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Transpressor 1080 - Kompressor SPL - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice SPL Transpressor 1080 - page 1
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Produkttyp Kompressor / Dynamikprozessor
Marke SPL
Modell Transpressor 1080
Abmessungen (B x H x T) 482 x 88 x 239 mm
Tiefe mit Reglern/Buchsen 263 mm
Gewicht 3,8 kg
Netzspannung (umschaltbar) 115 V / 230 V, 50/60 Hz
Leistungsaufnahme 19 VA
Sicherungen 315 mA träge (230 V), 630 mA träge (115 V)
Eingänge XLR und 6,3-mm-Klinke (symmetrisch), Sidechain: 6,3-mm-Monoklinke
Ausgänge XLR und 6,3-mm-Klinke (symmetrisch), 2 Ausgänge (Output 1 & 2)
Stereo Link RJ45 (Kabeltyp 568A)
Frequenzgang (-3 dB) 10 Hz bis >200 kHz
Klirrfaktor (Transient Designer) < 0,004 %
Klirrfaktor (Kompressor) < 0,005 %
Dynamikumfang > 112 dB
Besondere Funktionen Transient Designer (Attack/Sustain), Twin Core Compressor (Threshold, Ratio, Attack, Release, Make Up), Parallel Mix, Auto-Modi, Sidechain-Filter, umschaltbare Reihenfolge
Lieferumfang Gerät, Netzkabel, Garantiekarte, Bedienungsanleitung
Hersteller SPL electronics GmbH, Sohlweg 80, 41372 Niederkrüchten, Deutschland
CE-Kennzeichnung Ja
WEEE-Registrierung 973 349 88

Häufig gestellte Fragen - Transpressor 1080 SPL

Wie schalte ich den SPL Transpressor 1080 ein?
Der Ein-/Aus-Schalter befindet sich auf der Rückseite des Geräts. Drücken Sie den POWER-Schalter. Die blaue ON-LED auf der Front leuchtet, wenn das Gerät eingeschaltet ist.
Was ist der Transient Designer und wie funktioniert er?
Der Transient Designer ermöglicht die pegelunabhängige Bearbeitung des Einschwing- und Ausschwingverhaltens eines Signals. Mit den Reglern Attack (Verstärkung/Absenkung um bis zu 15 dB) und Sustain (Verlängerung/Verkürzung um bis zu 24 dB) können Sie die Dynamik klanggestaltend beeinflussen.
Wie stelle ich den Twin Core Compressor für eine Bassdrum ein?
Stellen Sie Threshold so ein, dass die Kompression einsetzt (z. B. um -20 dB). Wählen Sie ein Ratio von etwa 4:1 bis 8:1. Setzen Sie Attack auf schnell (0,1 ms) und Release auf mittel (0,4 s). Nutzen Sie die Auto-Funktion für eine optimale Anpassung. Heben Sie den Pegel mit Make Up an.
Kann ich zwei Transpressor 1080 für Stereo-Bearbeitung verwenden?
Ja, verbinden Sie zwei Geräte über die Stereo Link/Slave-Buchse (RJ45, Kabeltyp 568A). Stellen Sie das Gerät, das die Einstellungen vorgibt, auf Master (LINK SLAVE-Schalter nicht aktiv) und das andere auf Slave (Schalter gedrückt). Der Slave übernimmt dann alle Steuerdaten.
Wofür ist der GND Lift Schalter?
Der GND Lift-Schalter trennt die interne Masse von der Gehäusemasse, um Brummschleifen zu beseitigen. Drücken Sie den Schalter, wenn Brummen auftritt. Normalerweise ist er deaktiviert, um die Abschirmung zu erhalten.
Wie verwende ich die Sidechain-Funktion?
Schalten Sie den Detector-Schalter auf EXT SC. Schließen Sie ein externes Signal (z. B. einen EQ) an die Sidechain-Klinkenbuchse an. Der Kompressor reagiert dann auf dieses Signal statt auf das Audiosignal. Beispiel: Ducking des Basses mit der Bassdrum.
Was macht der Parallel Mix Regler?
Der Parallel Mix-Regler mischt das unbearbeitete (DRY) und das bearbeitete (WET) Signal. In der Mittelstellung (1:1) sind beide gleich stark. So können Sie die Intensität der Effekte fein dosieren, z. B. für eine harmonische Einbettung extremer Einstellungen.
Wie reinige ich das Gerät?
Trennen Sie das Gerät vor der Reinigung vom Stromnetz. Verwenden Sie ein sauberes, trockenes Tuch, eventuell mit etwas säurefreiem Reinigungsöl. Keine Lösungsmittel verwenden, um die Gehäuseoberfläche nicht zu beschädigen.
Welche Sicherung benötigt der Transpressor 1080?
Bei 230 V Netzspannung wird eine träge Sicherung mit 315 mA verwendet, bei 115 V eine mit 630 mA. Die Sicherung befindet sich hinter der Klappe rechts neben der Netzbuchse auf der Rückseite.
Was tun bei Brummschleifen?
Brummschleifen können Sie mit dem GND Lift-Schalter beheben. Drücken Sie den Schalter auf der Rückseite, um die interne Masse vom Gehäuse zu trennen. Überprüfen Sie auch die Verkabelung und Erdpotentiale der angeschlossenen Geräte.

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BEDIENUNGSANLEITUNG Transpressor 1080 SPL

Entwickler: Jens Gronwald

Dieses Handbuch enthält eine Beschreibung des Produkts, jedoch keine Garantien für bestimmte Eigenschaften oder Einsatzerfolge. Maßgebend ist, soweit nicht anders vereinbart, der technische Stand zum Zeitpunkt der gemeinsamen Auslieferung von Produkt und Bedienungs anleitung durch die SPL electronics GmbH.

Konstruktion und Schaltungstechnik unterliegen ständiger Weiterentwicklung und Verbesserung. Technische Änderungen bleiben vorbehalten.

Dieses Handbuch ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte bleiben vorbehalten. Das Kopieren, Vervielfältigen, Übersetzen oder Umsetzen in irgendein elektronisches Medium oder in maschinell lesbare Form im Ganzen oder in Teilen ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung der SPL electronics GmbH gestattet.

SPL electronics GmbH

Sohlweg 80

41372 Niederkrüchten

Fon (0 21 63) 98 34 0

Fax (0 21 63) 98 34 20

E-Mail: info@spl.info

Internet: www.spl.info

Die Konformität dieses Geräts zu den EU-Richtlinien wird durch das CE-Zeichen auf dem Gerät bestätigt. Die Konformitätserklärung kann unter der o. a. Adresse eingesehen werden.

SPL Transpressor 1080 - SPL electronics GmbH - 1

Hinweise zum Umweltschutz

Am Ende seiner Nutzungsdauer darf dieses Gerät nicht mit dem normalen Hausmüll entsorgt werden. Geben Sie es stattdessen an einer Sammelstelle für Elektro- und Elektronikschrott ab. Die entsprechenden Symbole dafür stehen auf dem Gerät, auf der Verpackung und in der Bedienungsanleitung. Entsprechend

SPL Transpressor 1080 - Hinweise zum Umweltschutz - 1

ihrer Kennzeichnung können die eingesetzten Materialien wiederverwendet werden. Leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt, indem Sie die Wiederverwendung, das Recycling von Rohstoffen oder andere Arten von Altgeräte-Recycling ermöglichen. Weitere Informationen über Ihre zuständige Abfallbeseitigungsstelle erhalten Sie bei Ihrer örtlichen Verwaltung.

WEEE-Registrierung: 973 349 88

© 2010 SPL electronics GmbH. Alle Rechte, technische Änderungen und Druckfehler vorbehalten. Alle genannten Markennamen sind Warenzeichen der jeweiligen Inhaber.

SPL Transpressor 1080 - Hinweise zum Umweltschutz - 2

Symbole und Hinweise 4

Lieferumfang & Verpackung 4

Wichtige Sicherheitshinweise 4

Inbetriebnahme 5

Aufstellung 5

Einleitung 6

Duale Dynamikbearbeitung 6

Einsatz, Anwendung, Besondere technische Merkmale 7

Rückseite 8

Anschlussdiagramm 8

Signalanschluss, Ein- und Ausgangselektronik, Klinkenbuchsen, XLR-Buchsen 9

Netzspannungsanschluss und Sicherung, Spannungswahlschalter (VOLTAGE) 9

Ein-/Aus-Schalter, GND Lift 9

Symmetrische Verbindungen, Unsymmetrische Verbindungen (Cinch, Mono-Klinke) 10

Eingang (Input), Sidechain, Stereo Link/Slave, Ausgang 1 & Ausgang 2 11

Bedienung 12

Übersicht 12

Bedienelemente 13

Der Transient Designer, TD On, Attack, Sustain 13

Der Twin Core Compressor, Comp On, Threshold, Ratio, Attack 14

Attack im AUTO-Modus, Release, Release im AUTO-Modus, Make Up 15

Detector/EXT SC, OFF, FILTER; Detector/1, 2, 3, GR-Anzeige, OUT-Anzeige 16

ON, SIG 17

Parallel Mix 17

TD On, Comp On 17

Comp Pre, Link Slave 18

Anwendung Transient Designer 19

Schlagzeug, Schlagzeug: Raumanteile 19

Gitarren, Übertragen dynamischer Strukturen, Bass, Neue Hallprogramme 20

Chöre & zweite Stimmen; Keyboards, Sampler, Drum-Machines; Post Production, Mastering 21

Technische Daten 22

Blockdiagramm 23

Kopiervorlage Einstellungen 24

Ihre Notizen 25

Symbole und Hinweise

SPL Transpressor 1080 - Symbole und Hinweise - 1

DAS BLITZSYMBOL IN EINEM DREIECK WARNT SIE IN DIESER ANLEITUNG VOR DER GEFAHR EINES GEFÄHRLICHEN ELEKTRISCHEN SCHLAGES – DAS GILT FÜR DAS INNERE DES GERÄTS AUCH NOCH EINIGE ZEIT NACH TRENNUNG DES GERÄTS VON DER STROMVERSORGUNG.

