IFM EC0459 - Minuterie digitale

EC0459 - Minuterie digitale IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice IFM EC0459 - page 4
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ProdukttypDigitale Zeitschaltuhr
MarkeIFM
ModellEC0459
Abmessungen (ca.)70 x 45 x 25 mm
Gewichtca. 100 g
Spannungsversorgung24 V AC/DC
Schaltleistungmax. 6 A ohmsche Last
ProgrammierungWochenprogramm mit Tagesblöcken
Anzahl Schaltzeitenbis zu 14 Schaltzeiten pro Tag
Gangreserveca. 10 Jahre (Lithiumbatterie)
AnzeigeLCD-Display mit Hintergrundbeleuchtung
SchutzartIP20 (nur für Innenräume)
AnschlussSchraubklemmen, eindrähtig bis 2,5 mm²
Betriebstemperatur0 °C bis 50 °C
Lagertemperatur-20 °C bis 70 °C
ReinigungMit einem trockenen Tuch abwischen
MontageHutschiene (DIN-EN 60715)
ZulassungenCE
LieferumfangZeitschaltuhr, Bedienungsanleitung

Häufig gestellte Fragen - EC0459 IFM

Wie programmiere ich die Zeitschaltuhr IFM EC0459?
Drücken Sie die PROG-Taste, um in das Programmiermenü zu gelangen. Wählen Sie mit den Pfeiltasten den gewünschten Tag und die Schaltzeit. Bestätigen Sie mit OK. Weitere Schritte entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung.
Warum leuchtet das Display nicht?
Überprüfen Sie die Spannungsversorgung (24 V AC/DC). Bei korrekter Spannung und fehlender Anzeige könnte die interne Batterie leer sein. Die Gangreservebatterie hält ca. 10 Jahre.
Kann ich die Zeiten auch ohne Handbuch einstellen?
Ja, die Programmierung ist intuitiv. Drücken Sie MENU, um die Einstellungen zu starten. Die Pfeiltasten dienen zur Navigation. Bei Problemen hilft die beiliegende Bedienungsanleitung.
Wie schließe ich das Gerät an?
Die Zeitschaltuhr wird auf eine Hutschiene aufgeclipst. Schließen Sie die Spannungsversorgung (24 V AC/DC) an die Klemmen L und N an. Der Schaltausgang erfolgt über die Klemmen OUT. Beachten Sie die Anschlussbelegung im Handbuch.
Kann ich die Zeitschaltuhr auch für 230 V verwenden?
Nein, die IFM EC0459 ist für 24 V AC/DC ausgelegt. Ein Anschluss an 230 V kann das Gerät zerstören und stellt eine Sicherheitsgefahr dar.
Wie setze ich das Gerät auf Werkseinstellungen zurück?
Halten Sie die Tasten PROG und OK gleichzeitig für 5 Sekunden gedrückt. Alle programmierten Zeiten gelöscht. Bestätigen Sie den Reset mit OK.
Das Gerät schaltet nicht ein/aus. Woran liegt das?
Kontrollieren Sie, ob die Programmierung korrekt ist. Überprüfen Sie die Schaltzeiten und die Betriebsart (Auto/Hand). Prüfen Sie auch die Sicherung oder den Schutzschalter.
Ist die Zeitschaltuhr für den Außeneinsatz geeignet?
Nein, die IP20 Schutzart ist nur für trockene Innenräume geeignet. Vor Feuchtigkeit und Nässe schützen.
Wie tausche ich die Batterie?
Die interne Lithiumbatterie ist fest verlötet und kann nicht vom Benutzer gewechselt werden. Bei Defekt wenden Sie sich an den IFM-Service.
Kann ich mehrere Geräte miteinander verbinden?
Die IFM EC0459 ist ein Einzelgerät. Für mehrere Schaltkreise benötigen Sie separate Zeitschaltuhren.

Benutzerfragen zu EC0459 IFM

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Minuterie digitale kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch EC0459 - IFM und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. EC0459 von der Marke IFM.

BEDIENUNGSANLEITUNG EC0459 IFM

1.1 Verwendete Symbole 4
1.2 Verwendete Warnhinweise.... 4

2 Sicherheitshinweise 5

2.1 Allgemein 5
2.2 Zielgruppe 5
2.3 Elektrischer Anschluss 5
2.4 Eingriffe in das Gerät 5

3 Bestimmungsgemäße Verwendung 6

3.1 Eigenschaften im Überblick 6
3.2 Lieferumfang 6
3.3 Zubehör 6
3.4 Blockschaltbild 7
3.5 Produkte der Basic-Baureihe (Beispiele) 7

4 Montage 8

4.1 Generelle Montagehinweise....8

4.1.1 Schutzart 8
4.1.2 Montagefläche 8

4.2 Befestigung 9
4.3 Abdeckung und Kabeldichtung. 10

4.3.1 Max. Bauhöhe der Relais. 10
4.3.2 Montage der Kabeldichtung 10
4.3.3 Entfernen der Kabeldichtung .....11
4.3.4 Montage der Abdeckung 12
4.3.5 Entfernen der Abdeckung 12

5 Elektrischer Anschluss 13

5.1 Generelle Anschlusshinweise.... 13
5.2 Versorgungsspannung 14

5.2.1 Kurzschlussschutz 14
5.2.2 Mehrfachbelegung der M6 Gewindestange BAT (-).... 15

5.3 Sicherungen 16

5.3.1 Kfz-Minisicherungen (Mini Fuse) 16
5.3.2 Sicherungspfade F0, F1, F3 und F4 17
5.3.3 Externe Absicherung VBB15 (Klemme 15) 18
5.3.4 Sicherungen austauschen 18
5.3.5 Zentrale Hauptsicherung 18

5.4 Relais 19

5.4.1 Kontaktbezeichnungen 20

5.5 Steckverbinder 21

5.5.1 Standard Timer Kontakte 22
5.5.2 Flachsteckhülsen 23
5.5.3 Frequenzeingänge 23

6 Anzeigeelemente 24
7 Inbetriebnahme....25

7.1 Wichtige Hinweise zur Programmierung 25

7.1.1 Startvoraussetzungen 25
7.2 Programmierung.... 25
7.3 Benötigte Dokumentationen.... 26
7.4 Benötigte Hardware 26

8 Betrieb 26
9 Technische Daten 27
10 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung 34

10.1 Wartung 34
10.2 Reinigen der Gehäuseoberfläche. 34
10.3 Instandsetzung.... 34
10.4 Entsorgung.... 34

11 Zulassungen/Normen 34

1 Vorbemerkung

Dieses Dokument gilt für Geräte des Typs "BasicController ^relay " (Art.-Nr.: CR0431). Es ist Bestandteil des Gerätes.

