IFM DN0301 - Elektrisches Modul

DN0301 - Elektrisches Modul IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice IFM DN0301 - page 1
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ProdukttypSicherungsmodul
ModellDN0301
MarkeIFM
NenneingangsspannungDC 24 V
Eingangsspannungsbereich18 - 30 V DC
Nennausgangsstrom pro Kanal2 A (4 Kanäle)
Gesamtnennausgangsstrom8 A
Ausgangsstrombegrenzung9 - 12,7 A
Abschaltzeit bei 2× Nennstromtyp. 1 s
Abschaltzeit bei Kurzschlusstyp. 110 ms
Spannungsabfall zwischen Ein- und Ausgang (bei 50% Last)typ. 83 mV
Ruhestromtyp. 43 mA
Verlustleistung im Leerlauftyp. 1,0 W
Betriebstemperaturbereich-25 °C bis +70 °C
Lagertemperaturbereich-40 °C bis +85 °C
Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend)5 - 95 % r. H.
SchutzartIP20
SchutzklasseIII
Verschmutzungsgrad2 (EN 50178)
Abmessungen (B × H × T)45 × 75 × 91 mm
Gewichtmax. 120 g
MontageDIN-Schiene (EN 60715 / EN 50022)
Anschlussquerschnitt Leistung0,2 - 6 mm² (starr), 0,2 - 4 mm² (Litzen)
Anschlussquerschnitt Signal0,2 - 1,5 mm²
Anzugsdrehmoment0,8 Nm (Leistung), 0,35 Nm (Signal)
CE-Kennzeichnungja

Häufig gestellte Fragen - DN0301 IFM

Wie schließe ich das Sicherungsmodul DN0301 an?
Schalten Sie die Versorgungsspannung ab. Verbinden Sie den 24-V-Eingang mit der Stromversorgung und die vier Ausgänge mit den Verbrauchern. Achten Sie auf korrekte Polarität. Verwenden Sie geeignete Kupferkabel mit ausreichendem Querschnitt (0,2-6 mm²).
Was bedeutet das Blinken der roten LEDs?
Das Blinken einer einzelnen roten LED zeigt einen Überstrom auf dem entsprechenden Kanal an. Blinken alle vier roten LEDs, wurde die Ausgangsspannung wegen eines Spannungseinbruchs abgeschaltet. In beiden Fällen können Sie die Ausgänge mit der Reset-Taste (länger als 1 Sekunde drücken) wieder einschalten.
Wie setze ich das Gerät nach einer Abschaltung zurück?
Drücken Sie die Reset-/ON/OFF-Taste länger als 1 Sekunde. Dadurch werden alle Ausgänge wieder eingeschaltet. Ein Aus- und Einschalten der Versorgungsspannung genügt nicht.
Kann ich mehrere Sicherungsmodule parallel betreiben?
Ja. Verbinden Sie die Sync-Anschlüsse der Module miteinander. Dadurch schalten alle Module gemeinsam ab, wenn die Eingangsspannung eines Moduls unter 21 V fällt. Dies erleichtert die Fehlersuche.
Welche maximale Lastkapazität ist pro Ausgang zulässig?
Pro Ausgang sind maximal 94 mF (typisch) bzw. 92 mF (mit zusätzlicher Konstantstromlast) erlaubt. Über alle vier Ausgänge zusammen maximal 124 mF (typisch) bzw. 73 mF (mit Konstantstromlast).
Wie ist das Gerät vor Feuchtigkeit zu schützen?
Betreiben Sie das Gerät nicht in feuchter Umgebung oder bei Kondensationsgefahr. Die Schutzart IP20 erlaubt keine Spritzwasser- oder Staubdichtigkeit. Halten Sie die Mindestabstände (oben 40 mm, unten 20 mm) zur Belüftung ein.
Darf ich das Gerät öffnen oder reparieren?
Nein. Das Gerät enthält keine Servicebauteile. Öffnen, Ändern oder Reparaturversuche sind nicht gestattet und können zu elektrischem Schlag führen. Bei Störungen senden Sie das Gerät zur Überprüfung ins Werk.
Was ist die Eingangsspannungsschutzschaltung (Schutzschild)?
Diese Schaltung begrenzt den Ausgangsstrom, damit die Eingangsspannung nicht unter 21 V fällt. Sie schützt empfindliche Verbraucher vor Spannungseinbrüchen. Wenn der Strom zu lange begrenzt wird, schalten alle Ausgänge ab.
Welche Kabelquerschnitte sind für die Signalanschlüsse erforderlich?
Für die Signalanschlüsse (Reset, ON/OFF, Sync) sind Drähte von 0,2-1,5 mm² (AWG 24-16) zugelassen. Die Abisolierlänge beträgt 6 mm, das Anzugsdrehmoment 0,35 Nm.
Wie verhindere ich eine Fehlauslösung bei Motoren oder induktiven Lasten?
Motoren oder Induktivitäten können Spannung rückspeisen. Das Modul ist rückspeisfest bis max. 30 V DC. Beachten Sie die zulässige Lastkapazität und schließen Sie keine Batterien direkt an die Ausgänge an. Bei Problemen verwenden Sie einen externen Schutzbeschalter.

