G 5.64 - Ofen MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG G 5.64 MIELE
Gerätebeschreibung 4
Geräteansicht 4
Bedienfeld 5
Mitgeliefertes Zubehör....6
Nachkaufbares Zubehör 8
Sicherheitshinweise und Warnungen 9
Aktiver Umweltschutz 14
Vor dem ersten Benutzen 15
Vorinformationen 15
Einstellung der Wasserhärte 16
Erste Reinigung und erstes Aufheizen 17
Bedienung....18
Vor jedem Benutzen....18
Einstellprinzip....18
Programmübersicht 19
Gerät einschalten und Programm einstellen 20
Vorschlagstemperatur ändern 20
Garzeit einstellen....21
Nach dem Start 22
Programm unterbrechen 23
Programm wechseln 23
Nach Ablauf der Garzeit 24
Nach dem Benutzen 25
Wassermangel 25
Verriegelung....26
Praktische Anwendungen 28
Gargeschirr auswählen 28
Dämpfen 30
Regenerieren....33
Auftauen....34
Einkochen 36
Menügaren. 37
Blanchieren 38
Desinfizieren von Babyflaschen. 38
Reinigung und Pflege 39
Allgemeines 39
Gerätefront und Gehäuse 40
Kondensatschale, Rost, Garbehälter....40
Garraum....41
Aufnahmegitter 41
Wasserbehälter 42
Dichtungen 43
Entkalken 44
Programmierung 46
Was tun, wenn ...? 47
Technik 49
Elektroanschluss 49
Technische Daten 49
Kundendienst. 50
Typenschild 50
Geräteansicht

①Bedienfeld
②Türdichtungsgummi
③Wrasenaustritt
④Dampfkanal
⑤Ein-/Aus-Taste
⑥Wasserbehälter (mit Einsatz)
⑦Einschubfach
⑧Steckkontakt
⑨ Aufnahmegitter mit 4 Einschubebe- nen
⑩Dampfeintritt
⑪Auffangrinne am Garraum
⑫Temperaturfühler
⑬Dampfaustritt
⑭Auffangrinne an der Tür
⑮Türöffner
Bedienfeld

⑯Anzeige mit Symbolen für:
Garen
Regenerieren
*Auftauen
→Zeit
SEntkalken
- Verriegelung
P Programmierung
Wassermangel
-, -, Wasserstand
Kondensatschale leeren
⑰Minustaste
⑱Programmtaste
⑲Plustaste
Mitgeliefertes Zubehör
Sie können jedes Zubehörteil unter der entsprechenden Materialnummer bei Bedarf nachbestellen.
Kondensatschale (2 I)
Zum Auffangen von Kondensat Gastro-Norm-Größe GN 1/2 M.-Nr. 8 101 330

Als Auflage für Gargeschirr M.-Nr. 8 222 720

2 Garbehälter, gelocht (1,5 l)
Zum Dämpfen Gastro-Norm-Größe GN 1/3 M.-Nr. 19 003

links rechts M.-Nr. M.-Nr. 8 222 700 8 222 710

Kupplungsdichtung am Wasserbehälter
M.-Nr. 8 221 290

Zum Einfetten der Kupplungsdichtung. Bitte die Gebrauchshinweise im Kapitel "Dichtungen" beachten!
M.-Nr. 5 132 001

