B 5.61 - Ofen Imperial - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG B 5.61 Imperial
GEBRAUCHS- UND MONTAGEANWEISUNG

Herde
HX 4.61 / HX 5.61
Backöfen
B 4.61 / B 5.61

Gerätebeschreibung 4
Zubehör 5
Backblech, Fettpfanne und Rost 5
Fettfilter 5
Ihr Beitrag zum Umweltschutz 6
Sicherheitshinweise und Warnungen 7
Vor dem ersten Benutzen 11
Systeme im Backofen 12
Backofen bedienen 13
Bedienelemente 13
Backofenfunktion wählen 13
Temperatur einstellen 14
Backofen benutzen 14
Backofenfunktion „Schnellaufheizen 🖱️“ nutzen 15
Backofen vorheizen 15
Fertiggerichte garen 15
Backen 16
Backtabelle 18
Braten 20
Brattabelle....22
Auftauen 23
Garen 24
Garen von Fertiggerichten 25
Beispiele für Fertiggerichte. 26
Einkochen 27
Grillen 28
Grilltabelle 30
Reinigung und Pflege 31
Gerätefront, Bedienelemente. 31
Zubehör 31
Garraum 32
Beschichtungen im Garraum 32
Emaillierungen reinigen 33
Gerätetür abnehmen.... 34
Gerätetür einsetzen. 36
Aufnahmegitter herausnehmen. 37
Rückwand herausnehmen 37
Oberhitze-Heizkörper absenken und Deckenblech herausnehmen ..... 38
Störungen – Was tun? 39
Kundendienst 44
Sonderzubehör 45
Gerät elektrisch anschließen 47
Herd einbauen 49
Backofen einbauen 50

①Kochstellenknebel links vorn und hinten *
②Kontrollleuchte für die Kochstellen *
③Knebel für die Backofenfunktionen
④Temperaturknebel
⑤Kontrollleuchte für die Backofenbeheizung
⑥Kochstellenknebel rechts hinten und vorn *
Garraum
⑦Heizkörper für Oberhitze und Grillen
⑧Ansaugöffnung für das Gebläse
⑨ Aufnahmegitter mit den Einschubebenen 1, 2, 3, 4
⑩Gerätetür
* je nach Modell
Zubehör
Nachfolgend ist das mitgelieferte Zubehör aufgeführt.
Weiteres Zubehör erhalten Sie über Ihren Fachhändler oder den Kundendienst. Informationen über dieses Sonderzubehör finden Sie im gleichnamigen Kapitel.
Backblech, Fettpfanne und Rost
Backblech, Fettpfanne und Rost sind mit einer Kippsicherung versehen, die verhindert, dass sie ganz heraus-rutschen, wenn sie nur teilweise heraus-gezogen werden sollen.

Achten Sie daher beim Einschieben immer darauf, dass sich die Kippsi-cherung hinten befindet.
Nur durch Anheben können Sie Backblech, Fettpfanne und Rost aus dem Backofen nehmen.
Fettfilter
Der Fettfilter muss vor der Ansaug- öffnung des Gebläses angebracht werden:
- bei „Heißluft ☒“ zum Braten auf dem Rost und im offenen Topf oder Bräter.
- beim „Umluftgrillen ☐“.

Die von der Umluft mitgerissenen Fetttröpfchen werden im Fettfilter aufgefangen. Der Garraum und der Raum hinter der Backofenrückwand bleiben dadurch sauberer.
Beim Backen den Fettfilter nicht einsetzen. Die Backzeit verlängert sich dadurch.
Kochfeld
Die Bedienung und den Einbau entnehmen Sie bitte der separaten Gebrauchsanweisung, die dem Kochfeld beiliegt.
Entsorgung der Transportverpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recyclebar.
Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.
Entsorgung des Altgerätes
Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Geben Sie deshalb Ihr Altgerät entweder über Ihren Händler oder über das öffentliche Sammel-system in den Materialkreislauf zurück.
Bitte sorgen Sie dafür, dass das Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird.
Hierüber informiert Sie die Gebrauchsanweisung unter der Rubrik „Sicherheitshinweise und Warnungen“.
Dieses Gerät entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen.
Lesen Sie die Gebrauchsanweisung aufmerksam durch, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Sie enthält wichtige Hinweise für den Einbau, die Sicherheit, den Gebrauch und die Wartung des Gerätes. Dadurch schützen Sie sich und verhindern Schäden am Gerät.
Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung auf, und geben Sie sie einem eventuellen Nachbesitzer weiter!
Bestimmungsgemäße Verwendung

