DGD 6635 - Ofen MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Druck-Dampfgarer |
| Modell | DGD 6635 |
| Marke | Miele |
| Abmessungen (B x H x T) ca. | 595 x 378 x 385 mm |
| Gewicht ca. | 23 kg |
| Spannung / Frequenz | 230 V / 50 Hz |
| Absicherung | 16 A (Überstromschutzschalter Typ B/C) |
| Temperaturbereich | 40 °C bis 120 °C |
| Garzeit maximal | 9 Stunden 59 Minuten |
| Betriebsarten | Druck-Dampfgaren, Dampfgaren, Erhitzen, Auftauen |
| Mitgeliefertes Zubehör | 2 gelochte Garbehälter (1,5 l), 1 ungelochter Garbehälter (2,5 l), Stellblech, Silikonscheiben, Dosierspritze, Miele-Kochbuch |
| Sicherheitseinrichtungen | Überdrucksicherung, Sicherheitsventil, Überhitzungsschutz, Verriegelung/Inbetriebnahmesperre |
| Wasseranschluss | Kaltwasser, max. 600 kPa, 3/4"-Anschlussgewinde |
| Reinigung | Garraum mit Spülmittel oder Essig; Zubehör spülmaschinengeeignet |
| Entkalkung | Erforderlich mit Miele Systementkalker |
| Garantie | 2 Jahre |
Häufig gestellte Fragen - DGD 6635 MIELE
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BEDIENUNGSANLEITUNG DGD 6635 MIELE
Gebrauchs- und Montageanweisung Druck-Dampfgarer

Lesen Sie unbedingt die Gebrauchs- und Montageanweisung vor Aufstellung - Installation - Inbetriebnahme.
Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden.
Inhalt
Sicherheitshinweise und Warnungen 6
Aktiver Umweltschutz 15
Gerätebeschreibung 16
Geräteansicht 16
Mitgeliefertes Zubehör. 17
Funktionsbeschreibung 18
Bedienfeld 18
Geräusche 20
Temperatur 20
Garzeit 20
Aufheizphase 20
Garphase 20
Rückkühlphase 21
Abstellfläche 21
Erste Inbetriebnahme 22
Wasserhärte einstellen. 22
Siedetemperatur anpassen 22
Tür öffnen. 2 2
Tür schließen 23
Erste Reinigung 24
Betriebsarten 25
Bedienprinzip 26
Betriebsart wählen 27
Temperatur einstellen 28
Garzeit einstellen 28
Betrieb starten 29
Nach Ablauf der Garzeit 29
Nach dem Benutzen 30
Bedienung 31
Während des Betriebes....31
Betrieb unterbrechen 31
Betrieb fortsetzen 32
Temperatur / Garzeit ändern 32
Betriebsart wechseln 32
Sicherheitseinrichtungen 33
Überdrucksicherung / Sicherheitsventil 33
Überhitzungsschutz. 35
Verriegelung / Inbetriebnahmesperre 36
Wichtiges und Wissenwertes 38
Das Besondere am Dampfgaren....38
Gargeschirr 38
Garbehälter....38
Eigenes Geschirr 38
Einschubebene 39
Tiefkühlware. 39
Temperatur 39
Garzeit 39
Garen mit Flüssigkeit 40
Eigene Rezepte 40
Dampfgaren 41
Gemüse 41
Fleisch 45
Wurstwaren 47
Fisch 48
Krustentiere 51
Muscheln 52
Reis 53
Nudeln / Teigwaren 54
KlöBe 55
Getreide 56
Inhalt
Hülsenfrüchte, getrocknet 57
Hühnereier 59
Obst 60
Menügaren. 61
Spezialanwendungen 63
Erhitzen 63
Auftauen. 64
Einkochen 68
Entsaften 71
Joghurt herstellen 73
Hefeteig gehen lassen....75
Gelatine schmelzen 75
Schokolade schmelzen 76
Lebensmittel häuten 77
Äpfel konservieren 78
Blanchieren 78
Zwiebeln dünsten 79
Speck auslassen 79
Geschirr entkeimen 80
Feuchte Tücher erwärmen....80
Honig entkristallisieren. 81
Eierstich zubereiten 81
Einstellungen 82
Reinigung und Pflege 84
Gerätefront. 85
Garraum und Abstellfläche 86
Zubehör 86
Garbehälter und Bodensieb 86
Aufnahmegitter 87
Türdichtung / Sicherheitsventil 88
Wasserdüse 89
Entkalken 91
Was tun, wenn ...? 95
Nachkaufbares Zubehör 101
Garbehälter 101
Reinigungs- und Pflegemittel.... 103
Sonstiges 103
Sicherheitshinweise zum Einbau 104
Einbauhinweise 105
Geräte- und Einbaumaße 106
DGD 4635 106
DGD 6635 110
DGD 6605 114
Einbau und Anschluss 116
Wasseranschluss....118
Hinweise zum Wasserzulauf 118
Wasserzulauf anschließen 120
Hinweise zum Wasserablauf 121
Wasserablauf anschließen. 121
Elektroanschluss 122
Anschlussleitung 124
Anschlussschema 125
Kundendienst, Typenschild, Garantie 126
Dieser Dampfgarer entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen.
Lesen Sie die Gebrauchs- und Montageanweisung aufmerksam durch, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen.
Sie enthält wichtige Hinweise für den Einbau, die Sicherheit, den Gebrauch und die Wartung. Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden am Gerät.
Miele kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die infolge von Nichtbeachtung dieser Sicherheitshinweise und Warnungen verursacht werden.
Bewahren Sie die Gebrauchs- und Montageanweisung auf, und geben Sie sie einem eventuellen Nachbesitzer weiter.
Bestimmungsgemäße Verwendung
Dieser Dampfgarer ist für die Verwendung im Haushalt und in haushaltsähnlichen Aufstellumgebungen bestimmt.
Dieser Dampfgarer ist nicht für die Verwendung im Außenbereich bestimmt.
▶ Verwenden Sie den Dampfgarer ausschließlich im haushaltsüblichen Rahmen für die in dieser Anweisung beschriebenen Anwendungsarten.
Alle anderen Anwendungsarten sind unzulässig.
▶ Personen, die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, den Dampfgarer sicher zu bedienen, müssen bei der Bedienung beaufsichtigt werden.
Diese Personen dürfen das Gerät nur ohne Aufsicht bedienen, wenn es ihnen so erklärt wurde, dass sie es sicher bedienen können. Sie müssen mögliche Gefahren einer falschen Bedienung erkennen und verstehen können.
Kinder im Haushalt
Nutzen Sie die Inbetriebnahmesperre, damit Kinder den Dampfgarer nicht unbeaufsichtigt einschalten können.
Kinder unter acht Jahren müssen vom Dampfgarer ferngehalten werden – es sei denn, sie werden ständig beaufsichtigt.
Kinder ab acht Jahren dürfen den Dampfgarer nur ohne Aufsicht bedienen, wenn ihnen das Gerät so erklärt wurde, dass sie es sicher bedienen können. Kinder müssen mögliche Gefahren einer falschen Bedienung erkennen und verstehen können.
Kinder dürfen den Dampfgarer nicht ohne Aufsicht reinigen.
Beaufsichtigen Sie Kinder, die sich in der Nähe des Dampfgarers aufhalten. Lassen Sie Kinder niemals mit dem Gerät spielen.
Erstickungsgefahr!
Kinder können sich beim Spielen in Verpackungsmaterial (z. B. Folien) einwickeln oder es sich über den Kopf ziehen und ersticken. Halten Sie Verpackungsmaterial von Kindern fern.
Verbrennungsgefahr!
Die Haut von Kindern reagiert empfindlicher auf hohe Temperaturen als die von Erwachsenen. Der Dampfgarer muss so hoch eingebaut werden, dass Kleinkinder durch die heiße Gerätetür nicht gefährdet sind.
Im Scharnierbereich der Gerätetür besteht Verletzungsgefahr. Besonders Kinder sollten ferngehalten werden.
Technische Sicherheit
▶ Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen. Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen dürfen nur von Miele autorisierten Fachkräften durchgeführt werden.
▶ Beschädigungen am Dampfgarer können Ihre Sicherheit gefährden. Kontrollieren Sie ihn auf sichtbare Schäden. Nehmen Sie niemals ein beschädigtes Gerät in Betrieb.
Die elektrische Sicherheit des Dampfgarers ist nur dann gewährleistet, wenn er an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung muss vorhanden sein.
Lassen Sie im Zweifelsfall die Elektroinstallation durch eine Elektro-Fachkraft überprüfen.
Die Anschlussdaten (Frequenz und Spannung) auf dem Typenschild des Dampfgarers müssen unbedingt mit denen des Elektronetzes übereinstimmen, damit keine Schäden am Gerät auftreten. Vergleichen Sie diese vor dem Anschließen. Fragen Sie im Zweifelsfall eine Elektro-Fachkraft.
Verlängerungskabel gewähren nicht die nötige Sicherheit (Brandgefahr). Schließen Sie den Dampfgarer nicht damit an das Elektro-netz an.
▶ Verwenden Sie den Dampfgarer nur im eingebauten Zustand, damit die sichere Funktion gewährleistet ist.
▶ Dieser Dampfgarer darf nicht an nicht stationären Aufstellungsorten (z. B. Schiffen) betrieben werden.
Das Berühren spannungsführender Anschlüsse sowie das Verändern des elektrischen und mechanischen Aufbaus gefährden Sie und führen möglicherweise zu Funktionsstörungen des Dampfgarers.
Öffnen Sie niemals das Gehäuse des Gerätes.
▶ Garantieansprüche gehen verloren, wenn der Dampfgarer nicht von einem von Miele autorisierten Kundendienst repariert wird.
Nur bei Original-Ersatzteilen gewährleistet Miele, dass sie die Sicherheitsanforderungen erfüllen. Defekte Bauteile dürfen nur gegen solche ausgetauscht werden.
Wenn der Netzstecker von der Anschlussleitung entfernt wird oder die Anschlussleitung nicht mit einem Netzstecker ausgestattet ist, muss der Dampfgarer von einer Elektro-Fachkraft an das Elektro-netz angeschlossen werden.
Wenn die Netzanschlussleitung beschädigt ist, muss sie durch eine spezielle Netzanschlussleitung Typ H 05 VV-F (PVC-isoliert) ersetzt werden, die beim Miele Kundendienst erhältlich ist.
Bei Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen muss der Dampfgarer vom Elektronetz getrennt sein.
Stellen Sie dies sicher, indem Sie
– die Sicherungen der Hausinstallation ausschalten, oder
- die Schraubsicherungen der Elektroinstallation ganz heraus-schrauben, oder
- den Netzstecker (wenn vorhanden) aus der Steckdose ziehen. Ziehen Sie dabei nicht an der Netzanschlussleitung, sondern am Stecker.
Der Wasseranschluss darf nur von qualifizierten Fachkräften durchgeführt werden.
Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch Fehler beim Einbau oder Anschluss verursacht werden.
Das Gerät darf ausschließlich an Kaltwasser angeschlossen werden.
Der Absperrhahn für den Wasserzulauf muss bei eingebautem Gerät leicht zugänglich sein.
Kontrollieren Sie die Wasserschläuche vor dem Anschluss auf sichtbare Schäden.
Das eingebaute Waterproof-System schützt nur vor Wasserschäden, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
- Wasserzu- und -ablauf sind ordnungsgemäß installiert,
- Instandsetzung des Gerätes bzw. Austausch der Teile bei erkennbaren Schäden,
- Schließen des Wasserhahns bei längerer Abwesenheit (z. B. Urlaub).
Sachgemäßer Gebrauch
Verbrennungsgefahr!
Der Dampfgarer wird im Betrieb heiß.
Sie können sich an Garraum, Gargut, Zubehör und heißem Dampf verbrennen.
Ziehen Sie Topfhandschuhe an beim Einschieben oder Herausnehmen von heißem Gargut sowie bei Arbeiten im heißen Garraum.
Achten Sie beim Einschieben und Entnehmen von Garbehältern darauf, dass der Inhalt nicht überschwappt.
Die Gerätetür wird bei Betrieb heiß und bleibt es auch noch einige Zeit nach dem Ausschalten. Berühren Sie die heiße Gerätetür nur an Türknopf und Türgriff.
In geschlossenen Dosen entsteht beim Einkochen und Erhitzen Überdruck, durch den sie platzen können.
Verwenden Sie den Dampfgarer nicht zum Einkochen und Erhitzen von Dosen.
Kunststoffgeschirr schmilzt bei hohen Temperaturen und kann das Gerät beschädigen.
Verwenden Sie kein Geschirr aus Kunststoff.
Speisen, die im Garraum aufbewahrt werden, können austrocknen und die austretende Feuchtigkeit kann zu Korrosion im Gerät führen. Bewahren Sie keine fertigen Speisen im Garraum auf, und verwenden Sie zum Garen keine Gegenstände, die rosten können.
▶ Verbrennungsgefahr!
Öffnen Sie niemals während des Betriebes die Gerätetür! Die Tür darf erst geöffnet werden, wenn
- die Rückkühlphase beendet ist,
- der Signalton geendet hat,
- das Symbol ↩ in der Zeitanzeige blinkt.
Wenn Sie versuchen, die Gerätetür vorzeitig zu öffnen, ertönt ein Warnsignal und in der Zeitanzeige erscheint "door".
Verletzungsgefahr!
Beim Einkochen darf keinesfalls eine Gartemperatur über 95 °C (bei einem Aufstellort höher als 1000 m über dem Meeresspiegel keinesfalls über 90 °C) gewählt werden, sonst platzen die Gläser.
Führen Sie das Entkalken (siehe Kapitel "Entkalken") ausschließlich bei erkaltetem Dampfgarer durch, da sich sonst ätzende Dämpfe bilden.
▶ Grobe Speisereste können den Wasserablauf und die Pumpe verstopfen. Achten Sie darauf, dass das Bodensieb immer eingesetzt ist.
Der Dampfgarer kann bestimmte Fehlfunktionen selbst erkennen und beheben. Sie werden mit den Fehlermeldungen F06 bis F95 in der Anzeige dargestellt. Die Gerätetür darf erst geöffnet werden, wenn die Fehlermeldung in der Anzeige blinkt. Blinkt die Anzeige nicht, ist die Fehlerbearbeitung noch nicht abgeschlossen.
Weitere Hinweise siehe Kapitel "Was tun, wenn ...?".
Dampfgarer mit Lifttür:
Lassen Sie die Lifttür geöffnet, wenn das Gerät in Betrieb ist.
Reinigung und Pflege
Der Dampf eines Dampf-Reinigers kann an spannungsführende Teile gelangen und einen Kurzschluss verursachen.
Verwenden Sie zum Reinigen des Dampfgarers niemals einen Dampf-Reiniger.
Die Aufnahmegitter können zu Reinigungszwecken ausgebaut werden (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege").
Bauen Sie sie wieder korrekt ein und verwenden Sie den Dampfgarer niemals ohne eingebaute Aufnahmegitter.
Entsorgung der Transportverpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recyclebar.
Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.
Entsorgung des Altgerätes
Elektrische und elektronische Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Sie enthalten aber auch schädliche Stoffe, die für ihre Funktion und Sicherheit notwendig waren. Im Restmüll oder bei falscher Behandlung können diese der menschlichen Gesundheit und der Umwelt schaden. Geben Sie Ihr Altgerät deshalb auf keinen Fall in den Restmüll.

