BOSCH Condens GC8000iF - Chaudière centrale

Condens GC8000iF - Chaudière centrale BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice BOSCH Condens GC8000iF - page 2
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ProdukttypGas-Brennwertkessel
ModellCondens GC8000iF (GC8000iF-15, GC8000iF-22, GC8000iF-30, GC8000iF-40, GC8000iF-50)
Nennwärmeleistung14 – 46 kW (je nach Modell)
EnergieeffizienzklasseA
Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz93 %
Wirkungsgrad bei Nennlast (Hochtemperaturbetrieb)88,2 % – 88,4 %
Wirkungsgrad bei Teillast (Niedertemperaturbetrieb)98,4 % – 98,8 %
Hilfsstromverbrauch bei Volllast0,042 – 0,096 kW
Hilfsstromverbrauch bei Teillast0,016 – 0,019 kW
Stromverbrauch Bereitschaftszustand0,004 – 0,005 kW
Wärmeverlust im Bereitschaftszustand0,059 – 0,099 kW
Stickoxidemission27 – 40 mg/kWh
Schallleistungspegel innen48 – 51 dB(A)
Maximaler Betriebsdruck3 bar (15-40 kW) / 4 bar (50 kW)
Maximale Vorlauftemperatur90 °C
Maximale Warmwassertemperatur80 °C
BrennstoffErdgas (öffentliche Gasversorgung)
WärmetauscherAluminium-Guss
BedieneinheitBasiscontroller mit CW 400 (oder IMX25)
IP-SchnittstelleRJ45; Steuerung über App und Webportal möglich
FrostschutzIntegrierter Gerätefrostschutz; zusätzliche Frostschutzmaßnahmen möglich
SicherheitsmerkmaleCE-Kennzeichnung, automatische Störungsmeldung, Verriegelung bei Fehlern
WartungJährliche Inspektion und bedarfsabhängige Wartung empfohlen

Häufig gestellte Fragen - Condens GC8000iF BOSCH

Wie schalte ich die Heizung ein und aus?
Um die Heizung ein- oder auszuschalten, öffnen Sie das Hauptmenü und wählen Sie Wärmeerzeuger aus. Dort können Sie unter Heizung die Option Ein oder Aus wählen und bestätigen.
Wie stelle ich die maximale Vorlauftemperatur ein?
Gehen Sie im Hauptmenü zu Wärmeerzeuger und wählen Sie Heizung max. Temperatur. Stellen Sie den gewünschten Wert zwischen 30 °C und 90 °C ein und bestätigen Sie.
Was mache ich bei einer Störungsmeldung?
Drücken Sie die Zurück-Taste auf der Bedieneinheit. Ein Pop-up zeigt den Störungs-Code und Zusatz-Code an. Notieren Sie die Codes und informieren Sie Ihren Heizungsfachbetrieb. Bei verriegelnden Störungen drücken Sie die Reset-Taste (kurz) an der Bedieneinheit.
Wie fülle ich Heizwasser nach?
Lassen Sie die Heizungsanlage abkühlen (Vorlauftemperatur max. 40 °C). Öffnen Sie den Füllhahn und füllen Sie Wasser in Trinkwasserqualität nach, bis der Manometerzeiger innerhalb der grünen Markierung (1-2 bar) liegt. Überschreiten Sie nicht 3 bar (bzw. 4 bar bei 50 kW).
Kann ich die Heizung per App steuern?
Ja, das Gerät hat ein integriertes IP-Modul (RJ45). Verbinden Sie es mit Ihrem Router und installieren Sie die kostenpflichtige Bosch Smart Home App. Die Login-Daten finden Sie auf dem Typschild des IP-Moduls.
Wie aktiviere ich den Frostschutz?
Stellen Sie die maximale Vorlauftemperatur auf 30 °C (Menü Wärmeerzeuger > Heizung max. Temperatur). Alternativ lassen Sie von einem Fachbetrieb Frostschutzmittel ins Heizwasser mischen und den Warmwasserkreis entleeren.
Was bedeutet der Schornsteinfegerbetrieb?
Drücken Sie die Taste [11] an der Bedieneinheit kurz (1 Sekunde), um den Schornsteinfegerbetrieb zu aktivieren. In diesem Modus läuft der Brenner mit voller Leistung, um Messungen zu ermöglichen. Zum Deaktivieren erneut kurz drücken.
Wie setze ich eine verriegelnde Störung zurück?
Drücken Sie die Reset-Taste (Taste [11]) an der Bedieneinheit kurz (1 Sekunde). Alternativ die Reset-Taste am Feuerungsautomaten (siehe Bild 14 im Handbuch). Erscheint Code LP 570, muss der Reset direkt am Feuerungsautomaten erfolgen.
Wie pflege und reinige ich den Heizkessel?
Reinigen Sie die Kesselverkleidung mit einem feuchten Tuch und milder Seife. Verwenden Sie keine scheuernden oder aggressiven Mittel. Lassen Sie die Heizungsanlage einmal jährlich von einem zugelassenen Fachbetrieb inspizieren und warten.
Was tun bei Gasgeruch?
Schließen Sie sofort den Gashahn. Öffnen Sie Fenster und Türen. Betätigen Sie keine elektrischen Schalter, Telefone oder Klingeln. Löschen Sie offene Flammen. Verlassen Sie das Gebäude und informieren Sie von außen die Feuerwehr und das Gasversorgungsunternehmen.

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BEDIENUNGSANLEITUNG Condens GC8000iF BOSCH

Bedienungsanleitung für den Betreiber

Gas-Brennwertkessel

Condens 8000iF

GC8000iF-15 | GC8000iF-22 | GC8000iF-30 | GC8000iF-40 | GC8000iF-50

BOSCH Condens GC8000iF - Condens 8000iF - 1

Inhaltsverzeichnis 1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise

1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise ..... 2

1.1 Symbolerklärung....2
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise .... 3
1.2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung.....3

2 Angaben zum Produkt .... 4

2.1 Konformitätserklärung....4
2.2 Entsorgung....4
2.3 Produktbeschreibung .... 4
2.3.1 Produktbeschreibung ....4
2.3.2 Bedieneinheit (Basiscontroller mit CW 400)....5

3 Inbetriebnahme....5

3.1 Betriebsdruck der Heizung kontrollieren ..... 5
3.2 Heizwasser nachfüllen....6
3.3 Heizungsanlage betriebsbereit stellen ..... 6
3.4 Bedienung....6
3.4.1 Bedieneinheit einstellen ..... 6
3.4.2 Übersicht der Symbole im Display ..... 6
3.5 Regelgerät und Brenner in Betrieb nehmen ..... 7
3.5.1 Heizkessel einschalten....7
3.5.2 Heizung ein- oder ausschalten....7
3.5.3 Maximale Vorlauftemperatur einstellen ..... 8
3.5.4 Warmwasserbereitung ein- oder ausschalten .... 8
3.5.5 Maximale Warmwassertemperatur einstellen ... ..... 8
3.5.6 Frostschutz einstellen 8
3.5.7 Notbetrieb (Handbetrieb) ..... 9
3.6 Bedienung und Überwachung der Heizur über App oder Web Portal .... 9

4 Heizungsanlage außer Betrieb nehmen .... 10

4.1 Heizkessel über das Regelgerät außer Betrieb nehmen....10
4.2 Heizungsanlage entleeren ....10
4.3 Heizungsanlage im Notfall außer Betrieb nehmen ....11

5 Frotschutz einstellen ....11

6 Inspektion und Wartung ....11

6.1 Warum ist regelmäßige Wartung wichtig?.....11
6.2 Reinigung und Pflege .... 11

7 Anhang....12

7.1 Betriebs- und Störungsanzeigen ....12
7.1.1 Störungsanzeigen an der Bedieneinheit ..... 12
7.1.2 Verriegelnde Störung zurücksetzen .... 12
7.1.3 Betriebsanzeigen....13
7.2 Produktdaten zum Energieverbrauch ....14
7.3 Umweltschutz und Entsorgung....15
7.4 Energiesparhinweise....15

1.1 Symbolerklärung

Warnhinweise

In Warnhinweisen kennzeichnen Signalwörter die Art und Schwere der Folgen, falls die Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr nicht befolgt werden.