Benutzen Sie das Gerät ausschließlich im Haushalt zum
Backen, Braten, Auftauen, Garen, Einkochen, Trocknen und Grillen von Lebensmitteln.
Andere Anwendungsarten sind unzulässig und möglicherweise gefährlich. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch bestimmungswidrigen Gebrauch oder falsche Bedienung verursacht werden.
Technische Sicherheit
Vergleichen Sie vor dem Anschließen des Gerätes unbedingt die
Anschlussdaten (Spannung und Frequenz) auf dem Typenschild mit denen des Elektronetzes.
Diese Daten müssen unbedingt übereinstimmen, damit keine Schäden am Gerät auftreten. Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Elektroinstallateur.
Die elektrische Sicherheit des Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn es an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung vorhanden ist. Lassen Sie im Zweifelsfall die Hausinstallation durch einen Fachmann überprüfen.
Der Hersteller kann nicht verantwortlich gemacht werden für Schäden, die durch einen fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden (z. B. elektrischer Schlag).
Benutzen Sie das Gerät nur im eingebauten Zustand, damit keine elektrischen Bauteile berührt werden können.
Öffnen Sie auf keinen Fall das Gehäuse des Gerätes.
Eventuelles Berühren spannungsführender Anschlüsse sowie Verändern des elektrischen und mechanischen Aufbaus gefährden Sie und führen möglicherweise zu Funktionsstörungen des Gerätes.
Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen dürfen nur qualifizierte Fachleute durchführen. Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die der Hersteller nicht haftet.
Das Gerät ist nur dann elektrisch vom Netz getrennt, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
– die Sicherungen der Hausinstallation ausgeschaltet sind,
– die Schraubsicherungen der Hausinstallation ganz herausgeschraubt sind,
– die Netzanschlussleitung vom Elektronetz getrennt ist.
Ziehen Sie bei Geräten mit Netzstecker nicht an der Anschlussleitung, sondern am Stecker, um das Gerät vom Netz zu trennen.
Der Anschluss des Gerätes an das Elektronetz darf nicht über ein Verlängerungskabel erfolgen. Verlängerungskabel gewähren nicht die nötige Sicherheit des Gerätes (z. B. Überhitzungsgefahr).
Der Einbau und die Montage dieses Gerätes an nichtstationären Aufstellungsorten (z. B. Schiffe) dürfen nur von Fachbetrieben / Fachleuten durchgeführt werden, wenn sie die Voraussetzungen für den sicherheitsgerechten Gebrauch dieses Gerätes sicherstellen.
Gebrauch
Vorsicht! Verbrennungsgefahr! Im Kochstellen- und Backofenbereich entstehen hohe Temperaturen!
Hindern Sie Kinder daran, das Gerät während des Betriebes zu berühren. Die Haut von Kindern reagiert empfindlicher auf hohe Temperaturen als die von Erwachsenen. Das Gerät erwärmt sich an der Tür-scheibe, am Wrasenaustritt und an der Bedienblende.
Ebenfalls können sich Kinder durch Herunterziehen von Töpfen oder Pfannen verbrennen.
Backofen
Verwenden Sie Topfhandschuhe beim Einschieben oder Herausnehmen von heißem Gargut sowie beim Hantieren im heißen Garraum.
Beim Betrieb mit Ober- und Unterhitze oder beim Grillen erhitzt sich der im Berührungsbereich befindliche obere Heizkörper sehr stark. Verbrennungsgefahr!
Senken Sie zum Reinigen der Backofendecke nur dann den Heizkörper ab, wenn er kalt ist. Verbrennungsgefahr!
Drücken Sie den Heizkörper nicht mit Gewalt herunter. Durch Gewalteinwirkung kann der Heizkörper beschädigt werden
Benutzen Sie kein Geschirr aus Kunststoff. Es schmilzt bei hohen Temperaturen. Der Backofen kann beschädigt werden.
Kochen Sie keine Dosen im Backofen ein. Es entsteht ein Überdruck. Die Dosen können platzen. Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!
Schieben Sie auf dem Backofenboden keine Gegenstände, wie z. B. Töpfe und Pfannen, hin und her. Die Oberfläche des Bodens kann beschädigt werden.
Stellen oder setzen Sie sich nicht auf die geöffnete Gerätetür, und stellen Sie keine schweren Gegenstände darauf ab. Das Gerät kann beschädigt werden. Die Belastbarkeit der Gerätetür beträgt maximal 10 kg.
Halten Sie die Gerätetür zum Schließen stets am Griff fest, bis sie geschlossen ist. Die Tür kann ansonsten direkt bis zum Anschlag zufallen und unter ungünstigen Umständen beschädigt werden. Achten Sie auch darauf, dass nichts zwischen Tür und Backofen eingeklemmt wird.
Decken Sie Speisen stets zu, wenn Sie sie im Backofen aufbewahren. Die Feuchtigkeit der Speisen kann zu Korrosion im Gerät führen. Außerdem vermeiden Sie das Austrocknen der Speisen.
Backen Sie Tiefkühl-Kuchen oder Pizza auf dem Rost mit aufgelegtem Backpapier und nicht auf dem Backblech oder der Fettpfanne. Letztere können sich so stark verziehen, dass sie im heißen Zustand nicht entnommen werden können. Jedes weitere Benutzen bringt einen erneuten Verzug mit sich. Tiefkühlprodukte wie Pommes Frites, Kroketten oder ähnliches können auf
dem Backblech oder der Fettpfanne gegart werden.
Gießen Sie nie Wasser auf Backblech, Fettpfanne oder direkt in den Backofenraum, solange die Oberflächen noch heiß sind. Der dabei entstehende Wasserdampf kann zu schweren Verbrühungen führen, und das Email kann durch den Temperaturwechsel beschädigt werden.
Legen Sie niemals bei „Ober- und Unterhitze ☐“ und „Schnellaufheizen ☐“ den Backofenboden mit Alu-Folie aus. Stellen Sie auch keine Pfannen, Töpfe, Backbleche oder Fettpfannen auf den Backofenboden.
Achten Sie beim Einschieben einer Fettpfanne anderen Fabrikats darauf, dass der Abstand zwischen Unterkante Fettpfanne und Backofenboden mindestens 6 cm beträgt.
Werden diese Hinweise nicht beachtet, wird die Unterhitze blockiert. Dadurch kann das Email des Backofenbodens reißen oder abplatzen.
Im Handel werden Verkleidungen aus Alu-Folie angeboten, die den Backofenraum vor Verschmutzungen schützen und den Reinigungsaufwand verringern sollen. Beim Einsatz solcher Folien verändern sich die Back- und Bratergebnisse erheblich. Gleichzeitig kann auch das Gerät beschädigt werden (z. B. durch Wärme-stau).
Allgemein
Lassen Sie das Gerät bei Arbeiten mit Ölen und Fetten nicht unbeaufsichtigt. Öle und Fette können sich bei Überhitzung entzünden. Brandgefahr!
Benutzen Sie das Gerät nicht zum Beheizen von Räumen. Durch die hohe Temperaturentwicklung im Backofen können leicht entzündbare Gegenstände in der Nähe zu brennen beginnen.
Sorgen Sie dafür, dass die Speisen immer ausreichend erhitzt werden. Die erforderliche Zeit hängt von vielen Faktoren ab, wie z. B. von der Ausgangstemperatur, der Menge, der Art und Beschaffenheit der Speise, von Rezeptänderungen.
Eventuell vorhandene Keime in den Speisen werden nur bei einer ausreichend hohen Temperatur (> 70 °C) und bei einer ausreichend langen Zeit (> 10 Min.) abgetötet. Wenn Sie Zweifel haben, ob die Speise genügend erhitzt wird, wählen Sie eine etwas längere Zeit.
Es ist außerdem wichtig, dass die Temperatur in der Speise gleichmäßig verteilt ist. Wenden Sie die Speise oder rühren Sie sie um.
Achten Sie beim Benutzen einer Steckdose in Backofennähe darauf, dass die Anschlussleitung des jeweiligen Elektrogerätes nicht von der heißen Gerätetür eingeklemmt wird. Die Isolierung der Anschlussleitung kann beschädigt werden. Stromschlaggefahr!
Verwenden Sie zum Reinigen des Gerätes auf keinen Fall ein Dampf-Reinigungsgerät.
Der Dampf kann an spannungsführende Teile gelangen und einen Kurzschluss verursachen.
Verwendung alkoholischer Getränke zum Backen oder Braten:
Zur Zubereitung von Lebensmitteln im Backofen werden vielfach alkoholische Getränke, wie Rum, Cognac, Wein, etc. verwendet.
Der Alkohol verdampft durch die hohen Temperaturen.
Beachten Sie, dass der Dampf sich unter ungünstigen Umständen an heißen Heizkörpern entzünden kann.
Entsorgung des Altgerätes
Ausgediente Geräte unbrauchbar machen. Dazu den Netzstecker ziehen und die Anschlussleitung durchtrennen. Lassen Sie bei Geräten mit Festanschluss das Anschlusskabel von einem Fachmann aus der Netzanschlussdose entfernen.
Sie verhindern damit, dass ein Missbrauch mit den Geräten getrieben wird.
Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die infolge von Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und Warnungen verursacht werden.
Gerät reinigen
■ Den Garraum mit warmem Wasser, dem ein mildes Reinigungsmittel zugegeben ist, reinigen und mit einem sauberen Tuch trocknen.
Die Gerätetür erst schließen, wenn der Garraum trocken ist.
■ Das Zubehör spülen.
Beim ersten Aufheizen neuer Geräte
kann ein unangenehmer Geruch entstehen. Bei hohen Temperaturen verschwindet der Geruch schneller.
Betreiben Sie deshalb den leeren Backofen mindestens 1 Stunde:
■ Die Funktion „Heißluft ☒“ wählen.
■ Mit dem Temperaturknebel die höchste Temperatur einstellen.
Sorgen Sie während dieser Zeit für eine gute Belüftung des Raumes.
Heißluft
Diese Backofenfunktion arbeitet mit heißem Luftstrom.
Das Gebläse an der Rückwand saugt die Luft aus dem Garraum an, führt sie über den ringförmigen Heizkörper und bläst die erhitzte Luft durch die Öffnungen in der Rückwand wieder zurück.
Da die Hitze sofort das Nahrungsmittel erreicht, ist ein Vorheizen des Backofens nur in wenigen Ausnahmen (dunkle Brotteige, ...) erforderlich.
Bei Heißluft kann in mehreren Ebenen gleichzeitig gebacken und gebraten werden.
Aufgrund des Luftstromes wird bei dieser Backofenfunktion mit niedrigeren Temperaturen gearbeitet als bei Ober- und Unterhitze.
Schnellaufheizen
Bei dieser Backofenfunktion werden Grill- und Unterhitzeheizkörper und das Gebläse gleichzeitig eingeschaltet, um das Gerät möglichst rasch auf die gewünschte Temperatur aufzuheizen. Sobald die Kontrollleuchte für die Backofenbeheizung erlischt, ist die eingestellte Temperatur erreicht, und die gewünschte Backofenfunktion kann eingestellt werden.
Ober- und Unterhitze
Bei dieser konventionellen Backofenfunktion wird die Wärme von oben und unten an das Nahrungsmittel herangeführt.
Grill
Der Grillheizkörper wird durch seine hohe Heizleistung wenige Minuten nach dem Einschalten rotglühend und erzeugt die zum Grillen erforderliche Infrarotstrahlung.
Den Grillheizkörper ca. 5 Minuten bei geschlossener Gerätetür vorheizen.
Umluftgrillen
Beim Umluftgrillen verteilt das Gebläse an der Rückwand die Hitze des Grillheizkörpers auf das gesamte Brat- oder Grillgut. Die Temperatureinstellung ist niedriger als beim herkömmlichen Grillen.
Bedienelemente
Die Bedienelemente des Backofens bestehen aus dem Knebel für die Backofenfunktionen und dem Temperaturknebel.
Backofenfunktion wählen

Den Funktionsknebel drehen Sie
- rechtsherum, um die Funktionen „Schnellaufheizen 📁“, „Heißluft 🔒“ oder „Umluftgrillen 🔒“ einzustellen.
- linksherum, um die Funktionen „Beleuchtung ☎“, „Ober- und Unterhitze ☐“ und „Grill ☑“ einzustellen.
Den Funktionsknebel nur jeweils rechts- oder linksherum drehen. Die Drehung um 360° ist nicht möglich; der Funktionsknebel wird zerstört.
- Beleuchtung ☐ Zum separaten Einschalten der Gar- raumbeleuchtung.
- Ober- und Unterhitze ☐ Zum Backen / Braten von traditionellen Rezepten, Soufflé.
- Grill 📌 Zum Grillen von flachem Grillgut wie Kotelett, Steak, Geflügel, Schaschlik. Gegrillt wird bei geschlossener Gerätetür.
- Schnellaufheizen 🚠 Zur Verkürzung der Aufheizzeiten des Gerätes, zum Vorheizen. Für die Zubereitung von Fertig- gerichten.
- Heißluft ☒ Zum gleichzeitigen Backen / Garen auf mehreren Ebenen.
- Umluftgrillen Zum Braten und Grillen von Lebensmitteln mit größerem Durchmesser, z. B. Rollbraten, Geflügel. Gegrillt wird bei geschlossener Gerätetür.
Temperatur einstellen

