BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Chaudière centrale de chauffage

Logamax plus GB162-45 - Chaudière centrale de chauffage BUDERUS - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG Logamax plus GB162-45 BUDERUS

Montage- und Wartungsanleitung

Gas-Wandkessel Brennwert

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Montage- und Wartungsanleitung - 1

Vor Montage und War- tung sorgfältig lesen.

Logamax plus GB162-15/25/35/45
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Montage- und Wartungsanleitung - 2

1 Produktübersicht Logamax plus GB162-15/25/35/45

Legende Logamax plus GB162-15/25/35/45

1 Einschubfach für Bedienungsanleitung
2 Anschlussklemme
3 Bedienfeld (Basiscontroller BC10) mit eingebautem Brennerautomat
4 Siphon
5 Montageplatz für EMS-Modul
6 Dreiwegeventil (nur GB162-15/25/35)
7 Kondensatwanne
8 Vorlauftemperaturfühler
9 Gasleitung
10 Gasleitung
11 Luftansaugrohr des Gebläses
12 Venturi
13 Ionisationselektrode
14 Schauglas
15 Glühzünder
16 automatischer Entlüfter
17 Schnappverschlüsse (2×)
18 Verbrennungsluftabfuhrleitung
19 konzentrische Anschlussplatte 80/125
20 Grundadapter Verbrennungsluftabfuhr/Luftzufuhr
21 Typenschild
22 Messstelle für Abgas
23 Messstelle für Zuluft
24 Kessel Identifikations Modul (KIM)
25 Brenner
26 Wärmetauscher
27 Sicherheitstemperaturbegrenzer
28 Gebläse
29 Rücklauftemperaturfühler
30 Druckfühler
31 Pumpe (nur GB162-15/25/35)

Logamax plus GB162-25 T40S
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Montage- und Wartungsanleitung - 3

2 Produktübersicht Logamax plus GB162-25 T40S

Buderus

Legende Logamax plus GB162-25 T40S

1 Einschubfach für Bedienungsanleitung
2 Anschlussklemme
3 Bedienfeld (Basiscontroller BC10) mit eingebautem Brennerautomat
4 Siphon
5 Montageplatz für EMS-Modul
6 Dreiwegeventil
7 Sicherheitsventil
8 Kondensatwanne
9 Vorlauftemperaturfühler
10 Gasleitung
11 Gasarmatur
12 Luftansaugrohr des Gebläses
13 Venturi
14 Ionisationselektrode
15 Schauglas
16 Glühzünder
17 automatischer Entlüfter
18 Schnappverschlüsse (2×)
19 Abgasleitung
20 konzentrische Anschlussplatte 80/125
21 Grundadapter Verbrennungsluftabfuhr/Luftzufuhr
22 Typenschild
23 Messstelle für Abgas
24 Messstelle für Zuluft
25 Speicher-Wassererwärmer 40 Liter
26 Kessel Identifikations Modul (KIM)
27 Brenner
28 Wärmetauscher
29 Sicherheitstemperaturbegrenzer
30 Gebläse
31 Druckfühler
32 Rücklauftemperaturfühler
33 Durchflussbegrenzer
34 Warmhaltetemperaturfühler
35 Plattenwärmetauscher
36 Füll- und Entleerhahn
37 Speicherladepumpe
38 Pumpe
39 Kaltwasserfühler
40 Durchflussfühler

Inhaltsverzeichnis

1 Allgemeine Sicherheitshinweise und Symbolerklärung

1.1 Sicherheitshinweise 8
1.2 Symbolerklärung 8

2 Angaben zum Gerät 9

2.1 CE-Konformitätserklärung 9
2.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch 9
2.3 Benennung des Heizkessels 10
2.4 Zu dieser Anleitung 10
2.5 Lieferumfang 11
2.6 Technische Daten 12
2.6.1 Technische Daten 12
2.6.2 Einsatzbedingungen für Zeitkonstanten 13
2.6.3 Brennstoffe und Ausrüstung 13
2.7 Anschlussplan 14
2.8 Pumpentest 16
2.9 Integrierter Frostschutz 16

3 Vorschriften

3.1 Normen, Vorschriften und Richtlinien 17
3.2 Genehmigungs- und Informationspflicht 18
3.3 Aufstellraum 18
3.4 Verbrennungsluft-Abgasanschluss 18
3.5 Verbrennungsluft 18
3.6 Wasserqualität 18
3.7 Inspektion/Wartung 18
3.8 Einweisung des Kunden 19
3.9 Qualität der Rohrleitungen 19
3.10 Frostschutz 20
3.11 Wartungsintervall 20
3.12 Werkzeuge, Materialien und Hilfsmittel 20
3.13 Entsorgung 20
3.14 Gültigkeit der Vorschriften 20

4 Heizkessel transportieren 21

5 Montage 23

5.1 Anwendungsbeispiele 23
5.2 Abmessungen 24
5.3 Empfohlene Wandabstände 25
5.4 Heizkessel an der Wand montieren 26
5.5 Speicher-Wassererwärmer montieren (nur GB162-25 T40S) 27
5.6 Versorgungsanschlüsse herstellen 28
5.6.1 Gasanschluss bauseits erstellen 28
5.6.2 Heizungsvorlauf und Rücklauf bauseits montieren 29

5.6.3 Wasserzirkulation
5.6.4 Vorlauf- und Rücklaufrohr des Speicher-Wassererwärmers montieren (nur GB162-25 T40S) 29
5.6.5 Anschluss Vorlauf- und Rücklauf für externen Speicher-Wassererwärmer montieren (nicht beim GB162-45 möglich) 30
5.6.6 Anschluss an externen, indirekt geheizten Speicher (nur GB162-45) 30
5.6.7 Füll- und Entleerhahn bauseits montieren 31
5.6.8 Ausdehnungsgefäß bauseits anschließen 31
5.6.9 Sicherheitsventil
5.6.10 Anschluss der Warmwasser- und Kaltwasserleitung (nur GB162-25 T40S) 31
5.6.11 Kondenswasserabfuhr anschließen 32
5.6.12 Siphon mit Wasser füllen 32
5.7 Verbrennungsluft-Abgasanschluss herstellen 33
5.7.1 Abgassysteme 33
5.7.2 Raumluftabhängiger Betrieb 33
5.7.3 Raumluftunabhängiger Betrieb 33
5.8 Elektrischen Anschluss herstellen 34
5.8.1 Klemmleistenanschlüsse 35
5.8.2 Allgemeines zur Regelung anschließen 36
5.8.3 Raumbedieneinheit anschließen und montieren 36
5.8.4 Anbindung an das Regelsystem Logamatic 4000 vornehmen 37
5.8.5 Ein-/Aus-Temperaturregler (potenzialfrei) anschließen 37
5.8.6 Externen Schaltkontakt anschließen 38
5.8.7 Außentemperaturfühler anschließen 38
5.8.8 Warmwasser-Temperaturfühler anschließen 38
5.8.9 Dreiwegeventil anschließen (nur GB162-45) 39
5.8.10 Elektrischer Anschluss Speicher-Wassererwärmer mit Heizkessel (nur GB162-25 T40S) 39
5.8.11 Netzanschluss herstellen 39
5.9 Heizkessel auf eine andere Gasart umstellen 40
5.9.1 Heizleistung für Außenwandanschluss einstellen 41

6 Bedienung 42

6.1 Elemente des Bedienfelds 42
6.1.1 Übersicht der Bedienelemente 42
6.1.2 Erklärung der Bedienelemente 43
6.2 Menüstruktur 44

7 Inbetriebnahme

7.1 Vorderwand demontieren 46
7.2 Speicher-Wassererwärmer füllen 47
7.3 Heizungsanlage füllen 47

Buderus

7.4 Prüfen und Messen 51
7.4.1 Gasdichtheit prüfen 51
7.4.2 Gasleitung entlüften 52
7.4.3 Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren 52
7.4.4 Geräteausrüstung prüfen 53
7.4.5 Gas-Anschlussfließdruck prüfen 53
7.4.6 Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen 54
7.4.7 Dichtheitskontrolle im Betriebszustand durchführen 56
7.4.8 Kohlenmonoxidgehalt messen 57
7.4.9 Ionisationsstrom messen 58
7.5 Einstellungen vornehmen 59
7.5.1 Heizleistung einstellen 59
7.5.2 Maximale Kesselwassertemperatur vorgeben 60
7.5.3 Pumpennachlaufzeit einstellen 60
7.5.4 Warmwasserbetrieb ein-/ausschalten 60
7.5.5 Warmwasser-Sollwert vorgeben 61
7.6 Funktionsprüfungen 62
7.7 Abschließende Arbeiten 62
7.7.1 Zweites Typenschild aufkleben 62
7.7.2 Garantiebestimmung ausfüllen 62
7.7.3 Betreiber informieren, technische Dokumente übergeben 62
7.8 Inbetriebnahmeprotokoll 63

8 Heizungsanlage außer Betrieb nehmen 64
8.1 Heizungsanlage über das Regelgerät außer Betrieb nehmen 64
8.2 Heizungsanlage im Notfall außer Betrieb nehmen 64

9 Inspektion und Wartung 65

9.1 Heizungsanlage inspizieren 65

9.1.1 Heizungsanlage zur Inspektion vorbereiten 65

9.1.2 Sichtprüfung auf allgemeine Korrosionserscheinungen 66

9.1.3 Gasarmatur auf innere Dichtheit prüfen 67

9.1.4 Ionisationsstrom messen 67

9.1.5 Gas-Anschlussfließdruck messen 67

9.1.6 Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen 67

9.1.7 Dichtheitskontrolle im Betriebszustand durchführen 67

9.1.8 Kohlenmonoxidgehalt messen 67

9.1.9 Heizungsanlage füllen 67

9.1.10 Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren 67

9.1.11 Heizungsanlage in Betrieb nehmen 67

9.2 Bedarfsorientierte Wartung 68

9.2.1 Wärmetauscher und Brenner reinigen 68

9.2.2 Brenner reinigen 71

9.2.3 Wärmetauscher reinigen 71
9.2.4 Glühzünder und Ionisationselektrode ausbauen und prüfen 72
9.2.5 Siphon reinigen 74
9.2.6 Kondensatwanne reinigen 74
9.2.7 Funktionskontrolle durchführen 75
9.2.8 Nach der Wartung 75
9.3 Inspektions- und Wartungsprotokoll 76

10 Betriebs- und Störungsmeldungen 78

10.1 Betriebsmeldungen 78

10.2 Störungsmeldungen 79

11 Anhang 81

11.1 Restförderhöhe 81

11.2 Fühlerkennlinien der Temperaturfühler 82

Stichwortverzeichnis 83

1 Allgemeine Sicherheitshinweise und Symbolerklärung

1.1 Sicherheitshinweise

Explosionsgefahr bei Gasgeruch

● Gashahn schließen (→ Seite 64).
- Fenster und Türen öffnen.
- Keine elektrischen Schalter betätigen, keinen Stecker ziehen, nicht telefonieren oder klingeln.
- Offene Flammen löschen! Nicht rauchen! Kein Feuerzeug anzünden!
- Von außerhalb Hausbewohner warnen, aber nicht klingeln! Gasversorgungsunternehmen und zugelassenen Fachbetrieb anrufen.
- Bei hörbaren Ausströmen unverzüglich das Gebäude verlassen. Betreten durch Dritte verhindern, Polizei und Feuerwehr von außerhalb des Gebäudes informieren.

Gefahr bei Abgasgeruch

  • Heizkessel ausschalten (→ Seite 64).
  • Fenster und Türen öffnen.
  • Zugelassenen Fachbetrieb benachrichtigen.

Gefahr durch Vergiftung. Unzureichende Luftzu- fuhr kann zu gefährlichen Abgasaustritten führen

  • Darauf achten, dass Zu- und Abluftöffnungen nicht verkleinert oder verschlossen sind.
  • Wenn der Mangel nicht unverzüglich behoben wird, darf der Heizkessel nicht betrieben werden.
  • Den Anlagenbetreiber auf den Mangel und die Gefahr schriftlich hinweisen.

Gefahr durch Explosion entzündlicher Gase

- Arbeiten an gasführenden Bauteilen nur durch einen zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.

Gefahr durch elektrischen Strom bei geöffnetem Heizkessel

  • Bevor der Heizkessel geöffnet wird: Die Heizungsanlage mit dem Heizungsnotschalter stromlos schalten und die Heizungsanlage über die entsprechende Haussicherung vom Stromnetz trennen. Es genügt nicht, das Regelgerät auszuschalten.
  • Die Heizungsanlage gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten sichern.

Gefahr durch explosive und leicht entflammbare Materialien

- Leicht entflammbare Materialien (Papier, Verdünnung, Farben usw.) nicht in der Nähe des Heizkessels verwenden oder lagern.

Aufstellung, Umbau:

Gefahr durch Brand

- Leicht entflammbare Materialien (Papier, Verdünnungen, Farben usw.) nicht in der Nähe des Heizkessels verwenden oder lagern.

Vorsicht Anlagenschaden

  • Heizkessel nicht betrieben, wenn ein Mangel nicht unverzüglich behoben wird.
  • Bei raumluftunabhängiger Betriebsweise Be- und Entlüftungsöffnungen in Türen, Fenstern, und Wänden nicht verschließen oder verkleinern. Bei Einbau fugendichter Fenster Verbrennungsluftversorgung sicherstellen.
  • Den Warmwasserspeicher ausschließlich zur Erwärmung von Warmwasser einsetzen.
    Während der Aufheizung kann Wasser am Sicherheitsventil des Warmwasserspeichers austreten.
  • Abgasführende Teile nicht ändern.

- Sicherheitsventile keinesfalls verschließen!

Arbeiten am Heizkessel

- Die Installation-, Inbetriebnahme-, Inspektions- und eventuelle Reperaturarbeiten dürfen nur durch einen zugelassenen Fachbetrieb, der – aufgrund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung – Kenntnisse im Umgang mit Heizungsanlagen sowie Gasinstallationen hat. Dabei Vorschriften gemäß Kapitel 3 beachten.

1.2 Symbolerklärung

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Symbolerklärung - 1

Warnhinweise im Text sind mit einem Warndreieck gekennzeichnet und durch einen umlaufenden Rahmen begrenzt.

Signalwörter kennzeichnen die Schwere der Gefahr die auftritt, wenn die Maßnahmen zur Schadensverminderung nicht befolgt werden.

  • Vorsicht bedeutet, dass leichte Sachschäden auftreten können.
  • Warnung bedeutet, dass leichte Personenschäden oder schwere Sachschäden auftreten können.
  • Gefahr bedeutet, dass schwere Personenschäden auftreten können. In besonders schweren Fällen besteht Lebensgefahr.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Symbolerklärung - 2

Hinweise im Text sind mit nebenstehendem Symbol gekennzeichnet. Sie sind durch horizontale Linien ober- und unterhalb des Textes begrenzt.

Hinweise enthalten wichtige Zusatzinformationen.

Hinweise enthalten keine Warnungen vor Gefahren.

2 Angaben zum Gerät

2.1 CE-Konformitätserklärung

Dieses Produkt entspricht in Konstruktion und Betriebsverhalten den europäischen Richtlinien sowie den ergänzenden nationalen Anforderungen. Die Konformität ist mit der CE-Kennzeichnung nachgewiesen. Die Konformitätserklärung des Produktes kann im Internet unter www.heiztechnik.buderus.de/konfo abgerufen oder bei der zuständigen Buderus-Niederlassung angefordert werden.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - CE-Konformitätserklärung - 1

Die Angaben auf dem Typenschild des Heizkessels sind maßgebend und zu beachten!

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - CE-Konformitätserklärung - 2

Die Planungshinweise der Planungsunterlage Logamax plus GB162 beachten.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - CE-Konformitätserklärung - 3

text_image Buderus Kaufermittserklärung Declaration of conformity Déclaration de conformité Ws We BBT Thermotechnik GmbH, D-35573 Wetztar Nous inklern in aktischer Veränderung, durch das Produkt declore under our responsibility that the product décisions sous noire seule responsabilité que le produit Logamax plus GB162 Indem ist seit den Aufwendungen der Richtelsteis is in conformity with the requirements of the directives as conforme aux esquences des directives Richtige Directive Directive Name Standard Norme Identifikaor number Numéro d'identification 90396/EEC 29 June 1990 gas appliance directive EN 297 EN 483 EN 625 EN 677 CE - 0085BN0073 90/42/EEC 21 May 1992: boiler efficiency directive - CE - 0085BN0073 73/23/EEC 19 February 1973: low voltage directive EN 60335 - 89/336/EEC 3 May 1989: EMC directive EN 50014 EN 60730-1 EN 50061-1 - Erlingang für Deutschland: Supplement to Germany: Supplément pour l'Allemagne : • EnEV vom 16.11.2001: Brennerkessel nach § 2, Abs. 11 • 1.BinSchV vom 07.08.1998: NOx < 80mg/kWh (Endgas) gemäß § 7, Abs. 2 Wetmar, 01.02.2005 BBT Thermotechnik GmbH Geschäftfuhrung Produktvassung i.K. Yewoloth Dr. Scholzler Reinmutter

Bild 3 Konformitätserklärung

2.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch

Den Heizkessel nur bestimmungsgemäß und mit Beachtung der Montage- und Wartungsanleitung einsetzen.

Den Heizkessel ausschließlich für die Erwärmung von Heizwasser für Heizsysteme und/oder für Brauchwassersysteme verwenden. Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß.

2.3 Benennung des Heizkessels

Die vorliegende Montage- und Wartungsanleitung enthält wichtige Informationen zur sicheren und sachgerechten Montage, Inbetriebnahme und Wartung des Gas-Wandkessel Brennwert:

  • Logamax plus GB162-15
  • Logamax plus GB162-25
  • Logamax plus GB162-35
  • Logamax plus GB162-45
  • Logamax plus GB162-25 T40S

Diese Montage- und Wartungsanleitung sowie die Serviceanleitung richten sich an den Fachhandwerker der, aufgrund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung, Kenntnisse im Umgang mit Heizungsanlagen sowie Gasinstallationen hat.

Die Bezeichnung des Heizkessels setzt sich aus den folgenden Teilen zusammen:

  • Logamax plus: Typenname
  • GB: Gas-Wandkessel Brennwert
  • 162: Typ
  • 15, 25, 35 oder 45: Maximale Heizleistung in kW
    – T40S: Kombigerät mit Speicher-Wassererwärmer

2.4 Zu dieser Anleitung

Für den Logamax plus GB162 sind die nachfolgenden technischen Dokumentation erhältlich:

  • Bedienungsanleitung
  • Bedienungsanleitung Sonderformat (diese Bedienungsanleitung befindet sich im Heizkessel)
  • Montage- und Wartungsanleitung
  • Serviceanleitung
  • Planungsunterlage
  • Montageanleitung Austausch Gasdüse

Die oben genannten Dokumente können bei Buderus bestellt werden.

Wenn Verbesserungsvorschläge hierzu oder Unregelmäßigkeiten festgestellt werden, Kontakt mit uns aufnehmen. Die Adressangaben befinden sich auf der Rückseite dieses Dokumentes.

2.5 Lieferumfang

Der Logamax plus GB162 wird fertig montiert ab Werk geliefert.

  • Bei der Anlieferung die Verpackung auf Unversehrtheit prüfen.
  • Lieferumfang auf Vollständigkeit prüfen.
    ● Typenschild für Gasart usw. prüfen.

Zu dem Heizkessel ist vielfältiges Zubehör erhältlich. Aus dem Katalog die genauen Angaben zu geeignetem Zubehör entnehmen.

