Logamax plus GB162-65 - Chaudière centrale de chauffage BUDERUS - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Logamax plus GB162-65 BUDERUS
Installations- und Wartungsanleitung
Gas-Brennwertgerät

Für das Fachhandwerk
Vor Installation und Wartung sorgfältig lesen
Produktbeschreibung

Bild 1 Logamax plus GB162-65/80/100 mit Anschlussgruppe
Legende:
1 Halterung Basiscontroller BC10
2 Montagemöglichkeit für Bedieneinheit, z. B. RC35 oder RC300
3 Klappe mit Fach für die Bedienungsanleitung
4 Basiscontroller Logamatic BC10
5 Anschlusskasten (Niederspannungs- und 230 Volt-Anschlüsse)
6 Tachokabel und Netzanschlusskabel der Pumpe
7 Anschluss Kondensatablauf
8 Kondenswanne
9 Kesseltür
10 automatischer Entlüfter
11 Schnappverschlüsse Brennerdeckel
12 Luftansaugrohr
13 Gasrohr
14 Abgasrohr
15 Türschloss
16 Typschild
17 Messstelle Abgas
18 Messstelle für Zuluft
Anschlussgruppe (Zubehör):
38 Wartungsarmatur, blau (RK; Rücklauf Kessel) mit Pumpe, Entleerhahn, Rückschlagventil und Thermometer
39 Gashahn, gelb (GAS)
40 Wartungsarmatur, rot (VK; Vorlauf Kessel) mit Entleerhahn, Manometer, Thermometer und Sicherheitsventil
41 Sicherheitsventil
42 Manometer
43 Entleerhahn
44 Wartungshahn
45 Thermometer (Zubehör)
19 Zuluftanschluss
20 Abgasanschluss
21 Abdeckblende
22 Gebläse
23 Gasarmatur
24 Venturi
25 Brennerdeckel
26 Vorlauftemperaturfühler
27 Ionisationselektrode
28 Schauglas
29 Glühzünder
30 Sicherheitstemperaturfühler
31 Wärmetauscher
32 Drucksensor
33 Rücklauftemperaturfühler
34 Universeller Brennerautomat (UBA 3)
35 Schublade mit Einbaumöglichkeit für Module
36 Abdeckblende
37 Siphon
Inhaltsverzeichnis
1 A I I g e m e
2 Vorschriften
2.1 Deutsche Normen, Vorschriften und Richtlinien 7
2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung 8
2.3 Aufstellraum
2.4 Verbrennungsluft-Abgasanschluss
2.5 Wasserqualität
2.6 Heizungsanlage (Füll- und Ergänzungswasser) 9
2.7 Sanitairtrinkwasser (zufuhr Warmwasserversorgung) 10
2.8 Qualität der Rohrleitungen 10
2.9 Wartungsintervall
2.10 Gültigkeit der Vorschriften 10
3 Sicherheit
3.1 Aufbau der Hinweise 11
3.2 Beachten Sie diese Hinweise 11
3.3 Werkzeuge, Materialien und Hilfsmittel 12
3.4 Entsorgung
4 Transport
4.1 Heizgerät heben und tragen 13
4.2 Heizgerät mit einer Sackkarre transportieren 13
5 Lieferumfang
6 Abmessungen
7 M o n t a g e
7.1 Heizgerät an der Wand montieren 17
7.2 Heizgerät wasser- und gasseitig anschließen 19
7.2.1 Allgemeines
7.2.2 Heizgerät wasser- und gasseitig anschließen mit Anschlussgruppe (Zubehör) 19
7.2.3 Heizgerät wasser- und gasseitig anschließen ohne Anschlussgruppe 19
7.2.4 Gasanschluss herstellen 20
7.2.5 Heizungsvorlauf und -rücklauf montieren 21
7.2.6 Wartungshähne montieren 21
7.2.7 Füll- und Entleerhahn montieren 21
7.2.8 Sicherheitsventil montieren 22
7.2.9 Manometer montieren 22
7.2.10 Pumpe selektieren und montieren 22
7.2.11 Siphon montieren 23
7.2.12 Kondensatleitung anschließen 24
7.2.13 Ausdehnungsgefäß anschließen bei i nEinzelinstallation 24
7.3 Verbrennungsluft-Abgasanschluss herstellen 25
7.3.1 7 Bauarten
7.3.2 Durchmesser Verbrennungsluft - Abgasanschluss 25
7.4 Elektrischen Anschluss herstellen 27
7.4.1 Pumpe elektrisch anschließen 27
97.4.2 Klemmleistenanschlüsse 28
7.4.3 Kabel durch das Heizgerät führen 29
7.4.4 Beschreibung der Klemmleistenanschlüsse 29
7.4.5 Anschließen Regelung allgemein 29
7.4.6 Modulierende Buderus Regelung montieren und anschließen 30
7.4.7 Außentemperaturfühler anschließen 31
7.4.8 Pozenziafreie Wärmeanforderung anschließen 31
7.4.9 Warmwassertemperaturfühler anschließen 31
7.4.10 Externen Schaltkontakt anschließen 32
7.4.11 Dreiwegeventil anschließen 32
7.4.12 230 Volt-Anschlüsse 32
7.4.13 Externe Kesselpumpe anschließen 32
7.4.14 Speicherladepumpe anschließen 33
7.4.15 Zirkulationspümpe anschließen 33
7.4.16 Netzanschluss vornehmen 33
7.4.17 Module (Zubehör) anschließen 33
13
| 8 | Bedienung |
| 8.1 | Allgemeines |
| 8.2 | Menüstruktur |
14
| 9 | Inbetriebnahme | |
| 9.1 | Heizungsanlage befüllen | 44 |
| 9.1.1 | Heizungsanlage befüllen | 44 |
| 9.1.2 | Siphon mit Wasser füllen | 48 |
| 9.2 | Prüfen und Messen | 49 |
| 9.2.1 | Gasdichtheit prüfen | 1 7 49 |
| 9.2.2 | Gaszuleitung entlüften | 50 |
| 9.2.3 | Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren | 50 |
| 9.2.4 | Geräteausrüstung prüfen | 51 |
| 9.2.5 | Gasanschlussdruck (Fließdruck) messen | 52 |
| 9.2.6 | Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen | 54 |
| 9.2.7 | Dichtheitskontrolle im Betriebszustand durchführen | 56 |
| 9.2.8 | Kohlenmonoxidgehalt messen | 57 |
| 9.2.9 | Funktionsprüfung durchführen | 57 |
| 9.2.10 | Ionisationsstrom messen | 58 |
| 9.3 | Einstellungen vornehmen | 59 |
| 9.3.1 | Heizleistung einstellen | 59 |
| 9.3.2 | Heizleistung auf 50 kW beschränken (nur GB162-65) | 60 |
9.3.3 Maximale Kesselwassertemperatur vorgeben 60
9.3.4 Pumpennachlaufzeit einstellen 61
9.3.5 Warmwasserbetrieb ein-/ausschalten 61
9.3.6 Warmwasser-Sollwert vorgeben 61
9.4 Abschließende Arbeiten 62
9.4.1 Kesseltür und Bedienfeld schließen 62
9.4.2 Betreiber informieren, technische Unterlagen übergeben 62
9.5 Inbetriebnahmeprotokoll
10 Außerbetriebnahme
10.1 Heizungsanlage über den Basiscontroller außer Betrieb nehmen 64
10.2 Heizungsanlage im Notfall außer Betrieb nehmen 64
10.3 Heizungsanlage bei Frostgefahr (Nutzungsunterbrechung) außer Betrieb nehmen 64
11 Inspektion
11.1 Vorbereitende Arbeiten 65
11.2 Kesseltür öffnen 66
11.2.1 Kesseltür ausbauen 66
11.3 Sichtprüfung auf allgemeine Korrosions-
erscheinungen durchführen 66
11.4 Gasarmatur auf innere Dichtheit prüfen 67
11.5 Ionisationsstrom messen 67
11.6 Gasanschlussdruck (Fließdruck) messen 67
11.7 Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen 67
11.8 Dichtheitskontrolle im Betriebszustand durchführen 67
11.9 Kohlenmonoxidgehalt messen 67
11.10 Heizungsanlage befüllen 67
11.11 Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren 67
11.12 Inspektionsprotokoll 68
12 Wartung
12.1 Wärmetauscher, Brenner und Siphon reinigen 70
12.1.1 Gasarmatur demontieren 71
12.1.2 Brennerabdeckung mit Gebläse und Gasarmatur demontieren 71
12.1.3 Brenner und Brennerdichtung abnehmen 73
12.1.4 Zündeinrichtung prüfen 73
12.1.5 Siphon lösen 74
12.1.6 Kondensatwanne abnehmen 74
12.1.7 Wärmetauscher reinigen 76
12.2 Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen 77
12.3 Funktionskontrolle durchführen 77
12.4 Wartungsprotokoll
13 Displaywiedergabe
13.1 Bedienfeld am Kesselrahmen einhängen 79
13.2 Bedienfeld wieder im Heizgerät einbauen 80
13.3 Displaywerte
13.4 Displayeinstellungen
13.5 Displaycodes
14 Technische Daten 89
15 63 Stichwortverzeichnis
64
65
70
78
79
1 Allgemeines
Diese Installations- und Wartungsanleitung wurde erstellt für die wandhängenden Gas-Brennwertgerät:
- Logamax plus GB162-65
- Logamax plus GB162-80
- Logamax plus GB162-100.
Die Bezeichnung des Heizgeräts setzt sich aus den folgenden Teilen zusammen:
- Logamax plus: Typenname
- G B : Gas-Brennwertgerät
- 1 6 2 : Typ
- 65, 80 oder 100: Maximale Heizleistung in kW
Der Logamax plus GB162-65/80/100 ist für den Einsatz als Kaskadensystem und als Einzelkessel geeignet.
Für den Logamax plus GB162-65/80/100 ist die nachfolgende technische Dokumenation erhältlich:
- Bedienungslanleitung
- Bedienungsanleitung Sonderformat (diese Bedienungsanleitung befindet sich im Heizgerät in der Klappe des Bedienfeldes)
- Installations- und Wartungsanleitung
- Planungsunterlage
- Installationsanleitung Austausch Gasdüse.
Die oben genannten Dokumente können bei Buderus bestellt werden.
Falls Sie Verbesserungsvorschläge haben oder Unregelmäßigkeiten festgestellt haben sollten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Sie finden die Adressangaben auf der Rückseite dieses Dokumentes.
Frostschutz
Das Heizgerät ist mit einem integrierten Frostschutz ausgestattet. Dies bedeutet, dass kein separater Frostschutz angebracht werden darf.
Der Frostschutz schaltet das Heizgerät bei einer Kesselwassertemperatur von 7 °C ein und bei einer Kesselwassertemperatur von 15 °C aus.
Die Heizungsanlage wird nicht vor Frost geschützt.

Wenn die Möglichkeit besteht, dass Heizkörper oder Leitungsteile einfrieren können, empfehlen wir, die Pumpennachlaufzeit auf 24 Stunden einzustellen. Siehe Kapitel 13.4, Seite 80.
Pumpentest
Wenn das Heizgerät für längere Zeit nicht in Betrieb war, wird automatisch alle 24 Stunden für 10 Sekunden die Pumpe betrieben.
Dieser Pumpentest findet erstmalig nach 24 Stunden mit ununterbrochener Netzspannung statt.
Buderus
2 Vorschriften

Für die Installation und den Betrieb der Heizungsanlage beachten Sie die landesspezifischen Normen und Richtlinien!
Die Angaben auf dem Typschild des Heizgeräts sind maßgebend und unbedingt zu beachten.

Beachten Sie die Planungshinweise der Planungsunterlage Logamax plus GB162.
Zu dieser Anleitung
Die vorliegende Installations- und Wartungsanleitung enthält wichtige Informationen zur sicheren und sachgerechten Installation, Inbetriebnahme und Wartung des Gas-Brennwertgeräts Logamax plus GB162-65/80/100.
Diese Installations- und Wartungsanleitung richtet sich an den Fachhandwerker, der – aufgrund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung – Kenntnisse im Umgang mit Heizungsanlagen sowie Gasinstallationen hat.
Wichtige allgemeine Anwendungshinweise
Das Heizgerät darf nur bestimmungsgemäß und unter Beachtung der Installations- und Wartungsanleitung eingesetzt werden. Wartung und Reparatur dürfen nur durch autorisierte Fachkräfte erfolgen.
Betreiben Sie das Heizgerät nur in den Kombinationen und mit dem Zubehör und den Ersatzteilen, die in der Installations- und Wartungsanleitung angegeben sind.
Verwenden Sie andere Kombinationen, Zubehör und Verschleißteile nur dann, wenn diese ausdrücklich für die vorgesehene Anwendung bestimmt sind und Leistungsmerkmale sowie Sicherheitsanforderungen nicht beeinträchtigen.
2.1 Deutsche Normen, Vorschriften und Richtlinien
Als Heizungsfachmann und/oder Betreiber der Anlage müssen Sie dafür sorgen, dass die gesamte Anlage die gültigen (Sicherheits-) Vorschriften erfüllt, die enthalten sind in:
| Normen/Vorschriften/Richtlinien | Beschreibung |
| 1. BlmSchV | Erste Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes (Verordnung für Kleinfeuerungsanlagen) |
| ATV | Arbeitsblatt A 251 – Kondensate aus Brennwertkesseln |
| DIBT | Richtlinien für die Zulassung von Abgasanlagen mit niedrigen Temperaturen |
| DIN 1986 | Werkstoffe Entwässerungssystem |
| DIN 1988 | Technische Regeln für die Trinkwasserinstallation |
| DIN 4701 | Regeln zur Berechnung des Wärmebedarfs von Gebäuden |
| DIN V4701-10 | Energetische Bewertung heiz- und raumlufttechnischer Anlagen |
| DIN 4708 | Zentrale Wassererwärmungsanlagen |
| DIN 4753 | Wassererwärmer und Wassererwärmungsanlagen für Trink- und Betriebswasser |
| DIN 4807 | Ausdehnungsgefäße |
| DIN 18160 | Abgasanlagen |
| DIN 18380 | VOB: Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen |
| DIN 18381 | VOB: Gas-, Wasser- und Abwasserinstallationsarbeiten innerhalb von Gebäuden |
| DIN 18382 | VOB: Elektrische Kabel- und Leitungsanlagen in Gebäuden |
| DIN VDE 0100 | Einrichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000 V |
| DVGW W 551 | Trinkwassererwärmungs- und Leitungsanlagen; technische Maßnahmen zur Verminderung des Legionellenwachstums in Neuanlagen |
| EN 437 | Prüfgase, Prüfdrücke, Gerätekategorien |
| EN 483 | Heizgerät für gasförmige Brennstoffe – Heizgerät des Typs C mit einer Nennwärmebelastung ≤ 70 kW |
| EN 625 | Heizgerät für gasförmige Brennstoffe – spezielle Anforderungen an die trinkwasserseitige Funktion von Kombikesseln mit einer Nennwärmebelastung ≤ 70 kW |
| EN 656 | Heizgerät für gasförmige Brennstoffe. Heizgerät des Types B mit einer Nennwärmebelastung größer als 70 kW aber gleich oder kleiner als 300 kW. Deutsche Fassung EN 656:1999. |
| EN 677 | Heizgerät für gasförmige Brennstoffe – besondere Anforderungen an Brennwertkessel mit einer Nennwärmebelastung ≤ 70 kW |
| EN 12828 | Heizungssysteme in Gebäuden |
| EN 13384 | Abgasanlagen, wärme- und störungstechnische Berechnungsverfahren |
| EnEV | Energieeinsparverordnung |
| FeuVo | Feuerungsverordnung der Bundesländer |
| TRGI | Technische Regeln für Gasinstallation |
| VDE 0190 | Hauptpotenzialausgleich von elektrischen Anlagen |
| VDI 2035 | Richtlinien zur Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen |
Tab. 1 Deutsche Normen, Vorschriften und Richtlinien
Tab. 1 Deutsche Normen, Vorschriften und Richtlinien
2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Heizgerät darf ausschließlich für die Erwärmung von Heizungswasser für Heizsysteme und/oder für Brauchwassersysteme verwendet werden.
Dabei kann das Heizgerät sowohl als Einzelsystem als auch als Mehrfachsystem (Kaskadeaufstellung) installiert werden. Ein Kaskadensystem ermöglicht den Zusammenschluss mehrerer Heizgerät diesen Typs, wobei maximal 8 Heizgerät mit insgesamt 800 kW auf einer Bodenoberfläche von ca. 2 m² miteinander verbunden werden können.
Für die Installation als Kaskadensystem wurden speziell für diesen Heizgerät Kaskadenunits (Zubehör) entwickelt. Diese Kaskadenunits umfassen jeweils ein Montagerahmen, waagerechte Sammelrohre, Anschlussrohre für die Heizgerät usw. Diese Kaskadenunits machen das Installieren eines Kaskadensystems einfacher und weniger arbeitsintensiv.
Für weitere Informationen über Kaskadensysteme nehmen Sie Kontakt mit Ihren Lieferanten oder Hersteller auf. Die Adresse des Herstellers finden Sie auf der Rückseite des Dokumentes.
Das Heizgerät entspricht in seiner Konstruktion und in seinem Betriebsverhalten den in der Konformitätserklärung genannten Anforderungen.

Das Gerät entspricht den grundlegenden Anforderungen der zutreffenden europäischen Richtlinien.
Die Konformität wurde nachgewiesen. Die entsprechenden Unterlagen und das Original der Konformitätserklärung sind beim Hersteller hinterlegt.
2.3 Aufstellraum

ANLAGENSCHADEN
durch Frost.
- Stellen Sie die Heizungsanlage in einem frostsicheren Raum auf.

BRANDGEFAHR
durch entzündliche Materialien oder Flüssigkeiten.
- Lagern Sie keine entzündlichen Materialien oder Flüssigkeiten in unmittelbarer Nähe des Heizgeräts.

KESSELSCHADEN
durch verunreinigte Verbrennungsluft oder verunreinigte Luft der Umgebung des Heizgeräts.
- Benutzen Sie das Heizgerät niemals in einer staubreichen oder chemisch aggressiven Umgebung, wie z. B. Lackierereien, Frisörsalons, landwirtschaftlichem Betrieb (Dung) oder Orten, an denen mit Tricholorethylen oder Halogenwasserstoffen (z. B. enthalten in Sprühdosen, bestimmten Klebstoffen, Lösungs- oder Reinigungsmitteln, Lacken) und anderen aggressiven chemischen Mitteln gearbeitet wird oder die dort gelagert werden.
- Wählen Sie in diesem Fall unbedingt eine raumluftunabhängige Betriebsweise mit einem separaten hermetisch abgeriegelten Aufstellraum, der mit Frischluftzufuhr versehen ist.
Das Heizgerät kann ausschließlich wandhängend oder in einem Kaskadesystem montiert werden. Bei einer dünnen Wand- oder Bodenkonstruktion ist es möglich, dass Resonanzgeräusche auftreten. Bringen Sie bei Bedarf Verstärkungselemente an.

Beachten Sie die baurechtlichen Vorschriften für Aufstellräume. Bei einer Gesamtwärmeleistung von mehr als 50 kW ist ein gesonderter Aufstellraum nach FeuVo §5 notwendig. Siehe auch Kapitel 7.3, Seite 25 und Kapitel 9.3.2, Seite 60.
2.4 Verbrennungsluft-Abgasanschluss
Falls das Heizgerät raumluftabhängig betrieben wird, muss der Aufstellraum mit den erforderlichen Luftzu fuhröffnungen versehen sein. Stellen Sie keine Gegenstände vor diese Öffnungen. Die Luftzufuhröffnungen müssen immer frei sein.
2.5 Wasserqualität

ACHTUNG!
Es ist nicht gestattet, Quellwasser zu benutzen als Heizungs- und Sanitairtrinkwasser.
Ungeeignetes oder verschmutztes Wasser kann zu Störungen im Heizgerät und Beschädigungen des Wärmetauschers oder der Warmwasserversorgung durch u. a. Schlammbildung, Korrosion oder Verkalkung führen. An den Hersteller wenden, um mehr Information zu erhalten. Die Adressangaben befinden sich auf der Rückseite dieses Dokuments.
Heizungsanlage (Füll- und Ergänzungswasser)
Anlage vor dem Füllen gründlich spülen.
- Ausschließlich unbehandeltes Leitungswasser verwenden (Diagramm in Bild 5 dabei berücksichtigen). Grundwasser ist nicht gestattet.
- Es ist nicht gestattet, das Wasser mit Mitteln, wie z. B. pH-erhöhenden/-senkenden Mitteln (chemischen Zusatzstoffen und/oder Inhibitoren), Frostschutz oder Wasserenthärter zu behandeln.

Bild 2 Anforderungen an Kessel-Füllwasser für Logamax-Einzelkessel bis 100 kW
1 Wasservolumen über die gesamte Lebensdauer des Heizgeräts (in m ^3 )
2 Wasserhärte (in °dH)
3 Unbehandeltes Wasser
4 Oberhalb der Grenzkurve sind Maßnahmen notwendig.
Systemtrennung direkt unter dem Heizgerät mit Hilfe eines Wärmetauschers ist vorzuziehen. Ist dies nicht möglich, bei der Buderus-Niederlassung nach freigege benen Zusatzmitteln erkundigen. Ebenso im Fall von Kaskadenanlagen.
Sanitärtrinkwasser (Zufuhr Warmwasserversorgung)
Ausschließlich unbehandeltes Leitungswasser verwenden. Grundwasser ist nicht gestattet.
2.6 Heizungsanlage (Füll- und Ergänzungswasser)
Anlage vor dem Füllen gründlich spülen.
Ausschließlich unbehandeltes Leitungswasser verwenden. Grundwasser ist nicht gestattet.
Es ist nicht gestattet, das Wasser mit Mitteln, wie z. B. pH-erhöhenden/-senkenden Mitteln (chemischen Zusatzstoffen und/oder Inhibitoren), Frostschutz oder Wasserenthärter zu behandeln.
Der gemessene pH-Wert des Heizungswassers muss zwischen 7 und 8,5 betragen. Sollte dies nicht der Fall sein, setzen Sie sich bitte mit dem Hersteller in Verbindung. Die Adressangaben finden Sie auf der Rückseite dieses Dokuments.
2.7 Sanitairtrinkwasser (zufuhr Warmwasserversorgung)
- Ausschließlich unbehandeltes Leitungswasser verwenden. Grundwasser ist nicht gestattet.

KESSELSCHADEN
durch Korrosion.
- Wenn das Heizgerät in Anlagen mit natürlicher Wasserzirkulation oder in offenen Anlagen verwendet werden soll, dann muss der Kesselkreis vom Rest der Anlage mit einem (Platten-) Wärmetauscher getrennt werden.
2.8 Qualität der Rohrleitungen
Bei Verwendung von Kunststoffleitungen in der Heizungsanlage, z. B. für Fußbodenheizungen, müssen diese Leitungen sauerstoffdicht sein gemäß DIN 4726/4729. Falls die Kunststoffleitungen diese Normen nicht erfüllen, muss eine Systemtrennung durch Wärmetauscher erfolgen.
Bei Installation und Betrieb der Heizungsanlage sind zu beachten:
– Die örtlichen Baubestimmungen über die Aufstellbedingungen.
– Die örtlichen Baubestimmungen über die Zu- und Ablufteinrichtungen sowie des Schornsteinanschlusses.
– Die Bestimmungen für den elektrischen Anschluss an die Stromversorgung.
– Die technischen Regeln des Gasversorgungsunternehmens über den Anschluss des Gasbrenners an das örtliche Gasnetz.
– Die Vorschriften und Normen über die sicherheitstechnische Ausrüstung der Wasser-Heizungsanlage.
– Die Installationsanleitung für Ersteller von Heizungsanlagen.
– Sie müssen die Installation eines Gas-Brennwertgeräts bei dem zuständigen Gasversorgungsunternehmen anzeigen und genehmigen lassen.
– Sie dürfen den Gas-Brennwertgerät nur mit den speziell für diesen Kesseltyp konzipierten und zugelassenen Verbrennungsluft-Abgassystemen betreiben.
– Achten Sie darauf, dass regional bedingt Genehmigungen für die Abgasanlage und den Kondenswasseranschluss an das öffentliche Abwassernetz erforderlich sind.
- Informieren Sie vor Montagebeginn den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister und die Abwasserbehörde.
2.9 Wartungsintervall
Bieten Sie Ihrem Kunden einen jährlichen inspektions- und bedarfsorientierten Wartungsvertrag an. Welche Arbeiten in einem jährlichen inspektions- und bedarfsorientierten Wartungsvertrag enthalten sein müssen, können Sie im Inspektions- und im Wartungsprotokoll (→ Seite 68 und Seite 78) nachlesen.
Wenn Sie bei der Inspektion einen Zustand feststellen, der Wartungsarbeiten erforderlich macht, müssen Sie diese bedarfsabhängig durchführen ( Kapitel 12 „Wartung“, Seite 70).

ANLAGENSCHADEN
durch fehlende oder mangelhafte Reinigung und Wartung.
- Inspizieren und reinigen Sie bei Bedarf einmal jährlich die Heizungsanlage.
- Führen Sie bei Bedarf eine Wartung durch. Beheben Sie Mängel sofort, um Schäden an der Anlage zu vermeiden!
2.10 Gültigkeit der Vorschriften
Verwenden Sie immer die meist aktuelle Vorschriften.
3 S i c h e r h e i t
Beachten Sie zu Ihrer Sicherheit diese Hinweise.
3.1 Aufbau der Hinweise
Es werden 2 Gefahrenstufen unterschieden und durch Signalwörter gekennzeichnet:
Gefahrenstufe 1:

LEBENSGEFAHR/BRANDGEFAHR
Kennzeichnet eine möglicherweise von einem Produkt ausgehende Gefahr, die ohne ausreichende Vorsorge zu schweren Körperverletzungen oder sogar zum Tode führen kann.