Nutzen Sie stattdessen die an Ihrem Wohnort eingerichtete Sammelstelle zur Rückgabe und Verwertung elektrischer und elektronischer Altgeräte. Informieren Sie sich gegebenenfalls bei Ihrem Fachhändler.
Geräteansicht

① Bedienfeld
② Ein-/Aus-Taste
③ Schutzkappe Überhitzungsschutz
④ Türgriff
⑤ Türentriegelung
⑥ Abstellfläche
⑦ Gerätetür
⑧ Türknopf
⑨ Einfüllöffnung für Systementkalker
⑩ Lifttür (je nach Gerätemodell)

⑪ Temperaturfühler
⑫ Dampfeintrittsöffnung
⑬ Abprallblech für Wasserdüse
⑭ Aufnahmegitter
⑮ Türkontaktschalter
⑯ Bodensieb
Mitgeliefertes Zubehör
Sie können mitgeliefertes sowie weiteres Zubehör bei Bedarf nachbestellen (siehe Kapitel "Nachkaufbares Zubehör").
DGGL 1

2 gelochte Garbehälter
Fassungsvermögen 1,5 l / Nutzinhalt 0,9 l
325 x 175 x 40 mm (BxTxH)
DGG 2

1 ungelochter Garbehälter
Fassungsvermögen 2,5 l / Nutzinhalt 2,0 l
325 × 175 × 65mm (BxTxH)
Stellblech

Zum Daraufstellen von eigenem Gargeschirr
Silikonscheiben

Für die Überdrucksicherung
Dosierspritze für Systementkalker

Miele-Kochbuch
Dampfgaren und Genießen mit Miele
Anforderungskarte Miele Systemenkalker
Verwenden Sie zum Entkalken ausschließlich den speziell auf den Druck-Dampfgarer abgestimmten Systemenkalker, um Schäden am Gerät zu vermeiden. Gegen Einsendung der Anforderungskarte erhalten Sie die erste Flasche (1000 ml) kostenlos.
Bedienfeld
Betriebsarten-/Temperaturanzeige

| Symbol Bedeutung |
| Druck-Dampfgaren |
| Dampfgaren |
| Erhitzen |
| Auftauen |
| Verriegelung |
| Entkalken |
| Einstellungen |
| Taste(n) Funktion | |
| - | Temperatur einstellen |
| + | |
| ▲ Betriebsart wählen | |
Zeitanzeige

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8 8:8 8 Start Stop ○ ○ ○ — Start Stop +| Symbol / Anzeige Bedeutung | |
| Start | |
| Stop | |
| Taste(n) Funktion | |
| -+ | Garzeit einstellen |
| StartStop | Betrieb startenBetrieb unterbrechen |
Geräusche
Nach Einschalten des Gerätes, während des Betriebes und nach Ausschalten ist ein Geräusch (Brummen) zu hören. Dieses Geräusch weist nicht auf eine Fehlfunktion oder einen Gerätedefekt hin. Es entsteht beim Ein- und Abpumpen des Wassers.
Temperatur
Jeder Betriebsart ist eine Vorschlagstemperatur zugeordnet. Diese Vorschlagstemperatur kann für einen einzelnen Garvorgang oder dauerhaft geändert werden (siehe Kapitel "Einstellungen").
Sie können die Vorschlagstemperatur in 5 °C oder 1 °C-Schritten ändern. Wenn Sie mit 1 °C-Schritten arbeiten möchten, müssen Sie die werkseitige Einstellung ändern (siehe Kapitel "Einstellungen").
Garzeit
Sie können eine Zeit zwischen 1 Minute (0:01) und 9 Stunden 59 Minuten (9:59) einstellen.
Aufheizphase
In der Aufheizphase wird der Garraum auf die eingestellte Temperatur aufgeheizt.
Die Dauer der Aufheizphase ist abhängig von der Lebensmittelmenge und -temperatur. Im allgemeinen beträgt die Aufheizphase ca. 5 Minuten. Bei der Zubereitung gekühlter oder gefrorener Lebensmittel verlängert sie sich.
Garphase
Wenn die eingestellte Temperatur erreicht ist, beginnt die Garphase. Während der Garphase wird im Display die Restzeit angezeigt.
Rückkühlphase
Die Garzeit endet mit einer Rückkühlphase.
In der Betriebsarten-/Temperaturanzeige erscheint während der Rückkühlphase ein laufender Balken. Die Rückkühlphase dauert ca. 1 Minute. Bei größeren Lebensmittelmengen kann sich diese Zeit verlängern.
Abstellfläche
Ziehen Sie vor dem Öffnen der Gerätetür die Abstellfläche heraus. Sie können Ihr Gargut darauf abstellen, und eventuell herabtropfendes heißes Wasser wird aufgefangen.
Wasserhärte einstellen
Der Dampfgarer ist ab Werk auf die Wasserhärte "hart" eingestellt. Damit er einwandfrei funktioniert und zum richtigen Zeitpunkt entkalkt wird, müssen Sie die örtliche Wasserhärte einstellen. Je härter das Wasser ist, desto häufiger muss das Gerät entkalkt werden.
■ Prüfen Sie, welche Wasserhärte eingestellt ist, und stellen Sie gegebenenfalls die korrekte Wasserhärte ein (siehe Kapitel "Einstellungen").
Siedetemperatur anpassen
Der Siedepunkt des Wassers ist abhängig von der Höhe über dem Meersspiegel.
Der Dampfgarer ist ab Werk auf eine Aufstellhöhe von unter 1000 m eingestellt. Liegt der Aufstellort des Gerätes höher als 1000 m über dem Meeresspiegel, müssen Sie die werkseitige Einstellung ändern (siehe Kapitel "Einstellungen").
Tür öffnen
■ Schieben Sie mit dem Daumen der rechten Hand die Tür-entriegelung nach vorn und drehen Sie den Griff nach oben.

Wenn der Griff waagerecht steht, ist die Gerätetür entriegelt und kann geöffnet werden.
Tür schließen

■ Stellen Sie den Griff waagerecht. Nur in dieser Position können die Lamellen der Tür und des Garraumes (siehe Pfeile) ineinander greifen.

- Drücken Sie mit der linken Hand die Gerätetür am Türknopf fest an. - Schieben Sie mit der rechten Hand den Griff nach unten, bis er hörbar einrastet. Drücken Sie dabei die Türentriegelung mit dem Daumen nach vorn. So wird der Garraum entlüftet und lässt sich leichter schließen.
Das Gerät ist nur dann betriebsbereit, wenn die Gerätetür vollständig geschlossen ist.
■ Kleben Sie das Typenschild, das sich bei den Unterlagen Ihres Gerätes befindet, an die dafür vorgesehene Stelle im Kapitel "Kundendienst, Typenschild, Garantie".
Erste Reinigung
■ Entfernen Sie evtl. angebrachte Schutzfolien.
■ Entnehmen Sie sämtliches Zubehör aus dem Garraum. Reinigen Sie es von Hand oder in der Spülmaschine.
Der Dampfgarer wurde vor der Auslieferung mit einem Pflegemittel behandelt.
■ Reinigen Sie den Garraum mit einem sauberen Schwammtuch, Handspülmittel und warmem Wasser, um den Pflegemittelfilm zu entfernen.
■ Nehmen Sie das Gerät mit der Betriebsart Druck-Dampfaren 120 °C für 10 Minuten in Betrieb, um die Wasser führenden Teile durchzuspülen. Gehen Sie dabei vor wie im Kapitel "Bedienung" beschrieben.
Öffnen Sie keinesfalls während des Betriebes die Geräte- tür! Es kann sonst zu Verbrennungen und Verbrühungen kommen.
Wenn Sie versuchen, die Tür während des Betriebes oder vor Ablauf der Rückkühlphase zu öffnen, ertönt ein Warnsignal und in der Zeitanzeige erscheint "door".
| Symbol | Betriebsart Vorschlagstemperatur in °C | Einstallbarer Temperaturbereich* in °C | |
| werkseitige Einstellung | geänderte Einstellung | ||
| Druck-Dampfgaren | 120 | 105 - 120 | |
| Dampfgaren | 100 | 40 - 100 | |
| Erhitzen 95 95 - | |||
| Auftauen | 60 | 50 - 60 | |
* Sie können die Vorschlagstemperatur innerhalb der o. g. Grenzen in 5 °C-Schritten ändern. Wenn Sie Sie mit 1 °C-Schritten arbeiten möchten, müssen Sie die werkseitige Einstellung ändern (siehe Kapitel "Einstellungen").
Prüfen Sie vor jedem Garvorgang, ob das Bodensieb richtig eingesetzt ist, da grobe Speisereste den Wasserablauf verstopfen können.
⚠️ Öffnen Sie keinesfalls während des Betriebes die Gerätetür! Es kann sonst zu Verbrennungen und Verbrühungen kommen. Achten Sie besonders auf Kinder!
Die Tür darf erst geöffnet werden, wenn - die Rückkühlphase beendet ist, - der Signalton geendet hat, - das Symbol in der Zeitanzeige blinkt.
Sollten Sie versuchen, die Gerätetür vorzeitig zu öffnen, ertönt ein Warnsignal und in der Zeitanzeige erscheint "door".
Betriebsart wählen
■ Schließen Sie die Gerätetür.
■ Schalten Sie das Gerät mit der Ein-/Aus-Taste ein.
In der Betriebsarten-/Temperaturanzeige erscheint Folgendes:

Nach einigen Sekunden wechselt die Anzeige automatisch auf die Betriebsart Druck-Dampfgaren 📁.

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100°C■ Wenn Sie mit einer anderen Betriebsart arbeiten möchten, drücken Sie die Betriebsartentaste ▲ so oft, bis die gewünschte Betriebsart in der Anzeige erscheint, z. B. Dampfgaren 🐘.
Temperatur einstellen

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100°C - ○ ○ + ▲ +■ Stellen Sie mit den Temperaturtasten + oder - die gewünschte Temperatur ein.
Garzeit einstellen
In der Zeitanzeige sehen Sie 3 Nullen und das blinkende Symbol 😊.

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0:20 - Start Stop +■ Stellen Sie mit den Zeittasten + oder - die gewünschte Zeit ein, z. B. 20 Minuten.
Betrieb starten

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0:20 Start — Start Stop■ Drücken Sie die Start-/Stoptaste.
In der Zeitanzeige erscheint "Start", das Symbol ✉ blinkt nicht mehr und der Doppelpunkt beginnt zu blinken.
Wenn die Gerätetür nicht vollständig geschlossen ist, er- tönt nach dem Start ein Warnsignal, und in der Zeitanzeige erscheint "door".
Nach Ablauf der Garzeit

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0:01 StopDie Garzeit endet mit einer Rückkühlphase.
In der Zeitanzeige erscheint "Stop". Das Symbol 🔍 und "Start" erlöschen, und der Doppelpunkt hört auf zu blinken.
In der Betriebsarten-/Temperaturanzeige erscheint während der Rückkühlphase ein laufender Balken.
Warten Sie, bis Sie mehrere Signaltöne hören, in der Zeitanzeige 3 Nullen zu sehen sind und das Symbol 😊 blinkt, bevor Sie die Gerätetür öffnen und die Lebensmittel entnehmen.

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0:00 #■ Schalten Sie das Gerät aus.
Das Gerät pumpt nach dem Ausschalten ab. In der Betriebsarten-/Temperaturanzeige leuchten drei waagerechte Balken
Solange der Garraum noch eine Temperatur über 45 °C hat, wird in der Betriebsarten-/Temperaturanzeige °C angezeigt. Das Gerät schaltet erst mit Erlöschen von °C endgültig ab.
Verbrennungsgefahr!
Sie können sich an Garraumwänden, überschwappendem Gargut und Zubehör verbrennen.
Ziehen Sie Topfhandschuhe an beim Herausnehmen von heißem Gargut.
Nach dem Benutzen
■ Wenn °C in der Betriebsarten-/Temperaturanzeige erloschen ist, wischen Sie den Garraum mit Spülmittellauge oder Essigwasser aus. Reiben Sie ihn anschließend trocken.
■ Schließen Sie das Wasseranschlussventil, um eventuelle Wasserschäden zu vermeiden.
Lassen Sie die Gerätetür offen, solange der Garraum noch feucht ist.
Während des Betriebes
Betrieb unterbrechen
Sie können den Betrieb jederzeit unterbrechen, um z. B. weitere Speisen in den Garraum zu geben.
Verbrennungsgefahr!
Sie können sich an Garraumwänden, überschwappendem Gargut und Zubehör verbrennen.
Ziehen Sie Topfhandschuhe an beim Einschieben oder Herausnehmen von heißem Gargut sowie bei Arbeiten im heißen Garraum.

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0:12 Start Stop — Start Stop■ Drücken Sie die Start-/Stoptaste.
In der Zeitanzeige erscheint "Stop".
Die Rückkühlphase beginnt.

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0:12■ Warten Sie, bis Sie mehrere Signaltöne hören und in der Zeitanzeige das Symbol ✉ blinkt, bevor Sie die Tür öffnen.
Betrieb fortsetzen
■ Schließen Sie die Tür.
■ Schieben Sie die Abstellfläche wieder ein.
■ Drücken Sie die Start-/Stoptaste.
Es wird erneut aufgeheizt und dabei die ansteigende Garraumtemperatur angezeigt.
Temperatur / Garzeit ändern
Sie können Temperatur und Garzeit während des Betriebes jederzeit ändern.
■ Stellen Sie mit der entsprechenden + oder - Taste den gewünschten Wert ein.
Betriebsart wechseln
■ Drücken Sie die Start-/Stoptaste.
■ Warten Sie, bis die Rückkühlphase beendet ist.
■ Wählen Sie die gewünschte Betriebsart, und gehen Sie dann vor wie zuvor beschrieben.
Im Normalfall regelt das Gerät Druck und Temperatur automatisch. Für eventuell auftretende Fehler ist Ihr Gerät mit einer Überdrucksicherung und einem Sicherheitsventil gegen zu hohen Druck sowie einem Überhitzungsschutz ausgestattet.
Das Sicherheitsventil und die Überdrucksicherung sollten abhängig von der Gebrauchshäufigkeit alle 1 bis 2 Jahre ausgetauscht werden.
Veränderungen an den Sicherheitseinrichtungen sind verboten.
Überdrucksicherung / Sicherheitsventil
Das Sicherheitsventil und die Überdrucksicherung können einzeln, gleichzeitig oder zeitlich versetzt auslösen.
Lösen Sie aus, strömt oberhalb und unterhalb des Türbe- schlages Dampf aus.

■ Drücken Sie die Start-/Stoptaste.
■ Warten Sie, bis die Rückkühlphase beendet ist (siehe Kapitel "Betrieb unterbrechen").
■ Öffnen Sie die Tür.
Sicherheitseinrichtungen
■ Prüfen Sie zuerst, ob die Silikonscheibe aus der Überdrucksicherung herausgedrückt wurde. Wenn das der Fall ist, drücken Sie eine neue Silikonscheibe (siehe Kapitel "Mitgeliefertes Zubehör") in die Öffnung der Überdrucksicherung auf der Innenseite der Gerätetür.

Sie können das Gerät wieder in Betrieb nehmen.
■ Hat die Überdrucksicherung nicht ausgelöst, ziehen Sie das Sicherheitsventil auf der Innenseite der Tür ab.

■ Drücken Sie den Metallstift des Sicherheitsventils wieder ein.
■ Stecken Sie das Sicherheitsventil wieder auf. Achten Sie darauf, dass sich die Gummidichtung dabei richtig einfügt.
Sie können das Gerät wieder in Betrieb nehmen.
Wenn Überdrucksicherung oder Sicherheitsventil erneut auslösen, rufen Sie den Kundendienst.
Überhitzungsschutz
Der Überhitzungsschutz befindet sich unterhalb der Ein-/Aus-Taste. Wenn er bei zu hohen Temperaturen im Dampferzeuger auslöst, wird die Beheizung des Gerätes automatisch abgeschaltet. In der Betriebsarten-/Temperaturanzeige erscheint F27 und die Rückkühlphase beginnt.
Wenn nach 1 Minute die Rückkühlphase beendet ist, sind mehrere Signaltöne zu hören. In der Betriebsarten-/Temperaturanzeige blinkt für kurze Zeit F27, dann erscheinen drei waagerechte Balken - - - . Nach einiger Zeit erscheint F20 in der Anzeige.
■ Schalten Sie das Gerät aus und öffnen Sie die Tür.
■ Lassen Sie das Gerät ca. 30 Minuten abkühlen.
Wenn das Gerät abkühlt, erlischt F20 in der Anzeige.