Folgende Signalwörter sind definiert und können im vorliegenden Dokument verwendet sein:

BOSCH Condens GC8000iF - Warnhinweise - 1

GEFAHR:

GEFAHR bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten werden.

BOSCH Condens GC8000iF - GEFAHR: - 1

WARNUNG:

WARNUNG bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten können.

BOSCH Condens GC8000iF - WARNUNG: - 1

VORSICHT:

VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personenschäden auftreten können.

HINWEIS:

HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten können.

Wichtige Informationen

BOSCH Condens GC8000iF - Wichtige Informationen - 1

Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem gezeigten Info-Symbol gekennzeichnet.

Weitere Symbole

Symbol Bedeutung

▶ Handlungsschritt
→ Querverweis auf eine andere Stelle im Dokument
• Aufzählung/Listeneintrag
- Aufzählung/Listeneintrag (2. Ebene)

Tab. 1

1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise

⚠ Hinweise für die Zielgruppe

Diese Bedienungsanleitung richtet sich an den Betreiber der Heizungsanlage.

Die Anweisungen in allen Anleitungen müssen eingehalten werden. Bei Nichtbeachten können Sachschäden und Personenschäden bis hin zur Lebensgefahr entstehen.

▶ Bedienungsanleitungen (Wärmeerzeuger, Heizungsregler usw.) vor der Bedienung lesen und aufbewahren.
▶ Sicherheits- und Warnhinweise beachten.

1.2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung

Der GC8000iF-15...50 ist für die Nutzung als Gas-Brennwertkessel zur Wohnraumbeheizung und zur Warmwasserbereitung konzipiert.

Es sind nur Gase der öffentlichen Gasversorgung verwendbar.

⚠ Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke

Zur Vermeidung von Gefährdungen durch elektrische Geräte gelten entsprechend EN 60335-1 folgende Vorgaben:

„Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.“

„Wenn die Netzanschlussleitung beschädigt wird, muss sie durch den Hersteller oder seinen Kundendienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.“

⚠ Gefahr bei Gasgeruch

▶ Gashahn schließen.
▶ Fenster und Türen öffnen.
Keine elektrischen Schalter, Telefon, Stecker oder Klingel betätigen.
▶ Offene Flammen löschen. Nicht rauchen! Kein Feuerzeug und keine Zündquellen jeglicher Art benutzen!
▶ Hausbewohner warnen, aber nicht klingeln.
▶ Bei hörbarem Ausströmen unverzüglich das Gebäude verlassen. Betreten durch Dritte verhindern, Polizei und Feuerwehr von außerhalb des Gebäudes informieren.

▶ Von außerhalb des Gebäudes Gasversorgungsunternehmen und zugelassenen Fachbetrieb anrufen.

⚠ Gefahr bei Abgasgeruch

▶ Heizkessel ausschalten.
▶ Fenster und Türen öffnen.
▶ Zugelassenen Fachbetrieb benachrichtigen.

⚠ Lebensgefahr durch Kohlenmonoxid

Kohlenmonoxid (CO) ist ein giftiges Gas, das unter Anderem bei der unvollständigen Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Öl, Gas oder Festbrennstoffen entsteht.

Gefahren entstehen, wenn Kohlenmonoxid aufgrund einer Störung oder einer Undichtigkeit aus der Anlage austritt und sich unbemerkt in Innenräumen ansammelt.

Sie können Kohlenmonoxid weder sehen, schmecken noch riechen.

Um Gefahren durch Kohlenmonoxid zu vermeiden:

▶ Anlage regelmäßig durch einen zugelassenen Fachbetrieb inspizieren und warten lassen.
▶ CO-Melder verwenden, die bei CO-Austritt rechtzeitig alarmieren.
▶ Bei Verdacht auf CO-Austritt:
– Alle Bewohner warnen und das Gebäude sofort verlassen.
– Zugelassenen Fachbetrieb benachrichtigen.
- Mängel beseitigen lassen.

⚠️ Bei Geräten mit raumluftabhängigem Betrieb: Vergiftungsgefahr durch Abgase bei unzureichender Verbrennungsluftzufuhr

▶ Verbrennungsluftzufuhr sicherstellen.
▶ Be- und Entlüftungsöffnungen in Türen, Fenstern und Wänden nicht verschließen oder verkleinern.
▶ Ausreichende Verbrennungsluftzufuhr auch bei nachträglich eingebauten Geräten sicherstellen z. B. bei Abluftventilatoren sowie Küchenlüftern und Klimageräten mit Abluftführung nach außen.
▶ Bei unzureichender Verbrennungsluftzufuhr das Gerät nicht in Betrieb nehmen.

⚠ Schäden durch Bedienfehler

Bedienfehler können zu Personenschäden und/oder Sachschäden führen.

▶ Sicherstellen, dass Kinder das Gerät nicht unbeaufsichtigt bedienen oder damit spielen.
▶ Sicherstellen, dass nur Personen Zugang haben, die in der Lage sind, das Gerät sachgerecht zu bedienen.

⚠ Gefahr durch Explosion entzündlicher Gase

▶ Arbeiten an gasführenden Bauteilen nur durch einen zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.

⚠️ Aufstellung und Umbau

▶ Gerät nur durch einen zugelassenen Heizungsfachbetrieb aufstellen oder umbauen lassen.
▶ Abgasführende Teile keinesfalls ändern.
▶ Auslauf der Sicherheitsventile keinesfalls verschließen.
Während der Aufheizung kann Wasser am Sicherheitsventil des Warmwasserspeichers austreten.

⚠ Gefahr durch explosive und leicht entflammbare Materialien

▶ Leicht entflammbare Materialien (Papier, Gardinen, Kleidung, Verdünnung, Farben usw.) nicht in der Nähe des Heizkessels verwenden oder lagern.

⚠️ Verbrennungs- und Raumluft

Um Korrosion zu vermeiden, die Verbrennungs-/Raumluft von aggressiven Stoffen (z. B. Halogen-Kohlenwasserstoff, die Chlor- oder Fluorverbindungen enthalten) frei halten. Diese können z. B. in Lösungsmitteln, Farben, Klebstoffen, Treibgasen und Haushaltsreinigern enthalten sein.

⚠️ Inspektion und Wartung

▶ Empfehlung für den Kunden: Wartungs- und Inspektionsvertrag mit jährlicher Inspektion und bedarfsabhängiger Wartung mit einem zugelassenen Heizungsfachbetrieb abschließen.
▶ Der Betreiber ist für die Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Heizungsanlage verantwortlich (Bundes-Immissionsschutzgesetz).
▶ Nur Originalersatzteile verwenden!

