BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Zentralheizkessel

Logamax plus GB162-35 - Zentralheizkessel BUDERUS - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Zentralheizkessel kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Logamax plus GB162-35 - BUDERUS und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Logamax plus GB162-35 von der Marke BUDERUS.

BEDIENUNGSANLEITUNG Logamax plus GB162-35 BUDERUS

Vor Bedienung sorgfältig lesen.

Inhaltsverzeichnis

1 Allgemeine Sicherheitshinweise und Symbolerklärung

1.1 Sicherheitshinweise 3
1.2 Symbolerklärung 3

2 Angaben zum Gerät 4

2.1 CE-Konformitätserklärung 4
2.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch 4
2.3 Benennung des Heizkessels 4
2.4 Qualität des Heizwassers 4
2.5 Entsorgung 4

3 B e d i e n u n

3.1 Allgemeines 5
3.2 Elemente des Bedienfelds 6
3.2.1 Übersicht der Bedienelemente 6
3.2.2 Erklärung der Bedienelemente 6
3.3 Temperaturen einstellen 7
3.3.1 Warmwasser-Sollwert einstellen 7
3.3.2 Kesselwassertemperatur einstellen 8
3.4 Werte am Display anzeigen 9
3.5 Manueller Betrieb (Notbetrieb) 10
3.6 Pumpennachlaufzeit einstellen 11
3.7 Zusätzliche Bedieneinheit 11

4 Betrieb

4.1 Betriebsdruck prüfen 12
4.2 Schichtenladespeicher füllen 12
4.3 Heizungsanlage füllen 13

5 Heizungsanlage außer Betrieb nehmen 15

5.1 Heizungsanlage im Notfall außer Betrieb nehmen 15
5.2 Heizungsanlage über das Regelgerät außer Betrieb nehmen 15
5.3 Anlage bei Frostgefahr außer Betrieb nehmen 16
5.4 Wiederinbetriebnahme 17

6 Inspektion und Wartung 18

6.1 Warum ist regelmäßige Wartung wichtig? 18
6.2 Reinigung und Pflege 18

7 Betriebs- und Störungsmeldungen 19

7.1 Betriebsmeldungen 19
7.2 Störungen erkennen und zurücksetzen 20

Stichwortverzeichnis 21

Buderus

g 5

12

1 Allgemeine Sicherheitshinweise und Symbolerklärung

1.1 Sicherheitshinweise

Gefahr bei Gasgeruch

• Gashahn schließen (→ Seite 15).
●Fenster öffnen.
●Keine elektrischen Schalter betätigen.
-Offene Flammen löschen.
●Von außerhalb Gasversorgungsunternehmen und zugelassenen Fachbetrieb anrufen.

Gefahr bei Abgasgeruch

● Heizkessel ausschalten (→ Seite 15).
●Fenster und Türen öffnen.
●Zugelassenen Fachbetrieb benachrichtigen.

Gefahr durch Explosion entzündlicher Gase

●Arbeiten an gasführenden Bauteilen nur durch einen zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.

Gefahr durch elektrischen Strom bei geöffnetem Heizkessel

  • Bevor der Heizkessel geöffnet wird: Die Heizungsanlage mit dem Heizungsnotschalter stromlos schalten oder die Heizungsanlage über die entsprechende Haussicherung vom Stromnetz trennen.
    ●Die Heizungsanlage gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten sichern.

Aufstellung, Umbau

●Heizkessel nur durch einen zugelassenen Fachbetrieb aufstellen oder umbauen lassen.
●Abgasführende Teile nicht ändern.
- Bei raumluftunabhängiger Betriebsweise Be- und Entlüftungsöffnungen in Türen, Fenstern und Wänden nicht verschließen oder verkleinern. Bei Einbau fugendichter Fenster Verbrennungsluftversorgung sicherstellen.

Inspektion/Wartung

Um eine hohe Betriebssicherheit zu erreichen, müssen Heizungsanlagen regelmäßig gewartet werden!

  • Der Betreiber ist für die Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Heizungsanlage verantwortlich (Bundes-Immissionsschutzgesetz).
  • Empfehlung für den Kunden: Wartungs- und Inspektionsvertrag mit jährlicher Inspektion und bedarfsabhängiger Wartung mit einem zugelassenen Fachbetrieb abschließen.

Explosive und leicht entflammbare Materialien

- Leicht entflammbare Materialien (Papier, Verdünnung, Farben usw.) nicht in der Nähe des Heizkessels verwenden oder lagern.

Verbrennungsluft

- Verbrennungsluft frei von aggressiven Stoffen halten (z. B. Halogenkohlenwasserstoffe, die Chlor- oder Fluorverbindungen enthalten). Korrosion wird so vermieden.

Einweisung des Kunden

- Der Betreiber muss sich über Wirkungsweise des Heizkessels informieren und in die Bedienung vom Ersteller der Heizungsanlage (zugelassener Fachbetrieb) einweisen lassen.

1.2 Symbolerklärung

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Symbolerklärung - 1

Warnhinweise im Text sind mit einem Warndreieck gekennzeichnet und durch einen umlaufenden Rahmen begrenzt.

Signalwörter kennzeichnen die Schwere der Gefahr die auftritt, wenn die Maßnahmen zur Schadensverminderung nicht befolgt werden.

