Navigator 790 - E-Bike Prophete - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts Navigator 790 Prophete als PDF.
Benutzerfragen zu Navigator 790 Prophete
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr E-Bike kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Navigator 790 - Prophete und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Navigator 790 von der Marke Prophete.
BEDIENUNGSANLEITUNG Navigator 790 Prophete
EG-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG

prophete
keep moving
INDEX-08
FIRMA
Prophete GmbH u. Co. KG
Lindenstr. 50
33378 Rheda-Wiedenbrück
MODELL
Typenschild
Für das bezeichnete Produkt wird bestätigt, dass es den Anforderungen der folgenden Europäischen Richtlinien entspricht:
2004/108/EG
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
2006/95/EG
Niederspannungs-Richtlinie
2006/42/EG
Maschinen-Richtlinie
2011/65/EG
Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (RoHS)
Die Übereinstimmung des Produktes mit den Richtlinien wird nachgewiesen durch die vollständige Einhaltung der angeführten harmonisierten und nicht harmonisierten Normen:
EN 15194:2009+A1
EN 61000-3-2:2006+A1+A2
DIN EN ISO 4210:2015
EN 61000-3-3:2008
EN 50581:2012
EN 60335-1:2012
EN 55014-1:2006+A1+A2
EN 60335-2-29:2004+A2
EN 55014-2:1997+A1+A2
EN 62133:2013
EN 62233:2008
EN ISO 12100:2010

text_image
Jörg Hawighorst Technische Dokumentation- Technische Dokumentation -
Prophete GmbH u. Co. KG
Rheda-Wiedenbrück, den 30.10.2015
WICHTIGE HINWEISE

- Lesen Sie sich vor dem erstmaligen Gebrauch unbedingt die Bedienungsanleitung aufmerksam durch. Sie werden so schneller mit Ihrem E-Bike vertraut und vermeiden Fehlbedienungen, die zu Schäden oder Unfällen führen können. Befolgen Sie insbesondere die Sicherheits- und Gefahrenhinweise.
- Das E-Bike wurde im vormontierten Zustand ausgeliefert. Vor der ersten Inbetriebnahme ist es deshalb unbedingt erforderlich, dass das E-Bike, wie im Kapitel Erste Inbetriebnahme beschrieben, eingestellt, justiert und auf festen Sitz aller Bauteile geprüft wird. Dies gilt insbesondere für den Lenker, die Pedale, den Sattel und die Laufradbefestigung. Unfall- und Beschädigungsgefahr!
Diese Bedienungsanleitung beinhaltet Funktionsbeschreibungen, die für unterschiedliche Modelle und Ausstattungs-Varianten gültig sind. Nicht alle beschriebenen Komponenten sind an Ihrem E-Bike verbaut worden. Ein rechtlicher Anspruch darauf ergibt sich hieraus nicht.
SERIEN-NUMMERN
Rahmen-Nr. Akku
Rahmen-Nr. dem Steuerkopfrohr entnehmen und hier eintragen:
Motor-Nr.
Ersatz-Akku (falls vorhanden)
INHALTSVERZEICHNIS
EG-Konformitätserklärung...... 2
Wichtige Hinweise 3
Serien-Nummern 3
Einleitung 5
Umwelthinweise 5
Kennzeichnung wichtiger Hinweise.... 6
Bestimmungsgemäße Verwendung 6
Bauteilbenennung & Lieferumfang 7
Technische Daten 8
Allgemeine Sicherheitshinweise 9
Erste Inbetriebnahme & Kontrollen vor Fahrtbeginn 11
Pedale 12
Lenker 12
Sattel & Sattelstütze 14
Federgabel.... 16
Beleuchtung 17
Bremse 18
e-novation-Antriebssystem 21
Laufräder 29
Tretlager & -Kurbel 32
Gangschaltung 32
Kette 38
Personen-/Lastentransport 39
Diebstahlschutz 40
Wartung & Pflege 41
Drehmomentvorgaben 47
Fehlerbehebung 48
Fehler-Codes 50
Entsorgung 52
Gewährleistung/Garantie 53
Stichwortverzeichnis 56
E-Bike-Pass 59
EINLEITUNG
Sehr geehrter Kunde,
vielen Dank, dass Sie sich für ein Pedelec unserer Marke entschieden haben.
Pedelecs aus unserem Haus sind mit speziell für Prophete entworfenen innovativen und umweltfreundlichen Komponenten ausgestattet, die von deutschen Fachkräften entwickelt wurden.
Sie werden mit diesem hochwertigen Produkt viel Freude und Fahrvergnügen haben!
Pedelec steht für Pedal Electric Cycle und bedeutet, dass der Fahrer beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h eine zusätzliche elektrische Tretunterstützung erhält. Diese Art von Fahrzeug gilt in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Fahrrad und unterliegt somit derzeit keiner Zulassungs- oder Versicherungspflicht. Sie benötigen für das Pedelec (nachfolgend E-Bike genannt) keinen Führerschein und dürfen Radwege nutzen.

Zusätzlich zu dieser Bedienungsanleitung finden Sie auf unserer Internetseite www.prophete.de weitere Hilfestellungen (z.B. in Form von anschaulichen Videos unter MEDIA | VIDEOS). Sie können auch Ersatzteile (z.B. Akkus) über unseren PROPHETE-Shop beziehen.
Mit freundlichem Gruß keep moving.
Prophete GmbH u. Co. KG
UMWELTHINWEISE
Sie sind als E-Bike-Fahrer nur Gast in der Natur. Benutzen Sie daher immer vorhandene ausgebaute und befestigte Wege. Fahren Sie nie durch wildes, geschütztes Gelände, um Ihre und die Sicherheit anderer Lebewesen nicht zu gefährden. Hinterlassen Sie die Natur so, wie Sie sie vorgefunden haben. Hinterlassen Sie keinen Abfall und vermeiden Sie durch eine angemessene Fahrweise und Ihrem Verhalten Schäden in der Natur.
KENNZEICHNUNG WICHTIGER HINWEISE
Besonders wichtige Hinweise sind in dieser Bedienungsanleitung wie folgt gekennzeichnet:

Dieser Warnhinweis macht Sie auf mögliche Gefahren für Ihre Gesundheit, Ihr Leben oder das anderer Personen aufmerksam, die im Umgang oder Betrieb des E-Bikes entstehen können.

Dieser Warnhinweis macht Sie auf mögliche Schäden aufmerksam, die im Umgang oder während des Betriebs am E-Bike entstehen können.

Dieser Informationshinweis gibt Ihnen zusätzliche Tipps und Ratschläge.
BESTIMMUNGSGEMÄSSE VERWENDUNG
Diese E-Bikes sind aufgrund der Konzeption und Ausstattung dazu bestimmt, auf öffentlichen Straßen und befestigten Wegen eingesetzt zu werden. Die hierzu erforderliche, sicherheitstechnische Ausstattung wurde mitgeliefert und muss vom Benutzer oder Fachmann regelmäßig überprüft und falls erforderlich, instand gesetzt werden.
Für jeden darüber hinausgehenden Gebrauch, bzw. die Nichteinhaltung der sicherheitstechnischen Hinweise dieser Bedienungsanleitung und die daraus möglichen Schäden, haften weder Hersteller noch Händler. Dies gilt insbesondere für die Benutzung dieser E-Bikes im Gelände, bei Sportwettkämpfen, bei Überladung jeglicher Art und nicht ordnungs gemäßer Beseitigung von Mängeln. Zur bestimmungsge- mäßen Verwendung gehört auch die Einhaltung der Betriebs-, Wartungs- und In- standhaltungshinweise.
BAUTEILBENENNUNG & LIEFERUMFANG

Schematische Abbildung - tatsächliche Ausstattung kann abweichen!

1 Bremshebel (für Felgenbremse) 14 Sattel
2 Vorbau (winkelverstellbar) 15 Sattelstütze
3 Frontscheinwerfer 16 Ringschloss
4 V-Brake-Felgenbremse 17 Schalthebel
5 Federgabel 18 e-novation-Steuerverdisplay
6 Reifen
7 Schlauch-Ventil
8 e-novation-Mittelmotor 1 x E-Bike
9 Tretlager- und Kurbel mit Pedale 1 x Akku-Ladegerät
10 Gangschaltung (hier: Kettenschaltung) 1 x Bedienungsanleitung
11 LED-Rücklicht 1 x Innensechskant-Schlüssel SW3
12 SAMSUNG-Gepäckträger-Akku 1 x Innensechskant-Schlüssel SW4
13 SAMSUNG-Side-Click-Akku 1 x Innensechskant-Schlüssel SW5
1 x Innensechskant-Schlüssel SW6
TECHNISCHE DATEN (AUSSTATTUNG JE NACH MODELL)
MOTOR
| Typ e-novation-Motor, bürstenlos | |
| Leistung 250 Watt | |
| Spannung 36V | |
| Geschwindigkeits-Unterstützung | bis max. 25 km/h |
AKKU
| Typ | SAMSUNG-Sideclick-Akku (Li-Ion) | SAMSUNG-Gepäckträger-Akku (Li-Ion) | SAMSUNG-Gepäckträger-Akku (Li-Ion) |
| Kapazität 10,4 Ah 10 | 4 Ah 13 Ah | ||
| Spannung 36 V 36 V | 36 V | ||
| Wattstunden 374 Wh | 374 Wh 468 Wh | ||
| Gewicht 2,7 kg 2,4 kg | 2,6 kg | ||
| max. Reichweite ca. | 100 km ca. 100 km ca. 120 km |
LADEGERÄT
| Typ STC-8108LC (36V) | ||
| Stromversorgung 230 VAC 50 Hz | ||
| Ausgangsstrom | 3A | |
| Ladeschluss-spannung | 42 V | |
| Ladezeit | ca. 4,5 h (10,4 Ah-Akku) | ca. 6 h (13Ah-Akku) |
BELEUCHTUNG
| Frontscheinwerfer | LED |
| Rücklicht | LED |
MAX. ZULÄSSIGE GEWICHTE
| max. zulässiges Gesamtgewicht* | 150 kg |
| max. ZuladungGepäckträger** | 25 kg (Modell mit SAMSUNG-Sideclick-Akku)18 kg (Modell mit SAMSUNG-Gepäckträger-Akku) |
* = Das max. zulässige Gesamtgewicht beinhaltet das E-Bike, den Fahrer, sowie Zuladung jeglicher Art (z. B. Korb und Seitentaschen samt Inhalt, Kindersitz incl. Kind, Anhänger samt Anhängelast, usw.).
** = sofern nichts anderes am Gepäckträger angegeben ist
ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE


- Wir empfehlen, das E-Bike erst ab einem Alter von 14 Jahren zu benutzen.
- Machen Sie sich mit dem speziellen Fahrverhalten und der Bedienung des E-Bikes erst abseits des Straßenverkehrs vertraut. Unfallgefahr!
- Beachten Sie stets die nationalen gesetzlichen Vorschriften und Verkehrsregeln des jeweiligen Landes, in dem Sie das Fahrrad benutzen. In Deutschland sind diese Vorschriften in der StVZO und der StVO geregelt.
- Laut StVO hat sich jeder Teilnehmer des öffentlichen Straßenverkehrs so zu verhalten, dass kein Anderer gefährdet, geschädigt oder mehr als den Umständen unvermeidbar belästigt bzw. behindert wird. Fahren Sie vorausschauend und umsichtig. Nehmen Sie Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer.
- Sie dürfen nur dann mit Ihrem E-Bike auf öffentlichen Straßen und Wegen fahren, wenn es mit der Ausrüstung ausgestattet ist, die in Ihrem Land gesetzlich vorgeschrieben ist.
In Deutschland sind diese Anforderungen in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) geregelt.
Nach der StVZO muss ein Fahrrad in Deutschland mit:
- zwei voneinander unabhängig funktionsfähigen Bremsen,
- einer deutlich hörbaren Glocke,
- einem funktionsfähigen Frontscheinwerfer und einer Schlussleuchte,
- Speichenreflektoren bzw. reflektierenden Seitenstreifen auf der Felge oder Bereifung,
- Pedalreflektoren,
- einem weißen, nach vorne wirkenden Rückstrahler (wenn nicht im Scheinwerfer integriert),
- zwei roten, nach hinten wirkenden Reflektoren (davon ein Großflächen-Z-Reflektor)
ausgerüstet sein. Beachten Sie hierbei, dass der Akku die Beleuchtung mit Strom versorgt und somit bei jeder Fahrt eingesetzt und auch geladen sein muss.
- Fahren Sie bei schlechten Witterungsbedingungen, wie bei Nässe, Schnee oder Glatteis besonders vorsichtig oder verschieben Sie die Fahrt auf einen späteren Zeitpunkt. Insbesondere die Bremsleistung kann bei widrigen Wetterumständen stark nachlassen! Unfallgefahr!
- Schalten Sie bei Dunkelheit und bei schlechten Sichtverhältnissen immer die Beleuchtung ein! Bedenken Sie, dass bei eingeschalteter Beleuchtung nicht nur Sie besser sehen, sondern Sie von anderen Verkehrsteilnehmern auch besser gesehen werden. Unfallgefahr!
- Eine Helmpflicht besteht laut Gesetz nicht. Tragen Sie jedoch zu Ihrer eigenen Sicherheit einen Fahrradhelm, um Kopfverletzungen zu vermeiden! Wir empfehlen nach DIN EN 1078 geprüfte PROPHETE-Fahrrad-Helme zu verwenden.


