Logamax plus GB162-45 - Chaudière centrale de chauffage BUDERUS - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Logamax plus GB162-45 BUDERUS
Montage- und Wartungsanleitung
Gas-Wandkessel Brennwert

Vor Montage und War- tung sorgfältig lesen.
Logamax plus GB162-15/25/35/45

1 Produktübersicht Logamax plus GB162-15/25/35/45
Legende Logamax plus GB162-15/25/35/45
1 Einschubfach für Bedienungsanleitung
2 Anschlussklemme
3 Bedienfeld (Basiscontroller BC10) mit eingebautem Brennerautomat
4 Siphon
5 Montageplatz für EMS-Modul
6 Dreiwegeventil (nur GB162-15/25/35)
7 Kondensatwanne
8 Vorlauftemperaturfühler
9 Gasleitung
10 Gasleitung
11 Luftansaugrohr des Gebläses
12 Venturi
13 Ionisationselektrode
14 Schauglas
15 Glühzünder
16 automatischer Entlüfter
17 Schnappverschlüsse (2×)
18 Verbrennungsluftabfuhrleitung
19 konzentrische Anschlussplatte 80/125
20 Grundadapter Verbrennungsluftabfuhr/Luftzufuhr
21 Typenschild
22 Messstelle für Abgas
23 Messstelle für Zuluft
24 Kessel Identifikations Modul (KIM)
25 Brenner
26 Wärmetauscher
27 Sicherheitstemperaturbegrenzer
28 Gebläse
29 Rücklauftemperaturfühler
30 Druckfühler
31 Pumpe (nur GB162-15/25/35)
Logamax plus GB162-25 T40S

2 Produktübersicht Logamax plus GB162-25 T40S
Buderus
Legende Logamax plus GB162-25 T40S
1 Einschubfach für Bedienungsanleitung
2 Anschlussklemme
3 Bedienfeld (Basiscontroller BC10) mit eingebautem Brennerautomat
4 Siphon
5 Montageplatz für EMS-Modul
6 Dreiwegeventil
7 Sicherheitsventil
8 Kondensatwanne
9 Vorlauftemperaturfühler
10 Gasleitung
11 Gasarmatur
12 Luftansaugrohr des Gebläses
13 Venturi
14 Ionisationselektrode
15 Schauglas
16 Glühzünder
17 automatischer Entlüfter
18 Schnappverschlüsse (2×)
19 Abgasleitung
20 konzentrische Anschlussplatte 80/125
21 Grundadapter Verbrennungsluftabfuhr/Luftzufuhr
22 Typenschild
23 Messstelle für Abgas
24 Messstelle für Zuluft
25 Speicher-Wassererwärmer 40 Liter
26 Kessel Identifikations Modul (KIM)
27 Brenner
28 Wärmetauscher
29 Sicherheitstemperaturbegrenzer
30 Gebläse
31 Druckfühler
32 Rücklauftemperaturfühler
33 Durchflussbegrenzer
34 Warmhaltetemperaturfühler
35 Plattenwärmetauscher
36 Füll- und Entleerhahn
37 Speicherladepumpe
38 Pumpe
39 Kaltwasserfühler
40 Durchflussfühler
Inhaltsverzeichnis
1 Allgemeine Sicherheitshinweise und Symbolerklärung
1.1 Sicherheitshinweise 8
1.2 Symbolerklärung 8
2 Angaben zum Gerät 9
2.1 CE-Konformitätserklärung 9
2.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch 9
2.3 Benennung des Heizkessels 10
2.4 Zu dieser Anleitung 10
2.5 Lieferumfang 11
2.6 Technische Daten 12
2.6.1 Technische Daten 12
2.6.2 Einsatzbedingungen für Zeitkonstanten 13
2.6.3 Brennstoffe und Ausrüstung 13
2.7 Anschlussplan 14
2.8 Pumpentest 16
2.9 Integrierter Frostschutz 16
3 Vorschriften
3.1 Normen, Vorschriften und Richtlinien 17
3.2 Genehmigungs- und Informationspflicht 18
3.3 Aufstellraum 18
3.4 Verbrennungsluft-Abgasanschluss 18
3.5 Verbrennungsluft 18
3.6 Wasserqualität 18
3.7 Inspektion/Wartung 18
3.8 Einweisung des Kunden 19
3.9 Qualität der Rohrleitungen 19
3.10 Frostschutz 20
3.11 Wartungsintervall 20
3.12 Werkzeuge, Materialien und Hilfsmittel 20
3.13 Entsorgung 20
3.14 Gültigkeit der Vorschriften 20
4 Heizkessel transportieren 21
5 Montage 23
5.1 Anwendungsbeispiele 23
5.2 Abmessungen 24
5.3 Empfohlene Wandabstände 25
5.4 Heizkessel an der Wand montieren 26
5.5 Speicher-Wassererwärmer
montieren (nur GB162-25 T40S) 27
5.6 Versorgungsanschlüsse herstellen 28
5.6.1 Gasanschluss bauseits erstellen 28
5.6.2 Heizungsvorlauf und Rücklauf bauseits montieren 29
5.6.3 Wasserzirkulation
5.6.4 Vorlauf- und Rücklaufrohr des Speicher-Wassererwärmers montieren (nur GB162-25 T40S) 29
5.6.5 Anschluss Vorlauf- und Rücklauf für externen Speicher-Wassererwärmer montieren (nicht beim GB162-45 möglich) 30
5.6.6 Anschluss an externen, indirekt geheizten Speicher (nur GB162-45) 30
5.6.7 Füll- und Entleerhahn bauseits montieren 31
5.6.8 Ausdehnungsgefäß bauseits anschließen 31
5.6.9 Sicherheitsventil
5.6.10 Anschluss der Warmwasser- und Kaltwasserleitung (nur GB162-25 T40S) 31
5.6.11 Kondenswasserabfuhr anschließen 32
5.6.12 Siphon mit Wasser füllen 32
5.7 Verbrennungsluft-Abgasanschluss herstellen 33
5.7.1 Abgassysteme 33
5.7.2 Raumluftabhängiger Betrieb 33
5.7.3 Raumluftunabhängiger Betrieb 33
5.8 Elektrischen Anschluss herstellen 34
5.8.1 Klemmleistenanschlüsse 35
5.8.2 Allgemeines zur Regelung anschließen 36
5.8.3 Raumbedieneinheit anschließen und montieren 36
5.8.4 Anbindung an das Regelsystem
Logamatic 4000 vornehmen 37
5.8.5 Ein-/Aus-Temperaturregler (potenzialfrei) anschließen 37
5.8.6 Externen Schaltkontakt anschließen 38
5.8.7 Außentemperaturfühler anschließen 38
5.8.8 Warmwasser-Temperaturfühler anschließen 38
5.8.9 Dreiwegeventil anschließen (nur GB162-45) 39
5.8.10 Elektrischer Anschluss
Speicher-Wassererwärmer mit Heizkessel
(nur GB162-25 T40S) 39
5.8.11 Netzanschluss herstellen 39
5.9 Heizkessel auf eine andere Gasart umstellen 40
5.9.1 Heizleistung für Außenwandanschluss einstellen 41
6 Bedienung 42
6.1 Elemente des Bedienfelds 42
6.1.1 Übersicht der Bedienelemente 42
6.1.2 Erklärung der Bedienelemente 43
6.2 Menüstruktur 44
7 Inbetriebnahme
7.1 Vorderwand demontieren 46
7.2 Speicher-Wassererwärmer füllen 47
7.3 Heizungsanlage füllen 47
Buderus
7.4 Prüfen und Messen 51
7.4.1 Gasdichtheit prüfen 51
7.4.2 Gasleitung entlüften 52
7.4.3 Verbrennungsluft-Abgasanschluss
kontrollieren 52
7.4.4 Geräteausrüstung prüfen 53
7.4.5 Gas-Anschlussfließdruck prüfen 53
7.4.6 Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen 54
7.4.7 Dichtheitskontrolle im Betriebszustand durchführen 56
7.4.8 Kohlenmonoxidgehalt messen 57
7.4.9 Ionisationsstrom messen 58
7.5 Einstellungen vornehmen 59
7.5.1 Heizleistung einstellen 59
7.5.2 Maximale Kesselwassertemperatur vorgeben 60
7.5.3 Pumpennachlaufzeit einstellen 60
7.5.4 Warmwasserbetrieb ein-/ausschalten 60
7.5.5 Warmwasser-Sollwert vorgeben 61
7.6 Funktionsprüfungen 62
7.7 Abschließende Arbeiten 62
7.7.1 Zweites Typenschild aufkleben 62
7.7.2 Garantiebestimmung ausfüllen 62
7.7.3 Betreiber informieren, technische Dokumente übergeben 62
7.8 Inbetriebnahmeprotokoll 63
8 Heizungsanlage außer Betrieb nehmen 64
8.1 Heizungsanlage über das Regelgerät außer Betrieb nehmen 64
8.2 Heizungsanlage im Notfall außer Betrieb
nehmen 64
9 Inspektion und Wartung 65
9.1 Heizungsanlage inspizieren 65
9.1.1 Heizungsanlage zur Inspektion vorbereiten 65
9.1.2 Sichtprüfung auf allgemeine Korrosionserscheinungen 66
9.1.3 Gasarmatur auf innere Dichtheit prüfen 67
9.1.4 Ionisationsstrom messen 67
9.1.5 Gas-Anschlussfließdruck messen 67
9.1.6 Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen 67
9.1.7 Dichtheitskontrolle im Betriebszustand durchführen 67
9.1.8 Kohlenmonoxidgehalt messen 67
9.1.9 Heizungsanlage füllen 67
9.1.10 Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren 67
9.1.11 Heizungsanlage in Betrieb nehmen 67
9.2 Bedarfsorientierte Wartung 68
9.2.1 Wärmetauscher und Brenner reinigen 68
9.2.2 Brenner reinigen 71
9.2.3 Wärmetauscher reinigen 71
9.2.4 Glühzünder und Ionisationselektrode ausbauen und prüfen 72
9.2.5 Siphon reinigen 74
9.2.6 Kondensatwanne reinigen 74
9.2.7 Funktionskontrolle durchführen 75
9.2.8 Nach der Wartung 75
9.3 Inspektions- und Wartungsprotokoll 76
10 Betriebs- und Störungsmeldungen 78
10.1 Betriebsmeldungen 78
10.2 Störungsmeldungen 79
11 Anhang 81
11.1 Restförderhöhe 81
11.2 Fühlerkennlinien der Temperaturfühler 82
Stichwortverzeichnis 83
1 Allgemeine Sicherheitshinweise und Symbolerklärung
1.1 Sicherheitshinweise
Explosionsgefahr bei Gasgeruch
● Gashahn schließen (→ Seite 64).
- Fenster und Türen öffnen.
- Keine elektrischen Schalter betätigen, keinen Stecker ziehen, nicht telefonieren oder klingeln.
- Offene Flammen löschen! Nicht rauchen! Kein Feuerzeug anzünden!
- Von außerhalb Hausbewohner warnen, aber nicht klingeln! Gasversorgungsunternehmen und zugelassenen Fachbetrieb anrufen.
- Bei hörbaren Ausströmen unverzüglich das Gebäude verlassen. Betreten durch Dritte verhindern, Polizei und Feuerwehr von außerhalb des Gebäudes informieren.
Gefahr bei Abgasgeruch
- Heizkessel ausschalten (→ Seite 64).
- Fenster und Türen öffnen.
- Zugelassenen Fachbetrieb benachrichtigen.
Gefahr durch Vergiftung. Unzureichende Luftzu- fuhr kann zu gefährlichen Abgasaustritten führen
- Darauf achten, dass Zu- und Abluftöffnungen nicht verkleinert oder verschlossen sind.
- Wenn der Mangel nicht unverzüglich behoben wird, darf der Heizkessel nicht betrieben werden.
- Den Anlagenbetreiber auf den Mangel und die Gefahr schriftlich hinweisen.
Gefahr durch Explosion entzündlicher Gase
- Arbeiten an gasführenden Bauteilen nur durch einen zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.
Gefahr durch elektrischen Strom bei geöffnetem Heizkessel
- Bevor der Heizkessel geöffnet wird: Die Heizungsanlage mit dem Heizungsnotschalter stromlos schalten und die Heizungsanlage über die entsprechende Haussicherung vom Stromnetz trennen. Es genügt nicht, das Regelgerät auszuschalten.
- Die Heizungsanlage gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten sichern.
Gefahr durch explosive und leicht entflammbare Materialien
- Leicht entflammbare Materialien (Papier, Verdünnung, Farben usw.) nicht in der Nähe des Heizkessels verwenden oder lagern.
Aufstellung, Umbau:
Gefahr durch Brand
- Leicht entflammbare Materialien (Papier, Verdünnungen, Farben usw.) nicht in der Nähe des Heizkessels verwenden oder lagern.
Vorsicht Anlagenschaden
- Heizkessel nicht betrieben, wenn ein Mangel nicht unverzüglich behoben wird.
- Bei raumluftunabhängiger Betriebsweise Be- und Entlüftungsöffnungen in Türen, Fenstern, und Wänden nicht verschließen oder verkleinern. Bei Einbau fugendichter Fenster Verbrennungsluftversorgung sicherstellen.
- Den Warmwasserspeicher ausschließlich zur Erwärmung von Warmwasser einsetzen.
Während der Aufheizung kann Wasser am Sicherheitsventil des Warmwasserspeichers austreten. - Abgasführende Teile nicht ändern.
- Sicherheitsventile keinesfalls verschließen!
Arbeiten am Heizkessel
- Die Installation-, Inbetriebnahme-, Inspektions- und eventuelle Reperaturarbeiten dürfen nur durch einen zugelassenen Fachbetrieb, der – aufgrund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung – Kenntnisse im Umgang mit Heizungsanlagen sowie Gasinstallationen hat. Dabei Vorschriften gemäß Kapitel 3 beachten.
1.2 Symbolerklärung

Warnhinweise im Text sind mit einem Warndreieck gekennzeichnet und durch einen umlaufenden Rahmen begrenzt.
Signalwörter kennzeichnen die Schwere der Gefahr die auftritt, wenn die Maßnahmen zur Schadensverminderung nicht befolgt werden.
- Vorsicht bedeutet, dass leichte Sachschäden auftreten können.
- Warnung bedeutet, dass leichte Personenschäden oder schwere Sachschäden auftreten können.
- Gefahr bedeutet, dass schwere Personenschäden auftreten können. In besonders schweren Fällen besteht Lebensgefahr.

Hinweise im Text sind mit nebenstehendem Symbol gekennzeichnet. Sie sind durch horizontale Linien ober- und unterhalb des Textes begrenzt.
Hinweise enthalten wichtige Zusatzinformationen.
Hinweise enthalten keine Warnungen vor Gefahren.
2 Angaben zum Gerät
2.1 CE-Konformitätserklärung
Dieses Produkt entspricht in Konstruktion und Betriebsverhalten den europäischen Richtlinien sowie den ergänzenden nationalen Anforderungen. Die Konformität ist mit der CE-Kennzeichnung nachgewiesen. Die Konformitätserklärung des Produktes kann im Internet unter www.heiztechnik.buderus.de/konfo abgerufen oder bei der zuständigen Buderus-Niederlassung angefordert werden.

Die Angaben auf dem Typenschild des Heizkessels sind maßgebend und zu beachten!

Die Planungshinweise der Planungsunterlage Logamax plus GB162 beachten.

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Buderus Kaufermittserklärung Declaration of conformity Déclaration de conformité Ws We BBT Thermotechnik GmbH, D-35573 Wetztar Nous inklern in aktischer Veränderung, durch das Produkt declore under our responsibility that the product décisions sous noire seule responsabilité que le produit Logamax plus GB162 Indem ist seit den Aufwendungen der Richtelsteis is in conformity with the requirements of the directives as conforme aux esquences des directives Richtige Directive Directive Name Standard Norme Identifikaor number Numéro d'identification 90396/EEC 29 June 1990 gas appliance directive EN 297 EN 483 EN 625 EN 677 CE - 0085BN0073 90/42/EEC 21 May 1992: boiler efficiency directive - CE - 0085BN0073 73/23/EEC 19 February 1973: low voltage directive EN 60335 - 89/336/EEC 3 May 1989: EMC directive EN 50014 EN 60730-1 EN 50061-1 - Erlingang für Deutschland: Supplement to Germany: Supplément pour l'Allemagne : • EnEV vom 16.11.2001: Brennerkessel nach § 2, Abs. 11 • 1.BinSchV vom 07.08.1998: NOx < 80mg/kWh (Endgas) gemäß § 7, Abs. 2 Wetmar, 01.02.2005 BBT Thermotechnik GmbH Geschäftfuhrung Produktvassung i.K. Yewoloth Dr. Scholzler ReinmutterBild 3 Konformitätserklärung
2.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Den Heizkessel nur bestimmungsgemäß und mit Beachtung der Montage- und Wartungsanleitung einsetzen.
Den Heizkessel ausschließlich für die Erwärmung von Heizwasser für Heizsysteme und/oder für Brauchwassersysteme verwenden. Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß.
2.3 Benennung des Heizkessels
Die vorliegende Montage- und Wartungsanleitung enthält wichtige Informationen zur sicheren und sachgerechten Montage, Inbetriebnahme und Wartung des Gas-Wandkessel Brennwert:
- Logamax plus GB162-15
- Logamax plus GB162-25
- Logamax plus GB162-35
- Logamax plus GB162-45
- Logamax plus GB162-25 T40S
Diese Montage- und Wartungsanleitung sowie die Serviceanleitung richten sich an den Fachhandwerker der, aufgrund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung, Kenntnisse im Umgang mit Heizungsanlagen sowie Gasinstallationen hat.
Die Bezeichnung des Heizkessels setzt sich aus den folgenden Teilen zusammen:
- Logamax plus: Typenname
- GB: Gas-Wandkessel Brennwert
- 162: Typ
- 15, 25, 35 oder 45: Maximale Heizleistung in kW
– T40S: Kombigerät mit Speicher-Wassererwärmer
2.4 Zu dieser Anleitung
Für den Logamax plus GB162 sind die nachfolgenden technischen Dokumentation erhältlich:
- Bedienungsanleitung
- Bedienungsanleitung Sonderformat (diese Bedienungsanleitung befindet sich im Heizkessel)
- Montage- und Wartungsanleitung
- Serviceanleitung
- Planungsunterlage
- Montageanleitung Austausch Gasdüse
Die oben genannten Dokumente können bei Buderus bestellt werden.
Wenn Verbesserungsvorschläge hierzu oder Unregelmäßigkeiten festgestellt werden, Kontakt mit uns aufnehmen. Die Adressangaben befinden sich auf der Rückseite dieses Dokumentes.
2.5 Lieferumfang
Der Logamax plus GB162 wird fertig montiert ab Werk geliefert.
- Bei der Anlieferung die Verpackung auf Unversehrtheit prüfen.
- Lieferumfang auf Vollständigkeit prüfen.
● Typenschild für Gasart usw. prüfen.
Zu dem Heizkessel ist vielfältiges Zubehör erhältlich. Aus dem Katalog die genauen Angaben zu geeignetem Zubehör entnehmen.
GB162-15/25/35/45
| Pos. | Anzahl | Bauteil (Inhalt in einem Karton) |
| 1 | 1 Heizkessel | mit Verkleidung |
| 2 | 2 Schrauben, | Dübel für Wandhalter |
| 3 | 1 Wandhalter | |
| 4 | - Technische | Dokumente |
| 5 | 2 Klemmverschraubung ∅28 mm nach 1" | |
| 6 | 2 Klickverschraubung auf G3/4" | |
Tab. 1 Lieferumfang Logamax plus GB162-15/25/35/45

