DG 4080 - Ofen MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG DG 4080 MIELE
Gebrauchs- und Montageanweisung

Lesen Sie unbedingt die Gebrauchs- und Montageanweisung vor Aufstellung - Installation - Inbetriebnahme. Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden an Ihrem Gerät.

M.-Nr. 06 917 050
Inhalt
Sicherheitshinweise und Warnungen 5
Aktiver Umweltschutz 11
Gerätebeschreibung 12
Geräteansicht 12
Mitgeliefertes Zubehör....13
Bedienfeld 14
Display....15
Vor dem ersten Benutzen 16
Gerät in Betrieb nehmen 16
Wasserhärte einstellen....17
Erste Reinigung und erstes Aufheizen 18
Bedienung in Kurzform 19
Bedienung....20
Vor jedem Benutzen....20
Vorheizen....20
Betriebsart wählen....20
Temperatur einstellen....21
Dauer einstellen....21
Starten 22
Start verschieben....22
Speichern....23
Betrieb unterbrechen....23
Einstellungen während des Betriebes ändern. 23
Nach Ablauf der Dauer 24
Nach dem Benutzen 24
Automatic....25
Menü Garen 25
Eigene Programme 26
Kurzzeit einstellen 27
Inbetriebnahmesperre 27
Einstellungen 28
Sprache 28
Tageszeit 28
Hauptmenü 28
Start 28
Dampfreduktion 28
Warmhalten 28
Vorheizen 29
Vorschlagstemperaturen 29
Wasserhärte 29
Display 29
Signaltöne 29
Sicherheit....29
Einheiten 29
Miele@home 29
Händler 29
Werkeinstellung 29
Praktische Anwendungen 30
Gargeschirr auswählen 30
Dämpfen 31
Erhitzen 35
Auftauen....36
Einkochen 38
Blanchieren 39
Zubereiten von Joghurt 39
Desinfizieren von Babyflaschen. 40
Reinigung und Pflege 41
Allgemeines 41
Gerätefront....41
Gerätetür aushängen....42
Garraum....43
Kondensatschale, Rost, Garbehälter....43
Automatischer Türöffner 43
Inhalt
Aufnahmegitter 43
Wasserbehälter 44
Kupplungsdichtung 45
Entkalken 46
Was tun, wenn ...? 47
Nachkaufbares Zubehör 49
Kundendienst, Typenschild. 51
Einbau....52
Sicherheitshinweise zum Einbau 52
Geräte- und Einbaumaße. 53
Gerät einsetzen 56
Elektroanschluss 57
Miele@home 59
Miele@home Kommunikationsmodul einbauen und anmelden ..... 59
Kommunikationsmodul abmelden 59
Lesen Sie vor dem ersten Benutzen aufmerksam die Gebrauchsanweisung. Dadurch schützen Sie sich selbst und vermeiden Schäden an Ihrem Gerät.
Personen, die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, das Gerät sicher zu bedienen, dürfen dieses Gerät nicht ohne Aufsicht oder Anweisung durch eine verantwortliche Person benutzen.
Kleben Sie das Typenschild, das sich bei den Unterlagen Ihres Gerätes befindet, an die dafür vorgesehene Stelle im Kapitel "Typenschild".
Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung auf, und geben Sie diese einem eventuellen Nachbesitzer weiter.
Technische Sicherheit
Vergleichen Sie vor dem Anschließen des Gerätes die Anschlussdaten (Spannung und Frequenz) auf dem Typenschild mit denen des Elektronetzes.
Diese Daten müssen unbedingt übereinstimmen, damit keine Schäden am Gerät auftreten. Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Elektroinstallateur.
Wird der Stecker von der Netzanschlussleitung entfernt, muss das Gerät von einer Elektrofachkraft eingebaut und angeschlossen werden. Beauftragen Sie bitte eine Elektrofachkraft, die die landesüblichen Vorschriften und die Zusatzvorschriften der örtlichen Elektroversorgungsunternehmen genau kennt und sorgfältig einhält. Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch Fehler beim Einbau oder Anschluss verursacht werden.
Die elektrische Sicherheit des Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn es an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicherheitsvorkehrung vorhanden ist.
Lassen Sie im Zweifelsfall die Hausinstallation durch eine Elektrofachkraft überprüfen. Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch eine fehlende oder unterbrochene Schutzleitung verursacht werden.
Wird das Gerät über eine Verlängerungsleitung an das Elektronetz angeschlossen, müssen Verlängerungsleitung und Steckverbindung feuchtigkeitsisoliert sein.
Öffnen Sie auf keinen Fall das Gehäuse des Gerätes.
Eventuelles Berühren spannungsführender Teile sowie Verändern des elektrischen und mechanischen Aufbaus gefährden Sie und führen möglicherweise zu Funktionsstörungen des Gerätes.
Sachgemäßer Gebrauch
Das Gerät darf nur in eingebautem Zustand benutzt werden. Nur so ist sichergestellt, dass Sie nicht mit Strom führenden Teilen in Berührung kommen.
Dieses Gerät ist nur für die Verwendung im Haushalt, nicht für gewerbliche Zwecke bestimmt.
Benutzen Sie das Gerät nur für die in dieser Gebrauchsanweisung beschriebenen Anwendungsarten. Andere Anwendungsarten sind unzulässig und möglicherweise gefährlich. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch bestimmungswidrigen Gebrauch oder falsche Bedienung verursacht werden.
Der Wasserbehälter darf nicht in Wasser getaucht oder in der Spülmaschine gereinigt werden. Beim Einsetzen des Wasserbehälters in das Gerät besteht sonst die Gefahr eines elektrischen Schlages.
Leeren Sie den Wasserbehälter nach jedem Benutzen aus hygienischen Gründen und um Kondensatbildung im Gerät zu vermeiden.
Wischen Sie nach jedem Garvorgang die Auffangrinne mit einem Tuch trocken.
Lassen Sie die Gerätetür geöffnet, solange der Garraum noch feucht ist.
Falls Sie das Gerät über einen längeren Zeitraum unbenutzt stehen lassen, reinigen Sie es noch einmal gründlich, um Geruchsbildung etc. zu vermeiden. Gehen Sie vor wie im Kapitel "Erste Reinigung und erstes Aufheizen" beschrieben. Lassen Sie die Gerätetür anschließend geöffnet.
Kinder im Haushalt
Achten Sie darauf, dass Kinder nicht die Gerätetür öffnen, wenn das Gerät in Betrieb ist. Halten Sie Kinder vom Gerät fern, bis es so weit abgekühlt ist, dass jegliche Verbrennungsgefahr ausgeschlossen ist.
Nutzen Sie die Sicherheitseinrichtungen, damit Kinder das Gerät nicht unbeaufsichtigt einschalten oder Einstellungen ändern können.
Das Gerät ist für die Benutzung durch Erwachsene bestimmt, die den Inhalt dieser Gebrauchsanweisung genau kennen. Kinder können die Gefahren, die im Umgang mit dem Gerät bestehen, oft nicht ausreichend erkennen. Sorgen Sie daher für die nötige Beaufsichtigung der Kinder.
Lassen Sie Kinder nicht mit dem Gerät spielen.
Im Scharnierbereich der Gerätetür besteht Verletzungsgefahr. Besonders Kinder sollten ferngehalten werden.
Hindern Sie Kinder daran, sich auf die geöffnete Gerätetür zu stellen, zu setzen oder sich daran zu hängen.
Verpackungsteile (z. B. Folien, Styropor) können für Kinder gefährlich sein. Erstickungsgefahr! Bewahren Sie Verpackungsteile außerhalb der Reichweite von Kindern auf und entsorgen Sie sie so schnell wie möglich.
Nicht mehr benutzte Geräte müssen vom Elektronetz getrennt und alle wegführenden elektrischen Leitungen entfernt werden, damit sie z. B. für spielende Kinder keine Gefahr darstellen.
Schutz des Gerätes vor Beschädigungen
Erhitzen Sie in diesem Gerät keine geschlossenen Konserven und kochen Sie keine Dosen ein. In den Behältern entsteht ein Überdruck, sie können platzen und den Garraum beschädigen. Darüber hinaus besteht Verletzungs- und Verbrühungsgefahr.
Bewahren Sie keine fertigen Speisen im Garraum auf. Dies könnte zur Korrosion des Gerätes führen.
Benutzen Sie im Garraum keine Gegenstände, die rosten können. Dies kann zur Korrosion führen.
Verwenden Sie zum Entkalken Entkalkertabletten (siehe Kapitel "Nachkaufbares Zubehör") oder ein handelsübliches Zitronensäure-Entkalkungsmittel. Beachten Sie die Sicherheits- und Dosierhinweise.
Verwenden Sie keinesfalls einen Dampfreiniger. Zum einen kann der Dampf an spannungsführende Teile gelangen und einen Kurzschluss auslösen. Zum anderen kann der Dampfdruck zu dauerhaften Beschädigungen von Oberflächen und Bauteilen führen, für die der Hersteller keinen Schadenersatz leistet.
Stellen Sie keine schweren Gegenstände auf die geöffnete Gerätetür. Die Belastbarkeit der Tür beträgt max. 8 kg.
Das Gerät ist so eingestellt, dass nach dem Benutzen immer Restwasser im Wasserbehälter zurückbleibt. Fehlendes Restwasser weist auf einen Defekt hin. Rufen Sie den Kunden-dienst.
Schutz vor Verbrennungen und Verbrühungen
Schützen Sie Ihre Hände bei allen Arbeiten am heißen Gerät mit wärmeisolierten Handschuhen, Topflappen oder Ähnlichem. Achten Sie darauf, dass diese Textilien nicht nass oder feucht sind. Dadurch wird ihre Wärmeleitfähigkeit erhöht, und es kann zu Verbrennungen kommen.
Achten Sie beim Einschieben und Entnehmen von Kondensatschale und Garbehältern darauf, dass der Inhalt nicht überschwappt und dass Sie weder mit heißem Dampf noch mit den heißen Garraumwänden in Berührung kommen. Es besteht Verbrühungs- und Verbrennungsgefahr!
Achten Sie beim Entnehmen und Abstellen des Wasserbehälters darauf, dass dieser nicht kippt. Das heiße Wasser könnte zu Verbrühungen führen.
Bei einem Gerätedefekt
Sollten Sie einen Defekt des Gerätes feststellen, schalten Sie zuerst das Gerät und anschließend auch die Sicherung aus. Schmelzsicherungen müssen ganz herausgedreht sein. Ist das Gerät nicht fest angeschlossen, müssen Sie danach noch die Netzanschlussleitung vom Elektronetz trennen. Ziehen Sie dabei nicht an der Netzanschlussleitung, sondern am Netzstecker. Benachrichtigen Sie den Kundendienst.
Sorgen Sie dafür, dass das Gerät vor Abschluss der Reparatur keine Verbindung zum Elektronetz hat.
Reparaturen dürfen nur von Elektrofachkräften durchgeführt werden. Unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für Sie bedeuten und Schäden am Gerät nach sich ziehen. Öffnen Sie auf keinen Fall das Gehäuse des Gerätes.
Eine Reparatur des Gerätes während der Garantiezeit darf nur von einem vom Hersteller autorisierten Kundendienst vorgenommen werden, sonst besteht bei nachfolgenden Schäden kein Garantieanspruch mehr.
Schutz vor weiteren Gefahren
Achten Sie beim Benutzen einer Steckdose in Gerätenähe darauf, dass die Netzanschlussleitung des jeweiligen Elektrogerätes nicht in der Gerätetür eingeklemmt wird. Die Leitungsisolierung könnte beschädigt werden. Stromschlaggefahr!
Erhitzen Sie Speisen immer ausreichend. Evtl. vorhandene Keime in den Speisen werden nur durch genügend hohe Temperaturen und eine ausreichend lange Einwirkzeit abgetötet.
Achten Sie bei Verwendung von Kunststoffgeschirr darauf, dass es temperatur- (bis100 °C) und heißdampfbeständig ist. Anderes Kunststoffgeschirr könnte schmelzen, spröde oder brüchig werden.
Entsorgung der Verpackung
Die Verpackung ist nötig, da sie das Gerät vor Transportschäden schützt. Ihr Händler nimmt die Verpackung im Allgemeinen zurück. Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Sollten Sie die Transportverpackung selbst entsorgen, erfragen Sie bitte die Anschrift des nächsten Wertstoffcenters oder Recyclinghofes bei Ihrer Gemeinde- oder Stadtverwaltung.
Entsorgung des Altgerätes
Elektrische und elektronische Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Sie enthalten aber auch schädliche Stoffe, die für ihre Funktion und Sicherheit notwendig waren. Im Restmüll oder bei falscher Behandlung können diese der menschlichen Gesundheit und der Umwelt schaden. Geben Sie Ihr Altgerät deshalb auf keinen Fall in den Restmüll.

