240 automatic - Säge DOLMAR - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Kettensäge |
| Marke | Dolmar |
| Modell | 240 automatic |
| Motorart | Benzinmotor |
| Hubraum | 40 cm³ |
| Leistung | 2,0 kW |
| Schienenlänge | 40 cm |
| Kettenteilung | 3/8" |
| Gewicht | 4,5 kg (ohne Schiene und Kette) |
| Tankinhalt | 0,35 l |
| Ölbehälterinhalt | 0,25 l |
| Kettenbremse | Ja |
| Handschutz | Vorderer und hinterer Handschutz |
| Antivibrationssystem | Ja |
| Kettenölautomatik | Ja, automatische Dosierung |
| Luftfilter | Langzeit-Luftfilter |
| Zündkerze | NGK BPMR7A |
| Schalldruckpegel | 94 dB(A) |
| Schallleistungspegel | 105 dB(A) |
| Vibrationspegel (vorne/hinten) | 3,5 / 4,0 m/s² |
| Abmessungen (LxBxH) | 380 x 200 x 260 mm |
| Wartungsintervall Luftfilter | Alle 10 Betriebsstunden reinigen |
| Schwert und Kette | Dolmar Originalzubehör |
Häufig gestellte Fragen - 240 automatic DOLMAR
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BEDIENUNGSANLEITUNG 240 automatic DOLMAR
| Technische Beschreibung | Seite |
| Technische Daten | 3-5 |
| Aufbau der DOLMAR 240 automatic | 6 |
| Die wichtigsten Einzelteile | 7 |
| Gesamt-Abmessungen | 8-9 |
| Fundamentplan | 9 |
| Zusammenbau | 10 |
| Anschluß an das Stromnetz | 11 |
| Sicherheitsvorschriften | 11 |
| Checkliste | 11 |
| Elektro-Schaltplan | 12 |
| Arbeitsablauf | 13 |
| Hydraulische Regelung | 14-15 |
Pflege und Wartung
| Sägeschiene | 15 |
| Sägekette | 16-17 |
| Schärfanleitung | 17 |
| Kettenrad | 18 |
| Schienenkopf und Kettenrolle | 18 |
| Ölpumpe für Sägekettenschmierung | 19 |
| Motor - Keilriemenantrieb - Schwenkkopf | 19-20 |
| Hydraulik-Anlage | 21-24 |
| Schmierstofftabelle | 24 |
| Fernbedienung | 25 |
| Behebung von Störungen | 26 |
Die DOLMAR 240 automatic wird den Anforderungen von einer einfachen Ablängsäge bis zum Vollautomaten, gekoppelt mit Transport- und Spannvorrichtung des Rollenganges oder Kettenförderers gerecht. Beachten Sie bei Ihrer Planung:
Schnittguttransport von rechts, Schaltbügel Rechtsausführung.
Schnittguttransport von links, Schaltbügel Linksausführung.
Erhalten Sie sich die hohe Leistung der DOLMAR 240 automatic durch fachgerechte Pflege und sorgen Sie für korrekte Bedienung. Die meisten Verschleißteile können Sie selber auswechseln, größere Reparaturen sollten Sie vom Fachmann machen lassen.
Wichtig: Sofort Garantiekarte ausfüllen und zurücksenden! Bei Schäden, die durch eigenmächtige technische Änderungen entstehen, wird keine Garantie geleistet!
Technische Daten
| Sägemotor | Drehstrom-Motor 13,5 kW bei 40% ED, 380 Volt/50 Hz. Auf Wunsch auch andere Spannungen und Frequenzen.Drehzahl 2900 U/min.Einschaltung über Sterndreieck-Schütz mit Motorschutz-Relais.Gegen Kurzschluß mit Schmelzsicherung 50 Ampere abgesichert.Antrieb der Sägevorrichtung: Untersetzungsgetriebe mit 4-fachem Keilriementrieb nachspannbar. |
| Hydraulik-Pumpe | Antrieb:Drehstrom-Motor 0,55 kW, 220/380 V/50 Hz, Drehzahl 1400 U/min.Einschaltung direkt über Schütz mit Motorschutz-Relais. Gegen Kurzschluß mit Schmelzsicherung 6 Ampere abgesichert.Pumpe:ZahnradpumpeFördermenge Q = 5,6 Liter/minBetriebsdruck p = 80 bar |
| Hydraulik-Ölbehälter | 20 Liter InhaltHydraulik-Öl: Viskosität ca. 29cSt (4 E) bei 50°C. |
| Hydraulik-Steuerung | Durch Elektro-Magnet-Ventile 220 Volt/50 Hz. |
| Gesamtsteuerung der Schwenksäge | Drucktasten-Auslösung mit Programmfolge-Schaltung durchEndschalter und Schütze. |
| Bedienungspult | Drucktasten-Schaltung für:Sägenmotor ein - ausHydraulik-Motor ein - ausSägevorrichtung senken - halt - hebenNot - aus Ausschaltung der Motoren und der Steu-erungDas Bedienungspult ist durch eine Vielpolsteckverbindung mit der Schwenksäge verbunden. |
| Sägevorrichtung | DOLMAR-Sägeschiene mit Einlagefedern für Zweilaschen-Sägekette doppelseitig verwendbar.Sägeschienenlänge und nutzbare Schnittlänge siehe Tabelle Seite 8.Sägekette: Original DOLMAR-Zweilaschen-Spitzzahn-Sägekette Modell 195Sägekettengeschwindigkeit: 12,8 m/sek.Sägekettenschmierung:Automatisch durch - im Schienenkopf eingebaute - Ölpumpe mit einstellbarer Mengenregulierung. Der Öltank faßt 0,9 Liter. Ölsorte:Spezial-Sägeketten-Medium mit Haftzusatz. |
| Schnittleistung | 1,1–1,6 qm/min. je nach Holzart und Holzbeschaffenheit. Siehe Schnittleistungsdiagramm Seite 4–5Gewichte und Abmessungen (siehe Tabelle Seite 8). |
Schnittleistungsdiagramm
Schnittzeit im Holz mit Spitzzahn - Sägekette Mod. 195
Buche

line
| Stamm - φ | Schnittleistung [m²/min] | | --------- | ------------------------ | | 20 | 1.6 | | 40 | 1.5 | | 60 | 1.4 | | 80 | 1.3 | | 100 | 1.2 | | 120 | 1.1 | | 140 | 1.0 | | 160 | 0.9 |obere Linie = frisches Holz
mittlere Linie = halb trockenes Holz
untere Linie = fast trockenes Holz
Schnittleistungsdiagramm
Schnittzeit im Holz mit
Spitzzahn - Sägekette Mod. 195
Fichte

