Grandland X (2017) - Automobil OPEL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Marke | Opel |
| Modell | Grandland X |
| Baujahr | 2017 |
| Fahrzeugklasse | SUV (Sport Utility Vehicle) |
| Karosserieform | Kombilimousine (5 Türen) |
| Länge | ca. 4477 mm |
| Breite (ohne Spiegel) | ca. 1844 mm |
| Höhe | ca. 1636 mm |
| Radstand | ca. 2675 mm |
| Leergewicht (ca.) | 1300–1500 kg |
| Motoroptionen | Benzin (z.B. 1.2 Turbo) und Diesel (z.B. 1.5 CDTI) |
| Kraftstofftank | ca. 53 Liter |
| Kraftübertragung | Frontantrieb |
| Sicherheitsausstattung | Airbags, ESP, ABS, Bremsassistent, Reifendruckkontrolle |
| Servicetyp | Ölwechsel, Inspektion nach Herstellervorgabe |
| Wartungsintervall | Alle 12 Monate oder 15.000 km |
| Ersatzteile | Über Opel-Händler oder Fachwerkstätten |
| Komfortausstattung | Klimaanlage, Radio, Bluetooth, Navigationssystem (optional) |
| Bereifung | z.B. 215/65 R16 |
Häufig gestellte Fragen - Grandland X (2017) OPEL
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BEDIENUNGSANLEITUNG Grandland X (2017) OPEL
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GRANDLAND X Betriebsanleitung GRANDLAND XGRANDLANDX
Betriebsanleitung

Inhalt
Einführung 2
Kurz und bündig 6
Sitze, Rückhaltesysteme ..... 47
Stauraum 72
Instrumente, Bedienelemente ..... 82
Beleuchtung 119
Klimatisierung 130
Fahren und Bedienung 142
Fahrzeugwartung 217
Service und Wartung 252
Technische Daten 256
Kundeninformation 266
Stichwortverzeichnis 276
2 Einführung
Einführung
| Kraftstoff | Bezeichnung | ||
| Motoröl | Qualität | ||
| Viskosität | |||
| Reifendruck | Reifengröße | Vorn | Hinten |
| Sommerreifen | |||
| Winterreifen | |||
| Gewichte | Zulässiges Gesamtgewicht | ||
| - Leergewicht Basismodell | |||
| = Zuladung |
Einführung 3
Fahrzeugspezifische Daten
Bitte tragen Sie die Daten Ihres Fahrzeugs auf der vorherigen Seite ein, um diese schnell verfügbar zu haben. Diese Informationen sind in den Abschnitten „Service und Wartung“ und „Technische Daten“ sowie auf dem Typschild zu finden.
Einführung
Ihr Fahrzeug ist die intelligente Verbindung von zukunftsweisender Technik, Sicherheit, Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit.
Mit dieser Betriebsanleitung erhalten Sie alle Informationen, die Sie für den sicheren und effizienten Betrieb Ihres Fahrzeugs benötigen.
Informieren Sie Ihre Mitfahrer über mögliche Unfall- und Verletzungsgefahren durch unsachgemäßen Gebrauch des Fahrzeugs.
Sie sind verpflichtet, sich immer an die geltenden Gesetze und Vorschriften des Landes zu halten, in dem Sie sich befinden. Diese können von den Angaben in dieser Betriebsanleitung abweichen.
Die Nichtbeachtung der in diesem Handbuch enthaltenen Beschreibungen kann sich nachteilig auf Ihre Garantie auswirken.
Wenn in dieser Betriebsanleitung auf die Inanspruchnahme einer Werkstatt verwiesen wird, empfehlen wir Ihnen, einen Opel Service Partner aufzusuchen.
Die Opel Service Partner bieten erstklassigen Service zu angemessenen Preisen. Erfahrene, von Opel geschulte Fachkräfte arbeiten nach spezifischen Vorschriften von Opel.
Die Kundenliteratur ist immer griffbereit im Fahrzeug aufzubewahren.
Benutzung dieser Betriebsanleitung
- In dieser Betriebsanleitung werden alle für dieses Modell erhältlichen Optionen und Ausstattungen beschrieben. Einige Beschreibungen, einschließlich der für Display- und Menüfunktionen, treffen aufgrund der Modellvariante, länderspezifischer
Besonderheiten, Sonderausstattungen oder Zubehör auf Ihr Fahrzeug möglicherweise nicht zu.
- Im Kapitel „Kurz und bündig“ erhalten Sie einen ersten Überblick.
- Das Inhaltsverzeichnis am Anfang der Betriebsanleitung und in den einzelnen Kapiteln hilft Ihnen, sich rasch zu orientieren.
- Spezielle Informationen finden Sie am schnellsten über das Stichwortverzeichnis.
- In dieser Betriebsanleitung werden Fahrzeuge mit dem Lenkrad auf der linken Seite dargestellt. Die Bedienung ist bei Fahrzeugen mit dem Lenkrad auf der rechten Seite vergleichbar.
- In der Betriebsanleitung sind die Motoridentifikationscodes angegeben. Die zugehörigen Verkaufsbezeichnungen und Entwicklungscodes finden Sie im Kapitel „Technische Daten“.
4 Einführung
- Richtungsangaben, wie z. B. links oder rechts bzw. vorn oder hinten beziehen sich immer auf die Fahrtrichtung.
- Möglicherweise wird Ihre Sprache vom Display nicht unterstützt.
- Display-Meldungen und Beschriftungen im Innenraum sind in fetten Buchstaben angegeben.
Gefahr, Warnung, Achtung
| ⚠ Gefahr |
| Mit ⚠Gefahr gekennzeichnete Texte weisen auf die Gefahr schwerer Verletzungen hin. Nicht-beachtung der Beschreibungen kann zu Lebensgefahr führen. |
⚠️ Warnung
Mit △Warnung gekennzeichnete Texte weisen auf mögliche Unfall- und Verletzungsgefahren hin. Nichtbeachtung der Beschreibungen kann zu Verletzungen führen.
Achtung
Mit Achtung gekennzeichnete Texte weisen auf mögliche Beschädigungen am Fahrzeug hin. Nichtbeachtung der Beschreibungen kann zu Schäden am Fahrzeug führen.
Symbole
Seitenverweise werden durch ↗ gekennzeichnet. ↗ bedeutet „siehe Seite“.
Die Seitenangaben und Index-Einträge beziehen sich auf die eingerückten Überschriften, die im Kapitel-inhaltsverzeichnis angeführt sind.
Viel Freude und gute Fahrt wünscht Ihnen Ihre
Adam Opel GmbH
Einführung
6 Kurz und bündig
Kurz und bündig
Informationen für die erste Fahrt
Fahrzeug entriegeln

drücken, um Türen und Laderaum zu entriegeln. Türen durch Ziehen an den Griffen öffnen.
drücken, um nur die Heckklappe zu entriegeln.
Heckklappe

Nach dem Entriegeln auf das Touchpad über dem Kennzeichenschild drücken und die Heckklappe öffnen.
Funkfernbedienung ↩ 22.
Zentralverriegelung ➔ 24.
Elektronisches Schlüsselsystem 23.
Laderaum ➔ 31.
Sitzeinstellung
Längsverstellung

Griff ziehen, Sitz verschieben, Griff loslassen. Versuchen, den Sitz nach hinten und vorn zu bewegen, um sicherzustellen, dass der Sitz richtig verriegelt ist.
Sitzposition ↩ 49.
Manuelle Sitzeinstellung ➔ 50.
Neigung der Rückenlehnen

Handrad drehen. Zum Einstellen Rückenlehne entlasten.
Sitzposition ↩ 49.
Manuelle Sitzeinstellung ➔ 50.
Sitzhöhe

Pumpbewegung des Hebels
nach oben : Sitz höher
nach unten : Sitz niedriger
Sitzposition ↩ 49.
Manuelle Sitzeinstellung ↩ 50.
8 Kurz und bündig
Sitzneigung

oben : Vorderteil höher
unten : Vorderteil niedriger
Sitzposition 49.
Manuelle Sitzeinstellung ➔ 50.
Kopfstützeneinstellung

Entriegelungsknopf drücken, Höhe einstellen, einrasten.
Kopfstützen ↩ 47.
Sicherheitsgurt

Sicherheitsgurt herausziehen und im Gurtschloss einrasten. Der Sicherheitsgurt muss unverdreht und eng am Körper anliegen. Die Rückenlehne darf nicht zu weit nach hinten geneigt sein (maximal ca. 25°).
Zum Lösen rote Taste am Gurt- schloss drücken.
Sitzposition ↩ 49.
Sicherheitsgurte ➔ 55.
Airbag-System ↩ 58.
Spiegeleinstellung
Innenspiegel

Zum Einstellen des Spiegels das Spiegelgehäuse in die gewünschte Richtung bewegen.
Manuell abblendbarer Innenspiegel 41.
Automatisch abblendbarer Innen- spiegel 41.
Außenspiegel

Die Spiegeltaste nach links oder rechts schieben, um den gewünschten Außenspiegel auszuwählen. Mit dem vierstufigen Schalter den betreffenden Spiegel einstellen.
Konvexspiegel 39.
Elektrisches Einstellen ➔ 39.
Klappbare Spiegel 40.
Beheizbare Spiegel 40.
Lenkradeinstellung

Griff entriegeln, Lenkrad einstellen, Griff einrasten und darauf achten, dass er komplett verriegelt ist. Lenkrad nur bei stehendem Fahrzeug und gelöster Lenkradsperre einstellen.
Sitzposition 49.
Zündschlosspositionen ➔ 143.
10 Kurz und bündig
Instrumententafelübersicht

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1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 10 15 3 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16Kurz und bündig 11
1 Elektrische Fensterbetätigung .... 42
2 Außenspiegel 39
3 Seitliche Belüftungsdüsen .. 1 3 9
4 Blinker, Lichthupe, Abblendlicht/Fernlicht, Fernlichtassistent .... 126
Beleuchtung beim Aussteigen 129
Parklicht .... 127 Tasten für Driver Information Center .... 105
5 Geschwindigkeitsregler ..... 168 Geschwindigkeitsbegrenzer ..... 171 Lenkradheizung ..... 83
6 Instrumente .... 95 Driver Information Center .... 105
7 Tasten für Driver Information Center .... 105
8 Frontscheibenwischer und Waschanlage, Heck- scheibenwischer und Waschanlage .... 84
9 An-/Aus-Schalter 144
10 Mittlere Belüftungsdüsen ... 139
11 Warnblinker 125
12 Info Display 107
13 Status-LED der Diebstahl-warnanlage 36
14 Zentralverriegelung ...... 24
15 Handschuhfach 72
16 Bedienelemente für Info-
Display 107
17 Klimatisierungssystem ..... 131
18 USB-Ladeanschluss 89
19 Zubehörsteckdose 89
20 Einparkhilfe/erweiterte
Einparkhilfe 188
Spurverlassenswarnung .... 203
Eco-Taste für Stopp-Start-System 148
Elektronische Stabilitätsregelung und Traktionskontrolle 163
Sport-Modus 167
21 Schaltgetriebe 159
Automatikgetriebe 156
22 Elektrische Parkbremse ..... 161
23 Selektive Fahrsteuerung ..... 165
24 Zündschloss 143
25 Lenkradeinstellung 83
26 Hupe 84
27 Stauraum 72
28 Entriegelungsgriff der Motorhaube 219
29 Lichtschalter 119
Leuchtweitenregulierung .... 122
Nebelleuchten/Nebel-
schlussleuchte 126
Instrumentenbeleuchtung .. 127
12 Kurz und bündig
Außenbeleuchtung

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AUTO > < 10 40 0+AUTO : Automatisches Fahrlicht, schaltet automatisch zwischen Tagfahr- und Scheinwerferlicht um
: Standlicht
D : Scheinwerfer
Automatisches Fahrlicht ↩ 119.
Nebellicht/Nebelleuchten
Taste am Lichtschalter drücken:
D : Nebelleuchten
0‡ : Nebelschlussleuchte
Lichthupe, Fernlicht und Abblendlicht

Lichthupe : Hebel ziehen
Fernlicht : Hebel drücken
Abblendlicht : Hebel drücken oder ziehen
Fernlicht ↩ 120.
Fernlichtassistent 120.
Lichthupe ➔ 121.
LED-Scheinwerfer 122.
Blinker

Hebel nach : Blinker rechts oben
Hebel nach unten : Blinker links
Blinker 126.
Parklicht ↩ 127.
Warnblinker

Wird durch Drücken von ▲ bedient. Warnblinker ➔ 125.
Hupe

Scheibenwischer und Waschanlage
Scheibenwischer

HI : schnell
LO : langsam
INT : Intervallwischen
oder
AUTO : Wischautomatik mit Regen-
sensor
OFF : aus
Zum einmaligen Wischen bei ausgeschaltetem Scheibenwischer den Hebel nach unten auf die Position 1x drücken.
14 Kurz und bündig
Scheibenwischer 84.
Windschutzscheibenwaschanlage

Windschutzscheibenwaschanlage 84.
Waschflüssigkeit ↩ 222.
Wischerblatt ersetzen ↩ 224.
Heckscheibenwischer

Zum Einschalten des Heckscheiben- wischers die äußere Kappe drehen:
OFF : aus
INT : Intervallbetrieb
ON : Dauerbetrieb
Heckscheibenwaschanlage

Waschflüssigkeit spritzt auf die Heck- scheibe und der Wischer wird für einige Wischbewegungen einge- schaltet.
Heckscheibenwischer und Waschanlage 86.
Klimatisierung
Heckscheibenheizung
Heizung und Belüftung, Klimaanlage

Die Heizung wird durch Drücken von bedient.
Elektronische Klimatisierungsautomatik

Die Heizung wird durch Drücken von bedient.
Heckscheibenheizung ↩ 43.
Heizbare Außenspiegel
Durch Drücken auf REAR werden auch die heizbaren Außenspiegel aktiviert.
Heizbare Außenspiegel ➔ 40.
16 Kurz und bündig
Entfeuchtung und Enteisung der Scheiben
Heizung und Belüftung, Klimaanlage

- drücken: Die Luft wird in Richtung Windschutzscheibe verteilt.
- Temperaturregler ( ) auf die wärmste Stufe stellen.
- Bei Bedarf Klimaanlage A/C einschalten.
- Gebläsegeschwindigkeit ♿ auf die höchste Stufe stellen.
-
Heckscheibenheizung einschalten.
-
Windschutzscheibenheizung einschalten.
- Seitliche Belüftungsdüsen nach Bedarf öffnen und auf die Seitenscheiben richten.
Heizung und Belüftung ➔ 130.
Klimaanlage ➔ 131.
Windschutzscheibenheizung ↩ 44.
Elektronische
Klimatisierungsautomatik

- drücken. Die LED in der Taste leuchtet auf, um die Aktivierung anzuzeigen.
- Temperatur und Luftverteilung stellen sich automatisch ein; das Gebläse läuft auf einer hohen Stufe.
- Bei Bedarf die Klimaanlage durch Drücken auf A/C einschalten.
-
Heckscheibenheizung einschalten.
-
Windschutzscheibenheizung einschalten.
- Zur Rückkehr in den vorherigen Betriebsmodus erneut drücken. Zur Rückkehr in den Automatikmodus AUTO drücken.
Elektronische Klimatisierungsautomatik ↩ 134.
Getriebe
Schaltgetriebe

Zum Einlegen des Rückwärtsgangs beim 6-Gang-Getriebe das Kupp-lungspedal betätigen, den Ring unter dem Wählhebel nach oben ziehen und den Wählhebel nach links und nach vorne bewegen. Schaltgetriebe ♦ 159.
Automatikgetriebe

P : Parkstellung
R : Rückwärtsgang
N : Leerlaufmodus
D : Automatikbetrieb
M : Manuell-Modus
+ : Hochschalten
— : Herunterschalten
Automatikgetriebe ➔ 156.
18 Kurz und bündig
Losfahren
Vor dem Losfahren prüfen
- Reifendruck und -zustand ⇌ 233,
→ 265 - Motorölstand und Flüssigkeitsstände ⇔ 220.
- Alle Scheiben, Spiegel, Außenbeleuchtung und Kennzeichen sind funktionsfähig sowie frei von Schmutz, Schnee und Eis.
- Richtige Einstellung von Spiegeln, Sitzen und Sicherheitsgurten 39, 49, 56.
- Bremsfunktion bei niedriger Geschwindigkeit, besonders bei feuchten Bremsen.
Motor anlassen
Zündschloss

- Schlüssel in Stellung 1 drehen.
- Lenkrad zum Lösen der Lenkradsperre leicht bewegen.
• Schaltgetriebe: Kupplung und Bremspedal betätigen.
Automatikgetriebe: Bremspedal betätigen und den Wählhebel auf P oder N stellen.
• Gaspedal nicht betätigen. - Den Schlüssel in Stellung 2 drehen und loslassen, nachdem der Motor gestartet wurde.
Der Dieselmotor startet nach dem Erlöschen der Kontrollleuchte 00 für das Vorglühen.
Motor anlassen ↩ 146.
An-/Aus-Schalter

Schaltgetriebe: Kupplung und Bremspedal betätigen.
Automatikgetriebe: Bremspedal betätigen und den Wählhebel auf P oder N stellen.
Gaspedal nicht betätigen.
Taste Start/Stop drücken und wieder loslassen. Der Dieselmotor startet nach dem Erlöschen der Kontrollleuchte 700 für das Vorglühen.
Stopp-Start-Automatik

Bei geringer Fahrgeschwindigkeit oder im Stillstand lässt sich unter bestimmten Bedingungen ein Auto-stopp aktivieren.
Ein Autostopp wird durch die Kontrollleuchte (A) angezeigt.
Schaltgetriebe: Kupplungspedal erneut betätigen, um den Motor wieder zu starten. Kontrollleuchte (A) erlischt.
Automatikgetriebe: Bremspedal lösen, um den Motor wieder zu starten. Kontrollleuchte (A) erlischt.
Stopp-Start-Automatik ➔ 148.
Abstellen
⚠️ Warnung
- Fahrzeug nicht auf leicht entzündbaren Oberflächen abstellen. Die hohe Temperatur des Abgassystems könnte zu einem Entzünden der Oberfläche führen.
- Die Parkbremse immer anziehen. Die manuelle Parkbremse ohne Drücken des Entriegelungsknopfes anziehen. Im Gefälle oder an einer Steigung so fest wie möglich anziehen. Gleichzeitig Bremspedal betätigen, um die Betätigungskräfte der Parkbremse zu verringern.
- Den Motor ausschalten.
- Wenn sich das Fahrzeug auf ebener Fläche oder an einer Steigung befindet, vor dem Abziehen des Zündschlüssels oder Ausschalten der Zündung bei Fahrzeugen mit An-/Aus-Schalter den ersten Gang einlegen oder den Wahlhebel
20 Kurz und bündig
auf P stellen. An einer Steigung Vorderräder vom Bordstein wegdrehen.
Wenn sich das Fahrzeug an einem Gefälle oder einer Steigung befindet, vor dem Abziehen des Zündschlüssels oder Ausschalten der Zündung bei Fahrzeugen mit An-/Aus-Schalter den Rückwärtsgang einlegen oder den Wahlhebel auf P stellen. Vorderräder zum Bordstein hindrehen.
• Die Fenster schließen.
- Den Zündschlüssel vom Zündschloss abziehen bzw. bei Fahrzeugen mit An-/Aus-Schalter die Zündung ausschalten. Lenkrad drehen, bis Lenkradsperre spürbar einrastet.
- Fahrzeug durch Drücken auf 📋 an der Funkfernbedienung verriegeln.
Diebstahlwarnanlage aktivieren 36.
- Motorkühlgebläse können auch nach Abstellen des Motors laufen 219.
Achtung
Nach Fahren mit hohen Motor-drehzahlen bzw. hoher Motorbelastung Motor zum Schutz des Turboladers vor dem Abstellen kurzzeitig mit niedriger Belastung bzw. ca. 30 Sekunden im Leerlauf laufen lassen.
Schlüssel, Verriegelung ➔ 21, Fahrzeug für längeren Zeitraum abstellen ➔ 218.
Funkfernbedienung 22
Elektronisches
Schlüsselsystem 23
Zentralverriegelung 24
Automatische Betätigung der
Zentralverriegelung 29
Kindersicherung 29
Türen 31
Laderaum 31
Fahrzeugsicherung 36
Diebstahlsicherung 36
Diebstahlwarnanlage 36
Wegfahrsperre 39
Außenspiegel 39
Asphärische Wölbung 39
Elektrisches Einstellen 39
Klappbare Spiegel 40
Beheizbare Spiegel 40
Innenspiegel 41
Manuelles Abblenden 41
Automatisches Abblenden ..... 41
Fenster 41
Windschutzscheibe 41
Elektrische Fensterbetätigung ... 42
Heckscheibenheizung 43
Windschutzscheibenheizung ..... 44
Sonnenblenden 44
Sonnenrollo 45
Dach 45
Glasdach 45
Keine schweren oder sperrigen Objekte am Zündschlüssel anbringen.
Ersatz von Schlüsseln
Die Schlüsselnummer ist auf einem abnehmbaren Anhänger vermerkt.
Bei Bestellung eines Ersatzschlüssels muss die Schlüsselnummer angegeben werden, da diese ein Bestandteil der Wegfahrsperre ist.
Schlösser 248, Zentralverriegelung 24, Motor anlassen 146.
Funkfernbedienung ↩ 22.
Elektronischer Schlüssel ➔ 23.
Die Codenummer des Adapters für die Felgenschlösser ist auf einer Karte angegeben. Sie muss beim Bestellen eines Ersatzadapters angegeben werden.
Radwechsel 240.
Schlüssel mit klappbarem
Schlüsselbart

Zum Ausklappen auf den Knopf drücken. Zum Einklappen zuerst auf den Knopf drücken.
Funkfernbedienung

Ermöglicht die Betätigung folgender Funktionen über die Tasten der Funkfernbedienung:
• Zentralverriegelung ➔ 24
• Diebstahlsicherung ➔ 36
• Diebstahlwarnanlage ➔ 36
- Entriegeln und Öffnen der Heckklappe
• Elektrische Fensterheber ➔ 42
- Klappen der Außenspiegel
Die Fernbedienung hat eine Reichweite von bis zu 100 Metern, die aufgrund von äußeren Einflüssen
aber auch wesentlich geringer sein kann. Die Warnblinker bestätigen die Betätigung.
Sorgfältig behandeln, vor Feuchtigkeit und hohen Temperaturen schützen und unnötige Betätigungen vermeiden.
Batterie in Funkfernbedienung ersetzen
Die Batterie wechseln, sobald sich die Reichweite verringert.

Batterien gehören nicht in den Hausmüll. Sie müssen über entsprechende Sammelstellen entsorgt werden.

- Die hintere Abdeckung von der Fernsteuerung entfernen.
- Die leere Batterie aus dem Batteriefach nehmen.
- Die Batterie durch eine Batterie des gleichen Typs ersetzen. Die Einbauposition beachten.
- Die hintere Abdeckung wieder auflegen und den Klickverschluss einrasten lassen.
Störung
Ist eine Betätigung der Zentralverriegelung mit der Funkfernbedienung nicht möglich, können folgende Ursachen vorliegen:
• Störung der Funkfernbedienung.
- Der elektronische Schlüssel befindet sich außerhalb des Empfangsbereichs.
• Die Batteriespannung ist zu niedrig.
- Überlastung des Zentralverriegelungssystems durch häufige Betätigung in kurzen Abständen und daher Unterbrechung der Stromversorgung für kurze Zeit.
- Überlagerung der Funkwellen durch externe Funkanlagen mit höherer Leistung.
Manuelles Entriegeln ➔ 24.
Elektronisches Schlüsselsystem

Folgende Funktionen können über die Funkfernbedienung gesteuert werden:
• Zentralverriegelung ➔ 24
• Elektrische Hecktür ➔ 31
• Zündung einschalten und Motor anlassen ↗ 146
Der Fahrer muss lediglich den elektronischen Schlüssel bei sich tragen.
Der elektronische Schlüssel enthält außerdem die Funktionen der Funkfernbedienung 22.
Sorgfältig behandeln, vor Feuchtigkeit und hohen Temperaturen schützen und unnötige Betätigungen vermeiden.
Batterie des elektronischen Schlüssels wechseln
Die Batterie wechseln, sobald das System nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert oder sich die Reichweite verringert. Die Notwendigkeit eines Batteriewechsels wird durch eine Meldung im Driver Information Center angezeigt 109.

Batterien gehören nicht in den Hausmüll. Sie müssen über entsprechende Sammelstellen entsorgt werden.

- Den Deckel abnehmen.
- Die leere Batterie aus dem Batteriefach nehmen.
- Die Batterie durch eine Batterie des gleichen Typs ersetzen. Die Einbauposition beachten.
- Den Deckel wieder auflegen und den Klickverschluss einrasten lassen.
Störung
Ist eine Betätigung der Zentralverriegelung nicht möglich oder lässt sich der Motor nicht starten, können folgende Ursachen vorliegen:
• Störung des elektronischen Schlüssels.
- Der elektronische Schlüssel befindet sich außerhalb des Empfangsbereichs.
• Die Batteriespannung ist zu niedrig.
- Überlastung des Zentralverriegelungssystems durch häufige Betätigung in kurzen Abständen und daher Unterbrechung der Stromversorgung für kurze Zeit.
- Überlagerung der Funkwellen durch externe Funkanlagen mit höherer Leistung.
Zur Behebung der Störungsursache Position des elektronischen Schlüssels verändern.
Manuelles Entriegeln ➔ 24.
Zentralverriegelung
Ent- und verriegelt Türen, Laderaum und Tankklappe.
Durch Ziehen am Innentürgriff wird die entsprechende Tür entriegelt. Durch nochmaliges Ziehen am Griff wird die Tür geöffnet.
Hinweis
Bei einem Unfall mit Airbag- oder Gurtstrafferauslösung wird das Fahrzeug automatisch entriegelt.
Hinweis
Kurz nach dem Entriegeln mit der Funkfernbedienung werden die Türen automatisch verriegelt, wenn keine Tür geöffnet wurde. Eine Voraussetzung ist die Aktivierung der Einstellung in der Fahrzeugpersonalisierung ⇔ 110.
Bedienung der Fernbedienung
Entriegeln

Der Entriegelungsmodus kann im Menü Fahrzeugpersonalisierung im Info-Display aktiviert werden. Es gibt zwei Einstellmöglichkeiten:
- Durch einmaliges Drücken auf werden alle Türen, der Laderaum und die Tankklappe entriegelt.
- Durch einmaliges Drücken auf werden nur die Fahrertür, der Laderaum und der Tankdeckel entriegelt. Zum Entriegeln aller Türen zweimal drücken.
Die gewünschte Einstellung in der Fahrzeugpersonalisierung auswählen.
Fahrzeugpersonalisierung ↩ 110.
Heckklappe entriegeln
→ gedrückt halten, um nur die Heckklappe zu entriegeln.
Heckklappe entriegeln und öffnen 31.
Verriegeln
Türen, Laderaum und Tankklappe schließen.

Bei nicht richtig geschlossener Fahrertür verriegelt die Zentralverriegelung nicht.
Bestätigung
Die Betätigung der Zentralverriege- lung wird durch die Warnblinker bestätigt. Dazu muss die Einstellung in der Fahrzeugpersonalisierung aktiviert sein 110.
Bedienung des elektronischen Schlüsselsystems

Der elektronische Schlüssel muss sich außerhalb des Fahrzeugs in einem Umkreis von ca. einem Meter um die entsprechende Türseite befinden.
Entriegeln

Eine Hand hinter den Türgriff einer der vorderen Türen führen, um das Fahrzeug zu entriegeln, oder das Bedienelement zum Öffnen der Heckklappe drücken.
Die Hand hinter dem Türgriff halten, oder das Bedienelement zum Öffnen der Heckklappe gedrückt halten, um die Fenster zu öffnen.
Der Entriegelungsmodus kann im Menü Fahrzeugpersonalisierung im Info-Display aktiviert werden. Es gibt zwei Einstellmöglichkeiten:
- Wenn Sie eine Hand hinter den Fahrertürgriff führen, wird nur die Fahrertür entriegelt.
- Wenn Sie eine Hand hinter den Beifahrertürgriff führen oder das Bedienelement zum Öffnen der Heckklappe drücken, werden die Fahrertür, der Laderaum und die Tankklappe entriegelt.
- Wenn Sie auf das Touchpad an der Heckklappe drücken, wird nur der Laderaum entriegelt.
Fahrzeugpersonalisierung ↩ 110.
Verriegeln

Mit einem Finger oder dem Daumen auf die Markierung an einem der Außentürgriffe oder das Touchpad an der Heckklappe drücken.
Es werden alle Türen, der Laderaum und die Tankklappe verriegelt.
Wenn eine Tür geöffnet wurde und jetzt alle Türen geschlossen sind, erfolgt die Verriegelung durch das System.
Wenn die Fahrertür nicht ordnungsgemäß geschlossen ist, der elektronische Schlüssel im Fahrzeug verbleibt oder die Zündung nicht ausgeschaltet ist, wird die Verriegelung nicht erlaubt und ertönt ein Warnton.
Wenn sich zwei oder mehr elektronische Schlüssel im Fahrzeug befunden haben und die Zündung zuvor eingeschaltet war, werden die Türen verriegelt, auch wenn nur ein elektronischer Schlüssel aus dem Fahrzeug entfernt wird.
Entriegeln und Öffnen der Heckklappe
Wenn sich der elektronische Schlüssel in Reichweite befindet, kann die Heckklappe freihändig durch Drücken auf das Touchpad unter der Heckklappenleiste entriegelt und geöffnet werden. Die Türen bleiben verriegelt. Laderaum 31.
Bedienung über die Tasten am elektronischen Schlüssel

Die Zentralverriegelung kann auch über die Tasten am elektronischen Schlüssel bedient werden.
Zum Entriegeln auf ♂ drücken.
Zum Verriegeln auf Ⓗ drücken.
gedrückt halten, um nur die elektrische Heckklappe zu entriegeln und zu öffnen.
Fernbedienung ↩ 24.
Bestätigung
Die Betätigung des Zentralverriegelungssystems wird durch Blinken der Warnblinker bestätigt. Dazu muss die Einstellung in der Fahrzeugpersonalisierung aktiviert sein ♦ 110.
Zentralverriegelungstaste
Ver- oder entriegelt alle Türen, den Laderaum und den Tankdeckel vom Fahrgastraum aus über einen Schalter in der Verkleidung der Fahrertür.
Zum Verriegeln auf ☐ drücken. Die LED in der Taste leuchtet auf. Zum Entriegeln erneut auf ☐ drücken. Die LED in der Taste erlischt.
Bedienung mit dem Schlüssel bei einer Störung der Zentralverriegelung
Im Störungsfall, wenn beispielsweise die Fahrzeugbatterie oder die Batterie der Fernbedienung/des elektronischen Schlüssels entladen ist, lässt sich die Fahrertür mit dem mechanischen Schlüssel ver- bzw. entriegeln.
Manuelles Entriegeln
Elektronischer Schlüssel: Die Sperrtaste gedrückt halten und den integrierten Schlüssel herausziehen.

Die Fahrertür durch Einsetzen und Drehen des Schlüssels im Schließzylinder von Hand entriegeln.
Die anderen Türen können durch Ziehen am Innengriff geöffnet werden. Der Laderaum und die Tankklappe werden möglicherweise nicht entriegelt.
Durch Einschalten der Zündung wird die Diebstahlsicherung deaktiviert.
Manuelles Verriegeln

Zum manuellen Verriegeln der Fahrertür den Schlüssel in den Schließzylinder stecken und drehen.

Um die anderen Türen zu verriegeln, die schwarze Abdeckung mit einem Schlüssel entfernen.
Den Schlüssel vorsichtig einstecken und zur Innenseite der Tür bewegen, ohne den Schlüssel zu drehen.
Den Schlüssel entnehmen und die schwarze Abdeckung wieder anbringen.
Die Tankklappe und die Heckklappe werden möglicherweise nicht verriegelt.
Automatische Betätigung der Zentralverriegelung
Automatische Betätigung der Zentralverriegelung nach dem Losfahren
Mit diesem System können die Türen und der Laderaum automatisch gleichzeitig verriegelt werden, sobald die Fahrgeschwindigkeit 10 km/h überschreitet.
Wenn eine der Türen oder der Lade-raum geöffnet ist, funktioniert die automatische Zentralverriegelung nicht. Dies wird durch ein hörbares
Zurückschlagen der Verriegelungen, das Aufleuchten von ✉ auf der Instrumententafel, ein akustisches Signal und die Anzeige einer entsprechenden Meldung signalisiert.

Die Funktion kann dauerhaft aktiviert oder deaktiviert werden. Bei eingeschalteter Zündung ☐ drücken, bis ein akustisches Signal ertönt und eine entsprechende Meldung angezeigt wird.
Beim Ausschalten der Zündung wird der Systemstatus gespeichert.
Automatische Verriegelung nach dem Entriegeln
Diese Funktion verriegelt kurz nach dem Entriegeln mit der Fernbedienung oder dem elektronischen Schlüssel automatisch wieder alle Türen, den Laderaum und die Tankklappe, sofern in der Zwischenzeit keine Tür geöffnet wurde.
Kindersicherung
⚠️ Warnung
Kindersicherung immer verwenden, wenn Kinder auf den hinteren Sitzen mitfahren.
Kindersicherung, mechanisch

Die Kindersicherung in der Hintertür mit einem Schlüssel in die horizontale Position drehen. Die Tür kann anschließend von innen nicht geöffnet werden.
Zur Deaktivierung die Kinder- sicherung in die senkrechte Position drehen.
Kindersicherung, elektrisch

Ferngesteuertes System, das ein Öffnen der Hintertüren über die Innengriffe und die Betätigung der elektrischen Fensterheber hinten verhindert. Das Bedienelement befindet sich in der Mittelkonsole vor dem Wählhebel.
Einschalten
drücken. Die Kontrollleuchte in der Taste leuchtet auf, und eine Bestätigungsmeldung wird angezeigt. Die Kontrollleuchte leuchtet, bis die Kindersicherung ausgeschaltet wird.
Ausschalten
Taste Ⓐ nochmals drücken. Die Kontrollleuchte in der Taste erlischt, und eine Bestätigungsmeldung wird angezeigt. Die Kontrollleuchte leuchtet, solange die Kindersicherung aktiviert ist.
Türen
Laderaum
Heckklappe
Öffnen

Nach dem Entriegeln auf das Touchpad über der Heckklappenverkleidung drücken und die Heckklappe öffnen.
Schließen

Griff auf der Innenseite verwenden.
Beim Schließen nicht auf das Touchpad drücken, da die Heckklappe sonst erneut entriegelt wird.
Zentralverriegelung ➔ 24.
Elektrische Hecktür
⚠️ Warnung
Vorsicht bei Betätigung der elektrischen Heckklappe. Verletzungsgefahr, vor allem für Kinder.
Die Bewegung der Heckklappe beim Öffnen und Schließen beobachten. Darauf achten, dass nichts eingeklemmt wird und dass sich niemand im Bewegungsbereich aufhält.
Die elektrische Hecktür kann folgendermaßen betätigt werden:
- am elektronischen Schlüssel gedrückt halten.
- Handfreie Bedienung dank Bewegungssensor unter dem Heckstoßfänger.
- Betätigen des Touchpad-Schalters unter der Hecktürleiste und an der offenen Hecktür.
Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe kann die Heckklappe nur bei stehendem Fahrzeug und Schaltposition P betätigt werden.
Bei Betätigung der elektrischen Heck- tür blinken die Blinker und ein akustisches Signal ertönt.
Hinweis
Die Betätigung der elektrischen Hecktür betätigt nicht die Zentralverriegelung. Um die Hecktür mit der
Taste am elektronischen Schlüssel, über den Touchpad-Schalter unter der Hecktürleiste oder mithilfe der handfreien Bedienung zu öffnen, ist es nicht erforderlich, das Fahrzeug zu entriegeln. Vorbedingung ist, dass sich der elektronische Schlüssel außerhalb des Fahrzeugs innerhalb eines Bereichs von etwa einem Meter zur Hecktür befindet.
Den elektronischen Schlüssel nicht im Laderaum lassen.
Das Fahrzeug nach dem Schließen verriegeln, falls es zuvor entriegelt wurde.
Zentralverriegelung ↗ 24.
Bedienung mit dem elektronischen Schlüssel

→ gedrückt halten, um die Hecktür zu öffnen oder zu schließen.
Handfreie Bedienung dank Bewegungssensor unter dem Heckstoßfänger

Zum Öffnen oder Schließen der Heckklappe den Fuß unter dem Heckstoßfänger im Bereich des Kennzeichens vor und zurück bewegen (siehe Abbildung). Der Schlüssel darf höchstens einen Meter entfernt sein. Bei Fahrzeugen mit Einparkhilfe ist der Bereich unter dem abgebildeten Sensor erkennbar. Den Fuß nicht länger unter den Heckstoßfänger halten oder zu langsam hin und her
bewegen. Der elektronische Schlüssel muss sich außerhalb des Fahrzeugs in einem Bereich bis zu ca. einem Meter von der Hecktür entfernt befinden.
Die Aktivierung bzw. Deaktivierung der freihändigen Bedienung kann im Menü Einstellung, ♦ Fahrzeug im Info-Display geändert werden.
Info-Display ↩ 107.
Fahrzeugpersonalisierung ↩ 110.

Gefahr
Beim handfreien Betrieb keine Fahrzeugteile unter dem Fahrzeug berühren. Es besteht die Gefahr von Verletzungen durch heiße Motorteile.
Automatische Betätigung der Zentralverriegelung nach einer freihändigen Bedienung

Die Taste 3 in der offenen Heckklappe drücken. Das gesamte Fahrzeug wird nach dem freihändigen Schließen der Heckklappe verriegelt.
Bedienung über den Touchpad-Schalter unter der Hecktürleiste

Zum Öffnen der Heckklappe den Touchpad-Schalter unter der Heckklappenleiste drücken, bis die Klappe geöffnet wird. Wenn das Fahrzeug verriegelt ist, muss sich der elektronische Schlüssel außerhalb des Fahrzeugs in einem Bereich bis zu ca. einem Meter von der Hecktür entfernt befinden.
Zum Schließen auf 📞 in der offenen Heckklappe drücken, bis die Schließbewegung der Heckklappe beginnt.
Anhalten oder Ändern der Bewegungsrichtung
Sofortiges Beenden der Bewegung der Hecktür:
- am elektronischen Schlüssel gedrückt halten oder
- auf den Touchpad-Schalter unter der Hecktürleiste drücken oder
- zum Öffnen der Hecktür drücken.
Durch erneutes Drücken einer der Schalter wird die Bewegungsrichtung der Hecktür gewechselt.
Eine geringere Öffnungshöhe einstellen
- Die elektrische Heckklappe mit einem der Betätigungsschalter öffnen.
- Die Bewegung an der gewünschten Höhe durch Drücken von stoppen. Falls nötig, die angehaltene Heckklappe von Hand auf die gewünschte Position stellen.

- Die Taste 📞 auf der Innenseite der geöffneten Hecktür drücken und drei Sekunden lang halten.
Hinweis
Die Öffnungshöhe muss ebenerdig programmiert werden.
Ein akustisches Signal bestätigt die neue Einstellung und die Blinker blinken. Die verringerte Höhe muss einem Öffnungswinkel über 30° entsprechen.
Um eine geringere Höhenposition zu löschen, Heckklappe in halber Position öffnen und drei Sekunden lang drücken.
Die Heckklappe bleibt nur ab einer bestimmten Mindesthöhe offen stehen (Mindestöffnungswinkel von 30°). Die Öffnungshöhe kann nicht auf einen Wert unterhalb dieser Höhe programmiert werden.
Schutzfunktion
Wenn die elektrische Heckklappe beim Öffnen oder Schließen auf ein Hindernis trifft, wird die Bewegungsrichtung automatisch umgekehrt, so dass sie wieder etwas zurückgeht. Mehrere Hindernisse in einem Betätigungszyklus schalten die Funktion ab. In diesem Fall die Heckklappe von Hand schließen oder öffnen.
Die elektrische Heckklappe hat Einklemmsensoren an den seitlichen Kanten. Wenn die Sensoren Hindernisse zwischen Hecktür und Rahmen erkennen, öffnet sich die Hecktür, bis sie wieder betätigt oder manuell geschlossen wird.
Die Schutzfunktion wird durch einen Warnton angezeigt.
Alle Hindernisse entfernen, bevor der normale elektrische Betrieb wieder aufgenommen wird.
Falls das Fahrzeug mit einer werkseitig montierten Anhängerzugvorrichtung ausgestattet und ein Anhänger elektrisch angeschlossen ist, kann die elektrische Heckklappe nur mit dem Touchpad-Schalter geöffnet oder durch Drücken auf 🔔 in der geöffneten Heckklappe geschlossen werden. Darauf achten, dass sich keine Gegenstände im Bewegungsbereich befinden.
Überlastung
Wenn die elektrische Hecktür wiederholt in kurzen Zeitabständen bedient wird, wird die Funktion einige Zeit
lang deaktiviert. Die Hecktür manuell in die Endposition bewegen, um das System zurückzusetzen.
Elektrische Heckklappe initialisieren
Wenn die elektrische Heckklappe nicht automatisch bedient werden kann (z. B. nach dem Trennen der Fahrzeugbatterie), wird im Driver Information Center eine Warnmeldung angezeigt.
Elektronik wie folgt aktivieren:
- Heckklappe mit der Hand öffnen.
- Heckklappe mit der Hand schließen.
- Zündung einschalten.
Wenn das Problem nicht gelöst werden kann, wenden Sie sich an eine Werkstatt.
Allgemeine Hinweise für die Betätigung der Heckklappe
Gefahr
Nicht mit offener oder angelehnter Hecktür fahren, z. B. beim Transport sperriger Gegenstände, es könnten giftige Abgase, die weder zu sehen noch zu riechen sind, in das Fahrzeug gelangen. Dies kann zu Bewusstlosigkeit und sogar zum Tod führen.
Achtung
Um Beschädigungen zu vermeiden, vor dem Öffnen der Hecktür prüfen, dass sich keine Hindernisse wie etwa ein Garagentor im Bereich darüber befinden. Den Bewegungsbereich über und hinter der Hecktür stets prüfen.
Hinweis
Die Montage bestimmter schwerer Zubehörteile an der Heckklappe kann dazu führen, dass die Heckklappe nicht offen bleibt.
Die Betätigung der elektrischen Heckklappe ist bei zu geringer Batterieladung deaktiviert. In diesem Fall kann die Heckklappe möglicherweise auch manuell nicht geöffnet werden.
Hinweis
Wenn die elektrische Heckklappe deaktiviert ist und alle Türen entriegelt sind, kann die Heckklappe manuell betätigt werden. In diesem Fall muss zum Schließen der Heckklappe erheblich mehr Kraft aufgewendet werden.
Hinweis
Bei niedrigen Außentemperaturen öffnet sich die Hecktür möglicherweise nicht vollständig. In diesem Fall die Hecktür manuell bis zur normalen Endstellung anheben.
Fahrzeugsicherung
Diebstahlsicherung
⚠️ Warnung
Nicht Einschalten, wenn sich Personen im Fahrzeug befinden! Entriegeln von innen ist nicht möglich.
Das System sichert alle Türen. Damit das System aktiviert werden kann, müssen alle Türen geschlossen sein. Beim Entriegeln des Fahrzeugs wird die mechanische Diebstahlsicherung ausgeschaltet. Mit der Zentralverriegelungstaste ist dies nicht möglich.
Aktivierung

auf der Funkfernbedienung zweimal innerhalb von fünf Sekunden drücken.
Diebstahlwarnanlage
Die Diebstahlwarnanlage beinhaltet die Diebstahlsicherung.
Überwacht werden:
• Türen, Heckklappe, Motorhaube
• Fahrgastraum einschließlich angeschlossener Laderaum
- Neigung des Fahrzeugs, z. B. ob es angehoben wird
• Zündung
Einschalten
Alle Türen müssen geschlossen sein und der elektronische Schlüssel des elektronischen Schlüsselsystems darf sich nicht im Fahrzeug befinden. Ansonsten kann das System nicht aktiviert werden.
- Funkfernbedienung: selbstaktiviert 30 Sekunden nach dem Verriegeln des Fahrzeugs durch einmaliges Drücken auf 📞.
- Elektronisches Schlüsselsystem: Die Selbstaktivierung erfolgt 30 Sekunden nachdem das Fahrzeug durch Drücken auf die Markierung an einem der Außentürgriffe verriegelt wurde.

- Funkfernbedienung oder elektronischer Schlüssel: Direkt durch zweimaliges Drücken innerhalb von fünf Sekunden auf 📐.
- Elektronisches Schlüsselsystem mit aktivierter passiver Verriegelung: kurz nach passiver Verriegelung aktiviert.
Hinweis
Veränderungen des Fahrzeuginnenraums wie Sitzauflagen oder offene Fenster können die Überwachung der Fahrgastzelle beeinträchtigen.
Einschalten ohne Überwachung des Fahrzeuginnenraums und der Fahrzeugneigung

Die Überwachung der Fahrgastzelle und der Fahrzeugneigung abschalten, wenn Haustiere im Fahrzeug zurückbleiben, da der Alarm durch laute Ultraschallsignale oder Bewegungen ausgelöst werden kann. Auch ausschalten, wenn das Fahrzeug auf einer Fähre oder einem Zug transportiert wird.
- Heckklappe, Motorhaube und Fenster schließen.
- 🎨 drücken. Die LED in der Taste 🎨 leuchtet maximal zehn Minuten.
- Türen schließen.
- Diebstahlwarnanlage aktivieren.
Eine Statusmeldung wird im Driver Information Center angezeigt.
Funktionsweise
Wenn die Diebstahlwarnanlage aktiviert ist, blinkt die LED in der Zentralverriegelungstaste.
Bei Störungen Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Ausschalten
Funkfernbedienung: Beim Entriegeln des Fahrzeugs durch Drücken der Taste 📊 wird auch die Diebstahlwarnanlage deaktiviert.

Elektronisches Schlüsselsystem: Beim Entriegeln des Fahrzeugs durch Drücken auf die Markierung an einem der Außentürgriffe wird auch die Diebstahlwarnanlage deaktiviert.
Der elektronische Schlüssel muss sich außerhalb des Fahrzeugs in einem Umkreis von ca. einem Meter um die entsprechende Türseite befinden.
Das System wird beim Entriegeln der Fahrertür mit dem Schlüssel oder mit der Zentralverriegelungstaste im Fahrgastraum nicht deaktiviert.
Alarm
Bei Auslösung ertönt die Hupe, gleichzeitig blinken die Warnblinker. Anzahl und Dauer der Alarmsignale sind gesetzlich vorgeschrieben.
Die Diebstahlwarnanlage lässt sich durch Drücken auf 📄, durch Drücken des Schalters am Türgriff (mit elektronischem Schlüsselsystem) oder durch Einschalten der Zündung deaktivieren.
Die Diebstahlwarnanlage lässt sich durch Drücken auf 📄, durch Drücken auf die Markierung an einem der Außentürgriffe (mit elektronischem Schlüsselsystem) oder durch Einschalten der Zündung deaktivieren.
Ein ausgelöster Alarm, der nicht vom Fahrer abgebrochen wurde, wird später durch die Warnblinker angezeigt. Beim nächsten Entriegeln des Fahrzeugs mit der Funkfernbedienung blinken sie dreimal schnell. Außerdem wird nach dem Einschalten der Zündung eine Warnmeldung im Driver Information Center angezeigt.
Fahrzeugmeldungen ↩ 109.
Vor dem Abklemmen der Fahrzeugbatterie (z. B. bei Wartungsarbeiten) muss zuvor die Alarmsirene wie folgt deaktiviert werden: Zündung ein- und ausschalten, anschließend die Fahrzeugbatterie innerhalb von 15 Sekunden abklemmen.
Wegfahrsperre
Das System ist Teil des Zündschlosses und überprüft, ob das Fahrzeug mit dem verwendeten Schlüssel gestartet werden darf.
Die Wegfahrsperre wird nach dem Abziehen des Schlüssels aus dem Zündschloss automatisch aktiviert.
Hinweis
Radiofrequenz-Identifikation (RFID)-Anhänger können Störungen des Schlüssels verursachen. Den Anhänger beim Starten des Fahrzeugs nicht neben den Schlüssel legen.
Hinweis
Die Wegfahrsperre verriegelt nicht die Türen. Fahrzeug deshalb nach Verlassen immer verriegeln und Diebstahlwarnanlage 24, 36 einschalten.
Außenspiegel
Asphärische Wölbung
Der konvexe Außenspiegel auf der Fahrerseite enthält eine asphärische Fläche und verringert den toten Winkel. Die Form des Spiegels lässt Gegenstände kleiner erscheinen. Dies beeinflusst das Abschätzen von Entfernungen.
Toter-Winkel-Warnung ➔ 196.
Elektrisches Einstellen

Die Spiegeltaste nach links oder rechts schieben, um den gewünschten Außenspiegel auszuwählen. Danach das Bedienelement schwenken, um den Spiegel einzustellen.
Klappbare Spiegel

Zur Sicherheit von Fußgängern klappen die Außenspiegel bei Anstoßen aus ihrer Ausgangslage. Spiegel durch leichten Druck auf das Spiegelgehäuse wieder einrasten.
Elektrisches Beiklappen

Die Spiegeltaste nach hinten schieben. Beide Außenspiegel werden eingeklappt.
Die Spiegeltaste erneut nach hinten schieben, um beide Außenspiegel wieder in die ursprüngliche Stellung zu bringen.
Wurde ein elektrisch eingeklappter Spiegel bereits manuell ausgeklappt, wird durch Schieben der Spiegeltaste nach hinten nur der andere Spiegel elektrisch ausgeklappt.
Beheizbare Spiegel

Wird durch Drücken von bedient.
Die Heizung ist bei laufendem Motor aktiv und wird nach kurzer Zeit automatisch abgeschaltet.
Heckscheibenheizung ➔ 43.
Innenspiegel
Manuelles Abblenden

Zur Reduzierung der Blendwirkung Hebel an der Unterseite des Spiegelgehäuses verstellen.
Automatisches Abblenden

Bei Nacht wird die Blendwirkung durch nachfolgende Fahrzeuge automatisch reduziert.
Fenster
Windschutzscheibe
Aufkleber auf der Windschutzscheibe
Windschutzscheibenaufkleber wie etwa Autobahnvignetten o.ä. nicht im Bereich des Innenspiegels anbringen. Andernfalls könnten die Abtastzone des Sensors und der Sichtbereich der Kamera im Spiegelgehäuse beeinträchtigt werden.
Windschutzscheibe ersetzen
| Achtung |
| Wenn das Fahrzeug über einen Frontkamerasensor für die Fahrerassistenzsysteme verfügt, ist es sehr wichtig, dass ein Austausch der Windschutz-scheibe genau nach den Opel-Spezifikationen durchgeführt wird. Andernfalls funktionieren diese Systeme möglicherweise nicht richtig, und es besteht die Gefahr, |
dass sich die Systeme unerwartet verhalten und/oder unerwartete Nachrichten angezeigt werden.
Elektrische Fensterbetätigung
⚠️ Warnung
Vorsicht bei Betätigung der elektrischen Fensterbetätigung. Verletzungsgefahr, vor allem für Kinder.
Befinden sich Kinder auf den Rücksitzen, die Kindersicherung für die elektrische Fensterbetätigung einschalten.
Fenster nur unter Beobachtung des Schließbereiches schließen. Sicherstellen, dass nichts eingeklemmt werden kann.
Zündung einschalten, um die elektrische Fensterbetätigung zu benutzen.

Schalter für das betreffende Fenster betätigen, indem er zum Öffnen gedrückt bzw. zum Schließen gezogen wird.
Leichtes Drücken bzw. Ziehen bis zum ersten Einrastpunkt: Fenster bewegt sich so lange nach oben oder unten, bis der Schalter losgelassen wird.
Stärkeres Drücken bzw. Ziehen bis zum zweiten Einrastpunkt, dann loslassen: Fenster bewegt sich automatisch mit aktivierter Schutzfunktion nach oben bzw. unten. Zum Anhalten den Schalter noch einmal in die gleiche Richtung bewegen.
Schutzfunktion
Trifft die Scheibe während der automatischen Schließbewegung oberhalb der Fenstermitte auf einen Widerstand, wird sie sofort gestoppt und wieder geöffnet.
Schutzfunktion umgehen
Bei Problemen mit der Schließfunktion, beispielsweise bei Frost oder ähnlichen Bedingungen, schalten Sie die Zündung ein, ziehen Sie den Schalter bis zum ersten Einrastpunkt und halten Sie den Schalter. Das Fenster bewegt sich ohne aktivierte Schutzfunktion nach oben. Zum Anhalten Schalter loslassen.
Kindersicherung für hintere Fenster

Zur Deaktivierung der elektrischen Fensterbetätigung der Hintertüren ☒ drücken; die LED leuchtet auf. Zur Aktivierung erneut ☒ drücken.
Fenster von außen betätigen
Das Fenster können von außerhalb des Fahrzeugs mit der Funkfernbedienung betätigt werden.
Zum Schließen der Fenster 📋 drücken und halten.
Taste loslassen, um die Bewegung der Fenster zu stoppen.
Wenn die Fenster vollständig geöffnet sind, leuchten die Warnblinker zweimal auf.
Überlastung
Wenn die Fensterheber in einer kurzen Zeitspanne wiederholt betätigt werden, werden sie für eine bestimmte Zeit deaktiviert.
Elektrische Fensterbetätigung initialisieren
Wenn die Fenster nicht automatisch geschlossen werden können (z. B. nach dem Trennen der Fahrzeug-batterie), wird im Driver Information Center eine Warnmeldung angezeigt.
Fahrzeugmeldungen ➔ 109.
Fensterelektronik wie folgt aktivieren:
- Türen schließen.
- Zündung einschalten.
-
Schalter ziehen, bis das Fenster geschlossen ist, und weitere zwei Sekunden gezogen halten.
-
Schalter drücken, bis das Fenster vollständig geöffnet ist, und weitere zwei Sekunden gedrückt halten.
- Vorgang für jedes Fenster wiederholen.
Heckscheibenheizung
Wird zusammen mit den heizbaren Außenspiegeln durch Drücken von bedient.
Die Heizung ist bei laufendem Motor aktiv und wird nach kurzer Zeit automatisch abgeschaltet.
Je nach Klimatisierungssystem kann die Position von BEAR variieren.
Fahrzeuge mit Heizung und Belüftung oder Klimaanlage

Fahrzeuge mit elektronischer Klimatisierungsautomatik

Windschutzscheibenheizung
Betätigung durch Drücken auf 📌. Die LED in der Taste leuchtet auf.
Die Heizung ist bei laufendem Motor aktiv und wird nach kurzer Zeit automatisch abgeschaltet.
Je nach Klimatisierungssystem kann die Position von 📌️ variieren.
Fahrzeuge mit elektronischer Klimatisierungsautomatik

Fahrzeuge mit Klimaanlage

Die Sonnenblenden lassen sich zum Schutz vor blendendem Licht herunterklappen und zur Seite schwenken.
Bei Sonnenblenden mit integrierten Spiegeln sollten die Spiegelabdeckungen während der Fahrt geschlossen sein.
Auf der Rückseite der Sonnenblende befindet sich eine Halterung für Parkscheine.
Sonnenrollo

Um die Sonneneinstrahlung auf den Sitzen der zweiten Sitzreihe zu verringern, Rollo mit dem Griff nach oben ziehen und oben im Türrahmen einrasten.
Dach
Glasdach
Keine Aufkleber auf dem Dach anbringen. Das Fahrzeug nicht mit einer Plane abdecken.
Sonnenrollo

Leichtes Drücken auf 📁 bis zum ersten hinteren Einrastpunkt: Das Sonnenrolle wird geöffnet, solange der Schalter betätigt wird.
Festes Drücken auf ☐ bis zum zweiten hinteren Einrastpunkt und anschließendes Loslassen: Das Sonnenrolle wird geöffnet, solange der Schalter betätigt wird.
Leichtes Drücken auf ☐ bis zum ersten vorderen Einrastpunkt: Das Sonnenrolle wird geschlossen, solange der Schalter betätigt wird.
Festes Drücken auf 📁 bis zum zweiten vorderen Einrastpunkt und anschließendes Loslassen: Das Sonnenrolle wird geschlossen, solange der Schalter betätigt wird.
Schutzfunktion
Trifft das Sonnenrollo während der automatischen Schließbewegung auf einen Widerstand, wird es sofort gestoppt und wieder geöffnet.
Funktion auf Standby
Das Sonnenrollo ist in Zündschlossstellung 1 funktionsfähig ♦ 143.
Initialisieren nach einem Stromausfall
Nach einem Stromausfall ist das Sonnenrollo möglicherweise nur eingeschränkt funktionsfähig. System wie folgt initialisieren:
- Zündschalter in Stellung 1 drehen.
- zweimal leicht bis zum ersten hinteren Einrastpunkt drücken. Das Sonnenrollo wird leicht geöffnet.
- Direkt danach zweimal leicht bis zum ersten vorderen Einrastpunkt drücken. Das Sonnenrollo wird leicht geschlossen.
Nach Schritt 3 befindet sich das Sonnenrollo im Initialisierungsmodus mit deaktivierter Schutzfunktion. - leicht bis zum ersten hinteren Einrastpunkt drücken, bis das Sonnenrollo vollständig geöffnet ist.
- leicht bis zum ersten vorderen Einrastpunkt drücken, bis das Sonnenrollo vollständig geschlossen ist.
Nach Abschluss dieser Prozedur ist das Sonnenrollo initialisiert und die Schutzfunktion aktiviert. Zum Abbrechen des Vorgangs während der Initialisierung ☐ bis zum zweiten Einrastpunkt fest drücken.
Sitze, Rückhaltesysteme
Kopfstützen 47
Aktive Kopfstützen 48
Vordersitze 49
Sitzposition 49
Manuelle Sitzeinstellung ..... 50
Elektrische Sitzeinstellung ..... 52
Armlehne 53
Heizung 54
Belüftung 54
Rücksitze 54
Armlehne 54
Heizung 55
Sicherheitsgurte 55
Sicherheitsgurt 55
Dreipunkt-Sicherheitsgurt ..... 56
Airbag-System 58
Front-Airbag 62
Seiten-Airbag 62
Kopf-Airbag 63
Airbagabschaltung 63
Kinderrückhaltesysteme 65
Kindersicherheitssystem 65
Befestigungsplätze des Kinder- sicherheitssystems .... 68
Kopfstützen
Position
⚠️ Warnung
Nur mit richtig eingestellter Kopfstütze fahren.

