856 UTC - Uhr Sinn - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG 856 UTC Sinn
BEDIENUNGSANLEITUNGEN 856/857 20 - 23
ZEITMESSUNG MIT DEM FLIEGERDREHRING 24
LÄNGENANPASSUNG DES ARMBANDES 25 - 27
Ar-TROCKENHALTETECHNIK 28 - 29
TECHNISCHE MERKMALE 856 / 857 30 - 37
HINWEISE 38 - 39
KUNDENDIENST 40 - 41

SEHR VEREHRTER KUNDE,
aus vielen Gesprächen wissen wir, dass Käufer unserer Uhren echte Überzeugungstäter sind. Dazu zählen Menschen, die eine hohe Affinität zur Technik besitzen und die davon fasziniert sind, wie wir zum Beispiel Lösungen für Magnetfeldschutz und Kratzfestigkeit entwickelt haben. Auch müssen sich manche von ihnen im Beruf auf ihre Uhr verlassen können, weil ihr Leben davon abhängt, wie beispielsweise Taucher, Piloten oder die Spezialeinheit GSG 9 der deutschen Bundespolizei.
Sie alle schwören auf die Leistungs- stärke, Robustheit und Langlebigkeit, auf die Qualität und Präzision unserer Uhren. Deshalb überprüft und zertifiziert die Klassifikationsgesellschaft DNV GL (vormals Germanischer Lloyd, Hamburg) regelmäßig die Angaben zur Wasserdichtigkeit und Druckfestigkeit bei unseren Taucheruhren.
Ausgewählte Fliegeruhren lassen wir in einem aufwendigen und komplexen Typ- sowie Einzelprüfungsverfahren durch neutrale Institutionen nach „DIN 8330 Zeitmesstechnik – Fliegeruhren“ prüfen und zertifizieren. Dabei wird sichergestellt, dass eine Fliegeruhr nach DIN 8330 die im Fluggerät vorhandenen Zeitmessinstrumente für den Piloten in vollem Umfang ersetzen kann. Denn Funktionalität besitzt bei uns die höchste Priorität und bestimmt letztendlich die Gestaltung. Unsere Uhren warten nur mit technologischen Merkmalen auf, die sinnvoll sind. Wir folgen der Überzeugung: Produkte müssen für sich selbst sprechen.
Die wesentliche Frage, die wir uns stellen, lautet: Welche neuen Technologien und Materialien lassen sich für unser Handwerk nutzen und ermöglichen Lösungen, um unsere Uhren noch alltagstauglicher zu machen? Da lohnt sich sehr häufig der Blick über den Tellerrand, um zu schauen, was in anderen Industriebereichen oder den Naturwissenschaften passiert. Wir reizen die Grenzen des physikalisch Machbaren bei der Entwicklung unserer Uhren immer wieder aus – mit dem Ziel, das Gute noch besser zu machen. Die meisten Entwicklungen liegen noch vor uns!
Ich freue mich, dass Sie sich für eine Uhr von Sinn Spezialuhren entschieden haben, und wünsche Ihnen damit lebenslange Freude.
Herzlichst Ihr