LEBENSGEFAHR
durch elektrischen Strom.
Gefahrenstufe 2:

VERLETZUNGSGEFAHR/ ANLAGENSCHADEN
Weist auf eine potenziell gefährliche Situation hin, die zu mittleren oder leichten Körperverletzungen oder zu Sachschäden führen kann.
Weitere Symbole zur Kennzeichnung von Gefahren und Anwenderhinweisen:

ANWENDERHINWEIS
Anwendertipps für eine optimale Gerätenutzung und -einstellung sowie sonstige nützliche Informationen.
3.2 Beachten Sie diese Hinweise

LEBENSGEFAHR
durch Explosion entzündlicher Gase.
Bei Gasgeruch besteht Explosionsgefahr!
- Kein offenes Feuer! Nicht rauchen! Kein Feuerzeug benutzen!
- Funkenbildung vermeiden!
Keine elektrischen Schalter betätigen,
auch nicht Telefon, Stecker oder Klingel!
Gas-Hauptabsperreinrichtung schließen! - Fenster und Türen öffnen!
- Hausbewohner warnen, aber nicht klingeln!
Gasversorgungsunternehmen von außerhalb des Gebäudes anrufen! - Bei hörbarem Ausströmen unverzüglich das Gebäude verlassen, Betreten durch Dritte verhindern, Polizei und Feuerwehr von außerhalb des Gebäudes informieren.

LEBENSGEFAHR
durch Explosion entzündlicher Gase.
- Führen Sie Arbeiten an gasführenden Bauteilen nur dann aus, wenn Sie für diese Arbeiten eine Konzession besitzen.

LEBENSGEFAHR
durch Vergiftung.
Unzureichende Luftzufuhr kann zu gefährlichen Abgasaustritten führen.
- Achten Sie darauf, dass Zu- und Abluftöffnungen nicht verkleinert oder verschlossen sind.
- Wenn Sie den Mangel nicht unverzüglich beheben, darf das Heizgerät nicht betrieben werden.
- Weisen Sie den Anlagenbetreiber auf den Mangel und die Gefahr schriftlich hin.

LEBENSGEFAHR
durch elektrischen Strom bei geöffnetem Heizgerät.
- Bevor Sie das Heizgerät öffnen: Schalten Sie die Heizungsanlage mit dem Heizungsnotschalter stromlos oder trennen Sie diese über die entsprechende Haussicherung vom Stromnetz.
- Sichern Sie die Heizungsanlage gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten.
3.3 Werkzeuge, Materialien und Hilfsmittel
Für die Montage und Wartung des Heizgeräts benötigen Sie die Standardwerkzeuge aus dem Bereich Heizungsbau sowie Gas- und Wasserinstallation.
Darüber hinaus sind zweckmäßig:
– Sackkarre mit Spanngurt.
3.4 Entsorgung

- Entsorgen Sie das Verpackungsmaterial des Heizgeräts umweltgerecht.
- Entsorgen Sie Komponenten der Heizungsanlage (z. B. Heizgerät oder Regelgerät), die ausgetauscht werden müssen, durch eine autorisierte Stelle umweltgerecht.

4 Transport
In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie das Heizgerät sicher und ohne diesen zu beschädigen transportieren können.

ANLAGENSCHADEN
durch Stoßeinwirkung.
Der Lieferumfang des Heizgeräts enthält stoßempfindliche Bauteile.
- Schützen Sie bei einem Weitertransport sämtliche Bauteile vor Stoßeinwirkungen.
- Beachten Sie die Transportkennzeichnungen auf den Verpackungen.

ANLAGENSCHADEN
durch Verschmutzung.
Wenn das Heizgerät ausgepackt ist, aber noch nicht in Gebrauch genommen wird, beachten Sie Folgendes:
- Schützen Sie die Anschlüsse des Heizgeräts vor Verschmutzung, indem Sie die Schutzkappen auf den Anschlüssen montiert lassen.
- Decken Sie den Abgasstutzen an der Oberseite des Heizgeräts mit Plastikfolie ab.
4.1 Heizgerät heben und tragen
Das Heizgerät kann zum Heben und Tragen mit einer Hand hinten an der Unterseite und mit der anderen Hand oben an der Vorderseite angefasst werden ( Bild 3).

Bild 3 Heizgerät korrekt heben und tragen

ANLAGENSCHADEN
durch falsches Heben und Tragen.
- Heben und tragen Sie das Heizgerät nicht an der Klappe des Bedienfeldes (→ Bild 4).

Bild 4 Heizgerät falsch heben und tragen
4.2 Heizgerät mit einer Sackkarre transportieren

VERLETZUNGSGEFAHR
durch unsachgemäß gesicherten Heizgerät.
- Verwenden Sie für den Transport des Heizgeräts geeignete Transportmittel, z. B. eine Sackkarre mit Spanngurt, einen Treppen- oder Stufenkarren.
-
Sichern Sie das Heizgerät beim Transport auf dem Transportmittel gegen Herunterfallen.
-
Verpackten Heizgerät auf die Sackkarre setzen, ggf. mit einem Spanngurt sichern.
- Heizgerät zum Aufstellort transportieren.
5 L i e f e r u m f a n g
Das Heizgerät wird fertig montiert ab Werk geliefert.
- Prüfen Sie bei der Anlieferung die Verpackung auf Unversehrtheit.
- Prüfen Sie den Lieferumfang auf Vollständigkeit.
| Pos. | Bauteile | Stück | Verpackung |
| 1 | Heizgerät mit Verkleidung | 1 | 1 Karton |
| 2 | Wandhalter 1 | ||
| 3 | Siphon mit Wellschlauch 1 | ||
| 4 | Set mit technischen Unterlagen 1 | ||
| 5 | Vorlauf- und Rücklaufüberwurfmutter mit Dichtring | 2 | |
| 6 | Schrauben und Dübel für Wandhalter | 2 |
Tab. 2 Lieferumfang Logamax plus GB162-65/80/100

1 Heizgerät
2 Wandhalter
3 Siphon mit Wellschlauch
4 Technische Unterlagen
5 Vorlauf- und Rücklaufüberwurfmutter mit Dichtring
6 Schrauben und Dübel für Wandhalter
6 Abmessungen

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465 AAK LAK 152 6 VK/RK Gas K 138 35 162 AKO
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AAK LAK 520 103.5 135 300 1050 980 1003 1030 1310 VK Gas K RK AKO 39 130 130
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1) ABBild 6 Abmessungen und Anschlüsse ohne Anschlussgruppe (Maße in mm)
^1 Abdeckblende AB nur beim parallellen Anschluss entfernen!
AB = Abdeckblende
AAK/LAK = Anschluss Abgas/Luftansaugung konzentrisch ∅ 110/160
AKO = Austritt Kondensat; Außendurchmesser ∅ 24 mm
GAS K = Gasanschluss Kessel; G1" Innengewinde
VK = Vorlauf Kessel; G1½" Überwurfmutter mit Innengewinde
RK = Rücklauf Kessel; G1½" Überwurfmutter mit Innengewinde

text_image
465 AAK LAK 152 6 VK/RK Gas K 2) 340 Gas A VA/RA 138 35 162 AKO
text_image
AAK LAK 520 103,5 135 300 980 1280 1003 1030 1186 1310 2) VK Gas K RK 39 AKO 130 130 VA Gas A RA
text_image
1) ABBild 7 Abmessungen und Anschlüsse mit Anschlussgruppe (Maße in mm)
1 Abdeckblende AB nur beim parallellen Anschluss entfernen!
2 Die Anschlussgruppe ist Zubehör und separat bestellbar.
AB = Abdeckblende
AAK/LAK = Anschluss Abgas/Luftansaugung konzentrisch ∅ 110/160
AKO = Austritt Kondensat; Außendurchmesser ∅ 24 mm
GAS K = Gasanschluss Kessel; G1" Innengewinde
VK = Vorlauf Kessel; G1½" Überwurfmutter mit Innengewinde
RK = Rücklauf Kessel; G1½" Überwurfmutter mit Innengewinde
GAS A = Gasanschluss Anschlussgruppe; Rp1" Innengewinde
VA = Vorlauf Anschlussgruppe; G1½" Außengewinde flach dichtend
RA = Rücklauf Anschlussgruppe; G1½" Außengewinde flach dichtend
7 Montage
Dieses Kapitel erläutert Ihnen, wie Sie deas Heizgerät fachgerecht montieren.
7.1 Heizgerät an der Wand montieren
Beachten Sie die Montageabstände des konzentrischen Verbrennungsluft-Abgassystems in der gesonderten Installationsanleitung des Abgassystems.
- Vor Montagebeginn prüfen, ob die Tragfähigkeit der Wand für das Kesselgewicht geeignet ist.

ANLAGENSCHADEN
- Entfernen Sie zum Schutz der Anschlussstutzen nicht den Styroporboden.
- Heben Sie das Heizgerät nicht an der Klappe des BC10 hoch, → Absatz 4.1.
-
Schützen Sie das Heizgerät und den Verbrennungsluft-Abgasstutzen während der Montage vor Verschmutzung.
-
Verpackung entfernen und entsorgen.
- Montagehöhe messen (→ Kapitel 6 „Abmessungen“, Seite 15).
Wandmontage
- Mit Hilfe des Wandhalters beide Bohrlöcher anzeichnen (→ Bild 8, Schritt 1).
- 2 Löcher in die Wand bohren (→ Bild 8, Schritt 2).
- 2 mitgelieferte Dübel in die Bohrlöcher stecken (→ Bild 8, Schritt 3).
- Wandhalter mit 2 mitgelieferten Schrauben waage-recht montieren (→ Bild 8, Schritt 4).
- Heizgerät mit zwei Personen an der Rückseite und an der Transportschiene der Unterseite anheben und in den Wandhalter hängen (→ Bild 3, Seite 13).

ANLAGENSCHADEN
durch falsches Heben und Tragen.
- Heben und tragen Sie das Heizgerät nicht an der Klappe des Bedienfeldes (→ Bild 4, Seite 13).
Montage am Kaskadenrahmen
Für Informationen über das Aufhängen des Heizgeräts am Kaskadenrahmen → Installationsanleitung des Kaskadensystems.

Bild 8 Wandhalter montieren
- Heizgerät in korrekter Position schieben (→ Bild 9).
- Heizgerät mit Hilfe der Stellschraube und Wasserwaage ausrichten (→ Bild 10).
- Schutzkappen auf der Unterseite des Heizgeräts entfernen (→ Bild 11).

Es kann Restwasser von der Endprüfung austreten.

Bild 9 Heizgerät schieben

Bild 10 Heizgerät mit Stellschraube ausrichten

Bild 11 Schutzkappen entfernen
7.2 Heizgerät wasser- und gasseitig anschließen
7.2.1 Allgemeines
Es gibt 2 Installationsweisen, um das Heizgerät wasser- und gasseitig anzuschließen:
- mit Hilfe einer Anschlussgruppes (→ Bild 12) (Zubehör)
- ohne Anschlussgruppe.
Das Heizgerät ist werkseitig nicht mit einer Umwälzpumpe versehen. Diese ist in der Anschlussgruppe (Zubehör) enthalten.
Falls Sie die Anschlussgruppe nicht nutzen, muss eine separate Umwälzpumpe unterhalb des Heizgeräts montiert werden. Diese Pumpe muss dann so selektiert werden, dass der Volumenstrom über das Heizgerät ausreicht, um die maximale Kesselleistung aufnehmen zu können.
Korrekte Auswahl der Pumpe → Kapitel 7.2.10 „Pumpe selektieren und montieren“, Seite 22.
Die Anschlussgruppe ist speziell für diesen Heizgerät entwickelt worden und ist deshalb bereits mit der richtigen Pumpe versehen.
Ebenfalls in der Anschlussgruppe enthalten sind verschiedene Armaturen, wie zum Beispiel Wartungsarmaturen, Sicherheitsventil, Manometer, Gashahn usw. Dadurch ist das Anschließen des Gerätes einfacher und kostengünstiger.
Im nachfolgenden Text werden diese beiden Installationsweisen beschrieben.
- Entscheiden Sie ob Sie das Heizgerät mit oder ohne Anschlussgruppe anschließen möchten. Hierbei den hydraulischen Widerstand des Heizgeräts und die Restförderhöhe der gewählten Pumpe bzw. der gewählten Kombination aus Heizgerät und Anschlussgruppe beachten.
7.2.2 Heizgerät wasser- und gasseitig anschließen mit Anschlussgruppe (Zubehör)
- Anschlussgruppe gemäß beiliegender Installationsanleitung am Heizgerät montieren.
7.2.3 Heizgerät wasser- und gasseitig anschließen ohne Anschlussgruppe
- Alle Anschlüsse spannungsfrei ausführen.
- Auf Dichtheit zwischen den Anschlüssen und Anschlussverschraubungen achten und nach Fertigstellung der Arbeiten unbedingt eine Dichtheitskontrolle auf Gas- und Wasserdichtheit durchführen.

Bild 12 Anschlussgruppe (Zubehör)

LEBENSGEFAHR
durch Explosion entzündlicher Gase.
- Führen Sie Arbeiten an gasführenden Bauteilen nur dann aus, wenn Sie für diese Arbeiten eine Konzession besitzen.
7.2.4 Gasanschluss herstellen

LEBENSGEFAHR
durch Explosion entzündlicher Gase.
- Achten Sie darauf, dass sich die werkseitig vormontierte flache Gummidichtung in der Schraubverbindung (kesselseitig) befindet (→ Bild 13, Lupe).

Für die Montage des Gashahns ist ein Anschluß für Gashahn 1" (→ Bild 14, Pos. 1) notwendig. Um zu bestellen, → Adresse auf der Rückseite dieses Dokuments.
- Anschluß für Gashahn 1" (Zubehör) montieren (→ Bild 14, Pos. 1).
- Gashahn (→ Bild 14, Pos. 2) in der Gaszuleitung (GAS) laut TRGI bzw. TRF installieren. Gashahn mit minimalem Durchmesser von 1" verwenden.

LEBENSGEFAHR
durch Explosion entzündlicher Gase.
- Führen Sie Arbeiten an gasführenden Bauteilen nur dann aus, wenn Sie für diese Arbeiten eine Konzession besitzen.
- Halten Sie die landesspezifischen Normen und Vorschriften für den Gasanschluss ein.
- Gasleitung spannungsfrei am Gasanschluss anschließen. Gasleitung mit minimalem Durchmesser von 1" verwenden.

Wir empfehlen Ihnen den Einbau eines Gasfilters nach DIN 3386 in die Gasleitung.
- Halten Sie die landesspezifischen Normen und Vorschriften für den Gasanschluss ein.

Bild 13 Gummidichtung

text_image
G1" R1"Bild 14 Gasanschluss herstellen
1 Anschluß Gashahn 1"
2 Gashahn 1"
7.2.5 Heizungsvorlauf und -rücklauf montieren

Zum Schutz der gesamten Heizungsanlage empfehlen wir, einen Schmutzfilter ( Bild 15, Pos. 10) in die Rücklaufleitung einzubauen. Bei Anschluss des Heizgeräts an eine schon länger bestehende Heizungsanlage ist der Einbau unbedingt erforderlich.
- Bauen Sie unmittelbar vor und nach dem Schmutzfilter eine Absperrung für die Filterreinigung ein.
- Vorlaufleitung mit eingelegter flacher Gummidichtung spannungsfrei am Anschluss VK (Vorlauf Kessel) (→ Bild 15, Pos. 1) montieren. Vorlaufleitung mit minimalem Durchmesser von 1½" verwenden.
- Rücklaufleitung mit eingelegter flacher Gummidichtung spannungsfrei am Anschluss RK (Rücklauf Kessel) (→ Bild 15, Pos. 2) montieren. Rücklaufleitung mit minimalem Durchmesser von 1½" verwenden.
Montage des Differenzdruckreglers
In Situationen ohne eine hydraulische Weiche ist die Montage eines Überstromventils mit einem Differenzdruckregler überflüssig.
Bei einer hydraulischen Weiche kann es je nach Situation erforderlich sein, an der sekundären Seite der hydraulischen Weiche ein Überstromventil mit einem Differenzdruckregler zu montieren. Dies dient dazu, die sekundäre Pumpe gegen Überhitzung infolge einer unzureichenden Durchströmung zu schützen.
7.2.6 Wartungshähne montieren
- Für die Wartung und Instandhaltung des Heizgeräts in den Vor- und Rücklauf je einen Wartungshahn (→ Bild 15, Pos. 3) einbauen. Wartungshähne mit minimalem Durchmesser von 1½" verwenden.
7.2.7 Füll- und Entleerhahn montieren
- Einen Füll- und Entleerhahn (→ Bild 15, Pos. 4) in der Rücklaufleitung anschließen.

flowchart
graph TD
A["Valve VK"] --> B["Valve RK"]
B --> C["Valve 1"]
B --> D["Valve 2"]
B --> E["Valve 3"]
B --> F["Valve 4"]
B --> G["Valve 5"]
B --> H["Valve 6"]
B --> I["Valve 7"]
B --> J["Valve 8"]
B --> K["Valve 9"]
B --> L["Valve 10"]
B --> M["Valve 11"]
B --> N["Valve 12"]
O["GAS"] --> P["AKO"]
Q[">2 cm"] --> R["Flow Indicator"]
S["3"] --> T["Flow Indicator"]
U["1"] --> V["Flow Indicator"]
W["3"] --> X["Flow Indicator"]
Bild 15 Vor- und Rücklauf anschließen
1 VK Vorlauf Kessel
2 RK Rücklauf Kessel
3 Wartungshähne
4 Füll- und Entleerhahn
5 Gashahn
6 Sicherheitsventil
7 Siphon
8 Pumpe
9 Rückschlagklappe
10 Schmutzfilter
11 Manometer
12 Anschlussmöglichkeit für MAG
7.2.8 Sicherheitsventil montieren

ANLAGENSCHADEN
Um zu vermeiden, dass der Druck in der Heizungsanlage zu hoch wird, ist ein Sicherheitsventil erforderlich.
- Ein 3-bar-Sicherheitsventil (→ Bild 15, Pos. 6) mit minimaler Durchlass von 1" in die Vorlaufleitung einbauen. Stellen Sie sicher, dass das Sicherheitsventil immer zwischen Heizgerät und Wartungshahn angeschlossen wird. Dadurch steht das Heizgerät auch bei geschlossenen Wartungshähnen in Verbindung mit dem Sicherheitsventil.
7.2.9 Manometer montieren
- Manometer in die Vorlaufleitung zwischen dem Heizgerät und dem Wartungshahn montieren (→ Bild 15, Pos. 11).
7.2.10 Pumpe selektieren und montieren
- Eine Pumpe anhand des in Tabelle 5 oder der Kennlinie in Bild 99 auf Seite 91 angegebenen hydraulischen Widerstands des Heizgeräts auswählen.
- Bei Verwenden der Kennlinie auf minimalem benötigten Volumenstrom gemäß Tabelle 3 achten.
- Bei Auswahl der Pumpe auf maximalem Volumenstrom des Heizgeräts gemäß Tabelle 4 achten.

Wählen Sie eine Pumpe die mindestens 200 mbar Restförderhöhe bei dem benötigten Volumenstrom hat (→ Tabelle 3). Der Widerstand des Heizgeräts muss dabei berücksichtig werden.
| Logamax plus GB162-65 | Logamax plus GB162-80 | Logamax plus GB162-100 |
| 3000 3 600 4 | 300 |
Tab. 3 Minimal benötigter Volumenstrom [l/h] bei T = 20 K
| Logamax plus GB162-65 | Logamax plus GB162-80 | Logamax plus GB162-100 |
| 5000 5 000 5 | 000 |
Tab. 4 Maximaler Volumenstrom [l/h] bei T = 20 K
Tab. 5 Widerstand über Heizgerät bei benötigtem Volumenstrom [mbar]
- Die Pumpe (→ Bild 15, Pos. 8) in der Rücklaufleitung montieren (→ Bild 15, Pos. 2).
7.2.11 Siphon montieren

LEBENSGEFAHR
durch Vergiftung.
- Wenn der Siphon nicht mit Wasser gefüllt ist, kann austretendes Abgas Menschen in Lebensgefahr bringen.
- Siphon (aus dem Lieferumfang Heizgerät) mit Wasser befüllen (→ Bild 16).
- Siphon (→ Bild 17, Pos. 1) am Anschluss Ablauf Kondensat (AKO) montieren.

Der Siphon ist mit einem Bajonettverschluss ausgestattet. Nach dem Einsetzen (→ Bild 17, Schritt 1) müssen Sie den Siphon ¼ Umdrehung gegen den Uhrzeigersinn drehen (→ Bild 17, Schritt 2), bis er einrastet.
- Wellschlauch (→ Bild 18, Pos. 3) und Gummimanschette (→ Bild 18, Pos. 2) am Siphon (→ Bild 18, Pos. 1) montieren.

Bild 16 Siphon mit Wasser füllen

text_image
1. 2. 1Bild 17 Siphon montieren
1 Siphon

Bild 18 Wellschlauch montieren
1 Siphon
2 Gummimanschette
3 Wellschlauch
7.2.12 Kondensatleitung anschließen
- Kondensatleitung am Siphon anschließen (→ Bild 19, Pos. 1 und Bild 20, Pos. 1).
Halten Sie die folgenden Vorschriften ein:
– Die (örtlichen) Vorschriften über die Abwasserverordnung.
- Für die Ableitung des Kondensats müssen mindestens bis zum Einleiten ins Sammelrohr Kunststoffleitungen gemäß ATV Merkblatt M 251 verwendet werden.
- Der Siphon in der Anschlussgruppe darf keine feste Verbindung mit der Kondensatleitung haben. Der minimale Abstand zwischen dem Siphon und der Kondensatleitung beträgt 2 cm (→ Bild 20, Pos. 1).

flowchart
graph TD
A["Valve VK"] --> B["Valve RK"]
B --> C["Valve"]
C --> D["Valve"]
D --> E["Valve"]
E --> F["Valve"]
F --> G["Valve"]
G --> H["Valve"]
H --> I["Valve"]
I --> J["Valve"]
J --> K["Valve"]
K --> L["Valve"]
L --> M["Valve"]
M --> N["Valve"]
N --> O["Valve"]
O --> P["Valve"]
P --> Q["Valve"]
Q --> R["Valve"]
R --> S["Valve"]
S --> T["Valve"]
T --> U["Valve"]
U --> V["Valve"]
V --> W["Valve"]
W --> X["Valve"]
X --> Y["Valve"]
Y --> Z["Valve"]
Z --> AA["Valve"]
AA --> AB["Valve"]
AB --> AC["Valve"]
AC --> AD["Valve"]
AD --> AE["Valve"]
AE --> AF["Valve"]
AF --> AG["Valve"]
AG --> AH["Valve"]
AH --> AI["Valve"]
AI --> AJ["Valve"]
AJ --> AK["Valve"]
AK --> AL["Valve"]
AL --> AM["Valve"]
AM --> AN["Valve"]
AN --> AO["Valve"]
AO --> AP["Valve"]
AP --> AQ["Valve"]
AQ --> AR["Valve"]
AR --> AS["Valve"]
AS --> AT["Valve"]
AT --> AU["Valve"]
AU --> AV["Valve"]
AV --> AW["Valve"]
AW --> AX["Valve"]
AX --> AY["Valve"]
Bild 19 Siphon anschließen
1 Siphon

text_image
≥2 cm 1Bild 20 Kondensatleitung
1 minimaler Abstand > 2 cm
7.2.13 Ausdehnungsgefäß anschließen bei Einzelinstallation

ANLAGENSCHADEN
durch defektes Sicherheitsventil.
- Das Ausdehnungsgefäß muss nach DIN 4708 ausreichend dimensioniert sein.
- Ausdehnungsgefäß im Rücklauf Kessel (RK) anschließen.
Falls eine Weiche vorhanden ist: Ausdehnungsgefäß an der sekundären Seite der Weiche im Rücklauf anschließen (→ Bild 21, Pos. 1).

