Xtreme Hybrid XH7fs (2014) - Fahrrad Ave - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Xtreme Hybrid XH7fs (2014) Ave
für elektromotorisch unterstützte Räder nach DIN EN 15194 (EPAC)
Xtreme Hybrid (Offroad)
XH3/style, XH5, XH7
XH3fs, XH5fs, XH7fs
Hinweis
Diese Original Betriebsanleitung orientert sich an der europäischen Norm für technische Dokumentaon EN IEC 82079 und Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Gefahren und Risiken die sich aus nicht besimmungsmäßigen Gebrauch der Produkte oder Fehlern ergeben können, sind mit Warnhinweisen versehen und Sicherheitsinformaonen besonders gekennzeichnet.

Das Warndreieck deutet auf mögliche Personenschäden hin, wenn Auorderungen zum handeln nicht beachtet oder Vorsichtsmaßnahmen nicht getroen werden

Das Vorsichtzeichen macht auf Fehlverhalten und Unterlassungen aufmerksam, die zu Sach- und schäden sowie Beeinträchtgungen Drier führen können

Sicherheitshinweise sind mit einem „i“ für wichge Informaon gekennzeichnet
Die Betriebsanleitung hat drei Teile, die Beschreibung des Elektro Bike Betriebs über den Lebenszyklus, die Fahrrad Funkonen und Teile sowie spezische Erweiterungen von Komponenten Herstellern. Bewahren sie die Anleitung gut auf, sie ist Bestandteil des Produkts. Bei Bedarf kann die Betriebsanleitung auch online aufgerufen werden. hp://www.ave-bikes.de
PANTHER®
Hersteller
Inhaltlich für die Betriebsanleitung verantwortlich (Impressum)
PANTHER Internaonal GmbH
Alter Postweg 190
32584 Löhne
Deutschland
Tel +49 (0) 5732 / 1087-0
Fax +49 (0) 5732 / 1087-910
eMail info@pantherbike.de
®
ave. eingetragene Marke der PANTHER Internaonal GmbH
© Copyright PANTHER Internaonal GmbH. Druckfehler, Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten. Betriebsanleitung Arkel Nr. 06820-1004. Stand 02/2014
EPAC

EN 15194
Inhalt
Teil | Elektro Bike Betrieb Seite
- Überblick 4
Betriebsanleitung, Produkte
-
Allgemeine Sicherheitshinweise 6
-
Fahrer, Modelle, Einsatzgebiete 7
-
Besmmungsgemäßer Gebrauch 11
-
Erste Inbetriebnahme 11
Vorbereitung, Funkonsprüfung, Akku laden, Tesahrt
-
Vor jeder Fahrt 14
-
Fahren mit Elektroantrieb und ohne 16
Bedienen, Unterstützung, Reichweite, schalten, bremsen, sichern
- Zuladung, Steigung, andere Belastungen 21
Temperatur, Wasser, Umwelt
- Störungen, Fehler nden 24
Fehlercode Erläuterung
-
Gefahren und Risiken 26
-
Maßnahmen nach Unfall oder Sturz 28
-
Transporeren, abstellen, lagern 29
Bike, Akku
-
Pege, Wartung, Reparatur 32
-
Slllegen, entsorgen 34
-
Sachmängelhaung, Garane 35
Teil II Fahrrad Funkonen Seite
-
Rahmen, Auauten 37
-
Bremsanlage 38
-
Schaltung, Pedalantrieb 40
-
Laufräder, Bereifung 41
-
Lenkung, Grie 43
-
Sael, Stütze 43
-
Federgabel, Federung 45
-
Schutz- u. Sicherungseinrichtungen 48
-
Zubehör 49
Teil III Spezische Anleitung
Antrieb, Bediencomputer 56
Li-Ion Akku 62
Ladegerät 66
Anhang
Konformitätserklärung (CE) 69
Übergabeprotokoll 70
Kennzeichen 71
Inspekonen 72
Serviceschein 73
Technik Daten 75
Glossar 79
Quellenhinweis: Die Beschreibung des Bosch Antriebssystems wurde mit Einverständnis des Herstellers dieser Betriebsanleitung beigefügt.
Teil I: Elektro Bike Betrieb
0. Überblick
Mit dem Kauf des Elektro Mountain Bikes ave. aus dem Haus Panther haben Sie sich für ein Qualitätsprodukt und eines der besten o-road Fahrzeuge entschieden.
Das Elektro Bike kombiniert ihre eigene Körperkra mit elektrischer Motorunterstützung, fährt also „hybrid“. Vom Typ her ist es ein sogenanntes Pedelec (pedal electric cycle oder electrically power assisted cycle EPAC), das heißt es unterstützt Sie genau dann mit Motorkra, wenn Sie in die Pedale treten, solange ihre Fahrgeschwindigkeit nicht über 25 km/h liegt (gesetzliche Grenze). Die elektrische Zusatzleistung erhöht Ihre Fahrkra bis zu 275%. Sie haben also beim Fahren stets „Rückenwind“ und meistern auch schwere Strecken und Steigungen problemlos.
Damit Sie Ihre Fahrten mit dem ave. Hybrid Bike lange genießen können, sollten Sie die Betriebsanleitung sorgfälg durchlesen. Ihr Händler hat das Bike geprü und ihnen die Fahrbereitscha bestägt (Übergabeprotokoll). Vor dem ersten Start sollten Sie sich ihrerseits vom ordnungsgemäßen Zustand des Fahrzeugs überzeugen und dann den Empfehlungen zum Betrieb folgen.
Und nun wünschen wir Ihnen viel Spaß bei o-road mit „eMobility“ Ihr ave. Team

Diese Betriebsanleitung gilt für die Produktlinie ave. Xtreme XH3, XH3 style, XH5, XH7 Hardtails und Fullys XH3fs, XH5fs, XH7fs. Die Beschreibung richtet sich an Endbenutzer, zum Betrieb der Bikes. Sie ist nicht als Montage oder Reparaturanleitung gedacht, sondern dient dem frühzeigen Erkennen von Fehlern, Risiken, Gefahren und der Abwehr möglicher Folgen. Sollten trotz Betriebsanleitung und Beratung durch den Händler noch Fragen oen sein, kontakeren Sie bie den Hersteller per eMail: info@ave-bikes.de
Produkte

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ave. XH3 style Sattel (Reflektor) Sattelstütze Stützkiemme Scheibenbremse Kassette 11-13-15- 17-19-21- 24-28-32-36T Kettenschaltung 10-gang Schaltwerk Sensor Screw Kette mit Spannvorrichtung Kurbel Pedal 3D Motor- Aufnahme Strom Li-Ion Akku 36V, 400 Wh Hybrid Antrieb Performance Elektro- motor 250W, 60 Nm mit Tretlager 3-Sensortechnik Pedalkraftsteuerung Feder- Gabel 120 mm Scheibenbremse Bremshebel Bremskopf Bremsscheibe Bordcomputer Motor Unterstützung Fahrdaten, USB Strom Schaltung 10-gang Kette Griffe Vorbau/Lenker Lenkungslager Kabel integriert
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ave. XH7 fs Sattel Stütze verstell- bar 125 mm Stützklemme Scheiben- bremse Kassette 10-42T Schwinge Kettenschaltung 11-gang Schaltwerk Sensor Screw Schwinge Kurbel Pedal Kette mit Spannvorrichtung Hybrid Antrieb Performance Elektro- motor 250W, 60 Nm mit Tretlager 3-Sensortechnik Pedalkraftsteuerung Umlenkrolle Momentanmo- ment optimiert 3D Motor- Aufnahme Strom Li-Ion Akku 36V/400 Wh. Feder- Gabel 140 mm Dämpfer XH7 Griffe Vorbau/Lenker Lenkungslager Kabel integriert Bordcomputer Motor Unterstützung Fahrdaten, USB Strom Schaltung 10-gang Kette Scheibenbremse Bremshebel Bremskopf Bremsscheibe Laufrad 27.5" Schnellspann- achse Nabe Speichen Felge Reifen 2.25"1. Allgemeine Sicherheitshinweise
Die Xtreme Pedelecs sind für das Gelände verstärkt ausgeführte Fahrräder, gemäß Mountain Bike Norm EN 14766, mit elektromotorischer Unterstützung (EN 15194), nach Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Die CE Konformität mit diesen Normen und Richtlinien wurde vom Hersteller bestägt.
Geländegängige Pedelecs sind für Freizeitaktivitäten und sportliche Betägungen

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Nicht für den Straßenver- kehr (STVZO)vorgesehen, nicht für den Straßenverkehr. Zur Nutzung als Straßenfahrzeug kann das Bike nachgerüstet werden (StVZO-konforme Ausstaung, siehe Teil II Zubehör). Für Pedelecs benöt man in Europa keinen Führerschein und keine Zulassung. Allerdings variieren die Besimmungen für Fahrräder bzw. Pedelecs in den einzelnen EU-Ländern, insbesondere für Mountain Bikes. Bie informieren Sie sich deshalb
über die in ihrer Region zutreenden Vorschrien.

Wenn Sie das Pedelec zum „ersten Mal in Betrieb“ nehmen, lesen Sie bie zuvor diese Anleitung durch und beachten Sie die in den Kapiteln angegebenen Sicherheitshinweise. Ansonsten sollten Sie sich „vor jeder Fahrt“ vom ordnungsgemäßen Zustand des Fahrzeugs überzeugen.
Wenn Sie den Elektroantrieb nicht einschalten, dann können Sie das Pedelec wie ein normales Fahrrad benutzen, es ist nur etwas schwerer wegen der elektrischen Zusatzausrüstung. Wie bei jedem Zweirad ist es wichg beim Fahren ständig und in jeder Situaon die Balance zu halten. Fehler und Unachtsamkeit können sonst zu Stürzen und schweren Körperverletzungen führen.
Mit dem Motorantrieb werden die Fahranforderungen höher, weil die Durchschnisgeschwindigkeit von Pedelecs nach bisheriger Erfahrung 5 bis 10 km/h über der normaler Fahrräder liegt. Auf Hindernisse muss frühzeiger und schneller reagiert werden, die Bremswege sind länger. Auch längere Steigungen und schwerer Untergrund werden bewält, bei denen ein sonst nicht motorisierter Radfahrer schon absteigen würde. Schließlich bringt der Motor die Kra eines zweiten Fahrers auf die Achse. Diese Verstärkung muss im Fehlerfall vom Pedelec Fahrer aber auch beherrscht werden.
Alle Sicherheitsmaßnahmen die für das Fahrradfahren empfohlen werden, gelten auch für Pedelecs. Tragen Sie einen angepassten Helm, eine Brille, radgerechte helle und anliegende Kleidung sowie Schuhe die für die Pedale geeignet sind ggf. auch Gelenkschützer an Armen und Beinen. Sorgen Sie für festen Gri ihrer Hände am Lenker und genügend Fingerfreiheit zum Betägen der Bremse, Motorsteuerung und Schaltung.
Fahren Sie nicht mit dem Bike, wenn Sie erheblich physisch oder psychisch eingeschränkt sind z. B. durch Alkohol, Drogen, Medikamente. Verhalten Sie sich gegenüber anderen Fahrern rücksichtsvoll. Agieren sie vorausschauend und bedenken sie, dass sie mit dem Pedelec stets etwas schneller und schwerer fahren, als mit normalen Bikes. Auf Bergansegen sollten Sie die Motorkra nicht überbeanspruchen und in Abfahrten die Federung nicht überlasten. Bei einem Ausfall der Motorfunkon kann die Fahrt noch im „Muskelbetrieb“ fortgesetzt werden. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 45 km/h. Das Bike ist für eine max. Zuladung (Fahrer plus Gepäck) von 120 kg und „Single Betrieb“ ausgelegt.
Alle Schäden am Bike die die Fahrsicherheit beinträchgen, sollten stets von einer Fachkra bzw. einer Fachwerksta repariert werden.
2. Fahrer, Modelle, Einsatzgebiete
Fahrer
Die Elektrofahrräder der Xtreme Serie sind für erwachsene Fahrer und Jugendliche ab 15 Jahren vorgesehen; sie gehören nicht in Kinderhand. Der Fahrer sollte bereits Erfahrung mit Mountain Bikes haben und die Risiken kennen, die beim Fahren auf unbefesgten Wegen und abschüssigen Strecken aureten können.
Das XH Pedelec ist nicht zum „Fahrradfahren lernen“ gedacht, dafür sind Trainingsbikes besser geeignet. Der Einsatz der Motorkra stellt auch an den Mountain Bike Fahrer zusätzliche Anforderungen. Ein Schaden am X-Hybrid führt wertmäßig zu höherem Verlust. Auch wer mehrere Jahre nicht mehr Fahrrad gefahren ist und jetzt neu auf das Pedelec einsteigt, sollte zunächst im Fahrradbetrieb ohne Motor üben und dann die Motorfunkon hinzuschalten.
Da das Pedelec rechtlich als Fahrrad eingestu ist, braucht der Fahrer keine Fahrerlaubnis. Falls er es im Straßenverkehr nutzen will (Zusatzausstaung erforderlich), muss er über die Fähigkeit verfügen das Fahrzeug gemäß der Straßenverkehrrsordnung zu führen. Dazu gehört, dass er das Fahrradfahren mit und ohne Elektromotor beherrscht und auch die mit dem Betrieb verbundenen Gefahren und Risiken kennt, wie schnelleres fahren und bremsen, Hybridantrieb, Lithium Fahrzeugbaerie, sowie die Betriebsanleitung gelesen hat.
Modelle
ave. XH3 – Leichtes Mountain Bike Hardtail mit starkem Elektroantrieb, großem Stromspeicher

Maße (siehe Teil II Rahmen)
Gewicht: 19,8 kg

ave. XH5 – Leichtes Mountain Bike Hardtail mit starkem Elektroantrieb, großem Stromspeicher (Performance)

Maße (siehe Teil II Rahmen)
Gewicht: 19,5 kg

ave. XH7 – Leichtes Mountain Bike Hardtail mit starkem Elektroantrieb, großem Stromspeicher (Performance)

Maße (siehe Teil II Rahmen)
Gewicht: 19,1 kg

ave. XH3 fs – Leichtes Mountain Bike Fully mit starkem Elektroantrieb, großem Stromspeicher

Maße (siehe Teil II Rahmen)
Gewicht: 20,5 kg

ave. XH5 fs – Leichtes Mountain Bike Fully mit starkem Elektroantrieb, großem Stromspeicher (Performance)

Maße (siehe Teil II Rahmen)
Gewicht: 20,5 kg

ave. XH7 fs – Leichtes Mountain Bike Fully mit starkem Elektroantrieb, großem Stromspeicher (Performance)

Maße (siehe Teil II Rahmen)
Gewicht: 20,7 kg

Einsatzgebiete
Die Elektrofahrräder der XH Serie sind mit einer Person (ohne Zuglasten) im leichten Gelände einsetzbar, auf Feld/Wald/Wiese, in Marsch-/Hügel-/Bergland bis zu mileren Steigungen, sowie auf befesgten Wegen, Plätzen und privaten Straßen, wenn der Verkehr dort nicht auf StVZO-konforme Fahrzeuge beschränkt ist. Nicht zulässig ist der Einsatz in harten, schweren Geländen, zu Climbing- oder Sprungzwecken, Bike-Park Trail oder Downhill Rennen.
Die Bikes sind für sportlichen Einsatz ausgelegt und nicht dafür geeignet körperliche Gebrechen oder Mängel auszugleichen.
Wenn auf Touren eine Teilnahme am Straßenverkehr notwendig wird, ist ein Minimum an Straßenverkehrsausstaung mitzuführen. In Deutschland zwei klemmbare Baerielampen (einschl. Reektor) für Lenker und Saelstütze mit entsprechenden \~K Zeichen, seitliche Rückstrahler für die Laufräder sowie eine hell tönende Glocke. Damit kann das Bike auf den für Fahrräder zugelassenen Straßen eingesetzt werden.
Mobilität: Für den Transport der XH Modelle in das Einsatzgebiet mit PKW, Transporter, Wohnmobil, Bus, Bahn oder Schi sind einige Besonderheiten zu beachten – siehe dazu Kapitel 11.

Auf jeden Fall ist der im Fahrzeug eingebaute Lithium Akku bei jedem Transport zu sichern. Er darf keinen starken mechanischen, chemischen oder Drucküssigkeit Belastungen sowie extremen Temperaturen (über +60°C, unter -10°C) ausgesetzt werden. Durch Fehlbehandlung könnte sonst die relav hohe elektrische und chemische Energie des Lithium-Stromspeichers kurzzeitig freigesetzt werden; dann besteht Brandgefahr und weitere Sachschäden sind nicht auszuschließen.
Deshalb werden im Flugverkehr Elektro Bikes mit Lithium Akkus >100 Wh nicht oder nur mit gesondertem Aurag transportert.
3. Besmmungsgemäßer Gebrauch
Zweckbesmmung
Das Elektro Mountain Bike XH ist nach europäischer Norm (EPAC) gebaut und darf deshalb in der Europäischen Union mit elektromotorischer Unterstützung bis 25 km/h gefahren werden, darüber hinaus ist es als Fahrrad zu nutzen. In Ländern außerhalb der EU sind die dort geltenden Besimmungen einzuhalten.
Die Motorunterstützung ist nur während des Tretens verfügbar. Eine Ausnahme ist die Schiebefunkon „Walk“, die einen Antrieb in Schrigeschwindigkeit bis 6 km/h per Knopfdruck ermöglicht.

Gebrauch
- Das Bike darf nur von Erwachsenen und Jugendlichen in den oben genannten Einsatzgebieten (s. Kapitel 2) als EPAC betrieben werden. Es dient zur erholsamen Fortbewegung und sportlicher Betägung, ausgeschlossen sind Anwendungen wie Werennen, Extremsport oder Akrobak
- Das Fahrzeug darf nicht manipuliert, erheblich modiziert oder so beschädigt werden, dass es außerhalb der vorgesehenen Parameter und Grenzwerte betrieben wird
- Vor der ersten Inbetriebnahme bzw. Übergabe ist das Bike vom Fachhändler/Fachmann zu prüfen und die Fahrbereitscha zu bestägen (Übergabeprotokoll)
- Für den Betrieb ist sicher zu stellen, dass der Fahrer mit dem Bike vertraut (Betriebsanleitung) und es auf ihn eingestellt ist (u. a. Sael, Lenker, Bremsen) sowie seine Ausstaung dem vorgesehenen Einsatz entspricht (u. a. Akku, Zuladung, Reifen)
- Während des Einsatzes sind Verhaltensregeln einzuhalten wie die Handhabung der Bike Funkonen, Schutzmaßnahmen, Verkehrsregeln, Fehlerbehebung, Pege und Service
- Die Gebrauchs- und Einsatzregeln sollten nicht leicherg verletzt oder vernachlässigt werden, sonst setzt sich der Fahrer Gefahren oder Risiken aus, die Personen- und Sachschäden nach sich ziehen können
4. Erste Inbetriebnahme
Das Pedelec wurde vom Werk zu 98% vormonert an den Fachhandel ausgeliefert. Dort wird es auf Vollständigkeit und mögliche Transportschäden geprü und Vorbau, Lenker sowie Pedale eingebaut. Bei Kauf bzw. Übergabe lassen Sie sich von ihrem Händler bestägen, dass das Pedelec geprü und fahrbereit ist (Übergabeprotokoll, siehe Anhang). Sonst müssen Sie die Zustandsprüfung während der Vorbereitung selbst durchführen und verantworten.
Zur ersten Inbetriebnahme sind einige Vorbereitungsmaßnahmen zu treen. Sie sollten sich mit den wichgsten Funkonen des Bikes vertraut machen, den ordnungsgemäßen Zustand feststellen, eine Probefahrt auf wenig frequenertem Gelände machen und erst danach auf Bergfahrt oder Tour gehen.
Vorbereitung
Im Auslieferungszustand ist die Fahrzeugbaerie meist nur halb geladen. Dieser Stand genügt für erste Funkonstests, vor der Ausfahrt sollte der Akku aber auf jeden Fall voll geladen werden. Prüfen Sie den Akku Ladestand durch drücken des Einschaltknopfs (E - Bild unten). Bei weniger als 5 LED-Anzeigen (F) ist der Akku mit dem beiliegenden Bosch Ladegerät (K) am Stromnetz (240V\~) aufzuladen, am Rad über die Buchse (B) (dazu Abdeckung D önen) oder extern über die Ladebuchse des Akkugehäuses. Beachten Sie dabei die Bosch Hinweise im Teil III. Der Akku sollte spätestens nach 2 bis 3 Stunden voll geladen sein und dann wieder vom Netz genommen werden.

Überprüfen Sie das Rad auf sichtbare Mängel. Gehen Sie dabei systemasch vor: Vom vorderen Laufrad, über Gabel, Lenker, Grie, Bremsen (vorne/hinten), Schaltung, Rahmen, Verkabelung, Sael, Saelstütze, Kurbel, Pedale, Keenantrieb und -schutz, hinteres Laufrad, Schaltwerk, Gepäckträger und Ständer.
Schrauben und Muern sollten fest sitzen (ggf. Anzugsmomente beachten), Schnellspanner fest und gesichert, Speichen nicht locker, Reifen gut monert und mit dem richgen Druck, Pedale fest, Vorbau und Lenker ohne Spiel, Grie fest, Klingel tönen, Sael fest und für die Körpergröße richg eingestellt (siehe Teil II Kap. 5), Schalt- und Bremshebel in richger Weite und mit festen Anzug, die Kee leicht gespannt.
Hinweis: Probieren Sie die Bremsen durch drücken im Stand, links die vordere Scheibenbremse, rechts die hintere. Falls Sie eine andere Bremsstellung gewohnt sind, lassen Sie die Bremshebel umbauen.
Wenn etwas auällig oder nachzustellen ist, lesen Sie die Anleitung der entsprechenden Komponente im Teil II/III. Sollten sie nicht genügend Erfahrung haben den Zustand einer Komponente richg zu beurteilen, dann lassen Sie sich von einem Fachmann beraten oder suchen eine Werksta auf.
Wenn die Sichtprüfung insgesamt erfolgreich war, können Sie anschließend auf kurzer Fahrstrecke den Kurbelantrieb, die Laufräder sowie die Schaltung testen (siehe Teil III Bosch Antrieb). Erst danach sollten Sie den Elektroantrieb einschalten und testen.

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mthred einschalten und testen. Display: Steuer- u. Fahrdaten Reichweite 1 2 3 4 5 6 7 8Der Elektroantrieb wird als erstes eingeschaltet/akviert, alternav durch
- Aufstecken des Bordcomputers (3) am Lenkerhalter (4) (System schaltet automasch ein)
- Drücken des Ein-/Ausschalters (5) am Bediencomputer (3) (Computer ist aufgesteckt)
- Drücken des Ein-/Austasters (E) seitlich am Akku (siehe Ladestand prüfen, Computer ist aufgesteckt) Die Motorunterstützung wird dann durch eine zweite Akon, dem „Treten der Pedale“ ausgelöst.
Hinweis:
- Einschalten bie vor der Fahrt bzw. ohne die Pedale zu belasten, da sonst der „Leerlauf“ am Tretlagersensor zu hoch eingestellt und weniger Motorunterstützung abgegeben wird. Systemmeldung: „Pedal entlasten“ Akon: System abschalten (5), Fuß vom Pedal, dann wieder einschalten.
- Der Antrieb des Bikes kann nur akviert werden, wenn ein ausreichend geladener Akku eingesetzt ist (in Halterung mit Schloss/Schlüssel einsetzen), der Bediencomputer voll in seiner Halterung steckt und Kontakt hat sowie der Geschwindigkeitssensor am Hinterrad angeschlossen und funkurstüchg ist.
Falls eine eigene Baeriebeleuchtung genutzt wird, sollte der Lichtkegel des weißen Frontscheinwerfers die Fahrbahn bis zu 10 Meter vor dem Rad gut ausleuchten und das Rücklicht gleichzeitig rot nach hinten strahlen.
Tesahrt
Der Hybridantrieb wird über den am Lenker angebrachten Bediencomputer (Motorstufen) sowie der Schaltung (Übersetzung, Kadenz) gesteuert. Mit den Tasten „-, (3) und „+“ (4) des Bedienteils (1) stellen Sie die Motorunterstützung am Display Feld B ein (ECO, TOUR, SPORT, TURBO). Während der Fahrt können Sie die Fahrdaten ablesen u. a. Motorleistung (A), Geschwindigkeit (E), Streckenlänge (D), Reichweite (C), Akkuladestand (F) und ggf. Fehlercodes (D). Weitere Funktionen siehe Teil III Bosch Antriebssystem.

Wenn Sie im Modus TOUR starten, werden Sie auf ebener Strecke vom Motor gleichmäßig unterstützt, die Keenschaltung sollte dabei zum Start auf kleinerem Gang bzw. Übersetzungsverhältnis stehen.
Gehen Sie während der Fahrt mit der Motorunterstützung auf TURBO und verändern Sie ihren Gang fürs Treten auf die von ihnen gewohnte Übersetzung bzw. Kadenz. Sie haben in diesem Modus die höchste Motorunterstützung und können damit auch schwierige Strecken und Steigungen gut überwinden. Umgekehrt ermöglicht der ECO Modus und dazu angepasste Gangkombinaonen ein energie-ezientes Fahren auf langen Strecken, mit großer Baerie Reichweite.
Machen Sie gleich zu Anfang ihrer Fahrt mehrere Bremsversuche. Seien Sie aber vorsichg, da neue oder neu eingestellte Scheibenbremsen anfangs o schlechter bremsen oder zu abrupten Verhalten neigen und erst nach einer Reihe von Versuchen „gut eingebremst“ sind. Die Bremskräe sind um ein vielfaches höher als die Antriebskräe des Bikes und die Sensorelektronik stoppt den Motor sofort, sobald gebremst wird. Sie kommen also sehr schnell aus der Beschleunigung in die Entschleunigung.
Nach erfolgreicher Tesahrt können sie das Antriebssystem wie folgt abstellen
- Drücken des Ein-/Ausschalters am Bediencomputer
- Entnehmen des Bediencomputers aus der Halterung
• Ausschalten des Akkus seitlich am Taster (ggf. Entnahme der Baerie)
oder Sie lassen das Bike einfach stehen; nach etwa 10 Minuten Inaktivität schaltet sich das elektrische System automasch ab.