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1. SC...dxLothar Schmidt

Im Jahre 1961 rief der Pilot und Blindfluglehrer Helmut Sinn das Unternehmen ins Leben. Von diesem Zeitpunkt an dreht sich bei uns alles um hochwertige mechanische Uhren. Seit 1994 trägt der Diplom-Ingenieur Lothar Schmidt als Inhaber die Verantwortung. Für unser Unternehmen begann damit eine neue Zeitrechnung, denn sein Eintritt bedeutete einen entscheidenden Schritt in Richtung Innovationsfreudigkeit. Das Ergebnis: Die Einführung neuer Technologien und Materialien brachte wegweisende Impulse, unser Unternehmen avancierte mit der Zeit zum Geheimtipp unter Uhrenliebhabern. Heute steht unser Name für technische Innovationen, welche die Fachwelt und unsere Kunden gleichermaßen begeistern.
Technische Innovation
Dazu gehört zum Beispiel, dank HYDRO-Technik, eine unter Wasser verspiegelungsfreie Taucheruhr aus deutschem U-Boot-Stahl. Weitere Beispiele sind ein Chronometerchronograph aus einer edelstahlharten 22-karätigen Goldlegierung sowie ein Chronometer mit einem Magnetfeldschutz von 80.000 A/m. Oder die Uhren mit idealem Uhrwerk-Alterungsschutz durch Schutz gasfüllung und integrierter Trockenkapsel. In diese Aufzählung gehört auch die Entwicklung von Einsatzzeitmessern (EZM) für Spezial einheiten der Polizei und des Zolls oder speziell für Feuerwehreinsatzkräfte. Eine unserer bedeutendsten Entwicklungen ist die DIAPAL-Technologie, bei der wir die Materialien für die wichtigsten Funktionsstellen in der Uhr so auswählen, dass auf eine Schmierung verzichtet werden kann. Erstmals kam diese Technologie im Jahre 2001 zur Anwendung. Zwei Jahre später kommt die TEGIMENT-Technologie zum ersten Mal zum Einsatz. Mit dieser Technologie erreichen wir eine stark erhöhte Kratzfestigkeit durch Oberflächenhärtung.
Permanente Fortschreibung von Technik und Qualität
Wir haben nur einen Anspruch: Uhren zu entwickeln, die sich im Alltag wie im professionellen Einsatz bestens bewähren. Deshalb prüfen unsere Ingenieure, welche neuen Verfahren, innovativen Materialien und Technologien sich dafür eignen, die Funktionalität unserer Uhren immer wieder zu optimieren. Jede Neu- und Weiterentwicklung muss erst harte Praxistests bestehen, um ins Sortiment aufgenommen zu werden. Und keine Uhr verlässt unsere Werkstätten, ohne vorher von den Uhrmachermeistern akribisch geprüft und justiert zu werden.
Innovationen im Härtetest
Der weltgrößte Sicherheitsklassifizierer der Schifffahrt DNV GL (vormals Germanischer Lloyd, Hamburg) überprüft seit 2005 unsere Taucher uhren auf Druckfestigkeit und Wasserdichtigkeit. Im Rahmen einer weiteren offiziellen Zertifizierung durch DNV GL werden seit 2006 unsere Taucher uhren auch als Bestandteil der Tauchausrüstung aufgefasst und gemäß den Europäischen Tauchgerätenormen überprüft und zertifiziert. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, das einmalig ist in der Uhrenbranche. Ausgewählte Fliegeruhren lassen wir in einem aufwendigen und komplexen Typ- sowie Einzelprüfungsverfahren durch neutrale Institutionen nach

„DIN 8330 Zeitmesstechnik – Fliegeruhren“ prüfen und zertifizieren. Dabei wird sichergestellt, dass eine Fliegeruhr nach DIN 8330 die im Fluggerät vorhandenen Zeitmessinstrumente für den Piloten in vollem Umfang ersetzen kann, dass sie von den physikalischen Belastungen des Flugbetriebs nicht beeinträchtigt wird, dass sie kein Gefährdungspotenzial für Besatzung und Fluggerät darstellt und dass sie mit den anderen Bordinstrumenten eines Fluggeräts kompatibel ist.
Die Temperaturresistenz technologie gewährleistet, dass eine SINN-Uhr in einem Temperaturbereich von - 45 °C bis +80 °C funktions sicher ist. Bewährt hat sich diese Technologie zum Beispiel bei dem EZM 10 TESTAF im Rahmen der offiziellen Kampagne zur Zulassung des Hochleistungshubschraubers EC 145 T2 von Airbus Helicopters (vormals Euro copter). Dass unsere Uhren unter härtesten klimatischen Bedingungen zuverlässig funktionieren, hat zum Beispiel die 303 KRISTALL eindrucksvoll bewiesen. Der mit der Temperaturresistenztechnologie ausgerüstete Chronograph bestand seine Feuer probe beim Yukon Quest, dem härtesten Hunde schlittenrennen der Welt. Am Handgelenk des Extrem tauchers Mario M. Weidner absolvierte die 203 ARKTIS ihren Härtetest in der Arktis. Sie überstand dabei alle Tauch gänge im eiskalten Wasser des Nordpolarmeeres oberhalb des 81. Breitengrades. Die Bewährungsprobe bestand in den extremen Temperaturschwankungen zwischen Wasser und Land. Beide Uhren wurden dabei jeweils über der Wärmeschutz kleidung getragen. Eine Heraus forderung, die die 303 KRISTALL und die 203 ARKTIS mit Bravour meisterten.
Abbildung: Alle technischen Angaben zu unseren Uhren werden durch Prüfungen belegt. Eigens für die Zertifizierung der Druckfestigkeit unserer Taucheruhren durch den weltgrößten Sicherheitsklassifizierer der Schifffahrt DNV GL (vormals Germanischer Lloyd, Hamburg) haben wir diese Messanlage konstruiert.
Hochwertige mechanische Uhrwerke
Vom robusten Gehäuse über den Schliff des Glases bis zur aufwendigen Veredelung der Uhrwerke: Wir stimmen jedes Detail einer Uhr auf ihren speziellen Einsatzzweck ab. Das faszinierende Herzstück einer jeden SINN-Uhr bildet dabei, neben unseren Technologien, das mechanische Werk. Wir vertrauen deshalb nur ausgewählten renommierten Herstellern.
Unter der Bezeichnung „SZ-Uhrwerke“ entstehen bei uns eigene Uhrwerk-modifikationen. Das Ergebnis sind hochwertige Kaliber, die sich jeweils durch besondere Anzeigen auszeichnen. So zum Beispiel das SZ04 mit Régulateuranzeige für die Modellreihe 6100 REGULATEUR.
Für die Modellreihen 140 und EZM 10 verwenden wir unsere Chronographenentwicklung SZ01. Vorbild war das im EZM 1 verwendete Kaliber Lemania 5100. Ein wesentlicher Unterschied zum Lemania 5100 ist der hier realisierte springende Stoppminutenzeiger. Durch diese Konstruktion ist es nun möglich, Stoppzeiten noch einfacher, schneller und genauer zu erfassen. Die Entwicklung basiert auf dem Kaliber Valjoux 7750. Maßstab für den Umbau war es, die Ablesbarkeit der Chronographenfunktion signifikant zu erhöhen.
Die SZ-Kaliber 02, 03, 05 und 06 sind aus der Entwicklung des SZ01 abgeleitete Werkmodifikationen, die durch einen dezentralen 60-Minuten-Stoppzähler gekennzeichnet sind. Die 60er-Teilung des Stoppminutenzählers erleichtert im Vergleich zur sonst üblichen 30er-Teilung das schnelle, intuitive Ablesen der Stoppzeit.

