Steyr Motors

SE286E40 - Bootsmotor Steyr Motors - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG SE286E40 Steyr Motors

BETRIEBS-, WARTUNGS- UND GARANTIE-ANLEITUNG

Art. Nr. Z001022/1 9. Ausgabe Januar 2009

WILLKOMMEN AN BORD

Steyr Motors SE286E40 - WILLKOMMEN AN BORD - 1

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Entscheidung, einen STEYR MOTORS-Bootsmotor für Ihr Boot zu wählen – wir hoffen, dass Sie viel Freude daran haben werden.

STEYR MOTORS GmbH hat einen hochdrehenden Dieselmotor mit zweistufiger Hochdruck-Kraftstoffeinspritzung speziell für die Schiffsumgebung entwickelt. STEYR MOTORS-Bootsmotoren sind so ausgelegt, dass sie an verschiedene Antriebssysteme angepasst werden können.

Damit Ihre Erwartungen sich auch erfüllen, lesen Sie bitte diese Anleitung zu Ihrem neuen STEYR MOTORS-Bootsmotor aufmerksam durch, um alle erforderlichen Informationen über seinen Betrieb und seine Bedienung zu erhalten und eine optimale Nutzung der verschiedenen eingebauten Funktionen zu ermöglichen.

Steyr Motors SE286E40 - WILLKOMMEN AN BORD - 2

Mit den besten Wünschen STEYR MOTORS GmbH

Steyr Motors SE286E40 - WILLKOMMEN AN BORD - 3

STEYR MOTORS GmbH Kundendienst

Im Stadtgut B1 4407 Steyr, Österreich

www.steyr-motors.com

IHR STEYR MOTORS MARINE-HÄNDLER

  1. Ausgabe, Januar 2009 Art. Nr. Z001022/1

Über die Benutzung dieser Anleitung Inhaltsverzeichnis

ALLGEMEINER TEIL

SEITE 5 – 12

Dieser Abschnitt enthält Verhaltensregeln und allgemeine Sicherheitshinweise zu STEYR MOTORS-Bootsmotoren.

Steyr Motors SE286E40 - ALLGEMEINER TEIL - 1

Dieser Abschnitt enthält kurzgefasste Anweisungen und Funktionsbeschreibungen und erläutert den Normalbetrieb sowie das richtige Starten und Bedienen von STEYR MOTORS-Bootsmotoren.

Steyr Motors SE286E40 - ALLGEMEINER TEIL - 2

text_image OLEDUR UND FUNKTI

KRAFTSTOFF UND SCHMIERSTOFFE

SEITE 39 – 42

Dieser Abschnitt definiert die Anforderungen an Kraftstoff und Schmierstoffe für STEYR MOTORS-Bootsmotoren.

Steyr Motors SE286E40 - KRAFTSTOFF UND SCHMIERSTOFFE - 1

Dieser Abschnitt enthält die technischen Daten und die Produktbeschreibung von STEYR MOTORS Bootsmotoren.

Steyr Motors SE286E40 - KRAFTSTOFF UND SCHMIERSTOFFE - 2

WARTUNG, STÖRUNGSBESEITIGUNG

SEITE 61 - 88

Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zur erforderlichen Wartung und Hinweise zur Störungssuche bei Ihrem STEYR MOTORS Bootsmotor.

Steyr Motors SE286E40 - WARTUNG, STÖRUNGSBESEITIGUNG - 1

PFLICHTEN DES HÄNDLERS

SEITE 89 - 104

Dieser Abschnitt enthält Anweisungen für Einbauabnahmeprüfungen, zur Auswahl des Propellers, zur Außerbetriebnahme, zur Inbetriebnahme nach Verwahrung, zur vorschriftsmäßigen Entsorgung sowie die Händler-Checkliste.

Steyr Motors SE286E40 - PFLICHTEN DES HÄNDLERS - 1

Dieser Abschnitt enthält Garantiebedingungen (Rechte und Pflichten) für Eigner und Hersteller von STEYR MOTORS-Bootsmotoren.

Steyr Motors SE286E40 - PFLICHTEN DES HÄNDLERS - 2

text_image WARRANTY

ALLGEMEINER TEIL

Allgemeines ....6

Produktverweise, Abbildungen und Spezifikationen 7

Versicherung ....7

Diebstahl 7

Eigneridentifikationskarte 7

Einbau- und Vor-Auslieferungs-Inspektionsprotokoll 8

Händlerservice – Wartung 8

Abbildungssymbole 8

Reparaturservice 9

Ersatzteile 9

Vor dem Ablegen 9

Untergetauchter Motor....10

Rumpfbodenanstrich 10

Rumpfboden 10

Verantwortung 11

Sicherheit 11

Symbole 12

Allgemeines

Diese von der STEYR MOTORS GmbH veröffentlichte ANLEITUNG hat den hauptsächlichen Zweck,

Informationen in Form technischer Daten und Know-how auf der Grundlage unserer Erfahrung im Bereich Schiffsdieselmotoren bereitzustellen, welche Sie in die Lage versetzen, nach aufmerksamem Lesen die Motoren auf Ihrem Boot so zu betreiben und zu warten, dass deren Betriebssicherheit, Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer gewährleistet ist.

CE-Konformität:

Bei regelmäßiger Wartung wie im Kapitel „Wartung und Störungsbeseitigung“ beschrieben halten die Abgasemissionswerte die für Sportboote geltenden Grenzwerte über die gesamte Lebensdauer des Motors hinweg ein.

Jegliche Garantieansprüche richten Sie bitte an Ihren örtlichen STEYR MOTORS MARINE-Händler.

Für eine kontinuierliche Verbesserung von Form und Inhalt der erforderlichen Informationen sind wir jedoch auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Für eine Beantwortung der folgenden Fragen wären wir Ihnen sehr dankbar:

– Welche Beschreibungen oder Begriffe sind unverständlich?
– Welche Erweiterungen oder Ergänzungen schlagen Sie vor?
– Wo haben sich inhaltliche Fehler eingeschlichen?

Bitte übermitteln Sie Ihre Anmerkungen und Vorschläge an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler.

Da diese Anleitung die ganze Familie der STEYR MOTORS-Bootsmotoren behandelt, sind abweichende Abschnitte wie folgt gekennzeichnet:

Steyr Motors SE286E40 - CE-Konformität: - 1

1.)

Die ganze Seite gilt für alle Motoren.

Steyr Motors SE286E40 - CE-Konformität: - 2

2.)

Die ganze Seite gilt nur für die angegebenen Motortypen.

Steyr Motors SE286E40 - CE-Konformität: - 3

3.)

MO144K33<3700 U/min.Die ganze Seite gilt im Prinzip für alle Motortypen, aber abweichende Daten, z. B. technische Daten, sind angegeben.
MO166K28<2600 U/min.
MO236K42<4000 U/min.

Produktverweise, Abbildungen und Spezifikationen

Wo in dieser Anleitung auf einen Markennamen, eine Nummer, ein Produkt oder ein Spezialwerkzeug verwiesen wird, kann anstelle des genannten Produkts ein gleichwertiges Produkt verwendet werden, wenn nicht im Einzelfall anders angegeben. Werden gleichwertige Produkte verwendet, so müssen diese alle geltenden lokalen Vorschriften und Normen einhalten, um Gefahren auszuschließen.

In anderen Ländern gelten möglicherweise zusätzliche nationale Vorschriften. Bitte beachten Sie diese. Beispiel:

Österreich: Bundesamt für Schifffahrt Schweden: Schifffahrtsamt Finnland: Schifffahrtsamt Norwegen: DNV = Det Norske Veritas USA: USCG = United States Coast Guard USA: ABYC = American Boat Yacht Council USA: NMMA = National Marine Manufacturers Association England: LR = Lloyds Register of Shipping Frankreich: BV = Bureau Veritas Deutschland: GL = Germanischer Lloyd Italien: RINA = Registro Italiano Navale

Alle in dieser Anleitung enthaltenen Informationen, Abbildungen und Spezifikationen beruhen auf den neuesten Produktinformationen, die bei Drucklegung zur Verfügung standen. STEYR MOTORS GmbH behält sich vor, jederzeit unangekündigt Änderungen an Spezifikationen und Modellen vorzunehmen und auch Modelle einzustellen sowie jederzeit Spezifikationen oder Teile zu ändern, ohne sich dadurch in irgendeiner Weise zu verpflichten, diese bei vor dem Änderungszeitpunkt hergestellten Modellen nachzurüsten.

Eine dauerhafte Aktualität dieser Anleitung kann nicht garantiert werden.

Alle in dieser Anleitung verwendeten Abbildungen zeigen nicht unbedingt aktuelle Modelle oder Ausrüstungen und sind lediglich als zur Veranschaulichung dienende typische Darstellungen gedacht.

Versicherung

So bald wie möglich sollten Sie Ihren STEYR MOTORS-Bootsmotor und Ihr Boot gegen Verlust durch Feuer, Diebstahl usw. versichern. Bitte wenden Sie sich an Ihren örtlichen Versicherungsagenten.

Diebstahl

Die Modell- und die Seriennummer auf Ihrem Motor können sehr wichtig für Sie werden. Der genaue Anbringungsort dieser wichtigen Nummern ist unter Modell- und Seriennummern im Abschnitt „Technische Daten“ angegeben.

Tragen Sie diese Nummern in die am Ende dieser Anleitung dafür vorgesehenen Felder ein und notieren Sie sie zusätzlich auf einem separaten Blatt. Bewahren Sie das separate Blatt an einem sicheren Ort außerhalb Ihres Boots auf.

Im Fall eines Diebstahls melden Sie Modell- und Seriennummer Ihren örtlichen Behörden und Ihrem Versicherungsagenten.

Eigneridentifikationskarte

Als Sie Ihr Boot kauften, musste Ihr Händler Ihnen eine Eigneridentifikationskarte für Ihren STEYR MOTORS-Bootsmotor ausstellen.

Diese Eigneridentifikationskarte dient als Nachweis und ist im Fall von Garantieansprüchen vorzulegen.

Einbau- und Vor-Auslieferungs-Inspektionsprotokoll

Ihr STEYR MOTORS-Händler ist ferner verpflichtet, das Einbau- und Vor-Auslieferungs-Inspektionsprotokoll auszufüllen (Kapitel „PFLICHTEN DES HÄNDLERS“). Erforderliche Prüfungen und Messungen sind entsprechend vorzunehmen.

Eine Kopie des Einbau- und Vor-Auslieferungs-Inspektionsprotokolls und der Motorregistrierungskarte sind an STEYR MOTORS GmbH zu senden.

Händlerservice – Wartung

ACHTUNG: Bitte denken Sie daran, sich in Ihrer Anleitung bestätigen zu lassen, dass Einbau und Service nach den Richtlinien ausgeführt wurden.

Dies ist auch eine Gelegenheit, mit Ihrem STEYR MOTORS MARINE-Händler Fragen, die sich Ihnen möglicherweise während der ersten Betriebsstunden auf Ihrem Boot stellten, zu klären und einen Service- und Wartungsplan aufzustellen.

Die Services werden von STEYR MOTORS MARINE-Händlern zu örtlichen Preisen durchgeführt.

Die Kosten für Servicematerial sind vom Eigner zu tragen.

Abbildungssymbole

1 6 10Verweist auf die Abbildung oder Zeichnung in diesem Abschnitt.
A BVerweist auf Teile oder Funktionen, die im Text beschrieben und auf der Abbildung dargestellt sind.
Steyr Motors SE286E40 - Händlerservice – Wartung - 1Verweist auf das allgemeine Thema des Texts.
Steyr Motors SE286E40 - Händlerservice – Wartung - 2Verweist auf ein Teil oder eine Funktion, das/die auf der Abbildung nicht klar zu erkennen ist.

Reparaturservice

Alle Reparaturarbeiten an Ihrem STEYR MOTORS-Bootsmotor sollten von einem autorisierten STEYR MOTORS MARINE-Händler ausgeführt werden, der über das erforderliche Fachwissen, geschultes Personal und Spezialwerkzeuge verfügt, um alle aufgetretenen Probleme zu beheben. Vorzugsweise sollten alle Arbeiten an Ihrem STEYR MOTORS-Bootsmotor von dem STEYR MOTORS MARINE-Händler ausgeführt werden, der Ihnen die Ausrüstung verkauft hat – er kennt Sie und Ihre Ausrüstung.

Wenn es während einer Fahrt zu Problemen kommt, bringen Sie Ihren STEYR MOTORS-Bootsmotor bitte zum nächsten STEYR MOTORS MARINE-Händler. Informationen über Händler und Vertretungen finden Sie am Ende dieser Anleitung.

Ersatzteile

Ihr STEYR MOTORS Bootsmotor ist für den Betrieb in einer Schiffsumgebung gebaut und darf nur mit Original-Ersatzteilen von STEYR MOTORS betrieben werden.

Vor dem Ablegen

Informieren Sie sich über Wetterbericht, Wind- und Wasserverhältnisse. Sagen Sie jemandem, wohin Sie fahren und wann Sie voraussichtlich ankommen oder zurückkehren werden.

Empfohlenes Minimum Bordwerkzeuge

Satz Schraubendreher Schmierölspray

Satz metrischer Steckschlüssel 12-Volt-Meldelampe

Satz metrischer Inbusschlüssel Taschenlampe

Satz metrischer Schraubenschlüssel Isolierband

Spitzzange Scharfes Messer

Empfohlenes Minimum Bord-Ersatzteile

Propeller und Kleinteile für Propellerbefestigung Sicherungen

Kraftstofffilter Glühlampen

Flügelrad für Seewasserpumpe Dichtmasse

Diese Listen stellen ein vorgeschlagenes MINIMUM dar und sollen nicht alle Boote oder alle denkbaren Fahrtverhältnisse abdecken.

Untergetauchter Motor

Bergen Sie den Motor so schnell wie möglich aus dem Wasser und bringen Sie ihn zum Service zu Ihrem örtlichen STEYR MOTORS MARINE-Händler.

Es ist unumgänglich, dass Ihr Händler sämtliches Wasser aus dem Motor entfernt und sofort alle inneren Teile neu schmiert. Elektrische Einrichtungen müssen erneuert werden. Jede Verzögerung der Ausführung dieser Maßnahmen kann zu umfangreichen Motorschäden führen.

Kontrollieren Sie den Motorraum regelmäßig auf übermäßige Wasseransammlung; der Wasserspiegel in der Bilge sollte deutlich unterhalb des Schwungradgehäuses bleiben.

Rumpfbodenanstrich

Wenn dort, wo Ihr Boot im Wasser liegt, der Anwuchs von Wasserorganismen ein Problem ist, kann dieser durch Verwendung einer Antifouling-Farbe verlangsamt werden.

*Zinnhaltige Antifouling-Farbe (TBTA oder TBTF) ist sinnvoll, wo deren Verwendung erlaubt ist.

*Kupferhaltige Antifouling-Farbe kann verwendet werden, erfordert aber häufigere Kontrollen und Erneuerungen von Opferanoden. Es darf KEIN TEIL des Antriebs mit kupferhaltiger Antifouling-Farbe gestrichen werden.

ACHTUNG: Durch Streichen des Antriebs mit kupferhaltiger Farbe würde die galvanische Korrosion beschleunigt werden.

* Vinyl-butylhaltige Antifouling-Farbe ist eine sinnvolle Alternative.

* KEINE graphithaltige Antifouling-Farbe verwenden.

ACHTUNG: Niemals Korrosionsschutz-Anoden anstreichen, da diese sonst ihre Wirkung verlören. Ihr STEYR MOTORS MARINE-Vertragspartner nennt Ihnen eine für Ihr Gebiet geeignete Antifouling-Farbe.

Rumpfboden

Der Zustand des Rumpfbodens kann die Leistung Ihres Boots beeinträchtigen. Anwuchs von Wasserorganismen, zu welchem es sowohl in Süßwasser als auch in Salzwasser kommt, verlangsamt die Fahrt. Ein Rumpfboden mit Anwuchs von Wasserorganismen verringert die Höchstgeschwindigkeit um 20 Prozent oder mehr. Säubern Sie den Rumpfboden Ihres Boots regelmäßig gemäß den Herstellerempfehlungen.

Verantwortung

Als Bootseigner tragen Sie in verschiedener Hinsicht Verantwortung gegenüber anderen. Stellen Sie sicher, dass alle Bootsführer diese Anleitung lesen.

Sie sind nach dem Gesetz für alle Insassen Ihres Boots verantwortlich. Unterweisen Sie für den Notfall mindestens einen Ihrer Passagiere in den elementaren Grundlagen der Bedienung Ihres Boots. Zeigen Sie allen Passagieren den Aufbewahrungsort der Notfallausrüstungen und wie diese zu benutzen sind. Sie sind gesetzlich verpflichtet, eine nach den örtlichen Vorschriften zugelassene Rettungsweste für jede an Bord befindliche Person sowie ein zugelassenes auswerfbares Rettungsgerät für den Fall „Mann über Bord“ bereitzuhalten.

Lernen Sie die Wasserwege-Verkehrsregeln der Gegend, in welcher Sie Ihr Boot betreiben werden. Befahrbare Wasserwege unterliegen Bundesvorschriften, während Binnenseen den örtlichen Zuständigkeiten unterliegen. Befolgen Sie diese Vorschriften zu Ihrem eigenen Schutz, zum Schutz Ihrer Passagiere und zum Schutz der Insassen anderer Boote.

Machen Sie sich mit den Signalen von Unwetter-Warnsystemen und mit den Wasserwege-Verkehrszeichen gründlich vertraut.

Wenden Sie sich an Ihre örtliche Küstenwache und machen Sie von deren saisonalen Schiffsinspektionen und Schulungen Gebrauch.

Sicherheit

Diese Anleitung enthält bestimmte Informationen bezüglich Ihrer, des Bootsführers, Sicherheit und der Sicherheit Ihrer Passagiere und Dritter.

Das Sicherheitssymbol VORSICHT: erscheint neben wichtigen Informationen, um Sie und andere vor Verletzungen zu schützen.

Symbol HINWEIS: erscheint neben wichtigen Informationen, um die Maschine vor Beschädigungen zu schützen.

Schenken Sie allen in dieser Anleitung enthaltenen Informationen, die mit VORSICHT oder ACHTUNG gekennzeichnet sind, besondere Beachtung.

VORSICHT

Steyr Motors SE286E40 - VORSICHT - 1

KALIFORNIEN: VORSICHTSHINWEIS GEMÄSS „PROPOSITION 65“

Der Staat Kalifornien weist darauf hin, dass Dieselmotor-Abgase und einige ihrer Bestandteile Krebs, Missbildungen und andere Fortpflanzungsschäden auslösen können.

Symbole

Bestimmte Symbole oder Kombinationen von Symbolen können auf Ihrem STEYR MOTORS-Bootsmotor oder auf dem zugehörigen Zubehör angebracht sein. Es ist sehr wichtig, dass Sie deren Bedeutung oder Zweck verstehen. Wenn Sie ein Symbol nicht eindeutig verstehen, wenden Sie sich bitte an Ihren HÄNDLER.

„Sicherheitshinweis“-Symbole
Steyr Motors SE286E40 - Symbole - 1Weist auf die Gefahr SCHWERER Verletzungen hin.Befolgen Sie die Anweisungen in „Betriebs- und Wartungsanleitung, Garantiebedingungen“, bevor Sie den Motor oder ein Zubehör in Betrieb nehmen.[OKAN]Erinnert daran, den Schalthebel auf NEUTRAL zu stellen, bevor der Motor gestartet wird. Befolgen Sie die Anweisungen in der Betriebs-, Wartungs- & Garantie-Anleitung, bevor Sie den Motor starten.Steyr Motors SE286E40 - Symbole - 2Weist darauf hin, dass eine ELEKTRISCHE SPANNUNG von über 50 Volt vorliegt.
[XTTA]Weist darauf hin, dass der Inhalt unter Druck steht.Steyr Motors SE286E40 - Symbole - 3Weist auf giftige Stoffe hin.Steyr Motors SE286E40 - Symbole - 4Weist auf Feuergefahr hin.
„Positionsanzeige“-Symbole
Steyr Motors SE286E40 - Symbole - 5Zeigt Aufwärtsbewegung an.Beispiel: Bei in Gleitfahrt befindlichem Boot Betätigen des Trimmschalters, um den Bug des Boots anzuheben.Steyr Motors SE286E40 - Symbole - 6Zeigt Abwärtsbewegung an.Beispiel: Bei in Gleitfahrt befindlichem Boot Betätigen des Trimmschalters, um den Bug des Boots abzusenken.Steyr Motors SE286E40 - Symbole - 7Zeigt Getriebe-Schaltstellungen an:‘VORWÄRTS, NEUTRAL und RÜCKWÄRTS
„Zustands“-Symbole
Steyr Motors SE286E40 - Symbole - 8Identifiziert das Instrument, welches die aufgelaufenen Betriebsstunden des Motor anzeigt.[281H]Identifiziert das Instrument, welches die Batteriespannung oder die Stromstärke anzeigt.[T5G3]Identifiziert das Instrument, welches die die Motordrehzahl in Umdrehungen pro Minute anzeigt.
[ZBT3]Identifiziert die Batterie oder ein Instrument, welches den Zustand des Batterie- Generator-Ladesystems anzeigt.Steyr Motors SE286E40 - Symbole - 9Zeigt den Flüssigkeitspegel im Tank an.[X64Z]Identifiziert das Instrument, welches den Motorkühlmitteldruck anzeigt.
[W6HA]Identifiziert das Instrument, welches die Motorkühlmitteltemperatur anzeigt.[CBGG]FILTER: Identifiziert eine Einrichtung, welche Verunreinigungen aus dem Motorölkreislauf entfernt.Steyr Motors SE286E40 - Symbole - 10Identifiziert das Instrument, welches den Druck des Motor-Schmierkreislaufs anzeigt.
„Funktionsbeschreibungs“-Symbole
[CYAZ]FILTER: Identifiziert eine Einrichtung, welche Verunreinigungen aus dem Kraftstoff entfernt.[1057X]Identifiziert den ZÜNDUNGS-NOTABSTELLSCHALTER.Motor-Notabschaltung.Steyr Motors SE286E40 - Symbole - 11SICHERUNG: Identifiziert eine Einrichtung, welche die Elektrik vor Überlastung schützt.
[2TOZ]Identifiziert die negative Masse oder den negativen Spannungsanschluss.Steyr Motors SE286E40 - Symbole - 12Identifiziert Motor-Ablassschrauben und -armaturen.Steyr Motors SE286E40 - Symbole - 13Identifiziert die Bedienungseinrichtung zum Starten des Motors.
[K45S]Identifiziert den STOPP-SCHALTER.Kann auch die STOP-Stellung des Gashebels identifizieren.
„Anweisungs“-Symbole
[ASCD]Gibt an, dass KRAFTSTOFF zu verwenden oder dass KRAFTSTOFF vorhanden ist.Steyr Motors SE286E40 - Symbole - 14Erinnert Sie daran, Betriebs- und Wartungsanleitung, Garantiebedingungen zu lesen, bevor Sie das Produkt bedionen.Darin stehen Informationen oder Anweisungen, die für die Bedienung des Produkts von entscheidender Bedeutung sind.[0365]Zeigt Schmierstellen an.
[BYYD]Gibt an, dass ÖL zu verwenden oder dass ÖL vorhanden ist.Steyr Motors SE286E40 - Symbole - 15MOTORÖL EINFÜLEN: Ort der Öffnung zum Einfüllen von Öl in den Motor.Steyr Motors SE286E40 - Symbole - 16Weist auf Schmieröl zur Verwendung in Getrieben hin.

„Anweisungs“-Symbole

STARTPROZEDUR UND FUNKTIONEN

Vor dem Starten.... 15

Starten des Motors 16

Abstellen des Motors 16

Starten des Motors (nur für SOLAS).... 17

Abstellen des Motors (nur für SOLAS) 17

Einfahren nach größerer Reparatur 18

Definitionen 18

Ablaufschritte 18

Prozedur zum Einfahren des Motors 19

Die ersten zehn Stunden 19

Die letzten zehn Stunden der Einfahrphase 19

Betrieb nach dem Einfahren 20

Schalten 21

Bedienungsanleitung für Fernbedienungseinrichtungen 22

Schalten und Steuern der Geschwindigkeit 23

Kraftstoff sparen 23

Getriebe – Information 23

Betrieb in großer Höhe 23

Instrumententafel 24

Standard-Instrumententafel 24

Instrumentenanzeigen im Normalbetrieb.... 25

Instrumententafel (nur für SOLAS) 26

Instrumentenanzeigen im Normalbetrieb (nur für SOLAS) 27

Notabstellschalter (Lanyard) 28

Warnleuchten und Alarmton 29

Elektronische Motorsteuerung (ECU) 30

STARTPROZEDUR UND FUNKTIONEN

Diagnosesystem 31

Doppelinstallationen 32

Optionale Propeller 32

Propeller 32

Propellermoment 33

Propellerpflege 33

Jet-Antriebe 33

Betriebsprozedur bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt.... 33

Betrieb in Salzwasser 33

Kraftstoffpumpe 34

Kontrollen an der Kraftstoffanlage 34

Kraftstoffverunreinigung 34

Kühlsystem (Funktionsbeschreibung) 35

Elektrische Ausrüstung 36

Generator 36

Batterie 36

Schutzschalter 37

Umschlagschalter 38

Unterbrechung der Kurbelgehäuseentlüftung.... 38

Instrumententafel 38

Trockenlauf 38

Vor dem Starten

Machen Sie sich mit der Bedienung des Boots vertraut, insbesondere mit der Bedienung des Getriebes, und gehen Sie dann folgendermaßen vor:

  1. Bilge auf übermäßige Wasseransammlung kontrollieren. Bilge stets trocken und sauber halten. Das Wasser im Motorraum darf nie den Boden der Ölwanne übersteigen. Wenn eine Wasseransammlung sich nicht vermeiden lässt, muss eine Bilgenpumpe mit automatischer Ein-/Ausschaltung eingebaut werden.

ACHTUNG: Der Wasserspiegel im Motorraum des Boots steigt an, wenn das Boot vor Erreichen der Gleitfahrt mit starker Neigung gefahren wird. Eine übermäßige Wasseransammlung im Motorraum/in der Bilge kann Motorschäden verursachen.

  1. Seewasser-Einlassventil öffnen.

ACHTUNG: Motor nur laufenlassen, wenn die Seewasserzufuhr gewährleistet ist oder das Kühlsystem mit einer Spüleinrichtung ausgestattet ist. Läuft der Motor ohne Kühlwasser, so wird die Seewasserpumpe beschädigt und/oder der Motor überhitzt.

  1. Kraftstoff-Absperrventil öffnen.

ACHTUNG: Motor erst starten, wenn eine blasenfreie Kraftstoffzufuhr gewährleistet ist. Vor der erstmaligen Inbetriebnahme des Motors (nach dem Einbau, nach einer Verwahrung usw.) die Kraftstoffanlage durch „Zündung EIN“ sechsmal 10 Sekunden lang durchspülen.

  1. Stand der folgenden Betriebsflüssigkeiten überprüfen:

* Kühlmittel
* Öl
* Hydrauliköl
* Getriebeöl
* Kraftstoff

  1. Kontrolle der Elektrik:

* Ladung und Ladezustand der Batterie.

Starten des Motors

Die Startprozedur beim STEYR MOTORS-Bootsmotor ist bei kaltem und warmem Motor die gleiche. Das Motorsteuergerät regelt die Kraftstoffzufuhr und die Vorglühdauer automatisch für jede gegebene Temperatur. Deshalb sollte der Gashebel in Neutralstellung bleiben.

  1. Zum Starten des Motors Gashebel in Leerlaufstellung und Getriebe in Neutralstellung bringen.
  2. Zündschlüssel in Stellung Zündung „EIN“. Es ertönt ein Alarmton, und die Kontrollleuchten leuchten (vorübergehend) auf, wodurch die korrekte Funktion des akustischen und optischen Warnsystems angezeigt wird.

ACHTUNG:

Bei niedriger Starttemperatur warten, bis die kombinierte Öldruck-/Vorglühlampe erlischt, bevor der Motor eingeschaltet wird.

  1. Zündschlüssel in Stellung „START“ drehen und bis zum Anspringen des Motors in dieser Stellung halten, aber auf keinen Fall länger als zehn Sekunden in dieser Stellung halten. Wenn der Motor nicht anspringt, Zündschlüssel kurz loslassen und Startprozedur wiederholen.
  2. Sobald der Motor anspringt, Zündschlüssel loslassen. Der Alarmton verstummt, sobald der normale Öldruck erreicht ist.

Steyr Motors SE286E40 - ACHTUNG: - 1

text_image RPM ×1000 1 2 3 4 5 6 7 8 9 CLOCK 12:24 PM Fuel Level M SDE STEYR AUS EIN START

VORSICHT:

Wenn der Motor nicht innerhalb einer Minute und/oder nach wiederholten Versuchen anspringt, wenden Sie sich bitte an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler. Niemals den Zündschlüssel in Stellung „START“ drehen, während der Motor läuft.

Steyr Motors SE286E40 - VORSICHT: - 1

Abstellen des Motors

  1. Gashebel in Leerlaufstellung und Getriebe in Neutralstellung bringen.
  2. Motor abkühlen lassen.
  3. Zündschlüssel in Stellung AUS drehen.

VORSICHT:

Motor nicht bei höheren Drehzahlen als der Leerlaufdrehzahl abstellen und Motor nicht während des Ausschaltens der Zündung hochdrehen. Dies könnte Motorschäden verursachen.

Steyr Motors SE286E40 - VORSICHT: - 1

Starten des Motors (nur für SOLAS)

Die Startprozedur beim STEYR MOTORS-Bootsmotor ist bei kaltem und warmem Betriebszustand die gleiche. Das Motorsteuergerät regelt die Kraftstoffzufuhr und die Vorglühdauer automatisch für jede gegebene Temperatur. Deshalb sollte der Gashebel in Neutralstellung bleiben.

