743-221-01 - Nähmaschine Beisler - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG 743-221-01 Beisler
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Copyright © Dürkopp Adler AG - 2013
1 Über diese Betriebsanleitung .... 3
1.1 Geltungsbereich der Betriebsanleitung.... 3
1.2 Für wen ist die Betriebsanleitung?...... 3
1.3 Darstellungskonventionen – Symbole und Zeichen.... 3
1.4 Weitere Unterlagen.... 4
1.5 Haftung 4
1.5.1 Transport 5
1.5.2 Bestimmungsgemäße Verwendung.... 5
2 Leistungsbeschreibung 7
2.1 Leistungsmerkmale....7
2.2 Konformitätserklärung.... 8
2.3 Zusatzausstattungen 8
2.4 Technische Daten.... 10
3 Sicherheitshinweise 11
3.1 Grundlegende Sicherheitshinweise 11
3.2 Signalwörter und Symbole in Warnhinweisen 12
4 Gerätebeschreibung 743-221-01 15
4.1 Nähanlage 743-221-01.... 15
4.2 Softwarebeschreibung.... 16
5 Bedienen der Nähanlage.... 17
5.1 Einschalten - Ausschalten 17
5.2 Nadelfaden einfädeln.... 18
5.3 Nadelfadenspannung einstellen 19
5.4 Fadenwächter für den Nadelfaden 20
5.5 Fadenregulator einstellen 21
5.6 Greiferfaden aufspulen 22
5.7 Spule wechseln.... 24
5.7.1 Zähler des Greiferfadenvorrates.... 25
5.8 Restfadenwächter.... 25
5.9 Greiferfadenspannung einstellen.... 27
5.10 Nadel wechseln 2
5.11 Formsatz wechseln.... 29
5.12 Arbeitsbereich, Winkel und Länge...... 30
5.13 Einschubtiefe des Faltisches einstellen.... 32
5.14 Einstellen der Steuerung 3
5.15 Nähen 3
5.16 Wartung der Nähanlage.... 3
5.16.1 Maschinenoberteil hochschwenken.... 37
5.16.2 Reinigung.... 38
5.16.3 Ölschmierung.... 39
6 Aufstellanleitung.... 43
6.1 Lieferumfang.... 43
6.2 Aufstellen der Nähanlage 44
6.2.1 Transport 44
6.2.2 Transportsicherungen entfernen 45
6.2.3 Arbeitshöhe einstellen 45
6.3 Zum Versand entfernte Maschinenteile befestigen 46
6.3.1 Garnständer 46
6.3.2 Haltevorrichtung für Formsatz 47
6.4 Pneumatischer Anschluss 48
6.4.1 Ölschmierung.... 49
6.5 Inbetriebnahme.... 51
6.6 Installation der Maschinensoftware 52
6.6.1 Allgemeines 52
6.6.2 Laden des Programms 53
6.6.3 Dongle-Update per Internet 54
6.7 Kundendienst.... 54
1 Über diese Betriebsanleitung
Diese Betriebsanleitung der Nähanlage 743-221-01 wurde mit größter Sorgfalt erstellt. Sie enthält Informationen und Hinweise, um einen sicheren und langjährigen Betrieb zu ermöglichen.
Sollten Sie Unstimmigkeiten feststellen oder Verbesserungswünsche haben, bitten wir um Ihre Rückmeldung, 📄 Kapitel 5.8.
Betrachten Sie die Betriebsanleitung als Teil des Produkts und bewahren Sie diese gut erreichbar auf. Lesen Sie die Betriebsanleitung vor dem ersten Gebrauch vollständig. Geben Sie das Produkt nur zusammen mit der Betriebsanleitung an Dritte weiter.
1.1 Geltungsbereich der Betriebsanleitung
Diese Betriebsanleitung beschreibt das Aufstellen und die bestimmungs-gemäße Verwendung der Nähanlage 743-221-01.
1.2 Für wen ist die Betriebsanleitung?
Die Betriebsanleitung richtet sich an:
- Bedienpersonal: Die Personengruppe ist an der Maschine eingewiesen und hat Zugriff auf die Betriebsanleitung. Speziell 📄 Kapitel 5 Bedienungsanleitung ist für diese Personengruppe wichtig.
- Fachpersonal: Die Personengruppe besitzt eine entsprechende fachliche Ausbildung, die sie zur Wartung der Nähanlage oder zur Behebung von Fehlern befähigt. Speziell Kapitel 6 Aufstellanleitung ist für das Fachpersonal wichtig.
Eine Serviceanleitung wird gesondert ausgeliefert.
Beachten Sie in Bezug auf die Mindestqualifikationen und weitere Voraussetzungen des Personals auch Kapitel 3 Sicherheitshinweise.
1.3 Darstellungskonventionen – Symbole und Zeichen
Zum einfachen und schnellen Verständnis werden unterschiedliche Informationen in dieser Betriebsanleitung durch folgende Zeichen dargestellt oder hervorgehoben:
| Symbol/Zeichen Bedeutung | |
| • | Aufzählungen sind mit einem Punkt versehen. |
| 1.2. | Handlungsanweisungen sind nummeriert und müssen in der angegebenen Reihenfolge durchgeführt werden. |
| [XSTH] | Verweise zu weiterführenden Informationen in dieser Betriebsanleitung bzw. anderen Dokumenten sind mit diesem Symbol gekennzeichnet. |
Sicherheit Wichtige Warnhinweise für die Benutzer der Maschine werden speziell gekennzeichnet. Da die Sicherheit einen besonderen Stellenwert einnimmt, werden Gefahrensymbole, Gefahrenstufen und deren Signalwörter im 📄 Kapitel 3 Sicherheitshinweise gesondert beschrieben.
Ortsangaben Wenn aus einer Abbildung keine andere klare Ortsbestimmung hervorgeht, sind Ortsangaben durch die Begriffe „rechts“ oder „links“ stets vom Standpunkt des Bedieners aus zu sehen.
1.4 Weitere Unterlagen
Das Gerät enthält eingebaute Komponenten anderer Hersteller. Für diese Zukaufteile haben die jeweiligen Hersteller eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt und die Übereinstimmung der Konstruktion mit den geltenden europäischen und nationalen Vorschriften erklärt. Die bestimmungsgemäße Verwendung der eingebauten Komponenten ist in den jeweiligen Anleitungen der Hersteller beschrieben.
1.5 Haftung
Alle Angaben und Hinweise in dieser Betriebsanleitung wurden unter Berücksichtigung des Stands der Technik und der geltenden Normen und Vorschriften zusammengestellt.
Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Schäden aufgrund von:
• Bruch- und Transportschäden
- Nichtbeachtung der Betriebsanleitung
- Nicht bestimmungsgemäßer Verwendung
- Nicht autorisierten Veränderungen an der Maschine
- Einsatz von nicht ausgebildetem Personal
- Verwendung von nicht freigegebenen Ersatzteilen
1.5.1 Transport
Dürkopp Adler haftet nicht für Bruch- und Transportschäden. Kontrollieren Sie die Lieferung direkt nach dem Erhalt. Reklamieren Sie Schäden beim letzten Transportführer. Dies gilt auch, wenn die Verpackung nicht beschädigt ist.
Lassen Sie Maschinen, Geräte und Verpackungsmaterial in dem Zustand, in dem sie waren, als der Schaden festgestellt wurde. So sichern Sie Ihre Ansprüche gegenüber dem Transportunternehmen.
Melden Sie alle anderen Beanstandungen unverzüglich nach dem Erhalt der Lieferung bei Dürkopp Adler.
1.5.2 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Beisler 743-221-01 ist für das Nähen von leichtem bis mittelschwerem Nähgut bestimmt.
Die Maschine ist nur zur Verarbeitung von trockenem Nähgut bestimmt. Das Material darf keine harten Gegenstände beinhalten.
Die Naht wird im Allgemeinen mit Nähgarnen aus textilen Fasern der Dimensionen bis 40/NeB (Baumwollfäden), 65/2 Nm (Synthetikfäden) bzw. 65/2 Nm (Umspinnzwirne) erstellt. Wer andere Fäden einsetzt, muss vorher die davon ausgehenden Gefahren abschätzen und ggf. Sicherungsmaßnahmen ergreifen.
Die Nähmaschine ist für den industriellen Gebrauch bestimmt.
Die Maschine darf nur in trockenen und gepflegten Räumen aufgestellt und betrieben werden. Wird die Maschine in Räumen betrieben, die nicht trocken und gepflegt sind, können weitere Maßnahmen erforderlich sein, die nach EN 60204-31:1999 zu vereinbaren sind.
Nur autorisierte/geschulte Personen dürfen an der Maschine arbeiten.
Für Schäden bei nicht bestimmungsgemäßer Verwendung übernimmt der Hersteller keine Haftung.
WARNUNG

