PC1732 - Sensor IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Elektronischer Drucksensor |
| Messbereich | Abhängig von Variante (z.B. 0...5000 psi) |
| Ausgangssignal | Analog 0,5...4,5 V (PC1732) |
| Prozessanschluss | 7/16-20 UNF |
| Druckart | Relativdruck |
| Versorgungsspannung | Nach EN50178, SELV, PELV (typ. 10...30 V DC) |
| Steckverbinder | Deutsch DT04 3P |
| Empfohlenes Anzugsdrehmoment | 25...35 Nm |
| Vakuumfestigkeit | Ja |
| Schutzart | IP67 (typisch) |
| Betriebstemperatur | -40...85 °C (typisch) |
| Medienverträglichkeit | Hydraulikflüssigkeiten, Fluidgruppe 2 (nach DGRL) |
| Anwendungsbereich | Hydrauliksysteme mobiler Arbeitsmaschinen |
| Sicherheitshinweise | Nur von autorisiertem Fachpersonal montieren; Druckfrei vor Ein-/Ausbau |
| Zubehör | Blendenelement im Prozessanschluss (0,3 mm Bohrung) |
| Normenkonformität | Druckgeräterichtlinie (DGRL) für Messbereich 500...5000 psi |
| Zulässige Überspannung | Max. 500 V (bei Leitungen >30 m oder Außeneinsatz) |
Häufig gestellte Fragen - PC1732 IFM
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BEDIENUNGSANLEITUNG PC1732 IFM
Elektronischer Drucksensor
für den mobilen Bereich
PC1732
11421180 / 00 10 / 2021

1 Vorbemerkung ....2
2 Sicherheitshinweise....2
3 Bestimmungsgemäße Verwendung....3
3.1 Einsatzbereich .... 3
3.2 Einsatz in Hydrauliksystemen mobiler Arbeitsmaschinen ....4
4 Funktion....4
5 Montage....5
6 Elektrischer Anschluss....5
1 Vorbemerkung
Verwendete Symbole
▶ Handlungsanweisung
→ Querverweis

Wichtiger Hinweis
Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich.

Information
Ergänzender Hinweis.
2 Sicherheitshinweise
- Das beschriebene Gerät wird als Teilkomponente in einem System verbaut.
- Die Sicherheit dieses Systems liegt in der Verantwortung des Erstellers.
- Der Systemersteller ist verpflichtet, eine Risikobeurteilung durchzuführen und daraus eine Dokumentation nach den gesetzlichen und normativen Anforderungen für den Betreiber und den Benutzer des Systems zu erstellen und beizulegen. Diese muss alle erforderlichen Informationen und Sicherheitshinweise für den Betreiber, Benutzer und ggf. vom Systemersteller autorisiertes Servicepersonal beinhalten.
- Dieses Dokument vor Inbetriebnahme des Produktes lesen und während der Einsatzdauer aufbewahren.
- Das Produkt muss sich uneingeschränkt für die betreffenden Applikationen und Umgebungsbedingungen eignen.
- Das Produkt nur bestimmungsgemäß verwenden (→ Bestimmungsgemäße Verwendung).
- Das Produkt nur für zulässige Medien einsetzen (→ Technische Daten).
• Die Missachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und / oder Personenschäden führen. - Für Folgen durch Eingriffe in das Produkt oder Fehlgebrauch durch den Betreiber übernimmt der Hersteller keine Haftung und keine Gewährleistung.
- Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung des Produktes darf nur ausgebildetes, vom Anlagenbetreiber autorisiertes Fachpersonal durchführen.
- Geräte und Kabel wirksam vor Beschädigung schützen.
3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Der Drucksensor erfasst den Systemdruck und setzt ihn in ein analoges Ausgangssignal um.
3.1 Einsatzbereich
- Druckart: Relativdruck

Angaben zu Druckfestigkeit und Berstdruck → Datenblatt.

Statische und dynamische Überdrücke, die die angegebenen Druckfestigkeit überschreiten, sind durch geeignete Maßnahmen zu unterbinden. Der angegebene Berstdruck darf nicht überschritten werden. Schon bei kurzzeitiger Überschreitung des Berstdrucks kann das Gerät zerstört werden. ACHTUNG: Verletzungsgefahr!

Bei Leitungen größer 30 m oder Einsatz außerhalb von Gebäuden besteht die Gefahr von Überspannungspulsen aus Fremdquellen. Wir empfehlen den Einsatz in geschützten Betriebsumgebungen mit Begrenzung von Überspannungspulsen auf max. 500 V.

Die Geräte sind vakuumfest.

Druckgeräterichtlinie (DGRL):
Die Geräte mit Messbereichsendwert 500...5000 psi entsprechen der Druckgeräterichtlinie, sind für Medien der Fluidgruppe 2 ausgelegt und werden nach guter Ingenieurpraxis hergestellt.
Einsatz von Medien der Fluidgruppe 1 auf Anfrage!
3.2 Einsatz in Hydrauliksystemen mobiler Arbeitsmaschinen Drossel im Prozessanschluss:
In Hydrauliksystemen mobiler Arbeitsmaschinen kann es, abhängig vom jeweiligen Betriebszustand, zu hochdynamischen Effekten wie z. B. Druckspitzen, Kavitation etc. kommen. Zur Dämpfung dieser Effekte am Messelement des Sensor, ist ein Blendenelement im Prozessanschluss fixiert.
Der speziell ausgeformte Gewindegang des Blendenelements entspricht der Blendenwirkung einer Bohrung von 0,3 mm.

Zu beachten ist:
Hohe Viskositäten können die Reaktionsgeschwindigkeit um einige Millisekunden verzögern. Starke Verschmutzungen können die Funktionalität beeinträchtigen.
4 Funktion
Spannungsausgang 0,5...4,5 V (PC1732)

line
| MEWMAW P | U [V] | | -------- | ----- | | 0 | 0.5 | | 1 | 4.5 |P = Systemdruck
MAW = Messbereichsanfangswert MEW = Messbereichsendwert
Im Messbereich liegt das Ausgangssignal zwischen 0,5 und 4,5 V.
5 Montage

Vor Ein- und Ausbau des Geräts:
Sicherstellen, dass die Anlage druckfrei ist!
▶ Gerät in einen Prozessanschluss 7/16-20 UNF einsetzen.
▶ Fest anziehen.
Empfohlenes Anzugsdrehmoment: 25...35 Nm
(Abhängig von Schmierung, Dichtung und Druckbelastung)
6 Elektrischer Anschluss

Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden.
Die nationalen und internationalen Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen sind zu befolgen.
Spannungsversorgung nach EN50178, SELV, PELV.
▶ Anlage spannungsfrei schalten.
▶ Gerät folgendermaßen anschließen:
PC1732 (0,5...4,5 V analog)
| Deutsch DT04 3P | |
C![]() | ![]() |
| OUT: Analogausgang 0,5...4,5 V | |
Weitere Informationen unter www.ifm.com

