ABUS FU3801 - Elektronischer Tester

FU3801 - Elektronischer Tester ABUS - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice ABUS FU3801 - page 1
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Produkttyp Funk-Testbox
Frequenz 868,6625 MHz
Messbereich -115 dBm bis -50 dBm
Empfindlichkeit -115 dBm
Bandbreite 25 kHz
Anzeige Alphanumerisches Display, 2 Zeilen à 16 Zeichen
Schnittstellen BNC-Buchse (Antenne), 3,5 mm Klinkenbuchse, RS-232 (USB über optionalen Konverter)
Stromversorgung 2 x 1,5 V AA Alkaline-Batterien
Stromaufnahme ca. 46 mA – 62 mA
Abmessungen (B × H × T) 80 mm × 150 mm × 30 mm
Gewicht 250 g (mit Batterien)
Gehäusematerial ABS
Betriebsmodi Modus 1 (Qualitätsermittlung), Modus 2 (Komponentenprüfung mit Ton), Modus 3 (Komponentenprüfung ohne Ton)
Akustische Signalisierung Ja, Piezo-Lautsprecher
PC-Auswertung Über Hyperterminal (RS-232 oder USB) möglich
Langzeittest Bis zu 24 Stunden Aufzeichnung am PC
Störquellensuche Unterstützt durch Anzeige von RSSI und Peaks
Lieferumfang Antenne (BNC), 2 AA-Batterien, Bedienungsanleitung

Häufig gestellte Fragen - FU3801 ABUS

Wie schalte ich die Funk-Testbox ein?
Drücken Sie die Ein/Aus/Modus-Taste einmal für Modus 1, zweimal für Modus 2 und dreimal für Modus 3. Das Display zeigt den gewählten Modus an.
Welche Batterien werden benötigt?
Es werden zwei 1,5 V AA Alkaline-Batterien benötigt. Achten Sie auf die richtige Polung beim Einlegen.
Was bedeutet die Anzeige "NOK"?
"NOK" zeigt an, dass nicht genügend Telegramme einer Funknachricht mit einem Signalpegel über -80 dBm empfangen wurden. Überprüfen Sie die Position und die Störquellen.
Wie führe ich einen Reichweitentest durch?
Schalten Sie die Testbox im Modus 1 ein, platzieren Sie sie am gewünschten Empfangsort und messen Sie den Grundstörpegel. Lösen Sie dann den Sender aus und lesen Sie den Peak-Wert ab. Wiederholen Sie den Vorgang mindestens 3x.
Kann ich die Daten am PC auswerten?
Ja, verbinden Sie die Testbox über das optionale Kabel FU3810 (RS-232) oder einen USB-Konverter mit dem PC und nutzen Sie ein Terminalprogramm wie Hyperterminal zur Aufzeichnung und Analyse.
Wie deaktiviere ich den Ton?
Wechseln Sie in den Modus 3, indem Sie die Ein/Aus/Modus-Taste dreimal drücken. Modus 3 ist identisch zu Modus 2, jedoch ohne akustische Signalisierung.
Was tun bei schwachem Batteriestand?
Wenn die rote LED leuchtet, sind die Batterien schwach (unter 2,3 V). Ersetzen Sie beide Batterien durch neue 1,5 V AA Alkaline-Batterien.
Wie identifiziere ich Störquellen?
Aktivieren Sie Modus 1 und beobachten Sie den Peak-Wert bei Störsignalen. Bewegen Sie sich in verschiedene Richtungen und notieren Sie, ob der Wert steigt oder fällt, um die Quelle einzugrenzen. Häufige Quellen sind Funkkopfhörer, PC-Monitore oder Rollladensteuerungen.
Welche Funktion hat die Echtzeituhr?
Die Echtzeituhr wird im Display angezeigt und kann über Hyperterminal eingestellt werden. Sie dient der zeitlichen Zuordnung von Messdaten bei Langzeittests.
Wie verbinde ich die Testbox mit dem PC?
Nutzen Sie das optionale Kabel FU3810 mit einem 9-poligen D-Sub-Stecker für RS-232 oder einen USB-Konverter (AZ5107). Konfigurieren Sie Hyperterminal mit 19200 Baud, 8 Datenbits, keine Parität, 1 Stoppbit und kein Handshake.

Benutzerfragen zu FU3801 ABUS

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Elektronischer Tester kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch FU3801 - ABUS und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. FU3801 von der Marke ABUS.

BEDIENUNGSANLEITUNG FU3801 ABUS

Bedienungsanleitung (DE) 1

FU3801

1. Vorwort

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

wir bedanken uns für den Kauf dieser Funk-Testbox. Dieses Produkt wurde nach dem heutigen Stand der Technik gebaut. Es erfüllt die Anforderungen der geltenden europäischen und nationalen Richtlinien. Die Konformität wurde nachgewiesen, die entsprechenden Erklärungen und Unterlagen sind beim Hersteller (www.abus-sc.com) hinterlegt. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, müssen Sie als Anwender diese Anleitung beachten!

Dieses Dokument bezieht sich auf die

Version 3.1 mit dem Softwarestand 6/10/09

der Funk-Testbox. Diese Anleitung enthält wichtige Hinweise zur Inbetriebnahme und Handhabung. Heben Sie deshalb diese Bedienungsanleitung zum Nachlesen auf! Diese Anleitung gehört zu diesem Produkt. Achten Sie darauf, wenn Sie dieses Produkt an Dritte weitergeben.

Es wurde alles Erdenkliche unternommen, um sicherzustellen, dass der Inhalt dieser Anleitung korrekt ist. Jedoch kann weder der Verfasser noch ABUS Security-Center GmbH & Co. KG die Haftung für einen Verlust oder Schaden übernehmen, der mittelbar oder unmittelbar aufgrund dieser Anleitung verursacht wurde, oder von dem behauptet wird, dass er dadurch entstanden ist. Der Inhalt dieser Anleitung kann ohne vorherige Bekanntgabe geändert werden.