Gefahr durch Strom, Quetschung und spitze Gegenstände!
Nicht bestimmungsgemäße Verwendung kann zu Verletzungen führen.
Beachten Sie alle Anweisungen der Anleitung.
ACHTUNG
Nicht bestimmungsgemäße Verwendung kann zu Sachschäden führen.
Beachten Sie alle Anweisungen der Anleitung.
2 Leistungsbeschreibung
Die Beisler 743-221-01 ist eine Nähanlage zum Nähen von einspitzigen Abnähern und Bundfalten in gerader oder gebogener Form in Hosen, Röcken und dergleichen.
Die Nähanlage ist ausgestattet mit einer Doppelsteppstich-Nähmaschine Klasse 935-271-710 mit Horizontalgroßraumgreifer, Nadelfadenwächter und Restfadenwächter für den Greiferfaden.
2.1 Leistungsmerkmale
- Nahtlängensteuerung wahlweise durch Lichtschranke oder durch Programmieren
- Nahtsicherung wahlweise am Nahtanfang und Nahtende durch Stichverdichtung oder Riegel im Nähgut und Fadenkette
- Fadenabschneidsystem: Gesteuerte Kettenschere
- Hohe Nähleistung und kurze Zykluszeiten durch DAC classic in Verbindung mit Schrittmotor und Zusatzsteuerung für den Nähguttransport
• vollüberlappte Arbeitsweise - kompakte, höhenverstellbare Nähanlage mit Transporträdern, für stehende und sitzende Bedienung
- Anlege- und Faltstation sowie die Nähstation sind zu einer Einheit zusammengefasst - sie ist hochschwenkbar, so dass Wartungs- und Justagearbeiten einfach ausgeführt werden können
• elektronisches Fadenwächtersystem - ausgelegt zur Verarbeitung gesponnener und monofiler Nähfäden
- eingebaute Justierscheibe mit Positionsmarkierungen auf dem Handrad für schnelles und genaues Überprüfen der Maschineneinstellungen
- ein der Nahtform entsprechender Formsatz hält und führt das Nähgut
- der Formsatz ist schnell auswechselbar, bei Bestellung einer Nähanlage müssen wahlweise ein oder mehrere Formsätze angegeben werden
- die Abnähertiefe ist abhängig von der Abnäherlänge, dem Formsatz und der Stellung des Faltisches, durch Verstellen des Faltisches zwischen 0 und 10^ kann die Abnähertiefe verändert werden
2.2 Konformitätserklärung
Die Maschine entspricht den europäischen Vorschriften, die in der Konformitäts- bzw. Einbau-Erklärung angegeben sind.

2.3 Zusatzausstattungen
Durch ein flexibles System von Zusatzausstattungen kann die Nähanlage dem jeweiligen Anwendungsfall entsprechend optimal und kostengünstig ausgestattet werden.
● = Grundausstattung
◆ = erforderliche Ausstattung, wahlweise
O = Zusatzausstattung
| Bestell-Nr. Grundaustattung | Unterklasse 743-221-01 | |
| 1970 991221 Nähnlage 743-221-01 | ● | |
| 0791 743506 Beipack | ● | |
| Erforderliche Ausstattung, wahlweise je 1 Formsatz und Falttisch ist erforderlich | ||
| 0793 078001 oder 0793 078002 oder 0793 078034 oder 079 078091 | Formsatz, gerade Abnäher oder Formsatz, gebogene Abnäher oder Formsatz, Bundfalten oder Formsatz, Abnäher oder Bundfalten Kundenwunsch, Sonderanfertigungen | ◆ |
| 0792 038504 oder 0792 038506 oder 0783 080000 | Falttisch für Abnäher oder Falttisch für Bundfalten oder Vakuumtisch für Abnäher | ◆ |
| Ablagen | ||
| 0794 013631 Arbeitsmethode Teileaufnahme von vorn Bündelklemme, Auflagetisch u. Ausstreifer. | ○ | |
| 0794 013731 Arbeitsmethode Teileaufnahme von linksBündelklemme, Auflagetisch u. Ausstreifer | ○ | |
| 0794 013333 Blasrohr von oben und von rechts | ○ | |
| 0794 013444 Auflagetisch bei Verwendung hauseigenerBündelklemmwagen | ○ | |
| 0797 003031 Pneumatik Anschluss Paket | ○ | |
2.4 Technische Daten
| Technische Daten 743-221-01 | |
| Nähstichtyp 301/Doppelsteppstich | |
| Anzahl Nadeln 1 | |
| Nadelsystem 134 serv 7 | |
| Nadelstärke [Nm] 90 | |
| Stichzahl maximal (programmierbar) [min ^-1 ] | 4800 |
| Stichzahl bei Auslieferung [min ^-1 ] | 4500 |
| Stichlänge (programmierbar) [mm] 0,5-3 | |
| Stichlänge bei Auslieferung [mm] 2,1 | |
| Stichanzahl der Stichverdichtung [n](programmierbar) | 1-10 |
| Stichanzahl der Riegelstiche [n](programmierbar) | 0-5 |
| maximale Nählänge [mm] 150 | |
| maximaler Nahtversatz [mm] +/- 13 | |
| Betriebsdruck [bar] 6 | |
| Luftverbrauch pro Arbeitsspiel (7 sek.) ca. [NL]mit Blasimpuls | 212 |
| Tischhöhe (stufenlos einstellbar) [mm]- min- max | 8501250 |
| Länge, Breite, Höhe [mm] 2300, 1200, 1350 | |
| Gewicht [kg] ca. 130 | |
| Nennspannung [V] 1 x 190-240 | |
| Frequenz [Hz] | 50/60 |
3 Sicherheitshinweise
Dieses Kapitel enthält grundlegende Hinweise zu Ihrer Sicherheit. Lesen Sie die Hinweise sorgfältig, bevor Sie die Maschine aufstellen oder bedienen. Befolgen Sie unbedingt die Angaben in den Sicherheitshinweisen. Nichtbeachtung kann zu schweren Verletzungen und Sachschäden führen.

