EC0459 - Minuterie digitale IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Digitale Zeitschaltuhr |
| Marke | IFM |
| Modell | EC0459 |
| Abmessungen (ca.) | 70 x 45 x 25 mm |
| Gewicht | ca. 100 g |
| Spannungsversorgung | 24 V AC/DC |
| Schaltleistung | max. 6 A ohmsche Last |
| Programmierung | Wochenprogramm mit Tagesblöcken |
| Anzahl Schaltzeiten | bis zu 14 Schaltzeiten pro Tag |
| Gangreserve | ca. 10 Jahre (Lithiumbatterie) |
| Anzeige | LCD-Display mit Hintergrundbeleuchtung |
| Schutzart | IP20 (nur für Innenräume) |
| Anschluss | Schraubklemmen, eindrähtig bis 2,5 mm² |
| Betriebstemperatur | 0 °C bis 50 °C |
| Lagertemperatur | -20 °C bis 70 °C |
| Reinigung | Mit einem trockenen Tuch abwischen |
| Montage | Hutschiene (DIN-EN 60715) |
| Zulassungen | CE |
| Lieferumfang | Zeitschaltuhr, Bedienungsanleitung |
Häufig gestellte Fragen - EC0459 IFM
Benutzerfragen zu EC0459 IFM
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BEDIENUNGSANLEITUNG EC0459 IFM
1.1 Verwendete Symbole 4
1.2 Verwendete Warnhinweise.... 4
2 Sicherheitshinweise 5
2.1 Allgemein 5
2.2 Zielgruppe 5
2.3 Elektrischer Anschluss 5
2.4 Eingriffe in das Gerät 5
3 Bestimmungsgemäße Verwendung 6
3.1 Eigenschaften im Überblick 6
3.2 Lieferumfang 6
3.3 Zubehör 6
3.4 Blockschaltbild 7
3.5 Produkte der Basic-Baureihe (Beispiele) 7
4 Montage 8
4.1 Generelle Montagehinweise....8
4.1.1 Schutzart 8
4.1.2 Montagefläche 8
4.2 Befestigung 9
4.3 Abdeckung und Kabeldichtung. 10
4.3.1 Max. Bauhöhe der Relais. 10
4.3.2 Montage der Kabeldichtung 10
4.3.3 Entfernen der Kabeldichtung .....11
4.3.4 Montage der Abdeckung 12
4.3.5 Entfernen der Abdeckung 12
5 Elektrischer Anschluss 13
5.1 Generelle Anschlusshinweise.... 13
5.2 Versorgungsspannung 14
5.2.1 Kurzschlussschutz 14
5.2.2 Mehrfachbelegung der M6 Gewindestange BAT (-).... 15
5.3 Sicherungen 16
5.3.1 Kfz-Minisicherungen (Mini Fuse) 16
5.3.2 Sicherungspfade F0, F1, F3 und F4 17
5.3.3 Externe Absicherung VBB15 (Klemme 15) 18
5.3.4 Sicherungen austauschen 18
5.3.5 Zentrale Hauptsicherung 18
5.4 Relais 19
5.4.1 Kontaktbezeichnungen 20
5.5 Steckverbinder 21
5.5.1 Standard Timer Kontakte 22
5.5.2 Flachsteckhülsen 23
5.5.3 Frequenzeingänge 23
6 Anzeigeelemente 24
7 Inbetriebnahme....25
7.1 Wichtige Hinweise zur Programmierung 25
7.1.1 Startvoraussetzungen 25
7.2 Programmierung.... 25
7.3 Benötigte Dokumentationen.... 26
7.4 Benötigte Hardware 26
8 Betrieb 26
9 Technische Daten 27
10 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung 34
10.1 Wartung 34
10.2 Reinigen der Gehäuseoberfläche. 34
10.3 Instandsetzung.... 34
10.4 Entsorgung.... 34
11 Zulassungen/Normen 34
1 Vorbemerkung
Dieses Dokument gilt für Geräte des Typs "BasicController ^relay " (Art.-Nr.: CR0431). Es ist Bestandteil des Gerätes.
Das Dokument richtet sich an Fachkräfte. Dabei handelt es sich um Personen, die aufgrund ihrer einschlägigen Ausbildung und ihrer Erfahrung befähigt sind, Risiken zu erkennen und mögliche Gefährdungen zu vermeiden, die der Betrieb oder die Instandhaltung des Gerätes verursachen kann. Das Dokument enthält Angaben zum korrekten Umgang mit dem Gerät.
Lesen Sie dieses Dokument vor dem Einsatz, damit Sie mit Einsatzbedingungen, Installation und Betrieb vertraut werden. Bewahren Sie das Dokument während der gesamten Einsatzdauer des Gerätes auf.
Sicherheitshinweise befolgen.
1.1 Verwendete Symbole
▶ Handlungsanweisung
Reaktion, Ergebnis
[...] Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen
→ Querverweis

Wichtiger Hinweis
Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich.

Information
Ergänzender Hinweis
1.2 Verwendete Warnhinweise

WARNUNG
Warnung vor schweren Personenschäden.
Tod oder schwere, irreversible Verletzungen sind möglich.