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1 2 3 4 5 6 7 746 800 040-57.1RSBild 4 Lieferumfang Logamax plus GB162-15/25/35/45
GB162-25 T40S
| Pos. | Anzahl | Bauteil (Inhalt in einem Karton) |
| 1 | 1 Heizkessel | mit Verkleidung |
| 2 | 1 Speicher-Wassererwärmer | |
| 3 | 2 Schrauben | mit Dübel für Wandhalter |
| 4 | 1 Wandhalter | |
| 5 | 1 Vorlaufrohr | Speicher-Wassererwärmer |
| 6 | 1 Rücklaufrohr | Speicher-Wassererwärmer |
| 7 | 6 Technische | Dokumente |
| 8 | 2 Klemmverschraubung ∅28 mm nach 1" | |
| 9 | 2 Klemmverschraubung ∅ 15 mm nach G1/2" | |
| 10 | 2 Schnappverschlüsse | |
| 11 | 1 Fetttube |
Tab. 2 Lieferumfang Logamax plus GB162-25 T40S

Bild 5 Lieferumfang Logamax plus GB162-25 T40S
2.6 Technische Daten
2.6.1 Technische Daten
| Einheit | Logamax plus | |||||
| GB162-15 | GB162-25 | GB162-25 T40S | GB162-35 | GB162-45 | ||
| Nennwärmebelastung für G20/G31 | kW | 2,8 – 14,4 | 5,0 – 23,9 | 5,0 – 23,9 | 6,1 – 33,5 | 9,7 – 43,5 |
| Minimale Leistungseinstellung am bauseitigen Gasdruckwächter | kW 33 | 33 33 33 33 | ||||
| Nennwärmeleistung Heizkurve 80/60 °C | kW | 2,7 – 14,0 | 4,8 – 23,3 | 4,8 – 23,3 | 5,8 – 32,7 | 9,6 – 42,5 |
| Nennwärmeleistung Heizkurve 50/30 °C | kW | 3,1 – 15,2 | 5,3 – 24,9 | 5,3 – 24,9 | 6,5 – 35,0 | 10,4 – 44,9 |
| Kesselwirkungsgrad maximale Leistung Heizkurve 80/60 °C | % | 97,3 | 97,3 | 97,3 | 97,4 | 97,4 |
| Kesselwirkungsgrad maximale Leistung Heizkurve 50/30 °C | % | 106,9 | 106,9 | 106,9 | 104,2 | 103,0 |
| Normnutzungsgrad Heizkurve 75/60 °C | % | 106,5 | 107,4 | 107,4 | 107,4 | 107,4 |
| Normnutzungsgrad Heizkurve 40/30 °C | % | 108,5 | 111 | 111 | 110,9 | 110,9 |
| Bereitschaftswärmeaufwand % | % | 2,1 | 1,2 | 1,2 | 0,68 | 0,23 |
| Heizwasserkreis | ||||||
| Mindestumlaufwassermenge | l/h | 250 | 400 | 400 | 600 | 800 |
| Kesselwassertemperatur | °C | 30 – 90 am Basiscontroller Logamatic BC10 einstellbar | ||||
| Restförderhöhe bei ΔT=20K | K | 210 | 230 | 230 | 211 | 240 |
| Widerstand bei ΔT20K | mbar | |||||
| maximaler Betriebsdruck Kessel | bar | 3 (optional 4 bar Sicherheitsventil) | ||||
| Inhalt Wärmetauscher Heizkreis | l | 2,5 | 2,5 | 2,5 | 3,5 | 3,5 |
| Rohranschlüsse | ||||||
| Anschluss Gas | Zoll | R1/2" | ||||
| Anschluss Heizwasser | mm | ∅ 28, Klemmingverschraubung 28 – R1" liegt bei | ||||
| Anschluss Kondensat | mm | ∅ 30 | ||||
| Anschluss Warmwasserspeicher | mm | - | - | ∅ 15 | - | - |
| Abgaswerte | ||||||
| Kondensatmenge für Erdgas G20, 40/30 °C | l/h | 1,6 | 2,6 | 2,6 | 3,7 | 4,8 |
| pH-Wert Kondensat | pH | ca. 4,1 | ca. 4,1 | ca. 4,1 | ca. 4,1 | ca. 4,1 |
| Abgasmassenstrom Volllast | g/s | 6,2 | 10,3 | 10,3 | 14,4 | 18,7 |
| Abgasmassenstrom Teillast | g/s | 1,2 | 2,2 | 2,2 | 2,6 | 4,2 |
| Abgastemperatur 80/60 °C, Volllast | °C | 63 | 65 | 65 | 67 | 70 |
| Abgastemperatur 80/60 °C, Teillast | °C | 55 | 55 | 55 | 58 | 58 |
| Abgastemperatur 50/30 °C, Volllast | °C | 42 | 46 | 46 | 56 | 52 |
Tab. 3 Technische Daten Logamax plus GB162-15/25/25 T40S/35/45
Buderus
| Einheit | Logamax plus | |||||
| GB162-15 | GB162-25 | GB162-25 T40S | GB162-35 | GB162-45 | ||
| Abgastemperatur 50/30 °C, Teillast | °C | 34 | 36 | 36 | 36 | 36 |
| CO2-Gehalt, Volllast, Erdgas G20/25 | % | 9,2 | 9,2 | 9,2 | 9 | 9,3 |
| Normemissionsfaktor CO mg/kWh | 8,8 | 11 11 | 8 | |||
| Normemissionsfaktor NOx | mg/kWh | 24,5 28 | 28 | 29 | ||
| freier Förderdruck des Gebläses | Pa | 85 | 55 | 55 | 70 | 130 |
| Abgasanschluss | ||||||
| Abgaswertegruppe für LAS | II6 (G61) | |||||
| ∅ Abgassystem raumluftabhängig | mm | 80 | ||||
| ∅ Abgassystem raumluftunabhängig | mm | 80/125 konzentrisch | ||||
| Elektrische Daten | ||||||
| Versorgungsspannung, Frequenz | V | 230/50 Hz | ||||
| elektrische Schutzart | IPX4D | |||||
| elektrische Leistungsaufnahme, Volllast/Teillast | W | 69/32 | 81/32 | 81/32 | -/- | -/- |
| Geräteabmessungen und Gewicht | ||||||
| Höhe × Breite× Tiefe | mm 69 | 5×520×465 | 695×920×465 | 695×520×465 | ||
| Gewicht | kg | 45 | 45 | 68 | 48 | 48 |
Tab. 3 Technische Daten Logamax plus GB162-15/25/25 T40S/35/45
2.6.2 Einsatzbedingungen für Zeitkonstanten
| Einsatzbedingungen | Deutschland/Österreich/Luxemburg | |
| maximale Vorlauftemperatur | °C | 90 |
| maximaler Betriebsdruck PMS bar | 4 | |
| Stromart | 230 VAC, 50 Hz, 10A, IP X4D | |
Tab. 4 Einsatzbedingungen
2.6.3 Brennstoffe und Ausrüstung
| Deutschland | Österreich | Schweiz | Luxemburg | |
| Brennstoff | Erdgas E (G20)(beinhaltet Erdgas H)Erdgas LL (G25)(beinhaltet Erdgas L) | Erdgas E (G20)(beinhaltet Erdgas H) | Erdgas E (G20)(beinhaltet Erdgas H) | Erdgas E (G20)(beinhaltet Erdgas H) |
| Bauart | B_23, B_33, C_13(x), C_33(x), C_43(x), C_53(x), C_63(x), C_83(x) raumluftabhängig und raumluftunabhängig(Erfüllung der erhöhten Dichtheit bei raumluftunabhängigem Betrieb) | |||
| Gaskategorienach EN 437 | DE II_2ELL3P 20; 50 mbar | AT II_2H3P 20; 50 mbar | CH II_2H3P 20; 50 mbar | LU II_2H3P 20; 50 mbar |
Tab. 5 Brennstoffe und Ausrüstung
2.7 Anschlussplan

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E 1 A 17 B 17 C 17 D 17 F G Sicherung 5A F H B6 B7 B3 L 34 230 VAC L G1 35 N G2 PE A6 B2 A11 A12 4 M N G4 36 230 VAC L G3 PE D14 D12 D11 D1 D3 C16 C15 24 VAC 0 VAC 24 VAC 10 VAC 10 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC 230 VAC max. 250 W A9 B1 A17 C6 C5 C3 C4 20 16 19 17 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18Bild 6 Anschlussplan
Buderus
1 Brennerautomat
2 Platine (nur bei Heizkessel mit internem Dreiwegeventil)
3 Pumpe
4 Gebläse
5 Trafo
6 Glühzünder
7 Gasarmatur
8 Dreiwegeventil
9 KIM (Kessel Identifikation Modul)
10 Druckfühler
11 Vorlauftemperaturfühler
12 Sicherheitsfühler
13 Rücklauffühler
14 Ionisation
15 Erde
16 Durchflussfühler
17 Warmwasser-Temperaturfühler Speichertemperaturfühler Anschlussleiste für Speichertemperaturfühler nur beim Logamax plus GB162-25 T40S Speicherladepumpe Grau Weiß Netzanschluss 230 VAC, 50..60 Hz, max. zulässig: 10A Betriebsschalter Weiß - Netzmodul 230 VAC
18 Speichertemperaturfühler
19 Anschlussleiste für Speichertemperaturfühler
20 nur beim Logamax plus GB162-25 T40S
21 Speicherladepumpe
22 Grau
23 Weiß
24 Netzanschluss 230 VAC, 50..60 Hz, max. zulässig: 10A
25 Betriebsschalter
26 Weiß - Netzmodul 230 VAC
27 Lila - Zirkulationspumpe 230 VAC, max. 250 W (Der Anschluss einer externen Pumpe ist nur möglich, wenn in der Anschlussgruppe keine interne Pumpe eingebaut ist.)
28 Grün - externe Heizungspumpe 230 VAC, max. 250 W Türkis - externes Dreiwegeventil Blau - Außentemperaturfühler Rot - externer Schaltkontakt, potenzialfrei, z. B. für Fußbodenheizung Orange - Raumtemperaturregler RC und EMS-Bus Grün - Ein/Aus Temperaturregler, potenzialfrei Braun Blau Grün/Gelb
29 Türkis - externes Dreiwegeventil
30 Blau - Außentemperaturfühler
31 Rot - externer Schaltkontakt, potenzialfrei,
z. B. für Fußbodenheizung
32 Orange - Raumtemperaturregler RC und EMS-Bus
33 Grün - Ein/Aus Temperaturregler, potenzialfrei
34 Braun
35 Blau
36 Grün/Gelb
2.8 Pumpentest
Wenn der Heizkessel für längere Zeit nicht in Betrieb war, wird automatisch alle 24 Stunden für 10 Sekunden die Pumpe betrieben.
Dieser Pumpentest findet erstmalig nach 24 Stunden mit ununterbrochener Netzspannung statt.
2.9 Integrierter Frostschutz
Der Heizkessel ist mit einem integrierten Frostschutz ausgestattet. Der Frostschutz schaltet den Heizkessel bei einer Kesselwassertemperatur von 7 °C ein und bei einer Kesselwassertemperatur von 15 °C aus.
Die restliche Heizungsanlage ist dabei allerdings nicht vor Frost geschützt.

Wenn die Heizkörper oder Leitungsteile durch Umwelteinflüsse Vorort einfrieren können, empfehlen wir, die Pumpennachlaufzeit auf 24 Stunden einzustellen (→ Kapitel 6.2, Seite 44).
3 V o r s c h r i f t e n
Der Heizkessel entspricht in seiner Konstruktion und in seinem Betriebsverhalten folgenden Anforderungen:
- EN 677
- EN 437, EN 483
– Gasgeräterichtlinie 90/396/EWG - Wirkungsgradrichtlinie 92/42/EWG
- EMV-Richtlinie 89/336/EWG
– Niederspannungsrichtlinie 73/23/EWG
3.1 Normen, Vorschriften und Richtlinien

Für die Montage und den Betrieb der Heizungsanlage die landesspezifischen Normen und Richtlinien beachten!
Heizungsfachmann und/oder Betreiber der Anlage müssen dafür sorgen, dass die gesamte Anlage die gültigen (Sicherheits-) Vorschriften erfüllt, die in der folgenden Tabelle enthalten sind.
| Normen/Vorschriften/Richtlinien | Beschreibung |
| 1. BlmSchV Erste | Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes (Verordnung für Kleinfeuerungsanlagen) |
| ATV Arbeitsblatt | A 251 – Kondensate aus Brennwertkesseln |
| DIBT Richtlinien | für die Zulassung von Abgasanlagen mit niedrigen Temperaturen |
| DIN 1986 Werkstoffe | Entwässerungssystem |
| DIN 1988 Technische | Regeln für die Trinkwasserinstallation |
| DIN 4701 Regel | n zur Berechnung des Wärmebedarfs von Gebäuden |
| DIN V4701-10 | Energetische Bewertung heiz- und raumlufttechnischer Anlagen |
| DIN 13384 Abgasanlagen, Wärme- und störungs-technische | Berechnung siehe Verfahren |
| DIN 4708 Zentrale | Wassererwärmungsanlagen |
| DIN 12828 Heizungssysteme in Gebäuden | |
| DIN 4753 Wassererwärmer und Wassererwärmungsanlagen für Trink- und Betriebswasser | |
| DIN 4807 Ausdehnungsgefäße | |
Tab. 6 Normen, Vorschriften und Richtlinien
| Normen/Vorschriften/Richtlinien | Beschreibung |
| DIN 18160 Abgasanlagen | |
| DIN 18380 VOB: Heizanlagen und zentrale Wasserwärmungsanlagen | |
| DIN 18381 VOB: Gas-, Wasser- und Abwasserinstallationsarbeiten innerhalb von Gebäuden | |
| DIN 18382 VOB: Elektrische Kabel- und Leitungsanlagen in Gebäuden | |
| DIN VDE 0100 Einrichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000 V | |
| DVGW W 551 Trinkwassererwärmungs- und Leitungsanlagen; technische Maßnahmen zur Verminderung des Legionellenwachstums in Neuanlagen | |
| DVGW G 635 Gasgeräte für den Anschluss an ein Luft-Abgas-System für Überdruckbetrieb (standardisiertes Verfahren) | |
| EN 437 Prüfgase, Prüfdrücke, Gerätekategorien | |
| EN 483 Heizkessel für gasförmige Brennstoffe – Heizkessel des Typs C mit einer Nennwärmebelastung ≤ 70 kW | |
| EN 625 Heizkessel für gasförmige Brennstoffe – spezielle Anforderungen an die trinkwasserseitige Funktion von Kombikesseln mit einer Nennwärmebelastung ≤ 70 kW | |
| EN 677 Heizkessel für gasförmige Brennstoffe – besondere Anforderungen an Brennwertkessel mit einer Nennwärmebelastung ≤ 70 kW | |
| EnEV Energieeinsparverordnung | |
| FeuVO Feuerungsverordnung der Bundesländer | |
| VDE 0190 Hauptpotenzialausgleich von elektrischen Anlagen | |
| VDI 2035 Richtlinien zur Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen | |
| TRF Technische Regeln für Flüssiggas | |
| TRGI Technische Regeln für Gasinstallation | |
Tab. 6 Normen, Vorschriften und Richtlinien
3.2 Genehmigungs- und Informations-pflicht
- Die Installation eines Heizkessel muss bei dem zuständigen Gasversorgungsunternehmen angezeigt und genehmigt werden.
– Darauf achten, dass regional bedingt Genehmigungen für die Abgasanlage und den Kondensatanschluss an das öffentliche Abwassernetz erforderlich sind. - Vor Montagebeginn den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister und die Abwasserbehörde informieren.
3.3 Aufstellraum

Vorsicht: Anlagenschaden durch Frost.
- Die Heizungsanlage in einem frostsicheren Raum aufstellen.

Warnung: Brandgefahr durch entzündliche Materialien oder Flüssigkeiten.
- Keine entzündlichen Materialien oder Flüssigkeiten in unmittelbarer Nähe des Heizkessels lagern.

Warnung: Kesselschaden durch verunreinigte Verbrennungsluft oder verunreinigte Luft der Umgebung des Heizkessels.
- Den Heizkessel niemals in einer staubreichen oder chemisch aggressiven Umgebung benutzen, wie z. B. Lackierereien, Friseursalons, landwirtschaftlichem Betrieb (Dung) oder Orten, an denen mit Tricholorethylen oder Halogenwasserstoffen (z. B. enthalten in Sprühdosen, bestimmten Klebstoffen, Lösungs- oder Reinigungsmitteln, Lacken) und anderen aggressiven chemischen Mitteln gearbeitet wird oder die dort gelagert werden.
- In diesem Fall unbedingt eine raumluftunabhängige Betriebsweise mit einem separaten hermetisch abgeriegelten Aufstellraum wählen, der mit Frischluftzufuhr versehen ist.
3.4 Verbrennungsluft-Abgasanschluss
Den Heizkessel nur mit den speziell für diesen Kesseltyp konzipierten und zugelassenen Verbrennungsluft-Abgas-system betreiben.
Wenn der Heizkessel raumluftabhängig betrieben wird, muss der Aufstellraum mit den erforderlichen Luftzufuhröffnungen versehen sein. Keine Gegenstände vor diese Öffnungen stellen. Die Luftzufuhröffnungen müssen immer frei sein.
3.5 Verbrennungsluft
Verbrennungsluft frei von aggressiven Stoffen halten (z. B. Halogenkohlenwasserstoffe, die Chlor- oder Fluorverbindungen enthalten). Korrosion wird so vermieden.
3.6 Wasserqualität
Ungeeignetes oder verschmutztes Wasser kann zu Störungen im Heizkessel und Beschädigungen des Wärmetauschers oder der Warmwasserversorgung durch u. a. Schlammbildung, Korrosion oder Verkalkung führen. An den Hersteller wenden, um mehr Information zu erhalten. Die Adressangaben befinden sich auf der Rückseite dieses Dokuments.
Heizungsanlage (Füll- und Ergänzungswasser)
- Anlage vor dem Füllen gründlich spülen.
- Ausschließlich unbehandeltes Leitungswasser verwenden. Grundwasser ist nicht gestattet.
- Es ist nicht gestattet, das Wasser mit Mitteln, wie z. B. pH-erhöhenden/-senkenden Mitteln (chemischen Zusatzstoffen und/oder Inhibitoren), Frostschutz oder Wasserenthärter zu behandeln.
- Der gemessene pH-Wert des Heizwassers muss zwischen 7 und 8,5 betragen.
Sanitärtrinkwasser
(Zufuhr Warmwasserversorgung)
- Ausschließlich unbehandeltes Leitungswasser verwenden. Grundwasser ist nicht gestattet.
3.7 Inspektion/Wartung
Aus den folgenden Gründen müssen Heizungsanlagen regelmäßig gewartet werden:
– um einen hohen Wirkungsgrad zu erhalten und die Heizungsanlage sparsam zu betreiben,
- um eine hohe Betriebssicherheit zu erreichen,
- um die umweltfreundliche Verbrennung auf hohem Niveau zu halten.
3.8 Einweisung des Kunden
- Kunden über Wirkungsweise des Heizkessels informieren und in die Bedienung einweisen.
- Der Betreiber ist für die Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Heizungsanlage verantwortlich (Bundes-Immissionsschutzgesetz).
- Kunden darauf hinweisen, dass er keine Änderungen oder Instandsetzungen vornehmen darf.
- Wartung und Reparatur dürfen nur durch zugelassene Fachbetriebe erfolgen.
- Nur Originalersatzteile verwenden!
- Wenn andere Kombinationen, Zubehör und Verschleißteile verwendbar sind, dürfen sie nur verwendet werden, wenn sie für die Anwendung bestimmt sind und sie die Leistungsmerkmale sowie Sicherheitsanforderungen nicht beeinträchtigen.
3.9 Qualität der Rohrleitungen
Bei Verwendung von Kunststoffleitungen in der Heizungsanlage, z. B. für Fußbodenheizungen, müssen diese Leitungen sauerstoffdicht sein gemäß DIN 4726/4729. Wenn die Kunststoffleitungen diese Normen nicht erfüllen, muss eine Systemtrennung durch Wärmetauscher erfolgen.