Falls Sie bei der Inbetriebnahme Mängel festgestellt haben, insb. an Verschraubungen, Laufrädern, Bremsen, Lenkung/Vorbau, Sael, Antrieb oder Schaltung, dann lassen Sie das Bike lieber stehen und klären zunächst mit Ihrem Fachhändler oder einer Fachwerksta was zu tun ist. Auf keinen Fall sollten Sie sich mit einem fehlerhaen Fahrzeug ins Gelände oder auf die Straße begeben, sonst besteht Verletzungsgefahr.
5. Vor jeder Fahrt
In den vorangegangenen Kapiteln sind Sie darüber informiert worden, wer das Fahrzeug, wie und in welchen Einsatzgebieten besmmnungsgemäß fahren darf und welche Prüfungen vor der Inbetriebnahme durchgeführt werden sollen. Diese Vorgaben gelten über die gesamte Nutzungszeit des Elektro Bikes.
In diesem Kapitel wird davon ausgegangen, dass das Bike bereits genutzt wird und nur eine weitere Fahrt für einen besmten Fahrer vorzubereiten ist. Das Bike sollte dabei sichtbar unbeschädigt und vorallem für den Fahrer richg eingestellt sein.
Wenn Sie den Sael für ihre Schrilänge einstellen, klappen Sie den Schnellspanner am Sitzrohr auf und ziehen Sie den Sael genau in die Höhe, in der es ihnen einerseits möglich ist im Sitzen mit den Fußspitzen den Boden zu berühren und anderseits beim Treten mit der Fußsohle voll auf den Pedalen haen zu bleiben. Beim verstellen darf die maximale und minimale Einspannlänge des Saelrohrs nicht überschrien werden (siehe Kennzeichnung). Die Saelrohrklemme ist wieder so zu verschließen, dass sich das Rohr nicht mehr drehen läßt ggf. muss die Klemmung durch ein paar Schraubbewegungen nachjusert werden. Bei den Modellen XH7 fs (fully) haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, die Saelhöhe im sitzen vom Lenker aus einzustellen. Beispiel:

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verstellbare e OVE OVEAuch die Stellung der Saelpolster kann mit Hilfe der Klemmschrauben unter dem Sael nach vorne, nach hinten oder im Winkel verstellt werden, bis eine komfortabel Sitzposion erreicht wird.
Sael und Saelstütze müssen nach einer Anpassung wieder fest sitzen. Ein lockerer oder sich drehender Sael kann zu gefährlichen Fahrsituaonen oder Stürzen führen. Falls sich der Sael nicht mehr xieren lässt, steigen Sie vom Rad ab.
Wenn Sie das Bike am Lenker „in die Hand nehmen“, überzeugen Sie sich dass der Lenker und die Grie fest sitzen, nicht beschädigt sind und die Lenkung bei Bewegung kein Spiel zeigt.
Nach einem Sturz oder Umkippen des Rades können schon kleinere Haarrisse am Lenkkörper oder der Einspannung des Vorbaus die Fahrsicherheit beeinträchgen. Ein Lenkerbruch während der Fahrt kann zu schweren Verletzungen führen.
Probieren Sie auch Bremshebel und Bremswirkung aus z. B. während eines kurzen Anschiebens aus dem Stand heraus. Die Bremsen sollten nach halber Hebelbewegung einen stabilen Druckpunkt haben, der Hebel darf dabei nicht am Lenker anschlagen.
Die beiden Scheibenbremsen sind ihre „Lebensversicherung“ am Rad. Die Bremsleitungen müssen dicht sein, die Bremsscheiben und Bremsbeläge im einwandfreien Zustand. Die Halterungen an Bremshebel, Bremsscheibe und Bremssael sollten fest sitzen.
Die Reifen der Laufräder müssen den richgen Druck haben und ein für den Einsatz geeignetes Prol. Ihr XH Bike ist für Gelände und befesgte Wege mit o-road 27.5" oder 29" Reifen ausgerüstet, die bei milerem Fahrergewicht etwa einen Druck von 1,8 bis 2 bar haben sollten. Prüfen Sie den Reifendruck zumindest mit den Fingern sowie Mantel und Laufrad (opsch) auf Beschädigungen.
Ein Ablösen des Reifens oder Bruch des Laufrads während der Fahrt kann zu schweren Stürzen und lebensgefährlichen Verletzungen führen.
Haben Sie sich insgesamt vom ordnungsgemäßen Zustand des Fahrrads überzeugt, dann ist noch die elektrische Anlage in Betrieb zu nehmen. Falls der Akku z. B. fürs Laden herausgenommen wurde, ist er jetzt wieder in die Rahmenhalterung einzusetzen. Dazu das Gehäuse (1) mit den Kontakten nach unten

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1 2 3 4 5 7°in den Baeriehalter (2) am Rohr einsetzen und anschließend durch Neigen in das Halteschloss (3) einrasten. Falls ein Widerstand auri, überzeugen Sie sich davon dass der Schlüssel (4) im Baeriehalteschloss (5) steckt bzw. aufgeschlossen ist - sonst leicht drehen. Beim Einsetzen und Herausnehmen des Akkus sollte dieser stets ausgeschaltet sein. Zur Fahrt, aber auch beim Parken, ziehen Sie den Baerie-schlüssel bie wieder ab. Das ist sicherer für Baerie und Schlüssel.
Wenn auch der Bordcomputer abgenommen war, sollten Sie ihn jetzt auf die Halterung aufstecken, das System wird dadurch eingeschaltet (alternav siehe Kapitel 4). Wird kein Fehlercode angezeigt, genügt die Baerieladung für ihre Tour und ist die Parkstütze sicher eingeklappt - dann ist Ihr Elektro Bike fahrbereit.

Bei Ausfällen oder Fehlern sollten Sie zunächst versuchen die Ursache zu beheben (siehe Kapitel 10), andernfalls auf die Fahrt verzichten. Mögliche Risiken könnten sonst Schäden nach sich ziehen.
6. Fahren mit Elektroantrieb und ohne
Für die Fahrt im Hybridbetrieb sollten Sie mit der elektromotorischen Steuerung am Bordcomputer ebenso vertraut sein wie mit der Schaltung für den Muskelkraeinsatz an Pedal und Kurbel.
Der führende Antrieb ist das Pedaltreten, wie Sie es vom Fahrradfahren her gewohnt sind. Sie sollten mit Hilfe der Schaltung ezient im Trirequenzbereich von etwa 40 bis 70 Umdrehungen pro Minute fahren.
Wenn Sie treten, dann unterstützt Sie der Elektromotor mit einem zusätzlichen Drehmoment von max. 60 Nm bzw. einer Nominalleistung von 250 Wa, bis zur Grenzgeschwindigkeit von 25 km/h. Die Motorunterstützung folgt der Stärke des Pedaldrucks und dem eingestellten Fahrmodus. Sie wird sofort ausgesetzt wenn Sie nicht mehr treten, die Grenzgeschwindigkeit überschreiten, bremsen oder stehen bleiben. Sonst schaltet sich der Motor während der Fahrt automasch wieder ein.
→ Bedienen des Bordcomputers (Intuvia):

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Schaltung Bremse hinten Bordcomputer Display Bedieneinheit mit Steuerung +/-, Info, Walk Bremse vorne 23.5 KM/H 43.6 Reichweite RESET i 1 2 3 4 F TURBO SPORT TOUR ECC OFF A B 88.8 MPH KM/H D AMM PMWH MIN MPH KM/H C ReichweiteLegende: (1) Ein-/Aus-Taste des Antriebssystems
(2) Ein-/Aus-Taste der Beleuchtung (nur Display)
(3) Info Taste, Wechsel der Anzeigefunkon (u. a. Fahrzeit, Uhrzeit, Strecke)
(4) USB Ladebuchse zum Anschluss von Geräten (Akku Stromversorgung)
(5) Re-set (Grundeinstellung, Strecken, Fahrzeit etc. auf Null)
(A) Anzeige der Motorleistung (Level)
(B) Fahrmodus bzw. Motor Unterstützungslevel OFF, ECO, TOUR, SPORT, TURBO
(C) Text Anzeigen zu oben stehenden Wert (z. B. mit Akkuladung verbleiben 43.6 km)
(D) Wert Anzeigen zu unten stehenden Text (z. B. Reichweite)
(E) Geschwindigkeit Anzeige (Tachometer)
(F) Akku Ladestand Anzeige 80-100%, ca. 50%, 5-20%, leer/ nur Licht
Weitere Einstellungen entnehmen Sie bitte der Detailbeschreibung im Teil III „Bosch Antriebssystem“.
→ Unterstützungsfaktor einstellen (Anteil Motorleistung zu milerer Körperleistung)
| Level | Unterstützungsfaktor |
| ECO | 50% |
| TOUR | 120% |
| SPORT | 190% |
| TURBO | 275% |
Das Erhöhen und Senken des Unterstützungslevels erfolgt durch Drücken von (+) und (-) am Bedienteil.
Bei OFF ist der Motorantrieb abgestellt und Sie fahren ohne Widerstand, wie mit einem normalen Fahrrad. Dann zeigt ihnen Intuvia nur noch die Fahrradcomputer Funkonen u. a. Geschwindigkeit, Strecke.
→ Reichweite realisieren
Die Reichweite eines vollen „Stromtanks“ im Hybridbetrieb wird durch drei Größen besmmt:
Der Kapazität des Akkus (XH mit 400 Wattstunden), der genutzten Unterstützungslevel (ECO geringster, TURBO höchster Strombedarf) und dem jeweiligen Verbrauch an elektrischer Leistung zur Überwindung von Fahrwiderständen u. a. Bodenprol, Gewicht der Zuladung, Geschwindigkeit, Temperatur, Steigungen.
Wegen des hohen Wirkungsgrades des Antriebs (> 85%) und unter opmalen Bedingungen (u. a. ECO, Ebene, Durchschni 20 km/h, Temperatur 20°, Gewicht 70 kg) können mit einer Baerieladung bis zu 170 km erreicht werden; bei Tourenfahrten unter wechselnden Belastungen* bis 100 km, auf Bergstrecken die Håle bis ein Driel weniger.

bar
Cruise mit PowerPack 400 | Ride Type | Ideale Bedingungen (km) | Günstige Bedingungen (km) | Erschwerte Bedingungen (km) | | :--- | :--- | :--- | :--- | | Turbo | 70 | 50 | 35 | | Sport | 80 | 55 | 40 | | Tour | 95 | 65 | 45 | | Eco | 175 | 130 | 85 | | Mix* | 105 | 75 | 50 | Reichweite in kmQuelle: Bosch eBike System MJ 2014 Performance
Intuvia speichert die letzten Fahrdaten u. a. Baerieladestand, Unterstützungslevel, zurückgelegte Strecke, verbleibende Reichweite sowie Uhrzeit, so dass Sie ihre Fahrt zu Hause oder während einer Pause selbst auswerten können, um neue Ziele zu planen.
→ Schalten
Bei XH Modellen mit Keenschaltung steuern Sie ihre Tretleistung wie vom Fahrrad her gewohnt. Auf freier Strecke werden Sie allerdings merken, dass der Bedarf zu schalten sich weniger aus verspürter Last ergibt, sondern eher der bevorzugten Trirequenz folgt. Das liegt daran, dass die Motorunterstützung über den gleichen Keenantriebsstrang wie ihre Tretleistung geführt und mit ihr geschaltet wird. Anderseits reduziert sich der Schaltbedarf beim Anseg auf Bergfahrten, da Sie dort in der Regel auf höchste Motor-Unterstützung (TURBO) schalten werden und mit relav kleinem Gang fahren. Sie müssen nicht mehr jeder kleinen Lastveränderung mit schalten begegnen, denn der Motor hil ihnen kurzzeig mit zwei- bis dreifacher Muskelkra Steigungen zu überwinden.
Der Performance Antrieb hat für geschmeidiges schalten eine sensorgesteuerte Schalterkennung, die kurzzeig die Motorkra zurücknimmt und so die hochwerge 10 bzw. 11-gang Schaltung nicht überlastet.

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BOSCH ave A BDie Gangschaltung wird über zwei Hebel am Lenker rechts bedient. Der Hebel (A) dient zur Schaltung auf einen höheren Gang, der Hebel (B) um auf einen niedrigeren Gang zu schalten (siehe Bild).
Treten Sie während des Schaltvorganges leicht in die Pedale. Bedienen Sie nie beide Schalthebel gleichzeitig. Wenn Sie mehrere Gänge auf einmal schalten wollen, halten Sie den Schalthebel über die erste Raststufe hinaus gedrückt, bis der gewünschte Gang eingestellt ist.
→ Bremsen
Ihr XH Modell hat an Vorder- und Hinterrad hochwerge Scheibenbremsen. Mit ihrer Bremskra können Sie in fast jeder Situaon schnell stoppen, müssen aber am motorisierten Zweirad einige Regeln beachten, um sich nicht besonderen Gefährdungen auszusetzen.

dsätzlich sollten Sie immer beide Bremsen gleichzeitig betägen, damit Sie nicht durch einseiges Bremsen mit dem Rad seitwärts ausbrechen (z. B. Hinterradschwenk) oder sich bei Vorderradstopp überschlagen. Der Radauau und die Gewichtsverlagerung sorgen dafür, dass die Vorderradbremse etwas stärker wirkt als die Bremse am Hinterrad. Ruckarges Bremsen allein am Vorderrad kann zu schweren Stürzen und Körperverletzungen führen.
Besondere Gefahrenmomente ergeben sich, wenn Sie nur mit einer Hand am Lenker fahren und gleichzeitig bremsen müssen z. B. bei gesetzlich vorgegebenem Handzeichen während des Abbiegens oder wenn Sie aus anderen Gründen mit einer Hand beschägt sind z. B. schalten, Kopf, Kleider anfassen oder jemanden zuwinken. Im Gefahrenfall müssen Sie immer beide Bremshebel - schnellst möglich und mit mindestens zwei Fingern ergreifen - um angemessen bremsen zu können.

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Beide Hände an Lenker!Wichg ist, dass Sie mit der elektromotorischen Unterstützung im Schni etwas schneller fahren (mind. +5 km/h) als mit dem normalen Fahrrad und das ihr Fahrzeug gleichzeitig etwas schwerer ist (mind. 5 bis 6 kg). Beides wirkt sich erheblich auf den Bremsvorgang aus.
Wenn Sie beispielsweise mit einem Pedelec 22 km/h fahren und vor einem 10 m enernten Hindernis abbremsen müssen, so wird ihr Bremsweg mindestens 3 Meter betragen und zusammen mit den Reakonszeiten werden Sie allenfalls ½ m vor dem Hindernis stehen bleiben. Mit einem normalen Fahrrad wären Sie auf gleicher Strecke mit etwa 16 km/h unterwegs, häen nur den halben Bremsweg von 1,5 m und würden schon etwa 5 m vor dem Hindernis stehen bleiben.
Das leichtere Fahren mit Motor verleitet auch dazu, schwierigere Strecken oder widrige Weerverhältnisse zu überwinden. Eine Querrille am Weg, ein Schlagloch, ein Schoerrand, regenasse Fahrbahn oder glaes Kopfsteinpaster können so zur Herausforderung werden, insbesondere wenn man aus höherer Geschwindigkeit abbremsen muss. Auch bei Kurven sollten Sie lieber vor dem Einbiegen abbremsen und daran denken, dass man auf Pedelecs gerne weiter tri, wenngleich es bei der Schräglage besser wäre, das Pedal auf der Kurveninnenseite nach oben stehen zu lassen.
Bei längeren Touren oder höherer Belastung (z. B. Bergabfahrt) können Scheibenbremsen auch heiß werden. Fassen Sie die Bremsscheiben dann nicht mit bloßen Händen an. Legen Sie lieber eine Pause ein, bis sich das Bremssystem wieder abgekühlt hat.

Bei Unregelmäßigkeiten oder nachlassender Bremskra der Scheibenbremsen sollte das hydraulische System überprü werden (Ölstand, Leitungen). Es muss richg gefüllt und dicht sein, die Bremsbacken dürfen nicht abgeschlien und die Bremsscheiben unbeschädigt und ferei sein. Größere Verschmutzungen sind zu vermeiden oder zu beseigen.
Wenn die Bremsen nachgestellt, gefüllt, entlüet oder ersetzt werden müssen, lassen Sie sich von einem Fahrradfachmann beraten oder suchen Sie eine Fachwerksta auf.
Auf keinen Fall dürfen Sie mit fehlerhaen Bremsen weiter fahren.
→Sichern
Ihr Elektro Mountain Bike werden Sie während des Einsatzes die meiste Zeit im Auge behalten, dennoch ist es während einer Rast oder Übernachtung z. B. auf Hüen, im Restaurant, einer Unterkun, dem Haus ihres Besuchs, gegen Entwenden und Manipulaon zu sichern. Beim Abstellen sind folgende Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen:
Der Bordcomputer könnte zwar mit einem Sicherungss fest monert sein (siehe 4 und Teil III Bosch System), in der Regel ist er aber als abnehmbare Einheit (1) ausgeführt. Wenn das System ausgeschaltet ist, drücken Sie den Einrasthebels (5) und schieben den Computer vom Halter (2). Er kann leicht in der Tasche mitgenommen werden, hat eine eigene Stromversorgung um z. B. Fahrdaten auszulesen und ist vor allem der „elektronische Schlüssel“ für ihr Pedelec. Denn ohne Bordcomputer kann der Motor nicht in Betrieb genommen werden!

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1 2 3 4 5Anderseits ist die Baerie am Rahmenhalter mit dem Schloss zu sichern. Ziehen sie den Schlüssel ab und nehmen Sie ihn mit. Bei einem Auruch des Schlosses würde der Akku selbst Schaden nehmen und wäre für den Unbefugten nicht mehr viel wert.
Wenn Sie allerdings sicher gehen wollen, nehmen Sie die Baerie aus der Rahmenhalterung einfach mit, einschl. Schlüssel abziehen und bewahren Sie sie an einem kühleren, trockenen und gut belüeten Ort bei sich auf oder nutzen die Zeit, die Baerie mit dem original Ladegerät nachzuladen.

Wenn Sie das Bike zusätzlich gegen Wegtragen schützen wollen, können Sie es noch mit einem Keen- oder Bügelschloss an Mauerhaken oder Ständer verankern.
Bei längerem Stand achten Sie bie auch darauf, dass der für die Geschwindigkeitsmessung vorgesehene Speichenmagnet (2) (Bild) und der zugehörige Sensorkopf (1) nicht „zum Spaß“ verstellt oder entwendet worden ist. Sonst könnte die Geschwindigkeitsanzeige oder Motorsteuerung gestört sein.

Falls Sie am Lenker ein Smartphone oder Navi mit USB-Stromversorgung angeschlossen haben, vergessen Sie nicht dieses Gerät ebenfalls mitzunehmen.
7. Zuladung, Steigung und andere Belastungen
Zuladung
Die XH Serienmodelle sind nur für eine Person - dem Fahrer - gebaut („single Betrieb“), eine Beförderungen weiterer Personen auf Lenker oder anderen Zubauten ist nicht zulässig. Das Rad und der Rahmen erfüllen alle Anforderungen für Mountain Bikes EN 14766. Sie sind verstärkt gebaut und erlauben eine maximale Zuladung von 120 kg (Fahrer + Gepäck), bei besammungsmäßigen Gebrauch.
Aus dem Eigengewicht des Fahrzeugs, plus der Zuladung ergibt sich das maximal zulässiges Gesamtgewicht von 140 kg.

Die Elektro Mountain Bikes haben keine gesonderten Trägereinrichtungen für Gepäck.
d davon ausgegangen, dass Gepäck entweder am Körper des Fahrers getragen wird u. a. Ruck- sack, Schulter-, Arm- und Gürteltaschen oder auf geeignete Weise an Rahmen (Oberrohr), Sael- stütze oder Lenker befesgt wird.
Die Zuladung sollte in Summe nicht mehr als 20 kg betragen, jeweils gut fixiert hängend oder liegend. Einzelstücke sind zu bündeln, Behältern und Taschen jeweils fachgerecht - nach Hersteller Anleitung - zu befesgen.
Das Gepäck darf sich weder durch Erschüerung, Windstoß, Kurvenlage oder andere Fahrsitu-aonen lösen, noch bei stärkem Bremsen verrutschen.
Hinweis: Die Verantwortung für die Zuladung trägt auf jeden Fall der Anwender. Lösen sich Teile des Gepäcks während der Fahrt vom Rad, werden sie nicht nur beschädigt, sondern können auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Eine Mithaung der Hersteller der Behälter oder Taschen wäre nur dann gegeben, wenn der entstandene Schaden nachweislich auf Produkehler zurück zu führen ist.

Elektro Bikes mit Hybridantrieb eignen sich besonders gut dazu, schwerere Strecken und Steigungen zu überwinden, die mit Muskelkra allein oder auf längerer Fahrstrecke nicht mehr von allen bewältigt würden.
Ältere Erwachsene nutzen Pedelecs o um nachlassende Kräe oder eine Einschränkung mit Hilfe des Elektroantriebs zu überwinden und damit wieder Freude am Biken zu haben. Jüngere wollen sich dagegen mehr sportlich betägen, durch den Hybrideinsatz schneller sein und mehr leisten oder im Bewegungs- training durch den Motoreinsatz ungesunde Lastspitzen für den Körper vermeiden.

Das Überwinden größerer Steigungen und Bergstrecken mit Elektrounterstützung erhöht die Anforderungen an Fahrer und Technik. Für die o-road-Bikes ist zu beachten:

Die einfachste Form Steigungen im Schritempo zu überwinden z. B. an Rampen, Aufsegen, Hindernissen oder schwer befahrbaren Untergrund ist die Schiebehilfe „WALK“. Damit treibt der Elektromotor das Bike allein an, bis zu einer Geschwindigkeit von 6 km/h. Die Gangschaltung sollte dabei auf niedrigem Gang stehen. Das Bike muss geschoben sowie am Lenker geführt werden und die Laufräder sollten vollen Bodenkontakt haben; andernfalls besteht Verletzungsgefahr u. a. bei Ausbrechen oder schneller Rotaon des Antriebsrads.
Steigungen von 10 bis 15% sind auf normaler Fahrt mit Motorunterstützung kein Problem. Sie sollten nur einen Gang mit kleiner Übersetzung fahren, so dass Sie einen Tribeitrag leisten können (ohne würde die Motorunterstützung aussetzen) und ausreichend schnell rollen.

das Bike bei länger anhaltenden Steigungen und höheren Steigungswerten (>20%) unter 6 km/h auf Schrigeschwindigkeit abfallen sollte, ist es besser den Antrieb zu entlasten, vom Bike abzusteigen und ggf. mit der Schiebehilfe weiter zu gehen.
Der Elektromotor kann kurzzeitig zwar in der Spitze fast das Doppelte seiner Nominalleistung von 250 Wa abgeben. Mit dieser Kra von „drei Fahrern“ (2 x 250 plus 1x 250 Wa) sind steile Ansege überwindbar, allerdings wird der Motor wegen der hohen Ströme und zunehmender Verluste dabei schneller heiß und braucht ggf. Belastungspausen.

Schutz des Motors vor Überhitzung bzw. möglicher Zerstörung begrenzt die interne Motorierung einerseits den Spitzenstrom (Leistungsgrenze) und schaltet anderseits den Motor nach Überschreiten der Grenztemperatur von +80° C selbstständig ab. Sie merken das, wenn Sie keine Motorunterstützung mehr erhalten. Dann können Sie nur noch mit Treten weiter fahren.
Die Schutzabschaltung durch den Temperatursensor wird nach einer Abkühlungszeit (Minuten bis zu halber Stunde) wieder aufgehoben. Wenn kein anderer Schäden vorliegt, können Sie das Bike wieder weiter nutzen. Andernfalls sollten sie den Antrieb von einer Werksta prüfen lassen.
Belastung Temperatur
Jedes Fahrzeug ist nur in besmten Temperaturbereichen voll funkonsfähig, andernfalls können Komponenten und Funkonen ausfallen oder besmmte Fahreigenschaen nicht mehr gegeben sein. Dies gilt auch für das Pedelec.
Neben den Laufrädern und ihrer Haung, der Bordelektronik und einigen mechanischen Komponenten wie Schaltung, Bremsen, sind die Grenzen des Temperatur Arbeitsbereichs für das Pedelec durch den Akku besmmt – sie liegen zwischen -10^ C und +60^ C.

ithium Technologie des Stromspeichers ist besonders empndlich gegen Überhitzen. Die im Gehäuse eng gepackten Akkuzellen geben im Betrieb selbst Wärme ab. Wenn noch von außen eine starke Wärmeeinstrahlung hinzukommt z. B. praller Sonnenschein im Hochsommer, überhitzter Auto Innenraum, Glut, Feuer, dann setzt in den Zellen ein chemischer Zerfallsprozess ein, der eine plötzliche Energiefreisetzung bewirken kann. Dann besteht Brand- und Explosionsgefahr!

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Grenz- temperatur -10° bis +60° BOSCHDie Untergrenze von -10^ C ist weniger krisch. Sie bezieht sich darauf, dass die Kapazität bzw. Stromabgabe des Akkus bei Minus-temperaturen stärker abnimmt und dann die relav hohen Ströme (Trakonsbetrieb) für den Motorbetrieb nicht mehr bereitgestellt werden können.
Der Grenzwert der angegebenen Außentemperatur wird allerdings durch die Eigenwärme des Akkus während der Fahrt weiter nach unten verschoben. Gleichzeitig kann der Wärmeverlust durch den Fahrwind miels marktüblicher Thermoschutzfolien um den Akku verringert werden.
Im prakschen Betrieb konnten so bei -15^ bis -18^ C noch brauchbare Fahrergebnisse erzielt werden.
Belastung Wasser und Umwelt
Fahrräder sind bis auf wenige Fälle relav unempndlich gegenüber (sauberen) Wasser. Bei Pedelecs gibt es dagegen Einschränkungen, durch die Kombinaon von elektrischer Maschine und Fahrrad, dem Energiespeicher und der Elektronik an Bord. Die elektrische Anlage und die Elektronik des Pedelecs sind teilweise gekapselt und mit Kontakten der Schutzklasse IP54 versehen d. h. gegenüber Feuchgheit und Spritzwasser geschützt, nicht aber ggü. direkten Wassereintrag sowie Druckwasser (z. B. Waschanlage, Hochdruckreiniger).
Die Gehäuse von Motor, Baerie und Bordcomputer sind mit Dichtungen versehen und teilweise verklebt. Aber auch hier gilt, dass der direkte Wassereintrag durch Druck oder bei beschädigten Gehäuse die empndliche Elektronik oder stromführende Teile unbrauchbar machen können und im schlimmsten Fall zum Kurzschluss führen, der auch die Baerie zerstören kann (Warnhinweis siehe → Temperatur).

Das Pedelec darf deshalb weder ins Wasser eingetaucht (z. B. Flussdurchfahrt) noch mit Druckwasser behandelt werden. Bei Beschädigung von Gehäusen oder Komponenten der elektrischen Anlage ist auch mit anderen Flüssigkeiten vorsichg umzugehen, insbesondere solche, die elektrisch leähig sind. Auf keinen Fall darf das Bike in Meerwasser eingetaucht (am Strand und Boot beachten) oder mit Salzwasser behandelt werden.
Andere Umwelteinflüsse wie Schmutz, Sand, Öle, Fette, Säuren, Material lösende Flüssigkeiten, Gase, Licht, Strahlung können einzelne mechanische und elektrische Komponenten ebenfalls belasten oder schädigen (siehe Komponentenbeschreibung Teil II).
8. Störungen, Fehler finden
Anzeige Fehlercode
Das elektrische Antriebssystem des Hybrid Bikes wird im Betrieb automatisch auf Fehler geprüft. Bei Störungen erscheint am Display ein Fehlercode Wert und im Textfeld „Fehler“ (siehe Bild unten).