VORSICHT
Warnung vor Personenschäden.
Leichte, reversible Verletzungen sind möglich.
ACHTUNG
Warnung vor Sachschäden.
2 Sicherheitshinweise
2.1 Allgemein
Diese Anleitung enthält Texte und Abbildungen zum korrekten Umgang mit dem Gerät und muss vor einer Installation oder dem Einsatz gelesen werden.
Befolgen Sie die Angaben dieser Anleitung. Nichtbeachten der Hinweise, Betrieb außerhalb der nachstehend bestimmungsgemäßen Verwendung, falsche Installation oder fehlerhafte Handhabung können schwerwiegende Beeinträchtigungen der Sicherheit von Menschen und Anlagen zur Folge haben.
2.2 Zielgruppe
Die Anleitung richtet sich an Personen, die im Sinne der EMV- und der Niederspannungsrichtlinie als fachkundig angesehen werden können. Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft eingebaut, angeschlossen und in Betrieb gesetzt werden.
2.3 Elektrischer Anschluss
Schalten Sie das Gerät extern spannungsfrei bevor Sie irgendwelche Arbeiten an ihm vornehmen. Schalten Sie ggf. auch unabhängig versorgte Ausgangslastkreise ab.
Wird das Gerät nicht vom mobilen Bordnetz (12/24 V Batteriebetrieb) versorgt, darauf achten, dass die externe Spannung gemäß den Kriterien für sichere Klein-spannung (SELV) erzeugt und zugeführt wird, da diese ohne weitere Maßnahmen zur Versorgung der angeschlossenen Steuerung, der Sensorik und der Aktorik zur Verfügung gestellt wird.
Die Verdrahtung aller in Zusammenhang mit dem SELV-Kreis des Geräts stehenden Signale muss ebenfalls den SELV-Kriterien entsprechen (sichere Schutzkleinspannung, galvanisch sicher getrennt von anderen Stromkreisen).
Wird die zugeführte SELV-Spannung extern geerdet (SELV wird zu PELV), geschieht dies in der Verantwortung des Betreibers und im Rahmen der dort geltenden nationalen Installationsvorschriften. Alle Aussagen in diesem Dokument beziehen sich auf das bzgl. der SELV-Spannung nicht geerdete Gerät.
An den Anschlüssen dürfen nur die in den technischen Daten, bzw. auf dem Geräteaufdruck angegebenen Signale eingespeist bzw. die zugelassenen Zubehörkomponenten der ifm electronic gmbh angeschlossen werden.
2.4 Eingriffe in das Gerät
Bei Fehlfunktionen oder Unklarheiten mit dem Hersteller in Verbindung setzen. Eingriffe in das Gerät können schwerwiegende Beeinträchtigungen der Sicherheit von Menschen und Anlagen zur Folge haben. Sie sind nicht zulässig und führen zu Haftungs- und Gewährleistungsausschluss.
3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die frei programmierbaren Steuerungen der Baureihe "BasicController relay" sind für den Einsatz unter erschwerten Bedingungen ausgelegt (z.B. erweiterter Temperaturbereich, starke Vibrationen, intensive EMV-Belastung). Sie sind geeignet zum direkten Einbau in mobilen Arbeitsmaschinen.
Die Ein- und Ausgänge werden vom Anwender durch die Applikationssoftware auf die jeweiligen Einsatzfälle angepasst. Die Steuerungen können als CAN-Controller, CANopen-Master oder intelligentes E/A-Modul eingesetzt werden ( 9 Technische Daten).
In Verbindung mit zusätzlichen Produkten der modularen Basic-Baureihe sind applikationsspezifische Erweiterungen und Anpassungen möglich.

WARNUNG
Das Gerät ist nicht für sicherheitsrelevante Aufgaben im Sinne des Personenschutzes zugelassen.
ACHTUNG
Das Gerät ist für den Anbauort Karosserie vorgesehen. Nicht für den Anbauort Motor.
3.1 Eigenschaften im Überblick
- Frei programmierbar nach IEC 61131-3
• 2 CAN Schnittstellen (inkl. Schnittstelle für BasicDisplay CR0451 o. CR0452) - Steckplätze für 6 Kfz-Mikrorelais und 8 Kfz-Minisicherungen
- Konfigurierbare Eingänge und Relaisschaltausgänge
- Schutzart IP 54 (mit Abdeckung und Kabeldichtung)
- Status-LEDs für Controller- und Sicherungszustände F0...F6
- Integrierter Sicherungszieher
3.2 Lieferumfang
Das Gerät wird mit einem Sicherungszieher geliefert.
Relais, Sicherungen, Rohrkabelschuhe, Steckverbinder, Sechskantmuttern und Unterlegscheiben sind nicht Teil des Lieferumfangs.
3.3 Zubehör
Informationen zu verfügbaren Relais, Sicherungen, usw. unter:
www.ifm.com → Datenblattsuche → CR0431 → Zubehör
3.4 Blockschaltbild

1: Zündschalter
2: SUPPLY_SWITCH (CODESYS Merker)
3.5 Produkte der Basic-Baureihe (Beispiele)
- BasicController (Art.-Nr.: CR040x) und BasicController plus (Art.-Nr.: CR0411)
Mobilsteuerung, frei programmierbar nach IEC 61131-3
2 CAN Schnittstellen (inkl. Schnittstelle für BasicDisplay CR045x)
Konfigurierbare Ein-/Ausgänge
- BasicDisplay (Art.-Nr.: CR0451) und BasicDisplay XL (Art.-Nr.: CR0452)
Grafikfähiges, programmierbares Display mit 2,8"/4,3" Farb-Display
5/6 frei programmierbaren, hinterleuchteten Funktionstasten
1 Kreuzwippe für Cursorfunktion
• BasicRelay (Art.-Nr.: CR0421)
Frei verdrahtbare Relais- und Sicherungsplattform für 6 Kfz-Relais und 10 Kfz-Sicherungen
• Abdeckung (Art.-Nr.: EC0401)
inkl. Kabeldichtung zum Erreichen der Schutzart IP 54
Informationen zur verfügbaren Basic-Baureihe unter:
www.ifm.com → Produktsortiment → Systeme für mobile Arbeitsmaschinen
4 Montage
4.1 Generelle Montagehinweise
4.1.1 Schutzart
Die erreichbare Schutzart des Gerätes ist abhängig vom verwendeten Zubehör und der Einbaulage.
| Schutzart Zubehör Einbaulage Art.-Nr. | ||
| IP 54 Abdeckung mit Kabeldichtung Kabelzuführung von unten EC0401 | ||
| IP 00 – beliebig – |
- = nicht benötigt
4.1.2 Montagefläche
ACHTUNG
Auf das Gehäuse dürfen keine Verwindungskräfte oder mechanische Belastungen wirken.
Das Gerät auf einer ebenen Fläche montieren.
▶ Steht keine ebene Montagefläche zur Verfügung, Ausgleichelemente verwenden.