Vorsicht: Kesselschaden durch Korrosion.
- Der Heizkessel ist nicht geeignet für die Verwendung in Anlagen mit natürlicher Wasserzirkulation. Auch die Anwendung als offene Heizungsanlage ist nicht erlaubt.
Bei Installation und Betrieb der Heizungsanlage beachten:
– Die örtlichen Baubestimmungen über die Aufstellbedingungen.
– Die örtlichen Baubestimmungen über die Zu- und Ablufteinrichtungen sowie des Schornsteinanschlusses.
– Die Bestimmungen für den elektrischen Anschluss an die Stromversorgung.
- Die technischen Regeln des Gasversorgungsunternehmens über den Anschluss des Gasbrenners an das örtliche Gasnetz.
– Die Vorschriften und Normen über die sicherheitstechnische Ausrüstung der Wasser-Heizungsanlage.
– Die Installationsanleitung für Ersteller von Heizungsanlagen.
- In Österreich bei der Installation die örtlichen Bauvorschriften sowie die ÖVGW-Richtlinie G1 oder G2 (ÖVGW-TR Gas oder Flüssiggas) einhalten. Der Anschluss ist nur an Fänge der Ausführungsart I nach ÖNORM B 8200 zulässig.
Die Anforderungen gemäß der Ländervereinbarung Art. 15a B-VG hinsichtlich Emissionen und Wirkungsgrad werden erfüllt.
3.10 Frostschutz

Vorsicht: Kesselschaden durch Überhitzung.
- Der Heizkessel ist mit einem integrierten Frostschutz ausgestattet. Dies bedeutet, dass kein separater Frostschutz angebracht werden darf.

Vorsicht: Anlagenschaden durch Einfrieren.
- Die Pumpennachlaufzeit auf 24 Stunden einstellen, wenn bei raumluftabhängiger Betriebsweise eine Leitung einfrieren kann (z. B. Heizkörper in der Garage).
3.11 Wartungsintervall

Vorsicht: Kesselschaden durch fehlende oder mangelhafte Reinigung und Wartung.
- Einmal jährlich die Heizungsanlage inspizieren und bei Bedarf reinigen.
- Wartung bei Bedarf durchführen. Um Schäden an der Anlage zu vermeiden, auftretende Mängel sofort beheben.
3.12 Werkzeuge, Materialien und Hilfsmittel
Für die Montage und Wartung des Heizkessels sind die Standardwerkzeuge aus dem Bereich Heizungsbau sowie Gas- und Wasserinstallation erforderlich.
Darüber hinaus sind zweckmäßig:
- Buderus Kesselkuli oder
- Sackkarre mit Spanngurt.
3.13 Entsorgung
- Verpackungsmaterial des Heizkessels umweltgerecht entsorgen.
- Komponenten der Heizungsanlage, die ausgetauscht werden, müssen durch eine autorisierte Stelle umweltgerecht entsorgen.
3.14 Gültigkeit der Vorschriften
Geänderte Vorschriften oder Ergänzungen sind ebenfalls zum Zeitpunkt der Installation gültig und müssen erfüllt werden.
4 Heizkessel transportieren

Vorsicht: Verletzungsgefahr durch unsachgemäß gesicherten Heizkessel.
- Für den Transport des Heizkessels geeignete Transportmittel, z. B. eine Sackkarre mit Spanngurt, einen Treppen- oder Stufenkarren verwenden.
-
Den Heizkessel beim Transport auf dem Transportmittel gegen Herunterfallen sichern.
-
Verpackten Heizkessel auf eine Sackkarre setzen, ggf. mit einem Spanngurt sichern und zum Aufstellort transportieren.
● Verpackungsgurte entfernen. - Kartonverpackung des Heizkessels heben.
- Alle (weißfarbige) Styroporteile von oben und seitlich entfernen.

Vorsicht: Anlagenschaden durch Transport- beschädigungen.
- Das dunkle Styroporteil bis zur Montage an der Unterseite des Heizkessels lassen.

Vorsicht: Anlagenschaden durch Verschmutzung.
Wenn der Heizkessel ausgepackt ist, aber noch nicht in Gebrauch genommen wird, folgendes beachten:
- Anschlüsse des Heizkessels vor Verschmutzung schützen, indem alle Schutzkappen auf den Anschlüssen montiert bleiben.
- Abgasstutzen an der Oberseite des Heizkessels mit Plastikfolie abdecken.
- Verpackungsmaterial des Heizkessels umweltgerecht entsorgen.

Bild 7 Verpackung entfernen
Heben und Tragen

Warnung: Verletzungsgefahr durch falsches Heben und Tragen.
● Heizkessel nicht alleine heben und tragen.
- Heizkessel nicht am Kunststoff-Bedienfeld heben, sondern nur an der Seite.
- Heizkessel nicht am Abgasanschluss heben.
- Den Heizkessel zum Heben und Tragen mit einer Hand an der Unterseite und mit der anderen Hand an der Rückseite anheben.

Bild 8 Heizkessel mit zwei Personen korrekt heben und tragen
5 M o n t a g e
5.1 Anwendungsbeispiele
Je ein Anwendungsbeispiel für eine Raumtemperaturregung (A) und eine witterungsgeführte Regelung (B).

Bild 9 Anwendungsbeispiele
A mit Raumtemperaturreglung
B mit witterungsgeführter Regelung
1 Heizkessel
2 Gas
3 Netz
4 Sicherheitsventil
5 Ausdehnungsgefäß
6 Wartungshahn
7 Raumtemperaturregler
8 Heizkörperventil
9 Thermostatventil
10 Referenzraum (Wohnzimmer)
11 Übrige Räume
12 Außentemperaturfühler
13 Witterungsgeführter Regelung

Bei der Installation des Heizkreises ist kein Bypass erforderlich. Der Heizkessel schaltet den Brenner aus, sobald keine Strömung mehr durch die Heizungsanlage, aufgrund geschlossener Heizkörperventile, erfolgt.
5.2 Abmessungen

7 746 800 040-70.1RS
Bild 10 Abmessungen und Anschlüsse für Logamax plus GB162-15/25/35/45 und GB162-25 T40S (Maße in mm)
1) Servicemaße, eingebaut im Schrank, kann 0 mm sein.
| Position Heizkessel |
| 1 Logamax plus GB162-15/25/35/45 |
| 2 Logamax plus GB162-25 T40S |
Tab. 7 Heizkessel-Varianten
| Position | Benennung Anschluss | |
| A Abgasadapter konzentrisch ∅ 80/125 mm | ||
| B Gasanschluss 1/2" Außengewinde | ||
| C Austritt Kondensat Außendurchmesser ∅ 30 mm | ||
| D Vorlauf Speicher-Wassererwärmer Klickanschluss | ||
| E | Rücklauf Speicher-Wassererwärmer | Klickanschluss |
| F Vorlauf Heizkessel Stutzen ∅ 28 mm | (für Anschluss der Klemmverschraubung mit 1" Außengewinde) | |
| G | Rücklauf Heizkessel | Stutzen ∅ 28 mm(für Anschluss der Klemmverschraubung mit 1" Außengewinde) |
| H Warmwasser | Stutzen ∅ 15 mm(für Anschluss der Klemmverschraubung mit 3/4" Außengewinde) | |
| J | Kaltwasser | Stutzen ∅ 15 mm(für Anschluss der Klemmverschraubung mit 3/4" Außengewinde) |
Tab. 8 Legende zu Bild 4

Vorsicht: Kesselschaden
- Der Anschluss der Heizkessel Logamax plus GB162-15/25/35/45 mit dem Speicher-Wassererwärmer des GB162-25 T40S ist nicht erlaubt.
5.3 Empfohlene Wandabstände
Der Heizkessel benötigt seitlich keine Abstände (für Schrankeinbau geeignet). Zum Service ist nach vorne ein Mindestabstand von 1m erforderlich (→ Bild 10, Seite 24).
Bei der Festlegung des Aufstellortes müssen die Abstände für die Abgasführung und der Anschluss-Rohrgruppe beachten werden (siehe Montageanleitung Abgassystem und Montageanleitung Anschluss-Set)!
Weitere Hinweise zum Aufstellraum siehe Kapitel 3.3 „Aufstellraum“, Seite 18.
5.4 Heizkessel an der Wand montieren
Der Heizkessel darf ausschließlich hängend an der Wand oder am Befestigungsprofil montiert werden. Bei leichter Wand- oder Bodenkonstruktion kann Resonanz auftreten. Bei Bedarf eine stärkere Konstruktion anfertigen.
- Vor Montagebeginn prüfen, ob die Tragfähigkeit der Wand für das Kesselgewicht geeignet ist.

Vorsicht: Anlagenschaden durch Beschädigung oder Verschmutzung!
- Zum Schutz der Anschlussstutzen nicht den Styroporboden (schwarz) (1) entfernen, bis der Heizkessel hängt. Der Heizkessel kann dadurch auf dem Boden hingestellt werden und verhindert auch Beschädigung/Verschmutzung der Anschlüsse.
- Heizkessel nicht an der Klappe des BC10 hochheben.
-
Heizkessel und den Verbrennungsluft-Abgasstutzen während der Montage vor Verschmutzung schützen.
-
Montagehöhe messen (→ Kapitel 2.6 „Abmessungen und technische Daten“, Seite 12).
- Mit Hilfe des Wandhalters beide Bohrlöcher anzeichnen (A).
- Löcher entsprechend der Dübelgröße bohren (B).
- 2 mitgelieferte Dübel in die Bohrlöcher stecken (C).
- Wandhalter mit 2 mitgelieferten Schrauben waage-recht montieren (D).
- Heizkessel mit zwei Personen an der Rückseite und an der Transportschiene der Unterseite anheben und in den Wandhalter hängen.

Bild 12 Wandhalter montieren
● Schwarzen Styroporboden entfernen.

Es kann Restwasser von der Endprüfung im Werk aus dem Heizkessel austreten.

Bild 13 Schwarzen Styroporboden entfernen
5.5 Speicher-Wassererwärmer montieren (nur GB162-25 T40S)
- Vor Montagebeginn prüfen, ob die Tragfähigkeit der Wand für das Kesselgewicht geeignet ist.
- Verpackung entfernen und entsorgen (→ Kapitel 3.13, Seite 20).
- Speicher-Wassererwärmer an der Rückseite und an der Unterseite anheben und in den Wandhalter rechts neben dem Heizkessel hängen. Auf dem Wandhalter (→ Bild 12) befinden sich Markierungen.
- Speicher mit Hilfe der Stellschraube (1) auf gleiche Höhe mit dem Heizkessel ausrichten.
- Die Schnappverschlüsse in die Aussparungen des Heizkessels legen (→Lupen Bild 14).
- Schnappverschlüsse schließen (hierdurch wird der Speicher-Wassererwärmer am Heizkessel festgezogen).

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7 747 800 040-07.1RSBild 14 Schnappverschlüsse schließen (Ober-/ Unterseite)
5.6 Versorgungsanschlüsse herstellen
5.6.1 Gasanschluss bauseits erstellen

Gefahr: Lebensgefahr durch Explosion entzündlicher Gase.
- Das Arbeiten an gasführenden Bauteilen nur mit einer dafür gültigen Konzession ausführen.
- Darauf achten, dass die Flachdichtung in der Gaszuleitung vorhanden ist.
- Bei einer Gas-Luft-Mischung besteht Explosionsgefahr!
-
Alle Gasleitungen und Kupplungen auf Gasdichtheit überprüfen.
-
Gasanschluss am Heizkessel mit z. B. Teflontape eindichten.
- Gashahn G ^1/2 " (1) ggf. mittels Doppelmuffe (2) in die Gaszuleitung (GAS) laut TRGI oder TRF installieren.
- Gasleitung spannungsfrei am Gasanschluss anschließen.

Wir empfehlen den Einbau eines Gasfilters nach DIN 3386 in die Gasleitung.
- Die landesspezifischen Normen und Vorschriften für den Gasanschluss einhalten.
- Bei der Wahl der Gasleitung auch die maximale Überbrückungslänge (Abstand Gaszähler - Heizkessel) in Tab. 9 beachten.

Bauseits muss ein Gasdruckwächter in der Gasleitung vorgesehen werden.
- Die minimale Leistung am Gasdruckwächter je nach Heizkesseltyp einstellen (→ Tab. 3, Seite 12).

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7 746 800 040-155.1RSBild 15 Gasanschluss herstellen
1 Gashahn G ^1/2 "
2 Doppelmuffe
| Leitungs-durchmesser | 12 ” | 34 ” 1” | 15 | mm | 22 mm | 28 mm |
| Logamax plus | ||||||
| GB162-15 11 | 54 1 | 66 6 4 | 8 138 | |||
| GB162-25 | 4 | 19 | 59 | 2 | 17 | 49 |
| GB162-35 2 | 11 | 33 | - | 10 27 | ||
| GB162-45 | 1 | 6 | 19 | - | 6 | 16 |
| GB162-25 T40S | 4 | 19 | 59 | 2 | 17 | 49 |
Tab. 9 Maximale Überbrückungslänge [m]
5.6.2 Heizungsvorlauf und Rücklauf bauseits montieren

Zum Schutz der gesamten Heizungsanlage empfehlen wir, einen Schmutzfilter in den Rücklauf einzubauen. Bei Anschluss des Heizkessels an eine schon länger bestehende Heizungsanlage ist der Einbau dringend erforderlich.
- Unmittelbar vor und nach dem Schmutzfilter eine Absperrung für die Filterreinigung einbauen.
- Wenn eine Verbindung von ∅ 28 auf 1" hergestellt wird, kann die im Lieferumfang beigelegte Klemmverschraubung (4) verwendet und zuerst in die Vor- und Rücklauf eingedichtet werden.
- Für die Wartung und Instandhaltung des Heizkessels in den Vor- und Rücklauf je einen Wartungshahn (1)(2) einbauen.
- Vorlaufleitung mit eingelegter flacher Gummidichtung spannungsfrei am Vorlaufanschluss des Heizkessels (1) montieren.
- Rücklaufrohr mit eingelegter flacher Gummidichtung spannungsfrei am Rücklaufanschluss des Heizkessels (2) montieren.

text_image
4 3 1 2 4 7 74 6 800 040-107.1RSBild 16 Vor- und Rücklauf anschließen
1 Wartungshahn (Vorlauf Heizkessel)
2 Wartungshahn (Rücklauf Heizkessel)
3 Füll- und Entleerhahn
4 Klemmverschraubung ∅ 28 nach 1"
5.6.3 Wasserzirkulation
Der Heizkessel ist so entworfen, dass ein Überstromventil mit einem Differenzdruckregler überflüssig ist.
5.6.4 Vorlauf- und Rücklaufrohr des Speicher-Wassererwärmers montieren (nur GB162-25 T40S)
● Gummidichtungen des Vor- (1) und Rücklaufrohrs (2) Speicher-Wassererwärmer leicht einfetten.
- Vorlaufrohr Speicher-Wassererwärmer (1) mit eingelegter flacher Gummidichtung spannungsfrei am Vorlaufanschluss des Speichers und am Plattenwärmetauscher im Speicher montieren.
- Rücklaufrohr Speicher-Wassererwärmer (2) mit eingelegter flacher Gummidichtung spannungsfrei am Rücklaufanschluss des Speichers und am Plattenwärmetauscher im Speicher montieren.

text_image
7 747 800 040-10.1RSBild 17 Leitungen Speicher-Wassererwärmer montieren
1 Vorlaufrohr Speicher-Wassererwärmer
2 Rücklaufrohr Speicher-Wassererwärmer
5.6.5 Anschluss Vorlauf- und Rücklauf für externen Speicher-Wassererwärmer montieren (nicht beim GB162-45 möglich)
- Dichtringe in den beiliegenden Klickanschlüssen (1) einfetten.
- Klickanschluss auf den Vorlaufanschluss des Speicher-Wassererwärmers (2) einstecken.
- Klickanschluss auf den Rücklaufanschluss des Speicher-Wassererwärmers (3) einstecken.

text_image
7 746 800 040-71.1RS 2 3 1Bild 18 Leitungen für externen Speicher-Wassererwärmer montieren
Wenn kein Speicher-Wassererwärmer angeschlossen wird:
- Kurzschlussleitung (als Zubehör erhältlich) am Vor- und Rücklauf des Speicher-Wassererwärmers anschließen.
1 Klickanschluss ∅28 nach G3/4"
2 Vorlauf Speicher-Wassererwärmer
3 Rücklauf Speicher-Wassererwärmer

Bild 19 Anschluss ohne Speicher-Wassererwärmer
1 Kurzschlussleitung (Zubehör)
5.6.6 Anschluss an externen, indirekt geheizten Speicher (nur GB162-45)
Der Heizkessel kann an einen indirekt geheizten Speicher mit einem Dreiwegeventil angeschlossen werden. Das Dreiwegeventil (2) ist heizungsseitig wie folgt angeschlossen:
- AB : Vorlauf Heizkessel
- A : Vorlauf Speicher
- B : Vorlauf zur Heizungsanlage
Der Heizkessel ist serienmäßig mit einer eingebauten Speichervorrangsregelung ausgestattet. Der indirekt geheizte Speicher muss mit einem Speichertemperaturfühler (Zubehör) ausgestattet sein. Für den elektrischen Anschluss des Dreiwegeventils und des Speicher-Temperaturfühlers siehe Kapitel 5.8, Seite 34 und Anschlussplan Kapitel 2.7, Seite 14.

flowchart
graph TD
A["1"] --> B["2"]
B --> C["3"]
C --> D["4"]
D --> E["5"]
E --> F["AB"]
F --> G["A"]
G --> H["6"]
G --> I["7"]
G --> J["8"]
G --> K["9"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#cfc,stroke:#333
style H fill:#fcc,stroke:#333
style I fill:#ffc,stroke:#333
style J fill:#fcc,stroke:#333
style K fill:#ffc,stroke:#333
Bild 20 Montage Dreiwegeventil
1 Speichertemperaturfühler
2 Dreiwegeventil
3 Ausdehnungsgefäß
4 Füll- und Entleerhahn
5 Wartungshähne (Heizung)
6 Vorlauf Kessel (VK)
7 Rücklauf Kessel (RK)
8 Warmwasser
9 Kaltwasser
5.6.7 Füll- und Entleerhahn bauseits montieren
- Einen Füll- und Entleerhahn im Rücklauf anschließen (→ Bild 16, (3), Seite 29).
5.6.8 Ausdehnungsgefäß bauseits anschließen

Vorsicht: Anlagenschaden durch defektes Sicherheitsventil.
- Das Ausdehnungsgefäß muss nach DIN 4708 ausreichend dimensioniert sein.
- Ausdehnungsgefäß (2) in den Rücklauf (RK) einbauen. Bei Verwendung eines offenen Verteilers an der sekundären Seite des offenen Verteilers das Ausdehnungsgefäß an den Rücklauf anschließen.

text_image
7 746 800 040-13.1RSBild 21 Bauseitige Anschlüsse an Vor- und Rücklauf
1 Füll- und Entleerhahn
2 Ausdehnungsgefäß
3 Wartungshähne (Heizung)
4 Vorlauf Kessel (VK)
5 Rücklauf Kessel (RK)
5.6.9 Sicherheitsventil
Der Einbau eines Sicherheitsventils ist bauseits nicht erforderlich, da im Heizkessel bereits ein Sicherheitsventil eingebaut ist.
5.6.10 Anschluss der Warmwasser- und Kaltwasserleitung (nur GB162-25 T40S)
- Zum Anschluss der Kaltwasserleitung bauseits eine Klemmverschraubung ∅ 15 auf 1/2" am Kaltwasseranschluss (2) des Speicher-Wassererwärmers aufschrauben.
- Zum Anschluss der Warmwasserleitung bauseits eine Klemmverschraubung ∅ 15 auf 1/2" am Warmwasseranschluss (1) des Speicher-Wassererwärmers aufschrauben.

