EcoTherm Plus WGB EVO 28 i - Chaudière centrale de chauffage Brötje - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Heizkessel (Gas-Brennwerttherme) |
| Marke | Brötje |
| Modell | EcoTherm Plus WGB EVO 28 i |
| Kategorie | Gastherme, wandhängend |
| Nennwärmeleistung | 28 kW |
| Wirkungsgrad | bis zu 98% (Brennwert) |
| Abmessungen (H x B x T) | 800 x 440 x 370 mm (ca.) |
| Gewicht | 35 kg (ca.) |
| Stromversorgung | 230 V / 50 Hz |
| Gasart | Erdgas (E/LL), Flüssiggas (Propan) |
| Leistungsbereich | 3,0 – 28,0 kW |
| Warmwasserbereitung | Möglich (externer Speicher oder integrierter Durchlauferhitzer) |
| NOx-Klasse | Klasse 5 |
| Sicherheitseinrichtungen | Überhitzungsschutz, Abgassicherung, Wassermangelsicherung |
| Wartung | Jährliche Wartung empfohlen |
| Reinigung | Gehäuse mit feuchtem Tuch; Brennraum durch Fachkraft |
| Ersatzteile | Über den Fachhandel erhältlich |
| Reparatur | Nur durch autorisiertes Fachpersonal |
Häufig gestellte Fragen - EcoTherm Plus WGB EVO 28 i Brötje
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BEDIENUNGSANLEITUNG EcoTherm Plus WGB EVO 28 i Brötje
Sehr geehrter Kunde,
Vielen Dank für den Kauf dieses Gerätes.
Bitte lesen Sie dieses Handbuch vor der Verwendung des Produkts sorgfältig durch und heben Sie es zum späteren Nachlesen an einem sicheren Ort auf. Um langfristig einen sicheren und effizienten Betrieb sicherzustellen, empfehlen wir die regelmäßige Wartung des Produktes. Unsere Service- und Kundendienst-Organisation kann Ihnen dabei behilflich sein.
Wir hoffen, dass Sie viele Jahre Freude an dem Produkt haben.
Inhaltsverzeichnis
1 Sicherheit 5
1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise 5
1.2 Bestimmungsgemäße Verwendung 8
1.2.1 Empfehlungen 8
1.3 Verantwortlichkeiten 8
1.3.1 Pflichten des Herstellers 8
1.3.2 Pflichten des Fachhandwerkers ....8
1.3.3 Pflichten des Benutzers 9
2 Über dieses Handbuch 10
2.1 Allgemeines....10
2.2 Ergänzende Dokumentation 10
2.3 Benutzte Symbole 10
2.3.1 In der Anleitung verwendete Symbole 10
3 Technische Angaben 12
3.1 Zulassungen 12
3.1.1 Anforderungen an den Aufstellungsraum 12
3.1.2 Korrosionsschutz 12
3.1.3 Anforderungen an das Heizungswasser 12
3.1.4 Herstellererklärung 13
3.2 Technische Daten – Raumheizgeräte mit Heizkessel, gemäß ErP-Richtlinie .....13
4 Produktbeschreibung 15
4.1 Allgemeine Beschreibung 15
4.1.1 Allgemeine Beschreibung 15
4.2 Hauptkomponenten 15
4.3 Beschreibung des Schaltfelds 16
4.3.1 Bedienelemente 16
4.3.2 Anzeigen 16
4.4 Zubehör und Optionen 16
5.1 Ändern von Parametern 18
5.2 Vorgehen bei der Programmierung 19
5.3 Wasserdruck prüfen 19
5.4 Trinkwasserspeicher prüfen 19
5.5 Vorbereitung für das Einschalten 19
5.6 Heizbetrieb einstellen 20
5.7 Trinkwasserbetrieb einstellen 20
5.8 Komfort-Raumsollwert einstellen 20
5.9 Reduziert-Raumsollwert einstellen 21
5.10 Notbetrieb (Handbetrieb) 21
6 Einstellungen....22
6.1 Parameterliste 22
6.2 Parameter einstellen 25
6.2.1 Uhrzeit und Datum einstellen 25
6.2.2 Einheiten einstellen 25
6.2.3 Zeitprogramme einstellen 26
6.2.4 Zeitprogramme kopieren 27
6.2.5 Ferienprogramme einstellen 27
6.2.6 Raumtemperatur-Sollwerte einstellen 28
6.2.7 Anpassen des Heizverhaltens der Heizungsanlage 28
6.2.8 Heizkennlinie einstellen 29
6.2.9 Sommer-/Winterheizgrenze 30
6.2.10 Trinkwasser-Temperatur einstellen 30
6.3 Auslesen der Betriebsdaten 31
6.3.1 Diagnose Erzeuger 31
6.3.2 Infowerte 31
7 Wartung....34
7.1 Allgemeines....34
7.1.1 Reinigung 34
7.1.2 Wartungsvertrag 34
7.1.3 Wenn der Schornsteinfeger kommt 34
7.1.4 Lebensdauer sicherheitsrelevanter Bauteile 34
7.2 Wartungsmeldung 35
7.2.1 Wartungscode-Tabelle ....35
7.3 Befüllen der Anlage 35
8 Fehlerbehebung 37
8.1 Fehlermeldung 37
8.1.1 Fehlercode-Tabelle 37
8.2 Fehlersuche 38
9 Außerbetriebnahme ....39
9.1 Geräte außer Betrieb nehmen 39
9.1.1 Heizungswasser ablassen 39
9.1.2 Trinkwasserspeicher außer Betrieb nehmen 39
10 Entsorgung 40
10.1 Entsorgung/Recycling 40
10.1.1 Verpackung 40
10.1.2 Gerät entsorgen 40
11 Umweltschutz 41
11.1 Energiespartipps 41
11.1.1 Allgemeines 41
11.1.2 Wartung 41
11.1.3 Raumtemperatur 41
11.1.4 Witterungsgeführte Heizungsregelung 41
11.1.5 Lüften 42
11.1.6 Trinkwassererwärmung 42
12 Anhang 43
12.1 ErP Informationen 43
12.1.1 Produktdatenblatt – Raumheizgeräte mit Heizkessel 43
12.1.2 Produktdatenblatt – Temperaturregelung 43
12.1.3 Anlagendatenblatt – Heizkessel 44
Index 46
1 Sicherheit
1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise

Gefahr!
Wenn Sie Gas riechen:
- Keine offene Flamme verwenden, nicht rauchen, keine elektrischen Kontakte oder Schalter (Türklingel, Licht, Motor, Aufzug usw.) betätigen.
- Die Gaszufuhr schließen.
- Die Fenster öffnen.
- Die Räumlichkeiten verlassen.
- Einen qualifizierten Fachhandwerker kontaktieren.

Gefahr!
Lebensgefahr!
Beachten Sie die am Gas-Brennwertgerät angebrachten Warnhinweise. Unsachgemäße Bedienung des Gas-Brennwertgerätes kann zu erheblichen Schäden führen.

Gefahr!
Die Erstinbetriebnahme darf nur von einem zugelassenen Heizungsfachmann durchgeführt werden! Der Heizungsfachmann prüft die Dichtheit der Leitungen, die ordnungsgemäße Funktion aller Regel-, Steuer- und Sicherheitseinrichtungen und misst die Verbrennungswerte. Bei unsachgemäßer Ausführung besteht die Gefahr von erheblichen Personen-, Umwelt- und Sachschäden!

Wichtig:
Alle Elektroarbeiten dürfen ausschließlich durch Elektrofachkräfte bzw. Elektrofachkräfte für festgelegte Tätigkeiten durchgeführt werden.

Gefahr!
Vergiftungsgefahr!
Verwenden Sie Wasser aus der Heizungsanlage niemals als Trinkwasser! Es ist durch Ablagerungen verunreinigt.

Gefahr!
Vergiftungsgefahr!
Verwenden Sie Kondenswasser niemals als Trinkwasser!
- Kondenswasser ist nicht zum Verzehr für Mensch und Tier geeignet!
- Vermeiden Sie den Hautkontakt mit Kondenswasser.

Vorsicht!
Gefahr des Einfrierens!
Bei Gefahr des Einfrierens die Heizungsanlage nicht abschalten, sondern mit geöffneten Heizkörperventilen mindestens im Schutzbetrieb weiter betreiben. Nur wenn bei Frost nicht geheizt werden kann, Heizungsanlage abschalten und Kessel, Trinkwasserspeicher und Heizkörper entleeren.

Vorsicht!
Gegen unbeabsichtigtes Einschalten sichern! Bei entleerter Heizungsanlage muss der Kessel gegen unbeabsichtigtes Einschalten gesichert werden!

Gefahr!
Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.

Gefahr!
Bei Schäden an der Heizungsanlage darf diese nicht weiterbetrieben werden!

Gefahr!
Lebensgefahr durch Umbauten am Heizkessel! Eigenmächtige Umbauten und Veränderungen am Heizkessel sind nicht gestattet, da sie Menschen gefährden und zu Schäden an dem Heizkessel führen können. Bei Nichtbeachtung erlischt die Zulassung des Heizkessels!

Gefahr!
Der Austausch beschädigter Teile ist nur vom Heizungsfachmann durchzuführen.

Warnung!
Gefahr der Beschädigung!
Das Brennwertgerät darf nur in Räumen mit sauberer Verbrennungsluft aufgestellt werden. Auf keinen Fall dürfen Fremdstoffe wie z.B. Blütenstaub durch die Ansaugöffnungen ins Geräteinnere gelangen! Bei starker Staubentwicklung, wie z.B. bei laufenden Bauarbeiten, darf das Gerät nicht in Betrieb genommen werden. Es können Schäden am Gerät entstehen!

Vorsicht!
Zuströmbereich freihalten!
Be- und Entlüftungsöffnungen dürfen nicht zugestellt oder verschlossen werden. Der Zuströmbereich für die Verbrennungsluft muss freigehalten werden.

Gefahr!
Lebensgefahr durch Explosion/Brand!
Lagern Sie keine explosiven oder leicht entzündlichen Materialien in unmittelbarer Nähe des Gerätes.

Vorsicht!
Verbrennungsgefahr!
Die Ausblaseleitung des Sicherheitsventils muss stets offen sein, so dass während des Heizbetriebes aus Sicherheitsgründen Wasser austreten kann. Die Betriebsbereitschaft des Sicherheitsventils muss von Zeit zu Zeit überprüft werden.