■ Heben Sie die Schutzkappe des Überhitzungsschutzes (siehe Pfeil) ab und drücken Sie den Überhitzungsschutz mit einem stabilen dünnen Gegenstand, z. B. einem Schraubendreher, zurück.
■ Setzen Sie die Schutzkappe auf.
Sie können das Gerät wieder in Betrieb nehmen.
Wenn Lst der Überhitzungsschutz erneut auslöst, rufen Sie den Kundendienst.
Verriegelung / Inbetriebnahmesperre
Damit das Gerät nicht unbeabsichtigt in Betrieb genommen werden oder während des Betriebes Einstellungen geändert werden können, ist es mit einer Verriegelung / Inbetriebnahmesperre ausgestattet.
Wenn Sie die Verriegelung / Inbetriebnahmesperre nutzen möchten, müssen Sie einmalig die Einstellung ändern (siehe Kapitel "Einstellungen").
Die Verriegelung wird während des Betriebes aktiviert.
Wenn sie aktiviert ist, lässt sich das Gerät nur bedingt bedienen:
- Die Vorschlagstemperatur läßt sich nur verringern, aber nicht erhöhen.
– Die eingestellte Garzeit läßt sich nur verringern. - Das Gerät lässt sich aus- und wieder einschalten, aber es kann keine Betriebsart gewählt werden.
Die Inbetriebnahmesperre wird während der Betriebsbereitschaft aktiviert. Wenn sie aktiviert ist, kann das Gerät ein- und ausgeschaltet, aber nicht in Betrieb genommen werden.
Aktivieren
■ Drücken Sie die Betriebsartentaste ▲ so oft, bis 3 Balken und 🔒 in der Betriebsarten-/Temperaturanzeige erscheinen.

■ Drücken Sie die Temperaturtaste +.