Das Dokument richtet sich an Fachkräfte. Dabei handelt es sich um Personen, die aufgrund ihrer einschlägigen Ausbildung und ihrer Erfahrung befähigt sind, Risiken zu erkennen und mögliche Gefährdungen zu vermeiden, die der Betrieb oder die Instandhaltung des Gerätes verursachen kann. Das Dokument enthält Angaben zum korrekten Umgang mit dem Gerät.

Lesen Sie dieses Dokument vor dem Einsatz, damit Sie mit Einsatzbedingungen, Installation und Betrieb vertraut werden. Bewahren Sie das Dokument während der gesamten Einsatzdauer des Gerätes auf.

Sicherheitshinweise befolgen.

1.1 Verwendete Symbole

▶ Handlungsanweisung

Reaktion, Ergebnis

[...] Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen

→ Querverweis

IFM EC0459 - Verwendete Symbole - 1

Wichtiger Hinweis

Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich.

IFM EC0459 - Verwendete Symbole - 2

Information

Ergänzender Hinweis

1.2 Verwendete Warnhinweise

IFM EC0459 - Verwendete Warnhinweise - 1

WARNUNG

Warnung vor schweren Personenschäden.

Tod oder schwere, irreversible Verletzungen sind möglich.

IFM EC0459 - WARNUNG - 1

VORSICHT

Warnung vor Personenschäden.

Leichte, reversible Verletzungen sind möglich.

ACHTUNG

Warnung vor Sachschäden.

2 Sicherheitshinweise

2.1 Allgemein

Diese Anleitung enthält Texte und Abbildungen zum korrekten Umgang mit dem Gerät und muss vor einer Installation oder dem Einsatz gelesen werden.

Befolgen Sie die Angaben dieser Anleitung. Nichtbeachten der Hinweise, Betrieb außerhalb der nachstehend bestimmungsgemäßen Verwendung, falsche Installation oder fehlerhafte Handhabung können schwerwiegende Beeinträchtigungen der Sicherheit von Menschen und Anlagen zur Folge haben.

2.2 Zielgruppe

Die Anleitung richtet sich an Personen, die im Sinne der EMV- und der Niederspannungsrichtlinie als fachkundig angesehen werden können. Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft eingebaut, angeschlossen und in Betrieb gesetzt werden.

2.3 Elektrischer Anschluss

Schalten Sie das Gerät extern spannungsfrei bevor Sie irgendwelche Arbeiten an ihm vornehmen. Schalten Sie ggf. auch unabhängig versorgte Ausgangslastkreise ab.

Wird das Gerät nicht vom mobilen Bordnetz (12/24 V Batteriebetrieb) versorgt, darauf achten, dass die externe Spannung gemäß den Kriterien für sichere Klein-spannung (SELV) erzeugt und zugeführt wird, da diese ohne weitere Maßnahmen zur Versorgung der angeschlossenen Steuerung, der Sensorik und der Aktorik zur Verfügung gestellt wird.

Die Verdrahtung aller in Zusammenhang mit dem SELV-Kreis des Geräts stehenden Signale muss ebenfalls den SELV-Kriterien entsprechen (sichere Schutzkleinspannung, galvanisch sicher getrennt von anderen Stromkreisen).

Wird die zugeführte SELV-Spannung extern geerdet (SELV wird zu PELV), geschieht dies in der Verantwortung des Betreibers und im Rahmen der dort geltenden nationalen Installationsvorschriften. Alle Aussagen in diesem Dokument beziehen sich auf das bzgl. der SELV-Spannung nicht geerdete Gerät.

An den Anschlüssen dürfen nur die in den technischen Daten, bzw. auf dem Geräteaufdruck angegebenen Signale eingespeist bzw. die zugelassenen Zubehörkomponenten der ifm electronic gmbh angeschlossen werden.

2.4 Eingriffe in das Gerät

Bei Fehlfunktionen oder Unklarheiten mit dem Hersteller in Verbindung setzen. Eingriffe in das Gerät können schwerwiegende Beeinträchtigungen der Sicherheit von Menschen und Anlagen zur Folge haben. Sie sind nicht zulässig und führen zu Haftungs- und Gewährleistungsausschluss.

3 Bestimmungsgemäße Verwendung

Die frei programmierbaren Steuerungen der Baureihe "BasicController relay" sind für den Einsatz unter erschwerten Bedingungen ausgelegt (z.B. erweiterter Temperaturbereich, starke Vibrationen, intensive EMV-Belastung). Sie sind geeignet zum direkten Einbau in mobilen Arbeitsmaschinen.

Die Ein- und Ausgänge werden vom Anwender durch die Applikationssoftware auf die jeweiligen Einsatzfälle angepasst. Die Steuerungen können als CAN-Controller, CANopen-Master oder intelligentes E/A-Modul eingesetzt werden ( 9 Technische Daten).

In Verbindung mit zusätzlichen Produkten der modularen Basic-Baureihe sind applikationsspezifische Erweiterungen und Anpassungen möglich.

IFM EC0459 - Bestimmungsgemäße Verwendung - 1

WARNUNG

Das Gerät ist nicht für sicherheitsrelevante Aufgaben im Sinne des Personenschutzes zugelassen.

ACHTUNG

Das Gerät ist für den Anbauort Karosserie vorgesehen. Nicht für den Anbauort Motor.

