Murelle HM Plus T - Durchlauferhitzer und Boiler SIME - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Kombitherme (Durchlauferhitzer und Heizkessel) |
| Marke | SIME |
| Modell | Murelle HM Plus T |
| Abmessungen (H × B × T) | ca. 700 × 400 × 300 mm |
| Gewicht | ca. 30 kg |
| Energieversorgung | Erdgas oder Flüssiggas (Kategorie II2H3P); 230 V / 50 Hz |
| Nennwärmeleistung | 24 kW (Heizung) / 28 kW (Warmwasser) |
| Warmwasserleistung | ca. 13,8 l/min bei ΔT 30 °C |
| Heizungsvorlauf-/Rücklaufanschluss | 3/4" |
| Warmwasseranschluss | 1/2" |
| Gasanschluss | 3/4" |
| Abgassystem | Raumluftunabhängig (Bauart C) |
| Wirkungsgrad | bis zu 93 % (Heizbetrieb) |
| Hauptfunktionen | Heizung, Warmwasserbereitung, modulierender Brenner, Frostschutz, Sommer-/Wintermodus |
| Bedienung | Digitale Anzeige, Drehregler für Heizung- und Warmwassertemperatur |
| Wartung und Reinigung | Jährliche Wartung durch Fachmann empfohlen; Reinigung der Außenflächen mit feuchtem Tuch |
| Sicherheitseinrichtungen | Überhitzungsschutz, Sicherheitsventil, Zugluftsicherung, Abgasüberwachung |
| Ersatzteile und Reparierbarkeit | Originalersatzteile über SIME-Kundendienst; Reparaturanleitung in der Bedienungsanleitung |
| Allgemeine Informationen | CE-Kennzeichnung, für geschlossene Heizsysteme; Aufstellort beachten |
Häufig gestellte Fragen - Murelle HM Plus T SIME
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BEDIENUNGSANLEITUNG Murelle HM Plus T SIME
INSTALLATIONS-, GEBRAUCHS- UND WARTUNGSANLEITUNG

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www.sime.it

Fonderie SIME S.p.A.
6330994A - 07/2025 - R2
RANGE RATED ZERTIFIZIERUNG
Die maximale Leistung im Heizbetrieb der Kessel MURELLE HM PLUS T kann in der Installationsphase durch Änderung der Einstellung des PAR 19 im Feld0 .. 100 an den Wärmebedarf angepasst werden.
Die Einstellung des PAR 19 = 100 ist die Werkseinstellung, welche die maximale Kesselleistung im Heizbetrieb ermöglicht. Diese kann wie in der folgenden Tabelle gezeigt durch Änderung der Einstellung des PAR 19 reduziert werden.
Nachdem der PAR 19 neu eingestellt wurde, MUSS der reduzierte maximale Leistungswert (kW) UNBEDINGT neben dem Leistungsschild des Kessels eingetragen werden. Bei Kontrollen und Einstellungen nach der Änderung gilt der neue Wert der maximalen Heizleistung.
Die verwendeten Nennnutzleistungen beziehen sich auf die Betriebsbedingungen (80-60°C) (Pn min - Pn max).
Beispiel Kessel MURELLE HM PLUS 25 T:
- Werkseitig eingestellter Heizleistungsbereich: 1,65 - 24,2 Einstellung PAR 19 = 100
- „Reduzierter“ Heizleistungsbereich: 1,65 - 19,7 Einstellung PAR 19 = 80
| BESCHREIBUNG | MURELLE HM PLUS T | |||||||
| 25 30 35 | Einstellung PAR 19 | |||||||
| Min. Max Min. Max Min. Max | ||||||||
| A - Werkseitig eingestellter Leistungsbereich (Heizen) | kW | 1,65 24,2 | 1,93 29,1 | 2,33 33,9 | 100 | |||
| B - Reduzierte Leistungsbereiche durch Reduzierung der Höchstleistung (Heizen) | kW | 1,65 21,9 | 1,93 26,4 | 2,33 30,7 | 90 | |||
| kW | 1,65 19,7 | 1,93 23,7 | 2,33 27,6 | 80 | ||||
| kW | 1,65 17,4 | 1,93 20,9 | 2,33 24,4 | 70 | ||||
| kW | 1,65 15,2 | 1,93 18,2 | 2,33 21,3 | 60 | ||||
| kW | 1,65 12,9 | 1,93 15,5 | 2,33 18,1 | 50 | ||||
| kW | 1,65 10,7 | 1,93 12,8 | 2,33 15,0 | 40 | ||||
Leistungsschild des Kessels


HINWEIS
Die Felder mit grauem Hintergrund sind vom Installateur auszufüllen.
Range Rated Label

A Werkseitig eingestellter Leistungsbereich
B Reduzierter Leistungsbereich durch Verminderung der Höchstleistung

HINWEISE
- Nachdem die Verpackung entfernt wurde, muss die Unversehrtheit und Vollständigkeit des Lieferumfangs kontrolliert werden. Bei Feststellen von Schäden oder Abweichungen an den Händler wenden, der das Gerät verkauft hat.
- Das Gerät ist ausschließlich für den Gebrauch bestimmt, der von Sime vorgesehen ist. Der Hersteller ist nicht für Schäden an Personen, Tieren oder Sachen verantwortlich, die durch Installations-, Einstell- oder Wartungsfehler oder eine unsachgemäße Verwendung des Gerätes verursacht werden.
- Bei Austreten von Wasser das Gerät von der Stromversorgung trennen, die Wasserzufuhr schließen und zeitnah qualifiziertes Fachpersonal hinzuziehen.
- Regelmäßig prüfen, dass der Betriebsdruck der Wasseranlage kalt bei 1-1,2 bar liegt. Anderenfalls Wasser nachfüllen oder qualifiziertes Fachpersonal hinzuziehen.
- Bei Nichtnutzung des Geräts über einen längeren Zeitraum sind mindestens die folgenden Arbeiten auszuführen:
-den Hauptschalter der Anlage auf „OFF“ (aus) stellen;
-die Hähne der Brennstoff- und Wasserzufuhr der Wasseranlage schließen.
- Um eine optimale Effizienz des Gerätes von Sime zu gewährleisten, wird die JÄHRLICHE Durchführung einer Kontrolle/Wartung empfohlen.
- Da es sich beim Netzanschluss des Systems um einen Typ "Y" handelt, darf das Netzkabel ausschließlich vom Hersteller oder Kundendienst ausgewechselt werden.
- Die CO-Konzentration in den Verbrennungsprodukten muss immer den Installationsvorschriften des Landes entsprechen, in dem das Gerät installiert wird.

HINWEISE
- Es wird empfohlen, dass alle Bediener aufmerksam diese Anleitung lesen, damit sie das Gerät auf vernünftige und sichere Weise nutzen können.
- Diese Anleitung ist ein fester Bestandteil des Gerätes. Sie muss daher sorgfältig für künftiges Nachschlagen aufbewahrt werden und die Maschine immer begleiten – auch dann, wenn sie einem anderen Eigentümer oder Nutzer überlassen oder an einer anderen Anlage installiert wird.
– Die Installation und Wartung des Geräts müssen durch einen Fachbetrieb oder durch Fachpersonal entsprechend den in dieser Anleitung enthaltenen Anweisungen ausgeführt werden. Nach Abschluss der Arbeiten müssen diese die Konformität mit den geltenden nationalen und lokalen technischen Vorschriften und gesetzlichen Bestimmungen bescheinigen.
– Eine eventuelle Reparatur des Geräts darf nur durch qualifiziertes Fachpersonal und unter ausschließlicher Verwendung von Original-Ersatzteilen durchgeführt werden. Die fehlende Einhaltung dieser Vorgaben kann die Sicherheit des Geräts beeinträchtigen und führt zum sofortigen Verlust der Garantie. - Fonderie SIME S.p.A. behält sich das Recht vor, die Produkte jederzeit und ohne Vorankündigung zu Verbesserungszwecken zu ändern, ohne deren wesentlichen Eigenschaften zu beeinträchtigen. Alle in dieser Unterlage enthaltenen grafischen Darstellungen und/oder Fotos können optionales Zubehör enthalten, das abhängig vom Einsatzland des Geräts variiert.
- Der Installateur muss den Benutzer über den Betrieb des Geräts und die Sicherheitshinweise informieren. Außerdem muss er nach Abschluss der Installation die Betriebs- und Wartungsanleitung aushändigen.
VERBOTE

VERBOT
- Die Benutzung des Gerätes von Kindern unter 8 Jahren. Dieses Gerät darf nicht von Kindern unter 8 Jahren und Personen mit eingeschränkten körperlichen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ohne die notwendige Erfahrung oder Kenntnis benutzt werden, sofern sie nicht in den sicheren Gebrauch des Geräts eingewiesen wurden und die Gefahren verstanden haben.
– das Spielen von Kindern mit dem Gerät.
– die für den Benutzer vorgesehene Reinigung und Wartung von Kindern ohne Beaufsichtigung durchführen zu lassen.
– elektrische Geräte oder Vorrichtungen wie Schalter, Haushaltsgeräte usw. zu betätigen, wenn der Geruch von Brennstoffen oder unverbrannten Stoffen wahrgenommen wird. In diesem Fall:
-zum Belüften des Raums Türen und Fenster öffnen;
-den Absperrhahn des Brennstoffs schließen;
- und zeitnah qualifiziertes Fachpersonal hinzuziehen.
- das Gerät zu berühren, wenn man barfuß ist und Körperteile nass sind.
- technische Eingriffe oder Reinigungsarbeiten jeglicher Art vorzunehmen, bevor das Gerät vom Stromnetz getrennt, indem der Hauptschalter der Anlage auf „OFF“ (aus) gestellt wird, und die Gaszufuhr geschlossen wurde.
- Änderungen an den Sicherheits- oder Einstellvorrichtungen ohne Genehmigung und Anweisungen des Geräteherstellers vorzunehmen.

VERBOT
- den Kondensatablauf (falls vorhanden) zu ändern oder zu verschließen.
- an den Stromkabeln, die aus dem Gerät kommen, zu ziehen, diese abzutrennen oder zu verdrehen – auch dann, wenn diese vom Stromnetz getrennt sind.
- den Heizkessel Witterungsbedingungen auszusetzen. Dieser ist für den Betrieb in teilweise geschützten Umgebungen gemäß EN 15502 mit einer Höchsttemperatur von 60 °C und einer Mindesttemperatur von - 5 °C bestimmt. Es wird empfohlen, den Heizkessel unter einem Dach auf einem Balkon, in einer geschützten Nische oder zumindest so zu installieren, dass er keinen Witterungsbedingungen ausgesetzt ist (Regen, Hagel, Schnee). Der Heizkessel ist serienmäßig mit einer Frotschutzfunktion ausgestattet.
- die Belüftungsöffnungen des Installationsraumes, wenn vorhanden, zu schließen oder zu verkleinern.
- die Strom- und Brennstoffzufuhr des Gerätes zu unterbrechen, wenn die Außentemperatur unter den NULL-PUNKT fallen kann (Frostgefahr).
- Behälter und entzündliche Stoffe im Raum, indem das Gerät installiert ist, zurückzulassen.
- Das Verpackungsmaterial nicht ordnungsgemäß zu entsorgen, da es eine Gefahrenquelle darstellen kann. Es muss daher gemäß den im Verwendungsland geltenden Vorschriften entsorgt werden.
- versiegelte Bauteile zu ändern oder Eingriffe daran vorzunehmen.
PRODUKTREIHE
| MODELL CODE | |
| MURELLE HM PLUS 25 T (Erdgas) 8116454 | |
| MURELLE HM PLUS 30 T (Erdgas) 8116452 | |
| MURELLE HM PLUS 35 T (Erdgas) 8116456 | |
| MURELLE HM PLUS 30 T (GPL) 8116453 | |
HINWEIS: Die Heizkessel, die auf G20-Gas voreingestellt sind, welches bis zu 20 % Wasserstoff H enthalt, können in einigen Ländern NICHT erhältlich sein.
KONFORMITÄT
Der Hersteller erklärt, dass die Heizkessel MURELLE HM PLUS T mit den folgenden Richtlinien konform sind:
- Gasregulierung (EU) 2016/426
- Wirkungsgrad-Richtlinie 92/42/EWG
- Niederspannungsrichtlinie 2014/35/UE
- Richtlinie 2014/30/EU über die elektromagnetische Verträglichkeit
- Ökodesign-Richtlinie 2009/125/EG
– EU-Verordnung Nr. 811/2013 - 813/2013
– EU-Verordnung 2017/1369

Für die Seriennummer und das Baujahr siehe Typenschild.
AUFBAU DER ANLEITUNG
Diese Anleitung ist wie folgt gegliedert.
ANWEISUNGEN FÜR DEN GEBRAUCH7
GERÄTEBESCHREIBUNG ....15
ANWEISUNGEN FÜR INSTALLATION UND WARTUNG......25
ANHÄNGE....75
SYMBOLE

ACHTUNG
Dieses Symbol weist auf Vorgänge hin, die bei unsachgemäßer Ausführung zu Unfällen allgemeiner Art, Betriebsstörungen oder Schäden am Gerät führen können und daher besondere Vorsicht und eine angemessene Qualifikation der durchführenden Person erfordern.

ELEKTRISCHE GEFAHR
Dieses Symbol weist auf Vorgänge hin, die bei unsachgemäßer Ausführung zu elektrischen Unfällen führen können und daher besondere Vorsicht und eine angemessene Qualifikation der durchführenden Person erfordern.

VERBOT
Weist auf Vorgänge hin, die NICHT vorgenommen werden dürfen.

HINWEIS
Weist auf besonders nützliche und wichtige Informationen hin.
ANWEISUNGEN FÜR DEN GEBRAUCH
INHALT
1 DER BETRIEB DES HEIZKESSELS MURELLE HM PLUS T 8
1.1 Bedienfeld 8
1.2 Inbetriebnahme 9
1.2.1 Vorprüfungen 9
1.2.2 Einschalten 9
1.3 Einstellungen über MODUS-Funktion ..... 10
1.4 Fehlermeldung 11
1.5 Stundenprogrammierung....11
2 AUSSCHALTEN 12
2.1 Vorübergehendes Abschalten 12
2.2 Abschalten für längere Zeiträume....12
3 WARTUNG 13
3.1 Vorschriften....13
3.2 Äußere Reinigung 13
3.2.1 Reinigung der Verkleidung.... 13
4 ENTSORGUNG 13
4.1 Entsorgung des Gerätes (Europäische Richtlinie 2012/19/EU) 13
1 DER BETRIEB DES HEIZKESSELS MURELLE HM PLUS T
1.1 Bedienfeld

Abb. 1
A Mit „ESC“: geht es zurück zum vorherigen Bildschirm SPERRSIGNAL: Bei blockiertem Heizkessel leuchtet die Taste rot
B MULTIFUNKTIONSENCODER: durch Drehen können Sie die verschiedenen Menüpunkte durchscrollen und durch Druck den gewählt en Punkt bestätigen
C DISPLAY
1 WLAN (optional)
2 Alarm-Symbol
3 Fernsteuerung, sofern vorhanden
4 Temperatur, Sonnenkollektor
5 Brauchwarmwasser-Temperatur
6 Datum
7 Heizkessel-Vorlauftemperatur
8 Raumfeuchtigkeit
9 Uhrzeit
10 Anlagendruck
11 Gemessene Außentemperatur
12 Vorhandensein Außentemperaturfühler (SE)
13 Wärmeanfrage Heizkreis „1“ aktiviert
14 Wärmeanfrage Heizkreis „2“ aktiviert
15 Brenner aktiviert
16 Prozentsatz der Brenner-Modulation
17 Wärmeanfrage Sanitärkreis aktiviert
18 Anfrage Wärmepumpe Kühlmodus aktiviert
19 Wärmepumpe aktiviert
20 Prozentsatz der Wärmepumpenmodulation
21 Schornsteinfeger-Funktion aktiviert
22 Prozentsatz der Modulation der Schornsteinfeger-Funktion
23 Programmierverbinder

HINWEIS
Die Schutzfolie auf dem Display nach der ersten Inbetriebnahme entfernen.
1.2 Inbetriebnahme
1.2.1 Vorprüfungen

ACHTUNG
- Sollte es erforderlich sein, sich Zugriff zum unteren Bereich des Apparats zu verschaffen, stellen Sie sicher, dass die Bauteile oder Leitungen der Anlage nicht heiß sind (Verbrennungsgefahr).
- Ziehen Sie vor Instandsetzungsarbeiten an der Heizanlage immer Schutzhandschuhe an.
Die Erstinbetriebnahme des Heizkessels MURELLE HM PLUS T muss durch qualifiziertes Fachpersonal ausgeführt werden, anschließend kann der Heizkessel automatisch laufen. Es kann jedoch vorkommen, dass der Nutzer das Gerät selbstständig, ohne die Hilfe eines Technikers wieder in Betrieb nehmen muss; beispielsweise nach einem Urlaub. In diesen Fällen müssen folgende Kontrollen oder Schritte durchgeführt werden:
- prüfen, dass die Absperrhähne des Brennstoffes und der Wasseranlage geöffnet sind
- auf dem Manometer (1) prüfen, dass der Druck der Heizanlage im kalten Zustand 1-1,2 bar beträgt. Anderenfalls den Füllhahn öffnen, der am Rücklauf der Anlage vorgesehen sein muss, und die Heizanlage befüllen, bis auf dem Manometer (1) ein Druck von 1-1,2 bar angezeigt wird
- den Füllhahn wieder schließen.

1.2.2 Einschalten
Nach Durchführung der Vorprüfungen für die Inbetriebnahme des Heizkessels wie folgt vorgehen:
- den Hauptschalter der Anlage auf „ON“ (an) stellen
- Nach einigen Sekunden erscheint auf dem Display der "Hauptbildschirm"

- Den Encoder führen und die Funktion wählen „Modus“ (Mode)
- Den Encoder drücken click, um den Auswahlbildschirm der „Betriebsweisen“ (MODE) zu wählen. Den Encoder drehen (○), bis die gewünschte Betriebsart, z.B. „Winter“ (Winter) erreicht wird
- Den Encoder drücken click, um die Auswahl „Winter“ (Winter) zu bestätigen
- Auf „ESC“ drücken, um zum „Hauptbildschirm“ zurückzukehren.

- Öffnen Sie einen oder mehrere Warmwasserhähne und prüfen Sie den Start des Gerätes

- Lassen Sie das Gerät in Betrieb, bis Warmwasser erzeugt wird, und schließen Sie die geöffneten Hähne wieder.
1.3 Einstellungen über MODUS-Funktion
Auf dem "Hauptbildschirm":

Abb. 6

- Den Encoder "drehen und die Funktion wählen „Modus“ (Mode)
- Den Encoder drücken click, um den Auswahlbildschirm der „Betriebsweisen“ (MODE) zu wählen. Den Encoder drehen (○), bis die gewünschte Betriebsart, z.B. „Winter“ (Winter) erreicht wird

Abb. 7
- Drücken Sie den Encoder click, um den gewählten "Modus" (Modus) zu bestätigen und die "Zeilen" aufzurufen

Abb. 8
- Den Encoder drehen (und) „Heizen“ (Heating) wählen - Den Encoder drücken click, um die Funktion „Heizen“ (Heating) zu bestätigen und das Untermenü „Zonen“ (Zones) zu öffnen

![Heizung Bereich 1 [...] Bereich 2 [...]](/content/2026/05/919137/images/dc1f523469be7b0aff2e444f1145facf9969820d6facfb868274fb2588e72524.jpg)
Abb. 9
- Den Encoder drehen und die gewünschte Zone, z.B. Zone 1 (Zone 1) oder Zone 2 (Zone 2) wählen - Den Encoder drücken click, um die gewählte Zone zu be-stätigen und die Zeilen aufzurufen
![Bereich 1 Informationen Einstellungen [...] Konfiguration [...]](/content/2026/05/919137/images/7270798d72809441865cbe607f49f62df5464031b36f55449fc8a9bcd111a8a8.jpg)
Abb. 10
- drehen Sie den Encoder um den gewünschten Menüeintrag zu wählen, z. B. "Einstellungen" (Settings)
![Bereich 1 Informationen [...] Einstellungen [...] Konfiguration [...]](/content/2026/05/919137/images/896dd625558f18c7ae870516c7a40f1115b38469826c0f468b52fadefff63bb5.jpg)
Abb. 11
- drücken Sie den Encoder click, um das gewählte Untermenü zu bestätigen und den Anzeigebereich der zugehörigen Daten auszuwählen
![Zone 1 - Einstellungen Betriebsmodus AUTO Set AUTO comfort 20.5°C Set AUTO reduziert 17.0°C Set MAN 19.2°C Stundenprogrammierung [...]](/content/2026/05/919137/images/3af543b44668e52949f5948173d7383d68bf7d4b9a34b770f21c448c1c62504f.jpg)
Abb. 12
- Drücken Sie den Encoder click, um die gewählte "Zeile" zu bestätigen und den bearbeitbaren Bereich zu öffnen
![Zone 1 - Einstellungen Betriebsmodus AUTO Set AUTO comfort 20.5°C Set AUTO reduziert 17.0°C Set MAN 19.2°C Stundenprogrammierung [...]](/content/2026/05/919137/images/976b14c8702b6dddc4fb17fcaa42d24a2579d3217bc6db3af45a42f00b4d10d4.jpg)
Abb. 13
- Drehen Sie den Encoder zum den "Wert" im zulässigen Feld zu bearbeiten (z. B. OFF - ECO - MAN - AUTO)
- Den Encoder drücken click, um ggf. vorgenommene Änderungen zu bestätigen und zur Zeile „Betriebsweise“ (Function Mode) zurückzukehren.

HINWEIS
Für die Stundenprogrammierung des Heizkessels, siehe den Abschnitt „Stundenprogrammierung“.

HINWEIS
Die oben beschriebenen Einstellungen müssen für beide Zonen durchgeführt werden.
1.4 Fehlermeldung
Im Fall von Störungen öffnet sich anstelle des „Hauptbildschirms“ (Fault in progress) der Bildschirm „Störung“. Für die am häufigsten auftretenden Fehlercodes erscheinen auch eine kurze Beschreibung sowie Hinweise für den Benutzer zur Schwere und Häufigkeit, mit der sich die Störungen wiederholt.


Abb. 14
Die Art der Störung kann vorübergehend (flüchtig) oder blockierend sein.
Zum Wiederherstellen der normalen Betriebsbedingungen:
- Im ersten Fall reicht es aus, die Ursache der Störung zu be- seitigen
- Im zweiten Fall muss die Ursache der Störung beseitigt und anschließend die „RESET“-Taste (Reset) gedrückt werden, zur
Bestätigung den Encoder drücken



Abb. 15

HINWEIS
Für die vollständige Liste der Fehlermeldungen siehe "Fehlercodes und mögliche Lösungen".
1.5 Stundenprogrammierung
Mit dem Bedienfeld können täglich höchstens vier Zeitfenster für den Brauchwasser- und den unten beschriebenen Heizbetrieb eingestellt werden.
Während der programmierten Zeitspannen läuft der Heizkessel im KOMFORT Heizmodus und außerhalb der Zeitspanne läuft er im REDUZIERTEN Heizmodus:
- Drücken Sie den Encoder click, um die gewählte "Stundenprogrammierung" zu bestätigen und den bearbeitbaren Bereich zu öffnen
![Stundenprogramm Heizen Tag/e Montag 0246 81 01 21 41 61 82 02 22 4 [1] 06:00 - 08:00 [3] - [2] 11:00 - 13:00 [4] 18:00 - 23:00 bestätigen](/content/2026/05/919137/images/f3fca937d1cd55d027969e373aab4003aea4289ba8eba49edcaad8ce15f71bff.jpg)
Abb. 16
- Drehen Sie den 2 um die "Einzelne Tage" oder die "Gruppen von Tagen" auszuwählen
- Drücken Sie den Encoder click, um die Auswahl zu bestätigen und die erste "regulierbare Uhrzeit" [1] aufzurufen
![Stundenprogramm Heizen Tag/e Montag 0246 81 01 21 41 61 82 02 22 4 [1] 06:00 - 08:00 [3] - [2] 11:00 - 13:00 [4] 18:00 - 23:00 bestätigen](/content/2026/05/919137/images/b0edc31478a49eaa905b0595444a2d75177c6feea9dea3200f1a67d846154808.jpg)
Abb. 17
- Drehen Sie den Encoder zum den "Wert" auf Grundlage der bevorzugten Uhrzeit zu ändern
- Drücken Sie den Encoder click, um die Änderung zu bestätigen und zum nächsten "Wert" überzugehen
![Stundenprogramm Heizen Tag/e Montag 0246 81 01 21 41 61 82 02 22 4 [1] 06:00 - 08:00 [3] - [2] 11:00 - 13:00 [4] 18:00 - 23:00 bestätigen](/content/2026/05/919137/images/e19f619d6074aadbf9c92699d95c77f2dda80652e23f9ea23913efacee7bca47.jpg)
Abb. 18
- Fahren Sie so fort, bis Sie alle gewünschten Änderungen für jeden Wochentag oder jede Gruppe von Tagen vorgenommen haben.
HINWEIS: Die Vorgehensweise ist ZIRKULÄR („Karussell-Prinzip“), deshalb müssen Sie auch einem Fehler immer VORWÄRTS vorgehen.

HINWEIS
Wenn Sie eine bestimmte Zeitspanne NICHT verwenden möchten, müssen Sie für die Anfangs- und Endzeit dieser Zeitspanne den gleichen Wert eingeben (z. B. [3] 14:00-14:00).

- Nach Abschluss der Änderungen den Encoder drehen
, um „Bestätigen“ (Confirm) zu wählen und den Encoder drü-
cken click, um zu den Punkten „einzelne Tage“ oder „mehrere Tage“ zurückzukehren - Auf „ESC“ drücken, um zum „Hauptbildschirm“ zurückzukehren.

Abb. 19
2 AUSSCHALTEN
2.1 Vorübergehendes Abschalten
Wenn der Heizkesselbetrieb vorübergehend unterbrochen werden soll:
- Den Encoder 📄 drehen und die Funktion „Modus“ (Mode) wählen
- Den Encoder drücken click, um den Auswahlbildschirm der „Betriebsweisen“ (MODE) zu wählen. Den Encoder drehen
, bis Sie den Punkt „OFF“ erreichen - Den Encoder drücken click, um den Heizkessel auszuschalten.


Abb. 20

ELEKTRISCHE GEFAHR
Der Heizkessel wird weiterhin mit Strom versorgt.
- den Hauptschalter der Anlage auf „OFF“ (aus) stellen
- Gashahn schließen.
Bei vorübergehender Abwesenheit, etwa über das Wochenende, für kurze Reisen usw. sowie bei Außentemperaturen über dem NULLPUNKT:

2.2 Abschalten für längere Zeiträume
Bei Nichtnutzung des Heizkessels über einen längeren Zeitraum sind folgende Arbeiten auszuführen:
- Den Heizkessel, wie im Abschnitt Vorübergehendes Abschalten angegeben, ausschalten
- den Hauptschalter der Anlage auf „OFF“ (aus) stellen

- Gashahn schließen
- die Absperrhähne der Heiz- und Brauchwasseranlage schließen
- die Heiz- und Brauchwasseranlage leeren, wenn Frostgefahr besteht.

HINWEIS
Sollte die oben beschriebene Vorgehensweise nicht leicht umsetzbar sein, an zugelassenes Fachpersonal wenden.
3 WARTUNG
3.1 Vorschriften
Für einen effizienten und reibungslosen Betrieb des Gerätes sollte der Nutzer qualifiziertes Fachpersonal mit seiner JÄHR- LICHEN Wartung beauftragen.