  • Vorsicht bedeutet, dass leichte Sachschäden auftreten können.
  • Warnung bedeutet, dass leichte Personenschäden oder schwere Sachschäden auftreten können.
  • Gefahr bedeutet, dass schwere Personenschäden auftreten können. In besonders schweren Fällen besteht Lebensgefahr.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Symbolerklärung - 2

Hinweise im Text sind mit nebenstehendem Symbol gekennzeichnet. Sie sind durch horizontale Linien ober- und unterhalb des Textes begrenzt.

Hinweise enthalten wichtige Zusatzinformationen.

Hinweise enthalten keine Warnungen vor Gefahren.

2 Angaben zum Gerät

Zur sicheren, wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Nutzung der Heizungsanlage empfehlen wir, die Sicherheitshinweise und die Bedienungsanleitung sorgfältig zu beachten.

Diese Anleitung bietet dem Betreiber der Heizungsanlage einen Überblick über die Verwendung und die Bedienung des Heizkessels.

2.1 CE-Konformitätserklärung

Dieses Produkt entspricht in Konstruktion und Betriebsverhalten den europäischen Richtlinien sowie den ergänzenden nationalen Anforderungen. Die Konformität wurde mit der CE-Kennzeichnung nachgewiesen. Die Konformitätserklärung des Produktes kann im Internet unter www.buderus.de/konfo abgerufen oder bei der zuständigen Buderus-Niederlassung angefordert werden.

2.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch

Der Logamax plus GB162-15/25/35/45/25 T40 S ist für die Erwärmung von Heizwasser und die Warmwasserbereitung, z. B. für Ein- oder Mehrfamilienhäuser konzipiert. Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß.

Der Heizkessel kann mit einer Bedieneinheit z. B. RC20/RC30/RC35, Logamatic 4121 oder einem Ein/Aus-Temperaturregler (24 V) ausgerüstet werden (Zubehör).

2.3 Benennung des Heizkessels

Die Bezeichnung des Heizkessels setzt sich aus den folgenden Teilen zusammen:

GB: Gas-Brennwertkessel

162: Typ

15, 25, 35 Die maximale Heizleistung beträgt 15, oder 45: 25, 35 oder 45 kW.

T40 Speicherinhalt in Litern.

S Das Gerät ist mit einem Schichtlade- speicher ausgestattet.

2.4 Qualität des Heizwassers

Ungeeignetes oder verschmutztes Wasser kann zu Störungen im Heizkessel und Beschädigungen des Wärmetauschers oder der Warmwasserversorgung durch u. a. Schlammbildung, Korrosion oder Verkalkung führen. An den Hersteller wenden, um mehr Information zu erhalten. Die Adressangaben befinden sich auf der Rückseite dieses Dokuments.

  • Anlage vor dem Füllen gründlich spülen. Als Füll- und Ergänzungswasser ausschließlich unbehandeltes Leitungswasser verwenden. Grundwasser ist nicht gestattet.
  • Keine Enthärtung über Kationenaustauscher durchführen.
  • Es ist nicht gestattet, das Wasser mit Mitteln, wie z. B. pH-erhöhenden/-senkenden Mitteln (chemischen Zusatzstoffen und/oder Inhibitoren), Frostschutz oder Wasserenthärter zu behandeln.

2.5 Entsorgung

- Verpackungsmaterialien des Heizkessels umweltgerecht entsorgen.

- Komponenten der Heizungsanlage, die ausgetauscht werden müssen, durch eine autorisierte Stelle umweltgerecht entsorgen lassen.

3 Bedienung

3.1 Allgemeines

Über die Bedieneinheit des Basiscontrollers (BC10) erfolgt die Grundbedienung der Heizungsanlage.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Allgemeines - 1

Bei einer Heizungsanlage mit mehreren Heizkesseln (Kaskadensystem) müssen die Einstellungen an der Bedieneinheit jedes Heizkes-sels vorgenommen werden.

- Um an das Bedienfeld des Basiscontrollers zu gelangen, die Klappe durch kurzes Andrücken öffnen.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Allgemeines - 2

Bild 1 Klappe öffnen

Der Basiscontroller BC10 befindet sich hinter der Klappe auf der linken Seite ( Bild 2).

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Allgemeines - 3

text_image 7 747 800 040-99.1RS

Bild 2 Bedienfeld am Basiscontroller

Neben dem Basiscontroller BC10 kann auf einen Steckplatz (→ Bild 3) eine zusätzliche Bedieneinheit, z. B. RC30/RC35, montiert werden. Eine solche Bedieneinheit nimmt z. B. über die Außen- oder Raumtemperatur Einfluss auf die Regelung. Diese Bedieneinheit kann auch in einem Wohnraum installiert sein, um die Heizungsanlage komfortabel von der Wohnung aus zu bedienen.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Allgemeines - 4

text_image 7 746 800 040-17.1RS

Bild 3 Bedieneinheit (Beispiel RC35)

3.2 Elemente des Bedienfelds

3.2.1 Übersicht der Bedienelemente

Beschreibung
1Betriebsschalter (An/Aus)
2Drehknopf für Warmwasser-Sollwert
3LED „Warmwasserbereitung“
4Display zur Statusanzeige
5Drehknopf für maximale Kesselwassertemperatur
6LED „Wärmeanforderung“
7LED „Brenner“ (An/Aus)
8Anschlussbuchse für Diagnosestecker
9Taste „Statusanzeige“
10Taste „Schornsteinfeger“
11Taste „Reset“ (Entstörtaste)

Tab. 1 Legende zu Bild rechts

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Übersicht der Bedienelemente - 1

text_image 2 3 4 5 6 35 40 45 50 30 Eco 55 0 Aut 60 60 30 40 50 60 70 80 90 Aut 0 1 Reset 11 10 9 8 7 1 7 746 800 040-100.1R

Bild 4 Bedienfeld - Bedienelemente

3.2.2 Erklärung der Bedienelemente

Betriebsschalter

Mit dem Betriebsschalter den Heizkessel ein- und ausschalten.