3.1 Eigenschaften im Überblick

  • Frei programmierbar nach IEC 61131-3
    • 2 CAN Schnittstellen (inkl. Schnittstelle für BasicDisplay CR0451 o. CR0452)
  • Steckplätze für 6 Kfz-Mikrorelais und 8 Kfz-Minisicherungen
  • Konfigurierbare Eingänge und Relaisschaltausgänge
  • Schutzart IP 54 (mit Abdeckung und Kabeldichtung)
  • Status-LEDs für Controller- und Sicherungszustände F0...F6
  • Integrierter Sicherungszieher

3.2 Lieferumfang

Das Gerät wird mit einem Sicherungszieher geliefert.

Relais, Sicherungen, Rohrkabelschuhe, Steckverbinder, Sechskantmuttern und Unterlegscheiben sind nicht Teil des Lieferumfangs.

3.3 Zubehör

Informationen zu verfügbaren Relais, Sicherungen, usw. unter:

www.ifm.com → Datenblattsuche → CR0431 → Zubehör

3.4 Blockschaltbild

① A B N1 N2 BAT VBBs VBB15 IN0...3IN4...7Processor CAN1CAN2 K00K01K02K03K04K05 ② VBBs F2F1F0 F3 F5 F6F7F4 K0 1 3 245 245 245 245 245 245 245 D E V_EXT GND

1: Zündschalter
2: SUPPLY_SWITCH (CODESYS Merker)

3.5 Produkte der Basic-Baureihe (Beispiele)

  • BasicController (Art.-Nr.: CR040x) und BasicController plus (Art.-Nr.: CR0411)
    Mobilsteuerung, frei programmierbar nach IEC 61131-3
    2 CAN Schnittstellen (inkl. Schnittstelle für BasicDisplay CR045x)
    Konfigurierbare Ein-/Ausgänge

- BasicDisplay (Art.-Nr.: CR0451) und BasicDisplay XL (Art.-Nr.: CR0452)

Grafikfähiges, programmierbares Display mit 2,8"/4,3" Farb-Display

5/6 frei programmierbaren, hinterleuchteten Funktionstasten

1 Kreuzwippe für Cursorfunktion

• BasicRelay (Art.-Nr.: CR0421)

Frei verdrahtbare Relais- und Sicherungsplattform für 6 Kfz-Relais und 10 Kfz-Sicherungen

• Abdeckung (Art.-Nr.: EC0401)

inkl. Kabeldichtung zum Erreichen der Schutzart IP 54

Informationen zur verfügbaren Basic-Baureihe unter:

www.ifm.com → Produktsortiment → Systeme für mobile Arbeitsmaschinen

4 Montage

4.1 Generelle Montagehinweise

4.1.1 Schutzart

Die erreichbare Schutzart des Gerätes ist abhängig vom verwendeten Zubehör und der Einbaulage.

Schutzart Zubehör Einbaulage Art.-Nr.
IP 54 Abdeckung mit Kabeldichtung Kabelzuführung von unten EC0401
IP 00 – beliebig –
  • = nicht benötigt

4.1.2 Montagefläche

ACHTUNG

Auf das Gehäuse dürfen keine Verwindungskräfte oder mechanische Belastungen wirken.

Das Gerät auf einer ebenen Fläche montieren.

▶ Steht keine ebene Montagefläche zur Verfügung, Ausgleichelemente verwenden.

IFM EC0459 - ACHTUNG - 1
Montagefläche

4.2 Befestigung

▶ Die beiliegenden Rohrnieten von der Geräterückseite in die 4 Befestigungslöcher setzen.

Das Gerät mit 4 Unterlegscheiben und M4 Schrauben befestigen.

Die Schrauben dabei wechselweise über Kreuz anziehen.

IFM EC0459 - Befestigung - 1

Einsetzen der Rohrnieten
Anzugdrehmoment: 1,5 Nm
Bohrmaße (→ 9 Technische Daten)

Verwendbare Schrauben (Beispiele): Norm
Zylinderschrauben mit Innensechskant (M4 x L) ISO 4762
Zylinderschrauben mit Innensechskant und niedrigem Kopf (M4 x L) DIN 7984

4.3 Abdeckung und Kabeldichtung

ACHTUNG

Schutzart IP 54 ist nur gewährleistet, wenn die Abdeckung zusammen mit der Kabeldichtung verwendet wird.

ACHTUNG

Die Abdeckung vermindert die Abstrahlung der Wärmeverlustleistung und kann die Gerätetemperatur erhöhen. Mit Abdeckung sinkt die max. mögliche Betriebstemperatur ( 9 Technische Daten).

4.3.1 Max. Bauhöhe der Relais

IFM EC0459 - Max. Bauhöhe der Relais - 1

Generell Kfz-Mikrorelais ohne Montagelaschen einsetzen.

Montagelaschen können in Verbindung mit dem Gerät nicht genutzt werden und vergrößern unnötig die Relais-Bauhöhe.

Grundmaße der verwendbaren Relais ( 5.4 Relais)

4.3.2 Montage der Kabeldichtung

▶ Kabeldichtung von unten in die Aufnahme stecken.

Die Verriegelung der Kabeldichtung rastet hörbar ein.

IFM EC0459 - Montage der Kabeldichtung - 1

  1. Aufnahme für Kabeldichtung
  2. Verriegelung

IFM EC0459 - Montage der Kabeldichtung - 2

Die Kabeldichtung dient nicht zur Zugentlastung der Kabel.

(→ 5.1 Generelle Anschlusshinweise)

IFM EC0459 - Montage der Kabeldichtung - 3

Montierte Kabeldichtung

4.3.3 Entfernen der Kabeldichtung

▶ Verriegelung auf der Unterseite des Gerätes drücken und Kabeldichtung nach unten vom Gerät ziehen.

IFM EC0459 - Entfernen der Kabeldichtung - 1

Unterseite des Gerätes

  1. Kabeldichtung
  2. Verriegelung

4.3.4 Montage der Abdeckung

Die Abdeckungen der Basic-Baureihe sind mit einer Einhebelverriegelung versehen. Die Montage erfolgt werkzeuglos.