SPL Transpressor 1080 - Symbole und Hinweise - 2

DAS AUSRUFEZEICHEN IM DREIECK MACHT SIE IN DIESER ANLEITUNG DARAUF AUFMERKSAM, DASS AN DIESER STELLE WICHTIGE BETRIEBS- UND WARNHINWEISE AUFGEFÜHRT SIND. LESEN SIE DIESE HINWEISE BESONDERS AUFMERKSAM UND FOLGEN SIE DEN HINWEISEN UNTER ALLEN UMSTÄNDEN.

SPL Transpressor 1080 - Symbole und Hinweise - 3

Das Symbol der einzuschaltenden Lampe lenkt Ihre Aufmerksamkeit auf Erklärungen wichtiger Funktionen oder Anwendungen.

Achtung: Führen Sie keine Änderungen an diesem Gerät ohne Genehmigung der SPL electronics GmbH durch. Andernfalls können Sie Garantie-, Gewährleistungs- und Produktunterstützungsansprüche verlieren.

Lieferumfang & Verpackung

Der Lieferumfang umfasst den Transpressor, das Netzkabel, die Garantiekarte und diese Anleitung.

Bitte bewahren Sie die Originalverpackung auf. Sie können damit das Gerät jederzeit selbst sicher transportieren. Sollte das Gerät einmal gewartet werden müssen, ist mit der Originalverpackung ein transportsicherer Versand gewährleistet.

Wichtige Sicherheitshinweise

SPL Transpressor 1080 - Wichtige Sicherheitshinweise - 1

Bewahren Sie diese Anleitung bitte auf. Lesen und befolgen Sie alle Sicherheits- und Betriebsanleitungen vor der Gerätebenutzung aufmerksam. Befolgen Sie alle auf dem Gerät angebrachten und in dieser Anleitung vermerkten Warn- und Sicherheitshinweise.

Anschlüsse: Verwenden Sie nur beschriebene Anschlüsse. Andere Anschlüsse können zu Gefahren und Schäden führen.

Wasser und Feuchtigkeit: Verwenden Sie dieses Gerät nicht in Wassernähe, z. B. neben einem Waschbecken oder einer Badewanne, in einem feuchten Keller, neben Schwimmbecken usw. Es besteht die Gefahr sehr gefährlicher Stromschläge!

Eindringen von Fremdkörpern und Flüssigkeiten: Stecken Sie niemals irgendwelche Fremdkörper durch die Gehäuseöffnungen in das Gerät. Sie können mit gefährlichen Spannungen in Kontakt geraten oder einen Kurzschluss auslösen. Schütten sie niemals Flüssigkeiten jeglicher Art auf das Gerät. In allen Fällen besteht die Gefahr von Geräteschäden, Feuer oder gefährlichen Stromschlägen!

Gerät öffnen: Öffnen Sie das Gerät nicht, weil es dadurch beschädigt werden kann und auch nach Trennung von der Stromversorgung die Gefahr eines Stromschlags besteht.

Stromversorgung: Betreiben Sie das Gerät nur an Spannungsquellen, die auf dem Gerät angegeben sind. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihren Händler oder Ihren Stromversorger. Trennen Sie das Gerät von der Stromversorgung, wenn es längere Zeit nicht verwendet wird. Ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose, um das Gerät von der Stromversorgung zu trennen. Stellen Sie daher sicher, dass der Netzstecker immer zugänglich ist.

Netzkabelschutz: Verlegen Sie Netzkabel stets unter Ausschluss der Gefahr von Kabelquetschungen. Treten Sie daher auch nicht auf das Kabel und legen Sie keine Gegenstände darauf ab. Vermeiden Sie die elektrische Überlastung von Wandsteckdosen, Verlängerungskabeln oder Mehrfachsteckdosen Beachten Sie die Herstellerhinweise. Bei Überlastung besteht Feuergefahr und das Risiko von Stromschlägen.

Blitz: Ziehen Sie vor einem Gewitter den Netzstecker aus der Steckdose (jedoch niemals während eines Gewitters – Lebensgefahr!). Verfahren Sie ebenso mit verbundenen Geräten und ziehen Sie auch ggf. über eine Gerätekette verbundene Antennen-, Telefon- oder Computernetzkabel aus den Anschlussdosen, um das Gerät vor Blitz- oder Überspannungsschäden zu schützen.

Luftzirkulation: Schlitze im Gehäuse dienen der Belüftung, um das Gerät vor Überhitzung zu schützen. Bedecken oder versperren Sie diese Öffnungen niemals. Stellen Sie das Gerät niemals auf eine weiche Unterlage (Teppich, Sofa, Decke o. ä.). Sehen Sie als Abstand zu anderen Geräten sowie bei Schrank- oder Rack-Einbau rundum ca. 4-5 cm Abstand vor.

Regler/Schalter: Betätigen Sie nur Regler und Schalter, die in der Bedienungsanleitung beschrieben werden. Die fehlerhafte Einstellung anderer Regelelemente kann zur Beschädigung führen und Reparaturaufwand nach sich ziehen. Betätigen Sie Schalter und Regler niemals gewaltsam.

Reparaturen: Ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose und lassen Sie nur von qualifizierten Fachkräften eine Reparatur durchführen, wenn Flüssigkeiten, Regen, Wasser oder Fremdkörper in das Gerät gelangt sind, das Gerät heruntergefallen oder auf andere Weise beschädigt worden ist oder das Gerät trotz Beachtung aller Anleitungen nicht normal funktioniert bzw. Veränderungen in der Leistung aufweist.

Schalten Sie vorab die Sicherung des betreffenden Stromkreises ab, falls das Netzkabel oder der Netzstecker beschädigt ist. Ziehen Sie erst dann den Netzstecker.

Ersatzteile: Stellen Sie sicher, dass Servicetechniker Original-Ersatzteile oder Teile mit denselben Spezifikationen wie die Originalteile verwenden. Falsch spezifizierter Ersatz kann Feuer, elektrischen Schlag oder andere Gefahren sowie Folgeschäden verursachen.

Sicherheitsprüfung: Bitten Sie Servicetechniker stets darum, eine Sicherheitsprüfung vorzunehmen, damit der einwandfreie Betriebszustand des Gerätes gewährleistet ist.

Reinigung: Verwenden Sie zur Reinigung keine Lösemittel, damit die Gehäuseoberfläche nicht beschädigt wird. Benutzen Sie ein sauberes, trockenes Tuch, eventuell mit ein wenig säurefreiem Reinigungsöl getränkt. Trennen Sie das Gerät vor der Reinigung von der Stromversorgung.

Inbetriebnahme

Stellen Sie vor dem Anschluss des Geräts an die Stromversorgung sicher, dass die Position des rückseitigen Spannungswahlschalters der Spannung Ihrer lokalen Stromversorgung entspricht (230V/50 Hz = 220-240 V, 115V/60 Hz = 110-120 Volt). Wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihren Händler, einen qualifizierten Elektriker oder an das örtliche Elektrizitätswerk.

Vor dem Anschließen an die Stromversorgung und an weitere Geräte sind das Gerät und alle daran anzuschließenden Geräte auszuschalten. Ebenso ist das Gerät vor jeder Änderung der Verkabelung stets auszuschalten. Befolgen Sie alle Sicherheitshinweise ab Seite 5 und lesen Sie die weiteren Informationen zu Verkabelung und Anschlüssen ab Seite 8, bevor Sie das Gerät anschließen und einschalten.

Aufstellung

Platzieren Sie das Gerät ausschließlich auf einer festen, ebenen und geraden Unterlage. Das Gehäuse des Geräts ist weitgehend gegen elektromagnetische und hochfrequente Einstreuungen geschützt. Dennoch ist Sorgfalt bei der Wahl des Aufstellplatzes angebracht, um nachteilige Effekte durch eventuell einfallende Störsignale oder -potentiale auszuschließen. Stellen Sie das Gerät weder in der Nähe von Störquellen wie Transformatoren und Motoren oder hochspannungsführenden Leitungen und Geräten noch unmittelbar über oder unter Endstufen und digitalen Prozessoren auf. Stellen Sie das Gerät nicht an einem Platz mit direkter Sonneneinstrahlung oder nahe einer Heizung auf. Vermeiden Sie allgemein die Einwirkung von Vibrationen, Rauch, Staub oder Schmutz, Hitze oder Kälte. Sorgen sie stets für ausreichende Luftzirkulation: halten Sie seitlich und nach oben einen Abstand von 4-5 cm zu anderen Geräten ein.

SPL Transpressor 1080 - Aufstellung - 1

SPL Transpressor 1080 - Aufstellung - 2

Duale Dynamikbearbeitung

Bereits Ende der 90er Jahre revolutionierte SPL die Dynamikbearbeitung von Audio-Signalen mit einer grundlegend neuen Technik. Der Transient Designer erlaubte erstmals den pege-lunabhängigen Zugriff auf den Signalverlauf, um den Einschwingvorgang zu verstärken oder abzusenken und den Ausschwingvorgang eines Schallereignisses zu verlängern oder zu verkürzen. Damit war die bisher auf einen Einsatzpegel bezogene Dynamikbearbeitung um eine primär klanggestalterische Ebene erweitert worden, die sich allein an der Signalflanke orientiert.