Taste „Reset“

Neustart des Heizkessels im Falle einer Störung mithilfe der Taste „Reset“.

Dies ist nur bei verriegelnden Fehlern (Displayanzeige blinkt) erforderlich. Blockierende Fehler setzen sich selbsttätig zurück, wenn die Ursache beseitigt ist. Das Display zeigt „rE“ an, während der Reset durchgeführt wird.

Taste „Schornsteinfeger“

Mit der Taste „Schornsteinfeger“ kann der Heizkessel in den manuellen Betrieb (Notbetrieb) genommen werden, wenn z. B. die Regelung der Heizungsanlage (z. B. Bedieneinheit) defekt ist (→ Kapitel 3.5, Seite 10).

Taste „Statusanzeige“

Mit der Taste „Statusanzeige“ die aktuelle Kesselwassertemperatur, den aktuellen Betriebsdruck usw. im Display anzeigen lassen (→ Kapitel 3.4, Seite 9).

Anschlussmöglichkeit für Diagnosestecker

Hier kann der Heizungsfachmann einen Diagnosestecker (Service Tool) anschließen.

LED „Brenner“ (An/Aus)

Die LED „Brenner“ (An/Aus) leuchtet, wenn der Brenner des Heizkessels in Betrieb ist.

Die LED signalisiert den Betriebszustand des Brenners.

LED Zustand Erläuterung
An Brenner in BetriebKesselwasser wird erwärmt.
Aus Brenner Aus DasKesselwasser ist im gewünschten Temperaturbereich oder es liegt keine Wärmeanforderung vor.

Tab. 2 Bedeutung der LED „Brenner“

LED „Wärmeanforderung“

Die LED „Wärmeanforderung“ leuchtet, wenn durch die Regelung ein Wärmebedarf angefordert wurde (z. B. wenn die zu beheizenden Räume zu kühl werden).

Drehknopf für maximale Kesselwassertemperatur

Mit dem Drehknopf für die maximale Kesselwassertemperatur die obere Grenztemperatur des Kesselwassers einstellen (→ Kapitel 3.3.2, Seite 8). Die Einheit ist °C.

Display

Am Display Status und Werte der Heizungsanlage ablesen. Im Falle einer Störung zeigt das Display direkt den Fehler in Form eines Störungs-Codes an. Bei verriegelnden Fehlern blinkt die Statusanzeige.

Drehknopf für Warmwasser-Sollwert

Mit dem Drehknopf für Warmwasser-Sollwert wird die gewünschte Temperatur des Warmwassers vorgegeben (→ Kapitel 3.3.1, Seite 7). Die Einheit ist °C.

LED „Warmwasserbereitung“

Die LED „Warmwasserbereitung“ leuchtet, wenn ein Wärmebedarf im Warmwasser entstanden ist (z. B. wenn warmes/heißes Wasser benötigt wird).

Buderus

3.3 Temperaturen einstellen

3.3.1 Warmwasser-Sollwert einstellen

Werkseitig ist der Heizkessel auf eine Warmwassertemperatur von 60 °C eingestellt.

●Die gewünschte Warmwassertemperatur mit dem Drehknopf für „Warmwasser-Sollwert“ (1) gemäß Tab. 3 einstellen.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Warmwasser-Sollwert einstellen - 1

GB162-25 T40 S

Um erhöhtem Kalkausfall vorzubeugen, empfehlen wir, bei einer Gesamthärte über 15 ° dH (Härtestufe III) die Speichertemperatur auf kleiner als 55 °C einzustellen.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - GB162-25 T40 S - 1

text_image 1 35 40 5 30 50 55 Eco Aut 40 30 40 50 60 70 80 90 0 Aut 0 1 Reset 2 7 746 800 040-50.1RS

Bild 5 Warmwasser-Sollwert

1 Drehknopf für „Warmwasser-Sollwert“
2 LED „Warmwasserbereitung“

ReglerstellungErläuterung
0 KeineVersorgung der Heizkörper (nur Warmwasserbetrieb).
ECO DasWarmwasser wird erst wieder auf 60 °C aufgeheizt, wenn die Temperatur deutlich abgesunken ist. Dadurch wird die Anzahl der Brennerstarts reduziert und Energie eingespart. Allerdings kann das Wasser im ersten Moment etwas kälter sein.
30 – 60Der Warmwasser-Sollwert wird am Bedienfeld des Basiscontrollers fest eingestellt und kann mit einer Raumbedieneinheit nicht verändert werden.
Aut DieTemperatur wird automatisch über die Heizkurve ermittelt. Wenn keine Raumbedieneinheit angeschlossen ist, gilt 90 °C als maximale Kesselwassertemperatur.

