Ken! 3 - Webserver AVM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Internetserver / Kommunikationssoftware für PC-Netzwerke |
| Funktionen | Gemeinsame Internetnutzung (Proxy), E-Mail-Server (SMTP/POP3), CAPI im Netz für ISDN-Dienste (Fax, Datenübertragung), FRITZ!-Integration |
| Systemvoraussetzungen (Server) | Pentium II 266 MHz, 64 MB RAM, 20 MB Festplatte + 150 MB Cache, Windows 98/Me/2000/XP/2003, DSL- oder ISDN-Anschluss, CAPI 2.0-kompatible ISDN-Karte oder FRITZ!Card DSL |
| Systemvoraussetzungen (Client) | Pentium, 16 MB RAM, Windows 98/Me/2000/XP/2003, Netzwerkkarte, TCP/IP |
| Lieferumfang | CD mit KEN! Service und KEN! Klient, Handbuch (PDF), FRITZ!-Handbuch, Product Identification Code (PIC) |
| Netzwerkprotokoll | TCP/IP (DHCP, DNS, Proxy) |
| Internetzugang | Über DSL (PPPoE) oder ISDN (CAPI), auch über Router möglich |
| E-Mail-Funktionen | Interner und externer E-Mail-Versand/-Empfang, automatischer Abruf, Verteilungslisten, Abwesenheitsassistent |
| ISDN-Dienste | Fax (FRITZ!fax), Datenübertragung (FRITZ!data), Telefonie (FRITZ!fon), Anrufbeantworter, Konferenzschaltung, Kanalbündelung |
| Benutzerverwaltung | Mehrere Benutzer mit individuellen E-Mail-Adressen, Zugriffsrechten und Kennwortschutz |
| Sicherheit | Internet-Filterlisten (eigene und von Drittanbietern), Werbebanner-Unterdrückung, Kennwortschutz für Einstellungen, Virenschutz (Hinweis) |
| Verwaltung | Diagnosetool Dr. KEN!, Ereignisprotokolle, Wochenbudgets für Gebühren und Volumen, Zeitsteuerung für Internetanbieter |
| Updates | Über die Benutzeroberfläche via Internet |
| Support | Telefon-Hotline, E-Mail-Formular, Online-FAQs, Handbuch und Online-Hilfe |
| Komponenten | KEN! Service (Server-PC), KEN! Klient (Arbeitsplatzrechner), FRITZ!-Paket für ISDN |
Häufig gestellte Fragen - Ken! 3 AVM
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BEDIENUNGSANLEITUNG Ken! 3 AVM
DSL • ISDN • E-Mail-Server • Internet-Proxy • Fax
KEN! 3
Besser surfen, mailen, faxen in Ihrem Netz
AVM KEN! 3
Diese Dokumentation und die zugehörigen Programme sind urheberrechtlich geschützt. Dokumentation und Programme sind in der vorliegenden Form Gegenstand eines Lizenzvertrages und dürfen ausschließlich gemäß den Vertragsbedingungen verwendet werden. Der Lizenznehmer trägt allein das Risiko für Gefahren und Qualitätseinbußen, die sich bei Einsatz des Produktes eventuell ergeben.
Diese Dokumentation und die zugehörigen Programme dürfen weder ganz noch teilweise in irgendeiner Form oder mit irgendwelchen Mitteln übertragen, reproduziert oder verändert werden, noch dürfen sie in eine andere natürliche oder Maschinensprache übersetzt werden. Hiervon ausgenommen ist die Erstellung einer Sicherungskopie für den persönlichen Gebrauch. Eine Weitergabe der Ihnen hiermit überlassenen Informationen an Dritte ist nur mit schriftlicher Zustimmung der AVM Berlin erlaubt.
Alle Programme und die Dokumentation wurden mit größter Sorgfalt erstellt und nach dem Stand der Technik auf Korrektheit überprüft. Für die Qualität, Leistungsfähigkeit sowie Marktgängigkeit des Produkts zu einem bestimmten Zweck, der von dem durch die Produktbeschreibung abgedeckten Leistungsumfang abweicht, übernimmt AVM Berlin weder ausdrücklich noch implizit die Gewähr oder Verantwortung.
Für Schäden, die sich direkt oder indirekt aus dem Gebrauch der Dokumentation oder der übrigen Programme ergeben, sowie für beiläufige Schäden oder Folgeschäden ist AVM nur im Falle des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit verantwortlich zu machen. Für den Verlust oder die Beschädigung von Hardware oder Software oder Daten infolge direkter oder indirekter Fehler oder Zerstörungen, sowie für Kosten, einschließlich der Kosten für ISDN-, GSM- und ADSL-Verbindungen, die im Zusammenhang mit den gelieferten Programmen und der Dokumentation stehen und auf fehlerhafte Installationen, die von AVM nicht vorgenommen wurden, zurückzuführen sind, sind alle Haftungsansprüche ausdrücklich ausgeschlossen.
Die in dieser Dokumentation enthaltenen Informationen und die zugehörigen Programme können ohne besondere Ankündigung zum Zwecke des technischen Fortschritts geändert werden.
Der Product Identification Code ist Bestandteil der Lizenzvereinbarung.

© AVM GmbH 2004. Alle Rechte vorbehalten. Stand der Dokumentation 10/2004
AVM Audiovisuelles Marketing und Computersysteme GmbH Alt-Moabit 95
AVM Computersysteme Vertriebs GmbH Alt-Moabit 95
10559 Berlin 10559 Berlin
AVM KEN! 3 Support-Telefon: +49 (0)30 / 39 00 44 06
AVM im Internet: www.avm.de
Marken: Soweit nicht anders angegeben, sind alle genannten Markenzeichen gesetzlich geschützte Marken der AVM GmbH. Dies gilt insbesondere für Produktnamen und Logos. Microsoft, Windows und das Windows Logo sind Marken der Microsoft Corporation in den USA und/oder anderen Ländern. Bluetooth ist eine Marke der Bluetooth SIG, Inc. und lizenziert an die AVM GmbH. Alle anderen Produkt- und Firmennamen sind Marken der jeweiligen Inhaber.
Inhaltsverzeichnis
1 Willkommen bei KEN! 6
1.1 Was bietet KEN!?....6
1.2 Komponenten von KEN! 9
1.3 Lieferumfang.... 11
1.4 Systemvoraussetzungen 12
1.5 Installationsvorbereitung.... 13
2 KEN! Service installieren und einrichten 16
2.1 Installation von KEN! Service....16
2.2 Einrichten des Web-Browsers und des E-Mail-Programms ..... 29
2.3 Hinzufügen eines neuen Benutzers für einen KEN! Klient ..... 39
2.4 Deinstallation von KEN! Service 41
3 KEN! Klient installieren und einrichten 43
3.1 Installation von KEN! Klient 43
3.2 ,CAPI im Netz' testen 51
3.3 Einrichten des Web-Browsers und des E-Mail-Programms auf dem KEN! Klienten....53
3.4 Deinstallation von KEN! Klient....63
4 KEN! im Überblick 64
4.1 KEN! starten und beenden....64
4.2 Benutzeroberfläche von KEN! 66
4.3 KEN! Assistenten 68
4.4 Internet – Gemeinsame Nutzung eines Zugangs ..... 69
4.5 E-Mails senden und empfangen 75
4.6 ,CAPI im Netz‘ – ISDN an jedem Arbeitsplatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
4.7 KEN! Benutzer....83
4.8 Verwaltung – Einstellungen und Informationen ..... 88
5 KEN! für Netzwerkprofis 95
5.1 Architektur von KEN!....95
5.2 Installation und Integration von KEN! 109
6 Informationen, Updates und Support 112
6.1 Informationsquellen 112
6.2 Updates über die Benutzeroberfläche....114
6.3 Unterstützung durch den Support 114
Index 117
Symbole und Hervorhebungen
In diesem Handbuch werden folgende Symbole für Warnungen und Hinweise verwendet:

Das Ausrufezeichen kennzeichnet Abschnitte, die wichtige Informationen enthalten.

Dieses Zeichen weist Sie auf nützliche Hinweise und Informationen hin.
Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die in diesem Handbuch verwendeten Hervorhebungen.
| Hervorhebung Funktion Beispiel | ||
| Anführungs-zeichen | Tasten, Schaltflächen, Programmsymbole, Registerkarten, Menüs, Befehle | „Start / Programme“ oder „Eingabe“ |
| Großbuchstaben | Pfadangaben und Datei-namen im Fließtext | SOFTWARE\INFO.PDF oder README.DOC |
| spitze Klammern Variablen | ||
| Schreibmaschi-nenschrift | Eingaben, die Sie über die Tastatur vornehmen | a:\setup |
| grau und kursiv Informationen, Hinweise und Warnungen; immer in Verbindung mit den Symbolen | ... Nähere Informationen finden Sie in ... | |
1 Willkommen bei KEN!
Der Zugang zu ISDN- und schnellen Internetdiensten gewinnt heute auch für kleine Firmen immer mehr an Bedeutung. Dabei ist es wichtig, dass diese Kommunikationsdienste von jedem Arbeitsplatz aus genutzt werden können. ISDN und DSL spielen bei dieser Entwicklung aufgrund ihrer überzeugenden Leistungsmerkmale – hohe Geschwindigkeit, hervorragende Qualität und Wirtschaftlichkeit – eine tragende Rolle.
Mit KEN! bietet AVM Ihnen die Möglichkeit, alle Computer in Ihrem Netzwerk unkompliziert und kostengünstig über einen kombinierten DSL/ISDN-Anschluss an das ISDN und das Internet anzubinden.
1.1 Was bietet KEN!?
KEN! ist ein leistungsfähiges und leicht zu bedienendes Kommunikationsprogramm für PC-Netzwerke. Expertenwissen über Netzwerke ist weder bei der Installation noch bei der Nutzung von KEN! erforderlich.
KEN! stellt wahlweise die Internetverbindung über DSL, ISDN oder über einen bestehenden Internet-Anschluss (Router) her.
KEN! bringt zusammen mit einer ISDN-Karte – beispielsweise einer AVM FRITZ!Card, einer FRITZ!Card DSL oder einer AVM ISDN-Karte B1 – alle ISDN- und Internetdienste auf Ihren Computer und gibt sie für alle weiteren angeschlossenen Computer frei.
Im Folgenden werden die wesentlichen Leistungsmerkmale von KEN! kurz dargestellt. Ausführliche Informationen zu den Leitungsmerkmalen von KEN! erhalten Sie im Kapitel „KEN! im Überblick“ ab Seite 64.
Gemeinsame Nutzung eines Internetzugangs
Der Internetzugang ist für die Benutzer von KEN! besonders einfach und erfolgt – wie gewohnt – mit einem Web-Browser. KEN! organisiert den Zugang für alle Computer des Netzwerkes, ohne dass sich die Benutzer um das Herstellen und Trennen der Internetverbindung kümmern müssen.
KEN! ermöglicht die gemeinsame Nutzung eines Internetzugangs und spart dadurch gleich mehrfach Kosten:
- Zehn oder mehr Benutzer können gleichzeitig über DSL im Internet surfen. Der ISDN-Anschluss bleibt frei, zum Beispiel für den Faxempfang oder für einkommende Telefonanrufe.
- KEN! baut die Verbindung zu Ihrem Internetanbieter selbstständig nach Bedarf auf und ab.
Der Wiederaufruf von Internetseiten ist mit KEN! schnell und günstig, da KEN! vor kurzem abgerufene Internetseiten speichert.
Alle Benutzer Ihres Netzwerkes haben mit KEN! Zugang zum Internet. KEN! überträgt dabei stellvertretend für alle Benutzer die Internetdaten.
E-Mails senden und empfangen
Jeder Benutzer von KEN! kann mit bekannten E-Mail-Programmen, beispielsweise von Microsoft oder Netscape, E-Mails senden und empfangen.
Mit KEN! steht Ihrem Netzwerk ein leistungsfähiger E-Mail-Server zur Verfügung, der E-Mails aus Ihrem Netzwerk ins Internet versendet, automatisch beim Internetanbieter abholt und jedem Benutzer einzeln zur Verfügung stellt.
Neben dem Austausch von E-Mails mit dem Internet steht Ihnen der KEN! E-Mail-Server auch zur internen Vermittlung von E-Mails zur Verfügung. Das heißt, Sie können mit KEN! E-Mails innerhalb Ihres Netzwerkes gebührenfrei senden und empfangen.
ISDN-Dienste an jedem Arbeitsplatz über die 'CAPI im Netz'
KEN! ermöglicht allen vernetzten Computern, gemeinsam auf eine ISDN-Karte zuzugreifen. Jeder Computer verhält sich dadurch so, als ob eine ISDN-Karte eingebaut ist. Auf diese Weise kann jeder Benutzer im Netzwerk direkt vom Arbeitsplatz aus ISDN- und Internetdienste nutzen.
Im Lieferumfang von KEN! ist für jeden vernetzten Computer eine Lizenz für FRITZ! enthalten. FRITZ!, das bekannte ISDN-Kommunikationsprogramm von AVM, bietet Ihnen folgende Möglichkeiten:

Mit FRITZ!fax versenden und empfangen Sie Faxe entsprechend dem Standard Fax Gruppe 3 (analoges Fax). Das Senden erfolgt direkt aus Ihrer Textverarbeitung. Sie können auch Faxe abrufen und FRITZ!fax als Faxabruf-Server einsetzen.

Mit FRITZ!fon, einer vollduplexfähigen Soundkarte und einem Sprachein- und -ausgabegerät telefonieren Sie direkt vom Computer – mit komfortabler Rufnummernverwaltung und Notizfunktion. Drei Gesprächsteilnehmer können in einer Konferenzschaltung verbunden werden. Sie können SMS über SMS-Zentralen ins Festnetz senden. FRITZ!fon enthält einen Anrufbeantworter. Sie können verschiedene Ansage-texte für verschiedene Rufnummern, Anrufer oder Tageszeiten einsetzen.

Mit dem ISDN-Dateimanager FRITZ!data können Sie schnell und sicher Dateien direkt von Computer zur Computer übertragen und Ihren Computer für Benutzer an Gegenstellen auf Empfang stellen. Die Zugriffsrechte auf Ihre Dateien können Sie individuell gestalten.

Im Adressbuch von FRITZ! speichern Sie die Angaben, die Sie in den verschiedenen Modulen zum Aufbau einer Verbindung benötigen. Das Adressbuch kann von allen FRITZ!-Modulen aus aufgerufen werden.

Das ISDN-Kommunikationsprogramm FRITZ! ist eine Einzelplatzlösung und muss sich deshalb auf jedem Computer befinden, der mit KEN! ISDN-Dienste nutzen möchte. Ausführliche Informationen zu FRITZ! erhalten Sie in der Online-Hilfe und im FRITZ!-Handbuch.
1.2 Komponenten von KEN!
KEN! besteht aus zwei Komponenten – KEN! Service und KEN! Klient.
KEN! Service
KEN! Service wird nur auf dem Computer Ihres Netzes installiert, in dem sich die DSL/ISDN-Karte FRITZ!Card DSL oder eine ISDN-Karte befindet und der an den DSL-, bzw. den ISDN-Zugang angeschlossen ist. Dieser Computer wird damit zum KEN! Service-PC für Ihr Netzwerk. Über den KEN! Service-PC haben die KEN! Klienten Zugang zu ISDN- und Internetdiensten. Die Aktivitäten von KEN! erkennen Sie an dem KEN!-Symbol im Infobereich der Taskleiste. Das Symbol zeigt zum einen die Belegung der ISDN-Kanäle und zum anderen den Zustand der Internetverbindung an.

Die Benutzeroberfläche von KEN! Service
Einstellungen zu den Diensten von KEN! nehmen Sie im Programm KEN! auf dem KEN! Service-PC vor. Hier tragen Sie beispielsweise neue Benutzer und E-Mail-Adressen ein. Das Programm KEN! zeigt detaillierte Informationen zur aktuellen und vergangenen Nutzung von KEN! an. Hier können Sie auch spezielle Einstellungen für ISDN- und Internetverbindungen vornehmen.
KEN! Klient
KEN! Klient wird, ausgenommen vom KEN! Service-PC, auf allen Computern Ihres Netzwerks installiert. Die Computer werden so zu KEN! Klienten und können damit den Zugang zu ISDN- und Internetdiensten über den KEN! Service-PC nutzen. KEN! Klient arbeitet im Hintergrund. So wird die Leistungsfähigkeit der Computer nicht beeinträchtigt. Die Aktivitäten von KEN! erkennen Sie an dem KEN!-Symbol in der Taskleiste.
Eine Statusanzeige informiert Sie über die installierte Version und die aktivierten Dienste.

Statusanzeige auf einem KEN! Klienten
Die folgende Abbildung gibt einen Überblick über die Komponenten und die Einsatzmöglichkeiten von KEN!.

flowchart
graph TD
A["Windows 2000 Web-Browser"] --> B["Windows XP E-Mail"]
A --> C["Windows XP AVM FRITZ!fax Online-Banking"]
A --> D["Windows 98 AVM FRITZ!Card + AVM KEN! DSL-Modem bzw. DSL-Karte Web-Browser"]
D --> E["ISDN"]
E --> F["Telefax"]
E --> G["Windows XP AVM FRITZ!Card AVM FRITZ!data"]
H["Windows Me AVM FRITZ!data Web-Browser"] --> D
I["DSL"] --> E
J["Einzelplatz-Zugang zu Online-Diensten"] --> E
style E fill:#f9f9f9,stroke:#333
1.3 Lieferumfang
Wenn Sie die Verpackung öffnen, liegt Folgendes vor Ihnen:
• eine CD KEN!
– Die CD enthält die Installationsdateien für KEN! Service und KEN! Klient sowie die Installationsdateien für das ISDN-Kommunikationsprogramm FRITZ!.
- Im Ordner KEN\DEUTSCH\HANDBUCH finden Sie das Handbuch von KEN! und die Datei „Tipps & Tricks“. Darin erhalten Sie ergänzende Informationen, wie man eine bestehende KEN! Installation weiter verfeiern und an spezielle Bedürfnisse anpassen kann.
• ein Handbuch „KEN!“
• ein Handbuch „FRITZ!“
Sollte eines dieser Teile fehlen, wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.

Auf der Rückseite der CD-Hülle befindet sich der Product Identification Code (PIC). Der PIC ist Bestandteil der Lizenzvereinbarung mit AVM. Bewahren Sie den PIC und die Original-CD daher gut auf!
1.4 Systemvoraussetzungen
KEN! stellt die Internetverbindung wahlweise über DSL, ISDN oder über einen bestehenden Internet-Anschluss (Router) her. Für den Betrieb von KEN! müssen folgende Systemvoraussetzungen erfüllt sein:
KEN! Service
- ein DSL-Anschluss, der das Protokoll PPPoE benutzt, z.B. T-DSL oder 1&1 oder ein ISDN-Anschluss
entweder eine FRITZ!Card DSL oder eine ISDN-Karte kombiniert mit einem DSL-Modem oder eine ISDN-Karte
Die ISDN-Karte muss über die Anwendungsschnittstelle CAPI 2.0 verfügen; wie beispielsweise eine AVM ISDN-Karte aus der FRITZ!Card-Reihe oder eine AVM ISDN-Karte B1.

Verwenden Sie für Ihre ISDN-Karte ausschließlich aktuelle Treibersoftware.
IBM-Computer oder 100% kompatibler Computer mit:
- einer Netzwerkkarte für die Verbindung des KEN! Service-PCs mit Ihrem Netzwerk
- einer Verbindung mit dem DSL-Zugang – entweder direkt über eine FRITZ!Card DSL oder über ein DSL-Modem mit einen Hub/Switch oder einer zweiten Netzwerkkarte oder einer Verbindung mit dem ISDN-Zugang über eine ISDN-Karte
- CD-Laufwerk
- Pentium II-Prozessor 266 MHz oder höher
- 64 MB Arbeitsspeicher
- Betriebssystem Microsoft Windows 2003, XP, Me, 2000 oder 98 einschließlich der jeweiligen Installations-CD
- 20 MB Festplattenspeicher für die Installation und weitere 150 MB für das Zwischenspeichern von E-Mails und Internetseiten, sowie 20 MB für Protokolldateien
KEN! Klient
IBM-Computer oder 100% kompatibler Computer mit:
Netzwerkkarte, CD-Laufwerk, Pentium-Prozessor, 16 MB RAM und Betriebssystem Microsoft Windows 2003, Windows XP, Windows Me, Windows 2000 oder Windows 98 einschließlich der jeweiligen Installations-CD

Bevor Sie KEN! Service und KEN! Klient installieren, beachten Sie die im Folgenden beschriebenen Installationsvorbereitungen.
1.5 Installationsvorbereitung
Bevor Sie KEN! installieren, ist es notwendig, einige Einstellungen auf den Computern Ihres Netzwerkes zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. In diesem Kapitel lernen Sie Schritt für Schritt, wie Sie Ihr Netzwerk und Ihre Computer für die Installation von KEN! vorbereiten.
Verstehen Sie sich als Netzwerk-Profi? Dann lohnt es sich für Sie, im Kapitel „KEN! für Netzwerkprofis“ auf Seite 95 eine sehr kompakte Funktionsdarstellung zu lesen.
Schritt 1: Netzwerk
Erste Voraussetzung für die Installation und Arbeit mit KEN! ist ein funktionierendes Netzwerk. Der störungsfreie Austausch von Informationen muss gewährleistet sein.
Schritt 2: Netzwerkprotokoll
Die Computer in einem Netzwerk benötigen zum Informationsaustausch eine gemeinsame „Sprache“, ein so genanntes Netzwerkprotokoll. Das Netzwerkprotokoll vieler Netzwerke und des Internets beispielweise heißt TCP/IP.
KEN! verwendet zur Kommunikation in Ihrem Netzwerk ebenfalls TCP/IP. Damit KEN! dieses Protokoll verwenden kann, muss es auf allen Computern eingerichtet sein. Während der
Installation von KEN! wird überprüft, ob auf dem Computer TCP/IP installiert ist. Ist das nicht der Fall, öffnet sich eine Hilfedatei, die Sie bei der Installation von TCP/IP unterstützt.
Das Netzwerkprotokoll, mit dem Ihr Netzwerk arbeitet, muss nicht TCP/IP sein. Da in einem Netzwerk mehrere Protokolle (beispielsweise NetBEUI, IPX/SPX oder TCP/IP) parallel verwendet werden können, ist das Hinzufügen von TCP/IP unproblematisch. Auch eine Parallelnutzung von TCP/IP durch KEN! und andere Netzwerk-Anwendungen ist zu jedem Zeitpunkt möglich.
Schritt 3: ISDN-Karte
Vor der Installation von KEN! Service muss bereits eine DSL/ISDN-Karte oder eine ISDN-Karte wie zum Beispiel die FRITZ!Card DSL oder eine AVM FRITZ!Card mit der Anwendungsschnittstelle CAPI 2.0 auf dem KEN! Service-PC installiert sein. Überprüfen Sie auf dem Computer Ihres Netzwerkes, der als KEN! Service-PC dienen soll, die Installation der Karte. Informationen dazu erhalten Sie im Handbuch Ihrer DSL-, bzw. ISDN-Karte.
Schritt 4: DSL-Modem oder DSL-Karte
Das DSL-Modem bzw. die DSL-Karte FRITZ!Card DSL muss installiert und auf Funktionsfähigkeit geprüft sein. Das DSL-Modem können Sie mit Hilfe der vom DSL-Anbieter mitgelieferten Zugangs-Software auf korrekte Funktion überprüfen. Bei der FRITZ!Card DSL können Sie mit der zugehörigen Software zur Überprüfung eine Verbindung zum Internet aufbauen. Wenn Sie einen T-DSL-Anschluss der Deutschen Telekom AG haben, installieren Sie den T-DSL-Speedmanager, um die Funktionsfähigkeit des DSL-Modems zu prüfen.
Informationen zur Installation finden Sie in der Bedienungsanleitung des DSL-Modems oder der DSL-Karte.
Schritt 5:
Web-Browser und E-Mail-Programm
Für das Surfen im Internet und für den Austausch von E-Mails benötigen Sie auf allen Computern Ihres Netzwerkes einen Web-Browser und ein E-Mail-Programm. Dafür eignen sich alle gängigen Web-Browser einschließlich der integrierten E-Mail-Programme.
Der Microsoft Internet Explorer ab Version 5 wird durch die Installation von KEN! automatisch auf KEN! eingestellt. Alle anderen Web-Browser müssen nach der Installation von KEN! in geringem Umfang manuell angepasst werden.