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0.0502 Reset BOSCH Feld-4xFehlerbeispiel: „Geschwindigkeitssensor gestört“
Abhängig von der Art des Fehlers sind bestimmte Abhilfemaßnahmen zu ergreifen (siehe Tabelle Fehlercode Erläuterung), gegebenenfalls wird der Antrieb automatisch abgeschaltet. Um die Fehleranzeige am Display wieder zu löschen, ist eine beliebige Taste am Bordcomputer oder an der Bedieneinheit zu drücken. Eine Weiterfahrt ohne Antriebsunterstützung ist in der Regel möglich. Danach sollten Sie die Anlage aber von einem autorisierten Fachhändler bzw. einer Fachwerkstatt überprüfen lassen
Fehlercode Erläuterung
Quelle: Anleitung Bosch eBike System
| Code | Ursache | Abhilfe |
| 410 | Eine oder mehrere Tasten des Bediencomputers sind blockiert. | Prüfen Sie, ob Tasten verklemmt sind, z. B. durch eingedrungenen Schmutz. Reinigen Sie die Tasten gegebenenfalls. |
| 414 | Verbindungsproblem der Bedieneinheit | Anschlüsse und Verbindungen überprüfen lassen |
| 418 | Eine oder mehrere Tasten der Bedieneinheit sind blockiert. | Prüfen Sie, ob Tasten verklemmt sind, z. B. durch eingedrungenen Schmutz. Reinigen Sie die Tasten gegebenenfalls. |
| 422 | Verbindungsproblem der Antriebseinheit | Anschlüsse und Verbindungen überprüfen lassen |
| 423 | Verbindungsproblem des Akkus | Anschlüsse und Verbindungen überprüfen lassen |
| 424 | Kommunikationsfehler der Komponenten untereinander | Anschlüsse und Verbindungen überprüfen lassen |
| 426 | interner Zeitüberschreitungs-Fehler | Starten Sie das System neu. Falls das Problem weiterhin besteht, kontaktieren Sie Ihren Bosch eBike-Händler. |
| 430 | interner Akku des Bediencomputers leer | Bediencomputer aufladen (in der Halterung oder über USB-Anschluss) |
| 440 | interner Fehler der Antriebseinheit | Starten Sie das System neu. Falls das Problem weiterhin besteht, kontaktieren Sie Ihren Bosch eBike-Händler. |
| 450 | interner SW-Fehler | Starten Sie das System neu. Falls das Problem weiterhin besteht, kontaktieren Sie Ihren Bosch eBike-Händler. |
| 490 | interner Fehler des Bediencomputers | Bediencomputer überprüfen lassen |
| 500 | interner Fehler der Antriebseinheit | Starten Sie das System neu. Falls das Problem weiterhin besteht, kontaktieren Sie Ihren Bosch eBike-Händler. |
| 502 | Fehler in der Beleuchtung | Überprüfen Sie das Licht und die dazugehörige Verkabelung. Starten Sie das System neu. Falls das Problem weiterhin besteht, kontaktieren Sie Ihren Bosch eBike-Händler. |
| 503 | Fehler des Geschwindigkeitssensors | Starten Sie das System neu. Falls das Problem weiterhin besteht, kontaktieren Sie Ihren Bosch eBike-Händler. |
| 510 | interner Sensorfehler | Starten Sie das System neu. Falls das Problem weiterhin besteht, kontaktieren Sie Ihren Bosch eBike-Händler. |
| 511 | interner Fehler der Antriebseinheit | Starten Sie das System neu. Falls das Problem weiterhin besteht, kontaktieren Sie Ihren Bosch eBike-Händler. |
| 530 | Akkufehler | Schalten Sie das eBike aus, entnehmen Sie den Akku und setzen Sie den Akku wieder ein. Starten Sie das System neu. Falls das Problem weiterhin besteht, kontaktieren Sie Ihren Bosch eBike-Händler. |
| 531 | Konfigurationsfehler | Starten Sie das System neu. Falls das Problem weiterhin besteht, kontaktieren Sie Ihren Bosch eBike-Händler. |
| 540 | Temperaturfehler | Das eBike befindet sich außerhalb des zulässigen Temperaturbereichs. Schalten Sie das eBike-System aus, um die Antriebseinheit entweder auf den zulässigen Temperaturbereich abkühlen oder aufwärmen zu lassen. Starten Sie das System neu. Falls das Problem weiterhin besteht, kontaktieren Sie Ihren Bosch eBike-Händler. |
| 550 | Ein unzulässiger Verbraucher wurde erkannt. | Entfernen Sie den Verbraucher. Starten Sie das System neu. Falls das Problem weiterhin besteht, kontaktieren Sie Ihren Bosch eBike-Händler. |
| 602 | interner Akkufehler während des Ladevorgangs | Trennen Sie das Ladegerät vom Akku. Starten Sie das eBike-System neu. Stecken Sie das Ladegerät an den Akku an. Falls das Problem weiterhin besteht, kontaktieren Sie Ihren Bosch eBike-Händler. |
| 602 | interner Akkufehler | Starten Sie das System neu. Falls das Problem weiterhin besteht, kontaktieren Sie Ihren Bosch eBike-Händler. |
| 603 | interner Akkufehler | Starten Sie das System neu. Falls das Problem weiterhin besteht, kontaktieren Sie Ihren Bosch eBike-Händler. |
| 605 | Akku-Temperaturfehler | Das eBike befindet sich außerhalb des zulässigen Temperaturbereichs. Schalten Sie das eBike-System aus, um die Antriebseinheit entweder auf den zulässigen Temperaturbereich abkühlen oder aufwärmen zu lassen. Starten Sie das System neu. Falls das Problem weiterhin besteht, kontaktieren Sie Ihren Bosch eBike-Händler. |
| 605 | Akku-Temperaturfehler während des Ladevorgangs | Trennen Sie das Ladegerät vom Akku. Lassen Sie den Akku abkühlen. Falls das Problem weiterhin besteht, kontaktieren Sie Ihren Bosch eBike-Händler. |
| 606 | externer Akkufehler | Überprüfen Sie die Verkabelung. Starten Sie das System neu. Falls das Problem weiterhin besteht, kontaktieren Sie Ihren Bosch eBike-Händler. |
| 610 | Akku-Spannungsfehler | Starten Sie das System neu. Falls das Problem weiterhin besteht, kontaktieren Sie Ihren Bosch eBike-Händler. |
| 620 | Fehler Ladegerät | Ersetzen Sie das Ladegerät. Kontaktieren Sie Ihren Bosch eBike-Händler. |
| 640 | interner Akkufehler | Starten Sie das System neu. Falls das Problem weiterhin besteht, kontaktieren Sie Ihren Bosch eBike-Händler. |
| 655 | Akku-Mehrfachfehler | Schalten Sie das eBike-System aus. Entfernen Sie den Akku und setzen ihn wieder ein. Starten Sie das System neu. Falls das Problem weiterhin besteht, kontaktieren Sie Ihren Bosch eBike-Händler. |
| 656 | SW-Versionsfehler | Kontaktieren Sie Ihren Bosch eBike Händler, damit er ein SW-Update durchführt. |
| keine Anzeige | interner Fehler des Bediencomputers | Starten Sie Ihr eBike-System durch Aus- und Wiedereinschalten neu. |
In der Fachwerksta geben Sie bie Fehlercode und Fahrumstände an, bei denen der Fehler aufgetreten ist. Der Fahrrad Mechatroniker wird zusätzlich die im System gespeicherten Betriebsdaten der Antriebskomponenten auslesen, die Diagnose stellen und dann den Fehler beseigen.
Der Akku ist durch „electronic cell protecon“ (ECP) gegen Tiefentladen, Überladen, Überhitzen und Kurzschluss geschützt. Bei Gefährdung schaltet sich der Akku durch die Schutzschaltung automasch ab.
Ein defekter Akku blinkt mit 2 LEDs der Ladezustandsanzeige. Setzen Sie sich in diesem Fall umgehend mit ihrem Fachhändler in Verbindung.
Fehler - Ursachen und Abhilfe
| Ursache | Abhilfe |
![]() | Zwei LEDs am Akku blinken. |
| Akku defekt | an autorisierten Fahrradhändler wenden |
![]() | Drei LEDs am Akku blinken. |
| Akku zu warm oder zu kalt | Akku vom Ladegerät trennen, bis der Ladetemperaturbereich erreicht ist.Schließen Sie den Akku erst wieder an das Ladegerät an, wenn er die zulässige Ladetemperatur erreicht hat. |
| Kein Ladevorgang möglich (keine Anzeige am Akku) | |
| Stecker nicht richtig eingesteckt | alle Steckverbindungen überprüfen |
| Kontakte am Akku verschmutzt | Kontakte am Akku vorsichtig reinigen |
| Steckdose, Kabel oder Ladegerät defekt | Netzspannung überprüfen, Ladegerät vom Fahrradhändler überprüfen lassen |
| Akku defekt | an autorisierten Fahrradhändler wenden |
Wenn Sie den Akku mit dem Ladegerät auaden, können Fehler aureten z. B. Steckkontakt, Akku, Anzeige oder Stromnetz. Für einen ordnungsgemäßen Anschluss bzw. Ladevorgang siehe Teil III Bosch Antrieb.
Bei Störungen an mechanischen Komponenten ihres Elektro Bikes und deren Behebung, lesen Sie bie im Teil II Fahrradfunkonen die entsprechenden Kapitel. Nehmen Sie jede Fehlfunkon ernst, insbesondere wenn es um Teile wie Bremsen, Schaltung, Laufrad, Vorbau, Lenker, Sael und Pedale geht, von denen Ihre Sicherheit und körperliche Unversehrtheit abhängen.
9. Gefahren und Risiken
Bei der Nutzung des Elektrofahrrads sind über den Lebenszyklus hinweg mögliche Gefahren zu berücksichgen, die ein Sachschadenrisiko oder Körperverletzung zur folge haben können, für den Anwender und beteiligte Drie. Dieses Kapitel beschränkt sich auf solche Gefahren und Risiken, die nach der Risikoanalyse gemäß Maschinenrichtlinie für das Elektrorad erheblich sind, ergänzt um einige allgemeine Gefahrenhinweise zum Fahrrad. Davon unbenommen sind spezische Gefährdungen, die beim Umgang mit einzelnen Fahrradkomponenten entstehen können (siehe dazu Teil II).

Jedes Fahrrad hat wegen des oenen mechanischen Auaus, der festen und beweglichen Teile mit Kanten, Spitzen, Verschraubungen, Klemmen oder roerenden Teilen ein grundsätzliches Risiko sich darin zu verfangen, daran zu reiben, aufzureißen, abzuschürfen, einzuklemmen. XH Bikes sind zwar grarei und mit integrierten Zügen versehen, trotzdem ist mit dem Bike sorgsam umzugehen, insbesondere sind Verletzungsgefahren zu beachten an roerenden Laufrädern, Antriebskee und Zahnrädern während des Betriebs sowie heiß laufenden Bremsen.

Das elektrische Antriebssystem mit dem Energiespeicher erhöht das Gefährdungspotenal des Bikes. Die Motorkra ist nur teilweise unter Kontrolle des Fahrers (Steuerung). Im Fehlerfall kann der Antrieb unbeabsicht starten oder nicht wie vorgesehen abschalten. Dabei ist ein höheres Unfallrisiko gegeben. Eine zusätzliche Gefährdung ergibt sich aus dem hohen Energiegehalt des Lithium Akkus und seiner chemischen Zusammensetzung (Brandgefahr). Generell kann das Motor & Baerie Risiko reduziert werden, wenn beide voneinander getrennt sind. Deshalb ist bei Veränderungen, Umbau oder Reparatur grundsätzlich die Baerie vom Rad zu nehmen. Der gesicherte Umgang mit der Baerie (allein) wird in Kapitel 11 besprochen.

Im Betrieb liegen die Hauptrisiken bei Bruch oder Ausfall von tragenden Teilen (Rahmen, Laufräder, Gabel, Saelstütze, Pedal, Kurbel), dem Versagen von Lenkung, Steuerung, Bremsen, starke Vibraonen oder Schläge, strecken- und verkehrsbedingte Gefahren sowie Umwelteinüssen. Die damit verbundenen Risiken bleiben beherrschbar, wenn das Rad besimmungsmäßig gebraucht und sein ordnungsgemäßer Zustand festgestellt wurde, keine fehlerhaen oder unzulässigen Teile verbaut sind, sowie den Umweltbedingungen gerecht gefahren wird. Ein Ausfall des Antriebs bringt kein Zusatzrisiko, nur ein unsachgemäßer Gebrauch des Akkus (Temperatur, Belastung, Schäden) oder Kurzschluss erhöhen die Brand- und Verletzungsgefahr.

Im Stand ist das Rad zu sichern (Ständer, Schloss, elektrische Anlage) und vor ungeeigneten Umwelteinüssen (u. a. Hitze, Wasser, mechanische Stöße) sowie Manipulaon durch Drie zu schützen. Das Hauptrisiko bleibt der Akku. Wenn der Akku aufgeladen wird, ist stets das vorgesehene Ladegerät zu verwenden. Für den Netzanschluss (bis 240 V\~) muss der Ort ausreichend trocken und gesichert sein (Stromschlag mit Lebensgefahr); ebenso wenn Sie den Akku an einem anderen Ort extern auaden. Achten Sie auf gute Belüung, schließen Sie Hitzestrahlung auf die Geräte aus und halten Sie die Betriebstemperatur 0° bis +40° C ein. Sonst besteht Brandgefahr.

Für die Wartung wesentlicher Antriebs- und Fahrradkomponenten wird grundsätzlich Fachwissen benöt, zur Ausführung ist geschultes Personal notwendig. Es wird davon ausgegangen, dass Pedelec Inspekonen und Fehlerbehebungen, mit Ausnahme von Reifenwechsel, über den Fachhändler oder eine Fachwerksta erfolgen. Denn eine unsachgemäße Reparatur z. B. an Bremsen, Lenkung, Schaltung oder Antrieb kann zu Fehlern mit schweren Körper- und Sachschäden führen. Aber auch im Fall des Reifenwechsels durch den Anwender sollte genügend Erfahrung vorliegen. Die fehlerhae Behebung von Reifenpannen mit eingeklemmtem Schlauch, verletzten oder wandernden Felgenband, geschädigten Mantel, verschobenen Venl, kann während der Fahrt zum Reifenplatzen und schweren Stürzen führen.

Das Slllegen und Entsorgen des Fahrzeugs Pedelec unterliegt besonderen Anforderungen (siehe Kapitel 13, Teil I). Insbesondere die Fahrzeugbaerie, Motor und Elektronik sind geordnet zu entsorgen. Der Lithium Akku ist nach Baeriegesetz zurückzugeben (Handel, Hersteller) bzw. durch ein zerziertes Recycling Unternehmen zu verwerten. Ein unkontrolliertes Wegwerfen der Hochleistungsbaerie in Hausmüll oder Umwelt kann zu schweren Unfällen führen, wegen Brand- und Explosionsgefahr.
Allgemeine Risiken
Der Fahrer hat seine Fahrweise und die Ausrüstung des Bikes den jeweiligen Erfordernissen anzupassen u. a. nach Weer, Gelände, Bodenbeschaenheit, Sicht, Temperatur. Sollte das Fahrzeug mit Zusatzaus- staung im Straßenverkehr eingesetzt werden, ist die Straßenverkehrsordnung einzuhalten. Der Fahrer muss die Fähigkeit haben das Fahrzeug zu führen, darf nicht eingeschränkt sein und muss sich gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern rücksichtsvoll verhalten.

Fahrbetrieb mit elektrischer Energie erfolgt im Niederspannungsbereich (Systemspannung 36 bis 42 V) und ist damit – selbst bei direktem Hautkontakt – für den menschlichen Körper weitgehend ungefährlich. Allerdings können kurzzeig höhere Ströme von einigen 10 Ampere ießen, bei Kurzschluss noch wesentlich mehr. In diesem Fall kann es zu starker Erhitzung der betroenen Leitungen und Teile führen und es besteht Brand- und Verletzungsgefahr.

Die elektronische Steuerung an Bord (Mikroprozessor, Systembus, Controller, Sensoren) erzeugen durch digitale Impulse und Schaltvorgänge Störstrahlungen im Nieder- und Hochfrequenzbereich.
Das Pedelec wurde deshalb auf Störstrahlung und Elektromagnesche Verträglichkeit (EMV) gemäß europäischer Norm EN 15194 getestet und freigegeben. Sollte unter ungünsgen Umständen oder bei fehlerhaer Anlage dennoch eine Beeinträchtigung von Empfangs- und Messeinrichtungen sowie medizinischen Geräten (z. B. Herzschrimacher) festgestellt werden, dann schalten Sie in dieser Umgebung den Elektrobetrieb ab oder versuchen Sie die betroenen Geräte weiter enernt zu betreiben bzw. abzuschirmen.

Auch in Gefahrenbereichen mit dem Kennzeichen „Explosionsgefahr“ (z. B. Treibsto-, Chemikalien-, Gas-Lager) sollten Sie die elektrische Anlage abschalten und den Akku enernen, um Gefährdungen durch elektromagnesche Impulse oder Schalunken auszuschließen.
10. Maßnahmen nach Unfall oder Sturz
Wenn Sie mit ihrem Pedelec in einen Verkehrsunfall verwickelt oder durch widrige Bedingungen und Fehlverhalten mit dem Elektrorad gestürzt sind, sollten Sie - soweit körperlich möglich – zunächst alle Maßnahmen ergreifen, die auch sonst bei einem Fahrzeugunfall üblich sind.
- Bringen Sie sich und andere beteiligte Personen aus der Gefahrenzone und sichern Sie die Unfallstelle ab. Lassen Sie sich dabei helfen
- Bei Personenschäden ist sofort Hilfe zu leisten, Sanitätsdienst, Polizei oder im Gelände die Bergwacht sind zu verständigen
Klären Sie dann zusammen mit den anderen Beteiligten den Unfallhergang. Machen Sie Fotos oder Skizzen und tauschen Sie ggf. ihre Personalien aus.

schadensfeststellung überprüfen Sie zunächst alle sichtbaren mechanischen Veränderungen an ihrem Elektro Bike, insbesondere ob die Baerie beschädigt ist (Risse, Löcher, Bruch der Halterung) oder heiß wird. In letzteren Fall besteht akute Gefahr, dass die Baerie – auch einige Zeit nach dem Unfall(!) – zu brennen beginnt. Eine beschädigte Baerie ist deshalb mit großer Vorsicht zu behandeln. Beim Abtransport ist sie als Gefahrgut zu behandeln und in gesondertem Behälter zu transporeren.
Weitere Schäden an Auau, Laufrädern, Lenker, Gabel, Kurbel, Kee, Schutzblech usw. sind im Hinblick auf eine noch mögliche Fahrbereitscha oder dem entstandenen Verlust zu prüfen. Sollten sich einzelne Teile wieder in Form bringen oder Ausrichten lassen (Vorsicht bei Alu Teilen), so wird dennoch davon abgeraten vor Ort Reparaturen durchzuführen und gleich wieder loszufahren. Mechanische Schäden – auch vermeintlich kleinerer Art - wie z. B. ein Riss an Lenker, Vorbau, Gabel, Laufrad, Felge, erfordern in der Regel den Ausbau und Ersatz des ganzen Teils, bevor das Rad wieder sicher gefahren werden kann.
Wenn die mechanischen Teile noch in Ordnung sind, müssen auf jeden Fall die wichgsten Fahrradfunkonen neu übergeprü werden, wie Bremsen, Steuern, Treten, Rollen, Schalten, fester Sitz und Antrieb. Auch hier geht Sorgfalt vor einer übereilten Wiederinbetriebnahme.
Die Bremsen bzw. Bremsleitungen dürfen kein Leck aufweisen, der Lenker kein Spiel haben, die Lager am Steuerrohr nicht gebrochen, Kurbel und Pedale fest und nicht verbogen, der Sael nicht verschoben sein und Antrieb, Kee, Schaltung widerstandsfrei und ohne Aussetzen funktionieren.
Besondere Aufmerksamkeit verdient am Ende die elektrische Anlage. Sollte der Bordcomputer samt Halterung angebrochen, Leitungen gerissen, der Geschwindigkeitssensor verbogen, das Motorgehäuse verbeult oder die Baerie aus der Halterung gerutscht sein, dann versuchen Sie nicht die Anlage erneut einzurichten oder in Betrieb zu nehmen, sondern bringen Sie das Bike in eine Fachwerksta.
Wenn Sie einen leichteren und selbst verschuldeten Sturz haen (z. B. bei Pistenfahrt, Kontrollverlust durch Bodenunebenheit, Umfallen im Stand) bei dem weder Sie, noch Drie körperlich geschädigt wurden, können Sie ggf. nach erfolgreicher Prüfung (wie oben beschrieben) und kleineren Nachbesserungen das Bike wieder in Betrieb nehmen.
Falls allerdings Veränderungen am elektrischen Antriebssystem festzustellen sind, sollten Sie dass System nicht mehr einschalten und wenn die Baerie beschädigt wurde, auch nicht mehr mit ihr weiterfahren. Das Bike ist bei nächster Gelegenheit in der Werksta zu prüfen. Weisen Sie dort auf ihren Sturz hin, damit mögliche Folgen nachvollzogen werden können.
11. Transporeren, abstellen, lagern
Bike Transport
Die XH Modelle können mit Zusatzausstaung zwar auch für Fahrten in urbaner Umgebung genutzt werden, aber meistens werden sie zu Ausugszielen in Hügel- oder Bergland, Freizeitanlagen, Bike Trails oder Gelände transportert, sei es mit Verkehrsmieln, im eigenen PKW, Transporter oder Wohnmobil.

Beispiel Fahrradträger, Halterung: Atera Strada
Fiamma
Wenn Sie das Bike auf der Außenseite von Fahrzeugen transporeren sollten z. B. Fahrradträger am PKW Heck bzw. Anhängerkupplung, dann wird empfohlen sich vorher beraten zu lassen, ob der gewählte Träger für den Auau und das höhere Gewicht von E-Bikes sowie breitere Spurrillen für Mountain Bike Reifen geeignet ist. Lassen Sie sich deren Eignung ggf. bestägen.
Der Außentransport ist nicht die opmale Variante für das elektrische System von Pedelecs. Wenn nög, sollte der Einsatz schonend erfolgen. Dabei sind Heckträger gegenüber Dachträgern vorzuziehen und es müssen ausreichende Befesgungsmöglichkeiten für die Rahmenform vorhanden sein, um das oder die Bikes sicher zu transporeren

me Einüsse von Druckwasser, Drucklu, Schadstoen, Strahlung und Temperatur während schneller Fahrt auf der Außenseite des Fahrzeugs machen es notwendig, zumindest die Baerie und den Bordcomputer ggf. auch Sael, Auauten oder Accessoires für den Transport vom Bike abzunehmen und im Inneren des Wagens zu lagern. Die Baerie ist gut zu verstauen, sie darf nicht heiß werden und auch nicht mit Flüssigkeiten, ätzenden oder leitenden Stoen zusammenkommen. Die Baerie Anschlüsse am Rahmenhalter des Bikes sollten mit einer Abdeckung geschützt werden.
Halten Sie sich während der Fahrt an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und fahren Sie bei Regen – wenn möglich – nicht mehr als 80 km/h. Denn das Druckwasser an der Fahrzeug Außenseite könnte sonst die elektrische Anlage stören.
Nach einer Transporahrt und bei schlechten Weerbedingungen sollten Sie das Bike erneut auf Ordnungsmäßigkeit bzw. Fahrbereitscha prüfen. Durchnässte Scheibenbremsen, stehendes Wasser und Schmutz in den Rahmenrohrönungen, Schaltung und Antrieb, rutschige Grie etc. sind Beeinträchtgungen, die noch vor der Fahrt beseigt werden sollten. Dann kann die Baerie eingesetzt, der Bordcomputer angeschlossen und das Rad kurz zur Probe gefahren werden.
Im Gegensatz zum Außentransport auf einem Fahrradträger, kann bei Innenraum Transport auf weitere Schutzmaßnahmen (z. B. wegen Weereinuss) verzichtet werden. Das Bike muss allerdings mit Spanngurten gegen Verschieben gut gesichert sein und darf sich durch Bewegungen und Stöße nicht von selbst einschalten. Am besten nehmen Sie den Bordcomputer aus der Halterung, dann kann der Radantrieb nicht mehr ausgelöst werden („elektronischer Schlüssel“).
Die Fahrzeugbaerie bleibt am Rad. Sichern Sie sie jedoch am Rahmen mit einem Gurt ab. Bei großer Sommerhitze und Sonneneinstrahlung muss darauf geachtet werden, dass die Baerie Grenztemperatur (max. 60°C) im Wagen Innenraum nicht überschrien wird. Am besten parken Sie den Wagen im Schaen oder sie sorgen für Luzirkulaon durch oene Fenster.

Generell sind Zusatz-Risiken beim Transport des Elektro Bikes im PKW für den Fall eines Unfalls mit dem Wagen oder Brandes zu berücksichgen. Ähnlich wie ein Autobenzintank oder enlammbare Waren (z. B. Spirituosen) kann der Lithium-Akku binnen Sekunden hohe Energie freisetzen und explosionsarg verbrennen. Bei Löscharbeiten ist zudem zu berücksichgen, dass der Brand von Lithium nicht mit Wasser, sondern nur mit Sand oder geeigneten Pulvern zu stoppen ist. Wenn Sie sicher gehen wollen, prüfen Sie ihre KFZ-und/oder Insassen-Versicherung, ob die Mitnahme des Elektro Bikes durch ihre Schadenspolice gedeckt ist.
Wie bereits in Kapitel 2 (Einsatzgebiete) erwähnt, ist das Brandrisiko auch der Grund dafür, warum viele Lufahrtgesellschaen die Beförderung der Baerie in Passagiermaschinen verweigern oder nur gesondert durchführen. Klären Sie die Bedingungen dafür vor Antri einer Flugreise ggf. können Sie auch ohne Baerie iegen und sich am Urlaubsort eine Leihbaerie organisieren. Die eingesetzten Bosch Akkus sind europaweit erhältlich und bei Angabe des Typs (Performance Cruise für XH Linie) voll kompabel.
Baerie Transport
Falls die Baerie einmal vom Service überprü werden soll (z. B. nachlassende Leistung, Störung, Probleme beim Auaden) so bringen Sie sie bie zu dem Händler, bei dem sie das Bike oder die Baerie gekau haben oder einem zerzierten Bike Service, zusammen mit der Rechnung und dem zugehörigen Ladegerät. Er veranlasst – falls notwendig – den Versand zum Werksservice Bosch/Magura und übergibt ihnen nach der Prüfung wieder das Teil oder ggf. den Ersatz.
Dieser Weg ist für Sie am günsgsten, da der Transport von Lithium Akkus mit Leistungen über 100 Wh durch Drie in Deutschland und der EU besonderen Vorschrien unterliegt (Gefahrgut, ADR u. a.).