© ABUS Security-Center GmbH & Co. KG, 11 / 2010

2. Bestimmungsgemäße Verwendung

Die Secvest, die Secvest-IP, das IP-Alarmmodul, das Terxon 2WAY Modul und die Funkkomponenten dazu arbeiten mit einer Funkfrequenz von 868,6625 MHz. Die Systemkomponenten erfüllen ihre Aufgaben in den meisten Fällen problemlos. Trotzdem gibt es im Feld immer wieder Situationen, wo Funklösungen überhaupt nicht oder nicht zuverlässig genug arbeiten. In diesen Fällen ist es jeweils sehr aufwendig, die Ursachen für die Störungen zu finden, weil dazu schwere, teure und netzabhängige Geräte erforderlich sind.

Die Funk-Testbox ist ein ideales Gerät für derartige Serviceeinsätze, weil es batteriebetrieben, leicht und handlich ist und somit überall hin mitgenommen werden kann. Die akustischen (Lautsprecher) und optischen Informationen (Display) erlauben eine schnelle und präzise Übersicht über die Aktivitäten im Funkkanal bei 868,6625 MHz.

Mit der Funk-Testbox kann dem Kunden demonstriert werden, ob und wie sicher die Funkverbindung am geplanten Einsatzort oder unter bestimmten Bedingungen ist. Dies ist speziell bei Funkanwendungen innerhalb von Häusern wichtig, wo sich je nach Bauart und Materialien ganz unterschiedliche Reichweiten ergeben. Bedingt durch die zunehmende Anzahl von Funkapplikationen ist es auch sinnvoll, eventuell am Einsatzort die bereits vorhandene Belegung des Funkkanals zu überprüfen.

Darüber hinaus können mit der Funk-Testbox bereits vor der Installation oder sogar vor dem Verkaufsabschluss problematische Situationen erkannt und damit unvorhergesehener Ärger oder Kosten vermieden werden.

Die Signalstärke und die Dateninformationen können am PC weiter analysiert werden. Die Verbindung zum PC erfolgt über RS-232 oder USB.

Damit steht ein vollwertiges und kalibriertes Analysegerät für das Frequenzband bei 868,6625 MHz zur Verfügung.

3. Inhalt

  1. Vorwort 2
  2. Bestimmungsgemäße Verwendung 3
  3. Inhalt....4
  4. Sicherheitshinweise....5
  5. Hauptmerkmale 7
  6. Lieferumfang....7
  7. Beschreibung und Anschlüsse 8
  8. Inbetriebnahme 9
  9. Bedienung 9
    9.1 Modus 1....9
    9.2 Modus 2....12
    9.3 Modus 3....14
  10. Arbeitsweise 15
  11. Datenübergabe zum PC....17
    11.1 Serielle Ausgabe über EIA 232 (RS 232)....17
    11.2 USB Verbindung....18
    11.3 Kabelverlängerung 18
    11.4 Betriebssystem Windows XP, 2000, 98, NT 19
    11.5 Betriebssystem Vista, Windows 7....19
  12. Ausgabe mit Hyperterminal 20
    12.1 Echtzeituhr einstellen mit Hyperterminal....23
    12.2 Einstellungen für Hyperterminal 24
  13. Störquellensuche....26
  14. Technische Daten 28
  15. Begriffserklärung Glossar....29
  16. Anhänge 30
    16.1 Anhang A, Anzeige....30
    16.2 Anhang B, dBm 33
    16.3 Anhang C, Kabelbeschaltung FU3810....35

4. Sicherheitshinweise

ABUS FU3801 - Sicherheitshinweise - 1

!Batteriewarnhinweise!

Das Gerät wird über zwei 1,5V Alkaline Batterien mit Gleichspannung versorgt. Um eine lange Lebensdauer zu garantieren und Brände und Verletzungen zu vermeiden beachten Sie bitte die folgenden Hinweise:

- Entsorgen Sie die Batterie nicht über den Hausmüll. - Die Batterie darf keiner Wärmequelle oder Sonneneinstrahlung direkt ausgesetzt werden und an keinem Ort mit sehr hoher Temperatur aufbewahrt werden.

• Die Batterie darf nicht verbrannt werden.

• Die Batterie darf nicht mit Wasser in Berührung kommen.

• Die Batterie darf nicht zerlegt, angestochen oder beschädigt werden.

• Die Batteriekontakte dürfen nicht kurzgeschlossen werden.

• Die Batterie darf nicht in die Hände von Kleinkindern gelangen.

• Die Batterie ist nicht wieder aufladbar.

- Ersetzen Sie die Batterien nur durch eine Batterien gleichen Typs.

- Entfernen Sie die Batterien bei längerem Nichtgebrauch aus dem Gerät, um ein Auslaufen und damit eine Zerstörung des Gerätes zu vermeiden.

ABUS FU3801 - !Batteriewarnhinweise! - 1

!Warnung!

Das Gerät nicht in Kontakt mit Flüssigkeiten bringen, da dies zu irreparablen Schäden führen kann. Es dürfen lediglich Zubehörkomponenten, z.B. FU3810, aus dem Hause ABUS Security-Center oder empfohlene Zubehörkomponenten an die externe Buchse des Geräts angeschlossen werden.

Beachten Sie die Anweisungen und Hinweise in dieser Anleitung! Sollten Sie sich nicht an diese Anleitung halten, erlischt Ihr Garantieanspruch! Eine andere Verwendung als die Beschriebene kann zur Beschädigung dieses

Produkts führen. Der elektronische Teil des Produkts darf nicht geändert oder umgebaut werden. Für Folgeschäden wird keine Haftung übernommen!