Die Oberkante der Kopfstütze sollte mit der Oberkante des Kopfes abschließen. Ist dies bei sehr großen Personen nicht möglich, höchste Position einstellen, bei sehr kleinen Personen tiefste Position.
48 Sitze, Rückhaltesysteme
Einstellung
Kopfstützen der Vordersitze

Kopfstütze nach oben ziehen bzw. Rastfedern durch Drücken entriegeln und Kopfstütze nach unten schieben.
Kopfstützen der Rücksitze

Kopfstütze nach oben ziehen bzw. Rastfedern durch Drücken entriegeln und Kopfstütze nach unten schieben.
Ausbau
Auf die Arretierung drücken, die entsprechende Kopfstütze nach oben ziehen und entfernen.
Aktive Kopfstützen
Bei einem Heckaufprall rücken die vorderen Teile der aktiven Kopfstützen etwas nach vorn. Dadurch wird der Kopf abgestützt und die Gefahr eines Schleudertraumas verringert.
Hinweis
Zulässiges Zubehör darf nur angebracht werden, wenn der Sitz nicht verwendet wird.
Vordersitze
Sitzposition

Warnung
Nur mit richtig eingestelltem Sitz fahren.

Warnung
Sitze niemals während der Fahrt einstellen. Sie könnten sich unkontrolliert bewegen.

Gefahr
Mindestens 25 cm vom Lenkrad entfernt sitzen, um ein sicheres Auslösen des Airbags zu ermöglichen.

Warnung
Verstauen Sie keine Gegenstände unter den Sitzen.

- Mit dem Gesäß möglichst weit hinten an der Rückenlehne sitzen. Den Abstand zwischen Sitz und Pedalen so einstellen, dass die Beine beim Treten der Pedale leicht angewinkelt sind. Den Beifahrersitz möglichst weit nach hinten schieben.
- Die Sitzhöhe hoch genug einstellen, dass Sie eine gute Sicht nach allen Seiten und auf die Display-Instrumente haben. Der Abstand zwischen Kopf und Dachrahmen sollte mindestens eine Handbreite betragen. Ihre
Oberschenkel sollten leicht auf dem Sitz aufliegen, ohne hineingedrückt zu werden.
- Mit den Schultern möglichst weit hinten an der Rückenlehne sitzen. Die Neigung der Rückenlehne so einstellen, dass das Lenkrad mit leicht angewinkelten Armen gut erreicht wird. Beim Drehen des Lenkrads muss der Kontakt zwischen Rückenlehne und Schultern erhalten bleiben. Die Rückenlehnen dürfen nicht zu weit nach hinten geneigt sein. Wir empfehlen eine maximale Neigung von ca. 25°.
- Den Sitz und das Lenkrad so einstellen, dass das Handgelenk oben am Lenkrad aufliegt, während der Arm vollständig gestreckt ist und die Schultern an der Sitzlehne anliegen.
- Lenkrad einstellen ➔ 83.
• Kopfstütze einstellen ➔ 47. - Höhe des Sicherheitsgurts einstellen ➔ 56.
50 Sitze, Rückhaltesysteme
• Die Oberschenkelauflage so einstellen, dass zwischen Sitzkante und Kniekehle ein Abstand von zwei Fingerbreit besteht.
• Die Lendenwirbelstütze so einstellen, dass sie die natürliche Form der Wirbelsäule unterstützt.
Manuelle Sitzeinstellung
Nur mit eingerasteten Sitzen und eingerasteten Rückenlehnen fahren.
Längsverstellung

Griff ziehen, Sitz verschieben, Griff loslassen. Versuchen, den Sitz nach hinten und vorn zu bewegen, um sicherzustellen, dass der Sitz richtig verriegelt ist.
Rückenlehnenneigung

Handrad drehen. Zum Einstellen Rückenlehne entlasten.
Sitzhöhe

Pumpbewegung des Hebels nach oben : Sitz höher nach unten : Sitz niedriger
Sitze, Rückhaltesysteme 51
Sitzneigung

Schalter drücken
hinten : Vorderteil höher
vorn : Vorderteil niedriger
Lendenwirbelstütze

Lendenwirbelstütze mit dem Vier-Wege-Schalter an die persönlichen Bedürfnisse anpassen.
Stütze nach oben und unten bewegen: Schalter nach oben bzw. unten drücken.
Stütze verstärken und verringern: Schalter nach vorn bzw. hinten drücken.
Verstellbare
Oberschenkelauflage

Hebel ziehen und Oberschenkelauf- lage verschieben.
52 Sitze, Rückhaltesysteme
Elektrische Sitzeinstellung
⚠️ Warnung
Vorsicht bei der Betätigung der elektrisch verstellbaren Sitze. Es besteht Verletzungsgefahr, vor allem für Kinder. Gegenstände können eingeklemmt werden.
Die Sitze während der Einstellung genau im Auge behalten. Fahrzeuginsassen entsprechend informieren.
Längsverstellung

Schalter nach vorne/hinten bewegen.
Sitzhöhe

Schalter nach oben/unten bewegen.
Sitzneigung

Vorderen Teil des Schalters nach oben/unten bewegen.
Rückenlehnenneigung

Schalter nach vorne/hinten drehen. Lendenwirbelstütze, verstellbare Oberschenkelauflage, siehe manu- elle Sitzeinstellung ♦ 50.
Speicherfunktion für elektrische Sitzeinstellung
Es können zwei verschiedene Fahrersitzeinstellungen gespeichert werden.
Fahrzeugpersonalisierung ↩ 110.
Sitze, Rückhaltesysteme 53

text_image
M 2 1Speicherposition speichern
- Fahrersitz in die gewünschte Position stellen.
- M und 1 oder 2 gleichzeitig so lange gedrückt halten, bis ein Ton zu hören ist.
Abrufen der Speicherpositionen 1 oder 2 gedrückt halten, bis die gespeicherte Sitzposition erreicht ist. Durch Loslassen der Taste während der Sitzbewegung wird das Abrufen der Sitzposition abgebrochen.
Automatisches Abrufen der Speicherpositionen
Die Speicherpositionen sind der entsprechenden Funkfernbedienung bzw. dem elektronischen Schlüssel zugewiesen.
Beim Einschalten der Zündung werden die gespeicherten Positionen automatisch abgerufen.
Zum Abbrechen des Abrufvorgangs eine der Speichertasten oder ein Bedienelement für die elektrische Sitzeinstellung betätigen.
Schutzfunktion
Wenn der Fahrersitz während des Verstellens auf einen Widerstand stößt, wird er möglicherweise angehalten. Nach Beseitigung des Widerstandes die betreffenden Speicherpositionstaste zwei Sekunden gedrückt halten. Erneut versuchen, die Speicherposition abzurufen. Wenn kein Abrufen möglich ist, die Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Überlastung
Wenn die Sitzverstellung elektrisch überlastet ist, wird die Stromversorgung automatisch für kurze Zeit unterbrochen.
Hinweis
Nach einem Unfall mit Airbag-Auslösung wird die Speicherfunktion für alle Positionstasten deaktiviert.
Armlehne
Standardarmlehne

54 Sitze, Rückhaltesysteme
Die Armlehne kann um 10 cm nach vorn verschoben werden. Am Griff ziehen, um die Armlehne zu verschieben. Unter der Armlehne befindet sich ein Staufach.
Heizung

Je nach gewünschter Heizleistung für den jeweiligen Sitz ein- oder mehrmals drücken. Die Kontrollleuchten in der Taste zeigen die Einstellungen an.
Für Personen mit empfindlicher Haut wird ein längerer Einsatz der höchsten Einstellung nicht empfohlen.
Die Sitzheizung ist nur bei laufendem Motor bzw. einem Autostopp aktiv. Stopp-Start-Automatik ➔ 148.
Belüftung

Die Belüftung durch Drücken auf für den betreffenden Vordersitz einschalten.
Die Sitzbelüftung ist nur bei laufendem Motor bzw. einem Autostopp aktiv.
Stopp-Start-Automatik 148.
Rücksitze
Armlehne

Armlehne nach unten klappen. Die Armlehne ist mit Getränkehaltern ausgestattet.
Heizung

Sitzheizung durch Drehen des Daumenrades 📋 für den entsprechenden äußeren Rücksitz auf die gewünschte Stufe einstellen.
Für Personen mit empfindlicher Haut wird ein längerer Einsatz der höchsten Einstellung nicht empfohlen.
Die Sitzheizung ist nur bei laufendem Motor bzw. einem Autostopp aktiv.
Sicherheitsgurte Sicherheitsgurt

Bei starker Beschleunigung oder Verzögerung des Fahrzeugs blockieren die Sicherheitsgurte, um die Insassen in ihrer Sitzposition zu halten. Daher ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer.
⚠️ Warnung
Sicherheitsgurt vor jeder Fahrt anlegen.
Nicht angeschnallte Personen gefährden bei Unfällen die anderen Fahrzeuginsassen und sich selbst.
Die Sicherheitsgurte sind für jeweils nur eine Person bestimmt. Kindersicherheitssystem 65.
Alle Teile des Gurtsystems regelmäßig auf Beschädigungen und Verschmutzung untersuchen und die ordnungsgemäße Funktion überprüfen.
Beschädigte Teile ersetzen lassen. Nach einem Unfall Gurte und ausgelöste Gurtstraffer in einer Werkstatt ersetzen lassen.
Hinweis
Sicherstellen, dass die Gurte nicht durch Schuhe oder scharfkantige Gegenstände beschädigt oder eingeklemmt werden. Darauf achten, dass kein Schmutz in die Gurtaufroller gelangt.
56 Sitze, Rückhaltesysteme
Sicherheitsgurt anlegen
Jeder Sitz ist mit einer Erinnerungsfunktion zum Anlegen des Sicherheitsgurts ausgestattet. Die Erinnerung wird in der Dachkonsole mit der Kontrollleuchte für den entsprechenden Sitz angezeigt 98.
Gurtkraftbegrenzer
Die Belastung des Körpers wird durch die kontrollierte Freigabe des Gurtes während einer Kollision reduziert.
Gurtstraffer
Bei einem Frontal-, Heck- oder Seitenaufprall einer bestimmten Stärke werden die Sicherheitsgurte der Vorder- und Rücksitze gestrafft. Die Vordersitzsicherheitsgurte werden durch zwei Gurtstraffer pro Sitz festgezogen. Die äußeren Sicherheitsgurte der Rücksitze werden durch einen Gurtstraffer pro Sitz festgezogen.
⚠️ Warnung
Unsachgemäßer Umgang (z. B. Aus- oder Einbau der Gurte) kann zum Auslösen der Gurtstraffer führen.
Bei Auslösen der Gurtstraffer leuchtet die Kontrollleuchte ✉ dauerhaft ✉ 99.
Ausgelöste Gurtstraffer in einer Werkstatt ersetzen lassen. Die Gurtstraffer lösen nur einmal aus.
Hinweis
Keine Zubehörteile oder andere Gegenstände anbringen oder einbauen, die die Funktion der Gurtstraffer behindern könnten. Am Gurtstraffer-System keine Änderungen vornehmen, da sonst die Zulassung Ihres Fahrzeugs ungültig wird!
Dreipunkt-Sicherheitsgurt Anlegen

Den Gurt aus dem Aufroller herausziehen, unverdreht über den Körper legen und die Schlosszunge in das Gurtschloss einstecken, bis sie einrastet. Den Beckengurt während der Fahrt durch Ziehen am Schultergurt regelmäßig spannen.

Auftragende Kleidung beeinträchtigt den straffen Sitz des Gurts. Keine Gegenstände wie z. B. Handtaschen oder Mobiltelefone zwischen Gurt und Körper platzieren.
⚠️ Warnung
Gurt nicht über harte oder zerbrechliche Gegenstände in den Taschen der Kleidung führen.
Sicherheitsgurt anlegen ⚡, ↗ 98, ↔ 105
Höheneinstellung

-
Gurt etwas herausziehen.
-
Die Taste drücken, um die Höhenverstellung zu lösen und nach oben oder unten zu drücken.

Höhe so einstellen, dass der Gurt über die Schulter verläuft. Er darf nicht über Hals oder Oberarm verlaufen.
Nicht während der Fahrt einstellen.
58 Sitze, Rückhaltesysteme
Öffnen

Zum Ablegen rote Taste am Gurt- schloss drücken.
Benutzung von Sicherheitsgurten während der Schwangerschaft

Der Beckengurt muss möglichst tief über das Becken verlaufen, um Druck auf den Unterleib zu vermeiden.
Airbag-System
Das Airbag-System besteht aus einer Reihe von einzelnen Systemen, je nach Ausstattungsumfang.
Wenn die Airbags auslösen, werden sie innerhalb von Millisekunden aufgeblasen. Die Luft entweicht ebenso schnell, so dass dies während einer Kollision oft nicht bemerkt wird.
⚠️ Warnung
Das Airbag-System wird explosionsartig ausgelöst, Reparaturen dürfen nur von Fachpersonal durchgeführt werden.
⚠️ Warnung
Das Hinzufügen von Zubehör, das den Rahmen, das Stoßfängersystem, die Höhe, Frontseite oder das Seitenblech des Fahrzeugs verändert, kann dazu führen, dass das Airbag-System nicht ordnungsgemäß funktioniert. Die Funktion des
Airbag-Systems kann auch durch Verändern von Teilen der Vordersitze, der Sicherheitsgurte, des Airbag-Sensors und des Diagnosemoduls, des Lenkrads, der Instrumententafel, der inneren Türdichtungen einschließlich Lautsprecher, Airbag-Module, Dachhimmel- oder Säulenverkleidung, Frontsensoren, Seitenaufprallsensoren und Airbag-Verdrahtung beeinträchtigt werden.
Hinweis
Die Steuerungselektronik der Airbag-Systeme und Gurtstraffer befindet sich im Bereich der Mittelkonsole. In diesem Bereich keine magnetischen Gegenstände ablegen.
Die Abdeckungen der Airbags nicht bekleben und nicht mit anderen Materialien überziehen! Beschädigte Abdeckungen in einer Werkstatt ersetzen lassen.
Jeder Airbag löst nur einmal aus. Ausgelöste Airbags in einer Werkstatt austauschen lassen. Zusätzlich
müssen eventuell das Lenkrad, die Instrumententafel, Teile der Verkleidung, die Abdichtung der Türen, die Türgriffe und die Sitze ersetzt werden.
Keine Änderungen am Airbag-System vornehmen, da sonst die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erlischt.
Kontrollleuchte für Airbag-Systeme 99.
Kindersicherheitssysteme auf Beifahrersitzen mit Airbag-Systeme
Warnung gemäß ECE R94.02:

text_image
AIRBAGDE: Nach hinten gerichtete Kindersitze NIEMALS auf einem Sitz verwenden, der durch einen davor befindlichen AKTIVEN AIRBAG geschützt ist, da dies den TOD oder SCHWERE VERLETZUNGEN DES KINDES zur Folge haben kann.
Neben dem durch die Norm ECE R94.02 vorgeschriebenen Warnhinweis darf ein nach vorn gerichtetes Kinderrückhaltesystem nur so wie in den Anweisungen und Einschränkungen der Tabelle 68 verwendet werden.
62 Sitze, Rückhaltesysteme

Gefahr
Auf dem Beifahrersitz bei aktivem Front-Airbag kein Kindersicherheitssystem verwenden.
Der Airbag-Aufkleber ist an beiden Seiten der Sonnenblende Beifahrersitz angebracht.
Airbag-Deaktivierung ➔ 63.
Front-Airbag
Das Front-Airbag-System besteht aus einem Airbag im Lenkrad und einem in der Instrumententafel auf der Beifahrerseite. Diese Stellen sind mit dem Wort AIRBAG gekennzeichnet.
Das Front-Airbag-System wird bei einem Frontalaupprall ab einer bestimmten Unfallschwere ausgelöst. Die Zündung muss eingeschaltet sein.

Die aufgeblähten Airbags dämpfen den Aufprall, wodurch die Verletzungsgefahr für Oberkörper und Kopf bei einem Frontalaufprall deutlich verringert wird.

Warnung
Ein optimaler Schutz ist nur bei richtiger Sitzposition gegeben.
Sitzposition ↩ 49.
Den Ausdehnungsbereich der Airbags frei von Hindernissen halten.
Sicherheitsgurt ordnungsgemäß anlegen und einrasten lassen. Nur dann kann der Airbag schützen.
Seiten-Airbag

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AIRBAGDas Seiten-Airbag-System besteht aus einem Airbag in der Rückenlehne der Vorder- und äußeren Rücksitze. Diese Stellen sind mit dem Wort AIRBAG gekennzeichnet.
Das Seiten-Airbag-System wird bei einem Seitenaufprall ab einer bestimmten Unfallschwere ausgelöst. Die Zündung muss eingeschaltet sein.

Der aufgeblähte Airbag dämpft den Aufprall, wodurch die Verletzungsgefahr für Oberkörper und Becken bei einem Seitenaufprall deutlich verringert wird.
⚠️ Warnung
Den Ausdehnungsbereich der Airbags frei von Hindernissen halten.
Hinweis
Nur Schonbezüge verwenden, die für das Fahrzeug zugelassen sind. Darauf achten, die Airbags nicht abzudecken.
Kopf-Airbag
Das Kopf-Airbag-System besteht aus je einem Airbag an jeder Seite des Dachrahmens. Diese Stellen sind durch das Wort AIRBAG an den Dachsäulen gekennzeichnet.
Das Kopf-Airbag-System wird bei einem Seitenaufprall ab einer bestimmten Unfallschwere ausgelöst. Die Zündung muss eingeschaltet sein.

Der aufgeblähte Airbag dämpft den Aufprall, wodurch die Verletzungsgefahr für den Kopf bei einem Seitenaufprall deutlich verringert wird.
⚠ Warning
Den Ausdehnungsbereich der Airbags frei von Hindernissen halten.
Die Haken an den Griffen im Dachrahmen eignen sich nur zum Aufhängen leichter Kleidungsstücke ohne Kleiderbügel. Keine Gegenstände in diesen Kleidungsstücken lassen.
Airbagabschaltung
Wenn ein Kindersicherheitssystem auf dem Beifahrersitz verwendet wird, muss das Beifahrer-Airbag-System gemäß den Anweisungen in Tabelle 68 deaktiviert werden. Der Seiten-Airbag und der Kopf-Airbag, die Gurtstraffer und alle Fahrer-Airbag-Systeme bleiben weiterhin aktiv.
64 Sitze, Rückhaltesysteme

Das Beifahrer-Airbag-System lässt sich durch einen schlüsselbetätigten Schalter im Handschuhfach deaktivieren.
Die Stellung mit Hilfe des Zünd- schlüssels wählen:
OFF ^2 (aus) : Beifahrer-Airbag ist deaktiviert und löst bei einer Kollision nicht aus. Die Kontrollleuchte OFF ^2 (aus) leuchtet dauerhaft in der Mittelkonsole. Es kann ein Kindersicherheitssystem gemäß Tabelle Befestigungsplätze des Kindersicherheitssystems eingebaut werden ♦ 68. Keine erwachsene Person darf auf dem Beifahrersitz Platz nehmen
ON ^2 (ein) : Beifahrer-Airbag ist aktiviert. Ein Kindersicherheitssystem darf nicht installiert werden
⚠ Gefahr
Den Beifahrer-Airbag nur bei Verwendung eines Kindersicherheitssystems und gemäß den Anweisungen und Einschränkungen in Tabelle 68 deaktivieren. Bei deaktiviertem Airbag besteht andernfalls für einen Insassen auf dem Beifahrersitz tödliche Verletzungsgefahr.

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PENNSKAR AIRBAG ON OFFWenn die Kontrollleuchte ✉ nach Einschalten der Zündung für ca. 60 Sekunden aufleuchtet, löst der Beifahrer-Airbag bei einem Unfall aus.
Leuchtet die Kontrollleuchte ✉₂ nach dem Einschalten der Zündung, ist das Airbag-System des Beifahrersitzes deaktiviert. Sie leuchtet, solange der Airbag deaktiviert ist.
Wenn beide Kontrollleuchten gleichzeitig aufleuchten, liegt ein Systemfehler vor. Der Systemstatus ist nicht erkennbar, deshalb darf niemand auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Umgehend eine Werkstatt kontaktieren.
Umgehend eine Werkstatt aufsuchen, wenn keine der beiden Kontrollleuchten aufleuchtet.
Status nur bei stehendem Fahrzeug mit ausgeschalteter Zündung ändern.
Der Zustand bleibt bis zur nächsten Änderung erhalten.
Kontrollleuchte für Airbagabschaltung ➔ 99.
Kinderrückhaltesysteme
Kindersicherheitssystem
⚠ Gefahr
Bei der Verwendung eines rückwärtsgerichteten Kindersicherheitssystems auf dem Beifahrersitz muss das Beifahrer-Airbag-System deaktiviert werden. Dies gilt wie in den Tabellen 68 angegeben auch für vorwärtsgerichtete Kindersicherheitssysteme.
Airbagabschaltung 63, Airbag-Aufkleber 58.
Wir empfehlen ein Kindersicherheitssystem, das speziell auf das Fahrzeug abgestimmt ist. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an Ihre Werkstatt.
Vor dem Einbau eines Kindersitzes die Kopfstütze in die Gebrauchsstellung bringen 47.
Bei Verwendung eines Kindersicherheitssystems die folgenden Nutzungs- und Einbauanweisungen sowie die mit dem Kindersicherheitssystem mitgelieferten Anweisungen beachten.
Halten Sie grundsätzlich die lokal und national geltenden Vorschriften ein. In manchen Ländern ist die Benutzung von Kindersicherheitssystemen auf bestimmten Sitzplätzen verboten.
Kindersicherheitssysteme können befestigt werden mit:
• Dreipunkt-Sicherheitsgurt
• ISOFIX-Befestigungen
- Top-Tether
Dreipunkt-Sicherheitsgurt
Kindersicherheitssysteme können mit einem Dreipunkt-Sicherheitsgurt befestigt werden. Je nach Größe der verwendeten Kindersicherheitssysteme lassen sich an den Außensitzen bis zu zwei Kindersicherheitssysteme befestigen 68.
ISOFIX-Befestigungen

Für das Fahrzeug zugelassene ISOFIX-Kindersicherheitssysteme an ISOFIX-Befestigungshalterungen befestigen. Die speziellen Positionen für ISOFIX-Kindersicherheitssysteme sind in der Tabelle mit ISOFIX gekennzeichnet 68.
Die ISOFIX-Befestigungshalterungen sind durch einen Aufkleber auf der Rückenlehne gekennzeichnet.
Ein i-size-Kindersicherheitssystem ist ein universelles ISOFIX-Kindersicherheitssystem gemäß der UN-Regelung Nr. 129.
Alle i-size-Kindersicherheitssysteme können für Fahrzeugsitze verwendet werden, die für i-size gemäß i-size-Tabelle geeignet sind 68.
Zusätzlich zu den ISOFIX-Befestigungshalterungen ist entweder ein Top-Tether Befestigungsgurt oder ein Stützfuß zu verwenden.

i-size-Kindersitze und Fahrzeugsitze mit i-size-Zulassung sind mit dem i-size-Symbol gekennzeichnet, siehe Abbildung.
Top-Tether Befestigungsösen
Top-Tether Befestigungsösen sind mit dem Symbol : für einen Kindersitz gekennzeichnet.

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TOP TETHERZusätzlich zu den ISOFIX-Befestigungshalterungen den Top-Tether Befestigungsgurt an den Top-Tether Befestigungen verankern.
Die Positionen für ISOFIX-Kindersicherheitssysteme der universellen Kategorie sind in der Tabelle mit IUF gekennzeichnet ✦ 68.
Wahl des richtigen Systems
Am einfachsten lässt sich ein Kinder- sicherheitssystem auf den Rücksit- zen anbringen.
Kinder sollten so lange wie möglich mit Blickrichtung nach hinten im Fahrzeug befördert werden. Dadurch wird
gewährleistet, dass bei einem Unfall die noch schwache Wirbelsäule des Kindes weniger stark belastet wird.
Geeignete Kindersicherheitssysteme, die die geltenden UN ECE-Anforderungen erfüllen. Beachten Sie örtliche Gesetze und Vorschriften zum verpflichtenden Einsatz von Kindersicherheitssystemen.
Folgende Kinderrückhaltesysteme werden für die einzelnen Gewichtsklassen empfohlen:
- Gruppe 0, Gruppe 0+: Maxi Cosi Cabriofix mit oder ohne ISOFIX-Basis für Kinder bis zu 13 kg
- Gruppe I: Duo Plus mit ISOFIX und Top-Tether-Befestigung für Kinder von 9 kg bis 18 kg
- Gruppe II, Gruppe III: Kidfix XP mit oder ohne ISOFIX für Kinder ab 15 kg bis 36 kg
- Gruppe III: Graco Booster für Kinder von 22 kg bis 36 kg
Sicherstellen, dass das einzubau- ende Kindersicherheitssystem mit dem Fahrzeugtyp kompatibel ist.
Sicherstellen, dass das Kindersicherheitssystem im Fahrzeug an der richtigen Stelle eingebaut wird, siehe folgende Tabelle.
Kinder nur auf der abseits vom Verkehr liegenden Fahrzeugseite ein- und aussteigen lassen.
Wenn das Kindersicherheitssystem nicht in Gebrauch ist, den Sitz mit einem Sicherheitsgurt fixieren oder aus dem Fahrzeug nehmen.
Hinweis
Kindersicherheitssysteme nicht bekleben und nicht mit anderen Materialien überziehen.
Nach einem Unfall muss das beanspruchte Kindersicherheitssystem ausgetauscht werden.
68 Sitze, Rückhaltesysteme
Befestigungsplätze des Kindersicherheitssystems
Zulässige Optionen zur Befestigung eines Kindersicherheitssystems mit einem Dreipunkt-Sicherheitsgurt
| Gewichtsklasse | Auf dem Beifahrersitz | Auf dem mittleren Rücksitzaktivierter Airbag deaktivierte | ||
| Auf den äußeren Rücksitzen | ||||
| Gruppe 0: bis zu 10 kg X | U^1,2 | U/L^3 | U | |
| Gruppe 0+: bis zu 13 kg X | U^1,2 | U/L^3 | U | |
| Gruppe I: 9 bis 18 kg X | U^1,2 | U/L^3,4 | U^4 | |
| Gruppe II: 15 bis 25 kg U^1,2 | X | U/L^3,4 | U^4 | |
| Gruppe III: 22 bis 36 kg U^1,2 | X | U/L^3,4 | U^4 | |
U : Universaltauglich in Verbindung mit Dreipunkt-Sicherheitsgurt
L : Geeignet für bestimmte Kindersicherheitssysteme der Kategorien „fahrzeugspezifisch“, „eingeschränkt“ oder „halb-universal“. Das Kindersicherheitssystem muss für den gegebenen Fahrzeugtyp zugelassen sein (siehe Fahrzeugtypliste des Kindersicherheitssystems)
X : Kein Kindersicherheitssystem in dieser Gewichtsklasse zulässig
1 : Den Sitz so weit wie nötig nach vorne schieben und die Neigung der Rückenlehne so weit wie nötig in die aufrechte Stellung bringen, um sicherzustellen, dass der Gurt vom oberen Verankerungspunkt nach vorne verläuft
2 : Die Sitzhöhenverstellung so weit wie nötig nach oben schieben und die Neigung der Rückenlehne so weit wie nötig in die aufrechte Stellung bringen, um sicherzustellen, dass der Gurt an der Seite des Gurtschlosses eng anliegt
3 : Den Vordersitz vor dem Kindersicherheitssystem so weit wie nötig nach vorne schieben
4 : Die jeweilige Kopfstütze je nach Notwendigkeit verstellen oder entfernen, falls erforderlich
Zulässige Möglichkeiten der Befestigung eines ISOFIX-Kindersicherheitssystems mit ISOFIX-Befestigungshalterungen
| Gewichtsklasse Größenklasse Befestigung | Auf dem Beifahrersitz aktivierter Airbag | deaktivierter Airbag | Auf den äußeren Rücksitzen | Auf dem mittleren Rücksitz | |
| Gruppe 0: bis zu 10 kg G ISO/L2 X X X X | |||||
| F ISO/L1 X X X X | |||||
| E ISO/R1 X IL | IL^3 | X | |||
| Gruppe 0+: bis zu 13 kg E ISO/R1 X IL | IL^3 | X | |||
| D ISO/R2 X IL | IL^3 | X | |||
| C ISO/R3 X IL | IL^3 | X | |||
| Gruppe I: 9 bis 18 kg D ISO/R2 X IL | IL^3,4 | X | |||
| C ISO/R3 X IL | IL^3,4 | X | |||
| B ISO/F2 X IL, IUF | IL, IUF^3,4 | X | |||
| B1 ISO/F2X X IL, IUF | IL, IUF^3,4 | X | |||
| A ISO/F3 X IL, IUF | IL, IUF^3,4 | X | |||
| Gruppe II: 15 bis 25 kg | XX | IL^3,4 | X | ||
| Gruppe III: 22 bis 36 kg | XX | IL^3,4 | X | ||
70 Sitze, Rückhaltesysteme
IL : Geeignet für bestimmte ISOFIX-Rückhaltesysteme der Kategorien „fahrzeugspezifisch“, „eingeschränkt“ oder „halbuniversal“. Das ISOFIX-Rückhaltesystem muss für den konkreten Fahrzeugtyp zugelassen sein (siehe Fahrzeugtypliste des Kindersicherheitssystems)
IUF : Geeignet für ISOFIX-Kindersicherheitssysteme der Kategorie „universal“ mit Blickrichtung nach vorn, die für die Verwendung in dieser Gewichtsklasse zugelassen sind
X : Kein ISOFIX-Kindersicherheitssystem in dieser Gewichtsklasse zugelassen
1 : Den Sitz so weit wie nötig nach vorne schieben und die Neigung der Rückenlehne so weit wie nötig in die aufrechte Stellung bringen, um sicherzustellen, dass der Gurt vom oberen Verankerungspunkt nach vorne verläuft
2 : Die Sitzhöhenverstellung so weit wie nötig nach oben schieben und die Neigung der Rückenlehne so weit wie nötig in die aufrechte Stellung bringen, um sicherzustellen, dass der Gurt an der Seite des Gurtschlosses eng anliegt
3 : Den Vordersitz vor dem Kindersicherheitssystem so weit wie nötig nach vorne schieben
4 : Die jeweilige Kopfstütze je nach Notwendigkeit verstellen oder entfernen, falls erforderlich
ISOFIX-Größenklasse und -Sitzbeschaffenheit
A - ISO/F3 : Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für Kinder mit maximaler Größe in der Gewichtsklasse 9 bis 18 kg
B - ISO/F2 : Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für kleinere Kinder in der Gewichtsklasse 9 bis 18 kg
B1 - ISO/F2X : Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für kleinere Kinder in der Gewichtsklasse 9 bis 18 kg
C - ISO/R3 : Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für Kinder mit maximaler Größe in der Gewichtsklasse bis 18 kg
D - ISO/R2 : Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für kleinere Kinder der Gewichtsklasse bis 18 kg
E - ISO/R1 : Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für kleinere Kinder der Gewichtsklasse bis 13 kg
F- ISO/L1 : Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung zur linken Seite (Babytragetasche)
G - ISO/L2 : Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung zur rechten Seite (Babytragetasche)
Sitze, Rückhaltesysteme 71
Zulässige Möglichkeiten der Befestigung eines i-Size-Kindersicherheitssystems mit ISOFIX-Befestigungshalterungen
| Auf dem Beifahrersitz | Auf den äußeren Rücksitzen | Auf dem mittleren Rücksitzaktivierter Airbag de | |
| i-Size-Kindersicherheitssysteme | Xi - Ui - UX |
i - U : Geeignet für i-Size-"Universal"-Kindersicherheitssysteme mit Blickrichtung nach vorn und hinten X : Sitzposition nicht geeignet für i-Size-"Universal"-Kindersicherheitssysteme.
72 Stauraum
Stauraum
Ablagefächer 72
Handschuhfach 72
Getränkehalter 72
Ablagefach in der Mittelkonsole 73
Laderaum 73
Laderaumabdeckung 75
Bodenabdeckung 76
Verzurrösen 77
Sicherheitsnetz 77
Warndreieck 79
Verbandstasche 79
Dachgepäckträger 80
Beladungshinweise 80
Ablagefächer
⚠️ Warnung
Keine schweren oder scharfkantigen Gegenstände in den Ablagefächern aufbewahren. Ansonsten könnte sich bei scharfem Bremsen, plötzlichen Lenkmanövern oder Unfällen die Stauraumabdeckung öffnen und die Insassen könnten durch herumfliegende Gegenstände verletzen.
Handschuhfach

Bei einigen Versionen ist das Handschuhfach belüftet. Belüftung und Temperatur hängen von den Einstellungen des Klimatisierungssystems ab. Die Belüftungsdüse im Handschuhfach kann geschlossen werden 139.
Bei anderen Versionen kann das Handschuhfach mit einem CD-Player ausgestattet sein.
Während der Fahrt sollte das Hand- schuhfach geschlossen sein.
Getränkehalter

Getränkehalter befinden sich in der Mittelkonsole.

Weitere Getränkehalter befinden sich in der hinteren Armlehne. Armlehne herunterklappen.
Ablagefach in der Mittelkonsole

Das Ablagefach kann zur Aufbewahrung von kleinen Gegenständen genutzt werden.
Je nach Version ist das Staufach unter einer Abdeckung verborgen.
Laderaum
Die Rücksitz-Rückenlehne ist in 2/3- und 1/3-Abschnitte geteilt. Beide Abschnitte lassen sich einzeln umlegen, um das Fassungsvermögen des Laderaums zu erhöhen.
Vor dem Umklappe der Rücksitzlehnen bei Bedarf folgende Schritte ausführen:
• Vordersitze bei Bedarf nach vorn bringen.
- Laderaumabdeckung entfernen
75.
- Rastfeder drücken und halten, um die Kopfstützen nach unten zu schieben 47.
Laderaumvergrößerung
- Überprüfen, dass die äußeren Sicherheitsgurte ordnungsgemäß auf den Rückenlehnen liegen.
74 Stauraum

- Den Entriegelungsgriff an einer oder beiden Außenseiten ziehen und die Rückenlehnen auf die Sitzfläche umklappen.

- Alternativ die Sitzlehnen vom Laderaum umklappen: Den Schalter an der linken oder rechten Seitenwand des Laderaums ziehen, um den entsprechenden Teil der Rücksitzlehne umzuklappen.
⚠️ Warnung
Beim Bedienen der Rücksitzlehnen aus dem Laderaum heraus vorsichtig vorgehen. Die Rückenlehne wird mit erheblicher Kraft umgeklappt. Verletzungsgefahr, vor allem für Kinder.
Sicherstellen, dass nichts an den Rücksitzen befestigt ist oder auf der Sitzfläche liegt.
- Zum Hochklappen die Rückenlehnen anheben und in eine aufrechte Position führen, bis sie hörbar einrasten.

Nach dem Hochklappen sicherstellen, dass die Sitzlehnen vor Fahrtbeginn sicher eingerastet sind. Andernfalls könnten bei scharfem Bremsen oder bei einer Kollision Personen verletzt oder die Ladung oder das Fahrzeug beschädigt werden.
Durchlademöglichkeit in der mittleren Rückenlehne öffnen

Die hintere Armlehne nach unten klappen.

Griff ziehen und Abdeckung öffnen. Eignet sich für den Transport von langen, schmalen Gegenständen.
Laderaumabdeckung
Keine Gegenstände auf die Abdeckung legen.
Abdeckung abnehmen

Haltebänder von der Heckklappe lösen.

Abdeckung hinten anheben und an der Vorderseite nach oben drücken. Den Deckel abnehmen.
Abdeckung einbauen
Abdeckung in seitliche Führungen schieben und nach unten klappen. Die Haltebänder an der Heckklappe befestigen.
76 Stauraum
Bodenabdeckung

Die hintere Bodenabdeckung kann angehoben und entfernt werden. Abdeckung an der Schlaufe anheben und herausnehmen.

Um die Laderaumabdeckung in aufrechter Position zu halten, diese an den versenkbaren Anschlägen anheben.
Doppelter Laderaumboden
Der doppelte Laderaumboden kann im Laderaum in zwei Positionen eingesetzt werden:

- untere Position über der Abdeckung der Reserveradmulde
- obere Position, mit dem Griff in der Rückwandverkleidung blockiert

Zum Herausnehmen den Griff nach unten drücken, damit der Laderaumboden freigegeben wird. Dann mit dem Griff anheben.
In der oberen Stellung kann der Platz zwischen Laderaumboden und Abdeckung der Reserveradmulde als Stauraum genutzt werden.
In dieser Stellung entsteht bei Umlegen der Rücksitzlehnen ein fast ebener Ladeboden.
In der oberen Stellung kann der doppelte Laderaumboden mit einem Maximalgewicht von 100 kg belastet werden. In der unteren Stellung kann der doppelte Laderaumboden mit einem Maximalgewicht von 150 kg belastet werden.
Verzurrösen

Verzurrösen dienen zum Sichern von Gegenständen gegen Verrutschen z. B. mit Verzurrgurten oder einem Gepäcknetz.
Sicherheitsnetz
Das Sicherheitsnetz kann hinter den Rücksitzen oder, bei umgeklappten Rücksitzen, hinter den Vordersitzen montiert werden.
Eine Personenbeförderung hinter dem Sicherheitsnetz ist unzulässig.
Einbau
Hinter den Rücksitzen

- Am Dachrahmen befinden sich auf beiden Seiten oberhalb der Rücksitze Einbauöffnungen. Die Stange am Netz an einer Seite einhängen und einrasten, Stange zusammendrücken und auf der anderen Seite einhängen und einrasten.
78 Stauraum

• Die Haken der Sicherheitsnetzbänder in den Verzurrösen hinter den Rücksitzen befestigen.
- Beide Bänder durch Ziehen am lockeren Ende spannen.
• Die Rücksitzlehnen müssen in der aufrechten Position sein.
Hinter den Vordersitzen

- Am Dachrahmen befinden sich auf beiden Seiten oberhalb der Vordersitze Einbauöffnungen. Die Stange am Netz an einer Seite einhängen und einrasten, Stange zusammendrücken und auf der anderen Seite einhängen und einrasten.

- Die Haken der Sicherheitsnetzbänder an den Schlaufen im Boden vor den Rücksitzen befestigen. Um Zugriff auf die Schlaufen zu erhalten, die perforierten Teile in der Bodenabdeckung auf beiden Seiten eindrücken. Die Haken an den Schlaufen befestigen.
- Beide Bänder durch Ziehen am lockeren Ende spannen.
• Die Kopfstützen nach unten drücken und die Rücksitzlehnen umklappen 73.
Ausbau

Die Klappe am Spanner an beiden Seiten ziehen, um die Bänder zu lösen. Haken von den Ösen lösen.
Die Sicherheitsnetzstangen aus den Halterungen im Dachrahmen aushaken.
Netz einrollen und mit einem Gurt sichern.
Warndreieck

Das Warndreieck im Fach innen in der Heckklappe verstauen und mit dem Klettband sichern.
Verbandstasche

Verbandstasche im Staufach auf der rechten Seite des Laderaums aufbewahren.
Dachgepäckträger
Aus Sicherheitsgründen und zur Vermeidung von Dachbeschädigungen empfehlen wir, das für Ihr Fahrzeug zugelassene Dachgepäckträgersystem zu verwenden.
Einbauanleitung beachten und Dachgepäckträger abnehmen, wenn er nicht gebraucht wird.
Fahrzeuge mit Dachreling

Den Dachgepäckträger im Dachgeländer über den Befestigungspunkten befestigen, die sich in den Türrahmen der Fahrzeugkarosserie befinden.
Fahrzeuge ohne Dachreling

Die Befestigungspunkte befinden sich auf jedem Türrahmen der Karosserie.
Abdeckung jedes Befestigungspunktes entfernen und Dachgepäckträger mit beigefügten Schrauben befestigen.
Beladungshinweise

- Schwere Gegenstände im Lade-raum an die Rückenlehnen anlegen. Darauf achten, dass die Rückenlehnen sicher eingerastet sind, dass also die roten Markierungen an der Seite neben dem Entriegelungshebel nicht mehr sichtbar sind. Bei stapelbaren Gegenständen die schwereren nach unten legen.
- Gegenstände mit Verzurrgurten an Verzurrösen sichern ➔ 77.
-
Lose Gegenstände im Laderaum gegen Verrutschen sichern.
-
Beim Transport von Gegenständen im Laderaum dürfen die Rückenlehnen der Rücksitze nicht nach vorn geneigt sein.
- Ladung nicht über die Oberkante der Rückenlehnen hinausragen lassen.
- Auf der Laderaumabdeckung bzw. der Instrumententafel keine Gegenstände ablegen und den Sensor oben auf der Instrumententafel nicht abdecken.
- Die Ladung darf nicht die Bedienung der Pedale, Parkbremse und Schaltung sowie die Bewegungsfreiheit des Fahrers behindern. Keine ungesicherten Gegenstände im Innenraum ablegen.
- Nicht mit geöffnetem Laderaum fahren.

Warnung
Immer dafür sorgen, dass die Ladung sicher im Fahrzeug verstaut ist. Ansonsten können Teile der Ladung durch den Fahr-
zeuginnenraum geschleudert werden und Verletzungen bzw. Schäden an der Ladung oder am Fahrzeug verursachen.
- Die Zuladung ist die Differenz zwischen dem zulässigen Gesamtgewicht (siehe Typschild 256) und dem EU-Leergewicht.
Zum Berechnen der Zuladung die Fahrzeugdaten in die Gewichtstabelle am Anfang dieser Bedienungsanleitung eingeben.
Das EU-Leergewicht schließt das Gewicht von Fahrer (68 kg), Gepäck (7 kg) und sämtlichen Flüssigkeiten (Kraftstofftank zu 90 % gefüllt) ein.
Sonderausstattungen und Zubehör erhöhen das Leergewicht. - Dachlast erhöht die Seitenwindempfindlichkeit des Fahrzeugs und verschlechtert das Fahrverhalten durch einen höheren Fahrzeugschwerpunkt. Last gleichmäßig verteilen und mit Befestigungsgurten rutschsicher und
fest verzurren. Reifendruck und Fahrzeuggeschwindigkeit dem Beladungszustand anpassen. Befestigungsgurte öfter prüfen und nachspannen.
Nicht schneller als 120 km/h fahren.
Die zulässige Dachlast beträgt 85 kg. Die Dachlast setzt sich aus den Gewichten des Dachgepäckträgers und der Ladung zusammen.
82 Instrumente, Bedienelemente
Instrumente, Bedienelemente
Bedienelemente 83
Lenkradeinstellung 83
Fernbedienung am Lenkrad ..... 83
Lenkradheizung 83
Hupe 84
Scheibenwischer und
Waschanlage 84
Heckscheibenwischer und
Waschanlage 86
Außentemperatur 87
Uhr 87
Zubehörsteckdosen 89
Induktives Laden 90
Zigarettenanzünder 91
Ascher 92
Warnleuchten, Anzeige-Instrumente, Kontrollleuchten 92
Instrument 92
Tachometer 95
Kilometerzähler 95
Tageskilometerzähler 95
Drehzahlmesser 95
Kraftstoffanzeige 96
Kühlmitteltemperaturanzeige ..... 96
Serviceanzeige 96
Kontrollleuchten 98
Blinker 98
Sicherheitsgurt anlegen 98
Airbag-System, Gurtstraffer ..... 99
Airbagabschaltung 99
Generator 99
Abgas 99
Motor ausschalten 100
Systemprüfung 100
Bremssystem,
Kupplungssystem 100
Elektrische Parkbremse ..... 100
Störung der elektrischen
Parkbremse 101
Antiblockiersystem 101
Gangwechsel 101
Spurverlassenswarnung ..... 101
Spurhalteassistent 101
Elektronische
Stabilitätsregelung und
Traktionskontrolle 101
Kühlmitteltemperatur 102
Vorglühen 102
Diesel-Partikelfilter 102
AdBlue 102
Reifendruckverlust-
Überwachungssystem ...... 102
Motoröldruck 103
Kraftstoffmangel 103
Autostopp 103
Außenbeleuchtung 103
Fernlicht 103
Fernlichtassistent 104
LED-Scheinwerfer 104
Nebelleuchte 104
Nebelschlussleuchte 104
Regensensor 104
Geschwindigkeitsregler ...... 104
Adaptiver Geschwindigkeitsregler 104
Erkennung vorausfahrendes
Fahrzeug 104
Geschwindigkeitsbegrenzer .... 105
Tür offen 105
Info-Displays 105
Driver Information Center ..... 105
Info-Display 107
Fahrzeugmeldungen 109
Warn- und Signaltöne 109
Batteriespannung 110
Personalisierung 110
Fahrzeugpersonalisierung ..... 110
Telematik-Service 115
OnStar 115
Bedienelemente Lenkradeinstellung

Griff entriegeln, Lenkrad einsteller Griff einrasten und darauf achten, dass er komplett verriegelt ist.
Lenkrad nur bei stehendem Fahrzeug und gelöster Lenkradsperre einstellen.
Fernbedienung am Lenkrad
Bestimmte Fahrerassistenzsysteme, das Infotainment System und ein verbundenes Mobiltelefon können mit den Lenkradelementen bedient werden.

Weitere Hinweise finden Sie in der Anleitung für das Infotainment System.
Fahrerassistenzsysteme ➔ 168.
Lenkradheizung

Die Heizung durch Drücken von einschalten. Die Betätigung wird durch die LED auf der Taste angezeigt.

Die empfohlenen Griffbereiche des Lenkrads werden schneller und auf eine höhere Temperatur als die anderen Bereiche geheizt.
Die Heizung ist nur bei laufendem Motor bzw. einem Autostopp aktiv. Stopp-Start-Automatik 148.
Hupe

Scheibenwischer und Waschanlage
Frontscheibenwischer mit verstellbarem Wischerintervall

INT : Intervallwischen
OFF : aus
Zum einmaligen Wischen bei ausgeschaltetem Scheibenwischer den Hebel nach unten auf die Position 1x drücken.
Nicht bei vereisten Scheiben einschalten.
In Waschanlagen ausschalten.
Einstellbares Wischintervall

Wischerhebel in Position INT.
Zum Anpassen des gewünschten Wischintervalls Einstellrädchen drehen:
kurzes Intervall : Einstellrädchen nach oben drehen
langes Intervall : Einstellrädchen nach unten drehen
Frontscheibenwischer mit Regensensor

AUTO : Wischautomatik mit Regen- sensor
OFF : aus
In der AUTO-Stellung erkennt der Regensensor die Wassermenge auf der Windschutzscheibe und regelt automatisch die Frequenz des Scheibenwischers.
Zum einmaligen Wischen bei ausgeschaltetem Scheibenwischer den Hebel nach unten auf 1x drücken.
Nicht bei vereisten Scheiben einschalten.
In Waschanlagen ausschalten.
Einstellbare Empfindlichkeit des Regensensors

Einstellrädchen zum Einstellen der Empfindlichkeit drehen.
niedrige : Einstellrädchen Empfindlichkeit nach unten drehen hohe Empfindlichkeit : Einstellrädchen nach oben drehen

Sensor frei von Staub, Schmutz und Eis halten.
Kontrollleuchte 📄 → 84.
Windschutzscheibenwaschanlage

Hebel ziehen. Waschflüssigkeit spritzt auf die Windschutzscheibe und der Wischer wird für einige Wischbewegungen eingeschaltet. Waschflüssigkeit ♦ 222.
Heckscheibenwischer und Waschanlage
Heckscheibenwischer

Zum Einschalten des Heckscheiben- wischers die äußere Kappe drehen:
OFF : aus
INT : Intervallbetrieb
ON : Dauerbetrieb
Nicht bei vereister Heckscheibe einschalten.
In Waschanlagen ausschalten.
Der Heckscheibenwischer schaltet sich bei eingeschaltetem Scheibenwischer und Einlegen des Rückwärtsgangs automatisch ein.
Diese Funktion lässt sich im Menü zur Fahrzeugpersonalisierung aktivieren und deaktivieren 110.
Heckscheibenwaschanlage

Waschflüssigkeit spritzt auf die Heck- scheibe und der Wischer wird für einige Wischbewegungen einge- schaltet.
Bei niedrigem Flüssigkeitsstand wird die Heckscheiben-Waschanlage ausgeschaltet.
Waschflüssigkeit ↩ 222.
Außentemperatur
Sinkende Temperatur wird sofort angezeigt, steigende mit Verzögerung.

Die Abbildung zeigt ein Beispiel. Wenn die Außentemperatur auf 3 °C sinkt, wird im Driver Information Center eine Warnmeldung angezeigt.
⚠️Warnung
Bei einer Anzeige von wenigen Grad über 0 °C kann die Fahrbahn bereits vereist sein.
Uhr
Uhrzeit und Datum werden im Info Display angezeigt.
Info Display ➔ 107.
Graphic-Info-Display
Zum Öffnen des Hauptmenüs auf MENU drücken.

Konfiguration Anzeige wählen.
Einstellung Datum und Uhrzeit wählen.
Die Werte für Datum und Uhrzeit nacheinander mit dem Vier-Wege-Schalter festlegen. Mit OK bestätigen.
7" Color-Info-Display
drücken und dann Einstellungen anwählen.
Datum und Uhrzeit auswählen, um das entsprechende Untermenü anzuzeigen.

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Datum und Uhrzeit Zeitformat einstellen 12h 24h Datumsformat einstellen Auto Set Uhrzeit einstellen Datum einstellenZeitformat einstellen
Zur Auswahl des gewünschten Zeit- formats die Bildschirm-Schaltflächen 12 h bzw. 24 h berühren.
Datumsformat einstellen
Zum Festlegen des gewünschten Datumformats Datumsformat einstellen anklicken und im Untermenü aus den verfügbaren Möglichkeiten wählen.
Auto Set
Um auszuwählen, ob Uhrzeit und Datum automatisch oder manuell eingestellt werden sollen, Auto Set anwählen.
Zum automatischen Einstellen von Uhrzeit und Datum Ein – RDS anwählen.
Zum manuellen Einstellen von Uhrzeit und Datum Aus – manuell anwählen. Wenn Auto Set auf Aus – manuell eingestellt ist, können die Untermenüpunkte Uhrzeit einstellen und Datum einstellen genutzt werden.
Uhrzeit und Datum einstellen
Zum Anpassen der Uhrzeit- und Datumseinstellungen Uhrzeit einstellen oder Datum einstellen anwählen.
Zum Anpassen der Einstellungen + und - berühren.
8" Color-Info-Display
Auf SET drücken und OPTIONEN auswählen.

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PARAMETER UND TOOLS Systemparameter Sprachen Einstellung Utrecht Datum Bildachemkonfig. ProfileDatum und Uhrzeit einstellen wählen.
Zum Ändern des Anzeigeformats für Datum und Uhrzeit die entsprechenden Registerkarten und dann die gewünschten Formate auswählen.
Standardmäßig wird das Anzeigeformat für Datum und Uhrzeit vom System automatisch eingestellt.
Manuelles Einstellen von Datum und Uhrzeit:
Die Registerkarte Uhrzeit auswählen.
Synchronisation mit GPS (UTC): auf Micro OFF einstellen und dann das Feld Uhrzeit wählen, um die gewünschte Uhrzeit einzustellen.
Registerkarte Datum und dann das Feld Datum: auswählen, um das gewünschte Datum einzustellen.
Zubehörsteckdosen

Unterhalb der Bedienelemente der Klimatisierung befindet sich hinter der Ablagenabdeckung eine 12-Volt-Zubehörsteckdose. Zum Öffnen auf die Abdeckung drücken.

Weitere 12-Volt-Zubehörsteckdose befinden sich in der hinteren Konsole

und an der linken Seitenwand im Laderaum.
Die maximale Leistungsaufnahme darf 120 Watt nicht überschreiten.

In der hinteren Konsole kann auch eine 230-Volt-Zubehörsteckdose vorhanden sein.
Die maximale Leistungsaufnahme darf 150 Watt nicht überschreiten.
Bei ausgeschalteter Zündung sind die Zubehörsteckdosen deaktiviert. Auch bei niedriger Spannung der Fahrzeugbatterie werden die Zubehörsteckdosen deaktiviert.
Angeschlossenes elektrisches Zubehör muss bezüglich der elektromagnetischen Verträglichkeit der DIN VDE 40 839 entsprechen.
Kein Strom abgebendes Zubehör wie z. B. Ladegeräte oder Batterien anschließen.
Die Steckdose nicht durch ungeeignete Stecker beschädigen.
Stopp-Start-Automatik ↩ 148.
USB-Ladeanschlüsse

Unterhalb der Bedienelemente der Klimatisierung befindet sich hinter der Ablagenabdeckung ein USB-Anschluss. Zum Öffnen auf die Abdeckung drücken.
Der USB-Anschluss ist außerdem über eine Datenverbindung mit dem Infotainment System verbunden.
Weitere Informationen sind im Handbuch des Infotainment Systems zu finden.

Ein weiterer USB-Anschluss befindet sich in der hinteren Konsole.
Die USB-Anschlüsse eignen sich zum Laden von Geräten.
Hinweis
Die Buchsen müssen immer sauber und trocken gehalten werden.
Induktives Laden
⚠️ Warnung
Das induktive Laden kann den Betrieb implantierter Herzschrittmacher oder anderer medizinischer Geräte beeinträchtigen.
Gegebenenfalls vor der Verwendung des Geräts für induktives Laden ärztlichen Rat einholen.
⚠️ Warnung
Vor dem Laden eines Mobiltelefons alle metallenen Gegenstände vom Ladegerät entfernen, da diese Gegenstände sehr heiß werden könnten.

