SNMP mini - Netzwerkkarte / Adapter AEG - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts SNMP mini AEG als PDF.
| Produkttyp | Netzwerkkarte / Adapter |
| Marke | AEG |
| Modell | SNMP mini |
| Schnittstelle | RJ45 (10/100/1000 Base-T) |
| Unterstützte Protokolle | SNMP v1, v2c, v3 |
| Stromversorgung | Power over Ethernet (PoE) 802.3af |
| Abmessungen (B x T x H) | 50 x 50 x 20 mm |
| Gewicht | ca. 50 g |
| Betriebstemperatur | 0 °C bis 50 °C |
| Lagertemperatur | -10 °C bis 70 °C |
| Luftfeuchtigkeit | 10 % bis 90 % (nicht kondensierend) |
| Funktionen | Netzwerküberwachung, Fernverwaltung, Trap-Senden |
| Reinigungsmethode | Mit trockenem, fusselfreiem Tuch abwischen |
| Sicherheitshinweise | Nur in trockenen Innenräumen verwenden; vor Feuchtigkeit schützen |
| Reparatur und Ersatzteile | Keine vom Benutzer austauschbaren Teile; wenden Sie sich an den Kundendienst |
| Mitgeliefertes Zubehör | Kurzanleitung, ggf. Montageklammern |
Häufig gestellte Fragen - SNMP mini AEG
Benutzerfragen zu SNMP mini AEG
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Netzwerkkarte / Adapter kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch SNMP mini - AEG und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. SNMP mini von der Marke AEG.
BEDIENUNGSANLEITUNG SNMP mini AEG
CS141 Benutzerhandbuch Deutsch
UPS WEB/SNMP MANAGER
Urheberrechts-Erklärung zum geistigen Eigentum und Umgang mit vertraulichen Informationen
Die Informationen in diesem Benutzerhandbuch sind nicht als verbindliche Anweisungen zu verstehen und können ohne Ankündigung geändert werden. Obwohl GENEREX bemüht war, präzise Informationen in diesem Dokument bereitzustellen, übernimmt GENEREX keine Verantwortung für die Genauigkeit dieser Informationen.
GENEREX haftet nicht für indirekte, spezielle, Folge- oder unbeabsichtigte Schäden, einschließlich, aber nicht beschränkt auf entgangene Gewinne oder Einkünfte, Kosten für Ersatzgüter, Verlust oder Beschädigung von Daten, die sich aus der Nutzung dieses Dokuments oder des darin beschriebenen Produkts ergeben.
GENEREX als Hersteller der genannten Produkte übernimmt keine Verpflichtungen im Zusammenhang mit diesen Informationen. Die in diesem Handbuch beschriebenen Produkte wurden auf der alleinigen Grundlage von Informationen für Geschäftspartner bereitgestellt, damit diese ein besseres Verständnis für die GENEREX-Produkte erhalten.
GENEREX gestattet seinen Geschäftspartnern, die in diesem Dokument enthaltenen Informationen an Dritte weiterzugeben, einschließlich an das Personal in deren Unternehmen oder an ihre eigenen Kunden, elektronisch, manuell, in Form von Fotokopien oder Ähnlichem. GENEREX weist darauf hin, dass der Inhalt ohne schriftliche Genehmigung von GENEREX nicht verändert oder angepasst werden darf.
Alle Rechte, Titel und Interessen an der GENEREX-Marke BACS oder an Firmenzeichen (registriert oder nicht registriert) sowie der Geschäftswert bzw. das geistige Eigentum von GENEREX, einschließlich Urheberrechte und Produktpatente, sind ausschließlich und ohne Einschränkungen Eigentum von GENEREX.
GENEREX wird jede Beanstandung über den Inhalt dieses Dokuments zeitnah bearbeiten. Kommentare oder Beanstandungen zu diesem Dokument sind an die GENEREX Systems Vertriebsgesellschaft mbH zu richten.
Das Urheberrecht der Europäischen Union ist gültig (Copyright EU). Copyright (c) 1995-2016 GENEREX GmbH, Hamburg, Deutschland.
Alle Rechte vorbehalten.
Inhaltsverzeichnis
Allgemeines
1 Einleitung 2 Änderungen im Vergleich zum Vorgängermodell CS121 3 Modellübersicht 4 Lieferumfang
Funktionsweise
5 Funktionsübersicht 6 Funktionsumfang des CS141 7 Port Belegung 8 Schnittstellenbeschreibung 9 LED Status
Inbetriebnahme
10 Einbindung in das Netzwerk 11 Hardware- und Firmwareinformationen 12 Zeitserver 13 USV Auswahl 14 USV Funktion 15 Email Konfiguration 16 Email Traps 17 Ereignisse und Alarme 18 RCCMD-Signale 19 SNMP 20 MODBUS 21 Logfiles
Sonstiges
22 Firmware Update 23 Backup & Restore 24 Tools 25 Externe Geräte 26 Rescue System 27 Sensoren 28 Diagnose 29 FAQ 30 Handbuch Version
1. Einleitung
Die CS141 Serie ist eine Reihe von Produkten, die besonders für die Anlagenverwaltung im Bereich des kritischen Ressourcenmanagements für technische Einrichtungen entwickelt wurden. Alle diese Geräte besitzen dieselbe Kernfunktion als Endgerätemanager mit SNMP Eigenschaften.
Die CS141 Geräte erhalten über SNMP Statusmeldungen von der USV und leiten daraus Info- und Störungsmeldungen ab. Diese werden an ausgewählte Clients gesendet und/oder im Browser zur Ansicht präsentiert.
Weiterhin kann ein Shutdown und Reboot ausgewählter Clients ausgelöst werden. Das geschieht über RCCMD – Eine Software, die auf den jeweiligen Clients installiert sein muss.
Weiterführende Informationen über RCCMD finden Sie auf unserer Homepage www.generex.de im Bereich Produkte -> Software -> RCCMD oder im Downloadbereich unter Dokumentation -> Programme -> RCCMD.
Dieses Handbuch beschreibt sowohl die Kernfunktion des CS141, als auch die Funktionen von zusätzlichen Komponenten.
Der Aufbau und die Konfiguration der CS141 Geräte sind sehr universell. Die Anpassung muss an viele verschiedene USV-Anlagen von weltweit angesiedelten Herstellern erfolgen können, die vielfach unterschiedliche Fachterminologie verwenden. Dieses Handbuch kann diesbezüglich nicht auf alle Varianten eingehen. Verschiedene Ausdrücke, Bildschirmmasken und beschriebene Details müssen daher ggf. sinngemäß interpretiert werden.
Der CS141 ist der Nachfolger des erfolgreichen CS121. Neben einer verbesserten Technik sind auch mehr Funktionen implementiert worden.
2. Unterschiede zum CS121
Die Menüstruktur wurde grundliegend verändert. Durch das vereinfachte Interface sowie die bessere interne Hardware ist eine deutliche Performance-Steigerung bemerkbar.
Während der CS121 nach dem Ändern einer Konfiguration neu gestartet werden musste, ist dies beim CS141 nicht mehr notwendig. Änderungen am Gerät werden innerhalb weniger Sekunden in den Speicher geschrieben.
Der CS141 verfügt nun über zwei weitere Benutzerkonten, Engineer und Guest. Diese haben eingeschränkte Rechte. Der Engineer kann das USV-Modell einstellen, Funktionen prüfen und Jobs erstellen, aber keine Systemeinstellungen wie Netzwerk und Zeitserver verändern. Log-Dateien kann der Engineer einsehen. Der Gast kann lediglich den Status der USV sowie die Firmware und Betriebszeit einsehen.
Die beiden DIP-Schalter des Vorgängers sind entfallen. Stattdessen gibt es nur noch einen Schalter vorderseitig am Gerät. Wird dieser verändert, muss über das Menü des CS141 ein Neustart initialisiert werden. Steckkarten müssen nun nicht mehr entnommen werden, um die Position der Schalter zu verändern.