Herkömmliche Kompressoren/Limiter arbeiten pegelabhängig. Stellt man sich einen idealisierten dynamischen Signalverlauf vor, beschreiben die Anstiegs- und Abfallflanken des Verlaufs die Form einer Glocke. Ein Kompressor/Limiter greift hier ab einem festzulegenden Einsatzschwellenwert (Threshold) ein. Dem bisherigen Signalverlauf wird nun ab diesem Einsatzwert durch eine Regelkennlinie ein anderer Verlauf vorgegeben. Diese Regelkennlinie wird durch weitere Parameter festgelegt. So kann man grundsätzlich Pegel begrenzen, weil Ihre Energie zu hoch ist, etwa um die Elektronik nicht zu übersteuern. Einzelsignale können gezielt bearbeitet werden – sowohl klanglich möglichst unauffällig, um sie unverfälscht, aber im Pegel angepasst in eine Mischung einzufügen, als auch bewusst klanglich von der Kompression geprägt, z. B. um eine Bass Drum durch Verdichtung prägnanter klingen zu lassen. In komplexen Signalen können Pegelspitzen begrenzt werden, so dass der Durchschnittspegel insgesamt angehoben werden kann. Ohne jetzt den gesamten Anwendungsbereich der Kompression ausmalen zu wollen, halten wir fest, dass die Bearbeitung immer am Einsatzpegel festgemacht wird.

Im Gegensatz dazu ist der Bezugspunkt für den Transient Designer nicht der Signalpegel, sondern die Form des Signalverlaufs. Sobald ein Signal einen Anschlag aufweist, wird es in die Bearbeitung einbezogen. Es ist daher egal, wie laut der Ton ist, er wird stets gleichermaßen vom Transient Designer bearbeitet.

Als Transiente bezeichnet man den ersten dynamischen Impuls eines Schallereignisses. Diese transienten Klanganteile treten auf, noch bevor ein Ton eine ganze Schwingung vollendet hat – und sie sind maßgeblich für die Klangerkennung. Es ist schließlich nicht so entscheidend, ob eine Snare-Drum laut oder leise gespielt wird, wir erkennen Ihren Klang in allen Fällen. Einflüsse auf die Transientenstruktur verändern daher ganz wesentlich den Charakter eines Klangs; der Transient Designer ist daher ein primär klanggestaltendes Dynamikwerkzeug. Würde man mit dem Kompressor diese Klanganteile bearbeiten wollen, müssen so extrem schnelle Parameter-Werte gesetzt werden, dass sie für den folgenden Teil des Signalverlaufs ungeeignet sind und unerwünschte Effekte (Pumpen) auftreten. Der Transient Designer ergänzt also die Dynamikbearbeitung des Kompressors exakt an der Stelle, wo die herkömmliche Technik an ihre Grenzen stößt.

Der Transpressor vereint nun diese beiden wesentlichen Techniken zur Dynamikbearbeitung. Für sich schon jeweils mächtige Werkzeuge, ist ihre Verschmelzung weit mehr als die Summe der Teile. Die direkte Interaktion in frei wählbarer Reihenfolge ergibt neuartige Effekte und weitreichendere Eingriffe, als sie bisher möglich waren. So reagiert der Kompressor natürlich anders, wenn die Transientenstruktur zuvor mit dem Transient Designer bearbeitet wird. Umgekehrt behält ein komprimiertes Signal durch Betonung der Transientenstruktur seinen klanglichen Charakter – oder gewinnt noch hinzu.

So wird bei der Arbeit mit dem Transpressor schlagartig klar, wie vorteilhaft es ist, endlich frei auf beiden Ebenen der Dynamikbearbeitung arbeiten zu können. Im Studio- und Live-Betrieb beispielsweise steht man oft vor der Aufgabe, bei perkussiven Signalen (Snare, Bass-Drum ...) Transienten zu bearbeiten und dann den Klang durch Kompression zu verdichten. Einzelgeräte müssen dazu gezielt zusammengestellt werden, mit dem Transpressor ist das dagegen eine naheliegende Alltagsaufgabe. Soll aber im Interesse eines konstanten Pegels doch zunächst komprimiert und anschließend die Transientenstruktur bearbeitet werden, schaltet man auf Knopfdruck den Kompressor vor den Transient Designer. Gleiches gilt für alle anderen, dynamischen kritischen bzw. anspruchsvollen Signale: der Transpressor ist ein extrem flexibles und vielseitiges Dynamikwerkzeug – neben allen perkussiven Instrumenten insbesondere auch für E-Bass und Gitarren.

Einsatz

• Live und im Studio als sehr flexibles und vielseitiges, einkanaliges Dynamikwerkzeug
- Link-Funktion für Stereo-Bearbeitungen mit zwei Geräten

Anwendung

  • Umfassende, korrektive und klanggestaltende Dynamikbearbeitung aller Instrumente und Stimmen
  • Die Paradedisziplin für die Verwendung beider Module ist die Bearbeitung dynamischer Signale wie perkussive Instrumente, Bass- und Gitarrenspuren, Piano usw.
  • Als Transient Designer
  • Als Kompressor

Besondere technische Merkmale

  • Eine schaltungstechnische Besonderheit ist die Doppel-VCA-Schaltung, die im Kompressor und erstmals auch im Transient Designer Verwendung findet. Differenzbildung und Lasthalbierung verringern die Neigung zu Nebeneffekten (Klick oder Plopp-Geräusche) und Störungen (Verzerrungswerte) erheblich.
  • In den Kompressor-Schaltungen kommen Operationsverstärker aus der Messtechnik mit sehr geringem Gleichspannungsversatz zum Einsatz. Die gewonnenen Steuerspannungen für die Regelvorgänge des Kompressors sind daher extrem präzise – eine wichtige Voraussetzung für hohe Qualität in der Signalbearbeitung.
  • Hochwertige Operationsverstärker von Burr Brown in den Ein- und Ausgangsstufen.
  • Die konsequent im Platinen-Layout angewandte, zentrale Sternpunkt-Masseführung minimiert Störeinflüsse, die über die Massebahnen einwirken könnten. Auch dies trägt wesentlich zu einer hohen, im wahrsten Sinne des Wortes „sauberen“ Klangqualität bei.

SPL Transpressor 1080 - Besondere technische Merkmale - 1

SPL Transpressor 1080 - Besondere technische Merkmale - 2

flowchart
graph TD
    A["Insert-Returns (Konsole, DAW etc.)"] --> B["AUSGANG 1"]
    C["Equalizer"] --> D["EINGANG"]
    E["VOLTAGE I FUSE 230V -50Hz 315mA slow 250"] --> A
    F["CAUTION WITH ELECTRIC HOURS DO NOT OPEN"] --> G["GND LIFT"]
    G --> H["spl"]
    H --> I["www.spl.info MADE IN GERMANY"]
    I --> J["OUTPUT 2 BAL"]
    J --> K["OUTPUT 1 NEUTRIK"]
    K --> L["OUTPUT 1"]
    L --> M["SERIAL No."]
    M --> N["WARNING TO REDUCE RISK OF FIRE OR ELECTRIC SHOCK. DO NOT EXPOSE THIS UNIT RAIN OR MOISTURE. THIS EQUIPMENT MUST BE EARTHED. XLR (BAL): 1 = GND, 2 = HOT (+), 3 = COLD (-) TRS JACK (BAL): TIP = (+), RING = (-), SLE = GND TS JACK (UNBAL): TIP = (+) SLEEVE = GND CONNECTOR WIRING"]
    N --> O["3AVS / NK/4A"]
    O --> P["RJ 4S TYPE 568A"]
    P --> Q["SIDECHAIN"]
    Q --> R["NIVCHAN"]
    R --> S["BAL"]
    S --> T["INPUT -10 dBV +4 dBu"]
    T --> U["Vorverstärker, Konsolen- oder DAW-Insert-Sends"]

    V["Prüfen Sie die korrekte Einstellung des Spannungswahlschalters entsprechend der lokalen Stromversorgung."] --> W["weitere Insert-Returns, andere Effektgeräte ..."]

    X["AUSGANG 2"] --> Y["weitere Insert-Returns, andere Effektgeräte ..."]

    Z["Equalizer"] --> AA["weitere Insert-Returns, andere Effektgeräte ..."]

    AB["Verbergsatz: KEIN ETHERNET"] --> AC["Zweiter Transpressor"]
    AC --> AD["Output Signal"]
    AD --> AE["Signal Signal"]

PINBELEGUNG XLR-Eingangsbuchsen: 1=Masse, 2=heiß (+), 3=kalt (-) PINBELEGUNG XLR-Ausse 1=Masse, 2=heiß (-)

Signalanschluss

Schalten Sie vor dem ersten Anschluss und bei allen weiteren Kabelanschlussarbeiten das Gerät und alle daran anzuschließenden Geräte aus. Andernfalls besteht die Gefahr von Gehör- und Geräteschäden.

Ein- und Ausgangselektronik

Die Ein- und Ausgangselektronik des Transpressors hält durch Überbrückungsschaltungen auch bei Geräte- oder Stromausfällen den Signalfluss aufrecht (Stromausfallsicherung).

Die Überbrückungsschaltungen basieren auf hochwertigen Relais. Die Kontaktflächen sind für hohe Leitfähigkeit vergoldet und gekapselt, um atmosphärische oder klimatische Einflüsse auszuschließen.

Klinkenbuchsen

Die Klinkenbuchsen am Eingang (INPUT) und am Ausgang 2 (OUTPUT 2) sind symmetrisch beschaltet. Um eine symmetrische Verbindung herzustellen, verwenden Sie Stereo-Klinkenstecker. Bei Verwendung von Mono-Klinkensteckern stellen Sie eine unsymmetrische Verbindung her. Die Klinkenbuchse des SIDECHAIN-Eingangs ist unsymmetrisch beschaltet. Hier stellen Sie sowohl mit Stereo- als auch mit Mono-Klinkensteckern unsymmetrische Verbindungen her.

XLR-Buchsen

Alle XLR-Buchsen sind symmetrisch beschaltet. Eingänge sind immer weiblich und nehmen männliche Stecker auf, umgekehrt sind Ausgänge immer männlich. Alles in allem ein nachvollziehbares Prinzip.

Netzspannungsanschluss und Sicherung

Schließen Sie das mitgelieferte, dreipolige Kaltgeräte-Netzkabel an die dreipolige Standard-IEC-Anschlussbuchse an. Transformator, Stromkabel und Kaltgerätebuchse entsprechen den VDE-, UL- und CSA-Bestimmungen.