line
| Stamm - Φ | Schnittleistung [m²/min] | | --------- | ------------------------ | | 2 sec | 2.0 | | 3 sec | 1.8 | | 6 | 1.6 | | 8 | 1.4 | | 10 | 1.2 | | 12 | 1.0 | | 15 | 0.8 | | 20 | 0.6 | | 25 | 0.4 | | 30 | 0.2 | | 40 | 0.0 | | 50 | 0.0 | | 60 | 0.0 | | 80 | 0.0 | | 100 | 0.0 | | 120 | 0.0 | | 140 | 0.0 | | 160 | 0.0 |obere Linie = frisches Holz
mittlere: Line = halb trackenes Holz
untere Linie = fast trockenes Holz
Aufbau der DOLMAR 240 automatic
| Die DOLMAR-Schwenksäge ist für den stationären Einsatz vorgesehen. Unter Berücksichtigung des Arbeitsablaufes und der zu schneidenden Hölzer muß die DOLMAR 240 automatic auf einem Fundament fest verankert werden.Beim Aufbau der DOLMAR 240 automatic wurde besonderer Wert auf zusammenhängende Baugruppen gelegt. Dieses Baukastenprinzip hat den Vorteil einfacher Wartungsarbeiten und eines übersichtlichen Aufbaus.(Die nachfolgenden Ziffern sind bezogen auf die Abbildung Seite 7). | |
| Unterer Teil | Antriebseinheit bestehend aus Drehstrommotor und Keilriemengetriebe, Lagerbock mit Kettenrad, Schienenschwenkkopf mit Endschalter (6).Der Drehstrommotor ist mit Spannschienen zum Spannen des vierfachen Keilriementriebs in dem Bockrahmen (1) befestigt und treibt über die Keilriemen und das Kettenzahnrad (6) die Sägekette (11) an. |
| Mittlerer Teil | Hydraulik-Aggregat bestehend aus Ölbehälter, Hydraulikpumpe mit Antriebsmotor sowie Steuerelementen komplett montiert und verrohrt auf einer Grundplatte (3). Hinter dem Hydraulikaggregat befindet sich die Elektroeinheit komplett montiert in Schaltkästen (4), bestehend aus: automatischem Sterndreieckschütz mit Motorschutzschalter und Zeitrelais für den Sägenmotor und Schütz mit Motorschutzschalter für den Hydraulikmotor, Schmelzsicherungen für Sägenmotor, Hydraulikmotor und Steuerkreis. Der Sicherungskasten ist gleichzeitig für Elektroanschluß der Stromzuführung versehen. |
| Oberer Teil | Schaltpult (5) mit allen Impulsschaltern zur Betätigung der Schwenksäge und den Betriebskontrollampen. Das Schaltpult ist durch eine 16-polige Steckverbindung mit der Elektroeinheit verbunden. Im Falle einer Fernsteuerung kann das Schaltpult in einen Zentralsteuerstand verlegt werden und mit einem entsprechenden Verlängerungskabel mit der Elektroeinheit der Schwenksäge verbunden werden. |
| Sägevorrichtung | Die Sägevorrichtung besteht aus Sägeschiene mit Einlagefedern (9), Schutzstange (12), Sägekette (11) und Schienenkopf (13).Die Sägekette läuft in der Führungsnut (10) der Sägeschiene und über eine federnde Kettenrolle (15), die sich im Schienenkopf (13) befindet. Durch Drehen des Handrades (16) wird die Federung der Kettenrolle verändert und die richtige Spannung der Sägekette erreicht. Die Kettenrolle treibt außerdem die automatische Ölpumpe an, die sich, wie auch der Öltank, im Schienenkopf befindet (13).Die automatische Ölpumpe sorgt während des Sägens für eine konstante Schmierung der Sägekette und der Sägeschienennut. Die Fördermenge des Sägekettenöles, und damit die Stärke der Schmierung, ist mit einer Mengen-Regulierungsschraube einstellbar.Die DOLMAR 240 automatic wird mit der gewünschten Sägeschienenlänge und der entsprechenden Sägekette geliefert.Zusätzliche Sägeschienen und Sägeketten für andere Schnittlängen passen zu jeder DOLMAR 240 automatic. Eine entsprechend lange Schutzstange (12) muß unbedingt mitbestellt werden. Die Schutzstange verhindert, daß Fremdkörper aus der Schnittfuge geschleudert werden und bietet einen wirksamen Unfallschutz. |

Die wichtigsten Einzelteile

text_image
18 12 13 16 11 10b 9 14 10a 15 5 L L 1 20 21 2 6 8 7 19 3 4 DOLMAR 240 automatic DOLMAR 240 automatic1 Bockrahmen
2 Antriebseinheit
3 Hydraulik-Aggregat
4 Elektroeinheit
5 Schaltpult
(Bedienungspult)
6 Schwenkkopf mit Kettenrad und Endschalter
7 Kettenradschutz
8 Befestigungsschrauben für Sägeschiene und Kettenradschutz
9 Sägeschiene
10 a) obere Sägeschienennut
b) untere Sägeschienennut
11 Sägekette
(L=Laufrichtung der Sägekette)
12 Schutzstange
13 Schienenkopf mit Öltank und automatischer Ölpumpe für die Sägekettenschmierung
14 Schutzklappe (dahinter befindet sich die Kettenrolle)
15 Kettenrolle - federnd gelagert
16 Handrad zum Spannen der Sägekette
18 Späneabweiser
19 linkes Seitenblech
20 rechtes Seitenblech
21 Ringschrauben
Gesamt-Abmessungen
| Sägeschienen | Sägekette | ||
| Schienenlänge A cm/Zoll | Nutzbare Schnittlänge max. Stamm ∅ B cm | Mitte Stammauflage bis Grundrahmen L cm | Modell 195 (Anzahl der Glieder) |
| 100/40" | 85 | 46 | 76 |
| 125/50" | 105 | 58 | 90 |
| 150/60" | 125 | 70 | 103 |
| 175/70" | 145 | 82 | 116 |
| 200/80" | 165 | 94 | 130 |
| 225/90" | 185 | 106 | 143 |
| 250/100" | 205 | 118 | 156 |
| Gewicht | Gesamt-Abmessungen | |||
| Schienenlänge cm/Zoll | mit Schiene und Kette kg | Länge c mm | Höhe d mm | Breite e mm |
| 100/ 40" | 344 | 2400 | 1850 | 590 |
| 125/ 50" | 346 | 2650 | 2095 | 590 |
| 150/ 60" | 348 | 2900 | 2340 | 590 |
| 175/ 70" | 350 | 3150 | 2585 | 590 |
| 200/ 80" | 352 | 3400 | 2830 | 590 |
| 225/ 90" | 354 | 3650 | 3070 | 590 |
| 250/ 100" | 356 | 3900 | 3315 | 590 |
Gesamt - Abmessungen (Maße in mm)