Vorsicht: Anlagenschaden
- Die Logamax plus GB162-25 T40S Kombigeräte nicht am Warmwasserkreis mit einer sanitären Zirkulationspumpe anschließen.
- Bei weiteren Fragen an Buderus wenden.
Generell gilt:
- Überdrucksicherung mit eingebautem Rückschlagventil in die Kaltwasserleitung einbauen.
Hiermit ist die Warmwasseranlage gegenüber hohe Drücke gesichert.

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7 746 800 040-14.1RSBild 22 Wasseranschlüsse
1 Anschluss Warmwasser
2 Anschluss Kaltwasser
5.6.11 Kondenswasserabfuhr anschließen
- Den Siphon (2) unter der Kondensatleitung (1) montieren.
Die folgenden Vorschriften einhalten:
– Die (örtlichen) Vorschriften über die Abwasserverordnung.
- Für die Ableitung des Kondensats bis zum Einleiten ins Sammelrohr Kunststoffleitungen (minimaler Durchmesser der Abflussleitung ist 30 mm) gemäß ATV Merkblatt M 251 verwenden.
- Der Siphon (2) darf keine feste Verbindung mit der Kondensatleitung haben.
Den minimalen Abstand von 2 cm zwischen dem Siphon und der Kondensatleitung einhalten.
5.6.12 Siphon mit Wasser füllen
- Siphon mit Lippendichtung (1) nach unten aus der Halterung ziehen.

Gefahr: durch Vergiftung.
Wenn der Siphon nicht mit Wasser gefüllt ist, kann austretendes Abgas Menschen in Lebensgefahr bringen.
- Siphon mit Wasser füllen.
- Siphon in umgekehrter Reihenfolge wieder einbauen.

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1 >2 cm 2 7 746 800 040-15.1RSBild 23 Kondensatabfuhr montieren
1 Kondensatleitung ∅ 30 mm
2 Siphon

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7 746 800 040-56.1RSBild 24 Siphon mit Wasser füllen
5.7 Verbrennungsluft-Abgasanschluss herstellen

Vor Montagebeginn den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister informieren.

Für den Außenwandanschluss des Logamax plus GB162 gilt:
Nach DVGW/TRGI 86/96 darf bei Außenwandanschluss die Heizleistung von 11 kW und die Warmwasserleistung von 28 kW nicht überschritten werden. Um die Heizleistung am Heizkessel auf 11 kW zu beschränken, auf der Rückseite des Basiscontrollers Logamatic BC10 den Jumper entfernen (→ Kapitel 5.9.1, Seite 41).
Bei den Bauarten B_23 , B_33 , C_33(x) , C_43(x) , C_53(x) , C_83(x) , sind die Abgassystem-Grundbausätze gemäß Gasgeräterichtlinie 90/396/EWG unter Berücksichtigung der EN 677 und der EN 483 gemeinsam mit dem Heizkessel zugelassen (Systemzertifizierung). Sie ist dokumentiert durch die Produktidentnummer auf dem Typenschild des Heizkessels.
Bei der Bauart C_63(x) und C_63 werden Abgassysteme eingesetzt, die eine DIBT-Zulassung besitzen und von Buderus freigegeben sind.
Bei der Montage des Verbrennungsluft-Abgasanschlusses sind die allgemein geltenden Vorschriften einzuhalten (→ Kapitel 3.4, Seite 18).
Bauart B _23 (raumluftabhängig)
Bei Abgassystemen der Bauart B wird die Verbrennungsluft dem Aufstellraum entzogen, in dem der Heizkessel montiert ist. Die Abgase gelangen über das Abgassystem nach außen.
Der Heizkessel darf nicht in Räumen betrieben werden, in denen sich ständig Personen aufhalten. Für die Verbrennungsluftversorgung eine oder zwei Luftöffnungen mit einem freien Querschnitt von 2 x 75 cm² oder einmal 150 cm² vorsehen (TRGI 5.5.2.8).
Bauart B _33 (raumluftabhängig, konzentrisch)
Für Heizkessel mit einer Gesamtwärmeleistung < 35 kW gilt: Ist die Verbrennungsluftversorgung über einen Verbrennungsluftverbund nach TRGI sichergestellt, sind keine Öffnungen erforderlich. In diesem Fall darf der Heizkessel auch in Aufenthaltsräumen betrieben werden.
Bauart C_xx (raumluftunabhängig)
Bei den Abgassystemen der Bauart C wird die Verbrennungsluft des Heizkessels von außerhalb des Hauses zugeführt. Das Abgas wird nach außen abgeführt. Die Verkleidung des Heizkessels ist gasdicht ausgeführt und ist ein Teil der Verbrennungsluftzufuhr. Es ist deshalb bei raumluftunabhängigem Betrieb dringend erforderlich, dass bei einem Heizkessel, der sich in Betrieb befindet,
die Kesseltür immer geschlossen ist.
Heizkessel mit einer Gesamtwärmeleistung < 50 kW dürfen in Aufenthaltsräumen ohne weitere Anforderungen betrieben werden.
Abgas-Sicherheitstemperaturbegrenzer, Standard (nur gültig für die Schweiz)
Wenn bei raumluftabhängigem Betrieb der entsprechend TRGI vorgeschriebene Abstand von 50 mm zu brennbaren Stoffen und Möbeln nicht eingehalten wird, muss zur Überwachung der Abgastemperatur (max. 80 °C) ein Abgas-Sicherheitstemperaturbegrenzer (Abgas-STB) eingebaut werden. Für die Montage die jeweilige Einbauanleitung beachten.
5.7.1 Abgassysteme
An den Heizkessel können Abgassysteme aus Aluminium, Edelstahl oder Kunststoff angeschlossen werden. Kunststoff-Abgasleitungen müssen von der Temperatur her für die Heizkessel geeignet sein (z. B. bei einer Abga-stemperatur von 88 °C ist eine Zulassungs-Temperatur von 120 °C erforderlich. Nähere Informationen über Abgassystem-Grundbausätze aus Kunststoff sind in der Planungsunterlage des Heizkessels enthalten.
5.7.2 Raumluftabhängiger Betrieb
Wenn ein raumluftunabhängiger Betrieb nicht gewünscht wird oder bauseitig nicht möglich ist, kann der Heizkessel raumluftabhängig angeschlossen werden.
In diesem Fall die gesonderten Vorschriften für den Aufstellraum und den raumluftabhängigen Betrieb einhalten. Zur Verbrennung muss genügend Verbrennungsluft zuströmen.
- Abgasrohr entsprechend der Montageanleitung des Abgassystems montieren.
5.7.3 Raumluftunabhängiger Betrieb
- Verbrennungsluft-Abgasanschluss entsprechend der Montageanleitung des Abgassystems montieren.
5.8 Elektrischen Anschluss herstellen
Beim Anschließen elektrischer Komponenten auch den Anschlussplan ( Kapitel 2.7, Seite 14) und die Montage- und Serviceanleitung des jeweiligen Produktes beachten.

Die Steckdose muss immer erreichbar sein! Die Steckdose muss auf einen allpoligen Schalter angeschlossen sein (geöffnet, Mindestabstand zwischen den Kontakten 3 mm).

Vorsicht: Anlagenschaden durch Kurz- schluss.
- Zur Vermeidung von Kurzschlüssen elektrischer Komponenten nur original Verkabelungen des Herstellers und Verkabelung mit einadrigem Draht verwenden.
- Wenn Litzendraht (flexibler Draht) benutzt wird, diese Drähte mit Aderendhülsen versehen. Dabei Kabel von mindestens 0,75 mm ^2 verwenden.
- Das Netzkabel nur durch einen Fachmann ersetzten lassen.

Gefahr: durch elektrischen Strom bei geöffnetem Heizkessel.
- Vor dem Öffnen des Heizkessels: Heizungsanlage mit dem Heizungsnotschalter stromlos schalten oder über die entsprechende Haussicherung vom Stromnetz trennen.
- Heizungsanlage gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten sichern.
5.8.1 Klemmleistenanschlüsse
Die Klemmenanschlussleisten an der Unterseite des Heizkessels sind mit verschiedenen Anschlüssen für den Anschluss von externen elektrischen Komponenten ausgestattet. In der nachstehenden Auflistung ist angegeben, welche Komponenten wo angeschlossen werden.
- Um an die Klemmenanschlussleisten zu gelangen, an der Unterseite des Heizkessels die beiden Schrauben der Klemmenabdeckung (1) herausschrauben.

Bild 25 Klemmenabdeckung
Alle zutreffenden Komponenten an die jeweilige Klemm-leiste anschließen.

Gefahr: durch elektrischen Strom.
Die Positionen 7 – 11 sind 230 Volt-Anschlüsse (die Positionen 1 – 6 und 12 sind Niederspannungsanschlüsse).
- Wenn der Netzstecker in der Steckdose steckt beachten, dass die Klemmen 7 – 11 unter Spannung (230 V) stehen.

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WA RC EV FA FW DWV 1 2 3 4 5 6 PK PZ Netzmodule 7 8 9 NETZ PS 10 11 12 7 746 800 040-141.1RSBild 26 Anschlusskasten und Klemmleiste
1 WA = Ein-/Aus-Temperaturregler potenzialfrei (Anschlussfarbe grün)
2 RC = Raumtemperaturregler RC und EMS-Bus (Anschlussfarbe orange)
3 EV = externer Schaltkontakt potenzialfrei, z. B. für Fußbodenheizung (Anschlussfarbe rot)
4 FA = Außentemperaturfühler (Anschlussfarbe blau)
6 DWV = Anschluss für externes Dreiwegeventil (Anschlussfarbe türkis)
7 Externe Heizungspumpe 230 V (Anschlussfarbe grün). Die externe Heizungspumpe 230 V/max. 250 W wird an der Klemmleiste angeschlossen.
8 Zirkulationspumpe 230 V (Anschlussfarbe lila)
9 Netzmodulanschluss 230 V AC (Anschlussfarbe weiß)
10 Netzanschluss 230 V AC (Anschlussfarbe weiß)
11 Speicherladepumpe 230 V (Anschlussfarbe grau)
12 10-poliger Konnektor Speichertemperaturfühler nur (GB162-25 T40S)
5.8.2 Allgemeines zur Regelung anschließen
An den Heizkessel können folgende modulierende Regelungen angeschlossen werden:
– Raumbedieneinheit Logamatic RC20, RC30/RC35
- Kaskadenregler Logamatic 4121, 4122
- Regelung mit Kontakt für potenzialfreie Wärmeanforderung
- Sammelstörmeldung EM10, 0 – 10 V-Eingang (nutzbar, um ein 0 – 10 V-Signal in ein modulierendes Signal umzuwandeln).
5.8.3 Raumbedieneinheit anschließen und montieren

Es ist nicht möglich, gleichzeitig mehr als eine Raumbedieneinheit direkt am Heizkessel anzuschließen.
Raumbedieneinheit im Heizkessel montieren:
Es gibt die Möglichkeit, für eine außentemperaturgeführte Regelung die Raumbedieneinheit (z. B. RC35) im Heizkessel zu installieren. Wenn die Raumbedieneinheit als raumtemperaturgeführte Regelung genutzt wird, muss die Raumbedieneinheit in einem Referenzraum installiert sein.
- Bedienfeld durch Drücken öffnen.
- Blende entfernen.
- Raumbedieneinheit auf den Steckplatz montieren.

Bei Verwendung einer Raumbedieneinheit (z. B. RC35) die im Heizkessel montiert ist, wird nur eine außentemperaturgeführte Betriebsweise realisiert. Siehe dazu auch die Bedienungsanleitung der Raumbedieneinheit.

Bild 27 Bedienfeld öffnen

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7 746 800 040-135.1RSBild 28 Raumbedieneinheit im Heizkessel montieren

Bild 29 Blende entfernen
Buderus
Externe Raumbedieneinheit anschließen

Es ist nicht möglich, gleichzeitig mehr als eine Raumbedieneinheit direkt am Heizkessel anzuschließen.
- Raumbedieneinheit im Referenzraum installieren, wie in der jeweiligen Montageanleitung beschrieben.
- Raumbedieneinheit RC20, RC30/RC35 an die orangene Klemme RC (→ Bild 26, (2)) anschließen. Hierzu ein zweiadriges Stromkabel von jeweils 0,4 bis 0,75 mm² verwenden.
5.8.4 Anbindung an das Regelsystem Logamatic 4000 vornehmen
Für die modulierende Regelung sind die Kaskadenregelgeräte Logamatic 4121 und Logamatic 4122 aus dem Regelsystem Logamatic 4000 geeignet.

- Montage- und Serviceanleitung des jeweiligen Produktes beachten.
- Regelgeräte an die orange Klemme RC (→ Bild 26, (2)) anschließen. Hierzu ein zweiadriges Stromkabel von jeweils 0,4 bis 0,75 mm² verwenden.
- Wenn keine Kommunikation mit dem externen Regelgerät oder externen Modulen vorhanden ist, überprüfen, ob die Polarität der EMS-Bus-Leitung vertauscht ist.
5.8.5 Ein-/Aus-Temperaturregler (potenzialfrei) anschließen
Ein-/Aus-Temperaturregler sind in bestimmten Ländern (z. B. Deutschland, Österreich) nicht zugelassen. Landes spezifischen Bestimmungen hierzu beachten.
- Ein-/Aus-Temperaturregler an der Klemmleiste an Position WA (→ Bild 26, (1)) anschließen. Der maximal zulässige Widerstand dieses Kreises ist 100 Ω. Hierzu ein zweiadriges Stromkabel von jeweils 0,4 bis 0,75 mm² verwenden.

Es ist nicht möglich, gleichzeitig an den RC-Anschluss und an den Klemmenanschluss "potenzialfreie Wärmeanforderung" (WA) einen Thermostat anzuschließen.
Der Heizkessel kann natürlich mit einem Kontakt für potenzialfreie Wärmeanforderung angesteuert werden, damit entfällt jedoch die modulierende Funktion des Heizkessels. Dies geht auf Kosten des Komforts und Energieverbrauchs. Wenn ein Ein-/Aus-Kontakt für potenzialfreie Wärmeanforderung installiert wird, dann wird der Heizkessel nur bis zur eingestellten Kesselwassertemperatur modulieren.
5.8.6 Externen Schaltkontakt anschließen
Es kann ein potenzialfreier externer Schaltkontakt angeschlossen werden. Dieser externe Schaltkontakt kann z. B. für den Schutz einer Fußbodenheizung vor einer zu hohen Heizwassertemperatur verwendet werden. Wenn der externe Schaltkontakt geöffnet wird, wird der Heizkessel ausgeschaltet.
Die Pumpe läuft mit der am Heizkessel eingestellten Pumpennachlaufzeit weiter. Wenn der Schaltkontakt unterbrochen wird, geht der Heizkessel aus mit Displaycode "84". Der Heizkessel geht wieder in Betrieb, nachdem der Kontakt geschlossen worden ist.
- Steckbrücke an der Klemme EV (→ Bild 26, (3)) entfernen.
- Externen Schaltkontakt an der roten Klemme EV anschließen.
5.8.7 Außentemperaturfühler anschließen
Bei einer außentemperaturgeführten Regelung einen Außentemperaturfühler anschließen.
- Außentemperaturfühler an der blauen Klemme FA (→ Bild 26, (4)) anschließen. Hierzu ein zweiadriges Stromkabel von jeweils 0,4 bis 0,75 mm² verwenden.
5.8.8 Warmwasser-Temperaturfühler anschließen
Wenn vorhanden, den Warmwasser-Temperaturfühler anschließen.
- Warmwasser-Temperaturfühler an der grauen Klemme FW anschließen. Hierzu das beim Warmwasser-Temperaturfühler mitgelieferte Adapterkabel (1) benutzen.

Es ist nicht möglich, mehr als einen Warmwasser-Temperaturfühler am Heizkessel anzuschließen.
Es ist nur möglich, den zum Heizkessel passenden Warmwasser-Temperaturfühler am Heizkessel anzuschließen.

Bild 30 Klemmleiste – Warmwasser-Temperaturfühler (Anschlussfarbe blau)
5.8.9 Dreiwegeventil anschließen (nur GB162-45)
Wenn vorhanden, hier das Dreiwegeventil anschließen.
- Stecker des Dreiwegeventils an der weißen Klemme DWV anschließen. Hierzu das beim Dreiwegeventil mitgelieferte Adapterkabel (1) benutzen.

Es ist nicht möglich, mehr als ein Dreiwegeventil am Heizkessel anzuschließen.

Bild 31 Klemmleiste - externes Dreiwegeventil (weiß)
5.8.10 Elektrischer Anschluss Speicher-Wassererwärmer mit Heizkessel (nur GB162-25 T40S)
Folgende Komponenten im Speicher-Wassererwärmer an den Heizkessel anschließen:
- Zur Speicherladepumpe. Grauen Stecker (1) der Speicherladepumpe an den grauen Steckplatz PS anschließen.
- Zum Auslauftemperaturfühler, Durchflussbegrenzer, Durchflussfühler: Weißen Stecker der Sensoren (2) an den weißen Steckplatz anschließen.

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PK PZ Netzmodule 1 NETZ PS 2 7 746 800 040-24.1RSBild 32 Speicher-Wassererwärmer anschließen
5.8.11 Netzanschluss herstellen
- Stecker des Netzkabels in eine Steckdose stecken (230 VAC/50 Hz).

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7 746 800 040-145.1RSBild 33 Netzstecker einstecken
5.9 Heizkessel auf eine andere Gasart umstellen

Gefahr: Lebensgefahr durch Explosion entzündlicher Gase.
- Arbeiten an gasführenden Bauteilen nur durch ein konzessioniertes Fachunternehmen durchführen lassen.
- Wenn erforderlich das Gerät auf eine andere Gasart umstellen. Dazu den Aufkleber für die erlaubten Gasarten ablesen.
● Gashahn schließen.
● Heizkessel stromlos schalten. - Heizkesselverkleidung abnehmen.
- Gas-/Luftteinheit (KombiVent) demontieren (→ Kapitel 9.2.1, Seite 68).
- Schrauben vom Venturi (2) lösen und Gasarmatur vom Venturi abziehen.
● Gasdüse (1) aus der Gasarmatur herausnehmen. - Düse einsetzen, die der neuen Gasart entspricht (→ Tab. 10). Neue O-Ringe auf beide Seiten der Gasdüse auflegen.
- Alle Teile in umgekehrter Reihenfolge wieder montieren.
- Inbetriebnahme durchführen und Inbetriebnahmeprotokoll neu ausfüllen.
- Zusätzlich alle bei der Montage betroffenen Dichtstellen in die Dichtheitskontrolle im Betriebszustand einbeziehen.
- Die zwei mitgelieferten Gasarten-Aufkleber am Heizkessel und z. B. an der Gasarmatur anbringen.
- Heizkesselverkleidung wieder anbringen.