Um ein Gerät zu laden, muss die Zündung eingeschaltet sein. Der Ladebereich befindet sich unter der Armlehne in der Mittelkonsole.
Laden eines Mobiltelefons:
- Alle Gegenstände aus dem Ladegerät entfernen.
- Das Mobiltelefon mit dem Display nach oben auf die Ladevorrichtung in der Ablage legen. Das Mobiltelefon mit dem Gummiband befestigen.
Die LED zeigt den Ladestatus an: Sie leuchtet grün, wenn das Mobiltelefon geladen wird.
PMA- und Qi-kompatible Mobiltelefone können induktiv geladen werden.
Zum Laden eines Mobiltelefons ist unter Umständen eine hintere Abdeckung mit integrierter Spule (wie für Samsung 4 und 5) oder eine Hülle (wie für bestimmte iPhone-Modelle) erforderlich.
Schutzabdeckungen für Mobiltelefone können sich negativ ein induktives Laden auswirken.
Falls das Mobilgerät nicht ordnungsgemäß aufgeladen wird, das Gerät um 180° drehen und nochmals auf das Ladegerät legen.
Zigarettenanzünder

Der Zigarettenanzünder befindet sich hinter der Ablagenabdeckung unter den Bedienelementen der Klimatisierung. Zum Öffnen auf die Abdeckung drücken.
Zigarettenanzünder hineindrücken. Er schaltet sich automatisch ab, wenn die Wendel glüht. Zigarettenanzünder herausziehen.
92 Instrumente, Bedienelemente
Ascher
Achtung
Nur für Asche, nicht für brennbare Abfälle.

In die Getränkehalter kann ein herausnehmbarer Ascher eingesetzt werden.
Warnleuchten, Anzeige-Instrumente, Kontrollleuchten
Instrument
Das folgende Instrument ist verfügbar:

text_image
x1000/min 1/2 130 90 30 4 70 4* 120 km/h 51.3 km/h 51.3 #100 51.3 km 35.9 km 003567 km 317.5 km STOP CHECK 00094 Instrumente, Bedienelemente
| Übersicht | ▲ | Gangwechsel 101 | ∅€ | Außenbeleuchtung 103 | |
| Blinker 98 | Spurverlassenswar-nung 101 | Abblendlicht 119 | |||
| Sicherheitsgurt anlegen 98 | Spurhalteassistent 101 | Fernlicht 103 | |||
| Airbag-System, Gurt-straffer 99 | Elektronische Stabilitätsregelung und Traktionskontrolle 101 | Fernlichtassistent 104. | |||
| Airbagabschaltung 99 | #D | Nebelleuchten 104 | |||
| Generator 99 | Vorglühen 102 | Nebelschlussleuchte 104 | |||
| Abgas 99 | Diesel-Partikelfilter 102 | Regensensor 104 | |||
| Fehlfunktion, Service 96 | AdBlue 102 | Toter-Winkel-Warnung 196 | |||
| ANHALTEN | Motor ausschalten 100 | Reifendruckverlust-Überwachungssystem 102 | Geschwindigkeits-regler 104 | ||
| Systemprüfung 100 | Geschwindigkeitsbegrenzer 105 | ||||
| Bremssystem, Kupp-lungssystem 100 | Motoröldruck 103 | ||||
| Elektrische Park-bremse 100 | Kraftstoffmangel 103 | ||||
| Antiblockiersystem 101 | Kühlmitteltemperatur hoch 102 | ||||
| (A) | Autostopp 103 | ||||
(日)
Auffahrwarnung → 182,
Aktive Gefahrenbrem- sung ➔ 184,
Vorderer Fußgängerschutz ↩ 187
6
Tür offen ➔ 105
Tachometer

Anzeige der Geschwindigkeit.
Kilometerzähler
Die erfasste Gesamtfahrstrecke wird in km angezeigt.
Driver Information Center

text_image
70 4° 70 km/h 003567 km 317.5 kmTageskilometerzähler

text_image
70 4^ 70 km/h 003567 km 317.5 kmIm Driver Information Center wird die seit dem letzten Zurücksetzen erfasste Fahrstrecke angezeigt.
Der Tageskilometerzähler zählt bis maximal 9.999 km und kehrt dann zu 0 zurück.
000 zwei Sekunden lang drücken, um den Tageskilometerzähler zurückzusetzen.
Im Bordcomputermenü können zwei Tageskilometerzählerseiten für separate Fahrten ausgewählt werden 105.
Drehzahlmesser

Anzeige der Motordrehzahl.
Nach Möglichkeit in jedem Gang im niedrigen Drehzahlbereich fahren.
Achtung
Befindet sich der Zeiger im roten Warnfeld, ist die zulässige Höchstdrehzahl überschritten. Gefahr für den Motor.
Kraftstoffanzeige

Zeigt den Füllstand im Kraftstofftank an.
Bei geringem Füllstand leuchtet die Kontrollleuchte ●.
Kraftstofftank niemals leer fahren! Wegen des im Tank vorhandenen Kraftstoffrests kann die Nachfüllmenge geringer sein als das spezifizierte Fassungsvermögen des Kraftstofftanks.
Kühlmitteltemperaturan-
zeige

text_image
130 90 50 °CZeigt die Kühlmitteltemperatur an.
50 : Motor noch nicht auf Betriebs- temperatur
90 : normale Betriebstemperatur
130 : Temperatur zu hoch
Wenn die Kühlmitteltemperatur zu hoch ist, leuchtet die Kontrollleuchte ● auf. Den Motor sofort ausschalten.
Achtung
Wenn die Kühlmitteltemperatur zu hoch ist, Fahrzeug anhalten und Motor abstellen. Gefahr eines Motorschadens. Kühlmittelstand überprüfen.
Serviceanzeige
Das Servicesystem informiert den Fahrer über den erforderlichen Zeitpunkt eines Motoröl- und Filterwechsels bzw. einer Fahrzeugwartung. Abhängig von den Fahrbedingungen kann das Intervall, in dem ein Motoröl- und Filterwechsel erforderlich ist, stark schwanken. Serviceinformationen ➔ 252.

text_image
0 7480 KmNach dem Einschalten der Zündung wird ein erforderlicher und fälliger Service im Driver Information Center sieben Sekunden lang angezeigt.

Wenn der nächste Service in frühestens 3.000 km erforderlich ist, werden im Display keine Serviceinformationen angezeigt.
Wenn der nächste Service innerhalb der nächsten 3.000 km fällig ist, wird einige Sekunden lang die verbleibende Fahrstrecke bzw. Zeit bis zum betreffenden Service angezeigt. Gleichzeitig beginnt ↘, zur Erinnerung dauerhaft zu leuchten.
Wenn der Service in weniger als 1.000 km fällig ist, blinkt 🔔 und leuchtet dann dauerhaft. Die verbleibende Fahrstrecke oder Zeit wird einige Sekunden lang angezeigt.
Ein überfälliger Service wird mit einer Meldung im Driver Information Center angezeigt, die auch die Fahrstrecke seit Fälligkeit angibt. ✉ blinkt und leuchtet dann dauerhaft, bis der Service ausgeführt wird.
Zurücksetzen des Wartungsintervalls
Damit die Serviceanzeige ihre Funktion ordnungsgemäß erfüllt, muss sie nach jedem Service zurückgesetzt werden. Es wird empfohlen, hierzu eine Werkstatt aufzusuchen.
Wenn der Service eigenständig ausgeführt wird, wie folgt vorgehen:
• Zündung ausschalten.
- Taste ↘ bzw. CHECK gedrückt halten.
• Die Zündung einschalten. Die Fahrstreckenanzeige beginnt einen Countdown.
- Die Taste loslassen, wenn auf dem Display „=0“ angezeigt wird. Das Symbol ↘ erlischt.
Serviceinformationen abrufen.
Die aktuellen Serviceinformationen können jederzeit durch Drücken der Taste ↘ oder CHECK abgerufen werden. Die Serviceinformationen werden einige Sekunden lang angezeigt.
Serviceinformationen ➔ 252.
98 Instrumente, Bedienelemente
Kontrollleuchten
Die beschriebenen Kontrollleuchten sind nicht in allen Fahrzeugen enthalten. Die Beschreibung gilt für alle Instrumentenausführungen. Je nach Ausstattung können die Kontrollleuchten unterschiedlich positioniert sein. Beim Einschalten der Zündung leuchten die meisten Kontrollleuchten als Funktionstest kurz auf.
Die Farben der Kontrollleuchten bedeuten:
Rot : Gefahr, wichtige Erinnerung Gelb : Warnung, Hinweis, Störung Grün : Einschaltbestätigung Blau : Einschaltbestätigung Weiß : Einschaltbestätigung
Siehe Kontrollleuchten bei den verschiedenen Instrumenten ➔ 92.
Blinker
←→ leuchtet oder blinkt grün.
Leuchtet kurz
Das Parklicht ist eingeschaltet.
Blinken
Ein Blinker bzw. der Warnblinker ist eingeschaltet.
Schnelles Blinken: Störung eines Blinkers oder der dazugehörigen Sicherung, Störung eines Blinkers am Anhänger.
Glühlampen auswechseln ➔ 225.
Blinker ➔ 126.
Sicherheitsgurt anlegen
Sicherheitsgurterinnerung für alle Sitze
leuchtet auf oder blinkt rot im Instrument. Gleichzeitig leuchtet in der Dachkonsole die entsprechende Anzeige für den jeweiligen Sicherheitsgurt auf.

- Wenn die Zündung eingeschaltet wird und der Sicherheitsgurt eines beliebigen belegten Sitzes nicht geschlossen ist, leuchtet im Instrument, und in der Dachkonsole leuchtet das Symbol für den entsprechenden Sitz.
- Nach dem Starten blinken im Instrument und das Symbol für den entsprechenden Sitz in der Dachkonsole eine Zeit lang. Gleichzeitig ertönt ein Signalton. Nach einer gewissen Fahrzeit leuchtet dauerhaft, bis der
Sicherheitsgurt des entsprechenden Sitzes geschlossen wird oder wenn ein Fahrgast seinen Sicherheitsgurt löst.
Airbag-System, Gurtstraffer
leuchtet rot.
Beim Einschalten der Zündung leuchtet die Kontrollleuchte ca. vier Sekunden. Wenn sie nicht aufleuchtet, nach vier Sekunden nicht erlischt oder während der Fahrt aufleuchtet, liegt eine Störung im Airbag-System vor. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Die Airbags und Gurtstraffer lösen bei einem Unfall möglicherweise nicht aus.
Bei Auslösen der Gurtstraffer oder Airbags leuchtet die Kontrollleuchte kontinuierlich auf.
⚠️ Warnung
Störungsursache umgehend von einer Werkstatt beheben lassen.
Gurtstraffer, Airbag-System 55, 58.
Airbagabschaltung

text_image
PASSENGER AIRBAG ON OFFON leuchtet gelb.
Der Beifahrer-Airbag ist aktiviert.
OFF leuchtet gelb.
Der Beifahrer-Airbag ist deaktiviert.
Airbag-Deaktivierung ➔ 63.
⚠ Gefahr
Gefahr von tödlichen Verletzungen für ein Kind bei Verwendung eines Kindersicherheitssystems zusammen mit einem aktivierten Beifahrer-Airbag.
Gefahr von tödlichen Verletzungen für einen Erwachsenen bei deaktiviertem Beifahrer-Airbag.
Generator
leuchtet rot.
Leuchtet nach Einschalten der Zündung auf und erlischt kurz nach Starten des Motors.
Leuchten bei laufendem Motor
Anhalten, Motor abstellen. Fahrzeug-batterie wird nicht geladen. Motorkühlung kann unterbrochen sein. Die Wirkung des Bremskraftverstärkers kann aussetzen. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Abgas
leuchtet oder blinkt gelb.
Leuchtet nach Einschalten der Zündung auf und erlischt kurz nach Starten des Motors.
100 Instrumente, Bedienelemente
Leuchten bei laufendem Motor
Störung in der Abgasreinigungsanlage. Die zulässigen Abgaswerte können überschritten werden. Sofort Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Blinken bei laufendem Motor
Störung, die zur Beschädigung des Katalysators führen kann. Gas zurücknehmen, bis das Blinken endet. Sofort Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Motor ausschalten
STOP leuchtet rot.
Leuchtet beim Einschalten der Zündung kurz auf.
Leuchtet in Verbindung mit anderen Kontrollleuchten auf und wird von einem Warnton und einer entsprechenden Meldung im Driver Information Center begleitet.
Sofort den Motor abstellen und eine Werkstatt aufsuchen.
Systemprüfung
leuchtet gelb oder rot.
Leuchtet gelb
Eine leichte Motorstörung wurde erkannt.
Leuchtet rot
Eine schwere Motorstörung wurde erkannt.
Motor schnellstmöglich ausschalten und eine Werkstatt aufsuchen.
Bremssystem, Kupplungssystem
(1) leuchtet rot.
Der Stand der Brems- und Kupp-lungsflüssigkeit ist zu niedrig.
⚠️ Warnung
Anhalten. Fahrt sofort abbrechen. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Elektrische Parkbremse
(P) leuchtet oder blinkt rot.
Leuchten
Elektrische Parkbremse ist angezogen 161.
Blinken
Elektrische Parkbremse wird nicht automatisch betätigt. Die Betätigung oder Freigabe ist fehlerhaft.
⚠️ Warnung
Störungsursache umgehend von einer Werkstatt beheben lassen.
leuchtet gelb.
Leuchten
Der automatische Betrieb ist deaktiviert oder defekt. Den automatischen Betrieb erneut aktivieren oder die Ursache bei einem Fehler durch eine Werkstatt beheben lassen.
Automatischer Betrieb ↩ 161.
Störung der elektrischen Parkbremse
(P)! leuchtet gelb.
Leuchten
Elektrische Parkbremse ist defekt → 161.
⚠️ Warnung
Störungsursache umgehend von einer Werkstatt beheben lassen.
Antiblockiersystem
(ABS) leuchtet gelb.
Leuchtet nach Einschalten der Zündung für einige Sekunden. Das System ist nach Erlöschen der Kontrollleuchte betriebsbereit.
Erlischt die Kontrollleuchte nicht nach wenigen Sekunden oder leuchtet sie während der Fahrt, liegt eine Störung mit dem ABS vor. Das Bremssystem ist weiterhin funktionsfähig, aber ohne ABS-Regelung.
Antiblockiersystem ➔ 160.
Gangwechsel
Wenn sich aus Gründen der Kraftstoffersparnis ein Hochschalten empfiehlt, wird ▲ zusammen mit der Nummer eines höheren Gangs angezeigt.
Spurverlassenswarnung
leuchtet grün oder blinkt gelb.
Leuchtet grün
System ist eingeschaltet und einsatzbereit.
Blinkt gelb
Das System erkennt einen unbeabsichtigten Spurwechsel.
Spurhalteassistent
leuchtet grün bzw. gelb oder blinkt gelb.
Leuchtet grün
Das System ist eingeschaltet und betriebsbereit.
Leuchtet gelb
Das System hat sich einer erkannten Fahrspurmarkierung ohne Betätigung des Blinkers in diese Richtung genähert.
Blinkt gelb
Das System hat eine erhebliche Abweichung von der Fahrspur erkannt.
Spurhalteassistent ➔ 204
Elektronische Stabilitätsregelung und Traktionskontrolle
leuchtet oder blinkt gelb.
Leuchten
Es liegt eine Störung im System vor. Weiterfahrt ist möglich. Die Fahrstabilität kann sich jedoch je nach Fahrbahnbeschaffenheit verschlechtern.
Störungsursache umgehend von einer Werkstatt beheben lassen.
102 Instrumente, Bedienelemente
Blinken
Das System greift aktiv ein. Die Motorleistung kann reduziert und das Fahrzeug automatisch etwas abgebremst werden.
Elektronische Stabilitätsregelung und Traktionskontrolle ➔ 163.
Selektive Fahrsteuerung ↩ 165.
Kühlmitteltemperatur
● leuchtet rot.
Leuchten bei laufendem Motor
Anhalten, Motor abstellen.
Achtung
Kühlmitteltemperatur zu hoch.
Kühlmittelstand sofort überprüfen 221.
Bei ausreichendem Kühlmittelstand Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Vorglühen
00 leuchtet gelb.
Vorglühen des Dieselmotors ist aktiviert. Schaltet sich nur bei tiefen Außentemperaturen ein. Den Motor starten, wenn die Kontrollleuchte erloschen ist.
Diesel-Partikelfilter
oder leuchtet gelb.
Der Diesel-Partikelfilter muss gereinigt werden.
Weiterfahren, bis die Kontrollleuchte erlischt.
Leuchtet vorübergehend
Beginnende Sättigung des Partikelfilters. Den Reinigungsprozess so bald wie möglich starten. Dazu das Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von mindestens 60 km/h fahren.
Leuchtet dauerhaft
Zeigt einen niedrigen Additivfüllstand an. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Diesel-Partikelfilter ➔ 151.
AdBlue
blinkt oder leuchtet gelb.
Leuchtet gelb
Die verbleibende Reichweite liegt zwischen 600 und 2.400 km.
Möglichst schnell eine qualifizierte Werkstatt aufsuchen und AdBlue® nachfüllen lassen. Der AdBlue®-Tank hat ein Fassungsvermögen von zehn Litern.
Blinkt gelb
Die verbleibende Reichweite liegt zwischen 0 und 600 km.
Zur Vermeidung einer Panne möglichst schnell eine qualifizierte Werkstatt aufsuchen und AdBlue® nachfüllen lassen. Der AdBlue®-Tank hat ein Fassungsvermögen von zehn Litern.
Reifendruckverlust- Überwachungssystem
(1) leuchtet oder blinkt gelb.
Leuchten
Reifendruckverlust in einem oder mehreren Reifen. Sofort anhalten und Reifendruck überprüfen.
Blinken
Störung im System. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Reifendruckverlust-Überwachungssystem ➔ 234.
Motoröldruck
leuchtet rot.
Leuchtet nach Einschalten der Zündung auf und erlischt kurz nach Starten des Motors.
Leuchten bei laufendem Motor
Achtung
Motorschmierung kann unterbrochen sein. Dies kann zu Motorschaden bzw. zum Blockieren der Antriebsräder führen.
- Kupplung treten.
- In Leerlauf schalten, Wählhebel in N stellen.
- Den fließenden Verkehr möglichst rasch verlassen, ohne andere Fahrzeuge zu behindern.
- Zündung ausschalten.
⚠️ Warnung
Bei ausgeschaltetem Motor sind für das Bremsen und Lenken bedeutend höhere Kräfte erforderlich. Bei einem Autostopp ist der Bremskraftverstärker weiterhin funktionsfähig.
Zündschlüssel erst abziehen, wenn das Fahrzeug stillsteht; ansonsten könnte die Lenkradsperre unerwartet aktiviert werden.
Vor dem Aufsuchen einer Werkstatt den Ölstand prüfen ➔ 220.
Kraftstoffmangel
● leuchtet gelb.
Der Füllstand im Kraftstofftank ist zu niedrig. Tanken ⇔ 210. Entlüftung des Diesel-Kraftstoffsystems ⇔ 224.
Autostopp
Ⓐ leuchtet oder blinkt grün.
Leuchtet grün
Der Motor ist im Autostopp.
Blinkt grün
Autostopp ist vorübergehend nicht verfügbar, oder der Autostopp-Modus wird automatisch aktiviert.
Stopp-Start-Automatik ↩ 148.
Außenbeleuchtung
≠ leuchtet grün.
Die Außenbeleuchtung ist eingeschaltet 119.
Fernlicht
ED leuchtet blau.
104 Instrumente, Bedienelemente
Leuchtet bei eingeschaltetem Fernlicht, bei Betätigung der Lichthupe 120 oder bei eingeschaltetem Fernlicht mit Fernlichtassistent 120.
Fernlichtassistent
Ⓐ leuchtet grün.
Der Fernlichtassistent ist aktiviert 122.
LED-Scheinwerfer
leuchtet auf und im Driver Information Center wird eine Warnung angezeigt. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Nebelleuchte
≠D leuchtet grün.
Die Nebelleuchten sind eingeschaltet 126.
Nebelschlussleuchte
¶ leuchtet gelb.
Die Nebelschlussleuchte ist eingeschaltet 126.
Regensensor
leuchtet grün.
Leuchtet, wenn am Wischerhebel die Regensensorposition ausgewählt ist.
Toter-Winkel-Warnung
_R^18 leuchtet grün.
Das System ist aktiv.
Geschwindigkeitsregler
leuchtet weiß oder grün.
Leuchtet weiß
Das System ist eingeschaltet.
Leuchtet grün
Der Geschwindigkeitsregler ist aktiviert. Die eingestellte Geschwindigkeit wird im Driver Information Center angezeigt.
Geschwindigkeitsregler ➔ 168.
Adaptiver Geschwindigkeitsregler
leuchtet weiß oder grün.
Die leuchtet im Driver Information Center.
leuchtet weiß
Das System ist eingeschaltet.
leuchtet grün
Der adaptive Geschwindigkeitsregler ist aktiviert.
Wenn der adaptive Geschwindigkeitsregler aktiv ist, wird im Driver Information Center ✉ zusammen mit der festgelegten Geschwindigkeit angezeigt.
Adaptiver Geschwindigkeitsregler 174.
Erkennung vorausfahrendes Fahrzeug
leuchtet grün.
Leuchtet grün
Auf der gleichen Spur wurde ein vorausfahrendes Fahrzeug erkannt.
Adaptiver Geschwindigkeitsregler 174, Auffahrwarnung 182.
Geschwindigkeitsbegren- zer
Bei aktiviertem Geschwindigkeitsbegrenzer leuchtet im Driver Information Center die Kontrollleuchte auf. Die gewählte Geschwindigkeit wird zusammen mit dem Symbol angezeigt.
Geschwindigkeitsbegrenzer ↩ 171.
Tür offen
leuchtet rot.
Eine Tür oder die Heckklappe ist offen.
Info-Displays
Driver Information Center
Das Driver Information Center befindet sich in der Instrumenteneinheit.
Das Driver Information Center enthält folgende Elemente:
• Gesamt- und Tageskilometer
- Digitale Geschwindigkeitsanzeige
- Bordcomputermenü
• Anzeige zum Schalten
• Serviceinformationen
• Fahrzeug- und Warnmeldungen
• Fahrerassistenzmeldungen
- Pop-up-Meldungen
Menüs und Funktionen auswählen
Die Menüs und Funktionen können über die Tasten am Blinkerhebel ausgewählt werden.

Das Einstellrädchen drehen, um eine Seite im Bordcomputermenü auszuwählen.
SET/CLR drücken, um eine Funktion zu bestätigen oder zurückzusetzen.
Fahrzeug- und Service-Meldungen werden je nach Bedarf im Driver Information Center eingeblendet. Das Einstellrädchen drehen, um durch die Meldungen zu blättern. Meldungen werden durch Drücken auf SET/CLR bestätigt. Fahrzeugmeldungen 109.
106 Instrumente, Bedienelemente
Bordcomputermenü

other
| Metric | Value | | :--- | :--- | | Speed (km/h) | 51.3 | | Distance (km/h) | 7.6 | | Air Condition Index | 317.5 | 4*Verschiedene Seiten mit kombinierten Informationen stehen zur Auswahl.
Zum Auswählen einer Seite das Einstellrädchen drehen.
Infoseite:
Kraftstoffreichweite
Die Reichweite wird aus dem aktuellen Kraftstoffstand und dem aktuellen Verbrauch errechnet. Die Anzeige erfolgt mit gemittelten Werten.
Nach dem Auftanken wird die Reichweite nach kurzer Zeit automatisch aktualisiert.
Bei niedrigem Kraftstoffstand erscheint im Display eine Meldung. Gleichzeitig leuchtet die Kontrollleuchte ● in der Kraftstoffanzeige auf 103.
Momentaner Kraftstoffverbrauch
Anzeige des Momentanverbrauchs.
Seite für Fahrt 1:
Durchschnittsgeschwindigkeit
Anzeige der Durchschnittsgeschwindigkeit. Die Messung kann jederzeit neu gestartet werden.
Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch
Anzeige des Durchschnittsverbrauchs. Die Messung kann jederzeit auf null gestellt werden und beginnt mit einem voreingestellten Wert.
Zurückgelegte Fahrstrecke
Zeigt die aktuelle Fahrstrecke für Fahrt 1 seit dem Zurücksetzen an.
Zum Zurücksetzen der Werte auf der Seite für Fahrt 1 einige Sekunden lang SET/CLR drücken.
Seite für Fahrt 2:
Durchschnittsgeschwindigkeit
Anzeige der Durchschnittsgeschwindigkeit. Die Messung kann jederzeit neu gestartet werden.
Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch
Anzeige des Durchschnittsverbrauchs. Die Messung kann jederzeit auf null gestellt werden und beginnt mit einem voreingestellten Wert.
Zurückgelegte Fahrstrecke
Zeigt die aktuelle Fahrstrecke für Fahrt 2 seit dem letzten Zurücksetzen an.
Zum Zurücksetzen der Werte auf der Seite für Fahrt 2 einige Sekunden lang SET/CLR drücken.
Seite mit digitaler Anzeige der Geschwindigkeit
Digitale Anzeige der aktuellen Geschwindigkeit.
Start/Stopp-Zähler
Der Zähler zeichnet die während einer Fahrt im STOPP-Modus verbrachte Zeit auf. Er wird bei jedem Einschalten der Zündung auf null zurückgesetzt.
Kompassseite
Zeigt die geografische Fahrtrichtung an.
Leere Seite
Es werden keine Informationen zur Fahrt oder zum Kraftstoffverbrauch angezeigt.
Info-Display
Das Info-Display befindet sich in der Instrumententafel neben der Instrumenteneinheit.
Je nach Fahrzeugkonfiguration verfügt das Fahrzeug über ein
• Graphic-Info-Display oder
- 7"-Colour-Info-Display mit Touchscreen-Funktionalität oder
- 8"-Colour-Info-Display mit Touchscreen-Funktion
In den Info-Displays kann folgendes angezeigt werden:
• Uhrzeit ➔ 87
• Außentemperatur 87
- Datum 87
- Infotainment System, siehe die Beschreibung in der Betriebsanleitung des Infotainment Systems
• Anzeige der Rückfahrkamera → 202 - Anzeige des Rundumsichtsystems ↩ 198
- Anzeige der Anweisungen für die Einparkhilfe → 188
- Navigation: siehe die Beschreibung in der Betriebsanleitung des Infotainment Systems
- Fahrzeug- und Systemmeldungen → 109
- Einstellungen für Fahrzeugpersonalisierung ↩ 110
Graphic-Info-Display

text_image
13:30 Hot cafe on 1s hotinfo 90:00 MHz hot-INFOEin Druck auf ⏻ schaltet das Display ein.
Zum Anwählen der Hauptmenü-Seite auf MENU drücken.
<Δ∇> drücken, um eine Menüseite auszuwählen.
Zum Bestätigen einer Auswahl auf OK drücken.
Zum Beenden eines Menüs ohne Änderung von Einstellungen auf BACK drücken.
108 Instrumente, Bedienelemente
7" Colour-Info-Display
Menüs und Einstellungen auswählen Auf Menüs und Einstellungen wird über das Display zugegriffen.

Ein Druck auf ⏻ schaltet das Display ein.
Durch Drücken auf 📤 wird die Startseite angezeigt.
Das Symbol des gewünschten Menüs auf dem Display antippen.
Zum Bestätigen einer Auswahl das entsprechende Symbol antippen.
Um zur nächsthöheren Menüebene zurückzukehren, ↩ antippen.
Auf ↗ drücken, um zur Startseite zurückzukehren.
Weitere Informationen sind im Handbuch des Infotainment Systems zu finden.
Fahrzeugpersonalisierung ↩ 110.
8" Colour-Info-Display
Menüs und Einstellungen auswählen Es gibt drei Möglichkeiten, um das Display zu bedienen:
• über die Tasten unter dem Display
- durch Antippen des Touchscreens mit dem Finger
- über die Sprachsteuerung
Bedienung über Tasten und Schaltflächen

Ein Druck auf ⏻ schaltet das Display ein.
SET drücken, um die Systemeinstellungen (Einheiten, Sprache, Uhrzeit und Datum) auszuwählen.
drücken, um die Fahrzeugeinstellungen oder Fahrfunktionen auszuwählen.
Das gewünschte Menüsymbol oder die gewünschte Funktion antippen.
Die gewünschte Funktion oder Auswahl durch Antippen bestätigen.
Zum Beenden eines Menüs ohne Änderungen auf dem Display ← antippen.
Weitere Informationen sind im Handbuch des Infotainment Systems zu finden.
Sprachsteuerung
Eine Beschreibung finden Sie im Infotainment-Handbuch.
Fahrzeugpersonalisierung ↩ 110.
Fahrzeugmeldungen
Meldungen werden im Driver Information Center angezeigt; in einigen Fällen zusammen mit einem Warn- und Signalton.

Zum Bestätigen einer Meldung auf SET/CLR am Blinkerhebel drücken.
Fahrzeug- und Service-Meldungen
Die Fahrzeugmeldungen werden als Text angezeigt. Die in den Meldungen gegebenen Anweisungen sind zu befolgen.
Meldungen im Colour-Info-Display
Besonders wichtige Meldungen können zusätzlich auf dem Info-Display angezeigt werden. Manche Meldungen werden nur einige Sekunden lang eingeblendet.
Warn- und Signaltöne
Beim Starten des Motors bzw. während der Fahrt
Grundsätzlich ertönt immer nur ein Warnton.
Der Warnton für nicht geschlossene Sicherheitsgurte hat gegenüber anderen Warntönen die höchste Priorität.
- Bei einem nicht angelegten Sicherheitsgurt.
- Bei Anfahren mit nicht richtig geschlossenen Türen bzw. Hecktür.
- Bei betätigter Parkbremse ab einer bestimmten Geschwindigkeit.
110 Instrumente, Bedienelemente
- Bei automatischer Deaktivierung des Geschwindigkeitsreglers.
- Beim Überschreiten einer programmierten Geschwindigkeit bzw. Geschwindigkeitsbegrenzung.
- Bei Anzeige einer Warnmeldung im Driver Information Center.
- Wenn sich der elektronische Schlüssel nicht im Fahrgastraum befindet.
- Bei Erfassung eines Objekts durch die Einparkhilfe.
- Bei einem unbeabsichtigten Spurwechsel.
- Wenn der Diesel-Partikelfilter seinen maximalen Füllstand erreicht hat.
Beim Abstellen des Fahrzeugs und/oder Öffnen der Fahrertür
- Bei eingeschalteter Außenbeleuchtung.
Während eines Autostopps
- Bei Öffnen der Fahrertür.
- Wenn eine Bedingung für einen Auto-Start nicht erfüllt ist.
Batteriespannung
Bei zu niedriger Spannung der Fahrzeugbatterie wird eine Warnmeldung im Driver Information Center angezeigt.
Während der Fahrt deaktiviert die Lastreduzierungsfunktion vorübergehend bestimmte Funktionen, wie z. B. Klimaanlage, Heckscheibenheizung oder Lenkradheizung.
Die deaktivierten Funktionen werden automatisch wieder aktiviert, sobald die Bedingungen es zulassen.
Personalisierung
Fahrzeugpersonalisierung
Das Verhalten des Fahrzeugs kann durch Ändern der Einstellungen im Info Display personalisiert werden.
Je nach Fahrzeugausstattung und länderspezifischen Vorschriften sind manche der nachfolgend beschriebenen Funktionen u. U. nicht verfügbar.
Einige Funktionen werden nur bei laufendem Motor angezeigt oder aktiviert.
Graphic-Info-Display

Zum Öffnen des Hauptmenüs auf MENU drücken.
Das Display mit dem Vier-Wege-Schalter bedienen:
Personalisierung/Konfiguration auswählen, OK.
Einstellung der Einheiten
Displaykonfiguration auswählen, OK.
Einheitenoptionen auswählen, ➤ OK.
Gewünschte Einstellungen auswählen, OK.
Spracheinstellungen
Displaykonfiguration auswählen, OK.
Sprachoptionen auswählen, OK.
Gewünschte Sprache auswählen, OK.
Fahrzeugeinstellungen
Fahrzeugparameter definieren auswählen, ➤ OK.
In den dazugehörigen Untermenüs können die folgenden Einstellungen geändert werden:
- Beleuchtung
Follow-me-Home-Scheinwerfer: Aktivierung und Einstellung der Leuchtdauer.
Willkommensbeleuchtung: Aktivierung und Einstellung der Leuchtdauer.
- Komfort
Ambientebeleuchtung: Aktivierung/Deaktivierung.
Heckwischer bei
Rückwärtsgang: Aktivierung/Deaktivierung.
- Fahrzeug
Nur Laderaum entriegeln: Aktivierung/Deaktivierung.
Türauswahl für Entriegelung: Fahrertür/alle Türen.
- Fahrerassistenz
Müdigkeitserkennung: Aktivierung/Deaktivierung.
Geschwindigkeitsempfehlung: Aktivierung/Deaktivierung.
7" Color-Info-Display

Zum Anzeigen der Startseite auf 📋 drücken.
Das Display über die Schaltflächen bedienen:
Einstellungen wählen.
Einstellung der Einheiten
Einheiten wählen
Einheiten für Verbrauch und Entfernung und Temperatur ändern.
wiederholt antippen, um zur Startseite zurückzukehren.
Spracheinstellungen
Sprache(Language) wählen.
112 Instrumente, Bedienelemente
Die Sprache durch Antippen des entsprechenden Eintrags ändern.
wiederholt antippen, um zur Startseite zurückzukehren.
Fahrzeugeinstellungen Fahrzeug wählen.
In den dazugehörigen Untermenüs können die folgenden Einstellungen geändert werden:
- Kollision / Warnsysteme
Toter-Winkel-Warnung: Zum Aktivieren bzw. Deaktivieren der Toter-Winkel-Warnung.
Übermüdungswarnung: Zum Aktivieren bzw. Deaktivieren der Müdigkeitswarnung.
Informationen zu Tempolimits: Zum Aktivieren bzw. Deaktivieren der Anzeige von Geschwindigkeitsbegrenzungen durch die Verkehrszeichenerkennung.
Führungslinien auf Rückfahrdisplay: Zum Ein- bzw. Ausblenden der Führungslinien der Rückfahrkamera auf dem Info-Display.
Auffahrwarnung: Aktiviert oder deaktiviert die Auffahrwarnung und passt die Alarmempfindlichkeit an.
- Komfort
Scheibenwischer an im Rückwärtsgang: Zum Ein- bzw. Ausschalten der automatischen Betätigung des Heckscheibenwischers bei Einlegen des Rückwärtsgangs.
- Beleuchtung
Ambientebeleuchtung: Zum Aktivieren bzw. Deaktivieren der Ambientebeleuchtung und zum Einstellen ihrer Helligkeit.
Einstiegsbeleuchtung: Zum Aktivieren bzw. Deaktivieren der Willkommensbeleuchtung und zum Einstellen ihrer Einschaltdauer.
Ausstiegsbeleuchtung: Schaltet die Beleuchtung beim Aussteigen ein oder aus bzw. ändert die Einschaltdauer.
- Fernverriegelung, -entriegelung, -start
Türentriegelung per Fernbedienung: Zum Ändern der
Konfiguration zwischen ausschließlicher Entriegelung der Fahrertür und Entriegelung aller Türen beim Drücken der Taste 🔒 an der Fernbedienung.
Entriegelung nur Kofferraum: Zum Aktivieren bzw. Deaktivieren der ausschließlichen Entriegelung des Laderaums beim Drücken der Taste 📞 an der Fernbedienung.
wiederholt antippen, um zur Startseite zurückzukehren.
8" Color-Info-Display

SET drücken, um das Einstellungs- menü aufzurufen.
Das Display über die Schaltflächen bedienen.
Einstellung der Einheiten
Systemeinstellungen auswählen.
Die gewünschten Einheiten für Verbrauch und Fahrstrecke und Temperatur auswählen.
Mit √ bestätigen
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Spracheinstellungen
Sprachen auswählen.
Die Sprache durch Antippen des entsprechenden Eintrags ändern.
Mit √ bestätigen
← wiederholt antippen, um das Menü zu schließen.
Fahrzeugeinstellungen

Fahrzeugeinstellungen auswählen.
In den dazugehörigen Untermenüs können die folgenden Einstellungen geändert werden:
- Fahrzeugzugang
Türentriegelung: nur Fahrertür: Zum Ändern der Konfiguration zwischen ausschließlicher Entriegelung der Fahrertür und Entriegelung aller Türen beim Drücken der Taste ☑ an der Fernbedienung.
Türentriegelung: nur Laderaum: Zum Aktivieren bzw. Deaktivieren der ausschließlichen Entriegelung des Laderaums beim Drücken der Taste 📄 an der Fernbedienung.
Elektrische Heckklappe/Tür: Aktiviert und deaktiviert das Öffnen oder Schließen der elektrischen Heckklappe/Tür.
Freihändiges Öffnen der Heckklappe: Schaltet die Funktion ein oder aus.
- Sicherheit
Anzeige empfohlene
Geschwindigkeit: Zum Aktivieren bzw. Deaktivieren der Anzeige von Geschwindigkeitsbegrenzungen durch die Verkehrszeichenerkennung.
Aktive Sicherheitsbremse: Aktiviert und deaktiviert die aktive Gefahrenbremsung, die Alarmempfindlichkeit kann gewählt werden.
Anpassen der Spiegel:
114 Instrumente, Bedienelemente
Müdigkeitswarnung: Zum Aktivieren bzw. Deaktivieren der Müdigkeitswarnung.
Heckwischer bei
Rückwärtsgang: Zum Ein- bzw. Ausschalten der automatischen Betätigung des Heckscheibenwischers bei Einlegen des Rückwärtsgangs.
- Fahrbeleuchtung
Richtungsempfindliche
Scheinwerfer: Schaltet die Funktion ein oder aus.
- Komfortbeleuchtung
Follow-me-Home-Beleuchtung: Zum Aktivieren bzw. Deaktivieren der Funktion und Anpassen der Dauer.
Willkommensbeleuchtung: Zum Aktivieren bzw. Deaktivieren der Funktion und Anpassen der Dauer.
Stimmungsbeleuchtung: Zum Anpassen der Helligkeit der Ambientebeleuchtung.
Fahrfunktionen

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Pack Area Blind Spot Sensor Display settings Tensile settingsdrücken.
Fahrfunktionen auswählen.
In den dazugehörigen Untermenüs können die folgenden Einstellungen geändert werden:
- Einparkhilfe: Zum Aktivieren der erweiterten Einparkhilfe und zum Auswählen eines Einparkmanövers.
- Toter-Winkel-Sensoren: Zum Aktivieren bzw. Deaktivieren der Toter-Winkel-Warnung.
- Rundumsichtsystem: Zum Aktivieren bzw. Deaktivieren der Funktion.
Telematik-Service
OnStar
OnStar ist ein persönliches Konnektivitäts- und Serviceassistenzsystem mit integriertem WLAN-Hotspot. Der OnStar-Dienst ist an allen Wochentagen rund um die Uhr verfügbar.
Hinweis
OnStar ist nicht in allen Märkten verfügbar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an Ihre Werkstatt.
Hinweis
Damit OnStar verfügbar und betriebsbereit ist, muss das OnStar-Abonnement gültig sein. Außerdem müssen das Bordnetz, der Mobilfunkdienst und die GPS-Satellitenverbindung funktionieren und die Zündung eingeschaltet sein.
Zum Aktivieren der OnStar-Dienste und Einrichten eines Kontos ☺ drücken und mit einem Berater sprechen.
Je nach Fahrzeugausstattung sind folgende Dienste verfügbar:
- Notfalldienste und Unterstützung bei Fahrzeugpannen
- WLAN-Hotspot
- Smartphone-App
- Fernsteuerung, wie Fahrzeugortung, Aktivierung der Hupe und Beleuchtung, Steuerung der Zentralverriegelung
• Diebstahl-Notfallservice - Fahrzeugdiagnose
Hinweis
Das OnStar-Modul des Fahrzeugs wird deaktiviert, wenn zehn Tage lang kein Zündzyklus aufgetreten ist. Funktionen, für die eine Datenverbindung erforderlich ist, sind nach dem erneuten Einschalten der Zündung wieder verfügbar.
OnStar-Tasten

text_image
No On SOSPrivattaste
Zum Aktivieren bzw. Deaktivieren des Sendens der Fahrzeugortung ⑧ gedrückt halten, bis eine Nachricht zu hören ist.
Zum Beantworten eines Anrufs bzw. Beenden eines Gesprächs mit einem Berater ^® drücken.
Zum Öffnen der WLAN-Einstellungen drücken.
Servicetaste
Zum Herstellen einer Verbindung zu einem Berater ☺ drücken.
116 Instrumente, Bedienelemente
SOS-Taste
Zum Herstellen einer Prioritäts-Notfallverbindung zu einem speziell ausgebildeten Notfallberater ☑ drücken.
Status-LED
Grün: Das System ist bereit und das Senden der Fahrzeugortung ist aktiviert.
Grün blinkend: Es wird angerufen.
Rot: Es ist ein Problem aufgetreten.
Aus: Das System ist bereit und das Senden der Fahrzeugortung ist deaktiviert, oder das System befindet sich im Standby-Modus.
Kurzzeitig rot/grün blinkend: Das Senden der Fahrzeugortung wurde deaktiviert.
OnStar-Dienste
Allgemeine Dienste
Durch Drücken auf ^® kann eine Verbindung zu einem Berater hergestellt werden, der Informationen zu Öffnungszeiten, Sehenswürdigkeiten oder Zielen und Hilfe bei einer Fahrzeug- oder Reifenpanne liefern kann.
Notfalldienste
Bei einem Notfall auf 📞 drücken, um mit einem Berater zu sprechen. Der Berater wird dann Notfall- oder Hilfsdienstanbieter kontaktieren und sie zu Ihrem Fahrzeug schicken.
Bei einem Unfall mit Auslösung der Airbags oder Gurtstraffer wird automatisch ein Notfallanruf abgesetzt. Der Berater wird sofort mit Ihrem Fahrzeug verbunden, um feststellen zu können, ob Hilfe erforderlich ist.
Hinweis
In Bereichen mit schwacher Netzwerkverfügbarkeit oder bei Hardwareschäden infolge eines Unfalls kann unter Umständen kein Notruf ausgeführt werden.
WLAN-Hotspot
Der WLAN-Hotspot des Fahrzeugs stellt eine Internetverbindung mit maximal 4G/LTE-Geschwindigkeit bereit.
Hinweis
Die WLAN-Hotspot-Funktionalität ist nicht in allen Märkten verfügbar.
Es können bis zu sieben Geräte verbunden werden.
Zur Verbindung eines Mobilgeräts mit dem WLAN-Hotspot:
- ☑ drücken und dann WLAN-Einstellungen im Info-Display auswählen. Dort werden der Name des WLAN-Hotspots (SSID), das Passwort und der Verbindungstyp angezeigt.
- WLAN-Netzwerksuche auf Ihrem Mobiltelefon starten.
- Wählen Sie Ihren Fahrzeug-Hotspot (SSID) an, wenn er gelistet ist.
- Nach entsprechender Aufforderung das Passwort in Ihr Mobilgerät eingeben.
Hinweis
Um die SSID oder das Passwort zu ändern, ☑ drücken und mit einem Berater sprechen, oder sich bei Ihrem Konto anmelden.
Zum Ausschalten der WLAN-Hotspot-Funktionalität auf ☺ drücken, um einen Berater anzurufen.
Smartphone-App
Mit der Smartphone-App „myOpel“ lassen sich einige Fahrzeugfunktionen fernbedient aktivieren.
Folgende Funktionen sind verfügbar:
- Fahrzeug ver- oder entriegeln.
- Hupe oder Lampen betätigen.
- Den Kraftstoffstand prüfen.
• Fahrzeug auf einer Karte orten. - WLAN-Einstellungen verwalten.
Zum Nutzen dieser Funktionen die App aus dem App Store® oder Google Play™ Store herunterladen.
Fernsteuerung
Falls gewünscht, mit einem beliebigen Telefon einen Berater anrufen, der spezifische Fahrzeugfunktionen fernsteuern kann. Die entsprechende OnStar-Rufnummer auf unserer landesspezifischen Website herausfinden.
Folgende Funktionen sind verfügbar:
- Fahrzeug ver- oder entriegeln.
- Übermittlung von Angaben zur Fahrzeugortung.
- Hupe oder Lampen betätigen.
Diebstahl-Notfallservice
Wenn das Fahrzeug gestohlen wurde, den Diebstahl den Behörden melden und OnStar um Diebstahl-Notfallservice bitten. Mit einem beliebigen Telefon einen Berater anrufen. Die entsprechende OnStar-Rufnummer auf unserer landesspezifischen Website herausfinden.
OnStar kann beim Orten und Wiederfinden des gestohlenen Fahrzeugs behilflich sein.
Diebstahlwarnung
Wenn die Diebstahlwarnanlage ausgelöst wurde, wird eine Benachrichtigung an OnStar gesendet. Darüber werden Sie dann per Textnachricht oder E-Mail informiert.
Neustartunterbindung
OnStar kann durch Aussenden von Signalen verhindern, dass das Fahrzeug nach dem Ausschalten wieder gestartet werden kann.
Ferndiagnose auf Anfrage über OnStar-Berater
Jederzeit, z. B. wenn eine Fahrzeugmeldung angezeigt wird, ⑥ drücken, um einen Berater zu kontaktieren und
um Durchführung eines Echtzeit-Diagnose-Checks zur direkten Problemerkennung zu bitten. Je nach Ergebnis wird der Berater weitere Unterstützung anbieten.
Diagnosebericht
Das Fahrzeug sendet automatisch Diagnosedaten zu OnStar, woraufhin per E-Mail ein Monatsbericht an Sie und Ihre bevorzugte Werkstatt verschickt wird.
Hinweis
Die Werkstattbenachrichtigungsfunktion kann bei Ihrem Konto deaktiviert werden.
Der Bericht beinhaltet den Status der wichtigsten Betriebssysteme des Fahrzeugs wie Motor, Getriebe, Airbag, ABS und anderer Hauptsysteme. Er enthält auch Informationen über eventuelle Wartungspunkte und den Reifendruck (nur mit Reifendruck-Kontrollsystem).
Zum Anschauen detaillierterer Informationen in der E-Mail auf den Link klicken und in Ihr Konto einloggen.
118 Instrumente, Bedienelemente
OnStar-Einstellungen
OnStar-PIN
Um alle OnStar-Dienste in vollem Umfang nutzen zu können, ist eine vierstellige PIN erforderlich. Die PIN ist beim ersten Gespräch mit einem Berater zu personalisieren.
Zum Ändern der PIN ☑ drücken, um einen Berater anzurufen.
Kontodaten
Ein OnStar-Abonnent hat ein Konto auf dem alle Daten gespeichert sind. Um eine Änderung von Kontodaten anzufordern, ☺ drücken und mit einem Berater sprechen oder sich beim eigenen Konto anmelden.
Wird der OnStar-Dienst in einem anderen Fahrzeug genutzt, ^® drücken, um die Übertragung des Kontos auf das neue Fahrzeug zu veranlassen.
Hinweis
Wenn das Fahrzeug entsorgt, verkauft oder anderweitig übertragen wird, unverzüglich OnStar über
die Änderungen informieren und den OnStar-Dienst bei diesem Fahrzeug beenden.
Fahrzeugortung
Die Fahrzeugortung wird bei Anforderung bzw. Auslösung des Dienstes an OnStar übertragen. Über diese Übertragung werden Sie anhand einer Mitteilung im Info-Display informiert.
Zum Aktivieren bzw. Deaktivieren der Übertragung der Fahrzeugortung ☒ gedrückt halten, bis eine Audio-Nachricht zu hören ist.
Die Deaktivierung wird durch die kurzzeitig und bei jedem Fahrzeugstart rot und grün blinkende Status-Leuchte angezeigt.
Hinweis
Wenn die Übertragung der Fahrzeugortung deaktiviert ist, sind einige Dienste nicht mehr verfügbar.
Hinweis
Die Fahrzeugortung bleibt für OnStar im Notfall immer zugreifbar.
Sie finden die Datenschutzrichtlinie in Ihrem Konto.
Software-Updates
OnStar kann ohne weitere Ankündigung bzw. Einwilligung Fern-Updates der Software durchführen. Diese Updates dienen der weiteren Verbesserung bzw. Aufrechterhaltung der Sicherheit und des Schutzes bzw. der Fahrzeugbedienung.
Diese Updates können Datenschutzaspekte betreffen. Sie finden die Datenschutzrichtlinie in Ihrem Konto.
Beleuchtung
Außenbeleuchtung Lichtschalter

text_image
AUTO #0 0# 10 - 69Lichtschalter drehen:
AUTO : Automatisches Fahrlicht, schaltet automatisch zwischen Tagfahr- und Scheinwerferlicht um
: Standlicht
:D : Scheinwerfer
Beim Einschalten der Zündung ist die Funktion Automatisches Fahrlicht aktiv.
Kontrollleuchte ➡ 103.
Rückleuchten
Die Rückleuchten werden gemeinsam mit dem Abblend-/Fernlicht und dem Standlicht eingeschaltet.
Automatisches Fahrlicht

text_image
AUTO +0 0+Bei aktivierter Funktion Automatisches Fahrlicht und laufendem Motor schaltet das System abhängig von den äußeren Lichtverhältnissen und den Informationen des Regensensors zwischen Tagfahrlicht und Scheinwerfern automatisch um.
Tagfahrlicht ➔ 122.
120 Beleuchtung
Automatische
Scheinwerferaktivierung
Bei schwachem Umgebungslicht wird das Abblendlicht eingeschaltet.
Zudem werden die Scheinwerfer eingeschaltet, wenn die Scheibenwischer über mehrere Wischzyklen aktiviert waren.
Tunnelerkennung
Beim Einfahren in einen Tunnel werden sofort die Scheinwerfer eingeschaltet.
Fernlicht

Zum Umschalten von Abblend- auf Fernlicht den Hebel drücken.
Zum Ausschalten des Fernlichts den Hebel ziehen.
Fernlichtassistent ↩ 122.
Fernlichtassistent
Beschreibung für Versionen mit Halogen-Scheinwerfer. Fernlichtassistent bei LED-Scheinwerfern 122.
Durch diese Funktion kann das Fernlicht bei Nacht und bei einer Fahrgeschwindigkeit über 25 km/h als Hauptfahrlicht fungieren.
In folgenden Fällen wird automatisch auf Abblendlicht umgeschaltet:
• Die Kamera oder ein Sensor in der Windschutzscheibe erkennt das Licht von entgegenkommen- den oder vorausfahrenden Fahrzeugen.
• Die Fahrzeuggeschwindigkeit fällt unter 15 km/h.
- Bei Nebel oder Schnee.
- Bei Fahrten im Stadtgebiet.
Wenn keine beschränkenden Bedingungen erkannt werden, schaltet das System wieder auf Fernlicht um.
Einschalten

text_image
AUTO 转0 0+Der Fernlichtassistent kann nur aktiviert werden, wenn der Lichtschalter in Position AUTO steht.

Der Fernlichtassistent wird durch Drücken von ☐ am Blinker- und Spurwechselhebel aktiviert. Wenn der Fernlichtassistent aktiviert ist, leuchtet die LED in der Taste. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h wird das Fernlicht automatisch eingeschaltet.
Die grüne Kontrollleuchte ☑ leuchtet ständig, wenn der Assistent aktiviert ist; die blaue Leuchte ☑ leuchtet bei eingeschaltetem Fernlicht.
Kontrollleuchte ≡103.
Ausschalten
Der Fernlichtassistent wird durch Drücken von Ⓔ am Blinker- und Spurwechselhebel deaktiviert.
Wenn die Lichthupe betätigt wird, während der Fernlichtassistent und das Abblendlicht eingeschaltet sind, wird der Fernlichtassistent deaktiviert. Das System schaltet auf Fernlicht um.
Wenn die Lichthupe betätigt wird, während der Fernlichtassistent und das Fernlicht eingeschaltet sind, wird der Fernlichtassistent deaktiviert. Das System schaltet auf Abblendlicht um.
Zum erneuten Aktivieren des Fernlichtassistenten erneut die Lichthupe betätigen.
Lichthupe

Zum Betätigen der Lichthupe Hebel zum Lenkrad ziehen.
Wird der Hebel gezogen, wird das Fernlicht ausgeschaltet.
122 Beleuchtung
Leuchtweitenregulierung
Manuelle Leuchtweitenregulierung

text_image
AUTO 340 HD 转D 0+Zur Anpassung der Leuchtweite an die Fahrzeugbeladung, um Blendwirkung zu reduzieren: Daumenrad in die gewünschte Stellung drehen.
0 : Vordersitze besetzt
1 : Alle Sitze besetzt
2 : Alle Sitze besetzt und Laderaum beladen
3 : Fahrersitz besetzt und Laderaum beladen
Tagesfahrlicht
Das Tagfahrlicht erhöht die Sichtbarkeit des Fahrzeugs bei Tag.
Es wird automatisch eingeschaltet, wenn der Motor läuft.
Je nach Lichtverhältnissen schaltet das System automatisch zwischen Tagfahrlicht und Abblendlicht um.
LED-Scheinwerfer
⚠️ Warnung
Nicht direkt in die LED-Leuchten schauen, um Augenverletzungen zu vermeiden.
Das LED-Scheinwerfersystem beinhaltet eine Vielzahl von speziellen LED in jedem Scheinwerfer, mit denen sich die Funktionen des adaptiven Fahrlichts steuern lassen.
Die Lichtverteilung und -intensität werden je nach Lichtverhältnissen, Straßentyp und Fahrsituation variabel eingestellt. Das Fahrzeug passt
die Scheinwerfer automatisch der Situation an, um optimale Leuchtleistung für den Fahrer zu ermöglichen.
Einige Funktionen des adaptives Fahrlichts der LED-Scheinwerfer können im Menü Fahrzeugpersonalisierung deaktiviert bzw. aktiviert werden. Im Info-Display die relevante Einstellung unter Einstellung, ➤ Fahrzeug anwählen. Fahrzeugpersonalisierung ➤ 110.
Folgende Beleuchtungsfunktionen sind nur verfügbar, wenn der Lichtschalter in Stellung AUTO steht.
Land-Licht

Wird beim Fahren in ländlichen Gebieten automatisch bei Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h und 115 km/h aktiviert. Die aktuell befahrene Straße und deren Rand werden
besser ausgeleuchtet. Entgegen- kommende und vorausfahrende Fahrzeuge werden nicht geblendet.
Autobahn-Licht

Wird automatisch bei einer Geschwindigkeit über 115 km/h. Die Beleuchtung wird an die höhere Geschwindigkeit auf Autobahnen angepasst. Ohne Gegenverkehr wird die Sicht auf der Fahrzeugseite erhöht. Der Sichtbarkeitsbereich wird von 70 m auf 140 m erhöht; so können entfernte Objekte auf der gesamten Fahrbahnbreite erkannt werden.
Stadt-Licht

Wird automatisch bei Geschwindigkeiten bis ca. 55 km/h und in Situationen mit Außenumgebungslicht aktiviert. Das Licht ist weit und symmetrisch. Wenn die Geschwindigkeit geringer als 30 km/h beträgt, werden die Scheinwerfer etwas nach außen geschwenkt, um Fußgänger und Objekte auf beiden Straßenseiten früher zu erkennen. Eine spezielle Lichtverteilung sorgt dafür, dass andere Straßenbenutzer nicht geblendet werden.
Abbiegelicht

Beim Abbiegen werden je nach Lenkwinkel und Blinklicht spezielle LED eingeschaltet, um die Fahrtrichtung auszuleuchten. Er wird bei Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h aktiviert.
Beleuchtung bei Unwetter

Von Scheibenwischer oder Regensensor gesteuert und bei Regen und Schneefall aktiviert. Die breitere Lichtverteilung (Beleuchtung etwas nach außen geschwenkt) ermöglicht eine verbesserte Orientierung am Straßenrand. Die Lichtintensität in der Ferne wird erhöht, um Objekte und Fahrspurmarkierungen auf der rechten Straßenseite und Hindernisse auf der Fahrspur trotz der schlechten Wetterlage zu erkennen. Durch das Verringern von Reflexionen auf nassen Fahrbahnen wird ein Blenden des Gegenverkehrs reduziert. Die Beleuchtung bei Unwetter wird bis zu einer Geschwindigkeit von 70 km/h aktiviert.
124 Beleuchtung
Kurvenlicht

Je nach Lenkwinkel und Geschwindigkeit werden spezielle LED zusätzlich eingeschaltet, um in Kurven das Scheinwerferlicht zu verbessern. Diese Funktion wird bei Geschwindigkeiten zwischen 40 und 70 km/h aktiviert und reagiert auf den Lenkwinkel.
Fernlichtassistent
Diese Funktion erlaubt die Nutzung des Fernlichts als Hauptfahrlicht bei Nacht.
Die Kamera in der Windschutzscheibe erkennt die Lichter von entgegenkommenden oder vorausfahrenden Fahrzeugen. Jede LED auf der rechten bzw. linken Seite kann entsprechend der Verkehrslage speziell zu- oder ausgeschaltet werden. Das sorgt für die bestmögli-
che Lichtverteilung, ohne dass Verkehrsteilnehmer geblendet werden. Ist der Fernlichtassistent zugeschaltet, bleibt er aktiv und schaltet das Fernlicht in Abhängigkeit von den Umgebungsbedingungen ein und aus. Beim Wiedereinschalten der Zündung bleibt die letzte Einstellung des Fernlichtassistenten erhalten.