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BEDIENUNGSANLEITUNG DN0301 IFM

Vor Inbetriebnahme lesen!

Bitte lesen Sie diese Warnungen und Hinweise sorgfältig durch, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Bewahren Sie die Anleitung zum Nachlesen auf. Das Gerät darf nur durch fachkundiges und qualifiziertes Personal installiert werden. Bei Funktionsstörungen oder Beschädigungen schalten Sie sofort die Versorgungsspannung ab und senden das Gerät zur Überprüfung ins Werk. Das Gerät beinhaltet keine Servicebauteile.

Die angegebenen Daten dienen allein der Produktbeschreibung und sind nicht als zugesicherte Eigenschaften im Rechtssinne aufzufassen. Im Zweifelsfall gilt der englische Text.

Bestimmungsgemäßer Gebrauch: Dieses Gerät ist für den Einbau in ein Gehäuse konzipiert und zur Verwendung für allgemeine elektronische Geräte, wie z.B. Industriesteuerungen, Bürogeräte, Kommunikationsgeräte oder Messgeräte geeignet. Benutzen Sie dieses Gerät nicht in Steuerungsanlagen von Flugzeugen, Zügen oder nuklearen Einrichtungen, in denen eine Funktionsstörung zu schweren Verletzungen führen oder Lebensgefahr bedeuten kann.

WARNING

Missachtung nachfolgender Punkte kann einen elektrischen Schlag, Brände, schwere Unfälle oder Tod zur Folge haben.

1) Schalten Sie die Eingangsspannung vor Installations-, Wartungs- oder Änderungsarbeiten ab und sichern Sie diese gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten.
2) Sorgen Sie für eine ordnungsgemäße und fachgerechte Verdrahtung.
3) Führen Sie keine Änderungen oder Reparaturversuche am Gerät durch.
4) Gerät niemals öffnen.
5) Verhindern Sie das Eindringen von Fremdkörpern, wie z.B. Büroklammern und Metallteilen.
6) Betreiben Sie das Gerät nicht in feuchter Umgebung oder in einer Umgebung, bei der mit Betauung oder Kondensation zu rechnen ist.

Gerätebeschreibung

Dieses Sicherungsmodul erfüllt zwei grundlegende Aufgaben: Einerseits verteilt es den Strom eines leistungsstarken Netzgerätes auf vier stromüberwachte Kanäle und ermöglicht somit eine weitere Verkabelung mit kleineren Drahtquerschnitten. Andererseits lässt es nur soviel Strom am Ausgang zu, dass die Eingangsspannung nicht unter 21V abfällt. Damit wird eine sichere und unterbrechungsfreie Versorgung für empfindliche Verbraucher (wie z.B. Steuerungen und Sensoren) möglich, wenn diese an die gleiche Stromversorgung wie das Sicherungsmodul selbst angeschlossen werden.

Das Sicherungsmodul hat einen 24V-Eingang und vier Ausgänge, auf die der Strom verteilt wird. Jeder Ausgangskanal ist mit einer redundanten elektronischen Überstromschutzeinrichtung ausgestattet, welche eine Überlastung von Ausgangsleitungen verhindert.

Wird ein zulässiger Kanalstrom überschritten, begrenzt das Modul die Ausgangsströme und schaltet danach alle vier Ausgänge ab.