Beim Versand des Akkus im Geschäftsverkehr muss der Transporteur durch Warnkennzeichen (Klasse 9, UN 3481) auf die mögliche Brandgefahr und der damit verbundenen Sonderbehandlung aufmerksam gemacht werden. Werden mehrere Gefahrgut Einheiten transporert sind darüber hinaus Sicherheitspapiere mitzuführen, um bei Unfällen sofort die richgen Maßnahmen treen zu können.
Die Baerien sind gemäß UN Transportrichtlinie (UNT) getestet, die Zellen erfüllen UL 1642 und REACH.
Sollte es im Sonderfall nög sein, dass Sie selbst den Akku einem Transporteur übergeben, dann erkundigen Sie sich bie vorher welche Verpackung und Kennzeichnung dafür nög sind und welche Kosten beim Versand entstehen.
Weitere Hinweise zur Behandlung des Akkus siehe auch Teil III Bosch Performance – Baerie.
Bike und Baerie abstellen, lagern
Ihr Elektro Bike kann zwar wie jedes Fahrrad abgestellt werden, am Ständer, unter einer Überdachung, der Bike-Garage, im Kellerraum, aber es gibt einige Anforderungen die dafür sprechen, dass Sie den Abstellplatz sorgfälg wählen und im Zweifel sich für die bessere Ausstaung und mehr Schutz entscheiden.
Sie haben ein relav hochwerges Zweirad, das am besten in abschließbaren Räumen aufgehoben ist, trocken, gut belüet, bei mäßiger Temperatur (10° bis 20° C) und mit Stromanschluss (Netz 220 V\~). Wegen der Baerie und Ladevorgängen ist zusätzlich darauf zu achten, dass keine leicht brennbaren Stoe und Flüssigkeiten im gleichen Raum lagern.
Zuhause, in öentlichen Einrichtungen, Hotels, Parkhäusern, Freizeiteinrichtungen oder Hüen lassen sich auch geeignete Abstellplätze realisieren. In vielen Fällen und auf der Fahrt werden Sie aber mit weniger auskommen müssen.

Das Bike wird abgesichert, indem Sie den Bordcomputer abnehmen (elektronischer Schlüssel) und falls notwendig auch die Baerie zum Nachladen. Mit einer Kee bzw. Schließbügel kann der Rahmen an Wand oder Ständer xieren werden. Falls die Baerie am Bike bleibt, ziehen Sie auf jeden Fall den Schlüssel ab und achten Sie darauf, dass das Bike nicht zu starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Die Temperaturgrenzwerte der elektrischen Komponenten liegen im Bereich von -10^ bis +60^ .

Sie während des Abstellens den Akku am Rad auaden wollen, dann vergewissern Sie sich, dass die Netzspannung mit dem am Ladegerät angegebenen Spannungsbereich übereinsmmt. Stecken Sie den Ladestecker in die Buchse der Akkuhalterung und dann den Netzstecker in die Steckdose. Achten Sie darauf, dass das Ladegerät trocken bleibt (nicht für Außenbereich) und bei Heißlaufen in der Umgebung keinen Schaden anrichten kann. Vergewissern Sie sich, dass während der Ladezeit keine Personen Zugang haben, die die Gefahren von Geräten am Netz nicht einschätzen können (z. B. spielende Kinder). Nehmen Sie nach dem Auaden bzw. bei Abholung das Ladegerät wieder vom Netz.

der Akku in einem anderen Raum gesondert aufgeladen werden, gilt ähnliches. Vorsicht ist geboten, wenn beim Laden Dämpfe oder Flüssigkeit aus dem Akku austreten. Dann ist der Ladevorgang zu beenden und der Raum gut zu durchlüen (wg. Reizung der Atemwege). Ausgetretene Flüssigkeit ist nur mit Schutzhandschuhen zu beseigen, sonst könnte die Haut oder Augen verletzt werden. Lassen Sie den Akku auf jeden Fall von ihrem Fachhändler überprüfen.
Sollte das Bike und die Baerie für längere Zeit gelagert werden (z. B. Winterhalbjahr) dann sind einige Vorkehrungen zu treen, damit das Bike nach der Ruhepause wieder uneingeschränkt zur Verfügung steht. Die Lagerung sollte in einem eher trockenen Raum bei milerer Temperatur erfolgen, wenn möglich auf einem Ständer oder am Rahmen hängend, um einseige Belastungen der Laufräder zu vermeiden. Das Rad sollte gereinigt ggf. nachgeschmiert und mit Pegemieln behandelt sein. Der Aufstellungsort ist vor unberechtigten Zugrien zu sichern und Veränderungen durch Mechanik, Hitze, starke Strahlung, Wassereintrag, Chemikalien u. ä. sind zu vermeiden.

kku sollte vom Rad abgenommen und im gleichen oder einem anderen gesicherten Raum mit ähnlichen Bedingungen, am besten bei etwa +20° C gelagert werden. Er muss für eine längere Lagerungszeit zu etwa 2/3 gefüllt sein d. h. mindestens 3 bis 4 LED's der Ladestandanzeige leuchten. Andernfalls ist der Akku entsprechend nachzuladen.

Unzulässig ist es, den Akku mit Ladegerät dauerha am Netz angeschlossen zu halten. Das Ladegerät schaltet zwar bei Volladung den Ladestrom automasch ab, aber die Teile sind nicht für einen Dauerbetrieb am Netz ausgelegt, so könnten u. a. mögliche Netzspannungsschwankungen oder Überspannungen (Blitzschlag) die Geräte schädigen (Brandgefahr).
Die eingesetzten Akkuzellen haben intern relav geringe Verlustströme, sie werden aber von der im Gehäuse integrierten Baeriemanagement Elektronik überwacht und verlieren über die Zeit etwas an elektrischen Strom. Sie sollten deshalb nach rd. ½ Jahr den Ladezustand des Akkus prüfen. Wenn nur noch 1 bis 2 LED's der Anzeige leuchten, dann ist der Akku – wie oben beschrieben – wieder nachzuladen. Wenn keine anderen Veränderungen festzustellen sind und die Einheit auch nicht voll entladen war (sonst vom Service prüfen lassen), kann der Akku für ein weiteres Halbjahr eingelagert werden.
Grundsätzlich gilt, dass Lithium-Ionen Akkus über längere Zeiträume hinweg - auch ohne Nutzung - an Kapazität verlieren. Sie werden deshalb als Verschleißteil eingestu. Bei sachgemäßer Lagerung ist aber von einer Kapazitätslebensdauer für den Trakonsbetrieb von etwa 5 bis 8 Jahren auszugehen.
12. Pege, Wartung, Reparatur
Pege und Reinigung
Ihr Pedelec ist wie ein normales Fahrrad zu gegen und zu reinigen, allerdings sind bei den Komponenten der elektrischen Anlage einige Einschränkungen zu beachten.
- Zum peglichen Umgang mit dem Bike gehört, dass Sie die empfohlenen Betriebs- und Lagerungstemperaturen einhalten. Schützen Sie vor allem die Antriebseinheit, den Bordcomputer und den Akku vor extremer Hitze oder Kälte.
- Setzen Sie das Bike nicht unter extremen Bedingungen ein. Vermeiden Sie den Eintrag von Schadstoen, ätzenden oder leitenden Flüssigkeiten, Feen und Ölen an ungeeigneten Stellen (wie z. B. Scheibenbremse), hohe Druckschwankungen (z. B. Druckwasser, oener Transport auf Autodachständer) oder mechanische Gewalt
- Verwenden sie nur handelsübliche Fahrzeugpegemiel (Öl, Schmierfe, Polierpaste, Schutzwachs etc.) und beachten Sie die dort angegebenen Hinweise. Vermeiden Sie jeden Eingri in sicherheitsrelevante Funkonen, wie Bremsen, Antrieb, Schaltung, Lenkung, Elektronik
- Das Rad und die elektrische Anlage sind so ausgelegt, dass Sonne, Regen, Wind und Schmutz im normalen Gebrauch nicht den Betrieb beeinträchgen. Der Motor, die Steuerelektronik, Baerie und Bordcomputer sind gekapselt und mit Dichtungen versehen
- Wenn das Rad gereinigt wird, ist darauf zu achten, dass das Abspritzen nur mit einem Schlauch bzw. per Hand erfolgt (nicht zulässig sind Hochdruck- oder Dampfstrahler), handelsübliche Wasch- und Pegemiel verwendet werden und die elektrischen Komponenten nicht durch die Reinigungsgeräte beeinträchtig werden (z. B. Bürsten, Metallwolle). Vor einer erneuten Inbetriebnahme sollte das Rad und die elektrische Anlage weitgehend trocken sein u. a. kein stehendes Wasser in Akkuhalter oder Bremsen.
Bei regelmäßigen Gebrauch und mäßiger Verschmutzung wird empfohlen das Bike nach einer Woche oder mindestens einmal im Monat zu reinigen, bei Fahrten nach dem 2. Tag (ca. 200 km) und bei grober Verschmutzung gleich nach der Tour.
Von der Reinigung sind auch Teile betroen, die für den Betrieb geölt/gefeet, wie Kee, Keenbla, Ritzel, oder durch andere Miel geschützt sind, wie Sael, Grie, Taschen. Prüfen Sie nach einer Reinigung ob an diesen Teilen etwas nachzubessern ist.
Wartung und Reparatur
Das Fahrzeug hat eine Reihe von Verschleißteilen, die je nach Beanspruchung und Kilometerleistung zu unterschiedlichen Zeitpunkten in ihrer Wirkung nachlassen und ersetzt werden müssen. Diese Wartungsarbeiten werden üblicherweise mit einer Überprüfung der sicherheitsrelevanten Funkonen und Komponenten verbunden, gemäß Inspekonsplan. Reklamaonen sind mit Serviceschein anzumelden.
Für die XH Modelle werden folgende Inspekonen empfohlen:
- Service nach ca. 500 km oder 3 Monaten Gebrauch
In der Zeit des ersten Einfahrens können Fehleinstellungen von Funkonen, nicht erkannte Mängel an Komponenten oder lose gewordene Teile zum Verschleiß besonders beitragen und die Fahrsicherheit beeinträchgen. Deshalb ist es ratsam, schon nach wenigen hundert Kilometern das Bike einer ersten Inspekon durch einen Fachmann zu unterziehen. Wenn dabei noch keine Verschleißteile zu ersetzen sind und ggf. nur ein paar Schrauben oder Muern angezogen werden, dann haben Sie auf jeden Fall mehr Sicherheit für die nächsten tausend Kilometer. - und weitere Services nach 1000 km oder 1/2 Jahr und jeweils 5000 km oder weiteres Jahr/Saison
Beim Service in der Werksta werden die Teile geprü, die im Betrieb der normalen Abnutzung bzw. Verschleiß unterliegen oder deren Austausch oder Juserung regelmäßig erforderlich ist. Dazu gehören u. a. Bremsbeläge, Bremsscheibe, Hydraulik, Brems- und Schalthebel, Reifen, Schläuche, Felgenband, Venle, Speichen, Keen, Zahnkranz, Grie, Zugseile, Sael. Darüber hinaus können die Betriebsdaten des Antriebssystems und der Baerie ausgelesen und auf Fehler überprü werden.
Der Motorantrieb ist auf eine Mindestlebensdauer von 50 000 km ausgelegt. Die Akku Kapazität im Trakonsbetrieb (Hochstrom) wird mit 70% bei 500 Volladezyklen angegeben, was einer Kilometerleistung von 25 000 bis 30 000 km entsprechen kann, vorausgesetzt die Betriebsparameter werden eingehalten.
Die Bremsen des Pedelecs sind wegen des höheren Gewichts und durchschnilich schnellerer Fahrt mehr belastet als beim normalen Fahrrad. Das kann zu höherem Verschleiß führen als gewohnt u. a. bei Bremsbelägen, Reifen, Kee, Ritzel.
Reparaturen an den für die Fahrsicherheit relevanten Teilen des Pedelec sind von einer Fachkra auszuführen, das elektrische System ist immer abzuschalten. Wenn Sie selber nicht über die Kompetenz verfügen, dann lassen Sie die Reparatur bei ihrem Fachhändler oder einer geeigneten Werksta durchführen.
In ihrem Elektrofahrrad sind überwiegend Markenkomponenten und das elektrische Antriebs-system von einem Markenhersteller verbaut. Jeder Austausch oder Ersatz sollte mit diesen originalen oder mindestens baugleichen Teilen erfolgen. Werden wesentliche Komponenten durch andere oder weniger belastbare Teile ersetzt, dann entspricht ihr Fahrzeug nicht mehr der vom Hersteller freigegebenen Spezikaon, mit Konsequenzen für die Produkthaung und ihre eigene Sicherheit. In einigen Fällen kann der Einsatz z. B. einer nicht zugelassenen Baerie oder eines falschen Ladegeräts zu Brand und schweren Körperverletzungen führen.
13. Sllegen, entsorgen
Wenn Sie ihr Bike nach fünf oder 10 Jahren nicht mehr weiter verwenden und auch nicht mehr weiter verkaufen können oder wollen, werden Sie es slllegen. Während normale Fahrräder dann o viele Jahre im Keller oder auf dem Speicher stehen, müssen Sie ihr Elektrofahrrad für den Sllstand vorbereiten.
In jedem Fall ist der Lithium Akku des Fahrzeugs und die Lithium Baerie im Bordcomputer zu enernen und gesondert zu lagern oder zu entsorgen (siehe unten). Auch die mit Öl gefüllten hydraulischen Bremsleitungen könnte Leck werden. Dafür sind mindestens am Untergrund Vorkehrungen zu treen, damit auslaufendes Öl keinen Schaden anrichtet oder das Öl vorher enernt wird.
Auch sollten Sie nicht davon ausgehen, dass das Pedelec nach mehrjährigem Sllstand wieder uneingeschränkt zur Verfügung steht. Die Baeriekapazität verfällt mit den Jahren und die Elektronik altert mit den Versionen. Die Baerie muss außerdem überwacht werden, siehe Lagerung Kapitel 11.
Sollte das Bike danach noch einmal akviert werden, sind Maßnahmen wie bei der ersten Inbetriebnahme erforderlich (siehe Kapitel 4).
Entsorgen
Wenn ein Akku Störungen aufweist z. B. starker Leistungsverlust nach kurzem Gebrauch, Unterspannung trotz Volladung, nicht mehr auadbar ist, dann bringen Sie ihn zu ihrem Fachhändler oder einem autorisierten Bosch-Magura Service und lassen ihn dort prüfen. Der Service kann die Betriebsdaten der Baerie auslesen und ggf. auch besmmte Fehler feststellen. Andernfalls geht die Batterie zur Überprüfung an den Hersteller. Sollte der Akku nicht mehr für den Trakonsbetrieb an ihrem Pedelec geeignet sein, dann bekommen Sie ggf. Ersatz oder Sie werden sich einen neuen Akku kaufen. Der Hersteller oder der Fachhändler zu dem Sie den Akku gebracht haben, sorgt dann über das gemeinsame Baerie-Rücknahmesystem (Händler GRS), dass der Akku fachgerecht entsorgt wird (Recycling).
In Deutschland und der EU sind Sie als Verbraucher, ebenso wie als Händler (in-Verkehr-Bringer) und Hersteller verpichtet, Lithium Akkus dieser Leistung an zerzierte Recycler bzw. Annahmestellen zurück zu geben.
Auf keinen Fall sollten sie versuchen den Akku selbst zu zerlegen oder zu reparieren, die Schutzelektronik zu verändern, Teile zu verbrennen oder gar den Akku in den Hausmüll werfen. Das kann zu schweren Unfällen führen, wie Lithium-Brand, Freisetzung von Schadstoen und sie selbst in Schadenshaung bringen!

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BOSCH Robert Bosch GmbH D-72703 Reuilingen 1 270 020 500 Li-Ion 10INR18/65-4 36V 0.0AB 288Wh 10422 0038 1 1 Made in France 944Baerie Sicherheitshinweis

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B iiBatterien gehören nicht in den Hausmüll!
Beachten sie bei Transport und Rückgabe der Baerie die Sicherheitshinweise. Der Akku sollte, wenn möglich, weitgehend entladen sein und in die an der Rücknahmestelle vorgesehenen Behälter eingelegt werden.
Am Ende des Pedelec Lebenszyklus ist noch die Entsorgung des ganzen Bikes vorzunehmen. ave. Händler wissen, dass die Fahrzeuge geordnet zu entsorgen sind, sie geben diese Verpichtung an ihre Kunden weiter. Während für andere Fahrzeugklassen wie PKW, LKW eine Rückgabe mit Verwertungsnachweis gesetzlich vorgeschrieben ist, wird für Elektrofahrräder bisher nur die Teilverwertung gefordert, insb. der elektrischen Anlage und Baerie. Wir bien Sie das Pedelec als Ganzes umwelreundlich zu entsorgen z. B. über einen Fahrrad-Recycling, Sorer- oder Verwertungsbetrieb.
Der Lithium-Fahrzeug-Akku ist gesondert zu behandeln (siehe oben) und der im Bordcomputer eingebaute kleinere Lithium-Akku kann nach önen des Displaygehäuses herausgenommen und in herkömmliche Baerie-Rücknahmetonnen eingeworfen werden.
Das Bike enthält neben teils wertvollen mechanischen Komponenten (zu Altmetall) auch Elektronik, Schalter und Kabel. Der Bordcomputer, das Bedienteil, ggf. Beleuchtung, Motor und Controller sind herauszulösen und als Elektroschro zu verwerten. Öle, Fee oder Schmiermiel am Rad sind - soweit wie möglich - zu enernen. Nur Plask- und Gummiteile (Reifen, Schlauch etc.) können - wenn nicht anders verwertbar - in den Restmüll gegeben werden.
14. Sachmängelhaung, Garane
Jeder Hersteller haet für sein Produkt. Als Endkunde haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf Sachmängelhaung gegenüber demjenigen, von dem sie das Rad gekau haben (Kaufvertrag). Der Händler kann seinerseits auf den Hersteller zurückgreifen.
Die Haung für Mängel an der Sache u. a. Material-, Konstrukonsfehler, Fehlen einer Eigenscha, gilt in der Regel 2 Jahre, ab Verkaufsdatum bzw. Übergabeprotokoll. Sie können einen Ausgleich des Mangels für solche Teile und Eigenschaen verlangen, die nicht dem Verschleiß unterliegen und von denen Sie besmmungsmäßigen Gebrauch gemacht haben. Dazu gewährt der Gesetzgeber eine Frist von 6 Monaten, innerhalb der angenommen werden kann, dass der Produktmangel schon bei der Übergabe vorhanden war. Danach liegt es an ihnen nachzuweisen, dass Sie nicht an dem Mangel mitgewirkt oder ihn selbst verursacht haben. Sonst würden Sie mithaen oder keine Ansprüche mehr geltend machen können.
Der Anspruch auf Ausgleich des Mangels am Produkt kann durch Beseigung oder Ersatz erfolgen, weitergehende Ansprüche bestehen nicht.
Davon unbenommen sind Personen- oder Sachschäden die sich als Folge des Produkteinsatzes ergeben. Hier haet der Hersteller unmielbar, aber nur dann, wenn sich die Schäden direkt aus einem Verschulden des Herstellers ableiten lassen.
Den besten Schutz vor Mängeln oder Ausfällen haben Sie, wenn ihnen der Hersteller für besammte Zeit und Teile eine Garane gibt. Sie ist eine freiwillige Leistung des Herstellers und unterstreicht den Qualitätsanspruch des Markenprodukts.
HALTBARKEITSGARANTIE gegenüber dem Verbraucher (ab 01-2014)
(Parallel zur gesetzlichen Sachmängelhaung unter Anrechnung der 24-monagen Frist für Sachmängel)
Der Hersteller PANTHER Internaonal garanert dem (Erst-) Käufer von ave. Hybrid Bikes Ersatz oder
Nachbesserung unter folgenden Bedingungen:
Fahrradrahmen: 5 Jahre ab Verkaufsdatum für Neufahrzeuge
Bruch oder Anriss an den Rohren oder Verbindungsstellen am Fahrradrahmen;
Geradheit und richge Spureinstellung des Fahrradrahmens.
Fahrradgabel:* 2 Jahre ab Verkaufsdatum für Neufahrzeuge
Bruch oder Anriss an den Rohren oder Verbindungsstellen der Fahrradgabel;
Geradheit und richge Spureinstellung der Fahrradgabel
Akku: 1 Jahr ab Verkaufsdatum für Neufahrzeuge
Der Lithium-Ionen Akku ist ein Gerät, welches eine kalendarische Alterung hat. Die Haltbarkeitsgarane gilt somit für Fehler an der Akku-Elektronik, Verbindungsstellen zwischen den Zellen, Anzeigegeräte, Stecker und Ladegerät, sofern keine unsachgemäße Handhabung Ursache für den Defekt ist und unsere Ladevorschri eingehalten wurde.
Lenker: 2 Jahre ab Verkaufsdatum für Neufahrzeuge
Bruch oder Anriss des Lenkerrohres
Lenkervorbau: 2 Jahre ab Verkaufsdatum für Neufahrzeuge
Bruch oder Anriss des Lenkervorbaus
Alle Ansprüche an diese Haltbarkeitsgarane müssen durch einen autorisierten Fachhändler gestellt und der Verkaufsbeleg muss mit der Garaneanfrage vorgelegt werden.
Wichg: Werden bauartbedingt geschlossene Komponenten geönet oder Siegel gebrochen, erlöschen die Ersatzansprüche. Die Garane ist nicht übertragbar.
Nicht ersetzt werden Schäden die auf unsachgemäßen Gebrauch/Missbrauch, kommerziellen Einsatz oder Unfälle zurückgehen!
Mögliche Fälle unsachgemäßen Gebrauch/ Missbrauchs (Beispiele nicht erschöpfend)
- Jede vorsätzliche Veränderung/Manipulaon der eBike Grundkonguration (Bosch/OEM), mit dem Ziel die gesetzlich vorgegebenen Pedelec Leistungsgrenzen zu verschieben u.a. Eingrie in Übersetzungsverhältnisse, Radgrößen, Sensoren, Motorschaltkreise, Baerie, Bordcomputer
- Kombinaon der Bosch Komponenten mit anderen – nicht zugelassenen – Komponenten, um deren Funkon/Wirkung zu ändern/stören
- Reduzieren von (Bosch) Systemkomponenten u.a. Schutzeinrichtungen, Sensoren, Regelkreise, um Polaritäten ändern, Bus Signalisierung auslesen/emulieren
- Einsatz des Systems außerhalb vorgegebener Betriebsparameter z.B. Überhitzen, starke mechanische Schocks, unter Wasser tauchen, chemisch aggressive Stoe einbringen
- Unsachgemäßer Transport z.B. Rad mit Baerie u. Bordcomputer auf oenen Wagen bei hohen Wind u. Wasserdruck, Salzen, Temperaturen
- Vorsätzliche oder grobfahrlässige Veränderungen notwendiger Anzugsmomente von Komponenten, insb. Motor
- Umbau- und Tuning-Maßnahmen, einschl. Sowaremanipulaon sowie Einsatz in Werennen
Die Abwicklung der Hersteller Garane/Gewährleistung erfolgt mit PANTHER Internaonal GmbH Serviceschein bei dem Händler, bei dem das ave. Hybrid Bike gekau wurde, für Komponenten auch direkt über die Servicestelle des Originalherstellers.
NICHT unter Garane
fallen alle Teile die im Betrieb der normalen Abnutzung bzw. Verschleiß unterliegen, sowie Teile deren Austausch regelmäßig erforderlich ist. Beispiele: Reifen, Schläuche, Felgenband, Venle, Speichen, Keen, Zahnkränze, Bremsscheiben, Grie, Zugseile, Akku, Saelhaut und einige Teile der Federung/Dämpfer.
Teil II Fahrradfunkonen
1. Rahmen, Auauten
Die ave. Xtreme Modelle bestehen aus einem hochwergen, leichten Aluminium 6061T6 Rahmen, mit integrierter 3-dimensionaler Motoraufnahme für Bosch Motoren der 2. Generation, Federgabeln und gefederten Hinterbau Schwingen (fully).
Geometrie der Modelle:

A Rahmenhöhe
B Oberrohr - direkt
C Oberrohr - horizontal
D Steuerrohrlänge
E Lenkwinkel
F Sitzrohrwinkel
G Hinterbaulänge
H Radstand
I Tretlagerhöhe
| XH hardtail | XH3/XH5/XH7 | ||||
| 27,5" | 29" | ||||
| Rahmenhöhe (mm) | 400 | 450 | 500 | 500 | 550 |
| Oberrohr direkt (mm) | 550 | 580 | 610 | 615 | 640 |
| Steuerrohrlänge (mm) | 135 | 135 | 140 | 135 | 140 |
| Lenkwinkel(Grad) | 69° | 69° | 69° | 70° | 70° |
| Sitzrohrwinkel (Grad) | 73° | 73° | 73° | 73° | 73° |
| Hinterbaulänge (mm) | 469 | 469 | 469 | 487 | 487 |
| Radgröße (Zoll) | 27,5" | 27,5" | 27,5" | 29" | 29" |
| Tretlagerhöhe (mm) | 39 | 39 | 39 | 63.5 | 63.5 |
| Radstand (mm) | 1096 | 1126 | 1156 | 1162 | 1192 |
| XH fully | XH3fs/XH5fs/XH7fs | |
| 27,5" | ||
| Rahmenhöhe (mm) | 450 | 500 |
| Oberrohr direkt (mm) | 580 | 610 |
| Steuerrohrlänge (mm) | 125 | 135 |
| Lenkwinkel(Grad) | 67.5 | 67.5 |
| Sitzrohrwinkel (Grad) | 74° | 74° |
| Hinterbaulänge (mm) | 465 | 465 |
| Radgröße (Zoll) | 27,5" | 27,5" |
| Tretlagerhöhe (mm) | 12 | 12 |
| Radstand (mm) | 1161 | 1191 |
Der Rahmen der Modelle ist wartungsfrei (hardtail), mit Ausnahme beweglicher Teile der fullys. Er sollte nicht durch mechanische Einwirkung verbeult, abgeschlien oder aufgerissen werden. Oberäche und Dekor sind geschützt, allerdings dürfen auf ihr keine aggressiven, stark ätzenden chemischen Stoe eingesetzt werden, die die kristalline Oberächenstruktur verändern und damit die Steieit des Rahmens beeinträchgen.