  1. Zum Starten des Motors den Gashebel in die Leerlaufstellung schieben und den Neutralgang einlegen.
  2. Drucktaster für Zündung (Abb. F; rot) (einrastender Drucktaster); Es ertönt ein Alarmton, und die Kontrollleuchten leuchten (vorübergehend) auf, wodurch die korrekte Funktion des akustischen und optischen Warnsystems angezeigt wird.

ACHTUNG:

Bei niedriger Starttemperatur warten, bis die kombinierte Öldruck-/Vorglühlampe erlischt, bevor der Motor eingeschaltet wird.

  1. Taster START (Abb. G; grün) drücken und bis zum Anspringen des Motors in dieser Stellung halten, aber auf keinen Fall länger als zehn Sekunden. Springt der Motor nicht an, Taster Start kurz loslassen und den Vorgang wiederholen.
  2. Sobald der Motor anspringt, Taster Start loslassen. Der akustische Alarm wird abgeschaltet, sobald der normale Öldruck erreicht ist.

Steyr Motors SE286E40 - ACHTUNG: - 1

Wenn der Motor nicht innerhalb einer Minute und/oder nach wiederholten Versuchen anspringt, wenden Sie sich bitte an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler. Niemals den Taster START drücken, während der Motor läuft.

Abstellen des Motors (nur für SOLAS)

  1. Gashebel in Leerlaufstellung und Getriebe in Neutralstellung bringen.
  2. Motor abkühlen lassen.
  3. Drucktaster Zündung EIN/AUS (Abb. F) drücken, um dessen Einrastung zu lösen und den Motor abzustellen.

VORSICHT:

Steyr Motors SE286E40 - VORSICHT: - 1

Motor nicht bei höheren Drehzahlen als der Leerlaufdrehzahl abstellen und Motor nicht während des Ausschaltens der Zündung hochdrehen. Dies könnte Motorschäden verursachen.

Einfahren nach größerer Reparatur

Nach größeren Reparaturen an STEYR MOTORS Motoren muss das folgende Einfahrverfahren eingehalten werden; als größere Reparatur gilt der Austausch eines oder mehrerer der folgenden Teile:

Kurbelwelle, Kolben, Pleuelstange(n), Monoblock

Definitionen

* Nenndrehzahl .... Motordrehzahl bei maximaler Leistung

* Halbe Motordrehzahl .... Halbe Nenndrehzahl

Ablaufschritte

Vorbereitung

* Motor mit Öl und Kühlmittel bis max. Füllstand füllen.

* Öl Shell RIMULA ULTRA 10 W 40

* Kühlmittel GLYCOSHELL – 50/50 % Wasser/Kühlmittel

* STEYR MOTORS Motordiagnose-Tool an Motorsteuergerät angeschlossen

Prüfverfahren

* Für die Entlüftung des Systems den Druckverschluss des Ausdehnungstanks entfernen.

* Motor starten.

* 20 Min. im Leerlauf laufen lassen.

* Motor abstellen.

* Kühlmittel- und Ölstand prüfen, ggf. auf max. Füllhöhe auffüllen.

* Den Ausdehnungstank mit dem Druckverschluss schließen.

* Motor starten.

* Motor aufwärmen (\~15 Min.)

* Das Boot mindestens 4 Stunden mit maximal der halben Motordrehzahl fahren.

* Den Ölstand kontrollieren, ggf. auf max. Füllhöhe auffüllen.

* Die Fehlerliste im Motorsteuergerät mit dem Diagnoseprogramm überprüfen, das Einfahren fortsetzen, wenn keine Fehler vorhanden sind. Sind Fehler gespeichert, wenden Sie sich an den STEYR MOTORS Kundendienst.

* Motor aufwärmen (\~15 Min.)

* Das Boot mindestens 2 Stunden mit mindestens 75 % der Motordrehzahl fahren

* Die Fehlerliste im Motorsteuergerät mit dem Diagnoseprogramm überprüfen, das Einfahren fortsetzen, wenn keine Fehler vorhanden sind. Sind Fehler gespeichert, wenden Sie sich an den STEYR MOTORS Kundendienst.

* Motor aufwärmen (\~15 Min.).

* Den Datalogger des STEYR MOTORS Diagnosetools starten.

* Das Boot mindestens 20 Minuten bei voller Nenndrehzahl fahren.

* Den Datalogger des Diagnosetools anhalten und die Datei speichern (Dateiname: Motornummer und Datum, z. B. 68225765_20080910.dat).

* Die Fehlerliste im Motorsteuergerät prüfen. Sind Fehler gespeichert, wenden Sie sich an den STEYR MOTORS Kundendienst.

* Die Datalogger-Datei an den STEYR MOTORS Kundendienst senden.

* Kühlmittel- und Ölstand beim kalten Motor prüfen, ggf. auf max. Füllhöhe auffüllen.

* Den Motor nach den Anweisungen im STEYR MOTORS Bedienerhandbuch verwenden.

Prozedur zum Einfahren des Motors

Alle STEYR MOTORS-Bootsmotoren sind im Werk als Schlussprüfung kurzzeitig gelaufen. Während der ersten 20 Betriebsstunden müssen Sie die Anweisungen zum Einfahren des Motors beachten, um maximale Leistung und längstmögliche Lebensdauer des Motors sicherzustellen.

ACHTUNG: BEI NICHTBEACHTUNG DER EINFAHRANWEISUNGEN KANN ES ZU EINEM SCHWERWIEGENDEN MOTORSCHADEN KOMMEN.

Die ersten zehn Stunden

Maximale Motordrehzahl: 75 % der Nenndrehzahl

Maximale Gashebelstellung: 75 %

In den ersten fünf bis zehn Betriebsminuten den Motor mit niedriger Drehzahl (unter 1500 U/min.) laufenlassen. Für den Rest der ersten zehn Betriebsstunden das Boot beschleunigen und möglichst schnell zum Gleiten bringen. Nach dem Erreichen der Gleitfahrt das Gas bis auf minimale Gleitgeschwindigkeit zurücknehmen. Bei Displacement- und Semi-Displacement-Booten darf die Gashebelstellung 75 % nicht übersteigen. Hin und wieder das Gas bis auf Leerlaufdrehzahl zurücknehmen, um den Motor abkühlen zu lassen.

VORSICHT: Warnmeldung Motorüberlast beim Einfahren über Motorsteuergerät.

Das Motorsteuergerät überwacht die Motorlast während der zwei ersten Motorbetriebsstunden. Wenn der Motor während der ersten zwei Betriebsstunden überlastet wird, leuchtet automatisch die Warnleuchte „Motor überprüfen“ auf. Leuchtet die Warnlampe auf (CEL-Lampe – EIN), so darf der Gashebel erst zurückgenommen werden, wenn dieses Signal erloschen ist.

Die letzten zehn Stunden der Einfahrphase

Maximale Kurzzeitdrehzahl: 100 % der Nenndrehzahl

Maximale Kurzzeit-Gashebelstellung: 100 %

Während der letzten zehn Stunden der Einfahrphase darf der Motor jeweils fünf bis zehn Minuten mit Höchstdrehzahl gefahren werden. Während der restlichen Zeit ist eine Gashebelstellung von maximal 75 % zulässig. Bei Displacement- und Semi-Displacement-Booten darf die Gashebelstellung 75 % nicht übersteigen. Zum Abkühlen ist die Motordrehzahl von Zeit zu Zeit zu drosseln.

ACHTUNG: IN DER EINFAHRPHASE DARF DER MOTOR NIE FÜR LÄNGERE ZEIT MIT EINER HOHEN DREHZAHL LAUFEN.

In der Einfahrphase ist vor allem auf folgendes zu achten:

A. Motorölstand täglich kontrollieren. Den Ölstand stets im Sollbereich zwischen den Markierungen „MIN“ und „MAX“ des Ölmessstabs halten. Zum Nachfüllen von Motoröl siehe Informationen „Motorschmierung – Motoröl“ (Seite 41).

B. Öldruck-Warnleuchte beobachten. Wenn die Leuchte aufleuchtet, sobald das Boot seine Lage ändert (beim Wenden, beim Aufrichten des Boots oder beim Gleiten), den Ölstand im Motorgehäuse mittels des Ölmessstabs kontrollieren. Wenn erforderlich, Öl nachfüllen (NICHT ÜBERFÜLLEN). Falls die Öldruck-Warnleuchte bei korrektem Ölstand immer noch leuchtet, lassen Sie den Motor bitte durch Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler auf eine Funktionsstörung des Signals oder der Ölpumpe überprüfen.

ACHTUNG: Im Normalbetrieb des Motors steigt der Öldruck mit steigender Drehzahl und fällt er mit fallender Drehzahl. Gewöhnlich ist der Öldruck bei kaltem Motoröl und spezifischer Drehzahl höher als bei heißem Motoröl.

C. Motortemperaturanzeige kontrollieren. Normalbetrieb zwischen 80 °C und 95 °C. Bei Ertönen des Alarmtons Kühlmittelstand im Ausgleichsbehälter kontrollieren (nur bei kaltem Motor).

D. Abweichungen von den normalen Betriebsbedingungen werden durch Warnleuchten und einen Alarmton gemeldet. Die einzelnen Bedeutungen sind in Abschnitt „Fehleranzeige auf Instrumententafel“ erklärt.

VORSICHT:

Bei Nichtbeachtung der Einfahranweisungen werden keine Garantieansprüche mehr anerkannt.

Steyr Motors SE286E40 - Die letzten zehn Stunden der Einfahrphase - 1

Der Motor darf nur mit der empfohlenen Ölqualität befüllt werden. Siehe Kapitel „Motorschmierung“.

Betrieb nach dem Einfahren

Die in dieser Anleitung spezifizierten Motoren sind dafür ausgelegt, mit verschiedenen Drehzahlen und Lasten betrieben zu werden, gestatten das Fahren mit Volllast aber nicht länger als eine Stunde pro 12 Betriebsstunden. Wirtschaftliches Fahren ist mit folgenden Drehzahlen möglich:

MO54NA33 3000 U/min.

MO84K32 3000 U/min.

MO94K33 3000 U/min.

MO114K33 3000 U/min.

MO144M38 3200 U/min.

MO144V38 3200 U/min.

MO164M40 3400 U/min.

MO174V40 3400 U/min.

MO126M28 2200 U/min.

MO166K28 2200 U/min.

MO196M28 2200 U/min.

MO236K42 3300 U/min.

MO256K43 3600 U/min.

MO256H45 3600 U/min.

MO286H43 3600 U/min.

MO306H43W 3600 U/min.

Mit diesen Drehzahlen lassen sich eine längere Motorlebensdauer und niedrigere Schallemissionen erreichen. Nach dem Starten eines kalten Motors den Motor langsam warm werden lassen. Niemals den Motor mit Höchstdrehzahl betreiben, bevor die Betriebstemperatur erreicht ist. Während der ersten 50 Betriebsstunden häufig den Ölstand kontrollieren.

Schalten

  1. Wenn der Getriebe-Schaltmechanismus abgeschaltet ist, Bedienhebel in Neutralstellung bringen. Der Schaltmechanismus wird dann automatisch zugeschaltet.
  2. Zum VORWÄRTSFAHREN den Neutral-Verriegelungsknopf – sofern vorhanden – drücken und den Bedienhebel nach vorn drücken. Die Bewegung des Gashebels beginnt nach Einrücken des Vorwärtsgangs.
  3. Zum RÜCKWÄRTSFAHREN den Neutral-Verriegelungsknopf – sofern vorhanden – drücken und den Bedienhebel nach hinten drücken. Die Bewegung des Gashebels beginnt nach Einrücken des Rückwärtsgangs.
  4. Um von VORWÄRTS auf RÜCKWÄRTS oder von RÜCKWÄRTS auf VORWÄRTS umzuschalten, immer in Stellung NEUTRAL innehalten und die Motordrehzahl auf Leerlauf zurückfallen lassen.
  5. Nach Abschluss des Schaltvorgangs den Bedienhebel weiter langsam in die gewünschte Richtung bewegen, um die Drehzahl zu erhöhen.

ACHTUNG:

Eine plötzliche Zunahme der erforderlichen Schaltkraft am Fernbedienhebel deutet auf ein mögliches Problem im Schaltsystem hin. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall so schnell wie möglich an Ihren STEYR MOTORS-Händler, um eine entsprechende Diagnose und erforderliche Justierungen durchführen zu lassen. Eine Fortführung des Betriebs in diesem Zustand könnte zu einer Beschädigung des Schaltmechanismus führen.

Bedienungsanleitung für Fernbedienungseinrichtungen

1 Ihr Boot kann mit einer der folgenden Fernbedienungseinrichtungen ausgestattet sein:

* Einhebel-Steuerung
* Zweihebel-Steuerung für Doppelmotoren

ACHTUNG: Wenn andere als STEYR MOTORS- Fernbedienungseinrichtungen eingebaut sind, beachten Sie bitte die Anleitung des Herstellers.

Fernbedienungseinrichtungen haben die folgenden wesentlichen Merkmale:

Steyr Motors SE286E40 - Bedienungsanleitung für Fernbedienungseinrichtungen - 1

* Ein einziger Hebel, der dazu dient, den Vorwärts- oder Rückwärtsgang zu wählen und die Motordrehzahl zu steuern und der dafür sorgt, dass nur bei niedriger Motordrehzahl geschaltet wird. * Eine „Start-nur-in-Neutral“-Funktion, die Sie daran hindert, Ihren STEYR MOTORS-Bootsmotor bei eingerücktem Getriebe zu starten.

Die seitlich angebrachte Bedienungseinrichtung hat einen im Bedienhebel befindlichen Neutral-Verriegelungsknopf (C), der gedrückt werden muss, um aus der Neutralstellung auf Vorwärts oder Rückwärts schalten zu können. Oben angebrachte Bedienungseinrichtungen haben in der Neutralstellung keine Verriegelung, sondern eine Rastposition.

Seitlich angebrachte Bedienungseinrichtung

* Zum Abschalten des Schaltmechanismus:

  1. Bedienhebel in Neutralstellung (D) bringen.
  2. Gleichzeitig Neutral-Verriegelungsknopf (C) und Schaltmechanismus-Abschaltknopf (E) drücken.
  3. Bedienhebel nach vorn drücken, um mehr Gas zu geben.
    (F) Schaltmechanismus zugeschaltet
    (G) Schaltmechanismus abgeschaltet

Durch Zurückbewegen des Bedienhebels in die Neutralstellung wird automatisch die Neutralstellungs-Verriegelung eingerastet und der Schaltmechanismus zugeschaltet.

Oben angebrachte Bedienungseinrichtung

* Zum Abschalten des Schaltmechanismus:

  1. Nabe des Bedienhebel fassen und ungefähr 6 mm gerade einziehen.
  2. Bedienhebel nach vorn drücken, um mehr Gas zu geben.

Durch Zurückbewegen des Bedienhebels in die Neutralstellung wird automatisch der Schaltmechanismus zugeschaltet.

Ihr Boot kann mit anderen als den oben beschriebenen Fernbedienungseinrichtungen ausgestattet sein. Wenn keine STEYR MOTORS-Bedienungseinrichtungen eingebaut sind, bitten Sie Ihren HÄNDLER um eine Bedienungsanleitung für die in Ihr Boot eingebaute Bedienungseinrichtung, da diese sich in Bedienung und Funktionen möglicherweise von STEYR MOTORS-Fernbedienungseinrichtungen unterscheidet.

VORSICHT:

Steyr Motors SE286E40 - VORSICHT: - 1

Ihr Boot sollte herstellerseitig mit einer Fernbedienungseinrichtung ausgestattet sein, die über eine Sperre gegen Starten bei eingerücktem Getriebe verfügt. Verwenden Sie nur eine Fernbedienungseinrichtung mit „Start-nur-in-Neutral“-Funktion. Diese Funktion kann Verletzungen durch unerwartetes Anlaufen des Propellers und plötzliche Bewegungen des Boots verhindern.

Schalten und Steuern der Geschwindigkeit

ACHTUNG: Nicht auf VORWÄRTS oder RÜCKWÄRTS schalten, wenn der Motor nicht läuft. Der Schaltmechanismus kann beschädigt werden, wenn zu schalten versucht wird, ohne dass der Motor läuft.

2 Bedienhebel in Neutralstellung (D) bringen. Der Schaltmechanismus wird dann automatisch zugeschaltet. Bei einer seitlich angebrachten Einhebel-Bedienungseinrichtung den Neutral-Verriegelungsknopf (C) drücken und den Bedienhebel bewegen, um auf Vorwärts oder Rückwärts zu schalten. Die Vorwärtsbewegung des Gashebels beginnt nach Einrücken des Getriebes. Bedienhebel weiter langsam in die gewünschte Richtung bewegen, um die Drehzahl zu erhöhen.

(H) Schaltbereich für Rückwärts
(I) Drehzahlsteuerbereich für Rückwärts
(D) Neutralstellung
(J) Drehzahlsteuerbereich für Vorwärts
(K) Schaltbereich für Vorwärts

Steyr Motors SE286E40 - Schalten und Steuern der Geschwindigkeit - 1

Durch Nutzung des kraftstoffsparenden Drehzahlbereichs (M) lässt sich je nach Belastung und Rumpfform des Boots Kraftstoff sparen. Sobald das Boot die Höchstgeschwindigkeit erreicht hat, verringern Sie die Motordrehzahl geringfügig. Beim Verringern der Motordrehzahl darauf achten, dass das Boot nicht zu gleiten aufhört. Motordrehzahl unter Aufrechterhaltung der Gleitfahrt weiter geringfügig verringern. Die Gleitgrenze darf dabei nicht unterschritten werden. Dies sorgt für Fahrkomfort und hilft gleichzeitig, Kraftstoff zu sparen.

Getriebe – Information

ACHTUNG: Bitte halten Sie sich an die vom Hersteller des Bootsgetriebes mitgelieferte Anleitung und an seine Empfehlungen.

Betrieb in großer Höhe

Ihr STEYR MOTORS-Bootsmotor besitzt einen Turbolader, und es sollte auch in großer Höhe keinen merklichen Leistungsabfall geben.

Instrumententafel

Steyr Motors SE286E40 - Instrumententafel - 1

text_image A E D G J F I CLOCK 12:24 PM Fuel Level STEYR INNOVATION WITH LIGHTNESS A1 B A1 H C mpontantofel

A Tachometer

A1 Funktionstasten

B Anzeige Motorparameter

C Warnlampe – Batterie

D Kombilampe Vorglühen & Warnleuchte Motoröldruck

E Warnlampe Motor überprüfen

F Zündschlüssel

G Blindstecker – Einbauoption für

Schlüsselschalter Konstantdrehzahl

H Akustischer Warnmelder

(auf der Rückseite der Instrumententafel)

I Notabstellschalter (Lanyard)

J Schutzschalter (10 A)

Sollten Sie weitere Instrumente oder weiteres Zubehör benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler.

Instrumentenanzeigen im Normalbetrieb

1. Zündung EIN (... vor dem Starten)

Steyr Motors SE286E40 - Zündung EIN (... vor dem Starten) - 1

text_image EIN (0,7 s) EIN (0,7 s) EIN C.DCK 12:24 PM FastLimit STEYR EIN (0,7 s)

2. Zündung EIN (... vor dem Starten)

Steyr Motors SE286E40 - Zündung EIN (... vor dem Starten) - 1

text_image EIN (5 s) EIN (0,7 s) EIN CLOCK 12:4 PM Full/Level EIN STEYR EIN (5 s)

3. Motor läuft (nach dem Starten)

Steyr Motors SE286E40 - Motor läuft (nach dem Starten) - 1

text_image AUS AUS AUS CLOCK 12:24 PM FastLevel Steyr AUS

Systemprüfung – siehe Leuchtanzeigen

ACHTUNG:

Bei niedriger Temperatur (kaltem Wetter) erlischt die kombinierte Vorglüh-Kontrollleuchte und Motoröldruck-Warnleuchte nicht nach 0,7 s (Vorglühphase).

In diesem Fall den Motor sofort nach Erlöschen der Kontrollleuchte starten.

Anzeige aktiver Fehler

Normalzustand

ACHTUNG:

Weitere Informationen siehe:

Tabelle „Fehleranzeige auf Instrumententafel“

Instrumententafel (nur für SOLAS)

Steyr Motors SE286E40 - Instrumententafel (nur für SOLAS) - 1

text_image A G E D START H J CLOCK 12:24 PM Fuel Level ON OFF I A1 B A1 F C STEYR MOTORS INNE VATION WITH LIGHTNESS H

A Tachometer
A1 Funktionstasten
B Anzeige Motorparameter
C Warnlampe – Batterie
D Kombilampe Vorglühen & Warnleuchte Motoröldruck
E Warnlampe Motor überprüfen
F Drucktaster – Zündung EIN/AUS (rot)

G Drucktaster START (grün)
H Akustischer Warnmelder (auf der Rückseite der Instrumententafel)
I Notabstellschalter (Lanyard)
J Schutzschalter (10 A)

ACHTUNG: Instrumente werden nach Einschalten der Zündung automatisch beleuchtet.

ACHTUNG:

Im Fall eines Umschlagens wird der Motor automatisch abgestellt, um danach einen normalen Betrieb zu ermöglichen.

Der Zündungs-Drucktaster (F) muss aus- und wieder eingeschaltet werden, und dann kann der Motor mittels des Drucktasters START (G) wieder gestartet werden.

Instrumentenanzeigen im Normalbetrieb (nur für SOLAS)

1. Zündung EIN (... vor dem Starten)

Steyr Motors SE286E40 - Zündung EIN (... vor dem Starten) - 1

text_image EIN (0,7 Sek.) EIN (0,7 Sek.) EIN STAYR STAYR EIN (0,7 S) CLOCK 12:34 PM Fuel Level M STEYR EIN (0,7 s)

2. Zündung EIN (... vor dem Starten)

Steyr Motors SE286E40 - Zündung EIN (... vor dem Starten) - 1

text_image EIN (5 Sek.) EIN (0,7 Sek.) EIN CLOCK 12:24 PM Fuel Level STEYR STOCK D+ D+

3. Motor läuft (nach dem Starten)

Steyr Motors SE286E40 - Motor läuft (nach dem Starten) - 1

text_image AUS AUS AUS CLOCK 12:24 PM Fuel Level STEYR SteyR SteyR Control Panel

Systemprüfung – siehe Leuchtanzeigen

ACHTUNG:

Bei niedriger Temperatur (kaltem Wetter) erlischt die kombinierte Vorglüh-Kontrollleuchte und Motoröldruck-Warnleuchte nicht nach 0,7 s (Vorglühphase).

In diesem Fall den Motor sofort nach Erlöschen der Kontrollleuchte starten.

Anzeige aktiver Fehler

Normalzustand

ACHTUNG:

Weitere Informationen siehe:

Tabelle „Fehleranzeige auf

Instrumententafel"

Notabstellschalter (Lanyard)

Diese Instrumententafel ist mit einem Notabstellschalter ausgerüstet. Die Benutzung dieses Schalters ist sehr zu empfehlen. Um diese Funktion richtig zu nutzen, befestigen Sie die Betätigungsleine sicher an Ihrer Kleidung. Befestigen Sie die Betätigungsleine nicht an einem Kleidungsstück, das losgerissen würde, bevor die Betätigungsleine vom Schalter abgezogen wird, um den Motor abzustellen. Die Benutzung dieses Schalters ist einfach und sollte bei der normalen Bedienung des Boots nicht stören. Achten Sie darauf, dass die Betätigungsleine nicht versehentlich während des normalen Betriebs gezogen wird. Dies würde zu einer unerwarteten Verlangsamung der Vorwärtsfahrt führen. Dadurch könnten Insassen nach vorn geworfen werden. Nachdem der Notabstellschalter betätigt (die Betätigungsleine gezogen) wurde, kann jeder Bootsinsasse den Motor wieder starten, wenn er den Zugknopf (Abb. Pos. 1) des Notschalters herauszieht und in dieser Position festhält. Bei gezogen gehaltenem Zugknopf die normale Startprozedur ausführen und den Motor starten. Wenn der Zugknopf unter diesen Umständen losgelassen wird, bleibt der Motor sofort stehen.

Steyr Motors SE286E40 - Notabstellschalter (Lanyard) - 1

text_image RPM x1000 CLOCK 12:24 PM Fuel Level M STEYR MOTORS INNOVATION WITH LIGHTNESS ①

VORSICHT:

Steyr Motors SE286E40 - VORSICHT: - 1

Der Notabstellschalter kann nur wirksam sein, wenn er in einwandfreiem Betriebszustand ist.

Beachten Sie folgendes:

* Die Betätigungsleine darf sich nirgends verheddern, da dies ihre Funktion stören würde.

* Einmal monatlich den Schalter auf einwandfreie Funktionsfähigkeit überprüfen. Bei laufendem Motor die Betätigungsleine ziehen.

Bleibt der Motor nicht stehen, lassen Sie den Schalter durch Ihren STEYR MOTORS-HÄNDLER erneuern.

Warnleuchten und Alarmton

Ihr Boot mit dem STEYR MOTORS-Bootsmotor ist mit drei Warnleuchten und einem (hinter der Instrumententafel angebrachten) Alarmtongeber ausgestattet, um die folgenden Betriebs- oder Störungszustände anzuzeigen. (Das Motorsteuergerät verringert auch die Motorleistung, wenn eine bedeutende Betriebsparameter-Grenze überschritten wurde.)

* Anzeige Vorglühphase (kombiniert mit Öldruck-Warnleuchte, wird bei Motorkühlmitteltemperaturen unter 20 °C wirksam)

* Einfahren: Überlastungswarnung

* Motoröldruck zu niedrig

* hohe Kühlmitteltemperatur

* Sensoren oder Sensor-Schaltkreis defekt

Nach dem Einschalten der Zündung leuchten die Kontroll-/Warnleuchten auf und ertönt der Alarmton etwas weniger als eine Sekunde lang (0,7 s). Dies dient als Funktionsprüfung für das optische/akustische Warnsystem.

Die Kontrollleuchten und der Alarmton bleiben nach dem Einschalten der Zündung 5 Sekunden lang eingeschaltet, wenn ein defekter Sensor oder Sensor-Schaltkreis erkannt und im Motorsteuergerät (ECU) gespeichert wurde (siehe Abschnitt „Instrumententafel“).

Bitte wenden Sie sich an den nächsten STEYR MOTORS MARINE-Händler, um die Störung untersuchen und mögliche Fehler beheben zu lassen.

Bei zu niedrigem Motoröldruck leuchtet die Warnleuchte „Motoröldruck“ auf und ertönt der Alarmton. Die Motorleistung ist dann eingeschränkt. In diesem Fall gehen Sie folgendermaßen vor:

* Motorölstand kontrollieren und, wenn erforderlich, Motoröl nachfüllen (siehe Kapitel Kraftstoff und Schmierstoffe)

* Motor neu starten und die Öldruck-Warnleuchte beobachten. Die Warnleuchte muss innerhalb von 3 oder 4 Sekunden nach dem Anspringen des Motors erlöschen. Geschieht dies nicht, muss der Motor sofort abgestellt werden. (Zündung „AUS“)

Im Fall einer Überhitzung des Abgas-Kühlsystems blinkt die Warnleuchte „Motor überprüfen“ und ertönt der Alarmton (beides 2 mal pro Sekunde); die Motorleistung wird gedrosselt. In diesem Fall gehen Sie folgendermaßen vor:

* Motor SOFORT auf Leerlaufdrehzahl verlangsamen.

* Seewasserfilter überprüfen und reinigen.

* Kühlmitteltemperaturanzeige auf Überhitzung des Motorkühlmittels kontrollieren. Wenn die Kühlmitteltemperaturanzeige eine Überhitzung des Motorkühlmittels anzeigt, für kurze Zeit auf RÜCKWÄRTS schalten, um eine mögliche Verstopfung des Seewassereinlasses z. B. durch ein großes Kunststoffteil zu beseitigen, und dann wieder auf VORWÄRTS schalten. Motor einige Minuten mit Leerlaufdrehzahl laufenlassen. Wenn die Temperaturanzeige nach wie vor eine Überhitzung des Motors anzeigt, muss der Motor abgestellt werden. Den Motor erst dann neu starten, wenn die Ursache des Alarms gefunden und beseitigt ist. Siehe „Leistungsverlust“ in der Störungsbeseitigungs-Tabelle, in den Technischen Daten und im Abschnitt Wartung. Kühlmittelstand kontrollieren und, wenn erforderlich, Kühlmittel nachfüllen, bis ein angemessener Kühlmittelstand erreicht ist. Wenn der Grund für den optischen/akustischen Alarm nicht ermittelt werden kann, wenden Sie sich bitte an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler.