Warnung!
Verletzungsgefahr!
Durch sorglos auf dem Gerät abgelegte
Gegenstände (z.B. Werkzeug) besteht die Gefahr von Verletzungen und Beschädigungen.
- Legen Sie keine Gegenstände auf dem Gerät ab. Auch nicht kurzfristig!
1.2 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Gas-Brennwertgeräte der Serie WGB EVO sind als Wärmeerzeuger in Trinkwasser-Heizungsanlagen nach DIN EN 12828 vorgesehen.
Sie entsprechen der DIN EN 15502-1 und DIN EN 677.
1.2.1 Empfehlungen

Gefahr!
Montage-, Einbau- und Wartungsarbeiten am Gerät oder an der Anlage dürfen nur von qualifizierten Fachkräften durchgeführt werden.
1.3 Verantwortlichkeiten
1.3.1 Pflichten des Herstellers
Unsere Produkte werden in Übereinstimmung mit den Anforderungen der geltenden Richtlinien gefertigt. Daher werden sie mit der Kennzeichnung und sämtlichen erforderlichen Dokumenten ausgeliefert. Im Interesse der Qualität unserer Produkte streben wir beständig danach, sie zu verbessern. Daher behalten wir uns das Recht vor, die in diesem Dokument enthaltenen Spezifikationen zu ändern.
Wir können in folgenden Fällen als Hersteller nicht haftbar gemacht werden:
- Nichtbeachten der Installations- und Aufrechthaltungsanweisungen für das Gerät.
- Nichtbeachten der Bedienungsanleitungen für das Gerät.
- Keine oder unzureichende Wartung des Gerätes.
1.3.2 Pflichten des Fachhandwerkers
Der Fachhandwerker ist verantwortlich für die Installation und die erstmalige Inbetriebnahme des Gerätes. Der Fachhandwerker hat folgende Anweisungen zu befolgen:
- Alle Anweisungen in den mit dem Gerät gelieferten Anleitungen lesen und befolgen.
- Das Gerät gemäß den geltenden Normen und gesetzlichen Vorschriften installieren.
• Die erste Inbetriebnahme sowie alle erforderlichen Kontrollen durchführen.
• Dem Benutzer die Anlage erläutern. - Falls Wartungsarbeiten erforderlich sind, den Benutzer auf die Verpflichtung zur Überprüfung und Wartung des Gerätes zur Sicherstellung seiner ordnungsgemäßen Funktion hinweisen.
- Dem Benutzer alle Bedienungsanleitungen übergeben.
1.3.3 Pflichten des Benutzers
Damit das System optimal arbeitet, müssen folgende Anweisungen befolgt werden:
- Alle Anweisungen in den mit dem Gerät gelieferten Anleitungen lesen und befolgen.
- Für die Installation und die erste Inbetriebnahme muss qualifiziertes Fachpersonal beauftragt werden.
- Lassen Sie sich Ihre Anlage vom Fachhandwerker erklären.
- Lassen Sie die erforderlichen Prüf- und Wartungsarbeiten von einem qualifizierten Fachhandwerker durchführen.
• Die Anleitungen in gutem Zustand in der Nähe des Gerätes aufbewahren.
2 Über dieses Handbuch
2.1 Allgemeines
Diese Anleitung richtet sich an den Benutzer des Heizkessels WGB EVO.
2.2 Ergänzende Dokumentation
Hier eine Übersicht über die weiteren Dokumente, die zu dieser Heizungsanlage gehören.
Tab.1 Übersichtstabelle
| Dokumentation Inhalt Gedacht für | ||
| Technische Information PlanungsunterlagenFunktionsbeschreibungTechnische Daten/SchaltpläneGrundausstattung und ZubehörAnwendungsbeispieleAusschreibungstexte | Planer, Heizungsfachmann,Betreiber | |
| Installationshandbuch– Erweiterte Informationen | Bestimmungsgemäß VerwendungTechnische Daten/SchaltplanVorschriften, Normen, CEHinweise zum AufstellungsraumAnwendungsbeispiel StandardanwendungInbetriebnahme, Bedienung und ProgrammierungWartung | Heizungsfachmann |
| Bedienungsanleitung InbetriebnahmeBedienungNutzereinstellungen/ProgrammierungStörungstabelleReinigung/WartungEnergiesparhinweise | Betreiber | |
| Anlagenbuch InbetriebnahmeprotokollCheckliste InbetriebnahmeWartung | Heizungsfachmann | |
| Kurzanleitung Bedienung in Kürze-Betreiber | ||
| Zubehör Installation | Bedienung | Heizungsfachmann, Betreiber |
2.3 Benutzte Symbole
2.3.1 In der Anleitung verwendete Symbole
In dieser Anleitung gibt es verschiedene Gefahrenstufen, um die Aufmerksamkeit auf spezielle Anweisungen zu lenken. Damit möchten wir die Sicherheit der Benutzer erhöhen, Probleme vermeiden und den ordnungsgemäßen Betrieb des Gerätes sicherstellen.

Gefahr!
Gefährliche Situationen, die zu schweren Verletzungen führen können.

Stromschlaggefahr!
Gefahr eines elektrischen Schlages.

Warnung!
Gefährliche Situationen, die zu leichten Verletzungen führen können.

Vorsicht!
Gefahr von Sachschäden.

Wichtig:
Bitte beachten Sie diese wichtigen Informationen.

Verweis:
Bezugnahme auf andere Anleitungen oder Seiten in dieser Dokumentation.
3 Technische Angaben
3.1 Zulassungen
3.1.1 Anforderungen an den Aufstellungsraum

Hinweis
Der Aufstellungsraum muss trocken und frostfrei sein.

Vorsicht!
Keine Chlor- oder Fluorverbindungen in der Nähe des Heizkessels lagern. Sie sind teilweise korrosiv und können die Verbrennungsluft kontaminieren. Chlor- oder Fluorverbindungen sind in Aerosol-Sprays, Anstrichen, Lösungsmitteln, Reinigungsprodukten, Waschprodukten, Tensiden, Klebstoffen, Streusalzen enthalten.

Warnung!
Gefahr der Beschädigung!
Das Brennwertgerät darf nur in Räumen mit sauberer Verbrennungsluft aufgestellt werden. Auf keinen Fall dürfen Fremdstoffe wie z.B. Blütenstaub durch die Ansaugöffnungen ins Geräteinnere gelangen! Bei starker Staubentwicklung, wie z.B. bei laufenden Bauarbeiten, darf das Gerät nicht in Betrieb genommen werden. Es können Schäden am Gerät entstehen!

Gefahr!
Maßnahmen zur Versorgung des Gerätes mit Verbrennungsluft und zur Abgasabführung dürfen Sie nur in Absprache mit dem Bezirksschornsteinfeger verändern. Dazu gehören:
• Das Verkleinern des Aufstellraums.
- Der nachträgliche Einbau fugendichter Fenster und Außentüren.
• Das Abdichten von Fenstern und Außentüren.
• Das Verschliessen oder Entfernen der Zuluftöffnungen.
• Das Abdecken der Schornsteine.

Vorsicht!
Zuströmbereich freihalten!
Be- und Entlüftungsöffnungen dürfen nicht zugestellt oder verschlossen werden. Der Zuströmbereich für die Verbrennungsluft muss freigehalten werden.

Wichtig:
Am Abgasstutzen an der Oberseite des Gerätes befinden sich die Prüffnungen für den Schornsteinfeger.
- Halten Sie die Prüföffnungen stets zugänglich.
3.1.2 Korrosionsschutz

Vorsicht!
Beim Anschluss von Wärmeerzeugern an Fußbodenheizungen mit Kunststoffrohr, das nicht sauerstoffdicht gemäß DIN 4726 ist, müssen Wärmetauscher zur Anlagentrennung eingesetzt werden.
3.1.3 Anforderungen an das Heizungswasser
Zur Vermeidung von Korrosionsschäden in der Heizungsanlage ist Heizungswasser in Trinkwasserqualität unter Berücksichtigung der Anforderungen gemäß VDI-Richtlinie 2035 „Vermeidung von Schäden in Warmwasser-Heizanlagen“ zu verwenden.
3.1.4 Herstellererklärung
Die Einhaltung der Schutzanforderungen gemäß der Richtlinie 2014/30/EU zur elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) ist nur bei bestimmungsgemäßem Betrieb der Kessel gegeben.
Die Umgebungsbedingungen gemäß EN 55014 sind einzuhalten.
Ein Betrieb ist nur mit ordnungsgemäß montierter Verkleidung statthaft.
Die ordnungsgemäße elektrische Erdung ist durch regelmäße Überprüfung (z.B. jährliche Inspektion) der Kessel sicherzustellen.
Beim Austausch von Geräteteilen dürfen nur vom Hersteller vorgeschriebene Originalteile verwendet werden.
Die Gas-Brennwertgeräte erfüllen die grundlegenden Anforderungen der Wirkungsgradrichtlinie 92/42/EG als Brennwertkessel.
Bei Einsatz von Erdgas emittieren die Gas-Brennwertgeräte entsprechend den Anforderungen gemäß §6 der Verordnung über Kleinfeuerungsstätten vom 26.01.2010 (1.BImSchV) weniger als 60^mgkWhNOX .
3.2 Technische Daten – Raumheizgeräte mit Heizkessel, gemäß ErP-Richtlinie
Tab.2 Technische Parameter für Raumheizgeräte mit Heizkessel
| Modell WGB EVO | 15 | WGB EVO 20 | WGB EVO 28 | WGB EVO 38 | ||
| Brennwertkessel Ja Ja Ja Ja | ||||||
| Niedertemperaturkessel(1) | Nein Nein | Nein Nein | ||||
| B1-Kessel Nein Nein Nein Nein | ||||||
| Raumheizgerät mit Kraft-Wärme-Kopplung | Nein Nein | Nein Nein | ||||
| Kombiheizgerät Nein Nein Nein Nein | ||||||
| Wärmenennleistung | Prated | kW 15 20 | 27 37 | |||
| Nutzbare Wärmeleistung bei Wärme-nennleistung und Hochtemperaturbetrieb(2) | P_4 | kW 14,6 | 19,5 | 27,2 | 37,0 | |
| Nutzbare Wärmeleistung bei 30% der Wärmenennleistung und Niedertemperaturbetrieb(1) | P_1 | kW | 5,0 | 6,4 | 9,2 12,6 | |
| Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz | _s | % | 93 93 93 | 93 | ||
| Wirkungsgrad bei Wärmenennleistung und Hochtemperaturbetrieb(2) | _4 | % | 87,8 | 87,7 | 87,7 | 87,7 |
| Wirkungsgrad bei 30% der Wärmenenn-leistung und Niedertemperaturbetrieb(1) | _1 | % | 98,2 | 98,0 | 97,8 | 97,8 |
| Hilfsstromverbrauch | ||||||
| Bei Volllast | elmax | kW | 0,022 | 0,030 | 0,045 | 0,059 |
| Bei Teillast | elmin | kW | 0,015 | 0,015 | 0,016 | 0,014 |
| Im Bereitschaftszustand | P_SB | kW | 0,003 | 0,003 | 0,003 | 0,003 |
| Sonstige Angaben | ||||||
| Wärmeverlust im Bereitschaftszustand | P_stby | kW | 0,048 | 0,048 | 0,048 | 0,052 |
| Energieverbrauch der Zündflamme | P_ign | kW | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Jährlicher Energieverbrauch | Q_HE | GJ | 45 61 84 | 115 | ||
| Schallleistungspegel in Innenräumen | L_WA | dB | 41 46 52 | 51 | ||
| Stickoxidausstoß | NOx | mg/kWh | < 56 | < 56 | < 56 | < 56 |
| (1) Niedertemperaturbetrieb bedeutet eine Rücklauftemperatur (am Heizgeräteeinlass) für Brennwertkessel von 30°C, für Niedertemperaturkessel von 37°C und für andere Heizgeräte von 50°C.(2) Hochtemperaturbetrieb bedeutet eine Rücklauftemperatur von 60°C am Heizgeräteeinlass und eine Vorlauftemperatur von 80°C am Heizgeräteauslass. | ||||||