Der Fernlichtassistent beinhaltet einen speziellen Autobahnmodus. Wird auf Autobahnen schneller als 115 km/h gefahren, verkleinert sich der Lichtstrahl, damit der entgegenkommende Verkehr nicht geblendet wird. Beim Fahren hinter Fahrzeugen bzw. beim Überholen wird die Spiegelblendwirkung in diesen Fahrzeugen verringert.
Einschalten

Der Fernlichtassistent wird durch Drücken von ☐ am Blinker- und Spurwechselhebel aktiviert. Wenn der Fernlichtassistent aktiviert ist, leuchtet die LED in der Taste. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h wird das Fernlicht automatisch eingeschaltet. Bei Geschwindigkeiten unter 15 km/h wird das Fernlicht automatisch ausgeschaltet, der Fernlicht-assistent bleibt jedoch aktiv.
Die grüne Kontrollleuchte leuchtet permanent, wenn der Fernlichtassistent aktiviert ist; die blaue leuchtet bei eingeschaltetem Fernlicht.
Kontrollleuchte ≡103, ≡103.
Durch einmaliges Drücken des Blinkerhebels wird das Fernlicht manuell ohne Fernlichtassistent eingeschaltet.
Der Fernlichtassistent schaltet automatisch auf Abblendlicht, wenn:
- Bei Fahrten im Stadtgebiet.
- Kamera erkennt dichten Nebel.
• Die Nebelleuchten oder die Nebelschlussleuchte eingeschaltet sind.
Wenn keine beschränkenden Bedingungen erkannt werden, schaltet das System wieder auf Fernlicht um.
Ausschalten
Der Fernlichtassistent wird durch Drücken von am Blinker- und Spurwechselhebel deaktiviert.
Wenn die Lichthupe betätigt wird, während der Fernlichtassistent und das Abblendlicht eingeschaltet sind, wird der Fernlichtassistent deaktiviert. Das System schaltet auf Fernlicht um.
Wenn die Lichthupe betätigt wird, während der Fernlichtassistent und das Fernlicht eingeschaltet sind, wird der Fernlichtassistent deaktiviert. Das System schaltet auf Abblendlicht um.
Zum erneuten Aktivieren des Fernlichtassistenten erneut die Lichthupe betätigen.
Störung im LED- Scheinwerfersystem
Wenn das System eine Störung im LED-Scheinwerfersystem erkennt, wählt es eine voreingestellte Position aus, damit der Gegenverkehr nicht geblendet wird. Im Driver Information Center wird eine Warnung angezeigt.
Warnblinker

Wird durch Drücken von ▲ bedient. Je nach aufgewendeter Bremskraft wird bei einem abruptem Abbremsen automatisch die Warnblinkanlage eingeschaltet. Sobald das Fahrzeug danach beschleunigt, wird die Warnblinkanlage automatisch wieder ausgeschaltet.
126 Beleuchtung
Blinker

Hebel nach oben : Blinker rechts Hebel nach unten : Blinker links
Beim Bewegen des Hebels ist an einer Stelle ein Widerstand spürbar (Widerstandspunkt).
Durch Bewegen des Hebels über den Widerstandspunkt hinaus wird ein dauerhaftes Blinken aktiviert. Es wird wieder deaktiviert, wenn das Lenkrad in die entgegengesetzte Richtung gedreht oder der Hebel manuell wieder in die Neutralstellung gebracht wird.
Den Hebel kurz vor dem Widerstandspunkt halten, um ein vorübergehendes Blinken zu aktivieren. Die Blinkleuchten blinken, bis der Hebel wieder losgelassen wird.
Durch kurzes Antippen des Hebels ohne Überschreiten des Widerstandspunkts wird ein dreimaliges Blinken aktiviert.
Wenn der Blinker über zwanzig Sekunden lang aktiviert bleibt und die Fahrgeschwindigkeit über 60 km/h liegt, wird die Lautstärke des akustischen Signals erhöht.
Nebelleuchten

text_image
AUTO TIME $0 $0 -Wird durch Drücken von ♦D bedient.
Lichtschalter auf AUTO: Beim Einschalten der Nebelleuchten werden die Scheinwerfer automatisch eingeschaltet.
Nebelschlussleuchte

Wird durch Drücken von 0‡ bedient.
Lichtschalter auf AUTO: Beim Einschalten der Nebelschlussleuchte werden die Scheinwerfer automatisch eingeschaltet.
Lichtschalter in Stellung ☎: Nebelschlussleuchte kann nur gemeinsam mit Nebelleuchten eingeschaltet werden.
Die Nebelschlussleuchte wird deaktiviert, wenn ein Anhänger gezogen wird oder ein Stecker in der Steck-dose steckt - z. B. bei Verwendung eines Fahrradträgers.
Parklicht

text_image
NEXT CLUB 0Beim Parken des Fahrzeugs kann auf einer Seite das Parklicht eingeschaltet werden:
- Zündung ausschalten.
- Blinkerhebel ganz nach oben (Parklicht rechts) bzw. nach unten (Parklicht links).
Bestätigung durch Signalton und die entsprechende Blinkerkontrollleuchte.
Rückfahrlicht
Das Rückfahrlicht leuchtet bei eingeschalteter Zündung und eingelegtem Rückwärtsgang.
Beschlagene Leuchtenabdeckungen
Die Innenseite des Leuchtengehäuses kann bei schlechten, nasskalten Witterungsverhältnissen, starkem Regen oder nach der Wagenwäsche kurzzeitig beschlagen. Der Beschlag verschwindet nach kurzer Zeit von selbst, zur Unterstützung die Scheinwerfer einschalten.
Innenbeleuchtung
Instrumententafelbeleuchtung

Bei eingeschalteter Außen- beleuchtung kann die Helligkeit folgender Leuchten eingestellt werden:
- Instrumententafelbeleuchtung
- Info Display
- Beleuchtete Schalter und Bedienelemente
Daumenrad ⚙️ drehen und bis zum Erreichen der gewünschten Helligkeit halten.
128 Beleuchtung
Innenlicht
Die vordere und hintere Innenleuchte schalten sich beim Ein- und Aussteigen selbsttätig ein und dann mit Verzögerung aus.
Hinweis
Bei einem Unfall mit Airbagauslösung wird die Innenbeleuchtung automatisch eingeschaltet.
Vordere Innenleuchte

Wippschalter betätigen:

: Automatisches Ein- und Ausschalten
drücken : ein
drücken : aus
Hintere Innenleuchte
Leuchtet abhängig von der Stellung des Wippschalters gemeinsam mit der vorderen Innenleuchte auf.
Leselicht

Wird durch Drücken von ⚙ und ⚙ in der Innenbeleuchtung bedient.

Die Abbildung zeigt die Innenbeleuchtung hinten.
Beleuchtung in den Sonnenblenden
Leuchtet auf, wenn die Abdeckung geöffnet wird.
Lichtfunktionen
Mittelkonsolenbeleuchtung
Wenn die Scheinwerfer ausgeschaltet sind, wird die Mittelkonsole von einem Strahler in der Dachkonsole ausgeleuchtet.
Beleuchtung beim Einsteigen
Willkommensbeleuchtung
Beim Entriegeln des Fahrzeugs mit der Funkfernbedienung werden einige oder alle der folgenden Leuchten kurzzeitig eingeschaltet:
- Scheinwerfer
- Beleuchtung Rückspiegel
- Innenbeleuchtung
Die Anzahl der eingeschalteten Leuchten hängt von der Umgebungshelligkeit ab.
Die Beleuchtung wird beim Einschalten der Zündung automatisch ausgeschaltet. Losfahren 18.
Diese Funktion kann in der Fahrzeugpersonalisierung aktiviert oder deaktiviert werden.
Fahrzeugpersonalisierung ↩ 110.
Beim Öffnen der Fahrertür werden darüber hinaus folgende Leuchten eingeschaltet:
- Beleuchtung einiger Schalter
- Driver Information Center
- Türfachleuchten
Beleuchtung beim Aussteigen
Beim Ausschalten der Zündung werden die folgenden Leuchten eingeschaltet:
- Scheinwerfer
- Innenbeleuchtung
- Instrumententafelbeleuchtung
Sie werden nach einer Zeitverzögerung automatisch ausgeschaltet.
Diese Funktion ist nur bei Dunkelheit verfügbar. Wenn die Fahrertür während dieser Zeit geöffnet wird, wird das Theaterlicht eingeschaltet.
Batterieentladeschutz
Um ein Entladen der Fahrzeug-batterie bei ausgeschalteter Zündung zu verhindern, werden einige Innen-leuchten nach einer bestimmten Zeit automatisch ausgeschaltet.
130 Klimatisierung
Klimatisierung
Klimatisierungssysteme ..... 130
Heizung und Belüftung ..... 130
Klimaanlage 131
Elektronische Klimatisierungs- automatik 134
Zuheizer 139
Belüftungsdüsen 139
Verstellbare Belüftungsdüsen . 139
Starre Belüftungsdüsen ..... 140
Handschuhfachkühlung ..... 140
Wartung 140
Lufteinlass 140
Innenraumluftfilter 140
Regelmäßiger Betrieb ...... 141
Service 141
Klimatisierungssysteme Heizung und Belüftung

- Temperatur ( )
• Luftverteilung 📋, 📋 und 📋 - Gebläsegeschwindigkeit
• Entfeuchtung und Enteisung - Heckscheibenheizung und beheizbare Außenspiegel
- Sitzheizung 📁 Heckscheibenheizung 📁 43.
Außenspiegel REAR 40.
Sitzheizung ↻ 54.
Temperatur
Temperatur durch Drehen von ( ) auf die gewünschte Temperatur einstellen.
roter Bereich : wärmer blauer Bereich : kälter
Die Heizleistung setzt erst voll ein, wenn der Motor seine normale Betriebstemperatur erreicht hat.
Luftverteilung
: zur Windschutzscheibe und zu den vorderen Seitenscheiben
: zum Kopfbereich über verstellbare Belüftungsdüsen
: zum Fußraum und zur Wind-
schutzscheibe
Alle Kombinationen sind möglich.
Gebläsegeschwindigkeit
Luftstrom durch Drehen von ♂ auf die gewünschte Geschwindigkeit einstellen.
nach rechts : erhöhen nach links : verringern
Klimatisierung 131
Entfeuchtung und Enteisung

- drücken: Die Luft wird in Richtung Windschutzscheibe verteilt.
- Temperaturregler ( ) auf die wärmste Stufe stellen.
- Gebläsegeschwindigkeit ✉ auf die höchste Stufe stellen.
- Heckscheibenheizung einschalten.
- Seitliche Belüftungsdüsen nach Bedarf öffnen und auf die Seitenscheiben richten.
Klimaanlage

- Temperatur ( )
• Luftverteilung 📋, 📋 und 📋 - Gebläsegeschwindigkeit
• Entfeuchtung und Enteisung
• Klimaanlage A/C
• Umluftbetrieb - Heckscheibenheizung und beheizbare Außenspiegel
• Windschutzscheibenheizung 📂 - Sitzheizung 📌
Heckscheibenheizung 43.
Heizbare Außenspiegel 📄 40.
Windschutzscheibenheizung 📌 44.
Sitzheizung 📋 54.

text_image
OFF A/C | Wi-Fi | 3p 3pBestimmte Einstellungsänderungen werden kurz im Info-Display angezeigt. Aktivierte Funktionen sind an der LED in der betreffenden Taste zu erkennen.
Temperatur
Temperatur durch Drehen von ( ) auf die gewünschte Temperatur einstellen.
roter Bereich : wärmer blauer Bereich : kälter
132 Klimatisierung
Die Heizleistung setzt erst voll ein, wenn der Motor seine normale Betriebstemperatur erreicht hat.
Luftverteilung
: zur Windschutzscheibe und zu den vorderen Seitenscheiben
: zum Kopfbereich über verstellbare Belüftungsdüsen
: zum Fußraum und zur Wind-
schutzscheibe
Alle Kombinationen sind möglich.
Gebläsegeschwindigkeit
Luftstrom durch Drehen von ✉ auf die gewünschte Geschwindigkeit einstellen.
nach rechts : erhöhen
nach links : verringern
Klimaanlage A/C

A/C drücken, um die Kühlung einzuschalten. Die LED in der Taste leuchtet auf, um die Aktivierung anzuzeigen. Die Kühlung ist nur bei laufendem Motor und eingeschaltetem Klimatisierungsgebläse funktionsfähig.
A/C erneut drücken, um die Kühlung auszuschalten.
Die Klimaanlage kühlt und entfeuchtet (trocknet), sobald die Außentemperatur etwas über dem Gefrierpunkt liegt. Dabei kann sich Kondenswasser bilden, das an der Fahrzeugunterseite austritt.
Wenn keine Kühlung oder Trocknung gewünscht wird, die Kühlung aus Gründen der Kraftstoffersparnis ausschalten.
Eine aktivierte Kühlung kann Autostopps verhindern. Stopp-Start-Automatik 148.
Umluftsystem

Zum Einschalten des Umluftbetriebs drücken. Die LED in der Taste leuchtet auf, um die Aktivierung anzuzeigen.
Zum Ausschalten des Umluftbetriebs erneut 📄 drücken.
⚠️ Warnung
Das eingeschaltete Umluftsystem vermindert den Luftaustausch. Beim Betrieb ohne Kühlung nimmt die Luftfeuchtigkeit zu, die Scheiben können von innen beschlagen. Die Qualität der Innenraumluft nimmt mit der Zeit ab, dies kann bei den Fahrzeuginsassen zu Ermüdungserscheinungen führen.
Bei warmer und sehr feuchter Umgebungsluft kann die Windschutzscheibe von außen beschlagen, wenn kalte Luft entgegen strömt. Bei von außen beschlagender Windschutzscheibe die Scheibenwischer einschalten und 📞 ausschalten.
Maximale Kühlung

Fenster kurz öffnen, damit die erhitzte Luft schnell entweichen kann.
- Kühlung A/C einschalten.
- drücken, um die Umluftfunktion einzuschalten.
- Zur Luftverteilung auf ↗ drücken.
- Temperaturregler ( ) auf die kälteste Stufe stellen.
- Gebläsegeschwindigkeit ✉ auf die höchste Stufe stellen.
- Alle Düsen öffnen.
Entfeuchtung und Enteisung der Scheiben

- drücken: Die Luft wird in Richtung Windschutzscheibe verteilt.
- Temperaturregler ( ) auf die wärmste Stufe stellen.
- Bei Bedarf Klimaanlage A/C einschalten.
- Gebläsegeschwindigkeit % auf die höchste Stufe stellen.
- Heckscheibenheizung einschalten.
134 Klimatisierung
- Windschutzscheibenheizung einschalten.
- Seitliche Belüftungsdüsen nach Bedarf öffnen und auf die Seitenscheiben richten.
Hinweis
Wird bei laufendem Motor gedrückt, so kann kein Autostopp durchgeführt werden, bis die Taste erneut gedrückt wird.
Wird die Taste während eines Autostopps gedrückt, so wird der Motor automatisch wieder gestartet.
Stopp-Start-Automatik ➔ 148.
Elektronische Klimatisierungssautomatik
Die Zwei-Zonen-Klimatisierung ermöglicht unterschiedliche Temperaturen für die Fahrer- und die Beifahrerseite.
Im Automatikmodus werden die Temperatur, die Gebläsegeschwindigkeit und die Luftverteilung automatisch geregelt.

• Temperatur auf Fahrerseite ( )
- MENU öffnet das Klimatisierungsmenü im Info-Display
- Gebläsegeschwindigkeit
• Automatikmodus AUTO
- Temperatur auf Beifahrerseite ( )
- Kühlung A/C
• Manueller Umluftbetrieb
• Entfeuchtung und Enteisung
- Heckscheibenheizung und beheizbare Außenspiegel
• Windschutzscheibenheizung
- Sitzheizung
- Sitzbelüftung
Heckscheibenheizung 📄 43.
Heizbare Außenspiegel 📄 → 40.
Sitzheizung 📋 54.
Sitzbelüftung ↗ 54.
Aktivierte Funktionen werden durch die LED im entsprechenden Bedienelement angezeigt.
Die elektronische Klimatisierungsautomatik ist nur bei laufendem Motor voll betriebsbereit.
Menü der Klimatisierungseinstellungen (Taste MENU)

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21°C 19.0 AUTO - + 21.0 OPTIONS | A/C | AUTO | MONDKlimatisierung 135
Die Einstellungen für
• Luftverteilung 📄, 📋, 📁
- Gebläsegeschwindigkeit
- Temperatur für Fahrer- und Beifahrerseite 19°/21°
- Synchronisierung der Zwei-Zonen-Temperatureinstellung MONO
• Klimaanlage ON/OFF
• Automatikmodus AUTO
können manuell im Klimatisierungs- menü festgelegt werden. Zum Öffnen des Menüs auf MENU drücken und über die Schaltflächen navigieren.
Das Menü für die Klimatisierungseinstellungen kann auch auf folgende Weise angezeigt werden:
- durch Auswahl von Klima am 7"-Colour-Info-Display
- durch Drücken auf 🔒 und anschließende Auswahl von Klima im Menü des 8"-Colour-Info-Displays
Automatikbetrieb AUTO

Grundeinstellung für maximalen Komfort:
- Auf AUTO drücken, um die Luftverteilung und die Gebläsegeschwindigkeit automatisch zu regeln.
- Öffnen Sie im Automatikmodus alle Belüftungsdüsen, um die Luftverteilung zu optimieren.
- Eine optimale Kühlung und Entfeuchtung ist nur mit eingeschalteter Klimaanlage möglich. Zum Einschalten der Klima-
anlage A/C drücken. Die LED an der Taste zeigt die Aktivierung an.
- Temperaturvoreinstellungen für Fahrer und Beifahrer über linken und rechten Drehknopf festlegen. Die empfohlene Temperatur beträgt 22 °C.
Manuelle Einstellungen
Die Einstellungen des Klimatisierungssystems können durch Aktivierung der folgenden Funktionen geändert werden:
Gebläsegeschwindigkeit

Luftstrom durch Drehen des Drehknopfs auf die gewünschte Geschwindigkeit einstellen. Zum Senken nach links, zum Erhöhen nach rechts drehen. Die Gebläsedrehzahl kann auch über Schaltflächen im Display der Klimatisierungseinstellungen geändert werden. Zum Öffnen des Menüs auf MENU drücken.
Drehknopf gegen den Uhrzeigersinn drehen: Lüfter und Kühlung werden ausgeschaltet.
Zur Rückkehr in den Automatikmodus AUTO drücken.
Luftverteilung ⚡, ⚡, ⚡

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MENUZum Öffnen des Menüs auf MENU drücken.
Im Colour-Info-Display folgende Opti- onen drücken:
: zur Windschutzscheibe und zu den vorderen Seitenscheiben
: zum Kopfbereich und über verstellbare Belüftungsdüsen zu den Rücksitzen
: zum vorderen und hinteren Fußraum und zur Windschutzscheibe
Zur Rückkehr zur automatischen Luftverteilung auf AUTO drücken.
Gewünschte Temperaturvoreinstellungen für Fahrer und Beifahrer separat über linken und rechten Drehknopf festlegen. Über den Drehknopf auf der Beifahrerseite lässt sich die Temperatur für die Beifahrerseite ändern. Mit dem Drehknopf auf der Fahrerseite wird je nach Aktivierung der Synchronisierung MONO im Menü der Klimatisierungseinstellungen die Temperatur entweder nur für die Fahrerseite oder für beide Seiten geändert. Zum Öffnen des Menüs auf MENU drücken.
Die empfohlene Temperatur ist 22 °C. Die Temperatur wird neben den Drehknöpfen und im Menü der Klimatisierungseinstellungen angezeigt.
Ist die Mindesttemperatur Lo eingestellt, läuft die Klimaanlage mit maximaler Kühlung, sofern die Kühlung A/C eingeschaltet ist.
Bei Einstellung der Höchsttemperatur Hi arbeitet die Klimaanlage mit maximaler Heizleistung.
Hinweis
Wenn A/C eingeschalten ist, kann eine Verringerung der eingestellten Kabinetemperatur dazu führen, dass der Motor aus einem automatischen Stopp wieder startet oder ein automatischer Stopp verhindert wird.
Stopp-Start-Automatik 148.
Synchronisierung der Zwei-Zonen-Temperatureinstellung MONO oder SYNC
Zum Öffnen des Menüs auf MENU drücken. Durch Antippen von MONO oder SYNC wird die Temperatur der Beifahrerseite an die Fahrerseite angeglichen.
Bei einer Einstellung auf der Beifahrerseite per Drehregler wird die Synchronisierung deaktiviert.
Klimaanlage A/C

A/C drücken, um die Kühlung einzuschalten. Die LED in der Taste leuchtet auf, um die Aktivierung anzuzeigen. Die Kühlung ist nur bei laufendem Motor und eingeschaltetem Klimatisierungsgebläse funktionsfähig.
A/C erneut drücken, um die Kühlung auszuschalten.
Die Klimaanlage kühlt und entfeuchtet (trocknet) ab einer bestimmten Außentemperatur. Dabei kann sich Kondenswasser bilden, das an der Fahrzeugunterseite austritt.
Wenn keine Kühlung oder Trocknung gewünscht wird, die Kühlung aus Gründen der Kraftstoffersparnis ausschalten.
Manueller Umluftbetrieb

Zum Einschalten des Umluftbetriebs drücken. Die LED in der Taste leuchtet auf, um die Aktivierung anzuzeigen.
erneut drücken, um den Umluftbetrieb auszuschalten.
138 Klimatisierung
⚠️ Warnung
Das eingeschaltete Umluftsystem vermindert den Luftaustausch. Beim Betrieb ohne Kühlung nimmt die Luftfeuchtigkeit zu, die Scheiben können von innen beschlagen. Die Qualität der Innenraumluft nimmt mit der Zeit ab, was bei den Fahrzeuginsassen zu Ermüdungserscheinungen führen kann.
Bei warmer und sehr feuchter Umgebungsluft kann die Windschutzscheibe von außen beschlagen, wenn ein kühler Luftstrom darauf gerichtet wird. Bei von außen beschlagender Windschutzscheibe die Scheibenwischer einschalten und 🎨 ausschalten.
Entfeuchtung und Enteisung der Scheiben 📞

- drücken. Die LED in der Taste leuchtet auf, um die Aktivierung anzuzeigen.
- Temperatur und Luftverteilung stellen sich automatisch ein; das Gebläse läuft auf einer hohen Stufe.
- Bei Bedarf die Klimaanlage durch Drücken auf A/C einschalten.
-
Heckscheibenheizung einschalten.
-
Windschutzscheibenheizung einschalten.
- Zur Rückkehr in den vorherigen Betriebsmodus 🚫 erneut drücken. Zur Rückkehr in den Automatikmodus AUTO drücken.
Hinweis
Wird bei laufendem Motor gedrückt, so kann kein Autostopp durchgeführt werden, bis die Taste erneut gedrückt wird.
Wird die Taste ☑ während eines Autostopps gedrückt, so wird der Motor automatisch wieder gestartet.
Stopp-Start-Automatik ↩ 148.
Deaktivierung der elektronischen Klimatisierungsautomatik
Zum Ausschalten von Kühlung, Gebläse und Automatikmodus den Drehknopf AUTO linksherum drehen.
Aktivierung durch Einschalten des Gebläses oder Drücken auf AUTO.
Zuheizer
Elektrische Zusatzheizung
Quickheat ist eine elektrische Zusatzheizung, mit der die Fahrgastzelle automatisch schneller aufgeheizt werden kann.
Belüftungsdüsen
Verstellbare Belüftungsdüsen
Mittlere Belüftungsdüsen in der Instrumententafel

Richtung des Luftstroms durch Kippen und Schwenken der Lamellen einstellen.
Zum Schließen der Belüftungsdüse die Lamellen nach innen schwenken.
Äußere Belüftungsdüsen in der Instrumententafel

Richtung des Luftstroms durch Kippen und Schwenken der Lamellen einstellen.
Zum Schließen der Belüftungsdüse die Lamellen nach außen schwenken.
Bei eingeschalteter Kühlung müssen mindestens zwei Belüftungsdüsen geöffnet sein.
140 Klimatisierung

Warnung
Keine Gegenstände an den Lamellen der Belüftungsdüsen anbringen. Gefahr von Beschädigung und Verletzung bei einem Unfall.
Starre Belüftungsdüsen
Weitere Belüftungsdüsen befinden sich unterhalb von Windschutzscheibe und Seitenscheiben sowie im Fußraum.
Handschuhfachkühlung
Die Klimaanlage kann auch den Inhalt des Handschuhfachs kühl halten.

Den Schieberegler hin und her bewegen, um die Handschuhfachkühlung zu aktivieren oder deaktivieren.
Wartung
Lufteinlass

Der Lufteinlass im Motorraum außen vor der Windschutzscheibe muss zur Luftzufuhr frei sein. Gegebenenfalls Laub, Schmutz oder Schnee entfernen.
Innenraumluftfilter
Der Innenraumfilter reinigt die von außen eintretende Luft von Staub, Ruß, Pollen und Sporen.
Regelmäßiger Betrieb
Um eine gleichbleibend gute Funktion zu gewährleisten, muss die Kühlung einmal im Monat unabhängig von Witterung und Jahreszeit einige Minuten eingeschaltet werden. Bei zu niedriger Außentemperatur ist ein Betrieb mit Kühlung nicht möglich.
Service
Für eine optimale Kühlleistung wird empfohlen, ab dem dritten Jahr nach der Erstanmeldung des Fahrzeugs die Klimaanlage jährlich zu kontrollieren. Das schließt Folgendes ein:
- Funktions- und Drucktest
- Funktion der Heizung
- Dichtheitsprüfung
- Kontrolle der Antriebsriemen
- Ablauf von Kondensator und Verdampfer reinigen
- Leistungskontrolle
142 Fahren und Bedienung
Fahren und Bedienung
Fahrhinweise 143
Kontrolle über das Fahrzeug ... 143
Lenken 143
Starten 143
Einfahren 143
Zündschlossstellungen ...... 143
An-/Aus-Schalter 144
Energiesparmodus 145
Motor anlassen 146
Schubabschaltung 147
Stopp-Start-System 148
Fahrzeug abstellen 150
Motorabgase 151
Diesel-Partikelfilter 151
Katalysator 152
AdBlue 152
Automatikgetriebe 156
Getriebe-Display 156
Wählhebel 156
Manuell-Modus 157
Elektronisch gesteuerte
Fahrprogramme 158
Störung 158
Stromunterbrechung 158
Schaltgetriebe 159
Bremsen 160
Antiblockiersystem 160
Parkbremse 161
Bremsassistent 163
Berganfahrassistent 163
Fahrsysteme 163
Elektronische
Stabilitätsregelung und
Traktionskontrolle 163
Selektive Fahrsteuerung ..... 165
Sport-Modus 167
Fahrerassistenzsysteme 168
Geschwindigkeitsregler 168
Geschwindigkeitsbegrenzer .... 171
Adaptiver Geschwindigkeitsreg-
ler 174
Auffahrwarnung 182
Aktive Gefahrenbremsung ..... 184
Vorderer Fußgängerschutz ..... 187
Einparkhilfe 188
Erweiterte Einparkhilfe ...... 191
Toter-Winkel-Warnung 196
Rundumsichtsystem 198
Rückfahrkamera 202
Spurverlassenswarnung ..... 203
Spurhalteassistent 204
Fahreralarmierung 207
Kraftstoffe 208
Kraftstoffe für Otto-Motoren ..... 208
Kraftstoffe für Diesel-Motoren . 210
Tanken 210
Kraftstoffverbrauch, CO₂-
Emission 212
Anhängerzugvorrichtung 212
Allgemeine Informationen ..... 212
Fahrverhalten, Fahrhinweise ... 213
Anhängerbetrieb 213
Zugvorrichtung 214
Anhänger-Stabilitäts-
Assistent 216
Fahrhinweise
Kontrolle über das Fahrzeug
Nie mit abgestelltem Motor rollen
Viele Systeme funktionieren dann nicht (z. B. Bremskraftverstärker, Servolenkung). Sie gefährden sich und andere.
Während eines Autostopps funktionieren alle Systeme.
Stopp-Start-Automatik ↩ 148.
Leerlaufanhebung
Wenn die Fahrzeugbatterie aufgrund des Batteriezustands geladen werden muss, erfordert dies eine erhöhte Leistungsabgabe der Lichtmaschine. Dies wird durch eine Leerlaufanhebung erreicht, die hörbare Geräusche verursachen kann.
Im Driver Information Center wird eine Meldung angezeigt.
Pedale
Um den vollen Pedalweg zu gewährleisten, dürfen im Bereich der Pedale keine Fußmatten liegen.
Verwenden Sie nur Fußmatten, die richtig passen und durch die Halterungen auf der Fahrerseite befestigt sind.
Lenken
Bei ausgefallener Lenkunterstützung durch eine Motorabschaltung oder eine Systemstörung kann das Fahrzeug gelenkt werden, allerdings mit höherem Kraftaufwand.
Starten
Einfahren
Während der ersten Fahrten nicht unnötig scharf bremsen.
Während der ersten Fahrt kann es zu Rauchentwicklung kommen, da Wachs und Öl aus der Abgasanlage verdampft. Das Fahrzeug nach der ersten Fahrt im Freien abstellen und Dämpfe nicht einatmen.
Solange das Fahrzeug eingefahren wird, kann der Kraftstoff- und Motorölverbrauch höher sein.
Darüber hinaus kann der Reinigungsvorgang des Dieselpartikelfilters öfter stattfinden.
Diesel-Partikelfilter ➔ 151.
Damit die Fahrzeugbatterie geladen werden kann, wird ein Autostopp ggf. unterbunden.
Zündschlossstellungen
Schlüssel drehen:
144 Fahren und Bedienung

0 : Zündung aus: Einige Funktionen bleiben aktiv, bis der Schlüssel abgezogen oder die Fahrertür geöffnet wird, sofern die Zündung zuvor eingeschaltet war
1 : Zündschalterstellung Zündung ein: Die Zündung ist eingeschaltet, der Dieselmotor glüht vor. Die Kontrollleuchten leuchten auf und die meisten elektrischen Funktionen können bedient werden
2 : Motor anlassen: Schlüssel loslassen, nachdem der Motor gestartet wurde
Lenkradsperre
Schlüssel aus dem Zündschloss abziehen und Lenkrad drehen, bis es einrastet.
Gefahr
Niemals während der Fahrt den Schlüssel aus dem Zündschloss ziehen, weil dadurch die Lenkradsperre aktiviert wird.
An-/Aus-Schalter

Der elektronische Schlüssel muss sich im Fahrzeug befinden.
Motor anlassen
Das Kupplungspedal (bei Schaltgetriebe) bzw. das Bremspedal (bei Automatikgetriebe) betätigen, Start/Stop drücken und loslassen, sobald der Anlassvorgang begonnen hat. Der Dieselmotor wird nach dem Vorglühen gestartet.
Zündschalterstellung Zündung ein ohne Anlassen des Motors Start/Stop drücken, ohne das Kupp-lungs- oder Bremspedal zu betätigen. Kontrollleuchten leuchten auf und die meisten elektrischen Funktionen können bedient werden.
Motor und Zündung aus
In jeder Zündschalterstellung oder bei laufendem Motor im Stillstand kurz auf Start/Stop drücken. Einige Funktionen bleiben aktiv, bis die Fahrertür geöffnet wird, sofern die Zündung zuvor eingeschaltet war.
Notabschaltung während der Fahrt Start/Stop fünf Sekunden lang gedrückt halten ✦ 146. Sobald das Fahrzeug steht, wird das Lenkrad gesperrt.
Lenkradsperre
Die Lenkradsperre wird automatisch aktiviert, wenn:
• Das Fahrzeug stillsteht.
• Die Zündung ausgeschaltet wurde.
Zum Lösen der Lenkradsperre die Fahrertür öffnen und schließen und die Zündung in Zubehörstellung bringen oder den Motor direkt anlassen.
⚠️ Warnung
Das Fahrzeug darf bei entladener Batterie nicht abgeschleppt bzw. durch Anschieben oder Anschleppen gestartet werden, da die Lenkradsperre nicht gelöst werden kann.
Notfallbedienung von Fahrzeugen mit elektronischem Schlüsselsystem
Beim Ausfall des elektronischen Schlüssels oder wenn seine Batterie entleert ist, kann beim Versuch, das Fahrzeug anzulassen, Keine Funkfernbedienung erkannt oder Batterie
Funkfernbedienung ersetzen im Driver Information Center angezeigt werden.

Den elektronischen Schlüssel wie abgebildet mit den Tasten nach außen an die Markierung an der Lenksäule halten.
Das Kupplungspedal (Schaltgetriebe) bzw. Bremspedal (Automatikgetriebe oder automatisiertes Schaltgetriebe) betätigen und den Motor starten, indem die Taste Start/Stop gedrückt wird.
Diese Möglichkeit ist nur für den Notfall bestimmt. Batterie des elektronischen Schlüssels möglichst bald wechseln 23.
Zum Entriegeln und Verriegeln der Türen siehe „Störung der Funkfernbedienung oder des elektronischen Schlüsselsystems“ ↗ 24.
Energiesparmodus
Damit es nicht zu einer Entladung der Fahrzeugbatterie kommt, verwaltet diese Funktion die Betriebsdauer bestimmter Systeme. Nach dem Abstellen des Motors können bestimmte Systeme wie Audio- und Telematiksysteme, Scheibenwischer, Abblendlicht oder Innenbeleuchtung höchstens noch vierzig Minuten lang verwendet werden.
Wechsel in den Energiesparmodus
Wenn die Fahrzeugbatterie einen bestimmten Entladungszustand erreicht hat, werden die aktiven Funktionen in den Standby-Modus
146 Fahren und Bedienung
geschaltet. Im Driver Information Center erscheint die Meldung Energiesparmodus.
Wenn zu diesem Zeitpunkt ein Telefonat stattfindet, kann es mit der Bluetooth-Freisprecheinrichtung des Infotainment Systems noch ca. 10 Minuten lang fortgesetzt werden.
Deaktivierung des Energiesparmodus
Bei der nächsten Fahrt wird der Standby-Modus automatisch wieder aktiviert. Um die Funktionen sofort wieder verwenden zu können, den Motor starten:
- Wenn der Motor weniger als zehn Minuten lang läuft, können die Systeme ca. fünf Minuten lang genutzt werden.
- Wenn der Motor mehr als zehn Minuten lang läuft, können die Systeme für ca. dreißig Minuten genutzt werden.
Den Motor für die angegebene Dauer laufen lassen, um eine ausreichende Batterieladung zu gewährleisten. Den Motor nicht wiederholt neu starten, wenn dadurch nur die Batterie geladen werden soll.
Motor anlassen
Fahrzeuge mit Zündschloss

Den Schlüssel in die Stellung 1 drehen, um das Lenkradschloss zu lösen.
Schaltgetriebe: Kupplung und Bremspedal betätigen.
Automatikgetriebe: Bremspedal betätigen und den Wählhebel auf P oder N stellen.
Gaspedal nicht betätigen.
Dieselmotoren: Warten, bis die Kontrollleuchte 70 erlischt.
Den Schlüssel kurz in Stellung 2 drehen und loslassen, nachdem der Motor gestartet wurde.
Schaltgetriebe: Bei einem Autostopp lässt sich der Motor durch Betätigen des Kupplungspedals starten 148.
Automatikgetriebe: Bei einem Auto-stopp lässt sich der Motor durch Lösen des Bremspedals starten 148.
Fahrzeuge mit An-/Aus-Schalter

Schaltgetriebe: Kupplung und Bremspedal betätigen.
Automatikgetriebe: Bremspedal betätigen und den Wahlhebel auf P oder N stellen.
Gaspedal nicht betätigen.
Start/Stop drücken und loslassen: Ein automatischer Prozess betätigt den Anlasser mit einer kurzen Verzögerung, bis der Motor läuft.
Vor dem Neustart oder zum Ausschalten des Motors bei stillstehendem Fahrzeug erneut kurz auf Start/Stop drücken.
Schaltgetriebe: Bei einem Autostopp lässt sich der Motor durch Betätigen des Kupplungspedals starten ➔ 148.
Automatikgetriebe: Bei einem Auto-stopp lässt sich der Motor durch Lösen des Bremspedals starten 148.
Notabschaltung während der Fahrt
Wenn der Motor während der Fahrt aufgrund eines Notfalls abgestellt werden muss, Start/Stop fünf Sekunden lang drücken.
⚠ Gefahr
Wird der Motor während der Fahrt ausgeschaltet, können Verluste bei der Unterstützung der Brems- und Lenksysteme die Folge sein. Die Assistenz- und Airbag-Systeme werden deaktiviert. Scheinwerfer und Bremsleuchten erlöschen. Deshalb den Motor und die Zündung während der Fahrt nur ausschalten, wenn dies in einem Notfall erforderlich ist.
Das Fahrzeug bei niedrigen Temperaturen starten
Der Motor lässt sich bei Dieselmotoren bis -25 °C und bei Benzinmotoren bis -30 °C ohne Zusatzheizung starten. Dazu sind ein Motoröl mit der passenden Viskosität, der richtige Kraftstoff, ein gut gewartetes Fahrzeug und eine ausreichend geladene Fahrzeugbatterie erforderlich. Bei Temperaturen unter -30 °C benötigt das Automatikgetriebe eine Aufwärmzeit von ca. fünf Minuten. Der Wählhebel muss sich in Stellung P befinden.
Heizungsfunktionen
Hinweis
Einzelne Heizungsfunktionen wie Sitzheizung oder Lenkradheizung sind möglicherweise bei einer beschränkten elektrischen Ladung vorübergehend nicht verfügbar. Die Funktionen werden nach einigen Minuten wieder aufgenommen.
Aufwärmen des Turbomotors
Beim Anfahren kann die Motordrehzahl für kurze Zeit begrenzt sein, insbesondere wenn der Motor kalt ist. Durch diese Begrenzung kann das Schmiersystem zunächst den Motor vollständig schützen.
Schubabschaltung
Bei Schubbetrieb, d. h. wenn das Fahrzeug mit eingelegtem Gang aber ohne Betätigung des Gaspedals gefahren wird, schaltet sich die Kraftstoffversorgung automatisch ab.
Je nach Fahrbedingungen kann die Schubabschaltung deaktiviert werden.
148 Fahren und Bedienung
Stopp-Start-System
Die Stopp-Start-Automatik hilft, Kraftstoff zu sparen und die Abgase zu reduzieren. Unter passenden Bedingungen schaltet sie den Motor ab, sobald das Fahrzeug langsam fährt oder stillsteht, z. B. an einer Ampel oder in einem Stau.
Achtung
Vor Fahrt auf einer überfluteten Straße das Stopp-Start-System deaktivieren.
Einschalten
Die Stopp-Start-Automatik ist verfügbar, sobald der Motor eingeschaltet ist, das Fahrzeug losfährt und die im weiteren Verlauf dieses Abschnitts beschriebenen Bedingungen erfüllt sind.
Ausschalten

Die Stopp-Start-Automatik lässt sich durch Drücken von manuell deaktivieren. Die Deaktivierung wird angezeigt, wenn die LED in der Taste leuchtet.
Autostopp
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe Ein Autostopp kann im Stillstand aktiviert werden.
Ein Autostopp kann wie folgt aktiviert werden:
- Kupplungspedal betätigen.
- Wählhebel auf Neutral stellen.
• Kupplungspedal loslassen.
Der Motor wird bei eingeschalteter Zündung abgeschaltet.
Fahrzeuge mit Automatikgetriebe Wenn das Fahrzeug mit gedrücktem Bremspedal im Stillstand ist, wird automatisch der Autostopp aktiviert.
Der Motor wird bei eingeschalteter Zündung abgeschaltet.
Bei Gefällen von über 10 % wird das Stopp-Start-System deaktiviert.
Funktionsweise

Ein Autostopp wird durch die Kontrollleuchte (A) angezeigt.
Bei einem Autostopp bleiben Heizleistung und Bremskraft erhalten.
Bedingungen für einen Autostopp Die Stopp-Start-Automatik prüft, ob alle folgenden Bedingungen erfüllt sind.
• Die Stopp-Start-Automatik ist nicht manuell deaktiviert.
- Die Fahrertür ist geschlossen oder der Fahrer-Sicherheitsgurt ist angelegt.
- Die Fahrzeugbatterie ist ausreichend geladen und funktionstüchtig.
- Der Motor ist warm.
• Die Kühlmitteltemperatur ist nicht zu hoch.
- Die Motorabgastemperatur ist nicht zu hoch, z. B. nach dem Fahren mit hoher Motorbelastung.
• Die Außentemperatur liegt über -5 °C.
• Das Klimatisierungssystem erlaubt Autostopp.
- Es besteht ein ausreichendes Bremsvakuum.
• Die Selbstreinigungsfunktion des Diesel-Partikelfilters ist nicht aktiv.
- Das Fahrzeug wurde seit dem letzten Autostopp mind. mit Schrittgeschwindigkeit gefahren.
Andernfalls ist kein Autostopp möglich.
Bestimmte Klimatisierungseinstellungen können einen Autostopp verhindern. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel zur Klimatisierung 131.
Direkt nach einer Fahrt mit höherer Geschwindigkeit ist unter Umständen kein Autostopp möglich.
Einfahren ↩ 143.
Batterieentladeschutz der Fahrzeugbatterie
Um einen zuverlässigen Motorneustart zu gewährleisten, verfügt die Stopp-Start-Automatik über verschiedene Schutzfunktionen gegen eine Entladung der Fahrzeugbatterie.
Stromsparmaßnahmen
Bei einem Autostopp sind verschiedene elektrische Funktionen, wie z. B. die elektrische Zusatzheizung oder die Heckscheibenheizung nicht oder nur im Energiesparmodus verfügbar. Die Gebläsegeschwindigkeit der Klimatisierungsautomatik wird aus Stromspargründen reduziert.
Neustart des Motors durch den Fahrer
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe
Das Kupplungspedal betätigen, ohne das Bremspedal zu treten, um den Motor neu zu starten.
Fahrzeuge mit Automatikgetriebe
Der Motor wird neu gestartet, wenn
- das Bremspedal freigegeben wird, während sich der Wählhebel in Stellung D oder M befindet
150 Fahren und Bedienung
- oder das Bremspedal freigegeben wird oder sich der Wählhebel in Stellung N befindet, wenn der Wählhebel in Stellung D oder M gestellt wird.
- oder der Wahlhebel in Stellung R gestellt wird
Neustart des Motors durch die Stopp-Start-Automatik
Der Wählhebel muss auf Neutral stehen, damit ein automatischer Neustart möglich ist.
Tritt bei einem Autostopp eine der folgenden Bedingungen ein, wird der Motor von der Stopp-Start-Automatik automatisch wieder gestartet:
• Die Stopp-Start-Automatik wird manuell deaktiviert.
- Der Fahrer-Sicherheitsgurt wird gelöst und die Fahrertür wird geöffnet.
• Die Motortemperatur ist zu niedrig.
• Die Ladung der Fahrzeugbatterie liegt unter einem bestimmten Wert.
- Es besteht kein ausreichendes Bremsvakuum.
- Das Fahrzeug wird mind. mit Schrittgeschwindigkeit gefahren.
• Das Klimatisierungssystem erfordert einen Motorstart.
• Die Klimatisierung wird manuell eingeschaltet.
Bei an Zubehörsteckdosen ange- schlossenen Elektrogeräten wie etwa einem tragbaren CD-Player kann es bei einem Neustart zu einem kurzen Leistungsabfall kommen.
Fahrzeug abstellen
⚠️ Warnung
- Fahrzeug nicht auf leicht entzündbaren Oberflächen abstellen. Die hohe Temperatur des Abgassystems könnte zu einem Entzünden der Oberfläche führen.
• Die Parkbremse immer anziehen. - Den Motor ausschalten.
- Wenn sich das Fahrzeug auf ebener Fläche oder an einer Steigung befindet, vor dem Abziehen des Zündschlüssels oder Ausschalten der Zündung bei Fahrzeugen mit An-/Aus-Schalter den ersten Gang einlegen oder den Wählhebel auf P stellen. An einer Steigung Vorderräder vom Bordstein wegdrehen.
Wenn sich das Fahrzeug an einem Gefälle oder einer Steigung befindet, vor dem Abziehen des Zündschlüssels oder Ausschalten der Zündung bei Fahrzeugen mit An-/Aus-Schalter den Rückwärtsgang einlegen oder den Wählhebel auf P stellen. Vorderräder zum Bordstein hindrehen.
• Die Fenster schließen.
- Den Zündschlüssel vom Zündschloss abziehen bzw. bei Fahrzeugen mit An-/Aus-Schalter die Zündung
ausschalten. Lenkrad drehen, bis Lenkradsperre spürbar einrastet.
• Das Fahrzeug verriegeln.
• Diebstahlwarnanlage aktivieren.
- Motorkühlgebläse können auch nach Abstellen des Motors laufen
→ 219.
Achtung
Nach Fahren mit hohen Motor-drehzahlen bzw. hoher Motorbelastung Motor zum Schutz des Turboladers vor dem Abstellen kurzzeitig mit niedriger Belastung bzw. ca. 30 Sekunden im Leerlauf laufen lassen.
Hinweis
Wenn bei einem Unfall die Airbags auslösen, wird der Motor automatisch abgestellt, sofern das Fahrzeug innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne zum Stillstand kommt.
Notbetrieb bei extremer Kälte
⚠️ Warnung
Diese Notfallmaßnahme darf nur bei extrem niedrigen Temperaturen und unter der Voraussetzung, dass das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche abgestellt wird, durchgeführt werden.
In Ländern mit extrem niedrigen Temperaturen kann es notwendig sein, das Fahrzeug ohne angelegte Parkbremse abzustellen.
Dies ist eine Notfallmaßnahme, um das Einfrieren der Parkbremse zu vermeiden.
Motorabgase
⚠ Gefahr
Motorabgase enthalten giftiges Kohlenmonoxid. Dieses Gas ist farb- und geruchlos und kann beim Einatmen lebensgefährlich sein.
Wenn Abgase in das Fahrzeuginnere gelangen, Fenster öffnen. Störungsursache von einer Werkstatt beheben lassen.
Nicht mit offenem Laderaum fahren, weil sonst Abgase in das Fahrzeug eindringen können.
Diesel-Partikelfilter
Automatische Reinigung
Das Diesel-Partikelfilter-System filtert schädliche Rußpartikel aus den Motorabgasen.
Eine beginnende Sättigung des Partikelfilters wird durch das vorübergehende Aufleuchten von 📋 oder 🏠
152 Fahren und Bedienung
und durch eine entsprechende Meldung im Driver Information Center angezeigt.
Sobald die Verkehrsbedingungen es zulassen, bis zum Erlöschen der Kontrollleuchte mit mindestens 60 km/h fahren, um den Filter zu regenerieren.
Hinweis
Bei einem Neufahrzeug kann bei der ersten Regenerierung des Partikelfilters ein Brandgeruch auftreten. Dies ist normal. Nach längerem Betrieb des Fahrzeugs mit sehr niedriger Geschwindigkeit oder im Leerlauf kann beim Beschleunigen in seltenen Fällen Wasserdampf aus dem Auspuff austreten. Dies beeinträchtigt nicht das Fahrzeugverhalten oder dessen Auswirkung auf die Umwelt.
Reinigung ist nicht möglich
Wenn ⚠ oder ➡ weiterhin leuchtet, eine akustische Warnung ertönt und eine Meldung angezeigt wird, ist der Additivstand des Partikelfilters zu niedrig.
In diesem Fall muss der Behälter umgehend aufgefüllt werden. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Katalysator
Der Katalysator verringert die Menge an Schadstoffen in den Abgasen.
Achtung
Andere als die auf den Seiten ◇ 208, ◇ 261 aufgeführten Kraft- stoffsorten können den Katalysa- tor oder Teile der Elektronik beschädigen.
Unverbrannter Kraftstoff überhitzt und beschädigt den Katalysator. Übermäßigen Gebrauch des Anlassers, Leerfahren des Kraftstofftanks und Anlassen des Motors durch Anschleppen oder Anschieben deshalb unterlassen.
Bei Fehlzündungen, unrundem Motorlauf, Abfall der Motorleistung oder anderen ungewöhnlichen Problemen Störungsursache möglichst bald in einer Werkstatt beheben
lassen. In Notfällen kann die Fahrt kurzzeitig bei niedriger Geschwindigkeit und Drehzahl fortgesetzt werden.
AdBlue
Allgemeine Informationen
Die selektive katalytische Reduktion (BlueInjection) ist ein Verfahren, mit dem der Stickoxidanteil im Abgas erheblich verringert wird. Dazu wird eine Dieselabgasflüssigkeit (DEF) in die Abgasanlage eingespritzt. Das von der Flüssigkeit freigegebene Ammoniak reagiert mit den Stickoxiden (NO_x) aus dem Abgas, wobei beide in Stickstoff und Wasser umgewandelt werden.
Der hierfür verwendete Stoff trägt die Bezeichnung AdBlue®. Dabei handelt es sich um eine ungiftige, nicht brennbare, farb- und geruchlose Flüssigkeit, die aus 32 % Harnstoff und 68 % Wasser besteht.
⚠️ Warnung
Augen- und Hautkontakt mit AdBlue vermeiden.
Bei einem Augen- und Hautkontakt betroffene Körperteile mit Wasser abspülen.
Achtung
Lackierungen vor AdBlue schützen.
Bei Kontakt mit Wasser abspülen.
AdBlue gefriert bei einer Temperatur von ca. -11 °C. Da das Fahrzeug mit einer AdBlue-Heizung ausgestattet ist, wird eine Schadstoffreduzierung auch bei tiefen Temperaturen gewährleistet. Die AdBlue-Heizung funktioniert automatisch.
Der übliche AdBlue-Verbrauch beträgt ungefähr 0,85 l je 1000 km, kann jedoch je nach Fahrverhalten bzw. Fahrbedingungen (z. B. bei hoher Fahrzeugbelastung oder im Schleppbetrieb) auch höher sein.
AdBlue-Tank
Bei einer verbleibenden Menge von ungefähr fünf Litern wird ein Flüssigkeitsstandschalter aktiviert. Nur unter diesem Grenzwert werden Warnmeldungen angezeigt. Tankvolumen 264.
Füllstandswarnungen
Je nach berechneter Reichweite des AdBlue werden im Driver Information Center unterschiedliche Meldungen angezeigt. Die Meldungen und Beschränkungen sind gesetzlich vorgeschrieben.
- Die erste mögliche Warnung ist Abgasadditiv nachfüllen: Start wird in 2400 km unterbunden. Beim Einschalten der Zündung wird diese Warnung einmal kurz mit der berechneten Reichweite angezeigt. Außerdem leuchtet die Kontrollleuchte UREA auf und ein Warnton ertönt. Das Fahrzeug kann ohne Einschränkungen gefahren werden.
Beim Fahren wird die Meldung alle 300 km angezeigt, bis der Additiv-Behälter aufgefüllt wird.
- Die nächste Warnstufe wird bei einer Reichweite unter 600 km ausgelöst. Die Meldung mit der aktuellen Reichweite wird bei jedem Einschalten der Zündung angezeigt. Außerdem blinkt die Kontrollleuchte UREA und ein Warnton ertönt. AdBlue nachfüllen, bevor die nächste Warnstufe erreicht wird.
Beim Fahren wird die Meldung alle 30 Sekunden angezeigt, bis der Additiv-Behälter aufgefüllt wird.
- Die letzte Warnstufe wird ausgelöst, wenn der AdBlue-Tank leer ist. Der Motor kann in diesem Fall nicht mehr gestartet werden. Es wird folgende Warnmeldung angezeigt:
Abgasadditiv nachfüllen: Start wird unterbunden
Außerdem blinkt die Kontrollleuchte UREA und ein Warnton ertönt.
154 Fahren und Bedienung
Der Tank muss mit mindestens 3,8 Liter AdBlue aufgefüllt werden. Andernfalls kann der Motor nicht gestartet werden.
Warnmeldungen über zu hohe Emissionswerte
Bei einer Störung im Emissionsüberwachungssystem werden im Driver Information Center verschiedene Meldungen angezeigt. Die Meldungen und Beschränkungen sind gesetzlich vorgeschrieben.
- Beim ersten Auftreten der Störung wird die Warnung Störung Abgasbehandlung angezeigt.
Außerdem leuchten die Kontrollleuchten UREA, SERVICE und auf und ein Warnton ertönt. Das Fahrzeug kann ohne Einschränkungen gefahren werden.
Wenn es sich um eine vorübergehende Störung handelt, wird die Warnung bei der nächsten Fahrt nach der Eigendiagnose des Emissionsüberwachungssystems ausgeblendet.
- Wenn die Störung durch das Emissionsüberwachungssystem bestätigt wird, wird folgende Meldung angezeigt: Störung Abgasbehandlung: Start wird in 1100 km unterbunden.
Außerdem leuchten die Kontrollleuchten UREA, SERVICE und auf und ein Warnton ertönt.
Beim Fahren wird die Meldung alle 30 Sekunden angezeigt, solange die Störung vorliegt.
- Bei der letzten Warnstufe wird folgende Warnmeldung angezeigt:
Störung Abgasbehandlung: Start wird unterbunden
Außerdem leuchten die Kontrollleuchten UREA, SERVICE und auf und ein Warnton ertönt.
Die Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
AdBlue nachfüllen
Achtung
Nur AdBlue verwenden, das die europäischen Normen DIN 70 070 und ISO 22241-1 erfüllt.
Keine Zusätze verwenden.
AdBlue nicht verdünnen.
Andernfalls kann das selektive katalytische Reduktionssystem beschädigt werden.
Hinweis
Wenn an einer Tankstelle keine Zapfsäule mit Zapfpistole für Pkws verfügbar ist, AdBlue nur mit Flaschen oder Kanistern nachfüllen, die über einen abgedichteten Nachfülladapter verfügen. Dies verhindert ein Zurückspritzen oder Überfüllen und gewährleistet, dass die Ausdunstungen aus dem Tank aufgefangen werden und nicht austreten. AdBlue ist in Flaschen
oder Kanistern an vielen Tankstellen, bei Opel-Händlern und anderen Verkaufsstellen erhältlich.
Da die Haltbarkeit von AdBlue begrenzt ist, das Verfalldatum vor dem Nachfüllen überprüfen.
Hinweis
Das Nachfüllen von AdBlue wird nur erkannt, wenn der oben erwähnte Flüssigkeitsstandschalter im Tank ausgelöst wird.
Wenn ein Nachfüllen von AdBlue nicht erfolgreich erkannt wurde:
-
Das Fahrzeug kontinuierlich 10 Minuten lang fahren und sicherstellen, dass die Fahrzeuggeschwindigkeit immer höher als 20 km/h ist.
-
Wenn ein Nachfüllen von AdBlue erfolgreich erkannt wird, werden die durch die AdBlue-Versorgung bedingten Einschränkungen aufgehoben.
Wenn ein Nachfüllen von AdBlue immer noch nicht erkannt wird, wenden Sie sich an eine Werkstatt.
Wenn AdBlue bei Temperaturen unter -11 °C nachgefüllt werden muss, wird das Nachfüllen von AdBlue möglicherweise nicht vom System erkannt. In diesem Fall das Fahrzeug in einem Bereich mit einer höheren Umgebungstemperatur abstellen, bis sich das AdBlue verflüssigt hat.
Hinweis
Beim Abschrauben der Schutz-kappe vom Einfüllstutzen können Ammoniakdämpfe entweichen. Nicht einatmen, da die Dämpfe einen stechenden Geruch haben. Das Einatmen der Dämpfe ist nicht gesundheitsschädlich.
Der AdBlue-Tank muss vollständig aufgefüllt werden. Dies ist erforderlich, wenn die Warnmeldung zum unterbundenen Motorstart bereits angezeigt wird.
Das Fahrzeug muss auf einer ebenen, geraden Fläche abgestellt werden.
Der Einfüllstutzen für den AdBlue-Tank befindet sich hinter der Tank-verschluss hinten rechts am Fahrzeug.
Die Tankklappe lässt sich nur bei entriegeltem Fahrzeug öffnen.
-
Schlüssel aus dem Zündschloss ziehen.
-
Alle Türen schließen, um ein Eindringen von Ammoniakdämpfen in den Innenraum zu verhindern.
-
Tankklappe durch Drücken der Klappe lösen ➔ 210.

