SE306J38 - Bootsmotor Steyr Motors - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG SE306J38 Steyr Motors
Art. Nr. Z001022/1 9. Ausgabe Januar 2009
WILLKOMMEN AN BORD

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Entscheidung, einen STEYR MOTORS-Bootsmotor für Ihr Boot zu wählen – wir hoffen, dass Sie viel Freude daran haben werden.
STEYR MOTORS GmbH hat einen hochdrehenden Dieselmotor mit zweistufiger Hochdruck-Kraftstoffeinspritzung speziell für die Schiffsumgebung entwickelt. STEYR MOTORS-Bootsmotoren sind so ausgelegt, dass sie an verschiedene Antriebssysteme angepasst werden können.
Damit Ihre Erwartungen sich auch erfüllen, lesen Sie bitte diese Anleitung zu Ihrem neuen STEYR MOTORS-Bootsmotor aufmerksam durch, um alle erforderlichen Informationen über seinen Betrieb und seine Bedienung zu erhalten und eine optimale Nutzung der verschiedenen eingebauten Funktionen zu ermöglichen.

Mit den besten Wünschen STEYR MOTORS GmbH

STEYR MOTORS GmbH Kundendienst
Im Stadtgut B1 4407 Steyr, Österreich
www.steyr-motors.com
IHR STEYR MOTORS MARINE-HÄNDLER
- Ausgabe, Januar 2009 Art. Nr. Z001022/1
Über die Benutzung dieser Anleitung Inhaltsverzeichnis
ALLGEMEINER TEIL
SEITE 5 – 12
Dieser Abschnitt enthält Verhaltensregeln und allgemeine Sicherheitshinweise zu STEYR MOTORS-Bootsmotoren.

Dieser Abschnitt enthält kurzgefasste Anweisungen und Funktionsbeschreibungen und erläutert den Normalbetrieb sowie das richtige Starten und Bedienen von STEYR MOTORS-Bootsmotoren.

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OLEDUR UND FUNKTIKRAFTSTOFF UND SCHMIERSTOFFE
SEITE 39 – 42
Dieser Abschnitt definiert die Anforderungen an Kraftstoff und Schmierstoffe für STEYR MOTORS-Bootsmotoren.

Dieser Abschnitt enthält die technischen Daten und die Produktbeschreibung von STEYR MOTORS Bootsmotoren.

WARTUNG, STÖRUNGSBESEITIGUNG
SEITE 61 - 88
Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zur erforderlichen Wartung und Hinweise zur Störungssuche bei Ihrem STEYR MOTORS Bootsmotor.

PFLICHTEN DES HÄNDLERS
SEITE 89 - 104
Dieser Abschnitt enthält Anweisungen für Einbauabnahmeprüfungen, zur Auswahl des Propellers, zur Außerbetriebnahme, zur Inbetriebnahme nach Verwahrung, zur vorschriftsmäßigen Entsorgung sowie die Händler-Checkliste.

Dieser Abschnitt enthält Garantiebedingungen (Rechte und Pflichten) für Eigner und Hersteller von STEYR MOTORS-Bootsmotoren.

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WARRANTYALLGEMEINER TEIL
Allgemeines ....6
Produktverweise, Abbildungen und Spezifikationen ....7
Versicherung ....7
Diebstahl 7
Eigneridentifikationskarte 7
Einbau- und Vor-Auslieferungs-Inspektionsprotokoll 8
Händlerservice – Wartung 8
Abbildungssymbole 8
Reparaturservice 9
Ersatzteile 9
Vor dem Ablegen 9
Untergetauchter Motor....10
Rumpfbodenanstrich 10
Rumpfboden 10
Verantwortung 11
Sicherheit 11
Symbole 12
Allgemeines
Diese von der STEYR MOTORS GmbH veröffentlichte ANLEITUNG hat den hauptsächlichen Zweck,
Informationen in Form technischer Daten und Know-how auf der Grundlage unserer Erfahrung im Bereich Schiffsdieselmotoren bereitzustellen, welche Sie in die Lage versetzen, nach aufmerksamem Lesen die Motoren auf Ihrem Boot so zu betreiben und zu warten, dass deren Betriebssicherheit, Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer gewährleistet ist.
CE-Konformität:
Bei regelmäßiger Wartung wie im Kapitel „Wartung und Störungsbeseitigung“ beschrieben halten die Abgasemissionswerte die für Sportboote geltenden Grenzwerte über die gesamte Lebensdauer des Motors hinweg ein.
Jegliche Garantieansprüche richten Sie bitte an Ihren örtlichen STEYR MOTORS MARINE-Händler.
Für eine kontinuierliche Verbesserung von Form und Inhalt der erforderlichen Informationen sind wir jedoch auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Für eine Beantwortung der folgenden Fragen wären wir Ihnen sehr dankbar:
– Welche Beschreibungen oder Begriffe sind unverständlich?
– Welche Erweiterungen oder Ergänzungen schlagen Sie vor?
– Wo haben sich inhaltliche Fehler eingeschlichen?
Bitte übermitteln Sie Ihre Anmerkungen und Vorschläge an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler.
Da diese Anleitung die ganze Familie der STEYR MOTORS-Bootsmotoren behandelt, sind abweichende Abschnitte wie folgt gekennzeichnet:

1.)
Die ganze Seite gilt für alle Motoren.

2.)
Die ganze Seite gilt nur für die angegebenen Motortypen.

3.)
| MO144K33 | <3700 U/min. | Die ganze Seite gilt im Prinzip für alle Motortypen, aber abweichende Daten, z. B. technische Daten, sind angegeben. |
| MO166K28 | <2600 U/min. | |
| MO236K42 | <4000 U/min. |
Produktverweise, Abbildungen und Spezifikationen
Wo in dieser Anleitung auf einen Markennamen, eine Nummer, ein Produkt oder ein Spezialwerkzeug verwiesen wird, kann anstelle des genannten Produkts ein gleichwertiges Produkt verwendet werden, wenn nicht im Einzelfall anders angegeben. Werden gleichwertige Produkte verwendet, so müssen diese alle geltenden lokalen Vorschriften und Normen einhalten, um Gefahren auszuschließen.
In anderen Ländern gelten möglicherweise zusätzliche nationale Vorschriften. Bitte beachten Sie diese. Beispiel:
Österreich: Bundesamt für Schifffahrt
Schweden: Schifffahrtsamt
Finnland: Schifffahrtsamt
Norwegen: DNV = Det Norske Veritas
Frankreich: BV = Bureau Veritas
Deutschland: GL = Germanischer Lloyd
Italien: RINA = Registro Italiano Navale
Alle in dieser Anleitung enthaltenen Informationen, Abbildungen und Spezifikationen beruhen auf den neuesten Produktinformationen, die bei Drucklegung zur Verfügung standen. STEYR MOTORS GmbH behält sich vor, jederzeit unangekündigt Änderungen an Spezifikationen und Modellen vorzunehmen und auch Modelle einzustellen sowie jederzeit Spezifikationen oder Teile zu ändern, ohne sich dadurch in irgendeiner Weise zu verpflichten, diese bei vor dem Änderungszeitpunkt hergestellten Modellen nachzurüsten.
Eine dauerhafte Aktualität dieser Anleitung kann nicht garantiert werden.
Alle in dieser Anleitung verwendeten Abbildungen zeigen nicht unbedingt aktuelle Modelle oder Ausrüstungen und sind lediglich als zur Veranschaulichung dienende typische Darstellungen gedacht.
Versicherung
So bald wie möglich sollten Sie Ihren STEYR MOTORS-Bootsmotor und Ihr Boot gegen Verlust durch Feuer, Diebstahl usw. versichern. Bitte wenden Sie sich an Ihren örtlichen Versicherungsagenten.
Diebstahl
Die Modell- und die Seriennummer auf Ihrem Motor können sehr wichtig für Sie werden. Der genaue Anbringungsort dieser wichtigen Nummern ist unter Modell- und Seriennummern im Abschnitt „Technische Daten“ angegeben.
Tragen Sie diese Nummern in die am Ende dieser Anleitung dafür vorgesehenen Felder ein und notieren Sie sie zusätzlich auf einem separaten Blatt. Bewahren Sie das separate Blatt an einem sicheren Ort außerhalb Ihres Boots auf.
Im Fall eines Diebstahls melden Sie Modell- und Seriennummer Ihren örtlichen Behörden und Ihrem Versicherungsagenten.
Eigneridentifikationskarte
Als Sie Ihr Boot kauften, musste Ihr Händler Ihnen eine Eigneridentifikationskarte für Ihren STEYR MOTORS-Bootsmotor ausstellen.
Diese Eigneridentifikationskarte dient als Nachweis und ist im Fall von Garantieansprüchen vorzulegen.
Einbau- und Vor-Auslieferungs-Inspektionsprotokoll
Ihr STEYR MOTORS-Händler ist ferner verpflichtet, das Einbau- und Vor-Auslieferungs-Inspektionsprotokoll auszufüllen (Kapitel „PFLICHTEN DES HÄNDLERS“). Erforderliche Prüfungen und Messungen sind entsprechend vorzunehmen.
Eine Kopie des Einbau- und Vor-Auslieferungs-Inspektionsprotokolls und der Motorregistrierungskarte sind an STEYR MOTORS GmbH zu senden.
Händlerservice – Wartung
ACHTUNG: Bitte denken Sie daran, sich in Ihrer Anleitung bestätigen zu lassen, dass Einbau und Service nach den Richtlinien ausgeführt wurden.
Dies ist auch eine Gelegenheit, mit Ihrem STEYR MOTORS MARINE-Händler Fragen, die sich Ihnen möglicherweise während der ersten Betriebsstunden auf Ihrem Boot stellten, zu klären und einen Service- und Wartungsplan aufzustellen.
Die Services werden von STEYR MOTORS MARINE-Händlern zu örtlichen Preisen durchgeführt.
Die Kosten für Servicematerial sind vom Eigner zu tragen.
Abbildungssymbole
| 1 6 10 | Verweist auf die Abbildung oder Zeichnung in diesem Abschnitt. |
| A B | Verweist auf Teile oder Funktionen, die im Text beschrieben und auf der Abbildung dargestellt sind. |
![]() | Verweist auf das allgemeine Thema des Texts. |
![]() | Verweist auf ein Teil oder eine Funktion, das/die auf der Abbildung nicht klar zu erkennen ist. |
Reparaturservice
Alle Reparaturarbeiten an Ihrem STEYR MOTORS-Bootsmotor sollten von einem autorisierten STEYR MOTORS MARINE-Händler ausgeführt werden, der über das erforderliche Fachwissen, geschultes Personal und Spezialwerkzeuge verfügt, um alle aufgetretenen Probleme zu beheben. Vorzugsweise sollten alle Arbeiten an Ihrem STEYR MOTORS-Bootsmotor von dem STEYR MOTORS MARINE-Händler ausgeführt werden, der Ihnen die Ausrüstung verkauft hat – er kennt Sie und Ihre Ausrüstung.
Wenn es während einer Fahrt zu Problemen kommt, bringen Sie Ihren STEYR MOTORS-Bootsmotor bitte zum nächsten STEYR MOTORS MARINE-Händler. Informationen über Händler und Vertretungen finden Sie am Ende dieser Anleitung.
Ersatzteile
Ihr STEYR MOTORS Bootsmotor ist für den Betrieb in einer Schiffsumgebung gebaut und darf nur mit Original-Ersatzteilen von STEYR MOTORS betrieben werden.
Vor dem Ablegen
Informieren Sie sich über Wetterbericht, Wind- und Wasserverhältnisse. Sagen Sie jemandem, wohin Sie fahren und wann Sie voraussichtlich ankommen oder zurückkehren werden.
Empfohlenes Minimum Bordwerkzeuge
Satz Schraubendreher Schmierölspray
Satz metrischer Steckschlüssel 12-Volt-Meldelampe
Satz metrischer Inbusschlüssel Taschenlampe
Satz metrischer Schraubenschlüssel Isolierband
Spitzzange Scharfes Messer
Empfohlenes Minimum Bord-Ersatzteile
Propeller und Kleinteile für Propellerbefestigung Sicherungen
Kraftstofffilter Glühlampen
Flügelrad für Seewasserpumpe Dichtmasse
Diese Listen stellen ein vorgeschlagenes MINIMUM dar und sollen nicht alle Boote oder alle denkbaren Fahrtverhältnisse abdecken.
Untergetauchter Motor
Bergen Sie den Motor so schnell wie möglich aus dem Wasser und bringen Sie ihn zum Service zu Ihrem örtlichen STEYR MOTORS MARINE-Händler.
Es ist unumgänglich, dass Ihr Händler sämtliches Wasser aus dem Motor entfernt und sofort alle inneren Teile neu schmiert. Elektrische Einrichtungen müssen erneuert werden. Jede Verzögerung der Ausführung dieser Maßnahmen kann zu umfangreichen Motorschäden führen.
Kontrollieren Sie den Motorraum regelmäßig auf übermäßige Wasseransammlung; der Wasserspiegel in der Bilge sollte deutlich unterhalb des Schwungradgehäuses bleiben.
Rumpfbodenanstrich
Wenn dort, wo Ihr Boot im Wasser liegt, der Anwuchs von Wasserorganismen ein Problem ist, kann dieser durch Verwendung einer Antifouling-Farbe verlangsamt werden.
*Zinnhaltige Antifouling-Farbe (TBTA oder TBTF) ist sinnvoll, wo deren Verwendung erlaubt ist.
*Kupferhaltige Antifouling-Farbe kann verwendet werden, erfordert aber häufigere Kontrollen und Erneuerungen von Opferanoden. Es darf KEIN TEIL des Antriebs mit kupferhaltiger Antifouling-Farbe gestrichen werden.
ACHTUNG: Durch Streichen des Antriebs mit kupferhaltiger Farbe würde die galvanische Korrosion beschleunigt werden.
* Vinyl-butylhaltige Antifouling-Farbe ist eine sinnvolle Alternative.
* KEINE graphithaltige Antifouling-Farbe verwenden.
ACHTUNG: Niemals Korrosionsschutz-Anoden anstreichen, da diese sonst ihre Wirkung verlören. Ihr STEYR MOTORS MARINE-Vertragspartner nennt Ihnen eine für Ihr Gebiet geeignete Antifouling-Farbe.
Rumpfboden
Der Zustand des Rumpfbodens kann die Leistung Ihres Boots beeinträchtigen. Anwuchs von Wasserorganismen, zu welchem es sowohl in Süßwasser als auch in Salzwasser kommt, verlangsamt die Fahrt. Ein Rumpfboden mit Anwuchs von Wasserorganismen verringert die Höchstgeschwindigkeit um 20 Prozent oder mehr. Säubern Sie den Rumpfboden Ihres Boots regelmäßig gemäß den Herstellerempfehlungen.
Verantwortung
Als Bootseigner tragen Sie in verschiedener Hinsicht Verantwortung gegenüber anderen. Stellen Sie sicher, dass alle Bootsführer diese Anleitung lesen.
Sie sind nach dem Gesetz für alle Insassen Ihres Boots verantwortlich. Unterweisen Sie für den Notfall mindestens einen Ihrer Passagiere in den elementaren Grundlagen der Bedienung Ihres Boots. Zeigen Sie allen Passagieren den Aufbewahrungsort der Notfallausrüstungen und wie diese zu benutzen sind. Sie sind gesetzlich verpflichtet, eine nach den örtlichen Vorschriften zugelassene Rettungsweste für jede an Bord befindliche Person sowie ein zugelassenes auswerfbares Rettungsgerät für den Fall „Mann über Bord“ bereitzuhalten.
Lernen Sie die Wasserwege-Verkehrsregeln der Gegend, in welcher Sie Ihr Boot betreiben werden. Befahrbare Wasserwege unterliegen Bundesvorschriften, während Binnenseen den örtlichen Zuständigkeiten unterliegen. Befolgen Sie diese Vorschriften zu Ihrem eigenen Schutz, zum Schutz Ihrer Passagiere und zum Schutz der Insassen anderer Boote.
Machen Sie sich mit den Signalen von Unwetter-Warnsystemen und mit den Wasserwege-Verkehrszeichen gründlich vertraut.
Wenden Sie sich an Ihre örtliche Küstenwache und machen Sie von deren saisonalen Schiffsinspektionen und Schulungen Gebrauch.
Sicherheit
Diese Anleitung enthält bestimmte Informationen bezüglich Ihrer, des Bootsführers, Sicherheit und der Sicherheit Ihrer Passagiere und Dritter.
Das Sicherheitssymbol VORSICHT: erscheint neben wichtigen Informationen, um Sie und andere vor Verletzungen zu schützen.
Symbol HINWEIS: erscheint neben wichtigen Informationen, um die Maschine vor Beschädigungen zu schützen.
Schenken Sie allen in dieser Anleitung enthaltenen Informationen, die mit VORSICHT oder ACHTUNG gekennzeichnet sind, besondere Beachtung.
VORSICHT

KALIFORNIEN: VORSICHTSHINWEIS GEMÄSS „PROPOSITION 65“
Der Staat Kalifornien weist darauf hin, dass Dieselmotor-Abgase und einige ihrer Bestandteile Krebs, Missbildungen und andere Fortpflanzungsschäden auslösen können.
Symbole
Bestimmte Symbole oder Kombinationen von Symbolen können auf Ihrem STEYR MOTORS-Bootsmotor oder auf dem zugehörigen Zubehör angebracht sein. Es ist sehr wichtig, dass Sie deren Bedeutung oder Zweck verstehen. Wenn Sie ein Symbol nicht eindeutig verstehen, wenden Sie sich bitte an Ihren HÄNDLER.
| „Sicherheitshinweis“-Symbole | |||||
![]() | Weist auf die Gefahr SCHWERER Verletzungen hin.Befolgen Sie die Anweisungen in „Betriebs- und Wartungsanleitung, Garantiebedingungen“, bevor Sie den Motor oder ein Zubehör in Betrieb nehmen. | [CYAB] | Erinnert daran, den Schalthebel auf NEUTRAL zu stellen, bevor der Motor gestartet wird. Befolgen Sie die Anweisungen in der Betriebs-, Wartungs- & Garantie-Anleitung, bevor Sie den Motor starten. | - | Weist darauf hin, dass eine ELEKTRISCHE SPANNUNG von über 50 Volt vorliegt. |
| [7DM4] | Weist darauf hin, dass der Inhalt unter Druck steht. | ![]() | Weist auf giftige Stoffe hin. | ![]() | Weist auf Feuergefahr hin. |
| „Positionsanzeige“-Symbole | |||||
![]() | Zeigt Aufwärtsbewegung an.Beispiel: Bei in Gleitfahrt befindlichem Boot Betätigen des Trimmschalters, um den Bug des Boots anzuheben. | ![]() | Zeigt Abwärtsbewegung an.Beispiel: Bei in Gleitfahrt befindlichem Boot Betätigen des Trimmschalters, um den Bug des Boots abzusenken. | ![]() | Zeigt Getriebe-Schaltstellungen an:‘VORWÄRTS, NEUTRAL und RÜCKWÄRTS |
| „Zustands“-Symbole | |||||
![]() | Identifiziert das Instrument, welches die aufgelaufenen Betriebsstunden des Motor anzeigt. | ![]() | Identifiziert das Instrument, welches die Batteriespannung oder die Stromstärke anzeigt. | [0WW6] | Identifiziert das Instrument, welches die die Motordrehzahl in Umdrehungen pro Minute anzeigt. |
![]() | Identifiziert die Batterie oder ein Instrument, welches den Zustand des Batterie- Generator-Ladesystems anzeigt. | ![]() | Zeigt den Flüssigkeitspegel im Tank an. | [057Y] | Identifiziert das Instrument, welches den Motorkühlmitteldruck anzeigt. |
| [255K] | Identifiziert das Instrument, welches die Motorkühlmitteltemperatur anzeigt. | ![]() | FILTER: Identifiziert eine Einrichtung, welche Verunreinigungen aus dem Motorölkreislauf entfernt. | [XATS] | Identifiziert das Instrument, welches den Druck des Motor-Schmierkreislaufs anzeigt. |
| „Funktionsbeschreibungs“-Symbole | |||||
| [2262] | FILTER: Identifiziert eine Einrichtung, welche Verunreinigungen aus dem Kraftstoff entfernt. | ![]() | Identifiziert den ZÜNDUNGS-NOTABSTELLSCHALTER.Motor-Notabschaltung. | ![]() | SICHERUNG: Identifiziert eine Einrichtung, welche die Elektrik vor Überlastung schützt. |
| [0YWW] | Identifiziert die negative Masse oder den negativen Spannungsanschluss. | [KYBW] | Identifiziert Motor-Ablassschrauben und -armaturen. | ![]() | Identifiziert die Bedienungseinrichtung zum Starten des Motors. |
| [6006] | Identifiziert den STOPP-SCHALTER.Kann auch die STOP-Stellung des Gashebels identifizieren. | ||||
| „Anweisungs“-Symbole | |||||
| [9674] | Gibt an, dass KRAFTSTOFF zu verwenden oder dass KRAFTSTOFF vorhanden ist. | ![]() | Erinnert Sie daran, Betriebs- und Wartungsanleitung, Garantiebedingungen zu lesen, bevor Sie das Produkt bedionen.Darin stehen Informationen oder Anweisungen, die für die Bedienung des Produkts von entscheidender Bedeutung sind. | [235Y] | Zeigt Schmierstellen an. |
| [6215] | Gibt an, dass ÖL zu verwenden oder dass ÖL vorhanden ist. | ![]() | MOTORÖL EINFÜLEN: Ort der Öffnung zum Einfüllen von Öl in den Motor. | [727A] | Weist auf Schmieröl zur Verwendung in Getrieben hin. |
„Anweisungs“-Symbole
STARTPROZEDUR UND FUNKTIONEN
Vor dem Starten.... 15
Starten des Motors 16
Abstellen des Motors 16
Starten des Motors (nur für SOLAS).... 17
Abstellen des Motors (nur für SOLAS) 17
Einfahren nach größerer Reparatur 18
Definitionen 18
Ablaufschritte 18
Prozedur zum Einfahren des Motors 19
Die ersten zehn Stunden 19
Die letzten zehn Stunden der Einfahrphase 19
Betrieb nach dem Einfahren 20
Schalten 21
Bedienungsanleitung für Fernbedienungseinrichtungen 22
Schalten und Steuern der Geschwindigkeit 23
Kraftstoff sparen 23
Getriebe – Information 23
Betrieb in großer Höhe 23
Instrumententafel 24
Standard-Instrumententafel 24
Instrumentenanzeigen im Normalbetrieb.... 25
Instrumententafel (nur für SOLAS) 26
Instrumentenanzeigen im Normalbetrieb (nur für SOLAS) 27
Notabstellschalter (Lanyard) 28
Warnleuchten und Alarmton 29
Elektronische Motorsteuerung (ECU) 30
STARTPROZEDUR UND FUNKTIONEN
Diagnosesystem 31
Doppelinstallationen 32
Optionale Propeller 32
Propeller 32
Propellermoment 33
Propellerpflege 33
Jet-Antriebe 33
Betriebsprozedur bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt.... 33
Betrieb in Salzwasser 33
Kraftstoffpumpe 34
Kontrollen an der Kraftstoffanlage 34
Kraftstoffverunreinigung 34
Kühlsystem (Funktionsbeschreibung) 35
Elektrische Ausrüstung 36
Generator 36
Batterie 36
Schutzschalter 37
Umschlagschalter 38
Unterbrechung der Kurbelgehäuseentlüftung.... 38
Instrumententafel 38
Trockenlauf 38
Vor dem Starten
Machen Sie sich mit der Bedienung des Boots vertraut, insbesondere mit der Bedienung des Getriebes, und gehen Sie dann folgendermaßen vor:
- Bilge auf übermäßige Wasseransammlung kontrollieren. Bilge stets trocken und sauber halten. Das Wasser im Motorraum darf nie den Boden der Ölwanne übersteigen. Wenn eine Wasseransammlung sich nicht vermeiden lässt, muss eine Bilgenpumpe mit automatischer Ein-/Ausschaltung eingebaut werden.
ACHTUNG: Der Wasserspiegel im Motorraum des Boots steigt an, wenn das Boot vor Erreichen der Gleitfahrt mit starker Neigung gefahren wird. Eine übermäßige Wasseransammlung im Motorraum/in der Bilge kann Motorschäden verursachen.
- Seewasser-Einlassventil öffnen.
ACHTUNG: Motor nur laufenlassen, wenn die Seewasserzufuhr gewährleistet ist oder das Kühlsystem mit einer Spüleinrichtung ausgestattet ist. Läuft der Motor ohne Kühlwasser, so wird die Seewasserpumpe beschädigt und/oder der Motor überhitzt.
- Kraftstoff-Absperrventil öffnen.
ACHTUNG: Motor erst starten, wenn eine blasenfreie Kraftstoffzufuhr gewährleistet ist. Vor der erstmaligen Inbetriebnahme des Motors (nach dem Einbau, nach einer Verwahrung usw.) die Kraftstoffanlage durch „Zündung EIN“ sechsmal 10 Sekunden lang durchspülen.
- Stand der folgenden Betriebsflüssigkeiten überprüfen:
* Kühlmittel
* Öl
* Hydrauliköl
* Getriebeöl
* Kraftstoff
- Kontrolle der Elektrik:
* Ladung und Ladezustand der Batterie.
Starten des Motors
Die Startprozedur beim STEYR MOTORS-Bootsmotor ist bei kaltem und warmem Motor die gleiche. Das Motorsteuergerät regelt die Kraftstoffzufuhr und die Vorglühdauer automatisch für jede gegebene Temperatur. Deshalb sollte der Gashebel in Neutralstellung bleiben.
- Zum Starten des Motors Gashebel in Leerlaufstellung und Getriebe in Neutralstellung bringen.
- Zündschlüssel in Stellung Zündung „EIN“. Es ertönt ein Alarmton, und die Kontrollleuchten leuchten (vorübergehend) auf, wodurch die korrekte Funktion des akustischen und optischen Warnsystems angezeigt wird.
ACHTUNG:
Bei niedriger Starttemperatur warten, bis die kombinierte Öldruck-/Vorglühlampe erlischt, bevor der Motor eingeschaltet wird.
- Zündschlüssel in Stellung „START“ drehen und bis zum Anspringen des Motors in dieser Stellung halten, aber auf keinen Fall länger als zehn Sekunden in dieser Stellung halten. Wenn der Motor nicht anspringt, Zündschlüssel kurz loslassen und Startprozedur wiederholen.
- Sobald der Motor anspringt, Zündschlüssel loslassen. Der Alarmton verstummt, sobald der normale Öldruck erreicht ist.

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RPM ×1000 1 2 3 4 5 6 7 8 9 CLOCK 12:24 PM Fuel Level M SDE STEYR AUS EIN STARTVORSICHT:
Wenn der Motor nicht innerhalb einer Minute und/oder nach wiederholten Versuchen anspringt, wenden Sie sich bitte an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler. Niemals den Zündschlüssel in Stellung „START“ drehen, während der Motor läuft.

Abstellen des Motors
- Gashebel in Leerlaufstellung und Getriebe in Neutralstellung bringen.
- Motor abkühlen lassen.
- Zündschlüssel in Stellung AUS drehen.
VORSICHT:
Motor nicht bei höheren Drehzahlen als der Leerlaufdrehzahl abstellen und Motor nicht während des Ausschaltens der Zündung hochdrehen. Dies könnte Motorschäden verursachen.

Starten des Motors (nur für SOLAS)
Die Startprozedur beim STEYR MOTORS-Bootsmotor ist bei kaltem und warmem Betriebszustand die gleiche. Das Motorsteuergerät regelt die Kraftstoffzufuhr und die Vorglühdauer automatisch für jede gegebene Temperatur. Deshalb sollte der Gashebel in Neutralstellung bleiben.
- Zum Starten des Motors den Gashebel in die Leerlaufstellung schieben und den Neutralgang einlegen.
- Drucktaster für Zündung (Abb. F; rot) (einrastender Drucktaster); Es ertönt ein Alarmton, und die Kontrollleuchten leuchten (vorübergehend) auf, wodurch die korrekte Funktion des akustischen und optischen Warnsystems angezeigt wird.
ACHTUNG:
Bei niedriger Starttemperatur warten, bis die kombinierte Öldruck-/Vorglühlampe erlischt, bevor der Motor eingeschaltet wird.
- Taster START (Abb. G; grün) drücken und bis zum Anspringen des Motors in dieser Stellung halten, aber auf keinen Fall länger als zehn Sekunden. Springt der Motor nicht an, Taster Start kurz loslassen und den Vorgang wiederholen.
- Sobald der Motor anspringt, Taster Start loslassen. Der akustische Alarm wird abgeschaltet, sobald der normale Öldruck erreicht ist.