Die Stromsicherung (träge) ist von außen zugänglich: sie befindet sich hinter der Klappe rechts von der Netzbuchse und hat einen Wert von 315 mA (230 V) bzw. 630 mA (115 V).

Spannungswahlschalter (VOLTAGE)

Mit dem Spannungswahlschalter passen Sie das Netzteil der jeweiligen Spannung an, die lokal zur Verfügung steht.

WICHTIG: Stellen Sie vor dem Anschluss des Geräts an das Stromversorgungsnetz sicher, dass die Position des rückseitigen Spannungswahlschalters der Spannung Ihrer lokalen Stromversorgung entspricht (230 V/50 Hz oder 115 V/60 Hz).

Ein-/Aus-Schalter

Mit dem rückseitigen POWER-Schalter schalten Sie das Gerät ein oder aus. Die blaue ON-LED oberhalb der GR-LED-Anzeige auf der Front leuchtet, wenn das Gerät eingeschaltet ist – unabhängig von der Stellung der TD ON- und COMP ON-Schalter.

GND Lift

Mit dem GND Lift-Schalter können Brummschleifen behoben werden, indem bei gedrücktem Schalter die interne Masse von der Gehäusemasse getrennt wird. Brummschleifen können beispielsweise auftreten, wenn der Transpressor an Geräte mit einem anderen Erdpotential angeschlossen wird. Im Normalfall ist der Schalter daher deaktiviert, damit die Abschirmwirkung des Gehäuses erhalten bleibt.

SPL Transpressor 1080 - GND Lift - 1

SPL Transpressor 1080 - GND Lift - 2

Symmetrische Verbindungen

Es ist unmöglich, ein einzelnes Signal mit Sicherheit störungsfrei zu übertragen, da Abschirmungen nur gegen elektrische, aber nicht gegen elektromagnetische Wechselfelder wirken. Motoren, Transformatoren oder wechselstromführende Leitungen können immer Störungen induzieren. Aber selbst wenn die Übertragung gelänge, würden Unterschiede bei den Masse-Wechselpotentialen zwischen Sender und Empfänger Störungen erzeugen. Bei symmetrischen Verbindungen wird neben dem Audio-Signal zusätzlich ein identisches Referenzsignal mit umgekehrter Polarität übertragen. Neben diesen positiven und negativen Signalleitungen wird über einen dritten Leiter das Massesignal geführt und so vom Signal getrennt. Ein- und Ausgänge einer symmetrischen Verbindungen arbeiten als Sender und Empfänger, wobei der Empfänger durch eine Differenzbildung aus Nutz- und Referenzsignal die Störeinflüsse eliminieren kann.

Unsymmetrische Verbindungen (Cinch, Mono-Klinke)

Unsymmetrische Verbindungen von und zu Cinch- oder Mono-Klinkenbuchsen sind ohne Adapter möglich. Wichtig ist die korrekte Polung der drei XLR-Leiter. Die Abbildung zeigt die Pinbelegung aller XLR-Buchsen sowie die korrekte Polung für eine Verbindung bei unsymmetrischer Verkabelung:

Eingang Ausgang
symmetrisch unsymmetrisch
2 1 3

2 1 3

symmetrisch unsymmetrisch
1=GND 2=heiss (+) 3=kalt (-)

1 2 3 (+)

1 2 3

Verbindungen zu Cinch-Buchsen sind immer unsymmetrisch, Verbindungen zu Klinkenbuchsen können sowohl symmetrisch (dreipolige Klinke/Stereo) als auch unsymmetrisch (zweipolige Klinke/Mono) sein. Wir empfehlen die Verwendung individuell konfigurierter Kabel von XLR auf Cinch/Klinke, um auf Adapter verzichten zu können. Diese sind im Fachhandel erhältlich. Anhand der oben abgebildeten XLR-Pinbelegungsgrafik kann der Fachhändler sicherstellen, das richtig konfigurierte Kabel zur Verfügung zu stellen.

Eingang (Input)

Die symmetrisch ausgeführten XLR- und Klinkeneingangsbuchsen dienen zum Anschluss der Signalquellen.

Der maximale Eingangspegel des Line-Eingangs beträgt +21 dBu.

XLR- und Klinkenbuchse sind parallel geschaltet und sollten nicht gleichzeitig, sondern wahlweise benutzt werden.

Der Schalter +4 dBu/-10 dBV schaltet die Empfindlichkeit der Eingangsstufe um. Bei Signalen mit geringem Pegel bewirkt der Schalter in der Position -10 dB eine Verstärkung des Signals in der Eingangsstufe um 7,8 dB.

Sidechain

Über diesen Mono-Eingang steuern Sie die Regelstrecke des Kompressors (engl. „side chain“) von einer externen Quelle aus an. Die Klinkenbuchse ist unsymmetrisch beschaltet, Anschluss finden hier weitere Signale bzw. Effektgeräte wie EQs usw.

Zur Anwendung der Sidechain-Steuerung lesen Sie bitte die Information unter „Detector/Ext SC, OFF, FILTER“ auf Seite 16.

Stereo Link/Slave

Über diese RJ 45-Buchse verbinden Sie zwei Transpressor, die im Stereo-Modus betrieben werden sollen. Verwenden Sie ausschließlich Ethernet-Kabel vom Typ 568 A. Verwenden Sie keine anderen Typen, z. B. mit gedrehten Kontakten, um Fehlfunktionen zu vermeiden.

Zur Anwendung der STEREO LINK/SLAVE-Funktion lesen Sie bitte die Information unter „LINK SLAVE“ auf Seite 18.

ACHTUNG: Schließen Sie hier niemals versehentlich Netzwerkkabel von Computern an. Die Spannungen, die an der STEREO LINK/SLAVE-Buchse des Transpressors anliegen, zerstören Computer-Netzwerkkomponenten.

Ausgang 1 & Ausgang 2 (Output 1 & Output 2)

Das Ausgangssignal des Transpressors liegt an den elektronisch symmetrierten Analogausgängen OUTPUT 1 und OUTPUT 2 an. Die Ausstattung mit doppelten Ausgängen ist sehr praktisch um etwa gleichzeitig mehrere Kanäle auf Konsolen oder DAWs zurückzuführen. Jeder Ausgang verfügt über eigene Treiberstufen, um eine gegenseitige Beeinflussung bei paralleler Nutzung auszuschließen.

Die Klinkenbuchse am OUTPUT 2 ist parallel zur XLR-Buchse beschaltet, daher sollte sie nur alternativ genutzt werden, aber nicht gleichzeitig mit der XLR-Buchse des OUTPUT 2.

JNDNI PUSH BAL. NEUTRIK -10 dBV +4 dBu INPUT

SPL Transpressor 1080 - Ausgang 1 &amp; Ausgang 2 (Output 1 &amp; Output 2) - 2

SPL Transpressor 1080 - Ausgang 1 &amp; Ausgang 2 (Output 1 &amp; Output 2) - 3

SPL Transpressor 1080 - Ausgang 1 &amp; Ausgang 2 (Output 1 &amp; Output 2) - 4

SPL Transpressor 1080 - Ausgang 1 &amp; Ausgang 2 (Output 1 &amp; Output 2) - 5

SPL Transpressor 1080 - Ausgang 1 &amp; Ausgang 2 (Output 1 &amp; Output 2) - 6

ATTACK SUSTAIN TRANSIENT DESOEMER THRESHOLD RATIO ATTACK RELEASE TWIN CORE COMPRESSOR MAKE-UP TEST SC OFF FETTER AUTO DETECTOR GR OUT 1:1 PARALLEL MODE Transpressor spl 1D ON COMP ON COMP PRE LINK SLAVE Sound Performance Unit Made in territory Model: 10860

Übersicht

Die Bedienelemente auf der Frontseite des Transpressors sind in vier Bereiche aufgeteilt: Transient Designer, Twin Core Compressor, Parallel Mix und Schalter.

  1. Der Transient Designer besticht wie immer durch die Einfachheit des Konzepts zur Gestaltung des dynamischen Signalverlaufs. Mit nur zwei Reglern legen Sie das Ein- und Ausschwingverhalten fest.
  2. In der Twin Core Compressor-Sektion finden Sie fünf Regler vor, um die klassischen Kompressionsparameter zu steuern: Threshold (Einsatzwert), Ratio (Kompressionsverhältnis), Attack (Pegelanstieg), Release (Pegelabfall), Make Up (Aufholverstärkung).
  3. Die PARALLEL MIX-Funktion ist auf Grund Ihrer zentralen Bedeutung in einem eigenen Bereich untergebracht. Hier mischen Sie das Verhältnis vom Effekt- zum Originalsignal.
  4. Der abschließende Schalter-Bereich fasst wesentliche Schaltfunktionen übersichtlich zusammen: Ein- und Ausschalten bzw. Reihenfolge von Transient Designer und Twin Core Compressor, Aktivieren der Link-Funktion bzw. Betriebsmodus SLAVE.

Der Transient Designer

Sie brauchen nur zwei Regler pro Kanal zu bedienen, um das Ein- und Ausschwingverhalten eines Schallereignisses zu steuern: Der Attack-Regler kann Einschwingvorgänge um bis zu 15dB verstärken oder absenken, der Sustain-Regler verlängert oder verkürzt den Ausschwingvorgang um bis zu 24dB. Auf denkbar einfache Weise erschließen Sie völlig neue und verblüffend weitreichende dynamische Bearbeitungsmöglichkeiten. Die Kombination mit dem Kompressor-Modul erweitert die Dynamikbearbeitung exakt an der Stelle, wo der Kompressor an seine Grenzen stößt. Die Transientenbearbeitung erlaubt Eingriffe, die selbst bei hohen Kompressiosraten noch dynamische Strukturen hervorheben kann. Der entscheidende Kick oder Punch ist eben nur auf dieser Ebene zu erzielen, so dass sich beide Techniken hervorragend ergänzen.

