Iron - Prozessor SPL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Audio-Prozessor |
| Modell | Iron |
| Marke | SPL |
| Abmessungen (B x H x T) | 483 mm x 44 mm x 200 mm |
| Gewicht | ca. 2,5 kg |
| Stromversorgung | 230 V AC, 50 Hz |
| Leistungsaufnahme | 30 W |
| Funktionen | Dynamikbearbeitung, Equalizer, Röhrenvorstufe |
| Bedienelemente | Drehregler, Kippschalter, LEDs |
| Anschlüsse | XLR-Ein- und Ausgänge, Klinke |
| Gehäuse | Metall, schwarz |
| Kühlung | Passiv |
| Betriebstemperatur | 0-40 °C |
| Zubehör | Netzkabel, Bedienungsanleitung |
| Wartung | Regelmäßige Reinigung des Gehäuses |
| Sicherheitshinweise | Netzstecker vor Reinigung ziehen; Gerät nicht öffnen |
| Ersatzteile | Sicherungen, optionale Netzteile |
| Reparatur | Nur durch autorisiertes Fachpersonal |
Häufig gestellte Fragen - Iron SPL
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BEDIENUNGSANLEITUNG Iron SPL
Funktionsprinzip eines Kompressors 5
IRON Mastering Compressor 5
Zur Technik 6
120V-Technologie 6
120V-Technologie – Im Vergleich 7
Innovation der Kompression 8
Signalfluss 9
Installation 10
Erste Schritte 10
Netzspannungswahl 10
Allgemeine Informationen 11
Ground Lift-Schalter gegen Brummschleifen 11
Aufwärmphase der Röhren 11
Anregungen zum Einstellen des Kompressors 11
Verkabelung: Rückseite 12
XLR Ein- und Ausgangsbuchsen 12
Sidechain-Insert 12
Bedienelemente 14
Input 15
Output 15
Threshold 15
Tube Bias 16
Attack 16
Release 17
Rectifier 17
Sidechain-Filter / External Sidechain 18
Kompressionsverhältnis (Ratio) 20
Auto Bypass 20
AirBass / Bypass / Tape Roll-Off 20
Link 22
VU-Switch 22
Kanalschalter 22
Zeitwerte 23
Zeitwerte in Abhängigkeit der Rectifier 23
Technische Daten 24
Messungen 24
Sicherheitshinweise 25
Kontakt 30
Version 2.0 - 11/2022
Entwickler: Wolfgang Neumann
Dieses Handbuch enthält eine Beschreibung des Produkts, jedoch keine Garantien für bestimmte Eigenschaften oder Einsatzerfolge.
Es beschreibt den IRON Mastering Compressor in der Hardware-Revision v2. IRON v2 unterscheidet sich in folgenden Details von der ersten Hardware-Version:
- IRON v2 hat symmetrische Side-Chain-Inserts mit Send- und Return-XLR-Buchsen.
- IRON v2 hat andere Side-Chain-EQ-Presets.
- IRON v2 ist mit Wathen CryoTone™ 12AX7-WCM Long-Plate-Röhren ausgestattet.
Maßgebend ist, soweit nicht anders vereinbart, der technische Stand zum Zeitpunkt der gemeinsamen Auslieferung von Produkt und Bedienungsanleitung durch die SPL electronics GmbH.
Konstruktion und Schaltungstechnik unterliegen ständiger Weiterentwicklung und Verbesserung. Technische Änderungen bleiben vorbehalten.
Lieferumfang
IRON Mastering Compressor
Netzkabel
Handbuch
Der IRON Compressor ist in verschiedenen Farben erhältlich.
Schwarz: Modell 1520
All Black: Modell 1523
Rot: Modell 1524
Bitte bewahren Sie die Originalverpackung auf. Sie können damit das Gerät jederzeit selbst sicher transportieren. Sollte das Gerät einmal gewartet werden müssen, ist mit der Originalverpackung ein transportsicherer Versand gewährleistet.
Der SPL IRON Mastering Compressor wurde in Deutschland konzipiert und gefertigt.
Funktionsprinzip eines Kompressors
Das grundlegende Funktionsprinzip eines Kompressors/Limiters ist einfach erklärt:
Wenn der Pegel eines Audiosignals den Schwellwert (Threshold) überschreitet, wird es nach einer gewissen Einschaltzeit (Attack) um ein bestimmtes Verhältnis (Ratio) reduziert. Diese Reduktion wird nach Ablauf der eingestellten Ausschaltzeit (Release) abgeschaltet. Das komprimierte Signal wird anschließend wieder verstärkt (Make-Up-Gain).
Kompressoren unterscheiden sich durch ihren grundlegenden verwendeten technologischen Aufbau. Diese technischen Unterschiede, ob Röhren, Opto, FET oder VCA sind das Salz in der Suppe. Einige Geräte klingen weich und seidig, einige druckvoll, manche gestalten den Sound schön fett, während wiederum andere ihn heller, härter oder perkussiver machen. Die Ursache findet sich in der Art des technischen Aufbaus – in der Handschrift des Entwicklers eines solchen Gerätes. Verschiedene Kompressoren arbeiten und klingen bei gleichen Einstellungen sehr unterschiedlich. Sie alle bieten unterschiedliche Sounds für unterschiedliche Anwendungen und Musikrichtungen.
Der Kompressor im Allgemeinen ist im heutigen Studioproduktionsalltag ein extrem wichtiges Hilfsmittel um der Produktion die gewisse Dynamik und Durchsetzungskraft zu geben. Das Angebot an Kompressoren ist sehr umfangreich geworden und man unterliegt als Anwender schnell den Versprechungen, dass digitale Software-Simulationen oder analoge Nachbauten alter Kompressoren, die perfekte Lösung sind. Diese Simulationen und Nachbauten weichen aber oft erheblich von ihrem Vorbild ab. Man muss einfach akzeptieren, dass die heute verwendeten Bauteile, wie Transformatoren, Röhren und alle weiteren passiven Bauteile, andere sind, als die, die im Original verwendet wurden und sicherlich auch nicht exakt digital simuliert werden können. Weder Software (DSP simulierte Kompressoren) noch Hardware-Repliken klingen so wie das Vorbild.
Den Klang des Originals erreicht man nur mit dem Original.
IRON Mastering Compressor
Der IRON Mastering Compressor ist keine Kopie eines Klassikers, sondern eine eigenständige Entwicklung. Ziel war es einen Kompressor zu entwickeln, der ein angenehmes, wohlklingendes, musikalisches Kompressionsverhalten hat, welches von den Klassikern der Anfangszeit des Rundfunks inspiriert, trotzdem aber sehr flexibel und perfekt auf die Bedürfnisse moderner Mastering-Studios und Produktionen angepasst ist. So vereint der IRON nicht nur die allgemeinen klanglichen Vorzüge legendärer Vintage-Tube-Kompressoren mit den Vorteilen der SPL 120V-Technologie in einem Gerät, sondern bringt altbewährte Röhrenkompressortechnik, mit der Innovation der Parallelschaltung zweier verschiedener Röhren, auf ein neues Niveau. Durch eigens für den IRON entwickelte Mu-Metal Eisen-Übertrager wird das Signal pro Kanal, parallel auf zwei verschiedene Doppeltrioden Röhren geteilt. Durch die unterschiedlichen Kennlinien der beiden Röhren entsteht eine sehr transparente und angenehm musikalische Form der Kompression. Pegelspitzen in der Steuerspannung werden zusätzlich durch eine vorwärtsgeregelte Vactrol-Opto Widerstandsschaltung begrenzt. Auch bei hoher Pegelreduzierung bleibt das Ausgangssignal immer lebendig und wird erst bei extremeren Einstellungen wirklich als Kompression hörbar.
Doch nicht nur beim Mastering setzt der IRON neue Maßstäbe. Eine weitere mögliche Anwendung ist die Berarbeitung von Einzelinstrumenten wie Sprache, Gesang, Bass, Gitarre oder Streichinstrumenten. Auch für Subgruppenanwendungen ist der IRON hervorragend geeignet.
Zur Technik Zur Technik
120V-Technologie
Wir sind stets bestrebt, die Möglichkeiten der analogen Signalverarbeitung bis an die Grenzen des Machbaren zu treiben. Dazu kombinieren wir die denkbar besten Komponenten mit hochgradig optimierten Schaltungsdesigns.
Die 120V-Technologie ist unsere Referenztechnologie. Sie ist weltweit einmalig im Audio-Bereich, denn sie arbeitet mit einer Gleichspannung von 120 Volt. Dies entspricht der vierfachen Betriebsspannung von IC-basierten Halbleiter-Operationsverstärkern.
Eine möglichst hohe Audioqualität benötigt eine möglichst hohe Audio-Betriebsspannung.
Die 120V-Technologie arbeitet mit +/-60 Volt. Um eine so hohe Spannung verarbeiten zu können, haben wir spezielle proprietäre Operationsverstärker entwickelt, die mit einer Gleichspannung von +/-60 Volt arbeiten können – Die SPL 120V-SUPRA-Operationsverstärker. Diese hohe Spannung würde konventionelle Bauteile und Operationsverstärker zerstören.
Die 120V-Technologie erzielt außergewöhnliche technische Spezifikationen und klangliche Vorteile. Technisch betrachtet, bezüglich Dynamikumfang, Rauschabstand und Übersteuerungsfestigkeit. Klanglich betrachtet, bezüglich Detailreichtum und einem absolut entspannten Hörvergnügen.
Das „120V“ im Namen der Technologie hat übrigens nichts mit der lokalen Netzspannung aus der Steckdose zu tun. Hier geht es um die Betriebsspannung im Gerät, mit der die Audiosignale verarbeitet werden.
Die Netzspannung aus der Steckdose wird im geräteinternen Linear-Netzteil mit Ringkerntransformator auf die benötigte Sekundärspannung transformiert. Gleichrichter wandeln diese Wechselspannung in die im Audio-Gerät benötigten Gleichspannungen.
Diese Betriebssspannung ist letztlich mitentscheidend für die Gesamtdynamik eines Geräts. Die Spannung verhält sich zur Leistungsfähigkeit einer elektrischen Schaltung in etwa so wie der Hubraum zur Leistungsfähigkeit eines Verbrennungsmotors:
Hubraum ist durch nichts zu ersetzen – außer durch mehr Hubraum.
Die 120V-Technologie basiert auf Operationsverstärkern aus eigener Entwicklung von SPLs Mitbegründer und Chefentwickler Wolfgang Neumann. Im IRON verrichtet nun die neuste Generation der OPs ihren Dienst. Diese Generation wurde nochmals von Entwickler Bastian Neu im Bezug auf ihr thermisches Verhalten optimiert und weist abermals verbesserte Spezifikationen auf.
SPL Geräte mit 120V-Technologie prägen als zentrale Elemente die Installationen der renommiertesten Mastering-Häuser unserer Zeit (z.B. Bob Ludwigs Gateway Mastering & DVD in den USA, Simon Heyworth's Super Audio Mastering in Großbritannien, die Galaxy Studios in Belgien und das legendäre Wisseloord in den Niederlanden).