Elektronische Motorsteuerung (ECU)

Der STEYR MOTORS-Bootsmotor ist mit einer elektronischen Motorsteuerung (ECU) ausgestattet, welche folgendes leistet:

* Steuerung der Motorfunktionen, um einen maximalen Wirkungsgrad zu erreichen.
* Eigendiagnose, um den Motor vor Schäden zu schützen, wenn Betriebsparameter ihre Grenzen überschreiten.
* Speicherung von Diagnosedaten der ECU-Steuerschaltkreise für Wartung und Service.
* Speicherung von Daten über Fehlbedienungen

Die Motorleistung wird verringert, wenn:

BetriebsparameterErkennbare WirkungAnzeige InstrumententafelZusätzliche Tool-AnzeigenHandlung oder mögliche Ursache
Motorkühlmittel-temperatur oberer Grenzwert überschrittenVerringerung der MotordrehzahlWarnton EIN 2x pro Sek. Messwert > 107 °CSteyr Diag LeistungsbegrenzungSiehe Tabelle Störungsbeseitigung: Kühlsystem
Defekt – Motorkühlmittel oder Sensoranschluss defektVerringerung der MotordrehzahlWarnton EIN 2x pro Sek. Messwert > 120 °CSteyr Diag ServicecodeSensor- oder Steckerfehler; siehe Tabelle „Servicecode“
Abgastemperatur oberer Grenzwert überschrittenVerringerung der MotordrehzahlWarnton und Anzeige-lampe „CEL“ EIN 2x pro Sek.Steyr Diag LeistungsbegrenzungSiehe Tabelle Störungsbeseitigung: Seewasser-Kühlsystem
Defekt – Abgas-temperatursensor oder Sensoranschluss defektVerringerung der MotordrehzahlWarnton und Anzeige-lampe „CEL“ EIN 2x pro Sek.Steyr Diag ServicecodeSensor- oder Steckerfehler; siehe Tabelle „Servicecode“
Öldruck unter Min.Verringerung der MotordrehzahlDauerwarnton und Ölwarnlampe immer EINSteyr Diag LeistungsbegrenzungSiehe Tabelle Störungsbeseitigung: Motorölsystem
Defekt – Öldruck-sensor oder SensoranschlussVerringerung der MotordrehzahlÖldruck-Melde-lampe EIN 1x pro Sek.Steyr Diag ServicecodeSensor- oder Steckerfehler; siehe Tabelle „Servicecode“
Fehlender Ladedruck oder Sensor defektVerringerung der MotordrehzahlSteyr Diag LeistungsbegrenzungSiehe Tabelle Störungsbeseitigung: Luftansaugsystem
Fehler Motordrehzahl-sensorHöhere oder instabile Leerlaufdrehzahl, LeistungseinbußeKeine Drehzahlanzeige auf TachometerSteyr Diag ServicecodeSiehe Tabelle Störungsbeseitigung: Drehzahlsensor
Motordrehzahl bleibt im LeerlaufbereichKein Anstieg der Motordrehzahl, wenn Gashebel auf Max. gestellt wirdSteyr Diag ServicecodeSiehe Tabelle Störungsbeseitigung: Fehler Gashebel-potentiometer
Reglerstell-systemUnregelmäßige Motordrehzahl oder Motor abgestorbenSteyr Diag ServicecodeSiehe Tabelle Störungsbeseitigung: Regelungssystem
Umschlagstellung Abschaltung (SOLAS)Motor bei Winkel über 70 Grad abgeschaltetNach Motor-Aus bleibt der Warnton EIN bis Reset durch ZündungReset durch Aus- und Wiedereinschalten der Zündung
In der EinfahrphaseCel-EIN bei hoher Gashebelstellung (über 75 %)Anzeigelampe „CEL“ ist EINSteyr Diag Einfahr-phaseSiehe Informationen zum Einfahren

Optische und akustische Warnsignale werden in den folgenden Tabellen erläutert.

„Betriebszustands- und Fehlerbericht“ (siehe Seiten 25–27) (siehe Seiten 74–77)

Diagnosesystem

Die elektronische Motorsteuerung überwacht die folgenden Motorparameter: Öldruck, Ladedruck, Kühlmitteltemperatur, Abgasrohrtemperatur („Hi-Riser“), Regelstangen-Sensor, Gashebel-Potentiometer, Drehzahlsignal

Die ECU führt eine Eigendiagnose und/oder Plausibilitätsprüfungen für alle Eingangswerte und Sensoranschlüsse durch. Bei Unregelmäßigkeiten wird ein optisches oder akustisches Warnsignal ausgegeben. (siehe Seite 75)

Bestehende aktive Fehler bleiben gespeichert, bis das Problem gelöst und der Code aus dem Speicher gelöscht ist. Zum Auswählen gespeicherter Fehlercodes wird ein PC mit Diagnoseprogramm (VR00134/0) oder Diagnose-Tool (VR00135/1) benötigt.

Betriebsstörungen werden in drei verschiedene Kategorien eingestuft: zeitweilige Fehler, unbedeutende Fehler und bedeutende Fehler.

Doppelinstallationen

Alle STEYR MOTORS MARINE-Innenbordmotoren können bei Doppelinstallationen auch für Gegenlauf eingerichtet werden. Dies geschieht durch Umkehren der Richtungen der Seilzüge am Schalthebel, um gegenläufige Propeller zu erhalten.

Der Gegenlauf wird im Getriebe bewerkstelligt. Propeller, Propellerwelle und Abtriebsritzel sind die einzigen gegenläufigen Teile. Der Motor rotiert immer in einer Richtung.

4 Es ist üblich, den Propeller wie in dieser Abbildung einer Doppelinstallation gezeigt zu betreiben.

Manche Bootsbauer richten Doppelinstallationen möglicherweise auf umgekehrte Weise ein. Wenn Propeller und/oder Seilzüge ausgebaut werden, ist sorgfältig darauf zu achten, dass sie wieder an derselben Stelle wie zuvor befestigt werden und dass die Propeller nicht vertauscht werden.

Optionale Propeller

5 Propeller sind in allen normalen Größen sowohl für Rechts- als auch für Linksdrehung lieferbar. Edelstahl hat eine höhere Festigkeit und Haltbarkeit als Aluminium. Dies hat zur Folge, dass Edelstahl-Propellerflügel dünner sein können und dennoch eine höhere Festigkeit aufweisen als Aluminiumpropeller. Das Ergebnis ist ein wirtschaftlicherer Propeller, der bessere Leistung bringt und Kraftstoff spart.

Propeller

6 Rechtsdrehende Propeller drehen sich bei Vorausfahrt im Uhrzeigersinnn. Rechtsdrehende Propeller werden als normal drehende Propeller angesehen. Um einen rechtsdrehenden Propeller zu identifizieren, ist, von der Backbordseite gesehen, der Winkel (A) des Flügels festzustellen.

7 Linksdrehende Propeller drehen sich bei Vorausfahrt entgegen dem Uhrzeigersinnn. Linksdrehende Propeller werden als gegenläufig drehende Propeller angesehen. Um einen linksdrehenden Propeller zu identifizieren, ist, von der Backbordseite gesehen, der Winkel (B) des Flügels festzustellen.

ACHTUNG: Niemals einen rechtsdrehenden Propeller mit einem linksdrehenden Propeller vertauschen. Dies hätte zur Folge, dass das Boot achteraus fährt, wenn die Antriebssysteme im Vorwärtsgang betrieben werden, und dass es voraus fährt, wenn die Antriebssysteme im Rückwärtsgang betrieben werden. Die Abbildungen sollen Ihnen helfen, den Unterschied zwischen linksdrehenden und rechtsdrehenden Propellern besser zu verstehen.

Nach jeder Propellerwartung bei Leerlaufdrehzahl auf VORWÄRTS oder RÜCKWÄRTS schalten und kontrollieren, ob das Boot in die richtige Richtung fährt. Wenn das Boot in die ENTGEGENGESETZTE Richtung fährt, wurden die Propeller nicht richtig eingebaut.

VORSICHT: Wenn Sie die oben beschriebene Kontrolle nicht durchführen, können Sie die Kontrolle über das Boot verlieren.

Steyr Motors SE286E40 - Propeller - 1

Das Drehmoment des Propellers erzeugt Kräfte, die auf das Boot übertragen werden. Dies kann dazu führen, dass das Boot sich auf eine Seite neigt (krängt).

Die durch den gegenläufig drehenden Propeller erzeugten Kräfte sind den durch den normal drehenden Propeller erzeugten Kräften entgegengerichtet. Bei gleich getrimmten Vertikalantrieben gleichen sich diese einander entgegen- gerichteten Kräfte aus.

Propellerpflege

Ein beschädigter oder unausgewuchteter Propeller bewirkt übermäßige Vibration und eine Verlangsamung der Fahrt. In dieser Situation Motor abstellen und Propeller auf Schäden untersuchen. Wenn der Propeller beschädigt scheint, lassen Sie ihn durch Ihren örtlichen STEYR MOTORS MARINE-Händler überprüfen und reparieren. Stets einen Ersatzpropeller mitführen und einen beschädigten Propeller so schnell wie möglich auswechseln.

ACHTUNG: Niemals mit beschädigtem Propeller fahren. Durch Fahren mit einem beschädigten Propeller können Antriebskomponenten und Motor Schaden nehmen.

Jet-Antriebe

Bei Verwendung von Jet-Antrieben wenden Sie sich bitte an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler. Informationen über Funktionsweise und Anwendung entnehmen Sie bitte den entsprechenden Dokumenten und Dokumentationen des Antriebsherstellers.

Betriebsprozedur bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt

Wenn Temperaturen unter dem Gefrierpunkt angekündigt sind und das Boot weiter betrieben und im Wasser belassen wird, muss der Propeller ständig in der nach unten gekippten (untergetauchten) Stellung bleiben, um zu verhindern, dass im Vertikalantrieb befindliches Wasser gefriert. Nach Abschluss des Motorbetriebs den Motor wie in Vorbereitungen für die Winterverwahrung beschrieben entleeren.

Betrieb in Salzwasser

Das Spülen des Seewasserkreislaufs mit Süßwasser ist nach jedem Einsatz in Salzwasser, verschmutztem Wasser oder Brackwasser ratsam, um zu verhindern, dass Ablagerungen die Kühlkanäle verstopfen und korrodieren. Von Ihrem STEYR MOTORS MARINE-Händler erhalten Sie ein Motorspülset, welches das Spülen des Motors im Wasser oder auf dem Trockenen gestattet.

ACHTUNG: Ein Einsatz in Salz- oder Brackwasser kann zusätzlichen Korrosionsschutz erfordern.

Kraftstoffpumpe

Der STEYR MOTORS-Bootsmotor ist mit einer elektrischen Kraftstoffpumpe ausgerüstet. Sie wird mit dem Schlüsselschalter ein- und ausgeschaltet. Wenn der Motor nicht innerhalb von 10 Sekunden nach Drehen des Schlüsselschalters auf „EIN“ anspringt, wird die Kraftstoffpumpe automatisch ausgeschaltet.

Kontrollen an der Kraftstoffanlage

Tank mit dem empfohlenen Kraftstoff füllen. Stets volle Tanks verringern die Kondensation von Wasser und helfen, den Kraftstoff kühl zu halten, was wichtig für die Motorleistung ist.

Sicherstellen, dass Ventile in der Kraftstoffzufuhr (falls vorhanden) geöffnet sind und dass Ventildichtungen vollkommen (gas)dicht sind.

Um ein rasches Anspringen und einen gleichmäßigen Lauf des Motors sicherzustellen, muss die Kraftstoffanlage mittels der elektrischen Kraftstoffpumpe (Zündung „EIN“ mehrmals ungefähr 10 s lang) durchgespült werden, bevor der Motor erstmalig gestartet wird und/oder nach jedem Erneuern eines Kraftstofffilters.

Am Ende jedes Einsatzages wieder volltanken, um zu verhindern, dass der Kraftstoff durch Kondensation verunreinigt wird. In einem nur zum Teil gefüllten Tank auftretende Kondensation fördert das Wachstum mikrobieller Organismen, welche Kraftstofffilter verstopfen und den Kraftstoffdurchfluss einschränken können.

Wenn der Motor mit einem Kraftstoff/Wasser-Abscheider ausgerüstet ist, lassen Sie etwaiges Wasser ab, das sich angesammelt hat. Im Kraftstoff enthaltenes Wasser kann die Motorleistung ernstlich beeinträchtigen und den Motor beschädigen. STEYR MOTORS empfiehlt, einen Kraftstoff/Wasser-Filter mit einem Durchsatz von mindestens 300 l/h bei einer Druckdifferenz von <200 mbar einzubauen.

Kraftstoffverunreinigung

In der Schiffsumgebung sind die am wahrscheinlichsten auftretenden Kraftstoffverunreinigungen Wasser und mikrobielles Wachstum („schwarzer Schleim“). Meistens ist diese Art von Verunreinigung ein Ergebnis schlechter Praktiken im Zusammenhang mit Kraftstoff. Die Entstehung und das Wachstum von „schwarzem Schleim“ setzt das Vorhandensein von Wasser im Kraftstoff voraus; die beste Vorbeugung dagegen ist, den Wassergehalt im Tank auf ein Minimum zu begrenzen.

Eine Behandlung von mit mikrobiellem Wachstum verunreinigtem Kraftstoff erfordert den Einsatz eines Kraftstoffzusatzes.

STEYR MOTORS empfiehlt die Verwendung von Kraftstoffzusätzen wie Biobor JF oder gleichwertigen Zusätzen zur Bekämpfung mikrobieller Kraftstoffverunreinigungen. Gebrauchsanleitung des Herstellers beachten. Bei einer solchen Behandlung des Kraftstoffs muss der Kraftstofffilter häufig gewechselt werden, bis die Kraftstoffanlage wieder sauber ist.

ACHTUNG: Niemals einen verzinkten Stahltank als Kraftstoffspeicher verwenden, weil der Kraftstoff chemisch mit dem Zinküberzug reagiert, wobei sich pulvrige Flocken bilden, welche schnell die Kraftstofffilter verstopfen und Kraftstoffpumpe und Einspritzventile beschädigen können.

Kühlsystem (Funktionsbeschreibung)

STEYR MOTORS-Bootsmotoren sind mit einem geschlossenen (internen) und einem offenen (externen) Kühlkreislauf ausgestattet.

8 Geschlossener Kühlkreislauf

Der geschlossene Kühlkreislauf umfasst Monoblock sowie Abgaskrümmer, Wärmetauscher und Ausgleichsbehälter. Die Temperatur im geschlossenen Kühlkreislauf wird mittels eines Thermostats genau geregelt. Der Thermostat legt die durch den Wärmetauscher zirkulierende Kühlmittelmenge fest und regelt so die Betriebstemperatur des Motors.

Ein Temperatursensor (8/A) überwacht die Kühlmitteltemperatur. Ein übermäßiger Temperaturanstieg des Kühlmittels löst einen optischen und akustischen Alarm aus (siehe Tabelle „Fehleranzeige auf Instrumententafel“).

In diesem Fall wird die Motorleistung gedrosselt.

Die Temperaturanzeige auf der Instrumententafel zeigt die Kühlmitteltemperatur des Motors an.

9 Offener Kühlkreislauf (Seewasserkreislauf)

Die vom Motor abgegebene und vom Motorkühlmittel aufgenommene Wärmeenergie wird über den (externen) Seewasserkreislauf abgeführt. Seewasser wird von der Pumpe durch den Seewassereinlass angesaugt, ständig durch Ladeluftkühler und Wärmetauscher gepumpt und zusammen mit dem Abgas über den Sprinkler abgeführt. Beim Abführen kühlt das ins Abgasrohr eingespritzte Seewasser zusätzlich das Abgas.

Ein Temperatursensor (9/A) überwacht Seewasser- und Abgas-temperatur. Ein übermäßiger Anstieg löst einen optischen und akustischen Alarm aus (siehe Tabelle „Fehleranzeige auf Instrumententafel“). Auch in diesem Fall wird die Motorleistung gedrosselt.

Steyr Motors SE286E40 - Offener Kühlkreislauf (Seewasserkreislauf) - 1

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Steyr Motors SE286E40 - Offener Kühlkreislauf (Seewasserkreislauf) - 2

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ACHTUNG: Sollte sich der Motor bei hohen Drehzahlen überhitzen, verringern Sie die Drehzahl langsam auf Leerlauf, um Schäden am Motor zu vermeiden. Bei Überhitzungs problemen wenden Sie sich bitte an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler.

Elektrische Ausrüstung

Die elektrische Ausrüstung Ihres STEYR MOTORS-Bootsmotors besteht im wesentlichen aus einem Generator mit Transistor-Spannungsregler, Batterie und allen erforderlichen Anschlusskabeln und Leitungen.

Generator

Der Generator wird über einen Rippenkeilriemen von den 4-Zyl.-Motoren und über einen Keilriemen von den 6-Zyl.-Motoren angetrieben und lädt die Batterie bei allen Motordrehzahlen. Die Leistungsabgabe bei Leerlaufdrehzahl beträgt \~30 A/12 V und steigt bei einer Motordrehzahl von 3000 U/min auf einen maximalen Wert von 90 A/12 V an.

Sonderausstattung:

Die 6-Zylinder-Bootsmotoren können mit einem optionalen 80 A/24 V-Generator mit DC/DC-Ladeeinheit ausgestattet werden.

Batterie

FÜR ALLE 4-ZYL.-BOOTSMOTOREN

Eine 12-Volt-Batterie mit einer Kurzzeitbelastbarkeit von 450 A bei -18 °C und einer Kapazität von 92 Ah bei 27 °C verwenden, um die Versorgung der elektrischen und elektronischen Komponenten unter allen Betriebsbedingungen sicherzustellen.

FÜR ALLE 6-ZYL.-BOOTSMOTOREN

Eine 12-Volt-Batterie mit einer Kurzzeitbelastbarkeit von 650 A bei -18 °C und einer Kapazität von 115 Ah bei 27 °C verwenden, um die Versorgung der elektrischen und elektronischen Komponenten sicherzustellen.

VORSICHT

Steyr Motors SE286E40 - VORSICHT - 1

* Keine Starthilfekabel und keine Starthilfebatterie zum Starten des Motors verwenden. Batterie aus dem Boot ausbauen und laden.

– EINE VERSEHENTLICHE VERTAUSCHUNG DER ANSCHLÜSSE WÜRDE DIE ELEKTRONIK ZERSTÖREN –

* Batterie nicht im Boot laden. Durch beim Laden der Batterie entstehende Dämpfe besteht Explosionsgefahr.
* Der Batterieelektrolyt ist eine aggressive Säure, darum Vorsicht walten lassen.

Sollte Ihnen Elektrolyt auf die Haut gelaufen oder gespritzt sein, spülen Sie den betroffenen Bereich sofort mit viel Wasser ab und suchen Sie so schnell wie möglich einen Arzt auf.

Ein hoher Widerstand im Ladekreis kann die Funktion der Elektrik ernstlich beeinträchtigen. Wenn keine eindeutige Störung in der Elektrik vorliegt, wird ein hoher Widerstand bisweilen durch korrodierte oder lose Verbindungen verursacht. Wo praktisch möglich, wurden die elektrischen Verbindungen an Ihrem Motor versiegelt. Dennoch empfehlen wir Ihnen, regelmäßig Inspektionen durchzuführen, um saubere, feste Verbindungen in der gesamten Elektrik sicherzustellen.

ACHTUNG: Es ist sehr wichtig, dass die Batterie richtig angeschlossen ist. Das Batterie-Minuskabel muss an die Minusklemme (−) der Batterie und das Motor-Pluskabel muss an die Plusklemme (+) der Batterie angeklemmt werden. Eine versehentliche Vertauschung dieser Anschlüsse kann zur unmittelbaren Zerstörung des Reglers führen.

Kontrollieren Sie Ihre Batterie in regelmäßigen Abständen. Überprüfen Sie hierzu die Säuredichte (als Maß für den Ladezustand), den Füllstand der einzelnen Zellen und die Sauberkeit, und stellen Sie sicher, dass die Verbindungen sauber und fest sind.

Wenn die Batterie sich ohne offensichtlichen Grund entladen hat, überprüfen Sie alle Komponenten der Elektrik auf etwaige Störungen und kontrollieren Sie, ob ein Schalter eingeschaltet gewesen ist, bevor die frisch geladene Batterie eingebaut wurde.

Schutzschalter

STEYR MOTORS-Bootsmotoren sind durch Schutzschalter vor Überlastung geschützt.

10

10 Auf der Grundplatte des Schaltkastens sind drei thermisch auslösende 50 A-Schutzschalter installiert. (F2) schützt den Glühkerzen-Stromkreis der Zylinder 1 & 2 (4-Zyl.) bzw. 1–3 (6-Zyl.); (F3) schützt den Glühkerzen-Stromkreis der Zylinder 3 & 4 (4-Zyl.) bzw. 4–6 (6-Zyl.); (F1) schützt Elektrik und Elektronik.

Der Zündschlüssel und die Instrumente sind mit 10 A abgesichert. Die Sicherung befindet sich im Hauptkabelbaum unter der Instrumententafel (auf Höhe des Zündschlüssels).

F4 Sicherung Versorgungsmodul
F5 Sicherung Hauptstromkreis Versorgung
F6 Sicherung Kraftstoffpumpen-Stromkreis
F7 Sicherung Glühkerzen-Stromkreis
F9 Sicherung Zündschalterstromkreis (Instrumententafel)

Der Einbau etwaiger zusätzlicher elektrischer Zubehöreinrichtungen erfordert den Schutz einzelner Schaltkreise. Der Stromabgriff sollte direkt an der Batterie erfolgen.

Steyr Motors SE286E40 - Schutzschalter - 1

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ACHTUNG: Vermeiden Sie Funken; diese können Generator oder Motorsteuergerät beschädigen. Versuchen Sie nicht, bei laufendem Motor Teile der Elektrik anzuschließen oder abzuklemmen. Sicherungen für Kraftstoff, ECU-Versorgung, Glühkerzenrelais befinden sich hinter dem Schaltkasten-Deckel.

Umschlagschalter

11 Der Umschlagschalter ist ein Quecksilberschalter (A), der im Fall einer Neigung des Boots von über 70° in beliebiger Richtung ausgelöst wird.

Über das Hauptschaltkreisrelais wird der Motor abgestellt. Aus Sicherheitsgründen ist der Umschlagschalter in Abständen von 50 Stunden bzw. 6 Monaten zu kontrollieren. (Siehe Service- und Wartungstabelle Seite 64.)

VORSICHT: Nach einem solchen Vorfall muss dieser vorü-

Steyr Motors SE286E40 - Umschlagschalter - 1

bergehend gespeicherte Betriebszustand durch Zündung „AUS“ = „Reset“ aus dem Motor- managementsystem gelöscht werden.

Ohne „Reset“ ist ein erneutes Starten des Motors nicht möglich.

Steyr Motors SE286E40 - Umschlagschalter - 2

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Unterbrechung der Kurbelgehäuseentlüftung

12 Bei einer Aktivierung des Umschlag-Quecksilberschalters wird auch das Umleitventil (B) zur Kurbelgehäuseentlüftung geschlossen.

Dies verhindert ein mögliches Austreten von Öl über Saugtrakt und Luftfilter.

Steyr Motors SE286E40 - Unterbrechung der Kurbelgehäuseentlüftung - 1

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Instrumententafel

Die Motoren werden mit der Standard-Instrumententafel geliefert.

Jeder Kunde kann eine selbst angepasste STEYR MOTORS-Instrumententafel oder eine seinen eigenen Vorstellungen und Anforderungen entsprechende Instrumententafel verwenden.

VORSICHT: Für nicht genehmigte Veränderungen, welche zu einem Motorschaden führen, kann keine Haftung übernommen werden.

Steyr Motors SE286E40 - Instrumententafel - 1

Trockenlauf

Nach einem Trockenlauf des Motors (ohne Seewasserkühlung) das Flügelrad der Seewasserpumpe auf Schäden untersuchen. Wenn erforderlich, erneuern. Flügelrad schmieren; hierzu Fett aus dem speziellen Flügelrad-Set Z011753/2 verwenden.

KRAFTSTOFF UND SCHMIERSTOFFE

Anforderungen an den Kraftstoff 40

Auswahl des Kraftstoffs 40

Kraftstoffauswahltabelle 40

Motorschmierung 41

Motoröl 41

Ölidentifikationssymbol 41

Entsorgung von Öl- und Chemikalienabfällen 42

Anforderungen an den Kraftstoff

STEYR MOTORS-Bootsmotoren sind für einen minimalen Kraftstoffverbrauch ausgelegt. Zur Aufrechterhaltung dieser optimalen Leistung verwenden Sie bitte Dieselkraftstoff gemäß CEC RF-03-A-84 oder gleichwertigen Dieselkraftstoff, der diese Spezifikation erfüllt. Bei Temperaturen unter -7 °C Dieselkraftstoffe sind Zusätze für den Betrieb bei niedrigen Temperaturen zu verwenden.

Auswahl des Kraftstoffs

Die Kraftstoffqualität ist ein bedeutender Faktor, um eine zufriedenstellende Motorleistung, eine lange Motorlebensdauer und akzeptable Abgasemissionswerte zu erzielen. Dieselmotoren mit Direkteinspritzung eignen sich für die meisten heute erhältlichen Dieselkraftstoffe. In der Regel liefern Kraftstoffe, welche die Vorgaben von CEC RF-03-A-84 einhalten, eine zufriedenstellende Leistung.

Die Spezifikation ASTM D 975 gibt jedoch keine hinreichende Definition der zur Gewährleistung der Kraftstoffqualität erforderlichen Kraftstoffeigenschaften. Die in der folgenden Kraftstoffauswahltabelle aufgeführten Eigenschaften liefern erwiesenermaßen eine optimale Motorleistung.

Kraftstoffauswahltabelle

Allgemeine KraftstoffklassifikationCEC RF-03-A-84 Grenzwert und EinheitenCEC RF-03-A-80 Grenzwert und EinheitenASTM - Prüfverfahren
Cetanzahlmin. 49 – max. 53min. 51 – max. 57D 613 (D 976)
Dichte bei 15 °C (kg/l)min. 0,835max. 0845min. 0,835max. 0845D 1298
Destillation
50 %min. 245 °Cmin. 245 °CD86
90 %min. 320 °Cmin. 320 °C
max. 340 °Cmax. 340 °C
Endpunktmax. 370 °Cmax. 370 °C
Flammpunktmin. 55 °Cmin. 55 °CD 93
CFPP (Trübungspunkt)max. -5 °Cmax. -5 °CEN 116 (CEN)
Kinematische Viskosität 40 °Cmin. 2,5 mm2/smax. 3,5 mm2/smin. 2,5 mm2/smax. 3,5 mm2/sD 445
Schwefelgehaltmin. 0,2 Masse-%max. 0,3 Masse-%min. 0,2 Masse-%max. 0,5 Masse-%D 1266/D 2622D 2785
Kupferkorrosionmax. 1max. 1D 130
KoksrückstandConradsonzahl (10 % Rückstand)max. 0,2 Masse-%max. 0,2 Masse-%D 189
Aschemax. 0,01 Masse-%max. 0,01 Masse-%D 482
Wassergehaltmax. 0,05 Masse-%max. 0,05 Masse-%D 95/D 1744
Säuregehalt (starke Säure)max. 0,20 mg KOH/gmax. 0,20 mg KOH/gD 974
Oxidationsbeständigkeitmax. 2,5 mg/100 mlmax. 2,5 mg/100 mlD 2274

Motorschmierung

Wenn Sie sich entscheiden, Ihren STEYR MOTORS-Bootsmotor selbst zu schmieren, entnehmen Sie der Schmierungs- und Inspektionstabelle bitte Schmierpunkte und empfohlene Schmierstoffe. Nur von STEYR MOTORS empfohlene Schmierstoffe oder Schmierstoffe gleicher Qualität und Viskosität verwenden. Bitte fragen Sie Ihren STEYR MOTORS-Händler nach empfohlenen Schmierstoffen.

Wenn Sie sich entscheiden, Ihren STEYR MOTORS-Bootsmotor schmieren zu lassen, wenden Sie sich bitte an Ihren örtlichen Händler. Er wird ihn gern in den erforderlichen Intervallen schmieren.

Motoröl

Um die bestmögliche Motorleistung und Motorlebensdauer zu erzie- len, empfehlen wir STEYR MOTORS TURBO Diesel Motoröl SAE 5 W-50 oder 10 W-40 (Z010058/0). Motoröle sind durch ACEA-, API-Servicecodes und SAE-Viskositätszahlen spezifiziert. Wenn kein STEYR MOTORS TURBO Diesel Motoröl zur Verfügung steht, sollten Sie ein Motoröl einer angesehenen Marke, das mit Service- codes ACEA E7 oder B4-02, API CF und mit der SAE-Viskositäts- zahl 5 W-50 oder 10 W-40 gekennzeichnet ist, verwenden. Beachten Sie das Ölidentifikationssymbol auf dem Behälter.

Werksseitig ist anfänglich ein hochwertiges vollsynthetisches Einfahröl mit der Spezifikation ACEA E7, API CF, SAE 10 W-40 eingefüllt. In der Einfahrphase (in den ersten 20 Stunden) häufig den Ölstand kontrollieren. Ein etwas höherer Ölverbrauch ist normal, bis die Kolbenringe richtig sitzen. Der Ölstand ist zwischen der Min.- und der Max.-Markierung auf dem Ölmessstab zu halten. Der Abstand zwischen den Markierungen entspricht ungefähr 2 Litern. Zur Lage des Ölmessstabs, siehe Abschnitt Wartung

Am Ende der Einfahrphase das Motoröl wechseln und den Ölfilter erneuern. Empfohlene Ölwechselintervalle siehe Schmierungs- und Inspektionstabelle.

Ölidentifikationssymbol

Motoröle sind durch ACEA-, API-Servicecodes und SAE-Viskositätszahlen spezifiziert. Diese sind auf dem Etikett, an der Behälteroberseite oder im Ölidentifikationssymbol zu finden.

ACHTUNG: Bestimmte Öle erfüllen die Anforderungen mehrerer ACEA- oder API-Servicecodes. Die empfohlenen ACEA- oder API-Servicecodes müssen sich unter diesen Servicecodes befinden.

13 Behälteroberseite

14 Ölidentifikationssymbol

Steyr Motors SE286E40 - Ölidentifikationssymbol - 1

Entsorgung von Öl- und Chemikalienabfällen

Zu entsorgender Kraftstoff und Altöl sind in getrennten Behältern zu sammeln, um eine etwaige spätere Aufbereitung zu ermöglichen.

Steyr Motors SE286E40 - Entsorgung von Öl- und Chemikalienabfällen - 1

DIE ENTSORGUNG JEGLICHEN MOTORKRAFTSTOFFS UND -ÖLS UNTERLIEGT DEM SONDERMÜLLBESEITIGUNGSGESETZ. DER „SONDERMÜLLKATALOG“ ÖNORM S2100 BEZIEHT SICH AUF DIE VORGESCHRIEBENE ENTSORGUNG IN ÖSTERREICH. BITTE HALTEN SIE SICH AN DIE IN IHREM LAND GELTENDEN VORSCHRIFTEN.