2 Angaben zum Produkt

2.1 Konformitätserklärung

Dieses Produkt entspricht in Konstruktion und Betriebsverhalten den europäischen Richtlinien sowie den ergänzenden nationalen Anforderungen. Die Konformität wurde mit der CE-Kennzeichnung nachgewiesen.

Sie können die Konformitätserklärung des Produkts im Internet abrufen (→ Rückseite).

2.2 Entsorgung

▶ Verpackungsmaterialien des Geräts umweltgerecht entsorgen.
Komponenten der Heizungsanlage, die ausgetauscht werden müssen, durch eine autorisierte Stelle umweltgerecht entsorgen lassen.

2.3 Produktbeschreibung

2.3.1 Produktbeschreibung

Das Produkt ist ein Gas-Brennwertkessel mit Aluminium-Guss-Wärmetauscher.

BOSCH Condens GC8000iF - Produktbeschreibung - 1

Bild 1 Produktübersicht

[1] Bedieneinheit

[2] Kesselverkleidung

[3] Typschild

Das Regelgerät überwacht und steuert alle elektrischen Bauteile des Heizkessels.

2.3.2 Bedieneinheit (Basiscontroller mit CW 400)

BOSCH Condens GC8000iF - Bedieneinheit (Basiscontroller mit CW 400) - 1

Bild 2 Bedieneinheit (Basiscontroller mit CW 400) – Bedienelemente

[1] Gerätesicherung 6,3 A (IMX25)

[3] Netzwerkanschluss (RJ45) (Kessel-Rückseite oben, IMX25)

[4] Taste fav (Favoritenfunktionen)

[5] Taste man(manueller Betrieb)

[6] Taste auto (Automatikbetrieb)

[7] Taste menu (Menüs aufrufen)

[8] Taste info (Infomenü und Hilfe)

[9] Taste Zurück

[10] Auswahlknopf

[11] Schornsteinfeger-, Reset- und Notbetrieb-Taste

[12] Status-LED

[13] Anschluss für Service-Key

Das Regelgerät IMX25 ermöglicht die Grundbedienung der Heizungsanlage.

Dazu stehen folgende Funktionen zur Verfügung:

- Statusanzeigen für Kessel- und Brennerbetrieb

- Aktivierung/Deaktivierung Schornsteinfegerbetrieb, Taste [11] kurz (1 sec) drücken

- Reset von verriegelnden Störungen, Taste [11] kurz (1 sec) drücken

- Aktivierung/Deaktivierung Notbetrieb (Handbetrieb), Taste [11] gedrückt halten (5 sec)

Viele weitere Funktionen zur komfortablen Regelung der Heizungsanlage stehen über die Bedieneinheit CW400 oder den separat erhältlichen CW 800 zur Verfügung.

3 Inbetriebnahme

3.1 Betriebsdruck der Heizung kontrollieren

Die Betriebsdruck-Anzeige (Zubehör) ist Teil der Anlage außerhalb des Heizkessels.

Der Manometerzeiger [2] zeigt den Betriebsdruck der Heizungsanlage an. Ihr zugelassener Fachbetrieb hat den Betriebsdruck so eingestellt, dass der Manometerzeiger [2] innerhalb der grünen Markierung [3] liegt. Die grüne Markierung kennzeichnet den Betriebsbereich des Betriebsdrucks, der rote Zeiger [1] dessen Untergrenze.

Heizungsanlage betriebsbereit halten:

▶ Betriebsdruck regelmäßig kontrollieren.

- Der Manometerzeiger [2] muss oberhalb des roten Zeigers [1] innerhalb der grünen Markierung [3] sein.

Wenn der Manometerzeiger unterhalb des roten Zeigers ist:

▶ Heizwasser nachfüllen.

① ② ③ 0 1 2 3 4 0010003068-001

Bild 3 Manometer

[1] Roter Zeiger
[2] Manometerzeiger
[3] Grüne Markierung

3.2 Heizwasser nachfüllen

HINWEIS:

Sachschaden durch Temperaturspannungen!

Beim Nachfüllen von kaltem Heizwasser in einen heißen Kessel können thermische Spannungen zu Spannungsrisen führen.

Heizungsanlage nur im kalten Zustand befüllen. Maximale Vorlauf-temperatur 40°C.

i

Das Nachfüllen von Heizwasser ist an jeder Heizungsanlage unterschiedlich. Lassen Sie sich deshalb von Ihrem zugelassenen Fachbetrieb unterweisen.

▶ Bei höchster Temperatur des Heizwassers den maximalen Druck von 3 bar (15...40 kW) bzw. 4 bar (50 kW) nicht überschreiten, sonst öffnet das Sicherheitsventil.
▶ Zur Befüllung und Wasserergänzung des Heizwassers nur Wasser in Trinkwasserqualität verwenden. Brunnen- und Grundwasser sind als Füllwasser nicht gestattet.

i

In bestimmten Heizungsanlagen ist eine Wasseraufbereitung notwendig. Informationen zur Wasseraufbereitung (Vollentsalzung) sowie zu freigegebenen Zusatzmitteln oder Frostschutzmitteln erhalten Sie bei Ihrem zugelassenen Fachbetrieb.

3.3 Heizungsanlage betriebsbereit stellen

▶ Bauseitig installierte Brennstoffzufuhr öffnen.
▶ Heizungsnotschalter (wenn vorhanden) und/oder die Haussicherung für den Heizkessel einschalten.

3.4 Bedienung

3.4.1 Bedieneinheit einstellen

Bei Anschluss einer Bedieneinheit (z. B. CW 400) ändern sich manche der hier beschriebenen Funktionen. Bedieneinheit und Regelgeräte kommunizieren Einstellparameter.

i

Technische Dokumentation der installierten Bedieneinheit beachten.

▶ Betriebsart und die Heizkurve für außentemperaturgeführte Regelung einstellen.
▶ Raumtemperatur einstellen.
▶ Anlage für wirtschaftliches Heizen und Energie sparenden Betrieb einstellen.

3.4.2 Übersicht der Symbole im Display

2 Mi, 15.10.2014 18:21 1 44°C Vorlauttempereratur 3 9 HK2: auto 5 6 7 0010005601-001

Bild 4 Beispiel für die Standardanzeige bei einer Anlage mit mehreren Heizkreisen

Pos. Symbol Erläuterung

1 Wertanzeige (Anzeige der aktuellen Temperatur):
• Raumtemperatur bei Wandinstallation
- Wärmeerzeugertemperatur bei Installation im Wärmeerzeuger.
2 – Informationszeile: Anzeige von Uhrzeit, Wochentag und Datum
3 Zusätzliche Temperaturanzeige (Anzeige einer
zusätzlichen Temperatur): Außentemperatur, Temperatur des Solarkollektors oder eines Warmwassersystems (weitere Informationen → Bedienungsanleitung der Bedieneinheit).
4 – Textinformation: Z. B. die Bezeichnung der ak- tuell angezeigten Temperatur (→ Bild 4, [1]); für die Raumtemperatur wird keine Bezeich- nung angezeigt. Wenn eine Störung vorliegt, wird hier ein Hinweis angezeigt, bis die Stö- rung behoben ist.
Solarpumpe ist in Betrieb.
Warmwasserbereitung ist aktiv
Warmwasserbereitung ist ausgeschaltet
B Wärmeerzeuger ist blockiert (z.B. durch einen alternativen Wärmeerzeuger).