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Silikonfett Silicone grease Graisse de siliconeTürdichtung
M.-Nr. 8 222 300
Nachkaufbares Zubehör
Garbehälter
| Fassungs-vermögen in I | Höhe in cm | Garbehälter Gastro-Norm-gelocht, M.-Nr. | ungelocht, M.-Nr. | Größe |
| - 2 - 8 109 060 GN | 1/3 | |||
| 1,5 4 19 003* | 19 97 | 2 GN 1/3 | ||
| 2,5 6 19 293 19 004 | GN 1/3 | |||
| 4 10 19 294 19 36 | 1 GN 1/3 | |||
| 5,7 15 19 295 15 103** | GN 1/3 | |||
| 2,0 4 - | 8 101 330* | GN 1/2 | ||
| 4 | 6 | 8 105 250 | 27 981 GN 1/2 |
* Gehört zur Grundausstattung
** Nur zu empfehlen für Brühe und großes Gargut ohne Garflüssigkeit, z. B. Tafelspitz
Garbehälter-Deckel
M.-Nr. 109 070
Unterbaugehäuse GUBS 50
(nur für bestimmte Modelle)
M.-Nr. 8 109 860
Standgehäuse GSG 50
(nur für bestimmte Modelle)
M.-Nr. 8 100 070
Edelstahl-Pflegemittel
M.-Nr. 8 105 360
Edelstahl-Reinigungsmittel
M.-Nr. 95 605
Einbau und Anschluss
Wird der Stecker von der Netzanschlussleitung entfernt, muss das Gerät von einer Elektrofachkraft eingebaut und angeschlossen werden. Beauftragen Sie bitte eine Elektrofachkraft, die die landesüblichen Vorschriften und die Zusatzvorschriften der örtlichen Elektroversorgungsunternehmen genau kennt und sorgfältig einhält. Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch Fehler beim Einbau oder Anschluss verursacht werden.
Die elektrische Sicherheit des Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn es an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicherheitsvorkehrung vorhanden ist.
Lassen Sie im Zweifelsfall die Hausinstallation durch eine Elektrofachkraft überprüfen. Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch eine fehlende oder unterbrochene Schutzleitung verursacht werden.
Wird das Gerät über eine Verlängerungsleitung an das Elektronetz angeschlossen, müssen Verlängerungsleitung und Steckverbindung feuchtigkeitsisoliert sein.
Der Einbau und die Montage dieses Gerätes an nichtstationären Aufstellungsorten (z. B. Schiffen) dürfen nur von Fachbetrieben/Fachkräften durchgeführt werden, wenn diese die Voraussetzungen für den sicherheitsgerechten Gebrauch des Gerätes sicherstellen.
Das Gerät muss so ein- oder untergebaut sein, dass beim Beschicken und Entnehmen der Gar- und Wasserbehälterinhalt kontrolliert werden kann. Nur so können Verbrühungen durch Überschwappen von heißen Speisen und heißem Wasser vermieden werden.
Sachgemäßer Gebrauch
Lesen Sie vor dem ersten Benutzen aufmerksam die Gebrauchsanweisung. Dadurch schützen Sie sich selbst und vermeiden Schäden an Ihrem Gerät.
Benutzen Sie das Gerät nur, wenn es ordnungsgemäß ein- oder untergebaut ist. Nur so ist sichergestellt, dass Sie nicht mit Strom führenden Teilen in Berührung kommen.
Dieses Gerät ist nur für die Verwendung im Haushalt, nicht für gewerbliche Zwecke bestimmt.
Nehmen Sie das Gerät keinesfalls leer, d. h. ohne Beschickung mit Lebensmitteln, in Betrieb (Ausnahmen: erstes Aufheizen, Entkalken).
Benutzen Sie das Gerät nur für die in dieser Gebrauchsanweisung beschriebenen Anwendungsarten. Andere Anwendungsarten sind unzulässig und möglicherweise gefährlich. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch bestimmungswidrigen Gebrauch oder falsche Bedienung verursacht werden.
Der Wasserbehälter darf nicht in Wasser getaucht oder in der Spülmaschine gereinigt werden. Beim Einsetzen des Wasserbehälters in das Gerät besteht sonst die Gefahr eines elektrischen Schlages.
Leeren Sie den Wasserbehälter nach jedem Benutzen aus hygenischen Gründen und um Kondensatbildung im Gerät zu vermeiden.
Wischen Sie nach jedem Garvorgang die Auffangrinnen mit einem Tuch trocken.
Lassen Sie die Gerätetür geöffnet, solange der Garraum noch feucht ist.
Falls Sie das Gerät über einen längeren Zeitraum unbenutzt stehen lassen, reinigen Sie es bitte noch einmal gründlich, um Geruchsbildung etc. zu vermeiden. Gehen Sie vor wie im Kapitel "Erste Reinigung und erstes Aufheizen" beschrieben. Lassen Sie die Gerätetür anschließend geöffnet.
Schutz des Gerätes vor Beschädigungen
Erhitzen Sie in diesem Gerät keine geschlossenen Konserven und kochen Sie keine Dosen ein. In den Behältern entsteht ein Überdruck, sie können platzen und den Garraum beschädigen. Darüber hinaus besteht Verletzungs- und Verbrühungsgefahr.
Bewahren Sie keine fertigen Speisen im Garraum auf. Dies könnte zur Korrosion des Gerätes führen.
Verwenden Sie zum Entkalken handelsübliche Zitronensäure-Entkalkungsmittel. Beachten Sie die auf der Verpackung angegebenen Sicherheits-hinweise. Verwenden Sie keinesfalls Essig oder essighaltige Mittel! Diese führen zur Korrosion des Gerätes.
Verwenden Sie keinesfalls einen Dampfreiniger. Der Dampfdruck kann zu dauerhaften Beschädigungen von Oberflächen und Bauteilen führen, für die der Hersteller keinen Schadenersatz leistet.
Hindern Sie Kinder daran, sich an die geöffnete Gerätetür zu hängen.
Das Gerät ist so eingestellt, dass nach dem Benutzen immer Restwasser im Wasserbehälter zurückbleibt. Fehlendes Restwasser weist auf einen Defekt hin. Rufen Sie den Kunden-dienst.
Schutz vor Verbrennungen und Verbrühungen
Das Gerät, insbesondere der obere Teil (Dampfaustritt) und die Innenseite der Tür, wird bei Betrieb heiß und bleibt es auch noch einige Zeit nach dem Ausschalten. Achten Sie besonders auf Kinder!
Beim Öffnen des heißen Gerätes tritt Dampf aus. Gehen Sie einen Schritt zurück und warten Sie, bis sich der Dampf verflüchtigt hat.
Achten Sie darauf, dass beim Öffnen des Gerätes das in der Türaufangrinne gesammelte heiße Wasser nicht überschwappt.
Schützen Sie Ihre Hände bei allen Arbeiten am heißen Gerät mit wärmeisolierten Handschuhen, Topflappen oder Ähnlichem. Achten Sie darauf, dass diese Textilien nicht nass oder feucht sind. Dadurch wird ihre Wärmeleitfähigkeit erhöht, und es kann zu Verbrennungen kommen.
Achten Sie beim Beschicken und Entnehmen von Kondensatschale und Garbehältern darauf, dass der Inhalt nicht überschwappt und dass Sie weder mit heißem Dampf noch mit der Garraumdecke in Berührung kommen. Es besteht Verbrühungs- und Verbrennungsgefahr!
Achten Sie beim Entnehmen und Abstellen des Wasserbehälters darauf, dass dieser nicht kippt. Das heiße Wasser könnte zu Verbrühungen führen.
Bei einem Gerätedefekt
Sollten Sie einen Defekt des Gerätes feststellen, schalten Sie zuerst das Gerät und anschließend auch die Sicherung aus. Schmelzsicherungen müssen ganz herausgedreht sein. Ist das Gerät nicht fest eingebaut und nicht fest angeschlossen, müssen Sie danach noch die Netzanschlussleitung vom Elektronetz trennen. Ziehen Sie dabei nicht an der Netzanschlussleitung, sondern, falls vorhanden, am Netzstecker. Benachrichtigen Sie den Kundendienst.
Sorgen Sie dafür, dass das Gerät vor Abschluss der Reparatur keine Verbindung zum Elektronetz hat.
Reparaturen dürfen nur von Elektrofachkräften durchgeführt werden. Unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für Sie bedeuten und Schäden am Gerät nach sich ziehen. Öffnen Sie auf keinen Fall das Gehäuse des Gerätes.
Eine Reparatur des Gerätes während der Garantiezeit darf nur von einem vom Hersteller autorisierten Kundendienst vorgenommen werden, sonst besteht bei nachfolgenden Schäden kein Garantieanspruch mehr.
Schutz vor weiteren Gefahren
Achten Sie besonders auf Kinder und halten Sie sie grundsätzlich vom Gerät fern.
Achten Sie beim Benutzen einer Steckdose in Gerätenähe darauf, dass die Netzanschlussleitung des jeweiligen Elektrogerätes nicht in der Gerätetür eingeklemmt wird. Die Leitungsisolierung könnte beschädigt werden. Stromschlaggefahr!
Erhitzen Sie Speisen immer ausreichend. Evtl. vorhandene Keime in den Speisen werden nur durch genügend hohe Temperaturen und eine ausreichend lange Einwirkzeit abgetötet.
Achten Sie bei offen stehender Tür auf Kanten und Ecken, besonders auf den Türhaken. Es besteht Verletzungsgefahr.
Verwenden Sie nur Kunststoffgeschirr, das temperatur- (bis100 °C) und heißdampfbeständig ist. Anderes Kunststoffgeschirr könnte schmelzen, spröde oder brüchig werden.
Entsorgung der Verpackung
Die Verpackung ist nötig, da sie das Gerät vor Transportschäden schützt. Ihr Händler nimmt die Verpackung im Allgemeinen zurück. Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Sollten Sie die Transportverpackung selbst entsorgen, erfragen Sie bitte die Anschrift des nächsten Wertstoffcenters oder Recyclinghofes bei Ihrer Gemeinde- oder Stadtverwaltung.
Entsorgung von Altgeräten
Altgeräte enthalten noch wertvolle Stoffe. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde- oder Stadtverwaltung oder auch bei der nächstgelegenen Auto- oder Schrottverwertung nach den Möglichkeiten der Altgeräteverwertung.
Bitte sorgen Sie dafür, dass Altgeräte bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt werden.
Nicht mehr benutzte Geräte müssen vom Elektronetz getrennt und alle wegführenden elektrischen Leitungen entfernt werden, damit sie z. B. für spielende Kinder keine Gefahr darstellen.
Vorinformationen
Lassen Sie sich nicht durch ungewohnte Geräusche verunsichern! Bei der Dampferzeugung entstehen Geräusche, wie Sie sie auch von anderen Wasser führenden Geräten her kennen.
Außerdem ist bei eingeschaltetem Gerät das Geräusch des Gebläses, das die Wrasen vom Garraum nach außen leitet, zu hören. Das Gebläse läuft auch noch einige Zeit nach dem Ausschalten des Gerätes weiter. Sie können diese Nachlaufzeit verkürzen, indem Sie sofort nach Ausschalten des Gerätes den Wasserbehälter entnehmen.
Kleben Sie das Typenschild, das sich bei den Unterlagen Ihres Gerätes befindet, an die dafür vorgesehene Stelle im Kapitel "Typenschild".
Wir empfehlen, die Telefonnummer des für Sie zuständigen Kundendienstes (siehe beigefügtes Adressenverzeichnis) im Kapitel "Kundendienst" zu notieren.
Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung auf, und geben Sie diese einem eventuellen Nachbesitzer weiter.
Einstellung der Wasserhärte
Ihr Gerät ist ab Werk auf den Wasserhärtebereich IV (04) eingestellt.
Sollte Ihr Wasser einen anderen Härtebereich aufweisen, stellen Sie bitte den zutreffenden Härtebereich selbst ein, sofern dies beim Einbau noch nicht geschehen ist.
Den Härtebereich für Ihr Wasser können Sie mit Hilfe des mitgelieferten Teststreifens ermitteln oder bei Ihrem zuständigen Wasserwerk, der Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung erfragen.
Die Wasserhärte wird in Härtebereichen (I bis IV) oder in deutschen Härtegraden (1 bis >21 °dH) angegeben.
| Härtebe-reich | Anzeige Härte-grade |
| I 01 1-7 °dH | |
| II 02 8-14 °dH | |
| III 03 15-21 °dH | |
| IV 04 >21 °dH |
So gehen Sie vor:
■ Schalten Sie das Gerät ein.
■ Drücken Sie die Taste ▲so oft, bis folgende Anzeige erscheint:

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P 0 P■ Drücken Sie die Taste +.
Die Anzeige wechselt von 0 auf 1.
■ Drücken Sie die Taste ▲.
Es erscheint folgende Anzeige:

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s 4 P■ Stellen Sie mit - den zutreffenden Härtebereich ein, z. B. 2.
■Gehen Sie durch wiederholtes Drücken von ▲zurück.
Erste Reinigung und erstes Aufheizen
Nehmen Sie den Wasserbehälter aus dem Gerät und spülen Sie ihn von Hand mit heißem Wasser, aber ohne Spülmittel, gründlich aus. Dazu können Sie den Einsatz entnehmen (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege").
Das Gerät wurde vor der Auslieferung mit einem Pflegemittel behandelt. Um den Pflegefilm zu entfernen, reinigen Sie den Garraum mit Spülmittellauge. Achten Sie darauf, dass keine Spülmittellauge an die Türdichtung gelangt. Reinigen Sie auch das Einschubfach, und spülen Sie das Zubehör.
Nehmen Sie dann das Gerät mit dem Programm Garen 11 für 15 Minuten in Betrieb, um die wasserführenden Teile durchzuspülen. Gehen Sie dabei vor wie im Kapitel "Bedienung" beschrieben. Beachten Sie bitte, dass bei dieser ersten Inbetriebnahme besonders viel Dampf austritt.
Vor jedem Benutzen
■ Füllen Sie den Wasserbehälter.
Dabei ist es nicht nötig, den Einsatz herauszunehmen.
Bitte verwenden Sie nur Leitungswasser und keinesfalls destilliertes Wasser oder Mineralwasser!
Das Wasser muss zwischen den beiden Markierungen stehen (min. 0,75 l, max. 1,2 l). Die Markierungen befinden sich innen und außen am Wasserbehälter. Die obere Markierung darf keinesfalls überschritten werden! Füllen Sie je nach Garzeit mehr oder weniger Wasser ein. Der Wasserstand im Behälter wird durch die Symbole ☐, ☐ und ☐ angezeigt.
■Transportieren Sie den Wasserbehälter mit beiden Händen, und schieben Sie ihn bis zum Anschlag in das Gerät. Vorsicht, dass nichts überschwappt!
■ Schieben Sie bei jedem Benutzen die Kondensatschale in die unterste Einschubebene, damit sich das abtropfende Kondenswasser darin sammeln kann.
Einstellprinzip
Bei der Einstellung des Gerätes sind folgende Schritte durchzuführen:
①Gerät einschalten
②Programm wählen
③ Gegebenenfalls Vorschlagstemperatur ändern
④ Garzeit einstellen
Das Gerät startet automatisch.
Wird der Einstellvorgang nicht innerhalb kurzer Zeit zu Ende geführt, schaltet sich das Gerät automatisch aus.
Die Programme und Einstellschritte sind im Folgenden genauer beschrieben.
Bitte lesen Sie die jeweiligen Kapitel erst einmal ganz durch und gehen Sie dann vor wie beschrieben.
Programmübersicht
| Symbol | Programm Vorschlags- | temperatur* in °C | Einstellbarer Temperaturbereich in °C |
| Garen 100 70 - 100 | |||
| Regenerieren 95 - | |||
| Auftauen 60 50 - 65 |
* Die Vorschlagstemperatur ist die Temperatur, die sich in unserer Versuchsküche als die beste herausgestellt hat.
Gerät einschalten und Programm einstellen
■ Schalten Sie das Gerät ein.
Sie sehen folgende Anzeige:

■ Wählen Sie durch Drücken von ▲ das gewünschte Programm, z. B. Garen 🐎.

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100°CVorschlagstemperatur ändern
Solange die Vorschlagstemperatur in der Anzeige leuchtet, kann sie innerhalb bestimmter Grenzen in 5 °C-Schritten geändert werden. Vorschlagstemperatur und Temperaturgrenzen entnehmen Sie bitte der Tabelle "Programmübersicht".
So gehen Sie vor:
■ Während die Vorschlagstemperatur in der Anzeige leuchtet, mit + oder - die Temperatur erhöhen oder verringern.
Sie können die Vorschlagstemperatur jederzeit, d. h. sowohl vor Beginn als auch während des laufenden Programmes, ändern.
Sollte die Anzeige bereits gewechselt haben, dann können Sie durch Drücken auf ▲wieder auf die Vorschlagstemperatur umschalten.
Garzeit einstellen
Die Anzeige wechselt. Es erscheinen 3 Nullen, und das Zeitsymbol →blinkt.

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0:00So gehen Sie vor:
■ Stellen Sie mit + oder - die gewünschte Zeit ein, z. B. 20 Minuten.

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0:20Es kann eine Zeit zwischen 1 Minute (0:01) und 4 Stunden 59 Minuten (4:59) eingestellt werden.
Das Programm startet automatisch.
Die Garzeit für die verschiedenen Lebensmittel entnehmen Sie bitte den nachfolgenden Tabellen oder dem Rezeptheft.
Damit die angegebene Garzeit für ein gutes Garergebnis ausreicht, sollte die Lebensmittelmenge 6-8 Portionen nicht überschreiten. Achten Sie darüber hinaus auch auf geeignetes Gargeschirr (siehe Kapitel "Gargeschirr auswählen")!
Sie können die Garzeit jederzeit ändern, d. h. sowohl vor Beginn als auch während des laufenden Programmes.
So ändern Sie die Garzeit:
■ Drücken Sie ▲so oft, bis das Symbol →blinkt.
■ Ändern Sie mit + oder - die Zeit.
Nach dem Start
Die Anzeige wechselt auf die augenblickliche Garraumtemperatur und Sie hören ein Lüftergeräusch.
An der Anzeige können Sie erkennen, in welcher Phase sich der Betrieb befindet.
Während der Aufheizphase wird die augenblickliche Garraumtemperatur, z. B. 21 °C, angezeigt.

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21°CSie können den Anstieg der Garraum-temperatur mitverfolgen.
Bitte beachten Sie, dass die Garraum-temperatur beim Zubereiten gekühlter und gefrorener Lebensmittel anfänglich sinkt und dann nur langsam steigt.
Sobald die eingestellte Temperatur erreicht ist, beginnt die Garphase. Die Anzeige wechselt auf die eingestellte Garzeit und der Zeitrücklauf beginnt.