GB162-15/25/35/45

Pos.AnzahlBauteil (Inhalt in einem Karton)
11 Heizkesselmit Verkleidung
22 Schrauben,Dübel für Wandhalter
31 Wandhalter
4- TechnischeDokumente
52 Klemmverschraubung ∅28 mm nach 1"
62 Klickverschraubung auf G3/4"

Tab. 1 Lieferumfang Logamax plus GB162-15/25/35/45

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Lieferumfang - 1

text_image 1 2 3 4 5 6 7 746 800 040-57.1RS

Bild 4 Lieferumfang Logamax plus GB162-15/25/35/45

GB162-25 T40S

Pos.AnzahlBauteil (Inhalt in einem Karton)
11 Heizkesselmit Verkleidung
21 Speicher-Wassererwärmer
32 Schraubenmit Dübel für Wandhalter
41 Wandhalter
51 VorlaufrohrSpeicher-Wassererwärmer
61 RücklaufrohrSpeicher-Wassererwärmer
76 TechnischeDokumente
82 Klemmverschraubung ∅28 mm nach 1"
92 Klemmverschraubung ∅ 15 mm nach G1/2"
102 Schnappverschlüsse
111 Fetttube

Tab. 2 Lieferumfang Logamax plus GB162-25 T40S

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Lieferumfang - 2

Bild 5 Lieferumfang Logamax plus GB162-25 T40S

2.6 Technische Daten

2.6.1 Technische Daten

EinheitLogamax plus
GB162-15GB162-25GB162-25 T40SGB162-35GB162-45
Nennwärmebelastung für G20/G31kW2,8 – 14,45,0 – 23,95,0 – 23,96,1 – 33,59,7 – 43,5
Minimale Leistungseinstellung am bauseitigen GasdruckwächterkW 3333 33 33 33
Nennwärmeleistung Heizkurve 80/60 °CkW2,7 – 14,04,8 – 23,34,8 – 23,35,8 – 32,79,6 – 42,5
Nennwärmeleistung Heizkurve 50/30 °CkW3,1 – 15,25,3 – 24,95,3 – 24,96,5 – 35,010,4 – 44,9
Kesselwirkungsgrad maximale Leistung Heizkurve 80/60 °C%97,397,397,397,497,4
Kesselwirkungsgrad maximale Leistung Heizkurve 50/30 °C%106,9106,9106,9104,2103,0
Normnutzungsgrad Heizkurve 75/60 °C%106,5107,4107,4107,4107,4
Normnutzungsgrad Heizkurve 40/30 °C%108,5111111110,9110,9
Bereitschaftswärmeaufwand %%2,11,21,20,680,23
Heizwasserkreis
Mindestumlaufwassermengel/h250400400600800
Kesselwassertemperatur°C30 – 90 am Basiscontroller Logamatic BC10 einstellbar
Restförderhöhe bei ΔT=20KK210230230211240
Widerstand bei ΔT20Kmbar
maximaler Betriebsdruck Kesselbar3 (optional 4 bar Sicherheitsventil)
Inhalt Wärmetauscher Heizkreisl2,52,52,53,53,5
Rohranschlüsse
Anschluss GasZollR1/2"
Anschluss Heizwassermm∅ 28, Klemmingverschraubung 28 – R1" liegt bei
Anschluss Kondensatmm∅ 30
Anschluss Warmwasserspeichermm--∅ 15--
Abgaswerte
Kondensatmenge für Erdgas G20, 40/30 °Cl/h1,62,62,63,74,8
pH-Wert KondensatpHca. 4,1ca. 4,1ca. 4,1ca. 4,1ca. 4,1
Abgasmassenstrom Volllastg/s6,210,310,314,418,7
Abgasmassenstrom Teillastg/s1,22,22,22,64,2
Abgastemperatur 80/60 °C, Volllast°C6365656770
Abgastemperatur 80/60 °C, Teillast°C5555555858
Abgastemperatur 50/30 °C, Volllast°C4246465652

Tab. 3 Technische Daten Logamax plus GB162-15/25/25 T40S/35/45

Buderus

EinheitLogamax plus
GB162-15GB162-25GB162-25 T40SGB162-35GB162-45
Abgastemperatur 50/30 °C, Teillast°C3436363636
CO2-Gehalt, Volllast, Erdgas G20/25%9,29,29,299,3
Normemissionsfaktor CO mg/kWh8,811 118
Normemissionsfaktor NOxmg/kWh24,5 282829
freier Förderdruck des GebläsesPa85555570130
Abgasanschluss
Abgaswertegruppe für LASII6 (G61)
∅ Abgassystem raumluftabhängigmm80
∅ Abgassystem raumluftunabhängigmm80/125 konzentrisch
Elektrische Daten
Versorgungsspannung, FrequenzV230/50 Hz
elektrische SchutzartIPX4D
elektrische Leistungsaufnahme, Volllast/TeillastW69/3281/3281/32-/--/-
Geräteabmessungen und Gewicht
Höhe × Breite× Tiefemm 695×520×465695×920×465695×520×465
Gewichtkg4545684848

Tab. 3 Technische Daten Logamax plus GB162-15/25/25 T40S/35/45

2.6.2 Einsatzbedingungen für Zeitkonstanten

EinsatzbedingungenDeutschland/Österreich/Luxemburg
maximale Vorlauftemperatur°C90
maximaler Betriebsdruck PMS bar4
Stromart230 VAC, 50 Hz, 10A, IP X4D

Tab. 4 Einsatzbedingungen

2.6.3 Brennstoffe und Ausrüstung

DeutschlandÖsterreichSchweizLuxemburg
BrennstoffErdgas E (G20)(beinhaltet Erdgas H)Erdgas LL (G25)(beinhaltet Erdgas L)Erdgas E (G20)(beinhaltet Erdgas H)Erdgas E (G20)(beinhaltet Erdgas H)Erdgas E (G20)(beinhaltet Erdgas H)
Bauart B_23, B_33, C_13(x), C_33(x), C_43(x), C_53(x), C_63(x), C_83(x) raumluftabhängig und raumluftunabhängig(Erfüllung der erhöhten Dichtheit bei raumluftunabhängigem Betrieb)
Gaskategorienach EN 437DE II_2ELL3P 20; 50 mbarAT II_2H3P 20; 50 mbarCH II_2H3P 20; 50 mbarLU II_2H3P 20; 50 mbar

Tab. 5 Brennstoffe und Ausrüstung

2.7 Anschlussplan

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Anschlussplan - 1

text_image E 1 A 17 B 17 C 17 D 17 F G Sicherung 5A F H B6 B7 B3 L 34 230 VAC L G1 35 N G2 PE A6 B2 A11 A12 4 M N G4 36 230 VAC L G3 PE D14 D12 D11 D1 D3 C16 C15 24 VAC 0 VAC 24 VAC 10 VAC 10 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC max. 250 W A9 B1 A17 C6 C5 C3 C4 20 16 19 17 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18

Bild 6 Anschlussplan

Buderus

1 Brennerautomat
2 Platine (nur bei Heizkessel mit internem Dreiwegeventil)
3 Pumpe
4 Gebläse
5 Trafo
6 Glühzünder
7 Gasarmatur
8 Dreiwegeventil
9 KIM (Kessel Identifikation Modul)
10 Druckfühler
11 Vorlauftemperaturfühler
12 Sicherheitsfühler
13 Rücklauffühler
14 Ionisation
15 Erde
16 Durchflussfühler
17 Warmwasser-Temperaturfühler Speichertemperaturfühler Anschlussleiste für Speichertemperaturfühler nur beim Logamax plus GB162-25 T40S Speicherladepumpe Grau Weiß Netzanschluss 230 VAC, 50..60 Hz, max. zulässig: 10A Betriebsschalter Weiß - Netzmodul 230 VAC
18 Speichertemperaturfühler
19 Anschlussleiste für Speichertemperaturfühler
20 nur beim Logamax plus GB162-25 T40S
21 Speicherladepumpe
22 Grau
23 Weiß
24 Netzanschluss 230 VAC, 50..60 Hz, max. zulässig: 10A
25 Betriebsschalter
26 Weiß - Netzmodul 230 VAC
27 Lila - Zirkulationspumpe 230 VAC, max. 250 W (Der Anschluss einer externen Pumpe ist nur möglich, wenn in der Anschlussgruppe keine interne Pumpe eingebaut ist.)
28 Grün - externe Heizungspumpe 230 VAC, max. 250 W Türkis - externes Dreiwegeventil Blau - Außentemperaturfühler Rot - externer Schaltkontakt, potenzialfrei, z. B. für Fußbodenheizung Orange - Raumtemperaturregler RC und EMS-Bus Grün - Ein/Aus Temperaturregler, potenzialfrei Braun Blau Grün/Gelb
29 Türkis - externes Dreiwegeventil
30 Blau - Außentemperaturfühler
31 Rot - externer Schaltkontakt, potenzialfrei, z. B. für Fußbodenheizung
32 Orange - Raumtemperaturregler RC und EMS-Bus
33 Grün - Ein/Aus Temperaturregler, potenzialfrei
34 Braun
35 Blau
36 Grün/Gelb

2.8 Pumpentest

Wenn der Heizkessel für längere Zeit nicht in Betrieb war, wird automatisch alle 24 Stunden für 10 Sekunden die Pumpe betrieben.

Dieser Pumpentest findet erstmalig nach 24 Stunden mit ununterbrochener Netzspannung statt.

2.9 Integrierter Frostschutz

Der Heizkessel ist mit einem integrierten Frostschutz ausgestattet. Der Frostschutz schaltet den Heizkessel bei einer Kesselwassertemperatur von 7 °C ein und bei einer Kesselwassertemperatur von 15 °C aus.

Die restliche Heizungsanlage ist dabei allerdings nicht vor Frost geschützt.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Integrierter Frostschutz - 1

Wenn die Heizkörper oder Leitungsteile durch Umwelteinflüsse Vorort einfrieren können, empfehlen wir, die Pumpennachlaufzeit auf 24 Stunden einzustellen (→ Kapitel 6.2, Seite 44).

3 V o r s c h r i f t e n

Der Heizkessel entspricht in seiner Konstruktion und in seinem Betriebsverhalten folgenden Anforderungen:

  • EN 677
  • EN 437, EN 483
    – Gasgeräterichtlinie 90/396/EWG
  • Wirkungsgradrichtlinie 92/42/EWG
  • EMV-Richtlinie 89/336/EWG
    – Niederspannungsrichtlinie 73/23/EWG

3.1 Normen, Vorschriften und Richtlinien

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Normen, Vorschriften und Richtlinien - 1

Für die Montage und den Betrieb der Heizungsanlage die landesspezifischen Normen und Richtlinien beachten!

Heizungsfachmann und/oder Betreiber der Anlage müssen dafür sorgen, dass die gesamte Anlage die gültigen (Sicherheits-) Vorschriften erfüllt, die in der folgenden Tabelle enthalten sind.

Normen/Vorschriften/RichtlinienBeschreibung
1. BlmSchV ErsteVerordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes (Verordnung für Kleinfeuerungsanlagen)
ATV ArbeitsblattA 251 – Kondensate aus Brennwertkesseln
DIBT Richtlinienfür die Zulassung von Abgasanlagen mit niedrigen Temperaturen
DIN 1986 WerkstoffeEntwässerungssystem
DIN 1988 TechnischeRegeln für die Trinkwasserinstallation
DIN 4701 Regeln zur Berechnung des Wärmebedarfs von Gebäuden
DIN V4701-10Energetische Bewertung heiz- und raumlufttechnischer Anlagen
DIN 13384 Abgasanlagen, Wärme- und störungs-technischeBerechnung siehe Verfahren
DIN 4708 ZentraleWassererwärmungsanlagen
DIN 12828 Heizungssysteme in Gebäuden
DIN 4753 Wassererwärmer und Wassererwärmungsanlagen für Trink- und Betriebswasser
DIN 4807 Ausdehnungsgefäße

Tab. 6 Normen, Vorschriften und Richtlinien

Normen/Vorschriften/RichtlinienBeschreibung
DIN 18160 Abgasanlagen
DIN 18380 VOB: Heizanlagen und zentrale Wasserwärmungsanlagen
DIN 18381 VOB: Gas-, Wasser- und Abwasserinstallationsarbeiten innerhalb von Gebäuden
DIN 18382 VOB: Elektrische Kabel- und Leitungsanlagen in Gebäuden
DIN VDE 0100 Einrichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000 V
DVGW W 551 Trinkwassererwärmungs- und Leitungsanlagen; technische Maßnahmen zur Verminderung des Legionellenwachstums in Neuanlagen
DVGW G 635 Gasgeräte für den Anschluss an ein Luft-Abgas-System für Überdruckbetrieb (standardisiertes Verfahren)
EN 437 Prüfgase, Prüfdrücke, Gerätekategorien
EN 483 Heizkessel für gasförmige Brennstoffe – Heizkessel des Typs C mit einer Nennwärmebelastung ≤ 70 kW
EN 625 Heizkessel für gasförmige Brennstoffe – spezielle Anforderungen an die trinkwasserseitige Funktion von Kombikesseln mit einer Nennwärmebelastung ≤ 70 kW
EN 677 Heizkessel für gasförmige Brennstoffe – besondere Anforderungen an Brennwertkessel mit einer Nennwärmebelastung ≤ 70 kW
EnEV Energieeinsparverordnung
FeuVO Feuerungsverordnung der Bundesländer
VDE 0190 Hauptpotenzialausgleich von elektrischen Anlagen
VDI 2035 Richtlinien zur Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen
TRF Technische Regeln für Flüssiggas
TRGI Technische Regeln für Gasinstallation

Tab. 6 Normen, Vorschriften und Richtlinien

3.2 Genehmigungs- und Informations-pflicht

  • Die Installation eines Heizkessel muss bei dem zuständigen Gasversorgungsunternehmen angezeigt und genehmigt werden.
    – Darauf achten, dass regional bedingt Genehmigungen für die Abgasanlage und den Kondensatanschluss an das öffentliche Abwassernetz erforderlich sind.
  • Vor Montagebeginn den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister und die Abwasserbehörde informieren.

3.3 Aufstellraum

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Aufstellraum - 1

Vorsicht: Anlagenschaden durch Frost.

- Die Heizungsanlage in einem frostsicheren Raum aufstellen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Aufstellraum - 2

Warnung: Brandgefahr durch entzündliche Materialien oder Flüssigkeiten.

- Keine entzündlichen Materialien oder Flüssigkeiten in unmittelbarer Nähe des Heizkessels lagern.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Aufstellraum - 3

Warnung: Kesselschaden durch verunreinigte Verbrennungsluft oder verunreinigte Luft der Umgebung des Heizkessels.

- Den Heizkessel niemals in einer staubreichen oder chemisch aggressiven Umgebung benutzen, wie z. B. Lackierereien, Friseursalons, landwirtschaftlichem Betrieb (Dung) oder Orten, an denen mit Tricholorethylen oder Halogenwasserstoffen (z. B. enthalten in Sprühdosen, bestimmten Klebstoffen, Lösungs- oder Reinigungsmitteln, Lacken) und anderen aggressiven chemischen Mitteln gearbeitet wird oder die dort gelagert werden.

- In diesem Fall unbedingt eine raumluftunabhängige Betriebsweise mit einem separaten hermetisch abgeriegelten Aufstellraum wählen, der mit Frischluftzufuhr versehen ist.

3.4 Verbrennungsluft-Abgasanschluss

Den Heizkessel nur mit den speziell für diesen Kesseltyp konzipierten und zugelassenen Verbrennungsluft-Abgas-system betreiben.

Wenn der Heizkessel raumluftabhängig betrieben wird, muss der Aufstellraum mit den erforderlichen Luftzufuhröffnungen versehen sein. Keine Gegenstände vor diese Öffnungen stellen. Die Luftzufuhröffnungen müssen immer frei sein.

3.5 Verbrennungsluft

Verbrennungsluft frei von aggressiven Stoffen halten (z. B. Halogenkohlenwasserstoffe, die Chlor- oder Fluorverbindungen enthalten). Korrosion wird so vermieden.

3.6 Wasserqualität

Ungeeignetes oder verschmutztes Wasser kann zu Störungen im Heizkessel und Beschädigungen des Wärmetauschers oder der Warmwasserversorgung durch u. a. Schlammbildung, Korrosion oder Verkalkung führen. An den Hersteller wenden, um mehr Information zu erhalten. Die Adressangaben befinden sich auf der Rückseite dieses Dokuments.

Heizungsanlage (Füll- und Ergänzungswasser)

  • Anlage vor dem Füllen gründlich spülen.
  • Ausschließlich unbehandeltes Leitungswasser verwenden. Grundwasser ist nicht gestattet.
  • Es ist nicht gestattet, das Wasser mit Mitteln, wie z. B. pH-erhöhenden/-senkenden Mitteln (chemischen Zusatzstoffen und/oder Inhibitoren), Frostschutz oder Wasserenthärter zu behandeln.
  • Der gemessene pH-Wert des Heizwassers muss zwischen 7 und 8,5 betragen.

Sanitärtrinkwasser

(Zufuhr Warmwasserversorgung)

- Ausschließlich unbehandeltes Leitungswasser verwenden. Grundwasser ist nicht gestattet.

3.7 Inspektion/Wartung

Aus den folgenden Gründen müssen Heizungsanlagen regelmäßig gewartet werden:

– um einen hohen Wirkungsgrad zu erhalten und die Heizungsanlage sparsam zu betreiben,
- um eine hohe Betriebssicherheit zu erreichen,
- um die umweltfreundliche Verbrennung auf hohem Niveau zu halten.

3.8 Einweisung des Kunden

  • Kunden über Wirkungsweise des Heizkessels informieren und in die Bedienung einweisen.
  • Der Betreiber ist für die Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Heizungsanlage verantwortlich (Bundes-Immissionsschutzgesetz).
  • Kunden darauf hinweisen, dass er keine Änderungen oder Instandsetzungen vornehmen darf.
  • Wartung und Reparatur dürfen nur durch zugelassene Fachbetriebe erfolgen.
  • Nur Originalersatzteile verwenden!
  • Wenn andere Kombinationen, Zubehör und Verschleißteile verwendbar sind, dürfen sie nur verwendet werden, wenn sie für die Anwendung bestimmt sind und sie die Leistungsmerkmale sowie Sicherheitsanforderungen nicht beeinträchtigen.

3.9 Qualität der Rohrleitungen

Bei Verwendung von Kunststoffleitungen in der Heizungsanlage, z. B. für Fußbodenheizungen, müssen diese Leitungen sauerstoffdicht sein gemäß DIN 4726/4729. Wenn die Kunststoffleitungen diese Normen nicht erfüllen, muss eine Systemtrennung durch Wärmetauscher erfolgen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Qualität der Rohrleitungen - 1

Vorsicht: Kesselschaden durch Korrosion.

- Der Heizkessel ist nicht geeignet für die Verwendung in Anlagen mit natürlicher Wasserzirkulation. Auch die Anwendung als offene Heizungsanlage ist nicht erlaubt.

Bei Installation und Betrieb der Heizungsanlage beachten:

– Die örtlichen Baubestimmungen über die Aufstellbedingungen.
– Die örtlichen Baubestimmungen über die Zu- und Ablufteinrichtungen sowie des Schornsteinanschlusses.
– Die Bestimmungen für den elektrischen Anschluss an die Stromversorgung.
- Die technischen Regeln des Gasversorgungsunternehmens über den Anschluss des Gasbrenners an das örtliche Gasnetz.
– Die Vorschriften und Normen über die sicherheitstechnische Ausrüstung der Wasser-Heizungsanlage.
– Die Installationsanleitung für Ersteller von Heizungsanlagen.
- In Österreich bei der Installation die örtlichen Bauvorschriften sowie die ÖVGW-Richtlinie G1 oder G2 (ÖVGW-TR Gas oder Flüssiggas) einhalten. Der Anschluss ist nur an Fänge der Ausführungsart I nach ÖNORM B 8200 zulässig. Die Anforderungen gemäß der Ländervereinbarung Art. 15a B-VG hinsichtlich Emissionen und Wirkungsgrad werden erfüllt.

3.10 Frostschutz

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Frostschutz - 1

Vorsicht: Kesselschaden durch Überhitzung.

- Der Heizkessel ist mit einem integrierten Frostschutz ausgestattet. Dies bedeutet, dass kein separater Frostschutz angebracht werden darf.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Frostschutz - 2

Vorsicht: Anlagenschaden durch Einfrieren.

- Die Pumpennachlaufzeit auf 24 Stunden einstellen, wenn bei raumluftabhängiger Betriebsweise eine Leitung einfrieren kann (z. B. Heizkörper in der Garage).