BOSCH Condens GC8000iF - Pos. Symbol Erläuterung - 1

BOSCH Condens GC8000iF - Pos. Symbol Erläuterung - 2

5 Informationsgrafik

BOSCH Condens GC8000iF - Informationsgrafik - 1

BOSCH Condens GC8000iF - Informationsgrafik - 2

BOSCH Condens GC8000iF - Informationsgrafik - 3

Pos. SymbolErläuterung
6 Zeitprogramm: Grafische Darstellung des akti-
BOSCH Condens GC8000iF - Informationsgrafik - 4ven Zeitprogramms für den angezeigten Heizkreis. Die Höhe der Balken stellt grob die gewünschte Raumtemperatur in den verschiedenen Zeitabschnitten dar.
7 DieBOSCH Condens GC8000iF - Informationsgrafik - 5 g■ zeigt im Zeitprogramm in 15-Minuten-Schritten (= Einteilung der Zeitskala) auf die aktuelle Uhrzeit.
8 Betriebsart
BOSCH Condens GC8000iF - Informationsgrafik - 6 mit einem Heizkreis im Automatikbetrieb (Heizen nach Zeitprogramm).
HK2: auto Der angezeigte Heizkreis läuft im Automatikbetrieb. Die Standardanzeige bezieht sich ausschließlich auf den angezeigten Heizkreis. Betätigen der man-Taste, der auto-Taste und das Ändern der gewünschten Raumtemperatur in der Standardanzeige wirken sich nur auf den angezeigten Heizkreis aus.
BOSCH Condens GC8000iF - Informationsgrafik - 7
☀ Heizbetrieb im angezeigten Heizkreis im Automatikbetrieb aktiv.
BOSCH Condens GC8000iF - Informationsgrafik - 8 Absenkbetrieb im angezeigten Heizkreis im Automatikbetrieb aktiv.
Sommer (aus) Anlage mit einem Heizkreis im Sommerbetrieb (Heizung aus, Warmwasserbereitung aktiv)
BOSCH Condens GC8000iF - Informationsgrafik - 9 r (aus) Der angezeigte Heizkreis läuft im Sommerbetrieb (Heizung aus, Warmwasserbereitung aktiv). Die Standardanzeige bezieht sich ausschließlich auf den angezeigten Heizkreis (→ Bedienungsanleitung der Bedieneinheit).
BOSCH Condens GC8000iF - Informationsgrafik - 10 ge mit einem Heizkreis im manuellen Betrieb.
BOSCH Condens GC8000iF - Informationsgrafik - 11 Der angezeigte Heizkreis läuft im manuellen Betrieb. Die Standardanzeige bezieht sich ausschließlich auf den angezeigten Heizkreis. Betätigen der man-Taste, der auto-Taste und das Ändern der gewünschten Raumtemperatur in der Standardanzeige wirken sich nur auf den angezeigten Heizkreis aus.
BOSCH Condens GC8000iF - Informationsgrafik - 12
Urlauh bis BOSCH Condens GC8000iF - Informationsgrafik - 13 Urlaubsprogramm in Anlage mit einem Heizkreis aktiv (→ Bedienungsanleitung der Bedieneinheit).
HK2: Urlauh bis BOSCH Condens GC8000iF - Informationsgrafik - 14 Im angezeigten Heizkreis und ggf. auch für Warmwassersysteme ist das Urlaubsprogramm aktiv (→ Bedienungsanleitung der Bedieneinheit). Die Standardanzeige bezieht ausschließlich sich auf den angezeigten Heizkreis.
BOSCH Condens GC8000iF - Informationsgrafik - 15 Heizung ist komplett aus (alle Heizkreise)
BOSCH Condens GC8000iF - Informationsgrafik - 16 Schornsteinfegerbetrieb ist aktiv
E Externe Wärmeanforderung
9 Status Bedieneinheit
BOSCH Condens GC8000iF - Informationsgrafik - 17 Ein Kommunikationsmodul ist im System vorhanden und eine Verbindung zum Bosch/Junkers Server ist aktiv.
BOSCH Condens GC8000iF - Informationsgrafik - 18 Tastensperre ist aktiv (auto-Taste und Auswahlknopf gedrückt halten, um die Tastensperre ein- oder auszuschalten).

Tab. 2 Symbole im Display

3.5 Regelgerät und Brenner in Betrieb nehmen

3.5.1 Heizkessel einschalten

▶ Heizkessel am Schalter Ein/Aus [1] einschalten.

Das Display leuchtet und zeigt nach kurzer Zeit die Kesseltemperatur an.

1 0010026247-001

Bild 5 Schalter Ein/Aus

[1] Schalter Ein/Aus

3.5.2 Heizung ein- oder ausschalten

HINWEIS:

Anlagenschaden durch Frost!

Bei ausgeschaltetem Heizbetrieb und im Sommerbetrieb besteht nur Gerätefrostschutz.

▶ Bei Frostgefahr Frostschutz beachten (→ Kapitel 3.5.6, Seite 8).
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Wärmeerzeuger auswählen und bestätigen.
▶ Heizung auswählen und bestätigen.
▶ Ein oder Aus auswählen und bestätigen.

Wärmeerzeuger Notbetrieb aktivieren Vorlauftemp. Notbetrieb 60°C Heizung Ein Heizung max. Temperatur 90°C Warmwasser Ein 0010005615-001

Bild 6 Heizung einschalten

Um den manuellen Sommerbetrieb zu aktivieren, im Menü Hauptmenü > Heizung > Sommer/Winter-Umschalt. unter dem Menüpunkt Sommer/Winter-Umschalt. die Einstellung Ständig Sommer auswählen und bestätigen.

Im Sommerbetrieb ist die Heizung aus und die Warmwasserbereitung ist aktiv.

Weiterführende Informationen zum Sommerbetrieb → technische Dokumentation der Bedieneinheit und zum Frostschutz → Kapitel 3.5.6, Seite 8.

3.5.3 Maximale Vorlauftemperatur einstellen

HINWEIS:

Gefahr der Schädigung oder Zerstörung des Estrichs!

▶ Bei Fußbodenheizung die vom Hersteller empfohlene maximale Vor-lauftemperatur beachten.

▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Wärmeerzeuger auswählen und bestätigen.
▶ Heizung max. Temperatur auswählen und bestätigen.

Wärmeerzeuger Notbetrieb aktivieren Vorlauftemp. Notbetrieb 60°C Heizung Ein Heizung max. Temperatur 75°C Warmwasser Ein 0010005616-001

Bild 7 Maximale Vorlauftemperatur

▶ Temperatur einstellen und bestätigen.

> Heizung max. Temperatur 75 °C 30 90 Maximale Vorlauftemperatur eingeben. 0010005618-001

Bild 8 Maximale Vorlauftemperatur einstellen

Die maximale Vorlauftemperatur kann zwischen 30 °C und 90 °C eingestellt werden (der Temperaturbereich ist vom Wärmeerzeuger abhängig). Die momentane Vorlauftemperatur wird in der Standardanzeige im Display angezeigt, wenn entsprechendes Zubehör installiert und die Bedieneinheit im Wärmeerzeuger installiert oder entsprechend konfiguriert ist.

Die aktuell in der Anlage gemessenen Temperaturen können angezeigt werden. Weiterführende Informationen zur Anzeige von Informationen zur Anlage → technische Dokumentation der Bedieneinheit.