HINWEIS
Die Wartungsarbeiten dürfen AUSSCHLIESSLICH von qualifiziertem Fachpersonal und unter Einhaltung der Anweisungen der INSTALLATIONS- UND WARTUNGS- ANLEITUNG durchgeführt werden.
3.2 Äußere Reinigung

ACHTUNG
- Sollte es erforderlich sein, sich Zugriff zum unteren Bereich des Apparats zu verschaffen, stellen Sie sicher, dass die Bauteile oder Leitungen der Anlage nicht heiß sind (Verbrennungsgefahr).
- Ziehen Sie vor Wartungsarbeiten immer Schutzhandschuhe an.
3.2.1 Reinigung der Verkleidung
Für die Reinigung der Verkleidung einen Lappen verwenden, der mit Wasser und Seife oder, bei hartnäckigen Flecken, Wasser und Alkohol angefeuchtet wurde.

VERBOT
Scheuermittel zu verwenden.
4 ENTSORGUNG
4.1 Entsorgung des Gerätes (Europäische Richtlinie 2012/19/EU)

Das Gerät sowie Elektro- und Elektronikgeräte aus Privathaushalten bzw. die als Hausmüll eingestuft werden, müssen an ihrem Lebensende laut Gesetz auf Grundlage der Richtlinie 2012/19/EU über entsprechende Abhol- und Sammelsysteme entsorgt werden. Obgleich das Produkt so entworfen und realisiert wurde, dass seine Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit auf ein Minimum reduziert werden, enthält es Bestandteile, die bei falscher Behandlung schädlich sein können. Das Symbol (durchgestrichene Mülltonne), das sowohl hier als auch auf Ihrem Gerät abgebildet ist, bedeutet, dass dieses am Lebensende laut Gesetz als Elektro- und Elektronik-Altgerät zu entsorgen ist. Konsultieren Sie vor dem Entsorgen des Geräts erst die im Verwendungsstand geltenden Vorschriften und ergänzen Sie die Angaben zu den autorisierten Sammelstellen, die Sie bei den örtlichen Behörden erfahren können.

VERBOT
das Produkt kann über den Hausmüll entsorgt werden.
GERÄTEBESCHREIBUNG
INHALT
5 GERÄTEBESCHREIBUNG 16
5.1 Eigenschaften 16
5.2 Kontroll- und Sicherheitsvorrichtungen ..... 16
5.3 Symbole auf dem Gerät....16
5.4 Kennzeichnung 17
5.4.1 Typenschild 17
5.5 Aufbau 18
5.6 Technische Eigenschaften 19
5.7 Anfangs-Wasserkreislauf 20
5.8 Sonden 21
5.9 Ausdehnungsgefäß 21
5.10 Umwälzpumpe....21
5.11 Bedienfeld 22
5.12 Schaltplan 23
5.1 Eigenschaften
MURELLE HM PLUS T sind Kondensations-Wandheizkessel der jüngsten Generation, die Sime zum Heizen und, in Kombination mit einem Warmwasserspeicher, für die Bereitung von Brauchwasser realisiert hat. Die wichtigsten planerischen Entscheidungen, die Sime bei der Entwicklung der Heizkessel MURELLE HM PLUS T getroffen hat, sind die folgenden:
- der Mikroflammenbrenner mit vollständiger Vormischung kombiniert mit einem Wärmetauscher aus Stahl zum Heizen
- luftdichte Brennkammer, die vom „Typ C“ oder vom „Typ B“ sein kann, bezüglich des Raums, in dem der Heizkessel installiert, auf Grundlage der Konfiguration des bei der Installation vorgesehenen Rauchabzugs.
Weitere Besonderheiten der Heizkessel MURELLE HM PLUS T sind:
- Frostschutzfunktion, die automatisch aktiviert wird, wenn die Wassertemperatur im Heizkessel unter den im Parameter „PAR 7“ eingestellten Wert fällt, und, bei Vorhandensein einer externen Sonde, wenn der Messwert der externen Sonde unter die im Parameter „PAR 8“ eingestellte Temperatur fällt
- Antiblockierfunktion der Pumpe und des Abzweigventils, aktiviert sich alle 24 Stunden automatisch, wenn keine Wärmeanfragen eingegangen sind
- Schornsteinfeger-Funktion, die 15 Minuten dauert und die Arbeit des qualifizierten Fachpersonals durch die Messung der Verbrennungsparameter und des Verbrennungswirkungsgrads erleichtert
- Anzeige der Betriebs- und Selbstdiagnoseparameter auf dem Display mit Anzeige der Fehlercodes bei Auftreten einer Störung, wodurch Reparaturen und Arbeiten zur Instandsetzung des korrekten Betriebs des Gerätes erleichtert werden.
OPTIONAL (Zubehör auf Anfrage)
WLAN-Platine. enthält eine elektronische Steuerplatine mit Mikroprozessor, die nicht nur eine bessere Verwaltung der Heizungs- und Warmwasserbereitungsanlage ermöglicht, sondern auch den Anschluss an Raumthermostate oder eine Fernsteuerung (mit Open Therm-Protokoll), an eine Hilfssonde für den Anschluss eventueller Solar-Kits sowie an eine externe Sonde gestattet. Im letzten Fall ändert sich die Temperatur im Heizkessel abhängig von der Außentemperatur gemäß der eingestellten optimalen Heizkurve, was eine beachtliche Energie- und Geldersparnis ermöglicht. Die Steuerkarte weist zudem einen internen Anschluss zum Einsetzen einer eventuellen Erweiterungsplatine zur Steuerung externer Relais auf.
5.2 Kontroll- und Sicherheitsvorrichtungen
Die Heizkessel MURELLE HM PLUS T sind mit den folgenden Kontroll- und Sicherheitsvorrichtungen ausgestattet:
- thermisches Sicherheitsthermostat 100°C
- Sicherheitsventil 3 bar
- Wasserdruckwandler Heizung
- Vorlauffühler
- Rücklauffühler
- Boilersonde
- Rauchgassonde.

VERBOT
Das Gerät mit nicht funktionierenden oder abgeänderten Sicherheitsvorrichtungen in Betrieb zu nehmen.

ACHTUNG
Der Austausch der Sicherheitsvorrichtungen darf ausschließlich von qualifiziertem Fachpersonal und mithilfe von originalen Ersatzteile von Sime vorgenommen werden.
5.3 Symbole auf dem Gerät
Auf dem Gerät sind folgenden Symbole vorhanden:
| SYMBOL BESCHREIBUNG | ||
![]() | Weist auf besonders gefährliche Bereiche des Gerätes hin. | |
![]() | Weist auf spannungsführende Teile des Gerätes hin. | |
![]() | Weist auf vorhandene Informationen zum Gerät hin, wie zum Beispiel die Bedienungsanleitung. | |
![]() | Weist darauf hin, dass das mit der Wartung betraute Personal sich an die Bedienungsanleitung halten muss. | |
![]() | Weist auf die Pflicht hin, die Bedienungsanleitung zu lesen. | |
![]() | Weist darauf hin, dass das Gerät geerdet werden muss. | |
5.4 Kennzeichnung
Die Heizkessel MURELLE HM PLUS T sind mit Folgendem gekennzeichnet:
1 Verpackungsetikett: befindet sich außen an der Packung und trägt den Code, die Seriennummer des Heizkessels und den Strichcode.
2 Energieeffizienz-Aufkleber: befindet sich außen an der Verpackung und gibt dem Nutzer das Niveau der Energieeinsparung und der geringeren Umweltverschmutzung an, das der Apparat erreicht.
3 Typenschild: ist seitlich am Gerät angebracht, auf ihm sind die technischen Daten, die Leistungen des Gerätes und die im Verwendungsland geltenden Vorschriften angegeben.


Abb. 21
5.4.1 Typenschild


HINWEIS
Das Vornehmen von Änderungen, das Entfernen und Fehlen der Typenschilder oder Anderes, das eine sichere Identifizierung des Produktes unmöglich macht, führt zu Schwierigkeiten bei den Installations- und Wartungsarbeiten.
5.5 Aufbau

1 Entlüftung des Wärmetauschers
2 Wärmetauscher
3 Klappe der Brennkammer
4 Schlauch
5 Flammensichtfenster
6 Zünd-/Messelektrode
7 Rücklauffühler
8 Thermisches Sicherheitsthermostat
9 Vorlauffühler
10 Siphon Kondenswasser
11 Abzweigventil
12 Anlagenbefüllgruppe
13 Bedienfeld
14 Gasventil
15 Abdeckung der Hähne
16 Sicherheitsventil Anlage
17 Auslass Heizkessel
18 Anlagenpumpe
19 Wasserdruckmessgerät
20 Automatisches Entlüftungsventil
21 Gebläse
22 Luft-Gas-Mischer
23 Ausdehnungsgefäß
24 Luftansaugleitung
25 Luft-/Rauchgaskammer
26 Luftansaugung
27 Entnahmestelle für Luftansaugungsanalyse
28 Rauchabzug
29 Entnahmestelle für Rauchgasanalyse
30 Rauchgassonde
Abb. 23
5.6 Technische Eigenschaften
| BESCHREIBUNG | MURELLE HM PLUS T | |||
| 25 30 35 | ||||
| ZERTIFIZIERUNG | ||||
| Bestimmungsländer AT - DE | ||||
| Brennstoff G20; G31 | ||||
| PIN-Nummer 1312CS6249 | ||||
| Kategorie | (AT) | I2H3P | ||
| (DE) | I2E3P - I2E | |||
| Geräte-Klassifizierung | B23P - B53P - C13 - C33 - C43 - C53 - C63 -C83 - C93 - C(10)3 | |||
| Klasse NOx[1] | 6 (< 56 mg/kWh) | |||
| HEIZLEISTUNGEN | ||||
| WÄRMEZUFUHR [2] | ||||
| Nenndurchsatz (Qn max) | kW | 24,5 | 29,5 | 34,5 |
| Nenndurchsatz Qn (G20Y20) | kW | 23.2 | 27.8 | 32.8 |
| Mindestdurchsatz G20 (Qn min) | kW | 1.75 | 2.1 | 2.5 |
| Mindestdurchsatz G31 (Qn min) | kW | 3.5 | 4.2 | 6 |
| WÄRMELEISTUNG | ||||
| Nützlicher Nennwert (80-60°C) (Pn max) | kW | 24,2 | 29,1 | 33,9 |
| Nützliche Nennleistung (50-30°C) (Pn max) | kW | 26,4 | 31,8 | 37,2 |
| Nützliche Mindestleistung (80-60°C) (Pn max) | kW | 1,65 | 1,93 | 2,33 |
| Nützliche Mindestleistung (50-30°C) (Pn max) | kW | 1,81 | 2,17 | 2,60 |
| Minimale Nutzleistung G31 (80-60°C) (Pn min) | kW | 3,3 | 3,86 | 5,60 |
| Nützliche Mindestleistung G31 (50-30°C) (Pn min) | kW | 3,62 | 4,34 | 6,19 |
| WIRKUNGSGRADE | ||||
| Max. Nutzleistung (80-60°C) | % | 98,7 | 98,8 | 98,2 |
| Min. Nutzleistung (80-60°C) | % | 94,3 | 91,9 | 93,3 |
| Max. Nutzleistung (50-30°C) | % | 107,9 | 107,8 | 107,7 |
| Min. Nutzleistung (50-30°C) | % | 103,4 | 103,3 | 103,2 |
| Nutzleistung 30 % der Last | % | 108,6 | 108,5 | 108,6 |
| Verlust nach Abschalten bei 50°C | W | 95,0 | 101,0 | 113 |
| ENERGIELEISTUNGEN | ||||
| HEIZEN | ||||
| Saisonale Energieeffizienzklasse Heizung | A | |||
| Saisonale Energieeffizienz Heizung | % | 93 | ||
| Schallleistung | dB(A) | 51 | 52 | 53 |
| ELEKTRISCHE DATEN | ||||
| Versorgungsspannung | V | 230 | ||
| Frequenz | Hz | 50 | ||
| Stromaufnahme (Qn max) | W | 89 | 99 | 105 |
| Stromaufnahme (Qn min) | W | 61 | 63 | 64 |
| Stromaufnahme in Standby | W | 5 | ||
| Elektrischer Schutzgrad | IP | X5D | ||
| VERBRENNUNGSDATEN | ||||
| Rauchgastemperatur bei max./min. Durchsatz (80-60°C) | °C | 79,9 / 68,4 | 79,5 / 70,1 | 79,4 / 62,3 |
| Rauchgastemperatur bei max./min. Durchsatz (50-30°C) | °C | 56,4 / 52,8 | 54,8 / 53,0 | 58,1 / 51,8 |
| Massenstrom Rauchgas Max./Min. | g/s | 11,5 / 0,9 | 14,3 / 1,0 | 15,9 / 1,2 |
| kg/h | 41,4 / 3,24 | 51,48 / 3,6 | 57,24 / 4,32 | |
| CO2 bei max./min. Durchsatz (G20) | % | 9,3 / 8,8 | 9,0 / 9,0 | 9,5 / 9,0 |
| CO2 bei max./min. Durchsatz (G31) | % | 10,0 / 10,0 | 10,0 / 9,7 | 10,3 / 10,3 |
| O2 bei max./min. Durchsatz (G20) | % | 4,4 / 5,2 | 4,9 / 4,9 | 4,0 / 4,9 |
| NOx gemessen [3] | mg/kWh | 38 45 | ||
| DÜSEN - GAS | ||||
| Düsenmenge | Nr. | 2 | ||
| Düsendurchmesser (G20) | mm | 3,3 / 2,6 | 3,4 / 3,2 | 4,0 / 3,5 |
| Düsendurchmesser (G31) | mm | 2,6 / 1,9 | 2,9 / 2,2 | 3,0 / 2,8 |
| Gasverbrauch bei Max./Min. Durchsatz (G20) | m3/h | 2,59 / 0,185 | 3,12 / 0,22 | 3,65 / 0,26 |
| Gasverbrauch bei Max./Min. Durchsatz (G31) | m3/h | 1,90 / 0,27 | 2,29 / 0,33 | 2,68 / 0,47 |
| Gasversorgungsdruck (G20) | mbar | 20 | ||
| kPa | 2 | |||
| Gasversorgungsdruck (G31) | mbar | 50 | ||
| kPa | 5 | |||
| TEMPERATUREN - DRUCK | ||||
| Max. Betriebstemperatur (T max) °C 85 | ||||
| Einstellbereich Heizung °C 20÷80 | ||||
| Einstellbereich Brauchwasser °C 10÷60 | ||||
| Max. Betriebsdruck (PMS) | bar $ | |||
| kPa 300 | ||||
| Wassergehalt im Heizkessel l 4,9 5,5 6,0 | ||||
[1] Klasse NOx gemäß EN 15502-1:2021+A1:2023
[2] Wärmezufuhr berechnet mithilfe des Heizwertes (Hi)
[3] Berechnet mithilfe höher Heizwert (Hs)
HINWEIS: die Wärmezufuhr bleibt bei Kombination mit einem Warmwasserspeicher unverändert gegenüber den HEIZLEISTUNGEN.
Unterer Heizwert (Hu):
G20 Hi. 9,45 kW/m³ (15°C, 1013 mbar) - G31 Hi. 12,87 kW/kg (15°C, 1013 mbar)
Gaskategorie G20Y20:
Dieses Gerät ist für das Gas G20 geeignet, das bis zu 20 % Wasserstoff (Hz) enthält. Aufgrund der Schwankungen des Anteils des Hz kann der Anteil von O₂ im Laufe der Zeit variieren. Es könnte sich eine genauere Einstellung des Gasventils als erforderlich erweisen. Bei Verwendung von Mischungen mit bis zu 20 % Wasserstoff (Hz) für die Kalibrierung des Gasventils nur auf den Wert des O₂ für das Gas G20 Bezug nehmen.
5.7 Anfangs-Wasserkreislauf

LEGENDE:
M Zufuhr Anlage
R Rücklauf Anlage
Mb Zufuhr Boiler
Rb Rücklauf Boiler
SVS Auslass Sicherheitsventil
G Gasversorgung
U Brauchwasserauslass
E Brauchwassereinlass
Sc Kondenswasserauslass
1 Kondensationswärmetauscher
2 Brennkammer
3 Gebläse
4 Rücklauffühler
5 Thermisches Sicherheitsthermostat
6 Vorlauffühler
7 Druckmessgerät
8 Automatisches Entlüftungsventil
9 Pumpe
10 Ausdehnungsgefäß Anlage
11 Abzweigventil
12 Automatischer Bypass
13 Gasventil
14 Auslass Heizkessel
15 Sicherheitsventil Anlage
16 Siphon Kondenswasserauslass
17 Warmwasserspeicher
18 Magnesiumanode
19 Brauchwassersonde
20 Ablasshahn Boiler
21 Ausdehnungsgefäß Brauchwasser
22 Sicherheitsventil Boiler
23 Brauchwasser-Einlasshahn
5.8 Sonden
Die installierten Sonden haben die folgenden Eigenschaften:
- doppelte Sonde (Zufuhr/thermische Sicherheit) NTC R25°C; 10kΩ β25°-85°C: 3435
- Brauchwassersonde NTC R25°C: 10kΩ β25°-85°C: 3435
- Außentemperaturfühler NTC R25°C; 10kΩ β25°-85°C: 3435
| TR | 0°C | 1°C 2°C | 3°C 4°C | 5°C 6°C | 7°C 8°C | 9°C | |||
| 0°C | 27279 | 26135 | 25044 | 24004 | 23014 | 22069 | 21168 | 20309 | 19489 |
| 10°C | 17959 | 17245 | 16563 | 15912 | 15289 | 14694 | 14126 | 13582 | 13062 |
| 20°C | 12090 | 11634 | 11199 | 10781 | 10382 | 9999 | 9633 | 9281 | 8945 |
| 30°C | 8313 | 8016 | 7731 | 7458 | 7196 | 6944 | 6702 | 6470 | 6247 |
| 40°C | 5828 | 5630 | 5440 | 5258 | 5082 | 4913 | 4751 | 4595 | 4444 |
| 50°C | 4161 | 4026 | 3897 | 3773 | 3653 | 3538 | 3426 | 3319 | 3216 |
| 60°C | 3021 | 2928 | 2839 | 2753 | 2669 | 2589 | 2512 | 2437 | 2365 |
| 70°C | 2229 | 2164 | 2101 | 2040 | 1982 | 1925 | 1870 | 1817 | 1766 |
| 80°C | 1669 | 1622 | 1577 | 1534 | 1491 | 1451 | 1411 | 1373 | 1336 |
| 90°C | 1266 | 1232 | 1199 | 1168 | 1137 | 1108 | 1079 | 1051 | 1024 |
| 100°C | 973 |
Übereinstimmung Gemessene Temperatur/Widerstand
Ablesebeispiel:
TR = 75^ R = 1925
TR = 80^ R = 1669.
5.9 Ausdehnungsgefäß
Das am Heizkessel installierte Ausdehnungsgefäß hat die folgenden Eigenschaften:
| Beschreibung ME | MURELLE HM PLUS T | ||
| 25 30 35 | |||
| Gesamtes Fassungsvermögen l | 10,0 | ||
| Vordruck | kPa 100 | ||
| bar 1,0 | |||
| Nutzleistung l 5,0 | |||
| Maximaler Inhalt der Anlage (*) l | 124 | ||
(*) Bedingungen:
Durchschnittliche Betriebstemperatur 70°C (mit Hochtemperatursystem 80/60°C)
Temperatur zu Beginn des Befüllvorgangs der Anlage 10°C.

HINWEIS
- Bei Anlagen mit einem Wassergehalt, der über dem maximalen Inhalt der Anlage liegt (siehe Tabelle) muss ein zusätzliches Ausdehnungsgefäß vorgesehen werden.
- Der Höhenunterschied zwischen dem Sicherheitsventil und dem höchsten Punkt der Anlage kann maximal 6 Meter sein. Für größere Unterschiede den Vordruck des Ausdehnungsgefäßes und der kalten Anlage um 0,1 bar pro 1 Meter erhöhen.
5.10 Umwälzpumpe
Die Kurve Fördermenge-Förderhöhe der Heizanlage ist in der folgenden Grafik abgebildet.

line
| WASSERDURCHFLUSS (L/h) | 25 | 30 | 35 | | ---------------------- | ---- | ---- | ---- | | Value | 600 | 580 | 550 |Die Kurve Fördermenge-Förderhöhe der Rohrschlange des Boilers ist in der folgenden Grafik abgebildet.

line
| WASSERDURCHFLUSS (L/h) | RESTFÖRDERHÖHE (mbar) | | ---------------------- | --------------------- | | 0 | 750 | | 200 | 720 | | 400 | 680 | | 600 | 620 | | 800 | 550 | | 1000 | 450 | | 1200 | 350 |
HINWEIS
Das Gerät ist mit einem Bypass ausgestattet, der die Zirkulation des Wassers im Heizkessel gewährleistet, wenn Thermostatventile verwendet werden.
5.11 Bedienfeld

Abb. 27
A Mit „ESC“: geht es zurück zum vorherigen Bildschirm SPERRSIGNAL: Bei blockiertem Heizkessel leuchtet die Taste rot
B MULTIFUNKTIONSENCODER: durch Drehen können Sie die verschiedenen Menüpunkte durchscrollen und durch Druck den gewählten Punkt bestätigen
C DISPLAY
1 WLAN (optional)
2 Alarm-Symbol
3 Fernsteuerung, sofern vorhanden
4 Temperatur, Sonnenkollektor
5 Brauchwarmwasser-Temperatur
6 Datum
7 Heizkessel-Vorlauftemperatur
8 Raumfeuchtigkeit
9 Uhrzeit
10 Anlagendruck
11 Gemessene Außentemperatur
12 Vorhandensein Außentemperaturfühler (SE)
13 Wärmeanfrage Heizkreis „1“ aktiviert
14 Wärmeanfrage Heizkreis „2“ aktiviert
15 Brenner aktiviert
16 Prozentsatz der Brenner-Modulation
17 Wärmeanfrage Sanitärkreis aktiviert
18 Anfrage Wärmepumpe Kühlmodus aktiviert
19 Wärmepumpe aktiviert
20 Prozentsatz der Wärmepumpenmodulation
21 Schornsteinfeger-Funktion aktiviert
22 Prozentsatz der Modulation der Schornsteinfeger-Funktion
23 Programmierverbinder

HINWEIS
Die Schutzfolie auf dem Display nach der ersten Inbetriebnahme entfernen.
5.12 Schaltplan

flowchart
graph TD
subgraph Control
A["CR"] --> B["TA1"]
B --> C["SAUX"]
C --> D["S1 (PT1000)"]
D --> E["MI2"]
E --> F["MBUS"]
F --> G["WIFI"]
G --> H["OPTIONAL"]
H --> I["R4 R5"]
I --> J["SCM"]
J --> K["ME"]
K --> L["TRA"]
L --> M["EAR"]
M --> N["PE"]
N --> O["230V - 50 Hz"]
O --> P["TA-230"]
end
subgraph Control
Q["TPA"] --> R["GND OUT 5V"]
R --> S["ORANGE GRÜN"]
T["SB"] --> U["BRAUN BLAU"]
V["SM"] --> W["BLAU BLAU"]
X["TFU"] --> Y["SCHWARZ"]
Z["TS"] --> AA["SF"]
AB["V"] --> AC["F NPE"]
AD["OPTONAL"] --> AE["R4 R5"]
AE --> AF["SRE"]
AG["OPTONAL"] --> AH["R4 R5"]
AH --> AI["SRE"]
AJ["OPTONAL"] --> AK["R4 R5"]
AK --> AL["SRE"]
AM["OPTONAL"] --> AN["R4 R5"]
AN --> AO["SRE"]
AP["OPTONAL"] --> AQ["R4 R5"]
AQ --> AR["SRE"]
AS["OPTONAL"] --> AT["R4 R5"]
AT --> AU["SRE"]
AV["OPTONAL"] --> AW["R4 R5"]
AW --> AX["SRE"]
end
subgraph Control
AY["MI1"] --> AZ["SWARZ"]
AZ --> BA["BRAUN BLAU"]
BB["MI2"] --> BC["LILA GND +24Vdc"]
BD["MINI"] --> BE["WISS GRÜN GELB ORANGE"]
end
subgraph Control
BF["MI2"] --> BG["LILA GND +24Vdc"]
BH["MINI"] --> BI["WISS GRÜN GELB ORANGE"]
subgraph Control
BJ["MI2"] --> BK["LILA GND +24Vdc"]
BL["MINI"] --> BM["WISS GRÜN GELB ORANGE"]
end
subgraph Control
BN["MI2"] --> BO["LILA GND +24Vdc"]
BP["MINI"] --> BQ["WISS GRÜN GELB ORANGE"]
end
subgraph Control
BR["MI2"] --> BS["LILA GND +24Vdc"]
BT["MINI"] --> BU["WISS GRÜN GELB ORANGE"]
end
subgraph Control
BV["MI2"] --> BW["LILA GND +24Vdc"]
BX["MINI"] --> BY["WISS GRÜN GELB ORANGE"]
end
subgraph Control
BZ["MI2"] --> CA["LILA GND +24Vdc"]
CB["MINI"] --> DA["WISS GRÜN GELB ORANGE"]
end
subgraph Control
DB["MI2"] --> DE["WISS GRÜN GELB ORANGE"]
end
subgraph Control
EF["MI2"] --> GF["WISS GRÜN GELB ORANGE"]
end
subgraph Control
GH["MI2"] --> BI["WISS GRÜN GELB ORANGE"]
end
subgraph Control
BJX["MI2"] --> BK["WISS GRÜN GELB ORANGE"]
end
subgraph Control
BKX["MI2"] --> BL["WISS GRÜN GELB ORANGE"]
end
subgraph Control
BNX["MI2"] --> BO["WISS GRÜN GELB ORANGE"]
end
subgraph Control
BPX["MI2"] --> CA["WISS GRÜN GELB ORANGE"]
end
subgraph Control
BZX["MI2"] --> BF["WISS GRÜN GELB ORANGE"]
end
subgraph Control
BZX["MI2"] --> BF["XWARIZ"]
BZX["XWARIZ"] --> BF["XWARIZ"]
BZX["XWARIZ"] --> BF["XWARIZ"]
end
subgraph Control
BZX["XWARIZ"] --> BF["XWARIZ"]
end
subgraph Control
BZX["XWARIZ"] --> BF["XWARIZ"]
end
subgraph Control
BZX["XWARIZ"] --> BF["XWARIZ"]
end
subgraph Control
BZX["XWARIZ"] --> BF["XWARIZ"]
end
subgraph Control
BZY["XWARIZ"] --> BF["XWARIZ"]
end
subgraph Control
BZY["XWARIZ"] --> BF["XWARIZ"]
end
subgraph Control
BZY["XWARIZ"] --> BF["XWARIZ"]
end
subgraph Control
BZY["XWARIZ"] --> BF["XWARIZ"]
end
subgraph Control
BZY["XWARIQ"] --> BF["XWARIQ"]
end
subgraph Control
BZY["XWARIQ"] --> BF["XWARIQ"]
end
subgraph Control
BZY["XWARIQ"] --> BF["XWARIQ"]
end
subgraph Control
BZY["XWARIQ"] --> BF["XWARIQ"]
end
subgraph Control
BZY["XWARIQ"] --> BF["XWARIQ"]
end
| L | Leitung / Phase | SR | Rücklauffühler Heizkessel | S1-2 AUX | Konfigurierbare zusätzliche Fühler |
| N | Neutralleiter | TS | Sicherheitsthermostat | S1(PT1000) | Fühler, Sonnenkollektor |
| F | Phase | TFU | Überhitzungsschutz | 0/10V | 0/10V Eingangskontakt |
| TRA | Zündtransformator | SF | Rauchgassonde | ID1-ID2 | Konfigurierbare digitale Eingänge |
| RE1 | Widerstand | VD | Abzweigventil | ME | Außerhalb der Schalttafel ange-brachte Klemmleiste |
| PM | Modulierende Pumpe | TPA | Druckmessgerät | ||
| V | Gebläse | SRE | Relaisplatine | MI1-MI2 | Auf der Schalttafel angebrachte Klemmleiste |
| EAR | Zünd-/Messelektrode | MMI | Steuerschnittstelle | ||
| EV | Gasmagnetventil | SCM | Steuerplatine | MBUS | Anschlüsse für MOD-BUS Eingang |
| SE | Außentemperaturfühler | CR | Fernsteuerung (alternativ zu TA) | WLAN | Platine für WLAN-Antenne (optional) |
| SM | Vorlauffühler Heizkessel | R1-R2-R3 | Spannungsausgang 230Vac - 1A cosφ > 0,8 (Strombelastbarkeit Relais) | ||
| TA1-TA2 | Raumthermostat | ||||
| TA-230 | Raumthermostat, 230V | R4-R5 | Potenzialfreier Kontakt 2A cosφ > |
Beim Anschluss von TA an TA1 die Brücke nach TA2 (*) entfernen, falls nicht belegt.
Abb. 28

HINWEIS
Folgendes ist Pflicht:
- Die Verwendung eines omnipolaren FI/LS-Schalters, Leitungstrennschalter, konform mit den EN-Normen und der die vollständige Trennung unter den Bedingungen der Überspannungskategorie III ermöglicht (d.h. mit mindestens 3 mm Abstand zwischen den geöfneten Kontakten).
- Leistungskabel immer getrennt von Signalkabeln halten. Um Interferenzprobleme zu vermeiden, immer abgeschirmte Signalkabel verwenden.
- Die Verbindung L (Phase) - N (Nullleiter) berücksichtigen.
- Das Erdungskabel an eine zweckdienliche Erdungsanlage anschließen.
- Da es sich beim Netzanschluss des Systems um einen Typ "Y" handelt, darf das Netzkabel ausschließlich vom Hersteller oder Kundendienst ausgewechselt werden.