Es ist darauf zu achten, dass bei Belastung keine Risse oder Brüche an Schweißstellen oder Rohren aureten. In einem solchen Fall muss das Rad zur Prüfung in die Werksta und darf nicht weiter benutzt werden.
Die voll gefederten Modelle haben einen beglichen Hinterbau, der über zwei Gelenkachsen abgestützt wird. Hier treten im Belastungsfall hohe Momente auf, da einerseits alle Bodenunebenheiten damit ausgeglichen werden und anderseits das Gesamtgewicht hier als Schwingungsmasse einwirkt. Prüfen Sie die Dämpfungsfeder sowie die Schwingarme und -gelenke nach starker Beanspruchung (z. B. Berg- oder Geländefahrt) auf mögliche Veränderungen. Ein Feder- oder Gelenkbruch während der Fahrt oder in schwierigen Situaonen, kann zu Stürzen führen, mit hoher Verletzungsgefahr.
Auch die Federgabeln haben über den eingestellten Federweg eine Ausgleichsfunkon gegenüber
Stößen und Belastungen während der Fahrt. Gleichzeitig sichert die Gabel die Steuerung des Bikes. Die Federgabel ist sorgsam zu behandeln. Fehleinstellung oder Materialbruch kann Sie in gefährliche Situaonen bringen, mit hoher Verletzungsgefahr (siehe Kap. 7 Federung).
2. Bremsanlage
Die XH Modelle verfügen über zwei unabhängige hydraulische Scheibenbremssysteme an Vorder- und Hinterradnabe von Shimano XT, SLX oder Deore, mit 180 mm Bremsscheibendurchmesser.
Die Bremshebel sind so monert, dass mit dem linken Hebel die Vorderradbremse betägt wird und mit dem rechten Hebel die Hinterradbremse. Sollte diese Stellung für Sie ungewohnt sein, lassen Sie sich die Bremshebel umgekehrt einbauen. Im Gefahrfall müssen immer beide Bremsen gleichzeitig betägt werden. Wenn unbewusst nur eine Bremse ausgelöst wird, sollte es nicht die Vorderbremse sein (Gefahr eines Überschlags).

Beispiel: Shimano Scheibenbremse mit Bremsscheibe und -sael, Bremsbelag Einsatz (Pfeil), Bremshebel
Die Bremsen sind ein zentrales Sicherheitselement, sie sollten vor jeder Fahrt auf Funkon geprü werden, am besten durch festes Anziehen der Bremshebel im Stand. Bei Schieben bzw. Drücken dürfen sich die Laufräder dann nicht mehr bewegen und die Bremshebel am Lenker sollten noch ein Spiel von 3 bis 4 cm zum Grianschlag haben. Andernfalls sind die Hebel nachzustellen. Shimano Bremsen haben ein sogenanntes „Servo Wave“ Verhalten, mit relav viel Spiel am Anfang der Hebelbewegung und ab dem Andruck der Bremsbeläge eine hohe Kraverstärkung.
Während des Einfahrens haben Scheibenbremsen o noch nicht den vollen Wirkungsgrad. Erst nach einigen zehn Bremsvorgängen sind sie „eingebremst“. Ab dann ist der Bremsdruck gut zu dosieren.

Unregelmäßigkeiten oder nachlassender Bremskra ist das hydraulische System (Öl) zu prüfen.
Es muss richg gefüllt und dicht sein und darf keine Lublasen enthalten. Dafür hat das Brems-system von Shimano eine Einweg-Entlüung. Die Bremsbeläge dürfen nicht unter 1 mm abgeschlien und die Bremsscheiben sollten unbeschädigt und ferei sein. Größere Verschmutzungen an Bremsscheibe und -sael sind zu vermeiden oder zu beseigen.
Bei gezogener Bremse darf an den Druckleitungen in keinem Fall Flüssigkeit austreten, die Bremssael müssen fest sitzen und beim Drehen des Vorder- oder Hinterrads sollten die Bremsscheiben keinen Seitenschlag haben und auch nicht erheblich schleifen.
Mit welchen Maßnahmen die Bremsen nachgestellt, gefüllt, entlüet oder der Bremsbelag-Einsatz gewechselt werden, entnehmen Sie bie der Original Anleitung des Herstellers. Lassen Sie sich von einem Fahrradfachmann beraten, insbesondere wenn es um das Auswechseln bzw. Ersetzen von Bremsscheibe, Bremssael oder hydraulischen System geht.
Vom einwandfreien arbeiten der Bremsen kann Leben und körperliche Unversehrtheit des Fahrers abhängen.
Weitere Informaonen zu den Scheibenbremsen von Shimano unter hp://cycle.shimano-eu.com/
3. Schaltung, Pedalantrieb
Die Schaltung der XH Modelle ist hochwerg ausgelegt, mit 10-Gang Shimano Keenschaltungen XT, SLX, Deore und 10-er Zahnkranzkasseen von 11 bis 36 Zähnen sowie SRAM X0 11-gang mit 10 bis 42T.

Beispiel: Shimano SLX
Die Schaltung wird über „rapid-re“ Hebel auf der rechten Lenkerseite bedient. Mit dem Hebel (A) wird durch vorwärts drücken ein höherer Gang und dem Rückhebel (B) ein niedrigerer Gang geschaltet. Bei Leerlauf oder Sllstand sollte nicht geschaltet werden.
Beim Schaltvorgang ist nur leicht in die Pedale zu treten. Die Bosch Sensorik erkennt den Schaltvorgang und nimmt seinerseits das Motor-Antriebsmoment kurzzeitig zurück, so dass geschmeidig geschaltet werden kann. Wenn mehrere Gänge zu schalten sind, halten Sie den Schalthebel über die erste Raststufe hinaus gedrückt, dann geht es um zwei Stufen weiter.

Beachten Sie, dass das relav kleine Keenbla in Verbindung mit niedrigen Gängen zu einer Keenführung nahe der Keenstrebe führt (hardtail). Achten Sie auf eine gut gespannte und schadensfreie Kee. Die Glieder dürfen weder blockiert noch schadha sein, Se nicht locker, der Keenlauf sollte geschmeidig sein (Keen Öl).

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max. 1,5 cmDie Keenspannung kann durch die Einspannung am Hinterbau verändert werden. Beachten Sie, dass die Kee ein Verschleißteil ist und bereits nach 2000 bis 3000 km funktionale Einschränkungen haben kann und dann gewechselt werden sollte.

Eine schlecht eingestellte Schaltung, ruckarges Schalten über mehrere Gänge und ungünsge Übersetzungskombinaonen sowie eine falsch gespannte Kee können zu Abwurf oder Einklemmen der Antriebskee während der Fahrt führen. Im ungünsgen Fall kann das zum Keenriss oder Blockade des Hinterrads führen, mit Verletzungsgefahr.
Nach einem Sturz oder Schlag gegen das Schaltwerk könnte es sein, dass die Rollenbefesgung verbogen, der Schwenkbereich oder der Endanschlag verstellt sind. Falls Sie nicht mit der Einstellung von Schaltung bzw. Schaltwerk vertraut sind, sollten Sie sich helfen lassen oder auf eine Weiterfahrt verzichten.
Einzelheiten zur richgen Einstellung und Wartung der Keenschaltungen nden Sie in der Anleitung des Komponenten Herstellers oder auf der Homepage hp://bike.shimano.com/
Die full suspension XH fs Modelle mit federgedämper Hinterbau Schwinge haben die Besonderheit einer Momentanpol Keenführung, mit Umlenkrolle aus Weichmaterial im Schwingdrehpunkt.

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Umlenkrolle zur Opmierung der KeenführungDabei bleibt - auch bei unterschiedlichem Stand der Schwinge - die Kraübertragung auf dem Antriebsstrang opmal (keine Längenänderung), der Keenabwurf wird ausgeschlossen und Keenschläge auf die Keenstrebe vermieden.
Die Kunststo Umlenkrolle ist ein Verschleißteil und muss bei Bedarf ersetzt werden. Diese Lösung verringert die Geräuschentwicklung und verhindert - im Gegensatz zu „Keenradrolle“ -Verklemmungen (chainsuck) oder Keenschäden.
Hinweis: Der Bosch Antrieb der 2. Generaon darf nur mit Kettenbläern einer vorgegeben Zahnanzahl betrieben werden, auch der Einsatz mehrerer Keenbläer ist nicht zulässig. Verändern Sie das Bike deshalb nicht entgegen der Spezikaon!

Das Tretlager für den Kurbelantrieb ist im Motorgehäuse integriert. Es kann nicht wie bei einem normalen Fahrrad ausgebaut werden. Ein Lagerschaden erfordert den Ausbau des Motors und darf nur von einer Fachwerksta (Bosch) ausgeführt werden. Die Befesgung des Keenblas erfordert Spezialwerkzeug. Die Kurbellänge ist vorgegeben. Kurbel und Pedale müssen fest angezogen sein.
XH Modelle haben leichte, kugelgelagerte Pedale mit einer für Sport- oder Bergschuhe geeigneten Tri-äche. Öle, Fee und andere Verschmutzungen auf den Pedalen sind zu vermeiden.
4. Laufräder, Bereifung
Die 27.5 bzw. 29 Zoll Laufräder haben Alu Hohlkammer Felgen und breite 2.25 Zoll o-road Reifen von Schwalbe. Die Speichen und Naben sind den erhöhten Elektro Bike Anforderungen angepasst. Die Laufräder sind mit DT Swiss, Shimano oder KT Naben in der Radaufnahme hinten sowie der Federgabel vorne eingespannt und genügen den Geländeanforderungen.

Das Laufrad darf nicht seitwärts ausschlagen und muss rund laufen (per Hand im Leerlauf testen), die Speichen durchwegs gespannt sein (sonst juseren), die Felgen schadensfrei (keine Risse, Brüche) und der Mantel mit Schlauch unverletzt sowie gemäß Druckhöhe (Reifenangabe, in der Regel 1,8 bis 2 bar) aufgepumpt sein. Für jede Betägung an den Laufrädern muss das elektrische Antriebssystem ausgeschaltet sein. Sonst besteht Verletzungsgefahr durch plötzliches Anlaufen oder schnelle Raddrehungen.
Die Naben müssen fest in der Aufnahme xiert sein (ggf. Drehmoment beachten), die Bremsscheiben dürfen nicht schleifen, der Mantel darf nicht an Gabel oder anderen Teilen reiben, das Reifenprol der vorgesehen Anwendung entsprechen. Abgefahrene Reifenprole haben am Pedelec nichts zu suchen. Sie reduzieren die Bremsleistung, bringen Sie in Rutschgefahr und erhöhen das Verletzungsrisiko.

Bei einem Reifendefekt oder notwendigen Wechsel von Mantel oder Schlauch wird empfohlen eine Werksta aufzusuchen. Ein Reifenwechsel oder Schlauchreparatur am vorderen Laufrad ist für einen geübten Fahrradbenutzer im Pannenfall noch möglich. Bei Hinterradausbau mit Keenschaltung sollte auf jeden Fall genügend Erfahrung vorliegen, um die Schaltung nach dem Zusammenbau richg nachzustellen.

Im Fall eines eigenen Reifenwechsels sind die für Drahtreifen mit Schlauch üblichen Vorgehensweisen und Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten. Vergessen Sie auch nicht ein Sicherungsbla (spacer) zwischen die Bremsbeläge der oenen Scheibenbremse einzulegen.
Nach Ablösen und Überprüfen des Mantels, dem vorsichgen Neueinlegen des Schlauchs mit Venljuserung und der weiteren Montage, kommt es vor allem darauf an, dass der Schlauch gleichmäßig im Mantel bzw. der Felge einliegt, das Felgenband nicht verrutscht ist und der Schlauch während des Eindrückens der Karkasse auf der Felge auf keinen Fall verletzt oder eingeklemmt wird. Sonst kann es passieren, dass der geklemmte Schlauch während der Fahrt den Reifen zum Platzen bringt und zum Sturz und schwerer Verletzung führt.
Nach der Arbeit an den Laufrädern sind auch alle Zusatzeinrichtungen wie Kee, Gang- u. Bremszüge, Bremsscheibe, Lauf und Sitz des Rades zu überprüfen und ggf. nachzustellen. Das Laufrad muss in der Aufnahme absolut fest sitzen (quer rüeln), die Laufrichtung sammen (Rad heben und drehen), Bremsen nicht schleifen, Gänge unterbrechungsfrei schalten und alles zusammen fehlerfrei arbeiten.
Das Belastungsprol der eingesetzten RacingRalph und NobbyNic Reifen ist für den guten Lauf auf befesgten Wegen und Gelände opmiert und haben Kevlarguard Pannenschutz.

Sollten sie in Bereiche kommen, für die die Reifen nicht ausgelegt sind oder die vorgegeben Einsatzgebiete überschreiten, dann müssen Sie ihre Fahrweise entsprechend anpassen und mit Zusatzrisiken und Verletzungsgefahr rechnen. Die Reifen sind auch nur begrenzt im Winter bei Eisgläe einsetzbar. Dafür gibt es Sonderausstaungen.
Fahren Sie die Reifen stets mit dem richgen Ludruck (siehe Mantelseite). Der Betriebsdruck bezieht sich auf ein mileres Fahrergewicht von 75 kg und milere Temperatur (25°). Für höhere Gewichte (Fahrer + Zuladung) ist der Reifendruck etwas zu erhöhen (+10 kg ca. 0,2 bar).
Ein zu niedriger Reifendruck bringt schlechte Laufeigenschaen (schwimmen, schlenkern), höheren Verschleiß und kann zu „Schlauchwandern“, Abriss des Venls oder Mantelablösung führen. Ein überhöhter Reifendruck reduziert anderseits den Rollwiderstand, mindert aber die Federung und die Bodenhaung. Er macht das Fahren „hart“ und im Ernsall kann der Reifen platzen.
5. Lenkung, Grie
Die Lenkung ist die Einheit von Federgabel, Vorbau, Lenker und der Lagerung im Steuerrohr mit Steuersatz. XH Modelle haben einen A-Head Vorbau mit „lenght to size“ System 31,8 mm. Das Lagerspiel ist werkseig vorgegeben, die Lenkerhöhe für den normalen Betriebsfall eingestellt. Eine fachgerechte Höhenverstellung (Spacer) ist möglich, ein Vorbauwechsel dagegen nur mit baugleichen Teilen zulässig, unter voller Verantwortung des Anwenders.

rd davon ausgegangen, dass ihnen das Rad vom Händler fahrbereit und für Sie angepasst übergeben wurde und jede Änderung oder Nachbesserung ausschließlich von Fachleuten durchgeführt wird. Eine fehlerhae Montage der Lenkung kann im Fahrbetrieb zu schweren Stürzen erletzungen führen.
Gabel und Lenker sollten sich leicht bewegen lassen (Lenkeinschlag), dürfen aber kein Spiel haben. Prüfen Sie das Spiel durch Einklemmen des Vorderrads zwischen den Beinen (Stand gegen Fahrtrichtung), bei gleichzeiger Schwenkbewegung des Lenkers an den Grien, mit beiden Händen. Es dürfen keine knackenden oder knirschenden Geräusche aureten.
Der Vorbau muss in Fahrtrichtung stehen, der Lenker um 90° Grad quer dazu und fest sein. Der Lenker darf sich bei versuchter Drehung miels der Grie nicht bewegen. Andernfalls sind die Schrauben der Lenkerklemmung nachzuziehen, aber nur bis zum angegebenen Drehmoment. Das gleiche gilt für die Verschraubung des Vorbaus. Auch die Grie des Lenkers dürfen selbst weder rutschen, noch sich verdrehen lassen, ebenso nicht Lenkeranbauteile wie Schalt- oder Bremshebel.

Nach einem Sturz oder dem Umfallen des Bikes mit Aufschlag am Lenker sollten Sie die Lenkung auf jeden Fall überprüfen. Auch kleinere Risse oder Brüche an Lenkrohr oder Vorbau können dazu führen, dass es bei weiteren Belastungen zum Bruch kommt, mit den oben beschriebenen Risiken.
6. Sael, Stütze
Der Sael ist die zentrale Position für den Fahrer eines Zweirads. Von ihm aus wird das Fahrzeug durch Gewichtsverlagerung gesteuert und balanciert, er ist die Schnistelle zwischen Körper und Gerät. Der Sael muss fest sitzen, in der Höhe und im Winkel richg eingestellt und bei unterschiedlichen Belastungen für den hinteren Körperteil gut sitzend sein.

Die Einstellung der Saelhöhe für den Betrieb ist bereits in Teil I Kap. 5 beschrieben. Die Saelstütze sollte leichtgängig verschiebbar sein, darf aber auf keinen Fall über die minimale Einspannlänge (Kennzeichnung) hinaus gezogen werden (Bruchgefahr). Die Stütze darf auch nicht wackeln und der Schnellspanner am Sitzrohr muss die Stütze im gespannten Zustand so fest umschließen, dass sie weder in der Höhe verändert, noch sich verdrehen lässt – auch bei Belastung (Prüfung durch Drehen am Sael). Das maximale Drehmoment der Spannschraube darf dabei nicht überschrien werden.
Der Sael ist in Fahrtrichtung zu xieren. Die Saelposion (Sitzlänge) ist in Grenzen individuell einstellbar. Dafür ist die Verschraubung des Saelstützenschliens zu önen, der Sael zu verschieben und die Schrauben sind wieder zu xieren. Durch das Vorwärtsschieben wird der Abstand zum Lenker für die Hände verkürzt und der Körper kann aufrechter gehalten werden, umgekehrt wirkt das Zurückschieben. Die Saeläche sollte im Normalfall waagrecht stehen (hardtail), damit kein zusätzliches Schiefemoment die Fahrposion beeinusst (rutschen). Bei fullys ist hingegen eine leichte Schiefe des Saels nach vorne vorzusehen, da sich beim Absenken der Hinterbau Schwinge der Sael nach hinten neigt.
Wenn der Sael währen der Fahrt seitlich oder in der Höhe nachgibt oder aus anderen Gründen instabil wird, steigen Sie vom Rad ab und versuchen Sie als erstes den Fehler zu beseigen. Andernfalls sollten Sie mit einem losen Sael nicht weiter fahren. Es besteht Unfallgefahr.

Auf dem XH7 fully haben Sie eine innovave, hydraulisch verstellbare Saelstütze von KindShock zur Verfügung, die vom Lenker her verstellbar ist (remote).

Der Scha mit 31,6 mm Durchmesser und 385 mm Länge ist wie gewohnt im Saelrohr einzuspannen. Zusätzlich haben Sie einen 125 mm großen Verstell-Bereich, der durch drücken bzw. loslassen des Hebels stufenlos während der Fahrt verändert werden kann. Damit können Sie die Sitzposion opmal auf jede Veränderung im Gelände einstellen.
Die Säel aus Nylon haben Sportgrößen und sind für mielhohe Belastungen ausgelegt. Wenn ein Saelaustausch nög wird, lassen Sie sich vom Fachhändler beraten. Jeder neue Sael sollte baugleich sein und muss zur Stütze passen.
Bei jeder Veränderung am Sael ist vor einer Weiterfahrt die Verschraubung zu kontrollieren.
7. Federgabel, Feder
Federgabel und gefederte Hinterbau Schwinge sind zentrale Komponenten jedes Mountain Bikes, sonst wären sie nicht geländegängig. Ihr ave. XH Modell hat eine hochwerge Ausstaung an Federungen von RockShox und SR Suntour, je nach Größe 27.5" bzw. 29" und spezischen Anforderungen. Nicht jede Ausstaungsvariante ist in diesem Manual im Detail beschrieben, sondern nur die grundlegenden Einstellungen und Sicherheitshinweise, die über alle Modelle gelten. Spezische Informaonen und Wartungshinweise nden Sie in den Original Anleitungen der Federgabel-/Feder-Hersteller, die dem Bike beiliegen. Sie sind Teil dieser Betriebsanleitung. Weitere Informaonen siehe http://www.sram.com/de/rockshox/
hp://www.srsuntour-cycling.com/de/

In der XH-Serie sind überwiegend Federgabeln mit Lukammern verbaut, deren Ein- und Ausschwingen mit Öldruck geregelt ist (Dämpfung) und die Verstell-Möglichkeiten haben für die Federhärte (Drucklu) und die Zug- und Druck-Dämpfung, bis zum Fixieren der Federung (lockout) z. B. für Fahrten auf ebener Straße.
Die Federung fängt Stöße vom Bodenprol auf u. a. Querrillen, Schlaglöcher, Hindernisse und gleicht bei Abfahrt von Stufen, Erhebungen die Schwingungen aus. Damit bleibt die Bodenhaung der Laufräder erhalten (Fahrsicherheit) und Fahrer und Gerät werden geschont.
Die gewünschten Eekte lassen sich aber nur erreichen, wenn die Federungen dem jeweiligen Gelände, dem Fahrergewicht und seiner Fahrgewohnheit angepasst werden.
Einstellen der Federhärte
Die erste Grundeinstellung der Federung in Abhängigkeit von Fahrergewicht und -posion sollte bereits zur Bike Übergabe beim Händler erfolgen. Die „Härte“ der Feder wird dabei über den Druck miels einer speziellen Lupumpe eingestellt, bei mechanischer Feder die Vorspannung über einen Drehknopf an der Gabel. Der Druck bzw. die Vorspannung ist so einzustellen, dass die Feder bei Belastung durch das Fahrergewicht (in Fahrposion) 20% bis 25 % des Federwegs eintaucht, also bei 140 mm Federweg etwa 35 mm. Diese Länge können Sie bei RockShox direkt auf der Skala am Standrohr ablesen.
Hinweis: Falls Sie selbst keine geeignete Pumpe für die Federung haben, lassen Sie sich von ihrem Händler ein Gerät mitgeben.
Bei Modellen mit einem Gleitring am Standrohr, sollte Sie sich diese Federstellung mit dem Ring markieren ggf. selbst ein Band anbringen, um bei späterer Belastung die maximalen Federausschläge nachvollziehen zu können. Die Federung darf auf keinen Fall „durchschlagen“ (d. h. zu weich) und sollte anderseits genügend wirksam (d. h. nicht zu hart) sein.
Eine so eingestellte Federung kann bei Modellen mit „lockout“ durch den Schalthebel am Kopf des Gabelrohrs abgestellt bzw. xiert werden, falls die Ausgleichsfunkon nicht benöt oder nicht erwünscht ist. Im Gelände sollte die Federung auf jeden Fall eingesetzt werden.
Einstellen der Dämpfung
Die Dämpfung der Federschwingung auf Zug und Druck wird im Inne-

ren des Gabelrohrs mit Öldurchuss geregelt. Am Gabelrohrkopf kann die Öl-Durchussgeschwindigkeit und damit die Dämpfung mit dem Einstellknopf geregelt werden. Bei einigen Modellen separat, einmal für den Druck und einmal für den Zug ggf. auch am Tauchrohrende. So kann das Schwingungsverhalten individuell eingestellt werden. Die Absmmung erfordert Fingerspitzengefühl, da schon geringe Veränderungen am Stellrad, größere Wirkungen haben können.
Wenn Sie die Zugdämpfung, also das Ausschwingen einstellen, sollten Sie darauf achten, dass das Nachwippen z. B. beim Abrollen auf einer Bordsteinkante nur etwa einmal erfolgt. Weniger Dämpfung könnte das Bike in Mehrfachschwingungen versetzen, die die Steuerung erschweren und mehr Energie erfordern.
Die Druck- oder Einfederungsdämpfung sollte nicht so stark eingestellt werden, dass die Federung hart wird oder fast nicht mehr wirkt. Dann könnte im Gelände die Bodenhaung verloren gehen. Anderseits darf die Dämpfung nicht so gering sein, dass ein Durchschlagen der Feder möglich wird; dazu wäre die Federhärte nachzustellen. Bei Gabelmodellen wie RCT3 lässt sich die Dämpfung am Schalthebel über Level einstellen, neben „lock“ (fest stehend), mit „threshold“ (kurze Federwege, gemäßigtes Ansprechverhalten) und „open“ (lange Federwege, weiches Ansprechverhalten). Andere Modelle haben einen Ein-/Ausschaltknopf für die Dämpfung und voreingestellte Auslöseschwellen. Zur Einstellung des Ludrucks siehe auch die Tabellen hp://www.sram.com/service
Federgabeln sind so auszulegen bzw. müssen so abgesmmt sein, dass sie nicht durchschlagen oder brechen. Fühlbar und meist auch hörbar sind zu weich eingestellte Federn (zu geringer Ludruck) an Schlägen während der Belastung (z. B. ruckargem Zusammenschieben). Häuge Schläge können Lenkung/Lager und Rahmen schädigen. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Bruch kommen, an Rahmen, Gabel oder Brücke. Bei einem Sturz auf Grund von Kontrollverlust über die Lenkung oder einer Blockade des Laufrads können schwerwiegende Verletzungen folgen.
Die Haupunkon der Federn ist der Ausgleich von Belastungsspitzen, die sich aus dem Prol der Fahrstrecke und Fahrweise ergeben. Das Blockieren der Federung darf deshalb nur auf glaem Terrain u. a. ebener Straßen, befesgter Weg, vorgenommen werden, da sonst die Belastungen direkt auf Rahmen und Körper übergehen. Im Gelände und bei der Überwindung von Hindernissen ist dagegen der Federausgleich zu nutzen, um Bodenhaung zu halten und Schäden zu vermeiden.
Verstellen Sie nicht unbedacht die Schraub-, Dreh- oder Feststell-Mechanismen an der Federung. Lesen Sie zu jeder Funkon erst die Anleitung des Federgabelherstellers durch und befolgen Sie die dort gegebenen Hinweise. Bedenken Sie auch, dass sich im Inneren der Federgabel eine Reihe von Verschleißteilen bendet, die einer regelmäßigen Wartung bedürfen. Die Demontage und Wartung der Federung erfordert Fachwissen und sollte nur von geschultem Personal vollzogen werden.
Federteile sind komplexe Bauteile die hohen Kräen und Verschmutzung ausgesetzt sind. Halten Sie die beweglichen Teile sauber und gegen Sie sie, mit den vom Hersteller angegebenen Mieln (z. B. Schmierspray). Vergessen Sie nicht, dass sich der Ludruck in den Federkammern und damit die Federhärte, über die Zeit verändern. Kontrollieren Sie den Druck vor einer Tour, unter Berücksichtigung des zu erwartenden Gewichts (Fahrer + Gepäck).
Hinterbau Dämpfer
Die vorne und hinten gefederten XH fs Modelle (full suspension) entkoppeln Fahrer und Rahmen völlig von den Belastungen des Geländeprols. Der Hinterbau ist über vier Gelenke beweglich und miels Dämpfer aufgehängt. Das verhil zu hoher Bodenfreiheit und ist konstrukv so ausgelegt, dass selbst im Fall eines Federbruchs das Laufrad nicht blockiert wird. Die „fully“ Ausstattung bietet so die höchste Fahrsicherheit im Gelände.