Wenn Sie bei aktivierter Verriegelung / Inbetriebnahmesperre etwas einstellen wollen, erscheint "0-o" in der Betriebsarten-/Temperaturanzeige.
Deaktivieren
■ Drücken Sie die Betriebsartentaste ▲ so oft, bis 0-0 und 🔒 in der Anzeige erscheinen.
■ Drücken Sie die Temperaturtaste -.
Die Verriegelung / Inbetriebnahmesperre ist deaktiviert.
In diesem Kapitel finden Sie allgemein gültige Hinweise zum Dampfgaren. Sind bei Lebensmitteln und/oder Anwendungsarten Besonderheiten zu beachten, wird in den entsprechenden Kapiteln darauf hingewiesen.
Das Besondere am Dampfgaren
Vitamine und Mineralstoffe bleiben beim Dampfgaren fast vollständig erhalten, da das Gargut nicht im Wasser liegt.
Beim Dampfgaren bleibt der typische Eigengeschmack der Lebensmittel besser erhalten als beim herkömmlichen Kochen. Daher empfehlen wir, gar nicht oder erst nach dem Garen zu salzen. Die Lebensmittel behalten außerdem ihre frische, natürliche Farbe.
Gargeschirr
Garbehälter
Dem Gerät ist Gargeschirr aus Edelstahl beigefügt. Zur Ergänzung sind weitere Garbehälter unterschiedlicher Größe erhältlich, die gelocht oder ungelocht lieferbar sind (siehe Kapitel "Nachkaufbares Zubehör"). So können für die jeweiligen Speisen die geeigneten Garbehälter ausgewählt werden.
Verwenden Sie möglichst gelochte Garbehälter. Der Dampf kann von allen Seiten an das Gargut gelangen, und es gart gleichmäßig.
Eigenes Geschirr
Sie können eigenes Geschirr verwenden. Beachten Sie dabei:
- Das Geschirr muss temperatur- (bis 120 °C) und dampfbeständig sein. Wenn Sie Kunststoffgeschirr verwenden möchten, erkundigen Sie sich beim Hersteller, ob es geeignet ist.
-
Dickwandiges Geschirr, z. B. aus Porzellan, Keramik oder Steingut, ist zum Dämpfen weniger geeignet. Dicke Wände leiten die Wärme schlecht und bewirken dadurch, dass sich die in den Tabellen angegebene Dauer deutlich verlängert.
-
Platzieren Sie das Geschirr auf dem Stellblech.
- Achten Sie darauf, dass das Geschirr die Garraumwand nicht berührt, damit der Dampf von allen Seiten ungehindert die Speise umströmen kann.
Einschubebene
Sie können jede beliebige Einschubebene wählen und auch auf mehreren Ebenen gleichzeitig garen. Die Garzeit ändert sich dadurch nicht.
Tiefkühlware
Bei der Zubereitung von Tiefkühlware ist die Aufheizzeit länger als bei frischen Lebensmitteln. Je mehr Tiefkühlware sich im Garraum befindet, desto länger dauert die Aufheizphase.
Temperatur
Im Dampfgarer werden mit der Betriebsart Druck-Dampfgaren maximal 120 °C erreicht. Bei dieser Temperatur können Sie druckunempfindliche Lebensmittel garen.
Garen Sie druckempfindliche Lebensmittel mit Dampfgaren 100 °C.
Einige sehr empfindliche Lebensmittel, z. B. Beerenobst, müssen mit weniger als 100 °C gegart werden, da sie sonst platzen. In den entsprechenden Kapiteln wird darauf hingewiesen.
Garzeit
Die Garzeiten beim Dämpfen entsprechen im Allgemeinen den Garzeiten bei der Zubereitung im Kochtopf. Wird die Garzeit durch bestimmte Faktoren beeinflusst, wird in den folgenden Kapiteln darauf hingewiesen.
Mit der Betriebsart Druck-Dampfgaren 📁 lässt sich die übliche Garzeit um etwa die Hälfte verkürzen.
Die Garzeit ist nicht von der Menge der Lebensmittel abhängig. Die Garzeit für 1 kg Kartoffeln ist genau so lang wie für 500 g Kartoffeln.
Die in den Tabellen angegebenen Zeiten sind Richtwerte. Wir empfehlen, zunächst die kürzere Garzeit zu wählen. Sie können bei Bedarf nachgaren.
Garen mit Flüssigkeit
Füllen Sie Garbehälter beim Garen mit Flüssigkeit nur zu ^2/_3 , um beim Entnehmen ein Überschwappen zu verhindern.
Bei der Betriebsart Druck-Dampfgaren 120 °C treten in der Rückkühlphase Luftverwirbelungen im Garraum auf. Diese Verwirbelungen können Gargut aus dem Garbehälter reißen und dadurch den Garraum verschmutzen. Dies tritt vor allem auf, wenn Lebensmittel in Flüssigkeit gegart werden (Suppe, Eintopf, Rotkohl etc.) und bei Lebensmitteln mit breiiger Konsistenz, z. B. Apfelmus.
Decken Sie den Garbehälter mit dem Stellblech oder dem Deckel (siehe Kapitel "Nachkaufbares Zubehör") ab, wenn Sie diese Lebensmittel garen. Schieben Sie den Garbehälter mit der Abdeckung zwischen die Einschubleisten, nicht darauf.
Eigene Rezepte
Lebensmittel und Gerichte, die im Topf zubereitet werden, können auch im Dampfgarer gegart werden. Die Garzeiten sind auf den Dampfgarer übertragbar. Beachten Sie dabei, dass der Dampfgarer nicht bräunen kann.
Gemüse
Frischware
Bereiten Sie frisches Gemüse wie gewohnt vor, z. B. waschen, putzen und zerkleinern.
Tiefkühlware
Tiefkühlgemüse muss vor dem Garen nicht aufgetaut werden. Ausnahme: Im Block eingefrorenes Gemüse.
Tiefgekühltes und frisches Gemüse mit gleicher Garzeit können zusammen zubereitet werden.
Zerkleinern Sie größere, zusammengefrorene Stücke. Die Garzeit entnehmen Sie bitte der Verpackung.
Garbehälter
Lebensmittel mit kleinem Durchmesser pro Stück (z. B. Erbsen, Spargelstangen) bilden keine oder nur wenige Hohlräume, und der Dampf kann kaum eindringen. Um ein gleichmäßiges Garergebnis zu erhalten, wählen Sie für diese Lebensmittel flache Garbehälter, und füllen Sie diese nur etwa 3 - 5 cm hoch. Verteilen Sie größere Lebensmittelmengen auf mehrere flache Garbehälter.
Unterschiedliche Gemüse mit gleicher Garzeit können in einem Garbehälter zubereitet werden.
Garen Sie Gemüse, die in Flüssigkeit zubereitet werden, z. B. Rotkohl, in ungelochten Garbehältern.
Einschubebene
Wenn Sie in gelochten Garbehältern färbendes Gemüse garen, z. B. Rote Bete, platzieren Sie keine anderen Lebensmittel darunter. So vermeiden Sie Verfärbungen durch herabtropfende Flüssigkeit.
Garzeit
Die Garzeit ist wie beim konventionellen Kochen abhängig von der Größe des Gargutes und dem gewünschten Gargrad. Beispiel:
festkochende Kartoffel, geviertelt = ca. 18 Minuten festkochende Kartoffel, halbiert = ca. 22 Minuten Rosenkohlröschen, groß, bissfest = ca. 12 Minuten Rosenkohlröschen, klein, weich = ca. 12 Minuten
Einstellungen
Die in der Tabelle angegebenen Zeiten sind Richtwerte für frisches Gemüse. Wir empfehlen, zunächst die kürzere Garzeit zu wählen. Sie können bei Bedarf nachgaren.
| Garzeit in Minuten | ||
| Druck-Dampfgaren 120 °C | Dampfgaren 100 °C | |
| Artischocken 12–14 32–38 | ||
| Blumenkohl, ganz – 27–28 | ||
| Blumenkohl, Röschen 2 8 | ||
| Bohnen, grün 2 10–12 | ||
| Brokkoli, Röschen – 3–4 | ||
| Bundmöhren, ganz 3 7–8 | ||
| Bundmöhren, halbiert 3 6–7 | ||
| Bundmöhren, zerkleinert 1 4 | ||
| Chicorée, halbiert – 4–5 | ||
| Chinakohl, geschnitten 1 3 | ||
| Erbsen | - | 3 |
| Fenchel, halbiert 4–5 | 10–12 | |
| Fenchel, in Streifen 2 4–5 | ||
| Grünkohl, geschnitten | 4–6 | 23–26 |
| Kartoffeln festkochend, geschält | ||
| ganz | - | 27–29 |
| halbiert | 9 | 21–22 |
| geviertelt | 6 | 16–18 |
| Kartoffeln vorwiegend festkochend, geschält | ||
| ganz | - | 25–27 |
| halbiert | 7 | 19–21 |
| geviertelt | 5 | 17–18 |
| Kartoffeln mehligkochend, geschält ganz halbiert geviertelt | -75 | 26–2819–2015–16 |
| Kohlrabi, in Stifte geschnitten 2 6–7 | ||
| Kürbis, gewürfelt – 2–4 | ||
| Maiskolben 15 30–35 | ||
| Mangold, geschnitten – 2–3 | ||
| Paprika, gewürfelt/Streifen – 2 | ||
| Pellkartoffeln, festkochend – 30–32 | ||
| Pilze – 2 | ||
| Porree (Lauch), geschnitten 1 4–5 | ||
| Porree (Lauch), Stangen halbiert – 6 | ||
| Romanesco, ganz – 22–25 | ||
| Romanesco, Röschen 2 5–7 | ||
| Rosenkohl | 3–4 | 10–12 |
| Rote Bete, ganz | 24–26 | 53–57 |
| Rotkohl, geschnitten | 4 | 23–26 |
| Schwarzwurzel, ganz daumendick | 3–4 | 9–10 |
| Sellerieknolle, in Stifte geschnitten | 2 | 6–7 |
| Spargel, grün | -7 | |
| Spargel, weiß, daumendick | - | 9–10 |
| Speisemöhren, zerkleinert | 1 | 6 |
| Spinat | -1–2 | |
| Spitzkohl, geschnitten 2–3 10–11 | ||
| Staudensellerie, geschnitten 1–2 4–5 | ||
| Steckrüben, geschnitten 2–3 6–7 | ||
| Weißkohl, geschnitten 2 12 | ||
| Wirsing, geschnitten 2 10–11 | ||
| Zucchini, Scheiben – 2–3 | ||
| Zuckerschoten – 5–7 | ||
Fleisch
Frischware
Bereiten Sie das Fleisch wie gewohnt vor.
Tiefkühlware
Tauen Sie tiefgefrorenes Fleisch vor dem Garen auf (siehe Kapitel "Auftauen").
Vorbereitung
Fleisch, das gebräunt und anschließend geschmort werden soll, z. B. Gulasch, muss auf der Kochstelle angebraten werden.
Garzeit
Die Garzeit ist abhängig von der Dicke und der Beschaffenheit des Gargutes, nicht vom Gewicht. Je dicker das Stück ist, desto länger ist die Garzeit. Ein Stück Fleisch mit 500 g Gewicht und 10 cm Höhe hat eine längere Garzeit als ein Stück mit 500 g und 5 cm Höhe.
Tipps
Sollen die Aromastoffe vom Fleisch erhalten bleiben, garen Sie es in einem gelochten Garbehälter. Schieben Sie einen ungelochten Garbehälter darunter ein, um das Konzentrat aufzufangen.
Sie können mit dem Konzentrat Soßen verfeinern, oder zur späteren Verwendung einfrieren.
Zur Herstellung einer kräftigen Brühe eignen sich Suppenhuhn und vom Rind Beinscheibe, Brustfleisch, Hohe Rippe und Rinderknochen. Geben Sie das Fleisch zusammen mit Suppengemüse und kaltem Wasser in einen Garbehälter. Je länger die Garzeit ist, desto kräftiger wird der Fond.
Wird Fleisch mit Flüssigkeitszugabe gegart, halten Sie vor allem beim Garen mit der Betriebsart Druck-Dampfgaren die im Rezeptheft angegebene Flüssigkeitsmenge ein. Eine erhöhte Zugabe kann zum Überschäumen führen. Erhöhen Sie bei Bedarf die Flüssigkeitsmenge erst nach dem Garen, z. B. durch Aufgießen mit Brühe.
Einstellungen
Die in der Tabelle angegebenen Zeiten sind Richtwerte. Wir empfehlen, zunächst die kürzere Garzeit zu wählen. Sie können bei Bedarf nachgaren.
| Garzeit in Minuten | ||
| Druck-Dampfgaren 120 °C | Dampfgaren 100 °C | |
| Beinscheibe, bedeckt mit Wasser 45–50 110–120 | ||
| Eisbein 75–80 135–145 | ||
| Hähnchenbrustfilet – 8–10 | ||
| Haxe 58–63 105–115 | ||
| Hohe Rippe, bedeckt mit Wasser | 38–43 | 110–120 |
| Kalbsgeschnetzeltes – 3–4 | ||
| Kasselerscheiben 3–4 6–8 | ||
| Lammragout 6–8 12–16 | ||
| Poularde 30 60–70 | ||
| Putenrouladen – 12–15 | ||
| Putenschnitzel – 4–6 | ||
| Querrippe, bedeckt mit Wasser | 50–55 130–140 | |
| Rindergulasch | 30–35 105–115 | |
| Suppenhuhn, bedeckt mit Wasser | 40 | 80–90 |
| Tafelspitz | 45–50 110–120 | |
Wurstwaren
Einstellungen
Dampfgaren
Temperatur: 90 °C
Dauer: siehe Tabelle
| Wurstwaren Dauer in Minuten | |
| Brühwurst 6–8 | |
| Fleischwurst 6–8 | |
| Weißwurst 6–8 |
Fisch
Frischware
Bereiten Sie frischen Fisch wie gewohnt vor, z. B. schuppen, ausnehmen und säubern.
Tiefkühlware
Tauen Sie tiefgekühlten Fisch vor dem Garen an (siehe Kapitel "Auftauen").
Vorbereiten
Säuern Sie den Fisch vor dem Garen, z. B. mit Zitronen- oder Limettensaft. Das Säuern macht das Fischfleisch fester.
Der Fisch muss nicht gesalzen werden, da er seine Mineralstoffe, die für den Eigengeschmack sorgen, beim Dampfgaren weitestgehend behält.
Garbehälter
Fetten Sie gelochte Garbehälter ein.
Einschubebene
Wenn Sie in gelochten Garbehältern Fisch und gleichzeitig in anderen Garbehältern weitere Lebensmittel garen, vermeiden Sie Geschmacksübertragungen durch herabtropfende Flüssigkeit, indem Sie den Fisch direkt über das Stellblech einschieben.
Temperatur
85°C-90°C
Zum schonenden Garen von empfindlichen Fischsorten, z. B. Seezunge.
100 °C
Zum Garen von Fischsorten mit festem Fleisch, z. B. Kabeljau und Lachs.
Zum Garen von Fisch in Soße oder Brühe.
Garzeit
Die Garzeit ist abhängig von der Dicke und der Beschaffenheit des Gargutes, nicht vom Gewicht. Je dicker das Stück ist, desto länger ist die Garzeit. Ein Stück Fisch mit 500 g Gewicht und 3 cm Höhe hat eine längere Garzeit als ein Stück mit 500 g und 2 cm Höhe.
Je länger Fisch gart, desto fester wird sein Fleisch. Halten Sie die angegebenen Garzeiten ein.
Wenn der Fisch nicht ausreichend durchgegart ist, garen Sie nur wenige Minuten nach.
Verlängern Sie die angegebenen Garzeiten um einige Minuten, wenn Fisch in Soße oder Brühe gegart wird.
Tipps
Durch Einsatz von Gewürzen und Kräutern, z. B. Dill, unterstützen Sie den Eigengeschmack.
Garen Sie größere Fische in Schwimmstellung. Damit Sie den nötigen Halt bekommen, stellen Sie eine kleine Tasse o. Ä. umgedreht in den Garbehälter. Setzen Sie den Fisch mit der geöffneten Bauchseite darauf.
Geben Sie die anfallenden Abfälle wie Gräten, Flossen und Fischköpfe zusammen mit Suppengemüse und kaltem Wasser in einen Garbehälter, um Fischfond herzustellen. Garen Sie bei 100 °C für 60 bis 90 Minuten. Je länger die Garzeit ist, desto kräftiger wird der Fond.
Für die Zubereitung Fisch blau wird der Fisch in Wasser mit Essig gegart (Verhältnis Wasser: Essig nach Rezept). Wichtig ist, die Haut des Fisches nicht zu verletzen. Geeignet für diese Zubereitung sind Karpfen, Forelle, Schleie, Aal und Lachs.
Einstellungen
Dampfgaren
Temperatur: siehe Tabelle
Dauer: siehe Tabelle
Die in der Tabelle angegebenen Zeiten sind Richtwerte für frischen Fisch. Wir empfehlen, zunächst die kürzere Garzeit zu wählen. Sie können bei Bedarf nachgaren.
| Temperatur in °C | Dauer in Minuten | |
| Aal 100 5–7 | ||
| Barschfilet 100 8–10 | ||
| Doradenfilet 85 3 | ||
| Forelle, 250 g 90 10–13 | ||
| Heilbuttfilet 85 4–6 | ||
| Kabeljaufilet 100 6 | ||
| Karpfen, 1,5 kg 100 18–25 | ||
| Lachsfilet 100 6–8 | ||
| Lachssteak 100 8–10 | ||
| Lachsforelle 90 14–17 | ||
| Pangasiusfilet 85 3 | ||
| Rotbarschfilet | 100 6–8 | |
| Schellfischfilet | 100 4–6 | |
| Schollenfilet 85 4–5 | ||
| Seeteufelfilet | 85 8–10 | |
| Seezungenfilet | 85 3 | |
| Steinbuttfilet | 85 5–8 | |
| Thunfischfilet | 100 5–10 | |
| Zanderfilet | 85 4 |
Krustentiere
Vorbereitung
Tauen Sie tiefgekühlte Krustentiere vor dem Garen auf.
Schälen Sie die Krustentiere, entfernen Sie den Darm und waschen Sie sie.
Garbehälter
Fetten Sie gelochte Garbehälter ein.
Garzeit
Je länger Krustentiere garen, desto fester werden sie. Halten Sie die angegebenen Garzeiten ein.
Verlängern Sie die angegebenen Garzeiten um einige Minuten, wenn Krustentiere in Soße oder Brühe gegart werden.
Einstellungen
Dampfgaren
Temperatur: siehe Tabelle
Dauer: siehe Tabelle
| Temperatur in °C | Dauer in Minuten | |
| Crevetten 90 3 | ||
| Garnelen 90 3 | ||
| King Prawns 90 4 | ||
| Krabben 90 3 | ||
| Langusten 95 10–15 | ||
| Shrimps 90 3 |
Muscheln
Frischware
⚠️ Bereiten Sie nur geschlossene Muscheln zu.
Muscheln, die nach dem Garen nicht geöffnet sind, nicht essen. Vergiftungsgefahr!
Wässern Sie frische Muscheln vor dem Garen einige Stunden, damit diese evtl. vorhandenen Sand ausspülen können. Bürsten Sie die Muscheln anschließend kräftig, um die anhängenden Fasern zu entfernen.
Tiefkühlware
Tauen Sie gefrorene Muscheln auf.
Garzeit
Je länger Muscheln garen, desto fester werden sie. Halten Sie die angegebenen Garzeiten ein.
Einstellungen
Dampfgaren
Temperatur: siehe Tabelle
Dauer: siehe Tabelle
| Temperatur in °C | Dauer in Minuten | |
| Entenmuscheln 100 2 | ||
| Herzmuscheln 100 2 | ||
| Miesmuscheln 90 12 | ||
| Jacobsmuscheln 90 5 | ||
| Schwertmuscheln 100 2–4 | ||
| Venusmuscheln 90 4 |
Reis
Reis quillt während des Garens, deshalb muss er in Flüssigkeit gegart werden. Je nach Sorte ist die Aufnahme an Feuchtigkeit und damit das Verhältnis Reis zu Flüssigkeit unterschiedlich.
Der Reis nimmt die Garflüssigkeit komplett auf, so gehen keine Nährstoffe verloren.
Einstellungen
| VerhältnisReis : Flüssigkeit | Dauer in Minuten | ||
| Druck-Dampfgaren120 °C | Dampfgaren100 °C | ||
| Basmatireis 1 : | 1,5 7 15 | ||
| Parboiled Reis | 1 : 1,5 11 23–25 | ||
| RundkornreisMilchreisRisotto | 1 : 2,51 : 2,5 11 | 3018–19 | |
| Vollkornreis 1 : | 1,5 13 26–29 | ||
| Wildreis 1 : 1,5 | 13 26–29 | ||
Nudeln / Teigwaren
Trockenware
Trockene Nudeln und Teigwaren quellen während des Garens, deshalb müssen sie in Flüssigkeit gegart werden. Die Flüssigkeit muss die Nudeln gut bedecken. Bei Verwendung heißer Flüssigkeit ist das Garergebnis besser.
Verlängern Sie die vom Hersteller angegebene Garzeit um ca. 13 .
Frischware
Frische Nudeln und Teigwaren, z. B. aus dem Kühlregal, müssen nicht quellen. Garen Sie sie in einem gelochten Garbehälter.
Lösen Sie zusammengeklebte Nudeln bzw. Teigwaren von-einander und verteilen Sie sie gleichmäßig im Garbehälter.
Einstellungen
| Frischware Dauer in Minuten | ||
| Druck-Dampfgaren 120 °C | Dampfgaren 100 °C | |
| Gnocchi - 3 | ||
| Knöpfli - 2 | ||
| Ravioli - 3 | ||
| Spätzle - 2 | ||
| Tortellini - 3 | ||
| Trockenware, bedeckt mit Wasser | ||
| Bandnudeln 8 14 | ||
| Suppennudeln - 8 | ||
Klöße
Fertigklöße im Kochbeutel müssen gut mit Wasser bedeckt werden, weil sie sonst trotz vorherigen Wässerns nicht genug Feuchtigkeit aufnehmen und auseinander fallen.
Garen Sie frische Klöße in einem gefetteten, gelochten Garbehälter.
Einstellungen
Dampfgaren
Temperatur: 100 °C
Dauer: siehe Tabelle
| Dauer in Minuten | |
| Dampfnudeln 30 | |
| Hefeklöße 20 | |
| Kartoffelklöße im Kochbeutel 20 | |
| Semmelknödel im Kochbeutel 18–20 |
Getreide
Getreide quillt während des Garens, deshalb muss es in Flüssigkeit gegart werden. Das Verhältnis Geteide zu Flüssigkeit ist von der Getreidesorte abhängig.
Getreide kann in ganzen Körnern oder geschrotet gegart werden.
Einstellungen
| Verhältnis Getreide : Flüssigkeit | Dauer in Minuten | ||
| Druck-Dampfgaren120 °C | Dampfgaren100 °C | ||
| Amaranth 1 : 1,5 8 15–17 | |||
| Bulgur 1 : 1,5 4 9 | |||
| Grünkern, geschrotet 1 : 1 4 7 | |||
| Grünkern, ganz 1 : 1 9 18–20 | |||
| Hafer, ganz 1 : 1 9 18 | |||
| Hafer, geschrotet 1 : 1 4 7 | |||
| Hirse 1 : 1,5 - 10 | |||
| Polenta 1 : 3 - 10 | |||
| Quinoa 1 : 1,5 7 15 | |||
| Roggen, ganz | 1 : 1 | 18 | 35 |
| Roggen, geschrotet | 1 : 1 | 5 | 10 |
| Weizen, ganz | 1 : 1 | 15 | 30 |
| Weizen, geschrotet | 1 : 1 | 4 | 8 |
Hülsenfrüchte, getrocknet
Hülsenfrüchte sollten vor dem Garen mindestens 10 Stunden in kaltem Wasser eingeweicht werden. Durch das Einweichen werden sie bekömmlicher und die Garzeit wird verkürzt. Ausnahme: Linsen müssen nicht eingeweicht werden.
Eingeweichte Hülsenfrüchte müssen beim Garen mit Flüssigkeit bedeckt sein, bei nicht eingeweichten Hülsenfrüchten muss je nach Sorte ein bestimmtes Verhältnis Hülsenfrüchte: Flüssigkeit beachtet werden.
Einstellungen
Eingeweicht
| Dauer in Minuten | ||
| Druck-Dampfgaren 120 °C | Dampfgaren 100 °C | |
| Bohnen | ||
| Kidneybohnen 7 55–65 | ||
| Rote Bohnen (Azuki-Bohnen) 3 20–25 | ||
| Schwarze Bohnen 7 55–60 | ||
| Wachtelbohnen 7 55–65 | ||
| Weiße Bohnen 7 34–36 | ||
| Erbsen | ||
| Gelbe Erbsen 11 40–50 | ||
| Grüne Erbsen, geschält 9 27 | ||
Nicht eingeweicht
| Verhältnis Hülsenfrüchte : Flüssigkeit | Dauer in Minuten | ||
| Druck-Dampfgaren120 °C | Dampfgaren100 °C | ||
| Bohnen | |||
| Kidneybohnen 1 : 3 - 130–140 | |||
| Rote Bohnen (Azuki-Bohnen) | 1 : 3 - 95–105 | ||
| Schwarze Bohnen | 1 : 3 15-16 100–120 | ||
| Wachtelbohnen 1 : 3 - 115–135 | |||
| Weiße Bohnen 1 : 3 - 80–90 | |||
| Linsen | |||
| Braune Linsen 1 : 2 - 13–14 | |||
| Rote Linsen 1 : 2 - 7 | |||
| Erbsen | |||
| Gelbe Erbsen 1 : 3 - 110–130 | |||
| Grüne Erbsen, geschält | 1 : 3 - 60–70 | ||
Hühnereier
Benutzen Sie gelochte Garbehälter, wenn Sie gekochte Eier zubereiten möchten.
Die Eier müssen vor dem Garen nicht angepiekst werden. Da sie während der Aufheizphase langsam erwärmt werden, platzen sie beim Dampfgaren nicht.
Fetten Sie ungelochte Garbehälter ein, wenn Sie darin Eierspeisen zubereiten, z B. Eierstich.
Einstellungen