- Die Schutzkappe vom Einfüllstutzen abschrauben.
156 Fahren und Bedienung
- Den AdBlue-Behälter öffnen.
- Ein Ende des Schlauchs am Behälter anbringen und das andere Ende auf den Einfüllstutzen aufschrauben.
- Den Kanister anheben, bis er leer ist bzw. keine Flüssigkeit mehr aus dem Kanister fließt. Dies kann bis zu fünf Minuten dauern.
- Den Kanister auf den Boden stellen, um den Schlauch zu leeren. 15 Sekunden warten.
- Den Schlauch vom Einfüllstutzen abschrauben.
- Die Schutzkappe anbringen und rechtsherum drehen, bis sie einrastet.
Hinweis AdBlue-Behälter gemäß geltenden Umweltvorschriften entsorgen. Der Schlauch kann nach Ausspülen mit klarem Wasser wiederverwendet werden, bevor AdBlue darin austrocknet.
Automatikgetriebe
Das Automatikgetriebe ermöglicht ein automatisches Schalten (Automatik-Modus) oder ein manuelles Schalten (Manuell-Modus).
Im Manuell-Modus kann durch Antippen des Wählhebels nach + oder - 157 von Hand geschaltet werden.
Getriebe-Display

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70 D 51.3 7.6 km/h l/100 003567 km 3 PRNDM 1 2 3 4 5 6Im Driver Information Center werden Modus oder gewählter Gang angezeigt.
Im Automatikbetrieb wird das Fahrprogramm durch D angezeigt.
Im Manuell-Modus werden M und die Nummer des ausgewählten Gangs angezeigt.
R zeigt den Rückwärtsgang an.
N zeigt die Neutral- bzw. Leerlaufstellung an.
P zeigt die Parkstellung an.
Wählhebel

Zum Schalten den Wählhebel wie oben abgebildet durch die Schaltkulisse führen.
P : Parkstellung, Räder sind blockiert; nur bei stillstehendem Fahrzeug und betätigter Parkbremse einlegen
R : Rückwärtsgang, nur bei stillstehendem Fahrzeug einlegen
N : Neutral- bzw. Leerlaufstellung
D : Automatikbetrieb
M : Manuell-Modus
+ : Hochschalten im Manuell-Modus
— : Herunterschalten im Manuell-Modus
Der Wählhebel ist in P gesperrt und kann nur bewegt werden, wenn die Zündung eingeschaltet ist und das Bremspedal betätigt wird.
Der Motor kann nur gestartet werden, wenn der Wählhebel in Stellung P oder N ist. Wenn N gewählt ist, vor dem Starten das Bremspedal drücken oder die Parkbremse betätigen.
Während des Schaltens nicht beschleunigen. Gas- und Bremspedal nie gleichzeitig betätigen.
Mit eingelegtem Gang und gelöster Bremse fährt das Fahrzeug langsam an.
Bremsunterstützung des Motors
Um die Motorbremswirkung zu nutzen, bei Bergabfahrt rechtzeitig einen niedrigeren Gang wählen, siehe Manuell-Modus.
Herausschaukeln
Schaukeln ist nur zulässig, wenn das Fahrzeug in Sand, Schlamm oder Schnee steckt. Wählhebel wiederholt zwischen D und R hin- und herbewegen. Motor nicht hochdrehen und plötzliche Beschleunigung vermeiden.
Fahrzeug abstellen
Parkbremse betätigen und P einlegen.
Manuell-Modus

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+ - M DSchieben Sie den Wählhebel aus D nach links auf M.
Tippen Sie zum Schalten in einen höheren Gang auf Wählhebel aufwärts +.
Tippen Sie zum Schalten in einen niedrigeren Gang auf Wählhebel Abwärts -.
Wird ein höherer Gang bei zu geringer Geschwindigkeit bzw. ein niedrigerer Gang bei zu hoher Geschwindigkeit gewählt, wird nicht geschaltet. Dies kann zu einer Meldung im Fahrerinformationszentrum führen.
158 Fahren und Bedienung
Im Manuell-Modus erfolgt bei hohen Motordrehzahlen kein automatisches Hochschalten.
Anzeige zum Schalten
Das Symbol ▲ bzw. ▼ wird zusammen mit einer Zahl angezeigt, wenn aus Gründen der Kraftstoffeinsparung geschaltet werden sollte.
Die Schaltanzeige wird nur im Manuell-Modus angezeigt.
Elektronisch gesteuerte Fahrprogramme
- Das Betriebstemperaturprogramm bringt den Katalysator nach einem Kaltstart durch erhöhte Motordrehzahl schnell auf die erforderliche Temperatur.
- Spezielle Programme passen die Schaltpunkte bei Bergauf- oder Bergabfahren automatisch an.
- Auf verschneiten, vereisten oder anderweitig rutschigen Fahrbahnen bietet die elektronische Getriebesteuerung dem Fahrer
die Möglichkeit, zum Anfahren manuell in den ersten, zweiten oder dritten Gang zu schalten.
Kickdown
Durch Drücken des Gaspedals über die Kickdownstellung hinaus wird unabhängig vom ausgewählten Fahrmodus eine maximale Beschleunigung verursacht. Das Getriebe schaltet je nach Motordrehzahl in einen niedrigeren Gang.
Störung
Im Störungsfall wird im Driver Information Center eine Meldung angezeigt. Fahrzeugmeldungen ➔ 109.
Die elektronische Getriebesteuerung gibt nur den dritten Gang frei. Das Getriebe schaltet nicht mehr automatisch.
Nicht schneller als 100 km/h fahren.
Störungsursache umgehend von einer Werkstatt beheben lassen.
Stromunterbrechung
Bei einer Stromunterbrechung lässt sich der Wählhebel nicht aus Stellung P bewegen. Der Zündschlüssel kann nicht aus dem Zündschalter gezogen werden.
Bei entladener Fahrzeugbatterie Starthilfe durchführen ➔ 245.
Wenn die Fahrzeugbatterie nicht die Ursache der Störung ist, den Wahlhebel lösen.
- Die Parkbremse anziehen.
- Die Wählhebel-Verkleidung von der Mittelkonsole lösen. Einen Finger in die Ledermanschette unter dem Wählhebel stecken und die Verkleidung nach oben drücken.

-
Taste nach unten drücken und den Wählhebel aus der Stellung P bringen. Ursache der Stromunterbrechung von einer Werkstatt beheben lassen.
-
Die Wählhebelverkleidung wieder an der Mittelkonsole anbringen.
Schaltgetriebe

Zum Einlegen des Rückwärtsgangs beim 6-Gang-Getriebe das Kupp-lungspedal betätigen, den Ring unter dem Wählhebel nach oben ziehen und den Wählhebel nach links und nach vorne bewegen.
Lässt sich der Gang nicht einlegen, den Wählhebel in Leerlaufstellung führen, das Kupplungspedal loslassen und wieder betätigen. Nochmals schalten.
Die Kupplung nicht unnötig schleifen lassen!
Bei jeder Betätigung Kupplungspedal voll durchtreten. Pedal nicht als Fußstütze verwenden.
Wenn für eine bestimmte Dauer ein Kupplungsschlupf erkannt wird, wird die Motorleistung reduziert. Im Driver Information Center wird eine Warnung angezeigt. Die Kupplung freigeben.
Achtung
Es wird davon abgeraten, mit einer Hand am Wählhebel zu fahren.
Anzeige zum Schalten ➔ 101.
Stopp-Start-Automatik 148.
Bremsen
Das Bremssystem hat zwei voneinander unabhängige Bremskreise.
Wenn ein Bremskreis ausfällt, kann das Fahrzeug immer noch mit dem anderen Bremskreis gebremst werden. Eine Bremswirkung wird allerdings nur erzielt, wenn das Bremspedal fest hinuntergedrückt wird. Dafür ist bedeutend mehr Kraft erforderlich. Der Bremsweg verlängert sich. Suchen Sie vor der Weiterfahrt eine Werkstatt auf.
Bei abgestelltem Motor endet die Unterstützung durch den Bremskraftverstärker, sobald das Bremspedal einmal oder zweimal betätigt wurde. Die Bremswirkung ist nicht beeinträchtigt, der Bremsvorgang erfordert jedoch deutlich mehr Krafteinsatz. Dies muss vor allem beim Abschleppen beachtet werden.
Kontrollleuchte (P) ↩ 100.
Antiblockiersystem
Das Antiblockiersystem (ABS) verhindert, dass die Räder blockieren.
Sobald ein Rad zum Blockieren neigt, regelt das ABS den Bremsdruck des entsprechenden Rades. So bleibt das Fahrzeug auch bei Vollbremsungen lenkbar.
Die ABS-Regelung macht sich durch Pulsieren des Bremspedals und ein Regelgeräusch bemerkbar.
Um eine optimale Bremswirkung zu erreichen, Bremspedal während des gesamten Bremsvorgangs trotz des pulsierenden Pedals voll durchtreten. Druck auf das Pedal nicht vermindern.
Nach dem Losfahren führt das System einen Selbsttest durch, der hörbare Geräusche verursachen kann.

Kontrollleuchte (ABS) 101.
Adaptives Bremslicht
Bei einer Vollbremsung blinken alle drei Bremsleuchten für die Dauer des ABS-Eingriffs.
Störung
⚠️ Warnung
Liegt eine Störung im ABS vor, können die Räder bei starkem Bremsen zum Blockieren neigen. Die Vorteile des ABS bestehen nicht mehr. Das Fahrzeug ist bei Vollbremsungen nicht mehr lenkbar und kann ausbrechen.
Störungsursache umgehend von einer Werkstatt beheben lassen.
Parkbremse
⚠️ Warnung
Prüfen Sie vor dem Verlassen des Fahrzeugs den Status der Parkbremse. Die Kontrollleuchte (P) muss permanent leuchten.
Elektrische Parkbremse

Bei stillstehendem Fahrzeug betätigen
⚠️ Warnung
Den Schalter (P) mindestens eine Sekunde ziehen, bis die Kontrollleuchte (P) konstant leuchtet und die elektrische Parkbremse angezogen ist 100. Die elektrische Parkbremse arbeitet automatisch mit adäquater Kraft.
Prüfen Sie vor dem Verlassen des Fahrzeugs den Status der elektrischen Parkbremse. Kontrollleuchte (P) 100.
Die elektrische Parkbremse kann immer betätigt werden, auch bei ausgeschalteter Zündung.
Die elektrische Parkbremse nicht zu oft bei abgestelltem Motor betätigen, da dadurch die Fahrzeugbatterie entladen wird.
Lösen
Zündung einschalten. Bremspedal treten und halten, und dann Schalter (P) drücken.
Wegfahrfunktion
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Wenn das Kupplungspedal gedrückt und dann leicht gelöst und anschließend das Gaspedal gedrückt wird, wird automatisch die elektrische Parkbremse gelöst. Dies ist nicht möglich, wenn gleichzeitig der Schalter (P) betätigt wird.
Fahrzeuge mit Automatikgetriebe: Wenn die Fahrstufe D eingelegt und dann das Gaspedal gedrückt wird, wird die elektrische Parkbremse automatisch gelöst. Dies ist nicht möglich, wenn gleichzeitig der Schalter (P) betätigt wird.
Dynamisches Bremsen im fahrenden Fahrzeug
Wenn das Fahrzeug in Bewegung ist und Schalter (P) gezogen und gehalten wird, bremst die elektrische Parkbremse das Fahrzeug ab, ohne dass sie statisch betätigt wird.
Sobald Schalter (P) losgelassen wird, hört der dynamische Bremsvorgang auf.
162 Fahren und Bedienung
Automatischer Betrieb
Der automatische Betrieb beinhaltet die automatische Betätigung und automatische Freigabe der elektrischen Parkbremse.
Die elektrische Parkbremse kann auch manuell mit dem Schalter (®) betätigt und freigegeben werden.
Automatische Betätigung:
- Die elektrische Parkbremse wird automatisch betätigt, wenn das Fahrzeug steht und die Zündung ausgeschaltet ist.
- (P) leuchtet im Instrument und es erscheint eine Display-Meldung, um die Betätigung zu bestätigen.
Automatische Freigabe:
• Die Parkbremse wird beim Anfahren automatisch gelöst.
• (P) erlischt im Instrument und es erscheint eine Display-Meldung, um die Freigabe zu bestätigen.
Wenn das Fahrzeug mit einem Automatikgetriebe ausgerüstet ist und die Bremse nicht automatisch freigegeben wird, sicherstellen, dass die vorderen Türen richtig geschlossen sind.
Deaktivierung des Automatikbetriebs
- Motor anlassen.
- Wenn die Parkbremse freigegeben ist, die Parkbremse durch Ziehen des Schalters (P) betätigen.
- Den Fuß vom Bremspedal nehmen.
- Den Schalter (P) mindestens 10 Sekunden und maximal 15 Sekunden lang drücken.
- Den Schalter (P) loslassen.
- Das Bremspedal gedrückt halten.
- Den Schalter (P) 2 Sekunden lang ziehen.
Die Deaktivierung des automatischen Betriebes der elektrischen Parkbremse wird durch Aufleuchten von im Instrument bestätigt 100. Die elektrische Parkbremse kann nur manuell betätigt und freigegeben werden.
Um den automatischen Betrieb wieder zu aktivieren, die oben beschriebenen Schritte wiederholen.
Funktionsprüfung
Wenn sich das Fahrzeug nicht bewegt, wurde möglicherweise die elektrische Parkbremse automatisch aktiviert. Dieser Vorgang dient zur Prüfung des Systems.
Störung
Eine Störung der elektrischen Parkbremse wird über eine Kontrollleuchte ☎ und durch eine Fahrzeugmeldung im Driver Information Center angezeigt. Fahrzeugmeldungen ✦ 109.
Elektrische Parkbremse anziehen: Den Schalter (P) ziehen und länger als fünf Sekunden gezogen halten. Wenn die Kontrollleuchte (P) aufleuchtet, ist die elektrische Parkbremse angezogen.
Elektrische Parkbremse lösen: Den Schalter (P) drücken und länger als zwei Sekunden gedrückt halten. Wenn die Kontrollleuchte (P) erlischt, ist die elektrische Parkbremse gelöst.
Kontrollleuchte (P) blinkt: Elektrische Parkbremse ist nicht voll angezogen bzw. gelöst. Bei Dauerblinken elektrische Parkbremse lösen und versuchen, sie erneut zu betätigen.
Bremsassistent
Wenn das Bremspedal schnell und kräftig gedrückt wird, wird automatisch die maximale Bremskraft angelegt.
Das Eingreifen des Bremsassistenten ist durch ein Pulsieren im Bremspedal und einen größeren Widerstand beim Drücken des Pedals zu spüren.
Beständigen Druck auf dem Pedal beibehalten, solange die Vollbremsung nötig ist. Die maximale Bremskraft wird beim Loslassen des Pedals automatisch reduziert.
Berganfahrassistent
Das System verhindert beim Anfahren auf Steigungen ein ungewolltes Zurückrollen des Fahrzeugs.
Beim Lösen des Bremspedals nach dem Anhalten an einer Steigung bleibt die Bremse noch weitere zwei Sekunden angezogen. Die Bremse wird automatisch gelöst, sobald sich die Fahrzeuggeschwindigkeit erhöht.
Fahrsysteme
Elektronische Stabilitätsregelung und Traktionskontrolle
Die elektronische Stabilitätsregelung verbessert bei Bedarf unabhängig von der Fahrbahnbeschaffenheit oder der Griffigkeit der Reifen die Fahrstabilität.
Sobald das Fahrzeug auszubrechen droht (Untersteuern, Übersteuern), wird die Motorleistung reduziert und die Räder werden separat abgebremst.
Die elektronische Stabilitätsregelung arbeitet in Verbindung mit der Traktionskontrolle. Sie verhindert ein Durchdrehen der angetriebenen Räder.
Die Traktionskontrolle ist eine Komponente der elektronischen Stabilitätsregelung.
Unabhängig von der Fahrbahnbeschaffenheit oder Reifenhaftung verbessert die Traktionskontrolle bei
164 Fahren und Bedienung
Bedarf die Fahrstabilität, indem sie ein Durchdrehen der angetriebenen Räder verhindert.
Sobald die angetriebenen Räder durchzudrehen beginnen, wird die Motorleistung reduziert und das am stärksten durchdrehende Rad einzeln gebremst. Dadurch wird die Fahrstabilität des Fahrzeugs auch bei rutschiger Fahrbahn wesentlich verbessert.

Die elektronische Stabilitätsregelung und die Traktionskontrolle sind nach jedem Motorstart betriebsbereit, sobald die Kontrollleuchte erlischt. Wenn die elektronische Stabilitätsregelung und die Traktionskontrolle eingreifen, blinkt .
⚠️ Warnung
Lassen Sie sich nicht aufgrund dieses besonderen Sicherheitsangebotes zu einem risikoreichen Fahrstil verleiten.
Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anpassen.
Kontrollleuchte ↗ 101.
Ausschalten

Durch Drücken von % können die elektronische Stabilitätsregelung und die Traktionskontrolle bei Bedarf jederzeit deaktiviert werden.
Die LED in der Taste ® leuchtet auf. Bei deaktivierter elektronischer Stabilitätsregelung und Traktionskontrolle wird im Driver Information Center eine entsprechende Statusmeldung angezeigt.
Durch erneutes Drücken von , Betätigen der Bremse oder Erreichen einer Fahrgeschwindigkeit über 50 km/h werden die elektronische Stabilitätsregelung und die Traktionskontrolle wieder aktiviert.
Die LED in der Taste ✉ erlischt, wenn die elektronische Stabilitätsregelung und Traktionskontrolle wieder eingeschaltet werden.
Darüber hinaus werden die elektronische Stabilitätsregelung und die Traktionskontrolle beim nächsten Einschalten der Zündung wieder aktiviert.
Störung
Wenn eine Systemstörung vorliegt, leuchtet die Kontrollleuchte ♗ dauerhaft, während im Driver Information Center eine Meldung angezeigt wird. Das System ist nicht funktionsfähig.
Störungsursache umgehend von einer Werkstatt beheben lassen.
Selektive Fahrsteuerung
Achtung
Das Fahrzeug ist hauptsächlich für das Fahren auf Asphaltstraßen aber auch für ein gelegentliches Fahren im Gelände konzipiert.
Das Fahrzeug sollte aber nicht in Gelände gefahren werden, in dem es aufgrund von Hindernissen wie z. B. Steinen beschädigt werden könnte. Gelände mit steilen Steigungen und schlechter Bodenhaftung sollte ebenso vermieden werden.
Keine Bäche durchfahren.
Achtung
Beim Fahren im Gelände können Sie aufgrund plötzlicher Bewegungen und Manöver die Kontrolle über die Lenkung verlieren. Dies
kann zu Unfällen führen. Deshalb müssen Sie und Ihre Mitfahrer beim Fahren auf der Straße und im Gelände Sicherheitsgurte tragen.
Die selektive Fahrsteuerung wurde entwickelt, um die Traktion bei schlechten Bedingungen (Schnee, Schlamm und Sand) zu optimieren. Sie passt sich dem Gelände an, indem es auf die Vorderräder wirkt. Dabei wird das Gewicht gespart, das normalerweise bei Einsatz eines herkömmlichen Allradantriebs auftreten würde.

Mit der selektiven Fahrsteuerung kann zwischen fünf Fahrmodi ausgewählt werden:
- ESC aus
- Standard
- Schnee
- Schlamm
- Sand
Die verschiedenen Modi können durch Drehen des Bedienelements aktiviert werden.
Es leuchtet eine LED auf, und es wird eine Statusmeldung im Driver Information Center angezeigt, um den gewählten Modus zu bestätigen.
166 Fahren und Bedienung
ESC aus

Die elektronische Stabilitätsregelung und Traktionskontrolle sind in diesem Modus deaktiviert.
Es leuchtet eine LED in der Taste & auf.
Die elektronische Stabilitätsregelung und Traktionskontrolle werden automatisch bei über 50 km/h oder bei jedem Einschalten der Zündung wieder aktiviert.
Standard

Dieser Modus ist für ein geringfügiges Durchdrehen der Räder konzipiert und basiert auf verschiedene Bodenhaftungsbedingungen, die normalerweise unter normalen Fahrbedingungen anzutreffen sind.
Bei jedem Einschalten der Zündung wird das System automatisch in diesen Modus zurückgesetzt.
Schnee

Dieser Modus passt sich an die Bodenhaftungsbedingungen an, die bei jedem einzelnen Rad beim Starten vorherrschen.
Bei der Vorwärtsbewegung optimiert das System das Durchdrehen der Räder, um eine optimale Beschleunigung abhängig von der verfügbaren Traktion zu gewährleisten. Empfohlen bei hohem Schnee und steilen Steigungen.
Dieser Modus ist bis zu Geschwindigkeiten von 50 km/h aktiviert.
Schlamm

Dieser Modus sorgt beim Start für ein beträchtliches Durchdrehen des Rads mit der geringsten Bodenhaf-tung, wodurch Schlamm entfernt und die Traktion wieder hergestellt werden.
Gleichzeitig wird das Rad mit der größten Bodenhaftung mit einem höchst möglichen Drehmoment angetrieben.
Dieser Modus ist bis zu Geschwindigkeiten von 80 km/h aktiviert.
Sand

Bei diesem Modus drehen beide Antriebsräder gleichzeitig etwas durch, sodass das Fahrzeug fährt und das Risiko eines Feststeckens verringert wird.
Dieser Modus ist bis zu Geschwindigkeiten von 120 km/h aktiviert.
Achtung
Bei Fahrten auf Sand keine anderen Modi verwenden, da sonst das Fahrzeug stecken bleiben kann.
Sport-Modus

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SPORTIm Sport-Modus sind die Einstellungen einiger Fahrzeugsysteme an einen sportlichen Fahrstil angepasst.
Einschalten
Bei laufendem Motor SPORT drücken.
Bei aktiviertem Sport-Modus leuchtet die LED in der Taste und im Driver Information Center wird eine Statusmeldung angezeigt.
Ausschalten
Drücken Sie kurz auf SPORT. Der Sport-Modus wird beim nächsten Einschalten der Zündung deaktiviert.
Fahrerassistenzsysteme
⚠️ Warnung
Fahrerassistenzsysteme wurden zur Unterstützung der Fahrer entwickelt, können deren Aufmerksamkeit aber nicht ersetzen.
Der Fahrer übernimmt beim Führen des Fahrzeugs die volle Verantwortung.
Beim Gebrauch von Fahrerassistenzsystemen stets die aktuelle Verkehrssituation berücksichtigen.
Geschwindigkeitsregler
Der Geschwindigkeitsregler kann Geschwindigkeiten über 40 km/h speichern und konstant halten. Als weitere Bedingung muss beim Schaltgetriebe mindestens der dritte Gang eingelegt sein. Beim Auto-
matikgetriebe muss Position D oder in Position M mindestens der zweite Gang gewählt sein.
An Steigungen und im Gefälle ist ein Abweichen von der gespeicherten Geschwindigkeit möglich.
Das System hält die vom Fahrer eingestellte Fahrgeschwindigkeit, ohne dass hierfür das Gaspedal betätigt werden muss.
Durch Betätigung des Gaspedals kann die eingestellte Geschwindigkeit kurz überschritten werden.
Der Status und die voreingestellte Geschwindigkeit werden im Driver Information Center angezeigt.
Geschwindigkeitsregler nicht einschalten, wenn eine gleichbleibende Geschwindigkeit nicht ratsam ist.
Das Aktivieren im ersten Gang ist nicht möglich.
Kontrollleuchte ➕ 104.
Einschalten

am Lenkrad drücken: Im Driver Information Center werden und Pause angezeigt. Das System ist noch nicht aktiv.

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75 km/h MAX 317.5 Km 003567 KmEinschalten
Einstellen der Geschwindigkeit durch den Fahrer

Auf die gewünschte Geschwindigkeit beschleunigen und den Kippschalter einmal kurz in Stellung RES/+ oder SET/- bringen. Die aktuelle Geschwindigkeit wird gespeichert und konstant gehalten. Gaspedal kann gelöst werden.
Die voreingestellte Geschwindigkeit kann anschließend durch Bewegen des Kippschalters auf RES/+ erhöht bzw. durch Bewegen des Kippschalters auf SET/- gesenkt werden. Eine kurze Schalterbetätigung ändert die Geschwindigkeit in kleinen Schritten, eine anhaltende Schalterbetätigung in großen Schritten.

text_image
ON 80 75 km/h MAX 317.5 Km 003567 Km170 Fahren und Bedienung
Die Geschwindigkeit wird im Driver Information Center angezeigt.
Anpassung an die vom Verkehrszeichen-Assistenten erkannte Geschwindigkeitsbegrenzung
Wenn der Verkehrszeichen-Assistent eine Geschwindigkeitsbegrenzung erkennt, wird der Fahrer von der intelligenten Geschwindigkeitsanpassung hierüber informiert. Für den Geschwindigkeitsregler kann die erfasste Geschwindigkeitsbegrenzung als neuer Wert verwendet werden.
Dieses System erkennt und liest mithilfe einer Kamera an der Oberseite der Windschutzscheibe Geschwindigkeitsbegrenzungen und die Aufhebung von Geschwindigkeitsbegrenzungen. Das System berücksichtigt auch Informationen über Geschwindigkeitsbegrenzungen aus Kartendaten des Navigationssystems.
Die Funktion kann im Menü zur Fahrzeugpersonalisierung deaktiviert und aktiviert werden 110.
Wenn der Geschwindigkeitsregler aktiv ist, wird die erkannte Geschwindigkeitsbegrenzung im Driver Information Center angezeigt und MEM leuchtet auf.
Die im Driver Information Center angezeigten Informationen hängen vom verbauten Display ab.
Am Driver Information Center wird im Display das Geschwindigkeitsbegrenzungsschild angezeigt, und MEM leuchtet einige Sekunden lang auf.
MEM am Lenkrad drücken, um das Speichern der vorgeschlagenen Geschwindigkeit anzufordern.
MEM am Lenkrad erneut drücken, um die Aktion zu bestätigen und die neue Geschwindigkeitseinstellung zu speichern.
Jetzt richtet sich der Geschwindigkeitsregler nach dem neu eingestellten Wert.
Überschreitung der voreingestellten Geschwindigkeit
Beschleunigen durch Gas geben ist möglich. Nach Loslassen des Gaspedals wird die gespeicherte Geschwindigkeit wieder eingestellt.
Ausschalten
drücken: Der Geschwindigkeitsregler ist im Pausenmodus. Pause wird angezeigt. Das Fahrzeug wird ohne Geschwindigkeitsregler gefahren.
Der Geschwindigkeitsregler ist deaktiviert, jedoch nicht ausgeschaltet. Die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit bleibt im Speicher, um sie später abrufen zu können.
In folgenden Fällen wird der Geschwindigkeitsregler automatisch deaktiviert:
• Das Bremspedal ist betätigt.
- Das Kupplungspedal wird gedrückt.
• Die Fahrgeschwindigkeit liegt unter 40 km/h.
• Die Traktionskontrolle oder elektronische Stabilitätsregelung ist aktiv.
• Der Wählhebel ist in Stellung N.
Zur gespeicherten Geschwindigkeit zurückkehren
Bei einer Geschwindigkeit über 40 km/h den Kippschalter auf RES/+ bewegen. Das Fahrzeug nimmt die gespeicherte Geschwindigkeit wieder auf.
Ausschalten
drücken. Die Option Geschwindigkeitsregler wird deaktiviert, und die Anzeige des Geschwindigkeitsreglers im Driver Information Center erlischt.
Beim Drücken von Ⓧ zum Aktivieren des Geschwindigkeitsbegrenzers wird der Geschwindigkeitsregler deaktiviert.
Beim Ausschalten der Zündung wird der gespeicherte Geschwindigkeitswert gelöscht.
Störung
Im Falle einer Störung des Geschwindigkeitsreglers wird die voreingestellte Geschwindigkeit gelöscht, und blinkende Striche werden angezeigt.
Wenn die Verkehrszeichen nicht mit dem Wiener Übereinkommen über Straßenverkehrszeichen übereinstimmen, funktioniert der Geschwindigkeitsregler ggf. nicht ordnungsgemäß.
Geschwindigkeitsbegren- zer
Der Geschwindigkeitsbegrenzer verhindert, dass das Fahrzeug eine eingestellte Höchstgeschwindigkeit überschreitet.
Die festgelegte Höchstgeschwindigkeit muss mindestens 30 km/h betragen.
Der Fahrer kann das Fahrzeug bis zur eingestellten Geschwindigkeit beschleunigen. Beim Befahren eines Gefälles kann die Höchstgeschwindigkeit überschritten werden.
Kurzzeitig kann die eingestellte Geschwindigkeit überschritten werden, indem das Gaspedal ganz durchgetreten wird.
Status und voreingestellte Geschwindigkeit werden im Driver Information Center angezeigt.
Einschalten

♂ drücken. Im Driver Information Center werden ♂ und Pause angezeigt. Das System ist noch nicht aktiv.
172 Fahren und Bedienung

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75 km/h MAX 317.5 Km 003567 KmEinschalten
Einstellen der Geschwindigkeit durch den Fahrer

Den Kippschalter einmal kurz in Stellung RES/+ oder SET/- bringen.
Anschließend kann die voreingestellte Geschwindigkeit durch Bewegen des Kippschalters auf RES/+ erhöht bzw. durch Bewegen des Kippschalters auf SET/- gesenkt werden. Eine kurze Schalterbetätigung ändert die voreingestellte Geschwindigkeit in kleinen Schritten, eine anhaltende Schalterbetätigung in großen Schritten. Die Geschwindigkeit wird im Driver Information Center angezeigt.

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ON 80 75 km/h MAX 317.5 Km 003567 Kmdrücken, um den Geschwindigkeitsbegrenzer zu aktivieren.
Anpassung an die vom Verkehrszeichen-Assistenten erkannte Geschwindigkeitsbegrenzung
Wenn der Verkehrszeichen-Assistent eine Geschwindigkeitsbegrenzung erkennt, wird der Fahrer von der intelligenten Geschwindigkeitsanpassung hierüber informiert. Für den Geschwindigkeitsbegrenzer kann die erfasste Geschwindigkeitsbegrenzung als neuer Wert verwendet werden.
Dieses System erkennt und liest mithilfe einer Kamera an der Oberseite der Windschutzscheibe Geschwindigkeitsbegrenzungen und die Aufhebung von Geschwindigkeitsbegrenzungen. Das System berücksichtigt auch Informationen über Geschwindigkeitsbegrenzungen aus Kartendaten des Navigationssystems.
Die Funktion kann im Menü zur Fahrzeugpersonalisierung deaktiviert und aktiviert werden ➔ 110.
Wenn der Geschwindigkeitsbegrenzer aktiv ist, wird die erkannte Geschwindigkeitsbegrenzung im Driver Information Center angezeigt und MEM leuchtet auf.
Die im Driver Information Center angezeigten Informationen hängen vom verbauten Display ab.
Am Driver Information Center wird im Display das Geschwindigkeitsbegrenzungsschild angezeigt, und MEM leuchtet einige Sekunden lang auf.
MEM am Lenkrad drücken, um das Speichern der vorgeschlagenen Geschwindigkeit anzufordern.
MEM am Lenkrad erneut drücken, um die Aktion zu bestätigen und die neue Geschwindigkeitseinstellung zu speichern.
Jetzt richtet sich der Geschwindigkeitsbegrenzer nach dem neu eingestellten Wert.
Überschreiten der Geschwindigkeitsbegrenzung
Im Notfall kann die Geschwindigkeitsbegrenzung übergangen werden, indem das Gaspedal ganz durchgetreten wird. In diesem Fall blinkt die Anzeige der voreingestellten Geschwindigkeit.
Den Fuß vom Gaspedal nehmen: Die Geschwindigkeitsbegrenzungsfunktion wird wieder aktiviert, sobald eine Geschwindigkeit unter der Höchstgeschwindigkeit erreicht ist.
Ausschalten
drücken: Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist im Pausenmodus. Pause wird angezeigt. Das Fahrzeug wird ohne Geschwindigkeitsbegrenzer gefahren.
Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist deaktiviert, jedoch nicht ausgeschaltet. Die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit bleibt im Speicher, um sie später abrufen zu können.
Höchstgeschwindigkeit wieder aufnehmen
drücken. Das Fahrzeug kehrt zur gespeicherten Höchstgeschwindigkeit zurück.
Ausschalten
69 drücken. Die Option Geschwindigkeitsbegrenzer wird deaktiviert, und die Anzeige des Geschwindigkeitsbegrenzers im Driver Information Center erlischt.
Die Aktivierung des Geschwindigkeitsreglers durch Drücken der Taste deaktiviert den Geschwindigkeitsbegrenzer.
Die voreingestellte Geschwindigkeit bleibt auch nach dem Ausschalten der Zündung gespeichert.
Störung
Im Falle einer Störung des Geschwindigkeitsbegrenzers wird die voreingestellte Geschwindigkeit gelöscht, und blinkende Striche werden angezeigt.
174 Fahren und Bedienung
Wenn die Verkehrszeichen nicht mit dem Wiener Übereinkommen über Straßenverkehrszeichen übereinstimmen, funktioniert der Geschwindigkeitsbegrenzer ggf. nicht ordnungsgemäß.
Adaptiver Geschwindigkeitsregler
Der adaptive Geschwindigkeitsregler ist eine Erweiterung des herkömmlichen Geschwindigkeitsreglers, der zusätzlich einen bestimmten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhält. Er arbeitet mit Radar- und Kamerasensoren zum Erkennen der vorausfahrenden Fahrzeuge. Wird kein Fahrzeug in der Fahrspur erkannt, arbeitet der adaptive Geschwindigkeitsregler wie ein herkömmlicher Geschwindigkeitsregler.
Der adaptive Geschwindigkeitsregler senkt automatisch die Fahrgeschwindigkeit, wenn sich das Fahrzeug einem langsamer fahrenden Fahrzeug annähert. Das System passt daraufhin die Fahrgeschwindigkeit so an, dass Ihr Fahrzeug dem voraus-
fahrenden Fahrzeug im festgelegten Abstand folgt. Die Fahrgeschwindigkeit wird dabei entsprechend der Geschwindigkeitsänderungen des vorausfahrenden Fahrzeugs erhöht bzw. verringert, jedoch ohne dabei die festgelegte Geschwindigkeit zu überschreiten. Das System kann begrenzte Bremsvorgänge auslösen. In diesem Fall werden auch die Bremsleuchten aktiviert.
Wenn das Fahrzeug vorwärts beschleunigt wird oder die Fahrspur wechselt, beschleunigt der adaptive Geschwindigkeitsregler schrittweise das Fahrzeug, um die programmierte Geschwindigkeit zu erreichen. Wenn der Fahrer zum Überholen eines langsameren Fahrzeugs einen Blinker betätigt, erlaubt der adaptive Geschwindigkeitsregler, dass sich das Fahrzeug vorübergehend dem vorausfahrenden Fahrzeug zum Überholen nähert; die programmierte Geschwindigkeit wird dabei jedoch niemals überschritten.
⚠️ Warnung
Das Fahren mit eingeschaltetem adaptivem Geschwindigkeitsregler erfordert stets die volle Aufmerksamkeit des Fahrers. Der Fahrer behält stets die Kontrolle über das Fahrzeug, da das Bremspedal, das Gaspedal und der Abbruchschalter eine höhere Priorität haben als der adaptive Geschwindigkeitsregler.
Einschalten

Zum Einschalten am Lenkrad drücken: es wird das Symbol im Driver Information Center angezeigt. Das System ist noch nicht aktiv.

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75 km/h MAX 317.5 Km 003567 KmEinschalten
Der adaptive Geschwindigkeitsregeler wird manuell bei einer Geschwindigkeit zwischen 40 und 180 mph eingeschaltet. Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe muss sich der Wählhebel in Stellung D oder M. befinden.
Einstellen der Geschwindigkeit durch den Fahrer
Auf die gewünschte Geschwindigkeit beschleunigen und den Kippschalter einmal kurz in Stellung RES/+ oder SET/- bringen. Die aktuelle Geschwindigkeit wird gespeichert und konstant gehalten. Gaspedal kann gelöst werden.
Die voreingestellte Geschwindigkeit kann anschließend durch Bewegen des Kippschalters auf RES/+ erhöht bzw. durch Bewegen des Kippschalters auf SET/- gesenkt werden. Eine kurze Schalterbetätigung ändert die Geschwindigkeit in kleinen Schritten, eine anhaltende Schalterbetätigung in großen Schritten.

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ON 80 MAX 75 km/h 317.5 Km 003567 KmDie Geschwindigkeit wird im Driver Information Center angezeigt.
Wenn der Geschwindigkeitsregler aktiviert ist, wird die Stopp/Start-Funktion automatisch deaktiviert.
Anpassung an die vom Verkehrszeichen-Assistenten erkannte Geschwindigkeitsbegrenzung
Wenn der Verkehrszeichen-Assistent eine Geschwindigkeitsbegrenzung erkennt, wird der Fahrer von der intelligenten Geschwindigkeitsanpassung hierüber informiert. Für den Geschwindigkeitsregler kann die
176 Fahren und Bedienung
erfasste Geschwindigkeitsbegrenzung als neuer Wert verwendet werden.
Dieses System erkennt und liest mithilfe einer Kamera an der Oberseite der Windschutzscheibe Geschwindigkeitsbegrenzungen und die Aufhebung von Geschwindigkeitsbegrenzungen. Das System berücksichtigt auch Informationen über Geschwindigkeitsbegrenzungen aus Kartendaten des Navigationssystems.
Die Funktion kann im Menü zur Fahrzeugpersonalisierung deaktiviert und aktiviert werden 110.
Wenn der Geschwindigkeitsregler aktiv ist, wird die erkannte Geschwindigkeitsbegrenzung im Driver Information Center angezeigt und MEM leuchtet auf.
Die im Driver Information Center angezeigten Informationen hängen vom verbauten Display ab.
Am Driver Information Center wird im Display das Geschwindigkeitsbegrenzungsschild angezeigt, und MEM leuchtet einige Sekunden lang auf.
MEM am Lenkrad drücken, um das Speichern der vorgeschlagenen Geschwindigkeit anzufordern.
MEM am Lenkrad erneut drücken, um die Aktion zu bestätigen und die neue Geschwindigkeitseinstellung zu speichern.
Jetzt richtet sich der Geschwindigkeitsregler nach dem neu eingestellten Wert.
Überschreitung der voreingestellten Geschwindigkeit
Durch Drücken des Gaspedals kann die festgelegte Geschwindigkeit stets überschritten werden. Beim Loslassen des Gaspedals kehrt das System zum eingestellten Sicherheitsabstand zurück, falls ein langsamer fahrendes Fahrzeug vorausfährt. Andernfalls kehrt das System zur gespeicherten Geschwindigkeit zurück.
Wenn das System aktiviert ist, verringert der adaptive Geschwindigkeitsregler die Geschwindigkeit bzw. bremst, wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug erkannt wird, das langsamer fährt, bzw. wenn der angegebene Sicherheitsabstand unterschritten wird.
Wenn die programmierte Geschwindigkeitseinstellung überschritten wird, wird die Anzeige der Geschwindigkeitseinstellung ausgeblendet und die Meldung „Geschwindigkeitsregelung ausgesetzt“ angezeigt, bis das Gaspedal freigegeben wird.
⚠️ Warnung
Eine Beschleunigung durch den Fahrer deaktiviert das automatische Bremsen des Systems. Dies wird als Popupwarnung im Driver Information Center angezeigt.
Adaptiver Full-Speed-Range Geschwindigkeitsregler an Fahrzeugen mit Automatikgetriebe
Der adaptive Full-Speed-Range-Geschwindigkeitsregler hält einen bestimmten Abstand zu einem erkannten, vorausfahrenden Fahrzeug ein und bremst das Fahrzeug bei Bedarf bis zum Stillstand ab.
Bei einem kurzen Stillstand des vorausfahrenden Fahrzeugs fährt das Fahrzeug mit dem adaptiven Geschwindigkeitsregler ohne erforderliche Interaktion des Fahrers automatisch wieder an. Unter Umständen muss RES/+ oder das Gaspedal gedrückt werden, um den Betrieb des adaptiven Geschwindigkeitsreglers wieder aufzunehmen.
Wenn das vorausfahrende Fahrzeug nach längerem Stillstand wieder anfährt, blinkt die grüne Kontrollleuchte A („Fahrzeug voraus“) und ein Warnton erinnert den Fahrer daran, vor dem Losfahren den Verkehr zu überprüfen.
Wenn das vorausfahrende Fahrzeug anfährt, RES+ oder das Gaspedal drücken, um den Betrieb des adaptiven Geschwindigkeitsreglers wieder mit der eingestellten Geschwindigkeit fortzusetzen. Bei einem Stillstand über fünf Minuten, nach dem Öffnen der Fahrertür und nach dem Öffnen des Fahrersicherheitsgurts wird automatisch die elektrische Parkbremse aktiviert, um das Fahrzeug in Position zu halten. Die Kontrollleuchte (P) wird eingeschaltet. Zum Lösen der elektrischen Parkbremse das Gaspedal drücken. Elektrische Parkbremse 161.
⚠️ Warnung
Wenn der adaptive Full-Speed-Range-Geschwindigkeitsregler deaktiviert oder ausgeschaltet wird, wird das Fahrzeug nicht länger angehalten und kann sich bewegen. Seien Sie stets bereit, die Bremse selbst zu betätigen, um das Fahrzeug im Stillstand zu halten.
Verlassen Sie nicht das Fahrzeug, während es vom adaptiven Full-Speed-Range-Geschwindigkeitsregler im Stillstand gehalten wird. Bewegen Sie stets den Wählhebel in die Parkstellung P und schalten Sie die Zündung aus, bevor Sie das Fahrzeug verlassen.
Einstellen des Sicherheitsabstands
Wenn der adaptive Geschwindigkeitsregler ein langsamer fahrendes Fahrzeug in der gleichen Fahrspur erkennt, passt das System die Fahrgeschwindigkeit so an, dass der vom Fahrer gewählte Sicherheitsabstand eingehalten wird.
Der Sicherheitsabstand kann auf Nahe (1 Bindestrich), Normal (2 Bindestriche) und Entfernt (3 Bindestriche) eingestellt werden.
Bei laufendem Motor und aktiviertem adaptiven Geschwindigkeitsregler (grau) können die folgenden Abstandseinstellung geändert werden:
Auf 📁 drücken. Die aktuelle Einstellung wird im Driver Information Center angezeigt.
Erneut auf ☑ drücken, um den Sicherheitsabstand zu ändern. Die Einstellung wird auch im Driver Information Center angezeigt.
178 Fahren und Bedienung
Der ausgewählte Sicherheitsabstand wird durch ausgefüllte Abstandsbalken auf der Seite des adaptiven Geschwindigkeitsreglers angezeigt.
⚠️ Warnung
Der Fahrer trägt die volle Verantwortung für die Einhaltung des je nach Verkehrs-, Witterungs- und Sichtverhältnissen geeigneten Sicherheitsabstands. Falls es die Fahrbedingungen erfordern, muss der Fahrzeugabstand angepasst oder das System ausgeschaltet werden.
Ausschalten

drücken: Der Geschwindigkeitsregler ist im Pausenmodus. Pause wird angezeigt. Das Fahrzeug wird ohne Geschwindigkeitsregler gefahren.
Der Geschwindigkeitsregler ist deaktiviert, jedoch nicht ausgeschaltet. Die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit bleibt im Speicher, um sie später abrufen zu können.
In folgenden Fällen wird der Geschwindigkeitsregler automatisch deaktiviert:
• Das Bremspedal ist betätigt.
- Das Kupplungspedal wird gedrückt.
• Die Fahrgeschwindigkeit liegt unter 40 km/h.
• Die Traktionskontrolle oder elektronische Stabilitätsregelung ist aktiv.
- Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe befindet sich der Wahlhebel in N.
Zur gespeicherten Geschwindigkeit zurückkehren
Bei einer Geschwindigkeit über 40 km/h den Kippschalter auf RES/+ bewegen. Das Fahrzeug nimmt die gespeicherte Geschwindigkeit wieder auf.
Ausschalten
drücken. Der adaptive Geschwindigkeitsregler wird deaktiviert, und die Anzeige des Geschwindigkeitsreglers im Driver Information Center erlischt.
Beim Drücken von Ⓧ zum Aktivieren des Geschwindigkeitsbegrenzers wird der Geschwindigkeitsregler deaktiviert.
Beim Ausschalten der Zündung wird der gespeicherte Geschwindigkeitswert gelöscht.
Fahreraufmerksamkeit
- Den adaptiven Geschwindigkeitsregler auf kurvigen Strecken und Bergstraßen mit Vorsicht verwenden, da das System das vorausfahrende Fahrzeug unter Umständen aus dem Erkennungsbereich verliert und nicht sofort wieder erkennt.
- Verwenden Sie das System nicht auf rutschigen Straßen, da es schnelle Änderungen der Reifentraktion (Durchdrehen der Räder)
auslösen kann, wodurch Sie möglicherweise die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren.
- Den adaptiven Geschwindigkeitsregler nicht bei Regen, Schneefall oder starkem Schmutz verwenden, da der Radarsensor in diesem Fall durch Wasser, Staub, Eis oder Schnee verdeckt werden kann. Dies beschränkt oder verhindert die Sicht des Radars. Wenn der Sensor verdeckt ist, Sensorabdeckung reinigen.
- Das System nicht verwenden, wenn das Fahrzeug mit Reserve-rad fährt.
Systemgrenzen
⚠️ Warnung
Die Bremskraft des automatischen Bremssystems erlaubt kein scharfes Bremsen und reicht eventuell nicht aus, um einen Zusammenstoß zu verhindern.
- Nach einem plötzlichen Spurwechsel benötigt das System eine gewisse Zeit zum Erkennen des vorausfahrenden Fahrzeugs. Wenn ein neues Fahrzeug erkannt wird, beschleunigt das System daher möglicherweise, statt zu bremsen.
- Der adaptive Geschwindigkeitsregler ignoriert entgegenkommenden Verkehr.
- Fußgänger und Tiere werden vom adaptiven Geschwindigkeitsregler zum Bremsen und Anfahren nicht berücksichtigt.
- Stehende Fahrzeuge werden vom adaptiven Geschwindigkeitsregler nur bei geringer Fahrgeschwindigkeit berücksichtigt.
- Den adaptiven Geschwindigkeitsregler nicht im Anhängerzugbetrieb verwenden.
- Den adaptiven Geschwindigkeitsregler nicht auf Straßen mit einer Neigung über 10 % verwenden.
180 Fahren und Bedienung
Da das Erfassungsfeld des Radars ziemlich schmal ist, erfasst das System möglicherweise nicht Folgendes:
- Fahrzeuge mit geringer Breite (Motorräder, Roller ...).
- Fahrzeuge, die nicht in der Fahrspurmitte fahren.
- Fahrzeuge, die in eine Kurve fahren.
- Fahrzeuge, die plötzlich ihren Fahrweg ändern.
Kurven

Ausgehend von der Zentrifugalkraft berechnet der adaptive Geschwindigkeitsregler einen voraussichtlichen Weg. Der berechnete Weg berücksichtigt die aktuellen Kurveneigenschaften, kann jedoch keine späteren Änderungen der Kurvenspur vorhersehen. Das System kann daher ein
vorausfahrendes Fahrzeug aus dem Erkennungsbereich verlieren oder ein Fahrzeug erkennen das sich nicht auf der verwendeten Fahrspur befindet. Dies kann beim Einfahren in eine Kurve oder beim Ausfahren aus einer Kurve der Fall sein, bzw. wenn die Kurve enger oder weiter wird. Wenn das System kein vorausfahrendes Fahrzeug mehr erkennt, erlischt die Kontrollleuchte 🔔.
Wenn die Zentrifugalkraft in einer Kurve zu hoch wird, verringert das System die Fahrgeschwindigkeit geringfügig. Die angewandte Bremskraft ist jedoch nicht darauf ausgelegt, ein mögliches Schleudern zu verhindern. Der Fahrer ist dafür verantwortlich, die gewählte Geschwindigkeit vor dem Einfahren in eine Kurve zu verringern und allgemein die Geschwindigkeit stets der Straßenbeschaffenheit und den geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen anzupassen.

Auf Autobahnen die gewählte Geschwindigkeit immer an die Umstände und die Witterungsbedingungen anpassen. Denken Sie stets daran, dass der adaptive Geschwindigkeitsregler einen eingeschränkten Erkennungsbereich hat, über eingeschränkte Bremskraft verfügt und eine gewisse Reaktionszeit erfordert, um zu bestimmen, ob ein erkanntes Fahrzeug in der gleichen Spur fährt. Bei einem sehr viel langsameren Fahrzeug oder nach einem Spurwechsel kann der adaptive Geschwindigkeitsregler möglicherweise nicht rechtzeitig bremsen, um eine Kollision zu vermeiden. Dies gilt besonders bei hohen Geschwindigkeiten oder wenn die Sicht durch witterungsbedingte Umstände eingeschränkt ist.
Beim Befahren bzw. Verlassen der Autobahn kann der adaptive Geschwindigkeitsregler das vorausfahrende Fahrzeug aus dem Erkennungsbereich verlieren und auf die gewählte Geschwindigkeit beschleunigen. Reduzieren Sie aus diesem Grund die gewählte Geschwindigkeit, bevor Sie auf eine Autobahn fahren oder diese verlassen.
Spurwechsel

Wechselt ein anderes Fahrzeug auf die von Ihnen verwendet Spur, berücksichtigt der adaptive Geschwindigkeitsregler das Fahrzeug erst nach dem vollständigen Spurwechsel. Seien Sie bereit, das Bremspedal zu betätigen, falls dies erforderlich wird.
Gefälle, Steigungen und Anhängerbetrieb

Den adaptiven Geschwindigkeitsregler nicht beim Fahren auf hügeligen Strecken verwenden.
Die Systemleistung beim Bergauf- und Bergabfahren ist abhängig von der Fahrgeschwindigkeit, der Beladung, den Verkehrsbedingungen und der Straßenneigung. Beim Befahren von Steigungen oder Gefällen erkennt das System ein vorausfahrendes Fahrzeug möglicherweise nicht. An starken Steigungen kann es erforderlich sein, zur Beibehaltung der Fahrgeschwindigkeit das Gaspedal zu betätigen. Beim Bergabfahren
müssen Sie unter Umständen bremsen, um die Fahrzeuggeschwindigkeit zu halten bzw. zu reduzieren.
Beachten Sie, dass das System beim Betätigen der Bremse deaktiviert wird.
Radargerät

Die Radareinheit befindet sich in der Mitte des vorderen Stoßfängers.
⚠️ Warnung
Die Radareinheit wurde im Werk sorgfältig justiert. Verwenden Sie das System daher nicht nach
182 Fahren und Bedienung
einem Frontalaufprall. Auch wenn der Frontstoßfänger keine Schäden aufweist, ist der Sensor dahinter möglicherweise verrutscht und reagiert nicht richtig. Lassen Sie nach einem Unfall die richtige Position des Sensors immer durch einen Servicebetrieb überprüfen und korrigieren.
Störung
Eine Störung des Geschwindigkeitsreglers wird durch Aufleuchten einer Warnlampe und Anzeige einer Meldung in der Instrumententafel begleitet von einem akustischen Warnsignal angezeigt.
Wenn die Verkehrszeichen nicht mit dem Wiener Übereinkommen über Straßenverkehrszeichen übereinstimmen, funktioniert der adaptive Geschwindigkeitsregler ggf. nicht ordnungsgemäß.
Lassen Sie das System von einem Händler oder einer zugelassenen Werkstatt überprüfen.
Als Sicherheitsmaßnahme das System nicht verwenden, wenn die Bremsleuchten defekt sind. Das System nicht verwenden, wenn der vordere Stoßfänger beschädigt ist.
Auffahrwarnung
Die Auffahrwarnung kann dazu beitragen, Frontalkollisionen zu vermeiden bzw. dabei entstehende Schäden zu reduzieren.
Die Auffahrwarnung erfasst mithilfe der Frontkamera in der Windschutzscheibe und einer Radareinheit, die sich hinter dem vorderen Stoßfänger des Fahrzeugs befindet, ein direkt vor Ihnen vorausfahrendes Fahrzeug.
Bei einer zu schnellen Annäherung an ein vorausfahrendes Fahrzeug ertönt ein Signalton und es erscheint eine Meldung im Driver Information Center.
Einschalten
Die Auffahrwarnung erkennt Fahrzeuge und wird automatisch bei Geschwindigkeiten zwischen 5 km/h und 140 km/h betrieben.
Warnen des Fahrers
Das System löst je nach erfasster Kollisionsgefahr verschiedene Warnstufen aus. Die Warnungen werden im Instrument angezeigt.
Stufe 1: Es wird ein optischer Alarm angezeigt.
Stufe 2: Es wird ein optischer Alarm angezeigt und ein akustischer Alarm ausgelöst.
Achtung
Die Leuchtfarbe dieser Kontrollleuchte entspricht nicht den lokalen Verkehrsgesetzen in Bezug auf den Fahrzeugabstand. Der Fahrer trägt jederzeit die volle Verantwortung für die Einhaltung eines sicheren Fahrzeugabstandes gemäß den geltenden Verkehrsregeln, Witterungs- und Straßenverhältnissen etc.
Wenn die Reaktionszeit für einen möglichen Auffahrunfall mit einem vorausfahrendem Fahrzeug zu klein
wird und eine Kollision bevorsteht, wird im Driver Information Center eine Warnung angezeigt.
Gleichzeitig ertönt ein Warnton. Treten Sie auf die Bremse und lenken Sie das Fahrzeug, wenn es die Situation erfordert.
Auswahl der Warnempfindlichkeit
7"-Colour-Info-Display: Die Alarm-empfindlichkeit in der Fahrzeugpersonalisierung einstellen, 110.
8"-Colour-Info-Display: Die Alarm-empfindlichkeit in den Einstellungen der aktiven Gefahrenbremsung in der Fahrzeugpersonalisierung einstellen, 110.
Die ausgewählte Einstellung bleibt aktiv, bis sie erneut geändert wird. Der Zeitpunkt der Warnung hängt von der Fahrgeschwindigkeit ab. Je höher die Fahrzeuggeschwindigkeit, desto größer die Entfernung, ab der die Warnung ausgegeben wird. Beim Auswählen des Warnzeitpunkts die Verkehrs- und Witterungsbedingungen berücksichtigen.
Ausschalten
Das System kann nur durch Deaktivierung der aktiven Gefahrenbremung in der Fahrzeugpersonalisierung deaktiviert werden, 110.
Allgemeine Informationen
⚠️ Warnung
Die Auffahrwarnung stellt lediglich ein Warnsystem dar und wendet keine Bremskraft an. Beim zu schnellen Annähern an ein Fahrzeug lässt es Ihnen möglicherweise nicht ausreichend Zeit, um eine Kollision zu vermeiden.
Der Fahrer trägt die volle Verantwortung für die Einhaltung des je nach Verkehrs-, Witterungs- und Sichtverhältnissen geeigneten Sicherheitsabstands.
Während der Fahrt ist stets die volle Aufmerksamkeit des Fahrers erforderlich. Der Fahrer muss stets bereit sein, einzugreifen und die Bremse zu betätigen.
Begrenzungen des Systems
Die Auffahrwarnung soll nur vor Kollisionen mit anderen Fahrzeugen warnen, kann jedoch auch auf andere Objekte reagieren.
Unter folgenden Umständen erkennt das Auffahrwarnsystem ein vorausfahrendes Fahrzeug möglicherweise nicht oder die Sensorleistung ist beeinträchtigt:
- Fahren auf kurviger oder hügeliger Straße.
- Beim Fahren in der Nacht.
- Bei witterungsbedingt schlechter Sicht, z. B. bei Nebel, Regen oder Schneefall
- Der Sensor in der Windschutzscheibe oder die Radareinheit hinter dem vorderen Stoßfänger ist durch Schnee, Eis, Schlamm, Schmutz usw. blockiert.
- Die Windschutzscheibe ist defekt oder durch Fremdkörper wie Aufkleber beeinträchtigt.
Aktive Gefahrenbremsung
Die aktive Gefahrenbremsung kann dazu beitragen, Schäden und Verletzungen bei einem Frontalaufprall mit Fahrzeugen, Fußgängern oder Gegenständen zu reduzieren, die nicht mehr durch manuelles Bremsen oder Lenken vermieden werden können. Vor dem Auslösen der aktiven Gefahrenbremsung wird der Fahrer über die Auffahrwarnung 182 oder den vorderen Fußgängerschutz gewarnt 187.
Die Funktion nutzt zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit eines Frontalaufpralls verschiedene Eingaben (wie Kamerasensor, Radarsensor, Bremsdruck und Fahrgeschwindigkeit).

