auftrag und fü gt diesen Auftrag dann zur Download-Liste hinzu. Download Center (Download-Center) unterstützt auch die direkte Eingabe der Download-Links vom Torrent sowie die Nutzung von Magnet-Links.
  • HTTP/FTP Downloads (HTTP/FTP-Downloads): Download Center (Download-Center) unterstützt HTTP- und FTP-Downloads. Sie mü ssen den gewü nschten Link nur einfü gen oder eingeben. Das System beginnt umgehend mit dem Download.
  • RSS Subscriptions and Downloads (RSS-Abonnements und -Downloads): RSS-Downloads (auch als Broadcatching bekannt) sind eine Technologie, die Ihnen die Auswahl von Elemente ermöglicht, die Sie innerhalb der Inhalte von RSS-Feeds herunterladen möchten. Zusätzlich bietet das Download Center (Download-Center) auch einen automatischen RSS-Downloader. Das System aktualisiert RSS-Feeds entsprechend Ihrer Einstellungen regelmäßig und lädt die Elemente dann basierend auf Ihren festgelegten Suchbegriffen und Präferenzen herunter. Dies ist bei Inhalten gängig, die regelmäßig heruntergeladen werden müssen. Beispiel: Wöchentliche Fernsehsendungen.
  • Search (Suche): Download Center (Download-Center) ermöglicht Ihnen den Einsatz von Suchbegriffen zur Suche nach Dateien, die Sie herunterladen möchten.

Weitere Informationen

NAS 162 - Download Center(Download-Center)-Einführung

NAS 265 - Download Center (Download-Center) automatisieren

3.2. Surveillance Center (Ü berwachungscenter)

Mit Surveillance Center (Ü berwachungscenter) können Sie eine Reihe von IP-Kameras verwalten, es verfü gt ü ber Echtzeitansicht- und Wiedergabefunktionen. Alle von IP-Kameras aufgenommenen Videos können direkt und sicher auf dem NAS gespeichert werden. Mit der exklusive Wiedergabeschnittstelle von Surveillance Center können Sie sich zuvor aufgenommene Videos jederzeit ansehen.

Surveillance Center (Ü berwachungscenter) unterstützt mehrere verschiedene Aufnahmemodi, wie Zeitplan, Bewegungserkennung und Alarmauslöser. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, Benachrichtigungen ü ber spezifische Ereignisse zu erhalten. Benachrichtigungen werden entweder per SMS oder eMail versendet.

  • Settings (Einstellungen): Der Installationsassistent führt Sie durch das einfache Einrichtungsverfahren von Surveillance Center (Ü berwachungscenter). Sie können neue Kameras hinzufü gen, Videoformate einstellen und Aufnahmezeiten planen. Außerdem können Sie jederzeit neue Kameras hinzufü gen und Änderungen an Ihren Originaleinstellungen vornehmen.
  • Live View (Echtzeitansicht): Hier können Sie Echtzeit-Feeds von allen eingerichteten Kameras einsehen. Auß erdem können Sie die Kamerafunktionen steuern und überwachen, wie z. B. PTZ (Schwenken, Neigen, Zoomen), voreingestellte Punkte, Schnappschüsse, manuelle Aufnahme und Audio.
  • Playback (Wiedergabe): Sie können zuvor aufgenommene Videos von mehreren Kameras gleichzeitig wiedergeben. Sollten Sie ungewöhnliche Ereignisse feststellen, können Sie die Schnappschuss- oder Export-Funktionen zum Ü bertragen der ausgewählten Bilder oder Videos an einen lokalen Computer nutzen.

Weitere Informationen

NAS 161 - Surveillance Center(Ü berwachungscenter)-Einfu hrung

NAS 261 - Erweiterte Surveillance Center(Ü berwachungscenter)-Einrichtung

3.3. UPnP AV Media Server (UPnP-AV-Media-Server)

Die UPnP AV Media Server(UPnP-AV-Media-Server)-App kann Ihr NAS in einen heimischen Multimedia-Streaming-Server verwandeln. Solange Sie Geräte haben, die UPnP oder DLAN unterstützen (z. B. SONY BRAVIA TV oder PlayStation3 ^® ), können Sie Bilder, Musik und Videos auf Ihrem NAS direkt durchsuchen und streamen.