Dampfgaren
Temperatur: 100 °C
Dauer: siehe Tabelle
| Dauer in Minuten | |
| Größe S | |
| weich | 3 |
| mittel | 5 |
| hart | 9 |
| Größe M | |
| weich | 4 |
| mittel | 6 |
| hart | 10 |
| Größe L | |
| weich | 5 |
| mittel | 6-7 |
| hart | 12 |
| Größe XL | |
| weich | 6 |
| mittel | 8 |
| hart | 13 |
Obst
Damit kein Saft verloren geht, sollten Sie Obst in einem unge- lochten Garbehälter garen.
Wenn Sie Obst in einem gelochten Garbehälter garen, schieben Sie darunter einen ungelochten Garbehälter ein. So geht ebenfalls kein Saft verloren.
Tipp
Sie können den aufgefangenen Saft zur Herstellung eines Tortengusses verwenden.
Einstellungen
| Dauer in Minuten | ||
| Druck-Dampfgaren 120 °C | Dampfgaren 100 °C | |
| Äpfel, in Stücken – 1–3 | ||
| Birnen, in Stücken – 1–3 | ||
| Kirschen – 2–4 | ||
| Mirabellen – 1–2 | ||
| Nektarinen/Pfirsiche, in Stücken | - 1–2 | |
| Pflaumen – 1–3 | ||
| Quitten, gewürfelt 3–4 6–8 | ||
| Rhabarber, in Stücken – 1–2 | ||
| Stachelbeeren – 2–3 | ||
Menügaren
Menügaren ist das Garen verschiedener Lebensmittel mit unterschiedlichen Garzeiten, um sie zu einer Mahlzeit zusammenzustellen, z. B. Rotbarschfilet mit Reis und Brokkoli. Die Lebensmittel werden zeitversetzt in den Dampfgarer gegeben, damit sie zur gleichen Zeit fertig gegart sind.
Einschubebene
Schieben Sie tropfende (z. B. Fisch) oder färbende Lebensmittel (z. B. Rote Beete) direkt über das Stellblech ein. So vermeiden Sie Geschmacksübertragungen oder Verfärbungen durch herabtropfende Flüssigkeit.
Temperatur
Die Temperatur beim Menügaren muss 100 °C betragen, da der Großteil der Lebensmittel nur bei dieser Temperatur gar wird.
Garen Sie das Menü keinesfalls mit der geringeren Temperatur, wenn für die Lebensmittel unterschiedliche Temperaturen empfohlen werden, z. B. für Doradenfilet 85 °C und Kartoffeln 100 °C.
Wenn für ein Lebensmittel eine Temperatur von z. B. 85 °C empfohlen wird, sollten Sie zunächst testen, wie das Ergebnis ist, wenn mit 100 °C gegart wird. Empfindliche Fischsorten mit loser Struktur, z. B. Seezunge und Scholle, werden bei 100 °C sehr fest.
Garzeit
Wenn die empfohlene Gartemperatur erhöht wird, muss die Garzeit um ca. ^1/_3 gekürzt werden.
Beispiel
Reis 20 Minuten
Rotbarschfilet 6 Minuten
Brokkoli 4 Minuten
20 Minuten minus 6 Minuten = 14 Minuten (1. Garzeit: Reis)
6 Minuten minus 4 Minuten = 2 Minuten (2. Garzeit: Rotbarschfilet)
Rest = 4 Minuten (3. Garzeit: Brokkoli)
| Garzeiten 20 | Min. Reis | ||
| 4 Min 2 Min 4 Min | 6 Min. Rotbarschfilet | ||
| 4 Min. Brokkoli | |||
| Einstellung 1 | |||
■ Schalten Sie den Dampfgarer ein und stellen Sie Dampfgaren 100 °C ein.
■ Geben Sie zuerst den Reis in den Garraum.
■ Stellen Sie die 1. Garzeit ein, also 14 Minuten.
■ Wenn die 14 Minuten abgelaufen sind, geben Sie das Rotbarschfilet in das Gerät.
■ Stellen Sie die 2. Garzeit ein, also 2 Minuten.
■ Wenn die 2 Minuten abgelaufen sind, geben Sie den Brokkoli in das Gerät.
■ Stellen Sie die 3. Garzeit ein, also 4 Minuten.
Erhitzen
In Ihrem Gerät lassen sich mit der Betriebsart Erhitzen bereits fertig zubereitete Speisen sehr gut wiedererwärmen. Auch das Geschirr wird dabei erwärmt. Da in dieser Betriebsart das Gerät nicht mit Wasser zurückkühlt, bildet sich kaum Kondensat.
Sie können fertig portionierte Tellergerichte (Fleisch, Gemüse, Kartoffeln) ebenso erhitzen wie einzelne Lebensmittel.
Gargeschirr
Kleine Mengen können auf einem Teller, größere Mengen im Garbehälter erhitzt werden.
Dauer
Die Anzahl der Teller oder Garbehälter hat keine Auswirkungen auf die Garzeit.
Die in der Tabelle angegebene Dauer bezieht sich auf eine durchschnittliche Portion pro Teller/Garbehälter. Verlängern Sie die Dauer bei größeren Mengen.
Tipps
Erhitzen Sie große Stücke wie Braten nicht im Ganzen, sondern portionsweise als Tellergericht.
Halbieren Sie kompakte Stücke wie gefüllte Paprika oder Rouladen.
Panierte Lebensmittel, z. B. Schnitzel, bleiben nicht kross.
Erhitzen Sie Soßen separat. Ausnahmen sind Speisen, die in Soße zubereitet werden (z. B. Gulasch).
Vorgehensweise
■ Decken Sie die Lebensmittel mit einem tiefen Teller, einer temperatur- (bis 100 °C) und dampfbeständigen Folie oder dem Deckel ab.
■ Stellen Sie den Teller auf das Stellblech und schieben Sie dieses ein.
Einstellungen
Erhitzen
Auftauen
Sie erzielen beim Auftauen im Gerät erheblich kürzere Auftauzeiten als bei Raumtemperatur.
Temperatur
Die optimale Auftautemperatur beträgt 60 °C.
Ausnahmen: Hackfleisch und Wild 50 °C
Vor-/Nachbereitung
Entfernen Sie zum Auftauen gegebenenfalls die Verpackung.
Ausnahmen:
Brot und Gebäck in der Verpackung auftauen, da es sonst Feuchtigkeit aufnimmt und weich wird.
Lassen Sie das Auftaugut nach dem Entnehmen noch einige Zeit bei Zimmertemperatur stehen. Diese Ausgleichszeit ist erforderlich, um die Wärme gleichmäßig von Außen nach Innen zu transportieren.
Garbehälter
Verwenden Sie beim Auftauen von tropfenden Lebensmitteln, wie Geflügel, einen gelochten Garbehälter mit untergeschobenen Stellblech. So liegt das Auftaugut nicht in der Auftauflüssigkeit.
⚠️Gießen Sie die Auftauflüssigkeit von Fleisch und Geflügel weg - auf keinen Fall weiter verwenden! Salmonellengefahr!
Nicht tropfende Lebensmittel können in einem ungelochten Garbehälter aufgetaut werden.
Tipps
Fisch muss zum Garen nicht vollkommen auftauen. Es genügt, wenn die Oberfläche weich genug wird, um die Gewürze aufzunehmen. Dazu sind je nach Dicke 2–5 Minuten ausreichend.
Lösen Sie stückiges Auftaugut, z. B. Beeren und Fleischstücke, nach der Hälfte der Auftauzeit voneinander und legen Sie es auseinander.
Frieren Sie einmal aufgetaute Lebensmittel nicht wieder ein.
Tauen Sie eingefrorene Fertiggerichte wie auf der Verpackung angegeben auf.
Einstellungen
Auftauen
Temperatur: siehe Tabelle
Dauer: siehe Tabelle
Spezialanwendungen
| Auftaugut Gewicht | in g | Temperatur in °C | Auftauzeit in Minuten | Ausgleichszeit in Minuten |
| Milchprodukte | ||||
| Käse in Scheiben 125 60 15 10 | ||||
| Quark 250 60 20–25 10–15 | ||||
| Sahne 250 60 20–25 10–15 | ||||
| Weichkäse 100 60 15 10–15 | ||||
| Obst | ||||
| Apfelmus 250 60 20–25 10–15 | ||||
| Apfelstücke 250 60 20–25 10–15 | ||||
| Aprikosen 500 60 25–28 15–20 | ||||
| Erdbeeren 300 60 8–10 | 10–12 | |||
| Himbeeren/ Johannisbeeren | 300 60 | 8 | 10–12 | |
| Kirschen | 150 60 | 15 10–15 | ||
| Pfirsiche | 500 60 | 25–28 15–20 | ||
| Pflaumen | 250 60 | 20–25 10–15 | ||
| Stachelbeeren | 250 60 | 20–22 10–15 | ||
| Gemüse | ||||
| im Block gefroren, z. B. Grünkohl, Spinat, Rotkohl | 300 60 | 20–25 10–15 | ||
| Fisch | ||||
| Fischfilets | 400 60 | 15 10–15 | ||
| Forellen | 500 60 | 15–18 10–15 | ||
| Hummer | 300 60 | 25–30 10–15 | ||
| Krabben | 300 60 | 4–6 | 5 | |
| Fleisch | ||||
| Braten in Scheiben 60 8-10 15-20 | ||||
| Hackfleisch 250 50 15-20 10-15 | ||||
| Hackfleisch 500 50 20-30 10-15 | ||||
| Gulasch 500 60 30-40 10-15 | ||||
| Gulasch 1000 60 50-60 10-15 | ||||
| Leber 250 60 20-25 10-15 | ||||
| Hasenrücken 500 50 30-40 10-15 | ||||
| Rehrücken 1000 50 40-50 10-15 | ||||
| Schnitzel / Kotelett / Bratwurst | 800 60 25-35 15-20 | |||
| Geflügel | ||||
| Hähnchen 1000 60 | 40 | 15-20 | ||
| Hähnchenkeulen | 150 60 20-25 10-15 | |||
| Hähnchenschnitzel | 500 60 25-30 10-15 | |||
| Putenkeulen | 500 60 | 40-45 | 10-15 | |
| Gebäck | ||||
| Blätter-/Hefeteiggebäck | 60 10-12 | 10-15 | ||
| Rührteiggebäck / -kuchen | 400 60 | 15 | 10-15 | |
| Brot / Brötchen | ||||
| Brötchen | 60 | 30 | 2 | |
| Graubrot, geschn. | 250 | 60 | 40 | 15 |
| Vollkornbrot, geschn. | 250 | 60 | 65 | 15 |
| Weißbrot, geschn. | 150 | 60 | 30 | 20 |
Einkochen
Stellen Sie beim Einkochen niemals eine Temperatur über 95 °C ein (bei einem Aufstellort höher als 1000 m über dem Meeresspiegel keinesfalls über 90 °C), sonst platzen die Gläser.
Verletzungsgefahr!
Verwenden Sie nur einwandfreie, frische Lebensmittel ohne Druckstellen und faule Stellen.
Gläser
Verwenden Sie nur einwandfreie, sauber gespülte Gläser und Zubehör. Sie können Gläser mit Twist-Off-Deckel sowie mit Glasdeckel und Gummidichtung verwenden.
Achten Sie darauf, dass die Gläser die gleiche Größe haben, damit alles gleichmäßig eingekocht wird.
Reinigen Sie den Glasrand nach dem Einfüllen des Einkochgutes mit einem sauberen Tuch und heißem Wasser und verschließen Sie die Gläser.
Obst
Verlesen Sie Obst sorgfältig, waschen Sie es kurz aber gründlich und lassen Sie es abtropfen. Waschen Sie Beerenobst sehr vorsichtig, es ist sehr empfindlich und wird schnell zerdrückt.
Entfernen Sie ggf. Schalen, Stiele, Kerne oder Steine.
Zerkleinern Sie größeres Obst. Schneiden Sie z. B. Äpfel in Spalten.
Stechen Sie größeres Steinobst mit Stein (Pflaumen, Aprikosen) mehrere Male mit einer Gabel oder einem Holzstäbchen an, da es sonst platzt.
Gemüse
Waschen, putzen und zerkleinern Sie Gemüse.
Blanchieren Sie Gemüse vor dem Einkochen, damit es seine Farbe behält (siehe Kapitel "Blanchieren").
Füllmenge
Füllen Sie die Lebensmittel nur locker in das Glas bis max. 3 cm unter den Rand. Die Zellwände werden zerstört, wenn das Lebensmittel gepresst wird. Stoßen Sie das Glas sanft auf ein Tuch, damit sich der Inhalt besser verteilt.
Füllen Sie die Gläser mit Flüssigkeit auf. Das Einkochgut muss bedeckt sein.
Verwenden Sie bei Obst eine Zuckerlösung, bei Gemüse nach Belieben eine Salz- oder Essiglösung.
Tipps
Nutzen Sie die Nachwärme, indem Sie die Gläser erst 30 Minuten nach dem Ausschalten aus dem Garraum entnehmen.
Lassen Sie die Gläser mit einem Tuch bedeckt ca. 24 Stunden langsam abkühlen.
Vorgehensweise
■ Schieben Sie den gelochten Garbehälter in die unterste Einschubebene.
■ Stellen Sie die gleich großen Gläser in den Garbehälter. Die Gläser dürfen sich nicht berühren.
Einstellungen
Dampfgaren
Temperatur: siehe Tabelle
Dauer: siehe Tabelle
| Einkochgut | Temperatur in °C | Dauer in Minuten* |
| Beerenobst | ||
| Johannisbeeren 80 | 50 | |
| Stachelbeeren 80 | 55 | |
| Preiselbeeren 80 | 55 | |
| Steinobst | ||
| Kirschen 85 55 | ||
| Mirabellen 85 55 | ||
| Pflaumen 85 55 | ||
| Pfirsiche 85 55 | ||
| Reneclauden 85 55 | ||
| Kernobst | ||
| Äpfel 90 50 | ||
| Apfelmus 90 65 | ||
| Quitten 90 65 | ||
| Gemüse | ||
| Bohnen 100 120 | ||
| Dicke Bohnen 100 | 120 | |
| Gurken | 90 55 | |
| Fleisch | ||
| Vorgekocht | 90 90 | |
| Gebraten 90 90 |
* Die angegebenen Zeiten beziehen sich auf 1,0 l-Gläser. Bei 0,5-l-Gläsern verringert sich die Zeit um 15 Minuten, bei 0,25-l-Gläsern um 20 Minuten.
Entsaften
Sie können in Ihrem Gerät weiches, mittelhartes und hartes Obst entsaften.
Überreifes Obst ist zur Saftgewinnung bestens geeignet; je reifer das Obst, desto ergiebiger und aromatischer wird der Saft.
Vorbereitung
Verlesen und waschen Sie das zu entsaftende Obst. Schneiden Sie schadhafte Stellen heraus.
Entfernen Sie die Stiele von Weintrauben und Sauerkirschen, da sie Bitterstoffe enthalten. Beeren brauchen nicht entstielt zu werden.
Schneiden Sie große Früchte wie Äpfel in ca. 2 cm dicke Würfel. Je härter das Obst bzw. Gemüse ist, desto kleiner sollte es geschnitten werden.
Tipps
Mischen Sie zur Geschmacksabrundung mildes mit herbem Obst.
Bei den meisten Obstsorten wird die Saftmenge erhöht und das Aroma verbessert, wenn dem Obst Zucker zugesetzt wird und einige Stunden einziehen kann. Wir empfehlen auf 1 kg süßes Obst 50–100 g Zucker, auf 1 kg herbes Obst 100–150 g Zucker.
Wollen Sie den gewonnenen Saft aufbewahren, füllen Sie ihn heiß in saubere Flaschen ab und verschließen diese sofort.
Vorgehensweise
■ Legen Sie das vorbereitete Obst in einen gelochten Garbehälter.
■ Platzieren Sie darunter einen ungelochten Garbehälter, um den Saft aufzufangen.
Einstellungen
| Dauer in Minuten | ||
| Druck-Dampfgaren120 °C | Dampfgaren100 °C | |
| Weiche Früchte | ||
| z. B. Beerenobst - 40–70 | ||
| Mittelharte Früchte | ||
| z. B. Äpfel, Birnen 30–45 - | ||
| Harte Früchte | ||
| z. B. Quitten 40–50 - | ||
Joghurt herstellen
Sie benötigen Milch und als Startkultur Joghurt oder Joghurtferment, z. B. aus dem Reformhaus.
Verwenden Sie Naturjoghurt mit lebenden Kulturen und ohne Zusätze. Wärmebehandelter Joghurt ist nicht geeignet.
Der Joghurt muss frisch sein (kurze Lagerzeit).
Zur Joghurtzubereitung sind ungekühlte H-Milch und frische Milch geeignet. H-Milch kann ohne weitere Behandlung verwendet werden. Frische Milch muss zuvor auf 90 °C erhitzt (nicht gekocht!) und dann auf 35 °C abgekühlt werden. Bei Verwendung von frischer Milch wird der Joghurt etwas fester als bei H-Milch.
Joghurt und Milch müssen den gleichen Fettgehalt aufweisen.
Die Gläser dürfen während der Stockungszeit nicht bewegt oder geschüttelt werden.
Nach der Zubereitung muss der Joghurt sofort im Kühlschrank abgekühlt werden.
Die Festigkeit, der Fettgehalt und die im Starterjoghurt verwendeten Kulturen beeinflussen die Konsistenz des selbst hergestellten Joghurts. Nicht alle Joghurts eignen sich gleich gut als Starterjoghurt.
Mögliche Ursachen für schlechte Ergebnisse
Joghurt ist nicht fest:
falsche Lagerung des Starterjoghurts, Kühlkette wurde unterbrochen, Verpackung war beschädigt, Milch wurde nicht ausreichend erhitzt.
Flüssigkeit hat sich abgesetzt:
Gläser wurden bewegt, Joghurt wurde nicht schnell genug abgekühlt.
Joghurt ist grießig:
Milch wurde zu hoch erhitzt, Milch war nicht einwandfrei, Milch und Starterjoghurt wurden nicht gleichmäßig verrührt.
Tipp
Bei Verwendung von Joghurtferment kann Joghurt aus einer Milch/Sahne-Mischung hergestellt werden. Mischen Sie 3/4 Ltr. Milch mit 1/4 Ltr. Sahne.
Vorgehensweise
■ Verrühren Sie 100 g Joghurt mit 1 Ltr. Milch oder stellen Sie die Mischung mit Joghurtferment laut Packungsanweisung her.
■ Füllen Sie die Milchmischung in Gläser und verschließen Sie die Gläser.
■ Stellen Sie die geschlossenen Gläser in einen gelochten Garbehälter. Die Gläser dürfen sich nicht berühren.
■ Stellen Sie die Gläser sofort nach Ablauf der Dauer in den Kühlschrank. Bewegen Sie die Gläser dabei nicht unnötig.
Einstellungen
Dampfgaren
Temperatur: 40 °C
Dauer: 5:00 Stunden
Hefeteig gehen lassen
Vorgehensweise
■ Bereiten Sie den Teig nach Rezeptangaben zu.
■ Decken Sie die Teigschüssel ab und stellen Sie sie auf das Stellblech.
Einstellungen
Dampfgaren 🐘 Temperatur: 40 °C Dauer: nach Rezeptangabe
Gelatine schmelzen
Vorgehensweise
■ Weichen Sie Blattgelatine 5 Minuten in einer Schüssel mit kaltem Wasser ein. Die Gelatineblätter müssen gut mit Wasser bedeckt sein. Drücken Sie die Gelatineblätter aus und gießen Sie das Wasser aus der Schüssel. Geben Sie die ausgedrückten Gelatineblätter zurück in die Schüssel.
■ Geben Sie gemahlene Gelatine in eine Schüssel und fügen Sie so viel Wasser hinzu, wie auf der Verpackung angegeben ist.
■ Decken Sie das Geschirr ab und stellen Sie es auf das Stellblech.
Einstellungen
Dampfgaren 📊 Temperatur: 90 °C Dauer: 1 Minute
Schokolade schmelzen
Sie können jede Art von Schokolade im Gerät schmelzen.
Vorgehensweise
■ Zerkleinern Sie die Schokolade.
Stellen Sie Fettglasur in der ungeöffneten Packung in einen gelochten Garbehälter.
■ Geben Sie größere Mengen in einen ungelochten Garbehälter und kleinere Mengen in eine Tasse oder Schüssel.
■ Decken Sie den Garbehälter bzw. das Geschirr mit Alufolie oder einem Deckel ab.
■ Rühren Sie größere Mengen zwischendurch einmal um.
Einstellungen
Dampfgaren
Temperatur: 65 °C
Dauer: 20 Minuten
Lebensmittel häuten
Vorgehensweise
■ Schneiden Sie Lebensmittel wie Tomaten, Nektarinen usw. am Stielansatz über Kreuz ein. So läßt sich die Haut besser abziehen.
■ Geben Sie die Lebensmittel in einen gelochten Garbehälter.
■ Schrecken Sie Mandeln sofort nach der Entnahme mit kaltem Wasser ab. Sie lassen sich sonst nicht häuten.
Einstellungen
Dampfgaren
Temperatur: 100 °C
Dauer: siehe Tabelle
| Lebensmittel Dauer in Minuten | |
| Aprikosen 1 | |
| Mandeln 1 | |
| Nektarinen 1 | |
| Paprika 4 | |
| Pfirsiche 1 | |
| Tomaten 1 |
Äpfel konservieren
Die Lagerfähigkeit unbehandelter Äpfel kann verlängert werden. Bei optimaler Lagerung in einem trockenen, kühlen und gut durchlüfteten Raum beträgt die Haltbarkeit 5 bis 6 Monate. Dies geht nur mit Äpfeln, nicht mit anderen Kernobstsorten.
Einstellungen
Dampfgaren
Temperatur: 50 °C
Dauer: 5 Minuten
Blanchieren
Gemüse und Obst, das eingefroren werden soll, sollte vorher blanchiert werden. Die Qualität der Lebensmittel bleibt dadurch während der Gefrierlagerung besser erhalten.
Bei Gemüse, das vor der Weiterverarbeitung blanchiert wird, bleibt die Farbe besser erhalten.
Vorgehensweise
■ Legen Sie das vorbereitete Gemüse/Obst in einen gelochten Garbehälter.
■ Geben Sie das Gemüse/Obst nach dem Blanchieren zum schnellen Abkühlen in Eiswasser. Lassen Sie es danach gut abtropfen.
Einstellungen
Dampfgaren
Temperatur: 100 °C
Dauer: 1 Minute
Zwiebeln dünsten
Dünsten bedeutet Garen im eigenen Saft, evtl. unter Zugabe von etwas Fett.
Vorgehensweise
■ Zerkleinern Sie die Zwiebeln und geben Sie sie mit etwas Butter in einen ungelochten Garbehälter.
■ Decken Sie den Garbehälter bzw. das Geschirr mit Alufolie oder einem Deckel ab.
Einstellungen
Dampfgaren
Temperatur: 100 °C
Dauer: 4 Minuten
Druck-Dampfgaren
Temperatur: 120 °C
Dauer: 2 Minuten
Speck auslassen
Der Speck wird nicht gebräunt!
Vorgehensweise
■ Geben Sie den Speck (gewürfelt, in Streifen oder Scheiben) in einen ungelochten Garbehälter.
■ Decken Sie den Garbehälter mit Alufolie oder einem Deckel ab.
Einstellungen
Dampfgaren
Temperatur: 100 °C
Dauer: 4 Minuten
Druck-Dampfgaren
Temperatur: 120 °C
Dauer: 2 Minuten
Geschirr entkeimen
Im Gerät entkeimtes Geschirr und Babyflaschen sind nach Ablauf des Programms keimfrei im Sinne des bekannten Auskochens. Prüfen Sie jedoch zuvor anhand der Herstellerangaben, ob alle Bestandteile temperatur- (bis 100 °C) und dampfbeständig sind.
Setzen Sie Babyflaschen erst wieder zusammen, wenn sie vollständig trocken sind. Nur so lässt sich ein erneutes Verkeimen vermeiden.
Vorgehensweise
■ Zerlegen Sie Babyflaschen in ihre Bestandteile. Platzieren Sie alle Teile in einem gelochten Garbehälter so, dass sie sich nicht gegenseitig berühren (liegend oder mit der Öffnung nach unten). So kann der heiße Dampf ungehindert die einzelnen Teile umströmen.
Einstellungen
Dampfgaren 📄
Temperatur: 100 °C
Dauer: 15 Minuten
Feuchte Tücher erwärmen
Vorgehensweise
■ Feuchten Sie Gästehandtücher an und rollen Sie sie fest auf.
■ Legen Sie die Handtücher nebeneinander in einen gelochten Garbehälter.
Einstellungen
Dampfgaren
Temperatur: 70 °C
Dauer: 2 Minuten
Honig entkristallisieren
Vorgehensweise
■ Drehen Sie den Deckel leicht auf und stellen Sie das Glas in einen gelochten Garbehälter oder auf das Stellblech.
■ Rühren Sie den Honig zwischendurch einmal um.
Einstellungen
Dampfgaren
Temperatur: 60 °C
Dauer: 90 Minuten (unabhängig von der Glasgröße oder Honigmenge im Glas)
Eierstich zubereiten
Vorgehensweise
■ Verrühren Sie 6 Eier mit 375 ml Milch (nicht schaumig schlagen).
■ Würzen Sie die Ei-/Milchmischung und füllen Sie diese in einen mit Butter ausgestrichenen ungelochten Garbehälter.
Einstellungen
Dampfgaren
Temperatur: 100 °C
Dauer: 4 Minuten
Druck-Dampfgaren
Temperatur: 120 °C
Dauer: 2 Minuten
Werkseitig sind für Ihr Gerät Einstellungen vorgegeben. Sie können die in der Tabelle angegeben Einstellungen ändern.
■ Stellen Sie mit der Betriebsartentaste ▲ Programmierung ein.

