BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Chaudière centrale de chauffage

Logamax plus GB192-50i - Chaudière centrale de chauffage BUDERUS - Kostenlose Bedienungsanleitung

Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts Logamax plus GB192-50i BUDERUS als PDF.

📄 44 Seiten Deutsch DE Herunterladen 💬 KI-Frage 10 Fragen ⚙️ Technik
Notice BUDERUS Logamax plus GB192-50i - page 1
Waehlen Sie Ihre Sprache und Ihre E-Mail-Adresse: wir senden Ihnen eine speziell uebersetzte Version.
Produkttyp Gas-Brennwertgerät, Wandhängend
Modell Logamax plus GB192-50i
Abmessungen (H × B × T) 520 × 735 × 425 mm
Gewicht 51 kg
Nennwärmeleistung (80/60 °C) 46,6 kW
Nennwärmeleistung (50/30 °C) 45 kW
Wirkungsgrad (bei max. Leistung 80/60 °C) 96,5 %
Wirkungsgrad (bei max. Leistung 50/30 °C) 102 %
Heizkreis maximaler Betriebsdruck 3 bar
Heizungsvorlauf-/Rücklaufanschluss ∅ 28 mm (Klemmringverschraubung auf G 1")
Gasanschluss R ½"
Kondensatanschluss ∅ 30 mm
Abgasanschluss ∅ 80/125 mm konzentrisch
Versorgungsspannung 230 V, 50 Hz
Elektrische Schutzart IP X4D
Maximale elektrische Leistungsaufnahme 156 W
Breite der Gasarten Erdgas G20/G25, Flüssiggas G31
Frostschutzfunktion Integriert, automatisch bei Kesseltemperatur < 7 °C
Warmwasserbereitung Nur Heizung, optional mit externem Speicher
Maximale Warmwassertemperatur 60 °C
Wartungsintervall Jährliche Inspektion, bedarfsorientierte Wartung
Zubehör (u.a.) Regler Logamatic RC300, Außentemperaturfühler, Warmwasserspeicher

Häufig gestellte Fragen - Logamax plus GB192-50i BUDERUS

Wie schalte ich das Gerät ein?
Stecken Sie den Netzstecker ein und betätigen Sie den Ein/Aus-Schalter am Gerät. Vor der Inbetriebnahme muss die Heizungsanlage befüllt sein.
Wie stelle ich die Warmwassertemperatur ein?
Drücken Sie die Taste für die Warmwassertemperatur und navigieren Sie mit den Pfeiltasten zu WARMWASSER. Wählen Sie die gewünschte Temperatur (ECO oder KOMFORT) und bestätigen Sie mit OK.
Was bedeutet der Störungscode 207?
Der Betriebsdruck ist zu niedrig (< 0,2 bar). Füllen Sie die Anlage auf ca. 2 bar auf und prüfen Sie auf Undichtigkeiten. Prüfen Sie auch das Ausdehnungsgefäß.
Wie wird der Schornsteinfegerbetrieb aktiviert?
Drücken Sie die Schornsteinfeger-Taste für 5 Sekunden. Der Brenner geht auf maximale Leistung (100 %) für 30 Minuten. Sie können die Leistung mit den Pfeiltasten anpassen.
Wie entlüfte ich die Heizungsanlage?
Öffnen Sie alle Heizkörperventile und den Füll-/Entleerhahn. Befüllen Sie die Anlage langsam bis 2 bar. Öffnen Sie den automatischen Entlüfter am Gerät um eine Umdrehung. Wiederholen Sie den Vorgang ggf.
Kann ich das Gerät selbst warten?
Nein, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten dürfen nur von einem zugelassenen Fachbetrieb durchgeführt werden. Der Betreiber darf keine Änderungen vornehmen.
Welche Frostschutzmaßnahmen sind erforderlich?
Das Gerät hat eine integrierte Frostschutzfunktion, die bei Kesseltemperatur < 7 °C einschaltet. Bei längerer Stilllegung die Anlage entleeren. Den Aufstellraum frostfrei halten.
Wie stelle ich die Heizkurve am Regler ein?
Die Heizkurve wird am außentemperaturgeführten Regler (z.B. Logamatic RC300) eingestellt. Informationen dazu finden Sie in der Bedienungsanleitung des Reglers.
Was ist beim Kondensatablauf zu beachten?
Der Kondensatablauf muss mit Gefälle verlegt werden und aus korrosionsbeständigem Material (z.B. PVC, PP) bestehen. Den Siphon vor Inbetriebnahme mit Wasser füllen.
Kann ich einen externen Warmwasserspeicher anschließen?
Ja, am Gerät befinden sich Schnellanschlüsse für Speichervorlauf und -rücklauf. Der Speichertemperaturfühler wird an der Klemmleiste angeschlossen. Beachten Sie die Installationsanleitung.

Benutzerfragen zu Logamax plus GB192-50i BUDERUS

0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.

Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen

Die E-Mail bleibt privat: Sie dient nur dazu, Sie zu benachrichtigen, wenn jemand auf Ihre Frage antwortet.

Noch keine Fragen. Stellen Sie die erste.

Laden Sie die Anleitung für Ihr Chaudière centrale de chauffage kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Logamax plus GB192-50i - BUDERUS und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Logamax plus GB192-50i von der Marke BUDERUS.

BEDIENUNGSANLEITUNG Logamax plus GB192-50i BUDERUS

Installations- und Wartungsanleitung Logamax plus

GB192-15/25/35/45/50i

GB192-25 T40 S i

Inhaltsverzeichnis

1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise ....3

1.1 Symbolerklärung....3

1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise .... 3

2 Produktinformationen 4

2.1 Dokumentation 4

2.2 EG-Konformitätserklärung 4

2.3 Lieferumfang 4

2.3.1 Logamax plus GB192i-15/25/35/50 4

2.6 Produktübersicht 6

2.6.1 Logamax plus GB192i-15/25/35/50 6

2.6.2 Produktübersicht Warmwasserspeicher T40 S .....7

2.7 Frostschutzfunktion 7

2.8 Pumpentest 7

2.9 Zubehör 7

2.10 Abmessungen 7

2.11 Anschlussplan 8

2.12 Technische Daten 9

2.12.1 Gerätedaten 9

2.13 Produktdaten zum Energieverbrauch 10

2.14 Gasdaten 10

2.15 Restförderhöhe 10

2.16 Widerstandsdiagramm für Temperaturfühler ..... 11

2.17 Kondensatzusammensetzung 11

3 Vorschriften.... 12

3.1 Normen, Vorschriften und Richtlinien ..... 12

3.2 Genehmigungs- und Informationspflicht ..... 12

3.3 Gültigkeit der Vorschriften 12

4 Transport 12

4.1 Gas-Brennwertgerät auspacken 12

5 Installation 13

5.1 Wichtige Bemerkungen 13

5.2 Qualität der Rohrleitungen 13

5.3 Füll- und Ergänzungswasser 13

5.4 Gas-Brennwertgerät montieren 14

5.5 Warmwasserspeicher T40 S montieren ..... 14

5.6 Rohrleitungen anschließen 14

5.6.1 Gasleitung montieren 14

5.6.2 Verkleidung öffnen 15

5.6.3 Anschluss der Rohrverbindungen des Warmwasserspeichers T40 S .... 15

5.6.4 Anschluss der Heizwasserrohrverbindungen ..... 16

5.6.5 Anschluss des Ausdehnungsgefäßes 16

5.6.6 Anschluss des Sicherheitsventils 16

5.6.7 Heizwasserzirkulation 16

5.6.8 Externen Warmwasserspeicher anschließen ..... 16

5.6.9 Anschluss der Warm- und Kaltwasserrohre ..... 17

5.6.10 Montage der Kondensatableitung ..... 17

5.7 Abgasanschluss herstellen.... 18

6 Elektrischer Anschluss....18

6.1 Allgemeiner Hinweis....18

6.2 Zubehör anschließen 18

6.2.1 Ein-/Aus-Raumtemperaturregler (potenzialfrei) anschließen 19

6.2.2 Regelgeräte (extern) anschließen 19

6.2.3 Funktionsmodul anschließen ..... 19

6.2.4 Anschluss mehrerer Funktionsmodule ..... 20

6.2.5 Temperaturwächter AT90 des Vorlaufs einer Fußbodenheizung anschließen 20

6.2.6 Anschluss Außentemperaturfühler 20

6.2.7 Anschluss Speichertemperaturfühler ..... 20

6.2.8 Netzanschlüsse (allgemein) 20

6.2.9 Externe Heizungspumpe anschließen 20

6.2.10 Zirkulationspumpe anschließen 21

6.2.11 Anschluss Speicherladepumpe 21

6.2.12 Anschluss externes 3-Wege-Ventil .....21

6.2.13 Elektrischer Anschluss Warmwasserspeicher T40 S .. 21

6.2.14 Anschluss Logamatic Web KM100 21

7 Inbetriebnahme 21

7.1 Gas-Brennwertgerät einschalten 21

7.2 Heizungsanlage befüllen 21

7.2.1 Siphon füllen 21

7.3 Prüfen, Testen und Messen 22

7.3.1 Entlüften der Gasleitung 22

7.3.2 Anschlussdruck Gas prüfen 22

7.3.3 Gasartenanpassung 23

7.3.4 Gas-Luft Verhältnis einstellen 23

7.3.5 Dichtheitsprüfung im Betriebszustand ..... 24

7.4 Einstellungen vornehmen 24

7.4.1 Thermische Desinfektion Warmwasser 24

7.5 Funktionsprüfungen 24

7.6 Abschließende Arbeiten 24

7.7 Betreiber informieren, technische Dokumente übergeben 24

7.8 Inbetriebnahmeprotokoll 25

8 Bedienung 25

8.1 Warmwassertemperaturmenü 25

8.2 Kesseltemperaturmenü 26

8.3 Schornsteinfegerbetrieb 26

8.3.1 Handbetrieb/Notbetrieb 26

8.4 Einstellmenü 27

8.4.1 Infomenü 27

9 Heizungsanlage außer Betrieb nehmen 27

9.1 Heizungsanlage in Notfällen außer Betrieb ..... 27

9.2 Heizungsanlage am Gas-Brennwertgerät außer Betrieb nehmen 27

10 Einstellungen im Servicemenü 28

10.1 Bedienung des Servicemenüs 28

10.2 Servicemenü 28

10.2.1 INFO 29

10.2.2 EINSTELLUNGEN 30

10.2.3 GRENZWERTE 32

10.2.4 FUNKTIONSTEST 32

Buderus

10.2.5 NOTBETRIEB 32
10.2.6 RESET 32
10.2.7 ANZEIGE 33

11 Umweltschutz/Entsorgung 33

12 Inspektion und Wartung 33

12.1 Heizungsanlage inspizieren 33
12.1.1 Vorbereitung 33
12.1.2 Sichtprüfung auf allgemeine Korrosions- erscheinungen ....33
12.1.3 Gasarmatur auf innere Dichtheit prüfen ..... 33
12.1.4 Gas-Anschlussdruck messen 34
12.1.5 CO/CO 2-Gehälter messen 34
12.1.6 Dichtheitsprüfung im Betriebszustand ..... 34
12.1.7 Heizungsanlage befüllen 34
12.1.8 Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren ..... 34
12.1.9 Heizungsanlage in Betrieb nehmen 34
12.2 Bedarfsorientierte Wartung 34
12.2.1 Wärmetauscher, Zündung und Brenner kontrollieren ....34
12.2.2 Wärmeblock reinigen 35
12.2.3 Siphon reinigen 36
12.2.4 Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren ..... 36
12.2.5 Funktionsprüfung durchführen 36
12.2.6 Endkontrolle 36
12.3 Inspektions- und Wartungsprotokoll ..... 37

13 Betriebs- und Störungsanzeigen 38

13.1 Betriebsanzeigen 38
13.2 Störungsanzeigen 38
13.3 Tabelle der Betriebs- und Störungsanzeigen ..... 38
13.4 Störungen, die nicht angezeigt werden ..... 41
13.4.1 Weitere Informationen 42

14 Service 42

14.1 3-Wege-Ventil kontrollieren .... 42

1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise

1.1 Symbolerklärung

Warnhinweise

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Warnhinweise - 1

VORSICHT: Warnhinweise im Text werden mit einem Warndreieck gekennzeichnet.

▶ Zusätzlich kennzeichnen Signalwörter die Art und Schwere der Folgen, falls die Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr nicht befolgt werden.

Folgende Signalwörter sind definiert und können im vorliegenden Dokument verwendet sein:

- HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten können.

  • VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personenschäden auftreten können.
  • WARNUNG bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten können.
  • GEFAHR bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten werden.

Wichtige Informationen

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Wichtige Informationen - 1

Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichnet.

Weitere Symbole

SymbolBedeutung
Handlungsschritt
Querverweis auf eine andere Stelle im Dokument
Aufzählung/Listeneintrag
-Aufzählung/Listeneintrag (2. Ebene)

Tab. 1

1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise

Hinweise für die Zielgruppe

Diese Installationsanleitung richtet sich an Fachleute für Gas- und Wasserinstallationen, Heizungs- und Elektrotechnik. Die Anweisungen in allen Anleitungen müssen eingehalten werden. Bei Nichtbeachten können Sachschäden und Personenschäden bis hin zur Lebensgefahr entstehen.

▶ Installationsanleitungen (Wärmeerzeuger, Heizungsregler, usw.) vor der Installation lesen.
▶ Sicherheits- und Warnhinweise beachten.
▶ Nationale und regionale Vorschriften, technische Regeln und Richtlinien beachten.
▶ Ausgeführte Arbeiten dokumentieren.

Bestimmungsgemäße Verwendung

Das Produkt darf nur zur Erwärmung von Heizwasser und zur Warmwasserbereitung in geschlossenen Warmwasser-Heizungssystemen verwendet werden.

Jede andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Daraus resultierende Schäden sind von der Haftung ausgeschlossen.

Verhalten bei Gasgeruch

Bei austretendem Gas besteht Explosionsgefahr. Beachten Sie bei Gasgeruch die folgenden Verhaltensregeln.

▶ Flammen- oder Funkenbildung vermeiden:
- Nicht rauchen, kein Feuerzeug und keine Streichhölzer benutzen.
- Keine elektrischen Schalter betätigen, keinen Stecker ziehen.
- Nicht telefonieren und nicht klingeln.

2 Produktinformationen

▶ Gaszufuhr an der Hauptabsperreinrichtung oder am Gaszähler sperren.
▶ Fenster und Türen öffnen.
▶ Alle Bewohner warnen und das Gebäude verlassen.
▶ Betreten des Gebäudes durch Dritte verhindern.
▶ Außerhalb des Gebäudes: Feuerwehr, Polizei und das Gasversorgungsunternehmen anrufen.

Lebensgefahr durch Vergiftung mit Abgasen

Bei austretendem Abgas besteht Lebensgefahr.

▶ Abgasführende Teile nicht ändern.
▶ Darauf achten, dass Abgasrohre und Dichtungen nicht beschädigt sind.

Lebensgefahr durch Vergiftung mit Abgasen bei unzureichender Verbrennung

Bei austretendem Abgas besteht Lebensgefahr. Beachten Sie bei beschädigten oder undichten Abgasleitungen oder bei Abgasgeruch die folgenden Verhaltensregeln.

▶ Brennstoffzufuhr schließen.
▶ Fenster und Türen öffnen.
▶ Ggf. alle Bewohner warnen und das Gebäude verlassen.
▶ Betreten des Gebäudes durch Dritte verhindern.
▶ Schäden an der Abgasleitung sofort beseitigen.
▶ Verbrennungsluftzufuhr sicherstellen.
▶ Be- und Entlüftungsöffnungen in Türen, Fenstern und Wänden nicht verschließen oder verkleinern.
▶ Ausreichende Verbrennungsluftzufuhr auch bei nachträglich eingebauten Wärmeerzeugern sicherstellen z. B. bei Abluftventilatoren sowie Küchenlüftern und Klimageräten mit Abluftführung nach außen.
▶ Bei unzureichender Verbrennungsluftzufuhr das Produkt nicht in Betrieb nehmen.

Installation, Inbetriebnahme und Wartung

Installation, Inbetriebnahme und Wartung darf nur ein zugelassener Fachbetrieb ausführen.

▶ Sicherheitsventile keinesfalls verschließen.
▶ Gasdichtheit oder Öldichtheit prüfen nach Arbeiten an gasführenden oder ölführenden Teilen.
▶ Bei raumluftabhängigem Betrieb: Sicherstellen, dass der Aufstellraum die Lüftungsanforderungen erfüllt.
▶ Nur Originalersatzteile einbauen.

Elektroarbeiten

Elektroarbeiten dürfen nur Fachleute für Elektroinstallationen ausführen.

▶ Vor Elektroarbeiten:
- Netzspannung (allpolig) spannungsfrei schalten und gegen Wiedereinschalten sichern.
- Spannungsfreiheit feststellen.
▶ Anschlusspläne weiterer Anlagenteile ebenfalls beachten.

Explosive und leicht entflammbare Materialien

▶ Leicht entflammbare Materialien (Papier, Verdünnung, Farben usw.) nicht in der Nähe des Gerätes verwenden oder lagern.

Übergabe an den Betreiber

Weisen Sie den Betreiber bei der Übergabe in die Bedienung und die Betriebsbedingungen der Heizungsanlage ein.

▶ Bedienung erklären – dabei besonders auf alle sicherheitsrelevanten Handlungen eingehen.
▶ Darauf hinweisen, dass Umbau oder Instandsetzungen nur von einem zugelassenen Fachbetrieb ausgeführt werden dürfen.
▶ Installations- und Bedienungsanleitungen zur Aufbewahrung an den Betreiber übergeben.

2 Produktinformationen

Die Installations- und Wartungsanleitung richtet sich an den Fachleute, der - aufgrund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung - Kenntnisse im Umgang mit Heizungsanlagen sowie Gasinstallationen hat.

2.1 Dokumentation

Diese Installationsanleitung enthält wichtige Informationen zur sicheren und fachgerechten Montage, Inbetriebnahme und Wartung des Gas-Brennwertgeräts.

2.2 EG-Konformitätserklärung

Dieses Produkt entspricht in Konstruktion und Betriebsverhalten den europäischen Richtlinien sowie den ergänzenden nationalen Anforderungen. Die Konformität wurde mit der CE-Kennzeichnung nachgewiesen.

Die Konformitätserklärung kann beim Hersteller angefordert werden. Die Adressangaben befinden sich auf der Rückseite dieses Dokuments.