3.1 Grundlegende Sicherheitshinweise
Die Maschine darf nur so verwendet werden, wie diese Betriebsanleitung es beschreibt.
Die Betriebsanleitung muss ständig am Einsatzort der Maschine verfügbar sein.
Arbeiten an unter Spannung stehenden Teilen und Einrichtungen sind verboten. Ausnahmen regeln die Vorschriften DIN VDE 0105.
Bei folgenden Arbeiten muss die Maschine am Hauptschalter oder durch Ziehen des Netzsteckers stromlos geschaltet werden:
- Austausch der Nadel oder anderer Nähwerkzeuge
• Verlassen des Arbeitsplatzes - Durchführen von Wartungsarbeiten und Reparaturen
Falsche oder fehlerhafte Ersatzteile können die Sicherheit beeinträchtigen und die Maschine beschädigen. Verwenden Sie deshalb nur Original-Ersatzteile des Herstellers.
Transport Beim Transport der Maschine einen Hubwagen oder Stapler benutzen. Maschine maximal 20 mm anheben und gegen Verrutschen sichern.
Aufstellung Das Anschlusskabel muss einen landesspezifisch zugelassenen Netzstecker haben. Nur qualifiziertes Fachpersonal darf den Netzstecker am Anschlusskabel anbringen.
Pflichten Beachten Sie die landesspezifischen Sicherheits- und Unfallverhütungs- des Betreibers vorschriften und die gesetzlichen Regelungen zum Arbeits- und Umwelts- schutz.
Alle Warnhinweise und Sicherheitszeichen an der Maschine müssen immer in lesbarem Zustand sein und dürfen nicht entfernt werden. Fehlende oder beschädigte Schilder müssen sofort erneuert werden.
Anforderungen an das Personal
Die Maschine darf nur von qualifiziertem Fachpersonal aufgestellt werden.
Wartungsarbeiten und Reparaturen dürfen nur von qualifiziertem Fachpersonal vorgenommen werden.
Arbeiten an elektrischen Ausrüstungen dürfen nur von qualifiziertem Fachpersonal vorgenommen werden.
Nur autorisierte Personen dürfen an der Maschine arbeiten. Jeder, der an der Maschine arbeitet, muss vorher die Betriebsanleitung gelesen haben.
Betrieb Überprüfen Sie die Maschine während des Gebrauchs auf äußerlich erkennbare Schäden. Unterbrechen Sie die Arbeit, wenn Sie Veränderungen an der Maschine bemerken. Melden Sie alle Veränderungen dem verantwortlichen Vorgesetzten. Eine beschädigte Maschine darf nicht weiter verwendet werden.
Sicherheits- einrichtungen
Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht entfernt oder außer Betrieb gesetzt werden. Wenn dies für eine Reparatur unumgänglich ist, müssen die Sicherheitseinrichtungen sofort danach wieder angebracht und in Betrieb genommen werden.
3.2 Signalwörter und Symbole in Warnhinweisen
Warnhinweise im Text sind durch farbige Balken abgegrenzt. Die Farbgebung orientiert sich an der Schwere der Gefahr. Signalwörter nennen die Schwere der Gefahr:
Signalwörter Signalwörter und die Gefährdung, die sie beschreiben:
| Signalwort Gefährdung | |
| GEFAHR Tod oder schwere Verletzung tritt ein. | |
| WARNUNG Tod oder schwere Verletzung kann eintreten. | |
| VORSICHT Mittelschwere oder leichte Verletzung kann eintreten. | |
| ACHTUNG Sachschaden kann eintreten. |
Symbole Bei Gefahren für Personen zeigen diese Symbole die Art der Gefahr an:
| Symbol Art der Gefahr | |
![]() | Allgemeine Gefahr |
![]() | Gefahr durch Stromschlag |
![]() | Gefahr durch spitze Gegenstände |
![]() | Gefahr durch Quetschung |
Beispiele Beispiele für die Gestaltung der Warnhinweise im Text:
GEFAHR

Art und Quelle der Gefahr
Folgen bei Nichtbeachtung
Maßnahmen zur Abwehr der Gefahr
So sieht ein Warnhinweis aus, dessen Nichtbeachtung zu Tod oder schwerer Verletzung führt.
WARNUNG

Art und Quelle der Gefahr
Folgen bei Nichtbeachtung
Maßnahmen zur Abwehr der Gefahr
So sieht ein Warnhinweis aus, dessen Nichtbeachtung zu Tod oder schwerer Verletzung führen kann.
VORSICHT

Art und Quelle der Gefahr
Folgen bei Nichtbeachtung
Maßnahmen zur Abwehr der Gefahr
So sieht ein Warnhinweis aus, dessen Nichtbeachtung zu mittelschwerer oder leichter Verletzung führen kann.
VORSICHT

Art und Quelle der Gefahr
Maßnahmen zur Abwehr der Gefahr
So sieht ein Warnhinweis aus, dessen Nichtbeachtung zu Umweltschäden führen kann.
ACHTUNG
Art und Quelle der Gefahr
Maßnahmen zur Abwehr der Gefahr
So sieht ein Warnhinweis aus, dessen Nichtbeachtung zu Sachschäden führen kann.
4 Gerätebeschreibung 743-221-01
Die Beisler 743-221-01 ist eine Nähanlage zum Nähen von einspitzigen Abnähern und Bundfalten in gerader oder gebogener Form in Hosen, Röcken und dergleichen.
Die korrekte Funktionsweise setzt sich aus verschiedenen Ablaufschritten zusammen und setzt eine genaue Kenntnis aller Bedienelemente voraus.
4.1 Nähanlage 743-221-01
Die untenstehende Abbildung zeigt die Nähanlage 743-221-01.
Abb. 1: Gesamtübersicht der 743-221-01

4.2 Softwarebeschreibung
An dieser Stelle wird nur eine kurze Übersicht über das Bedienfeld mit seinen Tasten und den zugehörigen Funktionen gegeben.
Die Einstellungen in der Steuerung erfolgen über das Bedienfeld OP3000. Einige wichtige Navigationsmöglichkeiten werden hier in einer Übersicht dargestellt:
| Taste/Tastengruppe Funktion | |
| 1 bis 6 An- oder Abwahl | der im Display darüber angezeigten Funktionen. |
| Pfeiltasten (◀,▶) Navigation durch das Hauptmenü | |
| Pfeiltasten (▼,▲) Werte/Parameter verringern oder erhöhen | |
| OK kurzer Druck bestätigt eine Wahl,langer Druck setzt z. B. den Stückzähler oder den Greiferfaden-Zähler zurück | |
| ESC keine Funktion im | Hauptmenü, im Untermenü relevant |
5 Bedienen der Nähanlage
Die Beisler 743-221-01 ist eine Nähanlage zum Nähen von einspitzigen Abnähern und Bundfalten in gerader oder gebogener Form in Hosen, Röcken und dergleichen.
Die korrekte Funktionsweise setzt sich aus verschiedenen Ablaufschritten zusammen und setzt eine genaue Kenntnis aller Bedienelemente voraus
5.1 Einschalten - Ausschalten
ACHTUNG