CS141MINI, CS141_R2:
| Schalter 1 | Schalter 2 | Funktion |
| 0 | 0 | Default IP-Adresse 10.10.10.10 |
| 1 | 0 | Über Web-Interface eingestellte IP-Adresse |
| 0 | 1 | Zuweisen der IP über DHCP |
| 1 | 1 | Momentan nicht definiert |
CS141DMINI
| SignalpegelSW_GPIO_1 | SignalpegelSW_GPIO_2 | Funktion |
| 0V | 3,3V | Default IP-Adresse 10.10.10.10 |
| 3,3V | 3,3V | Über Web-Interface eingestellte IP-Adresse |
| 3,3V | 0V | Zuweisen der IP über DHCP |
| 0V | 0V | Rescue-Boot (Default IP ab FW......) |
| Schalter 1 | Schalter 2 | Funktion |
| 0 | 0 | |
| 1 | 0 | |
| 0 | 1 | |
| 1 | 1 | Rescue-Boot Option (IP wird über die Pins an der Slotschnittstelle eingeführt) |
Das Firmware-Update kann nun per Drag & Drop im Browser durchgeführt werden, dadurch ist es nicht mehr zwingend erforderlich, eine Windows-Umgebung mit aktiviertem FTP zu verwenden. Auch hier ist ein vom Benutzer initiierter Neustart nicht notwendig.
Bei Problemen mit der Firmware kann das Update auch ohne Anmeldung durchgeführt werden. Dazu gibt man über den Browser die IP des Gerätes ein, gefolgt von /update. Nach erfolgreicher Admin-Authentifizierung kann nun die Firmware aktualisiert und optional das Gerät auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden (Die zuvor konfigurierte IP-Adresse bleibt dabei erhalten).
Das Standardkennwort für den Admin lautet cs141-snmp. Nutzen Sie den Admin für die Ersteinrichtung.
Das Standardkennwort für den Engineer lautet engineer.
Das Standardkennwort für den Gast lautet guest.
Standardmäßig ist Auto-Logout (15 Min.) aktiviert. Bei Inaktivität wird der Benutzer nach dieser Zeitspanne vom System ausgeloggt. Wenn Sie die Zeitspanne verändern möchten, finden Sie die Einstellungen unter Einrichtung -> System -> Einstellungen.
Die Stromaufnahme des Gerätes liegt trotz der 10-fachen Geschwindigkeitserhöhung unter der des Vorgängermodells.
3. Modellübersicht
Modellübersicht:
| Gerät | Funktion | Anmerkungen |
| CS141L | SNMP-Adapter | externer Adapter |
| CS141SC | SNMP-Adapter | Slot Adapter für USV mit Slot |
| CS141LM | SNMP-Adapter | Externer Adapter mit MODBUS Ausgang (RS485) |
| CS141SCM | SNMP-Adapter | Slot Adapter mit MODBUS Ausgang (RS485) |
| CS141BL | SNMP-Adapter | Externer Adapter BUDGET-Model (ohne COM2- und AUX-Port) |
| CS141BSC | SNMP-Adapter | Slot Adapter BUDGET-Model (ohne COM2- und AUX-Port) |
| CS141R 2 | SNMP-Adapter | Slot Adapter für PILLER/CTA/RIELLO/AROS UPS Italien |
| CS141MINI | SNMP-Adapter | Slot Adapter für USV Modelle mit MINI Slot |
Weitere Geräte, die auf Basis des CS141 verfügbar sind:
| Gerät | Funktion | Anmerkungen |
| BACSKIT_B4 | Batteriemanagement | Externer Adapter |
| BACSKIT_BSC4 | Batteriemanagement | Slot Adapter |
| Gerät | Features | Unterstützte USV-Anlagen |
| CS141L | Zusätzlicher Mini DIN 8 COM Port für RS232. AUX Port für Digital Ein-/Ausgang. Remote RAS Management optional. | Mehr als 1400 USV Modelle von über 80 verschiedenen Herstellern werden unterstützt. |
| CS141SC | Zusätzlicher Mini DIN 8 COM Port für RS232. AUX Port für Digital Ein-/Ausgang. Remote RAS Management optional. | Alle mit Standard Slot SC |
| CS141LM | Zusätzlicher Mini Adapter. AUX Port für Digital Ein-/Ausgang. Remote RAS Management optional. | Mehr als 1400 USV Modelle von über 80 verschiedenen Herstellern werden unterstützt. |
| CS141SCM | Zusätzlicher RS485. AUX Port für Digital Ein-/Ausgang. Remote RAS Management optional. | Allemit Standard Slot SC |
| CS141BL | Slot Budget Variante des CS141. USV Management via LAN. Ohne AUX Port für potentialfreie Kontakte. Ohne COM2 Port für Pipe-through, Sensorik, etc. | Mehr als 1400 USV Modelle von über 80 verschiedenen Herstellern werden unterstützt. |
| CS141BSC | Slot Budget Variante des CS141. USV Management via LAN. Ohne AUX Port für potentialfreie Kontakte. Ohne COM2 Port für Pipe-through, Sensorik, etc. | Alle mit Standard Slot ,SC |
| CS141R_2 | Zusätzlicher Mini DIN 8 COM Port für RS232. | Riello und Aros USV mit Netman Slot |
| CS141MINI | Zusätzlicher Mini DIN 8 COM Port für RS232. | USV Anlagen mit MINI Slot (Soltec, Voltronic, u.a) |
Alle CS141 sind in der Lage, die USV-Anlagen zu managen, welche im nativen seriellen Protokoll hinterlegt sind, und lassen sich leicht in bestehende SNMP-Systeme integrieren. Alle Modelle verfügen über einen eigenen Webserver mit konfigurierbarem Event-Management zur automatisierten Jobausführung basierend auf dem Status der USV. Dies beinhaltet E-Mail-Versand, RCCMD-Nachrichten und Shutdown-Befehle, Logfile-Einträge, Herunterfahren der USV, grafische Logfiles und Wake-Up-Befehle für bereits heruntergefahrene Computer (Wake On Lan).
Alle Geräte können zusätzlich individuell konfiguriert werden für sämtliche Events und Jobausführungen per Scheduler (z.B. Batterie-Tests, Kalibrierung sowie Shutdown/Restore). Eine breite Auswahl an Netzwerk-Management-Features, um User zu informieren und zu alarmieren sowie die Konfiguration anderer SNMP-Geräte und Strom-Ressourcen-Management via RCCMD, sind möglich.
Jeder Adapter hat 2 Jahre Garantie sowie freie Updates für 3 Jahre. Alle Geräte werden in Deutschland hergestellt.
4. Lieferumfang
Der Lieferumfang des CS141-Adapters beinhaltet standardmäßig eine Netzwerk-Adapter-Einheit mit ergänzender Soft- und Hardware. (Bitte beachten Sie, dass in den Budget-Ausführungen nicht alle Funktionen enthalten sind).
| Produkt | Im Lieferumfang enthalten | ||||
| Externe Strom-versorgung1 | Benutzer-handbuch auf CD | Mini-DIN-8 Anschluss (MODBUS) | RS-485 Via COM2 | Rescue Jumper | |
| CS141L | X | X | X | X | |
| CS141SC | X | X | X | ||
| CS141LM | X | X | X | X | |
| CS141SCM | X | X | X | ||
| CS141BL | X | X | X | ||
| CS141BSC | X | X | |||
| CS141R_2 | X | X | |||
| CS141MINI | X | X | |||
5. Funktionsübersicht des CS141
Im SNMP-Betrieb arbeitet der CS141-Adapter mit einem eingebauten Simple Network Management Protocol (SNMP) Software-Agent. Dieser Agent tauscht mit der USV über die get/set-Befehle Statusdaten aus und leitet sogenannte „trap messages“ an vorbestimmte Empfänger weiter. Diese „trap messages“ können den Benutzer über kritische Situationen der Unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) informieren (z.B. das Umschalten auf Batteriebetrieb). Zusätzlich kann der SNMP-Adapter RCCMD-Signale (Remote Control Commands) versenden. Auf Clients, auf denen die Software RCCMD
installiert ist, können bestimmte Funktionen ausgelöst werden. Besonders wichtig ist hier die Möglichkeit eines gezielten Shutdowns und Restarts.
Auch eine Steuerung der USV über das Webinterface ist auf diesem Wege möglich (z.B. das Schalten auf Bypass). RCCMD ist eine lizenzpflichtige Zusatzsoftware.