120V-Technologie – Im Vergleich
Die meisten Audio-Geräte arbeiten mit einer internen Betriebspannung von +/-15 Volt und können so einen maximalen Eingangspegel von +21.5 dBu verarbeiten. Hat eine Audio-Quelle zum Beispiel einen Ausgangspegel von +22 dBu bei 0 dBFS würden Pegelspitzen des Musikmaterials schon in der Eingangsstufe des Gerätes für Übersteuerungen sorgen. Alle Komponenten im Audio-Gerät arbeiten kontinuierlich im Grenzbereich.
Geräte von SPL mit 120V-Technologie können dank der höheren internen Betriebsspannung von +/- 60 Volt Eingangspegel von +32.5 dBu verarbeiten – bieten also 12 dB mehr Headroom. Alle Bauteile arbeiten kontinuierlich im optimalen Arbeitsbereich. Das Resultat ist ein wesentlich entspannteres, natürlicheres Klangbild ohne unangenehme Verfärbungen.
Die folgenden Diagramme stellen anschaulich dar, wie überlegen die 120V-Technologie gegenüber Schaltungen mit geringeren Betriebsspannungen ist.
Grundlegend für die Einordnung ist der direkte Zusammenhang von Betriebsspannung und Maximalpegel: je höher die Betriebsspannung, desto höhere Maximalpegel kann eine Schaltung verarbeiten. Da praktisch alle akustisch bzw. musikalisch wesentlichen Parameter auf dieser Beziehung beruhen, verbessert eine erhöhte Betriebsspannung auch die Werte für Dynamikumfang, Verzerrungsgrenze und Rauschabstand.
Die dB-Skalen stellen exponentielle Steigerungen dar. Eine Erhöhung um 3 dB entspricht bereits der doppelten Schallleistung, +6 dB entspricht dem doppelten Schalldruckpegel, +10 dB ergibt in etwa eine Verdopplung der empfundenen Lautstärke.

bar
| Voltage | Voltage | | ------- | ------- | | 30 V | 30 | | 120 V | 120 |
bar
Maximum Levels | Category | Maximum Level (dBu) | | :--- | :--- | | Bar 1 | 21.5 | | Bar 2 | 33.2 |
bar
Dynamic Range | Category | Value (dB) | |---|---| | 124.2 | 124.2 | | 120V30V | 141.4 |
bar
THD&N | Category | Value (dBu) | | :--- | :--- | | 1 | -106 | | 2 | -114.2 |Unter Lautstärkebezug ist die 120V-Technologie also hinsichtlich Maximalpegel und Dynamikumfang doppelt so leistungsfähig wie herkömmliche Komponenten und Schaltungen, da die Werte um ca. 10 dB besser sind. Bei der Klirrmessung ist die 120V-Technologie mehr als 8 dB besser als ein Gerät mit einer Betriebsspannung von 30 V.
Zur Technik
Innovation der Kompression
Der IRON Mastering Compressor ist vom Grundkonzept ein Variable-Bias Limiter/Kompressor. Durch die Integration neuer Technologien wird dieses Konzept aber in wesentlichen Punkten verbessert.
Die grundlegende Arbeitsweise als Variable-Bias Röhrenkompressor ist angelehnt an die klanglichen und technischen Arbeitsweisen eines Fairchild-, Collins- oder Gates-Kompressors. Diese machten sich das Prinzip der Bias gesteuerten Remote-Cutoff-Röhren zunutze, um eine ausgewogene, gehörrichtige und musikalisch klingende Kompression zu ermöglichen. Dem IRON ist schaltungstechnisch jedoch eine zweite Sharp-Cutoff-Röhre, eine Medium-Variable Mu Triode, hinzugefügt worden. Diese befindet sich parallel zur Remote-Cutoff-Röhre und hat eine erheblich steilerere Kennlinie. Abhängig von der Höhe der Signalamplitude wird die eine oder andere Röhre zur Signalbearbeitung/Begrenzung herangezogen. Dieses spiegelt sich positiv in einem ausgeglicheneren Klangbild und in kontrollierbareren Einstellungen der Regelparameter wieder. Um Klang und Performance in Mastering-Qualität und um eine herausragende Stereo-Bühne zu erhalten, ist es notwendig, dass alles vier Röhren im IRON perfekt aufeinander abgestimmt sind. Sie sollten darüber hinaus aber auch so lange wie möglich ihre technischen Werte beibehalten. Deshalb ist IRON mit gematchten 12AU7-Röhren ausgestattet, die mit vorselektierten, perfekten Pärchen der Wathen CryoTone™ 12AX7-WCM Long-Plate-Röhren bei SPL kombiniert werden. Die Wathen Audiophile CryoTone™ Röhren sind kryogen behandelte Röhren. Die Kryotechnik befasst sich mit der Frage, wie man tiefe Temperaturen erreicht und wie sich Materialien bei diesen Temperaturen verhalten. Durch die kryogene Behandlung wird die Molekularstruktur elektronischer Komponenten verändert, indem strukturelle Unregelmäßigkeiten im Material reduziert oder beseitigt werden. Das Ergebnis ist ein klares und großes Klangbild mit niedrigstem Grundrauschen und eine erweiterte Lebensdauer der Röhren. IRON vereint das Beste aus moderner Technologie und klassischer Vintage-Magie. Die Röhren werden über spezielle von Lundahl gefertigte, symmetrische High-Level-Doppelkern Mu-Metal-Eisen-Übertrager, in den Signalfluss des IRON integriert, die mit zum klanglichen Gesamteindruck beitragen.
Eine unabhängige vorwärtsgeregelte Vactrol-Opto-Widerstands-Begrenzerschaltung im Steuerweg der Variable-Bias Röhrenschaltung fängt extreme Signalspitzen ab und sorgt so dafür, dass die rückwärtsgeregelte Röhrenschaltung ihr volles klangliches Potential entfaltet.
Eine komplexe Gleichrichterschaltung bildet die Grundlage zur Ansteuerung der Röhren. Über einen sechsfach Stufenschalter kann zwischen sechs verschiedenen Dioden-Steuerkennlinien innerhalb der Gleichrichterschaltung umgeschaltet werden. Die gewählte Kombination aus Germanium-, Silicium-, und LED-Dioden erzeugt aufgrund ihrer spezifischen Bauteil-Kennlinie unterschiedliche Verhaltensweisen und Charakteristiken für die Attack- und Release-Regelzeiten. Gegenüber den meisten Kompressoren wird das Anwendungsgebiet dadurch erheblich erweitert und es entstehen neue Möglichkeiten in der Bearbeitung von Musikmaterial.
Eine aufwendige Relais-Logikschaltung verlinkt beide Kanäle des IRON perfekt und macht den rechten Kanal zum Master für die Parameter Release, Attack, Threshold, Rectifier, Tube Bias und Side Chain EQ beider Kanäle.
Signalfluss
Das nachfolgende Diagramm zeigt den Signalfluss im IRON Compressor und soll behilflich sein, die Arbeitsweise und die Abhängigkeiten verschiedener Parameter zu verdeutlichen. Der Audiosignalfluss ist in Blau und der Steuerspannungssignalfluss in Grün dargestellt.