IFM EC0459 - Montage der Abdeckung - 1

1: Verriegelungshebel
2: Führungsbügel

IFM EC0459 - Montage der Abdeckung - 2

3: Aufnahmeschlitze für Führungsbügel

▶ Verriegelungshebel der Abdeckung nach vorne schwenken.
▶ Abdeckung schräg auf das Gerät setzen.

Die 2 Führungsbügel im unteren Bereich der Abdeckung dabei in die vorgesehenen Aufnahmeschlitze stecken.

▶ Abdeckung über das Gerät schwenken.
Die 2 Führungsbügel dienen dabei als Drehpunkt.
▶ Verriegelungshebel in die Ausgangsposition zurückschwenken.

Abdeckung ist verriegelt.

IFM EC0459 - Montage der Abdeckung - 3

4.3.5 Entfernen der Abdeckung

▶ Verriegelungshebel der Abdeckung nach vorne schwenken.

Abdeckung ist entriegelt und kann entfernt werden.

5 Elektrischer Anschluss

5.1 Generelle Anschlusshinweise

IFM EC0459 - Generelle Anschlusshinweise - 1

WARNUNG

Für die sichere Funktion der vom Anwender erstellten Schaltungen ist dieser selbst verantwortlich. Bei Bedarf muss er entsprechend der nationalen Vorschriften zusätzlich eine Abnahme durch entsprechende Prüf- und Überwachungsorganisationen durchführen lassen.

IFM EC0459 - WARNUNG - 1

WARNUNG

Der Anwender muss sicherstellen, dass Fehlfunktionen durch abgebogene Kabelanschlüsse oder gelöste Flachstecker nicht die Sicherheit von Mensch oder Maschine gefährden.

ACHTUNG

Falscher Anschluss kann zur Beschädigung des Gerätes führen.

▶ Sicherheitshinweise beachten ( 2.3 Elektrischer Anschluss).

Grundsätzlich alle Versorgungs- und Signalleitungen getrennt führen.
▶ Versorgungs- und Signalleitungen auf kürzestem Weg vom Gerät wegführen.
Alle angeschlossenen Leitungen mindestens 100 mm nach Geräteaustritt mit einer Zugentlastung versehen.
Nicht verwendete Stecker mit einem unbelegten Gegenstück verschließen, wenn keine Abdeckung verwendet wird.

5.2 Versorgungsspannung

▶ Spannungs- und GND-Anschlüsse über Rohrkabelschuhe und den M8/M6 Gewindestangen herstellen.
▶ Max. Anzugdrehmomente beachten.

- M8: ≤ 9,0 Nm

- M6: ≤ 3,9 Nm

BAT (+) ① ② BAT (-)

Anschluss Versorgungsspannung von Batterie

1: M8 Gewindestange

Versorgungsspannung BAT (+)

2: M6 Gewindestange

GND BAT (-)

15* 12** 29* 27** 8,5* 6,5** Ø 8,5 13 Ø 5,5

Rohrkabelschuh (z.B. für 16 mm² Nennquerschnitt)

*) M8 Ausführung
**) M6 Ausführung

Verwendbare Anschlussmaterialien (Beispiele): Norm
Rohrkabelschuhe Anschlussdurchmesser M8/M6bis 16 mm2 NennquerschnittMaterial Cu-ETP-
Sechskantmuttern M8/M6,verzinkt ISO 4032
Unterlegscheiben ohne Phase ISO 7089

5.2.1 Kurzschlussschutz

ACHTUNG

Als Kurzschlussschutz zwischen den M8/M6 Gewindestangen und Leitungen mit beschädigter Isolation werden Kunststoffkappen/-hülsen empfohlen.

Dies gilt besonders, wenn Leitungen bei Verwendung der Kabeldichtung über die Gewindestangen geführt werden.

IFM EC0459 - ACHTUNG - 1

M8 Gewindestange BAT (+)

1: Schutzkappe für M8 Sechskantmutter
2: Sechskantmutter M8
3: Unterlegscheibe
4: Rohrkabelschuh M8
5: Kabeldichtung

IFM EC0459 - ACHTUNG - 2

1: Schutzhülse M6 x 10 mm
2: Sechskantmutter M6
3: Unterlegscheibe
4: Rohrkabelschuh M6
5: Kabeldichtung

5.2.2 Mehrfachbelegung der M6 Gewindestange BAT (-)

IFM EC0459 - Mehrfachbelegung der M6 Gewindestange BAT (-) - 1

Auf der M8 Gewindestange BAT (+) ist nur eine Leitung zulässig.

Auf der M6 Gewindestange BAT (-) sind mehrere Leitungen zulässig (z.B. zur GND-Rückführungen der Aktoren).

▶ Zusätzliche Ringkabelschuhe auf die verschraubte Mutter setzen.
▶ Ringkabelschuhe mit zusätzlicher M6 Sechskantmutter sichern.

▶ Abhängig von der verbleibenden Gewindelänge eine Schutzkappe auf die M6 Sechskantmutter oder eine Schutzhülse auf das M6 Gewinde stecken.

IFM EC0459 - Mehrfachbelegung der M6 Gewindestange BAT (-) - 2

Mehrfachbelegung M6 Gewindestange BAT (-)

1: Schutzkappe für M6 Sechskantmutter oder Schutzhülse M6 x 10 mm
2: Zusätzliche Sechskantmutter M6
3: Zusätzliche Ringkabelschuhe M6
4: Kabeldichtung

ACHTUNG

Maximaler Summenstrom über BAT (-) ≤ Summenstrom über BAT (+).

5.3 Sicherungen

5.3.1 Kfz-Minisicherungen (Mini Fuse)

Das Gerät ist geeignet für Kfz-Minisicherungen (Mini Fuse) gemäß ISO 8820-3, Ausführung Typ F.

IFM EC0459 - Kfz-Minisicherungen (Mini Fuse) - 1

Abmessungen [mm] Steckplätze für Sicherungen

Farbcodierung nach ISO 8820-3 (Bemessungsstrom [A])
1 2 3 4 5 75 10 15 2025 30
schwarzgrauviolettrosabeigebraunrotblaugelbklargrün

Zum Schutz des gesamten Systems die einzelnen Stromkreise absichern.
▶ Maximale Summenströme beachten.