Es erfüllt die Anforderungen an Gas-Brennwertgeräte im Sinne der Energieeinsparverordnung.

Der entsprechend § 6 der ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (1. BlmSchV vom 26.1.2010) ermittelte Gehalt des Abgases an Stickstoffoxiden liegt unter 60 mg/kWh.

2.3 Lieferumfang

2.3.1 Logamax plus GB192i-15/25/35/50
BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Lieferumfang - 1

[1] Gas-Brennwertgerät
[2] Schnellanschluss Klick auf G 3/4 "VS/RS (2 ×)
[3] Klemmringverschraubung ∅28 mm auf G 1" (2 ×)
[4] 230 V-Kabel EMS Modul
[5] Kabel EMS Modul
[6] Technische Dokumentation
[7] Seitenblende rechts
[8] Seitenblende links (bei 15 und 25 kW-Geräten mit Kommunikationsmodul)
[9] Schraube, Dübel für Wandhalter (2 ×)
[10] Aufhängeschiene

Buderus

[1] Gas-Brennwertgerät
[2] Aufhängeschiene
[3] Schraube, Dübel für Wandhalter (2 × )
[4] Technische Dokumentation
[5] 230 V-Kabel EMS Modul
[6] Kabel EMS Bus
[7] Seitenblende rechts
[8] Speichervorlaufleitung
[9] Speicherrücklaufleitung
[10] Seitenblende links mit Modul KM100
[11] Klemmringverschraubung ∅28 mm auf G 1" (2 ×)
[12] Klemmringverschraubung ∅15 mm auf G ½" (2 ×)

2.4 Gerätetypen

Dieses Dokument bezieht sich auf die nachstehenden Gerätetypen:

Die Bezeichnung des Gas-Brennwertgeräts setzt sich aus folgenden

Teilen zusammen:

• Buderus: Hersteller
• Logamax plus GB192 iW: Typnamen
• 15, 25, 35 oder 50: Wärmeleistung in kW
• T40 S: Kombigerät mit 40 | Schichtladespeicher

2.5 Typschild

Das Typschild enthält Leistungsangaben, Zulassungsdaten und die Seriennummer des Produkts. Die Position des Typschilds finden Sie in der Produktübersicht.

2.6 Produktübersicht

2.6.1 Logamax plus GB192i-15/25/35/50

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Logamax plus GB192i-15/25/35/50 - 1

[1] Steckplatz für Bedieneinheit (Bedieneinheit nicht im Lieferumfang enthalten)
[2] Kondensatsiphon
[3] Motor 3-Wege-Ventil
[4] Gasleitung
[5] Sicherheitsventil
[6] Gas-Einstelldüse
[7] Gasarmatur
[8] Abgastemperaturbegrenzer
[9] Gebläse
[10] Manometer
[11] Ausdehnungsgefäß
[12] Automatischer Entlüfter
[13] Abgasrohr
[14] Typschild
[15] Zündtrafo
[16] Konzentrischer Abgasadapter
[17] Abgasmessstutzen
[18] Verbrennungsluft-Messstutzen
[19] Brennerdeckel
[20] Zündelektrode
[21] Schauglas
[22] Überwachungselektrode
[23] Sicherheitstemperaturbegrenzer STB
[24] Vorlauftemperaturfühler
[25] Wärmetauscher
[26] Wärmetauscher-Prüföffnung
[27] Kondensatwanne
[28] Geräteinterne Pumpe
[29] Druckfühler
[30] Klemmleiste
[31] Ein/Aus-Schalter
[32] Rücklauftemperaturfühler
[33] Kesselidentifikationsmodul (KIM)
[34] Kommunikationsmodul Anschluss

2.6.2 Produktübersicht Warmwasserspeicher T40 S
BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Logamax plus GB192i-15/25/35/50 - 2

text_image 35 36 37 39 40 38 41 6720813046-3.1TD

Bild 4 Warmwasserspeicher T40 S
[35] Durchflussbegrenzer
[36] Warmwasser-Temperaturfühler Speicher
[37] Plattenwärmetauscher
[38] Entleerhahn
[39] Speicherladepumpe
[40] Kaltwassertemperaturfühler
[41] Wassermengenfühler

2.7 Frostschutzfunktion

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Frostschutzfunktion - 1
HINWEIS: Anlagenschaden.
Bei starkem Frost kann die Heizungsanlage erfrieren durch: Ausfall der Netzspannung, unzureichende Gaszufuhr oder eine Störung der Anlage.
▶ Die Heizungsanlage in einem frostfreien Raum aufstellen.
▶ Wenn die Heizungsanlage für längere Zeit stillgelegt wird, muss sie vorher entleert werden.

Das Gas-Brennwertgerät ist mit einer integrierten Frostschutzfunktion ausgestattet. Dies bedeutet, dass kein externes Frostschutzsystem für das Gas-Brennwertgerät erforderlich ist. Das Frostschutzsystem schaltet das Gas-Brennwertgerät bei einer Kesseltemperatur von 7 °C ein und bei einer Kesseltemperatur von 15 °C aus. Die Heizungsanlage wird durch das Gas-Brennwertgerät nicht vor Frost geschützt.

2.8 Pumpentest

Wenn die Pumpe über einen längeren Zeitraum nicht in Betrieb ist, erfolgt alle 24 Stunden automatisch eine Pumpenansteuerung von 10 Sekunden. Dieses Verfahren verhindert das Festsitzen der Pumpe.

2.9 Zubehör

Für diese Gas-Brennwertgeräte ist vielfältiges Zubehör erhältlich.

Für weitere Informationen an den Hersteller wenden. Die Adressangaben befinden sich auf der Rückseite dieses Dokuments.

2.10 Abmessungen
BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Zubehör - 1

text_image 520 315 A 100 135 745 735 110 300 745 735 ① B C D E F G 35 110 195 325 410 485 420 5,25 152,75 46 520 400 100 745 735 116 300 300 ② B C D E F G H I 195 116 325 191 6720813046-4.1TD

Bild 5 Abmessungen und Anschlüsse [mm]
1) Servicemaßen, im Schrank eingebaut, können 0 mm sein.
[1] Logamax plus GB192-15/25/35/50 iW
[2] Logamax plus GB192-25 T40 S iW
[A] Konzentrischer Abgasadapter, ∅ 80/125 mm
[B] Gasanschluss, G ½ " Außengewinde
[C] Kondensatablauf, Außendurchmesser ∅ 30 mm
[D] Speichervorlauf, Schnellanschluss Klick auf G 3/4" (Flachdichtung)
[E] Speicherrücklauf, Schnellanschluss Klick auf G 3/4" (Flachdichtung)
[F] Heizungsvorlauf – Stutzen ∅ 28 mm (für Anschluss der Klemmringverschraubung mit G 1" Außengewinde)
[G] Heizungsrücklauf – Stutzen ∅ 28 mm (für Anschluss der Klemmringverschraubung mit G 1" Außengewinde)
[H] Warmwasser – Stutzen ∅ 15 mm (für Anschluss der Klemmverschraubung mit ½ "Außengewinde)
[I] Kalt Wasser – Stutzen ∅ 15 mm (für Anschluss der Klemmverschraubung mit ½ " Außengewinde)

2.11 Anschlussplan

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Anschlussplan - 1

text_image A C D E F 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 R G H J K L M N

P

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Anschlussplan - 2

text_image K2 16 15 14 13 H1 12 11 10 9 H2 17 16 15 14 13 H3 18 J5 8 7 6 5 4 3 2 1 J6 19 J3 20 J4 21 K1 4 3 2 1 J2 G1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 G2 22 G3 13 G4 14 G6 15 G8 E9 E8 E7 E6 E5 E4 E3 E2 E1 E1 (N) Gas meters 2 (L) Get base 25 F6 N F5 L F4

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Anschlussplan - 3

text_image A8 A7 A6 A5 A4 A3 A2 A1 HMI 1 C13 C12 C11 C10 C9 C8 C7 C3 C2 C1 2 3 4 P

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Anschlussplan - 4

text_image D13 D12 D11 D10 D9 D8 D7 D6 D5 D4 D3 D2 D1 5 6 7 8 9 10 R4 R3 R2 R1 11

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Anschlussplan - 5

text_image P2 P1 M2 M1 N2 N1 PE L2 L1 PE PE P5 P4 4 3 2 1 27 28 29 max. 250 W N L PE 30 31 32 6720813044-04.0N

Bild 6 Leiterplatte

[1] HMI BC30
[2] 3-Wege-Ventil Wärmetauscher
[3] Heizungspumpe
[4] Druckfühler
[5] Warmwasser-Temperaturfühler
[6] Rücklauftemperaturfühler
[7] Sicherheitstemperaturfühler
[8] Vorlauftemperaturfühler
[9] Sicherheitstemperaturbegrenzer
[10] Überwachungselektrode
[11] KIM
[13] Speichertemperaturfühler 1
[13] Speichertemperaturfühler 2
[14] Warmwasser-Temperaturfühler
[15] EMS Bus
[16] Temperaturfühler hydraulische Weiche
[17] Temperaturfühler WW-Speicher
[18] Außentemperaturfühler

[19] Ein/Aus-Schalter
[20] EMS Powerbus
[21] Potentialfreier Kontakt/ Wärmeanfrage
[22] Klemmleiste für Ladespeicherfühler
[23] Gasarmatur
[24] Gebläse
[25] Zündeinrichtung
[26] Geräteinterne Pumpe
[27] Netz 230V
[28] Zirkulationspumpe PZ
[29] Externe Pumpe PK
[30] Speicherladepumpe PS / Externes 3-Wege-Ventil 230 V
[31] Netzstecker 230 V AC
[32] Ein/Aus-Schalter

Buderus

2.12 Technische Daten

2.12.1 Gerätedaten

Logamax plus GB192i
Einheit 15 25 25 T40 S 35 50
Max. Wärmebelastung für G20/G25kW14,424,124,234,448,9
Min. Wärmebelastung für G20/G25kW2,72,75,15,16,3
Nennwärmeleistung (Pn) 80/60 °C - G20/G25kW1423,432,632,646,6
Nennwärmeleistung (Pn) 50/30 °C - G20/G25kW1525253545
Maximale Leistung für Warmwasser G20/G25kW19,324,233,833,848,3
Max. Gasdurchsatz für Erdgas L (Hi[15 °C] = 8,1 kWh/m3)m3/h1,772,892,894,165,94
Max. Gasdurchsatz für Erdgas H (Hi[15 °C] = 9,5 kWh/m3)m3/h1,522,562,563,585,11
Kesselwirkungsgrad maximale Leistung (Pn max) - 80/60 °C%97,296,796,796,596,5
Kesselwirkungsgrad maximale Leistung (Pn max) - 50/30 °C%106,5103,7103,7101,8102
Heizkreis
Maximale Vorlauftemperatur°C88
Restförderhöhe bei ΔT = 20Kmbar250266266263225
maximaler Betriebsdruck Kesselbar3
Wasserinhalt WärmetauscherI1,371,51
Warmwasser
Spezifische Zapfmenge (D) gemäß EN 625l/min--20,0--
Minimaler Anschlussdruck Warmwasserbar1
Maximaler Anschlussdruck Warmwasserbar10
Maximaler Warmwassertemperatur, Kombi/Single°C60
Rohranschlüsse
Anschluss GasZollR1⁄2"R3⁄4"
Anschluss Heizwassermm∅ 28, Klemmringverschraubung 28 - R1" liegt bei
Anschluss Kondensatmm∅ 30
Anschluss Warmwasserspeichermm--∅ 151)--
Abgaswerte nach EN 13384
maximale Kondensatmenge für Erdgas G20/G25, 40/30 °Cl/h1,52,52,53,55
Abgasmassestrom Volllastg/s6,510,610,614,721,6
Abgastemperatur 80/60 °C, Volllast°C6262626969
Abgastemperatur 40/30 °C, Volllast°C4646464850
Abgastemperatur 40/30 °C, Teillast°C3030303030
CO2(O2)-Gehalt, Volllast, Erdgas G20/G25%9,5 (4)9,5 (4)9,5 (4)9,5 (4)9,5 (4)
CO2(O2)-Gehalt, Volllast, Propan G31%10,8 (4,6)10,8 (4,6)10,8 (4,6)10,8 (4,6)10,8 (4,6)
CO2(O2)-Gehalt, Teilast, Erdgas G20/G25%8,6 (5,5)8,6 (5,5)8,6 (5,5)8,6 (5,5)8,6 (5,5)
CO2(O2)-Gehalt, Teilast, Propan G31%10,2 (5,5)10,2 (5,5)10,2 (5,5)10,2 (5,5)10,2 (5,5)
freier Förderdruck des GebläsesPa34/802)97/12254/1223)102155
Abgasanschluss
Abgaswertegruppe für LASG61, mit Gasartumbau-Set G62 (Uberdruck)
∅ Abgasanlage raumluftabhängigmm80
∅ Abgasanlage raumluftunabhängigmm80/125 konzentrisch
Elektrische Daten
Versorgungsspannung, FrequenzV230/50 Hz
elektrische SchutzartIP X4D (XOD; B23; B33)
elektrische LeistungsaufnahmeW47736297156
elektrische min. LeistungsaufnahmeW1818181820
Einstellungswerte
Nenn-Anschlussdruck für Erdgas G20 (Bereich)mbar20 (17 - 25)
Nenn-Anschlussdruck für Erdgas G25 (Bereich)mbar20 (18 - 25)
Nenn-Anschlussdruck für Flüssiggas (3P) G31 (Bereich)mbar50 (42,5 - 57,5)
Geräteabmessungen und Gewicht
Höhe × Breite× Tiefemm520×735×425(520+400)×735×425520×735×425
Gewichtkg4873 (48+25)4851
Kondensat
Max. Kondensatmenge (TR = 30 °C)l/h1,52,52,53,55
pH-Wert ca.pH4,5 - 8,5

Tab. 2 Technische Daten
1) Klemmringverschraubung 15 - G ½ " liegt bei.
2) Mit KIM für Abgasanlagen DN60/100.
3) Mit KIM für Abgasanlagen DN60/600.

2.13 Produktdaten zum Energieverbrauch

Die Produktdaten zum Energieverbrauch finden Sie in der Bedienungsanleitung für den Betreiber.

2.14 Gasdaten

Gasverbrauch

GasartMaximaler Gasverbrauch m^3/h
15 kW 25kW 35 kW50 kW
Erdgas E, H, E_s (G20) 153 2,56 358 5,11
Erdgas LL, L, E_i (G25) 178 2,98 416 5,94
Propan 3P (G31) 0,590,99 1,38 1,97

Tab. 3 Gasverbrauch

Gas-Anschlussdrücke

GasartMin. [mbar]Max. [mbar]
Erdgas 2L2030
Erdgas 2LL1825
Erdgas 2E, 2H1725
Propan 3P42,557,5

Tab. 4 Gas-Anschlussdrücke

Erdgas

LandGas-Nenn-druck [mbar]Gas-KategorieGas-FamilieGrundeinstellung [mbar]
DE202ELL2E, G2020
DE252ELL 2LL, G2525
AT, BA, BG, BY, CH, CZ, DK, EE, ES, GB, GR, HR, IE, IT, KZ, LT, LV, NO, PT, RO, RU, SE, SI, SK, UA202H2H, G2020
FR20/25 2E_s 2E_s , G2020
FR20/26 2E_i 2E_i , G20Umrüstung erforderlich
BE20/252E 2E_s , G2020
LU, PL202E2E, G2020
HU252H2H, G2025
NL252L2L, G2525

Tab. 5 Erdgas

Propan

LandGas-Nenn-druck [mbar]Gas-KategorieGas-FamilieUmrüstung erforderlich
DK303PG31 ja
BE, FR, GB, IE, PT, IT, MD, PL, RO, GR, TR, PL373PG31ja
AT, DE, LU, EE, LT, LV, SI, HR, RS, RU, BY, HU, UA, KZ503PG31ja
NL30, 503PG31Umrüstung nicht möglich
CH, ES, CZ, SK37, 503PG31ja

Tab. 6 Propan

2.15 Restförderhöhe

Die durch die interne Heizungspumpe erzeugte Restförderhöhe ist in den nachstehenden Diagrammen mit den jeweiligen oberen und unteren Grenzwerten dargestellt. Die Restförderhöhe ist abhängig von der Einstellung in der Bedieneinheit RC300 und vom Gas-Brennwertgerätetyp. Einstellung 0: Modulation zwischen maximaler und minimaler Kennlinie proportional zur Geräteleistung (p = leistungsgeregelt). Bei Verwendung einer hydraulischen Weiche muss die Einstellung 0 gewählt werden. Bei den sonstigen Einstellungen ist der Druck konstant. Siehe Legende unter den Diagrammen.

Legende zu den Bildern 7... 10:

  • A = maximale Modulation
  • B = minimale Modulation
  • mbar = Restförderhöhe
  • kg/h = Durchfluss

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Restförderhöhe - 1

area | Region | Value | |--------|-------| | A | 300 | | B | 100 | | C | 250 | | D | 200 |

Bild 7 Restförderhöhe bei GB192i-15

[1] 100 mbar

[2] 150 mbar

[3] 200 mbar

[4] 250 mbar

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Restförderhöhe - 2

area | Point | Value (mbar) | |-------|--------------| | 1 | 80 | | 2 | 150 | | 3 | 200 | | 4 | 250 | | 5 | 300 | | 6 | 350 |

Bild 8 Restförderhöhe bei GB192i-25 und GB192i-25 T40 S

[1] 100 mbar

[2] 150 mbar

[3] 200 mbar

[4] 250 mbar

[5] 300 mbar

[6] 350 mbar

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Restförderhöhe - 3
Bild 9 Restförderhöhe bei GB192i-35

[1] 100 mbar
[2] 150 mbar
[3] 200 mbar
[4] 250 mbar
[5] 300 mbar
[6] 350 mbar

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Restförderhöhe - 4

line | Point | x (kg/h) | y (mbar) | |-------|----------|----------| | 1 | 2800 | 150 | | 2 | 2600 | 200 | | 3 | 2400 | 250 | | 4 | 1700 | 300 | | 5 | 1200 | 350 | | 6 | 800 | 400 |

Bild 10 Restförderhöhe GB192i-50 ohne 3-Wege-Ventil (Pumpe UPM 15-70W130 ist optional)

[1] 150 mbar
[2] 200 mbar
[3] 250 mbar
[4] 300 mbar
[5] 350 mbar
[6] 400 mbar

2.16 Widerstandsdiagramm für Temperaturfühler

Anhand der Diagramme kann abgelesen werden, ob eine Übereinstimmung zwischen Temperatur und Widerstandswert vorliegt.