text_image
78° B 2° L A 155 325 1075 D
text_image
1015 350 e 700 CFundamentplan

text_image
250 80 100 x 40 300 min. Betonsockel B 160 mit 5 Steinschrauben M 12 x 200 DIN 529
text_image
325 25 80 540 720 1035 65 460 720 90Zusammenbau
Aus Transportgründen wird die DOLMAR 240 automatic zerlegt ge-liefert:
a) Gehäuse mit Motor, Schwenkkopf, Keilriementrieb, Hydraulik-Aggregat, Schaltkasten und Schaltpult
b) Sägeschiene
c) Sägekette
d) Schienenkopf
e) Schutzstange
(Die nachfolgenden Ziffern sind bezogen auf die Abbildung Seite 7) Schienenkopf auf Sägeschiene montieren:
Kettenradschutz (7) entfernen, Schiene (9) auf die 4 Befestigungsschrauben (8) schieben, Kette (11) auf das Kettenrad (6) legen, Kettenradschutz montieren und festziehen.
Sägekette auflegen: Die Kettenrolle (15) wird durch Linksdrehen des Handrades (16) bis an das Ende der Sägeschiene verschoben (Bild 1). Jetzt kann die Sägekette (11) in die Sägeschienennut (10) und schließlich über die Kettenrolle gelegt werden.
Beachten Sie die richtige Laufrichtung (L) der Sägekette: Die Schneidkanten der Zähne in der oberen Sägeschienennut müssen in Richtung Schienenkopf (13) zeigen.

Sägekette spannen: Handrad (16) rechtsherum drehen, bis sich die Sägekette in die untere Sägeschienennut straff einlegt - evtl. nachhelfen - und in der Sägeschienenmitte noch etwa 1-2 cm abheben läßt (Bild 2).
Schutzstange (12) am Schwenkkopf (6) einhängen und am Schienen-kopf anschrauben.
Vor Anschluß an das Stromnetz und Inbetriebnahme der Schwenksäge den Öltank im Schienenkopf (13) mit Sägeketten-Medium (mit Haftzusatz) füllen, Füllmenge 0,9 Liter.

Der Hydrauliköl-Behälter ist vom Werk gefüllt, (richtigen Ölstand kontrollieren). – Motor- und Keilriemenantriebswellen sind vom Werk mit Schmiermitteln versehen. – Die vier Ringschrauben (21) am Bockrahmen sind gegen die Verschlußschrauben (im Werkzeugsatz enthalten) auszutauschen.
Anschluß an das Stromnetz
Der erste Anschluß der DOLMAR 240 automatic sollte vom Elektrofachmann gemacht werden, der auch für eine vorschriftsmäßige Erdung der Anlage sorgt. Hierbei ist zu beachten, daß »Nulleiter« in fest verlegten Anlagen keine Erdleitung im Sinne der Sicherheitsvorschriften sind:
Stromanschluß: bei 380 Volt/50 Hz
bis 50 m Kabellänge NSH 4x4
ab 50 m Kabellänge NSH 4x6
Richtige Sicherungen siehe »Technische Daten« Seite 3. Bei der DOLMAR 240 automatic sind die elektrischen Anschlüsse laut Schaltplan installiert.
Vor Anschluß an das Stromnetz darauf achten, daß die Schalter nicht eingeschaltet sind! (Hauptschalter »Notaus« muß eingedrückt sein!) Anschluß des Stromzuführungskabels im Sicherungskasten nach Schaltplan.
Achten Sie auf die vorgeschriebene Drehrichtung des Motors: Das Kettenrad muß sich so drehen, daß die Sägekette in der oberen Schienennut in Richtung (L) zum Schienenkopf läuft.
Achtung! Bei falscher Drehrichtung sofort ausschalten, sonst wird das Pumpenaggregat beschädigt!
Sicherheits- vorschriften
Immer mit Schutzhelm arbeiten
Es darf sich niemand im Schwenkbereich der Sägevorrichtung aufhalten.
Lassen Sie die erste Installation der Elektroanlage einer Schwenksäge durch einen Fachmann auf Sicherheit prüfen.
Neue Sägeketten nach kurzer Einlaufzeit unbedingt nachspannen. Alle Schrauben und Muttern regelmäßig auf festen Sitz prüfen. Öl einfüllen nur bei eingedrücktem Not-Aus-Schalter.
Lassen Sie Reparaturen an der Elektroanlage nur durch einen Fachmann ausführen.
Checkliste
Hat die DOLMAR 240 automatic ein festes Fundament?
Ist der Zusammenbau und der Anschluß an das Stromnetz richtig ausgeführt?
Ist die Schutzstange angebracht?
Hat der Elektromotor die richtige Drehrichtung?
Hat die Sägekette die richtige Laufrichtung (L)?
Ist der Öltank am Schienenkopf für die Sägekettenschmierung mit sauberem DOLMAR-Sägeketten-Medium mit Haftzusatz gefüllt und die richtige Öl-Fördermenge eingestellt?
Ist die Hydraulik-Anlage entlüftet?
Sind die zu schneidenden Hölzer vor Verdrehen gesichert?