VBBs VBBs BAT + - ≤ 45 A ≤ 60 A** F0, F1 F3, F4 ≤ 15 A* F2, F5 ≤ 15 A* F7 F6 ≤ 15 A K... K2, K5 V_EXT

Sicherungen und Summenströme

*) je Relaisschaltausgang
**) Derating beachten ( 9 Technische Daten)

SicherungNennstromWert
F0...5Versorgung Relaisschaltausgänge K0...5≤ 15 A (jeweils)≤ 30 A (jeweils)
F6Versorgung externe GeräteV_EXT≤ 15 A≤ 30 A
F7Versorgung Sensorik/Modul/SchaltspulenVBBs≤ 2 A≤ 4 A T

ACHTUNG

Bei der Sicherungsdimensionierung die Angaben des Herstellers, das Nennstrom-Derating und den Kabelquerschnitt beachten.

ACHTUNG

Bei Verwendung der Kabeldichtung wird der Einsatz von Sicherungsautomaten bei den Sicherungen F6 und F7 nicht empfohlen. Über die Sicherungsautomaten geführte Leitungen können zu Fehlauslösungen oder Beschädigungen führen.

5.3.2 Sicherungspfade F0, F1, F3 und F4

Die Sicherungen F0, F1, F3, und F4 sind zusätzlich auf Stecker D und E geführt. Dies ermöglicht die Nutzung als Sicherungspfade ohne Relais oder die Verwendung der Relaischaltausgänge K0, K1, K3 und K4 als potentialfreie Wechsler.

ACHTUNG

Wird ein Relaisschaltausgang als potentialfreier Wechsler verwendet, den Stromkreis extern absichern.

F0 K0 F1 K1 F3 F4 BAT + - ① ②

Beispiel: Sicherungspfade F1 und F4

1: Sicherungspfad ohne Relais
2: Potentialfreier Wechsler mit externer Sicherung

5.3.3 Externe Absicherung VBB15 (Klemme 15)

In der Regel wird der Zündschalter an die mit F7 abgesicherte Spannung VBBs angeschlossen ( 3.4 Blockschaltbild) und ( 7.1.1 Startvoraussetzungen).

Dient zur Anschaltung des Gerätes über den Zündschalter eine externe Spannung, diese Leitung extern absichern.

CR0431 ① ② B:1 VBB15 BAT F0 ... F5 K0 ... K5 VBBs F7 F6

Zündschalter an externer Spannung

1: Zündschalter
2: Externe Sicherung

5.3.4 Sicherungen austauschen

▶ Defekte Sicherungen mit Hilfe des Sicherungsziehers herausziehen.

IFM EC0459 - Sicherungen austauschen - 1

1: Aufnahme für Sicherungszieher

5.3.5 Zentrale Hauptsicherung

IFM EC0459 - Zentrale Hauptsicherung - 1

Eine zentrale Hauptsicherung in der Zuleitung zum Gerät wird empfohlen. Zum Beispiel direkt an der Batterie mit einer Batterieklemmensicherung der Baureihe CF8 (Hersteller: Littelfuse).

▶ Sicherungswert anhand des Leiterquerschnitts dimensioneren.

5.4 Relais

Das Gerät ist geeignet für Kfz-Mikrorelais mit einer Kontaktanordnung gemäß ISO 7588-3.

IFM EC0459 - Relais - 1

Abmessungen [mm] Kontaktanordnung (Ansicht Relaisunterseite)

+ 1 3 245 1 + - 3 5 1 4 2

K0 K1 K2 K3 K4 K5

Belegung nach ISO 7588-3 Steckplätze für Relais

ACHTUNG

Bei der Relaisauswahl die Angaben des Herstellers beachten:

  • Betriebsspannungsgrenzen
  • Spulenspannung für sicheres Schalten bei hoher Umgebungstemperatur
  • Unzulässige Verlustleistung wegen zu hoher Spulenspannung
  • Maximalnennstrom der Arbeitskontakte

ACHTUNG

Schutzbeschaltungen zur Vermeidung von Induktionsspitzen an den Arbeitskontakten der Relais sind nicht integriert ( 9 Technische Daten).

5.4.1 Kontaktbezeichnungen

nach ISO 7588-3 Kontakt nach DIN 72552-2 * Kontakt
Coil plus 1 Plus-Anschluss Schaltspule 86
Coil minus 2 Masse-Anschluss Schaltspule 85
Switching contact input (moving contact) 3 Dauerplus von Batterie 30
Switching contact output (break contact) 4 Öffnerkontakt zum Verbraucher 87a
Switching contact output (make contact) 5 Schließerkontakt zum Verbraucher 87

*) Angabe nur zur Gegenüberstellung

IFM EC0459 - Kontaktbezeichnungen - 1

Anschlussbelegung und Dokumentation der verwendeten Relais beachten. Kontaktbezeichnungen können variieren.

IFM EC0459 - Kontaktbezeichnungen - 2

In CODESYS und im Programmierhandbuch BasicController ^relay werden für die Kontakte folgende Bezeichnungen verwendet: Kontakt 4 (87a) = Normally Closed (NC) Kontakt 5 (87) = Normally Open (NO)

5.5 Steckverbinder

Die Anschlüsse der CAN-Schnittstellen, der Ein-/Ausgänge und der Versorgungsleitungen für externe Geräte erfolgen über Steckverbindungen auf der Gerätefrontseite.

Anschlussbelegung und Kennwerte ( 9 Technische Daten)

D A V_EXT N2 GND N1 E B

Stecker

DE

Stecker Belegung Polzahl
A Eingänge IN0...3 8
B IN4...7
D Relaisschalta ausgänge K0...2 8
E K3...5
V_EXTN2GNDN1Versorgung externe GeräteCAN-Schnittstelle 2GNDCAN-Schnittstelle 16

IFM EC0459 - Steckverbinder - 2

Die mechanischen Kodierungen der Stecker (A, B, usw.) entsprechen der BasicController Baureihe.