flowchart
graph TD
A["Valve VK"] --> B["Valve RK"]
B --> C["Valve 1"]
C --> D["Control Valve"]
D --> E["Valve 2"]
E --> F["Valve 3"]
F --> G["Valve 4"]
G --> H["Valve 5"]
H --> I["Valve 6"]
I --> J["Valve 7"]
J --> K["Valve 8"]
K --> L["Valve 9"]
L --> M["Valve 10"]
M --> N["Valve 11"]
N --> O["Valve 12"]
O --> P["Valve 13"]
P --> Q["Valve 14"]
Q --> R["Valve 15"]
R --> S["Valve 16"]
S --> T["Valve 17"]
T --> U["Valve 18"]
U --> V["Valve 19"]
V --> W["Valve 20"]
W --> X["Valve 21"]
X --> Y["Valve 22"]
Y --> Z["Valve 23"]
Z --> AA["Valve 24"]
AA --> AB["Valve 25"]
AB --> AC["Valve 26"]
AC --> AD["Valve 27"]
AD --> AE["Valve 28"]
AE --> AF["Valve 29"]
AF --> AG["Valve 30"]
AG --> AH["Valve 31"]
AH --> AI["Valve 32"]
AI --> AJ["Valve 33"]
AJ --> AK["Valve 34"]
AK --> AL["Valve 35"]
AL --> AM["Valve 36"]
AM --> AN["Valve 37"]
AN --> AO["Valve 38"]
AO --> AP["Valve 39"]
AP --> AQ["Valve 40"]
AQ --> AR["Valve 41"]
AR --> AS["Valve 42"]
AS --> AT["Valve 43"]
AT --> AU["Valve 44"]
AU --> AV["Valve 45"]
AV --> AW["Valve 46"]
AW --> AX["Valve 47"]
AX --> AY["Valve 48"]
AY --> AZ["Valve 49"]
AZ --> BA["Valve 50"]
BA --> BB["Valve 51"]
BB --> BC["Valve 52"]
BC --> BD["Valve 53"]
BD --> BE["Valve 54"]
BE --> BF["Valve 55"]
BF --> BG["Valve 56"]
BG --> BH["Valve 57"]
BH --> BI["Valve 58"]
BI --> BJ["Valve 59"]
BJ --> BK["Valve 60"]
BK --> BL["Valve 61"]
BL --> BM["Valve 62"]
BM --> BN["Valve 63"]
BN --> BO["Valve 64"]
BO --> BP["Valve 65"]
BP --> BQ["Valve 66"]
BQ --> BR["Valve 67"]
BR --> BS["Valve 68"]
BS --> BT["Valve 69"]
BT --> BU["Valve 70"]
BU --> BV["Valve 71"]
BV --> BW["Valve 72"]
BW --> BX["Valve 73"]
BX --> BY["Valve 74"]
BY --> BZ["Valve 75"]
Bild 21 Ausdehnungsgefäß anschließen bei Einzelinstallation
1 Ausdehnungsgefäß
7.3 Verbrennungsluft-Abgasanschluss herstellen

- Informieren Sie vor Montagebeginn den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister.
7.3.1 Bauarten
Bei den Bauarten B 23 , B 23P , B 33 , C 33(x) , C 43(x) , C 83(x) , C _93(x) sind die Abgassystem-Grundbausätze gemäß Gasgeräterichtlinie 90/396/EWG unter Berücksichtigung der EN 483 gemeinsam mit dem Heizgerät zugelassen (Systemzertifizierung). Dies ist dokumentiert durch die Produkt-Identnummer auf dem Typschild des Heizgeräts.
Nähere Informationen über die Abgassystem-Grundbausätze lesen Sie in den Planungsunterlagen dieses Heizgeräts.
Halten Sie bei der Montage des Verbrennungsluft-Abgasanschlusses die allgemein geltenden Vorschriften ein (siehe Kapitel 2 „Vorschriften“, Seite 7).
Bauart B_x3 (raumluftabhängig)
Bei Abgassysteme der Bauart B wird die Verbrennungsluft dem Aufstellraum entzogen, in dem das Heizgerät montiert ist. Die Abgase werden durch das Abgassystem nach Außen geleitet.
Das Heizgerät darf nicht in Räumen betrieben werden, in denen sich ständig Personen aufhalten. Für die Be- und Entlüftung des Aufstellraumes sind eine oder zwei Luft- und Abluftöffnungen mit einem freien Querschnitt von 2 × 75 cm² oder 1 × 150 cm² vorzusehen.
Bei mehr als 50 kW muss die Belüftungsöffnung für jedes weitere kW um zusätzlich 2 cm² vergrößert werden.
Bauart C (raumluftunabhängig)
Bei Abgassysteme der Bauart C wird die Verbrennungsluft des Heizgeräts von außerhalb des Hauses zugeführt. Das Abgas wird nach Außen abgeführt.
Die Verkleidung des Heizgeräts ist gasdicht ausgeführt und ist ein Teil der Verbrennungsluftzufuhr. Es ist deshalb bei raumluftunabhängem Betrieb unbedingt erforderlich, dass bei einem Heizgerät, der sich in Betrieb befindet, die Kesseltür immer geschlossen ist.
7.3.2 Durchmesser Verbrennungsluft - Abgasanschluss
Werkseitig ist das Heizgerät mit einem konzentrischen (∅ 110/160) Abgasanschluss ausgestattet, → raumluftabhängiger Betrieb und raumluftunabhängiger Betrieb.
Raumluftabhängiger Betrieb (∅ 110)
Wenn ein raumluftunabhängiger Betrieb nicht gewünscht wird oder bauseitig nicht möglich ist, kann das Heizgerät raumluftabhängig angeschlossen werden.
In diesem Fall müssen die gesonderten Vorschriften für den Aufstellraum und den raumluftabhängigen Betrieb eingehalten werden. Zur Verbrennung muss genügend Verbrennungsluft zuströmen.
Das Heizgerät ist werkzeitig mit einem konzentrischen Anschluss ausgestattet.
Bei raumluftabhängigem Betrieb kann ein Zuluftgitter verwendet werden. Schmutz, der von oben herabfällt, kann hierdurch nicht in den Kessel gelangen.
Nähere Informationen über den Zuluftgitter finden Sie in der Anleitung des Zuluftgitters.
Raumluftunabhängiger Betrieb (∅ 110/160)
Das Heizgerät kann an ein konzentrisches oder ein paralleles Luftzufuhr- und Abgasfuhrsystem angeschlossen werden.
Das Heizgerät ist werkzeitig mit einem konzentrischen (∅ 110/160) Anschluss ausgestattet.
Für einen parallelen Anschluss oder einen konzentrischen (∅ 100/150) Anschluss muss der Abgasabfuhr-/Luftzufuhranschluss am Gerät umgebaut werden. Die hierfür erforderlichen Teile sind als Zubehör erhältlich.
Nähere Informationen über den Abgasabfuhr-/Luftzufuhranschluss finden Sie in der Anleitung des Abgasabfuhr-/Luftzufuhranschlusses.
Abgasabfuhrmaterial
An das Heizgerät kann Abgasabfuhrmaterial aus Aluminium, Edelstahl oder Kunststoff angeschlossen werden.
Im Falle eines Außenwandanschlusses, dürfen nur die für den Kessel zertifizierte Materialien benutzt werden.
Nähere Informationen über Abgassystem-Grundbausätze aus Kunststoff finden Sie in der Planungsunterlage des Heizgeräts.

Im Gas-Brennwertgerät entsteht während des Betriebs weißer Wasserdampf. Dieser Wasserdampf ist unschädlich, kann aber bei einem Außenwandanschluss als unangenehm empfunden werden. Darum sollte einem Dachanschluss der Vorzug gegeben werden. Bitte beachten Sie die örtliche Gesetzgebung.

Bitte beachten Sie beim Abgasabfuhrmaterial aus Kunststoff die Temperaturklassifikation ( Tabelle 21, Seite 89) und die gültigen Vorschriften für Abgasabfuhrmaterial aus Kunststoff.

ACHTUNG!
Um Erfrierung des Kondenswassers in die Abgasabfuhrleitung zu vermeiden, raten wir Ihnen die Abgasabfuhrleitung so kurz wie möglich zu halten.
7.4 Elektrischen Anschluss herstellen
Beachten Sie beim anschließen elektrischer Komponenten auch den Schaltplan und befolgen Sie die Installations- und Serviceanleitung des jeweiligen Produktes.

ANLAGENSCHADEN
durch Kurzschluss.
Benutzen Sie zur Vermeidung von Kurz- schlüssen elektrischer Komponenten nur:
- original Verkabelungen die beim Elektroteil mitgeliefert werden.
- Verkablung mit einadrigem Draht.
- Falls Litzendraht (flexibler Draht) benutzt wird, versehen Sie diese Drähte mit Aderendhülse. Verwenden Sie dabei Kabel von minimal 0,75 mm².
- Falls das Netzkabel erneut werden muss, darf nur das Original-Netzkabel des Herstellers benutzt werden.

LEBENSGEFAHR
durch elektrischen Strom bei geöffnetem Heizgerät.
- Bevor Sie das Heizgerät öffnen: Schalten Sie die Heizungsanlage mit dem Heizungsnotschalter stromlos oder trennen Sie diese über die entsprechende Haussicherung vom Stromnetz.
- Sichern Sie die Heizungsanlage gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten.
7.4.1 Pumpe elektrisch anschließen
- Verschluss der Kesseltür mit dem Entlüftungsschlüssel eine viertel Umdrehung lösen (→ Bild 22, Lupe).
- Verschluss nach unten drücken (→ Bild 22) und Kesseltür öffnen.

Bild 22 Kesseltür öffnen
- 1 Schraube der Abdeckung der elektrischen Anschlüsse lösen und Abdeckung nach oben klappen (→ Bild 23).
- Das Pumpenanschlusskabel durch die Öffnung unter dem elektrischen Anschlusskasten nach oben verlegen (→ Bild 24).
- Stecker an die Klemmenanschlussleiste an den Anschluss PK (→ Bild 24) einstecken.

Bild 23 Abdeckung der elektrischen Anschlüsse nach oben klappen

Bild 24 Pumpenanschlusskabel verlegen
7.4.2 Klemmleistenanschlüsse
Die Klemmenanschlussleiste im Heizgerät ( Bild 25) ist mit verschiedenen Anschlüssen für den Anschluss von internen und externen elektrischen Komponenten ausgestattet. In der nachstehenden Auflistung ist angegeben, welche Komponente wo angeschlossen werden können ( Kapitel 7.4.4, Seite 29).

Bild 25 Klemmenanschlussleiste
7.4.3 Kabel durch das Heizgerät führen
- Die Kabel für die Niederspannungsanschlüsse durch das Loch an die linken Seite führen (→ Bild 26, Pos. 1).
- Die Kabel für die 230 V-Anschlüsse durch das Loch an die rechten Seite führen (→ Bild 26, Pos. 2).
- Die Kabel für die 230 V-Anschlüsse mit Hilfe der Zugentlastungen befestigen (→ Bild 26, Pos. 3).
7.4.4 Beschreibung der Klemmleistenanschlüsse
Schließen Sie alle zutreffenden Komponenten an die jeweilige Klemmleiste an.

LEBENSGEFAHR
durch elektrischen Strom.
Die Positionen 1 – 6 (→ Bild 27) sind Niederspannungsanschlüsse und die Positionen 7 – 10 (→ Bild 27) sind 230 Volt-Anschlüsse.
Beachten Sie, dass das die Klemmen 7 – 10 unter Spannung (230 V) stehen können, wenn der Netzstecker in der Schutzkontaktsteckdose steckt.

Die Positionen 1 – 6 (→ Bild 27) sind verpolungssicher. Dies bedeutet, daß die Reihenfolge der Drähte beliebig ist.
7.4.5 Anschließen Regelung allgemein
An das Heizgerät können folgende Regelungen angeschlossen werden:
– Regelung mit Kontakt für potenzialfreie Wärmeanforderung
- Bedieneinheit Logamatic RC-Serie
- Regelsystem Logamatic 4000
- Sammelstörmeldung EM10, 0 – 10 V-Eingang (nutzbar, um ein 0 – 10 V-Signal in ein modulierendes Signal umzuwandeln).

Bild 26 Kabel durchführen

text_image
RC FA WA FW EV DWV 1 2 3 4 5 6 PK PS PZ Netz 7 8 9 10Bild 27 Klemmleistenanschlüsse
1 Bedieneinheit Logamatic RC und EMS-Bus (Anschlussfarbe orange)
2 Außentemperaturfühler (Anschlussfarbe blau)
3 Klemmenanschluss für potenzialfreie Wärmeanforderung (Anschlussfarbe grün)
4 Warmwassertemperaturfühler (Anschlussfarbe grau)
5 externer Schaltkontakt potenzialfrei für z. B. Fußbodenheizung (Anschlussfarbe rot)
6 Anschluss für externes Dreiwegeventil
7 Externe Heizungspumpe 230 V (Anschlussfarbe grün). Die externe Heizungspumpe 230 V/max. 250 W wird an der Klemmleiste angeschlossen, falls keine Anschlussgruppe (Zubehör) eingesetzt wird.
8 Speicherladepumpe 230 V (Anschlussfarbe grau)
9 Zirkulationspumpe 230 V (Anschlussfarbe lila)
10 Netzanschluss 230 V AC (Anschlussfarbe weiß)
7.4.6 Modulierende Buderus Regelung montieren und anschließen

- Es ist nicht möglich, gleichzeitig mehr als eine Bedieneinheit direkt am Heizgerät anzuschließen.
Bedieneinheit RC35 oder RC300 im Heizgerät montieren
Sie haben die Möglichkeit, bei außentemperaturgeführter Regelung die Bedieneinheit (z. B. RC35 oder RC300) im Heizgerät zu installieren.
Die Bedieneinheit braucht dann nicht nachträglich an der Klemmleiste angeschlossen zu werden.
Auch besteht die Möglichkeit den RC35 oder RC300 als außentemperaturgeführte Regelung ein zu stellen und in einem beliebigen Raum zu installieren.
Wenn Sie die Bedieneinheit als raumtemperaturgeführte Regelung nutzen möchten, müssen Sie die Bedieneinheit in einem Referenzraum installieren.
- Bedienfeld durch Drücken öffnen (→ Bild 29).
- Blende (→ Bild 30, Pos. 1) entfernen.
- RC35 oder RC300 auf den Steckplatz (→ Bild 30, Pos. 2) montieren.

Wenn Sie die Bedieneinheit (z. B. RC35 oder RC300) im Heizgerät montieren, kann nur eine außentemperaturgeführte Betriebsweise realisiert werden. Siehe dazu auch die Bedienungsanleitung der Raumbedieneinheit.
Sonstige Regelgeräte außerhalb des Heizgeräts montieren und anschließen
- Regelgerät installieren, wie in der jeweiligen Installationsanleitung beschrieben.
- Modulierende Buderus Regelung an die orangene Klemme RC (→ Bild 28, Pos. 1) anschließen. Maximale Gesamtlänge der BUS-Verbindungen:
- 100 m mit 0,50 mm² Leiterquerschnitt
- 300 m mit 1,50 mm² Leiterquerschnitt.

Dieser Anschluss ist verpolungssicher. Dies bedeutet, daß die Reihenfolge der Drähte beliebig ist.

text_image
EVDWVIRWWAFA 5 6 4Bild 28 Klemmleiste Niederspannungsanschlüsse

Bild 29 Bedienfeld öffnen

Bild 30 Blende entfernen
7.4.7 Außentemperaturfühler anschließen
Bei einer außentemperaturgeführten Regelung muss ein Außentemperaturfühler angeschlossen werden.
- Dazugehöriger Außentemperaturfühler an die blaue Klemme FA (→ Bild 28, Pos. 2) anschließen.
Maximale Gesamtlänge der BUS-Verbindungen:
- 100 m mit 0,50 mm² Leiterquerschnitt
- 300 m mit 1,50 mm² Leiterquerschnitt.
7.4.8 Pozenzialfreie Wärmeanforderung anschließen
- Den Kontakt für eine potenzialfreie Wärmeanforderung an die grüne Klemme WA (→ Bild 28, Pos. 3) anschließen. Der maximal zulässige Widerstand dieses Kreises ist 100 Ohm. Verwenden Sie hierzu ein 2-adriges Stromkabel von jeweils 0,4 bis 0,75 mm².

- Es ist nicht möglich, gleichzeitig auf den RC-Anschluss (→ Bild 28, Pos. 1) und auf den Klemmenanschluss potenzialfreie Wärmeanforderung (WA) einen Thermostat anzuschliessen (→ Bild 28, Pos. 3).

Das Heizgerät kann zwar mit einem Ein-/Aus-Kontakt für potenzialfreie Wärmeanforderung angesteuert werden, damit entfällt jedoch die auf außentemperaturgeführte modulierende Funktion des Heizgeräts. Dies geht auf Kosten des Komforts und Energieverbrauchs.
Wenn ein Ein-/Aus-Kontakt für potentialfreie Wärmeanforderung installiert wird, dann wird das Heizgerät nur bis zur eingestellten Kesselwassertemperatur modulieren.

Dieser Anschluss ist verpolungssicher. Dies bedeutet, daß die Reihenfolge der Drähte beliebig ist.
7.4.9 Warmwassertemperaturfühler anschließen
- Warmwassertemperaturfühler an die graue Klemme FW (→ Bild 31, Pos. 4) anschließen. Benutzen Sie hierzu das beim Warmwassertemperaturfühler mitgelieferte Adapterkabel (→ Bild 31, Pos. 11).

Es ist nicht möglich, mehr als einen Warmwassertemperaturfühler im Heizgerät anzu- schließen.
Es ist nur möglich, den zum Heizgerät passenden Warmwassertemperaturfühler am Heizgerät anzuschließen.

Bild 31 Klemmleiste – Warmwassertemperaturfühler (Anschlussfarbe grau)
7.4.10 Externen Schaltkontakt anschließen
Es kann ein potenzialfreier externer Schaltkontakt angeschlossen werden. Dieser externe Schaltkontakt kann beispielsweise für den Schutz einer Fußbodenheizung vor einer zu hohen Heizungswassertemperatur verwendet werden. Wenn der externe Schaltkontakt geöffnet wird, dann wird das Heizgerät für sowohl Heizbetrieb als auch für Warmwasserbetrieb gesperrt.
Die Pumpe läuft mit der am Heizgerät eingestellten Pumpennachlaufzeit weiter.
- Steckbrücke an der Klemme EV (→ Bild 28, Pos. 5) entfernen.
- Externer Schaltkontakt an die rote Klemme EV (→ Bild 28, Pos. 5) anschließen.
7.4.11 Dreiwegeventil anschließen
Falls vorhanden, wird hier das Dreiwegeventil angeschlossen.
- Stecker des Dreiwegeventils an die weiße Klemme DWV (→ Bild 32, Pos. 6) anschließen. Benutzen Sie hierzu das beim Dreiwegeventil mitgelieferte Adapterkabel (→ Bild 32, Pos. 12).

Es ist nicht möglich, mehr als ein Dreiwegeventil am Heizgerät anzuschließen.
7.4.12 230 Volt-Anschlüsse

Die 230 Volt-Anschlüsse sind nur bei entsprechender Konfiguration des Regelgerätes und für bestimmte Anlagen-hydrauliken nutzbar.
- Beachten Sie die Planungsunterlage und die Installationsanleitung des Regelgerätes.
7.4.13 Externe Kesselpumpe anschließen
In der Anschlussgruppe (Zubehör) ist eine Umwälzpumpe enthalten. Falls die Anschlussgruppe nicht genutzt wird, muss eine externe Umwälzpumpe installiert werden, wie in der jeweiligen Installationsanleitung beschrieben. Diese Pumpe kann am Heizgerät elektrisch angeschlossen werden.
- Die gegebenenfalls vorhandene externe Pumpe (nicht die Pumpe der Anschlussgruppe) an die grüne Klemme PK (→ Bild 33, Pos. 7) anschließen.

Bild 32 Klemmleiste – externes Dreiwegeventil

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PZPSNRKz 10987Bild 33 Klemmleiste 230 Volt-Anschlüsse

ANLAGENSCHADEN
durch zu große Stromaufnahme. Maximal zulässige Leistungsaufnahme = 250 W.
- Falls die Anschlussgruppe (Zubehör) installiert wurde, dann darf an die grüne Klemme PK (→ Bild 33, Pos. 7) nichts angeschlossen werden.
7.4.14 Speicherladepumpe anschließen
- Speicherladepumpe an die graue Klemme PS (→ Bild 33, Pos. 8) anschließen. Maximal zulässige Leistungsaufnahme der Pumpe = 250 W.
7.4.15 Zirkulationspumpe anschließen
- Zirkulationspumpe an die lila Klemme PZ (→ Bild 33, Pos. 9) anschließen. Maximal zulässige Leistungs-aufnahme der Pumpe = 250 W.
7.4.16 Netzanschluss vornehmen
- Stecker des Netzkabels in die Schuko-Steckdose einstecken (230 V AC/50 Hz) (Bild 34).

LEBENSGEFAHR
durch Strom.
- Vor Arbeiten am Heizgerät Netzstecker ziehen.
7.4.17 Module (Zubehör) anschließen

- Der Anschluss eines Moduls W002 an dieses Gerät ist nicht möglich.

- Befolgen Sie die Installations- und Serviceanleitung des jeweiligen Produktes.
Module (z. B. Solar-, Mischermodul) können auf 2 Weisen montiert werden:
- im Heizgerät (maximal 2)
- außerhalb des Heizgeräts.
Der Anschluss für die Kommunikation mit dem Basiscontroller/Regelsystem erfolgt über EMS-Bus.
Außerhalb des Heizgeräts
- Anschluss der Module an Klemme RC (→ Bild 28, Seite 30) vornehmen.

Bild 34 Netzstecker einstecken
Im Heizgerät
● Schraube lösen (→ Bild 35, Schritt 1).
● Schublade öffnen (→ Bild 35, Schritt 2).
- Wandhalter (Zubehör Modul) auf dem gewünschten Steckplatz der Schublade montieren (→ Bild 36).
- Modul(e) in den Wandhalter einrasten (→ Bild 37).
• Schublade herausnehmen.

Bild 35 Schublade öffnen

Bild 36 Wandhalter montieren

Bild 37 Modul im Wandhalter einrasten
-
Schutzkappe der beiden freien Stecker an den Anschlusskabeln vom Modul (→ Bild 38) entfernen.
● Schublade wieder im Heizgerät schieben. -
Das freie 230 VAC-Netzkabel (→ Bild 38) an das Modul anschließen (→ Bild 39, Pos. 1). Wenn mehrere Module verwendet werden, kann die 230 V AC-Versorgung des zweiten Moduls vom ersten Modul abgezweigt werden. Verwenden Sie hierzu das dem Modul mitgelieferte Kabel.
- Das 230 VAC-Netzkabel des ersten Moduls an das folgende Modul anschließen.
- Freien Stecker des Anschlusskabels vom EMS-Bus an das erste Modul anschließen (→ Bild 39, Pos. 2).

Der EMS-Busanschluss ist gemäß Kapitel 7.4.4 (Seite 29) verpolungssicher.
- Schließen Sie die Kabel von Klemme 1 an Klemme 1 und von Klemme 2 an Klemme 2 an.

Bild 38 Schutzkappen entfernen

Bild 39 Module miteinander verbinden
8 Bedienung
8.1 Allgemeines
Das Heizgerät ist mit einer Bedieneinheit, dem Basiscontroller BC10 ausgestattet. Mit diesem kann die Heizungsanlage bedient werden.
- Bedienfeld durch Drücken öffnen (→ Bild 40).
Der Basiscontroller BC10 befindet sich hinter der Klappe auf der linken Seite (→ Bild 41, Pos. 2).
Auf der Rückseite der Klappe befindet sich ein Fach mit der Bedienungsanleitung für das Heizgerät (→ Bild 41, Pos. 1).
Der Basiscontroller BC10 beinhaltet folgende Komponenten:
Betriebsschalter
Mit dem Betriebsschalter ( Bild 42, Pos. 1) können Sie das Heizgerät ein- und ausschalten.
Taste „Reset“
Im Falle einer Störung kann es notwendig sein, das Heizgerät mit Hilfe der Taste „Reset“ neu zu starten (→ Bild 42, Pos. 2).
Dies ist nur bei verriegelnden Störungen erforderlich. Blokkierende Störungen setzen sich selbsttätig zurück, wenn die Ursache beseitigt ist. Das Display zeigt r E an, während der Reset durchgeführt wird.

Wenn der Brenner nach dem Zurücksetzen der Störung nochmals auf Störung geht, müssen Sie die Störung mit Hilfe der Serviceanleitung behoben werden. Gegebenenfalls müssen Sie sich an Ihren zuständigen Servicetechniker oder an Ihre Buderus Niederlassung wenden. Die Adressangaben finden Sie auf der Rückseite dieses Dokuments.

Bild 40 Bedienfeld öffnen

Bild 41 Bedienungsanleitung und BC10

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10 9 8 35 40 45 50 30 55 Eco 60 Aut 888 30 40 50 60 70 80 Aut 11 2 3 4 5 Reset 7 6Bild 42 Basiscontroller BC10
1 Betriebsschalter
2 Taste „Reset“
3 Taste „Schornsteinfeger“
4 Taste „Statusanzeige“
5 Anschlussmöglichkeit für den Diagnosestecker
6 LED „Brenner“ (An/Aus)
7 LED „Wärmeanforderung“
8 Drehknopf für maximale Kesselwassertemperatur
9 Display
10 Drehknopf für Warmwasser-Sollwert
11 LED „Warmwasserbereitung“
Taste „Schornsteinfeger“
Mit der Taste „Schornsteinfeger“ (→ Bild 42, Pos. 3) kann das Heizgerät in Abgastest, Servicebetrieb und in den manuellen Betrieb genommen werden.
Der Abgastest dient dazu, das Heizgerät über einen kurzen Zeitraum manuell bei Volllast in Betrieb nehmen zu können. Siehe Tabelle 8 „Abgastest“, Seite 40.
Der Servicebetrieb dient dazu, das Heizgerät über einen kurzen Zeitraum manuell bei Teillast in Betrieb nehmen zu können. Während des Servicebetriebs werden Messungen und Einstellungen am Heizgerät vorgenommen. Siehe Tabelle 9 „Servicebetrieb“, Seite 40
Der manuelle Betrieb dient dazu, das Heizgerät über einen langen Zeitraum manuell in Betrieb nehmen zu können. Das Heizgerät wird in manuellen Betrieb gesetzt, wenn die Regelung noch nicht angebracht oder defekt ist. Siehe Tabelle 10 „Manueller Betrieb“, Seite 42.
Während des Schornsteinfeger-, Service- und manuellen Betriebs gilt eine maximale Heizwassertemperatur, die der Einstellung des Drehknopfes "Maximale Heizwassertemperatur" (→ Bild 42, Pos. 8) auf dem Basiscontroller BC10 entspricht.