- Tragen Sie zum Fahren stets geeignetes festes Schuhwerk. Bevorzugen Sie auffällige Kleidung mit hellen Farben und Reflektionsstreifen, damit Sie von anderen Verkehrsteilnehmern besser und schneller gesehen werden. Unfallgefahr!
- Das maximal zulässige Gesamtgewicht des E-Bikes darf den im Kapitel „Technische Daten“ angegebenen Wert nicht übersteigen. Das Gesamtgewicht beinhaltet neben dem E-Bike, den Fahrer sowie Zuladung jeglicher Art (z. B. Korb und Seitentaschen samt Inhalt, Kindersitz incl. Kind, Anhänger samt Anhängelast). Eine Überschreitung kann zu Schäden und Unfällen mit Verletzungsgefahr führen!
- Technische Veränderungen dürfen nur gemäß der StVZO und der auf dem Typenschild angegebenen DIN EN vorgenommen werden. Dies gilt insbesondere für sicherheitsrelevante Bauteile wie z. B. Rahmen, Gabel, Lenker, Lenkervorbau, Sattel, Sattelstütze, Gepäckträger, alle Bremskomponenten (speziell Bremshebel & Bremsbeläge), Beleuchtungseinrichtungen, Tretkurbel, Laufräder, Anhängerkupplungen, Reifen und Schläuche. Bruch-, Beschädigungs- und Unfallgefahr!
- Führen Sie Reparatur-, Wartungs- und Einstellarbeiten nur dann selber durch, wenn Sie über ausreichendes Fachwissen und entsprechendes Werkzeug verfügen. Dies gilt insbesondere für Arbeiten an den Bremsen. Falsche oder unzureichende Reparatur-, Wartungs- und Einstellarbeiten können zu Beschädigungen am E-Bike, Fehlfunktionen und somit zu Unfällen führen.
- Das E-Bike bzw. die einzelnen Bauteile werden während der Nutzungsdauer, bei Unfällen oder unsachgemäßer Behandlung teils hohen Belastungen ausgesetzt. Jede Art von Rissen, Kratzern oder Farbveränderungen können Hinweise darauf sein, dass das betroffene Bauteil plötzlich versagen kann. Dies gilt insbesondere für verbogene oder beschädigte sicherheitsrelevante Bauteile, wie z. B. Rahmen, Gabel, Lenker, Lenkervorbau, Sattel, Sattelstütze, Gepäck träger, alle Bremskomponenten (speziell Bremshebel & Bremsbeläge), Beleuchtungseinrichtungen, Tretkurbel, Laufräder, Reifen und Schläuche. Richten Sie diese defekten Bauteile keinesfalls, sondern tauschen Sie sie umgehend gegen Original-Ersatzteile aus. Bruch- und Unfallgefahr!
- Verwenden Sie beim Austausch von Bauteilen ausschließlich Original-Ersatzteile, da nur diese speziell auf das E-Bike abgestimmt sind und eine einwandfreie Funktion garantieren können. Dies gilt insbesondere für sicherheitsrelevante Bauteile, wie z.B. Rahmen, Gabel, Lenker, Lenkervorbau, Sattel, Sattelstütze, Gepäckträger, alle Bremskomponenten (speziell Bremshebel & Bremsbeläge), Beleuchtungseinrichtungen, Tretkurbel, Laufräder, Reifen und Schläuche. Sollten Sie zum Austausch Fremdbau-teile verwenden, so kann dies zu Beschädigungen und zum Versagen von sicherheitsrelevanten Bauteilen führen. Unfallgefahr!
- Heben Sie die Bedienungsanleitung gut auf und geben Sie diese beim Verkauf oder Weitergabe des E-Bikes ebenfalls mit.
ERSTE INBETRIEBNAHME /
KONTROLLEN VOR FAHRTBEGINN

- Prüfen Sie vor jeder Fahrt, ob Ihr E-Bike betriebssicher ist. Bedenken Sie hierbei auch die Möglichkeit, dass Ihr E-Bike in einem unbeaufsichtigten Moment umgefallen sein könnte oder Dritte es manipuliert haben könnten. Unfallgefahr!

- Führen Sie vor jeder Fahrt die unten beschriebenen Kontrollen und ggf. Einstellungsarbeiten durch. Bei Missachtung kann dies zu Beschädigungen am E-Bike oder zum Versagen wichtiger Bauteile führen! Beschädigungs- und Unfallgefahr!
Das E-Bike wurde im vormontierten Zustand ausgeliefert. Aus versandtechnischen Gründen musste der Lenker jedoch gedreht und die Pedale dem Fahrrad beigelegt werden. Weitere Informationen zur Inbetriebnahme finden Sie im Kapitel Wartung & Pflege.
Vor jeder Fahrt müssen folgende Punkte auf Funktion geprüft bzw. auf festen Sitz kontrolliert werden:
- Akku mit dem mitgelieferten Ladegerät vollständig laden
- Beleuchtung
- Fahrradglocke
- Bremsen
- Schnellspanner
- Speichen
• Sattel - Lenker/Lenkervorbau
- Pedale
- Felgen (auf Verschleiß und Rundlauf prüfen)
- Bereifung (auf Beschädigung und Luftdruck prüfen)
- Schaltung
- Federung
Darüber hinaus müssen Sie die im Wartungsplan angegebenen Intervalle zur Prüfung und Instandsetzung regelmäßig durchführen und die Pflege- und Wartungshinweise befolgen (s. Kapitel Wartung & Pflege).
PEDALE

- Die Pedale müssen jederzeit fest angezogen sein, da diese sonst aus dem Gewinde ausbrechen können! Kontrollieren Sie deshalb vor jeder Fahrt beide Pedale auf festen Sitz. Beschädigungs- und Unfallgefahr!
- Werden die Pedale bei der Montage vertauscht, nehmen die Gewinde Schaden und können nach einiger Zeit aus dem Pedalarm ausbrechen! Unfallgefahr! - Bei Missachtung keine Gewährleistung!

PEDALE MONTIEREN
- Schrauben Sie die rechte Pedale (R) im Uhrzeigersinn (Rechtsgewinde!) und die linke Pedale (L) gegen den Uhrzeigersinn (Linksgewinde!) ein.
- Ziehen Sie beide Pedale mit einem 15-mm-Maulschlüssel lt. Drehmomentvorgabe fest an (s. Kapitel Drehmomentvorgabe).
LENKER

- Vergewissern Sie sich vor jeder Fahrt sowie auch nach dem Einstellen, dass der Lenker, die Schrauben der Lenkerbefestigung, die Verschlussmechanik sowie der Lenkerschnellspanner fest sitzen! Unfallgefahr!
- Der Lenker darf beim Geradeausfahren nicht schief stehen. Unfallgefahr!
- Der Lenkervorbau darf höchstens bis zur Markierung am Vorbau ^2 (Abb. B) herausgezogen werden! Die Markierung der Mindesteinstecktiefe ^2 (Abb. B) darf nicht sichtbar sein. Beschädigungs- und Unfallgefahr! - Bei Missachtung keine Gewährleistung!
- Hängen Sie zum Transport von Gegenständen keine Tragetaschen an den Lenker, da das Fahrverhalten sonst beeinträchtig werden kann. Unfallgefahr! Verwenden Sie stattdessen nur handelsübliche Fahrradkörbe bzw. Lenker - taschen.

POSITION UND HÖHE EINSTELLEN
- Lösen Sie die Klemmschraube ☐ (Abb. B) mit einem 6-mm-Innensechskant-Schlüssel.
- Sie können nun die Lenkerposition bzw. den Lenkervorbau in der Höhe einstellen. Beachten Sie hierbei unbedingt die Markierung der Mindesteinstecktiefe.
- Ziehen Sie die Klemmschraube ① (Abb. B) lt. Drehmomentvorgabe wieder fest
an (s. Kapitel Drehmomentvorgabe).
VORBAUWINKEL EINSTELLEN
- Lösen Sie die seitliche Klemmschraube 3 (Abb. B) mit einem 6-mm-Innensechskant-Schlüssel.
- Stellen Sie nun den gewünschten Winkel am Vorbau ein.
- Ziehen Sie anschließend die Klemmschraube 3 (Abb. B) lt. Drehmomentvorgabe wieder fest an (s. Kapitel Drehmomentvorgabe).

text_image
B 4 1 3 2LENKERNEIGUNG EINSTELLEN
- Lösen Sie zunächst die Klemmbock-Schrauben 4 (Abb. B) mit einem 4-mm-Innen-Sechskant-Schlüssel.
- Stellen Sie den Neigungswinkel des Lenkers ein.
- Ziehen Sie die 4 Klemmbock-Schrauben (Abb. B) lt. Drehmomentvorgabe wieder fest an (s. Kapitel Drehmomentvorgabe).
- Drehen Sie die Lenker-Anbauteile (z.B. Bremshebel) zurück in die Ausgangsposition.
SATTEL & SATTELSTÜTZE

- Kontrollieren Sie vor jeder Fahrt und insbesondere nach dem Einstellen der Sattelposition die Befestigungsschrauben und Schnellspanner auf festen Sitz. Unfallgefahr!
HÖHE EINSTELLEN

- Ziehen Sie die Sattelstütze höchstens bis zur Markierung der Mindesteinstecktiefe heraus. Die Markierung darf nicht sichtbar sein! Bruch- und Unfallgefahr! - Bei Missachtung keine Gewährleistung!
Die Höhe des Sattels sollte so eingestellt sein, dass das Knie während der Fahrt nicht ganz durchgestreckt wird und die Fußspitzen in der Sitzposition den Boden dennoch erreichen können (Abbildung C).
- Lösen Sie die Klemmung der Sattelstütze mit einem 6-mm-Innen-Sechskantschlüssel. (Abb. D)
- Stellen Sie die gewünschte Sattelhöhe ein. Ziehen Sie die Sattelstütze höchstens bis zur Markierung heraus.
- Ziehen Sie die Verschraubung lt. Drehmomentvorgabe wieder fest an (s. Kapitel Drehmomentvorgabe).
NEIGUNG UND POSITION EINSTELLEN
Die Position des Sattels (Abstand zum Lenker) sowie die Neigung lassen sich individuell einstellen. Die Neigung des Sattels sollte in etwa waagerecht oder leicht nach hinten geneigt sein. Da die Sattelneigung jedoch rein subjektiv ist, kann sie von Fahrer zu Fahrer unterschiedlich sein.

text_image
C Knie nicht ganz durchgestreckt
Sattelstütze mit Kloben
- Lösen Sie die seitlich am Sattelkloben angebrachte Mutter ① (Abb. E).
- Gegebenenfalls müssen Sie die gegenüberliegende Mutter mit einem 13-mm-Sechskant-Schlüssel kontern.
-
Stellen Sie die Neigung bzw. den Abstand des Sattels zum Lenker ein.
-
Ziehen Sie die Mutter ☐ (Abb. E) und gegebenenfalls auch die gegenüberliegende Mutter gemäß der Drehmoment vorgabe wieder fest an (s. Kapitel Drehmomentvorgaben).

- Lösen Sie die untere Sechskant-Schraube 1 (Abb. F) mit einem 6-mm-Innen-Sechskant-Schlüssel.
- Stellen Sie die Neigung des Sattels ein.
- Ziehen Sie die Sechskantschraube 1 (Abb. F) gemäß den Drehmomentvorgaben wieder fest an (vgl. Kapitel Drehmomentvorgabe).

text_image
F 1FEDERSATTELSTÜTZE
Eine Federsattelstütze fängt Stöße und Unebenheiten der Fahrbahn bzw. des Untergrundes ab bzw. mini-miert sie. Die Wirbelsäule und die Bandscheiben des Fahrers werden so entsprechend entlastet.
Sie können die Federstärke individuell anpassen.
FEDERUNG EINSTELLEN
Sie können die Federung an der unteren Schraube der Sattelstützte mit einem 6-mm-Innen-Sechskant-Schlüssel einstellen (Abb. G).

| straffere Federung im Uhrzeigersinn drehen |
| komfortablere Federung gegen Uhrzeigersinn drehen |
FEDERGABEL
Viele E-Bikes sind mit Federgabeln ausgestattet, um Ihnen als Fahrer mehr Fahrkomfort zu bieten.
Bei einigen Modellen läßt sich die Federvorspannung der Gabel individuell einstellen. In diesem Fall kann die Federgabel dem Gewicht des Fahrers und eventuell vorhandener Zuladung angepasst werden.
FEDERUNG EINSTELLEN

- Drehen Sie die Einstellschraube niemals über den Anschlag hinaus, da die Gabel sonst Schaden nimmt! Beschädigungsgefahr!
Sie können die Federvorspannung der Gabel einstellen, indem Sie an der Einstellschraube auf der linken oder rechten Seite der Gabelbrücke drehen (Abb. H).
Bei einigen Modellen müssen Sie hierfür zuvor die Kappe 1 (Abb.I) entfernen.
| straffere Federung im Uhrzeigersinn (+) |
| komfortablere Federung gegen Uhrzeigersinn (-) |

