Cub (2008) - Fahrradanhänger Burley - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Cub (2008) Burley
Für den Transport von ein bis zwei Kindern

BETRIEBSANLEITUNG & SICHERHEITSHINWEISE
INHALT
EINFÜHRUNG
I ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE 4
2 MONTAGE, TEILE & ERFORDERLICHE WERKZEUGE 9
3 ANHÄNGER AUF- & ZUSAMMENKLAPPEN 10
4 SITZ MONTIEREN 10
5 BELEUCHTUNG MONTIEREN II
6 RÄDER MONTIEREN & DEMONTIEREN 12
7 FESTSTELLBREMSE MONTIEREN 13
8 FESTSTELLBREMSE BETÄTIGEN 14
9 DEICHSEL MONTIEREN & SICHERN 15
10 VERDECK MONTIEREN 15
II ÜBERROLLBÜGEL MONTIEREN 16
12 SCHIEBEBÜGEL MONTIEREN 18
13 SICHERHEITSFAHNE MONTIEREN 18
14 SITZ- & SCHULTERGURTPOLSTER MONTIEREN 19
15 KINDER SICHER ANGURTEN & AUSSTEIGEN LASSEN 19
16 LIEGESITZFUNKTION VERWENDEN 22
17 ANHÄNGER AN FAHRRAD ANKOPPELN 22
18 SICHERHEITS-CHECKLISTEN 24
19 WARTUNG & PFLEGE 25
20 TEILELISTE & SCHAUBILD 26
21 GARANTIEBESTIMMUNGEN 28
Herzlichen Glückwunsch!
Als anspruchsvoller Kunde haben Sie sich für einen Kinderanhänger von Burley entschieden. Durch höchste Qualität und einzigartiges Design zählen unsere Produkte weltweit zur absoluten Spitzenklasse. Zusammen mit Ihrer Familie werden Sie jahrelang Freude an Ihrem neuen Burley-Anhänger haben.
WICHTIG Für einen reibungslosen Betrieb und ein Maximum an Sicherheit lesen Sie bitte diese Betriebsanleitung vor dem Erstgebrauch sorgfältig durch und beachten Sie sämtliche Sicherheitshinweise. Bewahren Sie die Betriebsanleitung sorgfältig auf, um später bei Bedarf darauf zurückgreifen zu können.
Die Sicherheit Ihres Kindes könnte gefährdet sein, wenn Sie die Anweisungen nicht befolgen. Wenn Sie Fragen zu Montage, Wartung oder Betrieb haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Burley-Fachhändler oder besuchen Sie uns im Internet unter www.burley.de.
Einführung
Ihr neuer Burley-Fahrradanhänger ist werkseitig zum größten Teil vormontiert. Der vollständige Zusammenbau nimmt nur kurze Zeit in Anspruch. Sie müssen lediglich Reflektoren/Beleuchtung, Deichsel und Räder montieren, anschließend noch Überroll- & Schiebebügel, Feststellbremse, Sicherheitswimpel und Verdeck. Vor Erstgebrauch machen Sie sich bitte gründlich mit der Funktionsweise von Gurtsystem und Anhängerkupplung vertraut, ebenso mit dem Auf- und Zusammenklappen des Anhängers. Nachdem Sie die Sicherheitshinweise sorgfältig durchgelesen haben, kann es losgehen!
HINWEIS Alle Angaben zu „links“ oder „rechts“ verstehen sich in Fahrtrichtung (d. h. Fahrer blickt nach vorne).
I ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE
Ein Gespann zeigt ein ganz anderes Fahrverhalten als ein Fahrrad ohne Anhänger. Auf den ersten Blick ist dies u. U. nicht immer sofort erkennbar. Befolgen Sie daher alle Warnhinweise und Montageschritte in dieser Anleitung. Lesen Sie vor Erstgebrauch des Anhängers die folgenden Sicherheitshinweise nochmals sorgfältig durch. Bei Fragen zu dieser Anleitung wenden Sie sich bitte an Ihren Burley-Fachhändler.
WARNHINWEIS
Das Radfahren (mit oder ohne Anhänger) ist allgemein mit gewissen Ge-er müssen sämtliche Sicherheits- und Warnhinweise in dieser Anleitung Nichtbeachtung kann zu schweren Unfällen und Verletzungen führen.
Kinder schützen
Kinder im Anhänger müssen stets beaufsichtigt werden und Schutzhelme tragen (auch bei abgestelltem Anhänger). Benutzen Sie immer den Sicherungsriemen am Schiebebügel des Anhängers. Kinder dürfen grundsätzlich nur mit korrekt angelegtem Gurtsystem transportiert werden. Für ein Maximum an Stabilität und Sicherheit müssen einzelne Kinder in der Mitte des Anhängers sitzen. Unterwegs muss regelmäßig der korrekte Sitz der Schultergurte überprüft werden (v. a. bei schlafenden Kindern). Stellen Sie zudem sicher, dass transportierte Kinder nicht in Kontakt mit den Rädern oder anderen Anhängertellen kommen können.
Nur Fahrräder und Anhänger in einwandfreiem Zustand verwenden
Für Gespanne vorgesehene Fahrräder müssen einwandfrei gewartet sein. Kontrollieren Sie daher vor jeder Fahrt grundsätzlich den technischen Zustand Ihres Fahrrads (v. a. Bremsen, Lenkung und Reifen) und Ihres Anhängers.
Besonderes Augenmerk ist daher auf die Bremsanlage zu richten, da Sie den erhöhten Anforderungen im Gespannbetrieb gewachsen sein muss. Im Zweifel fragen Sie bitte Ihren Fachhändler.
Fahrten mit beschädigten Anhängern sind grundsätzlich zu unterlassen. Anhänger dürfen niemals eigenmächtig verändert oder modifiziert werden, da dies die Verkehrs- und Betriebssicherheit extrem gefährden kann (z. B. durch Stabilitätsverlust oder Umkippen). Zudem erlöschen durch eigenmächtige Veränderungen sämtliche Garantieansprüche. Warten und überprüfen Sie Ihren Anhänger in regelmäßigen Abständen nach den aufgeführten Sicherheits-Checklisten (s. Abschnitt 18). Wenn Sie sich bezüglich Inspektion, Wartung oder Pflege von Fahrrad und Anhänger im Zwelfel fühlen, überlassen Sie dies bitte Ihrem Burley-Fachhändler.
Fahrverhalten von Gespannen
Aufgrund des größeren Gesamtgewichts reagiert ein Gespann beim Anfahren und Bremsen wesentlich träger. Auch das Überqueren von Kreuzungen, Straßen usw. dauert länger als bei Fahrrädern ohne Anhänger. Da der Bremsweg stark zunimmt, ist ein einwandfreier Zustand der Fahrradbremsen von größter Wichtigkeit. Durch die größere Gesamtlänge ist der Wendekreis bei Gespannen wesentlich größer als bei Fahrrädern ohne Anhänger. Aufgrund der größeren Gesamtbreite ist beim Durchfahren von schmalen Passagen besondere Vorsicht geboten. Zusätzliche Rückspiegel am Fahrrad erhöhen die Verkehrssicherheit und erlauben zudem das Beobachten der transportierten Kinder während der
Fahrt. Bei Erstgebrauch müssen sich Fahrer grundsätzlich abseits der Verkehrswege schrittweise an das Fahrverhalten ihres Gespannes gewöhnen. Die Eingewöhnung muss bei niedrigen Geschwindigkeiten auf ebenem und trockenem Untergrund erfolgen.
Umkippen verhindern
