Combo-D (2012) - Automobil OPEL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Fahrzeugtyp | Kombilimousine (Hochdachkombi) |
| Modell | Opel Combo-D (2012) |
| Karosserieform | 5-türiger Kastenwagen / Hochdachkombi |
| Länge | ca. 4,39 m |
| Breite | ca. 1,84 m (ohne Spiegel) |
| Höhe | ca. 1,80 m |
| Radstand | ca. 2,71 m |
| Leergewicht | ca. 1.340 kg (je nach Motorisierung) |
| Zulässiges Gesamtgewicht | ca. 2.005 kg |
| Motoroptionen | 1.4 L Benzin (90 PS) / 1.6 L CDTI Diesel (75–105 PS) |
| Kraftstoffart | Benzin oder Diesel |
| Getriebe | 5-Gang-Schaltgetriebe (automatisch optional) |
| Antrieb | Vorderradantrieb |
| Kraftstofftank | ca. 52 Liter |
| Sitzplätze | 5 |
| Kofferraumvolumen | ca. 550–3.200 Liter (umgeklappte Sitze) |
| Reifengröße | 195/65 R15 oder 205/55 R16 |
| Bremssystem | Scheibenbremsen vorne, Trommel- oder Scheibenbremsen hinten |
| Lenkung | Elektrohydraulische Servolenkung |
| Klimatisierung | Manuelle Klimaanlage oder Klimaautomatik (je nach Ausstattung) |
| Wartungsintervall | Alle 30.000 km oder 2 Jahre (Ölwechsel) |
| Ersatzteile | Weit verbreitet, einfach zu beschaffen |
Häufig gestellte Fragen - Combo-D (2012) OPEL
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BEDIENUNGSANLEITUNG Combo-D (2012) OPEL
Sitze, Rückhaltesysteme ...... 31
Stauraum 49
Instrumente, Bedienelemente ..... 57
Beleuchtung 84
Klimatisierung 90
Fahren und Bedienung 96
Fahrzeugwartung 120
Service und Wartung 154
Technische Daten 157
Kundeninformation 172
Stichwortverzeichnis 174
2 Einführung
Einführung
| Kraftstoff | Bezeichnung | ||
| Motoröl | Qualität | ||
| Viskosität | |||
| Reifendruck | Reifengröße | Vorn | Hinten |
| Sommerreifen | |||
| Winterreifen | |||
| Gewichte | Zulässiges Gesamtgewicht | ||
| - Leergewicht Basismodell | |||
| = Zuladung |
Fahrzeugspezifische Daten
Bitte tragen Sie die Daten Ihres Fahrzeugs auf der vorherigen Seite ein, um diese schnell verfügbar zu haben. Diese Informationen sind in den Abschnitten „Service und Wartung“ und „Technische Daten“, sowie auf dem Typschild zu finden.
Einführung
Ihr Fahrzeug ist die intelligente Verbindung von zukunftsweisender Technik, Sicherheit, Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit.
Mit dieser Betriebsanleitung erhalten Sie alle Informationen, die Sie für den sicheren und effizienten Betrieb Ihres Fahrzeugs benötigen.
Informieren Sie Ihre Mitfahrer über mögliche Unfall- und Verletzungsgefahren durch unsachgemäßen Gebrauch des Fahrzeugs.
Sie sind verpflichtet, sich immer an die geltenden Gesetze und Vorschriften des Landes zu halten, in dem Sie sich befinden. Diese können von den Angaben in dieser Betriebsanleitung abweichen.
Wenn in dieser Betriebsanleitung auf die Inanspruchnahme einer Werkstatt verwiesen wird, empfehlen wir Ihnen, einen Opel Service Partner aufzusuchen.
Die Opel Service Partner bieten erstklassigen Service zu angemessenen Preisen. Erfahrene, von Opel geschulte Fachkräfte arbeiten nach spezifischen Vorschriften von Opel.
Die Kundenliteratur ist immer griffbereit im Fahrzeug aufzubewahren.
Benutzung dieser Betriebsanleitung
In dieser Betriebsanleitung werden alle für dieses Modell erhältlichen Optionen und Ausstattungen beschrieben. Einige Beschreibungen, einschließlich der für Display- und Menüfunktionen, treffen aufgrund der Modellvariante, länderspezifischer Besonderheiten, Sonderausstattungen oder Zubehör auf Ihr Fahrzeug möglicherweise nicht zu.
■ Im Kapitel „Kurz und bündig“ erhalten Sie einen ersten Überblick.
■ Das Inhaltsverzeichnis am Anfang der Betriebsanleitung und in den einzelnen Kapiteln hilft Ihnen, sich rasch zu orientieren.
■ Spezielle Informationen finden Sie am schnellsten über das Stichwortverzeichnis.
In dieser Betriebsanleitung werden Fahrzeuge mit dem Lenkrad auf der linken Seite dargestellt. Die Bedienung ist bei Fahrzeugen mit dem Lenkrad auf der rechten Seite vergleichbar.
In der Betriebsanleitung werden die werkseitigen Motorbezeichnungen verwendet. Die zugehörigen Verkaufsbezeichnungen finden Sie im Kapitel „Technische Daten“.
■ Richtungsangaben wie z. B. links oder rechts bzw. vorn oder hinten beziehen sich immer auf die Fahrtrichtung.
4 Einführung
■ Die Anzeigedisplays unterstützen möglicherweise nicht Ihre Sprache.
■ Display-Meldungen und Beschrif- tungen im Innenraum sind in fetten Buchstaben angegeben.
Gefahr, Warnung, Achtung

Gefahr
Mit ⚠Gefahr gekennzeichnete Texte weisen auf die Gefahr schwerer Verletzungen hin. Nichtbeachtung der Beschreibungen kann zu Lebensgefahr führen.

Warnung
Mit △Warnung gekennzeichnete Texte weisen auf mögliche Unfall- und Verletzungsgefahren hin. Nichtbeachtung der Beschreibungen kann zu Verletzungen führen.
Achtung
Mit Achtung gekennzeichnete Texte weisen auf mögliche Beschädigungen am Fahrzeug hin. Nichtbeachtung der Beschreibungen kann zu Schäden am Fahrzeug führen.
Symbole
Seitenverweise werden durch ➔ gekennzeichnet. ➔ bedeutet „siehe Seite“.
Viel Freude und gute Fahrt wünscht Ihnen Ihre
Adam Opel AG
Einführung
6 Kurz und bündig
Kurz und bündig
Informationen für die erste Fahrt
Fahrzeug entriegeln
Entriegelung mit Schlüssel

Schlüssel im Fahrertürschloss in Richtung Fahrzeugfront drehen.
Entriegelung mit
Funkfernbedienung

Taste 50 drücken, um Türen und La- deraum zu entriegeln.
Türen durch Ziehen an den Griffen öffnen. Zum Öffnen der Hecktür Knopf an der Unterseite des Hecktürgriffs drücken.
Taste 📞 drücken. Nur der Laderaum wird entriegelt.
Funkfernbedienung 19, Zentral-verriegelung 20, Laderaum 24, elektrische Fensterbetätigung 28.
Sitzeinstellung
Sitzposition einstellen

Griff ziehen, Sitz verschieben, Griff loslassen.
Sitzposition ➔ 32, Sitzeinstellung ➔ 33.
⚠ Gefahr
Mindestens 25 cm vom Lenkrad entfernt sitzen, um ein sicheres Auslösen des Airbags zu ermöglichen.
Rückenlehnen

Handrad drehen. Zum Einstellen Rückenlehne entlasten.
Sitzposition 32, Sitzeinstellung 33.
Sitzhöhe

Pumpbewegung des Hebels
nach oben = höher
nach unten = tiefer
Den Hebel betätigen und den Sitz durch Verlagerung des Körpergewichts anheben bzw. absenken.
Sitzposition 32, Sitzeinstellung 33.
8 Kurz und bündig
Kopfstützeneinstellung

Entriegelungsknopf drücken, Höhe einstellen, einrasten lassen. Kopfstützen 31.
Sicherheitsgurt

Sicherheitsgurt herausziehen und im Gurtschloss einrasten. Der Sicherheitsgurt muss unverdreht und eng am Körper anliegen. Die Rückenlehne darf nicht zu weit nach hinten geneigt sein (maximal ca. 25°).
Zum Ablegen rote Taste am Gurt-
schloss drücken.
Sitzposition ➔ 32, Sicherheitsgurte ➔ 37, Airbag-System ➔ 40.
Spiegeleinstellung
Innenspiegel

Hebel an der Unterseite verstellen, um die Blendwirkung zu reduzieren. Innenspiegel ➔ 27.
Außenspiegel

Hebel in gewünschte Richtung schwenken.

Den entsprechenden Außenspiegel durch Drehen des Schalters nach links ◀ oder rechts ▶ auswählen. Danach das Bedienelement schwenken, um den Spiegel einzustellen.
In Stellung ● ist kein Spiegel ausgewählt.
Konvexe Außenspiegel ⇔ 26, Elektrisches Einstellen ⇔ 26, Klappen der Außenspiegel ⇔ 27, Heizbare Außenspiegel ⇔ 27.
Lenkradeinstellung

Den Griff entriegeln, das Lenkrad einstellen, den Griff einrasten und darauf achten, dass er vollständig verriegelt ist.
Das Lenkrad nur bei stehendem Fahrzeug und gelöster Lenkradsperre einstellen!
Airbag-System ➔ 40, Zündschlossstellungen ➔ 97.
Instrumententafelübersicht

1 Starre Belüftungsdüsen ..... 94
2 Seitliche Belüftungsdüsen ....94
3 Lichtschalter 84
Blinker, Lichthupe, Abblendlicht und Fernlicht ...86
4 Instrumente 63
Driver Information Center ..... 74
5 Windschutzscheiben-
wischer, -waschanlage,
Heckscheibenwischer .... 58
Rückstellung Tageskilometerzähler 64
6 Mittlere Belüftungsdüsen ..... 94
7 Leuchtweitenregulierung ..... 85
Nebelscheinwerfer 86
Nebelschlussleuchte 87
Bordcomputer 81
8 Beifahrer-Airbag 40
9 Handschuhfach 50
10 Klimatisierungssystem ..... 90
11 Wählhebel, Schaltgetriebe . 102
Automatisiertes
Schaltgetriebe .... 10
12 Zündschloss mit Lenkradsperre 97
13 Fernbedienung am Lenkrad 57
14 Hupe .... 58
Fahrer-Airbag .... 40
15 Lenkradeinstellung .... 57
16 Geschwindigkeitsregler ..... 110
17 Sicherungskasten .... 135
18 Entriegelungsgriff der Motorhaube 122
Außenbeleuchtung

Lichtschalter drehen
= Standlicht
D = Scheinwerfer
Beleuchtung ↩ 84.
12 Kurz und bündig
Nebelscheinwerfer

Lichtschalter drücken
≠D = Nebelscheinwerfer
O‡ = Nebelschlussleuchte
Lichthupe, Fernlicht und Abblendlicht

Lichthupe = Hebel ziehen
Fernlicht = Hebel drücken
Abblendlicht = Hebel ziehen
Fernlicht 84, Lichthupe 84.
Blinker

Hebel nach oben = Blinker rechts Hebel nach unten = Blinker links
Blinker 86.
Warnblinker

Betätigung mit Taste ⚠. Warnblinker ➔ 86.
Hupe

Scheibenwischer und Waschanlage
Scheibenwischer

Zum einmaligen Wischen bei ausgeschaltetem Scheibenwischer den Hebel nach oben drücken.
Scheibenwischer 58, Scheiben- wischerwechsel 126.
14 Kurz und bündig
Scheibenwaschanlage und Scheinwerferwaschanlage

Scheibenwaschanlage und Scheinwerferwaschanlage 58, Waschflüssigkeit 124.
Heckscheibenwischer und Heckscheibenwaschanlage

Zum Einschalten des Heckscheiben- wischers drehen.
Der Heckscheibenwischer schaltet sich bei eingeschaltetem Scheibenwischer und Einlegen des Rückwärtsgangs automatisch ein.
Hebel drücken: Waschflüssigkeit spritzt auf die Heckscheibe und der Wischer wird für einige Wischbewegungen eingeschaltet.
Heckscheibenwischer und Waschanlage 59.
Klimatisierung
Heckscheibenheizung,
heizbare Außenspiegel

Die Heizung wird durch Drücken der Taste 📄 bedient.
Heckscheibenheizung ➔ 30.
Entfeuchtung und Enteisung der Scheiben

Die Temperaturregelung auf 📌 stellen.
Gebläse auf 4 stellen.
Luftverteilungsregler auf 📌 stellen.
Kühlung ✉ ein.
Heckscheibenheizung ein.
Klimatisierungssystem ➔ 90.
Getriebe
Schaltgetriebe

Rückwärtsgang: Nach Betätigung des Kupplungspedals bei stehendem Fahrzeug 3 Sekunden warten, Ring am Schalthebel nach oben ziehen und Gang einlegen.
Lässt sich der Gang nicht einlegen, Wählhebel in Leerlaufstellung führen, Kupplungspedal loslassen und wieder betätigen. Nochmals schalten.
Schaltgetriebe ↩ 102.
Automatisiertes Schaltgetriebe

N = Neutral- bzw. Leerlauf- stellung
● = Fahrposition
+ = Höherer Gang
- = Niedrigerer Gang
A/M = Wechsel zwischen Automatik- und Manuell-Modus
R = Rückwärtsgang (mit Wahlhe- belsperre)
Automatisiertes Schaltgetriebe → 103.
Losfahren
Vor dem Losfahren prüfen
■ Reifendruck und -zustand ↩ 138, ↩ 169.
■ Motorölstand und Flüssigkeitsstände 122.
■ Alle Scheiben, Spiegel, Außenbeleuchtung und Kennzeichen sind funktionsfähig sowie frei von Schmutz, Schnee und Eis.
■ Richtige Einstellung von Spiegeln, Sitzen und Sicherheitsgurten
⇨ 26,⇨ 32,⇨ 38.
■ Bremsfunktion bei niedriger Geschwindigkeit, besonders bei feuchten Bremsen.
Motor anlassen

flowchart
graph TD
A["STOP"] --> B["MAR"]
B --> C["AVV"]
C --> D["STOP"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
■ Schlüssel in Stellung MAR drehen
■ Um die Lenkradsperre zu lösen, Lenkrad etwas bewegen
■ Kupplung und Bremse betätigen
■ Gaspedal nicht betätigen
■ Dieselmotoren: Den Schlüssel zum Vorglühen in Stellung MAR drehen und warten, bis Kontrollleuchte 700 erlischt
■ Schlüssel in Stellung AVV drehen und loslassen
Motor anlassen ↩ 97.
Stopp-Start-Automatik

text_image
210 123456 20℃ 8:30 Ⓧ SHIFTBei geringer Fahrgeschwindigkeit oder im Stillstand lässt sich der Autostop unter bestimmten Bedingungen folgendermaßen aktivieren:
■ Kupplungspedal betätigen
■ Wählhebel auf Neutral stellen
■ Kupplungspedal loslassen
Ein Autostop wird angezeigt, wenn im Driver Information Center ➔ 74 Ⓧ zu sehen ist.
Kupplungspedal erneut betätigen, um den Motor wieder zu starten.
Stopp-Start-Automatik ↩ 98.
Abstellen
■ Die Parkbremse immer anziehen. Die manuelle Parkbremse ohne Drücken des Entriegelungsknopfes anziehen. Im Gefälle oder an einer Steigung so fest wie möglich. Gleichzeitig Fußbremse betätigen, um die Betätigungskräfte der Parkbremse zu verringern.
■ Den Motor ausschalten. Zündschlüssel auf Position STOP drehen und abziehen. Lenkrad drehen, bis Lenkradsperre spürbar einrastet.
■ Wenn sich das Fahrzeug auf ebenem Untergrund oder an einer Steigung befindet, den ersten Gang einlegen. An einer Steigung zusätzlich Vorderräder vom Bordstein wegdrehen.
Beim Abstellen an Gefällen den Rückwärtsgang einlegen. Zusätzlich Vorderräder zum Bordstein hindrehen.
■ Fahrzeug mit Taste 📋 auf der Funkfernbedienung verriegeln.
■ Fahrzeug nicht auf leicht entzündlichem Untergrund abstellen. Der Untergrund könnte sich durch die hohen Temperaturen der Abgasanlage entzünden.
■ Die Fenster und das Schiebedach schließen.
■ Motorkühlgebläse können auch nach Abstellen des Motors laufen 121.
■ Nach Fahren mit hohen Motordrehzahlen bzw. hoher Motorbelastung Motor zum Schutz des Turboladers vor dem Abstellen kurzzeitig mit niedriger Belastung bzw. ca. 30 Sekunden im Leerlauf laufen lassen.
Schlüssel, Verriegelung ➔ 18, Fahrzeug für längeren Zeitraum abstellen ➔ 120.
Fahrzeugsicherung 25
Außenspiegel 26
Innenspiegel 27
Fenster 28
Ersatz von Schlüsseln
Die Schlüsselnummer ist im Car Pass oder auf einem abnehmbaren Anhänger angegeben.
Bei Bestellung eines Ersatzschlüssels muss die Schlüsselnummer angegeben werden, da dieser ein Bestandteil der Wegfahrsperre ist.
Schlösser 150.
Schlüssel mit klappbarem
Schlüsselbart

Zum Ausklappen auf den Knopf drücken. Zum Einklappen zuerst auf den Knopf drücken.
Car Pass
Der Car Pass enthält sicherheitsrelevante Fahrzeugdaten und sollte sicher aufbewahrt werden.
Bei Inanspruchnahme einer Werkstatt werden diese Daten zur Durchführung bestimmter Arbeiten benötigt.
Funkfernbedienung

Für die Bedienung von
■ Zentralverriegelung ➔ 20
■ Diebstahlsicherung ➔ 25
■ Elektrische Fensterbetätigung
⇨ 28
Die Funkfernbedienung hat eine Reichweite von bis zu 5 Metern. Sie kann durch äußere Einflüsse verringert werden. Die Warnblinker bestätigen die Betätigung.
Sorgfältig behandeln, vor Feuchtigkeit und hohen Temperaturen schützen, unnötige Betätigungen vermeiden.
Störung
Ist eine Betätigung der Zentralverriegelung mit der Funkfernbedienung nicht möglich, können folgende Ursachen vorliegen:
■ Reichweite überschritten
■ Batteriespannung zu gering
■ Häufige, wiederholte Betätigung der Funkfernbedienung außerhalb der Reichweite
■ Überlastung des Zentralverriegelungssystems durch häufige Betätigung in kurzen Abständen und daher Unterbrechung der Stromversorgung für kurze Zeit
■ Überlagerung der Funkwellen durch externe Funkanlagen mit höherer Leistung
Entriegeln ➔ 20.
Batterie der Funkfernbedienung wechseln
Die Batterie wechseln, sobald sich die Reichweite verringert.

Batterien gehören nicht in den Hausmüll. Sie müssen über entsprechende Sammelstellen recycelt werden.
Schlüssel mit klappbarem
Schlüsselbart

Den Schlüssel ausklappen und zum Entfernen des Batteriehalters die Schraube mit einem geeigneten Schraubendreher lösen. Den Batteriehalter vom Schlüssel entfernen und die Batterie wechseln (Typ CR 2032). Dabei auf die Einbaulage achten.
Den Batteriehalter wieder in den Schlüssel einsetzen und die Schraube eindrehen.
Zentralverriegelung
Entriegelt und verriegelt Türen und Laderaum.
Durch Ziehen an einem der Innentürgriffe wird das gesamte Fahrzeug entriegelt und die betreffende Tür geöffnet.
Entriegeln
Je nach Fahrzeugkonfiguration

Taste 50 drücken: Es werden alle Türen, einschließlich Hinter-/Heck- und Schiebetüren, entriegelt.
Hinweis
Bei einem schwereren Unfall wird das Fahrzeug automatisch entriegelt.
Kraftstoffabschaltung ↩ 81.

Taste 📞 drücken: Es werden die La-deraumtüren (Hinter-/Heck- und Schiebetüren) entriegelt.
Hinweis
Wenn die Sicherheitssperre der Schiebetür aktiviert wurde, bleibt diese auch nach Entriegeln des Fahrzeugs mit der Funkfernbedienung aktiv. Sicherheitssperre 22.
Verriegeln
Alle Türen schließen. Bei nicht richtig geschlossenen Türen funktioniert die Zentralverriegelung nicht.

Automatische Betätigung der Zentralverriegelung
Das Fahrzeug kann so konfiguriert werden, dass die Türen ab einer Fahrzeuggeschwindigkeit von 20 km/h automatisch verriegelt werden.
Driver Information Center (DIC) 74.
Laderaum vom
Fahrzeuginnenraum aus entriegeln

Taste 📄 drücken: Es werden die La-deraumtüren (Hinter-/Heck- und Schiebetüren) entriegelt.
Bei verriegeltem Laderaum leuchtet die LED in der Taste.
Kindersicherung

Warnung
Kindersicherung immer verwenden, wenn Kinder auf den hinteren Sitzen mitfahren.

Den Kindersicherungsknopf an der Schiebetür mit einem Schlüssel oder einem geeigneten Schraubendreher in die waagrechte Position drehen. Jetzt lässt sich die Tür nicht mehr von innen öffnen.
Zur Deaktivierung den Kindersicherungsknopf in die senkrechte Position drehen.
Türen
Schiebetür

Den Hebel am Innengriff ziehen und die Tür schieben.
Achtung
Vor dem Fahren vergewissern, dass die Seitentür vollständig geschlossen und gesichert ist!
Zentralverriegelung ↩ 20.
Achtung
Um Schäden zu vermeiden, die Schiebetür nicht bei geöffnetem Tankdeckel betätigen.
Tanken 115.
Sicherheitssperre

Um zu verhindern, dass die Schiebetür von außen geöffnet werden kann, die Tür öffnen und die Sicherheitssperre aktivieren.
Den Knopf der Sicherheitssperre an der Schiebetür mit einem Schlüssel oder einem geeigneten Schraubendreher in die verriegelte Stellung 1 drehen. Jetzt lässt sich die Tür nicht mehr von außen öffnen.
Die Sicherheitssperre bleibt auch nach Entriegeln des Fahrzeugs mit der Funkfernbedienung aktiv.
Zum Deaktivieren Knopf in die entriegelte Stellung 2 drehen.
Hintere Türen

Zum Öffnen der linken Hintertür am Außengriff ziehen.

Die Tür wird vom Fahrzeuginnenraum aus geöffnet, indem man Innengriff nach unten drückt.

Die rechte Tür wird mit dem Hebel entriegelt.
⚠️ Warnung
Wenn das Fahrzeug mit geöffneten Hecktüren am Straßenrand abgestellt ist, können die Schlussleuchten verdeckt sein.
Fahrzeug für die anderen Verkehrsteilnehmer durch Aufstellen eines Warndreiecks oder einer anderen laut Straßenverkehrsordnung vorgeschriebenen Warnvorrichtung kenntlich machen.

Die Türen werden von Feststellern in der 90°-Stellung gehalten. Wenn die Türen 180° geöffnet werden sollen, auf den Riegel drücken und die Tür in die gewünschte Öffnungsposition schwenken.

Warnung
Darauf achten, dass die Türen mit erweiterter Öffnung gesichert sind, wenn sie ganz geöffnet werden.
Offene Türen können vom Wind zugeschlagen werden!
Rechte Tür stets vor der linken Tür schließen.
Zentralverriegelung ↩ 20.
Laderaum
Hecktür
Öffnen

Knopf unterhalb der Leiste drücken.

Warnung
Nicht mit offener oder angelehnter Hecktür fahren, z. B. beim Transport sperriger Gegenstände, es könnten giftige Abgase in das Fahrzeug gelangen.
Achtung
Um eine Beschädigung der Hecktür zu vermeiden, vor Öffnen der Hecktür prüfen, ob sich im oberen Öffnungsbereich keine Hindernisse wie etwa ein Garagentor befinden. Den Bewegungsbereich über und hinter der Hecktür stets prüfen.
Hinweis
Die Montage bestimmter schwerer Zubehörteile an der Hecktür kann dazu führen, dass die Hecktür nicht offen bleibt.
Schließen

Griff auf der Innenseite verwenden. Vor der Fahrt prüfen, dass die Heck- tür vollständig geschlossen ist. Zentralverriegelung ♦ 20.
Fahrzeugsicherung Diebstahlsicherung
⚠️ Warnung
Nicht Einschalten, wenn sich Personen im Fahrzeug befinden! Entriegeln von innen ist nicht möglich.
Das System sichert alle Türen. Damit das System aktiviert werden kann, müssen alle Türen geschlossen sein.
Das System wird automatisch an je- der Tür deaktiviert, wenn:
■ die Türen entriegelt werden,
■ der Zündschalter auf MAR gestellt wird.
Einschalten

auf der Funkfernbedienung zwei Mal drücken.
Wegfahrsperre
Das System ist Teil des Zündschalters und überprüft, ob das Fahrzeug mit dem verwendeten Schlüssel gestartet werden darf.
Die Wegfahrsperre wird nach dem Abziehen des Schlüssels aus dem Zündschloss automatisch aktiviert.
Wenn die Kontrollleuchte beim Starten eingeschaltet ist, liegt eine Störung des Systems vor. Der Motor kann nicht gestartet werden. Zündung ausschalten und Startversuch wiederholen.
Bleibt die 📄 weiterhin an, versuchen, den Motor mit dem Zweitschlüssel zu starten, und von einer Werkstatt helfen lassen.
Hinweis
Die Wegfahrsperre verriegelt nicht die Türen. Das Fahrzeug nach dem Verlassen immer verriegeln ♦ 20.
Kontrollleuchte 📄 73.
Außenspiegel
Asphärische Wölbung
Der asphärische Außenspiegel ist zum Teil konvex gewölbt, was den to- ten Winkel verkleinert. Die Form des Spiegels lässt Gegenstände kleiner erscheinen. Dies erschwert das Abschätzen von Entfernungen.
Manuelles Einstellen

Außenspiegel mit Griff in die entsprechende Richtung schwenken.
Die unteren Spiegel sind nicht ein- stellbar.
Elektrisches Einstellen

Den entsprechenden Außenspiegel durch Drehen des Schalters nach links ◀ oder rechts ▶ auswählen. Danach das Bedienelement schwenken, um den Spiegel einzustellen.
In Stellung ● ist kein Spiegel ausgewählt.
Klappen

Zur Sicherheit von Fußgängern klappen die Außenspiegel bei Anstoßen aus ihrer Ausgangslage. Spiegel durch leichten Druck auf das Spiegelgehäuse wieder einrasten.
Heizung

Wird durch Drücken der Taste ☐ ein- bzw. ausgeschaltet.
Die Heizung ist bei laufendem Motor aktiv und wird nach kurzer Zeit automatisch abgeschaltet.
Innenspiegel
Manuelles Abblenden

Zur Reduzierung der Blendwirkung Hebel an der Unterseite des Spiegelgehäuses verstellen.
Fenster
Windschutzscheibe
Aufkleber auf der
Windschutzscheibe
Windschutzscheibenaufkleber wie etwa Autobahnvignetten o.ä. nicht im Bereich des Innenspiegels anbringen.
Manuelle
Fensterbetätigung
Die Seitenscheiben lassen sich mit Handkurbeln betätigen.
Elektrische
Fensterbetätigung

Warnung
Vorsicht bei Betätigung der elektrischen Fensterbetätigung. Verletzungsgefahr, vor allem für Kinder.
Befinden sich Kinder auf den Rücksitzen, die Kindersicherung für die elektrische Fensterbetätigung einschalten.
Fenster nur unter Beobachtung des Schließbereiches schließen. Sicherstellen, dass nichts eingeklemmt werden kann.
Zündung einschalten, um die elektrische Fensterbetätigung zu benutzen.

Schalter für das betreffende Fenster betätigen, indem er zum Öffnen gedrückt bzw. zum Schließen gezogen wird.
Kurz Drücken bzw. Ziehen: Das Fenster wird stufenweise nach oben bzw. unten bewegt, wenn der Schalter gehalten wird.
Fest Drücken bzw. Ziehen und wieder loslassen: Das Fenster bewegt sich bei aktivierter Schutzfunktion ganz nach oben bzw. unten. Zum Anhalten den Schalter noch einmal in die gleiche Richtung bewegen.
Wenn der Zündschlüssel abgezogen oder auf STOP gestellt ist, können die Fenster noch ca. 2 Minuten betätigt werden. Sie werden deaktiviert, sobald eine Tür geöffnet wird.
Schutzfunktion
Wenn die Scheibe beim automatischen Schließen auf einen Widerstand stößt, wird sie sofort angehalten und wieder geöffnet.
Wird die Schutzfunktion in weniger als einer Minute fünf Mal aktiviert, so wird sie ausgeschaltet. Die Fenster werden dann nicht mehr automatisch, sondern nur stufenweise geschlossen.
Die Fensterelektronik durch Öffnen der Fenster aktivieren. Die Schutzfunktion wird reaktiviert und die Fenster lassen sich normal betätigen.
Überlastung
Werden die Fenster wiederholt kurz hintereinander betätigt, schaltet sich die Fensterheberfunktion für einige Zeit aus.
Elektrische Fensterbetätigung initialisieren
Wenn die Fenster nicht automatisch geschlossen werden können (z. B. nach Abklemmen der Fahrzeugbatterie), die Fensterelektronik wie folgt aktivieren:
- Türen schließen.
- Zündung einschalten.
- Schalter ziehen, bis das Fenster geschlossen ist. Danach für weitere 5 Sekunden ziehen.
- Vorgang für jedes Fenster wiederholen.
Kindersicherung für hintere Fenster

Schalter 📋 drücken, um die elektrische Fensterbetätigung hinten zu deaktivieren.
Zur Aktivierung 📋 erneut drücken.
Fenster von außen betätigen
Die Fenster können beim Ver- bzw. Entriegeln des Fahrzeugs mit der Funkfernbedienung von außen betätigt werden.
Zentralverriegelung ➔ 20.

Zum Öffnen der Fenster lange auf Taste 50 drücken.
Zum Schließen der Fenster lange auf Taste ☐ drücken.
Taste loslassen, um die Bewegung der Fenster zu stoppen.
Hintere Fenster
Hintere Fenster öffnen

Zum Öffnen den Hebel so weit nach außen bewegen, bis das Fenster vollständig geöffnet ist.
Zum Schließen am Hebel ziehen und so lange drücken, bis das Fenster vollständig geschlossen ist.
Heckscheibenheizung

Wird durch Drücken der Taste ☐ ein- bzw. ausgeschaltet.
Die Heizung ist bei laufendem Motor aktiv und wird nach kurzer Zeit automatisch abgeschaltet.
Sonnenblenden
Die Sonnenblenden lassen sich zum Schutz vor blendendem Licht herunterklappen und zur Seite schwenken.
Bei Sonnenblenden mit integrierten Spiegeln sollten die Spiegelabdeckungen während der Fahrt geschlossen sein.
Auf der Rückseite der Sonnenblende befindet sich eine Halterung für Parkscheine.
Sitze, Rückhaltesysteme
Kopfstützen 31
Vordersitze 32
Rücksitze 35
Sicherheitsgurte 37
Airbag-System 40
Kinderrückhaltesysteme 44
Kopfstützen
Position
⚠️ Warnung
Nur mit richtig eingestellter Kopfstütze fahren.

Die Oberkante der Kopfstütze sollte mit der Oberkante des Kopfes abschließen. Ist dies bei sehr großen Personen nicht möglich, höchste Position einstellen, bei sehr kleinen Personen tiefste Position.
Einstellung
Kopfstützen der Vordersitze

Knopf drücken, Höhe einstellen und einrasten.
32 Sitze, Rückhaltesysteme
Kopfstützen der Rücksitze

Kopfstütze nach oben ziehen bzw. die Rastfedern durch Drücken entriegeln und die Kopfstütze nach unten schieben.
Ausbau
Beide Verriegelungen drücken, die Kopfstütze nach oben ziehen und abnehmen.
Hinweis
Zulässiges Zubehör darf nur angebracht werden, wenn der Sitz nicht verwendet wird.
Vordersitze
Sitzposition
⚠️ Warnung
Nur mit richtig eingestelltem Sitz fahren.