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0:08Bitte beachten Sie, dass sich die Gesamtzeit, d. h. die Zeit vom Start bis zum Beenden des Betriebes, aus der Aufheizzeit und der eingestellten Garzeit zusammensetzt. Die Aufheizzeit und damit auch die Gesamtzeit ist abhängig von der Lebensmittelmenge und -temperatur.
Programm unterbrechen
Sie können ein laufendes Programm jederzeit unterbrechen, indem Sie die Tür öffnen.
Die Beheizung wird ausgeschaltet, die verbleibende Garzeit gespeichert.
Beim Öffnen der Tür tritt Dampf aus. Gehen Sie einen Schritt zurück und warten Sie, bis sich der Dampf verflüchtigt hat.
Achten Sie darauf, dass beim Öffnen des Gerätes das in der Auffangrinne der Tür gesammelte heiße Wasser nicht überschwappt.
Achten Sie beim Beschicken und Entnehmen von Kondensatschale und Garbehältern darauf, dass der Inhalt nicht überschwappt und dass Sie weder mit heißem Dampf noch mit der Garraumdecke in Berührung kommen. Es besteht Verbrühungs- und Verbrennungsgefahr!
Sie setzen das Programm fort, indem Sie die Tür schließen.
Zunächst wird erneut aufgeheizt und dabei die ansteigende Garraumtemperatur angezeigt. Wenn die eingestellte Temperatur erreicht ist, wechselt die Anzeige und die verbleibende Garzeit läuft zurück.
Programm wechseln
Ein Wechsel des Programms ist weder während der Aufheiz- noch während der Garphase möglich. Schalten Sie das Gerät aus und beginnen Sie von vorn.
Nach Ablauf der Garzeit
Nach Ablauf der eingestellten Garzeit ertönt ein Signalton, und es erscheint folgende Anzeige:

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0:00■ Schalten Sie das Gerät aus.
Falls Sie dies nicht tun, schaltet sich das Gerät nach kurzer Zeit automatisch aus.
Solange der Garraum noch eine Temperatur über 45 °C hat, leuchtet °C in der Anzeige.
Bitte beachten Sie, dass der Lüfter nach dem Ausschalten noch einige Zeit nachläuft.
Beim Öffnen der Tür tritt Dampf aus. Gehen Sie einen Schritt zurück und warten Sie, bis sich der Dampf verflüchtigt hat.
Achten Sie darauf, dass beim Öffnen des Gerätes das in der Auffangrinne der Tür gesammelte heiße Wasser nicht überschwappt.
Achten Sie beim Beschicken und Entnehmen von Kondensatschale und Garbehältern darauf, dass der Inhalt nicht überschwappt und dass Sie weder mit heißem Dampf noch mit der Garraumdecke in Berührung kommen. Es besteht Verbrühungs- und Verbrennungsgefahr!
Nach dem Benutzen
■ Entnehmen und entleeren Sie die Kondensatschale.
■ Reinigen und trocknen Sie das gesamte Gerät nach jedem Benutzen wie im Kapitel "Reinigung und Pflege" beschrieben.
■ Lassen Sie die Gerätetür geöffnet, solange der Garraum noch feucht ist.
Das Gerät ist so eingestellt, dass nach dem Benutzen immer Restwasser im Wasserbehälter zurückbleibt. Fehlendes Restwasser weist auf einen Defekt hin. Rufen Sie den Kundendienst.
Wassermangel
Der Wasserstand im Behälter wird durch die Symbole ☐, ☐ und ☐ angezeigt.
Wassermangel wird durch die Symbole und Langezeigt. Tritt während des Betriebes Wassermangel auf, blinkt und es ertönt zusätzlich ein akustisches Signal.
So gehen Sie vor:
■ Kontrollieren Sie den Wasserstand und füllen Sie ggf. Wasser nach.
■ Schieben Sie den Wasserbehälter vorsichtig bis zum Anschlag in das Gerät.
■Schließen Sie die Tür.
Das Programm wird fortgesetzt.
Verriegelung
Damit weder das Gerät unbeabsichtigt in Betrieb genommen werden kann noch während des Betriebes bestimmte Einstellungen geändert werden können, ist es mit einer Verriegelung ausgestattet.
Wird die Verriegelung während der Betriebsbereitschaft aktiviert, kann das Gerät ein- und ausgeschaltet, aber nicht in Betrieb genommen werden
Wird sie während des Betriebes aktiviert, lässt sich das Gerät nur bedingt bedienen:
– Die Vorschlagstemperatur läßt sich nur verringern, aber nicht erhöhen.
– Die eingestellte Zeit läßt sich nicht ändern.
- Das Gerät lässt sich aus- und wieder einschalten, aber es ist keine Programmwahl möglich.
So aktivieren Sie die Verriegelung:
■ Drücken Sie ▲so oft, bis 3 Balken und das Verriegelungssymbol ○—in der Anzeige erscheinen.

■ Drücken Sie die Taste +.