Tab. 3 Einstellungen am Drehknopf
„Warmwasser-Sollwert“

3.3.2 Kesselwassertemperatur einstellen

●Am Drehknopf für maximale Kesselwassertemperatur (1) die gewünschte Temperatur entsprechend Tab. 4 einstellen.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Kesselwassertemperatur einstellen - 1

Vorsicht: Anlagenschaden bei Fußbodenheizung durch Überhitzung der Rohrleitungen.

●Maximale Kesselwassertemperatur mit dem Drehknopf für maximale Kesselwassertemperatur (1) auf die zulässige Vor-lauftemperatur des Fußbodenheizkreises begrenzen (z. B. 30–40 °C).

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Kesselwassertemperatur einstellen - 2

Um Energie zu sparen, ist der Drehknopf so niedrig einzustellen, dass es immer noch warm genug ist.

- Wenn die Temperatur zu niedrig eingestellt wird, kann die gewünschte Raumtemperatur nicht erreicht werden.

- Weitere Hinweise zum Energiesparen befinden sich in der Bedienungsanleitung der Bedieneinheit oder des Regelgerätes.

ReglerstellungEinstellung fürErläuterung
0 Heizbetrieb ist ausgeschaltet (ggf. nur Warmwasserbetrieb).
40 Fußboden-heizungGewünschte Kesselwasser-temp. in °C
75 – 90 Radiatoren
90 Konvektoren
Aut Fußboden-heizungRadiatorenKonvektorenDie Temperatur wird mit einer Bedieneinheit (z.B. RC35) automatisch über die Heizkurve ermittelt. Wenn keine Raumbedieneinheit angeschlossen ist, gilt 90 °C als maximale Kesselwasser-temperatur.

Tab. 4 Einstellungen am Drehknopf „maximale Kesselwassertemperatur“

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Kesselwassertemperatur einstellen - 3

text_image 1 60 35 40 45 50 Eco 30 55 0 60 Aut 30 40 50 60 30 70 80 90 0 0 Aut 0 1 Reset 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 7 746 800 040-101.1RS

Bild 6 Bedienfeld des Basiscontrollers

1 Drehknopf „maximale Kesselwassertemperatur“

3.4 Werte am Display anzeigen

Mit der Taste „Statusanzeige“ (1) können Informationen über den Betriebszustand des Heizkessels am Display abgerufen werden. Es werden die aktuell gemessenen Werte angezeigt:

  • die Kesselwassertemperatur (Daueranzeige),
  • der Betriebsdruck,
  • der Betriebscode
  • und die Durchflussmenge.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Werte am Display anzeigen - 1

text_image 60 Reset 2 1 7 746 800 040-105.1RS

Bild 7 Bedienfeld Basiscontroller

1 Taste „Statusanzeige“
2 Taste „Schornsteinfeger“

Menü Normalbetrieb
Schritt Display
24 Aktuell gemessene Rücklauftemperatur in °C.
P16 Aktuell gemessener Betriebsdruck in bar.
- H Betriebscode (In diesem Fall: Heizkessel ist in Heizbetrieb).
0.0 Aktuell gemessene Warmwasserdurchflussmenge in l/min(nur bei Logamax plus GB162-25 T40 S).
oder5 Minutenwarten24 Zurück ins Menü: Aktuell gemessene Rücklauftemperatur.

Tab. 5 Normalbetrieb

3.5 Manueller Betrieb (Notbetrieb)

Im manuellen Betrieb kann die Heizungsanlage unabhängig von einer Bedieneinheit (z. B. RC35) betrieben werden (Notbetrieb im Fall einer Störung der Bedieneinheit). Der Heizkessel wird mit der am rechten Drehknopf eingestellten Kesselwassertemperatur als Sollwert betrieben. Die Heizungsanlage darf nur über eine kurze Dauer im manuellen Betrieb bleiben.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Manueller Betrieb (Notbetrieb) - 1

Warnung: Anlagenschaden durch Frost. Die Heizungsanlage kann bei einem Netzausfall oder durch Ausschalten der Versorgungsspannung einfrieren.

●Manuellen Betrieb nach dem Einschalten erneut aktivieren, damit die Heizungsanlage in Betrieb bleibt (insbesondere bei Frostgefahr).

Menü manueller Betrieb ein-/ausschalten
Schritt Display
24Aktuell gemessene Rücklauftemperatur in °C.
>5 Sekunden24Aktivieren des manuellen Betriebs: Taste länger als 5 Sekunden gedrückt halten. Sobald rechts unten im Display ein blinkender Punkt erscheint, ist der manuelle Betrieb aktiviert.
>2 Sekunden24Beenden des manuellen Betriebs(nach einer Netzunterbrechung wird der manuelle Betrieb ebenfalls beendet)

Tab. 6 Manueller Betrieb (Notbetrieb)

3.6 Pumpennachlaufzeit einstellen

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Pumpennachlaufzeit einstellen - 1

Bei außentemperaturgeführter Regelung und Temperaturen unter 3 °C wird die Pumpe automatisch dauerhaft eingeschaltet.

Die Grundeinstellung der Pumpennachlaufzeit ist für die meisten Situationen geeignet.