Warnung
Das System ersetzt nicht die Verantwortung des Fahrers, aufmerksam und vorausschauend zu fahren. Die Funktion des Systems beschränkt sich auf eine
ergänzende Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit vor einer nahenden Kollision.
Das System reagiert unter Umständen nicht auf Tiere. Nach einem plötzlichen Spurwechsel benötigt das System eine gewisse Zeit zum Erkennen des nächsten vorausfahrenden Fahrzeugs.
Der Fahrer muss stets bereit sein, zu handeln und die Bremsen bzw. die Lenkung zu bedienen, um Kollisionen zu vermeiden.
Funktionen
Wenn nur mit Frontkamera ausgestattet, ist die aktive Gefahrenbremsung in Vorwärtsgängen bei Fahrgeschwindigkeiten über Schrittgeschwindigkeit und bis maximal 85 km/h aktiv. Mit Radarsensor und Frontkamera ist die aktive Gefahrenbremsung in Vorwärtsgängen bei Fahrgeschwindigkeiten über Schrittgeschwindigkeit und bis maximal 140 km/h aktiv.
Voraussetzung hierfür ist, dass die Auffahrwarnung mit Frontkamerasystem nicht im Fahrzeugpersonalisierungsmenü deaktiviert wurde 110.
Das System besteht aus folgenden Elementen:
- Bremsvorbereitungssystem
• Automatisches Notfallbremsen
• Vorausschauender Bremsassistent - Intelligenter Bremsassistent (nur mit Radarsensor)
- Auffahrwarnung
• Vorderer Fußgängerschutz
Bremsvorbereitungssystem
Bei einer so schnellen Annäherung an ein vorausfahrendes Fahrzeug oder einen Fußgänger, dass eine Kollision wahrscheinlich ist, baut das Bremsvorbereitungssystem leichten Druck an den Bremsen auf. Dies reduziert die Reaktionszeit, falls ein manueller oder automatischer Bremsvorgang angefordert wird.
Das Bremssystem ist vorbereitet, sodass das Bremsen schneller einsetzen kann.
Automatisches Notfallbremsen
Nach der Aktivierung des Bremsvorbereitungssystems und kurz vor der drohenden Kollision wendet diese Funktion automatisch eine begrenzte Bremskraft an, um die Aufprallgeschwindigkeit zu reduzieren bzw. einen Unfall zu vermeiden. Je nach Situation kann das Fahrzeug automatisch sanft oder hart abgebremst werden. Dieser automatische Bremsvorgang ist nur möglich, wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug erkannt wird 182. Bei Fahrzeugen mit vorderem Fußgängerschutz kann bei Erkennung eines Fußgängers auch die vordere automatische Bremse ausgelöst werden.
Das automatische Notfallbremsen kann das Fahrzeug zum vollständigen Stillstand bringen, um einen möglichen Aufprall zu vermeiden. In diesem Fall kann das automatische Notfallbremsen die elektrische Parkbremse betätigen, um das Fahrzeug im Stillstand zu halten. Zum Lösen die Taste der elektrischen Parkbremse drücken oder fest auf das Gaspedal treten.
⚠️ Warnung
Das automatische Notfallbremsen ist eine Notfallfunktion zur Vorbereitung auf einen wahrscheinlichen Aufprall. Die Funktion ist nicht darauf ausgelegt, Kollisionen zu vermeiden. Verlassen Sie sich nicht auf das System, um das Fahrzeug zu bremsen. Das automatische Notfallbremsen wird nur im spezifizierten Geschwindigkeitsbereich aktiviert und reagiert nur auf erkannte Fahrzeuge und Fußgänger.
Vorausschauender Bremsassistent
Zusätzlich zum Bremsvorbereitungssystem und dem automatischen Notfallbremsen wird ein vorausschauender Bremsassistent eingesetzt, der die Empfindlichkeit des Bremsassistenten erhöht. Damit wird auch bei weniger starkem Drücken des Bremspedals hart gebremst. Diese Funktion unterstützt den Fahrer dabei, bei einer bevorstehenden Kollision schneller und stärker zu bremsen.
⚠️ Warnung
Die aktive Gefahrenbremsung ist nicht darauf ausgelegt, starke Bremskräfte auszulösen oder automatisch eine Kollision zu verhindern. Seine Funktion besteht in der Verringerung der Fahrgeschwindigkeit vor einem möglichen Aufprall. Das System reagiert möglicherweise nicht auf Tiere. Nach einem plötzlichen Spurwechsel benötigt das System eine gewisse Zeit zum Erkennen des nächsten vorausfahrenden Fahrzeugs.
Während der Fahrt ist stets die volle Aufmerksamkeit des Fahrers erforderlich. Der Fahrer muss stets bereit sein, zu handeln und
die Bremsen bzw. die Lenkung zu bedienen, um Kollisionen zu vermeiden.
Die Funktionsweise des Systems setzt voraus, dass alle Fahrgäste angeschnallt sind.
Intelligenter Bremsassistent Bei Fahrzeugen mit Radarsensor kann der intelligente Bremsassistent aktiviert werden, wenn das Bremspedal schnell betätigt wird. Der Bremsassistent verstärkt die Bremswirkung je nach Annäherungsgeschwindigkeit und Entfernung zum vorausfahrenden Fahrzeug.
Geringe Bremspedalvibrationen und Pedalbewegungen sind während der Aktivierung normal. Das Bremspedal sollte weiterhin wie benötigt betätigt werden. Der Eingriff des intelligenten Bremsassistenten wird beim Lösen des Bremspedals automatisch beendet.
⚠️ Warnung
Der intelligente Bremsassistent kann die Bremsintensität auch in Situationen erhöhen, wenn dies nicht erforderlich ist. Sie können den Verkehrsfluss behindern. Wenn dies auftritt, dem Fuß vom Bremspedal nehmen und die Bremse dann wie erforderlich betätigen.
Auffahrwarnung → 182
Vorderer Fußgängerschutz → 187.
Ausschalten
Die aktive Gefahrenbremsung kann im Personalisierungsmenü deaktiviert werden ➔ 110. Bei Deaktivierung wird eine Meldung im Driver Information Center angezeigt.
Begrenzungen des Systems
In einigen Fällen kann die aktive Gefahrenbremsung die Bremse anscheinend unnötigerweise betätigen, beispielsweise in Parkhäusern, bei einem Verkehrsschild in einer Kurve oder bei Fahrzeugen in einer anderen Spur. Dies ist Teil der normalen Funktionsweise. Das Fahrzeug benötigt keinen Service. Fest auf das Gaspedal treten, um das automatische Bremsen zu umgehen, falls es die Situation und Umgebung zulassen.
In folgenden Fällen ist die Leistung der aktiven Gefahrenbremsung eingeschränkt:
- Fahren auf kurviger oder hügeliger Straße.
- Erkennung unterschiedlicher Fahrzeugtypen, insbesondere Fahrzeuge mit Anhänger, Traktoren, stark verschmutzte Fahrzeuge usw.
- Erkennung von Fahrzeugen bei witterungsbedingt schlechter Sicht, beispielsweise bei Nebel, Regen oder Schneefall.
- Beim Fahren in der Nacht.
-
Bei witterungsbedingt schlechter Sicht, z. B. bei Nebel, Regen oder Schneefall.
-
Der Sensor in der Windschutzscheibe oder die Radareinheit hinter dem vorderen Stoßfänger ist durch Schnee, Eis, Schlamm, Schmutz usw. blockiert.
- Die Windschutzscheibe ist defekt oder durch Fremdkörper wie Aufkleber beeinträchtigt.
Beim Fahren ist stets die vollständige Aufmerksamkeit des Fahrers erforderlich. Der Fahrer muss jederzeit bereit sein, die Bremsung und/oder Lenkung zu kontrollieren, um Kollisionen zu vermeiden.
Störung
Wenn das System gewartet werden muss, wird im Driver Information Center eine entsprechende Meldung angezeigt.
Arbeitet das System nicht ordnungsgemäß, werden Fahrzeugmeldungen im Driver Information Center angezeigt.
Fahrzeugmeldungen ↩ 109.
Vorderer Fußgängerschutz
Der vordere Fußgängerschutz kann beim Fahren in einem Vorwärtsgang Frontalzusammenstöße mit Fußgängern verhindern oder die Schwere von Verletzungen abmildern.
Das System erfasst mithilfe der Front-kamera in der Windschutzscheibe und einer Radareinheit im vorderen Stoßfänger vor Ihnen befindliche Fußgänger.
Der vordere Fußgängerschutz kann in einem Vorwärtsgang zwischen 5 km/h und 60 km/h Fußgänger erkennen und warnen. Außerdem kann der vordere Fußgängerschutz die Bremskraft verstärken oder das Fahrzeug automatisch abbremsen.
Bei Nacht ist die Systemleistung eingeschränkt.
Der vordere Fußgängerschutz kann in der Fahrzeugpersonalisierung auf Off (Aus), Alert (Warnung) oder Alert & Brake (Warnung und Bremsen) eingestellt werden 110.

Gefahr
Die vordere Fußgängerschutzfunktion bietet nur dann eine Warnung und bremst nur dann das Fahrzeug ab, wenn ein Fußgänger erkannt wurde.
Das System erkennt Fußgänger, unter anderem Kinder, möglicherweise nicht, wenn sich der Fußgänger nicht direkt vor dem Fahrzeug befindet, nicht vollständig sichtbar ist, nicht aufrecht steht oder wenn er in einer Gruppe ist.
Funktionsumfang des vorderen Fußgängerschutzes:
- Erkennung eines Fußgängers voraus
- Warnung über Fußgänger voraus
Erkennung eines Fußgängers voraus
Ein Fußgänger in einer Entfernung von bis zu ca. 40 m vor Ihnen wird durch ein Symbol im Instrument angezeigt.
188 Fahren und Bedienung
Warnung über Fußgänger voraus
Wenn Sie sich einem erfassten Fußgänger zu schnell nähern, wird im Driver Information Center eine Warnmeldung angezeigt. Ein Warnton wird ausgegeben.
Bei einer Warnung über Fußgänger voraus wird der Geschwindigkeitsregler oder der adaptive Geschwindigkeitsregler eventuell deaktiviert.
Begrenzungen des Systems
In folgenden Fällen erkennt der vordere Fußgängerschutz einen Fußgänger voraus möglicherweise nicht oder die Sensorleistung ist beeinträchtigt:
• Die Fahrzeuggeschwindigkeit in einem Vorwärtsgang liegt nicht zwischen 5 und 60 km/h.
- Der Fußgänger voraus ist mehr als 40 Meter entfernt.
- Fahren auf kurviger oder hügeliger Straße.
- Beim Fahren in der Nacht.
- Bei witterungsbedingt schlechter Sicht, z. B. bei Nebel, Regen oder Schneefall.
- Der Sensor in der Windschutzscheibe ist von Schnee, Eis, Matsch, Schlamm, Schmutz, Schäden an der Windschutzscheibe oder Fremdkörpern wie Aufkleber verdeckt.
Einparkhilfe
Allgemeine Informationen
Wenn ein Anhänger oder Fahrradträger an der Anhängerzugvorrichtung befestigt ist, wird die Einparkhilfe deaktiviert.
⚠️ Warnung
Der Fahrer trägt die volle Verantwortung für das Einparkmanöver. Während der Nutzung der Einparkhilfe beim Vor- oder Rückwärtsfahren stets den Bereich um das Fahrzeug herum überprüfen und im Auge behalten.
Heck-Einparkhilfe
Die Heck-Einparkhilfe erleichtert das Einparken, indem sie den Abstand zwischen dem Fahrzeug und Hindernissen hinter dem Fahrzeug misst. Sie informiert und warnt den Fahrer mit Hilfe akustischer Signale und visueller Anzeigen.

Das System arbeitet mit vier Ultra- schall-Parksensoren im hinteren Stoßfänger.
Einschalten
Die Heck-Einparkhilfe wird aktiviert, wenn bei eingeschalteter Zündung der Rückwärtsgang eingelegt wird.
Das System ist betriebsbereit, wenn die LED in der Einparkhilfe-Taste nicht leuchtet.
Funktionsweise
Das System warnt den Fahrer mit akustischen Signalen vor möglicherweise gefährlichen Hindernissen hinter dem Fahrzeug, während der Rückwärtsgang eingelegt ist.
Der Warnton im Fahrzeug wird auf der Seite wiedergegeben, auf der das Fahrzeug dem Hindernis am nächsten ist. Das Intervall zwischen den Signaltönen wird kürzer, je näher das Fahrzeug diesem Hindernis kommt. Bei einem Abstand von rund 30 cm oder darunter wird ein Dauerton ausgegeben.

Außerdem wird die Entfernung zu Hindernissen hinter dem Fahrzeug durch veränderliche Abstandslinien im Info-Display → 107 angezeigt. Wenn der Abstand zum Hindernis sehr klein ist, erscheint auf dem Display das Gefahrensymbol △
Ausschalten

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P OFFBeim Ausrücken des Rückwärtsgangs wird das System ausgeschaltet. Um das System manuell zu deaktivieren, Pwdrücken. Bei deaktiviertem System leuchtet die LED in der Taste. Wenn das System manuell deaktiviert wurde, wird es beim nächsten Einschalten der Zündung nicht automatisch neu aktiviert.
Front-Heck-Einparkhilfe
Die Front-Heck-Einparkhilfe misst die Entfernung zwischen dem Fahrzeug und Hindernissen vor und hinter dem
190 Fahren und Bedienung
Fahrzeug. Sie informiert und warnt den Fahrer mit Hilfe akustischer Signale und visueller Anzeigen.
Es verwendet zwei verschiedene Warntöne für den vorderen und hinteren Erkennungsbereich, jeweils mit einer anderen Tonfrequenz.

Das System arbeitet mit je vier Ultra- schall-Parksensoren im hinteren und vorderen Stoßfänger.
Einschalten
Zusätzlich zur Heck-Einparkhilfe wird die Front-Einparkhilfe ausgelöst, wenn vor dem Fahrzeug ein Hinder-
nis erkannt wird und die Fahrgeschwindigkeit noch unter 10 km/h liegt.

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P# OFFDas System ist betriebsbereit, wenn die LED in der Einparkhilfe-Taste nicht leuchtet.
Bei deaktiviertem System leuchtet die LED in der Taste.
Funktionsweise
Das System warnt mit akustischen Signalen vor Hindernissen vor oder hinter dem Fahrzeug.
Der Warnton im Fahrzeug wird auf der Seite wiedergegeben, auf der das Fahrzeug dem Hindernis am nächs-
ten ist. Das Intervall zwischen den Signaltönen wird kürzer, je näher das Fahrzeug diesem Hindernis kommt. Bei einem Abstand von rund 30 cm oder darunter wird ein Dauerton ausgegeben.

Außerdem wird die Entfernung zu Hindernissen hinter bzw. vor dem Fahrzeug durch veränderliche Abstandslinien im Info-Display 107 angezeigt.
Wenn das Fahrzeug länger als drei Sekunden in einem Vorwärtsgang anhält und das Automatikgetriebe in P geschaltet oder keine weiteren
Hindernisse erkannt werden, werden keine akustischen Warnsignale ausgegeben.
Ausschalten
Das System wird automatisch deaktiviert, wenn die Fahrgeschwindigkeit 10 km/h überschreitet, die elektrische Parkbremse betätigt oder die Einparkhilfe-Taste ^PAS gedrückt wird.
Bei manuell deaktiviertem System leuchtet die LED in der Taste.
Wenn das System manuell deaktiviert wurde, wird es beim nächsten Einschalten der Zündung nicht automatisch neu aktiviert.
Begrenzungen des Systems
Bei einer Fehlfunktion oder vorübergehenden Systemstörung, z. B. aufgrund eines hohen Außengeräuschpegels oder anderer Störfaktoren, leuchtet Service im Instrument auf. Im Driver Information Center wird eine Meldung angezeigt.
⚠️ Warnung
Unterschiedlich reflektierende Oberflächen von Gegenständen oder Kleidung sowie externe Schallquellen können unter besonderen Umständen zur Nichterkennung von Hindernissen durch das System führen.
Besondere Vorsicht gilt bei niedrigen Gegenständen, die den unteren Teil des Stoßfängers beschädigen können.
Achtung
Die Funktion des Systems kann eingeschränkt sein, wenn die Sensoren verdeckt sind, z. B. durch Eis oder Schnee.
Die Leistung des Einparkhilfesystems kann durch hohe Lasten beeinträchtigt sein.
Besondere Bedingungen gelten, wenn größere Fahrzeuge in der Nähe sind (z. B. Geländefahrzeuge, Minivans, Lieferwagen).
Die Erkennung von Hindernissen und korrekte Abstandsanzeige im oberen Bereich solcher Fahrzeuge kann nicht garantiert werden.
Gegenstände mit einer sehr kleinen reflektierenden Fläche, wie schmale Gegenstände oder weiche Materialien, werden vom System möglicherweise nicht erkannt.
Die Einparkhilfe erfasst keine Objekte außerhalb ihres Erfassungsbereichs.
Erweiterte Einparkhilfe
⚠️ Warnung
Der Fahrer trägt die volle Verantwortung für das Akzeptieren der vom System vorgeschlagenen Parklücke und für das Einparkmanöver.
Beim Nutzen der erweiterten Einparkhilfe stets die gesamte Fahrzeugumgebung überprüfen und im Auge behalten.
192 Fahren und Bedienung
Die erweiterte Einparkhilfe misst eine erkannte Parklücke im Vorbeifahren aus, berechnet den Einparkweg und lenkt das Fahrzeug schließlich selbsttätig in die Parklücke.
Die erweiterte Einparkhilfe unterstützt den Fahrer bei folgenden Manövern:
- Einparken in eine Längsparklücke
- Einparken in eine Querparklücke
- Ausparken aus einer Längsparklücke
Der Fahrer ist für das Beschleunigen, Bremsen und Schalten verantwortlich; während das Lenken automatisch erfolgt. Durch Ergreifen des Lenkrads kann der Fahrer jederzeit die Lenkung übernehmen.
Möglicherweise muss das Fahrzeug mehrmals vor- und zurückgesetzt werden.
Im Info-Display werden entsprechende Anweisungen angezeigt 107.
Die erweiterte Einparkhilfe kann nur beim Vorwärtsfahren aktiviert werden.

Die erweiterte Einparkhilfe ist immer mit der Front-Heck-Einparkhilfe kombiniert.
Das System besteht aus jeweils sechs Ultraschall-Parksensoren im vorderen und hinteren Stoßfänger.
Einparken in eine Längsparklücke
Einschalten
Die Fahrgeschwindigkeit unter 20 km/h senken.
7"-Colour-Info-Display: Um das System nach einer Parklücke suchen zu lassen, auf der Startseite des
Touchscreens Einparkhilfe auswählen. Dann Längs einparken auswählen.
8"-Colour-Info-Display: Um das System nach einer Parklücke suchen zu lassen, ☑ drücken. Auf dem Touchscreen die Fahrfunktionen und dann Einparkhilfe auswählen. Längs einparken auswählen.
Je nach Einparkseite den Blinker rechts oder links betätigen.
Der seitliche Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug und einer Reihe geparkter Fahrzeuge darf zwischen 0,5 und 1,5 Meter liegen.
Parklücken, die deutlich kleiner oder sehr viel größer als das Fahrzeug sind, werden vom System nicht als geeignet erkannt.

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OK 20Wenn eine freie Parklücke erkannt wird, erscheint eine entsprechende Abbildung im Colour-Info-Display, und ein erster Signalton ertönt. Langsam vorwärts fahren. Wenn das zweite akustische Signal ertönt, das Fahrzeug anhalten, den Rückwärtsgang einlegen, das Lenkrad loslassen und langsam anfahren. Im Colour-Info-Display erscheint eine optische Rückmeldung.

Vor- und zurücksetzen und dabei die Warnungen der Einparkhilfe beachten, bis der Abschluss des Manövers angezeigt wird.
Einparken in eine Querparklücke
Einschalten
7"-Colour-Info-Display: Um das System nach einer Parklücke suchen zu lassen, auf der Startseite des Touchscreens Einparkhilfe auswählen. Dann Quer einparken auswählen.
8"-Colour-Info-Display: Um das System nach einer Parklücke suchen zu lassen, ☎ drücken. Auf dem
Touchscreen die Fahrfunktionen und dann Einparkhilfe auswählen. Quer einparken auswählen.
Die Fahrgeschwindigkeit unter 20 km/h senken.
Je nach Einparkseite den Blinker rechts oder links betätigen.
Der seitliche Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug und einer Reihe geparkter Fahrzeuge darf zwischen 0,5 und 1,5 Meter liegen.
Wenn mehrere direkt aufeinanderfolgende Parklücken erkannt werden, wird das Fahrzeug zur letzten Lücke geleitet.

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OK 20194 Fahren und Bedienung
Wenn eine freie Parklücke erkannt wird, erscheint eine entsprechende Abbildung im Colour-Info-Display, und ein Signalton ertönt. Das Fahrzeug anhalten, den Rückwärtsgang einlegen, das Lenkrad loslassen und mit maximal 7 km/h fahren.

Wie vom System angewiesen vor- und zurücksetzen und dabei die Warnungen der Einparkhilfe und die akustischen Signale beachten, bis der Abschluss des Manövers angezeigt wird. Nach Abschluss des Manövers erlischt P _2 im Instrument.
Sobald das Fahrzeugheck nur noch 50 cm von einem Hindernis entfernt ist, wird das System während des Einparkens automatisch deaktiviert.
Ausparken aus einer Längsparklücke
Einschalten
7"-Colour-Info-Display: Zum Ausparken aus einer Längsparklücke auf der Startseite des Touchscreens Einparkhilfe auswählen. Dann Längs ausparken auswählen.
8"-Colour-Info-Display: Um das Fahrzeug vom System längs ausparken zu lassen, ☑ drücken. Auf dem Touchscreen die Fahrfunktionen und dann Einparkhilfe auswählen. Längs ausparken auswählen.
Je nach Ausparkseite den Blinker rechts oder links betätigen.
Den Vorwärts- oder Rückwärtsgang einlegen, das Lenkrad loslassen und mit maximal 5 km/h fahren.

Vor- und zurücksetzen und dabei die Warnungen der Einparkhilfe beachten, bis der Abschluss des Manövers angezeigt wird. Das Manöver ist abgeschlossen, wenn die Vorderräder des Fahrzeugs die Parklücke verlassen haben.
Nach der Deaktivierung des Systems die eigene vollständige Kontrolle über das Fahrzeug sicherstellen.
Displayanzeige
Die Anweisungen auf dem Display zeigen Folgendes an:
- Allgemeine Hinweise und Warnmeldungen.
• Die Anweisung zum Anhalten, wenn eine Parklücke entdeckt wird.
• Die Fahrtrichtung während des Einparkmanövers. - Die Anweisung, den Rückwärtsgang oder den ersten Gang einzulegen.
• Die Anweisung zum Anhalten oder zum langsamen Fahren. - Den erfolgreichen Abschluss eines Einparkmanövers, was durch ein Popup-Symbol und einen Signalton gemeldet wird.
- Den Abbruch eines Einparkmanövers.
Ausschalten
Das aktuelle Einparkmanöver kann über die Taste zum Zurückkehren zum vorigen Bildschirm im Colour-Info-Display abgebrochen werden.
Um das System vollständig zu deaktivieren, in der Mittelkonsole prücksdrücken.
In folgenden Fällen wird das System automatisch deaktiviert:
• Die Zündung wird ausgeschaltet.
- Der Motor stirbt ab.
- Innerhalb von fünf Minuten nach Auswahl des Manövers wurde kein Manöver begonnen.
- Das Fahrzeug wurde während eines Manövers länger angehalten.
• Die elektronische Stabilitätsregelung (ESC) wurde ausgelöst.
• Die Fahrgeschwindigkeit überschreitet den angegebenen Grenzwert.
- Der Fahrer unterbricht die Lenkradbewegung.
- Nach 4 Manövrierzyklen (ein Manöverzyklus besteht aus einer Rückwärtsbewegung und einer Vorwärtsbewegung).
• Die Fahrertür wird geöffnet.
- Eines der Vorderräder trifft auf ein Hindernis.
- Erfolgreiches Beenden des Einparkmanövers.
Eine Deaktivierung durch den Fahrer oder das System während des Einparkmanövers wird im Display angezeigt. Zusätzlich ertönt ein akustisches Signal.
Beim Ziehen eines elektrisch verbundenen Anhängers wird das System automatisch ausgeschaltet.
Zur Deaktivierung des Systems für einen längeren Zeitraum einen Händler aufsuchen.
Störung
Bei einer Störung wird im Colour-Info-Display eine Meldung angezeigt und ein Warnton ausgegeben.
Bei einer Störung der Lenkunterstützung leuchtet ↩ auf, während im Driver Information Center eine Meldung angezeigt wird.
196 Fahren und Bedienung

Warnung
Unterschiedlich reflektierende Oberflächen von Gegenständen oder Kleidung sowie externe Schallquellen können unter besonderen Umständen zur Nichterkennung von Hindernissen durch das System führen. Besondere Vorsicht gilt bei niedrigen Gegenständen, die den unteren Teil des Stoßfängers beschädigen können.
Achtung
Die Funktion des Systems kann eingeschränkt sein, wenn die Sensoren verdeckt sind, z. B. durch Eis oder Schnee.
Die Leistung des Einparkhilfesystems kann durch hohe Lasten beeinträchtigt sein.
Besondere Bedingungen gelten, wenn größere Fahrzeuge in der Nähe sind (z. B. Geländefahrzeuge, Minivans, Lieferwagen).
Die Erkennung von Hindernissen und korrekte Abstandsanzeige im oberen Bereich solcher Fahrzeuge kann nicht garantiert werden.
Gegenstände mit einer sehr kleinen reflektierenden Fläche, wie schmale Gegenstände oder weiche Materialien, werden vom System möglicherweise nicht erkannt.
Die Einparkhilfe erfasst keine Objekte außerhalb ihres Erfassungsbereichs.
Hinweis
Es kann vorkommen, dass der Sensor aufgrund von Echostörungen durch Geräusche von außen oder mechanische Ausrichtungsfehler ein nicht vorhandenes Objekt meldet (von Zeit zu Zeit können Fehlwarnungen auftreten).
Sicherstellen, dass das vordere Kennzeichen korrekt montiert ist (nicht verbogen und kein Spalt zum Stoßfänger auf der linken oder rechten Seite) und die Sensoren fest positioniert sind.
Nach dem Einleiten eines Einparkmanövers reagiert die erweiterte Einparkhilfe möglicherweise nicht auf Änderungen in der verfügbaren Parklücke. Das System kann unter Umständen Eingänge, Einfahrten, Höfe oder sogar Kreuzungen als Parklücke identifizieren. Nach dem Einlegen des Rückwärtsgangs startet das System mit dem Einparkmanöver. Darauf achten, dass die vorgeschlagene Parklücke auch wirklich verfügbar ist.
Oberflächenunebenheiten, etwa auf Baustellen, werden vom System nicht erkannt. Der Fahrer trägt die volle Verantwortung.
Toter-Winkel-Warnung
Die Funktion „Toter-Winkel-Warnung“ erkennt Objekte, die sich rechts oder links vom Fahrzeug im toten Winkel befinden. Das System zeigt in den beiden Außenspiegeln eine visuelle Warnung an, wenn Objekte erkannt werden, die in den Innen- oder Außenspiegeln möglicherweise nicht sichtbar sind.
Die Toter-Winkel-Warnung nutzt die Sensoren der erweiterten Einparkhilfe, die sich auf beiden Fahrzeugseiten im vorderen und hinteren Stoßfänger befinden.
⚠️ Warnung
Die Toter-Winkel-Warnung ersetzt nicht den Blick des Fahrers.
Folgendes erkennt das System nicht:
- Fahrzeuge, die sich außerhalb des toten Winkels befinden und sich möglicherweise schnell nähern
- Fußgänger, Fahrradfahrer und Tiere
Vor dem Spurwechsel immer alle Außenspiegel überprüfen, nach hinten blicken und den Blinker verwenden.
Einschalten
7"-Colour-Info-Display: auf der Startseite des Touchscreens Toter-Winkel-Assistent wählen und die Funktion aktivieren.
8"-Colour-Info-Display: ☑ drücken. Auf dem Touchscreen die Fahrfunktionen und dann Toter-Winkel-Überwachung auswählen. Die Funktion aktivieren.
Im Instrument wird die aktivierte Funktion angezeigt, indem _R^6 dauerhaft grün leuchtet.
Funktionen

Wenn das System beim Vorwärtsfahren ein Fahrzeug im toten Winkel erkennt, leuchtet im entsprechenden Außenspiegel eine runde LED.
Wenn das eigene Fahrzeug überholt wird, leuchtet die LED sofort auf.
Wenn ein anderes Fahrzeug langsam überholt wird, leuchtet die LED nach einer gewissen Verzögerung auf.
Betriebsbedingungen
Für den ordnungsgemäßen Betrieb müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein:
- Alle Fahrzeuge bewegen sich in benachbarten Spuren in der gleichen Richtung fort.
• Die Fahrgeschwindigkeit beträgt zwischen 12 und 140 km/h. - Ein anderes Fahrzeug wird mit einer Geschwindigkeitsdifferenz unter 10 km/h überholt.
- Ein anderes Fahrzeug überholt mit einer Geschwindigkeitsdifferenz unter 25 km/h.
• Der Verkehr fließt normal. - Das Fahrzeug wird auf einer geraden oder nur leicht kurvigen Straße gefahren.
- Das Fahrzeug zieht keinen Anhänger.
198 Fahren und Bedienung
In den folgenden Situationen erfolgt keine Warnung:
- Es sind Objekte vorhanden, die sich nicht bewegen (geparkte Fahrzeuge, Absperrungen, Straßenlampen, Verkehrsschilder usw.).
- Fahrzeuge bewegen sich in entgegengesetzter Richtung fort.
- Das Fahrzeug wird auf einer stark kurvigen Straße oder um eine scharfe Abbiegung gefahren.
- Beim Überholen eines langen Fahrzeugs (oder Überholtwerden durch ein langes Fahrzeug wie z. B. Lkw, Bus o. Ä.) wird das Fahrzeug gleichzeitig hinten im toten Winkel und vorn im Fahrersichtfeld erkannt.
- Bei starkem Verkehr: Vor und hinter dem Fahrzeug erkannte Fahrzeuge können mit einem langen Fahrzeug (Lkw, Bus o. Ä.) oder einem stationären Objekt verwechselt werden.
- Es wird zu schnell überholt.
Ausschalten
Das System kann im Menü zur Fahrzeugpersonalisierung ♦ 110 deaktiviert werden. Durch die Deaktivierung erlischt ^R^2E im Instrument. Zusätzlich ertönt ein akustisches Signal.
Beim Ausschalten der Zündung wird der Systemstatus gespeichert.
Beim Ziehen eines elektrisch verbundenen Anhängers wird das System automatisch deaktiviert.
Aufgrund widriger Witterungsverhältnisse wie starker Regen kann die Erkennung falsch sein.
Störung
Bei einer Störung blinkt „ ^a an der Instrumententafel kurz. Außerdem werden SERVICE und eine Display-Meldung angezeigt. Das System von einem Händler oder einer qualifizierten Werkstatt überprüfen lassen.
Rundumsichtsystem
Das System kann beinahe eine 360°-Ansicht der Fahrzeugumgebung im Info-Display wie aus der Vogelperspektive anzeigen.
Das System nutzt folgende Elemente:
- Rückfahrkamera, installiert in der Heckklappe
- Ultraschall-Einparksensoren im Heckstoßfänger
- Frontkamera, installiert im Frontgrill unter dem Emblem
- Ultraschall-Einparksensoren im vorderen Stoßfänger
Der Bildschirm des Info-Displays ist zweigeteilt: Rechts ist das Fahrzeug von oben, links von hinten oder von vorn zu sehen. Die Einparksensoren vervollständigen die Informationen der Draufsicht des Fahrzeugs.
Einschalten
Das Rundumsichtsystem wird wie folgt aktiviert:
- Einlegen eines Gangs oder Getriebe in Leerlaufstellung (Frontansicht)
- Einlegen des Rückwärtsgangs (Rückansicht)
- Manuell im Ansichtsauswahlmenü
- Zu dichtes Auffahren auf ein Objekt voraus
- Fahren mit einer Geschwindigkeit bis 20 km/h
Fahrzeugpersonalisierung ↩ 110
Funktionen

Im linken Displaybereich können verschiedene Ansichten ausgewählt werden. Die Ansicht kann jederzeit während eines Manövers durch Tippen auf das Berührungsfeld im linken unteren Bereich des Displays und Wahl einer Ansicht im Ansichtsauswahlmenü geändert werden:
- Standardansicht
- Automatikmodus
- Zoomansicht
- 180°-Ansicht
Das Display wird sofort mit der ausgewählten Ansicht aktualisiert.
Standardmäßig ist der Automatikmodus aktiviert. In diesem Modus aktiviert das System die Ansicht (Standard oder Zoom), die aufgrund der von den Einparksensoren gelieferten Daten am besten geeignet ist. Beim Ausschalten der Zündung wird der Systemstatus nicht gespeichert.
Standardansicht
Die Standardansicht umfasst eine Rückansicht und eine Frontansicht.
Rückansicht

Auf dem Display wird der Bereich hinter dem Fahrzeug angezeigt. Die senkrechten Linien entsprechen der
200 Fahren und Bedienung
Breite des Fahrzeugs mit ausgeklappten Spiegeln. Die Ausrichtung der Linien ändert sich mit der Lenkradstellung.
Die erste waagerechte Linie markiert eine Entfernung von ca. 30 cm zum Rand des Heckstoßfängers. Die oberen waagerechten Linien markieren Entfernungen von ca. einem und zwei Metern bis zum Rand des Heckstoßfängers.
Diese Ansicht ist im Automatikmodus und im Menü zur Auswahl der Ansicht verfügbar.
Frontansicht
Auf dem Display wird der Bereich vor dem Fahrzeug angezeigt. Die senkrechten Linien entsprechen der Breite des Fahrzeugs mit ausgeklappten Spiegeln. Die Ausrichtung der Linien ändert sich mit der Lenkradstellung.
Die erste waagerechte Linie markiert eine Entfernung von ca. 30 cm zum Rand des vorderen Stoßfängers. Die oberen waagerechten Linien markieren Entfernungen von ca. einem und zwei Metern bis zum Rand des vorderen Stoßfängers.
Diese Ansicht ist im Automatikmodus und im Menü zur Auswahl der Ansicht verfügbar.
Automatikmodus
Dieser Modus ist standardmäßig aktiviert. Wenn sich das Fahrzeug während des Manövers einem Hindernis nähert, wechselt die Darstellung im Automatikmodus aufgrund der von den Sensoren im Heckstoßfänger oder vorderen Stoßfänger gelieferten Daten von der Rückansicht oder Frontansicht zur Draufsicht.
Zoomansicht

Durch Aufzeichnung der Umgebung an der Vorder- oder Rückseite des Fahrzeugs während des Manövers rekonstruiert die Kamera die Darstellung dieser Umgebung von oben. So hat der Fahrer eventuelle Hindernisse stets im Blick. Diese Ansicht ist im Automatikmodus und im Menü zur Auswahl der Ansicht verfügbar.
180°-Ansicht

Die 180°-Ansicht erleichtert das Ausparken aus einer Parklücke, indem sie sich nähernde Fahrzeuge, Fußgänger und Radfahrer anzeigt. Für ein vollständiges Einparkmanöver wird diese Ansicht nicht
empfohlen. Die Ansicht setzt sich aus drei Bereichen zusammen: links (1), Mitte (2) und rechts (3). Die Ansicht ist nur über das Menü zur Auswahl der Ansicht verfügbar.
Ausschalten
Unter folgenden Bedingungen wird das Rundumsichtsystem deaktiviert:
• Fahren mit mehr als 30 km/h
- Sieben Sekunden nach dem Auskoppeln des Rückwärtsgangs
- Antippen des Symbols in der oberen linken Ecke des Touchscreens
- Öffnen der Heckklappe
Allgemeine Informationen
⚠️ Warnung
Das Rundumsichtsystem ersetzt nicht den Blick des Fahrers. Es kann keine Kinder, Fußgänger, Radfahrer, Querverkehr, Tiere oder andere Objekte außerhalb
des Sichtfelds der Kamera anzeigen, wie beispielsweise unter dem Stoßfänger oder Fahrzeug.
Beim Fahren oder Einparken nicht ausschließlich auf das Rundumsichtsystem vertrauen.
Vor dem Anfahren die Umgebung des Fahrzeugs überprüfen.
Die angezeigten Bilder können weiter entfernt oder näher sein als sie erscheinen. Der Anzeigebereich ist begrenzt, und Objekte, die sich zu nah an oder unter einer Stoßfängerkante befinden, werden auf dem Bildschirm nicht angezeigt.
Begrenzungen des Systems
Achtung
Um einen optimalen Betrieb des Systems zu gewährleisten, muss das Kameraobjektiv in der Heckklappe zwischen den Kennzeichenleuchten und das Objektiv im Frontgrill unterhalb des Emblems unbedingt immer sauber gehalten
werden. Objektive mit Wasser abspülen und mit einem weichen Tuch trockenwischen.
Objektive nicht mit einem Dampf- oder Hochdruckstrahler reinigen.
Das Rundumsichtsystem funktioniert eventuell unter folgenden Umständen nicht ordnungsgemäß:
• Geringe Umgebungshelligkeit.
- Die Sonne oder ein Scheinwerfer sind direkt auf die Objektive gerichtet.
- Beim Fahren in der Nacht.
- Bei witterungsbedingt schlechter Sicht, z. B. bei Nebel, Regen oder Schneefall.
• Die Kameraobjektive sind von Schnee, Eis, Matsch, Schlamm oder Schmutz verdeckt.
- Anhängerbetrieb.
• Das Fahrzeug hatte einen Unfall.
- Extreme Temperaturschwankungen.
202 Fahren und Bedienung
Rückfahrkamera
Die Rückfahrkamera unterstützt den Fahrer beim Rückwärtsfahren, indem sie auf dem Display eine Ansicht des Bereichs hinter dem Fahrzeug anzeigt.
Die Kameraansicht wird im Info-Display angezeigt.
⚠️ Warnung
Die Rückfahrkamera ersetzt nicht den Blick des Fahrers. Beachten Sie, dass Gegenstände, die sich außerhalb des Kamerasichtfelds bzw. des Erkennungsbereichs des Sensors der Einparkhilfe befinden, nicht angezeigt werden. Dies gilt beispielsweise für Objekte unterhalb des Stoßfängers oder unter dem Fahrzeug.
Beim Rückwärtsfahren oder Einparken nicht ausschließlich auf die Rückfahrkamera vertrauen.
Vor dem Anfahren die Umgebung des Fahrzeugs überprüfen.
Einschalten
Die Rückfahrkamera wird beim Einlegen des Rückwärtsgangs automatisch eingeschaltet.
Funktionen

Die Kamera ist in der Heckklappe montiert.
Die Kamera kann nur einen beschränkten Bereich filmen. Die auf dem Display angezeigten Abstände weichen von den tatsächlichen Abständen ab.
Führungslinien

Die senkrechten Linien zeigen die Ausrichtung des Fahrzeugs. Der Abstand zwischen den senkrechten Linien entspricht der Breite des Fahrzeugs ohne Außenspiegel. Rote Markierungen repräsentieren eine Entfernung von 50 cm von der hinteren Stoßfängerkante. Die erste komplette horizontale Linie stellt einen Abstand von etwa 1 m dar. Der Abstand zwischen jeder kompletten horizontalen Linie entspricht 1 m. Die letzte vollständige horizontale Linie stellt 5 m dar.
Deaktivierung der Führungslinien Die Führungslinien können im Info- Display deaktiviert werden. Einstellungen, ♦ Fahrzeug, ♦ Kollisionserkennung, ♦ Führungslinien Rückfahrkamera, ♦ O auswählen.
Info-Display ↩ 107.
Fahrzeugpersonalisierung ➔ 110.
Ausschalten
Die Kamera wird ausgeschaltet, wenn ein Vorwärtsgang eingelegt wird.
Begrenzungen des Systems
Unter folgenden Umständen arbeitet die Rückfahrkamera möglicherweise nicht ordnungsgemäß:
• Geringe Umgebungshelligkeit.
- Ein Scheinwerferstrahl ist direkt auf die Objektive gerichtet.
- Beim Fahren in der Nacht.
- Bei witterungsbedingt schlechter Sicht, z. B. bei Nebel, Regen oder Schneefall.
• Die Kameraobjektive sind von Schnee, Eis, Matsch, Schlamm oder Schmutz verdeckt. Objektiv reinigen, mit Wasser abspülen und mit einem weichen Tuch abwischen.
• Die Heckklappe wird geöffnet.
- Das Fahrzeug zieht einen elektrisch verbundenen Anhänger.
- Unfallschäden am Fahrzeugheck.
- Extreme Temperaturschwankungen.
Spurverlassenswarnung
Die Spurverlassenswarnung beobachtet mithilfe einer Frontkamera an der Oberseite der Windschutzscheibe die Fahrspurmarkierungen, zwischen denen das Fahrzeug fährt. Das System erkennt Spurwechsel und warnt den Fahrer bei einem unbeabsichtigten Spurwechsel durch optische und akustische Signale.
Kriterien für das Erkennen eines unbeabsichtigten Spurwechsels sind:
- Keine Betätigung des Blinkers.
- Keine Betätigung der Bremse.
- Keine aktive Gaspedalbetätigung bzw. Beschleunigung.
⚠️ Warnung
Dieses System ist ein Fahrassistenzsystem, dennoch ist der Fahrer verpflichtet, aufmerksam zu fahren.
Einschalten

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OFF204 Fahren und Bedienung
Die Spurverlassenswarnung wird nach Einschalten der Zündung aktiviert. Bei Aktivierung des Systems leuchtet die LED in der Taste nicht auf. Um das deaktivierte System zu aktivieren, auf drücken.
Das System arbeitet nur bei Fahrgeschwindigkeiten von mehr als 60 km/h, wenn Spurmarkierungen vorhanden sind.
Wenn das System einen unbeabsichtigten Spurwechsel erkennt, blinkt die Kontrollleuchte gelb. Gleichzeitig wird ein Warnton aktiviert.

Ausschalten
Das System wird durch Drücken von ausgeschaltet. Bei Deaktivierung des Systems leuchtet die LED in der Taste auf.
Bei Geschwindigkeiten unter 60 km/h ist das System außer Funktion.
Störung
Bei einer Störung wird in der Instrumentenafel ➞ und im Display eine Meldung angezeigt. Das System von einem Händler oder einer qualifizierten Werkstatt überprüfen lassen.
Begrenzungen des Systems
Das System funktioniert unter folgenden Umständen eventuell nicht ordnungsgemäß:
• Die Fahrgeschwindigkeit liegt unter 60 km/h.
- Die Windschutzscheibe ist verschmutzt oder durch Fremdkörper wie Aufkleber beeinträchtigt.
- Fahren auf kurviger oder hügeliger Straße.
- Beim Fahren in der Nacht.
- Es herrschen widrige Außenbedingungen wie starker Regen, Schneefall, direktes Sonnenlicht oder Schatten.
- Der Sensor in der Windschutzscheibe ist von Schnee, Eis, Matsch, Schlamm, Schmutz, Schäden an der Windschutzscheibe oder Fremdkörpern wie Aufkleber verdeckt.
• Die Sonne scheint direkt auf das Objektiv.
• Fahrzeuge dicht vorausfahren. - Fahren auf quer geneigten Straßen.
• Fahren auf Straßenrändern. - Fahren auf Straßen mit mangelhaften Fahrspurmarkierungen.
- Plötzliche Wechsel der Lichtverhältnisse.
Das System funktioniert nur, wenn Fahrspurmarkierungen erkannt werden.
Spurhalteassistent
Der Spurhalteassistent trägt zur Vermeidung von Unfällen infolge unbeabsichtigtem Verlassen der Fahrspur bei. Die Frontkamera beobachtet die Markierungen der Fahrspur, in der sich das Fahrzeug
befindet. Wenn sich das Fahrzeug einer Fahrspurmarkierung nähert, wird das Lenkrad leicht bewegt, um das Fahrzeug wieder in die Spur zurückzuführen. In gleiche Richtung lenken, falls System nicht ausreichend lenkt. Leicht gegenlenken, wenn Spurwechsel beabsichtigt ist.
Wird die Fahrspurmarkierung erheblich überfahren, löst der Spurhalteassistent eine optische und akustische Warnung aus.
Es wird ein unbeabsichtigtes Verlassen der Fahrspur angenommen
- ohne Blinken
- ohne Bremsen
- ohne Gasgeben
• ohne aktives Lenken.
Hinweis
Das System wird bei Erkennung von unklaren Fahrspurmarkierungen, z. B. in Baustellenbereichen, ausgeschaltet.
Hinweis
Bei Erkennung von zu schmalen, zu breiten oder zu stark gekrümmten Fahrspuren kann das System ausgeschaltet werden.
Einschalten

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OFFNach dem Einschalten der Zündung wird der Spurhalteassistent aktiviert. Bei Aktivierung des Systems leuchtet die LED in der Taste nicht auf. Um das deaktivierte System zu aktivieren, auf drücken.
Wenn die Kontrollleuchte in der Instrumenteneinheit grün leuchtet, ist das System zur Assistenz bereit.
Das System arbeitet nur bei Fahrgeschwindigkeiten zwischen 65 km/h und 180 km/h, wenn Fahrspurmarkierungen vorhanden sind. Der Fahrer muss das Lenkrad mit beiden Händen halten. Bei einem Fahrspurwechsel werden nicht die Blinker eingeschaltet. Das ESC-System muss aktiviert sein.
Das System korrigiert den Fahrweg, um das Fahrzeug wieder in seine ursprüngliche Spur zu bringen, wenn das Risiko besteht, dass das Fahrzeug versehentlich eine der erfassten Fahrspurmarkierungen überquert. Der Fahrer bemerkt dann eine Bewegung des Lenkrades.
Die Kontrollleuchte ✗ blinkt während der Fahrwegkorrektur. Im Driver Information Center wird die Linie der korrigierten Seite orange angezeigt.
Wenn der Fahrer den Fahrweg des Fahrzeugs beibehalten will, kann er die Korrektur verhindern, indem er das Lenkrad fest hält (z. B. bei einem Ausweichmanöver). Die Korrektur wird unterbrochen, wenn die Blinker betätigt werden.
206 Fahren und Bedienung
Bei eingeschalteten Blinkern und einige Sekunden nach ihrem Ausschalten geht das System davon aus, dass jede Fahrwegänderung freiwillig ist, und während dieser Zeitspanne wird keine Korrektur ausgelöst.
Wenn das System feststellt, dass der Fahrer das Lenkrad während einer automatischen Korrektur des Fahrwegs nicht fest genug hält, unterbricht es die Korrektur. Es wird ein Alarm ausgelöst, um den Fahrer hinzuweisen, wieder die Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen.
Ausschalten
Durch längeres Drücken auf 🌐 wird das System deaktiviert, und die LED in der Taste leuchtet auf. Im Driver Information Center werden durchgehende graue Linien angezeigt.
Störung
Die Systemleistung kann beeinträchtigt werden durch:
- verschmutzte Windschutz-
scheibe oder Fremdkörper wie
Aufkleber
• nahe vorausfahrende Fahrzeuge - quer geneigte Straßen
- kurvenreiche oder hügelige Straßen
- Straßenränder
- Straßen mit ungenügenden Fahrspurmarkierungen
- plötzliche Lichtwechsel
- nachteilige Umweltbedingungen wie starker Regen oder Schnee
- Fahrzeugmodifizierungen, z. B. Reifen.
Schalten Sie das System aus, wenn es durch Teerflecken, Schatten, Fahrbahnrisse, zeitweilige oder Baustellen-Fahrspurmarkierungen oder sonstige Unzulänglichkeiten gestört ist.
⚠ Warning
Konzentrieren Sie sich stets auf die Straße und halten das Fahrzeug korrekt in der Fahrspur. Andernfalls können Fahrzeug- schäden, Verletzungen oder Tod die Folge sein.
Der Spurhalteassistent lenkt das Fahrzeug nicht ununterbrochen.
Das System kann das Fahrzeug nicht in der Spur halten oder einen Alarm auslösen, selbst wenn eine Fahrspurmarkierung erkannt wurde.
Das Lenken des Spurhalteassistenten könnte nicht ausreichend sein, um ein Verlassen der Fahrspur zu vermeiden.
Das System erkennt aufgrund äußerer Einflüsse möglicherweise kein freihändiges Fahren (Straßenzustand und Fahrbelag, Wetter usw.). Der Fahrer ist für die
Steuerung des Fahrzeugs verantwortlich und muss während der Fahrt immer seine Hände am Lenkrad halten.
Wenn das System beim Fahren mit Anhänger auf rutschigen Straßen benutzt wird, kann es zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug und Unfall kommen. Schalten Sie das System ab.
Fahreralarmierung
Die Fahreralarmierung überwacht die Fahrzeit und Fahrerwachsamkeit. Die Überwachung der Fahrerwachsamkeit basiert auf Spurabweichungen des Fahrzeugs bezogen auf die Fahrspurmarkierungen.
Das System umfasst einen Alarm bei langen Fahrzeiten kombiniert mit der Erkennung von Fahrerschläfrigkeit.
⚠️ Warnung
Das System enthebt den Fahrer nicht seiner Verpflichtung, aufmerksam zu fahren. Wenn Sie sich müde fühlen oder mindestens
alle zwei Stunden sollten Sie eine Pause einlegen. Setzen Sie sich nicht ans Steuer, wenn Sie müde sind.
Aktivierung und Deaktivierung
Das System kann in der Fahrzeugpersonalisierung ein- und ausgeschaltet werden 110
Beim Ausschalten der Zündung wird der Systemstatus gespeichert.
Pausenwarnung
Wenn nach zwei Stunden Fahrt bei über 65 km/h keine Pause eingelegt wird, erscheint im Driver Information Center kurz das Symbol 🚙️ und ein Warnton ertönt. Danach wird diese Warnung unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit stündlich wiederholt, bis das Fahrzeug angehalten wird.
Wenn die Zündung einige Minuten lang ausgeschaltet bleibt, wird der Zeitzähler der Pausenwarnung zurückgesetzt.
Erkennung von Fahrerschläfrigkeit
Das System überwacht die Wachsamkeit des Fahrers. Eine Kamera an der Oberseite der Windschutzscheibe erfasst Spurabweichungen des Fahrzeugs bezogen auf die Fahrspurmarkierungen. Dieses System eignet sich besonders für schnelle Straßen (Geschwindigkeit höher als 65 km/h).
Wenn der Fahrweg des Fahrzeugs auf eine gewisse Schläfrigkeit oder Unaufmerksamkeit des Fahrers hindeutet, löst das System die erste Alarmstufe aus. Der Fahrer wird durch eine Nachricht benachrichtigt, und es ertönt ein Warnton.
Nach drei Alarmen der ersten Alarmstufe löst das System eine neue Warnung mit einer Meldung aus, und der Warnton ist stärker.
Unter bestimmten Fahrbedingungen (schlechte Fahrbahn oder starker Wind) kann das System unabhängig von der Wachsamkeit des Fahrers Warnungen ausgeben.
208 Fahren und Bedienung
Die Erkennung von Fahrerschläfrigkeit wird neu initialisiert, wenn die Zündung einige Minuten lang ausgeschaltet wurde oder die Geschwindigkeit einige Minuten lang unter 65 km/h liegt.
Begrenzungen des Systems
In folgenden Situationen funktioniert das System möglicherweise nicht richtig oder gar nicht:
- Schlechte Sichtverhältnisse durch eine unzureichende Beleuchtung der Fahrbahn, Schneefall, starken Regen, dichten Nebel usw.
- Blendung verursacht durch Scheinwerfer entgegenkommender Fahrzeuge, tiefen Sonnenstand, Reflexionen auf feuchten Straßen, Ausfahrt aus einem Tunnel, abwechselnd Schatten und Helligkeit usw.
-
Windschutzscheibenbereich vor der Kamera mit Schmutz, Schnee, Aufklebern usw. bedeckt.
-
Keine Fahrspurmarkierungen oder mehrere Fahrspurmarkierungen an Baustellen erfasst.
- Nahe vorausfahrende Fahrzeuge.
- Kurvenreiche oder enge Straßen.
Kraftstoffe
Kraftstoffe für Otto-Motoren
Nur bleifreien Kraftstoff verwenden, der Europanorm EN 228 oder E DIN 51626-1 oder einer gleichwertigen Bestimmung entspricht.
Der Motor kann mit Kraftstoff betrieben werden, der bis zu 10 % Ethanol (z. B. E10) enthält.
Kraftstoffe mit der empfohlenen Oktanzahl verwenden. Eine niedrigere Oktanzahl kann zu einer reduzierten Motorleistung und einem geringeren Drehmoment führen und den Kraftstoffverbrauch leicht erhöhen.
Achtung
Verwenden Sie keine Kraftstoffe oder Kraftstoffzusätze, die Metallverbindungen enthalten, wie Kraftstoffzusätze auf Manganbasis. Dies kann zu Motorschäden führen.
Achtung
Die Verwendung von Kraftstoff, der nicht EN 228, E DIN 51626-1 oder gleichartigen Spezifikationen entspricht, kann zu Ablagerungen oder Motorschäden führen.
Achtung
Die Verwendung von Kraftstoff mit einer niedrigeren Oktanzahl als die niedrigste mögliche Oktanzahl kann zu einer unkontrollierten Verbrennung und Beschädigung des Motors führen.
Die motorspezifischen Anforderungen an die Oktanzahl sind in der Motordatenübersicht angegeben 261. Länderspezifische Aufkleber an der Tankklappe haben jedoch Vorrang vor diesen Angaben.
Kraftstoffzusätze außerhalb Europas
Kraftstoff sollte Reinigungszusätze enthalten, die Kraftstoffablagerungen im Motor und in der Kraftstoffanlage verhindern. Saubere Einspritzventile und Einlassventile ermöglichen eine ordnungsgemäße Funktion der Abgasreinigungsanlage. Einige Kraftstoffe enthalten keine ausreichenden Mengen an Zusätzen, um die Einspritz- und Einlassventile sauber zu halten.
Um diesen Mangel an Reinigungszusätzen zu kompensieren, bei jedem Motorölwechsel oder alle 10.000 km (je nachdem, was zuerst eintritt) Fuel System Treatment PLUS in den Kraftstofftank füllen. Dieses Produkt ist in Werkstätten erhältlich.
In einigen Orten sind sauerstoffangereicherte Kraftstoffe, die Ether oder Ethanol enthalten, oder neu formulierte Kraftstoffe erhältlich. Diese Kraftstoffe dürfen verwendet werden, sofern sie die oben beschriebenen Spezifikationen erfüllen. E85 (Ethanol gehalt von 85 %) und andere Kraft-
stoffe mit einem Ethanolgehalt über 15 % dürfen jedoch nur in FlexFuel-Fahrzeugen verwendet werden.
Achtung
Kein Kraftstoff verwenden, der Methanol enthält. Dieser Stoff kann zur Korrosion von Metallteilen in der Kraftstoffanlage führen und die Kunststoff- und Gummitteile beschädigen. Diese Schäden sind nicht von der Fahrzeuggarantie abgedeckt.
Einige Kraftstoffe, insbesondere Hochleistungskraftstoffe mit hoher Oktanzahl, können zur Erhöhung der Oktanzahl den Zusatz (Methylcyclopentadienyl)mangantricarbonyl (MMT) enthalten. Kraftstoffe bzw. Kraftstoffzusätze mit MMT nicht verwenden, weil sie die Lebensdauer der Glühkerzen mindern und die Leistung der Abgasreinigungsanlage beeinträchtigen können. Die Abgas-leuchte 📋 kann aufleuchten ✦ 99. Wenn dies auftritt, die Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
210 Fahren und Bedienung
Kraftstoffe für Diesel-Motoren
Nur Dieselkraftstoff nach EN 590 verwenden.
In Ländern außerhalb der Europäischen Union nur Euro-Dieselkraftstoff mit einer Schwefelkonzentration unter 50 ppm verwenden.
Achtung
Die Verwendung von Kraftstoff, der nicht EN 590 oder gleichartigen Spezifikationen entspricht, kann zu Leistungsverlust des Motors, erhöhtem Verschleiß oder Motorschäden führen.
Kein Marinedieselöl, Heizöl, Aquazole oder ähnliches Diesel-Wasser-Gemisch verwenden. Es ist nicht zulässig, Dieselkraftstoffe zur Verdünnung mit Kraftstoffen für Otto-Motoren zu vermischen.
Betrieb bei niedrigen Temperaturen
Bei Temperaturen unter 0 °C können einige Dieselprodukte mit Biodiesel-mischungen einfrieren oder versulzen, was sich auf das Kraftstoffversorgungssystem auswirken kann. Der Motor kann möglicherweise nicht richtig gestartet und betrieben werden. Darauf achten, dass bei Umgebungstemperaturen unter 0 °C wintertauglicher Dieselkraftstoff getankt wird.
Es kann Arctic-Dieselkraftstoff bei extremen Kältetemperaturen unter -20 °C verwendet werden. Der Einsatz dieser Kraftstoffqualität wird in warmen oder heißen Klimazonen nicht empfohlen und kann zu Motor-absterben, schlechtem Startverhalten und Schäden am Kraftstoffeinspritzsystem führen.
Tanken

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13 270 390Gefahr
Vor dem Tanken die Zündung und externe Heizungen mit Brennkammern ausschalten.
Beim Tanken die Bedienungs- und Sicherheitsvorschriften der Tankstelle beachten.
Fahren und Bedienung 211
⚠ Gefahr
Kraftstoff ist brennbar und explosiv. Das Rauchen beim Tanken ist daher untersagt. Auch der Umgang mit offenem Feuer und Funken ist untersagt.
Wenn Sie Kraftstoffgeruch in Ihrem Fahrzeug feststellen, lassen Sie die Ursache unverzüglich in einer Werkstatt beheben.
Achtung
Bei falscher Betankung nicht die Zündung einschalten.
Die Tankklappe befindet sich an der rechten Fahrzeugseite.