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2 1 7 746 800 040-27.1RSBild 34 Gasarmatur
| Gasart Gasdüsendurchmesser(mm) | |||
| Logamax plus GB162 | |||
| 15 25 | 35 45 | ||
| T40S | |||
| Erdgas E (G20)(beinhaltet Erdgas H) | 3,02 5,05 5,05 | 5,90 | |
| Erdgas LL (G25)(beinhaltet Erdgas L) | 3,35 5,70 5,70 | 6,55 | |
| Flüssiggas P (G31) 2,34 | 3,90 3,90 4,65 | ||
Tab. 10 Gasdüsen
5.9.1 Heizleistung für Außenwandanschluss einstellen

Wenn ein Außenwandanschluss für die Verbrennungsluft-Abgasführung verwendet wird:
Muss die Heizleistung auf 11 kW beschränkt werden, kann auf der Rückseite des Basiscontrollers Logamatic BC10 die Heizleistung des Heizkessels durch das Abziehen einer Steckbrücke (Jumper) begrenzt werden.
● Blinddeckel oder RC30/RC35 abnehmen.
- Sicherungsschraube (1) lösen, Lasche links (→ Bild 35, Pfeil) am Basiscontroller Logamatic BC10 eindrücken und Basiscontroller (2) nach vorne abnehmen.
- Jumper (1) auf der Rückseite des Basiscontrollers Logamatic BC10 entfernen. Bevor der Heizkessel auf Flüssiggas umgestellt wird, Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren.
| Zustand Erläuterung | ||
![]() | nicht gesetzt | Heizleistung auf 11 kW begrenzt. |
![]() | gesetzt Heizleistung ist wie im Auslieferungszustand nicht begrenzt und entspricht der Bezeichnung des Heizkessels 15/25/35 oder 45 kW. | |
Tab. 11 Jumper
- Basiscontroller Logamatic BC10 wieder montieren.

Bild 35 Sicherungsschraube lösen und Basiscontroller Logamatic BC10 herausnehmen

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7 746 800 040-29.1RS 1Bild 36 Rückseite des Basiscontrollers Logamatic BC10
1 Jumper für Leistungsbegrenzung des Heizkessels
6 Bedienung
Der Basiscontroller Logamatic BC10 ermöglicht die Grundbedienung der Heizungsanlage oder des Heizkessels Logamax plus GB162-15/25/35/45/25 T40S.

Wenn die Heizungsanlage aus mehreren Heizkesseln (Kaskadensystem) besteht, müssen die Einstellungen für jeden Heizkessel an der jeweiligen Bedieneinheit vorgenommen werden.
- Blende durch kurzes Andrücken öffnen, um an das Bedienfeld des Basiscontrollers zu gelangen.

Bild 37 Blende zum Bedienfeld öffnen
6.1 Elemente des Bedienfelds
6.1.1 Übersicht der Bedienelemente

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2 3 4 5 6 35 40 45 50 Eco 30 55 0 60 Aut 60 30 40 50 60 70 80 0 90 Aut 0 1 Reset 12 11 10 9 8 1 77 746 800 040-25.1RS
Bild 38 Bedienfeld - Bedienelemente
1 Betriebsschalter (An/Aus)
2 Drehknopf für Warmwasser-Sollwert
3 LED „Warmwasserbereitung“
4 Display zur Statusanzeige
5 Drehknopf für maximale Kesselwassertemperatur
6 LED „Wärmeanforderung“
7 Abdeckung des Steckplatzes für Bedieneinheit, z. B. RC35
8 LED „Brenner“ (An/Aus)
9 Anschlussbuchse für Diagnosestecker
10 Taste „Statusanzeige“
11 Taste „Schornsteinfeger“ für Abgastest und Handbetrieb
12 Taste „Reset“ (Entstörtaste)
Buderus
6.1.2 Erklärung der Bedienelemente
Betriebsschalter
Mit dem Betriebsschalter ( Bild 38,(1)) den Heizkessel ein- und ausschalten.
Taste „Reset“
Neustart des Heizkessels im Falle einer Störung mit Hilfe der Taste „Reset“ (→ Bild 38, (12)).
Dies ist nur bei verriegelnden Fehlern (Displayanzeige blinkt) erforderlich. Blockierende Fehler setzen sich selbsttätig zurück, wenn die Ursache beseitigt ist. Das Display zeigt „rE“ an, während der Reset durchgeführt wird.

Wenn der Brenner nach dem Zurücksetzen der Störung nochmals auf Störung geht, siehe Kapitel 10, Seite 78. Gegebenenfalls an den zuständigen Servicetechniker oder an die zuständige Buderus Niederlassung wenden.
Taste „Schornsteinfeger“
Mit der Taste „Schornsteinfeger“ (→ Bild 38, (11)) kann der Heizkessel in den manuellen Betrieb (Handbetrieb) genommen werden, wenn z. B. die Regelung der Heizungsanlage (z. B. Bedieneinheit) defekt ist (→ Tab. 15, Seite 45).
Taste „Statusanzeige“
Mit der Taste „Statusanzeige“ (→ Bild 38, (10)) die aktuelle Kesselwassertemperatur, den aktuellen Betriebsdruck usw. im Display anzeigen lassen (→ Tab. 13, Seite 44).
Anschlussmöglichkeit für Diagnosestecker
Hier kann der Heizungsfachmann einen Diagnosestecker (Service Tool) anschließen (→ Bild 38, (9)).
LED „Brenner“ (An/Aus)
Die LED „Brenner“ (An/Aus) (→ Bild 38, (8)) leuchtet, wenn der Brenner des Heizkessels in Betrieb ist.
Die LED signalisiert den Betriebszustand des Brenners.
| LED Zustand Erläuterung | ||
| An Brenner in Betrieb | Kesselwasser wird erwärmt. | |
| Aus Brenner Aus Das Kesselwasser ist im gewünschten Temperaturbereich oder es liegt keine Wärmeanforderung vor. | ||
Tab. 12 Bedeutung der LED „Brenner“
LED „Wärmeanforderung“
Die LED „Wärmeanforderung“ (→ Bild 38, (6)) leuchtet, wenn durch die Regelung ein Wärmebedarf angefordert wurde (z. B. wenn die zu beheizenden Räume zu kühl werden).
Drehknopf für maximale Kesselwassertemperatur
Mit dem Drehknopf für die maximale Kesselwassertemperatur (→ Bild 38, (5)) die obere Grenztemperatur des Kesselwassers einstellen (→ Kapitel 7.5.2, Seite 60). Die Einheit ist °C.
Display
Am Display (→ Bild 38, (4)) Status und Werte der Heizungsanlage ablesen. Im Falle einer Störung zeigt das Display direkt den Fehler in Form eines Störungs-Codes an. Bei verriegelnden Fehlern blinkt die Statusanzeige.
Drehknopf für Warmwasser-Sollwert
Mit dem Drehknopf für Warmwasser-Sollwert (→ Bild 38, (2), Seite 42) wird die gewünschte Temperatur des Warmwassers vorgegeben (→ Kapitel 7.5.5, Seite 61). Die Einheit ist °C.
LED „Warmwasserbereitung“
Die LED „Warmwasserbereitung“ (→ Bild 38, (3)) leuchtet, wenn ein Wärmebedarf im Warmwasser entstanden ist (z. B. wenn warmes/heißes Wasser benötigt wird).
6.2 Menüstruktur
Die Menüstruktur des Heizkessels kann am BC10 mit Hilfe der Taste „Reset“ (2), der Taste „Schornsteinfeger“ (3) und der Taste „Statusanzeige“ (4) durchgeblättert werden.
Im Display (1) werden die Menüpunkte angezeigt.
In den nachstehenden Tab. 13 bis Tab 16 werden die jeweiligen Menüpunkte kurz erläutert.

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1 60 35 40 45 50 30 55 Eco 60 0 Aut 0 1 Reset 2 3 4 7 746 800 040-26.1RSBild 39 Basiscontroller BC10
| Menü NormalbetriebSchritt Display | ||
| 24 | Aktuell gemessene Rücklauftemperatur in °C | |
| P 1.5 | Aktuell gemessener Betriebsdruck in bar | |
| -H | Betriebscode (In diesem Fall: Heizkessel ist im Heizbetrieb | |
| 0.0 | Aktuell gemessener Warmwasserdurchflussmenge in l/min | |
| oder5 Minutenwarten | 24 | Zurück ins Menü: Aktuell gemessene Rücklauftemperatur |
Tab. 13 Normalbetrieb
| Menü EinstellungenSchritt Display | ||
| 24 | Aktuell gemessene Rücklauftemperatur in °C | |
| Kesselleistung in %-Taste drücken, um 100% Leistung zu bestätigen (nur für Abgastest)-Taste gedrückt halten bis zur gewünschten Kesselleistung | ||
| F5 | Pumpennachlaufzeit in Minuten (Grundeinstellung 5 Minuten)-Taste drücken für Fdl (24 Stunden)-Taste gedrückt halten bis zur gewünschten Pumpennachlaufzeit (mindestens F0 = 15 sekunden.) | |
| Ein-/Ausschaltung Warmwasserversorgung-Taste bestätigen für C1 = Warmwasserversorgung eingeschaltet-Taste drücken für C0 = Warmwasserversorgung ausgeschaltet | ||
| oder5 Minutenwarten | Zurück ins Menü: Aktuell gemessene Rücklauftemperatur | |
Tab. 14 Einstellungen
Buderus
| Menü manueller Betrieb ein-/ausschalten | ||
| Schritt Display | ||
| 24 Aktuell gemessene Rücklauftemperatur in °C | ||
| >5 Sekunden | 24 | Aktivieren des manuellen Betriebs: Taste länger als 5 Sekunden gedrückt halten. Sobald rechts unten im Display ein blinkender Punkt erscheint, ist der manuelle Betrieb aktiviert |
| >2 Sekunden | 24 | Beenden des manuellen Betriebs (nach einer Netzunterbrechung wird dieser Betrieb ebenfalls beendet) |
Tab. 15 Manueller Betrieb
Im manuellen Betrieb bleibt der Heizkessel immer auf der eingestellten Kesselleistung. Der manuelle Betrieb ist auch ein Notbetrieb ohne Wärmeanforderung durch einen Temperaturregler.
| Menü Schornsteinfeger-/Servicebetrieb | ||
| Schritt Display | ||
| 24 | Aktuell gemessene Rücklauftemperatur in °C | |
| 2 bis 5 Sekunden | 24 | Servicebetrieb aktiviert (Taste 2 bis 5 Sekunden gedrückt halten).Im Servicebetrieb leuchtet rechts unten im Display derPunkt dauerhaft. |
| L--Kesselleistung in % | ||
| >2 Sekunden oder30 Minuten warten | 24 | Beenden des Schornsteinfeger-/Servicebetriebs(nach einer Netzunterbrechung wird dieser Betrieb ebenfalls beendet) |
Tab. 16 Einstellungen
Im Schornsteinfeger-/Servicebetreib ist der Heizkessel bis zu 30 Minuten auf der eingestellten Kesselleistung in Betrieb. Währenddessen ist keine Warmwasseraufbereitung möglich.
7 Inbetriebnahme
- Nach Durchführung der nachfolgend beschriebenen Arbeiten das Inbetriebnahmeprotokoll ausfüllen (→ Kapitel 7.8, Seite 63).
7.1 Vorderwand demontieren
Heizkessel:
- Beide Halteschrauben lösen (A).
- Beide Schnappverschlüsse an der Unterseite des Bedienfeldes nach unten klicken (B).
- Unterseite Heizkesselverkleidung nach vorne kippen (C).
- Heizkesselverkleidung an der Unterseite etwas anheben und entfernen (D).

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D C A A B 7 746 800 040-30.1RSBild 40 Heizkesselverkleidung demontieren
Speicher-Wassererwärmer:
(nur beim GB162-25 T40S)
- Schnappverschlüsse an der Unterseite der Verkleidung des Speicher-Wassererwärmers lösen (A).
● Verkleidung nach vorne kippen (B). - Verkleidung des Speicher-Wassererwärmers etwas anheben und abnehmen (C).

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C B A 7 746 800 040-31.1RSBild 41 Verkleidung Speicher-Wassererwärmer demon- tieren
7.2 Speicher-Wassererwärmer füllen
(nur bei GB162-25 T40S)

Vorsicht: Anlagenschaden durch Leerlauf.
- Vor der Heizungsanlage erst den Speicher-Wassererwärmer befüllen.
- Einen Warmwasserhahn öffnen.
● Wartungshähne des Kaltwasserrohrs öffnen. - Einige Zeit den Warmwasserhahn geöffnet lassen, bis der Speicher-Wassererwärmer gespült ist und keine Luft mehr im Wasser vorhanden ist.

Bei der Entlüftung der Pumpe kann eine kleine Menge Wasser ausfließen. Aus diesem Grund ein trockenes Tuch unter die Pumpe legen.
- Speicherladepumpe entlüften, indem die Entlüftungsschraube auf der Vorderseite der Pumpe etwas gelöst wird.
- Entlüftungsschraube wieder festdrehen.
● Warmwasserhahn schließen.

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7 746 800 040-38.1RSBild 42 Speicherladepumpe entlüften
7.3 Heizungsanlage füllen

Der Heizkessel setzt sich in Betrieb, sobald der Betriebsdruck mehr als 0,2 bar beträgt.
- Den Vordruck des Ausdehnungsgefäβes der Heizungsanlage prüfen und ggf. einstellen. Der Heizkessel muss dabei heizkreisseitig leer sein.
Der Vordruck des Ausdehnungsgefäßes sollte mindestens den statischen Druck (Anlagehöhe bis Mitte des Ausdehnungsgefäßes), geringstenfalls jedoch 0,5 bar betragen. Genaue Berechnung siehe DIN 4807.
- An der Bedieneinheit Drehknopf für die maximale Kesselwassertemperatur (2) und Drehknopf für den Warmwasser-Sollwert (1) nach links in Stellung „0“ drehen (hierbei wird das interne Dreiwegeventil in Mittelstellung gebracht).

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1 2 40 45 35 50 30 55 Eco 60 0 Aut 60 30 40 50 60 30 70 80 90 Aut 0 1 Reset 7 746 800 040-32.1RSBild 43 Bedienfeld am Basiscontroller
- Nur für GB162-45: Wenn ein externer Speicher-Wassererwärmer vorhanden ist, mechanischen Schalter am Dreiwegeventil (1) in Mittelposition stellen (wenn möglich). Speicher-Rücklauflauf und Heizungsanlage werden dabei gleichzeitig befüllt. Ansonsten müssen die Kreisläufe getrennt befüllt werden.
Der Heizkessel ist mit einem automatischen Entlüfter ausgestattet, der zur Entlüftung des Heizkessels dient.
- Schutzkappe am automatischen Entlüfter um eine Umdrehung lösen.

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A AB B 1 7 746 800 040-34.1RSBild 44 Dreiwegeventil in Mittelposition stellen

Bild 45 Automatischen Entlüfter öffnen
- Betriebsschalter (1) auf „1“ stellen.
- Taste „Statusanzeige“ (2) drücken, bis der Betriebsdruck angezeigt wird (z. B. P1.5 für 1,5 bar).

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P1.5 7 746 800 040-36.1RSBild 46 Druckanzeige am Bedienfeld
- Einen mit Wasser gefüllten Schlauch (3) an den Füll- und Entleerhahn (1) am Rücklauf (2) anschließen.
● Füll- und Entleerhahn öffnen.
- Wartungshähne (wenn vorhanden) an Heizungsvor- und Rücklauf öffnen.

Warnung: Gesundheitsgefahr durch Verunreinigung des Trinkwassers.
● Die landesspezifischen Vorschriften und Normen zur Vermeidung von Verunreinigung des Trinkwassers beachten (z. B. durch Wasser aus Heizungsanlagen).
● Für Europa die EN 1717 beachten.
- Wasserhahn vorsichtig öffnen und die Heizungsanlage langsam befüllen (→ Bild 47). Dabei Druckanzeige (→ Bild 46, Seite 48) für den Heizkreis beachten.

Der normale Betriebsdruck beträgt 1,0 bis 1,5 bar.
Der Druck in der Heizungsanlage, der unmittelbar am Heizkessel gemessen wird, muss mindestens den erforderlichen Vordruck des Ausdehnungsgefäßes plus 0,5 bar betragen. Dieser minimale Druck darf nicht geringer als 1,0 bar sein (bei kalter Heizungsanlage). Der Mindestdruck beträgt 1,0 bar (bei kalter Anlage). Der maximale Druck in der Heizungsanlage, der unmittelbar am Heizkessel gemessen wird, darf 2,5 bar nicht überschreiten.

Das anschließende Entlüften der Heizungsanlage ist sehr wichtig, da sich sämtliche Luft der Heizungsanlage im höchsten Punkt sammelt, wenn die Anlage langsam mit Wasser befüllt wird.
- Wasserhahn und Füll- und Entleerhahn schließen.
- Heizungsanlage über die Entlüftungsventile an den Heizkörpern entlüften. Hierbei im untersten Stockwerk des Gebäudes beginnen und dies anschließend jeweils ein Stockwerk höher fortsetzen.
- Betriebsschalter (→ Bild 46, (1), Seite 48) am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „0“ stellen.
- Beide Schrauben des Bedienfeldes lösen und Bedienfeld an beiden Haken aufhängen (Rückseite des Bedienfeldes).

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1 2 3 7 746 800 040-156.1RSBild 47 Füll- und Entleerhahn öffnen

Bild 48 Bedienfeld demontieren

Bei der Entlüftung der Pumpe kann eine kleine Menge Wasser ausfließen. Aus diesem Grund ein trockenes Tuch unter die Pumpe legen.
- Pumpe entlüften, indem die Entlüftungsschraube auf der Vorderseite der Pumpe etwas gelöst wird.
- Entlüftungsschraube wieder festdrehen.

Bild 49 Pumpe entlüften
- Betriebsschalter (→ Bild 46, (1), Seite 48) am Bedienfeld auf „1“ stellen und Betriebsdruck auf dem Display des BC10 erneut ablesen. Wenn der Betriebsdruck durch das Entlüften unter 1,0 bar liegt, muss die Heizungsanlage weiter (wie beschrieben) befüllt werden.
- Füll- und Entleerhahn des Heizkessels schließen.
- Schlauch abkoppeln.
- Schlauch abziehen, Schlauchtülle abschrauben und aufbewahren, Verschlusskappe aufschrauben.
- Beim GB162-45 mit externem Speicher-Wassererwärmer den mechanischen Schalter am Dreiwegeventil zurückstellen.
- Bedienfeld montieren, indem die beiden Schrauben an beiden Seiten wieder befestigt werden.
- Heizkesselverkleidung in umgekehrter Reihenfolge wieder montieren.
- Betriebsdruck ins Inbetriebnahmeprotokoll eintragen.
- Einstellungen an der Bedieneinheit wieder vornehmen.
Wenn der Heizkessel ungefähr eine Woche in Betrieb war und das Display einen niedrigeren Druck als 1,0 bar anzeigt, muss die Anlage aufgefüllt werden. Das Absinken des Drucks in einer Heizungsanlage wird durch das Austreten von Luftblasen über Verschraubungen und (automatischen) Entlüfter verursacht. Auch der im frischen Heizwasser enthaltene Sauerstoff tritt nach einiger Zeit aus dem Heizwasser aus und bewirkt, dass der Druck in der Heizungsanlage sinkt.
Es ist also normal, dass die Heizungsanlage nach Inbetriebnahme einige Male nachgefüllt werden muss. Danach muss die Anlage durchschnittlich einmal pro Jahr nachgefüllt werden.
Wenn die Heizungsanlage jedoch häufig aufgefüllt werden muss, liegt vermutlich ein Wasserverlust infolge von Undichtheit oder infolge eines defekten Druckausdehnungsgefäßes vor. In diesem Fall ist es wichtig, die Ursache möglichst schnell zu beheben.
Buderus
7.4 Prüfen und Messen
7.4.1 Gasdichtheit prüfen
- Vor der ersten Inbetriebnahme die Gaszuleitung auf äußere Dichtheit prüfen und dies im Inbetriebnahmeprotokoll bestätigen.
- Einstellungen an der Bedieneinheit wieder vornehmen.