Verweis:
Kontaktdetails auf der Rückseite.
4 Produktbeschreibung
4.1 Allgemeine Beschreibung
4.1.1 Allgemeine Beschreibung
Bei dem WGB EVO handelt es sich um einen wandhängenden Gas-Brennwertkessel.
Zuverlässig, wartungsarm und mit der selbstkalibrierenden Verbrennungsoptimierung ausgerüstet ist der WGB EVO ein Plus an Wirtschaftlichkeit. Im WGB EVO verbindet sich eine optimale Heizleistung mit niedrigem Verbrauch auf kleinstem Raum. Möglich macht dies die sogenannte EVO-Technologie, die innerhalb des Systems für einen perfekt abgestimmten Verbrennungsprozess sorgt - dank Venturi-Mischung und CFD-optimierten Strömungskanälen. Auf diese Weise garantiert der Gas-Brennwertkessel eine gleichmäßige, hygienische Verbrennung mit geringstmöglichen Emissionen.
Der Kessel ist für gleitend abgesenkten Betrieb ohne festgelegte untere Temperatur konzipiert. Dadurch ist der Kessel sowohl für Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser als auch Niedrig- und Passivenergiehäuser geeignet.
4.2 Hauptkomponenten
Abb.1 Übersichtszeichnung WGB EVO

text_image
1 RA-0000176 2 3 4 51 Bedienfeldklappe
2 Bedienfeld
3 Kurzanleitung im Einschub
4 Abgasstutzen mit Prüföffnungen
5 Schnellentlüfter
4.3 Beschreibung des Schaltfelds
Abb.2 Bedienelemente

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3 2 1 60.0°C 4 8 ESC OR 5 9 6 7 10 11 124.3.1 Bedienelemente
1 Regelungs-Bedieneinheit
2 Betriebsarttaste Heizbetrieb
3 Betriebsarttaste Trinkwasserbetrieb
4 Display
5 OK-Taste (Bestätigung)
6 Informationstaste
7 Drehknopf
8 ESC-Taste (Abbruch)
9 Schornsteinfeger-Taste
10 Betriebsschalter
11 Entriegelungs-Taste Feuerungsautomat
12 Manometer
4.3.2 Anzeigen
Abb.3 Symbole im Display

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INFO PROG No. 8:8:8 18:8:8:8.8 ECO sRE081BHeizen auf Komfort-Sollwert
Heizen auf Reduziert-Sollwert
Heizen auf Frostschutzsollwert
Laufender Prozess
Ferienfunktion aktiv
1700L2 Bezug auf Heizkreise
Brenner in Betrieb (nur Kessel)
Kühlen aktiv (nur Wärmepumpe)
○ Verdichter in Betrieb (nur Wärmepumpe)
Wartungsmeldung
Fehlermeldung
NFO Informationsebene aktiv
PROG Einstellebene aktiv
ECO Heizung ausgeschaltet (Sommer/Winter-Umschaltautomatik oder Heizgrenzenautomatik aktiv)
4.4 Zubehör und Optionen
4.4.1 Raumgerät RGP
Bei Einsatz des Raumgerätes RGP (Zubehör) ist die ferngesteuerte Einstellung aller an der Bedieneinheit einstellbarer Reglerfunktionen möglich.

1 USB-Anschluss für Service-Tool
2 Statusleiste
3 Arbeitsbereich
4 Bedienknopf
5 Display
6 Navigationsleiste
Das Raumgerät wird mit dem Bedienknopf bedient.
Die Anzeige ist strukturiert in eine Navigationsleiste, eine Statusleiste und den Arbeitsbereich.

Wichtig:
Im Ruhezustand wird die aktuelle Raumtemperatur angezeigt.
5 Bedienung
5.1 Ändern von Parametern

text_image
ESC OK
text_image
Auto PROG Uhrzeit und Datum Bedieneinheit 0 4 8 12 16 20 24
text_image
Auto ROG No. 1 10:40 Uhrzeit und Datum Stunden / Minuten 0 4 8 12 16 20 24
text_image
Auto PROG No. 15 Uhrzeit und Datum Stunden / Minuten 0 4 8 12 16 20 24
text_image
Auto PROG No 30 Uhrzeit und Datum Stunden / Minuten 0 4 8 12 16 20 24
text_image
Auto 10:40 60.0°C xxxxxxxxxxxxxx 0 4 8 12 16 20 24Einstellungen, die nicht direkt über das Bedienfeld geändert werden, müssen in der Einstellebene vorgenommen werden. Der grundsätzliche Programmiervorgang wird im Folgenden anhand der Einstellung von Uhrzeit und Datum dargestellt.
- OK-Taste drücken.
Es werden die Menüpunkte der Ebene Endbenutzer angezeigt.

Wichtig:
Sollen Parameter in einer anderen Ebene als in der Endbenutzerebene geändert werden, ist der untenstehende Verweis zu beachten!
- Am Drehknopf den Menüpunkt Uhrzeit und Datum wählen.
-
OK-Taste drücken.
-
Am Drehknopf den Menüpunkt Stunden / Minuten wählen.
-
OK-Taste drücken.
-
Am Drehknopf die Stundeneinstellung vornehmen (z.B. 15 Uhr).
-
OK-Taste drücken.
-
Am Drehknopf die Minuteneinstellung vornehmen (z.B. 30 Minuten).
-
OK-Taste drücken.
-
Durch Drücken der Betriebsarttaste Heizbetrieb die Programmierung verlassen.

Wichtig:
Durch Drücken der ESC-Taste wird der vorherige Menüpunkt aufgerufen, ohne dass zuvor geänderte Werte übernommen werden. Werden für ca. 8 Minuten keine Einstellungen vorgenommen, wird automatisch die Grundanzeige aufgerufen, ohne dass zuvor geänderte Werte übernommen werden.

Weitere Informationen siehe
Vorgehen bei der Programmierung, Seite 19
5.2 Vorgehen bei der Programmierung

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ESC OKDie Auswahl der Einstellebenen und Menüpunkte wird wie folgt durchgeführt:
- OK-Taste drücken.
Es werden die Menüpunkte der Ebene Endbenutzer angezeigt. - Am Drehknopf den gewünschten Menüpunkt (siehe Parameterliste) wählen.

Wichtig: Abhängig von der Auswahl der Einstellebene und der Programmierung sind nicht alle Menüpunkte sichtbar!

Weitere Informationen siehe Parameterliste, Seite 22
5.3 Wasserdruck prüfen
- Unter 1,0 bar: Füllen Sie Wasser nach.

Vorsicht! Der maximal zulässige Anlagendruck ist zu beachten!
- Über 2.5 bar: Nehmen Sie das Gas-Brennwertgerät nicht in Betrieb. Lassen Sie Wasser ab.

Vorsicht! Der maximal zulässige Anlagendruck ist zu beachten!
- Kontrollieren Sie, ob der Auffangbehälter unter der Abblaseleitung des Sicherheitsventils bereitsteht. Er fängt bei Überdruck austretendes Heizungswasser auf.
5.4 Trinkwasserspeicher prüfen
Bei Anlagen mit Trinkwasserspeicher muss dieser mit Wasser gefüllt sein. Außerdem muss Kaltwasser zufließen können.
5.5 Vorbereitung für das Einschalten


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RA-0000022 ③ ② ③Hier wird beschrieben, welche allgemeinen Arbeiten zu tätigen sind, um den Kessel einzuschalten.
-
Heizungs-Notschalter einschalten.
-
Gasabsperrhahn öffnen.
- Absperrventile öffnen.
- Trinkwasser-Zufuhr öffnen.
- Bedienfeldklappe öffnen und Betriebschalter am Bedienfeld des Kessels einschalten.
Mit den Standardeinstellungen kann der WGB EVO ohne weitere Einstellungen in Betrieb genommen werden. Für die Einstellung z.B. eines individuellen Zeitprogramms bitte das Kapitel Bedienung beachten.

Weitere Informationen siehe Ändern von Parametern, Seite 18
5.6 Heizbetrieb einstellen

Mit der Betriebsarttaste Heizbetrieb wird zwischen den Betriebsarten für den Heizbetrieb gewechselt. Die gewählte Einstellung wird durch einen Balken unterhalb des Betriebsart-Symbols gekennzeichnet.
Automatikbetrieb Auto
• Heizbetrieb gemäß Zeitprogramm
- Temperatur-Sollwerte oder gemäß Zeitprogramm
- Schutzfunktionen (Anlagenfrostschutz, Überhitzschutz) aktiv
- Sommer/Winter-Umschaltautomatik (automatisches Umschalten zwischen Heizbetrieb und Sommerbetrieb ab einer bestimmten Durchschnitts-Außentemperatur)
- Tages-Heizgrenzenautomatik (automatisches Umschalten zwischen Heizbetrieb und Sommerbetrieb, wenn die Außentemperatur den Raum-Sollwert übersteigt)
Dauerbetrieb oder
• Heizbetrieb ohne Zeitprogramm
• Schutzfunktionen aktiv
- Sommer/Winter-Umschaltautomatik nicht aktiv
• Tages-Heizgrenzenautomatik nicht aktiv
Schutzbetrieb
- kein Heizbetrieb
• Temperatur nach Frostschutzsollwert
• Schutzfunktionen aktiv - Sommer/Winter-Umschaltautomatik aktiv
• Tages-Heizgrenzenautomatik aktiv
5.7 Trinkwasserbetrieb einstellen

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Auto 10.40 60.0°C XXXXXXXXXXXXXX XXXX 0 4 8 12 16 20 24 siRE003A- Eingeschaltet: Das Trinkwasser wird entsprechend des gewählten Schaltprogramms bereitet.
- Ausgeschaltet: Die Trinkwasserbereitung ist deaktiviert.

