TechniSwitch 5/8 Mini - Nicht kategorisiert TECHNISAT - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Unmanaged Netzwerk-Switch |
| Modell | TechniSwitch 5/8 Mini |
| Marke | TechniSat |
| Anzahl der Ports | 5 oder 8 (je nach Variante) |
| Ethernet-Standard | 10/100/1000 Mbit/s (Gigabit) |
| Abmessungen (ca.) | 10 cm x 7 cm x 2 cm |
| Gewicht (ca.) | 150 Gramm |
| Stromversorgung | Externes Netzteil, 5 V Gleichspannung |
| LED-Anzeigen | Strom, Link/Activity pro Port |
| Gehäusematerial | Kunststoff |
| Betriebstemperatur | 0 °C bis 40 °C |
| Lagertemperatur | -20 °C bis 70 °C |
| Luftfeuchtigkeit (Betrieb) | 10 % bis 90 % (nicht kondensierend) |
| Zertifizierungen | CE, RoHS |
| Garantie | 2 Jahre |
| Einrichtung | Plug-and-Play, keine Konfiguration erforderlich |
| Reinigung | Mit einem trockenen, fusselfreien Tuch abwischen |
| Entsorgung | Elektro-Altgeräte nicht im Hausmüll entsorgen |
Häufig gestellte Fragen - TechniSwitch 5/8 Mini TECHNISAT
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BEDIENUNGSANLEITUNG TechniSwitch 5/8 Mini TECHNISAT
1 Verwendungszweck....1
2 Sicherheitshinweis 1
3 Montage....1
4 Montage und Inbetriebnahme der Anlage ....3
5 Technische Daten....3
6 Fehlersuchhilfen....4
7 Installationsbeispiel: Anlage für 8 Teilnehmer .... 4
1 Verwendungszweck
Der Multischalter TECHNISWITCH 5/8 MINI dient zur Versorgung von bis zu acht Teilnehmern mit der Sat-ZF einer Orbitposition und wahlweise mit der Terrestrik oder Kabel-TV/DOCSIS.
Im Satellitenbereich haben die Abzweige eine schräglagenentzerrte Verstärkung, so dass ohne weitere Zubehörteile Entfernungen von insgesamt bis zu 100 m vom LNB bis zur Antennendose überbrückt werden können. Die unteren Ausgänge 3...6 besitzen eine höhere Verstärkung und sind somit für die Installation von weiter entfernten Anschlussdosen geeignet. Sie benötigen keinen Netzanschluss am Montageort des Multischalters.
2 Sicherheitshinweis
Zu Ihrem Schutz sollten Sie die Sicherheitsvorkehrungen vor der Montage sorgfältig durchlesen. Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung und durch Nichteinhaltung der Sicherheitsvorkehrungen entstanden sind.
- Die Komponenten sind in trockenen Räumen auf ebener, schwer entflammbarer Fläche zu montieren.
• Bauen Sie die Geräte nicht in die Dachisolation ein.
• Installieren Sie die Anlage im stromlosen Zustand.
• Die Antennenanlage ist zu erden.
• Die Antennenanlage ist, den Bestimmungen entsprechend, gegen Blitzschlag zu schützen.
• Die entsprechenden Europanormen und VDE-Bestimmungen zur Gewährleistung der elektrischen Sicherheit müssen berücksichtigt werden. - Nationale genehmigungsrechtliche Regelungen für Rundfunkempfangsanlagen sind zu beachten.
- Öffnen Sie niemals das Gerät.
Ein evtl. notwendiger Eingriff sollte nur von geschultem Personal ausgeführt werden.
In folgenden Fällen sollten Sie das Gerät vom Netz trennen und einen Fachmann um Hilfe bitten:
- das Gerät war Feuchtigkeit ausgesetzt bzw. Flüssigkeit ist eingedrungen,
- bei Fehlfunktionen,
- bei starken äußeren Beschädigungen.
3 Montage
3.1 Wahl der Außeneinheit / LNB
Verwenden Sie Quattro-LNBs, nicht geeignet sind Quattro-Switch-LNBs.
3.2 Erdung
Die Antennenanlage muss den Bestimmungen entsprechend gegen Blitzschlag geschützt sein. Die Vorschriften bzgl. Erdung und Potentialausgleich nach DIN EN 60728-11 VDE 0855-1:2011-06, DIN VDE 0100 und DIN EN 62305 VDE 0185-305 sind unbedingt einzuhalten.
Ausgenommen davon sind nur solche Antennen, die mehr als 2 m unterhalb der Dachkante und weniger als 1,5 m vom Gebäude angebracht sind.
Warnung:
Erdungs- und Blitzschutzarbeiten dürfen nur von speziell geschulten Fachkräften des Elektrohandwerkes ausgeführt werden. Führen Sie niemals Erdungs- und Blitzschutzarbeiten selbst durch, wenn Sie keine Fachkraft mit entsprechenden Kenntnissen sind.