Ein Schutzschild in der Eingangsstufe des Sicherungsmoduls arbeitet dabei wie ein regelbares Ventil und lässt nur so viel Strom durch, dass die Versorgungsspannung nicht unter 21V absinkt. Ein Unterschreiten dieser Schwelle könnte zum Beispiel wegen eines zu schwach ausgelegten Netzgerätes, einer Überlast oder eines zu hohen Einschalt- oder Anlaufstromes auftreten. In solchen Fällen werden alle Ausgänge für eine kurze Zeit aktiv strombegrenzt gefolgt von einer Abschaltung aller vier Ausgangskanäle.

In einer typischen Konfiguration, wie unten gezeichnet, werden die empfindlichen Verbraucher möglichst direkt an die Stromversorgung angeschlossen. Bei Bedarf können hier Standard-Leitungsschutzschalter zur Absicherung verwendet werden. Verbraucher, die unempfindlich auf kurze Spannungsunterbrechungen reagieren oder selbst die Ursache für Einbrüche auf der 24V-Versorgung sind, werden an den Ausgängen des Sicherungsmoduls angeschlossen.

IFM DN0301 - Gerätebeschreibung - 1

flowchart
graph TD
    A["DC 24V Netzgerät"] --> B["Sicherungsmodul"]
    B --> C["Steuerungen (empfindliche Verbraucher)"]
    B --> D["A2"]
    B --> E["A3"]
    B --> F["A4"]
    D --> G["Motor 1A1"]
    E --> H["Relais, Magnetspulen"]
    E --> I["Anzeigen, Monitore"]
    F --> J["Motor 2"]
    B --> K["Schutzschild"]

Installation

Das Gerät ist zur Montage auf DIN-Schienen entsprechend EN 60715 oder EN 50022 mit einer Höhe von 7,5 oder 15mm geeignet und kann mit beliebigen geregelten 24Vdc Stromversorgungen verwendet werden. Bei Stromversorgungen mit Dauerausgangsströmen über 40A muss am Eingang eine externe Sicherung (z.B. 30/32A) vorgeschaltet werden. Die Eigenschaften und Leistungsfähigkeit der Stromversorgung können die Ausgangsparameter des Sicherungsmoduls einschränken.

Folgende Mindestabstände sind bei der Installation einzuhalten:

Oben mindestens 40mm und unten mindestens 20mm; links und rechts: 0mm

Auf korrekte Polarität der Eingangsspannung ist zu achten.

Keine Batterien direkt an die Ausgänge des Sicherungsmoduls anschließen.

Zu hohe Spannungsabfälle zwischen der Stromversorgung und dem Sicherungsmodul können Fehlfunktionen verursachen. Ein Anschlussdiagramm ist in Bild 2 gezeigt.

EMV Elektromagnetische Verträglichkeit

Das CE Zeichen ist angebracht und erklärt die Erfüllung der EMV Richtlinie.