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Elektro - Schaltplan DOLMAR 240 automatic S T Mp Sl. Bockrabiner 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 b10 c4 b11 c5 b10 c4 b11 c5 b10 c4 b11 c5 b10 c4 b11 c5 b10 c4 b11 c5 b10 c4 b11 c5 b10 c4 b11 c5 b10 c4 b11 c5 b10 c4 b11 c5 b10 c4 b11 c5Arbeitsablauf
Durch Druck auf den Taster »Senken« läuft der gesamte Arbeitsvorgang einschließlich Rücklauf der Sägevorrichtung in die Ausgangsstellung automatisch nach folgendem Plan ab:
a) Sägevorrichtung senkt sich
bis zum Schnittgut.
c) Während des Schnittes regeln sich Menge und Druck der Vorschubhydraulik automatisch je nach Holzart und Beschaffenheit, um eine maximale Schnittleistung zu erreichen.
d) Hat die Sägevorrichtung die untere Position erreicht, wird automatisch durch Endschalter auf »Heben« umgesteuert. Die Sägevorrichtung kehrt im Eilrücklauf in die obere Ausgangsposition zurück und bleibt in dieser Position stehen!
In diesen automatischen Ablauf kann jederzeit manuell eingegriffen werden. Die Sägevorrichtung kann in jeder Position durch Betätigen des Tasters »Halt« angehalten und anschließend durch Betätigen der Taster »Heben« und »Senken« wieder in Bewegung gesetzt werden. Während des Vorganges »Senken« kann sofort durch Betätigen des Tasters »Heben« der Senkvorgang in Heben umgekehrt werden.
Durch Betätigen des Pilzdrucktasters »Notaus« in der Mitte des Armaturenbrettes fällt der gesamte Steuerkreis und der Hauptstromkreis aus, das heißt, Sägenmotor und Hydraulikpumpenmotor werden ausgeschaltet. Nach Entriegeln des Pilzdrucktasters erfolgt kein automatischer Neuanlauf. Inbetriebnahme wie zuvor beschrieben neu einleiten.

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Schaltpult Hydraulikmotor Ein Aus Sägenmotor Ein Aus senken halt heben Hauptschalter „Notaus" Bild 4
flowchart
graph TD
A["HV 1"] --> B["Component ①"]
B --> C["Component ②"]
C --> D["Component ③"]
D --> E["Component ④"]
E --> F["Component ⑤"]
F --> G["Component ⑥"]
G --> H["Component ⑦"]
H --> I["Component ⑧"]
I --> J["Component ⑨"]
J --> K["Component ⑩"]
K --> L["Component ⑪"]
L --> M["Component ⑬"]
M --> N["Component ⑦"]
N --> O["Component ⑧"]
O --> P["Component ⑨"]
P --> Q["MV 2"]
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style E fill:#cff,stroke:#333
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style P fill:#cfc,stroke:#333
style Q fill:#fcc,stroke:#333
- Ölbehälter
- Luftfilter
- Rücklauffilter
4 Pumpe - Druckbegrenzungsventil
- Magnetventil MV 1
- Vorspannventil
- Druckbegrenzungsventil
- Drosselrückschlagventil
- Magnetventil MV2
Hydraulik - Schaltplan
DOLMAR 240 automatic
Hydraulische Regelung
Die Vorschubgeschwindigkeit der Sägevorrichtung ist hydraulisch geregeit. Durch ein einstellbares Drosselrückschlagventil kann die Vorschubdrucksteigerung bis zur zulässigen Belastung des Sägenmotors vorgewählt werden. Bei einer weiteren Drucksteigerung öffnet sich ein fest eingestelltes Druckbegrenzungsventil, welches sekundär je nach dem Gegendruck aufgrund des zurückfließenden Hydrauliköls ebenfalls die Mengenregulierung und somit den Vorschub beeinflußt. Je nach Schnittwiderstand kann also die Vorschubgeschwindigkeit bis auf Null absinken bei konstantem Vorschubdruck. Die vorgewählte Vorschubgeschwindigkeit regelt den Vorschubdruck während des Schnittvorganges.
Der Rücklauf der Sägevor-
richtung ist grundsätzlich als Eilrücklauf ausgelegt.
Sägenmotor und Hydraulikmotor sind durch Schmelzsicherungen gegen Kurzschluß abgesichert. Wird der Sägenmotor während des Schnittes überlastet, so spricht der Bimetall-Motorschutzschalter an und schaltet den Motor ab. Dieser Schutzschalter wird automatisch wieder betriebsbereit, nachdem er abgekühlt ist. Bei Überlastung wird gleichzeitig durch einen Hilfskontakt der Steuerkreis ausgeschaltet. Durch Betätigung des Tasters »Sägenmotor« läuft der Motor wieder an. Das gleiche gilt auch für den Hydraulikmotor.
Pflege und Wartung
Die wichtigsten Wartungsarbeiten sind regelmäßig an der Sägevorrichtung (Kapitel »Sägeschiene – Sägekette – Kettenrad«) auszuführen. Die allgemeine Pflege besteht darin, die Schwenksäge von Staub und Sägemehl weitmöglichst freizuhalten.
Lassen Sie die Schwenksäge in längeren Betriebspausen mit einer Plane abdecken und blanke Teile wie Sägeschiene, Schrauben und Muttern gelegentlich einfetten.
Sämtliche Teile Ihrer Schwenksäge finden Sie in der separaten Er- satzteilliste.
Sägeschiene
Die DOLMAR-Sägeschiene besteht aus einem Stahlkern und zwei äußeren Deckblechen aus Federbandstahl. Die Deckbleche bilden oben und unten eine Nut, in der die Sägekette sicher geführt wird, ohne zu verkanten. Der Stahlkern wird von zwei Einlagefedern (oben und unten je eine) vor Verschleiß geschützt. Auf diesen Einlagefedern gleitet die Sägekette während ihres Umlaufs. Da die Sägechiene seitengleich ist, soll sie gelegentlich umgedreht werden, so daß die Einlagefedern und Deckbleche gleichmäßig abnutzen. Bevor die Einlagefedern ganz verschlissen sind, müssen sie ausgewechselt werden. Einfach mit einem Schraubenzieher die herausragenden, umgebogenen Enden der Einlagefedern herausheben.

Werden stark verschlissene Einlagefedern nicht rechtzeitig ausgewechselt, dann treiben die Einlagefedern die beiden Deckbleche auseinander – der Seitenschlag der Sägekette und die Neigung zum Verkanten wird stärker und kann die Vernietung der Sägeschiene lockern. Es kann sich auch Sägemehl mit Schmieröl vermischt unter den Einlagefedern aufbauen und die Sägeschiene beschädigen. Darum: Öfter die Einlagefedern herausnehmen und die Sägeschienennut reinigen!
Auseinandergebogene Deckbleche können mit zwei Hämern wieder gerichtet werden. Schienenbreite und Schienennut müssen dann mit der DOLMAR-Schienenlehre (im mitgelieferten Werkzeugsatz enthalten) überprüft werden. Die Schienenlehre darf nicht in der Nut kiemmen, aber auch nicht wackeln. Mit dem Einschnitt in der Schienenlehre wird die äußere Schienenbreite geprüft. Die Sägeschiene muß über die ganze Länge gleichmäßig breit und gerade sein – sonst auf einer Richtplatte richten.
Sägekette
Die Spitzzahn-Sägekette (verchromt) Modell 195 ist zum Ablängen aller Hölzer geeignet: hart - mittel - weich. Sie zeichnet sich aus durch ruhigen Lauf und glatten Schnitt. Besonders gut geeignet ist sie zum Ablängen von Stapelhölzern.
Sägeketten zum Schneiden von Aluminium, Eternit, Graphit und Kunststoffen auf Anfrage.
Eine bestimmte Anzahl von linken und rechten Schneidern und Räumern bilden eine Zahngruppe, die sich ständig wiederholt. Ein linker und ein rechter Sägekettenzahn bilden stets ein »Glied«. Eine Sägekette für eine Schienenlänge von 125 cm hat zum Beispiel 90 Glieder (siehe Tabelle Seite 8).