3.11 Wartungsintervall

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Wartungsintervall - 1

Vorsicht: Kesselschaden durch fehlende oder mangelhafte Reinigung und Wartung.

- Einmal jährlich die Heizungsanlage inspizieren und bei Bedarf reinigen.

- Wartung bei Bedarf durchführen. Um Schäden an der Anlage zu vermeiden, auftretende Mängel sofort beheben.

3.12 Werkzeuge, Materialien und Hilfsmittel

Für die Montage und Wartung des Heizkessels sind die Standardwerkzeuge aus dem Bereich Heizungsbau sowie Gas- und Wasserinstallation erforderlich.

Darüber hinaus sind zweckmäßig:

- Buderus Kesselkuli oder

- Sackkarre mit Spanngurt.

3.13 Entsorgung

  • Verpackungsmaterial des Heizkessels umweltgerecht entsorgen.
  • Komponenten der Heizungsanlage, die ausgetauscht werden, müssen durch eine autorisierte Stelle umweltgerecht entsorgen.

3.14 Gültigkeit der Vorschriften

Geänderte Vorschriften oder Ergänzungen sind ebenfalls zum Zeitpunkt der Installation gültig und müssen erfüllt werden.

4 Heizkessel transportieren

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizkessel transportieren - 1

Vorsicht: Verletzungsgefahr durch unsachgemäß gesicherten Heizkessel.

  • Für den Transport des Heizkessels geeignete Transportmittel, z. B. eine Sackkarre mit Spanngurt, einen Treppen- oder Stufenkarren verwenden.
  • Den Heizkessel beim Transport auf dem Transportmittel gegen Herunterfallen sichern.

  • Verpackten Heizkessel auf eine Sackkarre setzen, ggf. mit einem Spanngurt sichern und zum Aufstellort transportieren.
    ● Verpackungsgurte entfernen.

  • Kartonverpackung des Heizkessels heben.
  • Alle (weißfarbige) Styroporteile von oben und seitlich entfernen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizkessel transportieren - 2

Vorsicht: Anlagenschaden durch Transport- beschädigungen.

- Das dunkle Styroporteil bis zur Montage an der Unterseite des Heizkessels lassen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizkessel transportieren - 3

Vorsicht: Anlagenschaden durch Verschmutzung.

Wenn der Heizkessel ausgepackt ist, aber noch nicht in Gebrauch genommen wird, folgendes beachten:

  • Anschlüsse des Heizkessels vor Verschmutzung schützen, indem alle Schutzkappen auf den Anschlüssen montiert bleiben.
  • Abgasstutzen an der Oberseite des Heizkessels mit Plastikfolie abdecken.

- Verpackungsmaterial des Heizkessels umweltgerecht entsorgen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizkessel transportieren - 4

Bild 7 Verpackung entfernen

Heben und Tragen

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heben und Tragen - 1

Warnung: Verletzungsgefahr durch falsches Heben und Tragen.

● Heizkessel nicht alleine heben und tragen.
- Heizkessel nicht am Kunststoff-Bedienfeld heben, sondern nur an der Seite.
- Heizkessel nicht am Abgasanschluss heben.

- Den Heizkessel zum Heben und Tragen mit einer Hand an der Unterseite und mit der anderen Hand an der Rückseite anheben.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heben und Tragen - 2

Bild 8 Heizkessel mit zwei Personen korrekt heben und tragen

5 M o n t a g e

5.1 Anwendungsbeispiele

Je ein Anwendungsbeispiel für eine Raumtemperaturregung (A) und eine witterungsgeführte Regelung (B).

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Anwendungsbeispiele - 1

Bild 9 Anwendungsbeispiele
A mit Raumtemperaturreglung
B mit witterungsgeführter Regelung

1 Heizkessel
2 Gas
3 Netz
4 Sicherheitsventil
5 Ausdehnungsgefäß
6 Wartungshahn
7 Raumtemperaturregler
8 Heizkörperventil
9 Thermostatventil
10 Referenzraum (Wohnzimmer)
11 Übrige Räume
12 Außentemperaturfühler
13 Witterungsgeführter Regelung

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Anwendungsbeispiele - 2

Bei der Installation des Heizkreises ist kein Bypass erforderlich. Der Heizkessel schaltet den Brenner aus, sobald keine Strömung mehr durch die Heizungsanlage, aufgrund geschlossener Heizkörperventile, erfolgt.

5.2 Abmessungen

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Abmessungen - 1
7 746 800 040-70.1RS
Bild 10 Abmessungen und Anschlüsse für Logamax plus GB162-15/25/35/45 und GB162-25 T40S (Maße in mm)
1) Servicemaße, eingebaut im Schrank, kann 0 mm sein.

Position Heizkessel
1 Logamax plus GB162-15/25/35/45
2 Logamax plus GB162-25 T40S

Tab. 7 Heizkessel-Varianten

PositionBenennung Anschluss
A Abgasadapter konzentrisch ∅ 80/125 mm
B Gasanschluss 1/2" Außengewinde
C Austritt Kondensat Außendurchmesser ∅ 30 mm
D Vorlauf Speicher-Wassererwärmer Klickanschluss
ERücklauf Speicher-WassererwärmerKlickanschluss
F Vorlauf Heizkessel Stutzen ∅ 28 mm(für Anschluss der Klemmverschraubung mit 1" Außengewinde)
GRücklauf HeizkesselStutzen ∅ 28 mm(für Anschluss der Klemmverschraubung mit 1" Außengewinde)
H WarmwasserStutzen ∅ 15 mm(für Anschluss der Klemmverschraubung mit 3/4" Außengewinde)
JKaltwasserStutzen ∅ 15 mm(für Anschluss der Klemmverschraubung mit 3/4" Außengewinde)

Tab. 8 Legende zu Bild 4

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Abmessungen - 2

Vorsicht: Kesselschaden

- Der Anschluss der Heizkessel Logamax plus GB162-15/25/35/45 mit dem Speicher-Wassererwärmer des GB162-25 T40S ist nicht erlaubt.

5.3 Empfohlene Wandabstände

Der Heizkessel benötigt seitlich keine Abstände (für Schrankeinbau geeignet). Zum Service ist nach vorne ein Mindestabstand von 1m erforderlich (→ Bild 10, Seite 24).

Bei der Festlegung des Aufstellortes müssen die Abstände für die Abgasführung und der Anschluss-Rohrgruppe beachten werden (siehe Montageanleitung Abgassystem und Montageanleitung Anschluss-Set)!

Weitere Hinweise zum Aufstellraum siehe Kapitel 3.3 „Aufstellraum“, Seite 18.

5.4 Heizkessel an der Wand montieren

Der Heizkessel darf ausschließlich hängend an der Wand oder am Befestigungsprofil montiert werden. Bei leichter Wand- oder Bodenkonstruktion kann Resonanz auftreten. Bei Bedarf eine stärkere Konstruktion anfertigen.

- Vor Montagebeginn prüfen, ob die Tragfähigkeit der Wand für das Kesselgewicht geeignet ist.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizkessel an der Wand montieren - 1

Vorsicht: Anlagenschaden durch Beschädigung oder Verschmutzung!

  • Zum Schutz der Anschlussstutzen nicht den Styroporboden (schwarz) (1) entfernen, bis der Heizkessel hängt. Der Heizkessel kann dadurch auf dem Boden hingestellt werden und verhindert auch Beschädigung/Verschmutzung der Anschlüsse.
  • Heizkessel nicht an der Klappe des BC10 hochheben.
  • Heizkessel und den Verbrennungsluft-Abgasstutzen während der Montage vor Verschmutzung schützen.

  • Montagehöhe messen (→ Kapitel 2.6 „Abmessungen und technische Daten“, Seite 12).

  • Mit Hilfe des Wandhalters beide Bohrlöcher anzeichnen (A).
  • Löcher entsprechend der Dübelgröße bohren (B).
  • 2 mitgelieferte Dübel in die Bohrlöcher stecken (C).
  • Wandhalter mit 2 mitgelieferten Schrauben waage-recht montieren (D).
  • Heizkessel mit zwei Personen an der Rückseite und an der Transportschiene der Unterseite anheben und in den Wandhalter hängen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizkessel an der Wand montieren - 2

Bild 12 Wandhalter montieren

● Schwarzen Styroporboden entfernen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizkessel an der Wand montieren - 3

Es kann Restwasser von der Endprüfung im Werk aus dem Heizkessel austreten.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizkessel an der Wand montieren - 4

Bild 13 Schwarzen Styroporboden entfernen

5.5 Speicher-Wassererwärmer montieren (nur GB162-25 T40S)

  • Vor Montagebeginn prüfen, ob die Tragfähigkeit der Wand für das Kesselgewicht geeignet ist.
  • Verpackung entfernen und entsorgen (→ Kapitel 3.13, Seite 20).
  • Speicher-Wassererwärmer an der Rückseite und an der Unterseite anheben und in den Wandhalter rechts neben dem Heizkessel hängen. Auf dem Wandhalter (→ Bild 12) befinden sich Markierungen.
  • Speicher mit Hilfe der Stellschraube (1) auf gleiche Höhe mit dem Heizkessel ausrichten.
  • Die Schnappverschlüsse in die Aussparungen des Heizkessels legen (→Lupen Bild 14).
  • Schnappverschlüsse schließen (hierdurch wird der Speicher-Wassererwärmer am Heizkessel festgezogen).

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Speicher-Wassererwärmer montieren (nur GB162-25 T40S) - 1

text_image 7 747 800 040-07.1RS

Bild 14 Schnappverschlüsse schließen (Ober-/ Unterseite)

5.6 Versorgungsanschlüsse herstellen

5.6.1 Gasanschluss bauseits erstellen

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Gasanschluss bauseits erstellen - 1

Gefahr: Lebensgefahr durch Explosion entzündlicher Gase.

  • Das Arbeiten an gasführenden Bauteilen nur mit einer dafür gültigen Konzession ausführen.
  • Darauf achten, dass die Flachdichtung in der Gaszuleitung vorhanden ist.
  • Bei einer Gas-Luft-Mischung besteht Explosionsgefahr!
  • Alle Gasleitungen und Kupplungen auf Gasdichtheit überprüfen.

  • Gasanschluss am Heizkessel mit z. B. Teflontape eindichten.

  • Gashahn G ^1/2 " (1) ggf. mittels Doppelmuffe (2) in die Gaszuleitung (GAS) laut TRGI oder TRF installieren.
  • Gasleitung spannungsfrei am Gasanschluss anschließen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Gasanschluss bauseits erstellen - 2

Wir empfehlen den Einbau eines Gasfilters nach DIN 3386 in die Gasleitung.

  • Die landesspezifischen Normen und Vorschriften für den Gasanschluss einhalten.
  • Bei der Wahl der Gasleitung auch die maximale Überbrückungslänge (Abstand Gaszähler - Heizkessel) in Tab. 9 beachten.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Gasanschluss bauseits erstellen - 3

Bauseits muss ein Gasdruckwächter in der Gasleitung vorgesehen werden.

- Die minimale Leistung am Gasdruckwächter je nach Heizkesseltyp einstellen (→ Tab. 3, Seite 12).

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Gasanschluss bauseits erstellen - 4

text_image 7 746 800 040-155.1RS

Bild 15 Gasanschluss herstellen

1 Gashahn G ^1/2 "
2 Doppelmuffe

Leitungs-durchmesser 12 ” 34 ” 1”15mm22 mm28 mm
Logamax plus
GB162-15 1154 166 6 48 138
GB162-254195921749
GB162-35 21133-10 27
GB162-451619-616
GB162-25 T40S4195921749

Tab. 9 Maximale Überbrückungslänge [m]

5.6.2 Heizungsvorlauf und Rücklauf bauseits montieren

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizungsvorlauf und Rücklauf bauseits montieren - 1

Zum Schutz der gesamten Heizungsanlage empfehlen wir, einen Schmutzfilter in den Rücklauf einzubauen. Bei Anschluss des Heizkessels an eine schon länger bestehende Heizungsanlage ist der Einbau dringend erforderlich.

- Unmittelbar vor und nach dem Schmutzfilter eine Absperrung für die Filterreinigung einbauen.

  • Wenn eine Verbindung von ∅ 28 auf 1" hergestellt wird, kann die im Lieferumfang beigelegte Klemmverschraubung (4) verwendet und zuerst in die Vor- und Rücklauf eingedichtet werden.
  • Für die Wartung und Instandhaltung des Heizkessels in den Vor- und Rücklauf je einen Wartungshahn (1)(2) einbauen.
  • Vorlaufleitung mit eingelegter flacher Gummidichtung spannungsfrei am Vorlaufanschluss des Heizkessels (1) montieren.
  • Rücklaufrohr mit eingelegter flacher Gummidichtung spannungsfrei am Rücklaufanschluss des Heizkessels (2) montieren.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizungsvorlauf und Rücklauf bauseits montieren - 2

text_image 4 3 1 2 4 7 74 6 800 040-107.1RS

Bild 16 Vor- und Rücklauf anschließen

1 Wartungshahn (Vorlauf Heizkessel)
2 Wartungshahn (Rücklauf Heizkessel)
3 Füll- und Entleerhahn
4 Klemmverschraubung ∅ 28 nach 1"

5.6.3 Wasserzirkulation

Der Heizkessel ist so entworfen, dass ein Überstromventil mit einem Differenzdruckregler überflüssig ist.

5.6.4 Vorlauf- und Rücklaufrohr des Speicher-Wassererwärmers montieren (nur GB162-25 T40S)

● Gummidichtungen des Vor- (1) und Rücklaufrohrs (2) Speicher-Wassererwärmer leicht einfetten.
- Vorlaufrohr Speicher-Wassererwärmer (1) mit eingelegter flacher Gummidichtung spannungsfrei am Vorlaufanschluss des Speichers und am Plattenwärmetauscher im Speicher montieren.
- Rücklaufrohr Speicher-Wassererwärmer (2) mit eingelegter flacher Gummidichtung spannungsfrei am Rücklaufanschluss des Speichers und am Plattenwärmetauscher im Speicher montieren.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Vorlauf- und Rücklaufrohr des Speicher-Wassererwärmers montieren (nur GB162-25 T40S) - 1

text_image 7 747 800 040-10.1RS

Bild 17 Leitungen Speicher-Wassererwärmer montieren

1 Vorlaufrohr Speicher-Wassererwärmer
2 Rücklaufrohr Speicher-Wassererwärmer

5.6.5 Anschluss Vorlauf- und Rücklauf für externen Speicher-Wassererwärmer montieren (nicht beim GB162-45 möglich)

  • Dichtringe in den beiliegenden Klickanschlüssen (1) einfetten.
  • Klickanschluss auf den Vorlaufanschluss des Speicher-Wassererwärmers (2) einstecken.
  • Klickanschluss auf den Rücklaufanschluss des Speicher-Wassererwärmers (3) einstecken.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Anschluss Vorlauf- und Rücklauf für externen Speicher-Wassererwärmer montieren (nicht beim GB162-45 möglich) - 1

text_image 7 746 800 040-71.1RS 2 3 1

Bild 18 Leitungen für externen Speicher-Wassererwärmer montieren

Wenn kein Speicher-Wassererwärmer angeschlossen wird:

- Kurzschlussleitung (als Zubehör erhältlich) am Vor- und Rücklauf des Speicher-Wassererwärmers anschließen.

1 Klickanschluss ∅28 nach G3/4"
2 Vorlauf Speicher-Wassererwärmer
3 Rücklauf Speicher-Wassererwärmer

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Anschluss Vorlauf- und Rücklauf für externen Speicher-Wassererwärmer montieren (nicht beim GB162-45 möglich) - 2

Bild 19 Anschluss ohne Speicher-Wassererwärmer

1 Kurzschlussleitung (Zubehör)

5.6.6 Anschluss an externen, indirekt geheizten Speicher (nur GB162-45)

Der Heizkessel kann an einen indirekt geheizten Speicher mit einem Dreiwegeventil angeschlossen werden. Das Dreiwegeventil (2) ist heizungsseitig wie folgt angeschlossen:

  • AB : Vorlauf Heizkessel
  • A : Vorlauf Speicher
  • B : Vorlauf zur Heizungsanlage

Der Heizkessel ist serienmäßig mit einer eingebauten Speichervorrangsregelung ausgestattet. Der indirekt geheizte Speicher muss mit einem Speichertemperaturfühler (Zubehör) ausgestattet sein. Für den elektrischen Anschluss des Dreiwegeventils und des Speicher-Temperaturfühlers siehe Kapitel 5.8, Seite 34 und Anschlussplan Kapitel 2.7, Seite 14.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Anschluss an externen, indirekt geheizten Speicher (nur GB162-45) - 1

flowchart
graph TD
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    E --> F["AB"]
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    style K fill:#ffc,stroke:#333

Bild 20 Montage Dreiwegeventil

1 Speichertemperaturfühler
2 Dreiwegeventil
3 Ausdehnungsgefäß
4 Füll- und Entleerhahn
5 Wartungshähne (Heizung)
6 Vorlauf Kessel (VK)
7 Rücklauf Kessel (RK)
8 Warmwasser
9 Kaltwasser

5.6.7 Füll- und Entleerhahn bauseits montieren

- Einen Füll- und Entleerhahn im Rücklauf anschließen (→ Bild 16, (3), Seite 29).

5.6.8 Ausdehnungsgefäß bauseits anschließen

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Ausdehnungsgefäß bauseits anschließen - 1

Vorsicht: Anlagenschaden durch defektes Sicherheitsventil.

- Das Ausdehnungsgefäß muss nach DIN 4708 ausreichend dimensioniert sein.

- Ausdehnungsgefäß (2) in den Rücklauf (RK) einbauen. Bei Verwendung eines offenen Verteilers an der sekundären Seite des offenen Verteilers das Ausdehnungsgefäß an den Rücklauf anschließen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Ausdehnungsgefäß bauseits anschließen - 2

text_image 7 746 800 040-13.1RS

Bild 21 Bauseitige Anschlüsse an Vor- und Rücklauf

1 Füll- und Entleerhahn
2 Ausdehnungsgefäß
3 Wartungshähne (Heizung)
4 Vorlauf Kessel (VK)
5 Rücklauf Kessel (RK)

5.6.9 Sicherheitsventil

Der Einbau eines Sicherheitsventils ist bauseits nicht erforderlich, da im Heizkessel bereits ein Sicherheitsventil eingebaut ist.

5.6.10 Anschluss der Warmwasser- und Kaltwasserleitung (nur GB162-25 T40S)

  • Zum Anschluss der Kaltwasserleitung bauseits eine Klemmverschraubung ∅ 15 auf 1/2" am Kaltwasseranschluss (2) des Speicher-Wassererwärmers aufschrauben.
  • Zum Anschluss der Warmwasserleitung bauseits eine Klemmverschraubung ∅ 15 auf 1/2" am Warmwasseranschluss (1) des Speicher-Wassererwärmers aufschrauben.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Anschluss der Warmwasser- und Kaltwasserleitung (nur GB162-25 T40S) - 1

Vorsicht: Anlagenschaden

  • Die Logamax plus GB162-25 T40S Kombigeräte nicht am Warmwasserkreis mit einer sanitären Zirkulationspumpe anschließen.
  • Bei weiteren Fragen an Buderus wenden.

Generell gilt:

- Überdrucksicherung mit eingebautem Rückschlagventil in die Kaltwasserleitung einbauen.

Hiermit ist die Warmwasseranlage gegenüber hohe Drücke gesichert.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Generell gilt: - 1

text_image 7 746 800 040-14.1RS

Bild 22 Wasseranschlüsse

1 Anschluss Warmwasser
2 Anschluss Kaltwasser

5.6.11 Kondenswasserabfuhr anschließen

- Den Siphon (2) unter der Kondensatleitung (1) montieren.

Die folgenden Vorschriften einhalten:

– Die (örtlichen) Vorschriften über die Abwasserverordnung.

- Für die Ableitung des Kondensats bis zum Einleiten ins Sammelrohr Kunststoffleitungen (minimaler Durchmesser der Abflussleitung ist 30 mm) gemäß ATV Merkblatt M 251 verwenden.