Das Bedien- und Wartungspersonal hat darauf zu achten, dass Kraftstoff und Öl sowie andere als Sondermüll geltende Stoffe an den entsprechenden Sammelstellen abgegeben werden.

Code-Nr. Bezeichnung

31 423 ölverschmutzte Erde oder Ölbindemittel

54 102 Altöl

54 104 Kraftstoff

54 202 Fett

54 207 Vaseline

54 917 Dichtungsmasse

54 927 ölverschmutzte Putzlappen

54 928 gebrauchte Öl- und Luftfilter

55 510 farb- oder lackhaltige Abfälle

TECHNISCHE DATEN

Modell- und Seriennummern 45

Technische Daten und Übersicht MO54NA33......46

Technische Daten und Übersicht MO84K32 MO94K33 MO114K33 MO144V38 ....48

Technische Daten und Übersicht MO144M38 MO164M40 MO174V40 ....50

Technische Daten und Übersicht MO126M28 MO166K28 MO196K35 MO236K42 ....52

Technische Daten und Übersicht MO256K43 MO256H45 54

Technische Daten und Übersicht MO286H43 56

Technische Daten und Übersicht MO306H43WJ 58

Modell- und Seriennummern

Die Modell- und die Seriennummer (siehe Abb. 15/16) befinden sich auf dem Motor wie in der Abbildung gezeigt. Diese Nummern werden für Garantieansprüche und zum Bestellen von Teilen benötigt.

FÜR ALLE

4-ZYL.-BOOTSMOTOREN
Steyr Motors SE286E40 - FÜR ALLE - 1

17 Die Modell- und die Seriennummer des Bootsgetriebes befinden sich auf dem Getriebegehäuse wie in der Abbildung gezeigt.

Anweisungen bezüglich des Bootsgetriebes entnehmen Sie bitte der Betriebsanleitung des Bootsgetriebes.

17

Steyr Motors SE286E40 - Die Modell- und die Seriennummer des Bootsgetriebes befinden sich auf dem Getriebegehäuse wie in der Abbildung gezeigt. - 1

Technische Daten und Übersicht MO54NA33

PRODUKT STEYR MOTORS M 14 TCM, TCAM
Typ MO54NA33
Hubraum 2133 cm3
Kolbenverdrängung 85,0 x 94,0 mm
Nennleistung nach EN ISO 8665:2006 (Flügelrad*) KW/HP Jetantrieb/Innenbord 39/52 Z-Antrieb 38/52
Zylinderzahl 4-Zylinder Reihenmotor (Lage des Zyl. 1 auf Schwingungsdämpfer-Seite)
Zündfolge 1 - 3 - 4 - 2
Drehrichtung, von vorn gesehen rechts
Verdichtungsverhältnis 17,5 : 1
Volllast-Drehzahlbereich (U/min.) 3000-3300
Leerlaufdrehzahl 650 U/min. (einstellbar)
Einspritzkolben Einspritzkolben aktiviert, zweistufig, Hochdruck mit elektronisch geregelter Einspritzmenge
Kraftstoff Kraftstoff nach CEC RF-03-A-84 (DIN 51601) Cetan >45; Dieselkraftstoff Nr. 2-D, Temperatur über -7 °C; Nr. 1-D, Temperatur unter -7 °C
Kraftstofffilter Art.Nr. 2203710/0
Lage des Kraftstofffilterseinlassseitig
Luftfiltern. zutr.
Öldruck oberhalb 2000 U/min.400-700 kPa (58-101 PSI), mikroprozessorgesteuert
Motoröl-Einfüllmengeca. 8,0 l Motorgehäuse (einschl. ca. 1 l Ölfilterinhalt)
MotorölspezifikationSAE 5W-50/ACEA B4-02/API CF oder 10W-40/ACEA E4, E5, E7/API CF Art.Nr. Z010058/0
Öl- und Ölfilterwechsel-Intervalle**)alle 150 Betriebsstunden und/oder einmal pro Saison
ÖlfilterArt.Nr. 2178582/1
Lage des Ölfiltersdruckseitig
elektrisches Ladesystem14 V/90 A-Generator mit Transistor-Spannungsregler
KühlsystemZweifach-Kühlkreislauf; thermostatgeregelte Druckkühlung; Umwälzpumpe mit Wärmetauscher am Motor; Reglerpumpe, externer Seewasserkreislauf zum Wärmetauscher
Kühlmittelinhalt 11,5 Liter
KühlmittelSTEYR MOTORS Motorkühlmittel -36 °CArt.Nr. Z011785/0

*) Getriebe-Wirkungsgrad = 97,0 %, Wirkungsgrad Z-Antrieb = 95,5 %

**) ausgedehnte Zeiträume sind bei Anwendung und Nutzungsart zu bewerten STEYR MOTORS GmbH behält sich vor, unangekündigt und freibleibend Änderungen vorzunehmen.

Übersicht für alle STEYR MOTORS 4-Zyl.-Bootsmotoren

Pos.Bezeichnung
1Zinkanode (2 Stück)
2Modell- und Seriennummer
3Ansaugkrümmer
5Kraftstoffpumpe
6Öabscheider
7Seewasser-Ablassschraube
8Ventil Kurbelgehäuseentlüftung (nur SOLAS)
9Ölablassschraube
10Kraftstofffilter 1
11Ölfilter
12Hydraulikpumpe
13Seewassereinlass-Armatur
14Seewasserpumpe
15Kühlmittelablassschraube (2 Einheiten)
16Motorölkühler
17Ölsaugrohr
18Ölmessstab
19Hydraulikölbehälter
20Kühlerdeckel
21Potentiometer Gashebel
22Motoröl-Einfüllöffnungsdeckel
24Regelstangen-Stellungssensor*)
25Antriebsriemen
26Abdeckung Steuerriemen, untere
27Motoraufhängung
28Antriebsriemen-Spannrolle
29Schwingungsdämpfer
30Abdeckung Steuerriemen, obere
31Motor-Hebelasche
32Drehzahlsensor
33Ventildeckel
34Wärmetauscher
35Kühlmittel-Ausgleichsbehälter
36Diagnosebuchse
37Umschlagschalter (nur für SOLAS)
38Steckverbinder Instrumententafel
39Kühlmitteltemperatursensor
40Thermostatgehäuse
41Generator
42Schutzschalter
43Motormanagementsystem/Sicherungen
44Abgastemperatursensor
45Luftfilter
47Abgaskrümmer
48Starterrelais (Rückseite Schaltkasten Grundplatte)
49Startermotor
50Schwungrad
51Schwungradgehäuse
52Öldrucksensor

Steyr Motors SE286E40 - Übersicht für alle STEYR MOTORS 4-Zyl.-Bootsmotoren - 1

*) Dieser Sensor ist empfänglich für Magnetismus. Alle externen Magnete müssen daher entfernt gehalten werden.

Technische Daten und Übersicht MO84K32 MO94K33 MO114K33 MO144V38

PRODUKT STEYR MOTORS M 14TCM, TCAM
Typ MO84K32 MO94K33MO114K33MO144V38
Hubraum 2133 cm3
Kolbenverdrängung 85,0 x 94,0 mm
Nennleistung nach EN ISO 8665:2006 (Flügelrad*) KW/HP Jetantrieb/Innenbord 53/71 64/86 Z-Antrieb 52/70 63/84 77/10478/105 101/136103/138
Zylinderzahl 4-Zylinder ReihenmotorLage des Zyl. 1 auf Schwingungsdämpfer-Seite)
Zündfolge 1 - 3 - 4 - 2
Drehrichtung, von vorn gesehen rechts
Verdichtungsverhältnis 17,5 : 1
Volllast-Drehzahlbereich (U/min.)3000-32003050-33003200-33003600-3800
Leerlaufdrehzahl650 U/min. (einstellbar)
Einspritzkolbenaktiviert, zweistufig, Hochdruck mit elektronisch geregelter Einspritzmenge
Kraftstoffgemäß CEC RF-03-A-84 (DIN EN 590) Cetan >49; Dieselkraftstoff Nr. 2-D, Temperatur über -7 °C; Nr. 1-D, Temperatur unter -7 °C
KraftstofffilterArt.Nr. 2203710/0
Lage des Kraftstofffilterseinlassseitig
LuftfilterArt.Nr. 2178992/0
Öldruck oberhalb 2000 U/min. 400-700 kPa (58-101 PSI), mikroprozessorgesteuert
Motoröl-Einfüllmengeca. 8,0 l Motorgehäuse (einschl. ca. 1 l Ölfilterinhalt)
MotorölspezifikationSAE 5W-50/ACEA B4-02/API CF oder 10W-40/ACEA E4, E5, E7/API CF Art.Nr. Z010058/0
Öl- und Ölfilterwechsel-Intervalle**)alle 150 Betriebsstunden und/oder einmal pro Saison
ÖlfilterArt.Nr. 2178582/1
Lage des Ölfiltersdruckseitig
elektrisches Ladesystem14 V/90 A-Generator mit Transistor-Spannungsregler
KühlsystemZweifach-Kühlkreislauf; thermostatgeregelte Druckkühlung; Umwälzpumpe mit Wärmetauscher am Motor; Reglerpumpe, externer Seewasserkreislauf zum Wärmetauscher
Kühlmittelinhalt11,5 Liter
KühlmittelSTEYR MOTORS Motorkühlmittel -36 °CArt.Nr. Z011785/0

*) Getriebe-Wirkungsgrad = 97,0 %, Wirkungsgrad Z-Antrieb = 95,5 %
**) ausgedehnte Zeiträume sind bei Anwendung und Nutzungsart zu bewerten STEYR MOTORS GmbH behält sich vor, unangekündigt und freibleibend Änderungen vorzunehmen.

Übersicht für alle STEYR MOTORS 4-Zyl.-Bootsmotoren

Pos. Bezeichnung

1 Zinkanode (4 Einheiten)
2 Modell- und Seriennummer
3 Ladeluftkühler
4 Kraftstoff-/Ölkühler mit Seewasser-Ablassschraube
5 Kraftstoffpumpe
6 Ölabscheider
7 Seewasser-Ablassschraube
8 Ventil Kurbelgehäuseentlüftung (nur SOLAS)
9 Ölablassschraube
10 Kraftstofffilter
11 Ölfilter
12 Hydraulikpumpe
13 Seewassereinlass-Armatur
14 Seewasserpumpe
15 Kühlmittelablassschraube (2 Einheiten)
16 Motorölkühler
17 Ølsaugrohr
18 ∅lmessstab
19 Hydraulikölbehälter
20 Kühlerdeckel
21 Potentiometer Gashebel
22 Motoröl-Einfüllöffnungsdeckel
23 Ladedrucksensor
24 Regelstangen-Stellungssensor*)
25 Antriebsriemen
26 Abdeckung Steuerriemen, untere
27 Motoraufhängung
28 Antriebsriemen-Spannrolle
29 Schwingungsdämpfer
30 Abdeckung Steuerriemen, obere
31 Motor-Hebelasche
32 Drehzahlsensor
33 Ventildeckel
34 Wärmetauscher
35 Kühlmittel-Ausgleichsbehälter
36 Diagnosebuchse
37 Umschlagschalter (nur für SOLAS)
38 Steckverbinder Instrumententafel
39 Kühlmitteltemperatursensor
40 Thermostatgehäuse
41 Generator
42 Schutzschalter
43 Motormanagementsystem/Sicherungen
44 Abgastemperatursensor
45 Luftfilter
46 Turbolader
47 Abgaskrümmer
48 Starterrelais (Rückseite Schaltkasten Grundplatte)
49 Startermotor
50 Schwungrad
51 Schwungradgehäuse
52 Øldrucksensor

Steyr Motors SE286E40 - Pos. Bezeichnung - 1

text_image 1 2 3 4 5 6 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 1 7 8 06001

Steyr Motors SE286E40 - Pos. Bezeichnung - 2

text_image 20 31 30 29 28 21 22 23 24 25 26 27 0600

Steyr Motors SE286E40 - Pos. Bezeichnung - 3

text_image 1 34 35 36 37 38 393233 1 15 40 44 40 43 41 42 06000

Steyr Motors SE286E40 - Pos. Bezeichnung - 4

text_image 45 52 51 50 46 47 48 49 Ammature

Technische Daten und Übersicht MO144M38 MO164M40 MO174V40

PRODUKT STEYR MOTORS M 14 TCAM
Hubraum 2133 cm3
Kolbenverdrängung 85,0 x 94,0 mm
Nennleistung nach EN ISO 8665:2006 (Flügelrad*) KW/HP Jetantrieb/Innenbord 103/138 116/156 Z-Antrieb 101/136 114/154 119/162
Zylinderzahl 4-Zylinder Reihenmotor (Lage des Zyl. 1 auf Schwingungsdämpfer-Seite)
Zündfolge 1 - 3 - 4 - 2
Drehrichtung, von vorn gesehen rechts
Verdichtungsverhältnis 17,5 : 1 17,0 : 1
Volllast-Drehzahlbereich (U/min.)3700-38003800-40003800-4000
Leerlaufdrehzahl650 U/min. (einstellbar)
Einspritzkolbenaktiviert, zweistufig, Hochdruck mit elektronisch geregelter Einspritzmenge
Kraftstoffgemäß CEC RF-03-A-84 (DIN EN 590) Cetan >49; Dieselkraftstoff Nr. 2-D, Temperatur über -7 °C; Nr. 1-D, Temperatur unter -7 °C
KraftstofffilterArt.Nr. 2203710/02179992/0
Lage des Kraftstofffilterseinlassseitig
LuftfilterArt.Nr. 2178992/02178992/1
Öldruck oberhalb 2000 U/min. 400-700 kPa (58-101 PSI), mikroprozessorgesteuert
Motoröl-Einfüllmengeca. 8,0 l Motorgehäuse (einschl. ca. 1 l Ölfilterinhalt)
MotorölspezifikationSAE 5W-50/ACEA B4-02/API CF oder 10W-40/ACEA E4, E5, E7/API CF Art.Nr. Z010058/0
Öl- und Ölfilterwechsel-Intervalle**)alle 150 Betriebsstunden und/oder einmal pro Saison
ÖlfilterArt.Nr. 2178582/1
Lage des Ölfiltersdruckseitig
elektrisches Ladesystem14 V/90 A-Generator mit Transistor-Spannungsregler
KühlsystemZweifach-Kühlkreislauf; thermostatgeregelte Druckkühlung; Umwälzpumpe mit Wärmetauscher am Motor; Reglerpumpe, externer Seewasserkreislauf zum Wärmetauscher
Kühlmittelinhalt11,5 Liter
KühlmittelSTEYR MOTORS Motorkühlmittel -36 °CArt.Nr. Z011785/0

*) Getriebe-Wirkungsgrad = 97,0 %, Wirkungsgrad Z-Antrieb = 95,5 %
**) ausgedehnte Zeiträume sind bei Anwendung und Nutzungsart zu bewerten STEYR MOTORS GmbH behält sich vor, unangekündigt und freibleibend Änderungen vorzunehmen.

Übersicht für alle STEYR MOTORS 4-Zyl.-Bootsmotoren

Pos. Bezeichnung

1 Zinkanode (4 Einheiten)
2 Modell- und Seriennummer
3 Ladeluftkühler
4 Kraftstoff-/Ölkühler mit Seewasser-Ablassschraube
5 Kraftstoffpumpe
6 Ölabscheider
7 Seewasser-Ablassschraube
8 Ventil Kurbelgehäuseentlüftung (nur SOLAS)
9 Ölablassschraube
10 Kraftstofffilter
11 ∅lfilter
12 Hydraulikpumpe
13 Seewassereinlass-Armatur
14 Seewasserpumpe
15 Kühlmittelablassschraube (2 Einheiten)
16 Motorölkühler
17 Ølsaugrohr
18 ∅lmessstab
19 Hydraulikölbehälter
20 Kühlerdeckel
21 Potentiometer Gashebel
22 Motoröl-Einfüllöffnungsdeckel
23 Ladedrucksensor
24 Regelstangen-Stellungssensor*)
25 Antriebsriemen
26 Abdeckung Steuerriemen, untere
27 Motoraufhängung
28 Antriebsriemen-Spannrolle
29 Schwingungsdämpfer
30 Abdeckung Steuerriemen, obere
31 Motor-Hebelasche
32 Drehzahlsensor
33 Ventildeckel
34 Wärmetauscher
35 Kühlmittel-Ausgleichsbehälter
36 Diagnosebuchse
37 Umschlagschalter (nur für SOLAS)
38 Steckverbinder Instrumententafel
39 Kühlmitteltemperatursensor
40 Thermostatgehäuse
41 Generator
42 Schutzschalter
43 Motormanagementsystem/Sicherungen
44 Abgastemperatursensor
45 Luftfilter
46 Turbolader
47 Abgaskrümmer
48 Starterrelais (Rückseite Schaltkasten Grundplatte)
49 Startermotor
50 Schwungrad
51 Schwungradgehäuse
52 Öldrucksensor

Steyr Motors SE286E40 - Pos. Bezeichnung - 1

text_image 1 2 3 4 5 6 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 1 7 8 06001

Steyr Motors SE286E40 - Pos. Bezeichnung - 2

text_image 20 31 30 29 28 21 22 23 24 25 26 27 06036

Steyr Motors SE286E40 - Pos. Bezeichnung - 3

text_image 1 34 35 36 37 38 393233 1 15 40 44 43 41 42 06003

Steyr Motors SE286E40 - Pos. Bezeichnung - 4

text_image 45 52 51 50 46 47 48 49

*) Dieser Sensor ist empfänglich für Magnetismus. Alle externen Magnete müssen daher entfernt gehalten werden.

Technische Daten und Übersicht MO126M28 MO166K28 MO196K35 MO236K42

PRODUKT STEYR MOTORS M 16 TCM, TCAM
Typ MO126M28 MO166K28MO196K35MO236K42
Hubraum 3200 cm3
Kolbenverdrängung 85,0 x 94,0 mm
Nennleistung nach EN ISO 8665:2006 (Flügelrad*) KW/HP Jetantrieb/Innenbord Z-Antrieb 86/115 115/15487/117 134/179116/156 162/218136/182165/221
Zylinderzahl 6-Zylinder Reihenmotor (Lage des Zyl. 1 auf Schwingungsdämpfer-Seite)
Zündfolge 1 - 5 - 3 - 6 - 2 - 4
Drehrichtung, von vorn gesehen rechts
Verdichtungsverhältnis 17,5 : 1
Volllast-Drehzahlbereich (U/min.)2600-28002600-28003300-35004000-4200
Leerlaufdrehzahl630 U/min. (einstellbar)
Einspritzkolbenaktiviert, zweistufig, Hochdruck mit elektronisch geregelter Einspritzmenge
Kraftstoffgemäß CEC RF-03-A-84 (DIN EN 590) Cetan >49; Dieselkraftstoff Nr. 2-D, Temperatur über -7 °C; Nr. 1-D, Temperatur unter -7 °C
KraftstofffilterArt.Nr. 2177745/1
Lage des Kraftstofffilterssaugseitig
LuftfilterMO126 - Art.Nr. 2178992/0; alle anderen 6-Zyl. - Art.Nr. 2178992/1
Öldruck oberhalb 2000 U/min.400-700 kPa (58-101 PSI), mikroprozessorgesteuert
Motoröl-Einfüllmengeca. 10,0 l Motorgehäuse (einschl. ca. 1 l Ölfilterinhalt)
MotorölspezifikationSAE 5W-50/ACEA B4-02/API CF oder 10W-40/ACEA E4, E5, E7/API CF Art.Nr. Z010058/0
Öl- und Ölfilterwechsel-Intervalle**)alle 150 Betriebsstunden und/oder einmal pro Saison
ÖlfilterArt.Nr. 2178582/1
Lage des Ölfilterssaugseitig
elektrisches Ladesystem14 V/90 A-Generator mit Transistor-Spannungsregler
KühlsystemZweifach-Kühlkreislauf; thermostatgeregelte Druckkühlung; Umwälzpumpe mit Wärmetauscher am Motor; Reglerpumpe, externer Seewasserkreislauf zum Wärmetauscher
Kühlmittelinhalt13,2 Liter
KühlmittelSTEYR MOTORS Motorkühlmittel -36 °CArt.Nr. Z011785/0

*) Getriebe-Wirkungsgrad = 97,0 %, Wirkungsgrad Z-Antrieb = 95,5 %
**) ausgedehnte Zeiträume sind bei Anwendung und Nutzungsart zu bewerten STEYR MOTORS GmbH behält sich vor, unangekündigt und freibleibend Änderungen vorzunehmen.

Übersicht STEYR MOTORS MO126M28, MO166K28, MO196K35, MO236K42

PosBezeichnung
1Ladedrucksensor
2Zinkanode (5 Einheiten)
3Ladeluftkühler
4Kraftstoff-/Hydraulikölkühler Ölkühler
5Motorölkühler
6Modell- und Seriennummer
7Ölabscheider
8Seewasser-Ablassschraube
9Ventil Kurbelgehäuseentlüftung (nur SOLAS)
10Kraftstofffilter
11Kraftstoffpumpe
12Ölfilter
13Seewassereinlass-Armatur
14Seewasserpumpe
15Kühlmittelablassschraube (2 Einheiten)
16Ölsaugrohr
17Ölmessstab
18Regelstangen-Stellungssensor*)
19Motor-Hebelasche
20Motoröl-Einfüllöffnungsdeckel
21Potentiometer Gashebel
22Antriebsriemen, Seewasserpumpe
23Motoraufhängung
24Antriebsriemen-Spannrolle
25Abdeckung Steuerriemen, untere
26Schwingungsdämpfer
27Antriebsriemen, Generator & Hydraulikpumpe
28Drehzahlsensor
29Abdeckung Steuerriemen, obere
30Ventildeckel
31Wärmetauscher
32Kühlmittel-Ausgleichsbehälter
33Kühlerdeckel
34Diagnosebuchse
35Umschlagschalter (nur für SOLAS)
36Steckverbinder Instrumententafel
37Kühlmitteltemperatursensor
38Thermostatgehäuse
39Hydraulikölbehälter
40Schutzschalter
41Generator
42Hydraulikpumpe
43Ölablassschraube
44Startermotor
45Motormanagementsystem/Sicherungen
46Abgastemperatursensor
47Luftfilter
48Turbolader
49Abgaskrümmer
50Starterrelais (Rückseite Schaltkasten Grundplatte)
51Schwungrad
52Schwungradgehäuse
53Öldrucksensor

Steyr Motors SE286E40 - Übersicht STEYR MOTORS MO126M28, MO166K28, MO196K35, MO236K42 - 1

text_image 1 2 3 4 5 6 7 2 18 17 16 15 8 9 10 11 121314 00032

Steyr Motors SE286E40 - Übersicht STEYR MOTORS MO126M28, MO166K28, MO196K35, MO236K42 - 2

text_image 192021 29 28 27 26 25 22 23 24 06033

Steyr Motors SE286E40 - Übersicht STEYR MOTORS MO126M28, MO166K28, MO196K35, MO236K42 - 3

text_image 2 30 31 32 33 34 35 36 37 46 45 44 43 2 15 38 39 40 41 42 06034

Steyr Motors SE286E40 - Übersicht STEYR MOTORS MO126M28, MO166K28, MO196K35, MO236K42 - 4

text_image 47 48 49 53 2 50 52 51 06035

*) Dieser Sensor ist empfänglich für Magnetismus. Alle externen Magnete müssen daher entfernt gehalten werden.

Technische Daten und Übersicht MO256K43 MO256H45

PRODUKT STEYR MOTORS M 16 TCAM
Typ MO256K43 MO256H45
Hubraum 3200 cm3
Kolbenverdrängung 85,0 x 94,0 mm
Nennleistung nach EN ISO 8665:2006 (Flügelrad*) KW/HP Jetantrieb/Innenbord 178/239 178/239 Z-Antrieb 176/236 176/236
Zylinderzahl 6-Zylinder Reihenmotor (Lage des Zyl. 1 auf Schwingungsdämpfer-Seite)
Zündfolge 1 - 5 - 3 - 6 - 2 - 4
Drehrichtung, von vorn gesehen rechts
Verdichtungsverhältnis 17,5 : 1
Volllast-Drehzahlbereich (U/min.) 4000-4300 4000-4500
Leerlaufdrehzahl 630 U/min. (einstellbar)
Einspritzkolbenaktiviert, zweistufig, Hochdruck mit elektronisch geregelter Einspritzmenge
Kraftstoffgemäß CEC RF-03-A-84 (DIN EN 590) Cetan >49; Dieselkraftstoff Nr. 2-D, Temperatur über -7 °C; Nr. 1-D, Temperatur unter -7 °C
KraftstofffilterArt.Nr. 2178992/1
Lage des Kraftstofffilterssaugseitig
LuftfilterArt.Nr. 2178992/0P/No.2178992/1
Öldruck oberhalb 2000 U/min.400-700 kPa (58-101 PSI), mikroprozessorgesteuert
Motoröl-Einfüllmengeca. 10,0 l Motorgehäuse (einschl. ca. 1 l Ölfilterinhalt)
MotorölspezifikationSAE 5W-50/ACEA B4-02/API CF oder 10W-40/ACEA E4, E5, E7/API CF Art.Nr. Z010058/0
Öl- und Ölfilterwechsel-Intervalle**)alle 150 Betriebsstunden und/oder einmal pro Saison
ÖlfilterArt.Nr. 2178582/1
Lage des Ölfilterssaugseitig
elektrisches Ladesystem14 V/90 A-Generator mit Transistor-Spannungsregler
KühlsystemZweifach-Kühlkreislauf; thermostatgeregelte Druckkühlung; Umwälzpumpe mit Wärmetauscher am Motor; Reglerpumpe, externer Seewasserkreislauf zum Wärmetauscher
Kühlmittelinhalt 13,2 Liter
KühlmittelSTEYR MOTORS Motorkühlmittel -36 °CArt.Nr. Z011785/0

*) Getriebe-Wirkungsgrad = 97,0 %, Wirkungsgrad Z-Antrieb = 95,5 %
**) ausgedehnte Zeiträume sind bei Anwendung und Nutzungsart zu bewerten STEYR MOTORS GmbH behält sich vor, unangekündigt und freibleibend Änderungen vorzunehmen.

Übersicht STEYR MOTORS MO256K43, MO256H45

Pos.Bezeichnung
1Ladedrucksensor
2Zinkanode (5 Einheiten)
3Ladeluftkühler
4Motoröl-/Kraftstoff-/Hydraulikölkühler Ölkühler
5Modell- und Seriennummer
6Ölabscheider
7Seewasser-Ablassschraube
8Ventil Kurbelgehäuseentlüftung (nur SOLAS)
9Kraftstofffilter
10Kraftstoffpumpe
11Ölfilter
12Seewassereinlass-Armatur
13Seewasserpumpe
14Kühlmittelablassschraube (2 Einheiten)
15Ölsaugrohr
16Ölmessstab
17Regelstangen-Stellungssensor*)
18Motor-Hebelasche
19Motoröl-Einfüllöffnungsdeckel
20Potentiometer Gashebel
21Antriebsriemen, Seewasserpumpe
22Motoraufhängung
23Antriebsriemen-Spannrolle
24Abdeckung Steuerriemen, untere
25Schwingungsdämpfer
26Antriebsriemen, Generator & Hydraulikpumpe
27Drehzahlsensor
28Abdeckung Steuerriemen, obere
29Ventildeckel
30Wärmetauscher
31Kühlmittel-Ausgleichsbehälter
32Kühlerdeckel
33Diagnosebuchse
34Umschlagschalter (nur für SOLAS)
35Steckverbinder Instrumententafel
36Kühlmitteltemperatursensor
37Thermostatgehäuse
38Hydraulikölbehälter
39Schutzschalter
40Generator
41Hydraulikpumpe
42Ölablassschraube
43Startermotor
44Motormanagementsystem/Sicherungen
45Abgastemperatursensor
46Luftfilter
47Turbolader
48Abgaskrümmer
49Starterrelais (Rückseite Schaltkasten Grundplatte)
50Schwungrad
51Schwungradgehäuse
52Öldrucksensor

Steyr Motors SE286E40 - Übersicht STEYR MOTORS MO256K43, MO256H45 - 1

text_image 1 2 3 4 5 6 2 17 16 15 14 7 8 9 10 111213 00028

Steyr Motors SE286E40 - Übersicht STEYR MOTORS MO256K43, MO256H45 - 2

text_image 181920 28 27 26 25 24 21 22 23 06029

Steyr Motors SE286E40 - Übersicht STEYR MOTORS MO256K43, MO256H45 - 3

text_image 2 29 30 31 32 33 34 35 36 45 44 43 42 14 37 38 39 40 41 D6030

Steyr Motors SE286E40 - Übersicht STEYR MOTORS MO256K43, MO256H45 - 4

text_image 46 47 48 2 52 49 51 50

*) Dieser Sensor ist empfänglich für Magnetismus. Alle externen Magnete müssen daher entfernt gehalten werden.