Wenn der Motor nicht innerhalb einer Minute und/oder nach wiederholten Versuchen anspringt, wenden Sie sich bitte an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler. Niemals den Taster START drücken, während der Motor läuft.
Abstellen des Motors (nur für SOLAS)
- Gashebel in Leerlaufstellung und Getriebe in Neutralstellung bringen.
- Motor abkühlen lassen.
- Drucktaster Zündung EIN/AUS (Abb. F) drücken, um dessen Einrastung zu lösen und den Motor abzustellen.
VORSICHT:

Motor nicht bei höheren Drehzahlen als der Leerlaufdrehzahl abstellen und Motor nicht während des Ausschaltens der Zündung hochdrehen. Dies könnte Motorschäden verursachen.
Einfahren nach größerer Reparatur
Nach größeren Reparaturen an STEYR MOTORS Motoren muss das folgende Einfahrverfahren eingehalten werden; als größere Reparatur gilt der Austausch eines oder mehrerer der folgenden Teile:
Kurbelwelle, Kolben, Pleuelstange(n), Monoblock
Definitionen
* Nenndrehzahl .... Motordrehzahl bei maximaler Leistung
* Halbe Motordrehzahl .... Halbe Nenndrehzahl
Ablaufschritte
Vorbereitung
* Motor mit Öl und Kühlmittel bis max. Füllstand füllen.
* Öl Shell RIMULA ULTRA 10 W 40
* Kühlmittel GLYCOSHELL – 50/50 % Wasser/Kühlmittel
* STEYR MOTORS Motordiagnose-Tool an Motorsteuergerät angeschlossen
Prüfverfahren
* Für die Entlüftung des Systems den Druckverschluss des Ausdehnungstanks entfernen.
* Motor starten.
* 20 Min. im Leerlauf laufen lassen.
* Motor abstellen.
* Kühlmittel- und Ölstand prüfen, ggf. auf max. Füllhöhe auffüllen.
* Den Ausdehnungstank mit dem Druckverschluss schließen.
* Motor starten.
* Motor aufwärmen (\~15 Min.)
* Das Boot mindestens 4 Stunden mit maximal der halben Motordrehzahl fahren.
* Den Ölstand kontrollieren, ggf. auf max. Füllhöhe auffüllen.
* Die Fehlerliste im Motorsteuergerät mit dem Diagnoseprogramm überprüfen, das Einfahren fortsetzen, wenn keine Fehler vorhanden sind. Sind Fehler gespeichert, wenden Sie sich an den STEYR MOTORS Kundendienst.
* Motor aufwärmen (\~15 Min.)
* Das Boot mindestens 2 Stunden mit mindestens 75 % der Motordrehzahl fahren
* Die Fehlerliste im Motorsteuergerät mit dem Diagnoseprogramm überprüfen, das Einfahren fortsetzen, wenn keine Fehler vorhanden sind. Sind Fehler gespeichert, wenden Sie sich an den STEYR MOTORS Kundendienst.
* Motor aufwärmen (\~15 Min.).
* Den Datalogger des STEYR MOTORS Diagnosetools starten.
* Das Boot mindestens 20 Minuten bei voller Nenndrehzahl fahren.
* Den Datalogger des Diagnosetools anhalten und die Datei speichern (Dateiname: Motornummer und Datum, z. B. 68225765_20080910.dat).
* Die Fehlerliste im Motorsteuergerät prüfen. Sind Fehler gespeichert, wenden Sie sich an den STEYR MOTORS Kundendienst.
* Die Datalogger-Datei an den STEYR MOTORS Kundendienst senden.
* Kühlmittel- und Ölstand beim kalten Motor prüfen, ggf. auf max. Füllhöhe auffüllen.
* Den Motor nach den Anweisungen im STEYR MOTORS Bedienerhandbuch verwenden.
Prozedur zum Einfahren des Motors
Alle STEYR MOTORS-Bootsmotoren sind im Werk als Schlussprüfung kurzzeitig gelaufen. Während der ersten 20 Betriebsstunden müssen Sie die Anweisungen zum Einfahren des Motors beachten, um maximale Leistung und längstmögliche Lebensdauer des Motors sicherzustellen.
ACHTUNG: BEI NICHTBEACHTUNG DER EINFAHRANWEISUNGEN KANN ES ZU EINEM SCHWERWIEGENDEN MOTORSCHADEN KOMMEN.
Die ersten zehn Stunden
Maximale Motordrehzahl: 75 % der Nenndrehzahl
Maximale Gashebelstellung: 75 %
In den ersten fünf bis zehn Betriebsminuten den Motor mit niedriger Drehzahl (unter 1500 U/min.) laufenlassen. Für den Rest der ersten zehn Betriebsstunden das Boot beschleunigen und möglichst schnell zum Gleiten bringen. Nach dem Erreichen der Gleitfahrt das Gas bis auf minimale Gleitgeschwindigkeit zurücknehmen. Bei Displacement- und Semi-Displacement-Booten darf die Gashebelstellung 75 % nicht übersteigen. Hin und wieder das Gas bis auf Leerlaufdrehzahl zurücknehmen, um den Motor abkühlen zu lassen.
VORSICHT: Warnmeldung Motorüberlast beim Einfahren über Motorsteuergerät.
Das Motorsteuergerät überwacht die Motorlast während der zwei ersten Motorbetriebsstunden. Wenn der Motor während der ersten zwei Betriebsstunden überlastet wird, leuchtet automatisch die Warnleuchte „Motor überprüfen“ auf. Leuchtet die Warnlampe auf (CEL-Lampe – EIN), so darf der Gashebel erst zurückgenommen werden, wenn dieses Signal erloschen ist.
Die letzten zehn Stunden der Einfahrphase
Maximale Kurzzeitdrehzahl: 100 % der Nenndrehzahl
Maximale Kurzzeit-Gashebelstellung: 100 %
Während der letzten zehn Stunden der Einfahrphase darf der Motor jeweils fünf bis zehn Minuten mit Höchstdrehzahl gefahren werden. Während der restlichen Zeit ist eine Gashebelstellung von maximal 75 % zulässig. Bei Displacement- und Semi-Displacement-Booten darf die Gashebelstellung 75 % nicht übersteigen. Zum Abkühlen ist die Motordrehzahl von Zeit zu Zeit zu drosseln.
ACHTUNG: IN DER EINFAHRPHASE DARF DER MOTOR NIE FÜR LÄNGERE ZEIT MIT EINER HOHEN DREHZAHL LAUFEN.
In der Einfahrphase ist vor allem auf folgendes zu achten:
A. Motorölstand täglich kontrollieren. Den Ölstand stets im Sollbereich zwischen den Markierungen „MIN“ und „MAX“ des Ölmessstabs halten. Zum Nachfüllen von Motoröl siehe Informationen „Motorschmierung – Motoröl“ (Seite 41).
B. Öldruck-Warnleuchte beobachten. Wenn die Leuchte aufleuchtet, sobald das Boot seine Lage ändert (beim Wenden, beim Aufrichten des Boots oder beim Gleiten), den Ölstand im Motorgehäuse mittels des Ölmessstabs kontrollieren. Wenn erforderlich, Öl nachfüllen (NICHT ÜBERFÜLLEN). Falls die Öldruck-Warnleuchte bei korrektem Ölstand immer noch leuchtet, lassen Sie den Motor bitte durch Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler auf eine Funktionsstörung des Signals oder der Ölpumpe überprüfen.
ACHTUNG: Im Normalbetrieb des Motors steigt der Öldruck mit steigender Drehzahl und fällt er mit fallender Drehzahl. Gewöhnlich ist der Öldruck bei kaltem Motoröl und spezifischer Drehzahl höher als bei heißem Motoröl.
C. Motortemperaturanzeige kontrollieren. Normalbetrieb zwischen 80 °C und 95 °C. Bei Ertönen des Alarmtons Kühlmittelstand im Ausgleichsbehälter kontrollieren (nur bei kaltem Motor).
D. Abweichungen von den normalen Betriebsbedingungen werden durch Warnleuchten und einen Alarmton gemeldet. Die einzelnen Bedeutungen sind in Abschnitt „Fehleranzeige auf Instrumententafel“ erklärt.
VORSICHT:
Bei Nichtbeachtung der Einfahranweisungen werden keine Garantieansprüche mehr anerkannt.

Der Motor darf nur mit der empfohlenen Ölqualität befüllt werden. Siehe Kapitel „Motorschmierung“.
Betrieb nach dem Einfahren
Die in dieser Anleitung spezifizierten Motoren sind dafür ausgelegt, mit verschiedenen Drehzahlen und Lasten betrieben zu werden, gestatten das Fahren mit Volllast aber nicht länger als eine Stunde pro 12 Betriebsstunden. Wirtschaftliches Fahren ist mit folgenden Drehzahlen möglich:
MO54NA33 3000 U/min.
MO84K32 3000 U/min.
MO94K33 3000 U/min.
MO114K33 3000 U/min.
MO144M38 3200 U/min.
MO144V38 3200 U/min.
MO164M40 3400 U/min.
MO174V40 3400 U/min.
MO126M28 2200 U/min.
MO166K28 2200 U/min.
MO196M28 2200 U/min.
MO236K42 3300 U/min.
MO256K43 3600 U/min.
MO256H45 3600 U/min.
MO286H43 3600 U/min.
MO306H43W 3600 U/min.
Mit diesen Drehzahlen lassen sich eine längere Motorlebensdauer und niedrigere Schallemissionen erreichen. Nach dem Starten eines kalten Motors den Motor langsam warm werden lassen. Niemals den Motor mit Höchstdrehzahl betreiben, bevor die Betriebstemperatur erreicht ist. Während der ersten 50 Betriebsstunden häufig den Ölstand kontrollieren.
Schalten
- Wenn der Getriebe-Schaltmechanismus abgeschaltet ist, Bedienhebel in Neutralstellung bringen. Der Schaltmechanismus wird dann automatisch zugeschaltet.
- Zum VORWÄRTSFAHREN den Neutral-Verriegelungsknopf – sofern vorhanden – drücken und den Bedienhebel nach vorn drücken. Die Bewegung des Gashebels beginnt nach Einrücken des Vorwärtsgangs.
- Zum RÜCKWÄRTSFAHREN den Neutral-Verriegelungsknopf – sofern vorhanden – drücken und den Bedienhebel nach hinten drücken. Die Bewegung des Gashebels beginnt nach Einrücken des Rückwärtsgangs.
- Um von VORWÄRTS auf RÜCKWÄRTS oder von RÜCKWÄRTS auf VORWÄRTS umzuschalten, immer in Stellung NEUTRAL innehalten und die Motordrehzahl auf Leerlauf zurückfallen lassen.
- Nach Abschluss des Schaltvorgangs den Bedienhebel weiter langsam in die gewünschte Richtung bewegen, um die Drehzahl zu erhöhen.
ACHTUNG:
Eine plötzliche Zunahme der erforderlichen Schaltkraft am Fernbedienhebel deutet auf ein mögliches Problem im Schaltsystem hin. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall so schnell wie möglich an Ihren STEYR MOTORS-Händler, um eine entsprechende Diagnose und erforderliche Justierungen durchführen zu lassen. Eine Fortführung des Betriebs in diesem Zustand könnte zu einer Beschädigung des Schaltmechanismus führen.
Bedienungsanleitung für Fernbedienungseinrichtungen
1 Ihr Boot kann mit einer der folgenden Fernbedienungseinrichtungen ausgestattet sein:
* Einhebel-Steuerung
* Zweihebel-Steuerung für Doppelmotoren
ACHTUNG: Wenn andere als STEYR MOTORS- Fernbedienungseinrichtungen eingebaut sind, beachten Sie bitte die Anleitung des Herstellers.
Fernbedienungseinrichtungen haben die folgenden wesentlichen Merkmale:

* Ein einziger Hebel, der dazu dient, den Vorwärts- oder Rückwärtsgang zu wählen und die Motordrehzahl zu steuern und der dafür sorgt, dass nur bei niedriger Motordrehzahl geschaltet wird. * Eine „Start-nur-in-Neutral“-Funktion, die Sie daran hindert, Ihren STEYR MOTORS-Bootsmotor bei eingerücktem Getriebe zu starten.
Die seitlich angebrachte Bedienungseinrichtung hat einen im Bedienhebel befindlichen Neutral-Verriegelungsknopf (C), der gedrückt werden muss, um aus der Neutralstellung auf Vorwärts oder Rückwärts schalten zu können. Oben angebrachte Bedienungseinrichtungen haben in der Neutralstellung keine Verriegelung, sondern eine Rastposition.
Seitlich angebrachte Bedienungseinrichtung
* Zum Abschalten des Schaltmechanismus:
- Bedienhebel in Neutralstellung (D) bringen.
- Gleichzeitig Neutral-Verriegelungsknopf (C) und Schaltmechanismus-Abschaltknopf (E) drücken.
- Bedienhebel nach vorn drücken, um mehr Gas zu geben.
(F) Schaltmechanismus zugeschaltet
(G) Schaltmechanismus abgeschaltet
Durch Zurückbewegen des Bedienhebels in die Neutralstellung wird automatisch die Neutralstellungs-Verriegelung eingerastet und der Schaltmechanismus zugeschaltet.
Oben angebrachte Bedienungseinrichtung
* Zum Abschalten des Schaltmechanismus:
- Nabe des Bedienhebel fassen und ungefähr 6 mm gerade einziehen.
- Bedienhebel nach vorn drücken, um mehr Gas zu geben.
Durch Zurückbewegen des Bedienhebels in die Neutralstellung wird automatisch der Schaltmechanismus zugeschaltet.
Ihr Boot kann mit anderen als den oben beschriebenen Fernbedienungseinrichtungen ausgestattet sein. Wenn keine STEYR MOTORS-Bedienungseinrichtungen eingebaut sind, bitten Sie Ihren HÄNDLER um eine Bedienungsanleitung für die in Ihr Boot eingebaute Bedienungseinrichtung, da diese sich in Bedienung und Funktionen möglicherweise von STEYR MOTORS-Fernbedienungseinrichtungen unterscheidet.
VORSICHT:

Ihr Boot sollte herstellerseitig mit einer Fernbedienungseinrichtung ausgestattet sein, die über eine Sperre gegen Starten bei eingerücktem Getriebe verfügt. Verwenden Sie nur eine Fernbedienungseinrichtung mit „Start-nur-in-Neutral“-Funktion. Diese Funktion kann Verletzungen durch unerwartetes Anlaufen des Propellers und plötzliche Bewegungen des Boots verhindern.
Schalten und Steuern der Geschwindigkeit
ACHTUNG: Nicht auf VORWÄRTS oder RÜCKWÄRTS schalten, wenn der Motor nicht läuft. Der Schaltmechanismus kann beschädigt werden, wenn zu schalten versucht wird, ohne dass der Motor läuft.
2 Bedienhebel in Neutralstellung (D) bringen. Der Schaltmechanismus wird dann automatisch zugeschaltet. Bei einer seitlich angebrachten Einhebel-Bedienungseinrichtung den Neutral-Verriegelungsknopf (C) drücken und den Bedienhebel bewegen, um auf Vorwärts oder Rückwärts zu schalten. Die Vorwärtsbewegung des Gashebels beginnt nach Einrücken des Getriebes. Bedienhebel weiter langsam in die gewünschte Richtung bewegen, um die Drehzahl zu erhöhen.
(H) Schaltbereich für Rückwärts
(I) Drehzahlsteuerbereich für Rückwärts
(D) Neutralstellung
(J) Drehzahlsteuerbereich für Vorwärts
(K) Schaltbereich für Vorwärts

Durch Nutzung des kraftstoffsparenden Drehzahlbereichs (M) lässt sich je nach Belastung und Rumpfform des Boots Kraftstoff sparen. Sobald das Boot die Höchstgeschwindigkeit erreicht hat, verringern Sie die Motordrehzahl geringfügig. Beim Verringern der Motordrehzahl darauf achten, dass das Boot nicht zu gleiten aufhört. Motordrehzahl unter Aufrechterhaltung der Gleitfahrt weiter geringfügig verringern. Die Gleitgrenze darf dabei nicht unterschritten werden. Dies sorgt für Fahrkomfort und hilft gleichzeitig, Kraftstoff zu sparen.
Getriebe – Information
ACHTUNG: Bitte halten Sie sich an die vom Hersteller des Bootsgetriebes mitgelieferte Anleitung und an seine Empfehlungen.
Betrieb in großer Höhe
Ihr STEYR MOTORS-Bootsmotor besitzt einen Turbolader, und es sollte auch in großer Höhe keinen merklichen Leistungsabfall geben.
Instrumententafel

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A E D G J F I CLOCK 12:24 PM Fuel Level STEYR INNOVATION WITH LIGHTNESS A1 B A1 H C mpontantofelA Tachometer
A1 Funktionstasten
B Anzeige Motorparameter
C Warnlampe – Batterie
D Kombilampe Vorglühen & Warnleuchte Motoröldruck
E Warnlampe Motor überprüfen
F Zündschlüssel
G Blindstecker – Einbauoption für
Schlüsselschalter Konstantdrehzahl
H Akustischer Warnmelder
(auf der Rückseite der Instrumententafel)
I Notabstellschalter (Lanyard)
J Schutzschalter (10 A)
Sollten Sie weitere Instrumente oder weiteres Zubehör benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler.
Instrumentenanzeigen im Normalbetrieb
1. Zündung EIN (... vor dem Starten)

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EIN (0,7 s) EIN (0,7 s) EIN C.DCK 12:24 PM FastLimit STEYR EIN (0,7 s)2. Zündung EIN (... vor dem Starten)

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EIN (5 s) EIN (0,7 s) EIN CLOCK 12:4 PM Full limit EIN STEYR EIN (5 s)3. Motor läuft (nach dem Starten)

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AUS AUS AUS CLOCK 12:24 PM FastLevel Steyr AUSSystemprüfung – siehe Leuchtanzeigen
ACHTUNG:
Bei niedriger Temperatur (kaltem Wetter) erlischt die kombinierte Vorglüh-Kontrollleuchte und Motoröldruck-Warnleuchte nicht nach 0,7 s (Vorglühphase).
In diesem Fall den Motor sofort nach Erlöschen der Kontrollleuchte starten.
Anzeige aktiver Fehler
Normalzustand
ACHTUNG:
Weitere Informationen siehe:
Tabelle „Fehleranzeige auf Instrumententafel“
Instrumententafel (nur für SOLAS)

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A G E D START H J CLOCK 12:24 PM Fuel Level ON OFF I A1 B A1 F C STEYR MOTORS INNE VATION WITH LIGHTNESS HA Tachometer
A1 Funktionstasten
B Anzeige Motorparameter
C Warnlampe – Batterie
D Kombilampe Vorglühen & Warnleuchte Motoröldruck
E Warnlampe Motor überprüfen
F Drucktaster – Zündung EIN/AUS (rot)
G Drucktaster START (grün)
H Akustischer Warnmelder
(auf der Rückseite der Instrumententafel)
I Notabstellschalter (Lanyard)
J Schutzschalter (10 A)
ACHTUNG: Instrumente werden nach Einschalten der Zündung automatisch beleuchtet.
ACHTUNG:
Im Fall eines Umschlagens wird der Motor automatisch abgestellt, um danach einen normalen Betrieb zu ermöglichen.
Der Zündungs-Drucktaster (F) muss aus- und wieder eingeschaltet werden, und dann kann der Motor mittels des Drucktasters START (G) wieder gestartet werden.
Instrumentenanzeigen im Normalbetrieb (nur für SOLAS)
1. Zündung EIN (... vor dem Starten)

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EIN (0,7 Sek.) EIN (0,7 Sek.) EIN STAYR STAYR EIN (0,7 S) CLOCK 12:34 PM Fuel Level M STEYR EIN (0,7 s)2. Zündung EIN (... vor dem Starten)

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EIN (5 Sek.) EIN (0,7 Sek.) EIN CLOCK 12:24 PM Fuel Level STEYR STOCK D++ STEYR PRODUCTION WITH LIGHTNESS3. Motor läuft (nach dem Starten)

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AUS AUS AUS CLOCK 12:24 PM Fuel Level STEYR SteyR SteyR Control PanelSystemprüfung – siehe Leuchtanzeigen
ACHTUNG:
Bei niedriger Temperatur (kaltem Wetter) erlischt die kombinierte Vorglüh-Kontrollleuchte und Motoröldruck-Warnleuchte nicht nach 0,7 s (Vorglühphase).
In diesem Fall den Motor sofort nach Erlöschen der Kontrollleuchte starten.
Anzeige aktiver Fehler
Normalzustand
ACHTUNG:
Weitere Informationen siehe:
Tabelle „Fehleranzeige auf
Instrumententafel"
Notabstellschalter (Lanyard)
Diese Instrumententafel ist mit einem Notabstellschalter ausgerüstet. Die Benutzung dieses Schalters ist sehr zu empfehlen. Um diese Funktion richtig zu nutzen, befestigen Sie die Betätigungsleine sicher an Ihrer Kleidung. Befestigen Sie die Betätigungsleine nicht an einem Kleidungsstück, das losgerissen würde, bevor die Betätigungsleine vom Schalter abgezogen wird, um den Motor abzustellen. Die Benutzung dieses Schalters ist einfach und sollte bei der normalen Bedienung des Boots nicht stören. Achten Sie darauf, dass die Betätigungsleine nicht versehentlich während des normalen Betriebs gezogen wird. Dies würde zu einer unerwarteten Verlangsamung der Vorwärtsfahrt führen. Dadurch könnten Insassen nach vorn geworfen werden. Nachdem der Notabstellschalter betätigt (die Betätigungsleine gezogen) wurde, kann jeder Bootsinsasse den Motor wieder starten, wenn er den Zugknopf (Abb. Pos. 1) des Notschalters herauszieht und in dieser Position festhält. Bei gezogen gehaltenem Zugknopf die normale Startprozedur ausführen und den Motor starten. Wenn der Zugknopf unter diesen Umständen losgelassen wird, bleibt der Motor sofort stehen.

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RPM x1000 1 2 3 4 5 CLOCK 12:24 PM Fuel Level M STEYR MOTORS INNOVATION WITH LIGHTNESS ①VORSICHT:

Der Notabstellschalter kann nur wirksam sein, wenn er in einwandfreiem Betriebszustand ist.
Beachten Sie folgendes:
* Die Betätigungsleine darf sich nirgends verheddern, da dies ihre Funktion stören würde.
* Einmal monatlich den Schalter auf einwandfreie Funktionsfähigkeit überprüfen. Bei laufendem Motor die Betätigungsleine ziehen.
Bleibt der Motor nicht stehen, lassen Sie den Schalter durch Ihren STEYR MOTORS-HÄNDLER erneuern.
Warnleuchten und Alarmton
Ihr Boot mit dem STEYR MOTORS-Bootsmotor ist mit drei Warnleuchten und einem (hinter der Instrumententafel angebrachten) Alarmtongeber ausgestattet, um die folgenden Betriebs- oder Störungszustände anzuzeigen. (Das Motorsteuergerät verringert auch die Motorleistung, wenn eine bedeutende Betriebsparameter-Grenze überschritten wurde.)
* Anzeige Vorglühphase (kombiniert mit Öldruck-Warnleuchte, wird bei Motorkühlmitteltemperaturen unter 20 °C wirksam)
* Einfahren: Überlastungswarnung
* Motoröldruck zu niedrig
* hohe Kühlmitteltemperatur
* Sensoren oder Sensor-Schaltkreis defekt
Nach dem Einschalten der Zündung leuchten die Kontroll-/Warnleuchten auf und ertönt der Alarmton etwas weniger als eine Sekunde lang (0,7 s). Dies dient als Funktionsprüfung für das optische/akustische Warnsystem.
Die Kontrollleuchten und der Alarmton bleiben nach dem Einschalten der Zündung 5 Sekunden lang eingeschaltet, wenn ein defekter Sensor oder Sensor-Schaltkreis erkannt und im Motorsteuergerät (ECU) gespeichert wurde (siehe Abschnitt „Instrumententafel“).
Bitte wenden Sie sich an den nächsten STEYR MOTORS MARINE-Händler, um die Störung untersuchen und mögliche Fehler beheben zu lassen.
Bei zu niedrigem Motoröldruck leuchtet die Warnleuchte „Motoröldruck“ auf und ertönt der Alarmton. Die Motorleistung ist dann eingeschränkt. In diesem Fall gehen Sie folgendermaßen vor:
* Motorölstand kontrollieren und, wenn erforderlich, Motoröl nachfüllen (siehe Kapitel Kraftstoff und Schmierstoffe)
* Motor neu starten und die Öldruck-Warnleuchte beobachten. Die Warnleuchte muss innerhalb von 3 oder 4 Sekunden nach dem Anspringen des Motors erlöschen. Geschieht dies nicht, muss der Motor sofort abgestellt werden. (Zündung „AUS“)
Im Fall einer Überhitzung des Abgas-Kühlsystems blinkt die Warnleuchte „Motor überprüfen“ und ertönt der Alarmton (beides 2 mal pro Sekunde); die Motorleistung wird gedrosselt. In diesem Fall gehen Sie folgendermaßen vor:
* Motor SOFORT auf Leerlaufdrehzahl verlangsamen.
* Seewasserfilter überprüfen und reinigen.
* Kühlmitteltemperaturanzeige auf Überhitzung des Motorkühlmittels kontrollieren. Wenn die Kühlmitteltemperaturanzeige eine Überhitzung des Motorkühlmittels anzeigt, für kurze Zeit auf RÜCKWÄRTS schalten, um eine mögliche Verstopfung des Seewassereinlasses z. B. durch ein großes Kunststoffteil zu beseitigen, und dann wieder auf VORWÄRTS schalten. Motor einige Minuten mit Leerlaufdrehzahl laufenlassen. Wenn die Temperaturanzeige nach wie vor eine Überhitzung des Motors anzeigt, muss der Motor abgestellt werden. Den Motor erst dann neu starten, wenn die Ursache des Alarms gefunden und beseitigt ist. Siehe „Leistungsverlust“ in der Störungsbeseitigungs-Tabelle, in den Technischen Daten und im Abschnitt Wartung. Kühlmittelstand kontrollieren und, wenn erforderlich, Kühlmittel nachfüllen, bis ein angemessener Kühlmittelstand erreicht ist. Wenn der Grund für den optischen/akustischen Alarm nicht ermittelt werden kann, wenden Sie sich bitte an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler.
Elektronische Motorsteuerung (ECU)
Der STEYR MOTORS-Bootsmotor ist mit einer elektronischen Motorsteuerung (ECU) ausgestattet, welche folgendes leistet:
* Steuerung der Motorfunktionen, um einen maximalen Wirkungsgrad zu erreichen.
* Eigendiagnose, um den Motor vor Schäden zu schützen, wenn Betriebsparameter ihre Grenzen überschreiten.
* Speicherung von Diagnosedaten der ECU-Steuerschaltkreise für Wartung und Service.
* Speicherung von Daten über Fehlbedienungen
Die Motorleistung wird verringert, wenn:
| Betriebsparameter | Erkennbare Wirkung | Anzeige Instrumententafel | Zusätzliche Tool-Anzeigen | Handlung oder mögliche Ursache |
| Motorkühlmittel-temperatur oberer Grenzwert überschritten | Verringerung der Motordrehzahl | Warnton EIN 2x pro Sek. Messwert > 107 °C | Steyr Diag Leistungsbegrenzung | Siehe Tabelle Störungsbeseitigung: Kühlsystem |
| Defekt – Motorkühlmittel oder Sensoranschluss defekt | Verringerung der Motordrehzahl | Warnton EIN 2x pro Sek. Messwert > 120 °C | Steyr Diag Servicecode | Sensor- oder Steckerfehler; siehe Tabelle „Servicecode“ |
| Abgastemperatur oberer Grenzwert überschritten | Verringerung der Motordrehzahl | Warnton und Anzeige-lampe „CEL“ EIN 2x pro Sek. | Steyr Diag Leistungsbegrenzung | Siehe Tabelle Störungsbeseitigung: Seewasser-Kühlsystem |
| Defekt – Abgas-temperatursensor oder Sensoranschluss defekt | Verringerung der Motordrehzahl | Warnton und Anzeige-lampe „CEL“ EIN 2x pro Sek. | Steyr Diag Servicecode | Sensor- oder Steckerfehler; siehe Tabelle „Servicecode“ |
| Öldruck unter Min. | Verringerung der Motordrehzahl | Dauerwarnton und Ölwarnlampe immer EIN | Steyr Diag Leistungsbegrenzung | Siehe Tabelle Störungsbeseitigung: Motorölsystem |
| Defekt – Öldruck-sensor oder Sensoranschluss | Verringerung der Motordrehzahl | Öldruck-Melde-lampe EIN 1x pro Sek. | Steyr Diag Servicecode | Sensor- oder Steckerfehler; siehe Tabelle „Servicecode“ |
| Fehlender Ladedruck oder Sensor defekt | Verringerung der Motordrehzahl | Steyr Diag Leistungsbegrenzung | Siehe Tabelle Störungsbeseitigung: Luftansaugsystem | |
| Fehler Motordrehzahl-sensor | Höhere oder instabile Leerlaufdrehzahl, Leistungseinbuße | Keine Drehzahlanzeige auf Tachometer | Steyr Diag Servicecode | Siehe Tabelle Störungsbeseitigung: Drehzahlsensor |
| Motordrehzahl bleibt im Leerlaufbereich | Kein Anstieg der Motordrehzahl, wenn Gashebel auf Max. gestellt wird | Steyr Diag Servicecode | Siehe Tabelle Störungsbeseitigung: Fehler Gashebel-potentiometer | |
| Reglerstell-system | Unregelmäßige Motordrehzahl oder Motor abgestorben | Steyr Diag Servicecode | Siehe Tabelle Störungsbeseitigung: Regelungssystem | |
| Umschlagstellung Abschaltung (SOLAS) | Motor bei Winkel über 70 Grad abgeschaltet | Nach Motor-Aus bleibt der Warnton EIN bis Reset durch Zündung | Reset durch Aus- und Wiedereinschalten der Zündung | |
| In der Einfahrphase | Cel-EIN bei hoher Gashebelstellung (über 75 %) | Anzeigelampe „CEL“ ist EIN | Steyr Diag Einfahr-phase | Siehe Informationen zum Einfahren |
Optische und akustische Warnsignale werden in den folgenden Tabellen erläuft „Betriebszustands- und Fehlerbericht“ (siehe Seiten 25–27) (siehe Seiten 74–77)
Diagnosesystem
Die elektronische Motorsteuerung überwacht die folgenden Motorparameter: Öldruck, Ladedruck, Kühlmitteltemperatur, Abgasrohrtemperatur („Hi-Riser“), Regelstangen-Sensor, Gashebel-Potentiometer, Drehzahlsignal
Die ECU führt eine Eigendiagnose und/oder Plausibilitätsprüfungen für alle Eingangswerte und Sensoranschlüsse durch. Bei Unregelmäßigkeiten wird ein optisches oder akustisches Warnsignal ausgegeben. (siehe Seite 75)
Bestehende aktive Fehler bleiben gespeichert, bis das Problem gelöst und der Code aus dem Speicher gelöscht ist. Zum Auswählen gespeicherter Fehlercodes wird ein PC mit Diagnoseprogramm (VR00134/0) oder DiagnoseTool (VR00135/1) benötigt.
Betriebsstörungen werden in drei verschiedene Kategorien eingestuft: zeitweilige Fehler, unbedeutende Fehler und bedeutende Fehler.
Doppelinstallationen
Alle STEYR MOTORS MARINE-Innenbordmotoren können bei Doppelinstallationen auch für Gegenlauf eingerichtet werden. Dies geschieht durch Umkehren der Richtungen der Seilzüge am Schalthebel, um gegenläufige Propeller zu erhalten.
Der Gegenlauf wird im Getriebe bewerkstelligt. Propeller, Propellerwelle und Abtriebsritzel sind die einzigen gegenläufigen Teile. Der Motor rotiert immer in einer Richtung.
4 Es ist üblich, den Propeller wie in dieser Abbildung einer Doppelinstallation gezeigt zu betreiben.
Manche Bootsbauer richten Doppelinstallationen möglicherweise auf umgekehrte Weise ein. Wenn Propeller und/oder Seilzüge ausgebaut werden, ist sorgfältig darauf zu achten, dass sie wieder an derselben Stelle wie zuvor befestigt werden und dass die Propeller nicht vertauscht werden.
Optionale Propeller
5 Propeller sind in allen normalen Größen sowohl für Rechts- als auch für Linksdrehung lieferbar. Edelstahl hat eine höhere Festigkeit und Haltbarkeit als Aluminium. Dies hat zur Folge, dass Edelstahl-Propellerflügel dünner sein können und dennoch eine höhere Festigkeit aufweisen als Aluminiumpropeller. Das Ergebnis ist ein wirtschaftlicherer Propeller, der bessere Leistung bringt und Kraftstoff spart.
Propeller
6 Rechtsdrehende Propeller drehen sich bei Vorausfahrt im Uhrzeigersinnn. Rechtsdrehende Propeller werden als normal drehende Propeller angesehen. Um einen rechtsdrehenden Propeller zu identifizieren, ist, von der Backbordseite gesehen, der Winkel (A) des Flügels festzustellen.
7 Linksdrehende Propeller drehen sich bei Vorausfahrt entgegen dem Uhrzeigersinnn. Linksdrehende Propeller werden als gegenläufig drehende Propeller angesehen. Um einen linksdrehenden Propeller zu identifizieren, ist, von der Backbordseite gesehen, der Winkel (B) des Flügels festzustellen.
ACHTUNG: Niemals einen rechtsdrehenden Propeller mit einem linksdrehenden Propeller vertauschen. Dies hätte zur Folge, dass das Boot achteraus fährt, wenn die Antriebssysteme im Vorwärtsgang betrieben werden, und dass es voraus fährt, wenn die Antriebssysteme im Rückwärtsgang betrieben werden. Die Abbildungen sollen Ihnen helfen, den Unterschied zwischen linksdrehenden und rechtsdrehenden Propellern besser zu verstehen.
Nach jeder Propellerwartung bei Leerlaufdrehzahl auf VORWÄRTS oder RÜCKWÄRTS schalten und kontrollieren, ob das Boot in die richtige Richtung fährt. Wenn das Boot in die ENTGEGENGESETZTE Richtung fährt, wurden die Propeller nicht richtig eingebaut.
VORSICHT: Wenn Sie die oben beschriebene Kontrolle nicht durchführen, können Sie die Kontrolle über das Boot verlieren.