Wie bei allen Anhängern besteht auch bei Fahrradanhängern die Gefahr des Umkippens. Daher sollte das Überfahren von Bordsteinkanten, Schlaglöchern und anderen Hindernissen unbedingt vermieden werden. Auch Richtungsänderungen und Talfahrten bei hohen Geschwindigkeiten können ein Umkippen des Anhängers nach sich ziehen. Beim Abbiegen darf die Geschwindigkeit maximal 8 km/h betragen, da Anhänger größeren Massenträgheitskräften ausgesetzt sind als einzelne Fahrräder. Damit das Gespann bei Gefahr rechtzeitig zum Stillstand kommt und Hindernissen sicher ausgewichen werden kann, ist die maximale Höchstgeschwindigkeit auf 24 km/h begrenzt. Transportierte Kinder müssen immer angeschnalt sein, sich während der Fahrt grundsätzlich ruhig verhalten und dürfen sich keinesfalls herauslehnen oder ruckartig bewegen. Ansonsten kann die dadurch entstehende Gewichtsverlagerung zum Umkippen des Anhängers führen.
WARNHINWEIS
Ein kippender Anhänger kann einen schweren Unfall und dadurch verursachen. Daher sind UNBEDINGT zu vermeiden:
- Unruhe, Herauslehnen und ruckartige Bewegungen transportierter Kinder
- Das Überfahren von Schlaglöchern, Bordsteinkanten und anderen Hindernissen. Stattdessen empfiehlt es sich, abzusteigen und das Gespann über das Hindernis zu schieben.
- Schnelle oder plötzliche Richtungswechsel
- Fahren mit nicht angepasster Geschwindigkeit
• Das Durchfahren geneigter Kurven
• Mangelhaft montierte Räder
- Zu niedriger oder zu hoher Reifendruck
Nur Kinder transportieren
Kinderfahrradanhänger von Burley sind in erster Linie für den Transport von Kindern vorgesehen. Der Transport von Haustieren muss separat geprüft werden. Transportierte Haustiere dürfen jedoch in keinem Fall angegurtet werden. Separate Zuladungen (Taschen, Spielzeug usw.) dürfen aufgrund des Verletzungsrisikos nicht scharfkantig sein und müssen grundsätzlich ausreichend gesichert werden.
Kinder an Anhänger gewöhnen
Kinder müssen durch kurze Testfahrten zunächst schrittweise an den Transport im Anhänger gewöhnt werden und sind grundsätzlich zu beobachten. Während der Fahrt wird dies durch zusätzliche Rückspiegel am Fahrrad erleichtert. Anhänger dürfen nicht in Umgebungen verwendet werden, die transportierte Kinder in Unruhe oder Angst versetzen.
Gesundheitliche Kriterien und Eignung von Kindern
Mit Burley-Fahrradanhängern dürfen Kinder nur transportiert werden, wenn diese bereits selbständig aufrecht sitzen und einen Schutzhelm tragen können. Besonders wichtig ist dabei eine ausreichend entwickelte Halsmuskulatur. Lassen Sie grundsätzlich von einem Arzt prüfen, ob Ihr Kind alle gesundheitlichen Kriterien für den Transport in einem Fahrradanhänger erfüllt.
Maximale Zuladung, Sitzhöhe und Mindestalter beachten
Für doppelsitzige Burley-Kinderfahrradanhänger liegt die maximale Zuladung bei 45 kg. Abhängig vom Anhängermodell dürfen ein oder zwei Kinder bis zur Vollendung des siebten Lebensjahres transportiert werden. Altersunabhängig dürfen Kinder nicht transportiert werden, wenn ihre Körpergröße die maximale Sitzhöhe überschreitet (Mindestabstand 10 cm zwischen Kopf inkl. Schutzhelm und Unterkante Verdeck/oberes Rahmenrohr). Im Fall des Überschlagens oder Umkippens kann dies zu schweren Verletzungen der Insassen führen.
Anhänger richtig beladen
Kinder und/oder Zuladungen müssen so im Anhänger platziert werden, dass das Gewicht zentriert und vor der Achse zu liegen kommt. Der Anhänger muss entsprechend ausbalanciert sein. Beim Beladen ist daher insbesondere darauf zu achten, dass keine Hecklastigkeit entsteht. An der Deichsel dürfen keinerlei Zuladungen befestigt werden. Halten Sie den Schwerpunkt so niedrig wie möglich und stellen Sie sicher, dass transportierte Kinder oder Zuladungen nicht ins Rutschen geraten können. Bei plötzlichen Vollbremsungen oder Richtungswechseln können nicht ausreichend gesicherte Gegenstände verrutschen und zum Umkippen oder Überschlagen des Anhängers führen. Nichtbeachtung dieses Hinweises kann zu schweren Verletzungen der Insassen führen.
Verdeck schließen
Beim Fahren mit einem Kinderfahrradanhänger von Burley muss das Fliegennetz grundsätzlich geschlossen sein, um transportierte Kinder vor Insekten, Rollsplit und anderen losen Partikeln zu schützen. Schließen Sie abhängig von den Witterungsverhältnissen zusätzlich das integrierte Regenverdeck. Besonders bei direkter Sonneneinstrahlung dürfen Kinder niemals unbeaufsichtigt im Anhänger verbleiben, da sich der Innenraum bei warmer Witterung u. U. stark aufheizt. Sorgen Sie stets für eine ausreichende Belüftung (z. B. durch Öffnen des Regenverdecks) und kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen, ob sich Ihre Kinder im Anhänger wohlfühlen.
Für optimale Klimakontrolle sorgt eine zusätzliche Belüftungsklappe im Heckbereich des Verdecks. Bitten kleiden Sie Ihre Kinder den Witterungsverhältnissen entsprechend.
Keine motorgetriebenen Zugfahrzeuge
Burley-Anhänger dürfen grundsätzlich nicht in Verbindung mit motorgetriebenen Zugfahrzeugen verwendet werden. Ansonsten kann der Anhänger durch die weitaus höheren Beschleunigungskräfte und Geschwindigkeiten beschädigt werden oder umkippen.
Feststellbremse betätigen
Um ein Wegrollen des abgestellten Anhängers zu verhindern, muss grundsätzlich die Feststellbremse betätigt werden. Überprüfen Sie vor jedem Gebrauch den technischen Zustand der Feststellbremse und deren einwandfreie Funktion. Dies gilt insbesondere nach sämtlichen Wartungs- und Montagearbeiten an den Rädern.
Richtige Reifen, Felgen und Luftdruck verwenden
Burley-Anhänger dürfen ausschließlich mit den werksseitig mitgelieferten Reifen und Felgen betrieben werden. Der vorgeschriebene Reifendruck (2,0 bis 2,4 Bar) muss vor jeder Fahrt kontrolliert werden. Wir empfehlen ausschließlich die Verwendung von Reifen mit Straßenprofil.
Sicherheitsfahne verwenden
Die Sicherheitsfahne muss grundsätzlich verwendet werden, um das Gespann klar für andere Verkehrsteilnehmer zu kennzeichnen.
Anhängerkupplung und Deichsel überprüfen
Die Anhängerkupplung muss sicher am Fahrradrahmen befestigt sein. Vor jedem Gebrauch sind Anhängerkupplung und Deichsel auf ihre einwandfreie Funktion zu überprüfen. Informationen zur korrekten Montage, Wartung und Verwendung von Anhängerkupplungen sind den Abschnitten „Anhänger an Fahrrad ankoppeln“ (17) sowie „Wartung und Pflege“ (19) zu entnehmen.
Mindestalter und Eignung von Gespannfahrern