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Nicht in den Bereich bewegter Maschinenteile greifen.
Abb. 3: Ein- und Ausschalten der Maschine

text_image
DURKOPP ADLER POWER MESSAGE ①(1) - Hauptschalter
Einschalten 1. Hauptschalter (1) einschalten.
Die Steuerung wird initialisiert.
Die Nähanlage verlangt eine Referenzfahrt.
- Taste OK drücken.
Die Referenzfahrt wird durchgeführt.
Die Nähanlage ist betriebsbereit.
Ausschalten Hauptschalter (1) ausschalten.
Die Nähanlage wird von der Spannungsversorgung getrennt. Sie ist nicht mehr betriebsbereit.
5.2 Nadelfaden einfädeln
ACHTUNG

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten.
Nadelfaden nur bei ausgeschalteter Nähanlage einfädeln.
Abb. 4: Nadelfaden einfädeln

Nadelfaden wie aus der Abbildung ersichtlich einfädeln.
5.3 Nadelfadenspannung einstellen
Abb. 5: Nadelfadenspannung einstellen

Die Hauptspannung (1) soll die für Nähgut und Nähfaden angemessene Nadelfadenspannung ergeben.
• Rändelmutter entsprechend verdrehen.
Rändelmutter im Uhrzeigersinn drehen = Spannung erhöhen Rändelmutter gegen den Uhrzeigersinn drehen = Spannung verringern
5.4 Fadenwächter für den Nadelfaden
ACHTUNG

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Vor dem Einfädeln des Nadelfadens Hauptschalter ausschalten. Erneutes Starten ist nur nach Aus- und Wiedereinschalten des Hauptschalters möglich.
Abb. 6: Fadenwächter Nadelfaden

Bei einem Riss des Nadelfadens erscheint dazu im Display eine Meldung und die Maschine stoppt.
- Maschine am Hauptschalter ausschalten.
- Begonnenes Nähteil entnehmen.
- Faden wieder einfädeln, Kapitel 5.2.
- Maschine am Hauptschalter einschalten.
- Neuen Nähvorgang starten.
5.5 Fadenregulator einstellen
ACHTUNG

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten.
Fadenregulator nur bei ausgeschalteter Nähanlage einstellen.
Mit dem Fadenregulator (2) wird die zur Stichbildung benötigte Nadelfadenmenge reguliert.
Nur ein genau eingestellter Fadenregulator gewährleistet ein optimales Nähergebnis.
Die Einstellung des Fadenregulators hängt von folgenden Faktoren ab:
- Stichlänge
• Nähgutdicke - Eigenschaften des verwendeten Nähgarns
Bei richtiger Einstellung soll die Nadelfadenschlinge (6) ohne Überschuss mit geringer Spannung über den Greifer gleiten.
Abb. 7: Fadenregulator einstellen

So stellen Sie den Fadenregulator ein:
- Schraube (5) lösen.
- Fadenregulator (2) einstellen. Der senkrecht stehende Draht (3) dient in Verbindung mit Skala (4) als Einstellhilfe (Richtwert: 2,5).
- Schraube (5) festziehen.
Einstellhinweis:
Bei korrekter Stellung des Fadenregulators (2) muss Folgendes gelten: Wenn Fadenschlinge (6) den maximalen Greiferumfang passiert, muss Fadenanzugsfeder (1) ca. 1 mm aus ihrer oberen Endstellung nach unten gezogen werden.
Das Maß 1 mm ist ein Richtwert. Je nach Spannung der Fadenanzugsfeder kann er größer oder kleiner sein.
5.6 Greiferfaden aufspulen
ACHTUNG

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten.
Greiferfaden zum Aufspulen nur bei ausgeschalteter Nähanlage einfädeln.
Abb. 8: Greiferfaden aufspulen

(1) - Spulenfadenspannung
(2) - Spulerwelle
(3) - Schneidklemme
(4) - Spulerklappe
- Für eine sichere Funktion des Restfadenwächters vor dem Aufspulen Fadenreste von der Spulennabe entfernen.
- Greiferfaden wie aus den Abbildungen ersichtlich einfädeln.
- Greiferfaden im Uhrzeigersinn in der Vorratsrille der Spulennabe anwickeln.
- Spule auf Spulerwelle (2) stecken.
-
Fadenende durch Schneidklemme (3) ziehen und abschneiden.
-
Spulerklappe (4) gegen die Spule schwenken.
-
Spulenfadenspannung (1) einstellen.
Den Greiferfaden mit möglichst geringer Spannung aufspulen.
-
Hauptschalter einschalten.
-
Nähvorgang starten.
Nach Erreichen der eingestellten Spulenfüllmenge schaltet der Spuler selbsttätig ab.
Zum Einstellen der Spulenfüllmenge, vgl. 📄 Serviceanleitung.
5.7 Spule wechseln
ACHTUNG

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten.
Greiferfadenspule nur bei ausgeschalteter Nähanlage wechseln.
ACHTUNG
Materialschaden
Für eine sichere Funktion des Restfadenwächters bei jedem Spulenwechsel die Linsen der Reflexlichtlichtschranke (2) mit einem weichen Tuch reinigen.
Abb. 9: Spule wechseln

(1) - Spulengehäuseklappe
(2) - Lichtschranke
(3) - Spule
(4) - Spannungsfeder

(5) - Bohrung
(6) - Schlitz
(7) - Spulengehäuseoberteil
Leere Spule entnehmen
- Spulengehäuseklappe (1) anheben.
- Spulengehäuseoberteil (7) mit Spule (3) herausnehmen.
- Leere Spule (3) aus Spulengehäuseoberteil (7) entfernen.
- Volle Spule (3) in Spulengehäuseoberteil (7) einlegen.
- Greiferfaden durch Schlitz (6) unter Spannungsfeder (4) bis in Bohrung (5) ziehen.
- Greiferfaden ca. 5 cm aus Spulengehäuseoberteil (7) herausziehen. Beim Abziehen des Fadens muss sich die Spule (3) in Pfeilrichtung
drehen.
- Spulengehäuseoberteil (7) wieder einsetzen, die Spulengehäuseklappe (1) muss einrasten.
- Hauptschalter einschalten.
- Neuen Nähvorgang starten.
5.7.1 Zähler des Greiferfadenvorrates
Die verbleibende Stichanzahl des Greiferfadens lässt sich im Display ablesen, vgl. 5.14 Einstellen der Steuerung.
Zurücksetzen
- Symbol Greiferfaden-Zähler mit den Pfeiltasten anwählen.
- Taste OK lange drücken.
Der Zähler ist auf seinen Anfangswert zurückgesetzt.
Wie der Anfangswert, den der Greiferfaden-Zähler anzeigt, eingestellt wird, ist in der 📄 Serviceanleitung beschrieben.
5.8 Restfadenwächter
Der Restfadenwächter überwacht mit Infrarot-Reflexlichtschranke (1) den Fadenvorrat auf der Greiferfadenspule.
Abb. 10: Funktion Restfadenwächter