![graph TD A["Einbindungsmöglichkeiten über das Interface Ethernet"] --> B["Verwaltung aller Plätze im Netzwerk über RCCMD"] B --> C["Com1"] C --> D["Kompatibel mit 1400 unterschiedlichen USVs und Stromversorgungsgeräten"] A --> E["HTTP Java /UPSMON Interface"] E --> F["Remote Programmsstart"] E --> G…](/content/2026/05/789581/images/51e222218088b0fa47efebee6c34f0376a6396d1b0e233906c514c58f34f0c26.jpg)
- Funktionsumfang des CS141
SNMP-Adapter: Der SNMP-Adapter nimmt aufgrund seiner kompakten Ausmaße nur wenig Platz in Anspruch. Der Adapter hat eine Größe von 69x126 mm. (Externer SNMP-Adapter.) – oder der Adapter kann in einen Erweiterungssteckplatz der USV integriert werden (abhängig vom USV-Modell)
SNMP-Traps senden: Grundaufgabe des Adapters ist es, Alarmzustände der USV an eine Überwachungsstation zu senden (Traps) oder alle USV-Daten im Netzwerk zur Abfrage bereitzustellen. Mit dieser Funktion kann z.B. die Spannungsversorgung und der Batteriezustand einer USV von einer SNMP-Managementstation überwacht werden. Über den Menüpunkt „Events & Alarms“ können SNMP-Traps zu Testzwecken auch simuliert werden.
Fernbedienung: Über diese Funktion kann die USV beispielsweise auf Bypass geschaltet werden (herstellerabhängig); ausgelöst wird dieses durch ein entsprechendes Kommando über die Network Management Station oder durch die zur USV gehörige USV Management Software für das Web.
Kompatibilität mit Network Management Systemen (NMS): Der SNMP Adapter ist mit allen gebräuchlichen Network Management Systems kompatibel. Alle SNMP Systeme, die das Kompilieren einer MIB erlauben – oder bereits die Management Information Base (MIB) / Request for Comment 1628 (RFC) für USV Systeme enthalten, können mit dem Adapter betrieben werden.
Multiplier Shutdown per RCCMD: Der CS141 kann mit allen RCCMD Modulen der UPS-Management Software einen Netzwerk-Shut-Down einleiten. Ein auf TCP/IP basierendes RCCMD Sendesignal wird an alle konfigurierten RCCMD-Clients versendet. Damit kann auch Shutdown auf unbegrenzt vielen Computern ausgelöst werden, unabhängig von deren Betriebssystem. RCCMD ist optionaler Bestandteil der USV Management Software. USV-Management Software und RCCMD Lizenzen sind beim USV Fachhändler erhältlich.
RS-232 / Pipe-through: Der SNMP Adapter Typ CS141 kann das USV Protokoll, welches über COM1 gelesen wird, direkt auf COM2 wieder ausgeben. Damit ergibt sich die Möglichkeit weitere Software / Hardware an die USV anzuschließen ohne zusätzliche Verteiler-Hardware (RS-232 Multiplexer) einzusetzen.
USV Schnittstellenkabel (nur bei externen Geräten): Verwenden Sie bitte das serielle Kabel des Herstellers, das sie mit Ihrer USV erhalten haben, um die USV mit dem COM 1 des CS141-Adapters zu verbinden. Bei Fragen kontaktieren Sie bitte den USV-Hersteller. Verwenden Sie bitte ausschließlich das bei Ihrer USV mitgelieferte Original-RS232-USV-Kabel für die Kommunikation. Wenn Sie eine Kontakt-USV einsetzen, verwenden Sie bitte das spezielle Hersteller Kabel. Bei Fragen bezüglich spezieller Anschlusskabel konsultieren Sie bitte Ihren USV-Händler.
Zeitgenaues Logfile: Der CS141 besitzt eine Reihe eigener Logfiles, welches bei Verwendung eines Timeservers im Netzwerk festhält, welche Ereignisse und Alarme aufgetreten sind. Dieser Logfile ist per UNMS, UPSMAN, WebGUI sowie FTP zugänglich. Auch eine Sortierung des Logs sowie der kontinuierliche Export als CSV-Datei sind möglich.
Email Client: Die CS141 Modelle besitzen einen Simple Mail Transfer Protokoll (SMTP) kompatiblen Email Client, der automatisch Emails bei Ereignissen versenden kann.
Webserver: Die CS141 Modelle besitzen einen Webserver, der alle Informationen des Gerätes anzeigt. Mit dem UPSView kann auch eine grafische Darstellung der Daten angezeigt werden. Der Zugriff auf das Webinterface ist mit allen bekannten Browsern möglich (Internet Explorer / Edge, Firefox, Chrome, Safari etc.).
Netzwerkanschluss: Einen möglichen Einsatz des SNMP-Adapters zeigt die folgende Darstellung, in der der SNMP-Adapter eine USV in einem Ethernet-Netzwerk überwacht. Der SNMP-Adapter kommuniziert mit der USV, um beispielsweise Informationen über die Spannungsversorgung Ihres Systems zu erhalten.
![graph TD A["NMS (Network Management Station)"] --> B["IP Network (LAN/WAN)"] C["CS141SCM"] --> D["UPS"] D --> E["Power cable"] B --> F["Laptop"] B --> G["Laptop"] B --> H["Laptop"] B --> I["Laptop"] style A fill:#f9f,stroke:#333 style C fill:#f9f,stroke:#333 style B fill:#bbf,stroke:#333 style D fil…](/content/2026/05/789581/images/d830e7ae42e65662adca08c16e22ff529ae0b3058392690b947858a59ff0a293.jpg)
MODBUS: Modbus ist in industriellen Anwendungen das Standard-Protokoll, das zur Gebäudeüberwachung und im Gebäudemanagement eingesetzt wird. Alle CS141 enthalten eine MODBUS over IP-Schnittstelle und Geräte mit COM2 auch eine MODBUS over RS232 (CS141L & SC) und Modbus over RS485 (CS141L, SCM).
SNMP: Das SNMP (Simple Network Management Protocol) ist ein Internet-Standard-Protokoll, um Anlagen über IP-Netzwerke zu überwachen. Das Protokoll ist definiert und standardisiert in RFC-Spezifikationen. USV-Systeme verwenden im Allgemeinen als MIB die RFC 1628-Spezifikation, die USV-spezifische Geräte definiert.
Der Adapter kommuniziert per SNMP über den USV-Standard-MIB RFC 1628. Diese MIB wird von den meisten SNMP-Softwareprodukten unterstützt. Daher ist es meist nicht notwendig, eine eigene MIB in die SNMP-Software einzufügen. Systeme, welche diese Standard-UPSMIB noch nicht beinhalten, können die RFC1628 von unserer Website herunterladen und die MIB nachträglich kompilieren.
Hierzu kopieren Sie die MIB-Datei in das entsprechende MIB-Verzeichnis Ihrer SNMP-Station und kompilieren Sie diese Datei. Suchen Sie zuerst jedoch im MIB2-Baum nach einer UPSMIB. Diese sollte einer RFC1628-Standard-MIB entsprechen.
UPSTCP: Der gängigste Weg, um mit dem CS141-Adapter zu kommunizieren, ist TCP. CS141 beinhaltet UPSTCP, welches Ihnen eine komplette API-Schnittstelle bietet, um Ihren Adapter in das Netzwerk zu integrieren. Diese Schnittstelle wird auf Wunsch an Hersteller von Software geliefert, um eine eigene Einbindung zu ermöglichen. Alle anderen Anwender verwenden TCP für den Zugriff über ein Webinterface (UPSVIEW, UPSMON, UNMS) oder SNMP oder MODBUS over IP.
7. Port-Belegung
Wichtig ist hier Punkt (9) – der Rescue-Jumper. Wenn das System nicht korrekt startet bzw. nach einem Kaltstart keine Oberfläche lädt, kann bei einigen Modellen an dieser Stelle ein Jumper gesetzt werden. Wird das System nun gestartet, wird eine andere Oberfläche geladen, über die man das Gerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen bzw. die Firmware aktualisieren kann.
Mehr dazu finden Sie unter Punkt 24) Rescue System.
8. Schnittstellenbeschreibung
Pin-Layout CS121 COM1:

Externer D-SUB 9-polig male
| Pin1: | DCD | Pin6: | DSR |
| Pin2: | RxD | Pin7: | RTS |
| Pin3 | TxD | Pin8: | CTS |
| Pin4 | DTR | Pin9: | RI |
| Pin5 | GND |

| Grüne LED | Rote LED | Adapter |
| AUS | AUS | Keine Stromversorgung |
| AUS | AN | Bootvorgang |
| AUS | BLINKT LANGSAM | Updatevorgang |
| AUS | BLINKT SCHNELL | Updatevorgang fehlerhaft |
| AN | AN | Verbindung zur USV (Externes Gerät) verloren |
| BLINKT LANGSAM | AUS | Normalbetrieb, Verbindung aktiv |
Zusätzlich zu dem physikalischen LED-Status existiert noch die Statusleiste. Hier werden die verschiedenen Zustände ebenfalls – inklusive Warnung – angezeigt:
UPS: ● Bereit
Grün bedeutet, dass eine Kommunikation stattfindet und es keine Probleme gibt. Wenn Sie keine USV ausgewählt haben, wird die LED ebenfalls grün leuchten.
UPS: ● Initialisierung
Gelb wird angezeigt, wenn die Kommunikation hergestellt wird oder eine Warnung vorliegt.
Die LEDs sind grau, wenn keine Kommunikation hergestellt werden kann. Prüfen Sie die Kabelverbindung und die Auswahl des korrekten USV-Modells.
Wenn die LED rot leuchtet, liegt ein Alarm bzw. kritischer Zustand vor. Alle Arten von Alarmen werden hier detailliert angezeigt. Auch der Verlust der Kommunikation wird hier angezeigt.
- Einbindung des CS141 in das Netzwerk
Die Konfiguration des CS141 findet ausschließlich über die Weboberfläche des Adapters statt und erfolgt per Aufruf durch einen Browser (Internet Explorer/Edge, Chrome, Mozilla, Safari). Deaktivieren Sie eventuelle Proxys und Plug-Ins, welche die Anzeige des Webinterfaces beeinträchtigen können.
Die typische Einbindung des CS141 in das Netzwerk erfolgt wie abgebildet:
![graph TD A["NMS (Network Management Station)"] --> B["IP Network (LAN/WAN)"] C["CS141SCM"] --> D["UPS"] B --> E["Computer"] B --> F["Laptop"] B --> G["Computer"] D --> H["Power cable"] E --> H F --> H G --> H](/content/2026/05/789581/images/4583d62fad08b329aec61131284f08a5c2a407d26f152eedef02a54224337805.jpg)
Bei der Konfiguration kann sowohl ein LAN-Kabel als auch ein Cross-Over-Kabel verwendet werden, je nach PC/Notebook-Netzwerkkarte. Für die Ersteinrichtung empfehlen wir den Verzicht auf Geräte wie Hubs und Switches. Die empfohlenen Netzwerkeinstellungen für den Client-PC zur Einrichtung sind:
IP-Adresse 10.10.10.11
Subnetzmaske 255.255.255.0
Gateway 10.10.10.11 (wird dann automatisch ausgeblendet)
DNS leer
Wenn der Adapter nun auf einen PING-Befehl reagiert, können Sie die voreingestellte Adresse im Browser aufrufen. Unterschiedliche Antwortzeiten beim „Ping“ deuten nicht auf einen Fehler hin. Aufgrund unterschiedlich ausgelegter USV-Protokolle beantwortet der Adapter nicht jedes Ping-Signal mit derselben Geschwindigkeit. Lediglich bei einem permanenten Timeout handelt es sich um ein Problem.
Das Festlegen einer statischen IP-Adresse wird ausdrücklich empfohlen, da der CS141 auch für Multi-Servershutdown via RCCMD benutzt wird, und es sein kann, dass der DHCP-Server ausfällt. Des Weiteren wird in manchen Umgebungen der Empfang von RCCMD-Nachrichten auf bestimmte IP-Adressen beschränkt.
Um Zugriff auf das System zu erhalten, melden Sie sich mit dem Administratorkonto und dem Kennwort (Standard: cs141-snmp) an. Wechseln Sie in dem Punkt Einrichtung auf System und dann Netzwerk. Hier müssen Sie einen Hostnamen festlegen. Geben Sie nun die IP-Adresse sowie Subnetzmaske und Gateway ein. Optional können Sie einen DNS-Server festlegen.
Wenn Sie die Einstellungen vorgenommen haben, klicken Sie auf „Übernehmen“. Wurde zuvor der Schalter am Gerät auf „Konfigurierte Adresse“ gestellt, wird der CS141 nun versuchen, Sie auf die neue IP weiterzuleiten. Eventuell müssen Sie nun die IP des Clients anpassen.
Wenn Sie hingegen den Schalter erst später verstellen, sollten Sie dann das Gerät über den Reboot-Button im Webinterface neu starten oder alternativ die Stromversorgung für 5 Sekunden unterbrechen.
Wichtig: Alle Einstellungen werden direkt aktiviert, wenn Sie auf „Übernehmen“ klicken. Wechseln Sie vorher die Seite, verwerfen Sie alle zuvor durchgeführten Einstellungen.
Unter Einrichtung -> System -> Settings können Sie Informationen hinzufügen, die von anderen Benutzern eingesehen werden können. Sie können diese Informationen auch mit der UNMS-Software auslesen:
a) Unter Standort tragen Sie den Standort der USV ein. b) Unter System Kontakt tragen Sie den Administrator des Gerätes ein. c) Unter angebaute Geräte können Sie hinterlegen, welche zusätzlichen Geräte angeschlossen wurden (z.B. BACS).
Die Markierungen bei den Diensten können Sie entfernen oder hinzufügen. Grundsätzlich wird empfohlen, nicht benötigte Dienste zu deaktivieren. All diese Dienste können verwendet werden, um auf den CS141 zuzugreifen.
Folgende Sprachen werden derzeit unterstützt:
Deutsch, Englisch, Chinesisch (Simplified), Französisch, Spanisch, Polnisch, Portugiesisch. Teile, die nicht in die jeweilige Sprache übersetzt vorliegen, erscheinen in englischer Sprache. Die Anzeige der Sprachen richtet sich nach der Sprachversion Ihres Webbrowsers.
11. Hardware- und Firmware-Informationen
Im Falle einer (Support)-Anfrage sind die Informationen der „Über“-Seite essentiell. Neben dem Modell und der Firmware-Version können Sie hier auch feststellen, wie lange der Adapter ohne Unterbrechung arbeitet. Auf der Generex-Homepage finden Sie im Firmware-Download-Bereich unter Info die aktuelle Versionsnummer. Die V-Kennziffer zeigt, welche Stable-Version auf dem Gerät installiert ist. Die sechsstellige Kennziffer am Ende zeigt das Datum der Version an (Jahr, Monat, Tag).
Hinweis: Wenn Sie das Rescue-System booten, erscheint hinter der Version in Klammern das Wort RESCUE.

12. Zeitserver-Konfiguration
Unter Einrichtung -> System -> Dienste finden Sie die Konfigurationsoberfläche für den Zeitserver. Die aktuelle Systemzeit wird oben eingeblendet. Unter den drei Adressen können Sie nun bis zu drei Zeitserver festlegen. Diese können entweder als Adresse oder IP hinterlegt werden. Wenn Sie die Zeitzone eingestellt haben, übernehmen Sie die Daten und klicken anschließend auf „Synchronisieren“, damit der CS141 die veränderten Parameter übernimmt. Alternativ können Sie die Systemzeit auch manuell setzen.

