DHB 24 ST - Chauffe-eau instantané et ballon d'eau chaude STIEBEL ELTRON - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Durchlauferhitzer |
| Modell | DHB 24 ST |
| Marke | Stiebel Eltron |
| Abmessungen (H×B×T) | ca. 470 mm × 225 mm × 115 mm |
| Gewicht | ca. 3,1 kg |
| Nennleistung | 24 kW |
| Spannung | 400 V / 3~ / 50 Hz |
| Nennstrom | 35 A |
| Warmwasserleistung | ca. 11,5 l/min bei ΔT=35°C |
| Funktionen | Elektronische Temperaturregelung, Konstantregelung, mehrstufige Sicherheitsabschaltung |
| Bedienung | Drehknopf für Temperaturvorwahl |
| Installation | Wandmontage, Wasseranschluss unten, Festanschluss |
| Schutzart | IP24 (spritzwassergeschützt) |
| Sicherheitseinrichtungen | Überhitzungsschutz, Trockengehschutz, Sicherheitstemperaturbegrenzer |
| Reinigung | Gehäuse mit feuchtem Tuch abwischen, keine scharfen Reinigungsmittel |
| Wartung | Perlodischer Austausch der Dichtungen und Reinigung des Siebs empfohlen |
| Ersatzteile | Heizelement, Temperaturfühler, Steuerelektronik, Dichtungssätze |
| Reparierbarkeit | Reparatur durch Fachpersonal; Ersatzteile über den Kundendienst |
| Energieeffizienzklasse | A (gemäß EU-Verordnung) |
| Garantie | 2 Jahre (gesetzlich), bei Registrierung bis zu 5 Jahre |
Häufig gestellte Fragen - DHB 24 ST STIEBEL ELTRON
Benutzerfragen zu DHB 24 ST STIEBEL ELTRON
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BEDIENUNGSANLEITUNG DHB 24 ST STIEBEL ELTRON
BEDIENUNG UND INSTALLATION
Elektronisch gesteuerter Durchlauferhitzer
- Allgemeine Hinweise 2
1.1 Sicherheitshinweise 2
1.2 Andere Markierungen in dieser Dokumentation 2
1.3 Maßeinheiten 3
- Sicherheit 3
2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung ____ 3
2.2 Allgemeine Sicherheitshinweise 3
2.3 CE-Kennzeichnung 3
2.4 Prüfzeichen 3
-
Gerätebeschreibung ____ 4
-
Bedienung ____ 4
4.1 Temperatur-Einstellknopf ____ 4
4.2 Auslaufmengen ____ 4
4.3 Thermostat-Armatur 4
-
Reinigung, Pflege und Wartung ____ 4
-
Was tun wenn... 4
6.1 ...bei Unterbrechung der Wasserzufuhr ____ 4
6.2 ...Störungen am Gerät auftreten ____ 4
INSTALLATION
- Sicherheit 5
7.1 Allgemeine Sicherheitshinweise 5
7.2 Vorschriften, Normen und Bestimmungen ____ 5
7.3 Wasserinstallation 5
7.4 Frostgefahr 5
- Gerätebeschreibung 5
8.1 Lieferumfang 5
8.2 Montage 6
8.3 Montage-Varianten 6
8.4 Sonderzubehör 6
- Installation 6
9.1 Installationshinweise 6
9.2 Montageort 6
9.3 Montage 7
9.4 Montage-Varianten 9
- Inbetriebnahme 12
10.1 Elnbetriebnahme 12
10.2 Wiederinbetriebnahme 12
- Störungsbeseitigung 12
11.1 Anzeigemöglichkeiten LED-Diagnoseampel ____ 12
11.2 Störungstabelle 13
- Technische Daten 14
12.1 Maße und Anschlüsse 14
12.2 Elektroschaltplan 14
12.3 Mischwassermenge / Auslaufmenge ____ 14
12.4 Einsatzbereiche 15
12.5 Druckverluste 15
12.6 Störfallbedingungen 15
12.7 Technische Daten 16
KUNDENDIENST UND GARANTIE
UMWELT UND RECYCLING
BEDIENUNG
1. Allgemeine Hinweise
Das Kapitel „Bedienung“ richtet sich an den Gerätebenutzer und den Fachhandwerker.
Das Kapitel „Installation“ richtet sich an den Fachhandwerker.

Hinweis
Lesen Sie diese Anleitung vor dem Gebrauch sorgfältig durch und bewahren Sie sie auf.
Geben Sie die Anleitung gegebenenfalls an einen nachfolgenden Benutzer weiter.
1.1 Sicherheitshinweise
1.1.1 Aufbau von Sicherheitshinweisen

SIGNALWORT Art der Gefahr Hier stehen mögliche Folgen bei Nichtbeachtung des Sicherheitshinweises.
Hier stehen Maßnahmen zur Abwehr der Gefahr.
1.1.2 Symbole, Art der Gefahr
| Symbol | Art der Gefahr |
![]() | Verletzung |
![]() | Stromschlag |
![]() | Verbrennung oder Verbrühung |
1.1.3 Signalworte
| SIGNALWORT | Bedeutung |
| GEFAHR | Hinweise, deren Nichtbeachtung schwere Verletzungen oder Tod zur Folge haben. |
| WARNUNG | Hinweise, deren Nichtbeachtung schwere Verletzungen oder Tod zur Folge haben kann. |
| VORSICHT | Hinweise, deren Nichtbeachtung zu mittelschweren oder leichten Verletzungen führen kann. |
1.2 Andere Markierungen in dieser Dokumentation

Hinweis
Hinweise werden durch horizontale Linien ober- und unterhalb des Textes begrenzt. Allgemeine Hinweise werden mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichnet.
▶ Lesen Sie die Hinweistexte sorgfältig durch.
Symbol

Geräte- und Umweltschäden

Geräteentsorgung
▶ Dieses Symbol zeigt Ihnen, dass Sie etwas tun müssen. Die erforderlichen Handlungen werden Schritt für Schritt beschrieben.
1.3 Maßeinheiten

Hinweis
Wenn nicht anders angegeben, ist die verwendete Maß-einheit Millimeter.
2. Sicherheit
2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät ist für den Einsatz im häuslichen Umfeld vorgesehen. Es kann von nicht eingewiesenen Personen sicher bedient werden. In nicht häuslicher Umgebung, z. B. im Kleingewerbe, kann das Gerät ebenfalls verwendet werden, sofern die Benutzung in gleicher Weise erfolgt.
Das Gerät ist ein Druckgerät und dient zur Erwärmung von Trinkwasser. Das Gerät kann ein oder mehrere Entnahmestellen versorgen.
Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Zum bestimmungsgemäßen Gebrauch gehört auch das Beachten dieser Anleitung sowie der Anleitungen für eingesetztes Zubehör.
2.2 Allgemeine Sicherheitshinweise

VORSICHT Verbrühung
Die Armatur kann während des Betriebs eine Temperatur von über 55 °C annehmen.
Bei Auslauftemperaturen größer 43 °C besteht Verbrühungsgefahr.