Wie funktional kann eine Uhr sein, wenn sie sich auf ihren grundsätzlichen Zweck konzentriert? Die Antwort auf diese Frage geben wir seit Unternehmensgründung für den Ort, an dem es auf pure Zeitmessung und eindeutige Ablesbarkeit ankommt: Mit unseren Navigationsborduhren für die Instrumentafeln von Flugzeugen.
Für uns war dies ein weiterer Grund, neben den zahlreichen instrumentellen Chronographen eine Uhr mit Magnetfeldschutz im Erscheinungsbild unserer Navigationsborduhren zu gestalten.
Die Zifferblattgestaltung gewährleistet daher eine besonders gute Ablesbarkeit: Mit höchstmöglichem Kontrast der Zeiger, Indizes und Ziffern zum blendfrei geschwärzten Zifferblatt. Mit extrem vergrößerten Ziffern zur intuitiven Orientierung auch in der Dämmerung. Mit markantem Zeigerprofil. Mit lange nachleuchtender Spezialfarbe auf dem Minuten- und Stundenzeiger sowie den Indizes zur sicheren Wahrnehmung auch unter schwierigen Bedingungen.

Die 856 UTC ist mit ihrer technischen Ausstattung ein eindrucksvoller Beleg für unser Können auf dem Gebiet der instrumentellen Uhren. Aufgrund ihrer zweiten Zeitzone auf 24-Stunden-Basis ist sie besonders für Menschen interessant, die auf ihren Reisen häufig Zeitzonen überschreiten müssen.
Schon das Erscheinungsbild dieser Uhr wird durch eine markante Formgebung bestimmt, die sich – wie bei allen unseren Uhren – ausschließlich aus der Funktion ergibt. Hinzu kommt die Tatsache, daß die 856 UTC eine Reihe von Technologien besitzt, die in ihrer Gesamtheit höchste Zuverlässigkeit auch unter extremen Bedingungen garantieren.
Die 856 UTC verfügt zudem über eine zweite Zeitzone auf 24-Stunden-Basis mit einem Orientierungszeiger, der die Bestimmung der Himmelsrichtungen erleichtert. Zu diesem Zweck ist dieser Zeiger als Richtungspfeil geformt. Das Vorgehen ist vom Prinzip her einfach: Wenn man sich auf der Nordhalbkugel befindet, richtet man die Uhr horizontal aus und dreht sie so, daß der 12-Stunden-Zeiger auf die Sonne weist – der 24-Stunden-Zeiger zeigt dann in Richtung Norden. Befindet man sich hingegen auf der Südhalbkugel, zeigt er bei gleichem Vorgehen in Richtung Süden.