text_image
50 100 150Mit dem Temperaturknebel stellen Sie stufenlos die Temperaturen für die Zubereitungen ein.
Den Temperaturknebel nur rechts- herum maximal bis zum Anschlag und wieder zurückdrehen. Er wird sonst zerstört.
Sobald eine Temperatur eingestellt wird, leuchtet die Kontrollleuchte für die Backofenbeheizung. Sie leuchtet immer dann, wenn der Backofen heizt.
Ist die gewählte Temperatur erreicht, schaltet sich die Heizung ab. Sobald die Temperatur jedoch unter den eingestellten Wert sinkt, schaltet sich die Heizung wieder ein.
Backofen benutzen
■ Das Gargut in den Backofen geben.
■ Den Funktionsknebel auf die gewünschte Backofenfunktion drehen.
■ Mit dem Temperaturknebel die erforderliche Temperatur einstellen.
Nach dem Garvorgang das Gargut aus dem Ofen nehmen.
Backofenfunktion „Schnellaufheizen 🔊“ nutzen
Die Backofenfunktion „Schnellaufheizen 🔊“ können Sie nutzen, um
– den Backofen vorzuheizen.
– um Fertiggerichte zu garen.
Backofen vorheizen
Der Backofen ist nur in einigen Fällen vorzuheizen.
Bei Heißluft
– zum Backen von dunklen Brotteigen.
Bei Ober- und Unterhitze
– zum Backen von Kuchen / Gebäck mit kurzer Backzeit (bis ca. 30 Minuten),
– zum Backen von empfindlichen Teigen,
– zum Backen von dunklen Brotteigen.
Bei einigen Gerichten, wie Biskuit oder Kleingebäck, während der Aufheizphase nicht die Backofenfunktion „Schnellaufheizen 🔒“ einsetzen.
Hierzu:
■ Den Funktionsknebel auf „Schnellaufheizen 🔊“ drehen.
■ Mit dem Temperaturknebel die erforderliche Temperatur einstellen.
Die Backofenbeheizung startet.
■ Nachdem die Kontrollleuchte für die Backofenbeheizung zum ersten Mal erloschen ist, auf die gewünschte Backofenfunktion umschalten, und das Gargut in den Backofen geben.
Fertiggerichte garen
Die Backofenfunktion „Schnellaufheizen 🔍“ ist für das Garen von Fertiggerichten geeignet, siehe gleichnamiges Kapitel.
Die Backofenfunktion „Schnellaufheizen 🔒“ ist jedoch für herkömmliche Back- und Garvorgänge nicht geeignet.
Zum Backen empfehlen wir:
- Heißluft
- Ober- und Unterhitze
Backform
Beachten Sie bei der Wahl des Beheizungssystems das Material der Backform, um ein optimales Backergebnis zu erzielen.
Heißluft
Sie können jede Backform aus temperaturbeständigem Material einsetzen.
Ober- und Unterhitze
Hier verwenden Sie bitte matte und dunkle Backformen aus Schwarzblech, dunklem Email, aus nachgedunkeltem Weißblech und mattem Aluminium sowie Formen aus hitzebeständigem Glas oder beschichtete Formen. Verwenden Sie möglichst keine hellen Backformen aus blankem Material. Sie reflektieren die Wärmestrahlung des Backofens. Dadurch kann die Wärme das Backgut schlechter erreichen; es ergibt eine ungleichmäßige oder schwache Bräunung in der Form und die Backzeit kann sich verlängern. Unter ungünstigen Umständen wird das Backgut auch nicht richtig gar.
Heißluft
Sie können in mehreren Ebenen gleichzeitig backen. Wir empfehlen:
1 Blech = Einschubebene 1
2 Bleche = Einschubebene 1 + 3
3 Bleche = Einschubebene 1, 2 + 4
Backen Sie nicht gleichzeitig mehr als 2 Bleche mit feuchtigkeitshaltigem Gebäck, Kuchen oder Brot.
Achten Sie darauf, dass sich der Fettfilter nicht vor der Ansaugöffnung des Gebläses befindet. Die Backzeit verlängert sich dadurch und die Bräu-nung wird ungleichmäßig.
Bei „Heißluft ☒“ liegt die Backtemperatur niedriger als bei „Ober- und Unterhitze ☐“. Beachten Sie die Angaben in der Backtabelle.
Ober- und Unterhitze
Verwenden Sie matte, dunkle Backformen. Helle Formen aus blankem Material ergeben eine ungleichmäßige oder schwache Bräunung in der Form, und unter ungünstigen Umständen wird das Backgut auch nicht richtig gar.
Den Backofen nur vorheizen
– bei Kuchen / Gebäck mit kurzer Backzeit (bis ca. 30 Minuten),
– bei empfindlichen Teigen,
z. B. Biskuit,
– bei dunklen Brotteigen.
Die Einschubebene 1 oder 2 wählen.
Tipps zum Backen