Das Mindestalter für Gespannfahrer beträgt 16 Jahre. Aufgrund des zusätzlichen Gewichts dürfen Burley-Anhänger ausschließlich von ausreichend trainierten und erfahrenen Radfahrern benutzt werden. Diese müssen zusätzlich über entsprechendes Verantwortungsbewusstsein und Kenntnis der Verkehrsregeln verfügen. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren erfüllen diese Voraussetzungen u. U. nicht.
Verkehrsregeln beachten
Benutzer müssen die jeweiligen Verkehrsregeln nach StVO beachten. Das besondere Fahrverhalten von Gespannen macht grundsätzlich eine passive und vorausschauende Fahrweise erforderlich.
Schutzhelm tragen
Verschiedene Studien haben ergeben, dass Kopfverletzungen zu den häufigsten Todesursachen bei Fahrradunfällen zählen. Das Tragen von Schutzhelmen kann schwere Kopfverletzungen verhindern oder zumindest abmildern. Radfahrer und Kinder im Fahrradanhänger sollten daher niemals ohne Schutzhelm am Straßenverkehr teilnehmen.
Keine Mobiltelefone, Kopfhörer usw. verwenden
Beim Radfahren dürfen grundsätzlich keine Mobiltelefone, Kopfhörer, Radios usw. verwendet werden. Ablenkungen jeder Art können die Aufmerksamkeit von Verkehrsteilnehmern herabsetzen und zu Unfällen mit schweren Verletzungen führen.
Stark befahrene Straßen meiden
Aufgrund des besonderen Fahrverhaltens von Gespannen sollte das Befahren von Hauptverkehrsstraßen und sonstigen Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen weitestgehend vermieden werden. Zudem kann ein hoher Lärmpegel Kinder im Anhänger in Unruhe versetzen. Stattdessen sollten Radfahrer auf entsprechende Radwege ausweichen.
Nachtfahrten vermeiden
Aufgrund des besonderen Fahrverhaltens von Gespannen sollten Fahrten bei Dämmerung oder Dunkelheit möglichst vermieden werden, da Hindernisse dann wesentlich schlechter sichtbar sind. Zudem rechnen Autofahrer häufig nicht damit, dass auf ein Fahrrad ein Anhänger folgt. Falls Fahrten bei Dunkelheit oder schlechten Sichtverhältnissen unbedingt erforderlich sind, sollten sich Radfahrer besonders umsichtig verhalten und zusätzlich helle und/oder reflektierende Kleidung tragen. Anhänger und Fahrräder dürfen insbesondere bei Dunkelheit und/oder schlechten Sichtverhältnissen niemals mit fehlenden oder beschädigten Reflektonen/Lichtern betrieben werden. Schalten Sie die im Lieferumfang enthaltene Batteriebeleuchtung vorne und hinten ein. Wenn Sie Fragen zu Schutzkleidung oder Beleuchtungseinrichtungen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Burley-Fachhändler.
Nur auf sauberen und befestigten Straßen fahren
Burley-Fahrradanhänger sind für den Betrieb abseits befestigter Fahrbahnen oder im Gelände nicht geeignet. Ein unebener Untergrund kann Kinder im Anhänger in Unruhe versetzen oder zum Umkippen des Anhängers führen.
Fahren auf rutschigem Untergrund
Bei nasser, verschmutzter oder vereister Fahrbahn ist besondere Vorsicht geboten, da sich der Bremsweg stark verlängert und die Gefahr von Stürzen besteht. Bei feuchten Witterungsverhältnissen sollten die Bremsen regelmäßig betätigt werden, um Felgen und Bremssystem vom Wasser zu befreien. Plötzliche Richtungswechsel, Vollbremsungen und nicht angepasste Geschwindigkeit sind auf rutschigen Oberflächen grundsätzlich zu vermeiden. Im Zweifelsfall sollten Radfahrer absteigen und das Gespann über die jeweilige Gefahrenzone schieben. Nichtbeachtung dieses Hinweises kann zu Unfällen mit schweren Verletzungen führen.
Verhalten bei Bordsteinen, Treppen und Rolltreppen
Hohe Bordsteinkanten sollten mit Gespannen grundsätzlich nicht überfahren werden. Stattdessen empfiehlt es sich, abzusteigen und das Gespann über die Kante zu schieben. Eine besondere Gefahr geht von Treppen aus. Trennen Sie in diesem Fall Fahrrad und Anhänger voneinander und lassen Sie Ihre Kinder aussteigen. Fahrrad und Anhänger müssen anschließend separat und vorsichtig die Treppe hinunter getragen oder geschoben werden. Bahngleise, abgesenkte Bordsteinkanten und Rillen sollten in einem Winkel von 90° überfahren werden. Werden solche Hindernlssse parallel oder im spitzen Winkel überfahren, kann dies zu Unfällen mit schweren Verletzungen führen. Das Benutzen von Rolltreppen ist mit Fahrrädern und/oder Anhängern grundsätzlich zu vermeiden.
Verhalten bei Reifenpannen oder technischen Problemen
Zum Beheben eventueller Pannen sollten Gespannfahrer stets entsprechendes Werkzeug (z. B. Reifenheber, Luftpumpe) und Ersatzteile (z. B. Flickzeug, Ersatzschlauch) mitführen. Bei technischen Problemen muss die Fahrbahn unverzüglich verlassen und ein sicherer Ort aufgesucht werden. Während der Reparatur sind Kinder im Anhänger stets sorgfältig im Auge zu behalten. Im Zweifelsfall oder bei nicht reparablen Schäden muss von einem Fortsetzen der Fahrt unverzüglich abgesehen werden. Wenn Sie Fragen zum Beheben von Pannen oder Zubehör haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Burley-Fachhändler.
2 MONTAGE, TEILE & ERFORDERLICHE WERKZEUGE
WICHTIG
Bitte überprüfen Sie zunächst, ob alle folgenden Teile im Lieferumfang enthalten sind. Sollte etwas fehlen oder beschädigt sein, beginnen Sie bitte nicht mit der Montage.
Wenden Sie sich in diesem Fall unverzüglich an Ihren Burley-Fachhändler – ebenso, wenn Sie sich später bei einzelnen Montageschritten unsicher fühlen sollten.
Inklusive Betriebsanleitung mit Sicherheitshinweisen.
MONTAGETEILE IM BEUTEL:
(1) Hecklicht mit Batterien & integriertem Reflektor, rot
(1) Frontlicht mit Batterien & integriertem Reflektor, weiß
(2) Halterungen mit Befestigungsschrauben für Front-/Hecklicht
(2) Befestigungsschellen für Lampenhalterungen
(1) Anhängerkupplung
(1) Feststellbremse
(3) Unterlegscheiben
(3) Federringe
(3) Kreuzschlitzschrauben
ERFORDERLICHE WERKZEUGE:
(nicht im Lieferumfang enthalten)
Kreuzschlitz-Schraubendreher
5 mm Inbusschlüssel
3 ANHÄNGER AUF- & ZUSAMMENKLAPPEN
Klappen Sie Front- und Heckgestänge so auseinander, dass die Rohre an den beiden Kunststoffhaltern aufeinander treffen (s. Abbildung 1) Drehen Sie anschließend die beiden Rahmenverriegelungen, bis sie am Heckgestänge einrasten (s. Abbildung 2). Die Rahmenverriegelungen müssen neben und außerhalb der beiden Kunststoffhalter einrasten. Zum Zusammenklappen des Anhängers lösen Sie Steckschnallen an den Sitzgurten hinter der Rückenlehne und gehen in umgekehrter Reihenfolge vor.
Abbildung 1 Abbildung 2