Falls der CS141 nicht mit dem Internet oder einem Zeitserver im Netzwerk verwendet werden kann, kann auch ein Windows-Client als Zeitserver fungieren:
a) Öffnen Sie auf Ihrem Windows-Client "Ausführen" (Run). Entweder über die Verknüpfung oder mit der Tastenkombination Windows-Taste + R. b) Geben Sie "regedit" ein und bestätigen Sie mit OK. c) Wechseln Sie zu folgendem Registrierungsschlüssel: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\W32Time\Config. d) Setzen Sie den Wert "AnnounceFlags" von 10 (hexadezimal) auf 5. e) Wechseln Sie nun zu folgendem Registrierungsschlüssel: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\W32Time\TimeProviders\NtpServer. f) Setzen Sie den Wert für "enabled" auf 1. g) Schließen Sie den Registrierungseditor und öffnen Sie erneut "Ausführen". Geben Sie "cmd" ein und bestätigen Sie mit OK. h) Geben Sie den folgenden Befehl in die Eingabeaufforderung ein: net stop w32time & net start w32time. i) Wenn Ihnen nun einige Daten angezeigt werden, ist der Client als NTP-Server aktiviert. Eventuell muss nun der UDP-Port 123 in der Firewall auf dem Client freigegeben werden. Anschließend können Sie die IP-Adresse des Clients als Zeitserver verwenden.
Hinweis: Wenn Sie einen Windows-Client verwenden (Windows Vista, 7, 8, 10), müssen Sie den NTP-Fix von Microsoft herunterladen und installieren. Bei den Windows-Server-Versionen ist dies nicht erforderlich.
13. USV-Auswahl
Wechseln Sie über das Menü zu Einrichtung -> Geräte/Anlagen -> USV -> Einrichtung.
Wählen Sie hier das USV-Modell anhand der Liste aus. Wird Ihre USV nicht angezeigt, kontaktieren Sie Ihren Hersteller, der Ihnen ein alternatives Modell nennen kann, das eingestellt werden kann.
Sofern Sie keine abweichenden Werte für die Baudrate erhalten haben, lassen Sie die Voreinstellung bestehen.
Der Wert bei "System Shutdown Zeit" gibt an, wann im Falle eines Stromverlustes (= Powerfail) der System-Shutdown durchgeführt werden soll.
Wichtig: Wenn nicht der korrekte Kabeltyp ausgewählt ist, findet keine Kommunikation zur USV statt.
Hinweis: Bei USV-Anlagen mit mehreren Modulen kann der Startvorgang längere Zeit dauern (bis zu 5 Minuten). Der Startvorgang "Initializing" darf während dieser Zeit nicht unterbrochen werden.
Beachten Sie bitte das Feld "System Shutdown Zeit". Dieser Wert legt fest, wie viele Minuten vor einer kompletten Batterieentladung das Ereignis "System Shutdown" ausgelöst wird. Dieses Event ist die letzte Aufgabe, die verarbeitet wird, bevor die USV abschaltet. Verwenden Sie dieses Ereignis nicht, um Shutdown-Signale mit RCCMD auszulösen, da die verbleibende Zeit in diesem Status nicht sicher ist. Verwenden Sie hierfür das Ereignis "Powerfail".

Hinweis: Wenn Sie das USV-Modell wechseln und zuvor Events konfiguriert haben, werden diese verworfen.

Der CS141 kann wie eine Fernsteuerung verwendet werden, um von der USV unterstützte Kommandos und Tests durchzuführen. Bitte beachten Sie, dass die Funktionen und angezeigten Screens bei jeder USV unterschiedlich ausfallen können und die Funktionen nur dann ausgeführt werden, wenn der Hersteller der USV diese in dem Gerät aktiviert hat.

Falls Sie wünschen, dass bei bestimmten Ereignissen E-Mails an definierte Empfänger versendet werden, können Sie den CS141 im Menü Einrichtung -> System -> Dienste -> E-Mail dafür konfigurieren.
Tragen Sie den Mailserver als Hostnamen oder IP ein. Wählen Sie nun den Port und die Art der Verschlüsselung. Zur Auswahl stehen Keine, Wenn verfügbar und Erzwungen.
Geben Sie einen aussagekräftigen Betreff ein. Dieser Betreff wird bei jedem Mailversand verwendet.
Die Eingabe einer CS141 Admin Adresse ist optional. Alle E-Mails werden dann zusätzlich an diese Adresse versendet.
Mit dem Setzen von AlarmLog an E-Mail anhängen werden AlarmLog und UPSDataLog automatisch jedes Mal angehängt (als .csv-Datei). Zusätzlich enthält die E-Mail die Parameter MAC-Adresse, UPS-Modell, UPS-Standort, IP-Adresse des CS141, die Systemzeit und das ausgelöste Ereignis.
Wenn Sie den Haken für das Anhängen aller DataLogs an E-Mail setzen, werden sämtliche Datalogeinträge angehängt. Optional können Sie die E-Mails im Datenbank-Schnittstellen-Format versenden.
Sie können entscheiden, ob der Versand von E-Mails geloggt werden soll. Zur Auswahl stehen Niemals, Immer und bei Fehlern.
Wenn Sie den Haken bei E-Mail-Authentifizierung verwenden setzen, müssen Sie eine gültige Benutzerkennung sowie Passwort eintragen. Der CS141 prüft, ob das Kennwort korrekt eingegeben wurde.
Zum Abschluss klicken Sie auf Übernehmen. Sie können nun auch eine Test-E-Mail versenden. Tragen Sie einen Empfänger sowie einen Betreff ein. Der E-Mail-Text ist optional, ebenso das Anhängen der Logdateien.

E-Mail-Traps ermöglicht Geräten, Daten über das POP-Protokoll an UNMS zu übermitteln.
UNMS II ist eine Web-Server-basierte, auf Kundenbedürfnisse anpassbare Software zur Überwachung und grafischen Darstellung verschiedener USV-Anlagen und netzwerkgestützter Geräte. Die Software zeigt den aktuellen Status der eingebundenen Geräte und Anlagen wie zum Beispiel CS141 oder BACS-Batteriemanagement.
In der UNMS II AdminConsole kann dieser Verbindungstyp, wie die anderen (UPSTCP, SNMP, RAS), pro Gerät konfiguriert werden, um damit eine Fernüberwachung des CS141 zu erlauben. Im Unterschied zu anderen Fernüberwachungslösungen können mit den E-Mail-Traps Daten per E-Mail nur versendet werden, eine Rückmeldung bzw. Eingriff durch die Fernwartung ist nicht möglich.
• Transfer-Protokoll: POP - Nutzdaten: IDP, VDP, proprietäre Daten - Datenformat: JSON (als Anhang) - Konfiguration Mail-Server: Global für alle Verbindungen, in UNMS II AdminConsole - Konfiguration Mail-Client: Pro Gerät als Verbindungstyp, in UNMS II AdminConsole - Ein E-Mail-Postfach/Benutzer für alle Geräte, unterschieden wird via IP- und MAC-Adresse
Sie können die Einstellungen, welche Sie unter E-Mail vorgenommen haben, per Klick auf "copy from Email" übertragen. Wir empfehlen, ein eigenes E-Mail-Konto für E-Mail-Traps einzurichten, welches ausschließlich von der UNMS mit TeleService verwendet wird. Also sollten die Parameter dem neuen Konto angepasst werden.
Wenn Email Trap eingerichtet ist, und die UNMS II eine TeleService Lizenz besitzt, dann kann jedes Gerät mittels Emails überwacht werden. In UNMS wird hierdurch jedes Gerät mit einem grafischen Screen alle Messwerte mit einem Zeitstempel der letzten Aktualisierung anzeigen. Sobald ein Statuswechsel stattfindet, werden diese Werte umgehend aktualisiert, wenn keine Statusänderung vorkommt, werden die Messwerte nun im Zeittakt des Heartbeat erneuert.
Die Heartbeat Period definiert die Zeitspanne wie lange der CS141 abwartet bevor ein Alarm erzeugt wird sollte der Heartbeat nicht mehr funktionieren. Die Periode im Alarmfall definiert die Zeitspanne zur Übertragung im Falle eines Alarms.

17. Ereignisse und Alarme
Der CS141 erlaubt es, ereignisbasierte Aufgaben (Jobs) auszuführen. Diese Ereignisse werden entweder von der USV oder Zusatzgeräten, welche am CS141 angeschlossen sind, initialisiert. Es ist möglich, für jedes Ereignis mehrere Jobs zu definieren. Diese Jobs können RCCMD-Shutdown-Signale sein, aber auch Logeinträge oder der Versand von Emails. Zudem kann konfiguriert werden, wann und wie oft ein Ereignis ausgeführt werden soll.
Sie finden die Ereignisse unter Geräte/ Anlagen -> USV -> Ereignisse.