5. Hauptmerkmale

• Kalibriertes Handmessgerät
• 868,6625 MHz FM Security-Frequenz
- Alle im Anhang A aufgeführten Komponenten können analysiert werden
- Auch 24-Stunden Langzeittests möglich
- Echtzeituhr
- Auswertung der Messung über PC möglich
- Prüfmöglichkeiten:

  1. Wie sicher ist der Empfang des Senders am geplanten Einsatzort?
  2. Wo soll der Funk-Empfänger installiert werden, damit er nicht von anderen Geräten gestört wird?
  3. Wie viel Sendeleistung hat der Funksender?
  4. Sind Störungen auf dem Frequenzband vorhanden?
  5. Welche Informationen sendet der Melder?

6. Lieferumfang

  • Omnidirektionale Antenne mit BNC-Stecker
    • 2 Batterien, Alkaline Typ AA 1,5V
  • Anleitung

7. Beschreibung und Anschlüsse

Antenne LCD Display Status LEDs Ein / Aus & Moduswahl Lautsprecher Batteriefach (rückseitig) RS232 COM-Anschluss

Bild 1

Die Funk-Testbox beinhaltet 3 Funktionsmodi.

Modus 1: dient zum Ermitteln der Qualitätsmerkmale der Funkverbindung.

Modus 2: dient zur Überprüfung der Funktion der Komponenten.

Modus 3: ist genau gleich wie Modus 2, nur das der Lautsprecher ausgeschaltet ist.

LED-Ausgabe:

• Die rote LED leuchtet, wenn die Batterien zu schwach sind (unter 2.3V).

- Die grüne LED leuchtet, wenn kein Störsignal empfangen wird (Ruhepegel kleiner -100dBm). Steigt der Ruhepegel auf über -100dBm an, so erlischt die grüne LED.

• Die 1. gelbe LED (untere) leuchtet, wenn ein schwaches RSSI Signal vorhanden ist (grösser -90dBm und kleiner -80dBm).

• Die 2. gelbe LED (obere) leuchtet zusätzlich zur 1. gelben LED, wenn ein stärkeres RSSI-Signal vorhanden ist (grösser -80dBm).

8. Inbetriebnahme

Setzen Sie die im Lieferumfang befindlichen 1,5V Alkaline-Batterien, wie im Gerät beschrieben, ein. Achten Sie dabei auf die richtige Polung!

Befestigen Sie anschließend die im Lieferumfang befindliche Antenne an der BNC-Buchse der Funk-Testbox.

9. Bedienung

9.1 Modus 1

Schalten Sie das Gerät über die Ein / Aus / Modus-Taste ein. Drücken Sie dazu diese Taste einmal und Sie erhalten im Display die Anzeige für den Funktionsmodus 1.

Display-Ausgabe:

Modus 1: Aktueller RSSI-Wert Peak-Hold (höchster RSSI-Wert) Message-Status Zeit (Format mm:ss) Device-Type Qualität (gute Messages in %)

Bild 2

Aktueller RSSI-Wert:

Der Wert gibt an, wie stark das aktuell empfangene Funksignal ist. Der gemessene Wert sollte über einen Zeitraum von mindestens 1 Minute anstehen. Nutzen Sie dazu auch die Peakfunktion.

Im Ruhezustand, wenn keine Funkmelder aktiv sind, zeigt dieser Wert die Belegung des Funkkanals durch andere Systeme und Störquellen an. Die folgende Tabelle liefert Ihnen eine Auswertung des Grundstörpegels im Ruhezustand.

Wert in dBmAuswertung
-110...-100 Sehrgute BedingungenEinsatz von Funksystemen möglich
-99...-95Gute BedingungenEinsatz von Funksystemen möglich
-95...-90Normale BedingungenReichweitentest empfohlen
-90...-85Erschwerte BedingungReichweiten- und Langzeittest empfohlen***
-85...-75Schwere BedingungReichweite eingeschränkt***
>-75 Funk dauerhaft gestörtReichweite stark eingeschränkt***

Tabelle 1

\*\*\*Bitte lesen Sie unbedingt das Kapitel 10, Störquellensuche

Generell gilt, dass zeitlich lang andauernde und sich häufig wiederholende Störsignale (Grundrauschen zyklisch >-90dBm) dazu führen können, dass einzelne Funksignale von Sendern zum Empfänger nicht oder nur teilweise übertragen werden können. Sollten Sie bei der Messung vor Ort auf solche zyklisch wiederkehrenden Störsignale treffen (Wiederholung unter 5 Minuten und Stärke >-90dBm) empfehlen wir einen Langzeittest und eine evtl. Störquellensuche.

Das Grundrauschen der Funk-Testbox liegt bei ca. -110 bis -105 dBm. Dieser Wert wird angezeigt, wenn in der Umgebung der Funk-Testbox keine Störquellen aktiv sind oder wenn die Antenne nicht montiert ist. Alle 0.5s wird dieser RSSI-Pegel aktualisiert.

Peak-Hold:

Der höchste RSSI-Pegel, der seit dem Einschalten der Funk-Testbox gemessen wurde.

Ermittlung des Peak-Wertes:

  1. Schalten Sie das Gerät ein und lassen Sie es im Modus 1 für 20 Sekunden.
  2. Wiederholen Sie diesen Vorgang drei bis fünfmal und notieren Sie sich die angezeigten Peak-Werte.
  3. Zählen Sie diese Werte zusammen und teilen Sie diesen durch die Anzahl der Messungen.
  4. Den errechneten Wert vergleichen Sie mit der oben stehenden Tabelle 1.

Message-Status:

OK: Genügend Telegramme >-80dBm einer Message wurden empfangen.

  • Bei Duplex-Messages mind. 1 Telegramm >-80dBm.
  • Bei Simplex-Messages (Command) mind. 2 Telegramme >-80dBm.
  • Bei Simplex-Messages (Status) mind. 4 Telegramme >-80dBm.

NOK: Nicht genügend Telegramme einer Message wurden empfangen, oder Telegramme schwächer als -80dBm.

PD: Peak Detection, Fremdsignal empfangen >-80dBm.