■ Mit dem Gesäß möglichst weit hinten an der Rückenlehne sitzen. Den Abstand zwischen Sitz und Pedalen so einstellen, dass die Beine beim Treten der Pedale
leicht angewinkelt sind. Den Beifahrersitz möglichst weit nach hinten schieben.
■ Mit den Schultern möglichst weit hinten an der Rückenlehne sitzen. Die Rückenlehnenneigung so einstellen, dass das Lenkrad mit leicht angewinkelten Armen gut erreicht wird. Beim Drehen des Lenkrads muss der Kontakt zwischen Rückenlehne und Schultern erhalten bleiben. Die Rückenlehnen dürfen nicht zu weit nach hinten geneigt sein. Wir empfehlen eine maximale Neigung von ca. 25°.
■ Lenkrad einstellen ➔ 57.
■ Den Sitz hoch genug einstellen, so dass Sie eine gute Sicht nach allen Seiten und auf die Anzeigeinstrumente haben. Der Abstand zwischen Kopf und Dachrahmen sollte mindestens eine Handbreite betragen. Die Oberschenkel sollten leicht auf dem Sitz aufliegen, ohne hineinzudrücken.
■ Kopfstütze einstellen ➔ 31.
■ Höhe des Sicherheitsgurts einstellen ➔ 38.
Sitzeinstellung
Das Fahrzeug nur fahren, wenn die Sitze und Rückenlehnen korrekt eingerastet sind.
⚠ Gefahr
Mindestens 25 cm vom Lenkrad entfernt sitzen, um ein sicheres Auslösen des Airbags zu ermöglichen.
⚠️ Warnung
Sitze niemals während der Fahrt einstellen. Sie könnten sich unkontrolliert bewegen.
Sitzposition einstellen

Griff ziehen, Sitz verschieben, Griff loslassen.
Rückenlehnen

Handrad drehen. Zum Einstellen Rückenlehne entlasten.
34 Sitze, Rückhaltesysteme
Sitzhöhe

Pumpbewegung des Hebels
nach oben = höher
nach unten = tiefer
Den Hebel betätigen und den Sitz durch Verlagerung des Körpergewichts anheben bzw. absenken.
Armlehne

Die Armlehne je nach Bedarf anheben bzw. absenken.
Heizung

Bei eingeschalteter Zündung Sitzheizung durch Drücken der entsprechenden Taste 🔊 aktivieren.
LED in der Taste 📌 leuchtet: Heizung des entsprechenden Vordersitzes eingeschaltet.
Ein längerer Gebrauch durch Personen mit empfindlicher Haut ist nicht empfohlen.
Rücksitze
Sitze der dritten Sitzreihe
⚠️ Warnung
Sitze niemals während der Fahrt einstellen. Sie könnten sich unkontrolliert bewegen.
Sitze umklappen
Der Laderaum lässt sich durch Um-klappen der Rücksitze vergrößern.
⚠️ Warnung
Vorsicht beim Umklappen des Sitzes - auf bewegliche Teile achten. Sicherstellen, dass der Sitz eingerastet ist, wenn er vollständig umgeklappt ist.
■ Kopfstütze nach unten schieben und Sicherheitsgurt auf eine Seite legen.
■ Laderaumabdeckung gegebenenfalls ausbauen ➔ 52.

■ Am Entriegelungshebel ziehen und die Rückenlehne auf die Sitzfläche umklappen.
Am Riemen unten ziehen und den gesamten Sitz nach vorne klappen.

■ Den nach vorne geklappten Sitz in senkrechter Stellung fixieren, indem das elastische Seil des Sitzrahmens an der Kopfstütze des Rücksitzes befestigt wird.
■ Zum Zurückklappen des Sitzes das elastische Seil entfernen und den Sitz zum Boden hin absenken. Die hintere Befestigung über der Verankerung positionieren und einrasten lassen.
36 Sitze, Rückhaltesysteme
■ Die Rückenlehne anheben und die Kopfstütze wie gewünscht einstellen.
■ Die Rückenlehne ist korrekt eingerastet, wenn die rote Markierung auf dem Entriegelungshebel nicht mehr sichtbar ist.
Sitze ausbauen
■ Die Kopfstütze des Sitzes ausbauen ➔ 31 und ggf. die Laderaumabdeckung abnehmen ➔ 52.

■ Den Sitz in die senkrechte Stellung klappen, den Entriegelungshebel drücken und den gesamten Sitz ausbauen.
■ Die Kopfstütze hinten am Sitzrahmen verstauen.
Sitze wieder einbauen

■ Die vorderen Sitzbefestigungen in den Verankerungen fixieren.
■ Den Entriegelungshebel drücken, um sicherzustellen, dass der Sitz gut eingerastet ist.
■ Die Kopfstütze von der Rückseite des Sitzrahmens abnehmen.
■ Den Sitz zum Boden hin absenken. Die hintere Befestigung über der Verankerung positionieren und einrasten lassen.
■ Die Rückenlehne anheben und die Kopfstütze wieder einbauen.
■ Die Rückenlehne ist korrekt eingerastet, wenn die rote Markierung auf dem Entriegelungshebel nicht mehr sichtbar ist.
⚠️ Warnung
Beim Einbau des Sitzes sicherstellen, dass der Sitz korrekt über den Verankerungen positioniert ist, die Riegel ganz eingerastet sind und die Lehne wieder in die richtige Position gebracht wird.
Sicherheitsgurte Sicherheitsgurt

Bei starker Beschleunigung oder Verzögerung des Fahrzeugs blockieren die Sicherheitsgurte, um die Insassen in Sitzposition zu halten. Daher ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer.
⚠️ Warnung
Sicherheitsgurt vor jeder Fahrt an- legen.
Nicht angeschnallte Personen gefährden bei Unfällen die anderen Fahrzeuginsassen und sich selbst.
Sicherheitsgurte sind jeweils nur für eine Person bestimmt. Kindersicherheitssystem ➔ 44.
Alle Teile des Gurtsystems regelmäßig auf Beschädigungen, Verschmutzung und ordnungsgemäße Funktion überprüfen.
Beschädigte Teile ersetzen lassen. Nach einem Unfall Gurte und ausgelöste Gurtstraffer in einer Werkstatt ersetzen lassen.
Hinweis
Sicherstellen, dass die Gurte nicht durch Schuhe oder scharfkantige Gegenstände beschädigt oder eingeklemmt werden. Darauf achten, dass kein Schmutz in die Gurtaufroller gelangt.
Sicherheitsgurt anlegen ↗ 68.
Gurtkraftbegrenzer
Auf den Vordersitzen wird die Belastung des Körpers durch die kontrollierte Freigabe des Gurtes während einer Kollision reduziert.
Gurtstraffer
Bei Frontal- oder Heckkollisionen werden die Gurte der Vordersitze ab einer bestimmten Unfallschwere gestrafft.
⚠️ Warnung
Unsachgemäßer Umgang (z. B. Aus- oder Einbau der Gurte) kann zum Auslösen der Gurtstraffer führen.
Bei Auslösen der Gurtstraffer leuchtet die Kontrollleuchte ✗ ununterbrochen ✦ 69.
Ausgelöste Gurtstraffer in einer Werkstatt ersetzen lassen. Die Gurtstraffer lösen nur einmal aus.
38 Sitze, Rückhaltesysteme
Hinweis
Keine Zubehörteile oder andere Gegenstände anbringen oder einbauen, die die Funktion der Gurtstraffer behindern könnten. Am Gurtstraffer-System keine Änderungen vornehmen, da sonst die Zulassung Ihres Fahrzeugs ungültig wird!
Dreipunkt-Sicherheitsgurt
Anlegen

Den Gurt aus dem Aufroller herausziehen, unverdreht über den Körper legen und die Schlosszunge in das Gurtschloss einstecken, bis sie ein-
rastet. Den Beckengurt während der Fahrt durch Ziehen am Schultergurt regelmäßig spannen.
Sicherheitsgurt anlegen ↗ 68.

Auftragende Kleidung beeinträchtigt den straffen Sitz des Gurts. Keine Gegenstände wie z. B. Handtaschen oder Mobiltelefone zwischen Gurt und Körper platzieren.

Warnung
Gurt nicht über harte oder zerbrechliche Gegenstände in den Taschen der Kleidung führen.
Höheneinstellung

- Gurt etwas herausziehen.
- Die Taste nach unten drücken.
- Höhe einstellen und einrasten.

Höhe so einstellen, dass der Gurt über die Schulter verläuft. Er darf nicht über Hals oder Oberarm verlaufen.
Nicht während der Fahrt einstellen.
Ausbau

Zum Ablegen rote Taste am Gurt- schloss drücken.
Sicherheitsgurte der Rücksitze
Der Sicherheitsgurt des mittleren Rücksitzes lässt sich nur aus dem Aufroller ziehen, wenn sich die Rückenlehne in der hinteren Position befindet.
Benutzung des Sicherheitsgurts während der Schwangerschaft

Der Beckengurt muss möglichst tief über das Becken verlaufen, um Druck auf den Unterleib zu vermeiden.
Airbag-System
Das Airbag-System besteht aus einer Reihe von einzelnen Systemen, je nach Ausstattungsumfang.
Wenn die Airbags auslösen, werden sie innerhalb von Millisekunden aufgeblasen. Die Luft entweicht ebenso schnell, so dass dies während einer Kollision oft nicht bemerkt wird.
Hinweis
Abhängig von der Schwere des Aufpralls kann auch die Kraftstoffzufuhr aus Sicherheitsgründen abgeschaltet und der Motor automatisch abgestellt werden. Für Informationen zum Zurücksetzen der Kraftstoffabschaltung siehe „Meldungen des Kraftstoffsystems“ ⇔ 81.
Hinweis
Die Ablaufdaten für das Ersetzen von Komponenten des Airbag-Systems sind auf dem Label im Handschuhfach angegeben. Wenden Sie sich an eine Werkstatt, wenn Komponenten des Airbag-Systems ersetzt werden sollen.
⚠️ Warnung
Bei unsachgemäßem Hantieren können die Airbag-Systeme explosionsartig ausgelöst werden.
Hinweis
Die Steuerungselektronik der Airbag-Systeme und Gurtstraffer befindet sich im Bereich der Mittelkonsole. In diesem Bereich keine magnetischen Gegenstände ablegen.
Die Abdeckungen der Airbags nicht bekleben und nicht mit anderen Materialien überziehen!
Jeder Airbag löst nur einmal aus. Ausgelöste Airbags in einer Werkstatt austauschen lassen. Zusätzlich müssen eventuell das Lenkrad, die Instrumententafel, Teile der Verkleidung, die Abdichtung der Türen, die Türgriffe und die Sitze ersetzt werden.
Am Airbag-System keine Änderungen vornehmen, da sonst die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erlischt.
⚠️ Warnung
Beim Aufblasen von Airbags können austretende heiße Gase Verbrennungen versuchen.
Kontrollleuchte ✿ für Airbag-Systeme ✿ 69.
Front-Airbag
Das Front-Airbag-System besteht aus einem Airbag im Lenkrad und einem in der Instrumententafel auf der Beifahrerseite. Diese Stellen sind mit dem Wort AIRBAG gekennzeichnet.

Außerdem gibt es auf der Sonnenblende des Beifahrers einen Warnaufkleber.
Kindersicherheitssysteme ➔ 44. Airbag-Deaktivierung ➔ 42.

Das Front-Airbag-System wird bei einem Frontalaufprall ab einer bestimmten Unfallschwere ausgelöst. Die Zündung muss eingeschaltet sein.
Die aufgeblähten Airbags dämpfen den Aufprall, wodurch die Verletzungsgefahr für Oberkörper und Kopf bei einem Frontalaufprall deutlich verringert wird.
⚠️ Warnung
Ein optimaler Schutz ist nur bei richtiger Sitzposition gegeben ➔ 32.
Den Ausdehnungsbereich der Airbags frei von Hindernissen halten. Sicherheitsgurt ordnungsgemäß anlegen und einrasten lassen. Nur dann kann der Airbag schützen.
Seiten-Airbag

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AIREAG42 Sitze, Rückhaltesysteme
Das Seiten-Airbag-System besteht aus einem Airbag in der Rückenlehne jedes Vordersitzes. Diese Stellen sind mit dem Wort AIRBAG gekennzeichnet.
Das Seiten-Airbag-System wird bei einem Seitenaufprall ab einer bestimmten Unfallschwere ausgelöst. Die Zündung muss eingeschaltet sein.
Der aufgeblähte Airbag dämpft den Aufprall, wodurch die Verletzungsgefahr für Oberkörper und Becken bei einem Seitenaufprall deutlich verringert wird.
⚠️ Warnung
Den Ausdehnungsbereich der Airbags frei von Hindernissen halten.
Hinweis
Nur Schonbezüge verwenden, die für das Fahrzeug zugelassen sind. Darauf achten, die Airbags nicht abzudecken.
Airbagabschaltung
Das Beifahrer-Airbag-System muss deaktiviert werden, wenn auf diesem Sitz ein Kindersicherheitssystem angebracht werden soll.
Die Seiten-Airbags, die Gurtstraffer und alle Fahrer-Airbag-Systeme bleiben weiterhin aktiv.

Das Beifahrer-Airbag-System lässt sich über das Einstellungsmenü im Driver Information Center ➔ 74 abschalten.
Hinweis
Das Driver Information Center gibt es in zwei Ausführungen: als Standardausführung und als Multifunktionsausführung mit weiteren konfigurierbaren Einstellungen.
Das Beifahrer-Airbag-System wird wie folgt ausgeschaltet:
- Taste SET ESC einmal drücken, um das Einstellungsmenü zu öffnen.
- SET ESC mehrmals drücken, um alle Menüfunktionen zu durchlaufen, bis die Menüoption Beifah.Bag (Standardausführung)
- oder -
Beifahrer-Bag (Multifunktionsausführung)
angezeigt wird.
- Taste ▲ bzw. ▼ drücken, um zwischen Beifah.Bag an und Beifah.Bag aus (Standardausführung)
- oder -
zwischen Beifahrer-Bag eingeschaltet und Beifahrer-Bag ausgeschaltet (Multifunktionsausführung) umzuschalten.
- Auswahl durch Drücken von SET ESC bestätigen. Eine Bestätigungsmeldung wird auf dem Display angezeigt.
- Taste ▲ bzw. ▼ drücken, um Ja auszuwählen.
- Kurz auf SET ESC drücken, um die Abschaltung zu bestätigen und automatisch zur vorigen Anzeige zurückzukehren.
Beifahrer-Airbags sind abgeschaltet und lösen bei einer Kollision nicht aus. Kontrollleuchte leuchtet ständig im Instrument. Es kann ein Kindersicherheitssystem gemäß Tabelle Befestigungsplätze des Kindersicherheitssystems eingebaut werden 45.
Gefahr
Bei aktiviertem Airbag besteht für ein Kind in einem Kinderrückhaltesystem auf dem Beifahrersitz tödliche Verletzungsgefahr.
Bei deaktiviertem Airbag besteht für einen Erwachsenen auf dem Beifahrersitz tödliche Verletzungsgefahr.
Solange die Kontrollleuchte _2 nicht aufleuchtet, löst das Beifahrer-Airbag-System bei einer Kollision aus.
Wenn die Kontrollanzeigen 2 und 3 gleichzeitig leuchten, liegt eine Systemstörung vor. Der Systemstatus ist nicht erkennbar, deshalb darf niemand auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Umgehend eine Werkstatt kontaktieren.
Den Status nur im stillstehenden Fahrzeug ändern. Die Einstellung bleibt bis zur nächsten Änderung erhalten.
Kontrollleuchte für Airbag-abschaltung ➔ 69.
Wiedereinschalten des Beifahrer-Airbag-Systems: siehe Driver Information Center 74.
Kinderrückhaltesysteme
Kindersicherheitssystem
Wir empfehlen das Opel Kindersicherheitssystem, das speziell auf das Fahrzeug abgestimmt ist.
Bei Verwendung eines Kindersicherheitssystems die folgenden Nutzungs- und Einbauanweisungen sowie die mit dem Kindersicherheitssystem mitgelieferten Anweisungen beachten.
Halten Sie immer lokale oder nationale Vorschriften ein. In manchen Ländern ist die Benutzung von Kindersicherheitssystemen auf bestimmten Sitzplätzen verboten.
⚠️ Warnung
Wenn ein Kindersicherheitssystem auf dem Beifahrersitz verwendet wird, muss das Airbag-System für den Beifahrersitz deaktiviert
werden; andernfalls besteht bei Auslösen des Airbags Lebensgefahr für das Kind.
Dies ist vor allem dann der Fall, wenn auf dem Beifahrersitz Kindersicherheitssysteme verwendet werden, mit denen das Kind mit Blickrichtung nach hinten befördert wird.
Wahl des richtigen Systems
Die Rücksitze sind am besten zum Befestigen eines Kindersicherheitssystems geeignet.
Kinder sollten so lange wie möglich mit Blickrichtung nach hinten im Fahrzeug befördert werden. Dies gewährleistet, dass die Wirbelsäule des Kindes, die noch schwach ausgebildet ist, bei einem Unfall weniger belastet wird.
Geeignete Rückhaltesysteme entsprechen ECE 44-03 bzw. ECE 44-04. Lokale Gesetze und Bestimmungen für den vorgeschriebenen Gebrauch von Kinderrückhaltesystemen prüfen.
Sicherstellen, dass das einzubau- ende Kindersicherheitssystem mit dem Fahrzeugtyp kompatibel ist.
Sicherstellen, dass das Kindersicherheitssystem im Fahrzeug an der richtigen Stelle eingebaut wird.
Kinder nur auf der abseits vom Verkehr liegenden Fahrzeugseite ein- und aussteigen lassen.
Wenn das Kindersicherheitssystem nicht in Gebrauch ist, den Sitz mit einem Sicherheitsgurt fixieren oder aus dem Fahrzeug nehmen.
Hinweis
Kindersicherheitssysteme nicht be- kleben und nicht mit anderen Ma- terialien überziehen.
Nach einem Unfall muss das beanspruchte Kindersicherheitssystem ausgetauscht werden.
Befestigungsplätze des Kindersicherheitssystems
Zulässige Möglichkeiten der Befestigung für Kindersicherheitssysteme
| Gewichts- bzw. Altersklasse | Beifahrersitz Zweite Reihe Dritte Reihe aktivierter Airbag deaktivierter Airbag Außensitz Mittelsitz | ||||
| Gruppe 0: bis zu 10 kg oder ca. 10 Monate | X | U^1 | U,+ | U | X |
| Gruppe 0+: bis zu 13 kg oder ca. 2 Jahre | X | U^1 | U,+ | U | X |
| Gruppe I: 9 bis 18 kg oder ca. 8 Monate bis 4 Jahre | X | U^1 | U,+ | U | X |
| Gruppe II: 15 bis 25 kg oder ca. 3 bis 7 Jahre | XXUUX | ||||
| Gruppe III: 22 bis 36 kg oder ca. 6 bis 12 Jahre | XXUUX | ||||
1 = Nur wenn das Front-Airbag-System deaktiviert ist. Beim Sichern mit einem Dreipunkt-Sicherheitsgurt den Sitzhöhenversteller in die oberste Stellung bringen und darauf achten, dass der Sicherheitsgurt von der oberen Verankerung nach vorn verläuft.
+ = Fahrzeugsitz mit ISOFIX Befestigung verfügbar. Bei Befestigung mit ISOFIX dürfen nur für das Fahrzeug zugelassene ISOFIX Kindersicherheitssysteme verwendet werden.
U = Universaltauglich in Verbindung mit Dreipunkt-Sicherheitsgurt.
X = Kein Kindersicherheitssystem in dieser Gewichtsklasse zulässig.
46 Sitze, Rückhaltesysteme
Zulässige Möglichkeiten zur Befestigung eines ISOFIX-Kindersicherheitssystems
| Gewichtsklasse Größenklasse Befestigung | Auf dem Beifahrersitz | Auf den äußeren Sitzplätzen der zweiten Sitzreihe | Auf dem mittleren Sitzplatz der zweiten Sitzreihe | Auf den Sitzplätzen der dritten Sitzreihe | |
| Gruppe 0: bis zu 10 kg E ISO/R1 X IL X X | |||||
| Gruppe 0+: bis zu 13 kg E ISO/R1 X IL X X | |||||
| D ISO/R2 X IL X X | |||||
| C ISO/R3 X | IL ^1) | X | X | ||
| Gruppe I: 9 bis 18 kg D ISO/R2 X IL X X | |||||
| C ISO/R3 X | IL ^1) | X | X | ||
| B ISO/F2 X IUF X X | |||||
| B1 ISO/F2X X IUF X X | |||||
| A ISO/F3 X IUF X X | |||||
IL = Geeignet für bestimmte ISOFIX-Sicherheitssysteme der Kategorien „spezielles Fahrzeug“, „eingeschränkt“ oder „semi-universal“. Das ISOFIX-Sicherheitssystem muss für den jeweiligen Fahrzeugtyp zugelassen sein.
IUF = Geeignet für ISOFIX Kindersicherheitssysteme der Kategorie „universal“ mit Blickrichtung nach vorn, die für die Verwendung in dieser Gewichtsklasse zugelassen sind.
X = Kein ISOFIX Kindersicherheitssystem in dieser Gewichtsklasse zugelassen.
1) Der Isofix-Kindersitz kann eingebaut werden, indem die Kopfstütze ganz nach oben geschoben wird.
ISOFIX-Größenklasse und -Sitzbeschaffenheit
A - ISO/F3 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für Kinder mit maximaler Größe in der Gewichtsklasse 9 bis 18 kg.
B - ISO/F2 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für kleinere Kinder in der Gewichtsklasse 9 bis 18 kg.
B1 - ISO/F2X = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für kleinere Kinder in der Gewichtsklasse 9 bis 18 kg.
C - ISO/R3 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für Kinder mit maximaler Größe in der Gewichtsklasse von bis zu 13 kg.
D - ISO/R2 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für kleinere Kinder der Gewichtsklasse von bis zu 13 kg.
E - ISO/R1 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für kleinere Kinder der Gewichtsklasse von bis zu 13 kg.
ISOFIX Kindersicherheitssysteme

Für das Fahrzeug zugelassene ISOFIX-Kindersicherheitssysteme an den ISOFIX-Befestigungsbügeln befestigen. Die speziellen Positionen für ISOFIX Kindersicherheitssysteme sind in der Tabelle mit IL gekennzeichnet.
Die ISOFIX Befestigungsbügel sind durch Markierungen auf der Rückenlehne gekennzeichnet.
Vor dem Einbau eines Kindersitzes die Kopfstütze in die Gebrauchsstellung bringen ➔ 31.
Top-Tether Befestigungsösen

Zusätzlich zur ISOFIX-Befestigung den Top-Tether-Befestigungsgurt an den Top-Tether-Befestigungsösen verankern. Der Gurt muss zwischen den beiden Führungsstangen der Kopfstütze verlaufen.
Die Positionen für ISOFIX Kindersicherheitssysteme der universellen Kategorie sind in der Tabelle mit IUF gekennzeichnet.
Stauraum
Ablagefächer 49
Laderaum 51
Dachgepäckträger 55
Beladungshinweise 56
Ablagefächer Ablage in der Instrumententafel

Die Ablagefächer befinden sich in der Instrumententafel.
Dokumenthalter

Den Dokumenthalter an der Rückseite von der Instrumententafel nach oben ziehen und in der gekippten Position belassen.
Zum Einfahren den Dokumenthalter wieder in die Instrumententafel schieben und so weit nach unten drücken, bis er hörbar eingerastet ist.
Handschuhfach

Zum Öffnen des Handschuhfachs am Griff ziehen.
Je nach Ausführung lässt sich das Handschuhfach möglicherweise abschließen.
Während der Fahrt sollte das Hand- schuhfach geschlossen sein.
Getränkehalter
Getränkehalter befinden sich in der Mittelkonsole.
Die mobile Ascherdose kann auch in den Getränkehaltern abgestellt werden ⇒ 63.
Ablagefächer im Dach

In den Ablagefächern im Dach nur leichte Gegenstände - wie z. B. Papiere oder Karten - verstauen.
Ablagefach unter dem Sitz

Um an den Stauraum zu gelangen, an der Sitzflächenschlaufe ziehen.
Laderaum
Rückenlehnen der Rücksitze umklappen
Die Rücksitz-Rückenlehne ist zweigeteilt. Beide Teile können umgeklappt werden.
Laderaumabdeckung gegebenenfalls ausbauen.
Rastfeder drücken und halten, dann die Kopfstützen nach unten schieben.

Den Entriegelungsgriff auf einer oder beiden Seiten ziehen und die Rückenlehnen auf die Sitzfläche umklappen.

Zum Lösen am Hebel ziehen. Das Sitzgestell wird gespannt und automatisch angehoben.

Den Sitz ganz nach vorn klappen.
Zum Aufklappen die Sitze so weit zum Boden absenken, bis sie hörbar einrasten. Die Rückenlehnen anheben und in eine aufrechte Position führen, bis sie hörbar einrasten.
Die Rückenlehnen sind korrekt eingerastet, wenn die beiden roten Markierungen an den Entriegelungsgriffen nicht mehr sichtbar sind.
Vor dem Zurückstellen der Sitze in die aufrechte Position darauf achten, dass die Sicherheitsgurte korrekt positioniert sind.
52 Stauraum

Warnung
Das Fahrzeug erst dann in Fahrt versetzen, wenn die Sitzlehnen sicher eingerastet sind. Ansonsten besteht bei einer Notbremsung oder einem Auffahrunfall Verletzungsgefahr bzw. die Gefahr einer Beschädigung der Ladung oder des Fahrzeugs.
Laderaumabdeckung
Ausziehbare
Laderaumabdeckung
Keine schweren oder scharfkantigen Gegenstände auf die ausziehbare La- deraumabdeckung legen.
Schließen

Abdeckung am Griff nach hinten ziehen und in die seitlichen Halterungen einhängen.
Öffnen

Die Laderaumabdeckung aus den seitlichen Halterungen entfernen. Abdeckung halten und führen, bis sie vollständig aufgerollt ist.
Ausbau

Laderaumabdeckung öffnen.
Am Entriegelungsgriff ziehen und die Abdeckung aus den Halterungen heben.
Einbau
Eine Seite der Laderaumabdeckung in die Aussparung einsetzen und am Entriegelungsgriff ziehen. Die Laderaumabdeckung einsetzen und einrasten.
Hutablage
Die Hutablage besteht aus zwei Teilen – einem vorderen und einem hinteren Teil. Der vordere Teil lässt sich öffnen und schließen, was für mehr Flexibilität im Laderaum sorgt.
Keine zu schweren oder scharfkanti- gen Gegenstände auf die Hutablage legen.
⚠️ Warnung
Immer dafür sorgen, dass die Ladung sicher im Fahrzeug verstaut ist. Ansonsten können Teile der Ladung durch den Fahrzeuginnenraum geschleudert werden und Verletzungen bzw. Schäden an der Ladung oder am Fahrzeug verursachen.

Die Hutablage kann auf zwei Höhen eingestellt werden, d. h. oben oder unten.

In der unteren Stellung beträgt die zu- lässige Höchstlast 70 kg.
Ausbau
Die Hutablage bei umgeklappten Rücksitzen ausbauen und horizontal zwischen der Rückseite der Vordersitze und den umgeklappten Rücksitzen verstauen.
Achtung
Aus Sicherheitsgründen keine Ladung auf den umgeklappten Rücksitzen transportieren.

Zum Abnehmen den vorderen Teil der Hutablage auf beiden Seiten aus den vorderen Halterungen (1) lösen und anheben.
Den hinteren Teil der Hutablage auf beiden Seiten aus den hinteren Halterungen (2 und 3) lösen und anheben.
Einbau
Zum Wiedereinbau die Hutablage auf beiden Seiten in die vorderen und hinteren Halterungen einrasten lassen.
Verzurrösen
Lieferwagen

Die Verzurrösen dienen zum Sichern von Gegenständen vor dem Verrutschen, z. B. mit Verzurrgurten oder einem Gepäcknetz.
Combo Tour

Aus Sicherheitsgründen und zur Vermeidung von Dachbeschädigungen empfehlen wir, das für Ihr Fahrzeug zugelassene Dachgepäckträgersystem zu verwenden. Für weitere Informationen eine Werkstatt kontaktieren.
Einbauanleitung beachten und Dachgepäckträger abnehmen, wenn er nicht gebraucht wird.
Dachgepäckträger befestigen

Zur Befestigung eines Dachgepäckträgers die Montagebolzen in die abgebildeten Bohrungen stecken.
Beladungshinweise
■ Schwere Gegenstände sollten möglichst weit vorn in den Lade-raum gelegt und die Ladung sollte gleichmäßig verteilt werden. Bei stapelbaren Gegenständen schwerere nach unten legen.
■ Gegenstände mit Verzurrgurten an Verzurrösen sichern ➔ 54.
■ Lose Gegenstände im Laderaum gegen Verrutschen sichern.
■ Beim Transport von Gegenständen im Laderaum dürfen die Rückenlehnen der Rücksitze nicht nach vorne geneigt oder umgeklappt sein.
■ Ladung nicht über die Oberkante der Rückenlehnen hinausragen lassen.
■ Keine Gegenstände auf der ausziehbaren Laderaumabdeckung ✦ 52 oder auf der Instrumententafel ablegen.
■ Die Ladung darf die Bedienung der Pedale, Parkbremse und Schaltung sowie die Bewegungsfreiheit
des Fahrers nicht beeinträchtigen. Keine ungesicherten Gegenstände im Innenraum ablegen.
■ Nicht mit geöffnetem Laderaum fahren.
⚠️ Warnung
Immer dafür sorgen, dass die Ladung sicher im Fahrzeug verstaut ist. Ansonsten können Teile der Ladung durch den Fahrzeuginnenraum geschleudert werden und Verletzungen bzw. Schäden an der Ladung oder am Fahrzeug verursachen.
■ Die Zuladung ist die Differenz zwischen dem zulässigen Gesamtgewicht (siehe Typschild 157) und dem EU-Leergewicht.
Zum Berechnen der Zuladung die Fahrzeugdaten in die Gewichtstabelle am Anfang dieser Bedienungsanleitung eingeben.
Das EU-Leergewicht schließt das Gewicht von Fahrer (68 kg), Ge-
päck (7 kg) sowie Ölen und Flüssigkeiten (Tank zu 90 % gefüllt) ein. Sonderausstattungen und Zubehör erhöhen das Leergewicht.
Dachlast erhöht die Seitenwindempfindlichkeit des Fahrzeugs und verschlechtert das Fahrverhalten durch einen höheren Fahrzeugschwerpunkt. Last gleichmäßig verteilen und mit Befestigungsgurten rutschsicher und fest verzurren. Reifendruck und Fahrzeuggeschwindigkeit dem Beladungszustand anpassen. Befestigungsgurte öfter prüfen und nachspannen.
Nicht schneller als 120 km/h fahren.
Die zulässige Dachlast (inklusive Gewicht des Dachgepäckträgers) beträgt 100 kg. Die Dachlast setzt sich aus dem Gewicht des Dachgepäckträgers und der Ladung zusammen.
Instrumente, Bedienelemente
Bedienelemente 57
Warnleuchten, Anzeige-
Instrumente, Kontrollleuchten ..... 63
Info-Displays 74
Fahrzeugmeldungen 80
Bordcomputer 81
Bedienelemente Lenkradeinstellung

Griff entriegeln, Lenkrad einstellen, Griff einrasten und darauf achten, dass er komplett verriegelt ist.
Lenkrad nur bei stehendem Fahrzeug und gelöster Lenkradsperre einstellen.
Fernbedienung am Lenkrad

Mit den Bedienelementen am Lenkrad können Sie as Infotainment-System steuern und ein angeschlossenes Mobiltelefon betreiben.
Weitere Hinweise finden Sie in der Anleitung für das Infotainmentsystem.
Hupe

Scheibenwischer und Waschanlage
Scheibenwischer

Zum einmaligen Wischen bei ausgeschaltetem Scheibenwischer den Hebel nach oben drücken.
Nicht bei vereisten Scheiben einschalten.
In Waschanlagen ausschalten.
Einstellbares Wischintervall Wischerhebel in Position CD.
Der Scheibenwischer wird automatisch an die Fahrgeschwindigkeit angepasst.
Scheibenwaschanlage

Wenn Sie kurz am Hebel ziehen, wird Waschflüssigkeit auf die Windschutzscheibe gesprüht und der Wischer wird für einige Wischbewegungen eingeschaltet.
Wenn Sie kurz am Hebel ziehen, wird Waschflüssigkeit auf die Windschutzscheibe gesprüht. Der Wischer arbeitet, bis der Hebel wieder losgelassen wird.
Heckscheibenwischer und Waschanlage

Zum Einschalten des Heckscheiben- wischers drehen.
Hebel drücken. Waschflüssigkeit spritzt auf die Heckscheibe und der Wischer wird für einige Wischbewegungen eingeschaltet.
Nicht bei vereister Heckscheibe einschalten.
In Waschanlagen ausschalten.
Der Heckscheibenwischer schaltet sich bei eingeschaltetem Scheibenwischer und Einlegen des Rückwärtsgangs automatisch ein.
Außentemperatur

text_image
210 123456 20℃ 8:30 Ⓧ SHIFTDie Außentemperatur wird im Driver Information Center ➔ 74 angezeigt.