Das Drehmoment des Propellers erzeugt Kräfte, die auf das Boot übertragen werden. Dies kann dazu führen, dass das Boot sich auf eine Seite neigt (krängt).
Die durch den gegenläufig drehenden Propeller erzeugten Kräfte sind den durch den normal drehenden Propeller erzeugten Kräften entgegengerichtet. Bei gleich getrimmten Vertikalantrieben gleichen sich diese einander entgegen- gerichteten Kräfte aus.
Propellerpflege
Ein beschädigter oder unausgewuchteter Propeller bewirkt übermäßige Vibration und eine Verlangsamung der Fahrt. In dieser Situation Motor abstellen und Propeller auf Schäden untersuchen. Wenn der Propeller beschädigt scheint, lassen Sie ihn durch Ihren örtlichen STEYR MOTORS MARINE-Händler überprüfen und reparieren. Stets einen Ersatzpropeller mitführen und einen beschädigten Propeller so schnell wie möglich auswechseln.
ACHTUNG: Niemals mit beschädigtem Propeller fahren. Durch Fahren mit einem beschädigten Propeller können Antriebskomponenten und Motor Schaden nehmen.
Jet-Antriebe
Bei Verwendung von Jet-Antrieben wenden Sie sich bitte an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler. Informationen über Funktionsweise und Anwendung entnehmen Sie bitte den entsprechenden Dokumenten und Dokumentationen des Antriebsherstellers.
Betriebsprozedur bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt
Wenn Temperaturen unter dem Gefrierpunkt angekündigt sind und das Boot weiter betrieben und im Wasser belassen wird, muss der Propeller ständig in der nach unten gekippten (untergetauchten) Stellung bleiben, um zu verhindern, dass im Vertikalantrieb befindliches Wasser gefriert. Nach Abschluss des Motorbetriebs den Motor wie in Vorbereitungen für die Winterverwahrung beschrieben entleeren.
Betrieb in Salzwasser
Das Spülen des Seewasserkreislaufs mit Süßwasser ist nach jedem Einsatz in Salzwasser, verschmutztem Wasser oder Brackwasser ratsam, um zu verhindern, dass Ablagerungen die Kühlkanäle verstopfen und korrodieren. Von Ihrem STEYR MOTORS MARINE-Händler erhalten Sie ein Motorspülset, welches das Spülen des Motors im Wasser oder auf dem Trockenen gestattet.
ACHTUNG: Ein Einsatz in Salz- oder Brackwasser kann zusätzlichen Korrosionsschutz erfordern.
Kraftstoffpumpe
Der STEYR MOTORS-Bootsmotor ist mit einer elektrischen Kraftstoffpumpe ausgerüstet. Sie wird mit dem Schlüsselschalter ein- und ausgeschaltet. Wenn der Motor nicht innerhalb von 10 Sekunden nach Drehen des Schlüsselschalters auf „EIN“ anspringt, wird die Kraftstoffpumpe automatisch ausgeschaltet.
Kontrollen an der Kraftstoffanlage
Tank mit dem empfohlenen Kraftstoff füllen. Stets volle Tanks verringern die Kondensation von Wasser und helfen, den Kraftstoff kühl zu halten, was wichtig für die Motorleistung ist.
Sicherstellen, dass Ventile in der Kraftstoffzufuhr (falls vorhanden) geöffnet sind und dass Ventildichtungen vollkommen (gas)dicht sind.
Um ein rasches Anspringen und einen gleichmäßigen Lauf des Motors sicherzustellen, muss die Kraftstoffanlage mittels der elektrischen Kraftstoffpumpe (Zündung „EIN“ mehrmals ungefähr 10 s lang) durchgespült werden, bevor der Motor erstmalig gestartet wird und/oder nach jedem Erneuern eines Kraftstofffilters.
Am Ende jedes Einsatzages wieder volltanken, um zu verhindern, dass der Kraftstoff durch Kondensation verunreinigt wird. In einem nur zum Teil gefüllten Tank auftretende Kondensation fördert das Wachstum mikrobieller Organismen, welche Kraftstofffilter verstopfen und den Kraftstoffdurchfluss einschränken können.
Wenn der Motor mit einem Kraftstoff/Wasser-Abscheider ausgerüstet ist, lassen Sie etwaiges Wasser ab, das sich angesammelt hat. Im Kraftstoff enthaltenes Wasser kann die Motorleistung ernstlich beeinträchtigen und den Motor beschädigen. STEYR MOTORS empfiehlt, einen Kraftstoff/Wasser-Filter mit einem Durchsatz von mindestens 300 l/h bei einer Druckdifferenz von <200 mbar einzubauen.
Kraftstoffverunreinigung
In der Schiffsumgebung sind die am wahrscheinlichsten auftretenden Kraftstoffverunreinigungen Wasser und mikrobielles Wachstum („schwarzer Schleim“). Meistens ist diese Art von Verunreinigung ein Ergebnis schlechter Praktiken im Zusammenhang mit Kraftstoff. Die Entstehung und das Wachstum von „schwarzem Schleim“ setzt das Vorhandensein von Wasser im Kraftstoff voraus; die beste Vorbeugung dagegen ist, den Wassergehalt im Tank auf ein Minimum zu begrenzen.
Eine Behandlung von mit mikrobiellem Wachstum verunreinigtem Kraftstoff erfordert den Einsatz eines Kraftstoffzusatzes.
STEYR MOTORS empfiehlt die Verwendung von Kraftstoffzusätzen wie Biobor JF oder gleichwertigen Zusätzen zur Bekämpfung mikrobieller Kraftstoffverunreinigungen. Gebrauchsanleitung des Herstellers beachten. Bei einer solchen Behandlung des Kraftstoffs muss der Kraftstofffilter häufig gewechselt werden, bis die Kraftstoffanlage wieder sauber ist.
ACHTUNG: Niemals einen verzinkten Stahltank als Kraftstoffspeicher verwenden, weil der Kraftstoff chemisch mit dem Zinküberzug reagiert, wobei sich pulvrige Flocken bilden, welche schnell die Kraftstofffilter verstopfen und Kraftstoffpumpe und Einspritzventile beschädigen können.
Kühlsystem (Funktionsbeschreibung)
STEYR MOTORS-Bootsmotoren sind mit einem geschlossenen (internen) und einem offenen (externen) Kühlkreislauf ausgestattet.
8 Geschlossener Kühlkreislauf
Der geschlossene Kühlkreislauf umfasst Monoblock sowie Abgaskrümmer, Wärmetauscher und Ausgleichsbehälter. Die Temperatur im geschlossenen Kühlkreislauf wird mittels eines Thermostats genau geregelt. Der Thermostat legt die durch den Wärmetauscher zirkulierende Kühlmittelmenge fest und regelt so die Betriebstemperatur des Motors.
Ein Temperatursensor (8/A) überwacht die Kühlmitteltemperatur. Ein übermäßiger Temperaturanstieg des Kühlmittels löst einen optischen und akustischen Alarm aus (siehe Tabelle „Fehleranzeige auf Instrumententafel“).
In diesem Fall wird die Motorleistung gedrosselt.
Die Temperaturanzeige auf der Instrumententafel zeigt die Kühlmitteltemperatur des Motors an.
9 Offener Kühlkreislauf (Seewasserkreislauf)
Die vom Motor abgegebene und vom Motorkühlmittel aufgenommene Wärmeenergie wird über den (externen) Seewasserkreislauf abgeführt. Seewasser wird von der Pumpe durch den Seewassereinlass angesaugt, ständig durch Ladeluftkühler und Wärmetauscher gepumpt und zusammen mit dem Abgas über den Sprinkler abgeführt. Beim Abführen kühlt das ins Abgasrohr eingespritzte Seewasser zusätzlich das Abgas.
Ein Temperatursensor (9/A) überwacht Seewasser- und Abgas-temperatur. Ein übermäßiger Anstieg löst einen optischen und akustischen Alarm aus (siehe Tabelle „Fehleranzeige auf Instrumententafel“). Auch in diesem Fall wird die Motorleistung gedrosselt.

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A 8 06006
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A 9 106009ACHTUNG:
Sollte sich der Motor bei hohen Drehzahlen überhitzen, verringern Sie die Drehzahl langsam auf Leerlauf, um Schäden am Motor zu vermeiden. Bei Überhitzungs problemen wenden Sie sich bitte an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler.
Elektrische Ausrüstung
Die elektrische Ausrüstung Ihres STEYR MOTORS-Bootsmotors besteht im wesentlichen aus einem Generator mit Transistor-Spannungsregler, Batterie und allen erforderlichen Anschlusskabeln und Leitungen.
Generator
Der Generator wird über einen Rippenkeilriemen von den 4-Zyl.-Motoren und über einen Keilriemen von den 6-Zyl.-Motoren angetrieben und lädt die Batterie bei allen Motordrehzahlen. Die Leistungsabgabe bei Leerlaufdrehzahl beträgt \~30 A/12 V und steigt bei einer Motordrehzahl von 3000 U/min auf einen maximalen Wert von 90 A/12 V an.
Sonderausstattung:
Die 6-Zylinder-Bootsmotoren können mit einem optionalen 80 A/24 V-Generator mit DC/DC-Ladeeinheit ausgestattet werden.
Batterie
FÜR ALLE 4-ZYL.-BOOTSMOTOREN
Eine 12-Volt-Batterie mit einer Kurzzeitbelastbarkeit von 450 A bei -18 °C und einer Kapazität von 92 Ah bei 27 °C verwenden, um die Versorgung der elektrischen und elektronischen Komponenten unter allen Betriebsbedingungen sicherzustellen.
FÜR ALLE 6-ZYL.-BOOTSMOTOREN
Eine 12-Volt-Batterie mit einer Kurzzeitbelastbarkeit von 650 A bei -18 °C und einer Kapazität von 115 Ah bei 27 °C verwenden, um die Versorgung der elektrischen und elektronischen Komponenten sicherzustellen.
VORSICHT

* Keine Starthilfekabel und keine Starthilfebatterie zum Starten des Motors verwenden. Batterie aus dem Boot ausbauen und laden.
– EINE VERSEHENTLICHE VERTAUSCHUNG DER ANSCHLÜSSE WÜRDE DIE ELEKTRONIK ZERSTÖREN –
* Batterie nicht im Boot laden. Durch beim Laden der Batterie entstehende Dämpfe besteht Explosionsgefahr.
* Der Batterieelektrolyt ist eine aggressive Säure, darum Vorsicht walten lassen.
Sollte Ihnen Elektrolyt auf die Haut gelaufen oder gespritzt sein, spülen Sie den betroffenen Bereich sofort mit viel Wasser ab und suchen Sie so schnell wie möglich einen Arzt auf.
Ein hoher Widerstand im Ladekreis kann die Funktion der Elektrik ernstlich beeinträchtigen. Wenn keine eindeutige Störung in der Elektrik vorliegt, wird ein hoher Widerstand bisweilen durch korrodierte oder lose Verbindungen verursacht. Wo praktisch möglich, wurden die elektrischen Verbindungen an Ihrem Motor versiegelt. Dennoch empfehlen wir Ihnen, regelmäßig Inspektionen durchzuführen, um saubere, feste Verbindungen in der gesamten Elektrik sicherzustellen.
ACHTUNG: Es ist sehr wichtig, dass die Batterie richtig angeschlossen ist. Das Batterie-Minuskabel muss an die Minusklemme (−) der Batterie und das Motor-Pluskabel muss an die Plusklemme (+) der Batterie angeklemmt werden. Eine versehentliche Vertauschung dieser Anschlüsse kann zur unmittelbaren Zerstörung des Reglers führen.
Kontrollieren Sie Ihre Batterie in regelmäßigen Abständen. Überprüfen Sie hierzu die Säuredichte (als Maß für den Ladezustand), den Füllstand der einzelnen Zellen und die Sauberkeit, und stellen Sie sicher, dass die Verbindungen sauber und fest sind.
Wenn die Batterie sich ohne offensichtlichen Grund entladen hat, überprüfen Sie alle Komponenten der Elektrik auf etwaige Störungen und kontrollieren Sie, ob ein Schalter eingeschaltet gewesen ist, bevor die frisch geladene Batterie eingebaut wurde.
Schutzschalter
STEYR MOTORS-Bootsmotoren sind durch Schutzschalter vor Überlastung geschützt.
10
10 Auf der Grundplatte des Schaltkastens sind drei thermisch auslösende 50 A-Schutzschalter installiert. (F2) schützt den Glühkerzen-Stromkreis der Zylinder 1 & 2 (4-Zyl.) bzw. 1–3 (6-Zyl.); (F3) schützt den Glühkerzen-Stromkreis der Zylinder 3 & 4 (4-Zyl.) bzw. 4–6 (6-Zyl.); (F1) schützt Elektrik und Elektronik.
Der Zündschlüssel und die Instrumente sind mit 10 A abgesichert. Die Sicherung befindet sich im Hauptkabelbaum unter der Instrumententafel (auf Höhe des Zündschlüssels).
F4 Sicherung Versorgungsmodul
F5 Sicherung Hauptstromkreis Versorgung
F6 Sicherung Kraftstoffpumpen-Stromkreis
F7 Sicherung Glühkerzen-Stromkreis
F9 Sicherung Zündschalterstromkreis (Instrumententafel)
Der Einbau etwaiger zusätzlicher elektrischer Zubehöreinrichtungen erfordert den Schutz einzelner Schaltkreise. Der Stromabgriff sollte direkt an der Batterie erfolgen.

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F4 F5 F6 F7 F2 F1 F3 1006011
ACHTUNG: Vermeiden Sie Funken; diese können Generator oder Motorsteuergerät beschädigen. Versuchen Sie nicht, bei laufendem Motor Teile der Elektrik anzuschließen oder abzuklemmen. Sicherungen für Kraftstoff, ECU-Versorgung, Glühkerzenrelais befinden sich hinter dem Schaltkasten-Deckel.
Umschlagschalter
11 Der Umschlagschalter ist ein Quecksilberschalter (A), der im Fall einer Neigung des Boots von über 70° in beliebiger Richtung ausgelöst wird.
Über das Hauptschaltkreisrelais wird der Motor abgestellt. Aus Sicherheitsgründen ist der Umschlagschalter in Abständen von 50 Stunden bzw. 6 Monaten zu kontrollieren. (Siehe Service- und Wartungstabelle Seite 64.)
VORSICHT: Nach einem solchen Vorfall muss dieser vorü-

bergehend gespeicherte Betriebszustand durch Zündung „AUS“ = „Reset“ aus dem Motor- managementsystem gelöscht werden.
Ohne „Reset“ ist ein erneutes Starten des Motors nicht möglich.

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A 11 060012Unterbrechung der Kurbelgehäuseentlüftung
12 Bei einer Aktivierung des Umschlag-Quecksilberschalters wird auch das Umleitventil (B) zur Kurbelgehäuseentlüftung geschlossen.
Dies verhindert ein mögliches Austreten von Öl über Saugtrakt und Luftfilter.

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B 12 06010Instrumententafel
Die Motoren werden mit der Standard-Instrumententafel geliefert.
Jeder Kunde kann eine selbst angepasste STEYR MOTORS-Instrumententafel oder eine seinen eigenen Vorstellungen und Anforderungen entsprechende Instrumententafel verwenden.
VORSICHT: Für nicht genehmigte Veränderungen, welche zu einem Motorschaden führen, kann keine Haftung übernommen werden.

Trockenlauf
Nach einem Trockenlauf des Motors (ohne Seewasserkühlung) das Flügelrad der Seewasserpumpe auf Schäden untersuchen. Wenn erforderlich, erneuern. Flügelrad schmieren; hierzu Fett aus dem speziellen Flügelrad-Set Z011753/2 verwenden.
KRAFTSTOFF UND SCHMIERSTOFFE
Anforderungen an den Kraftstoff 40
Auswahl des Kraftstoffs 40
Kraftstoffauswahltabelle 40
Motorschmierung 41
Motoröl 41
Ölidentifikationssymbol 41
Entsorgung von Öl- und Chemikalienabfällen 42
Anforderungen an den Kraftstoff
STEYR MOTORS-Bootsmotoren sind für einen minimalen Kraftstoffverbrauch ausgelegt. Zur Aufrechterhaltung dieser optimalen Leistung verwenden Sie bitte Dieselkraftstoff gemäß CEC RF-03-A-84 oder gleichwertigen Dieselkraftstoff, der diese Spezifikation erfüllt. Bei Temperaturen unter -7 °C Dieselkraftstoffe sind Zusätze für den Betrieb bei niedrigen Temperaturen zu verwenden.
Auswahl des Kraftstoffs
Die Kraftstoffqualität ist ein bedeutender Faktor, um eine zufriedenstellende Motorleistung, eine lange Motorlebensdauer und akzeptable Abgasemissionswerte zu erzielen. Dieselmotoren mit Direkteinspritzung eignen sich für die meisten heute erhältlichen Dieselkraftstoffe. In der Regel liefern Kraftstoffe, welche die Vorgaben von CEC RF-03-A-84 einhalten, eine zufriedenstellende Leistung.
Die Spezifikation ASTM D 975 gibt jedoch keine hinreichende Definition der zur Gewährleistung der Kraftstoffqualität erforderlichen Kraftstoffeigenschaften. Die in der folgenden Kraftstoffauswahltabelle aufgeführten Eigenschaften liefern erwiesenermaßen eine optimale Motorleistung.
Kraftstoffauswahltabelle
| Allgemeine Kraftstoffklassifikation | CEC RF-03-A-84 Grenzwert und Einheiten | CEC RF-03-A-80 Grenzwert und Einheiten | ASTM - Prüfverfahren |
| Cetanzahl | min. 49 – max. 53 | min. 51 – max. 57 | D 613 (D 976) |
| Dichte bei 15 °C (kg/l) | min. 0,835max. 0845 | min. 0,835max. 0845 | D 1298 |
| Destillation | |||
| 50 % | min. 245 °C | min. 245 °C | D86 |
| 90 % | min. 320 °C | min. 320 °C | |
| max. 340 °C | max. 340 °C | ||
| Endpunkt | max. 370 °C | max. 370 °C | |
| Flammpunkt | min. 55 °C | min. 55 °C | D 93 |
| CFPP (Trübungspunkt) | max. -5 °C | max. -5 °C | EN 116 (CEN) |
| Kinematische Viskosität 40 °C | min. 2,5 mm2/smax. 3,5 mm2/s | min. 2,5 mm2/smax. 3,5 mm2/s | D 445 |
| Schwefelgehalt | min. 0,2 Masse-%max. 0,3 Masse-% | min. 0,2 Masse-%max. 0,5 Masse-% | D 1266/D 2622D 2785 |
| Kupferkorrosion | max. 1 | max. 1 | D 130 |
| KoksrückstandConradsonzahl (10 % Rückstand) | max. 0,2 Masse-% | max. 0,2 Masse-% | D 189 |
| Asche | max. 0,01 Masse-% | max. 0,01 Masse-% | D 482 |
| Wassergehalt | max. 0,05 Masse-% | max. 0,05 Masse-% | D 95/D 1744 |
| Säuregehalt (starke Säure) | max. 0,20 mg KOH/g | max. 0,20 mg KOH/g | D 974 |
| Oxidationsbeständigkeit | max. 2,5 mg/100 ml | max. 2,5 mg/100 ml | D 2274 |
Motorschmierung
Wenn Sie sich entscheiden, Ihren STEYR MOTORS-Bootsmotor selbst zu schmieren, entnehmen Sie der Schmierungs- und Inspektionstabelle bitte Schmierpunkte und empfohlene Schmierstoffe. Nur von STEYR MOTORS empfohlene Schmierstoffe oder Schmierstoffe gleicher Qualität und Viskosität verwenden. Bitte fragen Sie Ihren STEYR MOTORS-Händler nach empfohlenen Schmierstoffen.
Wenn Sie sich entscheiden, Ihren STEYR MOTORS-Bootsmotor schmieren zu lassen, wenden Sie sich bitte an Ihren örtlichen Händler. Er wird ihn gern in den erforderlichen Intervallen schmieren.
Motoröl
Um die bestmögliche Motorleistung und Motorlebensdauer zu erzie- len, empfehlen wir STEYR MOTORS TURBO Diesel Motoröl SAE 5 W-50 oder 10 W-40 (Z010058/0). Motoröle sind durch ACEA-, API-Servicecodes und SAE-Viskositätszahlen spezifiziert. Wenn kein STEYR MOTORS TURBO Diesel Motoröl zur Verfügung steht, sollten Sie ein Motoröl einer angesehenen Marke, das mit Service- codes ACEA E7 oder B4-02, API CF und mit der SAE-Viskositäts- zahl 5 W-50 oder 10 W-40 gekennzeichnet ist, verwenden. Beachten Sie das Ölidentifikationssymbol auf dem Behälter.
Werksseitig ist anfänglich ein hochwertiges vollsynthetisches Einfahröl mit der Spezifikation ACEA E7, API CF, SAE 10 W-40 eingefüllt. In der Einfahrphase (in den ersten 20 Stunden) häufig den Ölstand kontrollieren. Ein etwas höherer Ölverbrauch ist normal, bis die Kolbenringe richtig sitzen. Der Ölstand ist zwischen der Min.- und der Max.-Markierung auf dem Ölmessstab zu halten. Der Abstand zwischen den Markierungen entspricht ungefähr 2 Litern. Zur Lage des Ölmessstabs, siehe Abschnitt Wartung
Am Ende der Einfahrphase das Motoröl wechseln und den Ölfilter erneuern. Empfohlene Ölwechselintervalle siehe Schmierungs- und Inspektionstabelle.
Ölidentifikationssymbol
Motoröle sind durch ACEA-, API-Servicecodes und SAE-Viskositätszahlen spezifiziert. Diese sind auf dem Etikett, an der Behälteroberseite oder im Ölidentifikationssymbol zu finden.
ACHTUNG: Bestimmte Öle erfüllen die Anforderungen mehrerer ACEA- oder API-Servicecodes. Die empfohlenen ACEA- oder API-Servicecodes müssen sich unter diesen Servicecodes befinden.
13 Behälteroberseite
14 Ölidentifikationssymbol

Entsorgung von Öl- und Chemikalienabfällen
Zu entsorgender Kraftstoff und Altöl sind in getrennten Behältern zu sammeln, um eine etwaige spätere Aufbereitung zu ermöglichen.