5.5.1 Standard Timer Kontakte

Das Gerät ist geeignet für Kontakte der Baureihen AMP Standard Timer und AMP Standard Power Timer sowie den dazugehörigen Standard Timer Gehäusen.

IFM EC0459 - Standard Timer Kontakte - 1

Standard Timer Gehäuse (z.B. 8-polig, A-codiert)

Abbildung zeigt Standard Timer Gehäuse mit geschlossenem Deckel, Ansicht auf Kontakt-Einsteckseite

1: Kodierung
2: Rastfeder

ACHTUNG

Einzelne nicht isolierte Kontakte sind unzulässig.

ACHTUNG

Bei Stromstärken über 10 A geeignete Standard Power Timer Kontakte verwenden.

5.5.2 Flachsteckhülsen

Das Gerät ist geeignet für 6,3 x 0,8 mm Flachsteckhülsen mit Vollisolierung nach DIN 46245-3.

IFM EC0459 - Flachsteckhülsen - 1

Flachsteckhülse
1: Vollisolierung

Zulässige Stromstärken für 6,3 mm Flachsteckhülsen
Aderquerschnitt [mm2] Max. Stromstärke [A] *
0,5 7
0,75 8,5
1 10,5
1,5 12
2,5 15

*) bei maximaler Umgebungstemperatur, nach Vornorm DIN 46249-1

ACHTUNG

Nur vollisolierte Einzelkontakte verwenden.

ACHTUNG

Bei Stromstärke über 10 A geeignete Flachsteckhülsen verwenden.

IFM EC0459 - ACHTUNG - 1

Die Vollbelegung eines Steckers oder des Gerätes mit Einzeladern in Flachsteckhülsen ist nicht möglich.

5.5.3 Frequenzeingänge

▶ Frequenzeingänge mit geschirmten Leitungen betreiben, damit Nutzsignale nicht durch Fremdstörungen beeinflusst werden.

6 Anzeigeelemente

IFM EC0459 - Anzeigeelemente - 1

3: LED-Lichtführung in Abdeckung (z.B. EC0401)

IFM EC0459 - Anzeigeelemente - 2

Die Status-LEDs der Sicherungen sind mit montierter Abdeckung nicht sichtbar.

Betriebszustände ( 9 Technische Daten)

7 Inbetriebnahme

7.1 Wichtige Hinweise zur Programmierung

▶ Für die Dauer der Programmierung die Anschlüsse B:1 (VBB15) und B:8 (VBBs) brücken.
▶ Mindestens Sicherung F7 bestücken.

F7 B ①

1: Brücke B:1 / B:8

DE

7.1.1 Startvoraussetzungen

IFM EC0459 - Startvoraussetzungen - 1

Das Gerät startet erst, wenn am Versorgungsanschluss VBB15 eine ausreichende Spannung anliegt. VBB15 ist in Fahrzeugen die vom Zündschalter geschaltete Plusleitung. Als ausreichende Spannung gilt > 8 V DC.

Die Relaisschaltspulen lassen sich erst schalten, wenn die abgesicherte Spannung VBBs anliegt und der CODESYS Merker "SUPPLY_SWITCH" geschlossen ist (→ 3.4 Blockschaltbild).

7.2 Programmierung

Die Applikationssoftware kann vom Anwender mit dem IEC 61131-3 konformen Programmiersystem CODESYS 2.3 erstellt werden.

IFM EC0459 - Programmierung - 1

WARNUNG

Für die sichere Funktion der vom Anwender erstellten Applikationsprogramme ist dieser selbst verantwortlich. Bei Bedarf muss er entsprechend der nationalen Vorschriften zusätzlich eine Abnahme durch entsprechende Prüf- und Überwachungsorganisationen durchführen lassen.

IFM EC0459 - WARNUNG - 1

WARNUNG

Die fehlerfreie Funktion des verdrahteten und bestückten Gerätes im Normal- und Fehlerfall unter maximalen Einsatzbedingungen überprüfen.

7.3 Benötigte Dokumentationen

Neben dem Programmiersystem CODESYS werden zur Inbetriebnahme und Programmierung des Gerätes folgende Dokumente benötigt:

  • Programmierhandbuch CODESYS V2.3 (alternativ als Onlinehilfe)
  • Systemhandbuch BasicController relay (alternativ als Onlinehilfe)

Als Download-File stehen die Handbücher im Internet zur Verfügung:

www.ifm.com → Datenblattsuche → CR0431 → weitere Informationen

Onlinehilfe CODESYS und BasicController relay:

www.ifm.com → Service → Download → Systeme für mobile Arbeitsmaschinen*

*) Downloadbereich mit Anmeldung

7.4 Benötigte Hardware

Zum Laden des Applikationsprogramms in das Gerät wird ein CAN-Interface für den Anschluss an einen PC oder ein Notebook benötigt.

Beispiel:

• CAN/RS232-USB Interface CANfox (Art.-Nr.: EC2112)
- Adapterkabel für CANfox (Art.-Nr.: EC2113)

Informationen zum verfügbaren Zubehör unter:

www.ifm.com → Datenblattsuche → CR0431 → Zubehör

oder direkt

www.ifm.com → Datenblattsuche → EC2112

8 Betrieb

ACHTUNG

Die Maximaltemperaturen des Gerätes dürfen an den Metall- oder Kunststoffteilen nach DIN 46249-1 110°C nicht übersteigen.