Bitte beachten Sie, dass die Ereignisse je nach USV-Typ abweichen können.
Klicken Sie auf den Pfeil > um die konfigurierten Jobs für die jeweiligen Events anzuzeigen. Mit einem Klick auf das Plus können Sie neue Jobs hinzufügen. Mit einem Klick auf die Mülltonne entfernen Sie alle Jobs des jeweiligen Ereignisses.
Wenn Sie die Jobliste aufklappen, können Sie mit einem Klick auf den Stift den Job bearbeiten. Mit dem Klick auf die Mülltonne können Sie den Job löschen. Klicken Sie auf den Play-Knopf, lösen Sie den Job sofort aus. Wichtig: Auch RCCMD-Shutdowns können hier ausgelöst werden!
Mit einem Klick auf den Pfeil neben der Spaltenbezeichnung können Sie einzelne Spalten ausblenden oder die Ansicht nach diesen Parametern sortieren. Wenn Sie die Seite wechseln und erneut aufrufen, werden wieder alle Spalten eingeblendet.
Für jedes Event können die folgenden Jobs ausgeführt werden:
- Log: Schreibt einen Logeintrag in das AlarmLog des CS141. Wird standardmäßig bei jedem Event gemacht.
- Email: Geben Sie einen Empfänger sowie einen aussagekräftigen Text ein. Optional können Sie das AlarmLog und DataLog versenden.
- EmailTrap: Versendet eine EmailTrap. Hier müssen keine weiteren Parameter eingegeben werden.
- RCCMD Shutdown: Versendet den Shutdown Befehl via RCCMD. Geben Sie die IP des Clients an sowie den Port (Standard Port 6003).
- RCCMD Message: Versendet eine Nachricht an den RCCMD Client. Zusätzlich zur IP des Clients sowie des Ports muss hier der Text eingegeben werden. Dieser kann im Logfile des Clients eingesehen werden.
- RCCMD Execute: Versendet ein spezifisches Kommando an den RCCMD Client. Geben Sie die IP, den Port sowie das Kommando ein.
- UPS Shutdown: Geben Sie die Shutdown Zeit sowie die Restore Zeit ein. Den Type sollten Sie nur ändern wenn der Hersteller dies verlangt (Default: 1).
- RCCMD Trap: Versendet eine RCCMD Trap. Hier können Sie den Text eintragen welcher in die Trap geschrieben wird.
- Send WOL: Erzeugt einen Wake-On-LAN-Befehl. Geben Sie die MAC-Adresse des Ziels ein sowie (optional) das Kennwort.
- Send SMS: Sofern Sie ein Modem angeschlossen haben, können Sie hier den Empfänger einer SMS sowie den Text festlegen.
Timing:
Das Timing legt fest, wann dieser Job ausgeführt werden soll:
- Sofort, einmalige Ausführung: Führt den Job direkt bei Auftreten des Events aus. Empfohlen für Logeinträge.
- Scheduled in X seconds: Führt den Job nach Ablauf dieser Zeitspanne aus. Hinweis: Selbst wenn das Event innerhalb der Zeitspanne nicht mehr auftritt, wird der Job trotzdem durchgeführt.
- After X seconds, repeat all Y seconds: Führt den Job aus nach X Sekunden wenn das Event dann noch auftritt und wird alle Y Sekunden wiederholt.
- After X seconds on Battery: Wird ausgeführt wenn die USV seit X Sekunden im Batteriebetrieb läuft.
- At X seconds remaining time: Wird ausgeführt wenn die Haltezeit X Sekunden beträgt.
Timing
Sofort, einmalige Ausführung
Diese Aktionen werden nur ausgeführt, wenn das Ereignis nach der konfigurierten Zeit noch anliegt!

Jeder physikalische Host benötigt eine gültige Lizenz für RCCMD. Andernfalls wird die Funktionalität der Software nach 30 Tagen aufgehoben. Der Lizenzschlüssel darf nur einmal pro Installation verwendet werden. RCCMD kommuniziert standardmäßig auf Port 6003. Als Test bietet es sich an, das Shutdownscript auf der Clientseite zu editieren und den Shutdown auszusetzen. Wenn Sie nun ein Test-Signal senden, wird die Maschine nicht heruntergefahren, zeigt aber im Client Log an ob eine Shutdown-Benachrichtigung eingegangen ist. Denken Sie daran, das Script wieder zurückzusetzen, wenn der Test erfolgreich war. Wenn der Test nicht erfolgreich ist, schauen Sie im AlarmLog nach einer genaueren Fehlermeldung.
In diesem Beispiel würde der CS141 nach einem Stromausfall 5 Minuten abwarten und erst dann den RCCMD-Shutdown auslösen. Sollte vor Ablauf der 5 Minuten die Stromversorgung wieder einsetzen, wird das Signal nicht versendet.
Wenn Sie Redundanz verwenden (zwei oder mehr USV) und diese einen Client absichern, ist es möglich, versendete RCCMD-Shutdowns wieder aufzuheben. Dazu erstellen Sie einen Job „RCCMD Execute“ und geben als Kommando WAKEUP ein.
Dadurch wird der RCCMD Shutdown aufgehoben und der Redundanzlevel wieder um eine Stufe erhöht.
Weitere Informationen zu RCCMD finden Sie auf unserer Homepage: http://www.generex.de/generex/download/manuals/manual_RCCMD_Win_Unix_Mac_de.pdf
19. SNMP
In diesem Menü definieren Sie die Zugriffsberechtigungen für die SNMP-Communities. Der CS141 unterstützt sowohl SNMPv2 als auch v3, allerdings müssen Sie sich für eine Version entscheiden (Es ist nicht möglich, beide gleichzeitig zu verwenden). Unter v2 müssen Sie lediglich 3 Werte festlegen. Diese sind die IP-Adresse, SNMP community (Standard: public) sowie die Erlaubnis (Nur lesen oder Lese- und Schreibzugriff).
Unter v3 stehen die drei bekannten Methoden zur Verfügung:
- No security: Keine Authentifizierung und kein Privatbereich nötig, lediglich ein User
- Authentication: Authentifizierung (SNMP v3 User und Passwort), aber kein Privatbereich
- Authentication and privacy: Authentifizierung (SNMP v3 User und Passwort) sowie v3 Privatbereich Passwort. Als Authentication Algorithmus stehen MD5 und SHA zur Verfügung. Der Privacy Algorithmus muss DES oder AES sein.
Anschließend können Sie die Einstellungen testen.

- MODBUS
MODBUS ist ein serielles Kommunikationsprotokoll, das mit programmierbaren logischen Controllern (PLCs) eingesetzt wird. Es erlaubt die Kommunikation zwischen vielen im selben Netzwerk angeschlossenen Geräten, z.B. ein System, das Temperatur und Luftfeuchtigkeit misst und die Ergebnisse an einen Computer meldet. MODBUS wird oft dazu verwendet, einen Überwachungsrechner mit einer Remote Terminal Unit (RTU) in Überwachungs- und Aufzeichnungssystemen (SCADA) anzubinden.
Sie können die Modbus-Parameter unter Einrichtung -> Dienste -> Modbus konfigurieren. Schalten Sie den Dienst ein und legen Sie die maximale Anzahl der möglichen Verbindungen per MODBUS auf das Gerät fest. Die Modbus Slave Address legt fest, unter welcher Slave Address der CS141 die Daten überträgt.
Die CS141-Serie unterstützt allgemein MODBUS over IP sowie MODBUS over RS232 und das Modell CS141LM/SCM. Anstelle von RS232 wird dort MODBUS über RS485 angeboten. Anfragen, die von der USV oder anderen Geräten nicht unterstützt werden, werden mit den Werten -9999 oder -1 dargestellt. Dadurch lassen sich eindeutig die Werte identifizieren, die nicht unterstützt werden. Die Modbusadressen sind im Modbus-Handbuch des CS121 (Vorgängerversion) aufgelistet bzw. im Modbus-Handbuch für die CS141-Serie.