Nutzen Sie stattdessen die von Ihrer Kommune eingerichtete Sammelstelle zur Rückgabe und Verwertung elektrischer und elektronischer Altgeräte.
Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird. Hierüber informiert Sie diese Gebrauchsanweisung im Kapitel "Sicherheitshinweise und Warnungen".
Geräteansicht

① Bedienfeld
② Automatischer Türöffner für Dampfreduzierung
③ Wrasenaustritt
④ Türdichtung
⑤ Dampfkanal
⑥ Einschubfach
⑦ Wasserbehälter (mit Einsatz)
⑧ Steckkontakt
⑨ Aufnahmegitter mit 4 Einschubebenen
⑩ Dampfeintritt
⑪ Auffangrinne am Garraum
⑫ Bodenheizkörper
⑬ Temperaturfühler
⑭ Austrittsöffnung für Garraumluft
Mitgeliefertes Zubehör
Sie können jedes Zubehörteil bei Bedarf nachbestellen. Informationen zu Bestellmöglichkeiten finden Sie im Kapitel "Nachkaufbares Zubehör".
Kondensatschale
Zum Auffangen von herabtropfender Flüssigkeit Gastro-Norm-Größe GN 2/3 325x350x40 mm (BxTxH)

1 Garbehälter DGGL 8, gelocht (Fassungsvermögen 2,0 l / Nutzinhalt 1,7 l)
Zum Dämpfen Gastro-Norm-Größe GN 1/2 325x265x40 mm (BxTxH)

Miele-Kochbuch "Dampfgaren"
Kochen und Genießen mit Miele Die besten Rezepte aus der Miele Versuchsküche
2 Garbehälter DGGL 1, gelocht (Fassungsvermögen 1,5 l / Nutzinhalt 0,9 l)
Zum Dämpfen Gastro-Norm-Größe GN 1/3 325x175x40 mm (BxTxH)

Als Auflage für Gargeschirr

Zum Einfetten der Kupplungsdichtung

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Silikonfett Silicone grease Graisse de siliconeBedienfeld

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15 16 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 ① ⑰ ⑱ ⑲ ⑳ ⑳ ⑳⑮ Auswahl-Sensorfelder
Zum "Blättern" im Menü und zur An-
wahl der jeweils im Display daneben
angezeigten Menüpunkte oder Wer-
te.
⑯ Ziffern-Sensorfelder
Zur Eingabe von Temperaturen und Zeiten. Erscheinen nur, wenn Zahleneingaben erforderlich sind.
⑰ Sensorfeld ①
Zum Ein- und Ausschalten des Gerä-
tes.
⑱ Display
⑲ Sensorfeld ⚠
Zum Ein- und Ausschalten des Kurz-
zeitweckers.
⑳ Sensorfeld ◀C (Clear)
Zum Zurückschalten auf die vorherige Menüebene oder Rückgängig-Machen der letzten Eingabe.
Display
Bei ausgeschaltetem Gerät erscheint das Display - je nach Einstellung - dunkel, oder es wird die Tageszeit angezeigt.
Wird das Gerät eingeschaltet, erscheint im Display das Hauptmenü.
Im Hauptmenü finden Sie als Unterpunkte
- vier Betriebsarten, die direkt angewählt werden können.
- Alle Betriebsarten
Bei Aufruf werden alle verfügbaren Betriebsarten angezeigt.
- Automatic für die Auswahl von Automatikprogrammen.
- Menü Garen zum gleichzeitigen Garen verschiedener Lebensmittel.
- Einstellungen
Dieses Menü enthält Untermenüs, über die verschiedene Geräteeinstellungen geändert werden können (siehe Kapitel "Einstellungen").
- Eigene Programme
Hier können eigene Programme erstellt, abgelegt und aufgerufen werden.
Das Display zeigt maximal drei Menüpunkte an. Durch Berühren der Sensorfelder neben den Pfeilen werden weitere Menüpunkte aufgerufen. Nach der letzten Auswahlmöglichkeit wird eine gestrichelte Linie angezeigt.
i Im Display werden Informationen zur Bedienung und Tipps angezeigt. Diese Informationsfenster löschen Sie durch Bestätigung von "OK", oder indem Sie den Anweisungen folgen.
Gerät in Betrieb nehmen
Wenn das Gerät ans Netz angeschlossen wird, schaltet es sich automatisch ein.
Im Display erscheint die Begrüßung "Miele - Willkommen", anschließend werden einige Grundeinstellungen abgefragt, die Sie für die Inbetriebnahme des Gerätes benötigen.
Folgen Sie den Hinweisen im Display.
Nach der Begrüßung erscheint die Aufforderung zur Spracheinstellung:
■ Berühren Sie so oft eines der Sensorfelder neben den Pfeilen, bis die gewünschte Sprache im Display steht.
■ Berühren Sie das Sensorfeld links neben der gewünschten Sprache.
Die Auswahl wird durch einen √ angezeigt.
■ Berühren Sie zur Bestätigung das Sensorfeld neben "weiter" (unten rechts neben dem Display).
Die Abfrage zum Zeitformat erscheint. Ab Werk ist ein 24-Stunden-Rhythmus eingestellt.
■ Berühren Sie das Sensorfeld neben dem gewünschten Zeitformat.
■ Berühren Sie zur Bestätigung das Sensorfeld neben "weiter".
Anschließend werden Sie aufgefordert, die Tageszeit einzustellen.
Sie können hierfür die Sensorfelder neben + und - oder die Ziffern-Sensorfelder benutzen.
■ Geben Sie die Stunden ein und be- stätigen Sie mit "weiter".
■ Geben Sie die Minuten ein und be- stätigen Sie mit "weiter".
Bei Eingabe über die Ziffern-Sensorfelder können nach den Stunden sofort die Minuten eingegeben werden.
Danach erscheint die Abfrage, ob die Tageszeitanzeige immer im Display stehen soll oder nur bei eingeschaltetem Gerät.
■ Wählen Sie die gewünschte Einstellung.
Nach der Bestätigung mit "weiter" erscheinen
- der Hinweis, dass dieses Gerät für das Miele@home System vorgerüstet ist.
- der Hinweis, dass die Inbetriebnahme erfolgreich abgeschlossen wurde.
Nach der Bestätigung des letzten Hinweises mit "OK" ist das Gerät betriebsbereit.
Wasserhärte einstellen
Ihr Gerät ist ab Werk auf den Wasserhärtebereich IV (sehr hart 4) eingestellt.
Sollte Ihr Wasser einen anderen Härtebereich aufweisen, stellen Sie bitte den zutreffenden Härtebereich selbst ein, sofern dies beim Einbau noch nicht geschehen ist.
Den Härtebereich für Ihr Wasser können Sie mit Hilfe des mitgelieferten Teststreifens ermitteln oder bei Ihrem zuständigen Wasserwerk, der Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung erfragen.
Die Wasserhärte wird in Härtebereichen (I bis IV) oder in deutschen Härtegraden (1 bis >21 °dH) angegeben.
| Härte-bereich | Anzeige Härtegrade |
| I weich 1 1-7 °dH | |
| II mittel 2 8-14 °dH | |
| III hart 3 15-21 °dH | |
| IV sehr hart 4 >21 °dH |
■ Schalten Sie das Gerät ein.
■ Berühren Sie so oft eines der Sensorfelder neben den Pfeilen, bis das Menü "Einstellungen" erscheint.
■ Berühren Sie das Sensorfeld neben "Einstellungen".
■ Berühren Sie so oft eines der Sensorfelder neben den Pfeilen, bis das Untermenü "Wasserhärte" erscheint.
■ Berühren Sie das Sensorfeld neben "Wasserhärte".
■ Berühren Sie so oft eines der Sensorfelder neben den Pfeilen, bis die gewünschte Wasserhärte erscheint.
■ Berühren Sie das Sensorfeld neben der gewünschten Wasserhärte.
■ Berühren Sie das Sensorfeld neben "OK".
Durch Berühren von "◀C" gelangen Sie zurück in das Hauptmenü.
Erste Reinigung und erstes Aufheizen
Nehmen Sie den Wasserbehälter aus dem Gerät und entnehmen Sie den Einsatz (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege"). Spülen Sie Wasserbehälter und Einsatz von Hand mit heißem Wasser, aber ohne Spülmittel, gründlich aus.
Wasserbehälter und Einsatz keinesfalls in der Spülmaschine reinigen. Den Wasserbehälter nicht ins Wasser tauchen!
Entnehmen Sie sämtliches Zubehör aus dem Garraum und reinigen Sie es mit Spülmittellauge oder in der Spülmaschine.
Das Gerät wurde vor der Auslieferung mit einem Pflegemittel behandelt. Um den Pflegemittelfilm zu entfernen, reinigen Sie den Garraum mit Spülmittellauge.
Füllen Sie den Wasserbehälter mit Wasser (siehe Kapitel "Vor jedem Benutzen") und nehmen Sie das Gerät mit der Betriebsart Universalgaren (100 °C) für 15 Minuten in Betrieb. Gehen Sie dabei vor wie im Kapitel "Bedienung" beschrieben.
Dadurch werden die Wasser führenden Teile durchgespült und das Gerät an die Siedetemperatur des Wassers angepasst, die je nach Höhenlage des Aufstellortes variiert.
Nach einem Umzug muss das Gerät an den neuen Aufstellort bzw. die geänderte Siedetemperatur des Wassers angepasst werden, wenn sich der neue Aufstellort um mindestens 300 Höhenmeter von dem alten unterscheidet. Führen Sie dazu einen Entkalkungsvorgang durch (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege").
Beachten Sie, dass bei der ersten Inbetriebnahme und beim ersten Entkalken nach einem Umzug besonders viel Dampf austritt.
In diesem Kapitel finden Sie die wichtigsten Bedienschritte in Kurzform. Genauere Angaben finden Sie in den folgenden Kapiteln.
1 Kondensatschale einschieben (nur bei gelochtem Garbehälter erforderlich).
② Wasserbehälter füllen und einsetzen.
③ Garbehälter mit Lebensmitteln einschieben.
4 Gerät einschalten.
⑤ Betriebsart wählen.
6 Vorschlagstemperatur bestätigen oder Temperatur ändern.
⑦ Garzeit eingeben, das Gerät startet automatisch.