TD On

Mit dem TD ON-Schalter aktivieren oder deaktivieren Sie die Bearbeitungselektronik des Transient Designer-Moduls. Bei Deaktivierung werden die Eingangssignale direkt auf das Twin Core Compressor-Modul geleitet, die Elektronik des Transient Designer-Moduls also umgangen. Ist der Kompressor deaktiviert, werden die Signale direkt auf die Ausgänge geleitet.

Der TD ON-Schalter hat in der Anwendung die wesentliche Funktion, einen A/B-Vergleich zwischen bearbeitetem und unbearbeitetem Material vornehmen zu können.

Attack

Mit dem ATTACK-Regler können Sie die Einschwingphase eines Signals um bis zu 15 dB verstärken oder absenken.

Im Attack-Regelnetzwerk arbeiten zwei Hüllkurvenerzeuger. Einer verfolgt das Originalsignal und passt sich optimal dem dynamischen Verlauf an. Der zweite Hüllkurvenerzeuger produziert eine Hüllkurve mit schwächerem Attack. Die Differenz aus beiden Hüllkurven dient dem VCA als Steuerspannung. Der Verlauf der Steuerspannung ist nun vollkommen an den zeitlichen Ablauf des Originalsignals angepasst. Bei positiven Attack-Werten erhöht sich die Amplitude des Einschwingvorgangs. Negative Attack-Werte führen zu einer Abschwächung der Amplitude des Einschwingvorgangs.

Unter „Anwendung des Transient Designer“ ab Seite 19 erhalten Sie praktische Informationen zur Arbeit mit dem ATTACK-Regler.

Sustain

Mit dem SUSTAIN-Regler können Sie die Ausschwingphase eines Signals um bis zu 24 dB verlängern oder verkürzen.

Im Sustain-Regelnetzwerk arbeiten zwei Hüllkurvenerzeuger. Der erste verfolgt das Originalsignal und passt sich optimal dem dynamischen Verlauf an. Der zweite Hüllkurvenerzeuger produziert eine Hüllkurve mit länger anhaltender Ausschwingphase. Aus beiden Hüllkurven wird die Differenz gebildet, die dem VCA als Steuerspannung dient. Der Verlauf der Steuerspannung ist wiederum an den zeitlichen Ablauf des Originalsignals angepasst. Bei positiven Sustain-Werten verlängert sich der Ausschwingvorgang. Negative Sustain-Werte führen zu einer Verkürzung des Ausschwingvorgangs.

Unter „Anwendung des Transient Designer“ ab Seite 19 erhalten Sie praktische Informationen zur Arbeit mit dem ATTACK-Regler.

SPL Transpressor 1080 - Sustain - 1

ATTACK 0 3 6 10 13 51- dB 51

SPL Transpressor 1080 - Sustain - 3

Der Twin Core Compressor

Der Twin Core Compressor verfügt über unsere bewährte Doppel-VCA-Schaltung. Differenzbildung und Lasthalbierung über zwei VCAs verringern die Neigung zu Nebeneffekten (Klick oder Plopp-Geräusche) und Störungen (Verzerrungswerte) erheblich. Für weitreichende Kontrolle über die Regelvorgänge steht ein umfangreicher Parameter-Satz bereit. Ein herausragendes Merkmal ist die signalabhängige Automation der Attack- und Release-Regelungen, die Sie zuschalten können. Die Regeltätigkeit stellt sich dadurch permanent und genau auf musikalische Erfordernisse ein. Es bleibt aber die Möglichkeit, die Charakteristik der Automatik manuell zu beeinflussen, so dass die Grenzen zwischen rein manueller und automatisierter Regelung fließend ineinander übergehen.

SPL Transpressor 1080 - Der Twin Core Compressor - 1

Comp On

Mit dem COMP ON-Schalter aktivieren oder deaktivieren Sie die Bearbeitungselektronik des Twin Core Compressor-Moduls. Bei Deaktivierung werden die Eingangssignale direkt auf die Ausgänge geleitet, die Elektronik des Twin Core Compressor-Moduls also umgangen.

Der COMP ON-Schalter hat in der Anwendung die wesentliche Funktion, einen A/B-Vergleich zwischen bearbeitetem und unbearbeitetem Material vornehmen zu können.

THRESHOLD -16 -22 -30 -9 -5 -9 -6 0 -46 -3 6 12 -17 dB 85 -5 46 -38

Threshold

Der THRESHOLD-Regler bestimmt den Einsatzschwellenwert des Kompressors, also den Pegel, ab dem die Regeltätigkeit einsetzt. Die Skala des THRESHOLD-Reglers reicht von 21 dBu im Linksanschlag bis -58 dBu im Rechtsanschlag. Je weiter Sie den THRESHOLD-Regler nach rechts drehen, desto intensiver wird das Signal bearbeitet: Im Linksanschlag ist noch keine Regeltätigkeit vorhanden, da 21 dBu dem maximalen Eingangssignalpegel entspricht. Im Rechtsanschlag erfolgt die Kompression ab einem Pegel von ca. -58 dBu.

SPL Transpressor 1080 - Threshold - 1

Ratio

Mit dem RATIO-Regler stellen Sie das Verhältnis zwischen Originalsignal und komprimiertem Signal ein. Eine Ratio von 1:5 (= Reglerstellung: 5.0) bedeutet, dass eine Pegelzunahme von 5 dB am Eingang eine Ausgangsänderung von 1 dB zur Folge hat. Kurz gesagt: es wird bestimmt, wie viel Dynamik oberhalb des Einsatzschwellenwertes noch übrig bleiben darf. Je mehr Sie also den Regler im Uhrzeigersinn bewegen, desto intensiver wird die Bearbeitung. Im Rechtsanschlag arbeitet das Gerät als Limiter.

ATTACK 0 3 6 -10 12 15 dB 13

Attack

Eine „Attack“-Phase bezeichnet den Einschwingvorgang eines Signals. Mit dem ATTACK-Regler legen Sie fest, wie schnell der Kompressor auf Pegelzuwächse reagiert. Im Linksanschlag liegt diese Zeit bei 0,1 Millisekunde, im Rechtsanschlag bei ca. 1000 Millisekunden (1 Sekunde). Plötzliche, schnelle und impulsartige Einschwingvorgänge werden als Transienten bezeichnet, erzeugt etwa durch das Anreißen einer Saite, Schlagen eines Trommelfells etc. Durch die Transienten werden Naturklänge eindeutig identifiziert, daher sind sie für den Klangeindruck enorm wichtig. Bei sehr kurzen ATTACK-Zeiten reagiert der Kompressor auch auf kürzeste Pegelsprünge, so dass auch noch Teile der Transientenstruktur bearbeitet werden können. Je langsamer die Einstellung, desto mehr Transienten werden nicht bearbeitet. Mit langsameren ATTACK-Werten können Sie die Transienten eines Signals daher auch deutlicher hörbar machen, ein Schlagzeug beispielsweise kann sich mit dieser Bearbeitung besser durchsetzen und schneller klingen. Berücksichtigen Sie hier die zusätzlichen Möglichkeiten des auf diesen Bereich spezialisierten Transient Designer-Moduls. Die richtige Einstellung der ATTACK-Zeit ist nicht immer ganz einfach, da man zumeist einen Kompromiss finden muss: sehr kurze ATTACK-Zeiten bergen die Gefahr hörbarer Verzerrungen – insbesondere bei tiefen Frequenzen, da der Kompressor bei jedem Pegelanstieg eine Regelung durchführt. Das Steuersignal erhält eine Sägezahnform und verzerrt das AudioSignal. Also muss man die ATTACK-Zeit wieder erhöhen, ohne jedoch das angestrebte Ziel der Bearbeitung zu verfehlen. Um diesen Schwierigkeiten aus dem Weg gehen zu können, verfügt der Transpressor über eine zuschaltbare Automation für ATTACK und RELEASE, mit der optimale Resultate in den meisten Situationen erzielt werden können (siehe nächste Seite).

Attack im AUTO-Modus: Einschwingen mit Tempomat

Der entscheidende Nachteil bei der üblicherweise starren ATTACK-Regelung: die Einstellung optimal für einen kritischen Moment, ist aber nicht in jedem Moment optimal. Die anhand des Eingangssignalverlaufs automatisierte ATTACK-Einstellung nimmt dagegen in jedem Moment die optimale Einstellung vor. Die Automation kann zudem weiterhin beeinflusst werden: Mit dem ATTACK-Regler können Sie wie bei einem Tempomat den Regelbereich festlegen, in dem sich die Automation bewegen soll. Im Linksanschlag greift die Automation praktisch nicht, da sofort mit dem kürzesten Zeitwert geregelt wird. Je weiter Sie den ATTACK-Regler nun nach rechts drehen, desto größer wird der Bereich, in dem sich die Automation bewegen kann – als maximale ATTACK-Zeit gilt immer der Wert, den Sie eingestellt haben.

Release

Die „Release“-Phase bezeichnet den Ausschwingvorgang eines Signals. Mit dem RELEASE-Regler legen Sie fest, wie lange der Kompressor nach einer Pegelreduktion braucht, um auf den Ausgangswert zurückzuregeln. Im Linksanschlag liegt diese Zeit bei ca. 0,03 Sekunden, im Rechtsanschlag bei ca. 2 Sekunden.

Ebenso wie bei der ATTACK-Regelung ist es allerdings oft schwierig, den optimalen RELEASE-Wert zu finden, denn eine feste RELEASE-Zeit stellt auch zumeist nur einen mehr oder weniger brauchbaren Kompromiss dar: bei schnellen Transienten braucht man kurze RELEASE-Zeiten, damit möglichst schnell zurückgeregelt wird. Jetzt wird aber jede kleine Dynamikschwankung ausgeregelt – es kommt rasch zu rauen, verzerrten Klängen. Bei größeren RELEASE-Zeiten klingt es zwar wieder ruhiger, dafür werden Transienten verschluckt. Auch hier ist der AUTO-Modus die Lösung.