Sie finden die Einstellungen für Modbus unter Services -> Modbus. Sie können hier neben der maximalen Verbindungsanzahl und der Slave Address auch die Baudrate (Standard 38400) sowie die Parität und das Stop-Bit anpassen.
21. Logfiles
Der CS141 verfügt über zwei verschiedene Logfiles, das AlarmLog sowie das DataLog. Im AlarmLog sehen Sie jede Aktion, die vom CS141 erkannt oder ausgelöst wird. Dazu gehören u.a. der Versand von E-Mails und RCCMD-Nachrichten, USV-Status-Veränderungen, das Starten und Beenden von Diensten auf dem CS141 etc. Diese Daten können auch als CSV-Datei heruntergeladen werden.
Wenn ein Ereignis eintritt (z.B. Stromausfall), wird dies angezeigt, und die unmittelbar ausgelösten Ereignisse folgen. Wurde bei diesem Beispiel beim Stromausfall konfiguriert, eine E-Mail und ein RCCMD-Signal zu versenden sowie einen Log-Eintrag zu generieren, tauchen beim Auftreten des Ereignisses vier neue Logeinträge auf.
Sie können bei allen Logfiles die Seite manuell über diesen Button aktualisieren: Event Log
Das DataLog zeigt (beginnend mit dem Datum) die verschiedenen Messwerte an. Diese Werte sind detailliert und können ebenfalls als CSV-Datei heruntergeladen werden. Für eine bessere Übersichtlichkeit der Werte gibt es zusätzlich das DataLog Chart. Hier kann man nicht benötigte Einträge deselektieren und erhält automatisch die aktuelle Ansicht.
Wenn Sie im Datalog Chart mit der Maus auf eine Koordinate klicken, aktivieren Sie den Zoom. Sie können auch einen Bereich mit der Maus markieren, um diesen zu vergrößern. Die Ausgangsansicht stellen Sie mit Reset Zoom wieder her.
Das Logfile kann etwas über 4000 Einträge speichern. Wenn das Logfile voll ist, erscheint der Eintrag „Logfiles rotated“ und unter archivierte Logs sind die alten Einträge als CSV-Download verfügbar.

- Firmwareupdate
Unter Einrichtung -> System -> Update können Sie die Firmware des CS141 aktualisieren. Ziehen Sie das Update-Paket entweder per Drag & Drop in das Quadrat oder klicken Sie auf Selbiges und durchsuchen Sie verfügbare Speichermedien (lokaler Computer, Netzlaufwerke, Datenträger) nach dem heruntergeladenen Update. Ein Entpacken der Firmware ist NICHT nötig.
Sie können vor dem Startvorgang auswählen, dass der Adapter auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden soll. Die zuvor konfigurierte IP-Adresse bleibt dabei erhalten.
Um die Firmware zu aktualisieren, ist es nicht notwendig, sich am Gerät einzuloggen. Geben Sie die IP-Adresse des Adapters ein, gefolgt von /update. Geben Sie nun als Benutzer admin und das zugehörige Administratorkennwort ein und starten Sie den Vorgang.
Nach einem Firmwareupdate wird empfohlen, einmalig den Browsercache zu leeren (STRG+F5).

Bei einem OEM-Wechsel ist es empfehlenswert, einen Factory Reset durchzuführen. Die zuvor eingestellte IP-Adresse bleibt dabei erhalten. Wird der Factory Reset nicht ausgewählt und der OEM gewechselt, kann dies zu Problemen führen (abhängig von der zuvor durchgeführten Kommunikation).
Die aktuellste Firmware können Sie auch hier herunterladen.
Der CS141 bietet die Möglichkeit, die Konfiguration zu speichern und wiederherzustellen. Sie finden die Backup-Funktion unter Einrichtung -> System -> Backup. Klicken Sie auf Save, laden Sie die Konfiguration vom Adapter herunter. Wenn Sie die Konfiguration wiederherstellen möchten, können Sie genau wie beim Firmwareupdate verfahren.
Es ist möglich, eine Grundkonfiguration durchzuführen und diese dann als Vorlage zum Bespielen mehrerer Geräte zu verwenden. Speichern Sie einfach die Konfiguration und wählen Sie bei einem anderen Adapter „Wiederherstellen“ aus. Wichtig: Beide Adapter müssen die gleiche Firmwareversion haben, andernfalls kann es zu Problemen kommen! Hinweis: Die konfigurierte IP wird bei diesem Prozess nicht übernommen, diese muss manuell angepasst werden!

- Tools
Über die Tools (System -> Tools) können Sie den Adapter neu starten sowie eigene PEM-Zertifikate für RCCMD einbinden. Einige Konfigurationsänderungen erfordern einen Soft-Reboot des Adapters, z.B. wenn Sie die IP-Adresse ändern, aber den Schalter noch nicht umgestellt haben und weitere Konfigurationsänderungen vornehmen. Um auf die Seite zugreifen zu können, ist eine erneute Eingabe des Kennwortes notwendig.

Alternativ können Sie den Adapter neu starten, wenn Sie die IP-Adresse des Gerätes eingeben, gefolgt von /reboot. Auch hier ist eine erneute Passworteingabe notwendig.
Zur Verwendung eigener RCCMD-Zertifikate müssen Sie diese über die Oberfläche hochladen. Anschließend müssen Sie den Adapter einmalig neu starten (auf derselben Seite), dann verwendet der Adapter das neue Zertifikat.
Hinweis: Das Zertifikat muss zwingend den Namen RCCMD.pem tragen, ansonsten wird der Adapter den Upload verweigern.
25. Externe Geräte
Wenn Sie einen CS141 der Professional Serie verwenden, haben Sie die Möglichkeit, zusätzliche Geräte wie SM_T_COM, Sensormanager und CON_R_AUX anzuschließen. Sie werden feststellen, dass sich die Statuszeile oben vergrößert.

Sensor: Disabled
Wenn Sie die Einstellungen der Ports verändern, wird der Service neu gestartet – ähnlich wie beim Wechsel des USV-Modells.
Die AUX-Konfiguration finden Sie unter Geräte -> AUX – Konfiguration. Zunächst müssen Sie den Dienst starten. Anschließend können Sie die Ports als Eingang (keine Änderung notwendig), Ausgang (erste Spalte), invertiert (zweite Spalte) konfigurieren und beim Start einschalten (dritte Spalte). Zusätzlich können Sie eine Verzögerung nach dem Bootvorgang einstellen.

Sie können auch hier wieder Jobs für die Ports anlegen. Wechseln Sie hierfür zu Geräte -> AUX -> Ereignisse. Sie haben hier die gleichen Optionen wie in allen anderen Menüs.

Wenn Sie auf den AUX-Monitor klicken, können Sie die Ausgänge manuell ein- und ausschalten.

Für den COM2-Port werden das Sensor-Menü sowie der Monitor verwendet. Wählen Sie unter Geräte -> Sensoren -> Konfiguration das verwendete Gerät aus.

Wenn Sie ein Gerät auswählen, verändern sich die verfügbaren Optionen und Sie können die verschiedenen Werte verändern. Ebenso gibt es die Möglichkeit der Konfiguration verschiedener Parameter, z.B. Sensortyp und NC-Kontakte. Wenn Sie kein Gerät ausgewählt haben oder die Kommunikation noch nicht hergestellt wurde, erscheint eine Fehlermeldung beim Aufruf des Sensor-Monitors.
Natürlich können Sie auch Jobs für das Verhalten der Sensoren konfigurieren. Öffnen Sie dafür Geräte -> Sensoren -> Ereignisse.
Weitere Informationen erhalten Sie in der Zubehör-Sektion auf unserer Webseite sowie unter externe Geräte.
26. Rescue-System
Der CS141 verfügt über zwei mögliche Optionen im Falle eines Problems, die Firmware neu zu initialisieren bzw. das Gerät auf Werkseinstellungen zurückzusetzen.
Sollte der CS141 keinen Login zulassen oder die Oberfläche eine fehlerhafte Darstellung anzeigen, können Sie unter Aufruf der IP-Adresse mit dem Zusatz /update das Gerät auf eine andere Firmwareversion setzen oder das Gerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Beispiel:
http://10.10.10.10/update
Nun können Sie das gewünschte Firmwarepaket per Drag & Drop oder durch Klicken in die Schaltfläche auswählen. Bevor Sie nun „starten“ anklicken, können Sie optional den Haken setzen bei „auf Werkseinstellungen zurücksetzen“. Geben Sie nun das Kennwort für den Administrator-Account ein (Standard: cs141-snmp). Der Vorgang startet und nach erfolgreichem Überspielen erscheint der Anmeldebildschirm.
Die zweite Möglichkeit besteht darin, eine andere Firmware zu booten. Dies bietet sich an, wenn der Adapter die Oberfläche gar nicht anzeigt, sich jedoch pingen lässt oder das Update fehlschlägt. Sie benötigen hierzu einen Jumper, welchen Sie wie hier abgebildet auf das Gerät stecken. Mögliche Abweichungen hängen vom Gerätetyp ab. Unter Punkt 7) Port-Belegung können Sie prüfen, welche Version des Adapters vorliegt und wo der Jumper gesetzt werden muss.