(2) - Reflexionsfläche

Nach einer bestimmten Anzahl von Nähten ist der Greiferfadenvorrat auf der Spule verbraucht.
Der von Lichtschranke (1) ausgesendete Lichtstrahl wird an der freiliegenden Reflexionsfläche (2) der Spulennabe (3) reflektiert.
Das Display der Steuerung zeigt dazu eine Meldung an.
Mit dem in der Vorratsrille befindlichem Fadenvorrat wird die Naht sicher beendet.
ACHTUNG

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten.
Greiferfadenspule nur bei ausgeschalteter Nähanlage wechseln.
Spule wechseln
- Hauptschalter ausschalten.
- Spule wechseln.
Bei jedem Spulenwechsel die Linsen der Lichtschranke mit einem weichen Tuch reinigen.
- Hauptschalter einschalten.
- Neuen Nähvorgang starten.
5.9 Greiferfadenspannung einstellen
Die erforderliche Greiferfadenspannung wird von Spannungsfeder (1) erzeugt.
ACHTUNG

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten.
Spannungsfeder (1) nur bei ausgeschalteter Näh- anlage einstellen.
Abb. 11: Greiferfadenspannung einstellen

(1) - Spannungsfeder (2) - Regulierschraube

(3) - Spulengehäuseoberteil
- Spule in Spulengehäuseoberteil (3) einlegen.
- Greiferfaden einfädeln.
- Spannungsfeder (1) an Regulierschraube (2) einstellen. Richtwert: Die Greiferfadenspannung soll ca. 20-30 g betragen. Das Spulengehäuse soll durch Eigengewicht langsam absinken.
5.10 Nadel wechseln
ACHTUNG

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten.
Nadel nur bei ausgeschalteter Nähanlage wechseln.
Abb. 12: Nadel wechseln

- Schraube (1) lösen und Nadel entfernen.
- Neue Nadel bis zum Anschlag in die Bohrung der Nadelstange (2) einschieben.
Achtung! Vom Bediener der Nähanlage aus gesehen, muss die Hohlkehle (3) der Nadel nach rechts, d. h. zur Greiferspitze zeigen (siehe Skizze).
- Schraube (1) festziehen.
ACHTUNG
Materialschaden
Nach dem Wechsel auf eine andere Nadeldicke muss der Abstand des Greifers zur Nadel korrigiert werden, 📄 Serviceanleitung).
Die Nichtbeachtung der obenstehenden Korrektur kann zu folgenden Fehlern führen:
Wechsel auf dünnere Nadel:
- Fehlstiche
- Beschädigungen des Fadens
Wechsel auf dickere Nadel:
- Beschädigungen der Greiferspitze
- Beschädigungen der Nadel
5.11 Formsatz wechseln
Ein der gewünschten Nahtform entsprechender Formsatz muss eingesetzt werden. Es können gerade und gebogene Abnäher genäht werden, Bundfalten oder auf Anfrage auch spezielle Kundenwünsche realisiert werden, 2.3 Zusatzausstattungen.
ACHTUNG

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten.
Der Formsatz darf nur bei ausgeschalteter Nähanlage gewechselt werden.
Abb. 13: Formsatz wechseln

(3) - Steuerkurve
(4) - Andruckzylinder
Formsatz herausnehmen
- Handrad drehen, bis die Nadel in 2. Position (OT) steht.
- Formsatz (2) in die linke Endstellung schieben.
- Griff (1) ca. 90° gegen den Uhrzeigersinn drehen.
- Formsatz (2) auf der linken Seite anheben und vorsichtig vom Transportschlitten lösen.
- Formsatz herausnehmen.
Formsatz einsetzen
- Handrad drehen, bis die Nadel in 2. Position (OT) steht.
- Transportschlitten in die linke Endstellung schieben.
- Formsatz (2) mit der rechten Seite vorsichtig auf den Transportschlitten aufsetzen.
- Griff (1) ca. 90° gegen den Uhrzeigersinn drehen und den Formsatz komplett auf den Transportschlitten auflegen.
-
Griff (1) zurückdrehen.
Der Formsatz ist verrastet und sitzt fest auf dem Transportschlitten. -
Andruckzylinder (4) mit der Führungsrolle auf der Steuerkurve (3) positionieren.
- Formsatz zum rechten Anschlag schieben.
5.12 Arbeitsbereich, Winkel und Länge
Die Abnähertiefe ist abhängig von:
• dem jeweiligen Formsatz
- der Abnäherlänge
• der Stellung des Falttisches
Der Faltisch ist stufenlos von 0-10° einstellbar.
Aus den Diagrammen können die Abnähertiefen für andere Winkel und Längen entnommen werden.
Die Kurve für den Formsatz gebogener Abnäher ist ebenfalls angegeben.
ACHTUNG

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten.
Der Winkel darf nur bei ausgeschalteter Nähanlage eingestellt werden.
Abb. 14: Winkel einstellen

- Falttisch einfahren.
- Handgriff (2) zusammendrücken und den Falttisch entsprechend der Skala (1) verstellen.
- Handgriff loslassen.
Der Winkel ist eingestellt.
- Falttisch herausziehen.
Länge einstellen
Maximale Abnäherlänge 150 mm.
Die Nahtlängensteuerung erfolgt durch Programmieren im Hauptmenü oder durch die Lichtschranke.
Welche Variante genutzt werden soll, die Lichtschranke oder der eingegebene Wert, kann im Hauptmenü angewählt werden, 5.14 Einstellen der Steuerung.
Die programmierte Nahtlängensteuerung wird empfohlen bei lichtdurchlässigem Nähgut.
Beispiel Formsatz, gerade Abnäher
Abb. 15: Arbeitsbereich für Abnäher

text_image
Winkel-Verstellbereich 0 - 10" Abnäherlänge [ cm ] 5 6 7 8 9 10 ① ② 11 12 13 14 15 Formbereich ③ ④(1) - Abnähertiefe max. 2,1 cm bei 10°, Länge 9,5 cm
(2) - Abnähertiefe max. 0,4 cm bei 0°, Länge 8,5 cm
(3) - Formsatz, gerade Abnäher
(4) - Formsatz, gebogene Abnäher
Beispiel Formsatz Bundfalten
Abb. 16: Arbeitsbereich Bundfalten

area
| Bundfaltenlänge [cm] | Winkel-Verstellbereich | Paralleler-Verstellbereich | Formbereich | | --------------------- | ---------------------- | -------------------------- | ----------- | | 0 | 15 | 15 | 15 | | 3 | 15 | 15 | 15 | | 4 | 15 | 15 | 15 | | 5 | 15 | 15 | 15 | | 6 | 15 | 15 | 15 | | 7 | 15 | 15 | 15 | | 8 | 15 | 15 | 15 | | 9 | 15 | 15 | 15 | | 10 | 15 | 15 | 15 | | 11 | 15 | 15 | 15 | | 12 | 15 | 15 | 15 |(1) - Bundfaltentiefe max. 3,2 cm bei 5°, Länge 5 cm
(2) - Bundfaltentiefe max. 2,5 cm bei 0°, Länge 6 cm
(3) - Formsatz für Bundfalten
5.13 Einschubtiefe des Falttisches einstellen
ACHTUNG