Zum Schärfen von DOLMAR-Sägeketten dient der DOLMAR-Schleifapparat, Typ 314 (Bild 7). Die Schärfanleitung zeigt Ihnen, wie jedes Sägeketten-Modell geschärft werden muß. Vor dem Schärfen reinigen Sie die Sägekette in Petroleum, sonst verschmiert die Schleifscheibe und ein Ausglühen der Zähne wäre die Folge!
Schleifen Sie stets nur die Zahnbrust – nie seitlich oder von oben! Sollten einmal abgebrochene Sägekettenzähne ausgewechselt werden müssen, dann sind die Nietbolzen mit einem Durchtreiber und Hammer und mit Hilfe des Nietenlösers (als Sonderwerkzeug erhältlich) herauszuschlagen.
Bei dem neu eingesetzten Zahn sind die Nietbolzen nach dem Einnieten gut zu glätten, wie linker Nietbolzen im Bild 9, Nietbolzen mit Grat (rechts) sind unbedingt noch zu glätten. Die Schneiden neu eingesetzter Sägekettenzähne müssen sofort auf die Länge der übrigen Schneider (Zahndachlängen) zurückgeschliffen werden. Ungleichmäßig lange Sägekettenzähne schneiden unruhig (rumpeln) und ein gerader Schnittverlauf ist dann nicht gewährleistet. Im ungünstigsten Fall führt das zum Bruch der Sägekette.

Achten Sie darauf, daß alle Vernietungen der Sägekette in Ordnung sind. Defekte Nietbolzen nachnieten und wieder glätten. Dabei müssen die Gelenke drehbeweglich bleiben. Die Sägekette ist regelmäßig mit einer Bürste zu reinigen und anschließend in ein Ölbad zu legen. Prüfen Sie auch, ob die Ölpumpe bei laufender Sägekette gut fördert. Tropfenfall im Schauglas der Ölpumpe kontrollieren: mindestens 30 Tropfen pro Minute.
Schärfanleitung
für DOLMAR Zweilaschen-Spitzzahn-Sägeketten
(Modell 195)
Zum Schärfen den DOLMAR-Schleitapparat Type 314 verwenden!
Sägeketten müssen scharf sein. Nur so wird die volle Leistung der Säge und des gesamten Arbeitsablaufes erhalten. Daher oft, aber minimal schleifen! Halten Sie stets eine gut geschärfte Ersatz-Sägekette am Einsatzort Ihrer Schwenksäge bereit, damit die stumpfe Sägekette schnell ausgewechselt werden kann und der Produktionsablauf nicht gestört wird.
Es ist empfehlenswert, mindestens zwei Sägeketten im wechselnden Einsatz auf dem gleichen Kettenrad zu verwenden, da dann alle Teile gleichmäßig abnutzen. Wird eine neue Sägekette aufgelegt, dann sollte auch das Kettenrad ausgewechselt werden – wenn es nicht noch fast neu ist. Eine neue Sägekette auf einem abgenutzten Kettenrad wird schnell unbrauchbar.
Kettenrad
DOLMAR-Kettenräder bestehen aus hochwertigem, oberflächengehärtetem Stahl. Dennoch werden Kettenräder durch die enorme Beanspruchnung verschlissen und müssen ausgewechselt werden, da sonst die Sägekette zu schnell unbrauchbar wird. Ein neues Kettenrad wird durch alte abgenutzte Sägeketten wie auch im umgekehrten Fall, vorzeitig verdorben.

Kettenrad auswechseln:
Die vier Sechskantmuttern lösen und den Kettenradschutz abnehmen. Mit einer Spezialzange für Sicherungsringe den Sicherungsring vor dem Kettenrad aus der Nut spreizen und das Kettenrad mit der Abziehvorrichtung (Teil-Nr. 950 212 000) von der Kettenradwelle abziehen. Das neue Kettenrad wird gleichmäßig auf 100-120 Grad Celsius erwärmt (größere Hitze kann die Härtung beeinträchtigen) und auf das Wellenende mit Paßfeder so weit aufgesteckt, bis die Ringnut frei liegt. Sicherungsring wieder in die Nut einschnappen lassen und den Kettenradschutz wieder anmontieren.
Schienenkopf und Kettenrolle
Der Schienenkopf besteht aus dem Gehäuse mit Schutzklappe, mit Handrad und Spannvorrichtung für die Sägekette, dem Öltank und der angebauten Ölpumpe für die Sägekettenschmierung.

Die Kettenrolle (hinter der Schutzklappe) ist mit der federnden Spannvorrichtung verbunden. Alle 500 Betriebsstunden müssen die Kugellager hinter der Kettenrolle neu geschmiert werden. Splint herausziehen, Mutter lösen, Kettenrolle mit Abziehvorrichtung (Teil-Nr. 950 212 000) abziehen und in das freiliegende Kugellager so viel
Fett eindrücken, daß das dahinterliegende, zweite Kugellager ebenfalls Fett bekommt.
Die Sägekette wird durch Drehen des Handrades (rechtsherum) gespannt, d. h. die Kettenrolle zieht die Sägekette stramm (siehe Bild 1 und 2). Achtung! Nicht bis zum äußersten Anschlag spannen, weil sonst die Feder der Spannvorrichtung ganz zusammengedrückt wird. Und ohne Federung besteht Sägeketten-Bruchgefahr!
Ölpumpe für Säge- kettenschmierung
Vor Inbetriebnahme der Schwenksäge Öltank im Schienenkopf mit Maschinenöl SAE 30 (mit Haftzusatz) füllen! Siehe Schmierstoff-tabelle Seite 24

