ED 100 - Türschließer Dorma - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG ED 100 Dorma
Diese Bedienungsanleitung richtet sich an den Betreiber der mit einem
ED 100 oder ED 250 betriebenen automatischen Türanlage.
Sie ist der Person zu übergeben, die für die sichere Funktion und den technischen Unterhalt der Anlage verantwortlich ist.
Bitte lesen Sie die Anleitung sorgfältig durch.
Die Bedienungsanleitung ist griffbereit in der Nähe der Türanlage aufzubewahren.
Inhalt
Seite
-
Zu Ihrer Sicherheit 2 - 3
-
Konformitätserklärung 4
-
EG Einbauerklärung 4
-
Systemaufbau 5
-
Technische Daten 5
-
Funktionsbeschreibung 6 - 7
-
Störungen 7
-
Zubehör 8
-
Prüfbuch 9 - 15
„Originalbetriebsanleitung“
1. Zu Ihrer Sicherheit
Diese Dokumentation enthält wichtige Anweisungen für die Bedienung und den sicheren Betrieb. Lesen Sie diese Anweisungen bevor Sie den ED 100/250 verwenden.
Für Ihre Sicherheit ist es wichtig allen beiliegenden Anweisungen Folge zu leisten.
Eine falsche Bedienung kann zu schwerwiegenden Verletzungen führen.
Die Verwendung von Steuerelementen, Einstellungen oder Verfahren, die in dieser Dokumentation nicht beschrieben sind, können elektrische Schläge, Gefahren durch elektrische Spannungen/Ströme und/oder Gefahren durch mechanische Vorgänge verursachen.
Die Unterlagen sind aufzubewahren und bei einer eventuellen Weitergabe der Anlage mit zu übergeben.
In dieser Anleitung benutzte Symbole

ANMERKUNG
Eine Anmerkung macht auf wichtige Informationen aufmerksam, die Ihnen die Arbeit erleichtern.

HINWEIS
Ein Hinweis warnt vor möglichen Beschädigungen des Gerätes und erläutert, wie diese verhindert werden können.

ACHTUNG
Weist auf Gefahren hin, die zu Sachschäden, Personenschäden oder zum Tod führen können.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
ED 100 und ED 250 sind elektromechanische Drehflügel-türantriebe und dienen ausschließlich zum Öffnen und Schließen von Drehtüren im Innenbereich mit einem Türflü-gelgewicht von max. 100 bzw. 250 kg.
Beide Antriebe können sowohl ziehend mit dem
ED Gleitschienenset als auch drückend mit dem
ED Normalgestänge verwendet werden.
Die Schließkraftverläufe sind für die jeweiligen Montagearten optimiert und entsprechen den Anforderung der EN 1154.
Haftungsbeschränkung
Der ED 100/250 darf nur gemäß seiner bestimmungsgemäßen Verwendung eingesetzt werden. Eigenmächtige Änderungen am ED 100/250 schließen jede Haftung durch die DORMA GmbH + Co. KG für daraus resultierende Schäden aus.
Für die Verwendung von Zubehör, das von DORMA nicht freigegeben ist, wird keine Haftung übernommen.
Sicherheitshinweise

Arbeiten an Elektroanlagen dürfen nur von geschulten Fachkräften (Elektriker) ausgeführt werden.
- Kinder nicht mit dem ED 100/250 oder seinen Regel- und Steuereinrichtungen spielen lassen.
- Fernsteuerungen außerhalb der Reichweite von Kindern halten.
- Führen Sie niemals Metallgegenstände in die Öffnungen des ED 100/250 ein. Andernfalls besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages
- Der ED 100/250 muss vor Wasser und anderen Flüssigkeiten geschützt werden.
- Nur qualifizierte Fachleute dürfen das Netzanschlussgehäuse öffnen.
- Vor Abnahme der Abdeckhaube den ED 100/250 spannungsfrei schalten
Niedrigenergieprodukt
Der ED 100/250 erfüllt die Anforderungen einer
Niedrigenergie-Anwendung im Sinne der deutschen Norm DIN 18650
- Reduzierte dynamische Türflügel-/Berührkräfte durch niedrige Fahrgeschwindigkeiten
- Reduzierte statische Türflügel-/Berührkräfte durch Kraftbegrenzung
Eine zusätzliche Absicherung der Türanlage ist nicht vorgeschrieben.
Gefahren an Schließkanten

An automatischen Türen können an den verschiedenen Schließkanten Quetsch-, Scher-, Stoß- und Einzugsgefahren bestehen.