Gefahr: Lebensgefahr durch Explosion entzündlicher Gase.
Nach Inbetriebnahme- und Wartungen können Leckagen an Leitungen und Verschraubungen entstanden sein.
- Korrekte Dichtheitsprüfung durchführen.
- Zur Lecksuche nur zugelassene Lecksuchmittel benutzen.

Vorsicht: Anlagenschaden durch Kurzschluss.
- Die gefährdeten Stellen vor der Lecksuche abdecken.
-
Das Lecksuchmittel nicht auf Kabelführungen, Stecker oder elektrische Anschlussleitungen sprühen oder tropfen lassen.
-
Heizungsanlage am Betriebsschalter des Bedienfeldes ausschalten.
- Gashahn langsam öffnen. Hierzu Gashahn eindrücken und um eine 14 Umdrehung nach links drehen (2).
- Neuen Leitungsabschnitt bis einschließlich der unmittelbaren Dichtstelle an der Gasarmatur mit schaumbildendem Mittel auf äußere Dichtheit prüfen. Dabei darf der Prüfdruck am Eingang der Gasarmatur maximal 150 mbar betragen.

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7 746 800 040-140.1RSBild 50 Gashahn
1 Gashahn geschlossen
2 Gashahn geöffnet
7.4.2 Gasleitung entlüften
• Gashahn schließen.
- Verschlussschraube im Anschlussdruck-Messnippel (1) leicht lösen und Schlauch (2) aufstecken.
- Gashahn langsam öffnen. Hierzu Gashahn eindrücken und um eine 1/4 Umdrehung nach links drehen.
- Das ausströmende Gas über eine Wasservorlage abfackeln.
- Wenn keine Luft mehr entweicht, Gashahn wieder schließen.
- Schlauch abziehen und die Verschlussschraube am Anschlussdruck-Messnippel wieder festziehen.

Die Dichtheit des/der verwendeten Messnippel(s) prüfen.

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1 2 7 746 800 040-125.1RSBild 51 Gasleitung entlüften
7.4.3 Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren
Folgende Punkte kontrollieren:
- Wurde das vorgeschriebene Verbrennungsluft-Abgas-system verwendet (→ Kapitel 5.7, Seite 33)?
- Wurden die in der entsprechenden Montageanleitung des Abgassystems enthaltenen Ausführungsbestimmungen eingehalten?
- Ist eine Ringspaltmessung bei Inbetriebnahme durchgeführt worden? Gegebenenfalls mit Dichtheitsmessgerät zwischen Abgasrohr und Abgasstutzen prüfen. Wurden die zulässigen Grenzwerte gemäß der Montageanleitung des Abgassystems eingehalten?
| Gasart Werkseitige Voreinstellung der Gasbrenner | |
| Erdgas E (beinhaltet Erdgas H) | Bei Lieferung betriebsfertig eingestellt auf Wobbeindex 14,1 kWh/m3 (bezogen auf 15 °C, 1013 mbar), einsetzbar für den Wobbeindexbereich 11,3 (Österreich: 12,7) bis 15,2 kWh/m3.Aufeschrift auf Gasart-Hinweisschild:Eingestellte Gaskategorie: G 20 – 2E.Frühere Angaben: eingestellt auf Wobbeindex 15,0 kWh/m3 (bezogen auf 0 °C, 1013 mbar), einsetzbar für den Wobbeindexbereich 12,0 (Österreich: 13,4) bis 15,7 kWh/m3. |
| Erdgas LL (beinhaltet Erdgas L) | Bei Lieferung betriebsfertig eingestellt auf Wobbeindex 11,5 kWh/m3 (bezogen auf 15 °C, 1013 mbar), einsetzbar für den Wobbeindexbereich 9,5 bis 12,4 kWh/m3.Aufeschrift auf Gasart-Hinweisschild:Eingestellte Gaskategorie: G 25 – 2LL.Frühere Angaben: eingestellt auf Wobbeindex 12,4 kWh/m3 (bezogen auf 0 °C, 1013 mbar), einsetzbar für den Wobbeindexbereich 10,0 bis 13 kWh/m3. |
| Flüssiggas P | Nach Umstellung (→ Kapitel 5.9, Seite 40) geeignet für Propan.Aufeschrift auf Gasart-Hinweisschild:Eingestellte Gaskategorie: G 31 – 3P. |
Tab. 17 Werkseitige Voreinstellung der Gasbrenner
Buderus
7.4.4 Geräteausrüstung prüfen

Der Brenner darf nur mit den richtigen Gas-düsen betrieben werden (→ Tab. 18).
- Bei Bedarf Gasart umstellen (→ Kapitel 5.9, Seite 40).
- Das zuständige Gasversorgungsunternehmen nach der gelieferten Gasart befragen.
- Die tatsächliche Gasart mit dem Aufkleber „Gasart“ identisch überprüfen.
| Gasart Gasdüsendurchmesser (mm) | ||||
| Logamax plus GB162 | ||||
| 15 25 | T 0S | 35 45 | ||
| Erdgas E (G20)(beinhaltet Erdgas H) | 3,02 5 | ,05 5,05 | 5,90 | |
| Erdgas LL (G25)(beinhaltet Erdgas L) | 3,35 5 | ,70 5,70 | 6,50 | |
| Flüssiggas P (G31) | 2,34 | 3,9 | 3,9 | 4,65 |
Tab. 18 Gasdüsendurchmesser
7.4.5 Gas-Anschlussfließdruck prüfen
Den Anschlussdruck bei Betrieb des Brenners unter Volllast messen, dazu:
- Betriebsschalter am BC10 auf „0“ (Aus) stellen.
● Gashahn schließen (→Bild 50, (1), Seite 51). - Druckmessgerät auf „0“ stellen.
- Verschluss am Messnippel für Gas-Anschlussfließdruck und Entlüftung um 2 Umdrehungen lösen (1).
- Messschlauch des Druckmessgerätes auf den Messnippel aufstecken (2).
• Gashahn langsam öffnen. - Mindestens zwei Heizkörperventile öffnen.

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1 2 7 746 800 040-121.1RSBild 52 Gas-Anschlussfließdruck messen
- Betriebsschalter (1) am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „1“ (Ein) stellen.
- Durch Betätigen der Taste (2) den Abgastestbetrieb einschalten. Die Taste solange gedrückt halten (ca. 2 Sekunden), bis der Dezimalpunkt rechts unten im Display (5) erscheint.
- Nach Aufleuchten der LED „Brenner“ (4) den Anschlussdruck messen und in das Inbetriebnahmeprotokoll, (→ Kapitel 7.8, Seite 63) eintragen.
Der Gas-Anschlussfließdruck muss bei:
- Erdgas mindestens 18 mbar, maximal 25 mbar betragen (Nennanschlussdruck 20 mbar).
- Flüssiggas mindestens 42,5 mbar, maximal 57,5 mbar betragen (Nennanschlussdruck 50 mbar).
- Taste ⊗ (3) so oft drücken, bis die Temperaturanzeige im Display erscheint.
● Taste Ⓜ (2) drücken, um die Messung zu beenden. Der Dezimalpunkt (5) rechts unten im Display erlischt.

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40 45 35 50 30 55 Eco 60 0 Aut 60 30 50 60 30 70 80 0 Aut 0 1 Reset 2 3 5 4 7 746 800 040-39.1RSBild 53 Bedienfeld des Basiscontrollers
1 Betriebsschalter
2 Taste „Schornsteinfeger“
3 Taste „Statusanzeige“
4 LED Brenner (An/Aus)
5 Dezimalpunkt an der Displayanzeige
● Gashahn schließen (→Bild 50, (1), Seite 51).
- Messschlauch wieder abziehen und Verschluss-schraube am Prüfnippel wieder festziehen.

Gefahr: durch Explosion entzündlicher Gase.
- Die verwendeten Messnippel auf Dichtheit prüfen!

Kontakt mit dem zuständigen Gasversorgungsunternehmen aufnehmen, wenn der notwendige Anschlussdruck nicht vorhanden ist. Bei zu hohem Anschlussdruck einen Gasdruckregler vor der Gasarmatur einbauen.
7.4.6 Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen

Vorsicht: Brennerschaden durch falsches Einstellen des Gas-Luft-Verhältnisses möglich!
● Gas-Luft-Verhältnis ausschließlich in Teillast (Kleinlast) einstellen!
- Gas-Luft-Verhältnis nur auf Basis des Gas-/Luftdruckunterschiedes und niemals auf Basis des gemessenen Abgaswertes, wie CO/CO2/NOx, einstellen!
- Mindestens zwei Heizkörperventile öffnen.
- Betriebsschalter (→ Bild 55, (1)) am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „0“ (Aus) stellen.
● Gashahn schließen (→Bild 50, (1), Seite 51). - Druckmessgerät auf „0“ stellen.
- Verschluss am Messnippel (1) für Gas-Anschlussfließdruck um 2 Umdrehungen lösen.
- Messschlauch des Druckmessgerätes auf den Messnippel aufstecken (2).
● Gashahn langsam öffnen.
- Betriebsschalter (1) am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „1“ (Ein) stellen.
● Die Taste 📋 (3) so lange gedrückt halten (ca. 2 Sekunden), bis der Dezimalpunkt rechts unten im Display (5) erscheint.
- Die Tasten Ⓤ (3) und ⏻ (4) gleichzeitig gedrückt halten (ca. 5 Sekunden), bis L -- (z. B L B O) im Display angezeigt wird.
- Den Brenner mit der Taste „Reset“ (2) auf unterste Teillast einstellen. Anzeige im Display: L25, oder L38.
● Gas-Anschlussfließdruck ablesen.

Bild 54 Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen
1 Verschlussschraube Messnippel (Gas-Anschlussfließdruck)
2 Messnippel (Gas-Anschlussfließdruck)

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35 40 45 50 55 60 Eco 0 Aut 60 40 50 60 70 80 90 0 Aut 0 1 Reset 2 3 4 5 7 748 800 040-40.1RSBild 55 Bedienfeld des Basiscontrollers
1 Betriebsschalter
2 Taste „Reset“
3 Taste „Schornsteinfeger“
4 Taste „Statusanzeige“
5 Dezimalpunkt an der Displayanzeige
Die optimale Druckdifferenz beträgt -5 Pa (-0,05 mbar). Die Druckdifferenz muss zwischen -10 und 0 Pa liegen.
Wenn der Gas-Anschlussfließdruck von den vorgegebenen Werten abweicht, muss das Gas-Luft-Verhältnis eingestellt werden.
- Abdeckkappe der Einstellschraube abnehmen.
- Die Einstellschraube für den Gas-Anschlussfließdruck (5) auf korrektes Luftverhältnis einstellen.
● Die Taste 📍 drücken, bis der Punkt im Display erlischt.
● Abdeckkappe wieder anbringen. - Betriebsschalter (→ Bild 53, (1), Seite 53) am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „0“ (Aus) stellen.
- Gashahn schließen (→ Bild 50, (1), Seite 51).
- Messschlauch vom Brennerdruck-Messnippel entfernen.
- Verschlussschraube im Brennerdruck-Messnippel wieder festdrehen.

Gefahr: durch Explosion entzündlicher Gase.
- Die verwendeten Messnippel auf Dichtheit prüfen!
● Gashahn langsam öffnen.
- Betriebsschalter am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „1“ (Ein) stellen.
- Messwerte in das Inbetriebnahmeprotokoll (→ Kapitel 7.8, Seite 63) eintragen.

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-15 -10 -5 0 5 (Pa) -0,15 -0,10 -0,05 0,00 0,05 (mbar) 3 4 5 7 746 800 040-157.1RSBild 56 Gas-Luft-Verhältnis einstellen
1 Korrekter Bereich für den Differenzdruck
2 Fehlerhafter Bereich für den Differenzdruck
3 Einstellschraube nach links drehen
4 Einstellschraube nachrechts drehen
5 Einstellschraube für den Gas-Anschlussfließdruck
7.4.7 Dichtheitskontrolle im Betriebszustand durchführen

Gefahr: durch Explosion entzündlicher Gase. Nach Inbetriebnahmearbeiten können Leckagen an Leitungen und Verschraubungen entstanden sein.
- Zur Lecksuche nur zugelassene Lecksuchmittel benutzen.
- Durch Betätigen der Taste 📁 den Abgastestbetrieb einschalten. Die Taste solange gedrückt halten (ca. 2 Sekunden), bis der Dezimalpunkt rechts unten im Display (5) erscheint.
- Nach Aufleuchten der LED „Brenner“ (4) eine Minute warten, bis der Heizkessel auf Volllast brennt.

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35 40 45 30 Eco 0 60 Aut 60 40 50 60 30 80 0 90 Aut 0 1 Reset 2 3 5 4 7 746 800 040-38.1RSBild 57 Bedienfeld des Basiscontrollers
1 Betriebsschalter
2 Taste „Schornsteinfeger“
3 Taste „Statusanzeige“
4 LED Brenner (An/Aus)
5 Dezimalpunkt in der Displayanzeige
- Bei laufendem Brenner alle Dichtstellen im gesamten Gasweg (1) des Heizkessels mit einem schaumbildenden Mittel oder Gasspürgerät auf Dichtheit prüfen.

Warnung: Anlagenschaden durch Kurzschluss.
- Die gefährdeten Stellen vor der Lecksuche abdecken.
- Das Lecksuchmittel nicht auf Kabelführungen, Stecker oder elektrische Anschlussleitungen sprühen und es auch nicht darauf tropfen lassen.
● Die Taste 📍 drücken, um Messung zu beenden.

Bild 58 Gasweg
1 Gasweg im Heizkessel
7.4.8 Kohlenmonoxidgehalt messen
- Betriebsschalter (→ Bild 60, (1)) am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „0“ (Aus) stellen.
- Mindestens zwei Heizkörperventile öffnen.
- Abdeckklappe an der Messstelle für Abgase (1) entfernen.
- Abgasanalysegerät an der Messstelle anschließen.

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1 7 746 800 040-43.1RSBild 59 Messstelle für Abgase
- Betriebsschalter am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „1“ (Ein) stellen.
- Durch Betätigen der Taste (2) den Abgastestbetrieb einschalten. Die Taste solange gedrückt halten (ca. 2 Sekunden), bis der Dezimalpunkt rechts unten im Display (3) erscheint.
- Nach Aufleuchten der LED „Brenner“ (4) eine Minute warten, bis der Heizkessel auf Volllast brennt.
- An der Messstelle für Abgase (→ Bild 59, (1)) Kohlenmonoxidgehalt messen.
Die CO-Werte in luftfreiem Zustand müssen unter 400 ppm oder 0,04 Vol.-% liegen.
Werte um oder über 400 ppm weisen auf fehlerhafte Brennereinstellung, Verschmutzung am Gasbrenner oder Wärmetauscher oder auf Defekte am Gasbrenner hin.
- Ursache dringend feststellen und beheben. Dazu muss der Heizkessel in Betrieb sein.
● Die Taste Ⓞ (2) drücken, um die Messung zu beenden. - Betriebsschalter am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „1“ (Ein) stellen.
- Abgasanalysegerät an der Messstelle entfernen und Abdeckkappe wieder montieren.

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35 40 45 30 Eco 0 55 60 Aut 60 40 50 60 30 80 90 0 Aut 1 Reset 2 3 4 7 746 800 040-44.1RSBild 60 Bedienfeld des Basiscontrollers
1 Betriebsschalter
2 Taste „Schornsteinfeger“
3 Dezimalpunkt in der Displayanzeige
4 LED Brenner (An/Aus)
7.4.9 Ionisationsstrom messen
- Betriebsschalter (→ Bild 60, (1), Seite 57) am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „0“ (Aus) stellen.
- Steckverbindung des Überwachungskabels lösen.
- Steckverbindung der Ionisationselektrode lösen und Messgerät in Reihe anschließen. Am Messgerät den μA-Gleichstrombereich wählen. Das Messgerät muss eine Auflösung von mindestens 1 μA haben.

Bild 61 Ionisationsstrom messen
- Betriebsschalter (1) am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „1“ (Ein) stellen.
- Taste (3) drücken und gedrückt halten (ca. 2 Sekunden), bis der Dezimalpunkt rechts unten im Display (5) erscheint.
- Die Tasten Ⓤ (3) und ⏻ (4) gleichzeitig gedrückt halten (ca. 5 Sekunden), bis L -- (z. B L B□) im Display angezeigt wird.
- Den angezeigten Wert notieren.
- Den Brenner mit der Taste „Reset“ (2) auf unterste Teillast einstellen. Anzeige im Display: L38, beim Gb162-15 L25.
- Ionisationsstrom messen.
Der zu messende Ionisationsstrom muss > 5 μA Gleichstrom betragen.
- Messwerte in das Inbetriebnahmeprotokoll (→ Kapitel 7.8, Seite 63) eintragen.
- Bei Abweichungen Gas-/Luftverhältnis (→ Kapitel 7.4.6, Seite 54) kontrollieren oder Ionisationselektrode prüfen (→ Kapitel 9.2.4, Seite 72).
● Die Taste 📍 drücken, um Messung zu beenden. - Betriebsschalter (1) am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „0“ (Aus) stellen.
- Messgerät abnehmen und Steckverbindung des Überwachungskabels wieder zusammenstecken.
- Verkleidung montieren.
- Bedienfeld schließen.

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60. Reset 7 746.800 040-40.1RSBild 62 Bedienfeld des Basiscontrollers
1 Betriebsschalter
2 Taste „Reset“
3 Taste „Schornsteinfeger“
4 Taste „Statusanzeige“
5 Dezimalpunkt in der Displayanzeige
7.5 Einstellungen vornehmen
7.5.1 Heizleistung einstellen
Die benötigte Heizleistung über das Bedienfeld des Basiscontrollers wie folgt vornehmen:
- Betriebsschalter (1) am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „1“ (Ein) stellen.
- Um in das Menü "Einstellungen" zu gelangen, die Tasten (4) drücken, bis L -- (z. B L80) im Display angezeigt wird.

Bei Verwendung eines Außenwandanschlusses die Heizleistung über einen Jumper auf 11 kW beschränken
(→ Kapitel 5.9.1, Seite 41).
- Den Brenner mit der Taste „Reset“ (2) auf die gewünschte Heizkesselleistung entsprechend der nebenstehenden Tabelle (→ Tab. 19) einstellen.
- Die Taste = erneut drücken, um das Menü „Einstellung“ zu beenden.