flowchart
graph TD
A["External Equalizer"] -->|Equalizer Input| B["Sidechain Send"]
A -->|Equalizer Output| C["Sidechain Return"]
B --> D["Input Gain"]
D --> E["Threshold"]
E --> F["Opto Peak Limiter"]
F --> G["Perkin Elmer VTL SC1"]
G --> H["Transformer"]
H --> I["TUBE BIAS"]
I --> J["TUBE Bias"]
J --> K["Rectifier"]
K --> L["Sidechain Selection"]
L --> M["Attack"]
M --> N["Release"]
N --> O["Output"]
O --> P["Output Gain"]
P --> Q["Air Bass / Tape Roll-Off"]
Q --> R["Transformer"]
R --> S["Remote Cut-Off Tube"]
S --> T["Sharp Cut-Off Tube"]
T --> U["Anode Grid Cathode"]
U --> V["12AX7 ECC83"]
V --> W["Antenna Attack"]
W --> X["Release"]
X --> Y["Output"]
Y --> Z["Steuerspannung"]
Z --> L
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#cfc,stroke:#333
style H fill:#fcc,stroke:#333
style I fill:#ffc,stroke:#333
style J fill:#fcc,stroke:#333
style K fill:#fcc,stroke:#333
style L fill:#cff,stroke:#333
style M fill:#fcc,stroke:#333
style N fill:#fcc,stroke:#333
style O fill:#fcc,stroke:#333
style P fill:#fcc,stroke:#333
style Q fill:#fcc,stroke:#333
style R fill:#fcc,stroke:#333
style S fill:#fcc,stroke:#333
style T fill:#fcc,stroke:#333
style U fill:#fcc,stroke:#333
style V fill:#fcc,stroke:#333
style W fill:#fcc,stroke:#333
style X fill:#fcc,stroke:#333
style Y fill:#fcc,stroke:#333
Bevor der IRON eingeschaltet werden kann, sollte das mitgelieferte dreipolige Kaltgeräte-Netzkabel an eine dreipolige Standard-IEC-Anschlussbuchse angeschlossen werden. Transformator, Stromkabel und Kaltgerätebuchse entsprechen den VDE-, UL- und CSA-Bestimmungen.
Der IRON sollte nicht in der Nähe von Geräten installiert werden, die magnetische Felder oder Hitze ausstrahlen. Vermeiden Sie allgemein die Einwirkung von Hitze, Feuchtigkeit, Staub und Vibrationen. Installieren Sie den IRON nicht in der Nähe von Verstärker-Endstufen oder digitalen Prozessoren. Vielmehr sollten Sie einen Platz in einem reinen Analog-Rack vorsehen – hier sind einstreuende Interferenzen (Word Clock, SMPTE, MIDI etc.) auszuschließen.
Vor dem ersten Anschluss und bei bei allen Kabelanschlussarbeiten sind das Gerät und alle daran anzuschließenden Geräte auszuschalten.
Mit dem rückseitigen Ein-/Aus-Schalter schalten Sie das Gerät ein oder aus. Die beleuchteten VU-Meter auf der Front geben Aufschluss über den Betriebszustand. Der Ein-/Aus-Schalter ist aus klanglichen Gründen rückseitig platziert, damit zur Vermeidung von Einstreuungen keine netzspannungsführenden Leitungen durch das Gerät führen. Beim Ein- oder Ausschalten müssen Sie keine bestimmte Reihenfolge mit verbundenen Geräten beachten. Generell gilt jedoch für einen Audio-Geräteverbund, dass Endstufen immer zuletzt ein- und zuerst auszuschalten sind. Sofern leistungsgemäß spezifiziert, können Sie den IRON auch über einen Hauptschalter ein- und ausschalten.
Netzspannungswahl
Stellen Sie vor dem Anschluss des IRON an das Stromversorgungsnetz sicher, dass die Spannungswahl der Spannung Ihrer lokalen Stromversorgung entspricht (230 oder 115 Volt). Innerhalb der Netzbuchse sehen Sie rechts neben dem Ein-/Aus-Schalter einen Schlitz, in dem der jeweils eingestelle Spannungsbereich angezeigt wird. Sollte dort nicht der benötigte Spannungsbereich angezeigt werden, ändern Sie die Einstellung wie folgt:
Öffnen Sie mit einem kleinen Schraubenzieher die Klappe der Netzbuchse (rechts befinden sich kleine Schlitze). Den roten Sicherungskasten hebeln Sie ebenfalls mit dem Schraubenzieher von der Oberseite her an, bis Sie ihn greifen können. Ziehen Sie den Kasten vollständig heraus und ersetzen die Sicherungen mit dem für Ihr Stromversorgungsnetz entsprechenden Wert. Diese Angaben finden Sie auf der Geräterückseite oder in diesem Handbuch auf Seite 13. Drehen Sie den Sicherungskasten um 180 Grad und setzen Sie ihn wieder ein. Wenn Sie die Klappe nun schließen, muss im Sichtschlitz der richtige Spannungswert angezeigt werden.
Auf der Website zum Produkt (https://iron.spl.audio) finden Sie zu diesem Thema das Video „Umstellen der Netzspannung“. Sollte einmal eine Sicherung gewechselt werden müssen, empfehlen wir ihnen das Video „Auswechseln defekter Sicherungen“.
Ground Lift-Schalter gegen Brummschleifen
Auf der Rückseite des IRON Mastering Kompressors ( siehe Seite 13 ) befindet sich auch ein „GND LIFT“ (Ground Lift) Schalter, der dazu dient, sogenannte „Brummschleifen“ aufzuheben. Brummschleifen treten auf, wenn Geräte in einem Verbund unterschiedliche Massepotentiale aufweisen.
Der GND LIFT-Schalter trennt die Gehäusemasse von der Betriebsmasse, so dass dieses Problem beseitigt wird. Die Ground-Lift-Funktion ist aktiviert (=Gehäusemasse getrennt), wenn der Schalter gedrückt ist.
Aufwärmphase der Röhren
Der IRON Kompressor besitzt mehrere Röhren im Audiosignalpfad. Bevor der IRON zur Bearbeitung von Audiomaterial eingesetzt wird, empfehlen wir eine Aufwärmphase der Röhren von ca. 30 Minuten einzuhalten. Besonders in den ersten 15 Minuten nach dem Einschalten des IRON Kompressors verändern sich Klang und Kompressionseigenschaften unter Umständen noch.
Anregungen zum Einstellen des Kompressors
Die Arbeitsweise des IRON Kompressors ist sehr stark vom Eingangssignal abhängig.
In der Regel sind folgende Startwerte ein guter Anfangspunkt:
Attack: Position 2 oder 3 (Im Uhrzeigersinn von „fast“)
Release: Position 1 oder 2 (Im Uhrzeigersinn von „fast“)
Rectifier: LED
Side Chain EQs: Off
Tube Bias: Low
Threshold: 20
Schaltet man durch die verschiedenen Rectifier, müssen die weiteren Parameter natürlich angepasst werden. Die übrigen Rectifier-Schaltungen bewirken tendenziell schnellere/kürzere Regelzeiten. Bei gleichem Programmaterial sollten folglich langsamere/längere Regelzeiten gewählt werden und/oder der Threshold höher gesetzt werden.
Besonders bei Anwendung auf Gruppensignalen kann auch die High-Bias Einstellung interessant sein.
Verkabelung: Rückseite Verkabelung: Rückseite
XLR Ein- und Ausgangsbuchsen
Für eine perfekte Anbindung werden originale XLR-Buchsen und XLR-Stecker von Switchcraft/Neutrik an den Ein- und Ausgängen verwendet. Diese Stecker und Buchsen garantieren aufgrund ihres elektromechanischen Aufbaus und der hohen Kontaktübergabe zum Stecker eine optimale Verbindung.
Die Abbildung zeigt die Pinbelegung der XLR-Buchsen und der entsprechenden XLR-Stecker. Sie sind symmetrisch beschaltet und haben drei Leiter, von denen Leiter 2 (Pin 2) das (+) bzw. heisse Signal führt.
Ebenso ist die korrekte Polung der Leiter ersichtlich, falls eine Verbindung über eine unsymmetrische Verkabelung hergestellt werden muss.
EingangAusgang