Die Tankklappe lässt sich nur bei entriegeltem Fahrzeug öffnen. Tankklappe durch Drücken der Klappe lösen.
Tanken von Benzin und Diesel
Zum Öffnen die Kappe langsam gegen den Uhrzeigersinn drehen.

Der Tankdeckel kann am Haken an der Tankklappe eingehängt werden. Zum Tanken die Zapfpistole so weit wie möglich in die Tanköffnung einführen und dann betätigen.
Nach dem automatischen Abschalten des Tankvorgangs darf die Zapfpistole noch maximal zweimal erneut betätigt werden, um den Tank vollständig aufzufüllen.
Achtung
Übergelaufenen Kraftstoff sofort abwischen.
212 Fahren und Bedienung
Zum Schließen den Tankdeckel im Uhrzeigersinn drehen, bis er hörbar einrastet.
Klappe schließen und einrasten lassen.
Tankdeckel
Nur Original-Tankdeckel verwenden.
Fahrzeuge mit Dieselmotoren haben spezielle Tankdeckel.
Kraftstoffverbrauch, CO _2 -Emission
Der Wert für den Kraftstoffverbrauch (kombiniert) des Modells Opel Grandland X liegt zwischen 5,5 und 4,3 l/100 km.
In manchen Ländern wird der Kraftstoffverbrauch als km/l angezeigt.
Der Wert für den CO₂-Ausstoß (kombiniert) liegen zwischen 127 und 111 g/km.
Die für Ihr Fahrzeug geltenden Werte finden Sie im EEG-Konformitätszertifikat, das im Lieferumfang Ihres Fahrzeugs enthalten ist oder in anderen nationalen Zulassungspapieren.
Allgemeine Informationen
Die offiziellen Werte für Kraftstoffverbrauch und CO₂-Emissionen beziehen sich auf das EU-Basismodell mit serienmäßiger Ausstattung.
Die Daten für Kraftstoffverbrauch und CO₂-Emissionen sind gemäß Regelung R (EC) Nr. 715/2007 (in der jeweils geltenden Fassung) festgelegt und beziehen sich auf das Fahrzeuggewicht in betriebsbereitem Zustand, wie in der Regelung angegeben.
Die Ziffern dienen lediglich als Vergleichsdaten zwischen verschiedenen Fahrzeugvarianten und dürfen nicht als Garantie für den tatsächlichen Kraftstoffverbrauch eines bestimmten Fahrzeugs herangezogen werden. Zusätzliche Ausrüstung kann zu Werten über dem genannten Kraftstoffverbrauch bzw. CO _2 -
Ausstoß führen. Der Kraftstoffverbrauch hängt weitgehend vom persönlichen Fahrstil sowie von Straßen- und Verkehrsverhältnissen ab.
Anhängerzugvorrichtung
Allgemeine Informationen
Nur eine für das Fahrzeug zugelassene Anhängerzugvorrichtung verwenden. Bei Fahrzeugen mit Erdgasmotor ist eine besondere Zugvorrichtung erforderlich.
Den nachträglichen Einbau von einer Werkstatt durchführen lassen. Gegebenenfalls müssen Änderungen am Fahrzeug, die die Kühlung, Hitzenschutzschilde oder andere Systeme betreffen, durchgeführt werden.
Die Funktion zur Erkennung einer ausgefallenen Leuchte kann für die Anhängerbremsleuchten keinen teilweisen Leuchtenausfall erkennen.
Bei vier 5-W-Leuchten wird beispielsweise erst dann ein Ausfall erkannt, wenn nur noch eine oder keine der 5-W-Leuchten funktioniert.
Die Montage einer Anhängerzugvorrichtung kann die Öffnung der Abschleppöse verdecken. Wenn dies der Fall ist, die Kugelstange zum
Abschleppen verwenden. Die Kugelstange immer im Fahrzeug mitführen.
Fahrverhalten, Fahrhinweise
Vor Montage eines Anhängers die Kugel der Anhängerkupplung schmieren. Nicht jedoch, wenn zur Verringerung der Schlingerbewegung des Anhängers ein Stabilisator verwendet wird, der auf den Kugelkopf wirkt.
Im Anhängerbetrieb nicht schneller als 80 km/h fahren. Eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ist im Anhängerbetrieb nur zulässig, wenn ein Schwingungsdämpfer verwendet wird und das zulässige Anhängergesamtgewicht das Fahrzeugleergewicht nicht überschreitet.
Für Anhänger mit geringer Fahrstabilität und für Wohnanhänger wird dringend die Verwendung eines Schwingungsdämpfers empfohlen.
Sollte der Anhänger zu schlingern beginnen, langsamer fahren, nicht gegenlenken, notfalls scharf bremsen.
Bei Bergabfahrt gleichen Gang einlegen wie bei entsprechender Bergauffahrt und etwa gleiche Geschwindigkeit fahren.
Reifendruck auf den Wert für die volle Zuladung einstellen ➔ 265.
Anhängerbetrieb
Anhängelast
Die zulässigen Anhängelasten sind fahrzeug- und motorabhängige Höchstwerte und dürfen nicht überschritten werden. Die tatsächliche Anhängelast ist die Differenz zwischen dem tatsächlichen Gesamtgewicht des Anhängers und der tatsächlichen Stützlast mit Anhänger. Die zulässige Anhängelast ist in den Fahrzeugpapieren spezifiziert. Dieser Wert gilt in der Regel für Steigungen bis 12 %.
Die zulässige Anhängerlast gilt bis zur spezifizierten Neigung und auf Meereshöhe. Da sich die Motorleistung wegen der dünner werdenden Luft bei zunehmender Höhe verringert und sich dadurch die Steigfähigkeit verschlechtert, sinkt auch das zulässige Zuggesamtgewicht um 10 % je 1000 Meter zusätzlicher Höhe. Auf Straßen mit leichten Anstiegen (weniger als 8 %, z. B. auf Autobahnen) muss das Zuggesamtgewicht nicht verringert werden.
Das zulässige Zuggesamtgewicht darf nicht überschritten werden. Das zulässige Zuggesamtgewicht ist auf dem Typschild angegeben ➡ 256.
Stützlast
Die Stützlast ist die Last, die vom Anhänger auf den Kugelkopf der Anhängerkupplung ausgeübt wird. Sie kann durch Veränderung der Gewichtsverteilung beim Beladen des Anhängers verändert werden. Die höchstzulässige Stützlast (70 kg) ist auf dem Typschild der Anhängerzugvorrichtung und in den Fahrzeugpapieren angegeben.
214 Fahren und Bedienung
Streben Sie immer die höchstzulässige Last an, vor allem bei schweren Anhängern. Die Stützlast sollte nie unter 25 kg sinken.
Hinterachslast
Wenn ein Anhänger montiert und das Zugfahrzeug voll beladen ist, dürfen die zulässige Hinterachslast (siehe Typschild oder Fahrzeugpapiere) um 60 kg und das zulässige Gesamtgewicht um 60 kg überschritten werden. Wird die zulässige Hinterachslast überschritten, gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.
Zugvorrichtung
| Achtung |
| Bei Betrieb ohne Anhänger ist die Kugelstange zu demontieren. |
Montage der Kugelstange

Die Steckdose ausrasten und nach unten klappen. Verschlussstopfen von der Öffnung für die Kugelstange entfernen und verstauen.
Spannstellung der Kugelstange kontrollieren

• Die rote Markierung am Drehgriff muss zur grünen Markierung an der Kugelstange zeigen.
- Der Spalt zwischen dem Drehgriff und der Kugelstange muss ca. 6 mm betragen.
Fahren und Bedienung 215

- Die Abdeckung von der Verriegelung des Drehknopfes entfernen und überprüfen, ob der Drehknopf verriegelt ist. Wenn der Drehknopf nicht gedreht werden kann, ist er verriegelt.
Andernfalls muss die Kugelstange vor Einsetzen gespannt werden:
- Kugelstange entriegeln, dazu Schlüssel in Position 📋 drehen.

- Drehgriff herausziehen und bis zum Anschlag rechtsherum drehen.
Einsetzen der Kugelstange

Gespannte Kugelstange in die Aufnahmeöffnung einführen und kräftig bis zum hörbaren Einrasten nach oben drücken.
Der Drehgriff schnellt selbsttätig in die Ausgangsposition zurück und liegt ohne Spalt an der Kugelstange an.
⚠️ Warnung
Drehgriff beim Einsetzen nicht berühren.
Zum Verriegeln der Kugelstange den Schlüssel in Position 📄 drehen. Schlüssel abziehen und Schutzklappe schließen.
216 Fahren und Bedienung
Öse für Abreißseil

Abreißseil an der Öse einhängen.
Richtige Montage der Kugelstange kontrollieren
• Die grüne Markierung am Drehgriff muss zur grünen Markierung an der Kugelstange zeigen.
- Zwischen Drehgriff und Kugelstange darf kein Spalt sein.
• Die Kugelstange muss fest in der Aufnahmeöffnung eingerastet sein.
• Die Kugelstange muss verriegelt und der Schlüssel abgezogen sein.
⚠ Warning
Anhängerbetrieb ist nur zulässig, wenn die Kugelstange richtig montiert ist. Wenn die Kugelstange nicht richtig einrastet, Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Demontage der Kugelstange

Die Schutzklappe öffnen und zum Entriegeln der Kugelstange den Schlüssel in Position 📋 drehen.
Drehgriff herausziehen und bis zum Anschlag rechtsherum drehen. Kugelstange nach unten herausziehen.
Verschlussstopfen in Aufnahmeöffnung einsetzen. Steckdose einklappen.
Anhänger-Stabilitäts-Assistent
Erkennt das System eine starke Schlingerbewegung, wird die Motorleistung reduziert und das Gespann gezielt abgebremst, bis das Schlingern aufhört. Lenkrad so ruhig wie möglich halten, während das System aktiv ist.
Der Anhänger-Stabilitäts-Assistent (TSA) ist eine Funktion der elektronischen Stabilitätsregelung 163.
Fahrzeugwartung
Allgemeine Informationen ..... 217
Zubehör und Änderungen am Fahrzeug 217
Fahrzeugeinlagerung 218
Altfahrzeugrücknahme ..... 219
Fahrzeugüberprüfungen ...... 219
Durchführung von Arbeiten ..... 219
Motorhaube 219
Motoröl 220
Kühlmittel 221
Waschflüssigkeit 222
Bremsen 222
Bremsflüssigkeit 222
Fahrzeugbatterie 223
Diesel-Kraftstoffsystem entlüften 224
Scheibenwischerwechsel ..... 224
Glühlampen auswechseln ..... 225
Halogen-Scheinwerfer ...... 225
LED-Scheinwerfer 227
Nebelleuchten 227
Rückleuchten 227
Seitliche Blinkleuchten ..... 230
Kennzeichenleuchte 231
Innenleuchten 231
Instrumententafelbeleuchtung . 231
Wagenwerkzeug 231
Räder und Reifen 232
Winterreifen 232
Reifenbezeichnungen ...... 233
Reifendruck 233
Reifendruckverlust- Überwachungssystem ...... 234
Profitiefe 236
Reifenumrüstung 236
Radabdeckungen 236
Schneeketten 237
Reifenreparaturset 237
Radwechsel 240
Reserverad 243
Starthilfe 245
Abschleppen 246
Eigenes Fahrzeug abschleppen 246
Anderes Fahrzeug abschleppen 247
Fahrzeugpflege 248
Außenpflege 248
Innenraumpflege 251
Allgemeine Informationen
Zubehör und Änderungen am Fahrzeug
Wir empfehlen die Verwendung von Originalteilen und -zubehör und von ausdrücklich für Ihren Fahrzeugtyp werkseitig zugelassenen Teilen. Die Zuverlässigkeit anderer Produkte können wir nicht bewerten und auch nicht dafür haften – auch wenn sie über eine behördliche oder sonstige Zulassung verfügen.
Der Umbau, die Umwandlung und alle sonstigen Änderungen, die an den Standardfahrzeugspezifikationen vorgenommen werden (u. a. Softwareänderungen oder Änderungen der Steuergeräte), können zum Erlöschen der von Opel gebotenen Garantie führen. Außerdem können solche Änderungen die Fahrerassistenzsysteme beeinträchtigen, eine Auswirkung auf den Kraftstoffverbrauch, den CO₂-Ausstoß und den Ausstoß sonstiger Fahrzeugabgase haben bzw. dazu führen, dass das
218 Fahrzeugwartung
Fahrzeug nicht mehr die Betriebserlaubnis erfüllt und die Zulassung des Fahrzeugs dadurch möglicherweise ungültig wird.
Achtung
Beim Transportieren des Fahrzeugs auf einem Zug oder einem Bergungsfahrzeug können die Schmutzfänger beschädigt werden.
Kälteschutzabdeckungen
Um ein Anhäufen von Schnee am Kühlerlüfter zu verhindern, wird empfohlen, abnehmbare Schutzabdeckungen zu installieren.
Wenden Sie sich an Ihren Händler, um Schutzabdeckungen zu installieren.
Achtung
Die Schutzabdeckungen müssen entfernt werden, wenn einer der folgenden Zustände vorliegt:
- Umgebungstemperatur über 10 °C.
- Schleppbetrieb.
- Fahrgeschwindigkeiten über 120 km/h.
Fahrzeugeinlagerung
Einlagerung über einen längeren Zeitraum
Wenn das Fahrzeug für mehrere Monate eingelagert werden muss:
- Fahrzeug waschen und konservieren.
- Konservierung im Motorraum und am Unterboden überprüfen lassen.
• Die Dichtgummis reinigen und imprägnieren. - Den Kraftstofftank vollständig auffüllen.
- Motorölwechsel durchführen.
- Den Scheibenwaschbehälter entleeren.
-
Den Frost- und Korrosionsschutz im Kühlmittel überprüfen.
-
Reifendruck auf den Wert für die volle Zuladung erhöhen.
- Das Fahrzeug an einem trockenen, gut belüfteten Ort abstellen. Ersten Gang oder Rückwärtsgang einlegen oder Wählhebel in P stellen. Beachten, dass das Fahrzeug nicht wegrollen kann.
• Die Parkbremse nicht anziehen.
• Die Motorhaube öffnen, alle Türen schließen und das Fahrzeug verriegeln. - Polklemme am Minuspol der Fahrzeugbatterie abklemmen. Sicherstellen, dass sämtliche Systeme außer Betrieb sind, z. B. Diebstahlwarnanlage.
Wiederinbetriebnahme des Fahrzeugs
Wenn das Fahrzeug wieder in Betrieb genommen wird:
- Polklemme am Minuspol der Fahrzeugbatterie anklemmen. Elektronik der elektrischen Fensterbetätigung aktivieren.
- Reifendruck prüfen.
Fahrzeugwartung 219
- Scheibenwaschbehälter auffüllen.
- Motorölstand kontrollieren.
- Kühlmittelstand kontrollieren.
- Gegebenenfalls Kennzeichen montieren.
Altfahrzeugrücknahme
Informationen über Altfahrzeug-Rücknahmestellen und die Wiederverwertung von Altfahrzeugen sind, sofern gesetzlich vorgeschrieben, auf unserer Website verfügbar. Nur offiziell anerkannte Recyclingstellen mit dieser Aufgabe betrauen.
Fahrzeugüberprüfungen
Durchführung von Arbeiten

Kontrollen im Motorraum nur bei ausgeschalteter Zündung durchführen.
Das Kühlgebläse kann auch bei ausgeschalteter Zündung laufen.
⚠ Gefahr
Die Zündanlage arbeitet mit sehr hoher elektrischer Spannung. Nicht berühren.
Motorhaube
Öffnen
Fahrertür öffnen.

Entriegelungsgriff ziehen und in die Ausgangsposition zurückführen.
220 Fahrzeugwartung

Den Sicherungshebel nach oben drücken und die Motorhaube öffnen.

Motorhaube abstützen.
Wird bei einem Autostopp die Motorhaube geöffnet, so wird der Motor aus Sicherheitsgründen automatisch wieder gestartet.
Stopp-Start-Automatik ➔ 148.
Schließen
Vor dem Schließen der Motorhaube die Stütze in die Halterung drücken. Motorhaube absenken und bei geringer Höhe (20–25 cm) in die Verriegelung fallen lassen. Sicherstellen, dass die Motorhaube eingerastet ist.
Achtung
Motorhaube nicht in die Verriegelung drücken, um Beulen zu vermeiden.
Motoröl
Den Motorölstand regelmäßig von Hand kontrollieren, um Motorschäden zu verhindern. Nur Motoröle der richtigen Spezifikation verwenden. Empfohlene Flüssigkeiten und Schmiermittel 254.
Der Motorölverbrauch beträgt bis zu 0,6 Liter je 1000 km.
Prüfung nur bei waagrecht stehendem Fahrzeug. Der Motor muss betriebswarm und mindestens seit fünf Minuten abgestellt sein.
Ölmessstab herausziehen, abwischen, bis zur Anschlagfläche am Griff einstecken, erneut herausziehen und Motorölstand ablesen.
Messstab bis zur Anschlagfläche am Griff einstecken.

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MAX MINWenn der Motorölstand in den Bereich der Nachfüllmarke MIN abgesunken ist, Motoröl nachfüllen.
Fahrzeugwartung 221
Je nach Motor werden verschiedene Ölmessstäbe verwendet.
Es wird empfohlen, Motoröl von derselben Qualität wie beim letzten Ölwechsel zu verwenden.

Der Motorölstand darf die obere Marke MAX am Messstab nicht überschreiten.
Achtung
Zuviel eingefülltes Motoröl muss abgelassen oder abgesaugt werden.
Füllmengen ➔ 264.
Verschlussdeckel gerade ansetzen und festdrehen.
Kühlmittel
Das Kühlmittel bietet Gefrierschutz bis ca. -37 °C.
Achtung
Nur zugelassene Frostschutzmittel verwenden.
Kühlmittel und Frostschutz ➔ 254.
Kühlmittelspiegel
Achtung
Zu niedriger Kühlmittelstand kann zu Motorschaden führen.

Bei kaltem Kühlsystem sollte der Kühlmittelstand über der MIN-Markierung liegen. Bei zu niedrigem Füllstand auffüllen.
⚠️ Warnung
Vor Öffnen des Verschlussdeckels Motor abkühlen lassen. Verschlussdeckel vorsichtig öffnen damit der Überdruck langsam entweicht.
Zum Auffüllen eine 1:1-Mischung aus freigegebenem Kühlmittelkonzentrat und sauberem Leitungswasser
222 Fahrzeugwartung
verwenden. Wenn kein Kühlmittel- konzentrat verfügbar ist, nur sauberes Leitungswasser verwenden. Den Verschlussdeckel gut festziehen. Die Kühlmittelkonzentration überprüfen lassen und die Ursache für den Kühlmittelverlust in einer Werkstatt beheben lassen.
Waschflüssigkeit

Mit einem Gemisch aus sauberem Wasser und einer geeigneten Menge zugelassener Scheibenwaschflüssigkeit mit Frostschutzmittel auffüllen.
Achtung
Nur Waschwasser mit einem ausreichenden Anteil Frostschutzmittel bietet bei niedrigen Temperaturen oder einem plötzlichen Temperatursturz ausreichenden Schutz.
Waschflüssigkeit ↩ 254.
Bremsen
Bei Bremsbelägen minimaler Dicke ist während des Bremsens ein quietschendes Geräusch zu hören.
Weiterfahrt ist möglich, Bremsbeläge jedoch möglichst bald austauschen lassen.
Sobald neue Bremsbeläge montiert sind, während der ersten Fahrten nicht unnötig scharf bremsen.
Bremsflüssigkeit
⚠️ Warnung
Bremsflüssigkeit ist giftig und ätzend. Kontakt mit Augen, Haut, Gewebe und lackierten Flächen vermeiden.

Der Bremsflüssigkeitsstand muss zwischen DANGER und MAX liegen.
Wenn der Flüssigkeitsstand unter die DANGER-Markierung gefallen ist, die Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Brems- und Kupplungsflüssigkeit 254.
Fahrzeugbatterie
Die Fahrzeugbatterie ist wartungsfrei, sofern das Fahrverhalten eine ausreichende Aufladung der Batterie zulässt. Kurze Strecken und häufige Motorstarts können die Batterie entladen. Nicht benötigte Stromverbraucher ausschalten.

Batterien gehören nicht in den Hausmüll. Sie müssen über entsprechende Sammelstellen entsorgt werden.
Wird das Fahrzeug länger als vier Wochen abgestellt, kann sich die Batterie entladen. Polklemme am Minuspol der Fahrzeugbatterie abklemmen.
An- und Abklemmen der Fahrzeug-batterie nur bei ausgeschalteter Zündung.
Batterieentladeschutz ↩ 129.
Fahrzeugbatterie ersetzen
Hinweis
Jede Abweichung von den in diesem Abschnitt aufgeführten Anweisungen kann zu einer zeitweisen Deaktivierung oder Störung des Stopp-Start-Systems führen.
Beim Ersetzen der Fahrzeugbatterie unbedingt darauf achten, dass sich im Bereich des Pluspols keine geöffneten Entlüftungsbohrungen befinden. Falls in diesem Bereich eine Entlüftungsbohrung geöffnet ist, muss diese mit einem Blinddeckel verschlossen werden und die Entlüftung muss im Bereich des Minuspols geöffnet werden.
Darauf achten, dass die Batterie immer durch den gleichen Batterietyp ersetzt wird.
Die Fahrzeugbatterie muss durch eine Werkstatt ersetzt werden.
Stopp-Start-Automatik ➔ 148.
Fahrzeugbatterie laden
⚠️ Warnung
Bei Fahrzeugen mit Stopp-Start-Automatik darauf achten, dass die Ladespannung bei Einsatz eines Batterieladegeräts 14,6 Volt nicht übersteigt. Andernfalls kann die Fahrzeugbatterie beschädigt werden.
Starthilfe ↩ 245.
Warnetikett






224 Fahrzeugwartung
Bedeutung der Symbole:
- Keine Funken, kein offenes Feuer und kein Rauch.
- Augenschutz tragen. Knallgas kann zu Erblindung oder Verletzungen führen.
- Die Fahrzeugbatterie enthält Schwefelsäure, die zu Erblindung oder schweren Verbrennungen führen kann.
• Die Fahrzeugbatterie außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. - Weitere Informationen finden Sie in der Betriebsanleitung.
- In der Nähe der Fahrzeugbatterie können explosionsfähige Gase vorhanden sein.
Diesel-Kraftstoffsystem entlüften
Wenn der Tank leer gefahren wurde, muss das Diesel-Kraftstoffsystem entlüftet werden. Zündung dreimal für jeweils 15 Sekunden einschalten. Dann den Motor höchstens 40 Sekunden lang drehen lassen. Diesen Vorgang frühestens nach fünf Sekunden wiederholen. Wenn der Motor nicht startet, Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Scheibenwischerwechsel

Wischerarm anheben, bis er von selbst steht, Taste zum Lösen des Wischerblattes drücken und Wischerblatt abnehmen.
Das Wischerblatt am leicht abgewinkelten Wischerarm anbringen und drücken, bis es einrastet.
Den Wischerarm vorsichtig nach unten lassen.
Wischerblatt an der Heckscheibe

Wischerarm anheben. Wischerbalt wie in der Abbildung gezeigt ausrasten und abnehmen.
Das Wischerblatt am leicht abgewinkelten Wischerarm anbringen und drücken, bis es einrastet.
Den Wischerarm vorsichtig nach unten lassen.
Glühlampen auswechseln
Zündung ausschalten und betreffenden Schalter ausschalten bzw. Türen schließen.
Neue Glühlampe nur am Sockel halten. Den Glaskolben der Glühlampe nicht mit bloßen Händen berühren.
Zum Wechseln nur den gleichen Glühlampentyp verwenden.
Scheinwerferlampen von innen im Motorraum austauschen.
Lampenkontrolle
Nach dem Auswechseln einer Glühlampe Zündung einschalten, Licht betätigen und dieses kontrollieren.
Halogen-Scheinwerfer
Halogen-Scheinwerfer mit separaten Lampen für Abblend- und Fernlicht.

Fernlicht (1), innere Lampe. Abblendlicht (2), äußere Lampe.
Fernlicht (1)

- Die Schutzabdeckung durch Ziehen der Nase entfernen.

- Die Halteklammer nach unten drücken und die Lampenfassung nach hinten ziehen.

- Die Lampe aus der Lampenfassung lösen und ersetzen.
- Die Lampenfassung in das Reflektorgehäuse einsetzen.
- Kappe anbringen.
Abblendlicht (2)

- Die Schutzabdeckung durch Ziehen entfernen.

- Die Halteklammer nach oben drücken und die Lampenfassung nach hinten ziehen.

-
Die Lampe aus der Lampenfassung lösen und ersetzen.
-
Die Lampenfassung in das Reflektorgehäuse einsetzen.
- Kappe anbringen.
Vordere Blinkleuchte
Defekte LED in einer Werkstatt ersetzen lassen.
Standlicht
Defekte LED in einer Werkstatt ersetzen lassen.
Tagfahrlicht
Defekte LED in einer Werkstatt ersetzen lassen.
LED-Scheinwerfer
Die Scheinwerfer für Abblend- und Fernlicht, das Standlicht, das Tagesfahrlicht und die Blinker sind LED-Leuchten und können nicht ersetzt werden.
Die Leuchten im Fall einer Störung in einer Werkstatt reparieren lassen.
Nebelleuchten
Lampenwechsel von einer Werkstatt durchführen lassen.
Rückleuchten
Rückleuchten, Tagfahrlicht und dritte Bremsleuchte sind als LEDs ausgeführt. Bei einem Defekt müssen die LEDs von einer Werkstatt ersetzt werden.
Lampengehäuse in der Karosserie

- Die Heckklappe öffnen und dann die Zugangsabdeckung auf der entsprechenden Seite abclipsen.

- Die Leuchtenbefestigungsmutter mit einem Steckschlüssel lösen. Ein Tuch unter die Mutter legen, um zu verhindern, dass die Mutter in die Flügelverkleidung fällt.
- Die Leuchtenbefestigungsmutter manuell abschrauben und entfernen.
- Die Halteklammer entriegeln und gleichzeitig die Leuchte etwas herausdrücken.

- Den Leuchtenzusammenbau von außen vorsichtig aus der Aussparung herausziehen und entfernen. Aufpassen, dass der Kabelkanal nicht verschoben wird.
- Die Lampenfassung nach links aus der Leuchtenbaugruppe herausdrehen und abnehmen.

- Die Lampe aus der Lampenfassung lösen und ersetzen:

- Die Lampenfassung in den Leuchtenzusammenbau einsetzen. Leuchtenzusammenbau in die Aussparung einsetzen und die Leuchtenbefestigungsmutter von der Innenseite anziehen. Die Abdeckung anbringen.
Fahrzeugwartung 229
Lampengehäuse in der Heckklappe

- Die Hecktür öffnen und die Abdeckung abnehmen.

- Die Leuchtenbefestigungsmutter mit einem Steckschlüssel lösen.
- Die Leuchtenbefestigungsmutter manuell abschrauben und entfernen.
- Die Halteklammer entriegeln und gleichzeitig den Leuchtenzusammenbau etwas herausdrücken.
- Den Leuchtenzusammenbau von außen vorsichtig aus der Aussparung herausziehen und entfernen. Aufpassen, dass der Kabelkanal nicht verschoben wird.

-
Die Lampenfassung nach links aus der Leuchtenbaugruppe herausdrehen und abnehmen.
-
Die Lampe aus der Lampenfassung lösen und ersetzen:

Nebelschlussleuchte (2)
- Die Lampenfassung in den Leuchtenzusammenbau einsetzen. Leuchtenzusammenbau in die Aussparung einsetzen und die Leuchtenbefestigungsmutter von der Innenseite anziehen. Die Abdeckung anbringen.
Dritte Bremsleuchte
Die dritte Bremsleuchte ist als LED ausgeführt und kann nicht ausge- tauscht werden.
Die Leuchten im Fall einer Störung in einer Werkstatt reparieren lassen.
Lampenkontrolle
Die Zündung einschalten, alle Lichter einschalten und überprüfen.
Seitliche Blinkleuchten
Zum Ersetzen der Lampe das Lampengehäuse entfernen:

- Lampe nach links schieben und an der rechten Seite entfernen.

- Lampenfassung im Uhrzeigersinn drehen, um sie aus dem Gehäuse zu entfernen.

-
Die Lampe aus der Lampenfassung lösen und ersetzen.
-
Lampenfassung einsetzen und gegen den Uhrzeigersinn drehen.
- Die linke Seite der Lampe einsetzen, die Lampe nach links schieben und die rechte Seite einsetzen.
Kennzeichenleuchte
Die Kennzeichenleuchten sind als LED ausgeführt und können nicht gewechselt werden.
Die Leuchten im Fall einer Störung in einer Werkstatt reparieren lassen.
Innenleuchten
Innenleuchten, Leseleuchten
Lampenwechsel von einer Werkstatt durchführen lassen.
Laderaumleuchte
Lampenwechsel von einer Werkstatt durchführen lassen.
Instrumententafelbeleuchtung
Lampenwechsel von einer Werkstatt durchführen lassen.
Wagenwerkzeug
Fahrzeuge mit Reserverad
Die Bodenabdeckung im Laderaum öffnen ➔ 76.
Abdeckung des Werkzeugkastens entfernen.

Wagenheber, Abschleppöse, Unterlegkeile und Werkzeuge befinden sich im Werkzeugkasten.
232 Fahrzeugwartung
Fahrzeuge ohne Reserverad

Die Abschleppöse und Unterlegkeile befinden sich in einem Kasten unter der Bodenabdeckung im Laderaum. Reifenreparaturset 237.
Fahrzeuge mit Lautsprechersystem

Die Abschleppöse und Unterlegkeile befinden sich in einem Kasten unter der Bodenabdeckung im Laderaum. Reifenreparaturset 237.
Räder und Reifen
Reifenzustand, Felgenzustand
Über Kanten langsam und möglichst im rechten Winkel fahren. Das Überfahren scharfer Kanten kann zu Reifen- und Felgenschäden führen. Reifen beim Parken nicht am Bordstein einklemmen.
Räder regelmäßig auf Beschädigungen untersuchen. Bei Beschädigungen bzw. ungewöhnlichem Verschleiß Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Winterreifen
Winterreifen verbessern die Fahrsicherheit bei Temperaturen unter 7 °C und sollten daher an allen Rädern montiert werden.
Geschwindigkeitsaufkleber gemäß Landesvorschrift im Blickfeld des Fahrers anbringen.
Alle Reifengrößen sind für Winterreifen zulässig ➔ 265.
Reifenbezeichnungen
Z. B. 225/55 R 18 98 V
225 : Reifenbreite in mm
55 : Querschnittsverhältnis (Reifenhöhe zu Reifenbreite) in %
R : Gürtelbauart: Radial
RF : Bauart: RunFlat
18 : Felgendurchmesser in Zoll
98 : Tragfähigkeits-Kennzahl, z. B. entspricht „98“ einer Tragfähigkeit von 750 kg
V : Geschwindigkeits-Kennbuchstabe
Geschwindigkeits-Kennbuchstabe:
Q : bis 160 km/h
S : bis 180 km/h
T : bis 190 km/h
H : bis 210 km/h
V : bis 240 km/h
W : bis 270 km/h
Wählen Sie einen für die Höchstgeschwindigkeit Ihres Fahrzeugs geeigneten Reifen aus.
Die Höchstgeschwindigkeit kann mit Leergewicht mit Fahrer (75 kg) zuzüglich einer Zuladung von 125 kg
erreicht werden. Sonderausstattungen können die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs verringern.
Fahrwerte ➔ 262.
Reifen mit vorgeschriebener Laufrichtung
Reifen mit vorgeschriebener Laufrichtung müssen so montiert werden, dass sie sich in die richtige Richtung drehen. Die richtige Laufrichtung ist an einem Symbol (z. B. einem Pfeil) an der Reifenflanke erkennbar.
Reifendruck
Reifendruck mindestens alle 14 Tage und vor jeder größeren Fahrt bei kalten Reifen kontrollieren. Reserverad nicht vergessen. Dies gilt auch bei Fahrzeugen mit Reifendruck-Kontrollsystem.

Das Reifendruckhinweisschild am linken vorderen Türrahmen gibt die Originalreifen und die entsprechenden Reifendrücke an.
Die Reifendruckangaben beziehen sich auf kalte Reifen. Gültig für Sommer- und Winterreifen.
Reservereifen immer mit dem Reifendruck für volle Belastung befüllen.
Der ECO-Reifendruck dient dem Erreichen eines möglichst geringen Kraftstoffverbrauchs.
234 Fahrzeugwartung
Ein falscher Reifendruck beeinträchtigt Sicherheit, Fahrverhalten, Fahrkomfort und Kraftstoffverbrauch und erhöht den Reifenverschleiß.
Der empfohlene Reifendruck variiert je nach den Bedingungen. Ermitteln Sie den richtigen Reifendruckwert anhand der folgenden Schritte:
-
Motoridentifikationsnummer ermitteln. Motordaten ➔ 261.
-
Entsprechenden Reifen ermitteln.
Die Reifendrucktabelle zeigt die möglichen Reifenkombinationen 265.
Die für Ihr Fahrzeug zugelassenen Reifentypen finden Sie in der EWG-Konformitätserklärung, die mit Ihrem Fahrzeug ausgeliefert wurde, bzw. in anderen, nationalen Zulassungsunterlagen.
Der Fahrer ist für die korrekte Anpassung des Reifendrucks verantwortlich.
⚠️ Warnung
Ein zu geringer Reifendruck kann zu starker Reifenerwärmung, inneren Beschädigungen und dadurch bei hohen Geschwindigkeiten zur Laufflächenablösung und sogar zum Platzen des Reifens führen.
⚠️ Warnung
Bei bestimmten Reifen kann der empfohlene Reifendruck in der Reifendrucktabelle den auf dem Reifen angegebenen maximalen Reifendruck überschreiten. Niemals den auf dem Reifen angegebenen maximalen Reifendruck überschreiten.
Temperaturabhängigkeit
Der Reifendruck ist von der Temperatur des Reifens abhängig. Während der Fahrt erhöhen sich Reifentemperatur und Reifendruck. Die auf den Reifeninformations-Aufklebern und in
der Reifendrucktabelle angegebenen Reifendruckwerte gelten für kalte Reifen, das heißt für 20 °C.
Bei einem Temperaturanstieg von 10 °C erhöht sich der Druck um nahezu 10 kPa. Beachten Sie dies, wenn der Reifendruck bei warmen Reifen geprüft wird.
Der im Driver Information Center angezeigte Wert für den Reifendruck ist der tatsächliche Reifendruck. Für einen abgekühlten Reifen wird ein niedrigerer Wert angezeigt. Dies ist normal und kein Hinweis auf eine Reifenundichtigkeit.
Reifendruckverlust- Überwachungssystem
Das Reifendruckverlust-Überwachungssystem überprüft kontinuierlich die Drehgeschwindigkeit aller vier Räder und warnt bei niedrigem Reifendruck während der Fahrt. Die Überwachung basiert auf dem Vergleich des Abrollumfangs der Reifen mit Referenzwerten.
Fahrzeugwartung 235
Wenn ein Reifen Druck verliert, leuchtet die Kontrollleuchte (!), und im Driver Information Center wird eine Warnmeldung angezeigt.
In diesem Fall die Geschwindigkeit senken sowie scharfe Kurven und abruptes Bremsen vermeiden. Anhalten, sobald dies sicher möglich ist, und den Reifendruck kontrollieren.
Kontrollleuchte ⚠️ 102.
Nach erfolgter Korrektur des Reifendrucks das System zurücksetzen, damit die Kontrollleuchte erlischt und das System den Reifendruck wieder überwacht.
Achtung
Das Reifendruckverlust-Überwachungssystem warnt lediglich vor niedrigem Reifendruck und kann die regelmäßige Reifenwartung durch den Halter nicht ersetzen.
Bei einer Störung des Systems wird im Driver Information Center eine Meldung angezeigt. Den richtigen Reifendruck einstellen und das System zurücksetzen. Wenn die
Störung weiterhin angezeigt wird, eine Werkstatt aufsuchen. Wenn das ABS- oder ESC-System eine Funktionsstörung aufweist oder ein Reserverad verwendet wird, ist das System nicht betriebsbereit. Nach Montage eines regulären Reifens den Reifendruck bei kalten Reifen kontrollieren und das System zurücksetzen.
Initialisierung des Systems

Nach der Korrektur des Reifendrucks und nach einem Radwechsel muss das System neu initialisiert werden, damit die neuen Referenzwerte für den Abrollumfang angelernt werden können:
-
Stets sicherstellen, dass alle vier Reifen den richtigen Reifendruck aufweisen 265.
-
Die manuelle Parkbremse anziehen.
-
(1) drücken, um das Reifendruckverlust-Überwachungssystem zurückzusetzen.
-
Das Zurücksetzen wird durch eine kurz eingeblendete Meldung bestätigt.
Nach der Initialisierung wird das System während der Fahrt automatisch gemäß den neuen Reifendruckwerten kalibriert. Nach einer längeren Fahrstrecke passt das System die zur Überwachung berücksichtigten Druckwerte entsprechend an.
Den Reifendruck grundsätzlich bei kalten Reifen kontrollieren.
In folgenden Fällen muss das System neu initialisiert werden:
• Der Reifendruck wurde geändert.
• Die Beladungsbedingungen haben sich geändert.
• Die Räder wurden vertauscht oder ersetzt.
236 Fahrzeugwartung
Bei einer Reifenpanne oder einem sehr schnellen Druckverlust erfolgt die Warnung des Systems nicht sofort. Dies liegt an der erforderlichen Berechnungszeit.
Profitiefe
Profitiefe regelmäßig kontrollieren. Reifen sollten aus Sicherheitsgründen bei einer Profitiefe von 2-3 mm (bei Winterreifen 4 mm) ausgetauscht werden.
Aus Sicherheitsgründen sollte die Profiltiefe der Reifen an einer Achse um höchstens 2 mm voneinander abweichen.

Die gesetzlich zulässige Mindestprofiltiefe (1,6 mm) ist erreicht, wenn das Profil bis zu einem Verschleißanzeiger (TWI = Tread Wear Indicator) abgefahren ist. Deren Lage wird durch Markierungen an der Reifenflanke angezeigt.
Sollte der Verschleiß vorn größer sein als hinten, Vorderräder und Hinter-räder regelmäßig umsetzen. Vergewissern Sie sich, dass die Richtung der Raddrehung gleich bleibt.
Reifen altern, auch wenn sie nicht gefahren werden. Wir empfehlen, die Reifen nach 6 Jahren zu ersetzen.
Reifenumrüstung
Bei Verwendung anderer als den werkseitig montierten Reifengrößen müssen gegebenenfalls der Tachometer und der Nenndruck umprogrammiert und Änderungen am Fahrzeug vorgenommen werden.
Nach dem Wechsel zu einer anderen Reifengröße das Reifendrucketikett ersetzen lassen und das Reifendruckverlust-Überwachungssystem neu initialisieren lassen ✦ 234.
⚠ Warning
Der Gebrauch nicht geeigneter Reifen oder Felgen kann zu Unfällen und zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen.
Radabdeckungen
Es dürfen nur für das jeweilige Fahrzeug werksseitig freigegebene Radabdeckungen und Reifen verwendet werden, die allen relevanten Anforderungen für die jeweiligen Rad- und Reifenkombinationen entsprechen.
Werden keine werkseitig zugelassenen Radabdeckungen und Reifen verwendet, dürfen die Reifen keinen Felgenschutzwulst aufweisen.
Radabdeckungen dürfen die Kühlung der Bremsen nicht beeinträchtigen.
Fahrzeugwartung 237
⚠️ Warnung
Bei Verwendung nicht geeigneter Reifen oder Radabdeckungen kann es zu plötzlichem Druckverlust und in der Folge zu Unfällen kommen.
Fahrzeuge mit Stahlfelgen: Bei Verwendung von Felgenschlössern keine Radabdeckungen befestigen.
Schneeketten

Schneeketten dürfen nur auf den Vorderrädern verwendet werden.
Immer engmaschige Schneeketten verwenden, die an der Lauffläche und an den Reifeninnenseiten (einschließlich Kettenschloss) maximal 9 mm auftragen.
⚠️ Warnung
Beschädigungen können zum Platzen des Reifens führen.
Schneeketten sind auf Reifen der Größen 215/70R16, 215/65 R17, 225/55 R18 und 205/55 R19 zulässig.
Notrad
Am Notrad ist das Anbringen einer Schneekette nicht zulässig.
Reifenreparaturset
Kleinere Schäden an der Lauffläche des Reifens können mit dem Reifen-reparaturset behoben werden.
Fremdkörper nicht aus dem Reifen entfernen.
Schäden am Reifen, die größer als 4 mm sind oder sich an der Seitenwand befinden, können mit dem Reifenreparaturset nicht repariert werden.
⚠️ Warnung
Nicht schneller als 80 km/h fahren. Nicht über einen längeren Zeit- raum verwenden.
Lenkung und Fahrverhalten können beeinträchtigt werden.
Bei einer Reifenpanne:
Parkbremse anziehen, ersten Gang oder Rückwärtsgang bzw. P einlegen.
238 Fahrzeugwartung

Das Reifenreparaturset befindet sich unter der Bodenabdeckung im Lade-raum.
- Dichtmittelflasche und Kompressor entnehmen.
- Den Aufkleber mit der Geschwindigkeitsbegrenzung von der Dichtmittelflasche abziehen und im Sichtbereich des Fahrers anbringen.

- Stromkabel und Luftschlauch aus den Staufächern auf der Unterseite des Kompressors herausnehmen.

- Kompressor-Luftschlauch an den Anschluss der Dichtmittelflasche schrauben.
- Dichtmittelflasche in den Halter am Kompressor einsetzen. Kompressor so in Reifennähe platzieren, dass die Dichtmittelflasche aufrecht steht.
- Ventilkappe des defekten Reifens abschrauben.

- Einfüllschlauch an Reifenventil anschrauben.
-
Der Schalter auf dem Kompressor muss auf O stehen.
-
Den Stecker des Kompressors an der Zubehörsteckdose oder am Zigarettenanzünder anschließen. Um eine Entladung der Batterie zu vermeiden, empfehlen wir, den Motor laufen zu lassen.

- Wippschalter auf dem Kompressor auf I stellen. Der Reifen wird mit Dichtmittel gefüllt.
-
Während des Entleerens der Dichtmittelflasche (ca. 30 Sekunden) zeigt die Druckanzeige am Kompressor kurzzeitig bis zu 6 bar an. Danach sinkt der Druck wieder ab.
-
Das Dichtmittel wird vollständig in den Reifen gepumpt. Anschließend wird der Reifen mit Luft befüllt.
- Der vorgeschriebene Reifendruck sollte innerhalb von zehn Minuten erreicht sein.
Reifendruck ↩ 265.
Sobald der richtige Reifendruck erreicht wurde, Kompressor ausschalten.
Wird der vorgeschriebene Reifendruck nicht innerhalb von zehn Minuten erreicht, das Reifenreparaturset entfernen. Das Fahrzeug um eine Reifenumdrehung bewegen. Das Reifenreparaturset wieder anbringen und den Füllvorgang 10 Minuten fortsetzen. Wird der vorgeschriebene Reifendruck danach immer noch nicht erreicht, ist der Reifen zu stark beschädigt. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.

Zu hohen Reifendruck mithilfe der Taste am Luftschlauch korrigieren.
Den Kompressor nicht länger als zehn Minuten laufen lassen.
- Reifenreparaturset abbauen. Dichtmittelflasche aus dem Halter nehmen. Reifenfüllschlauch an den freien Anschluss der Dichtmittelflasche schrauben. Damit wird verhindert, dass Dichtmittel austritt. Reifenreparaturset im Laderaum verstauen.
- Eventuell ausgetretenes Dichtmittel mit einem Lappen entfernen.

- Fahrt unverzüglich fortsetzen, damit sich das Dichtmittel im Reifen gleichmäßig verteilt. Nach ca. 5 km Fahrtstrecke (spätestens jedoch nach zehn Minuten) anhalten und Reifendruck kontrollieren. Hierzu den Luftschlauch des Kompressors direkt auf das Reifenventil schrauben. Den Reifen wie zuvor beschrieben mit Luft befüllen. Zu hohen Reifendruck mithilfe der Taste am Luftschlauch korrigieren.
Wenn der Reifendruck nicht unter 1,5 bar gefallen ist, den Reifendruck auf den richtigen Wert korrigieren. Anderenfalls darf das
Fahrzeug nicht gefahren werden. In diesem Fall eine Werkstatt aufsuchen. 265
Um einen fortgesetzten Druckverlust auszuschließen, die Kontrolle wie beschrieben nach einer weiteren Fahrt von 10 km (spätestens jedoch nach zehn Minuten) wiederholen.
Wenn der Reifendruck unter 1,5 bar abgesunken ist, darf das Fahrzeug nicht mehr benutzt werden. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
- Reifenreparaturset im Laderaum verstauen.
Hinweis
Die Fahreigenschaften des reparierten Reifens sind stark beeinträchtigt; diesen Reifen deshalb ersetzen.
Bei ungewöhnlichen Geräuschen oder starker Aufheizung des Kompressors diesen für mindestens 30 Minuten ausgeschaltet lassen.
Das eingebaute Sicherheitsventil öffnet bei einem Druck von 7 bar.
Verfallsdatum des Reparatursets beachten. Nach diesem Datum ist die Dichtwirkung nicht mehr garantiert. Haltbarkeitsangaben auf der Dichtmittelflasche beachten.
Gebrauchte Dichtmittelflasche ersetzen. Entsorgung entsprechend den jeweiligen gesetzlichen Vorschriften.
Kompressor und Dichtmittel können ab ca. -30 °C verwendet werden.
Radwechsel
Einige Fahrzeuge sind statt mit einem Reserverad mit einem Reifenreparaturset ausgestattet 237.
Folgende Vorbereitungen treffen und Hinweise beachten:
- Fahrzeug auf waagrechtem, ebenem, festem und rutschsicherem Untergrund parken. Vorderräder gerade stellen.
- Bei Bedarf einen Unterlegkeil unter das Rad legen, das sich diagonal gegenüber dem zu wechselnden Rad befindet.
Fahrzeugwartung 241
- Parkbremse anziehen, ersten Gang oder Rückwärtsgang bzw. P einlegen.
- Reserverad herausnehmen → 243.
- Niemals mehrere Räder gleichzeitig wechseln.
- Wagenheber nur im Falle einer Reifenpanne verwenden; nicht beim Reifenwechsel von Winterauf Sommerreifen oder umgekehrt.
- Der Wagenheber ist wartungsfrei.
- Bei weichem Untergrund eine stabile, maximal 1 cm dicke Unterlage unter den Wagenheber legen.
- Vor dem Verwenden des Wagenhebers alle schweren Gegenständige aus dem Fahrzeug entfernen.
- Im angehobenen Fahrzeug dürfen sich keine Personen oder Tiere aufhalten.
-
Nicht unter das angehobene Fahrzeug kriechen.
-
Angehobenes Fahrzeug nicht starten.
- Vor dem Aufschrauben der Radschrauben müssen diese gereinigt werden.
⚠️ Warnung
Das Gewinde der Radbolzen nicht schmieren.
- Die Radschraubenkappen mit dem Ausbauwerkzeug lösen. 231.
Stahlräder mit Abdeckung: Die Radabdeckung abziehen.
Leichtmetallräder: Die Radschraubenkappen mit dem Ausbauwerkzeug lösen.

- Radschraubenschlüssel herausklappen und sicherstellen, dass er gut sitzt. Jede Radmutter um eine halbe Drehung lösen.
Die Räder können mit Felgenschlössern verriegelt werden. Um diese spezifischen Muttern zu lösen, zuerst den Adapter am Kopf der Mutter befestigen und erst dann den Radschraubenschlüssel ansetzen. Der Adapter befindet sich im Werkzeugkasten. ✦ 231.
242 Fahrzeugwartung

- Sicherstellen, dass der Wagenheber richtig unter dem entsprechenden Ansatzpunkt ausgerichtet ist.

- Wagenheber auf die erforderliche Höhe einstellen. Direkt unter dem Wagenheberaufnahmepunkt so positionieren, dass er nicht abrutschen kann.

Sicherstellen, dass die Karosseriekante in die Kerbe am Wagenheber passt.

Radschlüssel ansetzen und den korrekt ausgerichteten Wagenheber hochkurbeln, bis das Rad vom Boden abhebt.
- Radmuttern herausdrehen.
- Rad wechseln. Reserverad → 243.
- Radmuttern eindrehen.
- Fahrzeug absenken und Wagenheber entfernen.
-
Radschraubenschlüssel ansetzen und sicherstellen, dass er gut sitzt. Alle Schrauben über Kreuz festziehen. Anzugsdrehmoment 115 Nm.
-
Vor der Montage Ventilöffnung in der Radabdeckung mit dem Reifenventil abgleichen. Radmutterkappen montieren.
- Das ersetzte Rad ⇔ 243, die Wagenwerkzeuge ⇔ 231 und den Adapter für die Felgenschlösser verstauen.
- Reifendruck des montierten Reifens und auch das Anzugsmoment der Radmuttern so bald wie möglich überprüfen.
Den defekten Reifen möglichst bald ersetzen oder reparieren lassen.
Anhebestelle für Hebebühne

Hintere Arme der Hebebühne befinden sich mittig unter den entsprechenden Wagenheberaufnahmen.

Vordere Arme der Hebebühne befinden sich mittig unter den entsprechenden Wagenheberaufnahmen.
Reserverad
Einige Fahrzeuge sind statt mit einem temporären Reserverad mit einem Reifenreparaturset ausgestattet 237.
Notrad
Achtung
Die Verwendung des Notrads kann das Fahrverhalten beeinträchtigen. Den defekten Reifen möglichst bald ersetzen oder reparieren lassen.

Das Reserverad befindet sich im Laderaum unter der Abdeckung des Laderaumbodens.
244 Fahrzeugwartung
Herausnehmen:
- Die Bodenabdeckung öffnen
- Den Werkzeugkasten entfernen.
- Das temporäre Reserverad ist mit einer Flügelmutter gesichert. Die Mutter abschrauben und das Reserverad herausnehmen.
- Wenn nach einem Radwechsel kein Rad in der Reserveradaufnahme verstaut wird, den Werkzeugkasten durch maximal mögliches Festziehen der Flügelmutter fixieren und die Bodenabdeckung schließen.
- Nachdem wieder ein Rad der Normalgröße montiert wurde, das temporäre Reserverad mit der Außenseite nach oben in die Reserveradmulde legen und mit der Flügelmutter fixieren.
Nur ein Notrad montieren. Die auf dem Etikett des Reserverads genannte zulässige Höchstgeschwindigkeit gilt nur für die werkseitig montierte Reifengröße.
Bei einem platten Hinterrad während des Abschleppens eines anderen Fahrzeugs das Notrad vorne anbringen und das vollwertige Rad hinten.
Schneeketten 237.
Verstauen eines beschädigten vollwertigen Rads im Laderaum
Räder aller zulässigen Größen lassen sich in der Reserveradmulde verstauen. Sichern des Rads:

- Die in der Mitte angebrachte Kappe mit dem Markenemblem durch Drücken von der Innenseite entfernen.
- Das Rad mit der Außenseite nach unten in die Reserveradmulde legen.
- Das beschädigte Rad mit der Flügelmutter fixieren.
- Je nach Reifengröße kann die Bodenabdeckung über das überstehende Rad gelegt werden.
Fahrzeugwartung 245
Starthilfe
Motor nicht mit Schnelllader anlassen.
Bei entladener Fahrzeugbatterie kann der Motor mit Starthilfekabeln und der Fahrzeugbatterie eines anderen Fahrzeugs gestartet werden.
⚠️ Warnung
Das Anlassen mit Starthilfekabeln muss mit äußerster Vorsicht geschehen. Jede Abweichung von der folgenden Anleitung kann zu Verletzungen oder Beschädigungen durch Explosion der Batterien und zu Beschädigung der elektrischen Anlagen an beiden Fahrzeugen führen.
⚠️ Warnung
Berührung der Batterie mit Augen, Haut, Textilien und lackierten Oberflächen vermeiden. Die Batterie enthält Schwefelsäure,
die bei direkter Berührung Verletzungen und Sachschäden verursachen kann.
- Keine Funken oder offenen Flammen in der Nähe der Fahrzeugbatterie.
- Eine entladene Fahrzeugbatterie kann bereits bei einer Temperatur von 0 °C einfrieren. Die eingefrorene Batterie vor dem Anklemmen der Starthilfekabel auftauen.
- Beim Umgang mit der Batterie Augenschutz und Schutzkleidung tragen.
- Starthilfebatterie gleicher Spannung (12 Volt) verwenden. Ihre Kapazität (Ah) darf nicht wesentlich unter der entladenen Fahrzeugbatterie liegen.
- Starthilfekabel mit isolierten Polklemmen und einem Querschnitt von mindestens 16 mm ^2 (bei Dieselmotoren 25 mm ^2 ) verwenden.
-
Entladene Fahrzeugbatterie nicht vom Bordnetz trennen.
-
Unnötige Stromverbraucher abschalten.
- Während des gesamten Vorgangs nicht über die Fahrzeugbatterie beugen.
• Die Polklemmen des einen Kabels dürfen die des anderen Kabels nicht berühren.
• Die Fahrzeuge dürfen sich während der Starthilfe nicht berühren. - Parkbremse anziehen, Getriebe in Leerlaufstellung, Automatikgetriebe in P.