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0 - 7 ●■Drücken Sie die Taste ▲.
Wird das Gerät während des Betriebes verriegelt, wechselt die Anzeige auf die augenblickliche Garraumtemperatur oder die verbleibende Garzeit. Das Symbol ○—erscheint als Zeichen für die aktivierte Verriegelung.
So deaktivieren Sie die Verriegelung vor dem Ausschalten:
■ Drücken Sie die Taste ▲so oft, bis 0- - , und das Symbol ○—in der Anzeige erscheinen.
■ Drücken Sie die Taste -.
Die Verriegelung ist ausgeschaltet.
So deaktivieren Sie die Verriegelung nach dem Ausschalten:
■ Schalten Sie das Gerät ein.
In der Anzeige erscheint 0- -,
■ Drücken Sie die Taste ▲.
In der Anzeige erscheint das Symbol
○—.
■ Drücken Sie die Taste -.
Die Verriegelung ist ausgeschaltet.
Gargeschirr auswählen
Dem Gerät ist Gargeschirr aus Edelstahl beigefügt.
Zur Ergänzung sind weitere Garbehälter unterschiedlicher Größe erhältlich, die gelocht oder ungelocht lieferbar sind. So können für die jeweiligen Speisen die geeigneten Garbehälter ausgewählt werden.
Bitte beachten Sie bei der Auswahl des Gargeschirrs:
- Verwenden Sie bei allen Speisen, bei denen es möglich ist, z. B. Gemüse, gelochte Garbehälter. So kann der Dampf von allen Seiten an die Speise gelangen, und die Speise gart gleichmäßig.
– Lebensmittel mit größerem Durchmesser pro Stück, z. B. ganze Kartoffeln, liegen nicht in voller Fläche an-einander. Dadurch bilden sich Hohlräume, in die der Dampf gut eindringen kann. Die Garzeit bleibt daher auch bei größerer Füllhöhe gleich. Sie können für diese Lebensmittel auch größere Garbehälter verwenden.
- Gerichte mit kompakter Konsistenz (wie Aufläufe) oder Lebensmittel mit kleinem Durchmesser pro Stück (z. B. Erbsen, Spargelstangen) bilden keine oder nur wenige Hohlräume, und der Dampf kann dadurch kaum eindringen. Die Garzeit steigt daher mit der Füllhöhe. Wählen Sie für diese Lebensmittel flache Garbehälter, und füllen Sie diese nur etwa 3 - 5 cm hoch. Größere Lebensmittelmengen verteilen Sie ggf. auf mehrere flache Garbehälter, damit die empfohlene Füllhöhe nicht überschritten wird. Nur dann gelten die angegebenen Garzeiten. Bei größeren Füllhöhen verlängert sich die Garzeit.
- Beim Garen in mehreren Behältern sollten Sie für ein gleichmäßiges Garergebnis darauf achten, nicht mehr als einen einzigen Behälter der Größe GN 1/2 zu verwenden.
– Die Kapazität des Gerätes reicht für eine Lebensmittelmenge von etwa 6 - 8 Portionen. Achten Sie darauf, diese Menge nicht zu überschreiten!
Weitere Verwendungstipps finden Sie in den nachfolgenden Kapiteln oder im Rezeptheft.
Es ist auch möglich, eigenes Geschirr aus Glas, Keramik, Porzellan, Kunststoff, Edelstahl oder Emaille zu verwenden. Bitte beachten Sie dabei:
- Das Geschirr muss temperatur- (bis100 °C) und heißdampfbeständig sein.
-
Dickwandiges Geschirr ist weniger geeignet, denn dicke Wände bewirken, dass sich die angegebene Garzeit deutlich verlängert.
-
Platzieren Sie das Geschirr auf dem beigefügten Rost.
- Der Abstand zwischen dem oberen Geschirrrand und der Garraumdecke muss mindestens 3 cm groß sein, damit ausreichend Dampf in das Gefäß eindringen kann.
Dämpfen
| Gargut Temperatur | in °C | Zeit in Minuten |
| Gemüse | ||
| Blumenkohl, Röschen 100 6-8Bohnen, grün 100 8-10Brokkoli, Röschen 100 4-6Erbsen 100 3-5Karotten (Möhren), geschnitten 100 6-8Kartoffeln, geschält, halbiert 100 20-25Kartoffeln, ungeschält 100 25-28Rosenkohl 100 12-14Spargel, weiß 100 10-14Steckrüben, Stifte/gewürfelt 100 7-10 | ||
| Fleisch- und Wurstwaren | ||
| Brühwürstchen 90*Kasseler, ScheibenPoularde, Suppenhuhn | 2-4100 6-8100 50-60 | |
| Fisch | ||
| LachsfiletSchollenfilet 85*Zanderfilet | 100 4-65-785* | 5-7 |
* Diese Temperatur entspricht nicht der Vorschlagstemperatur
| Gargut Temperatur | in °C | Zeit in Minuten |
| Aufläufe | ||
| Hackfleischauflauf 100 10-12Quarkauflauf 100 25-35Reisauflauf 100 20-25 | ||
| Hülsenfrüchte | ||
| Bohnenkerne, vorgeweicht 100 22-25Erbsen, vorgeweicht 100 10-15Linsen, nicht vorgeweicht 100 20-22 | ||
| Reis und Getreide | ||
| Getreidekörner, ganz 100 16-35Getreidekörner, geschrotet 100 10Parboiled Reis, Milchreis 100 20 | ||
| Eier | ||
| Eier, weich 100 | 3-4 | |
| Eier, mittel | 100 | 5-6 |
| Eier, hart | 100 | 8-10 |
| Früchte | ||
| Apfel/-Birnenstücke | 100 | 3-5 |
| Rhabarber 100 | 1-3 | |
| Sauerkirschen | 100 | 2-4 |
Tipps zum Dämpfen
- Der Dampf schützt die Lebensmittel perfekt vor Austrocknung und den damit verbundenen Nachteilen - sie bleiben feucht und saftig. Das gilt nicht nur für Gemüse, sondern auch für Teigtaschen, Süßspeisen, Fisch- und Fleischspeisen.
- Sie können jede beliebige Einschubebene wählen und auch auf mehreren Ebenen gleichzeitig garen. Die Garzeit ändert sich dadurch nicht.
- Die Lebensmittel bräunen nicht und bekommen keine Kruste. Sie werden schonend gedämpft, nicht gebraten oder gebacken. Auch Käse schmilzt nur, bräunt aber nicht. Das ist gesund und unterstreicht den Eigengeschmack der Lebensmittel.
– Beim Garen von tiefgekühlten Lebensmitteln, z. B. Gemüse, achten Sie bitte darauf, dass keine größeren Stücke zusammengefroren sind. Diese sollten zerkleinert werden. Die Garzeit entspricht etwa der von Frischgemüse. -
Beim Dämpfen bleibt der typische Eigengeschmack der Speisen besser erhalten als beim herkömmlichen Kochen. Sie sollten daher erst nach dem Garen würzen.
-
Garflüssigkeit wird zwar von bestimmten Lebensmitteln aufgesaugt (z. B. Reis), bleibt aber in der Regel (z. B. bei Eintöpfen) voll erhalten. Sie können diese nach dem Dämpfen binden, legieren oder mit Crème fraîche aufschlagen.
- Fetten Sie gelochte Garbehälter ein, wenn Sie darin Fisch zubereiten und ungelochte Garbehälter, wenn Sie darin Eierspeisen zubereiten, z B. Eierstich.
- Sie vermeiden beim Garen auf zwei Ebenen Geschmacksübertragungen durch herabtropfenden Saft, indem Sie gelochte Garbehälter unten einschieben und ungelochte Gargefäße auf dem darüber eingeschobenen Rost platzieren.
- Quellende Lebensmittel müssen in Flüssigkeit gegart werden. Nudeln sollten gut mit Flüssigkeit bedeckt sein. Bei Reis, Hülsenfrüchten und Getreide sollte das Verhältnis Lebensmittel zu Wasser 1:1 sein.
Regenerieren
| Ä Regenerieren | |
| Erhitzungsgut Zeit in Minuten | |
| Gemüse | |
| Blumenkohl, Bohnen 2Kohlrabi, Möhren 2 | |
| Beilagen | |
| Klöße, Kartoffeln (längs hal - biert)Nudeln, Reis 2-3 | 3-4 |
| Fleisch und Geflügel | |
| Braten in Scheiben,1,5 cm dickGulasch 3-5Hähnchenschnitzel 3-5Königsberger Klopse 3-5Rouladen in Scheiben 3-5 | 3-5 |
| Fisch | |
| Fischfilet 2-3Fischroulade, halbiert 2-3 | |
| Tellergerichte | |
| Hühnerfrikasse mit Reis 3-5Schweinebraten mit Kartof - feln und GemüseSpaghetti mit Tomatensoße 2-3 | 3-4 |
| Suppen/Eintöpfe | |
| Eintopf 4-5Gemüsesuppe, Cremesup - pe, Klare Suppe | 2-3 |
In Ihrem Gerät lassen sich fertig zube - reitete Speisen sehr gut wiedererwär men.
So gehen Sie vor:
^ Geben Sie die Speise auf einen Teller und decken Sie diesen mit einem tie fen Teller oder einer hitzebeständigen Folie zu.
^ Stellen Sie das Programm Regenerie ren Ä ein.
^ Stellen Sie die Zeit (siehe Tabelle) ein.
Tipp zum Erhitzen:
Erhitzen Sie Soßen, die getrennt serviert werden, separat in einem abgedeckten Gargeschirr.
Praktische Anwendungen
Auftauen
| *Autauen | |||
| Auftaugut Gewicht in g Temperatur | in °C | Auftauzeit in Minuten | Ausgleichszeit in Minuten |
| Fleisch | |||
| Gulasch 500 60 30-40 10-15 | |||
| Hackfleisch 250 50* 15-20 10-15 | |||
| Schnitzel, Kotelett, Bratwurst 800 60 25-35 15-20 | |||
| Geflügel | |||
| Hähnchen 1000 60 40 15-20 | |||
| Hähnchenkeulen 150 60 20-25 10-15 | |||
| Hähnchenschnitzel | 500 60 25-30 10-15 | ||
| Fisch, Meeresfrüchte | |||
| Fischfilets | 400 60 15 10-15 | ||
| Krabben | 300 60 | 4-6 | 5 |
| Gemüse | |||
| Im Block gefroren | 300 60 20-25 10-15 | ||
| In Minis gefroren | 350 60 15 | 8-10 | |
| Früchte | |||
| Apfelmus | 250 60 20-25 10-15 | ||