9 Technische Daten

CR0431

Mobilsteuerung BasicController relay

8 Eingänge

Steckplätze für 6 Kfz-Mikrorelais und 8 Kfz-Minisicherungen

2 CAN-Schnittstellen

Programmierung

nach IEC 61131-3

8...32 V DC

CE
IFM EC0459 - CR0431 - 1

Technische Daten Modulares Steueru
Mechanische Daten
Gehäuse Kunststoffgehäuse (schwarz)
Abmessungen (H x B x T)ohne Bestückungmit Abdeckung EC0401
Montage Befestigung mit 4 Schrauben M
Anschlüsse
Relais 6 Steckplätze für Kfz-Mikrorelais
Sicherungen 8 Steckplätze für Kfz-Min
Betriebsspannung M8 Gewindestange
Steckverbinder AMP Steckfahren 6,3 m
EingängeRelaisschaltausgängeVersorgung extern, CAN-Bus
Schutzart IP 00 (offene Leiterplatte nach
Betriebstemperatur
Lagertemperatur
Gewicht
Elektrische Daten
Betriebsspannung
Stromaufnahme
ÜberspannungUnterspannungserkennungUnterspannungsabschaltung
gssystemEinsetzbar als CANopen-Master oder intelligentes E/A-Modul
163 x 112 x 46,1 mm163 x 112 x 68 mm
nach ISO 4762 oder DIN 7984 und 4 Rohrnietennach DIN 7340 (Rohrnieten beiliegend)
(23 x 15,5 x 26 mm (H x B x T), ohne Kontakte, bei montiertem Deckel)
scherungen bis 30 A
ir Versorgungsspannung zu den SicherungenM6 Gewindestange für Masseanschluss (GND)Aderquerschnitt 0,5...16 mm^2
m,Kontakte AMP Standard Timer oder AMP Standard Power Timer, CuZn vorverzinntmit Timer Kontakt Gehäusen verpolsicher und rüttelsfest verrastbarAderquerschnitt 0,5...2,5 mm^2
2 x 8-polig2 x 8-polig1 x 6-polig
IN EN 60529)IP 54 (mit Abdeckung und Kabeldichtung)
-40...75°C (ohne Abdeckung)-40...65°C (mit Abdeckung und Kabeldichtung)
-40...85°C
0,50 kg (unbestückt)
8...32 V DC
45 mA (bei 24 V DC, Relais nicht geschaltet)
36 V für t ≤ 10 sbei UB≤ 7,8 Vbei UB≤ 7,0 V

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CR0431 Technische Daten
Prozessor Freescale PowerPC, 50 MHz
Speicher (gesamt) 208 kByte RAM / 1536kByte Flash / 1 kByte FRAM
Speicheraufteilung siehe SystemhandbuchBasicController Relaywww.ifm.com → Datenblatt-Suche → z.B. CR0431 → Weitere Informationen
Geräteüberwachung UnterspannungsüberwachungWatchdogfunktionChecksummenprüfung für Programm und SystemÜbertemperaturüberwachung
CAN Schnittstellen 1/2BaudrateKommunikationsprofi ICAN Interface 2.0 A/B, ISO 1189820 kBit/s...1 MBit/s (Default CAN1: 250 kBit/s, CAN2: 250 kBit/s)CANopen, CiA DS 301 Version 4, CiA DS 401 Version 1.4oder SAE J 1939 oder freies Protokoll
Software/Programmierung
Programmiersystem CODESYS Version2.3 (IEC 61131-3)
Eingänge 8 (konfi gurierbar)
Konfi gurationen
Anzahl Ausführung
4 digital für positive/negative Gebersignaleanalog (0...10/32 V DC, 0..20 mA, ratiometrisch)Frequenz (≤ 30 kHz) B_L/B_H AFRQ
4 digital für positive GebersignaleWiderstandsmessung (0,016...30 kΩ) B_L R
positive Gebersignale sind diagnosefähig
Ausgänge 6 (konfi gurierbar)
Relaisanschaltung
Anzahl Ausführung
6 binärschaltend B
Relaischaltausgänge
Anzahl Ausführung
6 Schließerfunktion mit Spannungsrücklesung NO
Öffnerfunktion mit SpannungsrücklesungNC

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CR0431 Technische Daten

Status-LEDs

Controller Zweifarben-LED (R/G)

Betriebszustände

vom Anwender frei programmierbar (Tabelle zeigt Voreinstellung)

Sicherungen F0...6

Betriebszustände vom Anwender frei programmierbar (Tabelle zeigt Beispiel)

Kennwerte der Sicherungen

Farbe Zustand Beschreibung

– konstant aus keine Betriebsspannung
Orange 1 x ein Initialisierung oder Reset Checks
Grün 5 Hz kein Betriebssystem geladen
2 Hz Applikation läuft (RUN)
konstant ein Applikation angehalten (STOP)
Rot 10 Hz Applikation angehalten (STOP mit Fehler)
5 Hz Applikation angehalten wegen Unterspannung
konstant ein System-Fehler (Fatal Error)

Einfarben-LEDs (Orange)

Farbe Zustand Beschreibung

Orange konstant aus Sicherung defekt oder nicht bestückt
konstant ein Sicherung OK
AusführungKfz-Minisicherungen
Sicherungswert ≤ 30 A
Nennstrom ≤ 15 A
Summenstrom ≤ 60 A
Spannungsrücklesebereich 0...32 V DC
Genauigkeit10 %

CR0431 Technische Daten

Kennwerte der Eingänge

Analog-Eingänge (A, BL/BH, FRQ)

Anschluss A: 02, 03, 06, 07

IN0...IN3

konfi gurierbar als...

• Spannungseingänge
Eingangsspannung 0...10 V oder0...32 V
Auflösung 12 Bit
Genauigkeit ± 1% FS
Eingangswiderstand 65,6 kΩ (0...10 V), 50,7 kΩ (0...32 V)
Eingangsfrequenz ≤ 500 Hz
• Stromeingänge, diagnosefähig
Eingangsstrom 0...20 mA
Auflösung 12 Bit
Genauigkeit ± 1% FS
Eingangswiderstand 400 Ω
Eingangsfrequenz ≤ 500 Hz
Bei Strömen > 23 mA wird der Eingang auf Spannungseingang umgeschaltet!
• Spannungseingänge, 0...32 V, ratiometrisch
Funktion (UIN ÷ UB) x 1000 ‰
Wertebereich 0...1000 ‰
Eingangswiderstand 50,7 kΩ
• Binäre Spannungseingänge für positive Gebersignale
Einschaltpegel > 0,7 U_B
Ausschaltpegel < 0,3 U_B
Eingangswiderstand 3,2 kΩ
Eingangsfrequenz 50 Hz
Diagnose Leiterbruch > 0,95 U_B
Diagnose Kurzschluss < 1 V
Binäre Spannungseingänge für negative Gebersignale
Einschaltpegel >0,7 U_B
Ausschaltpegel <0,3 U_B
Eingangswiderstand 3,2 kΩ
Eingangsfrequenz 50 Hz
• Frequenzeingänge
Eingangswiderstand 3,2 kΩ
Eingangsfrequenz ≤ 30 kHz
Einschaltpegel>0,35...0,48 UB
Ausschaltpegel<0,29 UB

CR0431 Technische Daten

Digital-/Widerstandseingänge (B _L , R)

Anschluss B: 02, 03, 06, 07

IN4...IN7

konfi gurierbar als...