■ Schieben Sie die Kondensatschale in die unterste Einschubebene, wenn Sie in gelochten Behältern garen, damit sich abtropfende Flüssigkeit darin sammeln kann.
■ Füllen Sie den Wasserbehälter mit Wasser.
Dabei ist es nicht nötig, den Einsatz herauszunehmen.
Verwenden Sie nur Leitungswasser und keinesfalls destilliertes Wasser oder Mineralwasser!
Das Wasser muss zwischen den beiden Markierungen stehen (min. 0,75 l, max. 1,2 l). Die Markierungen befinden sich innen und außen am Wasserbehälter. Die obere Markierung darf keinesfalls überschritten werden! Füllen Sie je nach Dauer (Garzeit) mehr oder weniger Wasser ein.
Die max. Füllmenge von 1,2 l reicht bei der Betriebsart Universalgaren 100 °C für einen Garvorgang von ca. 2 Stunden, wenn die Tür nicht geöffnet wird. Der Wasserstand im Wasserbehälter wird im Display durch ein Symbol dargestellt.
Sie können die Aufheizzeit verkürzen, indem Sie heißes Wasser einfüllen.
■ Transportieren Sie den Wasserbehälter mit beiden Händen, und schieben Sie ihn bis zum Anschlag in das Gerät. Vorsicht, dass nichts überschwappt!
Vorheizen
Sie können den Garraum auf ca. 40 °C vorheizen. Möchten Sie diese Funktion nutzen, müssen Sie die werkseitige Einstellung im Menü Einstellungen ändern (siehe entsprechendes Kapitel).
Ist die Funktion eingeschaltet, erscheint nach Einschalten des Gerätes das Hauptmenü. Wird innerhalb einiger Sekunden keine Betriebsart gewählt, startet der Vorheizvorgang.
Betriebsart wählen
■ Schieben Sie das Gargut ein.
■ Schalten Sie das Gerät ein, falls Sie nicht vorgeheizt haben.
Das Hauptmenü erscheint.
■ Wählen Sie die gewünschte Betriebsart, z. B. Gemüse garen.
Temperatur einstellen
Die Vorschlagstemperatur ist hell unterlegt. Sie kann innerhalb der angegebenen Grenzen geändert werden.
■ Bestätigen Sie die Vorschlagstemperatur mit "OK".
Möchten Sie nicht mit der Vorschlags-temperatur arbeiten, geben Sie über +/- oder die Ziffern-Sensorfelder die gewünschte Temperatur ein und bestätigen Sie mit "OK".
Sie können die Vorschlagstemperatur(en) im Menü Einstellungen dauerhaft ändern, um das Gerät an ihre persönlichen Nutzungsgewohnheiten anzupassen (siehe entsprechendes Kapitel).
Erhöhen Sie bei der Betriebsart Fisch garen die Vorschlagstemperatur auf 100 °C bzw. 212 °F, wenn Sie Fisch in einem ungelochten Behälter mit Flüssigkeit zubereiten.
Dauer einstellen
Nach Bestätigen der (Vorschlags-)Temperatur wechselt das Display zum Einstellen der Dauer (Garzeit). Es kann eine Dauer zwischen 1 Minute (0:01) und 6 Stunden (6:00) eingestellt werden.
Beträgt die Dauer mehr als 59 Minuten, muss sie in Stunden und Minuten eingegeben werden. Beispiel: Dauer 80 Minuten = 1:20.
Die Dauer kann durch Berühren des Sensorfeldes neben + oder der Ziffern-Sensorfelder eingegeben werden.
■ Geben Sie die gewünschte Dauer ein, z. B. 10 Minuten.
■ Bestätigen Sie mit "OK".
Wird die Dauer nicht innerhalb weniger Sekunden eingestellt, erlischt das Eingabefeld. Berühren Sie das Sensorschaltfeld neben "Dauer".
Die Garzeit (Dauer) für die verschiedenen Lebensmittel entnehmen Sie bitte den nachfolgenden Tabellen oder dem Kochbuch. Beachten Sie dabei, dass die Garzeit nicht von der Menge der Lebensmittel abhängig ist, wohl aber von der Größe. Kartoffeln mit großem Durchmesser z. B. brauchen eine längere Garzeit als Kartoffeln mit kleinem Durchmesser.
Damit die angegebene Garzeit für ein gutes Garergebnis ausreicht, sollte die Gesamtmenge 8-10 Portionen nicht überschreiten. Achten Sie auch darauf, geeignetes Gargeschirr zu benutzen (siehe Kapitel "Gargeschirr auswählen")!
Starten
Das Gerät ist werkseitig so eingestellt, dass es nach Bestätigen der Dauer automatisch startet.
Möchten Sie das Starten dauerhaft manuell durchführen, müssen Sie die Einstellung Start im Menü Einstellungen auf "manuell" ändern (siehe entsprechendes Kapitel).
Nach dem Start hören Sie zuerst ein Gebläsegeräusch und dann Geräusche, die bei der Dampferzeugung entstehen.
Während der Aufheizphase können Sie den Anstieg der Garraumtemperatur mitverfolgen.
Sobald die eingestellte Temperatur erreicht ist, beginnt die Garphase und die Garzeit läuft ab.
Beim Zubereiten gekühlter und gefrorener Lebensmittel sinkt die Garraumtemperatur anfänglich und steigt dann nur langsam.
Die Gesamtzeit, d. h. die Zeit vom Start bis zum Beenden des Betriebes, ergibt sich aus der Aufheizzeit und der eingestellten Garzeit. Die Aufheizzeit und damit auch die Gesamtzeit ist abhängig von der Lebensmittelmenge und -temperatur.
Start verschieben
Sie können den Start auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Das Gerät schaltet sich dann automatisch ein und aus.
Um den Start zu verschieben, können Sie entweder Startzeit oder Ende eingeben. Über Startzeit legen Sie den Zeitpunkt fest, wann ein Garvorgang starten soll. Über Ende legen Sie den Zeitpunkt fest, wann ein Garvorgang beendet sein soll.
Beachten Sie dabei, dass die Differenz zwischen Startzeit und Ende die eingegebene Dauer plus der vom Gerät errechneten Aufheizzeit ist.
Das Verschieben des Starts ist nur innerhalb von 90 Sekunden nach Ende der Eingabe möglich. Sie können diese Funktion nicht nutzen, wenn der Garraum nach Ende eines Garvorgangs noch zu warm ist.
■ Wählen Sie wie gewohnt Betriebsart, Temperatur und Dauer.
■ Wählen Sie "Startzeit" oder "Ende" und geben Sie die Tageszeit ein, zu der der Garvorgang starten bzw. enden soll.
■ Bestätigen Sie mit "OK".
Speichern
Sie können einen laufenden Garvorgang so speichern, dass Sie ihn anschließend im Menü Eigene Programme abrufen können.
■ Wählen Sie "ändern".
■ Bestätigen Sie mit "OK".
■ Berühren Sie so oft ein Sensorfeld neben den Pfeilen, bis "speichern unter" erscheint.
■ Wählen Sie "speichern unter".
Gehen Sie anschließend vor wie im Kapitel "Eigene Programme" unter "Speichern" beschrieben.
Betrieb unterbrechen
Sie können den Betrieb jederzeit unterbrechen, indem Sie die Tür öffnen.
Die Beheizung wird ausgeschaltet, die verbleibende Dauer gespeichert.
Beim Öffnen der Tür tritt Dampf aus. Gehen Sie einen Schritt zurück und warten Sie, bis sich der Dampf verflüchtigt hat.
Achten Sie beim Einschieben und Entnehmen von Garbehältern darauf, dass der Inhalt nicht über-schwappt und dass Sie weder mit heißem Dampf noch mit den heißen Garraumwänden in Berührung kommen. Es besteht Verbrühungs- und Verbrennungsgefahr!
Sie setzen den Betrieb fort, indem Sie die Tür schließen.
Nach dem Schließen der Tür kommt es zu einem Druckausgleich, bei dem ein Pfeifgeräusch entstehen kann.
Zunächst wird erneut aufgeheizt. Wenn die eingestellte Temperatur erreicht ist, wechselt das Display, und die verbleibende Garzeit läuft ab.
Einstellungen während des Betriebes ändern
■ Wählen Sie "ändern".
■ Bestätigen Sie mit "OK".
■ Wählen Sie den gewünschten Punkt und nehmen Sie die Änderung vor.
■ Bestätigen Sie mit "OK".
Nach Ablauf der Dauer
Kurz vor Ablauf der eingestellten Dauer beginnt die Dampfreduktion, und die Tür öffnet sich einen Spalt.
Nach Ablauf der Dauer ertönt ein Signal. Kurz danach beginnt die Gerätetür sich zu schließen.
Warten Sie, bis "Vorgang beendet" im Display erscheint, bevor Sie die Geräte- tür öffnen und die Lebensmittel entnehmen.
Das Gerät ist werkseitig so eingestellt, dass die Lebensmittel bei einer Temperatur von 70° maximal 15 Minuten warm gehalten werden, wenn es nach Beendigung des Garvorganges nicht ausgeschaltet wird. Beachten Sie, dass empfindliche Speisen, besonders Fisch, beim Warmhalten nachgaren können.
Möchten Sie die Funktionen "Dampfre- duktion" und/oder "Warmhalten" nicht nutzen, müssen Sie die jeweilige werk- seitige Einstellung im Menü Einstellungen ändern (siehe entsprechende Kapitel).
Achten Sie beim Entnehmen von Garbehältern darauf, dass der Inhalt nicht überschwappt und dass Sie weder mit heißem Dampf noch mit den heißen Garraumwänden in Berührung kommen. Es besteht Verbrühungs- und Verbrennungsgefahr!
Nach dem Benutzen
■ Schalten Sie das Gerät aus.
■ Entnehmen und entleeren Sie die Kondensatschale.
■ Entnehmen und entleeren Sie den Wasserbehälter. Drücken Sie den Wasserbehälter beim Entnehmen leicht nach oben.
■ Reinigen und trocknen Sie das gesamte Gerät nach jedem Benutzen wie im Kapitel "Reinigung und Pflege" beschrieben.
■ Lassen Sie die Gerätetür geöffnet, solange der Garraum noch feucht ist.
Beachten Sie, dass das Gebläse nach dem Ausschalten noch einige Zeit nachläuft. Sie können diese Nachlaufzeit verkürzen, indem Sie sofort nach Ausschalten des Gerätes den Wasserbehälter entnehmen.
Das Gerät ist so eingestellt, dass nach dem Benutzen immer Restwasser im Wasserbehälter zurückbleibt. Fehlendes Restwasser weist auf einen Defekt hin. Rufen Sie den Kundendienst.
Automatic
Sie können in den Automatikprogrammen Auftauen, Beilagen garen, Einkochen, Erhitzen, Fisch garen, Fleisch garen, Gemüse garen, Getreide garen, Hühnereier garen, Hülsenfrüchte garen, Krustentiere garen, Muscheln garen und Obst garen aus einer Vielzahl von Lebensmitteln wählen. Gartemperatur und Gardauer sind vorgegeben, Sie brauchen lediglich die gewünschten Vorgaben wählen und bestätigen.
Bei den Programmen Gemüse garen und Obst garen ist werkseitig ein mittlerer Garegrad eingestellt. Sie können einen Garegrad von "bissfest" bis "weich" einstellen.
Beispiel:
Sie möchten als Beilage mehligkochen-de Salzkartoffeln in Würfeln zubereiten.
■ Wählen Sie "Automatic".
■ Wählen und bestätigen Sie jeweils mit "weiter":
"Beilagen garen"
"Kartoffeln"
"Salzkartoffeln"
"mehligkochend"
"zerkleinert"
"Würfel".
Sie können wählen, ob der Garvorgang sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt starten soll.
Menü Garen
Es ist besonders energiesparend und praktisch, wenn Sie Ihr Gerät so ausnutzen, dass darin ganze Menüs gleichzeitig garen. Sie können bis zu drei Komponenten wählen, z. B. Fisch mit Beilage und Gemüse.
Fisch und stark färbende Lebensmittel, z. B. Rote Bete, können nicht mit einander kombiniert werden.
Die verschiedenen Komponenten können in beliebiger Reihenfolge gewählt werden, das Gerät sortiert automatisch nach der Länge der Garzeit.
Bei Gemüse garen und Obst garen ist werkseitig ein mittlerer Gargrad eingestellt. Sie können einen Gargrad von "bissfest" bis "weich" einstellen.
■ Wählen Sie "Menü Garen".
■ Wählen und bestätigen Sie das jeweilige Lebensmittel.
Nach Bestätigung von "Menü Garen starten" gibt das Gerät Lebensmittel und Einschubebene an.
Nach Ende der Aufheizphase wird angezeigt, zu welchem Zeitpunkt das nächste Lebensmittel eingeschoben werden soll. Ist dieser Zeitpunkt erreicht, werden Lebensmittel und Einschubebene angegeben. Dieser Vorgang wiederholt sich ggf. für das dritte Lebensmittel.
Bedienung
Eigene Programme
Sie können Garvorgänge, die Sie häufig nutzen, mit einer eigenen Bezeichnung im Menü Eigene Programme speichern. Es können 30 eigene Programme ge speichert werden.
Bei Bedarf können diese Programme auch direkt im Hauptmenü angezeigt werden.
Erstellen
■ Wählen Sie "Eigene Programme".
Wurde noch kein eigenes Programm er stellt, erscheinen nur die Betriebsarten.
■ Wählen Sie die Betriebsart, z. B. Fisch garen, und geben Sie Temperatur und Dauer ein.
Speichern
■ Wählen Sie "eigener Name".
Mit den Sensorfeldern links und rechts neben dem Alphabet markieren Sie den gewünschten Buchstaben, mit "Zeichen wählen" bestätigen Sie. Die Groß- und Kleinschreibung erfolgt automatisch.