Dieses Handbuch beschreibt notwendige Web-Browser-Einstellungen am Beispiel des Internet Explorers. Wir empfehlen Ihnen daher, vor der Installation von KEN! den Internet Explorer zu installieren.
Schritt 6:
FRITZ! installieren
Installieren Sie das ISDN-Kommunikationsprogramm FRITZ! auf dem KEN! Service-PC und allen KEN! Klienten, die über KEN! ISDN-Dienste nutzen wollen. Mit Hilfe der verschiedenen FRITZ!-Module können Sie Dateien übertragen, Faxe senden und empfangen, den Computer als Anrufbeantworter und zum Telefonieren nutzen und vieles mehr.
Sie finden die Installationsdateien für FRITZ! auf der mitgelieferten CD im Ordner FRITZ. Wie Sie FRITZ! installieren, erfahren Sie im mitgelieferten FRITZ!-Handbuch.
2 KEN! Service installieren und einrichten
Dieses Kapitel beschreibt die Installation von KEN! Service. Im Anschluss an die Installation erfahren Sie, welche Einstellungen Sie auf dem KEN! Service-PC für die Arbeit mit KEN! vornehmen müssen.

Alle beschriebenen Installationsschritte beziehen sich, wenn nicht anders angegeben, auf die Installation in Windows XP. In anderen Windows-Betriebssystemen können sich leichte Abweichungen ergeben.
Alle Installations- und Einstellungsschritte werden begleitet von Funktionstests. Damit stellen Sie Schritt für Schritt sicher, dass die einzelnen Dienste und Komponenten von KEN! richtig installiert und eingerichtet sind.
Abschließend wird beschrieben, wie Sie KEN! Service gegebenenfalls wieder deinstallieren.
2.1 Installation von KEN! Service
Gehen Sie zur Installation von KEN! Service wie folgt vor:
Schritt 1: DSL-Funktionalität testen
Vor der Installation von KEN! Service sollten Sie die Funktionsfähigkeit Ihrer DSL/ISDN-Karte bzw. Ihres DSL-Modems überprüfen.
Testverbindung mit FRITZ!Card DSL
Wenn Sie die AVM DSL/ISDN-Karte FRITZ!Card DSL installiert haben, gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
-
Starten Sie über „Start / Alle Programme / FRITZ! DSL“ das Programm FRITZ!web DSL.
-
Der Dialog „Neuer Internetzugang“ wird automatisch geöffnet. Geben Sie Ihre Zugangsdaten ein, die Sie von Ihrem Internetanbieter erhalten haben.

Beispiel: Eingabefenster für die Zugangsdaten
-
Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm und beenden Sie Ihre Eingabe mit „Fertig stellen“.
-
Starten Sie nun Ihren Web-Browser oder ein anderes Internetprogramm. Die Verbindung zum Internet wird aufgebaut.
![AVM - ISON, DSL und Blautsch für schlierles Internet und mehr - Microsoft Internet Explorer Gelvi Grabate Gracht Einkosten Sylne ISDN DSL Bluetooth GSM ISON DSL BMW Nurs Produkte Download Service Unternehmen Presse Partner AVM Service-Portale BUTZ 021 BL 021 BL 021 BL 021 BL 021 BL 021 BL 021 BL 021 BL 021 BL 021 BL 021 BL 021 BL 021 BL 021 BL 021 BL 021 BL 021 BL 020 BL 020 BL 020 BL 020 BL 020 BL 020 BL 020 BL 020 BL 020 BL 020 BL 020 BL 020 BL 020 BL 020 BL 020 BL 020 BL 020 BL 375 BL 375 BL 375 BL 375 BL 375 BL 375 BL 375 BL 375 BL 375 BL 375 BL 375 BL 375 BL 375 BL 375 BL 375 BL 375 BL 375 BL 485 BL 485 BL 485 BL 485 BL 485 BL 485 BL 485 BL 485 BL 485 BL 485 BL 485 BL 485 BL 485 BL 485 BL 485 BL 485 BL 485 BL B. R. R. BLEB. R. R. BLEB. R. R. BLEB. R. R. BLEB. R. R. BLEB. R. R. BLEB. R. R. BLEB. R. R. BLEB. R. R. BLEB. R. R. BLEB. R. R. BLEB. R. R. BLEB. R. R. BLEB. R. R. BLEB. R. R. BLEB. P. R. BLEB. P. R. BLEB. P. R. BLEB. P. R. BLEB. P. R. BLEB. P. R. BLEB. P. R. BLEB. P. R. BLEB. P. R. BLEB. P. R. BLEB. P. R. BLEB. P. R. BLEB. P. R. BLEB. P. R. BLEB. P. P. BLEB. P. P. BLEB. P. P. BLEB. P. P. BLEB. P. P. BLEB. P. P. BLEB. P. P. BLEB. P. P. BLEB. P. P. BLEB. P. P. BLEB. P. P. BLEB. P. P. BLEB. P. P. BLEB. P. P. BLEB. P. P. BEETEIN Wahlen BlueFRTZ zum IT-Produkt des Jahres Bei der aktuellen Wahl von 4000 Händern zum Produkt des Jahres erzielte BlueFRTZ USB einen wodes Erfolg Platz 1 und damit IT-Martzwerks-Hardware des Jahres [msch] Fachbinder während BlueFRTZ zum IT-Produkt des Jahres Bei der aktuellen Wahl von 4000 Händern zum Produkt des Jahres erzielte BlueFRTZ USB einen wodes Erfolg Platz 1 und damit IT-Martzwerks-Hardware des Jahres [msch] Das Quartiert ist komplett - Neue FRTZCard DSL SL USB Mit einer neuen USD-Variante der FRTZand DSL SL bietet AVM jetzt war DSL-Endgerste zur Wahl: Die FRTZCard DSL SL USB ist das erste Endgerät mit einer tre belegbaren Leuchträde [msch] New Disk 24-09-2003 • Compact bestet Bluetooth-Module für Bootbooks. 10-09-2003 • CAPS Linux RFID unter Rechnet für passive AVM-Controller. 03-09-2003 • Nettler/SSR/MS/Logcode für Klose Vertrahungswelt. 01-09-2003 • BlueFRTZ Link jetzt auch unter Unix. 22-06-2003 • Linear System für FRTZCard DSL SL etzt vortigen. 14-06-2003 • FRTZDend schätz vor Vass-Watts "Lumen/Benzen" 26-07-2003 • AVM auf das Broadband World Forum in London. 06-07-2003 • CAPS Linux Aggregate für GUSB RD, jetzt auch für HyperTheratung. 02-07-2003 • Updates für noch sehr Körkont mit BlueFRTZ AF-3.](/content/2026/05/918045/images/cd838b3c7f8f0c10601b754c722a10f75a12e76cb2fd929c67637fb5d7b4b04a.jpg)
Verbindung mit FRITZ!web DSL ist aufgebaut: Daten werden übertragen
- Bauen Sie die Testverbindung wieder ab, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren und beenden Sie FRITZ!web DSL.
Testverbindung mit einem DSL-Modem
Wenn Sie ein DSL-Modem installiert haben, dann bauen Sie mit der mitgelieferten Einwahlsoftware eine Verbindung zu einem DSL-Anbieter wie T-Online, QSC, oder 1&1 auf.
Schritt 2: ISDN-Funktionalität testen
- Starten Sie über „Start / Alle Programme / FRITZ!“ das Programm FRITZ!data.
- Wenn Ihre ISDN-Karte im KEN!Service-PC an eine N benstellenanlage angeschlossen ist, überprüfen Sie im Menü „Data / Einstellungen“ auf der Registerkarte „Nebenstelle“, ob eine Amtsholung angegeben ist.
- Klicken Sie in der Symbolleiste auf die Schaltfläche „Verbindung aufbauen“. Ein Fenster erscheint.
- Geben Sie hier die Rufnummer des AVM Data Call Centers (ADC) in Berlin ein:
0 30 / 39 98 43 00
Wenn Sie aus dem Ausland anrufen, geben Sie zusätzlich die Landeskennziffer ein, z.B.:
+49 (0)30 / 39 98 43 00

Fenster „Verbindungsaufbau“ in FRITZ!data
-
Übernehmen Sie für die anderen Optionen und Felder die Einstellungen aus der oben stehenden Abbildung.
-
Klicken Sie auf die Schaltfläche „OK“, um die Verbindung aufzubauen.

Falls Sie nicht sofort eine Verbindung erhalten, versuchen Sie es erneut. Das ADC kann zu Spitzenzeiten besetzt sein.
Ist die Verbindung aufgebaut, werden im rechten Fenster die Dateien und Ordner des ADCs angezeigt.

FRITZ!data-Fenster nach dem Verbindungsaufbau
- Bauen Sie die Verbindung zum ADC mit der Schaltfläche „Verbindung abbauen“ wieder ab.

Konnten Sie wiederholt keine Verbindung zum ADC herstellen, überprüfen Sie die Installation und Funktionsfähigkeit Ihrer ISDN-Karte.
Schritt 3: Netzwerkkarte überprüfen
Stellen Sie fest, ob das Protokoll TCP/IP an die Netzwerkkarte gebunden ist. Überprüfen Sie auch, ob eine IP-Adresse für diese Netzwerkkarte festgelegt ist. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

Im gesamten KEN!-Handbuch wird die IP-Adresse 192.168.115.1 stellvertretend für die auf dem KEN! Service-PC festgelegte IP-Adresse genannt. Wir empfehlen Ihnen die Vergabe dieser IP-Adresse für den KEN! Service-PC, sofern kein Konflikt mit bestehenden Einstellungen vorliegt.
Windows XP und 2000
- Arbeiten Sie in Windows XP, dann begeben Sie sich über „Start / Systemsteuerung / Netzwerk- und Internetverbindungen / Netzwerkverbindungen“ in die Netzwerkeinstellungen von Windows XP.
Wenn Sie Windows 2000 installiert haben, dann begeben Sie sich über „Start / Einstellungen / Systemsteuerung / Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen“ in die Netzwerkeinstellungen von Windows 2000.
-
Suchen Sie den Eintrag „LAN-Verbindung
“ für Ihre Netzwerkkarte. Wenn mehrere Einträge vorhanden sind, dann stellen Sie die Fensteransicht auf „Details“ um. In der Spalte „Gerätename“ finden Sie Ihre Netzwerkkarte. Markieren Sie diesen Eintrag und öffnen Sie über das Kontextmenü (rechte Maustaste) die Eigenschaften. -
Suchen Sie in der Liste der installierten Netzwerkkomponenten nach dem Eintrag „Internetprotokoll (TCP/IP)“.

Bindung von TCP/IP an die Netzwerkkarte in Windows XP
- Klicken Sie auf „Eigenschaften“ und legen Sie eine IP-Adresse für die Netzwerkkarte fest.

Beispiel: IP-Adresse des KEN! Service-PCs in Windows XP
- Wenn Sie Änderungen vorgenommen haben, übernehmen und speichern Sie Ihre Angaben und starten Sie Windows neu.
Windows Me und 98
-
Begeben Sie sich über „Start / Einstellungen / Systemsteuerung / Netzwerk“ in die Netzwerkeinstellungen von Windows.
-
Suchen Sie in der Liste der installierten Netzwerkkomponenten nach dem Eintrag „TCP/IP“.
Wenn es mehrere Einträge für TCP/IP gibt, suchen Sie den Eintrag „TCP/IP ->

Bindung von TCP/IP an die Netzwerkkarte in Windows Me
-
Wenn kein Eintrag für TCP/IP vorhanden ist, fügen Sie das Protokoll über „Hinzufügen / Protokoll / Microsoft / TCP/IP“ hinzu.
-
Klicken Sie auf „Eigenschaften“ und legen Sie eine IP-Adresse für die Netzwerkkarte fest.

Beispiel: IP-Adresse des KEN! Service-PCs in Windows Me
- Wenn Sie Änderungen vorgenommen haben, übernehmen und speichern Sie Ihre Angaben. Halten Sie Ihre Windows-CD bereit und starten Sie Windows neu.
Schritt 4: Installation von KEN! Service starten
Gehen Sie zur Installation von KEN! Service wie folgt vor:
- Legen Sie die KEN!-CD in Ihr CD-Laufwerk ein. Eine CD-Einführung wird automatisch gestartet.
Sie können die CD-Einführung auch selbst starten. Klicken Sie dazu im Stammverzeichnis der CD doppelt auf die Datei INTRO.HLP.
-
Klicken Sie auf der Willkommensseite auf „Readme anzeigen“. In der Datei „Readme“ erhalten Sie Informationen, die zum Zeitpunkt der Drucklegung des Handbuches noch nicht bekannt waren.
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Starten Sie die Installation von KEN! Service durch Klicken auf die Zeile „KEN! Service“.
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Das Willkommensfenster erscheint. Klicken Sie auf „Weiter“.
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Im nächsten Fenster werden Sie aufgefordert, den Product Identification Code einzugeben. Sie finden den Code auf der Rückseite Ihrer CD-Hülle.
Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit „OK“ und bestätigen Sie im nächsten Fenster die Installation von KEN! erneut mit „OK“.

Fenster zur Eingabe des Product Identification Codes
- Geben Sie im nächsten Fenster den Pfad an, in den KEN! installiert werden soll. Als Standard wird der Pfad C:\PROGRAMME\KEN! vorgeschlagen. Bestätigen Sie den Installationspfad mit „Weiter“.
- Bestätigen Sie die Informationen im nächsten Fenster ebenfalls durch Klicken auf „Weiter“. Die Programmdateien von KEN! Service werden in den angegebenen Ordner kopiert.
- Folgen Sie der Aufforderung zum Neustart Ihres Computers.
Mit dem Neustart Ihres Computers ist die Installation von KEN! Service beendet.

Nach der Installation enthält das Startmenü von Windows im Menüpunkt „Programme“ den neuen Ordner „AVM KEN!“. Hier finden Sie das Programm KEN!, das Programm KEN! Benutzereinstellungen, die aktuelle Readme-Datei, die Datei „Tipps und Tricks“ sowie das KEN!-Handbuch im PDF-Format.
Mit dem Programm KEN! öffnen Sie die Benutzeroberfläche von KEN!. Das Readme enthält aktuelle Informationen.
Schritt 5: KEN! Service mit dem Assistenten einrichten
Nach dem Neustart des KEN! Service-PCs startet automatisch der KEN! Assistent, der Sie beim Einrichten von KEN! für Ihr Netzwerk unterstützen wird. Das erste Fenster des KEN! Assistenten ist das Willkommensfenster.

Willkommensfenster des KEN! Assistenten
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Klicken Sie im Willkommensfenster des KEN! Assisten- ten auf „Weiter“.
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Im nächsten Fenster geben Sie an, ob Sie den Dienst „CAPI im Netz“ verwenden möchten. Dieser Dienst ermöglicht allen KEN! Klienten den Zugang zu ISDN-Diensten wie Faxen und Datenübertragung. Bestätigen Sie Ihre Angaben mit „Weiter“.
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Möchten Sie KEN! für den Zugang zum Internet nutzen, übernehmen Sie im nächsten Fenster die Voreinstellung „Internetzugang aktiviert“.
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Wählen Sie dann die Art des Internetzugangs.
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Wenn die ISDN-Karte im KEN!Service-PC an ein benstellenanlage angeschlossen ist, aktivieren Sie anschließend die Option „Betrieb an einer Nebenstellenanlage“ und geben Sie die Amtsholung ein. Meist ist das die Ziffer „o“.
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Wählen Sie aus der Liste der Internetanbieter Ihren Anbieter aus. Wenn Sie Ihren Internetanbieter nicht in der Liste finden, wählen Sie „neuen Internetanbieter einrichten“. Klicken Sie auf „Weiter“.
Tragen Sie dann die von Ihrem Internetanbieter mitgelieferten Internetzugangsdaten ein. Klicken Sie auf „Weiter“.

Beispiel: Zugangsdaten für einen Internetanbieter
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Möchten Sie mit KEN! E-Mails austauschen, dann übernehmen Sie im nächsten Fenster die Voreinstellung „E-Mail aktiviert“.
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Im folgenden Fenster tragen Sie den ersten KEN! Benutzer ein.

Beispiel: Eingabe der Benutzerdaten
Geben Sie dazu den Namen des Benutzers ein. Wenn Sie in das Feld „Benutzername“ klicken, wird automatisch ein Benutzername vorgeschlagen, den Sie nach Wunsch verändern können. Vergeben Sie für den neuen Benutzer ein Kennwort und geben Sie dieses zur Bestätigung ein zweites Mal ein. Klicken Sie auf „Weiter“.
- Im folgenden Fenster wird eine E-Mail-Adresse für den neuen Benutzer vorgeschlagen. Übernehmen Sie diesen Vorschlag oder ändern Sie die Adresse.

Beispiel: E-Mail-Adresse
- Wenn der Benutzer bereits eine E-Mail-Adresse bei einem E-Mail-Anbieter hat, tragen Sie diese hier ein. Klicken Sie auf „Weiter“.
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Möchten Sie, dass der Benutzer nur innerhalb des KEN!-Netzwerkes mailen darf, aktivieren Sie die Option „Diese E-Mail-Adresse nur innerhalb des eigenen Netzwerkes verwenden“. Klicken Sie auf „Weiter“ und lesen Sie weiter bei Schritt 11.
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Im nächsten Fenster geben Sie die Daten des E-Mail-Anbieters für den E-Mail-Empfang und -Versand ein. Diese Daten hat der Anbieter Ihnen mitgeteilt.

Beispiel: Angaben für SMTP-Server, POP3-Server, POP3-Konto-name und Kennwort eines E-Mail-Benutzers

Die Abfrage dieser Daten erscheint nicht, wenn die E-Mail-Adresse auf „@t-online.de“ endet, da hier die Informationen automatisch aus den Anwahldaten übernommen werden.
- Übernehmen oder verändern Sie im nächsten Fenster die Einstellungen für die Wochenbudgets. Wenn die ISDN-Gebühren, das Übertragungsvolumen oder die Verbindungsdauer für DSL- und ISDN-Verbindungen das Wochenbudget überschreiten, erlaubt KEN! keine weitere DSL/ISDN-Kommunikation. Bestehende Verbindungen werden getrennt.
Klicken Sie auf „Weiter“.

Sie können das Wochenbudget für die Gebühren nur nutzen, wenn Sie die Übermittlung der Gebühreninformationen bei Ihrem Netzbetreiber freischalten lassen.
- Im nächsten Fenster erhalten Sie einen Überblick darüber, welche der Dienste von KEN! Sie aktiviert haben.
Sie haben nun die Möglichkeit, die gerade vorgenommenen Einstellungen durch das Diagnoseprogramm Dr. KEN! überprüfen zu lassen.
Wenn Sie die Überprüfung nicht durchführen möchten, deaktivieren Sie die Option „Dr. KEN! überprüft nach Verlassen des Assistenten alle vorgenommenen Einstellungen.“.
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Beenden Sie den KEN! Assistenten mit „Fertig stellen“.
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Wenn Sie Ihre Einstellungen durch Dr. KEN! überprüfen lassen wollen, wird nun das Diagnosefenster von Dr. KEN geöffnet.
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Wählen Sie, welche Dienste Dr. KEN prüfen soll und klicken Sie auf die Schaltfläche „Starten“.
Dr. KEN baut die Internetverbindung auf und überprüft die Erreichbarkeit von Servern im Internet, unabhängig von Ihrem Web-Browser oder Ihres E-Mail-Programm. Die geprüften Dienste und die Prüfergebnisse werden im Fenster aufgelistet. Eine kurze Diagnose erhalten Sie im unteren Teil des Fensters von Dr. KEN. Werden von Dr. KEN Fehler bei der Überprüfung ermittelt, erhalten Sie weitere Informationen im Ereignisprotokoll von KEN!. Lesen Sie dazu auch „Ereignisprotokolle für alle Dienste von KEN!“ auf Seite 91.

Diagnosefenster Dr. KEN

Ausführliche Informationen über die Internet- und ISDN-Dienste finden Sie in der Benutzeroberfläche von KEN! im Bereich „Verwaltung / Ereignisse“.
- Verlassen Sie Dr. KEN über die Schaltfläche „Schließen“.
2.2 Einrichten des Web-Browsers und des E-Mail-Programms
In diesem Abschnitt wird beschrieben, welche Einstellungen Sie in Ihrem Web-Browser und Ihrem E-Mail-Programm auf dem KEN! Service-PC vornehmen müssen, bevor Sie mit KEN! alle Internet- und E-Mail-Dienste nutzen können.
Schritt 1: Einstellungen im Web-Browser
Für die Nutzung der Internetdienste mit KEN! ist es notwendig, im Web-Browser die Verwendung eines Proxy-Servers zu aktivieren und Anschluss (Port) und Adresse des Proxy-Servers einzutragen.
Internet Explorer
Wenn Sie mit dem Internet Explorer arbeiten, werden diese Einstellungen durch KEN! automatisch vorgenommen.
Im Folgenden wird beschrieben, wie Sie die automatische Konfiguration starten und die Einstellungen anschließend überprüfen.
- Starten Sie den Internet Explorer.
- Geben Sie im Feld „Adresse“ die Adresse einer beliebigen Internetseite ein, z.B. www.avm.de. Wenn die Internetseite angezeigt wird, ist keine weitere Konfiguration notwendig.
- Wenn statt der gewünschten Internetseite die folgende Seite erscheint, klicken Sie auf den markierten Eintrag „Netzwerkeinstellungen ermitteln“.