Release im AUTO-Modus: Ausschwingen mit Tempomat

Im RELEASE-AUTO-Modus wird zunächst der Durchschnittspegel des Musiksignal ermittelt. Die automatische Regelung bezieht sich fortan auf diesen Mittelwert, um ein ausgeglichenes Regelverhalten zu erhalten: kurze, laute Spitzen können schnell behandelt werden, aber insbesondere bei komplexem Material (Summe) wird nicht auf jede kleine Spitze in der Nähe des Mittelwertes reagiert.

Auch die RELEASE-Automation ist beeinflussbar: je kürzer die RELEASE-Zeit gewählt wird (Regler nach links), umso geringer ist der Spielraum, mit dem die Regelung dem Signalverlauf folgt – sie folgt also sehr genau und klebt fast am Signalverlauf. Kurze RELEASE-Zeiten bieten sich z. B. an bei perkussiven Signalen. Legen Sie längere RELEASE-Zeiten fest, wird der Spielraum für die automatische Regelung größer.

Der AUTO-Schalter aktiviert gleichzeitig die ATTACK- und RELEASE-Automation. Sie ist grundsätzlich empfehlenswert, wenn hoher Lautheitsgewinn im musikalischen Sinne unauffällig erzielt werden soll. Dies gilt für alle Arten von Musiksignalen, neben perkussiven Klängen also auch für Gesang und Instrumente ... ganz zu schweigen von der mindestens so problematischen wie verbreiteten Signalart „ungeübte Stimme“.

Make Up

Mit dem MAKE UP-Regler können Sie die durch Kompression hervorgerufene Pegel reduktion wieder aufholen. Der Regelbereich reicht von 0 bis 20 dB. Mit Hilfe der GR-LED-Anzeige ist die Einstellung sehr einfach. Wenn der durch die lauteste Stelle hervorgerufene maximale Reduktionswert z. B. -8 dB beträgt, sollte der MAKE UP-Regler auf Werte um +8 dB eingestellt wer den, um sich dem akustisch besten Ergebnis zu nähern. Wenn Sie jetzt den Kompressor ausschalten, ist der erzielte Lautheitsgewinn wahrnehmbar.

RELEASE AUTO 0.15 0.25 0.4 0.65 1.0 1.3 1.8 2.0 2.5 3.0 3.5 4.0 4.5 5.0 5.5 6.0 6.5 7.0 7.5 8.0 8.5 9.0 9.5 10.0 10.5 11.0 11.5 12.0

MAKE-UP 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 dB

SPL Transpressor 1080 - Make Up - 3

Mit diesem dreistufigen Schalter legen Sie fest, wie der Sidechain des Kompressors gespeist wird, also die interne Regelkette, in der alle Bearbeitungen stattfinden. In der mittleren Position „OFF“ wird das Audiosignal vollständig in den Sidechain geführt, so dass die Kompression auch auf den gesamten Frequenzbereich wirkt. Diese Schalterposition ist die Standardeinstellung.

In der oberen Position „EXT SC“ (Abkürzung für engl. „external side chain“) wird der rückseitige SIDECHAIN-Eingang aktiviert. Die Kompressor-Regelung erfolgt nun in Abhängigkeit des dort eingespeisten Signals. Der Kompressor kann also für die Bearbeitung des an den Eingängen anliegenden Audiosignals mit modifizierten oder auch ganz anderen Signalen gesteuert werden. Das Originalsignal kann z. B. gedoppelt und mit einem EQ gezielt gefiltert werden, um den Kompressor gezielt auf bestimmte Signalanteile reagieren zu lassen (oder eben nicht, wenn Anteile nicht betont, sondern herausgefiltert werden). Ein weiteres klassisches Beispiel für die Nutzung des Sidechain ist das Ducking (engl. für ducken): wenn Sie z. B. Bass-Drum und E-Bass separieren möchten, komprimieren Sie den E-Bass mit dem Bass-Drum-Signal im Sidechain. Der E-Bass duckt sich jedes mal, wenn die Bass-Drum anschlägt und das Tiefbass-Klangbild wird weniger schwammig. Auf die gleiche Weise können Sie auch einen Rhythmus auf Flächen-Sounds übertragen, um sie mitschwingen zu lassen.

In der unteren Position „FILTER“ werden die internen Filter zur Steuerung des Sidechains aktiviert. Details dazu im nächsten Abschnitt „Detector/1, 2, 3“.

SPL Transpressor 1080 - Make Up - 4

Detector/1, 2, 3

Die internen Frequenzfilter des Twin Core Compressors stellen einfache Alternativen zu externen Prozessoren dar. Sie haben zwei Tiefpass- und ein Bandpassfilter zur Verfügung, so dass die Kompression auf wesentliche Frequenzbereiche angewandt werden kann. Beachten Sie, dass zur Aktivierung einer jeweils gewählten Schalterstellung der EXT SC, OFF, FILTER-Schalter auf „Filter“ stehen muss.

Schalterstellung 1, Tiefbass: Aktiviert ein Tiefpassfilter mit einer Grenzfrequenz von 100 Hz und einer Steilheit von 18 dB/Oktave vor dem Sidechain. Der Kompressor reagiert jetzt nur noch auf tieffrequente Anteile.

Schalterstellung „2“, Bass/Grundtöne: Aktiviert ein Tiefpassfilter mit einer Grenzfrequenz von 540 Hz und einer Steilheit von 18 dB/Oktave vor dem Sidechain. Sie bearbeiten jetzt nur den Bass- und unteren Mittenbereich.

Schalterstellung „3“, Mittenbereich: Aktiviert ein Bandpassfilter mit Grenzfrequenzen von 800 Hz und 3,1 kHz bei einer Steilheit von 12 dB/Oktave vor dem Sidechain. Diese Filterung ist ideal, wenn Sie den Kompressor gezielt im Stimmbereich anwenden möchten.

SPL Transpressor 1080 - Detector/1, 2, 3 - 1

GR-Anzeige

Die GR-Anzeige zeigt die Pegelreduktion des Eingangssignals an, die durch die Kompression hervorgerufen wird („GR“ = engl. gain reduction, Pegelreduktion). Da ein Reduktionswert angezeigt wird, verläuft die Anzeige abwärts. Die 10er-LED-Kette zeigt Werte von 1,5 dB bis -21 dB an.

Wenn der durch die lauteste Stelle hervorgerufene maximale Reduktionswert z. B. -8 dB beträgt, sollten Sie sich mit dem MAKE UP-Regler bei Werten um +8 dB dem akustisch besten Ergebnis nähern (siehe auch „MAKE UP“ auf Seite 15).

SPL Transpressor 1080 - GR-Anzeige - 1

OUT-Anzeige

Die OUT-Anzeige zeigt den Ausgangspegel nach allen Regelementen an. Der Anzeigenbereich umfasst Pegelwerte von +18 bis -9 dB. Maßgeblich beeinflusst wird der Ausgangspegel insbesondere vom MAKE UP- und PARALLEL MIX-Regler, aber selbstverständlich verändert auch die zuvor vorgenommene Regelung in allen Modulen den Signalpegel. Die OUT-Anzeige verfügt über eine Spitzenpegel-Anzeigenverlängerung (engl. peak hold), die den jeweils zuletzt gemessenen Spitzenwert für ca. 1 Sekunde anzeigt. Das erleichtert das sichere Ablesen der Spitzenpegel.

ON

Die blaue ON-LED oberhalb der GR-LED-Anzeige auf der Front leuchtet, wenn das Gerät eingeschaltet ist – unabhängig von der Stellung der Schalter TD ON (Seite 13) und COMP ON (Seite 14).

SIG

Die Signal-LED leuchtet, wenn ein Eingangssignal mit einem Pegel ab -20 dBu am Eingang des Transpressors anliegt. Insbesondere bei komplexeren Verkabelungen kann die Anzeige hilfreich sein, um den Signalfluss zu kontrollieren.

SPL Transpressor 1080 - SIG - 1

SPL Transpressor 1080 - SIG - 2

Parallel Mix

Bedienelemente

Parallel Mix

Mit diesem Regler mischen Sie das unbearbeitete und bearbeitete Signal. Im Linksanschlag, Position „DRY“, wird das unbearbeitete Signal aus der Eingangsstufe zur Ausgangsstufe geleitet. In der mittleren Position „1:1“ besteht ein gleiches Verhältnis zwischen unbearbeitetem und bearbeitetem Signal. Im Rechtsanschlag, Position „WET“, liegt nur das bearbeitete Signal am Ausgang an.

Der PARALLEL MIX-Regler gibt Ihnen abschließend die Möglichkeit, die gesamte Bearbeitung auch in Ihrer Intensität festzulegen – eine mächtige Funktion, deren Tragweite Sie stets einbeziehen sollten, wenn Sie Einstellungen am Transpressor vornehmen. So sind drastische Einstellungen mit geringem Zumischungsanteil und subtile Einstellungen mit hoher Zumischungsrate natürlich zwei völlig verschiedene Herangehensweisen. Zwischen diesen beiden Extremen liegt eine stufenlos und sehr einfach regelbare Vielfalt, die weitreichender kaum sein könnte.

Üblicherweise dürfte die empfehlenswerte Arbeitsweise sein, den PARALLEL MIX-Regler zunächst in den Rechtsanschlag zu bringen (WET). Nachdem Sie die Einstellungen vorgenommen haben, regeln Sie PARALLEL MIX bis zum gewünschten Mischungsverhältnis. Insbesondere wenn Sie drastischere klangliche Effekte mit dem Transpressor erzeugen können Sie immer alle Register ziehen und trotzdem sicher sein, den Sound harmonisch einbetten zu können.