■ Bestätigen Sie die korrekte Eingabe mit "OK".
Möchten Sie keinen eigenen Namen vergeben, können Sie den Garvorgang unter der vom Gerät vorgegebenen Bezeichnung speichern.
Dieser Garvorgang kann jetzt im Menü Eigene Programme unter dem von Ihnen gewählten Namen ausgewählt, geändert oder gelöscht werden.
Kurzzeit einstellen
Sie können zum Überwachen separater Vorgänge eine Kurzzeit einstellen, z. B. zum Eierkochen.
Die Kurzzeit kann auch während eines ablaufenden Garvorganges genutzt werden.
Es kann eine Zeit zwischen 1 Sekunde (00:01) und 59 Minuten, 59 Sekunden (59:59) eingestellt werden.
■ Berühren Sie das Sensorfeld ⚠.
■ Geben Sie die gewünschte Zeit über die Sensorfelder neben +/- oder die Ziffern-Sensorfelder ein.
Beachten Sie, dass eine Kurzzeit immer in Minuten und Sekunden eingegeben werden muss.
Beispiel: 8 Minuten = 8:00
■ Bestätigen Sie mit "OK".
Nach Ablauf der Kurzzeit ertönt ein Signal. Sie schalten den Kurzzeitwecker aus, indem Sie "◀C" oder 2-mal das Schaltfeld △ berühren. Wird der Kurzzeitwecker nicht ausgeschaltet, läuft er sekundenweise aufwärts. So können Sie erkennen, wieviel Zeit seit Ablauf der Kurzzeit vergangen ist.
Kurzzeit ändern:
■ Berühren Sie das Schaltfeld ⬆, geben Sie die gewünschte Zeit ein und bestätigen Sie mit "OK".
Kurzzeit löschen:
■ Berühren Sie das Schaltfeld ⬆, geben Sie "0" ein und bestätigen Sie mit "OK".
Inbetriebnahmesperre
Die Inbetriebnahmesperre verhindert das unbeabsichtigte Einschalten des Gerätes.
Ab Werk ist die Inbetriebnahmesperre ausgeschaltet. Um diese Funktion aktivieren zu können, müssen Sie zuvor einmalig die werkseitige Einstellung auf "zulassen" ändern (siehe Kapitel "Einstellungen").
Inbetriebnahmesperre aktivieren
■ Wählen Sie das Symbol 🔊.
■ Wählen Sie "ein" und bestätigen Sie mit "OK".
Inbetriebnahmesperre deaktivieren
■ Wählen Sie das Symbol 🔒.
■ Wählen Sie "aus" und bestätigen Sie mit "OK".
Sie können für einige Einstellungen Alternativen wählen. Es können mehrere Einstellungen nacheinander geändert werden.
Sie gehen grundsätzlich folgendermaßen vor:
■ Schalten Sie das Gerät ein.
■ Wählen Sie das Menü Einstellungen.
■ Wählen Sie die zu ändernde Einstellung.
Die aktuellen Einstellungen sind mit einem √ gekennzeichnet.
Erfolgt in den Untermenüs innerhalb von ca. 5 Minuten keine Auswahl, springt die Darstellung in das Menü Einstellungen zurück.
Sprache
Das Gerät kann auf verschiedene Sprachen eingestellt werden.
Über das Untermenü Sprache ▶ können Sie die Sprache auswählen.
Haben Sie aus Versehen eine Sprache gewählt, die Sie nicht verstehen, können Sie sich am Symbol ▶ orientieren, um wieder in das Untermenü Sprache zu gelangen.
Tageszeit
Anzeige: Sie können wählen, ob die Tageszeit bei ausgeschaltetem Gerät dauerhaft oder nur für 60 Sekunden angezeigt wird
Zeitformat: Sie können einen 12- oder 24-Stunden-Rythmus wählen einstellen: Tageszeit einstellen
synchronisieren: Wenn Ihr Gerät über ein Miele@home Kommunikationsmodul verfügt und Sie das Gerät an Miele@home angemeldet haben, wird die Tageszeit mit der Miele@home Systemzeit abgeglichen. Sie können die Synchronisation ausschalten, um eine von der Systemzeit abweichende Zeit an Ihrem Gerät einzugeben.
Hauptmenü
Die werkseitig eingestellte Reihenfolge der Betriebsarten kann geändert oder gegen eigene Programme ausgetauscht werden, die Sie häufiger nutzen.
Start
Das Gerät kann so eingestellt werden, dass der Start eines Garvorganges ca. 20 Sekunden nach der letzten Eingabe automatisch erfolgt, oder dass der Start manuell erfolgen muss.
Dampfreduktion
Diese Funktion kann ein- oder ausgeschaltet werden. Ein Ausschalten ist zu empfehlen, wenn Speisen gleichzeitig gegart, aber zu unterschiedlichen Zeiten in das Gerät eingebracht werden. Beachten Sie, dass dann beim Öffnen viel Dampf austritt und die Funktion Warmhalten nicht genutzt werden kann.
Warmhalten
Diese Funktion kann ein- oder ausgeschaltet werden.
Vorheizen
Diese Funktion kann ein- oder ausgeschaltet werden.
Ist die Funktion eingeschaltet, erscheint nach Einschalten des Gerätes das Hauptmenü. Wird innerhalb einiger Sekunden keine Betriebsart gewählt, startet das Gerät. Wenn der Vorheizvorgang beendet ist, können Sie das Gargut einschieben und eine Betriebsart wählen. Wird nach Ende des Vorheizvorgangs kein Gargut eingeschoben, erscheint nach ca. 30 Minuten das Hauptmenü im Display.
Vorschlagstemperaturen
Es ist sinnvoll, die Vorschlagstemperaturen dauerhaft zu ändern, wenn Sie häufig mit abweichenden Temperaturen arbeiten. Sie können die Temperaturen innerhalb der angegebenen Grenzen ändern.
Wasserhärte
Das Gerät kann auf den für Sie zutreffenden Härtebereich eingestellt werden.
Display
Kontrast und Helligkeit des Displays können geändert werden.
Signaltöne
Lautstärke, Melodie und Dauer der Signaltöne können geändert werden. Der Quittierungston bei Berührung der Sensorfelder kann ausgeschaltet werden.
Sicherheit
Wird die Einstellung auf "zulassen" geändert, kann bei ausgeschaltetem Gerät die Inbetriebnahmesperre aktiviert werden.
Einheiten
Die Temperaturen können in °C oder °F, die Gewichte in kg oder lbs angezeigt werden.
Miele@home
Wenn Ihr Gerät über ein Miele@home Kommunikationsmodul verfügt, können Sie es hier an das Miele@home System anmelden oder es vom System abmelden.
Händler
Spezielle Möglichkeit für den Fachhandel, die Geräte ohne Beheizung zu präsentieren.
Werkeinstellung
Alle Einstellungen werden auf die Werkeinstellungen zurückgesetzt, eigene Programme werden gelöscht.
Eigene Programme werden gelöscht.
Nur das Hauptmenü wird auf die Werk-einstellungen zurückgesetzt.
Geänderte Vorschlagstemperaturen werden auf die Werkeinstellungen zurückgesetzt.
Gargeschirr auswählen
Dem Gerät ist Gargeschirr aus Edelstahl beigefügt.
Zur Ergänzung sind weitere Garbehälter unterschiedlicher Größe erhältlich, die gelocht oder ungelocht lieferbar sind (siehe Kapitel "Nachkaufbares Zubehör"). So können für die jeweiligen Speisen die geeigneten Garbehälter ausgewählt werden.
Bitte beachten Sie bei der Auswahl des Gargeschirrs:
- Verwenden Sie bei allen Speisen, bei denen es möglich ist, z. B. Gemüse, gelochte Garbehälter. So kann der Dampf von allen Seiten an die Speise gelangen, und die Speise gart gleichmäßig.
– Lebensmittel mit größerem Durchmesser pro Stück, z. B. ganze Kartoffeln, liegen nicht in voller Fläche aneinander. Dadurch bilden sich Hohlräume, in die der Dampf gut eindringen kann. Die Garzeit bleibt daher auch bei größerer Füllhöhe gleich. Sie können für diese Lebensmittel auch höhere Garbehälter verwenden. - Gerichte mit kompakter Konsistenz (wie Aufläufe) oder Lebensmittel mit kleinem Durchmesser pro Stück (z. B. Erbsen, Spargelstangen) bilden keine oder nur wenige Hohlräume, und der Dampf kann dadurch kaum eindringen. Die Garzeit steigt daher mit der Füllhöhe. Wählen Sie für diese Lebensmittel flache Garbehälter, und füllen Sie diese nur etwa 3 - 5 cm hoch. Größere Lebensmittelmengen verteilen Sie ggf. auf mehrere flache Garbehälter, damit die
empfohlene Füllhöhe nicht überschritten wird. Nur dann gelten die angegebenen Garzeiten. Bei größeren Füllhöhen verlängert sich die Garzeit.
Weitere Verwendungstipps finden Sie in den nachfolgenden Kapiteln oder im Kochbuch.
Es ist auch möglich, eigenes Geschirr aus Glas, Keramik, Porzellan, Kunststoff, Edelstahl oder Emaille zu verwenden. Bitte beachten Sie dabei:
- Das Geschirr muss temperatur-
(bis100 °C) und heißdampfbeständig
sein.
– Dickwandiges Geschirr ist weniger geeignet, denn dicke Wände bewirken, dass sich die angegebene Garzeit deutlich verlängert.
– Platzieren Sie das Geschirr auf dem beigefügten Rost. - Der Abstand zwischen dem oberen Geschirrrand und der Garraumdecke muss mindestens 3 cm groß sein, damit ausreichend Dampf in das Gefäß eindringen kann.
Dämpfen
| Gargut Betriebsart Temperatur | in °C | Zeit in Minuten | |
| Gemüse | |||
| Blumenkohl, Röschen Gemüse | garen 100 6 - 8 | ||
| Bohnen, grüne " 100 8 - 10 | |||
| Brokkoli, Röschen " 100 4 - 6 | |||
| Erbsen " 100 3 - 5 | |||
| Karotten (Möhren), geschn. " 100 6 - 8 | |||
| Kartoffeln, geschält, halbiert " 100 20 - 25 | |||
| Kartoffeln, ungeschält " 100 25 - 28 | |||
| Rosenkohl " 100 12 - 14 | |||
| Spargel, weiß | " 100 10 - 14 | ||
| Steckrüben, Stifte/gewürfelt | " 100 6 - 10 | ||
| Fleisch- und Wurstwaren | |||
| Brühwürstchen | Fleisch garen | 90* | 2 - 4 |
| Kasseler, Scheiben | " 100 6 - 8 | ||
| Poularde, Suppenhuhn | " 100 50 - 60 | ||
| Fisch (frisch) | |||
| Lachsfilet | Universalgaren | 100 4 - 8 | |
| Schollenfilet | Fisch garen | 85 | 5 - 7 |
| Zanderfilet | " | 85 | 5 - 7 |
* Diese Temperatur entspricht nicht der Vorschlagstemperatur Weitere Vorschläge finden Sie im Menü Automatic.
| Gargut Betriebsart Temperatur | in °C | Zeit in Minuten | |
| Aufläufe | |||
| Hackfleischauflauf Universa garen 100 10 - 12 Quarkauflauf " 100 20 - 30 Reisauflauf " 100 20 - 25 | |||
| Hülsenfrüchte | |||
| Bohnenkerne, vorgeweicht Universalgaren 100 25 - 60 Erbsen, vorgeweicht " 100 20 - 40 Linsen, nicht vorgeweicht " 100 8 - 25 | |||
| Reis und Getreide | |||
| Getreidekörner, ganz Univer salgaren 100 16 - 35 Getreidekörner, geschrotet " 100 10 Reis " 100 nach Packungs- anweisung | |||
| Eier | |||
| Eier, weich | Universalgaren 100 | 3 - 4 | |
| Eier, mittel | " 100 5 - 6 | ||
| Eier, hart | " 100 8 - 10 | ||
| Früchte | |||
| Apfel/-Birnenstücke | Universalgaren 100 | 3 - 5 | |
| Rhabarber | " 100 1 - 3 | ||
| Sauerkirschen | " 100 2 - 4 | ||
Weitere Vorschläge finden Sie im Menü Automatic.
Tipps zum Dämpfen
- Die Garzeiten beim Garen mit Dampf entsprechen im Allgemeinen den Garzeiten bei der Zubereitung im Kochtopf.
- Der Dampf schützt die Lebensmittel perfekt vor Austrocknung und den damit verbundenen Nachteilen - sie bleiben feucht und saftig. Das gilt nicht nur für Gemüse, sondern auch für Teigtaschen, Süßspeisen, Fisch- und Fleischspeisen.
- Sie können jede beliebige Einschubebene wählen und auch auf mehreren Ebenen gleichzeitig garen. Die Garzeit ändert sich dadurch nicht.
– Die Lebensmittel bräunen nicht und bekommen keine Kruste. Sie werden schonend gedämpft, nicht gebraten oder gebacken. Auch Käse schmilzt nur, bräunt aber nicht. Das ist gesund und unterstreicht den Eigengeschmack der Lebensmittel. - Beim Garen von tiefgekühlten Lebensmitteln, z. B. Gemüse, achten Sie bitte darauf, dass keine größeren Stücke zusammengefroren sind. Diese sollten zerkleinert werden. Die Garzeit entspricht etwa der von Frischgemüse.
-
Tiefgekühltes und frisches Gemüse mit gleicher Garzeit können zusammen zubereitet werden.
-
Tiefgekühlter Fisch sollte vor dem Garen angetaut werden. Wir empfehlen dazu die Betriebsart "Auftauen" (siehe entsprechendes Kapitel).
- Beim Dämpfen bleibt der typische Eigengeschmack der Speisen besser erhalten als beim herkömmlichen Kochen. Sie sollten daher erst nach dem Garen würzen.
- Füllen Sie beim Garen mit Flüssigkeit den Garbehälter nur zu ^3/_4 .
- Quellende Lebensmittel müssen in Flüssigkeit gegart werden. Nudeln sollten gut mit Flüssigkeit bedeckt sein. Bei Hülsenfrüchten, Getreide, Parboiled Reis, Basmatireis und Wildreis sollte das Verhältnis Lebensmittel zu Flüssigkeit 1:1 sein, bei Vollkornreis 1:1,5 und Risottoreis 1:2.