▶ Heizungsanlage vor jeder Messung stromlos schalten.
▶ Anschlussklemme des Temperaturfühlers demontieren.
▶ Widerstand am Kabelende des Temperaturfühlers messen.
▶ Temperatur des Temperaturfühlers messen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Widerstandsdiagramm für Temperaturfühler - 1

line | x | y | |----|------| | 0 | 100 | | 5 | 60 | | 10 | 30 | | 15 | 15 | | 20 | 10 | | 25 | 5 | | 30 | 0 |

Bild 11 Widerstandskennlinie Temperaturfühler (ausgenommen die Außentemperaturfühler)

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Widerstandsdiagramm für Temperaturfühler - 2

line | [kΩ] | [°C] | |------|------| | 0 | 40 | | 10 | 25 | | 20 | 10 | | 30 | 0 | | 40 | -5 | | 50 | -10 | | 60 | -15 | | 70 | -18 | | 80 | -20 | | 90 | -20 | | 100 | -20 |

Bild 12 Widerstandskennlinie für Außentemperaturfühler

2.17 Kondensatzusammensetzung

StoffWert [mg/l]
Ammonium1,2
Blei≤ 0,01
Cadmium≤ 0,001
Chrom≤ 0,005
Halogen-Kohlenwasserstoff≤ 0,002
Kohlenwasserstoff0,015
Kupfer0,028
Nickel0,15
Quecksilber≤ 0,0001
Sulfat 1
Zink ≤ 0,015
Zinn ≤ 0,01
Vanadium ≤ 0,001

Tab. 7 Kondensatzusammensetzung

Tab. 7 Kondensatzusammensetzung

3Vorschri

3.1 Normen, Vorschriften und Richtlinien

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Normen, Vorschriften und Richtlinien - 1

Beachten Sie für die Montage und den Betrieb der Heizungsanlage die landesspezifischen Normen und Richtlinien!

Die Fachleute und/oder Eigentümer hat dafür zu sorgen, dass die gesamte Anlage den geltenden (Sicherheits-) Vorschriften entspricht, die in der nachfolgenden Tabelle aufgenommen sind.

Normen/Vorschriften/RichtlinienBeschreibung
1. BlmSchV ErsteVerordnung zur Durchführung des Bundes-Immissions-schutzgesetzes (Verordnung für Kleinfeuerungsanlagen)
ATV ArbeitsblattA 251 - Kondensate aus Brennwertkesseln
DIBT Richtlinien für die Zulassung von Abgasanlagen mit niedrigen Temperaturen
DIN 1986 Werkstoffe Entwässerungssystem
DIN 1988 Technische Regeln für die Trinkwasser-Installation
DIN 4701Regeln zur Berechnung des Wärmebedarfs von Gebäuden
DIN V4701-10Energetische Bewertung heiz- und raumlufttechnischer Anlagen
DIN 13384Abgasanlagen, Wärme- und störungstechnische Berechnung siehe Verfahren
DIN 4708 Zentrale Wassererwärmungsanlagen
DIN 12828Heizungssysteme in Gebäuden
DIN 4753 Wassererwärmer und Wassererwärmungsanlagen für Trink-und Heizwasser
DIN 4807 Ausdehnungsgefäße
DIN 18160Abgasanlagen
DIN 18380VOB: Heizungsanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen
DIN 18381VOB: Gas-, Wasser- und Abwasserinstallationsarbeiten innerhalb von Gebäuden
DIN 18382VOB: Elektrische Kabel- und Leitungsanlagen in Gebäuden
DIN VDE 0100Einrichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000 V
DVGW W 551Trinkwassererwärmungs- und Leitungsanlagen; technische Maßnahmen zur Verminderung des Legionellenwachstums in Neuanlagen
DVGW G 635Gasgeräte für den Anschluss an ein Luft-Abgas-System für Überdruckbetrieb (standardisiertes Verfahren)
EN 437Prüfgase, Prüfdrücke, Gerätekategorien
EN 483Gas-Brennwertgerät für gasförmige Brennstoffe - Gas-Brennwertgerät des Typs C mit einer Nennwärmebelastung ≤ 70 kW
EN 625Gas-Brennwertgerät für gasförmige Brennstoffe - spezielle Anforderungen an die trinkwasserseitige Funktion von Kombigeräten mit einer Nennwärmebelastung ≤ 70 kW

Tab. 8 Normen, Vorschriften und Richtlinien

Normen/Vorschriften/RichtlinienBeschreibung
EN 13203-1+2Gasbeheizte Geräte für die sanitäre Warmwasserbereitung für den Hausgebrauch – Geräte, die eine Nennwärmebelas-tung von 70 kW und eine Speicherkapazität von 300 Liter Wasser nicht überschreiten – Teil 1: Bewertung der Leistung der Warmwasserbereitung
EN 13384Heizungssysteme in Gebäuden - Planung von Warmwasser-Heizungsanlagen
EN 15502Gas-Brennwertgerät für gasförmige Brennstoffe – besondere Anforderungen an Brennwertkessel mit einer Nennwärme-belastung ≤ 70 kW
EnEVEnergieeinsparverordnung
FeuVOFeuerungsverordnung der Bundesländer
SVGWGasleitsätze G1: Gasinstallationen
TRF Technische Regeln für Flüssiggas
TRGI Technische Regeln für Gasinstallation
VDE 0190Hauptpotenzialausgleich von elektrischen Anlagen
VDI 2035Richtlinien zur Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen
ÖVGW-Richtlinie G1 oder G2 (ÖVGW-TR Gas oder Flüssiggas)
ÖNORM B 8200Rauch- und Abgasfänge. Benennungen mit Definitionen. Die Anforderungen gemäß der Ländervereinbarung Art. 15a B-VG hinsichtlich Emissionen und Wirkungsgrad werden erfüllt.

Tab. 8 Normen, Vorschriften und Richtlinien

3.2 Genehmigungs- und Informationspflicht

Wenn erforderlich:

  • Installation des Gas-Brennwertgeräts beim zuständigen Gasversorgungsunternehmen angezeigten und genehmigen werden.
  • Regional bedingte Genehmigungen für die Abgasanlage und den Kondensatanschluss an das öffentliche Abwassernetz beantragen.
  • Vor Montagebeginn die Abwasserbehörde informieren.

3.3 Gültigkeit der Vorschriften

Geänderte Vorschriften oder Ergänzungen sind ebenfalls zum Zeitpunkt der Installation gültig und müssen erfüllt werden.

4 Transport

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Transport - 1

VORSICHT: Personen- und Geräteschäden durch unsachgemäßes Heben.

▶ Zum Heben des Gas-Brennwertgeräts sind mindestens 2 Personen erforderlich.
▶ Gas-Brennwertgerät nur an den Seiten anfassen und nicht am Bedienfeld oder am Abgasrohranschluss (→ Bild 13).

Anbringung des Gas-Brennwertgeräts auf einer Sackkarre und Verriegelung mit einem Spannband.
▶ Gas-Brennwertgerät zum Aufstellort transportieren.

4.1 Gas-Brennwertgerät auspacken

▶ Verpackungsmaterial entfernen und entsorgen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Gas-Brennwertgerät auspacken - 1

Styroporboden erst entfernen, nachdem das Gas-Brennwertgerät aufgehängt worden ist. Solange das Gas-Brennwertgerät noch nicht hängt, kann das Gas-Brennwertgerät sicher auf dem Boden abgestellt werden. Die Anschlüsse sind so vor Beschädigung und/oder Verschmutzung geschützt.

- Konzentrischen Abgasadapter an der Oberseite des Gas-Brennwertgeräts abdecken.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Gas-Brennwertgerät auspacken - 2

Bild 13 Ordnungsgemäßes Heben und Tragen des Gas-Brennwertgeräts

5InstaIIa

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Gas-Brennwertgerät auspacken - 3

WARNUNG: Explosionsgefahr.

▶ Arbeiten an gasführenden Teilen nur von zugelassenen Fachleute durchführen lassen.
▶ Vor den Arbeiten an gasführenden Teilen: Gashahn schließen.
▶ Gebrauchte Dichtungen durch neue Dichtungen ersetzen.
▶ Nach den Arbeiten an gasführenden Teilen: Dichtheitsprüfung durchführen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Gas-Brennwertgerät auspacken - 4

Montage, Gas-, Abgas- und elektrische Anschlüsse und Inbetriebnahme der Anlage müssen von einem zugelassenen Fachbetrieb durchgeführt werden.

5.1 Wichtige Bemerkungen

Das Gas-Brennwertgerät wurde im Werk getestet.

▶ Verpackung bei der Anlieferung auf Schäden prüfen.
▶ Lieferumfang auf Vollständigkeit prüfen.
▶ Bei raumtemperaturgeführter Regelung keine Heizkörperthermostate im Referenzraum montieren.
In Heizungsanlagen mit natürlicher Wasserzirkulation eine doppelte Trennung (z. B. ein Plattenwärmetauscher) zwischen dem Gas-Brennwertgerät und der Heizungsanlage montieren.

5.2 Qualität der Rohrleitungen

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Qualität der Rohrleitungen - 1

VORSICHT: Gerätschaden.

Sowohl Heizgerät mit natürlicher Wasserzirkulation als auch offene Systeme (das Heizwasser steht mit der Außenluft in Verbindung) verursachen Korrosionsschäden.

▶ Doppelte Trennung zwischen dem Heizgerät und der Heizungsanlage montieren.

Bei Verwendung von Kunststoffleitungen in der Heizungsanlage, z.B. für Fußbodenheizungen, müssen diese Rohrleitungen sauerstoffdicht sein gemäß DIN 4726/4729. Wenn die Kunststoffleitungen diese Normen nicht erfüllen, muss eine Systemtrennung durch Wärmetauscher erfolgen.

5.3 Füll- und Ergänzungswasser

Die Wasserbeschaffenheit des Füll- und Ergänzungswassers ist ein wesentlicher Faktor für die Erhöhung der Wirtschaftlichkeit, der Funktionssicherheit, der Lebensdauer und der Betriebsbereitschaft einer Heizungsanlage.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Füll- und Ergänzungswasser - 1

HINWEIS: Beschädigung des Wärmetauschers oder Störung im Wärmeerzeuger oder der Warmwasserversorgung durch ungeeignetes Wasser!

Ungeeignetes oder verschmutztes Wasser kann zu Schlammbildung, Korrosion oder Verkalkung führen.

▶ Vor dem Füllen Heizungsanlage spülen.
▶ Heizungsanlage ausschließlich mit Trinkwasser befüllen.
▶ Kein Brunnen- oder Grundwasser verwenden.
▶ Füll- und Ergänzungswasser entsprechend der Vorgaben in nachfolgendem Abschnitt aufbereiten.

Wasseraufbereitung
BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Füll- und Ergänzungswasser - 2

area | Region | t [m³] | | ------ | ------ | | ① | 2.6 | | ② | 0.8 | | ③ | 0.6 | | ④ | 0.4 |

Bild 14 Anforderungen an Füll- und Ergänzungswasser Geräte < 50 kW

[1] Maximal mögliches Wasservolumen über die Lebensdauer des Wärmeerzeugers in m³.
[2] Gesamthärte in °dH.
[3] Verwendung von unbehandeltem Leitungswasser nach Trinkwasserverordnung TVO.
[4] Vollentsalztes Füll- und Ergänzungswasser mit einer Leitfähigkeiten ≤ 10μS/cm verwenden.

Freigegebene Maßnahme zur Wasseraufbereitung ist die Vollentsalzung des Füll- und Ergänzungswassers mit einer Leitfähigkeit ≤ 10 Microsiemens/cm (≤ 10μS/cm). Statt einer Wasseraufbereitung kann auch eine Systemtrennung direkt hinter dem Wärmeerzeuger mit Hilfe eines Wärmetauschers vorgesehen werden.

Weitere Informationen zur Wasseraufbereitung können Sie beim Hersteller erfragen. Die Kontaktdaten finden Sie auf der Rückseite dieser Anleitung.

Frostschutzmittel

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Frostschutzmittel - 1

Das elektronisch verfügbare Dokument 6 720 841 872 enthält eine Liste der freigegebenen Frostschutzmittel. Zur Anzeige können Sie die Dokumentsuche auf unserer Internetseite verwenden. Die Adresse finden Sie auf der Rückseite dieser Anleitung.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Frostschutzmittel - 2

HINWEIS: Beschädigung des Wärmetauschers oder Störung im Wärmeerzeuger oder der Warmwasserversorgung durch ungeeignete Frostschutzmittel! Ungeeignetes oder verschmutztes Wasser kann zu Schlammbildung, Korrosion oder Verkalkung führen.

▶ Nur von uns freigegebene Frostschutzmittel verwenden.
▶ Frostschutzmittel nur nach den Angaben des Herstellers des Frostschutzmittels verwenden, z. B. hinsichtlich der Mindestkonzentration.
Vorgaben des Herstellers des Frostschutzmittels zu regelmäßig durchzuführenden Überprüfungen und Korrekturmaßnahmen berücksichtigen.

Heizwasserzusätze

Heizwasserzusätze, z. B. Korrosionsschutzmittel, sind nur bei ständigem Sauerstoffeintrag erforderlich, der durch andere Maßnahmen nicht verhindert werden kann. Informieren Sie sich vor der Verwendung beim Hersteller des Heizwasserzusatzes über die Eignung für den Wärmeerzeuger und alle anderen Werkstoffe in der Heizungsanlage.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Heizwasserzusätze - 1

HINWEIS: Beschädigung des Wärmetauschers oder Störung im Wärmeerzeuger oder der Warmwasserversorgung durch ungeeignete Heizwasserzusätze! Ungeeignete Heizwasserzusätze (Inhibitoren oder Korrosionsschutzmittel) können zu Schäden am Wärmeerzeuger und der Heizungsanlage führen.

Korrosionsschutzmittel nur dann verwenden, wenn der Hersteller des Heizwasserzusatzes die Eignung für den Wärmeerzeuger aus Aluminiumwerkstoffen und für alle anderen Werkstoffe in der Heizungsanlage bescheinigt.
▶ Heizwasserzusatz nur nach den Angaben des Herstellers des Heizwasserzusatzes verwenden.
Vorgaben des Herstellers des Heizwasserzusatzes zu regelmäßig durchzuführenden Überprüfungen und Korrekturmaßnahmen berücksichtigen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Heizwasserzusätze - 2

Dichtmittel im Heizwasser können zu Ablagerungen im Wärmeblock führen. Wir raten daher von deren Verwendung ab.

5.4 Gas-Brennwertgerät montieren

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Gas-Brennwertgerät montieren - 1

VORSICHT: Gerätschaden durch Beschädigung.

▶ Gas-Brennwertgerät nicht an der Klappe des Bedienfeldes oder dem Abgasadapter hoch anheben.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Gas-Brennwertgerät montieren - 2

HINWEIS: Schaden am Gerät durch falsches Heben.

Das Heizgerät nicht am Bedienfeld, Abgasabfuhradapter oder automatischen Entlüfter fassen, sondern mit einer Hand an der Unterseite und mit der anderen Hand an der Oberseite des Heizgeräts.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Gas-Brennwertgerät montieren - 3

Das Gas-Brennwertgerät darf ausschließlich an der Wand hängend oder an einem Befestigungsprofil montiert werden. Bei leichter Wandkonstruktion können Resonanzen auftreten.

▶ Tragfähigkeit der Wand für die Montage des Gas-Brennwertgeräts prüfen. Die Wand muss das Gas-Brennwertgerät tragen können.
▶ Bei Bedarf eine stärkere Konstruktion anfertigen.

▶ Montageposition bestimmen (→ Kapitel 2.10 „Abmessungen“, Seite 7).
▶ Mit Hilfe eines Wandhalters und einer Wasserwaage die Bohrlöcher anzeichnen [1].
▶ Löcher entsprechend der Dübelgröße bohren [2].
▶ Mitgelieferte Dübel in die Bohrlöcher stecken [3].
▶ Wandhalter mit 2 mitgelieferten Schrauben waagerecht montieren [4].
▶ Gas-Brennwertgerät zu zweit an Rück- und Unterseite anheben und das Gas-Brennwertgerät in den Wandhalter hängen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Gas-Brennwertgerät montieren - 4
6 720 646 391-047.1TD

Bild 15 Wandhalter montieren

5.5 Warmwasserspeicher T40 S montieren

(Nur bei Logamax plus GB192i-25 T40 S.)

▶ Verpackung entfernen.
▶ Warmwasserspeicher an Vorder- und Unterseite anheben.
▶ Speicher rechts neben dem Gas-Brennwertgerät in den Wandhalter hängen. Auf dem Wandhalter befinden sich Markierungen [1].

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Warmwasserspeicher T40 S montieren - 1
6 720 615 600-023.1TD

Bild 16 Markierung zum Positionieren des Warmwasserspeichers

▶ Warmwasserspeicher mit der Einstellschraube [1] auf gleicher Höhe mit dem Gas-Brennwertgerät ausrichten.

5.6 Rohrleitungen anschließen

5.6.1 Gasleitung montieren

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Gasleitung montieren - 1

WARNUNG: Explosionsgefahr.

Arbeiten an gasführenden Teilen dürfen nur von autorisierten Gastechnik-Installateuren ausgeführt werden.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Gasleitung montieren - 2

Wir empfehlen den Einbau eines Gasfilters in nach DIN 3386 die Gasleitung.

▶ Die landesspezifischen Normen und Vorschriften für den Gasanschluss einhalten.

Buderus

▶ Gasanschluss am Gas-Brennwertgerät mit zugelassenem Dichtmittel eindichten.
▶ Gashahn RP½" [1] in die Gasleitung (GAS) montieren.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Buderus - 1

text_image 6720813046-16.1TD ①

Bild 17 Gasanschluss herstellen

[1] Gashahn

▶ Gasleitung spannungsfrei am Gasanschluss anschließen.

5.6.2 Verkleidung öffnen

Gas-Brennwertgerät

▶ Bedienfeld herunterklappen [1].
▶ Befestigungsschrauben [2] lösen.
Unterseite Verkleidung Gas-Brennwertgerät nach vorne kippen.
▶ Verkleidung an der Unterseite etwas anheben und entfernen [3].

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Gas-Brennwertgerät - 1

text_image 1. 2. 2. 3. 8720813046-17.1TD

Bild 18 Verkleidung Gas-Brennwertgerät demontieren

Schichtladespeicher

(Nur bei Logamax plus GB192i-25 T40 S.)