Montagefläche
4.2 Befestigung
▶ Die beiliegenden Rohrnieten von der Geräterückseite in die 4 Befestigungslöcher setzen.
Das Gerät mit 4 Unterlegscheiben und M4 Schrauben befestigen.
Die Schrauben dabei wechselweise über Kreuz anziehen.

Einsetzen der Rohrnieten
Anzugdrehmoment: 1,5 Nm
Bohrmaße (→ 9 Technische Daten)
| Verwendbare Schrauben (Beispiele): Norm | |
| Zylinderschrauben mit Innensechskant (M4 x L) ISO 4762 | |
| Zylinderschrauben mit Innensechskant und niedrigem Kopf (M4 x L) DIN 7984 |
4.3 Abdeckung und Kabeldichtung
ACHTUNG
Schutzart IP 54 ist nur gewährleistet, wenn die Abdeckung zusammen mit der Kabeldichtung verwendet wird.
ACHTUNG
Die Abdeckung vermindert die Abstrahlung der Wärmeverlustleistung und kann die Gerätetemperatur erhöhen. Mit Abdeckung sinkt die max. mögliche Betriebstemperatur ( 9 Technische Daten).
4.3.1 Max. Bauhöhe der Relais

Generell Kfz-Mikrorelais ohne Montagelaschen einsetzen.
Montagelaschen können in Verbindung mit dem Gerät nicht genutzt werden und vergrößern unnötig die Relais-Bauhöhe.
Grundmaße der verwendbaren Relais ( 5.4 Relais)
4.3.2 Montage der Kabeldichtung
▶ Kabeldichtung von unten in die Aufnahme stecken.
Die Verriegelung der Kabeldichtung rastet hörbar ein.

- Aufnahme für Kabeldichtung
- Verriegelung

Die Kabeldichtung dient nicht zur Zugentlastung der Kabel.
(→ 5.1 Generelle Anschlusshinweise)

Montierte Kabeldichtung
4.3.3 Entfernen der Kabeldichtung
▶ Verriegelung auf der Unterseite des Gerätes drücken und Kabeldichtung nach unten vom Gerät ziehen.

Unterseite des Gerätes
- Kabeldichtung
- Verriegelung
4.3.4 Montage der Abdeckung
Die Abdeckungen der Basic-Baureihe sind mit einer Einhebelverriegelung versehen. Die Montage erfolgt werkzeuglos.

1: Verriegelungshebel
2: Führungsbügel

3: Aufnahmeschlitze für Führungsbügel
▶ Verriegelungshebel der Abdeckung nach vorne schwenken.
▶ Abdeckung schräg auf das Gerät setzen.
Die 2 Führungsbügel im unteren Bereich der Abdeckung dabei in die vorgesehenen Aufnahmeschlitze stecken.
▶ Abdeckung über das Gerät schwenken.
Die 2 Führungsbügel dienen dabei als Drehpunkt.
▶ Verriegelungshebel in die Ausgangsposition zurückschwenken.
Abdeckung ist verriegelt.

4.3.5 Entfernen der Abdeckung
▶ Verriegelungshebel der Abdeckung nach vorne schwenken.
Abdeckung ist entriegelt und kann entfernt werden.
5 Elektrischer Anschluss
5.1 Generelle Anschlusshinweise

WARNUNG
Für die sichere Funktion der vom Anwender erstellten Schaltungen ist dieser selbst verantwortlich. Bei Bedarf muss er entsprechend der nationalen Vorschriften zusätzlich eine Abnahme durch entsprechende Prüf- und Überwachungsorganisationen durchführen lassen.

WARNUNG
Der Anwender muss sicherstellen, dass Fehlfunktionen durch abgebogene Kabelanschlüsse oder gelöste Flachstecker nicht die Sicherheit von Mensch oder Maschine gefährden.
ACHTUNG
Falscher Anschluss kann zur Beschädigung des Gerätes führen.
▶ Sicherheitshinweise beachten ( 2.3 Elektrischer Anschluss).
Grundsätzlich alle Versorgungs- und Signalleitungen getrennt führen.
▶ Versorgungs- und Signalleitungen auf kürzestem Weg vom Gerät wegführen.
Alle angeschlossenen Leitungen mindestens 100 mm nach Geräteaustritt mit einer Zugentlastung versehen.
Nicht verwendete Stecker mit einem unbelegten Gegenstück verschließen, wenn keine Abdeckung verwendet wird.
5.2 Versorgungsspannung
▶ Spannungs- und GND-Anschlüsse über Rohrkabelschuhe und den M8/M6 Gewindestangen herstellen.
▶ Max. Anzugdrehmomente beachten.
- M8: ≤ 9,0 Nm
- M6: ≤ 3,9 Nm