VORSICHT Verletzung
Das Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt werden oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Geräts unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstanden haben. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.

Geräte- und Umweltschäden
Das Gerät und die Armatur sind vom Nutzer vor Frost zu schützen.

Hinweis
Das Gerät ist mit einer Lufterkennung ausgestattet, die eine Beschädigung des Heizsystems weitgehend verhindert. Gelangt während des Betriebes Luft in das Gerät, schaltet das Gerät die Heizleistung für eine Minute aus und schützt somit das Heizsystem.
2.3 CE-Kennzeichnung
Die CE-Kennzeichnung belegt, dass das Gerät alle grundlegenden Anforderungen erfüllt:
- Niederspannungsrichtlinie.
- Richtlinie über die elektromagnetische Verträglichkeit. Die maximal zulässige Netzimpedanz ist im Kapitel „Technische Daten“ angegeben.
2.4 Prüfzeichen
Siehe Typenschild am Gerät
Landesspezifische Zulassungen und Zeugnisse: Deutschland
Für das Gerät ist auf Grund der Landesbauordnungen ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis zum Nachweis der Verwendbarkeit hinsichtlich des Geräuschverhaltens erteilt.

3. Gerätebeschreibung
Das Gerät erwärmt das Wasser, während es durch das Gerät strömt. Die Warmwasser-Auslauftemperatur können Sie in drei Stufen mit dem Temperatur-Einstellknopf einstellen. Ab einer bestimmten Durchflussmenge schaltet die Steuerung in Abhängigkeit von der Temperatur-Einstellung und der Kaltwassertemperatur die richtige Heizleistung ein.
Das Gerät ist mit einer Lufterkennung ausgestattet, die eine Beschädigung des Heizsys tems weitgehend verhindert. Wird während des Betriebes Luft eingespült, schaltet das Gerät die Leistung für eine Minute aus und schützt somit das Heizsystem.
4. Bedienung
4.1 Temperatur-Einstellknopf

Am Temperatur-Einstellknopf kann die gewünschte Temperatur in drei Stufen eingestellt werden. Die angegebenen Werte sind circa-Werte.
Waschbecken: 35 °C
Badewanne: 45 °C
Spülbecken: 55 °C
Wird bei voll geöffnetem Zapfventil und maximaler Temperatureinstellung (Stellung Spülbecken) keine ausreichende Auslauftemperatur erreicht, fließt mehr Wasser durch das Gerät als der Heizkörper erwärmen kann.
▶ Reduzieren Sie die Durchflussmenge am Zapfventil.
4.2 Auslaufmengen
Je nach Jahreszeit ergeben sich bei verschiedenen Kaltwassertemperaturen unterschiedliche maximale Mischwassermengen beziehungsweise Auslaufmengen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie im Kapitel „Technische Daten“.
4.3 Thermostat-Armatur
Wir empfehlen Ihnen, das Gerät auf die maximale Temperatur einzustellen (Temperatur-Einstellknopf auf Stellung Spülbecken).
5. Reinigung, Pflege und Wartung
▶ Verwenden Sie keine scheuernden oder anlösenden Reinigungsmittel! Zur Pflege und Reinigung des Gerätes genügt ein feuchtes Tuch.
Wartungsarbeiten, wie zum Beispiel die Überprüfung der elektrischen Sicherheit, dürfen nur durch einen Fachhandwerker erfolgen.
6. Was tun wenn...
6.1 ...bei Unterbrechung der Wasserzufuhr

Geräte- und Umweltschäden
Nach Unterbrechung der Wasserversorgung muss das Gerät mit folgenden Schritten wieder in Betrieb genommen werden, damit das Blankdraht-Heizsystem nicht zerstört wird.
▶ Schalten Sie das Gerät spannungsfrei, indem Sie die Sicherungen ausschalten.
▶ Öffnen Sie die Armatur eine Minute lang, bis das Gerät und die vorgeschaltete Kaltwasser-Zulaufleitung luftfrei sind.
▶ Schalten Sie die Netzspannung wieder ein.
6.2 ...Störungen am Gerät auftreten
| Störung | Ursache | ► Behebung |
| Das Gerät schaltet trotz voll geöffnetem Warmwasserventil nicht ein. | Es liegt keine Spannung an. | Überprüfen Sie die Sicherungen in der Hausinstallation. |
| Die Einschaltmenge wird nicht erreicht. Der Perlator in der Armatur oder der Duschkopf ist verkalkt oder verschmutzt. | Reinigen und / oder entkalken Sie den Perlator oder den Duschkopf. | |
| Das Heizsystem ist defekt. | Rufen Sie den Fachhandwerker. | |
| Es fließt kurzzeitig kaltes Wasser während warmes Wasser gezapft wird. | Die Lufterkennung erkennt Luft im Wasser und schaltet die Heizleistung kurzzeitig ab. | Das Gerät geht nach einer Minute selbstständig wieder in Betrieb. |
Können Sie die Ursache nicht beheben, rufen Sie den Fachhandwerker. Zur besseren und schnelleren Hilfe teilen Sie ihm die Nummer vom Typenschild mit (000000-0000-000000):

INSTALLATION
7. Sicherheit
7.1 Allgemeine Sicherheitshinweise
Alle nötigen Schritte bis nach der Erstinbetriebnahme müssen von einem Fachhandwerker durchgeführt werden. Dabei muss diese Installationsanweisung beachtet werden.
Wir gewährleisten eine einwandfreie Funktion und Betriebssicherheit nur, wenn das für das Gerät bestimmten Original-Zubehör und die originalen Ersatzteile verwendet werden.
7.2 Vorschriften, Normen und Bestimmungen

VORSICHT Verletzung
Sollten Kinder oder Personen mit eingeschränkten körperlichen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten das Gerät benutzen, stellen Sie sicher, dass dies nur unter Aufsicht oder nach entsprechender Einweisung durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person geschieht.
Beaufsichtigen Sie Kinder, um sicherzustellen, dass sie nicht an dem Gerät spielen.

Geräte- und Umweltschäden
Beachten Sie das Typenschild. Die angegebene Spannung muss mit der Netzspannung übereinstimmen.

GEFAHR Stromschlag
Der Anschluss an das Stromnetz ist nur als fester Anschluss in Verbindung mit der herausnehmbaren Kabeltülle erlaubt. Das Gerät muss über eine Trenn strecke von mindestens 3 mm allpolig vom Netzanschluss getrennt werden können.

Hinweis
Führen Sie alle elektrischen Anschluss- und Installationsarbeiten nach den VDE-Bestimmungen (DIN VDE 0100), den Vorschriften des zuständigen EVUs sowie den entsprechenden nationalen und regionalen Vorschriften aus.

GEFAHR Stromschlag
Der Anschluss an das Stromnetz ist nur als fester Anschluss möglich. Das Gerät muss über eine Trenn strecke von mindestens 3 mm all-polig vom Netz getrennt werden können.