Warnung
Bei einer Anzeige von wenigen Grad über 0 °C kann die Fahrbahn bereits vereist sein.
Uhr
Je nach Modellvariante kann im Driver Information Center ➔ 74 die aktuelle Uhrzeit und/oder das Datum zu sehen sein.
Die Werte können über die Tasten SET ESC, ▲ und ▼ in der Instrumentafel eingestellt werden.
Uhrzeit im Driver Information Center einstellen – Standardausführung

text_image
20 123456 20℃ 8:30 $ SHIFT- Taste SET ESC einmal drücken, um das Einstellungsmenü zu öffnen.
- Die Menüoptionen mit den Tasten ▲ bzw. ▼ durchlaufen, bis HOUR angezeigt wird.
-
Zum Auswählen dieser Menüoption SET ESC drücken; die Stundenanzeige im Display fängt zu blinken an.
-
Zum Erhöhen bzw. Verringern des angezeigten Wertes ▲ bzw. ▼ drücken.
- Zum Bestätigen der Änderungen SET ESC drücken; die Minutenanzeige im Display fängt zu blinken an.
- Zum Erhöhen bzw. Verringern des angezeigten Wertes ▲ bzw. ▼ drücken.
- Kurz auf SET ESC drücken, um die Änderungen zu bestätigen und automatisch zur vorigen Anzeige zurückzukehren.
Uhrzeit und Datum im Driver Information Center einstellen – Multifunktionsausführung

text_image
210 123456 20℃ 8:30 Ⓧ SHIFTUhrzeit einstellen
Nachdem diese Menüoption aufgerufen wurde, kann entweder die Uhrzeit eingestellt oder das Zeitformat zwischen 12 Stunden und 24 Stunden umgeschaltet werden.
Taste SET ESC einmal drücken, um das Einstellungsmenü zu öffnen.
Die Menüoptionen mit den Tasten ▲ bzw. ▼ durchlaufen, bis Uhr einstell. angezeigt wird.
Zum Auswählen dieser Menüoption SET ESC drücken; Uhrzeit und Modus werden angezeigt.
Uhrzeit einstellen:
- ▲ oder ▼ drücken, um die Option Uhrzeit auszuwählen, und das Untermenü durch Drücken von SET ESC öffnen; die Stundenanzeige im Display fängt zu blinken an.
- Zum Erhöhen bzw. Verringern des angezeigten Wertes ▲ bzw. ▼ drücken.
- Zum Bestätigen der Änderungen SET ESC drücken; die Minutenanzeige im Display fängt zu blinken an.
- Zum Erhöhen bzw. Verringern des angezeigten Wertes ▲ bzw. ▼ drücken.
- Kurz auf SET ESC drücken, um die Änderungen zu bestätigen und automatisch zur vorigen Anzeige zurückzukehren.
Zeitformat zwischen 12 Stunden und 24 Stunden umschalten:
- ▲ oder ▼ drücken, um die Option Modus auszuwählen, und das Untermenü durch Drücken von SET ESC öffnen; die Anzeige fängt zu blinken an.
- ▲ oder ▼ drücken, um das Zeit-format zwischen 12h und 24h umzuschalten.
- Kurz auf SET ESC drücken, um die Änderungen zu bestätigen und automatisch zur vorigen Anzeige zurückzukehren.
Datum einstellen
- Taste SET ESC einmal drücken, um das Einstellungsmenü zu öffnen.
- Die Menüoptionen mit den Tasten ▲ bzw. ▼ durchlaufen, bis Datum einst. angezeigt wird.
-
Zum Auswählen dieser Menüoption SET ESC drücken; die Jahresanzeige im Display fängt zu blinken an.
-
Zum Erhöhen bzw. Verringern des angezeigten Wertes ▲ bzw. ▼ drücken.
- Zum Bestätigen der Änderungen SET ESC drücken; die Monatsanzeige im Display fängt zu blinken an.
- Zum Erhöhen bzw. Verringern des angezeigten Wertes ▲ bzw. ▼ drücken.
- Zum Bestätigen der Änderungen SET ESC drücken; die Tagesanzeige im Display fängt zu blinken an.
- Zum Erhöhen bzw. Verringern des angezeigten Wertes ▲ bzw. ▼ drücken.
- Kurz auf SET ESC drücken, um die Änderungen zu bestätigen und automatisch zur vorigen Anzeige zurückzukehren.
62 Instrumente, Bedienelemente
Zubehörsteckdosen

Eine 12-Volt-Zubehörsteckdose befindet sich in der Mittelkonsole.
Hintere Zubehörsteckdosen
Je nach Modellvariante sind an den
Seitenwänden des Laderaums
12-Volt--Steckdosen angebracht.
Van mit kurzem Radstand

Van mit langem Radstand

Die maximale Leistungsaufnahme darf 180 Watt nicht überschreiten.
Bei ausgeschalteter Zündung sind die Zubehörsteckdosen deaktiviert. Auch bei niedriger Batteriespannung werden die Zubehörsteckdosen deaktiviert.
Angeschlossenes elektrisches Zubehör muss bezüglich der elektromagnetischen Verträglichkeit der DIN VDE 40 839 entsprechen.
Kein Strom abgebendes Zubehör wie z. B. Ladegeräte oder Batterien anschließen.
Steckdosen nicht durch ungeeignete Stecker beschädigen.
Bei Verwendung des Reifenreparatursets alle elektrischen Verbraucher ausschalten. Reifenreparaturset 140.
Zigarettenanzünder

Der Zigarettenanzünder befindet sich in der Mittelkonsole.
Zigarettenanzünder hineindrücken. Er schaltet sich automatisch ab, wenn die Wendel glüht. Zigarettenanzünder herausziehen.
Ascher
Achtung
Nur für Asche, nicht für brennbare Abfälle.

Der tragbare Aschenbecher muss in die Getränkehalter der Mittelkonsole eingesetzt werden.
Warnleuchten, Anzeige-Instrumente, Kontrollleuchten
Tachometer

text_image
70 90 110 130 150 170 190 210 PAnzeige der Geschwindigkeit.
64 Instrumente, Bedienelemente
Kilometerzähler

text_image
240 123456 20℃ 8:30 S SHIFTZeigt die aufgezeichnete Strecke in Km an.
Im Display kann H so lange zu sehen sein, bis das Fahrzeug 100 km zurückgelegt hat.
Tageskilometerzähler
Zeigt die gezählten Kilometer seit der letzten Rückstellung an.
Je nach Modellvariante stehen zwei Tageskilometerzähler zur Verfügung – A oder B –, die die seit der letzten Rückstellung zurückgelegte Strecke anzeigen.
Zum Zurücksetzen des Tageskilometerzählers Taste TRIP einige Sekunden lang drücken, während der entsprechende Tageskilometerzähler angezeigt wird.
Drehzahlmesser

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rpm x 100 30 40 20 50 -10 60 0 70Anzeige der Motordrehzahl.
Nach Möglichkeit in jedem Gang im niedrigen Drehzahlbereich fahren.
Achtung
Befindet sich der Zeiger im roten Warnfeld, ist die zulässige Höchstdrehzahl überschritten. Gefahr für den Motor.
Kraftstoffanzeige

Anzeige von Kraftstofffüllstand bzw. Gasfüllstand im Tank je nach Betriebsart.
Kraftstoffwahltaste ↩ 114.
Bei geringem Füllstand leuchtet die Kontrollleuchte ○.
Tank nie leer fahren.
Wegen des im Tank vorhandenen Kraftstoffrests kann die Nachfüllmenge geringer sein als der angegebene Nenninhalt des Kraftstofftanks.
Der Zeiger weist auf 0, die Kontrollanzeige ○ blinkt und zeigt eine Systemstörung an. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Kontrollleuchte Kraftstoffmangel ○ 73.
CNG-Kraftstoffanzeige

text_image
Serv. 30000km CNG 12:48Im Erdgasbetrieb zeigen die vier senkrechten Balken neben CNG die verbleibende Methanmenge in den Druckgasbehältern an. Je mehr Kraftstoff verbraucht wurde, desto weniger Balken sind in der CNG-Kraftstoffanzeige zu sehen.
Wenn nur mehr wenig Methan in den Druckgasbehältern übrig ist, fangen die CNG-Anzeige und der letzte Balken zu blinken an.
Tanken ↩ 115.
Kraftstoffwahltaste
Die leuchtet im Driver Information Center.
Die Erdgastanks sind leer, es wird automatisch auf Benzinbetrieb umgestellt.
Kraftstoffe für Erdgasbetrieb 114, Nachtanken 115.
Kühlmitteltemperaturan-
zeige

Zeigt die Kühlmitteltemperatur an.
C = Motor noch nicht auf Betriebstemperatur mittig = normale Betriebstemperatur
H = Temperatur zu hoch
Wenn die Kontrollanzeige ○ aufleuchtet und eine Meldung im Driver Information Center ➔ 74 angezeigt wird, ist die Kühlmitteltemperatur zu hoch. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Achtung
Wenn die Kühlmitteltemperatur zu hoch ist, Fahrzeug anhalten und Motor abstellen. Gefahr eines Motorschadens. Kühlmittelstand überprüfen.
Serviceanzeige

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Serv. 30000kmBeim Einschalten der Zündung kann die verbleibende Fahrstrecke vor Fälligkeit der nächsten Inspektion kurz im Driver Information Center 74 angezeigt werden. Nach welchem Zeitraum auf den nächsten fälligen
Service hingewiesen wird, hängt von den Fahrbedingungen ab und kann beträchtlich variieren.
Wenn die verbleibende Fahrstrecke vor Fälligkeit der nächsten Inspektion weniger als 2000 km beträgt, wird im Driver Information Center Serv. angezeigt. Die Serviceerinnerung wird alle 200 km wiederholt und ab einer verbleibenden Fahrstrecke von weniger als 200 km häufiger angezeigt.
Das Fahrzeug benötigt einen Service. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Die verbleibende Fahrstrecke bis zur nächsten Inspektion ist auch im Driver Information Center abrufbar, indem im Einstellungsmenü die Option SERVICE ausgewählt wird 74.
Zurücksetzen der Serviceanzeige
Nach einem Service muss die Serviceanzeige von einer Werkstatt zurückgesetzt werden.
Kontrollleuchten
Die beschriebenen Kontrollleuchten sind nicht in allen Fahrzeugen enthalten. Die Beschreibung gilt für alle Instrumentenausführungen. Je nach Ausstattung können die Kontrollleuchten unterschiedlich positioniert sein.
Beim Einschalten der Zündung leuchten die meisten Kontrollleuchten als Funktionstest kurz auf.
Die Farben der Kontrollleuchten bedeuten:
rot = Gefahr, wichtige Erinnerung gelb = Warnung, Hinweis, Störung grün = Einschaltbestätigung blau = Einschaltbestätigung
Kontrollleuchten am Instrument

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90 km/h 70 130 150 50 170 190 210 P F e h - C 123456 TOTAL km 210 8:30 SHIFT 20 30 40 50 60 70 70°Allgemeine Warnung
△leuchtet gelb.
Je nach Modellvariante kann die Kontrollanzeige △ unabhängig oder in Verbindung mit ⭕, ⚙, ⚙ oder P ^▲ aufleuchten.
Wenn die △zusammen mit 📋 leuchtet: Stellen Sie den Motor sofort ab und lassen Sie sich von einer Werkstatt helfen!
Unter Umständen wird gleichzeitig eine Warnmeldung im Driver Information Center 74 angezeigt.
△leuchtet außerdem bei Auslösen der Kraftstoffabschaltung auf bzw. wenn im Motoröldrucksensor eine Störung festgestellt wird. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Kraftstoffabschaltung ↩ 81.
Blinker
bzw. blinkt grün.
Blinken
Ein Blinker bzw. der Warnblinker ist eingeschaltet.
Schnelles Blinken: Defekt eines Blinkers oder der dazugehörigen Sicherung, Defekt eines Blinkers am Anhänger.
Glühlampen auswechseln 127, Sicherungen 133.
Blinker 86.
Sicherheitsgurt anlegen
Sicherheitsgurt anlegen für Vordersitze
Die Leuchte für den Fahrer- und/oder den Beifahrersitz leuchtet auf oder blinkt rot.
Leuchtet
Nach Einschalten der Zündung leuchtet die Kontrollleuchte 4 kurz auf, wenn der Sicherheitsgurt des Fahrers und/oder des Beifahrers nicht angelegt ist. Außerdem wird einige Sekunden lang ein Warnton ausgegeben.
Blinken
Während der Fahrt blinkt 4 und es wird 90 Sekunden lang ein Warnton ausgegeben, bis die vorderen Sicherheitsgurte angelegt werden.
Sicherheitsgurt anlegen ↩ 38.
⚠️ Warnung
Sicherheitsgurt vor jeder Fahrt an- legen.
Nicht angeschnallte Personen gefährden bei Unfällen die anderen Fahrzeuginsassen und sich selbst.
Zum Deaktivieren der Gurtwarnung eine Werkstatt zu Hilfe ziehen. Der Warnton für das Anlegen des Sicherheitsgurts lässt sich im Driver Information Center ♦ 74 wieder aktivieren.
Hinweis
Die Lautstärke des Warntons lässt sich im Driver Information Center ändern.
Driver Information Center ➔ 74.
Airbag-System, Gurtstraffer
leuchtet rot.
Bei Einschalten der Zündung leuchtet die Kontrollleuchte für ca. 4 Sekunden. Wenn sie nicht auf- leuchtet, nach 4 Sekunden nicht er- lischt oder während der Fahrt auf- leuchtet, liegt eine Störung im Airbag- System vor. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Die Airbags und Gurtstraffer lösen bei einem Unfall möglicherweise nicht aus.
Bei Auslösen der Gurtstraffer oder Airbags leuchtet die Kontrollleuchte kontinuierlich auf.
⚠️ Warnung
Störungsursache umgehend von einer Werkstatt beheben lassen.
Gurtstraffer, Airbag-System 37, 40.
Airbagabschaltung
2 leuchtet gelb.
Bei eingeschaltetem Beifahrer-Airbag:
Wenn die Zündung eingeschaltet wird, leuchtet die 12 ca. 4 Sekunden, blinkt dann weitere 4 Sekunden und erlischt danach.
Bei ausgeschaltetem Beifahrer-Airbag:
Die 2 leuchtet permanent gelb.
Airbag-Deaktivierung ↩ 42.
Gefahr
Gefahr von tödlichen Verletzungen für ein Kind bei Verwendung eines Kindersicherheitssystems zusammen mit einem aktivierten Beifahrer-Airbag.
Gefahr von tödlichen Verletzungen für einen Erwachsenen bei deaktiviertem Beifahrer-Airbag.
Generator
- + leuchtet rot.
Leuchtet nach Einschalten der Zündung auf und erlischt kurz nach Starten des Motors.
Leuchten bei laufendem Motor Anhalten, Motor abstellen. Batterie wird nicht geladen. Motorkühlung kann unterbrochen sein. Die Wirkung des Bremskraftverstärkers kann aussetzen. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Abgas
leuchtet oder blinkt gelb.
Leuchtet nach Einschalten der Zündung auf und erlischt kurz nach Starten des Motors.
Leuchten bei laufendem Motor Störung in der Abgasreinigungsanlage. Die zulässigen Abgaswerte können überschritten werden. Sofort Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Blinken bei laufendem Motor
Störung, die zur Beschädigung des Katalysators führen kann. Weniger Gas geben, bis das Blinken aufhört. Sofort Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Bremssystem
(①) leuchtet rot.
Leuchtet bei gelöster Parkbremse, wenn der Bremsflüssigkeitsstand zu niedrig ist 125.

Warnung
Anhalten. Fahrt sofort abbrechen. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Leuchtet bei Störungen im Unterdruck der Servobremse; das Bremspedal wird schwergängig. Das Bremssystem bleibt zwar funktionsfähig, die Verstärkung wird jedoch verringert. Auch zum Drehen des Lenkrades kann wesentlich mehr Kraft nötig sein.
Leuchtet nach Einschalten der Zündung auf, wenn die Parkbremse angezogen ist 107.
Bremsbelagverschleiß
○ leuchtet gelb.
Die Vorderradbremsbeläge sind verschlissen. Suchen Sie sofort eine Werkstatt auf!
Antiblockiersystem
(ABS) leuchtet gelb.
Leuchtet nach Einschalten der Zündung für einige Sekunden. Das System ist nach Erlöschen der Kontrollleuchte betriebsbereit.
Erlischt die Kontrollleuchte nicht nach wenigen Sekunden oder leuchtet sie während der Fahrt, liegt eine Störung mit dem ABS vor. Das Bremssystem ist weiterhin funktionsfähig, aber ohne ABS-Regelung.
Antiblockiersystem ➔ 107.
Hochschalten
▲ bzw. ▶ leuchtet im Driver Information Center ◇ 74 auf, wenn zur Verringerung des Kraftstoffverbrauchs in einen anderen Gang geschaltet werden sollte.
Berg-Anfahr-Assistent
(©) leuchtet gelb.
Leuchtet nach Einschalten der Zündung auf und erlischt kurz nach Starten des Motors.
Wenn die Anzeige nicht nach wenigen Sekunden erlischt oder während der Fahrt leuchtet, liegt eine Störung im Berg-Anfahr-Assistenten vor. Suchen Sie zur Behebung der Störung eine Werkstatt auf!
Die Kontrollleuchte Ⓐ (Fehler des elektronischen Stabilitätsprogramms) kann auch in Verbindung mit ⚙ aufleuchten ➔ 71.
Je nach Modellvariante leuchtet stattdessen △ auf, wenn die Kontrollleuchte Ⓧ nicht vorhanden ist. Unter Umständen wird auch eine Warnmeldung im Driver Information Center 74 angezeigt.
Allgemeine Warnung ⚠️ 68.
Berg-Anfahr-Assistent ➔ 108.
Ultraschall-Einparkhilfe
P▲ leuchtet gelb.
Störung im System
oder
Störung durch verschmutzte oder mit Eis oder Schnee verdeckte Sensoren oder
Störungen durch externe Ultraschall-quellen. Besteht die Störung nicht mehr, arbeitet das System wie gewohnt.
Ursache der Systemstörung umgehend von einer Werkstatt beheben lassen.
Je nach Ausführung leuchtet stattdessen △ auf, wenn die Kontrollleuchte P▲ nicht vorhanden ist. Unter Umständen wird auch eine Warnmeldung im Driver Information Center ➔ 74 angezeigt.
Allgemeine Warnung ⚠️ 68.
Ultraschall-Einparkhilfe 111.
Elektronisches Stabilitätsprogramm Fehler
⚠️ leuchtet oder blinkt gelb.
Leuchtet
Es liegt eine Störung im System vor. Weiterfahrt ist möglich. Die Fahrstabilität kann sich jedoch je nach Fahrbahnbeschaffenheit verschlechtern.
Störungsursache von einer Werkstatt beheben lassen.
Blinken
Das System greift aktiv ein. Die Motorleistung kann reduziert und das Fahrzeug automatisch etwas abgebremst werden.
Elektronisches Stabilitätsprogramm
→ 109, Traktionskontrolle (ASR)
108.
Kühlmitteltemperatur
○ leuchtet rot.
Leuchtet nach Einschalten der Zündung für einige Sekunden.
Wenn die Kontrollanzeige ○ aufleuchtet und eine Meldung im Driver Information Center angezeigt wird, ist die Kühlmitteltemperatur zu hoch. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Driver Information Center (DIC) 74.
Achtung
Bei zu hoher Kühlmitteltemperatur Fahrzeug anhalten und Zündung ausschalten. Es besteht Gefahr für den Motor. Kühlmittelstand prüfen.
Wenn die Kontrollleuchte weiterhin leuchtet, Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Kühlmitteltemperaturanzeige ➔ 65.
Vorglühen
00 leuchtet gelb.
Vorglühen ist aktiviert. Schaltet sich nur bei tiefer Außentemperatur ein.
Diesel-Partikelfilter
leuchtet gelb.
Der Diesel-Partikelfilter muss gereinigt werden.
72 Instrumente, Bedienelemente
So lange fahren, bis 📄 erlischt. Die Motordrehzahl möglichst nicht unter 2000 U/min sinken lassen.
Leuchtet
Der Diesel-Partikelfilter ist voll. Den Reinigungsvorgang so bald wie möglich beginnen.
Diesel-Partikelfilter ➔ 101, Stopp-Start-Automatik ➔ 98.
Motoröldruck
leuchtet rot.
Leuchtet nach Einschalten der Zündung auf und erlischt kurz nach Starten des Motors.
Leuchten bei laufendem Motor
Achtung
Motorschmierung kann unterbrochen sein. Dies kann zu Motorschaden bzw. zum Blockieren der Antriebsräder führen.
- Kupplung treten.
- In Leerlauf schalten, Wählhebel in N stellen.
- Den fließenden Verkehr möglichst rasch verlassen, ohne andere Fahrzeuge zu behindern.
- Zündung ausschalten.
⚠️ Warnung
Bei ausgeschaltetem Motor sind für das Bremsen und Lenken bedeutend höhere Kräfte erforderlich. Bei einem Autostop ist der Bremskraftverstärker weiterhin funktionsfähig.
Zündschlüssel erst abziehen, wenn das Fahrzeug stillsteht; ansonsten könnte die Lenkradsperre unerwartet aktiviert werden.
Vor dem Aufsuchen einer Werkstatt den Ölstand prüfen ➔ 122.
Motoröl wechslen
Dieselmotoren mit Diesel-Partikelfilter
blinkt rot.
Leuchtet nach Einschalten der Zündung auf und erlischt kurz nach Starten des Motors.
Die Motoröl-Lebensdaueranzeige meldet, wenn das Motoröl gewechselt werden muss. Wenn das Motoröl alt ist und ein Wechsel erforderlich ist, blinkt die Kontrollleuchte 📋 und es wird eine Meldung im Driver Information Center angezeigt.
Abhängig von den Fahrbedingungen kann das Intervall, in dem ein Ölwechsel gemeldet wird, stark schwanken.
Je nach Modellvariante kann 📌 wie folgt blinken:
■ alle 2 Stunden eine Minute lang oder
■ in dreiminütigen Zyklen mit ausgeschalteter 📋 in Intervallen von fünf Sekunden.
Die Warnung wird so lange bei jedem Motorstart wiederholt, bis das Motoröl gewechselt und die Serviceanzeige zurückgesetzt wurde. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Serviceanzeige ↩ 66.
Motorölstand
leuchtet rot.
Leuchtet nach Einschalten der Zündung auf und erlischt kurz nach Starten des Motors.
Erlischt die Kontrollleuchte nicht nach wenigen Sekunden oder leuchtet sie während der Fahrt, ist der Motorölfüllstand unzureichend.
Vor dem Aufsuchen einer Werkstatt den Ölstand prüfen ➔ 122.
Kraftstoffmangel
○ leuchtet oder blinkt gelb.
Leuchtet nach Einschalten der Zündung für einige Sekunden.
Leuchtet
Der Füllstand im Kraftstofftank ist zu niedrig. Sofort tanken ➔ 115.
Tank nie leer fahren.
Katalysator 101.
Blinken
Störung im Kraftstoffsystem.
Störungsursache von einer Werkstatt beheben lassen.
Kraftstoffanzeige ↩ 64.
Kraftstofffilter entwässern
leuchtet gelb.
Leuchtet nach Einschalten der Zündung und erlischt kurz nach Starten des Motors.
Leuchten bei laufendem Motor Gibt an, dass sich Wasser im Diesel befindet. Sofort Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Wegfahrsperre
leuchtet gelb.
Störung der Wegfahrsperre. Der Motor lässt sich nicht mehr starten.
Stopp-Start-Automatik
∅ leuchtet gelb.
Im System liegt eine Störung vor.
Störungsursache von einer Werkstatt beheben lassen.
Je nach Ausführung leuchtet stattdessen △ auf, wenn die Kontrollleuchte Φ nicht vorhanden ist. Unter Umständen wird auch eine Warnmeldung im Driver Information Center ➔ 74 angezeigt.
Allgemeine Warnung △→ 68.
Stopp-Start-Automatik ↩ 98.
Außenbeleuchtung
≠ leuchtet grün.
Die Außenbeleuchtung ist eingeschaltet 84.
Störung in der Außenbeleuchtung
✿ leuchtet gelb.
74 Instrumente, Bedienelemente
An einzelnen oder mehreren Außenleuchten liegen Störungen vor 127.
Je nach Ausführung leuchtet stattdessen △ auf, wenn die Kontrollleuchte ✦ nicht vorhanden ist. Unter Umständen wird auch eine Warnmeldung im Driver Information Center 74 angezeigt.
Allgemeine Warnung ⚠️ 68.
Fernlicht
≡D leuchtet blau.
Leuchtet bei eingeschaltetem Fernlicht und bei Lichthupe 84.
Nebelscheinwerfer
≠D leuchtet grün.
Die Nebelscheinwerfer sind eingeschaltet 86.
Nebelschlussleuchte
O≠ leuchtet gelb.
Die Nebelschlussleuchte ist eingeschaltet 87.
Geschwindigkeitsregler
leuchtet grün.
Das System ist aktiviert.
Geschwindigkeitsregler ➔ 110.
Tür offen
leuchtet rot.
Eine Tür oder die Hecktür ist offen.
Info-Displays
Driver Information Center

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S 123456 240 8:30 SHIFTDas Driver Information Center (DIC) befindet sich im Instrument zwischen dem Tachometer und dem Drehzahlmesser. Es gibt zwei Ausführungen: eine Standardausführung

text_image
Mon 13 Nov 240 123456 km 20°C 8:30 S SHIFTund eine Multifunktionsausführung mit zusätzlichen konfigurierbaren Einstellungen.
Einige der angezeigten Funktionen unterscheiden sich je nachdem, ob das Fahrzeug gerade gefahren wird oder stillsteht. Manche Funktionen sind nur während der Fahrt verfügbar.
Je nach Modellvariante werden folgende Optionen im Display angezeigt:
■ Kilometerzähler, Tageskilometerzähler 64
■ Uhr ➔ 59
■ Außentemperatur ➔ 59
■ Leuchtweitenregulierung ➔ 85
■ Getriebe-Display ➔ 103
■ Anzeige Stopp-Start-System
⇨ 98
■ Fahrzeugmeldungen ➔ 80
■ Bordcomputer ➔ 81
Menüs und Optionen auswählen
Die Menüs und Optionen werden über die Tasten in der Instrumententafel angewählt.

Taste SET ESC drücken:
■ einmal, um das Einstellungsmenü zu öffnen
■ erneut drücken, um eine Menüoption aufzurufen und das entsprechende Untermenü zu öffnen
■ nach einer Änderung noch einmal kurz drücken, um den Wert zu bestätigen und automatisch zur vorigen Anzeige zurückzukehren
Alternativ dazu lange auf die Taste SET ESC drücken, um zur vorigen Anzeige zurückzukehren, ohne die Änderungen an der derzeit ausgewählten Menüoption zu speichern.
Hinweis
Nach einer gewissen Zeitspanne wird das Einstellungsmenü automatisch geschlossen. Es werden nur jene Änderungen, die zuvor durch kurzes Drücken der Taste SET ESC bestätigt wurden, gespeichert.