HINWEIS
Der Hersteller haftet nicht für eventuelle Schäden aufgrund des Fehlens der Erdung des Gerätes und der Nichtbeachtung der Angaben in den Schaltplänen.

VERBOT
Für die Erdung des Gerätes die Wasserleitungen zu nutzen.
ANWEISUNGEN FÜR INSTALLATION UND WARTUNG
INHALT
6 INSTALLATION 26
6.1 Erhalt des Produktes 26
6.2 Abmessungen und Gewicht 26
6.3 Handhabung....26
6.4 Installationsraum 27
6.5 Neuinstallation oder Installation anstelle eines anderen Gerätes 27
6.6 Reinigung der Anlage 27
6.7 Aufbereitung des Wassers der Anlage 28
6.8 Montage des Heizkessels 28
6.9 Hydraulikanschlüsse....28 6.9.1 Hydraulikzubehör (optional)....29
6.10 Sammlung/Ablass Kondenswasser....29
6.11 Wärmeisolierung der Leitungen 29
6.12 Gasversorgung....30
6.13 Rauchabzug und Ansaugung von verbrennungsfördernder Luft. 30
6.13.1 Koaxialleitungen (Ø 60/100mm und Ø 80/125mm) 32
6.13.2 Separate Leitungen (∅ 60 mm und ∅ 80 mm)32
6.13.3 Gelrennte Leitungen (Ø 80 mm) mit Leitungsset C(10)3 34
6.14 Elektrische Anschlüsse....35
6.14.1 Außentemperaturfühler 36
6.14.2 Thermostat mit Zeitschaltuhr oder Raumthermostat.... 37
6.14.3 Installation der WLAN-Antenne (optional) . 37
6.15 Anlagenlösungen....38
6.15.1 Schnelle Konfiguration von Heizkessel und Anlagentyp. 38
6.15.2 Schaltpläne der Anlagenlösungen mit Zonen-Raumthermostat 39
6.16 Anzeige der eingestellten Anlagenlösung.....46
6.17 Befüllen und Entleeren....46
6.17.1 Vorgänge zum BEFÜLLEN 46
6.17.2 Vorgänge zum ENTLEEREN....47
7 INBETRIEBNAHME 48
7.1 Vorbereitende Arbeiten....48
7.2 Erstinbetriebnahme 48
7.3 Anzeigen und Einstellungen des Bedienfelds.....48 7.3.1 Einstellungen über MODUS-Funktion.....48
7.3.2 Fehlermeldung 49
7.3.3 Stundenprogrammierung.... 50
7.3.4 Auswahl über MODUS-Funktion ..... 51
7.3.5 Einstellungen über MENÜ-Funktion..... 52
7.3.5.1 Menü ALLGEMEINE EINSTELLUNGEN.... 52
7.3.5.2 Menü INFORMATIONEN.... 54
7.3.5.3 Menü TECHNIKER 54
7.3.6 Auswahl über MENÜ-Funktion ..... 56
7.3.7 Einstellungen über ZONEN-Funktion ..... 58
7.3.7.4 Menü INFORMATIONEN.... 58
7.3.7.5 Menü Einstellungen 58
7.3.7.6 Menü - KONFIGURATION 59
7.3.8 Auswahl über ZONEN-Funktion ..... 61
7.4 Parameteranzeige und -einstellung 62
7.5 Parameterliste....63
7.6 Codes von Störungen/Defekten 66 7.6.1 Heizkesselstörungen 66
7.7 Kontrollen und Einstellungen....67
7.7.1 Schornsteinfeger-Funktion und Gasventil-Kalibrierung 67
7.8 Wechsel des verwendbaren Gases....69
7.8.1 Vorbereitende Arbeiten....69
8 WARTUNG 70
8.1 Vorschriften 70
8.2 Äußere Reinigung 70
8.2.1 Reinigung der Verkleidung.... 70
8.3 Innere Reinigung 70
8.3.1 Ausbau von Bauteilen.... 70
8.3.2 Reinigung des Brenners der Brennkammer 71
8.3.3 Zünd-/Messelektrode prüfen....71
8.3.4 Abschließende Arbeiten 71
8.4 Kontrollen....71
8.4.1 Kontrolle der Rauchgasleitung ..... 71
8.4.2 Kontrolle der Druckbeaufschlagung des Ausdehnungsgefäβes 71
8.5 Außerordentliche Wartung 72
8.6 Fehlercodes und mögliche Lösungen .....72
sime 6 INSTALLATION

HINWEIS
Die Installation des Apparates darf ausschließlich vom technischen Kundendienst von Sime oder entsprechend qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden; dabei besteht die PFLICHT zum Tragen angemessener persönlicher Schutzausrüstung.
6.1 Erhalt des Produktes
Die Geräte MURELLE HM PLUS T werden in einem einzigem Packstück geschützt mit einem Karton geliefert.

In der Kunststofftüte im Inneren der Verpackung wird das folgende Material geliefert:
- Installations-, Gebrauchs- und Wartungsanleitung
- Papierschablone für die Montage des Heizkessels
- Garantieschein
- Zertifikat der hydraulischen Prüfung
- Anlagenheft
- WLAN-Antenne (optional)
- Externe Sonde
- Energielabel
- Rauchgasmembran
- Wellrohr für Kondenswasserauslass
- Tüte mit Spreizdübeln

VERBOT
Das Verpackungsmaterial nicht ordnungsgemäß zu entsorgen oder innerhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren, da dieses eine Gefahrenquelle darstellen kann. Es muss daher gemäß den Vorschriften der geltenden Gesetzgebung entsorgt werden.
6.2 Abmessungen und Gewicht

Nach dem Entfernen der Verpackung wird das Gerät manuell gehandhabt und zum Kippen und Heben an den in der Abbildung gezeigten „stabilen“ Teilen wie Geräteboden und Gestell gegriffen.

Beim Entfernen der Verpackung und bei der Handhabung des Gerätes angemessene Unfallverhütungs- und Schutzvorrichtungen verwenden. Das für eine Person anhebbare Höchstgewicht beachten.
6.4 Installationsraum
Der Installationsraum muss stets den technischen Normen und den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Bei Installation des „TYPs B“ muss er über ausreichend große Lüftungsöffnungen verfügen. Außerdem muss er so konstruiert sein, dass der Geräuschpegel während des Betriebs möglichst gering ist. Die Mindesttemperatur des Installationsraumes darf NICHT unter -5 °C fallen.

HINWEIS
- Stellen Sie das Gerät an einem Ort auf, der vor ständiger Sonneneinstrahlung, schlechtem Wetter und nassen oder feuchten Umgebungen geschützt ist.
- Vor der Montage des Apparats MUSS der Installateur sicherstellen, dass die Wand dessen Gewicht tragen kann.
- Den erforderlichen Platz für den Zugriff auf die Sicherheits-/Einstellvorrichtungen und für die Ausführung von Wartungsarbeiten berücksichtigen (siehe Abb. 32).
PLATZBEDARF DES HEIZKESSELS

Abb.32

HINWEIS
- Für Heizkessel mit coaxialen Abgasrohren ist es nicht erforderlich, Mindestabstände zu brennbaren Wänden einzuhalten, da die Temperatur des Rohres während des normalen Betriebs des Heizkessels niemals hohe Temperaturen erreicht (der Temperaturunterschied zwischen der Wand und der Umgebung übersteigt niemals 60 K).
- Für Heizkessel mit getrennten Ansaug- und Abgasrohren, bei brennbaren Wänden und Durchdringungen, ist eine Isolierungsschutzschicht zwischen der Wand und dem Abgasrohr einzufügen.
6.5 Neuinstallation oder Installation anstelle eines anderen Gerätes
Bei der Installation von MURELLE HM PLUS T-Heizkesseln in neuen Anlagen oder als Ersatz für bestehende Anlagen wird empfohlen, folgendes zu prüfen:
- das Rauchabzugsrohr für die Temperaturen der Verbrennungsprodukte geeignet, normgerecht geplant und konstruiert, möglichst geradlinig, dicht, isoliert, frei von Verstopfungen oder Verengungen sowie mit Systemen für die Sammlung und den Ausstoß von Kondenswasser ausgestattet ist
- die elektrische Anlage unter Einhaltung der spezifischen Normen und durch qualifiziertes Fachpersonal realisiert ist
- die Zuleitung des Brennstoffs und der eventuelle Tank (LPG) gemäß den spezifischen Normen realisiert sind
- das Ausdehnungsgefäß die gesamte Aufnahme der Ausdehnung der in der Anlage enthaltenen Flüssigkeit gewährleistet
- die Förderleistung und die Förderhöhe der Pumpe für die Eigenschaften der Anlage angemessen sind
- die Anlage sauber, frei von Schlamm, Verkrustungen, entlüftet und dicht ist. Für die Reinigung der Anlage siehe den entsprechenden Abschnitt
- auf dem Zulauf der Heizungsanlage durch den Installateur ein Rückhaltesystem installiert ist, das den Rückfluss von nicht trinkbarem Wasser in das Wasserversorgungsnetz verhindert.

HINWEIS
Der Hersteller haftet nicht für eventuelle Schäden durch eine unsachgemäße Realisation des Rauchabzugsystems oder übermäßige Verwendung von Zusätzen.
6.6 Reinigung der Anlage
Vor der Installation sowohl an neuen Anlagen als auch beim Austausch eines Wärmeerzeugers an bereits vorhandenen Anlagen ist es sehr wichtig oder gar unabdingbar, eine sorgfältige Reinigung der Anlage vorzunehmen, um Schlamm, Schlacken, Verunreinigungen, Bearbeitungsrückstände usw. zu entfernen.
Für bereits vorhandene Anlagen wird empfohlen, vor Entfernen des alten Wärmerzeugers:
– dem Wasser der Anlage ein Entkalkungsmittel zuzugeben
- die Anlage für einige Tage bei aktivem Wärmeerzeuger laufen zu lassen
- das schmutzige Wasser aus der Anlage abzulassen und mehrmals mit sauberem Wasser nachzuspülen.
Sollte der alte Wärmeerzeuger bereits entfernt worden oder nicht verfügbar sein, diesen durch eine Pumpe ersetzen, um das Wasser in der Anlage zirkulieren zu lassen, und wie oben beschrieben vorgehen.
Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten und vor der Installation des neuen Gerätes sollte dem Wasser der Anlage eine Flüssigkeit zum Schutz vor Korrosion und Ablagerungen zugegeben werden.

HINWEIS
- Für zusätzliche Informationen zum Typ und der Verwendung von Zusätzen wenden Sie sich an den Hersteller des Gerätes.
- Wir erinnern daran, dass es PFLICHT IST, einen Y-Filter, nicht im Lieferumfang des Gerätes enthalten, an der Rückführung (R) der Heizanlage zu installieren.
- Es wird empfohlen, einen Entschlammungsschutz, nicht im Lieferumfang enthalten, vor dem Y-Filter zu installieren, um Verunreinigungen im System zu sammeln und zu trennen.
6.7 Aufbereitung des Wassers der Anlage
Für das Befüllen und eventuelle Nachfüllen der Anlage sollte Wasser mit den folgenden Eigenschaften verwendet werden:
- Aussehen: möglichst klar
- pH: 6÷8
- Härte: < 25°f.
Wenn die Eigenschaften des Wassers von den genannten abweichen, empfiehlt sich die Verwendung eines Sicherheitsfilters an der Wasserzuleitung, der Verunreinigungen zurückhält, und eine chemische Behandlung zum Schutz vor möglichen Verkrustungen und Korrosion, die den Betrieb des Heizkessels beeinträchtigen können.
Wenn die Anlagen nur bei niedrigen Temperaturen betrieben werden, empfiehlt sich die Verwendung eines Produktes, das die Vermehrung von Bakterien hemmt.
In jedem Fall müssen die im Verwendungsland geltenden einschlägigen Gesetze und Vorschriften berücksichtigt und eingehalten werden.
6.8 Montage des Heizkessels
Die Heizkessel MURELLE HM PLUS T verlassen das Werk zusammen mit einer Papierschablone für die Montage an einer soliden Wand.
Für die Installation:
- die Papierschablone (1) an der Wand (2) positionieren, an der der Heizkessel montiert werden soll
- die erforderlichen Löcher bohren und die Spreizdübel (3) einsetzen
- den Heizkessel an den Dübeln einhängen.


HINWEIS
Die Höhe des Heizkessels muss so gewählt werden, dass Demontage- und Wartungsarbeiten mühelos möglich sind.

HINWEIS
Es ist wichtig, dass das Gerät perfekt senkrecht und waagrecht ausgerichtet ist. Verwenden Sie eine Wasserwaage oder ein geeignetes Werkzeug, um sicherzustellen, dass die vollkommen senkrechte und waagrechte Ausrichtung gegeben ist. Wo erforderlich dazu geeignete Abstandshalter einfügen, um das Gerät in der ordnungsgemäßen Arbeitsposition zu installieren.
Die Hydraulikanschlüsse haben die folgenden Eigenschaften und Größen.
| Beschreibung | MURELLE HM PLUS T | ||
| 25 30 35 | |||
| M - Zufuhr Anlage ∅ 3/4" G | |||
| R - Rücklauf Anlage ∅ 3/4" G | |||
| Mb - Zufuhr Boiler ∅ 3/4" G | |||
| Rb - Rücklauf Boiler ∅ 3/4" G | |||
| G - Gasversorgung ∅ 3/4" G | |||
| Sc - Kondenswasserauslass ∅ 20 mm | |||


ACHTUNG
Der Auslass jedes installierten Sicherheitsventils muss über geeignete an ein geeignetes Sammel- und Entleerungssystem angeschlossen werden. Der Hersteller haftet nicht für Überschwemmungen oder Schäden an elektrischen Geräten, die durch das Auslösen des Sicherheitsventils verursacht werden.
6.9.1 Hydraulikzubehör (optional)
| BESCHREIBUNG CODE | |
| Montageschablone 8081221 | |
| Unteres Schablonenelement (50 Stück) 8075437 | |
| Bausatz Hähne 8091820 | |
| Satz für Ersatz der Wandbefestigungen anderer Marken | 8093900 |
| Satz Polyphosphatdosierer 8101700 | |
| Satz Befülldosierer 8101710 | |
| Solar-Satz für Durchlauferhitzer 8105101 | |
| Hebepumpen-Kit für Kondenswasser 8105302 | |
| Bausatz kompakter Entschlammer 8101750 | |
| Bausatz Frostschutz-Heizwiderstände [-15 °C] | 8089816 |
| Bausatz Konzentrator + ein kabelloser Raumfühler | 8094121 |
| Anlegefühler nach Kompensator 6277122 | |
| Fühler Manschette + Mischventil 8082269 | |
| Kabelloser Raumfühler 8094110 | |
Zum Erleichtern des Wasser- und Gasanschlusses des Heizkessels ist das in der Tabelle angegebene Zubehör erhältlich, das separat vom Heizkessel bestellt werden kann.
HINWEIS: die Anweisungen der Bausätze werden mit dem Zubehör geliefert oder sind auf die jeweilige Verpackung gedruckt.
6.10 Sammlung/Ablass Kondenswasser
Zum Auffangen des Kondenswassers wird empfohlen:
- die Kondenswasserauslässe des Gerätes und des Rauchabzugs zu sammeln
- eine Neutralisierungsvorrichtung vorsehen
- darauf achten, dass das Gefälle der Abflüsse>3 % ist.

HINWEIS
- Der Kondensatablauf darf NICHT verändert oder verstopft werden. Er muss wasserdicht sein, darf keine Einschnürungen aufweisen und muss für den Siphon ausreichend dimensioniert sein.
- Der Kondenswasserauslass muss im Einklang mit den geltenden nationalen oder lokalen Bestimmungen realisiert werden.
- Füllen Sie vor der ersten Inbetriebnahme des Geräts den Siphon mit Wasser und prüfen Sie, ob das Kondensat ordnungsgemäß abgeleitet wird.
- Prüfen Sie regelmäßig, ob der Kondensatablauf und/oder das Kondensatneutralisationssystem frei von Verstopfungen ist und reinigen Sie sie gegebenenfalls, je nach Art der festgestellten Verstopfung.

ACHTUNG
Die Verwendung des Geräts mit leerem Siphon kann zu einer Vergiftungsgefahr führen, da Abgase austreten können.
6.11 Wärmeisolierung der Leitungen

HINWEIS
Nach Abschluss der Installationsarbeiten müssen die freiliegenden Rohr- und Verbindungsteile mit einem ausreichend bemessenen Wärmeisolierungsrohr isoliert werden.

Die Heizkessel MURELLE HM PLUS T verlassen das Werk vorge-rüstet für das Gas G20 oder G31. Die Modelle für G20 können für den Betrieb mit G31 mithilfe des "spezifischen Düsen-Kits" (optional) umgestellt werden, das auf Anfrage getrennt vom Heizkessel von Sime erhältlich ist.
Bei Umstellung auf eine andere Gasart vollständig die Vorgehensweise zum „WECHSEL DES VERWENDBAREN GASES“ des Gerätes ausführen.
Sie können darüber hinaus beim Betrieb mit Gas G20 auch ein Gasgemisch mit bis zu 20 % Wasserstoff Hz verwenden.
Die Heizkessel müssen unter Einhaltung der im Verwendungsland geltenden Installationsnormen an die Gasversorgung angeschlossen werden.
Vor Ausführung des Anschlusses sicherstellen, dass:
- die Gasart mit der übereinstimmt, für die das Gerät vorge-rüstet ist
- die Leitungen sauber sind
- der Querschnitt der Gaszufuhrleitung gleich oder größer dem des Anschlusses des Heizkessels ist und in derselben ein Druckverlust herrscht, der höchstens dem entspricht, der zwischen der Gasversorgung und dem Heizkessel vorgesehen ist.

ACHTUNG
Nach Abschluss der Installation prüfen, dass die Anschlüsse alle dicht sind, wie von den Installationsvorschriften vorgesehen.

HINWEIS
Es wird die Verwendung eines geeigneten Filters an der Gasleitung empfohlen.

HINWEIS
Bei Umrüstung auf ein anderes Versorgungsgas von G20 auf G31 markieren Sie das entsprechende Feld auf dem TYPENSCHILD.

6.13 Rauchabzug und Ansaugung von verbrennungsfördernder Luft
Die Heizkessel MURELLE HM PLUS T müssen mit geeigneten Leitungen für den Rauchabzug und die Ansaugung von brandfördender Verbrennungsluft versehen werden. Diese Leitungen gelten als fester Bestandteil des Heizkessels und werden von Sime als Zubehörsätze angeboten, die auf Grundlage der zulässigen Typologien und den Anforderungen der Anlage separat zu bestellen sind.

HINWEISE
- Die Abzugsleitung und der Anschluss an das Rauchabzugsrohr müssen den geltenden nationalen und lokalen Vorschriften und Gesetzen entsprechen.
- Nicht isolierte Abzugsleitungen stellen eine potenzielle Gefahrenquelle dar.
- Das Tragen steifer und dichter Handschuhe, die gegenüber hohen Temperaturen, Kondenswasser und mechanischen Beanspruchungen resistent sind, ist Pflicht.
- Die Geräte müssen in Räumen mit Lüftungsöffnungen nach außen von mindestens 1x150 cm² oder 2x75 cm² installiert werden.
- Rauchgasabzugsrohre können aus Kunststoff, der bis zu einer Höchsttemperatur von 120°C beständig ist, oder aus rostfreiem Stahl hergestellt werden.
Zulässige Arten von Abflüssen und Kanälen

| Auslass Beschreibung | Koaxialrohre Separate Rohre | ||||
| ∅ 60/100 mm | ∅ 80/125 mm | ∅ 80 mm ∅ | 60 mm | ||
| B23P | Ansaugung von verbrennungsfördernder Luft in den Raum und Rauchabzug nach draußen. HINWEIS: Öffnung mit verbrennungsfördernder Luft [6 cm2 x kW] | XX | |||
| B53P | Ansaugung von verbrennungsfördernder Luft in den Raum und Rauchabzug nach draußen. HINWEIS: Öffnung mit verbrennungsfördernder Luft [6 cm2 x kW] | XX | |||
| C(10)3 | Gerät vom Typ C, das über seine Leitungen mit einem gemeinsamen Rauchabzug verbunden ist, der für mehr als ein Gerät geplant wurde. Dieser gemeinsame Rauchabzug besteht aus zwei Abzugleitungen, die an ein Endstück angeschlossen sind, das dem Brenner gleichzeitig Außenluft zuführt und die Verbrennungsprodukte ins Freie ableitet, und zwar durch konzentrische oder nah beieinander liegende Öffnungen, die den gleichen Windbedingungen ausgesetzt sind. HINWEIS: Der Kessel kann nur dann vom Typ C(10)3 sein wenn das Zubehör beschrieben im Abschnitt "Getrennte Leitungen (∅ 80 mm) mit Leitungsset C(10)3". Bei Verwendung dieses Zubehörs muss der Wert Minimale Heiz-/Brauchwasserleistung (premix) um 15 % erhöht werden; den Wert von PAR 20 = 15 setzen Dieses Zubehör nur einbauen, wenn am Heizkessel die getrennten Schornsteine installiert sind; im Fall von konzentrischen Schornsteinen darf es NICHT verwendet werden Die Temperatur der überhitzten Verbrennungsprodukte beträgt 65,0°C | X | |||
| C13 | Ein Gerät, das für den Anschluss über seine Leitungen an einen horizontalen Anschluss vorgesehen ist, der gleichzeitig die Zufuhr von Verbrennungsluft und das Abführen der Abgase durch konzentrische oder ziemlich nahe beieinander liegende Öffnungen ermöglicht (* Qn Max < 70 kW = innerhalb von 50 cm, Qn Max > 70 kW = innerhalb von 100 cm), sodass es ähnlichen Windbedingungen ausgesetzt ist. | XXXX | |||
| C33 | Ein Gerät, das für den Anschluss über seine Leitungen an einen Dachterminal vorgesehen ist, der gleichzeitig die Zufuhr von Verbrennungsluft und das Abführen der Abgase durch konzentrische oder relativ nahe beieinander liegende Öffnungen ermöglicht (* Qn Max < 70 kW = innerhalb von 50 cm, Qn Max > 70 kW = innerhalb von 100 cm), sodass es ähnlichen Windbedingungen ausgesetzt ist. | XXX | |||
| C43 | Abgas- und Ansaugleitungen in getrennten Schornsteinen, jedoch unter ähnlichen Windbedingungen. Die Kessel vom Typ C4 sind für den Anschluss an ein natürlicher Zugrohr mit einem maximalen Unterdruck von 0,5 mbar geeignet. Die Temperatur der überhitzten Abgase beträgt 98 °C | XXXX | |||
| C53 | Abzug und Ansaugung separat an der Wand oder auf dem Dach und in jedem Fall in unterschiedlichen Druckzonen. HINWEIS: der Abzug und die Ansaugung dürfen sich niemals an gegenüberliegenden Wänden befinden. | X | |||
| C83 | Abgasabführung in einem einzelnen oder gemeinsamen Schornstein und Ansaugung durch die Wand. Die Kessel vom Typ C8 sind für den Anschluss an ein natürlicher Zugrohr mit einem maximalen Unterdruck von 2 mbar geeignet. Die Temperatur der überhitzten Abgase beträgt 98 °C | XX | |||
| C93 | Getrennte Ab- und Zuluft in einen gemeinsamen Schornstein. Mindestquerschnitt des Verbrennungsluftkanals ∅ 60 mm | XX | |||
| C63 | Mit Abzug und Ansaugung mit separat erhältlichen und zertifizierten Leitungen. Die Temperatur der überhitzten Abgase beträgt 98 °C. Der maximal zulässige Rücklauf beträgt 10% im Vergleich zur in der Tabelle "Technische Eigenschaften" angegebenen Nenn-CO2. Die Abgas- und Ansaugöffnungen dürfen niemals an gegenüberliegenden Wänden positioniert werden. Das Gerät darf nicht an ein gemeinsames Abgasrohr angeschlossen werden, das unter Bedingungen mit positivem Druck betrieben wird. | ||||
P: Rauchabzugsystem, geplant für den Betrieb bei positiven Druck.
6.13.1 Koaxialleitungen (Ø 60/100mm und Ø 80/125mm)
Koaxialzubehör
| Beschreibung | Code | |
| ∅ 60/100 mm ∅ | 80/125 mm | |
| Satz Koaxialleiter 8096250 8096253 | ||
| Verlängerung L 1000 mm 8096150 8096171 | ||
| Verlängerung L 500 mm 8096151 8096170 | ||
| Senkrechte Verlängerung L 140 mm mit Entnahmestelle für Rauchgasanalyse | 8086950 - | |
| Adapter für ∅ 80/125 mm - 8093150 | ||
| Zusätzlicher 90°-Bogen 8095850 8095870 | ||
| Zusätzlicher 45°-Bogen 8095950 8095970 | ||
| Ziegel mit Gelenk 8091300 8091300 | ||
| Dachauslassendstück L 1285 mm 8091205 - 8091212 | ||
Druckverluste - Gleichwertige Länge
| Modell | Leq (laufende Meter) | |
| 60/100 mm | 80/125 mm | |
| 90°-Bogen 1,5 2 | ||
| 45°-Bogen 1 1 | ||
Mindest-/Höchstlängen
| Modell | Leitungslänge ∅ 60/100 Leitungslänge ∅ 80/125 | |||||||
| Lwaagerecht(m) | Hsenkrecht(m) | Lwaagerecht(m) | Hsenkrecht(m) | |||||
| Min. | Max. | Min. | Max. | Min. | Max. | Min. | Max. | |
| MURELLE HMPPLUS 25 T | - | 4,5 | 1,3 | 6 | - | 8 | 1,2 | 10 |
| MURELLE HMPPLUS 30 T | - | 5 | 1,3 | 7 | - | 10 | 1,2 | 13 |
| MURELLE HMPPLUS 35 T | - | 4 | 1,3 | 6 | - | 8 | 1,2 | 11 |
Armaturen für Rauchabzug und Verbrennungslufteinlass

6.13.2 Separate Leitungen ( 60 mm und 80 mm)
Wenn der Rauchabzug und der Verbrennungslufteinlass mit separaten Leitungen anstelle von konzentrischen Rohren realisiert werden, kann das Zubehör „BAUSATZ SEPARATE LEITUNGEN Artikelnr. 8089912 für ∅ 80 mm oder Artikelnr. 8089913 für ∅ 60 mm verwendet werden. Das Zubehör muss zusätzlich zum Heizkessel bestellt und an weiteres Zubehör, das in der Tabelle ausgewählt wird, angeschlossen werden.
Das Zubehör Artikelnr. 8089912 für ∅ 80 mm wird mit einer NICHT ZU VERWENDENDEN ANSAUGMEMBRAN geliefert.
Das Zubehör Artikelnr. 8089913 für ∅ 60 mm wird mit einem Ansaugkragen geliefert, der anstelle des im Heizkessel vorhandenen eingesetzt wird.
Separates Zubehör
| Beschreibung | Code | |
| Durchmesser∅ 60 (mm) | Durchmesser∅ 80 (mm) | |
| 90°-Bogen AG/IG (6 St.) | - | 8077450 |
| 90°-Kurve M-F | 8089921 | - |
| 90°-Bogen AG/IG (mit Entnahmestelle) | 8089924 | - |
| Verlängerung L. 1000 mm (6 St.) | - | 8077351 |
| Verlängerung L 1000 mm | 8089920 | - |
| Verlängerung L. 500 mm (6 St.) | - | 8077350 |
| Wandablassendstück | 8089541 | 8089501 |
| Satz innere und äußere Gewinderinge | 8091510 | 8091500 |
| Ansaugendstück | 8089540 | 8089500 |
| 45°-Bogen AG/IG (6 St.) | - | 8077451 |
| 45°-Kurve M-F | 8089922 | - |
| Sammler | 8091400 | 8091400 |
| Ziegel mit Gelenk | 8091300 | 8091300 |
| Dachauslassendstück L 1381 mm | 8091204 | 8091204 |
| Reduzierung MF ∅ 60 | 8089923 | - |
| Ansaug-/Abzuganschluss | 8091401 | 8091401 |
| Koaxialauslass ∅ 80/125 L. 885 mm 8091 | 210 8091 | 210 |
| Leitungsset C(10)3MURELLE HM PLUS 25 T | - | 6296550(GPL) |
| Leitungsset C(10)3MURELLE HM PLUS 25 T | - | 6296543(Erdgas) |
| Leitungsset C(10)3MURELLE HM PLUS 30 T | - | 6296543 |
| Leitungsset C(10)3MURELLE HM PLUS 35 T | - | |
Rauchabzug
Der Rauchabzug wird durch Anbringen der Bausatzkomponenten an den Kesselanschluss erstellt; dazu gehören die Dichtung ∅125 (1), der Kragen (2) und die Schrauben (3), mit denen alles fixiert wird. Die Reduzierung (4) ist nur im Bausatz 8089913 enthalten.