ANLAGENSCHADEN
bei Fußbodenheizung: durch Überhitzung des Fußbodens.
- Begrenzen Sie die maximale Kesselwassertemperatur mit dem Drehknopf „maximale Kesselwassertemperatur“ (→ Bild 42, Pos. 8) auf die zulässige Vorlauftemperatur des Fußbodenheizkreises (meistens maximal 40 °C).

ANLAGENSCHADEN
bei eingeschaltetem manuellen Betrieb durch Frost. Die Heizungsanlage kann nach einem Netzausfall oder Ausschalten der Versorgungsspannung einfrieren, weil der manuelle Betrieb dann nicht mehr aktiv ist.
- Aktivieren Sie den manuellen Betrieb nach dem Einschalten erneut, damit die Heizungsanlage in Betrieb bleibt (insbesondere bei Frostgefahr).
Taste „Statusanzeige“
Mit der Taste „Statusanzeige“ (→ Bild 42, Pos. 4) können die aktuelle Kesselwassertemperatur, der aktuelle Anlagendruck usw. auf dem Display angezeigt werden. Siehe auch Tab. 18, „Displaywerte“, Seite 80“, Tab. 19, „Displayeinstellungen“, Seite 80 und Tab. 20, „Displaycodes“, Seite 81.
Service Tool anschließenr
Um die Erfassung, Analyse und Behebung einer Störung zielgerichteter, schneller und einfacher durchzuführen, ist es möglich, das Service Tool (→ Bild 43) über die Anschlussbuchse für Diagnosestecker (→ Bild 44, Pos. 5) an das Heizgerät anzuschließen.
- Bedienfeld durch Drücken öffnen und Abdeckung auf dem BC10 abnehmen (→ Bild 29, Seite 30 und Bild 44, Pos. 5).
- Den Service-Key des Service Tools an die Anschlussbuchse für Diagnosestecker anschließen.

Bild 43 Service Tool am Heizgerät angeschlossen
LED „Brenner“ (An/Aus)
Die LED „Brenner“ (An/Aus) (→ Bild 44, Pos. 6) leuchtet, wenn der Brenner des Heizgeräts in Betrieb ist und erlischt, wenn der Brenner ausgeht.
Die LED „Brenner“ (An/Aus) signalisiert den Zustand des Brenners.
| LED | Zustand Erläuterung |
| An Brenner in Betrieb Kesselwasser wird erhitzt. | |
| Aus Brenner Aus Die Kesselwassertemperatur hat den Sollwert erreicht oder es liegt keine Wärmeanforderung vor. | |
Tab. 6 Bedeutung der LED „Brenner“ (An/Aus)

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10 9 8 35 40 45 50 30 55 Eco 60 Aut 888 30 40 50 60 70 80 0 90 Aut 11 2 3 4 5 Reset 6Bild 44 Basiscontroller BC10
LED „Wärmeanforderung“
Die LED „Wärmeanforderung“ (→ Bild 44, Pos. 7) leuchtet, wenn durch die Regelung ein Wärmebedarf angefordert wurde und erlischt, wenn dieser Wärmebedarf nicht mehr vorhanden ist.
Drehknopf für maximale Kesselwassertemperatur
Mit dem Drehknopf für die maximale Kesselwassertemperatur (→ Bild 44, Pos. 8) kann die obere Grenztemperatur des Kesselwassers eingestellt werden. Die Einheit ist °C.
Display
Am Display (→ Bild 44, Pos. 9) können Displaywerte, Displayeinstellungen und Displaycodes der Heizungsanlage abgelesen werden.
Im Falle einer Störung zeigt das Display direkt den dazugehörenden Störungscode an. Bei einer verriegelnden Störung blinkt dieser Störungscode auf.
Drehknopf für Warmwasser-Sollwert
Mit dem Drehknopf für Warmwasser-Sollwert
(→ Bild 44, Pos. 10) wird die gewünschte Temperatur des Warmwassers im Warmwasserspeicher vorgegeben. Die Einheit ist °C. Siehe Tab. 17, Seite 61.
LED „Warmwasserbereitung“
Die LED „Warmwasserbereitung“ (→ Bild 44, Pos. 11) leuchtet, wenn ein Wärmebedarf im Warmwasser entstanden ist und erlischt, wenn dieser Wärmebedarf nicht mehr vorhanden ist.
8.2 Menüstruktur
Die Menüstruktur des Heizgeräts kann am BC10 mit Hilfe der Taste „Reset“, der Taste „Schornsteinfeger“ und der Taste „Statusanzeige“ (→ Bild 44, Pos. 2, 3 und 4) und dem Display (→ Bild 44, Pos. 9) mit Tab. 7 bis Tab. 11 durchgeblättert werden.
Die Menüstruktur ist aufgebaut aus 5 Menüs und zwar:
- Menü Normalbetrieb
- Menü Abgastest
- Menü Servicebetrieb
- Menü manueller Betrieb
- Menü Einstellungen.
| Menü Normalbetrieb | |||
| Schritt 1 | 24 Displaywert: Aktuell gemessene Heizungsvorlauftemperatur in °C.Siehe auch Kapitel 13.3 „Displaywerte“, Seite 80. | ||
| Schritt 2 | Im Menü Normalbetrieb fortfahren? | Ja: | → Schritt 3 |
| Nein: | → Schritt 1 | ||
| Schritt 3 | Taste “” betätigen. | ||
| Schritt 4 | P 1.6 Displaywert: Aktuell gemessener Wasserdruck der Heizungsanlage in bar.Siehe auch Kapitel 13.3 „Displaywerte“, Seite 80 | ||
| Schritt 5 | Taste “” betätigen. | ||
| Schritt 6 | - H Beliebiger Displaycode. In diesem Fall: Betriebscode: Das Heizgerät befindet sich im Heizbetrieb. Siehe auch Kapitel 13.5 „Displaycodes“, Seite 81 | ||
| Schritt 7 | Wurde mindestens 5 Minuten lang keine Taste betätigt oder wurde die Netzspannung unterbrochen? | Ja: → | Schritt 1 |
| Nein: | → Schritt 8 | ||
| Schritt 8 | Taste “” betätigen. | → Schritt 1 | |
| Menü Abgastest | |||
| Schritt 1 | 24 Displaywert: Aktuell gemessene Heizungsvorlauftemperatur in °C.Siehe auch Kapitel 13.3 „Displaywerte“, Seite 80. | ||
| Schritt 2 | Abgastest aktivieren? | Ja: | → Schritt 3 |
| Nein: | → Schritt 1 | ||
| Schritt 3 | Abgastest aktivieren:Taste “” länger als 2, jedoch nicht länger als 5 Sekunden gedrückt halten. | ||
| Schritt 4 | 24 Displaywert: Aktuelle Heizungsvorlauftemperatur in °C. Sobald rechts unten auf dem Display einnicht-blinkender Punkt erscheint, ist der Abgastest aktiviert. Dies bedeutet, dass sich das Heizgerät während eines Zeitraums von maximal 30 Minuten bei 100 % Leistung im Heizbetrieb befindet. Hierbei gilt die maximale Heizungsvorlauftemperatur entsprechend der Einstellung auf dem Basiscontroller BC10. Während des Abgastests ist Warmwasserbereitung nicht möglich. | ||
| Schritt 5 | Taste “” betätigen. | ||
| Schritt 6 | P 16 Displaywert: Aktuell gemessener Wasserdruck der Heizungsanlage in bar.Siehe auch Kapitel 13.3 „Displaywerte“, Seite 80. | ||
| Schritt 7 | Taste “” betätigen. | ||
| Schritt 8 | - R Betriebscode: Es wird ein Abgastest durchgeführt oder das Heizgerät befindet sich im Servicebetrieb.Abgastest: Das Heizgerät befindet sich während eines Zeitraums von maximal 30 Minuten bei 100 % Leistung im Heizbetrieb. Hierbei gilt die maximale Heizungsvorlauftemperatur entsprechend der Einstellung auf dem Basiscontroller BC10.Servicebetrieb: Das Heizgerät läuft während eines Zeitraums von 30 Minuten bei reduzierter Leistung im Heizbetrieb. Hierbei gilt die maximale Heizungsvorlauftemperatur entsprechend der Einstellung auf dem Basiscontroller BC10.Während des Abgastests oder des Servicebetriebs ist Warmwasserbereitung nicht möglich. Siehe auch Kapitel 13.5 „Displaycodes“, Seite 81. | ||
| Schritt 9 | Taste “” betätigen. | ||
| Schritt 10 | 24 Displaywert: Aktuell gemessene Heizungsvorlauftemperatur in °C.Siehe auch Kapitel 13.3 „Displaywerte“, Seite 80. | ||
| Schritt 11 | Sind 30 Minuten verstrichen oder wurde die Netzspannung unterbrochen? | Ja: | → Schritt 1 |
| Nein: | → Schritt 12 | ||
| Schritt 12 | Abgastest deaktivieren? | Ja: | → Schritt 13 |
| Nein: | → Schritt 5 | ||
| Schritt 13 | Deaktivieren des Abgastests:Taste “” länger als 2 Sekunden gedrückt halten, bis der Punkt verschwunden ist. | → Schritt 1 | |
Tab. 7 Normalbetrieb
Tab. 8 Abgastest
| Menü Servicebetrieb | |||
| Schritt 1 | 24 Displaywert: Aktuell gemessene Heizungsvorlauftemperatur in °C. Siehe auch Kapitel 13.3 „Displaywerte“, Seite 80. | ||
| Schritt 2 | Servicebetrieb aktivieren? | Ja: | → Schritt 3 |
| Nein: | → Schritt 1 | ||
| Schritt 3 Aktivieren des Servicebetriebs Schritt 1:Taste “” länger als 2, jedoch nicht länger als 5 Sekunden gedrückt halten. | |||
Tab. 9 Servicebetrieb
Buderus
| Menü Servicebetrieb | |||
| Schritt 4 | 24 Displaywert: Aktuell gemessene Heizungsvorlauftemperatur in °C. Sobald rechts unten auf dem Display ein nicht-blinkender Punkt erscheint, läuft das Heizgerät maximal 30 Minuten lang bei 100 % Leistung im Heizbetrieb. Hierbei gilt die maximale Heizungsvorlauftemperatur entsprechend der Einstellung auf dem Basiscontroller BC10. Während des Servicebetriebs ist Warmwasserbereitung nicht möglich. | ||
| Schritt 5 Aktivieren des Servicebetriebs Schritt 2:Tasten “+” gleichzeitig länger als 2 Sekunden gedrückt halten. | |||
| Schritt 6 | L Displayeinstellung: Eingestellte Höchstleistung während des Heizbetriebs in %.Siehe auch Kapitel 13.4 „Displayeinstellungen“, Seite 80.In diesem Fall:L = 100 %.Der Servicebetrieb ist aktiviert. Nun kann die Kesselleistung vorübergehend auf Teillast zurückgebracht werden, um das Gas-Luft-Verhältnis oder den Ionisationsstrom kontrollieren und gegebenenfalls einstellen zu können. | ||
| Schritt 7 | Taste “” gedrückt halten, bis auf dem Display der niedrigste Wert erscheint.Der niedrigste Wert ist im Kapitel 9.2.6 auf Seite 54 zu finden. | ||
| Schritt 8 | [LXX] XX ist in diesem Fall den Mindestwert laut Kapitel 9.2.6 auf Seite 54.Displayeinstellung: Eingestellte Mindestleistung während des Servicebetriebs in %.Siehe auch Kapitel 13.4 „Displayeinstellungen“, Seite 80.Das Heizgerät wird innerhalb einiger Sekunden auf Teillast (Kleinlast) zurückmoduliert.Hierbei gilt die maximale Heizungsvorlauftemperatur entsprechend der Einstellung auf dem Basiscontroller BC10. Kontrollieren Sie das Gas-Luft-Verhältnis oder den Ionisationsstrom und stellen Sie erforderlichenfalls das Gas-Luft-Verhältnis ein, und zwar gemäß Kapitel 9.2.6 „Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen“, Seite 54 oder Kapitel 9.2.10 „Ionisationsstrom messen“, Seite 58. | ||
| Schritt 9 | Taste “” betätigen. | ||
| Schritt 10 | F 5 Displayeinstellung: gewünschte Pumpennachlaufzeit nach Ablauf des Heizbetriebs in Minuten. Siehe auch Kapitel 13.4 „Displayeinstellungen“, Seite 80. | ||
| Schritt 11 | Taste “” betätigen. | ||
| Schritt 12 | C Displayeinstellung: gewünschte Stellung (An/Aus) der Warmwasserbereitung. Diese Einstellung hat gegenüber beispielsweise einer eventuellen Einstellmöglichkeit (An/Aus) der Warmwasserbereitung auf einem Raumthermostat Vorrang.Siehe auch Kapitel 13.4 „Displayeinstellungen“, Seite 80. | ||
| Schritt 13 | Taste “” betätigen. | ||
| Schritt 14 | 24 Displaywert: Aktuell gemessene Heizungsvorlauftemperatur in °C.Siehe auch Kapitel 13.3 „Displaywerte“, Seite 80. | ||
| Schritt 15 | Taste “” betätigen. | ||
| Schritt 16 | P 16 Displaywert: Aktuell gemessener Wasserdruck der Heizungsanlage in bar.Siehe auch Kapitel 13.3 „Displaywerte“, Seite 80. | ||
| Schritt 17 | Taste “” betätigen. | ||
| Schritt 18 | -R Betriebscode: Das Heizgerät befindet sich im Servicebetrieb.Siehe auch Kapitel 13.5 „Displaycodes“, Seite 81. | ||
| Schritt 19 | Taste “” betätigen. | ||
| Schritt 20 | 24 Displaywert: Aktuell gemessene Heizungsvorlauftemperatur in °C.Siehe auch Kapitel 13.3 „Displaywerte“, Seite 80. | ||
| Schritt 21 | Sind 30 Minuten verstrichen oder wurde die Netzspannung unterbrochen? | Ja: | → Schritt 22 |
| Nein: | → Schritt 23 | ||
| Schritt 22 | Der Servicebetrieb wird deaktiviert. | → Schritt 25 | |
| Schritt 23 | Servicebetrieb deaktivieren? | Ja: | → Schritt 24 |
| Nein: | → Schritt 15 | ||
| Schritt 24 D | Deaktivieren des Servicebetriebs:Taste “ ” länger als 2 Sekunden gedrückt halten, bis der Dezimalpunkt erlischt. | ||
| Schritt 25 | Die Kesselleistung wird dann wie eingestellt im Menü "Einstellungen" in Tabelle 11 reduziert. | → Schritt 1 | |
Tab. 9 Servicebetrieb
Tab. 9 Servicebetrieb
| Menü Manueller Betrieb | |||
| Schritt 1 | 24 Displaywert: Aktuell gemessene Heizungsvorlauftemperatur in °C.Siehe auch Kapitel 13.3 „Displaywerte“, Seite 80. | ||
| Schritt 2 | Manuellen Betrieb aktivieren? | Ja: | → Schritt 3 |
| Nein: | → Schritt 1 | ||
| Schritt 3 Aktivieren des manuellen Betriebs:Taste “” länger als 5 Sekunden gedrückt halten. | |||
| Schritt 4 | 24 Displaywert: Aktuell gemessene Heizungsvorlauftemperatur in °C. Sobald rechts unten auf dem Display ein blinkender Punkt erscheint, ist der manuelle Betrieb aktiviert. Dies bedeutet, dass das Heizgerät permanent im Heizbetrieb ist.Hierbei gilt eine maximale Heizungsvorlauftemperatur entsprechend der Einstellung auf dem Basiscontroller BC10. Die LED "Wärmeanforderung" leuchtet auf. | ||
| Schritt 5 | Taste betätigen. | ||
| Schritt 6 | P 16 Displaywert: Aktuell gemessener Wasserdruck der Heizungsanlage in bar.Siehe auch Kapitel 13.3 „Displaywerte“, Seite 80. | ||
| Schritt 7 | Taste betätigen. | ||
| Schritt 8 | -H Betriebscode: Das Gerät befindet sich im manuellen Betrieb.Siehe auch Kapitel 13.5 „Displaycodes“, Seite 81.Während des manuellen Betriebs ist es möglich, anhand des Menüs "Einstellungen" in Tabelle 11 ab Schritt 3 die gewünschte Kesselleistung vorübergehend zu ändern. Während des manuellen Betriebs ist Warmwasserbereitung möglich.ACHTUNG: Wenn die Kesselleistung vorübergehend geändert wird, muss diese nach Beendigung des manuellen Betriebs erneut gemäß dem Menü "Einstellungen" (Tabelle 11) eingestellt werden. | ||
| Schritt 9 | Taste “” betätigen. | ||
| Schritt 10 | 24 Displaywert: Aktuell gemessene Heizungsvorlauftemperatur in °C.Siehe auch Kapitel 13.3 „Displaywerte“, Seite 80. | ||
| Schritt 11 | Wurde die Netzspannung unterbrochen? | Ja: | → Schritt 1 |
| Nein: | → Schritt 12 | ||
| Schritt 12 | Manuellen Betrieb deaktivieren? | Ja: | → Schritt 13 |
| Nein: | → Schritt 5 | ||
| Schritt 13 Deaktivieren des manuellen Betriebs:Taste länger als 2 Sekunden gedrückt halten, bis der Dezimalpunkt erlischt. | → Schritt 1 | ||
| Menü Einstellungen | |||
| Schritt 1 | 24 Displaywert. Aktuell gemessene Kesselwassertemperatur in °C.Siehe auch Kapitel 13.3. | ||
| Schritt 2 | Menü „Einstellungen“ öffnen? | Ja: | → Schritt 3 |
| Nein: | → Schritt 1 | ||
| Schritt 3 | Öffnen des Menüs „Einstellungen“: Tasten “” + “” gleichzeitig länger als 2 Sekunden gedrückt halten. | ||
| Schritt 4 | L _ _ Displayeinstellung. Sobald auf dem Display L _ _ erscheint, ist das Menü „Einstellungen“ geöffnet. Mit Hilfe des ersten Kennwerts, der auf dem Display erscheint, kann die Kesselleistung eingestellt werden (→ auch Kapitel 13.4). | ||
| Schritt 5 | Kesselleistung einstellen? | Nein: | → Schritt 7 |
| Ja: | → Schritt 6 | ||
| Schritt 6 | Niedriger:Sollkesselleistung mit der Taste “” niedriger einstellen. Die minimale Einstellung beträgt L 2 2 = 25 % bei 65 kW-Heizgerätn, L 2 5 = 25 % bei 80 kW-Heizgerätn und L 2 0 = 20 % bei 100 kW-Heizgerätn.Höher:Sollkesselleistung mit der Taste “” höher einstellen. Die maximale Einstellung beträgt L _ _ = 100 %. Dies entspricht der Werkseinstellung. | ||
| Schritt 7 | Taste “” betätigen. | ||
| Schritt 8 | F 5 Displayeinstellung. Sobald auf dem Display F 5 erscheint, kann der zweite Kennwert eingestellt werden. Dieser Kennwert zeigt die Sollpumpennachlaufzeit nach Beendigung des Heizbetriebs in Minuten an (→ auch Kapitel 13.4).Hinweis:Pumpennachlaufzeit nicht niedriger als F 5 (= 5 Minuten) einstellen. | ||
| Schritt 9 | Pumpennachlaufzeit nach Beendigung des Heizbetriebs einstellen? | Ja: | → Schritt 10 |
| Nein: | → Schritt 11 | ||
| Schritt 10 | Niedriger:Sollpumpennachlaufzeit nach Beendigung des Heizbetriebs mit der Taste “” niedriger einstellen. Die minimale Einstellung beträgt F 0 = 0 Minuten. Die werkseitige Einstellung beträgt 5 Minuten.Achtung! Sollpumpennachlaufzeit nach Beendigung des Heizbetriebs nicht niedriger als 5 Minuten einstellen.Höher:Die Sollpumpennachlaufzeit nach Beendigung des Heizbetriebs mit der Taste “” höher einstellen. Die maximale Einstellung beträgt F 6 0 = 60 Minuten oder F 1 d = 24 Stunden. | ||
| Schritt 11 | Taste “” betätigen. | ||
| Schritt 12 | C 0 Displayeinstellung. Sobald auf dem Display C 0 erscheint, soll der dritte Kennwert eingestellt werden. Dieser Kennwert gibt den eingestellten Status der Warmwasserversorgung an. Hiermit kann die Warmwasserversorgung aus- und eingeschaltet werden. Diese Einstellung ist der Einstellung der Warmwasserversorgung zum Beispiel am Raumthermostat gegenüber vorrangig. Siehe auch Kapitel 13.4. | ||
| Schritt 13 | Status der Warmwasserversorgung einstellen? | Ja: | → Schritt 14 |
| Nein: | → Schritt 15 | ||
| Schritt 14 | Sollstatus der Warmwasserbereitung mit der Taste “” oder mit der Taste “” einstellen. C 1 bedeutet „Ein“, C 0 bedeutet „Aus“. Bitte beachten: Falls C 0 eingestellt wird, ist auch die Frostsicherung des Warmwasserspeichers ausgeschaltet. | ||
| Schritt 15 | Wurde mindestens 5 Minuten lang keine Taste betätigt oder wurde die Netzspannung unterbrochen? | Ja: → | Schritt 17 |
| Nein: | → Schritt 16 | ||
| Schritt 16 | Taste “” betätigen. | ||
| Schritt 17 | 24 Displaywert. Die eventuell geänderten Einstellungen wurden bestätigt. | → Schritt 1 | |
Tab. 10 Manueller Betrieb
Tab. 11 Einstellungen
9 Inbetriebnahme
In diesem Kapitel wird Ihnen erklärt, wie Sie das Heizgerät in Betrieb nehmen können.
- Nach Durchführung der nachfolgend beschriebenen Arbeiten das Inbetriebnahmeprotokoll ausfüllen (→ Kapitel 9.5 „Inbetriebnahmeprotokoll“, Seite 63).
Bitte beachten sie auch die Hinweise zur Inbetriebnahme in der technischen Dokumentation der Bedieneinheiten und Module.
9.1 Heizungsanlage befüllen
9.1.1 Heizungsanlage befüllen

ACHTUNG
Beachten Sie zuerst die Vorschriften in Kapitel 2.5 „Wasserqualität“ auf Seite 9, bevor Sie die Heizungsanlage (be)füllen.

Bei der ersten Inbetriebnahme setzt sich das Heizgerät in Betrieb, sobald der Anlagendruck mehr als 1,0 bar beträgt.
Wenn der Anlagendruck unter 0,2 bar sinkt, geht das Heizgerät auf Störung.
Der Vordruck vom Ausdehnungsgefäß sollte mindestens dem statischen Druck (Anlagehöhe bis Mitte des Ausdehnungsgefäßes), geringstenfalls jedoch 0,5 bar betragen. Genaue Berechnung → DIN 4807.
- Bedienfeld durch Drücken öffnen (→ Bild 29, Seite 30).
- Drehknopf für die maximale Kesselwassertemperatur (→ Bild 45, Pos. 8) und Drehknopf für den Warmwasser-Sollwert (→ Bild 45, Pos. 10) nach links in Stellung „0“ drehen.
- Wenn ein Warmwasserspeicher vorhanden ist, mechanischen Schalter am Dreiwegeventil in Mittel-position stellen (Bild 46). Dazu Taste (→ Bild 46, Pos. 1) gedrückt halten und Hebel (→ Bild. 46, Pos. 2) um 45° drehen.
- Verschluss der Kesseltür mit dem Entlüftungsschlüssel eine viertel Umdrehung lösen (→ Bild 22, Lupe auf Seite 27).
- Verschluss nach unten drücken (→ Bild 22, Seite 27) und Kesseltür öffnen.
- Abdeckblende der Anschlussgruppe entfernen (→ Bild 22, Seite 27).

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10 9 8 35 40 45 50 30 55 Eco 60 Aut 888 30 40 50 60 70 80 0 90 Aut 11 2 3 4 5 Reset 1 6Bild 45 Basiscontroller BC10

Bild 46 Dreiwegeventil in Mittelposition stellen
Das Heizgerät ist mit einem automatischen Entlüfter (→ Bild 47) ausgestattet, der zur Entlüftung des Heizgeräts dient.
Zum Entlüften des Heizgeräts muss jeder Heizkörper in der Heizungsanlage mit einer eigenen Möglichkeit zur Entlüftung versehen sein. Es kann sogar in manchen Situationen nötig sein, zusätzlich auch an bestimmten Stellen extra Möglichkeiten zur Entlüftung anzubringen.
● Schutzkappe am automatischen Entlüfter ( Bild 47) eine Umdrehung lösen.
- Verschlusskappe abschrauben (→ Bild 48).
- Schlauch an den Wasseranschluss anschließen und mit Wasser befüllen (→ Bild 49). Darauf achten, daß sich keine Luft mehr im Schlauch befindet.
- Wasserhahn schließen.

Bild 47 Automatischen Entlüfter öffnen

Bild 48 Deckel abnehmen Füll- und Entleerhahn

Bild 49 Schlauch befüllen
- Schlauch an den Füll- und Entleerhahn anschließen (→ Bild 50, Schritt 1).
- Füll- und Entleerhahn (→ Bild 50, Schritt 2) öffnen.