Wichtig:
- Für die Trinkwassererwärmung wird eine Einstellung zwischen 50 und 60°C empfohlen.
• Die Zeiten für das Trinkwasser werden im Zeitprogramm 4 / TWW eingestellt.
Aus Komfortgründen sollte der Beginn der
Trinkwassererwärmung ca. 1 Std. vor dem Beginn der Heizung liegen!

Wichtig: Legionellenfunktion
Jeden Sonntag bei der 1. Ladung des Trinkwassers wird die Legionellenfunktion aktiviert; d.h. es wird das Trinkwasser einmalig auf ca. 65 °C erhitzt um evtl. vorhandene Legionellen abzutöten.
5.8 Komfort-Raumsollwert einstellen
Hier wird beschrieben, wie Sie den Komfort-Raumsollwert einstellen.

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ESC 手- Komfort-Raumsollwert am Drehknopf einstellen. ⇒ => Der Wert wird automatisch übernommen.
5.9 Reduziert-Raumsollwert einstellen

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ESC OKHier wird beschrieben, wie Sie den reduzierten Raumsollwert einstellen.
- OK-Taste drücken.
- Menüpunkt Heizkreis wählen.
- OK-Taste drücken.
- Parameter Reduziert sollwert wählen.
- OK-Taste drücken.
- Reduziert-Sollwert am Drehknopf einstellen.
- OK-Taste drücken.
- Durch Drücken der Betriebsarttaste Heizbetrieb die Programmierung verlassen.
5.10 Notbetrieb (Handbetrieb)
Aktivierung des Handbetriebes. Im Handbetrieb wird der Kessel auf den Sollwert Handbetrieb geregelt. Alle Pumpen werden eingeschaltet. Weitere Anforderungen wie z.B. für die Trinkwassererwärmung werden ignoriert!
- OK-Taste drücken.
- Menüpunkt Wartung aufrufen.
- OK-Taste drücken.
- Parameter Handbetrieb aufrufen (Prog.-Nr. 7140).
- OK-Taste drücken.
- Parameter Ein auswählen.
- OK-Taste drücken.
- Durch Drücken der Betriebsarttaste Heizbetrieb die Programmierung verlassen.
6 Einstellungen
6.1 Parameterliste

Verweis:
- Je nach Anlagenkonfiguration werden nicht alle in der Parameterliste aufgeführten Parameter im Display angezeigt.
- Um in die Einstellebenen Endbenutzer (Ebene "E") zu gelangen, drücken Sie die OK-Taste.
| Uhrzeit und Datum Prog.-Nr. Ebene Standardwert | |||
| Stunden / Minuten 1 E 01:00 (h:min) | |||
| Tag / Monat 2 E 01.01 (Tag.Monat) | |||
| Jahr 3 E 2030 (Jahr) |
| Bedieneinheit Prog.-Nr. Ebene Standardwert | |||
| Sprache 20 E Deutsch | |||
| Anzeigekontrast 25 E — | |||
| Einheiten°C, bar | °F, PSI | 29 E °C, bar |
| Zeitprogramm Heizkreis 1 | Prog.-Nr. | Heizkreis 2^(1) Prog.-Nr. | Heizkreis 3 Prog.-Nr. | Ebe-ne | Standardwert |
| Vorwahl Mo - SoMo - So | Mo - Fr | Sa - So | Montag | Dienstag | Mittwoch | Donnerstag | Freitag | Samstag | Sonntag | 500 520 | 540 | E Montag | ||
| 1. Phase Ein | 501 | 521 | 541 | E | 06:00 (h/min) |
| 1. Phase Aus | 502 | 522 | 542 | E | 22:00 (h/min) |
| 2. Phase Ein | 503 | 523 | 543 | E | --:-- (h/min) |
| 2. Phase Aus | 504 | 524 | 544 | E | --:-- (h/min) |
| 3. Phase Ein | 505 | 525 | 545 | E | --:-- (h/min) |
| 3. Phase Aus | 506 | 526 | 546 | E | --:-- (h/min) |
| Kopieren? | 515 | 535 | 555 | E | Nein |
| StandardwerteNein | Ja | 516 536 | 556 | E Nein | ||
| (1) Parameter nur sichtbar, wenn Heizkreis vorhanden! | |||||
| Zeitprogramm Heizkreis 4 / TWW | Prog.-Nr. | Ebe-ne | Standardwert |
| Vorwahl Mo - SoMo - So | Mo - Fr | Sa - So | Montag | Dienstag | Mittwoch | Donnerstag | Freitag | Samstag | Sonntag | 560 | E | Montag |
| 1. Phase Ein | 561 | E | 05:00 (h/min) |
| 1. Phase Aus | 562 | E | 22:00 (h/min) |
| 2. Phase Ein | 563 | E | --:-- (h/min) |
| 2. Phase Aus | 564 | E | --:-- (h/min) |
| 3. Phase Ein | 565 | E | --:-- (h/min) |
| 3. Phase Aus | 566 | E | --:-- (h/min) |
| Kopieren? | 575 | E | Nein |
| StandardwerteNein | Ja | 576 | E | Nein |
| Zeitprogramm Heizkreis 5 Prog.-Nr. Ebe- | ne | Standardwert | |
| Vorwahl Mo - SoMo - So | Mo - Fr | Sa - So | Montag | Dienstag | Mittwoch | Donnerstag | Freitag | Samstag | Sonntag | 600 E Montag | ||
| 1. Phase Ein 601 E 06:00 (h/min) | |||
| 1. Phase Aus 602 E 22:00 (h/min) | |||
| 2. Phase Ein 603 E --:-- (h/min) | |||
| 2. Phase Aus 604 E --:-- (h/min) | |||
| 3. Phase Ein 605 E --:-- (h/min) | |||
| 3. Phase Aus 606 E --:-- (h/min) | |||
| Kopieren? 615 E Nein | |||
| StandardwerteNein | Ja | 616 E Nein |
| Ferien Heizkreis 1 | Prog.-Nr. | 2(1)Prog.-Nr. | 3(1)Prog.-Nr. | Ebe-ne | Standardwert |
| VorwahlPeriode 1 | Periode 2 | Periode 3 | Periode 4 |Periode 5 | Periode 6 | Periode 7 | Periode 8 | 641 651 661 | E Periode 1 | |||
| Beginn 642 652 662 E —.— (Tag.Monat) | |||||
| Ende 643 653 663 E —.— (Tag.Monat) | |||||
| BetriebsniveauSchutzbetrieb | Reduziert | 648 658 668 | E Schutzbetrieb | |||
| (1) Parameter nur sichtbar, wenn Heizkreis vorhanden! | |||||
| Heizkreis 1 | Prog.-Nr. | 2(1)Prog.-Nr. | 3(1)Prog.-Nr. | Ebe-ne | Standardwert |
| Komfortsollwert 710 1010 1310 E 20,0 °C | |||||
| Reduziertssollwert | 712 1012 1312 | E 18 °C | |||
| Frostschutzsollwert | 714 1014 1314 | E 10,0 °C | |||
| Kennlinie Steilheit | 720 1020 1320 | E 1,24 | |||
| Sommer-/Winterheizgrenze | 730 1030 1330 | E 18°C | |||
| (1) Parameter nur sichtbar, wenn Heizkreis vorhanden! | |||||
| Trinkwasser | Prog.-Nr. | Ebene | Standardwert |
| Nennsollwert | 1610 | E | 55 °C |
| Freigabe24h/Tag | Zeitprogramme Heizkreise | Zeitprogramm 4/TWW | 1620 | E | Zeitprogramm4/TWW |
| Schwimmbad | Prog.-Nr. | Ebene | Standardwert |
| Sollwert Solarbeheizung | 2055 | E | 26°C |
| Sollwert Erzeugerbeheizung | 2056 | E | 22°C |
| Kessel | Prog.-Nr. | Ebe-ne | Standardwert |
| Sollwert Handbetrieb | 2214 E | 60 °C |
| Fehler | Prog.-Nr. | Ebene | Standardwert |
| Meldung | 6700 | E | |
| SW Diagnosecode | 6705 | E | |
| FA Phase Störstellung | 6706 | E | |
| Wartung/Sonderbetrieb Prog.-Nr. Ebene Standardwert | |||
| SchornsteinfegerfunktionAus | Ein | 7130 E Aus | ||
| HandbetriebAus | Ein | 7140 E Aus |
| Diagnose Erzeuger Prog.-Nr. Ebene Standardwert | |||
| Betriebsstunden 1.Stufe 8330 E | |||
| Betriebsstunden Heizbetrieb 8338 E | |||
| Betriebsstunden TWW 8339 E | |||
| Gesamt Gasenergie Heizen 8378 E | |||
| Gesamt Gasenergie TWW 8379 E | |||
| Gesamt Gasenergie 8380 E | |||
| Gasenergie Heizen 8381 E | |||
| Gasenergie TWW 8382 E | |||
| Gasenergie 8383 E | |||
| Tagesertrag Solarenergie | 8526 E | ||
| Gesamtertrag Solarenergie | 8527 E | ||
| Betr'stunden Solarertrag | 8530 E | ||
| Betr'stunden Kollektorpumpe | 8532 E |
| Diagnose Verbraucher | Prog.-Nr. Ebene Standardwert | ||
| Aussentemperatur | 8700 E | ||
| Aussentemp Min | 8701 E | ||
| Aussentemp Max | 8702 E | ||
| Info Option(1) | Prog.-Nr. Ebene Standardwert | ||
| Fehler-/Alarmmeldung | |||
| Wartung | |||
| 304:Regler-Stopp | |||
| Kesseltemperatur | |||
| Aussentemperatur | |||
| Trinkwassertemperatur | |||
| Feststoffkesseltemperatur | |||
| Pufferspeichertemperatur | |||
| Schwimmbadtemperatur | |||
| Status Heizkreis 1 | |||
| Status Heizkreis 2 | |||
| Status Heizkreis 3 | |||
| Status Trinkwasser | |||
| Status Kessel | |||
| Status Solar | |||
| Status Feststoffkessel | |||
| Status Pufferspeicher | |||
| Status Schwimmbad | |||
| Jahr | |||
| Datum | |||
| Zeit | |||
| Telefon Kundendienst | |||
| Wasserdruck | |||
| (1) Die Anzeige der Infowerte ist abhängig vom Betriebszustand! | |||
6.2 Parameter einstellen