- Schalten Sie bei Dunkelheit und bei schlechten Sichtverhältnissen immer die Beleuchtung ein! Bedenken Sie, dass Sie bei eingeschalteter Beleuchtung nicht nur besser sehen, sondern auch von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen werden. Unfallgefahr!
- Bei schlechter Sicht, Dämmerung und bei Dunkelheit muss der Akku eingesetzt sein. Prüfen Sie auch, ob der Akku ausreichend geladen ist. Unfallgefahr!
- Überprüfen Sie bei jeder Fahrt mit eingeschalteter Beleuchtung, ob der Lichtkegel richtig eingestellt ist. Er darf keinesfalls zu hoch liegen, da Sie sonst andere Verkehrsteilnehmer blenden könnten. Unfallgefahr!
- Alle Beleuchtungen an Elektrofahrrädern müssen in Deutschland mit dem ABG-Prüfzeichen (\~K) für genehmigte Bauarten versehen sein und den Vorschriften der StVZO entsprechen. Nicht genehmigte Beleuchtungen können in der Leistung zu schwach sein oder nicht zuverlässig funktionieren. Unfallgefahr!
SCHEINWERFER EINSTELLEN
Stellen Sie den Scheinwerfer, wie in Abb. J zu sehen, ein. Achten Sie darauf, dass der Lichtkegel keinesfalls zu hoch liegt, da sonst andere Verkehrsteilnehmer geblendet werden können.

text_image
J 5 mLIGHT-ON FUNKTION
Scheinwerfer und Rücklicht werden vom Akku mit Strom versorgt. Bei eingeschalteter Beleuchtung bedeutet dies mehr Sicherheit, da Sie auch im Stand gesehen werden.
Sollte sich das Antriebssystem aufgrund eines leeren Akkus von selbst abschalten, so können Sie die Beleuchtung noch für mindestens 1 Stunde nutzen.
BELEUCHTUNG EIN-/AUSSCHALTEN

Sie schalten die Beleuchtung ein bzw. aus, indem Sie die Taste 1 (Abb. K) für etwa 2 Sekunden gedrückt halten. Das e-novation-Antriebssystem muss hierfür nicht eingeschaltet sein. Es reicht aus, wenn sich der Akku angeschlossen im E-Bike befindet.
Alternativ dazu können Sie die Beleuchtung auch ausschalten, indem Sie das e-novation-Antriebssystem abschalten.

text_image
K 1BREMSE


- Der sichere Umgang mit den Bremsen ist für Ihre Sicherheit beim Fahren maßgeblich. Machen Sie sich deshalb vor Ihrer ersten Fahrt unbedingt mit den Bremsen Ihres E-Bikes vertraut. Unfallgefahr!
- Prüfen Sie vor jeder Fahrt die Bremsen auf ihre Funktion. Falsch eingestellte oder mangelhaft reparierte Bremsen können zu verminderter Bremsleistung oder gar zum völligen Versagen der Bremsen führen. Unfallgefahr!
- Die Bremsleistung ist von vielen Faktoren abhängig. Sie kann sich z.B. aufgrund der Bodenbeschaffenheit (Schotterwege, Rollsplitt, usw.), zusätzlicher Zuladung, Bergabfahrten oder widrigen Wetterbedingungen teils erheblich verringern.
Bei nassem Untergrund kann der Bremsweg um ca. 60% länger sein, als bei trockenem Untergrund. Stellen Sie deshalb Ihr Fahrverhalten entsprechend darauf ein. Fahren Sie langsamer und besonders umsichtig. Unfallgefahr! - Die Bremsbeläge müssen stets frei von Schmutz, Fetten und Ölen sein, da die Bremsleistung sonst rapide oder gar vollkommen nachlassen kann. Unfallgefahr!
- Vermeiden Sie ruckartiges und starkes Bremsen, um ein mögliches Rutschen bzw. Blockieren der Laufräder zu vermeiden. Unfallgefahr!
- Lassen Sie Wartungsarbeiten und Reparaturen an den Bremsen nur durch ausreichend qualifiziertes Fachpersonal durchführen. Falsch eingestellte oder mangelhaft reparierte Bremsen können zur verminderten Bremsleistung oder gar zum völligen Versagen der Bremsen führen. Unfallgefahr!
- Tauschen Sie Bremskomponenten nur gegen Original-Ersatzteile aus, da nur so eine ordnungsgemäße Funktion gewährleistet werden kann. Unfallgefahr!
Das E-Bike ist mit mindestens zwei voneinander unabhängigen Bremsen an Vorder- und Hinterrad ausgestattet.
BREMSHEBEL
Durch Ziehen des Bremshebels betätigen Sie die Felgen-Bremse(n):
| Rechter Bremshebel Hinterradbremse | |
| Linker Bremshebel Vorderradbremse |
BREMSHEBEL EINSTELLEN
Der Leerweg des Bremshebels wird durch die Spannung des Bremszugs reguliert.
- Lösen Sie den Konterring und drehen Sie anschließend an der Einstellschraube ① (Abb. L), um den Leerweg des Bremshebels zu regulieren.
- Halten Sie die Einstellschraube fest und ziehen Sie den Konterring fest an, bis er gegen das Hebelgehäuse drückt.
- Betätigen Sie nach dem Einstellen den Bremshebel ca. 8–10 mal im Stand, um Spielräume am Bremshebel und an den Bremsbelägen zu beseitigen.
- Justieren Sie den Leerweg des Bremshebels gegebenenfalls noch einmal nach.

- Kontrollieren Sie vor jeder Fahrt den Abnutzungsgrad der Bremsschuhe. Beim Fahren mit stark abgenutzten Bremsschuhen kann es zu einem völligen Bremsleistungsverlust kommen! Unfallgefahr!
- Tauschen Sie die Bremsschuhe nur gegen Original-Ersatzteile aus. Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie nur Bremsschuhe verwenden, die für die verwendete Felge geeignet ist (Stahl oder Alu). Eine ordnungsgemäße Funktion ist sonst nicht gewährleistet. Unfallgefahr!
- Wechseln Sie die Bremsschuhe immer nur paarweise aus, da die Bremse sonst nicht korrekt arbeitet oder sich die Bremsleistung vermindert. Unfallgefahr!
BREMSSCHUHE AUSTAUSCHEN
Die Bremsbeläge (auch Bremsschuhe genannt) verschleiben bei Benutzung. Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig den Abnutzungsgrad und tauschen Sie sie spätestens beim Bremskraftverlust umgehend aus:
- Lösen Sie die Schrauben der Bremsschuhe 1 (Abb. M) auf der linken und rechten Seite mit einem 5-mm-Innen-Sechskant-Schlüssel.
- Hängen Sie den Bremszug ☐ (Abb. N) aus.
- Tauschen Sie beide Bremsschuhe aus.
- Hängen Sie den Bremszug 1 (Abb. N) wieder ein.
- Stellen Sie anschließend die Bremsschuhe sowie den Bremshebel neu ein.

text_image
M 1 2BREMSSCHUHE EINSTELLEN
Die Einstellung der V-Brake-Felgenbremse ist an Vorder- und Hinterrad gleich. Richten Sie zunächst die Bremsschuhe parallel zur Felge aus:
-
Lösen Sie (falls noch nicht geschehen) die Schrauben der Bremsschuhe 1 (Abb.M) mit einem 5-mm-Innen-Sechskant-Schlüssel.
-
Richten Sie die gelösten Bremsschuhe parallel zur Felge aus.
-
Ziehen Sie die Bremsschuh-Schrauben ☐ (Abb. M) It. Drehmomentvorgabe wieder fest an (s. Kapitel Dremomentvorgabe).

text_image
N 1 2Passen Sie anschließend den Abstand der Bremsschuhe zur Felge an:
Der Abstand der Bremsschuhe zur Felge sollte auf beiden Seiten ca. 1 mm betragen. Bei Betätigung des Bremshebels müssen beide Bremsschuhe zeitgleich mit der Felge Kontakt haben.
- Stellen Sie den Abstand der Bremsschuhe ein, indem Sie an der Stellschraube 2 (Abb. M) drehen:
| Abstand zur Felge vergrößern im Uhrzeigersinn |
| Abstand zur Felge verringern gegen Uhrzeigersinn |
- Stellen Sie anschließend den Bremshebel, wie im Kapitel „Bremshebel" beschrieben, ein.
RÜCKTRITTBREMSE (NUR BEI MODELLEN MIT NABENSCHALTUNG OHNE FREILAUF)

- Die Rücktrittbremse ist nur bei einer korrekt sitzenden Kette funktionsfähig! Bei einer abgesprungenen Kette können Sie mit der Rücktrittbremse nicht bremsen! Unfallgefahr!
- Bei starken Bremsvorgängen kann das Hinterrad blockieren und Sie können die Kontrolle beim Fahren verlieren. Unfallgefahr!
- Benutzen Sie bei langen Abfahrten unbedingt auch die V-Brake-Felgenbremsen, um eine Überhitzung der Rücktrittbremse zu vermeiden. Es kann sonst zu einer plötzlichen oder verringerten Bremsleistung der Rücktrittbremse führen. Unfallgefahr!

Sie betätigen die Rücktrittbremse durch eine Pedalbewegung in die entgegen gesetzte Fahrtrichtung. Die Rücktrittbremse ist wartungsfrei und muss nicht nachgestellt werden.
©-novation -ANTRIEBSSYSTEM


- Machen Sie sich mit der Bedienung und dem speziellen Fahrverhalten des E-Bikes erst abseits des Straßenverkehrs vertraut. Der Bremsweg des E-Bikes ist im Vergleich zum Fahrrad aufgrund des erhöhten Eigengewichtes länger. Unfallgefahr!
- Sobald Sie einen der Bremshebel betätigen, wird der Motor automatisch gestoppt. Dies verhindert einen ungewollten Vortrieb in Gefahrensituationen. (Nur bei Modellen mit Bremsunterbrechungsschalter!)
- Hören Sie während der Fahrt mit dem Treten der Pedale auf, so stoppt der Motor mit einer kurzen Verzögerung automatisch.
- Das E-Bike ist nicht für kilometerlange Anstiege geeignet, da der Motor sonst überhitzen und Schaden nehmen kann. Sollten Sie nur noch Schritttempo fahren können, obwohl Sie die max. Geschwindigkeitsstufe eingestellt haben, so stellen Sie das Antriebssystem ab.
- Bei einem fast leeren Akku läuft der Motor unter Umständen nicht mehr gleichförmig und fängt an zu „stottern“. Schalten Sie in diesem Falle das Antriebssystem ab, damit es keinen Schaden nimmt.
Das e-novation-Antriebssystem besteht aus 3 Komponenten:
- e-novation-Mittelmotor
- e-novation-Steuerverdisplay mit LCD-Anzeige und Lenker-Fernbedienung
- SAMSUNG-Side-Click-Akku / SAMSUNG-Gepäckträger-Akku
Das e-novation-Antriebssystem bietet Ihnen durch den Einsatz des kompakten und leistungsstarken e-novation-Mittelmotors einen tiefen Schwerpunkt und somit ein besonders gutes Handling beim Fahren. Der Lithium-Ionen-Hochleistungs-Akku ermöglicht es Ihnen, mit dem E-Bike eine hohe Reichweite zu erreichen. Die Bedieneinheit ist so konzipiert, dass sie sich leicht bedienen lässt und alle wichtige Informationen gut lesbar anzeigt werden.
©-novation-STEUERDISPLAY
Das e-novation Steuerdisplay (Abb. O) zeigt Ihnen übersichtlich alle Informationen an, die Sie für die Bedienung des E-Bikes benötigen. Es läßt sich mittels der Lenker-Fernbedienung am linken Lenkergriff (Abb. P) steuern.
LCD-ANZEIGE

text_image
1 2 00002 GDD 1 2 3 4 5 0 3 4 5 6 7 8| 1 | Streckenzähler/ Zeitmesser ODO: Gesamt-KilometerzählerTRIP: StreckenkilometerzählerTIMETRP: Strecken-Fahrzeit (TRIP) |
| 2 | Fahrmodus Gewählter Fahrmodus(ECO 1, ECO 2, TOUR, SPEED, BOOST) |
| 3 | Geschwindigkeits-Anzeige Aktuelle Geschwindigkeit [km/h]AVG: Durchschnittliche GeschwindigkeitMAX: Maximale Geschwindigkeit |
| 4 | Akku-Ladestand Aktueller Ladestand des Akkus (20/40/60/100 %) |
| 5 | USB-Kontrollanzeige USB-Ladebuchse (aktiv/inaktiv) |
| 6 | Anfahrhilfe-Kontrollanzeige Anfahrhilfe (aktiv/inaktiv) |
| 7 | Licht-Kontrollanzeige Licht (eingeschaltet/ausgeschaltet) |
| 8 | USB-Buchse USB-Buchse mit Abdeckung |
LENKER-FERNBEDIENUNG

| ○ | EIN-/AUS-TasteAnzeige-TasteBestätigungs-Taste | Antriebssystem ein-/ausschaltenAnzeige auswählen (Strecke/Zeit & Geschwindikeit) Auswahl bestätigen |
| △▽ | Auswahl-Tasten | |
| Licht-Taste Licht ein-/ausschalten | ||
| Anfahrhilfe-Taste Anfahrhilfe einschalten |
ANTRIEBSSYSTEM EIN-/AUSSCHALTEN