Aufbauend auf der Modellreihe 856, konzipiert als funktionale instrumentelle Uhr in der Tradition unserer Navigationsborduhren, bieten die Uhren der Modellreihe 857 mit einem Fliegerdrehring zusätzlich die Möglichkeit der Messung, Überwachung oder Kontrolle von Merkzeiten. Ein entscheidendes Kriterium, vor allem in der Fliegerei, und für uns der Grund, diese wichtige Funktion optimal zu gestalten.
Der beidseitig drehbare, in Minutenschritten rastende, Fliegerdrehring aus Edelstahl ist hier als Besonderheit durch eine hierfür von uns entwickelte Mechanik unverlierbar mit dem Gehäuse verbunden. Die Basis des Rings ist, wie auch das Gehäuse der Uhren mit der TEGIMENT-Technologie gehärtet. Zur bestmöglichen Ablesbarkeit ist die Beschriftung silbern auf einem eingelassenen, schwarz eloxierten Aluminiumring aufgebracht und mit einem nachleuchtenden Dreieck als Hauptmarkierung versehen. Der Fliegerdrehring ist in beide Richtungen drehbar und rastet dabei satt und fest in Minutenabstufungen ein.

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H 3444 K 4752 UA 9 16 UTC 12 8 30 20 16 22:24:2 Sun 6 3 6 3 AbfluMODELLREIHE 857 UTC
Die Fliegeruhren der Modellreihe 857 UTC vereinen Kernkompetenzen unseres Uhrenbaus: Es sind konsequent funktional gestaltete, instrumentelle Uhren in der Tradition unserer Navigationsborduhren.
Das Leistungsspektrum reicht vom Magnetfeldschutz bis 80.000 A/m über die Ar-Trockenhaltetechnik bis hin zu einer Druckfestigkeit von 20 bar.
Durch den Fliegerdrehring und die zweite Zeitzone auf 24-Stunden-Basis werden diese Uhren zum perfekten Instrument für alle Einsatzzwecke.
Der beidseitig drehbare, in Minutenschritten rastende, Fliegerdrehring aus Edelstahl ist hier als Besonderheit durch eine hierfür von uns entwickelte Mechanik unverlierbar mit dem Gehäuse verbunden. Die Basis des Rings ist, wie auch das Gehäuse der Uhren mit der TEGIMENT-Technologie gehärtet. Zur bestmöglichen Ablesbarkeit ist die Beschriftung silbern auf einem eingelassenen, schwarz eloxierten Aluminiumring aufgebracht und mit einem nachleuchtenden Dreieck als Hauptmarkierung versehen. Der Fliegerdrehring ist in beide Richtungen drehbar und rastet dabei satt und fest in Minutenabstufungen ein.
BEDIENUNGSANLEITUNG
Modelle 856/856 S/857/857 S

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Minutenzeiger Stundenzeiger Sinn 31 0 1 2 3 Kronenposition 0 1 2 3 Sekundenzeiger Datumsanzeige
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Stundenzeiger Sinn 9 12 10 31 0 1 2 3 Kronenposition Sekundenzeiger DatumsanzeigeAufziehen der Uhr (Kronenposition 1)
Die Krone ist verschraubt (Kronenposition 0). Sie lösen die Krone, indem Sie sie entgegen dem Uhrzeigersinn drehen (Kronenposition 1). Sie ziehen das Werk auf, indem Sie die Krone im Uhrzeigersinn drehen. Im Normalfall reichen circa 40 Kronenumdrehungen. Bei täglichem Tragen sorgt die Automatik der Uhr unter normalen Bedingungen für den weiteren Aufzug. Eine Gangreserve ermöglicht es Ihnen, die Uhr über Nacht abzulegen, ohne sie erneut aufziehen zu müssen.
Einstellen der Zeit (Kronenposition 3)
In der Kronenposition 3 wird das Uhrwerk angehalten. Dies hilft Ihnen, die Uhr sekundengenau einzustellen. Um sicherzustellen, dass das Datum nicht mittags, sondern um Mitternacht schaltet, drehen Sie die Zeiger vorwärts, bis das Datum einmal schaltet. Anschließend stellen Sie die Zeit ein. Wir empfehlen Ihnen, den Zeiger über den gewünschten Minutenstrich hinauszudrehen und auf dem Rückweg einzustellen. Das Uhrwerk wird wieder in Gang gesetzt, sobald Sie die Kronenposition 3 verlassen.
Schnellkorrektur des Datums (Kronenposition 2)
Ziehen Sie die Krone in die Position 2 und drehen Sie sie entgegen dem Uhrzeigersinn, bis im Datumsfenster das aktuelle Datum erscheint.
Verschrauben Sie bitte die Krone nach den Korrekturen wieder sorgfältig.
BEDIENUNGSANLEITUNG
Modelle 856 UTC /856 S UTC/857 UTC/857 S UTC