3.5.4 Warmwasserbereitung ein- oder ausschalten

▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Wärmeerzeuger auswählen und bestätigen.
▶ Warmwasser auswählen und bestätigen.
▶ Ein oder Aus auswählen und bestätigen.

Wärmeerzeuger Notbetrieb aktivieren Vorlauftemp. Notbetrieb | 60°C Heizung | Ein Heizung max. Temperatur | 75°C Warmwasser | Ein 0010005620-001

Bild 9 Warmwasserbereitung einschalten

3.5.5 Maximale Warmwassertemperatur einstellen

BOSCH Condens GC8000iF - Maximale Warmwassertemperatur einstellen - 1

VORSICHT:

Gesundheitsgefährdung durch Legionellen!

▶ Bei niedrigen Warmwassertemperaturen Thermische Desinfektion oder Tägl. Aufheizung aktivieren (→ Trinkwasserverordnung).

BOSCH Condens GC8000iF - Gesundheitsgefährdung durch Legionellen! - 1

WARNUNG:

Verbrühungsgefahr!

Heißes Wasser kann zu schweren Verbrühungen führen. Wenn die Begrenzung der Warmwasser Maximaltemperatur (Max. Warmwassertemp.) > 60 °C eingestellt ist:

▶ Alle betroffenen Personen informieren und sicherstellen, dass eine Mischvorrichtung installiert ist.

▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Warmwasser auswählen und bestätigen.
▶ Temperatureinstellungen auswählen und bestätigen.
▶ Warmwasser auswählen und bestätigen.
▶ Temperatur einstellen und bestätigen.

> Warmwasser 60 °C 40 80 Gewünschte Warmwassertemperatur eingeben. 0010005622-002

Bild 10 Maximale Warmwassertemperatur einstellen

Weiterführende Informationen zu den Einstellmöglichkeiten für die Warmwasserbereitung → technische Dokumentation der Bedieneinheit und ggf. installierter Module.

3.5.6 Frostschutz einstellen

Frostschutz für die Heizungsanlage:

▶ Maximale Vorlauftemperatur auf 30 °C einstellen (→ Kapitel 3.5.3, Seite 8).

-oder

Wenn Sie das Gerät ausgeschaltet lassen wollen:
▶ Von einem zugelassenen Heizungsfachbetrieb Frostschutzmittel ins Heizwasser mischen und Warmwasserkreis entleeren lassen (Herstellerangaben beachten).

BOSCH Condens GC8000iF - -oder - 1

Hinweise zu weiteren Funktionen finden Sie in der Bedienungsanleitung der Bedieneinheit.

Frostschutz für den Warmwasserspeicher:

Auch bei ausgeschalteter Warmwasserbereitung ist Frostschutz für den Warmwasserspeicher gewährleistet.

▶ Kein Warmwasserbetrieb einstellen.

3.5.7 Notbetrieb (Handbetrieb)

Im Notbetrieb heizt das Gerät. Der Brenner ist in Betrieb, bis die für den Notbetrieb eingestellte Vorlauftemperatur erreicht wird. Die Warmwasserbereitung ist nicht aktiv. Der Notbetrieb gilt nur für Heizkreis 1.

i

Notbetrieb ist nicht möglich, wenn der Heizbetrieb ausgeschaltet ist (→ Kapitel 3.5.2).

Um den Notbetrieb zu aktivieren:

▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Wärmeerzeuger auswählen und bestätigen.
▶ Notbetrieb aktivieren auswählen und bestätigen.

▶ Ja auswählen und bestätigen. Die Anlage ist im Notbetrieb.

Um den Notbetrieb zu beenden:

▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Wärmeerzeuger auswählen und bestätigen.
▶ Notbetrieb deaktivieren auswählen und bestätigen.
▶ Ja auswählen und bestätigen. Das Anlage geht wieder in die zuvor aktive Betriebsart.

3.6 Bedienung und Überwachung der Heizungsanlage über App oder Web Portal

Das Regelgerät IMX25 beinhaltet ein IP-Modul, durch das der Heizkessel mittels eines mobilen Endgerätes gesteuert und überwacht werden kann. Es dient als Schnittstelle zwischen Heizungsanlage und einem Netzwerk (LAN).

i

Das Regelgerät des Wärmeerzeugers erfüllt die harmonisierten EU-Normen gemäß EG-Richtlinie 2006/95 (Elektrische Betriebsmittel/Niederspannungsrichtlinie, CE-Zeichen). Es verfügt über eine IP-Schnittstelle (RJ45), an der über eine geeignete Kabelverbindung Kommunikationsgeräte der Informationstechnik (z. B. Router) mit entsprechender CE-Kennzeichnung angeschlossen werden können.

Kommunikationsgeräte der Informationstechnik müssen bezüglich elektrischer Sicherheit die EN 60950-1 erfüllen.

i

Um den vollen Funktionsumfang nutzen zu können, sind ein Internetzugang und ein Router mit einer freien RJ45-Buchse erforderlich. Dadurch können zusätzliche Kosten entstehen. Um die Anlage über ein Smartphone zu steuern, wird eine kostenpflichtige App benötigt.

BOSCH Condens GC8000iF - i - 1

Bild 11 Anschlussmöglichkeit IMX25 und IP-Modul

[1] Typschild IP-Modul
[2] Anschluss RJ45

Inbetriebnahme

i

Beachten Sie bei der Inbetriebnahme die Dokumente Ihres Routers.

Der Router muss wie folgt eingestellt sein:

• DHCP aktiv
- Ports 5222 und 5223 nicht gesperrt
• Freie IP-Adresse vorhanden
- Adressfilterung (MAC-Filter) an das Modul angepasst.

Es bestehen folgende Möglichkeiten das IP-Modul in Betrieb zu nehmen:

- Internet Das IP-Modul bezieht automatisch eine IP-Adresse vom Router. In den Grundeinstellungen des Moduls sind der Name und die Adresse des Zielservers hinterlegt. Sobald eine Internetverbindung besteht, meldet sich das Modul automatisch am Bosch Thermotechik-Server an.

- Lokales Netzwerk Eine Internetverbindung des Moduls ist nicht zwingend erforderlich. Es kann auch ausschließlich in einem lokalen Netzwerk betrieben werden. In diesem Fall kann nicht über das Internet auf die Heizungsanlage zugegriffen werden und es sind keine automatischen Softwareupdates des Moduls möglich.

- App Beim ersten Starten der App müssen der voreingestellte Login-Name und das Passwort eingegeben werden. Die Login-Daten sind auf dem Typschild des IP-Moduls aufgedruckt, das sich an der Seite des Regelgeräts befindet (→ Bild 11, Seite 9).

HINWEIS:

Verlust der Anmeldedaten im Ersatzteilfall!

Nach dem Austausch des Regelgeräte-Unterteils mit dem Typschild IP-Modul gehen die Anmeldedaten verloren.

▶ Anmeldedaten nach der Inbetriebnahme in das hierfür vorgesehene Feld in der Bedienungsanleitung eintragen.
▶ Benutzer informieren.

Login-Daten zurücksetzen

i

Das Passwort kann nur über die Bedieneinheit CR 400/CW 400/CW 800 zurück gesetzt werden.

▶ Bedienungsanleitung der Bedieneinheit beachten.

Wenn die personalisierten Login-Daten oder das Passwort vergessen wurden:

▶ Passwort an der Bedienungseinheit zurücksetzen. Die werkseitig voreingestellten Login-Daten werden wieder hergestellt.