Zum Verschieben des Bildschirms und der Menüoptionen nach oben bzw. Erhöhen des angezeigten Wertes Taste ▲ drücken. Gedrückt halten, um den Wert schnell zu erhöhen (erneut drücken, um beim gewünschten Wert anzuhalten).
Zum Verschieben des Bildschirms und der Menüoptionen nach unten bzw. Verringern des angezeigten Wertes Taste ▼ drücken. Gedrückt halten, um den Wert schnell zu verringern (erneut drücken, um beim gewünschten Wert anzuhalten).
Optionen im Einstellungsmenü – Standardausführung
Das Einstellungsmenü enthält folgende Optionen:
ILLU (Helligkeit der Innenbeleuchtung)
Beim Fahren in der Nacht mit eingeschaltetem Abblendlicht kann die Helligkeit der Innenbeleuchtung (z. B. Instrumententafel, Klimaanlagendi-display) angepasst werden.
SPEEd (Warnton Tempolimit)
Der Warnton bei Überschreiten einer bestimmten Geschwindigkeit lässt sich ein- bzw. ausschalten und das eingestellte Tempolimit ändern. Es kann eine Geschwindigkeit zwischen 30 und 200 km/h eingegeben werden. Wenn diese Funktion aktiviert ist, wird der Fahrer bei Überschreiten des Tempolimits durch einen Warnton gewarnt.
Nach Aufrufen dieser Menüoption die Funktion ein- bzw. ausschalten (auf On bzw. Off stellen) und bestätigen.
Bei aktivierter Funktion (On) Taste SET ESC drücken, um die derzeit eingestellte Geschwindigkeit zu sehen. Wert wie gewünscht einstellen und bestätigen.
Warn- und Signaltöne 80.
HOUR (Uhrzeit einstellen)
Stundeneinstellung (blinkender Wert) ändern und bestätigen. Minuteneinstellung (blinkender Wert) ändern und bestätigen.
Uhr 59.
UNIT (Maßeinheit)
Maßeinheit auf km oder miles stellen.
bUZZ (Warntonlautstärke)
Lautstärke der Warn- und Signaltöne einstellen und bestätigen. Es stehen 8 Lautstärkestufen zur Auswahl.
Ein Signalton ertönt außerdem jedes Mal, wenn die Tasten SET ESC, ▲ oder ▼ gedrückt werden.
Warn- und Signaltöne 80.
BAG P (Aktivierung bzw.
Deaktivierung der Front- und Seiten-Airbags des Beifahrers)
Die Beifahrer-Airbags einschalten, wenn ein Erwachsener auf dem Beifahrersitz sitzt. Die Airbags ausschalten, wenn auf diesem Sitz ein Kindersicherheitssystem montiert wird.
⚠ Gefahr
Bei aktiviertem Airbag besteht für ein Kind in einem Kinderrückhaltesystem auf dem Beifahrersitz tödliche Verletzungsgefahr.
Bei deaktiviertem Airbag besteht für einen Erwachsenen auf dem Beifahrersitz tödliche Verletzungsgefahr.
Nach Aufrufen dieser Menüoption die Airbags ein- bzw. ausschalten (BAG P On oder BAG P Off) und bestätigen. Auf dem Display wird eine Bestäti-
gungsmeldung angezeigt. Die Änderungen mit YES bestätigen bzw. den Vorgang mit No abbrechen.
Airbag-Deaktivierung ↩ 42.
DRL (Tagfahrlicht)
Das Tagfahrlicht kann eingeschaltet werden, um die Sichtbarkeit des Fahrzeugs untertags zu verbessern (auf On stellen). Wenn die Funktion nicht benötigt wird, auf Off stellen.
Tagfahrlicht ➔ 85.
Optionen im Einstellungsmenü – Multifunktionsausführung
Das Einstellungsmenü enthält folgende Optionen:
■ Fahrzeugbeleuchtung
■ Geschwindigkeitswarnton
■ Daten Trip B
■ Uhr einstell.
■ Datum einstellen
■ Radioinformationen
■ Automatische Verriegelung
■ Maßeinheit
■ Sprache
■ Warntonlautstärke
■ Tastenlautstärke
■ Gurtwarnung
■ Service
■ Beifahrer-Airbag
■ Tagfahrlicht
■ Menü verlassen
LIGHTING (Helligkeit der Innenbeleuchtung)
Beim Fahren in der Nacht mit eingeschaltetem Abblendlicht kann die Helligkeit der Innenbeleuchtung (z. B. Instrumententafel, Klimaanlagendi-splay) angepasst werden.
Die Helligkeit lässt sich auch über die Tasten ▲ bzw. ▼ ändern, ohne das Einstellungsmenü aufzurufen.
SPEED BEEP (Warnton Tempolimit) Der Warnton bei Überschreiten einer bestimmten Geschwindigkeit lässt sich ein- bzw. ausschalten und das eingestellte Tempolimit ändern. Es kann eine Geschwindigkeit zwischen 30 und 200 km/h eingegeben werden
78 Instrumente, Bedienelemente
Wenn diese Funktion aktiviert ist, wird der Fahrer bei Überschreiten des Tempolimits durch einen Warnton gewarnt.
Nach Aufrufen dieser Menüoption die Funktion ein- bzw. ausschalten (auf On bzw. Off stellen) und bestätigen.
Bei aktivierter Funktion (On) Taste SET ESC drücken, um die derzeit eingestellte Geschwindigkeit zu sehen. Wert wie gewünscht einstellen und bestätigen.
Warn- und Signaltöne 80.
TRIP B DATA (Daten Trip B)
Der zweite Bordcomputer kann ein- und ausgeschaltet werden (auf On bzw. Off) stellen.
Trip B zeichnet den Durchschnittsverbrauch, die zurückgelegte Fahrstrecke, die Durchschnittsgeschwindigkeit und die Reisezeit (Fahrzeit) auf. Die Messung kann jederzeit neu gestartet werden. Bordcomputer 81.
SET TIME (Uhrzeit und Zeitformat einstellen)
Nachdem diese Menüoption aufgerufen wurde, kann entweder die Uhrzeit eingestellt oder das Zeitformat zwischen 12 Stunden und 24 Stunden umgeschaltet werden.
Time auswählen und bestätigen. Stundeneinstellung (blinkender Wert) ändern und bestätigen. Minuteneinstellung (blinkender Wert) ändern und bestätigen.
Mode auswählen und bestätigen. 12h oder 24h auswählen und bestätigen.
Uhr 59.
DATUM EINSTELLEN
Jahreseinstellung (blinkender Wert) ändern und bestätigen. Monatseinstellung (blinkender Wert) ändern und bestätigen. Tagesestellung (blinkender Wert) ändern und bestätigen.
RADIO INFO (Anzeige von Audio- und Radioinformationen)
Die Radioinformationen können eingeschaltet werden (auf On stellen), um Audio- und Radioinformationen anzuzeigen (z. B. Senderfrequenz, RDS-Meldungen, Titelnummer).
Wenn die Funktion nicht benötigt wird, auf Off stellen.
AUTOCLOSE (Automatische Verriegelung während der Fahrt)
Die automatische Verriegelungsfunktion aktivieren (auf On stellen), um die Türen ab einer Geschwindigkeit von 20 km/h automatisch zu verriegeln. Wenn die Funktion nicht benötigt wird, auf Off stellen.
UNIT OF MEASUREMENT
(Maßeinheit für Entfernung, Kraftstoffverbrauch und Temperatur) Nach Aufrufen dieser Menüoption kann die Maßeinheit für die Entfernung, den Kraftstoffverbrauch und die Temperatur festgelegt werden.
Distance auswählen und bestätigen. Die Maßeinheit auf km oder mi (Meilen) stellen und bestätigen.
Consumption auswählen und bestätigen. Wenn als Entfernungseinheit km ausgewählt wurde, kann die Maßeinheit für den Kraftstoffverbrauch entweder auf l/100km oder km/l gestellt werden. Wenn als
Entfernungseinheit mi (Meilen) ausgewählt wurde, wird der Kraftstoffverbrauch in mpg (Meilen pro Gallone) angezeigt.
Temperature auswählen und bestätigen. Die Maßeinheit auf °C oder °F stellen und bestätigen.
LANGUAGE (Sprache der Displaymeldungen)
Die Displaymeldungen können in verschiedenen Sprachen angezeigt werden, darunter: Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch, Niederländisch, Polnisch und Türkisch. Gewünschte Sprache auswählen und bestätigen.
WARNING VOLUME (Warntonlautstärke)
Lautstärke der Warn- und Signaltöne einstellen und bestätigen. Es stehen 8 Lautstärkestufen zur Auswahl.
Warn- und Signaltöne 80.
BUTTON VOLUME (Tastenlautstärke)
Jedes Mal, wenn die Tasten SET ESC, ▲ oder ▼ gedrückt werden, er- tönt ein Signalton.
Die Lautstärke dieser Signaltöne einstellen und bestätigen. Es stehen 8 Lautstärkestufen zur Auswahl.
Warn- und Signaltöne 80.
SEAT BELT BUZZER (Gurtwarnung für Fahrer- und/oder Beifahrersitz reaktivieren)
Diese Menüoption ist nur verfügbar, wenn die Gurtwarnung zuvor in einer Werkstatt deaktiviert wurde.
Nach der Reaktivierung werden der Fahrer und/oder der Beifahrer mit einem Warnton darauf aufmerksam gemacht, dass ihr Sicherheitsgurt nicht angelegt ist.
Sicherheitsgurt anlegen ↩ 68.
SERVICE (Fahrstrecke bis zur nächsten Inspektion)
Diese Menüoption auswählen, um die verbleibende Fahrstrecke vor Fälligkeit der nächsten Inspektion anzuzeigen.
Die Fahrstrecke bis zur nächsten Inspektion wird außerdem automatisch angezeigt, sobald sie auf 2000 km fällt. Die Meldung wird alle 200 km wiederholt.
Serviceanzeige ↩ 66.
PASSENGER AIRBAG (Aktivierung bzw. Deaktivierung der Front- und Seiten-Airbags des Beifahrers)
Die Beifahrer-Airbags einschalten, wenn ein Erwachsener auf dem Beifahrersitz sitzt. Die Airbags ausschalten, wenn auf diesem Sitz ein Kindersicherheitssystem montiert wird.

Gefahr
Bei aktiviertem Airbag besteht für ein Kind in einem Kinderrückhaltesystem auf dem Beifahrersitz tödliche Verletzungsgefahr.
Bei deaktiviertem Airbag besteht für einen Erwachsenen auf dem Beifahrersitz tödliche Verletzungsgefahr.
Nach Aufrufen dieser Menüoption die Airbags ein- bzw. ausschalten (Bag Pass On oder Bag Pass Off) und bestätigen. Auf dem Display wird eine Bestätigungsmeldung angezeigt. Die Änderungen mit YES bestätigen bzw. den Vorgang mit No abbrechen.
Airbag-Deaktivierung ↩ 42.
TAGFAHRLICHT
Das Tagfahrlicht kann eingeschaltet werden, um die Sichtbarkeit des Fahrzeugs untertags zu verbessern (auf On stellen). Wenn die Funktion nicht benötigt wird, auf Off stellen.
Tagfahrlicht ➔ 85.
EXIT MENU (Menü verlassen)
Diese Option auswählen, um das Einstellungsmenü zu schließen.
Fahrzeugmeldungen
Warn- und Signaltöne
Es wird immer nur ein Warn- oder Signalton gleichzeitig ausgegeben.
Beim Starten des Motors bzw. während der Fahrt
■ Bei nicht angelegtem Sicherheitsgurt.
■ Bei angezogener Parkbremse ab einer bestimmten Geschwindigkeit.
■ Bei Erfassung eines Objekts durch die Einparkhilfe.
■ Im Falle einer Störung der Einparkhilfe.
■ Beim Losfahren mit nicht richtig geschlossenen Türen bzw. offener Hecktür.
■ Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit kurzzeitig einen eingestellten Grenzwert überschreitet.
■ Wenn bei Fahrzeugen mit automatisiertem Schaltgetriebe der Leerlauf nicht eingelegt bzw. die Fußbremse nicht betätigt ist.
■ Wenn bei Fahrzeugen mit automatisiertem Schaltgetriebe eine Getriebestörung festgestellt wird.
■ Bei Anzeige einer Warnmeldung im Driver Information Center.
Beim Abstellen des Fahrzeugs und/oder Öffnen der Fahrertür
■ Bei Zündschlüssel im Zündschloss.
■ Wenn bei Fahrzeugen mit automatisiertem Schaltgetriebe der Leerlauf nicht eingelegt, die Parkbremse nicht angezogen oder die Fußbremse bzw. das Gaspedal nicht betätigt ist.
Meldungen des Kraftstoffsystems
Kraftstoffabschaltung
Bei einem Aufprall ab einer gewissen Stärke wird die Kraftstoffzufuhr aus Sicherheitsgründen automatisch abgeschaltet und der Motor abgestellt. Unter Umständen wird auch eine entsprechende Warnmeldung im Driver Information Center 74 angezeigt.
Siehe Motor abstellen ↩ 97, um die Kraftstoffabschaltung zurückzusetzen und das Fahrzeug wieder fahrbereit zu machen.
Bordcomputer
Der Bordcomputer informiert über Fahrdaten, die kontinuierlich aufgezeichnet und elektronisch ausgewertet werden.

Folgende Funktionen können durch wiederholtes Drücken der TRIP-Taste am Ende des Wischerhebels ausgewählt werden:
Standardausführung
■ Durchschnittsverbrauch
■ Momentanverbrauch
■ Reichweite
82 Instrumente, Bedienelemente
■ Zurückgelegte Fahrstrecke
■ Durchschnittsgeschwindigkeit
■ Reisezeit (Fahrzeit)
Multifunktionsausführung
Zwei Tageskilometerzähler, Trip A und Trip B, stehen zur Auswahl und können Daten separat aufzeichnen. Die Informationen beider Bordcomputer können separat zurückgesetzt werden und bieten somit die Möglichkeit, verschiedene Fahrtentfernungen anzuzeigen.
Trip A
■ Durchschnittsverbrauch
■ Momentanverbrauch
■ Reichweite
■ Zurückgelegte Fahrstrecke
■ Durchschnittsgeschwindigkeit
■ Reisezeit (Fahrzeit)
Trip B
■ Durchschnittsverbrauch
■ Zurückgelegte Fahrstrecke
■ Durchschnittsgeschwindigkeit
■ Reisezeit (Fahrzeit)
Trip B lässt sich im Driver Information Center ➔ 74 deaktivieren.
Bordcomputerinformationen zurücksetzen
Zum Zurücksetzen des Bordcomputers eine seiner Funktionen auswählen und dann einige Sekunden lang die Taste TRIP drücken.

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TRIPDie folgenden Informationen des Bordcomputers werden zurückgestellt:
■ Durchschnittsverbrauch
■ Zurückgelegte Fahrstrecke
■ Durchschnittsgeschwindigkeit
■ Reisezeit (Fahrzeit)
Bei Überschreitung des Höchstwertes für einen der Parameter wird der Bordcomputer automatisch zurückgesetzt.
Durchschnittsverbrauch
Zeigt die seit der letzten Rückstellung verbrauchte durchschnittliche Kraftstoffmenge im Bezug zur zurückgelegten Strecke an.
Die Messung kann jederzeit neu gestartet werden.
Momentanverbrauch
Anzeige des momentanen Kraftstoffverbrauchs.
Wenn das Fahrzeug für längere Zeit mit laufendem Motor stillsteht, wird im Display ____ angezeigt.
Reichweite
Die Reichweite errechnet sich aus dem momentanen Inhalt des Kraftstofftanks und dem Durchschnittsverbrauch seit der letzten Rückstellung.
Bei einer Reichweite von weniger als 50 km wird im Display ____ angezeigt.
Nach dem Auftanken wird die Reichweite nach kurzer Zeit automatisch aktualisiert.
Die Messung kann jederzeit neu gestartet werden.
Hinweis
Wenn das Fahrzeug für längere Zeit mit laufendem Motor stillsteht, wird die Reichweite nicht angezeigt.
Zurückgelegte Fahrstrecke
Zeigt die seit der letzten Rückstellung zurückgelegte Fahrstrecke an.
Die Messung kann jederzeit neu gestartet werden.
Durchschnittsgeschwindigkeit
Es wird die Durchschnittsgeschwindigkeit seit dem letzten Zurücksetzen angezeigt.
Die Messung kann jederzeit neu gestartet werden.
Fahrtunterbrechungen mit ausgeschalteter Zündung werden nicht mitgerechnet.
Reisezeit (Fahrzeit)
Es wird die seit dem letzten Zurücksetzen abgelaufene Zeit angezeigt.
Die Messung kann jederzeit neu gestartet werden.
Bordcomputer schließen
Zum Verlassen der Bordcomputer-Anzeige die Taste SET ESC mehr als zwei Sekunden lang drücken.
Driver Information Center (DIC) 74.
Stromunterbrechung
Wenn die Stromzufuhr unterbrochen wurde oder wenn die Batteriespannung zu niedrig war, gehen die im Bordcomputer gespeicherten Daten verloren.
Beleuchtung
Außenbeleuchtung 84
Innenbeleuchtung 87
Außenbeleuchtung Lichtschalter

Lichtschalter drehen:
O = Aus / Tagfahrlicht
D = Standlicht / Scheinwerfer
Kontrollleuchte ➡73.
Rückleuchten
Die Rückleuchten werden zusammen mit den Scheinwerfern und dem Standlicht eingeschaltet.
Fernlicht

Zum Umschalten von Abblendlicht auf Fernlicht Hebel nach vorne drücken.
Zum Einschalten des Abblendlichts am Hebel ziehen.
Lichthupe
Zum Betätigen der Lichthupe Hebel zum Lenkrad ziehen.
Leuchtweitenregulierung
Manuelle Leuchtweitenregulierung

Leuchtweite der Fahrzeugbeladung anpassen, um das Blenden anderer zu vermeiden: So lange auf die Tasten ☐ bzw. ☐ drücken, bis die gewünschte Einstellung im Driver Information Center ☐ 74 angezeigt wird.
0 = Vordersitze besetzt
1 = Alle Sitze besetzt
2 = Alle Sitze besetzt und Lade-
raum beladen
3 = Fahrersitz besetzt und Lade-
raum beladen
Scheinwerfer bei Auslandsfahrt
Der asymmetrische Lichtstrahl des Scheinwerfers erweitert die Sicht am Fahrbahnrand der Beifahrerseite.
In Ländern, in denen auf der anderen Straßenseite gefahren wird, müssen die Scheinwerfer umgestellt werden, um ein Blenden des Gegenverkehrs zu vermeiden.
Scheinwerfer in einer Werkstatt umstellen lassen.
Tagesfahrlicht
Das Tagfahrlicht erhöht die Sichtbarkeit des Fahrzeugs bei Tag.
Wenn die Funktion aktiviert ist, werden die Scheinwerfer beim Einschalten der Zündung automatisch eingeschaltet und das Instrument wird verdunkelt. Der Lichtschalter muss in
Stellung O sein. Das Tagfahrlicht schaltet sich mit Ausschalten der Zündung ab.
Hinweis
Der Fahrer ist nach wie vor dafür verantwortlich, wenn nötig das Abblendlicht einzuschalten, z. B. in einem Tunnel oder in der Nacht.
Wenn die Funktion deaktiviert ist, werden die Scheinwerfer beim Einschalten der Zündung und beim Lichtschalter auf O nicht automatisch eingeschaltet.
Die Tagfahrlichtfunktion lässt sich in einem Menü im Driver Information Center ➔ 74 aktivieren bzw. deaktivieren.
Warnblinker

Betätigung mit Taste △.
Blinker

Hebel nach oben = Blinker rechts Hebel nach unten = Blinker links
Bei Betätigung über den Druckpunkt hinaus wird der Blinker dauerhaft eingeschaltet. Sobald das Lenkrad zurückgedreht wird, schaltet sich der Blinker automatisch aus.
Wenn fünf Mal geblinkt werden soll, z. B. zum Fahrspurwechsel, drücken Sie den Hebel bis zum Druckpunkt und lassen ihn dann wieder los.
Durch Bewegen des Hebels in seine Ausgangslage kann der Blinker manuell ausgeschaltet werden.
Nebelscheinwerfer

Betätigung mit Taste ≠D.
Beim Einschalten der Nebelscheinwerfer wird das Standlicht automatisch eingeschaltet.
Nebelschlusslicht

Betätigung mit Taste 0‡.
Die Nebelschlussleuchte lässt sich nur bei eingeschalteter Zündung und eingeschalteten Scheinwerfern bzw. Standlicht (mit eingeschalteten Nebelscheinwerfern) einschalten.
Zum Ausschalten der Nebelschlussleuchte die Taste noch einmal drücken oder die Scheinwerfer bzw. die Nebelscheinwerfer ausschalten.
Rückfahrlicht
Das Rückfahrlicht leuchtet bei eingeschalteter Zündung und eingelegtem Rückwärtsgang.
Beschlagene Leuchtenabdeckungen
Die Innenseite der Leuchtenabdeckungen kann bei ungünstigen nasskalten Witterungsverhältnissen, starkem Regen oder nach der Wagenwäsche kurzzeitig beschlagen. Der Beschlag verschwindet nach kurzer Zeit von selbst, zur Unterstützung die Scheinwerfer einschalten.
Innenbeleuchtung
Instrumententafelbeleuchtung
Beim Fahren in der Nacht mit eingeschaltetem Abblendlicht kann die Helligkeit der Innenbeleuchtung (Instrumentafel, Klimaanlagendisplay usw.) im Einstellungsmenü des Driver Information Centers 74 angepasst werden.
Helligkeit einstellen:
DIC-Standardausführung
- Taste SET ESC einmal drücken, um das Einstellungsmenü zu öffnen.
- Die Menüoptionen mit den Tasten ▲ bzw. ▼ durchlaufen, bis im Display ILLU angezeigt wird.
88 Beleuchtung
- Zum Erhöhen bzw. Verringern des angezeigten Wertes Taste ▲ bzw. ▼ drücken.
- Kurz auf SET ESC drücken, um die Änderungen zu bestätigen und automatisch zur vorigen Anzeige zurückzukehren.
DIC-Multifunktionsausführung
- Zum Öffnen des Einstellungsmenüs Taste SET ESC drücken.
- Die Menüoptionen mit den Tasten ▲ bzw. ▼ durchlaufen, bis im Display LIGHTING angezeigt wird.
- Zum Erhöhen bzw. Verringern des angezeigten Wertes Taste ▲ bzw. ▼ drücken.
- Kurz auf SET ESC drücken, um die Änderungen zu bestätigen und automatisch zur vorigen Anzeige zurückzukehren.
Die Helligkeit lässt sich auch über die Tasten ▲ bzw. ▼ ändern, ohne das Einstellungsmenü aufzurufen.
Driver Information Center (DIC) 74.
Innenlicht
Je nach Modellvariante schalten sich die vordere und die hintere Innen-leuchte beim Ein- und Aussteigen von selbst ein und nach einer gewissen Verzögerung wieder aus.
Hinweis
Bei einem Unfall ab einer gewissen Aufprallstärke werden die Innen-leuchten automatisch eingeschaltet. Kraftstoffabschaltung 81.
Vordere Innenleuchte

Schalterstellung mittig: Innenlichtautomatik.
Zum manuellen Betätigen bei geschlossenen Türen drücken Sie an einer Seite auf die Linse.
Vordere Innenleuchte mit Leselicht

Schalterstellung mittig: Innenlichtautomatik.
Kann bei geschlossenen Türen individuell oder zusammen mit dem ID -Schalter betätigt werden.
Drücken Sie zum Einschalten der jeweiligen Leselampe den Kippschalter ED an der linken bzw. rechten Seite.
Hintere Innenleuchte

Schalterstellung mittig: Innenlichtautomatik.
Zum manuellen Betätigen bei geschlossenen Türen drücken Sie an einer Seite auf die Linse.
Laderaumbeleuchtung
Je nach Modellvariante wird die La- deraumbeleuchtung beim Öffnen der hinteren Türen/der Hecktür bzw. der Schiebetür eingeschaltet.
Herausnehmbare hintere Innenleuchte

Je nach Modellvariante wird beim Öffnen der hinteren Türen/der Hecktür bzw. einer Schiebetür die herausnehmbare hintere Innenleuchte eingeschaltet, sofern der Schalter in der Mitte in Mittelstellung ist.
Auf den oberen Teil des Schalters in der Mitte drücken (☐), um die Beleuchtung dauerhaft einzuschalten.
Auf den unteren Teil des Schalters in der Mitte drücken (AUTO OFF), um die Beleuchtung dauerhaft auszuschalten.
Zur Verwendung als Taschenlampe auf den Knopf oben auf der Leuchtenbaugruppe drücken (siehe Abbildung) und die Leuchte vorsichtig nach unten ziehen und herausnehmen. Zum Ein- und Ausschalten des Lichts auf den Schalter am Ende der Taschenlampe drücken.
Die Taschenlampe nach Gebrauch wieder an ihrer ursprünglichen Position verwahren, um die Batterie aufzuladen.
Klimatisierung
Klimatisierungssysteme 90
Belüftungsdüsen 94
Wartung 95
Klimatisierungssysteme
Heizung und Belüftung

■ Temperatur
■ Gebläsegeschwindigkeit
■ Luftverteilung
Heckscheibenheizung 📄 30.
Temperatur
rot = warm
blau = kalt
Die Heizleistung setzt erst voll ein, wenn der Motor die normale Betriebs-temperatur erreicht hat.
Gebläsegeschwindigkeit
Luftstrom durch Einschalten des Gebläses auf die gewünschte Geschwindigkeit einstellen.
Luftverteilung
= zum Kopfraum
= zum Kopfraum und zum Fußraum
= zum Fußraum
= zur Windschutzscheibe, zu den vorderen Seitenscheiben und zum Fußraum
= zur Windschutzscheibe und zu den vorderen Seitenscheiben
Zwischenstellungen sind möglich.
Entfeuchtung und Enteisung der Scheiben
■ Temperaturregler auf die wärmste Stufe stellen.
■ Gebläsegeschwindigkeit auf höchste Stufe stellen.
■ Luftverteilungsregler auf 📌 stellen.
■ Heizbare Heckscheibe 📁 einschalten.
■ Seitliche Belüftungsdüsen nach Bedarf öffnen und auf die Seitenscheiben richten.
■ Zur gleichzeitigen Erwärmung des Fußraums Luftverteilungsregler auf stellen.
Klimaanlage

Zusätzlich zum Heizungs- und Lüftungssystem verfügt die Klimaanlage über:
$$ \begin{array}{l} A C = K ü h l u n g \ ⓜ = \text { Umluftbetrieb } \ \end{array} $$
Kühlung (AC)
Ein- und Ausschalten mit der Taste AC, Betrieb nur bei laufendem Motor und eingeschaltetem Gebläse.
Die Klimaanlage kühlt und entfeuchtet (trocknet) die Luft, sobald die Außentemperatur knapp über dem Gefrierpunkt liegt. Daher kann sich Kondenswasser bilden, das an der Fahrzeugunterseite austritt.
Wenn keine Kühlung oder Trocknung gewünscht wird, Kühlung aus Gründen der Kraftstoffersparnis ausschalten.
Umluftsystem
Betätigung mit Taste 🎨.

Warnung
Das eingeschaltete Umluftsystem vermindert den Luftaustausch. Beim Betrieb ohne Kühlung nimmt die Luftfeuchtigkeit zu, die Scheiben können beschlagen. Die Qualität der Innenraumluft nimmt mit der Zeit ab, dies kann bei den Fahrzeuginsassen zu Ermüdungserscheinungen führen.
Bei warmer und sehr feuchter Umgebungsluft kann die Windschutzscheibe von außen beschlagen, wenn ein kühler Luftstrom darauf gerichtet wird. Bei von außen beschlagender Windschutzscheibe die Scheibenwischer einschalten und ausschalten.
Maximale Kühlung
Fenster kurz öffnen, damit die erhitzte Luft schnell entweichen kann.
■ Kühlung AC ein.
■ Umluftsystem 📄 eingeschaltet.
■ Luftverteilungsregler auf ↗i stellen.
92 Klimatisierung
■ Temperaturregler auf die kälteste Stufe stellen.
■ Gebläsegeschwindigkeit auf höchste Stufe stellen.
■ Alle Belüftungsdüsen öffnen.
Elektronische Klimatisierungssautomatik

■ Temperatur
■ Luftverteilung und Menüwahl
■ Gebläsedrehzahl
AUTO = Automatikbetrieb
= Umluftbetrieb
= Entfeuchtung und Ent- eisung
OFF = Ein-/ausschalten
Heckscheibenheizung ➞ 30.
Die vorgewählte Temperatur wird automatisch geregelt. Im Automatikbetrieb wird der Luftstrom automatisch von Gebläsegeschwindigkeit und Luftverteilung geregelt.
Das System kann durch Verwendung der Regler für Luftverteilung und Luftstrom manuell angepasst werden.
Die elektronische Klimatisierungsautomatik ist nur bei laufendem Motor voll betriebsbereit.
Um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten, den Sensor auf der Instrumententafel nicht verdecken.
Automatikbetrieb
Grundeinstellung für höchsten Komfort:
■ Taste AUTO drücken.
■ Alle Belüftungsdüsen öffnen.
■ ein.
■ Gewünschte Temperatur einstellen.
Temperaturvorwahl
Temperaturen können auf den gewünschten Wert eingestellt werden.
Aus Komfortgründen Temperatur nur in kleinen Schritten ändern. Zum Einstellen den AUTO-Knopf drehen.
Nach rechts = warm
Nach links = kalt
Die Heizleistung setzt erst voll ein, wenn der Motor die normale Betriebsstemperatur erreicht hat.
Wenn das Temperaturminimum auf unter 16 °C eingestellt ist, arbeitet die elektronische Klimatisierungsautomatik mit maximaler Kühlleistung. Auf dem Display wird LO angezeigt.
Wenn das Temperaturmaximum auf über 32 °C eingestellt ist, arbeitet die elektronische Klimatisierungsautomatik mit maximaler Heizleistung. Auf dem Display wird HI angezeigt.
Gebläsedrehzahl
Die gewählte Gebläsedrehzahl auf dem Display in Form von Balken angezeigt.
Zum Verringern bzw. Erhöhen der Gebläsedrehzahl drücken Sie auf — oder +.
Maximale = Es werden alle Gebläsedrehzahl Balken angezeigt.
Minimale = Es wird nur ein Gebläsedrehzahl Balken ange- zeigt.
Zum Ausschalten des Gebläse drücken Sie auf die Taste ✿.
Auf automatische Gebläsedrehzahlregelung zurücksetzen: Taste AUTO drücken.
Entfeuchtung und Enteisung der Scheiben
Taste MAX drücken.
Temperatur und Luftverteilung stellen sich automatisch ein, das Gebläse läuft auf einer hohen Stufe.
Wenn das Fahrzeug die normale Betriebstemperatur erreicht hat, bleibt die Funktion noch ca. 3 Minuten aktiv.
Rückkehr in den Automatikbetrieb: Taste ☐ oder Taste AUTO drücken.
Luftverteilung
Drücken Sie auf die Tasten ▲, ▼ und ▶.
Die LED in den Tasten leuchten. Im Display angezeigt Pfeile geben die Einstellungen für die Verteilung an.
Kühlung
Die Klimaanlage kühlt und entfeuchtet (trocknet) ab einer bestimmten Außentemperatur. Daher kann sich Kondenswasser bilden, das an der Fahrzeugunterseite austritt.
Wenn keine Kühlung oder Entfeuchtung benötigt wird, drücken Sie nochmals auf ⚙, um die Kühlung ausschalten und so Kraftstoff zu sparen.
Manueller Umluftbetrieb
Betätigung mit Taste 🎨.
Umluft = Die LED in der Taste an leuchtet; auf dem Display wird angezeigt.
Umluft = Die LED in der Taste er- aus lischt; auf dem Display wird angezeigt.

Warnung
Das eingeschaltete Umluftsystem vermindert den Luftaustausch. Beim Betrieb ohne Kühlung nimmt die Luftfeuchtigkeit zu, die Scheiben können beschlagen. Die Qualität der Innenraumluft nimmt mit der Zeit ab, dies kann bei den Fahrzeuginsassen zu Ermüdungserscheinungen führen.
Bei warmer und sehr feuchter Umgebungsluft kann die Windschutzscheibe von außen beschlagen, wenn ein kühler Luftstrom darauf gerichtet wird. Bei von außen beschlagender Windschutzscheibe die Scheibenwischer einschalten und ausschalten.
Belüftungsdüsen
Verstellbare Belüftungsdüsen
Bei eingeschalteter Kühlung muss mindestens eine Belüftungsdüse geöffnet sein, damit der Verdampfer nicht mangels Luftbewegung vereist.