Anschluss Versorgungsspannung von Batterie
1: M8 Gewindestange
Versorgungsspannung BAT (+)
2: M6 Gewindestange
GND BAT (-)

Rohrkabelschuh (z.B. für 16 mm² Nennquerschnitt)
*) M8 Ausführung
**) M6 Ausführung
| Verwendbare Anschlussmaterialien (Beispiele): Norm | ||
| Rohrkabelschuhe Anschlussdurchmesser M8/M6bis 16 mm2 NennquerschnittMaterial Cu-ETP | - | |
| Sechskantmuttern M8/M6, | verzinkt ISO 4032 | |
| Unterlegscheiben ohne Phase ISO 7089 | ||
5.2.1 Kurzschlussschutz
ACHTUNG
Als Kurzschlussschutz zwischen den M8/M6 Gewindestangen und Leitungen mit beschädigter Isolation werden Kunststoffkappen/-hülsen empfohlen.
Dies gilt besonders, wenn Leitungen bei Verwendung der Kabeldichtung über die Gewindestangen geführt werden.

M8 Gewindestange BAT (+)
1: Schutzkappe für M8 Sechskantmutter
2: Sechskantmutter M8
3: Unterlegscheibe
4: Rohrkabelschuh M8
5: Kabeldichtung

1: Schutzhülse M6 x 10 mm
2: Sechskantmutter M6
3: Unterlegscheibe
4: Rohrkabelschuh M6
5: Kabeldichtung
5.2.2 Mehrfachbelegung der M6 Gewindestange BAT (-)

Auf der M8 Gewindestange BAT (+) ist nur eine Leitung zulässig.
Auf der M6 Gewindestange BAT (-) sind mehrere Leitungen zulässig (z.B. zur GND-Rückführungen der Aktoren).
▶ Zusätzliche Ringkabelschuhe auf die verschraubte Mutter setzen.
▶ Ringkabelschuhe mit zusätzlicher M6 Sechskantmutter sichern.
▶ Abhängig von der verbleibenden Gewindelänge eine Schutzkappe auf die M6 Sechskantmutter oder eine Schutzhülse auf das M6 Gewinde stecken.

Mehrfachbelegung M6 Gewindestange BAT (-)
1: Schutzkappe für M6 Sechskantmutter oder Schutzhülse M6 x 10 mm
2: Zusätzliche Sechskantmutter M6
3: Zusätzliche Ringkabelschuhe M6
4: Kabeldichtung
ACHTUNG
Maximaler Summenstrom über BAT (-) ≤ Summenstrom über BAT (+).
5.3 Sicherungen
5.3.1 Kfz-Minisicherungen (Mini Fuse)
Das Gerät ist geeignet für Kfz-Minisicherungen (Mini Fuse) gemäß ISO 8820-3, Ausführung Typ F.

Abmessungen [mm] Steckplätze für Sicherungen
| Farbcodierung nach ISO 8820-3 (Bemessungsstrom [A]) | ||||||||||
| 1 2 3 4 5 7 | 5 10 15 20 | 25 30 | ||||||||
| schwarz | grau | violett | rosa | beige | braun | rot | blau | gelb | klar | grün |
Zum Schutz des gesamten Systems die einzelnen Stromkreise absichern.
▶ Maximale Summenströme beachten.

Sicherungen und Summenströme
*) je Relaisschaltausgang
**) Derating beachten ( 9 Technische Daten)
| Sicherung | Nennstrom | Wert | ||
| F0...5 | Versorgung Relaisschaltausgänge K0...5 | ≤ 15 A (jeweils) | ≤ 30 A (jeweils) | |
| F6 | Versorgung externe Geräte | V_EXT | ≤ 15 A | ≤ 30 A |
| F7 | Versorgung Sensorik/Modul/Schaltspulen | VBBs | ≤ 2 A | ≤ 4 A T |
ACHTUNG
Bei der Sicherungsdimensionierung die Angaben des Herstellers, das Nennstrom-Derating und den Kabelquerschnitt beachten.
ACHTUNG
Bei Verwendung der Kabeldichtung wird der Einsatz von Sicherungsautomaten bei den Sicherungen F6 und F7 nicht empfohlen. Über die Sicherungsautomaten geführte Leitungen können zu Fehlauslösungen oder Beschädigungen führen.
5.3.2 Sicherungspfade F0, F1, F3 und F4
Die Sicherungen F0, F1, F3, und F4 sind zusätzlich auf Stecker D und E geführt. Dies ermöglicht die Nutzung als Sicherungspfade ohne Relais oder die Verwendung der Relaischaltausgänge K0, K1, K3 und K4 als potentialfreie Wechsler.
ACHTUNG
Wird ein Relaisschaltausgang als potentialfreier Wechsler verwendet, den Stromkreis extern absichern.

Beispiel: Sicherungspfade F1 und F4
1: Sicherungspfad ohne Relais
2: Potentialfreier Wechsler mit externer Sicherung
5.3.3 Externe Absicherung VBB15 (Klemme 15)
In der Regel wird der Zündschalter an die mit F7 abgesicherte Spannung VBBs angeschlossen ( 3.4 Blockschaltbild) und ( 7.1.1 Startvoraussetzungen).
Dient zur Anschaltung des Gerätes über den Zündschalter eine externe Spannung, diese Leitung extern absichern.

Zündschalter an externer Spannung
1: Zündschalter
2: Externe Sicherung
5.3.4 Sicherungen austauschen
▶ Defekte Sicherungen mit Hilfe des Sicherungsziehers herausziehen.