1=GND
2=heiss (+)
3=kalt (-)
Sidechain-Insert
Über diesen Insert kann ein externer Equalizer in den Sidechain des IRON Mastering Compressor eingeschleift werden. Mit diesem kann die Empfindlichkeit des IRON auf bestimmte Frequenzen verändert werden. Man spricht von frequenzselektiver Kompression. (Weitere Informationen finden Sie ab Seite 18.)
Der Send vefügt über zwei XLR-Stecker, symmetrisch und der Return über zwei XLR-Buchsen, symmetrisch – immer jeweils eine für den linken und eine für den rechten Kanal.
Die Pinbelegung ist identisch zu den Ein- und Ausgangsbuchsen.
Verkabelung: Rückseite
1 Input / Eingang
2 Output / Ausgang
3 Sidechain Insert Send
4 Sidechain Insert Return
5 Netzspannung (siehe Hinweise auf Seite 10)
6 Ground-Lift (siehe Hinweise auf Seite 11)


Bedienelemente Bedienelemente

1 Input
2 Output
3 Threshold
4 Tube Bias
5 Attack
6 Release
7 Rectifier
8 Side Chain EQs / External Sidechain
9 Auto Bypass
10 AirBass / Bypass / Tape Roll-Off
11 Link
12 VU-Switch
13 Kanalschalter
Input
Kanal kann über einen sechsstufigen Drehschalter in Schritten von 2 dB im Arbeitswert angehoben bzw. abgesenkt werden. Die Einstellung für Anhebung bzw. Absenkung erfolgt über einen Kippschalter mit drei Positionen. In der Mittelstellung ist der Input-Schalter deaktiviert. Es findet keine Pegelanhebung oder Pegelabsenkung statt. Diese Position ist die Grundeinstellung. Steht der Schalter auf der Position „-“ (Links) wird der Eingangspegel um den eingestelten Wert reduziert. Steht der Schalter auf der Position „+“ (Rechts) wird der Eingangspegel um den eingestelten Wert angehoben.
Die Anhebung oder Absenkung des Eingangspegels hat Auswirkungen auf die gesamte Arbeitsweise des Kompressors und beeinflusst direkt die Intensität der Pegelreduktion.
Tipp:
Bei stark verdichtetem Audiomaterial mit vielen Informationen im tieferen Frequenzbereich, lässt eine Absenkung des Input-Signals mit dem Input-Schalter, von zum Beispiel -4 dB, den Kompressor wesentlich entspannter arbeiten.
Output
Da der Kompressor ein zu bearbeitendes Signal in seiner Dynamik einschränkt, ist der Ausgangspegel in der Regel geringer als der Eingangspegel. Dieser hörbare Verlust wird mit dem Output-Regler wieder kompensiert, so dass die Dynamik des Aufzeichnungsmediums voll ausgenützt werden kann. Die Einstellung für Anhebung bzw. Absenkung erfolgt, genau wie in der Input-Sektion, über einen Kippschalter mit drei Positionen. In der Mittelstellung ist der Output-Schalter deaktiviert. Es findet keine Pegelanhebung oder Pegelabsenkung statt. Diese Position ist die Grundeinstellung. Steht der Schalter auf der Position „-“ (Links) wird der Ausgangspegel um den eingestelten Wert reduziert. Steht der Schalter auf der Position „+“ (Rechts) wird der Ausgangspegel um den eingestelten Wert angehoben.
Threshold
Threshold bestimmt den Pegel an dem der Kompressor anfängt zu komprimieren. Nach dem Überschreiten des eingestellten Threshold-Wertes setzt der Kompressor ein. Eine Regelung bewirken nur Signale, deren Pegel oberhalb des eingestellten Thresholds liegen. Signale, deren Pegel kleiner ist, werden nicht bearbeitet. Der Threshold kann beim IRON in 41 Schritten über ein gerastertes Potentiometer eingestellt werden. Es ist zu beachten, dass die Kompressionsintensität auch durch die Veränderung der Parameter Input, Tube Bias, Rectifier, Attack, Release und Side Chain EQs beeinflusst wird.
Bedienelemente
Tube Bias
Mit dem Kipp-Schalter Tube Bias kann die Bias-Vorspannung der Röhren in drei Stufen eingestellt werden (Low, Mid, High). Als Vorspannung der Röhren (Bias) bezeichnet man die Spannung, die am Röhrengitter (Grid) anliegt. Je höher diese Spannung ist, desto weniger Audiosignal gelangt von der Kathode zur Anode der Röhre, also desto stärker ist die Kompression.