Informationsseite nach Aufruf der ersten Internetseite
Jetzt erfolgt die automatische Anpassung des Internet Explorers durch KEN!.
- Nach der automatischen Anpassung erscheint die von Ihnen angegebene Internetseite, zum Beispiel die AVM-Homepage.

Aktive Internetverbindung zur AVM-Homepage

Das KEN!-Symbol im Infobereich der Taskleiste zeigt eine aktive Internetverbindung an: die Weltkugel erscheint farbig. Wenn die Internetverbindung über ISDN hergestellt wird, leuchtet zusätzlich eine LED für den aktiven ISDN-Kanal.
Damit ist die Überprüfung abgeschlossen und Sie können nun mit „Schritt 2: Einstellungen im E-Mail-Programm“ auf Seite 33 fortfahren.
Sollten weiterhin Probleme bestehen und die angegebene Internetseite nicht angezeigt werden, müssen Sie die Einstellungen überprüfen und gegebenenfalls anpassen.
-
Klicken Sie im Menü „Extras / Internetoptionen“ auf die Registerkarte „Verbindung“. Klicken Sie hier dann auf die Schaltfläche „LAN-Einstellungen...“.
-
Aktivieren Sie im Fenster „Einstellungen für lokales Netzwerk“ die Option „Proxyserver verwenden“ und klicken Sie auf die Schaltfläche „Erweitert“.

Fenster „Einstellungen für lokales Netzwerk“
- Stellen Sie sicher, dass für den Proxy-Server die folgenden Werte eingetragen sind:

Proxyeinstellungen mit dem Beispiel 192.168.115.1
Als Adresse des Proxy-Servers muss die IP-Adresse des KEN! Service-PCs eingetragen sein (vergleiche „Schritt 3: Netzwerkkarte überprüfen“ auf Seite 19; als Beispiel ist dort für den KEN! Service-PC die IP-Adresse 192.168.115.1 genannt).
-
Verlassen Sie die Internetoptionen durch wiederholtes Klicken auf „OK“ und kehren Sie zum Adresseingabefeld im Web-Browser zurück.
-
Geben Sie erneut die Adresse einer Internetseite ein; jetzt erscheint die angegebene Seite.
-
Schließen Sie den Web-Browser. Die Konfiguration ist abgeschlossen.

Konnten Sie keine Verbindung zur AVM-Homepage herstellen, dann überprüfen Sie, ob Sie alle Installationsvoraussetzungen erfüllt haben. Starten Sie zur weiteren Fehlerdiagnose über „Verwaltung / Diagnose“ das Diagnoseprogramm Dr. KEN und lesen Sie für weitere Informationen das Kapitel „Ereignisprotokolle für alle Dienste von KEN!“ auf Seite 91.
Andere Web-Browser
Für die Nutzung der Internetdienste mit KEN! müssen Sie in Ihrem Web-Browser die Verwendung eines Proxy-Servers aktivieren und Anschluss (Port) und Adresse des Proxy-Servers eintragen.
Geben Sie für die Dienstetypen „HTTP“, „Secure“, „FTP“ und „Socks“ die nachfolgenden Werte ein. Als IP-Adresse des Proxy-Servers muss die IP-Adresse des KEN! Service-PCs eingetragen sein (Vergleiche „Schritt 3: Netzwerkkarte überprüfen“ auf Seite 19; als Beispiel ist dort für den KEN! Service-PC die IP-Adresse 192.168.115.1 genannt.).
| Dienstetyp Adresse des Proxy-Servers (Beispiel) Anschluss |
| HTTP 192.168.115.1 3128 |
| Secure 192.168.115.1 3128 |
| FTP 192.168.115.1 3128 |
| Socks 192.168.115.1 1080 |
Schritt 2: Einstellungen im E-Mail-Programm
Wenn Sie nach der Installation von KEN! Service mit dem Assistenten bereits einen KEN! Benutzer hinzugefügt haben, müssen Sie diesen Benutzer nun noch in Ihrem E-Mail-Programm übernehmen. Lesen Sie dazu die folgenden Abschnitte.
Outlook Express
Wenn Sie mit Outlook Express arbeiten, steht Ihnen die automatische Konfiguration dieser Einstellungen durch KEN! zur Verfügung.
Im Folgenden wird beschrieben, wie Sie die automatische Konfiguration starten und die Einstellungen anschließend überprüfen.
- Öffnen Sie über „Start / Alle Programme / AVM KEN! / KEN! Startseite“ die Startseite von KEN!.
Über diese Seite starten Sie die automatische Konfiguration des E-Mail-Programms Outlook Express.

Durch die Installation von KEN! Service wurde die Startseite des Internet Explorers geändert. Nach Einrichten des E-Mail-Programms können Sie die Startseite wieder beliebig ändern.

Startseite von KEN!
- Klicken Sie auf „Einrichten des E-Mail-Programms für den Benutzer“. Im folgenden Fenster finden Sie eine Tabelle, die den angelegten Benutzer und seine E-Mail-Adresse enthält.
- Klicken Sie in der Spalte „Automatische Einrichtung Ihres E-Mail-Programms“ auf den Eintrag für den Benutzer.
Das Fenster „Download“ erscheint:

Fenster „Dateidownload“ im Internet Explorer
- Wählen Sie die Schaltfläche „Öffnen“.
- Das Fenster „E-Mail-Programm automatisch einrichten“ erscheint.

Auswahl des verwendeten E-Mail-Programms
- Markieren Sie die Auswahlmöglichkeit „Outlook Express“ und klicken Sie auf „E-Mail-Programm jetzt einrichten“.
- Das Fenster „E-Mail-Programm starten“ erscheint.

Öffnen von Outlook Express
-
Klicken Sie zum Öffnen des E-Mail-Programms Outlook Express auf „Ja“.
-
Das Fenster „Anmeldung -
“ erscheint.

Anmeldung des Benutzers am KEN! Service-PC
- Geben Sie hier im Feld „Kennwort“ das Kennwort ein, das Sie für diesen Benutzer in KEN! vergeben haben.
Wenn Sie im Posteingangsordner die Willkommensmail von KEN! vorfinden, wurde die Einstellung in Outlook Express erfolgreich abgeschlossen. Sie können nun mit dem „Hinzufügen eines neuen Benutzers für einen KEN! Klient“ auf Seite 39 fortfahren.
Wenn Sie noch keine Willkommensmail erhalten haben, wählen Sie das Menü „Extras / Konten...“.
- Wechseln Sie zur Registerkarte „E-Mail“. Das Fenster „Internetknoten“ erscheint:

Fenster „Internetkonten“ in Outlook Express mit dem Beispiel 192.168.115.1
-
Aktivieren Sie in diesem Fenster das Konto mit der festgelegten IP-Adresse und klicken Sie auf die Schaltfläche „Eigenschaften...“.
-
Überprüfen Sie auf der Registerkarte „Allgemein“ die eingetragene E-Mail-Adresse.
Anstelle der IP-Adresse können Sie dem Konto einen frei wählbaren Namen geben.

Registerkarte „Allgemein“ in den Eigenschaften eines Kontos
- Überprüfen Sie auf der Registerkarte „Server“ den eingetragenen POP3- und SMTP-Server. In den Feldern „Posteingang (POP3)“ und „Postausgang (SMTP)“ muss die festgelegte IP-Adresse des KEN! Service-PCs eingetragen sein (vergleiche „Schritt 3: Netzwerkkarte überprüfen“ auf Seite 19; als Beispiel ist dort die IP-Adresse 192.168.115.1 genannt).

Registerkarte „Server“ in den Eigenschaften eines Kontos
Im Feld „Kontoname“ wurde durch die Autokonfiguration der Benutzername aus KEN! eingetragen.
- Tragen Sie in das Feld „Kennwort“ das Kennwort für diesen Benutzer ein. Aus Datenschutzgründen wurde das Kennwort nicht automatisch in das E-Mail-Programm übernommen.
- Stellen Sie auf der Registerkarte „Verbindung“ sicher, dass die Option „Verbindung zu diesem Konto herstellen mit: LAN“ ausgewählt ist.

Registerkarte „Verbindung“ in Eigenschaften eines Kontos
- Übernehmen Sie Ihre Angaben durch Klicken auf „OK“ und anschließend durch Klicken auf „Schließen“.
Andere E-Mail-Programme
Um den neu angelegten Benutzer in Ihr E-Mail-Programm zu übernehmen, gehen Sie folgendermaßen vor:
- Öffnen Sie über „Start / Alle Programme / AVM KEN! / KEN! Startseite“ die Startseite von KEN!.
- Klicken Sie auf „Einrichten des E-Mail-Programms für den Benutzer“. Im folgenden Fenster finden Sie eine Tabelle, die den angelegten KEN! Benutzer und seine E-Mail-Adresse enthält.
- Klicken Sie in der Spalte „Andere E-Mail-Programme“ auf diesen Eintrag. Im nächsten Fenster wählen Sie, für welches E-Mail-Programm Sie den Benutzer einrichten wollen.
- Die daraufhin angezeigte Tabelle enthält die Daten, die Sie für den Benutzer im E-Mail-Programm eintragen müssen.
2.3 Hinzufügen eines neuen Benutzers für einen KEN! Klient
Alle KEN! Benutzer Ihres Netzwerks, die E-Mails senden und empfangen möchten, müssen auf dem KEN! Service-PC hinzugefügt werden und eine E-Mail-Adresse zugeordnet bekommen. Anschließend muss jeder Benutzer im E-Mail-Programm auf seinem Arbeitsplatzcomputer eingerichtet werden (siehe Abschnitt „Schritt 2: Einstellungen im E-Mail-Programm“ auf Seite 57).
Im Folgenden wird beschrieben, wie Sie einen neuen Benutzer mit dem KEN! Assistenten zu KEN! hinzufügen.
Schritt 1: Hinzufügen eines Benutzers im Programm KEN!
-
Öffnen Sie auf dem KEN! Service-PC über „Start / Alle Programme / AVM KEN!“ die Benutzeroberfläche von KEN!.
-
Wählen Sie im Menü „KEN! Benutzer“ den Punkt „Benutzer hinzufügen“. Der KEN! Assistent wird geöffnet.
-
Geben Sie im folgenden Fenster die Benutzerdaten ein.

KEN! Assistent zum Hinzufügen eines neuen Benutzers
-
Wählen Sie im nächsten Fenster eine vorhandene E-Mail-Adresse für den Benutzer aus oder richten Sie eine neue E-Mail-Adresse ein. Wenn Sie eine vorhandene E-Mail-Adresse wählen, klicken Sie auf „Fertig stellen“. Soll eine neue E-Mail-Adresse angelegt werden, wählen Sie „Weiter“.
-
Im folgenden Fenster geben Sie die E-Mail-Adresse ein. KEN! schlägt eine Adresse vor, diese können Sie überschreiben oder übernehmen.
-
Wenn Sie möchten, dass der Benutzer nur innerhalb des KEN!-Netzwerkes mailen darf, aktivieren Sie die Option „Diese E-Mail-Adresse nur innerhalb des eigenen Netzwerkes verwenden“.
Andernfalls geben Sie im folgenden Fenster die Zugangsdaten zum SMTP- und POP3-Server Ihres E-Mail-Anbieters ein.
- Bestätigen Sie Ihre Angaben mit „Fertig stellen“. Der Assistent wird geschlossen.
- Klicken Sie zum Speichern der neuen E-Mail-Adresse abschließend auf „Übernehmen“.
Schritt 2: Einrichten des Benutzers im E-Mail-Programm des KEN! Klienten
Im nächsten Schritt müssen Sie auf dem KEN! Klienten den neu hinzugefügten Benutzer im E-Mail-Programm einrichten. Lesen Sie dazu „Schritt 2: Einstellungen im E-Mail-Programm“ auf Seite 57.
2.4 Deinstallation von KEN! Service
Vor der Deinstallation von KEN! Service ist es wichtig, alle auf dem KEN! Service-PC zwischengespeicherten E-Mails zu sichern, damit durch die Deinstallation keine E-Mails verloren gehen.
Schritt 1: Sichern aller zwischengespeicherten E-Mails
Stellen Sie im Programm KEN! im Dienst E-Mail sicher, dass keine E-Mails mehr auf dem KEN! Service-PC zwischengespeichert sind:
- Falls noch E-Mails für das Internet zwischengespeichert sind, lösen Sie den Austausch von E-Mails aus.
- Wenn noch E-Mails für die Benutzer zwischengespeichert sind, bitten Sie alle KEN! Benutzer, ihre E-Mails vom KEN! Service-PC abzuholen.
Schritt 2: KEN! Service deinstallieren
Gehen Sie zur Deinstallation von KEN! Service wie folgt vor:
- Schließen Sie die Benutzeroberfläche von KEN! und beenden Sie KEN! mit rechtem Mausklick auf das KEN!-Symbol im Infobereich der Taskleiste.
- Öffnen Sie über „Start / Systemsteuerung“ den Ordner „Software“.
- Markieren Sie auf der Registerkarte „Installieren/Deinstallieren“ den Listeneintrag „AVM KEN!“ und klicken Sie auf die Schaltfläche „Hinzufügen/Entfernen“.
- Bestätigen Sie im nächsten Fenster die Deinstallation von KEN! mit „Ja“.
- Beenden Sie die Deinstallation mit „OK“.
- Starten Sie Ihren Computer neu.
Mit dem Neustart Ihres Computers ist die Deinstallation von KEN! beendet.

Vergewissern Sie sich in Windows 2000, dass das Protokoll „AVM KEN PPP over Ethernet“ nach der Deinstallation von KEN! Service ebenfalls deinstalliert ist. Entfernen Sie es gegebenenfalls manuell aus den Netzwerkeigenschaften.

Nach der Deinstallation von KEN! Service werden die ursprünglichen Einstellungen Ihres Web-Browsers und Ihres E-Mail-Programms nicht wiederhergestellt. Nehmen Sie eventuelle Änderungen, z.B. Proxyeinstellungen, bitte manuell vor.
3 KEN! Klient installieren und einrichten
Dieses Kapitel beschreibt die Installation von KEN! Klient. Im Anschluss an die Installation erfahren Sie, welche Einstellungen Sie auf dem KEN! Klient für die Arbeit mit KEN! vornehmen müssen.

Alle beschriebenen Installationsschritte beziehen sich, wenn nicht anders angegeben, auf die Installation in Windows XP. In anderen Windows-Betriebssystemen können sich leichte Abweichungen ergeben.
Alle Installations- und Einstellungsschritte werden begleitet von Funktionstests. Damit stellen Sie Schritt für Schritt sicher, dass die einzelnen Dienste und Komponenten von KEN! richtig installiert und eingerichtet sind.
Abschließend wird beschrieben, wie Sie KEN! Klient gegebenenfalls wieder deinstallieren.
3.1 Installation von KEN! Klient
Gehen Sie zur Installation von KEN! Klient wie folgt vor:
Schritt 1: Netzwerkkarte überprüfen
Stellen Sie fest, ob das Protokoll TCP/IP auf dem KEN! Klient an die Netzwerkkarte gebunden ist und wie die IP-Adresse vergeben wird. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
Windows XP und 2000
- Arbeiten Sie in Windows XP, dann begeben Sie sich über „Start / Systemsteuerung / Netzwerk- und Internetverbindungen / Netzwerkverbindungen“ in die Netzwerkeinstellungen von Windows XP.
Wenn Sie Windows 2000 installiert haben, dann begeben Sie sich über „Start / Einstellungen / Systemsteuerung / Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen“ in die Netzwerkeinstellungen von Windows 2000.
-
Suchen Sie den Eintrag „LAN-Verbindung
“ für Ihre Netzwerkkarte. Wenn mehrere Einträge vorhanden sind, dann stellen Sie die Fensteransicht auf „Details“ um. In der Spalte „Gerätename“ finden Sie Ihre Netzwerkkarte. Markieren Sie diesen Eintrag und öffnen Sie über das Kontextmenü die Eigenschaften. -
Suchen Sie in der Liste der installierten Netzwerkkomponenten nach dem Eintrag „Internetprotokoll (TCP/IP)“.

Internetprotokoll TCP/IP in Windows XP
- Klicken Sie auf „Eigenschaften“. Auf der Registerkarte „Allgemein“ wird angezeigt, wie die IP-Adresse vergeben wird.
Wir empfehlen, eine IP-Adresse automatisch über den KEN! Service-PC zu beziehen.

Automatisches Beziehen einer IP-Adresse in Windows XP
Wenn Sie die IP-Adresse automatisch beziehen, klicken Sie auf „OK“. Damit ist die Überprüfung abgeschlossen. Lesen Sie weiter bei „Schritt 2: Installation von KEN! Klient starten“ auf Seite 49.
Es ist aber auch möglich, dass KEN! Klienten eine festgelegte IP-Adresse erhalten. In diesem Fall überprüfen Sie die folgenden Einstellungen:
- Die festgelegte IP-Adresse darf nicht mit den Einstellungen auf dem KEN! Service-PC kollidieren (Siehe „Schritt 3: Netzwerkkarte überprüfen“ auf Seite 19; als Beispiel ist dort die IP-Adresse 192.168.115.1 genannt. Für diese IP-Adresse wären festgelegte IP-Adressen von 192.168.115.2 bis 192.168.115.254 möglich.).

Beispiel einer festgelegten IP-Adresse für TCP/IP
- Geben Sie unter „Bevorzugte DNS-Server“ die IP-Adresse des KEN! Service-PCs ein und bestätigen Sie mit „OK“.
- Übernehmen und speichern Sie Ihre Angaben. Halten Sie Ihre Windows-CD bereit und starten Sie Windows neu.
MS Service Pack in Windows 2000 überprüfen
Wenn Sie KEN! Klienten in Windows 2000 installieren, beachten Sie unbedingt, dass Sie vorher das aktuelle Microsoft Service Pack auf diesem Computer installieren müssen. Das Service Pack muss außerdem nach jeder Änderung, die es erforderte, die Windows CD einzulegen, neu installiert werden. Dadurch ist gewährleistet, dass Sie immer mit den aktuellen Dateien des Service Packs arbeiten.
Windows Me und 98
-
Begeben Sie sich über „Start / Einstellungen / Systemsteuerung / Netzwerk“ in die Netzwerkeinstellungen von Windows.
-
Suchen Sie in der Liste der installierten Netzwerkomponenten den Eintrag „TCP/IP“. Wenn das Protokoll TCP/IP nicht auf dem Computer zur Verfügung steht, fügen Sie das Protokoll über, Hinzufügen / Protokoll / Microsoft / TCP/IP“ hinzu.

Netzwerkprotokoll TCP/IP
- Markieren Sie den Eintrag „TCP/IP“ und klicken Sie auf „Eigenschaften“. Auf der Registerkarte „IP-Adresse“ wird angezeigt, wie die IP-Adresse vergeben wird.
Wir empfehlen, eine IP-Adresse automatisch über den KEN! Service-PC zu beziehen.

Automatisches Beziehen einer IP-Adresse
Wenn Sie die IP-Adresse automatisch beziehen, klicken Sie auf „OK“. Damit ist die Überprüfung abgeschlossen. Lesen Sie weiter bei „Schritt 2: Installation von KEN! Klient starten“ auf Seite 49.
Es ist aber auch möglich, dass KEN! Klienten eine festgelegte IP-Adresse erhalten. In diesem Fall überprüfen Sie die folgenden Einstellungen:
- Die festgelegte IP-Adresse darf nicht mit den Einstellungen auf dem KEN! Service-PC kollidieren (Siehe „Schritt 3: Netzwerkkarte überprüfen“ auf Seite 19; als Beispiel ist dort die IP-Adresse 192.168.115.1 genannt. Für diese IP-Adresse wären festgelegte IP-Adressen von 192.168.115.2 bis 192.168.115.254 möglich.).

Beispiel einer festgelegten IP-Adresse für TCP/IP
- Stellen Sie sicher, dass auf der Registerkarte „DNS-Konfiguration“ die Option „DNS aktivieren“ angeklickt ist.

„DNS aktivieren“ in den Eigenschaften von TCP/IP
-
Geben Sie in „Suchreihenfolge für DNS-Server“ die IP-Adresse des KEN! Service-PCs ein, klicken Sie auf „Hinzufügen“ und bestätigen Sie mit „OK“.
-
Übernehmen und speichern Sie Ihre Angaben. Halten Sie Ihre Windows-CD bereit und starten Sie Windows neu.
Schritt 2: Installation von KEN! Klient starten
Für die KEN! Klienten gibt es drei verschiedene Installationsversionen:
• ISDN, Internet und E-Mail über KEN!
• ISDN über KEN!
- Internet und E-Mail über KEN!
Mit der Version „ISDN, Internet und E-Mail“ kann der KEN! Klient auf ISDN- und Internet-Dienste zugreifen. Nach Installation der Version „ISDN“ steht dem KEN! Klienten nur die Nutzung der ISDN-Dienste zur Verfügung. Nach Installation der Version „Internet und E-Mail“ kann der KEN! Klient ausschließlich Internet- und E-Mail-Dienste nutzen.

Wir empfehlen Ihnen, die Version „ISDN, Internet und E-Mail“ zu installieren. Zu einem späteren Zeitpunkt können Sie jeden der Dienste am KEN! Service-PC vollständig deaktivieren.
Gehen Sie zur Installation von KEN! Klient wie folgt vor:
- Legen Sie die KEN!-CD in Ihr CD-Laufwerk ein. Eine CD-Einführung wird automatisch gestartet.
Sie können die CD-Einführung auch selbst starten. Klicken Sie dazu im Stammverzeichnis der CD doppelt auf die Datei INTRO.HLP.
-
Das Willkommensfenster erscheint. Starten Sie die Installation von KEN! Klient durch Klicken auf die Zeile „KEN! Klient“.
-
Wählen Sie im nächsten Fenster, welche KEN! Klient-Version installiert werden soll. Zur Auswahl stehen „ISDN, Internet und E-Mail“, „ISDN“ oder „Internet und E-Mail“.
-
Geben Sie im nächsten Fenster den Pfad an, in den KEN! Klient installiert werden soll. Als Standard wird der Pfad C:\PROGRAMME\KEN! vorgeschlagen. Sie können aber auch jeden anderen Pfad angeben. Bestätigen Sie den Installationspfad mit „OK“. Die Programmdateien von KEN! Klient werden installiert.
-
Starten Sie Ihren Computer zum Abschluss der Installation neu.
Mit dem Neustart Ihres Computers ist die Installation von KEN! Klient abgeschlossen.