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Federweg (SAG in %) Ring Drucklu Venl (Federhärte) Einstellung DämpfungÄhnlich wie bei der Federgabel ist bei dem Hinterbau Dämpfer die Federhärte über ein Druckluvenl und die Dämpfung über eine Rändelmuer einzustellen, darüber hinaus kann der Dämpfer xiert werden (lockout Hebel).
Grundsätzlich ist die Feder so einzustellen, dass der Hinterbau nach Aufsitzen des Fahrers schwingen kann d. h. es bleibt ein negaver Federweg zum Entspannen - der „SAG“. In diese Posion ist auch der Gummi-ring einzustellen, um später den Ausschlag des Federwegs während der Fahrt besmmen zu können.
Die Federhärte ist so einzustellen, dass etwa 20 % des Federwegs als „SAG“ zur Verfügung stehen.
Die Feder Dämpfung ist wiederum so einzustellen, dass bei Stoßbelastungen (z. B. abrollen vom Bordstein) der Dämpfer möglichst nur einmal nachwippt, anderseits aber auch nicht zu „hart“ wird.
In keinem Fall darf der Ludruck den auf dem Dämpfer aufgedruckten max. Wert überschreiten.
Für den Dämpfer am Hinterbau gelten die gleichen Sicherheitshinweise wie für die Federn an der Gabel (siehe oben). Zusätzlich ist aber noch die Beweglichkeit und das Spiel der beiden Dämpferlager sowie der Gelenke bzw. Hebelarme der Hinterbau Schwinge zu berücksichgen. Hier sind ggf. Pegemaßnahmen sowie das Prüfen und Nachstellen in einer Fachwerksta erforderlich.
8. Schutz- und Sicherungseinrichtung
Zu den Schutzeinrichtungen gehören im Wesentlichen alle Teile und Komponenten, die geeignet sind körperliche Nachteile oder Schäden während der Verwendung des Fahrzeuges zu vermeiden sowie Manipulaon und Wegnahme des Bikes bzw. von Bike Teilen zu verhindern. Ebenfalls dazu gezählt wird Zubehör für den unmielbaren Körperschutz, wie Fahrradhelm und Gelenkbinden für Arme und Beine.
Ihr XH Pedelec hat einige Sicherungseinrichtungen (siehe auch Teil I Kap. 6 „sichern“) für die Komponenten Akku, Motor und Bordcomputer. Der Akku ist durch ein Schloss in der Rahmenhalterung xiert (Schlüssel abziehen), der Motor durch eine nach innen verlegte Verschraubung, die bei gewaltsamen Önen ihre Funkon verliert, der Bordcomputer über einen Schraubs im Halter, der ihn gegen einfaches Entwenden absichert, ansonsten ist der Computer beim Parken oder Abstellen des Bikes mitzunehmen („elektronischer Schlüssel“).
Mit einem zusätzlichen Kabel- oder Bügelschloss kann der Bike Rahmen an Ständer oder Wand xiert werden. Wenn Sie Gepäcktaschen oder Zusatzeinrichtungen am Bike einsetzen, sind Sie für deren Sicherung selbst verantwortlich.

Zum Parken oder Abstellen haben die XH hardtail Modelle einen Seitenständer am Hinterbau, der das Bike vor Umfallen sichert. Der Seitenständer ist mit einem Klappmechanismus versehen, der den Ausleger während der Fahrt sicher am Bike hält. Beim Abstellen sollte der Ausleger senkrecht zum Bike und auf festen Untergrund stehen. Vor jeder Weiterfahrt muss der Ausleger bzw. Ständer voll zurück geklappt werden. Ein Losfahren mit Ständer oder nicht gerastetem Ausleger kann zu Stürzen und Verletzungen führen.

Der Schutz des Körpers auf dem oenen Bike „ohne Knautschzone“ ist am besten durch das Tragen eines Helms gewährleistet. Denn Kopfverletzungen bei Stürzen oder einem Unfall können so schwerwiegend sein, dass sie tödlich enden. Der Fahrradhelm sollte mindestens der Prüfnorm DIN EN 1078 entsprechen. In Deutschland ist zwar das Tragen eines Helms am Fahrrad oder Pedelec nicht zwingend vorgeschrieben, für Mountain Bike Fahrten aber unerlässlich. Im Fall eines Unfalls mit Körperschaden würde ein fehlender Helm von Versicherung und Gericht als mangelnde Vorkehrung für sicheres Fahren gewertet.

Fahrradhelm Beispiele:
GIRO
MET

Für Fahrten ins Gelände mit erhöhter Sturzgefahr ist es ratsam, auch die Arm- und Beingelenke mit geeigneten Bändern oder Schalen zu schützen. Gelenkverletzungen besmmen häug die Schwere eines Unfalls. Schutzvorkehrungen können hier langwierige Behandlungen ersparen.

Ein weiteres Fahrrisiko ist der plötzliche Ausfall oder die Einschränkung der Sicht. Schon wenige Momente schlechter Sicht oder Unachtsamkeit während der Fahrt können dazu führen, dass die Beherrschung über das Bike verloren geht. Deshalb wird empfohlen, während der Fahrt eine geeignete Schutzbrille zu tragen.
8. Zubehör
Die XH Serie 2014 enthält serienmäßig ein Original Bosch Ladegerät und die Bosch Li-Ion Fahrzeugbaerie (siehe Teil III). Weiteres spezisches Zubehör steht nicht zu Verfügung.
Für die Einstellung und Überprüfung der Federn an Gabel und Hinterbau wird dem Anwender empfohlen sich die spezisch notwendige Druckpumpe zuzulegen.

Beispiel: Druckpumpe für RockShox Federung
Wer die Xtreme Modelle auf längerer Fahrt auch im Straßenverkehr nutzen möchte, muss für eine geeignete Zusatzausrüstung des Bikes sorgen - in Deutschland gemäß den Anforderungen StVZO bzw. FZV. Lassen Sie sich dazu von einem Fahrrad Fachhändler beraten.
Im Minimum sind dazu folgende Licht- und Signaleinrichtungen fachgerecht zu moneren: (nach neuer Regelung 2013)
- Frontscheinwerfer mit integriertem Reektor z. B. Baerie LED-Leuchte weiß für Lenkermontage \~K
- Rückscheinwerfer mit integriertem Reektor z. B. Baerie LED-Leuchte rot für Saelstütze \~K
- Speichen-Reektoren (2x doppelseig, gelb) zur Montage an den Laufrädern vorne und hinten
• Pedale mit Reektoren (vorne, hinten, gelb) - falls nicht vorhanden
• Hell tönende Handglocke für den Lenker
Für die Beleuchtung nach neuer Verordnung sind stets betriebsbereite Baerien mitzuführen.
Zusätzlich wird empfohlen Schutzabdeckungen für Vorder- und Hinterrad vorzusehen, um starke Verschmutzung und Sichtbeeinträchtigung zu vermeiden z. B. an Rahmen Unterrohr und Sitzrohr.
Darüber hinaus ist bei Fahrten in Dämmerung oder Dunkelheit eine Srn- oder Helmlampe sowie reekerende Kleidung (Schutzweste) von Vorteil.
Wenn Sie am Lenker ihres Bikes „Cockpit Geräte“ einsetzen sollten, wie Smart Phone, Navi, Fitness Tracker oder Video Cam, haben Sie die Möglichkeit den USB Systemstrom-Anschluss (5V) seitlich am Bordcomputer zum Laden zu benutzen. Als Zubehör brauchen Sie dafür ein USB-Adapterkabel mit Mini-USB Stecker zum Anschluss an den Bordcomputer und auf der anderen Seite einen Stecker der zu ihrem Gerät passt.

Hinweis: Der USB-Anschluss darf ausschließlich zum USB-Laden gemäß Spezifikaon genutzt werden und zwar nur für solche Geräte deren Stromversorgung auf Basis von USB erfolgt. Schließen Sie kein Gerät an, das nach Anleitung und technischen Daten diesen Anforderungen nicht genügt. Ein Fehlanschluss kann zu Störungen am Bordcomputer oder zur Beschädigung ihres Gerätes führen.
Teil III. Spezische Anleitungen
Bosch Antrieb, Baerie und Ladegerät (Kopie)
Performance Line

Antriebseinheit Drive Unit/ Bediencomputer Intuvia
Sicherheitshinweise

Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
Der in dieser Betriebsanleitung verwendete Begriff „Akku“ bezieht sich gleichermaßen auf Standard-Akkus (Akkus mit Halterung am Fahrradrahmen) und Gepäckträger-Akkus (Akkus mit Halterung im Gepäckträger).
- Öffnen Sie die Antriebseinheit nicht selbst. Die Antriebseinheit ist wartungsfrei und darf nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen repariert werden. Damit wird gewährleistet, dass die Sicherheit der Antriebseinheit erhalten bleibt. Bei unberechtigtem Öffnen der Antriebseinheit erlischt der Gewährleistungsanspruch.
▶ Alle an der Antriebseinheit montierten Komponenten und alle anderen Komponenten des eBike-Antriebs (z. B. Kettenblatt, Aufnahme des Kettenblatts, Pedale) dürfen nur gegen baugleiche oder vom Fahrradhersteller speziell für Ihr eBike zugelassene Komponenten ausgetauscht werden. Damit wird die Antriebseinheit vor Überlastung und Beschädigung geschützt.
▶ Nehmen Sie den Akku aus dem eBike, bevor Sie Arbeiten (z. B. Montage, Wartung, Arbeiten an der Kette etc.) am eBike beginnen, es mit dem Auto oder dem Flugzeug transportieren oder es aufbewahren. Bei unbeabsichtigter Aktivierung des eBike-Systems besteht Verletzungsgefahr.
▶ Die Funktion Schiebehilfe/Anfahrhilfe darf ausschließlich beim Schieben oder Anfahren des eBikes verwendet werden. Haben die Räder des eBikes beim Benutzen der Schiebehilfe keinen Bodenkontakt, besteht Verletzungsgefahr.
▶ Verwenden Sie nur original Bosch Akkus, die vom Hersteller für Ihr eBike zugelassen wurden. Der Gebrauch anderer Akkus kann zu Verletzungen und Brandgefahr führen. Bei Gebrauch anderer Akkus übernimmt Bosch keine Haftung und Gewährleistung.
▶ Nehmen Sie keinerlei Veränderungen an Ihrem eBike-System vor oder bringen Sie keine weiteren Produkte an, welche geeignet wären, die Leistungsfähigkeit
Ihres eBike-Systems zu erhöhen. Sie verringern hiermit in der Regel die Lebensdauer des Systems und riskieren Schäden an der Drive Unit und am Rad. Außerdem besteht die Gefahr, dass Ihnen Garantie- und Gewährleistungsansprüche auf das von Ihnen gekaufte Rad verloren gehen. Durch einen unsachgemäßen Umgang mit dem System gefährden Sie zudem Ihre Sicherheit sowie die anderer Verkehrsteilnehmer und riskieren dadurch bei Unfällen, die auf die Manipulation zurückzuführen sind, hohe persönliche Haftungskosten und eventuell sogar die Gefahr einer strafrechtlichen Verfolgung.
▶ Beachten Sie alle nationalen Vorschriften zur Zulassung und Verwendung von eBikes.
▶ Lesen und beachten Sie die Sicherheitshinweise und Anweisungen in der Betriebsanleitung des Akkus sowie in der Betriebsanleitung Ihres eBikes.
Produkt- und Leistungsbeschreibung
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Die Antriebseinheit ist ausschließlich zum Antrieb Ihres eBikes bestimmt und darf nicht für andere Zwecke verwendet werden.
Das eBike ist zur Verwendung auf befestigten Wegen bestimmt. Es ist nicht für den Wettbewerbsbetrieb zugelassen.
Abgebildete Komponenten (siehe Seite 2–3)
Die Nummerierung der abgebildeten Komponenten bezieht sich auf die Darstellungen auf den Grafikseiten zu Beginn der Anleitung.
Alle Darstellungen von Fahrradteilen außer Antriebseinheit, Bediencomputer inkl. Bedieneinheit, Geschwindigkeitssensor und den dazugehörigen Halterungen sind schematisch und können bei Ihrem eBike abweichen.
1 Taste Anzeigenfunktion „i“
2 Taste Beleuchtung
3 Bediencomputer
4 Halterung Bediencomputer
5 Ein-Aus-Taste Bediencomputer
6 Reset-Taste „RESET“
7 USB-Buchse
8 Schutzkappe der USB-Buchse
9 Antriebseinheit
10 Bedieneinheit
11 Taste Anzeigenfunktion „i“ an der Bedieneinheit
12 Taste Wert senken/nach unten blättern „-“
13 Taste Wert erhöhen/nach oben blättern „+“
14 Taste Schiebehilfe „WALK“
15 Arretierung Bediencomputer
16 Blockierschraube Bediencomputer
17 Geschwindigkeitssensor
18 Speichenmagnet des Geschwindigkeitssensors
Anzeigenelemente Bediencomputer
a Anzeige Motorleistung
b Anzeige Unterstützungslevel
c Anzeige Beleuchtung
d Textanzeige
e Werteanzeige
f Tachometeranzeige
g Akku-Ladezustandsanzeige
Technische Daten
| Antriebseinheit | Drive Unit Cruise | |
| Sachnummer | 0 275 007 023 | |
| Nenndauerleistung | W | 250 |
| Drehmoment am Antrieb max. | Nm | 60 |
| Nennspannung | V--- | 36 |
| Betriebstemperatur | °C | -5...+40 |
| Lagertemperatur | °C | -10...+50 |
| Schutzart | IP 54 (staub- und spritzwassergeschützt) | |
| Gewicht, ca. | kg | 4 |
| Antriebseinheit | Drive Unit Speed | |
| Sachnummer | 0 275 007 021 | |
| Nenndauerleistung | W | 350 |
| Drehmoment am Antrieb max. | Nm | 60 |
| Nennspannung | V--- | 36 |
| Betriebstemperatur | °C | -5...+40 |
| Lagertemperatur | °C | -10...+50 |
| Schutzart | IP 54 (staub- und spritzwassergeschützt) | |
| Gewicht, ca. | kg | 4 |
| Bediencomputer | Intuvia | |
| Sachnummer | 1 270 020 909 | |
| Ladestrom USB-Anschluss max. | mA | 500 |
| Ladespannung USB-Anschluss | V | 5 |
| Betriebstemperatur | °C | -5...+40 |
| Lagertemperatur | °C | -10...+50 |
| Ladetemperatur | °C | 0...+40 |
| Schutzart | IP 54 (staub- und spritzwassergeschützt) | |
| Gewicht, ca. | kg | 0,15 |
| Beleuchtung* | ||
| Nennspannung | V= | 6 |
| Leistung | ||
| - Vorderlicht | W | 6,6 |
| - Rücklicht | W | 0,6 |
* abhängig von gesetzlichen Regelungen nicht in allen länderspezifischen Ausführungen über den eBike-Akku möglich
Montage
Akku einsetzen und entnehmen
Zum Einsetzen des Akkus in das eBike und zum Entnehmen lesen und beachten Sie die Betriebsanleitung des Akkus.
Bediencomputer einsetzen und entnehmen (siehe Bild A)
Zum Einsetzen des Bediencomputers 3 schieben Sie ihn von vorn in die Halterung 4.
Zum Entnehmen des Bediencomputers 3 drücken Sie auf die Arretierung 15 und schieben ihn nach vorn aus der Halterung 4.
▶ Wenn Sie das eBike abstellen, entnehmen Sie den Bediencomputer.
Es ist möglich, den Bediencomputer in der Halterung gegen Entnahme zu sichern. Demontieren Sie dazu die Halterung 4 vom Lenker. Setzen Sie den Bediencomputer in die Halterung. Schrauben Sie die Blockierschraube 16 (Gewinde M3, 8 mm lang) von unten in das dafür vorgesehene Gewinde der Halterung. Montieren Sie die Halterung wieder auf dem Lenker.
Geschwindigkeitssensor überprüfen (siehe Bild B)
Der Geschwindigkeitssensor 17 und der dazugehörige Speichenmagnet 18 müssen so montiert sein, dass sich der Speichenmagnet bei einer Umdrehung des Rades in einem Abstand von mindestens 5 mm und höchstens 17 mm am Geschwindigkeitssensor vorbeibewegt.
Hinweis: Ist der Abstand zwischen Geschwindigkeitssensor 17 und Speichenmagnet 18 zu klein oder zu groß, oder ist der Geschwindigkeitssensor 17 nicht richtig angeschlossen, fällt die Tachometeranzeige f aus, und der eBike-Antrieb arbeitet im Notlaufprogramm.
Lösen Sie in diesem Fall die Schraube des Speichenmagnets 18 und befestigen Sie den Speichenmagnet so an der Speiche, dass er in der richtigen Entfernung an der Markierung des Geschwindigkeitssensors vorbeiläuft. Erscheint auch danach keine Geschwindigkeit in der Tachometeranzeige f, wenden Sie sich bitte an einen autorisierten Fahrradhändler.
Betrieb
Inbetriebnahme
Voraussetzungen
Das eBike-System kann nur aktiviert werden, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
- Ein ausreichend geladener Akku ist eingesetzt (siehe Betriebsanleitung des Akkus).
- Der Bediencomputer ist richtig in die Halterung eingesetzt (siehe „Bediencomputer einsetzen und entnehmen“, Seite Deutsch – 2).
- Der Geschwindigkeitssensor ist richtig angeschlossen (siehe „Geschwindigkeitssensor überprüfen“, Seite Deutsch-2).
eBike-System ein-/ausschalten
Zum Einschalten des eBike-Systems haben Sie folgende Möglichkeiten:
- Ist der Bedienccomputer beim Einsetzen in die Halterung bereits eingeschaltet, dann wird das eBike-System automatisch eingeschaltet.
- Drücken Sie bei eingesetztem Bediencomputer und eingesetztem Akku einmal kurz die Ein-Aus-Taste 5 des Bediencomputers.
- Drücken Sie bei eingesetztem Bediencomputer die Ein-Aus-Taste des Akkus (siehe Betriebsanleitung des Akkus).
Der Antrieb wird aktiviert, sobald Sie in die Pedale treten (außer in der Funktion Schiebehilfe, siehe „Schiebehilfe/Anfahrhilfe ein-/ausschalten“, Seite Deutsch–4). Die Motorleistung richtet sich nach den Einstellungen am Bediencomputer.
Sobald Sie im Normalbetrieb aufhören, in die Pedale zu treten, oder sobald Sie eine Geschwindigkeit von 25/45 km/h erreicht haben, wird die Unterstützung durch den eBike-Antrieb abgeschaltet. Der Antrieb wird automatisch wieder aktiviert, sobald Sie in die Pedale treten und die Geschwindigkeit unter 25/45 km/h liegt.
Zum Ausschalten des eBike-Systems haben Sie folgende Möglichkeiten:
- Drücken Sie die Ein-Aus-Taste 5 des Bediencomputers.
- Schalten Sie den Akku an dessen Ein-Aus-Taste aus (siehe Betriebsanleitung des Akkus).
- Entnehmen Sie den Bediencomputer aus der Halterung.
Wird etwa 10 min lang keine Leistung des Antriebs abgerufen (z. B., weil das eBike steht), schaltet sich das eBike-System aus Energiespargründen automatisch ab.
Anzeigen und Einstellungen des Bedien-computers
Energieversorgung des Bediencomputers
Sitzt der Bediencomputer in der Halterung 4, ist ein ausreichend geladener Akku in das eBike eingesetzt und das eBike-System eingeschaltet, dann wird der Bediencomputer über den Akku des eBikes mit Energie versorgt.
Wird der Bediencomputer aus der Halterung 4 entnommen, erfolgt die Energieversorgung über einen internen Akku. Ist der interne Akku beim Einschalten des Bediencomputers schwach, erscheint für 3 s „Mit Fahrrad verbind.“ in der Textanzeige d. Danach schaltet sich der Bediencomputer wieder aus.
Zum Aufladen des internen Akkus setzen Sie den Bediencomputer wieder in die Halterung 4 (wenn ein Akku in das eBike eingesetzt ist). Schalten Sie den eBike-Akku an dessen Ein-Aus-Taste ein (siehe Betriebsanleitung des Akkus).
Sie können den Bediencomputer auch über den USB-Anschluss aufladen. Öffnen Sie dazu die Schutzkappe 8. Verbinden Sie die USB-Buchse 7 des Bediencomputers über ein passendes USB-Kabel mit einem handelsüblichen USB-Ladegerät oder dem USB-Anschluss eines Computers (5 V Ladespannung; max. 500 mA Ladestrom). In der Textanzeige d des Bediencomputers erscheint „USB verbunden“.
Bediencomputer ein-/ausschalten
Zum Einschalten des Bediencomputers drücken Sie kurz die Ein-Aus-Taste 5. Der Bediencomputer kann (bei ausreichend geladenem internem Akku) auch eingeschaltet werden, wenn er nicht in die Halterung eingesetzt ist.
Zum Ausschalten des Bediencomputers drücken Sie die Ein-Aus-Taste 5.
Ist der Bediencomputer nicht in die Halterung eingesetzt, schaltet er sich nach 1 min ohne Tastendruck aus Energiespargründen automatisch ab.
Akku-Ladezustandsanzeige
Die Akku-Ladezustandsanzeige g zeigt den Ladezustand des eBike-Akkus an, nicht den des internen Akkus des Bediencomputers. Der Ladezustand des eBike-Akkus kann ebenfalls an den LEDs am Akku selbst abgelesen werden.
In der Anzeige g entspricht jeder Balken im Akkusymbol etwa 20 % Kapazität:
Der Akku ist vollständig geladen.
Der Akku sollte nachgeladen werden.
Die LEDs der Ladezustandsanzeige am Akku erlöschen. Die Kapaz tät für die Unterstützung des
Antriebs ist aufgebraucht und die Unterstützung wird sanft abgeschaltet. Die verbliebene Kapazität wird für die Beleuchtung und den Bediencomputer zur Verfügung gestellt, die Anzeige blinkt.
Die Kapazität des Akkus reicht noch für etwa 2 Stunden Beleuchtung. Weitere Verbraucher (z. B. Automatikgetriebe, Laden von externen Geräten am USB-Anschluss) werden hierbei nicht berücksichtigt.
Wird der Bediencomputer aus der Halterung 4 entnommen, bleibt der zuletzt angezeigte Akku-Ladezustand gespeichert.
Unterstützungslevel einstellen
Sie können am Bediencomputer einstellen, wie stark Sie der eBike-Antrieb beim Treten unterstützt. Der Unterstützungslevel kann jederzeit, auch während der Fahrt, geändert werden.
Hinweis: In einzelnen Ausführungen ist es möglich, dass der Unterstützungslevel voreingestellt ist und nicht geändert werden kann. Es ist auch möglich, dass weniger Unterstützungslevel zur Auswahl stehen als hier angegeben.
Folgende Unterstützungslevel stehen maximal zur Verfügung:
- „OFF“: Der Antrieb ist abgeschaltet, das eBike kann wie ein normales Fahrrad allein durch Treten fortbewegt werden.
- „ECO“: wirksame Unterstützung bei maximaler Effizienz, für maximale Reichweite
- „TOUR“: gleichmäßige Unterstützung, für Touren mit großer Reichweite
- „SPORT“: kraftvolle Unterstützung, für sportives Fahren auf bergigen Strecken sowie für Stadtverkehr
- „TURBO“: maximale Unterstützung bis in hohe Trittfrequenzen, für sportives Fahren
Zum Erhöhen des Unterstützungslevels drücken Sie die Taste „+“ 13 an der Bedieneinheit so oft, bis der gewünschte Unterstützunglevel in der Anzeige b erscheint, zum Senken die Taste „-“ 12.
Die abgerufene Motorleistung erscheint in der Anzeige a. Die maximale Motorleistung hängt vom gewählten Unterstützungs-level ab.
| Unterstützungslevel | Unterstützungsfaktor* (Kettenschaltung) |
| „ECO“ | 50 % |
| „TOUR“ | 120 % |
| „SPORT“ | 190 % |
| „TURBO“ | 275 % |
* Die Motorleistung kann bei einzelnen Ausführungen abweichen.
Wird der Bediencomputer aus der Halterung 4 entnommen, bleibt der zuletzt angezeigte Unterstützungslevel gespeichert, die Anzeige a der Motorleistung bleibt leer.
Schiebehilfe/Anfahrhilfe ein-/ausschalten
Bei der Speed-Variante kann die Schiebehilfe auch als Anfahrhilfe genutzt werden. Die Anfahrhilfe wird bei 18 km/h ausgeschaltet.
Die Schiebehilfe/Anfahrhilfe kann Ihnen das Schieben bzw. Anfahren des eBikes erleichtern. Die Geschwindigkeit in dieser Funktion ist abhängig vom eingelegten Gang und kann maximal 6 km/h bzw. 18 km/h erreichen. Je kleiner der gewählte Gang ist, desto geringer ist die Geschwindigkeit in dieser Funktion (bei voller Leistung).
▶ Die Funktion Schiebehilfe/Anfahrhilfe darf ausschließlich beim Schieben bzw. Anfahren des eBikes verwendet werden. Haben die Räder des eBikes beim Benutzen der Schiebehilfe keinen Bodenkontakt, besteht Verletzungsgefahr.
Zum Einschalten der Schiebehilfe/Anfahrhilfe drücken Sie die Taste „WALK“ 14 an der Bedieneinheit und halten sie gedrückt. Der Antrieb des eBikes wird eingeschaltet.
Die Schiebehilfe/Anfahrhilfe wird ausgeschaltet, sobald eines der folgenden Ereignisse eintritt:
- Sie lassen die Taste „WALK“ 14 los,
- die Räder des eBikes werden blockiert (z. B. durch Bremsen oder Anstoßen an ein Hindernis),
- die Geschwindigkeit überschreitet 6 km/h.
Beleuchtung ein-/ausschalten
In der Ausführung, bei der das Fahrlicht durch das eBike-System gespeist wird, können über den Bediencomputer mit der Taste 2 gleichzeitig Vorderlicht und Rücklicht ein- und ausgeschaltet werden.
Beim Einschalten der Beleuchtung erscheint „Licht an“ und beim Ausschalten der Beleuchtung „Licht aus“ für ca. 1 s in der Textanzeige d. Bei eingeschaltetem Licht wird das Beleuchtungssymbol c angezeigt.
Das Ein- und Ausschalten des Fahrlichts hat keinen Einfluss auf die Hintergrundbeleuchtung des Displays. Die Hintergrundbeleuchtung des Displays ist aktiv, sobald das System oder das Display eingeschaltet ist.
Geschwindigkeits- und Entfernungsanzeigen
In der Tachometeranzeige f wird immer die aktuelle Geschwindigkeit angezeigt.
In der Funktionsanzeige (Kombination von Textanzeige d und Werteanzeige e) stehen folgende Funktionen zur Auswahl:
- „Reichweite“: voraussichtliche Reichweite der vorhandenen Akkuladung (bei gleichbleibenden Bedingungen wie Unterstützungslevel, Streckenprofil usw.)
- „Strecke“: seit dem letzten Reset zurückgelegte Entfernung
- „Fahrzeit“: Fahrzeit seit dem letzten Reset
- „Durchschnitt“: seit dem letzten Reset erreichte Durchschnittsgeschwindigkeit
- „Maximal“: seit dem letzten Reset erreichte Maximalgeschwindigkeit
- „Uhrzeit“: aktuelle Uhrzeit
- „Strecke gesamt“: Anzeige der gesamten mit dem eBike zurückgelegten Entfernung (nicht rücksetzbar)
Drücken Sie zum Wechsel in der Anzeigefunktion die Taste „i“ 1 am Bediencomputer oder die Taste „i“ 11 an der Bedieneinheit so oft, bis die gewünschte Funktion angezeigt wird.
Zum Reset von „Strecke“, „Fahrzeit“ und „Durchschnitt“ wechseln Sie zu einer dieser drei Funktionen und drücken dann die Taste „RESET“ 6 so lange, bis die Anzeige auf Null gesetzt ist. Damit sind auch die Werte der beiden anderen Funktionen zurückgesetzt.
Zum Reset von „Maximal“ wechseln Sie zu dieser Funktion und drücken dann die Taste „RESET“ 6 so lange, bis die Anzeige auf Null gesetzt ist.
Zum Reset von „Reichweite“ wechseln Sie zu dieser Funktion und drücken dann die Taste „RESET“ 6 so lange, bis die Anzeige auf den Wert der Werkseinstellung zurückgesetzt ist. Wird der Bediencomputer aus der Halterung 4 entnommen, bleiben alle Werte der Funktionen gespeichert und können weiterhin angezeigt werden.
Grundeinstellungen anzeigen/anpassen
Anzeigen und Änderungen der Grundeinstellungen sind unabhängig davon möglich, ob der Bediencomputer in die Halterung 4 eingesetzt ist oder nicht.
Um in das Menü Grundeinstellungen zu gelangen, drücken Sie gleichzeitig so lange die Taste „RESET“ 6 und die Taste „i“ 1, bis in der Textanzeige d „Einstellungen“ erscheint.
Drücken Sie zum Wechsel zwischen den Grundeinstellungen die Taste „i“ 1 am Bediencomputer so oft, bis die gewünschte Grundeinstellung angezeigt wird. Ist der Bediencomputer in die Halterung 4 eingesetzt, können Sie auch die Taste „i“ 11 an der Bedieneinheit drücken.
Um die Grundeinstellungen zu ändern, drücken Sie zum Verringern bzw. Blättern nach unten die Ein-Aus-Taste 5 neben der Anzeige „-“ oder zum Erhöhen bzw. Blättern nach oben die Taste Beleuchtung 2 neben der Anzeige „+“. Ist der Bediencomputer in die Halterung 4 eingesetzt, dann ist die Änderung auch mit den Tasten „-“ 12 bzw. „+“ 13 an der Bedieneinheit möglich.
Um die Funktion zu verlassen und eine geänderte Einstellung zu speichern, drücken Sie die Taste „RESET“ 6 für 3 s.
Folgende Grundeinstellungen stehen zur Auswahl:
- „Einheit km/mi“: Sie können Geschwindigkeit und Entfernung in Kilometern oder Meilen anzeigen lassen.
- „Zeitformat“: Sie können die Uhrzeit im 12-Stunden- oder im 24-Stunden-Format anzeigen lassen.
- „Uhrzeit“: Sie können die aktuelle Uhrzeit einstellen. Längeres Drücken auf die Einstelltasten beschleunigt die Änderung der Uhrzeit.
- „Deutsch“: Sie können die Sprache der Textanzeigen ändern. Zur Auswahl stehen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Niederländisch.
- „Betriebszeit gesamt“: Anzeige der gesamten Fahrdauer mit dem eBike (nicht änderbar)
- „Radumfang“: Sie können diesen vom Hersteller voreingestellten Wert um ± 5% verändern.
Anzeige Fehlercode
Die Komponenten des eBike-Systems werden ständig automatisch überprüft. Wird ein Fehler festgestellt, erscheint der entsprechende Fehlercode in der Textanzeige d.
Drücken Sie eine beliebige Taste am Bediencomputer 3 oder an der Bedieneinheit 10, um zur Standardanzeige zurückzukehren.
Abhängig von der Art des Fehlers wird der Antrieb gegebenenfalls automatisch abgeschaltet. Die Weiterfahrt ohne Unterstützung durch den Antrieb ist aber jederzeit möglich. Vor weiteren Fahrten sollte das eBike überprüft werden.
▶ Lassen Sie alle Überprüfungen und Reparaturen ausschließlich von einem autorisierten Fahrradhändler ausführen.
Energieversorgung externer Geräte über USB-Anschluss
Mithilfe des USB-Anschlusses können die meisten Geräte, deren Energieversorgung über USB möglich ist (z. B. diverse Mobiltelefone), betrieben bzw. aufgeladen werden.
Voraussetzung für das Laden ist, dass der Bediencomputer und ein ausreichend geladener Akku in das eBike eingesetzt sind.
Öffnen Sie die Schutzkappe 8 des USB-Anschlusses am Bediencomputer. Verbinden Sie den USB-Anschluss des externen Geräts über ein normkonformes Micro A/Micro B USB-2.0-Kabel mit der USB-Buchse 7 am Bediencomputer. Die Verwendung eines nicht normkonformen USB-Kabels oder einer Kabel-/Adapterkombination kann zu Beschädigungen des Bediencomputers führen.
Hinweise zum Fahren mit dem eBike-System
Wann arbeitet der eBike-Antrieb?
Der eBike-Antrieb unterstützt Sie beim Fahren, solange Sie in die Pedale treten. Ohne Pedaltreten erfolgt keine Unterstützung. Die Motorleistung ist immer abhängig von der beim Treten eingesetzten Kraft.
Setzen Sie wenig Kraft ein, wird die Unterstützung geringer sein, als wenn Sie viel Kraft einsetzen. Das gilt unabhängig vom Unterstützungslevel.
Der eBike-Antrieb schaltet sich automatisch bei Geschwindigkeiten über 25/45 km/h ab. Fällt die Geschwindigkeit unter 25/45 km/h, steht der Antrieb automatisch wieder zur Verfügung.
Eine Ausnahme gilt für die Funktion Schiebehilfe, in der das eBike ohne Pedaltreten mit geringer Geschwindigkeit geschoben werden kann. Bei der Nutzung der Schiebehilfe können sich die Pedale mitdrehen.
Sie können das eBike jederzeit auch ohne Unterstützung wie ein normales Fahrrad fahren, indem Sie entweder das eBike-System ausschalten oder den Unterstützungslevel auf „OFF“ stellen. Das Gleiche gilt bei leerem Akku.
Zusammenspiel des eBike-Systems mit der Schaltung
Auch mit eBike-Antrieb sollten Sie die Schaltung wie bei einem normalen Fahrrad benutzen (beachten Sie dazu die Betriebsanleitung Ihres eBikes).
Unabhängig von der Art der Schaltung ist es ratsam, während des Schaltvorganges das Treten kurz zu unterbrechen. Dadurch wird das Schalten erleichtert und die Abnutzung des Antriebsstranges reduziert.
Durch die Wahl des richtigen Ganges können Sie bei gleichem Krafteinsatz die Geschwindigkeit und die Reichweite erhöhen.
Erste Erfahrungen sammeln
Es ist empfehlenswert, die ersten Erfahrungen mit dem eBike abseits vielbefahrener Straßen zu sammeln.
Probieren Sie unterschiedliche Unterstützungslevel aus. Sobald Sie sich sicher fühlen, können Sie mit dem eBike wie mit jedem Fahrrad am Verkehr teilnehmen.
Testen Sie die Reichweite Ihres eBikes unter unterschiedlichen Bedingungen, bevor Sie längere, anspruchsvolle Fahrten planen.
Einflüsse auf die Reichweite
Die Reichweite wird von vielen Faktoren beeinflusst, wie zum Beispiel:
- Unterstützungslevel,
- Schaltverhalten,
- Art der Reifen und Reifendruck,
- Alter und Pflegezustand des Akkus,
- Streckenprofil (Steigungen) und -beschaffenheit (Fahrbahnbelag),
- Gegenwind und Umgebungstemperatur,
- Gewicht von eBike, Fahrer und Gepäck.
Deshalb ist es nicht möglich, die Reichweite vor Antritt einer Fahrt exakt vorherzusagen. Allgemein gilt jedoch:
- Bei gleicher Motorleistung des eBike-Antriebs: Je weniger Kraft Sie einsetzen müssen, um eine bestimmte Geschwindigkeit zu erreichen (z. B. durch optimales Benutzen der Schaltung), umso weniger Energie wird der eBike-Antrieb verbrauchen und umso größer wird die Reichweite einer Akkuladung sein.
- Je höher der Unterstützungslevel bei ansonsten gleichen Bedingungen gewählt wird, umso geringer ist die Reichweite.
Pfleglicher Umgang mit dem eBike
Beachten Sie die Betriebs- und Lagertemperaturen der eBike-Komponenten. Schützen Sie Antriebseinheit, Bediencomputer und Akku vor extremen Temperaturen (z. B. durch intensive Sonneneinstrahlung ohne gleichzeitige Belüftung). Die Komponenten (besonders der Akku) können durch extreme Temperaturen beschädigt werden.
Wartung und Service
Wartung und Reinigung
Halten Sie alle Komponenten Ihres eBikes sauber, insbesondere die Kontakte von Akku und dazugehöriger Halterung. Reinigen Sie sie vorsichtig mit einem feuchten, weichen Tuch.
Alle Komponenten inklusive der Antriebseinheit dürfen nicht ins Wasser getaucht oder mit einem Hochdruckreiniger gereinigt werden.
Für Service oder Reparaturen am eBike wenden Sie sich bitte an einen autorisierten Fahrradhändler.
Kundendienst und Kundenberatung
Bei allen Fragen zum eBike-System und seinen Komponenten wenden Sie sich an einen autorisierten Fahrradhändler.
Kontaktdaten autorisierter Fahrradhändler finden Sie auf der Internetseite www.bosch-ebike.com
Transport
Die Akkus unterliegen den Anforderungen des Gefahrgutrechts. Unbeschädigte Akkus können durch den privaten Benutzer ohne weitere Auflagen auf der Straße transportiert werden.
Beim Transport durch gewerbliche Benutzer oder beim Transport durch Dritte (z. B. Lufttransport oder Spedition) sind besondere Anforderungen an Verpackung und Kennzeichnung zu beachten (z. B. Vorschriften des ADR). Bei Bedarf kann bei der Vorbereitung des Versandstückes ein Gefahrgut-Experte hinzugezogen werden.
Versenden Sie die Akkus nur, wenn das Gehäuse unbeschädigt ist. Kleben Sie offene Kontakte ab und verpacken Sie den Akku so, dass er sich in der Verpackung nicht bewegt. Weisen Sie Ihren Paketdienst darauf hin, dass es sich um ein Gefahrgut handelt. Bitte beachten Sie auch eventuelle weiterführende nationale Vorschriften.
Bei Fragen zum Transport der Akkus wenden Sie sich an einen autorisierten Fahrradhändler. Beim Händler können Sie auch eine geeignete Transportverpackung bestellen.
Entsorgung