DIE ENTSORGUNG JEGLICHEN MOTORKRAFTSTOFFS UND -ÖLS UNTERLIEGT DEM SONDERMÜLLBESEITIGUNGSGESETZ. DER „SONDERMÜLLKATALOG“ ÖNORM S2100 BEZIEHT SICH AUF DIE VORGESCHRIEBENE ENTSORGUNG IN ÖSTERREICH. BITTE HALTEN SIE SICH AN DIE IN IHREM LAND GELTENDEN VORSCHRIFTEN.
Das Bedien- und Wartungspersonal hat darauf zu achten, dass Kraftstoff und Öl sowie andere als Sondermüll geltende Stoffe an den entsprechenden Sammelstellen abgegeben werden.
Code-Nr. Bezeichnung
31 423 ölverschmutzte Erde oder Ölbindemittel
54 102 Altöl
54 104 Kraftstoff
54 202 Fett
54 207 Vaseline
54 917 Dichtungsmasse
54 927 ölverschmutzte Putzlappen
54 928 gebrauchte Öl- und Luftfilter
55 510 farb- oder lackhaltige Abfälle
TECHNISCHE DATEN
Modell- und Seriennummern 45
Technische Daten und Übersicht MO54NA33......46
Technische Daten und Übersicht MO84K32 MO94K33 MO114K33 MO144V38 ....48
Technische Daten und Übersicht MO144M38 MO164M40 MO174V40 ....50
Technische Daten und Übersicht MO126M28 MO166K28 MO196K35 MO236K42 ....52
Technische Daten und Übersicht MO256K43 MO256H45 54
Technische Daten und Übersicht MO286H43 56
Technische Daten und Übersicht MO306H43WJ 58
Modell- und Seriennummern
Die Modell- und die Seriennummer (siehe Abb. 15/16) befinden sich auf dem Motor wie in der Abbildung gezeigt. Diese Nummern werden für Garantieansprüche und zum Bestellen von Teilen benötigt.
FÜR ALLE
4-ZYL.-BOOTSMOTOREN

17 Die Modell- und die Seriennummer des Bootsgetriebes befinden sich auf dem Getriebegehäuse wie in der Abbildung gezeigt.
Anweisungen bezüglich des Bootsgetriebes entnehmen Sie bitte der Betriebsanleitung des Bootsgetriebes.
17

Technische Daten und Übersicht MO54NA33
| PRODUKT STEYR MOTORS M 14 TCM, TCAM | |
| Typ MO54NA33 | |
| Hubraum 2133 cm3 | |
| Kolbenverdrängung 85,0 x 94,0 mm | |
| Nennleistung nach EN ISO 8665:2006 (Flügelrad*) KW/HP Jetantrieb/Innenbord 39/52 Z-Antrieb 38/52 | |
| Zylinderzahl 4-Zylinder Reihenmotor (Lage des Zyl. 1 auf Schwingungsdämpfer-Seite) | |
| Zündfolge 1 - 3 - 4 - 2 | |
| Drehrichtung, von vorn gesehen rechts | |
| Verdichtungsverhältnis 17,5 : 1 | |
| Volllast-Drehzahlbereich (U/min.) 3000-3300 | |
| Leerlaufdrehzahl 650 U/min. (einstellbar) | |
| Einspritzkolben Einspritzkolben aktiviert, zweistufig, Hochdruck mit elektronisch geregelter Einspritzmenge | |
| Kraftstoff Kraftstoff nach CEC RF-03-A-84 (DIN 51601) Cetan >45; Dieselkraftstoff Nr. 2-D, Temperatur über -7 °C; Nr. 1-D, Temperatur unter -7 °C | |
| Kraftstofffilter Art.Nr. 2203710/0 | |
| Lage des Kraftstofffilters | einlassseitig |
| Luftfilter | n. zutr. |
| Öldruck oberhalb 2000 U/min. | 400-700 kPa (58-101 PSI), mikroprozessorgesteuert |
| Motoröl-Einfüllmenge | ca. 8,0 l Motorgehäuse (einschl. ca. 1 l Ölfilterinhalt) |
| Motorölspezifikation | SAE 5W-50/ACEA B4-02/API CF oder 10W-40/ACEA E4, E5, E7/API CF Art.Nr. Z010058/0 |
| Öl- und Ölfilterwechsel-Intervalle**) | alle 150 Betriebsstunden und/oder einmal pro Saison |
| Ölfilter | Art.Nr. 2178582/1 |
| Lage des Ölfilters | druckseitig |
| elektrisches Ladesystem | 14 V/90 A-Generator mit Transistor-Spannungsregler |
| Kühlsystem | Zweifach-Kühlkreislauf; thermostatgeregelte Druckkühlung; Umwälzpumpe mit Wärmetauscher am Motor; Reglerpumpe, externer Seewasserkreislauf zum Wärmetauscher |
| Kühlmittelinhalt 11,5 Liter | |
| Kühlmittel | STEYR MOTORS Motorkühlmittel -36 °CArt.Nr. Z011785/0 |
*) Getriebe-Wirkungsgrad = 97,0 %, Wirkungsgrad Z-Antrieb = 95,5 %
**) ausgedehnte Zeiträume sind bei Anwendung und Nutzungsart zu bewerten STEYR MOTORS GmbH behält sich vor, unangekündigt und freibleibend Änderungen vorzunehmen.
Übersicht für alle STEYR MOTORS 4-Zyl.-Bootsmotoren
| Pos. | Bezeichnung |
| 1 | Zinkanode (2 Stück) |
| 2 | Modell- und Seriennummer |
| 3 | Ansaugkrümmer |
| 5 | Kraftstoffpumpe |
| 6 | Öabscheider |
| 7 | Seewasser-Ablassschraube |
| 8 | Ventil Kurbelgehäuseentlüftung (nur SOLAS) |
| 9 | Ölablassschraube |
| 10 | Kraftstofffilter 1 |
| 11 | Ölfilter |
| 12 | Hydraulikpumpe |
| 13 | Seewassereinlass-Armatur |
| 14 | Seewasserpumpe |
| 15 | Kühlmittelablassschraube (2 Einheiten) |
| 16 | Motorölkühler |
| 17 | Ölsaugrohr |
| 18 | Ölmessstab |
| 19 | Hydraulikölbehälter |
| 20 | Kühlerdeckel |
| 21 | Potentiometer Gashebel |
| 22 | Motoröl-Einfüllöffnungsdeckel |
| 24 | Regelstangen-Stellungssensor*) |
| 25 | Antriebsriemen |
| 26 | Abdeckung Steuerriemen, untere |
| 27 | Motoraufhängung |
| 28 | Antriebsriemen-Spannrolle |
| 29 | Schwingungsdämpfer |
| 30 | Abdeckung Steuerriemen, obere |
| 31 | Motor-Hebelasche |
| 32 | Drehzahlsensor |
| 33 | Ventildeckel |
| 34 | Wärmetauscher |
| 35 | Kühlmittel-Ausgleichsbehälter |
| 36 | Diagnosebuchse |
| 37 | Umschlagschalter (nur für SOLAS) |
| 38 | Steckverbinder Instrumententafel |
| 39 | Kühlmitteltemperatursensor |
| 40 | Thermostatgehäuse |
| 41 | Generator |
| 42 | Schutzschalter |
| 43 | Motormanagementsystem/Sicherungen |
| 44 | Abgastemperatursensor |
| 45 | Luftfilter |
| 47 | Abgaskrümmer |
| 48 | Starterrelais (Rückseite Schaltkasten Grundplatte) |
| 49 | Startermotor |
| 50 | Schwungrad |
| 51 | Schwungradgehäuse |
| 52 | Öldrucksensor |

*) Dieser Sensor ist empfänglich für Magnetismus. Alle externen Magnete müssen daher entfernt gehalten werden.
Technische Daten und Übersicht MO84K32 MO94K33 MO114K33 MO144V38
| PRODUKT STEYR MOTORS M 14 | TCM, TCAM | |||
| Typ MO84K32 MO94K33 | MO114K33 | MO144V38 | ||
| Hubraum 2133 cm3 | ||||
| Kolbenverdrängung 85,0 x 94,0 mm | ||||
| Nennleistung nach EN ISO 8665:2006 (Flügelrad*) KW/HP Jetantrieb/Innenbord 53/71 64/86 Z-Antrieb 52/70 63/84 77/104 | 78/105 101/136 | 103/138 | ||
| Zylinderzahl 4-Zylinder Reihenmotor | Lage des Zyl. 1 auf Schwingungsdämpfer-Seite) | |||
| Zündfolge 1 - 3 - 4 - 2 | ||||
| Drehrichtung, von vorn gesehen rechts | ||||
| Verdichtungsverhältnis 17,5 : 1 | ||||
| Volllast-Drehzahlbereich (U/min.) | 3000-3200 | 3050-3300 | 3200-3300 | 3600-3800 |
| Leerlaufdrehzahl | 650 U/min. (einstellbar) | |||
| Einspritzkolben | aktiviert, zweistufig, Hochdruck mit elektronisch geregelter Einspritzmenge | |||
| Kraftstoff | gemäß CEC RF-03-A-84 (DIN EN 590) Cetan >49; Dieselkraftstoff Nr. 2-D, Temperatur über -7 °C; Nr. 1-D, Temperatur unter -7 °C | |||
| Kraftstofffilter | Art.Nr. 2203710/0 | |||
| Lage des Kraftstofffilters | einlassseitig | |||
| Luftfilter | Art.Nr. 2178992/0 | |||
| Öldruck oberhalb 2000 U/min. 400-700 kPa (58-101 PSI), mikroprozessorgesteuert | ||||
| Motoröl-Einfüllmenge | ca. 8,0 l Motorgehäuse (einschl. ca. 1 l Ölfilterinhalt) | |||
| Motorölspezifikation | SAE 5W-50/ACEA B4-02/API CF oder 10W-40/ACEA E4, E5, E7/API CF Art.Nr. Z010058/0 | |||
| Öl- und Ölfilterwechsel-Intervalle**) | alle 150 Betriebsstunden und/oder einmal pro Saison | |||
| Ölfilter | Art.Nr. 2178582/1 | |||
| Lage des Ölfilters | druckseitig | |||
| elektrisches Ladesystem | 14 V/90 A-Generator mit Transistor-Spannungsregler | |||
| Kühlsystem | Zweifach-Kühlkreislauf; thermostatgeregelte Druckkühlung; Umwälzpumpe mit Wärmetauscher am Motor; Reglerpumpe, externer Seewasserkreislauf zum Wärmetauscher | |||
| Kühlmittelinhalt | 11,5 Liter | |||
| Kühlmittel | STEYR MOTORS Motorkühlmittel -36 °CArt.Nr. Z011785/0 | |||
*) Getriebe-Wirkungsgrad = 97,0 %, Wirkungsgrad Z-Antrieb = 95,5 %
**) ausgedehnte Zeiträume sind bei Anwendung und Nutzungsart zu bewerten
STEYR MOTORS GmbH behält sich vor, unangekündigt und freibleibend Änderungen vorzunehmen.
Übersicht für alle STEYR MOTORS 4-Zyl.-Bootsmotoren
Pos. Bezeichnung
1 Zinkanode (4 Einheiten)
2 Modell- und Seriennummer
3 Ladeluftkühler
4 Kraftstoff-/Ölkühler mit Seewasser-Ablassschraube
5 Kraftstoffpumpe
6 Ölabscheider
7 Seewasser-Ablassschraube
8 Ventil Kurbelgehäuseentlüftung (nur SOLAS)
9 Ölablassschraube
10 Kraftstofffilter
11 Ölfilter
12 Hydraulikpumpe
13 Seewassereinlass-Armatur
14 Seewasserpumpe
15 Kühlmittelablassschraube (2 Einheiten)
16 Motorölkühler
17 Ølsaugrohr
18 ∅lmessstab
19 Hydraulikölbehälter
20 Kühlerdeckel
21 Potentiometer Gashebel
22 Motoröl-Einfüllöffnungsdeckel
23 Ladedrucksensor
24 Regelstangen-Stellungssensor*)
25 Antriebsriemen
26 Abdeckung Steuerriemen, untere
27 Motoraufhängung
28 Antriebsriemen-Spannrolle
29 Schwingungsdämpfer
30 Abdeckung Steuerriemen, obere
31 Motor-Hebelasche
32 Drehzahlsensor
33 Ventildeckel
34 Wärmetauscher
35 Kühlmittel-Ausgleichsbehälter
36 Diagnosebuchse
37 Umschlagschalter (nur für SOLAS)
38 Steckverbinder Instrumententafel
39 Kühlmitteltemperatursensor
40 Thermostatgehäuse
41 Generator
42 Schutzschalter
43 Motormanagementsystem/Sicherungen
44 Abgastemperatursensor
45 Luftfilter
46 Turbolader
47 Abgaskrümmer
48 Starterrelais (Rückseite Schaltkasten Grundplatte)
49 Startermotor
50 Schwungrad
51 Schwungradgehäuse
52 Øldrucksensor

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1 2 3 4 5 6 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 1 7 8 06001
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20 31 30 29 28 21 22 23 24 25 26 27 0600
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1 34 35 36 37 38 393233 1 15 40 44 40 43 41 42 06000
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45 52 51 50 46 47 48 49 AmmatureTechnische Daten und Übersicht MO144M38 MO164M40 MO174V40
| PRODUKT STEYR MOTORS M 14 TCAM | |||
| Hubraum 2133 cm3 | |||
| Kolbenverdrängung 85,0 x 94,0 mm | |||
| Nennleistung nach EN ISO 8665:2006 (Flügelrad*) KW/HP Jetantrieb/Innenbord 103/138 116/156 Z-Antrieb 101/136 114/154 119/162 | |||
| Zylinderzahl 4-Zylinder Reihenmotor (Lage des Zyl. 1 auf Schwingungsdämpfer-Seite) | |||
| Zündfolge 1 - 3 - 4 - 2 | |||
| Drehrichtung, von vorn gesehen rechts | |||
| Verdichtungsverhältnis 17,5 : 1 17,0 : 1 | |||
| Volllast-Drehzahlbereich (U/min.) | 3700-3800 | 3800-4000 | 3800-4000 |
| Leerlaufdrehzahl | 650 U/min. (einstellbar) | ||
| Einspritzkolben | aktiviert, zweistufig, Hochdruck mit elektronisch geregelter Einspritzmenge | ||
| Kraftstoff | gemäß CEC RF-03-A-84 (DIN EN 590) Cetan >49; Dieselkraftstoff Nr. 2-D, Temperatur über -7 °C; Nr. 1-D, Temperatur unter -7 °C | ||
| Kraftstofffilter | Art.Nr. 2203710/0 | 2179992/0 | |
| Lage des Kraftstofffilters | einlassseitig | ||
| Luftfilter | Art.Nr. 2178992/0 | 2178992/1 | |
| Öldruck oberhalb 2000 U/min. 400-700 kPa (58-101 PSI), mikroprozessorgesteuert | |||
| Motoröl-Einfüllmenge | ca. 8,0 l Motorgehäuse (einschl. ca. 1 l Ölfilterinhalt) | ||
| Motorölspezifikation | SAE 5W-50/ACEA B4-02/API CF oder 10W-40/ACEA E4, E5, E7/API CF Art.Nr. Z010058/0 | ||
| Öl- und Ölfilterwechsel-Intervalle**) | alle 150 Betriebsstunden und/oder einmal pro Saison | ||
| Ölfilter | Art.Nr. 2178582/1 | ||
| Lage des Ölfilters | druckseitig | ||
| elektrisches Ladesystem | 14 V/90 A-Generator mit Transistor-Spannungsregler | ||
| Kühlsystem | Zweifach-Kühlkreislauf; thermostatgeregelte Druckkühlung; Umwälzpumpe mit Wärmetauscher am Motor; Reglerpumpe, externer Seewasserkreislauf zum Wärmetauscher | ||
| Kühlmittelinhalt | 11,5 Liter | ||
| Kühlmittel | STEYR MOTORS Motorkühlmittel -36 °CArt.Nr. Z011785/0 | ||
*) Getriebe-Wirkungsgrad = 97,0 %, Wirkungsgrad Z-Antrieb = 95,5 %
**) ausgedehnte Zeiträume sind bei Anwendung und Nutzungsart zu bewerten
STEYR MOTORS GmbH behält sich vor, unangekündigt und freibleibend Änderungen vorzunehmen.
Übersicht für alle STEYR MOTORS 4-Zyl.-Bootsmotoren
Pos. Bezeichnung
1 Zinkanode (4 Einheiten)
2 Modell- und Seriennummer
3 Ladeluftkühler
4 Kraftstoff-/Ölkühler mit Seewasser-Ablassschraube
5 Kraftstoffpumpe
6 Ölabscheider
7 Seewasser-Ablassschraube
8 Ventil Kurbelgehäuseentlüftung (nur SOLAS)
9 Ölablassschraube
10 Kraftstofffilter
11 ∅lfilter
12 Hydraulikpumpe
13 Seewassereinlass-Armatur
14 Seewasserpumpe
15 Kühlmittelablassschraube (2 Einheiten)
16 Motorölkühler
17 Ølsaugrohr
18 ∅lmessstab
19 Hydraulikölbehälter
20 Kühlerdeckel
21 Potentiometer Gashebel
22 Motoröl-Einfüllöffnungsdeckel
23 Ladedrucksensor
24 Regelstangen-Stellungssensor*)
25 Antriebsriemen
26 Abdeckung Steuerriemen, untere
27 Motoraufhängung
28 Antriebsriemen-Spannrolle
29 Schwingungsdämpfer
30 Abdeckung Steuerriemen, obere
31 Motor-Hebelasche
32 Drehzahlsensor
33 Ventildeckel
34 Wärmetauscher
35 Kühlmittel-Ausgleichsbehälter
36 Diagnosebuchse
37 Umschlagschalter (nur für SOLAS)
38 Steckverbinder Instrumententafel
39 Kühlmitteltemperatursensor
40 Thermostatgehäuse
41 Generator
42 Schutzschalter
43 Motormanagementsystem/Sicherungen
44 Abgastemperatursensor
45 Luftfilter
46 Turbolader
47 Abgaskrümmer
48 Starterrelais (Rückseite Schaltkasten Grundplatte)
49 Startermotor
50 Schwungrad
51 Schwungradgehäuse
52 Öldrucksensor

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1 2 3 4 5 6 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 1 7 8 06001
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20 31 30 29 28 21 22 23 24 25 26 27 06036
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1 34 35 36 37 38 393233 1 15 40 44 43 41 42 06003
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45 52 51 50 46 47 48 49*) Dieser Sensor ist empfänglich für Magnetismus. Alle externen Magnete müssen daher entfernt gehalten werden.
Technische Daten und Übersicht MO126M28 MO166K28 MO196K35 MO236K42
| PRODUKT STEYR MOTORS M 16 TCM, TCAM | |||||
| Typ MO126M28 MO166K28 | MO196K35 | MO236K42 | |||
| Hubraum 3200 cm3 | |||||
| Kolbenverdrängung 85,0 x 94,0 mm | |||||
| Nennleistung nach EN ISO 8665:2006 (Flügelrad*) KW/HP Jetantrieb/Innenbord Z-Antrieb 86/115 115/154 | 87/117 134/179 | 116/156 162/218 | 136/182 | 165/221 | |
| Zylinderzahl 6-Zylinder Reihenmotor (Lage des Zyl. 1 auf Schwingungsdämpfer-Seite) | |||||
| Zündfolge 1 - 5 - 3 - 6 - 2 - 4 | |||||
| Drehrichtung, von vorn gesehen rechts | |||||
| Verdichtungsverhältnis 17,5 : 1 | |||||
| Volllast-Drehzahlbereich (U/min.) | 2600-2800 | 2600-2800 | 3300-3500 | 4000-4200 | |
| Leerlaufdrehzahl | 630 U/min. (einstellbar) | ||||
| Einspritzkolben | aktiviert, zweistufig, Hochdruck mit elektronisch geregelter Einspritzmenge | ||||
| Kraftstoff | gemäß CEC RF-03-A-84 (DIN EN 590) Cetan >49; Dieselkraftstoff Nr. 2-D, Temperatur über -7 °C; Nr. 1-D, Temperatur unter -7 °C | ||||
| Kraftstofffilter | Art.Nr. 2177745/1 | ||||
| Lage des Kraftstofffilters | saugseitig | ||||
| Luftfilter | MO126 - Art.Nr. 2178992/0; alle anderen 6-Zyl. - Art.Nr. 2178992/1 | ||||
| Öldruck oberhalb 2000 U/min. | 400-700 kPa (58-101 PSI), mikroprozessorgesteuert | ||||
| Motoröl-Einfüllmenge | ca. 10,0 l Motorgehäuse (einschl. ca. 1 l Ölfilterinhalt) | ||||
| Motorölspezifikation | SAE 5W-50/ACEA B4-02/API CF oder 10W-40/ACEA E4, E5, E7/API CF Art.Nr. Z010058/0 | ||||
| Öl- und Ölfilterwechsel-Intervalle**) | alle 150 Betriebsstunden und/oder einmal pro Saison | ||||
| Ölfilter | Art.Nr. 2178582/1 | ||||
| Lage des Ölfilters | saugseitig | ||||
| elektrisches Ladesystem | 14 V/90 A-Generator mit Transistor-Spannungsregler | ||||
| Kühlsystem | Zweifach-Kühlkreislauf; thermostatgeregelte Druckkühlung; Umwälzpumpe mit Wärmetauscher am Motor; Reglerpumpe, externer Seewasserkreislauf zum Wärmetauscher | ||||
| Kühlmittelinhalt | 13,2 Liter | ||||
| Kühlmittel | STEYR MOTORS Motorkühlmittel -36 °CArt.Nr. Z011785/0 | ||||
*) Getriebe-Wirkungsgrad = 97,0 %, Wirkungsgrad Z-Antrieb = 95,5 %
**) ausgedehnte Zeiträume sind bei Anwendung und Nutzungsart zu bewerten
STEYR MOTORS GmbH behält sich vor, unangekündigt und freibleibend Änderungen vorzunehmen.
Übersicht STEYR MOTORS MO126M28, MO166K28, MO196K35, MO236K42
| Pos | Bezeichnung |
| 1 | Ladedrucksensor |
| 2 | Zinkanode (5 Einheiten) |
| 3 | Ladeluftkühler |
| 4 | Kraftstoff-/Hydraulikölkühler Ölkühler |
| 5 | Motorölkühler |
| 6 | Modell- und Seriennummer |
| 7 | Ölabscheider |
| 8 | Seewasser-Ablassschraube |
| 9 | Ventil Kurbelgehäuseentlüftung (nur SOLAS) |
| 10 | Kraftstofffilter |
| 11 | Kraftstoffpumpe |
| 12 | Ölfilter |
| 13 | Seewassereinlass-Armatur |
| 14 | Seewasserpumpe |
| 15 | Kühlmittelablassschraube (2 Einheiten) |
| 16 | Ölsaugrohr |
| 17 | Ölmessstab |
| 18 | Regelstangen-Stellungssensor*) |
| 19 | Motor-Hebelasche |
| 20 | Motoröl-Einfüllöffnungsdeckel |
| 21 | Potentiometer Gashebel |
| 22 | Antriebsriemen, Seewasserpumpe |
| 23 | Motoraufhängung |
| 24 | Antriebsriemen-Spannrolle |
| 25 | Abdeckung Steuerriemen, untere |
| 26 | Schwingungsdämpfer |
| 27 | Antriebsriemen, Generator & Hydraulikpumpe |
| 28 | Drehzahlsensor |
| 29 | Abdeckung Steuerriemen, obere |
| 30 | Ventildeckel |
| 31 | Wärmetauscher |
| 32 | Kühlmittel-Ausgleichsbehälter |
| 33 | Kühlerdeckel |
| 34 | Diagnosebuchse |
| 35 | Umschlagschalter (nur für SOLAS) |
| 36 | Steckverbinder Instrumententafel |
| 37 | Kühlmitteltemperatursensor |
| 38 | Thermostatgehäuse |
| 39 | Hydraulikölbehälter |
| 40 | Schutzschalter |
| 41 | Generator |
| 42 | Hydraulikpumpe |
| 43 | Ölablassschraube |
| 44 | Startermotor |
| 45 | Motormanagementsystem/Sicherungen |
| 46 | Abgastemperatursensor |
| 47 | Luftfilter |
| 48 | Turbolader |
| 49 | Abgaskrümmer |
| 50 | Starterrelais (Rückseite Schaltkasten Grundplatte) |
| 51 | Schwungrad |
| 52 | Schwungradgehäuse |
| 53 | Öldrucksensor |

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1 2 3 4 5 6 7 2 18 17 16 15 8 9 10 11 121314 00032
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192021 29 28 27 26 25 22 23 24 06033
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2 30 31 32 33 34 35 36 37 46 45 44 43 2 15 38 39 40 41 42 06034
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47 48 49 53 2 50 52 51 06035*) Dieser Sensor ist empfänglich für Magnetismus. Alle externen Magnete müssen daher entfernt gehalten werden.
Technische Daten und Übersicht MO256K43 MO256H45
| PRODUKT STEYR MOTORS M 16 TCAM | |||
| Typ MO256K43 MO256H45 | |||
| Hubraum 3200 cm3 | |||
| Kolbenverdrängung 85,0 x 94,0 mm | |||
| Nennleistung nach EN ISO 8665:2006 (Flügelrad*) KW/HP Jetantrieb/Innenbord 178/239 178/239 Z-Antrieb 176/236 176/236 | |||
| Zylinderzahl 6-Zylinder Reihenmotor (Lage des Zyl. 1 auf Schwingungsdämpfer-Seite) | |||
| Zündfolge 1 - 5 - 3 - 6 - 2 - 4 | |||
| Drehrichtung, von vorn gesehen rechts | |||
| Verdichtungsverhältnis 17,5 : 1 | |||
| Volllast-Drehzahlbereich (U/min.) 4000-4300 4000-4500 | |||
| Leerlaufdrehzahl 630 U/min. (einstellbar) | |||
| Einspritzkolben | aktiviert, zweistufig, Hochdruck mit elektronisch geregelter Einspritzmenge | ||
| Kraftstoff | gemäß CEC RF-03-A-84 (DIN EN 590) Cetan >49; Dieselkraftstoff Nr. 2-D, Temperatur über -7 °C; Nr. 1-D, Temperatur unter -7 °C | ||
| Kraftstofffilter | Art.Nr. 2178992/1 | ||
| Lage des Kraftstofffilters | saugseitig | ||
| Luftfilter | Art.Nr. 2178992/0 | P/No.2178992/1 | |
| Öldruck oberhalb 2000 U/min. | 400-700 kPa (58-101 PSI), mikroprozessorgesteuert | ||
| Motoröl-Einfüllmenge | ca. 10,0 l Motorgehäuse (einschl. ca. 1 l Ölfilterinhalt) | ||
| Motorölspezifikation | SAE 5W-50/ACEA B4-02/API CF oder 10W-40/ACEA E4, E5, E7/API CF Art.Nr. Z010058/0 | ||
| Öl- und Ölfilterwechsel-Intervalle**) | alle 150 Betriebsstunden und/oder einmal pro Saison | ||
| Ölfilter | Art.Nr. 2178582/1 | ||
| Lage des Ölfilters | saugseitig | ||
| elektrisches Ladesystem | 14 V/90 A-Generator mit Transistor-Spannungsregler | ||
| Kühlsystem | Zweifach-Kühlkreislauf; thermostatgeregelte Druckkühlung; Umwälzpumpe mit Wärmetauscher am Motor; Reglerpumpe, externer Seewasserkreislauf zum Wärmetauscher | ||
| Kühlmittelinhalt 13,2 Liter | |||
| Kühlmittel | STEYR MOTORS Motorkühlmittel -36 °CArt.Nr. Z011785/0 | ||
*) Getriebe-Wirkungsgrad = 97,0 %, Wirkungsgrad Z-Antrieb = 95,5 %
**) ausgedehnte Zeiträume sind bei Anwendung und Nutzungsart zu bewerten
STEYR MOTORS GmbH behält sich vor, unangekündigt und freibleibend Änderungen vorzunehmen.
Übersicht STEYR MOTORS MO256K43, MO256H45
| Pos. | Bezeichnung |
| 1 | Ladedrucksensor |
| 2 | Zinkanode (5 Einheiten) |
| 3 | Ladeluftkühler |
| 4 | Motoröl-/Kraftstoff-/Hydraulikölkühler Ölkühler |
| 5 | Modell- und Seriennummer |
| 6 | Ölabscheider |
| 7 | Seewasser-Ablassschraube |
| 8 | Ventil Kurbelgehäuseentlüftung (nur SOLAS) |
| 9 | Kraftstofffilter |
| 10 | Kraftstoffpumpe |
| 11 | Ölfilter |
| 12 | Seewassereinlass-Armatur |
| 13 | Seewasserpumpe |
| 14 | Kühlmittelablassschraube (2 Einheiten) |
| 15 | Ölsaugrohr |
| 16 | Ölmessstab |
| 17 | Regelstangen-Stellungssensor*) |
| 18 | Motor-Hebelasche |
| 19 | Motoröl-Einfüllöffnungsdeckel |
| 20 | Potentiometer Gashebel |
| 21 | Antriebsriemen, Seewasserpumpe |
| 22 | Motoraufhängung |
| 23 | Antriebsriemen-Spannrolle |
| 24 | Abdeckung Steuerriemen, untere |
| 25 | Schwingungsdämpfer |
| 26 | Antriebsriemen, Generator & Hydraulikpumpe |
| 27 | Drehzahlsensor |
| 28 | Abdeckung Steuerriemen, obere |
| 29 | Ventildeckel |
| 30 | Wärmetauscher |
| 31 | Kühlmittel-Ausgleichsbehälter |
| 32 | Kühlerdeckel |
| 33 | Diagnosebuchse |
| 34 | Umschlagschalter (nur für SOLAS) |
| 35 | Steckverbinder Instrumententafel |
| 36 | Kühlmitteltemperatursensor |
| 37 | Thermostatgehäuse |
| 38 | Hydraulikölbehälter |
| 39 | Schutzschalter |
| 40 | Generator |
| 41 | Hydraulikpumpe |
| 42 | Ölablassschraube |
| 43 | Startermotor |
| 44 | Motormanagementsystem/Sicherungen |
| 45 | Abgastemperatursensor |
| 46 | Luftfilter |
| 47 | Turbolader |
| 48 | Abgaskrümmer |
| 49 | Starterrelais (Rückseite Schaltkasten Grundplatte) |
| 50 | Schwungrad |
| 51 | Schwungradgehäuse |
| 52 | Öldrucksensor |