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten.
Die Einschubtiefe darf nur bei ausgeschalteter Nähanlage eingestellt bzw. gewechselt werden.
Der erste Einstich der Nadel soll im Nähgut so dicht wie möglich an der Umbugkante erfolgen.
Um bei unterschiedlich dickem Nähgut eine gleichmäßig schlanke Abnäherspitze zu erreichen, ist die Maschine mit einer Feineinstellung ausgerüstet.
Es können 7 verschiedene Einschubtiefen mit den Anschlägen (4) eingestellt werden.
Abb. 17: Einschubtiefe einstellen

Einschubtiefe einstellen
- Hebel (4) lösen.
- Falttisch auf der Führung ein Stück nach vorn schieben.
- Eine Einstellschraube (3) (7 Stück) auf die gewünschte Einschubtiefe einstellen.
- Stellknopf (2) auf die gewünschte Einschubtiefe (Anschlag) drehen.
- Falttisch auf der Führung wieder nach hinten schieben. Die Einstellschraube (3) muss fest am Anschlag (1) anliegen.
- Hebel (4) wieder festdrehen.
Einschubtiefe wechseln
- Hebel (4) lösen.
- Faltisch auf der Führung ein Stück nach vorn schieben.
- Stellknopf (2) auf die gewünschte Einschubtiefe (Anschlag) drehen.
- Falttisch auf der Führung wieder nach hinten schieben.
Die Einstellschraube (3) muss fest am Anschlag (1) anliegen. - Hebel (4) wieder festdrehen.
5.14 Einstellen der Steuerung
An dieser Stelle werden nur die für das Nähen notwendigen Einstellungen aus dem Hauptmenü aufgeführt.
Abb. 18: Hauptmenü

text_image
P 01 52 | + - + - 2.5 | 48617 | Σ 5318 | ... VBR → + - +| Symbol | Erläuterung |
![]() | ProgrammwahlEs kann mit den Pfeiltasten (▲,▼) nach oben und unten zwischen 20 Programmen gewählt werden. |
![]() | Nahtlänge in mmWertebereich: 19-150Die Länge der Naht kann millimetergenau eingestellt werden. |
![]() | Stichlänge in mmWertebereich:1,0-4,0Die Länge der Stiche kann millimetergenau eingestellt werden. |
![]() | Greiferfaden-ZählerEr zeigt an, wie viele Stiche noch mit der Spule genäht werden können (in 10er Intervallen).Zurücksetzen, indem die Taste OK lange gedrückt wird. |
![]() | StückzählerEr zeigt die Anzahl der genähten Teile an.Zurücksetzen, indem die Taste OK lange gedrückt wird. |
![]() | UntermenüÜber diese Schaltfläche gelangt man in das Untermenü. |
![]() ![]() | LichtschrankeDie Lichtschranke kann mit der Taste 1 an- oder abgewählt werden.NahtanfangMit der Taste 3 auswählen, ob am Nahtanfang eine Stichverdichtung bzw. ein Riegel genäht werden sollen. |
![]() | NahtendeMit der Taste 4 auswählen, ob am Nahtende eine Stichverdichtung bzw. ein Riegel genäht werden sollen. |
![]() | AusstreiferDer Ausstreifer kann mit der Taste 5 an- oder abgewählt werden. |
![]() | AusblasvorrichtungDie Ausblasvorrichtung kann mit der Taste 6 an- oder abgewählt werden. |
5.15 Nähen
Um Nähen zu können, sind einige Voraussetzungen zu erfüllen. Unten wird ein typischer Nähablauf beschrieben.
Vor dem Nähablauf müssen Sie die Abnäherlänge mit glattem und möglichst dünnem Klebestreifen auf dem Faltblech (1) markieren.
ACHTUNG

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Abnäherlänge nur bei ausgeschalteter Nähanlage markieren.
ACHTUNG
Materialschaden
Falttisch nicht ohne Nähgut einschieben. Die Reibflächen des Form- satzes könnten beschädigt werden.
Abb. 19: Nähvorgang

- Maschine am Hauptschalter einschalten.
- Referenzfahrt durch Taste OK starten.
Die Maschine führt die Referenzfahrt durch und ist danach nähbereit. Sie steht in ihrer Grundstellung. - Programm im Hauptmenü auswählen, Kapitel 5.14.
Das gewählte Programm ist aktiv. -
Nähteil mit beiden Händen um die Kante des Faltbleches legen.
-
Schnittkanten mit der rechten Hand kantengleich zusammenfügen.
-
Knips für die Abnäherlänge genau an der rückwärtigen Kante des Faltbleches ausrichten.
-
Nähgut mit der rechten Hand an der Vorderkante festhalten und das Faltblech einschieben.
Das Nähgut wird durch den Formsatz festgehalten.
Das Faltblech fährt zurück.
Der Nähvorgang wird durchgeführt.
5.16 Wartung der Nähanlage
ACHTUNG

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten.
Die Wartung der Nähanlage darf nur im ausgeschalteten Zustand erfolgen.
5.16.1 Maschinenoberteil hochschwenken
ACHTUNG

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten.
Maschinenoberteil nur bei ausgeschalteter Nähanlage hochschwenken.
Für Wartungsarbeiten lässt sich das Maschinenoberteil hochschwenken.
Abb. 20: Oberteil hochschwenken

- Auflagetisch (1), Bündelklemme und Ausstreifer zur Seite schwenken.
-
Formsatz (2) in die linke Endstellung bringen.
-
Maschinenoberteil am Handgriff (3) vorsichtig hochschwenken und gegen die Umklappstütze lehnen.
Das Maschinenoberteil wird durch die Lage des Schwerpunktes in dieser Position gehalten. - Maschine auf dem gleichen Weg zurückschwenken.
5.16.2 Reinigung
Eine saubere Maschine schützt vor Störungen.
Tägliche Reinigung
Abb. 21: Tägliche Reinigung

- Entfernen Sie alle Flusenansammlungen.
- Reinigen Sie die Lichtschranke mit einem weichen Tuch.
- Prüfen Sie den Wasserstand im Druckregler. Der Wasserstand darf nicht bis zum Filtereinsatz ansteigen.
- Nach Einschrauben der Ablassschraube (1) das Wasser unter Druck abblasen.
Je nach Staubanfall
Abb. 22: Reinigung nach Bedarf

Reinigen Sie das Motorlüftersieb (2).
5.16.3 Ölschmierung
ACHTUNG

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Öl kann Hautausschläge hervorrufen.
Vermeiden Sie längeren Hautkontakt.
Waschen Sie sich nach Kontakt gründlich.
ACHTUNG!