Rahmenverriegelungen am Heckgestänge eingerastet
WARNHINWEIS
Anhänger niemals ohne korrekt arretierte Rahmenverriegelungen betreiben. Nichtbeachtung dieses Hinweises kann zu Unfällen und schweren Verletzungen führen.
4 SITZ MONTIEREN
Arredieren Sie die Steckschnallen an den Gurten hinter der Rückenlehne (s. Abbildung 3). Stellen Sie die Gurdänge nach Bedarf ein. Zum Zusammenklappen des Anhängers müssen die Steckschnallen wieder gelöst werden.
Abbildung 3

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Oberer Rahmenrohr Oberer und unterer Rückenlehnergurt mit Steckschmalen RahmenrohrWARNHINWEIS
ZI WARNHINWEIS Anhänger niemals ohne korrekt montierte Sitzgurte und Verriegelungen betreiben. Nichtbeachtung dieses Hinweises kann zu Unfallen und schweren Verletzungen führen.
5 BELEUCHTUNG MONTIEREN
- Losen Sie die Befestigungsschrauben der Lampenhalterungen, so dass sich diese leicht drehen lassen.
- Schieben Sie die beiden Befestigungsschellen auf der Fahrbahninnenseite (in Fahrtrichtung gesehen links) auf das Rohr der Überrollbügels. Platzieren Sie die Schellen anhand der unteren Abbildung in der korrekten Position vor bzw. hinter den Bügelaufnahmen. (s. Abbildung 4).
- Montieren Sie die Lampenhalterungen so an den Befestigungsschellen, dass die vordere Halterung schräg, die hintere Halterung senkrecht zum Boden weist.
- Entfernen Sie die Schrauben und Klammern auf der Rückseite von Front- und Hecklicht. Öffnen Sie beide Lichter und setzen Sie die im Lieferumfang enthaltenen Batterien ein.
- Stecken Sie Front-/Hecklicht anschließend wieder zusammen. Rasten Sie die Zapfen auf der Rückseite beider Lichter in den dafür vorgesehenen Bohrungen der Halterung ein.
- Montieren Sie das weiße Frontlicht an der vorderen, das rote Hecklicht an der hinteren Halterung. Verwenden Sie hierzu die im Lieferumfang enthaltenen Befestigungsschrauben.
- Stellen Sie beide Lichter so ein, dass sie klar für andere Verkehrsteilnehmer erkennbar sind (s. Abbildung 4). Ziehen Sie die Befestigungsschrauben der Lampenhalterungen handfest an.
Abbildung 4

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Überrollbügel SchiebebügelFahrtrichtung HecklichtFrontlicht
HINWEIS
Achten Sie bitte darauf, dass die Schalter beider Lichter problemlos zugänglich sind.
WARNHINWEIS
Front- und Hecklicht müssen korrekt zur Fahrbahninnenseite weisen.
Front- und Heckreflektoren müssen korrekt horizontal montiert sein. Bei unsachgemäß montierten oder verdeckten Lichtern/Reflektoren können andere Verkehrstellnehmer den Anhänger bei Dunkelheit oder eingeschränkten Sichtverhältnissen nur sehr schlecht erkennen. Nichtbeachtung dieses Hinweises kann zu Unfällen und schweren Verletzungen führen.
6 RÄDER MONTIEREN & DEMONTIEREN
Räder montieren
Prüfen Sie zunächst den Reifendruck, der zwischen 2,0 und 2,4 Bar liegen sollte. Alle Burley-Fahrradanhänger sind mit handelsüblichen Auto-/Schrader-Ventilen ausgestattet. Kippen Sie den Anhänger zunächst auf die Hinterkante des Rahmens.
HINWEIS
Die Räder sind nicht laufrichtungsgebunden und können daher jeweils rechts oder links montiert werden.
- Der Schnellspannhebel ist mit den Markierungen OPEN (offen) und CLOSED (geschlossen) versehen. Öffnen Sie den Hebel, so dass der Schriftzug OPEN (offen) erkennbar ist.
- Stecken Sie die erste Radachse bis zum Anschlag in die Hohlachse des Anhängers. Richten Sie den Hebel so aus, dass er in der Position CLOSED (geschlossen) zum Heck des Anhängers zeigt und die Sicherheitsarretierung einrastet.
- Ab einem Hebelwinkel von 90° muss der Widerstand beim Schließen kontinuierlich zunehmen (s. Abbildung 5). Ist dies nicht der Fall, müssen Sie das Schnellspannsystem an der selbstsichernden Einstellmutter (8 mm) nachjustieren. Montieren Sie anschließend das zweite Rad auf dieselbe Weise
WARNHINWEIS
Die Räder müssen sicher und fest montiert sein. Die Schnellspann-
vorrichtungen müssen sich vollständig innerhalb der Hohlachsen befinden. Beim Schließen der Schnellspannhebel muss der Widerstand ab einem Winkel von 90° kontinuierlich zunehmen. Die Räder dürfen nicht wackeln oder sich anderweitig bewegen lassen, damit sie sich während der Fahrt nicht vom Anhänger lösen können. Nichtbeachtung dieses Hinweises kann zu Unfällen und schweren Verletzungen führen.
Abbildung 5

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ab hier sollte der Widerstand zunehmen Schnellspannhebel in Position OPEN (offen) Schnellspannhebel in Position CLOSED (geschlossen)WARNHINWEIS
Vor Antritt jeder Fahrt müssen der sichere, korrekte Sitz der Räder und
die Einstellung der Vorspannung kontrolliert werden. Nichtbeachtung dieses Hinweises kann zu Unfällen und schweren Verletzungen führen.
Räder demontieren
Zum Demontieren der Räder drücken Sie die Sicherheitsarretierung am Schnellspannhebel (s. Abbildung 6) und legen diesen auf Position OPEN (offen) um. Anschließend können die Räder abgenommen werden.
Abbildung 6