- Der Siphon (2) darf keine feste Verbindung mit der Kondensatleitung haben.

Den minimalen Abstand von 2 cm zwischen dem Siphon und der Kondensatleitung einhalten.

5.6.12 Siphon mit Wasser füllen

- Siphon mit Lippendichtung (1) nach unten aus der Halterung ziehen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Siphon mit Wasser füllen - 1

Gefahr: durch Vergiftung.

Wenn der Siphon nicht mit Wasser gefüllt ist, kann austretendes Abgas Menschen in Lebensgefahr bringen.

- Siphon mit Wasser füllen.

- Siphon in umgekehrter Reihenfolge wieder einbauen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Siphon mit Wasser füllen - 2

text_image 1 >2 cm 2 7 746 800 040-15.1RS

Bild 23 Kondensatabfuhr montieren

1 Kondensatleitung ∅ 30 mm

2 Siphon

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Siphon mit Wasser füllen - 3

text_image 7 746 800 040-56.1RS

Bild 24 Siphon mit Wasser füllen

5.7 Verbrennungsluft-Abgasanschluss herstellen

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Verbrennungsluft-Abgasanschluss herstellen - 1

Vor Montagebeginn den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister informieren.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Verbrennungsluft-Abgasanschluss herstellen - 2

Für den Außenwandanschluss des Logamax plus GB162 gilt:

Nach DVGW/TRGI 86/96 darf bei Außenwandanschluss die Heizleistung von 11 kW und die Warmwasserleistung von 28 kW nicht überschritten werden. Um die Heizleistung am Heizkessel auf 11 kW zu beschränken, auf der Rückseite des Basiscontrollers Logamatic BC10 den Jumper entfernen (→ Kapitel 5.9.1, Seite 41).

Bei den Bauarten B_23 , B_33 , C_33(x) , C_43(x) , C_53(x) , C_83(x) , sind die Abgassystem-Grundbausätze gemäß Gasgeräterichtlinie 90/396/EWG unter Berücksichtigung der EN 677 und der EN 483 gemeinsam mit dem Heizkessel zugelassen (Systemzertifizierung). Sie ist dokumentiert durch die Produktidentnummer auf dem Typenschild des Heizkessels.

Bei der Bauart C_63(x) und C_63 werden Abgassysteme eingesetzt, die eine DIBT-Zulassung besitzen und von Buderus freigegeben sind.

Bei der Montage des Verbrennungsluft-Abgasanschlusses sind die allgemein geltenden Vorschriften einzuhalten (→ Kapitel 3.4, Seite 18).

Bauart B _23 (raumluftabhängig)

Bei Abgassystemen der Bauart B wird die Verbrennungsluft dem Aufstellraum entzogen, in dem der Heizkessel montiert ist. Die Abgase gelangen über das Abgassystem nach außen.

Der Heizkessel darf nicht in Räumen betrieben werden, in denen sich ständig Personen aufhalten. Für die Verbrennungsluftversorgung eine oder zwei Luftöffnungen mit einem freien Querschnitt von 2 x 75 cm² oder einmal 150 cm² vorsehen (TRGI 5.5.2.8).

Bauart B _33 (raumluftabhängig, konzentrisch)

Für Heizkessel mit einer Gesamtwärmeleistung < 35 kW gilt: Ist die Verbrennungsluftversorgung über einen Verbrennungsluftverbund nach TRGI sichergestellt, sind keine Öffnungen erforderlich. In diesem Fall darf der Heizkessel auch in Aufenthaltsräumen betrieben werden.

Bauart C_xx (raumluftunabhängig)

Bei den Abgassystemen der Bauart C wird die Verbrennungsluft des Heizkessels von außerhalb des Hauses zugeführt. Das Abgas wird nach außen abgeführt. Die Verkleidung des Heizkessels ist gasdicht ausgeführt und ist ein Teil der Verbrennungsluftzufuhr. Es ist deshalb bei raumluftunabhängigem Betrieb dringend erforderlich, dass bei einem Heizkessel, der sich in Betrieb befindet,

die Kesseltür immer geschlossen ist.

Heizkessel mit einer Gesamtwärmeleistung < 50 kW dürfen in Aufenthaltsräumen ohne weitere Anforderungen betrieben werden.

Abgas-Sicherheitstemperaturbegrenzer, Standard (nur gültig für die Schweiz)

Wenn bei raumluftabhängigem Betrieb der entsprechend TRGI vorgeschriebene Abstand von 50 mm zu brennbaren Stoffen und Möbeln nicht eingehalten wird, muss zur Überwachung der Abgastemperatur (max. 80 °C) ein Abgas-Sicherheitstemperaturbegrenzer (Abgas-STB) eingebaut werden. Für die Montage die jeweilige Einbauanleitung beachten.

5.7.1 Abgassysteme

An den Heizkessel können Abgassysteme aus Aluminium, Edelstahl oder Kunststoff angeschlossen werden. Kunststoff-Abgasleitungen müssen von der Temperatur her für die Heizkessel geeignet sein (z. B. bei einer Abga-stemperatur von 88 °C ist eine Zulassungs-Temperatur von 120 °C erforderlich. Nähere Informationen über Abgassystem-Grundbausätze aus Kunststoff sind in der Planungsunterlage des Heizkessels enthalten.

5.7.2 Raumluftabhängiger Betrieb

Wenn ein raumluftunabhängiger Betrieb nicht gewünscht wird oder bauseitig nicht möglich ist, kann der Heizkessel raumluftabhängig angeschlossen werden.

In diesem Fall die gesonderten Vorschriften für den Aufstellraum und den raumluftabhängigen Betrieb einhalten. Zur Verbrennung muss genügend Verbrennungsluft zuströmen.

- Abgasrohr entsprechend der Montageanleitung des Abgassystems montieren.

5.7.3 Raumluftunabhängiger Betrieb

- Verbrennungsluft-Abgasanschluss entsprechend der Montageanleitung des Abgassystems montieren.

5.8 Elektrischen Anschluss herstellen

Beim Anschließen elektrischer Komponenten auch den Anschlussplan ( Kapitel 2.7, Seite 14) und die Montage- und Serviceanleitung des jeweiligen Produktes beachten.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Elektrischen Anschluss herstellen - 1

Die Steckdose muss immer erreichbar sein! Die Steckdose muss auf einen allpoligen Schalter angeschlossen sein (geöffnet, Mindestabstand zwischen den Kontakten 3 mm).

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Elektrischen Anschluss herstellen - 2

Vorsicht: Anlagenschaden durch Kurz- schluss.

  • Zur Vermeidung von Kurzschlüssen elektrischer Komponenten nur original Verkabelungen des Herstellers und Verkabelung mit einadrigem Draht verwenden.
  • Wenn Litzendraht (flexibler Draht) benutzt wird, diese Drähte mit Aderendhülsen versehen. Dabei Kabel von mindestens 0,75 mm ^2 verwenden.
  • Das Netzkabel nur durch einen Fachmann ersetzten lassen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Elektrischen Anschluss herstellen - 3

Gefahr: durch elektrischen Strom bei geöffnetem Heizkessel.

  • Vor dem Öffnen des Heizkessels: Heizungsanlage mit dem Heizungsnotschalter stromlos schalten oder über die entsprechende Haussicherung vom Stromnetz trennen.
  • Heizungsanlage gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten sichern.

5.8.1 Klemmleistenanschlüsse

Die Klemmenanschlussleisten an der Unterseite des Heizkessels sind mit verschiedenen Anschlüssen für den Anschluss von externen elektrischen Komponenten ausgestattet. In der nachstehenden Auflistung ist angegeben, welche Komponenten wo angeschlossen werden.

- Um an die Klemmenanschlussleisten zu gelangen, an der Unterseite des Heizkessels die beiden Schrauben der Klemmenabdeckung (1) herausschrauben.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Klemmleistenanschlüsse - 1

Bild 25 Klemmenabdeckung

Alle zutreffenden Komponenten an die jeweilige Klemm-leiste anschließen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Klemmleistenanschlüsse - 2

Gefahr: durch elektrischen Strom.

Die Positionen 7 – 11 sind 230 Volt-Anschlüsse (die Positionen 1 – 6 und 12 sind Niederspannungsanschlüsse).

- Wenn der Netzstecker in der Steckdose steckt beachten, dass die Klemmen 7 – 11 unter Spannung (230 V) stehen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Klemmleistenanschlüsse - 3

text_image WA RC EV FA FW DWV 1 2 3 4 5 6 PK PZ Netzmodule 7 8 9 NETZ PS 10 11 12 7 746 800 040-141.1RS

Bild 26 Anschlusskasten und Klemmleiste

1 WA = Ein-/Aus-Temperaturregler potenzialfrei (Anschlussfarbe grün)
2 RC = Raumtemperaturregler RC und EMS-Bus (Anschlussfarbe orange)
3 EV = externer Schaltkontakt potenzialfrei, z. B. für Fußbodenheizung (Anschlussfarbe rot)
4 FA = Außentemperaturfühler (Anschlussfarbe blau)
6 DWV = Anschluss für externes Dreiwegeventil (Anschlussfarbe türkis)
7 Externe Heizungspumpe 230 V (Anschlussfarbe grün). Die externe Heizungspumpe 230 V/max. 250 W wird an der Klemmleiste angeschlossen.
8 Zirkulationspumpe 230 V (Anschlussfarbe lila)
9 Netzmodulanschluss 230 V AC (Anschlussfarbe weiß)
10 Netzanschluss 230 V AC (Anschlussfarbe weiß)
11 Speicherladepumpe 230 V (Anschlussfarbe grau)
12 10-poliger Konnektor Speichertemperaturfühler nur (GB162-25 T40S)

5.8.2 Allgemeines zur Regelung anschließen

An den Heizkessel können folgende modulierende Regelungen angeschlossen werden:

– Raumbedieneinheit Logamatic RC20, RC30/RC35
- Kaskadenregler Logamatic 4121, 4122
- Regelung mit Kontakt für potenzialfreie Wärmeanforderung
- Sammelstörmeldung EM10, 0 – 10 V-Eingang (nutzbar, um ein 0 – 10 V-Signal in ein modulierendes Signal umzuwandeln).

5.8.3 Raumbedieneinheit anschließen und montieren

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Raumbedieneinheit anschließen und montieren - 1

Es ist nicht möglich, gleichzeitig mehr als eine Raumbedieneinheit direkt am Heizkessel anzuschließen.

Raumbedieneinheit im Heizkessel montieren:

Es gibt die Möglichkeit, für eine außentemperaturgeführte Regelung die Raumbedieneinheit (z. B. RC35) im Heizkessel zu installieren. Wenn die Raumbedieneinheit als raumtemperaturgeführte Regelung genutzt wird, muss die Raumbedieneinheit in einem Referenzraum installiert sein.

- Bedienfeld durch Drücken öffnen.

- Blende entfernen.

- Raumbedieneinheit auf den Steckplatz montieren.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Raumbedieneinheit im Heizkessel montieren: - 1

Bei Verwendung einer Raumbedieneinheit (z. B. RC35) die im Heizkessel montiert ist, wird nur eine außentemperaturgeführte Betriebsweise realisiert. Siehe dazu auch die Bedienungsanleitung der Raumbedieneinheit.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Raumbedieneinheit im Heizkessel montieren: - 2

Bild 27 Bedienfeld öffnen

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Raumbedieneinheit im Heizkessel montieren: - 3

text_image 7 746 800 040-135.1RS

Bild 28 Raumbedieneinheit im Heizkessel montieren

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Raumbedieneinheit im Heizkessel montieren: - 4

Bild 29 Blende entfernen

Buderus

Externe Raumbedieneinheit anschließen

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Externe Raumbedieneinheit anschließen - 1

Es ist nicht möglich, gleichzeitig mehr als eine Raumbedieneinheit direkt am Heizkessel anzuschließen.

  • Raumbedieneinheit im Referenzraum installieren, wie in der jeweiligen Montageanleitung beschrieben.
  • Raumbedieneinheit RC20, RC30/RC35 an die orangene Klemme RC (→ Bild 26, (2)) anschließen. Hierzu ein zweiadriges Stromkabel von jeweils 0,4 bis 0,75 mm² verwenden.

5.8.4 Anbindung an das Regelsystem Logamatic 4000 vornehmen

Für die modulierende Regelung sind die Kaskadenregelgeräte Logamatic 4121 und Logamatic 4122 aus dem Regelsystem Logamatic 4000 geeignet.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Anbindung an das Regelsystem Logamatic 4000 vornehmen - 1

- Montage- und Serviceanleitung des jeweiligen Produktes beachten.

  • Regelgeräte an die orange Klemme RC (→ Bild 26, (2)) anschließen. Hierzu ein zweiadriges Stromkabel von jeweils 0,4 bis 0,75 mm² verwenden.
  • Wenn keine Kommunikation mit dem externen Regelgerät oder externen Modulen vorhanden ist, überprüfen, ob die Polarität der EMS-Bus-Leitung vertauscht ist.

5.8.5 Ein-/Aus-Temperaturregler (potenzialfrei) anschließen

Ein-/Aus-Temperaturregler sind in bestimmten Ländern (z. B. Deutschland, Österreich) nicht zugelassen. Landes spezifischen Bestimmungen hierzu beachten.

- Ein-/Aus-Temperaturregler an der Klemmleiste an Position WA (→ Bild 26, (1)) anschließen. Der maximal zulässige Widerstand dieses Kreises ist 100 Ω. Hierzu ein zweiadriges Stromkabel von jeweils 0,4 bis 0,75 mm² verwenden.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Ein-/Aus-Temperaturregler (potenzialfrei) anschließen - 1

Es ist nicht möglich, gleichzeitig an den RC-Anschluss und an den Klemmenanschluss "potenzialfreie Wärmeanforderung" (WA) einen Thermostat anzuschließen.

Der Heizkessel kann natürlich mit einem Kontakt für potenzialfreie Wärmeanforderung angesteuert werden, damit entfällt jedoch die modulierende Funktion des Heizkessels. Dies geht auf Kosten des Komforts und Energieverbrauchs. Wenn ein Ein-/Aus-Kontakt für potenzialfreie Wärmeanforderung installiert wird, dann wird der Heizkessel nur bis zur eingestellten Kesselwassertemperatur modulieren.

5.8.6 Externen Schaltkontakt anschließen

Es kann ein potenzialfreier externer Schaltkontakt angeschlossen werden. Dieser externe Schaltkontakt kann z. B. für den Schutz einer Fußbodenheizung vor einer zu hohen Heizwassertemperatur verwendet werden. Wenn der externe Schaltkontakt geöffnet wird, wird der Heizkessel ausgeschaltet.

Die Pumpe läuft mit der am Heizkessel eingestellten Pumpennachlaufzeit weiter. Wenn der Schaltkontakt unterbrochen wird, geht der Heizkessel aus mit Displaycode "84". Der Heizkessel geht wieder in Betrieb, nachdem der Kontakt geschlossen worden ist.

  • Steckbrücke an der Klemme EV (→ Bild 26, (3)) entfernen.
  • Externen Schaltkontakt an der roten Klemme EV anschließen.

5.8.7 Außentemperaturfühler anschließen

Bei einer außentemperaturgeführten Regelung einen Außentemperaturfühler anschließen.

  • Außentemperaturfühler an der blauen Klemme FA (→ Bild 26, (4)) anschließen. Hierzu ein zweiadriges Stromkabel von jeweils 0,4 bis 0,75 mm² verwenden.

5.8.8 Warmwasser-Temperaturfühler anschließen

Wenn vorhanden, den Warmwasser-Temperaturfühler anschließen.

- Warmwasser-Temperaturfühler an der grauen Klemme FW anschließen. Hierzu das beim Warmwasser-Temperaturfühler mitgelieferte Adapterkabel (1) benutzen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Warmwasser-Temperaturfühler anschließen - 1

Es ist nicht möglich, mehr als einen Warmwasser-Temperaturfühler am Heizkessel anzuschließen.

Es ist nur möglich, den zum Heizkessel passenden Warmwasser-Temperaturfühler am Heizkessel anzuschließen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Warmwasser-Temperaturfühler anschließen - 2

Bild 30 Klemmleiste – Warmwasser-Temperaturfühler (Anschlussfarbe blau)

5.8.9 Dreiwegeventil anschließen (nur GB162-45)

Wenn vorhanden, hier das Dreiwegeventil anschließen.

- Stecker des Dreiwegeventils an der weißen Klemme DWV anschließen. Hierzu das beim Dreiwegeventil mitgelieferte Adapterkabel (1) benutzen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Dreiwegeventil anschließen (nur GB162-45) - 1

Es ist nicht möglich, mehr als ein Dreiwegeventil am Heizkessel anzuschließen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Dreiwegeventil anschließen (nur GB162-45) - 2

Bild 31 Klemmleiste - externes Dreiwegeventil (weiß)

5.8.10 Elektrischer Anschluss Speicher-Wassererwärmer mit Heizkessel (nur GB162-25 T40S)

Folgende Komponenten im Speicher-Wassererwärmer an den Heizkessel anschließen:

  • Zur Speicherladepumpe. Grauen Stecker (1) der Speicherladepumpe an den grauen Steckplatz PS anschließen.
  • Zum Auslauftemperaturfühler, Durchflussbegrenzer, Durchflussfühler: Weißen Stecker der Sensoren (2) an den weißen Steckplatz anschließen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Elektrischer Anschluss Speicher-Wassererwärmer mit Heizkessel (nur GB162-25 T40S) - 1

text_image PK PZ Netzmodule 1 NETZ PS 2 7 746 800 040-24.1RS

Bild 32 Speicher-Wassererwärmer anschließen

5.8.11 Netzanschluss herstellen

- Stecker des Netzkabels in eine Steckdose stecken (230 VAC/50 Hz).

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Netzanschluss herstellen - 1

text_image 7 746 800 040-145.1RS

Bild 33 Netzstecker einstecken

5.9 Heizkessel auf eine andere Gasart umstellen

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizkessel auf eine andere Gasart umstellen - 1

Gefahr: Lebensgefahr durch Explosion entzündlicher Gase.

- Arbeiten an gasführenden Bauteilen nur durch ein konzessioniertes Fachunternehmen durchführen lassen.

  • Wenn erforderlich das Gerät auf eine andere Gasart umstellen. Dazu den Aufkleber für die erlaubten Gasarten ablesen.
    ● Gashahn schließen.
    ● Heizkessel stromlos schalten.
  • Heizkesselverkleidung abnehmen.
  • Gas-/Luftteinheit (KombiVent) demontieren (→ Kapitel 9.2.1, Seite 68).
  • Schrauben vom Venturi (2) lösen und Gasarmatur vom Venturi abziehen.
    ● Gasdüse (1) aus der Gasarmatur herausnehmen.
  • Düse einsetzen, die der neuen Gasart entspricht (→ Tab. 10). Neue O-Ringe auf beide Seiten der Gasdüse auflegen.
  • Alle Teile in umgekehrter Reihenfolge wieder montieren.
  • Inbetriebnahme durchführen und Inbetriebnahmeprotokoll neu ausfüllen.
  • Zusätzlich alle bei der Montage betroffenen Dichtstellen in die Dichtheitskontrolle im Betriebszustand einbeziehen.
  • Die zwei mitgelieferten Gasarten-Aufkleber am Heizkessel und z. B. an der Gasarmatur anbringen.
  • Heizkesselverkleidung wieder anbringen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizkessel auf eine andere Gasart umstellen - 2

text_image 2 1 7 746 800 040-27.1RS

Bild 34 Gasarmatur

Gasart Gasdüsendurchmesser(mm)
Logamax plus GB162
15 2535 45
T40S
Erdgas E (G20)(beinhaltet Erdgas H)3,02 5,05 5,055,90
Erdgas LL (G25)(beinhaltet Erdgas L)3,35 5,70 5,706,55
Flüssiggas P (G31) 2,343,90 3,90 4,65

Tab. 10 Gasdüsen

5.9.1 Heizleistung für Außenwandanschluss einstellen

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizleistung für Außenwandanschluss einstellen - 1

Wenn ein Außenwandanschluss für die Verbrennungsluft-Abgasführung verwendet wird:

Muss die Heizleistung auf 11 kW beschränkt werden, kann auf der Rückseite des Basiscontrollers Logamatic BC10 die Heizleistung des Heizkessels durch das Abziehen einer Steckbrücke (Jumper) begrenzt werden.