Das anschließende Entlüften der Heizungsanlage ist sehr wichtig, da sich sämtliche Luft der Heizungsanlage im höchsten Punkt sammelt, wenn die Anlage langsam mit Wasser befüllt wird.
- Wartungshähne an Heizungsvorlauf und -rücklauf (→ Bild 51) öffnen (Stellung offen: parallel zum Rohr).
- Wasserhahn vorsichtig öffnen und die Heizungsanlage langsam befüllen (→ Bild 52).

Bild 50 Schlauch anschliessen / Füll- und Entleerhahn öffnen

Bild 51 Wartungshähne öffnen (hier: Stellung geöffnet)

Bild 52 Wasserhahn öffnen und Heizungsanlage befüllen
- Lesen Sie hierbei den Druck am analogen Druckmessgerät an der Anschlussgruppe oder am Bedienfeld des BC10 (→ Bild 53) ab.
Der Druck in der Heizungsanlage, der unmittelbar am Heizgerät gemessen wird, muss mindestens den erforderlichen Vordruck des Ausdehnungsgefäßes plus 0,5 bar betragen. Dieser minimale Druck darf nicht geringer als 1,0 bar sein (bei kalter Heizungsanlage).
Der maximale Druck in der Heizungsanlage, der unmittelbar am Heizgerät gemessen wird, darf der 2,5 bar nicht überschreiten.
- Wasserhahn und Füll- und Entleerhahn schließen.
- Heizungsanlage über die Entlüftungsventile an den Heizkörpern entlüften. Hierbei im untersten Stockwerk des Gebäudes beginnen und dies anschließend jeweils ein Stockwerk höher fortsetzen (→ Bild 54).
- Pumpe entlüften, indem die Entlüftungsschraube auf der Vorderseite der Pumpe abgenommen wird (→ Bild 55).

Bei der Entlüftung der Pumpe kann eine kleine Menge Heizungswasser ausfließen. Legen Sie aus diesem Grund ein trockenes Tuch unter die Pumpe.
- Entlüftungsschraube wieder montieren.
- Anlagendruck auf dem analogen Manometer oder auf dem Display des BC10 (→ Bild 53) erneut ablesen. Wenn der Druck unter 1,0 bar liegt, muss das oben beschriebene Füll- und Entlüftungsverfahren so oft wiederholt werden, bis der gewünschte Druck erreicht ist und die Heizungsanlage luftfrei ist.
• Wasserhahn schließen. - Füll- und Entleerhahn des Heizgeräts schließen.
- Kappe am Füll- und Entleerhahn montieren.
• Schlauch abkoppeln. - Sollte der Anlagendruck durch das Entlüften unter den Mindestfülldruck gesunken sein, Wasser nachfüllen.
- Wenn ein Warmwasserspeicher vorhanden ist, mechanischen Schalter am Dreiwegeventil zurückstellen.
- Anlagendruck in das Inbetriebnahmeprotokoll eintragen.

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bar 2 1 0 35 40 45 50 30 Eco Aut 55 260 30 40 50 60 70 80 90 Aut 0 1 ResetBild 53 Druckanzeige ablesen

text_image
pfffBild 54 Heizungsanlage entlüften

Bild 55 Pumpe entlüften
Wenn das Heizgerät ungefähr eine Woche in Betrieb war und das Display einen niedrigeren Druck als 1,0 bar anzeigt, muss die Anlage aufgefüllt werden. Das Absinken des Drucks in einer Heizungsanlage wird durch das Austreten von Luftblasen über Verschraubungen und (automatischen) Entlüfter verursacht. Auch der im frischen Heizungswasser enthaltene Sauerstoff wird nach einiger Zeit aus dem Heizungswasser austreten und bewirken, dass der Druck in der Heizungsanlage sinkt.
Es ist also normal, dass die Heizungsanlage nach Inbetriebnahme einige Male nachgefüllt werden muss.
Danach muss die Anlage durchschnittlich einmal pro Jahr nachgefüllt werden.
Wenn die Heizungsanlage jedoch häufiger aufgefüllt werden muss, liegt vermutlich ein Wasserverlust infolge von Undichtheit oder infolge eines defekten Druckausdehnungsgefäßes vor. In diesem Fall ist es wichtig, die Ursache möglichst schnell zu beheben.
9.1.2 Siphon mit Wasser füllen
● Siphon abnehmen (→ Kapitel 7.2.11, Seite 23).
- Siphon mit circa einem Liter Wasser füllen (→ Bild 56) und Siphon wieder einbauen.

Der Siphon ist mit einem Bajonettverschluss ausgestattet. Nach dem Einsetzen müssen Sie den Siphon 1/4 Umdrehung im Uhrzeigersinn drehen, bis er einrastet.

LEBENSGEFAHR
durch Vergiftung.
Wenn der Siphon nicht mit Wasser gefüllt ist, kann austretendes Abgas Menschen in Lebensgefahr bringen.

Bild 56 Siphon mit Wasser füllen
9.2 Prüfen und Messen
9.2.1 Gasdichtheit prüfen
Vor der ersten Inbetriebnahme müssen Sie die Gaszuleitung auf äußere Dichtheit prüfen und dies im Inbetriebnahmeprotokoll bestätigen.

LEBENSGEFAHR
durch Explosion entzündlicher Gase.
Nach Inbetriebnahme- und Wartungsarbeiten können Leckagen an Leitungen und Verschraubungen entstanden sein.
- Führen Sie eine korrekte Dichtheitsprüfung durch.
- Benutzen Sie zur Lecksuche nur zugelassene Lecksuchmittel.

ANLAGENSCHADEN
durch Kurzschluss.
- Decken Sie die gefährdeten Stellen vor der Lecksuche ab.
- Sprühen Sie das Lecksuchmittel nicht auf Kabelführungen, Stecker oder elektrische Anschlussleitungen. Lassen Sie es auch nicht darauf tropfen.
- Gashahn langsam öffnen. Hierzu Gashahn eindrücken und ¼ Umdrehung nach links drehen (→ Bild 57).
● Heizungsanlage spannungslos schalten (→ Bild 58).
- Neuen Leitungsabschnitt bis einschließlich der unmittelbaren Dichtstelle an der Gasarmatur mit schaumbildendem Mittel auf äußere Dichtheit prüfen. Dabei darf der Prüfdruck am Eingang der Gasarmatur maximal 150 mbar betragen.

Bild 57 Gashahn öffnen

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35 40 45 50 30 Eco 55 60 Aut 0 888 30 40 50 60 70 80 90 Aut 0 1 ResetBild 58 Heizungsanlage spannungslos schalten
9.2.2 Gaszuleitung entlüften
● Gashahn schließen (→ Bild 59).
- Verschlussschraube am Prüfnippel für Gasanschlussdruck und Entlüftung (→ Bild 60) um 2 Umdrehungen lösen und Schlauch aufstecken.
- Gashahn langsam öffnen. Hierzu Gashahn eindrücken und ¼ Umdrehung nach links drehen (→ Bild 57, Seite 49).
- Das ausströmende Gas über eine Wasservorlage abfackeln.
- Entweicht keine Luft mehr, Gashahn schließen (→ Bild 59).
- Schlauch abziehen und Verschlussschraube am Prüfnippel wieder festziehen.

- Prüfen Sie die Dichtheit des/der verwendeten Messnippel(s).

LEBENSGEFAHR
durch entweichendes gas.
- Überprüfen Sie nach den Tätigkeiten die verwendeten Messnippel auf Dichtheit anhand eines schaumbildenden Mittels, das als Gaslecksuchmittel zugelassen ist.
9.2.3 Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren
Kontrollieren Sie folgende Punkte:
- Wurde das vorgeschriebene Verbrennungsluft-Abgassystem verwendet (→ Kapitel 7.3 „Verbrennungsluft-Abgasanschluss herstellen“, Seite 25)?
- Wurden die in der entsprechenden Installationsanleitung des Abgassystems enthaltenen Ausführungsbestimmungen eingehalten?
- Ist bei Inbetriebnahme eine Dichtheitskontrolle zwischen Abgasrohr und Abgasstutzen durchgeführt worden? Gegebenenfalls mit Dichtheitsmessgerät prüfen. Ist eine Ringspaltmessung durchgeführt worden? Wurden die zulässigen Grenzwerte gemäß der Installationsanleitung des Abgassystems eingehalten?

Bild 59 Gashahn schließen
GB162-65

Bild 60 Gaszuleitung entlüften
9.2.4 Geräteausrüstung prüfen
Der Brenner darf nur mit den richtigen Düsen in Betrieb genommen werden ( Tab. 12).
- Befragen Sie das zuständige Gasversorgungsunternehmen nach der gelieferten Gasart.
- Überprüfen Sie, ob die tatsächliche Gasart mit der auf dem Aufkleber „Gasart“ (→ Bild 61) identisch ist.
| Heizgerät Gasart | Gasdüsendurch- | messer in mm |
| GB162-65 Erdgas | E 1) | Venturi 2) |
| Erdgas LL Venturi | 2) | |
| Flüssiggas 3P 5,3 + | Venturi 2) | |
| GB162-80 Erdgas | E 1 | 8,4 |
| Erdgas LL 9,4 | ||
| Flüssiggas 3P 4,7 | ||
| GB162-100 | Erdgas E1 | 8,4 |
| Erdgas LL 9,4 | ||
| Flüssiggas 3P 4,7 |
Tab. 12 Gasdüsendurchmesser
^1 Beinhaltet Erdgas H.
^2 Aufkleber am Venturi überprüfen.
| Gasart Werkseitige Voreinstellung der Gasbrenner | |
| Erdgas E (beinhaltet Erdgas H) | Bei Lieferung betriebsfertig eingestellt auf Wobbeindex 14,1 kWh/m3 (bezogen auf 15 °C, 1013 mbar), einsetzbar für den Wobbeindexbereich 11,3 (Österreich: 12,7) bis 15,2 kWh/m3.Aufeschrift auf Gasart-Hinweisschild:Eingestellte Gaskategorie: G 20 – 2E. Frühere Angaben: eingestellt auf Wobbeindex 15,0 kWh/m3 (bezogen auf 0 °C, 1013 mbar), einsetzbar für den Wobbeindexbereich 12,0 (Österreich: 13,4) bis 15,7 kWh/m3. |
| Erdgas LL (beinhaltet Erdgas L) | Bei Lieferung betriebsfertig eingestellt auf Wobbeindex 11,5 kWh/m3 (bezogen auf 15 °C, 1013 mbar), einsetzbar für den Wobbeindexbereich 9,5 bis 12,4 kWh/m3.Aufeschrift auf Gasart-Hinweisschild:Eingestellte Gaskategorie: G 25 – 2LL. Frühere Angaben : eingestellt auf Wobbeindex 12,4 kWh/m3 (bezogen auf 0 °C, 1013 mbar), einsetzbar für den Wobbeindexbereich 10,0 bis 13 kWh/m3. |
| Flüssiggas P | Nach Umstellung (→ Installationsanleitung “Austausch der Gasdüse”) geeignet für Propan.Aufeschrift auf Gasart-Hinweisschild:Eingestellte Gaskategorie: G 31 – 3P. |
Tab. 13 Werkseitige Voreinstellung des Gasbrenners

Bild 61 Aufkleber Gasart kontrollieren
9.2.5 Gasanschlussdruck (Fließdruck) messen
- Mindestens zwei Heizkörperthermostatventile öffnen. Heizgerät nicht einschalten.
- Bedienfeld durch Drücken öffnen (→ Bild 29, Seite 30).
- Heizungsanlage spannungslos schalten (→ Bild 62).
● Gashahn schließen (→ Bild 59, Seite 50). - Verschluss der Kesseltür mit dem Entlüftungsschlüssel eine viertel Umdrehung lösen (→ Bild 22, Lupe auf Seite 27).
-
Verschluss nach unten drücken (→ Bild 22) und Kesseltür öffnen.
-
Verschlussschraube am Prüfnippel für Gasanschlussdruck und Entlüftung um 2 Umdrehungen lösen (→ Bild 63, Pos. 1).
- Digitales Manometer (Druckmessgerät) auf „0“ stellen.

Halten Sie das digitale Manometer während der Messung in der gleichen Position (waagerecht oder senkrecht), in der es auf „0“ gestellt wurde.
- Messschlauch des Druckmessgerätes auf den Plusanschluss des Prüfnippels aufstecken (→ Bild 63, Pos. 2).
- Gashahn langsam öffnen. Hierzu Gashahn eindrücken und ¼ Umdrehung nach links drehen (→ Bild 57, Seite 49).

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35 40 45 50 30 Eco 0 Aut 888 30 40 50 60 70 80 90 Aut 0 1 ResetBild 62 Heizungsanlage spannungslos schalten

Bild 63 Gasanschlussdruck messen
- Heizungsanlage über dem Betriebsschalter des Basiscontrollers Logamatic BC10 (→ Bild 64, Pos. 1) einschalten.
- Taste „Schornsteinfeger“ (→ Bild 64, Pos. 3) drücken und gedrückt halten (ca. 2 Sekunden), bis der Punkt rechts unten im Display (→ Bild 64, Pos. 9) erscheint. Siehe hierzu auch Tabelle 8, „Abgastest“, Seite 40.
- Nach Aufleuchten der LED „Brenner“ (→ Bild 64, Pos. 6) eine Minute warten, bis das Heizgerät auf Volllast brennt.
- Den Gasanschlussdruck messen und in das Inbetriebnahmeprotokoll, Seite 63 eintragen.
Der Gasanschlussdruck muss:
– bei Erdgas min. 17 mbar, max. 25 mbar, Nennanschlussdruck 20 mbar, oder
- bei Flüssiggas min. 25 mbar, max. 35 mbar, Nennanschlussdruck 30 mbar, oder
– bei Flüssiggas min. 42,5 mbar, max. 57,5 mbar, Nennanschlussdruck 50 mbar, betragen.
- Taste „Statusanzeige“ (→ Bild 64, Pos. 4) so oft drücken, bis die Temperaturanzeige im Display erscheint.
- Taste „Schornsteinfeger“ (→ Bild 64, Pos. 3) drücken, um die Messung zu beenden. Siehe auch Tab. 8, „Abgastest“, Seite 40.

LEBENSGEFAHR
durch Explosion entzündlicher Gase.
- Kontrollieren Sie den verwendeten Prüfnippel auf Gasdichtheit.
- Benutzen Sie zur Lecksuche nur zuge- lassen Lecksuchmittel.

- Nehmen Sie Kontakt mit dem zuständigen Gasversorgungsunternehmen auf, wenn der notwendige Anschlussdruck nicht vorhanden ist.
- Bauen Sie, bei zu hohem Anschlussdruck, einen Gasdruckregler vor der Gasarmatur ein.
● Gashahn schließen (→ Bild 59, Seite 50).
- Messschlauch wieder abziehen und Verschluss-schraube am Prüfnippel wieder festziehen.
- Gashahn wieder öffnen. Hierzu Gashahn eindrücken und ¼ Umdrehung nach links drehen Gashahn schließen (→ Bild 57, Seite 49).

text_image
10 9 8 35 40 45 50 30 55 Eco 60 0 Aut 888 30 40 50 60 70 80 90 Aut 11 2 3 4 5 Reset 6Bild 64 Basiscontroller BC10
1 Betriebsschalter
2 Taste „Reset“
3 Taste „Schornsteinfeger“
4 Taste „Statusanzeige“
5 Anschlussmöglichkeit für den Diagnosestecker
6 LED „Brenner“ (An/Aus)
7 LED „Wärmeanforderung“
8 Drehknopf für maximale Kesselwassertemperatur
9 Display
10 Drehknopf für Warmwasser-Sollwert
11 LED „Warmwasserbereitung“
9.2.6 Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen

BRENNERSCHADEN
durch falsches Einstellen des Gas-Luft-Verhältnisses möglich!
Gas-Luft-Verhältnis ausschliesslich in Teillast (Kleinlast) einstellen!
Gas-Luft-Verhältnis nur auf Basis des Gas-/Luftdruckunterschiedes und niemals auf Basis der gemessene Abgaswerte, wie CO/CO₂/NOₓ, einstellen!
- Mindestens 2 Heizkörperthermostatventile öffnen. Heizgerät nicht einschalten.
- Bedienfeld durch Drücken öffnen (→ Bild 29, Seite 30).
- Heizungsanlage über dem Betriebsschalter des Basiscontrollers Logamatic BC10 (→ Bild 64, Pos. 1) ausschalten.
● Gashahn schließen (→ Bild 59, Seite 50). - Verschluss der Kesseltür mit dem Entlüftungsschlüssel eine viertel Umdrehung lösen (→ Bild 22, Lupe auf Seite 27).
- Verschluss nach unten drücken (→ Bild 22) und Kesseltür öffnen.
- Verschlussschraube am Messnippel für Brennerdruck 2 Umdrehungen lösen (→ Bild 65, Schritt 1).
- Druckmessgerät auf „0“ stellen.

Halten Sie das digitale Manometer während der Messung in der gleichen Position (waagerecht oder senkrecht), in der es auf „0“ gestellt wurde.
- Plusanschluss des Druckmessgerätes mit einem Schlauch mit dem Messnippel für Brennerdruck verbinden (→ Bild 65, Schritt 2).
- Gashahn langsam öffnen. Hierzu Gashahn eindrücken und ¼ Umdrehung nach links drehen (→ Bild 57, Seite 49).
- Heizungsanlage über dem Betriebsschalter des Basiscontrollers Logamatic BC10 (→ Bild 64, Pos. 1) einschalten.
- Servicebetrieb gemäß Menü „Servicebetrieb“ (→ Tab. 9, Seite 40) aktivieren.
- Leistung auf minimalen Wert (Teillast) gemäß Menü „Servicebetrieb“ (→ Tab. 9, Seite 40) einstellen.
- Nach Aufleuchten der LED „Brenner“ (→ Bild 64, Pos. 6) eine Minute warten, bis das Heizgerät auf Teillast brennt.
GB162-65

Bild 65 Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren
Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren.
Das Gas-Luft-Verhältnis wird gemessen wie ein Druckunterschied in die Gasarmatur und den Druck in die Atmosphäre. Dieser Druckunterschied muss sich zwischen -0,10 mbar und 0,00 mbar befinden. Der Normdifferenzdruck ist dann -0,05 mbar (Abb. 66).
- Messwert in das Inbetriebnahmeprotokoll (→ Kapitel 9.5 „Inbetriebnahmeprotokoll“, Seite 63) eintragen.
- Bei Abweichung das Gas-Luft-Verhältnis an der Einstellschraube (→ Bild 67, Pos. 1) nachregulieren. Die Einstellschraube befindet sich hinter der Abdeck-schraube.
- Taste „Schornsteinfeger“ (→ Bild 64, Pos. 3) drücken, bis der Punkt im Display erlischt.
- Heizungsanlage über dem Betriebsschalter des Basiscontrollers Logamatic BC10 (→ Bild 64, Pos. 1) ausschalten.
● Gashahn schließen (→ Bild 59, Seite 50).
- Messanordnung entfernen.
- Schraube im Messnippel für Brennerdruck festdrehen.
- Gashahn langsam öffnen. Hierzu Gashahn eindrücken und ¼ Umdrehung nach links drehen (→ Bild 57, Seite 49).
- Heizungsanlage über dem Betriebsschalter des Basiscontrollers Logamatic BC10 (→ Bild 64, Pos. 1) einschalten.
- Taste „Schornsteinfeger“ (→ Bild 64, Pos. 3) drücken und gedrückt halten (ca. 2 Sekunden), bis der Punkt rechts unten im Display (→ Bild 64, Pos. 9) erscheint. Siehe hierzu auch Tabelle 8, „Abgastest“, Seite 40.
- Nach Aufleuchten der LED „Brenner“ (→ Bild 64, Pos. 6) eine Minute warten, bis das Heizgerät auf Volllast brennt.

LEBENSGEFAHR
durch Explosion entzündlicher Gase.
- Kontrollieren Sie den verwendeten Prüfnippel auf Gasdichtheit.
- Benutzen Sie zur Lecksuche nur zuge- lassen Lecksuchmittel.

text_image
fehlerhaft korrekt fehlerhaft -15 -10 -5 0 5 (Pa) -0,15 -0,10 -0,05 0,00 0,05 (mbar) nach links drehen nach rechts drehenBild 66 Differenz Gas/Luft bei niedriger Belastung

Bild 67 Gas-Luft-Verhältnis einstellen

ANLAGENSCHADEN
durch Kurzschluss.
- Decken Sie die gefährdeten Stellen vor der Lecksuche ab.
-
Sprühen Sie das Lecksuchmittel nicht auf Kabelführungen, Stecker oder elektrische Anschlussleitungen. Lassen Sie es auch nicht darauf tropfen.
-
Taste „Schornsteinfeger“ (→ Bild 64, Pos. 3) drücken, um die Messung zu beenden. Siehe auch Tab. 8, „Abgastest“, Seite 40.
- Kontrollieren, ob die Kesselleistung noch auf dem gewünschten Wert steht.
Siehe hierzu Tab. 11 „Einstellungen“, Seite 43.
9.2.7 Dichtheitskontrolle im Betriebszustand durchführen

LEBENSGEFAHR
durch Explosion entzündlicher Gase.
Nach Inbetriebnahmearbeiten können Lekkagen an Leitungen und Verschraubungen entstanden sein.
- Benutzen Sie zur Lecksuche nur zugelassene Lecksuchmittel.
- Taste „Schornsteinfeger“ (→ Bild 68, Pos. 3) drücken und gedrückt halten (ca. 2 Sekunden), bis der Punkt rechts unten im Display (→ Bild 68, Pos. 9) erscheint. Siehe hierzu auch Tabelle 8, „Abgastest“, Seite 40.
- Nach Aufleuchten der LED „Brenner“ (→ Bild 68, Pos. 6) eine Minute warten, bis das Heizgerät auf Volllast brennt.
- Prüfen Sie bei laufendem Brenner alle Dichtstellen im gesamten Gasweg des Brenners mit einem schaumbildenden Mittel.

ANLAGENSCHADEN
durch Kurzschluss.
- Decken Sie die gefährdeten Stellen vor der Lecksuche ab.
- Sprühen Sie das Lecksuchmittel nicht auf Kabelführungen, Stecker oder elektrische Anschlussleitungen. Lassen Sie es auch nicht darauf tropfen.
- Taste „Schornsteinfeger“ (→ Bild 68, Pos. 3) drücken, um die Messung zu beenden. Siehe auch Tab. 8, „Abgastest“, Seite 40.

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10 35 40 45 50 30 55 Eco 60 Aut 9 8 30 40 50 60 70 888 Aut 11 2 3 4 5 Reset Reset Reset Reset 1 6Bild 68 Basiscontroller BC10
9.2.8 Kohlenmonoxidgehalt messen
- Mindestens 2 Heizkörperthermostatventile öffnen. Heizgerät nicht einschalten.
- Bedienfeld durch Drücken öffnen (→ Bild 29, Seite 30).
- Heizungsanlage über dem Betriebsschalter des Basiscontrollers Logamatic BC10 (→ Bild 68, Pos. 1) ausschalten.
- Abdeckkappe an der Messstelle für Abgase (→ Bild 69, Pos. 1) entfernen.
- Abgasanalyse-Messgerät an der linken Messstelle anschließen (→ Bild 69).
- Heizungsanlage über dem Betriebsschalter des Basiscontrollers Logamatic BC10 (→ Bild 68, Pos. 1) einschalten.
- Taste „Schornsteinfeger“ (→ Bild 68, Pos. 3) drücken und gedrückt halten (ca. 2 Sekunden), bis der Punkt rechts unten im Display (→ Bild 68, Pos. 9) erscheint. Siehe hierzu auch Tabelle 8, „Abgastest“, Seite 40.
- Nach Aufleuchten der LED „Brenner“ (→ Bild 68, Pos. 6) eine Minute warten, bis das Heizgerät auf Volllast brennt.
- An der Messstelle für Abgase (→ Bild 69) Kohlenmonoxidgehalt messen.
Die CO-Werte in luftfreiem Zustand müssen unter 400 ppm bzw. 0,04 Vol.-% liegen. Werte um oder über 400 ppm weisen auf Verschmutzung am Gasbrenner oder Wärmetauscher, auf Defekte am Brenner oder Rezirkulation von Abgasen hin.
- Ursache unbedingt feststellen und beheben (→ Kapitel 12, Seite 70).
- Taste „Schornsteinfeger“ (→ Bild 68, Pos. 3) drücken, um die Messung zu beenden. Siehe auch Tab. 8, „Abgastest“, Seite 40.
- Heizungsanlage über dem Betriebsschalter des Basiscontrollers Logamatic BC10 (→ Bild 68, Pos. 1) ausschalten.
- Abgasanalyse-Messgerät entfernen, Abdeckkappe an der Messstelle für Abgase (→ Bild 69, Pos. 1) wieder montieren.
- Heizungsanlage über dem Betriebsschalter des Basiscontrollers Logamatic BC10 (→ Bild 68, Pos. 1) einschalten.
- Bedienfeld durch Drücken schließen (→ Bild 75, Seite 62).
9.2.9 Funktionsprüfung durchführen
- Bei der Inbetriebnahme und bei der jährlichen Inspektion bzw. bedarfsabhängigen Wartung sind alle Regel-, Steuer- und Sicherheitseinrichtungen auf ihre Funktion und, soweit Verstellung möglich, auf ihre richtige Einstellung zu prüfen.