Technische Daten und Übersicht MO286H43

PRODUKT STEYR MOTORS M 16 TCAM

Typ MO286H43

Hubraum 3200 cm ^4

Kolbenverdrängung 85,0 x 94,0 mm

Nennleistung nach EN

ISO 8665:2006 (Flügelrad*) KW/HP

Jetantrieb/Innenbord 199/270

Z-Antrieb 196/266

Zylinderzahl 6-Zylinder Reihenmotor (Lage des Zyl. 1 auf Schwingungsdämpfer-Seite)

Zündfolge 1 - 5 - 3 - 6 - 2 - 4

Drehrichtung, von vorn gesehen rechts

Verdichtungsverhältnis 17,0 : 1

Volllast-Drehzahlbereich (U/min.) 3800–4300

Leerlaufdrehzahl 630 U/min. (einstellbar)

Einspritzkolbenaktiviert, zweistufig, Hochdruck mit elektronisch geregelter Einspritzmenge
Kraftstoffnach CEC RF-03-A-84 (DIN 51601) Cetan >45; Dieselkraftstoff Nr. 2-D, Temperatur über -7 °C; Nr. 1-D, Temperatur unter -7 °C
KraftstofffilterArt.Nr. 2179992/0
Lage des Kraftstofffilterseinlassseitig
LuftfilterArt.Nr. Z002100/2
Öldruck oberhalb 2000 U/min.400–700 kPa (58–101 PSI), mikroprozessorgesteuert
Motoröl-Einfüllmengeca. 12,0 l Motorgehäuse (einschl. ca. 1 l Ölfilterinhalt)
MotorölspezifikationSAE 5W-50/ACEA B4-02/API CF oder 10W-40/ACEA E4, E5, E7/API CF Art.Nr. Z010058/0
Öl- und Ölfilterwechsel-Intervalle**)alle 150 Betriebsstunden und/oder einmal pro Saison
Ölfilter2x Art.Nr. 2179852/0
Lage des Ölfiltersdruckseitig
elektrisches Ladesystem14 V/90 A-Generator mit Transistor-Spannungsregler
KühlsystemZweifach-Kühlkreislauf; thermostatgeregelte Druckkühlung; Umwälzpumpe mit Wärmetauscher am Motor; Reglerpumpe, externer Seewasserkreislauf zum Wärmetauscher
Kühlmittelinhalt13,2 Liter
KühlmittelSTEYR MOTORS Motorkühlmittel -36 °CArt.Nr. Z011785/0

*) Getriebe-Wirkungsgrad = 97,0 %, Wirkungsgrad Z-Antrieb = 95,5 %
**) ausgedehnte Zeiträume sind bei Anwendung und Nutzungsart zu bewerten STEYR MOTORS GmbH behält sich vor, unangekündigt und freibleibend Änderungen vorzunehmen.

Übersicht STEYR MOTORS MO286H43

Pos. Bezeichnung

1 Ladedrucksensor

2 Zinkanode

3 Ladeluftkühler

4 Kraftstoff-/Hydraulikölkühler

5 Modell- und Seriennummer

6 Ölabscheider

7 Seewasser-Ablassschraube

8 Ventil Kurbelgehäuseentlüftung (nur SOLAS)

9 Kraftstofffilter und Wasserabscheider

10 Kraftstoffpumpe

11 Ölfilter

12 Seewassereinlass-Armatur

13 Seewasserpumpe

14 Kühlmittelablassschraube (2 Einheiten)

15 Ölsaugrohr

16 Ölmessstab

17 Regelstangen-Stellungssensor*)

18 Motor-Hebelasche

19 Motoröl-Einfüllöffnungsdeckel

20 Potentiometer Gashebel

21 Antriebsriemen, Seewasserpumpe, Generator, Hydr. pumpe

22 Motoraufhängung

23 Antriebsriemen-Spannrolle

24 Abdeckung Steuerriemen, untere

25 Schwingungsdämpfer

26 Drehzahlsensor

27 Abdeckung Steuerriemen, obere

28 Ventildeckel

29 Wärmetauscher

30 Kühlmittel-Ausgleichsbehälter

31 Kühlerdeckel

32 Diagnosebuchse

33 Umschlagschalter (nur für SOLAS)

34 Steckverbinder Instrumententafel

35 Kühlmitteltemperatursensor

36 Thermostatgehäuse

37 Hydraulikölbehälter

38 Schutzschalter

39 Generator

40 Hydraulikpumpe

41 Ölablassschraube

42 Startermotor

43 Motormanagementsystem/Sicherungen

44 Abgastemperatursensor

45 Luftfilter

46 Turbolader

47 Abgaskrümmer

48 Starterrelais (Rückseite Schaltkasten Grundplatte)

49 Schwungrad

50 Schwungradgehäuse

51 Öldrucksensor

52 Seewasser-Ablass

Steyr Motors SE286E40 - Pos. Bezeichnung - 1

text_image 1 3 4 5 2 6 17 16 15 12 13 7 8 10 9 53 41 11 08014

Steyr Motors SE286E40 - Pos. Bezeichnung - 2

text_image 18 29 19 20 23 22 28 21 25 24 22 08015

Steyr Motors SE286E40 - Pos. Bezeichnung - 3

text_image 2 27 30 44 33 34 32 35 39 31 36 45 2 37 14 38 40 43 42 08/16

Steyr Motors SE286E40 - Pos. Bezeichnung - 4

text_image 46 52 51 50 48 47 49 08017

Technische Daten und Übersicht MO306H43WJ

PRODUKT STEYR MOTORS M 16 TCAM
Hubraum 3200 cm3
Kolbenverdrängung 85,0 x 94,0 mm
Nennleistung nach EN ISO 8665:2006 (Flügelrad*) KW/HP Jetantrieb/Innenbord 209/284
Zylinderzahl 6-Zylinder Reihenmotor (Lage des Zyl. 1 auf Schwingungsdämpfer-Seite)
Zündfolge 1 – 5 – 3 – 6 – 2 – 4
Drehrichtung, von vorn gesehen rechts
Verdichtungsverhältnis 17,0 : 1
Volllast-Drehzahlbereich (U/min.) 3800–4300
Leerlaufdrehzahl 630 U/min. (einstellbar)
Einspritzkolbenaktiviert, zweistufig, Hochdruck mit elektronisch geregelter Einspritzmenge
Kraftstoff nach CEC RF-03-A-84 (DIN 51601) Cetan >45; Dieselkraftstoff Nr. 2-D, Temperatur über -7 °C; Nr. 1-D, Temperatur unter -7 °C
Kraftstofffilter Art.Nr. 2179992/0
Lage des Kraftstofffilters einlassseitig
LuftfilterArt.Nr. Z002100/2
Öldruck oberhalb 2000 U/min.400–700 kPa (58–101 PSI), mikroprozessorgesteuert
Motoröl-Einfüllmengeca. 12,0 l Motorgehäuse (einschl. ca. 1 l Ölfilterinhalt)
MotorölspezifikationSAE 5W-50/ACEA B4-02/API CF oder 10W-40/ACEA E4, E5, E7/API CF Art.Nr. Z010058/0
Öl- und Ölfilterwechsel-Intervalle**)alle 150 Betriebsstunden und/oder einmal pro Saison
Ölfilter2x Art.Nr. 2179852/0
Lage des Ölfiltersdruckseitig
elektrisches Ladesystem14 V/90 A-Generator mit Transistor-Spannungsregler
KühlsystemZweifach-Kühlkreislauf; thermostatgeregelte Druckkühlung; Umwälzpumpe mit Wärmetauscher am Motor; Reglerpumpe, externer Seewasserkreislauf zum Wärmetauscher
Kühlmittelinhalt 13,2 Liter
KühlmittelSTEYR MOTORS Motorkühlmittel -36 °CArt.Nr. Z011785/0

*) Getriebe-Wirkungsgrad = 97,0 %, Wirkungsgrad Z-Antrieb = 95,5 %
**) ausgedehnte Zeiträume sind bei Anwendung und Nutzungsart zu bewerten STEYR MOTORS GmbH behält sich vor, unangekündigt und freibleibend Änderungen vorzunehmen.

Übersicht STEYR MOTORS MO306H43WJ

Pos. Bezeichnung

1 Ladedrucksensor

2 Zinkanode

3 Ladeluftkühler

4 Kraftstoff-/Hydraulikölkühler

5 Modell- und Seriennummer

6 Ölabscheider

7 Seewasser-Ablassschraube

8 Ventil Kurbelgehäuseentlüftung (nur SOLAS)

9 Kraftstofffilter und Wasserabscheider

10 Kraftstoffpumpe

11 ∅lfilter

12 Seewassereinlass-Armatur

13 Seewasserpumpe

14 Kühlmittelablassschraube (2 Einheiten)

15 Olsaugrohr

16 Ölmessstab

17 Regelstangen-Stellungssensor*)

18 Motor-Hebelasche

19 Motoröl-Einfüllöffnungsdeckel

20 Potentiometer Gashebel

21 Antriebsriemen, Seewasserpumpe, Generator, Hydr. pumpe

22 Motoraufhängung

23 Antriebsriemen-Spannrolle

24 Abdeckung Steuerriemen, untere

25 Schwingungsdämpfer

27 Drehzahlsensor

28 Abdeckung Steuerriemen, obere

29 Ventildeckel

30 Wärmetauscher

31 Kühlmittel-Ausgleichsbehälter

32 Kühlerdeckel

33 Diagnosebuchse

34 Umschlagschalter (nur für SOLAS)

35 Steckverbinder Instrumententafel

36 Kühlmitteltemperatursensor

37 Thermostatgehäuse

38 Hydraulikölbehälter

39 Schutzschalter

40 Generator

41 Hydraulikpumpe

42 Ölablassschraube

43 Startermotor

44 Motormanagementsystem/Sicherungen

45 Abgastemperatursensor

46 Luftfilter

47 Turbolader

48 Abgaskrümmer

49 Starterrelais (Rückseite Schaltkasten Grundplatte)

50 Schwungrad

51 Schwungradgehäuse

52 Öldrucksensor

53 Seewasser-Ablass

Steyr Motors SE286E40 - Pos. Bezeichnung - 1

text_image 1 3 4 5 2 6 17 16 15 12 13 7 8 10 9 53 41 11 08018

Steyr Motors SE286E40 - Pos. Bezeichnung - 2

text_image 18 29 19 20 23 22 28 21 25 24 22 08019

Steyr Motors SE286E40 - Pos. Bezeichnung - 3

text_image 2 27 30 44 33 34 32 35 39 31 36 45° 2 37 14 38 40 43 42

Steyr Motors SE286E40 - Pos. Bezeichnung - 4

text_image 46 52 51 50 48 47 49

08021

*) Dieser Sensor ist empfänglich für Magnetismus. Alle externen Magnete müssen daher entfernt gehalten werden.

WARTUNG UND STÖRUNGSBESEITIGUNG

Service-Logbuch für den Eigner 63

VORWORT....63

WICHTIG, ACHTUNG: 63

Service- und Wartungsplan 64

WARTUNGS-LOGBUCH....66

Tabelle „Fehleranzeige auf Instrumententafel“ 68

Tabelle „Fehleranzeige auf Instrumententafel“ (nur für SOLAS)......70

Auslesen von Fehlercodes 72

Anzeige und Löschung gespeicherter Sensor- und Schaltkreisstörungen 73

Auswählen und Löschen gespeicherter Fehlercodes: 73

Tabelle „Fehlercodes“ 74

Tabelle „Störungsbeseitigung“ 76

Kabelbaum 78

SCHALTPLAN/BOOTSMOTOR GRUNDAUSFÜHRUNG – 4/6 ZYLINDER – 12 V .....79

SCHALTPLAN/BOOTSMOTOR - 4/6 ZYLINDER - 2-POLIG - 12 V (SONDERAUSFÜHRUNG) .....80

SCHALTPLAN/BOOTSMOTOR - 6 ZYLINDER - 24 V (SONDERAUSFÜHRUNG) ....81

SCHALTPLAN/BOOTSMOTOR - 6 ZYLINDER - 2-POLIG - 24 V - Externe E-Box ....82

Beschreibung – Kabelbaum Instrumententafeln 4/6 Zyl. Bootsmotoren (aktuelle Ausführung) 84

SCHALTPLAN/INSTRUMENTENTAFEL - 4/6 ZYLINDER - 12 V .....85

SCHALTPLAN/INSTRUMENTENTAFEL – 4/6 ZYLINDER – 24 V (SONDERAUSFÜHRUNG) ......86

SCHALTPLAN/INSTR. TAFEL – 4/6 ZYL. – Solas – 12 V (SONDERAUSFÜHRUNG) ....87

SCHALTPLAN/INSTR. TAFEL – 4/6 ZYL. – Solas – 24 V (SONDERAUSFÜHRUNG) ......88

Service-Logbuch für den Eigner

VORWORT

Bei Empfang Ihres neuen STEYR MOTORS-Bootsmotors hat der autorisierte Händler das Vor-Auslieferungs-Inspektionsprotokoll unterschrieben und damit bestätigt, einen Vor-Auslieferungs-Service gemäß den Spezifikationen des Herstellers durchgeführt zu haben.

Zukünftig erforderliche Services sind in diesem SERVICE-LOGBUCH FÜR DEN EIGNER aufgeführt. Wenn diese Services durchgeführt werden, setzt der STEYR MOTORS MARINE-Händler seinen Stempel in die entsprechenden Felder. Diese Services tragen dazu bei, den Wert Ihres STEYR MOTORS-Bootsmotors zu erhalten und seinen zufriedenstellenden Betrieb sicherzustellen.

Es liegt im Interesse des Eigners, zur Aufrechterhaltung der Garantie und der bestmöglichen Leistung seines STEYR MOTORS-Bootsmotors stets auf der alleinigen Verwendung von STEYR MOTORS-ORIGINAL-Ersatzteilen, -Betriebsflüssigkeiten und -Schmierstoffen sowie der bewährten STEYR MOTORS-Serviceprozeduren zu bestehen!

Es ist sehr wichtig, dass Sie dieses Heft aufmerksam lesen, da es dazu beiträgt, dass Sie mit Ihrem STEYR MOTORS-Bootsmotor stets zufrieden sind. Bitte bewahren Sie diese Anleitung im Boot auf, da es dem STEYR MOTORS MARINE-Händler jedesmal vorgelegt werden MUSS, wenn Sie eine GARANTIE- und/oder SERVICELEISTUNG benötigen.

WICHTIG, ACHTUNG:

Diese Anleitung enthält alle für Ihren Motor erforderlichen Servicearbeiten. Kontrollen und Wartung der anderen Teile eines kompletten Antriebssystems sind noch zu ergänzen. Derlei Prozeduren stehen in einem oder mehreren separaten, beigefügten Heften aus der Dokumentation der einzelnen Hersteller, welche mit dem Getriebe oder entsprechenden Antriebskomponenten mitgeliefert werden. Immer wenn sich diese Anleitung auf Komponenten wie Handbetätigung, Hydraulikpumpe usw. bezieht, gelten solche Anweisungen nur, wo zutreffend, da sie nicht an jedem Motormodell verwendet werden.

Service- und Wartungsplantäglichnach den ersten 50 Std. oder 6 Monatenalle 150 Std. oder 12 Monatealle 300 Std. oder 24 Monate*) Hinweise
MOTOR-kontrollieren SCHMIERUNG - Ölstand- auf Undichtigkeiten
erneuern - Ölfiter
MOTOR-kontrollieren KÜHL-Füllstand SYSTEM - Schläuche- auf Undichtigkeiten
- Frostschutzmittel-Grenztemperatur
erneuern - Frostschutzmittel*) alle 24 Monate
SEEWASSER-kontrollieren - Schläuche, Schlauchschellen
- Seewasserpumpen-Keilriemen
- Flügelrad
- Seewasserpumpen-Keilriemen*) wenn erforderlich
- Flügelrad*)
- Zinkanoden*)
konservieren - Seewasserkreislauf*)
SEEWASSER-kontrollieren - Seewasserkanäle*)Ablagerungen aus
(ÖL-KRAFTSTOFF-HILFSSCHMIER-erforderlich, wenn erneuern und 266 Materials korrodiert) für 246/256mehr als 50 % dessind
LUFT-kontrollieren FILTERVerunreinigung
erneuern - Luftfilterelement
konservierennach Saisonende
KRAFTSTOFF-ANLAGE-Schläuchekontrollieren - Undichtigkeiten
entleeren- Zusätzlichen Kraftstofffilter
erneuern - Kraftstofffilter
kontrollieren - Zusätzlichen Kraftstofffilter
konservieren - Kraftstoffanlage*)nach Saisonende
BATTERIEkontrollieren - Füllstand
- Säuredichte
ELEKTRONIKkontrollieren - Verbindungen*)nach Saisonende
ELEKTRISCHE AUSRÜSTUNGkontrollieren - Verbindungenlose Verbindungen festziehen, Kabel wenn erforderlich, erneuern.
UMSCHLAG-SCHALTERkontrollieren - Schalter*)alle 50 h oder alle 6 Monate
ANTRIEBS-SYSTEM spezifikationenneu zentrieren - Antriebseinheit*)siehe Hersteller-
KEILRIEMEN für alle 6-Zyl.-Modellekontrollieren - Generator & FlügelradpumpeSpannung einstellen
Spannung einstellen
erneuern - Generator*)
RIPPEN-kontrollieren KEILRIEMEN für alle 4-Zyl.-Modelle- Riemen, Riemenscheiben und Spannrollen auf Verschleiß
erneuern - Rippenkeilriemenalle 1050 h oder alle 48 Monate
Service- und Wartungsplantäglichnach den ersten 50 Std. oder 6 Monatenalle 150 Std. oder 12 Monatealle 300 Std. oder 24 Monate*) Hinweise
RIPPENKEIL-RIEMEN- kontrollieren SPANNUNG schmieren
GLÜHKERZEN erneuern - Kerzen*alle 1500 h oderalle 48 Monate
STEUER- kontrollieren - Riemenspannung RIEMEN erneuern - Steuerriemen*)alle 1500 h oder
alle 48 Monate
- Wasserpumpe, Spannrolle alle 3000 h oderalle 48 Monate
VENTILE kontrollieren - Ventilspiel*)alle 750 h
MOTOR-EINSTELLUNG Zündzeitpunkte einstellen- Ventilsteuerzeiten & instellenalle 750 h
PUMPE-DÜSE - Hebel einstellen*)alle 750 h
- Einstellwertalle 750 h
- Anziehmomentalle 750 h
SERVO-PUMPEkontrollieren- Ölstand
- auf Undichtigkeiten
erneuern- Hydrauliköl (ATF) *)alle 750 h oder alle 24 Monate
GETRIEBE - STERNDRIVEkontrollieren- Ölstand
- auf Undichtigkeiten
erneuern - Getriebeöl (ATF) *)siehe Hersteller-spezifikationen
SCHWINGUNGS-DÄMPFER VORNkontrollieren- Drehmoment
MOTORRAUM UND BILGEkontrollieren- auf Undichtigkeiten - Wasserreparieren oder an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler wenden
- Kraftstoff
- Abgas
SCHALTUNGkontrollieren- ruckfreie Betätigungwenn erforderlich, durch Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler auszutauschen
- Einstellung
LENKUNGkontrollieren- Schmierungsiehe Hersteller-spezifikation
- Ölstand
SICHERHEITS-AUSRÜSTUNGkontrollieren- Fernbedienungseinrichtungörtliche Vorschriften und Rücksprache mit Ihrem STEYR MOTORS MARINE-Händler
- Notabstellschalter
- Vollständigkeit
- Zustand
WELLENLAGER-BUCHSEkontrollieren- Schmierungwenden Sie sich an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler
- Dichtung
MOTORAUF-HÄNGUNGS-SCHRAUBENkontrollieren- Drehmoment*)alle 750 h
WARN-EINRICHTUNGkontrollieren- Funktion

Inbetriebnahme

Durchgeführt von:

Datum:

50 h-Service

Durchgeführt von:

Datum:

150 h-Service

Durchgeführt von:

Datum:

300 h-Service

Durchgeführt von:

Datum:

450 h-Service

Durchgeführt von:

Datum:

600 h-Service

Durchgeführt von:

Datum:

750 h-Service

Durchgeführt von:

Datum:

900 h-Service

Durchgeführt von:

Datum:

1050 h-Service

Durchgeführt von:

Datum:

1200 h-Service

Durchgeführt von:

Datum:

1350 h-Service

Durchgeführt von:

Datum:

1500 h-Service

Durchgeführt von:

Datum:

1650 h-Service

Durchgeführt von:

Datum:

1800 h-Service

Durchgeführt von:

Datum:

1950 h-Service

Durchgeführt von:

Datum:

2100 h-Service

Durchgeführt von:

Datum:

2250 h-Service

Durchgeführt von:

Datum:

2400 h-Service

Durchgeführt von:

Datum:

2550 h-Service

Durchgeführt von:

Datum:

2700 h-Service

Durchgeführt von:

Datum:

2850 h-Service

Durchgeführt von:

Datum:

3000 h-Service

Durchgeführt von:

Datum:

3150 h-Service

Durchgeführt von:

Datum:

3300 h-Service

Durchgeführt von:

Datum:

Tabelle „Fehleranzeige auf Instrumententafel“
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 1

text_image RPM ×1000 CLOCK 12:24 PM Fuel Level M STEYR STEYR MOTORS INNOVATION WITH LIGHTNESS A C kombinierte Lampe Vorglühsteuerung Bladezustand & Warnlampe Motoröldruck D Warnlampe Motor überprüfen D C B

A akustischer Warnmelder

C kombinierte Lampe Vorglühsteuerung

B Warnlampe – Batterieladezustand & Warnlampe Motoröldruck

D Warnlampe Motor überprüfen

Betriebszustand: Während des normalen Motorbetriebs, oder Anzeige im Fall eines

Sensordefekts, während Zündung eingeschaltet ist.

Ereignis: Drohzahl- bzw. Leistungsbegrenzung während des Motorbetriebs

Zustand der AnzeigenStörungHinweise
80–90 °CÖldruck unter Min.Ölstand kontrollieren,an autorisierte Werkstatt wenden
EINSteyr Motors SE286E40 - h-Service - 2AUS
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 3EIN
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 4AUS
80–90 °CFehler Öldrucksensor oderSensoranschluss defektÖlstand kontrollieren,an autorisierte Werkstatt wenden
AUSSteyr Motors SE286E40 - h-Service - 5AUS
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 6BLINKT(1x pro Sek.)
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 7AUS
G73GSteyr Motors SE286E40 - h-Service - 8EINMotorüberlast in derEinfahrphaseGas zurücknehmen, bisWarnleuchte erlischt(Anzeige während der ersten2 Betriebsstunden)siehe „Prozedur zum Einfahreneines neuen Motors“
80-90 °C
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 9BLINKT(2x pro Sek.)hohe Abgas-temperatur(über 80 °C)oderdefekter Abgas-temperatursensor oderAnschlussfehlerSeewassersystemFilter,Flügelradpumpe kontrollierenan autorisierte Werkstatt wenden
FINSteyr Motors SE286E40 - h-Service - 10AUS
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 11Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 12AUS
(2x pro Sek.)
hoch, ca. 105 °C
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 13AUSMotorkühlmittel-temperatur zu hochnach dem AbkühlenMotorkühlmittelstandprüfenan autorisierte Werkstatt wenden
EINSteyr Motors SE286E40 - h-Service - 14AUS
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 15AUS
(2x pro Sek.)
120 °C
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 16AUSdefekter Motorkühlmittel-sensor oderAnschlussfehlernach dem AbkühlenMotorkühlmittelstandprüfenan autorisierte Werkstatt wenden
EINSteyr Motors SE286E40 - h-Service - 17AUS
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 18Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 19AUS
(2x pro Sek.)
80-90 °C
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 20AUSinstabile Leerlaufdrehzahl,keine Anzeige aufTachometerdefekter DrehzahlsensoroderSensoranschluss defektan autorisierte Werkstatt wenden
AUSSteyr Motors SE286E40 - h-Service - 21AUS
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 22Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 23AUSSteyr Motors SE286E40 - h-Service - 24
80-90 °C
!EINProblem im Regelkreis,betroffene Komponenten:Steuermagnet, Regelstange,Steuereinrichtungder Einspritzdüse,Regelstangen-Stellungssensoran autorisierte Werkstatt wenden
EINSteyr Motors SE286E40 - h-Service - 25AUS
AUS

Tabelle „Fehleranzeige auf Instrumententafel“ (nur für SOLAS)
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 26

text_image D C B STEYR MÖKTIEN INNOVATION WITH LIGHTNESS A C kombinierte Lampe Vorglühsteuerung Dezustand & Warnlampe Motoröldruck D Warnlampe Motor überprüfen

A akustischer Warnmelder

C kombinierte Lampe Vorglühsteuerung

B Warnlampe – Batterieladezustand & Warnlampe Motoröldruck

D Warnlampe Motor überprüfen

Betriebszustand: Während des normalen Motorbetriebs

oder Anzeige im Fall eines Sensordefekts, während Zündung eingeschaltet ist.

Ereignis: Diezahl- bzw. Leistungsbegrenzung während des Motorbetriebs

Zustand der AnzeigenStörungHinweise
80–90 °CÖldruck unter Min.Ölstand kontrollieren,an autorisierteWerkstatt wenden
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 27AUS
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 28EIN
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 29AUS
80–90 °CÖldrucksensoroderSensoranschluss defektÖlstand kontrollieren,an autorisierteWerkstatt wenden
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 30AUS
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 31BLINKT(1x pro Sek.)
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 32AUS
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 33Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 34EINMotorüberlast in derEinfahrphaseGas zurücknehmen, bis Warnleuchteerlischt (Anzeige während der ersten2 Betriebsstunden)siehe „Prozedur zum Einfahren einesneuen Motors“
80-90 °C
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 35BLINKT(2x pro Sek.)hohe Abgas-temperatur(über 80 °C)oderdefekterAbgastemperatursensoroder AnschlussfehlerSeewassersystemFilter,Flügelradpumpekontrollierenan autorisierteWerkstatt wenden
EIN(2x pro Sek.)Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 36AUS
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 37AUS
hoch, ca. 105 °C
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 38AUSMotorkühlmittel-temperatur zu hochnach dem AbkühlenMotorkühlmittelstandprüfenan autorisierteWerkstatt wenden
EIN(2x pro Sek.)Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 39AUS
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 40AUS
120 °C
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 41AUSdefekter Motorkühlmittel-sensor oderAnschlussfehlernach dem AbkühlenMotorkühlmittelstandprüfenan autorisierteWerkstatt wenden
EIN(2x pro Sek.)Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 42AUS
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 43AUS
80-90 °C
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 44AUSinstabile Leerlaufdrehzahl,keine Anzeige aufTachometerdefekter DrehzahlsensoroderSensoranschluss defektan autorisierteWerkstatt wenden
AUSSteyr Motors SE286E40 - h-Service - 45AUS
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 46AUSSteyr Motors SE286E40 - h-Service - 47
80-90 °C
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 48EINProblem im Regelkreis,betroffene Komponenten:Steuermagnet, Regelstange,Steuereinrichtung derEinspritzdüse,Regelstangen-Stellungssensoran autorisierteWerkstatt wenden
EIN(2x pro Sek.)Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 49AUS
Steyr Motors SE286E40 - h-Service - 50AUS

Auslesen von Fehlercodes

Eingeben und Auslesen gespeicherter Fehler über Warnleuchte „Motor überprüfen“ und Diagnose-Steckkupplung (X 23):

18 Benötigtes Gerät: Werkzeug VR00135/1 (Drucktaster mit Öffnungskontakt), anzuschließen an Diagnose-Steckkupplung X 23.

Falls dieses Werkzeug nicht zur Verfügung steht: Vorübergehend Pin 1 und Pin 2 der Diagnose- Steckkupplung X 23 miteinander verbinden (vor Einschalten der Zündung mit dem Schlüsselschalter)

Wie oben beschrieben anschließen und die Zündung einschalten, um den Fehler-Anzeigemodus einzugeben.

Codeanzeige und Anzeigefolge:

Steyr Motors SE286E40 - Codeanzeige und Anzeigefolge: - 1

text_image X23 PIN1 PIN2 18

Nach Wechsel in den Fehlercode-Anzeigemodus zeigt das Motormanagementsystem über die Warnleuchte „Motor überprüfen“ an der Instrumententafel einen Blinkcode an. Die Blinkfolge beginnt und endet stets mit der Anzeige des Steuercodes 12. Jeder FEHLERCODE wird dreimal wiederholt, um korrektes Ablesen zu ermöglichen – siehe Strichcode-Abbildung unten.

Beispiel einer Blinkfolge, Warnleuchte „Motor überprüfen“: Fehlercode 14
Steyr Motors SE286E40 - Codeanzeige und Anzeigefolge: - 2

text_image 3. Mal CODE 12 1. Mal CODE 14 0,3 s 4 x 0,3 s 2. Mal CODE 14 1,5 s 3 x 0,4 s 3,0 s 3. Mal CODE 14 1. Mal CODE 12

Strich = Warnleuchte „Motor überprüfen“ leuchtet 0,3 s lang (Dunkelphase in der Blinkfolge: 0,4 s)

Gestrichelte Linie = Unterbrechung innerhalb der Codeanzeige von 1,5 s Dauer Durchgehende Linie = Intervallunterbrechung zwischen Fehlercodes von 3,0 s Dauer

Wenn mehrere Fehlercodes im Motormanagementsystem gespeichert ist, wird die Blinkfolge mit der Ausgabe weiterer gespeicherter Fehlercodes fortgesetzt. Zum Löschen eines gespeicherten Fehlercodes siehe Beschreibung „Anzeige und Löschung gespeicherter Sensor- und Schaltkreisstörungen“. Beschreibungen der möglichen Fehlercodes siehe beiliegende Tabelle „Fehlercodes“.

VORSICHT:

Steyr Motors SE286E40 - VORSICHT: - 1

Zum Beenden der Fehlercode-Anzeige muss das Werkzeug VR00135/1 (bzw. die Verbindung zwischen Pin 1 und Pin 2) entfernt werden, bevor die Zündung wieder eingeschaltet wird.

Anzeige und Löschung gespeicherter Sensor- und Schaltkreisstörungen

Auswählen und Löschen gespeicherter Fehlercodes:

Vorgehensweise:

* Zündung – AUS

* Werkzeug VR00135/1 an Diagnose-Steckkupplung (X 23) anschließen

* Zündung – EIN

Hinweis: Das Programm schaltet automatisch auf Fehlercode-Anzeige um.

Wenn kein Fehlercode gespeichert ist, wird nur immer wieder der Steuercode „CODE 12“ angezeigt.

Möglicherweise gespeicherte Codes werden wie im zuvor dargestellten Beispiel angezeigt (Blinkanzeige von 3x CODE 12, dann 3x FEHLERCODE 14 usw.). Die Blinkfolge wird durch weitere Codes verlängert, wenn mehrere FEHLERCODES gespeichert sind.