Device-Type:

Es wird zwischen „normalen“ Komponenten (device=D_) und „erweiterten“ Komponenten (extended device =E_) unterschieden. Eine Auflistung der Device-Typen mit den zugehörigen Komponenten mit ihren Artikelnummern finden Sie im Anhang A.

Zeit:

Zählt die Zeit seit dem letzten Telegramm (OK oder NOK). Bei einer „Peak Detection“ (PD) zählt sie nicht die Zeit seit dem letzten Peak, sondern wie lange der Peak gedauert hat. Die Zeit ist begrenzt auf 9min, 59s.

Qualität:

Anzahl gute Messages in % (es werden die Messages gezählt, und nicht die einzelnen Telegramme).

Dieser Wert in Prozent gibt an, wie viele Messages dieses

Funksenders korrekt empfangen wurden, im Vergleich zu allen seit dem Einschalten der Funk-Testbox empfangenen Messages dieses Funksenders.

Die Prozentzahl sollt dabei nicht unter 66% liegen.

9.2 Modus 2

Schalten Sie das Gerät über die Ein / Aus / Modus-Taste ein. Drücken Sie dazu diese Taste zweimal und Sie erhalten im Display die Anzeige für den Funktionsmodus 2.

Display-Ausgabe:

Modus 2:
Device-Type ID (XOR-Verknüpft) Batteriestatus F i r e / S m o k e I D : C 6 B T : O K F P S x T A _ Datenbits

Bild 3

Device-Type:

Hier werden die Device-Typen in Klartext angezeigt. Eine Auflistung der Device-Typen mit den zugehörigen Komponenten mit ihren Artikelnummern finden Sie im Anhang A.

Batteriestatus:

OK: Batterie der Komponente in Ordnung

LO: Batterie zu schwach

ID:

Die ID des Senders wird Hexadezimal ausgegeben und ist das Ergebnis einer XOR-Verknüpfung der drei Adressbytes. Für Sie ist lediglich die Kombination der beiden Nummern/Buchstaben interessant. Notieren Sie diese in ihrer Dokumentation neben der entsprechenden Komponente. So können Sie diese zu einem späteren Zeitpunkt sehr leicht wieder identifizieren.

Datenbits:

Es werden nur die Datenbits ausgegeben, die die jeweilige Komponente mit gesendet hat. Anstelle der Datenbits, die nicht vorhanden sind, werden einfach zwei Leerzeichen ausgegeben. Ein "x" hinter einem Buchstaben (Bit) bedeutet, dass dieses Bit gesetzt ist.

Ein “_” bedeutet, dass dieses Bit nicht gesetzt ist.

Folgende Bits können angezeigt werden:

FF_aultFehler
WWindowSabotageAufhebelversuch
JJ_ammingFunk-Überlagerung
PExternalPSU Fail externer PSU Ausfall
SSupervisionÜberwachung
TT_amperSabotage
AAlarmAlarm

Acknowledge

Bei einem Acknowledge-Telegramm wird anstelle der Datenbits dieser Text ausgegeben.

Data n.a.

Bei Komponenten, bei denen die Funk-Testbox die Daten nicht wie oben beschrieben interpretieren kann (z.B. bei einem „Command“), wird anstelle der Datenbits dieser Text ausgegeben.

9.3 Modus 3

Schalten Sie das Gerät über die Ein / Aus / Modus-Taste ein. Drücken Sie dazu diese Taste dreimal und Sie erhalten im Display die Anzeige für den Funktionsmodus 2.

Modus 3 ist genau gleich wie Modus 2, nur dass der Lautsprecher ausgeschalten ist.

10. Arbeitsweise

Reichweitentest

Um einen Reichweitentest durchzuführen, gehen Sie bitte wie folgt vor:

  1. Schalten Sie die Funk-Testbox ein und lassen Sie es im Modus 1.
  2. Stellen Sie die Funk-Testbox an den Platz, an dem später der Funkempfänger angebracht werden soll. (Es ist wichtig, dass diese Position möglichst exakt mit dem späteren Montageort übereinstimmt). Nun sollte der Grundstörpegel (Grundrauschen) ermittelt werden gemäß Tabelle 1. Falls der Wert zu hoch liegt, eventuell einen anderen, günstigeren Standort für den Empfänger suchen.
  3. Nehmen Sie den zu überprüfenden Funksender und veranlassen Sie diesen ein Funksignal von seinem späteren Montageort aus zu senden.
  4. Lesen Sie den erreichten Peak-Wert am Gerät ab. Dieser sollte einen Unterschied von mind. 20dB zum Grundrauschen aufweisen.
  5. Bei Komponenten erhalten Sie zudem die Anzeige OK oder NOK.
  6. Wiederholen Sie diesen Vorgang mindestens 3x. Schalten Sie dazu das Funk-Testbox jedes Mal erneut ein, um den Peak-Wert zurückzusetzen.

ABUS FU3801 - Reichweitentest - 1

Hinweis

Reflexionen bzw. Ausbreitungseigenschaften der Funkwellen

Sie arbeiten mit Funkfrequenzen, welche eine Wellenlänge von ca. 34,5 cm aufweisen. Frequenzen dieser Wellenlänge werden von festen Gegenständen und Personen reflektiert und können so auf verschiedenen Wegen vom Sender zum Empfänger gelangen. Dies hat zur Folge, dass sich die angezeigte Funksignalstärke ändert, wenn Sie das Messgerät bewegen. Um zuverlässige und reproduzierbare Werte zu erhalten, sollten Messungen mehrfach wiederholt werden. Dabei soll entweder der Sender oder das Messgerät um ca. 8,6 cm verschoben oder bewegt werden.

Langzeittest

Beim Langzeittest wird das Gerät mit einem Computer verbunden. Über ein Terminalprogramm erfolgt eine Langzeitaufzeichnung für mind. 4 bis 24 Stunden.

Lesen Sie dazu im Kap. „Serielle Ausgabe über EIA 232 (RS 232)“ weiter.