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1 2 3 4 5 6 2 17 16 15 14 7 8 9 10 111213 00028
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181920 28 27 26 25 24 21 22 23 06029
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2 29 30 31 32 33 34 35 36 45 44 43 42 14 37 38 39 40 41 D6030
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46 47 48 2 52 49 51 50*) Dieser Sensor ist empfänglich für Magnetismus. Alle externen Magnete müssen daher entfernt gehalten werden.
Technische Daten und Übersicht MO286H43
| PRODUKT STEYR MOTORS M 16 TCAM | |
| Typ MO286H43 | |
| Hubraum 3200 cm3 | |
| Kolbenverdrängung 85,0 x 94,0 mm | |
| Nennleistung nach EN ISO 8665:2006 (Flügelrad*) KW/HP Jetantrieb/Innenbord 199/270 Z-Antrieb 196/266 | |
| Zylinderzahl 6-Zylinder Reihenmotor (Lage des Zyl. 1 auf Schwingungsdämpfer-Seite) | |
| Zündfolge 1 – 5 – 3 – 6 – 2 – 4 | |
| Drehrichtung, von vorn gesehen rechts | |
| Verdichtungsverhältnis 17,0 : 1 | |
| Volllast-Drehzahlbereich (U/min.) 3800–4300 | |
| Leerlaufdrehzahl 630 U/min. (einstellbar) | |
| Einspritzkolben | aktiviert, zweistufig, Hochdruck mit elektronisch geregelter Einspritzmenge |
| Kraftstoff | nach CEC RF-03-A-84 (DIN 51601) Cetan >45; Dieselkraftstoff Nr. 2-D, Temperatur über -7 °C; Nr. 1-D, Temperatur unter -7 °C |
| Kraftstofffilter | Art.Nr. 2179992/0 |
| Lage des Kraftstofffilters | einlassseitig |
| Luftfilter | Art.Nr. Z002100/2 |
| Öldruck oberhalb 2000 U/min. | 400–700 kPa (58–101 PSI), mikroprozessorgesteuert |
| Motoröl-Einfüllmenge | ca. 12,0 l Motorgehäuse (einschl. ca. 1 l Ölfilterinhalt) |
| Motorölspezifikation | SAE 5W-50/ACEA B4-02/API CF oder 10W-40/ACEA E4, E5, E7/API CF Art.Nr. Z010058/0 |
| Öl- und Ölfilterwechsel-Intervalle**) | alle 150 Betriebsstunden und/oder einmal pro Saison |
| Ölfilter | 2x Art.Nr. 2179852/0 |
| Lage des Ölfilters | druckseitig |
| elektrisches Ladesystem | 14 V/90 A-Generator mit Transistor-Spannungsregler |
| Kühlsystem | Zweifach-Kühlkreislauf; thermostatgeregelte Druckkühlung; Umwälzpumpe mit Wärmetauscher am Motor; Reglerpumpe, externer Seewasserkreislauf zum Wärmetauscher |
| Kühlmittelinhalt | 13,2 Liter |
| Kühlmittel | STEYR MOTORS Motorkühlmittel -36 °C Art.Nr. Z011785/0 |
*) Getriebe-Wirkungsgrad = 97,0 %, Wirkungsgrad Z-Antrieb = 95,5 %
**) ausgedehnte Zeiträume sind bei Anwendung und Nutzungsart zu bewerten
STEYR MOTORS GmbH behält sich vor, unangekündigt und freibleibend Änderungen vorzunehmen.
Übersicht STEYR MOTORS MO286H43
Pos. Bezeichnung
1 Ladedrucksensor
2 Zinkanode
3 Ladeluftkühler
4 Kraftstoff-/Hydraulikölkühler
5 Modell- und Seriennummer
6 Ölabscheider
7 Seewasser-Ablassschraube
8 Ventil Kurbelgehäuseentlüftung (nur SOLAS)
9 Kraftstofffilter und Wasserabscheider
10 Kraftstoffpumpe
11 Ölfilter
12 Seewassereinlass-Armatur
13 Seewasserpumpe
14 Kühlmittelablassschraube (2 Einheiten)
15 Ölsaugrohr
16 Ölmessstab
17 Regelstangen-Stellungssensor*)
18 Motor-Hebelasche
19 Motoröl-Einfüllöffnungsdeckel
20 Potentiometer Gashebel
21 Antriebsriemen, Seewasserpumpe, Generator, Hydr. pumpe
22 Motoraufhängung
23 Antriebsriemen-Spannrolle
24 Abdeckung Steuerriemen, untere
25 Schwingungsdämpfer
26 Drehzahlsensor
27 Abdeckung Steuerriemen, obere
28 Ventildeckel
29 Wärmetauscher
30 Kühlmittel-Ausgleichsbehälter
31 Kühlerdeckel
32 Diagnosebuchse
33 Umschlagschalter (nur für SOLAS)
34 Steckverbinder Instrumententafel
35 Kühlmitteltemperatursensor
36 Thermostatgehäuse
37 Hydraulikölbehälter
38 Schutzschalter
39 Generator
40 Hydraulikpumpe
41 Ölablassschraube
42 Startermotor
43 Motormanagementsystem/Sicherungen
44 Abgastemperatursensor
45 Luftfilter
46 Turbolader
47 Abgaskrümmer
48 Starterrelais (Rückseite Schaltkasten Grundplatte)
49 Schwungrad
50 Schwungradgehäuse
51 Öldrucksensor
52 Seewasser-Ablass

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1 3 4 5 2 6 17 16 15 12 13 7 8 10 9 53 41 11 08014
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18 29 19 20 23 22 28 21 25 24 22 08015
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46 52 51 50 48 47 49 08017Technische Daten und Übersicht MO306H43WJ
| PRODUKT STEYR MOTORS M 16 TCAM | |
| Hubraum 3200 cm3 | |
| Kolbenverdrängung 85,0 x 94,0 mm | |
| Nennleistung nach EN ISO 8665:2006 (Flügelrad*) KW/HP Jetantrieb/Innenbord 209/284 | |
| Zylinderzahl 6-Zylinder Reihenmotor (Lage des Zyl. 1 auf Schwingungsdämpfer-Seite) | |
| Zündfolge 1 – 5 – 3 – 6 – 2 – 4 | |
| Drehrichtung, von vorn gesehen rechts | |
| Verdichtungsverhältnis 17,0 : 1 | |
| Volllast-Drehzahlbereich (U/min.) 3800–4300 | |
| Leerlaufdrehzahl 630 U/min. (einstellbar) | |
| Einspritzkolben | aktiviert, zweistufig, Hochdruck mit elektronisch geregelter Einspritzmenge |
| Kraftstoff nach CEC RF-03-A-84 (DIN 51601) Cetan >45; Dieselkraftstoff Nr. 2-D, Temperatur über -7 °C; Nr. 1-D, Temperatur unter -7 °C | |
| Kraftstofffilter Art.Nr. 2179992/0 | |
| Lage des Kraftstofffilters einlassseitig | |
| Luftfilter | Art.Nr. Z002100/2 |
| Öldruck oberhalb 2000 U/min. | 400–700 kPa (58–101 PSI), mikroprozessorgesteuert |
| Motoröl-Einfüllmenge | ca. 12,0 l Motorgehäuse (einschl. ca. 1 l Ölfilterinhalt) |
| Motorölspezifikation | SAE 5W-50/ACEA B4-02/API CF oder 10W-40/ACEA E4, E5, E7/API CF Art.Nr. Z010058/0 |
| Öl- und Ölfilterwechsel-Intervalle**) | alle 150 Betriebsstunden und/oder einmal pro Saison |
| Ölfilter | 2x Art.Nr. 2179852/0 |
| Lage des Ölfilters | druckseitig |
| elektrisches Ladesystem | 14 V/90 A-Generator mit Transistor-Spannungsregler |
| Kühlsystem | Zweifach-Kühlkreislauf; thermostatgeregelte Druckkühlung; Umwälzpumpe mit Wärmetauscher am Motor; Reglerpumpe, externer Seewasserkreislauf zum Wärmetauscher |
| Kühlmittelinhalt 13,2 Liter | |
| Kühlmittel | STEYR MOTORS Motorkühlmittel -36 °CArt.Nr. Z011785/0 |
*) Getriebe-Wirkungsgrad = 97,0 %, Wirkungsgrad Z-Antrieb = 95,5 %
**) ausgedehnte Zeiträume sind bei Anwendung und Nutzungsart zu bewerten
STEYR MOTORS GmbH behält sich vor, unangekündigt und freibleibend Änderungen vorzunehmen.
Übersicht STEYR MOTORS MO306H43WJ
Pos. Bezeichnung
1 Ladedrucksensor
2 Zinkanode
3 Ladeluftkühler
4 Kraftstoff-/Hydraulikölkühler
5 Modell- und Seriennummer
6 Ölabscheider
7 Seewasser-Ablassschraube
8 Ventil Kurbelgehäuseentlüftung (nur SOLAS)
9 Kraftstofffilter und Wasserabscheider
10 Kraftstoffpumpe
11 ∅lfilter
12 Seewassereinlass-Armatur
13 Seewasserpumpe
14 Kühlmittelablassschraube (2 Einheiten)
15 Olsaugrohr
16 Ölmessstab
17 Regelstangen-Stellungssensor*)
18 Motor-Hebelasche
19 Motoröl-Einfüllöffnungsdeckel
20 Potentiometer Gashebel
21 Antriebsriemen, Seewasserpumpe, Generator, Hydr. pumpe
22 Motoraufhängung
23 Antriebsriemen-Spannrolle
24 Abdeckung Steuerriemen, untere
25 Schwingungsdämpfer
27 Drehzahlsensor
28 Abdeckung Steuerriemen, obere
29 Ventildeckel
30 Wärmetauscher
31 Kühlmittel-Ausgleichsbehälter
32 Kühlerdeckel
33 Diagnosebuchse
34 Umschlagschalter (nur für SOLAS)
35 Steckverbinder Instrumententafel
36 Kühlmitteltemperatursensor
37 Thermostatgehäuse
38 Hydraulikölbehälter
39 Schutzschalter
40 Generator
41 Hydraulikpumpe
42 Ölablassschraube
43 Startermotor
44 Motormanagementsystem/Sicherungen
45 Abgastemperatursensor
46 Luftfilter
47 Turbolader
48 Abgaskrümmer
49 Starterrelais (Rückseite Schaltkasten Grundplatte)
50 Schwungrad
51 Schwungradgehäuse
52 Öldrucksensor
53 Seewasser-Ablass

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1 3 4 5 2 6 17 16 15 12 13 7 8 10 9 53 41 11 08018
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46 52 51 50 48 47 4908021
*) Dieser Sensor ist empfänglich für Magnetismus. Alle externen Magnete müssen daher entfernt gehalten werden.
WARTUNG UND STÖRUNGSBESEITIGUNG
Service-Logbuch für den Eigner 63
VORWORT....63
WICHTIG, ACHTUNG: 63
Service- und Wartungsplan 64
WARTUNGS-LOGBUCH....66
Tabelle „Fehleranzeige auf Instrumententafel“ 68
Tabelle „Fehleranzeige auf Instrumententafel“ (nur für SOLAS)......70
Auslesen von Fehlercodes 72
Anzeige und Löschung gespeicherter Sensor- und Schaltkreisstörungen 73
Auswählen und Löschen gespeicherter Fehlercodes: 73
Tabelle „Fehlercodes“ 74
Tabelle „Störungsbeseitigung“ 76
Kabelbaum 78
SCHALTPLAN/BOOTSMOTOR GRUNDAUSFÜHRUNG – 4/6 ZYLINDER – 12 V .....79
SCHALTPLAN/BOOTSMOTOR - 4/6 ZYLINDER - 2-POLIG - 12 V (SONDERAUSFÜHRUNG) .....80
SCHALTPLAN/BOOTSMOTOR - 6 ZYLINDER - 24 V (SONDERAUSFÜHRUNG) ....81
SCHALTPLAN/BOOTSMOTOR - 6 ZYLINDER - 2-POLIG - 24 V - Externe E-Box ....82
Beschreibung – Kabelbaum Instrumententafeln 4/6 Zyl. Bootsmotoren (aktuelle Ausführung) 84
SCHALTPLAN/INSTRUMENTENTAFEL - 4/6 ZYLINDER - 12 V .....85
SCHALTPLAN/INSTRUMENTENTAFEL – 4/6 ZYLINDER – 24 V (SONDERAUSFÜHRUNG) ......86
SCHALTPLAN/INSTR. TAFEL – 4/6 ZYL. – Solas – 12 V (SONDERAUSFÜHRUNG) ....87
SCHALTPLAN/INSTR. TAFEL – 4/6 ZYL. – Solas – 24 V (SONDERAUSFÜHRUNG) ......88
Service-Logbuch für den Eigner
VORWORT
Bei Empfang Ihres neuen STEYR MOTORS-Bootsmotors hat der autorisierte Händler das Vor-Auslieferungs-Inspektionsprotokoll unterschrieben und damit bestätigt, einen Vor-Auslieferungs-Service gemäß den Spezifikationen des Herstellers durchgeführt zu haben.
Zukünftig erforderliche Services sind in diesem SERVICE-LOGBUCH FÜR DEN EIGNER aufgeführt. Wenn diese Services durchgeführt werden, setzt der STEYR MOTORS MARINE-Händler seinen Stempel in die entsprechenden Felder. Diese Services tragen dazu bei, den Wert Ihres STEYR MOTORS-Bootsmotors zu erhalten und seinen zufriedenstellenden Betrieb sicherzustellen.
Es liegt im Interesse des Eigners, zur Aufrechterhaltung der Garantie und der bestmöglichen Leistung seines STEYR MOTORS-Bootsmotors stets auf der alleinigen Verwendung von STEYR MOTORS-ORIGINAL-Ersatzteilen, -Betriebsflüssigkeiten und -Schmierstoffen sowie der bewährten STEYR MOTORS-Serviceprozeduren zu bestehen!
Es ist sehr wichtig, dass Sie dieses Heft aufmerksam lesen, da es dazu beiträgt, dass Sie mit Ihrem STEYR MOTORS-Bootsmotor stets zufrieden sind. Bitte bewahren Sie diese Anleitung im Boot auf, da es dem STEYR MOTORS MARINE-Händler jedesmal vorgelegt werden MUSS, wenn Sie eine GARANTIE- und/oder SERVICELEISTUNG benötigen.
WICHTIG, ACHTUNG:
Diese Anleitung enthält alle für Ihren Motor erforderlichen Servicearbeiten. Kontrollen und Wartung der anderen Teile eines kompletten Antriebssystems sind noch zu ergänzen. Derlei Prozeduren stehen in einem oder mehreren separaten, beigefügten Heften aus der Dokumentation der einzelnen Hersteller, welche mit dem Getriebe oder entsprechenden Antriebskomponenten mitgeliefert werden. Immer wenn sich diese Anleitung auf Komponenten wie Handbetätigung, Hydraulikpumpe usw. bezieht, gelten solche Anweisungen nur, wo zutreffend, da sie nicht an jedem Motormodell verwendet werden.
| Service- und Wartungsplan | täglich | nach den ersten 50 Std. oder 6 Monaten | alle 150 Std. oder 12 Monate | alle 300 Std. oder 24 Monate | *) Hinweise | |||
| MOTOR-kontrollieren-SCHMIERUNG - Ölstand | -auf Undichtigkeiten | ● | ||||||
| erneuern - Ölfiter | ● | ● | ||||||
| ● | ● | |||||||
| MOTOR-kontrollieren-KÜHL-Füllstand SYSTEM - Schläuche | -auf Undichtigkeiten | ● | ||||||
| ● | ||||||||
| ● | ||||||||
| ● | ||||||||
| Frostschutzmittel-Grenztemperatur | ● | ● | ||||||
| erneuern - Frostschutzmittel*) alle 24 Monate | ||||||||
| SEEWASSER-kontrollieren-Schläuche, Schlauchschellen | ● | |||||||
| ● | ● | |||||||
| -Seewasserpumpen-Keilriemen | ● | |||||||
| -Flügelrad | ● | |||||||
| -Seewasserpumpen-Keilriemen*) wenn erforderlich | ● | |||||||
| -Flügelrad*) | ● | |||||||
| -Zinkanoden*) | ● | |||||||
| Seewasserkreislauf*) | ● | |||||||
| SEEWASSER-kontrollieren-Seewasserkanäle*)KÜHLER Rohren entternen(ÖL-KRAFTSTOFF-HILFSSCHMIER-erforderlich, wenn erneuern und 266 Materials korrodiert) | ● | Ablagerungen aus | ||||||
| -Zinkanoden*) | ● | |||||||
| LUFT-kontrollieren-FILTER | Verunreinigung | ● | ||||||
| erneuern-Luftfilterelement | ● | |||||||
| konservieren | nach Saisonende | |||||||
| KRAFTSTOFF-ANLAGE-Schläuche | kontrollieren - Undichtigkeiten | ● | ||||||
| ● | ● | |||||||
| entleeren - Zusätzlichen Kraftstofffilter | ● | ● | ||||||
| erneuern-Kraftstofffilter | ● | ● | ||||||
| kontrollieren-Zusätzlichen Kraftstofffilter | ● | ● | ||||||
| konservieren-Kraftstoffanlage*) | nach Saisonende | |||||||
| BATTERIE | kontrollieren-Füllstand | ● | ● | |||||
| ● | ● | |||||||
| ELEKTRONIK | kontrollieren-Verbindungen*) | nach Saisonende | ||||||
| ELEKTRISCHE AUSRÜSTUNG | kontrollieren-Verbindungen | ● | ● | lose Verbindungen festziehen, Kabel wenn erforderlich, erneuern. | ||||
| ● | ● | |||||||
| UMSCHLAG-SCHALTER | kontrollieren-Schalter*) | ● | alle 50 h oder alle 6 Monate | |||||
| ANTRIEBS-SYSTEM spezifikationen | neu zentrieren-Antriebseinheit*) | ● | ● | siehe Hersteller- | ||||
| KEILRIEMENfür alle 6-Zyl.-Modelle | kontrollieren-Generator & Flügelradpumpe | ● | ● | Spannung einstellen | ||||
| ● | ● | Spannung einstellen | ||||||
| erneuern-Generator*) | ● | wenn erforderlich | ||||||
| ● | wenn erforderlich | |||||||
| RIPPEN-kontrollieren-KEILRIEMENfür alle 4-Zyl.-Modelle | -Riemen, Riemenscheiben und Spannrollen auf Verschleiß | ● | ● | |||||
| erneuern-Rippenkeilriemen | alle | 1050 h oder alle 48 Monate | ||||||
| Service- und Wartungsplan | täglich | nach den ersten 50 Std. oder 6 Monaten | alle 150 Std. oder 12 Monate | alle 300 Std. oder 24 Monate | *) Hinweise | |||
| RIPPENKEIL-RIEMEN- kontrollieren SPANNUNG schmieren | ● | ● | ||||||
| GLÜHKERZEN erneuern - Kerzen* | alle 1500 h oder | ● | ||||||
| STEUER- kontrollieren - Riemenspannung RIEMEN erneuern - Steuerriemen*) | alle 1500 h oder | ● | ● | |||||
| - Wasserpumpe, Spannrolle alle 3000 h oder | alle 48 Monate | |||||||
| VENTILE kontrollieren - Ventilspiel*) | ● | alle 750 h | ||||||
| MOTOR-EINSTELLUNG Zündzeitpunkte einstellen | - Ventilsteuerzeiten & instellen | alle 750 h | ||||||
| PUMPE-DÜSE - Hebel einstellen*) | alle 750 h | ● | ||||||
| - Einstellwert | ● | alle 750 h | ||||||
| - Anziehmoment | ● | alle 750 h | ||||||
| SERVO-PUMPE | kontrollieren - Ölstand | ● | ||||||
| - auf Undichtigkeiten | ● | |||||||
| - Hydrauliköl (ATF) *) | ● | alle 750 h oder alle 24 Monate | ||||||
| GETRIEBE - STERNDRIVE | kontrollieren - Ölstand | ● | ||||||
| - auf Undichtigkeiten | ● | |||||||
| - Getriebeöl (ATF) *) | siehe Hersteller-spezifikationen | |||||||
| - Ölfilter | ||||||||
| SCHWINGUNGS-DÄMPFER VORN | kontrollieren - Drehmoment | ● | ● | |||||
| MOTORRAUM UND BILGE | kontrollieren - auf Undichtigkeiten - Wasser | ● | reparieren oder an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler wenden | |||||
| ● | ||||||||
| ● | ||||||||
| SCHALTUNG | kontrollieren - ruckfreie Betätigung | ● | wenn erforderlich, durch Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler auszutauschen | |||||
| - Einstellung | ● | |||||||
| LENKUNG | kontrollieren - Schmierung | ● | siehe Hersteller-spezifikation | |||||
| - Ölstand | ● | |||||||
| SICHERHEITS-AUSRÜSTUNG | kontrollieren - Fernbedienungseinrichtung | ● | örtliche Vorschriften und Rücksprache mit Ihrem STEYR MOTORS MARINE-Händler | |||||
| - Notabstellschalter | ● | |||||||
| - Vollständigkeit | ● | |||||||
| - Zustand | ● | |||||||
| WELLENLAGER-BUCHSE | kontrollieren - Schmierung | ● | wenden Sie sich an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler | |||||
| - Dichtung | ● | |||||||
| MOTORAUF-HÄNGUNGS-SCHRAUBEN | kontrollieren - Drehmoment*) | ● | alle 750 h | |||||
| WARN-EINRICHTUNG | kontrollieren - Funktion | ● | ● | |||||
Inbetriebnahme
Durchgeführt von:
Datum:
50 h-Service
Durchgeführt von:
Datum:
150 h-Service
Durchgeführt von:
Datum:
300 h-Service
Durchgeführt von:
Datum:
450 h-Service
Durchgeführt von:
Datum:
600 h-Service
Durchgeführt von:
Datum:
750 h-Service
Durchgeführt von:
Datum:
900 h-Service
Durchgeführt von:
Datum:
1050 h-Service
Durchgeführt von:
Datum:
1200 h-Service
Durchgeführt von:
Datum:
1350 h-Service
Durchgeführt von:
Datum:
1500 h-Service
Durchgeführt von:
Datum:
1650 h-Service
Durchgeführt von:
Datum:
1800 h-Service
Durchgeführt von:
Datum:
1950 h-Service
Durchgeführt von:
Datum:
2100 h-Service
Durchgeführt von:
Datum:
2250 h-Service
Durchgeführt von:
Datum:
2400 h-Service
Durchgeführt von:
Datum:
2550 h-Service
Durchgeführt von:
Datum:
2700 h-Service
Durchgeführt von:
Datum:
2850 h-Service
Durchgeführt von:
Datum:
3000 h-Service
Durchgeführt von:
Datum:
3150 h-Service
Durchgeführt von:
Datum:
3300 h-Service
Durchgeführt von:
Datum:
Tabelle „Fehleranzeige auf Instrumententafel“

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RPM x1000 CLOCK 12:24 PM Fuel Level M STEYR STEYR MOTORS INNOVATION WITH LIGHTNESS A C kombinierte Lampe Vorglühsteuerung Bladezustand & Warnlampe Motoröldruck D Warnlampe Motor überprüfen D C BA akustischer Warnmelder
C kombinierte Lampe Vorglühsteuerung
B Warnlampe – Batterieladezustand & Warnlampe Motoröldruck
D Warnlampe Motor überprüfen
Betriebszustand: Während des normalen Motorbetriebs, oder Anzeige im Fall eines
Sensordefekts, während Zündung eingeschaltet ist.
Ereignis: Drohzahl- bzw. Leistungsbegrenzung während des Motorbetriebs
| Zustand der Anzeigen | Störung | Hinweise | ||
| 80–90 °C | Öldruck unter Min. | Ölstand kontrollieren,an autorisierte Werkstatt wenden | ||
| EIN | ![]() | AUS | ||
![]() | EIN | |||
![]() | AUS | |||
| 80–90 °C | Fehler Öldrucksensor oderSensoranschluss defekt | Ölstand kontrollieren,an autorisierte Werkstatt wenden | ||
| AUS | ![]() | AUS | ||
![]() | BLINKT(1x pro Sek.) | |||
![]() | AUS | |||
| W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.W.80-90 °C | ![]() | EIN | Motorüberlast in derEinfahrphase | Gas zurücknehmen, bisWarnleuchte erlischt(Anzeige während der ersten2 Betriebsstunden)siehe „Prozedur zum Einfahreneines neuen Motors“ |
![]() | BLINKT(2x pro Sek.) | hohe Abgas-temperatur(über 80 °C)oderdefekter Abgas-temperatursensor oderAnschlussfehler | SeewassersystemFilter,Flügelradpumpe kontrollierenan autorisierte Werkstatt wenden | |
| FIN | ![]() | AUS | ||
![]() | ![]() | AUS | ||
| (2x pro Sek.) | ||||
| hoch, ca. 105 °C | ||||
![]() | AUS | Motorkühlmittel-temperatur zu hoch | nach dem AbkühlenMotorkühlmittelstandprüfenan autorisierte Werkstatt wenden | |
| EIN | ![]() | AUS | ||
![]() | AUS | |||
| (2x pro Sek.) | ||||
| 120 °C | ||||
![]() | AUS | defekter Motorkühlmittel-sensor oderAnschlussfehler | nach dem AbkühlenMotorkühlmittelstandprüfenan autorisierte Werkstatt wenden | |
| EIN | ![]() | AUS | ||
![]() | ![]() | AUS | ||
| (2x pro Sek.) | ||||
| 80-90 °C | ||||
![]() | AUS | instabile Leerlaufdrehzahl,keine Anzeige aufTachometer | defekter DrehzahlsensoroderSensoranschluss defektan autorisierte Werkstatt wenden | |
| AUS | ![]() | AUS | ||
![]() | ![]() | AUS | ![]() | |
| 80-90 °C | ||||
| ! | EIN | Problem im Regelkreis,betroffene Komponenten:Steuermagnet, Regelstange,Steuereinrichtungder Einspritzdüse,Regelstangen-Stellungssensor | an autorisierte Werkstatt wenden | |
| EIN | ![]() | AUS | ||
| AUS | ||||
Tabelle „Fehleranzeige auf Instrumententafel“ (nur für SOLAS)