text_image
1 2 3 4Kuchen in Kastenformen oder in länglichen Formen quer in den Backofen stellen.
Backen Sie Tiefkühl-Kuchen oder Pizza auf dem Rost mit aufgelegtem Backpapier und nicht auf dem Backblech oder der Fettpfanne.
Letztere können sich so stark verziehen, dass sie im heißen Zustand nicht entnommen werden können. Jedes weitere Benutzen bringt einen erneuten Verzug mit sich.
Tiefkühlprodukte wie Pommes Frites, Kroketten oder ähnliches können auf dem Backblech oder der Fettpfanne gegart werden.
Backen Sie Obstkuchen und hohe Plattenkuchen in der Fettpfanne; dadurch bleibt der Backofen sauberer.
Beachten Sie die in der Tabelle angegebenen Temperaturbereiche, Einschubebenen und Zeitspannen.
Ihr Gebäck erhält eine gleichmäßige Bräunung, wenn Sie
- im allgemeinen die mittlere Temperatur wählen.
Vielfach werden zum Backen höhere Temperaturen eingestellt, als in der Backtabelle angegeben. Das verkürzt zwar die Backzeit, hat aber nicht selten einen sehr unterschiedlichen Bräunungsgrad zur Folge. Unter ungünstigen Umständen ist das Backgut auch nicht gar.
- die Einschubebene entsprechend der Höhe des Backgutes und der Backofenfunktion wählen.
- nach Ablauf der kürzesten Backzeit prüfen, ob das Backgut gar ist.
Stechen Sie dazu mit einem Holzstäbchen in den Teig.
Haften keine feuchten Teigkrümel am Holzstäbchen, ist das Backgut gar.
| Heißluft | |||
| Temperatur in °C | Empfohlene Einschubebene | Zeit in Min. | |
| Rührteig | |||
| Sandkuchen, Rehrücken | 150 – 170 | 1 | 50 – 60 |
| Napfkuchen | 150 – 170 | 1 | 70 – 80 |
| Rührkuchen (Blech)^1)3) | 150 – 170 | 1 | 25 – 30 |
| Marmor-, Nusskuchen (Form) | 150 – 170 | 1 | 70 – 80 |
| Obstkuchen mit Baiser oder Guss (Blech) | 150 – 170 | 1 | 45 – 50 |
| Obstkuchen (Blech) | 150 – 170 | 1 | 35 – 45 |
| Obstkuchen (Form) | 150 – 170 | 1 | 55 – 65 |
| Tortenboden ^1)3) | 150 – 170 | 1 | 25 – 30 |
| Kleingebäck ^1)3) (Plätzchen) | 150 – 170 | 1, 2, 4 | 20 – 25 |
| Biskuitteig | |||
| Torte ^1)3) | 160 – 180 | 1 | 25 – 35 |
| Tortenboden ^1)3) | 160 – 180 | 1 | 20 – 25 |
| Rolle ^1)3) | 160 – 180 | 1 | 20 – 25 |
| Knetteig | |||
| Tortenboden | 150 – 170 | 1 | 20 – 25 |
| Nusskranz | 150 – 170 | 1 | 45 – 55 |
| Streuselkuchen | 150 – 170 | 1 | 45 – 55 |
| Kleingebäck ^1)3) (Plätzchen) | 150 – 170 | 1, 2, 4 | 15 – 25 |
| Quarktorte | 150 – 170 | 1 | 75 – 85 |
| Apfeltorte, gedeckt ^1) | 150 – 170 | 1 | 55 – 70 |
| Aprikosentorte mit Guss ^1) | 150 – 170 | 1 | 60 – 75 |
| Wähe ^2) | 190 – 210 | 1 | 25 – 35 |
| Hefeteig / Quark-Öl-Teig | |||
| Streuselkuchen | 150 – 170 | 1 | 35 – 45 |
| Obstkuchen (Blech) | 160 – 180 | 1 | 40 – 50 |
| Stollen | 150 – 170 | 1 | 60 – 70 |
| Weißbrot | 160 – 180 | 1 | 40 – 50 |
| Vollkornbrot ^2) nach ca. 20 Minuten die Temperatur verringern) | 230 + | 1 | 20 + |
| 170 – 190 | 40 – 50 | ||
| Pizza (Blech) ^1) | 170 – 190 | 1 | 40 – 50 |
| Zwiebelkuchen ^1) | 170 – 190 | 1 | 35 – 45 |
| Apfeltaschen | 150 – 170 | 1, 3 | 25 – 30 |
| Brandteig ^1)3) , Windbeutel | 160 – 180 | 1, 3 | 35 – 45 |
| Blätterteig ^1) | 170 – 190 | 1, 3 | 20 – 25 |
| Eiweißgebäck ^1) , Makronen | 120 – 140 | 1, 2, 4 | 25 – 50 |
Die Zeiten gelten, wenn nicht anders angegeben, für einen nicht vorgeheizten Backofen. Bei einem vorgeheizten Backofen verkürzen sich die Zeiten um ca. 10 Minuten.
1) Backofen bei „Ober- und Unterhitze ☐“ vorheizen.
2) Backofen bei „Heißluft ☐“ und „Ober- und Unterhitze ☐“ vorheizen.
3) Während der Aufheizphase nicht die Backofenfunktion „Schnellaufheizen 🔊“ einsetzen.
| Ober- und Unterhitze | ||
| Temperatur in °C | Empfohlene Einschubebene | Zeit in Min. |
| 160 – 180 | 1 | 50 – 60 |
| 160 – 180 | 1 | 70 – 80 |
| 180 – 200 | 1 oder 2 | 20 – 25 |
| 160 – 180 | 1 | 70 – 80 |
| 180 – 200 | 1 oder 2 | 45 – 50 |
| 180 – 200 | 1 oder 2 | 35 – 45 |
| 160 – 180 | 1 | 55 – 65 |
| 180 – 200 | 1 | 20 – 25 |
| 180 – 200 | 2 | 12 – 20 |
| 180 – 200 | 1 | 20 – 30 |
| 180 – 200 | 1 | 15 – 20 |
| 190 – 210 | 1 oder 2 | 13 – 18 |
| 180 – 200 | 1 oder 2 | 15 – 20 |
| 180 – 200 | 2 | 45 – 55 |
| 180 – 200 | 1 oder 2 | 45 – 55 |
| 180 – 200 | 2 | 10 – 20 |
| 180 – 200 | 1 | 75 – 85 |
| 180 – 200 | 1 | 50 – 65 |
| 180 – 200 | 1 | 55 – 70 |
| 230 – 250 | 1 oder 2 | 25 – 35 |
| 180 – 200 | 2 | 35 – 45 |
| 180 – 200 | 2 | 40 – 50 |
| 170 – 190 | 2 | 60 – 70 |
| 190 – 210 | 1 oder 2 | 40 – 50 |
| 250 + | 1 oder 2 | 15 + |
| 180 – 200 | 40 – 50 | |
| 200 – 220 | 1 oder 2 | 40 – 50 |
| 190 – 210 | 1 oder 2 | 25 – 35 |
| 170 – 190 | 1 oder 2 | 25 – 30 |
| 190 – 210 | 2 | 30 – 40 |
| 200 – 220 | 1 oder 2 | 20 – 25 |
| 130 – 150 | 2 | 25 – 50 |
Bei den Angaben in der Tabelle handelt es sich um Richtwerte.
Heizen Sie den Backofen bei der Funktion „Umluftgrillen ☒“ nicht vor! Setzen Sie das Bratgut in den kalten Garraum.
Achten Sie bitte darauf, dass Sie beim offenen Braten vor Bratbeginn den Fettfilter einsetzen.
Nach einem Bratvorgang können sich in der Fettpfanne bleibende matte Stellen bilden.
- Bevorzugen Sie „Umluftgrillen ☐“. Dabei wirken der Grillheizkörper und das Gebläse zusammen und sorgen für saftige und knusprige Braten. Das Verspritzen von Fett wird weitgehend vermieden, und die Backofenwände bleiben fast sauber.
– Sie können auch mit den Backofenfunktionen „Ober- und Unterhitze ☐“ oder „Heißluft ☒“ braten. Stellen Sie dazu bitte die Temperatur um 20 – 30 °C höher ein als in der Tabelle angegeben, und stellen Sie bei Heißluft nach ca.15 – 20 Minuten auf 165 °C zurück. Bedenken Sie, dass der Backofen bei diesen Beheizungsarten stärker verspritzt als beim „Umluftgrillen ☒“. - Fleisch sollte nie in gefrorenem Zustand gebraten werden, da es dabei austrocknen kann. Tauen Sie es vorher auf.
-
Salzen Sie das Fleisch erst kurz vor dem Braten, es bleibt dadurch saftiger.
-
Da sich beim „Umluftgrillen ☐“ das Begießen von Braten erübrigt, sollten Salz und Gewürze in das Fleisch eingerieben werden. Sie bleiben sonst nur an der Oberfläche haften. Etwas Öl bringt Trockenkräuter besser zum Entfalten.
- Mit Fett durchzogenes Fleisch und Bratenstücke mit Kruste sowie Geflügel oder Geflügelteile legen Sie direkt auf den Rost und schieben die Fettpfanne darunter ein. So erzielen Sie eine Rundumbräunung und fangen gleichzeitig den Fleischsaft auf.
– Schmorbraten sollten Sie in einen Bratentopf legen. - Schieben Sie die Bratenstücke immer so ein, dass sie in der Mitte des Backofens liegen. Sehr hohe Bratenstücke und großes Geflügel schieben Sie am besten in die unterste Einschubebene.
– Ist Ihnen die Bräunung in Einschubebene 1 nicht intensiv genug, dann schieben Sie das Bratgut beim nächstenmal in eine höhere Ebene ein.
– Sie können die Bratzeit auch nach der Höhe des Bratenstückes wählen. Rechnen Sie ca. 10 – 12 Minuten je Zentimeter Fleischhöhe. -
Sehr kühl gelagertes Fleisch benötigt eine etwas längere Bratzeit als angegeben.
-
Wollen Sie dem Braten Zugaben wie Zwiebeln, Tomaten, Karotten etc. beifügen, so empfiehlt es sich bei Braten mit längerer Gardauer, diese Zugaben erst nach etwa der halben Bratzeit zuzufügen. Sie werden sonst zu dunkel und geben der Soße einen bitteren Geschmack.
- Sollen laut Rezept Brühen, Sud oder Wasser zum Fleisch gegeben werden (z. B. nach halber Bratzeit), fügen Sie diese immer heiß zu.
– Lassen Sie den fertigen Braten vor dem Anschneiden etwa 10 Minuten 'ruhen', damit sich der Fleischsaft gleichmäßig verteilen kann.
Tipps zum Energiesparen
- Braten Sie gleichzeitig mehrere Bratenstücke nebeneinander.
- Schalten Sie den Backofen ca. 5 Minuten vor Ende der Garzeit aus und lassen Sie den Braten 5 – 10 Minuten lang in der Restwärme des geschlossenen Backofens stehen.
| Umluftgrillen ☒, 165 °C * | ||||
| Fleischart Bratzeit in Minuten bei: Fleisch- | beschaffen-heit | |||
| 1 kg 2 kg | 3 kg | |||
| Schweinefleisch | ||||
| Schweinenacken | 100 – 120 | 120 – 130 | 130 – 140 | durch |
| Rollbraten | 100 – 120 | 120 – 130 | 130 – 140 | durch |
| Schweineschulter | 100 – 120 | 120 – 130 | 130 – 140 | durch |
| Schweinehaxe | 100 – 120 | 120 – 130 | 130 – 140 | durch |
| Kasseler | 50 – 60 | 60 – 70 | 65 – 75 | durch |
| Rindfleisch | ||||
| Rinderbraten | 100 – 120 | 120 – 130 | 130 – 140 | durch |
| Rinderfilet | 45 – 55 | 55 – 60 | 60 – 65 | rosa |
| Roastbeef | 45 – 55 | 55 – 60 | 60 – 65 | rosa |
| Kalbfleisch | ||||
| Kalbsrücken | - | 80 – 90 | - | rosa |
| Kalbskeule | 100 – 110 | 110 – 120 | 120 – 130 | durch |
| Kalbshaxe | 100 – 110 | 110 – 120 | 120 – 130 | durch |
| Kalbsfilet | 45 – 55 | 55 – 60 | 60 – 65 | rosa |
| Lammfleisch | ||||
| Lammrücken | - | 55 – 60 | - | rosa |
| Lammkeule | - | 130 – 140 | - | durch |
| Geflügel | ||||
| Hähnchen | 50 – 60 | - | - | durch |
| Ente | - | 80 – 90 | 90 – 100 | durch |
| Gans | - | - | 120 – 150 | durch |
| Puter / Truthahn | - | - | 130 – 150 | durch |
| Wild | ||||
| Rehrücken | - | 50 – 60 | 60 – 70 | rosa |
| Wildbraten (Hirsch, Reh etc.) | - | 100 – 120 | 120 – 150 | durch |
| Rehkeule | - | 100 – 130 | - | durch |
* Beim „Umluftgrillen ☐“ den Fettfilter einsetzen.
Bei den Angaben in der Tabelle handelt es sich um Richtwerte.
Sie können den Backofen auch zum Auftauen nutzen.
Verwenden Sie hierzu die Backofenfunktion „Heißluft ☒“ mit einer Temperatureinstellung bis maximal 50 °C.
Besonders schonend ist das Auftauen ohne Temperatureinstellung. Hierbei wälzt das Gebläse an der Rückwand die Kaltluft (Raumluft) um.
Beachten Sie:
– Lassen Sie das Gefriergut ohne Verpackung auf einem Backblech oder in einer Schüssel auftauen.
- Verwenden Sie beim Auftauen von Geflügel den Rost mit Fettpfanne. Das Gefriergut liegt dann nicht in der Auftau-Flüssigkeit.
Beim Auftauen von Geflügel auf besondere Sauberkeit achten. Die Auftau-Flüssigkeit nicht verwenden. Salmonellengefahr!
- Fleisch, Geflügel oder Fisch sollten zum anschließenden Braten mit der Funktion „Umluftgrillen ☒“ aufgetaut sein.
Zeiten zum An- oder Auftauen
Die Zeiten richten sich nach Art und Gewicht des Tiefkühlgutes:
Hähnchen, 800 g. . . . . . . 90 – 120 Min.
Fleisch, 500 g ..... 60 – 90 Min.
Fleisch, 1000 g ..... 90 – 120 Min.
Bratwurst, 500 g ..... 30 – 50 Min.
Fisch,1000 g . . . . . . . . . 60 – 90 Min.
Erdbeeren, 300 g ..... 30 – 40 Min.
Butterkuchen, 500 g ..... 20 – 30 Min.
Brot, 500 g. 30 – 40 Min.
Zum Garen empfehlen wir:
- Heißluft
– Ober- und Unterhitze ☐
Geeignet ist folgendes Geschirr: feuerfeste Glasform, Porzellangeschirr, Römertopf, Kochtopf mit hitzebeständigen Griffen
■ Schieben Sie den Rost in die Einschubebene 1 und stellen Sie das Geschirr darauf.
■ Die Backofenfunktion und die Temperatur einstellen:
Heißluft ☐ 170 – 190 °C
Ober- und Unterhitze ☐ . 190 – 210 °C
Zeiten zum Garen
Menü 70 – 90 Min.
Auflauf 40 – 60 Min.
Tipps zum Garen
- Decken Sie Speisen zu,
die schmoren oder dünsten sollen, wie z. B. Kartoffeln, Gemüse. Dadurch vermeiden Sie ein Austrocknen der Speise. Haben Sie keinen Deckel zur Hand, können Sie Alu-Folie oder nasses Pergamentpapier verwenden. - Speisen werden ohne Deckel gegart, wenn sie eine krosse Kruste haben sollen, wie z. B. Fleisch, Gratin.
- Zum Garen können Sie das Geschirr auch stapeln. Dabei wird der Deckel des unteren Topfes umgedreht aufgelegt. Speisen, die bräunen sollen, nach oben stellen.
Garen von Fertiggerichten
Für die Zubereitung von Fertiggerichten (siehe Tabelle) können Sie auch die Backofenfunktion „Schnellaufheizen 🚫“ nutzen.
■ Den Funktionsknebel auf „Schnellaufheizen 🔊“ drehen.
■ Mit dem Temperaturknebel die erforderliche Temperatur einstellen.
■ Sobald die Kontrollleuchte für die Backofenofenbeheizung erlischt, das Gericht in den vorgeheizten Backofen geben.
Das Umschalten auf eine andere Backofenfunktion entfällt.
Beachten Sie die Hinweise des Herstellers auf der Verpackung zu Temperaturen, Garzeiten und Einschubebenen.
Für die Zubereitung von Fertiggerichten kann nur jeweils eine Einschubebene genutzt werden. Soll auf mehreren Ebenen gleichzeitig gegart werden, wählen Sie bitte die Backofenfunktion „Heißluft ☒“.
Backen Sie Tiefkühl-Kuchen oder Pizza auf dem Rost mit aufgelegtem Backpapier und nicht auf dem Backblech oder der Fettpfanne. Letztere können sich so stark verziehen, dass sie im heißen Zustand nicht entnommen werden können. Jedes weitere Benutzen bringt einen erneuten Verzug mit sich. Tiefkühlprodukte wie Pommes Frites, Kroketten oder ähnliches können auf dem Backblech oder der Fettpfanne gegart werden.
Beispiele für Fertiggerichte
| Gericht Temperatur | in °C | Empfohlene Einschubebene von unten | Zeit in Min. | Anmerkung |
| Kartoffel-, Nudel- oder Gemüsegratin | 250 1. oder 2. 20 – 25 | Gericht in Auflaufform | ||
| Lasagne, Cannelloni | 190 1. oder 2. 35 – 40 Verpackung | geöffnet | ||
| Baguette, gefüllt, Panino | 200 1. oder 2. 12 – 15 | offen auf dem Rost mit Backpapier | ||
| Pizza, vorgebacken 200 1. oder 2. 12 – 20 | offen auf dem Rost mit Backpapier | |||
| Mini-Pizza, vor-gebacken 220 1. oder 2. 8 – 10 | offen auf dem Rost mit Backpapier | |||
| Kartoffelplätzchen, Rösti, Kroketten | 220 1. oder 2. 12 – 20 | offen auf dem Rost mit Backpapier | ||
| Laugenbrezel 220 1. oder 2. 12 – 15 | offen auf dem Rost mit Backpapier |
Für herkömmliche Back- und Garvorgänge ist die Backofenfunktion „Schnellaufheizen 🔒“ nicht geeignet.
Zum Einkochen empfehlen wir „Heißluft ☒“.
Folgende Einkochbehälter sind geeignet:
– Einkochgläser
Bei der Verwendung von Gummiringen kann manchmal ein unangenehmer Gummigeruch entstehen. Die Geruchsentwicklung wird vermindert, wenn Sie auf die vorbereiteten Gläser im Backofen ein nasses Haushaltspapiertuch legen.
- Gläser mit Schraubverschlüssen Verwenden Sie nur spezielle Gläser, die Sie im Fachhandel erhalten.
Verwenden Sie keine Dosen!
■ Die Fettpfanne in die Einschubebene 1 schieben, und die Gläser hineinsetzen.