▶ App auf dem mobilen Endgerät (z. B. Smartphone) neu einrichten.

Nach dem Starten der App:

▶ Werkseitig eingestellte Login-Daten eingeben und dem Dialog folgen.

Verbindung testen

Um zu prüfen, ob das IP-Modul korrekt mit der Heizungsanlage kommuniziert:

▶ Reset-Taste (→ Bild 2 [11], Seite 5) an der Bedieneinheit drücken.

▶ Bedienungsanleitung der Bedieneinheit beachten.

Nach Abschluss des Verbindungstests:

▶ Gewünschte Betriebsart einstellen.

Login-Daten IP-Modul

Her.-Nr.:____-____-____

Login-Name: ____

Passwort: ____ - ____ - ____ - ____

Mac: ____ - ____ - ____ - ____ - ____

Störungen beheben

Informationen zur Störungsbehebung am mobilen Endgerät entnehmen Sie der entsprechenden Anleitung des Drittanbieters.

Störungen, die Auswirkungen auf die Funktionalität der App haben, werden in der App dargestellt (z. B. keine Verbindung zum XMPP-Server, keine Verbindung zum MB LAN 2, falsches Passwort).

4 Heizungsanlage außer Betrieb nehmen

HINWEIS:

Sachschaden durch Frost!

Wenn die Heizungsanlage in keinem frostsicheren Raum steht und außer Betrieb ist, kann sie bei Frost einfrieren. Im Sommerbetrieb oder bei gesperrtem Heizbetrieb besteht nur Gerätefrostschutz.

▶ Heizungsanlage, soweit möglich, ständig eingeschaltet lassen. -oder-

- Heizungsanlage vor dem Einfrieren schützen, indem die Heizungs- und Trinkwasserleitungen von einem Fachbetrieb am tiefsten Punkt entleert werden. - oder-

▶ Wenn Frostschutzmittel verwendet werden: Alle 2 Jahre oder nach dem Nachfüllen von Heizwasser prüfen, ob der erforderliche Frostschutz durch das Frostschutzmittel sichergestellt ist.

4.1 Heizkessel über das Regelgerät außer Betrieb nehmen

Den Heizkessel über den Schalter Ein/Aus des Regelgeräts IMX25 außer Betrieb nehmen. Der Brenner wird automatisch abgeschaltet.

i

Das Gerät hat einen Blockierschutz für die Heizungspumpe, der ein Blockieren der Pumpe nach längerer Betriebspause verhindert. Bei ausgeschaltetem Gerät gibt es keinen Blockierschutz.

1 0010026247-001

Bild 12 Schalter Ein/Aus

[1] Schalter Ein/Aus

▶ Heizkessel am Schalter Ein/Aus [1] ausschalten. Die Statusanzeige erlischt (falls an).
▶ Brennstoffabsperrhahn schließen.
▶ Wenn das Gerät länger außer Betrieb genommen wird: Frostschutz beachten (→ Kapitel 5, Seite 11).

4.2 Heizungsanlage entleeren

i

Das Ablassen von Heizwasser ist an jeder Heizungsanlage unterschiedlich. Lassen Sie sich deshalb von Ihrem zugelassenen Fachbetrieb unterweisen.

Zum Entleeren der Heizungsanlage muss am tiefsten Punkt der Anlage ein Entleerhahn eingebaut sein.

▶ Entlüfter am höchsten Punkt der Heizungsanlage öffnen.
Heizwasser am tiefsten Punkt der Heizungsanlage mit Hilfe des Füll- und Entleerhahns oder des Heizkörpers ablassen.

4.3 Heizungsanlage im Notfall außer Betrieb nehmen

i

Die Heizungsanlage nur bei einem Notfall über die Sicherung des Aufstellraums oder den Heizungsnotschalter abschalten.

▶ Niemals sich selbst in Lebensgefahr bringen. Die eigene Sicherheit geht immer vor.
▶ Bauseitig installierte Brennstoffzufuhr schließen.
▶ Heizungsanlage über den Heizungsnotschalter oder die entsprechende Haussicherung stromlos schalten.

5 Frotschutz einstellen

Frostschutz für die Heizungsanlage:

▶ Maximale Vorlauftemperatur auf 30 °C einstellen (→ Kapitel 3.4, Seite 6).
-oder- Wenn der Heizkessel ausgeschaltet bleiben soll:
▶ Frostschutzmittel ins Heizwasser mischen und Warmwasserkreis entleeren (Herstellerangaben beachten).

i

Hinweise zu weiteren Funktionen finden Sie in der Bedienungsanleitung der Bedieneinheit (Zubehör).

Frostschutz für den Warmwasserspeicher

HINWEIS:

Anlagenschaden durch Frost!

Wenn das Gerät ausgeschaltet wird (spannungsfrei), ist kein Frostschutz gewährleistet.

▶ Frostschutzmittel ins Heizwasser mischen und Warmwassersystem entleeren (Herstellerangaben beachten).

Bei ausgeschalteter Warmwasserbereitung ist Frostschutz für den Warmwasserspeicher gewährleistet.

▶ Warmwasserbereitung ausschalten (→ Kapitel 3.4, Seite 6).

6 Inspektion und Wartung

HINWEIS:

Sachschaden durch fehlende oder mangelhafte Reinigung und Wartung!

Heizungsanlage einmal jährlich von einem zugelassenen Heizungsfachbetrieb inspizieren, warten und reinigen lassen.
▶ Wir empfehlen, einen Vertrag über eine jährliche Inspektion und eine bedarfsorientierte Wartung abzuschließen.

6.1 Warum ist regelmäßige Wartung wichtig?

Aus den folgenden Gründen müssen Heizungsanlagen regelmäßig gewartet werden:

  • Um einen hohen Wirkungsgrad zu erhalten und die Heizungsanlage sparsam (niedriger Brennstoffverbrauch) zu betreiben
  • Um eine hohe Betriebssicherheit zu erreichen
  • Um die umweltfreundliche Verbrennung auf hohem Niveau zu halten.

6.2 Reinigung und Pflege

Um den Heizkessel zu säubern, kann die Verkleidung mit einem nassen Tuch (Wasser/Seife) gereinigt werden. In jedem Fall keine scheuernden oder aggressiven Reinigungsmittel, die die Lackierung oder Kunststoffteile beschädigen, verwenden.

7 Anhang

7.1 Betriebs- und Störungsanzeigen

7.1.1 Störungsanzeigen an der Bedieneinheit

Die Bedieneinheit meldet eine Störung in der Standardanzeige.

Die Ursache kann eine Störung der Bedieneinheit, eines Bauteils, einer Baugruppe des Wärmeerzeugers oder eine fehlerhafte oder unzulässige Einstellung sein. Zugehörige Anleitungen des betroffenen Bauteils, der Baugruppe oder und das Servicehandbuch enthalten weitere Hinweise zur Störungsbehebung.

▶ Zurück-Taste drücken.

Im Display erscheint ein Pop-up-Fenster, in dem die aktuell schwerwiegendste Störung mit Störungs-Code und Zusatz-Code angezeigt wird.