Die Ölpumpe wird durch die Kettenrolle angetrieben. Darum öfter den ölgetränkten Filzdocht am Gleithebeltrieb mit Maschinenöl schmieren: Bei abgenommener Sägekette und ganz zurückgespannter Kettenrolle entsteht ein »Fenster«, durch das der Gleithebeltrieb zugänglich wird (siehe Bild 13). Die Ölpumpe fördert das Sägekettenöl an die Sägekette, so daß Sägekette, Einlagefeder und Schienennut ständig geschmiert werden. Tropfenfall (im Schauglas sichtbar) ca. 30/min. – je nach Holzart mehr oder weniger –, Fördermenge kann an der Rändelschraube eingestellt werden. Wird bei voll geöffneter (linksherum gedrehter) Rändelschraube kein Öl gefördert, dann ist vielleicht der Öltank leer (auffüllen) oder das Ölsieb im Öltank ist verstopft: Dann Ansaugleitung abnehmen, den Zwischennippel aus dem Öltank herausschrauben und das daran befindliche Sieb reinigen.
Motor, Keilriemen- trieb, Schwenkkopf
Die Kugellager des Motors und der Kettenradwelle sind für längeren Betrieb bereits vom Werk aus mit Fett versehen. Bei den Generalüberholungen (bei Dauereinsatz mindestens alle 3 Monate) sollten diese Lager gereinigt und wieder mit Fett versehen werden.
Auflegen und Spannen der Keilriemen:
Rechtes Seitenblech (20) abschrauben, die vier Motorbefestigungsschrauben lockern. Spannschrauben und Kontermuttern lösen, bis sich der Motor verschieben läßt und die Keilriemen über die beiden Keilriemenscheiben gezogen, bzw. aufgelegt werden können. Danach den Motor mit der Spannschraube (Bild 17) wieder zurückdrücken, bis die Keilriemen straff gespannt sind. Die Spannung ist richtig, wenn sich jeder Keilriemen etwa 1 cm durchdrücken läßt. Jetzt die andere Spannschraube und die Motorbefestigungsschrauben wieder fest anziehen. Achten Sie darauf: Die Riemenscheibe am Motor und die Riemenscheibe am Schwenkkopf müssen genau fluchten – Lineal anlegen – die Keilriemen scheuern sonst in den Nuten der Riemenscheiben!

Das Schwenklager des Schwenkkopfes muß etwa alle 14 Tage mit Fett (nicht mit dünnflüssigem Öl) geschmiert werden. Hierzu befindet sich ein Schmiernippel am Schwenklager (Bild 18).
Die beiden Endschalter am Lagerbock sind mit Ausgleichscheiben einzustellen.
Die Sägevorrichtung darf in ihrer tiefsten Stellung nicht mehr als 2° Neigung haben. In ihrer obersten Stellung beträgt der Abstand zwischen Spanabweisblech und Oberkante Schiene 5-15 mm.

Bei allen Wartungs- und Reparaturarbeiten ist auf größte Sauberkeit zu achten. Das Lösen von Ventilen, Verschraubungen, Rohren usw. muß so erfolgen, daß jedes Eindringen von Verunreinigungen ausgeschlossen wird. Beschädigte Rohre, Schläuche und Verschraubungen müssen sofort ersetzt werden. Hierbei dürfen nur nahtlose Präzisionsstahlrohre (nach DIN 2391 aus St 35.2 NZF) verwendet werden. Besonders zu beachten: warm gebogene Rohre müssen entzundert werden.
Inspektions- und Wartungsplan
Die Einhaltung des Inspektions- und Wartungsplanes ist Voraussetzung für einen störungsfreien Betrieb der gesamten Hydraulik-Anlage. Alle Angaben gelten für 1-Schicht-Betrieb von täglich 8–10 Stunden.
| Gerät | Überwachen, prüfen | erstmals nach Betriebs-Stunden | wöchentlich | monatlich | vierteljährlich | halb-jährlich | jährlich |
| Ölbehälter | Flüssigkeitsstand u. Dichtheit | 10 | ● | ||||
| Probe entnehmen | 100 | ● | |||||
| Hydrauliköl | Wechsel und Reinigung | 50 | ●oder1500Stunden | ||||
| Ölfilter Luftfilter | Einsatz reinigen | 50 | ● | ● | |||
| Antrieb | Kupplung, Pumpe und Motor | ● | |||||
| Zylinder | Sichtprüfung (Abstreifringe, Kolbenstangen) | ● | |||||
| Reinigen + Schmieren der beweglichen Zylinderbefestigungen | ● |
Die Gesamtanlage ist halbjährlich einer Sichtprüfung zu unterziehen. Dabei ist zu achten auf: Leckstellen, Beschädigungen, ordnungsgemäße Befestigung von Geräten und Rohren, Korrosion und Verschleiß. Um an das Hydraulik-Aggregat zu kommen, öffnen Sie mit dem Doppelbartschlüssel (im Werkzeugsatz enthalten) die obere Klappe der Schutzhaube.
Ölstand im Ölbehälter prüfen
Bei abgeschalteter, aber noch betriebswarmer Schwenksäge die Luftfilterschraube mit Ölpegelstab herausschrauben – Ölpegelstab abwischen und dann den Ölstand messen. Der Ölstand muß sich an der oberen Kerbe markieren, ohne daß vorher die Luftfilterschraube eingeschraubt wurde. Spätestens bei Ölstandmarkierung an der unteren Kerbe muß Hydrauliköl (siehe Schmierstofftabelle Seite 24) nachgefüllt werden.

Proben werden über die Ölablaßschraube (Bild 22), linkes Seitenblech demontieren, aus dem Behälter sofort nach Stillsetzung der Anlage bei Betriebstemperatur entnommen.
Wassergehalt wird nachgewiesen, indem man eine Probe in ein Reagenzglas abfüllt. Das Wasser setzt sich nach einer gewissen Standzeit am Boden ab.
Verunreinigungen und Oxydation können genau nachgewiesen werden, indem ein Tropfen auf ein Löschpapier gegeben wird. Bei unverbrauchtem Hydrauliköl bildet sich ein heller gelber Fleck, bei gealtertem oder verschmutztem Öl entsteht in der Mitte ein dunkler Fleck.