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Nebenschließkante Gegenschließkante HauptschließkanteGefahren durch Gleitschienenhebel und Gestänge An Gleitschienenhebel und Gestänge bestehen Quetsch- und Schergefahren.

Je nach baulicher Gegebenheit, Türvariante und Absicherungsmöglichkeit können Restgefahren (z. B. Quetschen, kraftbegrenztes Anstossen) nicht ausgeschlossen werden. Die an jeder (auch manuell betriebenen) Drehflügeltür bestehende Gefahrenstelle an der Nebenschließkante ist allen Nutzern einer Tür allgemein bekannt. Sie ist durch den Antriebs hersteller nicht beeinflussbar, und ihre Absicherung ist konstruktiv und funktionell technisch oft nicht möglich. Ein hierzu etwaiger geeigneter Klemmschutz (z.B. Gummi- oder Textilabdeckung) ist im Fachhandel erhältlich und nicht Gegenstand des Lieferumfanges.
Recycling und Entsorgung
Sowohl der ED 100/250 als auch die Verpackung bestehen zum überwiegenden Teil aus recyclefähigen Rohstoffen.
Der ED 100/250 wie auch das Zubehör gehören nicht in den Hausmüll.
Sorgen Sie dafür, dass das Altgerät und ggf. vorhandenes Zubehör einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt werden.
Beachten Sie dabei die geltenden nationalen gesetzlichen Vorschriften.
Abnahme und regelmäßige Prüfung
Als Betreiber der automatischen Tür sind Sie für die regelmäßige Prüfung der Anlage verantwortlich. Vor der ersten Inbetriebnahme ist eine Erstprüfung erforderlich, diese Abnahme muss anhand des DORMA Prüfbuches, von einer durch DORMA ausgebildete Person durchgeführt werden. Danach ist der Antrieb mindestens einmal jährlich, von einem Sachkundigen zu prüfen und ggf. zu warten. Alle Prüfungen werden in dem Prüfbuch (ab Seite 9 in dieser Bedienungsanleitung) dokumentiert. Es dient als Nachweis, dass Sie ihre Pflichten erfüllt haben und muss aufbewahrt werden.