Störfestigkeit: EN 61000-6-1, EN 61000-6-2

Störaussendung: EN 61000-6-3, EN 61000-6-4, FCC Part 15 Klasse B

Technical Data1)Technische1)
Rated Voltage Nennspannung nom. DC 24V DC 24V
Input Voltage Range Eingangsspannungsbereich 18-30Vdc 18-30Vdc
Maximum Input Voltage2)MaximaleEingangsstörung und Vdc
Input current Eingangsstrom nom. 8A16A
Required Input Voltage for Turning-on of OutputsErforderliche Eingangsspannung zum Einschalten der Ausgängetyp.21.4Vdc
Turn-on Delay of Outputs14)Einschaltverzögerung der Ausgänge14)typ.270ms
Outputs meets NEC-CLASS-2Ausgänge erfüllen NEC-CLASS-2Yes / Ja
Input Voltage Protection Level3)Aktivierung der Eingangsschutzschaltung3)min. / max.21.0Vdc / 21.8Vdc
Output Current Channel 1/ 2/ 3/ 4AusgangsstromKanal 1/ 2/ 3/ 4nom.2A/ 2A/ 2A/ 2A
Total Output Current (all 4 channels)Gesamter Ausgangsstrom(alle 4 Kanäle)nom.8A
Output Current Limitation12)Ausgangsstrombegrenzung12)min. / max.9A / 12.7A
Shutdown Times13)at 2x rated current at short circuitAbschaltzeiten13)bei 2x Nennstrom bei Kurzschlusstyp.1s at 4A
typ.110ms
Voltage Drop between Input and Output4)Spannungsabfall zwischen Ein- und Ausgang4)typ.83mV
Stand-by CurrentRuhestromtyp.43mA
Power Losses in Stand-by ModeVerlustleistung im Leerlauftyp.1.0W
Power Losses at typical Output Loads4)Verlustleistung bei typ. Ausgangsströmen4)typ.1.3W
Max. Load Capacitorsper channel5)Max. Lastkapazitätpro Kanal5)typ. / min.94mF / 43mF
four outputs total5)alle 4 Ausgänge zusammen5)typ. / min.124mF / 43mF
Max. Load Capacitorsper channel6)Max. Lastkapazitätpro Kanal6)typ. / min.92mF / 73mF
Degree of Pollution (non-conductive)Verschmutzungsgrad (nicht leitend)EN 50178 / 621032
Degree of ProtectionSchutzartEN 60529IP20
Class of ProtectionSchutzklasseIEC 61140III
Reverse Polarity Protection (Input)Verpolschutz am EingangNo / Nein
Return Voltage Resistance9)Rückspeisfestigkeit9)max.30Vdc 30Vdc
Parallel Use of OutputsParallelschaltung von AusgängenNo / Nein
Operational Temperature RangeBetriebstemperaturbereichnom.-25°C - +70°C
Storage Temperature RangeLagertemperaturbereichnom.-40°C - +85°C
Humidity10)Feuchte10)IEC 60068-2-305 - 95% r.H.
VibrationSchwingenIEC 60068-2-62g
ShockSchockenIEC 60068-2-2730g 6ms, 20g 11ms
Dimensions11) (WxHxD)Abmessungen11) (BxHdT)nom.45 x 75 x 91mm
WeightGewichtmax.120g, 0.26lb

1) Alle Werte gelten bei 24Vdc, 25°C Umgebungstemperatur und nach einer Aufwärmzeit von 5 Minuten, wenn nichts anderes angegeben ist.
2) Absolute Obergrenze, bei der das Sicherungsmodul noch nicht zerstört wird.
3) Unterhalb dieser Eingangsspannung wird die Schutzschaltung aktiviert (verzögert um 200 s), um einen Einbruch der Versorgungsspannung zu vermeiden. Die Ausgangsströme werden für eine bestimmte Zeit begrenzt und danach abgeschaltet.
4) Typischer Wert, wenn alle Ausgänge mit 50% des Nennstroms belastet werden.
5) Zulässige Gesamtkapazität, die an den vier Ausgängen zugeschaltet werden kann, ohne Abschaltung des Moduls. Die Werte gelten für den gesamten Temperaturbereich.

Parameter für typische WerteParameter für Minimumwerte
DN03011A Widerstandslast pro Ausgang2A Konstantstromlast pro Ausgang
DN03022A Widerstandslast pro Ausgang4A Konstantstromlast pro Ausgang

6) Zulässige Kapazität, die an einem Ausgang zugeschaltet werden kann, wenn alle anderen Ausgänge unbelastet sind. Die Werte gelten für den gesamten Temperaturbereich.

Parameter für typische WerteParameter für Minimumwerte
DN0301mit zusätzlich 1A Widerstandslastmit zusätzlich 2A Konstantstromlast
DN0302mit zusätzlich 2A Widerstandslastmit zusätzlich 4A Konstantstromlast

9) Bremsende Motoren oder Induktivitäten können Spannung zum Ausgang des
Sicherungsmoduls rückspeisen. Der Wert gibt die max. zulässige Rückspeisespannung an.
10) Nicht betreiben, solange das Gerät Kondensation aufweist.
11) Tiefe ohne DIN-Schiene und Signalstecker. Zusätzlich 13mm in der Tiefe für Signalstecker.
12) Vorausgesetzt, die speisende Stromversorgung kann genügend Strom liefern. Dieser Strom kann kurzzeitig aus jedem einzelnen Ausgangskanal entnommen werden, unabhängig, ob es ein 2A oder 4A Ausgang ist. Je nach Nennstrom des Ausgangskanals kann dieser Strom kürzer oder länger fließen bis eine Abschaltung aller vier Ausgänge erfolgt.
13) Der „Timer“ zur Abschaltung startet bei Überschreitung des Nennstroms. Bei Überlast an einem Kanal werden alle Kanäle abgeschaltet. Siehe auch Bild 5 für weitere Werte.
14) Alle Ausgänge schalten gleichzeitig ein.