Maximal 5 Gläser können Sie ein- kochen.
■ Eine Temperatur von 150 – 170 °C einstellen.
Diese Temperatureinstellung gilt bis zum Perlen (gleichmäßiges Aufsteigen von Bläschen) in allen Gläsern.
Nach dem Perlbeginn
Die Temperatur nach dem Perlbeginn rechtzeitig verringern, um ein Überkochen zu verhindern.
- bei Obst, Gurken
■ Den Funktionsknebel auf „Beleuchtung ☐“ drehen.
Die Gläser zum weiteren Einkochen noch für ca. 25 – 30 Minuten im Backofen stehen lassen.
- bei Gemüse
■ Die Temperatur auf 100 °C reduzieren.
Das Gemüse weiter garen:
Spargel, Möhren ..... 60 – 90 Minuten Erbsen ..... 90 – 120 Minuten
■ Den Funktionsknebel auf „Beleuchtung ☐“ drehen.
Die Gläser zum weiteren Einkochen noch für ca. 25 – 30 Minuten im Backofen stehen lassen.
Nach dem Einkochen
Die Gläser aus dem Backofen nehmen, mit einem Tuch bedeckt ca. 24 Stunden an einem zugfreien Ort stehen lassen.
Die Klammern entfernen und prüfen, ob alle Gläser geschlossen sind.
Offshore
Die Backofentür muss zum Grillen geschlossen werden. Bei offener Tür werden die ausströmenden heißen Wrasen nicht mehr automatisch über das Kühlgebläse geführt und abgekühlt. Sie können die Bedienelemente erwärmen und es besteht Verbrennungsgefahr.
Grill
Zum Grillen von flachem Grillgut und zum Überbacken.
Grillgut vorbereiten
Fleisch schnell unter kaltem, fließen- dem Wasser abspülen und gut abtrock- nen. Fleischscheiben vor dem Grillen nicht salzen, da sonst der Fleischsaft austritt.
Mageres Fleisch können Sie mit Öl bestreichen. Andere Fette werden leicht zu dunkel oder entwickeln Rauch.
Flache Fische und Fischscheiben säubern, salzen und ein wenig mit Zitrone beträufeln.
Grillen auf dem Rost