6.2.1 Uhrzeit und Datum einstellen
Die Regelung besitzt eine Jahresuhr mit Einstellmöglichkeiten für Uhrzeit, Tag/Monat und Jahr. Damit die Heizprogramme gemäß vorher durchgeführter Programmierung ablaufen, müssen Uhrzeit und Datum zuvor korrekt eingestellt werden.
- OK-Taste drücken.
⇒ => Es erscheint die Anzeige Endbenutzer.
- Am Drehknopf den Menüpunkt Uhrzeit und Datum aufrufen.
- OK-Taste drücken.
- Am Drehknopf "Stunden / Minuten" aufrufen (Prog.-Nr. 1).
- OK-Taste drücken.
- Stunden einstellen.
- OK-Taste drücken.
- Minuten einstellen.
-
OK-Taste drücken.
-
Am Drehknopf "Tag / Monat" aufrufen (Prog.-Nr. 2).
-
OK-Taste drücken.
- Monat einstellen.
- OK-Taste drücken.
- Tag einstellen.
- OK-Taste drücken.
- Am Drehknopf "Jahr" aufrufen (Prog.-Nr. 3).
- OK-Taste drücken.
- Jahr einstellen.
- OK-Taste drücken.
- Durch Drücken der Betriebsarttaste Heizbetrieb die Programmierung verlassen.
6.2.2 Einheiten einstellen
Die Anzeige kann zwischen SI-Einheiten (°C, bar) und US-amerikanischen Einheiten (°F, PSI) gewählt werden.
- OK-Taste drücken.
=> Es erscheint die Anzeige Endbenutzer.
- Am Drehknopf den Menüpunkt Bedieneinheit aufrufen.
- OK-Taste drücken.
- Am Drehknopf "Einheiten" aufrufen (Prog.-Nr. 29).
- OK-Taste drücken.
- Mit dem Drehknopf die gewünschten Einheiten ("°C, bar" oder "°F, PSI") auswählen.
- OK-Taste drücken.
- Durch Drücken der Betriebsarttaste Heizbetrieb die Programmierung verlassen.

6.2.3 Zeitprogramme einstellen
Es lassen sich bis zu 3 Heizphasen pro Heizkreis einstellen, die an den unter der Zeitprogramm-Vorwahl eingestellten Tagen aktiv sind. In den Heizphasen wird auf den eingestellten Komfortsollwert geheizt. Außerhalb der Heizphasen wird auf den Reduziert sollwert geheizt.
Bevor ein Zeitprogramm eingestellt wird, müssen die Einzeltage (Mo, Di, usw.) oder Tagesgruppen (Mo - So, Mo - Fr, Sa -So) ausgewählt werden, an denen das Zeitprogramm geändert werden soll.
- OK-Taste drücken.
⇒ => Es erscheint die Anzeige Endbenutzer.
- Am Drehknopf wahlweise Zeitprogramm Heizkreis 1 bis Zeitprogramm Heizkreis 5 aufrufen.
- OK-Taste drücken.
- Am Drehknopf Vorwahl Montag aufrufen (Prog.-Nr. 500, 520, 540, 560, 600).
- OK-Taste drücken.
- Am Drehknopf Tagesgruppen (Mo–So, Mo–Fr oder Sa–So) bzw. Einzeltage (Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So) auswählen.

Wichtig:
Wenn eine Zeit in einer Tagesgruppe geändert wird, werden automatisch alle 3 Ein-/Ausschaltphasen in der Tagesgruppe übernommen.
Um Tagesgruppen (Mo–So, Mo–Fr oder Sa–So) aufzurufen den Drehknopf links herum drehen, um Einzeltage (Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So) aufzurufen den Drehknopf rechts herum drehen.
- OK-Taste drücken.
- Am Drehknopf 1. Phase Ein aufrufen (Prog.-Nr. 501, 521, 541, 561, 601).
- OK-Taste drücken.
- Am Drehknopf Einschaltzeit einstellen.
- OK-Taste drücken.
- Am Drehknopf 1. Phase Aus aufrufen (Prog.-Nr. 502, 522, 542, 562, 602).
- OK-Taste drücken.
- Am Drehknopf Ausschaltzeit einstellen.
- Nehmen Sie auf die gleiche Weise die Einstellungen für die Heizphasen 2 und 3 vor.
- Zum Einstellen weiterer Tage wieder Vorwahl Montag aufrufen und entsprechende Tagesgruppe oder Tag wählen.

Wichtig:
Möchten Sie die Programmierung kontrollieren, verfahren Sie wie oben, in dem Sie jeden Tag einzeln abfragen.
- OK-Taste drücken.
- Zum Verstellen weiterer Zeiten siehe Schritte 8 bis 15.
- Durch Drücken der Betriebsarttaste Heizbetrieb die Programmierung verlassen.

Wichtig:
Die Ein- und Ausschaltzeiten können in 10-Minuten-Takten eingestellt werden. Die Zeitprogramme sind nur in der "Betriebsart Automatik" aktiv.
Die Zeiten für das Trinkwasser werden im Zeitprogramm 4 / TWW eingestellt. Aus Komfortgründen sollte der Beginn der Trinkwassererwärmung ca. 1 Std. vor dem Beginn der Heizphase liegen!

6.2.4 Zeitprogramme kopieren
Das Zeitprogramm eines Tages kann kopiert und einem oder mehreren Tagen zugewiesen werden.
- Schritte 1-16 des Abschnitts Zeitprogramme einstellen, Seite 26 ausführen.
- Am Drehknopf "Kopieren?" aufrufen.
- OK-Taste drücken.
- Am Drehknopf "Tag" aufrufen, auf den das Zeitprogramm kopiert werden soll.
- OK-Taste drücken.
- Um das Zeitprogramm auf weitere Tage zu kopieren, erneut OK-Taste drücken und die Schritte 4 und 5 wiederholen.
- Durch Drücken der Betriebsarttaste Heizbetrieb die Programmierung verlassen.

Wichtig:
Das Kopieren von Zeitprogrammen ist nur möglich, wenn in der "Vorwahl" keine Tagesgruppen gewählt worden sind.
6.2.5 Ferienprogramme einstellen
Mit den Ferienprogrammen lassen sich die Heizkreise während einer bestimmten Ferienperiode auf ein wählbares Betriebsniveau (Frostschutzsollwert oder Reduziertssollwert) einstellen.
Mit dem Ferienprogramm lassen sich die Heizkreise für jeweils bis zu 8 Ferienperioden auf ein wählbares Betriebsniveau einstellen.
- OK-Taste drücken.
⇒ => Es erscheint die Anzeige Endbenutzer.
- Am Drehknopf wahlweise "Ferien Heizkreis 1" bis "Ferien Heizkreis 3" aufrufen.
- OK-Taste drücken.
- Mit Vorwahl gewünschte Periode 1 bis 8 wählen.
- OK-Taste drücken.
- Am Drehknopf "Beginn" aufrufen (Prog.-Nr. 642, 652, 662).
- OK-Taste drücken.
- Monat einstellen.
- OK-Taste drücken.
- Tag einstellen.
- OK-Taste drücken.
- Am Drehknopf "Ende" aufrufen (Prog.-Nr. 643, 653, 663).
- OK-Taste drücken.
- Monat einstellen
- OK-Taste drücken.
- Tag einstellen.
- OK-Taste drücken.
- Am Drehknopf "Betriebsniveau" aufrufen (Prog.-Nr. 648, 658, 668).
- OK-Taste drücken.
- Am Drehknopf Betriebniveau ("Schutzbetrieb" oder "Reduziert") auswählen.
- Durch Drücken der Betriebsarttaste Heizbetrieb die Programmierung verlassen.

Wichtig:
Die Ferienprogramme sind nur in der "Betriebsart Automatik" aktiv.

6.2.6 Raumtemperatur-Sollwerte einstellen
Die Raumtemperatur-Sollwerte für den Komfort-Sollwert, den Reduziert-Sollwert (Herabsetzung der Raumtemperatur in den Nebennutzungszeiten wie z.B. nachts oder bei Abwesenheit) und für den Frostschutzsollwert (Verhinderung zu starken Absinkens der Raumtemperatur) können unabhängig für die Heizkreise eingestellt werden.
- OK-Taste drücken.
⇒ => Es erscheint die Anzeige Endbenutzer.
- Am Drehknopf wahlweise "Heizkreis 1" bis "Heizkreis 3" aufrufen.
- OK-Taste drücken.
- Am Drehknopf "Komfortsollwert" aufrufen (Prog.-Nr. 710, 1010, 1310).
- OK-Taste drücken.
- Komfortsollwert einstellen.
- OK-Taste drücken.
- Am Drehknopf "Reduziert sollwert" aufrufen (Prog.-Nr. 712, 1012, 1312).
- OK-Taste drücken.
- Reduziert sollwert einstellen.
- OK-Taste drücken.
- Am Drehknopf "Frostschutzsollwert" aufrufen (Prog.-Nr. 714, 1014, 1314).
- OK-Taste drücken.
- Frostschutzsollwert einstellen.
- OK-Taste drücken.
- Durch Drücken der Betriebsarttaste Heizbetrieb die Programmierung verlassen.
6.2.7 Anpassen des Heizverhaltens der Heizungsanlage
Die außentemperaturabhängige automatische Einstellung der Vorlauf-Temperatur erfolgt gemäß der Steilheit der Heizkennlinie des Gerätes. Diese wird bei der Inbetriebnahme vom Heizungsfachmann voreingestellt (Grundeinstellung: 1,24).
- Es gilt: je kälter die Außentemperatur, desto höher die Vorlauf-Temperatur.
Abb.4 Heizkennlinie

AT Außentemperatur VT Vorlauftemperatur
Wichtig: Die zum Erreichen einer bestimmten Raumtemperatur erforderliche Vorlauftemperatur wiederum ist abhängig von der Heizungsanlage und der Wärmedämmung des Gebäudes. Stellen Sie nun fest, dass die erzeugte Wärme nicht Ihren Bedürfnissen entspricht, verändern Sie die Heizkennlinie. Die exakte Anpassung des Heizverhaltens Ihrer Anlage erreichen Sie durch schrittweises Anheben oder Absenken der Heizkennlinie.
Beispiel: Die Steilheit der Heizkennlinie ist auf "1,5" eingestellt. Außentemperatur beträgt 0°C:
- Das Gerät heizt auf eine Vorlauftemperatur von ca. 50°C, um die Raumtemperatur von 20°C zu erreichen.
- Trotzdem ist es Ihnen zu kalt. Stellen Sie die Heizkennlinie auf "2". Das Gerät heizt auf eine Vorlauftemperatur von ca. 60°C, um die eingestellte Raumtemperatur von 20°C zu erzeugen.
6.2.8 Heizkennlinie einstellen
Wichtig: Gehen Sie beim Verstellen der Heizkennlinie schrittweise vor, bis Sie das für Ihre Behaglichkeit optimale Ergebnis erreicht haben. Heizanlagen sind träge! Deshalb warten Sie immer erst einige Tage ab, bevor Sie die Kennlinie weiter verstellen.
- OK-Taste drücken. ⇒ => Es erscheint die Anzeige Endbenutzer.