Entlüften der ölgefüll- ten Hydraulik-Anlage
Bei der ersten Inbetriebnahme, schon nach 6–8 Tagen Stillstand, nach Reparaturen und jedem Ölwechsel.
Schwenksäge einschalten, Sägevorrichtung ohne zu sägen 2–3 mal im gesamten Schwenkbereich (»senken-halt-heben« etc.) schwenken. Dadurch spült die Pumpe Lufteinschlüsse heraus.
Nachfüllen von Hydrauliköl
Nur durch die Öffnung des Filterdeckels am Ölbehälter nachfüllen. Stets gleiche Ölsorte verwenden. Das Öl läuft durch das Filter nur langsam ab. Hydrauliköl nie ungefiltert durch die Öffnung für die Luftfilterschraube einfüllen. Bei Kälte vorher das Hydrauliköl auf ca. 50 Grad Celsius erwärmen.
Ölwechsel in der gesamten Hydraulik-Anlage
Öl durch die Ölablaßschraube ablassen und Hydraulik-Motor nur kurz einschalten, damit die Pumpe nicht trockenläuft.
Zum Füllen darf nur das vorgeschriebene Hydrauliköl (siehe Schmierstofftabelle Seite 24) verwendet werden. Die beim Füllen benutzten Gefäße müssen sauber sein. An den Verschlüssen der Transport- und Lagerbehälter müssen vor dem Öffnen Verunreinigungen entfernt werden (keine Putzwatte verwenden). Ölablaßschraube wieder einschrauben und Hydrauliköl nur durch die Öffnung des Filterdeckels einfüllen. Der Filtereinsatz am Einbaufilter darf nicht entfernt werden. Markierung für den maximalen Ölstand ist möglichst genau einzuhalten. Filterdeckel staubdicht verschließen und Hydraulik-Anlage entlüften.
Ölfilter im Ölbehälter reinigen
Filterdeckel mit Öleinfüllschraube vom Ölbehälter lösen – keinen Schmutz hineinfallen lassen! Filtereinsatz herausheben und mit
Fehlerursachen und ihre Auswirkungen in der hydraulischen Anlage
| Auswirkung | |||||||
| A | B | C | D | E | F | G | |
| Sitz der Fehlerquelle | Übermäßige Gerausche | Ungenügende Kräfte und Momente an den Abtrieben (ungenügender Druck) | Ruckartlige Zylinder- oder Motorbewegungen (Druck- und Förderstrom-schwenkungen) | Abtrieb läuft nicht oder zu langsam (kein oder zu geringer Förderstrom) | zu hohe Betriebs-temperatur | Verschäumen der Druck-flüssigkeit | Zylinder läuft nach bzw. Sägevorrichtung sackt durch |
| 1 mech. Antriebstell | 1. fehlerhaft ausgerichtetes Kupplungsstück2. Kupplung lose3. Kupplung defekt4. Befestigung von Pumpe und Motor lose5. Motor defekt6. Drehrichtung falsch | 1. Kraftübertragung defekt2. Drehrichtung falsch3. Motor defekt | wie 18 | wie 18 | |||
| 2 Saugverhältnisse | Widerstand in Saugleitung zu groß, da1. Saugleitung schadhaft2. Flüssigkeits-splegel zu nieder | wie 2 A | wie 2 A | wie 2 A | 1. Saugleitung läßt Luft eindringen2. Flüssigkeits-splegel zu nieder | ||
| 3 Pumpe | 1. Pumpon-Maximaldruck überschritten2. Wellenabdichtung oder Dichtungen auf der Saugseite defekt3. Pumpe defekt4. Druck und Rücklauf verkehrt angeschlossen | 1. innere Lockmengen durch Verschleiß2. Pumpe defekt3. Abregeldruck zu nieder eingestellt oder Regler defekt | 1. Pumpe defekt | 1. innere Leckmengen durch Verschleiß2. Pumpe defekt3. Zu- und Rücklauf verkehrt angeschlossen | 1. Wirkungsgrad-verluste infolge Abnutzung2. bei Regel-pumpen Regler defekt | 1. Wellenab-dichtung oder Dichtungen auf der Saugscite defekt | |
| 4 Druckleitung | 1. Lock-stellen | 1. Anlage nicht vollständig entlüftet | wie 4 B | 1. Schlauch-leitungen zu elastisch2. Leitungen nicht entlüftet | |||
| 5 Rückleitung | Rücklauf endet oberhalb Flüssig-keitsspiegel | ||||||
| 6 Druckventile Vorspannventil Druckbegren-zungsventil | Ventil flattert wegen verschmutztem Ventilsitz | 1. Betriebsdruck zu nieder eingestellt2. innere Leckmengen durch Verschleiß3. Ventilisitz verschmutzt oder beschädigt4. Feder gebrochen | wie 6 A | wie 6 B | 1. Zu hoher Dauer-förderstrom2. Druckeinstellung zu hoch | 1. Ventil prüfen2. Innere Leckmengen3. Ventil verschmutzt | |
| 7 Stromventile Drosselrück-schlagventil | 1. Zu hohe Druckverluste | 1. Ventil verschmutzt | 1. auf zu geringen Durchfluß eingestellt2. Ventil versopit (verschmutzt) | 1. Auf zu geringen Durchfluß eingestellt (Pumpe fördert zu viel über DBV) | |||
| 8 Steuerventile | 1. Ventil flattert, da Magnet defekt2. Ventil defekt durch Verschleiß3. Zu großer Ventil-durchfluß | 1. falsche Schaltstellung (z. B. druckloser Umlauf schaltet nicht ab)2. Magnet defekt3. Innere Leckungen durch Verschleiß | 1. Ventil verschmutzt2. Magnet defekt | wie 8 B4. Schieber kiemmt5. Handventile (fähne) nicht in Durchgangs-stellung | 1. zu hohe Leck-verluste2. druckloser Umlauf schaltet nicht ein | 1. Magnet defekt2. Innere Leckmengen3. Ventil verschmutzt | |
| 9 Druckflüssigkeit | Ansaugschwierigkeiten, da1. Flüssigkeitsstand zu nieder2. Viskosität zu groß (Temperatur zu nieder)3. Flüssigkeit verschmutzt4. Flüssigkeit verschäumt | 1. Viskosität zu nieder und dadurch Leckmengen zu groß2. Viskosität zu hoch: zu große Strömungs-widerstände | 1. Druckflüssigkeit verschmutzt2. Druckflüssigkeit verschäumt | wie 9 B | wie 9 B | ungeeignetes Fabrikat | |
| 10 Abtrieb (Motor, Zyl.) | 1. Defekte Dichtungen2. Laufflächen, verschleiß | 1. innere Leckmengen (z. B. Zylinderman-schetten verschlissen)2. siehe 10 A3. zu hohe Innere Reibung (schlechter Wirkungsgrad) | 1. Stick-Slip Effekt, da Reibung der Zyl.-Manschettes zu groß | wie 10 B4. Abtrieb blockiert (z. B. Kolbenfresser) | 1. Wirkungsgrad-verluste infolge Abnützung2. zu hohe innere Reibung (schlechter Wirkungsgrad)3. innere Leckverluste | 1. Innere Leckmengen2. mangelhafte Entlüftung | |
| 11 Sonstiges | Fehler im Regel-oder Steuerkreis bei Druckregelungen | Ungenügende Last-gegenhaltung auf d. Rücklaufseite des Abtriebes | Startvoraussetzung nicht gegeben, (Regier) defektElektr. Steuerleitung unterbrochen, Signalglieder defekt | 1. Zu wenig Druck-flüssigkeit in der Anlage2. Umgebungstem-peratur zu hoch | entsperrbares Rück-schlagventil schließt nicht sofort, da Sitz verschmutzt oder defekt | ||
weicher Bürste in Benzin abwaschen. Danach von innen nach außen mit Preßluft durchblasen. Beim Zusammenbau auf einwandfreie Dichtungen achten.
Luftfilter reinigen
Die Luftfilterschrauben mit Ölpegelstab in Benzin ausschwenken und mit Preßluft durchblasen. Filtergewebe zwischen Sechskant und Glocke leicht einölen.