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Eco Aut 138 Reset 7 746 800 040-46.1RSBild 63 Bedienfeld des Basiscontrollers
1 Betriebsschalter
2 Taste „Reset“
3 Taste „Schornsteinfeger“
4 Taste „Statusanzeige“
Tab. 19 Heizleistung prozentual
1) Minimale Einstellung
7.5.2 Maximale Kesselwassertemperatur vorgeben
- Am Drehknopf „maximale Kesselwassertemperatur“ (1) die obere Grenztemperatur des Kesselwassers für den Heizbetrieb einstellen (→ Tab. 20).
Die Begrenzung gilt nicht für die Warmwasserbereitung.
| Reglerstellung | Erläuterung |
| 0 Keine | Versorgung der Heizkörper(nur Warmwasserbetrieb). |
| 30 – 90 | Die Temperatur wird an der Bedieneinheit fest eingestellt und kann mit einer Raumbedieneinheit (z. B. RC35) nicht verändert werden. |
| Aut Die | Temperatur wird automatisch über die Heizkurve ermittelt. Wenn keine Raumbedieneinheit angeschlossen ist, gilt 90 °C als maximale Kesselwassertemperatur. |
Tab. 20 Einstellungen am Drehknopf „maximale Kesselwassertemperatur“
7.5.3 Pumpennachlaufzeit einstellen
Die Pumpennachlaufzeit wird auf 24 Stunden einstellt, wenn die Heizungsanlage raumtemperaturgeführt geregelt wird und Frostgefahr für Teile der Heizungsanlage besteht, die außerhalb des Erfassungsbereichs der Raumbedieneinheit liegen (z. B. Heizkörper in der Garage).
- Um die Pumpennachlaufzeit im Menü "Einstellungen" zu ändern, 2 mal die Tasten ⬤ (4) drücken, bis F - I im Display angezeigt wird.
● Taste ⚙ (3) drücken für F d l (24 Stunden Pumpen-nachlaufzeit). - Taste „Reset“ (2) gedrückt halten bis zur gewünschten Pumpennachlaufzeit (mindestens F 0 = 15 sekunden).
- Die Taste ☉ erneut drücken, um das Menü „Einstellungen“ zu beenden.
7.5.4 Warmwasserbetrieb ein-/ausschalten

Wenn [ ] eingestellt wird, ist die Frostsi- cherung eines evtl. vorhandenen Warmwas- erspeichers ausgeschaltet.
- Um den Warmwasserbetrieb im Menü "Einstellungen" ein- oder auszuschalten, 3 mal die Taste (4) drücken, bis [–] im Display angezeigt wird.
- Taste ⚙ (3) drücken, um [ - 1 ] (Warmwasserbetrieb eingeschaltet) zu bestätigen.
- Taste „Reset“ (2) drücken für [ -0 ] (Warmwasserbetrieb ausgeschaltet).
- Die Taste ⇌ erneut drücken, um das Menü „Einstellungen“ zu beenden.

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1 35 40 45 50 30 55 Eco 60 0 Aut 60 40 50 60 30 70 80 0 Aut 0 1 Reset 2 3 4 7 746 800 040-47.1RSBild 64 Bedienfeld des Basiscontrollers
1 Drehknopf „max. Kesselwassertemperatur“
2 Taste „Reset“
3 Taste „Schornsteinfeger“
4 Taste „Statusanzeige“
Buderus
7.5.5 Warmwasser-Sollwert vorgeben
- Mit dem Drehknopf „Warmwasser-Sollwert“ (1) die gewünschte Temperatur des Warmwassers im Warmwasserspeicher.
| Reglerstellung | Erläuterung |
| 0 Keine Versorgung der Heizkörper (nur Warmwasserbetrieb). | |
| ECO Das Warmwasser wird erst wieder auf 60 °C aufgeheizt, wenn die Temperatur deutlich abgesunken ist. Dadurch wird die Anzahl der Brennerstarts reduziert und Energie eingespart. Allerdings kann das Wasser im ersten Moment etwas kälter sein. | |
| 30 – 60 Der Warmwasser-Sollwert wird am Bedienfeld des Basiscontrollers fest eingestellt und kann mit einer Raumbedieneinheit nicht verändert werden. | |
| Aut Die | Temperatur wird automatisch über die Heizkurve ermittelt. Wenn keine Raumbedieneinheit angeschlossen ist, gilt 90 °C als maximale Kesselwassertemperatur. |
Tab. 21 Einstellungen am Drehknopf „Warmwasser-Sollwert“

Die LED (2) unterhalb des Drehknopfes leuchtet, wenn Warmwasser nachgeladen wird oder die Warmwassertemperatur unterhalb des Sollwertes liegt (Wärmeanforderung).

Wenn kein Warmwasser aufbereitet wird, die Anschlüsse der Speicherladepumpe kontrollieren (→ Kapitel 5.8.10, Seite 39) oder prüfen, ob die Speicherladepumpe entlüftet ist (→ Kapitel 7.2, Seite 47).

Gefahr: durch Legionellenbildung.
- Zum Legionellenschutz wird auf das DVGW Arbeitsblatt W551 verwiesen. (→ Kapitel 3.1, Seite 17).

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1 40 5 35 50 30 55 Eco 60 Aut 40 50 60 30 70 80 90 Aut 0 1 Reset 2 7 746 800 040-50.1RSBild 65 Drehknopf Warmwasser-Sollwert
7.6 Funktionsprüfungen
- Bei der Inbetriebnahme und der jährlichen Inspektion oder bedarfsabhängigen Wartung alle Regel-, Steuer- und Sicherheitseinrichtungen auf ihre Funktion und, soweit Verstellung möglich, auf ihre richtige Einstellung prüfen.
- Die gas- und wasserseitige Dichtheit ebenfalls prüfen werden (→ Kapitel 7.4.1).
7.7 Abschließende Arbeiten
Zur Montage der Verkleidung des Heizkessels und Speicher-Wassererwärmers alle Teile in umgekehrter Reihenfolge, wie in Kapitel 7.1, Seite 46 beschrieben, wieder montieren.
7.7.1 Zweites Typenschild aufkleben
Im Lieferumfang des Heizkessels ist ein zweites Typenschild enthalten. Dieses Typenschild an einer beliebigen Stelle des Heizkessels aufkleben.
7.7.2 Garantiebestimmung ausfüllen
- Die mitgelieferte Garantiebestimmung ausfüllen und innerhalb des auf der Garantiebestimmung angegeben Termins an die angegebene Adresse zuschicken.
7.7.3 Betreiber informieren, technische Dokumente übergeben
- Den Betreiber mit der Heizungsanlage und der Bedienung des Heizkessels vertraut machen.
- Die Inbetriebnahme im Protokoll (→ Kapitel 7.8, Seite 63) bestätigen.
- Dem Betreiber die technischen Dokumente übergeben.
7.8 Inbetriebnahmeprotokoll
- Durchgeführte Inbetriebnahmearbeiten unterschreiben und Datum eintragen.
| Inbetriebnahmearbeiten Seite Messwerte Bemerkungen | |||
| 1. Heizungsanlage füllen und Druckprüfung vornehmen– Ausdehnungsgefäß Vordruck(Montageanleitung Ausdehnungsgefäß beachten)– Fülldruck der Heizungsanlage 47 ____ bar | 47 | □_ bar | |
| 2. Gaskennwerte notieren:WobbeindexBetriebsheizwert ____ kWh/m3 | ____ kWh/m3 | ||
| 3. Dichtheitskontrolle durchführen 51 | □ | ||
| 4. Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren 52 | □ | ||
| 5. Geräteausrüstung überprüfen(bei Bedarf Gasart umstellen) | 53 | □ | |
| 6. Einstellungen vornehmen– Kesselleistung in %- Pumpennachlaufzeit in Minuten– Warmwasserversorgung (Ein/Aus)– Maximale Kesselwassertemperatur– Warmwassersollwert(ergänzende Arbeiten durchführen) | 59 | □ | |
| 7. Gas-Anschlussfließdruck (Gas-Anschlussfließdruck) 53 ____ | ____ | mbar | |
| 8. Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen | 54 | ____ Pa | |
| 9. Dichtheitskontrolle im Betriebszustand durchführen | 56 | □ | |
| 10. Kohlenmonoxidgehalt (CO) luftfrei messen | 57 | ____ ppm | |
| 11. Funktionsprüfungen vornehmen,lonisationsstrom messen | 6258 | □____ μA | |
| 12. Heizkesselverkleidung anbringen | □ | ||
| 13. Betreiber informieren, technische Unterlagen übergeben | 62 | □ | |
| Fachgerechte Inbetriebnahme bestätigenFirmenstempel/Unterschrift/Datum | |||
8 Heizungsanlage außer Betrieb nehmen
8.1 Heizungsanlage über das Regelgerät außer Betrieb nehmen
Die Heizungsanlage über das Regelgerät (Basiscontroller BC10) außer Betrieb nehmen. Mit der Außerbetriebnahme des Regelgerätes wird der Brenner automatisch mit abgeschaltet. Nähere Informationen zur Bedienung des Regelgerätes siehe Kapitel 6, Seite 42.
● Bedienfeld durch Drücken öffnen.
- Betriebsschalter (→ Bild 60, (1) Seite 57) am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „0“ (Aus) stellen.
- Hauptabsperreinrichtung oder Gashahn schließen.

Bild 66 Gashahn geschlossen

Warnung: Anlagenschaden durch Frost. Die Heizungsanlage kann, z. B. bei einem Netzausfall, Ausschalten der Versorgungsspannung, fehlerhafter Gasversorgung, Kesselstörung usw. nach längerer Zeit einfrieren.
- Sicherstellen, dass die Heizungsanlage ständig in Betrieb ist (insbesondere bei Frostgefahr).
Wenn es diese Umstände erfordern, dass die Heizungsanlage für längere Zeit, in der auch Frostgefahr besteht, außer Betrieb genommen wird, muss die Heizungsanlage zusätzlich entleert werden.
- Das Heizwasser am tiefsten Punkt der Heizungsanlage mit Hilfe des Füll- und Entleerhahns oder des Heizkörpers ablassen. Der automatische Entlüfter am höchsten Punkt der Heizungsanlage muss dabei geöffnet sein.

Bild 67 Heizungsanlage bei Frostgefahr entleeren
8.2 Heizungsanlage im Notfall außer Betrieb nehmen
- Hauptabsperreinrichtung für Gas schließen.
- Die Heizungsanlage nur bei einem Notfall über die Sicherung des Aufstellraumes oder den Heizungsnotschalter abschalten.
9 Inspektion und Wartung
Empfehlung für den Kunden: Wartungs- und Inspektionsvertrag mit jährlicher Inspektion und bedarfsabhängiger Wartung mit einem zugelassenen Fachbetrieb abschließen.
Welche Arbeiten in einem jährlichen inspektions- und bedarfsorientierten Wartungs- und Inspektionsvertrag enthalten sein müssen, siehe im Inspektions- und im Wartungsprotokoll (→ Kapitel 9.3, Seite 76).

Vorsicht: Anlagenschaden durch fehlende oder mangelhafte Reinigung und Wartung.
- Die Heizungsanlage einmal jährlich inspizieren und reinigen lassen.
- Bei Bedarf eine Wartung durchführen. Um Schäden an der Heizungsanlage zu vermeiden, Mängel sofort beheben!
9.1 Heizungsanlage inspizieren
Wenn bei der Inspektion ein Zustand festgestellt wird, der Wartungen erforderlich macht, müssen diese bedarfsabhängig durchgeführt werden ( Kapitel 9.2, Seite 68).
9.1.1 Heizungsanlage zur Inspektion vorbereiten

Gefahr: durch elektrischen Strom.
- Die Heizungsanlage mit dem Heizungsnotschalter stromlos schalten oder die Heizungsanlage über die entsprechende Haussicherung vom Stromnetz trennen.

Gefahr: durch Explosion entzündlicher Gase.
- Das Arbeiten an gasführenden Bauteilen nur mit einer dafür gültigen Konzession ausführen.
● Gashahn schließen (1).
● Wartungshähne (2) schließen.

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7 746 800 040-160.0RS OFFBild 68 Heizungsanlage stromlos schalten

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1 2 7 746 800 040-53.1RSBild 69 Hähne schließen
Heizkesselverkleidung demontieren
- Beide Halteschrauben lösen (A).
- Beide Schnappverschlüsse an der Unterseite des Bedienfeldes nach unten klicken (B).
- Unterseite der Heizkesselverkleidung nach vorne kippen (C).
- Heizkesselverkleidung an der Unterseite etwas anheben und entfernen (D).

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D C A A B 7 746 800 040-30.1RSBild 70 Heizkesselverkleidung demontieren
Verkleidung Speicher-Wassererwärmer demontieren
(nur beim GB162-25 T40S)
- Schnappverschlüsse an der Unterseite der Verkleidung des Speicher-Wassererwärmers lösen (A).
● Verkleidung nach vorne kippen (B).
● Verkleidung des Speicher-Wassererwärmers etwas anheben und abnehmen (C).

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C B A 7 746 800 040-31.1RSBild 71 Verkleidung Speicher-Wassererwärmer demon- tieren
9.1.2 Sichtprüfung auf allgemeine Korrosionserscheinungen
- Alle gas- und wasserführenden Rohre auf Korrosionserscheinungen prüfen.
- Evtl. korrodierte Leitungen ersetzen.
- Brenner, Wärmetauscher, Siphon, automatischen Entlüfter und alle Kupplungen im Heizkessel ebenfalls der Sichtprüfung unterziehen.
Buderus
9.1.3 Gasarmatur auf innere Dichtheit prüfen
Gasarmatur auf der Eingangsseite (bei ausgeschaltetem Heizkessel) mit einem Prüfdruck von 20 mbar (bei Erdgas) auf innere Dichtheit prüfen.
- Verschluss am linken Messnippel (Anschlussdruck-Messnippel) (1) um zwei Umdrehungen lösen.
- Messschlauch des Druckmessgerätes (2) auf den Messnippel aufstecken. Nach einer Minute darf der Druckabfall nicht höher als 10 mbar sein.
- Bei höherem Druckabfall an allen Dichtstellen vor der Gasarmatur eine Lecksuche mit einem schaumbildenden Mittel durchführen. Wenn keine Leckage festgestellt wird, Druckprüfung wiederholen. Bei erneut höherem Druckabfall als 10 mbar pro Minute Gasarmatur auswechseln (→ Serviceanleitung).

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1 2 7 746 800 040-126.1RSBild 72 Gas-Anschlussfließdruck messen
1 Messnippel (Anschlussdruck)
2 Messschlauch des Druckmessgerätes
9.1.4 Ionisationsstrom messen
(→ Kapitel 7.4.9, Seite 58).
9.1.5 Gas-Anschlussfließdruck messen
(→ Kapitel 7.4.5, Seite 53).
9.1.6 Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen
(→ Kapitel 7.4.6, Seite 54).
9.1.7 Dichtheitskontrolle im Betriebszustand durchführen
(→ Kapitel 7.4.7, Seite 56).
9.1.8 Kohlenmonoxidgehalt messen
(→ Kapitel 7.4.8, Seite 57).
9.1.9 Heizungsanlage füllen
(→ Kapitel 7.2, Seite 47).
9.1.10 Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren
(→ Kapitel 7.4.3, Seite 52).
9.1.11 Heizungsanlage in Betrieb nehmen
9.2 Bedarfsorientierte Wartung
- Vorbereitende Arbeiten wie bei der Inspektion (→ Kapitel 9.1.1, Seite 65) durchführen.
- Heizungsanlage stromlos schalten,
- Gashahn schließen,
- Wartungshähne schließen,
- und Heizkesselverkleidung demontieren.
9.2.1 Wärmetauscher und Brenner reinigen
Der Wärmetauscher ist mit einem selbstreinigenden Überzug versehen. Wenn der Wärmetauscher doch einmal gereinigt werden muss, ist wie nachfolgend beschrieben vorzugehen.

Vorsicht: Anlagenschaden durch falsches Reinigungsmittel.
- Zum mechanischen Reinigen keine Stahlbürste benutzen.
- Schraubverbindung (1) an der Gasarmatur lösen.
- Steckverbindung (2) von Gasarmatur abziehen.

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1 2 7 746 800 040-120.1RSBild 73 Anschlüssen an der Gasarmatur lösen
- Stecker (1) des Netzanschlusses und Tachokabels (2) am Gebläse abziehen. Hierzu die Verriegelung am Stecker durch Drücken lösen.
● Halterung (3) abnehmen.

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3 1 2 7 746 800 040-132.1RSBild 74 Steckverbindungen vom Gebläse abziehen
- Verschlüsse (1) abziehen.
- Luftansaugrohr vom Gebläse abziehen.

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1 7 746 800 038-137.1RSBild 75 Luftansaugrohr vom Gebläse abziehen
- Die 2 Schnappverschlüsse an der Brennerabdeckung öffnen.
- Schnappverschlüsse abnehmen.

Bild 76 Schnappverschlüsse öffnen
- Brennerabdeckung mit Gas-/Lufteinheit abnehmen.

Bild 77 Brennerabdeckung mit Gas-/Lufteinheit abnehmen
9.2.2 Brenner reinigen
- Brennerdichtung (2) abnehmen und bei Bedarf ersetzen (z. B. Verfärbung oder Verformung).
- Brenner (1) abnehmen und mit Druckluft oder einem Staubsauger von allen Seiten reinigen.
- Brenner und Gasdüsenplatte auf Verschmutzung und Risse überprüfen.

Vorsicht: Anlagenschaden
- Beim Wiedereinsetzen des Brenners muss sich die Einkerbung auf der linken Seite befinden.
● Brennerdichtung auf Brenner platzieren.
9.2.3 Wärmetauscher reinigen
Der Wärmetauscher der Logamax plus GB162-Geräte ist speziell entwickelt worden, sodass eine Wartung des Wärmetauschers unter normalen Umständen nicht erforderlich ist.

Bei der Inspektion des Wärmetauschers eine Taschenlampe und einen Spiegel benutzen.
- Den Wärmetauscher bei Bedarf mit Wasser reinigen.
- Glühzünder und Ionisationselektrode abdecken.

Vorsicht: Anlagenschaden durch Kurzschluss.
- Wasser nicht auf den Glühzünder, die Ionisationselektrode oder andere elektrische Bauteile sprühen.

Vorsicht: Anlagenschaden durch falsches Reinigungsmittel.
- Zum mechanischen Reinigen keine Stahlbürste benutzen.
- Brennerabdeckung mit Gas-/Lufteinheit und Luftansaugrohr in umgekehrter Reihenfolge wieder montieren.

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2 1 7 746 800 040-90.1RSBild 78 Brenner und Brennerdichtung abnehmen

Bild 79 Wärmetauscher reinigen
9.2.4 Glühzünder und Ionisationselektrode ausbauen und prüfen
- Stecker des Glühzünders (2) und der Ionisationselektrode (1) abziehen.

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1 2 7 746 800 040-54.1RSBild 80 Stecker der Ionisationselektrode und des Glühzünder abziehen
● 2 Muttern (1) mit Scheiben lösen.
● Abdeckblende abziehen.
- Zündmodul mit Glühzünder und Ionisationselektrode aus dem Wärmetauscher herausziehen.

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1 7 746 800 040-55.1RSBild 81 Ionisationselektrode und Glühzünder ausbauen

Vorsicht: Anlagenschaden durch defekten Glühzünder.
- Nicht den Glühzünder beschädigen (der Glühzünder besteht aus keramischem, zerbrechlichem Material).
- Ionisationselektrode und Glühzünder auf Verschmutzung, Verschleiß oder Beschädigung prüfen.
- Ionisationselektrode und Glühzünder bei Bedarf ersetzen.

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7 746 800 040-128 1RSBild 82 Ionisationselektrode und Glühzünder ausbauen
9.2.5 Siphon reinigen
- Siphon von der Kupplung lösen und aus dem Heizkessel entfernen.
- Siphon ausspülen.
- Siphondichtung (1) auf Beschädigung prüfen und bei Bedarf austauschen.

Gefahr: durch Vergiftung.
Wenn der Siphon nicht mit Wasser gefüllt ist, kann austretendes Abgas Menschen in Lebensgefahr bringen.
- Vor Wiedereinsetzen Siphon mit Wasser füllen.