▶ Verkleidung nach vorne kippen.
▶ Verkleidung des Schichtladespeichers an der Unterseite etwas anheben und entfernen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Schichtladespeicher - 1

text_image 6720813046-18.1TD

Bild 19 Verkleidung Schichtladespeicher demontieren

5.6.3 Anschluss der Rohrverbindungen des Warmwasserspeichers T40 S

▶ Gummidichtungen [1] des Vorlauf- und Rücklaufrohrs des Warmwasserspeichers leicht einfetten.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Anschluss der Rohrverbindungen des Warmwasserspeichers T40 S - 1

text_image 1 2 3 6720813046-24.2TD

Bild 20 Rohrleitungen für Warmwasserspeicher T40S montieren

[1] Schnellanschluss Klick auf G 3/4"
▶ Vorlaufrohr [1] spannungsfrei am Anschluss für den Speichervorlauf und am Plattenwärmetauscher im Speicher montieren.
Rücklaufrohr [2] spannungsfrei am Anschluss für den Speicherrücklauf und am Plattenwärmetauscher im Speicher montieren.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Anschluss der Rohrverbindungen des Warmwasserspeichers T40 S - 2

text_image ① ② 6720813046-21.1TD

Bild 21 Warmwasserspeicher T40S und Gas-Brennwertgerät verbinden

[1] Vorlaufrohr
[2] Rücklaufrohr

5 Installation

▶ Kontrollieren, ob die Haltefedern korrekt eingerastet sind.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Installation - 1

Bild 22 Kontrolle der Rohrverbindungen

5.6.4 Anschluss der Heizwasserrohrverbindungen

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Anschluss der Heizwasserrohrverbindungen - 1

Zum Schutz der gesamten Anlage empfehlen wir den Einbau eines Wasserfilters in das Rücklaufrohr. Bei Anschluss des Gas-Brennwertgeräts an eine ältere Heizungsanlage ist der Einbau erforderlich.

▶ Unmittelbar vor und nach dem Wasserfilter einen Wartungshahn für die Filterreinigung einbauen.

Ein Bypass in der Heizungsanlage ist nicht erforderlich.

▶ Wenn eine Verbindung von ∅ 28 mm auf G 1" hergestellt wird, kann die mitgelieferte Klemmringverschraubung [1] verwendet werden.
▶ Empfehlung: Für die Wartung und Instandhaltung im Vor- und Rücklauf je einen Wartungshahn [2, 3] (Zubehör Heizkreisanschluss) einbauen.
▶ Vorlaufrohr mit eingelegter Gummidichtung spannungsfrei am Anschluss für den Heizungsvorlauf [2] montieren.
▶ Rücklaufrohr mit eingelegter Gummidichtung spannungsfrei am Anschluss für den Heizungsrücklauf [3] montieren.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Anschluss der Heizwasserrohrverbindungen - 2

text_image TIII TIII ① ④ ② ③ 6720813046-22.1TD

Bild 23 Anschluss der Heizwasserrohre am Gas-Brennwertgerät

[1] Klemmringverschraubung ∅ 28 mm auf G 1"
[2] Wartungshahn (Heizungsvorlauf)
[3] Wartungshahn (Heizungsrücklauf)
[4] Heizkreisanschluss-Satz mit Füll- und Entleerhahn (Zubehör)

5.6.5 Anschluss des Ausdehnungsgefäßes

▶ Ausdehnungsgefäß [2] nach EN 12828 an den Heizkreisanschluss (Zubehör) in das Rücklaufrohr [5] anschließen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Anschluss des Ausdehnungsgefäßes - 1

text_image 6720813046-23.1TD

Bild 24 Bauseitige Anschlüsse an Vor- und Rücklauf

[1] Füll- und Entleerhahn
[2] Ausdehnungsgefäß
[3] Wartungshahn (Heizung)
[4] Heizungsvorlauf
[5] Heizungsrücklauf

5.6.6 Anschluss des Sicherheitsventils

Der Einbau eines bauseitigen Überströmventils ist nicht erforderlich, da im Gas-Brennwertgerät bereits ein Überströmventil eingebaut ist.

5.6.7 Heizwasserzirkulation

Ein Bypass in der Heizungsanlage ist nicht erforderlich.

5.6.8 Externen Warmwasserspeicher anschließen

Bei einem Gas-Brennwertgerät mit internem 3-Wege-Ventil

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Bei einem Gas-Brennwertgerät mit internem 3-Wege-Ventil - 1

HINWEIS: Kesselschaden.

Es dürfen sich keine Rückschlagventile in den Anschlussleitungen des Warmwasserspeichers befinden.

▶ Wenn vorhanden: Rückschlagventil aus der Anschlussleitung des Warmwasserspeichers entfernen.

▶ Dichtungen in den Schnellanschluss [1] einfetten.
▶ Schnellanschlüsse auf die Anschlüsse für den Speichervorlauf [2] und den Speicherrücklauf [3] stecken.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Bei einem Gas-Brennwertgerät mit internem 3-Wege-Ventil - 2

text_image 6720813046-24.2TD

Bild 25 Rohrleitungen für externen Warmwasserspeicher montieren

[1] Speichervorlauf
[2] Schnellanschluss Klick auf G 3/4"
[3] Speicherrücklauf

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Bei einem Gas-Brennwertgerät mit internem 3-Wege-Ventil - 3

text_image 6 720 615 600-032.1TD

Bild 26 Anwendungsbeispiel mit außentemperaturgeführter Regelung und Warmwasserspeicher

[1] Gas-Brennwertgerät
[2] Sicherheitsventil
[3] Gas
[4] Spannungsversorgung 230 V
[5] Ausdehnungsgefäß
[6] Wartungshahn
[7] Thermostatventil
[8] Räume
[9] Außentemperaturfühler
[10] Regler, außentemperaturgeführt
[11] Warmwasserspeicher
[12] Warmwasser-Temperaturfühler Speicher

Wenn kein Warmwasserspeicher angeschlossen wird:

▶ Anschlüsse für den Speichervorlauf und den Speicherrücklauf mit einer Kurzschlussleitung [1] (Zubehör) verbinden.
▶ Stecker des internen 3-Wege-Ventils demontieren und den Warmwasserbetrieb ausschalten.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Bei einem Gas-Brennwertgerät mit internem 3-Wege-Ventil - 4

Bild 27 Betrieb ohne Warmwasserspeicher

[1] Kurzschlussleitung (Zubehör)

Bei einem Gas-Brennwertgerät ohne internes 3-Wege-Ventil

In diesem Fall kann ein externes 3-Wege-Ventil [2] verwendet werden. Das 3-Wege-Ventil muss bauseits wie folgt angeschlossen werden:

• A B : Vorlauf
• A: Speichervorlauf
• B: Vorlauf Heizungsanlage.

Das Gas-Brennwertgerät ist serienmäßig mit einer eingebauten Speichervorrangsregelung ausgestattet.

▶ 3-Wege-Ventil [2] und Speichertemperaturfühler [1] (Zubehör) am Gas-Brennwertgerät anschließen → Kapitel 6.2, Seite 18 und Anschlussplan, Kapitel 2.11, Seite 8.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Bei einem Gas-Brennwertgerät ohne internes 3-Wege-Ventil - 1

flowchart
graph TD
    A["1"] --> B["2"]
    B --> C["3"]
    C --> D["4"]
    D --> E["5"]
    E --> F["6"]
    F --> G["7"]
    G --> H["8"]
    H --> I["9"]
    I --> J["Shower Head"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style J fill:#ccf,stroke:#333

Bild 28 Externes 3-Wege-Ventil montieren

[1] Speichertemperaturfühler
[2] 3-Wege-Ventil (wenn kein internes 3-Wege-Ventil vorhanden ist)
[3] Ausdehnungsgefäß
[4] Füll- und Entleerhahn
[5] Wartungshahn (in das Heizwasserrohr)
[6] Vorlauf
[7] Rücklauf
[8] Warmwasser
[9] Kaltwasser
[10] Heizungspumpe, max. 250 W (230 V AC) (wenn keine interne Heizungspumpe vorhanden ist)

5.6.9 Anschluss der Warm- und Kaltwasserrohre

Klemmringverschraubung ∅15 mm auf ½" am Warmwasseranschluss [1] des Warmwasserspeichers aufschrauben.
Kaltwassersicherheitsgruppe (Überdrucksicherung mit eingebautem Rückschlagventil) in die Kaltwasserleitung einbauen. Der maximale Ansprechdruck darf 8 bar nicht überschreiten. Hiermit ist die Warmwasseranlage gegen hohe Drücke gesichert.
Klemmringverschraubung ∅15 mm auf ½" am Kaltwasseranschluss [2] des Warmwasserspeichers aufschrauben.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Anschluss der Warm- und Kaltwasserrohre - 1

text_image 6720813046-28.1TD ① ②

Bild 29 Wasseranschlüsse

5.6.10 Montage der Kondensatableitung

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Montage der Kondensatableitung - 1

HINWEIS: Wasserschäden

Durch überlaufendes Kondensat.

▶ Ableitungen nicht verändern oder verschließen.
▶ Schläuchenur mit Gefälle verlegen.

Das Kondensat und das evtl. aus dem Ausblaskanal austretende Wasser muss sicher abgeleitet werden.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - HINWEIS: Wasserschäden - 1

Bild 30 G-TA Siphon (Zubehör)

▶ Siphon montieren (G-TA Siphon, Zubehör)
Für die Ableitung korrosionsbeständiges Material verwenden. Dazu gehören: Steinzeugrohre, Hart-PVC-Rohre, PVC-Rohre, PE HD Rohre, PP-Rohre ABS/ASA-Rohre, Gussrohre mit innen E-Mail oder einer Beschichtung, Stahlrohre mit Kunststoffbeschichtung, nichtrostende Stahlrohre, Borsilikatrohre.

▶ Ableitung direkt auf einen Anschluss DN 40 montieren.

5.7 Abgasanschluss herstellen

▶ Abgasleitung bis zum Anschlag in die Muffe schieben.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Abgasanschluss herstellen - 1
Für weitere Informationen siehe die betreffende Installationsanleitung des Abgaszubehörs.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Abgasanschluss herstellen - 2

6 Elektrischer Anschluss

6.1 Allgemeiner Hinweis

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Allgemeiner Hinweis - 1
WARNUNG: Stromschlag.
▶ Vor Arbeiten am elektrischen Teil die Spannungsversorgung (230 V AC) unterbrechen (Sicherung, LS-Schalter) und gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten sichern.

Alle Regel-, Steuer- und Sicherheitsbauteile des Geräts sind betriebsfertig verdrahtet und geprüft.

In Räumen mit Badewanne oder Dusche darf das Gerät nur über einen FI-Schutzschalter angeschlossen werden.

Am Anschlusskabel dürfen keine weiteren Verbraucher angeschlossen werden.

▶ Im Schutzbereich 1 das Kabel senkrecht nach oben wegführen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Allgemeiner Hinweis - 2

text_image 60 cm 60 cm 22 11 225 cm 6.720 612 659-13.3TT

Bild 32
[Zone 1], direkt über der Badewanne [Zone 2], Umkreis von 60 cm um Badewanne/Dusche

Sicherung

Die Sicherung des Gas-Brennwertgeräts befindet sich auf der Leiterplatte an der linke Seite mit grün markiert.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Sicherung - 1
Die Ersatzsicherung befindet sich an der Innenseite der Abdeckung.

6.2 Zubehör anschließen

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Zubehör anschließen - 1
Berücksichtigen Sie zusätzlichen Raum, um die Seitenblenden zu montieren.

Die Anschlüsse für externes Zubehör finden sich unter eine Abdeckung. Die Klemmleisten sind farbig und mit Symbolen kodiert.

▶ Beide Schrauben [1] der Abdeckung lösen.
▶ Abdeckung abnehmen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Zubehör anschließen - 2

Bild 33 Abdeckung der Anschlussklemmen

▶ Beim Anschluss des Zubehörs auch den Anschlussplan (→ Kapitel 2.11, Seite 8) und die Installationsanleitung des Produktes beachten.

Buderus

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Buderus - 1

WARNUNG: Stromschlag.

Die Positionen 1 – 5 sind 230 Volt-Anschlüsse.

▶ Wenn der Netzstecker in der Steckdose steckt beachten, dass die Anschlussklemmen 1 – 5 unter Spannung (230 V) stehen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - WARNUNG: Stromschlag. - 1
6720813046-36.2TD

Bild 34 Klemmleisten

[1]

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Bild 34 Klemmleisten - 1

Netzanschluss 230V

[2]

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Bild 34 Klemmleisten - 2

Speicherladepumpe 230 V oder externes 3-Wege-Ventil 230 V (grau)

[3]

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Bild 34 Klemmleisten - 3

Externe Heizungspumpe 230 V (grün). Die externe Heizungspumpe 230 V/ max. 250 W wird an die Klemmleiste angeschlossen.

[4]

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Bild 34 Klemmleisten - 4

Zirkulationspumpe 230 V lila oder schaltbare externe Heizungspumpe (lila)

[5]

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Bild 34 Klemmleisten - 5

30V ⏻ Netzanschluss Module 230 V AC (orange)

[6]

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Bild 34 Klemmleisten - 6

Raumtemperaturgeführter Regler und EMS-BUS (orange)

[7] frei

[8]

Temperaturfühler hydraulische Weiche (grün)

[9]

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Bild 34 Klemmleisten - 7

Warmwasser-Temperaturfühler (grau)

[10

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Bild 34 Klemmleisten - 8

Außentemperaturfühler (blau)

[11

] ① Externer Schaltkontakt potenzialfrei für z. B. Fußbodenheizung (rot)

[12

Raumtemperaturgeführter Regler und EMS-BUS (orange)

[13

] — Ein/Aus-Raumtemperaturregler potenzialfrei oder potentialfreie Wärmeanfrage durch Schaltkontakt (blau).

[14] Brücke

[15] 10-polige Anschlussbuchse Warmwasser-Temperaturfühler Speicher (nur für Logamax plus GB192i-25 T40 S)

6.2.1 Ein-/Aus-Raumtemperaturregler (potenzialfrei) anschließen

Landesspezifischen Bestimmungen beachten.

Ein-/Aus-Raumtemperaturregler auf Anschlussklemme — (→ Bild 34, [1]) anschließen.

6.2.2 Regelgeräte (extern) anschließen

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Regelgeräte (extern) anschließen - 1

Es ist nicht möglich, gleichzeitig an den Klemmenanschluss 📋 und an den Klemmenanschluss „potenzialfreie Wärmeanforderung“ (— —) einen Temperaturregler anzuschließen.

▶ Regelgerät auf Anschlussklemme (→ Bild 34, [6]) anschließen. Hierzu ein 2-adriges Stromkabel von 0,4 bis 0,75 mm² verwenden.
▶ Wenn keine Kommunikation mit dem externen Regelgerät oder externen Modulen vorhanden ist, die Polarität der EMS-BUS-Leitung prüfen (gilt nicht für Logamatic RC200 und RC300).

6.2.3 Funktionsmodul anschließen

Die folgenden modulierenden Regler können angeschlossen werden:

  • Logamatic RC-Reihe;
    • MM50, MM100, MS50, MS100, SM200, MC400
  • EM10
  • Logamatic 4000.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Funktionsmodul anschließen - 1

Für weitere Informationen über andere einsetzbare Regler und Module an den Hersteller wenden. Die Adressangaben befinden sich auf der Rückseite dieses Dokuments.

Modulierenden Regler gemäß der dazugehörigen Anleitung einbauen.
Modulierenden Regler mit dem orangen Stecker der Klemmleiste verbinden EMS-Busleitung.
▶ Anleitung des jeweiligen Produktes beachten.
Zur Montage und Kombinierbarkeit der Funktionsmodule die entsprechenden Installationsanleitungen der Funktionsmodule beachten.
▶ Funktionsmodul [1] in der internen Modulbox [2] montieren.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Funktionsmodul anschließen - 2

text_image ① ② 6720646391-004.1

Bild 35 Modul montieren

[1] Funktionsmodul
[2] Modulbox

▶ Anschlusskabel [2] an die orange Anschlussklemme (→ Bild 34, [6]) anschließen und zum ersten Funktionsmodul führen.
▶ (EMS) -Stecker des Anschlusskabels [1] in das Funktionsmodul stecken.
▶ (Netzmodul) Stecker des Netzanschlusses [2] in das Funktionsmodul stecken ^230V ☉.

6 Elektrischer Anschluss

▶ Kabel mit Kabelschellen [3] festschrauben.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Elektrischer Anschluss - 1

text_image 6720646391-016.1 ① ② ③

Bild 36 Kabelschelle montieren

[1] Anschlusskabel EMS-BUS
[2] Netzanschlussstecker
[3] Kabelsicherung

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Elektrischer Anschluss - 2

Beim Einbau des Funktionsmoduls im Gas-Brennwertgerät kann die Abdeckung der Modulbox erst wieder eingebaut werden, nachdem in der Zwischenstrebe eine Öffnung freigelegt ist.

▶ Kabeldurchführung in der Abdeckung der Modulbox mit einer geeigneten Zange ausbrechen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Elektrischer Anschluss - 3

Bild 37 Kabeldurchführung ausbrechen

▶ Abdeckung unten einstecken und oben einrasten lassen.
▶ Beide Schrauben oben in der Abdeckung festdrehen.

6.2.4 Anschluss mehrerer Funktionsmodule

▶ EMS-Busanschluss des ersten Moduls für das zweite Modul verwenden. Hierzu das mit dem Modul mitgelieferte Kabel verwenden (→ Bild 38, [4]).
▶ 230 V AC Netzkabelanschluss des ersten Moduls für das zweite Modul verwenden. Hierzu das mit dem Modul mitgelieferte Kabel verwenden (→ Bild 36, [2]).

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Anschluss mehrerer Funktionsmodule - 1

Der EMS-Busanschluss kann entweder mit „RC“, „BUS“ oder „EMS“ gekennzeichnet sein.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Anschluss mehrerer Funktionsmodule - 2

text_image ① ② ③ ④ 6720813046-073.0N

Bild 38 Anschluss mehrere Funktionsmodule

[1] Funktionsmodul 1 (im Gas-Brennwertgerät montiert)
[2] Funktionsmodul 2 (extern)
[3] Anschlussklemmen Logamax plus GB192i
[4] Anschlusskabel EMS-BUS zum folgenden Funktionsmodul
[5] Netzkabel zum folgenden Funktionsmodul

6.2.5 Temperaturwächter AT90 des Vorlaufs einer Fußbodenheizung anschließen

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Temperaturwächter AT90 des Vorlaufs einer Fußbodenheizung anschließen - 1

HINWEIS: Reihenschaltung.