– Die Garzeit von Nudeln entnehmen Sie bitte der Verpackung. - Garflüssigkeit wird zwar von bestimmten Lebensmitteln aufgesaugt (z. B. Reis), bleibt aber in der Regel (z. B. bei Eintöpfen) voll erhalten. Sie können diese nach dem Dämpfen binden, legieren oder mit Crème fraîche aufschlagen.
-
Sie können im Dampfgarer Saucen binden, indem Sie der Flüssigkeit Mehlklößchen zufügen (40 g Mehl und 40 g Butter für 0,5 Liter Flüssigkeit).
-
Fetten Sie gelochte Garbehälter ein, wenn Sie darin Fisch zubereiten und ungelochte Garbehälter, wenn Sie darin Eierspeisen zubereiten, z B. Eierstich.
- Wenn Sie in gelochten Garbehältern Fisch oder stark färbendende Lebensmittel (z. B. Spinat) garen, vermeiden Sie Geschmacksübertragungen und Verfärbungen durch herabtropfenden Saft, indem Sie die Garbehälter direkt über der Auffangschale einschieben.
-
Sie können Hefeteig im Gerät aufgehen lassen. Wählen Sie die Betriebsart Garen universal und verringern Sie die Vorschlagstemperatur auf 40 °C. Decken Sie die Teigschüssel zu!
-
Unbehandelte, selbstgepflückte Äpfel sind länger haltbar, wenn sie bei 50 °C 5 Minuten erhitzt werden.
- Gewichtsangaben im Automatikprogramm beziehen sich auf das Gewicht pro Stück. Die Einstellung - und damit die Garzeit - bleibt gleich, egal ob Sie z. B. nur ein Stück Lachs à 250 g oder 10 Stücke Lachs à 250 g gleichzeitig garen.
Erhitzen
| Betriebsart Erhitzen | |
| Erhitzungsgut Zeit in Minuten | |
| Gemüse | |
| Blumenkohl, Bohnen 2Kohlrabi, Möhren 2 | |
| Beilagen | |
| Klöße, Kartoffeln (längs hal-biert)Nudeln, Reis 2 - 3 | 3 - 4 |
| Fleisch und Geflügel | |
| Braten in Scheiben,1,5 cm dickGulasch 3 - 5Hähnchenschnitzel 3 - 5Königsberger Klopse 3 - 5Rouladen in Scheiben 3 - 5 | 3 - 5 |
| Fisch | |
| Fischfilet 2 - 3Fischroulade, halbiert 2 - 3 | |
| Tellergerichte | |
| Hühnerfrikassee mit Reis 3 - 5Schweinebraten mit Kartoffeln und GemüseSpaghetti mit Tomatensoße 2 - 3 | 3 - 4 |
| Suppen/Eintöpfe | |
| Eintopf 4 - 5Gemüsesuppe, Cremesuppe, Klare Suppe | 2 - 3 |
Weitere Vorschläge finden Sie im Menü Automatic.
In Ihrem Gerät lassen sich fertig zubereitete Speisen sehr gut wiedererwärmen.
So gehen Sie vor:
■ Geben Sie die Speise auf einen Teller und decken Sie diesen mit einem tiefen Teller oder einer hitzebeständigen Folie zu.
■ Wählen Sie die Betriebsart Erhitzen 100 °C.
■ Stellen Sie die Zeit (siehe Tabelle) ein und bestätigen Sie.
Tipp:
Erhitzen Sie Soßen, die getrennt serviert werden, separat in einem abgedeckten Gargeschirr.
Auftauen
| Betriebsart Auftauen | ||||
| Auftaugut Gewicht in g Temperatur | in °C | Auftauzeit in Minuten | Ausgleichszeit in Minuten | |
| Fleisch | ||||
| Gulasch 500 60 30 - 40 10 - 15Hackfleisch 250 50* 15 - 20 10 - 15Schnitzel, Kotelett, Bratwurst 800 60 25 - 35 15 - 20 | ||||
| Geflügel | ||||
| Hähnchen 1000 60 40 15 - 20Hähnchenkeulen 150 60 20 - 25Hähnchenschnitzel | 10 - 15500 60 25 - 30 10 - 15 | |||
| Fisch, Meeresfrüchte | ||||
| Fischfilets | 400 60 15 | 10 - 15 | ||
| Krabben | 300 60 4 - 6 | 5 | ||
| Gemüse | ||||
| Im Block gefroren | 300 60 20 | - 25 10 - 15 | ||
| In Minis gefroren | 350 60 15 | 8 - 10 | ||
| Früchte | ||||
| Apfelmus | 250 60 | 20 - 25 | 10 - 15 | |
| Beerenobst | 300 60 8 - 10 | 10 - 12 | ||
| Milchprodukte | ||||
| Käse | 100 60 15 | 10 - 15 | ||
| Sahne | 250 60 20 | - 25 10 - 15 | ||
| Gebäck | ||||
| Blätterteiggebäck | - | 60 10 - 12 | 10 - 15 | |
| Hefeteiggebäck | - | 60 10 - 12 | 10 - 15 | |
| Betriebsart Universalgaren | ||||
| Brot | 250 100 | 10 - 15 | 10 - 15 | |
| Brötchen | - | 100 6 - 7 | 1 - 2 | |
* Diese Temperatur entspricht nicht der Vorschlagstemperatur Weitere Vorschläge finden Sie im Menü Automatic.
Sie können in Ihrem Gerät Tiefkühlware auftauen. Dabei erzielen Sie erheblich kürzere Auftauzeiten als bei Raumluft.
So gehen Sie vor:
■ Legen Sie das Auftaugut in ein Gargefäß oder auf den Rost.
■ Wählen Sie die Betriebsart Auftauen 60 °C.
- Ändern Sie ggf. die Vorschlagstemperatur (siehe Tabelle) und bestätigen Sie.
■ Stellen Sie die Auftauzeit (siehe Tabelle) ein und bestätigen Sie.
Tipps zum Auftauen
-
Verwenden Sie beim Auftauen von tropfenden Lebensmitteln, wie Geflügel, den Rost mit untergeschobener Kondensatschale. So liegt das Gefriergut nicht in der Auftauflüssigkeit. Die Auftauflüssigkeit von Geflügel gießen Sie anschließend weg - auf keinen Fall weiter verwenden! Salmonellengefahr!
– Lebensmittel, die nicht tropfen, können Sie unverpackt auf den Rost oder in eine Schüssel legen. -
Fisch muss zum Garen nicht vollkommen auftauen. Es genügt, wenn die Oberfläche weich genug wird, um die Gewürze aufzunehmen. Dazu sind je nach Dicke 2 - 3 Minuten ausreichend.
- Nach der Hälfte der Auftauzeit stückiges Auftaugut, z. B. Beeren, Fleisch- und Fischstücke, voneinander lösen und auseinander legen.
- Lassen Sie das Auftaugut nach dem Entnehmen noch einige Zeit bei Zimmertemperatur stehen. Diese Ausgleichszeit (siehe Tabelle) ist notwendig, damit das Auftaugut bis ins Innerste auftauen kann.
– Einmal aufgetaute Lebensmittel nicht wieder einfrieren.
– Eingefrorene Fertiggerichte wie auf der Verpackung angegeben auftauen.
– Tauen Sie Gebäck im geschlossenen Gefrierbeutel auf.
Einkochen
Für das Einkochen sollte die Betriebsart Universalgaren gewählt werden.
| Betriebsart Universalgaren | ||
| Einkochgut Tempera - tur in °C | Zeit in Minuten** | |
| Obst | ||
| Äpfel 90* 50 | ||
| Apfelmus 90* 65 | ||
| Johannisbee-ren | 80* 50 | |
| Stachelbee-ren | 80* 55 | |
| Steinobst 85* 55 | ||
| Gemüse | ||
| Bohnen 100 120 | ||
| Gurken 90* 55 | ||
* Diese Temperatur entspricht nicht der Vorschlagstemperatur.
** Die angegebenen Zeiten beziehen sich auf 1,0 l-Gläser. Bei 0,5 l-Gläsern verringert sich die Zeit um 15 Minuten, bei 0,25 l-Gläsern um 20 Minuten.
So gehen Sie vor:
■ Schieben Sie den Rost in die unterste Einschubebene.
- Platzieren Sie maximal 6 vorbereitete (gleich große) Gläser auf dem Rost so, dass sie sich nicht gegenseitig berühren. So kann der heiße Dampf ungehindert die Gläser umströmen.
■ Wählen Sie die Betriebsart Universalgaren 100 °C.
- Ändern Sie ggf. die Vorschlagstemperatur (siehe Tabelle) und bestätigen Sie.
■ Stellen Sie die Zeit (siehe Tabelle) ein und bestätigen Sie.
■ Nutzen Sie die Nachwärme, indem Sie die Gläser erst 30 Minuten nach dem Ausschalten aus dem Garraum entnehmen.
■ Lassen Sie dann die Gläser mit einem Tuch bedeckt ca. 24 Stunden langsam abkühlen.
Blanchieren
Sie können in Ihrem Gerät auch Gemüse und Obst, das eingefroren werden soll, sehr gut blanchieren.
So gehen Sie vor:
■ Legen Sie das vorbereitete Gemüse/Obst in einen gelochten Garbehälter.
■ Wählen Sie die Betriebsart Gemüse garen 100 °C und bestätigen Sie.
■ Stellen Sie eine Dauer von 1 Minute ein und bestätigen Sie.
■ Geben Sie das Gemüse/Obst nach dem Blanchieren zum schnellen Abkühlen in Eiswasser. Lassen Sie es danach gut abtropfen.
Jetzt können Sie das Gemüse/Obst einfrieren.
Zubereiten von Joghurt
So gehen Sie vor:
■ Verrühren Sie 100 g Joghurt (mit lebenden Kulturen) mit 1 l Vollmilch; dabei ist darauf zu achten, dass Joghurt und Vollmilch den gleichen Fettgehalt aufweisen.
Sie können entweder ungekühlte H-Vollmilch oder frische Vollmilch verwenden. Frische Vollmilch sollte jedoch zuvor auf 90 °C erhitzt (nicht gekocht!) und dann abgekühlt werden, damit der daraus zubereitete Joghurt fest wird. Bei Verwendung von frischer Vollmilch wird der Jo- ghurt etwas fester als bei H-Vollmilch.
■ Füllen Sie die Milchmischung in 6 bis 7 Portionsgläser und decken Sie diese mit hitzebeständiger Folie ab. Sie können auch spezielle Joghurtgläser verwenden.
■ Stellen Sie die geschlossenen Portionsgläser auf den Rost.
■ Wählen Sie die Betriebsart Universalgaren und verringern Sie die Vorschlagstemperatur auf 40 °C.
■ Stellen Sie eine Dauer von 5 Stunden ein.
■ Lassen Sie den Joghurt erkalten und bewahren Sie ihn danach im Kühlschrank auf.
Erst wenn der Joghurt durchgekühlt ist, erhält er seine maximale Festigkeit.
Desinfizieren von Babyflaschen
Sie können in Ihrem Gerät Babyflaschen (und anderes Geschirr) desinfizieren, d. h. sie sind nach Ablauf des Programms keimfrei im Sinne des bekannten Auskochens. Prüfen Sie jedoch zuvor anhand der Herstellerangaben, ob alle Bestandteile, auch der Sauger, Temperaturen bis 100 °C standhalten.
So gehen Sie vor:
■ Schieben Sie die Kondensatschale in die unterste Einschubebene ein und legen Sie darauf den Rost.
■ Zerlegen Sie die Babyflaschen in ihre Bestandteile und platzieren Sie diese auf dem Rost so, dass sie sich nicht gegenseitig berühren. So kann der heiße Dampf ungehindert die einzelnen Teile umströmen.
■ Wählen Sie die Betriebsart Universalgaren 100 °C.
■ Stellen Sie eine Dauer von 15 Minuten ein und bestätigen Sie.
■ Trocknen Sie nach dem Desinfizieren die einzelnen Teile gründlich ab; verwenden Sie dazu ein frisches sauberes Tuch. Setzen Sie die Babyflaschen erst wieder zusammen, wenn sie vollständig trocken sind. Nur so lässt sich ein erneutes Verkeimen vermeiden.
Allgemeines
Reinigen und trocknen Sie das gesamte Gerät nach jedem Benutzen. Lassen Sie dazu das Gerät abkühlen.
Schließen Sie die Gerätetür erst nach vollständigem Austrocknen.
Verwenden Sie keinesfalls einen Dampfreiniger. Zum einen kann der Dampf an spannungsführende Teile gelangen und einen Kurzschluss auslösen. Zum anderen kann der Dampfdruck zu dauerhaften Beschädigungen von Oberflächen und Bauteilen führen, für die der Hersteller keinen Schadenersatz leistet.
Verwenden Sie niemals sand-, soda-/alkali-, säure- oder chloridhaltige Putzmittel, kein Backofenspray, keinen Geschirrspülmaschinen-Reiniger und weder Stahlwolle noch raue Schwämme oder harte Bürsten. Verwenden Sie auch keine Schwämme oder andere Reinigungshilfen, die noch Reste von Scheuermitteln enthalten. Dadurch werden die Oberflächen angegriffen.
Verwenden Sie zur Reinigung keinesfalls gewerbliche, sondern ausschließlich haushaltsübliche Spülmittel.
Verwenden Sie keine aliphatischen kohlenwasserstoffhaltigen Reinigungs- oder Spülmittel. Dadurch können die Dichtungen aufquellen.
Gerätefront
Reinigen Sie die Gerätefront nur mit einem Schwammtuch und milder Spülmittellauge. Wischen Sie mit klarem Wasser nach und trocknen Sie die Oberflächen anschließend mit einem weichen Tuch.
Die Frontausführung Ihres Gerätes ist auf dem Typenschild angegeben.
Glas
Sie können ein spezielles Glas-Reinigungsmittel verwenden.
Edelstahl
Für die Reinigung eignet sich ein nicht scheuerndes Edelstahl-Reinigungsmittel.
Um ein schnelles Wiederverschmutzen zu verhindern, empfehlen wir die Verwendung eines Edelstahl-Pflegemittels (siehe Kapitel "Nachkaufbares Zubehör").
Tragen Sie das Mittel mit einem weichen Tuch flächig und sparsam auf.
Aluminium / Titan
Diese Materialien sind kratz-, alkali- und säureempfindlich. Gehen Sie beim Reinigen unbedingt so schonend vor wie oben beschrieben. Verwenden Sie keinesfalls Edelstahl-Reinigungsmittel oder Kalk lösende Reinigungsmittel! Wischen Sie Verschmutzungen sofort ab, denn ein längeres Einwirken kann die Oberflächen verfärben oder verändern.
Reinigung und Pflege
Gerätetür aushängen
Sie können den Garraum bequemer reinigen, wenn Sie die Gerätetür aushängen.
So gehen Sie vor:
■ Öffnen Sie die Gerätetür ganz.
■ Stellen Sie die Sicherungshebel vor den Türscharnieren hoch.