Nach dem Neustart wird KEN! Klient automatisch gestartet. Im Infobereich der Taskleiste befindet sich das KEN!-Symbol. Es zeigt an, dass KEN! Klient funktionsbereit ist.
Informationen über den aktuellen Status von KEN! erhalten Sie, indem Sie auf das Symbol klicken und den Menüpunkt „KEN! Klient öffnen“ wählen. Das Fenster „KEN! Klient“ erscheint.
Im oberen Teil des Fensters erhalten Sie Informationen darüber, welche KEN! Klient-Version Sie installiert haben. Der untere Teil des Fensters informiert Sie darüber, ob der KEN! Service-PC eingeschaltet ist und welche Dienste aktiv sind.

Status-Fenster auf dem KEN! Klienten
3.2 ,CAPI im Netz' testen
Wenn Sie auf dem KEN! Klienten die Version „ISDN und Internet“ oder „ISDN“ installiert haben, dann prüfen Sie jetzt die Funktionsfähigkeit des Dienstes „CAPI im Netz“. Im Folgenden wird beschrieben, wie Sie dazu eine ISDN-Verbindung zum AVM Data Call Center (ADC) aufbauen.
- Starten Sie über „Start / Alle Programme / FRITZ!“ das Programm FRITZ!data.
- Wenn Ihre ISDN-Karte im KEN!Service-PC an eine Nebenstellenanlage angeschlossen ist, überprüfen Sie im Menü „Data / Einstellungen“ auf der Registerkarte „Nebenstelle“, ob eine Amtsholung angegeben ist.
- Klicken Sie nun auf die Schaltfläche „Verbindung aufbauen“ in der Symbolleiste. Ein Fenster wird eingeblendet, in das Sie die Angaben für die Verbindung zur Gegenstelle eintragen.
- Geben Sie hier die Rufnummer des AVM Data Call Centers (ADC) in Berlin ein:
030 / 39 98 43 00
Wenn Sie aus dem Ausland anrufen, geben Sie bitte zusätzlich die Landeskennziffer ein, z.B.:
+49 (0)30 / 39 98 43 00

Fenster „Verbindungsaufbau“ in FRITZ!data
-
Übernehmen Sie für die anderen Optionen und Felder die Einstellungen aus der obenstehenden Abbildung.
-
Klicken Sie auf die Schaltfläche „OK“, um die Verbindung aufzubauen.

Falls Sie nicht sofort eine Verbindung erhalten, versuchen Sie es erneut. Das ADC kann zu Spitzenzeiten besetzt sein.
Ist die Verbindung aufgebaut, werden im rechten Fenster die Dateien und Ordner des ADCs angezeigt.

FRITZ!data-Fenster nach dem Verbindungsaufbau

- Beachten Sie, dass das KEN!-Symbol in der Taskleiste einen aktiven ISDN-Kanal anzeigt. Eine LED des KEN!-Symbols leuchtet grün.
- Bauen Sie die Verbindung zum ADC mit der Schaltfläche „Verbindung abbauen“ wieder ab. Beachten Sie, dass das KEN! Symbol in der Taskleiste keinen aktiven ISDN-Kanal anzeigt.

Konnten Sie keine Verbindung zum ADC herstellen, überprüfen Sie, ob Sie alle Installationsvoraussetzungen erfüllt haben. Testen Sie die ISDN-Karte auf dem KEN! Service-PC.
3.3 Einrichten des Web-Browsers und des E-Mail-Programms auf dem KEN! Klienten
In diesem Abschnitt wird beschrieben, welche Einstellungen Sie in Ihrem Web-Browser und in Ihres E-Mail-Programms vornehmen müssen, bevor Sie mit KEN! alle Internet- und E-Mail-Dienste nutzen können.
Schritt 1: Einstellungen im Web-Browser
Für die Nutzung der Internetdienste mit KEN! ist es notwendig, im Web-Browser die Verwendung eines Proxy-Servers zu aktivieren und Anschluss (Port) und Adresse des Proxy-Servers einzutragen.
Internet Explorer
Wenn Sie mit dem Internet Explorer arbeiten, werden diese Einstellungen durch KEN! automatisch vorgenommen.
Im Folgenden wird beschrieben, wie Sie die automatische Konfiguration starten und die Einstellungen anschließend überprüfen.
- Starten Sie den Internet Explorer.
- Geben Sie im Feld „Adresse“ die Adresse einer beliebigen Internetseite ein, z.B. www.avm.de.
- Wenn die Internetseite angezeigt wird, ist keine weitere Konfiguration notwendig.
Wenn statt der gewünschten Internetseite die folgende Seite erscheint, klicken Sie auf den markierten Eintrag „Netzwerkeinstellungen ermitteln“.

Informationsseite nach Aufruf der ersten Internetseite
Jetzt erfolgt die automatische Anpassung des Internet Explorers durch KEN!.
- Nach der automatischen Anpassung erscheint die von Ihnen angegebene Internetseite, zum Beispiel die AVM-Homepage.
![AVM - ISDN, DSL und Bluetooth für schonffes Internet und mehr - Microsoft Internet Explorer Cohn Diabetes Anode Envoen Euros 2 ISDN DSL Bluetooth GSM Search News Produkte Download Service Unternehmen Presse Partner AVM Service-Portfolio BUTRZ1 USB BUTRZ1 PL-C BUTRZ1 PL-C BUTRZ1 PL-C BUTRZ1 PL-C BUTRZ1 PL-C BUTRZ1 PL-C BUTRZ1 PL-C BUTRZ1 PL-C BUTRZ1 PL-C BUTRZ1 PL-C BUTRZ1 PL-C BUTRZ1 PL-C SystemSI Americh & Konsensig / AVM Der AVM Newsletter . Informationen am seiner Hand Sind Sie an aktuellen Infos und um AVM-Produkte, Updates und an den Technologen DSL, ISDN und Bluetooth interessiert? Der AVM Newsletter informiert Sie auf einem Blick. [msch] AVM mit neuer FRTZ-Aslage für ISDN-Elasteliger Ab sofort heißt der einfache Erstieg ist die ISDN-Wert FRT2X ISDN - eine Kombination aus TK-Anlage und ISDN-Karta. Verbandare Geräte von Telefon und Fax sind nach dem Einstocken sofort ersatzbericht. [msch] KEN schützt vor Spann Die neue Version aus KEN verbindet zuverlässig das Überlouten der Mark-Bax und schützt vor E-Mail. [msch] Fachbändler wählen BlueFRTZ zum IT Produkt des Jahres Bei der aktuellen Wahl von 4000 Händlern zum Produkt des Jahres erzielte BlueFRTZ USB einen values Erlolg. Platz 1 und damit IT-Firtzwerke-Hardware des Jahres. [msch] Das Gesamt ist komplett - Neue FRT2Card DSL SL USB Mit einer neuen USB-Variante der FRT2C und DSL SL bietet AVM jetzt war DSL-Endgeläte zur Wahl. Die FRT2Card DSL SL USB ist das erste Endgerät mit einer ins belegbaren Leuchstände [msch] Inner bestes Infraient • Der AVMNewsletter Ameri Pack 24.06.2003 • Constant latent Bluetooth Module für Bootbooks. 10.09.2003 • CAR-Linux PRRs unter Rechtal für Professional AVM-Controller 03.06.2003 • HEBAY/SEEP/Upgrade für tristek Verbindungs-PAR 01.09.2003 • BlueFRTZ für jetzt auch unter üms. 22.08.2003 • Linen Tristen für FRT2Card DSL SL jetzt verfügbar 14.06.2003 • FRT2Deweb schützt vor Vina-Villea "Loren/Elder". 28.07.2003 • AVM auf dem Broadband World Forum 2003 in London 09.07.2003 • CAR-Linux Uppede für Sust 0.2 - jetzt nach für Hyper-Neising. 02.07.2003 • Updates für sochneis kredit bei BlueFRTZ AP-3.](/content/2026/05/918045/images/96daecb0eb5a92c41d00c299de352234d6377b353aae73491deb68dae68c925c.jpg)
Aktive Internetverbindung zur AVM-Homepage

Das KEN!-Symbol im Infobereich der Taskleiste zeigt eine aktive Internetverbindung an: die Weltkugel erscheint farbig. Wenn die Internetverbindung über ISDN hergestellt wird, leuchtet zusätzlich eine LED für den aktiven ISDN-Kanal.
Damit ist die Überprüfung abgeschlossen und Sie können nun mit „Schritt 2: Einstellungen im E-Mail-Programm“ auf Seite 57 fortfahren.
Sollten weiterhin Probleme bestehen und die angegebene Internetseite nicht angezeigt werden, müssen Sie die Einstellungen überprüfen und gegebenenfalls anpassen.
- Klicken Sie im Menü „Extras / Internetoptionen“ auf die Registerkarte „Verbindung“. Klicken Sie hier auf die Schaltfläche „LAN-Einstellungen...“.
- Aktivieren Sie im Fenster „Einstellungen für lokales Netzwerk“ die Option „Proxyserver verwenden“ und klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Erweitert“.

Fenster „Einstellungen für lokales Netzwerk“
- Stellen Sie sicher, dass für den Proxy-Server die folgenden Werte eingetragen sind:

Proxyeinstellungen mit dem Beispiel 192.168.115.1
Als Adresse des Proxy-Servers muss die IP-Adresse des KEN! Service-PCs eingetragen sein (vergleiche „Schritt 3: Netzwerkkarte überprüfen“ auf Seite 19; als Beispiel ist dort für den KEN! Service-PC die IP-Adresse 192.168.115.1 genannt).
-
Verlassen Sie die Internetoptionen durch wiederholtes Klicken auf „OK“ und kehren Sie zum Adresseingabefeld im Web-Browser zurück.
-
Geben Sie erneut die Adresse einer Internetseite ein; jetzt erscheint die angegebene Seite.
-
Schließen Sie den Web-Browser. Die Konfiguration ist abgeschlossen.
Andere Web-Browser
Für die Nutzung der Internetdienste mit KEN! müssen Sie in Ihrem Web-Browser die Verwendung eines Proxy-Servers aktivieren und Anschluss (Port) und Adresse des Proxy-Servers eintragen.
Geben Sie für die Dienstetypen „HTTP“, „Secure“, „FTP“ und „Socks“ die nachfolgenden Werte ein. Als Adresse des Proxy-Servers muss die IP-Adresse des KEN! Service-PCs eingetragen sein (vergleiche „Schritt 3: Netzwerkkarte überprüfen“ auf Seite 19; als Beispiel ist dort für den KEN! Service-PC die IP-Adresse 192.168.115.1 genannt).
| Dienstetyp Adresse des Proxy-Servers (Beispiel) Anschluss |
| HTTP 192.168.115.1 3128 |
| Secure 192.168.115.1 3128 |
| FTP 192.168.115.1 3128 |
| Socks 192.168.115.1 1080 |
Schritt 2: Einstellungen im E-Mail-Programm
Wenn Sie für den KEN! Klienten bereits einen Benutzer hinzugefügt haben, müssen Sie diesen Benutzer nun noch in Ihre E-Mail-Programm übernehmen. Lesen Sie dazu die folgenden Abschnitte. Sollten Sie noch keinen Benutzer eingetragen haben, lesen Sie bitte zunächst das Kapitel „Hinzufügen eines neuen Benutzers für einen KEN! Klient“ auf Seite 39.
Outlook Express
Wenn Sie mit Outlook Express arbeiten, steht Ihnen die automatische Konfiguration dieser Einstellungen durch KEN! zur Verfügung.
Im Folgenden wird beschrieben, wie Sie die automatische Konfiguration starten und die Einstellungen anschließend überprüfen.
- Öffnen Sie über „Start / Alle Programme / AVM KEN! / KEN! Startseite“ die Startseite von KEN!.

Über diese Seite starten Sie die automatische Konfiguration des E-Mail-Programms Outlook Express.
Durch die Installation von KEN! Service wurde die Startseite des Internet Explorers geändert. Nach Einrichten des E-Mail-Programms können Sie die Startseite wieder beliebig ändern.

Startseite KEN!
- Klicken Sie auf „Einrichten des E-Mail-Programms für den Benutzer“. Im folgenden Fenster finden Sie eine Tabelle, die den angelegten Benutzer und seine E-Mail-Adresse enthält.
- Klicken Sie in der Spalte „Automatische Einrichtung von Outlook Express“ auf den Eintrag für den Benutzer. Das folgende Fenster erscheint:

Fenster „Dateidownload“ im Internet Explorer
-
Wählen Sie die Schaltfläche „Öffnen“.
-
Das Fenster „E-Mail-Programm automatisch einrichten“ erscheint.

Auswahl des verwendeten E-Mail-Programms
-
Markieren Sie die Auswahlmöglichkeit „Outlook Express“ und klicken Sie auf „E-Mail-Programm jetzt einrichten“.
-
Das Fenster „E-Mail-Programm starten“ erscheint.

Öffnen von Outlook Express
-
Klicken Sie zum Öffnen des E-Mail-Programms Outlook Express auf „Ja“.
-
Das folgende Fenster „Anmeldung -
“ erscheint.

Anmeldung des Benutzers am KEN! Service-PC
- Geben Sie hier im Feld „Kennwort“ das Kennwort ein, das Sie für diesen Benutzer in KEN! vergeben haben.
- Wenn Sie im Posteingangsordner die Willkommensmail von KEN! vorfinden, ist die Einstellung von Outlook Express erfolgreich abgeschlossen.
- Wenn Sie noch keine Willkommensmail erhalten haben, wählen Sie das Menü „Extras / Konten...“. Wechseln Sie zur Registerkarte „E-Mail“. Folgendes Fenster erscheint:

Internetkonten in Outlook Express
- Aktivieren Sie in diesem Fenster das Konto mit der festgelegten IP-Adresse und klicken Sie „Eigenschaften...“.
- Überprüfen Sie auf der Registerkarte „Allgemein“ die eingetragene E-Mail-Adresse. Anstelle der IP-Adresse können Sie dem Konto einen frei wählbaren Namen geben.

Registerkarte „Allgemein“ in den Eigenschaften eines Kontos
- Überprüfen Sie auf der Registerkarte „Server“ den eingetragenen POP3- und SMTP-Server. In den Feldern „Posteingang (POP3)“ und „Postausgang (SMTP)“ muss die festgelegte IP-Adresse des KEN! Service-PCs eingetragen sein (siehe „Schritt 3: Netzwerkkarte überprüfen“ auf Seite 19; als Beispiel ist dort für den KEN! Service-PC die IP-Adresse 192.168.115.1 genannt).

Registerkarte „Server“ in den Eigenschaften eines Kontos
Im Feld „Kontoname“ wurde durch die Autokonfiguration der Benutzername aus KEN! eingetragen.
- Tragen Sie in das Feld „Kennwort“ das Kennwort für diesen Benutzer ein. Aus Datenschutzgründen wurde das Kennwort nicht automatisch in das E-Mail-Programm übernommen.
- Stellen Sie auf der Registerkarte „Verbindung“ sicher, dass die Option „Verbindung zu diesem Konto herstellen mit: LAN“ ausgewählt ist.

Registerkarte „Verbindung“ in Eigenschaften eines Kontos
- Übernehmen Sie Ihre Angaben durch Klicken auf „OK“ und anschließend durch Klicken auf „Schließen“.
Andere E-Mail-Programme
Um den neu angelegten Benutzer in Ihr E-Mail-Programm zu übernehmen, gehen Sie folgendermaßen vor:
- Öffnen Sie über „Start / Alle Programme / AVM KEN! / KEN! Startseite“ die Startseite von KEN!.
- Klicken Sie auf „Einrichten des E-Mail-Programms für den Benutzer“. Im folgenden Fenster finden Sie eine Tabelle, die den angelegten KEN! Benutzer und seine E-Mail-Adresse enthält.
- Klicken Sie in der Spalte „Andere E-Mail-Programme“ auf diesen Eintrag. Im nächsten Fenster wählen Sie, für welches E-Mail-Programm Sie den Benutzer einrichten wollen.
- Die daraufhin angezeigte Tabelle enthält die Daten, die Sie für den Benutzer in das E-Mail-Programm eintragen müssen.
3.4 Deinstallation von KEN! Klient

Vor der Deinstallation müssen Sie KEN! Klient beenden.
Gehen Sie zur Deinstallation von KEN! Klient wie folgt vor:
- Beenden Sie KEN! mit rechtem Mausklick auf das KEN!-Symbol im Infobereich der Taskleiste.
- Öffnen Sie über „Start / Systemsteuerung“ den Ordner „Software“.
- Markieren Sie auf der Registerkarte „Installieren/Deinstallieren“ den Listeneintrag, AVM KEN!“ und klicken Sie auf die Schaltfläche „Hinzufügen/Entfernen“.
- Bestätigen Sie im nächsten Fenster die Deinstallation von KEN! mit „Ja“.
- Beenden Sie die Deinstallation mit „OK“.
- Starten Sie Ihren Computer neu.
Mit dem Neustart Ihres Computers ist die Deinstallation von KEN! Klient beendet.

Nach der Deinstallation von KEN! Service werden die ursprünglichen Einstellungen Ihres Web-Browsers und Ihres E-Mail-Programms nicht wiederhergestellt. Nehmen Sie eventuelle Änderungen, z.B. Proxyeinstellungen, bitte manuell vor.
4 KEN! im Überblick
In diesem Kapitel erhalten Sie allgemeine Hinweise zur Funktionsweise von KEN! sowie Informationen zu Einstellungsmöglichkeiten im Programm KEN! auf dem KEN! Service-PC.
4.1 KEN! starten und beenden
KEN! wird bei jedem Start des Computers automatisch ge- startet. Nach dem Start erscheint das KEN!-Symbol im Info- bereich der Taskleiste.

Die Benutzeroberfläche lässt sich unabhängig vom Programm KEN! öffnen und schließen. Solange das KEN!-Symbol in der Taskleiste zu sehen ist, ist das Programm aktiv, auch wenn die Benutzeroberfläche geschlossen ist.
Die Benutzeroberfläche von KEN! öffnen
Möchten Sie die Benutzeroberfläche von KEN! öffnen, dann klicken Sie auf das KEN!-Symbol in der Taskleiste und wählen Sie den Menüpunkt „KEN! öffnen“.
Die Benutzeroberfläche von KEN! schließen
Rufen Sie im Menü „Datei“ den Befehl „Beenden“ auf.

Auf diesem Weg wird nur die Benutzeroberfläche geschlossen. Das Programm KEN! wird damit nicht beendet.
Das Programm KEN! beenden
Zum Beenden von KEN! klicken Sie auf das KEN!-Symbol in der Taskleiste. Ein Menü erscheint. Klicken Sie auf den Menüpunkt „KEN! beenden“. Das Programm KEN! wird beendet.
Wenn KEN! beendet wurde, stehen dem Netzwerk keine ISDN- und Internetdienste über KEN! mehr zur Verfügung. Arbeiten Sie in Ihrem Netzwerk mit dem KEN! E-Mail-Server, ist auch kein interner E-Mail-Austausch mehr möglich.
Das Programm KEN! starten
Beim Starten des KEN! Service-PCs wird KEN! automatisch gestartet.
Wenn Sie das Programm KEN! beendet hatten, starten Sie es neu über „Start / Alle Programme / AVM KEN!“.
Das KEN!-Symbol in der Taskleiste
Das KEN!-Symbol in der Taskleiste informiert Sie über den aktuellen Zustand der Internet- und ISDN-Verbindung von KEN!. Das Symbol kann unterschiedlich aussehen:



- Auf dem Symbol sind zwei Kästchen und eine Weltkugel dargestellt.
- Auf dem Symbol sind zwei Kästchen, eine Weltkugel und ein gelber Briefumschlag dargestellt.
- Auf dem Symbol sind zwei Kästchen, eine Weltkugel und ein durchkreuzter roter Kreis dargestellt.
Folgende Symbolik und Farben werden dabei in den KEN!- Symbolen verwendet:
Die zwei Kästchen symbolisieren die zwei ISDN-Kanäle. Sind die Kästchen grau, dann besteht keine ISDN-Verbindung. Ist ein Kästchen grün, dann besteht eine ISDN-Verbindung mit einem ISDN-Kanal. Sind beide Kästchen grün, dann besteht eine ISDN-Verbindung mit zwei ISDN-Kanälen.
Die Weltkugel symbolisiert eine Internetverbindung über DSL oder ISDN. Erscheint die Weltkugel farbig, dann besteht eine Internetverbindung, erscheint sie grau, besteht keine Internetverbindung. Dreht sich die Weltkugel, findet Datenaustausch mit der Gegenstelle statt. Wenn die Internetverbindung über ISDN hergestellt wird, erscheint zusätzlich ein ISDN-Kanal grün.
Der gelbe Briefumschlag symbolisiert E-Mails. Wenn der Briefumschlag erscheint, dann liegen auf dem KEN! Service-PC E-Mails für den KEN! Benutzer bereit.
Der durchkreuzte rote Kreis weist auf einen Fehler hin. KEN! ist nicht betriebsbereit.
4.2 Benutzeroberfläche von KEN!
In der Benutzeroberfläche auf dem KEN! Service-PC nehmen Sie die Einstellungen für die Dienste von KEN! vor. Hier starten Sie die Assistenten für das Hinzufügen von Benutzern und E-Mail-Adressen oder richten Sie die Zeitsteuerung für den E-Mail-Austausch ein. Sie öffnen die Benutzeroberfläche über „Start / Alle Programme / AVM KEN!“.

Einstellungen für KEN! können Sie ausschließlich auf dem KEN! Service-PC vornehmen.

Die Benutzeroberfläche KEN! auf dem KEN! Service-PC
Die Benutzeroberfläche von KEN! besteht aus einem Dienstebaum und einem Dienstebereich.
Der Dienstebaum im linken Fensterbereich erfüllt folgende drei Aufgaben:
Hier navigieren Sie zwischen den Diensten.
- Im Dienstebaum werden alle eingerichteten Internetanbieter, E-Mail-Adressen und Benutzer sowie die Verknüpfungen zwischen Benutzern und E-Mail-Adressen angezeigt.
Über das Kontextmenü (rechte Maustaste) können Sie die Internetanbieter, E-Mail-Adressen und Benutzer hinzufügen, bearbeiten, verknüpfen und entfernen.
Nach Anklicken eines Dienstes oder eines anderen Eintrags erscheinen rechts im Dienstebereich die zugehörigen Informationen.
Der Dienstebereich im rechten Fensterbereich erfüllt die folgenden Funktionen:
- Auf den Übersichtsseiten erhalten Sie Informationen über den aktuellen Zustand der Dienste und Verbindungen.
Hier aktivieren und deaktivieren Sie die Dienste. - Wenn Sie im Dienstebaum einen Internetanbieter, eine E-Mail-Adresse oder einen Benutzer markieren, werden im Dienstebereich alle zugehörigen Informationen und Einstellungen angezeigt. Die Einstellungen können bearbeitet werden.
- Wenn Sie im Menü „Ansicht“ den Expertenmodus aktivieren, werden in einigen Bereichen des Dienstebereichs zusätzliche Registerkarten angezeigt, auf denen Sie spezielle Einstellungen für Sonderfälle vornehmen können.