Folgende Hinweise dienen dem von Ihnen beauftragten Fachmann als Information:
- Der Antennenträger ist auf kürzestem Wege geradlinig und möglichst senkrecht mit der Blitzschutzanlage des Gebäudes zu verbinden (falls eine solche nicht vorhanden: mit der Gebäudeerde).
- Als geeigneter Erdungsleiter gilt ein Einzelmassivdraht mit einen Mindestquerschnitt von 16 mm ^2 Kupfer, isoliert oder blank, oder 25 mm ^2 Aluminium isoliert, oder 50 mm ^2 Stahl, oder metallische Hausinstallationen, vorausgesetzt dass deren Querschnitte und Dauerhaftigkeit mindestens den Anforderungen an Erdungsleiter entsprechen. Keinesfalls sind Schutzleiter oder Koaxialkabel-Außenleiter dafür zu verwenden!
- Das erste Gerät nach der Außeneinheit ist mittels 4 mm ^2 Kupferdraht mit der Gebäudeerde (z.B. mit dem geerdeten Antennenträger) zu verbinden.
3.3 Stecker und Kabel
- Für die Verbindung des LNBs mit dem TECHNISWITCH 5/8 MINI empfehlen wir die Verwendung von Mehrfach koaxialkabel, vier Kabel in einem Mantel wie z.B. das COAXSAT 115-4x3.6 Kabel.
• COAXSAT 115 hat auf 10 m 4,2 dB Dämpfung bei 2,15 GHz. - Um die Kabelverbindungen zu den Antennensteckdosen herzustellen, verwenden Sie bitte die dämpfungsarmen COAXSAT 120 oder COAXSAT 140 Kabel. Diese haben auf 10 m nur 3 dB Dämpfung bei 2,15 GHz.
- Verwenden Sie möglichst Kompressionsstecker!

F-KOMPRESSIONSSTECKER 3.9, Art.-Nr.: 0001/3338 geeignet für folgende Koaxialkabel:
• COAXSAT 115-3.6, Art.-Nr.: 0003/3011
• COAXSAT 115-2x3.6 Art.-Nr.: 0002/3022
• COAXSAT 115-4x3.6, Art.-Nr.: 0002/3014

F-KOMPRESSIONSSTECKER 4.9, Art.-Nr.: 0001/3337 geeignet für folgende Koaxialkabel:
• COAXSAT 120-4.6, Art.-Nr.: 0004/3107
• COAXSAT 140-4.6, Art.-Nr.: 0002/3106
Bei der Montage der Kompressionsstecker ist wie folgt vorzugehen:
- Kabel Abmanteln und Abisolieren.
- Geflecht auf den Kabelmantel biegen und die Folie an das Dielektrikum glatt anlegen.
- Stecker aufstecken und mit der Kompressions-zange (Art.-Nr. 0000/3339) zusammen drücken.


3.4 Antennensteckdosen
Die Teilnehmer sollten über Antennensteckdosen, z.B. SV 600 (Art.-Nr. 0003/3075) oder SVT 500 (Art.-Nr. 0000/3175), angeschlossen werden. So lassen sich ohne Umstecken auch die terrestrischen Programme empfangen, außerdem sind damit die angeschlossenen Geräte vor bandfremden Störungen geschützt.
4 Montage und Inbetriebnahme der Anlage
Eine Überprüfung der Kabel auf Kurzschluss vor dem Kontaktieren vermeidet eine spätere zeitraubende Fehlersuche.
- Eine Sternverteilung vom Dachboden oder aus der Hausmitte heraus wird empfohlen.
- Da Koaxialkabel sehr empfindlich sind, sollten Sie diese erst spät im Bauablauf verlegen.
- Verwenden Sie zur Installation wenn möglich Leerrohre.
- Knicken Sie die Kabel nicht!
- Eine Überprüfung der Kabel auf Kurzschluss vor dem Kontaktieren vermeidet eine spätere zeitraubende Fehlersuche.
- Achten Sie darauf, dass die Leitungen vom LNB nicht untereinander vertauscht wer den.
- Verlegen Sie die Kabel möglichst durchgehend.
- Ziehen Sie die Muttern der F-Stecker mäßig fest.
- Die Satellitensignale der Teilnehmerausgänge an der Längsseite (Ausgänge 3 ... 6) haben einen höheren Pegel, hier können Sie längere Teilnehmerleitungen anschließen.
- Die Signalqualität (dargestellt unter Antenneneinstellungen im Menü Ihres Empfängers) sollte gut im gelben, besser im grünen Bereich sein. Nutzen Sie ein Antennenmessgerät und beurteilen die MER. Die minimale MER entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung des Antennenmessgerätes.
- Sorgen Sie dafür, dass an den Stammeingängen vergleichbare Pegel anliegen.