flowchart
graph LR
A["Bias-Vorspannung"] --> B["Grid"]
C["Audiosignal"] --> D["Kathode"]
E["Anode"] --> F["Grid"]
G["Anode"] --> H["Grid"]
I["Audiosignal"] --> J["Grid"]
Die Modulation der Bias-Vorspannung ist die Summe der Parameter Threshold, Rectifier, Side Chain EQ, Attack und Release.
Attack
Die Attack-Zeit bestimmt die Reaktionszeit des Kompressors. Sie ist die Zeit, die der Kompressor braucht, um auf ein Signal, welches oberhalb des Thresholds ist, zu reagieren. Sie gibt an, wie lange es dauert, bis der Kompressor 63% seiner zu erledigenden Arbeit verrichtet hat. Die Attack-Zeit kann in sechs Stufen von fast (schnell) bis slow (langsam) geregelt werden.
Genaue Zeitangaben sind beim IRON nicht möglich, da die Attack-Zeit kein konstanter Wert ist, sondern in Abhängigkeit zu anderen Steuerparametern, insbesondere den Rectifiern steht.
Mittlere Attack-Zeit
Eine unauffällige Kompression erreichen Sie mit einer mittleren Attack-Einstellung, die Sie dann vorsichtig verringern, bis Sie erste Verzerrungen wahrnehmen. Wenn Sie dann den Regler wieder ein wenig zurück bewegen, haben Sie den idealen Kompromiss gefunden.
Längere Attack-Zeit
Wenn Sie den Kompressor eher zur Klangformung einsetzen und die Einschwingphase eines Instrumentes betonen möchten, sollten Sie eine längere Attackzeit einstellen.
Lange Attack- und kürzere Release-Zeiten
Bei extrem langen Attack- und kürzeren Releasezeiten spricht man von Leveling. Der Kompressor reagiert dann kaum noch auf kurzfristige Pegelschwankungen, sondern hält den Pegel langfristig auf gleichem Niveau. So wird die kurzzeitige Dynamik der Musik nicht beeinflusst und es werden nur längerfristige Abweichungen in der Lautstärke bearbeitet.
Release
Das Pendant zur Attack-Zeit ist die Release-Zeit. Der Parameter Release bestimmt, wie schnell der Kompressor einen Regelvorgang abschließt, genau gesagt, bis wieder um 63% der zu erledigenden Arbeit zurückgeregelt wurde. Analog zur Attack-Zeit wird auch die Release-Zeit in sechs Stufen von fast (schnell) bis slow (langsam) eingestellt. Genaue Zeitangaben sind auch für die Release-Zeit nicht möglich. Auch hier gibt es keine konstanten Werte, da auch die Release-Zeit in Abhängigkeit zu anderen Steuerparametern steht.
Obwohl die Attack- und Release-Zeiten statisch betrachtet feste Zeitintervalle sind, ist das Regelzeitverhalten und die Arbeitsweise der Röhren auf das Musikprogramm trotzdem sehr unterschiedlich. Diese Werte sind daher nicht als absolute Werte zu betrachten.
Auf Seite 23 gibt es zur Orientierung eine Übersicht mit den Zeitwerten in Abhängigkeit zum gewähltem Rectifier.
Tipp: Kompressoreinsatz bei der Gesangs-Aufnhame
Die Attack-Zeit sollte nicht zu schnell sein, weil sonst Explosivlaute verzerrt werden können und Stimmen dann unnatürlich klingen. Viele Toningenieure gleichen diese Lautstärkeschwankungen durch Faderautomationen aus. Die wirklichen Peaks einer Stimme entstehen nicht am Anfang einer Silbe, sondern erst später, bei längeren Vokalen, die dann auch gelimitet werden sollten. Die Attack-Zeit sollte deshalb relativ langsam, die Release-Zeit relativ schnell eingestellt werden.
Rectifier
Zur Erzeugung der Bias-Regelvorspannung, für die Ansteuerung der parallel geschalteten Röhren, wird eine Gleichrichterschaltung verwendet. Diese Schaltung arbeitet in sechs verschiedenen Arbeitscharakteristiken (verschiedene Gleichrichter = Rectifier) zwischen welchen mit dem Rectifier-Schalter umgeschaltet werden kann. Diese beeinflussen direkt die Attack- und Release-Zeiten.
Aus der Rectifier-Schaltung LED resultieren im Vergleich zu den anderen Gleichrichtern, die längsten/langsamsten Regelzeiten. Um einen Überblick über die Regelzeiten zu bekommen, kann die Übersicht auf Seite 23 herangezogen werden.
Bedienelemente
Sidechain-Filter / External Sidechain
Mit Hilfe von Sidechain-Filtern kann das Ansprechen der Kompression auf bestimmte Frequenzbereiche beeinflusst werden. Man spricht auch von frequenzselektiver Kompression. Wird zum Beispiel der tiefe Frequenzbereich abgesenkt, spricht der Kompressor nicht mehr so schnell auf Bassdrum und Bassline an. Das kann sehr nützlich sein, wenn diese sehr präsent im Musikmaterial sind. Umgekehrt verhält es sich gleich. Werden Frequenzen angehoben, reagiert der Kompressor stärker auf diese. Die Sidechain-Filter befinden sich nur im Steuersignalweg.
Es gibt beim IRON Mastering Compressor die Möglichkeit über einen sechsstufigen Schalter zwischen der Schaltposition Off, vier Sidechain-Filter-Presets oder dem externen Sidechain-Insert zu wählen. In der Position 1 (Off) ist nur ein Kondensator zur Herausfilterung von Frequenzen tiefer als 20 Hz in das Sidechain-Signal integriert.

area
| X-Axis (log scale) | Y-Axis (linear scale) | | :--- | :--- | | 10 | -4.5 | | 20 | -3.8 | | 50 | -3.2 | | 100 | -2.7 | | 200 | -2.3 | | 500 | -2.1 | | 1k | -2.0 | | 2k | -2.0 | | 5k | -2.0 | | 10k | -2.0 |Über die nächsten Schalterstellungen können komplexere Filter in das Sidechain-Signal geschaltet werden. Mit diesen kann die Empfindlichkeit des IRON Mastering Compressor auf bestimmte Frequenzen verändert werden. Man spricht von frequenzselektiver Kompression.
Die Position 2 (EQ 1) integriert ein Lowpass-Filter.

Die Position 3 (EQ 2) integriert ein Highpass-Filter.

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| Frequency (Hz) | Value | | -------------- | ----- | | 0 | -20 | | 50 | -16 | | 100 | -12 | | 200 | -8 | | 300 | -4 | | 400 | 0 | | 500 | 4 | | 600 | 8 | | 700 | 12 | | 800 | 16 | | 900 | 12 | | 1000 | 8 | | 1100 | 4 | | 1200 | 0 | | 1300 | -4 | | 1400 | -8 | | 1500 | -12 | | 1600 | -16 | | 1700 | -12 | | 1800 | -8 | | 1900 | -4 | | 2000 | -2 | | 2100 | 0 | | 2200 | 2 | | 2300 | 4 | | 2400 | 6 | | 2500 | 8 | | 2600 | 10 | | 2700 | 12 | | 2800 | 14 | | 2900 | 16 | | 3000 | 18 | | 3100 | 20 | | 3200 | 22 | | 3300 | 24 | | 3400 | 26 | | 3500 | 28 | | 3600 | 30 | | 3700 | 32 | | 3800 | 34 | | 3900 | 36 | | 4000 | 38 | | 4100 | 40 | | 4200 | 42 | | 4300 | 44 | | 4400 | 46 | | 4500 | 48 | | 4600 | 50 | | 4700 | 52 | | 4800 | 54 | | 4900 | 56 | | 5000 | 58 | | 5100 | 60 | | 5200 | 62 | | 5300 | 64 | | 5400 | 66 | | 5500 | 68 | | 5600 | 70 | | 5700 | 72 | | 5800 | 74 | | 5900 | 76 | | 6000 | 78 | | 6100 | 80 | | 6200 | 82 | | 6300 | 84 | | 6400 | 86 | | 6500 | 88 | | 6600 | 90 | | 6700 | 92 | | 6800 | 94 | | 6900 | 96 | | 7000 | 98 | | 7100 | 10 | | 7200 | -1 | | 7300 | -2 | | 7400 | -3 | | 7500 | -4 | | 7600 | -5 | | 7700 | -6 | | 7800 | -7 | | 7900 | -8 | | 8000 | -9 | | 8100 | -10 | | 8200 | -11 | | 8300 | -12 | | 8400 | -13 | | 8500 | -14 | | 8600 | -15 | | 8700 | -16 | | 8800 | -17 | | 8900 | -18 | | 9000 | -19 | | 9100 | -2 | | 9200 | -2 | | 9300 | -2 | | 9400 | -2 | | 9500 | -2 | | 9600 | -2 | | 9700 | -2 | | 9800 | -2 | | 9900 | -2 | | 1.1 | -2 |Die Position 4 (EQ 3) integriert ein Bandpass-Filter.