Der Befehl „Datei / Beenden“ bewirkt nur das Schließen der Benutzeroberfläche von KEN!. Das Programm KEN! wird jedoch nicht beendet.
Online- und Direkt-Hilfe
Zu dem Programm KEN! gehört eine ausführliche Online-Hilfe, in der Sie Informationen, Tipps und schrittweise Anleitungen für das Einrichten und Arbeiten mit KEN! finden.
Zudem bietet KEN! eine in die Benutzeroberfläche integrierte Direkthilfe. Wenn Sie die Maus über Optionen, Listen und Schaltflächen im Dienstebereich führen, dann werden Ihnen in der Direkthilfe Informationen dazu angezeigt.
Einstellungen übernehmen
Änderungen in den Einstellungen von KEN! müssen Sie übernehmen, damit sie aktiviert und gespeichert werden. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche „Übernehmen“ oder wählen Sie den Menübefehl „Datei / Übernehmen“. Haben Sie Einstellungen verändert, aber noch nicht übernommen, werden Sie nach kurzer Zeit durch eine Meldung daran erinnert.

Wenn im Bereich Verwaltung der „Schutz der Einstellungen“ aktiviert ist, können Sie Ihre Änderungen erst nach Eingabe des dafür vergebenen Kennwortes übernehmen.
4.3 KEN! Assistenten
Die KEN! Assistenten helfen Ihnen beim Einrichten von KEN! für Ihr Netzwerk.
Nach der Erstinstallation von KEN! Service startet automatisch ein Assistent, der mit Ihnen einen vollständigen Durchlauf aller notwendigen Einstellungen absolviert: Sie richten die Dienste von KEN! ein, legen einen Benutzer und eine E-Mail-Adresse an und nehmen Einstellungen für das Wochenbudget vor.

Das Willkommensfenster des KEN! Assistenten
Nachdem Sie die ersten Einstellungen in KEN! vorgenommen haben, können Sie jederzeit über die Benutzeroberfläche von KEN! verschiedene Assistenten aufrufen, die Sie beim Hinzufügen von Internetanbietern, Benutzern und E-Mail-Adressen unterstützen.
Die Assistenten starten Sie über die folgenden Schaltflächen in der Symbolleiste:

Assistent „Internetanbieter hinzufügen“

Assistent „E-Mail-Adresse hinzufügen“

Assistent „Benutzer hinzufügen“
4.4 Internet – Gemeinsame Nutzung eines Zugangs
Der Internetzugang ist die Voraussetzung für das Surfen im Internet und den Austausch von E-Mails.
KEN! ermöglicht die gemeinsame Nutzung eines Internetzugangs. Damit hat jeder Computer Ihres Netzwerkes Anschluss an das Internet. Diese Lösung bedeutet Kostenersparnis, geringen Konfigurationsaufwand und Sicherheit.
Der gemeinsame Internetzugang wird mit Hilfe des KEN!-Proxy-Servers realisiert. Der Proxy-Server von KEN! macht es möglich, dass zehn oder mehr Benutzer gleichzeitig über den DSL-Kanal im Internet surfen können. Der ISDN-Anschluss bleibt frei, zum Beispiel für den Faxempfang oder für einkommende Telefonanrufe.
Es ist möglich, einzelne Benutzer vom Internetzugang auszuschließen. Lesen Sie dazu den Abschnitt „Internetzugang für Benutzer erlauben oder verwehren“ auf Seite 86.

KEN! baut eine Internetverbindung entweder über die Schnittstelle „AVM KEN PPP over Ethernet“ (DSL) oder über die Schnittstelle „AVM KEN Internet“ (ISDN) auf. Internetverbindungen werden nicht über das Microsoft DFÜ-Netzwerk hergestellt. Eine Installation des DFÜ-Netzwerkes, des AVM ISDN CAPI Port-Treibers oder des AVM NDIS WAN CAPI-Treiber ist daher nicht notwendig.
Zugangsdaten für den Internetanbieter
Um mit KEN! in das Internet zu kommen, ist es notwendig, einen Internetzugang bei einem Internetanbieter zu haben. Von Ihrem Internetanbieter bekommen Sie die Zugangsdaten für das Internet. Diese Zugangsdaten werden beim Einrichten des Anbieters durch den Assistenten abgefragt.
Die Zugangsdaten verschiedener Internetanbieter unterscheiden sich sowohl in der Benennung der Daten als auch im Umfang der Angaben. In den Interneteinstellungen von KEN! ist die Eingabe der Zugangsdaten für einige Internetanbieter bereits vorkonfiguriert. Befindet sich Ihr Internetanbieter nicht in der Liste, wählen Sie den Listeneintrag „neuen Internetanbieter hinzufügen“.
| Name des Internetanbieters: | planet-intelkom by call |
| Rulnummer: | 010900191799 |
| Benutzeiname: | anonymer |
| Kennwoit: | surfei |
Beispiel: Eingeben der Internetzugangsdaten im KEN! Assistenten

Wenn Sie keinen Vertrag mit einem Internetanbieter haben, dann können Sie sich auch über so genannte Internet-by-Call-Anbieter einwählen.
Die Einwahl bei Internet-by-Call-Anbietern ist nicht über persönliche Zugangsdaten, sondern über frei zugängliche Zugangsdaten und eine Service-Rufnummer geregelt. Um Ihnen in diesem Fall den ersten Zugang zu erleichtern, finden Sie in den Interneteinstellungen von KEN! vordefinierte Internet-by-Call-Anbieter mit den notwendigen Zugangsdaten.
Automatischer Verbindungsabbau
Sie können in den Einstellungen des KEN! Service-PCs angeben, nach wie vielen Minuten und Sekunden ohne Nutzung (kein Datenverkehr auf der Leitung) eine bestehende Internetverbindung automatisch getrennt werden soll. Diese Funktion hilft, Verbindungsgebühren zu sparen.
Als Voreinstellung ist hier der Zeitraum von 30 Sekunden sowie die minutengenaue Abrechnung eingetragen.
Wenn beim automatischen Verbindungsabbau der Gebührentakt des Anbieters berücksichtigt werden soll, aktivieren Sie diese Option und geben Sie die Dauer des Gebührentaktes ein. Jeder angefangene Gebührentakt wird vollständig ausgenutzt, bevor die Verbindung automatisch getrennt wird. Die Verbindung wird zwei Sekunden vor dem Beginn des nächsten Gebührentakts abgebaut.

Eingabe der Werte für den automatischen Verbindungsabbau und den Gebührentakt
Flatrate-Tarif
Wenn Ihr Internetanbieter die Online-Zeit pauschal berechnet, können Sie die Option „Flatrate, die Online-Zeit wird pauschal berechnet und die Verbindung wird gehalten“ in den Einstellungen für den Internetanbieter von KEN! nutzen. Wird diese Option aktiviert, erfolgt keine zeitliche Erfassung und Budgetierung der Online-Zeit, wenn über diesen Anbieter ins Internet gegangen wird. Darüber hinaus wird die Verbindung aktiv gehalten.

Aktivieren Sie die Option „Flatrate-Tarif“ nur, wenn Ihr Internetanbieter die Online-Zeit pauschal berechnet, da bei nutzungsabhängiger Berechnung erhöhte Kosten durch dauerhaften Verbindungsaufbau verursacht werden.
Datenfluss optimieren
KEN! integriert die Funktion DSL Traffic Shaping. Mit diesem Verfahren wird der gleichzeitige Up- und Download von Daten mit voller DSL-Geschwindigkeit ermöglicht.
Bei herkömmlichen DSL-Verbindungen verringert ein Datenversand, beispielsweise das Senden von Mails, die Geschwindigkeit eines gleichzeitig stattfindenden Downloads spürbar. Das DSL Traffic Shaping von KEN! behebt diesen Geschwindigkeitsverlust und kann so die Download-Geschwindigkeit optimieren.
ISDN-Kanalbündelung
Einige Internetanbieter stellen Ihnen zur Erhöhung der ISDN-Übertragungsgeschwindigkeit die Option „Kanalbündelung“ zur Verfügung. Damit haben Sie die Möglichkeit, beide ISDN-Kanäle Ihres ISDN-Anschlusses für die Datenübertragung zu verwenden.
An einem ISDN-Anschluss stehen Ihnen für die Datenübertragung zwei ISDN-Kanäle mit einer Geschwindigkeit von jeweils 64 KBit/s zur Verfügung. Durch die Kanalbündelung kann die doppelte Geschwindigkeit erreicht werden.
In KEN! können Sie festlegen, ob Sie Kanalbündelung nie, immer oder abhängig von der Auslastung verwenden wollen.
Beachten Sie, dass bei Internetverbindungen mit zwei ISDN-Kanälen der „CAPI im Netz“ kein ISDN-Kanal mehr zur Verfügung steht. Surft zum Beispiel ein KEN! Klient unter Verwendung der Kanalbündelung im Internet, dann kann währenddessen kein anderer KEN! Klient über den KEN! Service-PC ein Fax versenden oder Daten übertragen.

Bedenken Sie, dass durch die Benutzung beider ISDN-Kanäle für jeden ISDN-Kanal Verbindungsgebühren berechnet werden.
Proxy des Internetanbieters
Einige Internetanbieter bieten Ihnen Dienste wie „Proxy-Server“ an. Die Verwendung dieser Dienste ist optional. In manchen Fällen ist jedoch die Verwendung des Proxy-Servers vom Internetanbieter vorgeschrieben.
Der Dienst „Proxy-Server“ ermöglicht Ihnen den schnelleren Zugriff auf Internetseiten.
Mehrere Internetanbieter
Wenn Sie möchten, können Sie in KEN! mehrere Internetanbieter einrichten. So können Sie mit Hilfe der Internet-Zeitsteuerung den jeweils günstigsten Tarif nutzen.
Die Internetverbindung wird immer über den jeweils aktiven Anbieter hergestellt. Diesen können Sie manuell oder mit Hilfe der Zeitsteuerung festlegen.
Zeitsteuerung
Um Verbindungsgebühren zu sparen, können Sie für KEN! ein Zeitprofil erstellen. Hier legen Sie fest, an welchem Wochentag und zu welcher Tageszeit Sie welchen Internetanbieter nutzen wollen. So können Sie automatisch immer den für Sie günstigsten Tarif nutzen. Zusätzlich können Sie Zeitspannen angeben, in denen kein Internetzugang möglich ist.
Ersatz-Anbieter
Wenn Sie mit mehreren Internetanbietern arbeiten, können Sie in KEN! einen Ersatz-Internetanbieter definieren. Auf diesen Ersatz-Anbieter schaltet KEN! automatisch um, wenn der aktive Internetanbieter vorübergehend nicht verfügbar ist. So können Sie eine kontinuierliche Internetverbindung sichern. Auf diese Weise ist es zum Beispiel möglich, bei einer Störung des DSL-Zugangs automatisch auf einen ISDN-Internetzugang umzuschalten.
Einen ISDN-Kanal für die Dienste Internet und E-Mail reservieren
Wenn Sie einen Internetzugang über ISDN ausgewählt haben, können Sie mit dieser Einstellung sicherstellen, dass Sie online sein können, wann immer Sie möchten. Ist diese Option aktiviert, dann verwaltet KEN! die ISDN-Kanäle so, dass von der „CAPI im Netz“ nur ein ISDN-Kanal genutzt wird. Damit bleibt für Internetverbindungen zum Surfen oder für den E-Mail-Austausch immer ein ISDN-Kanal reserviert.

Beachten Sie, dass durch eine „CAPI im Netz“-Verbindung plus einer Telefonverbindung an einem ISDN-Basisanschluss auch beide B-Kanäle belegt werden.
Filter für Internetseiten
In KEN! können Sie zum Sperren unerwünschter Internetseiten eigene Filterlisten oder Filterlisten von Drittanbietern verwenden.
Eigene Filterlisten anlegen
Mit KEN! können Sie den Zugriff auf festgelegte Internetseiten verhindern oder auch gezielt erlauben. Die zur Verfügung stehenden Filterlisten für die Zugriffsbeschränkung können beliebig erweitert werden.
Filterlisten von Drittanbietern
KEN! wurde um eine Funktion erweitert, mit der komplette Themenbereiche des Internets gesperrt werden können. Diese Funktion basiert auf dem von Cobion angebotenen Dienst „OrangeFilter“, der das Kategorisieren von Internetseiten ermöglicht. Im „OrangeFilter“ ist einstellbar, welche Themenbereiche des Internets blockiert werden sollen. In der einfacheren Option „OrangeFilter Family“ sind die Themenbereiche festgelegt auf das Sperren von jugendgefährdenden und gewaltverherrlichenden Inhalten. Für beide Optionen ist eine kostenfreie 30-Tage-Lizenz zum Testen vorgesehen. Die Lizenzverlängerung erfolgt über das Internet.
Der Filter für Werbebanner unterdrückt so genannte Bannerwerbung.
4.5 E-Mails senden und empfangen
Der E-Mail-Server von KEN! ermöglicht es Ihnen, wie gewohnt mit Ihrem bevorzugten E-Mail-Programm (beispielsweise Outlook Express) E-Mails zu versenden und zu empfangen.
Neben dem Austausch von E-Mails mit dem Internet können Sie mit KEN! auch E-Mails innerhalb Ihres Netzwerkes verschicken. Auch zum internen Austausch von E-Mails benötigt der E-Mail-Server von KEN! eine vollständige E-Mail-Adresse.
Für die Nutzung des Dienstes E-Mail richten Sie in KEN! Benutzer und zugehörige E-Mail-Adressen ein.
Damit E-Mails gesendet und empfangen werden können, muss der Dienst E-Mail aktiviert sein. Außerdem sollte der Internetzugang aktiviert sein. Wenn der Internetzugang nicht aktiv ist, können E-Mails nur innerhalb Ihres Netzwerkes ausgetauscht werden. E-Mails an Adressen im Internet werden dann auf dem KEN! Service-PC zwischengespeichert, bis der Internetzugang wieder aktiv ist und sie ins Internet verschickt werden können.

flowchart
graph TD
A["KEN! Client"] --> B["Computer 1"]
A --> C["Computer 2"]
A --> D["Computer 3"]
B --> E["E-Mail"]
C --> F["E-Mail"]
D --> G["E-Mail"]
E --> H["Central KEN! Service"]
F --> H
G --> H
H --> I["Internet"]
Der E-Mail-Austausch wird über den KEN! E-Mail-Server vermittelt
KEN! dient als Vermittler zwischen dem Internet und den Benutzern Ihres Netzwerkes. Wenn Sie eine E-Mail versenden, dann wird diese zunächst an den E-Mail-Server von KEN! geleitet. Und wenn Sie eine E-Mail erhalten, dann erhalten Sie diese von KEN!.
Alle E-Mails, die ins Internet gesendet werden sollen, werden auf dem E-Mail-Server von KEN! gesammelt. KEN! tauscht die E-Mails mit dem Internet zu einstellbaren Zeiten aus.
E-Mail-Austausch zwischen KEN! und dem Internet
Den E-Mail-Austausch mit dem Internet führt der KEN! E-Mail-Server stellvertretend für alle Benutzer durch. Damit KEN! E-Mails mit dem Internet austauschen kann, müssen in KEN! Service E-Mail-Adressen mit Zugangsdaten zu den E-Mail-Anbietern eingerichtet werden.

Beispiel: Zugangsdaten des E-Mail-Anbieters im Assistenten eingeben
Der Versand von E-Mails in das Internet erfolgt über die SMTP-Server Ihrer E-Mail-Anbieter, der Empfang aus dem Internet über die POP3-Server Ihrer E-Mail-Anbieter.
E-Mails empfangen
Ihr E-Mail-Anbieter hat auf seinem POP3-Server ein oder mehrere POP3-Konten eingerichtet, in denen die E-Mails aus dem Internet zum Abholen für KEN! bereit liegen. Um E-Mails aus dem Internet abzuholen, liest KEN! den Inhalt aller Ihrer POP3-Konten auf dem POP3-Server Ihres E-Mail-Anbieters aus und verteilt die E-Mails auf die POP3-Konten des KEN! Service-PCs. Von dort holen die KEN! Benutzer ihre E-Mails ab.
Für den Zugriff auf ein POP3-Konto bei Ihrem Anbieter teilt dieser Ihnen den Namen seines POP3-Servers, ein POP3-Kennwort und einen POP3-Namen mit.

Der POP3-Name ist der Name des POP3-Kontos. Diese Bezeichnung wird von Anbietern und Programmen leider nicht einheitlich verwendet. Bei einigen heißt es POP3-Login-Name, bei anderen Kontoname oder POP3-Kontoname.

Wenn T-Online Ihr E-Mail-Anbieter ist, beachten Sie die Hinweise zum E-Mail-Austausch in der Datei „Tipps und Tricks“!
E-Mails senden
Aus Sicherheitsgründen (beispielsweise Spam-Schutz) prüft der SMTP-Server Ihres E-Mail-Anbieters vor dem Senden Ihre Sendeberechtigung. Dabei wird im Allgemeinen nach einem der drei folgenden Verfahren gearbeitet:
In der Regel prüft der SMTP-Server, über welchen Internetanbieter sich KEN! eingewählt hat. Ist der Internetanbieter auch Ihr E-Mail-Anbieter, ist KEN! zum Senden berechtigt.
Arbeitet Ihr E-Mail-Anbieter mit „SMTP after POP“, muss KEN! vor dem Senden E-Mails abholen. Die Anmeldung, die KEN! beim Abholen vornimmt, bleibt für eine definierte Zeit erhalten; in dieser Zeit kann KEN! Ihre E-Mails versenden.
- SMTP-Anmeldung bedeutet, dass KEN! sich für den E-Mail-Versand mit Benutzernamen und Kennwort am SMTP-Server anmeldet.
Ihr E-Mail-Anbieter teilt Ihnen mit, welches Verfahren zur Prüfung der Sendeberechtigung er verwendet.
Interne E-Mail-Adressen
Es gibt die Möglichkeit, E-Mail-Adressen für den rein internen E-Mail-Verkehr in Ihrem KEN!-Netzwerk anzulegen. Da für diese E-Mail-Adressen kein Austausch mit dem Internet stattfindet, benötigen sie keinen POP3- und SMTP-Server.
Zwischengespeicherte E-Mails
Einen Überblick über die auf dem KEN! Service-PC zwischen-gespeicherten E-Mails aus dem Internet und zum Versenden ins Internet erhalten Sie im Programm KEN! auf der Register-karte „Übersicht“ des Dienstes E-Mail.

Zwischengespeicherte E-Mails auf dem KEN! Service-PC
E-Mails bei Bedarf senden und empfangen
Neben dem zyklischen Austausch von E-Mails mit KEN! können Sie den E-Mail-Austausch auch bei Bedarf auslösen. Zwei Möglichkeiten stehen Ihnen hier zur Verfügung:

- Sofortiges Senden oder Abholen einer E-Mail
Wenn Sie eine E-Mail sofort ins Internet senden oder vom POP3-Konto Ihres Internetanbieters abholen möchten, dann klicken Sie in Ihrem E-Mail-Programm innerhalb von 10 Sekunden zweimal auf die Schaltfläche „Senden/Empfangen“.
- KEN! Kickmail – E-Mail-Austausch auf „Kommando“
KEN! Kickmail ist ein Programm, mit dem Sie den E-Mail-Austausch selbst organisieren können.
Der Aufruf des Programms veranlasst den KEN! Service-PC, sofort eine Internetverbindung zum Internetanbieter aufzubauen, um angesammelte E-Mails mit dem Internet auszutauschen.
Kickmail kann sowohl auf dem KEN! Service-PC als auch auf jedem KEN! Klient gestartet werden. Sie finden KEN! Kickmail auf dem KEN! Service-PC und den KEN! Klienten im Installationsverzeichnis.
E-Mail-Austausch zwischen KEN! Benutzer und KEN!
Der E-Mail-Server von KEN! übernimmt die Zuordnung der empfangenen E-Mails zu den einzelnen Benutzern in Ihrem Netzwerk. Dafür stellt der E-Mail-Server von KEN! jedem Benutzer ein eigenes POP3-Konto bereit. Diese POP3-Konten werden auf der Festplatte des KEN! Service-PCs gespeichert.

Benutzer-Anmeldedaten in KEN!
Für das Senden und Empfangen von E-Mails benötigen die KEN! Benutzer mindestens eine E-Mail-Adresse, unter der sie zu erreichen sind.
Auch das E-Mail-Programm der Benutzer muss, wie in „Schritt 2: Einstellungen im E-Mail-Programm“ auf Seite 57 beschrieben, für die Benutzer eingerichtet werden. Die Benutzer können dann wie gewohnt ihre E-Mails in ihrem E-Mail-Programm schreiben, senden und empfangen.
Der Eingang neuer E-Mails wird in der Taskleiste durch das E-Mail-Symbol angezeigt. Die Benutzer können sich ihre E-Mails dann mit ihrem E-Mail-Programm abholen.
Sicherheit
In den meisten Fällen erreichen Viren Ihr Netzwerk per E-Mail und sind in deren Anhängen enthalten.
Um die Sicherheit vor Viren in Ihrem Netzwerk zu erhöhen, ist der Einsatz von Antivirenprogrammen sinnvoll, die mit dem E-Mail-Server von KEN! direkt zusammen arbeiten. Solche Antivirenprogramme bieten die Möglichkeit, alle E-Mails aus dem Internet an zentraler Stelle zu prüfen, noch bevor sie tatsächlich in das Netzwerk und damit zu den einzelnen Benutzern gelangen.