11. Datenübergabe zum PC

Sie können die Funk-Testbox mit einem PC verbinden. Mit dem Programm „Hyperterminal“ erfolgt die Darstellung der Daten. Somit ist die Darstellung von Daten aus Modus 1 und 2 wesentlich besser möglich. Desweiteren können Sie auch diese Daten aufzeichnen. Mit dieser Aufzeichnung können Sie weiterführende Auswertungen durchführen.

Die Verbindung geschieht über einen COM-Port oder einen USB-Anschluss.

Abhängig vom verwendeten Betriebssystem des PC's müssen unterschiedliche Konfigurationen vorgenommen werden.

11.1 Serielle Ausgabe über EIA 232 (RS 232)

Benutzen Sie einen PC mit COM-Port und ein Betriebssystem mit integriertem Hyperterminal, gehen Sie wie folgt vor:

  • Verbinden Sie die Funk-Testbox über das optionale Anschlusskabel (FU3810) mit einem COM-Port an Ihrem Computer. Starten Sie Ihren Computer und schalten Sie im Anschluss die Funk-Testbox ein.
  • Öffnen Sie in Ihrem Computer das Programm „Hyperterminal“ In Windows-Betriebsystemen XP, 2000, 98, NT zu finden unter: Programme → Zubehör → Kommunikation
  • Anlegen einer neuen „Verbindung“ Sie werden aufgefordert der neuen Verbindung einen Namen und ein Symbol zuzuordnen.
  • Konfigurieren der neuen „Verbindung“ Erstellen Sie eine neue „Verbindung“ mit folgenden Eigenschaften:
DirektverbindungüberCOM
Baudrate19.200
Datenbits8
Paritätkeine
Stoppbit1
Protokollkeines (kein Handshake)

11.2 USB Verbindung

Benutzen Sie dazu den COM-USB Konverter aus unserem Hause, zu beziehen unter der Bestellnummer AZ5107.

11.3 Kabelverlängerung

Am Kabel FU3810 befinden sich eine 9-polige D-Sub-Buchse und ein 3,5mm Mini-Klinkenstecker. Zur Vergrößerung der Entfernung zwischen PC und Funk-Testbox können Sie das Anschlusskabel verlängern.

  • Eine Möglichkeit besteht in der Verwendung eines handelsüblichen Verlängerungskabels mit Stecker und Buchse 9-polig D-Sub (DE9). Wollen Sie den 25-poligen D-Sub (DB-25) Anschluss am PC benutzen, können Sie hier handelsübliche Adapter von 25-polig D-Sub (DB-25) auf 9-polig D-Sub (DE-9) verwenden.
  • Die andere Möglichkeit besteht in der Verwendung eines handelsüblichen Stereo-Audio-Verlängerungskabels mit Stecker und Buchse als Miniklinke 3,5mm.

ABUS FU3801 - Kabelverlängerung - 1

Hinweis

Eine Verlängerung um ca. 15m ist bei der Verwendung eines Standardkabels möglich. Bei höherwertigen Kabeln sind größere Kabellängen möglich. Nähere Informationen zur seriellen Schnittstelle EIA-232 finden Sie zum Beispiel hier: http://de.wikipedia.org/wiki/EIA-232

- Bei Verwendung des COM-USB Konverters können Sie auch ein handelsübliches USB-Verlängerungskabel benutzen.

11.4 Betriebssystem Windows XP, 2000, 98, NT

Bei diesen Betriebssystemen ist das Programm Hyperterminal noch standardmäßig integriert. Zu finden unter:

Programme → Zubehör → Kommunikation

11.5 Betriebssystem Vista, Windows 7

Bei diesen Betriebssystemen ist das Programm Hyperterminal nicht mehr standardmäßig integriert.

  • Sie können im Internet eine HyperTerminal-Version herunterladen, die für den persönlichen Gebrauch kostenlos bereitgestellt wird.
  • Auch andere Terminal-Programme sind möglich, z.B. „PuTTY“.

12. Ausgabe mit Hyperterminal

tmp - HyperTerminal Datei Bearbeiten Ansicht Agrufen Übertragung 2 Noise RSSI: -108dBm t:09:22:30 Noise RSSI: -107dBm t:09:22:41 PIR/G1/Sei ID:68 RSSI: -072dBm BT:LO D: P_S×T_A_ t:09:22:46 PIR/G1/Sei ID:68 RSSI: -072dBm BT:LO D: P_S×T_A_ t:09:22:46 PIR/G1/Sei ID:68 RSSI: -072dBm BT:LO D: P_S×T_A_ t:09:22:48 PIR/G1/Sei ID:68 RSSI: -072dBm BT:LO D: P_S×T_A_ t:09:22:48 PIR/G1/Sei ID:68 RSSI: -072dBm BT:LO D: P_S×T_A_ t:09:22:48 PIR/G1/Sei ID:68 RSSI: 074dBm BT:LO D: P_S×T_A_ t:09:22:48 PIR/G1/Sei ID:68 RSSI: -071dBm BT:LO D: P_S×T_A_ t:09:22:50 PIR/G1/Sei ID:68 RSSI: -072dBm BT:LO D: P_S×T_A_ t:09:22:50 Noise RSSI: -108dBm t:09:22:51 Noise RSSI: -108dBm t:09:23:01 Peak RSSI: -053dBm t:09:23:02 Peak RSSI: -053dBm t:09:23:02 Peak RSSI: -053dBm t:09:23:03 Peak RSSI: -053dBm t:09:23:03 Peak RSSI: -053dBm t:09:23:04 Peak RSSI: -053dBm t:09:23:04 Peak RSSI: -054dBm t:09:23:05 Peak RSSI: -053dBm t:09:23:05 Peak RSSI: -054dBm t:09:23:06 Noise RSSI: -096dBm t:09:23:11 Noise RSSI: -107dBm t:09:23:21

Telegramm eines Melders vom Device-Typ PIR / Glass Break: Beispielausgabe:

ABUS FU3801 - Ausgabe mit Hyperterminal - 2

Device in Klartext, analog zur Ausgabe auf dem Display. Eine Auflistung der Device-Typen mit den zugehörigen Komponenten mit ihren Artikelnummern finden Sie im Anhang A.