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| X-Axis | Y-Axis | |---|---| | 10 | -20 | | 20 | -20 | | 50 | -20 | | 100 | -20 | | 200 | -20 | | 500 | -20 | | 1k | -4 | | 2k | -3 | | 5k | -2 | | 10k | -1 | | 2k | -1 | | 5k | -1 | | 10k | -1 | | k | -2 |Die Position 5 (EQ 4) integriert eine vom Entwickler Wolfgang Neumann empirisch ermittelte Filterkurve.

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| k | Value | |---|---| | 10 | 3 | | 20 | 3.5 | | 50 | 3.6 | | 100 | 3.7 | | 200 | 3.8 | | 500 | 3.9 | | 1k | 3.8 | | 2k | 3.7 | | 5k | 3.6 | | 10k | -4 | | 20k | -8 | | 50k | -4 | | 100k | -1 | | 200k | +1 | | 500k | +4 | | 1000k | +3.5 | | 2000k | +3.2 | | 5000k | +3.1 | | 10000k | +3.0 |In der Position 6 (Ext) wird der externe Sidechain-Insert aktiviert. Über den rückwärtigen Insert-Send und Insert-Return, kann so ein externer Stereo-Equalizer in das Sidechain-Signal eingebunden werden. Es können eigene Filterkurven erstellt werden.
Die Sidechain-Equalizer im IRON Mastering Compressor bearbeiten nur das Steuersignal – nicht das Audio-Signal!
Im Link-Modus des IRON ist nur der Sidechain-Insert des rechten Kanals aktiv.
Tipp:
Es kann auch ein mono Equalizer mit zwei parallelgeschalteten Ausgängen im Sid-chain-Insert genutzt werden. Das Eingangssignal muss dieser dann vom Send des rechten Kanals erhalten – nicht vom linken Kanal!
Ist kein externer Equalizer am Sidechain-Insert angeschlossen oder sind der Send und Return des Sidechain-Insert nicht mit einem Kabel gebrückt, wird das Audio-Signal im IRON bei Auswahl dieser Schalter-Position (Ext) unterbrochen.
Bedienelemente
Kompressionsverhältnis (Ratio)
Kompressoren dieser Bauweise besitzen kein festes Kompressionsverhältnis/Ratio.
Je tiefer der Threshold liegt und je höher das Eingangssignal ist, desto stärker nimmt die Kompression bei höheren Pegeln zu. Gerade diese Eigenschaft ist einer der Faktoren denen der IRON die enorme Musikalität der Kompression zu verdanken hat.
Auto Bypass
Für eine faire und objektive Beurteilung des bearbeiteten Musikprogramms ist es sinnvoll, den Schaltvorgang zwischen dem Originalsignal und dem bearbeiteten Signal nicht selbst vorzunehmen, sondern dieses einer Automatik zu überlassen. Es ist auch ein großer Vorteil, dass man sich bei einer optimalen Beurteilung der Bearbeitung nicht aus der Stereomitte heraus bewegen muss und sich voll und ganz auf das Programm konzentrieren kann. Mit Hilfe des Interval-Reglers, kann das Zeitfenster in dem zwischen bearbeitetem und unbearbeitetem Signal hin und her geschaltet wird, bestimmt werden. Bei Linksanschlag ist das kürzeste Zeitinterval gewählt. Durch Drehung im Uhrzeigersinn kann das Zeitinterval verlängert werden.
AirBass / Bypass / Tape Roll-Off
In vielen Fällen der Musikbearbeitung erscheint zum Ende der Arbeitsphase der Wunsch, dem ganzen einen markanten i-Punkt aufzusetzen ohne jedoch die gesamte Arbeitskette neu einstellen bzw. verändern zu müssen. Für diesen i-Punkt wurden zwei speziell abgestimmte passive Filter entwickelt und in einer 120V-Technologie-Verstärkerstufe integriert.
AirBass:
Dieses Filter gibt dem Musikprogramm ein rundes ausgewogenes volles Klangbild mit kräftigen, knackigen Tiefen und brillanten, seidigen Höhen.

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| x | y | | -------------- | ----- | | 20501002005001k | -2.0 | | 2k5k10×20k50k | -2.0 | | 2k5k10×20k50k | 0.0 |Tape Roll-Off:
Dieses Filter ist dem Frequenzgang einer Bandmaschine nachempfunden und kann besonders bei Musikprogramm mit einem zu presenten und schrill klingendem oberen Frequenzbereich, für eine angenehme Abrundung sorgen.

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| x | y | | ------- | ----- | | 20501002005001k | -1.5 | | 2k5k10k20k50k | -1.0 |Bypass:
Die letzte Grafik zeigt den Frequenzgang des IRON, wenn AirBass und Tape Roll-Off nicht in den Signalweg geschaltet sind und die Schalterstellung Bypass ausgewählt ist.