Hinweis
Beachten Sie beim Wasseranschluss alle nationalen und regionalen Vorschriften und Bestimmungen, in Deutschland zum Beispiel die DIN 1988 / DIN EN 806.
- Die Schutzart IP 25 (strahlwassergeschützt) ist nur mit sachgemäß montierter Kabeltülle gewährleistet.
- Der spezifische elektrische Widerstand des Wassers darf nicht kleiner sein als auf dem Typenschild angegeben! Bei einem Wasser-Verbundnetz ist der niedrigste elektrische Widerstand des Wassers zu berücksichtigen (siehe Kapitel „Einsatzbereiche“). Den spezifischen elektrischen Widerstand oder die elektrische Leitfähigkeit des Wassers erfahren Sie bei Ihrem Wasserversorgungs-Unternehmen.
7.3 Wasserinstallation
7.3.1 Kaltwasserleitung
- Zugelassene Werkstoffe: Feuerverzinktes Stahlrohr, Edelstahlrohr, Kupferrohr oder Kunststoffrohr.
7.3.2 Warmwasserleitung
- Zugelassene Werkstoffe: Edelstahlrohr, Kupferrohr oder Kunststoffrohr.

Geräte- und Umweltschäden
Beim Einsatz von Kunststoff-Rohrsystemen beachten Sie die maximale Zulauftemperatur und den maximal zulässigen Druck (siehe Kapitel „Technische Daten / Datentabelle“).

Hinweis zu Kunststoffrohr
Beachten Sie die Angaben des Kunststoffrohr-Herstellers.
- Sicherheitsventile sind in der Warmwasserleitung des Durch-lauferhitzers nicht zulässig.
- Der Betrieb mit vorgewärmtem Wasser ist nicht zulässig!
- Der Betrieb mit Armaturen, die für offene Geräte geeignet sind, ist nicht zulässig!
7.4 Frostgefahr
Die Installation des Gerätes darf nur im frostfreien Raum erfolgen.
Lagern Sie ein demontiertes Gerät frostfrei, da sich Restwasser im Gerät befindet, das gefrieren und Schäden verursachen kann.
8. Gerätebeschreibung
Das Blankdraht-Heizsystem ist für kalkarme und kalkhaltige Wässer geeignet. Die Beheizung ist gegen Verkalkung weitgehend unempfindlich.
Die Auslauftemperatur können Sie in drei Stufen einstellen. Durch die elektronische Steuerung erfolgt eine automatische Anpassung der elektrischen Leistung entsprechend der gewählten Temperatur in Abhängigkeit der Durchflussmenge.
8.1 Lieferumfang
- Aufhängeleiste
- Montageschablone
- Doppelnippel
- Kreuzstück
- T-Stück
- Flachdichtungen
- Sieb
- Durchflussmengenbegrenzer
- Kunststoffformscheibe
- Kunststoffkappe
- Kunststoff-Verbindungsstücke
- Kappen-Führungsstücke
8.2 Montage
Werkseitig haben wir das Gerät für folgende Bedingungen vorbereitet:
- Elektroanschluss „unten“, Unterputz-Installation
- Wasseranschluss Unterputz-Installation
8.3 Montage-Varianten
Nachfolgende Montage-Varianten sind möglich/zulässig:
- Elektroanschluss unterputz - oben
- Elektroanschluss aufputz
- Wasser-Aufputzinstallation
- Installation mit gedrehter Gerätekappe
- Installation bei Fliesenversatz
- Einbau eines Lastabwurfrelais
8.4 Sonderzubehör
Das Sonderzubehör ist im Fachhandel erhältlich.
Armaturen
- WKMD - Zweigriff-Küchen-Druckarmatur
- WBMD - Zweigriff-Badewannen-Druckarmatur
Wasserstopfen G 12 A
Diese Wasserstopfen sind notwendig, wenn Sie andere als von uns empfohlene Aufputz Zweigriff-Druckarmaturen einsetzen.
Montagesets Aufputz-Installation
- Lötverschraubung - Kupferrohr für Lötanschluss ∅ 12 mm.
- Pressfitting - Kupferrohr.
- Pressfitting - Kunststoffrohr (geeignet für Viega: Sanfix-Plus oder Sanfix-Fosta).
Universal-Montagerahmen
- Montagerahmen mit elektrischer Verdrahtung.
Rohrbausatz-Untertischgeräte
Der Bausatz für Untertisch-Montage ist notwendig, wenn Sie die Wasseranschlüsse (G 3/8 A) oberhalb des Gerätes haben möchten.
Rohrbausatz-Versatzmontage
Dieser Rohrbausatz mit Rohrbögen ist notwendig, wenn Sie eine senkrechte Verschiebung des Gerätes gegenüber dem Wasseranschluss um 90 mm nach unten haben möchten.
Rohrbausatz-Gas-Wasserheizer-Austausch
Dieser Rohrbausatz ist notwendig, wenn Sie eine Installation bei vorhandenen Gas-Wasserheizer-Anschlüssen (Kaltwasser-Anschluss links und Warmwasser-Anschluss rechts) vorfinden.
Rohrbausatz DHB-Austausch
2 Wassersteckkupplungen. Damit können Sie das Gerät an die vorhandenen Wasser-Steckanschlüsse eines DHB anschließen.
Lastabwurfrelais LR 1-A
Das Lastabwurfrelais für den Einbau in der Elektroverteilung ermöglicht eine Vorrangschaltung des Durchlauferhitzers bei gleichzeitigem Betrieb von z.B. Elektro-Speicherheizgeräten.
9. Installation
9.1 Installationshinweise
9.1.1 Fließdruck
Wird die Durchflussmenge zum Einschalten des Gerätes auch bei voll geöffneter Armatur nicht erreicht, müssen Sie den Durchflussmengenbegrenzer ausbauen. Ersetzen Sie ihn durch die mitgelieferte Kunststoffformscheibe. Gegebenenfalls können Sie aber auch den Druck in der Wasserinstallation erhöhen.

Hinweis
Damit die Thermostatarmatur richtig funktioniert, dürfen Sie den Durchflussmengenbegrenzer bei dieser Armatur nicht gegen die Kunststoffformscheibe austauschen!

1 Durchflussmengenbegrenzer
2 Kunststoffformscheibe
9.1.2 Flexible Wasseranschlussleitungen
Schließen Sie das Gerät mit flexiblen Wasseranschlussleitungen an, müssen Sie verhindern, dass sich die Bajonett-Verbindungen der Rohrbögen im Gerät verdrehen können.
9.2 Montageort

Geräte- und Umweltschäden
Die Installation des Gerätes darf nur im frostfreien Raum erfolgen.
▶ Montieren Sie das Gerät senkrecht und in der Nähe der Entnahmestelle.
Das Gerät ist für eine Untertisch- und Übertischmontage geeignet.