Beschreibungen siehe Tabelle FEHLERCODES

* Um einen bestimmten FEHLERCODE aus dem Motormanagementsystem zu löschen, konzentrieren Sie sich auf das dritte Blinken des gewünschten FEHLERCODES. Während dieser FEHLERCODE zum dritten Mal angezeigt wird, muss der Taster (Werkzeug VR00135/1) gedrückt und gedrückt gehalten werden (Kontakt geöffnet).

* Die Anzeige der Warnleuchte „Motor überprüfen“ geht zu einem schnellen Blinken über (ca. 4x pro Sekunde). Während dieses schnellen Blinkens muss der Drucktaster losgelassen werden (Kontakt nach ca. 2 s schließen), um diesen FEHLERCODE zu löschen.

Hinweis: Jeder weitere FEHLERCODE muss gemäß dem oben beschriebenen Verfahren zum Löschen eines bestimmten FEHLERCODES einzeln ausgewählt und gelöscht werden.

Hinweis: Ein FEHLERCODE kann nur gelöscht werden, wenn im jeweiligen Schaltkreis kein Fehler vorliegt. Bei Vorliegen eines aktiven Fehlers bleibt der FEHLERCODE bestehen, bis das Problem behoben ist und der Schaltkreis wieder einwandfrei funktioniert.

* Werkzeug VR00135/1 von der Diagnose-Steckkupplung (X 23) abziehen, um die Fehlercodeanzeige zu beenden.

Hinweis: Nach Schließen des Zündungskontakts auf die Anzeige der Warnleuchte „Motor überprüfen“ und den Alarmton achten. Wenn alle FEHLERCODES aus dem Motormanagementsystem gelöscht sind, nimmt die Anzeige wieder den 0,7 s-Funktionstest der Warnleuchte „Motor überprüfen“ und des Warntongebers auf.

Weitere Einzelheiten siehe Tabelle „Fehleranzeige auf Instrumententafel“.

Tabelle „Fehlercodes“
ACHTUNG: Manche Codes treffen wegen abweichender Anwendung möglicherweise nicht zu!

CODE ABKÜRZG.SCHALT-KREISBETROFFENE EINRICHTUNGMÖGLICHE URSACHE
12SteuercodeDieser Code dient zum Beginnen und Beenden der Schleife
13LoMapX12/B12LadedrucksensorSignalpegel zu niedrig (Kurzschluss oder keine Verbindung)
14HiMapX12/B12LadedrucksensorSignalpegel zu hoch (keine Verbindung)
17LoEXHX17/B17AnsauglufttemperatursensorSignalpegel zu niedrig (Kurzschluss oder keine Verbindung)
18HiEXHX17/B17AnsauglufttemperatursensorSignalpegel zu hoch (keine Verbindung)
21LoECTX16/B16WassertemperatursensorSignalpegel zu niedrig (Kurzschluss oder keine Verbindung)
22HiECTX16/B16WassertemperatursensorSignalpegel zu hoch (keine Verbindung)
23LoPed1X13/B13Potentiometer GashebelSignalpegel-Eingabe zu niedrig
24HiPed1X13/B13Potentiometer GashebelSignalpegel-Eingabe zu hoch
25LoVPWRF5/K27Hauptrelaisniedrige Versorgungsspannung an ECU, F5, K27
26HiVPWRF5/K27Hauptrelaiszu hohe Spannung an VPROT-Eingang
27LoVREFX5/Z3Modul, Steckverbinderzu niedrige Spannung an Sensorzuleitung, möglicherweise Kurzschluss
28HiVREFX5/Z1Modul, Steckverbinderzu hohe Spannung an Sensorzuleitung
29PedSX13/B13GashebelpotentiometerDefekt an Pedal-Sicherheitsschalter, Pin 1-2
31LoLPSX18/B18SchmieröldrucksensorSignalpegel zu niedrig (Kurzschluss oder keine Verbindung)
32HiLPSX18/B18SchmieröldrucksensorSignalpegel zu hoch (keine Verbindung)
33LoPed2X13/B13Potentiometer GashebelSignalpegel zu niedrig
34HiPed2X13/B13Potentiometer GashebelSignalpegel zu hoch (keine Verbindung)
35LoRPosX14/B14Regelstangen-StellungssensorSignalpegel zu niedrig (Kurzschluss oder keine Verbindung)
36HiRPosX14/B14Regelstangen-StellungssensorSignalpegel zu hoch (keine Verbindung)
37LoLOPX18/B18SchmieröldrucksensorSignalpegel zu niedrig (Kurzschluss)
38HiLOPX18/B18SchmieröldrucksensorSignalpegel zu hoch (keine Verbindung)
53N_RFIX15/B15DrehzahlsensorHochfrequenzstörung/Sensoreingang
54BadStaM1-Pin50K28 Startunterstützungsrelaiskein Startsignal von Unterstützungsmagnet
55NoPulsX15/B15Drehzahlsensorkein Drehzahlsignal während des Durchdrehens
56SrposY14(B14)siehe Einstellung Regelstangenpositionschlechte Regelstangenkallibrierung/Regelstangenposition außerhalb Toleranzbereich
57Rack0Y14(B14)siehe Einstellung Regelstangenpositionschlechter Regelstangen- Nullpunkt
99FMSpwmX20/Y20Stellorgan/MagnetDefekt im Reglermagnetdraht-Schaltkreis (Y20, Hauptrelais K27 – keine Frequenz gesendet oder Reglermagnet-Schaltkreis verbunden)
161HiVTGcY28REA-Einheit an TurboladerDefekt im Schaltkreis des Stellorgans Turbolader (Kurzschluss)
162LoVTGcY28REA-Einheit an TurboladerDefekt im Schaltkreis des Stellorgans Turbolader (keine Verbindung)
164CELsL2Warnleuchte „Motor überprüfen“Grenzstromstärke überschritten (Kurzschluss)
165CELoL2Warnleuchte „Motor überprüfen“keine Verbindung oder Glühlampe durchgebrannt
167FPR_sK24KraftstoffpumpenrelaisGrenzstromstärke im Relais-Schaltkreis überschritten (Kurzschluss)
168FPR_oK24Kraftstoffpumpenrelaiskeinen Strom im Relais-Schaltkreis festgestellt (Unterbrechung)
177MR_sK27Hauptrelaiskeinen Strom im Hauptrelais-Schaltkreis festgestellt (Kurzschluss)
178MR_oK27Hauptrelaiskeinen Strom im Hauptrelais-Schaltkreis festgestellt (Unterbrechung)
181WarnLsL3Öldruck-WarnleuchteGrenzstromstärke überschritten (Kurzschluss)
182WarnLoL3Öldruck-Warnleuchtekein Strom im Schaltkreis der Öldruck-Warnleuchte
186BadPosY20ReglermagnetDifferenz zwischen Soll- und Istwert(Regelstangenpositionsfehler, Regelstange verklemmt)
187HiFMSCX20/X20ReglermagnetDefekt im Reglerdraht-Schaltkreis (Widerstand zu hoch)(Glühlampe durchgebrannt oder fehlender Anschluss)
188LoFMScX20ReglermagnetDefekt im Reglerdraht-Schaltkreis (Widerstand zu niedrig)
193VTG_BadY28REA-Einheit an TurboladerDefekt im Ausgangs-Schaltkreis (Kurzschluss oder keine Verbindung)
194GPR_sK26Vorglüh-UnterstützungsrelaisGrenzstromstärke im Glühkerzenrelais-Schaltkreis überschritten(Kurzschluss)
195GPR_oK26Vorglüh-Unterstützungsrelaiskeinen Strom im Glühkerzenrelais-Schaltkreis festgestellt (Unterbrechung)
201HiTEMP--Betriebsgrenzwert überschritten – Motor überhitztMotor wurde bei zu hoher Kühlmitteltemperatur betrieben
202Lop--Betriebsgrenzwert überschritten – Schmierstoffdruck zu niedrigMotor wurde bei zu niedrigen Schmieröldruck betrieben
203Manop--Betriebsgrenzwert überschritten – Regelstangenstellung zu hochMotor mit manueller Bewegung der Regelstange betrieben
251ITSL_BadB30Positionssensor – ITDSignalpegel zu niedrig (Kurzschluss) am Ventilsteuerungssensor
252ITV_LoCur15Proportionalventil – ITDDefekt im Ventil-Schaltkreis (kein Strom)
253ITV_HiCurY29Proportionalventil – ITDDefekt im Ventil-Schaltkreis (Stromstärke zu hoch)
254SpvP_BadB30Positionssensor oder ITDangeforderte Steuerposition kann nicht erreicht werden(Sensor oder Ventilsteuerung defekt, Exzenterwelle blockiert)
255Spv_INIB30Referenzstellung Sensor ITDschlechte Steuerpositionskalibrierung (Position außerhalb des Toleranzbereichs)

Tabelle „Störungsbeseitigung“

VORSICHT:

Steyr Motors SE286E40 - VORSICHT: - 1

Nach Durchführen der in der Tabelle beschriebenen „Maßnahme“ und vor Starten des Motors grundsätzlich sicherstellen, dass keine Verbindungen von Kraftstoffleitungen gelöst sind. Sicherstellen, dass der Motorraum frei von Kraftstoffdämpfen ist. Wird dies nicht beachtet, besteht Feuergefahr.

SYMPTOM MÖGLICHE URSACHE MASSNAHME
Motor springt nicht an 1.Kein Kraftstoff im Tank oder Tank füllen oder Absperrventil geschlossenVentil öffnen.
2. Saugleitungen nicht luftdicht Kraftstoffanlage entlüften und auf Undichtigkeiten kontrollieren.
3. Kraftstoffleitung verstopft oder Kraftstoffpumpe ist möglicherweise defekt.
Pumpe defekt Bitte wenden Sie sich an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler.
4. Schlechte Kraftstoffqualität Kraftstoff austauschen.
5. Wasser im Kraftstofffilter Kraftstofffilter erneuern oder Wasser aus Kraftstofffilter ablassen.
Kraftstoffzufuhr auf Verunreinigung durch Wasser kontrollieren. Wenn Wasser vorhanden ist, Kraftstoff-tank entleeren und mit frischem Kraftstoff spülen.
6. Systemfehler oder -störung Anzeige des Motormanagementsystems auf Servicecode überprüfen.
7. Batterieleistung unzureichend Batterie laden oder erneuern.
mschlagschalter ausgelöst Löschen durch Zündung AUS – EIN
Nur für SOLAS ==> 8. U
Starter dreht Motor nicht durch korrodiertBatterieanschlüsse lose oder Batterie auf lose bzw. korrodierte Anschlüsse überprüfen. Anschlüsse reinigen und festziehen.
2. Batterie ist tot Füllstand der Zellen kontrollieren und Batterie laden.
3. Starteranschlüsse loseAnschlüsse überprüfen und festziehen. Wenn der Magnet beim Versuch, den Motor zu starten, klickt, wenden Sie sich bitte an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler.
4. ZündschalterWenn dieser wirkungslos ist, wenden Sie sich bitte an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler.
5. Sicherung durchgebranntKontrollieren und ggf. austauschen.
6. Starter-HilfsrelaisKlemmenanschluss und Funktion des Relais überprüfen.
Motor läuft unregelmäßig1. Wasser, Luft und/oder Schmutz im KraftstofffilterFilter erneuern. Kraftstoffzufuhrleitung kontrollieren.
2. Antisiphon-Ventil blockiertReinigen und überprüfen oder erneuern. (Tank)
3. KraftstoffpumpeFunktion der Pumpe überprüfen. Kraftstoffpumpe erneuern. Bitte wenden Sie sich an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler.

Tabelle „Störungsbeseitigung“ – Fortsetzung

SYMPTOM MÖGLICHE URSACHE MASSNAHME
Motor vibriert Propellerzustand Propeller auf Verbiegung, Bruch und BeschädigungkontrollierenPropeller oder Sterndrive-Getriebe auf aufgewickeltePflanzenteile kontrollieren. Propellerwelle aufVerbiegung kontrollieren.STEYR MOTORSMARINE-Händler.
Motor läuft, aber Boot Unklarer Propeller usw. Kontrollieren:macht wenig oder 1. Propeller auf Pflanzenteile, wenngar keine Fahrt erforderlich entfernen.2. Propeller auf gedrehte Nabe, reparierenoder erneuern.3. Rumpf auf übermäßige Anwachsungen von Wasser-organismen, wenn erforderlich reinigen.
Leistungsabfall 1. Systemfehler oder -störung Kontrolle: mit Hilfe der Diagnose auf Fehler oderHindernisse.Motorkühlmitteltemperatur; akustische oder optischeAlarmmeldungen.2. Boot überladen Ladung verringern.3. Trimmung des Boots Ladung gleichmäßig über das Boot verteilen. Trimmunganpassen.4. Übermäßig viel Wasser in der Bilge Bilge lenzen.5. Zustand des Bootsrumpfs Bitte wenden Sie sich an Ihren STEYR MOTORS6. Unpassende Propellerwahl Propeller mit richtiger Steigung und richtigemDurchmesser wählen.7. Falscher Kraftstoff8. Vollgas nicht ganz erreichbar9. Überhitzung10. Ansaugluft-Probleme
Übermäßiges LenkradspielLenkzug loseBitte wenden Sie sich an Ihren STEYR MOTORSMARINE-Händler.
Hohe Schaltkraft erforderlich1. Fernbedienungseinrichtung oderHeckspiegelhalterung Schaltzug2. Fernbedienungseinrichtungs-Beschläge MARINE-Händler.3. Motor-/Antriebsmechanismus-Beschläge MARINE-Händler.Erneuern und einstellen.Bitte wenden Sie sich an Ihren STEYR MOTORSMARINE-Händler.Bitte wenden Sie sich an Ihren STEYR MOTORSBitte wenden Sie sich an Ihren STEYR MOTORS

Kabelbaum

BezeichnungBauteil Beschreibung
A5 Schaltkasten SteuereinheitF1 Sicherung 50 A HauptsicherungF2 Sicherung 50 A GlühkerzenF3 Sicherung 50 A GlühkerzenF4 Sicherung 5 A Dauerstrom Modul und K27F5 Sicherung 10 A geschalteter Strom für Modul (K27)F6 Sicherung 10 A Kraftstoffpumpe (K24)F7 Sicherung 10 A Vorglüh-SteuerkreisG1 GeneratorG2 Batterie vom Kunden zu stellenJ1 Stecker 23-polig Verbindung Motorkabel – InstrumentenkabelK24 Relais KraftstoffpumpeK26-1 Relais Vorglüh-SteuerkreisK26-2 Relais Vorglüh-LastkreisK27 Relais HauptschaltkreisK28 Relais StartenM1M2R10X2 (S2)X3 (S3)X5 (A5)X12 (B12)X13 (B13)X14 (B14)X15 (B15)X16 (B16)X17 (B17)X18 (B18)X19 (B19)X20 (Y20)X22 (B22)X23 Stecker 6-polig DiagnoseX26 (Y26)Z1 SpleißstelleZ2 SpleißstelleZ3 SpleißstelleZ4 SpleißstelleZ6 SpleißstelleStarterKraftstoffpumpeGlühstifteStecker 2-poligStecker 2-poligStecker 35-polig Stecker 3-poligStecker 5-poligStecker 3-poligStecker 2-poligStecker 3-poligStecker 1-poligStecker 2-poligohne Anschlag
DiagnoseStecker 2-poligErdanschlussErdanschlussSensorzuleitung +5 VErdanschluss AbschirmungUnterbrechung Blow-by (nur SOLAS)Sensor(31) an MotorDrehzahlsensor-Leitung

Kabelnummern/Hauptfunktionen:

15000-xxZündung – Plus(von Zündschalter)31100-xx Sensor-Masseanschlüsse nicht mit Batterie-Minuspol verbinden!
15012-xx+12 Volt über Hauptrelaisund Modulatoreinheit A5601xx-01 Sensorsignal an Modulatoreinheit A5 und/oder Instrumente.
15100-xx+5 Volt Versorgungsspannung für Sensoren606xx-01 Ausgang von Modulatoreinheit A5
30000-xxBatterie-Pluspol (nicht abgesichert)an Anzeigesystem (Drehzahlmesser, Temperaturanzeige, ...)
30012-xxBatterie-Pluspol (abgesichert)
31000-xxBatterie-Minuspol (GND)

Steyr Motors SE286E40 - VORSICHT: - 2
STEYRMOTORS INNOVATION WITH LIGHTNESS

SCHALTPLAN/BOOTSMOTOR GRUNDAUSFÜHRUNG – 4/6 ZYLINDER – 12 V
Steyr Motors SE286E40 - VORSICHT: - 3

text_image Batt+ Batt- Zünd 15 von Relais Sens ECU Steuer. ECU DIAG Start Lad. D+ Sens-5V B+ 24V CAN F1 - 50 A F2 - 50 A F3 - 50 A F4 - 5 A F5 - 10 A F6 - 10 A F7 - 10 A K24 KRAF/STOFF Haupt Glüh. Glühunterst. Aktor Starthilfe Opt. Geber Trimmung b22 BATT. M1 / KL STARTIETER STECKVERBINDER „A5“ (MOTORSTEUERGERÄT) PFR IGN VBAT MR VPROT QPR FMS VPROT2 CRL GPL 31 15 30 31 15 558 012 555 409 012 810 616 554 000 012 012 012 012 012 012 012 012 012 012 012 012 012 012 012 012 012 012 012 012 012 012 012 012 012 01U -01 -03 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 GND LCP GND_VREF FT FCT ERT PED1 PED2 ROOS MAP RPM VREF Frc CRII CLS WS BATT- Z2 Z1 Z4 Z5 Z6 Z7 STOCKVERBINDER „A5“ (MOTORSTEUERGERÄT) LPS B18 B16 B17 BetEXTR B13 B14 Regelstange Absolutzuck-Incommem-Box Map B12 Drehzahl B15 Getriebe-schafter Ölstandsgesber (Sonderausstattung) D+ B+ Verdriatung LPS/Alle Motoren vor 2007 ALLE MOTOTYPEN MT DEN KX GERUNN GND ALSNAHVEN VREF MO B69MG MD STAVG GND MO B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MPAT MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP MAP CAPS Weldring-MAP/WAN/Aktig/Metabefence/2007 ALLE MOTORTPEN MO B69MG MD STAVG GND MO B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B28KG MD B3 CO:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:O:ON: www.steyr-motors.com 2179349/0-02-070118_tedoc

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SCHALTPLAN/BOOTSMOTOR - 4/6 ZYLINDER - 2-POLIG - 12 V (SONDERAUSFÜHRUNG)
Steyr Motors SE286E40 - VORSICHT: - 5

text_image Batt+ Batt- Zünd 15 von Relais Sens ECU Steuer. ECU DIAG Start Lad. D+ Sens 5V B+ 24V CAN F1 - 50 A F2 - 50 A F3 - 50 A F4 - 5 A F5 - 10 A F6 - 10 A F7 - 10 A Kraftstoff Batt+ Batt- STECKVERBINDER „A5“ (MOTORSTEUERGERÄT) Starterlife Opt. Gober Trimmung R22 R28 60808-01 ISO 32 WOUT TEMP TACHO 31 60 60 B15 614 613 -01 -01 -01 60900-01 CAN-H 32 60900-01 CAN-L 32 60900-01 CAN-H 32 60900-02 CAN_H* 32 X23/2 CAN_H* 32 X23/4 CAN_L* 32 X23/6 F-4 32 X23/1 (Kl. 31) 60123-01 X3/S3 Umschalt 32 X3/S3 Solas 32 Drehzahl Geirnebe- schalter Örstandsgeber Sonderausstattung B15 B14 B13 B12 B11 B10 B9 B8 B7 B6 B5 B4 B3 B2 B1 B0 B9 B8 B7 B6 B5 B4 B3 B2 B1 B0 B9 B8 B7 B6 B5 B4 B3 B2 B1 B0 B9 B8 B7 B6 B5 B4 B3 B2 B1 B0 B9 B8 B7 B6 B5 B4 B3 B2 B1 B0 B9 B8 B7 B6 B5 B4 B3 B2 B1 CEN Verbrahlung LPS/Alle Motoren vor 2007 ALLE MOTORYREN MET DEN FOLGENDEN ALLENHREMEN VLDG RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RD GND RF K24 KRAFTSTOFF K27 K28/1 K28/2 K28/3 K28/4 K28/5 K28/6 K28/7 K28/8 K28/9 K28/10 K28/11 K28/12 K28/13 K28/14 K28/15 K28/16 K28/17 K28/18 K28/19 K28/20 K28/21 K28/22 K28/23 K28/24 K28/25 K28/26 K28/27 K28/28 K28/29 K28/30 K28/31 K28/32 K28/33 K28/34 K28/35 K28/36 K28/37 K28/38 K28/39 K28/40 K28/41 K28/42 K28/43 K28/44 K28/45 K28/46 K28/47 K28/48 K28/49 K28/50 K28/51 K28/52 K28/53 K28/54 K28/55 K28/56 K28/57 K28/58 K28/59 K28/60 K28/61 K28/62 K28/63 K28/64 K28/65 K28/66 K28/67 K28/68 K28/69 K28/70 K28/71 K28/72 K28/73 K28/74 K28/75 K28/76 K28/77 K28/78 K28/79 K28/80 K28/81 K28/82 K28/83 K28/84 K28/85 K28/86 K28/87 K28/88 K28/89 K28/90 K28/91 K28/92 K28/93 K28/94 K28/95 K28/96 K28/97 K28/98 K28/99 K28/THEAT BATT+ BATT- www.steyr-motors.com Z1 Z5 Z6 Z7 Z9 Z10 Z11 Z12 Z13 Z14 Z15 Z16 Z17 Z18 Z19 Z20 Z21 Z22 Z23 Z24 Z01 Z04 Z05 Z06 Z07 Z08 Z09 Z10 Z11 Z12 Z13 Z14 Z15 Z16 Z17 Z18 Z19 Z20 Z21 Z22 Z01 Z04 Z05 Z06 Z07 Z08 Z09 Z10 Z11 Z12 Z13 Z14 Z15 Z16 Z17 Z18 Z19 Z20 Z21 Z01 Z04 Z05 Z06 Z07 Z08 Z09 Z10 Z11 Z12 Z13 Z14 Z15 Z16 Z17 Z18 Z19 Z20 Z04 Z05 Z06 Z07 Z08 Z09 Z10 Z11 Z12 Z13 Z14 Z15 Z16 Z17 Z18 Z19 Z04 VDC (Sonderausstattung) BATT+ BATT- Z7 Z9 Z10 Z11 Z13 Z14 Z15 Z16 Z17 Z18 Z19 Z20 Z3 Z4 Z5 Z6 Z7 Z9 Z10 Z11 Z13 Z14 Z15 Z16 Z17 Z18 Z19 Z04 VDC (Sonderausstattung) BATT- Verbrahlung MA*alle Motoren vor 2007

SCHALTPLAN/BOOTSMOTOR – 6 ZYLINDER – 24 V (SONDERAUSFÜHRUNG)
Steyr Motors SE286E40 - VORSICHT: - 6
STEYRMOTORS

Steyr Motors SE286E40 - VORSICHT: - 7

text_image Batt+ Batt- Zünd 15 von Relais Sens ECU Steuer. ECU DIAG Start Lad. D+ Sens 5V Sens- B+ 24V F1 - 50 A F2 - 50 A F3 - 50 A F4 - 5 A F5 - 10 A F6 - 10 A F7 - 10 A F8 - 5 A M2 Kra#lato/purpeleis-9 K24 Hauptreis K27 Relais Vorgühlsstrutung K261 Relais Vorgühlast Steuernagnet Y20 Startrelais K28 Trenmungsensor (Sonderausstattung) R22 M1 / K1 STARTER BATT. M1 BATT+ STECKVERBINDER „A5“ (ELEKTRON. STEUERGERÄT) FPR IGN VBAT MR VPROT GPR FMS VPROT2 CEL GPL 31 15 30 31 15 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 554 000 012 558 012 555 409 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 -01 GND AUX OND UREF LPS KC1 EXT PEDI PESO RPOS MAP RPM VREF Frei CRI CLS WS BATT- Z2 Z1 LPS B18 Ecl EXT PED B13 RPOS Map B17 S2 B19 Wmin. Gatriele-schafter Softener Ouftruckmesser (Sonderausstattung) Verdrafung LPS/Ale Motoren vor 2007 BIB / LPE VREF X23 / 4 CAN "L" X23 / 6 (KL. 30 über F4) X23 / 1 (KL. 31) Z6 60808-01 (KL. 30 über F4) 60900-02 (KL. 31) 60901-02 (KL. 30 über F4) 60902-02 (KL. 31) 60903-02 (KL. 30 über F4) 60904-02 (KL. 31) 60905-02 (KL. 30 über F4) 60906-02 (KL. 31) 60907-02 (KL. 30 über F4) 60908-02 (KL. 30 über F4) 60909-02 (KL. 31) 60910-02 (KL. 30 über F4) 60911-02 (KL. 31) 60912-02 (KL. 30 über F4) 60913-02 (KL. 31) 60914-02 (KL. 30 über F4) 60915-02 (KL. 31) 60916-02 (KL. 30 über F4) 60917-02 (KL. 31) 60918-02 (KL. 30 über F4) 60919-02 (KL. 31) 60920-02 (KL. 30 über F4) 60921-02 (KL. 31) 60922-02 (KL. 30 über F4) 60923-02 (KL. 31) 60924-02 (KL. 30 über F4) 60925-02 (KL. 31) 60926-02 (KL. 30 über F4) 60927-02 (KL. 31) 60928-02 (KL. 30 über F4) 60929-02 (KL. 31) 60930-02 (KL. 30 über F4) 60931-02 (KL. 31) 60932-02 (KL. 30 über F4) 60933-02 (KL. 31) 60934-02 (KL. 30 über F4) 60935-02 (KL. 31) 60936-02 (KL. 30 über F4) 60937-02 (KL. 31) 60938-02 (KL. 30 über F4) 60939-02 (KL. 31) 60940-02 (KL. 30 über F4) 60941-02 (KL. 31) 60942-02 (KL. 30 über F4) 60943-02 (KL. 31) 60944-02 (KL. 30 über F4) 60945-02 (KL. 31) 60946-02 (KL. 30 über F4) 60947-02 (KL. 31) 60948-02 (KL. 30 über F4) 60949-02 (KL. 31) 60950-02 (KL. 30 über F4) 60951-02 (KL. 31) 60952-02 (KL. 30 über F4) 60953-02 (KL. 31) 60954-02 (KL. 30 über F4) 60955-02 (KL. 31) 60956-02 (KL. 30 über F4) 60957-02 (KL. 31) 60958-02 (KL. 30 über F4) 60959-02 (KL. 31) 60960-02 (KL. 30 über F4) 60961-02 (KL. 31) 60962-02 (KL. 30 über F4) 60963-02 (KL. 31) 60964-02 (KL. 30 über F4) 60965-02 (KL. 31) 60966-02 (KL. 30 über F4) 60967-02 (KL. 31) 60968-02 (KL. 3T über F4) 60969-02 (KL. 3T über F4) 60970-02 (KL. I/O) 68888888888888888888888888888888888888888888888888888888888888888888888888888888888888888888888888888

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Steyr Motors SE286E40 - VORSICHT: - 8

STEYRMOTORS

INNOVATION WITH LIGHTNESS

SCHALTPLAN/BOOTSMOTOR - 6 ZYLINDER - 2-POLIG - 24 V - Externe E-Box

Steyr Motors SE286E40 - SCHALTPLAN/BOOTSMOTOR - 6 ZYLINDER - 2-POLIG - 24 V - Externe E-Box - 1

text_image Batt+ Batt- Zünd 15 von Relais Sens ECU Steuer. ECU DIAG Start Gluh Gluh. Start 60810-01 J1/A 30012-07 J1/C 30012-08 J1/D Lad. D+ Sens 5V Sens- B+ 24V CAN F1 - 50 A F2 - 50 A F3 - 50 A F4 - 5 A F5 - 10 A F6 - 10 A F7 - 10 A F8 - 5 A K24 KRAP-151CF+ Haupt Glühunterst. Aktor Y20 M1 STARTER Opt. Geber Trimmung B22 FPR IGN VSAT MR VPROT GPR FMS VPROT2 CCL GPL FRI FRI OUT TEMP TACHO 31 15 30 31 15 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 554 000 012 558 012 555 409 012 810 616 -01 -03 -01 -22 -01 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -21 -2 GND LOP GND_VREF FT ECT ERT PEDI PEQ0 RPOS MAP RPM VREF FRI CRI CLS WS 60901-01 CAN-L STECKVERBINDER „A5“ (MOTORSTEUERGERÄT) Z2 Z1 LPS B9 Ect B7 Ext B4 Cmd B3 Regel- stange B4 Map B2 Drehzahl B5 Getriebe- schalter S2 Östandsgesber Sonderausstattung B9 60908-01 ISO 32 60900-01 CAN-H 60900-02 CAN_H* 60900-02 CAN_L* 60900-02 CAN_H* 60900-02 CAN_L* 60900-02 CAN_H* 60900-02 CAN_L* 60900-02 CAN_H* 60900-02 CAN_L* 60900-02 CAN_H* 60900-02 CAN_L* 60900-02 CAN_H* X3/S3 Umschalt X3/S3 Solas BATT+/24 V D+B- B- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT- BATT Verdraftung LPS/Aire Motoren vor 2007 B8/8 LPS B9/8 VREF VREF 37/8/8/8 K8/K8/8 VREF 37/8/8/8 K8/K8/8 VREF 609/8/8/8 K8/K8/8 VREF 609/8/8/8 K8/K8/8 VREF 609/8/8/8 K8/K8/8 VREF 609/8/8/8 K8/K8/8 VREF 609/8/8/8 K8/K8/8 VREF 609/8/8/8 K8/K7 K8/K7/8 VREF 609/8/8/8 K8/K7/8 VREF 609/8/8/8 K8/K7 K8/K7/8 VREF 609/8/8/8 K8/K7 K8/K7/8 VREF 609/8/8/8 K8/K7 K8/K7/8 VREF 609/8/8/8 K8/K7 K8/K7/8 VREF 609/8/8/8 K8/K7 K8/K7/8 VREF 60.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5.5. 609/8/8/8 K8/K7 K8/K7/8 VREF 609/8/8/8 K8/K7 K8/K7/8 VREF 609/8/8/8 K8/K7 K8/K7/8 VREF 609/8/8/8 K8/K7 K8/K7/8 VREF 609/8/8/8 K8_K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 K4 M2 FJ: 50 A FJ: 50 A FJ: 5 A FJ: 5 A FJ: 5 A FJ: 5 A FJ: 5 A FJ: 5 A FJ: 5 A FJ: 5 A FJ: 5 A FJ: 5 A FJ: 5 A FJ: 5 A FJ: 5 A FJ: 5 A FJ: 5 A