■ Den Rost und die Fettpfanne zur Grilleinrichtung zusammensetzen.
■ Das Grillgut auflegen.
■ Die gewünschte Backofenfunktion einstellen.
■ Die erforderliche Temperatur einstellen, siehe Grilltabelle.
Sollte während des Grillvorganges die Oberfläche größerer Fleischstücke bereits stark gebräunt und der Kern noch nicht gar sein, können Sie mit einer niedrigeren Temperatur weitergrillen.
■ Den Grillheizkörper ca. 5 Minuten bei geschlossener Gerätetür vorheizen.
■ Das Grillgut in den Backofen geben.
■ Die Gerätetür schließen.
Einschubebene
Die Einschubebene der Grilleinrichtung richtet sich nach der Höhe des Grillgutes:
flaches Grillgut = Einschubebene 3 oder 4
Grillgut mit größerem Durchmesser = Einschubebene 1 oder 2
Grillzeit
Das Grillen dauert bei
– flachen Fleisch-, Fischscheiben pro Seite ca. 6 – 8 Minuten.
– höheren Stücken etwas länger.
Tipps zum Grillen
Grillen Sie am besten gleichmäßig dicke Scheiben, damit die Grillzeiten nicht zu unterschiedlich sind.
Wenden Sie das Grillgut nach der Hälfte der Grillzeit.
Wenn Sie feststellen wollen, wie weit das Fleisch gegart ist, drücken Sie mit einem Löffel auf das Fleisch:
– Ist es noch sehr elastisch, so ist es im Inneren noch rot („englisch“).
– Gibt es wenig nach, ist es innen rosa (,,medium“).
– Gibt es kaum nach, ist es ganz durchgegrillt („well done“).
Den Grillheizkörper ca. 5 Minuten bei geschlossener Gerätetür vorheizen.
| Grillgerichte Grill ☑ | Empfohlene Einschubebene | Temperatur-einstellung | gesamte Grillzeit in Min.1) |
| Rindersteaks | 3 oder 4 | 10 – 16 | |
| Schaschlik | 3 | 240 °C | 25 – 30 |
| Geflügelspieße | 3 | 240 °C | 20 – 25 |
| Schnitzel | 3 oder 4 | 12 – 18 | |
| Leber | 3 oder 4 | 8 – 12 | |
| Frikadellen2) | 3 oder 4 | 14 – 20 | |
| Bratwurst | 3 oder 4 | 6 – 10 | |
| Fischfilet2) | 3 oder 4 | 12 – 16 | |
| Forellen2) | 3 oder 4 | 16 – 20 | |
| Toast | 3 oder 4 | 2 – 4 | |
| Hawaii-Toast | 3 oder 4 | 7 – 9 | |
| Tomaten | 3 oder 4 | 6 – 8 | |
| Pfirsiche | 2 oder 3 | 6 – 8 |
1) Grillgut nach der Hälfte der Zeit wenden.
2) Kann auch mit der Funktion „Umluftgrillen 📄“ bei 165° C gegart werden, wobei sich die Garzeit um ca. 5 – 10 Minuten verlängert.
Beim „Umluftgrillen ☐“ den Fettfilter einsetzen.
Bei den Angaben in der Tabelle handelt es sich um Richtwerte.
Gerätefront, Bedienelemente
Die Gerätefront aus Glas und die Bedienelemente mit einem milden Reinigungsmittel oder mit einem Spritzer Spülmittel im Wasser abwischen. Danach die Flächen mit einem weichen Tuch trockenreiben.
Reinigen Sie die Oberflächen am besten nach jedem Benutzen.
Verwenden Sie keine Scheuermittel und keine harten Schwämme oder Bürsten! Sie verkratzen die Oberfläche.
Beim Backofen mit Edelstahlfront eignet sich zur Reinigung der Gerätefront auch ein nicht scheuernder Edelstahlreiniger.
Verwenden Sie niemals sand-, soda-, säure- oder chloridhaltige Reinigungsmittel! Sie greifen die Oberfläche an.
Um ein schnelles Wiederverschmutzen zu verhindern, gibt es Edelstahl-Pflegemittel. Tragen Sie das Mittel mit einem weichen Tuch flächig und sparsam auf.
Zubehör
Backblech, Fettpfanne, Rost, Aufnahmegitter
nach jedem Gebrauch spülen und abtrocknen.
Festere Verschmutzungen mit Wasser einweichen und mit einer weichen Bürste oder einem Geschirrreiniger-schwamm entfernen. Sie können auch einen nicht scheuernden Edelstahlreiniger verwenden.
Fettfilter
Reinigen Sie ihn in heißem Wasser mit Spülmittel oder in der Geschirrspülmaschine.
Bei der Reinigung des Fettfilters im Geschirrspüler ist das Reinigungsergebnis besser, wenn Sie ihn waagerecht hineinlegen.
Im Geschirrspüler können je nach verwendetem Reiniger bleibenden Verfärbungen des Fettfilters auftreten, die die Funktion aber nicht beeinträchtigen.
Garraum
Beschichtungen im Garraum
Der Garraum sowie Backblech und Fettpfanne haben eine Beschichtung aus hellgrauem Clean-Email.
Bei diesem Email handelt es sich um ein besonders gehärtetes Email mit einer extrem glatten Oberfläche, die sich leicht reinigen lässt.
Aufgrund der glatten Oberfläche entsteht ein Antihaft-Effekt.
Dadurch können Sie die meisten Back- und Bratreste umweltschonend nur mit einem Schwammtuch, mildem Spülmittel und warmem Wasser entfernen.
Festere Verschmutzungen einweichen oder mit einem Glasshaber lösen. Dann mit einem Schwamm und einem Edelstahlreiniger oder nicht scheuern- der Reinigungsmilch reinigen.
Verschmutzungen, wie z. B. Obstsaft und Kuchenteig von schlecht schließenden Backformen, entfernen Sie am besten, solange der Backofen noch warm ist.
Durch übergelaufene Obstsäfte können bleibende farbliche Veränderungen entstehen. Ebenso können sich nach einem Bratvorgang in der Fettpfanne bleibende matte Stellen bilden.
Durch die hellgraue Farbe des Emails wirkt der Garraum sehr hell und bietet optimale Sicht auf das Gargut.
Darüberhinaus lassen sich eventuelle Verschmutzungen nach Back- oder Bratvorgängen leicht feststellen und beseitigen.
Die herausnehmbare Rückwand ist zusätzlich mit dunkelgrauem katalytischem Email beschichtet.
Katalytisches Email ist eine Beschichtung mit selbsttätig wirkenden Reinigungseigenschaften.
Die Rückwand verschmutzt aufgrund der Luftzirkulation bei Heißluft-Backofenfunktionen stärker mit Öl- und Fettspritzern.
Durch die selbsttätig wirkenden Reinigungseigenschaften des katalytischen Emails werden diese Öl- und Fettrückstände beim Aufheizen des Backofens auf Temperaturen über 200 °C automatisch entfernt. Je höher die Temperatur, umso wirkungsvoller ist der Vorgang.
Katalytisches Email verträgt keine Scheuermittel, kratzende Bürsten oder Schwämme und kein Backofenspray!
Die Beschichtung wird beschädigt und verliert ihre selbsttätig wirkenden Reinigungseigenschaften.
Auf Gewürzrückstände, Zuckerspritzer und ähnliche Verschmutzungen hat die katalytische Beschichtung jedoch keine Wirkung. Sie müssen von Hand mit Wasser und einer weichen Bürste entfernt werden.
Warten Sie daher mit dem Reinigen nicht zu lange, denn in nachfolgenden Back- und Bratvorgängen brennen die Verschmutzungen immer intensiver fest.
Emaillierungen reinigen
Den Backofen vor dem Reinigen erst abkühlen lassen. Verbrennungsgefahr!
Reinigen Sie den Backofen am besten nach jedem Benutzen. Zu langes Warten erschwert die Reinigung unnötig und macht sie im Extremfall unmöglich.
Bei der Verwendung von Backofenspray unbedingt die Angaben des Herstellers beachten.
Behandeln Sie niemals die Emaillierungen mit harten Bürsten, harten Schwämmen, Drahtscheuerbällen, Messern oder anderen Scheuermitteln. Das Email wird beschädigt!
■ Das Zubehör aus dem Garraum nehmen.
■ Die mit Clean-Email beschichteten Flächen reinigen.
■ Die katalytisch beschichtete Rückwand feucht abwischen.
Verwenden Sie dafür warmes Wasser, dem Spülmittel zugesetzt ist, und eine weiche Bürste.
Verwenden Sie keine Scheuermittel! Katalytisches Email verträgt keine mechanische Beanspruchung und kein Backofenspray!
Zusätzlich können Sie im Anschluss je nach Verschmutzungsgrad Fett- und Ölspritzer auf der katalytischen Rückwand durch Aufheizen des Backofens entfernen.
■ Die Backofenfunktion „Heißluft ☒“ wählen.
■ Die höchste Temperatur einstellen.
Den Backofen ca. 1 Stunde betreiben. Die Dauer richtet sich nach dem Grad der Verschmutzung.
Jedes weitere Benutzen des Backofens lässt bei hohen Temperaturen noch vorhandene Verschmutzungen allmählich verschwinden.
Sollte die katalytische Beschichtung der Rückwand durch unsachgemäßes Handhaben oder starkes Verschmutzen unwirksam geworden sein, so ist im Fachhandel oder im Kundendienst eine neue Rückwand erhältlich.
Garraum
Zum bequemeren Reinigen des Garraums können Sie
– die Gerätetür abnehmen,
– die Aufnahmegitter herausnehmen,
– die Rückwand herausnehmen,
– den Oberhitze-Heizkörper absenken.
Gerätetür abnehmen
Die Gerätetür ist durch Halterungen mit den Türscharnieren verbunden.