Es empfiehlt sich mit DORMA einen Wartungsvertrag abzuschließen.
Reinigung
Reinigungsarbeiten dürfen nur bei abgeschaltetem Antrieb durchgeführt werden. Der Netzschalter ist deshalb auszuschalten. Wir empfehlen die Reinigung mit einem feuchten Tuch. Es darf kein Wasser in das Gerät gelangen. Bei Verwendung von Reinigungsmitteln muss sicher gestellt sein, dass diese für die Oberflächen geeignet sind. Das Gerät erst wieder einschalten wenn die Oberflächen trocken sind.
Verschleiß
Folgende Teile sind Verschleißteile und müssen einmal jährlich geprüft und ggf. ausgetauscht werden.
- Gestänge
- Gleitstück
• Gleitschiene
Es dürfen nur Originalersatzteile eingesetzt werden.
2. Konformitätserklärung
| Der Unterzeichner, der den nachstehenden Hersteller vertrittDORMA Deutschland GmbHDORMA Platz 158256 Ennepetal |
| erklärt hiermit, dass das ProduktED 100, ED 250 |
| in Übereinstimmung ist mit den Bestimmungen der in der Anlage aufgeführten EG-Richtlinie(n) und dass die Normen und/oder technischen Spezifikationen zur Anwendung gelangt sind, die in der Anlage in Bezug genommen werden. |
Richtlinie / Directive
| X | 2006/95/EG Niederspannungsrichtlinie / Low Voltage Directive / Directive basse tension |
| 89/106/EWG/EEC/CEE Bauprodukte / Building products / Produits de construction | |
| X | 2004/108/EG Elektromagnetische Verträglichkeit / Electromagnetic compatibility / Compatibilité électroma-gnétique |
| 2006/42/EG Maschinenrichtlinie / Machinery directive / Directive machineDie technischen Unterlagen sind erhältlich beim Manager Productcompliance unter: /The technical documentation is available from the Product Compliance Manager at: /Les documents techniques sont disponibles auprès du Manager conformité produit à l'adresse suivante: product.compliance@dorma.com |
Harmonisierte europäische Norm, nationale Regel / Harmonized European standard, national rule / Norme européenne harmonisée, disposition nationale:
| X | EN 13849-1 | X | EN 61000 - 3 - 2 | EN 179 | |
| EN ISO 12100 X EN 61000 - 3 - 3 EN 1125 | |||||
| X | EN ISO 12100-1 | EN 55014 | EN 1154 | ||
| X | EN ISO 14121-1 | X | EN 55022 | EN 1155 | |
| X | BGR 232 | X | EN 60335 - 1 | EN 1158 | |
| X | EN 61000 - 6 - 2 | X | EN 60950 - 1 | EN 1935 | |
| X E | N 61000 - 6 - 3 | EN 12209 | |||
3. EG Einbauerklärung
| Der HerstellerDORMA Deutschland GmbHDORMA Platz 158256 Ennepetal |
| erklärt hiermit, dass die unvollständige MaschineED 100, ED 250 |
| den folgenden grundlegenden Anforderungen der Maschinenrichtlinie (2006/42/EG) entspricht - Anhang I, Artikel:1.1.3, 1.1.5, 1.2.1, 1.2.3, 1.2.5, 1.2.6, 1.3.1, 1.3.2, 1.3.3, 1.3.4, 1.3.7, 1.3.8.1, 1.3.9, 1.5.1, 1.5.2, 1.5.4- 1.5.10,1.5.16, 1.6.1, 1.6.2, 1.6.3, 1.6.4, 1.7.1.1, 1.7.3, 1.7.4 |
| Die unvollständige Maschine entspricht weiterhin allen relevanten Bestimmungen der Richtlinien 2006/95/EG und2004/108/EG.Sie darf in automatischen Türanlagen gemäß der Maschinenrichtlinie eingebaut und betrieben werden, wenn der Herstellerder Anlage sicherstellt, dass alle Anforderungen, die sich aus der Maschinenrichtlinie ergeben, eingehalten werden, sowieeine EG Konformitätserklärung ausstellt.Die speziellen technischen Unterlagen wurden erstellt und sind erhältlich beim Manager Productcompliance:product.compliance@dorma.com.Sie werden einzelstaatlichen Stellen auf begründetes Verlangen elektronisch übermittelt. |
4. Systemaufbau
Antriebssystem
Das Antriebssystem beinhaltet alle Kernkomponenten.
Es wird entsprechend der Türblattbreite und des Türflügelgewichtes ausgewählt.
- Netzanschluss
- Anschlussplatine
- Doppelseitiger Achsausgang
- Antriebssystem (Motor/Getriebe/Schließerfeder)
- Schließkraftverstellung
- Steuerung
- Schaltnetzteil
- Steckplatz für DORMA Upgrade Cards
- Bedienschnittstelle mit Informationsdisplay
- Interner Programmschalter
- * Gleitschiene (Set)
- * Standard Arm
- * Verkleidung komplett
* Nicht im Lieferumfang des Antriebssystems

Umgebungstemperatur -15 bis +50 °C
Nur für trockene Räume
Spannungsversorgung
Stromaufnahme externes Zubehör max.
Allgemein
Abmessung (BxHxT)
Antriebsgewicht
Spannungsversorgung für externe Verbraucher
ED 100
Leistungsaufnahme
Schließkraft EN 1154
Öffnungsgeschwindigkeit
Schließgeschwindigkeit
ED 250
Leistungsaufnahme
Schließkraft EN 1154
Türflügelbreite Standardtüren
Türflügelbreite R&F Türen
Öffnungsgeschwindigkeit
Schließgeschwindigkeit
Luftfeuchtigkeit max. 93 %
230 V AC +/- 10 % 50 Hz
1500 mA
685 x 70 x 130 mm
12 kg
24 V DC +/- 10 %, 1,5 A
120 Watt
EN 2-4 stufenlos einstellbar (Brandschutz ab EN 3)
max. 45° / Sekunde
max. 45° / Sekunde
240 Watt
EN 4-6 stufenlos einstellbar
700 - 1600 mm
700 - 1400 mm
max. 60° / Sekunde
max. 60° / Sekunde
6. Funktionsbeschreibung
DORMA ED 100 und ED 250 sind elektromechanische Drehflügeltürantriebe die für viele Anwendungsbereiche geeignet sind. Je nach Türflügelbreite und Gewicht wird das entsprechende Gerät ausgewählt.
Während der ED 100 bei Türen bis zu 100 kg Gewicht und 1.100 mm Breite verwendet werden kann, eignet sich der ED 250 für den Gebrauch an Türen bis zu einer Breite von 1.600 mm (1.400 mm an Rauch- und Feuerschutztüren) und einem Gewicht von 250 kg.
Beide Antriebe können drückend mit einem Standard Arm und ziehend mit der Gleitschiene montiert werden und sind in diesen Varianten zur Verwendung an Rauch- und Feuerschutztüren geeignet.
Der Drehflügeltürantrieb öffnet die Tür automatisch nachdem ein Impulsgeber aktiviert wurde.
Ist eine passende Verriegelung angeschlossen, wird diese vor der Türbewegung geöffnet.
Ist die Tür geöffnet startet die eingestellte Offenhalte zeit, nach deren Ablauf die Tür wieder schließt.
Die Tür kann jederzeit manuell begangen werden, der Antrieb funktioniert dann wie ein normaler Türschließer.
Schalter
Der Netzschalter zeigt immer zum Türband, der interne Programmschalter immer zur Hauptschließkante. Der externe Programmschalter ist in der Nähe der Tür montiert.