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D C B STEYR MÖKTIEN INNOVATION WITH LIGHTNESS A C kombinierte Lampe Vorglühsteuerung Dezustand & Warnlampe Motoröldruck D Warnlampe Motor überprüfenA akustischer Warnmelder
C kombinierte Lampe Vorglühsteuerung
B Warnlampe – Batterieladezustand & Warnlampe Motoröldruck
D Warnlampe Motor überprüfen
Betriebszustand: Während des normalen Motorbetriebs
oder Anzeige im Fall eines Sensordefekts, während Zündung eingeschaltet ist.
Ereignis: Diezahl- bzw. Leistungsbegrenzung während des Motorbetriebs
| Zustand der Anzeigen | Störung | Hinweise | ||
| 80–90 °C | Öldruck unter Min. | Ölstand kontrollieren,an autorisierteWerkstatt wenden | ||
![]() | AUS | |||
![]() | EIN | |||
![]() | AUS | |||
| 80–90 °C | ÖldrucksensoroderSensoranschluss defekt | Ölstand kontrollieren,an autorisierteWerkstatt wenden | ||
![]() | AUS | |||
![]() | BLINKT(1x pro Sek.) | |||
![]() | AUS | |||
![]() | [EIN] | EIN | Motorüberlast in derEinfahrphase | Gas zurücknehmen, bis Warnleuchteerlischt (Anzeige während der ersten2 Betriebsstunden)siehe „Prozedur zum Einfahren einesneuen Motors“ |
| 80-90 °C | ||||
![]() | BLINKT(2x pro Sek.) | hohe Abgas-temperatur(über 80 °C)oderdefekterAbgastemperatursensoroder Anschlussfehler | SeewassersystemFilter,Flügelradpumpekontrollierenan autorisierteWerkstatt wenden | |
| EIN(2x pro Sek.) | ![]() | AUS | ||
![]() | AUS | |||
| hoch, ca. 105 °C | ||||
![]() | AUS | Motorkühlmittel-temperatur zu hoch | nach dem AbkühlenMotorkühlmittelstandprüfenan autorisierteWerkstatt wenden | |
| EIN(2x pro Sek.) | ![]() | AUS | ||
![]() | AUS | |||
| 120 °C | ||||
![]() | AUS | defekter Motorkühlmittel-sensor oderAnschlussfehler | nach dem AbkühlenMotorkühlmittelstandprüfenan autorisierteWerkstatt wenden | |
| EIN(2x pro Sek.) | ![]() | AUS | ||
![]() | AUS | |||
| 80-90 °C | ||||
![]() | AUS | instabile Leerlaufdrehzahl,keine Anzeige aufTachometer | defekter DrehzahlsensoroderSensoranschluss defektan autorisierteWerkstatt wenden | |
| AUS | ![]() | AUS | ||
![]() | AUS | ![]() | ||
| 80-90 °C | ||||
![]() | EIN | Problem im Regelkreis,betroffene Komponenten:Steuermagnet, Regelstange,Steuereinrichtung derEinspritzdüse,Regelstangen-Stellungssensor | an autorisierteWerkstatt wenden | |
| EIN(2x pro Sek.) | ![]() | AUS | ||
![]() | AUS | |||
Auslesen von Fehlercodes
Eingeben und Auslesen gespeicherter Fehler über Warnleuchte „Motor überprüfen“ und Diagnose-Steckkupplung (X 23):
18 Benötigtes Gerät: Werkzeug VR00135/1 (Drucktaster mit Öffnungskontakt), anzuschließen an Diagnose-Steckkupplung X 23.
Falls dieses Werkzeug nicht zur Verfügung steht: Vorübergehend Pin 1 und Pin 2 der Diagnose- Steckkupplung X 23 miteinander verbinden (vor Einschalten der Zündung mit dem Schlüsselschalter)
Wie oben beschrieben anschließen und die Zündung einschalten, um den Fehler-Anzeigemodus einzugeben.
Codeanzeige und Anzeigefolge:

text_image
X23 PIN1 PIN2 18Nach Wechsel in den Fehlercode-Anzeigemodus zeigt das Motormanagementsystem über die Warnleuchte „Motor überprüfen“ an der Instrumententafel einen Blinkcode an. Die Blinkfolge beginnt und endet stets mit der Anzeige des Steuercodes 12. Jeder FEHLERCODE wird dreimal wiederholt, um korrektes Ablesen zu ermöglichen – siehe Strichcode-Abbildung unten.
Beispiel einer Blinkfolge, Warnleuchte „Motor überprüfen“: Fehlercode 14

text_image
3. Mal CODE 12 1. Mal CODE 14 0,3 s 4 x 0,3 s 2. Mal CODE 14 3. Mal CODE 14 1. Mal CODE 12 1,5 s 3 x 0,4 s 3,0 sStrich = Warnleuchte „Motor überprüfen“ leuchtet 0,3 s lang (Dunkelphase in der Blinkfolge: 0,4 s)
Gestrichelte Linie = Unterbrechung innerhalb der Codeanzeige von 1,5 s Dauer Durchgehende Linie = Intervallunterbrechung zwischen Fehlercodes von 3,0 s Dauer
Wenn mehrere Fehlercodes im Motormanagementsystem gespeichert ist, wird die Blinkfolge mit der Ausgabe weiterer gespeicherter Fehlercodes fortgesetzt. Zum Löschen eines gespeicherten Fehlercodes siehe Beschreibung „Anzeige und Löschung gespeicherter Sensor- und Schaltkreisstörungen“. Beschreibungen der möglichen Fehlercodes siehe beiliegende Tabelle „Fehlercodes“.
VORSICHT:

Zum Beenden der Fehlercode-Anzeige muss das Werkzeug VR00135/1 (bzw. die Verbindung zwischen Pin 1 und Pin 2) entfernt werden, bevor die Zündung wieder eingeschaltet wird.
Anzeige und Löschung gespeicherter Sensor- und Schaltkreisstörungen
Auswählen und Löschen gespeicherter Fehlercodes:
Vorgehensweise:
* Zündung – AUS
* Werkzeug VR00135/1 an Diagnose-Steckkupplung (X 23) anschließen
* Zündung – EIN
Hinweis: Das Programm schaltet automatisch auf Fehlercode-Anzeige um.
Wenn kein Fehlercode gespeichert ist, wird nur immer wieder der Steuercode „CODE 12“ angezeigt.
Möglicherweise gespeicherte Codes werden wie im zuvor dargestellten Beispiel angezeigt (Blinkanzeige von 3x CODE 12, dann 3x FEHLERCODE 14 usw.). Die Blinkfolge wird durch weitere Codes verlängert, wenn mehrere FEHLERCODES gespeichert sind.
Beschreibungen siehe Tabelle FEHLERCODES
* Um einen bestimmten FEHLERCODE aus dem Motormanagementsystem zu löschen, konzentrieren Sie sich auf das dritte Blinken des gewünschten FEHLERCODES. Während dieser FEHLERCODE zum dritten Mal angezeigt wird, muss der Taster (Werkzeug VR00135/1) gedrückt und gedrückt gehalten werden (Kontakt geöffnet).
* Die Anzeige der Warnleuchte „Motor überprüfen“ geht zu einem schnellen Blinken über (ca. 4x pro Sekunde). Während dieses schnellen Blinkens muss der Drucktaster losgelassen werden (Kontakt nach ca. 2 s schließen), um diesen FEHLERCODE zu löschen.
Hinweis: Jeder weitere FEHLERCODE muss gemäß dem oben beschriebenen Verfahren zum Löschen eines bestimmten FEHLERCODES einzeln ausgewählt und gelöscht werden.
Hinweis: Ein FEHLERCODE kann nur gelöscht werden, wenn im jeweiligen Schaltkreis kein Fehler vorliegt. Bei Vorliegen eines aktiven Fehlers bleibt der FEHLERCODE bestehen, bis das Problem behoben ist und der Schaltkreis wieder einwandfrei funktioniert.
* Werkzeug VR00135/1 von der Diagnose-Steckkupplung (X 23) abziehen, um die Fehlercodeanzeige zu beenden.
Hinweis: Nach Schließen des Zündungskontakts auf die Anzeige der Warnleuchte „Motor überprüfen“ und den Alarmton achten. Wenn alle FEHLERCODES aus dem Motormanagementsystem gelöscht sind, nimmt die Anzeige wieder den 0,7 s-Funktionstest der Warnleuchte „Motor überprüfen“ und des Warntongebers auf.
Weitere Einzelheiten siehe Tabelle „Fehleranzeige auf Instrumententafel“.
Tabelle „Fehlercodes“
ACHTUNG: Manche Codes treffen wegen abweichender Anwendung möglicherweise nicht zu!
| CODE ABKÜRZG. | SCHALT-KREIS | BETROFFENE EINRICHTUNG | MÖGLICHE URSACHE | |
| 12 | Steuercode | Dieser Code dient zum Beginnen und Beenden der Schleife | ||
| 13 | LoMap | X12/B12 | Ladedrucksensor | Signalpegel zu niedrig (Kurzschluss oder keine Verbindung) |
| 14 | HiMap | X12/B12 | Ladedrucksensor | Signalpegel zu hoch (keine Verbindung) |
| 17 | LoEXH | X17/B17 | Ansauglufttemperatursensor | Signalpegel zu niedrig (Kurzschluss oder keine Verbindung) |
| 18 | HiEXH | X17/B17 | Ansauglufttemperatursensor | Signalpegel zu hoch (keine Verbindung) |
| 21 | LoECT | X16/B16 | Wassertemperatursensor | Signalpegel zu niedrig (Kurzschluss oder keine Verbindung) |
| 22 | HiECT | X16/B16 | Wassertemperatursensor | Signalpegel zu hoch (keine Verbindung) |
| 23 | LoPed1 | X13/B13 | Potentiometer Gashebel | Signalpegel-Eingabe zu niedrig |
| 24 | HiPed1 | X13/B13 | Potentiometer Gashebel | Signalpegel-Eingabe zu hoch |
| 25 | LoVPWR | F5/K27 | Hauptrelais | niedrige Versorgungsspannung an ECU, F5, K27 |
| 26 | HiVPWR | F5/K27 | Hauptrelais | zu hohe Spannung an VPROT-Eingang |
| 27 | LoVREF | X5/Z3 | Modul, Steckverbinder | zu niedrige Spannung an Sensorzuleitung, möglicherweise Kurzschluss |
| 28 | HiVREF | X5/Z1 | Modul, Steckverbinder | zu hohe Spannung an Sensorzuleitung |
| 29 | PedS | X13/B13 | Gashebelpotentiometer | Defekt an Pedal-Sicherheitsschalter, Pin 1-2 |
| 31 | LoLPS | X18/B18 | Schmieröldrucksensor | Signalpegel zu niedrig (Kurzschluss oder keine Verbindung) |
| 32 | HiLPS | X18/B18 | Schmieröldrucksensor | Signalpegel zu hoch (keine Verbindung) |
| 33 | LoPed2 | X13/B13 | Potentiometer Gashebel | Signalpegel zu niedrig |
| 34 | HiPed2 | X13/B13 | Potentiometer Gashebel | Signalpegel zu hoch (keine Verbindung) |
| 35 | LoRPos | X14/B14 | Regelstangen-Stellungssensor | Signalpegel zu niedrig (Kurzschluss oder keine Verbindung) |
| 36 | HiRPos | X14/B14 | Regelstangen-Stellungssensor | Signalpegel zu hoch (keine Verbindung) |
| 37 | LoLOP | X18/B18 | Schmieröldrucksensor | Signalpegel zu niedrig (Kurzschluss) |
| 38 | HiLOP | X18/B18 | Schmieröldrucksensor | Signalpegel zu hoch (keine Verbindung) |
| 53 | N_RFI | X15/B15 | Drehzahlsensor | Hochfrequenzstörung/Sensoreingang |
| 54 | BadSta | M1-Pin50 | K28 Startunterstützungsrelais | kein Startsignal von Unterstützungsmagnet |
| 55 | NoPuls | X15/B15 | Drehzahlsensor | kein Drehzahlsignal während des Durchdrehens |
| 56 | Srpos | Y14(B14) | siehe Einstellung Regelstangenposition | schlechte Regelstangenkalibrierung/Regelstangenposition außerhalb Toleranzbereich |
| 57 | Rack0 | Y14(B14) | siehe Einstellung Regelstangenposition | schlechter Regelstangen- Nullpunkt |
| 99 | FMSpwm | X20/Y20 | Stellorgan/Magnet | Defekt im Reglermagnetdraht-Schaltkreis (Y20, Hauptrelais K27 – keine Frequenz gesendet oder Reglermagnet-Schaltkreis verbunden) |
| 161 | HiVTGc | Y28 | REA-Einheit an Turbolader | Defekt im Schaltkreis des Stellorgans Turbolader (Kurzschluss) |
| 162 | LoVTGc | Y28 | REA-Einheit an Turbolader | Defekt im Schaltkreis des Stellorgans Turbolader (keine Verbindung) |
| 164 | CELs | L2 | Warnleuchte „Motor überprüfen“ | Grenzstromstärke überschritten (Kurzschluss) |
| 165 | CELo | L2 | Warnleuchte „Motor überprüfen“ | keine Verbindung oder Glühlampe durchgebrannt |
| 167 | FPR_s | K24 | Kraftstoffpumpenrelais | Grenzstromstärke im Relais-Schaltkreis überschritten (Kurzschluss) |
| 168 | FPR_o | K24 | Kraftstoffpumpenrelais | keinen Strom im Relais-Schaltkreis festgestellt (Unterbrechung) |
| 177 | MR_s | K27 | Hauptrelais | keinen Strom im Hauptrelais-Schaltkreis festgestellt (Kurzschluss) |
| 178 | MR_o | K27 | Hauptrelais | keinen Strom im Hauptrelais-Schaltkreis festgestellt (Unterbrechung) |
| 181 | WarnLs | L3 | Öldruck-Warnleuchte | Grenzstromstärke überschritten (Kurzschluss) |
| 182 | WarnLo | L3 | Öldruck-Warnleuchte | kein Strom im Schaltkreis der Öldruck-Warnleuchte |
| 186 | BadPos | Y20 | Reglermagnet | Differenz zwischen Soll- und Istwert(Regelstangenpositionsfehler, Regelstange verklemmt) |
| 187 | HiFMSC | X20/X20 | Reglermagnet | Defekt im Reglerdraht-Schaltkreis (Widerstand zu hoch)(Glühlampe durchgebrannt oder fehlender Anschluss) |
| 188 | LoFMSc | X20 | Reglermagnet | Defekt im Reglerdraht-Schaltkreis (Widerstand zu niedrig) |
| 193 | VTG_Bad | Y28 | REA-Einheit an Turbolader | Defekt im Ausgangs-Schaltkreis (Kurzschluss oder keine Verbindung) |
| 194 | GPR_s | K26 | Vorglüh-Unterstützungsrelais | Grenzstromstärke im Glühkerzenrelais-Schaltkreis überschritten(Kurzschluss) |
| 195 | GPR_o | K26 | Vorglüh-Unterstützungsrelais | keinen Strom im Glühkerzenrelais-Schaltkreis festgestellt (Unterbrechung) |
| 201 | HiTEMP | -- | Betriebsgrenzwert überschritten – Motor überhitzt | Motor wurde bei zu hoher Kühlmitteltemperatur betrieben |
| 202 | Lop | -- | Betriebsgrenzwert überschritten – Schmierstoffdruck zu niedrig | Motor wurde bei zu niedrigen Schmieröldruck betrieben |
| 203 | Manop | -- | Betriebsgrenzwert überschritten – Regelstangenstellung zu hoch | Motor mit manueller Bewegung der Regelstange betrieben |
| 251 | ITSL_Bad | B30 | Positionssensor – ITD | Signalpegel zu niedrig (Kurzschluss) am Ventilsteuerungssensor |
| 252 | ITV_LoCur | 15 | Proportionalventil – ITD | Defekt im Ventil-Schaltkreis (kein Strom) |
| 253 | ITV_HiCur | Y29 | Proportionalventil – ITD | Defekt im Ventil-Schaltkreis (Stromstärke zu hoch) |
| 254 | SpvP_Bad | B30 | Positionssensor oder ITD | angeforderte Steuerposition kann nicht erreicht werden(Sensor oder Ventilsteuerung defekt, Exzenterwelle blockiert) |
| 255 | Spv_INI | B30 | Referenzstellung Sensor ITD | schlechte Steuerpositionskalibrierung (Position außerhalb des Toleranzbereichs) |
Tabelle „Störungsbeseitigung“
VORSICHT:

Nach Durchführen der in der Tabelle beschriebenen „Maßnahme“ und vor Starten des Motors grundsätzlich sicherstellen, dass keine Verbindungen von Kraftstoffleitungen gelöst sind. Sicherstellen, dass der Motorraum frei von Kraftstoffdämpfen ist. Wird dies nicht beachtet, besteht Feuergefahr.
| SYMPTOM MÖGLICHE URSACHE MASSNAHME | ||
| Motor springt nicht an 1. | Kein Kraftstoff im Tank oder Tank füllen oder Absperrventil geschlossen | Ventil öffnen. |
| 2. Saugleitungen nicht luftdicht Kraftstoffanlage entlüften und auf Undichtigkeiten kontrollieren. | ||
| 3. Kraftstoffleitung verstopft oder Kraftstoffpumpe ist möglicherweise defekt. | ||
| Pumpe defekt Bitte wenden Sie sich an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler. | ||
| 4. Schlechte Kraftstoffqualität Kraftstoff austauschen. | ||
| 5. Wasser im Kraftstofffilter Kraftstofffilter erneuern oder Wasser aus Kraftstofffilter ablassen. | ||
| Kraftstoffzufuhr auf Verunreinigung durch Wasser kontrollieren. Wenn Wasser vorhanden ist, Kraftstoff-tank entleeren und mit frischem Kraftstoff spülen. | ||
| 6. Systemfehler oder -störung Anzeige des Motormanagementsystems auf Servicecode überprüfen. | ||
| 7. Batterieleistung unzureichend Batterie laden oder erneuern. | ||
| mschlagschalter ausgelöst Löschen durch Zündung AUS – EIN | ||
| Nur für SOLAS ==> 8. U | ||
| Starter dreht Motor nicht durch korrodiert | Batterieanschlüsse lose oder Batterie auf lose bzw. korrodierte Anschlüsse überprüfen. Anschlüsse reinigen und festziehen. | |
| 2. Batterie ist tot Füllstand der Zellen kontrollieren und Batterie laden. | ||
| 3. Starteranschlüsse lose | Anschlüsse überprüfen und festziehen. Wenn der Magnet beim Versuch, den Motor zu starten, klickt, wenden Sie sich bitte an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler. | |
| 4. Zündschalter | Wenn dieser wirkungslos ist, wenden Sie sich bitte an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler. | |
| 5. Sicherung durchgebrannt | Kontrollieren und ggf. austauschen. | |
| 6. Starter-Hilfsrelais | Klemmenanschluss und Funktion des Relais überprüfen. | |
| Motor läuft unregelmäßig | 1. Wasser, Luft und/oder Schmutz im Kraftstofffilter | Filter erneuern. Kraftstoffzufuhrleitung kontrollieren. |
| 2. Antisiphon-Ventil blockiert | Reinigen und überprüfen oder erneuern. (Tank) | |
| 3. Kraftstoffpumpe | Funktion der Pumpe überprüfen. Kraftstoffpumpe erneuern. Bitte wenden Sie sich an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler. | |
Tabelle „Störungsbeseitigung“ – Fortsetzung
| SYMPTOM MÖGLICHE URSACHE MASSNAHME | ||
| Motor vibriert Propellerzustand Propeller auf Verbiegung, Bruch und BeschädigungkontrollierenPropeller oder Sterndrive-Getriebe auf aufgewickeltePflanzenteile kontrollieren. Propellerwelle aufVerbiegung kontrollieren.STEYR MOTORSMARINE-Händler. | ||
| Motor läuft, aber Boot Unklarer Propeller usw. Kontrollieren:macht wenig oder 1. Propeller auf Pflanzenteile, wenngar keine Fahrt erforderlich entfernen. | 2. Propeller auf gedrehte Nabe, reparierender erneuern.3. Rumpf auf übermäßige Anwachsungen von Wasser-organismen, wenn erforderlich reinigen. | |
| Leistungsabfall 1. Systemfehler oder -störung Kontrolle: mit Hilfe der Diagnose auf Fehler oderHindernisse.Motorkühlmitteltemperatur; akustische oder optischeAlarmmeldungen.2. Boot überladen Ladung verringern.3. Trimmung des Boots Ladung gleichmäßig über das Boot verteilen. Trimmunganpassen.4. Übermäßig viel Wasser in der Bilge Bilge lenzen.5. Zustand des Bootsrumpfs Bitte wenden Sie sich an Ihren STEYR MOTORS6. Unpassende Propellerwahl Propeller mit richtiger Steigung und richtigemDurchmesser wählen.7. Falscher Kraftstoff8. Vollgas nicht ganz erreichbar9. Überhitzung10. Ansaugluft-Probleme | ||
| ÜbermäßigesLenkradspiel | Lenkzug lose | Bitte wenden Sie sich an Ihren STEYR MOTORSMARINE-Händler. |
| Hohe Schaltkrafterforderlich | 1. Fernbedienungseinrichtung oderHeckspiegelhalterung Schaltzug2. Fernbedienungseinrichtungs-Beschläge MARINE-Händler.3. Motor-/Antriebsmechanismus-Beschläge MARINE-Händler. | Erneuern und einstellen.Bitte wenden Sie sich an Ihren STEYR MOTORSMARINE-Händler.Bitte wenden Sie sich an Ihren STEYR MOTORSBitte wenden Sie sich an Ihren STEYR MOTORS |
Kabelbaum
| Bezeichnung | Bauteil Beschreibung | |
| A5 Schaltkasten SteuereinheitF1 Sicherung 50 A HauptsicherungF2 Sicherung 50 A GlühkerzenF3 Sicherung 50 A GlühkerzenF4 Sicherung 5 A Dauerstrom Modul und K27F5 Sicherung 10 A geschalteter Strom für Modul (K27)F6 Sicherung 10 A Kraftstoffpumpe (K24)F7 Sicherung 10 A Vorglüh-SteuerkreisG1 GeneratorG2 Batterie vom Kunden zu stellenJ1 Stecker 23-polig Verbindung Motorkabel – InstrumentenkabelK24 Relais KraftstoffpumpeK26-1 Relais Vorglüh-SteuerkreisK26-2 Relais Vorglüh-LastkreisK27 Relais HauptschaltkreisK28 Relais StartenM1M2R10X2 (S2)X3 (S3)X5 (A5)X12 (B12)X13 (B13)X14 (B14)X15 (B15)X16 (B16)X17 (B17)X18 (B18)X19 (B19)X20 (Y20)X22 (B22)X23 Stecker 6-polig DiagnoseX26 (Y26)Z1 SpleißstelleZ2 SpleißstelleZ3 SpleißstelleZ4 SpleißstelleZ6 Spleißstelle | StarterKraftstoffpumpeGlühstifteStecker 2-poligStecker 2-poligStecker 35-polig Stecker 3-poligStecker 5-poligStecker 3-poligStecker 2-poligStecker 3-poligStecker 1-poligStecker 2-poligohne Anschlag | |
| DiagnoseStecker 2-poligErdanschlussErdanschlussSensorzuleitung +5 VErdanschluss Abschirmung | Unterbrechung Blow-by (nur SOLAS)Sensor(31) an MotorDrehzahlsensor-Leitung |
Kabelnummern/Hauptfunktionen:
| 15000-xx | Zündung – Plus(von Zündschalter) | 31100-xx Sensor-Masseanschlüsse nicht mit Batterie-Minuspol verbinden! |
| 15012-xx | +12 Volt über Hauptrelaisund Modulatoreinheit A5 | 601xx-01 Sensorsignal an Modulatoreinheit A5 und/oder Instrumente. |
| 15100-xx | +5 Volt Versorgungsspannung für Sensoren | 606xx-01 Ausgang von Modulatoreinheit A5 |
| 30000-xx | Batterie-Pluspol (nicht abgesichert) | an Anzeigesystem (Drehzahlmesser, Temperaturanzeige, ...) |
| 30012-xx | Batterie-Pluspol (abgesichert) | |
| 31000-xx | Batterie-Minuspol (GND) |

STEYRMOTORS
INNOVATION WITH LIGHTNESS
SCHALTPLAN/BOOTSMOTOR GRUNDAUSFÜHRUNG – 4/6 ZYLINDER – 12 V

text_image
Batt+ Batt- Zünd 15 von Relais Sens ECU Steuer. ECU DIAG Start Lad. D+ Sens 5V B+ 24V CAN F1 - 50 A F2 - 50 A F3 - 50 A F4 - 5 A F5 - 10 A F6 - 10 A F7 - 10 A K24 KRAF/STOFF Haupt K27 K26/1 K26/2 Glüh. Glühunterst. Aktor T20 Starthilfe K28 Opt. Geber Trimmung b22 BATT. M1 / KL STARTER STECKVERBINDER „A5“ (MOTORSTEUERGERÄT) FPR IGN VBAT MR VPROT GPR FMS VPROT2 CRL GPL 31 15 30 31 15 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 31 554 000 012 012 558 409 012 555 409 012 555 409 012 555 409 012 555 409 012 555 409 012 555 409 012 555 409 -01 -03 -01 -01 -02 -01 -01 -02 -01 -01 -02 -01 -01 -02 -01 -01 -02 -01 -01 -02 -01 -01 -02 -01 -01 -02 -01 -01 -02 -01 -01 -02 -01 -01 -02 -01 -01 -02 GND OP GND_UEF T ECT XRT PEOI PEOI RPCS MAP RPM REF Frc CRl CLS WO901-01 CAN-L Batt- Z2 Z1 LPS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIS BIL Verdrahlung LPS/Alle Motoren vor 2007 ALLE MOTOTYPEN MIR DEN KX.GENHN GND ALNNAHEVR VREF VREF Währing-MAP/WAP/Aktig/Metabefinze/2007 AUSNAHMEN NUR FOR TYP. MD BEIGC MD TEAVGO GND MD ZEBK4 MD ZEBK4 MD ZEBK4 MD ZEBK4 MD ZEBK4 MD ZEBK4 MD ZEBK4 MD ZEBK4 MD ZEBK4 MD ZEBK4 MD ZEBK4 MD ZEBK4 MD ZEBK4 MD ZEBK4 MD ZEBK4 MD ZEBK4 MD ZEBK4 MD ZEBK4 MD ZEBK4 MD ZEBK4 MD ZEBK www.steyr-motors.com 2179349/0-02-070118_tedoc
STEYRMOTORS
INNOVATION WITH LIGHTNESS
SCHALTPLAN/BOOTSMOTOR - 4/6 ZYLINDER - 2-POLIG - 12 V (SONDERAUSFÜHRUNG)

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Batt+ Batt- Zünd 15 von Relais Sens ECU Steuer. ECU DIAG Start Gluh. K27 K28/1 Gluh. Glüh. K29/1 K28/2 Aktor Y23 Starchilfe K28 BATT. opt. Geber Trimmung B22 STARTER M1 M1/A K20 50 FPR IGN VSAT MR VPROT GPR RMS VPROT2 CBL GPS Freq Freq Freq WOUT TEMP TACHO 31 15 30 31 15 31 31 15 31 15 31 15 31 15 31 15 31 15 31 15 31 15 31 15 31 15 31 15 31 15 31 15 31 15 31 15 31 15 31 15 31 F4 - 50 A F2 - 50 A F3 - 50 A F4 - 5 A F5 - 10 A F6 - 10 A F7 - 10 A Kraftstoff Batt+ Batt- STECKVERBINDER „A5" (MOTORSTEUERGERÄT) 60808-01 ISO 32 60808-01 CAN-H 60990-01 CAN-L 60990-01 CAN-L Z2 Z1 LPS Ect EXT Bof Regal- stange Map Drehzahl Gatnebe- schafter Ostandsgeder Soherausstattung Sonorausstattung Z3 Z4 Z5 Z6 X23/2 X23/5 CAN „H“ X23/4 CAN „L“ X23/6 (Kl. 30 über X23/1 (Kl. 31) 60123-01 X3/S3 Umschalt 31000-11 X3/S3 Solas 24 V DC (Sonorausstattung) D B+ Batt- Batt- Verbrahlung LPS Alle Motoren vor 2007 ALLE MOTORIMEN SHI MAP MET DEN FOLEDEN ALLENAMINUM VREF VREF VREF VREF VREF VREF WDO ICAUZI VDO ICAUZI VDO ICAUZI VDO ICAUZI VDO ICAUZI VDO ICAUZI VDO ICAUZI VDO ICAUZI VDO ICAUZI VDO ICAUZI VDO ICAUZI VDO ICAUZI VDO ICAUZI VDO ICAUZI VDO ICAUZI VDO www.steyr-motors.com 2179350/0-02-070118_ledocSCHALTPLAN/BOOTSMOTOR – 6 ZYLINDER – 24 V (SONDERAUSFÜHRUNG)

STEYRMOTORS

text_image
Electrical wiring diagram of a STECKVERBINDER A5 (Elektron. Steuergerät) motor with component labels and wiring connectionswww.steyr-motors.com
2179345/0-02-070118_tedoc