Ausnahme bei raumtemperaturgeführter Regelung:

Wenn Frostgefahr für Teile der Heizungsanlage besteht, die außerhalb des Erfassungsbereichs des Raumtemperaturreglers liegen (z. B. Heizkörper in der Garage), wird die Pumpennachlaufzeit auf 24 Stunden eingestellt (→ Tab. 7).

Menü Einstellungen
Schritt Display
BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Ausnahme bei raumtemperaturgeführter Regelung: - 1Aktuell gemessene Rücklauftemperatur in °C.
BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Ausnahme bei raumtemperaturgeführter Regelung: - 2(2 mal)BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Ausnahme bei raumtemperaturgeführter Regelung: - 3Pumpennachlaufzeit in Minuten- Taste drücken für Fdl(24 Stunden)-Taste gedrückt halten bis zur gewünschten Pumpennachlaufzeit (mindestens F0=15 Sekunden)
(2 mal)oder5 MinutenwartenBUDERUS Logamax plus GB162-35 - Ausnahme bei raumtemperaturgeführter Regelung: - 4Zurück ins Menü: Aktuell gemessene Rücklauftemperatur.

Tab. 7 Pumpennachlaufzeit

3.7 Zusätzliche Bedieneinheit

Bei Verwendung einer zusätzlichen Bedieneinheit ist der Basiscontroller wie folgt einzustellen:

  • Beide Drehknöpfe am Basiscontroller (1 und 2) in Stellung „AUT“ stellen, damit alle Einstellungen über die Bedieneinheit vorgenommen werden können.
  • Betriebsschalter (3) in Stellung „0“ setzen (Aus).

An der Bedieneinheit (z. B. RC35) empfehlen wir, Folgendes zu prüfen oder einzustellen:

  • Betriebsart Automatik
  • gewünschte Raumtemperatur
  • gewünschte Warmwassertemperatur
  • gewünschtes Heizprogramm

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Zusätzliche Bedieneinheit - 1

Die Bedienungsanleitung der Bedieneinheit beschreibt, wie diese Einstellungen vorgenommen werden und welchen Nutzen diese Einstellungen haben.

●Bedienungsanleitung der Bedieneinheit lesen und beachten.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Zusätzliche Bedieneinheit - 2

text_image 1 40 45 35 50 30 55 Eco 60 0 Aut 2 60 30 40 50 60 70 80 90 0 Aut 3 0 1 Reset 7 746 800 040-102.1RS

Bild 8 Bedienfeld Basiscontroller

4 Betrie b

Um die Heizungsanlage betriebsbereit zu halten, ist der Betriebsdruck regelmäßig zu kontrollieren.

4.1 Betriebsdruck prüfen

Bei neu befüllten Heizungsanlagen den Betriebsdruck erst täglich und dann in immer größer werdenden Intervallen prüfen. Der maximale Druck in der Heizungsanlage, der unmittelbar am Heizkessel gemessen wird, darf 2,5 bar nicht überschreiten.

Der Druck wird im Menü „Normalbetrieb“ angezeigt

(→ Kapitel 3.4, Seite 9).

●Taste ⊗ (1) drücken, bis der Betriebsdruck im Display angezeigt wird (z. B. P1.5 für 1,5 bar).

Betriebsdruck prüfen

Betriebsdruck
Mindestdruck (bei kalter Anlage)1,0 bar
Empfohlener Betriebsdruck 1,5 bar
Maximaldruck (bei höchster Heizwassertemperatur – Sicherheitsventil öffnet)2,5 bar

Tab. 8 Betriebsdruck

4.2 Schichtenladespeicher füllen

(nur bei GB162-25 T40 S)

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Schichtenladespeicher füllen - 1

Vorsicht: Anlagenschaden durch Leerlauf.

●Vor der Heizungsanlage erst den Schichtenladespeicher befüllen.

●Einen Warmwasserhahn öffnen.

●Wartungshähne des Kaltwasserrohrs öffnen.

- Einige Zeit den Warmwasserhahn geöffnet lassen, bis der Schichtenladespeicher gespült ist und keine Luft mehr im Wasser vorhanden ist.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Schichtenladespeicher füllen - 2

Bei der Entlüftung der Pumpe kann eine kleine Menge Wasser ausfließen. Aus diesem Grund ein trockenes Tuch unter die Pumpe legen.

  • Speicherladepumpe entlüften, indem die Entlüftungsschraube auf der Vorderseite der Pumpe etwas gelöst wird.
    ●Entlüftungsschraube wieder festdrehen.
    ●Warmwasserhahn schließen.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Schichtenladespeicher füllen - 3

text_image P7.5 7 746 800 041-01 1RS

Bild 9 Basiscontroller BC10

1 Taste „Statusanzeige“

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Schichtenladespeicher füllen - 4

Bild 10 Speicherladepumpe entlüften

Buderus

4.3 Heizungsanlage füllen

Die Heizungsanlage füllen, wenn der Druck unter 1,0 bar gefallen ist.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Heizungsanlage füllen - 1

Warnung: Gesundheitsgefahr durch Ver- unreinigung des Trinkwassers.

- Von einer Heizungsfachfirma zeigen lassen, wie die Heizungsanlage mit Wasser befüllt wird.

- Einen mit Wasser gefüllten Schlauch (3) an den Füll- und Entleerhahn (1) am Rücklauf des Kessels (2) anschließen.