1: Aufnahme für Sicherungszieher
5.3.5 Zentrale Hauptsicherung

Eine zentrale Hauptsicherung in der Zuleitung zum Gerät wird empfohlen. Zum Beispiel direkt an der Batterie mit einer Batterieklemmensicherung der Baureihe CF8 (Hersteller: Littelfuse).
▶ Sicherungswert anhand des Leiterquerschnitts dimensioneren.
5.4 Relais
Das Gerät ist geeignet für Kfz-Mikrorelais mit einer Kontaktanordnung gemäß ISO 7588-3.

Abmessungen [mm] Kontaktanordnung (Ansicht Relaisunterseite)


Belegung nach ISO 7588-3 Steckplätze für Relais
ACHTUNG
Bei der Relaisauswahl die Angaben des Herstellers beachten:
- Betriebsspannungsgrenzen
- Spulenspannung für sicheres Schalten bei hoher Umgebungstemperatur
- Unzulässige Verlustleistung wegen zu hoher Spulenspannung
- Maximalnennstrom der Arbeitskontakte
ACHTUNG
Schutzbeschaltungen zur Vermeidung von Induktionsspitzen an den Arbeitskontakten der Relais sind nicht integriert ( 9 Technische Daten).
5.4.1 Kontaktbezeichnungen
| nach ISO 7588-3 Kontakt nach DIN 72552-2 * Kontakt | |||
| Coil plus 1 Plus-Anschluss Schaltspule 86 | |||
| Coil minus 2 Masse-Anschluss Schaltspule 85 | |||
| Switching contact input (moving contact) 3 Dauerplus von Batterie 30 | |||
| Switching contact output (break contact) 4 Öffnerkontakt zum Verbraucher 87a | |||
| Switching contact output (make contact) 5 Schließerkontakt zum Verbraucher 87 |
*) Angabe nur zur Gegenüberstellung

Anschlussbelegung und Dokumentation der verwendeten Relais beachten. Kontaktbezeichnungen können variieren.

In CODESYS und im Programmierhandbuch BasicController ^relay werden für die Kontakte folgende Bezeichnungen verwendet: Kontakt 4 (87a) = Normally Closed (NC) Kontakt 5 (87) = Normally Open (NO)
5.5 Steckverbinder
Die Anschlüsse der CAN-Schnittstellen, der Ein-/Ausgänge und der Versorgungsleitungen für externe Geräte erfolgen über Steckverbindungen auf der Gerätefrontseite.
Anschlussbelegung und Kennwerte ( 9 Technische Daten)

Stecker
DE
| Stecker Belegung Polzahl | |||
| A Eingänge IN0...3 8 | |||
| B IN4...7 | |||
| D Relaisschalta ausgänge K0...2 8 | |||
| E K3...5 | |||
| V_EXTN2GNDN1 | Versorgung externe GeräteCAN-Schnittstelle 2GNDCAN-Schnittstelle 1 | 6 | |

Die mechanischen Kodierungen der Stecker (A, B, usw.) entsprechen der BasicController Baureihe.
5.5.1 Standard Timer Kontakte
Das Gerät ist geeignet für Kontakte der Baureihen AMP Standard Timer und AMP Standard Power Timer sowie den dazugehörigen Standard Timer Gehäusen.

Standard Timer Gehäuse (z.B. 8-polig, A-codiert)
Abbildung zeigt Standard Timer Gehäuse mit geschlossenem Deckel, Ansicht auf Kontakt-Einsteckseite
1: Kodierung
2: Rastfeder
ACHTUNG
Einzelne nicht isolierte Kontakte sind unzulässig.
ACHTUNG
Bei Stromstärken über 10 A geeignete Standard Power Timer Kontakte verwenden.
5.5.2 Flachsteckhülsen
Das Gerät ist geeignet für 6,3 x 0,8 mm Flachsteckhülsen mit Vollisolierung nach DIN 46245-3.

Flachsteckhülse
1: Vollisolierung
| Zulässige Stromstärken für 6,3 mm Flachsteckhülsen | |
| Aderquerschnitt [mm2] Max. Stromstärke [A] * | |
| 0,5 7 | |
| 0,75 8,5 | |
| 1 10,5 | |
| 1,5 12 | |
| 2,5 15 | |
*) bei maximaler Umgebungstemperatur, nach Vornorm DIN 46249-1
ACHTUNG
Nur vollisolierte Einzelkontakte verwenden.
ACHTUNG
Bei Stromstärke über 10 A geeignete Flachsteckhülsen verwenden.

Die Vollbelegung eines Steckers oder des Gerätes mit Einzeladern in Flachsteckhülsen ist nicht möglich.
5.5.3 Frequenzeingänge
▶ Frequenzeingänge mit geschirmten Leitungen betreiben, damit Nutzsignale nicht durch Fremdstörungen beeinflusst werden.
6 Anzeigeelemente

3: LED-Lichtführung in Abdeckung (z.B. EC0401)

Die Status-LEDs der Sicherungen sind mit montierter Abdeckung nicht sichtbar.
Betriebszustände ( 9 Technische Daten)
7 Inbetriebnahme
7.1 Wichtige Hinweise zur Programmierung
▶ Für die Dauer der Programmierung die Anschlüsse B:1 (VBB15) und B:8 (VBBs) brücken.
▶ Mindestens Sicherung F7 bestücken.