HINWEIS
Die Heizkessel MURELLE HM PLUS T sind serienmäßig mit einer Stahlmembran (5), Artikelnr. 6028607 für die Modelle 25 und 30, Artikelnr. 6028605 für die Modelle 35 ausgestattet. Wenn der Gesamtlastabfall der separaten Leitungen unter 9 mmH₂O liegt, wird diese an der Abgasflansch angebracht. Bei einem Gesamtlastabfall von mehr als 9 mmH₂O wird die Membran nicht verwendet. Der Gesamtlastabfall ergibt sich aus der Summe der Lastabfälle der einzelnen Zubehörteile der Rohrleitungen und darf nicht mehr als 15 mmH₂O betragen.
Rauchabzug
Der Verbrennungslufteinlass wird bei separaten Rohrleitungen wie folgt erstellt:
- Die Schließkappe (5) des Lufteinlasses entfernen; wählen Sie dabei die von Ihnen bevorzugte
- Den Boden der Kappe (6) mit einem geeigneten Werkzeug (siehe (a)) abschneiden
- Die Kappe (5) umdrehen (siehe (b)) und am Lufteinlass anbringen, setzen Sie dabei die Dichtung (7) ein
- fixieren Sie das Ganze mit den zuvor entfernten Schrauben.
In die auf diese Weise umgedrehte Kappe (5) wird nun die erste Komponente des Lufteinlassrohres eingelegt.
HINWEIS: Bei Installation des Bausatzes 8089913 wird die im Heizkessel enthaltene Kappe (5) mit der im Bausatz enthaltenen ersetzt.


Abb. 38
Armaturen für Rauchabzug und Verbrennungslufteinlass

Abb. 39
Druckverlust Zubehör ∅ 60 mm
| Beschreibung Code | Code | Druckverlust (mm H2O) | |||||
| MURELLE HM PLUS 25 T | MURELLE HM PLUS 30 T | MURELLE HM PLUS 35 T | |||||
| Ansaugung Auslass Ansaugung Auslass Ansaugung Auslass | |||||||
| Kit separate Leitungen | 8089913 | 2,50 | 0,50 | 2,50 | 0,50 | 2,50 | 0,50 |
| 90°-Bogen IG/ AG | 8089921 | 0,40 | 0,70 | 0,50 | 1,10 | 0,60 | 1,40 |
| 45°-Bogen IG/ AG | 8089922 | 0,35 | 0,70 | 0,45 | 0,90 | 0,55 | 1,20 |
| Waagerechte Verlängerung L 1000 mm | 8089920 | 0,40 | 0,90 | 0,50 | 1,10 | 0,60 | 1,40 |
| Senkrechte Verlängerung L 1000 mm | 8089920 | 0,40 | 0,60 | 0,50 | 0,70 | 0,60 | 0,80 |
| Wandendstück | 8089541 | 0,50 | 1,20 | 0,80 | 1,40 | - | 1,60 |
| Koaxialer Wand-Auslass (*) | 8091210 | - - - - - - | |||||
| Dachauslassendstück (*) | 8091204 | 0,80 | 0,10 | 1,10 | 0,15 | 1,50 | 0,20 |
(*) Die Verluste des Dachauslassendstücks in der Ansaugung umfassen den Sammler Cod. 8091400.
Druckverlust Zubehör ∅ 80 mm
| Beschreibung Code | Code | Druckverlust (mm H2O) | |||||
| MURELLE HM PLUS 25 T | MURELLE HM PLUS 30 T | MURELLE HM PLUS 35 T | |||||
| Ansaugung Auslass Ansaugung Auslass Ansaugung Auslass | |||||||
| Kit separate Leitungen | 8089912 | --- | --- | ||||
| 90°-Bogen IG/ AG | 8077450 | 0,20 0, | 25 0,25 | 0,30 0, | 30 0,40 | ||
| 45°-Bogen IG/ AG | 8077451 | 0,15 0, | 15 0,20 | 0,20 0, | 25 0,25 | ||
| Waagerechte Verlängerung L 1000 mm | 8077351 | 0,15 0, | 15 0,20 | 0,20 0, | 25 0,25 | ||
| Senkrechte Verlängerung L 1000 mm | 8077351 | 0,15 0, | 15 0,20 | 0,20 0, | 25 0,25 | ||
| Wandendstück | 8089501 | 0,10 0, | 25 0,10 | 0,35 0, | 15 0,50 | ||
| Koaxialer Wand-Auslass (*) | 8091210 | --- | --- | ||||
| Dachauslassendstück (*) | 8091204 | 0,80 0, | 10 1,10 | 0,15 1, | 5 0,2 | ||
| Leitungsset C(10)3 | 6296550 | -1,2 | --- | ||||
| 6296543 | -1,2 | -1,8 | 2,2 | ||||
(*) Die Verluste des Dachauslassendstücks in der Ansaugung umfassen den Sammler Cod. 8091400.

HINWEIS
Die maximale Gesamtlänge ergibt sich durch Summierung der Länge der Ein- und der Auslassrohre. Der Gesamtlastabfall ergibt sich aus der Summe der Lastabfälle der einzelnen Zubehörteile der Rohrleitungen und darf nicht mehr als 15 mmH2O betragen. Die Gesamtlänge pro Rohrleitung muss in jedem Fall weniger als 25 m betragen, auch wenn der Gesamtlastabfall unter dem maximal zulässigen liegt.
HINWEIS: Für einen korrekten Betrieb des Heizkessels muss, mit dem 90°-Bogen in der Ansaugung, ein Mindestabstand der Leitung von 0,50 m eingehalten werden.
Beispiel für die Berechnung der Druckverluste in einem Heizkessel MURELLE HM PLUS 25 T.
| Zubehör ∅ 80 mm Code | Menge | Druckverlust (mm H2O) | ||
| Ansaugung | Auslass | Gesamtwerte | ||
| Verlängerung L 1000 mm (waagerecht) | 8077351 | 99 x 0,15 - 1,35 | ||
| Verlängerung L 1000 mm (waagerecht) | 8077351 | 9 - 9 x 0,15 1,35 | ||
| 90°-Bogen | 8077450 | 22 x 0,20 - 0,40 | ||
| 90°-Bogen | 8077450 | 2 - 2 x 0,25 0,50 | ||
| Wandendstück | 8089501 | 10,10 - 0,10 | ||
| Wandendstück | 8089501 | 1 - 0,25 0,25 | ||
| SUMME 3,95 | ||||
Die Installation ist zulässig, da der Gesamtlastabfall (3,95 mmH2O) der vorgesehenen Zubehörteile weniger als 15,0 mmH2O beträgt und die Gesamtlänge der einzelnen Rohrleitungen weniger als 25 m misst.
6.13.3 Getrennte Leitungen (∅ 80 mm) mit Leitungsset C(10)3
Der Kessel MURELLE HM PLUS T ist für die Verwendung von Abgasrohren vom Typ C(10)3 und für den Anschluss an ein Sammelabfuhrsystem vorgesehen, das einen statischen Druck im Abgasrohr aufrechterhält, der um 25 Pa höher ist als der im Verbrennungsluftansaugrohr. Der minimale Druckunterschied zwischen dem Abgasausgang und dem Luftansauganschluss muss -200 Pa betragen, einschließlich der -100 Pa aufgrund des Winddrucks.
Für den korrekten Betrieb des Heizkessels sollten einige Parameter je nach Leistung und Art des verwendeten Brennstoffs geändert werden.
HINWEIS: Um die Parameter zu verändern, wie in Paragraph "Parameteranzeige und -einstellung" beschrieben vorgehen. Wenden Sie sich bei eventuellem Klärungsbedarf an den Si-me-Kundendienst.
Die Installation des Zubehörteils Leitungsset C(10)3 (pos. 1) kann sowohl in vertikaler (A), als auch horizontaler Position (B) durchgeführt werden.

Wird das Zubehör in horizontaler Position installiert, muss auf die Position der Drosselklappe im Inneren geachtet werden, deren Flügel (2) nach oben gerichtet sein müssen, damit sie aufgrund ihres Gewichts geschlossen bleiben. Außerdem muss der Siphon (3) entfernt und der mitgelieferte Verschluss (4) montiert werden.

6.14 Elektrische Anschlüsse
Das Netzkabel muss an ein 230V (±10%) \~ 50 Hz Netz angeschlossen werden, auf die Polarität L-N und die Erdung achten. Im Netz muss entsprechend den Installationsnormen ein allpoliger Trennschalter der Überspannungskategorie II vorgesehen werden.
Bei Austausch muss das entsprechende Ersatzteil bei Sime be- stellt werden.
Es sind daher nur die Anschlüsse der optionalen Komponenten erforderlich, die in der Tabelle angegeben und separat vom Heizkessel erhältlich sind.
| BESCHREIBUNG CODE | |
| Fernsteuerung HOME PLUS (open therm) 8092281 | |
| Platine für Kaskadenmanagement 8092268 | |
| Erweiterungsplatine 8092272 | |
| Wochenzeitthermostat Klimagerät 8113509 | |

HINWEIS
Die folgenden Arbeiten dürfen AUSSCHLIESSLICH von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.

HINWEIS
Folgendes ist Pflicht:
- Die Verwendung eines omnipolaren FI/LS-Schalters und Leitungstrennschalter, konform mit den EN-Normen (Mindestabstand der Kontaktöffnung von 3 mm)
- Da es sich beim Netzanschluss des Systems um einen Typ "Y" handelt, darf das Netzkabel ausschließlich vom Hersteller oder Kundendienst ausgewechselt werden
- Das Erdungskabel an eine zweckdienliche Erdungsanlage anschließen
- Leistungskabel immer getrennt von Signalkabeln halten. Um Interferenzprobleme zu vermeiden, immer abgeschirmte Signalkabel verwenden
- Den Heizkessel vor jedem Eingriff von der Stromversorgung trennen, indem der Hauptschalter der Anlage auf „OFF“ gestellt wird.

HINWEIS
Der Hersteller haftet nicht für eventuelle Schäden aufgrund des Fehlens der Erdung des Gerätes und der Nichtbeachtung der Angaben in den Schaltplänen.

VERBOT
Für die Erdung des Gerätes die Wasserleitungen zu nutzen.

ACHTUNG
Bevor mit den nachstehend beschriebenen Arbeiten begonnen wird:
- den Hauptschalter der Anlage auf „OFF“ (aus) stellen
- Gashahn schließen
- Achtgeben, eventuelle heiße Bauteile im Inneren des Gerätes nicht zu berühren.

Um das Einführen der Verbindungskabel der optionalen Komponenten in den Heizkessel zu erleichtern:
- die beiden Schrauben (1) lösen, das vordere Paneel nach vorn ziehen (2) und anheben, um es von oben her auszuhängen

- Die Verriegelungslaschen (3) betätigen, um das Bedienfeld (4) auszurasten
- Das Bedienfeld nach vorne klappen, bis es waagerecht ist

sime
- Die Schrauben (5) lösen und die Klappe (6) des Bedienfeldes entfernen
- Die Anschlusskabel in die Kabelverschraubung (7) stecken und die Drähte des Bauteils gemäß den auf der Klemmleiste angegebenen Anweisungen an die Klemmleiste (8) anschließen.

- Das Bedienfeld (4) wieder in seine ursprüngliche Stellung bringen und mit den zuvor entfernten Verriegelungslaschen fixieren.
6.14.1 Außentemperaturfühler
Der Heizkessel ist für den Anschluss an eine externe Temperatursonde vorgerüstet und kann so mit witterungsgeführter Regelung funktionieren.
Das bedeutet, dass die Vorlauftemperatur des Heizkessels auf Grundlage der Außentemperatur und einer der gewählten Klimakurven aus dem Diagramm variiert (Abb. 45).
Für die Montage der Sonde außen am Gebäude die Anweisungen auf der Verpackung befolgen.
Je nach verwendeter Konfiguration das entsprechende Einstellverfahren der Werte ausführen.
- Kabelloser Raumfühler; mit dieser Konfiguration befindet sich die Einstellung der Werte im Menü:
ZONEN → ZONE Nr. → EINSTELLUNG
- SIME HOME PLUS; mit dieser Konfiguration befindet sich die Einstellung der Werte im Menü:
TECHNIKER → HEIZZONEN.
Klimakurven
Vorlauftemperatur

line
| Außentemperatur (°C) | K=1 | K=2 | K=3 | K=4 | K=5 | K=6 | K=7 | K=8 | K=9 | |---|---|---|---|---|---|---|---|---|---| | 20 | 30 | 30 | 30 | 30 | 30 | 30 | 30 | 30 | 30 | | 15 | 32 | 34 | 36 | 38 | 40 | 42 | 44 | 46 | 48 | | 10 | 34 | 37 | 40 | 44 | 48 | 52 | 56 | 60 | 66 | | 5 | 36 | 40 | 44 | 50 | 56 | 62 | 68 | 74 | 82 | | 0 | 38 | 43 | 48 | 56 | 64 | 72 | 80 | 88 | 96 | | -5 | 40 | 46 | 52 | 62 | 70 | 80 | 88 | 96 | 104 | | -10 | 42 | 49 | 57 | 68 | 77 | 87 | 96 | 104 | 112 | | -15 | 44 | 52 | 62 | 74 | 84 | 95 | 104 | 112 | 120 | | -20 | 46 | 55 | 67 | 80 | 91 | 103 | 112 | 120 | 128 |Abb.45
Vorgehensweise zum Auswählen der Klimakurve
Zum Auswählen der bevorzugten Klimakurve:

- Im „Hauptbildschirm“ den Encoder drehen 📄 und die Funktion „Modus“” (Mode) wählen
- Den Encoder drücken click, um den Auswahlbildschirm der „Betriebsweisen“ (MODE) zu wählen. Den Encoder drehen
bis Sie den Punkt „Winter“ (Winter) erreichen - Drücken Sie den Encoder click, um den gewählten "Modus" (Modus) zu bestätigen und die "Zeilen" aufzurufen

- Den Encoder drehen und „Heizen“ (Heating) wählen
- Den Encoder drücken click, um die Funktion „Heizen“ (Heating) zu bestätigen und das Untermenü zu öffnen
![Sommer Winter Off Warmwasser MAN 40 Heizung verlassen Heizung Bereich 1 Bereich 2 [...] Abb. 47](/content/2026/05/919137/images/a4172e9b1f76ec1ac00bc4d9d28d6b8288f8d8879d438ee1b77ffc8c04f7a432.jpg)
- Den Encoder drehen und die gewünschte Zone, z.B. Zone 1 (Zone 1) wählen
- Den Encoder drücken click, um die gewählte Zone zu be- stätigen und die Zeilen aufzurufen
- Den Encoder drehen (○) und den Punkt „Modul. mit ext. Sonde“ (Ext. probe modul.) wählen
| Kreislauf 1 | |
| Betriebsmodus | ON |
| Set max. Vorlauf | 20°C |
| Set min. Vorlauf | 17°C |
| Modul. mit ext. Sonde | NEIN |
| Klimakurve | 1.0 |
| Offset Klimakurve | 0°C |
Abb. 48
- Drücken Sie den Encoder click, um die gewählte "Zeile" zu bestätigen und den bearbeitbaren Bereich zu öffnen
- Den Encoder drehen (○) und „JA“ (YES) einstellen
- Den Encoder drücken click, um die vorgenommene Änderung zu bestätigen und zur Zeile „Modul mit ext. Sonde“ (Ext. probe modul.) zurückzukehren.
| Kreislauf 1 | |
| Betriebsmodus | ON |
| Set max. Vorlauf | 20°C |
| Set min. Vorlauf | 17°C |
| Modul. mit ext. Sonde | JA |
| Klimakurve | 1.0 |
| Offset Klimakurve | 0°C |
Abb. 49
Bei der Einstellung der Soll-„Heizkurve“ (Weather comp. curve) und der „Offset Heizkurve“ (Weather comp. Offset) ebenso vorgehen.
Verwendung Raumthermostat (TA) Heizkessel; mit dieser Konfiguration wird die Heizkurve durch die Parameter PAR12, PAR13, PAR14, PAR15, PAR16, PAR17 bestimmt.
Vorlauftemperatur

Abb. 50
6.14.2 Thermostat mit Zeitschaltuhr oder Raumthermostat
Der elektrische Anschluss des Thermostats mit Zeitschaltuhr wurde bereits beschrieben. Für die Montage der Komponente im zu überwachenden Raum die Anweisungen auf der Verpackung befolgen.
6.14.3 Installation der WLAN-Antenne (optional)
Die auf Anfrage gemeinsam mit dem Heizkessel gelieferte WLAN-Antenne wie folgt montieren:
- Die WLAN-Antenne (1) aus dem Beutel mit den Unterlagen nehmen
- Die Schutzkappe des Steckplatzes (2) unten im Heizkessel entfernen
- Die WLAN-Antenne (1) in den Steckplatz (2) stecken
- Die WLAN-Antenne in einer der drei Vertiefungen (3) auf der Hahnabdeckung (4) platzieren. Die Vertiefung, die den besten Empfang ermöglicht, wählen, Sicherstellen, dass die WLAN-Antenne so platziert ist, dass die blinkende LED vom Heizkessel aus nach außen gerichtet ist.


VERBOT
- Änderungen/Eingriffe am Anschlusskabel der WLAN-Antenne vornehmen.
- Die WLAN-Antenne im Heizkessel platzieren.
6.15 Anlagenlösungen
6.15.1 Schnelle Konfiguration von Heizkessel und Anlagentyp
Der Parameter „TSP 02 = hydraulische Konfiguration“ ermöglicht die schnelle Konfiguration des dem Heizkessel nachgelagerten Anlagentyps. Abhängig von dem diesem Parameter zugewiesenen Wert, wird eine der folgenden Anlagenlösungen ausgewählt:
- Lösung 4 = Anlage mit Heizkessel mit Boiler und zwei direkten Mehrzonen-Kreisläufen sowie einem abgesetzten Boiler
- Lösung 7 = Anlage mit Heizkessel mit Boiler und einem direkten Mehrzonen-Kreislauf sowie einem Mehrzonen-Mischkreislauf und einem abgesetzten Boiler
- Lösung 11 = Anlage mit Heizkessel mit Boiler und zwei direkten Mehrzonen-Kreisläufen sowie einem abgesetzten Solarspeicher
- Lösung 13 = Anlage mit Heizkessel mit Boiler und einem direkten Mehrzonen-Kreislauf, einem abgesetzten Boiler und einem Klimagerät
Um den Parameter „TSP 02“ einzustellen, wie im Abschnitt „Parameteranzeige und -einstellung“ angegeben, vorgehen.

HINWEIS
Abhängig vom im Parameter „TSP 02“ eingestellten Wert, nehmen die folgenden Parameter die in der Tabelle aufgeführten Werte an.
| GEWÄHLTE HYDRAULISCHE LÖSUNG 4 7 11 13 | ||||||
| TSP | Beschreibung Bereich Parameterwerte | |||||
| 04 | Am Heizkreis 1 angeschlossene Anlage | 0 = hohe Temperatur1 = niedrige Temperatur | 0 1 0 0 | |||
| 26 | Warmwasser-Konfiguration 2 = Boiler mit Sonde 2 2 2 2 | |||||
| 30 | Funktion von Relais 1 | 2 = direkte Zone 1 | 2 | 2 | 2 | 12 |
| 31 | Funktion von Relais 2 | 1 = Solarpumpe7 = direkte Zone 28 = Mischventil (Stellung A) | 7 7 7 8 | |||
| 32 | Funktion von Relais 3 | 0 = nicht verwendet1 = Solarpumpe8 = Mischventil (Stellung A)9 = Mischventil (Stellung B) | 0 8 1 9 | |||
| 33 | Funktion von Relais 4 | 0 = nicht verwendet1 = Solarpumpe7 = direkte Zone 29 = Mischventil (Stellung B) | 0 9 0 | 11 | ||
| 34 | Funktion von Relais 5 | 0 = nicht verwendet7 = direkte Zone 2 | 0 0 0 7 | |||
| 36 | Konfiguration des Eingangs SC (PT1000) | 0 = nicht verwendet1 = Fühler der Solaranlage2 = Sicherheitsthermostat | 0 2 1 0 | |||
| 37 | Konfiguration des Eingangs SAUX 2 | 0 = nicht verwendet3 = Fühler des Solarspeichers4 = Fühler des Mischers | 0 4 0 1 | |||
| 38 | Konfiguration des Eingangs SAUX 2 | 0 = nicht verwendet2 = Eingangsfühler vorgeheiztes Brauchwarmwasser3 = Fühler des Solarspeichers | 0 0 3 0 | |||
| 39 | Konfiguration des digitalen Eingangs 1 | 0 = nicht verwendet7 = TSI Sicherheitsthermostat(Niedertemperaturanlage) | 0 0 0 6 | |||
| 40 | Konfiguration des digitalen Eingangs 2 | 0 = nicht verwendet | 0 | 0 | 0 | 7 |
| 45 | Aktivierung der Vorheizung | 0 = Deaktiviert1 = Aktiviert | 0 0 0 0 | |||
| 46 | Aktivierung Solarfunktion | 0 = Deaktiviert1 = Aktiviert | 0 0 1 0 | |||