Strombegrenzung und Abschaltezeiten der einzelnen Ausgänge (siehe Bild 5)

Der Summenausgangsstrom des Moduls ist aktiv auf den Wert der Ausgangsstrombegrenzung (siehe Tabelle mit technischen Angaben) begrenzt. Dieser Strom kann auch aus jedem einzelnen Ausgangskanal entnommen werden, unabhängig, ob es ein 2A oder 4A Ausgang ist. Je nach Nennstrom des Ausgangskanals kann dieser Strom kürzer oder länger fließen bis eine Abschaltung aller vier Ausgänge erfolgt.

Abschaltzeiten findet man in der Tabelle mit den technischen Angaben sowie in Bild 5.

Bitte beachten: Das Sicherungsmodul besitzt ein gemeinsames Abschaltelement für alle vier Ausgänge. Ein Überstrom eines einzelnen Ausgangs schaltet alle vier Ausgänge ab.

Anschlussklemmen und Verdrahtung

Verwenden Sie geeignete Kupferkabel, die mindestens für

60°C bei Umgebungstemperaturen bis zu 45°C, 75°C bei Umgebungstemperaturen bis zu 60°C und 90°C bei Umgebungstemperaturen bis zu 70°C zugelassen sind.

Beachten Sie nationale Bestimmungen und Installationsvorschriften! Stellen Sie sicher, dass keine einzelnen Drähte von Litzen abstehen. Aderendhülsen sind erlaubt.

Weitere Verdrahtungsanforderungen befinden sich im Kapitel „Installation“ dieses Dokuments.

LeistungsanschlüsseSignalanschlüsse
Starrdraht/ Litze0,2-6mm2/ 0,2-4mm20,2-1,5mm2/ 0,2-1,5
AWG20-10 AWG24-16 AWG
Abisolierlänge7mm / 0,28inch6mm / 0,24inch
Anzugsdrehmoment0,8Nm, 7lbs.in0,35Nm, 3lbs.in

Dielectric Strength (see Fig. 3)

Isolationsfestigkeit (siehe Bild 3)

Der Relaiskontakt und der „ON/OFF“ Signaleingang haben keinen Bezug zur Eingangs- oder Ausgangsspannung. Die Luft- und Kriechstrecken zwischen Leistungs- und Signalklemmen betragen 1,3mm. Die folgenden Isolationstests wurden durchgeführt:

A B

Typprüfung (60s)500Vac500Vac50Vac
Stückprüfung (5s)500Vac500Vac-
Wiederholungsprüfung (5s)500Vac500Vac50Vac
Strom-Abschaltschwelle>1mA>1mA>1mA

Typ- und Stückprüfungen werden beim Hersteller durchgeführt. Wiederholungsprüfungen dürfen mittels geeigneten Prüf generators mit langsam (2s) ansteigenden und abfallenden Spannungs rampen in der Anwendung erfolgen. Vor den Tests sind alle Eingangs und Ausgangspole wie auch alle Signalkontakte miteinander zu verbinden. Während der Tests darf die Strom-Abschaltschwelle nicht kleiner als der in der obigen Tabelle angegebene Wert sein.

Eingangsspannungsschutzschaltung (Schutzschild-Schaltung, siehe Bild 6)

Die Eingangsspannungsschutzschaltung kann den maximalen Ausgangsstrom zusätzlich einschränken. Das Sicherungsmodul lässt nur soviel Strom am Ausgang zu, dass die Eingangsspannung nicht unter 21V abfällt. Damit wird eine sichere und unterbrechungsfreie Versorgung für empfindliche Verbraucher (wie z.B. Steuerungen und Sensoren) erreicht, wenn diese an die gleiche Stromversorgung wie das Sicherungsmodul selbst angeschlossen werden. Wenn die Stromversorgung nicht genügend Strom zur Versorgung aller Lasten liefern kann und in den Überlastmodus mit nachfolgendem Spannungseinbruch gehen würde, begrenzt die Eingangsspannungsschutzschaltung (Schutzschild) den Ausgangsstrom. Dieses „Schutzschild“ arbeitet wie ein regelbares Ventil und lässt nur soviel Strom durch, dass die Versorgungsspannung nicht unter 21V abfällt. Die Dauer dieser Begrenzung hängt von der Differenz der Eingangs- zur Ausgangsspannung sowie dem Strom durch das Sicherungsmodul ab. Wird die Zeit überschritten, erfolgt eine Abschaltung aller Ausgänge.