1: Brücke B:1 / B:8
DE
7.1.1 Startvoraussetzungen

Das Gerät startet erst, wenn am Versorgungsanschluss VBB15 eine ausreichende Spannung anliegt. VBB15 ist in Fahrzeugen die vom Zündschalter geschaltete Plusleitung. Als ausreichende Spannung gilt > 8 V DC.
Die Relaisschaltspulen lassen sich erst schalten, wenn die abgesicherte Spannung VBBs anliegt und der CODESYS Merker "SUPPLY_SWITCH" geschlossen ist (→ 3.4 Blockschaltbild).
7.2 Programmierung
Die Applikationssoftware kann vom Anwender mit dem IEC 61131-3 konformen Programmiersystem CODESYS 2.3 erstellt werden.

WARNUNG
Für die sichere Funktion der vom Anwender erstellten Applikationsprogramme ist dieser selbst verantwortlich. Bei Bedarf muss er entsprechend der nationalen Vorschriften zusätzlich eine Abnahme durch entsprechende Prüf- und Überwachungsorganisationen durchführen lassen.

WARNUNG
Die fehlerfreie Funktion des verdrahteten und bestückten Gerätes im Normal- und Fehlerfall unter maximalen Einsatzbedingungen überprüfen.
7.3 Benötigte Dokumentationen
Neben dem Programmiersystem CODESYS werden zur Inbetriebnahme und Programmierung des Gerätes folgende Dokumente benötigt:
- Programmierhandbuch CODESYS V2.3 (alternativ als Onlinehilfe)
- Systemhandbuch BasicController relay (alternativ als Onlinehilfe)
Als Download-File stehen die Handbücher im Internet zur Verfügung:
www.ifm.com → Datenblattsuche → CR0431 → weitere Informationen
Onlinehilfe CODESYS und BasicController relay:
www.ifm.com → Service → Download → Systeme für mobile Arbeitsmaschinen*
*) Downloadbereich mit Anmeldung
7.4 Benötigte Hardware
Zum Laden des Applikationsprogramms in das Gerät wird ein CAN-Interface für den Anschluss an einen PC oder ein Notebook benötigt.
Beispiel:
• CAN/RS232-USB Interface CANfox (Art.-Nr.: EC2112)
- Adapterkabel für CANfox (Art.-Nr.: EC2113)
Informationen zum verfügbaren Zubehör unter:
www.ifm.com → Datenblattsuche → CR0431 → Zubehör
oder direkt
www.ifm.com → Datenblattsuche → EC2112
8 Betrieb
ACHTUNG
Die Maximaltemperaturen des Gerätes dürfen an den Metall- oder Kunststoffteilen nach DIN 46249-1 110°C nicht übersteigen.
9 Technische Daten
CR0431
Mobilsteuerung BasicController relay
8 Eingänge
Steckplätze für 6 Kfz-Mikrorelais und 8 Kfz-Minisicherungen
2 CAN-Schnittstellen
Programmierung
nach IEC 61131-3
8...32 V DC
CE