| Beerenobst | 300 60 | 8-10 | 10-12 |
| Milchprodukte | |||
| Butter | 250 60 20 | 10 | |
| Käse | 100 60 15 10-15 | ||
| Sahne | 250 60 20-25 10-15 | ||
| Gebäck | |||
| Blätterteiggebäck | - | 60 10-12 10-15 | |
| Brot | 250 100* | 10-15 10-15 | |
| Brötchen | - | 100* | 6-7 |
| Hefeteiggebäck | - | 60 10-12 10-15 | |
* Diese Temperatur entspricht nicht der Vorschlagstemperatur
Sie können in Ihrem Gerät Tiefkühlware auftauen. Dabei erzielen Sie erheblich kürzere Auftauzeiten als bei Raumluft.
So gehen Sie vor:
■ Legen Sie das Auftaugut auf den Rost oder in ein Gargefäß.
■ Stellen Sie das Programm Auftauen * ein.
- Ändern Sie ggf. die Vorschlagstemperatur (siehe Tabelle).
■ Stellen Sie die Auftauzeit (siehe Tabelle) ein.
Tipps zum Auftauen
- Verwenden Sie beim Auftauen von tropfenden Lebensmitteln, wie Geflügel, den Rost mit untergeschobener Kondensatschale. So liegt das Gefriergut nicht in der Auftauflüssigkeit. Die Auftauflüssigkeit von Geflügel gießen Sie bitte anschließend weg - auf keinen Fall weiter verwenden! Salmonellengefahr!
– Lebensmittel, die nicht tropfen, können Sie unverpackt auf den Rost oder in eine Schüssel legen. - Fisch muss zum Garen nicht vollkommen auftauen. Es genügt, wenn die Oberfläche weich genug wird, um die Gewürze aufzunehmen.
– Nach der Hälfte der Auftauzeit Auftaugut wenden bzw. stückiges Auftaugut, z. B. Beeren, Fleisch- und Fischstücke, voneinander lösen und auseinander legen. - Lassen Sie das Auftaugut nach dem Entnehmen noch einige Zeit bei Zimmertemperatur stehen. Diese Ausgleichszeit (siehe Tabelle) ist notwendig, damit das Auftaugut bis ins Innerste auftauen kann.
- Einmal aufgetaute Lebensmittel nicht wieder einfrieren.
- Eingefrorene Fertiggerichte wie auf der Verpackung angegeben auftauen.
Einkochen
Für das Einkochen sollte das Programm Garen P gewählt werden.
| P Garen | ||
| Einkochgut Tempera - tur in °C | Zeit in Minuten** | |
| Obst | ||
| Äpfel 90* 50 | ||
| Apfelmus 90* 65 | ||
| Johannisbee - ren | 80* 50 | |
| Stachelbee- ren | 80* 55 | |
| Steinobst 85* 55 | ||
| Gemüse | ||
| Bohnen 100 120 | ||
| Gurken 90* 55 | ||
* Diese Temperatur entspricht nicht der Vorschlagstemperatur.
** Die angegebenen Zeiten beziehen sich auf 1,0 l-Gläser. Bei 0,5 l-Gläsern verringert sich die Zeit um 15 Minuten, bei 0,25 l-Gläsern um 20 Minuten.
So gehen Sie vor:
■ Schieben Sie die Kondensatschale in die unterste Einschubebene ein und legen Sie darauf den Rost.
■ Platzieren Sie maximal 4 vorbereitete (gleich große) Gläser auf dem Rost so, dass sie sich nicht gegenseitig berühren. So kann der heiße Dampf ungehindert die Gläser umströmen.
■ Stellen Sie das Programm Garen P ein.
■ Ändern Sie ggf. die Vorschlagstem - peratur (siehe Tabelle).
■Stellen Sie die Zeit (siehe Tabelle) ein.
■Nutzen Sie die Nachwärme, indem Sie die Gläser erst 30 Minuten nach dem Ausschalten aus dem Garraum entnehmen.
■Lassen Sie dann die Gläser mit einem Tuch bedeckt ca. 24 Stunden langsam abkühlen.
Menügaren
Es ist besonders energiesparend und praktisch, wenn Sie Ihr Gerät so ausnutzen, dass darin ganze Menüs gleichzeitig garen.
So gehen Sie vor:
■ Schieben Sie mehrere Garbehälter in die Einschubebenen oder stellen Sie die verschiedenen Gargefäße nebeneinander auf den eingeschobenen Rost.
Weil verschiedene Speisen in der Regel unterschiedlich lang garen, müssen sie zu verschiedenen Zeitpunkten ins Gerät eingebracht werden. Unsere Versuchsküche empfiehlt folgendes Vorgehen, gezeigt an einem Beispiel:
Reis 20 Minuten Rotbarschfilet 6 Minuten Brokkoli 4 Minuten
■ Geben Sie zunächst die Speise mit der längsten Garzeit (Reis) in den Garraum.
■ Stellen Sie das Programm Garen ein und dann die Differenzzeit, also die Zeit bis zum Einbringen der nächsten Speise, hier 14 Minuten.
■ Wenn die 14 Minuten abgelaufen sind, geben Sie die zweite Speise (Rotbarschfilet) in das Gerät.
■ Stellen Sie erneut „ein und dann die Differenzzeit zur dritten Speise, hier 2 Minuten.
■Wenn die 2 Minuten abgelaufen sind, geben Sie die dritte Speise (Brokkoli) in das Gerät.
■Stellen Sie ein und die Garzeit der dritten Speise, hier 4 Minuten.
Nach Ablauf der Garzeit können Sie alle Speisen gleichzeitig entnehmen.
Blanchieren
Sie können in Ihrem Gerät auch Gemüse und Obst, das eingefroren werden soll, sehr gut blanchieren.
So gehen Sie vor:
■ Legen Sie das vorbereitete Gemüse/Obst in einen gelochten Garbehälter.
■ Stellen Sie das Programm Garen ein.
■ Stellen Sie eine Zeit von 1 Minute ein.
■Geben Sie das Gemüse/Obst nach dem Blanchieren zum schnellen Abkühlen in Eiswasser. Lassen Sie es danach gut abtropfen.
Jetzt können Sie das Gemüse/Obst einfrieren.
Desinfizieren von Babyflaschen
Sie können in Ihrem Gerät Babyflaschen (und anderes Geschirr) desinfizieren. Prüfen Sie jedoch zuvor anhand der Herstellerangaben, ob alle Bestandteile, auch der Sauger, Temperaturen bis 100 °C standhalten.
So gehen Sie vor:
■ Schieben Sie die Kondensatschale in die unterste Einschubebene ein und legen Sie darauf den Rost.
■Zerlegen Sie die Babyflaschen in ihre Bestandteile und platzieren Sie diese auf dem Rost so, dass sie sich nicht gegenseitig berühren. So kann der heiße Dampf ungehindert die einzelnen Teile umströmen.
■Stellen Sie das Programm Garen ein.
■Stellen Sie eine Zeit von 30 Minuten ein.
■ Trocknen Sie nach dem Desinfizieren die einzelnen Teile gründlich ab und verwenden Sie dazu ein frisches sauberes Tuch. Setzen Sie die Babyflaschen erst wieder zusammen, wenn sie vollständig trocken sind. Nur so lässt sich ein erneutes Verkeimen vermeiden.
Allgemeines
Reinigen und trocknen Sie das gesamte Gerät nach jedem Benutzen. Lassen Sie dazu das Gerät abkühlen.
Schließen Sie die Gerätetür erst nach vollständigem Austrocknen.
Verwenden Sie keinesfalls einen Dampfreiniger. Der Dampfdruck kann zu dauerhaften Beschädigungen von Oberflächen und Bauteilen führen, für die der Hersteller keinen Schadenersatz leistet.
Verwenden Sie niemals sand-, soda-/alkali-, säure- oder chloridhaltige Putzmittel, kein Backofenspray, keinen Geschirrspülmaschinen-Reiniger und weder Stahlwolle noch raue Schwämme oder harte Bürsten. Verwenden Sie auch keine Schwämme oder andere Reinigungshilfen, die noch Reste von Scheuermitteln enthalten. Dadurch werden die Oberflächen angegriffen.
Gerätefront und Gehäuse
Die Gerätefront einschließlich des Bedienfeldes sowie das Gehäuse (nicht bei Einbaugeräten) reinigen Sie bitte nur mit einem Schwammtuch, etwas Spülmittel und warmem Wasser. Reiben Sie die Oberflächen anschließend mit einem weichen Tuch trocken.
Bei Geräten mit Glasfront: Sie können auch ein spezielles Glas-Reinigungsmittel verwenden.
Bei Geräten mit Edelstahlfront und/oder Edelstahlgehäuse: Für die Edelstahloberflächen empfehlen wir spezielle Edelstahl-Reinigungs- und -Pflegemittel. Achten Sie darauf, die Mittel ausschließlich in Schliffrichtung (Rillenrichtung) anzuwenden. Sie können die Mittel bei Ihrem Kundendienst beziehen.
Kondensatschale, Rost, Garbehälter
Kondensatschale, Rost und Garbehälter nach jedem Benutzen spülen und trocknen.
Alle genannten Teile sind spülmaschinengeeignet.
Garraum
Den Garraum nach jedem Benutzen reinigen.
Die meisten Verschmutzungen lassen sich mühelos mit einem Schwammtuch, etwas Spülmittel und warmem Wasser entfernen.
Bei sehr kalkhaltigem Wasser kann sich ein weißer Belag an der Garraumwand bilden. Er lässt sich gut mit Essig auswischen.
Danach bitte den Garraum mit klarem Wasser nachwischen und trockenreiben.
Denken Sie beim Reinigen und Trocknen auch an Garraumdecke, Auffangrinnen, Türinnenseite und Einschubfach.
Achten Sie darauf, dass keine Spülmittellauge an die Türdichtung gelangt.
Aufnahmegitter
Es ist zweckmäßig, zur Reinigung des Garraums die seitlichen Aufnahmegitter herauszunehmen.
So gehen Sie vor:
■ Ziehen Sie den Befestigungsknopf heraus, dann können Sie das Gitter ganz leicht erst seitlich ①, dann hinten ② herausziehen.