Störungsanzeige A11/6004 Es liegt eine Störung innerhalb der Heizungsanlage vor. Bitte informieren Sie Ihre Heizungsfirma. OK 6 720 645 481-55.10

Bild 13 Pop-up-Fenster mit Störungsanzeige

Bei mehreren aufgetretenen Störungen wird die Störung mit der höchsten Priorität angezeigt. Störungs-Code und Zusatz-Code werden angezeigt. Die Codes geben dem Fachmann Aufschluss über die Ursache. Durch Bestätigung (Auswahlknopf drücken) einer Störung wird zur Standardanzeige gewechselt. In der Infozeile wird weiterhin ein Hinweis auf die Störung angezeigt. Wenn die Störung noch aktiv ist, wird sie durch Drücken der Zurück-Taste wieder angezeigt. Die Ursache kann eine Störung der Bedieneinheit, eines Bauteils, einer Baugruppe oder des Wärmeerzeugers sein. Die Anlage bleibt soweit möglich in Betrieb, d. h. es kann noch weiter geheizt werden.

i

Nur Originalersatzteile verwenden. Schäden, die durch nicht vom Hersteller gelieferte Ersatzteile entstehen, sind von der Haftung ausgeschlossen.

Wenn sich eine Störung nicht beheben lässt, bitte an den zuständigen Servicetechniker wenden.

7.1.2 Verriegelnde Störung zurücksetzen

▶ Reset-Taste an Bedieneinheit (→Bild 2, Seite 5) drücken. Die Störung wird nicht mehr im Display angezeigt.

-oder-

▶ Reset-Taste am Feuerungsautomaten drücken (→Bild 14). Die Störung wird nicht mehr im Display angezeigt.

Das Gerät geht wieder in Betrieb und die Standardanzeige erscheint im Display.

i

Wenn innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu viele Entriegelungen an der Bedieneinheit vorgenommen werden, erscheint der Störungs-Code LP 570. Diese Störungsanzeige kann nur direkt am Feuerungsautomaten zurückgesetzt werden.

BOSCH Condens GC8000iF - i - 1

Bild 14 Störungen am Feuerungsautomaten zurücksetzen

[1] Reset-Taste

Wenn sich die Störung nicht beheben lässt:

- Kontakt mit dem zugelassenem Heizungsfachbetrieb aufnehmen und Gerätetyp, Betriebs-Code und Zusatz-Code angeben.

Gerätedaten

Wenn Sie den Kundendienst anfordern, ist es von Vorteil, genauere Angaben über Ihr Gerät zu machen. Diese Angaben erhalten Sie vom Typschild oder vom Zusatztypschild in der Blende.

(z. B. GC8000iF-22):

Seriennummer: ....

Fertigungsdatum (FD ...): ....

Datum der Inbetriebnahme: ....

Ersteller der Anlage: ....

7.1.3 Betriebsanzeigen

Um die Betriebsanzeigen auszulesen:

▶ Menü Info öffnen.

▶ Menü Systeminformation auswählen und bestätigen.

▶ Menüpunkt Betriebscode suchen.

Betriebs-CodeFehler-nummerUrsache Beschreibung Prüfvorgang/UrsacheMaßnahme
0A – Gerät imSchaltoptimierungsprogramm.Innerhalb der eingestellten Schaltoptimierungszeit besteht eine erneute Brenneranforderung. Gerät befindet sich in Taktsperrre. Die Standard-Schaltoptimierungszeit beträgt 10 Minuten.Leistungseinstellung an der Bedieneinheit prüfen.Kesselleistung auf den erforderlichen Wärmebedarf des Gebäudes abstimmen.
Regelungseinstellung an der Bedieneinheit prüfen.Regeleinstellung an die Anlagenbedingungen anpassen.
0H – Das Gerät befindet sich in Betriebsbereitschaft, kein Wärmebedarf vorhanden.Der Heizkessel ist betriebsbereit und hat keine Wärmeanforderung vom Heizkreis.--
0Y – Die aktuelle Kesseltemperatur ist höher als die Sollkesselwassertemperatur.Die aktuelle Kesseltemperatur ist höher als die Sollkesselwassertemperatur.Der Heizkessel wird abgeschaltet.--
0P – Warten auf Gebläseanlauf.Die Detektion des Anlaufs wird für den weiteren Ablauf benötigt.--
0E – Das Gerät befindet sich in Betriebsbereitschaft, Wärmebedarf ist vorhanden, es wird jedoch zu viel Energie geliefert.Der aktuelle Wärmebedarf der Anlage ist niedriger, als der minimale Modulationsgrad des Brenners zur Verfügung stellt.--
0U – Beginn des Programmablaufs zum Brennerstart.---
0C – Beginn Brennerstart. - - -
0L – Öffnen der Gasarmatur.- - -
0F – Ungenügender Durchfluss durch Kessel.Temperaturdifferenzzwischen Vor- und Rücklauf > 15 K.Temperaturdifferenzzwischen Vorlauf und Sicherheitstemperaturfühler > 15 K.Vorlauftemperatur mit der Bedieneinheit kontrollieren,Rücklauftemperatur mit Bedieneinheit oder Service Key kontrollieren,Widerstand des Kesseltemperaturfühlers (STB) messen und mit Kennlinie vergleichen.Einstellung der Kesselkreis-pumpe anpassen.Oberflächentemperatur des mit dem Sicherheits-temperaturfühler bestückten Gussglieds mit Temperatur-messgerät überprüfen.Kontrollieren, ob ein Gussglied mit Schmutz verstopft ist.
2P 564TemperaturanstiegKesseltemperaturfühler zu schnell (> 70 K/min).Wärmetauscherschutz wegen zu hoher Anstiegsgeschwindigkeit.Keine oder zu geringe Wärmeabnahme (z. B. Thermostatventile und -mi-scher geschlossen).Ausreichende Wärmeabnahme sicherstellen.
Kesselkreis-Volumen-strom zu gering.Ausreichend dimensionierte Pumpen verbauen.
Pumpe ohne Funktion.Prüfen, ob Pumpe angesteuert wird. Gegebenenfalls Pumpe austauschen.
Wasserseitige Ablagerungen im Kessel (Schmutz aus Heizungsanlage, Ver-kalkung).Kesselblock mit für Aluminium geeigneten und freigegebenen Mitteln heizwasserseitig spü-len/reinigen.
8Y 572Das IMX25 ist über die Anschlussklemme EV extern verriegelt.Das IMX25 setzt die Wärme-anforderung zum Feuerungs-automaten auf 0.- Wenn keine externeBlockierung benötigt wird,muss eine Brücke an den Anschlussklemmen EV installiert sein.

Tab. 3 Betriebsanzeigen

7.2 Produktdaten zum Energieverbrauch

Die folgenden Produktdaten entsprechen den Anforderungen der EU-Verordnungen Nr. 811/2013 und Nr. 812/2013 zur Ergänzung der Richtlinie 2010/30/EU.