HINWEIS
Die Heizkessel können mit Zonen-Raumthermostaten (TZ) oder kabellosen Raumfühlern (SA) und Funkfrequenzempfänger (RF) ausgestattet sein. Prüfen, mit welchen dieser Komponenten der Heizkessel ausgestattet ist, und die entsprechenden, nachstehend aufgeführten Pläne einsehen.
6.15.2 Schaltpläne der Anlagenlösungen mit Zonen-Raumthermostat
Lösung 4: Anlage mit zwei direkten Mehrzonen-Kreisläufen sowie einem abgesetzten Boiler

flowchart
graph TD
A["ACS"] --> B["Valve"]
B --> C["SBL"]
C --> D["E"]
D --> E["SBL"]
E --> F["SIID"]
F --> G["PI1PI2"]
G --> H["TAZ1TA2"]
H --> I["Valve"]
I --> J["Control Valve"]
J --> K["Flow Control Valve"]
K --> L["TS10"]
L --> M["Valve"]
M --> N["Control Valve"]
N --> O["SIID"]
O --> P["PI1PI2"]
P --> Q["TAZ1TA2"]
Q --> R["Valve"]
R --> S["Control Valve"]
S --> T["SIID"]
T --> U["PI1PI2"]
U --> V["TAZ1TA2"]
V --> W["Valve"]
W --> X["Control Valve"]
X --> Y["SIID"]
E Brauchwassereinlass
ACS Brauchwarmwasser
SE Externe Sonde
PI1 Systemzirkulator 1
PI2 Systemzirkulator 2
TAZ1-2 Zonen-Raumthermostat
SBL Kesselsonde (ACS)
SID Hydraulische Weiche
Lösung 7: Anlage mit einem direkten Mehrzonen-Kreislauf sowie einem Mehrzonen-Mischkreislauf und einem abgesetzten Boiler

flowchart
graph TD
A["ACS"] --> B["Valve"]
B --> C["TS1"]
C --> D["SAUX"]
D --> E["TA1"]
E --> F["Valve"]
F --> G["S1PT1000S"]
G --> H["SAUX"]
H --> I["TA1"]
I --> J["Valve"]
J --> K["S1PT1000S"]
K --> L["SAUX"]
L --> M["TS1"]
M --> N["SAUX"]
N --> O["TA1"]
O --> P["Valve"]
P --> Q["S1PT1000S"]
Q --> R["SAUX"]
R --> S["TS1"]
S --> T["SAUX"]
T --> U["TA1"]
U --> V["Valve"]
V --> W["S1PT1000S"]
W --> X["SAUX"]
X --> Y["TS1"]
Y --> Z["Valve"]
Z --> AA["S1PT1000S"]
AA --> AB["SAUX"]
AB --> AC["TS1"]
AC --> AD["Valve"]
AD --> AE["S1PT1000S"]
AE --> AF["SAUX"]
AF --> AG["TS1"]
AG --> AH["Valve"]
AH --> AI["S1PT1000S"]
AI --> AJ["SAUX"]
AJ --> AK["TS1"]
AK --> AL["Valve"]
AL --> AM["S1PT1000S"]
AM --> AN["SAUX"]
AN --> AO["TS1"]
AO --> AP["Valve"]
AP --> AQ["S1PT1000S"]
AQ --> AR["SAUX"]
AR --> AS["TS1"]
AS --> AT["Valve"]
AT --> AU["S1PT1000S"]
AU --> AV["SAUX"]
AV --> AW["TS1"]
AW --> AX["Valve"]
AX --> AY["S1PT1000S"]
AY --> AZ["SAUX"]
AZ --> BA["TS1"]
BA --> BB["Valve"]
BB --> BC["S1PT1000S"]
BC --> BD["SAUX"]
BD --> BE["TS1"]
BE --> BF["Valve"]
BF --> BG["S1PT1000S"]
BG --> BH["SAUX"]
BH --> BI["TS1"]
BI --> BJ["Valve"]
BJ --> BK["S1PT1000S"]
BK --> BL["SAUX"]
BL --> BM["TS1"]
BM --> BN["Valve"]
BN --> BO["S1PT1000S"]
BO --> BP["SAUX"]
BP --> BQ["TS1"]
BQ --> BR["Valve"]
BR --> BS["S1PT1000S"]
BS --> BT["SAUX"]
BT --> BU["TS1"]
BU --> BV["Valve"]
BV --> BW["S1PT1000S"]
BW --> BX["SAUX"]
BX --> BY["TS1"]
BY --> BZ["Valve"]
BZ --> CA["S1PT1000S"]
E Brauchwassereinlass
ACS Brauchwarmwasser
SE Externe Sonde
PI1 Systemzirkulator 1
PI2 Systemzirkulator 2
VMIX1 Systemmischventil 1
SM1 Systemströmungssonde 1
TS1 Sicherheitsthermostat 1
TAZ1-2 Zonen-Raumthermostat
SBL Kesselsonde (ACS)
SID Hydraulische Weiche
(*) Optionales Zubehör
Lösung 11: Anlage mit einem direkten Mehrzonen-Kreislauf sowie einem Mehrzonen-Mischkreislauf und einem abgesetzten Solarspeicher in dem das Brauchwasser vorgeheizt wird

flowchart
graph TD
A["SSOL"] --> B["SE"]
B --> C["S2 AUX"]
C --> D["R1"]
D --> E["TA1"]
E --> F["SPT1000"]
F --> G["TAZ1"]
G --> H["PI1PI2"]
H --> I["SID"]
I --> J["ACS"]
J --> K["SBL"]
K --> L["E"]
L --> M["SBS"]
M --> N["PSOL"]
N --> O["SSOL"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#ffc,stroke:#333
style H fill:#ffc,stroke:#333
style I fill:#cfc,stroke:#333
style J fill:#cfc,stroke:#333
style K fill:#cfc,stroke:#333
style L fill:#cfc,stroke:#333
style M fill:#cfc,stroke:#333
style N fill:#cfc,stroke:#333
style O fill:#cfc,stroke:#333
M Vorlauf Heizkessel
R Rücklauf Heizkessel
ACS Brauchwarmwasser
SE Externe Sonde
Mb Zufuhr Boiler
Rb Rücklauf Boiler
PC1 Pumpe, direkter Kreislauf 1
PC2 Pumpe, direkter Kreislauf 2
TZ1-2 Zonen-Raumthermostat
SB Boilersonde
SBS Fühler des Solarspeichers
SC Fühler, Sonnenkollektor
PS Solarpumpe
SP Hydraulische Weiche
Lösung 13: Anlage und einem direkten Mehrzonen-Kreislauf, einem abgesetzten Boiler und einem Klimagerät

flowchart
graph TD
A["TS1"] --> B["IMP"]
C["PAZ1"] --> D["TAZ2"]
D --> E["PID"]
E --> F["VD"]
F --> G["SM1P1"]
G --> H["PDC"]
H --> I["SHP M PRO"]
I --> J["CR"]
K["KA"] --> L["ACS"]
L --> M["SB"]
M --> N["SHP M PRO"]
O["SAI"] --> P["VA"]
Q["VA"] --> R["VA"]
S["VA"] --> T["VA"]
U["VA"] --> V["VA"]
W["VA"] --> X["VA"]
Y["VA"] --> Z["VA"]
AA["VA"] --> AB["VA"]
AC["VA"] --> AD["VA"]
AE["VA"] --> AF["VA"]
AG["VA"] --> AH["VA"]
AI["VA"] --> AJ["VA"]
AK["VA"] --> AL["VA"]
AM["VA"] --> AN["VA"]
AO["VA"] --> AP["VA"]
AQ["VA"] --> AR["VA"]
AS["VA"] --> AT["VA"]
AU["VA"] --> AV["VA"]
AW["VA"] --> AX["VA"]
AY["TA1"] --> AZ["SE"]
AZ --> BA["TA2"]
BA --> BB["R5"]
BB --> BC["ID2"]
BC --> BD["TAZ2"]
BE["TA3"] --> BF["R3"]
BF --> BG["R2"]
BG --> BH["ID1"]
BH --> BI["R1"]
BI --> BJ["SE"]
BJ --> BK["SAI AUX"]
BL["DAI"] --> BM["R4"]
BM --> BN["ID1"]
BN --> BO["TAZ2"]
BP["SHP M PRO"] --> BQ["SHP M PRO"]
BR["SHP M PRO"] --> BS["SHP M PRO"]
BT["ANSCHLÜSSE AN DIE KLEMMEN"] --> BU["SHP ECO EV 15.1-15.2 HT-COM (CN31)"]
BT --> BV["SHP M PRO CR PdC (Wärmepumpe) HA-HB (CN30)"]
BT --> BW["SHP M PRO ALARM PdC (Wärmepumpe) 14.1-14.2 23-24 (CN11)"]
E Brauchwassereinlass
ACS Brauchwarmwasser
SE Externe Sonde
PI1 (*) Systemzirkulator 1
PI2(*) Systemzirkulator 2
TAZ1-2 Zonen-Raumthermostat
SB Boilersonde
SID Hydraulische Weiche
VD Abzweigventil
SM1 Systemströmungssonde 1
TS1 Sicherheitsthermostat 1
CR Fernsteuerung
KA Relè
IMP Anlagen
(*) Optionales Zubehör
NOTWENDIGE PARAMETEREINSTELLUNGEN FÜR WÄRME-PUMPE
Nachfolgend werden die notwendigen Einstellungen zum Erhalt des optimalen Betriebs der Wärmeerzeuger und Anlagen und der besten Behaglichkeitswerte angegeben:
SHP ECO EV Wärmepumpe
- ändern PAR H85 = 24
SHP M PRO Wärmepumpe
- ändern PAR 6.1 = EINE ZONE
- ändern PAR 1.1 = NEIN
- ändern PAR 15.5 = ALARM

HINWEIS
Das Passwort für den Kundendienst lautet "234".

HINWEIS
Wird die Wärmepumpe "SHP M PRO" mit nach SÜDEN gerichtetem Lamellenregister installiert, ist auf den PAR 3.3 zu achten, der auf den Höchstwert von 35°C erhöht werden muss (der eingestellte Standardwert ist 25°C).
Lösung 4: Anlage mit zwei direkten Mehrzonen-Kreisläufen sowie einem abgesetzten Boiler

flowchart
graph TD
A["ACS"] --> B["RSB"]
B --> C["SBL"]
C --> D["PID"]
D --> E["PI1PI2"]
E --> F["SRRF1SRRF2"]
F --> G["Signal Line"]
H["SE"] --> I["SE"]
I --> J["R1"]
J --> K["R2"]
K --> L["SID"]
M["SI"] --> N["SI"]
O["SI"] --> P["SI"]
Q["SI"] --> R["SI"]
S["SI"] --> T["SI"]
U["SI"] --> V["SI"]
W["SI"] --> X["SI"]
Y["SI"] --> Z["SI"]
AA["SI"] --> AB["SI"]
AC["SI"] --> AD["SI"]
AE["SI"] --> AF["SI"]
AG["SI"] --> AH["SI"]
AI["SI"] --> AJ["SI"]
AK["SI"] --> AL["SI"]
AM["SI"] --> AN["SI"]
AO["SI"] --> AP["SI"]
AQ["SI"] --> AR["SI"]
AS["SI"] --> AT["SI"]
AU["SI"] --> AV["SI"]
AW["SI"] --> AX["SI"]
E Brauchwassereinlass
ACS Brauchwarmwasser
SE Externe Sonde
PI1 Pumpe, direkter Kreislauf 1
PI2 Pumpe, direkter Kreislauf 2
SBL Kesselsonde (ACS)
SID Hydraulische Weiche
RRF Funkfrequenzempfänger
Lösung 7: Anlage mit einem direkten Mehrzonen-Kreislauf sowie einem Mehrzonen-Mischkreislauf und einem abgesetzten Boiler

flowchart
graph TD
A["ACS"] --> B["RRF"]
B --> C["SB"]
C --> D["SBL"]
D --> E["SID"]
E --> F["PID"]
F --> G["VMIX1"]
G --> H["PI1"]
H --> I["Z"]
I --> J["SRRF1"]
J --> K["SM1"]
K --> L["TS1"]
L --> M["SE"]
M --> N["SIPT000S1 AUX"]
N --> O["PE"]
O --> P["R1"]
P --> Q["R2"]
Q --> R["R3"]
R --> S["R4"]
S --> T["PID"]
T --> U["SRRF2"]
U --> V["Z"]
V --> W["PID"]
W --> X["SBR"]
X --> Y["SBL"]
Y --> Z["PID"]
E Brauchwassereinlass
ACS Brauchwarmwasser
SE Externe Sonde
PI1 Systemzirkulator 1
PI2 Systemzirkulator 2
VMIX1 Mischventil, Kreislauf 1
SM1 Vorlauffühler, Kreislauf 1
TS1 Sicherheitsthermostat, Kreislauf 1
SBL Kesselsonde (ACS)
SID Hydraulische Weiche
RRF Funkfrequenzempfänger
(*) Optionales Zubehör
Lösung 11: Anlage mit einem direkten Mehrzonen-Kreislauf sowie einem Mehrzonen-Mischkreislauf und einem abgesetzten Solarspeicher in dem das Brauchwasser vorgeheizt wird

flowchart
graph TD
A["SSOL"] --> B["SSOL"]
B --> C["RSFF1"]
C --> D["SRRF1"]
D --> E["SRRF2"]
E --> F["PID"]
F --> G["PSOL"]
G --> H["SBS"]
H --> I["SBL"]
I --> J["ACS"]
J --> K["SE"]
K --> L["SSOL"]
L --> M["SSOL"]
M --> N["RSFF1000"]
N --> O["R2"]
O --> P["S1PT1000"]
P --> Q["R1"]
Q --> R["PI1P12"]
R --> S["Z"]
S --> T["Z"]
T --> U["Z"]
U --> V["Z"]
V --> W["Z"]
W --> X["Z"]
X --> Y["Z"]
Y --> Z["Z"]
E Brauchwassereinlass
ACS Brauchwarmwasser
SE Externe Sonde
PI1 Systemzirkulator 1
PI2 Systemzirkulator 2
SBL Kesselsonde (ACS)
SBS Fühler des Solarspeichers
SSOL Fühler, Sonnenkollektor
PSOL Solar-Umwälzpumpe
SID Hydraulische Weiche
SRRF1-2 Kabelloser Raumfühler
RRF Funkfrequenzempfänger
6.16 Anzeige der eingestellten Anlagenlösung
Auf dem "Hauptbildschirm":
- Den Encoder drehen (○) und die Funktion „Menü“ (Menu) wählen. Den Encoder drücken click, um den Auswahlbildschirm „Menü“ (Menu) zu öffnen
- Den Encoder drehen (Technical) und den Menüpunkt „Techniker“
![Mon 01.01.2018 10:30 75°C 55° 55°C 65°C 1 25% 11°C 1.5 Menü Modus Bereiche Menü ALLGEMEINE EINSTELLUNGEN [...] INFORMATIONEN [...] TECHNIKER Abb. 52](/content/2026/05/919137/images/6e0a61d1fb73c303802aa4c66c61b25245b98fae48a6255b2f62cfb7a74ce328.jpg)
- Den Encoder drücken click und „Bestätigen“ (Confirm) wählen, den Encoder drücken click und bestätigen
- Den Encoder drehen (○) und den Menüpunkt „Anlagenlösung“ (Plant solution) wählen
![TECHNIKER Vorgang bestätigen bestätigen TECHNIKER Informationen [...] Anlagenlösungen Par. Installation [...] Schornsteinfeger [...] IoT [...] Abb. 53](/content/2026/05/919137/images/978198b139e7765b753b886f831ad1f3a72b8203daea54e356b4201c7ff59791.jpg)
- Den Encoder drücken click, um den Bildschirm „Anlagenlösung“ (Plant solution) zu öffnen und die eingestellte Anlagenlösung aufzurufen.

6.17 Befüllen und Entleeren
Vor Durchführen der folgenden Schritte sicherstellen, dass der Hauptschalter der Anlage auf "OFF" (ausgeschaltet) steht.

6.17.1 Vorgänge zum BEFÜLLEN
Die Heizkessel MURELLE HM PLUS T sind nicht mit einem Füllhahn ausgestattet; dieser muss am Rücklauf der Anlage vorgesehen werden.
Entfernen des vorderen Paneels:
- die beiden Schrauben (1) lösen, das vordere Paneel nach vorn ziehen (2) und anheben, um es von oben her auszuhängen.

Brauchwasserkreislauf (Warmwasserspeicher):
- den Absperrhahn des Brauchwasserkreislaufs öffnen (wenn vorgesehen)
- einen oder mehrere Warmwasserhähne öffnen, um den Brauchwasserkreislauf zu befüllen und zu entlüften
- nach der Entlüftung die Warmwasserhähne wieder schließen.
Heizkreislauf:
- die Absperr- und Entlüftungsventile im oberen Bereich öffnen
- den Deckel des automatischen Entlüftungsventils (3) lösen
- den Absperrhahn des Heizkreislaufs öffnen (wenn vorgesehen)
- den Füllhahn öffnen, der auf dem Rücklauf der Anlage vorzusehen ist
- bis zum Austritt des Wassers aus den Entlüftungsventilen füllen und diese schließen
- Befüllung fortsetzen bis Erreichen des Drucks 1-1,2 bar auf dem Manometer (4)
- den Füllhahn schließen
- prüfen, dass in der Anlage keine Luft vorhanden ist, und sämtliche Heizkörper sowie den Kreislauf an den hohen Stellen der Installation entlüften

HINWEIS: für eine komplette Entlüftung der Anlage empfiehlt es sich, die obige Vorgehensweise mehrmals zu wiederholen.
- den auf dem Manometer (4) angezeigten Druck prüfen und bei Bedarf den Befüllvorgang fortsetzen, bis der richtige Druck angezeigt wird
- den Deckel des automatischen Entlüftungsventils (3) schließen
- den Siphon befüllen; dazu den Schlauch anschließen oder den Anschluss zur Rauchentnahme verwenden.
Das vordere Paneel des Heizkessels wieder anbringen; es dazu von oben einhängen, nach vorn drücken und durch Festziehen der zuvor entfernten Schrauben (1) sichern.
6.17.2 Vorgänge zum ENTLEEREN
Brauchwasserkreislauf (Warmwasserspeicher):
- den Absperrhahn des Brauchwasserkreislaufs schließen (bei der Installation vorgesehen)
- zwei oder mehr Warmwasserhähne öffnen, um den Brauchwasserkreislauf zu leeren.
Heizkreislauf:
- den Deckel des automatischen Entlüftungsventils (3) lösen
- die Absperrhähne des Heizkreislaufs schließen (bei der Installation vorgesehen)
- prüfen, dass der bei der Installation vorgesehene Füllhahn geschlossen ist
- einen Gummischlauch an den Ablasshahn des Boilers (5) anschließen und den Hahn öffnen
- nach dem Entleeren den Ablasshahn (5) wieder schließen
- den Deckel des automatischen Entlüftungsventils (3) schließen.

7 INBETRIEBNAHME
7.1 Vorbereitende Arbeiten

ACHTUNG
- Sollte es erforderlich sein, sich Zugriff zum unteren Bereich des Apparats zu verschaffen, stellen Sie sicher, dass die Bauteile oder Leitungen der Anlage nicht heiß sind (Verbrennungsgefahr). - Ziehen Sie vor Instandsetzungsarbeiten an der Heizanlage immer Schutzhandschuhe an.

HINWEIS
Die nachstehend beschriebenen Arbeiten dürfen AUS-SCHLIESSLICH von entsprechend qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden; dabei besteht die PFLICHT zum Tragen angemessener persönlicher Schutzausrüstung.
Vor der Inbetriebnahme des Gerätes prüfen, dass:
- die verwendete Gasart mit der übereinstimmt, für die das Gerät vorgerüstet ist
- die Sperrhähne der Gaszufuhr, der thermische Anlage und der Wasserzufuhr geöffnet sind
- der Anlagendruck im kalten Zustand, der auf dem Manometer angezeigt wird, zwischen 1 und 1,2 bar liegt
- sich der Rotor der Pumpe frei dreht
- der Siphon gefüllt ist
- das Rauchabzugsrohr korrekt montiert ist.
7.2 Erstinbetriebnahme
Nach Durchführung der Vorprüfungen für die Inbetriebnahme des Heizkessels wie folgt vorgehen:
- den Hauptschalter der Anlage auf „ON“ (an) stellen
- Nach einigen Sekunden erscheint auf dem Display der "Hauptbildschirm"

- Den Encoder drehen und die Funktion „Modus“ (Mode) wählen - Den Encoder drücken click, um den Auswahlbildschirm der „Betriebsweisen“ (MODE) zu wählen. Den Encoder drehen bis die gewünschte Betriebsart, z.B. „Winter“ (Winter) erreicht wird

- das betroffene Raumthermostat einstellen und prüfen, dass der Heizkessel normal startet und funktioniert.
7.3 Anzeigen und Einstellungen des Bedienfelds

HINWEIS
Es wird empfohlen, die Fabrikeinstellungen nicht zu verändern, um die optimalen Betriebslogiken des Gerätes nicht zu beeinträchtigen. Bei besonderen Anforderungen wenden Sie sich an den technischen Kundendienst Sime.
7.3.1 Einstellungen über MODUS-Funktion
Auf dem "Hauptbildschirm":

- Den Encoder 📄 drehen und die Funktion „Modus“ (Mode) wählen - Den Encoder drücken 📄 click, um den Auswahlbildschirm der „Betriebsweisen“ (MODE) zu wählen. Den Encoder drehen 📄, bis die gewünschte Betriebsart, z.B. „Winter“ (Winter) erreicht wird

- Drücken Sie den Encoder click, um den gewählten "Modus" (Modus) zu bestätigen und die "Zeilen" aufzurufen - Den Encoder drehen und „Heizen“ (Heating) wählen - Den Encoder drücken click, um die Funktion „Heizen“ (Heating) zu bestätigen und das Untermenü „Zonen“ (Zones) zu öffnen
![Sommer Winter Off Warmwasser MAN 40° Heizung verlassen Heizung Bereich 1 [...] Bereich 2 [...] Abb. 62](/content/2026/05/919137/images/0c0cb26eb58a5dfe86fae8f1c52394fba50c50274884a85895aa9e7632317bf8.jpg)
- Den Encoder drehen und die gewünschte Zone, z.B. Zone 1 (Zone 1) oder Zone 2 (Zone 2) wählen
- Den Encoder drücken click, um die gewählte Zone zu bestätigen und die Zeilen aufzurufen
und die gewünschte Zone, z.B. Zone 2 (Zone 2) wählen
click, um die gewählte Zone zu beaufzurufen


![Bereich 1 Informationen Einstellungen[...] Konfiguration[...]](/content/2026/05/919137/images/baff9cfc4d998c97dfae1acdd6aa46bd807f4cf36143f8298caaa7db1a5943e9.jpg)
Abb. 63
- drehen Sie den Encoder um den gewünschten Menüeintrag zu wählen, z. B. "Einstellungen" (Settings)

![Bereich 1 Informationen[...] Einstellungen Konfiguration[...]](/content/2026/05/919137/images/6e7aebc8cc2c0d8b697692a8def6350726aa1d5a1eb909b8df8f49d536725349.jpg)
Abb. 64
- drücken Sie den Encoder click, um das gewählte Untermenü zu bestätigen und den Anzeigebereich der zugehörigen Daten auszuwählen

![Zone 1 - Einstellungen Betriebsmodus Set AUTO comfort 20.5°C Set AUTO reduziert 17.0°C Set MAN 19.2°C Stundenprogrammierung [...]](/content/2026/05/919137/images/600e67c6c14beb4cf2337b145c2eadd09b69ee5360f022b06789551704ba061a.jpg)
Abb. 65
- Drücken Sie den Encoder click, um die gewählte "Zeile" zu bestätigen und den bearbeitbaren Bereich zu öffnen

![Zone 1 - Einstellungen Betriebsmodus AUTO Set AUTO comfort 20.5°C Set AUTO reduziert 17.0°C Set MAN 19.2°C Stundenprogrammierung [...]](/content/2026/05/919137/images/d6be65ad575163e76fbcad4d76844a0c95cbd5de3b94bd953f4ccd6e20e94cc6.jpg)
Abb. 66
- Drehen Sie den Encoder zum den "Wert" im zulässigen Feld zu bearbeiten (z. B. OFF - ECO - MAN - AUTO)
- Den Encoder drücken click, um ggf. vorgenommene Änderungen zu bestätigen und zur Zeile „Betriebsweise“ (Function Mode) zurückzukehren.
click, um ggf. vorgenommene Änder- und zur Zeile „Betriebsweise“ (Function).



HINWEIS
Die oben beschriebenen Einstellungen müssen für beide Zonen durchgeführt werden.

HINWEIS
Für die Stundenprogrammierung des Heizkessels, siehe den Abschnitt „Stundenprogrammierung“.
7.3.2 Fehlermeldung
Im Fall von Störungen öffnet sich anstelle des „Hauptbildschirms“ (Fault in progress) der Bildschirm „Störung“. Für die am häufigsten auftretenden Fehlercodes erscheinen auch eine kurze Beschreibung sowie Hinweise für den Benutzer zur Schwere und Häufigkeit, mit der sich die Störungen wiederholt.


Abb. 67
Die Art der Störung kann vorübergehend (flüchtig) oder blockierend sein.
Zum Wiederherstellen der normalen Betriebsbedingungen:
- Im ersten Fall reicht es aus, die Ursache der Störung zu be- seitigen
- Im zweiten Fall muss die Ursache der Störung beseitigt und anschließend die „RESET“-Taste (Reset) gedrückt werden, zur
Bestätigung den Encoder drücken



Abb. 68
Die Liste der möglichen Störungen finden Sie im Abschnitt „Codes von Störungen/Defekten“.
7.3.3 Stundenprogrammierung
Mit dem Bedienfeld können täglich höchstens vier Zeitfenster für den Brauchwasser- und den unten beschriebenen Heizbetrieb eingestellt werden.
Während der programmierten Zeitspannen läuft der Heizkessel im KOMFORT Heizmodus und außerhalb der Zeitspanne läuft er im REDUZIERTEN Heizmodus:
- Drücken Sie den Encoder click, um die gewählte "Stundenprogrammierung" zu bestätigen und den bearbeitbaren Bereich zu öffnen
![Stundenprogramm Heizen MontagTag/e [1] 06:00 - 08:00 [3] - [2] 11:00 - 13:00 [4] 18:00 - 23:00 bestätigen](/content/2026/05/919137/images/d1591df4c616066c699988ea213cd8cf3002d4886e2290d5a4b6a4459eeb5aa3.jpg)
Abb. 69
- Drehen Sie den 1, um die "Einzelne Tage" oder die "Gruppen von Tagen" auszuwählen - Drücken Sie den Encoder click, um die Auswahl zu bestätigen und die erste "regulierbare Uhrzeit" [1] aufzurufen
![Stundenprogramm Heizen MontagTag/e 024681012141618202224 [1] 06:00 - 08:00 [3] - [2] 11:00 - 13:00 [4] 18:00 - 23:00 bestätigen](/content/2026/05/919137/images/6347bb51b2a236f46c07563b08d81bea3e30a8874fc1fd2e11ea06c2e445ff3b.jpg)
Abb. 70
- Drehen Sie den Encoder umden "Wert" auf Grundlage der bevorzugten Uhrzeit zu ändern - Drücken Sie den Encoder click, um die Änderung zu bestätigen und zum nächsten "Wert" überzugehen
![Stundenprogramm Heizen MontagTag/e 024681012141618202224 [1] 06:00 - 08:00 [3] [2] 11:00 - 13:00 [4] 18:00 - 23:00 bestätigen](/content/2026/05/919137/images/92fe617d02b053be2467ec9acc8ac2163353142939dbd50eca3c80b15879a781.jpg)
Abb. 71
- Fahren Sie so fort, bis Sie alle gewünschten Änderungen für jeden Wochentag oder jede Gruppe von Tagen vorgenommen haben.
HINWEIS: Die Vorgehensweise ist ZIRKULÄR („Karussell-Prinzip“), deshalb müssen Sie auch einem Fehler immer VORWÄRTS vorgehen.

HINWEIS
Wenn Sie eine bestimmte Zeitspanne NICHT verwenden möchten, müssen Sie für die Anfangs- und Endzeit dieser Zeitspanne den gleichen Wert eingeben (z. B. [3] 14:00-14:00).
- Nach Abschluss der Änderungen den Encoder drehen, um „Bestätigen“ (Confirm) zu wählen und den Encoder drücken click, um zu den Punkten „einzelne Tage“ oder „mehrere Tage“ zurückzukehren - Auf „ESC“ drücken, um zum „Hauptbildschirm“ zurückzukehren.