| Technische Daten Modulares Steueru |
| Mechanische Daten |
| Gehäuse Kunststoffgehäuse (schwarz) |
| Abmessungen (H x B x T)ohne Bestückungmit Abdeckung EC0401 |
| Montage Befestigung mit 4 Schrauben M |
| Anschlüsse |
| Relais 6 Steckplätze für Kfz-Mikrorelais |
| Sicherungen 8 Steckplätze für Kfz-Min |
| Betriebsspannung M8 Gewindestange |
| Steckverbinder AMP Steckfahren 6,3 m |
| EingängeRelaisschaltausgängeVersorgung extern, CAN-Bus |
| Schutzart IP 00 (offene Leiterplatte nach |
| Betriebstemperatur |
| Lagertemperatur |
| Gewicht |
| Elektrische Daten |
| Betriebsspannung |
| Stromaufnahme |
| ÜberspannungUnterspannungserkennungUnterspannungsabschaltung |
| gssystemEinsetzbar als CANopen-Master oder intelligentes E/A-Modul |
| 163 x 112 x 46,1 mm163 x 112 x 68 mm |
| nach ISO 4762 oder DIN 7984 und 4 Rohrnietennach DIN 7340 (Rohrnieten beiliegend) |
| (23 x 15,5 x 26 mm (H x B x T), ohne Kontakte, bei montiertem Deckel) |
| scherungen bis 30 A |
| ir Versorgungsspannung zu den SicherungenM6 Gewindestange für Masseanschluss (GND)Aderquerschnitt 0,5...16 mm^2 |
| m,Kontakte AMP Standard Timer oder AMP Standard Power Timer, CuZn vorverzinntmit Timer Kontakt Gehäusen verpolsicher und rüttelsfest verrastbarAderquerschnitt 0,5...2,5 mm^2 |
| 2 x 8-polig2 x 8-polig1 x 6-polig |
| IN EN 60529)IP 54 (mit Abdeckung und Kabeldichtung) |
| -40...75°C (ohne Abdeckung)-40...65°C (mit Abdeckung und Kabeldichtung) |
| -40...85°C |
| 0,50 kg (unbestückt) |
| 8...32 V DC |
| 45 mA (bei 24 V DC, Relais nicht geschaltet) |
| 36 V für t ≤ 10 sbei UB≤ 7,8 Vbei UB≤ 7,0 V |
ifm electronic gmbh • Friedrichstraße 1 • 45128 Essen
Technische Änderungen behalten wir uns ohne Ankündigung vor! 26.11.2015CR0431 / Seite 1
| CR0431 Technische Daten | |||
| Prozessor Freescale PowerPC, 50 MHz | |||
| Speicher (gesamt) 208 kByte RAM / 1536 | kByte Flash / 1 kByte FRAM | ||
| Speicheraufteilung siehe Systemhandbuch | BasicController Relaywww.ifm.com → Datenblatt-Suche → z.B. CR0431 → Weitere Informationen | ||
| Geräteüberwachung Unterspannungsüberwachung | WatchdogfunktionChecksummenprüfung für Programm und SystemÜbertemperaturüberwachung | ||
| CAN Schnittstellen 1/2BaudrateKommunikationsprofi I | CAN Interface 2.0 A/B, ISO 1189820 kBit/s...1 MBit/s (Default CAN1: 250 kBit/s, CAN2: 250 kBit/s)CANopen, CiA DS 301 Version 4, CiA DS 401 Version 1.4oder SAE J 1939 oder freies Protokoll | ||
| Software/Programmierung | |||
| Programmiersystem CODESYS Version | 2.3 (IEC 61131-3) | ||
| Eingänge 8 (konfi gurierbar) | |||
| Konfi gurationen | |||
| Anzahl Ausführung | |||
| 4 digital für positive/negative Gebersignaleanalog (0...10/32 V DC, 0..20 mA, ratiometrisch)Frequenz (≤ 30 kHz) | B_L/B_H AFRQ | ||
| 4 digital für positive GebersignaleWiderstandsmessung (0,016...30 kΩ) | B_L R | ||
| positive Gebersignale sind diagnosefähig | |||
| Ausgänge 6 (konfi gurierbar) | |||
| Relaisanschaltung | |||
| Anzahl Ausführung | |||
| 6 binärschaltend B | |||
| Relaischaltausgänge | |||
| Anzahl Ausführung | |||
| 6 Schließerfunktion mit Spannungsrücklesung NO | |||
| Öffnerfunktion mit Spannungsrücklesung | NC | ||
ifm electronic gmbh • Friedrichstraße 1 • 45128 Essen
Technische Änderungen behalten wir uns ohne Ankündigung vor! 26.11.2015CR0431 / Seite 2
CR0431 Technische Daten
Status-LEDs
Controller Zweifarben-LED (R/G)
Betriebszustände
vom Anwender frei programmierbar (Tabelle zeigt Voreinstellung)
Sicherungen F0...6
Betriebszustände vom Anwender frei programmierbar (Tabelle zeigt Beispiel)
Kennwerte der Sicherungen
Farbe Zustand Beschreibung
| – konstant aus keine Betriebsspannung | |
| Orange 1 x ein Initialisierung oder Reset Checks | |
| Grün 5 Hz kein Betriebssystem geladen | |
| 2 Hz Applikation läuft (RUN) | |
| konstant ein Applikation angehalten (STOP) | |
| Rot 10 Hz Applikation angehalten (STOP mit Fehler) | |
| 5 Hz Applikation angehalten wegen Unterspannung | |
| konstant ein System-Fehler (Fatal Error) |
Einfarben-LEDs (Orange)
Farbe Zustand Beschreibung
| Orange konstant aus Sicherung defekt oder nicht bestückt |
| konstant ein Sicherung OK |
| Ausführung | Kfz-Minisicherungen |
| Sicherungswert | ≤ 30 A |
| Nennstrom | ≤ 15 A |
| Summenstrom | ≤ 60 A |
| Spannungsrücklesebereich 0...32 V DC | |
| Genauigkeit | 10 % |
CR0431 Technische Daten
Kennwerte der Eingänge
Analog-Eingänge (A, BL/BH, FRQ)
Anschluss A: 02, 03, 06, 07
IN0...IN3
konfi gurierbar als...
| • Spannungseingänge | |
| Eingangsspannung 0...10 V oder | 0...32 V |
| Auflösung 12 Bit | |
| Genauigkeit ± 1% FS | |
| Eingangswiderstand 65,6 kΩ (0...10 V), 50,7 kΩ (0...32 V) | |
| Eingangsfrequenz ≤ 500 Hz | |
| • Stromeingänge, diagnosefähig | |
| Eingangsstrom 0...20 mA | |
| Auflösung 12 Bit | |
| Genauigkeit ± 1% FS | |
| Eingangswiderstand 400 Ω | |
| Eingangsfrequenz ≤ 500 Hz | |
| Bei Strömen > 23 mA wird der Eingang auf Spannungseingang umgeschaltet! | |
| • Spannungseingänge, 0...32 V, ratiometrisch | |
| Funktion (U | IN ÷ UB) x 1000 ‰ |
| Wertebereich 0...1000 ‰ | |
| Eingangswiderstand 50,7 kΩ | |
| • Binäre Spannungseingänge für positive Gebersignale | |
| Einschaltpegel | > 0,7 U_B |
| Ausschaltpegel | < 0,3 U_B |
| Eingangswiderstand 3,2 kΩ | |
| Eingangsfrequenz 50 Hz | |
| Diagnose Leiterbruch | > 0,95 U_B |
| Diagnose Kurzschluss | < 1 V |
| Binäre Spannungseingänge für negative Gebersignale | |
| Einschaltpegel | >0,7 U_B |
| Ausschaltpegel | <0,3 U_B |
| Eingangswiderstand 3,2 kΩ | |
| Eingangsfrequenz 50 Hz | |
| • Frequenzeingänge | |
| Eingangswiderstand 3,2 kΩ | |
| Eingangsfrequenz ≤ 30 kHz | |
| Einschaltpegel | >0,35...0,48 UB |
| Ausschaltpegel | <0,29 UB |
CR0431 Technische Daten
Digital-/Widerstandseingänge (B _L , R)
Anschluss B: 02, 03, 06, 07
IN4...IN7
konfi gurierbar als...
Kennwerte der Ausgänge
Relaisanschaltung
Relais K0...5
Kontakt 2:
Plus-Anschluss Schaltspule
Kontakt 1:
Masse-Anschluss Schaltspule
Relaisschaltausgänge
Relais K0...5
Kontakt 4:
Öffnerfunktion
Kontakt 5:
Schließerfunktion
Schutzschaltungen
für Schaltspulen
für Schaltausgänge
Überlastfestigkeit
(gültig für alle Ausgänge)
Kurzschlussfestigkeit
(gültig für alle Ein- und Ausgänge)
| Binäre Spannungseingänge für positive Gebersignale | |
| Einschaltpegel > 0,7 U | B |
| Ausschaltpegel < 0,3 U | B |
| Eingangswiderstand 3,2 kΩ | |
| Eingangsfrequenz 50 Hz | |
| Diagnose Leiterbruch > 0,95 U | B |
| Diagnose Kurzschluss < 1 V | |
| • Widerstandseingang | |
| Messstrom < 2,0 mA | |
| Eingangsfrequenz 50 Hz | |
| Messbereich 0,016...30 kΩ | |
| Genauigkeit | ± 2 % FS: 16 Ω...3 kΩ± 5 % FS: 3...15 kΩ± 10 % FS: 15...30 kΩ |
| Halbleiterausgänge, kurzschluss- und überlastfest | |
| Schaltspannung | 5,5...32 V DC (konfigurierbar) |
| Schaltstrom | ≤ 0,5 A |
| Schaltspannung | ≤ 32 V DC |
| Schaltstrom | ≤ 15 A |
| Summenstrom ≤ 45 A | |
| Spannungsrücklesebereich | 0...32 V DC |
| Genauigkeit | 10 % |
Freilaufdioden integriert
nicht integriert
≤ 5 Minuten (bei 100% Überlast)
≤ 5 Minuten (Kontaktierung +VBB/GND)
| CR0431 Technische Daten | |
| Prüfnormen und Bestimmungen | |
| CE-Zeichen EN 61000-6-2 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) | |
| EN 61000-6-4 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)Störaussendung | |
| E1-Zeichen UN/ECE-R10 Störaussendung | |
| Elektrische Prüfungen ISO 7637-2 Impuls 1, Schärfegrad: IV; Funktionszustand C | |
| Klimatische Prüfungen EN 60068-2-30 Feuchte Wärme zyklisch | |
| Mechanische Prüfungen ISO 16750-3 Test VII; Vibration, random | |
| Prüfungen für Bahnanwendungen | |
| Hinweis | |
ifm electronic gmbh • Friedrichstraße 1 • 45128 Essen
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CR0431 Technische Daten
Anschlussbelegung
Steckverbinder
A/B: Eingänge
D/E: Relaisschaltausgänge
V EXT: Versorgung externe Geräte
N2: CAN Schnittstelle 2
N1: CAN Schnittstelle 1
Betriebsspannung von Batterie
Abkürzungen A
| A | B | D | E | ||
| 8-polig 6-polig | |||||
| 1 | VBB15 | VBB15 | F0 (K0:3) | F3 (K3:3) | V_EXT |
| 2 | IN0 | IN4 | K0:5 | K3:5 | CAN2_H |
| 3 | IN1 | IN5 | K0:4 | K3:4 | CAN2_L |
| 4 | GND | GND | F1 (K1:3) | F4 (K4:3) | GND |
| 5 | GND | GND | K1:5 | K4:5 | CAN1_H |
| 6 | IN2 | IN6 | K1:4 | K4:4 | CAN1_L |
| 7 | IN3 | IN7 | K2:5 | K5:5 | |
| 8 | VBB15 | VBBs | K2:4 | K5:4 | |