Peak:

Es wurde ein Fremdfunksignal gemessen. (RSSI-Signal >-80dBm)

Noise:

Wird alle 10 Sekunden ausgegeben (Ruhepegelmessung).

2 → ID

ID des Senders (die 3 ID-Bytes XOR-verknüpft)

3 → RSSI-Ausgabe

RSSI-Pegel

ABUS FU3801 - → RSSI-Ausgabe - 1

Hinweis

Die Secvest Funkalarmzentrale FU5000/FU8000 hat eine Empfindlichkeit von ca. -90dBm bis -110dBm, bei einem Signal-Rauschabstand von 12dB.

Für die Signalstärke-Anzeige an der Secvest gelten folgende Pegelwerte:

0 ≤ -101 dBm
1-98 dBm
2-95 dBm
3-92 dBm
4-89 dBm
5-86 dBm
6-83 dBm
7-80 dBm
8-77 dBm
9 >-77 dBm

4 → Batteriestatus

OK: Batteriespannung in Ordnung

LO: Batteriespannung zu tief

5 → Datenbits

Es werden nur die Datenbits ausgegeben, die beim jeweiligen Device auch vorhanden sind. Anstelle der Datenbits, die nicht vorhanden sind, werden einfach zwei Leerzeichen ausgegeben.

Ein "x" hinter einem Buchstaben (Bit) bedeutet, dass dieses Bit gesetzt ist.

Ein “_” bedeutet, dass dieses Bit nicht gesetzt ist.

Folgende Bits können angezeigt werden:

[F] aultFehler _= 0, x = 1
[W] indow SabotageAufhebelversuch _= 0, x = 1
[J] ammingFunk-Überlagerung _= 0, x = 1
[P] ower Failexterner PSU Ausfall _= 0, x = 1
[S] upervisionÜberwachung _= 0, x = 1
[T] amperSabotage _= 0, x = 1
[A] larmAlarm _= 0, x = 1
[G] lass BreakGlasbruch _= 0, x = 1
Data n.a.falls Daten nicht interpretiert werden können.

Acknowledge falls es ein Acknowledge-Telegramm ist.

6 → Uhrzeit

Format hh:mm:ss

12.1 Echtzeituhr einstellen mit Hyperterminal

Bei Funk-Testboxen mit Echtzeituhr kann die Uhrzeit mit dem Hyperterminal über RS232 eingestellt werden. Das Einstellen der Uhrzeit kann nur im Modus 1 durchgeführt werden.

Wird versucht die Echtzeituhr in einem anderen Modus als im Modus 1 einzustellen, so wird eine Fehlermeldung ausgegeben: "Uhr einstellen nur im Modus 1 moeglich."

Wird versucht die Uhrzeit bei einer Funk-Testbox ohne Echtzeituhr einzustellen, wird ebenfalls eine Fehlermeldung ausgegeben:

"Echtzeituhr nicht bestueckt."

Zum Einstellen der Uhrzeit muss im Modus 1 folgender Text über das Hyperterminal eingegeben und mit der Entertaste abgeschlossen werden:

Time:23:59:59

Wird ein Fehler in der Eingabe gemacht, so wird eine Fehlermeldung ausgegeben:

"Fehler in der Eingabe. Gueltiges Format(mit Enter am Schluss): Time:23:59:59"

Zwischen jedem Zeichen darf nicht mehr als 5s gewartet werden, bis das nächste Zeichen eingegeben wird, sonst muss die Eingabe von neuem begonnen werden.

Wurde die Uhrzeit korrekt eingegeben, so wird als Bestätigung eine Meldung ausgegeben

"Neue Uhrzeit eingestellt."

Beispiel:

Echzeituhr einstellen - HyperTerminal Datei Beatzellen Ansicht Agrufen Übrtragung ? Time:13:15:00 Neue Uhrzeit eingestellt. Verbunden 00:01:03 Auto-Erkern. 19200 E-N-1 RF GROSS NUM Aufzeichnen Druckerscho

12.2 Einstellungen für Hyperterminal

Für Langzeitaufzeichnungen können Sie die angezeigten Daten in einer Datei vom Typ „txt“ speichern. Benutzen Sie dazu in der oberen Auswahlleiste:

„Übertragung → Text aufzeichnen“

Das Programm fordert Sie nun auf einen Pfad zum Speicherort und einen Dateinamen zu definieren.

Zum Beenden der Aufzeichnung benutzen Sie:

„Übertragung → Text aufzeichnen → Beenden“

Zur weiteren und besseren Auswertung können Sie die „.txt“ Datei ins Excel-Format „.xlsx“ oder „.xls“ konvertieren.

Excel bietet bessere Möglichkeiten zum Suchen und Sortieren.

Starten Sie Excel und öffnen Sie die abgespeicherte „.txt“ Datei.

Excel bietet Ihnen bei der Konvertierung Unterstützung an. Passen

Sie die Einstellungen Ihren Wünschen.

Es erscheinen die 3 folgenden Hilfefenster.