● Blinddeckel oder RC30/RC35 abnehmen.
- Sicherungsschraube (1) lösen, Lasche links (→ Bild 35, Pfeil) am Basiscontroller Logamatic BC10 eindrücken und Basiscontroller (2) nach vorne abnehmen.
- Jumper (1) auf der Rückseite des Basiscontrollers Logamatic BC10 entfernen. Bevor der Heizkessel auf Flüssiggas umgestellt wird, Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren.

Zustand Erläuterung
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizleistung für Außenwandanschluss einstellen - 2nicht gesetztHeizleistung auf 11 kW begrenzt.
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizleistung für Außenwandanschluss einstellen - 3gesetzt Heizleistung ist wie im Auslieferungszustand nicht begrenzt und entspricht der Bezeichnung des Heizkessels 15/25/35 oder 45 kW.

Tab. 11 Jumper
- Basiscontroller Logamatic BC10 wieder montieren.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizleistung für Außenwandanschluss einstellen - 4

Bild 35 Sicherungsschraube lösen und Basiscontroller Logamatic BC10 herausnehmen

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizleistung für Außenwandanschluss einstellen - 5

text_image 7 746 800 040-29.1RS 1

Bild 36 Rückseite des Basiscontrollers Logamatic BC10
1 Jumper für Leistungsbegrenzung des Heizkessels

6 Bedienung

Der Basiscontroller Logamatic BC10 ermöglicht die Grundbedienung der Heizungsanlage oder des Heizkessels Logamax plus GB162-15/25/35/45/25 T40S.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Bedienung - 1

Wenn die Heizungsanlage aus mehreren Heizkesseln (Kaskadensystem) besteht, müssen die Einstellungen für jeden Heizkessel an der jeweiligen Bedieneinheit vorgenommen werden.

- Blende durch kurzes Andrücken öffnen, um an das Bedienfeld des Basiscontrollers zu gelangen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Bedienung - 2

Bild 37 Blende zum Bedienfeld öffnen

6.1 Elemente des Bedienfelds

6.1.1 Übersicht der Bedienelemente

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Übersicht der Bedienelemente - 1

text_image 2 3 4 5 6 35 40 45 50 Eco 30 55 0 60 Aut 60 30 40 50 60 70 80 0 90 Aut 0 1 Reset 12 11 10 9 8 1 7

7 746 800 040-25.1RS

Bild 38 Bedienfeld - Bedienelemente

1 Betriebsschalter (An/Aus)
2 Drehknopf für Warmwasser-Sollwert
3 LED „Warmwasserbereitung“
4 Display zur Statusanzeige
5 Drehknopf für maximale Kesselwassertemperatur
6 LED „Wärmeanforderung“
7 Abdeckung des Steckplatzes für Bedieneinheit, z. B. RC35
8 LED „Brenner“ (An/Aus)

9 Anschlussbuchse für Diagnosestecker
10 Taste „Statusanzeige“
11 Taste „Schornsteinfeger“ für Abgastest und Handbetrieb
12 Taste „Reset“ (Entstörtaste)

Buderus

6.1.2 Erklärung der Bedienelemente

Betriebsschalter

Mit dem Betriebsschalter ( Bild 38,(1)) den Heizkessel ein- und ausschalten.

Taste „Reset“

Neustart des Heizkessels im Falle einer Störung mit Hilfe der Taste „Reset“ (→ Bild 38, (12)).

Dies ist nur bei verriegelnden Fehlern (Displayanzeige blinkt) erforderlich. Blockierende Fehler setzen sich selbsttätig zurück, wenn die Ursache beseitigt ist. Das Display zeigt „rE“ an, während der Reset durchgeführt wird.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Taste „Reset“ - 1

Wenn der Brenner nach dem Zurücksetzen der Störung nochmals auf Störung geht, siehe Kapitel 10, Seite 78. Gegebenenfalls an den zuständigen Servicetechniker oder an die zuständige Buderus Niederlassung wenden.

Taste „Schornsteinfeger“

Mit der Taste „Schornsteinfeger“ (→ Bild 38, (11)) kann der Heizkessel in den manuellen Betrieb (Handbetrieb) genommen werden, wenn z. B. die Regelung der Heizungsanlage (z. B. Bedieneinheit) defekt ist (→ Tab. 15, Seite 45).

Taste „Statusanzeige“

Mit der Taste „Statusanzeige“ (→ Bild 38, (10)) die aktuelle Kesselwassertemperatur, den aktuellen Betriebsdruck usw. im Display anzeigen lassen (→ Tab. 13, Seite 44).

Anschlussmöglichkeit für Diagnosestecker

Hier kann der Heizungsfachmann einen Diagnosestecker (Service Tool) anschließen (→ Bild 38, (9)).

LED „Brenner“ (An/Aus)

Die LED „Brenner“ (An/Aus) (→ Bild 38, (8)) leuchtet, wenn der Brenner des Heizkessels in Betrieb ist.

Die LED signalisiert den Betriebszustand des Brenners.

LED Zustand Erläuterung
An Brenner in BetriebKesselwasser wird erwärmt.
Aus Brenner Aus Das Kesselwasser ist im gewünschten Temperaturbereich oder es liegt keine Wärmeanforderung vor.

Tab. 12 Bedeutung der LED „Brenner“

LED „Wärmeanforderung“

Die LED „Wärmeanforderung“ (→ Bild 38, (6)) leuchtet, wenn durch die Regelung ein Wärmebedarf angefordert wurde (z. B. wenn die zu beheizenden Räume zu kühl werden).

Drehknopf für maximale Kesselwassertemperatur

Mit dem Drehknopf für die maximale Kesselwassertemperatur (→ Bild 38, (5)) die obere Grenztemperatur des Kesselwassers einstellen (→ Kapitel 7.5.2, Seite 60). Die Einheit ist °C.

Display

Am Display (→ Bild 38, (4)) Status und Werte der Heizungsanlage ablesen. Im Falle einer Störung zeigt das Display direkt den Fehler in Form eines Störungs-Codes an. Bei verriegelnden Fehlern blinkt die Statusanzeige.

Drehknopf für Warmwasser-Sollwert

Mit dem Drehknopf für Warmwasser-Sollwert (→ Bild 38, (2), Seite 42) wird die gewünschte Temperatur des Warmwassers vorgegeben (→ Kapitel 7.5.5, Seite 61). Die Einheit ist °C.

LED „Warmwasserbereitung“

Die LED „Warmwasserbereitung“ (→ Bild 38, (3)) leuchtet, wenn ein Wärmebedarf im Warmwasser entstanden ist (z. B. wenn warmes/heißes Wasser benötigt wird).

6.2 Menüstruktur

Die Menüstruktur des Heizkessels kann am BC10 mit Hilfe der Taste „Reset“ (2), der Taste „Schornsteinfeger“ (3) und der Taste „Statusanzeige“ (4) durchgeblättert werden.

Im Display (1) werden die Menüpunkte angezeigt.

In den nachstehenden Tab. 13 bis Tab 16 werden die jeweiligen Menüpunkte kurz erläutert.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Menüstruktur - 1

text_image 1 60 35 40 45 50 30 55 Eco 60 0 Aut 0 1 Reset 2 3 4 7 746 800 040-26.1RS

Bild 39 Basiscontroller BC10

Menü NormalbetriebSchritt Display
24Aktuell gemessene Rücklauftemperatur in °C
P 1.5Aktuell gemessener Betriebsdruck in bar
-HBetriebscode (In diesem Fall: Heizkessel ist im Heizbetrieb
0.0Aktuell gemessener Warmwasserdurchflussmenge in l/min
oder5 Minutenwarten24Zurück ins Menü: Aktuell gemessene Rücklauftemperatur

Tab. 13 Normalbetrieb

Menü EinstellungenSchritt Display
24Aktuell gemessene Rücklauftemperatur in °C
Kesselleistung in %-Taste drücken, um 100% Leistung zu bestätigen (nur für Abgastest)-Taste gedrückt halten bis zur gewünschten Kesselleistung
F5Pumpennachlaufzeit in Minuten (Grundeinstellung 5 Minuten)-Taste drücken für Fdl (24 Stunden)-Taste gedrückt halten bis zur gewünschten Pumpennachlaufzeit (mindestens F0 = 15 sekunden.)
Ein-/Ausschaltung Warmwasserversorgung-Taste bestätigen für C1 = Warmwasserversorgung eingeschaltet-Taste drücken für C0 = Warmwasserversorgung ausgeschaltet
oder5 MinutenwartenZurück ins Menü: Aktuell gemessene Rücklauftemperatur

Tab. 14 Einstellungen

Buderus

Menü manueller Betrieb ein-/ausschalten
Schritt Display
24 Aktuell gemessene Rücklauftemperatur in °C
>5 Sekunden24Aktivieren des manuellen Betriebs: Taste länger als 5 Sekunden gedrückt halten. Sobald rechts unten im Display ein blinkender Punkt erscheint, ist der manuelle Betrieb aktiviert
>2 Sekunden24Beenden des manuellen Betriebs (nach einer Netzunterbrechung wird dieser Betrieb ebenfalls beendet)

Tab. 15 Manueller Betrieb

Im manuellen Betrieb bleibt der Heizkessel immer auf der eingestellten Kesselleistung. Der manuelle Betrieb ist auch ein Notbetrieb ohne Wärmeanforderung durch einen Temperaturregler.

Menü Schornsteinfeger-/Servicebetrieb
Schritt Display
24Aktuell gemessene Rücklauftemperatur in °C
2 bis 5 Sekunden24Servicebetrieb aktiviert (Taste 2 bis 5 Sekunden gedrückt halten).Im Servicebetrieb leuchtet rechts unten im Display derPunkt dauerhaft.
L--Kesselleistung in %
>2 Sekunden oder30 Minuten warten24Beenden des Schornsteinfeger-/Servicebetriebs(nach einer Netzunterbrechung wird dieser Betrieb ebenfalls beendet)

Tab. 16 Einstellungen

Im Schornsteinfeger-/Servicebetreib ist der Heizkessel bis zu 30 Minuten auf der eingestellten Kesselleistung in Betrieb. Währenddessen ist keine Warmwasseraufbereitung möglich.

7 Inbetriebnahme

- Nach Durchführung der nachfolgend beschriebenen Arbeiten das Inbetriebnahmeprotokoll ausfüllen (→ Kapitel 7.8, Seite 63).

7.1 Vorderwand demontieren

Heizkessel:

  • Beide Halteschrauben lösen (A).
  • Beide Schnappverschlüsse an der Unterseite des Bedienfeldes nach unten klicken (B).
  • Unterseite Heizkesselverkleidung nach vorne kippen (C).
  • Heizkesselverkleidung an der Unterseite etwas anheben und entfernen (D).

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizkessel: - 1

text_image D C A A B 7 746 800 040-30.1RS

Bild 40 Heizkesselverkleidung demontieren

Speicher-Wassererwärmer:

(nur beim GB162-25 T40S)

  • Schnappverschlüsse an der Unterseite der Verkleidung des Speicher-Wassererwärmers lösen (A).
    ● Verkleidung nach vorne kippen (B).
  • Verkleidung des Speicher-Wassererwärmers etwas anheben und abnehmen (C).

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - (nur beim GB162-25 T40S) - 1

text_image C B A 7 746 800 040-31.1RS

Bild 41 Verkleidung Speicher-Wassererwärmer demon- tieren

7.2 Speicher-Wassererwärmer füllen

(nur bei GB162-25 T40S)

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Speicher-Wassererwärmer füllen - 1

Vorsicht: Anlagenschaden durch Leerlauf.

- Vor der Heizungsanlage erst den Speicher-Wassererwärmer befüllen.

  • Einen Warmwasserhahn öffnen.
    ● Wartungshähne des Kaltwasserrohrs öffnen.
  • Einige Zeit den Warmwasserhahn geöffnet lassen, bis der Speicher-Wassererwärmer gespült ist und keine Luft mehr im Wasser vorhanden ist.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Speicher-Wassererwärmer füllen - 2

Bei der Entlüftung der Pumpe kann eine kleine Menge Wasser ausfließen. Aus diesem Grund ein trockenes Tuch unter die Pumpe legen.

  • Speicherladepumpe entlüften, indem die Entlüftungsschraube auf der Vorderseite der Pumpe etwas gelöst wird.
  • Entlüftungsschraube wieder festdrehen.
    ● Warmwasserhahn schließen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Speicher-Wassererwärmer füllen - 3

text_image 7 746 800 040-38.1RS

Bild 42 Speicherladepumpe entlüften

7.3 Heizungsanlage füllen

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizungsanlage füllen - 1

Der Heizkessel setzt sich in Betrieb, sobald der Betriebsdruck mehr als 0,2 bar beträgt.

- Den Vordruck des Ausdehnungsgefäβes der Heizungsanlage prüfen und ggf. einstellen. Der Heizkessel muss dabei heizkreisseitig leer sein.

Der Vordruck des Ausdehnungsgefäßes sollte mindestens den statischen Druck (Anlagehöhe bis Mitte des Ausdehnungsgefäßes), geringstenfalls jedoch 0,5 bar betragen. Genaue Berechnung siehe DIN 4807.

- An der Bedieneinheit Drehknopf für die maximale Kesselwassertemperatur (2) und Drehknopf für den Warmwasser-Sollwert (1) nach links in Stellung „0“ drehen (hierbei wird das interne Dreiwegeventil in Mittelstellung gebracht).

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizungsanlage füllen - 2

text_image 1 2 40 45 35 50 30 55 Eco 60 0 Aut 60 30 40 50 60 30 70 80 90 Aut 0 1 Reset 7 746 800 040-32.1RS

Bild 43 Bedienfeld am Basiscontroller

- Nur für GB162-45: Wenn ein externer Speicher-Wassererwärmer vorhanden ist, mechanischen Schalter am Dreiwegeventil (1) in Mittelposition stellen (wenn möglich). Speicher-Rücklauflauf und Heizungsanlage werden dabei gleichzeitig befüllt. Ansonsten müssen die Kreisläufe getrennt befüllt werden.

Der Heizkessel ist mit einem automatischen Entlüfter ausgestattet, der zur Entlüftung des Heizkessels dient.

- Schutzkappe am automatischen Entlüfter um eine Umdrehung lösen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizungsanlage füllen - 3

text_image A AB B 1 7 746 800 040-34.1RS

Bild 44 Dreiwegeventil in Mittelposition stellen

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizungsanlage füllen - 4

Bild 45 Automatischen Entlüfter öffnen

  • Betriebsschalter (1) auf „1“ stellen.
  • Taste „Statusanzeige“ (2) drücken, bis der Betriebsdruck angezeigt wird (z. B. P1.5 für 1,5 bar).

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizungsanlage füllen - 5

text_image P1.5 7 746 800 040-36.1RS

Bild 46 Druckanzeige am Bedienfeld

- Einen mit Wasser gefüllten Schlauch (3) an den Füll- und Entleerhahn (1) am Rücklauf (2) anschließen.

● Füll- und Entleerhahn öffnen.

- Wartungshähne (wenn vorhanden) an Heizungsvor- und Rücklauf öffnen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizungsanlage füllen - 6

Warnung: Gesundheitsgefahr durch Verunreinigung des Trinkwassers.

● Die landesspezifischen Vorschriften und Normen zur Vermeidung von Verunreinigung des Trinkwassers beachten (z. B. durch Wasser aus Heizungsanlagen).
● Für Europa die EN 1717 beachten.

- Wasserhahn vorsichtig öffnen und die Heizungsanlage langsam befüllen (→ Bild 47). Dabei Druckanzeige (→ Bild 46, Seite 48) für den Heizkreis beachten.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizungsanlage füllen - 7

Der normale Betriebsdruck beträgt 1,0 bis 1,5 bar.

Der Druck in der Heizungsanlage, der unmittelbar am Heizkessel gemessen wird, muss mindestens den erforderlichen Vordruck des Ausdehnungsgefäßes plus 0,5 bar betragen. Dieser minimale Druck darf nicht geringer als 1,0 bar sein (bei kalter Heizungsanlage). Der Mindestdruck beträgt 1,0 bar (bei kalter Anlage). Der maximale Druck in der Heizungsanlage, der unmittelbar am Heizkessel gemessen wird, darf 2,5 bar nicht überschreiten.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizungsanlage füllen - 8

Das anschließende Entlüften der Heizungsanlage ist sehr wichtig, da sich sämtliche Luft der Heizungsanlage im höchsten Punkt sammelt, wenn die Anlage langsam mit Wasser befüllt wird.

  • Wasserhahn und Füll- und Entleerhahn schließen.
  • Heizungsanlage über die Entlüftungsventile an den Heizkörpern entlüften. Hierbei im untersten Stockwerk des Gebäudes beginnen und dies anschließend jeweils ein Stockwerk höher fortsetzen.
  • Betriebsschalter (→ Bild 46, (1), Seite 48) am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „0“ stellen.
  • Beide Schrauben des Bedienfeldes lösen und Bedienfeld an beiden Haken aufhängen (Rückseite des Bedienfeldes).

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizungsanlage füllen - 9

text_image 1 2 3 7 746 800 040-156.1RS

Bild 47 Füll- und Entleerhahn öffnen

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizungsanlage füllen - 10

Bild 48 Bedienfeld demontieren

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizungsanlage füllen - 11

Bei der Entlüftung der Pumpe kann eine kleine Menge Wasser ausfließen. Aus diesem Grund ein trockenes Tuch unter die Pumpe legen.

  • Pumpe entlüften, indem die Entlüftungsschraube auf der Vorderseite der Pumpe etwas gelöst wird.
  • Entlüftungsschraube wieder festdrehen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizungsanlage füllen - 12

Bild 49 Pumpe entlüften

  • Betriebsschalter (→ Bild 46, (1), Seite 48) am Bedienfeld auf „1“ stellen und Betriebsdruck auf dem Display des BC10 erneut ablesen. Wenn der Betriebsdruck durch das Entlüften unter 1,0 bar liegt, muss die Heizungsanlage weiter (wie beschrieben) befüllt werden.
  • Füll- und Entleerhahn des Heizkessels schließen.
  • Schlauch abkoppeln.
  • Schlauch abziehen, Schlauchtülle abschrauben und aufbewahren, Verschlusskappe aufschrauben.
  • Beim GB162-45 mit externem Speicher-Wassererwärmer den mechanischen Schalter am Dreiwegeventil zurückstellen.
  • Bedienfeld montieren, indem die beiden Schrauben an beiden Seiten wieder befestigt werden.
  • Heizkesselverkleidung in umgekehrter Reihenfolge wieder montieren.
  • Betriebsdruck ins Inbetriebnahmeprotokoll eintragen.
  • Einstellungen an der Bedieneinheit wieder vornehmen.

Wenn der Heizkessel ungefähr eine Woche in Betrieb war und das Display einen niedrigeren Druck als 1,0 bar anzeigt, muss die Anlage aufgefüllt werden. Das Absinken des Drucks in einer Heizungsanlage wird durch das Austreten von Luftblasen über Verschraubungen und (automatischen) Entlüfter verursacht. Auch der im frischen Heizwasser enthaltene Sauerstoff tritt nach einiger Zeit aus dem Heizwasser aus und bewirkt, dass der Druck in der Heizungsanlage sinkt.

Es ist also normal, dass die Heizungsanlage nach Inbetriebnahme einige Male nachgefüllt werden muss. Danach muss die Anlage durchschnittlich einmal pro Jahr nachgefüllt werden.

Wenn die Heizungsanlage jedoch häufig aufgefüllt werden muss, liegt vermutlich ein Wasserverlust infolge von Undichtheit oder infolge eines defekten Druckausdehnungsgefäßes vor. In diesem Fall ist es wichtig, die Ursache möglichst schnell zu beheben.