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Beschreibung – Kabelbaum Instrumententafeln 4/6 Zyl. Bootsmotoren (aktuelle Ausführung)

Bezeichn.Bauteil Beschreibung
F9 Sicherung 10 A
J1 23-poliger Stecker Verbindung Motorkabel – Instrumentenkabel
S1 SchalterZündung (rot)
S2 SchalterStart (grün)
S3 SchalterNotabstellung (orange)
S7 SchalterSchlüsselschalter Konstantdrehzahl (optional)
L1 LeuchteLadekontrolle
L2 LeuchteWarnleuchte „Motor überprüfen“
L3 LeuchteÖldruck-/Vorglüh-Kontrollleuchte
P1 AnzeigeMotorkühlmitteltemperatur
P2 AnzeigeÖldruck (optional)
P3 AnzeigeDrehzahlmesser mit Betriebsstundenzähler
H22 Alarmtongeber
E10 Beleuchtung Motorkühlmitteltemperaturanzeige
E11 Beleuchtung Öldruckanzeige (optional)
E12 Beleuchtung Drehzahlmesser
X8 1-poliger Stecker Steckverbinder Beleuchtungsschalter
X24 8-poliger Stecker Steckverbinder STEYR MOTORS – Anzeige
Z1 Spleiß Batterie +
Z2 Spleiß Batterie –
Z3 Spleiß Zündung (+)
Z4 Spleiß Schlüsselschalter Konstantdrehzahl
24 V Zwischenkabel Ladezustandsanzeige

Steyr Motors SE286E40 - Beschreibung – Kabelbaum Instrumententafeln 4/6 Zyl. Bootsmotoren (aktuelle Ausführung) - 1
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Steyr Motors SE286E40 - Beschreibung – Kabelbaum Instrumententafeln 4/6 Zyl. Bootsmotoren (aktuelle Ausführung) - 2

SCHALTPLAN/INSTRUMENTENTAFEL - 4/6 ZYLINDER - 12 V
Steyr Motors SE286E40 - Beschreibung – Kabelbaum Instrumententafeln 4/6 Zyl. Bootsmotoren (aktuelle Ausführung) - 3

line | Terminal | Label | Connection Type | Terminal | Value | | :--- | :--- | :--- | :--- | :--- | | J1/A | 1 | Sicherung 10A | M | 15000-01 | | J1/B | 2 | Zündschalter | 1 | 15000-02 | | J1/C | 3 | Z1 | 1 | 30012-07 | | J1/D | 4 | Z1 | 1 | 30012-08 | | J1/E | 5 | Z1 | 1 | 31000-01 | | J1/F | 6 | Z2 | 1 | 3100-02 | | J1/G | 7 | Z2 | 1 | 60616-01 | | J1/H | 8 | Z2 | 1 | 31615-01 | | J1/J | 9 | Z2 | 1 | 60706-01 | | J1/K | 10 | Z2 | 1 | 60614-01 | | J1/L | 11 | Z2 | 1 | 61000-02 | | J1/M | 12 | Z2 | 1 | 31000-16 Schirmung | | J1/N | 13 | Z2 | 1 | 60613-01 | | J1/O | 14 | Z2 | 1 | 60121-01 | | J1/P | 15 | Z2 | 1 | 60810-01 | | J1/Q | 16 | Z2 | 1 | 50000-02 | | J1/R | 17 | Z2 | 1 | 50000-03 | | J1/S | 18 | Z2 | 1 | 60120-01 Trimmung (Sonderausstattung) | | J1/T | 19 | Z2 | 1 | 61001-01 B+/24V | | J1/U | 20 | Z2 | 1 | 60901-03 | | J1/V | 21 | Z2 | 1 | 60901-03 | | J1/W | 22 | Z2 | 1 | 60900-03 | | J1/X | 23 | Z2 | 1 | (keine Verbindung) | | Z3 | Z3 | Motor überprüfen | L1 | 2 | | Z4 | Z4 | Motor kühmittel temperature Anzeige (EID) | P1 | - | | Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z4+Z2 Stückverbinder Beleuchtungs-schalter LADung Option 61 +24 V Start Ladung Beleuchtung Option 60 CAN SCC X 24 60 CAN

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SCHALTPLAN/INSTRUMENTENTAFEL – 4/6 ZYLINDER – 24 V (SONDERAUSFÜHRUNG)
Steyr Motors SE286E40 - Beschreibung – Kabelbaum Instrumententafeln 4/6 Zyl. Bootsmotoren (aktuelle Ausführung) - 4
STEYRMOTORS
INNOVATION WITH LIGHTNESS

Steyr Motors SE286E40 - Beschreibung – Kabelbaum Instrumententafeln 4/6 Zyl. Bootsmotoren (aktuelle Ausführung) - 5

line | Line Color | Label | Description | |---|---|---| | Red | Batt+ | Start | | Black | Batt- | Start | | Purple | Sens ECU | Start | | Green | Steuer. ECU | Start | | Red-Dash | 61 +24 V | Start | | Yellow | 15 | Start | | Blue | 60 CAN | Start | | Black | 60000-03 (keine Verbindung) | Start | | Black | 60900-03 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61001-03 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61001-01 B+/24V | Start | | Black | 61000-02 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61000-03 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61000-03 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61000-03 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61000-03 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61000-03 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61508-01 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61508-01 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61508-01 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61508-01 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61508-01 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61000-02 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61000-02 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61000-02 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61000-02 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61508-01 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61508-01 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61508-01 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61508-01 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61758-01 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61758-01 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61758-01 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61758-01 (keine Verbindung) | Start | | Black | 61758-01 (keine Verbindung) | Start | | Black - Red Line: NotABSTELL-schalter. Black Line: Zündschalter. Black Line: Ladekontrollleuchte. Black Line: Zwischenkabel Black Line: Motor überprüfen* Black Line: Öl-Vorgühkontrollleuchte Black Line: Motorkühlimittel- Temperature-Anzeige Black Line: Beleuchtung Black Line: Motorkühlimittel- Temperature- Black Line: Schlüsselschalter Black Line: Opt. Oldruckanzeige Black Line: Oldruckanzeige Black Line: Drehzahlanzeige Black Line: E12 Black Line: Alarmtongebber Black Line: H22 Black Line: X 24 Black Line: S3 Black Line: S1 Black Line: L1 Black Line: Z3 Black Line: Z1 Black Line: F9 Black Line: S7 Black Line: P2 Black Line: E11 Black Line: P3 Black Line: E12 Black Line: H22 J1/A 15000-01 J1/B 15000-02 J1/C 30012-07 J1/D 30012-08 J1/E 31000-01 J1/F 3100-02 J1/G 60616-01 J1/H 31615-01 J1/J 60706-01 J1/K 60614-01 J1/L 61000-02 J1/M 31000-16 Schirmung J1/N 60613-01 J1/O 60121-01 J1/P 60810-01 J1/Q 50000-02 J1/R 50000-03 J1/S 60120-01 Trimmung (Sonderausstattung) J1/T 61001-01 B+/24V J1/U 21 Keine Verbindung J1/V 60930-03 Keine Verbindung J1/W 60935-3 Keine Verbindung J1/X 24 Keine Verbindung

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SCHALTPLAN/INSTR. TAFEL – 4/6 ZYL. – Solas – 12 V (SONDERAUSFÜHRUNG)
Steyr Motors SE286E40 - Beschreibung – Kabelbaum Instrumententafeln 4/6 Zyl. Bootsmotoren (aktuelle Ausführung) - 6
STEYRMOTORS INNOVATION WITH LIGHTNESS

Steyr Motors SE286E40 - Beschreibung – Kabelbaum Instrumententafeln 4/6 Zyl. Bootsmotoren (aktuelle Ausführung) - 7

line | Label | Start | Schematic Description | |-------|-------|------------------------| | J1/A | 15000-01 | Z1 | | J1/B | 15000-02 | Z1 | | J1/C | 30012-07 | Z1 | | J1/D | 30012-08 | Z1 | | J1/E | 31000-01 | Z1 | | J1/F | 3100-02 | Z1 | | J1/G | 60616-01 | Z1 | | J1/H | 31615-01 | Z1 | | J1/J | 60706-01 | Z1 | | J1/K | 60614-01 | Z1 | | J1/L | 61000-02 | Z1 | | J1/M | 31000-16 | Schirmung | | J1/N | 60613-01 | Schirmung | | J1/O | 60121-01 | Schirmung | | J1/P | 60810-01 | Schirmung | | J1/Q | 50000-02 | Schirmung | | J1/R | 50000-03 | Schirmung | | J1/S | 60120-01 | Trimmung (Sonderausstattung) | | J1/T | 61001-01 B+/24V | Optional 24 V DC | | J1/U | 60901-03 | ohne Anschlag (keine Verbindung) | | J1/V | 60900-03 | ohne Anschlag (keine Verbindung) | | J1/W | - | ohne Anschlag (keine Verbindung) | | J1/X | - | ohne Anschlag (keine Verbindung) | ZND (rot: EIN/ AUS) Zünd (grün): S1 S2 S3 L1 Warrleuchte „Motor überprüfen“ L2 Öl-Vorgühkontroll-leuche Motorkühlmittel-temperatur-Anzeige P1 E10 Schlüsselschalter Konstandirehzahl Opt. Öløruckanzeige Beleuchtung Opl. Oldruck anzeige Drehzahl anzeige Beleuchtung Drehzahl anzeige Alarm-tongeber SCC X 24 Z3 Stackverbinder Beleuchtungs-schalter X8 Z2 Stackverbinder Beleuchtungs-schalter Z4 Start Ladung Beleuchtung Option 61 +24 V 60 CAN

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SCHALTPLAN/INSTR. TAFEL – 4/6 ZYL. – Solas – 24 V (SONDERAUSFÜHRUNG)
INNOVATION WITH LIGHTNESS
SCC
Steyr Motors SE286E40 - Beschreibung – Kabelbaum Instrumententafeln 4/6 Zyl. Bootsmotoren (aktuelle Ausführung) - 8

line | Signal | Value | | :--- | :--- | | Z1 | 15000-01 | | S2 | 15000-02 | | S3 | 15000-02 | | L1 | 24 V | | Warnleuchte „Motor überprüfen“ | 24 V | | OL-Vorgühkontroll-leuchte | 24 V | | Motorkühl-mittel-temperatur-Anzeige | 24 V | | P1 | 24 V | | E10 | 24 V | | S7 | 24 V | | P2 | 24 V | | E11 | 24 V | | P3 | 24 V | | E12 | 24 V | | H22 | 24 V | | X 24 | 1121314 |

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PFLICHTEN DES HÄNDLERS

Motorölstand kontrollieren 91

Motoröl nachfüllen 91

Ölstand der Servolenkung 91

Ölstand des Getriebes 91

Kühlmittel kontrollieren (geschlossener Kühlkreislauf) 92

Seewasserkreislauf des Motors entleeren.... 92

Seewasser kontrollieren (offener Kreislauf mit Pumpe) 92

Anoden des Kühlsystems 93

Korrosionsschutz-Anoden 93

Wartung Rippenkeilriemen 94

Ausrichten des Motors 94

Luftfilter 94

Einstellen der Riemen 95

Messgerät VR00515/0 für Zahn- und Keilriemen 95

Generatorriemen 95

Servopumpenriemen (sofern vorhanden) 95

Riemen für Seewasserpumpe 95

Propellerwahl 97

STEYR MOTORS Händler-Checkliste 98

Einbau- und Vor-Auslieferungs-Inspektionsprotokoll: 100

Vorbereitungen für die Winterverwahrung 101

Inbetriebnahme nach Verwahrung.... 101

MOTOR-LOGBUCH 102

Motorölstand kontrollieren

VORSICHT: Nur bei kaltem Motor oder mindestens 3 bis 5 Minuten nach dem Abstellen des Motors kontrollieren.

19 Dann Ölmessstab (19/A) herausziehen, putzen und wieder in das Ölmessstabrohr (19/A) einführen, dann wieder herausziehen und Ölstand anhand der Markierung kontrollieren.

Steyr Motors SE286E40 - Motorölstand kontrollieren - 1

text_image B A 19 08005

Motoröl nachfüllen

Motoröl-Einfüllöffnungsdeckel (19/B) abnehmen und STEYR MOTORS TURBO DIESEL MOTORÖL 5 W-50/10 W-40 oder ein gleichwertiges, mit ACEA B4-02/E7, E4, E5 oder mit API Code CF bis zur angegebenen Maximal-Markierung am Ölmessstab nachfüllen.

VORSICHT: Das Motoröl darf nicht oberhalb der Maximal-Markierung stehen. Eine Überfüllung würde zu hohen Betriebstemperaturen, Schaumbildung (Luft im Öl), einer Verringerung des Wirkungsgrads und einer verkürzten Motorlebensdauer führen.

Motoröl-Einfüllöffnungsdeckel wieder aufsetzen.

ACHTUNG: Etwaige Verschmutzungen durch verschüttetes oder verspritztes Motoröl entfernen. Die Verwendung von Motoröl einer anderen als der vorgeschriebenen Qualität kann zum Erlöschen der Garantie führen.

Steyr Motors SE286E40 - Motoröl nachfüllen - 1

Ölstand der Servolenkung

21 Bei jeder Kontrolle des Motorölstands auch den Ölstand der Servolenkung kontrollieren. Wenn erforderlich, Automatikgetriebeöl (erhältlich bei Ihrem STEYR MOTORS MARINE-Händler) nachfüllen. Auch andere zugelassene Öle wie GM Servo oder Dexron II können verwendet werden. Ausgleichsbehälter der Pumpe nicht überfüllen.

Steyr Motors SE286E40 - Ölstand der Servolenkung - 1

Ölstand des Getriebes

22 Bei jeder Kontrolle des Motorölstands auch den Ölstand des Getriebes kontrollieren. Wenn erforderlich, Automatikgetriebeöl (erhältlich bei Ihrem STEYR MOTORS MARINE-Händler) nachfüllen. Auch andere zugelassene Öle wie GM Servo oder Dexron II können verwendet werden. Getriebe nicht überfüllen.

ACHTUNG: Beachten Sie die Spezifikationen des jeweiligen Getriebeherstellers

Steyr Motors SE286E40 - Ölstand des Getriebes - 1

Kühlmittel kontrollieren (geschlossener Kühlkreislauf)

VORSICHT: Bei heißem Motor steht der geschlossene Kühlkreislauf unter Druck.

Steyr Motors SE286E40 - Kühlmittel kontrollieren (geschlossener Kühlkreislauf) - 1

Versuchen Sie nicht, den Kühlerdeckel oder die Ablassschrauben zu öffnen, solange der Motor heiß ist. Dies könnte zu schweren Verbrennungen durch heißes Kühlmittel führen. Nachdem der Motor abgekühlt ist, kann der Deckel geöffnet werden.

23 Kühlerdeckel (23/A) abnehmen. Der Kühlmittelstand sollte möglichst nah an die Markierung „MAX“ (23/B) im Ausgleichsbehälter heranreichen.

VORSICHT: Nur STEYR MOTORS-Motorkühlmittel nachfüllen.

Steyr Motors SE286E40 - Kühlmittel kontrollieren (geschlossener Kühlkreislauf) - 2

ACHTUNG: Wenn nicht das Original-STEYR MOTORS-Kühl-mittel verwendet wird, kann es zu schweren Schäden am Kühlsystem Ihres Motors kommen.

Steyr Motors SE286E40 - Kühlmittel kontrollieren (geschlossener Kühlkreislauf) - 3

Seewasserkreislauf des Motors entleeren

VORSICHT: Wird der Seewasserkreislauf nicht rechtzeitig vor der Wintersaison und/oder täglich, wenn der Motor auch im Winter betrieben wird, geleert, so kann es zu Frostschäden im Motor kommen.

24 Ablassschraube herausdrehen (24/A). Der Motor entleert sich über die Abgasanlage.

ACHTUNG: Nicht alle Motortypen verfügen über eine Ablassschraube (24/A); andernfalls ist der Schlauch zu entfernen.

25 Zwei Schlauchschellen (25/A) lösen und Seewasserschläuche abziehen, dann kurz den Motor starten, damit die Seewasserpumpe sich selbst entleert.

ACHTUNG: Bezüglich der Vorgehensweise zum Entleeren der übrigen Ausrüstung Ihres Boots wenden Sie sich bitte an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler.

Seewasser kontrollieren (offener Kreislauf mit Pumpe)

Die Befüllung erfolgt automatisch über die Seewasserpumpe, nachdem der Motor gestartet wurde.

Steyr Motors SE286E40 - Seewasser kontrollieren (offener Kreislauf mit Pumpe) - 1

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Steyr Motors SE286E40 - Seewasser kontrollieren (offener Kreislauf mit Pumpe) - 2

text_image A 25 06016

Anoden des Kühlsystems

26 27

FÜR ALLE 4-ZYL.-BOOTSMOTOREN

28 29

FÜR ALLE 6-ZYL.-BOOTSMOTOREN

Normalerweise sind im Seewasserkühlsystem 4 Zink-Opferanoden vorhanden, bei Verwendung eines Abgasrohrs ist jedoch eine zusätzliche Anode eingebaut. Die Lage der Anoden zeigen Abbildungen 26 und 27.

Die Anoden gemäß Wartungsplan ausbauen und auf galvanische Erosion prüfen.

Anode erneuern, wenn der Materialverlust 50–75 % beträgt.

Korrosionsschutz-Anoden

Wenn zusätzliche elektronische Geräte eingebaut werden, sollte jedes über eine eigene Anode oder Erdungseinrichtung verfügen und müssen alle Erdungseinrichtungen untereinander verbunden werden. Befolgen Sie die Empfehlungen der Gerätehersteller.

ACHTUNG: Anoden alle 30 Tage oder bei Verwendung in extrem salzhaltigem Wasser entsprechend häufiger kontrollieren. Anode gemäß Wartungsplan austauschen.

Boote, die an eine Wechselstromquelle (Hafenstrom) angeschlossen werden, benötigen Schutz gegen ein erhöhtes Potential an galvanischer Korrosion und Fremdstromkorrosion. Zum Schutz kann ein Potentialtrenner mit dem grünen Erdungsleiter im Hafenstromkabel zwischen dem Boot und der Hafenstrom-Steckdose am Anlegeplatz in Reihe geschaltet werden. Der Potentialtrenner sperrt Gleichstrom, aber lässt Wechselstrom passieren und schafft so einen Weg für Erdfehlerströme.

ACHTUNG: Wenn ein Boot an eine Wechselstromquelle (Hafenstrom) angeschlossen wird und nicht mit einem Potentialtrenner ausgestattet ist, sind die Korrosionsschutz-Zinkanoden möglicherweise nicht in der Lage, mit dem zusätzlichen Korrosionspotential fertigzuwerden.

Steyr Motors SE286E40 - Korrosionsschutz-Anoden - 1

text_image 1 2 26 06017

Steyr Motors SE286E40 - Korrosionsschutz-Anoden - 2

text_image 5 (Option) 3 4 27 06018

Steyr Motors SE286E40 - Korrosionsschutz-Anoden - 3

text_image 2 1 28 105021

Steyr Motors SE286E40 - Korrosionsschutz-Anoden - 4

text_image 4 3 5 29 06022

Luftfilter

Alle STEYR MOTORS-Bootsmotor-Modelle sind mit einem Luftfilter im Abgasturbolader-Einlass ausgestattet; Spezifikationen siehe Technische Daten und Wartung.

31 Schelle lösen, um den Luftfilter auszuwechseln. Luftfilter herausnehmen. Schelle auf Filterstutzen setzen und Luftfilter auf den Flansch schieben. Schelle festziehen. (3 Nm)

Steyr Motors SE286E40 - Luftfilter - 1

Wartung Rippenkeilriemen

FÜR ALLE 4-ZYL.-BOOTSMOTOREN

32 Bauteile gelegentlich auf übermäßigen Verschleiß und/oder auf Spiel im Lager der Spannrolle kontrollieren.

32

Steyr Motors SE286E40 - FÜR ALLE 4-ZYL.-BOOTSMOTOREN - 1

ACHTUNG*): Es empfiehlt sich, häufig etwas Korrosionsschutzspray in das Federgehäuse der Spannrolle zu sprühen.

Ausrichten des Motors

Das Ausrichten des Motors erfordert Spezialwerkzeuge. Die Ausgangskupplung muss von der Abtriebswelle gelöst werden. Die Ausrichtung sollte bei den Vorbereitungen für die Winterverwahrung kontrolliert werden. Wegen der benötigten Spezialwerkzeuge muss das Ausrichten des Motors durch einen STEYR MOTORS MARINE-Händler erfolgen.

ACHTUNG: Wird die Ausrichtung des Motors nicht kontrolliert, kann es zu einem vorzeitigen Versagen von Motorkupplung oder Antriebsgelenken kommen.

Einstellen der Riemen

FÜR ALLE 6-ZYL.-BOOTSMOTOREN

Messgerät VR00515/0 für Zahn- und Keilriemen

33 Bei abgestelltem Motor sollte der Riemen so gespannt sein, dass er um 6–13 mm (350 ± 50 N) nachgibt, wenn man mit dem Finger auf die bezeichneten Stellen (A) und (B) drückt. Wenn der Riemen zu locker sitzt, kann er durchschlupfen, was zu höherem Verschleiß und einem schlechteren Wirkungsgrad von Generator oder Pumpe führt. Die Riemenspannung muss nach den ersten 10 Betriebsstunden und dann alle 50 Betriebsstunden kontrolliert werden.

Steyr Motors SE286E40 - Messgerät VR00515/0 für Zahn- und Keilriemen - 1

text_image A B 2 3 1 33 06024

ACHTUNG: Generatorriemen und Servopumpenriemen sind spezielle Riemen für die Schiffsumgebung.

NICHT durch normale Keilriemen ersetzen!

Generatorriemen

33 Spannung des Generatorriemens an der Stelle (A) in der Mitte zwischen Kurbelwellenriemenscheibe (1) und Generatorriemenscheibe (2) kontrollieren.

34 Riemen nachspannen: – Die Generator-Befestigungsschrauben (34/C) und (34/D) lösen. Anzugsschraube (E) im Uhrzeigersinn drehen (Generator vom Motor weg schwenken) und Riemenspannung erhöhen (350 +/- 50 N). Schrauben (C) und (D) festziehen. Riemenspannung kontrollieren.

Steyr Motors SE286E40 - Generatorriemen - 1

text_image C E D 34 08025

Servopumpenriemen (sofern vorhanden)

ACHTUNG: Die Servopumpe wird zusammen mit dem Generator angetrieben, Riemen mittels des Generators spannen.

Riemen für Seewasserpumpe

33 Spannung des Riemens für die Seewasserpumpe in der Mitte (B) zwischen Kurbelwellenriemenscheibe (1) und Seewasserpumpen-Riemenscheibe (3) kontrollieren.

FÜR ALLE 6-ZYL.-BOOTSMOTOREN

35 36

Zum Spannen des Riemens: – Sechskantschraube (35/F) lösen. Den Klemmbolzen (36/G) im Uhrzeigersinn drehen, um die Riemenspannung auf 300 +/- 50 Nm zu erhöhen. Die Sechskantschraube (35/F) mit einem Anzugsmoment von 23 Nm +/- 2 anziehen, um die Riemenscheibe zu sichern. Riemenspannung kontrollieren.

Steyr Motors SE286E40 - 36 - 1

text_image F 35 00026

Steyr Motors SE286E40 - 36 - 2

text_image G 36 06027

Propellerwahl

37 Ihr STEYR MOTORS MARINE-Händler hat einen Propeller für Sie ausgewählt, der Ihnen unter den meisten Verhältnissen Spitzenleistung bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit bietet. Um den maximalen Prozentsatz der verfügbaren Ausgangsleistung (A) zu erhalten, sollte die Motordrehzahl bei Vollgas im spezifizierten Volllast-Drehzahlbereich (←B→) liegen. Spezifikationen siehe Technische Daten und Wartung.

Wenn die Vollgas-Drehzahl des Motors bei normaler Last unter dem spezifizierten Bereich liegt, verwenden Sie einen Propeller mit geringerer Steigung, um die Drehzahl zu erhöhen. Sollte die Vollgas-Drehzahl des Motors über dem spezifizierten Bereich liegen, werden Motordrehzahl und Ausgangsleistung durch den Regler begrenzt. Verwenden Sie einen Propeller mit größerer Steigung, um im spezifizierten Bereich (←→) eine Drehzahlsenkung zu erreichen.

ACHTUNG: Die Wahl eines falschen Propellers kann zu einem Motorschaden führen, wenn

- die Motordrehzahl nicht den spezifizierten „Volllast-Drehzahlbereich“ erreicht. Der Motor läuft dann im Drehzahlbereich (←→).

Es ist ein Propeller mit geringerer Steigung zu verwenden.

- die Motordrehzahl den spezifizierten „Volllast-Drehzahlbereich“ überschreitet. Die Motordrehzahl liegt dann über dem zulässigen Bereich (←D).

Es ist ein Propeller mit höherer Steigung zu verwenden.

Der Volllast-Drehzahlbereich ist wie folgt zu berechnen:

Unterer Grenzwert = Nenndrehzahl - 300 U/min. Oberer Grenzwert = Nenndrehzahl - 100 U/min.

z. B. MO256H45 = mind. 4500 - 300 = 4200 U/min. max. 4500 - 100 = 4400 U/min.

Steyr Motors SE286E40 - Propellerwahl - 1

  1. Karton von der Palette nehmen und kontrollieren, ob die separat verpackten Komponenten vollzählig und unbeschädigt sind.

  2. Sichtprüfung des Motors auf Transportschäden und Verarbeitung.

  3. Kühlmittel und Ölstand kontrollieren. Wenn erforderlich, Betriebsflüssigkeiten wie in Betriebs- und Wartungsanleitung, Garantiebedingungen und Serviceanleitung angegeben nachfüllen.

  4. Den Kunden auf wichtige Richtlinien in der Einbauanleitung hinweisen und ihn hinsichtlich der Sicherheitsvorschriften unterweisen.

  5. Den Kunden über die Einfahrprozedur in Betriebs- und Wartungsanleitung, Garantiebedingungen informieren.

  6. Dem Kunden raten, was zu tun ist, wenn das Eigendiagnose-Motormanagementsystem die Leistung absenkt. Siehe Elektronische Motorsteuerung (ECU) im Abschnitt „Startprozedur und Funktionen“ in Betriebs- und Wartungsanleitung, Garantiebedingungen.

  7. Alle Kühlwasserschlauchschellen auf festen Sitz kontrollieren.

  8. Kraftstoffschläuche auf richtige Größe und sichere Verlegung zum und vom Motor kontrollieren.

  9. Batterieeinheiten auf richtige Polung und Batterie auf richtige Kapazität kontrollieren.

  10. Alle elektrischen Verbindungen (Motorkabelbaum, Hauptsteckverbinder, Zubehöreinrichtungen, Instrumententafel) überprüfen.

  11. Füllstände aller Betriebsflüssigkeiten kontrollieren:

Motoröl

Kühlmittel

Servolenkungs-Hydrauliköl

Antrieb oder Getriebe

Ausgleichsbehälter der Trimmpumpe

  1. Kraftstofftank für Motor-Probelauf befüllen.

  2. Funktion der Anzeigen auf der Instrumententafel überprüfen.

  3. Funktion von Bilgenpumpe und Gebläse überprüfen.

  4. Kraftstoffanlage auf freien Durchfluss und Undichtigkeiten kontrollieren.

  5. Funktion der Trimmanlage überprüfen.

  6. Funktion von Ankerlicht, Positionslichtern und Instrumententafelbeleuchtung überprüfen.

  7. Ablassschraube der Bilge einbauen.

  8. Lenkung – schmieren

  9. Zustand und Spannung aller Antriebsriemen überprüfen.

  10. Alle Schrauben der Motoraufhängung auf festen Sitz kontrollieren.

  11. Auf etwaige Undichtigkeiten, Mängel, Anzeichen für falschen Einsatz usw. kontrollieren.

  12. Funktion aller eingebauten Warneinrichtungen überprüfen.

  13. Gespeicherte Servicecodes auslesen und erforderliche Abhilfemaßnahmen durchführen.

  14. Motor starten und auf normale Instrumentenanzeigen und normales Betriebsgeräusch kontrollieren.

  15. Propeller-Lastaufnahme erlangen.

  16. Einbau kontrollieren und Einbau- und Vor-Auslieferungs-Inspektionsprotokoll ausfüllen (siehe nächste Seite).

  17. Seewasserpumpen-Flügelrad beim BUKH-STEYR MOTORS SOLAS-Motor mit Original-Fett der Art.Nr. Z011753/2 schmieren.

  18. Start-Leerlauf-Test durchführen und Motorfunktion kontrollieren. Verhalten des Boots bei Motor im Leerlauf kontrollieren. Wenn es zu unangenehmen Vibrationen kommt, Motordrehzahl bis zu einem vibrationsfreien Lauf verstellen (siehe Serviceanleitung).

  19. Getriebeschaltung auf einwandfreie Funktion überprüfen.

  20. Motor abstellen und erneut die Füllstände aller Betriebsflüssigkeiten kontrollieren. Während des Probelaufs kann es zu einem gewissen Schwund an Betriebsflüssigkeiten kommen.