ACHTUNG
- Wenn Sie das e-novation-Antriebssystem ausschalten, so wird die Beleuchtung ebenfalls ausgeschaltet. Unfallgefahr! Sie können die Beleuchtung auch bei einem zuvor ausgeschaltetem e-novation Antriebssystem wieder einschalten. (s. Kapitel Beleuchtung)
Sie schalten das Antriebssystem ein bzw. aus, indem Sie die Taste der Fernbedienung (Abb.P) für ca. 1 1/2 Sekunden drücken.
Die SAMSUNG-Gepäckträger-Akkus schalten sich bei Inaktivität nach ca. 1 Stunde von selbst ab. Drücken Sie die am Akku befindliche TEST-Taste, um den Akku wieder zu aktivieren.
©-novation -ANTRIEBSSYSTEM BEDIENEN
Das e-novation-Antriebssystem unterstützt Sie während des Tretens mit zusätzlicher Motorkraft bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 25 km/h. Hören Sie während der Fahrt mit der Pedalbewegung auf, schaltet der Motor mit einer kurzen Verzögerung automatisch ab.
Die maximale Unterstützungs-Geschwindigkeit ist hierbei abhängig vom eingelegten Gang und dem gewählten Fahrmodus. Je höher der eingelegte Gang, desto höher ist die vom Mittelmotor unterstützte Geschwindigkeit.
Sie wählen den Fahrmodus mit den Tasten (Abb. P) aus.
| - keine Motorunterstützung, e-novation-Steuerverdisplay aktiv | |
| ECO 1 sparsame Motorunterstützung | |
| ECO 2 geringe Motorunterstützung | |
| TOUR 3 normale Motorunterstützung | |
| SPEED 4 starke Motorunterstützung | |
| BOOST 5 maximale Motorunterstützung |
EINSTELLUNGS-MODUS
Im Einstellungs-Modus können Sie nacheinander den Streckenkilometerzähler (TRIP) zurücksetzen sowie die Helligkeit des Displays einstellen. Sie aktivieren den Einstellungs-Modus wie folgt:
- Drücken Sie für 2,5 Sekunden gleichzeitig die Tasten , um in den Einstellungs Modus zu gelangen.
Streckenkilometerzähler (TRIP) zurücksetzen - ST1
- Wählen Sie mit den Tasten ♂(y) aus, wenn Sie den Streckenzähler zurücksetzen wollen oder wählen Sie (n) aus, um die Streckenzählung weiter fortzuführen.
- Bestätigen Sie die Auswahl kurz mit der Taste (Abb. P), um nun die Displayhelligkeit einstellen zu können oder drücken Sie die Taste für ca. 2 Sekunden, um den Einstellungs-Modus zu verlassen.
Display-Helligkeit einstellen - ST2
- Wählen Sie anschließend mit den Tasten (Abb. P) die Helligkeitsstufe (1-3) aus.
- Bestätigen Sie die Auswahl kurz mit der Taste (Abb. P), um danach den Streckenkilometerzähler zurücksetzen zu können oder drücken Sie die Taste für ca. 2 Sekunden, um den Einstellungs-Modus wieder zu verlassen.
ANFAHRHILFE >>
Halten Sie die Taste ▽(Abb. P) gedrückt, um mit einer kurzen Verzögerung die Anfahrhilfe zu aktivieren. Das E-Bike wird bis zu einer Geschwindigkeit von max. 6 km/h, ohne weitere Pedal-Bewegung Ihrerseits, beschleunigt. Wird die Taste vorzeitig losgelassen und die Pedale nicht getreten, stoppt der Motor automatisch.
USB-LADEBUCHSE


- Verwenden Sie keine nicht normkonformen USB-Kabel und Kabel-/Adapter kombination, da dies zu Beschädigungen am externen Gerät oder dem E-Bike führen kann. Beschädigungsgefahr!
- Verwenden Sie die USB-Ladebuchse nicht bei Regen, Schnee oder Nebel, da dies sonst Schäden am angeschlossenen Gerät und am E-Bike verursachen kann. Beschädigungsgefahr!
Mithilfe der USB-Ladebuchse auf der rechten Seite des e-novation-Steuerverdisplays, können die meisten Geräte, deren Energieversorgung über USB möglich ist (z.B. Smartphones), betrieben bzw. auch aufgeladen werden. Voraussetzung hierfür ist, dass der Akku des E-Bikes ausreichend geladen und auch eingesetzt ist.
USB-Ladebuchse einschalten
- Öffnen Sie die Schutzkappe der USB-Ladebuchse am e-novation-Steuerverdisplay.
- Verbinden Sie den USB-Anschluss des externen Geräts über ein normkonformes MicroA/MicroB-USB-2.0-Kabel mit der USB-Ladebuchse am E-Bike.
- Schalten Sie das e-novation-Antriebssystem ein (s. Kapitel Antriebssystem einschalten).

- Das Steuerdisplay erkennt das per USB-Kabel angeschlossene Gerät nur dann, wenn das e-novation-Antriebssystem eingeschaltet wird.
REICHWEITE
Die Reichweite Ihres E-Bikes können Sie dem Kapitel Technische Daten dieser Bedienungsanleitung entnehmen. Der dort angegebene Wert ist jedoch von sehr vielen Faktoren abhängig, die die maximal mögliche Reichweite reduzieren können:
- Ladestand des Akkus - Reifenluftdruck
- eingesetzte Tretleistung - Fahrmodus & eingelegter Gang
- Gewicht (Fahrer & Zuladung) - Gegenwind
- Umgebungstemperatur - Fahrbahnbeschaffenheit
- Länge und Höhe der Steigung - Nutzung der USB-Ladebuchse
- Alter bzw. Restkapazität des Akkus
- Nachtfahrten (bei eingeschalteter Beleuchtung)
Die Reichweite ist in erheblichen Maße vom Alter des Akkus und der Umgebungstemperatur abhängig. Sinkt die Temperatur unter 0 °C, ist mit einem starken Leistungsabfall des Akkus und einer drastisch geringeren Reichweite zu rechnen. Mit zunehmendem Alter und Nutzung des Akkus nimmt auch die Akkukapazität und so mit die Reichweite ebenfalls ab.

Sie können eine höhere Reichweite erreichen, indem Sie die Motorunterstützung nicht ständig nutzen. Verwenden Sie sie hauptsächlich nur zum Beschleunigen, bei Steigungen oder bei Gegenwind.
Auch die Wahl einer niedrigeren Motorunterstützungs-Stufe (z.B. Fahrmodus ECO), verbunden mit einer höheren eigenen Tretleistung steigert die Reichweite. Achten Sie ebenfalls darauf, dass die Reifen immer über genügend Luftdruck verfügen, da dies die mögliche Reichweite stark beeinflussen kann.
AKKU

- Verwenden Sie für dieses E-Bike nur den mitgelieferten Akku! Kurzschluss-, Feuer- und Explosionsgefahr!
- Ein Akku mit beschädigtem Gehäuse darf nicht mehr benutzt werden. Tauschen Sie den Akku aus! Kurzschluss-, Feuer- und Explosionsgefahr!
- Halten Sie den Akku von Feuer und übermäßiger Hitze fern. Stellen Sie den Akku niemals in die Mikrowelle. Feuer- und Explosionsgefahr!
- Halten Sie den Akku niemals unter Wasser. Reinigen Sie ihn niemals mit einem Hochdruckreiniger! Kurzschluss-, Feuer- und Explosionsgefahr!
- Setzen Sie den Akku keinen intensiven Stößen oder dauerhaften Vibrationen aus! Kurzschluss-, Feuer- und Explosionsgefahr!

- Öffnen oder reparieren Sie niemals den Akku. Tauschen Sie bei einem Defekt stattdessen den Akku aus. Kurzschluss-, Feuer- und Explosionsgefahr!
- Nehmen Sie den Akku beim Transport des E-Bikes mittels eines Autogepäckträger-Systems heraus. Kurzschluss-, Feuer- und Explosionsgefahr!
Das E-Bike ist mit einem Hochleistungs-Lithium-Ionen-Akku ausgestattet. Der Akku versorgt das e-novation-Antriebssystem sowie die Beleuchtung mit Strom.
Die Leistung des Akkus ist abhängig von seinem Alter, der Art und Häufigkeit der Nutzung sowie der Pflege. Die volle Leistungsfähigkeit (Kapazität) wird bei einem neuen Akku erst nach ca. 2–5 vollständigen Ladevorgängen erreicht. Vollständig heißt hierbei, dass vor dem Ladevorgang nur noch eine LED der Akku-Ladeanzeige leuchtet und der Ladevorgang nicht vorzeitig unterbrochen wird.
Der Akku ist ein Verschleißteil und unterliegt während der Lebensdauer einer natürlichen Kapazitätsminderung. Weitere Informationen bezüglich der Gewährleistung/Garantie entnehmen Sie dem entsprechenden Kapitel dieser Bedienungsanleitung.
AKKU-LADESTANDANZEIGE
Sie können den aktuellen Akku-Ladestand bei eingeschaltetem Antriebssystem am Steuerdisplay, als auch direkt am Akku ablesen. Drücken Sie hierzu am Akku die Taste 1 (Abb. Q).

- Das Ladegerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden. Es sei denn, sie werden durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt oder erhielten von ihr Anweisungen, wie das Ladegerät zu benutzen ist. Das Ladegerät ist generell von Kindern fernzuhalten. Lebensgefahr durch Fehlbedienung!
- Verwenden Sie zum Laden des Akkus ausschließlich das mitgelieferte Ladegerät! Explosionsgefahr!
- Befolgen Sie die Anweisungen vom Etikett des Ladegerätes, da es sonst zu Fehlbedienungen kommen kann. Unfallgefahr!
- Das Ladegerät darf nur für den Akku des E-Bikes (40 Zellen, 10,4 Ah bzw. 50 Zellen, 13 Ah) benutzt werden. Laden Sie mit dem Ladegerät nur wiederaufladbare Akkus bzw. keine Akkus von Fremdherstellern auf. Kurzschluss-, Feuer- und Explosionsgefahr!


- Das Ladegerät ist nur für den Innenbetrieb bestimmt und darf nur an eine 230 VAC 50Hz Stromversorgung angeschlossen werden. Kurzschluss-, Feuer- und Explosionsgefahr!
- Fassen Sie das Ladegerät sowie den Stecker niemals mit nassen Händen an. Lebensgefahr!
- Achten Sie darauf, dass keine leitenden Gegenstände (z. B. Metall) in die Nähe des Ladesteckers und den Kontakten des Akkus kommen! Kurzschlussgefahr!
- Verwenden Sie das Ladegerät nicht bei großer Staubentwicklung, übermäßiger Sonneneinstrahlung (Hitzeentwicklung!), Gewitter oder hoher Luftfeuchtigkeit. Kurzschluss-, Feuer- und Explosionsgefahr!
- Sorgen Sie dafür, dass der Raum beim Laden ausreichend belüftet wird. Feuergefahr!
- Liegt die Ladezeit wesentlich über dem angegebenen Wert, so brechen Sie den Ladevorgang ab und kontaktieren Sie den Kundendienst. Feuer- und Explosionsgefahr!
- Trennen Sie das Ladegerät von der Stromversorgung, sobald der Ladevorgang beendet ist. Feuergefahr!
- Verdecken Sie nach dem Ladevorgang die Ladebuchse mit der Verschluss-kappe des Akkus. Kurzschlussgefahr!
- Öffnen oder reparieren Sie niemals das Ladegerät. Tauschen Sie es bei einem Defekt aus. Kurzschluss- und Feuergefahr!
Laden Sie den Akku möglichst nach jeder Fahrt wieder voll auf. Ein Memory-Effekt kann bei diesem Akku-Typ nicht auftreten. Die Ladezeit beträgt bei einem leeren Akku ca. 4,5 Stunden (10,4 Ah-Akku) bzw. ca 6 Stunden (13Ah-Akku).
Sie können den Akku im ein- oder ausgebauten Zustand laden:
- Schalten Sie, falls noch nicht geschehen, das Antriebssystem aus (s. Kapitel Antriebssystem ein-/ausschalten).
- Schieben Sie die Schutzkappe der Ladebuchse am Akku zur Seite (Abb. R).
- Stecken Sie das Netzkabel des Ladegerätes in die Netzsteckdose.
- Verbinden Sie den Ladestecker mit der Ladebuchse ☐ (Abb. R) des Akkus.
- Der Ladevorgang startet.
- Der Ladevorgang stoppt automatisch, sobald der Akku vollständig geladen ist.
| LADEGERÄT STC-8108LC | |
| Ladegerät betriebsbereit LED rot | |
| Ladevorgang läuft LED rot | |
| Ladevorgang abgeschlossen LED | grün |

text_image
R 1 1AKKU ENTNEHMEN
SAMSUNG-Side-Click-Akku
- Schalten Sie das e-novation-Antriebssystem, wie im entsprechenden Kapitel beschrieben, aus.
- Stecken Sie den Schlüssel in das Akkuschloss.
- Drehen Sie den Schlüssel im Uhrzeigersinn und ziehen Sie den Akku mit der anderen Hand heraus.
SAMSUNG-Gepäckträger-Akku
- Schalten Sie das e-novation-Antriebssystem, wie im entsprechenden Kapitel beschrieben, aus.
- Stecken Sie den Schlüssel in das Akkuschloss.
- Drehen Sie den Schlüssel gegen den Uhrzeigersinn, um das Akku-Schloss zu entriegeln.
- Ziehen Sie den Akku von hinten aus der Gepäckträgerführung heraus.
AKKU EINSETZEN
SAMSUNG-Side-Click-Tube-Akku
- Stecken Sie den Akku in die Akkuaufnahme bis das Schloss hörbar einrastet.
SAMSUNG-Gepäckträger-Akku
- Stecken Sie den Akku in die Akkuaufnahme am Gepäckträger.
- Schieben Sie ihn vollständig bis zum Ende durch.
- Um den Akku zu sichern, stecken Sie den Schlüssel in das Schloss und drehen ihn im Uhrzeigersinn.
AKKU LAGERN

- Lagern Sie den Akku stets im voll geladenen Zustand ein, da sonst die Zellen des Akkus im Falle einer Tiefentladung beschädigt oder gar zerstört werden können. Beschädigungs- und Unfallgefahr! - Keine Gewährleistung!
- Der Akku muss in einem trockenen und kühlen, aber frostfreien Raum gelagert werden. Kurzschluss- und Feuergefahr!
Lithium-Ionen-Akkus haben im Gegensatz zu anderen Akku-Typen eine nur sehr geringe Selbstentladung. Dennoch verliert auch dieser Akku-Typ mit der Zeit an La-
dung. Laden Sie deshalb auch einen voll geladenen Akku bei Nichtgebrauch spätestens nach 3 Monaten für mindestens 2 Stunden nach.