Buderus

7.4 Prüfen und Messen

7.4.1 Gasdichtheit prüfen

  • Vor der ersten Inbetriebnahme die Gaszuleitung auf äußere Dichtheit prüfen und dies im Inbetriebnahmeprotokoll bestätigen.
  • Einstellungen an der Bedieneinheit wieder vornehmen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Gasdichtheit prüfen - 1

Gefahr: Lebensgefahr durch Explosion entzündlicher Gase.

Nach Inbetriebnahme- und Wartungen können Leckagen an Leitungen und Verschraubungen entstanden sein.

  • Korrekte Dichtheitsprüfung durchführen.
  • Zur Lecksuche nur zugelassene Lecksuchmittel benutzen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Gasdichtheit prüfen - 2

Vorsicht: Anlagenschaden durch Kurzschluss.

  • Die gefährdeten Stellen vor der Lecksuche abdecken.
  • Das Lecksuchmittel nicht auf Kabelführungen, Stecker oder elektrische Anschlussleitungen sprühen oder tropfen lassen.

  • Heizungsanlage am Betriebsschalter des Bedienfeldes ausschalten.

  • Gashahn langsam öffnen. Hierzu Gashahn eindrücken und um eine 14 Umdrehung nach links drehen (2).
  • Neuen Leitungsabschnitt bis einschließlich der unmittelbaren Dichtstelle an der Gasarmatur mit schaumbildendem Mittel auf äußere Dichtheit prüfen. Dabei darf der Prüfdruck am Eingang der Gasarmatur maximal 150 mbar betragen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Gasdichtheit prüfen - 3

text_image 7 746 800 040-140.1RS

Bild 50 Gashahn

1 Gashahn geschlossen
2 Gashahn geöffnet

7.4.2 Gasleitung entlüften

• Gashahn schließen.
- Verschlussschraube im Anschlussdruck-Messnippel (1) leicht lösen und Schlauch (2) aufstecken.
- Gashahn langsam öffnen. Hierzu Gashahn eindrücken und um eine 1/4 Umdrehung nach links drehen.
- Das ausströmende Gas über eine Wasservorlage abfackeln.
- Wenn keine Luft mehr entweicht, Gashahn wieder schließen.
- Schlauch abziehen und die Verschlussschraube am Anschlussdruck-Messnippel wieder festziehen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Gasleitung entlüften - 1

Die Dichtheit des/der verwendeten Messnippel(s) prüfen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Gasleitung entlüften - 2

text_image 1 2 7 746 800 040-125.1RS

Bild 51 Gasleitung entlüften

7.4.3 Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren

Folgende Punkte kontrollieren:

  • Wurde das vorgeschriebene Verbrennungsluft-Abgas-system verwendet (→ Kapitel 5.7, Seite 33)?
  • Wurden die in der entsprechenden Montageanleitung des Abgassystems enthaltenen Ausführungsbestimmungen eingehalten?
  • Ist eine Ringspaltmessung bei Inbetriebnahme durchgeführt worden? Gegebenenfalls mit Dichtheitsmessgerät zwischen Abgasrohr und Abgasstutzen prüfen. Wurden die zulässigen Grenzwerte gemäß der Montageanleitung des Abgassystems eingehalten?
Gasart Werkseitige Voreinstellung der Gasbrenner
Erdgas E (beinhaltet Erdgas H)Bei Lieferung betriebsfertig eingestellt auf Wobbeindex 14,1 kWh/m3 (bezogen auf 15 °C, 1013 mbar), einsetzbar für den Wobbeindexbereich 11,3 (Österreich: 12,7) bis 15,2 kWh/m3.Aufeschrift auf Gasart-Hinweisschild:Eingestellte Gaskategorie: G 20 – 2E.Frühere Angaben: eingestellt auf Wobbeindex 15,0 kWh/m3 (bezogen auf 0 °C, 1013 mbar), einsetzbar für den Wobbeindexbereich 12,0 (Österreich: 13,4) bis 15,7 kWh/m3.
Erdgas LL (beinhaltet Erdgas L)Bei Lieferung betriebsfertig eingestellt auf Wobbeindex 11,5 kWh/m3 (bezogen auf 15 °C, 1013 mbar), einsetzbar für den Wobbeindexbereich 9,5 bis 12,4 kWh/m3.Aufeschrift auf Gasart-Hinweisschild:Eingestellte Gaskategorie: G 25 – 2LL.Frühere Angaben: eingestellt auf Wobbeindex 12,4 kWh/m3 (bezogen auf 0 °C, 1013 mbar), einsetzbar für den Wobbeindexbereich 10,0 bis 13 kWh/m3.
Flüssiggas PNach Umstellung (→ Kapitel 5.9, Seite 40) geeignet für Propan.Aufeschrift auf Gasart-Hinweisschild:Eingestellte Gaskategorie: G 31 – 3P.

Tab. 17 Werkseitige Voreinstellung der Gasbrenner

Buderus

7.4.4 Geräteausrüstung prüfen

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Geräteausrüstung prüfen - 1

Der Brenner darf nur mit den richtigen Gas-düsen betrieben werden (→ Tab. 18).

- Bei Bedarf Gasart umstellen (→ Kapitel 5.9, Seite 40).

  • Das zuständige Gasversorgungsunternehmen nach der gelieferten Gasart befragen.
  • Die tatsächliche Gasart mit dem Aufkleber „Gasart“ identisch überprüfen.
Gasart Gasdüsendurchmesser (mm)
Logamax plus GB162
15 25T 0S35 45
Erdgas E (G20)(beinhaltet Erdgas H)3,02 5,05 5,055,90
Erdgas LL (G25)(beinhaltet Erdgas L)3,35 5,70 5,706,50
Flüssiggas P (G31)2,343,93,94,65

Tab. 18 Gasdüsendurchmesser

7.4.5 Gas-Anschlussfließdruck prüfen

Den Anschlussdruck bei Betrieb des Brenners unter Volllast messen, dazu:

  • Betriebsschalter am BC10 auf „0“ (Aus) stellen.
    ● Gashahn schließen (→Bild 50, (1), Seite 51).
  • Druckmessgerät auf „0“ stellen.
  • Verschluss am Messnippel für Gas-Anschlussfließdruck und Entlüftung um 2 Umdrehungen lösen (1).
  • Messschlauch des Druckmessgerätes auf den Messnippel aufstecken (2).
    • Gashahn langsam öffnen.
  • Mindestens zwei Heizkörperventile öffnen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Gas-Anschlussfließdruck prüfen - 1

text_image 1 2 7 746 800 040-121.1RS

Bild 52 Gas-Anschlussfließdruck messen

  • Betriebsschalter (1) am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „1“ (Ein) stellen.
  • Durch Betätigen der Taste (2) den Abgastestbetrieb einschalten. Die Taste solange gedrückt halten (ca. 2 Sekunden), bis der Dezimalpunkt rechts unten im Display (5) erscheint.
  • Nach Aufleuchten der LED „Brenner“ (4) den Anschlussdruck messen und in das Inbetriebnahmeprotokoll, (→ Kapitel 7.8, Seite 63) eintragen.

Der Gas-Anschlussfließdruck muss bei:

  • Erdgas mindestens 18 mbar, maximal 25 mbar betragen (Nennanschlussdruck 20 mbar).
  • Flüssiggas mindestens 42,5 mbar, maximal 57,5 mbar betragen (Nennanschlussdruck 50 mbar).
  • Taste ⊗ (3) so oft drücken, bis die Temperaturanzeige im Display erscheint.
    ● Taste Ⓜ (2) drücken, um die Messung zu beenden. Der Dezimalpunkt (5) rechts unten im Display erlischt.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Gas-Anschlussfließdruck prüfen - 2

text_image 40 45 35 50 30 55 Eco 60 0 Aut 60 30 50 60 30 70 80 0 Aut 0 1 Reset 2 3 5 4 7 746 800 040-39.1RS

Bild 53 Bedienfeld des Basiscontrollers

1 Betriebsschalter
2 Taste „Schornsteinfeger“
3 Taste „Statusanzeige“
4 LED Brenner (An/Aus)
5 Dezimalpunkt an der Displayanzeige

● Gashahn schließen (→Bild 50, (1), Seite 51).
- Messschlauch wieder abziehen und Verschluss-schraube am Prüfnippel wieder festziehen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Gas-Anschlussfließdruck prüfen - 3

Gefahr: durch Explosion entzündlicher Gase.

- Die verwendeten Messnippel auf Dichtheit prüfen!

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Gas-Anschlussfließdruck prüfen - 4

Kontakt mit dem zuständigen Gasversorgungsunternehmen aufnehmen, wenn der notwendige Anschlussdruck nicht vorhanden ist. Bei zu hohem Anschlussdruck einen Gasdruckregler vor der Gasarmatur einbauen.

7.4.6 Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen - 1

Vorsicht: Brennerschaden durch falsches Einstellen des Gas-Luft-Verhältnisses möglich!

● Gas-Luft-Verhältnis ausschließlich in Teillast (Kleinlast) einstellen!
- Gas-Luft-Verhältnis nur auf Basis des Gas-/Luftdruckunterschiedes und niemals auf Basis des gemessenen Abgaswertes, wie CO/CO2/NOx, einstellen!

  • Mindestens zwei Heizkörperventile öffnen.
  • Betriebsschalter (→ Bild 55, (1)) am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „0“ (Aus) stellen.
    ● Gashahn schließen (→Bild 50, (1), Seite 51).
  • Druckmessgerät auf „0“ stellen.
  • Verschluss am Messnippel (1) für Gas-Anschlussfließdruck um 2 Umdrehungen lösen.
  • Messschlauch des Druckmessgerätes auf den Messnippel aufstecken (2).
    ● Gashahn langsam öffnen.

- Betriebsschalter (1) am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „1“ (Ein) stellen.

● Die Taste 📋 (3) so lange gedrückt halten (ca. 2 Sekunden), bis der Dezimalpunkt rechts unten im Display (5) erscheint.

- Die Tasten Ⓤ (3) und ⏻ (4) gleichzeitig gedrückt halten (ca. 5 Sekunden), bis L -- (z. B L B O) im Display angezeigt wird.

- Den Brenner mit der Taste „Reset“ (2) auf unterste Teillast einstellen. Anzeige im Display: L25, oder L38.

● Gas-Anschlussfließdruck ablesen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen - 2

Bild 54 Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen

1 Verschlussschraube Messnippel (Gas-Anschlussfließdruck)
2 Messnippel (Gas-Anschlussfließdruck)

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen - 3

text_image 35 40 45 50 55 60 Eco 0 Aut 60 40 50 60 70 80 90 0 Aut 0 1 Reset 2 3 4 5 7 748 800 040-40.1RS

Bild 55 Bedienfeld des Basiscontrollers

1 Betriebsschalter
2 Taste „Reset“
3 Taste „Schornsteinfeger“
4 Taste „Statusanzeige“
5 Dezimalpunkt an der Displayanzeige

Die optimale Druckdifferenz beträgt -5 Pa (-0,05 mbar). Die Druckdifferenz muss zwischen -10 und 0 Pa liegen.

Wenn der Gas-Anschlussfließdruck von den vorgegebenen Werten abweicht, muss das Gas-Luft-Verhältnis eingestellt werden.

  • Abdeckkappe der Einstellschraube abnehmen.
  • Die Einstellschraube für den Gas-Anschlussfließdruck (5) auf korrektes Luftverhältnis einstellen.
    ● Die Taste 📍 drücken, bis der Punkt im Display erlischt.
    ● Abdeckkappe wieder anbringen.
  • Betriebsschalter (→ Bild 53, (1), Seite 53) am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „0“ (Aus) stellen.
  • Gashahn schließen (→ Bild 50, (1), Seite 51).
  • Messschlauch vom Brennerdruck-Messnippel entfernen.
  • Verschlussschraube im Brennerdruck-Messnippel wieder festdrehen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen - 4

Gefahr: durch Explosion entzündlicher Gase.

- Die verwendeten Messnippel auf Dichtheit prüfen!

● Gashahn langsam öffnen.
- Betriebsschalter am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „1“ (Ein) stellen.
- Messwerte in das Inbetriebnahmeprotokoll (→ Kapitel 7.8, Seite 63) eintragen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen - 5

text_image -15 -10 -5 0 5 (Pa) -0,15 -0,10 -0,05 0,00 0,05 (mbar) 3 4 5 7 746 800 040-157.1RS

Bild 56 Gas-Luft-Verhältnis einstellen

1 Korrekter Bereich für den Differenzdruck
2 Fehlerhafter Bereich für den Differenzdruck
3 Einstellschraube nach links drehen
4 Einstellschraube nachrechts drehen
5 Einstellschraube für den Gas-Anschlussfließdruck

7.4.7 Dichtheitskontrolle im Betriebszustand durchführen

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Dichtheitskontrolle im Betriebszustand durchführen - 1

Gefahr: durch Explosion entzündlicher Gase. Nach Inbetriebnahmearbeiten können Leckagen an Leitungen und Verschraubungen entstanden sein.

- Zur Lecksuche nur zugelassene Lecksuchmittel benutzen.

  • Durch Betätigen der Taste 📁 den Abgastestbetrieb einschalten. Die Taste solange gedrückt halten (ca. 2 Sekunden), bis der Dezimalpunkt rechts unten im Display (5) erscheint.
  • Nach Aufleuchten der LED „Brenner“ (4) eine Minute warten, bis der Heizkessel auf Volllast brennt.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Dichtheitskontrolle im Betriebszustand durchführen - 2

text_image 35 40 45 30 Eco 0 60 Aut 60 40 50 60 30 80 0 90 Aut 0 1 Reset 2 3 5 4 7 746 800 040-38.1RS

Bild 57 Bedienfeld des Basiscontrollers

1 Betriebsschalter
2 Taste „Schornsteinfeger“
3 Taste „Statusanzeige“
4 LED Brenner (An/Aus)
5 Dezimalpunkt in der Displayanzeige

- Bei laufendem Brenner alle Dichtstellen im gesamten Gasweg (1) des Heizkessels mit einem schaumbildenden Mittel oder Gasspürgerät auf Dichtheit prüfen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Dichtheitskontrolle im Betriebszustand durchführen - 3

Warnung: Anlagenschaden durch Kurzschluss.

  • Die gefährdeten Stellen vor der Lecksuche abdecken.
  • Das Lecksuchmittel nicht auf Kabelführungen, Stecker oder elektrische Anschlussleitungen sprühen und es auch nicht darauf tropfen lassen.

● Die Taste 📍 drücken, um Messung zu beenden.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Dichtheitskontrolle im Betriebszustand durchführen - 4

Bild 58 Gasweg
1 Gasweg im Heizkessel

7.4.8 Kohlenmonoxidgehalt messen

  • Betriebsschalter (→ Bild 60, (1)) am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „0“ (Aus) stellen.
  • Mindestens zwei Heizkörperventile öffnen.
  • Abdeckklappe an der Messstelle für Abgase (1) entfernen.
  • Abgasanalysegerät an der Messstelle anschließen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Kohlenmonoxidgehalt messen - 1

text_image 1 7 746 800 040-43.1RS

Bild 59 Messstelle für Abgase

  • Betriebsschalter am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „1“ (Ein) stellen.
  • Durch Betätigen der Taste (2) den Abgastestbetrieb einschalten. Die Taste solange gedrückt halten (ca. 2 Sekunden), bis der Dezimalpunkt rechts unten im Display (3) erscheint.
  • Nach Aufleuchten der LED „Brenner“ (4) eine Minute warten, bis der Heizkessel auf Volllast brennt.
  • An der Messstelle für Abgase (→ Bild 59, (1)) Kohlenmonoxidgehalt messen.

Die CO-Werte in luftfreiem Zustand müssen unter 400 ppm oder 0,04 Vol.-% liegen.

Werte um oder über 400 ppm weisen auf fehlerhafte Brennereinstellung, Verschmutzung am Gasbrenner oder Wärmetauscher oder auf Defekte am Gasbrenner hin.

  • Ursache dringend feststellen und beheben. Dazu muss der Heizkessel in Betrieb sein.
    ● Die Taste Ⓞ (2) drücken, um die Messung zu beenden.
  • Betriebsschalter am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „1“ (Ein) stellen.
  • Abgasanalysegerät an der Messstelle entfernen und Abdeckkappe wieder montieren.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Kohlenmonoxidgehalt messen - 2

text_image 35 40 45 30 Eco 0 55 60 Aut 60 40 50 60 30 80 90 0 Aut 1 Reset 2 3 4 7 746 800 040-44.1RS

Bild 60 Bedienfeld des Basiscontrollers

1 Betriebsschalter
2 Taste „Schornsteinfeger“
3 Dezimalpunkt in der Displayanzeige
4 LED Brenner (An/Aus)

7.4.9 Ionisationsstrom messen

  • Betriebsschalter (→ Bild 60, (1), Seite 57) am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „0“ (Aus) stellen.
  • Steckverbindung des Überwachungskabels lösen.
  • Steckverbindung der Ionisationselektrode lösen und Messgerät in Reihe anschließen. Am Messgerät den μA-Gleichstrombereich wählen. Das Messgerät muss eine Auflösung von mindestens 1 μA haben.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Ionisationsstrom messen - 1

Bild 61 Ionisationsstrom messen

  • Betriebsschalter (1) am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „1“ (Ein) stellen.
  • Taste (3) drücken und gedrückt halten (ca. 2 Sekunden), bis der Dezimalpunkt rechts unten im Display (5) erscheint.
  • Die Tasten Ⓤ (3) und ⏻ (4) gleichzeitig gedrückt halten (ca. 5 Sekunden), bis L -- (z. B L B□) im Display angezeigt wird.
  • Den angezeigten Wert notieren.
  • Den Brenner mit der Taste „Reset“ (2) auf unterste Teillast einstellen. Anzeige im Display: L38, beim Gb162-15 L25.
  • Ionisationsstrom messen.

Der zu messende Ionisationsstrom muss > 5 μA Gleichstrom betragen.

  • Messwerte in das Inbetriebnahmeprotokoll (→ Kapitel 7.8, Seite 63) eintragen.
  • Bei Abweichungen Gas-/Luftverhältnis (→ Kapitel 7.4.6, Seite 54) kontrollieren oder Ionisationselektrode prüfen (→ Kapitel 9.2.4, Seite 72).
    ● Die Taste 📍 drücken, um Messung zu beenden.
  • Betriebsschalter (1) am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „0“ (Aus) stellen.
  • Messgerät abnehmen und Steckverbindung des Überwachungskabels wieder zusammenstecken.
  • Verkleidung montieren.
  • Bedienfeld schließen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Ionisationsstrom messen - 2

text_image 60. Reset 7 746.800 040-40.1RS

Bild 62 Bedienfeld des Basiscontrollers

1 Betriebsschalter
2 Taste „Reset“
3 Taste „Schornsteinfeger“
4 Taste „Statusanzeige“
5 Dezimalpunkt in der Displayanzeige

7.5 Einstellungen vornehmen

7.5.1 Heizleistung einstellen

Die benötigte Heizleistung über das Bedienfeld des Basiscontrollers wie folgt vornehmen:

  • Betriebsschalter (1) am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „1“ (Ein) stellen.
  • Um in das Menü "Einstellungen" zu gelangen, die Tasten (4) drücken, bis L -- (z. B L80) im Display angezeigt wird.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizleistung einstellen - 1

Bei Verwendung eines Außenwandanschlusses die Heizleistung über einen Jumper auf 11 kW beschränken

(→ Kapitel 5.9.1, Seite 41).

  • Den Brenner mit der Taste „Reset“ (2) auf die gewünschte Heizkesselleistung entsprechend der nebenstehenden Tabelle (→ Tab. 19) einstellen.
  • Die Taste = erneut drücken, um das Menü „Einstellung“ zu beenden.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizleistung einstellen - 2

text_image Eco Aut 138 Reset 7 746 800 040-46.1RS

Bild 63 Bedienfeld des Basiscontrollers

1 Betriebsschalter
2 Taste „Reset“
3 Taste „Schornsteinfeger“
4 Taste „Statusanzeige“

Tab. 19 Heizleistung prozentual
1) Minimale Einstellung

7.5.2 Maximale Kesselwassertemperatur vorgeben

- Am Drehknopf „maximale Kesselwassertemperatur“ (1) die obere Grenztemperatur des Kesselwassers für den Heizbetrieb einstellen (→ Tab. 20).