STEYRMOTORS
INNOVATION WITH LIGHTNESS
SCHALTPLAN/BOOTSMOTOR - 6 ZYLINDER - 2-POLIG - 24 V - Externe E-Box

Beschreibung – Kabelbaum Instrumententafeln 4/6 Zyl. Bootsmotoren (aktuelle Ausführung)
| Bezeichn. | Bauteil Beschreibung | |
| F9 Sicherung 10 AJ1 23-poliger Stecker Verbindung Motorkabel – InstrumentenkabelS1 Schalter Zündung (rot)S2 Schalter Start (grün)S3 Schalter Notabstellung (orange)S7 Schalter Schlüsselschalter Konstantdrehzahl (optional)L1 Leuchte LadekontrolleL2 Leuchte Warnleuchte „Motor überprüfen“L3 Leuchte Öldruck-/Vorglüh-KontrollleuchteP1 Anzeige MotorkühlmitteltemperaturP2 Anzeige Öldruck (optional)P3 Anzeige Drehzahlmesser mit BetriebsstundenzählerH22 AlarmtongeberE10 Beleuchtung MotorkühlmitteltemperaturanzeigeE11 Beleuchtung Öldruckanzeige (optional)E12 Beleuchtung DrehzahlmesserX8 1-poliger Stecker Steckverbinder BeleuchtungsschalterX24 8-poliger Stecker Steckverbinder STEYR MOTORS – AnzeigeZ1 Spleiß Batterie +Z2 Spleiß Batterie –Z3 Spleiß Zündung (+)Z4 Spleiß Schlüsselschalter Konstantdrehzahl24 V Zwischenkabel Ladezustandsanzeige | ||

STEYRMOTORS
INNOVATION WITH LIGHTNESS

SCHALTPLAN/INSTRUMENTENTAFEL - 4/6 ZYLINDER - 12 V

line
| Terminal | Label | Connection Type | Terminal | Value | | :--- | :--- | :--- | :--- | :--- | | J1/A | 1 | Sicherung 10A | M | 15000-01 | | J1/B | 2 | Zündschalter | 1 | 15000-02 | | J1/C | 3 | Z1 | 1 | 30012-07 | | J1/D | 4 | Z1 | 1 | 30012-08 | | J1/E | 5 | Z1 | 1 | 31000-01 | | J1/F | 6 | Z2 | 1 | 3100-02 | | J1/G | 7 | Z2 | 1 | 60616-01 | | J1/H | 8 | Z2 | 1 | 31615-01 | | J1/J | 9 | Z2 | 1 | 60706-01 | | J1/K | 10 | Z2 | 1 | 60614-01 | | J1/L | 11 | Z2 | 1 | 61000-02 | | J1/M | 12 | Z2 | 1 | 31000-16 Schirmung | | J1/N | 13 | Z2 | 1 | 60613-01 | | J1/O | 14 | Z2 | 1 | 60121-01 | | J1/P | 15 | Z2 | 1 | 60810-01 | | J1/Q | 16 | Z2 | 1 | 50000-02 | | J1/R | 17 | Z2 | 1 | 50000-03 | | J1/S | 18 | Z2 | 1 | 60120-01 Trimmung (Sonderausstattung) | | J1/T | 19 | Z2 | 1 | 61001-01 B+/24V | | J1/U | 20 | Z2 | 1 | 60901-03 | | J1/V | 21 | Z2 | 1 | 60901-03 | | J1/W | 22 | Z2 | 1 | 60900-03 | | J1/X | 23 | Z2 | 1 | (keine Verbindung) | | J1/A (Start) - Sens ECU - Steuer. ECU - 61 +24 V - Start - Laddung - Beleuchtung - Option - 61 +24 V - 60 CAN - SCC X 24www.steyr-motors.com
SCHALTPLAN/INSTRUMENTENTAFEL – 4/6 ZYLINDER – 24 V (SONDERAUSFÜHRUNG)

STEYRMOTORS
INNOVATION WITH LIGHTNESS

line
| Line Color | Label | Description | |------------|-------|-----------| | Red | Batt+ | Start | | Black | Batt- | Start | | Purple | Sens ECU | Start | | Green | Steuer. ECU | Start | | Red-Dash | 61 +24 V | Start | | Yellow | 15 | Start | | Blue | 60 CAN | Start | | Dark Blue | 60000-03 | Start | | Dark Blue | 60900-03 | Start | | Dark Blue | 60901-03 | Start | | Dark Blue | 61001-01 B+ / 24V | Start | | Dark Blue | 61000-02 | Start | | Dark Blue | 61000-03 | Start | | Dark Blue | 61000-03 | Start | | Dark Blue | 61000-03 | Start | | Dark Blue | 61000-03 | Start | | Dark Blue | 61000-03 | Start | | Dark Blue | 61000-03 | Start | | Dark Blue | 61000-03 | Start | | | Dark Blue | 61000-03 | Start | | Dark Blue | 61000-03 | Start | | Dark Blue | 61000-03 | Start | | Dark Blue | 61000-03 | Start | | Dark Blue | 61000-03 | Start | | Dark Blue | 61000-03 | Start | | Dark Blue --> 'Start' (Start) for 'Steuert. ECU' and 'Beleuchtung' in the diagram.www.steyr-motors.com
2179339/D-03-081016_tedoc
SCHALTPLAN/INSTR. TAFEL – 4/6 ZYL. – Solas – 12 V (SONDERAUSFÜHRUNG)

STEYRMOTORS
INNOVATION WITH LIGHTNESS

line
| Line | Event Description | |---|---| | Z1 | S1 (Sicherung 10 A), S2 (Start), S3 (Start), L1 (Start), L2 (Start), L3 (Start), P1 (Start), E10 (Start), S7 (Start), P2 (Start), E11 (Start), P3 (Start), E12 (Start), H22 (Start), X 24 (Start) | | Z2 | S1 (Stackverbinder Beleuchtungs-schalter), E10 (Stackverbinder Beleuchtungs-schalter), S7 (Stackverbinder Beleuchtungs-schalter), P2 (Stackverbinder Beleuchtungs-schalter), E11 (Stackverbinder Beleuchtungs-schalter), P3 (Stackverbinder Beleuchtungs-schalter), E12 (Stackverbinder Beleuchtungs-schalter), H22 (Stackverbinder Beleuchtungs-schalter) | | Z3 | S1 (Supporting Motor überprüfen), S2 (Supporting Motor überprüfen), S3 (Supporting Motor overprüfen), L1 (Supporting Motor overprüfen), L2 (Supporting Motor overprüfen), L3 (Supporting Motor overprüfen), P1 (Supporting Motor overprüfen), E10 (Supporting Motor overprüfen), S7 (Supporting Motor overprüfen), P2 (Supporting Motor overprüfen), E11 (Supporting Motor overprüfen), P3 (Supporting Motor overprüfen), E12 (Supporting Motor overprüfen), H22 (Supporting Motor overprüfen) | | Z4 | S1 (Steuers, ECU, 61 +24 V) | | Start | J1/A: 15000-01, J1/B: 15000-02, J1/C: 30012-07, J1/D: 30012-08, J1/E: 31000-01, J1/F: 3100-02, J1/G: 60616-01, J1/H: 31615-01, J1/J: 60706-01, J1/K: 60614-01, J1/L: 61000-02, J1/M: 31000-16 Schirmung | | Start | J1/A: 60613-01, J1/O: 60121-01, J1/P: 60810-01, J1/Q: 50000-02, J1/R: 50000-03, J1/S: 60120-01 Trimmung (Sonderausstattung) | | Start | J1/A: 60901-03, J1/B: 60900-03, J1/C: 30012-07, J1/D: 30012-08, J1/E: 31000-01, J1/F: 3100-02, J1/G: 60706-01, J1/H: 31615-01, J1/J: 60614-01, J1/K: 61000-02, J1/L: 31000-16 Schirmung | | Start | J1/A: 60810-03, J1/B: 60900-03, J1/C: 30012-07, J1/D: 30012-08, J1/E: 31000-01, J1/F: 3100-02, J1/G: 60706-01, J1/H: 31615-0i, J1/J: 60614-0i, J1/K: 61000-02, J1/L: 3100- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - SCC J1 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. (15000- 0i) J2 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. (X 24) J3 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. (X 24) J4 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. (X 24) J5 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. (X 24) J6 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. (X 24) J7 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. (X 24) J8 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. (X 24) J9 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. (X 24) J1 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. (X 24) J2 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. (X 24) J3 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. (X 24) J4 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. (X 24) J5 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. ((X) 24) J6 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. ((X) 24) J7 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. ((X) 24) J8 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. ((X) 24) J9 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. ((X) 24) J1 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. ((X) 24) J2 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. ((X) 24) J3 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. ((X) 24) J4 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. ((X) 24) J5 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. ((X) 24) J6 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. ((X) 24) J7 / Farben des Schirmkabels entsprechen Einzelkabel Nr. ((X) 24) J8 / Farben des Schirmkabels entsprechenEinzelkabel Nr. ((X) 24) J9 / Farben des Schirmkabels entsprechenEinzelkabel Nr. ((X) 24) J1 / Farben des Schirmkabels entsprechenEinzelkabel Nr. ((X) 24) J2 / Farben des Schirmkabels entsprechenEinzelkabel Nr. ((X) 24) J3 / Farben des Schirmkabels entsprechenEinzelkabel Nr. ((X) 24) J4 / Farben des Schirmkabels entsprechenEinzelkabel Nr. ((X) 24) J5 / Farben des Schirmkabels entsprechenEinzelkabel Nr. ((X) 24) J6 / Farben des Schirmkabels entsprechenEinzelkabel Nr. ((X) 24) J7 / Farben des Schirmkabels entsprechenEinzelkabel Nr. ((X) 24) J8 / Farben des Schirmkabels entsprechenEinzelkabel Nr. ((X) 24) J9 / Farben des Schirmkabels entsprechenEinzelkabel Nr. ((X) 24)www.steyr-motors.com
2179340/D-02-070627_tedoc
SCHALTPLAN/INSTR. TAFEL – 4/6 ZYL. – Solas – 24 V (SONDERAUSFÜHRUNG)
INNOVATION WITH LIGHTNESS
SCC

line
| Signal | Value | | :--- | :--- | | Z1 | 15000-01 | | S2 | 15000-02 | | S3 | 15000-02 | | L1 | 24 V | | Warnleuchte „Motor überprüfen“ | 24 V | | OL-Vorgühkontroll-leuchte | 24 V | | Motorkühl-mittel-temperatur-Anzeige | 24 V | | P1 | 24 V | | E10 | 24 V | | S7 | 24 V | | P2 | 24 V | | E11 | 24 V | | P3 | 24 V | | E12 | 24 V | | H22 | 24 V | | X 24 | 1121314 |www.steyr-motors.com
2179341/D-03-070627-tedoc
PFLICHTEN DES HÄNDLERS
Motorölstand kontrollieren 91
Motoröl nachfüllen 91
Ölstand der Servolenkung 91
Ölstand des Getriebes 91
Kühlmittel kontrollieren (geschlossener Kühlkreislauf) 92
Seewasserkreislauf des Motors entleeren.... 92
Seewasser kontrollieren (offener Kreislauf mit Pumpe) 92
Anoden des Kühlsystems 93
Korrosionsschutz-Anoden 93
Wartung Rippenkeilriemen 94
Ausrichten des Motors 94
Luftfilter 94
Einstellen der Riemen 95
Messgerät VR00515/0 für Zahn- und Keilriemen 95
Generatorriemen 95
Servopumpenriemen (sofern vorhanden) 95
Riemen für Seewasserpumpe 95
Propellerwahl 97
STEYR MOTORS Händler-Checkliste 98
Einbau- und Vor-Auslieferungs-Inspektionsprotokoll: 100
Vorbereitungen für die Winterverwahrung 101
Inbetriebnahme nach Verwahrung.... 101
MOTOR-LOGBUCH 102
Motorölstand kontrollieren
VORSICHT: Nur bei kaltem Motor oder mindestens 3 bis 5 Minuten nach dem Abstellen des Motors kontrollieren.
19 Dann Ölmessstab (19/A) herausziehen, putzen und wieder in das Ölmessstabrohr (19/A) einführen, dann wieder herausziehen und Ölstand anhand der Markierung kontrollieren.

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B A 19 08005Motoröl nachfüllen
Motoröl-Einfüllöffnungsdeckel (19/B) abnehmen und STEYR MOTORS TURBO DIESEL MOTORÖL 5 W-50/10 W-40 oder ein gleichwertiges, mit ACEA B4-02/E7, E4, E5 oder mit API Code CF bis zur angegebenen Maximal-Markierung am Ölmessstab nachfüllen.
VORSICHT: Das Motoröl darf nicht oberhalb der Maximal-Markierung stehen. Eine Überfüllung würde zu hohen Betriebstemperaturen, Schaumbildung (Luft im Öl), einer Verringerung des Wirkungsgrads und einer verkürzten Motorlebensdauer führen.
Motoröl-Einfüllöffnungsdeckel wieder aufsetzen.
ACHTUNG: Etwaige Verschmutzungen durch verschüttetes oder verspritztes Motoröl entfernen. Die Verwendung von Motoröl einer anderen als der vorgeschriebenen Qualität kann zum Erlöschen der Garantie führen.
20

Ölstand der Servolenkung
21 Bei jeder Kontrolle des Motorölstands auch den Ölstand der Servolenkung kontrollieren. Wenn erforderlich, Automatikgetriebeöl (erhältlich bei Ihrem STEYR MOTORS MARINE-Händler) nachfüllen. Auch andere zugelassene Öle wie GM Servo oder Dexron II können verwendet werden. Ausgleichsbehälter der Pumpe nicht überfüllen.

Ölstand des Getriebes
22 Bei jeder Kontrolle des Motorölstands auch den Ölstand des Getriebes kontrollieren. Wenn erforderlich, Automatikgetriebeöl (erhältlich bei Ihrem STEYR MOTORS MARINE-Händler) nachfüllen. Auch andere zugelassene Öle wie GM Servo oder Dexron II können verwendet werden. Getriebe nicht überfüllen.
ACHTUNG: Beachten Sie die Spezifikationen des jeweiligen Getriebeherstellers

Kühlmittel kontrollieren (geschlossener Kühlkreislauf)
VORSICHT: Bei heißem Motor steht der geschlossene Kühlkreislauf unter Druck.

Versuchen Sie nicht, den Kühlerdeckel oder die Ablassschrauben zu öffnen, solange der Motor heiß ist. Dies könnte zu schweren Verbrennungen durch heißes Kühlmittel führen. Nachdem der Motor abgekühlt ist, kann der Deckel geöffnet werden.
23 Kühlerdeckel (23/A) abnehmen. Der Kühlmittelstand sollte möglichst nah an die Markierung „MAX“ (23/B) im Ausgleichsbehälter heranreichen.
VORSICHT: Nur STEYR MOTORS-Motorkühlmittel nachfüllen.

ACHTUNG: Wenn nicht das Original-STEYR MOTORS-Kühl-mittel verwendet wird, kann es zu schweren Schäden am Kühlsystem Ihres Motors kommen.

Seewasserkreislauf des Motors entleeren
VORSICHT: Wird der Seewasserkreislauf nicht rechtzeitig vor der Wintersaison und/oder täglich, wenn der Motor auch im Winter betrieben wird, geleert, so kann es zu Frostschäden im Motor kommen.
24 Ablassschraube herausdrehen (24/A). Der Motor entleert sich über die Abgasanlage.
ACHTUNG: Nicht alle Motortypen verfügen über eine Ablassschraube (24/A); andernfalls ist der Schlauch zu entfernen.
25 Zwei Schlauchschellen (25/A) lösen und Seewasserschläuche abziehen, dann kurz den Motor starten, damit die Seewasserpumpe sich selbst entleert.
ACHTUNG: Bezüglich der Vorgehensweise zum Entleeren der übrigen Ausrüstung Ihres Boots wenden Sie sich bitte an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler.
Seewasser kontrollieren (offener Kreislauf mit Pumpe)
Die Befüllung erfolgt automatisch über die Seewasserpumpe, nachdem der Motor gestartet wurde.

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A 24 06015
text_image
A 25 06016Anoden des Kühlsystems
26 27
FÜR ALLE 4-ZYL.-BOOTSMOTOREN
28 29
FÜR ALLE 6-ZYL.-BOOTSMOTOREN
Normalerweise sind im Seewasserkühlsystem 4 Zink-Opferanoden vorhanden, bei Verwendung eines Abgasrohrs ist jedoch eine zusätzliche Anode eingebaut. Die Lage der Anoden zeigen Abbildungen 26 und 27.
Die Anoden gemäß Wartungsplan ausbauen und auf galvanische Erosion prüfen.
Anode erneuern, wenn der Materialverlust 50–75 % beträgt.
Korrosionsschutz-Anoden
Wenn zusätzliche elektronische Geräte eingebaut werden, sollte jedes über eine eigene Anode oder Erdungseinrichtung verfügen und müssen alle Erdungseinrichtungen untereinander verbunden werden. Befolgen Sie die Empfehlungen der Gerätehersteller.
ACHTUNG: Anoden alle 30 Tage oder bei Verwendung in extrem salzhaltigem Wasser entsprechend häufiger kontrollieren. Anode gemäß Wartungsplan austauschen.
Boote, die an eine Wechselstromquelle (Hafenstrom) angeschlossen werden, benötigen Schutz gegen ein erhöhtes Potential an galvanischer Korrosion und Fremdstromkorrosion. Zum Schutz kann ein Potentialtrenner mit dem grünen Erdungsleiter im Hafenstromkabel zwischen dem Boot und der Hafenstrom-Steckdose am Anlegeplatz in Reihe geschaltet werden. Der Potentialtrenner sperrt Gleichstrom, aber lässt Wechselstrom passieren und schafft so einen Weg für Erdfehlerströme.
ACHTUNG: Wenn ein Boot an eine Wechselstromquelle (Hafenstrom) angeschlossen wird und nicht mit einem Potentialtrenner ausgestattet ist, sind die Korrosionsschutz-Zinkanoden möglicherweise nicht in der Lage, mit dem zusätzlichen Korrosionspotential fertigzuwerden.

text_image
1 2 26 06017
text_image
5 (Option) 3 4 27 06018
text_image
2 1 28 105021
text_image
4 3 5 29 06022Luftfilter
Alle STEYR MOTORS-Bootsmotor-Modelle sind mit einem Luftfilter im Abgasturbolader-Einlass ausgestattet; Spezifikationen siehe Technische Daten und Wartung.
31 Schelle lösen, um den Luftfilter auszuwechseln. Luftfilter herausnehmen. Schelle auf Filterstutzen setzen und Luftfilter auf den Flansch schieben. Schelle festziehen. (3 Nm)

Wartung Rippenkeilriemen
FÜR ALLE 4-ZYL.-BOOTSMOTOREN
32 Bauteile gelegentlich auf übermäßigen Verschleiß und/oder auf Spiel im Lager der Spannrolle kontrollieren.
32

ACHTUNG*): Es empfiehlt sich, häufig etwas Korrosionsschutzspray in das Federgehäuse der Spannrolle zu sprühen.
Ausrichten des Motors
Das Ausrichten des Motors erfordert Spezialwerkzeuge. Die Ausgangskupplung muss von der Abtriebswelle gelöst werden. Die Ausrichtung sollte bei den Vorbereitungen für die Winterverwahrung kontrolliert werden. Wegen der benötigten Spezialwerkzeuge muss das Ausrichten des Motors durch einen STEYR MOTORS MARINE-Händler erfolgen.
ACHTUNG: Wird die Ausrichtung des Motors nicht kontrolliert, kann es zu einem vorzeitigen Versagen von Motorkupplung oder Antriebsgelenken kommen.
Einstellen der Riemen
FÜR ALLE 6-ZYL.-BOOTSMOTOREN
Messgerät VR00515/0 für Zahn- und Keilriemen
33 Bei abgestelltem Motor sollte der Riemen so gespannt sein, dass er um 6–13 mm (350 ± 50 N) nachgibt, wenn man mit dem Finger auf die bezeichneten Stellen (A) und (B) drückt. Wenn der Riemen zu locker sitzt, kann er durchschlupfen, was zu höherem Verschleiß und einem schlechteren Wirkungsgrad von Generator oder Pumpe führt. Die Riemenspannung muss nach den ersten 10 Betriebsstunden und dann alle 50 Betriebsstunden kontrolliert werden.

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A B 2 3 1 33 06024ACHTUNG: Generatorriemen und Servopumpenriemen sind spezielle Riemen für die Schiffsumgebung.
NICHT durch normale Keilriemen ersetzen!
Generatorriemen
33 Spannung des Generatorriemens an der Stelle (A) in der Mitte zwischen Kurbelwellenriemenscheibe (1) und Generatorriemenscheibe (2) kontrollieren.
34 Riemen nachspannen: – Die Generator-Befestigungsschrauben (34/C) und (34/D) lösen. Anzugsschraube (E) im Uhrzeigersinn drehen (Generator vom Motor weg schwenken) und Riemenspannung erhöhen (350 +/- 50 N). Schrauben (C) und (D) festziehen. Riemenspannung kontrollieren.

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C E D 34 08025Servopumpenriemen (sofern vorhanden)
ACHTUNG: Die Servopumpe wird zusammen mit dem Generator angetrieben, Riemen mittels des Generators spannen.
Riemen für Seewasserpumpe
33 Spannung des Riemens für die Seewasserpumpe in der Mitte (B) zwischen Kurbelwellenriemenscheibe (1) und Seewasserpumpen-Riemenscheibe (3) kontrollieren.
FÜR ALLE 6-ZYL.-BOOTSMOTOREN
35 36
Zum Spannen des Riemens: – Sechskantschraube (35/F) lösen. Den Klemmbolzen (36/G) im Uhrzeigersinn drehen, um die Riemenspannung auf 300 +/- 50 Nm zu erhöhen. Die Sechskantschraube (35/F) mit einem Anzugsmoment von 23 Nm +/- 2 anziehen, um die Riemenscheibe zu sichern. Riemenspannung kontrollieren.

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F 35 00026
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G 36 06027Propellerwahl
37 Ihr STEYR MOTORS MARINE-Händler hat einen Propeller für Sie ausgewählt, der Ihnen unter den meisten Verhältnissen Spitzenleistung bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit bietet. Um den maximalen Prozentsatz der verfügbaren Ausgangsleistung (A) zu erhalten, sollte die Motordrehzahl bei Vollgas im spezifizierten Volllast-Drehzahlbereich (←B→) liegen. Spezifikationen siehe Technische Daten und Wartung.
Wenn die Vollgas-Drehzahl des Motors bei normaler Last unter dem spezifizierten Bereich liegt, verwenden Sie einen Propeller mit geringerer Steigung, um die Drehzahl zu erhöhen. Sollte die Vollgas-Drehzahl des Motors über dem spezifizierten Bereich liegen, werden Motordrehzahl und Ausgangsleistung durch den Regler begrenzt. Verwenden Sie einen Propeller mit größerer Steigung, um im spezifizierten Bereich (←→) eine Drehzahlsenkung zu erreichen.
ACHTUNG: Die Wahl eines falschen Propellers kann zu einem Motorschaden führen, wenn
- die Motordrehzahl nicht den spezifizierten „Volllast-Drehzahlbereich“ erreicht. Der Motor läuft dann im Drehzahlbereich (←→).
Es ist ein Propeller mit geringerer Steigung zu verwenden.
- die Motordrehzahl den spezifizierten „Volllast-Drehzahlbereich“ überschreitet. Die Motordrehzahl liegt dann über dem zulässigen Bereich (←D).
Es ist ein Propeller mit höherer Steigung zu verwenden.
Der Volllast-Drehzahlbereich ist wie folgt zu berechnen:
Unterer Grenzwert = Nenndrehzahl - 300 U/min. Oberer Grenzwert = Nenndrehzahl - 100 U/min.
z. B. MO256H45 = mind. 4500 - 300 = 4200 U/min. max. 4500 - 100 = 4400 U/min.

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Karton von der Palette nehmen und kontrollieren, ob die separat verpackten Komponenten vollzählig und unbeschädigt sind.
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Sichtprüfung des Motors auf Transportschäden und Verarbeitung.
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Kühlmittel und Ölstand kontrollieren. Wenn erforderlich, Betriebsflüssigkeiten wie in Betriebs- und Wartungsanleitung, Garantiebedingungen und Serviceanleitung angegeben nachfüllen.
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Den Kunden auf wichtige Richtlinien in der Einbauanleitung hinweisen und ihn hinsichtlich der Sicherheitsvorschriften unterweisen.
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Den Kunden über die Einfahrprozedur in Betriebs- und Wartungsanleitung, Garantiebedingungen informieren.
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Dem Kunden raten, was zu tun ist, wenn das Eigendiagnose-Motormanagementsystem die Leistung absenkt. Siehe Elektronische Motorsteuerung (ECU) im Abschnitt „Startprozedur und Funktionen“ in Betriebs- und Wartungsanleitung, Garantiebedingungen.
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Alle Kühlwasserschlauchschellen auf festen Sitz kontrollieren.
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Kraftstoffschläuche auf richtige Größe und sichere Verlegung zum und vom Motor kontrollieren.
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Batterieeinheiten auf richtige Polung und Batterie auf richtige Kapazität kontrollieren.
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Alle elektrischen Verbindungen (Motorkabelbaum, Hauptsteckverbinder, Zubehöreinrichtungen, Instrumententafel) überprüfen.
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Füllstände aller Betriebsflüssigkeiten kontrollieren:
Motoröl
Kühlmittel
Servolenkungs-Hydrauliköl
Antrieb oder Getriebe
Ausgleichsbehälter der Trimmpumpe
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Kraftstofftank für Motor-Probelauf befüllen.
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Funktion der Anzeigen auf der Instrumententafel überprüfen.
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Funktion von Bilgenpumpe und Gebläse überprüfen.
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Kraftstoffanlage auf freien Durchfluss und Undichtigkeiten kontrollieren.
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Funktion der Trimmanlage überprüfen.
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Funktion von Ankerlicht, Positionslichtern und Instrumententafelbeleuchtung überprüfen.
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Ablassschraube der Bilge einbauen.
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Lenkung – schmieren
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Zustand und Spannung aller Antriebsriemen überprüfen.
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Alle Schrauben der Motoraufhängung auf festen Sitz kontrollieren.
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Auf etwaige Undichtigkeiten, Mängel, Anzeichen für falschen Einsatz usw. kontrollieren.
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Funktion aller eingebauten Warneinrichtungen überprüfen.
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Gespeicherte Servicecodes auslesen und erforderliche Abhilfemaßnahmen durchführen.
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Motor starten und auf normale Instrumentenanzeigen und normales Betriebsgeräusch kontrollieren.
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Propeller-Lastaufnahme erlangen.
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Einbau kontrollieren und Einbau- und Vor-Auslieferungs-Inspektionsprotokoll ausfüllen (siehe nächste Seite).
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Seewasserpumpen-Flügelrad beim BUKH-STEYR MOTORS SOLAS-Motor mit Original-Fett der Art.Nr. Z011753/2 schmieren.
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Start-Leerlauf-Test durchführen und Motorfunktion kontrollieren. Verhalten des Boots bei Motor im Leerlauf kontrollieren. Wenn es zu unangenehmen Vibrationen kommt, Motordrehzahl bis zu einem vibrationsfreien Lauf verstellen (siehe Serviceanleitung).
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Getriebeschaltung auf einwandfreie Funktion überprüfen.
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Motor abstellen und erneut die Füllstände aller Betriebsflüssigkeiten kontrollieren. Während des Probelaufs kann es zu einem gewissen Schwund an Betriebsflüssigkeiten kommen.
(Unterschrift des Mechanikers) (Unterschrift des Händlers)
HÄNDLER:
ADRESSE UND DATUM:
MOTORTYP/SERIENNUMMER:
MOTORBETRIEBSSTUNDEN:
UNTERSCHRIFT:
Eine Kopie des Einbau- und Vor-Auslieferungs-Inspektionsprotokolls ist zu senden an STEYR MOTORS GmbH, Kundendienst!
| Einbau- und Vor-Auslieferungs-Inspektionsprotokoll: Motornr.: ...... | |
| Bootseigner:Firma/Name: ...... | |
| Adresse/Telefon: ...... | |
| Händler:Firma: ...... | |
| Adresse/Telefon: ...... | |
| Sicherheitsunterweisung durchgeführt jaAnleitung, Garantie und Bedienung erläutert ja □□ | |
| Bootstyp: ...... | |
| Modellnr.: ...... Propellergröße: ...... | |
| Bootslänge: ...... m Getriebe: ...... | |
| Bootsgewicht: ...... kg Untersetzung: ...... | |
| Antriebssystem: ...... Motortyp: ...... | |
| Propeller: ...... Motormodell: ...... | |
| Seriennummer: ...... | |
| Füllstände der Betriebsflüssigkeiten (Motoröl, Getriebeöl, Hydrauliköl, Kühlmittel) kontrolliert □ ja | |
| Messdaten bei Nennleistung: Motoröldruck ...... barMax. Geschwindigkeit: ...... Motorkühlmitteltemperatur: ...... °CMax. Motordrehzahl: ...... Abgas-/Seewassertemperatur: ...... °CQuerschnitt Lufteinlassrohr Motorraum: ...... cm2 Kraftstoffdurchsatz bei LeerlaufTemperatur Motorraum ...... °C (gemessen von Rückleitung): ...... I/minLadedruck bei max. Drehzahl: ...... mbar Leerlaufdrehzahl: ...... U/min.Abgasgegendruck: ...... mbar Datalog-Name: ...... | |
| Auf Undichtigkeiten (Öl, Kraftstoff, Kühlmittel) kontrolliert: ......Instrumente eingestellt: ......Typ des Nebenantriebs (sofern vorhanden): ......Typ der Kabinenheizung (sofern vorhanden): ......Zweiter Steuerstand (sofern vorhanden): ......Warnleuchte „Motor überprüfen“ erlischt nach 0,7 s: JA NEINKontrolle durchgeführt am: ...... durch ...... (Name in Druckschrift)Bitte senden Sie sofort eine Ausfertigung dieses Berichts und die Garantieregistrierungskarte an Ihre STEYR MOTORS GENERALVERTRETUNG. Andernfalls erlischt die Garantie!! | |
Vorbereitungen für die Winterverwahrung
Eine angemessene Konservierung des Motors trägt auf lange Sicht zu einem wirtschaftlichen und störungsfreien Betrieb bei.
Bitte wenden Sie sich an Ihren STEYR MOTORS MARINE-Händler, um sich bei der Durchführung einer einwandfreien Winterverwahrung professionell unterstützen zu lassen.
- Motoröl und Ölfilter wechseln.
- Kraftstofffilter wechseln.
- Luftfilter überprüfen.
- Kühlmittel überprüfen (geschlossener Kreislauf).
- Dem Kraftstoff Kraftstoffstabilisator beimischen.
- Seewassersystem des Motors entleeren.
ACHTUNG: Wenn das Seewasser nicht vollständig aus dem Motor entfernt wird, drohen umfangreiche Frostschäden.
- Seewassersystem von Boot und Antriebssystem entleeren (Anweisungen der Hersteller bezüglich Verwahrung beachten).
- Getriebeöl oder Schmieröl wechseln.
- Batterie abklemmen und einlagern.
10.Motor von außen mit Korrosionsschutzöl einsprühen.
11.Motorraum und Bilge belüften.
Inbetriebnahme nach Verwahrung
Die richtige Inbetriebnahme des Motors trägt auf lange Sicht zu einem wirtschaftlichen und störungsfreien Betrieb bei. Ihr STEYR MOTORS MARINE-Händler steht Ihnen mit seinem Fachwissen gern beratend zur Seite.
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Zustand von Schläuchen und Schlauchschellen überprüfen.
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Batteriepole reinigen.
VORSICHT: Zuerst das ROTE Kabel mit der Plus-Klemme und dann das SCHWARZE Kabel mit der Minus-Klemme verbinden. Durch falsches Anschließen der Batteriepole kann die Elektronik beschädigt werden.
- Außenseiten der Batteriepole einfetten.
- Kraftstoff-Absperrventil öffnen und alle Kraftstoffleitungen auf Undichtigkeiten kontrollieren.
- Boot und Motor gründlich auf lose oder fehlende Schrauben und Muttern kontrollieren.
- Bilge trockenlenzen und Motorraum reinigen.
- Seewassersystem klarmachen.
- Seewassereinlass öffnen.
VORSICHT: Eine unzureichende Seewasserzufuhr kann zu Schäden an Motor und Seewasserpumpe führen.