Textkonvertierungs-Assistent - Schritt 1 von 3 Der Textkonvertierungs-Assistent hat erkannt, dass Ihre Daten eine feste Breite haben. Wenn alle Angaben korrekt sind, klicken Sie auf 'Weiter', oder wählen Sie den korrekten Datentyp. Ursprünglicher Datentyp Wählen Sie den Dateityp, der Ihre Daten am besten beschreibt: Getrennt - Zeichen wie z.B. Kommas oder Tabstopps trennen Felder (Excel 4.0-Standard). Feste Breite - Felder sind in Spalten ausgerichtet, mit Leerzeichen zwischen jedem Feld. Import beginnen in Zeile: 1 Dateiursprung: MS-DOS (PC-8) Vorschau der Datei G:\SC-Teams\Produktmarketing\Alarm Neu\Produkte\FU3801_Funktestbox\T...\joe_home.TXT. 1 Noise RSSI:-112dBm t:00:00:23 2 Noise RSSI:-112dBm t:00:00:33 3 Door/Glass ID:R6 RSSI:-050dBm BT:OK D:W_P_SxT_A_G_ t:00:00:41 4 Door/Glass ID:R6 RSSI:-050dBm BT:OK D:W_P_SxT_A_G_ t:00:00:41 5 PIR/Seis. ID:AF RSSI:-050dBm BT:OK D: P_SxT_A_ t:00:00:41 Abbrechen Fertig stellen

Textkonvertierungs-Assistent - Schritt 2 von 3 Dieses Dialogfeld ermöglicht es Ihnen, Feldbreiten (Spaltenumbrüche) festzulegen. Pfeillinien zeigen einen Spaltenumbruch an. Um einen Spaltenwechsel einzufügen, klicken Sie auf die gewünschte Position. Um einen Spaltenwechsel zu löschen, doppelklicken Sie auf den gewünschten Pfeil. Um einen Spaltenwechsel zu verschieben, ziehen Sie den Pfeil mit der Maus. Datenvorschau Noise Noise Door/Glass ID:E6 RSSI:-112dBm RSRI:-112dBm BT:OK D: W_P_SxT_A_G_ BT:OK D: W_P_SxT_A_G_ BT:OK D: P_SxT_A_ t:00:00:23 t:00:00:33 t:00:00:41 t:00:00:41 PIR/Seis. ID:AF RSSI:-050dBm RSRI:-050dBm BT:OK D: P_SxT_A_ t:00:00:41 Abbrechen < Zurück Weiter > Fertig stellen

Textkonvertierungs-Assistent - Schritt 3 von 3 Dieses Dialogfeld ermöglicht es Ihnen, jede Spalte zu markieren und den Datentyp festzulegen. Datenformat der Spalten Standard Text Datum: TMJ Spalten nicht importieren (überspringen) Die Option 'Standard' behält Datums- und Zahlenwerte bei und wandelt alle anderen Werte in Text um. Weitere... Datenvorschau Standard Standard Standard Standa Sta Standard Standard Noise RSSI:-112dBm t:00:00:23 Noise RSSI:-112dBm t:00:00:33 Door/Glass ID:E6 RSSI:-050dBm BT:OK D:W_P_SxT_A_G_ Door/Glass ID:E6 RSSI:-050dBm BT:OK D:W_P_SxT_A_G_ PIR/Seis. ild:AIF RSSI:-050dBm BT:OK D:P_SxT_A_ Abbrechen < Zurück Weiter > Fertig stellen

13. Störquellensuche

Bei einem erhöhten Pegel beim Grundrauschen (Wert: >-90dBm), oder bei einer häufigen zyklischen und lang anhaltenden Störung des Frequenzbands (Peak Wert: >-80dBm, aller 1 Minute >2 Sekunden Dauer), wird empfohlen die Störquelle zu ermitteln, um einen reibungslosen Betrieb der Funkanlage zu gewährleisten. Gehen Sie bei der Sendersuche wie folgt vor:

  1. Schalten Sie die Funk-Testbox ein und lassen Sie sie im Modus 1 arbeiten.
  2. Warten Sie das erste Störsignal ab und achten Sie auf den „Peak-Wert“ und den „Aktuellen RSSI-Wert“.
  3. Bewegen Sie sich in eine Himmelsrichtung (etwa 5 Meter) und warten Sie auf das nächste Störsignal.

  4. Achten Sie auf den „Peak-Wert“ und den „Aktuellen RSSI-Wert“.

a) Verändern sich diese zum Positiven hin, nähern Sie sich der Störquelle an. Gehen Sie in der zunächst gewählten Richtung weiter.
b) Verändern sich diese zum Negativen hin, entfernen Sie sich von der Störquelle. Gehen Sie in die entgegengesetzte Richtung.
c) Bleibt der Wert unverändert, haben Sie sich parallel zur Störquelle bewegt, oder nicht weit genug bewegt. Gehen Sie weiter in die gewählte Richtung, bis der Wert sich ändert.

  1. Fahren Sie mit Schritt 4 fort, so lange, bis Sie die Störquelle ermittelt haben. Achten Sie vor allem auf mögliche im Haus verwendete Funkkomponenten, wie z.B.:

  2. Funkkopfhörer

  3. PC's und Monitore, Telefone, Telefaxe, Modems, Videogeräte
  4. Funkfernbedienungen, Funkfernbedienung für Rollladen- oder Torsteuerungen
  5. Funksteckdosen
  6. Funkthermometer
  7. Funkkopfhörer

ABUS FU3801 - Störquellensuche - 1

Hinweis

Auch Funkempfänger können im Umkreis von bis zu 10m einen anderen Empfänger stark beeinträchtigen, weil diese je nach Bauart ebenfalls ein schwaches Signal dauernd aussenden. Es ist deshalb ungünstig, zwei Empfänger unmittelbar nebeneinander zu installieren.

  1. Technische Daten
Anzeige Alphanumerisches Display 2 x 16 Zeichen
Eingänge BNC-Buchse50 Ohm
AusgängeKlinkenbuchse 3,5mm (Mini-Klinke)
Kommunikation RS(EIA)232 mit Hyperterminal
Protokolle RS (EIA) 232
SprachenEnglisch
SensortypOmnidirektionale Antenne
Empfindlichkeit -115dBm
Funkfrequenz868,6625 MHz
Bandbreite25 kHz
Messbereich-115 bis -50 dBm
Akustische SignalisierungJa, Piezo
Spannungsversorgung 3VDC
Batterietyp 2x Typ AA,Alkali
Stromaufnahme ca. 46mA - 62mA
Batterielebensdauer Abhängig von der Nutzungsdauer und der verwendeten Batterien
GehäusematerialABS
Abmessungen (BxHxT)80x150x30 mm
Gewicht250g mit Batterien

Tabelle 2

Der Hersteller behält sich vor technische Änderungen ohne Vorankündigung durchzuführen.