Abschaltzeiten bei Kurzschluss am Ausgang in Abhängigkeit des Stromes findet man in Bild 6.

Synchronisation mehrerer Sicherungsmodule (siehe Bilder 4 und 7-D)

Die Sync.-Anschlüsse der einzelnen Module sollten miteinander verbunden sein, wenn mehrere Sicherungsmodule von einer Quelle versorgt werden. Damit werden alle Sicherungsmodule abgeschaltet, wenn bei nur einem Modul die Eingangsschutzschaltung angesprochen hat. Das vermeidet eine Fehlinterpretation bei der Ursachensuche. Sind die Sync.- Anschlüsse der einzelnen Sicherungsmodule nicht miteinander verbunden, schaltet das Sicherungsmodul mit dem höchsten Spannungswert der Eingangsspannungsschutzschaltung als Erstes ab, unabhängig ob der Verursacher an diesem Modul angeschlossen ist oder nicht.

Bitte beachten: Liegt der Grund einer Abschaltung bei der Überschreitung eines Kanalstroms, schaltet nur das betroffene Sicherungsmodul die Ausgänge ab.

Fig. 1 / Bild 1 Functional diagram / Funktionsschaltbild
IFM DN0301 - Synchronisation mehrerer Sicherungsmodule (siehe Bilder 4 und 7-D) - 1

flowchart
graph TD
    A["Input"] --> B["Safeguard for Minimum Input Voltage"]
    C["Input Status"] --> D["Reset, ON/OFF"]
    D --> E["+"]
    E --> F["(-)"]
    F --> G["Output: 13-14"]
    G --> H["Sync. 15-16"]
    H --> I["Output ON/OFF"]
    I --> J["Current Limiter & Shut-down Manager"]
    J --> K["ISense"]
    K --> L["Redundant Emergency Switch"]
    L --> M["ISense"]
    M --> N["Output Current Monitor"]
    N --> O["Output OK"]
    O --> P["Syncronization"]
    P --> Q["Reset, ON/OFF"]
    Q --> R["+"]
    R --> S["(-)"]
    S --> T["Output ON/OFF"]
    T --> U["Syncronization"]
    U --> V["Output OK"]
    V --> W["Syncronization"]
    W --> X["Output ON/OFF"]
    X --> Y["Syncronization"]
    Y --> Z["Output ON/OFF"]
    Z --> AA["Syncronization"]
    AA --> AB["Output ON/OFF"]
    AB --> AC["Syncronization"]
    AC --> AD["Output ON/OFF"]
    AD --> AE["Syncronization"]
    AE --> AF["Output ON/OFF"]
    AF --> AG["Syncronization"]
    AG --> AH["Output ON/OFF"]
    AH --> AI["Syncronization"]
    AI --> AJ["Output ON/OFF"]
    AJ --> AK["Syncronization"]
    AK --> AL["Output ON/OFF"]
    AL --> AM["Syncronization"]
    AM --> AN["Output ON/OFF"]
    AN --> AO["Syncronization"]
    AO --> AP["Output ON/OFF"]
    AP --> AQ["Syncronization"]
    AQ --> AR["Output ON/OFF"]
    AR --> AS["Syncronization"]
    AS --> AT["Output ON/OFF"]
    AT --> AU["Syncronization"]
    AU --> AV["Output ON/OFF"]
    AV --> AW["Syncronization"]
    AW --> AX["Output ON/OFF"]
    AX --> AY["Syncronization"]

Fig. 2 / Bild 2 Standard wiring scheme / Standard Verdrahtungsplan
IFM DN0301 - Synchronisation mehrerer Sicherungsmodule (siehe Bilder 4 und 7-D) - 2

flowchart
graph TD
    A["24V Power Supply"] --> B["Fuse Module"]
    B --> C["PLC, Controls (sensitive loads)"]
    B --> D["I/P"]
    D --> E["Recommended wire length: 4mm²: max. 2x4m, 2.5mm²: max.2x2m"]
    B --> F["Distribution Node"]
    B --> G["Load 1-"]
    B --> H["Load 2-"]
    B --> I["Load 3-"]
    B --> J["Load 4-"]
    B --> K["O/P 1, O/P 2, O/P 3, O/P 4"]