Abb. 72
7.3.4 Auswahl über MODUS-Funktion

flowchart
graph TD
A["75°C 55°C 65°C"] --> B["MODUS Bereiche"]
B --> C["Sommer Winter Off"]
C --> D["Warmwasser MAN 40 Heizung"]
D --> E["verlassen"]
E --> F["Sommer Winter Off"]
F --> G["Warmwasser Heizung"]
G --> H["verlassen"]
H --> I["Sommer Winter Off"]
I --> J["Warmwasser MAN 45 Heizung"]
J --> K["verlassen"]
K --> L["Sommer Winter Off"]
L --> M["Warmwasser"]
M --> N["verlassen"]
N --> O["Sommer Winter Off"]
O --> P["Warmwasser"]
P --> Q["verlassen"]
Q --> R["Sommer Winter Off"]
R --> S["Warmwasser"]
S --> T["verlassen"]
T --> U["Sommer Winter Off"]
U --> V["Warmwasser"]
V --> W["verlassen"]
W --> X["Sommer Winter Off"]
X --> Y["Warmwasser"]
Y --> Z["verlassen"]
Z --> AA["Sommer Winter Off"]
AA --> AB["Warmwasser"]
AB --> AC["verlassen"]
AC --> AD["Sommer Winter Off"]
AD --> AE["Warmwasser"]
AE --> AF["verlassen"]
AF --> AG["Sommer Winter Off"]
AG --> AH["Warmwasser"]
AH --> AI["verlassen"]
AI --> AJ["Sommer Winter Off"]
AJ --> AK["Warmwasser"]
AK --> AL["verlassen"]
AL --> AM["Sommer Winter Off"]
AM --> AN["Warmwasser"]
AN --> AO["verlassen"]
AO --> AP["Sommer Winter Off"]
AP --> AQ["Warmwasser"]
AQ --> AR["verlassen"]
AR --> AS["Sommer Winter Off"]
AS --> AT["Warmwasser"]
AT --> AU["verlassen"]
AU --> AV["Sommer Winter Off"]
AV --> AW["Warmwasser"]
AW --> AX["verlassen"]
AX --> AY["Sommer Winter Off"]
AY --> AZ["Warmwasser"]
AZ --> BA["verlassen"]
BA --> BB["Sommer Winter Off"]
BB --> BC["Warmwasser"]
BC --> BD["verlassen"]
BD --> BE["Sommer Winter Off"]
BE --> BF["Warmwasser"]
BF --> BG["verlassen"]
BG --> BH["Sommer Winter Off"]
BH --> BI["Warmwasser"]
BI --> BJ["verlassen"]
BJ --> BK["Sommer Winter Off"]
BK --> BL["Warmwasser"]
BL --> BM["verlassen"]
BM --> BN["Sommer Winter Off"]
BN --> BO["Warmwasser"]
BO --> BP["verlassen"]
BP --> BQ["Sommer Winter Off"]
BQ --> BR["Warmwasser"]
BR --> BS["verlassen"]
BS --> BT["Sommer Winter Off"]
BT --> BU["Warmwasser"]
BU --> BV["verlassen"]
Abb. 73
7.3.5 Einstellungen über MENÜ-Funktion
7.3.5.1 Menü ALLGEMEINE EINSTELLUNGEN
Ausgehend vom „Hauptbildschirm“ wie folgt vorgehen:

Abb. 74
- Den Encoder drehen und die Funktion „Menü“ (Menu)
wählen. Den Encoder drücken click, um den Auswahlbildschirm „Menü“ (Menu) zu öffnen
- Den Encoder drehen und den Menüpunkt „Allgemeine Einstellungen“ (GENERAL SETTINGS) wählen

![ALLGEMEINE EINSTELLUNGEN [...] INFORMATIONEN [...] TECHNIKER [...]](/content/2026/05/919137/images/62ee9a52276ea53505fbb8b828baefdf2354bb5f4f4daed947a11cc60d8429e4.jpg)
Abb. 75
- drücken Sie den Encoder click zum Bestätigen des gewählten Menüs und rufen Sie die Untermenüs auf
![ALLGEMEINE EINSTELLUNGEN Sprache ITA Datum und Uhrzeit [...] Anzeige [...] Werkseitige Einstellungen [...]](/content/2026/05/919137/images/37b6e718e3a0d76a4712e3acac2e0b447cdc342a1776bfca4b24bd8ebb1825c1.jpg)
Abb. 76
- drücken Sie den Encoder click, um das gewählte Untermenü zu bestätigen und den bearbeitbaren Bereich auszuwählen
![ALLGEMEINE EINSTELLUNGEN Sprache ITA Datum und Uhrzeit [...] Anzeige [...] Werkseitige Einstellungen [...]](/content/2026/05/919137/images/a1134d0debbc606cca353b770e9f7e7de15747ba21c21196a2448635673e0f5e.jpg)
Abb. 77

- Den Encoder drehen und den Punkt „Angabe/Wert“ im zulässigen Feld (z.B.: von ITA zu EN) verändern
![ALLGEMEINE EINSTELLUNGEN Sprache EN Datum und Uhrzeit [...] Anzeige [...] Werkseitige Einstellungen [...]](/content/2026/05/919137/images/1c9c514df767cd777445b84c6583499f24842c36a3c6c303200d87a2f29846d9.jpg)
Abb. 78

- drücken Sie den Encoder click, um die Änderung zu bestätigen und zu den Untermenüs zurückzukehren
![ALLGEMEINE EINSTELLUNGEN Sprache EN Datum und Uhrzeit [...] Anzeige [...] Werkseitige Einstellungen [...]](/content/2026/05/919137/images/1de4d672b3d72747e6061cc5c7eebc82e55701da9c8baafa927ac0deed652429.jpg)
Abb. 79

- Den Encoder drehen um ein anderes Untermenü zu wählen, z.B.: „Datum/Uhrzeit“ (Date and time)
![ALLGEMEINE EINSTELLUNGEN Sprache EN Datum und Uhrzeit [...] Anzeige [...] Werkseitige Einstellungen [...]](/content/2026/05/919137/images/d89c887e40dce818c421230554008645259cc3c0f54bd2823cf0639c46a70c3d.jpg)
Abb. 80

- drücken Sie den Encoder click, um das gewählte Untermenü zu bestätigen und den bearbeitbaren Bereich zu öffnen - es wird der erste bearbeitbare "Wert" hervorgehoben (z. B. 01)

Abb. 81
- es wird der erste bearbeitbare "Wert" hervorgehoben (z. B. 06)
- drehen Sie den Encoder (2), um den "Wert" zu ändern (z. B. von 06 bis 12)
- drücken Sie den Encoder click, um die Änderung zu bestätigen und den nächsten "Wert" auszuwählen, der daraufhin hervorgehoben wird (z. B.. 36)

Abb. 82

- drücken Sie den Encoder click, um die Änderung zu bestätigen und den nächsten "Wert" auszuwählen, der daraufhin hervorgehoben wird (z. B.. 01)
- fahren Sie so fort, bis Sie alle gewünschten Änderungen vorgenommen haben
- Nach Abschluss der Änderungen mit dem Encoder den Punkt „Bestätigen“ (Confirm) wählen und den Encoder

click drücken, um zum anfänglichen Untermenü zurück- ukehren (Datum und Uhrzeit).

other
Einstellungen Datum und Uhrzeit | Datum | TAG | MONAT | JAHR | | :--- | :--- | :--- | :--- | | | 01 | Jan. | 2018 | | Uhrzeit | Uhrzeit | Minute | 50 | bestätigenAbb. 83

- drücken Sie den Encoder click, um die Änderung zu bestätigen und den nächsten "Wert" auszuwählen, der daraufhin hervorgehoben wird (z. B.. 01)
- fahren Sie so fort, bis Sie alle gewünschten Änderungen vorgenommen haben
- Nach Abschluss der Änderungen mit dem Encoder den Punkt „Bestätigen“ (Confirm) wählen und den Encoder

- drücken, um zum anfänglichen Untermenü zurück- ren (Datum und Uhrzeit).
HINWEIS: Die Vorgehensweise ist ZIRKULÄR („Karussell-Prinzip“), deshalb müssen Sie auch einem Fehler immer VORWÄRTS vorgehen.

- Den Encoder drehen 📄, um ein anderes menü zu wählen, z.B.: „Anzeigen“ (Display).
Das "Anzeigemenü" (Display) gestattet folgende Einstellungen:
- Displaykontrast
- Dauer der Hintergrundbeleuchtung des Displays
Die Vorgehensweise ist die bisher beschriebene.
![ALLGEMEINE EINSTELLUNGEN Sprache DE Datum und Uhrzeit [...] Anzeige Werkseitige Einstellungen [...]](/content/2026/05/919137/images/fbb448dac81a598d32bc69be5031189ffe32d7e211ccdd990e82fce80ec0fd9e.jpg)
Abb. 84

HINWEIS
Untermenü "Fabrikeinstellungen" (Factory settings)
Dieses Untermenü sollte NUR dann aufgerufen werden, wenn man zu den "Fabrieksinstellingen" (Fabrikeinstellungen) (Factory settings) zurückkehren und damit alle auf Nutzerebene vorgenommenen Einstellungen löschen möchte.
Wenn Sie fortfahren möchten:

k
- drücken Sie den Encoder click uj den bearbeitbaren Bereich zu öffnen. Es erscheint der Bildschirm, der die folgenden Möglichkeiten bietet:

Abb. 85
- Den Encoder drehen (und) „Bestätigen“ (Confirm) wäh-
„Bestätigen“ (Confirm) wäh-
len, den Encoder drücken click, um die „Werkseinstellungen“ (Factory settings) zurückzusetzen und nach einigen Sekunden zum „Hauptbildschirm“ zurückkehren.

7.3.5.2 Menü INFORMATIONEN
Das Menü INFORMATIONEN dient nur der Anzeige und es können KEINE Änderungen an den Daten vorgenommen werden. Auf dem "Hauptbildschirm":

Abb. 86
- Den Encoder drehen und die Funktion „Menü“ (Menu)
wählen. Den Encoder drücken click, um den Auswahlbildschirm „Menü“ (Menu) zu öffnen - Den Encoder drehen und das Menü „INFORMATIONEN“ (Information) auswählen
![Menü ALLGEMEINE EINSTELLUNGEN [...] INFORMATIONEN TECHNIKER [...]](/content/2026/05/919137/images/c5fbaf1d9bc1b408dd3fa504748904f29b4c64ed001836c60d9c2e9c445e9536.jpg)
Abb. 87
- Den Encoder drücken click, um „INFORMATIONEN“ (INFORMATION) zu bestätigen und die Untermenüs zu öffnen
![Informationen Heizkessel Brauchwasser [...] Version SCP 1.00 Version MB 1.00 Version BC 1.00](/content/2026/05/919137/images/2167e28dd59327f80b2ac4627b355629893246d6a37ed4c0f98561b261be77ed.jpg)
Abb. 88
- drehen Sie den Encoder 4 um das gewünschte Untermenü auszuwählen
- drücken Sie den Encoder click, um das gewählte Untermenü zu bestätigen und den Anzeigebereich der zugehörigen Daten auszuwählen

Abb. 89
- „Zurück“ wählen (Back) und den Encoder drücken click, um zu den Untermenüs zurückzukehren
- drehen Sie den Encoder 📄, um ein anderes Untermenü auszuwählen
![Informationen Heizkessel [...] Brauchwasser [...] Version SCP 1.00 Version MB 1.00 Version BC 1.00](/content/2026/05/919137/images/fe61d23fa189c048572c31a5ef6566812e85b255c75cd8d44d3f8a654c72ffcd.jpg)
Abb. 90
- drücken Sie den Encoder click, um das gewählte Untermenü zu bestätigen und den Anzeigebereich der zugehörigen Daten auszuwählen
- fahren Sie so fort, bis Sie alle gewünschten Anzeigen vorgenommen haben
- Auf „ESC“ drücken, um zum „Hauptbildschirm“ zurückzukehren.

Abb. 91
7.3.5.3 Menü TECHNIKER
Die Verwendung des Menüs TECHNIKER wird nur qualifiziertem Fachpersonal empfohlen, da es die Änderung kritischer Daten der gesteuerten Anlage gestattet.

HINWEIS
Es wird empfohlen, die Fabrikeinstellungen nicht zu verändern, um die optimalen Betriebslogiken des Gerätes nicht zu beeinträchtigen. Bei besonderen Anforderungen wenden Sie sich an den technischen Kundendienst Sime.
Auf dem "Hauptbildschirm":

Abb. 92
- Den Encoder drehen und die Funktion „Menü“ (Menu) wählen. Den Encoder drücken click, um den Auswahlbild- schirm „Menü“ (Menu) zu öffnen
- Den Encoder drehen (Technical) und den Menüpunkt „Techniker“

![Mend ALLGEMEINE EINSTELLUNGEN [...] INFORMATIONEN [...] TECHNIKER](/content/2026/05/919137/images/ae19968183cc5bc5748b14f85c351b6b1152566db15c28ac4ef3541553469e80.jpg)
Abb. 93
Wenn Sie fortfahren möchten:
- Drücken Sie den Encoder click uj den bearbeitbaren Bereich zu öffnen. Es erscheint der folgende Bildschirm:

Abb. 94
- Den Encoder drehen zum zu „Bestätigen“ (Confirm) und den Encoder drücken click, um die Untermenüs zu öffnen
![TECHNIKER Informationen [...] Anlagenlösungen Par. Installation [...] Schornsteinfeger [...] IoT [...]](/content/2026/05/919137/images/3ebef5448d75282db85583cd1cbef9ec9cd66495b7ce631f1d12010b946ccc8a.jpg)
Abb. 95
- Den Encoder drehen umdas gewünschte Untermenü z.B.: „Anlagenlösung“ (Plant solution) auszuwählen
- Den Encoder drücken click, um das gewählte Untermenü zu bestätigen und den Bereich der bearbeitbaren Parameter aufzurufen


Abb. 96
- Drücken Sie den Encoder click, um die gewählte "Zeile" zu bestätigen und den bearbeitbaren Bereich zu öffnen

bar
Anlagenlösungen | Category | Anlagenlösungen | |---|---| | Art der Lösung | 1 | | R1 | 2 | | R2 | 3 | | R3 | 4 | | R4S | 5 | | R5S | 6 | ▼Abb. 97

- drehen Sie den Encoder ▶ um den neuen Wert einzustellen
- Den Encoder drücken click, um die Änderung zu bestätigen und mit einer anderen Menüzeile fortzufahren

bar
Anlagenlösungen | Category | Anlagenlösungen | |---|---| | Art der Lösung | 3 | | R1 | 2 | | R2 | 3 | | R3 | 4 | | R4S | 5 | | R5S | 6 | ▼Abb. 98
- Nach Abschluss der Anzeigen/Änderungen auf „ESC“ drücken, um die Änderung abzuschließen und zu den vorherigen Bildschirmen zurückzukehren.
7.3.6 Auswahl über MENÜ-Funktion

flowchart
graph TD
A["Mon 01.01.2018"] --> B["75°C 55°C 65°C"]
B --> C["Menu Modus Bereiche"]
C --> D["Menu ALLGEMEINE EINSTELLUNGEN [..."]]
D --> E["INFORMATIONEN... TECHNIKER [..."]]
E --> F["ALLGEMEINE EINSTELLUNGEN"]
F --> G["Sprache Datum und Uhrzeit [..."]
G --> H["Anzeige [..."]]
H --> I["Werkseitige Einstellungen [..."]]
I --> J["ALLGEMEINE EINSTELLUNGEN"]
J --> K["Sprache DE Datum und Uhrzeit"]
K --> L["Anzeige [..."]]
L --> M["Werkseitige Einstellungen [..."]]
M --> N["ALLGEMEINE EINSTELLUNGEN"]
N --> O["Sprache DE Datum und Uhrzeit [..."]
O --> P["Anzeige"]
P --> Q["Werkseitige Einstellungen [..."]]
Q --> R["ALLOEMEINE EINSTELLUNGEN"]
R --> S["Sprache DE Datum und Uhrzeit [..."]
S --> T["Anzeige"]
T --> U["Werkseitige Einstellungen [..."]]
U --> V["ALLOEMEINE EINSTELLUNGEN"]
V --> W["Sprache DE Datum und Uhrzeit [..."]
W --> X["Anzeige"]
X --> Y["Werkseitige Einstellungen [..."]]
Y --> Z["ALLOEMEINE EINSTELLUNGEN"]
Z --> AA["Informationen"]
AA --> AB["Heizkessel Brauchwasser ..."]
AB --> AC["Version SCP 1.00"]
AC --> AD["Version MB 1.00"]
AD --> AE["Version BC 1.00"]
AE --> AF["Informationen"]
AF --> AG["Heizkessel Brauchwasser ..."]
AG --> AH["Version SCP 1.00"]
AH --> AI["Version MB 1.00"]
AI --> AJ["Version BC 1.00"]
AJ --> AK["Informationen"]
AK --> AL["Heizkessel Brauchwasser ..."]
AL --> AM["Version SCP 1.00"]
AM --> AN["Version MB 1.00"]
AN --> AO["Version BC 1.00"]
AO --> AP["Informationen"]
AP --> AQ["Heizkessel Brauchwasser ..."]
AQ --> AR["Version SCP 1.00"]
AR --> AS["Version MB 1.00"]
AS --> AT["Version BC 1.00"]
AT --> AU["Informationen"]
Abb. 99

flowchart
graph TD
A["Menu"] --> B["TECHNIKER"]
B --> C["Informationen"]
C --> D["Informationen [..."]]
C --> E["Anlagenlösungen [..."]]
C --> F["Par. Installation [..."]]
C --> G["Schornsteinfeger [..."]]
C --> H["IoT [..."]]
B --> I["Vorgang bestätigen"]
I --> J["Bestätigen"]
J --> K["TECHNIKER"]
K --> L["Informationen [..."]]
K --> M["Anlagenlösungen [..."]]
K --> N["Par. Installation [..."]]
K --> O["Schornsteinfeger [..."]]
K --> P["IoT [..."]]
B --> Q["TECHNIKER"]
Q --> R["Informationen [..."]]
Q --> S["Anlagenlösungen [..."]]
Q --> T["Par. Installation [..."]]
Q --> U["Schornsteinfeger [..."]]
Q --> V["IoT [..."]]
B --> W["TECHNIKER"]
W --> X["Informationen [..."]]
W --> Y["Anlagenlösungen [..."]]
W --> Z["Par. Installation [..."]]
W --> AA["Schornsteinfeger [..."]]
W --> AB["IoT [..."]]
B --> AC["TECHNIKER"]
AC --> AD["Informationen [..."]]
AC --> AE["Anlagenlösungen [..."]]
AC --> AF["Par. Installation [..."]]
AC --> AG["Schornsteinfeger [..."]]
AC --> AH["IoT [..."]]
B --> AI["TECHNIKER"]
AI --> AJ["Informationen [..."]]
AI --> AK["Anlagenlösungen [..."]]
AI --> AL["Par. Installation [..."]]
AI --> AM["Schornsteinfeger [..."]]
AI --> AN["IoT [..."]]
B --> AO["TECHNIKER"]
AO --> AP["Informationen [..."]]
AO --> AQ["Anlagenlösungen [..."]]
AO --> AR["Par. Installation [..."]]
AO --> AS["Schornsteinfeger [..."]]
AO --> AT["IoT [..."]]
B --> AU["Informationen"]
AU --> AV["Informationen [..."]]
AU --> AW["Anlagenlösungen [..."]]
AU --> AX["Par. Installation [..."]]
AU --> AY["Schornsteinfeger [..."]]
AU --> AZ["IoT [..."]]
B --> BA["Informationen"]
BA --> BB["Informationen [..."]]
B --> BC["Anlagenlösungen [..."]]
B --> BD["Par. Installation [..."]]
B --> BE["Schornsteinfeger [..."]]
B --> BF["IoT [..."]]
B --> BG["Informationen"]
BG --> BH["Informationen [..."]]
BG --> BI["Anlagenlösungen [..."]]
BG --> BJ["Par. Installation [..."]]
BG --> BK["Schornsteinfeger [..."]]
BG --> BL["IoT [..."]]
B --> BM["Informationen"]
BM --> BN["Informationen [..."]]
BM --> BO["Anlagenlösungen [..."]]
BM --> BP["Par. Installation [..."]]
BM --> BQ["Schornsteinfeger [..."]]
BM --> BR["IoT [..."]]
7.3.7 Einstellungen über ZONEN-Funktion
7.3.7.4 Menü INFORMATIONEN
Das Menü INFORMATIONEN dient nur der Anzeige und es können KEINE Änderungen an den Daten vorgenommen werden. Auf dem "Hauptbildschirm":

Abb. 101
- Den Encoder drehen und die Funktion „Zonen“ (Zones) wählen
- Den Encoder drücken click, um den Auswahlbildschirm der „Zonen“ (Zones) zu öffnen
![Bereiche Bereich 1 Bereich 2 [...] Bereich 3 [...] Bereich 4 [...]](/content/2026/05/919137/images/748b977240d903b4c7cf11fd8f3bcab64a0371e72ea6f28243e989543b4799c6.jpg)
Abb. 102
- Den Encoder drehen und die gewünschte Zone, z.B. Zone 1 (Zone 1) wählen
- Den Encoder drücken click, um die gewählte Zone zu be-stätigen und die Zeilen aufzurufen
- Den Encoder drehen und das Menü „INFORMATIONEN“ (INFORMATION) auswählen
![Bereich 1 Informationen Einstellungen[...] Konfiguration[...]](/content/2026/05/919137/images/b5a0e9d76284f0e596e389132aa89d64526a99b9d3ea27c35e3682ca1f1e694a.jpg)
Abb. 103
- Den Encoder drücken click, um „Informationen“ (INFORMATION) zu bestätigen und den Daten-Anzeigebereich zu öffnen

Abb. 104
- Auf „ESC“ drücken, um zum „Hauptbildschirm“ zurückzukehren.
7.3.7.5 Menü Einstellungen
Auf dem "Hauptbildschirm":

Abb. 105
- Den Encoder drehen und die Funktion „Zonen“ (Zones) wählen
- Den Encoder drücken click, um den Auswahlbildschirm der „Zonen“ (Zones) zu öffnen
![Bereiche Bereich 1 Bereich 2 [...] Bereich 3 [...] Bereich 4 [...]](/content/2026/05/919137/images/d18ec4dfbe2c7bd49b87b40707d17e4b97617d242b280f98cb2a4112bbccaabe.jpg)
Abb. 106
- Den Encoder drehen und die gewünschte Zone, z.B. Zone 1 (Zone 1) wählen
- Den Encoder drücken click, um die gewählte Zone zu be-stätigen und die Zeilen aufzurufen
- drehen Sie den Encoder, um das Menü gen" (Settings) auszuwählen
„Einstellun-

![Bereich 1 Informationen[...] Einstellungen Konfiguration[...]](/content/2026/05/919137/images/72f1b901f3b56229da2d7b8480b84e8523e6f16ad5ebdb7b1d1d82d2db5395fe.jpg)
Abb. 107
- drücken Sie den Encoder click, um das gewählte Untermenü zu bestätigen und den Anzeigebereich der zugehörigen Daten auszuwählen

![Zone 1 - Einstellungen Betriebsmodus Set AUTO comfort 20.5°C Set AUTO reduziert 17.0°C Set MAN 19.2°C Stundenprogrammierung [...]](/content/2026/05/919137/images/6f7795048edebbc9cc9d6b1aacf1ba519dc3fc2445d9cc4ca6d2d460e425cb08.jpg)
Abb. 108
- Drücken Sie den Encoder click, um die gewählte "Zeile" zu bestätigen und den bearbeitbaren Bereich zu öffnen

![Zone 1 - Einstellungen Betriebsmodus AUTO Set AUTO comfort 20.5°C Set AUTO reduziert 17.0°C Set MAN 19.2°C Stundenprogrammierung [...]](/content/2026/05/919137/images/33bf0c62739a801723ed97ed2fbd591efaf02ab757aabd902c23be666ec4d48a.jpg)
Abb. 109
- Drehen Sie den Encoder umden "Wert" im zulässigen Feld zu bearbeiten (z. B. OFF - ECO - MAN - AUTO)

- Den Encoder drücken click, um ggf. vorgenommene Änderungen zu bestätigen und zur Zeile „Betriebsweise“ (Function Mode) zurückzukehren.


HINWEIS
Die oben beschriebenen Einstellungen müssen für alle Zonen durchgeführt werden.
7.3.7.6 Menü - KONFIGURATION
Auf dem "Hauptbildschirm":

Abb. 110
- Den Encoder drehen und die Funktion „Zonen“ (Zones) wählen
- Den Encoder drücken click, um den Auswahlbildschirm der „Zonen“ (Zones) zu öffnen

bar
Bereiche | Bereich | Value | |---|---| | Bereich 1 | [...] | | Bereich 2 | [...] | | Bereich 3 | [...] | | Bereich 4 | [...] |Abb. 111
- Den Encoder drehen und die gewünschte Zone, z.B. Zone 1 (Zone 1) wählen
- Den Encoder drücken click, um die gewählte Zone zu be- stätigen und die Zeilen aufzurufen
- Den Encoder drehen und das Menü „Konfiguration“ (Config) auswählen
![Bereich 1 Informationen[...] Einstellungen [...] Konfiguration [...]](/content/2026/05/919137/images/f9a73cf0a400927185dbd8a777e16e589a492d63d0730f99cb68eae00ebbca65.jpg)
Abb. 112
- drücken Sie den Encoder click, um das gewählte Untermenü zu bestätigen und den Anzeigebereich der zugehörigen Daten auszuwählen
![Zone 1 - Konfiguration Einstellung [...] Fühler Umgebung [...] Wasserkreislauf [...]](/content/2026/05/919137/images/0e8c34bd6e3e49b4525138e7e72e9453d5f1fae0545ccf7bfe32d41b0dca5689.jpg)
Abb. 113
- drehen Sie den Encoder 1 um das gewünschte Untermenü auszuwählen
- drücken Sie den Encoder click, um das gewählte Untermenü zu bestätigen und den Anzeigebereich der zugehörigen Daten auszuwählen

- Drücken Sie den Encoder click, um die gewählte "Zeile" zu bestätigen und den bearbeitbaren Bereich zu öffnen

- Den Encoder drehen und die „Angabe/Wert“ im zulässigen Feld (z.B.: OFF - OT - TA - RF - M3) verändern - Den Encoder drücken click, um ggf. vorgenommene Änderungen zu bestätigen und zur gekennzeichneten „Zeile“ zurückzukehren.
Eine vollständige Auflistung der für die Konfiguration verwendbaren Parameter finden Sie in den folgenden Tabellen.
Parameter, Raumsonde
| Parameter Beschreibung | |
| Typ | OFF = Keine Raumsonde in der Zone |
| OT = direkt über Fernsteuerung (OT) verwaltete Zone | |
| TA = direkt über den mit dem Heizkessel verbundenen Raumthermostat (TA) verwaltete Zone | |
| RF = direkt über die kabellose Sonde (RF) verwaltete Zone | |
| M3 = mit einer über M3 BUS angeschlossenen kabelgebundenen Sonde kontrollierter Bereich | |
| M3-Adresse | [0 ... 3 [Werkseinstellung = 0]] = Adresse des an den M3 BUS angeschlossenen Geräts, in dem sich die in einem RF Konzentrator installierte Eingangssonde (M3 oder RF) befindet. Diese Adresse wird normalerweise mit einem am Gerät angebrachten Dip-Schalter eingestellt |
| Eingangskontakt | [1 ... 8 [Werkseinstellung = 1]] = Nummer des Eingangs des RF Konzentrators (manchmal virtuell, wie bei RF) dem ein Fühler oder ein allgemeiner Eingang zugeordnet werden soll |
| Zustand | -- = Warten auf Statusprüfung |
| OK = Installation durchgeführt / Fühler vorhanden | |
| ... = Wird gerade installiert (Warten auf RF Sonde auf dem gewählten RF Konzentrator) | |
| ERR = Installations- oder Konfigurationsfehler | |
Parameter des (hydraulischen) Wasserkreislaufs
| Parameter Beschreibung | |
| Typ | OFF = Zone und Kreislauf nicht vorhanden oder nicht gesteuert |
| CALD = Im Heizkessel integrierte Schaltkreise (festgelegt: Kreis 1 für die Zone 1 und Kreis 2 für die Zone 2) | |
| ATT = Von einem Stellantrieb über den M3 BUS gesteuerte Kreise (siehe Kit Artikelnr. 8092272 - Mehrzonen-Platine M3) | |
| M3-Adresse | [0 ... 3 (Werkseinstellung = 0)] = Adresse des an den M3 BUS angeschlossenen Geräts, M3 Stellantrieb in den das Einzel- oder Mehrfach-Ausgangsrelais (Mix) integriert ist. Diese Adresse wird normalerweise mit einem am Gerät angebrachten Dip-Schalter eingestellt |
| Ausgangskontakt | [1 ... 4 (Werkseinstellung = 1)] = Es handelt sich dabei um die Nummer des physischen Ausgangs (z.B.: Einzel- oder Mehrfachrelais) des M3 Stellantriebs, dem der Hydraulikkreislauf der gewählten Zone zugeordnet werden soll. |
| Kategorie | DIR = Direkter Kreislauf (Hochtemperaturanlage) |
| MIX = Mischkreislauf (Niedrigtemperaturanlage) | |
| Zustand | --- = Warten auf Statusprüfung |
| OK = Installation durchgeführt / Fühler vorhanden | |
| ... = Wird gerade installiert (Warten auf RF Sonde auf dem gewählten RF Konzentrator) | |
| ERR = Installations- oder Konfigurationsfehler | |