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P 0 →≡■ Stellen Sie mit der Temperaturtaste + das gewünschte Programm ein.

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5 2■ Stellen Sie mit der Zeittaste + den gewünschten Status ein.
■ Drücken Sie die Betriebsartentaste ▲.
Die neue Einstellung ist gespeichert.
| Programm Status* Einstellung | ||
| P 1 Lautstärke Signalton S 0 aus | S 1 sehr leiseS 2 leiseS 3S 4 | mittellaut |
| P 2 Dauer Signalton Programmende | S 0S 1S 2 Intervallton lang (5 Min.) | einzelner TonIntervallton kurz |
| P 3 Verriegelung | S 0S 1 möglich | nicht möglich |
| P 4 Angezeigtes Programm nach Einschalten | S 0S 1 DampfgarenS 2 ErhitzenS 3 AuftauenS 4 zuletzt gewählte Betriebsart | Druck-Dampfgaren |
| P 5 Wasserhärte S 1 weich | S 2 mittelS 3 hartS 4 | sehr hart |
| P 6 Aufstellort | S 0S 1 über | unter 1000 m1000 m |
| P 7 Temperaturänderung | S 0S 1 in 1°-Schritten (Beachten Sie, dass beim Aufheizen weiterhin in 5°-Schritten angezeigt wird.) | in 5°-Schritten |
| P 8 Demonstrationsmodus und werkseitige Einstellung | S 0 Demonstrationsmodus einS 1 Demonstrationsmodus ausS 9 Wiederherstellung der werk - seitigen Einstellungen | Demonstrationsmodus aus |
* Der werkseitig eingestellte Status ist jeweils fett gedruckt.
⚠️ Verletzungsgefahr!
Der Dampf eines Dampf-Reinigers kann an spannungs- führende Teile gelangen und einen Kurzschluss verursa- chen.
Benutzen Sie zum Reinigen des Gerätes niemals einen Dampf-Reiniger.
Beschädigungsgefahr!
Wenn ungeeignte Reinigungs- und Spülmittel verwendet werden, können die Oberflächen beschädigt werden. Verwenden Sie zur Reinigung ausschließlich haushaltsübliche Spülmittel.
Verwenden Sie keine aliphatischen kohlenwasserstoffhaltigen Reinigungs- oder Spülmittel. Dadurch können die Dichtungen aufquellen.
Reinigen und trocknen Sie Gerät und Zubehör nach jedem Benutzen. Lassen Sie dazu das Gerät abkühlen.
Schließen Sie die Gerätetür erst nach vollständigem Austrocknen.
Falls Sie das Gerät über einen längeren Zeitraum unbenutzt stehen lassen, reinigen Sie es noch einmal gründlich, um Geruchsbildung etc. zu vermeiden. Lassen Sie die Gerätetür anschließend geöffnet.
Gerätefront
Entfernen Sie Verschmutzungen der Gerätefront sofort. Wenn Verschmutzungen länger einwirken, lassen sie sich unter Umständen nicht mehr entfernen, und die Oberflächen können sich verfärben oder verändern.
Reinigen Sie die Gerätefront mit einem sauberen Schwamm- tuch, Handspülmittel und warmem Wasser. Trocknen Sie sie anschließend mit einem weichen Tuch.
Sie können zur Reinigung auch ein sauberes, feuchtes Mikrofasertuch ohne Reinigungsmittel verwenden.
Alle Oberflächen sind kratzempfindlich. Bei Glasflächen können Kratzer auch zum Zerbrechen führen.
Alle Oberflächen können sich verfärben oder verändern, wenn sie mit ungeeigneten Reinigungsmitteln in Berührung kommen.
Um Beschädigungen der Oberflächen zu vermeiden, verwenden Sie bei der Reinigung keine
- soda-, alkali-, ammoniak-, säure- oder chloridhaltigen Reinigungsmittel,
- kalklösenden Reinigungsmittel,
- scheuernden Reinigungsmittel, z. B. Scheuerpulver, Scheuermilch, Putzsteine,
- lösemittelhaltigen Reinigungsmittel,
- Edelstahl-Reinigungsmittel,
– Geschirrspülmaschinen-Reiniger, - Backofensprays,
- Glasreiniger,
- scheuernden harten Schwämme und Bürsten, z. B. Topf-schwämme,
- Schmutzradierer,
- scharfen Metallschaber!
Garraum und Abstellfläche
Reinigen und trocknen Sie den Garraum, die Gerätetür innen und die Abstellfläche nach jedem Benutzen. Lassen Sie dazu das Gerät abkühlen.
Die meisten Verschmutzungen können Sie mit einem Schwammtuch, etwas Spülmittel und warmem Wasser entfernen.
Bei sehr kalkhaltigem Wasser können sich Kalkablagerungen an der Garraumwand und auf der Abstellfläche bilden.
Bei sehr mineralhaltigem Wasser kann es im Lauf der Zeit an der Garraumwand zu Verfärbungen kommen.
Die Kalkablagerungen und Verfärbungen können Sie mühelos mit dem Miele Glaskeramik- und Edelstahlreiniger entfernen (siehe Kapitel "Nachkaufbares Zubehör").
Wischen Sie nach Anwendung des Reinigers den Garraum feucht aus und nehmen Sie das Gerät mit der Betriebsart Dampfgaren 100 °C für 5 Minuten in Betrieb.
Wischen Sie die Abstellfläche mit klarem Wasser nach und trocknen Sie sie.
Kalkablagerungen können Sie auch mit Essig entfernen, Verfärbungen mit einem Entkalkungsmittel auf Zitronensäurebasis. Wischen Sie anschließend mit klarem Wasser nach und trocknen Sie die Oberflächen.
Zubehör
Garbehälter und Bodensieb
Spülen und trocknen Sie Garbehälter und Bodensieb nach je- dem Gebrauch. Alle Teile sind spülmaschinengeeignet.
Bläuliche Verfärbungen der Garbehälter sowie Verfärbungen und Kalkablagerungen am Bodensieb können Sie mühelos mit dem Miele Glaskeramik- und Edelstahlreiniger entfernen (siehe Kapitel "Nachkaufbares Zubehör"). Spülen Sie die Garbehälter und das Bodensieb anschließend mit klarem Wasser, um alle Reinigungsmittel-Rückstände zu entfernen.
Verfärbungen und Kalkablagerungen können Sie auch mit Essig entfernen. Spülen Sie die Garbehälter und das Bodensieb anschließend mit klarem Wasser.
Aufnahmegitter
Die Aufnahmegitter können von Hand oder in der Spülmaschine gereinigt werden.
Verfärbungen und Kalkablagerungen können Sie mühelos mit dem Miele Glaskeramik- und Edelstahlreiniger entfernen (siehe Kapitel "Nachkaufbares Zubehör"). Spülen Sie die Aufnahmegitter anschließend mit klarem Wasser, um alle Reinigungsmittel-Rückstände zu entfernen.

Aufnahmegitter herausnehmen
■ Lösen Sie die Befestigungsschrauben ① so weit, dass Sie die Gitter nach vorn herausziehen können. Die Schrauben lassen sich nicht ganz herausdrehen!
Aufnahmegitter einsetzen
■ Setzen Sie die Aufnahmegitter mit der Führung ② (Mitte vorn) auf die gelockerten Befestigungsschrauben.
■ Stecken Sie die Ösen der Aufnahmegitter (Mitte hinten) auf die Stifte ③ in der Garraumrückwand.
Drehen Sie die Schrauben wieder fest.
Türdichtung / Sicherheitsventil
Wechseln Sie die Türdichtung und das Sicherheitsventil abhängig von der Gebrauchshäufigkeit alle 1 bis 2 Jahre aus. Die Dichtung und das Sicherheitsventil sind im Set als nachkaufbares Zubehör erhältlich (siehe Kapitel "Nachkaufbares Zubehör").
Türdichtung
Reinigen Sie die Türdichtung nach jedem Gebrauch. Reinigen Sie sie keinesfalls in der Spülmaschine, sondern nur von Hand mit einem Schwammtuch, etwas Spülmittel und warmem Wasser. Reiben Sie sie anschließend mit einem weichen Tuch trocken.
Sicherheitsventil

■ Öffnen Sie die Tür.
■ Ziehen Sie das alte Sicherheitsventil auf der Innenseite der Tür ab.
■ Stecken Sie das neue Sicherheitsventil auf. Achten Sie darauf, dass sich die Gummidichtung dabei richtig einfügt.
Wasserdüse

Durch die Wasserdüse hinter dem Abprallblech des rechten Aufnahmegitters wird während der Rückkühlphase Wasser in den Garraum gesprüht. Diese Düse kann nach längerem Einsatz verschmutzen und verkalken.
Wenn in der Anzeige die Fehlermeldung F13 erscheint, muss die Düse entkalkt werden.
■ Warten Sie, bis mehrere Signaltöne zu hören sind. Öffnen Sie dann die Tür und entnehmen Sie das Gargut.
Vorsicht, beim Öffnen der Tür entweicht sehr viel heißer Dampf, und das Gargut ist sehr heiß!
■ Lassen Sie das Gerät bei geöffneter Tür abkühlen.
■ Nehmen Sie die Aufnahmegitter heraus (siehe Kapitel "Aufnahmegitter").
■ Ziehen Sie die Düse heraus.
■ Entkalken Sie die Düse mit dem Miele Systementkalker oder einem handelsüblichen Entkalkungsmittel.
■ Spülen Sie die Düse nach dem Entkalken unter fließendem Wasser.
Bevor Sie die Düse wieder einsetzen, müssen noch die Wasser führenden Teile im Gerät kurz durchgespült werden.
Reinigung und Pflege
■ Schließen Sie die Gerätetür, schalten Sie das Gerät ein und stellen Sie die Betriebsart Dampfgaren 100 °C ein.
■ Stellen Sie eine Zeit von 1 Minute ein und drücken Sie die Start-/Stoptaste.
■ Wenn die Rückkühlphase beendet ist, öffnen Sie die Tür und setzen die Düse und die Aufnahmegitter wieder ein.
Sie können das Gerät wieder in Betrieb nehmen.
Wenn die die Fehlermeldung F13 trotz zuvor entkalkter Wasserdüse erneut auftritt, rufen Sie den Kundendienst.
Entkalken
Verwenden Sie zum Entkalken ausschließlich den Miele Systementkalker (siehe Kapitel "Mitgeliefertes Zubehör"), um Schäden am Gerät zu vermeiden.
Führen Sie das Entkalken ausschließlich bei erkaltetem Gerät durch, da sich sonst ätzende Dämpfe bilden.
Der Systementkalker wirkt ätzend. Vermeiden Sie den Kontakt mit der Haut oder das Einatmen von Dämpfen. Bei Kontakt sofort mit reichlich klarem Wasser spülen und bei auftretenden Ätzungen einen Arzt aufsuchen.
Halten Sie den Behälter des Systementkalkers immer gut verschlossen. Der Entkalker darf nicht in die Hände von Kindern gelangen!
Achten Sie darauf, dass das Entkalkungsmittel nicht auf Metalloberflächen gelangt. Es können sonst Flecken entstehen. Wischen Sie gegebenenfalls das Entkalkungsmittel sofort ab.
Das Gerät macht Sie nach einer bestimmten Betriebsdauer darauf aufmerksam, dass es entkalkt werden muss. Wenn der Zeitpunkt zum Entkalken erreicht ist, wird die Anzahl der verbleibenden Garvorgänge in der Betriebsarten-/Temperaturanzeige angezeigt.
Nach dem letzten verbleibenden Garvorgang wird das Gerät gesperrt.
Wir empfehlen, vor Sperrung des Gerätes zu entkalken.
Der Entkalkungsvorgang kann nur durch Ausschalten des Gerätes abgebrochen werden. Wird das Gerät nach Unterbrechen des Entkalkungsvorgangs wieder eingeschaltet, wird automatisch ein Spülvorgang durchgeführt (siehe Kapitel "Was tun, wenn ...").
■ Warten Sie, bis sich das Gerät abgekühlt hat.