Bevor die Tür von diesen Halterungen abgenommen werden kann, müssen erst die Sperrbügel an beiden Türscharnieren entriegelt werden.
■ Die Tür ganz öffnen.

■ Die Sperrbügel an beiden Türscharnieren durch eine Drehbewegung entriegeln. Drehen Sie dazu die Sperrbügel bis zum Anschlag in Schrägstellung.
■ Dann die Tür bis zum Anschlag schließen.
Die Tür auf keinen Fall in waage-rechter Position von den Halterungen ziehen. Diese schlagen dann zurück, und beschädigen das Gerät. Es besteht auch Verletzungsgefahr.

■ Die Tür seitlich anfassen und nach oben von den Halterungen abziehen.
Ziehen Sie die Tür nicht am Türgriff hoch. Der Griff könnte abbrechen.
Achten Sie darauf, dass die Tür beim Abnehmen nicht verkantet.
Sollte sich unter ungünstigen Umständen im Raum zwischen den Glasscheiben etwas niederschlagen, können Sie im Bedarfsfall die Gerätetür auch auseinanderbauen, siehe hierzu Kapitel "Störungen – Was tun?".
Gerätetür einsetzen

■ Die Tür seitlich anfassen und auf die Halterungen der Scharniere stecken.
Achten Sie darauf, dass die Tür nicht verkantet.
■ Die Tür ganz öffnen.

■ Beide Sperrbügel durch eine Drehbewegung wieder verriegeln. Drehen Sie dazu die Sperrbügel bis zum Anschlag in die Waagerechte. Die Rastnase am Sperrbügel muss dabei in die Lasche an der Tür einhaken.
Die Sperrbügel müssen nach dem Reinigen unbedingt wieder verriegelt werden, da sich sonst die Tür von den Halterungen lösen und beschädigt werden kann.
Aufnahmegitter herausnehmen
Die Heizkörper müssen ausgeschaltet und abgekühlt sein. Verbrennungsgefahr!

■ Den Schnellverschluss vorziehen.

■ Die Aufnahmegitter herausnehmen.
Der Wiedereinbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Die Teile sorgfältig einbauen.
Rückwand herausnehmen
■ Die Aufnahmegitter herausnehmen.

■ Die Schrauben in der Rückwand lösen, und die Rückwand entnehmen.
Der Backofen darf nicht ohne einge- baute Rückwand benutzt werden. Es besteht erhebliche Verletzungs- gefahr!
Der Wiedereinbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Die Teile sorgfältig einbauen.
Oberhitze-Heizkörper absenken und Deckenblech herausnehmen
Die Heizkörper müssen ausgeschaltet und abgekühlt sein. Verbrennungsgefahr!
■ Die Aufnahmegitter herausnehmen.

■ Die Hutmutter lösen.

■ Den Heizkörper absenken.
Drücken Sie den Heizkörper nicht mit Gewalt herunter. Er kann beschädigt werden.
Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen dürfen nur qualifizierte Fachleute durchführen. Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die der Hersteller nicht haftet.
Folgende Störungen können Sie jedoch selbst beheben:
Was ist zu tun, wenn ...
... der Backofen nicht heiß wird?
Prüfen Sie,
■ ob eine Backofenfunktion und eine Temperatur eingestellt ist.
■ ob die Sicherung der Hausinstallation ausgelöst hat. Fordern Sie den Elektro-Fachmann oder Kunden-dienst an.
... die Beheizung funktioniert, aber nicht die Garraumbeleuchtung?
Die Glühlampe ist defekt.
So wechseln Sie die Lampe aus:
■ Das Gerät elektrisch vom Netz trennen: Den Netzstecker des Gerätes ziehen oder die Sicherung der Hausinstallation ausschalten.

■ Die Lampenabdeckung und den Dichtring abschrauben.
■ Die Glühlampe auswechseln: 230 V, 25 W, E 14, thermisch belastbar bis 300 °C.
■ Die Lampenabdeckung und den Dichtring wieder aufschrauben.
Der Wiedereinbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Die Teile sorgfältig einbauen.
... nach einem Garvorgang ein Betriebsgeräusch zu hören ist?
Das ist keine Störung!
Damit sich nach dem Abschalten des Backofens keine Luftfeuchtigkeit im Garraum, an der Bedienblende oder am Schrankumbau niederschlagen kann, läuft das Kühlgebläse für einige Zeit nach. Sinkt die Backofentemperatur unter einen bestimmten Wert, schaltet sich das Kühlgebläse automatisch aus.
Die Temperatur sinkt schneller, wenn die Gerätetür ganz oder teilweise geöffnet wird.
... der Kuchen / das Gebäck nach der in der Backtabelle angegebenen Zeit noch nicht gar ist?
Prüfen Sie,
■ ob die richtige Backtemperatur eingestellt ist.
■ ob Sie das Rezept verändert haben. Die Zugabe von mehr Flüssigkeit, mehr Eiern fordert aufgrund des feuchteren Teiges eine längere Backzeit.
■ ob sich beim Backen mit „Heißluft ☑“ der Fettfilter vor dem Gebläse befindet. In diesem Fall verlängert sich die Backzeit um ca. 10 – 15 Minuten.
... der Kuchen / das Gebäck einen Bräunungsunterschied aufweist?
Ein gewisser Unterschied in der Bräu-nung ist immer vorhanden. Deshalb wird schon in den Produkt-Informationen aller Hersteller für Elektroherde ein
Bräunungsunterschied in Prozent angegeben. Der Wert, gültig für ein Backblech, wird nach einem Normverfahren ermittelt.
Prüfen Sie bei einem sehr großen Bräunungsunterschied:
beim Backen mit „Heißluft ☐“:
– ob die Temperatur zu hoch eingestellt ist.
– ob sich der Fettfilter vor dem Gebläse befindet.
– ob die richtige Einschubhöhe gewählt wurde.
beim Backen mit „Ober- und Unterhitze ☐“:
- aus welchem Material und aus welcher Farbe die Backform besteht. Helle, blanke Formen sind nicht so gut geeignet.
– ob die richtige Einschubhöhe gewählt wurde.
... sich an dem katalytischen Email rostfarbene Verfleckungen zeigen?
Beim Braten auf dem Rost werden durch den Luftstrom teilweise Gewürze mitgerissen, die sich an den Innenwänden absetzen. Solche Flecken werden durch die Katalyse nicht entfernt; sie lassen sich mit warmem Wasser, Spülmittel und einer weichen Bürste entfernen.
... wenn zwischen den Gerätetür- scheiben ein Niederschlag zu sehen ist?
Die Gerätetür ist allseitig durch Dichtungen gegen das Eindringen von Wrasen geschützt.
Sollte sich dennoch unter ungünstigen Umständen im Raum zwischen den Glasscheiben etwas niederschlagen, können Sie im Bedarfsfall die Gerätetür auseinanderbauen, um die Innenseiten der Glasscheiben zu reinigen.
Verwenden Sie bei der Reinigung der Glasscheiben keine Scheuermittel und keine harten Schwämme oder Bürsten! Sie verkratzen die Oberfläche.
Verwenden Sie kein Backofenspray. Die Oberfläche der Alu-Profile wird beschädigt.
Achten Sie darauf, dass nach der Reinigung die Scheiben wieder in der richtigen Position eingesetzt werden, da die einzelnen Seiten der Scheiben unterschiedlich beschichtet sind. Die dem Garraum zugewandten Seiten wirken wärmereflektierend.
Legen Sie die Tür auf eine weiche Unterlage (z. B. ein Geschirrtuch), um Kratzer zu vermeiden. Es ist sinnvoll, dabei den Griff neben die Tischkante zu legen, damit die Glas-scheibe eben aufliegt und nicht bei der Reinigung zerbrechen kann.
Bewahren Sie die herausgenommenen Scheiben sicher auf, damit sie nicht zerbrechen.
■ Die Gerätetür auf jeden Fall abnehmen, bevor Sie sie auseinanderbauen.
Je nach Modell ist Ihre Gerätetür mit zwei oder drei Scheiben aufgebaut.

■ Die Schrauben mit einem Torx-Schraubendreher lösen, und die Führungen sowie die Leiste samt Dichtung abziehen.

■ Die Innenscheibe leicht anheben und herausziehen.
Bei der Gerätetür mit drei Scheiben können Sie auch die mittlere Glasscheibe herausnehmen.