Antriebseinheit, Bediencomputer inkl. Bedieneinheit, Akku, Geschwindigkeitssensor, Zubehör und Verpackungen sollen einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Werfen Sie eBikes und ihre Komponenten nicht in den Hausmüll!
Nur für EU-Länder:

Gemäß der europäischen Richtlinie 2012/19/EU müssen nicht mehr gebrauchsfähige Elektrogeräte und gemäß der europäischen Richtlinie 2006/66/EG müssen defekte oder verbrauchte Akkus/Batterien getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwendung zugeführt werden.
Der im Bediencomputer integrierte Akku darf nur zur Entsorgung entnommen werden. Durch das Öffnen der Gehäuseschale kann der Bediencomputer zerstört werden.
Geben Sie nicht mehr gebrauchsfähige Akkus und Bediencomputer bitte bei einem autorisierten Fahrradhändler ab.

Li-Ion:
Bitte beachten Sie die Hinweise im Abschnitt „Transport“, Seite Deutsch-8.
Änderungen vorbehalten.
Li-Ionen-Akku PowerPack
Sicherheitshinweise


Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
Der in dieser Betriebsanleitung verwendete Begriff „Akku“ bezieht sich gleichermaßen auf Standard-Akkus (Akkus mit Halterung am Fahrradrahmen) und Gepäckträger-Akkus (Akkus mit Halterung im Gepäckträger), es sei denn, es wird ausdrücklich auf die Bauform Bezug genommen.
▶ Nehmen Sie den Akku aus dem eBike, bevor Sie Arbeiten (z. B. Montage, Wartung, Arbeiten an der Kette etc.) am eBike beginnen, es mit dem Auto oder dem Flugzeug transportieren oder es aufbewahren. Bei unbeabsichtigter Aktivierung des eBike-Systems besteht Verletzungsgefahr.
- Öffnen Sie den Akku nicht. Es besteht die Gefahr eines Kurzschlusses. Bei geöffnetem Akku entfällt jeglicher Garantieanspruch.

Schützen Sie den Akku vor Hitze (z.B. auch vor dauernder Sonneneinstrahlung), Feuer und dem Eintauchen in Wasser. Es besteht Explosionsgefahr.
▶ Halten Sie den nicht benutzten Akku fern von Büroklammern, Münzen, Schlüsseln, Nägeln, Schrauben oder anderen kleinen Metallgegenständen, die eine Überbrückung der Kontakte verursachen könnten. Ein Kurzschluss zwischen den Akkukontakten kann Verbrennungen oder Feuer zur Folge haben. Bei in diesem Zusammenhang entstandenen Kurzschlussschäden entfällt jeglicher Anspruch auf Garantie durch Bosch.
Bei falscher Anwendung kann Flüssigkeit aus dem Akku austreten. Vermeiden Sie den Kontakt damit. Bei zufälligem Kontakt mit Wasser abspülen. Wenn die Flüssigkeit in die Augen kommt, nehmen Sie zusätzlich ärztliche Hilfe in Anspruch. Austretende Akkuflüssigkeit kann zu Hautreizungen oder Verbrennungen führen.
- Akkus dürfen keinen mechanischen Stößen ausgesetzt werden. Es besteht die Gefahr, dass der Akku beschädigt wird.
Bei Beschädigung und unsachgemäßem Gebrauch des Akkus können Dämpfe austreten. Führen Sie Frischluft zu und suchen Sie bei Beschwerden einen Arzt auf. Die Dämpfe können die Atemwege reizen.
▶ Laden Sie den Akku nur mit original Bosch Ladegeräten. Bei Benutzung von nicht original Bosch Ladegeräten kann eine Brandgefahr nicht ausgeschlossen werden.
▶ Verwenden Sie den Akku nur in Verbindung mit eBikes mit original Bosch eBike-Antriebssystem. Nur so wird der Akku vor gefährlicher Überlastung geschützt.
▶ Verwenden Sie nur original Bosch Akkus, die vom Hersteller für Ihr eBike zugelassen wurden. Der Gebrauch anderer Akkus kann zu Verletzungen und Brandgefahr führen. Bei Gebrauch anderer Akkus übernimmt Bosch keine Haftung und Gewährleistung.
▶ Lesen und beachten Sie die Sicherheitshinweise und Anweisungen in den Betriebsanleitungen von Ladegerät und Antriebseinheit/Bediencomputer sowie in der Betriebsanleitung Ihres eBikes.
▶ Halten Sie den Akku von Kindern fern.
Produkt- und Leistungsbeschreibung
Abgebildete Komponenten (siehe Seite 4–5)
Die Nummerierung der abgebildeten Komponenten bezieht sich auf die Darstellungen auf den Grafikseiten.
Alle Darstellungen von Fahrradteilen außer den Akkus und ihren Halterungen sind schematisch und können bei Ihrem eBike abweichen.
A1 Halterung des Gepäckträger-Akkus
A2 Gepäckträger-Akku
A3 Betriebs- und Ladezustandsanzeige
A4 Ein-Aus-Taste
A5 Schlüssel des Akkuschlosses
A6 Akkuschloss
A7 Obere Halterung des Standard-Akkus
A8 Standard-Akku
A9 Untere Halterung des Standard-Akkus
C1 Ladegerät
C6 Buchse für Ladestecker
C7 Abdeckung Ladebuchse
Technische Daten
| Li-Ionen-Akku | PowerPack 300 | PowerPack 400 | |
| Sachnummer | |||
| - Standard-Akku | 0 275 007 509 | 0 275 007 510 | |
| 0 275 007 511 | 0 275 007 512 | ||
| - Gepäckträger-Akku | 0 275 007 513 | 0 275 007 514 | |
| 0 275 007 522 | |||
| Nennspannung | V= | 36 | 36 |
| Nennkapazität | Ah | 8,2 | 11 |
| Energie | Wh | 300 | 400 |
| Betriebstemperatur | °C | -10...+40 | -10...+40 |
| Lagertemperatur | °C | -10...+60 | -10...+60 |
| Zulässiger Ladetemperaturbereich | °C | 0...+40 | 0...+40 |
| Gewicht, ca. | kg | 2,0/2,4 | 2,5/2,6 |
| Schutzart | IP 54 (staub- und spritzwassergeschützt) | IP 54 (staub- und spritzwassergeschützt) |
Montage
▶ Stellen Sie den Akku nur auf sauberen Flächen auf. Vermeiden Sie insbesondere die Verschmutzung der Ladebuchse und der Kontakte, z. B. durch Sand oder Erde.
Akku vor der ersten Benutzung prüfen
Prüfen Sie den Akku, bevor Sie ihn das erste Mal aufladen oder mit Ihrem eBike benutzen.
Drücken Sie dazu die Ein-Aus-Taste A4 zum Einschalten des Akkus. Leuchtet keine LED der Ladezustandsanzeige A3 auf, dann ist der Akku möglicherweise beschädigt.
Leuchtet mindestens eine, aber nicht alle LEDs der Ladezustandsanzeige A3, dann laden Sie den Akku vor der ersten Benutzung voll auf.
▶ Laden Sie einen beschädigten Akku nicht auf und benutzen Sie ihn nicht. Wenden Sie sich an einen autorisierten Fahrradhändler.
Akku laden
Benutzen Sie nur das im Lieferumfang Ihres eBikes enthaltene oder ein baugleiches original Bosch Ladegerät. Nur dieses Ladegerät ist auf den bei Ihrem eBike verwendeten Li-Ionen-Akku abgestimmt.
Hinweis: Der Akku wird teilgeladen ausgeliefert. Um die volle Leistung des Akkus zu gewährleisten, laden Sie ihn vor dem ersten Einsatz vollständig mit dem Ladegerät auf.
Lesen und beachten Sie zum Laden des Akkus die Betriebsanleitung des Ladegerätes.
Der Akku kann jederzeit einzeln oder am Fahrrad aufgeladen werden, ohne die Lebensdauer zu verkürzen. Eine Unterbrechung des Ladevorganges schädigt den Akku nicht.
Der Akku ist mit einer Temperaturüberwachung ausgestattet, welche ein Aufladen nur im Temperaturbereich zwischen 0 °C und 40 °C zulässt.

Befindet sich der Akku außerhalb des Ladetemperaturbereiches, blinken drei LEDs der Ladezustandsanzeige A3.
Trennen Sie den Akku vom Ladegerät und lassen Sie ihn austemperieren.
Schließen Sie den Akku erst wieder an das Ladegerät an, wenn er die zulässige Ladetemperatur erreicht hat.
Ladezustandsanzeige
Die fünf grünen LEDs der Ladezustandsanzeige A3 zeigen bei eingeschaltetem Akku den Ladezustand des Akkus an.
Dabei entspricht jede LED etwa 20 % Kapazität. Bei vollständig geladenem Akku leuchten alle fünf LEDs.
Der Ladezustand des eingeschalteten Akkus wird außerdem auf dem Display des Bediencomputers angezeigt. Lesen und beachten Sie dazu die Betriebsanleitung von Antriebseinheit und Bediencomputer.
Liegt die Kapazität des Akkus unter 5 %, erlöschen alle LEDs der Ladezustandsanzeige A3 am Akku, es gibt aber noch eine Anzeigefunktion des Bediencomputers.
Akku einsetzen und entnehmen (siehe Bilder C–D)
▶ Schalten Sie den Akku immer aus, wenn Sie ihn in die Halterung einsetzen oder aus der Halterung entnehmen.
Damit der Akku eingesetzt werden kann, muss der Schlüssel A5 im Schloss A6 stecken und das Schloss muss aufgeschlossen sein.
Zum Einsetzen des Standard-Akkus A8 setzen Sie ihn mit den Kontakten auf die untere Halterung A9 am eBike (der Akku kann bis zu 7° zum Rahmen geneigt sein). Kippen Sie ihn bis zum Anschlag in die obere Halterung A7.
Zum Einsetzen des Gepäckträger-Akkus A2 schieben Sie ihn mit den Kontakten voran bis zum Einrasten in die Halterung A1 im Gepäckträger.
Prüfen Sie, ob der Akku fest sitzt. Schließen Sie den Akku immer am Schloss A6 ab, weil sich sonst das Schloss öffnen und der Akku aus der Halterung fallen kann.
Ziehen Sie den Schlüssel A5 nach dem Abschließen immer aus dem Schloss A6. Damit verhindern Sie, dass der Schlüssel herausfällt bzw. dass der Akku bei abgestelltem eBike durch unberechtigte Dritte entnommen wird.
Zum Entnehmen des Standard-Akkus A8 schalten Sie ihn aus und schließen das Schloss mit dem Schlüssel A5 auf. Kippen Sie den Akku aus der oberen Halterung A7 und ziehen Sie ihn aus der unteren Halterung A9.
Zum Entnehmen des Gepäckträger-Akkus A2 schalten Sie ihn aus und schließen das Schloss mit dem Schlüssel A5 auf. Ziehen Sie den Akku aus der Halterung A1.
Betrieb
Inbetriebnahme
▶ Verwenden Sie nur original Bosch Akkus, die vom Hersteller für Ihr eBike zugelassen wurden. Der Gebrauch anderer Akkus kann zu Verletzungen und Brandgefahr führen. Bei Gebrauch anderer Akkus übernimmt Bosch keine Haftung und Gewährleistung.
Ein-/Ausschalten
Das Einschalten des Akkus ist eine der Möglichkeiten, das eBike-System einzuschalten. Lesen und beachten Sie dazu die Betriebsanleitung von Antriebseinheit und Bediencomputer. Überprüfen Sie vor dem Einschalten des Akkus bzw. des eBike-Systems, dass das Schloss A6 abgeschlossen ist.
Zum Einschalten des Akkus drücken Sie die Ein-Aus-Taste A4. Die LEDs der Anzeige A3 leuchten auf und zeigen gleichzeitig den Ladezustand an.
Hinweis: Liegt die Kapazität des Akkus unter 5 %, leuchtet am Akku keine LED der Ladezustandsanzeige A3. Es ist nur am Bediencomputer erkennbar, ob das eBike-System eingeschaltet ist.
Zum Ausschalten des Akkus drücken Sie die Ein-Aus-Taste A4 erneut. Die LEDs der Anzeige A3 erlöschen. Das eBike-System wird damit ebenfalls ausgeschaltet.
Wird etwa 10 min lang keine Leistung des eBike-Antriebs abgerufen (z.B., weil das eBike steht) und keine Taste an Bediencomputer oder Bedieneinheit des eBikes gedrückt, schalten sich das eBike-System und damit auch der Akku aus Energiespargründen automatisch ab.
Der Akku ist durch die „Electronic Cell Protection (ECP)“ gegen Tiefentladung, Überladung, Überhitzung und Kurzschluss geschützt. Bei Gefährdung schaltet sich der Akku durch eine Schutzschaltung automatisch ab.

Wird ein Defekt des Akkus erkannt, blinken zwei LEDs der Ladezustandsanzeige A3. Wenden Sie sich in diesem Fall an einen autorisierten Fahrradhändler.
Hinweise für den optimalen Umgang mit dem Akku
Die Lebensdauer des Akkus kann verlängert werden, wenn er gut gepflegt und vor allem bei den richtigen Temperaturen gelagert wird.
Mit zunehmender Alterung wird sich die Kapazität des Akkus aber auch bei guter Pflege verringern.
Eine wesentlich verkürzte Betriebszeit nach der Aufladung zeigt an, dass der Akku verbraucht ist. Sie können den Akku ersetzen.
Akku vor und während der Lagerung nachladen
Laden Sie den Akku vor längerer Nichtbenutzung auf etwa 60 % auf (3 bis 4 LEDs der Ladezustandsanzeige A3 leuchten).
Prüfen Sie nach 6 Monaten den Ladezustand. Leuchtet nur noch eine LED der Ladezustandsanzeige A3, dann laden Sie den Akku wieder auf etwa 60 % auf.
Hinweis: Wird der Akku längere Zeit in leerem Zustand aufbewahrt, kann er trotz der geringen Selbstentladung beschädigt und die Speicherkapazität stark verringert werden.
Es ist nicht empfehlenswert, den Akku dauerhaft am Ladegerät angeschlossen zu lassen.
Lagerungsbedingungen
Lagern Sie den Akku möglichst an einem trockenen, gut belüfteten Platz. Schützen Sie ihn vor Feuchtigkeit und Wasser. Bei ungünstigen Witterungsbedingungen ist es z. B. empfehlenswert, den Akku vom eBike abzunehmen und bis zum nächsten Einsatz in geschlossenen Räumen aufzubewahren.
Der Akku kann bei Temperaturen von -10 °C bis +60 °C gelagert werden. Für eine lange Lebensdauer ist jedoch eine Lagerung bei ca. 20 °C Raumtemperatur vorteilhaft.
Achten Sie darauf, dass die maximale Lagertemperatur nicht überschritten wird. Lassen Sie den Akku z. B. im Sommer nicht im Auto liegen und lagern Sie ihn außerhalb direkter Sonneneinstrahlung.
Es wird empohlen, den Akku für die Lagerung nicht am Fahrrad zu belassen.
Wartung und Service
Wartung und Reinigung
Halten Sie den Akku sauber. Reinigen Sie ihn vorsichtig mit einem feuchten, weichen Tuch. Der Akku darf nicht ins Wasser getaucht oder mit Wasserstrahl gereinigt werden.
Ist der Akku nicht mehr funktionsfähig, wenden Sie sich bitte an einen autorisierten Fahrradhändler.
Kundendienst und Kundenberatung
Bei allen Fragen zu den Akkus wenden Sie sich an einen autorisierten Fahrradhändler.
▶ Notieren Sie Hersteller und Nummer des Schlüssels
A5. Bei Verlust der Schlüssel wenden Sie sich an einen autorisierten Fahrradhändler. Geben Sie dabei Schlüsselhersteller und -nummer an.
Kontaktdaten autorisierter Fahrradhändler finden Sie auf der Internetseite www.bosch-ebike.com
Transport
Die Akkus unterliegen den Anforderungen des Gefahrgutrechts. Unbeschädigte Akkus können durch den privaten Benutzer ohne weitere Auflagen auf der Straße transportiert werden.
Beim Transport durch gewerbliche Benutzer oder beim Transport durch Dritte (z. B. Lufttransport oder Spedition) sind besondere Anforderungen an Verpackung und Kennzeichnung zu beachten (z. B. Vorschriften des ADR). Bei Bedarf kann bei der Vorbereitung des Versandstückes ein Gefahrgut-Experte hinzugezogen werden.
Versenden Sie die Akkus nur, wenn das Gehäuse unbeschädigt ist. Kleben Sie offene Kontakte ab und verpacken Sie den Akku so, dass er sich in der Verpackung nicht bewegt. Weisen Sie Ihren Paketdienst darauf hin, dass es sich um ein Gefahrgut handelt. Bitte beachten Sie auch eventuelle weiterführende nationale Vorschriften.
Bei Fragen zum Transport der Akkus wenden Sie sich an einen autorisierten Fahrradhändler. Beim Händler können Sie auch eine geeignete Transportverpackung bestellen.
Entsorgung

Akkus, Zubehör und Verpackungen sollen einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Werfen Sie die Akkus nicht in den Hausmüll!
Nur für EU-Länder:

Gemäß der europäischen Richtlinie 2012/19/EU müssen nicht mehr gebrauchsfähige Elektrogeräte und gemäß der europäischen Richtlinie 2006/66/EG müssen defekte oder verbrauchte Akkus/Batterien getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwendung zugeführt werden.
Geben Sie nicht mehr gebrauchsfähige Akkus bitte bei einem autorisierten Fahrradhändler ab.