■ Schließen Sie die Tür langsam, bis die hochgestellten Sicherungshebel den Garraumrahmen berühren.
■ Heben Sie die Tür mit beiden Händen gleichmäßig schräg nach oben aus den Scharnieren.

Beim Einhängen der Tür müssen Sie in umgekehrter Reihenfolge vorgehen:
■ Setzen Sie die Tür auf die Scharniere auf.
■ Öffnen Sie die Tür ganz.
■ Legen Sie die Sicherungshebel nach hinten um.
■ Schließen Sie die Tür.
Garraum
Trocknen Sie Garraum, Garraumdecke, Türdichtung, Auffangrinne, Türinnenseite und Einschubfach nach jedem Benutzen. Das entstandene Kondensat lässt sich gut mit einem Schwamm oder Schwammtuch aufnehmen.
Entfernen Sie Fettverschmutzungen mit milder Spülmittellauge, und wischen Sie mit klarem Wasser nach.
Der Bodenheizkörper kann sich im Laufe der Zeit durch herabtropfende Flüssigkeiten verfärben. Diese Verfärbungen lassen sich mühelos mit dem Miele Ceranfeld-Reiniger, der auch für Edelstahl geeignet ist, entfernen (siehe Kapitel "Nachkaufbares Zubehör"). Wischen Sie mit klarem Wasser nach, bis alle Reinigungsmittel-Rückstände entfernt sind.
Wenn die Türdichtung im Lauf der Zeit brüchig oder spröde geworden ist, sollte sie erneuert werden. Bei Bedarf können Sie die Türdichtung über den Kundendienst bestellen. Informationen zu Bestellmöglichkeiten finden Sie im Kapitel "Nachkaufbares Zubehör". Achten Sie beim Einsetzen einer neuen Dichtung darauf, dass die Nahtstelle oben sitzt.
Kondensatschale, Rost, Garbehälter
Kondensatschale, Rost und Garbehälter nach jedem Benutzen spülen und trocknen.
Alle genannten Teile sind spülmaschinengeeignet.
Automatischer Türöffner
Achten Sie darauf, dass der Türöffner nicht durch Speisereste verklebt. Wischen Sie Verschmutzungen sofort mit einem Schwammtuch und milder Spülmittellauge ab. Wischen Sie mit klarem Wasser nach.
Aufnahmegitter
Sie können die Aufnahmegitter ganz leicht herausnehmen.
So gehen Sie vor:
■ Ziehen Sie den Befestigungsknopf heraus, dann können Sie das Gitter erst seitlich ①, dann hinten ② herausziehen.