Viren können aber auch auf anderen Wegen in Ihr Netzwerk gelangen. Verschlüsselte E-Mails, Downloads von Internet-seiten oder auch mit Viren belastete Disketten können nur von Antiviren-Programmen untersucht werden, die auf den Arbeitsplatzcomputern der Benutzer selbst installiert sind.
Virenschutz mit „Virenschutz für KEN!“
Für den Virenschutz in Ihrem KEN!-Netzwerk empfehlen wir die von der Firma H+BEDV speziell für KEN! angepasste Antiviren-Lösung „Virenschutz für KEN!“. Hauptbestandteil dieser Lösung ist ein direkt im E-Mail-Server integrierter Virenschutz. Dieses Programm untersucht von außerhalb eingehende sowie intern im KEN!-Netzwerk gesendete E-Mails auf Viren. „Virenschutz für KEN!“ informiert den Empfänger und den Postmaster über gefundene Viren und verhindert die Auslieferung verseuchter E-Mails. „Virenschutz für KEN!“ wird bei der Installation von KEN! automatisch mitinstalliert und kann auf Wunsch aktiviert werden. Ergänzt wird dieser Virenschutz durch ein Antivirenprogramm für die Arbeitsplätze.
Die Aktualisierung der Virenbibliothek erfolgt bei KEN! automatisch, erfordert aber nach Ablauf der 30-Tage-Testlizenz ein kostenpflichtiges Abonnement beim Hersteller von „Virenschutz für KEN!“.
Sicherheitseinstellungen für E-Mail-Anhänge
Viren befinden sich in der Regel in den Anhängen von E-Mails. Wenn Sie die Sicherheit in Ihrem KEN!-Netzwerk weiter erhöhen möchten, dann können Sie in den Sicherheitseinstellungen für E-Mail-Anhänge festlegen, wie in Ihrem Netzwerk mit E-Mail-Anhängen verfahren werden soll. Sie können alle oder nur sicherheitsrelevante E-Mail-Anhänge löschen oder in einen Quarantäne-Ordner verschieben lassen.
E-Mail-Austausch mit dem Internet nach Zeitsteuerung
Im Programm KEN! legen Sie im Bereich „E-Mail / Zeitsteuerung“ fest, wann E-Mails mit dem Internet ausgetauscht werden sollen. Der E-Mail-Austausch kann über verschiedene Mechanismen geregelt werden. Sie können sich für eine der Möglichkeiten zur Zeitsteuerung entscheiden oder die verschiedenen Möglichkeiten kombinieren:
• Austausch bei E-Mail-Aktivität der Benutzer
• Austausch mit jedem Herstellen der Internetverbindung
E-Mails sofort versenden
• Austausch zu festen Zeitpunkten
Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel dieser Einstellungen: An Werktagen werden zwischen 7 Uhr und 18 Uhr E-Mails alle 15 Minuten ausgetauscht.
Im übrigen Zeitraum werden alle 60 Minuten E-Mtauscht, wenn in der Zwischenzeit Benutzer E-Mails an KEN! Service gesendet oder von dort abgeholt haben.

Beispiel für die Zeitsteuerung des E-Mail-Austauschs
4.6, CAPI im Netz' – ISDN an jedem Arbeitsplatz
CAPI steht für COMMON-ISDN-API und ist eine standardisierte ISDN-Anwendungsschnittstelle. Über die CAPI wird die Kommunikation zwischen ISDN-Karten und Programmen auf Ihrem Computer geregelt. Diese Programme wiederum stellen Ihrem Computer Funktionen der Bürokommunikation wie beispielsweise Faxen oder Telefonie bereit.
Was ist die ,CAPI im Netz'?
Standardmäßig wird die CAPI bei der Installation der Treiber-software für eine ISDN-Karte installiert. Auf den Computern ohne ISDN-Karte wird mit KEN! Klient eine Netzwerk-CAPI – die „CAPI im Netz“ – installiert. Die „CAPI im Netz“ nutzt die Netzwerkverbindung, um auf die ISDN-Karte im KEN! Service-PC zuzugreifen. Dadurch arbeitet jeder Computer so, als ob eine ISDN-Karte eingebaut ist.
Der Einsatz der „CAPI im Netz“ bietet eine Reihe von Vorteilen. Alle Computer Ihres Netzwerkes erhalten über die „CAPI im Netz“ uneingeschränkten Zugriff auf ISDN-Dienste wie Faxen, Telefonie, Online-Banking und Dateiübertragung. Dabei ist es nicht notwendig, die Arbeitscomputer mit ISDN-Karten auszustatten. Lediglich das Kommunikationsprogramm FRITZ! wird auf den einzelnen KEN! Klienten installiert.
Beim Versenden von Faxen wird zum Beispiel am Arbeitsplatz ein ISDN-Faxgerät simuliert. Mit der „CAPI im Netz“ leitet der Computer das Fax über Ihr Netzwerk an den KEN! Service-PC weiter, der dann die Verbindung zum Empfänger über ISDN herstellt.
Damit alle KEN! Klienten die „CAPI im Netz“ nutzen können, muss auf dem KEN! Service-PC die Option „CAPI im Netz aktiviert“ im Dienst „CAPI im Netz“ gewählt sein. Darüber hinaus sind keine weiteren Einstellungen erforderlich.

Der Dienst „CAPI im Netz“
Im Bereich „CAPI im Netz“ erhalten Sie Informationen über die ISDN-Kanal-Aktivitäten und über die am KEN! Service-PC angemeldeten KEN! Klienten, die die „CAPI im Netz“ nutzen.
Wie werden ISDN-Dienste genutzt?
ISDN-Dienste nutzen Sie über Ihre ISDN-Kommunikationsprogramme. Wenn Sie beispielsweise mit FRITZ!data eine Verbindung zum AVM Data Call Center aufbauen, dann verwenden Sie die „CAPI im Netz“, um den ISDN-Dienst „Datenübertragung“ zu nutzen.
4.7 KEN! Benutzer
KEN! Benutzer werden für den Empfang von E-Mails benötigt. Zudem wird durch die KEN! Benutzer auch die Definition individueller Einstellungen für die Internet- und E-Mail-Kommunikation ermöglicht. Dazu gehört beispielsweise die Berechtigung für den Zugriff auf das Internet oder die Weiterleitung einkommender Telefaxe per E-Mail an die Benutzer.
Die benutzerspezifischen Einstellungen erlauben eine freie Zuordnung zwischen Benutzern und E-Mail-Adressen. Damit kann ein Benutzer unter verschiedenen Adressen E-Mails erhalten. Ebenso ist eine Gruppe von mehreren Benutzern einfach unter einer gemeinsam genutzten E-Mail-Adresse erreichbar.
Anmeldung der KEN! Benutzer
Die Anmeldung der KEN! Benutzer ist erforderlich, wenn mindestens eine der folgenden Bedingungen gegeben ist:
In den Benutzereinstellungen am KEN! Service-PC sind für die Nutzungsstatistik benutzerbezogene Detailinformationen ausgewählt.
Für mindestens einen Benutzer ist ein Online-Budget eingestellt, das heißt, der Benutzer darf nur mit zeitlicher Einschränkung ins Internet.
- Für mindestens einen Benutzer ist der Internetzugang nicht erlaubt.
Die Anmeldeaufforderung erfolgt, wenn der Benutzer
• einen Web-Browser öffnet
- ein FTP-Programm bei Verwendung des FTP-Gateways öffnet oder
• den Socks-Client öffnet
Jeder KEN! Benutzer muss sich nur einmal anmelden. Der KEN! Klient übermittelt die Anmeldeinformationen zum KEN! Service. Im KEN! Service werden die Anmeldungen gespeichert, so dass bei einem Neustart des Computers oder einer der oben genannten Programme keine erneute Anmel-deaufforderung erfolgt. Bei Computern, auf denen der KEN! Klient nicht läuft (beispielsweise Linux- oder Macintosh-Computer), sind diese Informationen auf dem KEN! Service-PC nicht verfügbar. Das heißt, bei jedem Öffnen eines Web-Browsers werden die Anmeldedaten erneut abgefragt.
Am KEN! Service-PC kann im Menü „KEN! Benutzer“ der aktuell angemeldete Benutzer angezeigt werden. Hier können sich Benutzer an- und abmelden.
Am KEN! Klient-PC können sich Benutzer über die Benutzeroberfläche an- und abmelden.
Benutzer und E-Mail-Adresse
Für die Nutzung des Dienstes E-Mail richten Sie in KEN! Benutzer ein. Auf dem KEN! Service-PC wird für jeden Benutzer ein POP3-Konto eingerichtet, von dem der Benutzer seine E-Mails abholen kann. Jedem KEN! Benutzer ist eine E-Mail-Adresse zugeordnet. Erhält ein Benutzer seine E-Mails unter verschiedenen Adressen, so können ihm weitere E-Mail-Adressen zugeordnet werden.
Umgekehrt können einer E-Mail-Adresse auch mehrere KEN! Benutzer zugeordnet werden. KEN! verteilt eine für diese Adresse empfangene E-Mail an jeden Benutzer, der dieser E-Mail-Adresse zugeordnet ist.
Die Zuordnung von Benutzern und E-Mail-Adressen wird in den Adressdaten der E-Mail-Adressen dargestellt.

Darstellung von KEN! Benutzern im Dienstebaum
Hier können Sie sehen, welche E-Mail-Adressen zu einem Benutzer gehören und welche Benutzer unter einer E-Mail-Adresse erreichbar sind.
Weiterleitung von E-Mails
KEN! kann alle E-Mails eines Benutzers weiterleiten. So können E-Mails auch unterwegs direkt im Internet gelesen werden oder an eine Urlaubsvertretung weitergesendet werden.
Mit der Option „Kopie aller E-Mails im Internet belassen“ werden alle E-Mails des Benutzers sowohl bei KEN! als auch im Internet gespeichert, so dass der Benutzer diese zusätzlich unterwegs oder zu Hause lesen kann. Auch netzwerkinterne E-Mails an diesen Benutzer werden ins Internet gesendet.
Die E-Mails des Benutzers können an eine andere E-Mail-Adresse Im Netzwerk oder ins Internet gesendet werden.
Alternativ können alle E-Mails eines Benutzers auch an einen anderen E-Mail-Server in Ihrem Netzwerk weitergeleitet werden. Bei dieser Art der Weiterleitung werden die E-Mails bei KEN! gelöscht, nachdem sie erfolgreich versendet wurden.
Von jeder E-Mail, die weitergeleitet wird, kann eine Kopie im lokalen Postfach des Benutzers gespeichert werden.
Abwesenheitsassistent
Mit dem Abwesenheitsassistenten von KEN! kann jeder Benutzer individuell seine eingehenden E-Mails automatisch beantworten lassen. So kann ein Benutzer beispielsweise seine Geschäftspartner darüber informieren, dass er für einen bestimmten Zeitraum nicht im Büro erreichbar ist.
Weiterleitung von Faxen und Sprachnachrichten
KEN! bietet Ihnen die Möglichkeit, am KEN! Service-PC eingegangene Faxe und Sprachnachrichten als E-Mail-Anhänge an den Benutzer weiterzuleiten. Für den Benutzer wird die Rufnummer in KEN! eingetragen, unter der dieser Faxe oder Sprachnachrichten empfängt. Wird dieselbe Rufnummer bei mehreren Benutzern eingetragen, so verteilt KEN! die unter der Rufnummer ankommenden Nachrichten an diese Benutzer.
Wenn Sie in KEN! die Weiterleitung von Fax- und Sprachnachrichten aktivieren, werden die Programme FRITZ!fax und FRITZ!fon von KEN! automatisch eingerichtet und gestartet.
Internetzugang für Benutzer erlauben oder verwehren
Standardmäßig dürfen in KEN! alle Benutzer auf das Internet zugreifen. Es findet keine Prüfung der Zugangsberechtigung statt.
Möchten Sie einzelne KEN! Benutzer vom Internetzugang ausschließen, muss KEN! bei jeder Anfrage in das Internet die Zugangsberechtigung prüfen. Das heißt, jeder Benutzer
muss sich im Web-Browser mit seinem Benutzernamen und Kennwort anmelden, bevor er auf das Internet zugreifen darf. Wenn in den Benutzereinstellungen des Benutzers festgelegt ist, dass der Internetzugang für den Benutzer zeitlich eingeschränkt ist, dann ist der Zugang zum Internet nur möglich, wenn die erlaubte Zeit noch nicht überschritten ist. Ist die Option „Der Benutzer darf nicht ins Internet“ aktiviert, wird dem Benutzer der Zugang zum Internet verwehrt.
Benutzereinstellungen
Jeder Benutzer kann einige seiner Benutzereinstellungen auch unabhängig von KEN! Service an jedem Arbeitsplatz vornehmen. Dazu gehören Einstellungen für die Weiterleitung von E-Mails, das Einrichten des Abwesenheits-assistenten und die Vergabe eines eigenen Kennworts.
Für diese Einstellungen steht dem Benutzer sowohl auf dem KEN! Service-PC als auch auf jedem KEN! Klienten über „Start / Alle Programme / AVM KEN!“ das Programm „KEN! Benutzereinstellungen“ zur Verfügung.
Benutzer erhalten nur dann Zugriff auf die Benutzereinstellungen, wenn dieses Recht auf dem KEN! Service-PC freigegeben wird. Die Benutzer müssen sich für Änderungen der Benutzereinstellungen anmelden.
Statistiken
Im Bereich „KEN! Benutzer“ stehen Ihnen zum Auswerten der E-Mail-, Internet- und ISDN-Aktivitäten zwei Statistiken zur Verfügung.
Benutzerstatistik
Die Benutzerstatistik gibt Ihnen einen Überblick über die Nutzung der KEN! Dienste jedes KEN! Benutzers. Sie können einen Zeitraum angeben, für den die Benutzerstatistik erstellt werden soll.
Detailstatistik
Mit Hilfe der Detailstatistik kann das Nutzungsverhalten jedes einzelnen Benutzers aufgeschlüsselt werden. Sie können einen Zeitraum angeben, für den die Detailstatistik eines KEN! Benutzers erstellt werden soll. Die erstellte Statistik zeigt genaue Informationen über die Internet- und E-Mail-Aktivitäten sowie über die ISDN-Verbindungen des Benutzers. Die Statistik kann wöchentlich per E-Mail an den Benutzer gesendet werden.
Benutzerbezogene Detailinformationen
In den Benutzereinstellungen können Sie festlegen, ob die Statistik mit benutzerbezogenen Details erstellt wird oder nicht. Die Einstellung „Nutzungsstatistik mit benutzerbezogenen Detailinformationen“ macht die Anmeldung der KEN!-Benutzer erforderlich. Die Einstellung „Nutzungsstatistik ohne benutzerbezogene Detailinformationen“ verhindert die Anzeige der Detailstatistik.
4.8 Verwaltung – Einstellungen und Informationen
Es ist sehr nützlich, im Netzwerk die Dienste von KEN! überprüfen zu können und einen Überblick über die Aktivität der KEN! Klienten zu erhalten. Hierzu dient der Bereich Verwaltung.
KEN! bietet Ihnen im Bereich „Verwaltung“ detaillierte Informationen über aktuelle und vergangene ISDN- und DSL-Verbindungen, ISDN- und DSL-Nutzungsstatistiken sowie Ereignisprotokolle für jeden Dienst.
Im Bereich „Verwaltung“ nehmen Sie zudem allgemeine Einstellungen für die ISDN/DSL-Budgets vor.
Unter „Verwaltung / Diagnose“ finden Sie auch Dr. KEN!, das Diagnoseprogramm für Ihre KEN!-Installation.
Wochenbudgets
Mit der Angabe von Wochenbudgets legen Sie Höchstwerte für Verbindungszeiten und Übertragungsvolumen (ISDN und DSL) sowie Verbindungsgebühren (ISDN) fest.
Die Berechnung der Wochenbudgets beginnt jeweils an einem Montag um 0.00 Uhr. Für die Verbindungsgebühren werden alle von KEN! initiierten ISDN-Verbindungen erfasst, dies schließt auch die über die „CAPI im Netz“ erstellten Verbindungen ein.
Gebühreneinheiten und Verbindungszeiten für ausgehende Internet- und ISDN-Verbindungen aller KEN! Klienten werden addiert und mit den angegebenen Werten verglichen. Wenn eines der Budgets ausgeschöpft ist, erlaubt KEN! keine weitere ISDN- oder DSL-Kommunikation mehr. Bestehende Verbindungen werden abgebaut.

Zur Budgetierung der Gebühren in KEN! müssen Sie die Übermittlung der Gebühreninformationen von Ihrem Netzbetreiber freischalten lassen. Auch die Weiterleitung der Gebühreninformationen in Ihrer Nebenstellenanlage muss freigeschaltet sein.
Beachten Sie, dass bei ISDN-Verbindungen mit Anbietern, die über Service-Rufnummern zu erreichen sind, unter Umständen keine Gebührenimpulse übermittelt werden. Ebenso wird bei einer DSL-Verbindung ins Internet prinzipiell keine Gebühreninformation übertragen. Regulieren Sie in diesem Fall Ihr Wochenbudget über die Angabe einer maximalen Verbindungsdauer.
Zur Errechnung des Wochenbudgets und für die Aufstellung der Nutzungsstatistik ist es notwendig, im Feld „Preis je Gebühreneinheit“ anzugeben, wie viel eine Einheit bei Ihrem ISDN-Anbieter kostet.

Einstellungen für das ISDN-Wochenbudget
Statistiken und Protokolle
Umfassende Statistik- und Protokollfunktionen liefern ausführliche Informationen und geben Ihnen damit einen umfassenden Überblick über alle Aktivitäten und damit eine Grundlage zur exakten Auswertung der Nutzung von KEN!.
DSL- und ISDN-Statistik
In der DSL- und der ISDN-Nutzungsstatistik werden die DSL- und ISDN-Verbindungen erfasst und, bezogen auf verschiedene Zeiträume, angezeigt.
Die Übersicht enthält die Anzahl der Rufe, die jeweilige Verbindungsdauer, das Volumen an übertragenen Daten und die angefallenen Gebühren.

Überblick über Verbindungsgebühren in der DSL-Nutzungsstatistik

Zur Anzeige der ISDN-Gebühren in KEN! müssen Sie die Übermittlung der Gebühreninformationen von Ihrem Netzbetreiber freischalten lassen. Auch die Weiterleitung der Gebühreninformationen durch Ihre Nebenstellenanlage muss freigeschaltet sein.
Dienstestatistik
In der Dienstestatistik werden – unabhängig von einzelnen KEN! Benutzern – Internetnutzung und E-Mail-Austausch von KEN! protokolliert. Sie können einen Zeitraum angeben, für den die Dienstestatistik erstellt werden soll.
Die erstellte Statistik zeigt in übersichtlicher Form Verbindungsdauer und Übertragungsvolumen aller E-Mails und Internetverbindungen aus diesem Zeitraum an.

Dienstestatistik von KEN!
Ereignisprotokolle für alle Dienste von KEN!
Im Bereich „Verwaltung / Ereignisse“ werden Ihnen ausführliche Informationen zu Internet- und ISDN-Diensten ausgegeben. Das Protokoll enthält Informationen über Ereignisse wie Verbindungsaufbau, Verbindungsabbau und Verbindungsfehler sowie Fehlermeldungen. Sie erhalten Informationen über die letzten 100 Ereignisse. Damit ist eine optimale Verbindungskontrolle gewährleistet.

Ereignisprotokoll: alle Dienste im Überblick
Protokollinformationen zu allen Diensten erhalten Sie auf der ersten Seite des Bereiches „Ereignisse“.
Über die folgenden Schaltflächen wählen Sie den Dienst bzw. den Bereich aus, zu dem Sie Informationen erhalten möchten:

„CAPI im Netz“

Internet E-Mail Verwaltung Alle



Ereignisse

Per Doppelklick auf einen Protokolleintrag erhalten Sie in einem separaten Fenster weitere Informationen zu den Einträgen und Fehlermeldungen.
Die Ereignisprotokolle sind für die Fehleranalyse sehr nützlich. Für den Fall, dass die Arbeit mit KEN! nicht erwartungsgemäß funktioniert, schauen Sie unbedingt im Ereignisprotokoll nach.
Diagnose
In diesem Bereich können Sie Ihre KEN!-Installation überprüfen lassen und, wenn notwendig, für den Support wichtige Daten zusammenstellen. Darüber hinaus können Sie von hier aus feststellen, ob Sie mit der neuesten KEN!-Version arbeiten und die Installation gegebenenfalls aktualisieren.
Dr. KEN!
Dr. KEN! ist das in KEN! integrierte Diagnoseprogramm zur Überprüfung der vorgenommenen Einstellungen. Dr. KEN! baut testweise ISDN- und Internetverbindungen auf und überprüft die Erreichbarkeit von Servern im Internet – unabhängig von Ihrem Web-Browser und Ihres E-Mail-Programms. Dr. KEN! informiert Sie, welche Dienste verfügbar sind und liefert im Fehlerfall einen Hinweis auf die Fehlerquelle.
Weitere detaillierte Informationen erhalten Sie im Fehlerfall im Ereignisprotokoll von KEN!.

Diagnosefenster Dr. KEN!
Ein Paketmitschnitt protokolliert den Paketaustausch bei Internetverbindungen. Sie können die Informationen in eine Datei speichern, um diese eventuell für eine Fehleranalyse zu verwenden.

Um die Rechenkapazitäten des KEN! Service-PCs nicht unnötig zu belasten, darf der Paketmitschnitt nur zur Fehlereingrenzung benutzt werden und bei normalem Betrieb nicht eingeschaltet sein.
Systeminformationen
Wenn Sie auf die Schaltfläche „Systeminformationen“ klicken, erhalten Sie eine Datei, in der folgende Informationen zusammengestellt werden:
Informationen zu allen Einstellungen von KEN! aus der Datei KEN.CFG unter PROGRAMME \ KEN!
- alle Fehlermeldungen, die im Ordner LOGS unter PROGRAMME \ KEN! aufgeführt sind
- letzter Paketmitschnitt einer Internetverbindung und Protokolle aller Ereignisse im Programm, die im Ordner ACCESS unter PROGRAMME \ KEN! aufgeführt sind
Update
Die KEN!-Software wird in regelmäßigen Abständen um neue Funktionen erweitert. Wenn Sie KEN! bereits eine Weile in Ihrem Netzwerk betreiben und wissen möchten, ob es inzwischen ein Update für das Programm gibt, klicken Sie einfach auf die Schaltfläche „Update starten“.
KEN! stellt eine Internetverbindung her und prüft über die Internetseiten von AVM, ob Ihre Installation dem aktuellen Stand entspricht. Wenn eine neue Version zur Verfügung steht, wird sie Ihnen als Update angeboten.
5 KEN! für Netzwerkprofis
Diese kompakte technische Darstellung der Architektur und Funktionen von KEN! richtet sich ausschließlich an Netzwerk-experten und zielt auf einen raschen Produktüberblick.
5.1 Architektur von KEN!