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Netzschalter ProgrammschalterNetzschalter interner Programmschalter

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AUS AUTOMATIK AUSGANG DAUERAUF ohne Funktion STÖRUNG
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1 2 3 4 5externer Programmschalter
Programmschalter
Der Programmschalter kann intern oder extern installiert sein sowie als 4-stellige oder als 3-stellige Variante ausgeführt sein. Bei internen, 3-stelligen Programmschalter steht die Funktion AUSGANG nicht zur Verfügung.
Funktionen
Die Antriebe sind mit vier verschiedenen Funktionen, ausgestattet. Die Funktionen können am Programmschalter gewählt werden.
AUS Die Tür wird automatisch geöffnet nachdem der Impulsgeber Nacht/Bank aktiviert wurde. Die Tür schließt nachdem die Offenhaltezeit Nacht-Bank beendet ist.
AUTOMATIK Die Tür wird automatisch geöffnet nachdem ein Impulsgeber aktiviert wurde. Nach Ablauf der eingestellten Offenhaltezeit schließt die Tür wieder.
DAUERAUF Die Tür wird automatisch geöffnet und bleibt offen stehen, solange die Funktion aktiv ist.
AUSGANG Die Tür wird nur automatisch geöffnet nachdem der innere Impulsgeber oder der Impulsgeber Nacht-Bank aktiviert wurde. Nach Ablauf der eingestellten Offenhaltezeit schließt die Tür wieder.
Funktionen wählen
Am externen Programmschalter wird die Funktion durch Druck auf die entsprechende Taste gewählt (siehe links unten).
Am internen Programmschalter ist eine Kombination aus beiden Kippschaltern einzustellen:
Der vordere Schalter wird nur für die Funktion AUSGANG auf "I" geschaltet.
AUS
Beide Schalter stehen auf "0".
AUTOMATIK
Der vordere Schalter steht auf "0", der hintere Schalter steht auf "I".
DAUERAUF
Der vordere Schalter steht auf "0", der hintere Schalter steht auf "II".
AUSGANG
Der vordere Schalter steht auf "I", der hintere Schalter steht auf "I".