Gefährdung der Umwelt:
Die Handhabung und Entsorgung von Mineralölen unterliegt gesetzlichen Regelungen.
Liefern Sie Altöl an eine autorisierte Annahmestelle ab.
Schützen Sie Ihre Umwelt.
Achten Sie darauf, kein Öl zu verschütten.
Verwenden Sie zum Ölen der Nähanlage ausschließlich das Schmieröl DA-10 oder ein gleichwertiges Öl mit folgender Spezifikation:
Viskosität bei 40° C: 10 mm²/s
Flammpunkt: 150°C
Schmieröl DA-10 kann an den Verkaufstellen der DÜRKOPP-ADLER AG unter folgender Teilenummer bezogen werden:
| 250-ml Behälter: 9047 000011 | |
| 1-Liter Behälter: 9047 000012 | |
| 2-Liter Behälter: 9047 000013 | |
| 5-Liter Behälter: 9047 000014 |
Greifer schmieren
-
Maschinenoberteil, wie beschrieben, hochschwenken.
-
Ölvorratsbehälter (1) bis zur Strichmarke max mit Öl füllen.
Die erforderliche Ölmenge ist werksseitig eingestellt.
Ölmenge nur in besonderen Fällen drosseln oder verstärken.
Abb. 23: Ölvorratsbehälter 1 - Greiferschmierung

(1) - Ölvorratsbehälter 1
Maschinenoberteil schmieren
- Der Ölstand in Ölvorratsbehälter (2) darf nicht unter die Strichmarke min absinken
- Falls erforderlich, durch die Bohrungen (1) im Schauglas, Öl bis zur Strichmarke max nachfüllen.
Abb. 24: Ölvorratsbehälter 2 - Maschinenoberteil

(1) - Bohrungen (2) - Ölvorratsbehälter 2
6 Aufstellanleitung
Im Folgenden werden die Ablaufschritte chronologisch aufgelistet. Der Aufbau des Kapitels ist an diesem Ablauf orientiert.
Für Schäden bei nicht bestimmungsgemäßer Verwendung übernimmt der Hersteller keine Haftung.
WARNUNG

Verletzungsgefahr durch fehlende Sachkenntnis
Bei der Aufstellung der Maschine kann es durch unzureichende Sachkenntnis zu schweren Verletzungen kommen.
Maschine NUR von ausgebildetem Personal aufstellen lassen.
GEFAHR

Verletzungsgefahr durch elektrischen Strom!
Durch ungeschützten Kontakt mit Strom, kann es zu gefährlichen Verletzungen von Leib und Leben kommen.
NUR Elektrofachkräfte oder entsprechend unterwiesene Personen dürfen Arbeiten an der elektrischen Ausrüstung vornehmen.
IMMER den Netzstecker ziehen, wenn an der elektrischen Ausrüstung gearbeitet wird.
6.1 Lieferumfang
Der Lieferumfang ist abhängig von Ihrer Bestellung. Bitte prüfen Sie vor dem Aufstellen, ob alle benötigten Teile vorhanden sind:
- Basisausstattung
- Zusatzausstattung
• Kleinteile im Beipack
6.2 Aufstellen der Nähanlage
6.2.1 Transport
VORSICHT

Verletzungsgefahr durch falschen Transport!
Nähanlage NICHT an den Tischplatten anheben. IMMER Hubwagen oder Stapler benutzen.
VORSICHT

Verletzungsgefahr durch instabilen Stand!
Vor Inbetriebnahme der Nähanlage die Rollen so weit eindrehen, bis ein sicherer Stand erreicht ist.
Nähanlage anheben
- Nur mit Hubwagen oder Staplergabeln.
Zum innerbetrieblichen Transport ist das Gestell mit vier Rollen ausgestattet.
Nähanlage rollen
Abb. 25: Transport auf Rollen

-
Zum Transport auf Rollen, die Stellschrauben (1) bis (4) gegen den Uhrzeigersinn drehen. Die Füße müssen eine für den Transport ausreichende Bodenfreiheit haben.
-
Nähanlage transportieren.
-
Zum Absenken der Nähanlage die Stellschrauben (1) bis (4) im Uhrzeigersinn drehen. Die Füße müssen fest auf dem Boden stehen.
6.2.2 Transportsicherungen entfernen
Vor dem Aufstellen der Nähanlage müssen Sie alle Transportsicherungen entfernen.
Alle beweglichen Teile müssen entsichert werden:
• Auflagetisch
• Ausstreifer und Bündelklemme
• Transportschlitten
Soll die Nähanlage weiter transportiert werden, müssen Sie die Transportsicherungen wieder anbringen.
6.2.3 Arbeitshöhe einstellen
Die Arbeitshöhe ist zwischen 850 mm und 1250 mm (gemessen bis Oberkante Tischplatte) einstellbar.
VORSICHT

Vorsicht beim Lösen der Klemmschrauben. Bei ausgezogenen Gestellrohren kann die Nähanlage zum Kippen neigen.
Abb. 26: Arbeitshöhe einstellen

- Schrauben (1) bis (4) lösen.
- Anlage auf die gewünschte Höhe waagerecht einstellen.
- Schrauben (1) bis (4) wieder fest anziehen.
6.3 Zum Versand entfernte Maschinenteile befestigen
Einige Teile der Maschine wurden für den Versand entfernt oder in ihrer Position verändert. Diese Teile müssen vor Arbeitsbeginn wieder korrekt montiert werden.
6.3.1 Garnständer
Der Garnständer liegt lose bei. Für den Netzanschluss der Maschine von oben kann das Anschlusskabel durch das Rohr (2) des Garnständers gezogen werden.
Durch die 2. Bohrung in der Tischplatte kann die Druckluftzuleitung nach oben geführt und mit Kabelbindern am Garnständer befestigt werden.
Abb. 27: Garnständer befestigen

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(1) - Abwickelarm (2) - Garnständer (3) - Garnteller (4) - Mutter- Garnständer (2) in die Bohrung der Tischplatte einsetzen.
- Mit der Mutter (4) unterhalb der Tischplatte festschrauben.
- Garnteller (3) und Abwickelarme (1) parallel zur hinteren Tischkante ausrichten. Garnteller (3) und Abwickelarme (1) müssen übereinander stehen.
6.3.2 Haltevorrichtung für Formsatz
Abb. 28: Haltevorrichtung

Während des Transports befindet sich die Haltevorrichtung (1) für den Formsatz (2) unter der Tischplatte.
- Befestigungsschrauben entfernen.
- Haltevorrichtung (1) um 180° drehen.
- Befestigungschrauben wieder anbringen.
6.4 Pneumatischer Anschluss
Für den Betrieb der pneumatischen Bauteile muss die Nähanlage mit wasserfreier Druckluft versorgt werden.
ACHTUNG
Sachschaden!
Für eine einwandfreie Funktion der pneumatischen Steuervorgänge muss das Druckluftnetz wie folgt ausgelegt sein:
Auch im Moment des größten Luftverbrauchs darf ein Mindestbetriebsdruck (2) von 6 bar nicht unterschritten werden.
ACHTUNG
Sachschaden!
Aus dem Druckluftnetz darf keine geölte Druckluft zugeführt werden. Hinter dem Filter wird gereinigte Druckluft als Blasluft zum Reinigen von Maschinenteilen und zum Ausblasen von Nähteilen entnommen. In der Blasluft mitgeführte Ölteilchen führen zu Funktionsstörungen und zur Verschmutzung der Nähteile.
Bei zu hohem Druckluftabfall:
- Kompressorleistung erhöhen.
- Durchmesser der Druckluftzuleitung erhöhen.
Der Anschluss an das Druckluftnetz erfolgt mit dem als Zusatzausstattung lieferbaren Zubehör oder mit eigenem Anschlussmaterial.
Betriebsdruck (2) = 6 bar
Blasdruck (1) = muss dem Nähgut angepasst werden Standardeinstellung 3 bar
Abb. 29: Pneumatischer Anschluss