Die Aufnahmegitter können in der Geschirrspülmaschine oder in Spülmittellauge gereinigt werden.
Beim Einsetzen umgekehrt vorgehen. Erst hinten einstecken, dann seitlich eindrücken.
Reinigung und Pflege
Wasserbehälter
Den Wasserbehälter nach jedem Be- nutzen entnehmen, leeren und trock- nen. Es ist zweckmäßig, dabei den Ein- satz herauszunehmen.
■ Lösen Sie den Einsatz, indem Sie die beiderseitigen Griffflächen gegeneinander drücken und nehmen Sie ihn dann heraus.

■ Fügen Sie den Einsatz erst nach vollständigem Trocknen beider Teile wie der in den Wasserbehälter ein. Das Einfügen geht am einfachsten, wenn Sie den Einsatz schräg einführen ① und dann die Seite mit der Öffnung absenken ②.

Leeren Sie den Wasserbehälter nach jedem Benutzen aus hygienischen Gründen und um Kondensatbildung im Gerät zu vermeiden.
Reinigen Sie den Wasserbehälter keinesfalls in der Spülmaschine!
Verwenden Sie keine tensidhaltigen Reinigungs- oder Spülmittel.
Verwenden Sie keine rauen Schwämme oder harte Bürsten.
Dichtungen
Türdichtung
Die Türdichtung nach jedem Benutzen reinigen und trocknen. Verwenden Sie nur ein Schwammtuch und warmes Wasser, kein Spülmittel.
Wenn die Türdichtung im Lauf der Zeit brüchig oder spröde geworden ist, sollte sie erneuert werden.
Verwenden Sie keine tensidhaltigen Reinigungs- oder Spülmittel.
Kupplungsdichtung
Wenn sich der Wasserbehälter im Laufe der Zeit nur mehr schwer bzw. unter Rucken einschieben und entnehmen lässt, sollte das Dichtungsgummi gefettet werden. Reiben Sie es mit einer geringen Menge des mitgelieferten Sili-konfettes (siehe Kapitel "Mitgeliefertes Zubehör") innen ein. Belassen Sie dabei die Dichtung an Ort und Stelle.
Beim Umgang mit dem Silikonfett beachten Sie bitte folgende Vorsichtsmaßnahmen:
– Silikonfett von der Haut durch Abwischen oder Abspülen entfernen.
– Gelangt das Fett in die Augen, diese mit reichlich klarem Wasser spülen.
- Bei Verschlucken einen Arzt aufsuchen.
Wenn die Kupplungsdichtung im Lauf der Zeit brüchig oder spröde geworden ist oder wenn sich am Boden des Einschubfachs für den Wasserbehälter ungewöhnlich viel Wasser ansammelt, sollte die Dichtung erneuert werden.
Verwenden Sie zum Einfetten ausschließlich das mitgelieferte Silikonfett und keinesfalls Margarine, Öl oder ein anderes haushaltsübliches Fett, da die Dichtung sonst aufquellen kann.
Entkalken
Verwenden Sie zum Entkalken handelsübliche Zitronensäure-Entkalkungsmittel. Beachten Sie die auf der Verpackung des Entkalkungsmittels angegebenen Sicherheitshinweise. Verwenden Sie keinesfalls Essig oder essighaltige Mittel. Diese führen zur Korrosion des Gerätes.
Das Gerät macht Sie nach einer bestimmten Betriebsdauer darauf aufmerksam, dass der Wasserbehälter entkalkt werden muss. Beim Einschalten erscheinen in der Anzeige das Entkalkungssymbol S und die Zahl 5.

text_image
s U 5Die angezeigte Zahl besagt, dass Sie noch 5 Garvorgänge starten können, bevor das Gerät gesperrt wird. Wenn Sie nicht gleich entkalken, wird beim nächsten Einschalten eine 4 angezeigt usw.
Zum Schluss wird das Gerät gesperrt. In der Anzeige erscheint das Symbol S und Sie müssen entkalken.
So gehen Sie vor:
■ Stellen Sie im Wasserbehälter 1 | Entkalkungslösung her. Verwenden Sie dazu kaltes Wasser und eine entsprechende Menge eines handelsüblichen Zitronensäure-Entkalkungsmittels.
■ Schieben Sie den Wasserbehälter bis zum Anschlag in das Gerät.
■ Stellen Sie mit der Taste ▲Entkalken Sein.

text_image
0:00 → S■Drücken Sie die Taste +.
In der Anzeige erscheint eine Zeitangabe von 22 Minuten.

text_image
0:22 → S■ Drücken Sie die Taste ▲.
Das Symbol ↩ierlischt.
Damit startet der Entkalkungsvorgang und Sie können die zurücklaufende Zeit mitverfolgen. Der Entkalkungsvorgang kann nur in der ersten Minute durch Ausschalten abgebrochen werden, da-nach nicht mehr.
Achten Sie darauf, das Gerät keinesfalls vor Ablauf der Zeit auszuschalten. Sie müssten sonst von vorn beginnen.
Bei einer Restzeit von 10 Minuten ertönt ein Signal und das Symbol ✉ blinkt.
■ Entnehmen und entleeren Sie den Wasserbehälter. Nehmen Sie den Einsatz heraus.
■ Spülen Sie Wasserbehälter und Einsatz gründlich aus.
■ Setzen Sie den Einsatz wieder ein, füllen Sie den Wasserbehälter mit 1 l Wasser und schieben Sie ihn bis zum Anschlag in das Gerät.
■ Setzen Sie den Vorgang fort, indem Sie die Taste ▲ drücken.
Nach dem Entkalken:
Wenn der Entkalkungsvorgang abschlossen ist, ertönt ein akustisches Signal.
■ Öffnen Sie die Tür.
■ Entnehmen und entleeren Sie den Wasserbehälter.
Jetzt können Sie wie gewohnt fortfahren.
Sie können die in der Tabelle angegebenen Programmierungen Ihres Gerätes ändern.
| Programmierung Status* Einstellung | ||
| P 1 Wasserhärte S 01 weich | S 02 mittelS 03 hartS 0 | 4 sehr hart |
| P 2 Übernahmezeit(Dauer bis zum Wechsel der Anzeige nach einer Eingabe) | S10 bis S40 Je höher die Zahl,desto länger die Übernahmezeit | |
| P 3 Demonstrationsmodus S 0 | 0S 01 ein (das | ausGerät heiztnicht) |
| P 4 Lautstärke des Signaltons | S00 bis S10 | Je höher die Zahl,desto lauter der Sig-nalton |
* Der werkseitig eingestellte Status ist jeweils fett gedruckt.
So gehen Sie vor:
■ Schalten Sie das Gerät ein.
■ Drücken Sie die Taste ▲so oft, bis

text_image
P 0 Pfolgende Anzeige erscheint:
■ Drücken Sie die Taste + so oft, bis die gewünschte Programmierung erscheint (1 für P1, 2 für P2 usw.).
■ Drücken Sie die Taste ▲.