●Füll- und Entleerhahn öffnen.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Heizungsanlage füllen - 2

Das anschließende Entlüften der Heizungsanlage ist sehr wichtig, da sich sämtliche Luft der Heizungsanlage beim Befüllen im höchsten Punkt sammelt.

●Wartungshähne (wenn vorhanden) an Heizungsvorlauf und -rücklauf öffnen.

- Wasserhahn vorsichtig öffnen und die Heizungsanlage langsam befüllen. Dabei Druckanzeige für den Heizkreis beachten. Den Druck am Bedienfeld (→ Bild 9, Seite 12) ablesen.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Heizungsanlage füllen - 3

Der normale Betriebsdruck beträgt 1,0 bis 1,5 bar.

Der Druck in der Heizungsanlage, der unmittelbar am Heizkessel gemessen wird, muss mindestens den erforderlichen Vordruck des Ausdehnungsgefäßes plus 0,5 bar betragen. Dieser minimale Druck darf nicht geringer als 1,0 bar sein (bei kalter Heizungsanlage).

Der maximale Druck in der Heizungsanlage, der unmittelbar am Heizkessel gemessen wird, darf 2,5 bar nicht überschreiten.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Heizungsanlage füllen - 4

Das anschließende Entlüften der Heizungsanlage ist sehr wichtig, da sich sämtliche Luft der Heizungsanlage beim Befüllen im höchsten Punkt sammelt.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Heizungsanlage füllen - 5

text_image 1 2 3 7 746 800 040-35.1RS

Bild 11 Füll- und Entleerhahn öffnen

●Wasserhahn und Füll- und Entleerhahn schließen.
- Heizungsanlage über die Entlüftungsventile an den Heizkörpern entlüften. Hierbei im untersten Stockwerk des Gebäudes beginnen und dies anschließend jeweils ein Stockwerk höher fortsetzen.
- Betriebsdruck auf dem Display des BC10 (→ Bild 9, Seite 12) erneut ablesen. Wenn der Druck unter 1,0 bar liegt, muss die Heizungsanlage, wie oben beschrieben, weiter aufgefüllt werden.
●Wasserhahn schließen.
●Füll- und Entleerhahn des Heizkessels schließen.
●Schlauch abziehen, Schlauchtülle abschrauben und aufbewahren, Verschlusskappe aufschrauben.

Wenn der Heizkessel ungefähr eine Woche in Betrieb war und das Display einen niedrigeren Druck als 1,0 bar anzeigt, muss die Anlage aufgefüllt werden. Das Absinken des Drucks in einer Heizungsanlage wird durch das Austreten von Luftblasen über Verschraubungen und (automatischen) Entlüfter verursacht. Auch der im frischen Heizwasser enthaltene Sauerstoff wird nach einiger Zeit aus dem Heizwasser austreten und bewirken, dass der Druck in der Heizungsanlage sinkt.

Es ist also normal, dass die Heizungsanlage nach Inbetriebnahme einige Male nachgefüllt werden muss. Danach muss die Anlage durchschnittlich einmal pro Jahr nachgefüllt werden.

Wenn die Heizungsanlage jedoch häufiger aufgefüllt werden muss, liegt vermutlich ein Wasserverlust infolge von Undichtheit oder infolge eines defekten Druckausdehnungsgefäßes vor. In diesem Fall ist es wichtig, die Ursache möglichst schnell zu beheben.

5 Heizungsanlage außer Betrieb nehmen

5.1 Heizungsanlage im Notfall außer Betrieb nehmen

●Hauptabsperreinrichtung für Gas schließen.

●Die Heizungsanlage nur bei einem Notfall über die Sicherung des Aufstellraums oder den Notschalter der Heizungsanlage abschalten.

5.2 Heizungsanlage über das Regelgerät außer Betrieb nehmen

Die Heizungsanlage über den Basiscontroller BC10 außer Betrieb nehmen. Mit der Außerbetriebnahme wird der Brenner automatisch mit abgeschaltet. Nähere Informationen zur Bedienung des Basiscontrollers Logamatic BC10 befinden sich im Kapitel 3, Seite 5.

●Klappe durch Drücken öffnen.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Heizungsanlage über das Regelgerät außer Betrieb nehmen - 1

Bild 12 Klappe öffnen

- Betriebsschalter (1) am Bedienfeld des Basiscontrollers auf „0“ (Aus) stellen.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Heizungsanlage über das Regelgerät außer Betrieb nehmen - 2

text_image 1 35 40 45 50 30 Eco 55 0 60 Aut 40 50 60 30 70 80 0 90 Aut Reset 7 746 800 040-103.1RS

Bild 13 Heizkessel ausschalten

●Hauptabsperreinrichtung oder Gashahn schließen.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Heizungsanlage über das Regelgerät außer Betrieb nehmen - 3

Bild 14 Gashahn geschlossen

5.3 Anlage bei Frostgefahr außer Betrieb nehmen

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Anlage bei Frostgefahr außer Betrieb nehmen - 1

Warnung: Anlagenschaden durch Frost Die Heizungsanlage kann z. B. bei einem Netzausfall, Ausschalten der Versorgungsspannung, fehlerhafter Gasversorgung, Kesselstörung usw. nach längerer Zeit einfrieren.