■ Drücken Sie den Aufsatz aus dem Kolben der mitgelieferten Spritze und setzen ihn auf die Tülle.
■ Schalten Sie das leere geschlossene Gerät ein.
In der Betriebsarten-/Temperaturanzeige erscheinen links das Symbol ⬆, die Betriebsart Entkalken ⬆ und eine Zahl.
■ Drücken Sie die Start-/Stoptaste.
In der Betriebsarten-/Temperaturanzeige erscheint E00, links das Symbol ⇌, und die Betriebsart Entkalken ⇌ wird angezeigt.
Das Gerät pumpt ab. Ist der Abpumpvorgang beendet, erscheint E01 in der Betriebsarten-/Temperaturanzeige.

■ Füllen Sie die Spritze mit Wasser. Drücken Sie die Öffnung der Spritze in die Einfüllöffnung links oben in der Gerätefront und spritzen Sie 1 Spritzenfüllung Wasser langsam und gleichmäßig ein. Achten Sie dabei darauf, die Spritze gerade zu halten.
■ Füllen Sie 300 ml Systemenkalker in ein säurebeständiges Gefäß aus z. B. Glas oder Porzellan.
■ Füllen Sie die Spritze mit dem Systementkalker aus dem Gefäß und spritzen Sie 1 Spritzenfüllung in die Einfüllöffnung.
■ Füllen Sie die Spritze mit Wasser und spritzen Sie 2 Spritzenfüllungen in die Einfüllöffnung.
Ein Signal ertönt und E02 erscheint in der Betriebsarten-/Temperaturanzeige. Der Entkalkungsvorgang wird vorbereitet.
Falls das Signal nicht ertönt, füllen Sie keinesfalls mehr Wasser ein!
Warten Sie 5 Minuten. Ertönt das Signal immer noch nicht, schalten Sie das Gerät aus und wieder ein (siehe Kapitel "Was tun, wenn ...").
Ist die Vorbereitung abgeschlossen, ertönt ein Signal und E03 erscheint in der Betriebsarten-/Temperaturanzeige.
■ Füllen Sie die Spritze mit dem Systementkalker aus dem Gefäß und spritzen Sie 2 Spritzenfüllungen in die Einfüllöffnung.
■ Füllen Sie die Spritze mit Wasser und spritzen Sie 2 Spritzenfüllungen in die Einfüllöffnung.
Ein Signal ertönt und E04 erscheint in der Betriebsarten-/Temperaturanzeige. In der Zeitanzeige erscheint die Entkalkungs-dauer von 30 Minuten. Diese Dauer lässt sich nicht ändern.
Der Entkalkungsvorgang startet. Die Abpump- und Spülvorgänge am Ende des Entkalkungsvorgangs werden jeweils durch einen Signalton und die Anzeigen E05 bis E07 angezeigt
Wenn der Entkalkungsvorgang beendet ist, ertönt ein Signal und E08 erscheint in der Betriebsarten-/Temperaturanzeige. In der Zeitanzeige sind 3 Nullen zu sehen und das Symbol → blinkt.
Nach dem Entkalken:
■ Ziehen Sie die Abstellfläche heraus.
■ Öffnen Sie die Tür.
■ Schalten Sie das Gerät aus.
■ Wischen Sie den Garraum mit Spülmittellauge oder Essigwasser aus und reiben Sie ihn anschließend trocken.
■ Trocknen Sie die Einfüllöffnung für den Systementkalker, um Verkrustungen zu vermeiden; und setzen Sie die Abdeckkappe wieder auf.
■ Lassen Sie die Gerätetür offen, solange der Garraum noch feucht ist.
■ Schließen Sie das Wasseranschlussventil, um eventuelle Wasserschäden zu vermeiden.
■ Schieben Sie die Abstellfläche wieder ein.
■ Füllen Sie evtl. übriggebliebenen Systementkalker aus dem Gefäß zurück in die Flasche. Dies ist am einfachsten, wenn Sie die Reste mit der Spritze absaugen und in die Flasche spritzen
■ Spülen Sie das benutzte Gefäß gründlich.
Sie können die meisten Störungen und Fehler, die im täglichen Betrieb auftreten können, selbst beheben. Sie sparen Zeit und Kosten, da Sie den Kundendienst nicht rufen müssen.
Die nachfolgende Übersicht soll Ihnen dabei helfen, die Ursachen einer Störung zu finden und zu beseitigen. Beachten Sie jedoch:
⚠️ Reparaturen an diesem Gerät dürfen nur von einem Elektro- und Wasserinstallateur oder vom Kundendienst durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
| Problem Ursache und Behebung | |
| Das Gerät lässt sich nicht einschalten. | Die Sicherung(en) ist herausgesprungen.■ Aktivieren Sie die Sicherung(en) (Mindestabsicherung siehe Typenschild).Es ist unter Umständen eine technische Störung aufgetreten.■ Trennen Sie für ca. 1 Minute das Gerät vom Elektronetz, indem Sie– den Schalter der betreffenden Sicherung(en) ausschalten bzw. die Schmelzsicherung(en) ganz herausdrehen oder– den FI-Schutzschalter (Fehlerstromschutzschalter) ausschalten.Falls Sie nach dem Wiedereinschalten/Wiedereindrehen der Sicherung(en) bzw. des FI-Schutzschalters das Gerät noch immer nicht in Betrieb nehmen können, fordern Sie eine Elektrofachkraft oder den Kundendienst an. |
| Nach dem Einschalten erscheint in der Betriebsarten-/Temperaturanzeige kurz "deM" und das Gerät heizt nicht. | Der Demonstrationsmodus ist einschaltet.■ Schalten Sie den Demonstrationsmodus aus (siehe Kapitel "Einstellungen"). |
| Nach Einschalten, während des Betriebes und nach Ausschalten ist ein Geräusch (Brummen) zu hören. | Dieses Geräusch entsteht beim Ein- und Abpumpen des Wassers. Es weist nicht auf eine Fehlfunktion oder einen Gerätedefekt hin. |
| Nach dem Starten des Betriebss ertönt fortwährend ein Signal und in der Zeitanzeige erscheint "door". | Die Gerätetür ist nicht geschlossen.■ Schließen Sie die Gerätetür. |
| Am Deckel sammelt sich Wasser. | In einem bestimmten Temperaturbereich kondensiert der zur Druckregelung abgelassene Dampf im Inneren des doppelwandigen Deckels und tritt im Bereich des Türscharniers aus. Dies weist nicht auf einen Gerätedefekt hin. |
| Nach dem Einschalten erscheint in der Betriebsarten-/Temperaturanzeige die Betriebsart Entkalken ⇌ und 00, links erscheint das Symbol ⇌ und ein Signal ertönt. | Das Gerät muss entkalkt werden.■ Entkalken Sie das Gerät (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege > Entkalken"). |
| Nach dem Einschalten erscheint in der Betriebsarten-/Temperaturanzeige ⇌ und EOY und in der Zeitanzeige 0:06. | Der Entkalkungsvorgang wurde durch einen Stromausfall oder Ausschalten unterbrochen.Das Gerät führt nach dem Wiedereinschalten automatisch einen Spülvorgang durch, um eventuelle Entkalkerrückstände zu entfernen. Dieser Vorgang kann nicht abgebrochen werden.■ Warten Sie, bis Sie mehrere Signaltöne hören und in der Zeitanzeige das Symbol ➞ blinkt. Beginnen Sie entweder das Entkalken von vorn oder wählen Sie die gewünschte Betriebsart. |
| Während eines laufenden Garvorgangs fällt der Strom aus. Sie möchten das Gar-gut entnehmen. | Vorsicht, das Gerät ist eventuell heiß und steht unter Druck!■ Ziehen Sie die Abstellfläche heraus. Um Druck und Dampf im Garraum abzubauen, schieben Sie mit dem Daumen der rechten Hand die Türentriegelung lang-sam und Stück für Stück nach vorn.Vorsicht! Der Dampf strömt oberhalb und unterhalb des Türbeschlages hervor.■ Öffnen Sie vorsichtig die Tür. Es besteht Verbrühungs-gefahr durch heißes Wasser. |
| Aus der Gerätetür entweicht plötzlich Dampf. | Das Sicherheitsventil hat ausgelöst.■ Gehen Sie vor wie im Kapitel "Sicherheitsventil" be-schrieben.Die Überdrucksicherung hat ausgelöst.■ Gehen Sie vor wie im Kapitel "Überdrucksicherung" be-schrieben.Das Türdichtungsgummi sitzt nicht korrekt oder weist Beschädigungen auf, z. B. Risse auf.■ Setzen Sie das Gummi richtig ein oder tauschen Sie es gegebenenfalls aus. |
| Im Display ist ein F in Verbindung mit einer Zahl zu sehen. | Für alle Fehlermeldungen gilt:Der Garraum darf erst geöffnet werden, wenn- die Fehlermeldung im Wechsel mit der eingestellten Temperatur blinkt- das Symbol ➡ in der Zeitanzeige blinkt- das Warnsignal nicht mehr ertönt.Blinken die Anzeigen nicht, ist die Fehlerbearbeitung noch nicht abgeschlossen. |
| F 06 | Der Temperaturfühler ist defekt.■ Schalten Sie das Gerät aus und rufen Sie den Kunden-dienst. |
| Im Display ist ein F in Verbindung mit einer Zahl zu sehen. | |
| F 1 2 ➞ | Es läuft kein Wasser in das Gerät ein.Das Wasseranschlussventil ist nicht geöffnet.■ Öffnen Sie es und starten Sie anschließend den Betrieb erneut.Der Wasserzulaufschlauch ist defekt.■ Schalten Sie das Gerät aus, schließen Sie das Wasseranschlussventil und rufen Sie den Kundendienst.Das Schmutzsieb im Wasserzulauf ist verstopft.■ Reinigen Sie das Schmutzsieb.Können Sie die Störung nicht selbst beheben, schalten Sie das Gerät aus und rufen Sie den Wasserinstallateur oder den Kundendienst. |
| F 13 | Die Temperatur im Garraum ist zu hoch, weil das Gerät während der Rückkühlphase nicht ausreichend gekühlt wurde. Die Gargutmenge war zu hoch. Die Zubereitung sehr großer Mengen beeinflußt die Rückkühlung.Das Wasseranschlussventil ist nicht vollständig geöffnet.■ Öffnen Sie es vollständig und starten Sie den Betrieb erneut.Die Wasserdüse an der Garraumrückwand ist verkalkt.■ Entkalken Sie die Wasserdüse (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege > Wasserdüse"). |
| F 1 4 ➞ | Es läuft zu wenig Wasser in den Dampferzeuger.■ Schalten Sie das Gerät aus und wieder ein. Tritt die Fehlermeldung erneut auf, schalten Sie das Gerät aus und rufen Sie den Kundendienst. |
| F 1 4 ➞ | Es läuft zu wenig Wasser in den Dampferzeuger.■ Schalten Sie das Gerät aus und wieder ein. Tritt die Fehlermeldung erneut auf, schalten Sie das Gerät aus und rufen Sie den Kundendienst. |
| F 20 | Der Überhitzungsschutz hat ausgelöst.■ Gehen Sie vor wie im Kapitel "Überhitzungsschutz" beschrieben. |
| F 27 | Die Stromversorgung war während des Betriebes unterbrochen.■ Prüfen Sie den Garzustand, geben Sie ggf. eine neue Garzeit ein und drücken Sie die Start-/Stoptaste, um den Betrieb fortzusetzen. |
| F 40 | Selbstprüfung der Elektronik, es liegt ein Fehler vor.■ Schalten Sie das Gerät aus und rufen Sie den Kundendienst. |
| F 83 | Die Temperaturregelung arbeitet fehlerhaft, die Temperatur im Garraum liegt über 125 °C. Der Betrieb wird unterbrochen und die Rückkühlphase läuft ab.■ Schalten Sie danach das Gerät aus und rufen Sie den Kundendienst. |
| F 93 | Das Gerät kann nicht ausgeschaltet werden.■ Rufen Sie den Kundendienst. |
| F 94 | Das Ventil im Wasserzulauf ist undicht.■ Schalten Sie das Gerät aus, schließen Sie das Wasseranschlussventil und rufen Sie den Kundendienst. |
Was tun, wenn ...?
| F 95 | In der Wasserführung im Gerät ist ein Defekt aufgetreten.■ Warten Sie, bis F95 im Wechsel mit der eingestellten Temperatur blinkt. Drücken Sie dann die Start-/Stoptaste.Tritt die Fehlermeldung F95 mehrmals nacheinander auf, schalten Sie das Gerät aus, schließen Sie das Wasseranschlussventil und rufen Sie den Kundendienst. |
| F ..Andere Fehlermeldungen | Technischer Defekt.■ Schalten Sie das Gerät aus und rufen Sie den Kundendienst. |
Passend zu Ihren Geräten bietet Miele ein umfangreiches Sortiment an Miele Zubehören sowie Reinigungs- und Pflegeprodukten.
Diese Produkte können Sie ganz leicht im Miele Webshop bestellen:

Sie erhalten diese Produkte auch über den Miele Kunden-dienst (siehe Ende dieser Gebrauchsanweisung) und bei Ihrem Miele Fachhändler.
Garbehälter
Es gibt eine Vielzahl an gelochten und ungelochten Garbehältern in unterschiedlichen Größen:
DGGL 1

gelochter Garbehälter
Fassungsvermögen 1,5 l / Nutzinhalt 0,9 l
325 × 175 × 40 mm (B xTxH)
DGG 2

ungelochter Garbehälter
Fassungsvermögen 2,5 l / Nutzinhalt 2,0 l
325 × 175 × 65mm (BxTxH)
DGGL 5

gelochter Garbehälter
Fassungsvermögen 2,5 l / Nutzinhalt 2,0 l
325 × 175 × 65 mm (BxTxH)
DGGL 6

gelochter Garbehälter
Fassungsvermögen 4,0 l / Nutzinhalt 2,8 l
325 × 175 × 100 mm (BxTxH)
DGG 7

ungelochter Garbehälter
Fassungsvermögen 4,0 l / Nutzinhalt 2,8 l
325 x 175 x 100 mm (BxTxH)
DGG 9

ungelochter Garbehälter
Fassungsvermögen 5,7 l / Nutzinhalt 4,2 l
325 × 175 × 150 mm (BxTxH)
DGGL 10

gelochter Garbehälter
Fassungsvermögen 5,7 l / Nutzinhalt 4,2 l
325 × 175 × 150 mm (BxTxH)
DGD 1/3

Deckel für Garbehälter 325 x 175 mm
Stellblech

Zum Daraufstellen von eigenem Gargeschirr
Reinigungs- und Pflegemittel
Systementkalker

Speziell auf den Druck-Dampfgarer abgestimmtes Produkt zum Entkalken des Gerätes
Dosierspritze für Systementkalker

Glaskeramik- und Edelstahlreiniger 250 ml

Zum Reinigen des Garraums, der Abstellfläche und der Aufnahmegitter
Zum Entfernen von Verfärbungen der Garbehälter
Microfasertuch

Zum Entfernen von Fingerabdrücken und leichten Verschmutzungen
Sonstiges
Silikonscheiben

Für die Überdrucksicherung
Set Türdichtung / Sicherheitsventil

Abhängig von der Gebrauchshäufigkeit müssen die Türdichtung ① und das Sicherheitsventil ② alle 1 bis 2 Jahre ausgewechselt werden. Wechseln Sie beide Teile gleichzeitig aus.
Die Wasserzuleitung muss vor Anschluss des Gerätes und nach jeder Arbeit an der Leitung gespült werden, um Ab-lagerungen in der Leitung und am Absperrhahn auszu-spülen.
Der Druck-Dampfgarer darf nur in einen Hochschrank eingebaut werden.
Der Druck-Dampfgarer muss mindestens so hoch eingebaut werden, dass Kleinkinder durch die heiße Gerätetür nicht gefährdet sind.
Um beim Beschicken und Entnehmen der Garbehälter Verbrühungen durch überschwappende Speisen zu verhindern, darf die Gerätemitte nicht über Augenhöhe liegen. Der Abstand vom Boden bis zur Geräteunterkante darf 1400 mm nicht überschreiten (siehe Kapitel "Einbauhinweise > Einbauhöhe").
Dieses Gerät darf nicht an nichtstationären Aufstellungsorten (z. B. Schiffen) betrieben werden.
Alle Aufstellungs- und Installationsarbeiten dürfen nur von einer Fachkraft unter Berücksichtigung der gültigen Sicherheitsbestimmungen durchgeführt werden.
Alle Anschlüsse müssen nach den Richtlinien des jeweiligen Aufstellungsortes von einem der zuständigen Energieversorgungsunternehmen zugelassenen Fachbetrieb angeschlossen werden.
Der Absperrhahn für den Wasserzulauf des Druck-Dampfgarers muss leicht zugänglich sein.
Der Abwassersiphon darf nicht höher als der Abwasseranschluss am Druck-Dampfgarer verlegt werden, um ein vollständiges Ablaufen des Abwassers zu gewährleisten. Die Abwassertemperatur beträgt ca. 80 - 90 °C.
Die Anschlussschläuche und -leitungen müssen so verlegt werden, dass der Kundendienst das Gerät jederzeit herausziehen kann.
Alle Maße in der Montageanweisung sind in mm angegeben.
Verlegung Wasserzulauf / Wasserablauf
■ Erstellen Sie zur Verlegung des Wasserzulauf- und Wasserablaufschlauches einen Ausschnitt ① (siehe Abbildung). Ohne Ausschnitt werden die Schläuche beschädigt und es kommt zu Wasserschäden.