Nur als Beispiel bzw. Platzhalter ist in diesem Handbuch das IP-Netz 192.168.115.0 zu verstehen.
KEN! besteht aus zwei Komponenten im IP-Netzwerk: KEN! Service und KEN! Klient. KEN! Service kann in der Regel in jedem IP-Netzwerk betrieben werden. Die folgende Abbildung gibt Ihnen einen Überblick über das Zusammenspiel der verschiedenen KEN!-Komponenten.

flowchart
graph TD
subgraph KEN! Client
A["Fax"] --> B["Outlook Express"]
C["Datentransfer"] --> B
D["Online-Dienste"] --> B
E["Internet Explorer"] --> B
F["Outlook Express"] --> B
G["KEN! CAPI"] --> B
end
subgraph Service-PC
H["Outlook Express"] --> I["Internet Explorer"]
J["Internet Explorer"] --> K["TCP/IP"]
L["Proxy-Server"] --> M["TCP/IP"]
N["E-Mail-Server"] --> O["AVM KEN Internet"]
P["SOCKS-Gateway"] --> Q["CAPI 2.0"]
R["NNTP-Gateway"] --> Q
S["DHCP-Server"] --> T["ISDN-Anwendungen"]
U["CHAP -Anschluss"] --> V["S₀-Anschluss"]
end
K --> M
M --> O
O --> T
T --> V
style KEN! Client fill:#f9f,stroke:#333
style Service-PC fill:#ccf,stroke:#333
Architektur der drei wesentlichen Dienste von KEN!: Internetzugriff, E-Mail-Verwaltung, „CAPI im Netz“
Bis auf 192.168.114.0 kann KEN! in jedem IP-Netzwerk betrieben werden. 192.168.114.0 wird von KEN! Service als Transit-Netz auf dem KEN! Service-PC intern verwendet.
KEN! Service
Der KEN! Service-PC besteht aus einem Computer oder einem Server mit DSL/ISDN-Karte (zum Beispiel AVM FRITZ!Card DSL) und einer ISDN-Karte mit CAPI 2.0 (zum Beispiel AVM FRITZ!Card oder AVM ISDN-Karte B1). KEN! Service stellt im Netzwerk folgende Zugangsdienste bereit:
- Internetverbindung über DSL
- Internetverbindung über ISDN
- ISDN-Verbindungen für Fax, ISDN-Datenübertragung usw.
Eng gekoppelt an diese Zugänge stellt KEN! Service folgende Anwendungen bereit:
- HTTP/FTP-Proxy für Internetdienste mit Cache
- Gateways (vorbereitet für News, Socks, FTP, Onlinebanking sowie frei konfigurierbar auf IP-Port-Ebene)
SMTP- und POP3-Server für E-Mail-Dienste
CAPI 2.0 im Netzwerk
DHCP-Server
DNS-Server - KEN! Benutzerverwaltung, die individuelle Einstellungen bei E-Mail- und Internetzugriff ermöglicht
KEN! Klient
Der KEN! Klient realisiert die CAPI 2.0-Schnittstelle für die Client-Computer, zeigt den aktuellen Verbindungszustand an und benachrichtigt den Benutzer über den Eingang von E-Mails. KEN! Klient ermöglicht folgende Internet- und ISDN-Anwendungen:
Web-Browser mit Proxy-Unterstützung über DSL und ISDN
E-Mail-Client mit SMTP- und POP3-Unterstützung
CAPI 2.0-Anwendungen, zum Beispiel AVM FRITZ!
Der Proxy-Server von KEN!
Stellvertretend für alle Client-Computer im Netzwerk führt der Proxy-Server von KEN! die Internetkommunikation durch (siehe Abbildung). Dadurch haben mehrere Client-Computer gleichzeitig einen Internetzugang über eine DSL- oder ISDN-Verbindung. Im Vergleich zu einem Router wird Surfen im Internet einfacher und sicherer!

flowchart
graph TD
A["Internet Explorer"] -->|TCP/IP z.8.192.168.115.40| B["LAN-Treiber"]
A --> C["Netzwerkkarte"]
B --> D["Lokales Netz"]
C --> D
D --> E["Internet Explorer Internet Proxy"]
E --> F["TCP/IP"]
F --> G["AVM KEN Internet"]
G --> H["CAPI 2.0"]
H --> I["DSL/ISDN-Karte"]
I --> J["Uk0-Anschluss"]
I --> K["S0-Anschluss"]
L["KEN! Service"] --> M["DSL"]
M --> N["Internet"]
M --> O["ISDN"]
P["Internet Client"] --> Q["Internet Explorer"]
P --> R["Internet Explorer"]
P --> S["Internet Explorer"]
style P fill:#f9f,stroke:#333
style Q fill:#ccf,stroke:#333
style R fill:#ccf,stroke:#333
Internetkommunikation mit KEN!
Über das eigene Netzwerk spricht der Web-Browser des KEN! Benutzers (z.B. der Internet Explorer) den KEN! Proxy an. Der KEN! Proxy nutzt den ISDN- oder DSL-Zugang zum Internetanbieter, um stellvertretend für den KEN! Benutzer die Internetadresse (URL) abzurufen und den Inhalt an den KEN! Benutzer weiterzuleiten. Der KEN! Proxy kann gleichzeitig mehrere Benutzer bedienen.
Die Proxyeinstellungen der Web-Browser auf den Client-Computern lauten:
Proxy-Server-Adresse: die LAN-IP-Adresse des KEN! Service-PCs, im Beispielnetzwerk 192.168.115.1
- Port/Anschluss: 3128 für FTP, HTTP 1.1 und Secure
• Port/Anschluss: 1080 für SOCKS 4a/5
Eigenständige FTP-Anwendungen wie WS-FTP oder CuteFTP unterstützt KEN! durch den FTP-Gateway am Port 2121 bzw. Port 21.
KEN! Proxy fungiert als Gateway zu beliebigen Internetdiensten, wie z.B. Telnet, T-Online Classic Gate, Homebanking mit HBCI. Der KEN! Service übersetzt die an seine IP-Adresse eingehenden Anfragen auf definierte Ports in Anfragen auf festgelegte Server im Internet. Die Internetanwendungen der KEN! Benutzer tragen die IP-Adresse des KEN! Service-PCs als Server ein.
KEN! Proxy unterstützt Proxy-Authentication (Anmeldung mit Name und Kennwort). Wird diese aktiviert, kann für die KEN! Benutzer der Zugriff auf das Internet individuell erlaubt oder gesperrt werden. Am Web-Browser erscheint dann initial ein Fenster, das die Anmeldedaten der KEN! Benutzer abfragt. Die Dienste HTTP, FTP und SOCKS v5 werden authentifiziert.
KEN! Proxy speichert geladene Internetseiten, abhängig von deren Cache-Attributen und Alter. Ein Wiederaufruf einer Seite aus dem Cache erfolgt von der lokalen Festplatte, das heißt erheblich beschleunigt.
KEN! Proxy unterstützt auch Proxy-Server auf der Seite des Internetanbieters. Die Proxy-to-Proxy-Kommunikation verspricht weitere Geschwindigkeitsvorteile. KEN! unterstützt Proxy-Authentication auch auf der Seite des Internetanbieters.
KEN! Proxy protokolliert, aufgeschlüsselt nach IP-Adressen und Benutzern, die durch Web-Browser aufgerufenen URLs, das übertragene Datenvolumen und die Nutzungszeiten.
KEN! Proxy unterstützt das Unterdrücken von Werbebannern, was das Surfen im Internet erheblich beschleunigen kann. Die URLs der unerwünschten Werbebanner werden in einer „Blocklist“ erfasst (siehe auch www.waldherr.org/blocklist), die kompatibel zu dem weitverbreiteten Junkbuster-Format ist (siehe auch http://internet.junkbuster.com).
Ebenso ermöglicht der KEN! Proxy die Unterdrückung jugendgefährdender oder aus anderen Gründen unerwünschter URLs.
Die Kommunikation des KEN! Proxys mit dem Internet erfolgt über die KEN! Service-interne Namensauflösung sowie über die Default-Route (o.o.o.o).
Stellvertretend für alle Client-Computer im Netzwerk führt der KEN! E-Mail-Server den E-Mail-Austausch mit dem Internet durch. So funktioniert auch der Austausch von E-Mails einfacher und kostengünstiger als mit einem Router. Alle E-Mails die beispielsweise im Stundenintervall anliegen, tauscht KEN! mit dem E-Mail-Anbieter in einer einzigen Verbindung aus.

flowchart
graph TD
A["KEN! Klienten"] --> B["Outlook Express"]
A --> C["Outlook Express"]
A --> D["E-Mail-Server"]
B --> E["z.B. 192.168.115.40 TCP/IP"]
C --> F["z.B. 192.168.115.1"]
D --> G["TCP/IP"]
E --> H["LAN-Treiber"]
F --> I["AVM KEN Internet"]
G --> J["CAPI 2.0"]
H --> K["Netzwerkkarte"]
I --> L["DSL/ISDN-Karte"]
J --> M["Netzwerkkarte"]
K --> N["Lokales Netz U"]
L --> O["k0-Anschluss S"]
M --> P["0-Anschluss"]
Q["KEN! Service e"] --> R["DSL"]
R --> S["Internet"]
R --> T["ISDN"]
U["=Informationsfluss"] --> V["Outlook Express"]
U --> W["LAN-Treiber"]
U --> X["Netzwerkkarte"]
E-Mail-Kommunikation mit KEN!
KEN! Benutzer und E-Mail-Adressen
Einem KEN! Benutzer können eine oder auch mehrere E-Mail-Adressen zugeordnet werden. Umgekehrt können einer E-Mail-Adresse ein oder auch mehrere KEN! Benutzer zugeordnet werden.
E-Mail-Austausch zwischen dem E-Mail-Programm eines KEN! Benutzers und dem KEN! Service-PC
Über das eigene Netzwerk werden die E-Mails der KEN! Benutzer per SMTP in den E-Mail-Server des KEN! Service-PCs eingeliefert und per POP3 dort abgeholt. Dabei wird in den E-Mail-Programmen der KEN! Be-
nutzer die IP-Adresse des KEN! Service-PCs als SMTP-Server und als POP3-Server eingetragen. Im Beispielnetzwerk ist das die 192.168.115.1.
- Jedem KEN! Benutzer ist genau ein internes (lokales) POP3-Konto (Postfach) zugeordnet, das über die Anmeldedaten des KEN! Benutzers erreicht wird.
Der E-Mail-Server von KEN! stellt interne E-Mails lokal zu, ohne den Umweg über das Internet zu nehmen.
E-Mails, die noch nicht vom Benutzer abgeholt wurden, werden mit einem Symbol in der Taskleiste angezeigt, Voraussetzung: Der Benutzer muss mindestens einmal E-Mails mit KEN! Service ausgetauscht haben.
Das E-Mail-Programm kann so eingestellt werden, dass sie den KEN! E-Mail-Server häufig abfragt, da über das eigene Netzwerk keine Kommunikationskosten anfallen.
E-Mails von E-Mail-Adressen, die bei KEN! mit „nur im eigenen Netzwerk verwenden“ gekennzeichnet sind, werden nicht ins Internet versendet. KEN! erlaubt es, für die ausschließlich interne E-Mail-Kommunikation auch E-Mail-Adressen zu verwenden, die im Internet nicht bekannt sind und darin nicht weitergeleitet werden (Beispiel: Heinz@ken.intern).
- KEN! Benutzer können einkommende E-Mails an andere KEN! Benutzer, andere E-Mail-Adressen oder an das eigene POP3-Konto im Internet weiterleiten lassen. Das Letztere ermöglicht es, auf Reisen mit eigener Internet-einwahl und POP3-Zugriff an der E-Mail-Kommunikation teilzuhaben.
- Bei KEN! ankommende E-Mails können an SMTP-Server im eigenen Netzwerk weitergeleitet werden. Dies ist dann interessant, wenn z.B. Lotus Notes oder Microsoft Exchange eingesetzt wird.
Der E-Mail-Server von KEN! ist kompatibel mit dem E-Mail-Programm von Microsoft, Netscape und anderen.
E-Mail-Austausch des KEN! Service-PCs mit dem E-Mail-Anbieter
Der E-Mail-Server von KEN! ist kompatibel zu Servern der meisten E-Mail-Anbieter.
Für den E-Mail-Anbieter T-Online ist eine einzige Einschränkung zu nennen: Für den Austausch von E-Mails kann nur diejenige T-Online-E-Mail-Adresse benutzt werden, die mit den Zugangsdaten der Einwahl verknüpft ist (Stand 10/2003). Diese Einschränkung gilt nicht für den Tarif T-Online Business Homepage und die dort eingerichteten „Mitarbeiter“.
- Jede E-Mail, die KEN! beim Internetanbieter mit POP3 abholt, wird in der Regel dort gelöscht. Es ist jedoch möglich, dass KEN! für einzelne Benutzer alle eintreffenden E-Mails an die eigene E-Mail-Adresse im Internet weiterleitet und dort speichert.
- KEN! sendet ausgehende E-Mails an den mit der Absender-E-Mail-Adresse verknüpften SMTP-Server.
- KEN! holt E-Mails aller KEN! Benutzer von den POP3-Servern ab, die mit ihren E-Mail-Adressen verknüpft sind. Die Anzahl der unterstützten Benutzer wird durch KEN! nicht begrenzt.
Die Zeitpunkte für den E-Mail-Austausch mit dem E-Mail-Anbieter können flexibel festgelegt werden: (1) automatisch, wenn KEN! Benutzer innerhalb eines Zeitintervalls (z.B. 60 Minuten) E-Mails bei KEN! eingeliefert oder abgeholt haben; (2) automatisch mit jedem Herstellen einer Internetverbindung, z.B. für Internetzugriff; (3) automatisch mit jedem Einliefern von E-Mails durch einen KEN! Benutzer (anders gesprochen: jede E-Mail für das Internet wird sofort versendet); (4) wie (3), jedoch nur wenn E-Mails mit „hoher Dringlichkeit“ gekennzeichnet sind; (5) automatisch zu definierten Zeitpunkten auf einer Matrix (Wochentag x Tageszeit); (6) durch Aufruf des Programms KICKMAIL.EXE, etwa mit Hilfe des Windows Task-Planers.
- KEN! Service begrenzt die Anzahl der unterstützten POP3-Konten (POP3-Accounts) nicht.
Die Kommunikation des E-Mail-Servers von KEN! mit dem Internet erfolgt über die KEN! Service-interne Namensauflösung sowie über die Default-Route (o.o.o.o).
- KEN! verteilt den Inhalt eines POP3-Kontos beim E-Mail-Anbieter anhand der E-Mail-Adresse auf einen oder mehrere KEN! Benutzer bzw. die ihnen zugeordneten internen POP3-Konten.
E-Mail, die nicht eindeutig an einen KEN! Benutzer zu- stellbar ist, wird dem KEN! Postmaster zugestellt.
E-Mails aus Mailing-Listen werden in der Regel automatisch dem richtigen KEN! Benutzer zugestellt. Sollte eine E-Mail aus einer Mailing-Liste als nicht zustellbar an den Postmaster gesendet werden, muss die Zuordnung manuell erfolgen (KEN!-Menü „E-Mail/Mailing-Listen-Empfänger einrichten“).
KEN! Benutzer
KEN! Benutzer werden am KEN! Service eingerichtet, um E-Mail-Einstellungen zu vereinfachen und um für die KEN!-Dienste eine Autorisierung und Authentifizierung der Anwender zu definieren. Jedem KEN! Benutzer ist ein Benutzername und ein Kennwort für seine Anmeldung bei den KEN!-Diensten zugeordnet.
- KEN!-interne POP3-Anmeldedaten
• Zugang zur E-Mail-Nutzung - Zugang zum HTTP Proxy, Socks5-Gateway, FTP-Gateway
- Weiterleitung aller E-Mails des Benutzers an eine weitere E-Mail-Adresse
- Zuordnung von Faxen und Sprachnachrichten, die am KEN! Service-PC über ISDN einkommen, zu einem KEN! Benutzer und Weiterleitung als E-Mail
KEN! Internet
Dieser KEN!-Dienst realisiert für den KEN! Proxy- und KEN! E-Mail-Server die Verbindung zum Internetanbieter und hat folgende Aufgaben:
- Konfiguration von einem oder mehreren Internetanbietern
Spezielle Behandlung von T-Online bei der Einrichtung der Anmeldedaten - Ein ISDN-Kanal kann für die Internetkommunikation reserviert werden, d.h. es können dann nicht zwei Kanäle z.B. für die Fax-Kommunikation mit FRITZ! genutzt werden.
- Die Zeitsteuerung des Internetzugangs erlaubt die Deaktivierung des Zugangs zu bestimmten Tageszeiten und die automatische zeitgesteuerte Auswahl eines konfigurierten Internetanbieters.
- Wenn der genutzte E-Mail-Anbieter dies erfordert, kann eine Zuordnung von Internetanbietern zu E-Mail-Anbietern eingerichtet werden (z.B. T-Online).
- Durch Einrichten eines Ersatz-Anbieters kann gesichert werden, dass der Internetzugang jederzeit – auch bei Ausfall des aktiven Anbieters – möglich ist. Die Umstellung auf den Ersatz-Anbieter erfolgt, wenn die Anwahl oder PPP-Aushandlung beim aktiven Anbieter mehrfach scheitert. Nach Ablauf einer Stunde versucht KEN!, sich erneut beim aktiven Anbieter einzuwählen. Diese Funktion ist beispielsweise sinnvoll, um bei vorübergehenden DSL-Problemen den Internetzugang über ISDN zu gewährleisten oder, wenn der aktive ISDN-Anbieter zwar preisgünstig, aber nicht zuverlässig ist.
- Paketfilter für aus- und eingehende IP-Pakete sichern den KEN! Service-PC gegen Angriffe und verhindern unbeabsichtigten Verbindungsaufbau zum Internet durch Windows-eigene Mechanismen, Viren oder Werbeserver.
Die Netzwerkkarte „AVM KEN Internet“ bzw. „AVM KEN PPP over Ethernet“ in den Windows-Netzwerkeinstellungen wird von KEN! Internet konfiguriert und gesteuert.
Mit der AVM FRITZ!Card DSL, kann eine direkte DSL-Kommunikation hergestellt werden. Alternativ kann für die DSL-Verbindung eine PPPoE-Kommunikation über eine im KEN! Service-PC eingebaute Ethernet-Karte erfolgen.
- Alternativ kann die Anbindung von KEN! Proxy und KEN! E-Mail-Server auch über einen Router (KEN! über LAN) erfolgen. Die entsprechenden Funktionen des KEN! Internetdienstes werden dann vom Router übernommen.
Der Netzwerkkartentreiber „AVM KEN Internet“
Die gleichnamige Netzwerkkarte in den Windows Netzwerk-Einstellungen realisiert für den Proxy- und E-Mail-Server von KEN! die PPP over ISDN-Verbindung zum Internetanbieter ohne die Einschränkungen des DFÜ-Netzwerks.
Der Netzwerkkartentreiber (NDIS) für ISDN-Karten (CAPI 2.0) bietet folgende Funktionen und Leistungsmerkmale:
Aus Sicherheitsgründen werden nur ausgehende Rufe zugelassen, eingehende Rufe werden abgelehnt.
Framing PPP over ISDN (RFC 1618)
- Der Netzwerkkartentreiber „AVM KEN Internet“ ist kompatibel zu T-Online, UUNET, Arcor Internet by Call, usw. Der Online-Dienst AOL ist nicht kompatibel zum Internetstandard und daher nur mit der Einwahlsoftware von AOL auf CAPI-Basis erreichbar.
– Die Treibersoftware unterstützt Datenkompression nach den Standards STAC und MPPC. - Multilink-PPP (2-Kanal) bei ISDN-Zugang, auch lastabhängig (Schwellenwerte können konfiguriert werden.)
- Short-Hold-Modus
Wenn eine Internetverbindung nicht aktiv genutzt wird, baut der so genannte Short-Hold-Modus diese Verbindung nach einer festgelegten Zeitspanne in Sekundenschnelle ab und bei Bedarf sofort wieder auf. Der Gebührentakt wird durch KEN! berücksichtigt.
- PPP-Mitschnitte können mit dem Diagnoseprogramm Dr. KEN! erstellt werden.
Paketfilter für IPX und NetBIOS
Einige Anwendungen in Netzwerken tauschen ständig Pakete aus, die bei Verbindungen über ISDN zu unnötigen Verbindungen führen können. Aus diesem Grund enthält KEN! einige spezielle Paketfilter, die solche Pakete abfangen. So können beispielsweise NetBIOS-Broadcasts und IPX gefiltert und nicht über ISDN übertragen werden.
IP-Masquerading / NAT
IP-Masquerading bzw. Network Address Translation (NAT) auf dem KEN! Service-PC erfüllt zwei Funktionen: Schutz vor ungewolltem Zugriff von außen und Umsetzung der internen IP-Adressen in einem lokalen Netzwerk auf eine einzige externe IP-Adresse. Mit Masquerading genügt eine offizielle IP-Adresse für die Kommunikation zwischen dem KEN!-Netzwerk und dem Internet.
– Die IP-Host-Adresse zum KEN! Service-PC ist die 192.168.114.254. Sie wird durch die Installation fest an TCP/IP zugewiesen.
– Die IP-Host- und DNS-Adresse zum Internet wird dem KEN! Service-PC dynamisch vom Internetanbieter zugewiesen (IPCP).
– Auf dem KEN! Service-PC erfolgt eine IP-Header-Umsetzung zwischen dynamischer Adresse und interner Adresse.
- KEN! Service setzt die Default-Route o.o.o.o des KEN! Service-PCs (und nur dort!) auf „AVM KEN Internet“ (192.168.114.254).
Das Protokoll „AVM KEN PPP over Ethernet“
Das Protokoll „AVM KEN PPP over Ethernet“ in den Windows Netzwerk-Einstellungen realisiert für den Proxy- und E-Mail-Server von KEN! die DSL-Verbindung ohne die Einschränkungen des DFÜ-Netzwerks.
Das Protokoll AVM KEN PPP over Ethernet (PPPoE, RFC 2516) überträgt das PPP über eine Ethernet-Karte im KEN! Service-PC über das DSL-Modem (T-DSL-Modem, Arcor-DSL-Modem) hin zu einem Breitband-Access-Router auf der Seite des DSL-Netzbetreibers.
Entweder wird das DSL-Modem über eine Ethernet-Karte angesprochen, die nur für die DSL-Kommunikation in den KEN! Service-PC eingebaut wurde, oder aber über das eigene Netzwerk, wenn das DSL-Modem damit über einen Hub verbunden ist. In beiden Fällen erkennt der KEN! Service das DSL-Modem automatisch.
- Nutzt der KEN! Service-PC die AVM DSL/ISDN-Karte, wird das Protokoll AVM KEN PPP over Ethernet nicht verwendet, da dieses Protokoll durch die Karte selbst realisiert wird.
IP-Namensauflösung am KEN! Service-PC
IP-Namensauflösung übersetzt Domainnamen wie www.avm.de in IP-Adressen und wird von DNS-Servern im Internet durchgeführt. Der KEN! Proxy- und E-Mail-Server benötigen die Namensauflösung, genauso wie andere Internetanwendungen am KEN! Service-PC oder KEN! Klient-PC.
- KEN! beinhaltet einen eigenen DNS-Server, der stellvertretend für die DNS-Server des Internetanbieters die Namensauflösung im gesamten eigenen Netzwerk durchführen kann. In der Voreinstellung ist dieser aktiviert, sofern auf dem KEN! Service-PC kein anderer DNS-Server bereits aktiv ist. Der KEN! DNS-Server wird in den Windows-Netzwerkeinstellungen des KEN! Service-PCs automatisch eingetragen.
Der KEN! DNS-Server merkt sich bereits aufgelöste Namen über die Laufzeit des KEN!-Dienstes und beantwortet Fragen danach lokal. Zudem kann eine DNS-Pass-bzw. DNS-Filter-Liste erstellt und aktiviert werden, um direkte DNS-Anfragen zu kontrollieren.
Die eigentliche Namensauflösung führt der KEN! DNS-Server anhand der in den erweiterten Einstellungen festgelegten DNS-Server (KEN! Internet/Erweiterte Einstellungen/„feste DNS-Server“) durch. Genauso führen die KEN!-Dienste E-Mail und Proxy ihre Namensauflösung durch, wenn der KEN! DNS-Server nicht aktiv ist.
KEN! ermittelt mit jedem Verbindungsaufbau per PPP (IPCP) die IP-Adressen des DNS-Servers des Internetanbieters. An diesen DNS-Server leitet KEN! alle DNS-Anfragen weiter, die an die KEN! Service-internen IP-Adressen 192.168.114.252 und 192.168.114.253 gesendet werden. Die beiden IP-Adressen werden als „feste DNS-Server“ eingetragen. Das bietet den Vorteil, unabhängig vom aktiven Internetanbieter den richtigen DNS-Server zu nutzen.
- In seltenen Fällen ist es erforderlich oder sinnvoll, unter „feste DNS-Server“ andere IP-Adressen einzutragen, etwa wenn ein anderer DNS-Server im lokalen Netzwerk genutzt werden soll oder wenn der Internetanbieter nicht in der Lage ist, die DNS-Server im Rahmen IPCP zu übertragen.
IP-Namensauflösung am KEN! Klienten
IP-Anwendungen, die auf HTTP, FTP, POP3 oder SMTP zurückgreifen (Web-Browser, E-Mail-Programm) erfordern keine Namensauflösung am KEN! Klienten, da diese vom KEN! Proxy-oder E-Mail-Server durchgeführt wird. Jedoch benötigen manche Java-Anwendungen, z.B. für „Chat“ oder spezielle Internetdienste, eine IP-Namensauflösung am KEN! Klienten.
Der KEN! Klient sollte daher in den TCP/IP-Einstellungen die IP-Adresse des KEN! Service-PCs (im Beispielnetzwerk 192.168.115.1) als DNS-Server eintragen. Dies ist automatisch der Fall, wenn der KEN! Klient durch den KEN! DHCP-Server eine IP-Konfiguration erhält.
CAPI im Netz
KEN! Klient beinhaltet die ISDN-Anwendungsschnittstelle CAPI 2.0. Die Kommunikation zwischen dem KEN! Service-PC und den KEN! Klienten erfolgt über UDP/TCP.
Für die Nutzung der ISDN-Dienste ist im Lieferumfang von KEN! die ISDN-Kommunikationsprogramm FRITZ! mit Lizenz für alle Anwender von KEN! enthalten. Das Modul FRITZ!web wird bei der Installation ausgeschlossen.
KEN! unterstützt die Vergabe von Mehrfachrufnummern (MSNs) für ein- und ausgehende Verbindungen.
FRITZ!fax oder andere CAPI-Fax-Anwendungen können Faxe an KEN! Klienten senden und empfangen. Der Empfang erfordert lediglich eine eindeutige MSN-Zuordnung zu den KEN! Klienten.