HINWEIS
Die oben beschriebenen Einstellungen müssen für alle Zonen durchgeführt werden.
7.3.8 Auswahl über ZONEN-Funktion

flowchart
graph TD
A["Bereiche"] --> B["Bereich 1"]
B --> C["Bereich 1"]
C --> D["Bereich 1"]
D --> E["Bereich 1"]
E --> F["Bereich 1"]
F --> G["Bereich 1"]
G --> H["Zone 1 - Informationen"]
H --> I["Zone 1 - Informationen"]
I --> J["Zone 1 - Informationen"]
J --> K["Zone 1 - Kenfiguration"]
K --> L["Zone 1 - Konfiguration"]
L --> M["Zone 1 - Kaumsande"]
M --> N["Zone 1 - Kaumssande"]
N --> O["Zone 1 - Kaumtsande"]
O --> P["Vorgang bestätigen"]
P --> Q["Bestätigen"]
subgraph Zones
R["Bereich 1"] --> S["Informationen\nEinstellungen [..."]\nKonfiguration["..."]]
T["Bereich 2"] --> U["Informationen\nEinstellungen [..."]\nKonfiguration["..."]]
V["Bereich 3"] --> W["Informationen\nEinstellungen [..."]\nKonfiguration["..."]]
X["Bereich 4"] --> Y["Informationen\nEinstellungen [..."]\nKonfiguration["..."]]
end
subgraph Zones
Z["Informationen\nEinstellungen [..."]\nKonfiguration["..."]]
AA["Informationen\nEinstellungen [..."]\nKonfiguration["..."]]
AB["Informationen\nEinstellungen [..."]\nKonfiguration["..."]]
end
subgraph Zones
AC["Umgebungstemperatur\nSet Umgebung 23°C\nBereichsprogramm AUTO\nSet Vortauf 80°C"]
AD["Betriebsmodus AUTO\nSet AUTO comfort 20.5°C\nSet AUTO reduziert 17.0°C\nSet MAN 19.2°C\nStundenprogrammierung [..."]]
AE["Tundenprogramm Helizen\nTag/e Montag\n0-44 0-64 0-84 0-12 0-24 0-44 0-64 0-84 0-12 0-24 0-44 0-64 0-84 0-12 0-24 0-44 0-84 0-12 0-24 0-44 0-84 0-12 0-24 0-44 0-84 0-12 0-24 0-44 0-84 0-12 0-24 0-44 0-84 0-12 0-24 0-84 0-12 0-24 0-84 0-12 0-24 0-84 0-12 0-24 0-84 0-12 0-24 0-84 0-12 0-24 0-84 0-12 0-24 0-84 0-84 0-12 0-24 0-84 0-12 0-24 0-84 0-12 0-24 0-84 0-12 0-24 0-84 0-12 0-24 0-84 0-12 0-24 0-84 0-9"]
end
Abb. 116
7.4 Parameteranzeige und -einstellung
Zum Aufrufen des Parametermenüs gehen Sie ausgehend vom "Hauptbildschirm" wie folgt vor:

Abb. 117
- Den Encoder drehen und die Funktion „Menü“ (Menu)
wählen. Den Encoder drücken click, um den Auswahlbildschirm „Menü“ (Menu) zu öffnen - Den Encoder drehen (Technical) und den Menüpunkt „Techniker“

![Allgemeine EINSTELLUNGEN [...] INFORMATIONEN [...] TECHNIKER](/content/2026/05/919137/images/90eb15ceec4cec28d4fc5558775299e29e2de3300e0f9f53b677d2be3b65db5e.jpg)
Abb. 118
Wenn Sie fortfahren möchten:
- Drücken Sie den Encoder click uj den bearbeitbaren Bereich zu öffnen. Es erscheint der folgende Bildschirm:

Abb. 119
- Den Encoder drehen zum zu „Bestätigen“ (Confirm) und
den Encoder drücken click, um die Untermenüs zu öffnen
- Den Encoder drehen (2), den Punkt „Par. Techniker“ (Technician param.) auswählen und den Encoder drücken
click, um auf den Bereich „Parametereinstellung“ des Heizkessels zuzugreifen
![TECHNIKER Informationen [...] Anlagenlösungen [...] Par. Installation [...] Schornsteinfeger [...] IoT [...]](/content/2026/05/919137/images/121bb68b6e6eac5147a8c616af9bab5b6ed8f554a7b4bd1e0b23c20ff395ba8c.jpg)

Abb. 120
- wobei sich „Parametr-Index“ (Parameter Index:) auf die Parametertabelle im Abschnitt „Parameterliste“ bezieht
- Drehen Sie den Encoder (○), um die Liste der Parameter durchzublättern und ihren Wert zu prüfen
Wenn der Wert des gewählten Parameters bearbeitet werden kann:
- drücken Sie den Encoder click, um den Bearbeitungsbereich des Wertes aufzurufen

Abb. 121
- drehen Sie den Encoder um den neuen Wert einzustellen
- drücken Sie den Encoder click, um die Änderung zu bestätigen und mit einem weiteren Parameter fortzufahren

Abb. 122
- Nach Abschluss der Anzeigen/Änderungen auf „ESC“ drücken, um die Änderung abzuschließen und zum „Hauptbildschirm“ zurückzukehren.

Abb. 123
7.5 Parameterliste
Der Parameter PAR 01 wird werksseitig entsprechend der folgenden Tabelle „A“ eingestellt und bewirkt die automatische Einstellung der Parameter PAR 05 und PAR 09.

VERBOT
Andere Einstellungen, als jene in der Tabelle „A“ vornehmen, da diese schwerwiegende Betriebsstörungen des Heizkessels bewirken können.
TABELLE "A"
| PAR Nr. | Gasart G20 | |||
| Leistung des Heizkessels (kW) | 25 30 35 | |||
| 01 | Index mit Angabe der Heizkesselleistung in kW und des Kesseltyps | 2 | 3 | 4 |
| PAR Nr. | Beschreibung Bereich | Maßeinheit | Schritt Standard | ||
| 02 | Hydraulische Konfiguration und Anlagentyp | [siehe Abschnitt „Anlagenlösungen“ | - | - | 1 |
| 04 Am | Heizkreis 1 angeschlossene Anlage | 0 = hohe Temperatur1 = niedrige Temperatur | - | - | 0 |
| 05 TSP | Wasserdruckschalter | 0 = Wasserdruckschalter1 = Wasserdruckmessgerät (nur Druckanzeige)2 = Messgerät 0 .. 4 bar | - | - | 2 |
| 06 | Korrektur des Wertes der externen Sonde | -5 .. +5 | °C | 1 | 5 |
| 07 | Heizkessel-Frostschaftschwelle und AUX | 0 .. +10 | °C | 1 | 3 |
| 08 | Frostschutzschwelle externe Sonde-- = Deaktiviert | -9 .. +5 .. [15 = deaktiviert] | °C | 1 | 7 |
| 09 | Drehzahl Einschaltung Gebläse | 80 .. 160 | RPMx25 | 1 | 128 |
| 10 | Wählen, ob die Wärmepumpe oder der Heizkessel vorteilhafter ist | -20 .. 30 | °C -20 | 1 | 25 |
| 11 | Startverzögerung des Heizkessels nach Aktivierung der Wärmepumpe | 1 .. 60 | Min. | 1 | 20 |
| 12 | Regulierung der Mindestheiztemperatur in Zone 1 | 20 .. PAR 13 | °C | 1 | 20 |
| 13 | Regulierung der max. Heiztemperatur in Zone 1 | PAR 12 .. 80 | °C | 1 | 70 |
| 14 | K Klimakurve, Heizung in Zone 1 | 3 .. 40 | - | 1 | 20 |
| 15 | Regulierung der Mindestheiztemperatur in Zone 2 | 20 .. PAR 16 | °C | 1 | 20 |
| 16 | Regulierung der max. Heiztemperatur in Zone 2 | PAR 15 .. 80 | °C | 1 | 80 |
| 17 | K Klimakurve, Heizung in Zone 2 | 3 .. 40 | - | 1 | 20 |
| 18 Heizkurvenverlauf | 0 .. 200 | TSP x 10,2 sec | 1 | 100 | |
| 19 | Maximale Heizleistung (Benutzer) | 0 .. 100 | % | 1 | 100 |
| 20 | Minimale Heiz-/Brauchwasserleistung (premix) | 0 .. 100 | % | 1 | 0 |
| 21 Dauer der Zirkulation nach dem Heizen | 0 .. 99 | TSP x 10 sec | 1 | 3 | |
| 22 | Verzögerung Aktivierung Heizpumpe | 0 .. 60 | sec. | 1 | 0 |
| 23 | Startverzögerung (AFCT) | 0 .. 60 | Min. | 1 | 3 |
| 24 | Maximale Brauchwassertemperatur | 35 .. 67 | °C | 1 | 60 |
| 25 | Maximale Brauchwasserleistung | 0 .. 100 | % | 1 | 100 |
| 26 Warmwasser-Konfiguration | 0 = Durchlauferhitzer1 = Boiler mit Thermostat2 = Boiler mit Sonde | - | - | - | |
| 27 | Verzögerung Aktivierung DHW Solareingang | 0 .. 30 | sec. | 1 | 0 |
| 28 | Legionellenschutzfunktion (nur Boiler)-- = Deaktiviert | 50 .. 80 | °C | 1 | 49 |
| 29 Modulation Brauchwasser mit Durchflussmesser | 0 = Deaktiviert1 = Aktiviert | - | - | 0 | |
| PAR Nr. | Beschreibung Bereich | Maßeinheit | Schritt Standard | |
| 30 Funktion von Relais 1 | 0 = nicht verwendet1 = Solarpumpe2 = direkte Zone 13 = Ausgangskontakt Heizkesselstatus ON/OFF NO4 = Ausgangskontakt Heizkesselstatus ON/OFF NC5 = Alarmausgang NO6 = Alarmausgang NC7 = direkte Zone 28 = Mischventil (Stellung A)9 = Mischventil (Stellung B)10 = Trafo für Ferneinschaltung11 = Pumpe Mix Zone für Hybrid Kit12 = ergänzende Heizquelle, Wärmepumpe13 = ergänzende Heizquelle, Pelletofen14 = ergänzende Heizquelle, Thermokamin oder Wärmepumpe mit Fotovoltaikanlage15 = semi-automatische Befüllung16 = Umwälzpumpe für Brauchwasser17 = Steuerung18 = Funktion | -- 0 | ||
| 31 Funktion von Relais 2 | 0 = nicht verwendet1 = Solarpumpe2 = direkte Zone 13 = Ausgangskontakt Heizkesselstatus ON/OFF NO4 = Ausgangskontakt Heizkesselstatus ON/OFF NC5 = Alarmausgang NO6 = Alarmausgang NC7 = direkte Zone 28 = Mischventil (Stellung A)9 = Mischventil (Stellung B)10 = Trafo fur Ferneinschaltung11 = Pumpe Mix Zone für Hybrid Kit12 = ergänzende Heizquelle, Wärmepumpe13 = ergänzende Heizquelle, Pelletofen14 = ergänzende Heizquelle, Thermokamin oder Wärmepumpe mit Fotovoltaikanlage15 = semi-automatische Befüllung16 = Umwälzpumpe für Brauchwasser17 = Steuerung18 = Funktion | -- 0 | ||
| 32 Funktion von Relais 3 | 0 = nicht verwendet1 = Solarpumpe2 = direkte Zone 13 = Ausgangskontakt Heizkesselstatus ON/OFF NO4 = Ausgangskontakt Heizkesselstatus ON/OFF NC5 = Alarmausgang NO6 = Alarmausgang NC7 = direkte Zone 28 = Mischventil (Stellung A)9 = Mischventil (Stellung B)10 = Trafo f ü r Ferneinschaltung11 = Pumpe Mix Zone für Hybrid Kit12 = ergänzende Heizquelle, Wärmepumpe13 = ergänzende Heizquelle, Pelletofen14 = ergänzende Heizquelle, Thermokamin oder Wärmepumpe mit Fotovoltaikanlage15 = semi-automatische Befüllung16 = Umwälzpumpe für Brauchwsser17 = Steuerung18 = Funktion | -- 0 | ||
| 33 Funktion von Relais 4 (optional) | 0 = nicht verwendet1 = Solarpumpe2 = direkte Zone 13 = Ausgangskontakt Heizkesselstatus ON/OFF NO4 = Ausgangskontakt Heizkesselstatus ON/OFF NC5 = Alarmausgang NO6 = Alarmausgang NC7 = direkte Zone 28 = Mischventil (Stellung A)9 = Mischventil (Stellung B)10 = Nicht verwendet11 = Pumpe Mix Zone für Hybrid Kit12 = ergänzende Heizquelle, Wärmepumpe13 = ergänzende Heizquelle, Pelletofen14 = ergänzende Heizquelle, Thermokamin oder Wärmepumpe mit Fotovoltaikanlage15 = semi-automatische Befüllung16 = Umwälzpumpe für Brauchwasser17 = steuerung18 = Funktion | -- 0 | ||
| 34 Funktion von Relais 5 [optional] | 0 = nicht verwendet1 = Solarpumpe2 = direkte Zone 13 = Ausgangskontakt Heizkesselstatus ON/OFF NO4 = Ausgangskontakt Heizkesselstatus ON/OFF NC5 = Alarmausgang NO6 = Alarmausgang NC7 = direkte Zone 28 = Mischventil [Stellung A]9 = Mischventil [Stellung B]10 = Nicht verwendet11 = Pumpe Mix Zone für Hybrid Kit12 = ergänzende Heizquelle, Wärmepumpe13 = ergänzende Heizquelle, Pelletofen14 = ergänzende Heizquelle, Thermokamin oder Wärmepumpe mit Fotovoltaikanlage15 = semi-automatische Befüllung16 = Umwälzpumpe für Brauchwasser17 = Steuerung18 = Funktion | -- 0 | ||
| 35 | Verwendung des 0 .. 10 VEingangskontakts | 0 = keine1 = Leistung, ferngesteuerter Heizkessel | -- 0 | |
| 36 | Konzfiguration des Eingangs SC (PT1000) | 0 = nicht verwendet1 = Fühler der Solaranlage2 = Sicherheitsthermostat | -- 0 | |
| 37 Konfiguration des Eingangs SAUX 2 | 0 = nicht verwendet1 = Anlagenvorlaufsonde2 = Eingangsfühler vorgeheiztes Brauchwarmwasser3 = Fühler des Solarspeichers4 = Fühler des Mischers5 = Vorlauffühler nach hydraulischem Kompensator | -- 0 | ||
| 38 Konfiguration des Eingangs SAUX 2 | 0 = nicht verwendet1 = Anlagenvorlaufsonde2 = Eingangsfühler vorgeheiztes Brauchwarmwasser3 = Fühler des Solarspeichers4 = Fühler des Mischers5 = Vorlauffühler nach hydraulischem Kompensator | -- 0 | ||
| 39 Konfiguration des digitalen Eingangs 1 | 0 = nicht verwendet1 = Fern-Einschaltung2 = Heizkessel OFF durch externe Ereignisse (positive pol.)3 = Heizkessel OFF durch externe Ereignisse (negative pol.)4 = BWW Stundenprogrammierer5 = ZH Stundenprogrammierer6 = Bereitschaft alternative Heizquelle (nur Thermokamin)7 = TSI Sicherheitsthermostat (Niedertemperaturanlage) | -- 0 | ||
| 40 Konfiguration des digitalen Eingangs 2 | 0 = nicht verwendet1 = Fern-Einschaltung2 = Heizkessel OFF durch externe Ereignisse (positive pol.)3 = Heizkessel OFF durch externe Ereignisse (negative pol.)4 = BWW Stundenprogrammierer5 = ZH Stundenprogrammierer6 = Bereitschaft alternative Heizquelle (nur Thermokamin)7 = TSI Sicherheitsthermostat (Niedertemperaturanlage ) | -- 0 | ||
| 41 | Mindestbetriebsdauer der modulierenden Pumpe | 20 .. 100 -- 30 | ||
| 42 Betriebsart der modulierenden Pumpe | 0 = fest eingestellte Geschw.1 = modulierend nach T | -- 1 | ||
| 43 | T Zufuhr/Rücklauf modulierende Pumpe | 10 .. 40 °C 1 20 | ||
| 44 Heizkesselpumpe immer ON im Winter | 0 = Deaktiviert1 = Aktiviert | -- 0 | ||
| 45 Aktivierung der Vorheizung | 0 = Deaktiviert1 = Aktiviert | -- 0 | ||
| 46 Aktivierung Solarfunktion | 0 = Deaktiviert1 = Aktiviert | -- 0 | ||
| 47 | Aktivierung 3-Sterne-Warmwasserfunktion | 0 = Deaktiviert1 = Aktiviert | -- 0 | |
| 48 | INST-Parameter auf Standardwerte zurücksetzen | 0 .. 1 -- 0 | ||
| 49 Zugriff auf OEM-Menü -- 0 | ||||
7.6 Codes von Störungen/Defekten
Im Fall von Störungen öffnet sich anstelle des „Hauptbildschirms“ (FAULT IN PROGRESS) der Bildschirm „Störung“. Für die am häufigsten auftretenden Fehlercodes erscheinen auch eine kurze Beschreibung sowie Hinweise für den Benutzer zur Schwere und Häufigkeit, mit der sich die Störungen wiederholt.


Abb. 124
Die Art der Störung kann vorübergehend (flüchtig) oder blockierend sein.
Zum Wiederherstellen der normalen Betriebsbedingungen:
- Im ersten Fall reicht es aus, die Ursache der Störung zu be- seitigen
- Im zweiten Fall muss die Ursache der Störung beseitigt und anschließend die „RESET“-Taste (Reset) gedrückt werden, zur
Bestätigung den Encoder drücken



Abb. 125
7.6.1 Heizkesselstörungen
| Typ Nr. | Beschreibung |
| ALL 2 | Niedriger Wasserdruck in der Anlage |
| ALL 3 | Hochdruck Wasser in der Anlage |
| ALL 4 | |
| ALL 5 | Störung Brauchwassersonde (Störung Rücklauffühler für die Versionen "T") |
| ALL 6 | Keine Flamme erfasst |
| ALL 7 | Eingriff der Sonde oder des Sicherheitsthermostats |
| ALL 8 | Störung im Kreis zur Erfassung der Flamme |
| ALL 9 | Keine Wasserzirkulation in der Anlage |
| ALL 10 | Störung, Hilfssonde 1 |
| ALL 12 | Störung Brauchwassersonde im Modus Boiler |
| ALL 13 | Eingriff Rauchgassonde |
| ALL 14 | Störung Rauchgassonde |
| ALL 15 | Störung Ventilator |
| ALL 19 | Störung, externe Sonde |
| ALL 20 |
| Typ Nr. | Beschreibung |
| ALL 28 | Höchstzahl aufeinanderfolgender Blöcke erreicht |
| ALL 30 | Störung Rücklauffühler [Störung Fühler des Boilers für die Versionen "T"] |
| ALL 31 | PT1000 Sonde defekt |
| ALL 32 | Störung, Hilfssonde 2 |
| ALL 37 | Störung wegen niedriger Netzspannung |
| ALL 40 | Falsche Erfassung der Netzfrequenz |
| ALL 41 | Die Flamme erlischt mehr als 6 Mal nacheinander |
| ALL 43 | Kommunikationsfehler Open Therm |
| ALL 46 | Störung, Sicherheitsthermostat Mischzone |
| ALL 47 | Störung, Sonde Mischzone |
| ALL 48 | Störung, Konfiguration Mischzone |
| ALL 49 | Störung, Sonnenkollektor-Fühler |
| ALL 50 | Störung, Solarspeicher-Fühler |
| ALL 51 | Störung, Konfiguration der Solaranlage |
| ALL 52 | Störung, Vorheizfühler |
| ALL 53 | Störung, Vorheiz-Konfiguration |
| ALL 54 | Störung, Raumthermostat Hybrid Kit |
| ALL 55 | Störung; Hybrid Kit Sonde |
| ALL 58 | Störung, Wärmepumpe blockiert |
| ALL 59 | Störung, PDC- oder Hybrid Kit-Konfiguration |
| ALL 67 | Störung, Kollektorfühler der Kaskade |
| ALL 68 | Kommunikationsstörung Kaskaden-Platine |
| ALL 69 | Störung durch gleiche Adressen bei Kaskadenschaltung |
| ALL 70 | Allgemeine Störung, Kaskade blockiert |
| ALL 71 | Allgemeine Störung eines Kaskadenmoduls |
| ALL 72 | Falsche Positionierung des Vorlauffühlers |
| ALL 98 | SW-Fehler, Startup Platine |
| ALL 99 | allgemeiner Platinenfehler |
| ALL 100 | Kommunikationsfehler mit BMU |
| ALL 101 | Konfigurationsfehler in Zone 1 |
| ALL 102 | Konfigurationsfehler in Zone 2 |
| ALL 103 | Konfigurationsfehler in Zone 3 |
| ALL 104 | Konfigurationsfehler in Zone 4 |
| ALL 111 | Kommunikationsfehler mit Raumfühler in Zone 1 |
| ALL 112 | Kommunikationsfehler mit Raumfühler in Zone 2 |
| ALL 113 | Kommunikationsfehler mit Raumfühler in Zone 3 |
| ALL 114 | Kommunikationsfehler mit Raumfühler in Zone 4 |
| ALL 121 | Kommunikationsfehler mit Raumfühler in Zone 1 |
| ALL 122 | Kommunikationsfehler mit Raumfühler in Zone 2 |
| ALL 123 | Kommunikationsfehler mit Raumfühler in Zone 3 |
| ALL 124 | Kommunikationsfehler mit Raumfühler in Zone 4 |
| ALL 151 | Falsch abgelesener Wert des Raumfühlers in Zone 1 |
| ALL 152 | Falsch abgelesener Wert des Raumfühlers in Zone 2 |
| ALL 153 | Falsch abgelesener Wert des Raumfühlers in Zone 3 |
| ALL 154 | Falsch abgelesener Wert des Raumfühlers in Zone 4 |
7.7 Kontrollen und Einstellungen
7.7.1 Schornsteinfeger-Funktion und Gasventil-Kalibrierung
Die Schornsteinfeger-Funktion unterstützt das qualifizierte Wartungspersonal bei der Prüfung des Versorgungsdrucks, bei der Erfassung der Verbrennungsparameter und beim Messen des von der geltenden Gesetzgebung geforderten Verbrennungswirkungsgrades.
Die Dauer dieser Funktion beträgt 15 Minuten. Zu ihrer Aktivierung wie folgt vorgehen:
- wenn das Paneel (2) nicht bereits entfernt wurde, die beiden Schrauben (1) lösen, das vordere Paneel nach vorn ziehen (2) und anheben, um es von oben her auszuhängen.

- Die Verriegelungslaschen (3) betätigen, um das Bedienfeld (4) auszurasten
- Das Bedienfeld nach vorne klappen, bis es waagerecht ist

- Gashahn schließen
- die Schraube des Anschlusses „Versorgungsdruck“ (5) lösen und dort einen neuen Druckmesser anschließen

- Gashahn öffnen
- den Hauptschalter auf „ON“ (an) stellen, um den Heizkessel mit Strom zu versorgen

Warten, bis das Gerät sich stabilisiert hat, dann:
- Befolgen Sie die im Abschnitt "Menü TECHNIKER" beschriebene Vorgehensweise bis zum Abschnitt „Aufrufen der Untermenüs“
- Den Encoder drehen (○) und das Untermenü „Schornsteinfeger“ (Chimney sweeper) auswählen
- drücken Sie den Encoder click, um das gewählte Untermenü zu bestätigen und den Anzeigebereich der zugehörigen Daten auszuwählen
![TECHNIKER Informationen [...] Anlagenlösungen [...] Par. Installation [...] Schornsteinfeger [...] IoT [...] Abb. 129](/content/2026/05/919137/images/4e8bedca85c2c0f4bc8a2162ebe3e7d9965d489effc2a86f8509763175e92bec.jpg)
ÜBERPRÜFUNG DES ZUFUHRDRUCKS
- Den Encoder drehen (○) und die Zeile „Schornsteinfeger aktivieren“ (En. Chimney Sweeper) auswählen, den Encoder drücken click, um den bearbeitbaren Bereich zu öffnen
- Den Encoder drehen (○), um den Wert in „Hi“ einzustellen, den Encoder drücken click, um den Heizkessel in Höchstleistung (Qmax) laufen zu lassen

- Prüfen, ob der Gasdruck der Tabelle unten entspricht
| Gasart G20 G31 | ||
| Druck (mbar) 20 37 |
ÜBERPRÜFUNG UND KALIBRIERUNG DER VERBRENNUNG BEI MAXIMALER HEIZLEISTUNG
- Den Encoder drehen (○) und die Zeile „Schornsteinfeger aktivieren“ (En. Chimney Sweeper) auswählen, den Encoder drücken click, um den bearbeitbaren Bereich zu öffnen
- Durch Drehen des Encoders wird der Wert auf „Hi“ eingestellt, durch Drücken des Encoders click wird der Kessel mit minimaler Leistung (Qmax) betrieben

bar
| Category | Value | | -------- | ----- | | aktiviert Schornsteinfeger FF | | | Leistung Brenner --% | | | aktiviert Schornsteinfeger H | | | Leistung Brenner --% | |- die Abgaswerte messen und überprüfen, dass sie mit denen in der Tabelle übereinstimmen. Andernfalls die „Regulierungsschraube (Luftverteiler)” (6) des Gasventils bewegen, bis der Wert der Tabelle erreicht ist:
- die Schraube im Uhrzeigersinn drehen, um den CO₂-Wert zu verringern und den O₂-Wert zu erhöhen
- die Schraube gegen den Uhrzeigersinn drehen, um den CO₂-Wert zu erhöhen und den O₂-Wert zu verringern
HINWEIS: falls Mischungen mit bis zu 20 % Wasserstoff [H_2] verwendet werden, für die Kalibrierung des Gasventils nur auf den O2-%-Wert Bezug nehmen.
ÜBERPRÜFUNG UND KALIBRIERUNG DER VERBRENNUNG BEI MINIMALER HEIZLEISTUNG
- Den Encoder drehen (○) und die Zeile „Schornsteinfeger aktivieren“ (En. Chimney Sweeper) auswählen, den Encoder drücken click, um den bearbeitbaren Bereich zu öffnen
- Den Encoder drehen (○) um den Wert in „Low“ einzustellen, den Encoder drücken (click), um den Heizkessel mit niedrigster Leistung (Qmin) laufen zu lassen

- die Abgaswerte messen und überprüfen, dass sie mit denen in der Tabelle übereinstimmen. Andernfalls die „Regulierungsschraube [Offset]" (7) des Gasventils verstellen, bis die Werte in der Tabelle erreicht sind:
- die Schraube im Uhrzeigersinn drehen, um den CO₂-Wert zu erhöhen und den O₂-Wert zu verringern
- die Schraube gegen den Uhrzeigersinn drehen, um den CO₂-Wert zu verringern und den O₂-Wert zu erhöhen
| MURELLE HM PLUS T | CO2 (G20) O | 2 (G20) CO | 2(G31) |
| Qmin(%) | Qmin(%) | Qmin(%) | |
| 25 | 8,6 - 9,0 4,8 - | 5,6 9,8 - 10,2 | |
| 30 | 8,8 - 9,2 4,5 - | 5,2 9,8 - 10,2 | |
| 35 | 8,8 - 9,2 4,5 - | 5,2 10,1 - 10,5 |
HINWEIS: falls Mischungen mit bis zu 20 % Wasserstoff (Hz) verwendet werden, für die Kalibrierung des Gasventils nur auf den O2-%-Wert Bezug nehmen.
ABSCHLIESSENDE ARBEITEN
- Auf „ESC“ drücken, um zum „Hauptbildschirm“ zurückzukehren
- das Manometer abmontieren, den Druckstopfen (5) vorsichtig schließen, das Bedienfeld wieder in seine ursprüngliche Position bringen und die Frontplatte (2) wieder montieren.