1:1 140 13M PARALLEL MIX

Schalter

Bedienelemente

TD On

Mit dem TD ON-Schalter aktivieren oder deaktivieren Sie die Bearbeitungselektronik des Transient Designer-Moduls. Bei Deaktivierung werden die Eingangssignale direkt auf das Twin Core Compressor-Modul geleitet, die Elektronik des Transient Designer-Moduls also umgangen. Ist der Kompressor deaktiviert, werden die Signale direkt auf die Ausgänge geleitet.

Der TD ON-Schalter hat in der Anwendung die wesentliche Funktion, einen A/B-Vergleich zwischen bearbeitetem und unbearbeitetem Material vornehmen zu können.

SPL Transpressor 1080 - TD On - 1

Comp On

Mit dem COMP ON-Schalter aktivieren oder deaktivieren Sie die Bearbeitungselektronik des Twin Core Compressor-Moduls. Bei Deaktivierung werden die Eingangssignale direkt auf die Ausgänge geleitet, die Elektronik des Twin Core Compressor-Moduls also umgangen.

Der COMP ON-Schalter hat in der Anwendung die wesentliche Funktion, einen A/B-Vergleich zwischen bearbeitetem und unbearbeitetem Material vornehmen zu können.

SPL Transpressor 1080 - Comp On - 1

SPL Transpressor 1080 - Comp On - 2

SPL Transpressor 1080 - Comp On - 3

Comp Pre

Mit diesem Schalter ändern Sie die Reihenfolge der Signalbearbeitung – das Signal durchläuft jetzt zunächst den Kompressor und danach den Transient Designer.

Üblich dürfte die vorgesehene Reihenfolge sein, bei der zunächst mit dem Transient Designer gearbeitet wird und der Kompressor – auch zur Kontrolle der Pegel – abschließend läuft. Wenn aber z. B. eine intensivere Kompression nötig ist, kann mit dem Transient Designer trotzdem die dynamische Struktur hervorgehoben werden. Man kann keine allgemeingültige Regel oder Empfehlung für die Reihenfolge abgeben, daher ist hier auch keine Grenze gesetzt.

Mit diesem Schalter aktivieren Sie den Betriebsmodus SLAVE.

Der Transpressor ist einkanalog aufgebaut. Für Stereo-Bearbeitungen mit zwei Geräten ist der LINK-Modus vorgesehen. Dabei steuert ein Gerät gemäß der dort vorgenommenen Einstellungen das zweite Gerät. Das steuernde Gerät wird als „Master“ bezeichnet, das gesteuerte Geräte ist der „Slave“. Zur Verbindung beider Geräte lesen Sie „Stereo Link/Slave“ auf Seite 11.

Beachten Sie folgende Hinweise zu den Betriebsmodi MASTER und SLAVE:

  • Das Gerät im Betriebsmodus SLAVE empfängt jetzt alle Steuersignale vom „Master“.
  • Neben allen Regelfunktionen werden ebenfalls die Schaltzustände von TD ON, COMP ON und COMP PRE vom „Master“ auf den „Slave“ übertragen.
  • Die Detector-Schalterstellungen (EXT SC, OFF, FILTER und FILTER 1, 2, 3) werden nicht übertragen.

• Die Position des PARALLEL MIX-Reglers wird nicht übertragen.

- Die GR-Anzeige und die AUTO-Funktion für ATTACK und RELEASE werden im „Slave“ abgeschaltet.

- Der LINK SLAVE-Schalter hat keine Auswirkung, solange Sie keinen „Master“ anschließen. Versehentliche Fehlbedienungen sind damit im Normalbetrieb ausgeschlossen.

- Der Schalter blinkt, falls Sie ihn ohne angeschlossenen „Master“ drücken.

- Der Schalter leuchtet dauerhaft, wenn Sie einen „Master“ angeschlossen haben.

- Der Schalter blinkt ebenfalls, wenn er an einem Gerät gedrückt wird, dass bereits als „Master“ fungiert. Wenn Sie jetzt den Slave-Modus am zweiten Gerät abschalten, kehren Sie die „Master/Slave“-Festlegung um. Das bisher als „Slave“ betriebene Gerät arbeitet jetzt als „Master“ und übergibt alle Steuerdaten an das zuvor als „Master“ betriebene Gerät. Dieser Status-Wechsel zweier verbundener Geräte erfordert also keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen und kann jederzeit per Knopfdruck vorgenommen werden.

Der Transient Designer ist sowohl für den Einsatz im Tonstudio als auch im Live-Betrieb ideal geeignet. Da seine Anwendung gegenüber der eines Kompressors nicht so allgemein geläufig sein könnte, folgen hier einige Beispiele als Anregungen – die Verfahrensweisen bei bestimmten Instrumenten können selbstverständlich häufig auch auf andere übertragen werden.

Schlagzeug

Zu den interessantesten Anwendungen des Transient Designer zählen die Bearbeitung von Schlagzeug bzw. aller perkussiver Instrumente und Klänge – von Drum-Samples bis hin zu Live-Drum-Sets:

  • Verstärken Sie den Attack beliebiger Trommeln, um den Druck und die Durchsetzung im Mix zu erhöhen.
  • Verkürzen Sie den Sustain von Trommeln oder eines Hallraums, um den Mix transparenter zu gestalten.
  • Bedämpfen Sie Toms oder Overheads auf sehr musikalische Weise. Das verringert den Aufwand bei Trommeldämpfung und Mikrofonierung erheblich. Da die Dämpfung oft auch das dynamische Verhalten der Trommeln einschränken kann, ergeben sich auch hier neue klangliche Vorteile.
  • Die Mikrofonierung von Live-Drums geht wesentlich schneller und einfacher vonstatten, da Sie die 'Distanz' der Mikrofone durch Veränderung der Attack-Werte nachträglich korrigieren bzw. optimieren können.
  • Der Transient Designer ist eine hervorragende Alternative zu Noise Gates beim Mikrofonieren von Live-Drums. Die adaptive Anpassung an den Signalverlauf des Originals erlaubt musikalischere Verkürzungen der Ausschwingzeiten als mit fest eingestellten Release-Zeiten – ein Schlagzeug-Set ist schnell und effizient von Übersprechen befreit.
  • Erzielen Sie neue, hochinteressante Panorama-Effekte auf Basis von Dynamikeffekten. Speisen Sie beispielsweise zwei Transient-Designer-Module mit einem Mono-Loop und bearbeiten Sie einen Kanal mit hohem Attack und reduziertem Sustain während Sie den rechten Kanal genau umgekehrt einstellen.
  • Durch Verminderung des Attack und Erhöhung des Sustain können Sie sehr direkt klingende Signale nach hinten mischen. Zusätzlich verstärkt sich der Effektanteil von zu trockenen Signalen.
  • Drum-Sounds lassen sich einfacher in den Mix integrieren. Die akustische Pegelzunahme einer Snare von ca. +4 dB durch Erhöhung des Attack-Wertes führt lediglich zu 0,5 dB bis 1 dB effektiver Spitzenpegelzunahme im Mix.

Schlagzeug: Raumanteile

Wenn Drums etwa so klingen, als wären die Raummikrofone in einem Schuhschrank aufgestellt worden, kann der Transient Designer das sofort in den Sound einer leeren Lagerhalle verwandeln. Dazu schicken Sie die Stereo-Raum-Mikrofone durch zwei gelinkte Transient-Designer-Module und drehen den Attack-Regler auf, um die erste Wellenfront zu betonen.

Dann drehen Sie langsam den Sustain-Regler auf und Sie erhalten den typischen „Alle-Schalter-an“-1176er-Sound – aber ohne pumpende Becken. Für einen ordentlich treibenden Rhythmus-Track müssen Sie jetzt nur noch den Sustain-Regler feinjustieren, damit die Raummikrofon-Hüllkurve genau mit dem gewünschten Up- oder Downbeat endet.

Gitarren

Setzen sie den Transient Designer für Gitarren ein, um durch verringerten Attack das Instrument weichzuzeichnen. Mit erhöhtem Attack springt der Sound regelrecht in's Gesicht, was besonders gut bei Picking-Gitarren wirken kann. Leise gespielten Gitarren-Parts können Sie ebenso wieder mehr Leben und Sprunghaftigkeit verleihen.

Verzerrte E-Gitarren sind durch die hohe Verzerrung stark komprimiert und daher undynamisch. Der Anschlag – und damit die Identifizierbarkeit – leidet am meisten unter starker Verzerrung. Erhöhen Sie den Attack, damit die Gitarre trotz hoher Verzerrung eine klarere Durchzeichnung und deutlichere Intonation erhält. Eine starke Verzerrung führt auch zu langem Sustain. Der Sound droht zu verbreien; durch Reduktion der Sustain-Werte wirken Sie dem entgegen. Sollen dagegen Gitarren-Soli dermaßen schweben, dass selbst David Gilmour erröten würde, reißen Sie den Sustain-Regler weit auf.

Bei mikrofonierten akustischen Gitarren können Sie durch Verlängerung des Sustain erreichen, dass der Raumklang deutlicher hörbar wird. Um den Raumklanganteil zu reduzieren und einen trockeneren Sound zu bekommen, verringern Sie dagegen den Sustain-Wert.

Übertragen dynamischer Strukturen

Diese Anwendung erfordert den Einsatz von zwei Modulen, bzw. vier für Stereo-Bearbeitungen. Schließen Sie an ein Master-Modul z. B. einen Kick-Drum-Track an und stellen Sie hohe Attack-Werte ein, um die rhythmische Struktur zu betonen. Das Ausgangssignal interessiert uns in diesem Fall nicht, muss also nirgends angeschlossen werden.

Das zweite Modul wird nun beispielsweise mit einem Keyboard-Track gespeist. Betreiben Sie nun das zweite Modul mit der Keyboard-Spur als Slave im Link-Modus. Die Attacks der Kick-Drum werden nun auf die Keyboard-Spur übertragen. Variationen der Attack- und Sustain-Werte am Master-Modul können nun zur Optimierung des Ergebnisses führen.