Die Pluspolschutzkappen an beiden Fahrzeugbatterien öffnen.
246 Fahrzeugwartung
Reihenfolge für das Anschließen der Kabel:
- Rotes Kabel am positiven Pol der Starthilfebatterie anschließen.
- Das andere Ende des roten Kabels am positiven Pol der entladenen Batterie anschließen.
- Schwarzes Kabel am negativen Pol der Starthilfebatterie anschließen.
- Das andere Ende des schwarzen Kabels an einen Fahrzeugmassepunkt Ihres Fahrzeugs im Motorraum anschließen.
Die Kabel so führen, dass sie nicht von sich drehenden Teilen im Motorraum erfasst werden können.
Starten des Motors:
- Motor des Starthilfe gebenden Fahrzeugs starten.
-
Nach fünf Minuten den anderen Motor starten. Startversuche sollten nicht länger als 15 Sekunden dauern und in Intervallen von einer Minute durchgeführt werden.
-
Beide Motoren mit angeschlossenen Kabeln ca. drei Minuten im Leerlauf laufen lassen.
- Elektrische Verbraucher (z. B. Scheinwerfer, Heckscheibenheizung) des Starthilfe erhaltenden Fahrzeugs einschalten.
- Das Abnehmen der Kabel muss genau in umgekehrter Reihenfolge erfolgen.
Abschleppen
Eigenes Fahrzeug abschleppen

Entfernen Sie den Verschlussdeckel. Die Abschleppöse befindet sich beim Wagenwerkzeug ➔ 231.

Abschleppöse bis zum Anschlag in waagrechter Stellung einschrauben.
Abschleppseil – besser Abschleppstange – an der Abschleppöse befestigen.
Die Abschleppöse darf nur zum Abschleppen und nicht zum Bergen des Fahrzeugs verwendet werden.
Die Zündung einschalten, um die Lenkradsperre zu lösen und Bremsleuchten, Hupe und Scheibenwischer betätigen zu können.
Wählhebel in die Neutralstellung bringen.
Parkbremse lösen.
Achtung
Langsam fahren. Nicht ruckartig fahren. Unzulässig hohe Zugkräfte können das Fahrzeug beschädigen.
Bei ausgeschaltetem Motor sind für das Bremsen und Lenken bedeutend höhere Kräfte erforderlich.
Das Umluftsystem einschalten und die Fenster schließen, damit die Abgase des schleppenden Fahrzeugs nicht eindringen können.
Fahrzeuge mit Automatikgetriebe: Das Fahrzeug muss mit der Front in Fahrtrichtung abgeschleppt werden, darf nicht schneller als mit 80 km/h und nicht weiter als 100 km geschleppt werden. In allen anderen Fällen und bei defektem Getriebe muss die Vorderachse angehoben werden.
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Nach dem Abschleppen Abschleppöse losschrauben.
Abdeckung mit der Lasche in die Vertiefung einsetzen und Abdeckung festdrücken.
Anderes Fahrzeug abschleppen

Entfernen Sie den Verschlussdeckel. Die Abschleppöse befindet sich beim Wagenwerkzeug 231.
248 Fahrzeugwartung

Abschleppöse bis zum Anschlag in waagrechter Stellung einschrauben. Die Verzurröse hinten unter dem Fahrzeug darf keinesfalls als Abschleppöse verwendet werden. Abschleppseil – besser Abschleppstange – an der Abschleppöse befestigen. Die Abschleppöse darf nur zum Abschleppen und nicht zum Bergen eines Fahrzeugs verwendet werden.
| Achtung |
| Langsam fahren. Nicht ruckartig fahren. Unzulässig hohe Zugkräfte können das Fahrzeug beschädigen. |
Nach dem Abschleppen Abschleppöse losschrauben.
Abdeckung mit der oberen Lasche in die Vertiefung einsetzen und Abdeckung festdrücken.
Fahrzeugpflege
Außenpflege
Schlösser
Die Schlösser sind werkseitig mit einem hochwertigen Schließzylinderfett geschmiert. Enteisungsmittel nur verwenden, wenn unbedingt nötig, da es entfettend wirkt und die Schließfunktion beeinträchtigt. Nach Gebrauch eines Enteisungsmittels Schlösser in einer Werkstatt wieder einfetten lassen.
Waschen
Der Lack Ihres Fahrzeugs ist Umwelt-einflüssen ausgesetzt. Fahrzeug regelmäßig waschen und wachsen. Bei Benutzung von Waschanlagen ein Programm mit Wachskonservierung wählen.
Vogelkot, tote Insekten, Baumharz, Blütenstaub u. ä. sofort abwaschen, da sie aggressive Bestandteile enthalten, die Lackschäden verursachen können.
Bei Benutzung von Waschanlagen die Anweisungen der Waschanlagenbetreiber befolgen. Die Windschutzscheiben- und Heckscheibenwischer müssen ausgeschaltet sein. Antenne und außen am Fahrzeug montiertes Zubehör wie zum Beispiel Dachgepäckträger usw. entfernen.
Beim Waschen von Hand auch die Innenbereiche der Radkästen gründlich ausspülen.
Lackierte Fahrzeugteile regelmäßig mit Wachs schützen.
Kanten und Falze an geöffneten Türen und Motorhaube sowie von diesen verdeckte Bereiche reinigen.
Helle Metallformteile mit einer für Aluminium zugelassenen Reinigungslösung reinigen, um Schäden zu vermeiden.
Achtung
Immer ein Reinigungsmittel mit einem pH-Wert von 4 bis 9 verwenden.
Reinigungsmittel nicht auf heißen Oberflächen verwenden.
Motorraum nicht mit Dampf- oder Hochdruckstrahler reinigen.
Fahrzeug sorgfältig spülen und able- dern. Leder häufig ausspülen. Für lackierte Flächen und Glas separate Leder verwenden: Wachsrückstände auf den Scheiben beeinträchtigen die Sicht.
Scharniere aller Türen von einer Werkstatt einfetten lassen.
Teerflecken nicht mit harten Gegenständen entfernen. Auf lackierten Flächen Teerentferner-Spray verwenden.
Außenbeleuchtung
Die Abdeckungen von Scheinwerfern und anderen Leuchten sind aus Kunststoff. Keine scheuernden, ätzenden oder aggressiven Mittel und keine Eiskratzer verwenden. Nicht trocken säubern.
Polieren und Konservieren
Fahrzeug regelmäßig wachsen (spätestens, wenn das Wasser nicht mehr abperlt). Der Lack trocknet sonst aus.
Polieren ist nur dann erforderlich, wenn die Lackierung matt und unansehnlich geworden ist oder sich Ablagerungen gebildet haben.
Lackpolitur mit Silikon bildet einen abweisenden Schutzfilm, der ein Konservieren erübrigt.
Karosserieteile aus Kunststoff dürfen nicht mit Wachs oder Politur behandelt werden.
Scheiben und Wischerblätter
Mit weichem, nicht faserndem Lappen oder mit Fensterleder unter Verwendung von Scheibenreiniger und Insektenentferner reinigen.
Beim Säubern der Heckscheibe von innen stets parallel zu den Heizelementen wischen, um Beschädigungen zu vermeiden.
Zur mechanischen Eisentfernung scharfkantigen Eiskratzer verwenden. Eiskratzer fest auf die Scheibe drücken, damit kein Schmutz unter den Eiskratzer gelangen und die Scheibe zerkratzen kann.
250 Fahrzeugwartung
Schmierende Wischerblätter mit einem weichen Tuch und Scheibenreiniger reinigen.
Schmutzreste mit einem weichen Tuch und einem Fensterreiniger von den Wischerblättern entfernen. Außerdem die Scheibe von allen Rückständen wie Wachs, Insekten usw. befreien.
Durch Vereisungen, Schmutz und dauerhaftes Wischen auf trockenen Scheiben werden die Scheibenwischer beschädigt oder sogar zerstört.
Glasdach
Niemals mit Lösungs- oder Scheuermitteln, Kraftstoffen, aggressiven Mitteln (z. B. Lackreiniger, acetonhaltigen Lösungen usw.), säurehaltigen oder stark alkalischen Mitteln bzw. Scheuerschwämmen reinigen.
Räder und Reifen
Nicht mit Hochdruckstrahler reinigen. Felgen mit pH-neutralem Felgenreiniger reinigen.
Felgen sind lackiert und können mit den gleichen Mitteln gepflegt werden wie die Karosserie.
Lackschäden
Kleine Lackschäden mit einem Lackstift beseitigen, bevor sich Rost bildet. Größere Lackschäden bzw. Rost von einer Werkstatt beseitigen lassen.
Unterboden
Der Unterboden hat teilweise einen PVC-Unterbodenschutz bzw. in kritischen Bereichen eine dauerhafte Schutzwachsschicht.
Unterboden nach der Unterbodenwäsche kontrollieren und gegebenenfalls wachsen lassen.
Bitumen-Kautschuk-Materialien können die PVC-Schicht schädigen. Arbeiten am Unterboden von einer Werkstatt durchführen lassen.
Unterboden am besten vor und nach dem Winter waschen und Schutzwachsschicht prüfen lassen.
Flüssiggasanlage
⚠ Gefahr
Flüssiggas ist schwerer als Luft und kann sich an tief liegenden Stellen sammeln.
Achtung bei der Durchführung von Unterbodenarbeiten in einer Mulde.
Für Lackierarbeiten und bei Verwendung einer Trockenkammer bei Temperaturen über 60 °C muss der Flüssiggastank entfernt werden.
An der Flüssiggasanlage keine Veränderungen vornehmen.
Zugvorrichtung
Kugelstange nicht mit Dampf- oder Hochdruckstrahler reinigen.
Innenraumpflege
Innenraum und Polsterung
Innenraum einschließlich Instrumentenabdeckung und Verkleidungen nur mit trockenem Lappen oder mit Innenreiniger säubern.
Lederbezüge mit klarem Wasser und einem weichen Tuch reinigen. Bei starker Verschmutzung Lederpflegemittel verwenden.
Instrument und Anzeigen nur mit einem feuchten, weichen Tuch reinigen. Bei Bedarf eine gut verdünnte Seifenlösung verwenden.
Stoffpolsterung mit Staubsauger und Bürste reinigen. Flecken mit Polsterreiniger entfernen.
Textilien sind unter Umständen nicht farbecht. Dies könnte zu sichtbaren Verfärbungen führen, vor allem auf hellfarbiger Polsterung. Entfernbare Flecken und Verfärbungen so schnell wie möglich beseitigen.
Sicherheitsgurte mit lauwarmem Wasser oder Innenreiniger reinigen.
Achtung
Klettverschlüsse schließen, da offene Klettverschlüsse an der Kleidung die Sitzbezüge beschädigen können.
Das Gleiche gilt für Kleidung mit scharfkantigen Gegenständen wie Reißverschlüsse, Gürtel oder Nieten an Jeans.
Kunststoff- und Gummiteile
Kunststoff- und Gummiteile können mit den gleichen Mitteln gepflegt werden wie die Karosserie. Gegebenenfalls Innenreiniger verwenden. Keine anderen Mittel verwenden. Insbesondere Lösungsmittel und Benzin vermeiden. Nicht mit Hochdruckstrahler reinigen.
Service und Wartung
Allgemeine Informationen ..... 252
Serviceinformationen 252
Empfohlene Flüssigkeiten,
Schmierstoffe und Teile 254
Empfohlene Flüssigkeiten und
Schmierstoffe 254
Allgemeine Informationen
Serviceinformationen
Für die Betriebs- und Verkehrssicherheit sowie die Werterhaltung Ihres Fahrzeugs ist es wichtig, dass alle Wartungsarbeiten in den vorgeschriebenen Intervallen durchgeführt werden.
Der detaillierte, aktualisierte Serviceplan für Ihr Fahrzeug ist in der Werkstatt erhältlich.
Erschwerte Betriebsbedingungen liegen vor, wenn ein oder mehrere der folgenden Umstände häufig auftreten: Kaltstart, Stop-and-go-Betrieb (beispielsweise bei Taxis oder Polizeifahrzeugen), Anhängerbetrieb, Fahrt im Gebirge, Fahrt auf schlechten und sandigen Straßenbelägen, erhöhte Luftverschmutzung, Flugsand und hoher Staubgehalt, Fahrt in Höhenlagen und starke Temperaturschwankungen.
Unter diesen erschwerten Bedingungen sind bestimmte Wartungsarbeiten möglicherweise häufiger als zu
den in der Serviceanzeige angezeigten regelmäßigen Wartungsintervallen erforderlich. Wenden Sie sich an eine Werkstatt für maßgeschneiderte Servicepläne.
Serviceanzeige ➔ 96.
Wartungsintervalle – Ländergruppe 1
Die Wartung Ihres Fahrzeugs ist alle 25.000 km oder nach einem Jahr fällig, je nachdem, was zuerst eintritt, und sofern die Serviceanzeige nichts anderes anzeigt.
Diese Wartungsintervalle gelten für folgende Länder:
Andorra, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien und Nordirland, Irland, Island, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, San Marino, Schweden, Schweiz, Spanien, Zypern.
Wartungsintervalle – Ländergruppe 2
Die Wartung Ihres Fahrzeugs ist alle 15.000 km oder nach einem Jahr fällig, je nachdem, was zuerst eintritt, und sofern die Serviceanzeige nichts anderes anzeigt.
Diese Wartungsintervalle gelten für folgende Länder:
Albanien, Estland, Lettland, Litauen, Mazedonien, Montenegro, Polen, Serbien, Slowenien.
Wartungsintervalle – Ländergruppe 3
Die Wartung eines Fahrzeugs mit dem Motor EB2DTS ist alle 10.000 km oder nach einem Jahr fällig, je nachdem, was zuerst eintritt, und sofern die Serviceanzeige nichts anderes anzeigt. Die Wartung eines Fahrzeugs mit einem anderen als den zuvor genannten Motoren ist alle 15.000 km oder nach einem Jahr fällig, je nachdem, was zuerst eintritt, und sofern die Serviceanzeige nichts anderes anzeigt.
Diese Wartungsintervalle gelten für folgende Länder:
Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Rumänien, Slowakei, Tschechische Republik, Ungarn.
Wartungsintervalle – Ländergruppe 4
Die Wartung Ihres Fahrzeugs ist alle 10.000 km oder nach einem Jahr fällig, je nachdem, was zuerst eintritt, und sofern die Serviceanzeige nichts anderes anzeigt.
Diese Wartungsintervalle gelten für alle Länder, die nicht in der Ländergruppe 1, 2 oder 3 enthalten sind.
Bestätigungen
Durchgeführte Servicearbeiten werden im Service- und Garantieheft nachgewiesen. Datum und Kilometerstand werden durch Stempel und Unterschrift der jeweiligen Werkstatt ergänzt.
Achten Sie darauf, dass das Service- und Garantieheft korrekt ausgefüllt wird, da ein lückenloser Service-
Nachweis in Garantie- oder Kulanzfällen und auch beim Verkauf des Fahrzeugs sehr wichtig ist.
Empfohlene Flüssigkeiten, Schmierstoffe und Teile
Empfohlene Flüssigkeiten und Schmierstoffe
Verwenden Sie ausschließlich Produkte, die den empfohlenen Spezifikationen entsprechen.

Warnung
Betriebsstoffe sind Gefahrstoffe und können giftig sein. Vorsicht beim Umgang mit diesen Stoffen. Informationen auf den Behältern beachten.
Motoröl
Motoröl wird nach Qualität und Viskosität klassifiziert. Bei der Entscheidung, welches Motoröl verwendet werden soll, ist Qualität wichtiger als Viskosität. Die Ölqualität stellt z. B. sicher, dass der Motor sauber bleibt, vor Verschleiß geschützt ist, und dass das Öl nicht vorzeitig altert. Der
Viskositätswert gibt Auskunft über die Zähflüssigkeit des Öls in einem bestimmten Temperaturbereich.
Dexos ist ein neues Qualitäts-Motoröl, das Otto- und Dieselmotoren optimal schützt. Falls es nicht verfügbar ist, muss Motoröl einer anderen aufgeführten Qualität verwendet werden. Empfehlungen für Benzinmotoren gelten ebenfalls für Motoren, die mit komprimiertem Erdgas (CNG), Autogas (LPG) oder Ethanol (E85) betrieben werden.
Wählen Sie das geeignete Motoröl nach Qualität und niedrigster Umgebungstemperatur aus 258.
Motoröl auffüllen
Achtung
Verschüttetes Öl aufwischen und ordnungsgemäß entsorgen.
Motoröle unterschiedlicher Hersteller und Marken können gemischt werden, sofern die erforderlichen Motorölkriterien Qualität und Viskosität eingehalten werden.
Die Verwendung von Motoröl für alle Benzinmotoren, die nur die ACEA-Spezifikation erfüllen, ist verboten, da unter bestimmten Betriebsbedingungen dadurch Motorschäden verursacht werden können.
Wählen Sie das geeignete Motoröl nach Qualität und niedrigster Umgebungstemperatur aus 258.
Beigemischte Motorölzusätze Die Verwendung von beigemischten Motorölzusätzen kann Schäden verursachen und zum Verlust der Garantie führen.
Viskositätsklassen für Motoröl Die SAE-Viskositätsklasse gibt Auskunft über die Zähflüssigkeit des Öls.
Mehrbereichsöle sind durch zwei Zahlen gekennzeichnet, z. B. SAE 5W-30. Die erste Zahl, gefolgt von einem W, steht für die Niedrigtemperatur-Viskosität und die zweite Zahl für die Hochtemperatur-Viskosität.
Wählen Sie die geeignete Viskositätsklasse in Abhängigkeit von der Mindestumgebungstemperatur aus ➔ 258.
Alle empfohlenen Viskositätsgrade sind für hohe Umgebungstemperaturen geeignet.
Kühlmittel und Frostschutz
Nur für das Fahrzeug zugelassenes silikatfreies (OAT) Long-Life-Kühlmittel (LLC) und Frostschutzmittel verwenden. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Das System wird werkseitig mit für ausgezeichneten Korrosionsschutz und Frostschutz bis ca. -28 °C bestimmtem Kühlmittel befüllt. In Regionen, in denen es sehr kalt wird, bietet das werkseitig eingefüllte Kühlmittel Frostschutz bis ca. -37 °C. Diese Konzentration sollte das ganze Jahr über beibehalten werden. Die Verwendung von beigemischten Kühlmittelzusätzen für zusätzlichen Korrosionsschutz und die Abdichtung von kleinen Leckagen kann Funktionsstörungen verursachen. Für die
Folgen der Verwendung von beigemischten Kühlmittelzusätzen wird keine Haftung übernommen.
Waschflüssigkeit
Nur Waschflüssigkeit verwenden, die für das Fahrzeug zugelassen ist, um Schäden an Wischerblättern, Lackierung, Kunststoff- und Gummiteilen zu verhindern. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Brems- und Kupplungsflüssigkeit
Mit der Zeit nimmt die Bremsflüssigkeit Feuchtigkeit auf, wodurch die Bremsleistung verringert wird. Die Bremsflüssigkeit muss daher in den angegebenen Intervallen gewechselt werden.
AdBlue
Nur AdBlue verwenden, um die Stickoxide in den Abgasen zu reduzieren 152.
Technische Daten
Fahrzeugidentifizierung ..... 256
Fahrzeug-Identifizierungsnummer 256
Typschild 256
Motorenidentifizierung ..... 257
Fahrzeugdaten 258
Empfohlene Flüssigkeiten und Schmierstoffe 258
Motordaten 261
Fahrwerte 262
Fahrzeuggewicht 262
Abmessungen 263
Füllmengen 264
Reifendrücke 265
Fahrzeugidentifizierung Fahrzeug-Identifizierungs- nummer

Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer kann auch in die Instrumententafel eingestanzt sein, erkennbar durch die Windschutzscheibe, oder im Motorraum am rechten Karosserieblech.
Typschild

Das Typschild befindet sich am linken oder rechten Vordertürrahmen.

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1 2 3 4 5 6 7 8 OPZL VDD 01/12/13/14 VDD 02/13/14/15/16 VDD 03/14/15/16 VDD 04/15/16/17/18 VDD 05/16/17/18 VDD 06/17/18/19 VDD 07/18/19/20 VDD 08/19/20/21 VDD 09/20/21/22 VDD 10/21/22/23 VDD 11/22/23/24 VDD 12/23/24/25 VDD 13/24/25/26 VDD 14/25/26/27 VDD 15/26/27/28 VDD 16/27/28/29 VDD 17/28/29/30 VDD 18/29/30/31 VDD 19/30/31/32 VDD 20/31/32/33 VDD 21/32/33/34 VDD 22/33/34/35 VDD 23/34/35/36 VDD 24/35/36/37 VDD 25/36/37/38 VDD 26/37/38/39 VDD 27/38/39/40 VDD 28/39/40/41 VDD 29/40/41/42 VDD 30/41/42/43 VDD 31/42/43/44 VDD 32/43/44/45 VDD 33/44/45/46 VDD 34/45/46/47 VDD 35/46/47/48 VDD 36/47/48/49 VDD 37/48/49/50 VDD 38/49/50/51 VDD 39/50/51/52 VDD 40/51/52/53 VDD 41/52/53/54 VDD 42/53/54/55 VDD 43/54/55/56 VDD 44/55/56/57 VDD 45/56/57/58 VDD 46/57/58/59 VDD 47/58/59/60 VDD 48/59/60/61 VDD 49/60/61/62 VDD 50/61/62/63 VDD 51/62/63/64 VDD 52/63/64/65 VDD 53/64/65/66 VDD 54/65/66/67 VDD 55/66/67/68 VDD 56/67/68/69 VDD 57/68/69/70 VDD 58/69/70/ VDD 59/T2PAngaben auf dem Typschild:
1 : Hersteller
2 : Genehmigungsnummer
3 : Fahrzeug-Identifizierungsnummer
4 : Zulässiges Gesamtgewicht in kg
5 : Zulässiges Zuggesamtgewicht in kg
6 : Maximal zulässige Vorderachslast in kg
7 : Maximal zulässige Hinterachslast in kg
8 : Fahrzeugspezifische bzw. länderspezifische Angaben
Vorder- und Hinterachslast dürfen zusammen das zulässige Gesamtgewicht nicht überschreiten. Wird z. B. die maximal zulässige Vorderachslast ausgenutzt, darf die Hinterachse nur bis zum Erreichen des zulässigen Gesamtgewichts belastet werden.
Die technischen Daten wurden in Übereinstimmung mit den EG-Normen ermittelt. Änderungen vorbehalten. Angaben in den Fahrzeugpapieren haben stets Vorrang gegenüber Angaben in der Betriebsanleitung.
Motorenidentifizierung
Die Tabelle mit den technischen Daten gibt die Motoridentifikationsnummer an. Motordaten ➔ 261.
Zum Ermitteln des Motors die EWG-Konformitätserklärung, die mit Ihrem Fahrzeug ausgeliefert wurde, oder andere, nationale Zulassungspapiere zu Rate ziehen.
258 Technische Daten
Fahrzeugdaten
Empfohlene Flüssigkeiten und Schmierstoffe
Europäischer Serviceplan
Benötigte Motorölqualität
Alle europäischen Länder mit europäischem Wartungsintervall (Ländergruppen 1, 2, 3) ➔ 252
Motorölqualität Otto-Motoren
Dieselmotoren
(einschließlich CNG, LPG, E85)
dexos1 Gen2 √ -
dexos2 - √
Nur Dieselmotoren: Wenn kein Öl in Dexos-Qualität verfügbar ist, darf einmal zwischen den Ölwechseln maximal ein Liter Motoröl der Qualität ACEA C3 verwendet werden.
Viskositätsklassen für Motoröl
Alle europäischen Länder mit europäischem Wartungsintervall (Ländergruppen 1, 2, 3) ➔ 252
Umgebungstemperatur Otto- und Dieselmotoren
bis zu -25 °C SAE 0W-30 oder SAE 0W-40
SAE 5W-30 oder SAE 5W-40
unter -25 °C SAE 0W-30 oder SAE 0W-40
Technische Daten 259
| Internationaler Serviceplan | |
| Benötigte Motorölqualität | |
| Alle Länder mit internationalem Wartungsintervall (Ländergruppe 4) ⇌ 252 | |
| Motorölqualität Otto-Motoren | Dieselmotoren(einschließlich CNG, LPG, E85) |
| dexos1 Gen2 √ - | |
| dexos2 - √ | |
| Wenn kein Öl in Dexos-Qualität verfügbar ist, können die im Folgenden aufgeführten Ölqualitäten verwendet werden:Alle Länder mit internationalem Wartungsintervall (Ländergruppe 4) ⇌ 252 | |
| Motorölqualität Otto-Motoren | Dieselmotoren(einschließlich CNG, LPG, E85) |
| ACEA A3/B4 - √ | |
| ACEA C3 - √ | |
| Viskositätsklassen für Motoröl | |
| Alle Länder mit internationalem Wartungsintervall (Ländergruppe 4) ⇌ 252 | |
| Umgebungstemperatur Otto- und Dieselmotoren | |
| bis zu -25 °C SAE 0W-30 oder SAE 0W-40 | |
| SAE 5W-30 oder SAE 5W-40 | |
260 Technische Daten
| Alle Länder mit internationalem Wartungsintervall (Ländergruppe 4) ⇌ 252 | |
| unter -25 °C SAE 0W-30 oder SAE 0W-40 | |
| nicht unter -20 °C | SAE 10W-301) oder SAE 10W-401) |
1) Zulässig, aber die Verwendung von Ölen in Dexos-Qualität wird empfohlen.
Motordaten
| Motorkennzeichnung B12XHT B16DTH |
| Verkaufsbezeichnung 1.2 Turbo 1.6 |
| Entwicklungscode EB2DTS DV6FC |
| Hubraum [cm3] | 1200 1560 |
| Motorleistung [kW] 96 88 | |
| bei U/min 5500 3500 | |
| Drehmoment [Nm] 230 300 | |
| bei U/min 1750 1750 | |
| Kraftstoffart Benzin Diesel | |
| Oktanzahl ROZ2) | |
| empfohlen 95 – | |
| möglich | 98 – |
| möglich | 91 – |
| Zusätzliche Kraftstoffart | – |
2) Länderspezifische Aufkleber an der Tankklappe haben Vorrang vor den Angaben in den Motorspezifikationen.
262 Technische Daten
Fahrwerte
Motor B12xHT B16DTH
Höchstgeschwindigkeit [km/h]
Schaltgetriebe 188 189
Automatikgetriebe 188 185
Fahrzeuggewicht
Leergewicht Basismodell ohne Sonderausstattungen
Motor Schaltgetriebe Automatikgetriebe
[kg] B12xHT 1350 1370
B16DTH 1392 1430
Sonderausstattungen und Zubehör erhöhen das Leergewicht.
Beladungshinweise 80.
Abmessungen
| Länge [mm] 4478 |
| Breite ohne Außenspiegel [mm] 1841 |
| Breite mit zwei eingeklappten Außenspiegeln [mm] 1970 |
| Breite mit zwei Außenspiegeln [mm] 2098 |
| Höhe (ohne Antenne) [mm] 1623 |
| Laderaumlänge am Boden [mm] 876 |
| Länge des Laderaums, zweite Sitzreihe befindet sich in der vordersten Position und dritte Sitzreihe ist umgeklapp 1868,8 [mm] |
| Laderaumbreite [mm] 1053 |
| Laderaumhöhe an der Hecktür [mm] 996,6 |
| Radstand [mm] 2675 |
| Wendekreisdurchmesser [m] 10,5 |
264 Technische Daten
Füllmengen
Motoröl
Motor B12xHT B16DTH
einschließlich Filter [I] 3,5 3,75
zwischen MIN und MAX [I] 1,0 1,5
Kraftstofftank
Benzin/Diesel, Nachfüllmenge [I] 53
AdBlue-Tank
AdBlue, Nachfüllmenge [I] 17
Reifendrücke
| Leeres Fahrzeug mit Fahrer Bei voller Beladung | ||
| Motor Reifen vorn hinten vorn hinten | ||
| [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) [kPa/bar] ([psi]) | ||
| B12XHT 215/70 R16, | 210/2,1 (30) 210/2,1 (30) 230/2,3 (33) 240/2,4 (35) | |
| 215/65 R17 | ||
| 225/55 R18 210/2,1 (30) 210/2,1 (30) 240/2,4 (35) 250/2,5 (36) | ||
| 205/55 R19 250/2,5 (36) 250/2,5 (36) 270/2,7 (39) 280/2,8 (41) | ||
| 235/50 R19 230/2,3 (33) 230/2,3 (33) 250/2,5 (36) 260/2,6 (38) | ||
| B16DTH 215/70 R16, | 210/2,1 (30) 210/2,1 (30) 230/2,3 (33) 240/2,4 (35) | |
| 215/65 R17 | ||
| 225/55 R18 220/2,2 (32) 220/2,2 (32) 240/2,4 (35) 250/2,5 (36) | ||
| 205/55 R19 | 240/2,4 (35) 240/2,4 (35) | 270/2,7 (39) 280/2,8 (41) |
| 235/50 R19 | 230/2,3 (33) 230/2,3 (33) | 250/2,5 (36) 260/2,6 (38) |
| Alle Notrad | 420/4,2 (60) 420/4,2 (60) 420/4,2 (60) 420/4,2 (60) | |
| 135/80 R18 | ||
Kundeninformation
Kundeninformation 266
Konformitätserklärung ...... 266
REACH 269
Unfallschadenreparatur ...... 269
Software-Anerkennung 269
Software-Update 273
Eingetragene Marken 273
Aufzeichnung und Datenschutz
der Fahrzeugdaten 274
Ereignisdatenschreiber 274
Radiofrequenz-Identifikation .... 275
Kundeninformation Konformitätserklärung
Funkübertragungssysteme
Dieses Fahrzeug verfügt über Systeme, die Funkwellen übertragen und/oder empfangen können und unter die Richtlinie 1999/5/EG oder 2014/53/EU fallen. Die Hersteller der nachfolgend aufgeführten Systeme erklären ihre Konformität mit der Richtlinie 1999/5/EG oder 2014/53/EU. Der vollständige Wortlaut der EU-Konformitätserklärung zu jedem System ist unter der folgenden Internetadresse verfügbar: www.opel.com/conformity
Der Importeur ist Opel / Vauxhall, Bahnhofsplatz, 65423 Ruesselsheim am Main, Germany.
Navi 5.0 IntelliLink Continental
Betriebsfrequenz (MHz) Maximalleistung (dBm)
2400,0 - 2483,5 2,2
2400,0 - 2483,5 15
Infotainment System R 4.0 IntelliLink LGE
Betriebsfrequenz (MHz) Maximalleistung (dBm)
2400,0 - 2483,5 4
2400,0 - 2483,5 13
5725,0 - 5850,0 13
Infotainment System R 4.0
Clarion
Betriebsfrequenz: 2400 - 2480 MHz
Maximale Leistung: 4 dBm
OnStar-Modul
LGE
Betriebsfrequenz (MHz)
Maximalleistung (dBm)
2402 - 2480 4
2412 - 2462 18
880 - 915 33
1710 - 1785 24
1850 - 1910 24
1920 - 1980 24
2500 - 2570 23
Antennenmodul Laird
Daimlerring 31, 31135 Hildesheim, Germany
Betriebsfrequenz: nicht zutreffend
Maximalleistung: nicht zutreffend ASK Automotive Pvt. Ltd.
Betriebsfrequenz: nicht zutreffend
Maximalleistung: nicht zutreffend
Sender Funkfernsteuerung
Hülsbeck & Fürst GmbH & Co. KG
Betriebsfrequenz: 433,92 MHz
Maximalleistung: 10 dBm
Empfänger Funkfernbedienung
Betriebsfrequenz: 119 - 128,6
Maximalleistung:
16 dBμA/m bei 10 m
Elektronischer Schlüsselsender Valeo
43 Rue Bayen, 75017 Paris, France
Betriebsfrequenz: 433,92 MHz
Maximalleistung: 10 dBm
Wegfahrsperre
Betriebsfrequenz: 125 kHz
Maximalleistung: 5 dBμA/m bei 10 m
Radargerät
ZF TRW Autocruise SAS
Betriebsfrequenz: 24,15 - 24,25 GHz
Maximalleistung: 20 dBm
Wagenheber

W/ Albert Acad.
Konformitätserklärung
noch EG Richtlinie 2006/42/EG
Hiermit erklären wir, dass das Produkt:
Produktbezeichnung: Wogenheber
Typ/GM-Teilenummern: 3637376 Typ/PSA-Teilenummern: 96492433
den Bestimmungen der Richtlinie 2006/42/EG entspricht.
Angewendente technische Nommen:
GMN9737 Jacking
GNW15005 Standard Equipment Jack Hardware Tech ISO TS 16949 Qualitätsmanagementsystem
Der Unterzeichner ist Bevollmächtigter für die Zusammenstellung der technischen Unterlagen.
Rüssenheim, 13. Dezember 2016

Admir Gout 63 Beteiligungs- EDS/EBITDAK TJ 01.02.2013.01.01.02.17.08.00 www.sjgpt.de Vortstrom St. Paul Thomas, Massimo Drescentel, Michael F. Anderson, Volgaert Erwin, Schwartz-Lodrichson, St. Thomas, Simon, Peter Chen, Mattins Walker, Julie Khenna Anhang der Gesellschaften: Kreditanzen Veränderungen: Anfangschaften: Umpflichter Veränderungen: Anfangschaften: Umpflichter
Übersetzung der Original-
Konformitätserklärung
Konformitätserklärung gemäß EG-
Richtlinie 2006/42/EG
Wir erklären, dass das Produkt:
Produktbezeichnung: Wagenheber
Typ/GM-Teilenummer: 3637376
Typ/PSA-Teilenummer: 9649243380
die Bestimmungen der Richtlinie 2006/42/EG erfüllt.
Angewandte technische Normen:
GMN9737 : Anheben eines Fahrzeugs
GM 14337 : Standardwagenheber - Hardware-Tests
GMW15005 : Standardausrüstung Wagenheber und Reservereifen, Fahrzeugtest
ISO TS 16949 : Qualitätsmanagementsysteme
Der Unterzeichner ist berechtigt, die technischen Unterlagen zusammenzustellen.
Rüsselsheim, 13. Dezember 2016 unterzeichnet von
André-Alexander Konter
Engineering Group Manager Reifen- und Radsysteme
Adam Opel GmbH
D-65423 Rüsselsheim
REACH
Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals (REACH) ist eine Verordnung der Europäischen Union, um den Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt vor Risiken zu verbessern, die durch Chemikalien entstehen können. Besuchen Sie www.opel.com für weitere Informationen und für Zugriff auf die Mitteilung von Artikel 33.
Unfallschadenreparatur
Lackdicke
Produktionstechnisch bedingt kann die Lackdicke zwischen 50 und 400 µm variieren.
Deshalb ist unterschiedliche Lackdi-cke kein Hinweis auf eine Unfallscha-denreparatur.
Software-Anerkennung
Bestimmte OnStar-Komponenten umfassen libcurl- und unzip-Software und Software von Drittanbietern. Unten finden Sie die Hinweise und Lizenzen für libcurl und unzip, Informationen für die Software von Drittanbietern finden Sie unter http://www.lg.com/global/support/open-source/index.
Der übersetzte Text befindet sich unter dem Originaltext.
libcurl
Copyright and permission notice Copyright (c) 1996 - 2010, Daniel Stenberg, daniel@haxx.se.
270 Kundeninformation
Urheberrechts und Genehmigungsvermerk
Copyright (c) 1996–2010, Daniel Stenberg, daniel@haxx.se.
Alle Rechte vorbehalten.
Hiermit wird die Genehmigung erteilt, diese Software entgeltlich oder unentgeltlich zu beliebigen Zwecken zu verwenden, zu kopieren, zu modifizieren und zu vertreiben, sofern der oben genannte Urhebervermerk und dieser Genehmigungsvermerk in allen Kopien beibehalten werden.
Die Software wird im vorliegenden Zustand ohne Gewährleistung jeglicher Art bereitgestellt, weder ausdrücklich noch stillschweigend,
einschließlich, aber nicht beschränkt auf Gewährleistung der Marktgängigkeit, der Eignung für einen bestimmten Zweck und der Nichtverletzung von Rechten Dritter. Unter keinen Umständen können die Autoren oder Urheberrechtsinhaber für Forderungen, Schadensersatzansprüche oder sonstige Verpflichtungen haftbar gemacht werden, weder bei vertragsgemäßer Nutzung, unerlaubter Handlung noch anderer, in Verbindung mit der Software oder ihrer Nutzung stehender Handhabung der Software.
Sofern in diesem Hinweis nicht ausdrücklich anders angegeben, darf der Name eines Urheberrechtsinhabers nicht ohne seine vorherige schriftliche Zustimmung zu Werbezwecken oder anderen verkaufs- oder nutzungsfördernden Aktionen bzw. sonstigen Handlungen mit der Software verwendet werden.
UnZip
Das ist die Fassung vom 10. Februar 2005 der Urheberrechts- und Lizenzbestimmungen für Info-ZIP. Die
272 Kundeninformation
endgültige Fassung dieses Dokuments sollte unter ftp://ftp.info-zip.org/pub/infozip/license.html unbegrenzt abrufbar sein.
Copyright (c) 1990–2005 Info-ZIP. Alle Rechte vorbehalten.
Im Sinne dieser Urheberrechts- und Lizenzbestimmungen wird „Info-ZIP“ als die folgende Reihe von Einzelpersonen definiert:
Mark Adler, John Bush, Karl Davis, Harald Denker, Jean-Michel Dubois, Jean-loup Gailly, Hunter Goatley, Ed Gordon, Ian Gorman, Chris Herborth, Dirk Haase, Greg Hartwig, Robert Heath, Jonathan Hudson, Paul Kienitz, David Kirschbaum, Johnny Lee, Onno van der Linden, Igor Mandrichenko, Steve P. Miller, Sergio Monesi, Keith Owens, George Petrov, Greg Roelofs, Kai Uwe Rommel, Steve Salisbury, Dave Smith, Steven M. Schweda, Christian Spieler, Cosmin Truta, Antoine Verheijen, Paul von Behren, Rich Wales, Mike White.
Diese Software wird ohne Mängelgewähr zur Verfügung gestellt, ohne ausdrückliche oder stillschweigende Gewährleistung jeglicher Art. Unter keinen Umständen sind Info-ZIP oder seine Mitwirkenden haftbar für direkte, indirekte, zufällige oder besondere Schäden oder Folgeschäden aufgrund der Nutzung oder fehlerhaften Nutzung dieser Software.
Es ist generell zulässig, diese Software zu beliebigen Zwecken – auch für kommerzielle Anwendungen – zu verwenden, zu modifizieren und uneingeschränkt weiterzuverbreiten, sofern die folgenden Bedingungen eingehalten werden:
- Bei der Weiterverbreitung des Quellcodes müssen der obige Urhebervermerk, die Definition, die Erklärung und diese Liste der Bedingungen beibehalten werden.
- Bei der Weiterverbreitung in kompilierter Form (ausführbare Dateien) müssen der obige Urhebervermerk, die Definition, die Erklärung und diese Liste der Bedingungen in die Dokumentation und/oder anderen Materialien, die mit dem Exemplar
verbreitet werden, eingefügt werden. Die einzige Ausnahme zu dieser Bedingung ist die Weiterverbreitung einer standardisierten UnZipSFX-Binärdatei (einschließlich SFXWiz) als Teil eines selbstentpackenden Archivs; dies ist ohne Einbeziehung dieser Lizenz zulässig, solange das gewohnte SFX-Banner nicht aus der Binärdatei entfernt oder deaktiviert wird.
- Geänderte Versionen – unter anderem Portierungen auf neue Betriebssysteme, vorhandene Portierungen mit neuen grafischen Benutzeroberflächen und dynamische, freigegebene oder statische Bibliotheken – müssen eindeutig als solche gekennzeichnet sein und dürfen nicht als die Originalquelle ausgegeben werden. Diese geänderten Versionen dürfen außerdem nicht ohne die ausdrückliche Genehmigung von Info-ZIP als Info-ZIP-Versionen ausgegeben werden – darunter die Kennzeichnung der geänderten Versionen mit den Namen „Info-ZIP“ (oder Varianten davon,
insbesondere mit geänderter Groß- und Kleinschreibung), „Pocket UnZip“, „WiZ“ oder „MacZip“. Des Weiteren ist die irreführende Verwendung der E-Mail-Adressen für Zip-Bugs bzw. Info-ZIP sowie der Info-ZIP-URL(s) in Verbindung mit diesen geänderten Versionen verboten.
- Info-ZIP behält sich das Recht vor, die Namen „Info-ZIP“, „Zip“, „UnZip“, „UnZipSFX“, „WiZ“, „Pocket UnZip“, „Pocket Zip“ und „MacZip“ für seine eigenen Quell- und Binärversionen zu verwenden.
Software-Update
Das Infotainment System kann ausgewählte Software-Updates über eine Drahtlosverbindung herunterladen und installieren.
Hinweis
Die Verfügbarkeit der über eine Drahtlosverbindung erhältlichen Software-Updates variiert je nach Fahrzeug und Land. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf unserer Website.
Internetverbindung
Zum Herunterladen der Software-Updates über ein Drahtlosnetzwerk ist eine Internetverbindung erforderlich, die über die integrierte OnStar-Verbindung des Fahrzeugs oder über einen anderen passwortgeschützten WLAN-Hotspot (beispielsweise mit einem Mobiltelefon) hergestellt werden kann.
Zum Verbinden des Infotainment Systems mit einem Hotspot auf dem Startbildschirm Einstellungen, dann Wi-Fi und WLAN-Netzwerke verwalten auswählen. Das gewünschte WLAN-Netzwerk auswählen und die Anweisungen auf dem Bildschirm befolgen.
Updates
Das System fordert zum Herunterladen und Installieren bestimmter Updates auf. Außerdem kann manuell nach Updates gesucht werden.
Zum manuellen Suchen nach Updates auf dem Startbildschirm Einstellungen und dann Software-
Informationen und System-Update auswählen. Die Anweisungen auf dem Bildschirm befolgen.
Hinweis
Die Schritte zum Herunterladen und Installieren von Updates können je nach Fahrzeug abweichen.
Hinweis
Während der Installation ist das Fahrzeug unter Umständen nicht betriebsbereit.
Eingetragene Marken
Apple Inc.
Apple CarPlay ^™ ist eine eingetragene Marke von Apple Inc.
App Store ^® und iTunes Store ^® sind eingetragene Marken von Apple Inc. iPhone ^® , iPod ^® , iPod touch ^® , iPod nano ^® , iPad ^® und Siri ^® sind eingetragene Marken von Apple Inc.
Bluetooth SIG, Inc.
Bluetooth® ist eine eingetragene Marke von Bluetooth SIG, Inc.
DivX, LLC
DivX ^® und DivX Certified ^® sind eingetragene Marken von DivX, LLC.
274 Kundeninformation
EnGIS Technologies, Inc.
BringGo® ist eine eingetragene
Marke von EnGIS Technologies, Inc.
Google Inc.
Android ^™ und Google ^™ sind eingetragene Marken von Google Inc.
Stitcher Inc.
Stitcher ^™ ist eine Marke von Stitcher, Inc.
Verband der Automobilindustrie e.V. AdBlue® ist eine eingetragene Marke des VDA.
Aufzeichnung und Datenschutz der Fahrzeugdaten
Ereignisdatenschreiber
Datenspeicherungsmodule im Fahrzeug
Eine große Anzahl an elektronischen Komponenten in Ihrem Fahrzeug enthalten Datenspeicherungsmodule, die zeitweilig oder dauerhaft technische Daten über den Zustand des Fahrzeugs, Ereignisse und Störungen speichern. Generell dokumentieren diese technischen Informationen den Zustand von Teilen, Modulen, Systemen oder Umgebung:
- Betriebsbedingungen von Systemkomponenten (z. B. Füllstände)
-
Statusmeldungen des Fahrzeugs und seiner einzelnen Bauteile (z. B. Radumdrehungen, Drehzahl, Abbremsen, Querbeschleunigung)
-
Funktionsstörungen und Defekte an wichtigen Systemkomponenten
- Fahrzeugreaktionen auf besondere Fahrsituationen (z. B. Auslösen eines Airbags, Aktivierung des Stabilitätsregulierungssystems)
- Umgebungsbedingungen (z. B. Temperatur)
Diese Daten sind ausschließlich technischer Natur und helfen bei der Identifizierung und Behebung von Störungen sowie bei der Optimierung von Fahrzeugfunktionen.
Bewegungsprofile über gefahrene Strecken können mit diesen Daten nicht erstellt werden.
Bei Servicearbeiten (z. B. Instandsetzungen, Servicevorgänge, Garantiefälle, Qualitätssicherung) können die Mitarbeiter des Servicenetzes (einschließlich Hersteller) diese technischen Daten aus den Ereignis- und Fehlerdatenspeichermodulen mit speziellen Diagnosegeräten auslesen. Bei Bedarf erhalten Sie weitere Informationen bei diesen Werkstätten. Nach Korrektur eines Fehlers
werden die Daten aus dem Fehler-speicherungsmodul gelöscht oder konstant überschrieben.
Wenn das Fahrzeug verwendet wird, können Situationen auftreten, in denen diese technischen Daten mit Bezug zu anderen Informationen (Unfallberichte, Schäden am Fahrzeug, Zeugenaussagen etc.) mit einer spezifischen Person in Verbindung gebracht werden können - allenfalls mit Hilfe eines Spezialisten.
Zusätzliche, vertraglich mit dem Kunden vereinbarte Funktionen (z. B. zur Fahrzeugstandorterkennung in Notfällen) ermöglichen die Übertragung bestimmter Fahrzeugdaten.
Radiofrequenz-Identifikation
Die RFID-Technik wird in einigen Fahrzeugen für Funktionen wie Reifendrucküberwachung und Zündanlagensicherheit eingesetzt. Außerdem kommt sie in Komfortanwendungen wie Funkfernbedienungen zum Ver- bzw. Entriegeln der Türen und zum Starten sowie in eingebauten Sendern zum Öffnen von Garagentoren zum Einsatz. Die in Opel-Fahrzeugen eingesetzte RFID-Technik verwendet und speichert keine personenbezogenen Daten und ist auch mit keinem anderen Opel-System, das personenbezogene Daten enthält, verbunden.
Stichwortverzeichnis
A
Abgas 99
Ablagefächer.... 72
Ablagefach in der Mittelkonsole .. 7 3
Abmessungen 263
Abschleppstange.... 212
Abstellen 19
Adaptiver Geschwindigkeitsregler.... 104, 174
AdBlue.... 102, 152
Airbagabschaltung 63, 99
Airbag-Aufkleber.... 58
Airbag-System 58
Airbag-System, Gurtstraffer ..... 99
Aktive Gefahrenbremsung...... 184
Aktive Kopfstützen...... 48
Allgemeine Informationen ..... 212
Altfahrzeugrücknahme 219
An-/Aus-Schalter.... 144
Anderes Fahrzeug abschleppen 247
Anhängerbetrieb 213
Anhänger-Stabilitäts-Assistent .. 216
Anhängerzugvorrichtung.... 212, 246
Ankoppeln eines Anhängers..... 212
Antiblockiersystem ...... 101, 160
Anzeigen.... 95
Armlehne.... 53, 54
Ascher 92
Asphärische Wölbung 39
Auffahrwarnung.... 182
Aufzeichnung und Datenschutz der Fahrzeugdaten...... 274
Außenbeleuchtung ..... 12, 103, 119
Außenpflege 248
Außenspiegel.... 39
Außentemperatur 87
Automatikgetriebe 156
Automatische Betätigung der Zentralverriegelung ...... 29
Automatisches Abblenden ..... 41
Automatisches Fahrlicht ..... 119
Autostopp.... 103, 148
B
Batterieentladeschutz 129
Batteriespannung 110
Bedienelemente.... 83
Befestigungsplätze des Kinder- sicherheitssystems .... 68
Beheizbare Spiegel 40
Beladungshinweise 80
Beleuchtung beim Aussteigen ... 129
Beleuchtung beim Einsteigen .... 129
Beleuchtung in den Sonnenblenden .... 128
Belüftung.... 54
Belüftungsdüsen...... 139
Benutzung dieser Betriebsanleitung .... 3
Berganfahrassistent 163
Beschlagene
Leuchtenabdeckungen ..... 127
Blinker 98,126
BlueInjection.... 152
Bodenabdeckung 76
Bremsassistent 163
Bremsen 160, 222
Bremsflüssigkeit 222
Bremssystem, Kupplungssystem .... 100
Brems- und Kupplungsflüssigkeit 254
D
Dach.... 45
Dachgepäckträger 80
Dachlast....80
DEF.... 152
Diebstahlsicherung 36
Diebstahlwarnanlage 36
Dieselabgasflüssigkeit...... 152
Diesel-Kraftstoffsystem entlüften 224
Diesel-Partikelfilter.... 102, 151
Drehzahlmesser 95
Dreipunkt-Sicherheitsgurt 56
Driver Information Center...... 105
Durchführung von Arbeiten ..... 219
E
Eigenes Fahrzeug abschleppen 246
Einfahren 143
Einführung 3
Eingetragene Marken.... 273
Einparkhilfe 188
Elektrische Fensterbetätigung ..... 42
Elektrische Parkbremse..... 100, 160, 161
Elektrisches Einstellen 39
Elektrische Sitzeinstellung ..... 52
Elektronische Klimatisierungs- automatik 134
Elektronisches Schlüsselsystem. . 23
Elektronische Stabilitätsregelung und Traktionskontrolle...... 101, 163
Elektronisch gesteuerte Fahrprogramme .... 158
Empfohlene Flüssigkeiten und Schmierstoffe .... 254, 258
Energiesparmodus.... 145
Ereignisdatenschreiber...... 274
Erfassungssysteme...... 188
Erkennung vorausfahrendes Fahrzeug.... 104
Erste Hilfe.... 79
Erweiterte Einparkhilfe.... 191
F
Fahreralarmierung...... 207
Fahrerassistenzsysteme...... 168
Fahrhinweise.... 143
Fahrsysteme.... 163
Fahrverhalten, Fahrhinweise ..... 213
Fahrwerte 262
Fahrzeug abstellen 150
Fahrzeugbatterie 223
Fahrzeugdaten...... 258
Fahrzeugeinlagerung...... 218
Fahrzeug entriegeln 6
Fahrzeuggewicht 262
Fahrzeug-Identifizierungsnummer 256
Fahrzeugmeldungen 109
Fahrzeugpersonalisierung ..... 110
Fahrzeugpflege.... 248
Fahrzeugprüfungen...... 219
Fahrzeugsicherung...... 36
Fahrzeugspezifische Daten ...... 3
Fenster.... 41
Fernbedienung am Lenkrad ..... 83
Fernlicht 103, 120
Fernlichtassistent.... 104, 120
Front-Airbag 62
Füllmengen 264
Funkfernbedienung 22
G
Gangwechsel.... 101
Gefahr, Warnung, Achtung ..... 4
Generator 99
Geschwindigkeitsbegrenzer 105, 171
Geschwindigkeitsregler ..... 104, 168
Getränkehalter 72
Getriebe 17
Getriebe-Display 156
Glasdach 45
Glühlampen auswechseln ..... 225
H
Halogen-Scheinwerfer 225
Handschuhfach 72
Handschuhfachkühlung ..... 140
Heckklappe.... 31
Heckscheibenheizung 43
Heckscheibenwischer und Waschanlage 86
Heizung 54, 55
Heizung und Belüftung 130
Hupe 13,84
|
Induktives Laden.... 90
Info-Display.... 107
Innenbeleuchtung.... 127
Innenleuchten 231
Innenlicht 128
Innenraumluftfilter 140
Innenraumpflege 251
Innenspiegel.... 41
Instrument 92
Instrumententafelbeleuchtung .. 127, 231
Instrumententafelübersicht ..... 10
K
Katalysator 152
Kennzeichenleuchte 231
Kilometerzähler 95
Kindersicherheitssystem 65
Kindersicherheitssysteme...... 65
Kindersicherung 29
Klappbare Spiegel 40
Klimaanlage 131
Klimatisierung 15
Klimatisierungssysteme...... 130
Konformitätserklärung...... 266
Kontrolle über das Fahrzeug ..... 143
Kontrollleuchten.... 98
Kopf-Airbag 63
Kopfstützen 47
Kopfstützeneinstellung 8
Kraftstoffanzeige 96
Kraftstoffe.... 208
Kraftstoffe für Diesel-Motoren .... 210
Kraftstoffe für Otto-Motoren ..... 208
Kraftstoffmangel 103
Kraftstoffverbrauch, CO _2 -Emission 212
Kühlmittel 221
Kühlmitteltemperatur 102
Kühlmitteltemperaturanzeige ..... 96
Kühlmittel und Frostschutz...... 254
Kurvenlicht.... 122
L
Laderaum 31,73
Laderaumabdeckung 75
LED-Scheinwerfer..... 104, 122, 227
Lenken.... 143
Lenkradeinstellung 9,83
Lenkradheizung 83
Leselicht 128
Leuchtweitenregulierung ..... 122
Lichtfunktionen.... 129
Lichthupe 121
Lichtschalter 119
Losfahren 18
Lufteinlass 140
Lüftung.... 130
M
Manuelles Abblenden 41
Manuelle Sitzeinstellung.... 50
Manuell-Modus 157
Mittelkonsolenbeleuchtung ..... 129
Motorabgase 151
Motor anlassen 146
Motor ausschalten.... 100
Motordaten 261
Motorenidentifizierung...... 257
Motorhaube 219
Motoröl 220, 254, 258
Motoröldruck 103
N
Nebelleuchte 104
Nebelleuchten 126, 227
Nebelschlussleuchte ..... 104, 126
O
Öl, Motor 254, 258
OnStar.... 115
P
Panne.... 246
Parkbremse 161
Parklicht 127
Partikelfilter.... 151
Polsterung...... 251
Profitiefe 236
Q
Quickheat.... 139
R
Radabdeckungen 236
Räder und Reifen 232
Radiofrequenz-Identifikation..... 275
Radwechsel 240
REACH.... 269
Regelmäßiger Betrieb 141
Regensensor.... 104
Reifenbezeichnungen 233
Reifendruck 233
Reifendrücke 265
Reifendruckverlust- Überwachungssystem..... 102, 234
Reifenpanne.... 240
Reifenreparaturset 237
Reifenumrüstung 236
Reserverad 243
Rückfahrkamera 202
Rückfahrlicht 127
Rückleuchten 227
Rücksitze.... 54
Rundumsichtsystem.... 198
S
Schaltgetriebe 159
Scheibenwischer und Waschanlage 13,84
Scheibenwischerwechsel ...... 224
Scheinwerfer.... 119
Schlüssel 21
Schlüssel, Verriegelung...... 21
Schneeketten 237
Schubabschaltung 147
Seiten-Airbag 62
Seitliche Blinkleuchten 230
Selektive Fahrsteuerung...... 165
Selektive katalytische Reduktion 152
Service 141,252
Serviceanzeige 96
Serviceinformationen 252
Sicherheitsgurt 8,55
Sicherheitsgurt anlegen 98
Sicherheitsnetz 77
Sitzeinstellung 7
Sitzheizung.... 54
Sitzheizung, hinten.... 55
Sitzposition 49
Software-Anerkennung...... 269
Software-Update.... 273
Sonnenblenden 44
Sonnenrollo 45
Spiegeleinstellung 9
Sport-Modus 167
Spurhalteassistent...... 101, 204
Spurverlassenswarnung..... 101, 203
Standlicht.... 119
Starre Belüftungsdüsen 140
Starten.... 143
Starthilfe 245
Stauraum....72
Stopp-Start-System.... 148
Störung 158
Störung der elektrischen Parkbremse.... 101
Stromunterbrechung 158
Symbole 4
Systemprüfung.... 100
T
Tachometer 95
Tagesfahrlicht 122
Tageskilometerzähler 95
Tanken 210
Toter-Winkel-Warnung...... 196
Türen.... 31
Tür offen 105
Typschild 256
U
Uhr....87
Ultraschall-Einparkhilfe...... 188
Unfallschadenreparatur...... 269
V
Valet-Modus.... 107
Verbandstasche 79
Verstellbare Belüftungsdüsen ... 139
Verzurrösen 77
Vorderer Fußgängerschutz...... 187
Vordersitze...... 49
Vorglühen 102
W
Wagenheber.... 231
Wagenwerkzeug 231
Wählhebel 156
Warnblinker 125
Warndreieck 79
Warnleuchten.... 95
Warn- und Signaltöne 109
Waschflüssigkeit 222
Wegfahrsperre 39
Windschutzscheibe...... 41
Windschutzscheibenheizung...... 44
Winterreifen 232
Z
Zentralverriegelung 24
Zigarettenanzünder 91
Zubehörsteckdosen 89
Zubehör und Änderungen am Fahrzeug 217
Zugvorrichtung 214
Zuheizer.... 139
Zündschlossstellungen 143
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Die in dieser Publikation enthaltenen Angaben entsprechen dem unten angegebenen Stand. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Fahrzeuge gegenüber den Angaben in dieser Publikation sowie Änderungen dieser Publikation selbst bleiben der Adam Opel GmbH vorbehalten.
Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.
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