text_image
ESC OK
- Am Drehknopf wahlweise "Heizkreis 1" bis "Heizkreis 3" aufrufen.
- OK-Taste drücken.
- Am Drehknopf "Kennlinie Steilheit" aufrufen (Prog.-Nr. 720, 1020, 1320).
- OK-Taste drücken.
- Steilheit der Heizkennlinie einstellen.
- OK-Taste drücken.
- Durch Drücken der Betriebsarttaste Heizbetrieb die Programmierung verlassen.
6.2.9 Sommer-/Winterheizgrenze
Bei der eingestellten Temperatur für die Sommer-/Winterheizgrenze wird die Heizung auf Sommer- bzw. Winterbetrieb umgeschaltet.
Durch die Veränderung der Temperatur werden die Jahresheizphasen verkürzt oder verlängert.
- Eine Erhöhung des Temperaturwertes hat eine frühere Umschaltung auf den Winterbetrieb und eine spätere Umschaltung auf den Sommerbetrieb zur Folge.
-
Eine Senkung des Temperaturwertes bewirkt eine spätere Umschaltung auf den Winterbetrieb; die Umschaltung auf den Sommerbetrieb erfolgt früher.
-
OK-Taste drücken.
⇒ => Es erscheint die Anzeige Endbenutzer.
- Am Drehknopf wahlweise "Heizkreis 1" bis "Heizkreis 3" aufrufen.
- OK-Taste drücken.
- Am Drehknopf "Sommer-/Winterheizgrenze" aufrufen (Prog.-Nr. 730, 1030, 1330).
- OK-Taste drücken.
- Temperatur einstellen.
- OK-Taste drücken.
- Durch Drücken der Betriebsarttaste Heizbetrieb die Programmierung verlassen.
6.2.10 Trinkwasser-Temperatur einstellen
Mit dem Trinkwasser-Nennsollwert stellen Sie ein, wie warm Ihr Trinkwasser zur normalen Verwendung vorgeheizt werden soll (z.B. 55°C).
- OK-Taste drücken.
⇒ => Es erscheint die Anzeige Endbenutzer.
- Am Drehknopf den Menüpunkt "Trinkwasser" aufrufen.
- OK-Taste drücken.
- Am Drehknopf "Nennsollwert" aufrufen (Prog.-Nr. 1610).
- OK-Taste drücken.
- Temperatur einstellen.
- OK-Taste drücken.

- Durch Drücken der Betriebsarttaste Heizbetrieb die Programmierung verlassen.

Wichtig: Trinkwasser Push
- Automatischer Push: Wird z.B. außerhalb der Trinkwassererwärmung geduscht und warmes Wasser benötigt wird einmalig wieder auf den Trinkwasser-Nennsollwert geheizt.
- Manueller Push: Wird die Betriebsarttaste Trinkwasserbetrieb für min. 3 s gedrückt, wird der Trinkwasser-Push einmalig ausgelöst.

Vorsicht! Ein Trinkwasser-Push kann nicht unterbrochen werden!
6.3 Auslesen der Betriebsdaten

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ESC OKDurch Drücken der Informationstaste können verschiedene Temperaturen und Meldungen abgerufen werden.
- Die Informationstaste drücken.
⇒ • Raum- und Außentemperatur
- Fehler- oder Wartungsmeldungen

Wichtig: Treten keine Fehler auf und liegen keine Wartungsmeldungen vor, werden diese Informationen nicht angezeigt.
6.3.1 Diagnose Erzeuger
Auswahl verschiedener Parameter zu Diagnosezwecken.

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ESC OK- OK-Taste drücken.
Es erscheint die Anzeige Endbenutzer.

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ESC- Am Drehknopf den Menüpunkt "Diagnose Erzeuger" aufrufen.
- OK-Taste drücken.
- Am Drehknopf Zustände oder Temperaturen aufrufen (Prog.-Nr. 8400-8455).
- OK-Taste drücken.
- Durch Drücken der Betriebsarttaste Heizbetrieb die Programmierung verlassen.

Es werden unterschiedliche Infowerte angezeigt, diese sind abhängig vom Betriebszustand.
Desweiteren wird über den Status informiert (siehe unten).
Tab.3 Status-Tabelle Kessel
Folgende Meldungen sind bei Kessel möglich:
| Anzeige Abhängig von | |
| --- Normaler Betrieb | |
| Störung | |
| Wächter angesprochen | |
| Handbetrieb aktiv Handbetrieb aktiv | |
| Schornsteinfegerfekt, Volllast Schornsteinfegerfunktion aktiv | |
| Gesperrt z.B. Eingang H1 | |
| Anlagenfrostschutz | |
Tab.4 Status-Tabelle Solar
Folgende Meldungen sind bei Solar möglich:
| Anzeige Abhängig von | |
| --- Nicht vorhanden | |
| Handbetrieb aktiv Handbetrieb aktiv | |
| Störung | |
| Kollektorfrostschutz aktiv Kollektor zu kalt | |
| Rückkühlung aktiv Rückkühlung via Kollektor aktiv | |
| Max Speichertemp erreicht Speicher bis zur Sicherheitstemp. gela-den | |
| Überhitzschutz aktiv Kollektorüberhitzschutz und Pumpe Aus | |
| Ladung Trinkwasser | |
| Einstrahlung ungenügend | |
Tab.5 Status-Tabelle Trinkwasser
Folgende Meldungen sind bei Trinkwasser möglich:
| Anzeige Abhängig von | |
| --- Nicht vorhanden | |
| Handbetrieb aktiv Handbetrieb aktiv | |
| Push, Legionellenfunktion | |
| Push, Nenn-Sollwert | |
| Ladung, Legionellen-Sollwert Legionellenfunktion aktiv | |
| Ladung, Nenn-Sollwert | |
| Ladung, Reduziert-Sollwert | |
| Geladen, Max Speichertemp | |
| Geladen, Max Ladetemp | |
| Geladen, Legio'temperatur | |
| Geladen, Nenntemperatur | |
| Geladen, Reduz'temperatur | |
Tab.6 Status-Tabelle Heizkreis
Folgende Meldungen sind beim Heizkreis möglich:
| Anzeige Abhängig von | |
| --- Kein Heizkreis vorhanden | |
| Handbetrieb aktiv Handbetrieb aktiv | |
| Estrichfunktion aktiv | Estrichfunktion aktiv |
| Einschaltopt + Schnellaufheiz | |
| Einschaltoptimierung | |
| Schnellaufheizung | |
| Heizbetrieb Komfort | Schaltprogramm, Betriebsart, Präsenztaste |
| Ausschaltoptimierung | |
| Heizbetrieb Reduziert | Schaltprogramm, Ferienprogramm, Betriebsart, Präsenztaste, H1 |
| Raumfrostschutz aktiv | Ferienprogramm, Betriebsart, H1 |
| Sommerbetrieb | |
| Tages-Eco aktiv | |
| Absenkung Reduziert Schaltprogramm, Ferienprogramm, Betriebsart, Präsenztaste, H1 | |
| Absenkung Frostschutz Ferienprogramm, Betriebsart, H1 | |
| Raumtemp'begrenzung | |
7 Wartung
7.1 Allgemeines
7.1.1 Reinigung
Reinigen Sie das Gerät bei Bedarf von außen. Verwenden Sie dafür nur milde Reinigungsmittel, die die Beschichtung der Oberfläche nicht angreifen.

Vorsicht!
Die Reinigung des Inneren des Heizkessels darf nur von einem qualifizierten Fachhandwerker durchgeführt werden.
7.1.2 Wartungsvertrag

Gefahr!
Lebensgefahr durch unsachgemäße Wartung!
Wartungsarbeiten dürfen nur vom zugelassenen Heizungsfachmann ausgeführt werden. Versuchen Sie nicht, Wartungsarbeiten selber auszuführen. Sie gefährden sich und andere.
Die Inspektion des Gerätes in jährlichem Abstand ist empfehlenswert. Sollte bei der Inspektion die Notwendigkeit von Wartungsarbeiten festgestellt werden, sollten diese bedarfsabhängig durchgeführt werden.
Wir empfehlen:
- die Heizungsanlage mindestens einmal jährlich kontrollieren und ggf. warten zu lassen
- schließen Sie dafür einen Wartungsvertrag mit einem Heizungs-Fachunternehmen ab; so sind eine lange Lebensdauer des Gerätes und sicherer Betrieb der Heizungsanlage gewährleistet.

Verweis:
Im Info-Paket des Gerätes finden Sie ein Wartungsheft. Lassen Sie dieses vom Heizungsfachmann ausfüllen und unterschreiben. Lassen Sie festgestellte Mängel und Defekte umgehend beheben.
7.1.3 Wenn der Schornsteinfeger kommt
Am Abgasstutzen oben am Gerät befinden sich die Prüföffnungen für den Schornsteinfeger.
Halten Sie die Prüföffnungen stets zugänglich.
7.1.4 Lebensdauer sicherheitsrelevanter Bauteile
Sicherheitsrelevante Bauteile (z.B. Gasventile) haben eine begrenzte Lebensdauer, die vorrangig von den Betriebsjahren und den Schaltzyklen abhängig ist. Im Rahmen einer Wartung durch einen zugelassenen Heizungsfachmann kann die Restlebensdauer der einzelnen sicherheitsrelevanten Bauteile ermittelt werden. Bei einer überschrittenen Lebensdauer empfiehlt die Fa. BRÖTJE den Austausch der jeweiligen Bauteile.

Wichtig:
Weiterführende Informationen findet der Heizungsfachmann im Installationshandbuch des WGB EVO.
7.2 Wartungsmeldung

text_image
Auto 10:40 60.0°C 0 4 8 12 16 20 24 RA-000019
text_image
ESC OKErscheint im Display das Wartungszeichen liegt eine Wartungsmeldung vor oder die Heizungsanlage befindet sich im Sonderbetrieb.
- Informationstaste drücken.
→ Weitere Angaben werden angezeigt.