An das Gerät können Impulsgeber Innen, Außen, Nacht-Bank und eine Sprechanlage angeschlossen sein. Der Impulsgeber innen Befindet sich in der Regel im Innenbereich eines Gebäudes oder Raumes. Der Impulsgeber außen ist an der Außenseite des Gebäudes oder Raumes. Der Impulsgeber Nacht-Bank ist außen montiert und häufig als Kartenleser oder Schlüsseltaster ausgeführt.
Manueller Verschluss
Wenn die Tür manuell abgeschlossen wird:
- Muss der Antrieb in die Funktion AUS geschaltet werden, um Beschädigungen der Anlage zu vermeiden.
- Sofern ein Schlossschalter installiert ist wird die Antriebsfunktion automatisch abgeschaltet.
DORMA empfiehlt einen Schlossschalter zu verwenden.
Sicherheitseinrichtungen
Bereits vor der Montage müssen die benötigten Sicherheitseinrichtungen gemäß dem neuesten Stand der allgemein gültigen und länderspezifischen Normen, Gesetze, Richtlinien und Vorschriften ausgewählt werden.
Die Antriebe ED 100 und ED 250 können im Niedrig- und im Voll-Energie-Modus verwendet werden.
Niedrig-Energie-Modus
Die niedrige Fahrgeschwindigkeit der Tür vermeidet die Gefahr, die durch automatische Bewegungen entsteht weitestgehend. Die Tür öffnet sehr langsam und bietet dadurch aber eine hohe Sicherheit.
Voll-Energie-Modus
Die hohe Fahrgeschwindigkeit macht es erforderlich den Drehbereich der Tür durch Sensoren zu sichern. Am Türflügel befestigte Sicherheitssensoren überwachen den Drehbereich und es wird weitest gehend vermieden, dass Personen durch die Tür angestoßen werden.
Sicherheitssensoren auf der Bandseite
Erfassen die Sicherheitssensoren ein Hindernis:
- stoppt die Tür während der Öffnungsfahrt
- bleibt die Tür geschlossen, wenn sie sich in der Tür-Zu-Position befindet.
Ist der Überwachungsbereich wieder frei, nimmt der Antrieb seinen normalen Betrieb wieder auf.
Sicherheitssensoren auf der Bandgegenseite
Erfassen die Sicherheitssensoren ein Hindernis:
• reversiert die Tür bei der Schließfahrt
- bleibt die Tür in geöffneter Position stehen.
Ist der Überwachungsbereich wieder frei, nimmt der Antrieb seinen normalen Betrieb wieder auf.
Wartungsintervallanzeige
Wird der interne 4-stellige Programmschalter verwendet, steht eine Wartungsintervallanzeige zur Verfügung. Eine gelbe LED informiert über eine notwendige Wartung. Die Servicezähler können vom DORMA Service eingestellt werden.
Verwendung in einer Festellanlage
Bei Verwendung des Antriebs an einer Rauch- oder Feuerschutztür wird dieser in Kombination mit Rauchmeldern in der Regel in einer Feststellanlage betrieben. Dabei wird die Tür durch den Antrieb entweder, permanent (DAUERAUF) oder kurzzeitig (AUTOMATIK) offen gehalten und somit festgestellt. Im Brandfall muss die Tür aber schließen um die Ausbreitung von Rauch oder Feuer zu verhindern. Deshalb wird die Öffnungsautomatik des Antriebes automatisch abgeschaltet sobald ein angeschlossener Rauchmelder Rauch erkannt hat, dies wird am Rauchmelder durch eine rote LED angezeigt. Die Tür kann dann nur noch manuell geöffnet werden. Die Feststellung wird auch aufgehoben wenn die Spannungsversorgung unterbrochen wird. Dabei reicht es aus wenn die Versorgungsspannung unter den vorgeschriebenen Wert absinkt, was zum Beispiel beim Test einer Notstromversorgung meist der Fall ist.
Manuelle Auslösung der Feststellung
Neben der automatischen Auslösung durch einen Rauchmelder ist eine manuelle Auslösemöglichkeit vor Ort zwingend vorgeschrieben. Damit besteht die Möglichkeit die geöffnete Tür im Gefahrenfall schon zu schließen noch bevor die Rauchmelder ausgelöst haben. Die Vorgehensweise zur manuellen Auslösung unterscheidet sich je nach Ausstattung des Gerätes. Entweder ist in unmittelbarer Nähe zur Tür ein roter Taster mit der Beschriftung „Tür schließen“ vorhanden, oder die Feststellfunktion kann aufgehoben werden indem die Tür aus der Auf Position manuell geschlossen wird. Die Tür muss dabei um 10°, das entspricht je nach Türbreite ca. 10-20 cm, in Richtung Zu bewegt werden.
Wiederinbetriebnahme des Antriebes
Um die Antriebsfunktion wieder herzustellen muss ein Reset der Feststellanlage durchgeführt werden. Gemäß den gesetzlichen Vorgaben muss dieser immer manuell, durch eine Person vor Ort durchgeführt werden. Dabei ist es egal wie die Auslösung erfolgte. Der Reset kann auf mehrere Arten erfolgen.
Reset über die Türpostion
- Rauchmelder zurücksetzen (LED Anzeige ist grün)
- Tür vollständig schließen
- Tür bis zur eingestellten Öffnungsweite öffnen.
- Tür loslassen.
Reset über den Programmschalter
- Rauchmelder zurücksetzen (LED Anzeige ist grün)
- Programmschalter in Aus und wieder zurück stellen