Warnung
Keine Gegenstände an den Lamellen der Belüftungsdüsen anbringen. Gefahr von Beschädigung und Verletzung bei einem Unfall.
Mittlere Belüftungsdüsen

Zum Öffnen der Belüftungsdüse schieben Sie den Knopf nach links.
Den Luftstrom durch Neigen der Düse ausrichten.
Zum Schließen der Belüftungsdüse schieben Sie den Knopf nach rechts.
Seitliche Belüftungsdüsen

Zum Öffnen der Belüftungsdüse schieben Sie den Knopf nach links.
Den Luftstrom durch Neigen der Düse ausrichten.
Zum Schließen der Belüftungsdüse schieben Sie den Knopf nach rechts.
Starre Belüftungsdüsen
Weitere Belüftungsdüsen befinden sich unterhalb von Windschutzscheibe und Seitenscheiben sowie im Fußraum.
Wartung
Lufteinlass

Der Lufteinlass im Motorraum außen vor der Windschutzscheibe muss zur Luftzufuhr frei sein. Gegebenenfalls Laub, Schmutz oder Schnee entfernen.
Innenraumluftfilter
Der Innenraumfilter reinigt die von außen eintretende Luft von Staub, Ruß, Pollen und Sporen.
Regelmäßiger Betrieb
Um eine gleichbleibend gute Funktion zu gewährleisten, muss die Kühlung einmal im Monat unabhängig von Witterung und Jahreszeit einige Minuten eingeschaltet werden. Betrieb mit eingeschalteter Kühlung ist bei zu niedriger Außentemperatur nicht möglich.
Service
Für eine optimale Kühlleistung wird empfohlen, das Klimatisierungssystem jährlich, erstmalig drei Jahre nach Erstzulassung, wie folgt kontrollieren zu lassen:
■ Funktions- und Drucktest
■ Funktion der Heizung
■ Dichtheitsprüfung
■ Kontrolle der Antriebsriemen
■ Ablauf von Kondensator und Verdampfer reinigen
■ Leistungskontrolle
Fahren und Bedienung
Fahrhinweise 96
Starten 96
Motorabgase 101
Schaltgetriebe 102
Automatisiertes Schaltgetriebe .. 103
Bremsen 106
Fahrsysteme 108
Geschwindigkeitsregler ...... 110
Erfassungssysteme 111
Kraftstoffe 113
Anhängerzugvorrichtung ..... 118
Fahrhinweise
Kontrolle über das Fahrzeug
Fahrzeug niemals mit abgestelltem Motor rollen lassen (außer bei Autostop)
Viele Systeme funktionieren dann nicht (z. B. Bremskraftverstärker, Servolenkung). Sie gefährden sich und andere. 252Bei einem Autostop funktionieren alle Systeme, aber die Lenkunterstützung wird kontrolliert reduziert und die Fahrzeuggeschwindigkeit verringert.
Stopp-Start-Automatik ➔ 98.
Pedale
Um den vollen Pedalweg zu gewährleisten, dürfen im Bereich der Pedale keine Fußmatten liegen.
Starten
Einfahren
Während den ersten Fahrten nicht unnötig scharf bremsen.
Während der ersten Fahrt kann es zu Rauchentwicklung kommen, da Wachs und Öl aus der Abgasanlage verdampfen. Das Fahrzeug nach der ersten Fahrt im Freien abstellen und Dämpfe nicht einatmen.
Während des Einfahrens verbraucht das Fahrzeug eventuell mehr Kraftstoff und Motoröl und der Reinigungsvorgang des Diesel-Partikelfilters findet öfter statt. Unter Umständen ist kein Autostop möglich, damit sich die Batterie aufladen kann.
Diesel-Partikelfilter 101.
Zündschlossstellungen

STOP = Lenkradsperre gelöst, Zündung aus
MAR = Zündung ein, bei Diesel- motor: Vorglühen
AVV = Anlassen
Motor anlassen

flowchart
graph TD
A["STOP"] --> B["MAR"]
B --> C["AVV"]
C --> D["SWI"]
D --> E["SWI"]
E --> F["SWI"]
F --> G["SWI"]
G --> H["SWI"]
H --> I["SWI"]
I --> J["SWI"]
J --> K["SWI"]
K --> L["SWI"]
L --> M["SWI"]
M --> N["SWI"]
N --> O["SWI"]
O --> P["SWI"]
P --> Q["SWI"]
Q --> R["SWI"]
R --> S["SWI"]
S --> T["SWI"]
T --> U["SWI"]
U --> V["SWI"]
V --> W["SWI"]
W --> X["SWI"]
X --> Y["SWI"]
Y --> Z["SWI"]
Schaltgetriebe: Kupplung betätigen.
Gaspedal nicht betätigen.
Dieselmotor: Drehen Sie den Schlüssel zum Vorglühen auf MAR, bis die Kontrollleuchte 00 erlischt.
Drehen Sie den Schlüssel kurz auf AVV und lassen Sie ihn wieder los.
Drehen Sie vor einem Neustart oder zum Abstellen des Motors den Schlüssel wieder auf STOP.
Bei einem Autostop lässt sich der Motor durch Betätigen des Kupplungspedals starten.
Das Fahrzeug bei niedrigen Temperaturen starten
Dieselmotoren lassen sich ohne zusätzliche Heizung noch bei niedrigen Temperaturen bis -25 °C und Benzinmotoren bei bis -30 °C anlassen. Dazu sind ein Motoröl mit der passenden Viskosität, der richtige Kraftstoff, ein gut gewartetes Fahrzeug und eine ausreichend geladene Batterie erforderlich.
Aufwärmen des Turbomotors Beim Anfahren kann die Motordreh- zahl für kurze Zeit begrenzt sein, ins- besondere wenn der Motor kalt ist. Durch diese Begrenzung kann das Schmiersystem zunächst den Motor vollständig schützen.
Motor abstellen
Kraftstoffabschaltung
Bei einem Aufprall ab einer gewissen Stärke wird die Kraftstoffzufuhr aus Sicherheitsgründen automatisch abgeschaltet und der Motor abgestellt.
Unter Umständen wird auch eine entsprechende Warnmeldung im Driver Information Center ➔ 74 angezeigt.
Hinweis
Darüber hinaus wird das Fahrzeug automatisch verriegelt und die Innenbeleuchtung wird eingeschaltet.
Den Zündschlüssel in Stellung STOP drehen, um ein Entladen der Batterie zu verhindern, und umgehend Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Das Fahrzeug auf austretenden Kraftstoff im Motorraum, unter dem Fahrzeug und rund um den Tank überprüfen lassen.
Kraftstoffabschaltung zurücksetzen und Fahrzeug wieder fahrbereit machen:
- Zündschlüssel in Stellung MAR drehen 97.
- Rechten Blinker ein- und wieder ausschalten 86.
- Linken Blinker ein- und wieder ausschalten.
-
Rechten Blinker erneut ein- und wieder ausschalten.
-
Linken Blinker erneut ein- und wieder ausschalten.
- Zündschlüssel in Stellung STOP drehen.
⚠ Gefahr
Wenn es im Fahrzeug nach Kraftstoff riecht oder Kraftstoff austritt, die Ursache dieses Problems sofort in einer Werkstatt beheben lassen. Die Kraftstoffabschaltung nicht zurücksetzen, da Brandgefahr besteht.
Meldungen des Kraftstoffsystems 81.
Schubabschaltung
Bei Schubbetrieb, d. h. wenn das Fahrzeug mit eingelegtem Gang aber ohne Betätigung des Gaspedals gefahren wird, schaltet sich die Kraftstoffversorgung automatisch ab.
Stopp-Start-System
Die Stopp-Start-Automatik trägt dazu bei, Kraftstoff zu sparen und die Abgase zu reduzieren. Unter passenden Bedingungen schaltet sie den Motor ab, sobald das Fahrzeug langsam fährt oder stillsteht, z. B. an einer Ampel oder in einem Stau. Sie startet den Motor automatisch, sobald das Kupp-lungspedal betätigt wird.
Ein Batteriesensor sorgt dafür, dass nur dann ein Autostopp erfolgt, wenn die Batterie für einen Neustart ausreichend geladen ist.
Einschalten
Die Stopp-Start-Automatik ist verfügbar, sobald der Motor eingeschaltet ist, das Fahrzeug losfährt und die im weiteren Verlauf dieses Abschnitts beschriebenen Bedingungen erfüllt sind.
Ausschalten

Das Stopp-Start-System wird durch Drücken der Taste ⚙ in der Mittelkonsole manuell deaktiviert. Die LED in der Taste leuchtet auf, um die Deaktivierung zu betätigen.
Autostopp
Bei geringer Fahrgeschwindigkeit oder im Stillstand lässt sich folgendermaßen ein Autostop aktivieren:
■ Kupplungspedal betätigen
■ Wählhebel auf Neutral stellen
■ Kupplungspedal loslassen
Der Motor wird bei eingeschalteter Zündung abgeschaltet.

text_image
24°C 123456 20°C 8:30 SHIFTEin Autostopp wird angezeigt, wenn im Driver Information Center ↩ 74 Ⓧ zu sehen ist.
Achtung
Bei einem Autostopp ist die Lenkunterstützung möglicherweise eingeschränkt.
Bedingungen für einen Autostopp Die Stopp-Start-Automatik prüft, ob alle folgenden Bedingungen erfüllt sind. Andernfalls ist kein Autostopp möglich.
■ die Stopp-Start-Automatik ist nicht manuell deaktiviert
■ die Fahrertür ist geschlossen oder der Fahrer-Sicherheitsgurt ist angelegt
■ die Batterie ist ausreichend geladen und funktionstüchtig
■ der Motor ist warm
■ die Umgebungstemperatur ist nicht zu niedrig
■ das Klimatisierungssystem verhindert den Autostopp nicht
■ die Selbstreinigungsfunktion des Diesel-Partikelfilters ist nicht aktiv
■ das Fahrzeug hat sich seit dem letzten Autostopp bewegt
■ es besteht ein ausreichendes Bremsvakuum
■ die Scheibenwischer arbeiten mit hoher Geschwindigkeit
■ es ist der Rückwärtsgang eingelegt
100 Fahren und Bedienung
Umgebungstemperaturen nahe dem Gefrierpunkt können einen Autostopp verhindern.
Bestimmte Klimatisierungseinstellungen können einen Autostopp verhindern. Weitere Einzelheiten enthält das Kapitel Klimatisierung.
Bei Fahrzeugen mit automatisiertem Schaltgetriebe kann die Autostopp-Funktion unterbunden werden, bis eine Geschwindigkeit von ca. 10 km/h erreicht ist.
Einfahren ↩ 96.
Batterieentladeschutz
Um einen zuverlässigen Motorneustart zu gewährleisten, verfügt die Stopp-Start-Automatik über verschiedene Schutzfunktionen gegen Batterieentladung.
Starten Sie den Motor
Schaltgetriebe
Der Wählhebel muss auf Neutral stehen, damit ein automatischer Neustart möglich ist.
Kupplungspedal betätigen, um den Motor wieder zu starten.
Automatisiertes Schaltgetriebe
Wenn der Hebel auf N gestellt ist, wählen Sie einen anderen Gang bzw. lassen Sie das Bremspedal los oder schieben Sie den Hebel auf +, – bzw. R.
Tritt während eines Autostopps einer der folgenden Zustände ein, muss der Motor manuell mit dem Schlüssel neu gestartet werden.
■ der Fahrer-Sicherheitsgurt wird gelöst und die Fahrertür wird geöffnet
■ seit dem Ausschalten des Motors sind drei Minuten vergangen
Bei an Zubehörsteckdosen angeschlossenen Geräten wie etwa einem tragbaren CD-Player kann es bei einem Neustart zu einem kurzen Leistungsabfall kommen.
Fahrzeug abstellen
■ Fahrzeug nicht auf leicht entzündlichem Untergrund abstellen. Der Untergrund könnte sich durch die hohen Temperaturen der Abgasanlage entzünden.
■ Parkbremse immer anziehen. Manuelle Parkbremse ohne Drücken des Entriegelungsknopfs anziehen. Bei Gefälle oder Steigung so fest wie möglich. Gleichzeitig die Fußbremse betätigen, um die Betätigungskräfte der Parkbremse zu verringern.
■ Motor und Zündung ausschalten. Lenkrad drehen, bis Lenkradsperre einrastet.
■ Wenn sich das Fahrzeug auf ebenem Untergrund oder an einer Steigung befindet, den ersten Gang einlegen. An einer Steigung zusätzlich Vorderräder vom Bordstein wegdrehen.
Beim Abstellen an Gefällen den Rückwärtsgang einlegen. Zusätzlich Vorderräder zum Bordstein hindrehen.
■ Verriegeln Sie das Fahrzeug.
Motorabgase
⚠ Gefahr
Motorabgase enthalten giftiges Kohlenmonoxid. Dieses Gas ist farb- und geruchlos und kann beim Einatmen lebensgefährlich sein.
Wenn Abgase in das Fahrzeuginnere gelangen, Fenster öffnen. Störungsursache von einer Werkstatt beheben lassen.
Nicht mit offenem Laderaum fahren, weil sonst Abgase in das Fahrzeug eindringen können.
Diesel-Partikelfilter
Das Diesel-Partikelfilter-System filtert schädliche Rußpartikel aus den Motorabgasen. Das System verfügt über eine Selbstreinigungsfunktion, die während der Fahrt ohne einen Hinweis automatisch abläuft. Der Filter wird von Zeit zu Zeit durch Verbrennen der zurückgehaltenen Rußpartikel bei hoher Temperatur gereinigt.
Dieser Vorgang läuft automatisch bei bestimmten Fahrbedingungen ab und kann bis zu 25 Minuten dauern. In aller Regel dauert es 15 Minuten.
Autostop ist in dieser Zeit nicht verfügbar, und der Kraftstoffverbrauch kann etwas höher sein. Die dabei auftretende Geruchs- und Rauchentwicklung ist normal.
Unter bestimmten Fahrbedingungen, z. B. Kurzstreckenverkehr, kann sich das System nicht automatisch reinigen.
Wenn der Filter gereinigt werden muss, eine automatische Reinigung aber aufgrund der letzten Fahrbedingungen nicht möglich war, wird dies durch die Kontrollleuchte 🔍 angezeigt. Unter Umständen wird gleichzeitig eine Meldung im Driver Information Center 74 angezeigt.
leuchtet, wenn der Diesel-Partikelfilter voll ist. Den Reinigungsvorgang so bald wie möglich starten, um Motorschäden zu vermeiden.
Reinigungsvorgang
Zur Aktivierung des Reinigungsvorgangs weiterfahren und die Motor-drehzahl über 2000 U/min halten. Wenn nötig zurückschalten. Dadurch wird die Reinigung des Diesel-Partikelfilters ausgelöst.
Achtung
Wenn der Reinigungsvorgang unterbrochen wird, können schwere Motorschäden hervorgerufen werden.
Die Reinigung erfolgt am raschesten bei hoher Motordrehzahl und Last. Kontrollleuchte ☐ erlischt, sobald die Selbstreinigung abgeschlossen ist.
Katalysator
Der Katalysator verringert die Menge an Schadstoffen in den Abgasen.
Achtung
Andere als die auf den Seiten 113, 160 aufgeführten Kraftstoffsorten können den Katalysator oder Teile der Elektronik beschädigen.
Unverbrannter Kraftstoff überhitzt und beschädigt den Katalysator. Übermäßigen Gebrauch des Anlassers, Leerfahren des Kraftstofftanks und Anlassen des Motors durch Anschleppen oder Anschieben deshalb unterlassen.
Bei Fehlzündungen, unrundem Motorlauf, Abfall der Motorleistung oder anderen ungewöhnlichen Problemen Störungsursache möglichst bald in einer Werkstatt beheben lassen. In Notfällen kann die Fahrt kurzzeitig bei niedriger Geschwindigkeit und Drehzahl fortgesetzt werden.
Schaltgetriebe

Zum Einlegen des Rückwärtsgangs nach Betätigung des Kupplungspedals im stillstehenden Fahrzeug 3 Sekunden warten, Ring am Schalthebel nach oben ziehen und Gang einlegen.
Lässt sich der Gang nicht einlegen, Wählhebel in Leerlaufstellung führen, Kupplungspedal loslassen und wieder betätigen. Nochmals schalten.
Kupplung nicht unnötig schleifen lassen.
Bei jeder Betätigung Kupplungspedal ganz durchtreten. Pedal nicht als Fußstütze verwenden.
Achtung
Es wird davon abgeraten, mit einer Hand am Wählhebel zu fahren.
Wenn zur Verringerung des Kraftstoffverbrauchs in einen anderen Gang geschaltet werden sollte, leuchtet im Driver Information Center ➔ 70 ▲bzw. ▼auf.
Automatisiertes Schaltgetriebe
Das automatisierte Schaltgetriebe (MTA) ermöglicht manuelles Schalten (Manuell-Modus) oder automatisches Schalten (Automatik-Modus) jeweils mit automatischer Kupplungs-betätigung.
Getriebe-Display

text_image
210 123456 AUTO 20°C 8:30 3EAnzeige des Modus und des aktuellen Gangs.
Motor starten
Bei Anlassen des Motors Fußbremse betätigen.
Wenn die Fußbremse nicht betätigt wird, wird im Driver Information Center eine Meldung angezeigt, ein Warnton 80 ertönt und der Motor lässt sich nicht starten.
Hinweis
Die Lautstärke des Warntons lässt sich im Driver Information Center ändern.
Driver Information Center ➔ 74.
Bei betätigter Fußbremse schaltet das Getriebe automatisch auf N (Neutralstellung), und der Motor kann gestartet werden. Es kann eine kurze Verzögerung auftreten.
Wählhebel

Den Wählhebel immer bis zum Anschlag in die entsprechende Richtung führen. Nach Loslassen kehrt er automatisch in die Mittelstellung zurück.
N = Neutral- bzw. Leerlaufstellung.
● = Fahrposition.
A/ = Wechsel zwischen Automa- M tik- und Manuell-Modus.
Das Getriebe-Display zeigt im Automatik-Modus AUTO an.
104 Fahren und Bedienung
R = Rückwärtsgang.
Nur bei stehendem Fahrzeug einlegen. Das Getriebe-Display zeigt bei eingelegtem Rückwärtsgang "R" an.
+ = Schalten in einen höheren Gang.
- = Schalten in einen niedrigeren Gang.
Losfahren
Beim Starten des Motors die Fußbremse betätigen und den Wählhebel zum Einlegen des ersten Gangs in Richtung + schieben. Durch Bewegen des Wählhebels Richtung + oder - kann ein höherer bzw. niedrigerer Gang eingelegt werden.
Gänge können durch wiederholtes Drücken des Wählhebels in kurzen Abständen übersprungen werden.
Bei Auswahl eines falschen Ganges ertönt ein Warnton und im Driver Information Center ↩ 74 wird eine Meldung angezeigt. Das System schaltet dann automatisch in den passendsten Gang hinunter.
Wenn R gewählt wurde, ist der Rückwärtsgang eingelegt. Nach Lösen der Fußbremse fährt das Fahrzeug langsam an. Zum schnellen Anfahren Fußbremse lösen und direkt nach Einlegen eines Gangs Gas geben.
Zum Aktivieren des Automatikbetriebs den Wählhebel Richtung A/M bewegen. Das Getriebe schaltet dann abhängig von den Fahrbedingungen automatisch in den richtigen Gang.
Zum Einlegen des Manuell-Modus den Wählhebel in Richtung A/M drücken. Der momentan eingelegte Gang erscheint im Getriebe-Display.
Anhalten
Im Automatik- oder Manuell-Modus wird beim Anhalten der erste Gang eingelegt und die Kupplung gelöst. Mit R bleibt der Rückwärtsgang eingelegt.
Beim Anhalten an Steigungen die Parkbremse anziehen oder die Fußbremse betätigen. Um ein Überhitzen der Kupplung zu verhindern, kann ein unterbrochener Warnton ausgege-
ben werden, der den Fahrer anweist, die Fußbremse zu betätigen oder die Parkbremse anzuziehen.
Den Motor bei längerem Stillstand abstellen, z. B. in Verkehrsstaus.
Wenn das Fahrzeug geparkt und die Fahrertür geöffnet wird, zeigt ein Warnton an, dass die Neutralstellung nicht eingelegt bzw. die Fußbremse nicht gedrückt ist.
Bremsunterstützung des Motors
Automatikbetrieb
Beim Bergabfahren schaltet das automatisierte Schaltgetriebe erst in einen höheren Gang, wenn eine relativ hohe Motordrehzahl erreicht ist. Beim Bremsen wird rechtzeitig zurückgeschaltet.
Manuell-Modus
Um die Motorbremswirkung zu nutzen, bei Bergabfahrt rechtzeitig einen niedrigeren Gang wählen.
Herausschaukeln
Herausschaukeln ist nur zulässig, wenn das Fahrzeug in Sand, Schlamm, Schnee oder einem Loch steckt. Den Wählhebel zwischen R und A/M (bzw. zwischen + und -) mehrmals hin und her bewegen und dabei das Gaspedal leicht betätigen. Motor nicht hochdrehen und ruckartiges Gas geben vermeiden.
Abstellen
Die Parkbremse anziehen. Der zuletzt eingelegte Gang (siehe Getriebe-Display) bleibt eingelegt. Bei N ist kein Gang eingelegt.
Nach Ausschalten der Zündung reagiert das Getriebe nicht mehr auf Wählhebelbewegungen.
Wenn die Zündung nicht ausgeschaltet oder die Parkbremse nicht betätigt ist, ertönt beim Öffnen der Fahrertür ein Warnton.
Manuell-Modus
Bei zu niedriger Motordrehzahl schaltet das Getriebe automatisch in einen niedrigeren Gang.
Im Manuell-Modus erfolgt bei hohen Motordrehzahlen kein automatisches Hochschalten. Bei zu hoher Motordrehzahl schaltet das Getriebe nur bei Kickdown in einen höheren Gang. Kickdown 105.
Elektronisch gesteuerte Fahrprogramme
Eco-Modus E

Wenn auf Automatikbetrieb geschaltet wurde, kann der Eco-Modus gewählt werden, um Kraftstoff zu sparen.
Im Eco-Modus wird die günstigste Fahrstufe in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit, Motordrehzahl und Intensität, mit der das Gaspedal betätigt wird, gewählt.
Einschalten
Drücken Sie auf die Taste E am Wählhebelgehäuse. Zur Anzeige der Aktivierung ist auf dem Getriebe-Display die Kontrollleuchte E zu sehen.
Ausschalten
Den Eco-Modus können Sie wieder ausschalten, indem Sie:
■ nochmals auf die Taste E drücken,
■ in den Manuell-Modus schalten.
Um das Getriebe bei extrem hohen Kupplungstemperaturen zu schützen, kann ein unterbrochener Warnton ausgegeben werden. In solchen Fällen Fußbremse treten, "N" wählen und Parkbremse anziehen, damit die Kupplung abkühlen kann.
Kickdown
Beim Durchtreten des Gaspedals über den Druckpunkt hinaus wird abhängig von der Motordrehzahl in einen niedrigeren Gang geschaltet. Für eine Beschleunigung steht die volle Motorleistung zur Verfügung.
Wenn die Motordrehzahl zu hoch ist, schaltet das Getriebe in einen höheren Gang, auch im Manuell-Modus. Ohne Kickdown wird dieses automatische Schalten im Manuell-Modus nicht beeinflusst.
Störung
Bei einer Störung leuchtet Kontroll-leuchte 📋 im Getriebe-Display auf.
Die Fahrt kann vorausschauend und vorsichtig fortgesetzt werden. Im Driver Information Center kann eine Warnmeldung angezeigt werden und gleichzeitig kann ein Warnton 80 ertönen.
Hinweis
Die Lautstärke des Warntons lässt sich im Driver Information Center ändern.
Driver Information Center ➔ 74.
Störungsursache von einer Werkstatt beheben lassen.
Bremsen
Das Bremssystem hat zwei voneinander unabhängige Bremskreise.
Wenn ein Bremskreis ausfällt, kann das Fahrzeug immer noch mit dem anderen Bremskreis gebremst werden. Eine Bremswirkung wird allerdings nur erzielt, wenn das Bremspedal fest hinuntergedrückt wird. Dafür ist bedeutend mehr Kraft erforderlich. Der Bremsweg verlängert sich. Vor der Weiterfahrt Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Bei abgestelltem Motor endet die Unterstützung durch den Bremskraftverstärker, sobald das Bremspedal einmal oder zweimal betätigt wurde. Die Bremswirkung ist nicht beeinträchtigt, der Bremsvorgang erfordert jedoch deutlich mehr Krafteinsatz. Dies muss vor allem beim Abschleppen beachtet werden.
Kontrollleuchte Ⓔ 70.
Antiblockiersystem
Das Antiblockiersystem (ABS) verhindert, dass die Räder blockieren.
Sobald ein Rad zum Blockieren neigt, regelt das ABS den Bremsdruck des entsprechenden Rades. So bleibt das Fahrzeug auch bei Vollbremsungen lenkbar.
Die ABS-Regelung macht sich durch Pulsieren des Bremspedals und ein Regelgeräusch bemerkbar.
Um eine optimale Bremswirkung zu erreichen, Bremspedal während des gesamten Bremsvorgangs trotz des pulsierenden Pedals voll durchtreten. Druck auf das Pedal nicht vermindern.
Nach dem Losfahren führt das System einen Selbsttest durch, der hörbare Geräusche verursachen kann.
Kontrollleuchte (ABS) 70.
Störung
⚠️ Warnung
Liegt eine Störung im ABS vor, können die Räder bei starkem Bremsen zum Blockieren neigen. Die Vorteile des ABS bestehen nicht mehr. Das Fahrzeug ist bei Vollbremsungen nicht mehr lenkbar und kann ausbrechen.
Störungsursache von einer Werkstatt beheben lassen.
Parkbremse
Manuelle Parkbremse

Parkbremse immer ohne Betätigung des Entriegelungsknopfes fest anziehen; bei Gefälle oder Steigung so fest wie möglich anziehen.
Zum Lösen der Parkbremse Hebel etwas anheben, Entriegelungsknopf drücken, Hebel ganz senken.
Um die Betätigungskräfte der Parkbremse zu verringern, gleichzeitig Fußbremse betätigen.
108 Fahren und Bedienung
Es ertönt ein Warnton, wenn bei angezogener Parkbremse eine bestimmte Geschwindigkeit überschritten wird.
Hinweis
Die Lautstärke des Warntons lässt sich im Driver Information Center ändern.
Driver Information Center ➔ 74.
Kontrollleuchte Ⓔ 70.
Bremsassistent
Bei schnellem, kräftigem Niedertreten des Bremspedals wird automatisch mit maximaler Bremskraft (Vollbremsung) gebremst.
Während der gesamten Vollbrem- sung gleichmäßig starken Druck auf das Bremspedal ausüben. Die maxi- male Bremskraft verringert sich automatisch, sobald das Bremspedal freigegeben wird.
Berg-Anfahr-Assistent
Das System verhindert beim Anfahren auf Steigungen ein ungewolltes Zurückrollen des Fahrzeugs.
Beim Lösen der Fußbremse nach dem Anhalten an einer Steigung bleibt die Bremse noch weitere zwei Sekunden angezogen. Die Bremse wird automatisch gelöst, sobald sich die Fahrzeuggeschwindigkeit erhöht.
Wenn die Kontrollleuchte ⓞ während der Fahrt aufleuchtet, liegt eine Störung im Berg-Anfahr-Assistenten vor 70. Suchen Sie zur Behebung der Störung eine Werkstatt auf!
Fahrsysteme
Traktionskontrolle
Die Antischlupfregelung ist eine Komponente der elektronischen Stabilitätsregelung.
Die ASR verbessert bei Bedarf die Fahrstabilität, unabhängig von der Fahrbahnbeschaffenheit oder Griffigkeit der Reifen, indem sie das Durchdrehen der Antriebsräder verhindert.
Sobald die Antriebsräder durchzudrehen beginnen, wird die Motorleistung reduziert und das am meisten durchdrehende Rad wird einzeln abgebremst. Dadurch wird die Fahrstabilität des Fahrzeugs auch bei rutschiger Fahrbahn wesentlich verbessert.
Die ASR ist betriebsbereit, sobald die Kontrollleuchte Ⓐ erloschen ist.
Bei eingeschalteter ASR blinkt Ⓐ.
⚠️ Warnung
Lassen Sie sich nicht aufgrund dieses besonderen Sicherheitsangebotes zu einem risikoreichen Fahrstil verleiten.
Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anpassen.
Ausschalten

Die ASR kann ausgeschaltet werden, wenn das Durchdrehen der Antriebsräder benötigt wird. Drücken Sie dazu die Taste ASR OFF kurz.
Die LED in der Taste leuchtet, während im Driver Information Center zugleich eine Meldung angezeigt wird.
Die ASR wird nach nochmaligem Drücken der Taste ASR OFF wieder eingeschaltet.
Die ASR wird auch beim nächsten Einschalten der Zündung wieder aktiviert.
Störung
Im Störungsfall wird die ASR automatisch ausgeschaltet. Im Instrument leuchtet die Kontrollleuchte Ⓐ auf, während im Driver Information Center ➔ 74 eine Meldung angezeigt wird. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Kontrollleuchte Ⓐ 71.
Elektronisches Stabilitätsprogramm
Das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) verbessert bei Bedarf die Fahrstabilität unabhängig von der Fahrbahnbeschaffenheit oder der
Griffigkeit der Reifen. Außerdem verhindert es ein Durchdrehen der Räder.
Sobald das Fahrzeug auszubrechen droht (Untersteuern, Übersteuern), wird die Motorleistung reduziert und die Räder werden separat abgebremst. Dadurch wird die Fahrstabilität des Fahrzeugs auch bei rutschiger Fahrbahn wesentlich verbessert.
Das ESP ist betriebsbereit, sobald die Kontrollleuchte Ⓐ erloschen ist.
Das Eingreifen des ESP wird durch Blinken von Ⓐ angezeigt.
Das ESP wird beim Starten des Fahrzeugs automatisch aktiviert und kann nicht ausgeschaltet werden.
⚠️ Warnung
Lassen Sie sich nicht aufgrund dieses besonderen Sicherheitsangebotes zu einem risikoreichen Fahrstil verleiten.
Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anpassen.
110 Fahren und Bedienung
Störung
Bei Störungen wird das ESP automatisch ausgeschaltet. Zugleich leuchtet im Instrument die Kontrollleuchte auf, während im Driver Information Center → 74 eine Meldung angezeigt wird. Die LED in der Taste ASR OFF leuchtet ebenfalls.
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Kontrollleuchte Ⓓ 71.
Geschwindigkeitsregler
Der Geschwindigkeitsregler kann Geschwindigkeiten über ca. 30 km/h speichern und konstant halten. Beim Bergan- und -abfahren können Abweichungen von den gespeicherten Geschwindigkeiten auftreten.

text_image
OFF ONGeschwindigkeitsregler nicht einschalten, wenn eine gleichbleibende Geschwindigkeit nicht ratsam ist. Kontrollleuchte 74.
Einschalten
Wenn Sie das Hebelende auf ON stellen, leuchtet in der Instrumenteneinheit die Kontrollanzeige ☒, während im Driver Information Center eine Meldung angezeigt wird.
Einschalten
Beschleunigen Sie auf die gewünschte Geschwindigkeit und drücken Sie den Hebel + nach oben. Die aktuelle Geschwindigkeit wird gespeichert und gehalten. Gaspedal kann gelöst werden.
Beschleunigen durch Gas geben ist möglich. Nach Loslassen des Gaspedals wird die gespeicherte Geschwindigkeit wieder eingestellt.
Geschwindigkeit erhöhen
Wenn der Geschwindigkeitsregler eingeschaltet ist und Sie den Hebel + nach oben bzw. den Hebel + mehrmals kurz nach oben drücken, wird die Geschwindigkeit kontinuierlich bzw. in kleinen Schritten erhöht.
Alternativ dazu können Sie auf die gewünschte Geschwindigkeit beschleunigen und diese speichern lassen, indem Sie + nach oben drücken.
Geschwindigkeit verringern
Wenn der Geschwindigkeitsregler eingeschaltet ist und Sie den Hebel - nach unten bzw. den Hebel - mehrmals kurz nach unten drücken, wird die Geschwindigkeit kontinuierlich bzw. in kleinen Schritten verringert.
Ausschalten
Automatisches Ausschalten:
■ Fahrzeuggeschwindigkeit unter ca. 30 km/h,
■ Betätigung des Bremspedals,
■ Betätigung des Kupplungspedals,
■ Traktionskontrolle oder elektronische Stabilitätsregelung aktiv.
Zur gespeicherten
Geschwindigkeit zurückkehren
Drücken Sie die Taste II bei einer Geschwindigkeit von mehr als 30 km/h. Das Fahrzeug kehrt zur gespeicherten Geschwindigkeit zurück.
Ausschalten
Wenn Sie das Hebelende auf OFF stellen, erlischt die Kontrollanzeige ☒. Die gespeicherte Geschwindigkeit wird gelöscht. Das Löschen erfolgt auch bei Ausschalten der Zündung.
Erfassungssysteme Einparkhilfe