▶ Wenn mehrere externe Sicherheitseinrichtungen wie z. B. AT90 und Kondensatpumpe angeschlossen werden, müssen dies in Reihe angeschlossen werden.

Bei Heizungsanlagen mit ausschließlich Fußbodenheizung und direktem hydraulischen Anschluss an das Gerät.

Beim Ansprechen des Temperaturwächters werden Heiz- und Warmwasserbetrieb unterbrochen.

▶ Brücke (→ Bild 34, [14]) auf Anschlussklemme ① entfernen.
▶ Temperaturwächter anschließen.

6.2.6 Anschluss Außentemperaturfühler

Der Außentemperaturfühler für das Regelsystem wird am Gas-Brennwertgerät angeschlossen.

▶ Außentemperaturfühler auf Anschlussklemme ⚙ (→ Bild 34, [10]) anschließen.

6.2.7 Anschluss Speichertemperaturfühler

Speichertemperaturfühler auf Anschlussklemme ↩ (→ Bild 34, [9]) anschließen.

6.2.8 Netzanschlüsse (allgemein)

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Netzanschlüsse (allgemein) - 1

Die 230-Volt-Anschlüsse sind für elektrisches Zubehör in den Heizungsanlagen nutzbar. Jeder Anschluss hat eine maximal zulässige Leistungsaufnahme von 250 W.

▶ Planungsdokumentation und Installationsanleitung des Regelgeräts beachten.

6.2.9 Externe Heizungspumpe anschließen

Die Heizungspumpe ist beim Heizbetrieb immer in Betrieb (parallel zur im Kessel eingebauten Pumpe).

Heizungspumpe auf Anschlussklemme ☑III (→ Bild 34, [3]) anschließen.

6.2.10 Zirkulationspumpe anschließen

Die Zirkulationspumpe kann von dem Regelsystem (RC200, RC300 oder Logamatic 4000) angesteuert werden.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Zirkulationspumpe anschließen - 1

Regelsystem Logamatic 4000 funktioniert nicht in Kombination mit Logamatic RC200 oder RC300.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Zirkulationspumpe anschließen - 2

An Stelle einer Zirkulationspumpe kann auch eine schaltbare Heizkreispumpe angeschlossen werden. Diese Pumpe wird abgeschaltet, wenn über das interne 3-Wege-Ventil und die geräteinterne Pumpe Warmwasser bereitet wird.

Zirkulationspumpe auf Anschlussklemme ⬤ (→ Bild 34, [4]) anschließen.

6.2.11 Anschluss Speicherladepumpe

▶ Stecker am internen 3-Wege-Ventil abziehen.
Speicherladepumpe/externes 3-Wege-Ventil (230 V) auf Anschlussklemme ⬇ ⭕ (→ Bild 34, [2]) anschließen.

6.2.12 Anschluss externes 3-Wege-Ventil

▶ Externes 3-Wege-Ventil am Anschlussklemme ▶ (→ Bild 34, [2]) anschließen.

6.2.13 Elektrischer Anschluss Warmwasserspeicher T40 S

Folgende Baugruppen im Warmwasserspeicher am Gas-Brennwertgerät anschließen:

Zirkulationspumpe an die lila Anschlussklemme ▶ [1] anschließen.
▶ Grauen Stecker der Speicherladepumpe an die graue Anschlussklemme ▶ [2] anschließen.
▶ Weißen Stecker für den Kalt- und Warmwasser-Temperaturfühler und Wassermengenfühler [3] an den weißen Steckplatz anschließen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Elektrischer Anschluss Warmwasserspeicher T40 S - 1

text_image 230V IN N L N L 2 1 3 6720813046-40.1TD

Bild 39 Warmwasserspeicher T40 S anschließen

[1] Lila Anschlussklemme
[2] Graue Anschlussklemme
[3] Weißen Stecker

6.2.14 Anschluss Logamatic Web KM100

Nur wenn das Heizgerät mit der Bedieneinheit Logamatic RC300 oder RC310 ausgestattet ist, kann das Kommunikationsmodul KM100 angeschlossen werden. Damit ist Steuerung der Heizung über das Internet möglich. Siehe für den Anschluss der mit den Kommunikationsmodul mitgelieferten Installationsanleitung.

7 Inbetriebnahme

7.1 Gas-Brennwertgerät einschalten

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Gas-Brennwertgerät einschalten - 1

Vor der Inbetriebnahme muss die Heizungsanlage gefüllt sein, weil sonst die Pumpe trocken laufen kann. Beim Logamax plus GB192i-25 T40 S vor dem Befüllen der Heizungsanlage zuerst den Schichtladespeicher befüllen.

▶ Netzstecker in eine Steckdose stecken und Gas-Brennwertgerät einschalten.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Gas-Brennwertgerät einschalten - 2

Bild 40 Netzspannung einschalten

7.2 Heizungsanlage befüllen

▶ Alle Wartungshähne öffnen.
▶ Alle Heizkörperventile öffnen.
▶ Alle Füll- und Entleerhahne schließen.
▶ Hauptabsperrhahn der Wasserleitung öffnen.
▶ Einen Warmwasserhahn öffnen.
▶ Warten, bis das Wasser luftfrei ist.
▶ Warmwasserhahn schließen.
▶ Heizungsanlage befüllen, bis der Betriebsdruck 2 bar ist.
▶ Heizungsanlage entlüften.
▶ Prüfen, ob die Kappe der automatischen Entlüfter im Gas-Brennwertgerät mindestens eine Umdrehung geöffnet ist.
▶ Betriebsdruck erneut prüfen.

7.2.1 Siphon füllen

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Siphon füllen - 1

WARNUNG: Vergiftungsgefahr.

▶ Vor Inbetriebnahme den Siphon füllen.

▶ Siphon entriegeln [1].
▶ Siphon nach hinten wegschieben.
▶ Siphon nach unten heraus nehmen.
▶ Siphon mit Wasser füllen.

7 Inbetriebnahme

▶ Siphon zurücksetzen [2].

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Inbetriebnahme - 1

text_image 1. 2. 6 720 612 659-49.30

Bild 41 Siphon füllen

7.3 Prüfen, Testen und Messen

Bei Gas-Brennwertgeräten ohne Warmwasserbetrieb

▶ Stecker des internen 3-Wege-Ventils demontieren und den Warmwasserbetrieb ausschalten.

7.3.1 Entlüften der Gasleitung

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Entlüften der Gasleitung - 1

WARNUNG: Explosionsgefahr durch Gasgemische.

▶ Messstutzen auf Gasdichtheit prüfen.

▶ Gashahn öffnen.

▶ Gasleitung am Messstutzen für den Gas-Anschlussdruck [1] nach Stand der Technik entlüften.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Entlüften der Gasleitung - 2

Bild 42 Entlüften der Gasleitung an der Gasarmatur

[1] Messstutzen für den Gas-Anschlussdruck

[2] Gasabfuhrleitung

Buderus

7.3.2 Anschlussdruck Gas prüfen

Den Anschlussdruck, während der Brenner in Betrieb ist, bei Volllast messen, dafür:

▶ Gas-Brennwertgeräts außer Betrieb nehmen.
▶ Gashahn schließen.
▶ Verkleidung entfernen.
▶ Sicherstellen, dass die Heizungsanlage ihre Wärme abgeben kann.
▶ Verschlussschraube des Messstutzens [1] um 2 Umdrehungen lösen.
▶ Manometer [3] auf „0“ stellen.
▶ Messschlauch [2] am Plusanschluss des Manometers [3] und am Messstutzen für den Gas-Anschlussdruck [1] anschließen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Anschlussdruck Gas prüfen - 1

text_image 1 2 3 + 6720813046-42.1TD

Bild 43 Gas-Anschlussdruck messen

[1] Messstutzen für den Gas-Anschlussdruck
[2] Messschlauch
[3] Manometer
▶ Gashahn öffnen.
▶ Gas-Brennwertgerät in Betrieb nehmen.
▶ Schornsteinfegerbetrieb aktivieren (→ Kapitel 8.3, Seite 26).
▶ Beim Schornsteinfegerbetrieb den Gas-Anschlussdruck messen und in das Inbetriebnahmeprotokoll (→ Kapitel 7.8, Seite 25) eintragen.

Der Gas-Anschlussdruck muss bei:

  • Erdgas G20 mindestens 17 mbar, maximal 25mbar betragen (G20: Nennanschlussdruck 20 mbar),
  • Erdgas G25 mindestens 17 mbar, maximal 25mbar betragen (G25: Nennanschlussdruck 20 mbar),
  • Flüssiggas mindestens 42,5 mbar, maximal 57,5 mbar betragen (bei Nennanschlussdruck 50mbar).

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Anschlussdruck Gas prüfen - 2

Unter oder über diesen Werten darf keine Inbetriebnahme erfolgen. Ursache feststellen und Störung beheben. Wenn dies nicht möglich ist, Gaszufuhr abschließen und mit dem zuständigen Gasversorgungsunternehmen Rücksprache halten.

▶ Schornsteinfegerbetrieb durch Druck auf die Taste 🚪 beenden.
▶ Gashahn schließen.
▶ Messschlauch vom Messstutzen abziehen.
▶ Verschlussschraube wieder festschrauben.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Anschlussdruck Gas prüfen - 3

WARNUNG: Explosionsgefahr durch entzündliche Gase.

▶ Die verwendeten Messstutzen auf Dichtheit prüfen.
▶ Landespezifische Normen und Vorschriften beachten.

7.3.3 Gasartenanpassung

Das Gas-Luft-Verhältnis darf nur über eine CO₂- oder O₂-Messung bei maximaler Nennwärmeleistung und minimaler Nennwärmeleistung, mit einem elektronischen Messgerät, eingestellt werden.

Erdgas

  • Geräte der Erdgasgruppe 2E (2H) sind ab Werk auf Wobbe-Index 15 kWh/ m³ und 20 mbar Anschlussdruck eingestellt und plombiert.
  • Wird ein Gerät, das ab Werk auf Erdgas H eingestellt ist, mit Erdgas L betrieben, ist eine CO₂- oder O₂-Einstellung erforderlich und der beiliegende Aufkleber am Gerät sichtbar anzubringen.
  • Die Erdgasgeräte erfüllen die Anforderungen des Hannoveraner Förderprogramms, des Umweltzeichens für Gas-Brennwertgeräte und der beiliegende Aufkleber am Gerät sichtbar anzubringen.

Flüssiggas (LPG)

- Geräte für Flüssiggas sind auf 50 mbar Anschlussdruck eingestellt.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Flüssiggas (LPG) - 1

WARNUNG: Austretendes Gas kann zu einer Explosion führen.

▶ Arbeiten an gasführenden Teilen nur von zugelassenen Fachleute durchführen lassen.
▶ Vor den Arbeiten an gasführenden Teilen: Gashahn schließen.
▶ Gebrauchte Dichtungen durch neue Dichtungen ersetzen.
▶ Nach den Arbeiten an gasführenden Teilen: Dichtheitsprüfung durchführen.

Gasartumbau-Set nach beiliegendem Einbauhinweis einbauen und nach jedem Umbau: Gas-Luft Verhältnis einstellen.

7.3.4 Gas-Luft Verhältnis einstellen

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Gas-Luft Verhältnis einstellen - 1

WARNUNG: Explosionsgefahr durch entzündliche Gase.

▶ Die verwendeten Messstutzen auf Dichtheit prüfen!
▶ Landespezifische Normen und Vorschriften beachten.

▶ Gas-Brennwertgerät außer Betrieb nehmen.

▶ Verkleidung entfernen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Gas-Luft Verhältnis einstellen - 2

Skala für grobe Einstellung bei Gasartumbau:

Nach einem Gasartumbau Einstelldüse [3] auf die eingestellte Gasart drehen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Gas-Luft Verhältnis einstellen - 3

Bild 44 Plombe entfernen

[1] Plombe
[2] Schraube
[3] Einstelldüse
▶ Plombe entfernen.
▶ Schraubelösen.
▶ Einstelldüse entsprechend der gewünschten Gasart einstellen.
▶ Gas-Brennwertgerät in Betrieb nehmen.
▶ Stopfen am Abgasmessstutzen entfernen.
▶ Abgassonde in den Abgasmessstutzen schieben. Messstelle abdichten.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Gas-Luft Verhältnis einstellen - 4

text_image 9.5-10 cm 2. 6720813046-43.1TD

Bild 45 CO/CO _2 -Gehalt messen

▶ Um die Wärmeabgabe sicherzustellen: Heizkörperventile öffnen.
▶ Schornsteinfeger-Taste drücken bis nach 3 Sekunden SCHORNSTEINFEG. und LEISTUNG MAX. 100% (= maximale Nennwärmeleistung) angezeigt wird. Nach kurzer Zeit geht der Brenner in Betrieb.
▶ CO_2 - oder O_2 -Wert messen.
▶ CO 2 -Wert oder O 2 -Wert für die maximale Nennwärmeleistung gemäß Tabelle 9 prüfen und ggf. nachstellen.
▶ U m d e, Welt zu erhöhen, Einstelldüse nach links drehen.
▶ U m d e₂WeCt 20 verringern, Einstelldüse nach rechts drehen.

7 Inbetriebnahme

Gasartmaximale Nennwärmeleistungminimale Nennwärmeleistung
CO_2 O_2 CO_2 O_2
Erdgas E, Erdgas LL 9,5% 4,0% 8,6% 5,5%
Flüssiggas (Propan) ^1) 10,8% 46% 10,2%5,5%
Flüssiggas (Butan)11,9% 32% 11,2%4,3%

Tab. 9 CO₂ und O₂ Werte

1) Standardwert für Flüssiggas bei ortsfesten Behältern bis 15 000 l Inhalt.

Pfeiltasten √ ∧ drücken, zur Auswahl der minimalen Nennwärmeleistung. Das Display zeigt LEISTUNG MIN. (kleinlast) an.
▶ CO 2 - oder O 2 -Wert messen. CO messen, der Wert muss kleiner 250 ppm sein.
- Plombe an der Einstellschraube der Gasarmatur entfernen und CO 2 -oder O 2 -Wert für minimale Nennwärmeleistung einstellen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Inbetriebnahme - 1

text_image 6720813046-48.1TD

Bild 46 Kappe entfernen

[1] Kappe

▶ Einstellung bei maximaler Nennwärmeleistung und minimaler Nennwärmeleistung erneut prüfen und ggf. nachstellen.
▶ Schraube an der Einstelldüse festschrauben.
▶ Gasarmatur und Eins telldüse verplomben.
▶ Schornsteinfeger-Taste oder Zurück-Taste drücken.
▶ Das Gerät geht wieder in den normalen Betrieb.
▶ CO 2 - oder O 2 -Werte im Inbetriebnahmeprotokoll eintragen.
▶ Abgassonde aus dem Abgasmessstutzen entfernen und Stopfen montieren.

7.3.5 Dichtheitsprüfung im Betriebszustand

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Dichtheitsprüfung im Betriebszustand - 1

WARNUNG: Explosionsgefahr durch entzündliche Gase.

Bei Inbetriebnahmearbeiten können Lecks an Rohrleitungen und Verschraubungen entstanden sein.

▶ Zur Lecksuche nur zugelassene Lecksuchmittel verwenden.

▶ Schornsteinfegerbetrieb aktivieren (→ Kapitel 8.3, Seite 26).
▶ Gummidichtung [1] an Zündelektroden und Brennerdeckel auf Dichtheit prüfen.
▶ Bei laufendem Brenner alle Dichtstellen im gesamten Gasweg [2] des Gas-Brennwertgeräts mit einem Lecksuchmittel oder Gas-Spürgerät auf Dichtheit prüfen.

▶ Gummidichtung [3] am Serviceöffnungsdeckel auf Dichtheit prüfen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Dichtheitsprüfung im Betriebszustand - 2

▶ Abgasleitung auf Dichtheit prüfen.
▶ Ursache einer eventuellen Undichtheit beheben.
▶ Verkleidung montieren.
▶ Schornsteinfegerbetrieb durch Druck auf die Taste 🚪 beenden.

7.4 Einstellungen vornehmen

7.4.1 Thermische Desinfektion Warmwasser

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Thermische Desinfektion Warmwasser - 1

WARNUNG: durch Legionellenbildung.

▶ Für den Schutz vor Legionellenbildung wird auf das DVGW Arbeitsblatt W551 verwiesen (→ Kapitel 3, Seite 12).

Die thermische Desinfektionstemperatur wird am Regelgerät, z. B. Logamatic RC300 zwischen 60 °C und 80 °C eingestellt.

Beim GB192i-25 T40 S liegt der Wert zwischen 60 °C und 70 °C. Die Grundeinstellung ist 70 °C.

7.5 Funktionsprüfungen

▶ Bei der Inbetriebnahme und bei der jährlichen Inspektion müssen alle Regel-, Steuer- und Sicherheitseinrichtungen auf ihre Funktion und, soweit Verstellung möglich, auf ihre richtige Einstellung geprüft werden.
▶ Gas- und wasserseitige Dichtheit prüfen.

7.6 Abschließende Arbeiten

Zur Montage der Verkleidung des Gas-Brennwertgeräts und des Warmwasserspeichers alle Teile in umgekehrter Reihenfolge wieder montieren.

▶ Nach Durchführung der nachfolgend beschriebenen Arbeiten das Inbetriebnahmeprotokoll ausfüllen (→ Kapitel 7.8).

7.7 Betreiber informieren, technische Dokumente übergeben

▶ Der Betreiber über Wirkungsweise des Gas-Brennwertgeräts informieren und in die Bedienung einweisen.
Der Betreiber ist für die Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Heizungsanlage verantwortlich (landesspezifische Bestimmungen des jeweiligen Landes).
Der Betreiber darauf hinweisen, dass er keine Änderungen oder Instandsetzungen vornehmen darf.
▶ Wartung und Instandsetzungen dürfen nur von zugelassener Fachleute vorgenommen werden.

Buderus

▶ Die Inbetriebnahme im Protokoll bestätigen (→Kapitel 7.8).
▶ Dem Betreiber alle technischen Dokumente übergeben.

7.8 Inbetriebnahmeprotokoll

▶ Durchgeführte Inbetriebnahmearbeiten unterschreiben und Datum eintragen.