(Unterschrift des Mechanikers) (Unterschrift des Händlers)

HÄNDLER:

ADRESSE UND DATUM:

MOTORTYP/SERIENNUMMER:

MOTORBETRIEBSSTUNDEN:

UNTERSCHRIFT:

Eine Kopie des Einbau- und Vor-Auslieferungs-Inspektionsprotokolls ist zu senden an STEYR MOTORS GmbH, Kundendienst!

Einbau- und Vor-Auslieferungs-Inspektionsprotokoll: Motornr.: ......
Bootseigner:Firma/Name: ......
Adresse/Telefon: ......
Händler:Firma: ......
Adresse/Telefon: ......
Sicherheitsunterweisung durchgeführt jaAnleitung, Garantie und Bedienung erläutert ja □□
Bootstyp: ......
Modellnr.: ...... Propellergröße: ......
Bootslänge: ...... m Getriebe: ......
Bootsgewicht: ...... kg Untersetzung: ......
Antriebssystem: ...... Motortyp: ......
Propeller: ...... Motormodell: ......
Seriennummer: ......
Füllstände der Betriebsflüssigkeiten (Motoröl, Getriebeöl, Hydrauliköl, Kühlmittel) kontrolliert □ ja
Messdaten bei Nennleistung: Motoröldruck ...... barMax. Geschwindigkeit: ...... Motorkühlmitteltemperatur: ...... °CMax. Motordrehzahl: ...... Abgas-/Seewassertemperatur: ...... °CQuerschnitt Lufteinlassrohr Motorraum: ...... cm2 Kraftstoffdurchsatz bei LeerlaufTemperatur Motorraum ...... °C (gemessen von Rückleitung): ...... I/minLadedruck bei max. Drehzahl: ...... mbar Leerlaufdrehzahl: ...... U/min.Abgasgegendruck: ...... mbar Datalog-Name: ......
Auf Undichtigkeiten (Öl, Kraftstoff, Kühlmittel) kontrolliert: ......Instrumente eingestellt: ......Typ des Nebenantriebs (sofern vorhanden): ......Typ der Kabinenheizung (sofern vorhanden): ......Zweiter Steuerstand (sofern vorhanden): ......Warnleuchte „Motor überprüfen“ erlischt nach 0,7 s: JA NEINKontrolle durchgeführt am: ...... durch ...... (Name in Druckschrift)Bitte senden Sie sofort eine Ausfertigung dieses Berichts und die Garantieregistrierungskarte an Ihre STEYR MOTORS GENERALVERTRETUNG. Andernfalls erlischt die Garantie!!

Vorbereitungen für die Winterverwahrung

Eine angemessene Konservierung des Motors trägt auf lange Sicht zu einem wirtschaftlichen und störungsfreien Betrieb bei.

Bitte wenden Sie sich an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler, um sich bei der Durchführung einer einwandfreien Winterverwahrung professionell unterstützen zu lassen.

  1. Motoröl und Ölfilter wechseln.
  2. Kraftstofffilter wechseln.
  3. Luftfilter überprüfen.
  4. Kühlmittel überprüfen (geschlossener Kreislauf).
  5. Dem Kraftstoff Kraftstoffstabilisator beimischen.
  6. Seewassersystem des Motors entleeren.

ACHTUNG: Wenn das Seewasser nicht vollständig aus dem Motor entfernt wird, drohen umfangreiche Frostschäden.

  1. Seewassersystem von Boot und Antriebssystem entleeren (Anweisungen der Hersteller bezüglich Verwahrung beachten).
  2. Getriebeöl oder Schmieröl wechseln.
  3. Batterie abklemmen und einlagern.
  4. Motor von außen mit Korrosionsschutzöl einsprühen.
    11.Motorraum und Bilge belüften.

Inbetriebnahme nach Verwahrung

Die richtige Inbetriebnahme des Motors trägt auf lange Sicht zu einem wirtschaftlichen und störungsfreien Betrieb bei. Ihr STEYR MOTORS MARINE-Händler steht Ihnen mit seinem Fachwissen gern beratend zur Seite.

  1. Zustand von Schläuchen und Schlauchschellen überprüfen.
  2. Batteriepole reinigen.

VORSICHT: Zuerst das ROTE Kabel mit der Plus-Klemme und dann das SCHWARZE Kabel mit der Minus-Klemme verbinden. Durch falsches Anschließen der Batteriepole kann die Elektronik beschädigt werden.

  1. Außenseiten der Batteriepole einfetten.
  2. Kraftstoff-Absperrventil öffnen und alle Kraftstoffleitungen auf Undichtigkeiten kontrollieren.
  3. Boot und Motor gründlich auf lose oder fehlende Schrauben und Muttern kontrollieren.
  4. Bilge trockenlenzen und Motorraum reinigen.
  5. Seewassersystem klarmachen.
  6. Seewassereinlass öffnen.

VORSICHT: Eine unzureichende Seewasserzufuhr kann zu Schäden an Motor und Seewasserpumpe führen.

Steyr Motors SE286E40 - Inbetriebnahme nach Verwahrung - 1

  1. Probelauf durchführen. Motor starten. Voltmeter, Öldruck- und Wassertemperaturanzeige kontrollieren. (Sicherstellen, dass alle Systeme einwandfrei funktionieren.)
  2. Alle Teile auf Öl-, Kraftstoff- oder Wasserundichtigkeiten kontrollieren.
ZielDatumAnzahl an BordMotor gestartetMotor abgestellt InServiceprotokoll
spektionEinstellungSchmierung
2018
2018
2018

GARANTIE

GARANTIEBEDINGUNGEN FÜR MOTOREN.... 106

Identifikationsnummern von Motor, Getriebe, Bootsmodell und Rumpf.. 111

Steyr Motors Garantieregistrierungskarte 112

SERVICENETZ 114

GARANTIEBEDINGUNGEN FÜR MOTOREN

Begrenzte STEYR MOTORS-Garantie

STEYR MOTORS GmbH, im folgenden „STEYR MOTORS“, garantiert dem ersten Endkäufer für die Dauer der Basis-Motor-garantie, jegliche Reparaturen oder Austausche durchzuführen, welche zur Behebung von Materialfehlern und/oder Verarbeitungsfehlern an STEYR MOTORS-Produkten erforderlich sind. Wenn keine zusätzlichen nationalen Rechtsvorschriften Anwendung finden, gelten die allgemeinen Garantiebedingungen nach EU-Recht. Der Endkunde ist dafür verantwortlich, dass die geforderten Papiere ausgefüllt und an STEYR MOTORS zurückgesendet werden wie unten angegeben.

Der Kunde erklärt hiermit, dass alle von ihm zur Verfügung gestellten Informationen für eine zukünftige Nutzung nach Belieben von STEYR MOTORS aufgezeichnet werden dürfen.

Internationale Eignerregistrierung

Die STEYR MOTORS-Vertretung, welche für die Verwaltung der Garantieregistrierungen und -ansprüche in Ihrem Gebiet verantwortlich ist, muss die Garantieregistrierungskarte an STEYR MOTORS Österreich weiterleiten.

Die Produktgarantie wird erst dann voll wirksam, wenn das Produkt innerhalb einer Frist von 60 Tagen ab dem Datum der Übergabe an den Endkunden beim Werk registriert wird. Wenn das Produkt nicht innerhalb der oben genannten Frist registriert wird, gilt das Datum, an welchem das Produkt das STEYR MOTORS-Werk verlassen hat, als Startdatum der Garantie.

Die Garantieregistrierungskarte identifiziert Name und Adresse des Kunden, Modell- und Seriennummer des Produkts, Verkaufsdatum, Verwendungsart sowie Codenummer, Name und Adresse der verkaufenden Vertretung bzw. des verkaufenden Händlers. Die Vertretung bzw. der Händler bescheinigt außerdem, das Sie der Erstkäufer und Benutzer des Produkts sind.

Eine Ausfertigung der Garantieregistrierungskarte, die als „Exemplar für den Käufer“ gekennzeichnet ist, MUSS Ihnen unmittelbar, nachdem die verkaufende Vertretung bzw. der verkaufende Händler die Karte vollständig ausgefüllt hat, ausgehändigt werden. Diese Karte stellt Ihre Werksregistrierungs-Identifikation dar; Sie sollten sie für zukünftigen Gebrauch, wenn erforderlich, aufbewahren. Sollten Sie jemals Garantieservice für dieses Produkt benötigen, wird Ihr Händler Sie möglicherweise nach der Garantieregistrierungskarte fragen, um das Kaufdatum zu überprüfen und die Angaben auf der Karte zur Vorbereitung des Garantieanspruchsformulars bzw. der Garantieanspruchsformulare zu verwenden.

Basis-Motorgarantie

Diese Garantie erfasst jegliche unter normalem Gebrauch und Betrieb auftretenden Produktdefekte, welche durch fehlerhaftes STEYR MOTORS-Material oder fehlerhafte Verarbeitung durch STEYR MOTORS verursacht sind. Die Garantiezeit beginnt entweder am Tag der Lieferung des Produkts oder an dem Tag, an welchem das Produkt erstmalig verleast, vermietet oder verliehen wird oder wenn das Produkt 25 Stunden/500 km in Betrieb war, je nachdem, was zuerst eintritt.

Pflichten von STEYR MOTORS

Während der Basis-Motorgarantie

trägt STEYR MOTORS alle Teile- und Lohnkosten, die bei der Reparatur des aus einem unter die Garantie fallenden Fehler resultierenden Schadens am Produkt anfallen, solange die Arbeiten während der normalen Arbeitszeiten ausgeführt werden. Alle Lohnkosten werden entsprechend den von STEYR MOTORS veröffentlichten Standardreparaturzeiten-Richtwerten bezahlt.

STEYR MOTORS trägt die Kosten von Schmieröl, Frostschutzmittel, Filtereinsätzen und anderen Wartungsartikeln, welche infolge des unter die Garantie fallenden Fehlers nicht wiederverwendet werden können.

STEYR MOTORS trägt die angemessenen Lohnkosten für Motorausbau und -wiedereinbau, wenn dies erforderlich ist, um einen unter die Garantie fallenden Fehler zu beheben.

STEYR MOTORS behält sich vor, Produkte zu verbessern oder zu ändern, ohne sich dadurch in irgendeiner Weise zu verpflichten, auch früher hergestellte Produkte zu ändern.

Internationale Eignerregistrierung (Fortsetzung)

In einigen Ländern ist es dem Hersteller und dem Händler gesetzlich vorgeschrieben, Registrierungslisten zu führen. Es liegt in Ihrem Interesse, ALLE Produkte beim Werk zu registrieren, auch damit wir uns gegebenenfalls mit Ihnen in Verbindung setzen können. Sorgen Sie bitte dafür, dass Ihr Händler/Ihre Vertretung die Garantieregistrierungskarte ausfüllt und die für das Werk vorgesehene Ausfertigung der Karte an die STEYR MOTORS-Vertretung für Ihr Gebiet sendet.

Wenn Sie den STEYR MOTORS und den von MerCruiser hergestellten Sterndrive (Bravo-Reihe) kaufen

Die Sterndrive-Garantie für die MerCruiser BRAVO-Reihe erhalten Sie über den internationalen MerCruiser-Garantieschein. Bitte füllen Sie die dem Sterndrive beiliegende „Garantieregistrierungskarte“ aus und senden Sie die Karte an den angeschlossenen MerCruiser-Kanal.

Freizeiteinsatz

Diese Nennleistung ist für den Einsatz in Anwendungen mit variabler Last gedacht, wo volle Leistung auf eine (1) Stunde von jeweils acht (8) Betriebsstunden beschränkt ist. Betrieb mit verminderter Leistung darf bis zu einer Drehzahl, die 200 U/min unter der Nenn-Höchstdrehzahl liegt, erfolgen. Diese Nennleistung ist eine „Fuel Stop“-Nennleistung gemäß ISO 3046 (ISO 8665) und gilt für Freizeitanwendungen bzw. kein Einkommen erzeugende Anwendungen, aber in jedem Fall sind alle gewerblich verwendeten Schiffe und Anwendungen ausgeschlossen.

Gewerblicher Einsatz

Vorgesehen für nicht kontinuierlichen Einsatz in Anwendungen mit variabler Last, wo volle Leistung auf zwei (2) Stunden von jeweils acht (8) Betriebsstunden beschränkt ist. Betrieb mit verminderter Leistung darf bis zu einer Drehzahl, die 400 U/min unter der Nenn-Höchstdrehzahl liegt, erfolgen. Diese Nennleistung ist eine „Fuel Stop“-Nennleistung gemäß ISO 3046 und gilt für Anwendungen, die weniger als 1.500 Stunden pro Jahr in Betrieb sind. Gewerbliche Anwendung ist für jeden Teil der Garantiezeit als jede arbeits- oder beschäftigungsbezogene Verwendung des Produkts oder jede Verwendung des Produkts, die Einkommen erzeugt, definiert, selbst wenn das Produkt nur gelegentlich für solche Zwecke verwendet wird. Weitere gewerbliche Anwendungen sind Charter, Marine, Polizei und entsprechende Anwendungen.

Pflichten des Verkäufers

Der Endverkäufer (Vertretung, Händler, Bootsbauer oder Fahrzeughersteller) ist verpflichtet, den Motor und den Einbau zu Beginn der Garantiezeit überprüfen zu lassen.

Der Endverkäufer haftet für alle Probleme und Ansprüche aufgrund falscher Anwendung, also solcher Anwendung, welche nicht den STEYR MOTORS Anwendungsrichtlinien entspricht.

Pflichten des Eigners

Der Eigner ist dafür verantwortlich, den Betriebsstundenzähler jederzeit in einem einwandfrei funktionierenden Zustand zu erhalten und sicherzustellen, dass der Betriebsstundenzähler die Gesamtzahl der Betriebsstunden des Produkts genau wiedergibt.

Der Eigner kommt für die Kosten zur Untersuchung von Beanstandungen auf, wenn das Problem nicht durch fehlerhaftes STEYR MOTORS-Material oder fehlerhafte Verarbeitung durch STEYR MOTORS verursacht ist.

Der Eigner trägt die Kosten für nicht den Motor betreffende Reparaturen, „Ausfallkosten“, Frachtkosten, Bußgelder, sämtliche anfallenden Steuern, sämtliche Geschäftskosten und andere Einbußen, welche aus einem unter die Garantie fallenden Fehler resultieren.

Einschränkungen

STEYR MOTORS haftet nicht für Defekte oder Schäden, welche daraus resultieren, was STEYR MOTORS als falschen Gebrauch oder Fahrlässigkeit ermittelt, einschließlich, aber nicht beschränkt auf: Betrieb ohne angemessene Kühlmittel oder Schmierstoffe, „Overfueling“ (Gemischüberfettung), Überdrehen, mangelnde Wartung von Kühl-, Schmier- oder Ansaugsystem, unsachgemäße Verwahrung, Rost oder Korrosion, Start-, Vorglüh-, Einfahr- oder Abstellpraktiken.

Unbefugte Änderungen am Motor oder Service durch einen unbefugten Betrieb. STEYR MOTORS haftet außerdem nicht für durch falsches Öl, Kraftstoff, Wasser, Schmutz oder andere Verunreinigungen im Kraftstoff oder Öl verursachte Defekte.

Diese Garantie verpflichtet STEYR MOTORS nicht, etwaige Kosten für den Transport eines STEYR MOTORS Motors/Produkts zu und von einem von STEYR MOTORS für einen Garantieservice bestimmten Ort zu tragen.

STEYR MOTORS haftet nicht für Defekte, welche resultieren aus:

  1. mit seinen in der beiliegenden Dokumentation angegebenen Nennwerten unvereinbarer Verwendung oder Anwendung des Produkts.
  2. falschem Einbau (Verweisung: Einbauanleitung)

STEYR MOTORS haftet nicht für Defekte von Wartungsteilen, die STEYR MOTORS später als 90 Tage nach dem Beginn der Garantiezeit geliefert hat. Wartungsteile beinhalten, sind aber nicht beschränkt auf: Seewasserpumpen-Flügelräder, Zinkstecker, Ölfilter, Kraftstofffilter, Luftfilter, Wasserfilter, Kraftstoff/Wasser-Abscheiderfilter, Riemen, Dichtungen, Schläuche, Sicherungen, Bürsten, Kraftstoffeinspritzdüsenventile, Ausgleichsbehälter-Druckdeckel und Thermostate.

Verlängerte Garantie für Großteile

Die verlängerte Garantie für Großteile erfasst unter die Garantie fallende Fehler der folgenden Motorteile und Gussteile (***)Erfasste Teile):

Motor-Monoblock, Gussteil

Motor-Nockenwelle, Schmiedeteil

Motor-Kurbelwelle, Schmiedeteil

Motor-Pleuel

Kurbelwellenrad

Nockenwellenrad

Motorgehäuse

Schwungradgehäuse

Buchsen- und Lagerdefekte sind NICHT erfasst.

Die verlängerte Garantie für Großteile gilt über die Dauer der Basis-Motorgarantie hinaus, und zwar so lang wie in der Tabelle angegeben. Die Garantiezeit beginnt gleichzeitig mit der Garantiezeit der Basis-Motorgarantie.

Jedes STEYR MOTORS-Produkt oder -Teil, das im Rahmen der Garantie repariert oder ersetzt wurde, fällt unter die ursprüngliche Produktgarantie, und es gilt die verbleibende Produktgarantiezeit oder eine Garantiezeit von neunzig (90) Tagen, je nachdem, welche Zeit später endet.

Während der verlängerten Garantie für Großteile

trägt STEYR MOTORS die Kosten für, nach unserer Wahl, die Reparatur oder die Ersetzung des defekten erfassten Teils und jedes erfassten Teils, das durch einen unter die Garantie fallenden Fehler des defekten erfassten Teils beschädigt wurde.

Garantieumfang
Von STEYR MOTORS getragene Reparaturkosten
GarantiekategorieGarantiezeit MonateDauer * Stunden/kmTeileLohnArbeitsaufwand für Ausbau & Einbau
Basis-Motorgarantie FREIZEIT241000/20.000JaJaJa
Verlängerte Garantie für Großteile601800/36.000Ja**JaNein
Basis-Motorgarantie GEWERBE121000/20.000JaJaJa

* Was zuerst eintritt. ** Erfasste Teile wie oben aufgeführt

Für von einem anderen Hersteller gelieferte Komponenten, die in einem von STEYR MOTORS verkauften Paketprodukt enthalten sind, d. h. Sterndrives, Saildrives, Getriebe und Jet-Antriebe, gelten die Garantiebedingungen des jeweiligen Herstellers.

Die Garantie erfasst nicht Kosten für Schleppen, Zuwasserlassen oder Kräne.

Diese Garantien gelten für alle Eigner in der Vertriebskette, und bis zum Ende der Garantiezeiten gehen die Garantien auf alle nachfolgenden Eigner über.

STEYR MOTORS TRÄGT NICHT DIE KOSTEN FÜR VERSCHLEISS ODER ABNUTZUNG ERFASSTER TEILE.

STEYR MOTORS GIBT KEINE ANDEREN AUSDRÜCKLICHEN GARANTIEN ALS DIE OBEN DARGELEGTEN, UND ALLE ANDEREN VERPFLICHTUNGEN EINSCHLIESSLICH BESONDERER SCHÄDEN ODER FOLGESCHÄDEN ODER AUS DER TATSACHE, DASS EIN STEYR MOTORS-MOTOR-PRODUKT NICHT EINWANDFREI FUNKTIONIERT, ENTSTEHENDER HAFTUNGSVERHÄLTNISSE WERDEN HIERMIT AUSGESCHLOSSEN.

DIE GARANTIE ERFASST KEINERLEI NEBEN-, FOLGE- ODER VERBUNDENE KOSTEN WIE REISEKOSTEN, TRANSPORTKOSTEN, ZUSÄTZLICHE KOSTEN FÜR INSTALLATIONEN ZUR SCHAFFUNG EINES ZUGANGS ZU DEN PRODUKTEN, FÜR DOCKEN UND KRÄNE, NUTZUNGSAUSFALL, EINKOMMENSAUSFALL, ZEITVERLUST, VERMÖGENSVERLUST, PERSONENSCHÄDEN ODER SCHÄDEN AN ANDEREN TEILEN ODER GÜTERN ALS DEN ANGEGEBENEN, VON STEYR MOTORS GELIEFERTEN PRODUKTEN. AUCH MIT DEM AUSBAU UND/ODER DER ERSETZUNG VON TRENNWÄNDEN ODER MATERIAL ZWECKS SCHAFFUNG EINES ZUGANGS ZUM PRODUKT, WELCHER BZW. WELCHE AUFGRUND DER KONSTRUKTION DES SCHIFFS/FAHRZEUGS ERFORDERLICH IST, ZUSAMMENHÄNGENDE KOSTEN SIND DURCH DIESE GARANTIE NICHT ERFASST.

Vorgehensweise zum Stellen eines Garantieanspruchs

Bei jedem durch diese Garantie erfassten Defekt wenden Sie sich bitte innerhalb von dreißig (30) Tagen nach Entdeckung eines solchen Defekts an eine autorisierte STEYR MOTORS-Vertretung oder einen autorisierten STEYR MOTORS-Händler, um den Namen und die Adresse des nächstgelegenen Service- und Reparaturbetriebs zu erhalten, wobei Sie bitte Ihre STEYR MOTORS EIGNER-IDENTIFIKATIONSKARTE, Ihr VOR-AUSLIEFERUNGS-INSPEKTIONSPROTOKOLL und Ihr SERVICE-LOGBUCH vorlegen.

STEYR MOTORS behält sich vor, Garantieansprüche zu akzeptieren oder zurückzuweisen.

Wenn ein Motor unter den STEYR MOTORS-Garantiebedingungen repariert wird, muss die Vertretung den Garantieanspruch innerhalb von sechzig (60) Tagen ab der Reparatur STEYR MOTORS Österreich vorlegen.

Durch Nichterfüllung der Voraussetzungen hinsichtlich des Vorlegens eines Anspruchs werden sämtliche Ansprüche auf Entschädigungen und andere Entlastungen nichtig. Sollten Sie mit dem im Rahmen dieser Garantie erbrachten Garantieservice nicht zufrieden sein, senden Sie Ihre Beschwerde bitte an STEYR MOTORS Österreich.

Einschränkungen (Fortsetzung)

STEYR MOTORS leistet keine Garantien für Zubehöreinrichtungen, welche nicht vom STEYR MOTORS-Werk geliefert wurden.

Bei Garantiereparaturen verwendete Teile können STEYR MOTORS-Neuteile, von STEYR MOTORS zugelassene Austauschteile oder reparierte Teile sein. STEYR MOTORS haftet nicht für aus der Verwendung von Teilen, welche nicht von STEYR MOTORS geliefert wurden, resultierende Defekte.

Jedes STEYR MOTORS-Produkt oder -Teil, welches im Rahmen der Garantie ersetzt wurde, wird automatisch Eigentum von STEYR MOTORS.

STEYR MOTORS haftet nicht für durch längere oder falsche Lagerung entstandene Schäden. Längere Lagerung ist als ein Zeitraum von über einem (1) Jahr ab dem Datum des Versands von STEYR MOTORS definiert.

Garantieumfang

Garantierte Produkte

Diese Garantie gilt für von STEYR MOTORS verkaufte neue Motoren, die in Schiffsantriebs- oder Fahrzeuganwendungen an einem beliebigen Ort auf der Welt, wo ein zugelassener STEYR MOTORS-Service verfügbar ist, verwendet werden.

Jede Garantie für STEYR MOTORS-Produkte bedingt einen korrekten Betrieb und eine korrekte Wartung gemäß den entsprechenden STEYR MOTORS-Richtlinien und Wartungsspezifikationen.

Das „Produkt“ besteht aus einem neuen STEYR MOTORS-Motor sowie Zubehöreinrichtungen wie unten aufgeführt, welche von STEYR MOTORS zugelassen und geliefert sind und welche entweder durch

STEYR MOTORS oder eine autorisierte STEYR MOTORS-Vertretung bzw. einen autorisierten STEYR MOTORS-Händler eingebaut sind. Diese Produkte tragen die abgegebene Einsatzbezeichnung.

Pflichten des Eigners (Fortsetzung)

Während der Basis-Motorgarantie und der verlängerten Garantie für Großteile

Der Eigner ist verantwortlich für die Kosten von Schmieröl, Frostschutzmittel, Filtereinsätzen und anderen Wartungsteilen, die bei Garantiereparaturen ausgetauscht werden, wenn diese Teile wegen des garantiefähigen Fehlers nicht wiederverwendbar sind.

Der Eigner ist dafür verantwortlich, dass das Produkt wie in der entsprechenden STEYR MOTORS-Betriebs- und Wartungsanleitung spezifiziert betrieben und gewartet wird.

Der Eigner ist außerdem dafür verantwortlich, nachzuweisen, dass alle empfohlenen Wartungen durchgeführt wurden.

Vor Ablauf der jeweiligen Garantiezeit muss der Eigner jegliche unter die Garantie fallenden Fehler einer STEYR MOTORS-Vertretung, einem autorisierten Händler oder einer anderen von STEYR MOTORS zugelassenen Reparaturwerkstatt melden und das Produkt zur Reparatur durch einen solchen Betrieb verfügbar machen.

Im Fall eines Produktdefekts trägt der Eigner die Kosten für das Schleppen des Schiffs bzw. das Abschleppen des Fahrzeugs zum Reparaturbetrieb sowie alle verbundenen Kosten.

Der Eigner trägt Kommunikationskosten, Reisekosten, Verpflegungskosten, Übernachtungskosten und ähnliche Kosten, welche infolge eines unter die Garantie fallenden Fehlers entstehen.

Der Eigner kommt für die Kosten zur Untersuchung von Beanstandungen auf, wenn das Problem nicht durch fehlerhaftes STEYR MOTORS-Material oder fehlerhafte Verarbeitung durch STEYR MOTORS verursacht ist.

Der Eigner trägt die Kosten für nicht den Motor betreffende Reparaturen, „Ausfallkosten“, Frachtkosten, Bußgelder, sämtliche anfallenden Steuern, sämtliche Geschäftskosten und andere Einbußen, welche aus einem unter die Garantie fallenden Fehler resultieren.

Gerichtsstand

Gerichtsstand ist das zuständige Gericht in Wien, Österreich. STEYR MOTORS behält sich vor, Ansprüche gegen den Käufer auch am Gerichtsstand des letzteren einzureichen. Diese Liefer- und Verkaufsbedingungen unterliegen österreichischem Recht und sind nach österreichischem Recht auszulegen.

In einigen Ländern hat der Eigner gesetzliche Rechte, welche durch die Bedingungen dieser Garantie nicht beeinträchtigt oder beschränkt werden können.

Nichts in dieser Garantie schließt etwaige vertragliche Rechte aus oder schränkt etwaige vertragliche Rechte ein, welche der Eigner möglicherweise gegen Dritte hat.

Identifikationsnummern von Motor, Getriebe, Bootsmodell und Rumpf

Bitte notieren Sie Motor- und Getriebe-Modell- und Seriennummern sofort nach dem Kauf. So haben Sie sie schnell zur Hand, wenn Sie Teile oder Dokumentation bestellen möchten.

Motor-Modellnr.:

Motor-Seriennr.:

Getriebe- oder Sterndrive-Modellnr.:

Getriebe- oder Sterndrive-Seriennr.:

Zündschlüssel-Nr.:

Boots-Modellnr.:

Rumpfidentifikationsnr. (HIN):

Empfohlene Propellergröße: ____

Ersatzteile

Verwenden Sie niemals Teile unbekannter Qualität an Ihrem STEYR MOTORS-Bootsmotor. Bestehen Sie auf ORIGINAL-STEYR MOTORS MARINE-Teile.

Bitte wenden Sie sich an Ihren örtlichen STEYR MOTORS MARINE-Händler.

STEYR MOTORS GARANTIEREGISTRIERUNGSKARTE

STEYR MOTORS EIGNER-IDENTIFIZIERUNGSKARTE

Name des Eigners
Anschrift
OrtStaat PLZ
Inbetriebnahmedatum
MODELL-NR. SERIEN-NR.

HÄNDLER-REGISTRIERUNGSKARTE

MOTORREGISTRIERUNGMODELLSERIEN-NR.
ANTRIEBSREGISTRIERUNGMODELLSERIEN-NR.
HECKSPIEGELREGISTRIERUNG MODELLSERIEN-NR.
Name des Eigners
Anschrift
OrtStaat PLZ
InbetriebnahmedatumZündschlüssel-Nr.
Bootshersteller Rumpf Nr.
Bootsmodell Bootslänge

Unterschrift des Eigners

Wichtig: Nach „Federal Boat Safety Act“ müssen Hersteller und HÄNDLER eine Registrierungsliste für die verkauften Produkte führen. Dies ist ein Standardvordruck, auf dem der Händler seine Daten erfassen kann.

VERKAUFT AN

Name
Anschrift
OrtStaat PLZ
InbetriebnahmedatumVerwendung Freizeil Gewerblich Behörde ☐

VERKAUFT VON

Name des Händlers
Anschrift
Ort Staat PLZ
E-Mail-Adresse des Eigners Händlercode
Motorregistrierung ModeI-Nr. Serien-Nr.
Bootshersteller Modell
Rumpf Nr. Länge
Anhänger-VIN-Nr.
GesamtzustandAnnehmbar SchlechtGut
Boot
Motor

SERVICENETZ

ÖSTERREICH

STEYR MOTORS GmbH

Im Stadtgut B1, 4407 STEYR, ÖSTERREICH

Telefon +43 7252 222-52

Fax +43 7252 222-29

E-Mail: service@steyr-motors.com

http://www.steyr-motors.com

Eine vollständige Liste unseres weltweiten Servicenetzes finden Sie auf unserer Homepage unter:

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Produktinformationen

Marke : Steyr Motors

Modell : SE286E40

Kategorie : Bootsmotor