Li-Ion:
Bitte beachten Sie die Hinweise im Abschnitt „Transport“, Seite Deutsch–12.
Änderungen vorbehalten.
Ladegerät Charger
Sicherheitshinweise


Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können
elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
Der in dieser Betriebsanleitung verwendete Begriff „Akku“ bezieht sich gleichermaßen auf Standard-Akkus (Akkus mit Halterung am Fahrradrahmen) und Gepäckträger-Akkus (Akkus mit Halterung im Gepäckträger).

Halten Sie das Ladegerät von Regen oder Nässe fern. Beim Eindringen von Wasser in ein Ladegerät besteht das Risiko eines elektrischen Schlages.
▶ Laden Sie nur für eBikes zugelassene Bosch Li-Ionen-Akkus. Die Akkuspannung muss zur Akku-Ladespannung des Ladegerätes passen. Ansonsten besteht Brand- und Explosionsgefahr.
▶ Halten Sie das Ladegerät sauber. Durch Verschmutzung besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.
Überprüfen Sie vor jeder Benutzung Ladegerät, Kabel und Stecker. Benutzen Sie das Ladegerät nicht, sofern Sie Schäden feststellen. Öffnen Sie das Ladegerät nicht selbst und lassen Sie es nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Beschädigte Ladegeräte, Kabel und Stecker erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlages.
▶ Betreiben Sie das Ladegerät nicht auf leicht brennbarem Untergrund (z.B. Papier, Textilien etc.) bzw. in brennbarer Umgebung. Wegen der beim Laden auftretenden Erwärmung des Ladegerätes besteht Brandgefahr.
Bei Beschädigung und unsachgemäßem Gebrauch des Akkus können Dämpfe austreten. Führen Sie Frischluft zu und suchen Sie bei Beschwerden einen Arzt auf. Die Dämpfe können die Atemwege reizen.
▶ Beaufsichtigen Sie Kinder. Damit wird sichergestellt, dass Kinder nicht mit dem Ladegerät spielen.
Kinder und Personen, die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, das Ladegerät sicher zu bedienen, dürfen dieses Ladegerät nicht ohne Aufsicht oder Anweisung durch eine verantwortliche Person benutzen. Andernfalls besteht die Gefahr von Fehlbedienung und Verletzungen.
▶ Lesen und beachten Sie die Sicherheitshinweise und Anweisungen in den Betriebsanleitungen von Akku und Antriebseinheit/Bediencomputer sowie in der Betriebsanleitung Ihres eBikes.
▶ Auf der Unterseite des Ladegerätes befindet sich eine Kurzfassung wichtiger Sicherheitshinweise in englischer, französischer und spanischer Sprache (in der Darstellung auf der Grafikseite mit Nummer C4 gekennzeichnet) und mit folgendem Inhalt:
- Für eine sichere Benutzung beachten Sie die Betriebsanleitung. Risiko eines elektrischen Schocks.
- Nur in trockener Umgebung benutzen.
- Laden Sie nur Akkus des Bosch eBike-Systems. Andere Akkus können explodieren und Verletzungen verursachen.
- Ersetzen Sie das Netzkabel nicht. Es besteht Brand- und Explosionsgefahr.
Produkt- und Leistungsbeschreibung
Abgebildete Komponenten (siehe Seite 6–8)
Die Nummerierung der abgebildeten Komponenten bezieht sich auf die Darstellung des Ladegerätes auf der Grafikseite.
C1 Ladegerät
C2 Gerätebuchse
C3 Gerätestecker
C4 Sicherheitshinweise Ladegerät
C5 Ladestecker
C6 Buchse für Ladestecker
C7 Abdeckung Ladebuchse
A2 Gepäckträger-Akku
A3 Akku-Ladezustandsanzeige
A4 Ein-Aus-Taste Akku
A8 Standard-Akku
Technische Daten
| Ladegerät | Charger | |
| Sachnummer | 0 275 007 907 | |
| Nennspannung | V~ | 207 - 264 |
| Frequenz | Hz | 47 - 63 |
| Akku-Ladespannung | V= | 42 |
| Ladestrom | A | 4 |
| Zulässiger Ladetemperaturbereich | °C | 0...+40 |
| Ladezeit | ||
| - PowerPack 300 | h | 2,5 |
| - PowerPack 400 | h | 3,5 |
| Anzahl der Akkuzellen | 30 - 40 | |
| Betriebstemperatur | °C | 0...+40 |
| Lagertemperatur | °C | -20...+70 |
| Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01/2003 | kg | 0,8 |
| Schutzart | IP 40 | |
| Die Angaben gelten für eine Nennspannung [U] von 230 V. Bei abweichenden Spannungen und in länderspezifischen Ausführungen können diese Angaben variieren. | ||
Betrieb
Inbetriebnahme
Ladegerät am Stromnetz anschließen (siehe Bild E)
▶ Beachten Sie die Netzspannung! Die Spannung der Stromquelle muss mit den Angaben auf dem Typenschild des Ladegerätes übereinstimmen. Mit 230 V gekennzeichnete Ladegeräte können auch an 220 V betrieben werden.
Stecken Sie den Gerätestecker C3 des Netzkabels in die Gerätebuchse C2 am Ladegerät.
Schließen Sie das Netzkabel (länderspezifisch) an das Stromnetz an.
Laden des abgenommenen Akkus (siehe Bild F)
Schalten Sie den Akku aus und entnehmen Sie ihn aus der Halterung am eBike. Lesen und beachten Sie dazu die Betriebsanleitung des Akkus.
▶ Stellen Sie den Akku nur auf sauberen Flächen auf. Vermeiden Sie insbesondere die Verschmutzung der Ladebuchse und der Kontakte, z. B. durch Sand oder Erde.
Stecken Sie den Ladestecker C5 des Ladegerätes in die Buchse C6 am Akku.
Laden des Akkus am Fahrrad (siehe Bild G)
Schalten Sie den Akku aus. Reinigen Sie die Abdeckung der Ladebuchse C7. Vermeiden Sie insbesondere die Verschmutzung der Ladebuchse und der Kontakte, z. B. durch Sand oder Erde. Heben Sie die Abdeckung der Ladebuchse C7 ab und stecken Sie den Ladestecker C5 in die Ladebuchse C6.
Laden Sie den Akku nur unter Beachtung aller Sicherheitshinweise. Sollte dies nicht möglich sein, entnehmen Sie den Akku aus der Halterung und laden ihn an einem geeigneteren Ort. Lesen und beachten Sie dazu die Betriebsanleitung des Akkus.
Ladevorgang
Der Ladevorgang beginnt, sobald das Ladegerät mit dem Akku bzw. der Ladebuchse am Fahrrad und dem Stromnetz verbunden ist.
Hinweis: Der Ladevorgang ist nur möglich, wenn sich die Temperatur des Akkus im zulässigen Ladetemperaturbereich befindet.
Hinweis: Während des Ladevorgangs wird die Drive Unit deaktiviert.
Das Laden des Akkus ist mit und ohne Bediencomputer möglich. Ohne Bediencomputer kann der Ladevorgang nur an der Akku-Ladezustandsanzeige beobachtet werden.
Bei angeschlossenem Bediencomputer wird die Hintergrundbeleuchtung des Displays bei niedriger Leuchtstärke eingeschaltet und in der Textanzeige erscheint „Fahrrad wird geladen“.
Der Bediencomputer kann während des Ladevorgangs abgenommen oder auch erst nach Beginn des Ladevorgangs aufgesetzt werden.
Der Ladezustand wird mit der Akku-Ladezustandsanzeige A3 am Akku und mit den Balken auf dem Bediencomputer angezeigt.
Beim Laden des Haupt-Akkus am Fahrrad kann auch der Akku des Bediencomputers geladen werden.
Während des Ladevorgangs leuchten die LEDs der Ladezustandsanzeige A3 am Akku. Jede dauerhaft leuchtende LED entspricht etwa 20 % Kapazität Aufladung. Die blinkende LED zeigt die Aufladung der nächsten 20 % an.
Seien Sie vorsichtig, wenn Sie das Ladegerät während des Ladevorgangs berühren. Tragen Sie Schutzhandschuhe. Das Ladegerät kann sich insbesondere bei hohen Umgebungstemperaturen stark erhitzen.
Ist der Akku vollständig geladen, erlöschen sofort die LEDs und der Bediencomputer wird ausgeschaltet. Der Ladevorgang wird beendet. Durch Drücken der Ein-Aus-Taste A4 kann der Ladezustand für 3 Sekunden angezeigt werden.
Trennen Sie das Ladegerät vom Stromnetz und den Akku vom Ladegerät.
Beim Trennen des Akkus vom Ladegerät wird der Akku automatisch abgeschaltet.
Hinweis: Wenn Sie am Fahrrad geladen haben, verschließen Sie nach dem Ladevorgang die Ladebuchse C6 sorgfältig mit der Abdeckung C7, damit kein Schmutz oder Wasser eindringen kann.
Falls das Ladegerät nach dem Laden nicht vom Akku getrennt wird, schaltet sich das Ladegerät nach einigen Stunden wieder an, überprüft den Ladezustand des Akkus und beginnt gegebenenfalls wieder mit dem Ladevorgang.
Fehler – Ursachen und Abhilfe
| Ursache | Abhilfe |
![]() | Zwei LEDs am Akku blinken. |
| Akku defekt | an autorisierten Fahrradhändler wenden |
![]() | Drei LEDs am Akku blinken. |
| Akku zu warm oder zu kalt | Akku vom Ladegerät trennen, bis der Ladetemperaturbereich erreicht ist.Schließen Sie den Akku erst wieder an das Ladegerät an, wenn er die zulässige Ladetemperatur erreicht hat. |
| Kein Ladevorgang möglich (keine Anzeige am Akku) | |
| Stecker nicht richtigeingesteckt | alle Steckverbindungenüberprüfen |
| Kontakte am Akkuverschmutzt | Kontakte am Akku vorsichtigreinigen |
| Steckdose, Kabel oderLadegerät defekt | Netzspannung überprüfen,Ladegerät vom Fahrradhändler überprüfen lassen |
| Akku defekt | an autorisierten Fahrradhändler wenden |
Wartung und Service
Wartung und Reinigung
Sollte das Ladegerät ausfallen, wenden Sie sich bitte an einen autorisierten Fahrradhändler.
Kundendienst und Kundenberatung
Bei allen Fragen zum Ladegerät wenden Sie sich an einen autorisierten Fahrradhändler.
Kontaktdaten autorisierter Fahrradhändler finden Sie auf der Internetseite www.bosch-ebike.com
Entsorgung
Ladegeräte, Zubehör und Verpackungen sollen einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Werfen Sie Ladegeräte nicht in den Hausmüll!
Nur für EU-Länder:

Gemäß der Europäischen Richtlinie 2012/19/EU über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und ihrer Umsetzung in nationales Recht müssen nicht mehr gebrauchsfähige Ladegeräte getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Änderungen vorbehalten.
Anhang:
EG-Konformitätserklärung
PANTHER®
EG Konformitätserklärung (CE)
gemäß Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und EMV Richtlinie 2004/108/EG
Der Hersteller PANTHER International GmbH erklärt hiermit, dass die nachstehend aufgeführten Produkte der elektromotorisch unterstützen Fahrräder (EPAC)
| ave. Xtreme Hybrid XH3 (hardtail) | Modelljahr 2014 |
| ave. Xtreme Hybrid XH3 style (hardtail) | Modelljahr 2014 |
| ave. Xtreme Hybrid XH5 (hardtail) | Modelljahr 2014 |
| ave. Xtreme Hybrid XH7 (hardtail) | Modelljahr 2014 |
| ave. Xtreme Hybrid XH3 fs (fully) | Modelljahr 2014 |
| ave. Xtreme Hybrid XH5 fs (fully) | Modelljahr 2014 |
| ave. Xtreme Hybrid XH7 fs (fully) | Modelljahr 2014 |
die oben genannten Richtlinien und nachstehende Normen - mit aktuellem Stand der Änderungen zum Zeitpunkt der Erklärung - voll erfüllen.
Folgende technische Normen wurden angewandt:
| EN 14766:2006-09 | Geländefahrräder (Sicherheitstechnische Anforderungen u. Prüfverfahren) |
| EN 15194:2009+A1:2011 | EPAC (Elektromotorisch unterstützte Räder - 25 km/h) |
| EN 61000:2007 | EMV (Ladegerät u. a.) |
| EN ISO 12100:2010 | Sicherheit von Maschinen (Risikobeurteilung) |
Die Batterien erfüllen UNT, UL 1642, 2002/95/EG RoHS und REACH.
Die Erklärung bezieht sich nur auf diese Produkte und den Zustand, mit dem sie in den Verkehr gebracht wurden. Vom Benutzer nachträglich vorgenommene Eingriffe oder angebrachte Teile sind damit nicht abgedeckt.
Hersteller
Erklärende
PANTHER International GmbH
Alter Postweg 190
D-32584 Löhne
Deutschland
Tel.: +49 (0) 5732 / 1087-0
Fax: +49 (0) 5732 / 1087-910
info@pantherbike.de
Geschäftsführer PANTHER International GmbH
gez. Michael Schminke
CE-Bevollmächtigter PANTHER International GmbH
Stephan Hahn
Löhne, 28. Februar 2014

Hinweis:
Die original Konformitätserklärung sowie die zugehörige CE Dokumentation liegen am Standort Löhne zur Einsicht vor.
Übergabe Protokoll
Die Übergabe des nachstehenden Fahrzeugs (siehe Kennzeichen), an den unten genannten Kunden erfolgte vollständig und im fahrbereiten Zustand. Das Bike wurde nach der Endmontage vom Händler in allen sicherheitsrelevanten Funkonen überprü:
√ Antrieb
√ Baerie
√ Steuerung (Bordcomputer)
√ Bremsen
√ Schaltung
√ Lenker, Vorbau
√ Sael, Saelstütze
√ Federung
√ Laufräder
Eine Probefahrt wurde durchgeführt.
Übergabe Ort/Datum: ____ Händler Name/Stempel: ____

Der Kunde hat das Elektrofahrrad Modell: ____ Barcodenummer: ____ wie oben beschrieben übernommen, einschließlich der Betriebsanleitung und ggf. Zubehör.
Er ist über die Verwendung unterrichtet und hat keine Einschränkung im Gebrauch des Fahrzeugs. Die allgemeinen Sicherheitshinweise zum Bike Betrieb sind ihm bekannt. Der vorsichge Umgang mit der Lithium-Fahrzeugbaerie und die Entsorgung werden anerkannt.
Name
Vorname
Wohnort (PLZ, Ort, Straße)
Unterschri
Datum
ggf. Telefon
Kennzeichen
Ihr Mobility Hybrid Bike hat ein Produktschild mit Identätscode (Barcode), dessen Daten bei Service, Reklamaon, Garaneabwicklung oder Verlust wichg sind. Sie nden das Schild in der Regel am Sitzrohr.

text_image
PANTHER International GmbH Modell: AVE XH (EPAC) Fertigungsjahr: 2014 Nennspannung: 36 VDC Nennleistung: 0,25 kW Abschaltgeschwindigkeit: 25 km/h PANTHER International GmbH Alter Postweg 190 D-32584 Löhne CE Gefertigt nach EN 14766 / EN 15194Beispiel für PANTHER Produktschild
Noeren Sie sich für ihr Modell die zutreenden Angaben, einschl. Barcode Nummer (siehe Pfeil) in das oben stehende Produktschild (Muster). Dann haben Sie im Verlusall einen Idenkaonsbeleg z. B. für die Polizei.
Zusätzlich wird empfohlen, die Nummer des Akku- und Rahmenschloss Schlüssels einzutragen (siehe unten), dann können Sie sich leichter einen Ersatzschlüssel besorgen.

Fabrikat u. Baerie Schlüsselnummer
Inspekonen
Das Fahrzeug hat eine Reihe von Verschleißteilen an Bord, die überprü und ggf. ersetzt werden müssen, insb. Federung. In Abhängigkeit von der Kilometerleistung und der Belastung sind darüber hinaus wesentliche Funktionen und Komponenten zu prüfen und wenn nög neu einzustellen. Aus Erfahrung mit den Bikes und Service leiten sich Empfehlungen ab, in welchen Zeit- oder Fahrkilometer Abständen Inspekonen durchzuführen sind, unabhängig vom aktuellen Reparaturbedarf (z. B. bei Nutzung im Gelände).
Folgende Inspekonsintervalle sind geboten:
| Ersnspekon (500 km Fahrt oder 3 Monate Gebrauch) | ||
| Durchgeführt am | Datum | von Werksta-/Händlerstempel |
| 2. Inspekon (1000 km Fahrt oder 1/2 Jahr Gebrauch) | ||
| Durchgeführt am | Datum | von Werksta-/Händlerstempel |
| 3. Inspekon (5000 km Fahrt oder 1 Jahr bzw. Saison Gebrauch) | ||
| Durchgeführt am | Datum | von Werksta-/Händlerstempel |
| 4. Inspekon (10 000 km Fahrt, 1 weiteres Jahr bzw. Saison Gebrauch) | ||
| Durchgeführt am | Datum | von Werksta-/Händlerstempel |
| 5. Inspekon (15 000 km Fahrt, 1 weiteres Jahr bzw. Saison Gebrauch) | ||
| Durchgeführt am | Datum | von Werksta-/Händlerstempel |
Weitere Jahre/Saison oder je 5000 km Fahrt:
Serviceschein
REKLA-Nr.
(wird von PANTHER International ausgefüllt)
Reklamationsformular/claim sheet
Bitte füllen Sie das nachstehende Reklamationsformular vollständig aus, um eine schnelle Abwicklung Ihrer Reklamation durchführen zu können. Please fill in the claim sheet completely, to ensure a fast claim processing.
Anschließend senden Sie das Formular an / please send the claim sheet to service@pantherbike.de per Fax an (+49) 57 32 / 10 87 - 920.
| Händlerinformationen / distributor information | |
| Kundennummer / customer ID | |
| Firmenname / company name | |
| Adresse / address | |
| Ansprechpartner / contact person | |
| Rechnungsnummer / invoice no. | |
| Datum / date | |
| Nr. | Modell-Name | Fahrrad Artikel-Nr. | Modell Jahr | Rahmen Barcode | Teile-Beschreibung | Rücksendungs-grund | Menge | Arbeits-wert | Verkaufs-datum |
| no. | model name | bike article-no. | model year | frame bar-code | component description | claim reason | quantity | work cost | sales date |
| 1. | |||||||||
| 2. | |||||||||
| 3. | |||||||||
| 4. | |||||||||
| 5. | |||||||||
| 6. | |||||||||
| Bitte beachten Sie, dass nur vollständig ausgefüllte Reklamationsformulare bearbeitet werden!Please note that only completely filled out claim sheet are processed! | |||||||||
Erklärung / declaration
Der Kunde versichert/belegt, dass der angezeigte Produktmangel nicht auf unsachgemäßen Einsatz, Unfall oder missbräuchliche Nutzung - auch nicht durch Dritte - beruht und auf keinen Transportschaden zurückzuführen ist. Die entsprechenden Sicherheitshinweise zur Nutzung des Produktes und die Garantieregelungen (siehe Betriebsanleitung) sind dem Kunden bekannt. Komponenten die bei Gebrauch dem Verschleiß/ Ersatz unterliegen, aufgebrochen oder verändert wurden, können nicht auf Ersatz reklamiert werden.
Bitte vergessen Sie nicht den Kaufbeleg und ggf. Bilder beizufügen. Please do not forget your proof of purchase and, if necessary, be accompanied by pictures.
Bilder des Schadens/pictures of the defect
Datum/ date Unterschrift/ signature

Federweg hinten / travel rear 140 mm
Antrieb / drive system BOSCH Generation2, Active Line, Centerdrive
Batterie / battery BOSCH 400 Wh Lilon
27,5" 27,5"
45 cm 50 cm
Gewicht / weight n.a.
Farbe / colour Raw silver
XH3 fs
Rahmen / frame ave. Alloy 6061T6
Gabel / fork Rock Shox Sector Gold RL, 15 mm, 140 mm
Schaltung / shifting Shimano SLX, 10-Speed
Bremsen / brakes Shimano SLX, Disc, 180 mm
Reifen / tires Schwalbe NobbyNic, 27,5x2,25
Alex Rims MD21
Felgen / rim Alex Rims MD21
Naben / hubs Shimano SLX, 15x10 mm, 12x142 mm
Kassette / cassette sprocket Shimano Deore, 11-36T
Federelement / shock Rock Shox Monarch RL HV, 200 mm x 57 mm
Federweg vorne / travel front 140 mm
Federweg hinten / travel rear 140 mm
Antrieb / drive system BOSCH Generation2, Batterie / battery BOSCH 400 Wh Lilon
| 27,5" | 27,5" |
| 45 cm | 50 cm |
n.a.
Farbe / colour Racing gloss black
XH5 fs
Rahmen / frame ave. Alloy 6061T6
Gabel / fork Rock Shox Revelation RCT3, 15 mm, 140 mm
Steuersatz / headset FSA No. 55
Vorbau / stem ave. LTSS - length to size system, 31,8 mm
Lenker / handlebar ave. Sport Rizer, 680mm, 31,8 mm
Griffe / grips ave. Sporttec, Double Clamp
Sattel / saddle ave. Ergotec Super Sport
Sattelstütze / seatpost Kind Shock LEV, 125 mm Travle, with Remote, 31,6 mm
Schaltung / shifting Sram X0, 11-speed
Bremsen / brakes Shimano XT, Disc, 180 mm
Reifen / tires Schwalbe NobbyNic, 27,5x2,25
Felgen / rim DT Swiss M1700 Spline
Naben / hubs DT Swiss M1700 Spline, 15x100 mm, 12x142 mm
Kassette / cassette sprocket Sram X0, 10-42T
Federelement / shock Rock Shox Monarch RT3 HV, 200 mm x 57 mm
Federweg vorne / travel front 140 mm
Federweg hinten / travel rear 140 mm
Antrieb / drive system BOSCH Generation2, Performance Line, Centerdrive
Batterie / battery BOSCH 400 Wh Lilon
Laufradgrösse / wheel size 27,5"
Rahmengrösse / frame size 45 cm
27,5"
50 cm
Gewicht / weight 20,7 kg (27,5"x50 cm)
Farbe / colour White over gloss black
Glossar
Erläuterung der Abkürzungen
Ah Ampere hours/Stunden (Maßeinheit für Stromuss pro Stunde)
Akku Akkumulator (wieder auadbare Stromzellen)
ave. Marke der PANTHER Internaonal GmbH (Bezug: advanced vehicle engineering)_
bar Maßeinheit für Druck
CE Cered for Europe (EU Produktkennzeichnung zur Übereinsmmung mit Regelungen)
CAN Controller Area Network (hier: Systembus am Pedelec)
DIN Deutsche Industrie Norm
ECP Electronic Cell Protecon
EMV Elektromagnesche Verträglichkeit (Werte von Strahlung/Beeinussung eingehalten)
EN Europäische _Norm
FZV Fahrzeug Zulassungsverordnung (Deutschland)
Kg Kilogramm oder 1000 Gramm (Maßeinheit für Gewicht)
Km/h Kilometer_oder 1000 Meter pro Stunde/hour (Maßeinheit für Geschwindigkeit)
L x H x T Länge, Breite, Tiefe (Maße eines Körpers)
LED Light eming_diode_
Lux Maßeinheit für die Beleuchtungsstärke
Nm Newton Meter (Maßeinheit für Drehmoment)
PKW Personen-Krawagen
psi Maßeinheit für Druck (14,6 psi entsprechen 1 bar)
RoHS Restricon of hazardous substances (Europäische Richtlinie)
STVO Straßenverkehrordnung (Deutschland)
STVZO Straßenverkehr Zulassungsordnung (Deutschland)
UL Prüfzeichen für Produkte (hier: Akku)
UN United Naons Kennzeichen
USB Universeller serieller Systembus
V Volt (Maßeinheit für elektrische Spannung)
W Wa (Maßeinheit für Leistung)
Wh Wastunden/hour (Maßeinheit für Arbeit)
PANTHER®
INTERNATIONAL CREDIT
Hersteller
Inhaltlich für die Betriebsanleitung verantwortlich (Impressum)
PANTHER Internaonal GmbH
Alter Postweg 190
32584 Löhne
Deutschland
Tel +49 (0) 5732 / 1087-0
Fax +49 (0) 5732 / 1087-910
eMail info@pantherbike.de
EPAC
® ave. ist eine eingetragene Marke der PANTHER Internaonal GmbH
© Copyright PANTHER Internaonal GmbH. Druckfehler, Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten. Betriebsanleitung Arkel Nr. 06820-1004. Stand 02/2014
CE
EN 15194