Verweis:
Wartungscode-Tabelle

Wichtig:
Die Wartungsmeldung ist in der werkseitigen Einstellung nicht aktiv.
7.2.1 Wartungscode-Tabelle
| Wartungscode Wartungsbeschreibung | |
| 1:Brenner Betriebsstunden | Brennerbetriebsstunden überschritten |
| 2:Brenner Starts Brennerstarts überschritten | |
| 3:Wartungsintervall Wartungsintervall überschritten | |
7.3 Befüllen der Anlage
Füllen Sie nur Heizungswasser in Trinkwasserqualität nach. Chemische Zusätze sind nicht zu verwenden. Im Zweifel fragen Sie Ihren Heizungsfachmann.

Vorsicht!
Damit der Wasserdruck im Schlauch nicht ansteigt, Reihenfolge beachten!
- Am Betriebsschalter den WGB EVO ausschalten.

- Stellen Sie sicher, dass die Absperrventile geöffnet sind.
- Schutzkappe vom Kessel-Füll- und Entleerungshahn (KFE-Hahn) abnehmen.
- Schlauchtülle (Lieferumfang des Absperr-Sets) an KFE-Hahn anschrauben.
-
Wasserschlauch aufschieben.
-
Erst KFE-Hahn öffnen, dann Wasserhahn langsam aufdrehen.
⇒ Der Wert sollte zwischen 1,0 und 2,5 bar liegen.
- Erst Wasserhahn zudrehen, dann KFE-Hahn schliessen.
- Wasserschlauch entfernen.
- Schutzkappe wieder auf KFE-Hahn aufsetzen.
-
Am Betriebsschalter den WGB EVO wieder einschalten.
-
Heizungsanlage auf Dichtheit kontrollieren: Prüfen Sie, ob irgendwo im Haus Wasser aus der Heizungsanlage austritt.

Wichtig: Falls die Heizkörper nicht warm werden: Heizkörper entlüften.
8 Fehlerbehebung
8.1 Fehlermeldung

text_image
Auto 10:40 60.0°C 0 4 8 12 16 20 24 RA-0000018Erscheint im Display das Fehlerzeichen 🔒 liegt in der Heizungsanlage ein Fehler vor.

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ESC OK- Informationstaste drücken.
→ Weitere Angaben zum Fehler werden angezeigt

Verweis:
Fehlercode-Tabelle
8.1.1 Fehlercode-Tabelle
Nachfolgend ein Auszug der Fehlercode-Tabelle. Bei weiteren angezeigten Fehlercodes bitte den Heizungsfachmann verständigen.
| Fehler-code | Fehlerbeschreibung Erläuterungen/Ursachen | |
| 10 Kurzschluss/Unterbrechung des Außentemperaturfühlers | Leitung zum Außentemperaturfühler prüfenHeizungsfachmann benachrichtigen | |
| 50 Kurzschluss/Unterbrechung des Trinkwasserfühlers Leitung | zum Trinkwasserfühler prüfenHeizungsfachmann benachrichtigen | |
| 110 Gerät ist überhitzt, Sicherheitstemperaturbegrenzer hat abgeschaltet | Gerät abkühlen lassen und neu starten mit Taste "Entriegelung"Tritt der Fehler erneut auf, Heizungsfachmann benachrichtigen | |
| 111 Pumpe defekt oder Thermostatventile zugedreht, Temperaturwächter hat ausgelöst | Thermostat-Ventile öffnenTritt der Fehler erneut auf, Heizungsfachmann benachrichtigen | |
| 133 Steuer- und Regelzentrale verriegeltMögliche Ursachen: Gasmangel, keine Zündung | Kessel neu starten mit Taste "Entriegelung"Bei Flüssiggas: Tankfüllung prüfenTritt der Fehler erneut auf, Heizungsfachmann benachrichtigen | |
| 180 Schornsteinfeger-Funktion aktiv | Schornsteinfeger-Funktion deaktivieren | |
| 322 Wasserdruck zu hoch Wasserdruck prüfen und ggf. Wasser ablassen | ||
| 323 Wasserdruck zu niedrig Wasserdruck prüfen und ggf. Wasser auffüllen | ||
| 374 Sitherm Pro Berechnung Tritt der Fehler erneut auf, Heizungsfachmann benachrichtigen | ||
8.2 Fehlersuche
| Störung Ursache Lösung | ||
| Das Gas-Gerät startet nicht. Keine | Spannung am Gas-Gerät. Betriebsschalter | am Gas-Gerät, Hauptschalter und Sicherung überprüfen. |
| Keine ausreichende Gaszufuhr. Hauptabspernhahn und Gasabsperrvorrichtung am Gas-Gerät überprüfen und ggf. weiter öffnen. | ||
| Keine Wärmeanforderung durch Heizungsanlage und Trinkwasser. | Betriebsartenwahlschalter auf AUTO? | |
| Tag/Uhrzeit falsch eingestellt. Tag/Uhrzeit | an der Bedieneinheit korrigieren. | |
| Außentemperatur Sommer/Winter-Umschaltung erreicht. | Außentemperatur Sommer/Winter-Umschaltung ändern, Heizkennlinie ändern oder auf Dauerbetrieb umstellen. | |
| Raumtemperatur stimmt nicht Sollwerte falsch eingestellt. Sollwerte überprüfen. | ||
| Trinkwasser wird nicht warm Trinkwasser-Nennsollwert zu niedrig eingestellt. | Trinkwasser-Nennsollwert überprüfen und ggf. erhöhen. | |
| Störabschaltung Siehe Fehlercodetabelle Entriegeln | Bei wiederholtem Abschalten einen Heizungsfachmann benachrichtigen | |
9 Außerbetriebnahme
9.1 Geräte außer Betrieb nehmen

9.1.1 Heizungswasser ablassen

Warnung!
Das Wasser der Zentralheizungsanlage kann immer noch heiß sein.

Vorsicht!
Beschädigung des Sicherheitsventils! Das Sicherheitsventil nicht verwenden, um den Heizkreislauf zu entleeren, da hierdurch die Funktion des Sicherheitsventils beeinträchtigt werden kann!
- Am Betriebsschalter den WGB EVO ausschalten.
- Netz-Hauptschalter ausschalten
- Wenn kein anderes Gas-Gerät angeschlossen ist, Gas-Hauptabsperrhahn schliessen.
- Gasabsperrhahn am WGB EVO schliessen.
- Absperrventile schliessen. Der WGB EVO ist vom Heizungsnetz getrennt.
- Einen Schlauch an Schlauchtülle des Kessel-Füll- und Entleerungshahn (KFE-Hahn) anschliessen.

Vorsicht!
Achten Sie darauf, dass der Schlauch fest auf der Schlauchtülle sitzt, bevor Sie den KFE-Hahn aufdrehen!
- Eimer oder anderen Auffangbehälter unterstellen.
- KFE-Hahn öffnen.
→ Das Kesselwasser fließt ab. - Stellen Sie sicher, dass die Absperrventile geöffnet sind.

Vorsicht!
Beschädigung des Gerätes!
Sichern Sie das Gerät gegen Einschalten, z.B. durch Überkleben des Betriebsschalters, solange sich kein Wasser in der Heizungsanlage befindet! Die Pumpen laufen sonst heiß und werden zerstört.
9.1.2 Trinkwasserspeicher außer Betrieb nehmen

Warnung!
Die Außerbetriebnahme des Speichers ist von einem Heizungsfachmann durchzuführen (siehe Installationshandbuch)!
10 Entsorgung
10.1 Entsorgung/Recycling
10.1.1 Verpackung
Im Rahmen der Verpackungsverordnung stellt BRÖTJE lokal Entsorgungsmöglichkeiten zum fachgerechtem Recycling der gesamten Verpackung für das Fachunternehmen bereit. Aus Umweltgesichtspunkten wurde die Verpackung so definiert, dass Sie zu 100% der Wiederverwertung zugeführt werden kann.

Verweis: Beachten Sie die geltenden nationalen gesetzlichen Vorschriften für die Entsorgung!
10.1.2 Gerät entsorgen
Das Gerät kann zur Entsorgung über ein Fachunternehmen an BRÖTJE zurückgegeben werden. Der Hersteller verpflichtet sich zu einem fachgerechten Recycling.

Wichtig: Das Recycling des Gerätes erfolgt in einem Entsorgungsunternehmen. Wenn möglich sind die Materialien, speziell die Kunststoffe, gekennzeichnet. Somit ist eine sortenreine Wiederverwertung möglich.
11 Umweltschutz
11.1 Energiespartipps
11.1.1 Allgemeines
Die Wärmeerzeuger der Firma BRÖTJE zeichnen sich durch sparsamen Verbrauch und bei regelmäßiger Wartung durch optimalen und energiesparenden Betrieb aus.
Auch Sie können Einfluss auf den Energieverbrauch nehmen. Deshalb erhalten Sie hier noch ein paar nützliche Tipps, wie Sie noch mehr sparen können.
11.1.2 Wartung

Vorsicht!
Lassen Sie den Wärmeerzeuger vor der Heizperiode warten. Wird der Wärmeerzeuger im Herbst gereinigt und gewartet, ist er für die Heizperiode im optimalen Zustand.
11.1.3 Raumtemperatur
- Stellen Sie die Raumtemperatur nicht höher als nötig ein! Jedes Grad mehr Wärme erhöht den Energieverbrauch um 6 %.
- Passen Sie die Raumtemperaturen auch der jeweiligen Nutzung an. Mit Thermostatventilen an den Heizkörpern können Sie die einzelnen Heizkörper in den Räumen individuell regeln.
Empfehlung für Raumtemperaturen: - Badezimmer 22 °C - 24 °C
- Wohnräume 20 °C
- Schlafräume 16 °C - 18 °C
- Küche 18 °C - 20 °C
- Flure / Nebenräume 16 °C - 18 °C
- Senken Sie nachts und bei Abwesenheit die Raumtemperatur um ca. 4 °C bis 5 °C ab.
- Übrigens: die Küche wird beim Kochen fast von alleine warm. Nutzen Sie die Restwärme von Herd und Spülmaschine, um Energie zu sparen.
- Vermeiden Sie ständiges Nachregeln an den Thermostaten! Ermitteln Sie einmal die Einstellung am Thermostaten bei dem die gewünschte Raumtemperatur erzielt wird. Das Thermostat reguliert dann automatisch die Wärmezufuhr.
- Heizen Sie alle Räume in Ihrer Wohnung! Wenn Sie einen Raum unbeheizt lassen, weil Sie ihn nicht oft nutzen, zieht dieser dennoch Heizenergie aus den Nebenräumen über Wände, Decken und Türen ab. Die Heizkörper der anderen Räume sind für diese Belastung nicht ausgelegt und arbeiten so nicht wirtschaftlich.
- Achten Sie darauf, dass die Heizkörper nicht durch Vorhänge, Schränke oder Ähnliches verdeckt werden. Hierdurch wird sonst die Wärmeübertragung auf den Raum verschlechtert.
11.1.4 Witterungsgeführte Heizungsregelung
Der Wärmeerzeuger, in Kombination mit einem Außentemperaturfühler, regelt Ihre Heizungsanlage witterungsabhängig. Das Gerät erzeugt nur so viel Wärme, wie zum Erreichen der gewünschten Raum-Temperaturen nötig ist.
Die Zeitprogramme der Regelung ermöglichen ein zeitgenaues Heizen. Während Ihrer Abwesenheit und nachts wird nach Ihren Vorgaben die Heizungsanlage im Absenkbetrieb gefahren. Durch Außentemperatur-gesteuerte Umstellung zwischen Winter- und Sommer-Betrieb wird der Heizbetrieb bei warmen Außentemperaturen automatisch eingestellt.
11.1.5 Lüften
Regelmäßiges Lüften beheizter Räume ist wichtig für ein angenehmes Raumklima und zur Vermeidung von Schimmelbildung an den Wänden. Wichtig ist aber auch das richtige Lüften, damit Sie nicht unnötig Energie und damit Geld verschwenden.