text_image
2 1 45 200 50 450 560-568② Bereich für die Position der Netzanschlussdose 250×80mm
Einbauhöhe
Halten Sie die in der Skizze angegebenen Maße ein.

text_image
min. 850 - max.1400DGD 4635
-380 mm hohe Nische-

text_image
200 cm² 45 ≥550 560-568 380 539 23** 378 385 60 263 543 595 596 595 500 22*123*+* Geräte mit Glasfront
** Geräte mit Metallfront
① Ausschnitt im Geräteauflageboden für Wasserzu-/ und -ablaufschlauch
② Bereich für die Position der Netzanschlussdose 250 x 80 mm
③ Absperrhahn (Kaltwasseranschluss)
④ Wasserzulaufschlauch
⑤ Zweiter separater Siphon
⑥ Hier kein Wasserablauf
⑦ Wasserablaufschlauch
Achtung:
Das aufsteigende Ende des Ablaufschlauches bis zum Eintritt in den Geruchverschluss darf nicht höher als 500 mm ^8 sein!
DGD 4635
-450 mm hohe Nische-

text_image
200 cm² 45 ≥ 550 560-568 450-452 539 595 70,5 ⑨ 23** 378 385 60 263 543 595 596 595 22*123** 500 ① ② ③ ④ ⑤ ⑥ ⑦ ⑧* Geräte mit Glasfront
** Geräte mit Metallfront
① Ausschnitt im Geräteauflageboden für Wasserzu-/ und -ablaufschlauch
② Bereich für die Position der Netzanschlussdose 250 x 80 mm
③ Absperrhahn (Kaltwasseranschluss)
④ Wasserzulaufschlauch
⑤ Zweiter separater Siphon
⑥ Hier kein Wasserablauf
⑦ Wasserablaufschlauch
Achtung:
Das aufsteigende Ende des Ablaufschlauches bis zum Eintritt in den Geruchverschluss darf nicht höher als 500 mm ^8 sein!
⑨ Ausgleichsblende AB 45-7
DGD 6635
-380 mm hohe Nische-

text_image
200 cm² 45 ≥ 550 560-568 380 558 60 100 378 385 60 263 593-595 542 595 22+/-/23*+ 596 595 22+/-/23*+ 500 ① ② ③ ④ ⑤ ⑥ ⑦ ⑧* Geräte mit Glasfront
** Geräte mit Metallfront
① Ausschnitt im Geräteauflageboden für Wasserzu-/ und -ablaufschlauch
② Bereich für die Position der Netzanschlussdose 250 x 80 mm
③ Absperrhahn (Kaltwasseranschluss)
④ Wasserzulaufschlauchef
⑤ Zweiter separater Siphon
⑥ Hier kein Wasserablauf
⑦ Wasserablaufschlauch
Achtung:
Das aufsteigende Ende des Ablaufschlauches bis zum Eintritt in den Geruchverschluss darf nicht höher als 500 mm ^8 sein!
DGD 6635
-450 mm hohe Nische-

text_image
200 cm² 45 ≥550 560-568 450-452 593-595 595 70,5 60 9 100 378 385 60 690 263 542 595 22*123** 596 595 22*123** 500 ① ② ③ ④ ⑤ ⑥ ⑦ ⑧* Geräte mit Glasfront
** Geräte mit Metallfront
① Ausschnitt im Geräteauflageboden für Wasserzu-/ und -ablaufschlauch
② Bereich für die Position der Netzanschlussdose 250 x 80 mm
③ Absperrhahn (Kaltwasseranschluss)
④ Wasserzulaufschlauch
⑤ Zweiter separater Siphon
⑥ Hier kein Wasserablauf
⑦ Wasserablaufschlauch
Achtung:
Das aufsteigende Ende des Ablaufschlauches bis zum Eintritt in den Geruchverschluss darf nicht höher als 500 mm ^8 sein!
⑨ Ausgleichsblende AB 45-7 L
DGD 6605
-450 mm hohe Nische-

text_image
200 cm² 45 ≥550 560-568 450-452 593-595 595 70,5 60 9 100 378 385 60 690 263 542 595 22*123** 596 595 22*123** 500 ① ② ③ ④ ⑤ ⑥ ⑦ ⑧③7 Geräte mit Glasfront ** Geräte mit Metallfront
① Ausschnitt im Geräteauflageboden für Wasserzu-/ und -ablaufschlauch
② Bereich für die Position der Netzanschlussdose 250 x 80 mm
③ Absperrhahn (Kaltwasseranschluss)
④ Wasserzulaufschlauch
⑤ Zweiter separater Siphon
⑥ Hier kein Wasserablauf
⑦ Wasserablaufschlauch
Achtung:
Das aufsteigende Ende des Ablaufschlauches bis zum Eintritt in den Geruchverschluss darf nicht höher als 500 mm ^8 sein!
⑨ Ausgleichsblende AB 45-7 L
Bevor Sie das Gerät einsetzen und anschließen, lesen Sie unbedingt das Kapitel "Wasseranschluss".
■ Schalten Sie die Netzspannung aus (siehe Kapitel "Elektroanschluss").

■ Befestigen Sie die Ausgleichsblende (AB 45-7 / AB 45-7 L) mit den vier mitgelieferten Schrauben CM 4x10 auf dem Gerät (siehe Abbildung).
■ Führen Sie den Wasserzulaufschlauch und -ablaufschlauch durch den Ausschnitt des Geräteauflagebodens.
■ Schieben Sie das Gerät ein und richten Sie es aus. Achten Sie darauf, dass die Netzanschlussleitung und die Wasserschläuche nicht eingeklemmt oder beschädigt werden.

■ Befestigen Sie das Gerät mit den beiliegenden Schrauben rechts und links an den Seitenwänden des Schrankes (siehe Abbildung).
■ Schließen Sie das Gerät an Wasserzulauf und -ablauf an.
■ Schließen Sie das Gerät an das Elektronetz an.
■ Schalten Sie die Netzspannung wieder ein. Siehe Kapitel "Elektroanschluss".
■ Überprüfen Sie vor Inbetriebnahme alle Verschraubungen der Wasserschläuche auf Dichtigkeit.
■ Überprüfen Sie alle Funktionen des Gerätes an Hand der Gebrauchsanweisung.
Die Anschlussschläuche für Zu- und Abwasser müssen so verlegt werden, dass der Kundendienst das Gerät herausziehen kann.
Kontrollieren Sie die Wasserschläuche vor dem Anschluss auf sichtbare Schäden.
Daten Wasserschläuche
Edelstahl-Zulaufschlauch
Länge 1.500 mm (1,5m) ∅ 12,5 mm
∅ Anschluss Absperrhahn / Anschluss am Gerät je 33,5 mm
Kunststoff-Ablaufschlauch
Länge 2.500 mm (2,5 m) ∅ 12,5 mm
∅ Anschluss Siphon 26 mm / Anschluss am Gerät 15 mm
Bei Verlegung der Wasserschläuche in Leerrohren empfehlen wir einen Innendurchmesser der Rohre von mindestens 50 mm.
Hinweise zum Wasserzulauf
Der Wasseranschluss darf nur von qualifizierten Fachkräften durchgeführt werden.
Das Gerät entspricht den Anforderungen der IEC 61770 und EN 61770.
Die Wasserqualität muss der Trinkwasserverordnung des jeweiligen Landes entsprechen, in dem das Gerät betrieben wird.
Der Absperrhahn für den Wasserzulauf muss bei eingebautem Gerät leicht zugänglich sein.
Bei Vorschaltung einer hauseigenen Enthärtungsanlage ist darauf zu achten, dass die elektrische Leitfähigkeit des Wassers erhalten bleibt.
Alle Geräte und Vorrichtungen, die für die Zuführung des Wassers zum Gerät verwendet werden, müssen den gültigen Vorschriften des jeweiligen Landes entsprechen.
Das Gerät darf ausschließlich an Kaltwasser angeschlossen werden.
Ein Rückflussverhinderer ist nicht erforderlich; das Gerät entspricht den Richtlinien des DVGW.
Der Wasseranschlussdruck muss min. 100 kPa (1 bar) betragen und darf 600 kPa (6 bar) nicht übersteigen. Ist der Druck höher als 600 kPa (6 bar), muss ein Druckminderventil eingebaut werden.
Zum Anschluss ist zwischen Wasserzulaufschlauch und Hauswasseranschluss ein Wasserabsperrhahn mit 3/4"-Anschlussgewinde erforderlich.
Fehlt ein solcher Hahn, darf er nur von einem zugelassenen Installateur an die Trinkwasserleitung montiert werden.
Der mitgelieferte Edelstahl-Wasserzulaufschlauch darf nicht gekürzt werden.
Bei Bedarf ist ein Zulaufschlauch von 3.000 mm (3,0 m) Länge erhältlich. Der Schlauch darf nicht gekürzt werden.
Alte oder bereits benutzte Schläuche dürfen nicht an das Gerät angeschlossen werden.
Wir empfehlen, nur Originalschläuche vom Hersteller zu verwenden.
Die gesamte Schlauchlänge darf max. 7.500 mm (7,5 m) betragen.
Vor Anschluss des Gerätes und nach jeder Arbeit an der Wasserzuleitung muss die Wasserleitung gespült werden, um Ablagerungen auszuspülen.
Wasserzulauf anschließen
Der Wasseranschluss darf nicht durchgeführt werden, wenn das Gerät am Elektronetz angeschlossen ist.
■ Trennen Sie das Gerät vom Elektronetz.
■ Schließen Sie den Edelstahlschlauch an den Absperrhahn an.
Achten Sie auf einen festen und dichten Sitz der Verschraubungen.
Die Schraubverbindungen stehen unter Wasserdruck. Kontrollieren Sie deshalb durch langsames Öffnen des Wasserhahns, ob der Anschluss dicht ist. Korrigieren Sie ggf. den Sitz der Dichtung und die Verschraubung.
Hinweise zum Wasserablauf
Der Wasserablauf kann an einen
- Auf- oder Unterputzsiphon mit festem Schlauchanschluss oder
- an den Geräteanschluss des Spülensiphons angeschlossen werden.
Der Abwassersiphon darf nicht höher als der Abwasseranschluss am Gerät verlegt werden, um ein vollständiges Ablaufen des Abwassers zu gewährleisten.
Die Abwassertemperatur beträgt ca. 80 - 90 °C.
Achtung:
Das aufsteigende Ende des Ablaufschlauches bis zum Anschluss an den Siphon darf nicht höher als 500 mm sein!
Der mitgelieferte Wasserablaufschlauch darf nicht gekürzt werden.
Bei Bedarf ist ein Ablaufschlauch von 7.500 mm (7,5 m) Länge erhältlich. Der Schlauch darf nicht gekürzt werden.
Wir empfehlen, nur Originalschläuche vom Hersteller zu verwenden.
Die gesamte Schlauchlänge darf max. 7.500 mm (7,5 m) betragen.
Wasserablauf anschließen
■ Schließen Sie den Ablaufschlauch mit der Schlauchtülle ( 21 mm) am Siphon an.
■ Befestigen Sie den Schlauch mit der Schlauchschelle.
Mit dem Anschluss des Gerätes an das Elektronetz und zum Wechseln der Anschlussleitung beauftragen Sie eine Elektro-Fachkraft, die die landesüblichen Vorschriften und die Zusatzvorschriften der örtlichen Elektroversorgungsunternehmen genau kennt und sorgfältig beachtet.
Miele übernimmt keine Haftung für mittelbare oder unmittelbare Schäden, die durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen entstehen.
Miele kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch einen installationsseitig fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht wurden (z. B. elektrischer Schlag).
Der Berührungsschutz betriebsisolierter Teile muss nach der Montage sichergestellt sein!
Gesamtleistung
siehe Typenschild
Anschluss und Absicherung
Die erforderlichen Anschlussdaten finden Sie auf dem Typenschild. Diese Angaben müssen mit denen des Netzes übereinstimmen.
AC230V/50Hz
Überstromschutzschalter 16 A
Auslösecharakteristik Typ B oder C
Die Anschlussmöglichkeiten entnehmen Sie bitte dem Anschlussschema.
Fehlerstromschutzschalter
Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der VDE bzw. ÖVE, dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA vorzuschalten.
Anschlussleitung
Das Gerät muss mit einer Netzanschlussleitung Typ H 05 VV-F (PVC-isoliert) mit geeignetem Querschnitt entsprechend dem Anschlussschema angeschlossen werden.
Die Anschlussmöglichkeiten entnehmen Sie bitte dem Anschlussschema.
Die für Ihr Gerät zulässige Anschlussspannung und den zugehörigen Anschlusswert entnehmen Sie bitte dem Typenschild.
Wechsel der Anschlussleitung
Bei Wechsel der Netzanschlussleitung darf nur der spezielle Leitungstyp H 05 VV-F (PVC-isoliert) verwendet werden, der beim Hersteller oder Kundendienst erhältlich ist.
Die Netzanschlussleitung darf nur von einer Elektro-Fachkraft ausgewechselt werden, die die landesüblichen Vorschriften und die Zusatzvorschriften der örtlichen Elektroversorgungsunternehmen genau kennt und sorgfältig beachtet.
Die erforderlichen Anschlussdaten finden Sie auf dem Typenschild.
Der Schutzleiter muss an den gekennzeichneten Anschluss ⭕ angeschraubt werden.
Anschlussschema

Bei Störungen, die Sie nicht selbst beheben können, benachrichtigen Sie bitte:
- Ihren Miele Fachhändler oder
– den Miele Werkkundendienst.
Die Telefonnummer des Werkkundendienstes finden Sie am Ende dieser Gebrauchsanweisung.
Der Kundendienst benötigt die Modellbezeichnung und Fabrikationsnummer Ihres Gerätes. Beide Angaben finden Sie auf dem beiliegenden Typenschild.
Kleben Sie hier das beiliegende Typenschild ein. Achten Sie darauf, dass die Modellbezeichnung mit den Angaben auf der Rückseite dieser Gebrauchsanweisung übereinstimmt.
Garantiezeit und Garantiebedingungen
Die Garantiezeit beträgt 2 Jahre. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den mitgelieferten Garantiebedingungen.
Deutschland:
Herstelleradresse
Miele & Cie. KG
Carl-Miele-Straße 29
33332 Gütersloh
Telefon: 0800 22 44 666 (kostenfrei)
Mo-Fr 8-20 Uhr
Sa+So 9-18 Uhr
Telefax: 05241 89-2090
Miele im Internet: www.miele.de
E-Mail: info@miele.de
Österreich:
Miele Gesellschaft m.b.H.
Mielestr. 1
5071 Wals bei Salzburg
Telefon: 050 800 800 (Festnetz zum Ortstarif;
Mobilfunkgebühren abweichend)
Mo-Fr 8-17 Uhr
Telefax: 050 800 81219
Miele im Internet: www.miele.at
E-Mail: info@miele.at
Luxemburg:
Miele S.à r.l.
Telefon: 00352 4 97 11-30 (Werkkundendienst)
Telefon: 00352 4 97 11-45 (Produktinformation)
Mo-Do 8.30-12.30, 13-17 Uhr
Fr 8.30-12.30, 13-16 Uhr
Telefax: 00352 4 9711-39
Miele im Internet: www.miele.lu
E-Mail: infolux@miele.lu

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Miele
DGD 4635 / DGD 6635 / DGD 6605