HINWEIS
Bei der Jahreskontrolle des Geräts muss der max. CO-Wert unter 700 ppm (0% O₂) liegen. Ist der CO-Wert höher, sind entsprechende Wartungsarbeiten durchzuführen. Darüber hinaus den CO-Grenzwert gemäß der nationalen Gesetzgebung überprüfen.
7.8 Wechsel des verwendbaren Gases
Die Modelle MURELLE HM PLUS T können vom Betrieb mit G20 auf G31 umgestellt werden, verwenden Sie dazu das „Düsen-Kit für G31“ Artikelnr. 5185138 (für MURELLE HM PLUS 25 T), 5185139 (für MURELLE HM PLUS 30 T) und Artikelnr. 5185140 (für MURELLE HM PLUS 35 T), das separat bestellt werden muss.

HINWEIS
Die Änderung darf NUR durch Fachpersonen erfolgen.

ACHTUNG
Bevor mit den nachstehend beschriebenen Arbeiten begonnen wird:
- den Hauptschalter der Anlage auf „OFF“ (aus) stellen
- Gashahn schließen
- Achtgeben, eventuelle heiße Bauteile im Inneren des Gerätes nicht zu berühren.

7.8.1 Vorbereitende Arbeiten
Für die Umstellung:
- die beiden Schrauben (1) lösen, das vordere Paneel nach vorn ziehen (2) und anheben, um es von oben her auszuhängen

- Die Schrauben (3) lösen und die Abdeckung (4) entfernen - Die Schraube (5) lösen und das Plättchen (6) entfernen

- Die beiden unterschiedlichen Düsen (7) und (8) mit den jeweiligen O-Ringen (9) mit den im Umwandlungs-Kit enthaltenen ersetzen. Durch den unterschiedlich geformten Düsenkopf werden Verwechslungen bei der Installation vermieden
- Das Plättchen (6) und die Abdeckung (4) wieder anbringen, dabei die oben beschriebenen Schritte in umgekehrter Reihenfolge ausführen
- die unter „Schornsteinfeger-Funktion und Gasventil-Kalibrierung“ beschriebene Prozedur durchführen, um das Ventil für die Verwendung des neuen Gases richtig einzustellen, dann die vordere Abdeckung (2) wieder anbringen und mit den zwei Schrauben festziehen (1).

Die Änderung darf NUR durch Fachpersonen erfolgen.

HINWEIS
Bei Umrüstung auf ein anderes Versorgungsgas von G20 auf G31 markieren Sie das entsprechende Feld auf dem TYPENSCHILD.
G31 - 37 mbar


HINWEIS
Bei Umstellung auf die ursprüngliche Gaskategorie wenden Sie sich bitte an die Autorisierte Servicestelle, um die Dokumentation durch Aufbringen eines neuen Etiketts anzupassen.
8.1 Vorschriften
Für einen effizienten und reibungslosen Betrieb des Gerätes sollte der Nutzer qualifiziertes Fachpersonal mit seiner JÄHR-LICHEN Wartung beauftragen.

HINWEIS
- Die nachstehend beschriebenen Arbeiten dürfen AUSSCHLIESSLICH von entsprechend qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden; dabei besteht die PFLICHT zum Tragen angemessener persönlicher Schutzausrüstung.
- Stellen Sie sicher, dass die Bauteile oder Leitungen der Anlage nicht heiß sind (Verbrennungsgefahr).

ACHTUNG
Bevor mit den nachstehend beschriebenen Arbeiten begonnen wird:
- den Hauptschalter der Anlage auf „OFF“ (aus) stellen
- Gashahn schließen
- Achtgeben, eventuelle heiße Bauteile im Inneren des Gerätes nicht zu berühren.

8.2 Äußere Reinigung
8.2.1 Reinigung der Verkleidung
Für die Reinigung der Verkleidung einen Lappen verwenden, der mit Wasser und Seife oder, bei hartnäckigen Flecken, Wasser und Alkohol angefeuchtet wurde.

VERBOT
Scheuermittel zu verwenden.
8.3 Innere Reinigung
8.3.1 Ausbau von Bauteilen
Für den Zugriff auf die Bauteile im Inneren des Heizkessels:
- die beiden Schrauben (1) lösen, das vordere Paneel nach vorn ziehen (2) und anheben, um es von oben her auszuhängen

- Die Verriegelungslaschen (3) betätigen, um das Bedienfeld (4) auszurasten
- Das Bedienfeld nach vorne klappen, bis es waagerecht ist

- entfernen Sie den Silikonschlauch (5) vom Schlauch
- die Binder (6) lockern und den Luftansaugschlauch (7) herausziehen
- die Mutter (8) lösen
- die Steckverbinder (9) vom Gebläse abziehen und das Kabel (10) der Elektrode abstecken

- die vier Muttern (11) zur Befestigung der Klappe der Brennkammer (12) lösen
- die Gruppe Gebläse-Schlauch-Klappe (13) nach vorn und herausziehen.


HINWEIS
Die Gruppe (14) vorsichtig herausziehen, damit die Isolierungen im Inneren der Brennkammer und die Dichtung der Klappe nicht beschädigt werden.
8.3.2 Reinigung des Brenners der Brennkammer
Die Brennkammer und der Brenner bedürfen keiner besonderen Wartung. Es ist ausreichend, sie mit einem Pinsel oder einer Bürste zu reinigen.
8.3.3 Zünd-/Messelektrode prüfen
Den Zustand der Zünd-/Messelektrode und bei Bedarf ersetzen. Unabhängig davon, ob die Zünd-/Messelektrode ausgetauscht wird, oder nicht, die Maße mit denen der Zeichnung vergleichen.

8.3.4 Abschließende Arbeiten
Nach Abschluss der Reinigung der Brennkammer und des Brenners:
- eventuelle Kohlerückstände entfernen
- prüfen, dass die Dichtung und die Isolierung der Klappe (12) der Brennkammer unversehrt sind Bei Bedarf ersetzen
- zum Wiedereinbauen der Gruppe die obige Vorgehensweise in umgekehrter Reihenfolge ausführen und die Schrauben (11) der Klappe der Brennkammer angemessen anziehen
- die Anschlüsse am Gebläse und an der Elektrode wiederherstellen.
8.4 Kontrollen
8.4.1 Kontrolle der Rauchgasleitung
Es sollte kontrolliert werden, dass die Ansaugleitungen der brandfördernden Luft und des Rauchabzugs unversehrt und dicht sind.
8.4.2 Kontrolle der Druckbeaufschlagung des Ausdehnungsgefäßes
Es wird empfohlen, das Ausdehnungsgefäß auf Wasserseite zu leeren und zu kontrollieren, dass der Vordruckwert nicht unter 1 bar liegt. Ist dem nicht so, den korrekten Wert durch Druckbeaufschlagung herstellen (siehe Abschnitt „Ausdehnungsgefäß“).
Nach Abschluss der oben beschriebenen Kontrollen:
- den Heizkessel wieder befüllen, wie beschrieben im Abschnitt „Vorgänge zum BEFÜLLEN“
- prüfen, dass der Siphon korrekt befüllt ist
- den Heizkessel in Betrieb nehmen, die im entsprechenden Abschnitt beschriebene Phase „Schornsteinfeger-Funktion“ ausführen und die Rauchgasanalyse und/oder die Messung des Verbrennungswirkungsgrads ausführen
- das vordere Paneel mit den beiden zuvor entfernten Schrauben wieder anbringen.
8.5 Außerordentliche Wartung
Bei Austausch der elektronischen Steuerplatine MÜSSEN die Parameter wie in der Tabelle angegeben eingestellt werden und in der gezeigten Reihenfolge.
| Einstellung für MURELLE HM PLUS T | PAR 01 PAR 02 | |
| Index mit Angabe der Heizkesselleistung in kW und des Kesseltyps | Hydraulische Konfiguration und Anlagentyp | |
| MURELLE HM PLUS 25 T (Erdgas) | 2 | 4 |
| MURELLE HM PLUS 30 T (Erdgas) | 3 | 4 |
| MURELLE HM PLUS 35 T (Erdgas) | 4 | 4 |
| MURELLE HM PLUS 30 T (GPL) 7 4 | ||
Zum Aufrufen von "Parameteranzeige und -einstellung" siehe den entsprechenden Abschnitt.
Nach Abschluss der Einstellung der Parameter, die in der Tabelle angegeben sind, muss vollständig die "Inbetriebnahme" ausgeführt werden, die im entsprechenden Abschnitt beschrieben wird.
Falls das Gasventil ausgetauscht wird, muss die im entsprechenden Abschnitt beschriebene Phase „Schornsteinfeger-Funktion und Gasventil-Kalibrierung“ vollständig ausgeführt werden.
8.6 Fehlercodes und mögliche Lösungen LISTE ALARME STÖRUNGEN/DEFEKTE
| Typ Nr. | Störung Lösung | |
| ALL 02 | Niedriger Wasserdruck in der Anlage- Nachfüllen- Die Anlage auf eventuelle Lecks prüfen | |
| ALL 03 | Hochdruck Wasser in der Anlage- Den Ablasshahn an der Hydraulikgruppe öffnen und den Druck auf 1-1,2 bar einstellen | |
| ALL 04 | Störung Brauchwassersonde (Störung Rücklauffühler für die Versionen "T")- Anschlüsse prüfen- Funktionstüchtigkeit der Sonde prüfen | |
| ALL 05 | Störung Vorlauffühler- Anschlüsse prüfen- Funktionstüchtigkeit der Sonde prüfen | |
| ALL 06 | Keine Flamme erfasst- Prüfen, dass die Elektrode unversehrt und nicht geerdet ist- Die Verfügbarkeit und den Druck der Gasversorgung prüfen- Die Unversehrtheit des Gasventils und der Platine prüfen | |
| ALL 07 | Eingriff der Sonde oder des Sicherheitsthermostats- Die Anschlüsse der Sonde oder des Thermostats prüfen- Die Anlage entlüften- Entlüftungsventil prüfen- Die Sonde oder das Thermostat ersetzen- Prüfen, dass der Rotor der Pumpe nicht blockiert ist | |
| ALL 08 | Störung im Kreis zur Erfassung der Flamme- Prüfen, dass die Elektrode unversehrt und nicht geerdet ist- Die Unversehrtheit des Gasventils und der Platine prüfen | |
| ALL 09 | Keine Wasserzirkulation in der Anlage- Die Rotation des Rotors der Pumpe prüfen- Die elektrischen Anschlüsse prüfen- Die Pumpe ersetzen |
| Typ Nr. | Störung | Lösung | |
| ALL 10 | Störung, Hilfssonde 1 | - Den PAR 02 „hydraulische Konfiguration“ prüfen- Den elektrischen Anschluss prüfen | |
| ALL 12 | Störung Brauchwassersonde im Modus Boiler | - Den Parameter PAR 04 (Konfiguration Verbrennung) auf den Wert 0 einstellen | |
| ALL 13 | Eingriff Rauchgassonde | - Funktionstüchtigkeit der Sonde prüfen- Rauchgassonde ersetzen | |
| ALL 14 | Störung Rauchgassonde | - Rauchgassonde ersetzen- Den elektrischen Anschluss der Rauchgassonde prüfen- An den Kundendienst wenden | |
| ALL 15 | Störung | Ventilator | - Die Drehzahl des Ventilators überprüfen- Die Elektroplatine überprüfen |
| ALL 19 | Störung, externe Sonde | - Anschluss des Fühlers prüfen- Funktionstüchtigkeit der Sonde prüfen | |
| ALL 20 | Keine Heizkesselkonfiguration (Parameter PAR 01 und PAR 02 sind nicht konfiguriert) | - Heizkessel konfigurierenl (siehe Abschnitt „Parameteranzeige und -einstellung“) | |
| ALL 28 | Höchstzahl aufeinanderfolgender Blöcke erreicht | - 1 Stunden warten und versuchen, die Blockierung der Platine aufzuheben- An den Kundendienst wenden | |
| ALL 30 | Störung Rücklauffühler (Störung Fühler des Boilers für die Versionen "T") | - Rücklauffühler austauschen- Parameter prüfen- An den Kundendienst wenden | |
| ALL 31 | PT1000 Sonde defekt | - Fühler austauschen- An den Kundendienst wenden | |
| ALL 32 | Störung, Hilfssonde 2 | - Den PAR 02 „hydraulische Konfiguration“ prüfen- Den elektrischen Anschluss prüfen | |
| ALL 37 | Störung wegen niedriger Netzspannung | - Spannung prüfen- An den Stromanbieter wenden | |
| ALL 40 | Falsche Erfassung der Netzfrequenz | - An den Stromanbieter wenden | |
| ALL 41 | Die Flamme erlischt mehr als 6 Mal nacheinander | - Die Einschalt-/Messelektrode prüfen- Die Verfügbarkeit der Gaszufuhr prüfen (Hahn geöffnet)- Den Gasdruck im Netz prüfen | |
| ALL 43 | Kommunikationsfehler Open Therm | - Die Stromspannung OT prüfen | |
| ALL 46 | Störung, Sicherheitsthermostat Mischzone | - Mischventil prüfen- Raumthermostat prüfen | |
| ALL 47 | Störung, Sonde Mischzone | - Anschluss des Fühlers prüfen- Funktionstüchtigkeit der Sonde prüfen | |
| ALL 48 | Störung, Konfiguration Mischzone | - Einstellung der Anlagenlösung prüfen (siehe Abschnitt „Anzeige der eingestellten Anlagenlösung“) | |
| ALL 49 | Störung, Sonnenkollektor-Fühler | - Anschluss des Fühlers prüfen- Funktionstüchtigkeit der Sonde prüfen |
| Typ Nr. | Störung Lösung | |
| ALL 50 | Störung,Solarspeicher-Fühler- Anschluss des Fühlers prüfen- Funktionstüchtigkeit der Sonde prüfen | |
| ALL 51 | Störung,Konfiguration der Solaranlage- Einstellung der Anlagenlösung prüfen(siehe Abschnitt „Anzeige der eingestellten Anlagenlösung“) | |
| ALL 52 | Störung,Vorheizfühler- Anschluss des Fühlers prüfen- Funktionstüchtigkeit der Sonde prüfen | |
| ALL 53 | Störung, Vorheiz-Konfiguration- Einstellung der Anlagenlösung prüfen(siehe Abschnitt „Anzeige der eingestellten Anlagenlösung“) | |
| ALL 54 | Störung,Raumthermostat Hybrid Kit- Konfiguration der Anlage und der Ein-/Ausgangskontakte prüfen | |
| ALL 55 | Störung; Hybrid Kit Sonde- Konfiguration der Anlage und der Ein-/Ausgangskontakte prüfen | |
| ALL 58 | Störung,Wärmepumpe blockiert- | |
| ALL 59 | Störung, PDC- oder Hybrid Kit-Konfiguration- Konfiguration der Anlage und der Ein-/Ausgangskontakte prüfen | |
| ALL 67 | Störung,Kollektorfühler der Kaskade- Konfiguration der Anlage und der Ein-/Ausgangskontakte prüfen | |
| ALL 68 | Kommunikationsstörung Kaskaden-Platine- Konfiguration der Anlage und der Ein-/Ausgangskontakte prüfen | |
| ALL 69 | Störung durch gleiche Adressen bei Kaskadenschaltung- Konfiguration der Anlage und der Ein-/Ausgangskontakte prüfen | |
| ALL 70 | Allgemeine Störung, Kaskade blockiert- Konfiguration der Anlage und der Ein-/Ausgangskontakte prüfen | |
| ALL 71 | Allgemeine Störung eines Kaskadenmoduls- Konfiguration der Anlage und der Ein-/Ausgangskontakte prüfen | |
| ALL 72 | Falsche Positionierung des Vorlauffühlers- Funktionstüchtigkeit und Position der Zufuhrsonde prüfen | |
| ALL 98 | SW-Fehler, Startup Platine- An den Kundendienst wenden | |
| ALL 99 | allgemeiner Platinenfehler- An den Kundendienst wenden | |
| ALL 100 | Kommunikationsfehler mit BMU- An den Kundendienst wenden |
| Typ Nr. | Störung | Lösung | |
| ALL 101 | Konfigurationsfehler in Zone 1 | - Die Einstellungen in der Zone 1 im ZONEN-Menü prüfen | |
| ALL 102 | Konfigurationsfehler in Zone 2 | - Die Einstellungen in der Zone 2 im ZONEN-Menü prüfen | |
| ALL 103 | Konfigurationsfehler in Zone 3 | - Die Einstellungen in der Zone 3 im ZONEN-Menü prüfen | |
| ALL 104 | Konfigurationsfehler in Zone 4 | - Die Einstellungen in der Zone 4 im ZONEN-Menü prüfen | |
| ALL 111 | Kommunikationsfehler mit Raumfühler in Zone 1 | - Die Verdrahtung des RF Konzentrators prüfen- Ladestand der Batterie des Raumfühlers 1 prüfen | |
| ALL 112 | Kommunikationsfehler mit Raumfühler in Zone 2 | - Die Verdrahtung des RF Konzentrators prüfen- Ladestand der Batterie des Raumfühlers 2 prüfen | |
| ALL 113 | Kommunikationsfehler mit Raumfühler in Zone 3 | - Die Verdrahtung des RF Konzentrators prüfen- Ladestand der Batterie des Raumfühlers 3 prüfen | |
| ALL 114 | Kommunikationsfehler mit Raumfühler in Zone 4 | - Die Verdrahtung des RF Konzentrators prüfen- Ladestand der Batterie des Raumfühlers 4 prüfen | |
| ALL 121 | Kommunikationsfehler mit Raumfühler in Zone 1 | - An den Kundendienst wenden | |
| ALL 122 | Kommunikationsfehler mit Raumfühler in Zone 2 | - An den Kundendienst wenden | |
| ALL 123 | Kommunikationsfehler mit Raumfühler in Zone 3 | - An den Kundendienst wenden | |
| ALL 124 | Kommunikationsfehler mit Raumfühler in Zone 4 | - An den Kundendienst wenden | |
| ALL 151 | Falsch abgelesener Wert des Raumfühlers in Zone 1 | - Ladestand der Batterie des Raumfühlers 1 prüfen | |
| ALL 152 | Falsch abgelesener Wert des Raumfühlers in Zone 2 | - Ladestand der Batterie des Raumfühlers 2 prüfen | |
| ALL 153 | Falsch abgelesener Wert des Raumfühlers in Zone 3 | - Ladestand der Batterie des Raumfühlers 4 prüfen | |
| ALL 154 | Falsch abgelesener Wert des Raumfühlers in Zone 4 | - Ladestand der Batterie des Raumfühlers 4 prüfen |
ANHÄNGE
![]() | |||
| MURELLE HM PLUS T | 25 30 35 | ||
| Saisonale Energieeffizienzklasse Heizung | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wärmeleistung (kW) | 24 29 34 | ||
| Jährlicher Energieverbrauch Heizung (GJ) | 40 | 48 | 56 |
| Saisonale Energieeffizienz Heizung [%] | 93 | 93 | 93 |
| Schallleistung dB(A) | 51 | 52 | 53 |
| Die zu beachtenden Vorsichtsmaßnahmen während der Montage, Installation oder Wartung des Gerätes sind in der Bedienungsanleitung des Kessels enthaltenGemäß Anhang IV (Punkt 1) der delegierten Verordnung (EU) Nr. 811/2013 zur Ergänzung der Richtlinie 2010/30/EU | |||
TECHNISCHES DATENBLATT HEIZKESSELMURELLE HM PLUS 25 T
| Informationen zu Raumheizkesseln und Kombiheizkesseln | ||||||||
| Modelle: MURELLE HM PLUS 25 T | ||||||||
| Kondensationskessel: Ja | ||||||||
| Niedertemperatur-Heizkessel: Ja | ||||||||
| Heizgerät Typ B11: Nein | ||||||||
| KWK-Gerät zur Raumheizung: Nein Mit Zusatzheizgerät: Nein | ||||||||
| Kombiheizgerät: Nein | ||||||||
| Element | Symbol | Wert | Einheit | Element | Symbol | Wert | Einheit | |
| Nennwärmeleistung P | n | 24 kW | Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz | ηs 93 | % | |||
| Für Raumheizkessel und Kombiheizkessel:Nutzwärmeleistung | Für Raumheizkessel und Kombiheizkessel: nennwirkungsgrad | |||||||
| Bei Wärmenennleistung undHochtemperaturbetrieba | P4 | 24,2 | kW | Bei Wärmenennleistung undHochtemperaturbetrieb (*) | η4 | 89,0 | % | |
| Bei 30% der Wärmenennleistung undNiedertemperaturbetriebb | P1 | 8,0 | kW | Bei 30% der Wärmenennleistung undNiedertemperaturbetrieb (*) | η1 | 97,7 | % | |
| Stromverbrauch Hilfssysteme | Sonstige Elemente | |||||||
| Bei Volllast | elmax | 0,044 | kW | Wärmeverlust im Standby | Pstby | 0,095 | kW | |
| Bei Teillast | elmin | 0,016 | kW | Energiebedarf des Brenners beiEinschaltung | Pign | 0 | kW | |
| Im Standby-Modus | PSB | 0,005 | kW | Nox-Emissionen | NOx | 34 | mg/kWh | |
| Kombiheizgeräte: | ||||||||
| Angegebenes Lastprofil | - | Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz | ηwh | - | % | |||
| Täglicher Stromverbrauch | Qelec | - | kWh | Täglicher Brennstoffverbrauch | Qfuel | - | kWh | |
| Kontakt | Fonderie Sime S.p.A. Via Garbo 27, 37045 Legnago (VR) ITALIA | |||||||
| a. Betrieb bei hoher Temperatur: Rücklauftemperatur 60°C am Eingang und 80°C Nutztemperatur am Geräteausgang.b. Niedrige Temperatur: Rücklauftemperatur (am Kesseleingang) für Kondensationskessel 30°C, für Niedertemperaturkessel 37°C und für andere Kessel 50°C. (*) Die Daten des Wirkungsgrads wurden mit Heizleistung Hs berechnet. | ||||||||
| Entspricht Anhang IV und Anhang VII der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 811/2013 zur Ergänzung der Europäischen Verordnung (EU) 2017/1369 | ||||||||
TECHNISCHES DATENBLATT HEIZKESSELMURELLE HM PLUS 30 T
| Informationen zu Raumheizkesseln und Kombiheizkesseln | ||||||||
| Modelle: MURELLE HM PLUS 30 T | ||||||||
| Kondensationskessel: Ja | ||||||||
| Niedertemperatur-Heizkessel: Ja | ||||||||
| Heizgerät Typ B11: Nein | ||||||||
| KWK-Gerät zur Raumheizung: Nein Mit Zusatzheizgerät: Nein | ||||||||
| Kombiheizgerät: Nein | ||||||||
| Element | Symbol | Wert | Einheit | Element | Symbol | Wert | Einheit | |
| Nennwärmeleistung P# | n | 29 kW | Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz | #s 93 | % | |||
| Für Raumheizkessel und Kombiheizkessel:Nutzwärmeleistung | Für Raumheizkessel und Kombiheizkessel: nennwirkungsgrad | |||||||
| Bei Wärmenennleistung undHochtemperaturbetrieb #a | P#4 | 29,1 | kW | Bei Wärmenennleistung undHochtemperaturbetrieb (*) | 4 | 88,7 % | ||
| Bei 30% der Wärmenennleistung undNiedertemperaturbetrieb #b | P#1 | 9,6 kW | Bei 30% der Wärmenennleistung undNiedertemperaturbetrieb (*) | 1 | 97,7 % | |||
| Stromverbrauch Hilfssysteme | Sonstige Elemente | |||||||
| Bei Volllast | el#max | 0,054 | kW | Wärmeverlust im Standby | Pstby | 0,101 | kW | |
| Bei Teillast | el#min | 0,018 | kW | Energiebedarf des Brenners beiEinschaltung | Pign | 0 kW | ||
| Im Standby-Modus | PSB | 0,005 | kW | Nox-Emissionen | NOx | 41 | mg/kWh | |
| Kombiheizgeräte: | ||||||||
| Angegebenes Lastprofil | - | Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz | #wh | - | % | |||
| Täglicher Stromverbrauch | Qelec | - | kWh | Täglicher Brennstoffverbrauch | Qfuel | - | kWh | |
| Kontakt | Fonderie Sime S.p.A. Via Garbo 27, 37045 Legnago (VR) ITALIA | |||||||
| a. Betrieb bei hoher Temperatur: Rücklauftemperatur 60°C am Eingang und 80°C Nutztemperatur am Geräteausgang.b. Niedrige Temperatur: Rücklauftemperatur [am Kesseleingang] für Kondensationskessel 30°C, für Niedertemperaturkessel 37°C und für andereKessel 50°C. (*) Die Daten des Wirkungsgrads wurden mit Heizleistung Hs berechnet. | ||||||||
| Entspricht Anhang IV und Anhang VII der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 811/2013 zur Ergänzung der Europäischen Verordnung (EU) 2017/1369 | ||||||||
TECHNISCHES DATENBLATT HEIZKESSELMURELLE HM PLUS 35 T
| Informationen zu Raumheizkesseln und Kombiheizkesseln | ||||||||
| Modelle: MURELLE HM PLUS 35 T | ||||||||
| Kondensationskessel: Ja | ||||||||
| Niedertemperatur-Heizkessel: Ja | ||||||||
| Heizgerät Typ B11: Nein | ||||||||
| KWK-Gerät zur Raumheizung: Nein Mit Zusatzheizgerät: Nein | ||||||||
| Kombiheizgerät: Nein | ||||||||
| Element | Symbol | Wert | Einheit | Element | Symbol | Wert | Einheit | |
| Nennwärmeleistung P# | n | 34 kW | Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz | #s 93 | % | |||
| Für Raumheizkessel und Kombiheizkessel:Nutzwärmeleistung | Für Raumheizkessel und Kombiheizkessel: nennwirkungsgrad | |||||||
| Bei Wärmenennleistung undHochtemperaturbetrieb #a | P#4 | 33,9 | kW | Bei Wärmenennleistung undHochtemperaturbetrieb (*) | 4 | 88,3 % | ||
| Bei 30% der Wärmenennleistung undNiedertemperaturbetrieb #b | P#1 | 11,2 | kW | Bei 30% der Wärmenennleistung undNiedertemperaturbetrieb (*) | 1 | 97,7 % | ||
| Stromverbrauch Hilfssysteme | Sonstige Elemente | |||||||
| Bei Volllast | el#max | 0,060 | kW | Wärmeverlust im Standby | Pstby | 0,113 | kW | |
| Bei Teillast | el#min | 0,019 | kW | Energiebedarf des Brenners beiEinschaltung | Pign | 0 kW | ||
| Im Standby-Modus | PSB | 0,005 | kW | Nox-Emissionen | NOx | 41 | mg/kWh | |
| Kombiheizgeräte: | ||||||||
| Angegebenes Lastprofil | - | Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz | #wh | - | % | |||
| Täglicher Stromverbrauch | Qelec | - | kWh | Täglicher Brennstoffverbrauch | Qfuel | - | kWh | |
| Kontakt | Fonderie Sime S.p.A. Via Garbo 27, 37045 Legnago (VR) ITALIA | |||||||
| a. Betrieb bei hoher Temperatur: Rücklauftemperatur 60°C am Eingang und 80°C Nutztemperatur am Geräteausgang.b. Niedrige Temperatur: Rücklauftemperatur [am Kesseleingang] für Kondensationskessel 30°C, für Niedertemperaturkessel 37°C und für andereKessel 50°C. (*) Die Daten des Wirkungsgrads wurden mit Heizleistung Hs berechnet. | ||||||||
| Entspricht Anhang IV und Anhang VII der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 811/2013 zur Ergänzung der Europäischen Verordnung (EU) 2017/1369 | ||||||||
sime
Fonderie Sime S.p.A - Via Garbo, 27 - 37045 Legnago (Vr)
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