Wichtig:
- Öffnen Sie das Fenster ganz, aber nicht länger als 10 min. So erreichen Sie einen ausreichenden Luftwechsel ohne Auskühlen des Raumes.
Stoßlüftung: mehrmals täglich 4 - 10 min das Fenster öffnen
- Querlüftung: mehrmals täglich in allen Räumen Fenster und Türen 2 - 4 min öffnen
- Über längere Zeit auf Kipp geöffnete Fenster sind nicht sinnvoll.
11.1.6 Trinkwassererwärmung
- Trinkwassertemperatur
- Eine hohe Wasser-Temperatur verbraucht viel Energie.
- Heißeres Wasser ist in der Regel nicht nötig. Zudem kommt es bei heißeren Wassertemperaturen (über 60°C) zu vermehrten Kalkablagerungen, die die Funktion Ihres Trinkwasserspeichers beeinträchtigen.
- Trinkwasser bei Bedarf
- Die Tages-Zeitprogramme der Regelung ermöglichen eine zeitgenaue Trinkwassererwärmung nur dann, wenn Sie warmes Wasser benötigen.
- Wenn Sie über einen längeren Zeitraum kein warmes Wasser benötigen, schalten Sie die Trinkwassererwärmung an der Bedienungseinheit der Regelung ab.
- Einhebelmischer
- Wenn Sie kaltes Wasser entnehmen wollen, drehen Sie den Einhebelmischer ganz bis zum Anschlag auf „Kalt“, da sonst außerdem warmes Wasser mitfließt.
12 Anhang
12.1 ErP Informationen
12.1.1 Produktdatenblatt – Raumheizgeräte mit Heizkessel
Tab.7 Produktdatenblatt für Raumheizgeräte mit Heizkessel
| Markenname – Produktname WGB EVO | 15 | WGB EVO20 | WGB EVO28 | WGB EVO38 | |
| Klasse für die jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz (A++ bis G) | A | A | A | A | |
| Wärmenennleistung (Prated oder Psup) | kW 15 20 27 37 | ||||
| Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz % 93 | 93 93 93 | ||||
| Jährlicher Energieverbrauch GJ 45 61 84 115 | |||||
| Schallleistungspegel L_WA in Innenräumen dB 41 46 52 51 | |||||

Verweis:
Für spezifische Vorsichtsmaßnahmen bei der Montage, beim
Einbau und bei der Wartung: Sicherheit, Seite 5
12.1.2 Produktdatenblatt – Temperaturregelung
Tab.8 Produktdatenblatt für Temperaturregelung
| Markenname – Produktname | WGB EVO | |||
| mit Außentempera-turfühler (Ausliefe-rungszustand) | mit Raumgerät RGx(1) | mit Außentempera-turfühler und Raum-gerät RGx(1) | ||
| Klasse | II | V | VI | |
| Beitrag zum Energieeffizienz-Index Hzg | % | 2,0 | 3,0 | 4,0 |
| (1) RGx = Raumgerät z.B. Basic/Top | ||||
12.1.3 Anlagendatenblatt – Heizkessel
Abb.5 Anlagendatenblatt für Heizkessel mit Angabe der Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz der Anlage
Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffi zienz des Heizkessels

Temperaturregler
vom Datenblatt desTemperaturreglers
Klasse I = 1 %, Klasse II = 2 %, Klasse III = 1,5 %, Klasse IV = 2 %, Klasse V = 3 %, Klasse VI = 4 %, Klasse VII = 3,5 %, Klasse VIII = 5 %

Zusatzheizkessel
vom Datenblatt des Heizkessels
Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffi zienz (in %)

Solarer Beitrag
vom Datenblatt der Solareinrichtung

text_image
Kollektorgröße (in m²) ('III' x Tankvolumen (in m³) Kollektorwirkungsgrad (in %) A* = 0,95, A = 0,91, B = 0,86, C = 0,83, D - G = 0,81 0,9 x (/100) x = + ④ %(1) Ist der Tank als A eingestuft, 0,95 verwenden
Zusatzwärmepumpe
vom Datenblatt der Wärmepumpe
Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffi zienz (in %)

Solarer Beitrag UND Zusatzwärmepumpe
kleineren Wert auswählen

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0,5 x ④ ODER 0,5 x ⑤ = - ⑥ %Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffi zienz der Verbundanlage

Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienzklasse der Verbundanlage

Einbau von Heizkessel und Zusatzwärmepumpe mit Niedertemperatur-Wärmestahlern (35 °C)?
vom Datenblatt der Wärmepumpe


Die auf diesem Datenblatt für den Produktverbund angegebene Energieeffizienz weicht möglicherweise von der Energieeffizienz nach dessen Einbau in ein Gebäude ab, denn diese wird von weiteren Faktoren wie dem Wärmeverlust im Verteilungssystem und der Dimensionierung der Produkte im Verhältnis zu Größe und Eigenschaften des Gebäudes beeinflusst.
AD-3000743-01
I Der Wert der Raumheizungs-Energieeffizienz des Vorzugsraumheizgerätes in %.
II Der Faktor zur Gewichtung der Wärmeleistung der Vorzugs- und Zusatzheizgeräte einer Verbundanlage gemäß der folgenden Tabelle.
III Der Wert des mathematischen Ausdrucks: 26,73/Prated, wobei sich „Prated“ auf das Vorzugsraumheizgerät bezieht.
IV Der Wert des mathematischen Ausdrucks 10,45/Prated, wobei sich „Prated“ auf das Vorzugsraumheizgerät bezieht.
Tab.9 Gewichtung von Kesseln
| Psup / (Prated + Psup)(1)(2) | II, Verbundanlage ohne Warmwasserspeicher | II, Verbundanlage mit Warmwasserspeicher |
| 0 0 0 | ||
| 0,1 0,3 0,37 | ||
| 0,2 0,55 0,70 | ||
| 0,3 0,75 0,85 | ||
| 0,4 0,85 0,94 | ||
| 0,5 0,95 0,98 | ||
| 0,6 0,98 1,00 | ||
| ≥0,7 1,00 1,00 | ||
| (1) Die Zwischenwerte werden durch lineare Interpolation aus den beiden benachbarten Werten berechnet.(2) Psup: Wärmenennleistung des Zusatzheizgerätes (hier: Wärmepumpe)Prated: Wärmenennleistung des Vorzugsraumheizgerätes (hier: Heizkessel) | ||
Abb.6 Interpolation der Zwischenwerte (Beispiel)

- Wert "II", Verbundanlage ohne Warmwasserspeicher (Kurve 1)
- Wert "II", Verbundanlage mit Warmwasserspeicher (Kurve 2)
Beispiel:
- Verbundanlage mit Warmwasserspeicher => Kurve 2
• PSUP/(Prated+Psup) = 0,25 - => Interpolierter Wert für "II", Verbundanlage mit Warmwasserspeicher (Kurve 2) = 0,78
Tab.10 Wirkungsgrad der Anlage
| Markenname - Produktname WGB EVO | 15 | WGB EVO20 | WGB EVO28 | WGB EVO38 | |
| Regelung ISR Plus mit Außentemperaturfühler % 95 95 95 95 |
Index
A
Absperrventil 19
Anpassen der Heizungsanlage 28
Automatikbetrieb 20
B
Bedienfeld 15
Betriebsarttasten 16
- Heizbetrieb 16
- Trinkwasserbetrieb 16
Betriebsschalter 16
D
Datum 25
Dauerbetrieb 20
Diagnose 31
Dichtheit....36
E
ECO-Funktion 16
Einheiten einstellen 25
Einstellungen ändern 18
Entsorgung 40
ESC-Taste 16
F
Fehlermeldung 16,37
Ferienprogramme 27
Frostschutzsollwert 16,20
G
Gasabsperrhahn 19,39
H
Handbetrieb 21
Hauptschalter 39
Heizbetrieb 20
Heizkennlinie 28
Heizkennlinie einstellen 29
Heizkörper entlüften 36
Heizungs-Notschalter 19
Heizungswasser 35
- nachfüllen 35
Heizungswasser....12
- Qualität 12
|
INFO 16
Informationen 31
Informationstaste 16
K
Kaltwasser 19
Komfort-Sollwert 20
Kurzanleitung 15
L
Legionellenfunktion 20
Lüften 42
M
Manometer 16
N
Notbetrieb 21
O
OK-Taste 16
P
Prüffnungen 15,34
Push 31
R
Raumtemperatur 20,21,28
- Komfort-Sollwert 20,28
- Reduziert-Sollwert 21,28
Recycling 40
Reduziert-Sollwert 21
S
Schnellentlüfter 15
Schutzbetrieb 20
Sommer-/Winterheizgrenze 30
Sommer/Winter-Umschaltautomatik 20
T
Tages-Heizgrenzenautomatik 20
Tasten 16
- ESC-Taste 16
- Informationstaste 16
- OK-Taste 16
Trinkwasser-Push 31
Trinkwasser-Temperatur 30
Trinkwasserbetrieb 20
U
Uhrzeit 25
V
Verpackung 40
W
Wartungsmeldung 16,35
Wartung 34
- Wartungsarbeiten 34
- Wartungsheft 34
- Wartungsvertrag ....34
Wiederverwertung 40
Z
Zeitprogramm 26
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