Um die Selbstentladung des Akkus möglichst gering zu halten, sollte die Raumtemperatur des Lagerraumes im Optimalfall zwischen 7–10 °C liegen.
LAUFRÄDER


- Überprüfen Sie vor jeder Fahrt, ob das Profil der Reifen abgenutzt ist und ob offensichtliche Beschädigungen vorliegen. Tauschen Sie im Zweifelsfall den Reifen umgehend gegen einen Original-Ersatzreifen aus. Beschädigungs- und Unfallgefahr!
- Tauschen Sie defekte Reifen und Schläuche nur in der für die Felge passenden Größe aus, da nur so eine ordnungsgemäße Funktion sichergestellt werden kann. Beschädigungs- und Unfallgefahr!
- Der auf dem Reifen angegebene Höchstdruck darf in keinem Fall überschritten werden, da der Schlauch sonst platzen kann! Beschädigungs- und Unfallgefahr!
- Die Reifen müssen immer über ausreichend Luftdruck verfügen! Bei zu geringem Luftdruck kann das Fahrverhalten, speziell in Kurven, negativ beeinträchtigt werden. Auch können die Reifen durchschlagen und die Felgen beschädigen. Darüber hinaus verschleihen die Reifen schneller. Unfallgefahr!
REIFEN/SCHLAUCH
Die Reifengröße ist auf dem Reifen eingeprägt. Sie wird in Millimeter (ETRTO-Norm) bzw. Zoll angegeben. 47-622 bedeutet, dass die Reifenbreite 47mm und der innere Reifendurchmesser 622 mm beträgt.
Halten Sie den auf dem Reifen angegebenen Mindest- bzw. Höchstdruck ein.
Sollten Sie kein Manometer zur Hand haben, kann der Reifendruck auch mit dem Daumen überprüft werden. Gibt die Lauffläche bei kräftigem Druck nur leicht nach, ist der Reifendruck korrekt.
PANNENSCHUTZ
Das Pannenschutz-System für Schläuche bzw. Reifen macht Reparaturen bei klei-
nen Durchstichen (bis ca. 3 mm) unnötig.
REFLEKTIONSSTREIFEN
Bei Felgen bzw. Reifen mit Reflektionsstreifen sind gesetzlich keine zusätzlichen Speichen-Reflektoren erforderlich.
SPEICHEN
Speichen verbinden die Felge mit der Nabe. Die gleichmäßige Spannung der Speichen ist für den Rundlauf und Stabilität des Laufrades verantwortlich.

- Lockere Speichen müssen stets sofort nachgezogen und beschädigte oder gerissene Speichen umgehend ersetzt werden. Beschädigungs- und Unfallgefahr!

- Lassen Sie Wartungs- und Reparatur-Arbeiten, die die Speichen betreffen (z.B. Speichen nachziehen, ersetzen oder Laufrad zentrieren), ausschließlich von einer Fachkraft mit geeignetem Werkzeug durchführen. Nur so kann eine ordnungsgemäße Funktion sichergestellt werden. Beschädigungs- und Unfallgefahr!
Mit der Zeit können sich die Speichen setzen und ein Nachspannen und eine Zentrierung notwendig machen.
FELGE

- Bei Verwendung einer V-Brake-Felgenbremse müssen die Felgenflanken stets frei von Schmutz, Ölen und Fetten sein, da sonst die Bremsleistung nachlassen oder die Bremse sogar völlig wirkungslos werden kann. Unfallgefahr!
- Tauschen Sie verschlissene Felgen umgehend aus, da die Felge sonst unter Belastung brechen kann. Beschädigungs- und Unfallgefahr!

Durch den Gebrauch einer V-Brake-Felgenbremse verschleißt die Felge mit der Zeit. Als Verschleißindikator ist deshalb eine Nut bzw. ein Punkt an der Seitenflanke der Felge angebracht (Abb. S). Ist dieser nicht mehr sichtbar, so ist der Verschleiß bereits fortgeschritten und die Felge muss umgehend ausgetauscht werden.

- Bei nicht korrekt eingebauten Laufrädern kann das Brems- und Fahrverhalten negativ beeinträchtigt werden. Unfallgefahr!
- Ziehen Sie alle zuvor gelösten Schrauben und Muttern wieder fest an. Das Vorderrad kann sich sonst während der Fahrt lösen! Führen Sie nach dem Einbau vorsichtig eine Testfahrt durch. Unfallgefahr!
VORDERRAD AUSBAUEN
- Hängen Sie den Bremszug ☐ (Abb. T) aus.
- Lösen Sie die Achsmuttern mit einem 15-mm-Schlüssel.
- Nehmen Sie die Muttern und Unterlegscheiben ab.
- Ziehen Sie das Vorderrad aus der Achsaufnahme heraus.
VORDERRAD EINBAUEN
- Setzen Sie das Vorderrad gerade in die Achsaufnahme.
- Stecken Sie die Unterlegscheibe und Muttern auf die Achse.
- Ziehen Sie die Achsmuttern mit einem 15-mm-Schlüssel gemäß Drehmomentvorgabe fest an.
- Hängen Sie den Bremszug 1 (Abb. T) wieder ein.
- Prüfen Sie, ob die V-Brake-Bremse ordnungsgemäß funktioniert. Stellen Sie sie gegebenenfalls neu ein (s. Kapitel Bremse).

text_image
T 1 2HINTERRAD
Die Vorgehensweise beim Aus- und Einbau des Hinterrades ist von dem verbauten Schalt systems abhängig (siehe Kapitel Gangschaltung).
TRETLAGER & -KURBEL

Prüfen Sie regelmäßig, ob die Verschraubung der Tretkurbel fest sitzt. Die Pedalarme können sich sonst lösen und die Tretkurbel samt Innenlager beschädigt werden. Beschädigungs- und Unfallgefahr!
TRETKURBEL NACHZIEHEN
- Entfernen Sie, falls vorhanden, auf beiden Seiten die Abdeckkappe ☐ (Abb. U) z.B. mit Hilfe eines Schraubendrehers.
-
Ziehen Sie die darunter liegende Schraube 2 (Abb. U), je nach Modell, mit einem 8-mm-In-nensechskant-Schlüssel oder einer Spezialnuss lt. Drehmomentvorgabe fest an (s. Kapitel Drehmo-mentvorgabe).
-
Stecken Sie die Abdeckkappe ☐ (Abb. U) auf beiden Seiten wieder auf.

text_image
U 1 2GANGSCHALTUNG
NABENSCHALTUNG
Um einen Gang zu wechseln, müssen Sie den Schaltdrehgriff drehen. Halten Sie während des Schaltvorgangs kurz mit der Tretbewegung inne, damit das Getriebe umschalten kann.
Die folgenden Erläuterungen zum Einstellen der Schaltungen und des Hinterradaus- bzw. Einbaus sind Kurzbeschreibungen:

- Bei nicht korrekt eingebauten Laufrädern kann das Brems- und Fahrverhalten negativ beeinträchtigt werden kann. Unfallgefahr!
- Ziehen alle zuvor gelösten Schrauben und Muttern wieder fest an. Prüfen Sie, ob die Sicherungsscheibe korrekt sitzt. Das Hinterrad kann sich sonst während der Fahrt lösen! Führen Sie nach dem Einbau vorsichtig eine Testfahrt durch. Unfallgefahr!
SHIMANO NEXUS INTER 7
SCHALTUNG EINSTELLEN
- Schalten Sie den Drehgriff vom 1. in den 4. Gang.
- Prüfen Sie die aktuelle Schalteinstellung, indem Sie sich die beiden gelben Markierungen an der Hinterradnabe anschauen (s. Abb. V). Die Schaltung ist richtig eingestellt, wenn beide Markierungen genau gegenüber auf einer Höhe liegen.
- Sie stellen die Schaltung nach, indem Sie an der schwarzen Einstellschraube am Drehgriff der Gangschaltung drehen (s. Abb. W).
- Überprüfen Sie die korrekte Funktion der Schaltung durch mehrmaliges Durchschalten der Gänge.
HINTERRAD AUSBAUEN
- Schalten Sie den Drehgriff in den 1. Gang.
- Hängen Sie den Bremszug ☐ (Abb. X) aus seiner Führung, um das Laufrad später einfacher herausnehmen zu können.
- Lösen Sie den Bremsgegenhalter auf der linken Seite des E-Bikes 1 (Abb. Y).
- Lösen Sie die Achsmuttern auf beiden Seiten des Hinterrades mit einem 15-mm-Schlüssel.
- Nehmen Sie die beiden Achsmuttern samt Sicherungsscheiben 2 (Abb. Y) von der Achse ab.
- Ziehen Sie das Hinterrad aus dem Ausfallende heraus.
- Um das Hinterrad vom Schaltzug zu lösen, drehen Sie den Sicherungsring (Abb. Z) um ca. 45 Grad gegen den Uhrzeigersinn. Sie können jetzt den Sicherungsring sowie den Schaltarm vom Hinterrad trennen.

- Setzen Sie den Schaltarm auf die Nabe des Hinterrades. Beachten Sie, dass die gelben Markierungen des Schaltarms deckungsgleich mit den gelben Markierungen der Nabe sind (Abb. Z).
- Setzen Sie den Sicherungsring auf den Schaltarm und drehen diesen um ca. 45 Grad im Uhrzeigersinn. (Abb. Z und AA)
- Setzen Sie das Hinterrad in das Ausfallende.
- Setzen Sie die Sicherungsscheiben so auf die Achse, dass die Verzahnung im Ausfallende liegt.
- Fixieren Sie das Hinterrad mit den Achsmuttern (Abb. AB). Achten Sie darauf, dass das Laufrad gerade in der Aufnahme sitzt und die Kette angemessen gespannt ist. (siehe Kapitel Kettenspannung).
- Befestigen Sie den Gegenhalterbügel ☐ auf der linken Seite mittels der Rohrschellen-Verschraubung am Rahmen (Abb. Y).
- Hängen Sie den Bremszug ☐ (Abb. X) wieder ein.
- Prüfen Sie, ob die Felgenbremse ordnungsgemäß funktioniert. Stellen Sie sie gegebenenfalls neu ein (s. Kapitel Bremse).
- Stellen Sie die Schaltung wie beschrieben ein.

text_image
Zur Montage die gelben Markierungen ● aufeinander ausrichten. Schaltrad um 45° drehen Befestigungring Die Halterung für die Schaltarm richtig befestigen.
text_image
AA schahrad ausrichten gelbe Markierungen ▲ schutam Abdeckung Richtung beschten Antriebseinheit gelbe Markierungen ▲
text_image
AB Sicherungsscheibe HutmutterKETTENSCHALTUNG

- Treten Sie während des Schaltvorganges nicht in den Rücktritt, da die Kette sonst abspringen kann. Unfallgefahr!
BEDIENUNG
Rapidfire-Schalthebel
Sie schalten die Kettenschaltung mittels des Rapidfire-Schalthebels auf der rechten Lenker-Seite.
Betätigen Sie den oberen Hebel 1, um einen höheren Gang einzulegen und den unteren Hebel 2, um einen Gang herunter zu schalten (Abb. AC).
Führen Sie den Schaltvorgang erst durch, wenn Sie etwas Kraft aus der Pedale genommen haben.

text_image
AC 2 1EINSTELLUNG
Jede Kettenschaltung muss von Zeit zu Zeit nachgestellt werden. Erfolgt dies nicht, müssen Sie mit erhöhtem Verschleiß, verringertem Schaltkomfort, bis hin zum Funktionsversagen des Schaltsystems rechnen.
Achten Sie deshalb stets darauf, dass die Schaltung einwandfrei funktioniert. Sollten sich z.B. die Gänge nicht mehr einwandfrei schalten lassen oder hören Sie beim Schalten ungewöhnliche Geräusche, so muss die Kettenschaltung meist nachgestellt werden.
Vorarbeiten
Bevor Sie mit den Schalteinstellungen anfangen, kontrollieren Sie vorab folgende Dinge:
- Prüfen Sie, ob die Schaltzüge bzw. Zughüllen eventuell nur verdreckt sind.
- Das Hinterrad muss fest sitzen und darf keinesfalls Spiel haben.
- Das Schaltwerk darf nicht verbogen sein. Schauen Sie hierfür von hinten auf die beiden Schaltrollen. Diese müssen genau übereinander liegen, sodass die Kette von der Spannrolle zur Leitrolle ganz gerade läuft.
Zugspannung einstellen
Ist die Kettenschaltung verstellt, so reicht es oft bereits aus, wenn Sie lediglich die Zugspannung am linken bzw. rechten Schaltgriff nachjustieren:
- Ziehen Sie die Schraube ☐ leicht an (Abb. AD).
- Prüfen Sie, ob sich die Gänge sauber schalten lassen. Sollte dies nicht der Fall sein, so drehen Sie die Schraube noch weiter an. Drehen Sie sie ggf. auch in die entgegengesetzte Richtung.