Die Antriebseinheit ist ständig auf Laufgeräusche hin zu untersuchen, die auf Abnutzung und Lockerung von Befestigungen schließen lassen.
Fehlersuche und Beseitigung
Eine Übersicht über mögliche Mängel und deren Ursache ist in der Tabelle Seite 23 gegeben. Es empfiehlt sich außerdem, bei der Fehlersuche nach dem Hydraulik-Schaltplan vorzugehen.
Bei Mängeln, die durch verschmutztes oder verbrauchtes Hydrauliköl hervorgerufen werden, (z. B. verschmutzte Ventilsitze oder vorzeitiger Pumpenverschleiß) ist darauf zu achten, daß auch die primären Fehlerursachen beseitigt werden: Wechsel des Hydrauliköls, Filter reinigen.
Schmierstofftabelle
Nur gute Marken-Schmiermittel verwenden: Regelmäßig schmieren! Schmieranweisung laut Kapitel »Pflege und Wartung« beachten!
Motorlager:
Hochleistungs-Walzlagerfett
Schwenkkopf:
Maschinenfett (Staufferfett)
Sägeketten- schmierung:
DOLMAR-Sägeketten-Medium mit Haftzusatz (Spezial-Maschinenöl SAE 30)
Hydraulik-Anlage:
Nur Hydrauliköl verwenden – unlegiert, Viskosität ca. 21–29 c St (3–4 E) bei 50°C Betriebstemperatur.
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| ARAL Oel GFX, ARAL Oel BG 8 | BP ENERGOL HLP 100 | CHEVRON EP Hydraulic Oil 11, HG 25 | * ESSOLUBE 10W, NUTO H-54, ESSTIC 50 | Shell Tellus Oel 133 (HL 36), Shell Tellus Oil 29 | Rando Oil B |
Bei extremen Temperaturen kann ein Hydrauliköl anderer Viskosität empfehlenswert sein. Fragen Sie Ihren DOLMAR-Fachmann.
Hydrauliköl nicht untereinander und nicht mit anderen Ölsorten mischen, sonst könnten Schaumbildung und angegriffene Dichtelemente die Funktion der Hydraulik-Anlage beeinträchtigen.
Fernbedienung der DOLMAR 240 automatic
Das Bedienungspult ist durch Lösen der 4 Schrauben abnehmbar und kann in einen Zentral-Steuerstand eingesetzt werden. Die Verbindung zur DOLMAR 240 automatic erfolgt mit Verlängerungskabel und Vielpolsteckverbindung.
Achten Sie darauf:
Gleiche Farbe der Adern an gleiche Ziffern in Stecker und Steckdose.
Einbaumaße des Schaltpultes bei Fernbedienung

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352 100 φ65 250 290 218 50 45 φ4,5 30 89 100 max 300Zusatzteile für den Einbau in einen Zentral-Steuerstand:
| Deckel | 240 965 500 |
| Steckdose 16 pol. | 970 106 520 |
| Stecker 16 pol. | 970 106 510 |
| Steuerkabel 16 pol. | 970 301 700 |
Einbauraum der Steckdose muß auf der Unterseite gegen absichtliche Berührung, groben Staub und Schwallwasser (wie P 33) geschützt sein.
Behebung von Störungen
| Störung: | Ursache: | Behebung: |
| Maschine läuft nicht an oder bleibt plötzlich stehen - | Stromzufuhr unterbrochen | Sicherungen prüfen. »Notaus« Schalter einschalten. Steckverbindung prüfen. |
| Motor hat falsche Drehrichtung - | Stromanschluß falsch gepolt | Zwei Stromadern am Stekkeranschluß umklemmen. |
| Motor knurrt beim Einschalten - | Stromzufuhr teilweise unterbrochen, Motor arbeitet auf zwei Phasen. | Elektrische Anlage prüfen. |
| Motor erwärmt sich übermäßig - | Motor schaltet automatisch ab Oder: Kette zu stark gespannt - | Vorschub drosselnSpannung lockern. (Säge-kette soll in Schienenmitte 1-2 cm abhebbar sein) |
| Sägekette und Sägeschiene erwärmen sich übermäßig - | Ölpumpe fördert kein Öl -Oder: Sägekette ist zu stark gespannt - | Öl nachfüllen, Ölleitungen und Sieb im Öltank reinigen. Spannung lockern. |
| Sägekette reißt - | Sägevorrichtung nicht vorschriftsmäßig in den Schnitt gebracht. | Neuen Kettenzahn einsetzen und lt. Schärfanleitung (s. Kapitel »Sägekette«) zurückschleifen. |
| Sägekette verläuft im Schnitt - | Sägekette ist einseitig stumpf. Einlagefeder verschlissen. | Sägekette gleichmäßig nachschleifen. Neue Ein-lagefeder. |
| Sägekette klemmt im Schnitt - | Deckbleche der Schiene auseinandergebogen. | Mit Schienenlehre Nutbreite kontrollieren und wieder richten (Kapitel »Sägeschiene«) |
| Sägekette schneidet unruhig - | Schwerbewegliches Ket-tenglied verhakt sich.Oder: Neu eingesetzter Kettenzahn ist nicht nachgeschliffen und daher zu hoch. | Glieder gelenkig machen, evtl. Nietbolzen ersetzen. Kettenzahn entsprechend den anderen Zähnen zurück-schleifen (Kapitel »Säge-kette«). |
| Sägekette ruckt oder bleibt stehen, während der Motor weiterläuft - | Keilriemen zu lose. | Keilriemen nachspannen (Kapitel »Motor, Keilriemen-trieb, Schwenkkopf«). |
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