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Schnellspannhebel in Richtung Heck SicherheitsarretierungHINWEIS
Das Schnellspannsystem lässt sich einfacher öffnen, indem Sie beim Drücken der Sicherheitsarretierung gleichzeitig die Hebelspannung verringern. Führen Sie hierzu in Richtung Anhänger.
7 FESTSTELLBREMSE MONTIEREN
Um die Montage zu erleichtern, sollte der Anhänger vollständig aufgeklappt sein. Die Räder können montiert bleiben.
- Stellen Sie den Anhänger auf die Vorderkante. Lehnen Sie den Aufbau so gegen eine Wand oder einen Tisch, dass der Anhänger nicht verrutschen kann. Halten Sie die nötigen Montageteile aus dem Beutel bereit.
- Auf der Unterseite der Bodenwanne befindet sich hinten eine Reihe von sechs Vertiefungen (s. Abbildung 7). In der ersten, dritten und sechsten Vertiefung (v. links gesehen, s. Abbildung 7) befindet sich jeweils eine Bohrung.
- Versehen Sie die drei Fixierungsschrauben aus dem Beutel jeweils mit einem Federring und einer Unterlegscheibe (s. Abbildung 7).
- Führen Sie den mittleren Zylinder des Bremssystems so in Vertiefung Nummer Drel ein, dass der schwarze Kunststoffbelag des Bremshebels die Bodenwanne nicht berührt. Die Bremsarme müssen nach unten hängen.
- Greifen Sie von oben in die Bodenwanne und führen Sie eine Einheit aus Fixierungsschraube, Federring und Unterlegscheibe durch die Bohrung in den mittleren Zylinder ein. Ziehen Sie die Schraube jedoch noch nicht fest, sondern legen Sie sie lediglich ausreichend an. (2-3 Gewindegänge)
-
Platzieren Sie die Zylinder der Bremsarme jeweils in den dafür vorgesehenen Vertiefungen (s. Abbildung 7). Befestigen Sie auch diese Zylinder wie im vorherigen Schritt beschrieben von der Innenseite der Bodenwanne her.
-
Ziehen Sie die Schraubenköpfe auf der Innenseite der Bodenwanne vorsichtig mit einem Kreuzschlitz-Schraubendreher fest (max. 2–3 Nm). Falls sich die Schraubenköpfe auf der Außenseite mitdrehen sollten, können Sie vorsichtig mit einem zweiten Kreuzschlitz-Schraubendreher gegenhalten. Ziehen Sie die Fixierungsschrauben fest, bis die Federringe zwischen Schraubenköpfen und Unterlegscheiben flach anliegen.
- Achten Sie beim Festziehen des linken Zapfens darauf, dass sich dieser nicht mitdreht. Ansonsten kann sich die Rückholfeder der Feststellbremse verziehen.
Abbildung 7

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Bremse gelöst Bremse blockiert8 FESTSTELLBREMSE BETÄTIGEN
Betätigen Sie die Feststellbremse am Anhängerheck, indem Sie den Bremshebel nach rechts umlegen (per Hand oder Fuß). Dadurch wandern die Enden der Bremsarme nach außen und blockieren die Räder. Zum Lösen der Feststellbremse legen Sie den Hebel wieder nach links um (s. Abbildung 8).
WARNHINWEIS
Beim Lösen der Feststellbremse kann der Hebel ruckartig nach links springen.
Abbildung 8
Zum Blockieren der Bremse Hebel nach RECHTS umlegen


Zum Lösen der Bremse Hebel nach LINKS umlegen
9 DEICHSEL MONTIEREN & SICHERN
Kippen Sie den Anhänger nach hinten. Die beiden Deichselaufnahmen aus Kunststoff befinden sich in Fahrtrichtung gesehen an der linken vorderen Rahmenseite (rechts befinden sich die Aufnahmen für das optionale Walking-Set).
Schieben Sie das Deichselrohr zunächst durch beide Aufnahmen, bis es bündig zur Hinterkante der hinteren Deichselaufnahme ist. Sichern Sie die Deichsel bitte wie folgt (s. Abbildung 9):
- Richten Sie die HINTERE Deichselbohrung auf die Bohrung in der hinteren Deichselaufnahme aus.
- Schieben Sie den Sicherungsbolzen der hinteren Deichselaufnahme durch die hintere Bohrung im Deichselrohr.
- Sichern Sie das Rohr, indem Sie den Sicherungsbolzen in Richtung Heck schwenken (s.Abbildung 9).
- Schieben Sie den zweiten Sicherungsbolzen durch die VORDERE Bohrung im Deichselrohr. Arretieren Sie den Bolzen, indem Sie die Sicherungsklammer drehen und über das Bolzenende spannen (s. Abbildung 9). Überprüfen Sie zum Abschluss durch kräftiges Rütteln an der Deichsel, ob diese sicher befestigt ist.
Abbildung 9

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Abbildung 9 Vordere Deichselbohrung Sicherungsbolzen Hintere DeichselaufnahmeWARNHINWEIS
Vergewissern Sie sich immer, dass Sie den Anhänger mit einwandfrei
Installierten Sicherungsbolzen betreiben. Ansonsten lockert sich u. U. die Deichsel in den Aufnahmen oder löst sich komplett vom Anhänger. Nichtbeachtung dieses Hinweises kann zu Unfällen und schweren Verletzungen führen.
Falten Sie das Verdeck auseinander. Hängen Sie die D-Ösen an den vorderen Ecken des Verdecks in die dafür vorgesehenen Haken an den vorderen Deichselaufnahmen ein. Arretieren Sie die Steck-schnallen an den hinteren Enden des Verdecks in den Aufnahmen unterhalb der Seitenfenster.
Regenverdeck (Frontfenster) verstauen
Öffnen Sie den Reißverschluss und rollen Sie das Regenverdeck auf. Befestigen Sie das Fenster anschließend mittels der Klettverschluss-Bänder oben am Anhänger. Die verstellbare Sonneblende kann mittels der Laschen in die gewünschte Position gezogen werden.
II ÜBERROLLBÜGEL MONTIEREN
Ihr neuer Burley wird mit einem demontierten Überrollbügel ausgeliefert. Die dazu benötigten Befestigungsaufnahmen finden sie je nach Modell a.) in den seitlichen Taschen oder b.) bereits am Überrollbügel montiert.
Die Aufnahmen bestehen je Seite aus:
(2) Schrauben mit Kreuzschlitz bzw.
5 mm Innensechskant
(2) selbstsichernde Muttern
(1) Innere Aufnahme
(1) äußere Aufnahme
(1) Rändelradschraube
Das Verdeck muss vor der Montage des Überrollbügels mit den vorderen Ösen/D-Ringe und den hinteren Steckschnallen befestigt sein. Positionieren Sie die seitliche Öffnung mit dem elastischen Band zentrisch zu den 2 Bohrungen im oberen Rohr (s. Abbildung 10).
Beginnen Sie mit der (in Fahrtrichtung) linken Seite
- Öffnen Sie die Steckschnalle des Verdecks hinten links und schieben Sie die Befestigungsschrauben vollständig von innen durch die Bohrungen (s. Abbildung 11).
- Stecken Sie die linke innere Aufnahme von außen auf die herausstehenden Schrauben, beachten Sie bitte die Montagerichtung der Aufnahme (s. Abbildung 12).
- Stecken Sie den Überrollbügel mit den Bohrungen auf die linke innere Aufnahme und schrauben Sie die selbstsichernden Muttern auf das Schraubengewinde (2-3 Gewindegänge) (s. Abbildung 13).
- Setzen Sie die äußere Aufnahme auf den Überrollbügel, richten Sie dabei die Mutterköpfe so aus, dass sie in die sechseckigen Öffnungen der Aufnahme passen. Ziehen Sie die Rändelradschraube zunächst nur soweit fest, dass der Schiebebügel montiert werden kann (s. nächster Arbeitsschritt 12) (s. Abbildung 14).