Die Aufnahmegitter können in der Geschirrspülmaschine oder in Spülmittellauge gereinigt werden.
Beim Einsetzen umgekehrt vorgehen. Erst hinten einstecken, dann seitlich eindrücken.
Reinigung und Pflege
Wasserbehälter
Den Wasserbehälter nach jedem Be- nutzen entnehmen, leeren und trock- nen. Es ist zweckmäßig, dabei den Ein- satz herauszunehmen.
■ Lösen Sie den Einsatz, indem Sie die beiderseitigen Griffflächen gegeneinander drücken und nehmen Sie ihn dann heraus.

■ Fügen Sie den Einsatz erst nach vollständigen Trocknen beider Teile wieder in den Wasserbehälter ein. Das Einfügen geht am einfachsten, wenn Sie den Einsatz schräg einführen ① und absenken ②.

Der Wasserbehälter darf nicht in Wasser getaucht und keinesfalls in der Spülmaschine gereinigt werden!
Leeren Sie den Wasserbehälter nach jedem Benutzen aus hygienischen Gründen und um Kondensatbildung im Gerät zu vermeiden.
Verwenden Sie keine rauen Schwämme oder harte Bürsten.
Kupplungsdichtung

Die Kupplungsdichtung muss regelmäßig gefettet werden. Wenn sich der Wasserbehälter im Laufe der Zeit nur schwer bzw. unter Rucken einschieben und entnehmen lässt oder die Fehlermeldung F20 erscheint, reiben Sie die Kupplungsdichtung mit einer geringen Menge des mitgelieferten Silikonfettes (siehe Kapitel "Mitgeliefertes Zubehör") innen ein. Belassen Sie dabei die Dichtung an Ort und Stelle.
Beim Umgang mit dem Silikonfett beachten Sie bitte folgende Vorsichtsmaßnahmen:
- Silikonfett von der Haut durch Abwischen oder Abspülen entfernen.
- Gelangt das Fett in die Augen, diese mit reichlich klarem Wasser spülen.
- Bei Verschlucken einen Arzt aufsuchen.
Wenn die Kupplungsdichtung im Lauf der Zeit brüchig oder spröde geworden ist oder wenn sich am Boden des Einschubfachs für den Wasserbehälter ungewöhnlich viel Wasser ansammelt, sollte die Dichtung erneuert werden.
Bei Bedarf können Sie die Kupplungs-dichtung über den Kundendienst be-stellen. Informationen zu Bestellmög- lichkeiten finden Sie im Kapitel "Nach-kaufbares Zubehör".
Verwenden Sie zum Einfetten ausschließlich das mitgelieferte Silikonfett und keinesfalls Margarine, Öl oder ein anderes haushaltsübliches Fett, da die Dichtung sonst aufquellen kann.
Entkalken
Verwenden Sie zum Entkalken Entkalkertabletten (siehe Kapitel "Nachkaufbares Zubehör") oder ein handelsübliches Zitronensäure-Entkalkungsmittel. Beachten Sie die Sicherheits- und Dosierhinweise.
Achten Sie bei Geräten mit Aluminium oder Titan (siehe Typenschild) darauf, dass das Entkalkungsmittel nicht auf diese Oberflächen gelangt. Es können sonst Flecken entstehen. Wischen Sie gegebenenfalls das Entkalkungsmittel sofort ab.
Das Gerät macht Sie nach einer bestimmten Betriebsdauer darauf aufmerksam, dass der Wasserbehälter entkalkt werden muss.
Nach dem letzten verbleibenden Garvorgang wird das Gerät gesperrt.
Wenn Sie das Gerät entkalken wollen, bevor es gesperrt wird, wählen Sie die Betriebsart Entkalken.
■ Stellen Sie im Wasserbehälter 1 l Entkalkungslösung her. Verwenden Sie dazu kaltes Wasser und Entkalkertabletten oder ein handelsübliches Zitronensäure-Entkalkungsmittel. Beachten Sie die jeweiligen Dosierungshinweise.
■ Schieben Sie den Wasserbehälter bis zum Anschlag in das Gerät.
■ Bestätigen Sie "weiter".
Der Entkalkungsvorgang kann nur in der ersten Minute abgebrochen werden, danach nicht mehr.
Achten Sie darauf, das Gerät keinesfalls vor Ablauf der Zeit auszuschalten! Der Entkalkungsvorgang muss dann neu gestartet werden.
Nach Ablauf von 12 Minuten fordert das Gerät Sie auf, Frischwasser einzufüllen.
■ Entnehmen und entleeren Sie den Wasserbehälter. Nehmen Sie den Einsatz heraus.
■ Spülen Sie Wasserbehälter und Einsatz gründlich aus.
■ Setzen Sie den Einsatz wieder ein, füllen Sie den Wasserbehälter mit 1 l Wasser und schieben Sie ihn bis zum Anschlag in das Gerät.
Nach Einschieben des Wasserbehälters wird der Entkalkungsprozess automatisch fortgesetzt.
Nach dem Entkalken:
■ Öffnen Sie die Tür.
■ Entnehmen und entleeren Sie den Wasserbehälter.
■ Schalten Sie das Gerät aus und trocknen Sie es.
Reparaturen an Elektrogeräten dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
Was ist zu tun, wenn ...
... das Gerät sich nicht einschalten lässt?
Prüfen Sie, ob die Sicherung der Hausinstallation ausgelöst hat.
Wenn dies nicht der Fall ist trennen Sie für ca. 1 Minute das Gerät vom Elektronetz. Dazu
– den Schalter der betreffenden Sicherung ausschalten bzw. die Schmelzsicherung ganz herausdrehen oder
– den FI-Schutzschalter (Fehlerstromschutzschalter) ausschalten.
Falls Sie nach dem Wiedereinschalten/Wiedereindrehen der Sicherung bzw. des FI-Schutzschalters das Gerät noch immer nicht in Betrieb nehmen können, fordern Sie eine Elektrofachkraft oder den Kundendienst an.
... auch nach dem Ausschalten noch ein Gebläsegeräusch zu hören ist?
Das Gerät ist mit einem Gebläse ausgestattet, das die Wrasen vom Garraum nach außen leitet.
Das Gebläse läuft auch noch einige Zeit nach dem Ausschalten des Gerätes weiter.
... sich der Wasserbehälter nur schwer bzw. unter Rucken bis zum Anschlag in das Gerät einschieben oder entnehmen lässt?
Fetten Sie die Kupplungsdichtung am Wasserbehälter leicht mit Silikonfett ein, wie im Kapitel "Kupplungsdichtung" beschrieben.
... die Aufheizphase ungewöhnlich lange dauert?
Prüfen Sie den Boden des Wasserbehälters.
Hat sich ungewöhnlich viel Kalk abgesetzt, prüfen Sie bitte den eingestellten Härtebereich. Stellen Sie ggf. den für Ihr Leitungswasser zutreffenden Härtebereich ein (siehe Kapitel "Wasserhärte einstellen"), und entkalken Sie das Gerät wie im Kapitel "Entkalken" beschrieben.
War der Härtebereich richtig eingestellt oder tritt das Problem erneut auf, rufen Sie den Kundendienst.
... das Gerät nach einem Umzug nicht mehr von der Aufheiz- in die Garphase wechselt?
Das Gerät muss an den neuen Aufstellungsort bzw. die geänderte Siedetemperatur des Wassers angepasst werden (siehe Kapitel "Erste Reinigung und erstes Aufheizen").
... während des Betriebes ungewöhnlich viel Dampf oder Dampf an anderen Stellen als gewohnt austritt?
Prüfen Sie, ob
– die Tür richtig geschlossen ist.
– die Türdichtung korrekt sitzt. Drücken Sie sie ggf. wieder so an, dass sie überall gleichmäßig eingepasst ist.
– die Türdichtung Beschädigungen, z. B. Risse, aufweist. Dann muss sie ausgetauscht werden.
Ist daraufhin das Problem nicht beseitigt, rufen Sie den Kundendienst.
... bei Wiederaufnahme des Betriebes ein Pfeifgeräusch entsteht?
Nach dem Schließen der Tür kommt es zu einem Druckausgleich, bei dem ein Pfeifgeräusch entstehen kann. Es weist nicht auf einen Gerätedefekt hin.
.... im Display ein F in Verbindung mit einer Zahl zu sehen ist?
Diese Kombination signalisiert eine Fehlermeldung.
- F 20: Das Gerät heizt nicht.
Prüfen Sie zunächst, ob der Wasserbehälter bis zum Anschlag in das Gerät eingeschoben ist, und schalten Sie das Gerät aus und wieder ein.
Tritt der Fehler erneut auf, fetten Sie die Kupplungsdichtung am Wasserbehälter leicht mit Silikonfett ein, wie im Kapitel "Kupplungsdichtung" beschrieben.
Falls Sie danach das Gerät noch immer nicht in Betrieb nehmen können, schalten Sie es aus und rufen Sie den Kundendienst.
- Andere Fehlermeldungen:
Rufen Sie den Kundendienst.
Edelstahl-Garbehälter
| Bezeichnung Verwendungszweck Fassungsver | - mögen / Nutzinhalt in I | Höhe in mm | Breite x Tiefe in mm | ||
![]() | DGG 2 ungelocht (GN 1/3)* | Für die Zubereitung von Spei-sen in Soßen und Fond sowie für Nudeln und Reis | 2,5 / 2,0 65 3 | 25 x 175 | |
![]() | DGG 3 ungelocht (GN 1/2) | Wie DGG 2, allerdings tiefer 4,0 / 3,1 65 325 x 265 | |||
![]() | DGGL 4 gelocht (GN 1/2) | Für die Zubereitung von Gemü-se, Fisch und Fleisch, die nicht in Soße gegart werden | 4,0 / 3,1 65 3 | 25 x 265 | |
![]() | DGGL 5 gelocht (GN 1/3) | Für die Zubereitung von Gemü-se, Fisch, Fleisch und Kartoffeln | 2,5 / 2,0 65 325 x 175 | ||
![]() | DGGL 6 gelocht (GN 1/3) | Zum Blanchieren oder Garen von Gemüse 4,0 / 2,8 100 325 x 175 | |||
![]() | DGG 7 ungelocht (GN 1/3) | Für die Zubereitung von mittel-großen Mengen Suppe oder Eintopf | 4,0 / 2,8 100 | 325 x 175 | |
![]() | DGD Deckel für die ungelochten Gar-behälter DGG 2 und DGG 7 | - | - | - | |
* Gastro-Norm Größe (Beispiel GN 1/3)
Mit 1/3 bzw. 1/2 wird die Breite und Tiefe der Garbehälter angegeben