■ Die Scheibe nach vorn herausziehen.
Dabei können sich unter Umständen die Dichtprofile lösen, die am oberen Ende der Scheibe rechts und links nahe der Führungsschienen aufgesteckt sind. Diese Profile sichern die Scheibe gegen Verrutschen im Rahmen.
■ Scheiben und andere Einzelteile reinigen, und die Gerätetür wieder zusammenbauen:

text_image
T.Nr 4967 070■ Die mittlere Scheibe (falls vorhanden) fast bis zum Ende einschieben; die aufgedruckte Materialnummer muss unten rechts in der Ecke lesbar sein. Die Dichtprofile aufstecken, und die Scheibe bis zum Ende einschieben.

■ Die seitlichen Dichtungen für die Innenscheibe in die vorgesehenen Nuten legen.

■ Die Innenscheibe mit der Bedruckung nach unten einsetzen. Dabei darauf achten, dass die seitlichen Dichtungen nicht verrutschen und die Scheibe so tief wie möglich eingeschoben wird.

■ Die Leiste samt Dichtung vor die Glasscheiben setzen.
Der richtige Sitz der Dichtung gewährleistet, dass bei Garvorgängen keine Wrasen in die Tür dringen können.

■ Die Führungen aufsetzen, und die Leiste wieder festschrauben.
Bei Störungen, die Sie nicht selbst beseitigen können, benachrichtigen Sie bitte Ihren Fachhändler oder den Kundendienst.
Das beigefügte Adressenverzeichnis enthält die Anschriften des Kunden-dienstes.
Der Kundendienst benötigt die Modellbezeichnung und Fabrikationsnummer Ihres Gerätes.
Die Informationen finden Sie auf dem Typenschild, das bei geöffneter Geräte- tür unterhalb des Garraums zu sehen ist.
Geben Sie bei Herden auch die Modellbezeichnung und die Fabrikationsnummer Ihres Kochfeldes an.
Das Sonderzubehör ist im Fachhandel oder im Kundendienst erhältlich.
Teleskop-Einzel-Auszüge

Die Teleskop-Einzel-Auszüge bieten Ihnen drei Einschubebenen.
Jede Einschubebene kann vollständig aus dem Backofen herausgezogen werden und ermöglicht einen guten Überblick über das Gargut.
Spritzschutzeinsatz

Der Spritzschutzeinsatz wird in die Fett- pfanne gelegt.
Beim Grillen oder Braten auf dem Rost schützt er den abtropfenden Fleischsaft vor dem Verbrennen, damit dieser noch weiterverwendet werden kann.
Entnahmegriff

Der Entnahmegriff erleichtert Ihnen das Herausnehmen von Fettpfanne, Backblech und Rost.
Pizzaform

Die runde Form ist gut geeignet für die Zubereitung von Pizza, flachen Kuchen aus Hefe- oder Rührteig, süßen und herzhaften Tartes, überbackenen Desserts, Fladenbrot oder zum Aufbacken tiefgekühlter Kuchen oder Pizza.
Bräter

Der Bräter kann im Gegensatz zu anderen Brätern direkt in die Aufnahmegitter des Backofens eingeschoben werden. Er ist wie das Backblech mit einer Kipp-sicherung versehen. Die Oberfläche des Bräters ist mit einer Antihaftversiegelung beschichtet.
Den Bräter erhalten Sie mit einer Tiefe von 22 oder 35 cm. Die passenden Deckel sind separat erhältlich.
Deckenblech und Seitenwände mit katalytischer Beschichtung
Die Teile sind wie die Rückwand mit einer katalytischen Beschichtung überzogen, die in der Lage ist, Öl- und Fettspritzer durch Aufheizen des Backofens auf Temperaturen über 200 °C selbsttätig zu entfernen.
Das Deckenblech wird oberhalb der Oberhitze-Heizkörpers eingesetzt.
Die Seitenwände werden hinter den Aufnahmegittern eingesetzt.
Garraumdecke und -wände werden so vor Verschmutzungen geschützt.
Geben Sie bei der Bestellung unbedingt Ihre Modellbezeichnung an, und ob Ihr Gerät mit Aufnahmegittern oder Teleskop-Einzel-Auszügen ausgestattet ist.
Die Installation des Gerätes an das Elektronetz darf nur von einem qualifizierten Elektro-Fachmann durchgeführt werden, der die landesüblichen Vorschriften und die Zusatz-Vorschriften der örtlichen Elektro-Versorgungsunternehmen genau kennt und sorgfältig einhält.
Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die der Hersteller nicht haftet.
Der Anschluss darf nur an eine nach VDE 0100 ausgeführte Elektroanlage erfolgen.
Der Anschluss an eine Steckdose (nach VDE 0701) ist zu empfehlen, da er den Kundendienst erleichtert.
Falls für den Benutzer die Steckdose nicht mehr zugänglich ist oder ein Festanschluss vorgesehen ist, muss installationsseitig eine Trennvorrichtung für jeden Pol vorhanden sein.
Als Trennvorrichtung gelten Schalter mit einer Kontaktöffnung von mindestens 3 mm. Dazu gehören LS-Schalter, Sicherungen und Schütze (EN 60 335).
Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der VDE in seiner Leitlinie DIN VDE 0100 Teil 739 dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (DIN VDE 0664) vorzuschalten.
Die erforderlichen Anschlussdaten finden Sie auf dem Typenschild, das bei geöffneter Gerätetür unterhalb des Garraums zu sehen ist. Diese Angaben müssen mit denen des Netzes übereinstimmen.
Auch bei Rückfragen an ein Vertriebszentrum geben Sie bitte immer die Spannung sowie Modellbezeichnung und Fabrikationsnummer an.
Zusätzlich für Österreich
Der Anschluss darf nur an eine nach ÖVE - EN 1 ausgeführte Elektroanlage erfolgen.
Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der ÖVE dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (ÖVE - SN 50) vorzuschalten.
Durch elektronische Bauteile kann im Fehlerfall ein Fehlerstrom mit einem Gleichstromanteil von mehr als 6 mA oder von mehr als 20% des Gesamtfehlerstroms verursacht werden.
Es sind daher in der Installation unbedingt gleichstromsensitive Fehlerstrom-Schutzschalter zu verwenden.
Anschlussschema

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3N AC 400V ①②③④⑤# L1 L2 L3 N 2N AC 400V ①②③④⑤# L1 L2 N 1N AC 230V ①②③④⑤# L1 N 3 AC 230V ①②③④⑤# L1 L2 L3 2 AC 230V ①②③④⑤# L1 L2Herd
Der Herd muss mit einer Anschlussleitung vom Kabeltyp H 05 VV-F oder H 05 RR-F mit geeignetem Querschnitt entsprechend dem Anschlussschema angeschlossen werden.
Maximaler Anschlusswert siehe Typenschild.
Kombinierbare Kochfelder
Die Kombination der Herde darf nur mit den vom Hersteller vorgegebenen Kochfeldern erfolgen.
Backofen
Der Backofen muss mit einer Anschlussleitung vom Kabeltyp H 05 VV-F oder H 05 RR-F mit geeignetem Querschnitt entsprechend dem Anschlussschema angeschlossen werden.
Maximaler Anschlusswert siehe Typenschild.

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150 cm² 150 cm² 50 30 50Ist unter dem Herd ein Zwischenboden eingebaut, so muss zur ausreichenden Belüftung des Gerätes ein Lüftungsausschnitt möglichst nahe der Schrankrückwand/Wand vorgesehen werden.
Die Größe des Lüftungsauschnitts muss mindestens 150 cm ^2 betragen, die Form ist beliebig.

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600 2555 560-568 547 246 484 580 596 548 22 595Die Netzanschlussdose spannungslos machen.
Beachten Sie das Anschlussschema.
■ Den Herd elektrisch anschließen.
■ Den Herd vor den Unterschrank stellen.
■ Den Stecker des Kochfeldes in die Kupplung stecken.
■ Den Herd in den Unterschrank schieben und ausrichten.

■ Die Gerätetür öffnen, und den Herd mit 2 Schrauben an die Seitenwände des Schrankes schrauben.
Das Gerät darf nur im eingebauten Zustand betrieben werden.
Soll der Backofen in einen Unterschrank eingebaut werden, so muss bei vorhandenem Zwischenboden zur ausreichenden Belüftung des Gerätes ein Lüftungsausschnitt möglichst nahe der Schrankrückwand/ Wand vorgesehen werden. Die Größe des Lüftungsauschnitts muss mindestens 150 cm ^2 betragen, die Form ist beliebig (siehe auch Kapitel „Herd einbauen“).

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593.595 2555 560.568 484 547 246 580 596 548 695 22Die Netzanschlussdose spannungslos machen.
Beachten Sie das Anschlussschema.
■ Den Backofen elektrisch anschließen.
■ Das Gerät bis zur Schwadenleiste in den Umbauschrank stellen und ausrichten.

■ Die Gerätetür öffnen, und den Backofen mit 2 Schrauben an die Seitenwände des Schrankes schrauben.
Das Gerät darf nur im eingebauten Zustand betrieben werden.
M.-Nr. 05 395 400 / 07-4101
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