Die Einparkhilfe erleichtert das Par- ken, indem sie die Entfernung zwischen dem Fahrzeug und Hindernissen misst und diese durch akustische Signale angibt. Dennoch trägt der Fahrer beim Einparken die volle Verantwortung.
Das System besteht aus vier Ultra-schallsensoren im hinteren Stoßfänger.
Kontrollleuchte P↔70.
112 Fahren und Bedienung
Funktionsweise
Die Einparkhilfe wird beim Einlegen des Rückwärtsgangs automatisch eingeschaltet.
Die Intervalle zwischen den Pieptönen werden kürzer, je näher das Fahrzeug dem Hindernis kommt. Bei einem Abstand von weniger als 30 cm wird ein Dauerton ausgegeben. Dieser hört auf, sobald der Abstand wieder vergrößert wird.
Störung
Bei einer Systemstörung leuchtet P ^▲ auf, während im Driver Information Center 74 eine Meldung angezeigt wird.
Folgende Umstände könnten die Systemleistung beeinträchtigen:
■ Die Ultraschallsensoren sind nicht sauber. Stoßfänger frei von Schlamm, Schmutz, Schnee, Eis und Matsch halten.
■ Die Sensoren sind durch Frost oder Eis verdeckt.
■ Die hinteren Türen/die Hecktür sind/ist geöffnet.
■ Im vorigen Fahrzyklus hing ein Gegenstand aus den hinteren Türen/der Hecktür heraus. Nach Entfernen dieses Gegenstands kehrt die Einparkhilfe in den normalen Betriebszustand zurück.
■ Hinten am Fahrzeug wurde ein Objekt oder eine Abdeckung angebracht.
■ Der Stoßfänger ist beschädigt. Das Fahrzeug in die Werkstatt bringen und das System reparieren lassen.
■ Andere Umstände wie etwa Vibrationen eines Presslufthammers beeinträchtigen die Systemleistung.
Falls das System trotzdem nicht korrekt funktioniert, Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Außerdem ertönt im Falle einer Störung beim Einlegen des Rückwärtsgangs kurz ein Warnton ➔ 80.
Hinweis
Die Lautstärke des Warntons lässt sich im Driver Information Center ändern.
Driver Information Center ➔ 74.
Wichtige Hinweise für die Benutzung der Einparkhilfe-Systeme

Warnung
Unterschiedlich reflektierende Oberflächen von Gegenständen oder Kleidung sowie externe Schallquellen können unter besonderen Umständen zur Nichterkennung von Hindernissen durch das System führen.
Besondere Vorsicht gilt bei niedrigen Gegenständen, die den unteren Teil des Stoßfängers beschädigen können. Wenn solche Gegenstände den Erkennungsbereich der Sensoren bei Annäherung des Fahrzeugs verlassen, ertönt ein kontinuierlicher Warton.
Achtung
Die Funktion des Systems kann eingeschränkt sein, wenn die Sensoren verdeckt sind, z. B. durch Eis oder Schnee.
Die Leistung der Einparkhilfesysteme kann durch hohe Lasten beeinträchtigt sein.
Besondere Bedingungen bestehen, wenn höhere Fahrzeuge beteiligt sind (z. B. Geländefahrzeuge, Minivans, Lkws). Die Erkennung von Hindernissen im oberen Bereich solcher Fahrzeuge kann nicht garantiert werden.
Gegenstände mit einer sehr kleinen reflektierenden Fläche, wie etwa schmale Gegenstände oder weiche Materialien, werden vom System möglicherweise nicht erkannt.
Die Einparkhilfe verhindert keine Zusammenstöße mit Hindernissen, die sich außerhalb des Erkennungsbereichs der Sensoren befinden.
Hinweis
Das Einparkhilfesystem erkennt automatisch eine werkseitig montierte Anhängerzugvorrichtung. Beim Einstecken des Steckers wird es deaktiviert.
Durch äußere akustische oder mechanische Störungen könnte der Sensor ein nicht vorhandenes Hindernis melden (Echo-Störung).
Kraftstoffe
Kraftstoffe für Otto-Motoren
Nur bleifreien Kraftstoff verwenden, der Europanorm EN 228 oder E DIN 51626-1 oder einer gleichwertigen Bestimmung entspricht.
Der Motor kann mit E10-Kraftstoff betrieben werden, der diese Normen erfüllt. E10-Kraftstoff enthält bis zu 10 % Bioethanol.
Kraftstoffe mit der empfohlenen Oktanzahl verwenden 160. Wird Kraftstoff mit einer zu kleinen Oktanzahl verwendet, kann dies die Motorleistung und das Drehmoment beeinträchtigen, und der Kraftstoffverbrauch erhöht sich geringfügig.
114 Fahren und Bedienung
Achtung
Verwenden Sie keine Kraftstoffe oder Kraftstoffzusätze, die Metallverbindungen enthalten, wie Kraftstoffzusätze auf Manganbasis. Dies kann zu Motorschäden führen.
Achtung
Die Verwendung von Kraftstoff, der nicht EN 228, E DIN 51626-1 oder gleichartigen Spezifikationen entspricht, kann zu Ablagerungen oder Schäden am Motor führen und Ihre Garantieansprüche einschränken.
Achtung
Kraftstoff mit zu kleiner Oktanzahl kann zu unkontrollierter Verbrennung und zu Schäden am Motor führen.
Kraftstoffe für Diesel-Motoren
Nur Dieselkraftstoff nach EN 590 verwenden.
In Ländern außerhalb der Europäischen Union Euro-Diesel-Kraftstoff mit einem Schwefelgehalt unter 50 ppm verwenden.
Achtung
Die Verwendung von Kraftstoff, der nicht EN 590 oder gleichartigen Spezifikationen entspricht, kann zu Leistungsverlust des Motors, erhöhtem Verschleiß oder Schäden am Motor führen und Ihre Garantieansprüche einschränken.
Kein Marinedieselöl, Heizöl, Aquazole oder ähnliches Diesel-Wasser-Gemisch verwenden. Es ist nicht zulässig, Dieselkraftstoffe zur Verdünnung mit Kraftstoffen für Otto-Moto-ren zu vermischen.
Kraftstoffe für Erdgasbetrieb
Erdgas mit einem Methangehalt von ca. 78 - 99 % verwenden. L-Gas (Low) mit ca. 78 - 87 % und H-Gas (High) mit ca. 87 - 99 %. Es kann auch Biogas mit dem gleichen Methangehalt verwendet werden, wenn es chemisch aufbereitet und entschwefelt wurde.
Nur Erdgas oder Biogas gemäß DIN 51624 verwenden.
Flüssiggas bzw. Autogas (LPG) darf nicht verwendet werden.
Kraftstoffwahltaste

Wenn Sie die Taste ☐ an der Mittelkonsole drücken, wird zwischen Benzin- und Erdgasbetrieb gewechselt. Die LED-Leuchte ☐ zeigt den aktuellen Betriebsmodus.
aus = Erdgasbetrieb
leuchten = Benzinbetrieb
Sobald die Erdgastanks leer sind, wird automatisch auf Benzinbetrieb umgestellt. Die Kontrollanzeige im Driver Information Center 74 leuchtet so lange, bis die Zündung ausgeschaltet wird.
Bei Benzinbetrieb sind geringe Leistungs- und Drehmomentverluste zu erwarten. Daher Fahrweise (z. B. bei Überholmanövern) und Fahrzeugbelastung (z. B. durch Anhängelasten) entsprechend anpassen.
Den Benzintank alle 6 Monate bis zum Aufleuchten der Kontrollleuchte O leerfahren und dann neu betanken. Dies ist erforderlich, um die für den Benzinbetrieb notwendige Systemfunktion und Kraftstoffqualität aufrecht zu erhalten.
Fahrzeug in regelmäßigen Abständen volltanken, um Korrosion im Tank zu vermeiden.
Tanken
Die Tankklappe befindet sich auf der linken Fahrzeugseite.
⚠ Gefahr
Vor dem Tanken Motor abstellen und etwaige externe Heizungen mit Brennkammern ausschalten. Mobiltelefon abschalten.
Beim Tanken die Bedienungs- und Sicherheitsvorschriften der Tankstelle beachten.
⚠ Gefahr
Kraftstoff ist brennbar und explosiv. Das Rauchen beim Tanken ist daher untersagt. Auch der Umgang mit offenem Feuer und Funken ist untersagt.
Wenn Sie Kraftstoffgeruch in Ihrem Fahrzeug feststellen, lassen Sie die Ursache unverzüglich in einer Werkstatt beheben.
Achtung
Bei falscher Betankung nicht die Zündung einschalten.
Die Tankklappe händisch durch Ziehen öffnen.
Den Schlüssel in den Tankverschluss stecken und zum Entriegeln nach links drehen.
116 Fahren und Bedienung
Zum Abschrauben des Tankverschlusses den Deckel nach links drehen.
Achtung
Um Schäden zu vermeiden, die Schiebetür nicht bei geöffnetem Tankdeckel betätigen.
Hinweis
Abhängig vom Modell kann die Schiebetür mit einem Sicherheitsmechanismus ausgestattet sein, der verhindert, dass sich die Schiebetür bei offenem Tankdeckel ganz öffnen lässt.
Schiebetür ➔ 22.

Der Tankdeckel kann in die Halterung auf der Tankklappe eingehängt werden.
Zum Tanken die Zapfpistole so weit wie möglich in die Tanköffnung einführen und dann betätigen.
Nach dem automatischen Abschalten können noch maximal zwei Portionen Kraftstoff hinzugefügt werden.
Achtung
Übergelaufenen Kraftstoff sofort abwischen.
Zum Schließen den Tankdeckel wieder einsetzen und nach rechts drehen.
Den Schlüssel in den Tankverschluss stecken und zum Verriegeln nach rechts drehen; dann abziehen.
Tankklappe schließen.
Erdgas tanken

Nur mit einem Austrittsdruck von höchstens 250 bar tanken. Nur Tankstellen verwenden, die eine temperaturkompensierte Betankung gewährleisten.
Den Tankvorgang ganz abschließen, d. h. den Einfüllstutzen entlüften.
Die Kapazität des Erdgastanks ist abhängig von Außentemperatur, Fülldruck und Typ der Tankanlage.
Nach dem Tanken die Tankklappe schließen.
Begriffe für Erdgasfahrzeuge im Ausland:
Deutsch Erdgasfahrzeuge
Englisch NGVs = Natural Gas Vehicles
Französisch Véhicules au gaz naturel – or – Véhicules GNV
Italienisch Metano auto
Begriffe für Erdgas im Ausland:
Deutsch Erdgas
Englisch CNG = Compressed Natural Gas
Franzö- sisch GNV = Gaz Naturel (pour) Véhicules - oder - CGN = carburantgaz naturel
Italienisch Metano (per auto)
Tankdeckel
Nur Original-Tankdeckel verwenden. Fahrzeuge mit Dieselmotoren haben spezielle Tankdeckel.
Kraftstoffabschaltung
Bei einem Aufprall ab einer gewissen Stärke wird die Kraftstoffzufuhr aus Sicherheitsgründen automatisch abgeschaltet und der Motor abgestellt.
Für Informationen zum Zurücksetzen der Kraftstoffabschaltung siehe „Meldungen des Kraftstoffsystems“ → 81.
Kraftstoffverbrauch, CO _2 -Emission
Der Kraftstoffverbrauch (kombiniert) des Opel Combo liegt zwischen 4,8 und 7,7 l/100 km.
Der CO₂-Ausstoß (kombiniert) liegt zwischen 126 und 179 g/km.
Die für Ihr Fahrzeug geltenden Werte finden Sie im EEG-Konformitätszertifikat, das im Lieferumfang Ihres Fahrzeugs enthalten ist, oder in anderen nationalen Zulassungspapieren.
Allgemeine Informationen
Die offiziellen Werte für Kraftstoffverbrauch und CO₂-Emissionen beziehen sich auf das EU-Basismodell mit serienmäßiger Ausstattung.
Die Daten für Kraftstoffverbrauch und CO₂- Emissionen wurden gemäß der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 (in der jeweils geltenden Fassung) ermittelt und beziehen sich auf das Fahrzeuggewicht im betriebsbereiten Zustand, wie in der Verordnung angegeben.
118 Fahren und Bedienung
Die Ziffern dienen lediglich als Vergleichsdaten zwischen verschiedenen Fahrzeugvarianten und dürfen nicht als Garantie für den tatsächlichen Kraftstoffverbrauch eines bestimmten Fahrzeugs herangezogen werden.
Zusatzausrüstung kann zu etwas höheren Ergebnissen führen als die genannten Daten für Kraftstoffverbrauch und CO₂- Emissionen. Der Kraftstoffverbrauch hängt weitgehend vom persönlichen Fahrstil sowie von Straßen- und Verkehrsverhältnissen ab.
Erdgas
Die Angaben zum Kraftstoffverbrauch wurden mit dem Referenzkraftstoff G20 (Methananteil 99 - 100 mol%) unter vorgeschriebenen Fahrbedingungen ermittelt. Bei Verwendung von Erdgas mit einem niedrigeren Methananteil kann der Kraftstoffverbrauch von den angegebenen Werten abweichen.
Anhängerzugvorrichtung
Allgemeine Informationen
Nur eine für das Fahrzeug zugelassene Anhängerzugvorrichtung verwenden. Bei Fahrzeugen mit Erdgasmotor kann eine spezielle Zugvorrichtung erforderlich sein.
Den nachträglichen Einbau von einer Werkstatt durchführen lassen. Gegebenenfalls müssen Änderungen am Fahrzeug, die die Kühlung, Hitzenschutzschilde oder andere Systeme betreffen, durchgeführt werden.
Bei Montage einer Anhängerzugvorrichtung kann die Öffnung der Abschleppöse verdeckt werden. Wenn dies der Fall ist, die Kugelstange zum Abschleppen verwenden. Die Kugelstange immer im Fahrzeug mitführen.
Fahrverhalten, Fahrhinweise
Vor Montage eines Anhängers die Kugel der Anhängerkupplung schmieren. Nicht jedoch, wenn zur Verringerung der Pendelbewegung des Anhängers ein Stabilisator verwendet wird, der auf den Kugelkopf wirkt.
Für Anhänger mit einer geringen Fahrstabilität und Wohnwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 1300 kg wird für Geschwindigkeiten über 80 km/h die Verwendung eines Stabilisators dringend empfohlen.
Sollte der Anhänger zu schlingern beginnen, langsamer fahren, nicht gegenlenken, notfalls scharf bremsen.
Bei Bergabfahrt gleichen Gang einlegen wie bei entsprechender Bergauffahrt und etwa gleiche Geschwindigkeit fahren.
Reifendruck auf den Wert für die volle Zuladung einstellen ➔ 169.
Anhängerbetrieb
Anhängelast
Die zulässigen Anhängelasten sind fahrzeug- und motorabhängige Höchstwerte und dürfen nicht überschritten werden. Die tatsächliche Anhängelast ist die Differenz zwischen dem tatsächlichen Gesamtgewicht des Anhängers und der tatsächlichen Stützlast mit Anhänger.
Die zulässige Anhängelast ist in den Fahrzeugpapieren spezifiziert. Dieser Wert gilt in der Regel für Steigungen bis max. 12 %.
Die zulässige Anhängelast gilt bis zur angegebenen Steigung und bis zu einer Höhe von 1000 Metern über dem Meeresspiegel. Da sich die Motorleistung wegen der dünner werdenden Luft bei zunehmender Höhe verringert und sich dadurch die Steigfähigkeit verschlechtert, sinkt auch das zulässige Zuggesamtgewicht pro 1000 Meter zusätzlicher Höhe um 10 %. Auf Straßen mit leichten An-
stiegen (weniger als 8 %, z. B. auf Autobahnen) muss das Zuggesamtgewicht nicht verringert werden.
Das zulässige Zuggesamtgewicht darf nicht überschritten werden. Das zulässige Zuggesamtgewicht ist auf dem Typschild angegeben 157.
Stützlast
Die Stützlast ist die Last, die vom Anhänger auf den Kugelkopf der Anhängerkupplung ausgeübt wird. Sie kann durch Veränderung der Gewichtsverteilung beim Beladen des Anhängers verändert werden.
Die höchstzulässige Stützlast (75 kg) ist auf dem Typschild der Anhängerzugvorrichtung und in den Fahrzeugpapieren angegeben. Streben Sie immer die höchstzulässige Last an, vor allem bei schweren Anhängern. Die Stützlast sollte nie unter 25 kg sinken.
Hinterachslast
Die zulässigen Achslasten (siehe Typschild oder Fahrzeugpapiere) dürfen nicht überschritten werden.
Fahrzeugwartung
Allgemeine Informationen ..... 120
Fahrzeugüberprüfungen ..... 121
Glühlampen auswechseln ..... 127
Elektrische Anlage 133
Wagenwerkzeug 137
Räder und Reifen 137
Starthilfe 147
Abschleppen 149
Fahrzeugpflege 150
Allgemeine Informationen
Zubehör und Änderungen am Fahrzeug
Wir empfehlen die Verwendung von Originalteilen und -zubehör und von ausdrücklich für Ihren Fahrzeugtyp werkseitig zugelassenen Teilen. Die Zuverlässigkeit anderer Produkte können wir nicht bewerten und auch nicht dafür garantieren – auch wenn sie über eine behördliche oder sonstige Zulassung verfügen.
Keine Veränderungen an elektrischen Systemen vornehmen, z. B. Eingriff in elektronische Steuergeräte (Chip-Tuning).
Achtung
Beim Transportieren des Fahrzeugs auf einem Zug oder einem Bergungsfahrzeug können die Schmutzfänger beschädigt werden.
Fahrzeugeinlagerung
Einlagerung über einen längeren Zeitraum
Wenn das Fahrzeug für mehrere Monate eingelagert werden muss:
■ Fahrzeug waschen und konservieren.
■ Konservierung im Motorraum und am Unterboden überprüfen lassen.
■ Die Dichtgummis reinigen und imprägnieren.
■ Den Kraftstofftank vollständig auffüllen.
■ Motorölwechsel durchführen.
■ Den Scheibenwaschbehälter entleeren.
■ Den Frost- und Korrosionsschutz im Kühlmittel überprüfen.
■ Reifendruck auf den Wert für die volle Zuladung erhöhen.
■ Das Fahrzeug an einem trockenen, gut belüfteten Ort abstellen. Damit das Fahrzeug nicht wegrollen kann, den ersten oder Rückwärtsgang einlegen.
■ Die Parkbremse nicht anziehen.
■ Die Motorhaube öffnen, alle Türen schließen und das Fahrzeug verriegeln.
■ Polklemme am Minuspol der Fahrzeugbatterie abklemmen. Sicherstellen, dass alle Systeme - wie z. B. die Diebstahlsicherung - ausgeschaltet sind.
Neuerliche Inbetriebnahme des Fahrzeugs
Wenn das Fahrzeug wieder in Betrieb genommen wird:
■ Polklemme am Minuspol der Fahrzeugbatterie anklemmen. Elektronik der elektrischen Fensterbetätigung aktivieren.
■ Reifendruck prüfen.
■ Scheibenwaschbehälter auffüllen.
■ Motorölstand kontrollieren.
■ Kühlmittelstand kontrollieren.
■ Gegebenenfalls die Kennzeichenschilder montieren.
Altfahrzeugrücknahme
Informationen über Altfahrzeug-Rücknahmestellen und die Wiederverwertung von Altfahrzeugen sind auf unserer Website verfügbar. Nur offiziell anerkannte Recyclingstellen mit dieser Aufgabe betrauen.
Erdgasfahrzeuge dürfen nur in Service-Zentren wiederverwertet werden, die für das Recycling von Erdgasfahrzeugen zugelassen sind.
Fahrzeugüberprüfungen
Durchführung von Arbeiten

Kontrollen im Motorraum nur bei ausgeschalteter Zündung durchführen.
Das Kühlgebläse kann auch bei ausgeschalteter Zündung laufen.
122 Fahrzeugwartung

Gefahr
Die Zündanlage arbeitet mit sehr hoher elektrischer Spannung. Nicht berühren.
Motorhaube
Öffnen

Entriegelungshebel ziehen und in die Ausgangsposition zurückführen.

Gegen den Sicherungshebel drücken und die Motorhaube öffnen.

Motorhaube abstützen.
Schließen
Motorhaube absenken, ins Schloss fallen lassen und Verriegelung prüfen. Sicherstellen, dass die Motorhaube eingerastet ist.
Motoröl
Den Motorölstand regelmäßig von Hand kontrollieren, um Motorschäden zu verhindern. Sicherstellen, dass die richtige Ölspezifikation verwendet wird. Empfohlene Flüssigkeiten und Betriebsstoffe 155.
Prüfung nur bei waagerecht stehendem Fahrzeug. Der Motor muss betriebswarm und mindestens seit 5 Minuten abgestellt sein.
Ölmessstab herausziehen, abwischen, bis zur Anschlagfläche am Griff einstecken, erneut herausziehen und Motorölstand ablesen.
Ölmessstab bis zur Anschlagfläche am Griff einstecken und eine halbe Umdrehung durchführen.

text_image
MAX MINWenn der Motorölstand in den Bereich der Nachfüllmarke MIN abgesunken ist, Motoröl nachfüllen.

Wir empfehlen die Verwendung der gleichen Motorölviskosität wie beim letzten Ölwechsel.
Der Motorölstand darf die obere Marke MAX am Messstab nicht überschreiten.
Achtung
Zuviel eingefülltes Motoröl muss abgelassen oder abgesaugt werden.
Füllmengen ➔ 168.
Verschlussdeckel gerade ansetzen und festdrehen.
Kühlmittel
Das Kühlmittel bietet Frostschutz bis ca. -28 °C. In nördlichen Ländern, in denen es sehr kalt wird, bietet das werkseitig eingefüllte Kühlmittel Frostschutz bis ca. -37 °C.
Achtung
Nur zugelassene Frostschutzmittel verwenden.
Kühlmittelstand
Achtung
Zu niedriger Kühlmittelstand kann zu Motorschaden führen.

Bei kaltem Kühlsystem muss sich das Kühlmittel zwischen den Markierungen MIN und MAX bewegen. Bei zu niedrigem Füllstand auffüllen.
124 Fahrzeugwartung

Warnung
Vor Öffnen des Verschlussdeckels Motor abkühlen lassen. Verschlussdeckel vorsichtig öffnen damit der Überdruck langsam entweicht.
Zum Auffüllen eine 1:1-Mischung aus freigegebenem Kühlmittelkonzentrat und sauberem Leitungswasser verwenden. Wenn kein Kühlmittelkonzentrat verfügbar ist, nur sauberes Leitungswasser verwenden. Den Verschlussdeckel gut festziehen. Die Kühlmittelkonzentration überprüfen lassen und die Ursache für den Kühlmittelverlust in einer Werkstatt beheben lassen.
Lenkunterstützungsflüssigkeit

Wenn der Flüssigkeitsstand im Vorratsbehälter unter die Markierung MIN absinkt, Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Waschflüssigkeit

Sauberes Wasser und eine geeignete Menge Scheibenwaschlösung mit Frostschutzmittel mischen.
Achtung
Nur Waschwasser mit einem ausreichenden Anteil Frostschutzmittel bietet bei niedrigen Temperaturen oder einem plötzlichen Temperatursturz ausreichenden Schutz.
Bremsen
Wenn ein Quietschen zu hören ist oder die Bremsbelagverschleißanzeige (O) aufleuchtet, haben die Bremsbeläge ihre geringste zulässige Dicke erreicht.
Weiterfahrt ist möglich, Bremsbeläge jedoch möglichst bald austauschen lassen.
Sobald neue Bremsbeläge montiert sind, während der ersten Fahrten nicht unnötig scharf bremsen.
Bremsbelagverschleißanzeige (O) 70.
Bremsflüssigkeit
⚠️ Warnung
Bremsflüssigkeit ist giftig und ätzend. Kontakt mit Augen, Haut, Gewebe und lackierten Flächen vermeiden.

Der Bremsflüssigkeitsstand muss zwischen MIN und MAX liegen.
Beim Nachfüllen auf äußerste Sauberkeit achten, da eine Verunreinigung der Bremsflüssigkeit zu Funktionsstörungen der Bremsanlage führen kann. Ursache für den Verlust von Bremsflüssigkeit von einer Werkstatt beheben lassen.
Für das Fahrzeug nur zugelassene Hochleistungs-Bremsflüssigkeit verwenden.
Brems- und Kupplungsflüssigkeit 155.
Batterie
Die Fahrzeugbatterie ist wartungsfrei, sofern das Fahrverhalten eine ausreichende Aufladung der Batterie zulässt. Kurze Strecken und häufige Motorstarts können die Batterie entladen. Nicht benötigte Stromverbraucher ausschalten.

Batterien gehören nicht in den Hausmüll. Sie müssen über entsprechende Sammelstellen recycelt werden.
Wird das Fahrzeug länger als 4 Wochen abgestellt, kann sich die Batterie entladen. Polklemme am Minuspol der Fahrzeugbatterie abklemmen.
An- und Abklemmen der Fahrzeug-batterie nur bei ausgeschalteter Zündung.
126 Fahrzeugwartung
Batterie ersetzen
Hinweis
Jede Abweichung von den in diesem Abschnitt aufgeführten Anweisungen kann zu einer zeitweisen Deaktivierung der Stopp-Start-Automatik führen.
Bei Fahrzeugen mit Stopp-Start-System darauf achten, das die richtige Batterie eingebaut ist.
Wir empfehlen, den Austausch der Batterie von einer Werkstatt durchführen zu lassen.
Stopp-Start-Automatik ➔ 98.
Batterie laden
⚠️ Warnung
Bei Fahrzeugen mit Stopp-Start-Automatik darauf achten, dass die Ladespannung bei Einsatz eines Batterieladegeräts 14,6 Volt nicht übersteigt. Andernfalls kann die Batterie beschädigt werden.
Starthilfe ↩ 147.
Scheibenwischerwechsel

Wischerarm anheben, bis er von selbst steht, Taste zum Lösen des Wischerblattes drücken und Wischerblatt abnehmen.
Wischerblatt leicht abgewinkelt am Wischerarm ansetzen und drücken, bis es einrastet.
Wischerarm vorsichtig absenken.
Wischerblatt an der hinteren Schwingtür

Heben Sie den Wischerarm an, drücken Sie den Halteclip und ziehen Sie das Wischerblatt ab.
Wischerblatt leicht abgewinkelt am Wischerarm ansetzen und drücken, bis es einrastet.
Wischerarm vorsichtig absenken.
Wischerblatt an der Hecktür

Den Wischerarm anheben, auf die Halteclips drücken und das Wischerblatt lösen.
Das Wischerblatt am Wischerarm ansetzen und andrücken, bis es einras- tet.
Wischerarm vorsichtig absenken.
Glühlampen auswechseln
Zündung ausschalten und betreffenden Schalter ausschalten bzw. Türen schließen.
Neue Glühlampe nur am Sockel halten! Den Glaskolben der Glühlampe nicht mit bloßen Händen berühren.
Zum Wechseln nur den gleichen Glühlampentyp verwenden.
Scheinwerferlampen von innen im Motorraum austauschen.
Halogen-Scheinwerfer

Die Scheinwerfer haben separate Systeme für Abblend-/Standlicht 1 (äußere Glühlampe) und Fern-/Tagfahrlicht 2 (innere Glühlampe).
Um an die Glühlampen zu gelangen, die Abdeckkappen abziehen.
Abblendlicht
- Abdeckkappe abziehen.
- Den Verbinder von der Glühlampe lösen.
128 Fahrzeugwartung
- Den Kabelclip öffnen und die Glühlampe vom Reflektor entfernen.

- Die neue Glühlampe so in den Reflektor einsetzen, dass deren Fixierstift mit der Aussparung des Reflektors fluchtet.
- Stecker auf Glühlampe stecken.
- Den Kabelclip schließen.
- Abdeckkappe anbringen.
Fernlicht
- Abdeckkappe abziehen.
-
Den Verbinder von der Glühlampe lösen.
-
Den Kabelclip öffnen und die Glühlampe vom Reflektor entfernen.

- Die neue Glühlampe so in den Reflektor einsetzen, dass sie mit der Aussparung des Reflektors fluchtet.
- Den Kabelclip schließen und den Verbinder an die Glühlampe anstecken.
- Abdeckkappe anbringen.
Standlicht
- Abdeckkappe abziehen.
Die Fassung der Standlicht-Glühlampe durch Linksdrehung abziehen.

- Glühlampe aus der Fassung nehmen und neue Glühlampe einsetzen.
- Die Glühlampenfassung in den Reflektor einsetzen.
- Zum Einrasten nach rechts drehen.
- Abdeckkappe anbringen.
Tagfahrlicht
- Abdeckkappe abziehen.

- Die Fassung der Standlicht-Glühlampe durch Linksdrehung abziehen.
- Glühlampe aus der Fassung nehmen und neue Glühlampe einsetzen.
- Die Glühlampenfassung in den Reflektor einsetzen.
- Zum Einrasten nach rechts drehen.
- Abdeckkappe anbringen.
Vordere Blinkleuchte
- Abdeckkappe abziehen.

- Die Glühlampenfassung durch Linksdrehung vom Reflektor abziehen.
- Die Glühlampe leicht in die Fassung hineindrücken, nach links drehen und herausnehmen. Neue Glühlampe einsetzen.
- Die Glühlampenfassung in den Reflektor einsetzen.
- Zum Einrasten nach rechts drehen.
- Abdeckkappe anbringen.
Rückleuchten

- Drei Halteschrauben herausdrehen.
- Scheinwerfergehäuse vom Fahrzeug entfernen.
- Steckverbinder von der Glühlampenfassung abziehen.
130 Fahrzeugwartung

- Mit einem Schraubendreher die vier Halteschrauben herausdrehen. Die Glühlampenfassung des Rückfahrscheinwerfers nach links drehen und die Glühlampe ersetzen.
- Die Glühlampenfassung und die Dichtung vom Scheinwerfergehäuse entfernen.
- Glühlampe etwas in die Fassung hineindrücken, nach links drehen und herausnehmen. Neue Glühlampe einsetzen.

text_image
1 2 3 4Bremslicht (1)
Blinkleuchte (2)
Rückleuchte (3)
Rücklicht/Nebelscheinwerfer (4)
- Die Dichtung an der Glühlampenfassung anbringen. Auf korrekten Sitz achten. Die Glühlampenfassung in das Scheinwerfergehäuse einbauen und darauf achten, dass sie korrekt eingerastet ist. Mit einem Schraubendreher die vier Halteschrauben festziehen.
-
Die Rücklicht-Glühlampenfassung einbauen und zum Befestigen nach rechts drehen.
-
Den Steckverbinder anschließen.
- Das Scheinwerfergehäuse in die Karosserie einsetzen und auf korrekte Positionierung achten. Drei Halteschrauben festziehen.
Seitliche Blinkleuchten
Lampenwechsel von einer Werkstatt durchführen lassen.
Dritte Bremsleuchte
Lampenwechsel von einer Werkstatt durchführen lassen.
Kennzeichenleuchte
Hecktür

- Den Schraubendreher wie mit den Pfeilen angezeigt einsetzen, zur Seite drücken und das Glühlampengehäuse lösen.

- Die Glühlampenfassung zum Entfernen aus dem Glühlampengehäuse nach links drehen. Die Glühlampe herausziehen.
- Die Glühlampe ersetzen.
- Lampenfassung in das Lampengehäuse einsetzen und nach rechts drehen
- Das Glühlampengehäuse ein- bauen und darauf achten, dass es korrekt eingerastet ist.
Hintere Türen

- Den Schraubendreher wie mit den Pfeilen angezeigt einsetzen, nach links drücken und das Glühlampengehäuse lösen.
- Glühlampe leicht in Richtung der federnden Klemme drücken und herausnehmen.
- Die Glühlampe ersetzen.
- Das Glühlampengehäuse ein- bauen und darauf achten, dass es korrekt eingerastet ist.
132 Fahrzeugwartung
Innenleuchten
Vordere und hintere Innenleuchte
Vordere Innenleuchte, Leselicht
Herausnehmbare hintere Innenleuchte
- Streuscheibe mit einem Schlitzschraubendreher lösen.
- Abdeckung hinten öffnen.
- Glühlampe wechseln.
- Abdeckung hinten schließen.
-
Die Streuscheibe wieder anbringen.
-
Streuscheibe mit einem Schlitzschraubendreher lösen.
- Abdeckung hinten öffnen.
- Glühlampen wechseln.
- Abdeckung hinten schließen.
-
Die Streuscheibe wieder anbringen.
-
Auf den Knopf oben auf der Leuchtenbaugruppe drücken und die Leuchte vorsichtig nach unten ziehen und herausnehmen.