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Minutenzeiger Zeiger für 2. Zeitzone Datumsanzeige Kronenposition 0 1 2 3 Anzeige für 2. Zeitzone Sekundenzeiger Stundenzeiger Anzeige für 2. Zeitzone Sekundenzeiger Minutenzeiger Zeiger für 2. Zeitzone Datumsanzeige Kronenposition 0 1 2 3Aufziehen der Uhr (Kronenposition 1)
Die Krone ist verschraubt (Kronenposition 0). Sie lösen die Krone, indem Sie sie entgegen dem Uhrzeigersinn drehen (Kronenposition 1). Sie ziehen das Werk auf, indem Sie die Krone im Uhrzeigersinn drehen. Im Normalfall reichen circa 40 Kronenumdrehungen. Bei täglichem Tragen sorgt die Automatik der Uhr unter normalen Bedingungen für den weiteren Aufzug. Eine Gangreserve ermöglicht es Ihnen, die Uhr über Nacht abzulegen, ohne sie erneut aufziehen zu müssen.
Einstellen der Zeit (Kronenposition 3)
In der Kronenposition 3 wird das Uhrwerk angehalten. Dies hilft Ihnen, die Uhr sekundengenau einzustellen. Um sicherzustellen, dass das Datum nicht mit-tags, sondern um Mitternacht schaltet, drehen Sie die Zeiger vorwärts, bis das Datum einmal schaltet. Anschließend stellen Sie die Zeit ein. Wir empfehlen Ihnen, den Zeiger über den gewünschten Minutenstrich hinauszudrehen und auf dem Rückweg einzustellen. Das Uhrwerk wird wieder in Gang gesetzt, sobald Sie die Kronenposition 3 verlassen.
Schnellkorrektur des Datums (Kronenposition 2)
Ziehen Sie die Krone in die Position 2 und drehen Sie sie entgegen dem Uhrzeigersinn, bis im Datumsfenster das aktuelle Datum erscheint.
Einstellen der zweiten Zeitzone (Kronenposition 2)
Die Krone ist verschraubt (Kronenposition 0). Um die Krone zu lösen, drehen Sie diese bitte entgegen dem Uhrzeigersinn. Sie können die zweite Zeitzone (UTC) entweder für eine zusätzliche Darstellung der Tages- bzw. Nachtzeit oder für eine weitere Zeitanzeige wie zum Beispiel für New York (minus sechs Stunden zur mitteleuropäischen Zeit) nutzen. Drehen Sie dazu die Krone in Position 2 im Uhrzeigersinn bis zur korrekten Zeitangabe. Der 24-Stunden-Zeiger rastet dabei in stündlichem Abstand.
Verschrauben Sie bitte die Krone nach den Korrekturen wieder sorgfältig.
ZEITMESSUNG MIT DEM FLIEGERDREHRING
Modelle 857/857 S/857 UTC/ 857 S UTC
Der Fliegerdrehring ist in beide Richtungen drehbar. Er besitzt eine nachleuchtende Hauptmarkierung. Die Einsatzmöglichkeiten für diese Markierung sind individuell verschieden. Mit ihrer Hilfe lassen sich wichtige Zeitspannen hervorheben. So können Sie die Markierung beispielsweise zu Beginn einer zu beobachtenden Zeitspanne setzen oder so einstellen, dass sie mit Ablauf einer vorgegebenen Zeitspanne erreicht wird.