Abbildung 10

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FahrtrichtungAbbildung 12

Montage (in Fahrrichtung) rechte Seite
- Öffnen Sie die Steckschnalle des Verdecks hinten rechts und schieben Sie die Befestigungsschrauben von innen durch die Bohrungen, so dass das Gewinde ca. 10 mm aus der Bohrung herausragt (s. Abbildung 15).
- Schieben Sie die rechte innere Aufnahme im ca. 45° Winkel unter das rechte Ende des Überollbügels und drücken diese dann gleichzeitung nach unten in die endgültige Position. Richten Sie dabei die Bohrungen im Überrollbügel auf die Bohrungen in der Aufnahme aus. Die herausstehenden Gewindeenden der Befestigungsschrauben zentrieren dabei die Aufnahme (s. Abbildung 16).
- Schieben Sie die Befestigungsschrauben von innen bis zum Ende durch die Bohrungen und schrauben Sie die selbstsichernden Muttern auf das Schraubengewinde (2-3 Gewindegänge) (s. Abbildung 17).
- Setzen Sie die äußere Aufnahme auf den Überrollbügel, richten Sie dabei die Mutterköpfe so aus, dass sie in die sechseckigen Öffnungen der Aufnahme passen. Ziehen Sie die Rändelradschraube zunächst nur soweit fest, dass der Schlebebügel montiert werden kann (s. nächster Arbeitsschritt 12) (s. Abbildung 18).
- Ziehen Sie nun die Befestigungsschrauben von innen auf beiden Seiten fest - Anzugsmoment 4-5 Nm (Kreuzschlitz bei D'Lite, Tiger, Solo, Encore, 5 mm Innensechskant bei Cub, Honey Bee) (s. Abbildung 19).

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Fahr- richtung Rändelrad- schraubeäußere Aufnahme innere Aufnahme

Im Lieferumfang Ihres neuen Burley-Fahrradanhängers ist ein praktischer Schiebebügel enthalten. Er erleichtert das Bewegen des Anhängers, wenn dieser nicht am Fahrrad angekoppelt Ist. Der Schiebebügel wird zudem für das Verwenden eines Walking-Sets benötigt. Diese Zubehöroption ist bei Ihrem Burley-Fachhändler erhältlich und ermöglicht das Schieben Ihres Anhängers von Hand (z. B. beim Spazierengehen oder Einkaufen).
Der Schiebebügel lässt sich kinderleicht montleren. Sie müssen lediglich die Rohre in die unteren Bügelaufnahmen schieben und die Rändelrad-Schrauben anziehen (s. Abbildung 20). Der Bügel kann in zwei Positionen (hoch und niedrig) montiert werden. Um die Position zu ändern, lösen Sie zunächst die Rändelrad-Schrauben und ziehen Sie den Bügel aus den Aufnahmen. Drehen Sie ihn um und gehen Sie wie bereits oben beschrieben vor.
Abbildung 20

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Rändelradschraube anziehenHINWEIS
Wenn Sie die Innenschalen der Bügelaufnahmen von rechts nach links tauschen, erhalten Sie eine zusätzliche, höhere Einstellvariante.
13 SICHERHEITSFAHNE MONTIEREN
Stecken Sie die Fahnenstange in die Bohrung auf der Oberseite der LINKEN Schiebebügelaufnahme (s. Abbildung 21).
Abbildung 21

Fahnenstange
in die linke
Schiebebügelaufnahme
stecken
WARNHINWEIS
Betreiben Sie den Anhänger niemals ohne Sicherheitsfahne. Fahrradanhänger ohne Sicherheitsfahne werden von anderen Verkehrsteilnehmern sehr leicht übersehen. Nichtbeachtung dieses Hinweises kann zu Unfällen und schweren Verletzungen führen.
14 SITZ- & SCHULTERGURTPOLSTER MONTIEREN
Sitzpolster montieren
Befestigen Sie das abwaschbare Sitzpolster mittels der Klettverschluss-Bänder am Sitz (s. Abbildung 15).
Schultergurtpolster montieren
Führen Sie die Schultergurte so durch das Schultergurtpolster, dass die FLACHEN Seiten der Steckschnallen zueinander zeigen (s. Abbildung 22).
Abbildung 22

FLACHE Seiten der
Steckschnallen müssen
zueinander zeigen
15 KINDER SICHER ANGURTEN & AUSSTEIGEN LASSEN
WICHTIG
Kinder dürfen nur in einem Fahrradanhänger transportiert werden, wenn sie bereits
selbständig aufrecht sitzen und einen Helm tragen können. Besonders wichtig ist dabei
eine ausreichend entwickelte Halsmuskulatur. Lassen Sie grundsätzlich von einem Arzt prüfen, ob Ihr Kind alle gesundheitlichen Kriterien für den Transport in einem Fahrradanhänger erfüllt.
Ein Kind angurten
I. Lösen Sie den im Fußraum befindlichen Gurt (Vorderkante Sitzpolster zu Rahmen).
2. Entfernen Sie beide Schulterpolster (falls vorhanden) von den Schultergurten. Lösen Sie hierzu ggf. das Y-Gurtschloss. Bewahren Sie eins der Schulterpolster an einem sicheren Ort auf. Lassen Sie die äußeren Schultergurte hängen.
3. Ziehen Sie die beiden mittleren Schultergurte aus den Leiterschnallen.
4. Vertauschen Sie nun die Position der Schultergurte. Führen Sie die Gurte so in die Leiterschnallen ein, dass die flachen Seiten der Gurtschlosszungen zueinander zeigen.
5. Installieren Sie eins der Schultergurtpolster in der Mitte des Sitzes.
6. Platzieren Sie Ihr Kind in der Mitte des Sitzes.
7. Rasten Sie die Schultergurte im Y-Gurtschloss ein. Das Gurtschloss muss so eingestellt sein, dass es über dem Brustbein des Kindes zu liegen kommt. (s. Abbildung 23).
8. Stellen Sie die Schultergurte so ein, dass Ihr Kind komfortabel sitzt und sich nicht zu weit nach vorne lehnen kann (s. Abbildung 24).
9. Legen Sie Ihrem Kind den Beckengurt an und ziehen Sie ihn angemessen straff (jedoch nicht zu eng).
Abbildung 23 Abbildung 24


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Mettverschluss- BänderWARNHINWEIS
Einzelne Kinder müssen grundsätzlich in der Mitte oder auf der rechten
Seite zweisitziger Fahrradanhänger transportiert werden. Wenn transportierte Kinder auf der linken Seite sitzen, können sich zweisitzige Anhänger durch die ungünstige Gewichtsverteilung überschlagen oder umkippen. Nichtbeachtung dieses Hinweises kann zu Unfallen und schweren Verletzungen führen.
Zwei Kinder angurten
Beim Transport von zwei Kindern kommen beide Schultergurtsysteme und Beckengurte zum Einsatz (s. Abbildung 25). Vielleicht ist Ihr Anhänger auf den Transport eines einzelnen Kindes eingestellt. Bauen Sie in diesem Fall das Gurtsystem zuerst um, indem Sie die in den vorigen Abschnitten beschriebenen Arbeitsschritte in umgekehrter Reihenfolge durchführen.
- Befestigen Sie den im Fußraum befindlichen Gurt (Vorderkante Sitzpolster zu Rahmen).
- Platzieren Sie das erste Kind auf einer Seite des Anhängers.
- Rasten Sie die Schultergurte im Y-Gurtschloss ein. Das Gurtschloss muss so eingestellt sein, dass es über dem Brustbein des Kindes zu liegen kommt.
- Stellen Sie die Schultergurte so ein, dass das Kind komfortabel sitzt und sich nicht zu weit nach vorne lehnen kann.
- Wiederholen Sie den Vorgang identisch beim zweiten Kind.
- Legen Sie beiden Kindern die Beckengurte an und ziehen Sie diese angemessen straff (jedoch nicht zu eng).
Abbildung 25