| BAT (+) BAT (-) | |
| M88...32 V DC | M6GND |
| Analog | |
| B | Binär |
| BAT | Batterie |
| B_H | Binär High-Side |
| B_L | Binär Low-Side |
| F | Sicherung |
| FRQ | Frequenz-/Impulseingänge |
| K | Relais |
| NC | Öffnerfunktion (normally closed) |
| NO | Schließerfunktion (normally openend) |
| PWM | Pulsweitenmodulation |
| R | Widerstandseingang |
| VBBs | Versorgung Sensorik/Modul/Schaltspulen |
| VBB15 | Versorgung über Zündschloss (Klemme 15) |
| V_EXT | Versorgung externe Geräte |
10 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung
10.1 Wartung
Das Gerät enthält keine vom Anwender zu wartenden Bauteile.
10.2 Reinigen der Gehäuseoberfläche
▶ Gerät von der Betriebsspannung trennen.
▶ Verschmutzungen mit einem weichen, chemisch unbehandelten und trockenen Tuch entfernen.
▶ Bei starker Verschmutzung ein feuchtes Tuch verwenden.

Folgende Mittel sind zur Gerätereinigung ungeeignet:
Kunststofflösende Chemikalien, wie z.B. Brennspiritus, Benzin, Verdünner, Alkohol, Azeton oder Ammoniak.

Empfohlen werden Microfaser-Tücher ohne chemische Zusatzmittel.
10.3 Instandsetzung
Das Gerät nur durch den Hersteller instandsetzen lassen. Sicherheitshinweise beachten ( 2.4 Eingriffe in das Gerät)
10.4 Entsorgung
Das Gerät gemäß den nationalen Umweltvorschriften entsorgen.
11 Zulassungen/Normen
Prüfnormen und Bestimmungen ( 9 Technische Daten)
Die EG-Konformitätserklärung und Zulassungen sind abrufbar unter: www.ifm.com → Datenblattsuche → CR0431 → Zulassungen