LÄNGENANPASSUNG DES ARMBANDES
Wenn Sie mit der Längenanpassung Ihres Armbandes nicht vertraut sind, wenden Sie sich bitte direkt an Ihren SINN-Fachhändler oder an unsere Uhrmacher im Kundendienst in Frankfurt am Main. Wir beraten Sie auch gerne telefonisch.
Längenanpassung des Massivarmbandes
Stellen Sie bei einer Armbandlängenänderung zunächst das Seitenverhältnis der Bandglieder fest. Für den größtmöglichen Tragekomfort sollten beide Seiten des Armbandes gleich viele Glieder enthalten. Ist dies nicht möglich, sollte das obere Bandstück (12-Uhr-Seite) länger sein.
Zur Längenänderung müssen Sie das Massivarmband nicht von der Uhr oder von der Schließe trennen.
- Lösen Sie die Schrauben an der Seite des zu entfernenden Bandgliedes bzw. an der Stelle, an der Sie ein Bandglied einsetzen möchten.
- Entnehmen Sie das freiwerdende Bandglied bzw. setzen Sie ein neues ein.
- Geben Sie vor dem Verschrauben einen kleinen Tropfen (nicht mehr!) des Schraubensicherungsmittels (AN 302-42, mittelfest) auf das Gewinde der Bandschraube.

Kürzen des Silikonarmbandes
- Lösen Sie das Silikonarmband von der Schließe. Dazu drücken Sie mit der „Stiftseite“ des Bandwechselwerkzeuges den Federsteg aus der Bohrung der Schließe heraus. Die andere Seite des Federstegs lässt sich ohne Herunterdrücken herausnehmen, so dass Sie das Armband von der Schließe lösen können.

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ösen können. Sinn- Durchtrennen Sie das abgelöste Silikonarmband mit einem Messer oder einer Schere mittig zwischen zwei Metallstiften. Die Kürzung des Bandes sollte symmetrisch und schrittweise, von der Schließe aus beginnend, bis zur gewünschten Bandlänge erfolgen. Probieren Sie das Band vorsorglich zwischendurch noch einmal an. Eine beidseitige Kürzung von je einem Metallstift entspricht einer Minderung des Gesamtumfanges um 10 mm, eine einseitige Längenreduzierung um 5 mm.

- Entfernen Sie den ersten Metallstift und ersetzen Sie ihn durch den Feder- steg. Abschließend montieren Sie das Band wieder an die Schließe.
Montage der Schmetterlingsfaltschließe
Wir empfehlen Ihnen, zunächst den Steg, entsprechend der Abbildung, an der roten Markierung einzusetzen. Für den Fall, dass das Silikonarmband etwas zu eng anliegt, nutzen Sie die Möglichkeit, die in der Abbildung durch die weiße Markierung angezeigt wird.

Bohrung für Federsteg: Armband eng anliegend
Bohrung für Federsteg: Armband etwas weiter
Wenn Sie das Silikonarmband insgesamt kürzen wollen, gehen Sie bitte entsprechend den Punkten 1 bis 3 im Kapitel „Kürzen des Silikonarmbandes“ vor.
(Ar)-TROCKENHALTETECHNIK
Die Funktionsfarben der Trockenkapsel
Weißblau
Bis 25 %
Sättigungsgrad

Ist die Trockenkapsel mit Feuchtigkeit gesättigt, empfehlen wir, sie austauschen zu lassen, um alle Vorteile der Ar-Trockenhaltetechnik wie höhere Zuverlässigkeit und längere Intervalle bis zur nächsten Wartung zu bewahren.
Perfekte Beschlagsicherheit
Ihre Uhr erfüllt die technischen Anforderungen der DIN 8310 für Wasser-dichtigkeit. Doch auch bei wasserdichten Uhren enthält die im Gehäuse eingeschlossene Luft Wasser in gasförmigem Zustand. Luft kann außerdem Dichtungen durchdringen. Wenn das darin enthaltene gasförmige Wasser im Gehäuse als Feuchtigkeit kondensiert, ist die Uhr nicht mehr ablesbar. Um das zu verhindern, haben wir die Ar-Trockenhaltetechnik entwickelt. Die Kombination aus einer hierfür entwickelten Trockenhaltekapsel, EDR-Dichtungen (extrem diffusionsreduzierend) und einer Schutzgasfüllung garantiert eine besonders hohe Beschlagsicherheit auch unter schwierigsten Bedingungen.
Längere Wartungsintervalle
Dank der aufwendigen Ar-Trockenhaltetechnik werden Alterungsprozesse im Inneren Ihrer Uhr deutlich verlangsamt – das Werk bleibt länger funktions- sicher. Deshalb geben wir auf Uhren mit Ar-Trockenhaltetechnik drei Jahre Garantie. Ist die Trockenkapsel mit Feuchtigkeit gesättigt (zu sehen an der tiefblauen Farbe, siehe Schaubild links), empfehlen wir, sie austauschen zu lassen, um alle Vorteile der Ar-Trockenhaltetechnik wie höhere Zuverlässigkeit und längere Intervalle bis zur nächsten Wartung zu bewahren.