Inbetriebnahmearbeiten Seite MesswerteBemerkungen
1. Heizungsanlage befüllen und Druckprüfung vornehmen– Ausdehnungsgefäß Vordruck (Installationsanleitung des Ausdehnungsgefäßes beachten)– Fülldruck der Heizungsanlage 2116____bar____bar
2. Gaskennwerte notieren:Wobbe-IndexBetriebsheizwert ____kWh/m3____kWh/m3
3. Dichtheitsprüfung durchführen24
4. Einstellungen vornehmen• Kesselleistung in %• Maximale Kesseltemperatur• Pumpennachlaufzeit in Minuten• Warmwasserversorgung (ein oder aus)• Warmwasser-Solltemperatur(ergänzende Arbeiten durchführen)22
5. Gas-Anschlussdruck messen34____mbar
6. CO _2 -Gehalt bei Volllast messen____Pa
7. CO _2 -Gehalt bei Teillast messen____Pa
8. CO-Gehalt luftfrei messen____ppm
9. Dichtheitsprüfung im Betriebszustand durchführen24
10. Funktionsprüfungen vornehmen24
11. Verkleidung Gas-Brennwertgerät und Warmwasserspeicher T40 S montieren
12. Betreiber informieren, technische Dokumente übergeben24
Fachgerechte Inbetriebnahme bestätigenFirmenstempel/Unterschrift/Datum

Tab. 10 Inbetriebnahmeprotokoll

8 Bedienung

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Bedienung - 1

Nur aktive Statussymbole sind sichtbar. Bei einer Heizungsanlage mit mehreren Gas-Brennwertgeräten (Kaskadensystem) müssen die Einstellungen am Bedienfeld für jedes Gas-Brennwertgerät einzeln vorgenommen werden.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Bedienung - 2

text_image KESSELTEMP. 60°C WARMWASSER EIN HEIZUNG EIN DRUCK OK 1.5 BAR 6720813046-53.1TD

Bild 48 Bedienfeld

[1] Warmwassertemperatur

[2] Kesseltemperatur

Das Gas-Brennwertgerät ist an der Vorderseite mit einem Bedienfeld mit folgenden Elementen ausgestattet:

Sprachauswahl

Bei dem ersten Einschalten muss eine Sprachauswahl mit „OK“ bestätigt werden.

Warmwassertemperatur-Taste

Mit der Warmwassertemperatur-Taste kann die Temperatur des warmen Wassers nach Wunsch eingestellt werden.

Kesseltemperatur-Taste III

Mit der Kesseltemperatur-Taste kann die maximale Kesseltemperatur eingestellt werden.

Schornsteinfeger-Taste

Mit der Schornsteinfeger-Taste kann das Gas-Brennwertgerät für die Ausführung von Messungen in Betrieb genommen werden, langer Tastendruck.

Display

Auf dem Display können Display-Werte, Display-Einstellungen und Display-Codes abgelesen werden.

Bestätigungs-Taste OK

Mit der Bestätigungs-Taste kann:

  • ein Menü ausgewählt werden
  • ein festgelegter Wert bestätigt werden

Zurück-Taste

Mit der Zurück-Taste kann:

  • einen Schritt zurück in einem Menü vorgenommen werden
  • eine Änderung abgebrochen werden

Ab- und Auf-Tasten ∨ ∧

Mit die Ab- und Auf-Tasten kann durch Menüs geblättert werden, durch Inhalte navigiert werden oder gewählte Werte von Elementen ändern.

8.1 Warmwassertemperaturmenü

Über das Warmwassertemperaturmenü können Einstellungen des Gas-Brennwertgeräts ausgelesen und geändert werden.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Warmwassertemperaturmenü - 1

text_image WARMWASSER ECO > 60 °C > EIN >

Bild 49 Warmwassertemperaturmenü

▶ Zum Öffnen des Warmwassertemperaturmenüs die Taste drücken.
▶ Mit die Tasten √ ∧ durch das Menü navigieren.
▶ Mit de OK denserütsprechenden Wert auswählen.
▶ Mit die Tasten √ ∧ die entsprechenden Werte ändern.
▶ Mit d e OK denseritsprechenden Wert bestätigen.

Display Bezeichnung
ECO / KOMFORTECO reduziert Komfort, längere Wartezeit, aber geringen Gasverbrauch.KOMFORT hohen Komfort, kurze Wartezeit, weniger wirtschaftlich Gasverbrauch.
60 °C Temperatur einstellen
EIN / AUS Ein-aus schalten Warmwasserbereitung, wenn Warmwasserbetrieb eingeschaltet ist, ist der Frostschutz der Warmwasserversorgung ausgeschaltet.

Tab. 11 Einstellmenü

8.2 Kesseltemperaturmenü

Über das Kesseltemperaturmenü können Einstellungen des Gas-Brennwertgeräts ausgelesen und geändert werden.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Kesseltemperaturmenü - 1

text_image HEIZUNG ECO > 40 °C > 0.9 BAR >

Bild 50 Kesseltemperaturmenü

Zum Öffnen des Warmwassertemperaturmenüs die Taste III drücken.

▶ Mit die Tasten ∨ ∧ durch das Menü navigieren.
▶ Mit de OK denserütsprechenden Wert auswählen.
▶ Mit die Tasten √ ∧ die entsprechenden Werte ändern.
▶ Mit de OK denserntsprechenden Wert bestätigen.

Display Bezeichnung
EIN / AUS EIn-aus schalten
40 °C Temperatur einstellen
0.9 BAR Aktueller Betriebsdruck

Tab. 12 Einstellmenü

8.3 Schornsteinfegerbetrieb

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Schornsteinfegerbetrieb - 1

Während des Schornsteinfegerbetriebs ist kein Warmwasserbetrieb möglich. Der Schornsteinfegerbetrieb wird nach 30 Minuten automatisch ausgeschaltet. Einstellungen, die während des Schornsteinfegerbetriebs geändert worden sind, werden dann aufgehoben.

Mit dem Schornsteinfegerbetrieb kann das Gas-Brennwertgerät für die Durchführung von Messungen in den Heizbetrieb versetzt werden.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Schornsteinfegerbetrieb - 2

text_image KESSELTEMP. 60°C SCHORNSTEINFEGER LEISTUNG MAX.100% 6720813046-56.1TD

Bild 51 Menü Schornsteinfegerbetrieb

▶ Dafür sorgen, dass das Gas-Brennwertgerät seine Wärme abgeben kann.
▶ Aktivierung des Schornsteinfegerbetriebs durch Druck auf die Taste für 5 Sekunden.
Der Schornsteinfegerbetrieb bleibt jetzt für die Dauer von 30 Minuten bei 100 % Wärmeleistung aktiv.
▶ Wärmeleistung (in %) mit der Taste √ oder der Taste ∧ einstellen.
▶ Gewünschte Messung durchführen.
▶ Zum Abschalten des Schornsteinfegerbetriebs die Taste drücken.

8.3.1 Handbetrieb/Notbetrieb

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Handbetrieb/Notbetrieb - 1

Das Gas-Brennwertgerät darf nur für ein paar Tage manuell betrieben werden. Der manuelle Betrieb ist auch ein Notbetrieb ohne Wärmeanforderung durch einen Temperaturregler. Das Gas-Brennwertgerät bleibt beim manuellen Betrieb mit eingestellter Kesselleistung in Betrieb.

▶ Aktivierung des Notbetriebs durch Druck auf der Taste für 8 Sekunden.
▶ Solltemperatur mit der Taste √ oder der Taste ∧ einstellen.
▶ Zum Abschalten des Handbetriebs/Notbetriebs die Taste drücken.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Handbetrieb/Notbetrieb - 2

text_image KESSELTEMP. 60°C NOTBETRIEB EIN SOLLTEMP. 70°C

Bild 52 Menü Notbetrieb

8.4 Einstellmenü

Über das Einstellmenü können Einstellungen des Gas-Brennwertgeräts ausgelesen und geändert werden.

▶ Gleichzeitig auf die Tasten und Ⅲ drücken für 3 Sekunden, um das Einstellmenü zu öffnen.
▶ Mit den Tasten √ und ∧ durch das Menü navigieren.
▶ Mit de OK die entsprechenden Werte wählen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Einstellmenü - 1

text_image SERVICEMENÜ INFO > EINSTELLUNGEN > GRENZWERTE > FUNKTIONSTEST >

6720813046-58.1TD
Bild 53 Einstellmenü

8.4.1 Infomenü

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Infomenü - 1

Nach wenigen Minuten der Inaktivität wird das Menü automatisch geschlossen und der Startbildschirm angezeigt.

Im Infomenü können Daten über den Status des Gas-Brennwertgeräts ausgelesen werden. Folgendermaßen vorgehen:

▶ Mit den Tasten √ und ∧ durch das Menü navigieren mit Info über:
- Gemessene Kesseltemperatur [°C]
- Gemessener Wasserdruck des Gas-Brennwertgeräts [bar]
- Betriebs- oder Störung-Code.

9 Heizungsanlage außer Betrieb nehmen

9.1 Heizungsanlage in Notfällen außer Betrieb

▶ Hauptabsperreinrichtung für Gas schließen.
▶ Heizungsanlage nur im Notfall über die Sicherung des Aufstellraumes oder den Heizungsnotschalter abschalten.

9.2 Heizungsanlage am Gas-Brennwertgerät außer Betrieb nehmen

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Heizungsanlage am Gas-Brennwertgerät außer Betrieb nehmen - 1

VORSICHT: Anlagenschaden durch Frost. Die Heizungsanlage kann z. B. bei einem Netzausfall, Ausschalten der Versorgungsspannung, fehlerhafter Gasversorgung, Kesselstörung usw. nach längerer Zeit einfrieren.

▶ Sicherstellen, dass die Heizungsanlage ständig in Betrieb ist (insbesondere bei Frostgefahr).

Heizungsanlage mit Hilfe des Gas-Brennwertgeräts (Bedienung im Gas-Brennwertgerät) außer Betrieb setzen. Mit der Außerbetriebnahme des Regelgerätes wird auch der Brenner automatisch abgeschaltet.

  • Klappe für die Bedienung im Gas-Brennwertgerät öffnen.
    ▶ Ein/Aus-Schalter des Gas-Brennwertgeräts auf „0“ schalten.
    Hauptabsperreinrichtung oder Gashahn unter dem Gas-Brennwertgerät schließen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Heizungsanlage am Gas-Brennwertgerät außer Betrieb nehmen - 2

Bild 54 Gashahn geschlossen

Wenn die Heizungsanlage bei Frostgefahr längere Zeit außer Betrieb genommen wird, muss sie entleert werden.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Heizungsanlage am Gas-Brennwertgerät außer Betrieb nehmen - 3

Bild 55 Heizungsanlage bei Frostgefahr entleeren

Heizwasser am tiefsten Punkt der Heizungsanlage am Entleerhahn oder am Heizkörper ablassen. Der automatische Entlüfter am höchsten Punkt der Heizungsanlage muss dabei geöffnet sein.
▶ Beim Logamax plus GB192i-25 T40 S den Schichtladespeicher über den Entleerhahn im Speicher [1] entleeren.

▶ Warmwasserhahn öffnen, damit sich der Speicher besser entleert.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Heizungsanlage am Gas-Brennwertgerät außer Betrieb nehmen - 4

text_image 6720813046-61.1TD

Bild 56 Warmwasserspeicher T40 S entleeren

10 Einstellungen im Servicemenü

10.1 Bedienung des Servicemenüs

Servicemenü öffnen

▶ Gleichzeitig auf die Tasten und Ⅲ solange drücken, bis das Servicemenü erscheint.

Servicemenü schließen

▶ T a s t oder Taste III drücken.

-oder-

Zurück-Taste so oft drücken, bis die Standardanzeige erscheint.

Durch das Menü bewegen

▶ Um ein Menü oder einen Menüpunkt zu markieren, den Tasten √ oder ▲ drücken.

▶ OK-Taste drücken.

Das Menü oder der Menüpunkt wird angezeigt.

Um zur übergeordneten Menüebene zu wechseln, Zurück-Taste drücken.

Einstellwerte ändern

▶ Menüpunkt mit der OK-Taste wählen.

Um den gewünschten Wert auszuwählen, Taste √ oder ∧ drücken.

▶ OK-Taste drücken.

Der neue Wert ist gespeichert. Die Anzeige wechselt zum übergeordneten Menü.

Verlassen des Menüpunkts ohne Speichern von Werten

▶ Zurück-Taste drücken.

Der neue Wert ist gespeichert. Die Anzeige wechselt zum übergeordneten Menü.

10.2 Servicemenü

INFO

• BETRIEBSZUSTAND

• LETZTE STÖRUNG

• WÄRMEERZEUGER

- MAX. / NOM. LEIST.

- MAX. HEIZLEIST.

- WASSERDRUCK

- VORLAUFTEMP. SOLL

- FLAMMENSTROM

- ISTTEMPERATUR

- RÜCKLAUFTEMP.

- AUSSENTEMP.

- PUMPENMODULAT.

- BRENNERLEISTUNG

- BRENNERSTARTS

- BETRIEBSSTUNDEN

- HYDR. WEICHE TEMP.

- MISCHERTEMP.

- PUFFERSP. TEMP.

• WARMWASSER

- MAX. WW-LEISTUNG

- WW-DURCHFLUSS

- AUSTRITTSTEMP.

- WW-SOLLTEMP.

Menüpunkt Einstellungen/Einstellbereich Bemerkung/Einschränkung
BETRIEBSZUSTAND-→ Tabelle 20 Seite 37
LETZTE STÖRUNG-→ Tabelle 20 Seite 37
WÄRMEERZEUGER
MAX./NOM. LEIST. -
MAX. HEIZLEIST. - Info: Einstellwert in > EINSTELLUNGEN > HEIZUNG >MAX. HEIZLEISTUNG
WASSERDRUCK- Info: aktueller Betriebsdruck in bar
VORLAUFTEMP. SOLL- Info: Einstellwert der Vorlauftemperatur(→ Kapitel 8.2, Seite 26)
FLAMMENSTROM- Info: aktueller Ionisationsstrom μA
ISTTEMPERATUR- Info: aktuelle Vorlauftemperatur in °C
RÜCKLAUFTEMP.- Info: aktuelle Rücklauftemperatur in °C
AUSSENTEMP.- Info: aktuelle Außentemperatur in °C
PUMPENMODULAT.-
BRENNERLEISTUNG- Info: aktuelle Brennerleistung in %
BRENNERSTARTS-
BETRIEBSSTUNDEN-
HYDR. WEICHE TEMP.-Info: aktuelle Temperatur an der hydraulischen Weiche in °C
MISCHERTEMP.- Info: aktuelle Temperatur am Mischer in °C
PUFFERSP.TEMP.-Info: aktuelle Temperatur am Pufferspeicher in °C
WARMWASSER
MAX.WW-LEISTUNG-Info: Einstellwert in > EINSTELLUNGEN > WARMWAS-SER > MAX. WW-LEISTUNG
WW-DURCHFLUSS- Info: aktueller Warmwasserdurchfluss in l/min
AUSTRITTSTEMP-
WW-SOLLTEMP.- Info: Einstellwert der Warmwassertemperatur(→ Kapitel 8.2, Seite 26)
WW-ISTTEMP. - Info: aktuelle Warmwassertemperatur in °C
SYSTEM
VERS. STEUEREINH.-
VER. BEDIENEINH. • NL• NF
KODIERST. NUMMER-
KODIERST. VERSION.-

Tab. 13 Menü INFO

10.2.2 EINSTELLUNGEN

Menüpunkt Einstellungen/Einstellbereich Bemerkung/Einschränkung
HEIZUNG
MAX. HEIZLEISTUNG • Einstellbereich: → Einstellungen in:>GRENZWERTE > MIN. GERATELEIST. und>GRENZWERTE > MAX. HEIZLEIST.Maximale freigegebene Wärmeleistung [kW].Bei Erdgasgeräten:► G a s - D u r c h f l u s s m enge messen.► Messergebnis mit den Gasdaten-Tabellen vergleichen (→ Seite 10).► Abweichungen korrigieren.
TAKTSPERRE ZEIT• 3 ... 10 ... 60 MinutenDas Zeitintervall legt die minimale Wartezeit zwischen Ein- und Wiedereinschalten des Brenners fest.Bei Anschluss eines Heizungsreglers mit 2-Draht-BUS optimiert der Heizungsregler diese Einstellung.
TAKTSPERRE TEMP.• -2 ... -6 ... -30 KelvinDifferenz zwischen aktueller Vorlauftemperatur und Vorlaufsolltemperatur bis zum Einschalten des Brenners.Bei Anschluss eines Heizungsreglers mit 2-Draht-BUS optimiert der Heizungsregler diese Einstellung.
HYDRAULIK
PUMPE AN PW2• ZIRKULATIONSPUMPE• EXT. HEIZUNGSPUMPE HINTER HYDR. WEICHE
HYDR. WEICHE• NEIN• KESSEL• MODUL
PUMP
PUMPENKENNFELD• LEISTUNGSGEFÜHRT: Pumpenleistung proportional zur Wärmeleistung (→>EINSTELLUNGEN > PUMPE > MIN. LEISTUNG und >EINSTELLUNGEN > PUMPE > MAX. LEISTUNG)• DELTA-P GEFUHRT 1: Konstantdruck 150 mbar• DELTA-P GEFUHRT 2: Konstantdruck 200 mbar• DELTA-P GEFUHRT 3: Konstantdruck 250 mbar• DELTA-P GEFUHRT 4: Konstantdruck 300 mbar► Um Energie zu sparen und eventuelle Strömungsgeräusche gering zu halten niedrige Pumpenkennlinie einstellen, (Restförderhöhe → Seite 10).
PUMPENSCHALTART• ENERGIE SPAREN: Intelligente pumpenabschaltung bei Heizungsanlagen mit außentemperaturgeführtem Regler. Die Heizungspumpe wird nur bei Bedarf eingeschaltet.• WÄRMEANFORDERUNG: Der Vorlauftemperaturregler schaltet die Heizungspumpe. Bei Wärmebedarf läuft die Heizungspumpe mit dem Brenner an.Heizungs-
MIN. LEISTUNG► 10 ... 100 %Pumpenleistung bei minimaler Wärmeleistung Nur bei Pumpenkennfeld 0 verfügbar (→ > EINSTELLUNGEN > PUMPE > PUMPENKENNFELD).
MAX. LEISTUNG► 10 ... 100 %Pumpenleistung bei maximaler Wärmeleistung Nur bei Pumpenkennfeld 0 verfügbar (→ > EINSTELLUNGEN > PUMPE > PUMPENKENNFELD).
PUMPENNACHLAUF► 0 ... 3 ... 60 Minuten► 24 StundenDie Pumpennachlaufzeit beginnt am Ende der Wärmeanforderung durch den Heizungsregler.