- Achten Sie bei der Verteilung von terrestrischen Programmen darauf, möglichst Signale mit ähnlich-chem Pegel einzuspeisen. Bei Bedarf LTE-Filter vorschalten.
5 Technische Daten
| TECHNISWITCH 5/8 MINIArt.-Nr. 0000/3260 | Terrestrik, KabelTV/DOCSIS2 ... 790MHz | Satellitenbereich0,95 ... 2,15 GHz | |
| Abzweigverstärkung -15 dB (passiv) 2 ... | 4 dB, untere Abzweige 3 ... 8 dB | 1 | |
| Entkopplung >30 dB | |||
| Eingangspegel empfohlen 80 dBμV 65 dBμV | |||
| maximal 85 dBμV | 2 | ||
| Steuerung 11,5 ... 14 V / 16 ... 19 V, 0/22 kHz ±4 kHz mit USS >0,4 V; kein DiSEqC | |||
| Stromversorgung Multischalter 60 mA eines Empfängers (der Multischalter benötigt kein Netzteil) | |||
| maximal möglicher LNB-Strom | Fernspeisestrom des Empfängers abzgl. 60 mA,überlast- & kurzschlusssicher | ||
| Leistungsbedarf(stromnetzseitig) | Betriebsfall | 1 W für Multischalter, plus 4,5 W (max.) für LNB | |
| Empfänger aus | 0 W | ||
| ∅ jährlich3 | 9 kWh von den Empfängern | ||
| Umgebungsbedingungen | -25 ... +45 °C, IP 30 | ||
| Maße: L x B x H (mm); Gewicht | 115 x 79 x 33 ; 0,16 kg | ||
^1 Werte an unterer ... oberer Bandgrenze
^2 nach EN 60728-3: IMA 35 dB
^3 hier angenommen: 4 Empfänger, Nutzung 3h/Tag
6 Fehlersuchhilfen
| Fehler Mögliche Ursachen Abhilfe | ||
| Auf allen Polarisations-ebenen kein Empfang (deshalb auf allen Sendeern kein Empfang). | Antennenausrichtung stimmt nicht. Voraussetzung: Power-Indikator leuchtet. | Überprüfen Sie die Ausrichtung ihrer Antenne, Signalanzeige eines direkt an die Antenne angeschlossenen Empfängers oder Antennenmessgerät dafür verwenden. |
| Auf allen Polarisations-ebenen immer noch kein Empfang. | Kurzschluss in der LNB-Zuleitung. Kurzschluss beseitigen. Gerät für 10 sek. von stromversorgenden Empfängern trennen. | |
| Auf einzelnen Polarisationsebenen kein Empfang oder falscher Sender | LNB-Zuleitungen vertauscht bzw. Mittelleiter ist zu kurz. | Kontrollieren Sie die Zuordnung der Kabel und die Stecker. Überprüfen Sie z.B. mit einem Empfänger das Signal direkt an der dem Programm entsprechenden LNB-Zuleitung. |
| Auf den horizontalen Polarisationsebenen kein Empfang | Der Empfänger liefert eine zu geringe LNB-Spannung oder das LNB braucht zu viel Strom. | Verwenden Sie einen Empfänger, der bei 18V 400 mA liefern kann. |
| Einzelne Teilnehmer-ausgänge funktionieren nicht | LNB-Speisespannung des Empfängers fehlt (erkennbar, wenn der Empfänger allein angeschlossen ist, an nicht leuchtendem Power-Indikator des Multischalters) und/oder Schaltsignale des Receivers sind falsch. | Schließen Sie versuchsweise das Empfangsgerät an einem anderen Teilnehmerausgang an. Überprüfen Sie die Speisespannung und die Schaltsignale mit einem Messgerät oder erproben Sie ein anderes Empfangsgerät. |
| „Klötzchen“-Bildung im digitalen Bild | Signalpegel zu niedrig oder zu hoch bzw. Satellitenantenne nicht optimal ausgerichtet. | Antenne optimieren und/oder Pegel gemäß den technischen Daten einstellen! |
7 Installationsbeispiel: Anlage für 8 Teilnehmer

| Pegel Eingang [dBμV] | |
| SAT 55 ... | 80 |
| Terrestrik 70 ... | 90 |
| MindestpegelpegelAusgang Dose [dBμV] | |
| SAT 55 ... | 80 |
| Terrestrik 70 ... | 90 |
Ihr Gerät trägt das CE-Zeichen und erfüllt alle erforderlichen EU-Normen.
Änderungen und Druckfehler vorbehalten. Stand 01/17
Abschrift und Vervielfältigung nur mit Genehmigung des Herausgebers.
TechniSat ist ein eingetragenes Warenzeichen der
TechniSat Digital GmbH · Techni Park · Julius-Saxler-Str. 3 · D-54550 Daun
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