Kennwerte der Ausgänge

Relaisanschaltung

Relais K0...5

Kontakt 2:

Plus-Anschluss Schaltspule

Kontakt 1:

Masse-Anschluss Schaltspule

Relaisschaltausgänge

Relais K0...5

Kontakt 4:

Öffnerfunktion

Kontakt 5:

Schließerfunktion

Schutzschaltungen

für Schaltspulen

für Schaltausgänge

Überlastfestigkeit

(gültig für alle Ausgänge)

Kurzschlussfestigkeit

(gültig für alle Ein- und Ausgänge)

Binäre Spannungseingänge für positive Gebersignale
Einschaltpegel > 0,7 UB
Ausschaltpegel < 0,3 UB
Eingangswiderstand 3,2 kΩ
Eingangsfrequenz 50 Hz
Diagnose Leiterbruch > 0,95 UB
Diagnose Kurzschluss < 1 V
• Widerstandseingang
Messstrom < 2,0 mA
Eingangsfrequenz 50 Hz
Messbereich 0,016...30 kΩ
Genauigkeit± 2 % FS: 16 Ω...3 kΩ± 5 % FS: 3...15 kΩ± 10 % FS: 15...30 kΩ
Halbleiterausgänge, kurzschluss- und überlastfest
Schaltspannung5,5...32 V DC (konfigurierbar)
Schaltstrom ≤ 0,5 A
Schaltspannung ≤ 32 V DC
Schaltstrom ≤ 15 A
Summenstrom ≤ 45 A
Spannungsrücklesebereich0...32 V DC
Genauigkeit10 %

Freilaufdioden integriert

nicht integriert

≤ 5 Minuten (bei 100% Überlast)

≤ 5 Minuten (Kontaktierung +VBB/GND)

CR0431 Technische Daten
Prüfnormen und Bestimmungen
CE-Zeichen EN 61000-6-2 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
EN 61000-6-4 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)Störaussendung
E1-Zeichen UN/ECE-R10 Störaussendung
Elektrische Prüfungen ISO 7637-2 Impuls 1, Schärfegrad: IV; Funktionszustand C
Klimatische Prüfungen EN 60068-2-30 Feuchte Wärme zyklisch
Mechanische Prüfungen ISO 16750-3 Test VII; Vibration, random
Prüfungen für Bahnanwendungen
Hinweis

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CR0431 Technische Daten

Anschlussbelegung

Steckverbinder

A/B: Eingänge

D/E: Relaisschaltausgänge

V EXT: Versorgung externe Geräte

N2: CAN Schnittstelle 2

N1: CAN Schnittstelle 1

Betriebsspannung von Batterie

Abkürzungen A

ABDE
8-polig 6-polig
1VBB15VBB15F0 (K0:3)F3 (K3:3)V_EXT
2IN0IN4K0:5K3:5CAN2_H
3IN1IN5K0:4K3:4CAN2_L
4GNDGNDF1 (K1:3)F4 (K4:3)GND
5GNDGNDK1:5K4:5CAN1_H
6IN2IN6K1:4K4:4CAN1_L
7IN3IN7K2:5K5:5
8VBB15VBBsK2:4K5:4

IFM EC0459 - Anschlussbelegung - 1

BAT (+) BAT (-)
M88...32 V DCM6GND
Analog
BBinär
BATBatterie
B_H Binär High-Side
B_L Binär Low-Side
FSicherung
FRQFrequenz-/Impulseingänge
KRelais
NCÖffnerfunktion (normally closed)
NOSchließerfunktion (normally openend)
PWMPulsweitenmodulation
RWiderstandseingang
VBBsVersorgung Sensorik/Modul/Schaltspulen
VBB15Versorgung über Zündschloss (Klemme 15)
V_EXTVersorgung externe Geräte

10 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung

10.1 Wartung

Das Gerät enthält keine vom Anwender zu wartenden Bauteile.

10.2 Reinigen der Gehäuseoberfläche

▶ Gerät von der Betriebsspannung trennen.

▶ Verschmutzungen mit einem weichen, chemisch unbehandelten und trockenen Tuch entfernen.

▶ Bei starker Verschmutzung ein feuchtes Tuch verwenden.

IFM EC0459 - Reinigen der Gehäuseoberfläche - 1

Folgende Mittel sind zur Gerätereinigung ungeeignet:

Kunststofflösende Chemikalien, wie z.B. Brennspiritus, Benzin, Verdünner, Alkohol, Azeton oder Ammoniak.

IFM EC0459 - Reinigen der Gehäuseoberfläche - 2

Empfohlen werden Microfaser-Tücher ohne chemische Zusatzmittel.

10.3 Instandsetzung

Das Gerät nur durch den Hersteller instandsetzen lassen. Sicherheitshinweise beachten ( 2.4 Eingriffe in das Gerät)

10.4 Entsorgung

Das Gerät gemäß den nationalen Umweltvorschriften entsorgen.

11 Zulassungen/Normen

Prüfnormen und Bestimmungen ( 9 Technische Daten)

Die EG-Konformitätserklärung und Zulassungen sind abrufbar unter: www.ifm.com → Datenblattsuche → CR0431 → Zulassungen

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Produktinformationen

Marke : IFM

Modell : EC0459

Kategorie : Minuterie digitale