Tab. 14 Menü EINSTELLUNGEN

Buderus

MenüpunktEinstellungen/EinstellbereichBemerkung/Einschränkung
WARMWASSER
MAX. WW-LEISTUNG Einstellbereich:→Einstellungen in:> GRENZWERTE > MIN. GERATELEIST. und> GRENZWERTE > MAX. WW-LEISTUNGMaximale freigegebene Warmwasserleistung [kW]Bei Erdgasgeräten:► Gas - Durchflussmenge messen ► Messergebnis mit den Gasdaten-Tabellen vergleichen (→ Seite 10).► Abweichungen korrigieren.
THERM. DESINF. (nur Kombi) • AUS• EIN BEI WARMWASSERZAPFUNGBei zu großer Wasserentnahme wird die erforderliche Temperatur evtl. nicht erreicht.► Nur so viel Wasser entnehmen, dass die Warmwas-sertemperatur von 70 °C erreicht wird.► Thermische Desinfektion durchfuhren (→ Kapitel 7.4.1, Seite 24).
THERM. DESINF. (nur Speichergerä-te)• JETZT STARTEN?Diese Servicefunktion aktiviert die Aufheizung des Speichers auf 75 °C.► Thermische Desinfektion durchführen (→ Kapitel 7.4.1, Seite 24).Die aktivierte thermische Desinfektion wird nicht im Display angezeigt.Nachdem das Wasser 35 Minuten lang auf 75°C gehal-ten wurde, wird die thermische Desinfektion automa-tisch beendet.
ZIRKULATIONSP. • AUS• EINZirkulationspumpe.
HÄUFIGKEIT ZIRK. • 1 x 3 MINUTEN/H• 2 x 3 MINUTEN/H• 3 x 3 MINUTEN/H• 4 x 3 MINUTEN/H• 5 x 3 MINUTEN/H• 6 x 3 MINUTEN/H• D A U E R H A F TAnzahl Pumpenstarts der Zirkulationspumpe pro Stun-de (Dauer jeweils 3 Minuten).Nur bei aktivierter Zirkulationspumpe verfügbar (→ > EINSTELLUNGEN > WARMWASSER > ZIRKULATI-ONSP.).
SONDERFKT.
ENTLÜFTUNGSFKT. • AUS: Ausgeschaltet• AUTO: Dauerhaft eingeschaltet• EIN: Einmalig eingeschaltetNach Wartungen kann die Entlüftungsfunktion einge-schaltet werden.Während der Entlüftung erscheint im Info-Bereich der Standardanzeige ENTLÜFTUNGSBETRIEB.
SIPHONFÜLLPROG. • AUS: Ausgeschaltet (nur während Wartun-gen erlaubt)• EIN: EingeschaltetDas Siphonfüllprogramm wird in folgenden Fällen akti-viert:• Das Gerät wird am Ein/Aus-Schalter eingeschaltet.• Der Brenner war 28 Tage nicht in Betrieb.• Die Betriebsart von Sommer- auf Winterbetrieb ge-stellt wird.Bei der nächsten Wärmeanforderung für Heiz- oder Speicherbetrieb wird das Gerät 15 Minuten auf kleiner Wärmeleistung gehalten. Das Siphonfüllprogramm bleibt so lange wirksam, bis 15 Minuten auf kleiner Wär-meleistung erreicht sind.Während der Dauer des Siphonfüllprogramms erscheint im Info-Bereich der Standardanzeige SIPHON-FÜLLBETRIEB
3WV IN MITTELPOS. • NEIN: Ausgeschaltet• J A : E i n g e s c h a l tDie Funktion stellt die vollständige Entleerung des Sys-ternstund den einfachen Ausbau des Motors sicher. Das 3-Wege-Ventil verbleibt ca. 15 Minuten in Mittelpositi-on.

Tab. 14 Menü EINSTELLUNGEN

10.2.3 GRENZWERTE

Menüpunkt Einstellungen/Einstellbereich Bemerkung/Einschränkung
MAX. HEIZLEISTUNG • „Minimale Nennwärmeleistung“ ... „maxima-le Nennwärmeleistung“Obergrenze der maximalen Wärmeleistung. Begrenzt den Einstellbereich für die maximale Wärmeleistung (→ > EINSTELLUNGEN > HEIZUNG > MAX.HEIZLEIS-TUNG).
MAX. WW-LEISTUNG • „Minimale Nennwärmeleistung“ ... „maxima-le Nennwärmeleistung Warmwasser“Obergrenze der maximalen Warmwasserleistung.Begrenzt den Einstellbereich für die maximale Warm-wasserleistung (→ > EINSTELLUNGEN > WARMWAS-SER > MAX. WW-LEISTUNG).
MAX. VORLAUFTEMP.• 30 ... 82 °CObergrenze der maximalen Wärmeleistung.Begrenzt den Einstellbereich für die maximale Wärme-leistung (→ > EINSTELLUNGEN > HEIZUNG > MAX. HEIZLEISTUNG).
MIN. GERÄTELEIST.• „Minimale Nennwärmeleistung“ ... „maxi-male Nennwärmeleistung“Minimale Nennwärmeleistung (Heizung und Warmwas-ser)Begrenzt den Einstellbereich für die minimale Wärme-leistung und die minimale Warmwasserleistung (→ > EINSTELLUNGEN > HEIZUNG > MAX. HEIZLEIS-TUNG und > EINSTELLUNGEN > WARMWASSER > MAX. WWLEISTUNG).

Tab. 15 Menü GRENZWERTE

10.2.4 FUNKTIONSTEST

Menüpunkt Einstellungen/Einstellbereich Bemerkung/Einschränkung
TESTS AKTIVIEREN
ZÜNDUNG • AUS• EINPermanente Zündung.Prüfen der Zündung durch permanente Zündung ohne Gaszufuhr.► Um Schäden am Zündtrafo zu vermeiden: Funktion maximal 2 Minuten eingeschaltet lassen.
GEBLÄSEPermanenter Gebläselauf• AUS• EINPermanenter Gebläselauf.Gebläselauf ohne Gaszufuhr oder Zündung.
PUMPE• AUS• EINPermanenter Pumpenlauf (interne und externe Pum-pen).
3-WEGE-VENTIL• HEIZUNG• WARMWASSERPermanenter Stellung des 3-Wege-Ventils.
IONISATIONSOSZILL.• AUS• EIN
3-WEGE-MISCHVENT.• HEIZUNG• PUFFERSPEICHER

Tab. 16 Menü FUNKTIONSTEST

10.2.5 NOTBETRIEB

Menüpunkt Einstellungen/Einstellbereich Bemerkung/Einschränkung
NOTBETRIEB• ENTRIEGELN?

Tab. 17 Menü NOTBETRIEB

10.2.6 RESET

Menüpunkt Einstellungen/Einstellbereich Bemerkung/Einschränkung
WÄRMEERZEUGER• AUS• EIN
GRUNDEINSTELL.• WIEDERHERSTELLEN?

Tab. 18 Menü RESET

Buderus

10.2.7 ANZEIGE

Menüpunkt Einstellungen/Einstellbereich Bemerkung/Einschränkung
SPRACHE • DEUTSCH• FRANÇAISE• I T A L I A N O
DISPLAY
AUSSCHALTEN NACH • 1 ... 2 ... 20Minuten
HELLIGKEIT • 20 ... 50... 100 %
KONTRAST • 30 ... 50... 70 %
AUSSCHALTEN NACH• 30 ... 50... 100 %

Tab. 19 Menü ANZEIGE

11 Umweltschutz/Entsorgung

Umweltschutz ist ein Unternehmensgrundsatz von Buderus.

Qualität der Produkte, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz sind für uns gleichrangige Ziele. Gesetze und Vorschriften zum Umweltschutz werden strikt eingehalten.

Zum Schutz der Umwelt setzen wir unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte bestmögliche Technik und Materialien ein.

Verpackung

Bei der Verpackung sind wir an den länderspezifischen Verwertungssystemen beteiligt, die ein optimaler Recycling gewährleisten.

Alle verwendeten Verpackungsmaterialien sind umweltverträglich und wiederverwertbar.

Altgerät

Altgeräte enthalten Wertstoffe, die ein Recycling zuzuführen sind.

Die Baugruppen sind leicht zu trennen und die Kunststoffe sind gekennzeichnet. Somit können die verschiedenen Baugruppen sortiert und dem Recycling oder der Entsorgung zugeführt werden.

12 Inspektion und Wartung

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Inspektion und Wartung - 1

VORSICHT: Anlagenschaden durch mangelhafte Reinigung und Wartung.

▶ Heizungsanlage einmal jährlich inspizieren und reinigen lassen.
▶ Bei Bedarf eine Wartung durchführen. Um Schäden an der Heizungsanlage zu vermeiden, Mängel an der Anlage sofort beheben!

Empfehlung für den Kunden: Wartungs- und Inspektionsvertrag mit jährlicher Inspektion und bedarfsabhängiger Wartung mit einem zugelassenen Fachbetrieb abschließen.

Welche Arbeiten in einem jährlichen Wartungs- und Inspektionsvertrag enthalten sein müssen, können Sie im Inspektions- und Wartungsprotokoll nachlesen ( Kapitel 12.3, Seite 37).

12.1 Heizungsanlage inspizieren

Wenn bei der Inspektion ein Zustand festgestellt wird, der Wartungen erforderlich macht, müssen dies bedarfsabhängig durchgeführt werden ( Kapitel 12.2, Seite 34).

12.1.1 Vorbereitung

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Vorbereitung - 1

WARNUNG: Stromschlag.

Anlage mit dem Heizungsnotschalter stromlos schalten oder die Heizungsanlage über die entsprechende Haussicherung vom Stromnetz trennen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Vorbereitung - 2

WARNUNG: Explosionsgefahr durch entzündliche Gase.

▶ Arbeiten an gasführenden Bauteilen nur dann ausführen, wenn Sie für diese Arbeiten eine Konzession besitzen.

▶ Heizungsanlage stromlos machen.
▶ Gashahn schließen [1].
▶ Wartungshähne schließen [2].

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Vorbereitung - 3

Bild 57 Hähne schließen

12.1.2 Sichtprüfung auf allgemeine Korrosionserscheinungen

▶ Alle gas- und wasserführenden Rohre auf Korrosionserscheinungen prüfen.
▶ Evtl. korrodierte Rohrleitungen ersetzen.
▶ Brenner, Wärmetauscher, Siphon, automatischer Entlüfter und alle Kupplungen im Gerät ebenfalls einer Sichtprüfung unterziehen.

12.1.3 Gasarmatur auf innere Dichtheit prüfen

Gasarmatur auf der Eingangsseite (bei ausgeschaltetem Gerät) mit einem Prüfdruck von 20 mbar (bei Erdgas) auf innere Dichtheit prüfen.

▶ Gashahn schließen.
▶ Verschluss am linken Messstutzen (Gas-Anschlussdruck) [1] um 2 Umdrehungen lösen.
▶ Messschlauch [2] des Manometers auf den Messstutzen aufstecken. Nach einer Minute darf der Druckverlust nicht höher als 10 mbar sein.
▶ Gashahn öffnen und 2 bis 3 Minuten warten, bis die Gasleitung gefüllt ist.
▶ Gashahn schließen.
▶ Innere Dichtheit prüfen. Bei höherem Druckverlust an allen Dichtstellen vor der Gasarmatur eine Lecksuche mit einem schaumbildenden Mittel durchführen. Wenn kein Leck festgestellt wird, Druckprüfung wiederholen. Bei erneut höherem Druckverlust als 10 mbar pro Minute Gasarmatur auswechseln.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Gasarmatur auf innere Dichtheit prüfen - 1

text_image ① ② ③ 6 720 646 391-011.3TD

Bild 58 Gasdichtheit prüfen

[1] Messstutzen (Gas-Anschlussdruck)
[2] Messschlauch
[3] Manometer

12.1.4 Gas-Anschlussdruck messen

(→ Kapitel 7.3.2, Seite 22).

12.1.5 CO/CO _2 -Gehälter messen

(→ Kapitel 7.3.4, Seite 23).

12.1.6 Dichtheitsprüfung im Betriebszustand

(→ Kapitel 7.3.5, Seite 24).

12.1.7 Heizungsanlage befüllen

(→ Kapitel 7.2, Seite 21).

12.1.8 Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren

(→ Kapitel 12.2.4, Seite 36).

12.1.9 Heizungsanlage in Betrieb nehmen

12.2 Bedarfsorientierte Wartung

▶ Vorbereitende Arbeiten wie bei der Inspektion durchführen (→ Kapitel 12.1.1, Seite 33).
• Heizungsanlage stromlos machen,
• Gashahn schließen,
• Wartungshähne schließen,
- Verkleidung des Gas-Brennwertgeräts demontieren.

12.2.1 Wärmetauscher, Zündung und Brenner kontrollieren

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Wärmetauscher, Zündung und Brenner kontrollieren - 1

HINWEIS: Anlagenschaden durch falsche Reinigung!

▶ Zum mechanischen Reinigen keine Stahlbürste benutzen.

Der Wärmetauscher ist mit einem selbstreinigenden Überzug versehen. Wenn der Wärmetauscher doch einmal gereinigt werden muss, ist wie nachfolgend beschrieben vorzugehen.

▶ Stecker des Netzanschlusses und Tachokabel vom Gebläse abziehen. Hierzu die Verriegelung am Stecker durch Drücken lösen.
▶ Halterabnehmen.
▶ Luftansaugrohr vom Gebläse abziehen.
▶ Gasschlauch vom Gebläse abziehen.
▶ Sicherungsklammern der Schnappverschlüsse öffnen.
▶ Die 2 Schnappverschlüsse auf der Brennerhaube öffnen.
▶ Brennerhaube mit Gas-/Lufteinheit abnehmen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - HINWEIS: Anlagenschaden durch falsche Reinigung! - 1

VORSICHT: Anlagenschaden durch falsche Montage der Gas-/Lufteinheit.

▶ Gas-/Lufteinheit mit beiden Händen waagerecht montieren.
▶ Beide Schnappverschlüsse gleichzeitig schließen!

▶ Abgasklappe alle 6 Jahre präventiv erneuern.
▶ Gas-Luft-Verteilerplatte abnehmen.
▶ Brenner demontieren.

Wärmeblock reinigen

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Wärmeblock reinigen - 1

VORSICHT: Anlagenschaden durch Kurzschluss.

▶ Kein Wasser auf den Glühzünder, die Überwachungs- elektrode oder andere elektrische Bauteile spritzen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - VORSICHT: Anlagenschaden durch Kurzschluss. - 1

HINWEIS: Anlagenschaden durch falsche Reinigung.

▶ Zum mechanischen Reinigen keine Stahlbürste benutzen.
▶ Bei extremer Verschmutzung den Wärmetauscher mit TAB2 reinigen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - HINWEIS: Anlagenschaden durch falsche Reinigung. - 1

Bei der Inspektion des Wärmeblocks eine Taschenlampe und einen Spiegel benutzen.

▶ Glühzünder und Überwachungselektrode abdecken.
▶ Den Wärmeblock bei Bedarf mit Wasser reinigen.

Zündanlage prüfen

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Zündanlage prüfen - 1

WARNUNG: Explosionsgefahr durch entzündliche Gase.

▶ Gashahn schließen vor Arbeiten an gasführenden Teilen.
▶ Dichtheitsprüfung durchführen nach Arbeiten an gasführenden Teilen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - WARNUNG: Explosionsgefahr durch entzündliche Gase. - 1

HINWEIS: Beschädigung des Glühzünders.

▶ Der Glühzünder ist zerbrechlich, mit Vorsicht handhaben.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - HINWEIS: Beschädigung des Glühzünders. - 1

HINWEIS: Beschädigung der Dichtung.

Bei undichtem Sitz der Abdeckplatte kann die Dichtung verbrennen.

▶ Abdeckplatte auf Dichtheit prüfen.

▶ Separate Teile der Zündanlage (→ Bild 60) auf Verschleiß, Beschädigung oder Verschmutzung prüfen.
▶ Elektroden-Set mit Dichtung abnehmen und Elektroden auf Verschmutzung prüfen ggf. reinigen oder tauschen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - HINWEIS: Beschädigung der Dichtung. - 1

Wir empfehlen, die Dichtung alle 4 Jahre zu ersetzen.

▶ Überwachungselektrode [2] und/oder Glühzünder [1] nach Bedarf ersetzen.
▶ Elektroden-Set wieder montieren und auf Dichtheit prüfen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Wir empfehlen, die Dichtung alle 4 Jahre zu ersetzen. - 1

text_image 2-1/4 + 3/4 ft.-lbf. 3 + 1 Nm 6720813046-63.2TD

Bild 59 Elektroden-Set wieder einbauen

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Wir empfehlen, die Dichtung alle 4 Jahre zu ersetzen. - 2

text_image Gas/Gaz? 360° 6720813046-64.2TD

Bild 60

Brenner prüfen

▶ Brennerdeckel ausbauen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Brenner prüfen - 1

text_image 1. 1. 1. 1. 2. 6720813048-65.1N

Bild 61 Brennerdeckel ausbauen

▶ Brenner herausnehmen und Teile reinigen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Brenner prüfen - 2

Bild 62 Brenner herausnehmen

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Brenner prüfen - 3

VORSICHT: Beschädigung der neuen Dichtung.

▶ Zuerst die neue Dichtung am Brenner Montieren
▶ Brenner mit neuer Dichtung in umgekehrter Reihenfolge montieren.
▶ C O /₂ Gehalt messen (→ Seite 23).

12.2.2 Wärmeblock reinigen

▶ Deckel der Reinigungsöffnung und evtl. darunter liegendes Blech entfernen.
Kondensatsiphon ausbauen und geeignetes Gefäß unterstellen.
▶ Mit dem Reinigungsmesser den Wärmeblock von unten nach oben säubern.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Wärmeblock reinigen - 1

Bild 63 Reinigungsmesser

12 Inspektion und Wartung

▶ Mit der Bürste den Wärmeblock von oben nach unten reinigen.
▶ Nach dem Reinigen den Wärmeblock mit dem Füllschlauch spülen oder mit Druckluft durchblasen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Inspektion und Wartung - 1

Bild 64 Wärmeblock mit Bürste reinigen

▶ Brenner ausbauen (→ Kapitel 12.2.2) und den Wärmeblock von oben spülen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Inspektion und Wartung - 2

text_image H₂O 6720813046-69.1N

Bild 65 Spülen

▶ Kondensatwanne und Siphonanschluss reinigen.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Inspektion und Wartung - 3

Bild 66 Kondensatwanne reinigen

▶ Reinigungsoffnung mit neuer Dichtung wieder verschließen und die Schrauben mit ca. 5 Nm festdrehen.