Bild 69 Kohlenmonoxidgehalt messen
- Die gas- und wasserseitige Dichtheit muss ebenfalls geprüft werden (→ Kapitel 9.2.1 und 9.2.7).
9.2.10 Ionisationsstrom messen
- Bedienfeld durch Drücken öffnen (→ Bild 29, Seite 30).
- Mindestens zwei Heizkörperthermostatventile öffnen. Heizgerät nicht einschalten.
- Heizungsanlage über dem Betriebsschalter des Basiscontrollers Logamatic BC10 (→ Bild 68, Pos. 1) ausschalten.
- Verschluss der Kesseltür mit dem Entlüftungsschlüssel eine viertel Umdrehung lösen (→ Bild 22, Lupe auf Seite 27).
- Verschluss nach unten drücken (→ Bild 22) und Kesseltür öffnen.
- Steckverbindung des Überwachungskabels lösen (→ Bild 70).

Bild 70 Demontage Steckverbinder Ionisationselektrode
- Messgerät in Reihe anschließen (→ Bild 71). Am Messgerät den μA-Gleichstrombereich wählen. Das Messgerät muss eine Auflösung von mind. 1 μA haben.
- Heizungsanlage über dem Betriebsschalter des Basiscontrollers Logamatic BC10 (→ Bild 68, Pos. 1) einschalten.
- Servicebetrieb gemäß Menü „Servicebetrieb“ (→ Tab. 9, Seite 40) aktivieren.
- Leistung auf minimalen Wert (Teillast) gemäß Menü „Servicebetrieb“ (→ Tab. 9, Seite 40) einstellen.
- Nach Aufleuchten der LED „Brenner“ (An/Aus) (→ Bild 68, Pos. 6) eine Minute warten, bis das Heizgerät auf Teillast brennt.
- Ionisationsstrom messen. Der Ionisationsstrom muss bei Teillast > 3 μA Gleichstrom betragen.
- Messwert in das Inbetriebnahmeprotokoll (→ Kapitel 9.5 „Inbetriebnahmeprotokoll“, Seite 63) eintragen.

Bild 71 Ionisationsstrom messen
- Bei Abweichungen Gas-Luft-Verhältnis (→ Kapitel 9.2.6, Seite 54) kontrollieren oder Ionisationselektrode prüfen (→ Kapitel 12.1.4, Seite 73).
- Taste „Schornsteinfeger“ (→ Bild 68, Pos. 3) drücken und gedrückt halten (ca. 2 Sekunden), bis der Punkt rechts unten im Display (→ Bild 68, Pos. 9) erscheint. Siehe hierzu auch Tabelle 8, „Abgastest“, Seite 40.
- Heizungsanlage über dem Betriebsschalter des Basiscontrollers Logamatic BC10 (→ Bild 68, Pos. 1) ausschalten.
- Messgerät abnehmen und Steckverbindung des Überwachungskabels wieder zusammenstecken.
- Heizungsanlage über dem Betriebsschalter des Basiscontrollers Logamatic BC10 (→ Bild 68, Pos. 1) einschalten.
- Kontrollieren, ob die Kesselleistung noch auf dem gewünschten Wert steht. Siehe hierzu Menü „Servicebetrieb“ (→ Tab. 9, Seite 40).
9.3 Einstellungen vornehmen
9.3.1 Heizleistung einstellen
- Die benötigte Heizleistung auf dem BC10 gemäß Menü „Einstellungen“ (→ Tab. 11, Seite 43) einstellen. Hierbei Tabelle 14 befolgen.
Tab. 14 Heizleistung prozentual in kW
* Logamatic BC10 mit entfernter Steckbrücke (Jumper)
9.3.2 Heizleistung auf 50 kW beschränken (nur GB162-65)
Auf der Rückseite des Basiscontrollers Logamatic BC10 können Sie die Heizleistung des Heizgeräts durch das Abziehen einer Steckbrücke (Jumper) begrenzen.
- Blinddeckel am Einbauort für RC35 oder RC300 abnehmen.
- Sicherungsschraube (→ Bild 72, Pos. 1) lösen, Lasche links (→ Bild 72, Pfeil) am Basiscontroller Logamatic BC10 eindrücken und Basiscontroller nach vorne abnehmen.
- Jumper (→ Bild 73, Pos. 1) auf der Rückseite des Basiscontrollers Logamatic BC10 entfernen.
| Jumper | Zustand Erläuterung | |
| nicht gesetzt | Heizleistung auf 50 kW (GB162-65) begrenzt bei alle Betriebsarten, außer Servicebetrieb. | |
| gesetzt Heizleistung ist wie im Auslieferungszustand nicht begrenzt und entspricht der Bezeichnung des Heizgeräts 65 kW. | ||
Tab. 15 Jumper
9.3.3 Maximale Kesselwassertemperatur vorgeben
- Am Drehknopf „maximale Kesselwassertemperatur“ (→ Bild 68, Pos. 8) die obere Grenztemperatur des Kesselwassers für den Heizbetrieb einstellen (→ Tab. 16).
Die Begrenzung gilt nicht für die Warmwasserbereitung.

Bild 72 Sicherungsschraube lösen und Basiscontroller
Logamatic BC10 herausnehmen

Bild 73 Rückseite des Basiscontrollers Logamatic BC10
| Zustand Erläuterung | LED | ||
| 0 | Aus | Keine Versorgung der Heizkörper (nur Warmwasser-Betrieb). | Aus |
| 30 – 90 | Direkte Einstellung am BC10 in °C | Die Temperatur wird am BC10 fest eingestellt und kann mit einer Bedieneinheit nicht verändert werden1. | An2 |
| Aut | Vorgabe über Bedieneinheit (Voreinstellung) | Die Temperatur wird automatisch über die Heizkennlinie ermittelt. Wenn keine Bedieneinheit angeschlossen ist, gilt 90 °C als maximale Kesselwassertemperatur. | An2 |
Tab. 16 Einstellungen am Drehknopf „maximale Kesselwassertemperatur“
Alle Regelungsfunktionen der Bedieneinheit (z. B. Heizprogramm, Sommer-/Winterumschaltung) bleiben aktiv.
2 Die LED unterhalb des Drehknopfes leuchtet, wenn die Heizung eingeschaltet ist und Wärme angefordert wird. Im Sommerbetrieb ist die Heizung ausgeschaltet (LED Aus).
9.3.4 Pumpennachlaufzeit einstellen

Heizkörperventile öffnen, die möglicherweise durch Frostgefahr gefährdet sind.
Stellen Sie die Pumpennachlaufzeit auf 24 Stunden ein, wenn die Heizungsanlage raumtemperaturgeführt geregelt wird und Frostgefahr für Teile der Heizungsanlage besteht, die außerhalb des Erfassungsbereichs der Bedieneinheit liegen (z. B. Heizkörper in der Garage).
- Pumpennachlaufzeit gemäß Menü „Einstellungen“ (→ Tab. 11, Seite 43) einstellen.
9.3.5 Warmwasserbetrieb ein-/ausschalten

Falls [ ] eingestellt ist, ist die Frostsicherung eines eventuell vorhandenen Warmwasserspeichers ausgeschaltet.
- Warmwasserbetrieb gemäß Menü „Einstellungen“ (→ Tab. 11, Seite 43) einstellen.
9.3.6 Warmwasser-Sollwert vorgeben
- Mit dem Drehknopf „Warmwasser-Sollwert“ (→ Bild 68, Pos. 10) die gewünschte Temperatur des Warmwassers im Warmwasserspeicher vorgeben (→ Tab. 17).
| Zustand Erläuterung | LED | ||
| 0 | Aus | Keine Versorgung mit Warmwasser (nur Heizbetrieb). | Aus |
| Eco^1 | Energiesparbetrieb ^2 ,Warmwassertemperatur 60 °C | Das Warmwasser wird erst wieder auf 60 °C aufgeheizt, wenn die Temperatur deutlich abgesunken ist. Dadurch wird die Anzahl der Brennerstarts reduziert und Energie eingespart. Allerdings kann das Wasser im ersten Moment etwas kälter sein. | An ^3 |
| 30 – 60 | Direkte Einstellung am BC10 ^2 in °C | Die Temperatur wird am BC10 fest eingestellt und kann mit einer Bedieneinheit nicht verändert werden. | An ^3 |
| Aut V | Vorgabe über Bedieneinheit ^2 (Voreinstellung) | Die Temperatur wird an der Bedieneinheit (z. B. RC35 oder RC300) eingestellt.Wenn keine Bedieneinheit angeschlossen ist, gilt 60 °C als maximale Warmwassertemperatur. | An ^3 |
Tab. 17 Einstellungen am Drehknopf „Warmwasser-Sollwert“
Diese Funktion ist optimiert für Geräte mit integrierter Warmwasserbereitung (Kombigeräte). In Verbindung mit dem Logamax plus GB162 empfehlen wir die Einstellung „Aut“, wenn die Bedieneinheit RC35 oder RC300 vorhanden ist
2 Das Heizprogramm (Schaltuhr) des Raumcontrollers bleibt aktiv, dadurch wird im Nachtbetrieb kein Warmwasser bereitet.
3 Die LED unterhalb des Drehknopfes leuchtet, wenn Warmwasser nachgeladen wird oder die Warmwassertemperatur unterhalb des Sollwertes liegt (Wärmeanforderung).

LEBENSGEFAHR
wegen Bildung von Legionellen.
Aktivieren Sie an der Bedieneinheit z. B. RC35 oder RC300, die Funktion „thermische Desinfektion“ die zur Abtötung von Krankheitserregern (z. B. Legionellen) erforderlich ist (Siehe dazu die Bedienungsanleitung der Bedieneinheit).
Zum Legionellenschutz wird auf das DVGW Arbeitsblatt W551 verwiesen. Siehe auch Kapitel 2.
9.4 Abschließende Arbeiten
9.4.1 Kesseltür und Bedienfeld schließen
- Kesseltür schließen (→ Bild 74) und Schloss mit dem Entlüftungsschlüssel mit 14 Umdrehung nach rechts verschließen.
- Bedienfeld durch Drücken schließen (→ Bild 75).
9.4.2 Betreiber informieren, technische Unterlagen übergeben
- Machen Sie den Betreiber mit der Heizungsanlage und der Bedienung des Heizgeräts vertraut. Übergeben Sie ihm dabei die technischen Unterlagen.
- Kleben Sie eventuell Ihren Firmenaufkleber auf der Vorderseite des Heizgeräts.

Bild 74 Kesseltür schließen

Bild 75 Bedienfeld schließen
9.5 Inbetriebnahmeprotokoll
- Durchgeführte Inbetriebnahmearbeiten unterschreiben und Datum eintragen.
| Inbetriebnahmearbeiten Seite Messwerte Bemerkungen | |||
| 1. Heizungsanlage befüllen und Druckprüfung vornehmen– Ausdehnungsgefäß Vordruck (InstallationsanleitungAusdehnungsgefäß beachten) 44 ____ bar– Fülldruck der Heizungsanlage | 44 | ____bar | |
| 2. Gaskennwerte notieren: WobbeindexBetriebsheizwert | ____kWh/m3____kWh/m3 | ||
| 3. Gasdichtheit prüfen | 49 | ||
| 4. Gaszuleitung entlüften | 50 | ||
| 5. Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren | 50 | ||
| 6. Geräteausrüstung überprüfen | 51 | ||
| 7. Gasanschlussdruck (Fließdruck) messen | 52 | ____mbar | |
| 8. Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen | 54 | ____Pa | |
| 9. Dichtheitskontrolle im Betriebszustand durchführen | 56 | ||
| 10. Kohlenmonoxidgehalt (CO) luftfrei messen | 57 | ____ppm | |
| 11. Funktionsprüfungen vornehmenIonisationsstrom messen | 5758 | ____μA | |
| 12. Einstellungen vornehmen | 59 | ||
| 13. Firmenaufkleber aufkleben | |||
| 14. Kesseltür schließen und verriegeln | 62 | ||
| 15. Betreiber informieren, technische Unterlagen übergeben | 62 | ||
| Fachgerechte Inbetriebnahme bestätigenFirmenstempel/Unterschrift/Datum | |||
10 Außerbetriebnahme
10.1 Heizungsanlage über den Basiscontroller außer Betrieb nehmen

ANLAGENSCHADEN
durch Frost.
Die Heizungsanlage kann zum Beispiel bei einem Netzausfall, Ausschalten der Versorgungsspannung, fehlerhafter Gasversorgung, Kesselstörung usw. nach längerer Zeit einfrieren. Siehe Kapitel 10.3.
Nähere Informationen zur Bedienung des Basiscontrollers Logamatic BC10 finden Sie im Kapitel 8 „Bedienung“, Seite 36.
- Bedienfeld durch Drücken öffnen (→ Bild 29, Seite 30).
- Heizungsanlage am Betriebsschalter des BC10 (→ Bild 68, Pos. 1) ausschalten. Dadurch wird der Brenner automatisch mit abgeschaltet.
- Hauptabsperreinrichtung oder Gashahn schließen (→ Bild 59, Seite 50).
10.2 Heizungsanlage im Notfall außer Betrieb nehmen

ANLAGENSCHADEN
durch Frost.
Die Heizungsanlage kann zum Beispiel bei einem Netzausfall, Ausschalten der Versorgungsspannung, fehlerhafter Gasversorgung, Kesselstörung usw. nach längerer Zeit einfrieren. Siehe Kapitel 10.3.
- Hauptabsperreinrichtung schließen.
- Schalten Sie die Heizungsanlage nur bei einem Notfall über die Sicherung des Aufstellraumes oder den Heizungsnotschalter ab.
10.3 Heizungsanlage bei Frostgefahr (Nutzungsunterbrechung) außer Betrieb nehmen

ANLAGENSCHADEN
durch Frost.
Die Heizungsanlage kann zum Beispiel bei dem Ausschalten des Heizgeräts, einem Netzausfall, Ausschalten der Versorgungsspannung, fehlerhafter Gasversorgung, Kesselstörung usw. nach längerer Zeit einfrieren.
- Stellen Sie sicher, dass die Heizungsanlage ständig in Betrieb ist (insbesondere bei Frostgefahr).
Sollten diese Umstände es erfordern, dass die Heizungsanlage für längere Zeit, in der auch Frostgefahr besteht, außer Betrieb genommen wird, muss die komplette Heizungsanlage entleert werden.
- Bedienfeld durch Drücken öffnen (→ Bild 29, Seite 30).
- Heizungsanlage am Betriebsschalter des BC10 (→ Bild 68, Pos. 1) ausschalten.
- Hauptabsperreinrichtung oder Gashahn schließen (→ Bild 59, Seite 50).
- Lassen Sie das Heizungswasser am tiefsten Punkt der Heizungsanlage mit Hilfe des Füll- und Entleerhahns oder des Heizkörpers (→ Bild 76) ab. Der (automatische) Entlüfter am höchsten Punkt der Heizungsanlage/des Heizkörpers muss dabei geöffnet sein.

Bild 76 Heizungsanlage entleeren
11 Inspektion
- Bieten Sie Ihrem Kunden einen jährlichen inspektions- und bedarfsorientierten Wartungsvertrag an. Welche Arbeiten in einem jährlichen inspektions- und bedarfsorientierten Wartungsvertrag enthalten sein müssen, können Sie im Inspektions- und im Wartungsprotokoll nachlesen (→ Seite 68 und Seite 78).
- Wenn Sie bei der Inspektion einen Zustand feststellen, der Wartungsarbeiten erforderlich macht, müssen Sie diese bedarfsabhängig durchführen (→ Kapitel 12 „Wartung“, Seite 70).

ANLAGENSCHADEN
durch fehlende oder mangelhafte Reinigung und Wartung.
- Inspizieren und reinigen Sie einmal jährlich die Heizungsanlage.
- Führen Sie bei Bedarf eine Wartung durch. Beheben Sie Mängel sofort, um Schäden an der Heizungsanlage zu vermeiden!
11.1 Vorbereitende Arbeiten

LEBENSGEFAHR
durch elektrischen Strom bei geöffnetem Heizgerät.
- Bevor Sie das Heizgerät öffnen: Schalten Sie die Heizungsanlage mit dem Heizungsnotschalter spannungslos oder ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose.
- Sichern Sie die Heizungsanlage gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten.
- Heizungsanlage spannungslos schalten (→ Bild 77).

LEBENSGEFAHR
durch Explosion entzündlicher Gase.
- Führen Sie Arbeiten an gasführenden Bauteilen nur dann aus, wenn Sie für diese Arbeiten eine Konzession besitzen.
● Gashahn schließen (→ Bild 78, Pos. 1).
● Wartungshähne schließen (→ Bild 78, Pos. 2).

text_image
35 40 45 50 30 Eco 55 60 Aut 0 888 30 40 50 60 70 80 90 Aut 0 1 ResetBild 77 Heizungsanlage spannungslos schalten

text_image
1 2 2Bild 78 Hähne schließen (hier: Position „geschlossen“)
11.2 Kesseltür öffnen
- Verschluss der Kesseltür mit dem Entlüftungsschlüssel eine viertel Umdrehung lösen (→ Bild 79, Lupe).
- Verschluss nach unten drücken (→ Bild 79) und Kesseltür öffnen.

Falls sich die Kesseltür nicht ganz aufschwenken lässt, müssen Sie diese ausbauen (→ Kapitel 11.2.1 „Kesseltür ausbauen“).
11.2.1 Kesseltür ausbauen
- Bedienfeld von der Kesseltür abschrauben und am Kesselrahmen einhängen (→ Bild 96 "Schrauben lösen", Seite 79).
- Schraube am linken Scharnier der Kesseltür oben lösen und Schraube mit Unterlegscheibe abnehmen (→ Bild 80).
- Kesseltür leicht anheben und aus dem Scharnier ziehen. Kesseltür sicher abstellen und gegen Umfallen sichern.

Die Abdeckung der elektrischen Anschlüsse kann im Heizgerät verbleiben.

Bild 79 Kesseltür öffnen

Bild 80 Kesseltür ausbauen
11.3 Sichtprüfung auf allgemeine Korrosionserscheinungen durchführen
- Alle gas- und wasserführenden Rohre auf Korrosionserscheinungen und Dichtheit prüfen.
- Eventuell korrodierte Leitungen ersetzen.
- Brenner, Wärmetauscher, Siphon, automatischen Entlüfter und alle Kupplungen im Heizgerät ebenfalls der Sichtprüfung unterziehen.
11.4 Gasarmatur auf innere Dichtheit prüfen
Gasarmatur auf der Eingangsseite (bei ausgeschaltetem Heizgerät) mit einem Prüfdruck von 20 mbar bei Erdgas auf innere Dichtheit prüfen.
- Verschlussschraube am Prüfnippel für Gasanschluss und Entlüftung 2 Umdrehungen lösen.
- Messschlauch des Druckmessgerätes auf den Prüfnippel aufstecken. Nach einer Minute darf der Druckabfall max. 10 mbar betragen.
- Bei höherem Druckabfall an allen Dichtstellen vor der Gasarmatur eine Lecksuche mit einem schaumbildenden Mittel durchführen. Wird keine Leckage festgestellt, Druckprüfung wiederholen. Bei erneut höherem Druckabfall als 10 mbar pro Minute Gasarmatur auswechseln (zur Demontage der Gasarmatur → Kapitel 12.1.1 „Gasarmatur demontieren“ auf Seite 71).

Bild 81 Gasarmatur auf innere Dichtheit prüfen
11.5 Ionisationsstrom messen
Siehe Kapitel 9.2.10 „Ionisationsstrom messen“, Seite 58.
11.6 Gasanschlussdruck (Fließdruck) messen
Siehe Kapitel 9.2.5 „Gasanschlussdruck (Fließdruck) messen“, Seite 52.
11.7 Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen
Siehe Kapitel 9.2.6 „Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen“, Seite 54.
11.8 Dichtheitskontrolle im Betriebszustand durchführen
Siehe Kapitel 9.2.7 „Dichtheitskontrolle im Betriebszustand durchführen“, Seite 56.
11.9 Kohlenmonoxidgehalt messen
Siehe Kapitel 9.2.8 „Kohlenmonoxidgehalt messen“, Seite 57.
11.10 Heizungsanlage befüllen
Siehe Kapitel 9.1 „Heizungsanlage befüllen“, Seite 44.
11.11 Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren
Siehe Kapitel 9.2.3 „Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren“, Seite 50.
11.12 Inspektionsprotokoll
- Durchgeführte Inspektionsarbeiten unterschreiben und Datum eintragen.

Ersatzteile können Sie über den Buderus Ersatzteilkatalog bestellen.
| Inspektionsarbeiten | Datum: | Datum: | Datum: | Datum: | Datum: | Datum: | Datum: | |
| 1. Allgemeinen Zustand der Heizungsanlage prüfen. | □ | □ | □ | □ | □ | □ | □ | |
| 2. Sicht- und Funktionskontrolle der Heizungsanlage durchführen. | □ | □ | □ | □ | □ | □ | □ | |
| 3. Gas- und wasserführende Anlagenteile prüfen auf:– Dichtheit im Betrieb– sichtbare Korrosion– Alterungsscheinungen | Siehe Kapitel 9.2.7 „Dichtheitskontrolle im Betriebszustand durchführen“,Seite 56.Siehe Kapitel 11.3 „Sichtprüfung auf allgemeine Korrosionserscheinungen durchführen“,Seite 66. | □ | □ | □ | □ | □ | □ | □ |
| 4. Ionisationsstrom messen. | Siehe Kapitel 9.2.10 „Ionisationsstrom messen“,Seite 58. | ____ μA | ____ μA | ____ μA | ____ μA | ____ μA | ____ μA | ____ μA |
| 5. Gasanschlussdruck (Fließdruck) messen. | Siehe Kapitel 9.2.5 „Gasanschlussdruck (Fließdruck) messen“,Seite 52. | ____mbar | ____mbar | ____mbar | ____mbar | ____mbar | ____mbar | ____mbar |
| 6. Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren. | Siehe Kapitel 9.2.6 „Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen“,Seite 54. | ____Pa | ____Pa | ____Pa | ____Pa | ____Pa | ____Pa | ____Pa |
| 7. Gasseitige Dichtheitskontrolle im Betriebszustand prüfen. | Siehe Kapitel 9.2.7 „Dichtheitskontrolle im Betriebszustand durchführen“,Seite 56. | □ | □ | □ | □ | □ | □ | □ |
| 8. Kohlenmonoxidgehalt (CO) luftfrei messen. | Siehe Kapitel 9.2.8 „Kohlenmonoxidgehalt messen“,Seite 57. | ____ ppm | ____ ppm | ____ ppm | ____ ppm | ____ ppm | ____ ppm | ____ ppm |
| Inspektionsarbeiten | Datum:____ | Datum:____ | Datum:____ | Datum:____ | Datum:____ | Datum:____ | Datum:____ | |
| 9. Anlagendruck prüfen.- Vordruck des Ausdehungs-gefäßes (s. a. Montagean-leitung Ausdehnungsgefäß)- Fülldruck ____ ____ | Siehe Kapitel 9.1 Heizungsanlage befüllen, Seite 44.________ bar | ________ bar | ________ bar | ________ bar | ________ bar | ________ bar | ________ bar | ________ bar |
| ____ | ____ | ____ | ||||||
| 10. Zuluft- und Abgasführung auf Funktion und Sicherheit prüfen. | Siehe Kapitel 9.2.3 „Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren“, Seite 50. | □ | □ | □ | □ | □ | □ | □ |
| 11. Bedarfsgerechte Einstellung des Regelgerätes prüfen. | Siehe Unterlagen des Regelgerätes. | □ | □ | □ | □ | □ | □ | □ |
| 12. Endkontrolle der Inspektions-arbeiten, dazu Mess- und Prüfergebnisse dokumentieren. | □ | □ | □ | □ | □ | □ | □ | |
| 13. Fachgerechte Inspektion bestätigen. | Firmen-stempel/Unter-schrift | Firmen-stempel/Unter-schrift | Firmen-stempel/Unter-schrift | Firmen-stempel/Unter-schrift | Firmen-stempel/Unter-schrift | Firmen-stempel/Unter-schrift | Firmen-stempel/Unter-schrift | |
12 Wartung
- Vorbereitende Arbeiten wie bei der Inspektion durchführen (→ Kapitel 11.1, Seite 65 und Kapitel 11.2, Seite 66).
12.1 Wärmetauscher, Brenner und Siphon reinigen
Der Wärmetauscher ist mit einem selbstreinigenden Überzug versehen.
Falls Sie den Wärmetauscher doch einmal reinigen müssen, gehen Sie wie nachfolgend beschrieben vor.

ANLAGENSCHADEN
durch Reinigung mit Metallwerkzeuge.
- Verwenden Sie zur Reinigung des Wärmetauschers keine Stahlbürste oder andere Metallgegenstände, die den selbstreinigenden Überzug beschädigen können.
Sie können den Wärmetauscher mit dem Reinigungsmittel TAB2 (Zubehör) reinigen.

ANLAGENSCHADEN
durch Kurzschluss.
- Sprühen Sie das Reinigungsmittel nicht auf den Brenner, den Glühzünder, die Ionisationselektrode oder andere elektrische Bauteile.
12.1.1 Gasarmatur demontieren
- Verschraubung (→ Bild 82, Pos. 1) an der Gasarmatur lösen und die 4 Stecker (→ Bild 82, Pos. 2) an der Gasarmatur abziehen.