●Sicherstellen, dass die Heizungsanlage ständig in Betrieb ist (insbesondere bei Frostgefahr).

Wenn diese Umstände es erfordern, dass die Heizungsanlage für längere Zeit, in der auch Frostgefahr besteht, außer Betrieb genommen wird, muss die Heizungsanlage zusätzlich entleert werden.

●Das Heizwasser am tiefsten Punkt der Heizungsanlage mit Hilfe des Füll- und Entleerhahns oder des Heizkörpers ablassen.
●Entlüfter am höchsten gelegenen Heizkörper öffnen.

- Beim Logamax plus GB162-25 T40 S den Schichten-ladespeicher über den Entleerhahn im Speicher (1) entleeren.

●Warmwasserhahn öffnen, damit der Speicher besser entleert wird.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Anlage bei Frostgefahr außer Betrieb nehmen - 2

Bild 15 Heizungsanlage bei Frostgefahr entleeren

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Anlage bei Frostgefahr außer Betrieb nehmen - 3

text_image pff 7 746 800 040-104.1RS

Bild 16 Heizkörper öffnen

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Bild 17 Schichtenladespeicher entleeren

5.4 Wiederinbetriebnahme

Dieses Kapitel erklärt, wie die Heizungsanlage nach einer Nutzungsunterbrechung in Betrieb genommen wird.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Wiederinbetriebnahme - 1

Vor Einstellen der Heizungsanlage muss die Heizungsanlage gefüllt sein, weil die Pumpe nicht trocken laufen darf.

Beim Logamax plus GB162-25 T40 S vor dem Befüllen der Heizungsanlage erst den Schichtenladespeicher befüllen

(→ Kapitel 4.2, Seite 12).

  • Heizungsanlage füllen (→ Kapitel 4.3, Seite 13), bis der Betriebsdruck etwa 1,5 bar beträgt.
    ●Heizungsanlage am Betriebsschalter des BC10 einschalten.
    ●Gashahn öffnen.
    ●Einstellungen am Basiscontroller BC10 und an der Bedieneinheit RC30/RC35 vornehmen (→ Kapitel 3, Seite 5).
    ●Heizungsanlage entlüften.
  • Betriebsdruck prüfen (→ Kapitel 4.1, Seite 12).

6 Inspektion und Wartung

6.1 Warum ist regelmäßige Wartung wichtig?

Aus den folgenden Gründen müssen Heizungsanlagen regelmäßig gewartet werden:

  • um einen hohen Wirkungsgrad zu erhalten und die Heizungsanlage sparsam (niedriger Brennstoffverbrauch) zu betreiben,
  • um eine hohe Betriebssicherheit zu erreichen,
  • um die umweltfreundliche Verbrennung auf hohem Niveau zu halten.

6.2 Reinigung und Pflege

Um den Heizkessel zu säubern, kann die Verkleidung mit einem nassen Tuch (Wasser/Seife) gereinigt werden. In jedem Fall keine scheuernden oder aggressiven Reinigungsmittel, welche die Lackierung oder Kunststoffteile beschädigen, verwenden.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Reinigung und Pflege - 1

Vorsicht: Anlagenschaden durch fehlende oder mangelhafte Reinigung und Wartung.

●Heizungsanlage einmal jährlich von einer Fachfirma inspizieren, warten und reinigen lassen.
- Wir empfehlen, einen Vertrag über eine jährliche Inspektion und eine bedarfsorientierte Wartung abzuschließen.

7 Betriebs- und Störungsmeldungen

7.1 Betriebsmeldungen

Im normalen Betriebszustand zeigt das Display die aktuelle Kesselwassertemperatur an.

●Taste ⊗ (1) drücken, bis der Betriebsdruck im Display angezeigt wird (z. B. P1.5 für 1,5 bar).
- Wenn die Taste ☉ erneut gedrückt wird, erscheint im Normalfall eine Betriebsmeldung für den aktuellen Zustand der Heizungsanlage gemäß Tab. 9 (z. B. -H für Heizkessel im Heizbetrieb).

Das Display zeigt den Betriebszustand (z. B. eine Störung) in zwei dreistelligen Codes an.

Wie bestimmte Störungen behoben werden können, steht in Kapitel 7.2, Seite 20.

Kann eine Störung nicht selbst behoben werden oder wird im Display ein nicht in der Tabelle genannter Display-code anzeigt, ist eine Heizungsfachfirma mit der Störungsbeseitigung zu beauftragen.

●Taste ⊗ (1) mehrfach drücken, um an den Ausgangspunkt zu gelangen (→ Kapitel 3.4, Seite 9).