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| x | y | | -------------- | ---- | | 20501002005001k | 0 | | 2k5k10k20k50k | -4 |Bedienelemente
Link
Der IRON Mastering Compressor ist als komplett getrennter dual-mono, Zwei-Kanal-Kompressor aufgebaut und kann zwei mono Musikprogramme gleichzeitig individuell bearbeiten. Es ist ebenfalls möglich ein Stereoprogramm zu bearbeiten. Alle Funktionen können über Schalter oder ein gerastertes Potentiometer (Threshold) eingestellt werden. Somit sind identische Einstellungen des rechten und linken Kanals einfach zu realisieren. Die Bauteile in den beiden Kanälen sind selektiert und weisen nur extrem geringe Abweichungen, in einem sehr engen Toleranzbereich auf.
Wird die Link-Funktion aktiviert, werden alle Röhrenkompressor Regel-Funktionen durch eine intelligente Relais-Logik vom linken Kanal auf den rechten Kanal gelegt. Dies zählt sowohl für den Threshold als auch für die Parameter Attack, Release, Tube Bias, Side Chain EQ und Rectifier. Es ist zu beachten, dass daraus folgend, bei aktivem Link-Modus auch nur der Send des externen Sidechain-Inserts des rechten Kanals aktiv ist.
Die Zusammenführung der beiden Steuerspannungen ermöglicht eine sehr einfache und präzise Bearbeitung eines Stereo-Musikprogramms, bei der man sich ganz auf die Musik konzentrieren kann, ohne durch das Nachkorrgieren eines Parameters im anderen Kanal abgelenkt zu werden.
Die Zusammenführung der beiden Steuerspannungen kann auch kreativ genutzt werden. Bei deaktivierter Link-Funktion würde zum Beispiel ein nur links im Stereopanorama auftretendes Schallereignis, bei Überschreitung des Thresholds, nur im linken Kanal eine Kompression bewirken. Ist die Link-Funktion aktiviert würde die Kompression auch im rechten Kanal einsetzen. Bei der Bearbeitung von Stereo-Programmmaterial im dualmono Betrieb wird die Stereobasis akustisch weiter wahrgenommen.
VU-Switch
Über die Kippschalter mit drei Positionen kann zwischen der Anzeige der Gain-Reduction und des Ausgangspegels (0 dB und +10 dB) umgeschaltet werden. Dies ist für jedes der beiden VU-Meter separat möglich. Die Anzeigen arbeiten ebenfalls für jeden Kanal unabhängig, auch wenn die Link-Funktion aktiviert ist.
Über den Cal-Trimmer kann die Anzeige der Gain Reduction auf dem VU-Meter kalibriert werden. Nach der Aufwärmphase des IRON sollte das VU-Meter für die Gain Reduction 0 dB anzeigen.
0 dB auf dem VU-Meter entsprechen 0 dBu Ausgangspegel.
Kanalschalter
Die beiden zentral angeordneten, orange beleuchteten Schalter aktivieren oder deaktivieren jeweils den rechten oder linken Kanal.
Zeitwerte in Abhängigkeit der Rectifier
Obwohl die Attack- und Relase-Zeiten statisch betrachtet feste Zeitintervalle sind, ist das Regelzeitverhalten und die Arbeitsweise der Röhren auf das Musikprogramm trotzdem sehr unterschiedlich. Diese Werte sind daher nicht als absolute Werte zu betrachten. Die folgenden Tabelle soll eine Übersicht über die Abhängigkeit der Regelzeiten von Eingangssignal und gewähltem Rectifier, bei gleichem Preset (OFF) des Side Chain EQ liefern. Attack und Release wurden bei diesen Messungen der Reihe nach, gemeinsam, von Fast (A + R Position 1) nach Slow (A + R Position 6) geschaltet. Die Zeiten wurden bei einem Eingangssignal mit der Frequenz 10 kHz gemessen.
A + R Position Attack (msec) Release (msec) Rectifier
| 1 0,1 100 GE 1mF | ||
| 2 6 150 GE 1mF | ||
| 3 10 | 180 GE 1mF | |
| 4 | 18 | 200 GE 1mF |
| 5 | 30 | 220 GE 1mF |
| 6 | 50 | 250 GE 1mF |
| 1 | 1 | 300 GE 2mF |
| 2 | 15 | 450 GE 2mF |
| 3 | 30 | 500 GE 2mF |
| 4 | 40 | 600 GE 2mF |
| 5 | 50 | 700 GE 2mF |
| 6 | 70 | 900 GE 2mF |
| 1 | 3 | 600 LED 3.3 mF |
| 2 | 35 1000 LED 3.3 mF | |
| 3 | 70 | 1700 LED 3.3 mF |
| 4 | 100 2500 LED 3.3 mF | |
| 5 | 150 | 3200 LED 3.3 mF |
| 6 | 220 | 5000 LED 3.3 mF |
| 1 0,5 | 80 Si. 330 nF | |
| 2 | 3 | 120 Si. 330 nF |
| 3 | 5 | 160 Si. 330 nF |
| 4 | 8 | 180 Si. 330 nF |
| 5 | 9 | 220 Si. 330 nF |
| 6 12 | 300 Si. 330 nF | |
| 1 0,3 | 30 Ge 220 nF | |
| 2 | 1,5 | 50 Ge 220 nF |
| 3 | 3 | 70 Ge 220 nF |
| 4 | 5 | 80 Ge 220 nF |
| 5 | 7 | 120 Ge 220 nF |
| 6 | 9 | 130 Ge 220 nF |
| 1 0,2 | 20 Ge/Si 100nF | |
| 2 0,7 | 40 Ge/Si 100nF | |
| 3 | 1,5 | 60 Ge/Si 100nF |
| 4 2,5 | 80 Ge/Si 100nF | |
| 5 | 4 | 100 Ge/Si 100nF |
| 6 | 6 | 170 Ge/Si 100nF |
Technische DatenTechnische Daten
Messungen
Frequenzbereich (40 kHz = -3 dB) .....10 Hz- 40 kHz
Gleichtaktunterdrückung (bei 0 dBu)....1 kHz: > 80 dB / 10 kHz: > 65 dB
THD & N (bei 0 dBu)....> 82 dB
Rauschen (A-bewertet)....-98 dBu
Harmonische Verzerrung
bei -10 dBu: 0,3 % bei 100 Hz, 0,06 % bei 1 kHz, 0,02 % bei 15 kHz
bei 0 dBu: 0,01 %
bei +10 dBu: 0,002 %
Eingangsdaten
Eingangsimpedanz 20 kOhm
Max. Eingangspegel ....+32,5 dBu
Ausgangsdaten
Max. Ausgangspegel....+32,5 dBu
Ausgangsimpedanz .... < 50 Ohm
Stromaufnahme: 0,24 Amp, 230V/50Hz, 44 Watt, 55 VA
0,46 Amp, 115V/60Hz, 42 Watt, 52 VA
Sicherungen 230 V/50 Hz: 1 Amp
115 V/60 Hz: 2 Amp
Maße
Gehäuse (19 Zoll, 4HE)....482 x 177 x 300 mm (exkl. Zierfront)
Gewicht....11kg
Vor der Inbetriebnahme des Gerätes:
- Lesen und befolgen Sie diese Sicherheitshinweise.
- Lesen und befolgen Sie diese Bedienungsanleitung.
- Beachten Sie alle Warnhinweise auf dem Gerät.
- Bewahren Sie die Bedienungsanleitung mit den Sicherheitshinweisen auf, damit Sie später darin nachschlagen können.

Warnung
Befolgen Sie immer die nachfolgenden Sicherheitsmaßnahmen, um schwere Verletzungen oder sogar tödliche Unfälle durch elektrischen Schlag, Kurzschluss, Feuer oder andere Gefahren zu vermeiden. Zu diesen Sicherheitsmaßnahmen gehören folgende Punkte, die jedoch keine abschließende Aufzählung darstellen:
Netzanschluss/Netzkabel
Verlegen Sie das Netzkabel niemals in der Nähe von Wärmequellen, etwa Heizkörpern oder Heizstrahlern, biegen Sie es nicht übermäßig und beschädigen Sie es nicht auf sonstige Weise, stellen Sie keine schweren Gegenstände darauf und verlegen Sie es nicht an einer Stelle, wo jemand darauf treten, darüber stolpern oder etwas darüber rollen könnte.
Betreiben Sie das Gerät nur mit der Spannung, die auf dem Gerät angegeben ist.
Verwenden Sie ausschließlich das mitgelieferte Netzkabel bzw. Netzstecker. Wenn Sie das Gerät in einer anderen Region als der, in der Sie es gekauft haben, verwenden möchten, kann es sein, dass das mitgelieferte Netzkabel nicht kompatibel ist. Wenden Sie sich bitte an Ihren Händler, bei dem Sie das Gerät gekauft haben.
Achten Sie darauf, eine geeignete Steckdose mit Sicherheitserdung zu verwenden. Durch falsche Erdung können elektrische Schläge verursacht werden.
Das Gerät darf nicht geöffnet werden
Dieses Gerät enthält keine vom Anwender zu wartenden Teile. Versuchen Sie nicht, das Gerät zu öffnen oder die inneren Komponenten zu entfernen oder auf irgendeine Weise zu ändern. Sollte einmal eine Fehlfunktion auftreten, schalten Sie das Gerät sofort aus und ziehen Sie das Netzkabel aus der Steckdose. Lassen Sie das Gerät anschließend von einer qualifizierten Fachkraft überprüfen.
Vorsicht mit Wasser
Achten Sie darauf, dass das Gerät nicht durch Regen nass wird, verwenden Sie es nicht in der Nähe von Wasser oder unter feuchten oder nassen Umgebungsbedingungen und stellen Sie auch keine Behälter (wie z.B. Vasen, Flaschen oder Gläser) mit Flüssigkeiten darauf, die herausschwappen und in Öffnungen hineinfließen könnten. Wenn eine Flüssigkeit wie z.B. Wasser in das Gerät gelangt, schalten Sie das Gerät sofort aus und ziehen Sie das Netzkabel aus der Steckdose. Lassen Sie das Gerät anschließend von einer qualifizierten Fachkraft überprüfen.
Schließen Sie den Netzstecker niemals mit nassen Händen an oder ziehen Sie ihn heraus.
Brandschutz
Stellen Sie keine brennenden Gegenstände (z.B. Kerzen) auf dem Gerät ab. Ein brennender Gegenstand könnte umfallen und einen Brand verursachen.
Sicherheitshinweise
Blitz
Ziehen Sie vor einem Gewitter den Netzstecker aus der Steckdose (jedoch niemals während eines Gewitters).
Verfahren Sie ebenso mit verbundenen Geräten und ziehen Sie auch ggf. über eine Gerätekette verbundene Antennen-, Telefon- oder Computernetzkabel aus den Anschlussdosen, um das Gerät vor Blitz oder Überspannungsschäden zu schützen.
Falls Sie etwas ungewöhnliches bemerken
Wenn eines der folgenden Probleme auftritt, schalten Sie das Gerät sofort aus und ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose. Lassen Sie das Gerät anschließend von einer qualifizierten Fachkraft überprüfen.
- Netzkabel oder Netzstecker sind beschädigt.
- Das Gerät sondert ungewöhnliche Gerüche oder Rauch ab.
- Ein Gegenstand ist in das Gerät gefallen.
- Während der Verwendung des Geräts kommt es zu einem plötzlichen Tonausfall.