Bild 82 Anschlüsse an der Gasarmatur lösen
12.1.2 Brennerabdeckung mit Gebläse und Gasarmatur demontieren
- Stecker des Netzanschlusses (→ Bild 83, Pos. 1) am Gebläse abziehen.
- Stecker des Tachokabels (→ Bild 83, Pos. 2) am Gebläse abziehen. Hierzu die Verriegelung am Stecker durch Drücken lösen.

text_image
GB162-65 1 2 GB162-80/100 2 1Bild 83 Stecker am Gebläse lösen
- Luftansaugrohr vom Gebläse abziehen (→ Bild 84).
- Die 4 Schnappverschlüsse an der Brennerabdeckung öffnen (→ Bild 85). Die Schnappverschlüsse können unter Spannung stehen.
- Schnappverschlüsse abnehmen.
- Brennerabdeckung mit Gas-/Lufteinheit im Pfeilrichtung abnehmen (→ Bild 86).

Bild 84 Luftansaugrohr vom Gebläse abziehen

Bild 85 Schnappverschlüsse öffnen

Bild 86 Brennerabdeckung mit Gas-/Lufteinheit abnehmen
12.1.3 Brenner und Brennerdichtung abnehmen
- Brennerdichtung (→ Bild 87, Pos. 1) abnehmen und bei Bedarf ersetzen.
- Brenner (→ Bild 87, Pos. 2) abnehmen und mit Druckluft oder einer weichen Bürste von allen Seiten reinigen.
Achten Sie beim Wiedereinsetzen des Brenners darauf, dass sich die Einkerbung auf der rechten Seite befindet ( Bild 87, Lupe).
12.1.4 Zündeinrichtung prüfen

Beschädigung des Glühzünders!
Der Glühzünder ist zerbrechlich. Mit Vorsicht handhaben.

Bei undichtem Sitz der Abdeckplatte kann die Dichtung verbrennen.
- Abdeckplatte auf Dichtheit prüfen.

LEBENSGEFAHR
- Gashahn schließen vor Arbeiten an gasführenden Teilen.
-
Dichtheitsprüfung durchführen nach Arbeiten an gasführenden Teilen.
-
Separate Teilen der Zündeinheit (→ Bild 89) auf Verschleiß, Beschädigung oder Verschmutzung prüfen (→ Bild 88).
- Ionisationselektrode und/oder Glühzunder bei Bedarf ersetzen.
Nach der Überprüfung oder Austausch der Ionisations-elektrode und/oder des Glühzünders neue Abdeckplatte und Gummi-Dichtung einsetzten.

Bild 87 Brenner und Brennerdichtung abnehmen

text_image
7 746 800 040-12B.2TDBild 88 Ionisationselektrode prüfen

text_image
1 2 3 4 5 5 6720615405-035.1TDBild 89 Zündeinrichtung ersetzen
1 Glühzünder
2 Ionisationselektrode
3 Gummi-Dichtung
4 Abdeckplatte mit Dichtung
5 Mutter
12.1.5 Siphon lösen
- Wellschlauch (→ Bild 94, Pos. 3) mit Gummimanschette (→ Bild 94, Pos. 2) vom Siphon (→ Bild 94, Pos. 31) lösen.
-
Siphon eine viertel Umdrehung im Uhrzeigersinn drehen (→ Bild 90).
-
Siphon von der Kupplung lösen und herausnehmen (→ Bild 91, Pos. 1).
- Siphon ausspülen.
- Vor dem Wiedereinsetzen Siphon mit ca. 1,0 l Wasser füllen.

Der Siphon ist mit einem Bajonettverschluss ausgestattet. Nach dem Einsetzen (→ Bild 17, Schritt 1, Seite 23) müssen Sie den Siphon ¼ Umdrehung gegen den Uhrzeigersinn drehen (→ Bild 17, Schritt 2, Seite 23), bis er einrastet.
12.1.6 Kondensatwanne abnehmen
- Wellschlauch für Kondensatablauf lösen und nach hinten biegen (→ Bild 92).

Bild 90 Wellschlauch lösen
1 Siphon
2 Gummimanschette
3 Wellschlauch

Bild 91 Siphon in der Anschussgruppe lösen

Bild 92 Wellschlauch abziehen
- 2 Klammern links und rechts unten an der Kondensatwanne (→ Bild 93, Pos. 1) öffnen.
- Kondensatwanne nach unten ziehen (→ Bild 93, Schritt 1) und nach vorne abnehmen (→ Bild 93, Schritt 2).
- Dichtung zwischen Kondensatwanne und Wärmetauscher (→ Bild 93, Pos. 2) auf Beschädigung prüfen und gegebenenfalls austauschen.
- Kondensatwanne mechanisch reinigen (mit Pressluft oder weicher Bürste) und mit sauberem Wasser spülen (→ Bild 94).

Bild 93 Kondensatwanne abnehmen

Bild 94 Kondensatwanne reinigen
12.1.7 Wärmetauscher reinigen

ANLAGENSCHADEN
durch mechanische Reinigung.
- Verwenden sie keine Metallbürsten oder ähnliche harte Reinigungswerkzeuge.

ANLAGENSCHADEN
durch defekten Glühzünder.
Der Glühzünder besteht aus keramischem zerbrechlichem Material.
- Beschädigen Sie den Glühzünder nicht.
- Unterseite und Oberseite des Wärmetauschers auf Verschmutzung kontrollieren.

ANLAGENSCHADEN
durch Schmutzpartikel.
- Decken Sie das Kesselinnere ab, z. B. mit einer Plane oder Decke.
- Wärmetauscher mit Pressluft oder weicher Bürste reinigen (Bild 95).

ANLAGENSCHADEN
Durch unerwünschte Abgas- oder Kondensleckage.
- Kontrollieren Sie bei der Montage der Kondensatwanne, ob das Schließen der beiden Schnappverschlüsse leicht geht. Ist dies nicht der Fall, dann deutet das auf eine schlechte Abdichtung zwischen der Kondensatwanne und des Abgasrohres an der Rückseite des Wärmetauschers hin.
- Kondensatwanne wieder montieren.
- Wellschlauch für Kondensatablauf an die Kondenswanne anschließen.
- Siphon wieder montieren.
- Wärmetauscher mit Wasser ausspülen.

Eine Reinigung mit TAB2 ist nicht unbedingt erforderlich, ist aber für den Wärmetauscher unbedenklich.
- Alle Komponenten im Heizgerät in umgekehrter Reihenfolge wieder montieren:
– Wellschlauch zur Kondensatwanne
– Siphon mit Wellschlauch
– Brenner mit Brennerdichtung
– Brennerabdeckung mit Gebläse und Gasarmatur

Bild 95 Wärmetauscher reinigen
Buderus
- Gasarmatur
-
Glühzünder und Ionisationselektrode.
-
Heizgerät in Betrieb nehmen (→ Kapitel 9 „Inbetriebnahme“, Seite 44).
- Taste „Schornsteinfeger“ am Basiscontroller BC10 drücken, bis der Punkt im Display erscheint. das Heizgerät ca. 10 Minuten brennen lassen.
- Heizgerät außer Betrieb nehmen (→ Kapitel 10 „Außerbetriebnahme“, Seite 64) und spannungslos schalten.
- Heizgerät wieder auseinander bauen und Wärmetauscher mit Wasser ausspülen.
- Alle Komponenten im Heizgerät in umgekehrter Reihenfolge wieder montieren.
- Die verschiedene Dichtungen an der Kondenswanne während des Betriebs auf Leckagen überprüfen.
12.2 Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen
Siehe Kapitel 9.2.6 „Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen“, Seite 54.
12.3 Funktionskontrolle durchführen
Bei laufendem Heizgerät Wärmebedarf Heizung und Warmwasser durch den Basiscontroller BC10 anfordern und prüfen, ob das Heizgerät einwandfrei funktioniert.
- Heizungsanlage über dem Betriebsschalter des Basiscontrollers Logamatic BC10 (→ Bild 68, Pos. 1, Seite 56) einschalten.
- Gashahn langsam öffnen. Hierzu Gashahn eindrücken und ¼ Umdrehung nach links drehen (→ Bild 57, Seite 49).
- Nach der Inspektion und Wartung kontrollieren, ob das Heizgerät einwandrei funktioniert.
- Drehknopf für die maximale Kesselwassertemperatur (→ Bild 68, Pos. 11, Seite 56) und Drehknopf für den Warmwasser-Sollwert (→ Bild 68, Pos. 10, Seite 56) auf die maximale Temperatur stellen.
- Wärmebedarf über das Regelgerät eingeben und kontrollieren, ob das Heizgerät den Heizbetrieb startet.
- Einen Warmwasserhahn öffnen und kontrollieren, ob das Heizgerät den Warmwasserbetrieb startet.
- Drehknopf für die maximale Kesselwassertemperatur (→ Bild 68, Pos. 11, Seite 56) und Drehknopf für den Warmwasser-Sollwert (→ Bild 68, Pos. 10, Seite 56) auf die gewünschte Temperatur stellen.
12.4 Wartungsprotokoll
Füllen Sie das Protokoll bei der bedarforientierten Wartung aus.
- Durchgeführte Wartungsarbeiten unterschreiben und Datum eintragen.

Ersatzteile können Sie über den Buderus Ersatzteilkatalog bestellen.
| Bedarfsabhängige Wartungsarbeiten | Seite | Datum:____ | Datum:____ | Datum:____ | Datum:____ | Datum:____ | Datum:____ | Datum:____ |
| 1. Brenner, Wärmetauscher und Siphon reinigen, dazu Heizungsanlage außer Betrieb nehmen. | 70 | □ | □ | □ | □ | □ | □ | □ |
| 2. Gas-Luft-Verhältnis kontrollieren und einstellen– CO2-Gehalt bei Volllast– CO2-Gehalt bei Teillast | 54 | ____ Pa____ %____ % | ____ Pa____ %____ % | ____ Pa____ %____ % | ____ Pa____ %____ % | ____ Pa____ %____ % | ____ Pa____ %____ % | ____ Pa____ %____ % |
| 3. Funktionskontrolle durchführen. 77 | □ | □ | □ | □ | □ | □ | □ | |
| 4. Fachgerechte Wartung bestätigen. | Firmen-stempel/Unter-schrift | Firmen-stempel/Unter-schrift | Firmen-stempel/Unter-schrift | Firmen-stempel/Unter-schrift | Firmen-stempel/Unter-schrift | Firmen-stempel/Unter-schrift | Firmen-stempel/Unter-schrift | |
13 Displaywiedergabe
Dieses Kapitel beschreibt, wie Sie Betriebs- und Störungsmeldungen am Basiscontroller Logamatic BC10 auslesen können und welche Bedeutungen diese Meldungen haben.

Genaue Hinweise zur Fehlerbehebung und Entstörung finden Sie in der Serviceanleitung des Heizgeräts.
Sie können sich auch an Ihre Buderus-Niederlassung oder den zuständigen Buderus-Servicetechniker wenden.
13.1 Bedienfeld am Kesselrahmen einhängen
Um bei geöffneter Kesseltür die Tasten am Bedienfeld besser bedienen und die Werte im Display besser ablesen zu können, besteht die Möglichkeit, das Bedienfeld von der Kesseltür abzumontieren und am Kesselrahmen einzuhängen.
- Kesseltür öffnen (→ Bild 22 „Kesseltür öffnen“, Seite 27).
- An der Rückseite der Kesseltür 2 Schrauben vom Bedienfeld lösen (→ Bild 96, Pos. 1).
● Kabelbinder (→ Bild 97, Pos. 1) lösen.
- Bedienfeld abnehmen (→ Bild 97).

Bild 96 Schrauben lösen

Bild 97 Bedienfeld abnehmen
1 Kabelbinder
- Bedienfeld auf die 2 Haken am Heizgerät hängen (→ Bild 98).
13.2 Bedienfeld wieder im Heizgerät einbauen
● Bedienfeld vom Kesselrahmen abnehmen.
- Bedienfeld in umgekehrter Reihenfolge wieder an der Kesseltür montieren und mit 2 Schrauben sichern.