Fig. 3 / Bild 3 Isolation
IFM DN0301 - Synchronisation mehrerer Sicherungsmodule (siehe Bilder 4 und 7-D) - 3

flowchart
graph TD
    A["Input +, -"] --> B["Output (1 - 4)"]
    B --> C["Sync. (15,16)"]
    D["Output-ok Contact"] --> E["13"]
    D --> F["14"]
    G["Reset, ON/OFF Signal Input"] --> H["+ 12"]
    G --> I["- 11"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style D fill:#ccf,stroke:#333
    style G fill:#cfc,stroke:#333

Fig. 4 / Bild 4 Using multiple fuse modules in parallel / Mehrere Sicherungsmodule im Parallelbetrieb
IFM DN0301 - Synchronisation mehrerer Sicherungsmodule (siehe Bilder 4 und 7-D) - 4

flowchart
graph LR
    A["Power Supply"] --> B["Input L1 L2 L3 PE"]
    A --> C["Output + -"]
    D["Power Supply"] --> E["Input L1 L2 L3 PE"]
    D --> F["Output + -"]
    G["Power Supply"] --> H["Input L1 L2 L3 PE"]
    G --> I["Output + -"]
    J["Power Supply"] --> K["Input L1 L2 L3 PE"]
    J --> L["Output + -"]
    M["Power Supply"] --> N["Input L1 L2 L3 PE"]
    M --> O["Output + -"]
    P["Power Supply"] --> Q["Input L1 L2 L3 PE"]
    P --> R["Output + -"]
    S["Power Supply"] --> T["Input L1 L2 L3 PE"]
    S --> U["Output + -"]
    V["Power Supply"] --> W["Input L1 L2 L3 PE"]
    V --> X["Output + -"]
    Y["Power Supply"] --> Z["Input L1 L2 L3 PE"]
    Y --> AA["Output + -"]
    AB["Power Supply"] --> AC["Input L1 L2 L3 PE"]
    AB --> AD["Output + -"]
    AE["Power Supply"] --> AF["Input L1 L2 L3 PE"]
    AE --> AG["Output + -"]
    AH["Power Supply"] --> AI["Input L1 L2 L3 PE"]
    AH --> AJ["Output + -"]
    AK["Power Supply"] --> AL["Input L1 L2 L3 PE"]
    AK --> AM["Output + -"]
    AN["Power Supply"] --> AO["Input L1 L2 L3 PE"]
    AN --> AP["Output + -"]

Fig. 5 / Bild 5 Shutdown curves / Auslösekennlinen

Tripping Time / Zeit bis zur Abschaltung
IFM DN0301 - Synchronisation mehrerer Sicherungsmodule (siehe Bilder 4 und 7-D) - 5

  1. Set current of the adjustable power supply to the test current.
  2. Set load to 80% of the test current and wait for a thermally stable condition.
  3. Short circuit the output of the fuse module and measure the time until the outputs shutdown.
    The output current is the sum of all outputs. No single output channel is allowed to be overloaded.
    Testdurchführung:
  4. Ausgangsstrom des Netzgerätes auf den Teststrom einstellen.
  5. Laststrom auf 80% des Teststroms einstellen und thermisch eingelaufenen Zustand abwarten.
  6. Ausgang des Sicherungsmoduls kurzschließen und Zeit bis zur Abschaltung messen
    Der Ausgangsstrom ist die Summe aller Ausgänge. Kein einzelner Ausgang darf überlastet sein.

Red Failure LEDs (see Fig. 7-B)

Rote Fehler-LEDs (siehe Bild 7-B)

Die roten LEDs sind Fehleranzeigen. Wenn eine LED blinkt oder leuchtet wird signalisiert, dass die Ausgänge abgeschaltet haben.

Zwei Gründe, warum die Ausgänge abgeschaltet haben könnten:

1) Der Ausgangsstrom eines Ausgangskanals war zu hoch. Es blinkt die LED, deren Kanal die Abschaltung verursacht hat.
2) Die Ausgänge haben abgeschaltet, um einen Spannungseinbruch auf der Versorgungsspannung zu vermeiden. In diesem Fall leuchten alle vier roten LEDs und die grüne LED blinkt.