Hinweis
▶ Montieren Sie das Gerät an die Wand. Die Wand muss ausreichend tragfähig sein.
9.2.1 Untertisch

1 Kaltwasserzulauf
2 Warmwasserauslauf
9.2.2 Übertisch

1 Kaltwasserzulauf
2 Warmwasserauslauf
9.3 Montage
9.3.1 Gerät öffnen

9.3.2 Rückwand trennen

▶ Drücken Sie die beiden Rasthaken rechts und links und ziehen Sie das Unterteil nach vorne ab.
9.3.3 Aufhängeleiste montieren

▶ Zeichnen Sie die Bohrlöcher mit Hilfe der Montageschablone an. Wenn das Gerät mit aufputz liegenden Wasseranschlüssen montiert wird, müssen Sie zusätzlich das Befestigungsloch im unteren Teil der Schablone mit anzeichnen.
Bohren Sie die Löcher und befestigen Sie die Aufhängeleiste mit 2 Schrauben und 2 Dübeln. Die Schrauben und Dübel gehören nicht zum Lieferumfang.
9.3.4 Elektroanschlusskabel herrichten

▶ Bereiten Sie das Elektroanschlusskabel vor.
▶ Verwenden Sie die Kunststoffkappe als Montagehilfe.
9.3.5 Doppelnippel einschrauben

Dichten und schrauben Sie die Doppelnippel ein.
9.3.6 Wasseranschluss vorbereiten

Hinweis
Die 3-Wege-Absperrung dürfen Sie nicht zum Drosseln des Durchflusses verwenden! Sie dient nur zur Absperrung.

1 T-Stück
2 Kreuzstück
▶ Schrauben Sie das T-Stück und das Kreuzstück mit jeweils einer Flachdichtung auf die Doppelnippel.
▶ Spülen Sie die Kaltwasserzuleitung gründlich durch.
9.3.7 Einbau Sieb

Hinweis
Damit die Funktion des Gerätes gewährleistet ist, muss das Sieb immer eingebaut sein. Wird eine Installation mit Geräteaustausch vorgenommen, müssen Sie auf das Vorhandensein des Siebes achten.

▶ Montieren Sie das mitgelieferte Sieb in den Kaltwassereinlauf des Gerätes.
9.3.8 Einbau Durchflussmengenbegrenzer DMB

▶ Setzen Sie den mitgelieferten Durchflussmengenbegrenzer den Kaltwassereinlauf des Gerätes.
9.3.9 Gerät aufhängen
Die nach hinten zur Wand hin weisende Kabeltülle kann unter Umständen verhindern, dass das Gerät problemlos wandbündig aufgehängt werden kann. Um das zu verhindern, ist es sinnvoll
die Kabeltülle kurz von hinten in die Rückwand hineinzudrücken, um die Steifigkeit der Tülle zu verringern.

▶ Nehmen Sie den Befestigungsknebel aus dem oberen Teil der Rückwand heraus (Bild „Gerät aufhängen“).
▶ Führen Sie das Elektroanschlusskabel von hinten durch die Kabeltülle, bis die Außenisolierung des Kabels von der Kabeltülle umschlossen wird. Richten Sie das Elektroanschlusskabel aus. Hat das Elektroanschlusskabel einen größeren Querschnitt als 6 mm², vergrößern Sie das Loch in der Kabeltülle (siehe auch „Elektroanschluss bei großen Querschnitten“).
- Drücken Sie das Gerät über den Gewindebolzen der Aufhängeleiste, so dass die Weichdichtung durchstoßen wird, gegebenenfalls die Weichdichtung mit Schraubendreher anstechen.
▶ Stecken Sie den Befestigungsknebel auf den Gewindebolzen der Aufhängeleiste, der durch die Rückwand taucht.
Drücken Sie die Rückwand fest an und verriegeln Sie den Befestigungsknebel durch eine Rechtsdrehung um 90°.
9.3.10 Wasseranschluss fertigstellen

9.3.11 Elektroanschluss herstellen
▶ Schließen Sie das Elektroanschlusskabel an die Netzanschlussklemme an, siehe Kapitel „Elektroschaltplan“.

Hinweis
Achten Sie darauf, dass das Gerät an den Schutzleiter angeschlossen ist!

9.3.12 Rückwandunterteil montieren

Montieren Sie das Rückwandunterteil und rasten es ein.
9.3.13 Montagevorgang abschließen
Richten Sie das montierte Gerät aus, indem Sie den Befestigungsknebel lösen, den Elektroanschluss und die Rückwand ausrichten und den Befestigungsknebel wieder festdrehen. Liegt die Geräterückwand nicht wandbündig an, können Sie das Gerät im unteren Bereich mit einer zusätzlichen Schraube befestigen.
9.4 Montage-Varianten
9.4.1 Elektroanschluss unterputz oben

▶ Schneiden Sie die Kabeltülle entsprechend dem Querschnitt des Elektroanschlusskabels auf.
▶ Drücken Sie den Rasthaken zur Befestigung der Netzanschlussklemme herunter und ziehen Sie diese heraus.
▶ Versetzen Sie die Netzanschlussklemme im Gerät von un nach oben und rasten Sie diese ein.
9.4.2 Elektroanschluss aufputz
Sie können das Gerät auch anschließen, wenn der Elektroanschluss aufputz verlegt wurde. Das gilt für den Anschluss oben und unten, Postionen siehe Kapitel „Technische Daten / Maße und Anschlüsse“. Dafür müssen Sie folgende Schritte vornehmen:
▶ Schneiden beziehungsweise brechen Sie die Durchführungen in der Rückwand und in der Gerätekappe heraus. Die möglichen Ausbruchstellen erkennen Sie in Bild „Maße für Elektroanschluss“.

Hinweis
Wenn Sie das Gerät mit einem aufputz liegenden Elektroanschluss angeschlossen haben, müssen Sie die Schutzart von IP25 in IP24 auf dem Typenschild ändern. Verwenden Sie dafür einen dokumentenechten Stift.
▶ Streichen Sie die Angabe „IP 25“ durch und kreuzen Sie das Kästchen „IP 24“ an.
9.4.3 Elektroanschluss bei großen Querschnitten

Bei Verwendung von großen Leitungsquerschnitten kann die Kabeltülle nach der Montage des Gerätes montiert werden. Dafür müssen Sie folgende Schritte vornehmen:
- Drücken Sie die Kabeltülle mit Hilfe eines Schraubendrehers vor der Montage des Gerätes heraus.
▶ Drücken Sie das Gerät über den Gewindebolzen der Aufhängeleiste, so dass die Weichdichtung durchstoßen wird.
▶ Stecken Sie den Befestigungsknebel auf den Gewindebolzen der Aufhängeleiste, der durch die Rückwand taucht.
Drücken Sie die Rückwand fest an und verriegeln Sie den Befestigungsknebel durch eine Rechtsdrehung um 90°.
▶ Schieben Sie die Kabeltülle über das Elektroanschlusskabel9.4.6 Wasserinstallation aufputz mit Lötanschluss/Pressfitting
Verwenden Sie hierfür die Montagehilfe. Bei einem Elektroanschlusskabel von 10 beziehungsweise 16 mm² müssen Sie das Loch in der Kabeltülle vergrößern. Rasten Sie die Kabeltülle in die Rückwand ein.
9.4.4 Anschluss eines Lastabwurfrelais
Setzen Sie das Lastabwurfrelais in Kombination mit anderen Elektrogeräten, zum Beispiel Elektro-Speicherheizgeräten, ein. Der Lastabwurf erfolgt bei Betrieb des Durchlauferhitzers. Das Lastabwurfrelais erhalten Sie von uns als Sonderzubehör.