Bass- und Kick-Drum-Spuren können Sie so auch einander anpassen. Sind Kick-Drum-Attack und Bass-Anschlag bereits synchron, zieht zunehmender Attack auf der Kick-Drum-Spur den Bass immer mehr auf die Kick-Drum-Attacks. Ist dagegen der Bass-Anschlag weiter außerhalb des Kick-Drum-Attacks, können Sie mit Verlängerungen der Sustain-Werte auf der Kick-Drum-Spur den Bass „einfangen“ und mit den Kick-Drum-Attacks synchronisieren.

Apropos Bass: ist eine Bass-Spur etwas träge gespielt, muss sie vielleicht nicht unbedingt neu aufgenommen werden. Reduzieren Sie die Sustain-Werte, bis klare Pausen bei Downbeats entstehen und aus dem Legato wird ein Staccato, das die Rhythm-Section wieder ordentlich anschiebt.

Neue Hallprogramme

Die ewig gleichen Hallprogramme können langweilen, oder? Dann schleifen Sie doch mal den linken und rechten Ausgang des Hallgeräts durch zwei gelinkte Transient-Designer-Module. Bei allen hier erwähnten Hall-Anwendungen werden die linken und rechten Transient-Designer-Kanäle mit der DAW oder dem Mischpult verbunden und im Panorama nach links und rechts positioniert – oder dahin, wo sie ohne Transient Designer auch positioniert worden wären, um das gleiche Stereo-Bild zu wahren.

Drehen Sie nun den Master-Attack-Regler voll auf und reduzieren Sie den Sustain auf das Minimum. Die Hallintensität ist jetzt am Anfang deutlich erhöht, während die Hallzeit zurückgeht.

Aber auch das Gegenteil kann sehr interessant sein – bearbeiten Sie ein Hallprogramm, so dass es einen pyramidenförmigen Verlauf bekommt. Drehen Sie den Attack ganz nach links und den Sustain ganz nach rechts. Jetzt wird der Anfang des Halls weit zurückgeregelt, während der Ausklang aufblüht und überlang ausklingt (natürlich nur, wenn die Decay-Zeit im Hallprogramm ausreichend lang eingestellt ist, so dass immer auch ein Signal vorhanden ist, solange die Sustain-Ausschwingzeit dauert).

Mit dem Transient Designer können Sie auch einen Halleffekt erzeugen, der sich von einem zum anderen Kanal bewegt. Dafür sind solche Hallprogramme am besten geeignet, die ein langes Decay und auch ein langes Pre-Delay aufweisen. Oder auch auffällige Reflexionen programmiert haben, die nach dem Beginn der diffusen Hallfahne auftreten. Schleifen Sie wieder den linken und rechten Ausgang des Hallgeräts durch zwei Transient-Designer-Module, die diesmal aber nicht im Link-Modus arbeiten. Am ersten Transient-Designer-Modul regeln Sie den Attack jetzt ganz nach rechts und den Sustain etwas zurück (ungefähr bis -1.5 dB). Am zweiten Transient-Designer-Modul stellen Sie den Attack ganz nach links und den Sustain etwa auf die 3-Uhr-Position (ca. +12 dB).

Diese Einstellungen erhalten die originale Komplexität der Reflexionen des Halls, aber die maximale Intensität des Effekts wird sich im Mix von links nach rechts bewegen, während der Hall als solcher auf beiden Kanälen präsent bleibt. Sie können den Effekt noch dramatischer gestalten, indem Sie alle Parameter mit maximalen Werten einstellen, aber dann besteht die Gefahr, dass der Effekt einseitig erscheint oder aus dem Gleichgewicht gerät.

Chöre & zweite Stimmen

Ein häufiges Problem, insbesondere wenn nicht im gleichen Studio aufgenommen und gemischt wird: Chöre oder zweite Stimmen haben zu wenig Hall bzw. Raumanteil. Einen passenden Hall zu finden kann jetzt dauern ... mit dem Transient Designer dagegen betonen Sie ganz einfach den im Original vorhandene Anteil durch mehr Sustain. Umgekehrt können Sie natürlich zu viel Raumanteil einfach durch verringerten Sustain beseitigen.

Keyboard- und Sample-Sounds sind häufig hoch komprimiert und haben nur noch wenig natürliche Dynamik. Erhöhen Sie die Attack-Werte, um natürliches Ansprechverhalten zurückzugewinnen. Die Sounds nehmen weniger Platz im Mix ein und sind auch bei leiseren Lautstärken leichter zu identifizieren.

Post Production

Bei der Filmvertonung können Sie Effekt-Sounds aus Sample-Bibliotheken mit mehr Punch versehen. Gleiches gilt für Außenaufnahmen mit schlechter Mikrofonpositionierung, die mit dem Transient Designer einfach nachträglich optimiert werden können.

Mastering

Üblicherweise wird der Transient Designer nicht für die Summen- sondern für Einzelkanalbearbeitungen eingesetzt. Allerdings haben uns namhafte Mastering-Ingenieure berichtet, dass sie mit geringen Attack- und Sustain-Werten (jeweils um +/- 3 dB) bisweilen Summenbearbeitungen vornehmen, wenn der Mix generell mehr „Punch“ haben soll oder etwas trockener klingen könnte.

Eingänge & Ausgänge

Elektronisch symmetrierte Instrumentationsverstärker

Buchsen Eingänge: XLR und 6,3-mm-Stereoklinke (TRS)

Side Chain-Eingang: 6,3-mm-Monoklinke (TS)

Ausgänge: XLR und 6,3-mm-Stereoklinke (TRS)

Stereo Link/Slave: RJ 45, für Kabeltyp 568 A

Eingangsimpedanz 10 kOhm symmetrisch/5 kOhm unsymmetrisch

Side Chain: ca. 80 kOhm

Ausgangsimpedanz 150 Ohm symmetrisch/75 Ohm unsymmetrisch

Nominaler Eingangspegel +4 dBu/-10 dBV

Maximaler Eingangspegel 20,5 dBu bei Empfindlichkeit +4 dBu

13,2 dBu bei Empfindlichkeit -10 dBV

Max. Ausgangspegel 21 dBu

Messungen

Frequenzumfang (-3 dB) 10 Hz bis > 200 kHz

Gleichtaktunterdrückung > 60 dB

(bei 1 kHz, o dBu Eingangspegel und Verstärkungsfaktor 1)

Klirrfaktor

Transient Designer: 0,004

Twin Core Compressor: 0,005

(in Prozent, bei 1 kHz, o dBu Eingangspegel und Verstärkungsfaktor 1)

Fremdspannungsabstand (A-bewertet)

Transient Designer: -96,4 dB

Twin Core Compressor: -96,5 dB

Insgesamt: 94,6 dB

Dynamikumfang (unbewertet)

Transient Designer: 114,5 dB

Twin Core Compressor: 114,5 dB

Insgesamt: 112,5 dB

Filter

Tiefpass 1

100 Hz, 18 dB/Oktave

Tiefpass 2

540 Hz,18 dB/Oktave

Bandpass

800 Hz-3,1 kHz, 12 dB/Oktave

Spannungsversorgung

Ringkerntransformator

Sicherungen

230 V AC, 50 Hz: 315 mA

120 V AC, 60 Hz: 630 mA

Spannungswahlschalter

115V/230V

Leistungsaufnahme

19 VA

Maße und Gewicht

Gehäuse (B x H x T)

482 x 88 x 239 mm

Tiefe mit Reglern und Buchsen

263 mm

Gewicht

3,8 kg

Anmerkungen: o dBu = 0,775 V. Technische Änderungen vorbehalten.

SPL Transpressor 1080 - Maße und Gewicht - 1

flowchart
graph TD
    subgraph Input
        A["Input"] --> B["+4dBu-10dBV"]
        B --> C["Side Chain"]
        C --> D["Compressor"]
        D --> E["Side Chain"]
        E --> F["Output 1"]
        E --> G["Output 2"]
    end

    subgraph Transient Designer
        H["VCA"] --> I["Side Chain"]
        J["VCA"] --> I
        I --> K["Attack"]
        I --> L["Sustain"]
        M["Parallel Mix"] --> N["Gain Reduction"]
        O["Signal -20dBu"] --> P["PPM"]
        Q["GND"] --> R["GND"]
        S["K3A"] --> T["K3B"]
        U["K5B"] --> V["K6A"]
        W["K6B"] --> X["K6A"]
    end

    subgraph Relay Block
        Y["Relay Block"] --> Z["Comp Pre"]
        Z --> AA["COMP ON"]
        AA --> AB["K1"]
        AB --> AC["K2"]
        AC --> AD["TD ON"]
        AD --> AE["+12V"]
        AF["K5 BYPASS"] --> AG["K6 BYPASS"]
        AH["K2 BYPASS"] --> AI["K3 BYPASS"]
        AJ["K1 BYPASS"] --> AK["K2 BYPASS"]
    end

    subgraph Transpressor Model 1080
        AL["PROJECT NR./NAME Transpressor Model 1080"]
    end

    style Input fill:#f9f,stroke:#333
    style Transient Designer fill:#ccf,stroke:#333
    style Relay Block fill:#cfc,stroke:#333
    style TranspressorModel_1080 fill:#fcc,stroke:#333
```

Kopiervorlage Einstellungen
SPL Transpressor 1080 - Maße und Gewicht - 2

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ATTACK SUSTAIN TRANSIENT DESIGNER THRESHOLD RATIO ATTACK RELEASE MAKE-UP AUTO TWIN CORE COMPRESSOR EXT SC OFF FILTER OUT GR SIG 1:1 DETECTOR PARALLEL MIX Transpressor TD COMP ON COMP PRE LINK SLAVE spl Sound Performance Lab Made in Germany Model 1080

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Produktinformationen

Marke : SPL

Modell : Transpressor 1080

Kategorie : Kompressor