Zudem können Sie Multimedia-Dateien auf Ihrem NAS mit UPnP/DLNA-kompatiblen Anwendungen Ihres Mobilgeräts (z. B. Notebook, iPhone oder iPad) ü bertragen.

  • Zur Ü bertragung müssen lediglich Multimedia-Dateien in den Freigabeordnern „Media“ oder „Music“ gespeichert sein. UPnP Multimedia Server (UPnP-Multimedia-Server) durchsucht die zugewiesenen Verzeichnisse automatisch nach unterstü tzten Multimedia-Dateien.
  • UPnP AV Multimedia Server (UPnP-AV-Media-Server) unterstützt aktuell nur spontane Transkodierung für Fotos und Musik.

Erinnerung: Die abspielbaren Medienformate können je nach Gerät variieren.

Ü ber UPnP AV Multimedia Server (UPnP-AV-Media-Server)

UPnP AV Multimedia Server (UPnP-AV-Media-Server) unterstützt folgende Dateiformate:

^1 Sie müssen zuerst Real-Time Transcoding für diese Dateien aktivieren, um Sie abzuspielen.

Weitere Informationen

NAS 168 - Ihr Home Media Center

3.4. iTunes Server (iTunes-Server)

Die iTunes Server(iTunes-Server)-App kann Ihr NAS in ein Audio- und Video-Streaming-Center für zuhause verwandeln. Sie ermöglicht Ihnen die Freigabe von Musik und Videos auf Ihrem NAS mit Computern in derselben Netzwerkumgebung.

  • Ö ffnen Sie nach Aktivierung der iTunes Server(iTunes-Server)-App und Hinzufügen von Musikdateien zum Freigabeordner „Music“ iTunes an Ihrem PC oder Mac. Sie sehen Ihr NAS unter „FREIGABEN“ auf der linken Seite des iTunes-Fensters. Durch Anklicken wird Ihre Musik durchsucht und ü bertragen.
  • Falls Sie den Client-Zugang zu Ihrer Musik beschränken möchten, können Sie ein Kennwort innerhalb der iTunes Server(iTunes-Server)-App einrichten.
  • iTunes Server (iTunes-Server) unterstützt die Kopplung mit der iOS Remote-App.

Erinnerung: Musikdateien, die neu zu Ihrem NAS hinzugefü gt werden, werden mö glicherweise nicht sofort in iTunes angezeigt. Dies liegt daran, dass die iTunes Server(iTunes-Server)-App Ihre Verzeichnisse in regelmäßigen Intervallen nach neuer Musik untersucht. Alle neu hinzugefü gten Musikdateien erscheinen nach kurzer Zeit in iTunes.

Ü ber iTunes Server (iTunes-Server)

iTunes Server (iTunes-Server) unterstützt folgende Dateiformate:

• Audio: AIF, M4A (AAC & Apple Lossless), M4P, M4R, MP3, WAV
- Playlist: M3U, WPL
• Video: M4V, MOV, MP4

Weitere Informationen

NAS 165 - iTunes Server(iTunes-Server)-Einfu hrung

4. Anhang

4.1. Tabelle Zugangsrechte

X YVerweigernLesen & schreibenNur lesenKeine Einstellungen
VerweigernVerweigernVerweigernVerweigernVerweigern
Lesen & schreibenVerweigernLesen & schreibenLesen & schreibenLesen & schreiben
Nur lesenVerweigernLesen & schreibenNur lesenNur lesen
Keine EinstellungenVerweigernLesen & schreibenNur lesenVerweigern

X: Benutzerzugangsrechte für Freigabeordner
Y: Gruppenzugangsrechte für Freigabeordner

Prioritä t der Zugangsrechte: Zugriff verweigern > Lesen & Schreiben > Schreibschutz > Keine Einstellungen

5. EULA

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Produktinformationen

Marke : Asustor

Modell : AS-602T 2TB

Kategorie : Server