text_image
s U 01 PDie Anzeige wechselt, z. B. auf:
■ Drücken Sie + oder - so oft, bis der gewünschte Status erscheint.
■ Gehen Sie durch wiederholtes Drücken von ▲zurück.
Reparaturen an Elektrogeräten dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
Was ist zu tun, wenn ...
... auch nach dem Ausschalten noch ein Gebläsegeräusch zu hören ist?
Das Gerät ist mit einem Gebläse ausgestattet, das die Wrasen vom Garraum nach außen leitet.
Das Gebläse läuft auch noch einige Zeit nach dem Ausschalten des Gerätes weiter.
... das Gerät sich nicht einschalten lässt?
Prüfen Sie, ob die Sicherung der Hausinstallation ausgelöst hat.
Wenn dies nicht der Fall ist, trennen Sie für ca. 1 Minute das Gerät vom Elektronetz. Dazu
- den Schalter der betreffenden Sicherung ausschalten bzw. die Schmelzsicherung ganz herausdrehen oder
- den FI-Schutzschalter (Fehlerstromschutzschalter) ausschalten.
Falls Sie nach dem Wiedereinschalten/Wiedereindrehen der Sicherung bzw. des FI-Schutzschalters das Gerät noch immer nicht in Betrieb nehmen können, fordern Sie eine Elektrofachkraft oder den Kundendienst an.
... beim Einschalten des Gerätes nur 0- -, und das Symbol o-erschei- nen?
Die Verriegelung ist aktiviert. Deaktivieren Sie sie wie im Kapitel "Verriegelung" beschrieben.
... das Gerät nicht heizt?
Prüfen Sie, ob
– Sie versehentlich den Demonstrationsmodus eingestellt haben (siehe Kapitel "Programmierung").
... sich der Wasserbehälter nur schwer bzw. unter Rucken bis zum Anschlag in das Gerät einschieben oder entnehmen lässt?
Fetten Sie die Kupplungsdichtung am Wasserbehälters leicht mit Silikonfett ein, wie im Kapitel "Dichtungen" beschrieben.
... in der Anzeige F20 erscheint?
Das Gerät heizt nicht.
Prüfen Sie, ob der Wasserbehälter bis zum Anschlag in das Gerät eingeschoben ist.
Schalten Sie das Gerät aus und wieder ein. Tritt der Fehler mehrmals auf, schalten Sie das Gerät aus und rufen Sie den Kundendienst.
... die Aufheizphase ungewöhnlich lange dauert?
Prüfen Sie den Boden des Wasserbehälters.
Hat sich ungewöhnlich viel Kalk abgesetzt, prüfen Sie bitte den eingestellten Härtebereich. Stellen Sie ggf. den für Ihr Leitungswasser zutreffenden Härtebereich ein (siehe Kapitel "Einstellung der Wasserhärte") und entkalken Sie das Gerät wie im Kapitel "Entkalken" beschrieben.
War der Härtebereich richtig richtig eingestellt oder tritt das Problem erneut auf, rufen Sie den Kundendienst
... während des Betriebes ungewöhnlich viel Dampf oder Dampf an anderen Stellen als gewohnt austritt?
Prüfen Sie, ob
– die Tür richtig geschlossen ist.
- die Türdichtung korrekt sitzt. Drücken Sie sie ggf. wieder so an, dass sie überall gleichmäßig eingepasst ist.
- die Türdichtung Beschädigungen aufweist, z. B. Risse. Dann muss sie ausgetauscht werden.
Ist daraufhin das Problem nicht beseitigt, rufen Sie den Kundendienst.
... sich das Display nach Berührung des Gerätes ausschaltet?
Sie waren bei Berührung des Gerätes elektrostatisch aufgeladen und haben sich über das Gerät "entladen".
Schalten Sie das Gerät aus und wieder ein. Tritt der Fehler mehrmals auf, schalten Sie das Gerät aus und rufen Sie den Kundendienst.
... in der Anzeige das Symbol 📁er - scheint und eventuell ein Signalton ertönt?
Prüfen Sie, ob
– der Wasserbehälter bis zum Anschlag in das Gerät eingeschoben ist.
- sich genügend Wasser im Wasserbehälter befindet. Das Wasser muss zwischen den beiden Markierungen stehen.
... beim Einschalten in der Anzeige das Symbol Sund eine Zahl zwischen 1 und 5 erscheinen?
Das Gerät muss entkalkt werden. Gehen Sie vor wie im Kapitel "Entkalken" beschrieben.
... in der Anzeige F05 oder F06 erscheint?
Der Temperaturfühler ist defekt.
- Schalten Sie das Gerät aus und rufen Sie den Kundendienst.
Elektroanschluss
Es wird empfohlen, das Gerät über eine Steckdose an das Elektronetz anzu- schließen. Dadurch wird der Kunden- dienst erleichtert. Achten Sie darauf, dass die Steckdose im eingebauten Zu- stand des Gerätes zugänglich ist.
Erfolgt der Anschluss nicht über eine Steckdose, beauftragen Sie bitte eine Elektrofachkraft, die die landesüblichen Vorschriften und die Zusatzvorschriften der örtlichen Elektroversorgungsunternehmen genau kennt und sorgfältig beachtet.
Ist die Steckdose nicht mehr zugänglich oder ist ein Festanschluss vorgesehen, muss installationsseitig eine Trennvorrichtung für jeden Pol vorhanden sein. Als Trennvorrichtung gelten Schalter mit einer Kontaktöffnung von mindestens 3 mm. Dazu gehören LS-Schalter, Sicherungen und Schütze.
Die Netzanschlussleitung darf nur von dem Gerätehersteller, einem von ihm autorisierten Kundendienst oder einer Elektrofachkraft ausgewechselt werden. Dabei ist der Leitungstyp H 05 RR-F (gummiisoliert) oder H 05 VV-F (PVC-isoliert) zu verwenden.
Die erforderlichen Anschlussdaten finden Sie auf dem Typenschild. Diese Angaben müssen mit denen des Netzes übereinstimmen.
Technische Daten
Gesamtleistung:
siehe Typenschild
Anschluss und Absicherung:
Strangspannung AC 230 V / 50 Hz Überstromschutzschalter ≥10 A Auslösecharakteristik Typ B oder C
Fehlerstromschutzschalter:
Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der VDE bzw. ÖVE, dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA vorzuschalten. Bei einer Absicherung ≤100 mA kann es nach längerer Nichtinbetriebnahme zum Auslösen des FI-Schutzschalters kommen.
Kundendienst
Das beigefügte Adressenverzeichnis enthält die Anschriften des Kundendienstes.
Der Kundendienst benötigt Typ und Nummer Ihres Gerätes. Beide Angaben finden Sie auf dem beiliegenden Typenschild.
Typenschild
Kleben Sie hier das beiliegende Typenschild ein. Achten Sie darauf, dass die Typenbezeichnung mit den Angaben auf der Titelseite dieser Gebrauchsanweisung übereinstimmt.
M.-Nr. 08 505 550 / 02 - 3704
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gut und schön