Hinweis
Schließen Sie die Phase, die das Lastabwurfrelais schaltet, an die gekennzeichnete Klemme der Netzanschlussklemme im Gerät an.

1 Steuerleitung zum Schaltschütz des 2. Gerätes (zum Beispiel Elektro-Speicherheizung).
2 Steuerkontakt, öffnet beim Einschalten des Durchlauferhitzers.
9.4.5 Wasserinstallation aufputz
Geeignete Aufputz-Druckarmaturen WKMD oder WBMD können Sie als Sonderzubehör bestellen.

Montieren Sie die Wasserstopfen mit Dichtungen, um den Unterputzanschluss zu verschließen. Bei unseren Druckarmaturen gehören die Stopfen und Dichtungen zum Lieferumfang. Für Fremd-Druckarmaturen können Sie Stopfen und Dichtungen als weiteres Sonderzubehör bestellen.
▶ Montieren Sie die Armatur.
▶ Schieben Sie das Rückwandunterteil unter die Anschlussrohre der Armatur und rasten es in die Rückwand ein.
▶ Verschrauben Sie die Anschlussrohre mit dem Gerät.
Mit dem Sonderzubehör „Lötanschluss“ oder „Pressfitting“ siehe „Sonderzubehör“ lassen sich bei Aufputz-Montage Kupferrohrleitungen oder auch Kunststoffrohrleitungen verbinden.
Beim Sonderzubehör „Lötanschluss“ ist ein Schraubanschluss mit bauseitigen 12 mm Kupferrohrleitungen möglich. Dazu sind folgende Schritte nötig:
▶ Schieben Sie die Überwurfmuttern über die Anschlussrohre.
▶ Verlöten Sie die Einlegeteile mit den Kupferleitungen.
▶ Schieben Sie das Rückwandunterteil unter die Anschlussrohre und rasten es in der Rückwand ein.
▶ Verschrauben Sie die Anschlussrohre mit dem Gerät.

Hinweis
Beachten Sie die Montagehinweise des Arma turen herstellers.
9.4.7 Wasserinstallation aufputz, Montage der Gerätekappe

1 Kappen-Führungsstücke
2 Durchführungsöffnung
3 Schraube
Für die abschließende Montage der Gerätekappe sind folgende Schritte nötig:
▶ Brechen Sie die Durchführungsöffnungen in der Gerätekappe sauber aus. Benutzen Sie gegebenenfalls eine Feile.
▶ Rasten Sie die beiliegenden Kappen-Führungsstücke in die Durchführungsöffnungen ein.
▶ Befestigen Sie die Rückwand unten mit einer Schraube. Dies gilt auch, wenn Sie flexible Wasserleitungssysteme verwenden.
9.4.8 Montage Rückwand-Unterteil
Bei Verwendung von AP-Schraubanschlüssen kann das Rückwand-Unterteil auch nach der Armaturenmontage montiert werden. Dazu sind folgende Schritte nötig:

1 Verbindungsstücke aus dem Beipack
2 Schraube
▶ Sägen Sie das Rückwand-Unterteil auf.
▶ Montieren Sie das Rückwand-Unterteil, indem Sie es seitlich aufbiegen und über die Aufputzohre führen.
▶ Stecken Sie die Verbindungsstücke von hinten in das Rückwand-Unterteil ein.
▶ Rasten Sie das Rückwand-Unterteil in die Rückwand ein.
▶ Befestigen Sie das Rückwand-Unterteil mit einer Schraube.
9.4.9 Installation bei Geräteaustausch
Eine vorhandene Aufhängeleiste kann bei Austausch unserer Geräte verwendet werden (außer „DHF“). Dazu müssen Sie die passende Durchführung für den Gewindebolzen der bereits montierten Aufhängeleiste in der Rückwand durchstoßen.
Montieren Sie das Gerät an Stelle eines DHF, müssen Sie den Gewindebolzen an der Aufhängeleiste versetzen, wie im Bild „Aufhängeleiste bei Geräteaustausch DHF“ beschrieben. Der Gewindebolzen hat ein selbstfurchendes Gewinde. Die Aufhängeleiste müssen Sie dann um 180° gedreht an die Wand montieren. Der Schriftzug „DHF“ erscheint dann in Leserichtung.
Beim Austausch eines Fremdgerätes können Sie passende Dübel- löcher verwenden.

9.4.10 Untertisch-Montage mit gedrehter Gerätekappe
Sie können die Gerätekappe um 180° gedreht auf die Rückwand aufsetzen. Dies ist vor allem vorteilhaft, wenn das Gerät untertisch montiert wird. Dazu müssen Sie folgende Schritte vornehmen:

▶ Nehmen Sie das Bedienteil aus der Gerätekappe, dazu lösen Sie die beiden Schrauben.
▶ Drehen Sie Gerätekappe und schrauben Sie das Bedienteil wieder fest.
▶ Stecken Sie das Sollwertgeberkabel auf die Elektronik „T-soll“, siehe „Erstinbetriebnahme“.
Hängen Sie die Gerätekappe oben ein und schwenken Sie diese unten auf die Rückwand. Drücken Sie die Gerätekappe auf die Rückwand, bis sie hörbar einrastet.
▶ Verschließen Sie das Gerät mit der Schraube in der Gerätekappe.
9.4.11 Installation bei Fliesenversatz
Sie können das Gerät bei einem Fliesenversatz montieren. Den maximalen Fliesenversatz und Mindestauflage des Gerätes entnehmen Sie dem Bild. Justieren Sie den Wandabstand und verriegeln Sie die Rückwand mit dem Befestigungsknebel durch eine Rechtsdrehung um 90°.

10.1 Elnbetriebnahme

GEFAHR Stromschlag
Die Inbetriebnahme darf nur durch einen Fachhandwerker unter der Beachtung der Sicherheitsvorschriften erfolgen.