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Probelauf durchführen. Motor starten. Voltmeter, Öldruck- und Wassertemperaturanzeige kontrollieren. (Sicherstellen, dass alle Systeme einwandfrei funktionieren.)
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Alle Teile auf Öl-, Kraftstoff- oder Wasserundichtigkeiten kontrollieren.
| ZielDatum | Anzahl an Bord | Motor gestartet | Motor abgestellt In | Serviceprotokoll | |||
| spektion | Einstellung | Schmierung | |||||
| 2018 | |||||||
| 2018 | |||||||
| 2018 | |||||||
GARANTIE
GARANTIEBEDINGUNGEN FÜR MOTOREN.... 106
Identifikationsnummern von Motor, Getriebe, Bootsmodell und Rumpf.. 111
Steyr Motors Garantieregistrierungskarte 112
SERVICENETZ 114
GARANTIEBEDINGUNGEN FÜR MOTOREN
Begrenzte STEYR MOTORS-Garantie
STEYR MOTORS GmbH, im folgenden „STEYR MOTORS“, garantiert dem ersten Endkäufer für die Dauer der Basis-Motor-garantie, jegliche Reparaturen oder Austausche durchzuführen, welche zur Behebung von Materialfehlern und/oder Verarbeitungsfehlern an STEYR MOTORS-Produkten erforderlich sind. Wenn keine zusätzlichen nationalen Rechtsvorschriften Anwendung finden, gelten die allgemeinen Garantiebedingungen nach EU-Recht. Der Endkunde ist dafür verantwortlich, dass die geforderten Papiere ausgefüllt und an STEYR MOTORS zurückgesendet werden wie unten angegeben.
Der Kunde erklärt hiermit, dass alle von ihm zur Verfügung gestellten Informationen für eine zukünftige Nutzung nach Belieben von STEYR MOTORS aufgezeichnet werden dürfen.
Internationale Eignerregistrierung
Die STEYR MOTORS-Vertretung, welche für die Verwaltung der Garantieregistrierungen und -ansprüche in Ihrem Gebiet verantwortlich ist, muss die Garantieregistrierungskarte an STEYR MOTORS Österreich weiterleiten.
Die Produktgarantie wird erst dann voll wirksam, wenn das Produkt innerhalb einer Frist von 60 Tagen ab dem Datum der Übergabe an den Endkunden beim Werk registriert wird. Wenn das Produkt nicht innerhalb der oben genannten Frist registriert wird, gilt das Datum, an welchem das Produkt das STEYR MOTORS-Werk verlassen hat, als Startdatum der Garantie.
Die Garantieregistrierungskarte identifiziert Name und Adresse des Kunden, Modell- und Seriennummer des Produkts, Verkaufsdatum, Verwendungsart sowie Codenummer, Name und Adresse der verkaufenden Vertretung bzw. des verkaufenden Händlers. Die Vertretung bzw. der Händler bescheinigt außerdem, das Sie der Erstkäufer und Benutzer des Produkts sind.
Eine Ausfertigung der Garantieregistrierungskarte, die als „Exemplar für den Käufer“ gekennzeichnet ist, MUSS Ihnen unmittelbar, nachdem die verkaufende Vertretung bzw. der verkaufende Händler die Karte vollständig ausgefüllt hat, ausgehändigt werden. Diese Karte stellt Ihre Werksregistrierungs-Identifikation dar; Sie sollten sie für zukünftigen Gebrauch, wenn erforderlich, aufbewahren. Sollten Sie jemals Garantieservice für dieses Produkt benötigen, wird Ihr Händler Sie möglicherweise nach der Garantieregistrierungskarte fragen, um das Kaufdatum zu überprüfen und die Angaben auf der Karte zur Vorbereitung des Garantieanspruchsformulars bzw. der Garantieanspruchsformulare zu verwenden.
Basis-Motorgarantie
Diese Garantie erfasst jegliche unter normalem Gebrauch und Betrieb auftretenden Produktdefekte, welche durch fehlerhaftes STEYR MOTORS-Material oder fehlerhafte Verarbeitung durch STEYR MOTORS verursacht sind. Die Garantiezeit beginnt entweder am Tag der Lieferung des Produkts oder an dem Tag, an welchem das Produkt erstmalig verleast, vermietet oder verliehen wird oder wenn das Produkt 25 Stunden/500 km in Betrieb war, je nachdem, was zuerst eintritt.
Pflichten von STEYR MOTORS
Während der Basis-Motorgarantie
trägt STEYR MOTORS alle Teile- und Lohnkosten, die bei der Reparatur des aus einem unter die Garantie fallenden Fehler resultierenden Schadens am Produkt anfallen, solange die Arbeiten während der normalen Arbeitszeiten ausgeführt werden. Alle Lohnkosten werden entsprechend den von STEYR MOTORS veröffentlichten Standardreparaturzeiten-Richtwerten bezahlt.
STEYR MOTORS trägt die Kosten von Schmieröl, Frostschutzmittel, Filtereinsätzen und anderen Wartungsartikeln, welche infolge des unter die Garantie fallenden Fehlers nicht wiederverwendet werden können.
STEYR MOTORS trägt die angemessenen Lohnkosten für Motorausbau und -wiedereinbau, wenn dies erforderlich ist, um einen unter die Garantie fallenden Fehler zu beheben.
STEYR MOTORS behält sich vor, Produkte zu verbessern oder zu ändern, ohne sich dadurch in irgendeiner Weise zu verpflichten, auch früher hergestellte Produkte zu ändern.
Internationale Eignerregistrierung (Fortsetzung)
In einigen Ländern ist es dem Hersteller und dem Händler gesetzlich vorgeschrieben, Registrierungslisten zu führen. Es liegt in Ihrem Interesse, ALLE Produkte beim Werk zu registrieren, auch damit wir uns gegebenenfalls mit Ihnen in Verbindung setzen können. Sorgen Sie bitte dafür, dass Ihr Händler/Ihre Vertretung die Garantieregistrierungskarte ausfüllt und die für das Werk vorgesehene Ausfertigung der Karte an die STEYR MOTORS-Vertretung für Ihr Gebiet sendet.
Wenn Sie den STEYR MOTORS und den von MerCruiser hergestellten Sterndrive (Bravo-Reihe) kaufen
Die Sterndrive-Garantie für die MerCruiser BRAVO-Reihe erhalten Sie über den internationalen MerCruiser-Garantieschein. Bitte füllen Sie die dem Sterndrive beiliegende „Garantieregistrierungskarte“ aus und senden Sie die Karte an den angeschlossenen MerCruiser-Kanal.
Freizeiteinsatz
Diese Nennleistung ist für den Einsatz in Anwendungen mit variabler Last gedacht, wo volle Leistung auf eine (1) Stunde von jeweils acht (8) Betriebsstunden beschränkt ist. Betrieb mit verminderter Leistung darf bis zu einer Drehzahl, die 200 U/min unter der Nenn-Höchstdrehzahl liegt, erfolgen. Diese Nennleistung ist eine „Fuel Stop“-Nennleistung gemäß ISO 3046 (ISO 8665) und gilt für Freizeitanwendungen bzw. kein Einkommen erzeugende Anwendungen, aber in jedem Fall sind alle gewerblich verwendeten Schiffe und Anwendungen ausgeschlossen.
Gewerblicher Einsatz
Vorgesehen für nicht kontinuierlichen Einsatz in Anwendungen mit variabler Last, wo volle Leistung auf zwei (2) Stunden von jeweils acht (8) Betriebsstunden beschränkt ist. Betrieb mit verminderter Leistung darf bis zu einer Drehzahl, die 400 U/min unter der Nenn-Höchstdrehzahl liegt, erfolgen. Diese Nennleistung ist eine „Fuel Stop“-Nennleistung gemäß ISO 3046 und gilt für Anwendungen, die weniger als 1.500 Stunden pro Jahr in Betrieb sind. Gewerbliche Anwendung ist für jeden Teil der Garantiezeit als jede arbeits- oder beschäftigungsbezogene Verwendung des Produkts oder jede Verwendung des Produkts, die Einkommen erzeugt, definiert, selbst wenn das Produkt nur gelegentlich für solche Zwecke verwendet wird. Weitere gewerbliche Anwendungen sind Charter, Marine, Polizei und entsprechende Anwendungen.
Pflichten des Verkäufers
Der Endverkäufer (Vertretung, Händler, Bootsbauer oder Fahrzeughersteller) ist verpflichtet, den Motor und den Einbau zu Beginn der Garantiezeit überprüfen zu lassen.
Der Endverkäufer haftet für alle Probleme und Ansprüche aufgrund falscher Anwendung, also solcher Anwendung, welche nicht den STEYR MOTORS Anwendungsrichtlinien entspricht.
Pflichten des Eigners
Der Eigner ist dafür verantwortlich, den Betriebsstundenzähler jederzeit in einem einwandfrei funktionierenden Zustand zu erhalten und sicherzustellen, dass der Betriebsstundenzähler die Gesamtzahl der Betriebsstunden des Produkts genau wiedergibt.
Der Eigner kommt für die Kosten zur Untersuchung von Beanstandungen auf, wenn das Problem nicht durch fehlerhaftes STEYR MOTORS-Material oder fehlerhafte Verarbeitung durch STEYR MOTORS verursacht ist.
Der Eigner trägt die Kosten für nicht den Motor betreffende Reparaturen, „Ausfallkosten“, Frachtkosten, Bußgelder, sämtliche anfallenden Steuern, sämtliche Geschäftskosten und andere Einbußen, welche aus einem unter die Garantie fallenden Fehler resultieren.
Einschränkungen
STEYR MOTORS haftet nicht für Defekte oder Schäden, welche daraus resultieren, was STEYR MOTORS als falschen Gebrauch oder Fahrlässigkeit ermittelt, einschließlich, aber nicht beschränkt auf: Betrieb ohne angemessene Kühlmittel oder Schmierstoffe, „Overfueling“ (Gemischüberfettung), Überdrehen, mangelnde Wartung von Kühl-, Schmier- oder Ansaugsystem, unsachgemäße Verwahrung, Rost oder Korrosion, Start-, Vorglüh-, Einfahr- oder Abstellpraktiken.
Unbefugte Änderungen am Motor oder Service durch einen unbefugten Betrieb. STEYR MOTORS haftet außerdem nicht für durch falsches Öl, Kraftstoff, Wasser, Schmutz oder andere Verunreinigungen im Kraftstoff oder Öl verursachte Defekte.
Diese Garantie verpflichtet STEYR MOTORS nicht, etwaige Kosten für den Transport eines STEYR MOTORS Motors/Produkts zu und von einem von STEYR MOTORS für einen Garantieservice bestimmten Ort zu tragen.
STEYR MOTORS haftet nicht für Defekte, welche resultieren aus:
- mit seinen in der beiliegenden Dokumentation angegebenen Nennwerten unvereinbarer Verwendung oder Anwendung des Produkts.
- falschem Einbau (Verweisung: Einbauanleitung)
STEYR MOTORS haftet nicht für Defekte von Wartungsteilen, die STEYR MOTORS später als 90 Tage nach dem Beginn der Garantiezeit geliefert hat. Wartungsteile beinhalten, sind aber nicht beschränkt auf: Seewasserpumpen-Flügelräder, Zinkstecker, Ölfilter, Kraftstofffilter, Luftfilter, Wasserfilter, Kraftstoff/Wasser-Abscheiderfilter, Riemen, Dichtungen, Schläuche, Sicherungen, Bürsten, Kraftstoffeinspritzdüsenventile, Ausgleichsbehälter-Druckdeckel und Thermostate.
Verlängerte Garantie für Großteile
Die verlängerte Garantie für Großteile erfasst unter die Garantie fallende Fehler der folgenden Motorteile und Gussteile (***)Erfasste Teile):
Motor-Monoblock, Gussteil Motor-Nockenwelle, Schmiedeteil Motor-Kurbelwelle, Schmiedeteil Motor-Pleuel
Kurbelwellenrad
Nockenwellenrad
Motorgehäuse
Schwungradgehäuse
Buchsen- und Lagerdefekte sind NICHT erfasst.
Die verlängerte Garantie für Großteile gilt über die Dauer der Basis-Motorgarantie hinaus, und zwar so lang wie in der Tabelle angegeben. Die Garantiezeit beginnt gleichzeitig mit der Garantiezeit der Basis-Motorgarantie.
Jedes STEYR MOTORS-Produkt oder -Teil, das im Rahmen der Garantie repariert oder ersetzt wurde, fällt unter die ursprüngliche Produktgarantie, und es gilt die verbleibende Produktgarantiezeit oder eine Garantiezeit von neunzig (90) Tagen, je nachdem, welche Zeit später endet.
Während der verlängerten Garantie für Großteile
trägt STEYR MOTORS die Kosten für, nach unserer Wahl, die Reparatur oder die Ersetzung des defekten erfassten Teils und jedes erfassten Teils, das durch einen unter die Garantie fallenden Fehler des defekten erfassten Teils beschädigt wurde.
| Garantieumfang | |||||
| Von STEYR MOTORS getragene Reparaturkosten | |||||
| Garantiekategorie | Garantiezeit Monate | Dauer * Stunden/km | Teile | Lohn | Arbeitsaufwand für Ausbau & Einbau |
| Basis-Motorgarantie FREIZEIT | 24 | 1000/20.000 | Ja | Ja | Ja |
| Verlängerte Garantie für Großteile | 60 | 1800/36.000 | Ja** | Ja | Nein |
| Basis-Motorgarantie GEWERBE | 12 | 1000/20.000 | Ja | Ja | Ja |
* Was zuerst eintritt. ** Erfasste Teile wie oben aufgeführt
Für von einem anderen Hersteller gelieferte Komponenten, die in einem von STEYR MOTORS verkauften Paketprodukt enthalten sind, d. h. Sterndrives, Saildrives, Getriebe und Jet-Antriebe, gelten die Garantiebedingungen des jeweiligen Herstellers.
Die Garantie erfasst nicht Kosten für Schleppen, Zuwasserlassen oder Kräne.
Diese Garantien gelten für alle Eigner in der Vertriebskette, und bis zum Ende der Garantiezeiten gehen die Garantien auf alle nachfolgenden Eigner über.
STEYR MOTORS TRÄGT NICHT DIE KOSTEN FÜR VERSCHLEISS ODER ABNUTZUNG ERFASSTER TEILE.
STEYR MOTORS GIBT KEINE ANDEREN AUSDRÜCKLICHEN GARANTIEN ALS DIE OBEN DARGELEGTEN, UND ALLE ANDEREN VERPFLICHTUNGEN EINSCHLIESSLICH BESONDERER SCHÄDEN ODER FOLGESCHÄDEN ODER AUS DER TATSACHE, DASS EIN STEYR MOTORS-MOTOR-PRODUKT NICHT EINWANDFREI FUNKTIONIERT, ENTSTEHENDER HAFTUNGSVERHÄLTNISSE WERDEN HIERMIT AUSGESCHLOSSEN.
DIE GARANTIE ERFASST KEINERLEI NEBEN-, FOLGE- ODER VERBUNDENE KOSTEN WIE REISEKOSTEN, TRANSPORTKOSTEN, ZUSÄTZLICHE KOSTEN FÜR INSTALLATIONEN ZUR SCHAFFUNG EINES ZUGANGS ZU DEN PRODUKTEN, FÜR DOCKEN UND KRÄNE, NUTZUNGSAUSFALL, EINKOMMENSAUSFALL, ZEITVERLUST, VERMÖGENSVERLUST, PERSONENSCHÄDEN ODER SCHÄDEN AN ANDEREN TEILEN ODER GÜTERN ALS DEN ANGEGEBENEN, VON STEYR MOTORS GELIEFERTEN PRODUKTEN. AUCH MIT DEM AUSBAU UND/ODER DER ERSETZUNG VON TRENNWÄNDEN ODER MATERIAL ZWECKS SCHAFFUNG EINES ZUGANGS ZUM PRODUKT, WELCHER BZW. WELCHE AUFGRUND DER KONSTRUKTION DES SCHIFFS/FAHRZEUGS ERFORDERLICH IST, ZUSAMMENHÄNGENDE KOSTEN SIND DURCH DIESE GARANTIE NICHT ERFASST.
Vorgehensweise zum Stellen eines Garantieanspruchs
Bei jedem durch diese Garantie erfassten Defekt wenden Sie sich bitte innerhalb von dreißig (30) Tagen nach Entdeckung eines solchen Defekts an eine autorisierte STEYR MOTORS-Vertretung oder einen autorisierten STEYR MOTORS-Händler, um den Namen und die Adresse des nächstgelegenen Service- und Reparaturbetriebs zu erhalten, wobei Sie bitte Ihre STEYR MOTORS EIGNER-IDENTIFIKATIONSKARTE, Ihr VOR-AUSLIEFERUNGS-INSPEKTIONSPROTOKOLL und Ihr SERVICE-LOGBUCH vorlegen.
STEYR MOTORS behält sich vor, Garantieansprüche zu akzeptieren oder zurückzuweisen.
Wenn ein Motor unter den STEYR MOTORS-Garantiebedingungen repariert wird, muss die Vertretung den Garantieanspruch innerhalb von sechzig (60) Tagen ab der Reparatur STEYR MOTORS Österreich vorlegen.
Durch Nichterfüllung der Voraussetzungen hinsichtlich des Vorlegens eines Anspruchs werden sämtliche Ansprüche auf Entschädigungen und andere Entlastungen nichtig. Sollten Sie mit dem im Rahmen dieser Garantie erbrachten Garantieservice nicht zufrieden sein, senden Sie Ihre Beschwerde bitte an STEYR MOTORS Österreich.
Einschränkungen (Fortsetzung)
STEYR MOTORS leistet keine Garantien für Zubehöreinrichtungen, welche nicht vom STEYR MOTORS-Werk geliefert wurden.
Bei Garantiereparaturen verwendete Teile können STEYR MOTORS-Neuteile, von STEYR MOTORS zugelassene Austauschteile oder reparierte Teile sein. STEYR MOTORS haftet nicht für aus der Verwendung von Teilen, welche nicht von STEYR MOTORS geliefert wurden, resultierende Defekte.
Jedes STEYR MOTORS-Produkt oder -Teil, welches im Rahmen der Garantie ersetzt wurde, wird automatisch Eigentum von STEYR MOTORS.
STEYR MOTORS haftet nicht für durch längere oder falsche Lagerung entstandene Schäden. Längere Lagerung ist als ein Zeitraum von über einem (1) Jahr ab dem Datum des Versands von STEYR MOTORS definiert.
Garantieumfang
Garantierte Produkte
Diese Garantie gilt für von STEYR MOTORS verkaufte neue Motoren, die in Schiffsantriebs- oder Fahrzeuganwendungen an einem beliebigen Ort auf der Welt, wo ein zugelassener STEYR MOTORS-Service verfügbar ist, verwendet werden.
Jede Garantie für STEYR MOTORS-Produkte bedingt einen korrekten Betrieb und eine korrekte Wartung gemäß den entsprechenden STEYR MOTORS-Richtlinien und Wartungsspezifikationen.
Das „Produkt“ besteht aus einem neuen STEYR MOTORS-Motor sowie Zubehöreinrichtungen wie unten aufgeführt, welche von STEYR MOTORS zugelassen und geliefert sind und welche entweder durch
STEYR MOTORS oder eine autorisierte STEYR MOTORS-Vertretung bzw. einen autorisierten STEYR MOTORS-Händler eingebaut sind. Diese Produkte tragen die abgegebene Einsatzbezeichnung.
Pflichten des Eigners (Fortsetzung)
Während der Basis-Motorgarantie und der verlängerten Garantie für Großteile
Der Eigner ist verantwortlich für die Kosten von Schmieröl, Frostschutzmittel, Filtereinsätzen und anderen Wartungsteilen, die bei Garantiereparaturen ausgetauscht werden, wenn diese Teile wegen des garantiefähigen Fehlers nicht wiederverwendbar sind.
Der Eigner ist dafür verantwortlich, dass das Produkt wie in der entsprechenden STEYR MOTORS-Betriebs- und Wartungsanleitung spezifiziert betrieben und gewartet wird.
Der Eigner ist außerdem dafür verantwortlich, nachzuweisen, dass alle empfohlenen Wartungen durchgeführt wurden.
Vor Ablauf der jeweiligen Garantiezeit muss der Eigner jegliche unter die Garantie fallenden Fehler einer STEYR MOTORS-Vertretung, einem autorisierten Händler oder einer anderen von STEYR MOTORS zugelassenen Reparaturwerkstatt melden und das Produkt zur Reparatur durch einen solchen Betrieb verfügbar machen.
Im Fall eines Produktdefekts trägt der Eigner die Kosten für das Schleppen des Schiffs bzw. das Abschleppen des Fahrzeugs zum Reparaturbetrieb sowie alle verbundenen Kosten.
Der Eigner trägt Kommunikationskosten, Reisekosten, Verpflegungskosten, Übernachtungskosten und ähnliche Kosten, welche infolge eines unter die Garantie fallenden Fehlers entstehen.
Der Eigner kommt für die Kosten zur Untersuchung von Beanstandungen auf, wenn das Problem nicht durch fehlerhaftes STEYR MOTORS-Material oder fehlerhafte Verarbeitung durch STEYR MOTORS verursacht ist.
Der Eigner trägt die Kosten für nicht den Motor betreffende Reparaturen, „Ausfallkosten“, Frachtkosten, Bußgelder, sämtliche anfallenden Steuern, sämtliche Geschäftskosten und andere Einbußen, welche aus einem unter die Garantie fallenden Fehler resultieren.
Gerichtsstand
Gerichtsstand ist das zuständige Gericht in Wien, Österreich. STEYR MOTORS behält sich vor, Ansprüche gegen den Käufer auch am Gerichtsstand des letzteren einzureichen. Diese Liefer- und Verkaufsbedingungen unterliegen österreichischem Recht und sind nach österreichischem Recht auszulegen.
In einigen Ländern hat der Eigner gesetzliche Rechte, welche durch die Bedingungen dieser Garantie nicht beeinträchtigt oder beschränkt werden können.
Nichts in dieser Garantie schließt etwaige vertragliche Rechte aus oder schränkt etwaige vertragliche Rechte ein, welche der Eigner möglicherweise gegen Dritte hat.
Identifikationsnummern von Motor, Getriebe, Bootsmodell und Rumpf
Bitte notieren Sie Motor- und Getriebe-Modell- und Seriennummern sofort nach dem Kauf. So haben Sie sie schnell zur Hand, wenn Sie Teile oder Dokumentation bestellen möchten.
Motor-Modellnr.:
Motor-Seriennr.:
Getriebe- oder Sterndrive-Modellnr.:
Getriebe- oder Sterndrive-Seriennr.:
Zündschlüssel-Nr.:
Boots-Modellnr.:
Rumpfidentifikationsnr. (HIN):
Empfohlene Propellergröße: ____
Ersatzteile
Verwenden Sie niemals Teile unbekannter Qualität an Ihrem STEYR MOTORS-Bootsmotor. Bestehen Sie auf ORIGINAL-STEYR MOTORS MARINE-Teile.
Bitte wenden Sie sich an Ihren örtlichen STEYR MOTORS MARINE-Händler.
STEYR MOTORS GARANTIEREGISTRIERUNGSKARTE
STEYR MOTORS EIGNER-IDENTIFIZIERUNGSKARTE
| Name des Eigners | |
| Anschrift | |
| Ort | Staat PLZ |
| Inbetriebnahmedatum | |
| MODELL-NR. SERIEN-NR. | |
HÄNDLER-REGISTRIERUNGSKARTE
| MOTORREGISTRIERUNG | MODELL | SERIEN-NR. |
| ANTRIEBSREGISTRIERUNG | MODELL | SERIEN-NR. |
| HECKSPIEGELREGISTRIERUNG MODELL | SERIEN-NR. | |
| Name des Eigners | ||
| Anschrift | ||
| Ort | Staat PLZ | |
| Inbetriebnahmedatum | Zündschlüssel-Nr. | |
| Bootshersteller Rumpf Nr. | ||
| Bootsmodell Bootslänge | ||
Unterschrift des Eigners
Wichtig: Nach „Federal Boat Safety Act“ müssen Hersteller und HÄNDLER eine Registrierungsliste für die verkauften Produkte führen. Dies ist ein Standardvordruck, auf dem der Händler seine Daten erfassen kann.
VERKAUFT AN
| Name | |
| Anschrift | |
| Ort | Staat PLZ |
| InbetriebnahmedatumVerwendung Freizeil Gewerblich Behörde ☐ | |
VERKAUFT VON
| Name des Händlers | |||
| Anschrift | |||
| Ort Staat PLZ | |||
| E-Mail-Adresse des Eigners Händlercode | |||
| Motorregistrierung Mode | I-Nr. Serien-Nr. | ||
| Bootshersteller Modell | |||
| Rumpf Nr. Länge | |||
| Anhänger-VIN-Nr. | |||
| Gesamtzustand | Annehmbar SchlechtGut | ||
| Boot | ☐ | ☐ | ☐ |
| Motor | ☐ | ☐ | ☐ |
SERVICENETZ
ÖSTERREICH
STEYR MOTORS GmbH
Im Stadtgut B1, 4407 STEYR, ÖSTERREICH
Telefon +43 7252 222-52
Fax +43 7252 222-29
E-Mail: service@steyr-motors.com
http://www.steyr-motors.com
Eine vollständige Liste unseres weltweiten Servicenetzes finden Sie auf unserer Homepage unter:



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