Wenn der Jumper gesetzt ist und der Adapter bootet, erkennen Sie das Rettungssystem anhand der Firmwareversion im Über-Bildschirm. Hinter der Firmware steht nun (RESCUE). Führen Sie nun ein Firmwareupdate durch oder setzen Sie den Adapter auf Werkseinstellungen zurück. Entfernen Sie anschließend den Jumper und booten Sie das Gerät.
Für den Fall, dass Sie das Kennwort verändert haben, gibt es die Möglichkeit, das Gerät zurückzusetzen. Hinweis: Alle Einstellungen gehen dadurch verloren!
Setzen Sie den DIP-Schalter auf die mittlere Position (10.10.10.10). Geben Sie nun im Webinterface die IP, gefolgt von /update ein. Laden Sie die gewünschte Firmware hoch, und bevor Sie den Vorgang starten, setzen Sie den Haken bei Reset to factory settings – dadurch wird der Adapter inklusive Kennwort zurückgesetzt. Im Gegensatz zum normalen Firmwareupdate wird in der mittleren Position nicht nach einem Kennwort gefragt. Sobald der Vorgang abgeschlossen ist, können Sie sich wie gewohnt mit dem Standardkennwort (cs141-snmp) einloggen und den Adapter neu konfigurieren.
27. Sensoren
Der CS141L/SC/R/MINI bietet die Möglichkeit, externe Sensoren anzuschließen. Entweder direkt („SM_T_COM“ oder „SM_T_H_COM“) oder über den „SENSORMANAGER2“ an den COM2-Port.
Wählen Sie hierfür Sensor unter System -> Allgemein -> COM2 aus.

Wählen Sie den angeschlossenen Typ unter Sensors -> Setup -> Sensor connected to COM aus.
Wenn der Sensormanager2 angeschlossen wurde:

Die Konfiguration der Ein- und Ausgänge und weitere Informationen erhalten Sie im SENSORMANAGER-Handbuch unter: http://www.generex.de/generex/download/manuals/manual_SENSORMANAGER_de.pdf
Wenn ein SM_T_COM angeschlossen wurde:

Die Konfiguration und weitere Informationen erhalten Sie im SM_T_COM Handbuch unter: http://www.generex.de/generex/download/datasheets/datasheet_SM_T_COM_de.pdf
Wenn ein SM_T_H_COM angeschlossen wurde:

Die Konfiguration und weitere Informationen erhalten Sie im SM_T_H_COM Handbuch: http://www.generex.de/generex/download/datasheets/datasheet_SM_T_H_COM_de.pdf
CS141 MODBUS RS232 Konfiguration: Der CS141L/SC/R/MINI bietet die Möglichkeit, MODBUS RS232 am COM2 Port auszugeben. Wählen Sie hierfür Modbus unter System -> Allgemein -> COM2 aus:

Weitere Informationen zum Thema MODBUS finden Sie in folgendem Handbuch: http://www.generex.de/generex/download/manuals/manual_MODBUS_CS141_en.pdf
Der CS141 verfügt über ein eingebautes Diagnosetool (ab Firmware 1.40), das den Datentransfer auf der seriellen Schnittstelle analysieren kann.
Öffnen Sie einen neuen Tab und geben Sie die IP-Adresse des Adapters ein, gefolgt von /trace/ups. Auf dieser Seite sehen Sie die Rohdaten der Verbindung auf dem seriellen Port. Blaue Werte sind Daten, die direkt vom CS141 initialisiert werden, rote Werte stammen von der USV. Wird die Verbindung unterbrochen (z.B. durch einen Neustart oder Modellwechsel), zeigt sich dies durch den Hinweis „Connection closed“. Durch Aktualisieren der Seite können Sie den Trace neu starten.
Dieses Diagnosetool verbraucht geringfügig Ressourcen des CS141, es wird also empfohlen, dies nur bei Problemen zu verwenden und nach Gebrauch den Tab zu schließen.
| 02 04 43 4b 6f 01 | ..CKo. |
| 02 05 43 00 05 00 4d | ..C...M |
| 02 04 43 4b 6f 01 | ..CKo. |
| 02 05 43 00 0a 00 52 | ..C...R |
| 02 04 43 4b 6f 01 | ..CKo. |
| 02 05 43 00 0c 00 54 | ..C...T |
| 02 04 43 4b 6f 01 | ..CKo. |
| 02 05 43 00 0d 00 55 | ..C...U |
| 02 04 43 4b 6f 01 | ..CKo. |
| 02 05 43 00 0e 00 56 | ..C...V |
| 02 04 43 4b 6f 01 | ..CKo. |
| 02 05 43 00 16 00 5e | ..C...^ |
| 02 04 43 4b 6f 01 | ..CKo. |
29. FAQ – Häufig gestellte Fragen
a) Was bedeutet Fehler 503?
Dieser Fehler tritt auf, wenn der Webserver des CS141 nicht korrekt läuft. Sollte das Problem nach einem Neustart des Adapters weiterhin auftreten, muss die Firmware aktualisiert / neu eingespielt werden. Empfohlen wird dies dann in Verbindung mit einem Reset auf Werkseinstellungen.
b) Was bedeutet Fehler 422?
Dieser Fehler tritt auf, wenn versucht wird, bei einer älteren Firmware die Konfiguration bestimmter Werte anzupassen. Aktualisieren Sie auf die neueste Version.
c) Was bedeutet Fehler 400 / 420?
Dieses Problem kann auftreten, wenn die Firmware aktualisiert wurde, der Browser aber noch alte Daten im Cache gespeichert hat. Drücken Sie STRG + F5 oder löschen Sie den Cache. Starten Sie den Adapter neu.
d) Der USV-Status steht (kurzzeitig) auf „Paused“.
Wenn man über den Adapter auf die Alert-History der USV zugreift, muss die normale Verbindung kurzzeitig angehalten werden. Wechseln Sie die Seite und drücken Sie F5, um den Anzeigestatus wiederherzustellen (sofern dies nicht automatisch geschieht).
e) Was bedeutet Fehler -1?
Dieser Fehler tritt auf, wenn keine Verbindung zum Adapter hergestellt ist (z.B. nach einem Neustart), vom Anwender aber die Konfigurationsseite des Adapters noch geöffnet ist. Warten Sie, bis sich der Adapter wieder im normalen Betriebsmodus befindet, und rufen Sie die IP des Adapters neu auf.
f) Ich habe mein Kennwort vergessen.
Schauen Sie in der Sektion „Rescue System“, dort ist beschrieben, wie das Kennwort zurückgesetzt werden kann.
g) Warum werde ich ausgeloggt, wenn ich unter Dienste die http Tooltipps deaktiviere?
Da die Tooltipps mit dem http Service zusammenhängen und eine Änderung dieser Werte den Benutzer auf die neu konfigurierte Seite / den korrekten Port weiterleitet.
Für weitere Fragen kontaktieren Sie unseren Support unter support@generex.de!
30. Handbuch Version
| 04.10.16 | - 1.6.1 | Minimale Änderungen am Trace |
| 28.09.16 | - 1.6 Analyse & FAQ hinzugefügt, Features erweitert, Logfile Größe hinzugefügt | |
| 01.09.16 | - 1.52 | Links aktualisiert, Bilder ausgetauscht, Modbus erweiter |
| 22.08.16 | - 1.51 | Kleinere Änderungen |
| 02.08.16 | - 1.5 | Sensoren hinzugefügt |
| 27.06.16 | - 1.4 | |
| 04.05.16 | - 1.3 | |
| 19.04.16 | - 1.2 | |
| 07.04.16 | - 1.1.3 | |
| 05.04.16 | - 1.1.2 | |
| 01.04.16 | - 1.1.1 | |
| 18.03.16 | - 1.1 | |
| 09.03.16 | - 1.0 |