- Öffnen und schließen Sie mehrfach alle angeschlossenen Zapfventile. Dies machen Sie so lange, bis das Leitungsnetz und das Gerät luftfrei sind.
Aktivieren Sie den Sicherheits-Druckbegrenzer. Der Durch-lauferhitzer wird mit ausgelöstem Sicherheits-Druckbegrenzer ausgeliefert. Aktivieren Sie den Sicherheits-Druckbegrenzer bei Fließdruck, indem Sie die Rücksetztaste drücken.
▶ Stecken Sie den Stecker des Temperatureinstellers auf die Elektronik „T-soll“.
▶ Montieren Sie die Gerätekappe und befestigen Sie sie mit der Schraube.
▶ Schalten Sie die Netzspannung ein. - Kalibrieren Sie die Temperatur. Dazu drehen Sie den Temperatur-Einstellknopf zum Rechts- und Linksanschlag.
Prüfen Sie die Arbeitsweise des Gerätes.
Ziehen Sie die Schutzfolie von der Bedienblende ab.
Übergabe des Gerätes
▶ Erklären Sie dem Benutzer die Funktion des Gerätes und machen Sie ihn mit dem Gebrauch des Gerätes vertraut.
▶ Weisen Sie den Benutzer auf mögliche Gefahren hin, speziell die Verbrühungsgefahr.
▶ Übergeben Sie diese Anweisung zur sorgfältigen Aufbewahrung durch den Benutzer.
10.2 Wiederinbetriebnahme

Geräte- und Umweltschäden
Nach Unterbrechung der Wasserversorgung muss das Gerät mit folgenden Schritten wieder in Betrieb genommen werden, damit das Blankdraht-Heizsystem nicht zerstört wird.
▶ Schalten Sie das Gerät spannungsfrei, indem Sie die Sicherungen ausschalten.
▶ Öffnen Sie die Armatur eine Minute lang, bis das Gerät und die vorgeschaltete Kaltwasser-Zulaufleitung luftfrei sind.
▶ Schalten Sie die Netzspannung wieder ein.
- siehe Kapitel „Erstinbetriebnahme“
11. Störungsbeseitigung

Lebensgefahr durch Stromschlag!
Um das Gerät prüfen zu können, muss die Spannung am Gerät anliegen.
11.1 Anzeigemöglichkeiten LED-Diagnoseampel
Anzeigemöglichkeiten

rot leuchtet bei Störung
gelb leuchtet bei Heizbetrieb
grün blinkt: Gerät am Netz
11.2 Störungstabelle
| Störung / Anzeige LED-Diagnoseampel Ursache Behebung | |||
| Das Gerät schaltet nicht ein. | Der Duschkopf / die Strahlregler sind verkalkt. | Entkalken ggf. erneuern Sie den Duschkopf / die Strahlregler. | |
| Der Durchfluss ist zu gering. Das Sieb im Gerät ist verschmutzt. Reinigen Sie das Sieb. | |||
| Die Solltemperatur wird nicht erreicht. | Eine Phase fehlt. | Überprüfen Sie die Sicherung in der Hausinstallation. | |
| Die Heizung schaltet ab. | Die Lufterkennung sensiert Luft im Wasser und schaltet die Heizleistung kurzzeitig ab. | Das Gerät geht nach einer Minute wieder in Betrieb. | |
| Kein warmes Wasser und keine Ampelanzeige. | Die Sicherung hat ausgelöst. | Überprüfen Sie die Sicherung in der Hausinstallation. | |
| Der Sicherheitsdruckbegrenzer AP 3 hat ausgeschaltet. | Beseitigen Sie die Fehlerursache (z. B. ein defekter Druckspüler). | ||
| Schützen Sie das Heizsystem vor Überhitzung, in dem Sie ein dem Gerät nachgeschaltetes Zapfventil eine Minute öffnen. Dadurch wird das Heizsystem druckentlastet und abgekühlt. | |||
| Aktivieren Sie den Sicherheitsdruckbegrenzer bei Fließdruck, indem Sie die Rücksetztaste drücken, siehe auch Kapitel „Erstinbetriebnahme“. | |||
| Die Elektronik ist defekt. | Überprüfen Sie die Elektronik, ggf. tauschen. | ||
| Ampelanzeige: grün blinktKein warmes Wasser bei Durchfluss >3 l/min. | Die Durchflusserkennung DFE ist nicht aufgesteckt. | Stecken Sie den Stecker der Durchflusserkennung wieder auf. | |
| Die Durchflusserkennung DFE ist defekt. | Kontrollieren Sie die Durchflusserkennung, ggf. tauschen. | ||
| Die Solltemperatur wird nicht erreicht. | Der Sollwertgeber oder das Verbindungskabel ist defekt oder das Verbindungskabel ist nicht aufgesteckt. | Stecken Sie das Verbindungskabel auf, ggf. Sollwertgeber tauschen. | |
| Ampelanzeige: gelb Dauerlicht, grün blinktKein warmes Wasser bei Durchfluss >3 l/min. | Der Sicherheitstemperaturbegrenzer STB hat ausgelöst oder ist unterbrochen. | Kontrollieren Sie den Sicherheitstemperaturbegrenzer, ggf. tauschen. | |
| Das Heizsystem ist defekt. | Messen Sie den Widerstand des Heizsystems, ggf. tauschen. | ||
| Die Elektronik ist defekt. | Überprüfen Sie die Elektronik, ggf. tauschen. | ||
| Ampelanzeige: gelb Dauerlicht, grün blinkt,Solltemperatur wird nicht erreicht. | Gerät an der Leistungsgrenze. | Reduzieren Sie den Durchfluss oder bauen Sie den Durchflussmengenbegrenzer ein. | |
| Ampelanzeige: rot Dauerlicht, grün blinkt, kein warmes Wasser | Der Kaltwasser-Sensor ist defekt. | Überprüfen Sie die Elektronik, ggf. tauschen. | |
| Wunschtemperatur >35 °C wird nicht erreicht. | Die Kaltwasserzulauftemperatur ist höher als 45 °C. | Verringern Sie die Kaltwasserzulauftemperatur zum Gerät. | |
12. Technische Daten
12.1 Maße und Anschlüsse

| b02 | Durchführung elektrische Leitungen 1 | ||
| c01 | Kaltwasser Zulauf Außengewinde | G 1/2 A | |
| c06 | Warmwasser Auslauf | Außengewinde | G 1/2 A |
Alternative Anschlussmöglichkeiten

| b02 Durchführung elektrische Leitungen 1 | |
| b03 Durchführung elektrische Leitungen 2 | |
| b04 Durchführung elektrische Leitungen 3 |
12.2 Elektroschaltplan

2 Sicherheitstemperatur-Begrenzer
3 Sicherheits-Druckbegrenzer
12.3 Mischwassermenge / Auslaufmenge
Die Werte sind auf eine Nennspannung von 400 V bezogen. Die Mischwassermenge bzw. Auslaufmenge ist abhängig vom vorhandenen Versorgungsdruck und der tatsächlich anliegenden Netzspannung.
X Kaltwasser Zulauftemperatur in °C Y Mischwassermenge / Auslaufmenge in l/min
1 18 kW
2 21 kW
3 24 kW
4 27 kW
Nutztemperatur ca. 38 °C in der Dusche, für Handwäsche, Wannenfüllung etc.

line
| x | y (Line 1) | y (Line 2) | y (Line 3) | y (Line 4) | |----|------------|------------|------------|------------| | 6 | 9 | 10 | 12 | 13 | | 10 | 10 | 12 | 14 | 15 | | 14 | 12 | 14 | 16 | 18 |Auslauftemperatur ca. 55 °C für die Küchenspüle und bei Einsatz von Thermostatarmaturen.