Vorsicht
Beachten Sie immer die nachstehend aufgelisteten grundsätzlichen Vorsichtsmaßnahmen, um mögliche Verletzungen bei Ihnen oder anderen Personen oder Schäden am Gerät oder an anderen Gegenständen zu vermeiden. Zu diesen Vorsichtsmaßnahmen gehören die folgenden Punkte, die jedoch keine abschließende Aufzählung darstellen:
Netzanschluss/Netzkabel
Fassen Sie den Netzstecker nur am Stecker selbst und niemals am Kabel an, wenn Sie ihn vom Gerät oder von der Steckdose abziehen. Wenn Sie am Kabel ziehen, kann dieses beschädigt werden.
Ziehen Sie bei Nichtbenutzung des Gerätes über einen längeren Zeitraum den Netzstecker aus der Steckdose.
XLR-Ausgangsstecker
Das Berühren der offenen Pins des XLR-Ausgangssteckers kann ein unangenehmes Gefühl zur Folge haben.
Aufstellort
Achten Sie auf einen sicheren Stand des Geräts, um ein unabsichtliches Umstürzen zu vermeiden.
Blockieren Sie nicht die Lüftungsöffnungen. Dieses Gerät besitzt Lüftungsöffnungen, die eine Überhitzung des Geräteinneren vermeiden sollen. Legen Sie das Gerät insbesondere nicht auf die Seite oder auf den Kopf. Unzureichende Belüftung kann zu Überhitzung führen und u.U. das Gerät beschädigen oder sogar einen Brand auslösen.
Platzieren Sie das Gerät nicht an einem Ort, an dem es in Kontakt mit korrosiven Gasen oder salzhaltiger Luft gelangen könnte. Dadurch kann es zu Fehlfunktionen kommen.
Entfernen Sie alle angeschlossenen Kabel, bevor Sie das Gerät bewegen.
Vergewissern Sie sich beim Aufstellen des Geräts, dass die von Ihnen verwendete Netzsteckdose leicht erreichbar ist. Sollten Probleme auftreten oder es zu einer Fehlfunktion kommen, schalten Sie das Gerät sofort aus, und ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose.
Auch wenn das Gerät ausgeschaltet ist, fließt eine geringe Menge Strom. Falls Sie das Gerät für längere Zeit nicht nutzen, ziehen Sie unbedingt das Netzkabel aus der Netzsteckdose.

Verbindungen
Bevor Sie das Gerät an andere elektronische Komponenten anschließen, schalten Sie alle Geräte aus. Stellen Sie zunächst alle Lautstärkeregler an den Geräten auf Minimum, bevor Sie die Geräte ein- oder ausschalten.
Verwenden Sie nur geeignete Kabel für die Verbindung mit anderen elektronische Komponenten. Achten Sie darauf, dass die verwendeten Kabel nicht beschädigt sind und den elektrischen Spezifikationen des Anschlusses entsprechen. Ungeeignete oder beschädigte Kabel oder Kabel, die nicht den elektrischen Spezifikationen des Anschlusses entsprechen, können zu Beschädigungen des Gerätes führen.
Handhabung
Betätigen Sie die Regler und Schalter nur, wie es in der Anleitung beschrieben wird. Eine fehlerhafte Einstellung kann zu Beschädigung führen. Betätigen Sie Schalter und Regler niemals gewaltsam.
Stecken Sie nicht Ihre Finger in Schlitze oder Öffnungen am Gerät.
Vermeiden Sie es, fremde Gegenstände (Papier, Plastik, Metall usw.) in die Geräteöffnungen gelangen zu lassen. Falls dies passiert, schalten Sie das Gerät sofort aus und ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose. Lassen Sie das Gerät anschließend von einer qualifizierten Fachkraft überprüfen.
Setzen Sie das Gerät weder übermäßigem Staub oder Vibrationen noch extremer Kälte oder Hitze aus (beispielsweise direktem Sonnenlicht, in der Nähe einer Heizung oder tagsüber in einem Fahrzeug), um eine mögliche Gehäuseverformung, eine Beschädigung der eingebauten Komponenten oder Fehlfunktionen beim Betrieb zu vermeiden.
Falls sich die Umgebungstemperatur des Gerätes drastisch ändert, kann Kondensation auftreten, (wenn das Gerät zum Beispiel an einen anderen Ort bewegt wird oder unter Einfluss einer Klima- oder Heizanlage steht). Die Verwendung des Geräts bei auftretender Kondensation kann eine Beschädigung verursachen. Schalten Sie das Gerät mehrere Stunden lang nicht ein, bis die Kondensation verschwunden ist. Nur dann ist es sicher, das Gerät einzuschalten.
Reinigung
Trennen Sie das Gerät vor der Reinigung von der Stromversorgung.
Verwenden Sie zur Reinigung keine Lösemittel, damit die Gehäuseoberfläche nicht beschädigt wird. Benutzen Sie ein sauberes, trockenes Tuch, eventuell mit ein wenig säurefreiem Reinigungsöl getränkt.
Haftungsausschluss
Die in dieser Anleitung erwähnten Firmen- und Produktnamen sind Warenzeichen bzw. eingetragene Warenzeichen der betreffenden Firmen. SPL und das SPL-Logo sind eingetragene Warenzeichen der SPL electronics GmbH.
SPL haftet nicht für Schäden, die auf eine nicht ordnungsgemäße Bedienung oder Änderungen am Gerät zurückzuführen sind, oder für den Verlust oder die Zerstörung von Daten.
Sicherheitshinweise
Verbraucherinformation zur Sammlung und Entsorgung alter Elektrogeräte

Befindet sich dieses Symbol auf dem Gerät, darf es nicht mit dem normalen Haushaltsabfall entsorgt werden.
In Übereinstimmung mit der Richtlinie 2012/19/EU bringen Sie alte Geräte bitte zur fachgerechten Entsorgung, Wiederaufbereitung und Wiederverwendung zu prechenden Rücknahmeeinrichtungen.
Durch die fachgerechte Entsorgung der Elektrogeräte helfen Sie, wertvolle Ressourcen zu schützen, und verhindern mögliche negative Auswirkungen auf die Gesundheit und die Umwelt, die andernfalls durch unsachgerechte Müllentsorgung auftreten könnten.
Für weitere Informationen zum Sammeln und Wiederaufbereiten alter Elektrogeräte kontaktieren Sie bitte Ihre örtliche Stadt- oder Gemeindeverwaltung, Ihren Abfallentsorgungsdienst oder den Händler, wo Sie das Gerät gekauft haben.
Diese Richtlinie gilt nur innerhalb der Europäischen Union. Wenn Sie ausserhalb der EU Geräte ausrangieren möchten, kontaktieren Sie bitte Ihre örtlichen Behörden oder Ihren Händler und fragen Sie nach einer sachgerechten Entsorgungsmethode. WEEE-Registrierung: 973 349 88
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Sollte ein IRON Mastering Compressor nach vielen Jahren des intensiven Gebrauchs doch einmal einen Service, eine Rekalibrierung oder einen Röhrenwechsel benötigen, ist das überhaupt kein Problem. Insbesondere Röhren sind Verschleißteile, die nach längerer Nutzung unter Umständen gewechselt oder neu kalibriert werden müssen.
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CE-Konformitätserklärung
Die Konformität dieses Geräts zu den EU-Richtlinien wird durch das CE-Zeichen auf dem Gerät bestätigt.
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Datum:
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