Bild 98 Bedienfeld am Kesselrahmen einhängen
13.3 Displaywerte
| Displaywerte | |||
| Display-wert | Bedeutung des Displaywerts Einheit Bereich | ||
| 24 | Aktuelle Kesselwassertemperatur. °C | 0 - 130 | |
| P 1.6 | Aktueller Anlagendruck. bar | P 0.0 - P 4.0 | |
Tab. 18 Displaywerte
13.4 Displayeinstellungen
| Displayeinstellungen | ||||
| Display-einstellung | Bedeutung der Displayeinstellung | Einheit | Bereich | Werkseinstellung |
| L99 | Eingestellte Sollbelastung (65 kW). | % | L20 - L99 / L-- 100 % | L-- |
| L99 | Eingestellte Sollbelastung (80 kW). | % | L25 - L99 / L-- 100 % | L-- |
| L99 | Eingestellte Sollbelastung (100 kW). | % | L20 - L99 / L-- 100 % | L-- |
| F 5 | Eingestellter Sollwert der Pumpennachlaufzeit. Hinweis: Pumpennachlaufzeit nicht niedriger als F 5 (= 5 Minuten) einstellen. | min. | F00 - F60 / FId 24 St. | F 5 |
| C 0 | Eingestellter Betriebszustand der Warmwasserversorgung. Bitte beachten: Falls C 0 eingestellt ist, dann ist auch die Frostsicherung der Warmwasserversorgung ausgeschaltet. | C 0 „Aus“/ C 1 „Ein“ | C 0 | |
Tab. 19 Displayeinstellungen
13.5 Displaycodes
| Displaycodes | |||||||
| Displaycode LED am | UBA 3 | Sonstige Auswirkungen | |||||
| Haupt-Display-code | Sub-Display-code | Bedeutung des Displaycodes Reset | erforderlich? | ||||
![]() | Betriebsphase: Kommunikationstest während des Hochfahrens. Dieser Displaycode blinkt zur Kontrolle der Kommunikation zwischen dem UBA 3 und dem Basiscontroller BC10 fünfmal innerhalb von 5 Sekunden während des Hochfahrens. Wenn ein neuer UBA 3 oder ein neues KIM montiert ist, dann blinkt dieser Displaycode maximal 10 Sekunden lang. | Aus oder blinkt 8 Hz | |||||
![]() | Störung: Wenn dieser Displaycode fortwährend blinkend angezeigt wird, dann handelt es sich um eine Kommunikationsstörung zwischen dem UBA 3 und dem Basiscontroller BC10. | Aus oder blinkt 8 Hz | |||||
2) | 2081) | Betriebsphase: Das Heizgerät befindet sich im Abgastest oder im Servicebetrieb. | Aus | ||||
![]() | 2001) | Betriebsphase: Das Heizgerät befindet sich im Heizbetrieb. | Aus | ||||
3) | 2001) | Betriebsphase: Das Heizgerät befindet sich im manuellen Betrieb. | Aus | ||||
![]() | 2011) | Betriebsphase: Das Heizgerät befindet sich im Betrieb Warmwasserbereitung. | Aus | ||||
![]() | 2011) | Betriebsphase: Pumpennachlaufzeit über den externen Warmwasserspeicher 130 Sekunden lang bei minimaler Drehzahl. Die LED „Brenner“ (An/Aus) ist aus. | Aus | ||||
![]() | 2021) | Betriebsphase: Das Schaltoptimierungsprogramm ist aktiviert. Dieses Programm wird aktiviert, wenn häufiger als 1 × pro 10 Minuten eine Wärmeanforderung einer RC-Regelung vorhanden war. Dies bedeutet, dass das Heizgerät nach dem ersten Brennerstart frühestens nach 10 Minuten erneut starten kann. | Aus | ||||
![]() | 3051) | Betriebsphase: Das Heizgerät kann nach der Beendigung eines Warmwasserwärmebedarfs vorübergehend nicht starten. | Aus | ||||
Tab. 20 Displaycodes
1) Nur auf dem Service Tool oder einer bestimmten RC-Regelung sichtbar.
2) Oder beliebige Anzeige mit einem fixen Punkt rechts unten.
3) Beliebige Anzeige mit einem blinkenden Punkt rechts unten.
4) Die Fehlerursache dieser Störung muss vorab behoben werden.
5) Dieser Störungscode kann nach einer bestimmten Zeit automatisch (ohne Reset) wieder erlöschen. Heiz- und Warmwasserbetrieb sind wieder möglich.
6) Die Displaywerte, z. B. der Anlagendruck, werden auch blinkend angezeigt.
7) Wenn mehrere Störungen gleichzeitig vorliegen, dann werden die entsprechenden Störungscodes nacheinander angezeigt.
Handelt es sich bei einem der Störungscodes um einen blinkenden Störungscode, dann werden auch die anderen Störungscodes blinkend angezeigt.
8) Bei dieser Störung wird die Umwälzpumpe angefahren und bleibt im Dauerbetrieb, um die Gefahr des Einfrierens der Heizungsanlage zu minimieren.
9) + beliebige Zahl oder Buchstabe.
| Displaycodes | |||||||
| Displaycode LED am | UBA 3 | Sonstige Auswirkungen | |||||
| Haupt-Display-code | Sub-Display-code | Bedeutung des Displaycodes Reset | erfor-derlich? | ||||
| OC | 2831) | Vorbereitungsphase:Das Heizgerät bereitet sich nach dem Entstehen einer Wärmeanforderung oder eines Warmwasser-bedarfs auf einen Brennerstart vor.Der Glühzünder wird angesteuert. | Aus | ||||
| OE | 2651) | Betriebsbereitschaft:Das Heizgerät befindet sich in Betriebsbereitschaft.Es ist ein Wärmebedarf vorhanden, doch es wurde zu viel Energie geliefert. | Aus | ||||
| OH | 2031) | Betriebsbereitschaft:Das Heizgerät befindet sich in Betriebsbereitschaft.Es ist kein Wärmebedarf vorhanden. | Aus | ||||
| OL | 2841) | Zündphase:Die Gasarmatur wird angesteuert. | Aus | ||||
| OU | 2701) | Hochfahrphase:Das Heizgerät wird nach dem Einschalten der Netz-spannung oder nach der Durchführung eines Resets hochgefahren. Dieser Displaycode erscheint maximal 4 Minuten lang auf dem Display. | Aus | ||||
| OY | 2041) | Betriebsphase:Der Vorlauftemperaturfühler hat eine aktuelle Vorlauftemperatur gemessen, die höher ist als die auf dem BC10 eingestellte Vorlauftemperatur oder die höher ist als die berechnete Vorlauftemperatur laut Heizkennlinie oder die höher ist als die berechnete Vorlauftemperatur für die Warmwasserbereitung. | Aus | ||||
| OY | 276 | Störung:Der Vorlauftemperaturfühler hat eine aktuelle Vorlauftemperatur gemessen, die höher ist als 95 °C. | Nein5) 7) | Aus | |||
| OY | 277 | Störung:Der Sicherheitstemperaturfühler hat eine aktuelle Vorlauftemperatur gemessen, die höher ist als 95 °C. | Nein5) 7) | Aus | |||
| OY | 285 | Störung:Der Rücklauftemperaturfühler hat eine aktuelle Rücklauftemperatur gemessen, die höher ist als 95 °C. | Nein5) 7) | Aus | |||
| IR | 316 | Störung:Die Temperatur des Abgasfühlers ist zu hoch. | Ja Aus | ||||
Tab. 20 Displaycodes
1) Nur auf dem Service Tool oder einer bestimmten RC-Regelung sichtbar.
2) Oder beliebige Anzeige mit einem fixen Punkt rechts unten.
3) Beliebige Anzeige mit einem blinkenden Punkt rechts unten.
4) Die Fehlerursache dieser Störung muss vorab behoben werden.
5) Dieser Störungscode kann nach einer bestimmten Zeit automatisch (ohne Reset) wieder erlöschen. Heiz- und Warmwasserbetrieb sind wieder möglich.
6) Die Displaywerte, z. B. der Anlagendruck, werden auch blinkend angezeigt.
7) Wenn mehrere Störungen gleichzeitig vorliegen, dann werden die entsprechenden Störungscodes nacheinander angezeigt.
Handelt es sich bei einem der Störungscodes um einen blinkenden Störungscode, dann werden auch die anderen Störungscodes blinkend angezeigt.
8) Bei dieser Störung wird die Umwälzpumpe angefahren und bleibt im Dauerbetrieb, um die Gefahr des Einfrierens der Heizungsanlage zu minimieren.
9) + beliebige Zahl oder Buchstabe.
| Displaycodes | |||||||
| Displaycode LED am | UBA 3 | Sonstige Auswirkungen | |||||
| Haupt-Display-code | Sub-Display-code | Bedeutung des Displaycodes Reset | erforderlich? | ||||
| 1L | 211 | Störung:Es gibt keine Verbindung zwischen den Kontakten 78 und 50 des Montagefußes des UBA 3. | Nein Aus | ||||
| 2E | 207 | Störung:Der Anlagendruck ist zu niedrig (niedriger als 0,2 bar). | Nein Aus | ||||
| 2F | 260 | Störung:Der Vorlauftemperaturfühler hat nach einem Brennerstart keinen Temperaturanstieg des Heizungswassers gemessen. | Nein Aus | ||||
| 2F | 271 | Störung:Der Temperaturunterschied des Heizungswassers, gemessen zwischen Vorlauftemperaturfühler und Sicherheitstemperaturfühler, ist zu groß. | Nein Aus | ||||
| 2P | 212 | Störung:Der Vorlauftemperaturfühler hat einen Temperaturanstieg des Heizungswassers von über 5 °C/sek. gemessen. | Nein 5) 7) | Aus | |||
| 2U | 213 | Störung:Der Temperaturunterschied, der zwischen dem Vorlauftemperaturfühler und dem Rücklauftemperaturfühler gemessen wurde, beträgt über 50 °C. | Nein 5) 7) | Aus | |||
| 2Y | 281 | Störung:Die Pumpe steht oder läuft ohne Wasser. | Nein Aus | ||||
| 2Y | 282 | Störung:Keine Rückmeldung von der Pumpe. | Nein Aus | ||||
| 3A | 264 | Störung:Das Tachosignal des Gebläses ist während der Betriebsphase ausgefallen. | Nein 5) 7) | Aus | |||
| 3C | 217 | Störung:Kein Lufttransport nach einer bestimmten Zeit. | Ja 4) 6) 7) 8) | blinkt 1 Hz | |||
| 3F | 273 | Betriebsphase:Das Gerät ist während einiger Sekunden ausgeschaltet worden weil das Gerät 24 Stunden ununterbrochen in Betrieb gewesen ist. Dies ist eine Sicherheitskontrolle. | Nein 5) 7) | Aus | |||
| 3L | 214 | Störung:Das Tachosignal des Gebläses ist während der Vorbereitungsphase oder Betriebsphase nicht vorhanden. | Ja 4) 6) 7) 8) | blinkt 1 Hz | |||
Tab. 20 Displaycodes
1) Nur auf dem Service Tool oder einer bestimmten RC-Regelung sichtbar.
2) Oder beliebige Anzeige mit einem fixen Punkt rechts unten.
3) Beliebige Anzeige mit einem blinkenden Punkt rechts unten.
4) Die Fehlerursache dieser Störung muss vorab behoben werden.
5) Dieser Störungscode kann nach einer bestimmten Zeit automatisch (ohne Reset) wieder erlöschen. Heiz- und Warmwasserbetrieb sind wieder möglich.
6) Die Displaywerte, z. B. der Anlagendruck, werden auch blinkend angezeigt.
7) Wenn mehrere Störungen gleichzeitig vorliegen, dann werden die entsprechenden Störungscodes nacheinander angezeigt.
Handelt es sich bei einem der Störungscodes um einen blinkenden Störungscode, dann werden auch die anderen Störungscodes blinkend angezeigt.
8) Bei dieser Störung wird die Umwälzpumpe angefahren und bleibt im Dauerbetrieb, um die Gefahr des Einfrierens der Heizungsanlage zu minimieren.
9) + beliebige Zahl oder Buchstabe.
| Displaycodes | |||||||
| Displaycode LED am | UBA 3 | Sonstige Auswirkungen | |||||
| Haupt-Display-code | Sub-Display-code | Bedeutung des Displaycodes Reset | erforderlich? | ||||
| Störung:Das Gebläse läuft zu langsam. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | |||||
| Störung:Das Gebläse läuft zu schnell. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | |||||
| Störung:Der Vorlauftemperaturfühler hat eine Vorlauftemperatur von über 105 °C gemessen. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | |||||
| Störung:Es ist keine Überbrückung der Kontakte 22 und 24 des Montagefußes des UBA 3 vorhanden. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | |||||
| Störung:Der Fühlertest ist fehlgeschlagen. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | |||||
| Störung:Der Sicherheitstemperaturfühler hat eine Vorlauftemperatur von über 105 °C gemessen. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | |||||
| Störung:Die Kontakte des Sicherheitstemperaturfühlers sind kurzgeschlossen oder der Sicherheitstemperaturfühler hat eine Vorlauftemperatur von über 130 °C gemessen. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | |||||
| Störung:Die Kontakte des Sicherheitstemperaturfühlers sind unterbrochen. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | |||||
| Störung:Die Kontakte des Vorlauftemperaturfühlers sind kurzgeschlossen. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | |||||
| Störung:Die Kontakte des Sicherheitstemperaturfühlers sind unterbrochen. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | |||||
| Betriebsphase:Komponententestphase. | Nein Aus | ||||||
| Störung:Während der Zündphase wurde ein unzureichender Ionisationsstrom gemessen. | Nein5) 7) | Aus | |||||
| Störung:Nach 4 Startversuchen wurde ein unzureichender Ionisationsstrom gemessen. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | |||||
Tab. 20 Displaycodes
1) Nur auf dem Service Tool oder einer bestimmten RC-Regelung sichtbar.
2) Oder beliebige Anzeige mit einem fixen Punkt rechts unten.
3) Beliebige Anzeige mit einem blinkenden Punkt rechts unten.
4) Die Fehlerursache dieser Störung muss vorab behoben werden.
5) Dieser Störungscode kann nach einer bestimmten Zeit automatisch (ohne Reset) wieder erlöschen. Heiz- und Warmwasserbetrieb sind wieder möglich.
6) Die Displaywerte, z. B. der Anlagendruck, werden auch blinkend angezeigt.
7) Wenn mehrere Störungen gleichzeitig vorliegen, dann werden die entsprechenden Störungscodes nacheinander angezeigt.
Handelt es sich bei einem der Störungscodes um einen blinkenden Störungscode, dann werden auch die anderen Störungscodes blinkend angezeigt.
8) Bei dieser Störung wird die Umwälzpumpe angefahren und bleibt im Dauerbetrieb, um die Gefahr des Einfrierens der Heizungsanlage zu minimieren.
9) + beliebige Zahl oder Buchstabe.
| Displaycodes | ||||||||
| Displaycode LED am | UBA 3 | Sonstige Auswirkungen | ||||||
| Haupt-Display-code | Sub-Display-code | Bedeutung des Displaycodes Reset | erforderlich? | |||||
![]() | ![]() | Störung:Es wurde ein Ionisationsstrom gemessen, bevor der Brenner startet. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | Kein Heizbetrieb und kein warmes Wasser. | |||
![]() | ![]() | Störung:Nachdem der Brenner ausgegangen ist, wurde eine Ionisationsstrom gemessen. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | Kein Heizbetrieb und kein warmes Wasser. | |||
![]() | ![]() | Störung:Während der Betriebsphase wurde ein unzureichender Ionisationsstrom gemessen. | Nein5) 7) | Aus | ||||
![]() | ![]() | Störung:Der Glühzünder wurde länger als 10 Minuten ange-trieben. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | Kein Heizbetrieb und kein warmes Wasser. | |||
![]() | ![]() | Störung:Der Ionisationsstrom ist zu hoch. | Ja | blinkt1 Hz | Kein Heizbetrieb und kein warmes Wasser. | |||
![]() | ![]() | Störung:Störung: Die Netzspannung war während einer verriegelnden Störung | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | Kein Heizbetrieb und kein warmes Wasser. | |||
![]() | ![]() | Störung:Der UBA 3 ist defekt. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | Kein Heizbetrieb und kein warmes Wasser. | |||
![]() | ![]() | Störung:Der UBA 3 ist defekt. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | ||||
![]() | 1) | Betriebsphase:Der externe Schaltkontakt ist geöffnet. | Aus Kein | Heizbetrieb. | ||||
![]() | ![]() | Hochfahrphase:Das Heizgerät wird nach dem Einschalten der Netz-spannung oder nach der Durchführung eines Resets hochgefahren. Dieser Displaycode erscheint maximal 4 Minuten lang auf dem Display. | Ein | |||||
![]() | ![]() | Störung:Der UBA 3 oder das KIM ist defekt. | Ja | blinkt1 Hz | Kein Heizbetrieb und kein warmes Wasser. | |||
Tab. 20 Displaycodes
1) Nur auf dem Service Tool oder einer bestimmten RC-Regelung sichtbar.
2) Oder beliebige Anzeige mit einem fixen Punkt rechts unten.
3) Beliebige Anzeige mit einem blinkenden Punkt rechts unten
4) Die Fehlerursache dieser Störung muss vorab behoben werden.
5) Dieser Störungscode kann nach einer bestimmten Zeit automatisch (ohne Reset) wieder erlöschen. Heiz- und Warmwasserbetrieb sind wieder möglich.
6) Die Displaywerte, z. B. der Anlagendruck, werden auch blinkend angezeigt.
7) Wenn mehrere Störungen gleichzeitig vorliegen, dann werden die entsprechenden Störungscodes nacheinander angezeigt. Handelt es sich bei einem der Störungscodes um einen blinkenden Störungscode, dann werden auch die anderen Störungscodes blinkend angezeigt.
8) Bei dieser Störung wird die Umwälzpumpe angefahren und bleibt im Dauerbetrieb, um die Gefahr des Einfrierens der Heizungsanlage zu minimieren.
9) + beliebige Zahl oder Buchstabe.
| Displaycodes | |||||||
| Displaycode LED am | UBA 3 | Sonstige Auswirkungen | |||||
| Haupt-Display-code | Sub-Display-code | Bedeutung des Displaycodes Reset | erforderlich? | ||||
| Störung:Der UBA 3 oder das KIM ist defekt. | Ja | blinkt1 Hz | |||||
| Störung:Der UBA 3 oder das KIM ist defekt. | Ja | blinkt1 Hz | |||||
| Störung:Der UBA 3 oder das KIM ist defekt. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | |||||
| Störung:Die Kontakte der Gasarmatur sind unterbrochen. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | |||||
| Störung:Der UBA 3 oder das KIM ist defekt. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | |||||
| Störung:Der UBA 3 oder das KIM ist defekt. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | |||||
| Störung:Der UBA 3 oder das KIM ist defekt. | Ja4) 6) 7)8) | blink t1 Hz | |||||
| Störung:Der UBA 3 oder das KIM ist defekt. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | |||||
| Störung:Der UBA 3 oder das KIM ist defekt. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | |||||
| Störung:Der uBA 3 oder das KIM ist defekt. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | |||||
| Störung:Die Kontakte zum Außentemperaturfühler sind kurzgeschlossen oder unterbrochen, der Fühler ist falsch angeschlossen oder defekt. | Nein Aus | ||||||
| Störung:Die Kontakte zum Warmwassertemperaturfühler sind kurzgeschlossen oder unterbrochen, der Fühler ist falsch angeschlossen oder defekt. | Nein Aus | ||||||
| Störung:Die Kontakte zum Warmwassertemperaturfühler 2 sind kurzgeschlossen oder unterbrochen, der Fühler ist falsch angeschlossen oder defekt. | Nein Aus | ||||||
| Störung:Kesselwasser wird nicht warm. Bruch oder Kurz-schluss der Fühlerleitung, Fühler falsch ange-schlossen oder defekt, Ladepumpe falsch angeschlossen oder defekt. | Nein Aus | ||||||
Tab. 20 Displaycodes
1) Nur auf dem Service Tool oder einer bestimmten RC-Regelung sichtbar.
2) Oder beliebige Anzeige mit einem fixen Punkt rechts unten.
3) Beliebige Anzeige mit einem blinkenden Punkt rechts unten.
4) Die Fehlerursache dieser Störung muss vorab behoben werden.
5) Dieser Störungscode kann nach einer bestimmten Zeit automatisch (ohne Reset) wieder erlöschen. Heiz- und Warmwasserbetrieb sind wieder möglich.
6) Die Displaywerte, z. B. der Anlagendruck, werden auch blinkend angezeigt.
7) Wenn mehrere Störungen gleichzeitig vorliegen, dann werden die entsprechenden Störungscodes nacheinander angezeigt.
Handelt es sich bei einem der Störungscodes um einen blinkenden Störungscode, dann werden auch die anderen Störungscodes blinkend angezeigt.
8) Bei dieser Störung wird die Umwälzpumpe angefahren und bleibt im Dauerbetrieb, um die Gefahr des Einfrierens der Heizungsanlage zu minimieren.
9) + beliebige Zahl oder Buchstabe.
| Displaycodes | |||||||
| Displaycode LED am | UBA 3 | Sonstige Auswirkungen | |||||
| Haupt-Display-code | Sub-Display-code | Bedeutung des Displaycodes Reset | erforderlich? | ||||
| AOI | 811 | Störung:Thermische Desinfektion ist fehlgeschlagen. Zapfmenge innerhalb Desinfektionszeitraumes zu hoch, Bruch oder Kurzschluss der Fühlerleitung, Fühler falsch angeschlossen oder defekt, Ladepumpe defekt. | Nein Aus | ||||
| AOI | 828 | Störung:Wasserdruckfühler geht auf Störung.Digitaler Wasserdruckfühler defekt. | Nein Aus | ||||
| A12 | 815 | Störung:Die Kontakte zum Weichenfühler sind kurzgeschlossen oder unterbrochen, der Fühler ist falsch angeschlossen oder defekt. | Nein Aus | ||||
| CA | 206 | Störung:Der Rücklauftemperaturfühler hat eine Rücklauftemperatur gemessen, die höher ist als 105 °C. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | |||
| CU | 240 | Störung:Die Kontakte des Rücklauftemperaturfühlers sind kurzgeschlossen. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | |||
| CY | 241 | Störung:Die Kontakte des Rücklauftemperaturfühlers sind unterbrochen. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | |||
| EL | 290 | Störung:Der UBA 3 oder das KIM ist defekt. | Nein5) 7) | Aus | |||
| E9) | 242bis287 | Störung:Der UBA 3 oder das KIM ist defekt. | Ja4) 6) 7)8) | blinkt1 Hz | |||
| H7 | Betriebsphase:Der Anlagendruck ist zu niedrig (niedriger als 0,8 bar). | Nein Aus | |||||
| H7 | Betriebsphase:Der Anlagendruck ist zu niedrig (niedriger als 0,8 bar). | Nein Aus | |||||
Tab. 20 Displaycodes
1) Nur auf dem Service Tool oder einer bestimmten RC-Regelung sichtbar.
2) Oder beliebige Anzeige mit einem fixen Punkt rechts unten.
3) Beliebige Anzeige mit einem blinkenden Punkt rechts unten
4) Die Fehlerursache dieser Störung muss vorab behoben werden.
5) Dieser Störungscode kann nach einer bestimmten Zeit automatisch (ohne Reset) wieder erlöschen. Heiz- und Warmwasserbetrieb sind wieder möglich.
6) Die Displaywerte, z. B. der Anlagendruck, werden auch blinkend angezeigt.
7) Wenn mehrere Störungen gleichzeitig vorliegen, dann werden die entsprechenden Störungscodes nacheinander angezeigt.
Handelt es sich bei einem der Störungscodes um einen blinkenden Störungcode, dann werden auch die anderen Störungscodes blinkend angezeigt.
8) Bei dieser Störung wird die Umwälzpumpe angefahren und bleibt im Dauerbetrieb, um die Gefahr des Einfrierens der Heizungsanlage zu minimieren.
9) + beliebige Zahl oder Buchstabe.
| Displaycodes | ||||||||
| Displaycode LED am | UBA 3 | Sonstige Auswirkungen | ||||||
| Haupt-Display-code | Sub-Display-code | Bedeutung des Displaycodes Reset | erforderlich? | |||||
| P--. | Betriebsphase:Der Anlagendruck ist zu hoch (höher als 4,0 bar) oder der Drucksensor hat keinen Anlagendruck gemessen (Heizgerät funktioniert normal). | Nein Aus | ||||||
| rE | Störung:Reset wird durchgeführt. Dieser Code erscheint nach dem Drücken der Taste „Reset“ 5 Sekunden lang auf dem Display. | Aus | ||||||
Tab. 20 Displaycodes
1) Nur auf dem Service Tool oder einer bestimmten RC-Regelung sichtbar.
2) Oder beliebige Anzeige mit einem fixen Punkt rechts unten.
3) Beliebige Anzeige mit einem blinkenden Punkt rechts unten.
4) Die Fehlerursache dieser Störung muss vorab behoben werden.
5) Dieser Störungscode kann nach einer bestimmten Zeit automatisch (ohne Reset) wieder erlöschen. Heiz- und Warmwasserbetrieb sind wieder möglich.
6) Die Displaywerte, z. B. der Anlagendruck, werden auch blinkend angezeigt.
7) Wenn mehrere Störungen gleichzeitig vorliegen, dann werden die entsprechenden Störungscodes nacheinander angezeigt. Handelt es sich bei einem der Störungscodes um einen blinkenden Störungscode, dann werden auch die anderen Störungscodes blinkend angezeigt.
8) Bei dieser Störung wird die Umwälzpumpe angefahren und bleibt im Dauerbetrieb, um die Gefahr des Einfrierens der Heizungsanlage zu minimieren.
9) E + beliebige Zahl oder Buchstabe.
14 Technische Daten
Die technischen Daten geben Ihnen Informationen über das Leistungsprofil des Heizgeräts.
| Logamax plus | ||||
| Einheit GB162-65 GB162-80 GB162-100 | ||||
| Nennwärmebelastung für G20/G31 | kW | 14,6 – 62,0 | 19,3 - 82,0 | 19,3 – 96,5 |
| Nennwärmeleistung Heizkurve 80/60 °C | kW | 14,2 – 60,5 | 18,9 - 80,0 | 19,0 - 94,5 |
| Nennwärmeleistung Heizkurve 50/30 °C | kW | 15,6 – 65,0 | 20,8 - 84,5 | 20,5 - 99,5 |
| Kesselwirkungsgrad max. Leistung Heizkurve 80/60 °C | % 97 97 98 | |||
| Kesselwirkungsgrad max. Leistung Heizkurve 50/30 °C | % 107 | |||
| Normnutzungsgrad Heizkurve 75/60 °C | % 106 | |||
| Normnutzungsgrad Heizkurve 50/30 °C | % 108 | 110 110 | ||
| Bereitschaftswärmeaufwand | % | 0,05 | 0,05 | 0,06 |
| Heizwasserkreis | ||||
| Mindestumlaufwassermenge | l/h | 0 | ||
| Maximal zulässiger Volumenstrom | l/h | 5000 | ||
| Kesselwassertemperatur | °C | 30 – 90 am Basiscontroller Logamatic BC10 einstellbar | ||
| ΔT bei Restförderhöhe von 200 mbar | K | - | ||
| Widerstand bei ΔT20 | mbar | 170 225 320 | ||
| Inhalt Wärmetauscher Heizkreis | I | 5 | ||
| Rohranschlüsse | ||||
| Anschluss Gas | Zoll | G1” Innengewinde | ||
| Anschluss Heizungswasser | Zoll | G11⁄2” Überwurfmutter mit Innengewinde liegt bei | ||
| Anschluss Kondenswasser | mm | ∅ 24 | ||
| Abgaswerte | ||||
| Kondenswassermenge für Erdgas G20, 0/30 °C | l/h | 6,9 | 9,0 | 10,8 |
| pH-Wert Kondenswasser | pH | ca. 4,1 | ca. 4,1 | ca. 4,1 |
| Abgasmassenstrom Volllast | g/s | 27,2 | 35,3 | 44,9 |
| Abgastemperatur 80/60 °C, Volllast | °C | 64 67 76 | ||
| Abgastemperatur 80/60 °C, Teillast | °C | 57 61 57 | ||
| Abgastemperatur 50/30 °C, Volllast | °C | 43 48 51 | ||
| Abgastemperatur 50/30 °C, Teillast | °C | 33 34 34 | ||
| CO2-Gehalt, Volllast, Erdgas G20/G25 | % | 9,3/9,2 | 9,3/9,2 | 9,4/9,2 |
| Normemissionsfaktor CO | mg/kWh | - | - | - |
| Normemissionsfaktor NOx | mg/kWh | - | - | - |
| Temperaturklassifikationa) | T120 | |||
| freier Förderdruck des Gebläses | Pa | 120 195 220 | ||
| Abgasanschluss | ||||
| Abgaswertegruppe für LAS | II6(G61) | |||
| ∅ Abgassystem raumluftabhängig | mm ∅1 | 10 (∅100 mit Zuluftgitter, Zubehör) | ||
| Einheit | GB162-65 | GB162-80 | GB162-100 | |
| ∅ Abgassystem raumluftunabhängig | mm ∅1 | 10/160 konzentrisch | ||
| Elektrische Daten | ||||
| Netzanschlussspannung | V 230 | |||
| elektrische Schutzart | IP X4D (Bxx; IP X0D) | |||
| elektrische Leistungsaufnahme, Volllast (ohne Anschlussgruppe) | W 99 97 147 | |||
| elektrische Leistungsaufnahme, Teillast (ohne Anschlussgruppe) | W 21 30 28 | |||
| Geräteabmessungen und Gewicht | ||||
| Höhe x Breite x Tiefe (mit Anschlussgruppe) | mm | 1300×520×465 | ||
| Gewicht (ohne Anschlussgruppe) | kg 70 | |||
| maximale zulässige Betriebsüberdruck (Heizgerät) (wenn die Anschlussgruppe mit einem 4 bar Sicherheitsventil ausgestattet ist) | bar 4 | |||
| Übrige Spezifikationen | ||||
| Gasdüsendurchmesser G20 | mm - 8 | 4 8,4 | ||
| Gasdüsendurchmesser G25 | mm - 9 | 4 9,4 | ||
| Gasdüsendurchmesser G31 | mm 5,3 | 4,7 4,7 | ||
Tab. 21 Technische Daten Logamax plus GB162-65/80/100
Tab. 21 Technische Daten Logamax plus GB162-65/80/100
a. Temperaturklassifikation beim Abgasabfuhrmaterial aus Kunststoff.
Einsatzbedingungen für Zeitkonstanten
| Anschlussgruppe | Logamax plus | |||
| GB162-65 | GB162-80 | GB162-100 | ||
| Allgemein | ||||
| Höhe Heizgerät inklusive Anschlussgruppe | mm | 1 300 | ||
| Breite Heizgerät inklusive Anschlussgruppe | mm | 520 | ||
| Tiefe Heizgerät inklusive Anschlussgruppe | mm | 465 | ||
| Komponente Anschlussgruppe | Verkleidung, Gasabsperrhahn, Sicherheitsventil, Absperrventile, Rückflussverhinderer, Füll- und Entleerhahn, Manometer, Pumpe. | |||
| Pumpentyp | ||||
| Anschlussgruppe UPER 25-80 | UPER 25-80 | |||
| Anschlussgruppe UPS 25-80 | UPS 25-80 | |||
Tab. 22 Anschlussgruppe
| Einsatzbedingungen und Zeitkonstanten | Deutschland/Österreich/Luxemburg | |
| maximale Vorlauftemperatur | °C 90 | |
| Stromart | 230 VAC, 50 Hz, 10A, IP X4D | |
Tab. 23 Einsatzbedingungen und Zeitkonstanten
Brennstoffe und Ausrüstungen
| Brennstoffe und Ausrüstungen | Deutschland Österreich | Luxemburg | |
| Logamax plus GB162-65/80/100 | Erdgas E (G20)(beinhaltet Erdgas H)Erdgas LL (G25)Flüssiggas P Propan (G31) | Erdgas E (G20)(beinhaltet Erdgas H)Flüssiggas P Propan (G31) | Erdgas E (G20)(beinhaltet Erdgas H)Flüssiggas P Propan (G31) |
| Bauart B | _23 , B_23P , B_33 , C_33(x) , C_43(x) , C_53(x) , C_83(x) , C_93(x) raumluftabhängig und raumluftunabhängig(Erfüllung der erhöhten Dichtheit bei raumluftunabhängigem Betrieb). | ||
| Gaskategorie nach EN 437 | DE II _2ELL3P 20; 30/50 mbar | AT II _2H3P 20; 30/50 mbar | LU II _2E3P 20; 30/50 mbar |
Tab. 24 Brennstoffe und Ausrüstung Logamax plus GB162-65/80/100
Hydraulischer Widerstand des Heizgeräts

line
| Volumenstrom [l/h] | Widerstand Heizgerät [mbar] | | ------------------ | -------------------------- | | 500 | 0 | | 1500 | 50 | | 2500 | 120 | | 3000 | 160 | | 3500 | 220 | | 4500 | 350 | | 5000 | 430 |Bild 99 Widerstandskennlinie Heizgerät
Widerstandskennlinie der NTC-Fühler

line
| Widerstand R (Ω) | Wassertemperatur (°C) | | ---------------- | --------------------- | | 0 | 90 | | 5000 | 50 | | 10000 | 25 | | 15000 | 15 |
line
| Widerstand R (Ω) | Wassertemperatur (°C) | | ---------------- | --------------------- | | 10000 | 25 | | 20000 | 10 | | 30000 | 0 | | 40000 | -5 | | 50000 | -10 | | 60000 | -15 | | 70000 | -18 | | 80000 | -20 |Bild 100 Fühlerkennlinie
Anlagenbeispiele

Bild 101 Anlagenbeispiele
AKO Austritt Kondensat Muffe 24 mm
FA Außentemperaturfühler
GAS Gasanschluss Heizgerät G1
HV Heizkörperventil
1) im Referenzraum kein Thermostatventil verwenden
2) bei außentemperaturgeführter Regelung

Der Gesamtstrom aller Verbraucher darf 10 A nicht übersteigen.
RC Raumtemperaturregler
RK Rücklauf Heizgerät G1½
THV Thermostatventil
VK Vorlauf Heizgerät G1½

Es darf nur eine Bedieneinheit je Heizkreis angeschlossen werden.
Weitere Anlagenbeispiele finden Sie in den Planungsunterlagen (beim Hersteller erhältlich).
Elektrischer Schaltplan

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BUS Funktionsmodule Steckerverbinder für Basiscontroller BC10 Raumtemperaturregler RC und EMS-Bus Außentemperaturreführer Ein/AusTemperaturregler, potenzialfrei Warmwasserführer Externer Schaltkontakt potenzialfrei für zum Beispiel Fußbodenheizung Externes Dreiwegeventil outer Anschuss für das Feichardwerk 1 der Anschluss einer externer Pumpe ist nur möglich, wenn in der Anschlussgruppe keira interne Pumpe eingebahrt ist Funktionsmodul 230 VAC Erde Betriebsschalter Funktionsmodul 230 VAC 81-poliger Steckverbinder (AC 0, 10, 24 und 230 V) 81-poliger Steckverbinder Pin 81 Pin 16 16-poliger Steckverbinder Montagefuß UBA 3.0 16-poliger Steckverbinder (AC 120 V und AC 230 V) 120 VAC Trato Gasarmatur GB162 65 kW Gasarmatur GB162 80/100 kW Gebläse Anschluss für Pumpe in der Anschlussgruppe (Zubehör) PE N L 230 VAC L PE N M Gasarmatur GB162 80/100 kW Trato VAC L 120 N Trato VAC L 120 VAC Trato VAC L 120 VAC Trato VAC L 120 VAC Trato VAC L 120 VAC Trato VAC L 120 VAC Trato VAC L 120 VAC Trato VAC L 120 VAC Trato VAC L 120 VAC Trato VAC L 230 VAC Trato VAC L 230 VAC Trato VAC L 230 VAC Trato VAC L 230 VAC Trato VAC L 230 VAC Trato VAC L 230 VAC Trato VAC L 230 VAC Trato VAC L 230 VAC Trato V AC 120 VAC Trato V AC 120 VAC Trato V AC 120 VAC Trato V AC 120 VAC Trato V AC 120 VAC Trato V AC 120 VAC Trato V AC 120 VAC Trato V AC 120 VAC Trato V AC 120 VACBild 102 Elektrischer Schaltplan Logamax plus GB162-65/80/100
15 Stichwortverzeichnis
A
Abgasanschluss 89
Abgastest 40
Abmessungen 15, 16
Anschluss 230 Volt 32
Anschlüsse (gas-, abgas- und wasserseitig) . 15, 16
Ausschalten 64
Außentemperaturfühler 29
B
Basiscontroller BC10 36
Bauart 91
Befüllen Heizungsanlage 44
Betriebsschalter 36
Brennstoffe 91
C
CO-Werte 57
D
Diagnose 79
Dichtheitskontrolle 56
Display 38,79
Displaycodes 81
Dreiwegeventil 32
E
Einstellungen 43,80
Elektrischer Schaltplan 94
F
Frost 8
Funktionsprüfungen 57
G
Gasanschluss 20
Gasanschlussdruck 52
Gasdichtheit 49
Gaskategorie 91
Gas-Luft-Verhältnis 54
Gaszuleitung 50
Geräteausrüstung 51
H
Heizleistung einstellen ..... 59
Heizungspumpe, extern 29
Heizungswasser entleeren 64
|
Inbetriebnahmeprotokoll 63
Innere Dichtheitsprüfung ..... 67
Inspektionsprotokoll 68
Ionisationsstrom 58
J
Jumper 60
K
Kesselleistung 43
Kesselwassertemperatur, maximale ..... 38
Kohlenmonoxidgehalt 57
Korrosionserscheinungen 66
M
Manueller Betrieb 42
Menüstruktur 39
Module 33
N
Netzanschluss 29
Normalbetrieb 39
Normen 7
Notfall 64
P
Pumpennachlaufzeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
R
Raumbedieneinheit RC35 30
Richtlinien 7
S
Schaltkontakt, extern ..... 29
Servicebetrieb 40
Service-Tool 38
Sicherheit 11
Speicherladepumpe 29,33
Störung 79
Stromart 90
T
Technische Daten 89
Transport 13
V
Verbrennungsluft-Abgasanschluss .....25, 50
Vorlauftemperatur, maximal .....90
Vorschriften 7
W
Wärmetauscher 3,70,89
Warmwasserfühler 29
Warmwasser-Sollwert 39
Wartungsprotokoll 78
Widerstand hydraulisch 91
Z
Bosch Thermotechnik GmbH
Buderus Deutschland
Sophienstraße 30-32
D-35576 Wetzlar
www.buderus.de
info@buderus.de
Österreich
Buderus Austria Heiztechnik GmbH
Karl-Schönherr-Str. 2,
A-4600 Wels
Technische Hotline: 0810 - 810 - 444
www.buderus.at
office@buderus.at
Luxemburg
Ferroknepper Buderus S.A.
Z.I. Um Monkeler
20, Op den Drieschen
B.P. 201 L-4003 Esch-sur-Alzette
Tel. 0035 2 55 40 40-1 - Fax 0035 2 55 40 40-222
www.buderus.lu
info@buderus.lu


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3)




















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