Die Begrenzung gilt nicht für die Warmwasserbereitung.

ReglerstellungErläuterung
0 KeineVersorgung der Heizkörper(nur Warmwasserbetrieb).
30 – 90Die Temperatur wird an der Bedieneinheit fest eingestellt und kann mit einer Raumbedieneinheit (z. B. RC35) nicht verändert werden.
Aut DieTemperatur wird automatisch über die Heizkurve ermittelt. Wenn keine Raumbedieneinheit angeschlossen ist, gilt 90 °C als maximale Kesselwassertemperatur.

Tab. 20 Einstellungen am Drehknopf „maximale Kesselwassertemperatur“

7.5.3 Pumpennachlaufzeit einstellen

Die Pumpennachlaufzeit wird auf 24 Stunden einstellt, wenn die Heizungsanlage raumtemperaturgeführt geregelt wird und Frostgefahr für Teile der Heizungsanlage besteht, die außerhalb des Erfassungsbereichs der Raumbedieneinheit liegen (z. B. Heizkörper in der Garage).

  • Um die Pumpennachlaufzeit im Menü "Einstellungen" zu ändern, 2 mal die Tasten ⬤ (4) drücken, bis F - I im Display angezeigt wird.
    ● Taste ⚙ (3) drücken für F d l (24 Stunden Pumpen-nachlaufzeit).
  • Taste „Reset“ (2) gedrückt halten bis zur gewünschten Pumpennachlaufzeit (mindestens F 0 = 15 sekunden).
  • Die Taste ☉ erneut drücken, um das Menü „Einstellungen“ zu beenden.

7.5.4 Warmwasserbetrieb ein-/ausschalten

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Warmwasserbetrieb ein-/ausschalten - 1

Wenn [ ] eingestellt wird, ist die Frostsi- cherung eines evtl. vorhandenen Warmwas- erspeichers ausgeschaltet.

  • Um den Warmwasserbetrieb im Menü "Einstellungen" ein- oder auszuschalten, 3 mal die Taste (4) drücken, bis [–] im Display angezeigt wird.
  • Taste ⚙ (3) drücken, um [ - 1 ] (Warmwasserbetrieb eingeschaltet) zu bestätigen.
  • Taste „Reset“ (2) drücken für [ -0 ] (Warmwasserbetrieb ausgeschaltet).
  • Die Taste ⇌ erneut drücken, um das Menü „Einstellungen“ zu beenden.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Warmwasserbetrieb ein-/ausschalten - 2

text_image 1 35 40 45 50 30 55 Eco 60 0 Aut 60 40 50 60 30 70 80 0 Aut 0 1 Reset 2 3 4 7 746 800 040-47.1RS

Bild 64 Bedienfeld des Basiscontrollers

1 Drehknopf „max. Kesselwassertemperatur“
2 Taste „Reset“
3 Taste „Schornsteinfeger“
4 Taste „Statusanzeige“

Buderus

7.5.5 Warmwasser-Sollwert vorgeben

- Mit dem Drehknopf „Warmwasser-Sollwert“ (1) die gewünschte Temperatur des Warmwassers im Warmwasserspeicher.

ReglerstellungErläuterung
0 Keine Versorgung der Heizkörper (nur Warmwasserbetrieb).
ECO Das Warmwasser wird erst wieder auf 60 °C aufgeheizt, wenn die Temperatur deutlich abgesunken ist. Dadurch wird die Anzahl der Brennerstarts reduziert und Energie eingespart. Allerdings kann das Wasser im ersten Moment etwas kälter sein.
30 – 60 Der Warmwasser-Sollwert wird am Bedienfeld des Basiscontrollers fest eingestellt und kann mit einer Raumbedieneinheit nicht verändert werden.
Aut DieTemperatur wird automatisch über die Heizkurve ermittelt. Wenn keine Raumbedieneinheit angeschlossen ist, gilt 90 °C als maximale Kesselwassertemperatur.

Tab. 21 Einstellungen am Drehknopf „Warmwasser-Sollwert“

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Warmwasser-Sollwert vorgeben - 1

Die LED (2) unterhalb des Drehknopfes leuchtet, wenn Warmwasser nachgeladen wird oder die Warmwassertemperatur unterhalb des Sollwertes liegt (Wärmeanforderung).

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Warmwasser-Sollwert vorgeben - 2

Wenn kein Warmwasser aufbereitet wird, die Anschlüsse der Speicherladepumpe kontrollieren (→ Kapitel 5.8.10, Seite 39) oder prüfen, ob die Speicherladepumpe entlüftet ist (→ Kapitel 7.2, Seite 47).

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Warmwasser-Sollwert vorgeben - 3

Gefahr: durch Legionellenbildung.

- Zum Legionellenschutz wird auf das DVGW Arbeitsblatt W551 verwiesen. (→ Kapitel 3.1, Seite 17).

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Warmwasser-Sollwert vorgeben - 4

text_image 1 40 5 35 50 30 55 Eco 60 Aut 40 50 60 30 70 80 90 Aut 0 1 Reset 2 7 746 800 040-50.1RS

Bild 65 Drehknopf Warmwasser-Sollwert

7.6 Funktionsprüfungen

  • Bei der Inbetriebnahme und der jährlichen Inspektion oder bedarfsabhängigen Wartung alle Regel-, Steuer- und Sicherheitseinrichtungen auf ihre Funktion und, soweit Verstellung möglich, auf ihre richtige Einstellung prüfen.
  • Die gas- und wasserseitige Dichtheit ebenfalls prüfen werden (→ Kapitel 7.4.1).

7.7 Abschließende Arbeiten

Zur Montage der Verkleidung des Heizkessels und Speicher-Wassererwärmers alle Teile in umgekehrter Reihenfolge, wie in Kapitel 7.1, Seite 46 beschrieben, wieder montieren.

7.7.1 Zweites Typenschild aufkleben

Im Lieferumfang des Heizkessels ist ein zweites Typenschild enthalten. Dieses Typenschild an einer beliebigen Stelle des Heizkessels aufkleben.

7.7.2 Garantiebestimmung ausfüllen

  • Die mitgelieferte Garantiebestimmung ausfüllen und innerhalb des auf der Garantiebestimmung angegeben Termins an die angegebene Adresse zuschicken.

7.7.3 Betreiber informieren, technische Dokumente übergeben

  • Den Betreiber mit der Heizungsanlage und der Bedienung des Heizkessels vertraut machen.
  • Die Inbetriebnahme im Protokoll (→ Kapitel 7.8, Seite 63) bestätigen.
  • Dem Betreiber die technischen Dokumente übergeben.

7.8 Inbetriebnahmeprotokoll

- Durchgeführte Inbetriebnahmearbeiten unterschreiben und Datum eintragen.

Inbetriebnahmearbeiten Seite Messwerte Bemerkungen
1. Heizungsanlage füllen und Druckprüfung vornehmen– Ausdehnungsgefäß Vordruck(Montageanleitung Ausdehnungsgefäß beachten)– Fülldruck der Heizungsanlage 47 ____ bar47□_ bar
2. Gaskennwerte notieren:WobbeindexBetriebsheizwert ____ kWh/m3____ kWh/m3
3. Dichtheitskontrolle durchführen 51
4. Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren 52
5. Geräteausrüstung überprüfen(bei Bedarf Gasart umstellen)53
6. Einstellungen vornehmen– Kesselleistung in %- Pumpennachlaufzeit in Minuten– Warmwasserversorgung (Ein/Aus)– Maximale Kesselwassertemperatur– Warmwassersollwert(ergänzende Arbeiten durchführen)59
7. Gas-Anschlussfließdruck (Gas-Anschlussfließdruck) 53 ________mbar
8. Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen54____ Pa
9. Dichtheitskontrolle im Betriebszustand durchführen56
10. Kohlenmonoxidgehalt (CO) luftfrei messen57____ ppm
11. Funktionsprüfungen vornehmen,lonisationsstrom messen6258□____ μA
12. Heizkesselverkleidung anbringen
13. Betreiber informieren, technische Unterlagen übergeben62
Fachgerechte Inbetriebnahme bestätigenFirmenstempel/Unterschrift/Datum

8 Heizungsanlage außer Betrieb nehmen

8.1 Heizungsanlage über das Regelgerät außer Betrieb nehmen

Die Heizungsanlage über das Regelgerät (Basiscontroller BC10) außer Betrieb nehmen. Mit der Außerbetriebnahme des Regelgerätes wird der Brenner automatisch mit abgeschaltet. Nähere Informationen zur Bedienung des Regelgerätes siehe Kapitel 6, Seite 42.

● Bedienfeld durch Drücken öffnen.
- Betriebsschalter (→ Bild 60, (1) Seite 57) am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „0“ (Aus) stellen.
- Hauptabsperreinrichtung oder Gashahn schließen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizungsanlage über das Regelgerät außer Betrieb nehmen - 1

Bild 66 Gashahn geschlossen

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizungsanlage über das Regelgerät außer Betrieb nehmen - 2

Warnung: Anlagenschaden durch Frost. Die Heizungsanlage kann, z. B. bei einem Netzausfall, Ausschalten der Versorgungsspannung, fehlerhafter Gasversorgung, Kesselstörung usw. nach längerer Zeit einfrieren.

- Sicherstellen, dass die Heizungsanlage ständig in Betrieb ist (insbesondere bei Frostgefahr).

Wenn es diese Umstände erfordern, dass die Heizungsanlage für längere Zeit, in der auch Frostgefahr besteht, außer Betrieb genommen wird, muss die Heizungsanlage zusätzlich entleert werden.

- Das Heizwasser am tiefsten Punkt der Heizungsanlage mit Hilfe des Füll- und Entleerhahns oder des Heizkörpers ablassen. Der automatische Entlüfter am höchsten Punkt der Heizungsanlage muss dabei geöffnet sein.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizungsanlage über das Regelgerät außer Betrieb nehmen - 3

Bild 67 Heizungsanlage bei Frostgefahr entleeren

8.2 Heizungsanlage im Notfall außer Betrieb nehmen

  • Hauptabsperreinrichtung für Gas schließen.
  • Die Heizungsanlage nur bei einem Notfall über die Sicherung des Aufstellraumes oder den Heizungsnotschalter abschalten.

9 Inspektion und Wartung

Empfehlung für den Kunden: Wartungs- und Inspektionsvertrag mit jährlicher Inspektion und bedarfsabhängiger Wartung mit einem zugelassenen Fachbetrieb abschließen.

Welche Arbeiten in einem jährlichen inspektions- und bedarfsorientierten Wartungs- und Inspektionsvertrag enthalten sein müssen, siehe im Inspektions- und im Wartungsprotokoll (→ Kapitel 9.3, Seite 76).

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Inspektion und Wartung - 1

Vorsicht: Anlagenschaden durch fehlende oder mangelhafte Reinigung und Wartung.

  • Die Heizungsanlage einmal jährlich inspizieren und reinigen lassen.
  • Bei Bedarf eine Wartung durchführen. Um Schäden an der Heizungsanlage zu vermeiden, Mängel sofort beheben!

9.1 Heizungsanlage inspizieren

Wenn bei der Inspektion ein Zustand festgestellt wird, der Wartungen erforderlich macht, müssen diese bedarfsabhängig durchgeführt werden ( Kapitel 9.2, Seite 68).

9.1.1 Heizungsanlage zur Inspektion vorbereiten

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizungsanlage zur Inspektion vorbereiten - 1

Gefahr: durch elektrischen Strom.

- Die Heizungsanlage mit dem Heizungsnotschalter stromlos schalten oder die Heizungsanlage über die entsprechende Haussicherung vom Stromnetz trennen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizungsanlage zur Inspektion vorbereiten - 2

Gefahr: durch Explosion entzündlicher Gase.
- Das Arbeiten an gasführenden Bauteilen nur mit einer dafür gültigen Konzession ausführen.

● Gashahn schließen (1).
● Wartungshähne (2) schließen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizungsanlage zur Inspektion vorbereiten - 3

text_image 7 746 800 040-160.0RS OFF

Bild 68 Heizungsanlage stromlos schalten

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizungsanlage zur Inspektion vorbereiten - 4

text_image 1 2 7 746 800 040-53.1RS

Bild 69 Hähne schließen

Heizkesselverkleidung demontieren

  • Beide Halteschrauben lösen (A).
  • Beide Schnappverschlüsse an der Unterseite des Bedienfeldes nach unten klicken (B).
  • Unterseite der Heizkesselverkleidung nach vorne kippen (C).
  • Heizkesselverkleidung an der Unterseite etwas anheben und entfernen (D).

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Heizkesselverkleidung demontieren - 1

text_image D C A A B 7 746 800 040-30.1RS

Bild 70 Heizkesselverkleidung demontieren

Verkleidung Speicher-Wassererwärmer demontieren

(nur beim GB162-25 T40S)

  • Schnappverschlüsse an der Unterseite der Verkleidung des Speicher-Wassererwärmers lösen (A).
    ● Verkleidung nach vorne kippen (B).
    ● Verkleidung des Speicher-Wassererwärmers etwas anheben und abnehmen (C).

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Verkleidung Speicher-Wassererwärmer demontieren - 1

text_image C B A 7 746 800 040-31.1RS

Bild 71 Verkleidung Speicher-Wassererwärmer demon- tieren

9.1.2 Sichtprüfung auf allgemeine Korrosionserscheinungen

  • Alle gas- und wasserführenden Rohre auf Korrosionserscheinungen prüfen.
  • Evtl. korrodierte Leitungen ersetzen.
  • Brenner, Wärmetauscher, Siphon, automatischen Entlüfter und alle Kupplungen im Heizkessel ebenfalls der Sichtprüfung unterziehen.

Buderus

9.1.3 Gasarmatur auf innere Dichtheit prüfen

Gasarmatur auf der Eingangsseite (bei ausgeschaltetem Heizkessel) mit einem Prüfdruck von 20 mbar (bei Erdgas) auf innere Dichtheit prüfen.

  • Verschluss am linken Messnippel (Anschlussdruck-Messnippel) (1) um zwei Umdrehungen lösen.
  • Messschlauch des Druckmessgerätes (2) auf den Messnippel aufstecken. Nach einer Minute darf der Druckabfall nicht höher als 10 mbar sein.
  • Bei höherem Druckabfall an allen Dichtstellen vor der Gasarmatur eine Lecksuche mit einem schaumbildenden Mittel durchführen. Wenn keine Leckage festgestellt wird, Druckprüfung wiederholen. Bei erneut höherem Druckabfall als 10 mbar pro Minute Gasarmatur auswechseln (→ Serviceanleitung).

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Gasarmatur auf innere Dichtheit prüfen - 1

text_image 1 2 7 746 800 040-126.1RS

Bild 72 Gas-Anschlussfließdruck messen

1 Messnippel (Anschlussdruck)
2 Messschlauch des Druckmessgerätes

9.1.4 Ionisationsstrom messen

(→ Kapitel 7.4.9, Seite 58).

9.1.5 Gas-Anschlussfließdruck messen

(→ Kapitel 7.4.5, Seite 53).

9.1.6 Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen

(→ Kapitel 7.4.6, Seite 54).

9.1.7 Dichtheitskontrolle im Betriebszustand durchführen

(→ Kapitel 7.4.7, Seite 56).

9.1.8 Kohlenmonoxidgehalt messen

(→ Kapitel 7.4.8, Seite 57).

9.1.9 Heizungsanlage füllen

(→ Kapitel 7.2, Seite 47).

9.1.10 Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren

(→ Kapitel 7.4.3, Seite 52).

9.1.11 Heizungsanlage in Betrieb nehmen

9.2 Bedarfsorientierte Wartung

  • Vorbereitende Arbeiten wie bei der Inspektion (→ Kapitel 9.1.1, Seite 65) durchführen.
  • Heizungsanlage stromlos schalten,
  • Gashahn schließen,
  • Wartungshähne schließen,
  • und Heizkesselverkleidung demontieren.

9.2.1 Wärmetauscher und Brenner reinigen

Der Wärmetauscher ist mit einem selbstreinigenden Überzug versehen. Wenn der Wärmetauscher doch einmal gereinigt werden muss, ist wie nachfolgend beschrieben vorzugehen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Wärmetauscher und Brenner reinigen - 1

Vorsicht: Anlagenschaden durch falsches Reinigungsmittel.

- Zum mechanischen Reinigen keine Stahlbürste benutzen.

  • Schraubverbindung (1) an der Gasarmatur lösen.
  • Steckverbindung (2) von Gasarmatur abziehen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Wärmetauscher und Brenner reinigen - 2

text_image 1 2 7 746 800 040-120.1RS

Bild 73 Anschlüssen an der Gasarmatur lösen

  • Stecker (1) des Netzanschlusses und Tachokabels (2) am Gebläse abziehen. Hierzu die Verriegelung am Stecker durch Drücken lösen.
    ● Halterung (3) abnehmen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Wärmetauscher und Brenner reinigen - 3

text_image 3 1 2 7 746 800 040-132.1RS

Bild 74 Steckverbindungen vom Gebläse abziehen

  • Verschlüsse (1) abziehen.
  • Luftansaugrohr vom Gebläse abziehen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Wärmetauscher und Brenner reinigen - 4

text_image 1 7 746 800 038-137.1RS

Bild 75 Luftansaugrohr vom Gebläse abziehen

  • Die 2 Schnappverschlüsse an der Brennerabdeckung öffnen.
  • Schnappverschlüsse abnehmen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Wärmetauscher und Brenner reinigen - 5

Bild 76 Schnappverschlüsse öffnen

- Brennerabdeckung mit Gas-/Lufteinheit abnehmen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Wärmetauscher und Brenner reinigen - 6

Bild 77 Brennerabdeckung mit Gas-/Lufteinheit abnehmen

9.2.2 Brenner reinigen

  • Brennerdichtung (2) abnehmen und bei Bedarf ersetzen (z. B. Verfärbung oder Verformung).
  • Brenner (1) abnehmen und mit Druckluft oder einem Staubsauger von allen Seiten reinigen.
  • Brenner und Gasdüsenplatte auf Verschmutzung und Risse überprüfen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Brenner reinigen - 1

Vorsicht: Anlagenschaden

- Beim Wiedereinsetzen des Brenners muss sich die Einkerbung auf der linken Seite befinden.

● Brennerdichtung auf Brenner platzieren.

9.2.3 Wärmetauscher reinigen

Der Wärmetauscher der Logamax plus GB162-Geräte ist speziell entwickelt worden, sodass eine Wartung des Wärmetauschers unter normalen Umständen nicht erforderlich ist.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Wärmetauscher reinigen - 1

Bei der Inspektion des Wärmetauschers eine Taschenlampe und einen Spiegel benutzen.

  • Den Wärmetauscher bei Bedarf mit Wasser reinigen.
  • Glühzünder und Ionisationselektrode abdecken.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Wärmetauscher reinigen - 2

Vorsicht: Anlagenschaden durch Kurzschluss.

- Wasser nicht auf den Glühzünder, die Ionisationselektrode oder andere elektrische Bauteile sprühen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Vorsicht: Anlagenschaden durch Kurzschluss. - 1

Vorsicht: Anlagenschaden durch falsches Reinigungsmittel.

- Zum mechanischen Reinigen keine Stahlbürste benutzen.

- Brennerabdeckung mit Gas-/Lufteinheit und Luftansaugrohr in umgekehrter Reihenfolge wieder montieren.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Vorsicht: Anlagenschaden durch falsches Reinigungsmittel. - 1

text_image 2 1 7 746 800 040-90.1RS

Bild 78 Brenner und Brennerdichtung abnehmen

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Vorsicht: Anlagenschaden durch falsches Reinigungsmittel. - 2

Bild 79 Wärmetauscher reinigen

9.2.4 Glühzünder und Ionisationselektrode ausbauen und prüfen

- Stecker des Glühzünders (2) und der Ionisationselektrode (1) abziehen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Glühzünder und Ionisationselektrode ausbauen und prüfen - 1

text_image 1 2 7 746 800 040-54.1RS

Bild 80 Stecker der Ionisationselektrode und des Glühzünder abziehen

● 2 Muttern (1) mit Scheiben lösen.
● Abdeckblende abziehen.
- Zündmodul mit Glühzünder und Ionisationselektrode aus dem Wärmetauscher herausziehen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Glühzünder und Ionisationselektrode ausbauen und prüfen - 2

text_image 1 7 746 800 040-55.1RS

Bild 81 Ionisationselektrode und Glühzünder ausbauen

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Glühzünder und Ionisationselektrode ausbauen und prüfen - 3

Vorsicht: Anlagenschaden durch defekten Glühzünder.