Sollte sich die Kettenschaltung mittels der Zugspannung nicht justieren lassen, so muss das Schaltwerk neu eingestellt werden.
Schaltwerk einstellen

- Ist das Schaltwerk nicht richtig eingestellt, so kann dies zu Schäden an der Kette und dem Schaltwerk führen. Das Schaltwerk kann bei falscher Einstellung in die Speichen geraten. Unfallgefahr!
- Schalten Sie die Kette auf das größte Kettenblatt und das kleinste Ritzel des hinteren Schaltwerks.
- Drehen Sie nun an der Stellschraube H 3 (Abb. AE), bis die Leitrolle 4 exakt unter dem kleinsten Ritzel steht.
- Schalten Sie die Kette auf das kleinste Kettenblatt und das größte Ritzel des Schaltwerks.
- Auch hier muss die Leitrolle exakt unter dem Ritzel stehen. Korrigieren Sie dies gegebenenfalls mittels der Stellschraube L 2 (Abb. AE). Achten Sie darauf, dass die Kette auf keinen Fall die Speichen berührt.
-
Stellen Sie mit der Einstellschraube 1 (Abb. AD) die Zugspannung nach. Die Kette muss sich geschmeidig in beide Richtungen schalten lassen.
-
Mit der Stellschraube B 1 (Abb. AE) stellen Sie die Umschlingung der Ritzel ein. Auf dem größten Ritzel sollte der Abstand zwischen den Zähnen der oberen Leitrolle des Schaltwerks und den Kassettenzähnen fünf bis sieben Millimeter betragen.

text_image
AE 1 2 3 4HINTERRAD AUSBAUEN
- Hängen Sie den Bremszug ① (Abb. AF) aus seiner Führung, um das Laufrad später einfacher herausnehmen zu können.
- Lösen Sie die Achsmuttern auf beiden Seiten des Hinterrades mit einem 15-mm Schlüssel.
- Nehmen Sie die Achsmuttern sowie die Unterlegscheiben ab.
- Ziehen Sie das Hinterrad aus dem Ausfallende heraus.

text_image
AF 1 2HINTERRAD EINBAUEN
- Legen Sie die Kette auf das Ritzel.
- Setzen Sie das Hinterrad in das Ausfallende. Achten Sie darauf, dass das Laufrad gerade in der Aufnahme sitzt.
- Stecken Sie den Schaltschutzbügel (falls vorhanden) und die Unterlegscheiben auf die Achse.
- Befestigen Sie das Laufrad beidseitig mit den Achsmuttern mit einem 15-mm-Schlüssel. Ziehen Sie die Achsmuttern gemäß der Drehmomentvorgabe fest an.
- Hängen Sie den Bremszug 1 (Abb. AG) wieder ein.
- Prüfen Sie ob die Bremse ordnungsgemäß funktioniert und stellen Sie sie ggf. nach (s. Kapitel Bremse).
- Stellen Sie die Schaltung ein (s. Kapitel Gangschaltung).
KETTE

- Die Kette muss immer ausreichend geschmiert sein, da sie sonst reißen kann. In diesem Falle ist eine Rücktrittbremse nicht mehr funktionsfähig! Unfallgefahr!
Reinigen und ölen Sie die Kette regelmäßig (insbesondere nach Regenfahrten) mit Feinöl bzw. Kettenspray. Tupfen Sie überschüssiges Öl mit einem Tuch ab.
KETTENSPANNUNG (NUR MODELLE MIT NABENSCHALTUNG)

- Eine zu locker gespannte Kette kann während der Fahrt abspringen. In diesem Falle ist eine Rücktrittbremse nicht mehr funktionsfähig! Unfallgefahr!
Durch die nutzungsbedingte Dehnung der Kette ist eine regelmäßige Kontrolle der Kettenspannung nötig.
KETTENSPANNUNG PRÜFEN
- Stellen Sie das E-Bike auf den Ständer.
- Prüfen Sie, ob sich die Kette max. 10-15 mm nach oben bzw. unten drücken lässt (vgl. Abb. AG).

text_image
AG ca. 10 -15 mm
Eine falsch gespannte Kette kann zu erhöhtem Verschleiß führen und störende Geräusche während der Fahrt verursachen.
KETTENSPANNUNG EINSTELLEN

- Das Hinterrad muss gerade in der Achsaufnahme sitzen, da sonst das Brems- und Fahrverhalten negativ beeinträchtigt werden kann. Unfallgefahr!
-
Ziehen Sie alle zuvor gelösten Schrauben und Muttern wieder fest an. Prüfen Sie, ob die Sicherungsscheibe korrekt sitzt. Das Hinterrad kann sich sonst während der Fahrt lösen! Führen Sie nach dem Einbau vorsichtig eine Testfahrt durch. Unfallgefahr!
-
Lösen Sie die Achsmuttern ☐ (Abb. AH) auf beiden Seiten des Hinterrades mit einem 15-mm Schlüssel.
- Verschieben Sie das Hinterrad, um die Kettenspannung einzustellen.
-
Achten Sie darauf, dass das Laufrad gerade in der Aufnahme sitzt und nun die Kette angemessen gespannt ist.
-
Befestigen Sie das Laufrad beidseitig mit den Achsmuttern mit einem 15-mm-Schlüssel. Ziehen Sie die Achsmuttern lt. Drehmomentvorgabe fest an (s. Kapitel Dremomentvorgabe).

- Das Fahr- und Bremsverhalten des E-Bikes ändert sich, wenn Sie das E-Bike beladen. Der Bremsweg verlängert sich durch das zusätzliche Gewicht unter Umständen erheblich. Unfallgefahr!
- Das maximal zulässige Gesamtgewicht des E-Bikes darf den im Kapitel Technische Daten angegebenen Wert nicht übersteigen. Das Gesamt gewicht beinhaltet neben dem E-Bike auch den Fahrer sowie Zuladung jeglicher Art (z. B. Korb und Seitentaschen samt Inhalt, Kindersitz incl. Kind, Anhänger samt Anhängelast). Eine Überschreitung kann zu Schäden, bis hin zum Bruch von Bauteilen führen. Unfallgefahr!
- Die zulässige Beladung des Gepäckträgers oder Korbes darf nicht überschritten werden, da dieser sonst brechen kann (s. Kapitel Technische Daten). Unfallgefahr!
- Verdecken Sie beim Transport nicht die Beleuchtungsanlage damit Sie bei Dunkelheit oder schlechten Sichtverhältnissen von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden. Unfallgefahr!
- Hängen Sie beim Transport keine Taschen oder andere Gegenstände an den Lenker. Der Lenker kann sonst brechen bzw. das Fahrverhalten wird beeinträchtigt. Unfallgefahr!
- Verwenden Sie zum sicheren Transport spezielle Fahrradseitentaschen, Körbe oder Spanneinrichtungen. Verzichten Sie zum Befestigen der Ladung auf lose Gurte, da diese sich in den Laufrädern verfangen können. Unfallgefahr!
- Verteilen Sie die Ladung immer gleichmäßig, damit das Fahrverhalten (speziell in Kurven) nicht mehr als nötig beeinträchtigt wird. Unfallgefahr!
KINDERSITZ

- In Deutschland dürfen Kinder unter 7 Jahren nur dann auf einem Fahrrad befördert werden, wenn hierfür speziell vorgesehene und zugelassene Kindersitze verwendet werden und die fahrende Person mindestens 16 Jahre alt ist (StVO). Beachten Sie bei Verwendung eines Kindersitzes unbedingt das maximal zulässige Gewicht des Kindes und lesen Sie sich die Bedienungsanleitung des Herstellers aufmerksam durch. Beschädigungs- und Unfallgefahr!

- Achten Sie bei der Montage eines Kindersitzes auf die vollständige Umhüllung aller unter dem Sattel befindlicher Federringe, da sonst Quetschungen an den Fingern und anderen Gliedmaßen möglich sind.
- Montieren Sie an der Sattelstütze keinen Kindersitz, da diese sonst brechen kann. Unfallgefahr! Verwenden Sie stattdessen einen Gepäckträger-Kindersitz.
- Beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise des Kindersitz-Herstellers und lesen Sie sich die Kindersitz-Bedienungsanleitung aufmerksam durch.
- Verwenden Sie nur geeignete Kindersitze, die der DIN EN 14344 entsprechen.
ANHÄNGER

- Lesen Sie sich die Bedienungsanleitung des Anhängers aufmerksam durch und beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise des Anhänger-Herstellers.
- Machen Sie sich erst abseits des Straßenverkehrs mit dem neuen Fahr- und Bremsverhalten des E-Bikes mit Anhänger vertraut! Unfallgefahr!

Grundsätzlich ist es möglich, ein E-Bike gemeinsam mit einem Anhänger zu nutzen. Es stehen, je nach Verwendungszweck, viele verschiedene Arten und Typen von Anhängern zur Auswahl. Achten Sie speziell bei Anhängern zur Personenbeförderung darauf, dass er auch sicher ist. Anhänger mit einem Sicherheitssiegel sind in jedem Falle zu bevorzugen.

Sie müssen bei der Verwendung eines Anhängers mit einer deutlich verringerten Reichweite des E-Bikes rechnen.
DIEBSTAHLSCHUTZ
Führen Sie in Ihrem eigenen Interesse eine Diebstahlsicherung mit. Schließen Sie das E-Bike, auch wenn Sie es nur kurz unbeaufsichtigt lassen, immer ab. Verwenden Sie nur sicherheitsgeprüfte Schlösser und Sicherungsvorrichtungen.
Wir empfehlen Schlösser der Marke PROPHETE-BIKE.
WARTUNG & PFLEGE


- Schalten Sie bei Reparatur-, Wartungs und Pflegearbeiten immer das Antriebssystem aus und entnehmen Sie den Akku. Beschädigungs- und Unfallgefahr!
- Das E-Bike muss regelmäßig geprüft, gepflegt und gewartet werden. Nur so kann garantiert werden, dass es dauerhaft den sicherheitstechnischen Anforderungen entspricht und ordnungsgemäß funktioniert. Führen Sie deshalb, in Abhängigkeit von der Benutzungshäufigkeit (mind. jedoch einmal im Jahr), die in den einzelnen Kapiteln beschriebenen Prüf-, Pflege- und Wartungsanweisungen durch.
- Die am E-Bike verbauten Schrauben und Muttern müssen regelmäßig (mind. jedoch alle 3 Monate) auf festen Sitz kontrolliert und ggf. mit der richtigen Stärke an- bzw. nachgezogen werden. Nur so kann garantiert werden, dass das E-Bike dauerhaft den sicherheitstechnischen Anforderungen entspricht und ordnungsgemäß funktioniert. Ausgenommen sind hiervon Justierschrauben an Schaltungs- und Bremskomponenten.
- Führen Sie Reparatur-, Wartungs- und Einstellarbeiten nur dann selber durch, wenn Sie über ausreichendes Fachwissen und entsprechendes Werkzeug verfügen. Dies gilt insbesondere für Arbeiten an den Bremsen. Falsche oder unzureichende Reparatur-, Wartungs- und Einstellarbeiten können zu Beschädigungen am E-Bike, Fehlfunktionen und somit zu Unfällen führen.
- Das E-Bike bzw. die einzelnen Bauteile werden während der Nutzungsdauer, bei Unfällen oder unsachgemäßer Behandlung teils hohen Belastungen ausgesetzt. Jede Art von Rissen, Kratzern oder Farbveränderungen können Hinweise darauf sein, dass das betroffene Bauteil plötzlich versagen kann. Dies gilt insbesondere für verbogene oder beschädigte sicherheitsrelevante Bauteile wie z. B. Rahmen, Gabel, Lenker, Lenkervorbau, Sattel, Sattelstütze, Gepäck träger, alle Bremskomponenten (speziell Bremshebel & Bremsbeläge), Beleuchtungseinrichtungen, Tretkurbel, Laufräder, Reifen und Schläuche. Richten Sie diese defekten Bauteile keinesfalls, sondern tauschen Sie sie umgehend gegen Original-Ersatzteile aus. Bruch- und Unfallgefahr!
- Verwenden Sie beim Austausch von Bauteilen ausschließlich Original-Ersatzteile, da nur diese speziell auf das E-Bike abgestimmt sind und eine einwandfreie Funktion garantieren können. Dies gilt insbesondere für sicherheitsrelevante Bauteile wie z.B.: Rahmen, Gabel, Lenker, Lenkervorbau, Sattel, Sattelstütze, Gepäckträger, alle Bremskomponenten (speziell Bremshebel & Bremsbeläge), Beleuchtungseinrichtungen, Tretkurbel, Laufräder, Reifen und Schläuche. Sollten Sie zum Austausch Fremdbauteile verwenden, so kann dies zu Beschädigungen und zum Versagen von sicherheitsrelevanten Bauteilen führen. Unfallgefahr!
ALLGEMEINE PFLEGEHINWEISE