Mechanisches Ankerwerk
- Automatikaufzug
• 28.800 Halbschwingungen pro Stunde
• Antimagnetisch nach DIN 8309
Funktionen
• Stunde, Minute, Zentralsekunde
- Datumsanzeige
SINN Technologien
• Ar-Trockenhaltetechnik
• Magnetfeldschutz bis 80.000 A/m
• Gehäuse mit TEGIMENT-Technologie
- 856 S: Gehäuse mit TEGIMENT-Technologie und schwarzer Hartstoffbeschichtung
Gehäuse
- Edelstahl
- Krone verschraubbar
- Deckglas aus Saphirkristall, beidseitig entspiegelt
• Massivboden verschraubt, nickelfrei - Erfüllt die technischen Anforderungen der DIN 8310 für Wasserdichtigkeit
- Druckfest bis 20 bar
- Unterdrucksicher
• Bandanstoßbreite 20 mm
• Gehäusedurchmesser 40 mm

Mechanisches Ankerwerk
- Automatikaufzug
• 28.800 Halbschwingungen pro Stunde
• Antimagnetisch nach DIN 8309
Funktionen
• Stunde, Minute, Zentralsekunde
• Zweite Zeitzone auf 24-Stunden-Basis
- Datumsanzeige
SINN Technologien
• Ar-Trockenhaltetechnik
• Magnetfeldschutz bis 80.000 A/m
• Gehäuse mit TEGIMENT-Technologie
- 856 S UTC: Gehäuse mit TEGIMENT-Technologie und schwarzer Hartstoffbeschichtung
Gehäuse
- Edelstahl
- Krone verschraubbar
- Deckglas aus Saphirkristall, beidseitig entspiegelt
• Massivboden verschraubt, nickelfrei - Erfüllt die technischen Anforderungen der DIN 8310 für Wasserdichtigkeit
- Druckfest bis 20 bar
- Unterdrucksicher
• Bandanstoßbreite 20 mm
• Gehäusedurchmesser 40 mm

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NachleuchtschemaTECHNISCHE MERKMALE
857/857 S
Mechanisches Ankerwerk
- Automatikaufzug
• 28.800 Halbschwingungen pro Stunde
• Antimagnetisch nach DIN 8309
Funktionen
• Stunde, Minute, Zentralsekunde
- Datumsanzeige
- Fliegerdrehring mit Leuchtmarkierung
SINN Technologien
• Ar-Trockenhaltetechnik
• Magnetfeldschutz bis 80.000 A/m
• Gehäuse mit TEGIMENT-Technologie
• Unverlierbarer Drehring
- 857 S: Gehäuse mit TEGIMENT-Technologie und schwarzer Hartstoffbeschichtung
Gehäuse
- Edelstahl
- Krone verschraubbar
- Deckglas aus Saphirkristall, beidseitig entspiegelt
• Massivboden verschraubt, nickelfrei - Erfüllt die technischen Anforderungen der DIN 8310 für Wasserdichtigkeit
- Druckfest bis 20 bar
- Unterdrucksicher
• Bandanstoßbreite 22 mm
• Gehäusedurchmesser 43 mm

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NachleuchtschemaTECHNISCHE MERKMALE
857 UTC/857 S UTC
Mechanisches Ankerwerk
- Automatikaufzug
• 28.800 Halbschwingungen pro Stunde
• Antimagnetisch nach DIN 8309
Funktionen
• Stunde, Minute, Zentralsekunde
• Zweite Zeitzone auf 24-Stunden-Basis
- Datumsanzeige
- Fliegerdrehring mit Leuchtmarkierung
SINN Technologien
• Ar-Trockenhaltetechnik
• Magnetfeldschutz bis 80.000 A/m
• Gehäuse mit TEGIMENT-Technologie
• Unverlierbarer Drehring
- 857 S UTC: Gehäuse mit TEGIMENT-Technologie und schwarzer Hartstoffbeschichtung
Gehäuse
- Edelstahl
- Krone verschraubbar
- Deckglas aus Saphirkristall, beidseitig entspiegelt
- Massivboden verschraubt, nickelfrei
- Erfüllt die technischen Anforderungen der DIN 8310 für Wasserdichtigkeit
- Druckfest bis 20 bar
- Unterdrucksicher
• Bandanstoßbreite 22 mm
• Gehäusedurchmesser 43 mm