line
| x | y | |----|------| | 6 | 5.0 | | 10 | 5.5 | | 14 | 6.0 |12.4 Einsatzbereiche
Spezifischer elektrischer Widerstand und spezifische elektrische Leitfähigkeit
| Normangabe | bei 15 °C | bei 20 °C | bei 25 °C | |
| Widerstand Ω cm ≥ 1100 ≥970 ≥ 895 | ||||
| Leitfähigkeit mS/m ≤ 91 ≤ 103 ≤ 112 | ||||
| Leitfähigkeit | μs/cm | ≤ 910 | ≤ 1030 | ≤ 1120 |
12.5 Druckverluste
Armaturen
| Druckverlust der Armaturen bei Volumenstrom 10 L/min | ||
| Einhandmischer, ca. | MPa | 0,04 - 0,08 |
| Thermostatarmatur, ca. | MPa | 0,03 - 0,05 |
| Handbrause, ca. | MPa | 0,03 - 0,15 |
Rohrnetz-Dimensionierungen
Zur Berechnung der Rohrnetz-Dimensionierungen wird für das Gerät ein Druckverlust von 0,1 MPa empfohlen.
12.6 Störfallbedingungen
Im Störfall können in der Installation kurzfristig Belastungen von maximal 95 °C bei einem Druck von 1,2 MPa auftreten
12.7 Technische Daten
| DHB 18 ST DHB 21 ST DHB 24 ST DHB 27 ST | ||||||||||||
| 227608 227609 227610 227611 | ||||||||||||
| Elektrische Daten | ||||||||||||
| Nennspannung | V | 380 | 400 | 415 | 380 | 400 | 415 | 380 | 400 | 415 | 380 | 400 |
| Nennleistung | kW | 16,2 | 18 | 19,4 | 19 | 21 | 22,6 | 21,7 | 24 | 25,8 | 23,5 | 26 |
| Nennstrom | A | 24,7 | 26 | 27 | 29,5 | 31 | 32,2 | 33,3 | 35 | 36,3 | 35,6 | 37,7 |
| Absicherung | A | 25 | 32 | 32 | 32 | 32 | 32 | 35 | 35 | 40 | 40 | 40 |
| Phasen | 3/PE | 3/PE | 3/PE | |||||||||
| Frequenz | Hz | 50/60 | 50/60 | 50/- | 50/60 | 50/60 | 50/- | 50/60 | 50/60 | 50/- | 50/- | 50/- |
| Max. Netzimpedanz bei 50Hz | Ω | 0,474 | 0,450 | 0,433 | 0,406 | 0,386 | 0,372 | 0,356 | 0,338 | 0,326 | 0,316 | 0,300 |
| Max. Netzimpedanz bei 60Hz | Ω | 0,392 | 0,372 | 0,336 | 0,319 | 0,294 | 0,279 | |||||
| Spezifischer Widerstand _15 ≥ (bei kalt ≤ 35^) | Ω cm | ≥1100 | ≥1100 | ≥1200 | ≥1100 | ≥1100 | ≥1200 | ≥1100 | ≥1100 | ≥1200 | ≥1100 | ≥1100 |
| Spezifische Leitfähigkeit _15 ≤ (bei kalt ≤ 35^) | μS/cm | ≤910 | ≤910 | ≤830 | ≤910 | ≤910 | ≤830 | ≤910 | ≤910 | ≤830 | ≤910 | ≤910 |
| Anschlüsse | ||||||||||||
| Wasseranschluss | G 1/2 A | G 1/2 A | G 1/2 A | |||||||||
| Einsatzgrenzen | ||||||||||||
| Max. zulässiger Druck | MPa | 1 | 1 | 1 | ||||||||
| Werte | ||||||||||||
| Max. zulässige Zulauftemperatur | °C | 35 | 35 | 35 | ||||||||
| Ein | l/min | >3,0 | >3,0 | >3,0 | ||||||||
| Volumenstrom für Druckverlust | l/min | 5,2 | 6,0 | 6,9 | ||||||||
| Druckverlust bei Volumenstrom | MPa | 0,08 (0,06 ohne DMB) | 0,1 (0,08 ohne DMB) | 0,13 (0,1 ohne DMB) | 0,16 (0,12 ohne DMB) | |||||||
| Volumenstrom-Begrenzung bei | l/min | 7,5 | 7,5 | 8,5 | ||||||||
| Warmwasserdarbietung | l/min | 9,2 | 10,7 | 12,3 | ||||||||
| bei Darbietung | K | 28 | 28 | 28 | ||||||||
| Hydraulische Daten | ||||||||||||
| Nenninhalt | I | 0,4 | 0,4 | 0,4 | ||||||||
| Ausführungen | ||||||||||||
| Temperatureinstellung | °C | ca. 35, 45, 55 | ca. 35, 45, 55 | ca. 35, 45, 55 | ||||||||
| Schutzklasse | 1 | 1 | 1 | |||||||||
| Isolierblock | Kunststoff | Kunststoff | Kunststoff | |||||||||
| Heizsystem | Blankdraht | Blankdraht | Blankdraht | |||||||||
| Kappe und Rückwand | Kunststoff | Kunststoff | Kunststoff | |||||||||
| Farbe | weiß | weiß | weiß | |||||||||
| Schutzart (IP) | IP25 | IP25 | IP25 | |||||||||
| Dimensionen | ||||||||||||
| Höhe/Breite/Tiefe | mm | 470 | 225 | 110 | 470 | 225 | 110 | 470 | 225 | 110 | 470 | 225 |
| Gewichte | ||||||||||||
| Gewicht | kg | 3,6 | 3,6 | 3,6 | ||||||||
Erreichbarkeit
Sollte einmal eine Störung an einem unserer Produkte auftreten, stehen wir Ihnen natürlich mit Rat und Tat zur Seite.
Rufen Sie uns an:
05531 702-111
oder schreiben Sie uns:
Stiebel Eltron GmbH & Co. KG
- Kundendienst -
Fürstenberger Straße 77, 37603 Holzminden
E-Mail: kundendienst@stiebel-eltron.de
Fax: 05531 702-95890
Weitere Anschriften sind auf der letzten Seite aufgeführt.
Unseren Kundendienst erreichen Sie telefonisch rund um die Uhr, auch an Samstagen und Sonntagen sowie an Feiertagen. Kundendiensteinsätze erfolgen während unserer Geschäftszeiten (von 7.30 bis 16.30 Uhr, freitags bis 14.00 Uhr). Als Sonderservice bieten wir Kundendiensteinsätze bis 22 Uhr. Für diesen Sonderservice sowie Kundendiensteinsätze an Sams-, Sonn- und Feiertagen werden höhere Preise berechnet.
Garantiebedingungen
Diese Garantiebedingungen regeln zusätzliche Garantieleistungen von uns gegenüber dem Endkunden. Sie treten neben die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche des Kunden. Die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche gegenüber den sonstigen Vertragspartnern sind nicht berührt.
Diese Garantiebedingungen gelten nur für solche Geräte, die vom Endkunden in der Bundesrepublik Deutschland als Neugeräte erworben werden. Ein Garantievertrag kommt nicht zustande, soweit der Endkunde ein gebrauchtes Gerät oder ein neues Gerät seiner seits von einem anderen Endkunden erwirbt.
Inhalt und Umfang der Garantie
Die Garantieleistung wird erbracht, wenn an unseren Geräten ein Herstellungs- und/oder Materialfehler innerhalb der Garantiedauer auftritt. Die Garantie umfasst jedoch keine Leistungen für solche Geräte, an denen Fehler, Schäden oder Mängel aufgrund von Verkalkung, chemischer oder elektrochemischer Einwirkung, fehlerhafter Aufstellung bzw. Installation sowie unsachgemäßer Einregulierung, Bedienung oder unsachgemäßer Inanspruchnahme bzw. Verwendung auftreten. Ebenso ausgeschlossen sind Leistungen aufgrund mangelhafter oder unterlassener Wartung, Witterungs einflüssen oder sonstigen Naturerscheinungen.