Rauch- und Brandschutztüren erfüllen eine wichtige Funktion für ihre Sicherheit. Dies ist aber nur gegeben wenn die Türen im Gefahrenfall auch einwandfrei schließen. Verwenden Sie deshalb zum Feststellen der Tür keine zusätzlichen Keile oder Gegenstände die das Schließen verhindern könnten.
7. Stö rung en
Funktionsstörungen können viele Ursachen haben.
Häufig liegt die Ursache in den Umfeldbedingungen, daher versucht der Antrieb diese zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Dabei unterbricht der Antrieb die aktuelle Funktion und startet nach einer Wartezeit oder erneuter Impulsgabe wieder von neuem. Gelingt dies nicht, wird die automatische Antriebs funktion abgeschaltet und eine Störungsmeldung ausgegeben.
Die Anzeige erfolgt durch eine rote LED am Programmschalter.
Die Anzeige blinkt oder zeigt Dauerlicht an und weist auf eine Störung hin, die durch den DORMA Service behoben werden muss.
Selbsthilfe bei Störungen
Zum Reset von Fehlermeldungen stehen die folgenden Möglichkeiten zur Verfügung:
- Umschalten des Programmschalters in AUS oder Zurücksetzen durch Drücken der Reset Taste der Bedienschnittstelle bei geöffneter Verkleidung.
8. Zubehör
Elektrischer Anschluss
Neben dem umfangreichen DORMA Zubehör sind viele Impulsgeber, Verriegelungen, Sicherheitssensoren und weiteres Zubehör anderer Hersteller verfügbar, die mit den Antrieben ED 100 und ED 250 betrieben werden könnten. Alle Geräte die von DORMA zur Verwendung mit den Antrieben ED 100 und ED 250 geprüft und freigegebene wurden, sind in der Positivliste Zubehör aufgeführt.
www.dorma.com/positivliste
Für Geräte die nicht in der Positivliste aufgenommen sind kann DORMA keine Kompatibilität garantieren. Werden die Geräte trotzdem verwendet, kann dies zur Folge haben, dass nicht der volle Funktionsumfang der Antriebe zur Verfügung steht oder die Geräte nicht ordnungsgemäß funktionieren. Auch sind Beschädigungen des Antriebes oder des angeschlossenen Gerätes möglich.
Impulsgeber
Als Impulsgeber werden allgemein Geräte folgender Bauart bezeichnet:
• Radarbewegungsmelder
• Passiver Infrarotbewegungsmelder
- Taster
- Schalter
- Sensortaster
- Funk, IR Empfänger
• Zutrittskontrollsysteme
- Telefonanlagen und Sprechanlagen
- Netzreset. Ausschalten des Netzschalters.
Wiedereinschalten nach 10 Sekunden.
Vor der Quittierung einer Fehlermeldung sollte stets die Analyse und Beseitigung der Ursache stehen.
Sollte die Tür dennoch nicht schließen bzw. öffnen, müssen folgende Punkte überprüft werden:
- Netzspannung vorhanden?
- Netzschalter eingeschaltet?
- Tür frei beweglich?
- Tür manuell verschlossen, Abschaltung (Schlossschalter) aktiviert?
- Richtige Funktion mit dem Programmschalter gewählt?
• Drehbereich der Tür frei von Hindernissen?
• Feststellanlage ausgelöst?
Sind die alle genannten Punkte überprüft und es ist trotzdem keine Funktion vorhanden, muss die Ursache durch den DORMA Service behoben werden.
Mindestanforderungen
Betriebsspannung bei Versorgung durch den Antrieb: 24 V DC +/- 10%
Impulsdauer: min. 200 ms
Potentialfreier Ausgang: (Bei Verwendung am Signaleingang innen, Außenmelder oder Nacht/Bank)
Spannungsbehafteter Ausgang (Telefonanlagen): max. 24 V DC/AC +/- 10%
Verriegelung
Als Verriegelungen werden allgemein Geräte folgender Bauart bezeichnet:
• Elektrische Türöffner (E-Öffner)
- Motorschlösser mit Rückmeldekontakt
- Mehrpunktverriegelungen mit Rückmeldekontakt
- Haftmagnete
Motorschlösser/Mehrpunktverriegelungen ohne Riegelrückmeldung können nicht direkt an den Antrieb angeschlossen werden. Um den sicheren Betrieb von der Kombination Antrieb und Verriegelung zu gewährleisten, muss die Verriegelung folgender Spezifikation entsprechen:
Mindestanforderungen
Betriebsspannung bei Versorgung durch den Antrieb: 24 V DC +/- 10%
Betriebsspannung bei externer Versorgung: max. 48 V DC/AC
Belastung des Kontaktes Relais Verriegelung: max. 1 A
Einschaltdauer elektrischer Türöffner: min. 30 %
Einschaltdauer Motorschloss: 100 %
9. Prüfbuch
Erstinbetriebnahme
Antrieb
Typ
Baujahr
Fabrik-Nr.
Inbetriebnahme am:
Hersteller
Errichter
Betreiber
Betriebsort
Mechanik
Anzahl
der Türflügel
Abmessung
je Türflügel
Gewicht
je Türflügel
Lichte Weite
(Öffnungsweite)
Gestänge
Normalgestänge,
drückend
Gleitschiene,
ziehend
Werkstoff
Rahmen
Füllung:
Achsverlängerung
9 mm