- Einen Schlitzschraubendreher an den gekennzeichneten Stellen ansetzen und die Leuchtenbaugruppe abstemmen.
- Glühlampe wechseln.
- Leuchte wieder einbauen.
Instrumententafelbeleuchtung
Lampenwechsel von einer Werkstatt durchführen lassen.
Elektrische Anlage
Sicherungen
Ersatz entsprechend der Beschriftung auf der defekten Sicherung durchführen.
Das Fahrzeug verfügt über zwei Sicherungskästen:
■ rechts im Motorraum, neben der Batterie
■ unter einer Abdeckung im unteren Teil der Instrumententafel, auf der Fahrerseite
Vor Auswechseln einer Sicherung betreffenden Schalter und Zündung ausschalten.
Eine defekte Sicherung ist am durchgebrannten Schmelzfaden erkennbar. Sicherung nur dann ersetzen, wenn die Ursache für die Störung behoben wurde.
Einige Funktionen können durch mehrere Sicherungen abgesichert sein.
Sicherungen können auch ohne Vorhandensein einer Funktion eingesteckt sein.

Benutzen Sie zum Entfernen von Sicherungen einen Sicherungszieher.


Sicherungszieher von oben oder seitlich auf die verschiedenen Ausführungen von Sicherungen stecken und Sicherung herausziehen.
Sicherungskasten im Motorraum

Der Sicherungskasten befindet sich rechts im Motorraum, neben der Batterie.
Die zwei Schrauben abnehmen (siehe Abbildung), um die Schutzabdeckung zu entfernen und Zugang zu den Sicherungen zu erhalten.

text_image
F15 F21 F20 F88 F14 F09 F19 F84 F30 F85 F86 F87 F10Nr. Stromkreis
F09 Hintertürschalter
F10 Hupe
F14 Fernlicht
F15 PTCI-Heizung
F19 Klimaanlage
F20 Heizbare Heckscheibe
F21 Kraftstoffpumpe
F30 Nebelscheinwerfer
F84 CNG-System
F85 Zubehörsteckdosen
F86 Zigarettenanzünder, Sitzheizung
F87 Stopp-Start-Automatik
F88 Spiegelheizung
Nach dem Auswechseln der defekten Sicherungen den Deckel des Sicherungskastens wieder anbringen.
Bei nicht einwandfrei geschlossenem Sicherungskasten kann es zu Funktionsstörungen kommen.
Sicherungskasten in der Instrumententafel

Der Sicherungskasten befindet sich unter einer Abdeckung im unteren Teil der Instrumententafel, auf der Fahrerseite.
136 Fahrzeugwartung

text_image
F45 F62 F96 F97 F95 F94 F96 F93 F90 F41 F81 F46 F12 F13 F32 F50 F63 F51 F98 F37 F26 F49 F43 F31 F48 F47Nr. Stromkreis
F12 Rechtes Abblendlicht
F13 Abblendlicht links, Leuchtweitenregulierung
F31 Relais Sicherungskasten, Relais Steuergerät Karosserie
F32 Innenbeleuchtung
F36 Diagnosesteckverbinder, Klimatisierungssystem, Infotainment-System
F37 Instrumententafel, Bremsan-lage
F38 Zentralverriegelung
F43 Windschutzscheibenwaschan- lage
F47 Elektrische Fensterbetätigung
F48 Elektrische Fensterbetätigung
F49 Außenspiegel, Infotainment-System, Einparkhilfe
F51 Infotainment-System, Bremsanlage, Kupplung
Nr. Stromkreis
F53 Instrumententafel
F94 Zubehörsteckdose Laderaum
F95 Zigarettenanzünder, Steck-dose
F96 Zigarettenanzünder, Steck-dose
F97 Vordersitzheizung
F98 Vordersitzheizung
Wagenwerkzeug
Lieferwagen

Das Wagenwerkzeug und der -heber befinden sich im Stauraum hinter dem Vordersitz.
Combo Tour

Das Wagenwerkzeug und der -heber befinden sich im Laderaum.
Räder und Reifen
Reifenzustand, Felgenzustand
Über Kanten langsam und möglichst im rechten Winkel fahren. Das Überfahren scharfer Kanten kann zu Reifen- und Felgenschäden führen. Reifen beim Parken nicht am Bordstein einklemmen.
Räder regelmäßig auf Beschädigungen untersuchen. Bei Beschädigungen bzw. ungewöhnlichem Verschleiß Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Winterreifen
Winterreifen verbessern die Fahrsicherheit bei Temperaturen unter 7 °C und sollten deshalb auf allen Rädern montiert werden.
Reifen der Größe 185/65 R 15, 195/65 R15 und 195/60 R 16 C sind als Winterreifen zugelassen.
Geschwindigkeitsaufkleber gemäß Landesvorschrift im Blickfeld des Fahrers anbringen.
138 Fahrzeugwartung
Reifenbezeichnungen
Z. B. 215/60 R 16 95 H
215 = Reifenbreite in mm
60 = Querschnittsverhältnis (Reifenhöhe zu Reifenbreite) in %
C = Gewerblicher Einsatz (commercial)
16 = Felgendurchmesser in Zoll
95 = Tragfähigkeits-Kennzahl, z. B.: 95 entspricht 690 kg
H = Geschwindigkeits-Kennbuchstabe
Geschwindigkeits-Kennbuchstabe:
Q = bis 160 km/h
S = bis 180 km/h
T = bis 190 km/h
H = bis 210 km/h
V = bis 240 km/h
W = bis 270 km/h
Reifendruck
Reifendruck mindestens alle
14 Tage und vor jeder größeren Fahrt bei kalten Reifen kontrollieren. Reser-
verad nicht vergessen. Dies gilt auch bei Fahrzeugen mit Reifendruck-Kontrollsystem.
Ventilkappe abschrauben.
Reifendruck 169 und auf dem Aufkleber am Türrahmen.
Die Reifendruckangaben beziehen sich auf kalte Reifen. Gültig für Sommer- und Winterreifen.
Reservereifen immer mit dem Reifendruck für volle Belastung befüllen.
Ein falscher Reifendruck beeinträchtigt Sicherheit, Fahrverhalten, Fahrkomfort und Kraftstoffverbrauch und erhöht den Reifenverschleiß.
⚠️ Warnung
Ein zu geringer Reifendruck kann zu starker Reifenerwärmung, inneren Beschädigungen und dadurch bei hohen Geschwindigkeiten zur Laufflächenablösung und sogar zum Platzen des Reifens führen.
Profitiefe
Profitiefe regelmäßig kontrollieren.
Reifen sollten aus Sicherheitsgrün- den bei einer Profiltiefe von 2-3 mm (bei Winterreifen 4 mm) ausgetauscht werden.
Aus Sicherheitsgründen sollte die Profiltiefe der Reifen an einer Achse um höchstens 2 mm voneinander abweichen.

text_image
TWI 30055Die gesetzlich zulässige Mindestprofiliefe (1,6 mm) ist erreicht, wenn das Profil bis zu einem Verschleißanzeiger (TWI = Tread Wear Indicator) abgefahren ist. Seine Lage wird durch Markierungen an der Reifenflanke angezeigt.
Sollte der Verschleiß vorn größer sein als hinten, Vorderräder regelmäßig gegen Hinterräder tauschen. Sicherstellen, dass die Richtung der Raddrehung unverändert ist.
Reifen altern, auch wenn sie nicht gefahren werden. Wir empfehlen, die Reifen alle 6 Jahre zu ersetzen.
Reifenumrüstung
Bei Verwendung anderer als den werkseitig montierten Reifengrößen müssen gegebenenfalls der Tachometer und der Nenndruck umprogrammiert und Änderungen am Fahrzeug vorgenommen werden.
Nach Umrüstung auf andere Reifengrößen Aufkleber für Reifendrücke ersetzen lassen.
⚠️ Warnung
Der Gebrauch nicht geeigneter Reifen oder Felgen kann zu Unfällen und zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen.
Radabdeckungen
Es dürfen nur für das jeweilige Fahrzeug werksseitig freigegebene Rad-abdeckungen und Reifen verwendet werden, die allen relevanten Anforderungen für die jeweiligen Rad- und Reifenkombinationen entsprechen.
Werden keine vom Hersteller zuge- lassenen Radabdeckungen und Rei- fen verwendet, dürfen die Reifen kei- nen Felgenschutzwulst aufweisen.
Radabdeckungen dürfen die Kühlung der Bremsen nicht beeinträchtigen.
⚠️ Warnung
Bei Verwendung nicht geeigneter Reifen oder Radabdeckungen kann es zu plötzlichem Druckverlust und in der Folge zu Unfällen kommen.
Schneeketten

Schneeketten dürfen nur auf den Vorderrädern verwendet werden.
140 Fahrzeugwartung
Immer engmaschige Schneeketten verwenden, die an der Lauffläche und an den Reifeninnenseiten (einschließlich Kettenschloss) maximal 10 mm auftragen.
Mit angelegten Schneeketten nicht schneller als 50 km/h fahren.

Warnung
Beschädigungen können zum Platzen des Reifens führen.
Reifenreparaturset
Kleinere Schäden an der Lauffläche des Reifens können mit dem Reifen-reparaturset behoben werden.
Fremdkörper nicht aus dem Reifen entfernen.
Schäden am Reifen, die größer als 4 mm sind oder sich an der Seitenwand befinden, können mit dem Reifenreparaturset nicht repariert werden.

Warnung
Nicht schneller als 80 km/h fahren.
Nicht über einen längeren Zeitraum verwenden.
Lenkung und Fahrverhalten können beeinträchtigt werden.
Bei einer Reifenpanne:
Parkbremse anziehen und ersten oder Rückwärtsgang einlegen.
Lieferwagen
Das Reifenreparaturset befindet sich unter dem Vordersitz oder im Handschuhfach.
Combi

Das Reifenreparaturset befindet sich auf der rechten Seite im Laderaum hinter einer Abdeckung.
- Reifenreparaturset aus dem Fahrzeug nehmen.
- Kompressor herausnehmen.
- Den Kompressor aufrecht neben das Rad stellen.
- Ventilkappe des defekten Reifens abschrauben.

- Den Lüfteinfüllschlauch an das Reifenventil anschrauben.
- Der Schalter auf dem Kompressor muss auf O stehen.
- Den Stecker des Kompressors an der Zubehörsteckdose oder am Zigarettenanzünder anschließen. Um eine Entladung der Batterie zu vermeiden, empfehlen wir, den Motor laufen zu lassen.

- Wippschalter auf dem Kompressor auf I stellen. Der Reifen wird mit Dichtmittel gefüllt.
- Das Dichtmittel wird vollständig in den Reifen gepumpt. Anschließend wird der Reifen mit Luft befüllt.
Reifendruck 169. Sobald der richtige Reifendruck erreicht wurde, Kompressor ausschalten.
- Wenn innerhalb von 5 Mlnuten keine 1,5 bar erreicht werden, das Reifenreparaturset entfernen. Das Fahrzeug um eine Reifenum-drehung bewegen. Das Reifenre-paraturset wieder anschließen
und Füllvorgang 5 Minuten fortsetzen. Werden innerhalb von 5 Minuten keine 1,8 bar erreicht, ist das Reifenreparaturset zu stark beschädigt. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Kompressor nicht länger als 20 Minuten laufen lassen.
- Reifenreparaturset abbauen.
- Eventuell ausgetretenes Dichtmittel mit einem Lappen entfernen.
- An der Dichtmittelflasche angebrachten Aufkleber mit der maximal zulässigen Geschwindigkeit im Blickfeld des Fahrers anbringen.
- Fahrt unverzüglich fortsetzen, damit sich das Dichtmittel im Reifen gleichmäßig verteilt. Nach ca. 10 km Fahrstrecke (spätestens jedoch nach 10 Minuten) anhalten und Reifendruck kontrollieren. Hierzu Kompressor-Luftschlauch direkt auf das Reifenventil und den Kompressor schrauben.
142 Fahrzeugwartung

Wenn der Reifendruck mehr als 1,8 bar beträgt, auf den vorgeschriebenen Wert korrigieren. Vorgang wiederholen, bis kein Druckverlust mehr entsteht.
Wenn der Reifendruck unter 1,8 bar abgesunken ist, darf das Fahrzeug nicht mehr benutzt werden. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
- Reifenreparaturset im Laderaum verstauen.
Hinweis
Die Fahreigenschaften des reparierten Reifens sind stark beeinträchtigt, diesen Reifen deshalb ersetzen.
Wenn ungewöhnliche Geräusche zu hören sind oder der Kompressor heiß geworden ist, selbigen ausschalten und abkühlen lassen.
Verfallsdatum des Reparatursets beachten. Nach diesem Datum ist die Dichtwirkung nicht mehr garantiert. Haltbarkeitsangaben auf der Dichtmittelflasche beachten.
Gebrauchte Dichtmittelflasche ersetzen. Entsorgung entsprechend den jeweiligen gesetzlichen Vorschriften.
Kompressor und Dichtmittel können ab ca. -20 °C verwendet werden.
Dichtmittelbehälter ersetzen
So wird der Dichtmittelbehälter ersetzt:
- Den Luftschlauch des Kompressors abziehen.

-
Zum Herausheben den Behälter nach links drehen.
-
Den neuen Kanister einsetzen und nach rechts drehen.
-
Den Luftschlauch des Kompressors an den Behälter anschließen und den flexiblen Einfüllstutzenschlauch in den vorgesehenen Raum einsetzen.
Radwechsel
Einige Fahrzeuge sind statt mit einem Reserverad mit einem Reifenreparaturset ausgestattet 140.
Folgende Vorbereitungen treffen und Hinweise beachten:
■ Fahrzeug auf waagerechtem, ebenem, festem und rutschsicherem Untergrund parken. Vorderräder gerade stellen.
■ Parkbremse anziehen und ersten oder Rückwärtsgang einlegen.
■ Reserverad herausnehmen ↗ 144.
■ Niemals mehrere Räder gleichzeitig wechseln.
■ Wagenheber nur im Falle einer Reifenpanne verwenden; nicht beim Reifenwechsel von Winter- auf Sommerreifen oder umgekehrt.
■ Bei weichem Untergrund eine stabile, maximal 1 cm dicke Unterlage unter den Wagenheber legen.
■ Im angehobenen Fahrzeug dürfen sich keine Personen oder Tiere aufhalten.
■ Nicht unter das angehobene Fahrzeug kriechen.
■ Angehobenes Fahrzeug nicht starten.
■ Vor Montage des Rades Radmuttern und Gewinde mit einem sauberen Tuch reinigen.
⚠️ Warnung
Radschraube, Radmutter und Ke- gel der Radmutter nicht mit Fett schmieren.

-
Radmutternkappen mit Schraubendreher lösen und abnehmen. Mit einem geeigneten Werkzeug die Radkappe abheben.
-
Den Radschlüssel sicher ansetzen und alle Radmuttern eine halbe Umdrehung lösen.

- Die Ansetzpunkte für den Wagenheber befinden sich vorn und hinten am Fahrzeug.
144 Fahrzeugwartung

- Wagenheber auf die erforderliche Höhe einstellen. Den Heber unmittelbar unter den Ansatzpunkt stellen und sicherstellen, dass er nicht rutschen kann.

Den korrekt ausgerichteten Wagenheber so weit nach oben drehen, bis das Rad vom Boden abgehoben ist.
- Radmuttern herausdrehen.
- Rad wechseln. Reserverad ↔ 144.
- Radmuttern eindrehen.
- Fahrzeug absenken.
-
Radschraubenschlüssel ansetzen und sicherstellen, dass er gut sitzt. Alle Muttern über Kreuz festziehen. Das Drehmoment beträgt 85 Nm (Stahlfelgen) bzw. 120 Nm (Alu-Felgen).
-
Vor der Montage Ventilöffnung in der Radabdeckung mit dem Reifenventil abgleichen.
Radmutterkappen montieren. -
Abmontiertes Rad 144 und Wa- genwerkzeug verstauen 137.
-
Reifendruck des montierten Reifens und auch das Anzugsmoment der Radmuttern so bald wie möglich überprüfen.
Den defekten Reifen möglichst bald ersetzen oder reparieren lassen.
Reserverad
Manche Fahrzeuge sind statt mit einem Reserverad mit einem Reifen-reparaturset 140 ausgerüstet.
Das Reserverad kann je nach dessen Größe im Vergleich zu den montierten Rädern und gemäß den länder-spezifischen Vorschriften als Notrad klassifiziert sein.
Achtung
Die Verwendung eines Reserve-rads zusammen mit Winterreifen oder eines Reserverads, das klei- ner ist als die anderen Räder, kann das Fahrverhalten beeinträchtigen. Den defekten Reifen möglichst bald austauschen.

Das Reserverad befindet sich je nach Modellvariante unter dem Boden bzw. im Laderaum.
- Die Verlängerung 2 am Radschlüssel 1 befestigen. Wagenwerkzeug ➔ 137.

-
Den Radschlüssel in die Öffnung im Laderaumboden einsetzen.
-
Zum Absenken des Reserve-rades auf den Boden den Rad-schlüssel drehen.

- Das Reserverad unter dem Fahrzeug hervorziehen.

- Den Knopf 2 aufschrauben und das Befestigungsseil 1 vom Reserverad lösen.
- Rad wechseln.
- Das ausgetauschte Rad so am Fahrzeugheck positionieren, dass die Außenfläche des Rades nach unten zeigt.

- Den Halter 1 durch die Bohrung in der Felge hindurchführen, den Fixierstift in eine der Schraubenbohrungen einsetzen und mit dem Knopf 2 sichern.
- Den Radschlüssel in die Öffnung im Laderaumboden einsetzen und drehen, bis das Reserverad vollständig angehoben ist.
Den defekten Reifen möglichst bald ersetzen oder reparieren lassen.
CNG-Fahrzeuge
Fahrzeuge mit CNG; das Reserverad befindet sich im Laderaum.

- Mit dem Radschlüssel die zwei Schrauben herausdrehen und das Reserverad aus der Halterung nehmen. Wagenwerkzeug 137.
- Rad wechseln.

- Das ausgetauschte Reserverad in die Halterung einsetzen und auf korrekte Ausrichtung des Fixierstiftes achten.
- Mit dem Radschlüssel die beiden Schrauben zum Fixieren des Reserverades festziehen.
Den defekten Reifen möglichst bald ersetzen oder reparieren lassen.
Reifen mit vorgeschriebener Laufrichtung
Reifen mit vorgeschriebener Laufrichtung so montieren, dass sie in Fahrtrichtung abrollen. Die Laufrichtung ist anhand eines Symbols (z. B. Pfeil) an der Reifenflanke erkennbar.
Bei entgegen der Laufrichtung mon- tierten Reifen gilt:
■ Das Fahrverhalten kann beeinträchtigt sein. Den defekten Reifen möglichst bald ersetzen oder reparieren lassen.
■ Bei Nässe und Schnee besonders vorsichtig fahren.
Starthilfe
Motor nicht mit Schnelllader anlassen.
Bei entladener Batterie Motor mit Starthilfekabeln und der Batterie eines anderen Fahrzeugs starten.
⚠️ Warnung
Das Anlassen mit Starthilfekabeln muss mit äußerster Vorsicht geschehen. Jede Abweichung von der folgenden Anleitung kann zu Verletzungen oder Beschädigungen durch Explosion der Batterien und zu Beschädigung der elektrischen Anlagen an beiden Fahrzeugen führen.
⚠️ Warnung
Berührung der Batterie mit Augen, Haut, Textilien und lackierten Oberflächen vermeiden. Die Batterie enthält Schwefelsäure, die
bei direkter Berührung Verletzungen und Sachschäden verursachen kann.
■ Keine Funken oder offenen Flammen in Batterienähe.
■ Eine entladene Batterie kann bereits bei einer Temperatur von 0 °C gefrieren. Die gefrorene Batterie vor dem Anklemmen von Starthilfekabeln auftauen.
■ Beim Umgang mit der Batterie Augenschutz und Schutzkleidung tragen.
■ Als Starthilfebatterie eine Batterie mit derselben Spannung verwenden (12 Volt). Die Kapazität (Ah) dieser Batterie darf nicht viel niedriger sein als die Kapazität der entladenen Batterie.
■ Starthilfekabel mit isolierten Polklemmen und einem Querschnitt von mindestens 16 mm ^2 (bei Dieselmotoren 25 mm ^2 ) verwenden.
■ Entladene Batterie nicht vom Bordnetz trennen.
148 Fahrzeugwartung
■ Unnötige Stromverbraucher abschalten.
■ Während des gesamten Vorgangs nicht über die Batterie beugen.
■ Die Polklemmen des einen Kabels dürfen die des anderen Kabels nicht berühren.
■ Die Fahrzeuge dürfen sich während der Starthilfe nicht berühren.
■ Parkbremse anziehen, Getriebe in Neutralstellung.

Reihenfolge für das Anschließen der Kabel:
- Rotes Kabel am positiven Pol der Starthilfebatterie anschließen.
- Das andere Ende des roten Kabels am positiven Pol der entladenen Batterie anschließen.
- Schwarzes Kabel am negativen Pol der Starthilfebatterie anschließen.
- Das andere Ende des schwarzen Kabels an einen Massepunkt des Fahrzeugs wie zum Beispiel den Motorblock oder eine Befestigungsschraube des Motors anschließen. So weit wie möglich von der entladenen Batterie entfernt anschließen, jedoch mindestens 60 cm.
Die Kabel so führen, dass sie nicht von sich drehenden Teilen im Motorraum erfasst werden können.
Starten des Motors:
-
Motor des Starthilfe gebenden Fahrzeugs starten.
-
Nach 5 Minuten den anderen Motor anlassen. Startversuche sollten nicht länger als 15 Sekunden dauern und in Intervallen von 1 Minute durchgeführt werden.
- Beide Motoren mit angeschlossenen Kabeln ca. 3 Minuten im Leerlauf laufen lassen.
- Elektrische Verbraucher (z. B. Scheinwerfer, heizbare Heck-scheibe) am Starthilfe erhalten-den Fahrzeug einschalten.
- Das Abnehmen der Kabel muss genau in umgekehrter Reihenfolge erfolgen.
Abschleppen
Eigenes Fahrzeug abschleppen

Mit einem Schraubendreher die Kappe vorsichtig anheben und lösen. Um Schäden zu vermeiden, ein Tuch zwischen Schraubendreher und Rahmen legen.
Die Abschleppöse befindet sich beim Wagenwerkzeug ➔ 137.
Abschleppöse bis zum Anschlag in waagerechter Stellung einschrauben.
Abschleppseil - besser Abschleppstange - an der Abschleppöse befestigen.
Achtung
Die Abschleppöse darf nur zum Abschleppen und nicht zur Bergung eines Fahrzeugs verwendet werden.
Zündung einschalten, um die Lenkradsperre zu lösen und Bremsleuchten, Hupe und Scheibenwischer betätigen zu können.
Getriebe in Leerlaufstellung.
Hinweis
Wenn bei Fahrzeugen mit automatisiertem Schaltgetriebe der Leerlauf nicht eingelegt werden kann, muss das Fahrzeug mit angehobenen Antriebsrädern abgeschleppt werden.
Achtung
Langsam fahren. Nicht ruckartig fahren. Unzulässig hohe Zugkräfte können das Fahrzeug beschädigen.
Bei ausgeschaltetem Motor sind für das Bremsen und Lenken bedeutend höhere Kräfte erforderlich.
Umluftsystem einschalten und Fenster schließen, damit die Abgase des schleppenden Fahrzeugs nicht eindringen können.
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Nach dem Abschleppen die Abschleppöse abschrauben und die Kappe wieder anbringen.
Anderes Fahrzeug abschleppen

Einen Schraubendreher in den Schlitz an der Seite der Abdeckung einsetzen. Mit dem Schraubendreher die Kappe vorsichtig anheben. Um Schäden zu vermeiden, wird empfohlen, ein Tuch zwischen Schraubendreher und Rahmen zu legen.
Die Abschleppöse befindet sich beim Wagenwerkzeug ➔ 137.
Abschleppöse bis zum Anschlag in waagerechter Stellung einschrauben.
Abschleppseil – besser Abschleppstange – an der Abschleppöse befestigen.
Die Abschleppöse darf nur zum Abschleppen und nicht zum Bergen eines Fahrzeugs verwendet werden.
Achtung
Langsam fahren. Nicht ruckartig fahren. Unzulässig hohe Zugkräfte können das Fahrzeug beschädigen.
Nach dem Abschleppen Abschleppöse losschrauben.
Die Kappe anbringen.
Fahrzeugpflege
Außenpflege
Schlösser
Die Schlösser sind werksseitig mit einem hochwertigen Schließzylinderfett geschmiert. Enteisungsmittel nur verwenden, wenn unbedingt nötig, da es entfettend wirkt und die Schließfunktion beeinträchtigt. Nach Gebrauch eines Enteisungsmittels Schlösser in einer Werkstatt wieder einfetten lassen.
Waschen
Der Lack Ihres Fahrzeugs ist Umwelt-einflüssen ausgesetzt. Fahrzeug regelmäßig waschen und wachsen. Bei Benutzung von Waschanlagen ein Programm mit Wachskonservierung wählen.
Vogelkot, tote Insekten, Baumharz, Blütenstaub u. ä. sofort abwaschen, da sie aggressive Bestandteile enthalten, die Lackschäden verursachen können.
Bei Benutzung von Waschanlagen die Anweisungen der Waschanlagenbetreiber befolgen. Die Scheibenwischer für Windschutzscheibe und Heckscheibe müssen ausgeschaltet sein. Antenne und außen am Fahrzeug montiertes Zubehör wie zum Beispiel Dachgepäckträger usw. entfernen.
Beim Waschen von Hand auch die Innenbereiche der Radkästen gründlich ausspülen.
Kanten und Falze an geöffneten Türen und Motorhaube sowie von diesen verdeckte Bereiche reinigen.
Achtung
Immer ein Reinigungsmittel mit einem pH-Wert von 4 bis 9 verwenden.
Reinigungsmittel nicht auf heißen Oberflächen verwenden.
Türscharniere aller Türen von einer Werkstatt schmieren lassen.
Motorraum nicht mit Dampf- oder Hochdruckstrahler reinigen.
Fahrzeug sorgfältig abspülen und abledern. Leder häufig ausspülen. Für lackierte Flächen und Glas separate Leder verwenden: Wachsrückstände auf den Scheiben beeinträchtigen die Sicht.
Teerflecken nicht mit harten Gegenständen entfernen. Auf lackierten Flächen Teerentferner-Spray verwenden.
Außenbeleuchtung
Die Abdeckungen von Scheinwerfern und anderen Leuchten sind aus Kunststoff. Keine scheuernden, ätzenden oder aggressiven Mittel und keine Eiskratzer verwenden. Nicht trocken säubern.
Polieren und Konservieren
Fahrzeug regelmäßig wachsen (spätestens, wenn das Wasser nicht mehr abperlt). Der Lack trocknet sonst aus.
Polieren ist nur dann erforderlich, wenn die Lackierung matt und unansehnlich geworden ist oder sich Ab-lagerungen gebildet haben.
Lackpolitur mit Silikon bildet einen abweisenden Schutzfilm, der ein Konservieren erübrigt.
Karosserieteile aus Kunststoff dürfen nicht mit Wachs oder Politur behandelt werden.
Scheiben und Wischerblätter
Mit weichem, nicht faserndem Lappen oder mit Fensterleder unter Verwendung von Scheibenreiniger und Insektenentferner reinigen.
Beim Reinigen der Heckscheibe darauf achten, dass das Heizelement innen nicht beschädigt wird.
Zur mechanischen Eisentfernung scharfkantigen Eiskratzer verwenden. Eiskratzer fest auf die Scheibe drücken, damit kein Schmutz unter den Eiskratzer gelangen und die Scheibe zerkratzen kann.
Schmierende Wischerblätter mit einem weichen Tuch und Scheibenreiniger reinigen.
152 Fahrzeugwartung
Glasdach
Niemals mit Lösungs- oder Scheuermitteln, Kraftstoffen, aggressiven Mitteln (z. B. Lackreiniger, acetonhaltigen Lösungen, etc.), säurehaltigen oder stark alkalischen Mitteln bzw. Scheuerschwämmen reinigen. Kein Wachs und keine Poliermittel auf das Glasdach auftragen.
Räder und Reifen
Nicht mit Hochdruckstrahler reinigen.
Felgen mit pH-neutralem Felgenreiniger reinigen.
Felgen sind lackiert und können mit den gleichen Mitteln gepflegt werden wie die Karosserie.
Lackschäden
Kleine Lackschäden mit einem Lackstift beseitigen, bevor sich Rost bildet. Größere Lackschäden bzw. Rost von einer Werkstatt beseitigen lassen.
Unterboden
Der Unterboden hat teilweise einen PVC-Unterbodenschutz bzw. in kritischen Bereichen eine dauerhafte Schutzwachsschicht.
Unterboden nach der Unterbodenwäsche kontrollieren und gegebenenfalls wachsen lassen.
Bitumen-Kautschuk-Materialien können die PVC-Schicht schädigen. Arbeiten am Unterboden von einer Werkstatt durchführen lassen.
Unterboden am besten vor und nach dem Winter waschen und Schutzwachsschicht prüfen lassen.
Erdgasanlage
Dampf- oder Hochdruckstrahl nicht auf die Bauteile der Erdgasanlage richten. Besonders wichtig ist es, den Erdgastank und die Druckventile am Fahrzeugunterboden und an der Stirnwand im Motorraum zu schützen.
Diese Bauteile nicht mit chemischen Reinigern oder Konservierungsmitteln behandeln.
Reinigung der Bauteile der Erdgasanlage von einer für die Wartung von Erdgasfahrzeugen autorisierten Werkstatt durchführen lassen.
Zugvorrichtung
Kugelstange nicht mit Dampf- oder Hochdruckstrahler reinigen.
Innenraumpflege
Innenraum und Polsterung
Innenraum einschließlich Instrumentenabdeckung und Verkleidungen nur mit trockenem Lappen oder mit Innenreiniger säubern.
Lederbezüge mit klarem Wasser und einem weichen Tuch reinigen. Bei starker Verschmutzung Lederpflege-mittel verwenden.
Instrumententafel nur mit feuchtem weichem Tuch reinigen.
Stoffpolsterung mit Staubsauger und Bürste reinigen. Flecken mit Polsterreiniger entfernen.
Textilien sind unter Umständen nicht farbecht. Dies könnte zu sichtbaren Verfärbungen führen, vor allem auf hellfarbiger Polsterung. Entfernbare Flecken und Verfärbungen so schnell wie möglich beseitigen.
Sicherheitsgurte mit lauwarmem Wasser oder Innenreiniger reinigen.
Achtung
Klettverschlüsse schließen, da offene Klettverschlüsse an der Kleidung die Sitzbezüge beschädigen können.
Das Gleiche gilt für Kleidung mit scharfkantigen Gegenständen wie Reißverschlüsse, Gürtel oder Nieten an Jeans.
Kunststoff- und Gummiteile
Kunststoff- und Gummiteile können mit den gleichen Mitteln gepflegt werden wie die Karosserie. Gegebenenfalls Innenreiniger verwenden. Keine anderen Mittel verwenden. Insbesondere Lösungsmittel und Benzin vermeiden. Nicht mit Hochdruckstrahler reinigen.
Service und Wartung
Allgemeine Informationen ..... 154
Empfohlene Flüssigkeiten,
Schmierstoffe und Teile ..... 155
Allgemeine Informationen
Serviceinformationen
Für die Betriebs- und Verkehrssicherheit sowie die Werterhaltung Ihres Fahrzeugs ist es wichtig, dass alle Wartungsarbeiten in den vorgeschriebenen Intervallen durchgeführt werden.
Über einen detaillierten und aktuellen Serviceplan für Ihr Fahrzeug verfügt die Werkstatt.
Serviceanzeige ↩ 66.
Wartungsintervalle – Benzin- und CNG-Motoren
Ihr Fahrzeug muss alle 30 000 km bzw. nach einem Jahr - je nachdem, was eher eintrifft - gewartet werden.
Wartungsintervalle – Dieselmotoren
Ihr Fahrzeug muss alle 35 000 km bzw. nach einem Jahr - je nachdem, was zuerst eintrifft - gewartet werden, sofern im Driver Information Center nichts anderes angezeigt wird.
Bestätigungen
Durchgeführte Servicearbeiten werden im Service- und Garantieheft bestätigt. Datum und Kilometerstand werden durch Stempel und Unterschrift der jeweiligen Werkstatt ergänzt.
Achten Sie darauf, dass das Service- und Garantieheft richtig ausgefüllt wird, denn ein lückenloser Service-Nachweis ist in Garantie- oder Kulanzfällen von entscheidender Bedeutung, aber auch ein Vorteil beim Verkauf des Fahrzeugs.
Serviceintervall mit verbleibender Öllebensdauer
Das Serviceintervall wird anhand mehrerer Parameter berechnet und hängt von der Fahrzeugnutzung ab.
Wenn das Motoröl gewechselt werden muss, blinkt die Kontrollanzeige ☐. Zugleich wird im Driver Information Center ☐ 72 eine Meldung angezeigt.
Serviceanzeige ↩ 66.
Empfohlene Flüssigkeiten, Schmierstoffe und Teile
Empfohlene Flüssigkeiten und Schmierstoffe
Nur Produkte verwenden, die den empfohlenen Spezifikationen entsprechen. Schäden, die durch die Verwendung von Produkten verursacht werden, die diesen Spezifikationen nicht entsprechen, sind nicht durch die Garantie gedeckt.
⚠️ Warnung
Betriebsstoffe sind Gefahrstoffe und können giftig sein. Vorsicht beim Umgang mit diesen Stoffen. Informationen auf den Behältern beachten.
Motoröl
Motoröl wird nach Qualität und Viskosität klassifiziert. Bei der Entscheidung, welches Motoröl verwendet werden soll, ist Qualität wichtiger als
Viskosität. Die Ölqualität gewährleistet beispielsweise die Sauberkeit des Motors, Schutz vor Verschleiß und eine verzögerte Alterung des Öls. Die Viskosität gibt das Fließvermögen des Öls in einem bestimmten Temperaturbereich an.
Dexos ist ein neues Qualitäts-Motoröl, das Otto- und Dieselmotoren optimal schützt. Falls es nicht verfügbar ist, muss Motoröl einer anderen aufgeführten Qualität verwendet werden. Die Empfehlungen für Benzinmotoren gelten auch für mit Erdgas (CNG) betriebene Motoren.
Das passende Motoröl auf Basis seiner Qualität und Viskosität auswählen 158.
Motoröl auffüllen
Motoröle unterschiedlicher Hersteller und Marken können gemischt werden, sofern die erforderlichen Motor- ölkriterien Qualität und Viskosität eingehalten werden.
Die Verwendung von Motoröl der Kategorie ACEA A1/B1 oder A5/B5 ist untersagt, da dies unter bestimmten
Betriebsbedingungen langfristig Schäden am Motor verursachen kann.
Das passende Motoröl auf Basis seiner Qualität und Viskosität auswählen 158.
Zusätzliche Motoröladditive
Die Verwendung zusätzlicher Motoröladditive kann Schäden verursachen und zum Verlust der Garantie führen.
Motorölviskosität
Die SAE-Viskositätsklasse gibt Aus-kunft über die Zähflüssigkeit des Öls.
Mehrbereichsöle sind durch zwei Zahlen gekennzeichnet, z. B. SAE 5W-30. Die erste Zahl, gefolgt von einem W, steht für die Niedrigtemperatur-Viskosität und die zweite Zahl für die Hochtemperatur-Viskosität.
Die passende Viskositätsklasse auswählen ➔ 158.
Alle empfohlenen Viskositätsgrade sind für hohe Umgebungstemperaturen geeignet.
Kühlmittel und Frostschutz
Nur für das Fahrzeug zugelassenen Frostschutz verwenden. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Das System wird werkseitig mit einem Kühlmittel befüllt, das ausgezeichneten Korrosions- und Frostschutz bis ca. -28 °C bietet. In nördlichen Ländern, in denen es sehr kalt wird, bietet das werkseitig eingefüllte Kühlmittel Frostschutz bis ca. -37 °C. Diese Konzentration sollte das ganze Jahr über beibehalten werden.
Bei Verwendung von Kühlmittelzusätzen, die zusätzlichen Korrosionsschutz bieten und kleinere Undichtigkeiten abdichten sollen, kann es zu Funktionsstörungen kommen. Für die Folgen der Verwendung zusätzlicher Kühlmittelzusätze wird keine Haftung übernommen.
Brems- und
Kupplungsflüssigkeit
Für das Fahrzeug nur zugelassene Hochleistungs-Bremsflüssigkeit verwenden. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Mit der Zeit nimmt die Bremsflüssigkeit Feuchtigkeit auf, wodurch die Bremsleistung verringert wird. Die Bremsflüssigkeit muss daher in den angegebenen Intervallen gewechselt werden.
Bremsflüssigkeit muss in einem dichten Behälter aufbewahrt werden, damit sie kein Wasser aufnimmt.
Sicherstellen, dass die Bremsflüssigkeit nicht verunreinigt wird.
Technische Daten
Fahrzeugangaben 157
Fahrzeugdaten 158
Fahrzeugangaben
Fahrzeug-Identifizierungs- nummer

Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ist durch die Windschutzscheibe sichtbar

und ebenfalls auf der Beifahrerseite am Boden hinter einer Abdeckung angebracht.
Typschild
Das Typschild befindet sich im Motorraum.

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1 3 2 4 Kg 5 Kg 1- 6 Kg 2- 7 Kg MOTONE-ENGINE 8 VERSIONE-VIRSION 9 N° PER RICAMB N° FOR SPARES 11 10Angaben auf dem Typschild:
1 = Genehmigungsnummer
2 = Fahrzeug- Identifizierungsnummer
3 = Identifizierungscode Fahrzeugtyp
4 = Zulässiges Gesamtgewicht in kg
5 = Zulässiges Zuggesamtgewicht in kg
6 = Maximal zulässige Vorder-achslast in kg
7 = Maximal zulässige Hinter-achslast in kg
8 = Motortyp
9-11 = Fahrzeugspezifische bzw. länderspezifische Angaben
Vorder- und Hinterachslast dürfen zusammen das zulässige Gesamtgewicht nicht überschreiten. Wird z. B. die maximal zulässige Vorderachslast ausgenutzt, darf die Hinterachse nur bis zum Erreichen des zulässigen Gesamtgewichts belastet werden.
Die technischen Daten wurden in Übereinstimmung mit den EG-Normen ermittelt. Änderungen vorbehalten. Angaben in den Fahrzeugpapieren haben stets Vorrang gegenüber Angaben in der Betriebsanleitung.
Fahrzeugdaten
Empfohlene Flüssigkeiten und Schmierstoffe
Erforderliche Motorölqualität
Motoröl- qualität Benzin-/Erdgasmo- toren Dieselmo- toren
dexos 2 √ √
Falls in anderen Ländern kein Dexos-Motoröl verfügbar ist, kann Öl der unten aufgeführten Qualitäten verwendet werden:
Motoröl-qualität GM-LL-A-025 GM-LL-B-025 Benzin-/Erdgasmo- toren Dieselmo- toren
Viskositätsklassen für Motoröl
| Viskositäts-klasse für Motoröl | Benzin-/Erdgas-motoren | Dieselmo-toren |
SAE 0W-30 - √
SAE 0W-40 √ -
Motordaten
Verkaufsbezeichnung 1.4 1.4 1.4
Motorkennzeichnung 1.4i 1.4Turbo 1.4CNG
Zylinderzahl 4 4 4
Hubraum [cm^3] 1368 1368 1368
Motorleistung [kW] 70 88 88
bei U/min 6000 5000 5000
Drehmoment [Nm] 127 206 206
bei U/min 4500 3000 3000
Kraftstoffart Benzin Benzin Komprimiertes Erdgas/Benzin
Oktanzahl ROZ
empfohlen Super schwefelfrei (95) Super schwefelfrei (95) Super schwefelfrei (95)
möglich Super Plus schwefelfrei (98) Super Plus schwefelfrei (98) Super Plus schwefelfrei (98)
möglich Benzin schwefelfrei (91) Benzin schwefelfrei (91) Benzin schwefelfrei (91)
Gas - - CNG
Ölverbrauch [l/1000 km] 0,6 0,6 0,6
Technische Daten 161
| Verkaufsbezeichnung 1.3 Turbo 1.6 Turbo 2.0 Turbo | |||
| Motorkennzeichnung | 1.3CDTI | 1.6CDTI^1) | 2.0CDTI |
| Zylinderzahl 4 4 4 | |||
| Hubraum [cm3] | 1248 1598 1956 | ||
| Motorleistung [kW] 66 66 / 77 99 | |||
| bei U/min 4000 4000 3500 | |||
| Drehmoment [Nm] 200 | 200^2) / 290 | 320 | |
| bei U/min 1500 1500 1500 | |||
| Kraftstoffart Diesel Diesel | Diesel | ||
| Ölverbrauch [l/1000 km] | 0,6 | 0,6 | 0,6 |
1) Niedrige / hohe Leistung.
2) Fahrzeuge mit automatisiertem Schaltgetriebe (MTA).
162 Technische Daten
Fahrwerte
Die angegebene Höchstgeschwindigkeit kann mit Leergewicht (ohne Fahrer) zuzüglich einer Zuladung von 200 kg erreicht werden. Sonderausstattungen können die angegebene Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs verringern.
Motor 1.4i 1.4Turbo 1.4CNG
| Höchstgeschwindigkeit [km/h] | |||
| Schaltgetriebe 161 172 172 | |||
| Automatisiertes Schaltgetriebe --- | |||
| Motor 1.3CDTI 1.6CDTI | 3) | 2.0CDTI | |
| Höchstgeschwindigkeit [km/h] | |||
| Schaltgetriebe | 158 / 1535) | 164 / 1584) / 1535) | 179 |
| Automatisiertes Schaltgetriebe | - / - - / 158 | 4) / 1535) | - |
3) Niedrige / hohe Leistung.
5) Hochdach-Ausführung
4) Niedrigdach-Ausführung
Fahrzeuggewicht
Leergewicht Basismodell – Lieferwagen
| Länge | Dachhöhe | Motor | Gesamtfahrzeuggewicht | Leergewicht |
| L1 H1 1.4i | 1990 / 2160 | 1240 / 1260 | ||
| 1.4Turbo – / 2325 – / 1400 | ||||
| 1.4Turbo CNG 2430 / – 1450 / – | ||||
| 1.3CDTI 2020 / 2290 | 1270 / 1290 | |||
| 1.6CDTI 2060 / 2330 | 1310 / 1330 | |||
| 2.0CDTI 2100 / 2370 | 1350 / 1370 | |||
| H2 1.4i | 2010 / 2180 | 1260 / 1280 | ||
| 1.4Turbo – / 2345 – / 1420 | ||||
| 1.4Turbo CNG 2420 / – 1470 / – | ||||
| 1.6CDTI 2080 / 2350 | 1330 / 1350 | |||
| 2.0CDTI 2120 / 2390 | 1370 / 1390 |
164 Technische Daten
| Länge | Dachhöhe | Motor | Gesamtfahrzeuggewicht | Leergewicht |
| L2 H1 1.4i 2200 / – 1300 / – | ||||
| 1.4Turbo 2365 / – 1440 / – | ||||
| 1.4Turbo CNG 2470 / 2450 1490 / 1540 | ||||
| 1.3CDTI 2330 / – 1330 / – | ||||
| 1.6CDTI 2370 / – 1370 / – | ||||
| 2.0CDTI 2410 / – 1410 / – | ||||
| H2 1.4Turbo 2455 1455 | ||||
| 1.6CDTI 2460 1460 | ||||
| 2.0CDTI 2500 1500 | ||||
Leergewicht Basismodell – Combi
| Länge | Dachhöhe | Motor | Gesamtfahrzeuggewicht | Leergewicht |
| L1 H1 1.4i 2060 1350 | ||||
| 1.4Turbo 2225 1500 | ||||
| 1.3CDTI 2090 1380 | ||||
| 1.6CDTI 2130 1420 | ||||
| 2.0CDTI 2170 1460 | ||||
| H2 1.4i 2160 1360 | ||||
| 1.3CDTI 2190 1390 | ||||
| 1.6CDTI 2230 1430 | ||||
| 2.0CDTI 2270 1470 | ||||
| L2 H1 1.4i 2200 1400 | ||||
| 1.4Turbo 2265 1540 | ||||
| 1.3CDTI 2230 1430 | ||||
| 1.6CDTI 2270 1470 | ||||
| 2.0CDTI 2310 1510 | ||||
| H2 2.0CDTI 2400 1600 | ||||
166 Technische Daten
| Leergewicht Basismodell – Combo Tour | ||||
| Länge | Dachhöhe | Motor | Gesamtfahrzeuggewicht | Leergewicht |
| L1 H1 1.4i 1940 1340 | ||||
| 1.4Turbo 2030 1490 | ||||
| 1.4Turbo CNG 2110 1540 | ||||
| 1.3CDTI 1970 1370 | ||||
| 1.6CDTI 2010 1410 | ||||
| 2.0CDTI 2050 1450 | ||||
| H2 1.4i 2210 1430 | ||||
| 1.6CDTI 2400 1500 | ||||
| 2.0CDTI 2440 1540 | ||||
| L2 H1 1.4i 2055 1370 | ||||
| 1.4Turbo 2135 1490 | ||||
| 1.3CDTI 2085 1400 | ||||
| 1.6CDTI 2115 1430 | ||||
| 2.0CDTI 2165 1480 | ||||
| H2 2.0CDTI 2215 1600 | ||||
Abmessungen
| Bauart Lieferwagen Combi Combo Tour | ||||||
| Radstand Kurz Lang Kurz Lang Kurz Lang | ||||||
| Länge [mm] 4390 4740 4390 4740 4390 4740 | ||||||
| Breite ohne Außenspiegel [mm] 1832 1832 1832 1832 1832 | ||||||
| Breite mit Außenspiegeln [mm] 2119 2119 2119 2119 2119 2119 | ||||||
| Höhe (ohne Antenne) [mm] | 1845 / 1895^6) | 1880 / 1927^7) | 1845 / 1895^6) | 1880 / 1927^6) | 1845 / 1895^6) | 1880 / 1927^6) |
| Standarddach | ||||||
| Hochdach 2100 2125 2100 – 2100 – | ||||||
| Laderaumlänge am Boden [mm] 1820 2170 – – – – | ||||||
| Laderaumbreite [mm] 1230 1230 1230 1230 1195 1195 | ||||||
| Laderaumhöhe [mm] | 1305 1305 1305 1305 1305 1305 | |||||
| Standarddach | ||||||
| Hochdach 1550 – 1550 – 1550 – | ||||||
| Radstand [mm] 2755 3105 2755 3105 2755 3105 | ||||||
| Wendekreis [m] | 11,2 | 12,5 | 11,2 | 12,5 | 11,2 | 12,5 |
6) Ausführungen mit Dachgepäckträger
7) Ausführungen mit Dachstreben
168 Technische Daten
Füllmengen
Motoröl
| Motor | 1.4i | 1.4Turbo | 1.4CNG | 1.3CDTI | 1.6CDTI | 2.0CDTI |
| einschl. Filter [I] 2,7 2,9 2,7 3,2 4,9 4,9 | ||||||
| zwischen MIN und MAX [I] 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 |
Kraftstofftank
Benzin/Diesel, Nenninhalt [I] 60
| CNG, Nenninhalt [kg] | 16,15 kg8) / 22,1 kg9) |
| Benzin, Nenninhalt [l] | 22 |
8) Ausführung mit kurzem Radstand.
9) Ausführung mit langem Radstand.
Reifendrücke
Lieferwagen
| Komfort mit bis zu 2 Insassen und 100 kg Gepäck | Bei voller Beladung | |
| Motor Reifen vorn hinten vorn hinten | ||
| [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) | ||
| Alle 185/65 R15 88T 250/2,5 (36) 250/2,5 (36) 290/2,9 (42) 290/2,9 (42) | ||
| 185/65 R15 92T 250/2,5 (36) 260/2,6 (38) 290/2,9 (42) 300/3,0 (44) | ||
| 195/65 R15 95T 240/2,4 (35) 240/2,4 (35) 260/2,6 (38) 270/2,7 (39) | ||
| 195/60 R16 C 99/97T 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 330/3,3 (48) | ||
| 36 | ||
Bei einer Geschwindigkeit von 160 km/h die Reifen auf den für volle Beladung angegebenen Druck befüllen.
170 Technische Daten
Combi
Komfort mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi])
Alle 185/65 R15 88T 250/2,5 (36) 250/2,5 (36) 290/2,9 (42) 290/2,9 (42)
185/65 R15 92T 250/2,5 (36) 260/2,6 (38) 290/2,9 (42) 300/3,0 (44)
195/65 R15 95T 240/2,4 (35) 300/3,0 (44) 260/2,6 (38) 320/3,2 (46)
195/60 R16 C 99/97T 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 360/3,6 (52)
Bei einer Geschwindigkeit von 160 km/h die Reifen auf den für volle Beladung angegebenen Druck befüllen.
Combo Tour
| Komfort mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung | |
| Motor Reifen vorn hinten vorn hinten | |
| [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) | |
| Alle 185/65 R15 88T 250/2,5 (36) 250/2,5 (36) 290/2,9 (42) 290/2,9 (42) | |
| 185/65 R15 92T 250/2,5 (36) 260/2,6 (38) 290/2,9 (42) 300/3,0 (44) | |
| 195/65 R15 95T 240/2,4 (35) 240/2,4 (35) 260/2,6 (38) 260/2,6 (38) | |
| 195/60 R16 C 99/97T 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) 270/2,7 (39) | 280/2,8 (41) ^12 |
| 360/3,6 (52) ^13 ^11 | |
Bei einer Geschwindigkeit von 160 km/h die Reifen auf den für volle Beladung angegebenen Druck befüllen.
Kundeninformation
Aufzeichnung und Datenschutz der Fahrzeugdaten 172
Aufzeichnung und Datenschutz der Fahrzeugdaten
Ereignisdatenschreiber
Datenspeicherungsmodule im Fahrzeug
Eine große Anzahl an elektronischen Komponenten in Ihrem Fahrzeug enthalten Datenspeicherungsmodule, die zeitweilig oder dauerhaft technische Daten über den Zustand des Fahrzeugs, Ereignisse und Störungen speichern. Generell dokumentieren diese technischen Informationen den Zustand von Teilen, Modulen, Systemen oder Umgebung:
■ Betriebsbedingungen von Systemkomponenten (z.B. Füllstände)
■ Statusmeldungen des Fahrzeugs und seiner einzelnen Bauteile (z.B. Anzahl Radumdrehungen / Rotationsgeschwindigkeit, Verlangsamung, laterale Beschleunigung)
■ Fehlfunktionen und Defekte in wichtigen Systemkomponenten
■ Fahrzeugreaktionen in bestimmten Fahrsituationen (z.B. Auslösung eines Airbags, Aktivierung des Stabilitätsregelungssystems)
■ Umgebungsbedingungen (z.B. Temperatur)
Diese Daten sind ausschließlich technischer Natur und helfen bei der Identifizierung und Behebung von Störungen sowie bei der Optimierung von Fahrzeugfunktionen.
Bewegungsprofile zu den gefahrenen Strecken können mit diesen Daten nicht erstellt werden.
Wenn Serviceleistungen in Anspruch genommen werden (z.B. Reparaturen, Serviceabläufe, Garantiefälle, Qualitätssicherung) können Mitarbeiter des Servicenetzwerks (Hersteller inbegriffen) diese technischen Informationen aus den Ereignis- und Fehlerdatenspeicherungsmodulen spezieller Diagnosegeräte auslesen. Bei Bedarf erhalten Sie weitere Informationen bei diesen Werkstätten. Nach Korrektur eines Fehlers werden die
Daten aus dem Fehlerspeicherungsmodul gelöscht bzw. sie werden laufend überschrieben.
Während der Verwendung des Fahrzeugs können Situationen auftreten, in denen technische Daten, die mit anderen Informationen (Unfallberichte, Schäden am Fahrzeug, Zeugenaussagen usw.) in Verbindung stehen, mit einer bestimmten Person in Zusammenhang gebracht werden können – ggf. unter Hinzuziehung eines Experten.
Weitere Funktionen, die vertraglich mit dem Kunden vereinbart wurden (z.B. Standort des Fahrzeugs in Notfällen) erlauben die Übertragung bestimmter Fahrzeugdaten aus dem Fahrzeug.
Radiofrequenz-Identifikation
Die RFID-Technik wird in einigen Fahrzeugen für Funktionen wie Reifendrucküberwachung und Zündanlagensicherheit eingesetzt. Außerdem kommt sie in Komfortanwendungen wie Funkfernbedienungen zum Ver- bzw. Entriegeln der Türen und zum Starten sowie in eingebauten Sendern zum Öffnen von Garagentoren zum Einsatz. Die in Opel-Fahrzeugen eingesetzte RFID-Technik verwendet und speichert keine personenbezogenen Daten und ist auch mit keinem anderen Opel-System, das personenbezogene Daten enthält, verbunden.
Stichwortverzeichnis
A
Abgas 69
Ablagefächer.... 50
Ablagefächer im Dach 50
Ablagefach unter dem Sitz ..... 50
Ablage in der Instrumententafel...49
Abmessungen 167
Abstellen 17
Airbagabschaltung 42, 69
Airbag-Aktivierung.... 74
Airbag-Deaktivierung.... 74
Airbag-System 40
Airbag-System, Gurtstraffer ..... 69
Akustische Warnungen und Signale.... 80
Alarm....80
Allgemeine Informationen ..... 118
Allgemeine Warnung...... 68
Altfahrzeugrücknahme 121
Anderes Fahrzeug abschleppen .... 150
Anhängerbetrieb 119
Anhängerzugvorrichtung.... 118, 149
Ankoppeln eines Anhängers..... 118
Antiblockiersystem 70, 107
Antischlupfregelung.... 108
Anzeigen.... 63
Armlehne.... 34
Ascher 63
Asphärische Wölbung 26
Aufzeichnung von Fahrzeugdaten und Datenschutz.... 172
Außenbeleuchtung ..... 11, 73, 84
Außenpflege 150
Außenspiegel.... 26
Außentemperatur 59
Ausziehbare Laderaumabdeckung...... 52, 56
Automatische Betätigung der Zentralverriegelung.... 74
Automatische Kraftstoffabschaltung.... 81, 97
Automatische Verriegelung...... 74
Automatisiertes Schaltgetriebe .. 103
B
Batterie 125
Bedienelemente.... 57
Befestigungsplätze des Kinder- sicherheitssystems .... 45
Beladungshinweise 56
Belüftungsdüsen.... 94
Benutzung dieser Betriebsanleitung .... 3
Berg-Anfahr-Assistent...... 70, 108
Beschlagene Leuchtenabdeckungen .... 87
Blinker 68, 86
Bordcomputer.... 74, 81
Bremsassistent 108
Bremsbelagverschleiß...... 70
Bremsen 106, 125
Bremsflüssigkeit 125
Bremssystem 70
Brems- und Kupplungsflüssigkeit.... 155
C
Car Pass 18
D
Dachgepäckträger 55, 56
Dachlast.... 56
Datum....74
Diebstahlsicherung 25
Diesel-Partikelfilter.... 71, 101
Drehzahlmesser 64
Dreipunkt-Sicherheitsgurt ...... 38
Dritte Bremsleuchte 130
Driver Information Center...... 74
Durchführung von Arbeiten ..... 121
E
Eco-Modus (E).... 105
Eigenes Fahrzeug abschleppen 149
Einfahren 96
Einführung 3
Einparkhilfe 111
Einstellungsmenü.... 74
Elektrische Anlage.... 133
Elektrische Fensterbetätigung ..... 28
Elektrisches Einstellen 26
Elektronische Klimatisierungs- automatik 92
Elektronisches Stabilitätsprogramm ...... 109
Elektronisches Stabilitätsprogramm Fehler...... 71
Elektronisch gesteuerte Fahrprogramme .... 105
Empfohlene Flüssigkeiten und Schmierstoffe .... 155, 158
Ereignisdatenschreiber...... 172
Erfassungssysteme...... 111
F
Fahrstrecke bis zur nächsten Inspektion.... 74
Fahrsysteme.... 108, 109
Fahrverhalten, Fahrhinweise ..... 118
Fahrwerte 162
Fahrzeug abstellen 100
Fahrzeugdaten.... 158
Fahrzeugeinlagerung...... 120
Fahrzeug entriegeln 6
Fahrzeuggewicht 163
Fahrzeug-Identifizierungsnummer 157
Fahrzeugpflege.... 150
Fahrzeugprüfungen...... 121
Fahrzeugsicherung...... 25
Fahrzeugspezifische Daten ...... 3
Fenster.... 28
Fenster von außen betätigen..... 28
Fernbedienung am Lenkrad ..... 57
Fernlicht 74,84
Front-Airbag 40
Füllmengen 168
Funkfernbedienung 19
G
Gefahr, Warnung, Achtung ...... 4
Generator 69
Gesamtfahrzeuggewicht...... 56
Geschwindigkeitsregler ..... 74, 110
Getränkehalter 50
Getriebe 15
Getriebe-Display 103
Glühlampen auswechseln ..... 127
H
Halogen-Scheinwerfer 127
Handbremse.... 107
Handschuhfach 50
Heckscheibenheizung 30
Heckscheibenwischer und
Waschanlage 59
Hecktür.... 24
Heizung 27,34
Heizung und Belüftung 90
Hintere Fenster 30
Hintere Türen 23
Hochschalten.... 70
Hupe 13,58
Hutablage.... 52
|
Info-Displays.... 74
Innenbeleuchtung.... 74, 87
Innenleuchten 132
Innenlicht 88
Innenraumluftfilter 95
Innenraumpflege 152
Innenspiegel.... 27
Instrumententafelbeleuchtung .. 87, 133
Instrumententafelübersicht ..... 10
ISOFIX Kindersicherheitssysteme 48
K
Katalysator 101
Kennzeichenleuchte 131
Kilometerzähler 64
Kindersicherheitssystem ...... 44
Kindersicherung 21
Kindersicherung für hintere Fenster.... 28
Klappen 27
Klimaanlage 91
Klimatisierung 14
Klimatisierungssysteme...... 90
Kontrolle über das Fahrzeug ..... 96
Kontrollleuchten.... 66
Kopfstützen 31
Kopfstützeneinstellung 8
Kraftstoffabschaltung...... 81, 97
Kraftstoffanzeige 64
Kraftstoffe.... 113
Kraftstoffe für Diesel-Motoren .... 114
Kraftstoffe für Erdgasbetrieb ..... 114
Kraftstoffe für Otto-Motoren ..... 113
Kraftstofffilter entwässern ..... 73
Kraftstoffmangel 73
Kraftstoffverbrauch.... 74
Kraftstoffverbrauch, CO _2 - Emission 117
Kraftstoffwahltaste 65
Kühlmittel 123
Kühlmitteltemperatur 71
Kühlmitteltemperaturanzeige ..... 65
Kühlmittel und Frostschutz...... 155
L
Laderaum 24,51
Laderaumabdeckung 52
Laderaumbeleuchtung...... 89
Lautstärke.... 74
Leergewicht.... 56
Lenkradeinstellung 9,57
Lenkunterstützungsflüssigkeit.... 124
Leuchtweitenregulierung 85
Lichthupe 84
Lichtschalter 84
Losfahren 16
Lufteinlass 95
Lüftung....90
M
Manuelle Fensterbetätigung ..... 28
Manuelles Abblenden 27
Manuelles Einstellen 26
Manuell-Modus 105
Maßeinheit.... 74
Meldungen des Kraftstoffsystems 81
Motorabgase 101
Motor abstellen.... 81, 97
Motor anlassen 97
Motordaten 160
Motorhaube 122
Motoröl 122, 155, 158
Motoröldruck 72
Motorölstand 73
Motoröl wechseln 72
Motor starten 103
Multifunktionsdisplay.... 74
N
Nebelscheinwerfer 74, 86
Nebelschlussleuchte 74
Nebelschlusslicht 87
O
Öl, Motor.... 155, 158
P
Panne.... 149
Parkbremse 107
Partikelfilter.... 101
Polsterung.... 152
Profitiefe 138
R
Radabdeckungen 139
Räder und Reifen 137
Radiofrequenz-Identifikation..... 173
Radioinformationen.... 74
Radwechsel 142
Regelmäßiger Betrieb 95
Reifenbezeichnungen 138
Reifendruck 138
Reifendrücke 169
Reifenpanne.... 142
Reifenreparaturset 140
Reifenumrüstung 139
Reserverad 144
Rückfahrlicht 87
Rückleuchten 129
S
Schaltgetriebe 102
Scheibenwischer und Waschanlage 13, 58
Scheibenwischerwechsel ...... 126
Scheinwerfer.... 84
Scheinwerfer bei Auslandsfahrt ... 85
Schiebetür 22
Schlüssel 18
Schlüssel, Verriegelung...... 18
Schneeketten 139
Schubabschaltung 98
Seiten-Airbag 41
Seitliche Blinkleuchten 130
Service 95,154
Serviceanzeige 66,74
Serviceinformationen 154
Sicherheitsgurt 8,37
Sicherheitsgurt anlegen 68
Sicherungen 133
Sicherungskasten im Motorraum 134
Sicherungskasten in der Instrumententafel 135
Signaltöne.... 80
Sitze der dritten Sitzreihe ...... 35
Sitzeinstellung 7,33
Sitzposition 32
Sonnenblenden 30
Spiegeleinstellung 8
Sprache....74
Standarddisplay.... 74
Standlicht.... 84
Starre Belüftungsdüsen 94
Starthilfe 147
Stauraum.... 50
Stopp-Start-Automatik.... 73
Stopp-Start-System.... 98
Störung 106
Symbole 4
T
Tachometer 63
Tagesfahrlicht 85
Tageskilometerzähler 64
Tagfahrlicht.... 74
Tanken 115
Temperatur.... 74
Top-Tether Befestigungsösen ..... 48
Traktionskontrolle 108
Ultraschall-Einparkhilfe ..... 70, 111
V
Verstellbare Belüftungsdüsen ..... 94
Verzurrösen 54, 56
Vordere Blinkleuchte.... 127
Vordersitze.... 32
Vorglühen 71
W
Wagenheber.... 137
Wagenwerkzeug 137
Wählhebel 103
Warnblinker 86
Warnleuchten.... 63
Warnton Sicherheitsgurt anlegen. 74
Warnton Tempolimit.... 74
Warn- und Signalton.... 74
Warn- und Signaltöne 80
Waschflüssigkeit 124
Wegfahrsperre 25,73
Windschutzscheibe.... 28
Winterreifen 137
Z
Zentralverriegelung 20
Zigarettenanzünder 63
Zubehörsteckdosen 62
Zubehör und Änderungen am Fahrzeug 120
Zuladung.... 56
Zündschlossstellungen 97
Die in dieser Publikation enthaltenen Angaben entsprechen dem unten angegebenen Stand. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Fahrzeuge gegenüber den Angaben in dieser Publikation sowie Änderungen dieser Publikation selbst bleiben der Adam Opel AG vorbehalten.
Stand: August 2012, ADAM OPEL AG, Rüsselsheim.
Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.
KTA-2730/1-de
August 2012