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7 746 800 040-56.1RSBild 83 Siphon reinigen
9.2.6 Kondensatwanne reinigen
Bei verschmutztem Siphon die Kondensatwanne kontrollieren und ggf. reinigen.
- Beide Schrauben des Bedienfeldes lösen und Bedienfeld an beide Haken aufhängen (→ Bild 48, Seite 49).
- 2 Klammern links und rechts unten an der Kondensatwanne (1) öffnen.
- Kondensatwanne nach unten ziehen und nach vorne abnehmen.
- Kondensatwannendichtung (2) (unter dem Wärmetauscher) auf Beschädigung prüfen und bei Bedarf austauschen.
- Abgasdichtung (3) auf Beschädigung prüfen und bei Bedarf austauschen.

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7 746 800 040-124.1RSBild 84 Heizungsanlage stromlos schalten
1 Kondensatwanne
2 Kondensatwannendichtung
3 Abgasdichtung
- Kondensatwanne mechanisch reinigen (mit Pressluft oder weicher Bürste) und mit sauberem Wasser spülen.
● Kondensatwanne wieder montieren.

Gefahr: durch unerwünschte Abgas- oder Kondensleckage.
- Bei der Montage der Kondensatwanne kontrollieren, ob das Schließen der beiden Schnappverschlüsse leicht geht. Wenn dies nicht der Fall ist, dann deutet das auf eine schlechte Abdichtung zwischen der Kondensatwanne und dem Abgasrohr an der Rückseite des Wärmetauschers hin.

Bild 85 Kondensatwanne reinigen
- Alle Teile in umgekehrter Reihenfolge wieder montieren.
9.2.7 Funktionskontrolle durchführen
Bei laufendem Heizkessel Wärmebedarf Heizung und Warmwasser durch den Basiscontroller BC10 anfordern und prüfen, ob der Heizkessel einwandfrei funktioniert.
- Gashahn langsam öffnen. Hierzu Gashahn eindrücken und 1/4 Umdrehung nach links drehen.
- Nach der Inspektion und Wartung kontrollieren, ob der Heizkessel einwandfrei funktioniert.
- Drehknopf für die maximale Kesselwassertemperatur und Drehknopf für den Warmwasser- Sollwert auf die gewünschte Temperatur stellen.
- Wärmebedarf über das Regelgerät eingeben und kontrollieren, ob der Heizkessel den Heizbetrieb startet.
9.2.8 Nach der Wartung
- Nach Beendigung aller Wartungen Wartungshähne wieder öffnen, wenn erforderlich Wasser nachfüllen und Heizungsanlage entlüften.

Vorsicht: Anlagenschade durch undichte Anschlüsse.
- Nach der Montage alle Anschlüsse auf Dichtheit prüfen!
- Wartungsprotokoll ausfüllen und unterzeichnen (→ Kapitel 9.3).
9.3 Inspektions- und Wartungsprotokoll
- Nach dem Eintrag der durchgeführten Inspektion- und Wartungsarbeiten, Datum eintragen unterschreiben.
| Inspektion und Wartungen | Seite | Datum: ____ | Datum: ____ |
| 1. Allgemeinen Zustand der Heizungsanlage prüfen. | ☐ | ☐ | |
| 2. Sicht- und Funktionskontrolle der Heizungsanlage durchführen. | ☐ | ☐ | |
| 3. Gas- und Wasser führende Anlagenteile prüfen:- Dichtheit im Betrieb- sichtbare Korrosion- Alterungsscheinungen | ☐ | ☐ | |
| 4. Brenner und Wärmetauscher auf Verschmutzung prüfen, dazu Heizungsanlage außer Betrieb nehmen. | ☐ | ☐ | |
| 5. Brenner, Zünd- und Ionisationselektrode prüfen, dazu Heizungsanlage außer Betrieb nehmen. | ☐ | ☐ | |
| 6. Ionisationsstrom messen. | 58 | ____ μA | ____ μA |
| 7. Siphon und Kondensatwanne auf Verschmutzung prüfen, dazu Heizungsanlage außer Betrieb nehmen. | ☐ | ☐ | |
| 8. Gas-Anschlussfließdruck messen. | 53 | ____ mbar | ____ mbar |
| 9. Gas-Luft-Verhältnis prüfen. | 54 | ____ Pa | ____ Pa |
| 10. Gasseitige Dichtheitskontrolle im Betriebszustand prüfen. | 56 | ☐ | ☐ |
| 11. Kohlenmonoxid gehalt (CO) luftfrei messen. | 57 | ____ ppm | ____ ppm |
| 12. Wasserdruck der Heizungsanlage prüfen.- Vordruck des Ausdehnungsgefäβes (siehe auch Montageanleitung Ausdehnungsgefäß)- Fülldruck | 47 | ____ bar____ bar | ____ bar____ bar |
| 13. Zuluft- und Abgasführung auf Funktion und Sicherheit prüfen. | 52 | ☐ | ☐ |
| 14. Bedarfsgerechte Einstellung des Regelgerätes prüfen (siehe Dokumente des Regelgerätes). | ☐ | ☐ | |
| 15. Endkontrolle der Inspektionsarbeiten, dazu Mess- und Prüfergebnisse dokumentieren. | ☐ | ☐ | |
| Bedarfsabhängige Wartung | |||
| 16. Brenner und Wärmetauscher reinigen, dazu Heizungsanlage außer Betrieb nehmen. | 68 | ☐ | ☐ |
| 17. Glühzünder und Ionisationselektrode wechseln. | 72 | ☐ | ☐ |
| 18. Siphon reinigen. | 74 | ☐ | ☐ |
| 19. Kondensatwanne reinigen. 74 | ☐ | ☐ | |
| 20. Funktionskontrolle durchführen. | 75 | ☐ | ☐ |
| 21. Fachgerechte Inspektion bestätigen. | Firmenstempel/Unterschrift Firmenstempel/Unterschrift | ||
| Datum: ____ Datum: ____ Datum: ____ Datum: ____ Datum: ____ | |||||
| 1. | □ | □ | □ | □ | □ |
| 2. | □ | □ | □ | □ | □ |
| 3. | □ | □ | □ | □ | □ |
| 4. | □ | □ | □ | □ | □ |
| 5. | □ | □ | □ | □ | □ |
| 6. | ____ μA | ____ μA | ____ μA | ____ μA | ____ μA |
| 7. | □ | □ | □ | □ | □ |
| 8. | ____ mbar ____ | mbar ____ mbar ____ | mbar ____ mbar | ||
| 9. | ____ Pa ____ Pa | ____ Pa ____ Pa ____ Pa | |||
| 10. | □ | □ | □ | □ | □ |
| 11. | ____ ppm | ____ ppm | ____ ppm | ____ ppm | ____ ppm |
| 12. | □_ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar | □_ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ bar ____ | |||
| 13. | □ | □ | □ | □ | □ |
| 14. | □ | □ | □ | □ | □ |
| 15. | □ | □ | □ | □ | □ |
| 16. | □ | □ | □ | □ | □ |
| 17. | □ | □ | □ | □ | □ |
| 18. | □ | □ | □ | □ | □ |
| 19. | □ | □ | □ | □ | □ |
| 20. | □ | □ | □ | □ | □ |
| Firmenstempel/Unterschrift Firmenstempel/Unterschrift Firmenstempel/Unterschrift Firmenstempel/Unterschrift Firmenstempel/Unterschrift | |||||
10 Betriebs- und Störungsmeldungen
Dieses Kapitel beschreibt, wie Betriebs- und Störungsmeldungen am Basiscontroller Logamatic BC10 ausgele- sen werden können und welche Bedeutungen diese Meldungen haben.

Genaue Hinweise zur Fehlerbehebung und Entstörung sind in der Serviceanleitung des Heizkessels enthalten. Dazu die Buderus-Niederlassung oder den zuständigen Buderus-Servicetechniker befragen.
10.1 Betriebsmeldungen
- Um zwischen den Statusanzeigen zu wechseln, Taste (Statusanzeige) am Bedienfeld mehrmals drücken.
| Displayanzeige Bedeutung des Displaywerts | |
| =/- Normalbetrieb | |
| -H Heizkessel im Heizbetrieb | |
| -H Heizkessel im Warmwasserbetrieb | |
| 0 Normalbetrieb | |
| OA Brennerintervallschaltung, 10 Minuten ab Brennerstart | |
| OC Brenner wird gestartet | |
| OE mehr Leistung geliefert als angefordert | |
| OH Betriebsbereitschaft | |
| OL Gasarmatur wird geöffnet | |
| OU Initialisierung | |
| OY Vorlauftemperatur höher als eingestellt | |
| - Testbetrieb | |
| -A (mit einem Dauerpunkt rechts unten) Heizkessel im Servicebetrieb (Schornsteinfegerbetrieb) | |
| - Handbetrieb | |
| -H (mit einem Blinkpunkt rechts unten) Heizkessel im Handbetrieb | |
| Reset | |
| -rE Reset (Heizungsanlage wird, nachdem die Taste „Reset“ 5 Sekunden gedrückt gehalten wurde, auf den Einschaltzustand zurückgesetzt) | |
| Wartungsmeldungen | |
| H3 Servcebesuch erforderlich | |
| 2E , H7 Heizungsanlage Befüllen, Soll > 1 bar | |
| H11 Weniger Warmwasserkomfort zur berechneten Ausfließtemperatur statt gemessen | |
| H12 Weniger Warmwasserkomfort zur berechneten Speichertemperatur statt gemessen | |
| A Störmeldung von externen Geräten (z. B. RC35) | |
| A11 Störung: Zeit nicht eingestellt (z. B. durch einen längeren Stromausfall) |
Tab. 22 Betriebsmeldungen
10.2 Störungsmeldungen
Die Störungsmeldung setzt sich aus den Störungs-Codes (z. B. 3A) und den Störungs-Codes (z. B. 201) zusammen. Die Störungsmeldungen können nur mit Hilfe der Serviceanleitung des Heizkessels behoben werden.
- Die Taste (Statusanzeige) am Bedienfeld des Basiscontrollers BC10 drücken, um den Störungs-Code (z. B. 3R) auszulesen.
- Taste ⬤ (Statusanzeige) erneut drücken, um den Störungs-Code (z. B. [207]) auszulesen.

Im Display können auch sogenannte Anlagenfehler erscheinen (z. B. [R 11]). Diese beginnen grundsätzlich mit „A“ und weisen auf einen Fehler zwischen dem Heizkessel und den zusätzlich montierten EMS-Komponenten hin. Nähere Informationen zu den Anlagenfehlern sind in der Montage- und Serviceanleitung der Raumbedieneinheit RC35 enthalten.

Die blinkenden Störungsmeldungen sind nur nach Beheben des Fehlers und einem Reset zu beheben. Übrige Meldungen werden automatisch nach Beheben der Ursache oder Störung gelöscht.
| Display | Bedeutung des Displaywerts |
| 1 Abgas | |
| 1C | Brücke zwischen D9 und D10 am Brenner-automaten fehlt. |
| 2 Wasserstrom/Wasserdruck | |
| 2E | Betriebsdruck zu niedrig < 0,2 bar |
| 2F | Temperaturdifferenz zwischen Sicherheits-und Vorlaufsensor zu groß oder keine Temperaturerhöhung nach dem Brennerstart |
| 2L | Überprüfung der Pumpenfunktion über einen Druckanstieg in der Heizungsanlage (während Pumpenstart) |
| 2P | Temperaturanstieg des Sicherheitssensors zu groß |
| 2U | Temperaturdifferenz zwischen Vorlauf- und Rücklaufsensor zu groß |
| 2Y | Feedbackfehler von der Pumpe |
| 3 Gebläsedrehzahl | |
| 3A | Gebläse während des Betriebs ausgefallen |
| 3A | Kein Luftvolumenstrom |
| 3C | Luftvolumenstrom während 24 Stunden nicht weggefallen |
| 3F | Gebläse funktioniert nicht |
| 3L | Kein Steuersignal vom Gebläse |
| 3Y | Gebläse dreht zu schnell |
| 3P | Gebläse dreht zu langsam |
| 4 Temperatur | |
| 4A | Vorlaufsensor misst Temperaturen über 105 °C |
| 4C | Keine Überbrückung zu den Kontakten D9 und D10 vom Kabelbaum |
| 4E | Kurzschluss zwischen Sicherheitssensor und Vorlaufsensor oder interne Fehler |
| 4F | Sicherheitstemperatursensor hat eine Temperatur über 105 °C gemessen |
| 4L | Sicherheitssensor hat einen Kurzschluss oder misst Temperaturen über 130 °C |
| 4P | Loser Kontakt oder defekter Sicherheitssensor |
| 4U | Vorlaufsensor Kurzschluss |
| 4Y | Loser Kontakt oder defekter Vorlaufsensor |
| 5 Servicemeldung | |
| 5C | Service |
Display Bedeutung des Displaywerts
Tab. 23 Störmeldungen
| Display Bedeutung des Displaywerts | |
![]() | Komponententest |
| 6 Flammenüberwachung | |
![]() | Keine Ionisationsmeldung nach der Zündung |
![]() | Ionisationsstrom gemessen, obwohl keine Flamme vorhanden ist |
![]() | Flamme ist während der Heizphase ausgefallenGlühzündung hält zu lange an |
| [6Y] | Der Ionisationsstrom ist zu hoch |
| 7 Netzspannung | |
![]() | Netzspannung wurde nach einer Störungs-meldung unterbrochen |
![]() | Netzspannung zu niedrig (kurze Dauer) |
![]() | Zeitfehler im UBA |
| 8 Externer Schaltkontakt | |
![]() | Externer Schaltkontakt,z. B. Temperaturwächter für Fußbodenheizung ist angesprungen |
| 9 Systemfehler | |
![]() | KIM ist zu neu für den Brennerautomat |
| [4H] | Brennerautomat Fehler |
![]() | Brennerautomat Fehler |
![]() | Falscher Kabelanschluss an der Gasarmatur |
![]() | KIM defekt |
![]() | Kommunikationsfehler zwischen Basiscontroller Logamatic BC10 und Brennerautomat |
| C Systemfehler | |
![]() | Rücklauftemperatur 105 °C |
![]() | Drucksensor unterbrochen |
![]() | Rücklaufsensor Kurzschluss |
| [1] | Rücklaufsensor unterbrochen |
| E Systemfehler | |
![]() | Brennerautomat Fehler |
![]() | |
![]() | |
![]() | |
![]() | |
![]() | |
| [S2T8] | |
7 Netzspannung
9 Systemfehler
C Systemfehler
E Systemfehler
Tab. 23 Störmeldungen
11 Anhang
11.1 Restförderhöhe
Die durch die interne Heizungspumpe erzeugte Restförderhöhe ist im folgenden Diagramm mit den jeweiligen oberen und unteren Grenzwerten dargestellt.
A

line
| Flow (kg/h) | dP (mBar) | | ----------- | --------- | | 0 | 250 | | 200 | 240 | | 400 | 220 | | 600 | 200 | | 800 | 180 | | 900 | 150 | | 1000 | 150 | | 1200 | 150 | | 1400 | 150 | | 1600 | 150 |A

line
| Flow (kg/h) | dP (mBar) | | ----------- | --------- | | 0 | 370 | | 200 | 360 | | 400 | 350 | | 600 | 330 | | 800 | 300 | | 1000 | 260 | | 1200 | 240 | | 1400 | 230 | | 1600 | 220 |B

line
| Flow (kg/h) | dP (mBar) | | ----------- | --------- | | 0 | 650 | | 200 | 620 | | 400 | 580 | | 600 | 520 | | 800 | 450 | | 1000 | 380 | | 1200 | 320 | | 1400 | 250 | | 1600 | 180 | | 1800 | 100 | | 2000 | 50 |7 746 800 040-109.1RS
Bild 86 A Restförderhöhe für Pumpe Askoll)
B Restförderhöhe für Pumpe UPER 15-60 (mit Bypass 250 mbar
(Pumpe beim GB162-45 nicht vorhanden)
mbar = dP (Restförderhöhe)
kg/h = flow (Durchfluss)
11.2 Fühlerkennlinien der Temperaturfühler
Das Diagramm dient zur Feststellung, ob eine Übereinstimmung zwischen Temperatur und Widerstandswert vorliegt.
- Heizungsanlage vor jeder Messung stromlos schalten.
- Fühlerklemmen abziehen.
- Widerstand an den Kabelenden des Temperaturfühlers mit einem Widerstandsmessgerät messen.
- Temperatur des Temperaturfühlers mit einem Thermometer messen.

line
| R (Ω) | (°C) | |-------|------| | 0 | 90 | | 5000 | 50 | | 10000 | 35 | | 15000 | 25 | | >15000| 15 |
line
| R (Ω) | Temperature (°C) | | ------- | ---------------- | | 10000 | 25 | | 20000 | 15 | | 30000 | 10 | | 40000 | 5 | | 50000 | 0 | | 60000 | -5 | | 70000 | -10 | | 80000 | -15 |Bild 87 Widerstandskennlinie Temperaturfühler
1 Heizkesselfühler (z. B. Rücklauf- und Vorlauftemperaturfühler, Sicherheitssensor)
2 Außentemperaturfühler
Stichwortverzeichnis
A
Abgastest 56
Abmessungen 24
Außenwandanschluss.... 41
B
Basiscontroller BC10 44
Bauart 13
Betriebsmeldungen 78
Betriebsüberdruck, maximal 13
Brenner reinigen 68
Brennstoffe.... 13
C
CO-Werte 57
D
Diagnosestecker 43
Display 43
Dreiwegeventil 34
E
Einstellungen 59
F
Funktionsprüfungen 62
G
Gasanschluss 25
Gasanschlussdruck 53
Gaskategorie.... 13
Gas-Luft-Einheit 68
Gas-Luft-Verhältnis 54
Gaszuleitung 52
Geräteausrüstung 53
H
Heizleistung 41
Heizungsanlage füllen 47
1
Inbetriebnahmeprotokoll.... 63
Inspektionsprotokoll 76
Ionisationsstrom 58
J
Jumper.... 41
K
Kesselwassertemperatur, maximale 43
Klemmleistenanschlüsse 35
Kohlenmonoxidgehalt 57
L
LED „Brenner“ 43
LED „Wärmeanforderung“ 43
LED „Warmwasserbereitung“ 43
M
Menüstruktur 44
N
Normalbetrieb, Menü 44
Normen 17
Notfall 64
P
Pumpennachlaufzeit 60
R
Raumbedieneinheit.... 36
Reset (Taste) 43
Richtlinien 17
S
Schornsteinfeger (Taste) 43
Sicherheit 8
Siphon 74
Speicher-Wassererwärmer füllen 47
Statusanzeige (Taste) 43
Störung 78
Stromart.... 13
T
Technische Daten 12
Transport.... 21
V
Verbrennungsluft-Abgasanschluss 52
Verpackung.... 11
Vorlauftemperatur, maximal.... 13
Vorschriften 17
W
Wandabstände 25
Wärmetauscher 68
Wärmetauscher reinigen.... 68
Warmwasser-Sollwert 43
Deutschland
BBT Thermotechnik GmbH
Buderus Deutschland, D-35573 Wetzlar
www.heiztechnik.buderus.de
info@heiztechnik.buderus.de
Österreich
Buderus Austria Heiztechnik GmbH
Karl-Schönherr-Str. 2, A-4600 Wels
www.buderus.at
office@buderus.at
Schweiz
Buderus Heiztechnik AG
Netzibodenstr. 36, CH-4133 Pratteln
www.buderus.ch
info@buderus.ch
Luxemburg
Ferroknepper Buderus S.A
Z.I. Um Monkeler