Allgemein ist grundsätzlich darauf zu achten, dass transportierte
Kinder sicher und korrekt angegurtet sind. Gurte und/oder Gurtschlosser in Halsnähe können Unbehagen oder schwere Verletzungen verursachen. Die korrekte Sitzposition transportierter Kinder muss unterwegs in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. Nichtbeachtung dieses Hinwelses kann zu Unfallen und schweren Verletzungen führen.
Schultergurte anpassen
Zur komfortablen Anpassung an die jeweilige Körpergröße können die Leiterschnallen der Schultergurte unterschiedlich positioniert werden. Ein elastisches Band verläuft horizontal auf der Sitzrückseite unterhalb der Helmtasche. Bei größeren Kindern installieren Sie die Leiterschnallen oberhalb des Bandes, bei kleineren Kindern entsprechend darunter (s. Abbildung 26).
Abbildung 26

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Position für größere Kinder Helmtasche Position für kleinere Kinder Horizontales, elastisches Band auf SitzrückseiteKinder sicher aussteigen lassen
Um Ihre Kinder sicher ausstelgen zu lassen, betätigen Sie bitte grundsätzlich zuerst die Feststellbremse und beobachten Sie die Umgebung. Lösen Sie erst dann die Schulter- und Beckengurte.
WARNHINWEIS
Beim Fahren mit Gespannen müssen Kinder und Radfahrer grundsätz-
lich Schutzhelme tragen. Bei Unfällen können Schutzhelme schwere Kopfverletzungen verhindern oder zumindest abmildern. Vor dem Lösen der Schulter- und Beckengurte muss grundsätzlich die Feststellbremse betätigt werden. Nichtbeachtung dieses Hinweises kann zu Unfällen und schweren Verletzungen führen.
16 LIEGESITZFUNKTION VERWENDEN
Mittels der Liegesitzfunktion können Sie die Fahrt für schlafende Kinder komfortabler gestalten. Gehen hierzu bitte wie folgt vor:
I. Verringern Sie die Spannung am unteren Gurt auf der Lehnenrückseite.
2. Verringern Sie die Spannung der Gurte an der Helmtasche auf der Lehnenrückseite oben (s. Abbildung 27).
3. Ziehen Sie den oberen Rückenlehnengurt an.
4. Zum erneuten Einstellen einer aufrechten Sitzposition gehen Sie in umgekehrter Reihenfolge vor. Ziehen Sie dann den oberen Rückenlehnengurt an.
Abbildung 27

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Verstellbare Rückenlehnegurte auf SitzrückseiteWARNHINWEIS
ZAWARNHINWEIS Betreiben Sie den Anhänger grundsätzlich nur mit korrekt montiertem oberem Rückenlehnengurten. Nichtbeachtung dieses Hinwelses kann zu Unfällen und schweren Verletzungen führen.
17 ANHÄNGER AN FAHRRAD ANKOPPELN
Die Anhängerkupplung New Standard von Burley erlaubt das schnelle und sichere Ankoppeln eines Burley-Fahrradanhängers an praktisch jeden Fahrradtyp. Sie wird am linken hinteren Ausfallende des Fahrrads montiert (s. Abbildung 28).
I. Bauen Sie das vorhandene Schnellspannsystem vollständig vom Hinterrad ab.
2. Richten Sie die Bohrung in der flachen Seite des oberen Kupplungsauslegers auf die Bohrung im linken Ausfallende aus.
3. Stecken Sie das Schnellspannsystem durch die Kupplung ins Ausfallende. Ziehen Sie den Schnellspanner jedoch noch nicht fest.
4. Setzen Sie den flexiblen Anschlusszapfen der Deichsel in den Gabelkopf ein. Richten Sie die Bohrungen im Anschlusszapfen auf die Bohrungen des Gabelkopfes aus.
HINWEIS
Die Kupplung darf nicht durch Gepäckträger, Taschen oder andere Anbauteile verdeckt werden oder diese berühren.
Bei Problemen wenden Sie sich bitte an Ihren Burley-Fachhändler.
- Stecken Sie anschließend den Sicherungsbolzen mit der daran befindlichen Sicherungsklammer hinein.
- Sichern Sie den Bolzen, indem Sie die Sicherungsklammer drehen und über das Ende Bolzenende spannen.
- Schließen Sie den Schnellspannhebel, indem Sie ihn in Richtung hinteres Fahrradende drehen. Beim Umlegen des Hebels bis zum Anschlag nimmt der Widerstand ab einem Winkel von 90° kontinuierlich zu.
- Schlingen Sie den Sicherungsriemen zweimal um die linke Kettenstrebe. Hängen Sie den Karabiner in der D-Öse auf der Unterseite der Deichsel ein.
Zum Abkoppeln des Anhängers betätigen Sie bitte grundsätzlich zuerst die Feststellbremse, um ein Wegrollen zu verhindern. Hängen Sie erst dann den Karabiner des Sicherungsriemens aus. Nun können Sie Sicherungsklammer und -bolzen entfernen.
Abbildung 28