15. Begriffserklärung Glossar

Begriff / Abkürzung Erläuterung
dB Das Bel (B) ist nachAlexander Graham Bell benannte Hilfsmaßeinheit zur Kennzeichnung von Pegeln. In der Praxis ist die Verwendung des zehnten Teils eines Bels (Dezibel, dB) üblich. Das Bel dient zur Kennzeichnung des dekadischen Logarithmus des Verhältnisses zweier gleichartiger Leistungs- bzw. Energiegrößen.
dBm Leistungspegel mit der Bezugsgröße 1 mW
RSSIDie Received Signal Strength Indica(RSSI) stellt einen Indikator für die Empfangsfeldstärke kabelloser Kommunikationsanwendungen dar. Wird hier als Abkürzung für die Empfangsfeldstärke genutzt.
25-polig D-Sub(DB-25)25 polige COM Anschlussvariante
9-polig D-Sub(DE-9)9 polige COM Anschlussvariante

Tabelle 3

16. Anhänge

16.1 Anhang A, Anzeige

Modus 1 Modus 2 Art.-Nr. Name
D00Door/GlassFU8130Tür-Zusatzschloss7010E
FU8140Tür-Zusatzschloss7025E
FU8320Öffnungsmelder
FU8321Öffnungsmelder
FU8330Wassermelder
FU8370Glasbruchmelder
FU84xxFenstersicherungFTS 96 E
FU842xFensterstangenschlossFOS550E
FU8430FenstergriffFG350E
FU5120Öffnungsmelder
FU5121Öffnungsmelder
FU5130Glasbruchmelder
D01PIR/Seis.FU8350Bewegungsmelder
FU8360BewegungsmelderTierimmun
FU8380Seismicsensor
FU5110Bewegungsmelder
FU5125Seismicsensor
D02k.A. k.A. k.A.
D03PendantFU8390Notrufsender
FU5160Notrufsender
D04Fire/SmokeFU8340Rauchmelder
FU5100Rauchmelder
D05Arming St.FU8165Schlüsselschalter
FU5140Bedienteil
FU5165Schlüsselschalter
D06k.A.k.Ak.A
D07k.Ak.Ak.A
D08Telecomm.FU5150Fernbedienung
FU5155Fernbedienung
FU56xxSecvest(alte Version)
FU8150Fernbedienung
D09k.A. k.A. k.A.
D10RFX(Panel)FU800xSecvest 2WAY
AZ4290Terxon 2WAY Modul
FU500xSecvest
FUAA10000Secvest
CASA10010IP Alarmmodul
D11k.A. k.A. k.A.
D12Ext.SirenFU8220Außensirene 2WAY
D13k.A. k.A. k.A.
D14PAFU8305Überfallsender
D15TestTest
E00k.A. k.A. k.A.
E01k.A.k.A.k.A.
E02k.A.k.A.k.A.
E03k.A.k.A.k.A.
E04WAMFU8210Universalmodul
E05k.A.k.A.k.A.
E062W TelecomFU8100Fernbedienung 2WAY
E07 2W Arming FU8110 Bedienteil 2WAY
FU8165Schlüsselschalter (2WAY Modus)
E08 Wall Fire FU8310 Feuertaster
E09 Wall PA FU8300 Überfalltaster
E10 k.A. k.A. k.A.
E11 2W Key FU59xx Secvest Key 2WAY
FU8130Tür-Zusatzschloss 7010E
FU8140Tür-Zusatzschloss 7025E
E12 k.A. k.A. k.A.

Tabelle 4

16.2 Anhang B, dBm

dBm (Dezibel Milliwatt) ist die Einheit des Leistungspegels L_P , der das Verhältnis einer Leistung P im Vergleich zur Bezugsleistung von 1mW (Milliwatt) beschreibt.

$$ L _ {P} (\mathrm{dBm}) = 1 0 \log_ {1 0} \left(\frac {P}{1 \mathrm{mW}}\right) $$

(d.h.: 1 mW entspricht 0 dBm)

und in der Umkehrung, wenn die Leistung in mW gesucht ist

$$ P (\mathrm{mW}) = 1 0 ^ {\left(\frac {L _ {P} (\mathrm{dBm})}{1 0}\right)} \cdot 1 \mathrm{mW} $$

Beim Rechnen mit dBm gilt es folgendes zu beachten:

$$ \begin{array}{l} \mathrm{dB} \pm \mathrm{dB} = \mathrm{dB} \ \mathrm{dBm} \pm \mathrm{dB} = \mathrm{dBm} \ \mathrm{dBm} - \mathrm{dBm} = \mathrm{dB} \ \mathrm{dBm} + \mathrm{dBmnichtdefiniert} \ \end{array} $$

Faustformel

$$ \begin{array}{l} + 3 \mathrm{dB} \text { Differenz } \rightarrow \text { Verdopplung im Watt Bereich } \ - 3 \mathrm{dB} \text { Differenz } \rightarrow \text { Halbierung im Watt Bereich } \ \end{array} $$

Beispiele

LeistungdBm
0,1 pW-100 dBm
1 pW-90 dBm
0,01 nW-80 dBm
0,1 nW-70 dBm
1 nW-60 dBm
0,01 μW-50 dBm
0,1 μW-40 dBm
1 μW-30 dBm
10 μW-20 dBm
100 μW-10 dBm
1 mW0 dBm
10 mW10 dBm
100 mW20 dBm
1 W30 dBm
10 W40 dBm
100 W50 dBm
1 kW60 dBm

Tabelle 5

SI-Präfixe:

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Produktinformationen

Marke : ABUS

Modell : FU3801

Kategorie : Elektronischer Tester