- Nicht den Glühzünder beschädigen (der Glühzünder besteht aus keramischem, zerbrechlichem Material).

  • Ionisationselektrode und Glühzünder auf Verschmutzung, Verschleiß oder Beschädigung prüfen.
  • Ionisationselektrode und Glühzünder bei Bedarf ersetzen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Glühzünder und Ionisationselektrode ausbauen und prüfen - 4

text_image 7 746 800 040-128 1RS

Bild 82 Ionisationselektrode und Glühzünder ausbauen

9.2.5 Siphon reinigen

  • Siphon von der Kupplung lösen und aus dem Heizkessel entfernen.
  • Siphon ausspülen.
  • Siphondichtung (1) auf Beschädigung prüfen und bei Bedarf austauschen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Siphon reinigen - 1

Gefahr: durch Vergiftung.

Wenn der Siphon nicht mit Wasser gefüllt ist, kann austretendes Abgas Menschen in Lebensgefahr bringen.

- Vor Wiedereinsetzen Siphon mit Wasser füllen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Gefahr: durch Vergiftung. - 1

text_image 7 746 800 040-56.1RS

Bild 83 Siphon reinigen

9.2.6 Kondensatwanne reinigen

Bei verschmutztem Siphon die Kondensatwanne kontrollieren und ggf. reinigen.

  • Beide Schrauben des Bedienfeldes lösen und Bedienfeld an beide Haken aufhängen (→ Bild 48, Seite 49).
  • 2 Klammern links und rechts unten an der Kondensatwanne (1) öffnen.
  • Kondensatwanne nach unten ziehen und nach vorne abnehmen.
  • Kondensatwannendichtung (2) (unter dem Wärmetauscher) auf Beschädigung prüfen und bei Bedarf austauschen.
  • Abgasdichtung (3) auf Beschädigung prüfen und bei Bedarf austauschen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Kondensatwanne reinigen - 1

text_image 7 746 800 040-124.1RS

Bild 84 Heizungsanlage stromlos schalten

1 Kondensatwanne
2 Kondensatwannendichtung
3 Abgasdichtung

- Kondensatwanne mechanisch reinigen (mit Pressluft oder weicher Bürste) und mit sauberem Wasser spülen.

● Kondensatwanne wieder montieren.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Kondensatwanne reinigen - 2

Gefahr: durch unerwünschte Abgas- oder Kondensleckage.

- Bei der Montage der Kondensatwanne kontrollieren, ob das Schließen der beiden Schnappverschlüsse leicht geht. Wenn dies nicht der Fall ist, dann deutet das auf eine schlechte Abdichtung zwischen der Kondensatwanne und dem Abgasrohr an der Rückseite des Wärmetauschers hin.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Kondensatwanne reinigen - 3

Bild 85 Kondensatwanne reinigen

- Alle Teile in umgekehrter Reihenfolge wieder montieren.

9.2.7 Funktionskontrolle durchführen

Bei laufendem Heizkessel Wärmebedarf Heizung und Warmwasser durch den Basiscontroller BC10 anfordern und prüfen, ob der Heizkessel einwandfrei funktioniert.

  • Gashahn langsam öffnen. Hierzu Gashahn eindrücken und 1/4 Umdrehung nach links drehen.
  • Nach der Inspektion und Wartung kontrollieren, ob der Heizkessel einwandfrei funktioniert.
  • Drehknopf für die maximale Kesselwassertemperatur und Drehknopf für den Warmwasser- Sollwert auf die gewünschte Temperatur stellen.
  • Wärmebedarf über das Regelgerät eingeben und kontrollieren, ob der Heizkessel den Heizbetrieb startet.

9.2.8 Nach der Wartung

- Nach Beendigung aller Wartungen Wartungshähne wieder öffnen, wenn erforderlich Wasser nachfüllen und Heizungsanlage entlüften.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Nach der Wartung - 1

Vorsicht: Anlagenschade durch undichte Anschlüsse.

- Nach der Montage alle Anschlüsse auf Dichtheit prüfen!

- Wartungsprotokoll ausfüllen und unterzeichnen (→ Kapitel 9.3).

9.3 Inspektions- und Wartungsprotokoll

- Nach dem Eintrag der durchgeführten Inspektion- und Wartungsarbeiten, Datum eintragen unterschreiben.

Inspektion und WartungenSeiteDatum: ____Datum: ____
1. Allgemeinen Zustand der Heizungsanlage prüfen.
2. Sicht- und Funktionskontrolle der Heizungsanlage durchführen.
3. Gas- und Wasser führende Anlagenteile prüfen:- Dichtheit im Betrieb- sichtbare Korrosion- Alterungsscheinungen
4. Brenner und Wärmetauscher auf Verschmutzung prüfen, dazu Heizungsanlage außer Betrieb nehmen.
5. Brenner, Zünd- und Ionisationselektrode prüfen, dazu Heizungsanlage außer Betrieb nehmen.
6. Ionisationsstrom messen.58____ μA____ μA
7. Siphon und Kondensatwanne auf Verschmutzung prüfen, dazu Heizungsanlage außer Betrieb nehmen.
8. Gas-Anschlussfließdruck messen.53____ mbar____ mbar
9. Gas-Luft-Verhältnis prüfen.54____ Pa____ Pa
10. Gasseitige Dichtheitskontrolle im Betriebszustand prüfen.56
11. Kohlenmonoxid gehalt (CO) luftfrei messen.57____ ppm____ ppm
12. Wasserdruck der Heizungsanlage prüfen.- Vordruck des Ausdehnungsgefäβes (siehe auch Montageanleitung Ausdehnungsgefäß)- Fülldruck47____ bar____ bar____ bar____ bar
13. Zuluft- und Abgasführung auf Funktion und Sicherheit prüfen.52
14. Bedarfsgerechte Einstellung des Regelgerätes prüfen (siehe Dokumente des Regelgerätes).
15. Endkontrolle der Inspektionsarbeiten, dazu Mess- und Prüfergebnisse dokumentieren.
Bedarfsabhängige Wartung
16. Brenner und Wärmetauscher reinigen, dazu Heizungsanlage außer Betrieb nehmen.68
17. Glühzünder und Ionisationselektrode wechseln.72
18. Siphon reinigen.74
19. Kondensatwanne reinigen. 74
20. Funktionskontrolle durchführen.75
21. Fachgerechte Inspektion bestätigen.Firmenstempel/Unterschrift Firmenstempel/Unterschrift
Datum: ____ Datum: ____ Datum: ____ Datum: ____ Datum: ____
1.
2.
3.
4.
5.
6.____ μA____ μA____ μA____ μA____ μA
7.
8.____ mbar ____mbar ____ mbar ____mbar ____ mbar
9.____ Pa ____ Pa____ Pa ____ Pa ____ Pa
10.
11.____ ppm____ ppm____ ppm____ ppm____ ppm
12.□_ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar□_ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
20.
Firmenstempel/Unterschrift Firmenstempel/Unterschrift Firmenstempel/Unterschrift Firmenstempel/Unterschrift Firmenstempel/Unterschrift

10 Betriebs- und Störungsmeldungen

Dieses Kapitel beschreibt, wie Betriebs- und Störungsmeldungen am Basiscontroller Logamatic BC10 ausgele- sen werden können und welche Bedeutungen diese Meldungen haben.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Betriebs- und Störungsmeldungen - 1

Genaue Hinweise zur Fehlerbehebung und Entstörung sind in der Serviceanleitung des Heizkessels enthalten. Dazu die Buderus-Niederlassung oder den zuständigen Buderus-Servicetechniker befragen.

10.1 Betriebsmeldungen

- Um zwischen den Statusanzeigen zu wechseln, Taste (Statusanzeige) am Bedienfeld mehrmals drücken.

Displayanzeige Bedeutung des Displaywerts
=/- Normalbetrieb
-H Heizkessel im Heizbetrieb
-H Heizkessel im Warmwasserbetrieb
0 Normalbetrieb
OA Brennerintervallschaltung, 10 Minuten ab Brennerstart
OC Brenner wird gestartet
OE mehr Leistung geliefert als angefordert
OH Betriebsbereitschaft
OL Gasarmatur wird geöffnet
OU Initialisierung
OY Vorlauftemperatur höher als eingestellt
- Testbetrieb
-A (mit einem Dauerpunkt rechts unten) Heizkessel im Servicebetrieb (Schornsteinfegerbetrieb)
- Handbetrieb
-H (mit einem Blinkpunkt rechts unten) Heizkessel im Handbetrieb
Reset
-rE Reset (Heizungsanlage wird, nachdem die Taste „Reset“ 5 Sekunden gedrückt gehalten wurde, auf den Einschaltzustand zurückgesetzt)
Wartungsmeldungen
H3 Servcebesuch erforderlich
2E , H7 Heizungsanlage Befüllen, Soll > 1 bar
H11 Weniger Warmwasserkomfort zur berechneten Ausfließtemperatur statt gemessen
H12 Weniger Warmwasserkomfort zur berechneten Speichertemperatur statt gemessen
A Störmeldung von externen Geräten (z. B. RC35)
A11 Störung: Zeit nicht eingestellt (z. B. durch einen längeren Stromausfall)

Tab. 22 Betriebsmeldungen

10.2 Störungsmeldungen

Die Störungsmeldung setzt sich aus den Störungs-Codes (z. B. 3A) und den Störungs-Codes (z. B. 201) zusammen. Die Störungsmeldungen können nur mit Hilfe der Serviceanleitung des Heizkessels behoben werden.

- Die Taste (Statusanzeige) am Bedienfeld des Basiscontrollers BC10 drücken, um den Störungs-Code (z. B. 3R) auszulesen.

- Taste ⬤ (Statusanzeige) erneut drücken, um den Störungs-Code (z. B. [207]) auszulesen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Störungsmeldungen - 1

Im Display können auch sogenannte Anlagenfehler erscheinen (z. B. [R 11]). Diese beginnen grundsätzlich mit „A“ und weisen auf einen Fehler zwischen dem Heizkessel und den zusätzlich montierten EMS-Komponenten hin. Nähere Informationen zu den Anlagenfehlern sind in der Montage- und Serviceanleitung der Raumbedieneinheit RC35 enthalten.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Störungsmeldungen - 2

Die blinkenden Störungsmeldungen sind nur nach Beheben des Fehlers und einem Reset zu beheben. Übrige Meldungen werden automatisch nach Beheben der Ursache oder Störung gelöscht.

DisplayBedeutung des Displaywerts
1 Abgas
1CBrücke zwischen D9 und D10 am Brenner-automaten fehlt.
2 Wasserstrom/Wasserdruck
2EBetriebsdruck zu niedrig < 0,2 bar
2FTemperaturdifferenz zwischen Sicherheits-und Vorlaufsensor zu groß oder keine Temperaturerhöhung nach dem Brennerstart
2LÜberprüfung der Pumpenfunktion über einen Druckanstieg in der Heizungsanlage (während Pumpenstart)
2PTemperaturanstieg des Sicherheitssensors zu groß
2UTemperaturdifferenz zwischen Vorlauf- und Rücklaufsensor zu groß
2YFeedbackfehler von der Pumpe
3 Gebläsedrehzahl
3AGebläse während des Betriebs ausgefallen
3AKein Luftvolumenstrom
3CLuftvolumenstrom während 24 Stunden nicht weggefallen
3FGebläse funktioniert nicht
3LKein Steuersignal vom Gebläse
3YGebläse dreht zu schnell
3PGebläse dreht zu langsam
4 Temperatur
4AVorlaufsensor misst Temperaturen über 105 °C
4CKeine Überbrückung zu den Kontakten D9 und D10 vom Kabelbaum
4EKurzschluss zwischen Sicherheitssensor und Vorlaufsensor oder interne Fehler
4FSicherheitstemperatursensor hat eine Temperatur über 105 °C gemessen
4LSicherheitssensor hat einen Kurzschluss oder misst Temperaturen über 130 °C
4PLoser Kontakt oder defekter Sicherheitssensor
4UVorlaufsensor Kurzschluss
4YLoser Kontakt oder defekter Vorlaufsensor
5 Servicemeldung
5CService

Display Bedeutung des Displaywerts
Tab. 23 Störmeldungen

Display Bedeutung des Displaywerts
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Störungsmeldungen - 3Komponententest
6 Flammenüberwachung
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Störungsmeldungen - 4Keine Ionisationsmeldung nach der Zündung
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Störungsmeldungen - 5Ionisationsstrom gemessen, obwohl keine Flamme vorhanden ist
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Störungsmeldungen - 6Flamme ist während der Heizphase ausgefallenGlühzündung hält zu lange an
[6Y]Der Ionisationsstrom ist zu hoch
7 Netzspannung
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Störungsmeldungen - 7Netzspannung wurde nach einer Störungs-meldung unterbrochen
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Störungsmeldungen - 8Netzspannung zu niedrig (kurze Dauer)
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Störungsmeldungen - 9Zeitfehler im UBA
8 Externer Schaltkontakt
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Störungsmeldungen - 10Externer Schaltkontakt,z. B. Temperaturwächter für Fußbodenheizung ist angesprungen
9 Systemfehler
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Störungsmeldungen - 11KIM ist zu neu für den Brennerautomat
[4H]Brennerautomat Fehler
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Störungsmeldungen - 12Brennerautomat Fehler
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Störungsmeldungen - 13Falscher Kabelanschluss an der Gasarmatur
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Störungsmeldungen - 14KIM defekt
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Störungsmeldungen - 15Kommunikationsfehler zwischen Basiscontroller Logamatic BC10 und Brennerautomat
C Systemfehler
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Störungsmeldungen - 16Rücklauftemperatur 105 °C
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Störungsmeldungen - 17Drucksensor unterbrochen
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Störungsmeldungen - 18Rücklaufsensor Kurzschluss
[1]Rücklaufsensor unterbrochen
E Systemfehler
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Störungsmeldungen - 19Brennerautomat Fehler
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Störungsmeldungen - 20
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Störungsmeldungen - 21
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Störungsmeldungen - 22
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Störungsmeldungen - 23
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Störungsmeldungen - 24
[S2T8]

7 Netzspannung
9 Systemfehler
C Systemfehler
E Systemfehler
Tab. 23 Störmeldungen

11 Anhang

11.1 Restförderhöhe

Die durch die interne Heizungspumpe erzeugte Restförderhöhe ist im folgenden Diagramm mit den jeweiligen oberen und unteren Grenzwerten dargestellt.

A
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Restförderhöhe - 1

line | Flow (kg/h) | dP (mBar) | | ----------- | --------- | | 0 | 250 | | 200 | 240 | | 400 | 220 | | 600 | 200 | | 800 | 180 | | 900 | 150 | | 1000 | 150 | | 1200 | 150 | | 1400 | 150 | | 1600 | 150 |

A
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Restförderhöhe - 2

line | Flow (kg/h) | dP (mBar) | | ----------- | --------- | | 0 | 370 | | 200 | 360 | | 400 | 350 | | 600 | 330 | | 800 | 300 | | 1000 | 260 | | 1200 | 240 | | 1400 | 230 | | 1600 | 220 |

B
BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Restförderhöhe - 3

line | Flow (kg/h) | dP (mBar) | | ----------- | --------- | | 0 | 650 | | 200 | 620 | | 400 | 580 | | 600 | 520 | | 800 | 450 | | 1000 | 380 | | 1200 | 320 | | 1400 | 250 | | 1600 | 180 | | 1800 | 100 | | 2000 | 50 |

7 746 800 040-109.1RS
Bild 86 A Restförderhöhe für Pumpe Askoll)
B Restförderhöhe für Pumpe UPER 15-60 (mit Bypass 250 mbar
(Pumpe beim GB162-45 nicht vorhanden)
mbar = dP (Restförderhöhe)
kg/h = flow (Durchfluss)

11.2 Fühlerkennlinien der Temperaturfühler

Das Diagramm dient zur Feststellung, ob eine Übereinstimmung zwischen Temperatur und Widerstandswert vorliegt.

  • Heizungsanlage vor jeder Messung stromlos schalten.
  • Fühlerklemmen abziehen.
  • Widerstand an den Kabelenden des Temperaturfühlers mit einem Widerstandsmessgerät messen.
  • Temperatur des Temperaturfühlers mit einem Thermometer messen.

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Fühlerkennlinien der Temperaturfühler - 1

line | R (Ω) | (°C) | |-------|------| | 0 | 90 | | 5000 | 50 | | 10000 | 35 | | 15000 | 25 | | >15000| 15 |

BUDERUS Logamax plus GB162-45 - Fühlerkennlinien der Temperaturfühler - 2

line | R (Ω) | Temperature (°C) | | ------- | ---------------- | | 10000 | 25 | | 20000 | 15 | | 30000 | 10 | | 40000 | 5 | | 50000 | 0 | | 60000 | -5 | | 70000 | -10 | | 80000 | -15 |

Bild 87 Widerstandskennlinie Temperaturfühler

1 Heizkesselfühler (z. B. Rücklauf- und Vorlauftemperaturfühler, Sicherheitssensor)

2 Außentemperaturfühler

Stichwortverzeichnis

A

Abgastest 56

Abmessungen 24

Außenwandanschluss.... 41

B

Basiscontroller BC10 44

Bauart 13

Betriebsmeldungen 78

Betriebsüberdruck, maximal 13

Brenner reinigen 68

Brennstoffe.... 13

C

CO-Werte 57

D

Diagnosestecker 43

Display 43

Dreiwegeventil 34

E

Einstellungen 59

F

Funktionsprüfungen 62

G

Gasanschluss 25

Gasanschlussdruck 53

Gaskategorie.... 13

Gas-Luft-Einheit 68

Gas-Luft-Verhältnis 54

Gaszuleitung 52

Geräteausrüstung 53

H

Heizleistung 41

Heizungsanlage füllen 47

1

Inbetriebnahmeprotokoll.... 63

Inspektionsprotokoll 76

Ionisationsstrom 58

J

Jumper.... 41

K

Kesselwassertemperatur, maximale 43

Klemmleistenanschlüsse 35

Kohlenmonoxidgehalt 57

L

LED „Brenner“ 43

LED „Wärmeanforderung“ 43

LED „Warmwasserbereitung“ 43

M

Menüstruktur 44

N

Normalbetrieb, Menü 44

Normen 17

Notfall 64

P

Pumpennachlaufzeit 60

R

Raumbedieneinheit.... 36

Reset (Taste) 43

Richtlinien 17

S

Schornsteinfeger (Taste) 43

Sicherheit 8

Siphon 74

Speicher-Wassererwärmer füllen 47

Statusanzeige (Taste) 43

Störung 78

Stromart.... 13

T

Technische Daten 12

Transport.... 21

V

Verbrennungsluft-Abgasanschluss 52

Verpackung.... 11

Vorlauftemperatur, maximal.... 13

Vorschriften 17

W

Wandabstände 25

Wärmetauscher 68

Wärmetauscher reinigen.... 68

Warmwasser-Sollwert 43

Deutschland

BBT Thermotechnik GmbH

Buderus Deutschland, D-35573 Wetzlar

www.heiztechnik.buderus.de

info@heiztechnik.buderus.de

Österreich

Buderus Austria Heiztechnik GmbH

Karl-Schönherr-Str. 2, A-4600 Wels

www.buderus.at

office@buderus.at

Schweiz

Buderus Heiztechnik AG

Netzibodenstr. 36, CH-4133 Pratteln

www.buderus.ch

info@buderus.ch

Luxemburg

Ferroknepper Buderus S.A

Z.I. Um Monkeler

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Produktinformationen

Marke : BUDERUS

Modell : Logamax plus GB162-45

Kategorie : Chaudière centrale de chauffage