- Achten Sie darauf, dass kein Pflegemittel, Fett oder Öl auf die Bremsbeläge, Bremsscheibe oder Reifen gelangt, da die Bremsleistung sonst vermindert werden kann bzw. die Laufräder wegrutschen können. Unfallgefahr!
- Verwenden Sie zur Reinigung nie Hochdruck- oder Dampfstrahler, da dies zu Schäden (z. B. Elektronik- und Lackschäden, Schäden durch Rostbildung in den Lagern, usw.) führen kann. Putzen Sie stattdessen das E-Bike per Hand mit warmem Wasser, einem Fahrradreinigungsmittel und einem weichen Schwamm.
- Verzichten Sie auf aggressive Reinigungsmittel, da diese sonst z. B. den Lack angreifen können. Tragen Sie nach dem Reinigen handelsübliche Fahrrad-konservierungs- und Politurmittel, speziell auch auf korrosionsgefährdete Bauteile, auf.
- Um einer Rostbildung vorzubeugen, muss das E-Bike in Gebieten mit salzhaltiger Luft (Küstennähe) in kürzeren Abständen gepflegt und zwingend mit konservierenden Pflegemitteln behandelt werden.
Reinigen Sie das E-Bike in regelmäßigen Abständen (mind. einmal jährlich oder wenn das Fahrrad verdreckt ist), um Schäden und Flugrost vorzubeugen. Insbesondere nach Regen- und Winterfahrten kann es sonst durch Spritz- oder salzhaltiges Wasser zu Rostbildungen kommen.
E-BIKE EINLAGERN
Soll das E-Bike längere Zeit nicht benutzt werden, so entnehmen Sie den Akku. Laden Sie den Akku voll auf und lagern Sie ihn in einem trockenen und kühlen Raum ein. Laden Sie ihn spätestens nach 3 Monaten für mind. 2 Stunden nach.
Reinigen und konservieren Sie das E-Bike vor dem Einlagern wie im Kapitel Wartung/Pflege beschrieben. Lagern Sie es in einem trockenen und vor großen Temperaturunterschieden geschützten Raum, da sich dies sonst negativ auf Chrom- und Metallteile auswirken kann. Stellen Sie zudem sicher, dass sowohl das E-Bike als auch der Akku vor äußeren Einflüssen geschützt sind. Eine hängende Lagerung des E-Bikes ist im Hinblick auf die Reifen zu empfehlen.
FRÜHJAHRS-CHECK
Führen Sie nach längerer Standzeit zusätzlich zu den regulären Wartungsarbeiten die im Kapitel Erste Inbetriebnahme/Kontrollen vor Fahrtbeginn beschriebenen Punkte durch. Kontrollieren Sie insbesondere die Funktion der Bremsen, der Schaltung, der Beleuchtung, den Luftdruck sowie den festen Sitz der Schrauben, Muttern und Schnellspanner. Fetten Sie, falls nötig, insbesondere auch die Kette nach.
WARTUNGSARBEITEN
Nur durch eine regelmäßige und fachgerechte Wartung kann eine optimale und gefahrlose Nutzung des Fahrrades gewährleistet werden.
Die folgenden Arbeiten sind im Rahmen der Wartung gemäß den angegebenen Intervallen des Wartungsplanes durchzuführen. Wir empfehlen die Ausführung durch eine Fachkraft mit geeignetem Werkzeug.
BEREIFUNG
Profiltiefe, Luftdruck, auf Porosität & Beschädigungen prüfen, reinigen, ggf. Luftdruck korrigieren bzw. austauschen
LAUFRAD / FELGE
Befestigung, Felgenverschleiß, Rundlauf, Lagerung auf Spiel, Felge auf Höhen-/Seitenschlag prüfen, ggf. nachziehen, einstellen bzw. austauschen
SPEICHEN
Speichenspannung prüfen, ggf. nachziehen bzw. beschädigte Speichen ersetzen
BREMSANLAGE
Einstellung, Verschleiß, Funktion und Dichtigkeit von Bremschläuchen prüfen, bewegliche Teile und Lager der Bremskomponenten sowie Bremsbowdenzüge ölen, reinigen, ggf. einstellen, verschlissene bzw. defekte Bremskomponenten austauschen
BELEUCHTUNG / REFLEKTOREN
Einstellung, Funktion, Kabel-/Steckverbindungen prüfen, ggf. einstellen bzw. austauschen
LENKER / LENKERVORBAU
Einstellung und auf festen Sitz prüfen, reinigen, ggf. einstellen
STEUERKOPFLAGER
Einstellung, Funktion, Leichtgängigkeit und auf Spiel prüfen, fetten, ggf. einstellen bzw. austauschen
SATTEL / SATTELSTÜTZE
Einstellung und auf festen Sitz prüfen, reinigen, gefederte Sattelstütze auf Spiel prüfen und nachfetten, Sattelstützrohr einfetten und ggf. einstellen, nachziehen bzw. austauschen
RAHMEN
Auf Beschädigungen (Risse & Deformierungen) prüfen, reinigen, ggf. austauschen
GABEL
Auf Beschädigungen (Risse & Deformierungen) und auf Spiel prüfen (nur Federgabel) prüfen, reinigen, Federgabel fetten ggf. austauschen
SCHALTUNG
Einstellung, Verschleiß und Funktion prüfen, reinigen, Lagerung der beweglichen Teile und Schaltbowdenzüge ölen ggf. einstellen, austauschen
KETTE
Reinigen und ggf. Kette schmieren, Kettenspannung und Verschleiß prüfen, ggf. austauschen
TRETLAGER / PEDALE / KETTENRADGARNITUR
Funktion, Lagerung auf Spiel, Verschleiß und auf festen Sitz prüfen, reinigen, ggf. einstellen, nachziehen bzw. austauschen
ELEKTR. ANTRIEBSSYSTEM
Funktion, Einstellung der Sensorik prüfen, reinigen, ggf. einstellen bzw. austauschen
SCHRAUBVERBINDUNGEN / SCHNELLSPANNER / SONSTIGE BAUTEILE / ZUBEHÖR
Einstellung, auf festen Sitz und Funktion prüfen, reinigen, ggf. einstellen, nachziehen bzw. austauschen
WARTUNGSPLAN
Die im Wartungsplan angegebenen Arbeiten beinhalten soweit erforderlich, das Reinigen, Schmieren und Einstellen des Bauteils oder den Austausch der betroffenen Komponente bei Verschleiß oder Beschädigung. Weitere Angaben zu den auszuführenden Wartungsarbeiten finden Sie im vorherigen Kapitel.
Wir empfehlen die Ausführung durch eine Fachkraft mit geeignetem Werkzeug.
| BAUTEIL INBETRIEB- | NAHME | 500 KM ODER 6 MONATE* | 1000 KM ODER 12 MONATE* | ALLE 1000 KM ODER 12 MONATE* |
| Bereifung x x x x | ||||
| Laufrad/Felge - x x x | ||||
| Speichen - x x x | ||||
| Bremsanlage x x x x | ||||
| Beleuchtung / Reflekt. x x x x | ||||
| Lenker / Lenkervorbau x x x x | ||||
| Steuerkopflager - x x x | ||||
| Sattel / Sattelstütze x x x x | ||||
| Rahmen - x x x | ||||
| Gabel | - x x x | |||
| Schaltung | x x x x | |||
| Kette | - x x x | |||
| Tretlager / Pedale / Kettenradgarnitur | - x x x | |||
| Elektr. Antriebssystem | - x x x | |||
| sonst. Bauteile / Zubehör | - x x x | |||
| Schraubverbind. / Schnellspanner | x | vor jeder Fahrt | ||
* Je nachdem, welches Ereignis (Zeit- oder Kilometerleistung) zuerst eintritt. Bei intensiver Nutzung gelten kürzere Intervalle.

Bei Schäden, die durch die Nichteinhaltung des Wartungsplanes und den entsprechenden Wartungsarbeiten entstehen, kann die Gewährleistung bzw. Garantie verweigert werden.
AUSGEFÜHRTE WARTUNGEN
Die nachfolgenden Wartungen sind gemäß dem Intervall des Wartungsplanes und den beschriebenen Wartungsarbeiten durchgeführt worden:
| 1. WARTUNG 2. WARTUNG 3. WARTUNG 4. WARTUNG | |||
| Ausgeführt am: Ausgeführt | am: Ausgeführt am: Ausgeführt am: | ||
| (Stempel/Unterschrift) | (Stempel/Unterschrift) | (Stempel/Unterschrift) | (Stempel/Unterschrift) |
| 5. WARTUNG 6. WARTUNG 7. WARTUNG 8. WARTUNG | |||
| Ausgeführt am: Ausgeführt | am: Ausgeführt am: Ausgeführt am: | ||
| (Stempel/Unterschrift) | (Stempel/Unterschrift) | (Stempel/Unterschrift) | (Stempel/Unterschrift) |
DREHMOMENTVORGABEN

- Die am E-Bike verbauten Schrauben und Muttern müssen regelmäßig (s. Wartungsplan) auf festen Sitz kontrolliert und ggf. mit der richtigen Stärke an- bzw. nachgezogen werden. Nur so kann garantiert werden, dass das Fahrrad dauerhaft den sicherheitstechnischen Anforderungen entspricht und ord- nungsgemäß funktioniert.
- Werden Schrauben und Muttern zu fest angezogen, können diese brechen. Beschädigungs- und Unfallgefahr!
- Sind Bauteile mit Drehmomentvorgaben gekennzeichnet, so müssen diese eingehalten werden.
- Die Drehmomentangaben für sonstige Schraubverbindungen gelten nicht für Justierschrauben an Schaltungs- und Bremskomponenten.

Mit Hilfe eines Drehmomentschlüssels können Sie die Anzugsdrehmomente genau einhalten.
| Laufradmuttern, hinten Laufradmuttern, vorne | 25-30 Nm 25-30 Nm | |||
| Tretkurbelarm, Stahl Tretkurbelarm, Alu | 30 Nm 30-35 Nm | |||
| Pedale 30-35 Nm | ||||
| Vorbau, Klemmschraube Lenker-Klemmbockschraube (4xM5) | 20-30 Nm 6 Nm | |||
| Bremsschuhe 5-7 Nm | ||||
| Sattelstützen-Klemmring Sattelkloben | 8-12 Nm 18-22 Nm | |||
| Sonstige Schraubverbindungen: | ||||
| Größe / Festigkeitsklasse 5,6 | 6,8 8,8 10,9 | |||
| M3 0,7 Nm 0,9 Nm 1,2 Nm 1 | 7 Nm | |||
| M4 1,7 Nm 2,1 Nm 2,8 Nm 4 | 1 Nm | |||
| M5 3,4 Nm 4,3 Nm 5,5 Nm 8 | 1 Nm | |||
| M6 5,9 Nm 7,3 Nm 9,6 Nm 1 | 4 Nm | |||
| M8 14,3 Nm 17,8 Nm 23 Nm | 34 Nm | |||
FEHLERBEHEBUNG
| Fehler Ursache Behebung | ||
| Steuerdisplay ist nach dem Einschalten ohne Funktion | Akku ist leer | Akku vollständig aufladen |
| Akku defekt | Akku austauschen | |
| Steuerdisplay defekt | Steuerdisplay austauschen | |
| Akku ausgeschaltet | Akku einschalten (nur bei Modellen mit EIN-/AUS-Schalter am Akku)) | |
| Maximalleistung wird nicht gehalten oder Steuerdisplay reagiert nicht | Akku ist fast leer | Akku vollständig aufladen |
| Steckkontakte gelöst | Steckverbindungen vom Akku bis zum Motor prüfen | |
| Kabelbaum defekt | Kabelbaum austauschen | |
| Steuerdisplay defekt | Steuerdisplay austauschen | |
| Motor läuft trotz richtiger Bedienung nicht | Akkukabel gelöst | Akkukabel prüfen |
| Stromunterbrecher im Bremshebel ausgefallen | Kabelkontakte prüfen bzw. Bremshebeleinheit austauschen | |
| Motorkabelstecker gelöst | Steckkontakt prüfen/ wiederherstellen | |
| Geringe Reichweite trotz voll geladenem Akku | Starke Beanspruchung durch z.B. Zuladung, Steigung, Ge-genwind, usw. | Eigenen Treteinsatz erhöhen |
| Reifendruck zu gering | Reifendruck erhöhen | |
| Akku zu alt | Akku austauschen | |
| Akku defekt | Akku austauschen | |
| Umgebungstemperatur nied-rig (< 5°C) | Eigenen Treteinsatz erhöhen | |
| Felgenbremse schleift | Bremse neu einstellen | |
| Ladegerät lädt Akku nicht | Steckkontakte gelöst | Steckverbindungen vom Akku und Ladegerät prüfen |
| Akku defekt | Akku austauschen | |
| Ladegerät defekt | Ladegerät austauschen | |
| Ladestandanzeige am Akku leuchtet nicht | Fehlbedienung | Knopf der Akku-Ladestand-anzeige drücken |
| Akku ist leer | Akku vollständig aufladen | |
| Akku ist defekt | Akku austauschen | |
| Beleuchtung funktioniert nicht | Fehlbedienung | Scheinwerfer einschalten |
| Kabel defekt | Kabel austauschen | |
| Steckkontakte gelöst | Steckkontakte zusammenstecken | |
| LED defekt | Beleuchtung austauschen | |
| Gänge schalten nicht sauber oder lassen sich nicht einlegen | Schaltung falsch eingestellt | Schaltung neu einstellen |
| Schaltkomponente defekt | Defekte Schaltkomponente austauschen | |
| Ungewöhnliche Geräusche treten während der Fahrt auf | Kette nicht ausreichend geschmiert | Kette schmieren |
| Kette zu stramm gespannt | Kette neu spannen | |
| Tretkurbelbefestigung nicht fest angezogen | Tretkurbelbefestigung nachziehen | |
| Vorbau-/Lenkerschrauben nicht fest angezogen | Vorbau-/Lenkerschrauben nachziehen | |
| Bremsleistung lässt nach | Bremsbeläge sind abgenutzt | Bremsbeläge austauschen |
| Bremse falsch eingestellt | Bremse neu einstellen | |
| Bremse bei Dauerbelastung zu heiß gelaufen (z.B. lange Bergabfahrt) | Alle Bremsen abwechselnd benutzten |
FEHLER-CODES
Folgende Fehler-Codes (ERROR) können bei einer Störung am e-novation-Steuerverdisplay angezeigt werden:
| Fehler-Code | Fehler Behebung | |
| 04 Steuerungs-Fehler 1. Antriebssystem ausschalten | ||
| 05 | 2. Akku herausnehmen und wieder einsetzen3. Antriebssystem einschaltenSollte der Fehler weiterhin angezeigt werden, kontaktieren Sie den Kundendienst. | |
| 06 Unterspannungs-Schutz Antriebssystem ausschalten und Kundendienst kontaktieren | ||
| 07 Überspannungs-Schutz | ||
| 08 Motor-Störung 1. Antriebssystem ausschalten | ||
| 09 | 2. Steck-Kontakte prüfen3. Akku herausnehmen und wieder einsetzen4. Antriebssystem einschaltenSollte der Fehler weiterhin angezeigt werden, kontaktieren Sie den Kundendienst. | |
| 10 Controller-Temperatur zu hoch | 1. Antriebssystem ausschalten2. Antriebssystem nach frühestens 30 Min. wieder einschaltenSollte der Fehler weiterhin angezeigt werden, kontaktieren Sie den Kundendienst. | |
| 11 Sensorik-Störung 1. Antriebssystem ausschalten | ||
| 12 | 2. Akku herausnehmen und wieder einsetzen3. Antriebssystem einschaltenSollte der Fehler weiterhin angezeigt werden, kontaktieren Sie den Kundendienst. | |
| 13 Akku-Temperatur zu hoch 1. Antriebssystem ausschalten | ||
| 14 Sensorik-Störung | 1. Antriebssystem ausschalten | 2. Prüfen, ob die Speichenmagnete zum Sensor zeigen und ggf. korrigieren3. Akku herausnehmen und wieder einsetzen4. Antriebssystem einschalten.Sollte der Fehler weiterhin angezeigt werden, kontaktieren Sie den Kundendienst. |
| 21 Geschwindigkeitssensor-Störung | ||
| 22 Kommunikationsfehler(BMS) Antriebssystem ausschalten und Kundendienstkontaktieren | kontaktieren | |
| 30 Kommunikationsfehler | ||
ENTSORGUNG
E-BIKE ENTSORGEN (OHNE AKKU)
Das E-Bike darf am Ende der Lebensdauer nicht in den normalen Haushaltsabfall gelangen. Es muss stattdessen an einem Sammelpunkt für das Recycling von elektrischen und elektronischen Geräten abgegeben werden. Der Akku muss hierbei dem E-Bike zuvor entnommen und separat entsorgt werden