Display-anzeigeBedeutung des Displaywerts
=/- Normalbetrieb
-HHeizkessel im Heizbetrieb
-HHeizkessel im Warmwasserbetrieb
0 Normalbetrieb
OABrennerintervallschaltung, 10 Minuten ab Brennerstart
OCBrenner wird gestartet
OEAnforderung ist weniger als die minimale Leistung des Heizkessels.Der Heizkessel liefert in Intervallen von 10 Minuten Heizleistung entsprechend der Anforderung.
OHBetriebsbereitschaft
OLGasarmatur wird geöffnet
OUInitialisierung des Heizkessels
OYVorlauftemperatur höher als eingestellt
- Testbetrieb
-AHeizkessel im Servicebetrieb (Schornsteinfegerbetrieb)
- Handbetrieb
-HHeizkessel im Handbetrieb

Tab. 9 Betriebsmeldungen

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Betriebsmeldungen - 1

text_image 40 35 30 Eco 0 Aut 50 55 60 60 40 30 0 Aut 50 60 70 80 90 60 40 30 Reset 1 7 746 800 038-105.1RS

Bild 18 Bedienfeld Basiscontroller

Display-anzeigeBedeutung des Displaywerts
H/E Wartungsmeldungen
2EBetriebsdruck zu niedrig < 0,2 bar(Heizungsanlage befüllen→ Kapitel 4.3, Seite 13)
H7
H3Servicebesuch erforderlich
H11Durchfluss- oder Kaltwasserfühler-Störung, die Funktion übernimmt die Software des Heizkessels.
H2Warmhaltetemperaturfühler-Störung, die Funktion übernimmt die Software des Heizkessels.
A Störmeldungen von externen Geräten(z. B. RC35)
A11Störung: Zeit nicht eingestellt (z. B. durch einen längeren Stromausfall)
Reset
rEReset

Tab. 9 Betriebsmeldungen

7.2 Störungen erkennen und zurücksetzen

Störungsmeldungen sind am blinkenden Display erkennbar und beginnen mit einem anderen Zeichen als:

$$ \begin{array}{l} - \text { "O" } \ - \text { " } - \text { " } \ - \text { , } = ^ {\mu} \ \end{array} $$

Beispiel: „6A“ = der Brenner startet nicht.

- Taste „Reset“ (1) für etwa 5 Sekunden drücken, um die Störung zurückzusetzen.

Das Display zeigt „rE“. Der Heizkessel versucht, die Störung zurückzusetzen. Wenn das Display anschließend eine normale Betriebsmeldung anzeigt, ist die Störung beseitigt. Andernfalls den Reset noch zwei bis drei Mal wiederholen.

Wenn sich die Störung nicht zurücksetzen lässt:

- Störungsmeldung notieren und Heizungsfachmann benachrichtigen.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Wenn sich die Störung nicht zurücksetzen lässt: - 1

Warnung: Anlagenschaden durch Frost Die Heizungsanlage kann bei Frost einfrieren, wenn sie nicht in Betrieb ist, z. B. durch eine Störabschaltung.

- Wenn die Heizungsanlage aufgrund einer Störabschaltung mehrere Tage im abgeschalteten Zustand verweilt, ist das Heizwasser am tiefsten Punkt der Heizungsanlage abzulassen, um sie bei Frostgefahr vor dem Einfrieren zu schützen.

BUDERUS Logamax plus GB162-35 - Wenn sich die Störung nicht zurücksetzen lässt: - 2

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Bild 19 BC10 - Taste „Reset“

Stichwortverzeichnis

A

Anlage befüllen 13

Anlagendruck prüfen.... 12

Ausschalten der Heizungsanlage 15

B

Basiscontroller BC10 5

Bedienelemente 6

Betriebsschalter zum ein- und ausschalten...... 6

D

Diagnosestecker.... 6

Display 6

E

Entsorgung 4

F

Frostgefahr 16,20

Fußbodenheizung 8

G

Gashahn schließen 15

H

Heizungsanlage füllen 13

I

Inspektion und Wartung 18

K

Kesselwassertemperatur, maximale.... 6

Konvektoren 8

L

LED „Brenner“ 6

LED „Wärmeanforderung“ 6

LED „Warmwasserbereitung“ 6

M

Manueller Betrieb (Notbetrieb) 10

Maximale Kesselwassertemperatur.... 8

N

Notfall 15

R

Radiatoren....8

Reinigung und Pflege 18

Reset (Taste) 6

S

Schichtenladespeicher füllen 12

Schornsteinfeger (Taste) 6

Sicherheit 3

Sommerbetrieb 8

Statusanzeige (Taste) 6

Störungen.... 19

W

Warmwasser-Sollwert 6

Z

zusätzliche Bedieneinheit 5

Notizen

Notizen

Deutschland

BBT Thermotechnik GmbH

Buderus Deutschland

D-35573 Wetzlar

www.buderus.de

info@buderus.de

Service-Center Deutschland:

Berlin (0180) 3 22 34 00

Dortmund (0180) 3 67 14 04

Esslingen (0180) 3 67 14 02

Gießen (0180) 3 22 34 34

Hamburg (0180) 3 67 14 00

Hannover (0180) 3 67 14 01

Leipzig (0180) 3 67 14 06

München (0180) 3 22 34 01

Nürnberg (0180) 3 67 14 03

Trier (0180) 3 67 14 05

Luxemburg

Ferroknepper Buderus S.A.

Z.I. Um Monkeler

B.P. 201

L-4003 Esch-sur-Alzette

www.buderus.lu

blf@buderus.lu

Österreich

Buderus Austria Heiztechnik GmbH

Karl-Schönherr-Str. 2

A-4600 Wels

www.buderus.at

office@buderus.at

Schweiz

Buderus Heiztechnik AG

Netzibodenstr. 36

CH-4133 Pratteln

www.buderus.ch

info@buderus.ch

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Produktinformationen

Marke : BUDERUS

Modell : Logamax plus GB162-35

Kategorie : Zentralheizkessel