Zusätzlich sind die Ausgänge auch durch Drücken der ON/OFF-Taste oder durch eine externe Spannung am ON/OFF-Signaleingang abschaltbar. In diesem Fall sind alle vier roten LEDs an. Abgeschaltete Ausgänge können nur manuell durch Drücken der Reset-Taste oder durch eine externe Spannung am ON/OFF-Signaleingang wieder eingeschaltet werden. Ein Aus- und Einschalten der Versorgungsspannung reicht hierzu nicht aus. Die Fehlerzustände werden gespeichert bis ein beabsichtigtes Rücksetzen erfolgt.

Wenn die LED 1 und 4 sowie die LED 2 und 3 abwechselnd blinken, liegt ein interner Fehler vor. Falls das Gerät sich nicht mit der Reset Taste zurücksetzen lässt, muss das Gerät zur Inspektion ins Werk eingesendet werden.

"Reset"- und "ON/OFF"-Taste (siehe Bild 7-C)

Diese Taste hat zwei Funktionen:

1) Im Fehlermodus (Ausgänge haben abgeschaltet) können die Ausgänge mittels dieser Taste wieder eingeschaltet werden, wenn diese länger als 1 Sekunde gedrückt wird.
2) Im Normalbetrieb (Ausgänge sind nicht abgeschaltet) bewirkt ein kurzes (>50ms) Drücken ein abwechselndes Ein- und Ausschalten aller Ausgänge.
Im Anlieferzustand sind die Ausgänge eingeschaltet. Die „ÖN/OFF“ Funktion beinhaltet keine Sicherheitsfeatures.

„Output-OK“-Relais-Kontakt (siehe Bild 7-E)

Dieses Signal meldet einen Zustand, bei dem eine ausreichende Eingangsspannung vorhanden ist und bei dem kein Ausgang abgeschaltet hat.

Kontakt schließt, wenn der Eingang typisch 21V übersteigt und alle Ausgangskanäle eingeschaltet sind.

Kontakt-Belastbarkeit: max. 30Vdc 1A, 30Vac 0.5A, (R-Last), min. Strom 1mA

„Inhibit“- und Reset-Eingang (siehe Bild 7-F)

Dieser Signaleingang ist mittels eines eingebauten Optokopplers galvanisch vom Leistungskreis getrennt und funktioniert in gleicher Weise wie die „Reset“- und „ON/OFF“-Taste. Im Fehlermodus (Ausgänge haben abgeschaltet) können die Ausgänge durch Anlegen einer Spannung für länger als 1 Sekunde wieder eingeschaltet werden.

Im Normalbetrieb (Ausgänge sind nicht abgeschaltet) bewirkt ein kurzes (>50ms) Anlegen einer Spannung ein abwechselndes Ein- und Ausschalten aller Ausgänge. Die „ON/OFF“ Funktion beinhaltet keine Sicherheitsfeatures.

Signalspannung zum Aktivieren: min. 10V, max. 30V. Erforderlicher Signalstrom: <6mA

Grüne Status LED für den Eingang (siehe Bild 7-G)

Diese LED gibt Aufschluss über die Eingangsspannung. Die grüne LED ist an, wenn die Eingangsspannung größer als 21V ist. Die grüne LED blinkt, wenn die Eingangsschutzschaltung (Schutzschild) aktiviert ist, um ein Absinken der Versorgungsspannung unterhalb 21V zu vermeiden oder wenn die Ausgänge bereits wegen einer zu kleinen Versorgungsspannung abgeschaltet haben.

Haben die Ausgänge abgeschaltet, ist eine Rücksetzprozedur wie bei den roten LEDs erforderlich. Ein Rücksetzen ist jedoch nicht erforderlich, solange die grüne LED nur blinkt und die Ausgänge noch nicht abgeschaltet haben. Nach Beseitigung des Fehlers ist die grüne LED automatisch wieder an.

Fig. 7 / Bild 7
User elements / Bedienelemente
A Output 1 2 3 4 Fault 2A 2A 2A 2A B C Reset ON/OFF D Sync. 16 15 E /OK 14 13 F +ON/ OFF 12 11 G Input Status Input DC 24 V H

9.5 26 1 2 3 4 Outputs ● Reset Sync. OK + ON / - OFF Status Input + - 12.1 20.8 Width: 45mm 1.77"

Fig. 8 / Bild 8
Dimensions (mm) / Abmessungen (mm)
IFM DN0301 - Grüne Status LED für den Eingang (siehe Bild 7-G) - 3

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Produktinformationen

Marke : IFM

Modell : DN0301

Kategorie : Elektrisches Modul