Reinigungs- und Pflegemittel
| Bezeichnung Verwendungszweck | ||
![]() | Entkalkertabletten 6 Stück | Zum Entkalken von Miele Dampfgarern und Kaffeevollautomaten |
![]() | Edelstahl-Pflegemittel 250 ml | Zur Pflege von Edelstahlfronten: Einfache Entfernung von Wasserstreifen, Flecken und Fingerabdrücken |
| (SDHW) | Ceranfeldreiniger 250 ml | Zur Entfernung von Verfärbungen des Bodenheizkörpers durch herabtropfende Flüssigkeiten |
Miele@home
Das Miele@home System bietet Ihnen die Möglichkeit, jederzeit Informationen zu Ihrem Gerät abfragen zu können.
Um diese Möglichkeit nutzen zu können, benötigen Sie ein Miele@home Systemgerät, und ihr Gerät muss mit dem Kommunikationsmodul (XKM 2000) nachgerüstet werden.
Die Informationen zu Einbau und Anmeldung des Kommunikationsmoduls finden Sie in dieser Gebrauchsanweisung im Kapitel "Miele@home".
Dem Miele@home Systemgerät liegt eine separate Gebrauchsanweisung bei.
Kontakt:
Dieses Original-Miele-Zubehör können Sie über
- Ihren Miele Fachhändler oder
- Miele unter folgenden Telefonnummern bzw. per E-mail bestellen:
Deutschland
Tel.: 05241 - 89 66 380
Österreich
Tel.: 050 800 370 (österreichweit zum Ortstarif)
E-mail:
ersatzteile.salzburg@miele.at / ersatzteile.wien@miele.at
Luxemburg
Tel.: (00352) 497 11 - 20/22
Bei Störungen, die Sie nicht selbst beheben können, benachrichtigen Sie bitte:
- Ihren Miele Fachhändler oder
– den Miele Werkkundendienst.
Die Telefonnummer des Werkkundendienstes finden Sie auf der Rückseite dieser Gebrauchsanweisung.
Der Kundendienst benötigt die Modellbezeichnung und Fabrikationsnummer Ihres Gerätes. Beide Angaben finden Sie auf dem beiliegenden Typenschild.
Kleben Sie hier das beiliegende Typenschild ein. Achten Sie darauf, dass die Modellbezeichnung mit den Angaben auf der Titelseite dieser Gebrauchsanweisung übereinstimmt.
Sicherheitshinweise zum Einbau
Vergleichen Sie vor dem Anschließen des Gerätes die Anschlussdaten (Spannung und Frequenz) auf dem Typenschild mit denen des Elektronetzes.
Diese Daten müssen unbedingt übereinstimmen, damit keine Schäden am Gerät auftreten. Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Elektroinstallateur.
Achten Sie darauf, dass die Steck-dose nach Einbau des Gerätes leicht zugänglich ist.
Der Einbau und die Montage dieses Gerätes an nichtstationären Aufstellungsorten (z. B. Schiffen) dürfen nur von Fachbetrieben/Fachkräften durchgeführt werden, wenn diese die Voraussetzungen für den sicherheitsgerechten Gebrauch des Gerätes sicherstellen.
Das Gerät muss so platziert werden, dass der Inhalt des Garbehälters in der obersten Einschubebene eingesehen werden kann. Nur so können Verbrühungen durch Überschwappen von heißen Speisen und heißem Wasser vermieden werden.
Alle Maße sind in mm angegeben.
Geräte- und Einbaumaße
Einbau in einen Hochschrank

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4 ④ ≥500 560-568 448-452 ② 549 70 75 ③ 446 444 22 595 455,5 ①① Einbau-Dampfgarer
② Einbauraum
③ Netzleitung - Einführung am Gerät
④ Empfohlene Stelle für die Anordnung des Elektroanschlusses
⑤ Netzleitung
Einbau in einen Unterschrank

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600 ≥500 560-568 460-465 549 70 75 446 444 22 595 455,5 ① ② ③ ④① Einbau-Dampfgarer
② Einbauraum
③ Netzleitung - Einführung am Gerät
④ Empfohlene Stelle für die Anordnung des Elektroanschlusses
⑤ Netzleitung
Einbau in Kombination mit einem Backofen

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30 4 2 70 ≥500 560-568 444 22 446 595 455,5 593-595 22 ① ② ③ ④ ⑤ ⑥ 595 560-568 ≥ 555 448-452① Einbau-Dampfgarer
② Einbauraum
③ Netzleitung - Einführung am Gerät
④ Empfohlene Stelle für die Anordnung des Elektroanschlusses
⑤ Netzleitung
⑥ Backofen
Gerät einsetzen
■ Schieben Sie das Gerät in den Einbauraum.
Nach dem Ausrichten muss das Gerät gegen Verschieben gesichert werden. Dazu die zwei beiliegenden Holzschrauben ⑨ 3,5 x 25 mm rechts und links in die senkrechte Leiste eindrehen (siehe Abbildung).

Es wird empfohlen, das Gerät über eine Steckdose an das Elektronetz anzuschließen. Dadurch wird der Kunden-dienst erleichtert.
Achten Sie darauf, dass die Steckdose nach Einbau des Gerätes leicht zu- gänglich ist.
Erfolgt der Anschluss nicht über eine Steckdose, beauftragen Sie bitte eine Elektrofachkraft, die die landesüblichen Vorschriften und die Zusatzvorschriften der örtlichen Elektroversorgungsunternehmen genau kennt und sorgfältig beachtet.
Ist die Steckdose nicht mehr zugänglich oder ist ein Festanschluss vorgesehen, muss installationsseitig eine Trennvorrichtung für jeden Pol vorhanden sein. Als Trennvorrichtung gelten Schalter mit einer Kontaktöffnung von mindestens 3 mm. Dazu gehören LS-Schalter, Sicherungen und Schütze.
Wird die Anschlussleitung der Geräte ausgewechselt, so ist der Leitungstyp Typ H 05 VV-F (PVC-isoliert) zu wählen.
Die erforderlichen Anschlussdaten finden Sie auf dem Typenschild. Diese Angaben müssen mit denen des Netzes übereinstimmen.
Der Hersteller macht darauf auf-merksam, dass keine Haftung für mittelbare oder unmittelbare Schäden übernommen wird, die durch unsachgemäßen Einbau oder falschen Anschluss entstehen.
Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch einen installationsseitig fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden (z. B. elektrischer Schlag)
Der Berührungsschutz betriebsisolierter Teile muss nach der Montage sichergestellt sein!
Gesamtleistung
siehe Typenschild
Anschluss und Absicherung
AC 230 V / 50 Hz
Überstromschutzschalter 16 A
Auslösecharakteristik Typ B oder C
Fehlerstromschutzschalter
Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der VDE bzw. ÖVE, dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA vorzuschalten.
Bei einer Absicherung ≤100 mA kann es nach längerer Nichtinbetriebnahme zum Auslösen des FI-Schutzschalters kommen.
Zusätzlich für Österreich
Durch elektronische Bauteile kann im Fehlerfall ein Fehlerstrom mit einem Gleichstromanteil von mehr als 6 mA oder von mehr als 20 % des Gesamtfehlerstroms verursacht werden. Es sind daher in der Installation unbedingt gleichstromsensitive Fehlerstrom-Schutzschalter zu verwenden.
Vom Netz trennen
Soll der Stromkreis des Gerätes vom Netz getrennt werden, machen Sie je nach Installation in der Verteilung folgendes:
- Schmelzsicherungen
Sicherungseinsätze aus den Schraubkappen ganz herausnehmen. oder:
- Sicherungs-Schraubautomaten
Prüfknopf (rot) drücken, bis der Mittelknopf (schwarz) herausspringt. oder:
– Einbau-Sicherungsautomaten
(Leitungs-Schutzschalter, mind. Typ B oder C!): Kipphebel von 1 (Ein) auf 0 (Aus) stellen. oder:
- FI-Schutzschalter
(Fehlerstrom-Schutzschalter) Den Hauptschalter von 1 (Ein) auf 0 (Aus) schalten oder die Prüftaste be-tätigen.
Das Netz ist nach der Trennung gegen Wiedereinschalten zu sichern.
Bevor Ihr Gerät Miele@home-fähig ist, muss das Miele@home Kommunikationsmodul nachgerüstet werden.
Miele@home Kommunikationsmodul einbauen und anmelden
■ Das Gerät vom Netz trennen.
■ Die Schrauben, mit denen das Gerät an den Seiten des Umbauschrankes befestigt ist, herausdrehen.
■ Das Gerät aus dem Umbauschrank ziehen, bis der Schacht, in den das Miele@home Kommunikationsmodul eingesetzt wird, zugänglich ist.
■ Das Miele@home Kommunikationsmodul einsetzen.

■ Das Gerät in den Umbauschrank zurückschieben und befestigen.
■ Das Gerät wieder elektrisch anschließen.
Nach ca. 60 Sekunden können Sie ihr Gerät im Miele@home System anmelden.
Lesen Sie bitte auch die Gebrauchsanweisung Ihres Miele@home Systemgerätes, bevor Sie das Kommunikationsmodul anmelden.
■ Das Miele@home Systemgerät einschalten.
■ Das Gerät einschalten und das Menü "Einstellungen" wählen.
■ Den Punkt "Miele@home" wählen.
■ "Anmelden" wählen.
Der Anmeldevorgang wird gestartet und kann im Display verfolgt werden. Er dauert einige Minuten.
Sobald er beendet ist, erscheint die Meldung "Anmeldung erfolgreich abgeschlossen".
Nach erfolgreicher Anmeldung können Sie über Ihr Miele@home Systemgerät Informationen zu Ihrem Gerät abfragen, z. B. zu einem programmierten Garvorgang.
Ihr Miele@home Systemgerät informiert Sie auch mit einem akustischen Signal, wenn z. B. ein Garvorgang zu Ende ist.
Sollte die Anmeldung fehlschlagen, versuchen Sie es noch einmal. Ist das Problem nicht behoben, wenden Sie sich bitte an den Kundendienst.
Kommunikationsmodul abmelden
Die Abmeldung führen Sie wie die Anmeldung durch.
Deutschland:
Miele & Cie. KG
D-33325 Gütersloh
Telefon (0 52 41) 89-0
Telefax (0 52 41) 89-20 90
Miele im Internet: www.miele.de
e-mail: info@miele.de
Österreich:
Miele Gesellschaft m.b.H.
Mielestr. 1
A-5071 Wals bei Salzburg
Telefon 050 800 0
Telefax 050 800 81219
Miele im Internet: www.miele.at
e-mail: info@miele.at
Luxemburg:
Miele s.à r.l.
Miele im Internet: www.miele.lu
e-mail: infolux@miele.lu

Werkkundendienst
D Deutschland
0800-22 44 666*
Mo-Fr 7 - 20 Uhr *kostenfrei
Sa 9 - 13 Uhr
A Österreich
050 800 300**
Mo-Fr 7.30 - 18 Uhr **österreichweit zum Ortstarif
L Luxemburg
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Fr 8.30 - 12.30, 13-16 Uhr

Produktinformationen
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Sa 9 - 13 Uhr
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050 800 800**
Mo-Fr 7.30 - 18 Uhr **österreichweit zum Ortstarif
L Luxemburg
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Mo-Do 8.30 - 12.30, 13-17 Uhr
Fr 8.30 - 12.30, 13-16 Uhr