30 mm

60 mm

90 mm

Impulsgeber (z.B. Radar, Taster, Schalter usw.)
Sonstiges
Name des Prüfers
Unterschrift
Überprüfung gemäß der BG Regeln für kraftbetätigte Fenster, Türen und Tore. Die Anlage ist mindestens einmal jährlich von einem Sachkundigen zu überprüfen.
Grundsätze für die Prüfung von kraftbetätigten Fenstern, Türen und Toren
Die sicherheitstechnischen Anforderungen an kraftbetätigte Fenster, Türen und Toren sind in den BG-Regeln für kraftbetätigte Fenster, Türen und Toren (BGR 232) und in der DIN 18650 geregelt. Die BG-Regeln konkretisieren die §§9, 10 und 11 der Abeitsstättenverordnung.
Nach Abschnitt 6 der BG-Regel müssen kraftbetätigte Fenster, Türen und Tore vor der ersten Inbetriebnahme und nach Bedarf, jedoch jährlich mindestens einmal, von einem Sachkundigen geprüft werden.
Diese Prüfung ist nicht mit einer Wartung gleichzusetzen. Bei der Prüfung werden festgestellten Mängel nicht behoben. Die Prüfung zeigt die Mängel auf, die bei der Wartung behoben werden müssen.
Sachkundige sind Personen, die aufgrund ihrer fachlichen Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet der kraftbetätigten Fenster, Türen und Tore haben und mit den einschlägigen staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, Unfallverhütungvorschriften, Richtlinien und allgemein anerkannten Regeln der Technik (z.B. VDE-Bestimmungen, DIN-Blätter) soweit vertraut sind, dass sie den arbeitssicheren Zustand von kraftbetätigten Fenstern, Türen und Toren beurteilen können. Zu diesen Personen zählen z.B. Fachkräfte der Hersteller-oder Lieferfirmen, einschlägig erfahrene Fachkräfte des Betreibers oder sonstige Personen mit entsprechender Sachkunde. Der Sachkundige muss, für die Inbetriebnahme, vom Hersteller authorisiert sein *DIN 18 650.
Sachkundige haben ihre Begutachtung objektiv vom Standpunkt der Arbeitssicherheit aus abzugeben, unbeeinflußt von anderen z.B. wirtschaftlichen Umständen.
Die nachstehende Zusammenstellung der Teile und Funktionen, die der Prüfung zu unterziehen sind, ist als Hilfe für die Prüfung durch den Sachkundigen gedacht.
Sie wird im einzelnen zu kürzen oder zu erweitern sein. Im wesentlichen sind Sicht- und Funktionsprüfungen durchzuführen, bei denen Vollständigkeit, Zustand und Wirksamkeit der Bauteile und Sicherheitseinrichtungen festgestellt werden. Die separaten Prüfanleitungen der einzelnen Türtypen sind zu beachten.
Prüfungsnachweis Erstprüfung
1. Allgemeines
1.1 Vollständigkeit der Anlage
1.2 Montageausführung
1.3 Anschlüsse/Zuleitungen
1.4 Führungs- und Tragschienen
1.5 Kraftübertragungen/Inkrementalgeber
1.6 Lagerungen
1.7 Verkleidung
1.8 Beschichtung, Korrossionsschutz
1.9 Vollständigkeit der Dokumentationsunterlagen
2. Sicherheitseinrichtungen gem. Risikobewertung prüfen
2.1 Panikfunktion
2.2 Fingerschutz (Quetsch-, Scher-und Einzugsstellen)
2.3 Notöffnung/Gummiseil/Hilfsantrieb
2.4 Sicherheitssensorik / Sensorüberwachung
2.5 Reversier-/ und Stoppeinrichtungen
2.6 Kontaktleisten
27 Kraftbegrenzung