flowchart
graph TD
A["KEN! Clienten"] --> B["FRITZ!fax"]
A --> C["CAPI 2.0"]
A --> D["z.B.192.168.115.40 TCP/IP"]
A --> E["LAN-Treiber"]
A --> F["Netzwerkarte"]
A --> G["Lokales Netz S"]
H["KEN! Service"] --> I["CAPI im Netz"]
H --> J["z.B.192.168.115.1 TCP/IP"]
H --> K["LAN-Treiber"]
H --> L["CAPI 2.0"]
H --> M["ISDN-KarteNetzwerkarte"]
H --> N["0-Anschluss"]
O["Telefax"] --> P["ISDN"]
Q["=Informationsfluss"] --> R["ISDN"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style H fill:#ccf,stroke:#333
Nutzung der ISDN-Dienste über die CAPI im Netz mit KEN!
DHCP
Die DHCP-Voreinstellungen sind kompatibel mit dem Beispielnetzwerk 192.168.115.0. Der KEN! DHCP-Server hat die IP-Adresse des KEN! Service-PCs, im Beispielnetzwerk: 192.168.115.1.
Die an KEN! angeschlossenen KEN! Klienten beziehen automatisch eine Adresse aus dem Bereich 192.168.115.40 bis 192.168.115.50. Als DNS-Server wird den KEN! Klienten die IP-Adresse des KEN! Service PCs mitgeteilt.
5.2 Installation und Integration von KEN!
Allgemeines zur Installation von KEN!:
- Wenn das Netzwerk bereits mit TCP/IP betrieben wird, sind in der Regel keine Änderungen am IP-Netzwerk erforderlich. Vor der KEN!-Installation stellen Sie sicher, dass TCP/IP an die Netzwerkkarte gebunden ist und eine IP-Adresse festgelegt ist.
DSL-Verbindungen leitet KEN! entweder über eine Netzwerkkarte zu einem DSL-Modem mit Ethernet-Schnittstelle oder mit Hilfe der DSL/ISDN-Karte FRITZ!Card DSL direkt an den DSL-Splitter. In beiden Fällen wird PPPoE durch AVM realisiert, ein PPPoE-Treiber ist nicht erforderlich. - Wir empfehlen Ihnen die Verwendung des Microsoft Internet Explorers einschließlich Outlook Express, da KEN! die automatische Konfiguration dieses Web-Browsers und diesem E-Mail-Programm unterstützt.
In den TCP/IP-Einstellungen von Windows sollte „Routing / IP-Forwarding“ im Normalfall deaktiviert sein. Ansonsten arbeitet der KEN! Service-PC als ISDN-Router, was in der Regel nicht gewünscht ist bzw. unnötigen Verbindungsaufbau zur Folge haben kann.
Zum Lieferumfang von KEN! gehört darüberhinaus FRITZ!, das ISDN-Programmpaket für Fax, ISDN-Dateiübertragung und mehr.
Für die ISDN- und DSL-Nutzung können Höchstwerte für Nutzungszeiten und -kosten und Übertragungsvolumen eingestellt werden. Bei deren Überschreitung baut KEN! keine Verbindung auf.
Die Installation von KEN! umfasst die Dienste, das KEN!-Symbol in der Taskleiste sowie eine automatische Konfiguration des Internet Explorers.
Das KEN!-Symbol in der Taskleiste zeigt an:
- etablierte Internet-Verbindung (Weltkugel)
– Datentransfer zum Internet (drehende Weltkugel) - Belegung der ISDN-Kanäle
– E-Mail für aktuellen KEN! Benutzer an diesem Arbeitsplatz zum Abholen bereit (Briefumschlag).
Zusatzinformation zum KEN! Service-PC
Auf dem KEN! Service-PC (und nur dort!) wird ein Transit-Netz 192.168.114.0 für die Kommunikation der KEN!-Dienste untereinander installiert.
In einem lokalen Netzwerk mit LAN-Routern ist zu beachten, dass auf dem KEN! Service-PC (und nur da!) die Default-Route (o.o.o.o) auf „AVM KEN Internet“ (192.168.114.254) zeigt. Dadurch kann die Kommunikation des KEN! Service-PCs mit den anderen LAN-Segmenten eingeschränkt sein, wenn die lokale Routing-Tabelle (route print) nicht ergänzt wird (route add).
Die Datei KEN.CFG enthält die gesamte Konfiguration, die beim Starten des KEN! Service-PCs aktiviert wird.
Die Datei ACCESS.LOG enthält ein detailliertes Protokoll der Aktivitäten der KEN!-Dienste, z.B. auch die Beschreibung der Datenpakete, die einen Verbindungsaufbau initiieren.
KEN! Service beinhaltet eine automatische Diagnose seiner eigenen Dienste, des Internetzugangs und der E-Mail-Server des Internetanbieters durch Dr. KEN!. Auch ein Mitschnitt der PPP-Verbindung ist über die Diagnose möglich.
Die gesamte Einstellung von KEN! kann mit Kennwort vor dem Ändern durch dritte Personen gesichert werden.
Am KEN! Service-PC kann ein Benutzer genauso produktiv wie an einem KEN! Klienten arbeiten; die KEN!-Dienste arbeiten im Hintergrund. CAPI-Anwendungen arbeiten direkt auf der CAPI der ISDN-Karte und nicht über den Dienst „CAPI im Netz“ von KEN!.
Zusatzinformation zum KEN! Klienten
Für den Klienten stehen drei Installationsversionen von KEN! zur Verfügung: ISDN, Internet, und eine kombinierte Installation von ISDN und Internet.
ISDN installiert die CAPI 2.0-Schnittstelle, eine Programmgruppe und das KEN!-Symbol für die Taskleiste.
Internet benötigt nicht zwingend eine Client-Komponente! Der KEN! Klient für Internet installiert das KEN!-Symbol für die Taskleiste, sowie eine automatische Web-Browser-Konfiguration.
Zum Lieferumfang von KEN! gehört auch FRITZ!, das ISDN-Programmpaket für Fax, ISDN-Dateiübertragung, Telefonieren über ISDN, ISDN-Anrufbeantworter und vieles mehr.
Da die E-Mail-Clients und KEN! Service eine lokale TCP-Verbindung haben, kann der Klient den KEN! Service PC „kostenlos“ in kurzen Abständen nach neuen E-Mails abfragen. Dadurch erhält der Klient neue E-Mail sofort.
Am Web-Browser „Aktualisieren“ bzw. „Reload“ aktualisiert die entsprechenden Web-Seite im KEN! Proxy-Cache.
In sehr speziellen Fällen kann es notwendig werden, eine SOCKS-fähige Erweiterung/Ersatz für die WINSOCK-Schnittstelle zu installieren, um über den KEN! SOCKS-Server eine Kommunikation aufzubauen. Ein Beispiel für eine solche WINSOCK-Erweiterung ist SocksCap32 von NEC (www.socks.nec.com).
6 Informationen, Updates und Support
Wir lassen Sie nicht im Stich, wenn Sie eine Frage oder ein Problem haben. Ob Handbücher, FAQs, Updates oder Support – hier finden Sie alle wichtigen Servicethemen.

In vielen Fällen können Probleme durch die Installation eines aktuellen Microsoft Service Packs behoben werden. Aktuelle Service Packs erhalten Sie direkt bei Microsoft.
6.1 Informationsquellen
Nutzen Sie zum Ausschöpfen aller Funktionen und Leistungsmerkmale von KEN! folgende Informationsquellen:
Dokumentationen
Folgende Dokumentationen liegen zu allen Komponenten von KEN! vor:

Online-Hilfe zu KEN!. In der Benutzeroberfläche von KEN! erhalten Sie über die Funktionstaste „F1“ eine ausführliche Online-Hilfe. Hier finden Sie:
schrittweise Anleitungen und Tipps für das Einrichten und Arbeiten mit KEN!
• Ereignis- und Fehlermeldungen
• ein umfassendes Glossar

In die Benutzeroberfläche integrierte Direkthilfe. Klicken Sie auf das nebenstehende Symbol, um die Direkthilfe zu öffnen. Wenn Sie die Maus über Optionen, Listen und Schaltflächen im Dienstebereich führen, dann werden Ihnen in der Direkthilfe Informationen dazu angezeigt.

Hilfedateien für die TCP/IP-Einstellungen und den Treiber AVM KEN Internet. Sie finden diese Hilfedateien – INSTAL98.HLP für Windows Me/98 und INSTALW2.HLP für Windows 2000 – im Installationsverzeichnis von KEN! auf dem KEN! Service-PC.

Unter „Start / Programme / AVM KEN!“ finden Sie:
• das KEN!-Handbuch als PDF-Datei
die Datei „Tipps und Tricks“. In den Tipps und Tricks erhalten Sie ergänzende Informationen, wie Sie die KEN!-Installation verfeinern und an Ihre speziellen Bedürfnisse anpassen können.
das Readme zu KEN!. Im Readme finden Sie aktuelle Informationen, die bei Drucklegung des Handbuches noch nicht zur Verfügung standen.

Falls Sie nicht über den Adobe Acrobat Reader zum Lesen von PDF-Dokumenten verfügen, können Sie diesen von der CD aus dem Verzeichnis PROGRAMS\ACROBAT installieren.
Internet
Über das Internet bietet AVM Ihnen ausführliche Informationen. Rufen Sie folgende Adresse auf:
www.avm.de
Unter „Produkte“ finden Sie detaillierte Informationen zu allen AVM-Produkten sowie Ankündigungen neuer Produkte und Produktversionen.
Über „Service“ gelangen Sie zu den FAQs (Frequently Asked Questions), einer Sammlung von Antworten zu häufig gestellten Fragen. Hier können Sie nach konkreten Hilfestellungen suchen.
AVM Data Call Center (ADC)
Auf dem AVM Data Call Center (ADC) befinden sich alle Programme und Treiber, die auch über die Internet-Seiten von AVM heruntergeladen werden können.
Sie erreichen das AVM Data Call Center mit FRITZ!data (Proto-koll IDtrans oder FTP) unter folgender Rufnummer:
+49 (0) 30 / 39 98 43 00
Aktivieren Sie für eine schnellere Datenübertragung die Optionen „2-Kanaltransfer“ und „Datenkompression“.
6.2 Updates über die Benutzeroberfläche
Die KEN!-Software wird in regelmäßigen Abständen um neue Funktionen erweitert. Wenn Sie KEN! bereits eine Weile in Ihrem Netzwerk betreiben und wissen möchten, ob es inzwischen ein Update für das Programm gibt, klicken Sie auf der Benutzeroberfläche im Bereich „Verwaltung / Diagnose“ auf die Schaltfläche „Update starten“.
Eine Internetverbindung wird hergestellt und über die Internetseiten von AVM überprüft, ob Ihre Installation dem aktuellen Stand entspricht. Wenn eine neue Version zur Verfügung steht, wird sie Ihnen als Update angeboten.
6.3 Unterstützung durch den Support

Bitte nutzen Sie zuerst die oben beschriebenen Informationsquellen, bevor Sie den Support anrufen!
Haben Sie mit den bisherigen Hinweisen und mit Hilfe der diversen Informationsquellen Ihr Problem nicht lösen können, wenden Sie sich für weitere technische Unterstützung an den AVM-Support. Sie erreichen den Support per E-Mail oder Telefon.
Support per E-Mail
Sie können eine Support-Anfrage per E-Mail an AVM versenden. Nutzen Sie dazu bitte unser E-Mail-Formular auf den AVM-Internetseiten unter
http://www.avm.de/support
- Wählen Sie im Feld „Software“ den Eintrag „KEN!“.
- Wählen Sie im folgenden Fenster die Art Ihres Problems.
- Füllen Sie das Formular aus und schicken Sie es über die Schaltfläche „Senden“ zum AVM-Support.
Support per Telefon
Wenn Sie keinen Internetzugang haben, erreichen Sie den Support per Telefon unter folgender Rufnummer:
+49 (0)30 / 39 00 44 06
Bitte halten Sie dazu Ihren Product Identification Code (PIC) bereit, der sich auf der CD-Hülle befindet. Der Support-Mitarbeiter wird Sie in jedem Fall nach Ihrem PIC fragen. Bereiten Sie weiter die folgenden Informationen für Ihren Berater vor:
Mit welcher Version von KEN! arbeiten Sie?
Sie finden die Version von KEN! über den Menübefehl „? / Info über KEN!“ auf dem KEN! Service-PC.
- Welches Betriebssystem ist auf dem Computer installiert, auf dem Sie KEN! Service installiert haben (beispielsweise Windows XP, 2000 oder 98?
- Welches Betriebssystem ist auf den einzelnen Computern installiert, auf denen Sie KEN! Klient installiert haben (zum Beispiel Windows XP, 2000 oder 98?
Mit welcher TCP/IP-Konfiguration arbeiten Sie? Arbeiten die KEN! Klienten mit fest zugewiesenen IP-Adressen? Beziehen die KEN! Klienten die IP-Adressen von KEN! oder von einem anderen DHCP-Server?
Für welchen KEN! Dienst wünschen Sie Unterstützung vom AVM-Support, für die „CAPI im Netz“, für den E-Mail-Dienst oder für den Internetzugang?
- Tritt Ihr Problem an dem KEN! Service-PC, an einem oder allen KEN! Klient oder an allen KEN!-Computern auf?
- Welche ISDN-Karte verwendet der KEN! Service-PC? Mit welcher Treiberversion und mit welchem Build arbeiten Sie?
Sie erhalten die Treiberversion und das Build von AVM ISDN-Karten aus der Datei „Readme“ im Installationsverzeichnis der ISDN-Karte. Wenn Sie FRITZ! auf dem KEN! Service-PC installiert haben, erhalten Sie die Treiberversion auch durch Aufruf von „Start / Alle Program-
me / FRITZ! / FRITZ!version“. Klicken Sie in dem Fenster „FRITZ!version“ auf die Schaltfläche „Systeminformationen“.
- Mit welchem Web-Browser und welchem E-Mail-Programm arbeiten Sie? Nennen Sie bitte auch die Versionen.
- Wird Ihre ISDN-Karte an einer Nebenstellenanlage betrieben?
An welcher Stelle der Installation oder in welchem Programm erscheint eine Fehlermeldung?
• Wie lautet die Meldung genau? - Ist es möglich, mit der ISDN-Karte eine Testverbindung zum AVM Data Call Center (ADC) aufzubauen?

Falls Sie nicht sofort eine Verbindung erhalten, versuchen Sie es erneut. Das ADC kann zu Spitzenzeiten besetzt sein.
Wenn Sie diese Informationen zusammengestellt haben, können Sie den Support anrufen. Wir hoffen, das Support-Team wird Ihnen bei der Lösung Ihres Problems zufriedens-tellend helfen.
Index
A
Abwesenheitsassistent 86
Architektur von KEN! 95
Assistent 68
Automatischer Verbindungsabbau 71
AVM Data Call Center (ADC) 113
AVM KEN Internet 104
AVM-Support
Support per E-Mail 114
Support per Telefon 115
B
Benutzer 83
Benutzereinstellungen 87
Benutzeroberfläche 66
Browser einrichten
KEN! Klient 53
KEN! Service 29
Budgets 89
C
CAPI im Netz 82, 108
CAPI im Netz testen 51
D
Datenfluss optimieren 72
Deinstallation
KEN! Klient 63
KEN! Service 41
DHCP 109
Diagnoseprogramm Dr. KEN! 92
Dienst
CAPI im Netz 82
E-Mail 75
Internet 69
Verwaltung 88
Dienstebaum 66
Dienstebereich 67
DSL/ISDN-
Controller, Testverbindung 18
E
Einleitung 6
KEN! 6
KEN! Klient 10
KEN! Service 9
Dienst 75
Netzwerkprofis 99
sofort abholen 78
sofort senden 78
E-Mail-Programm einrichten
KEN! Klient 57
KEN! Service 29
Ereignisprotokolle 91
F
Fehlermeldungen 91
Filterlisten
selbst anlegen 74
von Drittanbietern 74
Flatrate-Tarif 71
FRITZ!-Adressbuch 8
FRITZ!data 8
FRITZ!fax 8
FRITZ!fon 8
Funktionstest
DSL-Funktionalität testen 16
ISDN-Karte testen 18
|
Informationen
AVM Data Call Center 113
Dokumentationen 112
Internet 113
Installation
KEN! Klient 43
KEN! Service 16
Installationsvoraussetzungen 13
Installationsvorbereitung 13
E-Mail-Programm 15
FRITZ! installieren 15
Netzwerk 13
Netzwerkprotokoll 13
Web-Browser 15
Internet
Dienst 69
Filterlisten verwenden 74
Proxy-Server 73
Internetanbieter
aktiver 73
Ersatz 73
Internetzugangsdaten 70
ISDN-Dienste 83
ISDN-Kanal reservieren 74
ISDN-Kanalbündelung 72
K
Kanalbündelung 72
KEN!
Architektur 95
Assistent 68
Einstellungen speichern 68
Hintergrundinformationen 95
im Überblick 64
Netzwerkprofis 95
neu starten 65
starten 64
Technische Details 95
KEN! Benutzer 83
Abwesenheitsassistent 86
Anmeldung 84
Benutzereinstellungen 87
E-Mail-Adresse 85
Internetzugang verwalten 86
Statistiken 87
Weiterleitung
E-Mails 85
Fax und Sprachnachrichten 86
KEN! Kickmail 78
KEN! Klient
CAPI im Netz testen 51
Deinstallation 63
E-Mail-Programm einrichten 57
Installation 43
Netzwerkprotokoll überprüfen 43
Web-Browser einrichten 53
KEN! Service
Deinstallation 41
Einleitung 9
Einrichten mit Assistenten 23
E-Mail-Programm einrichten 33
Installation 16
Neuer E-Mail-Benutzer 39
Web-Browser einrichten 29
Kickmail 78
L
Leistungsmerkmale 6
Lieferumfang 11
M
mehrere Internetanbieter
einrichten 73
Microsoft Service Pack
KEN! Klient 46
N
Netzwerkprofis
AVM KEN Internet 104
CAPI im Netz 108
DHCP 109
E-Mail 99
KEN! Service 96
KEN! Klient 96
Proxy-Server 97
Netzwerkprotokoll
KEN! Klient 43
Netzwerkkarte 19
0
Outlook Express 33, 57
P
Programmkomponenten 9
Protokoll überprüfen
Netzwerkkarte für Ihr Netzwerk 19
Proxy-Server 73, 97
R
Rechtliche Hinweise 2
Reservieren eines ISDN-Kanals 74
s
Service Pack
KEN! Klient 46
Sicherheit 79
Speichern in KEN! 68
Starten
KEN! 65
Statistik
Benutzerbezogene
Detailinformationen 88
Benutzerstatistik 87
Detailstatistik 88
Dienstestatistik 90
DSL-Statistik 90
Ereignisprotokolle 91
ISDN-Statistik 90
Support 114
Symbol in der Task-Leiste 65
Systemvoraussetzungen 12
KEN! Klient 13
KEN! Service 12
T
Traffic Shaping 72
U
Überblick
CAPI im Netz 82
ISDN-Dienste 83
KEN! 64
Verwaltung 88
Update 94, 114
V
Verbindungsabbau automatisch 71
Verbindungsgebühren 89
Verwaltung 88
Dienstestatistik 90
DSL-Statistik 90
ISDN-Statistik 90
Protokolle 91
Wochenbudgets 89
Virenschutz 80
Virenschutz für KEN! 80
W
Web-Browser einrichten
KEN! Klient 53
Weiterleitung
E-Mails 85
Fax und Sprachnachrichten 86
Werbebanner unterdrücken 74
Wochenbudgets 89
Z
Zeitsteuerung 73
Zugangsdaten Internet
KEN! Service 23
Überblick 70