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Auto MAX CREAM CREAM EXPERT - 100000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 HOTCH EXPERT HOTCH EXPERT HOTCH EXPERT HOTCH EXPERT HOTCH EXPERT HOTCH EXPERT HOTCH EXPERT HOTCH EXPERT HOTCH EXPERT HOTCH EXPERT HOTCH EXPERT HOTCH EXPERT HOTCH EXPERT HOTCH EXPERT HOTCH EXPERT HOTCH EXPERT HOTCH EXPERT HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CH I HOT CH I HOT CH I HOT CH I HOT CH I HOT CH I HOT CH I HOT CH I HOT CH I HOT CH I HOT CH I HOT CH I HOT CH I HOT CH I HOT CH I HOT CH I HOT CH I HOT CH I HOT CH I HOT CH I HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHI HOT CHIHINWEISE
Wasserdichtigkeit
Ihre Uhr erfüllt im Originalzustand die technischen Anforderungen nach DIN 8310 für Wasserdichtigkeit. Die statische Druckbelastung Ihrer Uhr ist in Bar angegeben. Bei jeder unserer Uhren wird die Wasserdichtigkeit einzeln geprüft. Im alltäglichen Gebrauch ist jedoch zu beachten, dass Dichtungen durch zahlreiche Einflüsse beim Tragen einer Armbanduhr mit der Zeit verschleiben bzw. altern. Wir empfehlen Ihnen, die Wasserdichtigkeit mindestens in jährlichen Abständen überprüfen zu lassen. Damit die Wasserdichtigkeit möglichst lange erhalten bleibt, spülen Sie Ihre Uhr mit Leitungswasser ab, wenn sie mit Meerwasser, Chemikalien oder Ähnlichem in Berührung gekommen sein sollte. Auch Belastungen wie Stöße und Vibrationen können nicht nur die Wasserdichtigkeit herabsetzen, sondern erhöhen auch den Verschleiß des Uhrwerkes. Schützen Sie deshalb Ihre Uhr vor unnötigen Belastungen.
Ganggenauigkeit
Die Messergebnisse zum Uhrengang sind immer Momentaufnahmen, die unter Laborbedingungen zustande kommen. Aus diesem Grund achten wir bei einer individuellen Regulation Ihrer Uhr auf die persönlichen Trageeigenschaften. Eine sichere Aussage zur Ganggenauigkeit Ihrer Uhr kann daher erst nach circa acht-wöchigem Betrieb gemacht werden. Bei Beanstandungen stellen Sie bitte den täglichen Gang über einen längeren Zeitraum fest, zum Beispiel eine Woche.
Haben Sie Fragen zu Ihrer SINN-Uhr? Unsere Mitarbeiter beraten Sie gern.
Telefon: 069 / 97 84 14 - 400
Telefax: 069 / 97 84 14 - 401
E-Mail: kundendienst@sinn.de

Ihre SINN-Uhr benötigt eine Revision, eine Reparatur, eine Umrüstung oder eine Aufarbeitung?
Mithilfe unseres Auftragsformulars können Sie uns schnell und unkompliziert alle wichtigen Daten mitteilen. Detaillierte Informationen zu unserem Auftragsformular und über die weitere Abwicklung erhalten Sie im Menü „Kundendienst“ auf www.sinn.de. Bitte beachten Sie auch unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) unter dem Punkt „Service und Reparaturen“. Sie finden die AGB auf unserer Internetseite unter www.sinn.de. Gern schicken wir Ihnen die AGB auch zu.
Sie haben die Möglichkeit, Ihre SINN-Uhr bei einem unserer zahlreichen autorisierten Händler in Deutschland abzugeben. Gerne können Sie auch persönlich im Kundendienst unseres Hauses in Frankfurt am Main vorbeikommen oder uns Ihre SINN-Uhr zusenden.
Wir empfehlen Ihnen Rück sendungen an uns ausschließlich als versich ertes und nachverfolgbares Paket durchzuführen. Auf Wunsch besteht innerhalb Deutschlands die Möglichkeit einer transportversicherten Rück holung. Unfreie Zusendungen können wir leider nicht annehmen!
Detaillierte Informationen erhalten Sie im Menü „Kundendienst“ auf www.sinn.de oder telefonisch unter 069 / 97 84 14 - 400.
Sinn
SPEZIALUHREN ZU FRANKFURT AM MAIN
© Sinn Spezialuhren GmbH
- Auflage /6th Edition
03 2019
Technische Änderungen vorbehalten.