2.8 Notbefehlseinrichtungen
3. Steuerorgane
3.1 Taster / Schalter
3.2 Kontaktmatten
3.3 Sensorleisten
3.5 Kartenleser
3.6 Bewegungsmelder
3.4 Funk-/ Fernsteuerungen
4. Funktion
4.1 Öffner (Endschalter)
4.2 Schließer (Endschalter)
4.3. Verriegelung, Abschaltung
4.4. Abschaltung für Sicherheitseinrichtungen
4.5. Nothandbetätigung
5. Funktionen der Anlage in allen Schalterstellungen prüfen
5.1 AUS
5.2 AUTOMATIK
5.3 DAUERAUF
5.4 AUSGANG
Wiederkehrende Prüfung und Wartung
Die Prüfung und Wartung des automatischen Türsystems dient der Personen- und Betriebssicherheit sowie der langfristigen Zuverlässigkeit und dem Werterhalt.
Folgende Punkte sind durchzuführen:
1 Antrieb auf Dichtigkeit prüfen
2 Gestänge bzw. Gleitschiene prüfen
3 Türflügel auf leichten Lauf prüfen
4 Alle elektrischen und hydraulischen Elemente prüfen
5 Schließfolgeregelung prüfen
6 Sämtliche Sicherheitseinrichtungen prüfen
7 Sämtliche Befestigungselemente prüfen
8 Sämtliche Steuereinrichtungen prüfen
9 Funktionskontrolle vornehmen
10 Service-Plakette anbringen
11 Verschleißteile prüfen
- Gestänge
• Gleitstück - Gleitschiene
Es dürfen nur Originalersatzteile eingesetzt werden.
Hinweise!
Ja Nein
Not-Befehlseinrichtung vorhanden?
Überwacht die Sicherheitssensorik die komplette Türbreite?
Überwacht der Antrieb die
Sicherheits-sensorik?
Ist die Nebenschließkante abgesichert
(z.B. Fingerschutzrollo)?
Werden die geforderten Sicherheitsabstände eingehalten?
Bei gewählter Absicherung mit Kraftbegrenzung. Werden die Kräfte eingehalten?
Sollten sicherheitsrelevante Mängel vorliegen, werden diese im Prüfbuch und auf dem Leistungsnachweis dokumentiert. Der Betreiber ist aufgefordert die festgestellten Mängel zu beheben, damit die Personen- und Betriebssicherheit gewährleistet ist. Inwieweit die Anlage trotz Mängel betrieben werden kann, hängt entscheidend von der Nutzungsart ab und liegt im Ermessen des Betreibers.
Nach der Mängelbehebung kann eine erneute Prüfung durchgeführt werden.
Ergebnisse der Prüfungen und Wartungen
Umfang, Ergebnis und Zeitpunkt der Prüfungen sind in der nachfolgenden Tabelle zu dokumentieren und mindestens ein Jahr beim Betreiber aufzubewahren.
Am Antrieb wird die Service Plakette mit dem Datum der nächsten Prüfung angebracht.
| Datum Prüfungsbefund und erforderliche Maßnahmen (ggf. auf beigefügte Anlage verweisen) | Unterschrift des Prüfers, mit Angabe der Firma | Mängel beseitigt Datum/Unterschrift Angabe der Firma |
| Datum Prüfungsbefund und erforderliche Maßnahmen (ggf. auf beigefügte Anlage verweisen) | Unterschrift des Prüfers, mit Angabe der Firma | Mängel beseitigt Datum/Unterschrift Angabe der Firma | |
DORMA
Der
Kundendienst
gehörtdazu
UndfüralleFragen, diedenDORM A Kundendienstbetreffen, habenwir eineService-Hotlineeingerichtet:
DORMA
SERVICE
HOTLINE
0800-5240246
mo. - fr.7.00-21.00Uhr
sa.7.00-17.00Uhr
DORMA Deutschland GmbH
DORMA Platz 1
58256 ENNEPETAL
DEUTSCHLAND
Tel. +49 2333 793-0
Fax +49 2333 793-4950
www.dorma.com