Die Werkstoffe sind gemäß ihrer Kennzeichnung wiederverwertbar. Mit der Wiederverwendung, der stofflichen Verwertung oder anderen Formen der Verwertung von Altgeräten, leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Schutze unserer Umwelt. Erfragen Sie bei der Stadt-/Gemeindeverwaltung die für Sie zuständige Entsorgungsstelle.
AKKU ENTSORGEN
Akkus gehören nicht in den Hausmüll. Als Verbraucher sind Sie gesetzlich verpflichtet, gebrauchte Batterien und Akkus zurückzugeben. Zur Entsorgung wenden Sie sich an unsere Service-Hotline (s. Kapitel Gewährleistung).

Li-Ion = Akku enthält Lithium-Ionen
VERPACKUNGS-RECYCLING
Das Verpackungsmaterial ist teilweise wiederverwertbar. Entsorgen Sie die Verpackung umweltgerecht und führen Sie sie der Wertstoffsammlung zu. Entsorgen Sie sie bei einer öffentlichen Sammelstelle. Erfragen Sie bei der Stadt-/Gemeindeverwaltung die für Sie zuständige Entsorgungsstelle.

GEWÄHRLEISTUNG & GARANTIE
1. GEWÄHRLEISTUNG
Gewährleistungsansprüche können Sie innerhalb eines Zeitraumes von maximal 2 Jahren, gerechnet ab Kaufdatum, erheben. Die Gewährleistung ist auf die Reparatur oder Austausch des beschädigten Bauteils / Fahrrades beschränkt und erfolgt nach unserer Wahl. Unsere Gewährleistung ist für Sie stets kostenlos. Sie gilt jedoch nicht, wenn andere Mängel als Material- und Verarbeitungsfehler festgestellt werden.
GARANTIE AUF RAHMEN-/GABEL-BRUCH
Auf den Rahmen und die Gabel wird eine 10-jährige Garantie auf Bruchsicherheit gegeben. Die Garantie beginnt ab dem Kaufdatum. Im Falle eines Gabel- oder Rahmenbruches bieten wir Ihnen gegen Vorlage des Kaufbeleges den Umtausch des E-Bikes oder eine Gutschrift, abzüglich einer Nutzungspauschale, an. Die Höhe der Nutzungspauschale richtet sich nach dem Zeitraum, seit dem Sie das E-Bike gekauft haben. Die Garantie gilt nicht, wenn andere Mängel als Material- und Verarbeitungsfehler festgestellt werden.
GARANTIE AUF AKKU
Wir gewähren eine Garantie von 12 Monaten auf die ordnungsgemäße Funktion des Akkus. Die Garantie beginnt ab dem Kaufdatum. Die Garantieleistung ist auf die Reparatur oder den Austausch des Akkus beschränkt und erfolgt nach unserer Wahl. Die Garantieleistung ist für Sie stets kostenlos. Die Garantie gilt nicht, wenn andere Mängel als Material- und Verarbeitungsfehler festgestellt werden. Verschleißbedingte Veränderungen, wie z.B. Kapazitätsminderungen, sind ausdrücklich von der Garantie ausgenommen.
- Der Anspruch auf Gewährleistung bzw. Garantie muss durch Vorlage der Kaufquittung vom Käufer nach gewiesen werden.
- Die Untersuchung der Störung und ihrer Ursachen erfolgt stets durch unseren Kundendienst. Die im Rahmen der Gewährleistung oder Garantie ausgetauschten Bauteile gehen in unser Eigentum über.
- Bei berechtigtem Gewährleistungs- bzw. Garantieanspruch gehen die Kosten des Versandes und die Kosten des Aus- und Ein baus zu unseren Lasten.
- Wenn das Fahrrad von Dritten oder durch Einbau fremder Teile verändert worden ist bzw. eingetretene Mängel in ursprünglichem Zusammenhang mit der
Veränderung stehen, erlischt der Gewährleistungs- und Garantieanspruch. Ferner erlischt er, wenn die in der Bedienungsanleitung gemachten Vorschriften über die Behandlung und Benutzung des Fahrrades nicht befolgt worden sind. Dies betrifft insbesondere die Bestimmungsgemäße Verwendung, sowie die Pflege- und Wartungsanweisungen.
- Nicht eingeschlossen in die Gewährleistung bzw. Garantie sind:
- Bauteile, die dem Verschleiß, Verbrauch oder der Abnutzung unterliegen (ausgenommen eindeutiger Material- bzw. Herstellungsfehler), wie z. B.
- Reifen - Leuchtmittel - Sattel
- Bremsbauteile - Ständer - Akku/Batterie
- Kette - Zahnkränze - Griffe/Bezüge
- Sicherung - Schaltungsritzel - Aufkleber/Dekore
- Kabel - Bowdenzüge - usw.
- Schäden, die zurückzuführen sind auf:
- die Nichtverwendung von Original-Ersatzteilen.
- den unsachgemäßen Einbau von Bauteilen des Käufers oder Dritten.
- Schäden, die durch Steinschlag, Hagel, Streusalz, Industrieabgase, mangelnde Pflege, ungeeignete Pflegemittel, usw. entstanden sind.
- Verbrauchsmaterial, das nicht in Zusammenhang mit Reparaturarbeiten an anerkannten Störungen steht.
- alle Wartungsarbeiten oder sonstige Arbeit, die durch Abnutzung, Unfall oder Betriebsbedingungen so wie Fahren unter Nichtbeachtung der Herstellerangaben entstehen.
- alle Vorkommnisse, wie Geräuschentwicklung, Schwingungen, Farbveränderungen, Abnutzung, usw., die die Grund- und Fahreigenschaften nicht beeinträchtigen.
- Kosten für Wartungs-, Überprüfungs- und Säuberungsarbeiten.
-
Der Anspruch auf Gewährleistung bzw. Garantie berechtigt den Kunden, nur die Beseitigung des Mangels zu verlangen. Ansprüche auf Rückgabe oder Minderung des Kaufpreises gelten erst nach Fehlschlägen der Nachbesserung. Der Ersatz eines mittelbaren oder unmittelbaren Schadens wird nicht gewährt.
-
Durch eine ausgeführte Gewährleistung bzw. Garantie wird die Gewährleistungs- bzw. Garantiedauer weder erneuert noch verlängert. Die Geltendmachung nach Ablauf des Zeitraumes ist aus geschlossen.
-
Andere als die vorstehend aufgeführten Abmachungen sind nur dann gültig, wenn sie vom Hersteller schriftlich bestätigt sind.
-
Sollten Sie mit dem von Ihnen erworbenen Fahrrad ein technisches Problem haben, stehen Ihnen unsere Kundendienstmitarbeiter zur Verfügung:
DE
Prophete GmbH u. Co. KG
Lindenstraße 50
D-33378 Rheda-Wiedenbrück
Sitz: Deutschland
Telefon: 052 42 / 41 08 930
Telefax: 052 42 / 41 08 72
E-Mail: service@prophete.de
Web: www.prophete.de
Sollte unser Service-Techniker feststellen, dass es sich nicht um einen Gewährleistungs- bzw. Garantiefall handelt, müssen wir Ihnen die Einsatzkosten berechnen.
Prüfen Sie deshalb im Vorfeld, ob der Schaden nicht durch Selbstverschulden oder aufgrund von mangelnder Pflege bzw. Wartung entstanden ist. Gerne können Sie dies mit unserem Kundendienst vorab (z.B. per E-Mail und Foto vom defektem Bauteil) klären.
STICHWORTVERZEICHNIS
Allgemeine Sicherheitshinweise S. 3, 9, 10
Anfahrhilfe S. 23, 24
Anhänger S. 8, 10, 39, 40
Bauteilbenennung S. 7
Bestimmungsgemäße Verwendung S. 6
Diebstahlschutz S. 40
Drehmomentvorgaben S. 47
E-Bike-Pass S. 59
EG-Konformitätserklärung S. 2
Entsorgung S. 52
Fehlerbehebung S. 48, 49
Fehler-Codes S. 50, 51
Frühjahrscheck S. 42
Gangschaltung S. 7, 11, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 40, 41, 42, 44, 45, 47, 49, 54
Garantie/Gewährleistung S. 53, 54, 55
Gepäckträger S. 8, 10, 39, 41
Inbetriebnahme S. 11
Kennzeichnung wichtiger Hinweise S. 6 Kette S. 11, 37, 38, 42, 44, 45, 49, 54
Kettenspannung S. 38
Kleidung S. 9
Kindersitz S. 8, 10, 38
Kontrollen vor Fahrtbeginn S. 11
Kundendienst S. 55
Ladegerät S. 7, 8, 11, 26, 27, 49
Lagerung S. 28, 42
Maximal zulässiges Gesamtgewicht S. 8, 10, 39
Reflektionsstreifen S. 9, 30
Reichweite S. 8, 21, 25, 40, 48
Reinigung S. 25, 37, 42
Schlauch S. 7, 10, 29, 41
Serien-Nummern S. 3
Technische Daten S. 8
Zeichenerklärung S. 6
Mit dem E-Bike Pass kann das E-Bike im Falle eines Diebstahls gegenüber der Polizei oder der Versicherung eindeutig beschrieben werden. Füllen Sie den E-Bike Pass deshalb gleich nach dem Kauf vollständig aus und bewahren Sie ihn gut auf.

bar
| Term | Value | | :--- | :--- | | RAHMEN-NR.* | 100 | | MODELL | 100 | | TYP Damen-E-Bike | 20 | | MOTOR Mittelmotor | 20 | | GRÖSSE 28" | 20 | | FARBE | 60 | | GANGSCHALTUNG | 40 | | Typ/Anzahl Gänge | 70 | | BESondere AUSSTATTUNG | 20 | | EIGENTÜMER | 100 | | VERKÄUFER | 100 | | KAUFDATUM | 40 |* = Die Rahmen-Nr. befindet sich auf dem Gabelschaftrohr (hinter dem Scheinwerfer).

prophete
keep moving
Prophete GmbH u. Co. KG
Postfach 2124 • 33349 Rheda-Wiedenbrück
Lindenstraße 50 • 33378 Rheda-Wiedenbrück
www.prophete.de
Druckfehler, Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten.
Nachdruck verboten. Stand 01/2016
990721-03 Originalbetriebsanleitung

Rad fahren bewegt.
Pre Fahrad ist eine Initiative des Zweerad-Industrie-Verbandes
Prophete unterstützt die Initiative „Pro Fahrrad“.
Weitere Informationen unter: www.pro-fahrrad.de