Die Garantie erlischt, wenn am Gerät Reparaturen, Eingriffe oder Abänderungen durch nicht von uns autorisierte Personen vorgenommen wurden.
Die Garantieleistung umfasst die sorgfältige Prüfung des Gerätes, wobei zunächst ermittelt wird, ob ein Garantieanspruch besteht. Im Garantiefall entscheiden allein wir, auf welche Art der Fehler behoben wird. Es steht uns frei, eine Reparatur des Gerätes ausführen zu lassen oder selbst auszuführen. Etwaige ausgewechselte Teile werden unser Eigentum.
Für die Dauer und Reichweite der Garantie übernehmen wir sämtliche Material- und Montagekosten.
Soweit der Kunde wegen des Garantiefalles aufgrund gesetzlicher Gewährleistungsan sprüche gegen andere Vertragspartner Leistungen erhalten hat, entfällt eine Leistungs pflicht von uns.
Soweit eine Garantieleistung erbracht wird, übernehmen wir keine Haftung für die Beschädigung eines Gerätes durch Diebstahl, Feuer, Aufruhr oder ähnliche Ursachen.
Über die vorstehend zugesagten Garantieleistungen hinausgehend kann der Endkunde nach dieser Garantie keine Ansprüche wegen mittelbarer Schäden oder Folgeschäden, die durch das Gerät verursacht werden, insbesondere auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandener Schäden, geltend machen. Gesetzliche Ansprüche des Kunden uns gegenüber oder gegenüber Dritten bleiben unberührt.
Garantiedauer
Für im privaten Haushalt eingesetzte Geräte beträgt die Garantiedauer 24 Monate; im übrigen (zum Beispiel bei einem Einsatz der Geräte in Gewerbe-, Handwerks- oder Industriebetrieben) beträgt die Garantiedauer 12 Monate.
Die Garantiedauer beginnt für jedes Gerät mit der Übergabe des Gerätes an den Kunden, der das Gerät zum ersten Mal einsetzt.
Garantieleistungen führen nicht zu einer Verlängerung der Garantiedauer. Durch die erbrachte Garantieleistung wird keine neue Garantiedauer in Gang gesetzt. Dies gilt für alle erbrachten Garantieleistungen, insbesondere für etwaig eingebaute Ersatzteile oder für die Ersatzlieferung eines neuen Gerätes.
Inanspruchnahme der Garantie
Garantieansprüche sind vor Ablauf der Garantiedauer, innerhalb von zwei Wochen, nachdem der Mangel erkannt wurde, bei uns anzumelden. Dabei müssen Angaben zum Fehler, zum Gerät und zum Zeitpunkt der Feststellung gemacht werden. Als Garantienachweis ist die Rechnung oder ein sonstiger datierter Kaufnachweis beizufügen. Fehlen die vorgenannten Angaben oder Unterlagen, besteht kein Garantieanspruch.
Garantie für in Deutschland erworbene, jedoch außerhalb Deutschlands eingesetzte Geräte
Wir sind nicht verpflichtet, Garantieleistungen außerhalb der Bundesrepublik Deutschland zu erbringen. Bei Störungen eines im Ausland eingesetzten Gerätes ist dieses gegebenenfalls auf Gefahr und Kosten des Kunden an den Kundendienst in Deutschland zu senden. Die Rücksendung erfolgt ebenfalls auf Gefahr und Kosten des Kunden. Etwaige gesetzliche Ansprüche des Kunden uns gegenüber oder gegenüber Dritten bleiben auch in diesem Fall unberührt.
Außerhalb Deutschlands erworbene Geräte
Für außerhalb Deutschlands erworbene Geräte gilt diese Garantie nicht. Es gelten die jeweiligen gesetzlichen Vorschriften und gegebenenfalls die Lieferbedingungen der Ländergesellschaft bzw. des Importeurs.
Entsorgung von Transport- und Verkaufsverpackungsmaterial
Damit Ihr Gerät unbeschädigt bei Ihnen ankommt, haben wir es sorgfältig verpackt. Bitte helfen Sie, die Umwelt zu schützen, und entsorgen Sie das Verpackungsmaterial des Gerätes sachgerecht. Wir beteiligen uns gemeinsam mit dem Großhandel und dem Fachhandwerk / Fachhandel in Deutschland an einem wirksamen Rücknahme- und Entsorgungskonzept für die umweltschonende Aufarbeitung der Verpackungen.
Überlassen Sie die Transportverpackung dem Fachhandwerker beziehungsweise dem Fachhandel.
Entsorgen Sie Verkaufsverpackungen über eines der Dualen Systeme in Deutschland.
Entsorgung von Altgeräten in Deutschland

Geräteentsorgung
Die mit diesem Symbol gekennzeichneten Geräte dürfen nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden.
Als Hersteller sorgen wir im Rahmen der Produktverantwortung für eine umweltgerechte Behandlung und Verwertung der Altgeräte. Weitere Informationen zur Sammlung und Entsorgung erhalten Sie über Ihre Kommune oder Ihren Fachhandwerker / Fachhändler.
Bereits bei der Entwicklung neuer Geräte achten wir auf eine hohe Recyclingfähigkeit der Materialien.
Über das Rücknahmesystem werden hohe Recyclingquoten der Materialien erreicht, um Deponien und die Umwelt zu entlasten. Damit leisten wir gemeinsam einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.
Entsorgung außerhalb Deutschlands
Entsorgen Sie dieses Gerät fach- und sachgerecht nach den örtlich geltenden Vorschriften und Gesetzen.
Deutschland
STIEBEL ELTRON GmbH & Co. KG
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Verkauf Tel. 05531 702-110 | Fax 05531 702-95108 | info-center@stiebel-eltron.de
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