8732931389 8732931390 8732931391 8732931392 8732931393
Produktdaten Symbol Einheit
Produkttyp -- GC8000iF-15 GC8000iF-22 GC8000iF-30 GC8000iF-40 GC8000iF-50
Brennwertkessel--JaJaJaJaJa
Nennwärmeleistung P_rated kW1420283746
Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz _s %9393939393
Energieeffizienzklasse--AAAAA
Nutzbare Wärmeleistung
Bei Nennwärmeleistung und Hochtemperaturbetrieb1) P_4 kW13,820,327,536,846,2
Bei 30 % der Nennwärmeleistung und Niedertemperaturbetrieb2) P_1 kW4,76,89,312,315,5
Wirkungsgrad
Bei Nennwärmeleistung und Hochtemperaturbetrieb1) _4 %88,388,388,288,488,2
Bei 30 % der Nennwärmeleistung und Niedertemperaturbetrieb2) _1 %98,898,498,898,498,4
Hilfsstromverbrauch
Bei Volllast eI_max kW0,0420,0470,0520,0740,096
Bei Teillast eI_min kW0,0160,0160,0170,0180,019
Bereitschaftszustand P_SB kW0,0040,0040,0040,0050,005
Sonstige Angaben
Wärmeverlust im Bereitschaftszustand P_stby kW0,0590,0750,0990,0900,090
Stickoxidemission NO_x mg/kWh3227333840
Schallleistungspegel in Innenräumen L_WA dB4848514950

1) Hochtemperaturbetrieb bedeutet eine Rücklauftemperatur von 60 °C am Heizgeräteinlass und eine Vorlauftemperatur von 80 °C am Heizgerätauslass.
2) Niedertemperaturbetrieb bedeutet eine Rücklauftemperatur (am Heizgeräteinlass) für Brennwertkessel von 30 °C, für Niedertemperaturkessel von 37 °C und für andere Heizgeräte von 50 °C

Tab. 4 Produktdaten zum Energieverbrauch

7.3 Umweltschutz und Entsorgung

Der Umweltschutz ist ein Unternehmensgrundsatz der Bosch-Gruppe. Qualität der Produkte, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz sind für uns gleichrangige Ziele. Gesetze und Vorschriften zum Umweltschutz werden strikt eingehalten.

Zum Schutz der Umwelt setzen wir unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte bestmögliche Technik und Materialien ein.

Verpackung

Bei der Verpackung sind wir an den länderspezifischen Verwertungssystemen beteiligt, die ein optimales Recycling gewährleisten.

Alle verwendeten Verpackungsmaterialien sind umweltverträglich und wiederverwertbar.

Altgerät

Altgeräte enthalten Wertstoffe, die wiederverwertet werden können. Die Baugruppen sind leicht zu trennen. Kunststoffe sind gekennzeichnet. Somit können die verschiedenen Baugruppen sortiert und wiederverwertet oder entsorgt werden.

Elektro- und Elektronik-Altgeräte

BOSCH Condens GC8000iF - Elektro- und Elektronik-Altgeräte - 1

Dieses Symbol bedeutet, dass das Produkt nicht zusammen mit anderen Abfällen entsorgt werden darf, sondern zur Behandlung, Sammlung, Wiederverwertung und Entsorgung in die Abfallsammelstellen gebracht werden muss.

Das Symbol gilt für Länder mit Elektronikschrottvorschrif-

ten, z. B. „Europäische Richtlinie 2012/19/EG über Elektro- und Elektronik-Altgeräte“. Diese Vorschriften legen die Rahmenbedingungen fest, die für die Rückgabe und das Recycling von Elektronik-Altgeräten in den einzelnen Ländern gelten.

Da elektronische Geräte Gefahrstoffe enthalten können, müssen sie verantwortungsbewusst recycelt werden, um mögliche Umweltschäden und Gefahren für die menschliche Gesundheit zu minimieren. Darüber hinaus trägt das Recycling von Elektronikschrott zur Schonung der natürlichen Ressourcen bei.

Für weitere Informationen zur umweltverträglichen Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten wenden Sie sich bitte an die zuständigen Behörden vor Ort, an Ihr Abfallentsorgungsunternehmen oder an den Händler, bei dem Sie das Produkt gekauft haben.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.weee.bosch-thermotechnology.com/

7.4 Energiesparhinweise

Sparsam heizen

Das Gerät ist so konstruiert, dass der Gasverbrauch und die Umweltbelastung möglichst niedrig und die Behaglichkeit groß ist. Entsprechend dem jeweiligen Wärmebedarf der Wohnung wird die Gaszufuhr zum Brenner geregelt. Nach Erreichen des geforderten Wärmebedarfs wird der Brenner durch die Ein-Aus-Regelung komplett abgeschaltet.

Inspektion und Wartung

Damit der Gasverbrauch und die Umweltbelastung über lange Zeit möglichst niedrig bleiben, empfehlen wir Ihnen den Abschluss eines Wartungs- und Inspektionsvertrages mit jährlicher Inspektion und bedarfsabhängiger Wartung mit einem zugelassenen Heizungsfachbetrieb.

Heizungsregelung

In Deutschland ist nach § 12 der Energieeinsparverordnung (EnEV) eine Heizungsregelung mit raumtemperaturgeführtem Regler oder außentemperaturgeführtem Regler und Thermostatventilen vorgeschrieben. Weiterführende Hinweise können Sie der jeweiligen Installations- und Bedienungsanleitung des Reglers entnehmen.

Thermostatventile

Damit die jeweils gewünschte Raumtemperatur erreicht wird, öffnen Sie die Thermostatventile ganz. Erst, wenn nach längerer Zeit die Temperatur nicht erreicht wird, können Sie am Regler die gewünschte Raumtemperatur ändern.

Fußbodenheizung

Stellen Sie die Vorlauftemperatur nicht höher ein als die vom Hersteller empfohlene maximale Vorlauftemperatur.

Lüften

Lassen Sie zum Lüften die Fenster nicht gekippt. Sonst wird dem Raum ständig Wärme entzogen, ohne die Raumluft nennenswert zu verbessern. Öffnen Sie besser die Fenster für kurze Zeit ganz.

Drehen Sie während des Lüftens die Thermostatventile zu.

Zirkulationspumpe

Stellen Sie eine eventuell vorhandene Zirkulationspumpe für Warmwasser über ein Zeitprogramm auf die individuellen Bedürfnisse ein (z. B. morgens, mittags, abends).

DEUTSCHLAND

Bosch Thermotechnik GmbH

Postfach 1309

D-73243 Wernau

www.bosch-einfach-heizen.de

Betreuung Fachhandwerk

Telefon: (0 18 06) 337 335 ^1

Telefax: (0 18 03) 337 336 ^2

Thermotechnik-Profis@de.bosch.com

Technische Beratung/Ersatzteil-Beratung

Telefon: (0 18 06) 337 330 ^1

Kundendienstannahme

(24-Stunden-Service)

Telefon: (0 18 06) 337 337 ^1

Telefax: (0 18 03) 337 339 ^2

Thermotechnik-Kundendienst@de.bosch.com

Schulungsannahme

Telefon: (0 18 06) 003 250 ^1

Telefax: (0 18 03) 337 336 ^2

Thermotechnik-Training@de.bosch.com

^1 aus dem deutschen Festnetz 0,20 €/Gespräch, aus nationalen Mobilfunknetzen 0,60 €/Gespräch.

^2 aus dem deutschen Festnetz 0,09 €/Minute

ÖSTERREICH

Robert Bosch AG

Geschäftsbereich Thermotechnik

Göllnergasse 15-17

A-1030 Wien

Allgemeine Anfragen: +43 810 200 313

Technische Hotline: +43 179 722 8666

www.bosch-heizen.at

Verkauf.Heizen@at.bosch.com

SCHWEIZ

Vertrieb

Meier Tobler AG

Feldstrasse 11

CH-6244 Nebikon

Tel.: +41 44 806 41 41

ServiceLine Heizen 0800 846 846

www.meiertobler.ch

info@meiertobler.ch

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Produktinformationen

Marke : BOSCH

Modell : Condens GC8000iF

Kategorie : Chaudière centrale