(1) - Blasdruck (2) - Betriebsdruck
Zum Einstellen des Drucks den jeweiligen Drehgriff hochziehen und verdrehen.
• Drehen im Uhrzeigersinn = Druck erhöhen
- Drehen gegen den Uhrzeigersinn = Druck reduzieren
6.4.1 Ölschmierung
ACHTUNG

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Öl kann Hautausschläge hervorrufen.
Vermeiden Sie längeren Hautkontakt.
Waschen Sie sich nach Kontakt gründlich.
ACHTUNG!

Gefährdung der Umwelt
Die Handhabung und Entsorgung von Mineralölen unterliegt gesetzlichen Regelungen.
Liefern Sie Altöl an eine autorisierte Annahmestelle ab.
Schützen Sie Ihre Umwelt.
Achten Sie darauf, kein Öl zu verschütten.
Verwenden Sie zum Ölen der Nähanlage ausschließlich das Schmieröl DA-10 oder ein gleichwertiges Öl mit folgender Spezifikation:
Viskosität bei 40° C: 10 mm²/s
Flammpunkt: 150°C
Schmieröl DA-10 kann an den Verkaufstellen der DÜRKOPP-ADLER AG unter folgender Teilenummer bezogen werden:
| 250-ml Behälter: 9047 000011 | |
| 1-Liter Behälter: 9047 000012 | |
| 2-Liter Behälter: 9047 000013 | |
| 5-Liter Behälter: 9047 000014 |
Greifer schmieren
-
Maschinenoberteil, wie beschrieben, hochschwenken.
-
Ölvorratsbehälter (1) bis zur Strichmarke max mit Öl füllen.
Die erforderliche Ölmenge ist werksseitig eingestellt.
Ölmenge nur in besonderen Fällen drosseln oder verstärken.
Abb. 30: Ölvorratsbehälter 1 - Greiferschmierung

(1) - Ölvorratsbehälter 1
Maschinenoberteil schmieren
- Der Ölstand in Ölvorratsbehälter (2) darf nicht unter die Strichmarke min absinken.
- Falls erforderlich, durch die Bohrungen (1) im Schauglas, Öl bis zur Strichmarke max nachfüllen.
Abb. 31: Ölvorratsbehälter 2 - Maschinenoberteil

(1) - Bohrungen (2) - Ölvorratsbehälter 2
6.5 Inbetriebnahme
Nach Beendigung der Aufstellarbeiten sollte ein Nähtest durchgeführt werden.
- Netzstecker einstecken.
GEFAHR

Verletzungsgefahr durch spitze Gegenstände und helles Licht.
Vor dem Einfädeln von Nadel- und Greiferfaden Hauptschalter ausschalten.
Nicht in die Lichtquelle des Laserlichts schauen.
- Nadelfaden einfädeln
- Greiferfaden einfädeln
- Hauptschalter einschalten.
Die Steuerung wird initialisiert.
• Nähvorgang starten, 📄 Kapitel 5.15.
6.6 Installation der Maschinensoftware
6.6.1 Allgemeines
Mit Hilfe des "Dongles mit Programm" kann eine spezifische Nähsoftware auf eine DAC classic-Steuerung geladen werden. Der "Dongle mit Programm" ist dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Etikett die Maschinenklasse und die Softwareversion abgebildet ist.
Solch ein Ladevorgang (Booten) kann z. B. genutzt werden, um eine einzelne DAC classic-Steuerung mit einer Nähsoftware zu versehen (Erstinstallation) oder um eine neuere Nähsoftware aufzuspielen (Update).
Bei der Auslieferung einer einzelnen Steuerung befindet sich auf dieser nur eine Prüfsoftware, die erst das Laden von Nähsoftware ermöglicht. Weitere Funktionen sind mit der Prüfsoftware nicht möglich. Wenn diese Prüfsoftware durch einen fehlerhaften Ladevorgang zerstört wird, ist ein Laden von Software mit einem Dongle nicht mehr möglich. In diesem Falle muss ein PC mit einem Loaderkabel verwendet werden.
ACHTUNG
Sachschaden!
Bei Auslieferung der Nähanlage ist eine Maschinensoftware bereits installiert.
ACHTUNG!
Vor dem Anschließen des Dongles den Hauptschalter ausschalten.
Der Maschine liegt eine Anleitung zur Steuerung DAC classic bei.
6.6.2 Laden des Programms
ACHTUNG
Sachschaden!
Während des Ladevorgangs den Dongle nicht abziehen und die Maschine nicht ausschalten (ansonsten Zerstörung der Software).
Abb. 32: Dongle anschließen

(1) - Dongle (2) - Steckplatz
- Hauptschalter ausschalten.
- Dongle (1) in den Steckplatz (2) der Steuerung stecken.
- Hauptschalter einschalten. Die Software wird geladen. Der Ladevorgang dauert weniger als 60 Sekunden.
- Hauptschalter ausschalten.
- Dongle (1) abziehen.
- Maschine wieder einschalten.
6.6.3 Dongle-Update per Internet
ACHTUNG
Sachschaden!
Beim Überspielen der Maschinensoftware auf den Dongle wird dieser vorher gelöscht (formatiert).
Auf dem Dongle befindliche Programme, Sequenzen und Maschinenparameter werden dabei gelöscht und sollten, wenn nötig, vorher auf dem Computer (Desktop, Notebook) gesichert werden.
Die dann erforderliche Software "Dongle Copy" ist unter der Rubrik "Download Area" erhältlich.
Der Dongle kann mit Hilfe des Internets upgedated werden. Dazu muss die Homepage von Dürkopp Adler AG "www.duerkopp-adler.com" aufgerufen werden. Unter der Rubrik "Download Area" und "Software" befinden sich die Hilfsprogramme zum Downloaden und die entsprechende Maschinensoftware. Die ebenfalls auf der Seite vorhandene Anleitung beschreibt die ganze Vorgehensweise zum Updaten des Dongles.
6.7 Kundendienst
Bei Fragen zur Maschine, Beschädigungen oder Verschleiß...
Dürkopp Adler AG
Potsdamer Str. 190
33719 Bielefeld
Tel.: +49 (0) 180 5 383 756
Fax.: +49 (0) 521 925 2594
E-Mail: service@duerkopp-adler.com
Internet: www.duerkopp-adler.com

DÜRKOPP
ADLER
DÜRKOPP ADLER AG
Potsdamer Str. 190
33719 Bielefeld
Germany
Phone +49 (0) 521 925 00
E-Mail: service@duerkopp-adler.com
www.duerkopp-adler.com