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28 Oberer Kupplungsausleger Schnellspannhebel in Position CLOSED (geschlossen) Flexibler Anschlusszapfen Sicherungsriemen doppelt um die Kettenstrebe schlingen Gabelkopf Karabiner in die Sicherungsbolren D-Öse unter der Deichsel einhängenWARNHINWEIS
WARRHINWEIS Schnellspannhebel müssen grundsätzlich geschlossen sein. Anhänger niemals ohne korrekt montierten Sicherungsriemen verwenden. Lockere Sicherungsriemen können beim Fahren in die Speichen geraten oder das Hinterrad beschädigen. Bei Fahrrädern mit Scheibenbremsen muss der Riemen besonders sorgfältig aufgewickelt werden, da sich solche Bremssysteme sehr nahe an der Kettenstrebe befinden. Nichtbeachtung dieses Hinweises kann zu Unfallen und schweren Verletzungen führen.
WARNHINWEIS
WARRHINWEIS Die Kupplung muss stets korrekt im Ausfallende montiert sein und darf nicht durch Gepäckträger, Taschen oder andere Anbauteile verdeckt werden oder diese berühren. Lose Anbauteile sind unverzüglich sicher zu befestigen oder zu entfernen. An der Deichsel dürfen keinerlei Zuladungen angebracht werden. Kupplung und Deichsel müssen regelmäßig auf lockere oder beschädigte Befestigungsteile kontrolliert werden. Beschädigte Kupplungen müssen unverzüglich durch Neuteile ersetzt werden. Nichtbeachtung dieses Hinweises kann zu Unfällen und schweren Verletzungen führen.
18 SICHERHEITS-CHECKLISTEN
Bitte lesen Sie vor dem Erstgebrauch Ihres Anhängers nochmals die Allgemeinen Sicherheitshinweise im ersten Abschnitt durch.
Vor jedem Gebrauch überprüfen:
☐ Sicherer und korrekter Sitz der Räder?
☐ Reifendruck zwischen 2,0 und 2,4 Bar?
□ Anhängerkupplung korrekt montiert?
☐ Deichsel mit Sicherungsriemen und -bolzen korrekt gesichert?
☐ Überrollbügel korrekt montiert und gesichert?
□ Maximale Zuladung (45 kg) nicht überschritten?
☐ Fahrrad in einwandfreiem technischem Zustand (v. a. Bremsen, Lenkung und Reifen)?
□ Schutzhelm aufgesetzt (auch Kinder)?
☐ Sicherheitsfahne installiert?
□ Beleuchtung und Reflektoren korrekt montiert?
□ Alle transportierten Kinder korrekt und sicher angegurtet?
Im Monatsabstand
n Deichsel, Kupplung und flexiblen Anschlusszapfen auf Schäden, Riefen oder lose Befestigungsteile überprüfen.
Rahmengestänge und Hardware auf Schäden, Risse oder lose Befestigungsteile überprüfen.
☐ Reifen auf Verschleiß und Risse überprüfen.
☐ Felgen auf Verwindungen und Risse überprüfen.
☐ Radlager auf Verschleiß überprüfen.
n Verdeck, Bespannungsteile, Kindersitz und Gurtsystem auf Risse, Verschleißerscheinungen sowie fehlende oder beschädigte Hardware überprüfen.
WARNHINWEIS
Beschädigte oder fehlende Teile sind unverzüglich durch Neuteile zu gen zu Ersatzteilen und/oder deren Montage haben, wenden Sie sich chhändler.
19 WARTUNG & PFLEGE
WARNHINWEIS
Burley-Anhänger dürfen nicht bei Temperaturen unter -10 C betrieben
oder aufbewahrt werden. Ansonsten kann der flexible Anschlusszapfen spröde werden oder brechen sowie das Frontfenster reißen. Nichtbeachtung dieses Hinweises kann zu Unfällen und schweren Verletzungen führen.
Bespannung und Verdeck
Bespannung und Verdeck bestehen aus robustem und witterungsbeständigem Polyestermaterial, das so gut wie nicht ausbleicht. Sämtliche Planenteile lassen sich problemlos mit warmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel abwaschen. Starke Verschmutzungen können zusätzlich mit einer welchen Nylonbürste entfernt werden. Um Materialschäden zu verhindern, dürfen Planenteile nicht mit Bleichmittel gereinigt werden. Bespannung und Verdeck spielen eine wichtige Rolle bezüglich der Stabilität des Anhängers und schützen transportierte Kinder vor äußeren Einflüssen. Daher sind Planenteile mit Rissen, Verschleißerscheinungen oder sonstigen Schäden unverzüglich durch Neutelle zu ersetzen.
Bei direkter Sonneneinstrahlung kann das Polyestermaterial im Lauf der Zeit etwas ausbleichen. Damit Sie möglichst lange Freude an Ihrem Anhänger haben, sollten Sie evtl. Feuchtigkeit regelmäßig entfernen sowie den Anhänger an einem schattigen, trockenen und gut belüfteten Ort aufbewahren. So wird Ausbleichen und die Bildung von Stockflecken verhindert. Zum Schutz abgestellter Anhänger vor Witterungseinflüssen bietet Burley eine spezielle Parkgarage aus robustem Polyester an. Genaure Informationen zu diesem Zubehör erhalten Sie von Ihrem Burley-Fachhändler.
HINWEIS
Auf keinen Fall darf der Anhänger im nassen oder feuchten Zustand zusammengeklappt und aufbewahrt werden.
WARNHINWEIS
Anhänger niemals mit beschädigten Planenteilen betreiben. Ansonsten
kommen transportierte Kinder u. U. in Kontakt mit den Rädern oder der Fahrbahn. Beschädigte Planenteile sind daher unverzüglich durch Neuteile zu ersetzen. Nichtbeachtung kann zu Unfällen und schweren Verletzungen führen.
20 TEILELISTE & SCHAUBILD
| Teilnr. | Beschreibung Garantie | |
| 1 | AnhängerkupplungNew Standard | 5 Jahre |
| 2 | Sicherheitsfahne 2 Jahre | |
| 3 | Schiebebügelaufnahmen 5 Jahre | |
| 4 | Schiebebügel 5 Jahre | |
| 5 | Sitz- & Schulterpolster 2 Jahre | |
| 6 | Schultergurte (2er-Set) 2 Jahre | |
| Sitz (o. Abbildung) 2 Jahre | ||
| Seiten-/Hecktelle (o. Abbildung) 2 Jahre | ||
| 7 | Sonnenblende, doppelt 2 Jahre | |
| 8 | 2-in-1-Verdeck 2 Jahre | |
| 9 | Deichselaufnahmen 5 Jahre | |
| 10 | Deichselsatz(Deichsel, Sicherungsriemen, flexibler Anschlusszapfen) | 5 Jahre |
| 11 | Frontgestänge(Rohr, Verriegelungen, Scharniere) | 5 Jahre |
| 12 | Heckgestänge(Rohr, Verriegelungen, Scharniere) | 5 Jahre |
| 13 | Laufrad (Schnellspannsystem, Reflektoren) | 5 Jahre |
| 14 | Feststellbremse | 5 Jahre |
| 15 | Überrollbügel | 5 Jahre |
| 16 | Federungselemente aus Elastomer | 5 Jahre |
| 17 | Hauptachse mit Befestigungsteilen, gefedert | 5 Jahre |

Bei anerkannten Garantiefällen gewährt Burley ab Kaufdatum eine 2-jährige Garantie auf Planenteile und eine 5-jährige Garantie auf Kunststoffteile sowie tragende Anhängerteile. Dies bezieht sich ausschließlich auf Material- und Fertigungsfehler, die an vorschriftsmäßig genutzten und gewarteten Anhängern auftreten. Schadhafte Kinderfahrradanhänger müssen zusammen mit dem Original-Kauf-beleg bei einem Burley-Fachhändler zur Reparatur eingereicht werden. Diese Garantie gilt ausschließlich für den Erstbesitzer und ist nicht übertragbar.
Burley haftet in keinem Fall für Sach- oder Personenschäden durch unsachgemäße Montage, mutwillige Veränderung von Teilen oder Betriebsanleitungen sowie durch Nichtbeachtung von Warnhinweisen. Dies gilt auch im Falle unzureichender Wartung, Missbrauch, Übersetzungsfehlern, Unfällen sowie Beschädigungen durch UV-Strahlung, Korrosion durch Salzeinwirkung (Meer-/Streusalz) und/oder normalem Gebrauch oder Verschleiß. Von jeglicher Garantie ausgeschlossen sind Fahrradanhänger, die vermietet sowie für Wettbewerbszwecke oder gewerblich genutzt werden.
In Verbindung mit seinen Produkten übernimmt Burley keinerlei Haftung für Sach- oder Personenschäden. Auch anderweitige Personen sind in Verbindung mit Burley-Produkten von jeglicher Haftung ausgeschlossen. Zudem bestehen keinerlei mündliche Vereinbarungen oder Nebenabsprachen, die sich auf Inhalt oder Gültigkeit dieser Garantie auswirken. Durch diese Garantie haben Eigentümer gewisse gesetzlich geregelte Rechte. Dies kann je nach Land variieren.
BURLEY
„Burley“ ist ein eingetragenes Warenzeichen von Burley Design, LLC

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Blumenstraße 51 • D 71106 Magstadt
E-Mail: vertrieb@merida-centurion.com
www.burley.de • www.mcg-parts.de