12.2.3 Siphon reinigen

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Siphon reinigen - 1

WARNUNG: Abgasvergiftung. Wenn der Siphon nicht mit Wasser gefüllt ist, kann aus- tretendes Abgas Menschen in Lebensgefahr bringen.

▶ Vor dem Wiedereinsetzen Siphon mit Wasser füllen (→ Bild 41, [2], Seite 22).
▶ Abdichtung nach der Montage auf Gasdichtheit prüfen.

Kondensatsiphon ausbauen und Öffnung zum Wärmeblock auf Durchgang prüfen.
▶ Deckel des Kondensatsiphons abnehmen und reinigen.
▶ Kondensatschlauch prüfen und ggf. reinigen.
Kondensatsiphon mit ca. ¼ l Wasser füllen und wieder montieren.

12.2.4 Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren - 1

WARNUNG: Explosionsgefahr durch entzündliche Gase.

▶ Alle Verbindungen auf korrekter Montage überprüfen.

Folgende Punkte kontrollieren:

  • Wurde das vorgeschriebene Luft-Abgas-System verwendet?
  • Sind die in der entsprechenden Installationsanleitung der Abgasanlage enthaltenen Ausführungsbestimmungen eingehalten worden?

12.2.5 Funktionsprüfung durchführen

Bei laufendem Betrieb des Gas-Brennwertgeräts Wärmeanforderung für Heizung und Warmwasser an der Bedienung des Gas-Brennwertgeräts (Bedieneinheit) aktivieren und kontrollieren.

▶ Gashahn öffnen.
▶ Nach der Inspektion und Wartung kontrollieren, ob das Gas-Brennwertgerät einwandfrei funktioniert.
▶ Mit dem Drehschalter für die maximale Kesseltemperatur die gewünschte Temperatur einstellen.
▶ Mit dem Drehschalter für die Warmwasser-Solltemperatur die gewünschte Temperatur einstellen.
Wärmeanforderung über das Regelgerät eingeben und kontrollieren, ob das Gas-Brennwertgerät den Heizbetrieb startet.

12.2.6 Endkontrolle

▶ Nach Abschluss der Wartung die Wartungshähne öffnen.
▶ Bei Bedarf Anlage entlüften.
▶ Betriebsdruck prüfen und bei Bedarf Heizwasser nachfüllen.
▶ Gashahn öffnen.
▶ Ein/Aus-Schalter des Gas-Brennwertgeräts auf „1“ schalten.
▶ Dichtheit prüfen, wenn das Gas-Brennwertgerät in Betrieb ist und für Wärmeanforderung heizt (→ Kapitel 7.3.5).
▶ Inspektions- und Wartungsprotokoll ausfüllen (→ Kapitel 12.3).

Buderus

12.3 Inspektions- und Wartungsprotokoll

Nach Eintrag der durchgeführten Inspektion und Wartungen Datum eintragen und unterschreiben.

Inspektion und Wartung SeiteDatum:Datum:Datum:Datum:
1. Allgemeiner Zustand der Heizungsanlage prüfen.
2. Sicht- und Funktionskontrolle der Heizungsanlage durchführen.
3. Gas- und Wasser führende Anlagenteile prüfen:- Dichtheit im Betrieb- sichtbare Korrosion- Alterungsscheinungen.
4. Brenner, Wärmeblock und Siphon reinigen, dazu Heizungsanlage außer Betrieb nehmen.34
5. Brenner, Zündanlage und Überwachungselektrode prüfen. Dazu Anlage außer Betrieb nehmen.Empfehlung: Brenner und Dichtung der Zündanlage alle 4 Jahre ersetzen
6. Siphon und Kondensatwanne auf Verschmutzung prüfen, dazu Heizungsanlage außer Betrieb nehmen.
7. Gas-Anschlussdruck messen. 22____mbar____mbar____mbar____mbar
8. CO _2 -Gehalt messen bei Volllast 23____Pa____Pa____PaPa
9. CO _2 -Gehalt messen bei Tieflast 23____Pa____Pa____PaPa
10. Gasseitige Dichtheitsprüfung im Betriebszustand durchführen.24
11. CO-Gehalt luftfrei messen.23____ppm____ppm____ppm____ppm
12. Wasserdruck der Heizungsanlage prüfen.- Vordruck des Ausdehnungsgefäbes (siehe auch Installationsanleitung Ausdehnungsgefäß)- Fülldruck21____bar____bar____bar____bar____bar____bar____bar____bar
13. Korrekte Einstellung des Regelgerätes prüfen (siehe Dokumente des Regelgerätes).
14. Endkontrolle der Inspektionsarbeiten, dazu Mess- und Prüfergebnisse dokumentieren.
15. Wasserfilter prüfen.34
Bedarfsabhängige Wartungen
16. Glühzünder und Überwachungselektrode ersetzen.34
17. Siphon reinigen.36
18. Funktionskontrolle durchführen.36
19. Nach der Wartung36
20. Fachgerechte Inspektion bestätigen.Firmenstempel/UnterschriftFirmenstempel/UnterschriftFirmenstempel/UnterschriftFirmenstempel/Unterschrift

Tab. 20 Betriebs- und Störungsanzeigen

13 Betriebs- und Störungsanzeigen

13.1 Betriebsanzeigen

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Betriebsanzeigen - 1

Sie können sich auch an Ihre Buderus-Niederlassung oder den zuständigen Buderus-Servicetechniker wenden.

Betriebsanzeigen (Störungsklasse O)

Betriebsanzeigen signalisieren Betriebszustände in normalen Betrieb.

Betriebsanzeigen können im Servicemenü unter > INFO > BETRIEBS-ZUSTAND aufgerufen werden.

Der Menüpunkt BETRIEBSZUSTAND zeigt den Störungs-Code und eine Beschreibung der Betriebsanzeige an.

13.2 Störungsanzeigen

Im Fall einer Störung erscheint in der Standardanzeige der Text STÖRUNG LIEGT VOR.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - Störungsanzeigen - 1

text_image 1 2 227 3 VERRIEGELNDE STÖRUNG: ZUM ENTRIEGELN OK UND ZURÜCKTASTE GLEICHZEITIG FÜR 3 SEKUNDEN DRÜCKEN 6720813046-51.1TD

Bild 67 Störungsmenü

[1] Status-Symbole
[2] Störungs-Code
[3] Beschreibung

Nicht blockierende Störungen (Störungsklasse R)

Bei nicht blockierenden Störungen bleibt die Heizungsanlage in Betrieb.

Die Bedienung der Menüs wird von einer nicht blockierenden Störung nicht unterbrochen. Wenn das Menü verlassen wird, wird die Störungsanzeige statt der Standardanzeige angezeigt.

- Um die Störungsanzeige zu verlassen, OK-Taste drücken. Die Anzeige wechselt zur Standardanzeige.

Wenn die Störung weiter vorliegt, wird die Störungsanzeige nach 2 Minuten wieder angezeigt.

Blockierende Störungen (Störungsklasse B)

Blockierende Störungen führen zu einer zeitlich begrenzten Abschaltung der Heizungsanlage. Die Heizungsanlage läuft selbstständig wieder an, sobald die blockierende Störung nicht mehr vorhanden ist.

Bei einer blockierenden Störung wird die Bedienung der Menüs unterbrochen und die Störungsanzeige wird angezeigt.

  • Um die Störungsanzeige zu verlassen, OK-Taste drücken.
    Wenn die Störung weiter vorliegt, wird die Störungsanzeige nach
    2 Minuten wieder angezeigt.

Verriegelnde Störungen (Störungsklasse V)

Verriegelnde Störungen führen zu einer Abschaltung der Heizungsanlage, die erst nach einem Reset wieder anläuft.

Bei einer verriegelnden Störung wird die Bedienung der Menüs unterbrochen und die Störungsanzeige wird angezeigt.

- Um die Störungsanzeige zu verlassen, OK-Taste drücken.

-oder-

- Um die verriegelnde Störung zurückzusetzen und die Störungsanzeige zu verlassen, OK-Taste und Zurück-Taste gleichzeitig drücken. Das Gerät geht wieder in Betrieb.

Wenn die Störung weiter vorliegt, wird die Störungsanzeige nach 2 Minuten wieder angezeigt.

13.3 Tabelle der Betriebs- und Störungsanzeigen

Störungs-CodeStörungsklasseBeschreibung Beseitigung
2000Das GasBrennwertgerät befindet sich im Heizbetrieb.
2010Das GasBrennwertgerät befindet sich im Warmwasserbetrieb.
2020Wartephase des Gas-Brennwertgeräts.Wärmeanforderung durch RC-Regelgerät oder einen ON/OFF-Thermostat erfolgt in Intervallen von weniger als 10 Minuten.
2030Betriebsbereitschaft: Keine Wärmeanforderung vorhanden
2040Wartephase des Gas-Brennwertgeräts. Die gemessene Vorlauftemperatur ist höher als die berechnete oder eingestellteHeizwassertemperatur.Eingestellte Heizwassertemperatur am Gas-Brennwertgerät prüfen. Heizwassertemperatur ggf. erhöhen.Bei einer außentemperaturgeführte Regelung die eingestellte Heizkurve am Raumthermostat prüfen. Heizkurve ggf. ändern.Verkabelung und Funktion des Speichertemperaturfühlers prüfen. Bauteil ggf. austauschen.

Tab. 21 Betriebs- und Störungsanzeigen

Buderus

Störungs-CodeStörungsklasseBeschreibung Beseitigung
207VDer Betriebsdruck ist zu niedrig, weniger als 0,2 bar.• Heizungsanlage bis zu 2 bar füllen.• Ausdehnungsgefäß prüfen.• Heizungsanlage auf undichte Stellen prüfen.• Verkabelung und Funktion des Druckfühlers prüfen. Bauteil ggf. austauschen.
208ODas Gas-Brennwertgerät befindet sich im Schornsteinfegerbetrieb oder Servicebetrieb.
210OVom Abgastemperaturfühler gemessene Temperatur ist zu hoch und ist dadurch geöffnet.• Funktion des Abgastemperaturfühlers prüfen Bauteil ggf. austauschen.• Gas-Brennwertgerät auf Verschmutzung prüfen. Gas-Brennwertgerät ggf. warten.
212ODer Vorlauf- oder Sicherheitstemperaturfühler misst einen zu schnellen Temperaturanstieg.• Betriebsdruck prüfen. Heizungsanlage und Gas-Brennwertgerät entlüften.• Heizungsanlage auf ausreichenden Wasserdurchfluss prüfen.• Verkabelung und Funktion der Pumpe und des jeweiligen Temperaturfühlers prüfen. Bauteil ggf. austauschen.
213ODer Vorlauf- oder Rücklauftemperaturfühler misst einen zu schnellen Temperaturanstieg.• Betriebsdruck prüfen. Heizungsanlage und Gas-Brennwertgerät entlüften.• Heizungsanlage auf ausreichenden Wasserdurchfluss prüfen.• Wärmeleistung nach der Größe• Verkabelung zur Pumpe oder zur jeweiligen Temperaturfühler prüfen. Bauteil ggf. austauschen.
214VDas Gebläse wird während der Sicherheitszeit abgeschaltet.• Verkabelung und Steckverbindungen des Gebläses prüfen.• Betriebsverhalten des Gas-Brennwertgeräts durch Austauschen des Gebläses prüfen.• Steckverbindungen des Brennerautomaten prüfen.• Brennerautomaten austauschen und Betriebsverhalten des Gas-Brennwertgeräts prüfen.
215VDas Gebläse läuft zu schnell.• Abgasanlage prüfen, ggf. reinigen oder instandsetzen.
216VDas Gebläse läuft zu langsam.• Gebläsekabel mit Stecker prüfen, ggf. tauschen.• Gebläse auf Verschmutzung und Blockierung prüfen, ggf. tauschen.
217VDas Gebläse läuft unregelmäßig während der Hochfahrphase.• Verkabelung und Steckverbindungen des Gebläses prüfen.• Betriebsverhalten des Gas-Brennwertgeräts durch Austauschen des Gebläses prüfen.• Steckverbindungen des Brennerautomaten prüfen.• Brennerautomaten austauschen und Betriebsverhalten des Gas-Brennwertgeräts prüfen.
218VDie vom Vorlauftemperaturfühler gemessene Temperatur ist höher als 105 °C.• Betriebsdruck prüfen. Heizungsanlage und Gas-Brennwertgerät entlüften.• Heizungsanlage auf ausreichenden Wasserdurchfluss prüfen.• Funktion der Pumpe und des Vorlauftemperaturfühlers prüfen. Bauteil ggf. austauschen.
219VDer Sicherheitstemperaturfühler misst eine Temperatur über 105 °C.• Betriebsdruck prüfen. Heizungsanlage und Gas-Brennwertgerät entlüften.• Heizungsanlage auf ausreichenden Wasserdurchfluss prüfen.• Funktion der Pumpe und des Sicherheitstemperaturfühlers prüfen. Bauteil ggf. austauschen.
220VKurzschluss des Sicherheitstemperaturfühlers oder gemessene Wassertemperatur ist höher als 130 °C.
221VDi e K o n t a k t sind unterbrochen.• Steckar des Sicherheitstemperaturfühlers prüfen. r heiststemperaturfühlers• Sicherheitstemperaturfühler austauschen und Betriebsverhalten des Gas-Brennwertgeräts prüfen.
222VDie Kontakte des Vorlauftemperaturfühlers sind kurzgeschlossen.• Steckverbindungen des Vorlauftemperaturfühlers prüfen.• Sicherheitstemperaturfühler austauschen und Betriebsverhalten des Gas-Brennwertgeräts prüfen.
224BVWärmeblock-Temperaturbegrenzer oder Abgastemperaturbegrenzer hat ausgelöst.Wenn die blockierende Störung längere Zeit bestehen bleibt, wird aus der blockierenden Störung eine verriegelnde Störung.• Warmeblock-Temperaturbegrenzer und Anschlusskabel auf Unterbrechung prüfen, ggf. tauschen.• Abgastemperaturbegrenzer und Anschlusskabel auf Unterbrechung prüfen, ggf. tauschen.• Betriebsdruck der Heizungsanlage prüfen.• Gerät mit Servicefunktion 2.2C entlüften.• Pumpenleistung oder Pumpenkennfeld korrekt einstellen und auf maximale Leistung• anpassen.• Heizungspumpe mit Servicefunktion t3 prüfen.• Heizungspumpe andrehen, ggf. tauschen.• Prüfen, ob Verdrängungskörper im Wärmeblock eingebaut sind.• Wärmeblock wasserseitig prüfen, ggf. tauschen.

Tab. 21 Betriebs- und Störungsanzeigen

der Heizl

Störungs-CodeStörungsklasseBeschreibungBeseitigung
2 2 7 BVUnzureichende Flammenbildung (Ionisationsstrom) während des Zündungsversuchs des Brenners.Gas-Brennwertgerät auf Verschmutzung prüfen.Dynamischen Gasvordruck prüfen.Gas-Luft-Verhältnis prüfen.Steckverbindungen der Zündeinrichtung prüfen.Zündung und Ionisationsstrom prüfen.Zündeinrichtung auf Beschädigung prüfen. Bauteil ggf. austauschen.
2 2 8 VFI am men bill start.Steckverbindung oder Überwachungselektrode prüfen. a t ionsstrom) vor Brenner-Zündeinrichtung auf Beschädigung und Verschleiß prüfen. Bauteil ggf. austauschen.
2 2 9 BUn z u r e i c h e strom) während des Brennerbetriebs.Dyndmischen Gäsvordruck prüfen. m en b ildung (Ionisations-Verkabelung und Steckverbindung der Überwachungselektrode prüfen.Zündeinrichtung auf Beschädigung und Verschleiß prüfen. Bauteil ggf. austauschen.
2 3 1 BUnterbrechung der Netzspannung während einer verriegelnden Störung.Gas-Brennwertgerät erneut starten (Reset).
2 3 2BDer externe Schaltkontakt ist geöffnet.Brücke am Anschluss des externen Schaltkontaktes prüfen.Externen Schaltkontakt prüfen.
2 3 3VKodierstecker nicht erkannt.Kodierstecker richtig aufstecken, ggf. tauschen.
2 3 4VDie Kontakte der Gasarmatur sind unterbrochen.Verkabelung und Steckverbindung der Gasarmatur prüfen.Gasarmatur austauschen und Betriebsverhalten des Gas-Brennwertgeräts prüfen.
2 3 5VDas KIM ist zu neu für den Brennerautomaten.Brennerautomaten durch einen Brennerautomaten mit der aktuellen Softwareversion austauschen. Die Softwareversion ist auf dem Barcode des Brennerautomaten angegeben.
2 3 7Der Brennerautomat oder das KIM ist defekt.Verkabelung und Steckverbindungen des Brennerautomaten prüfen.Brennerautomaten austauschen und Betriebsverhalten des Gas-Brennwertgeräts prüfen.
2 3 8 VAnschlusskabel der Gasarmatur, Gasarmatur oder Steuergerät defekt.Verkabelung prüfen, ggf. tauschen.Gasarmatur prüfen, ggf. tauschen.Steuergerät tauschen.
2 3 9 VVInterne Störung. Kodierstecker tauschen.Steuergerät tauschen.
2 5 9
2 6 0 VDer Vorlauftemperaturfühler misst keinen Temperaturanstieg nach einem Brennerstart.Betriebsdruck prüfen. Heizungsanlage und Gas-Brennwertgerät entlüften.Heizungsanlage auf ausreichenden Wasserdurchfluss prüfen.Verkabelung und Funktion der Pumpe und des Vorlauftemperaturfühlers prüfen. Bauteil ggf. austauschen.
2 6 1VZeitfehler bei erster SicherheitszeitVerkabelung und Steckverbindungen des Brennerautomaten prüfen.Brennerautomaten austauschen und Betriebsverhalten des Gas-Brennwertgeräts prüfen.
2 6 4 BGebläse ausgefallen. Verkabelung und Steckverbindungen des Gebläses prüfen.Gebläse auf Verschmutzung und Blockierung prüfen, ggf. tauschen.
2 6 5 OEin-Aus-Betrieb: Der Wärmebedarf ist geringer als die minimale Wärmeleistung.
2 6 8 OKomponententest: Das Gerät befindet sich im Testmodus.
2 7 0 ODas Gas-Brennwertgerät wird hochgefahren.
2 7 3 BDer Brenner und das Gebläse waren 24 Std. ununterbrochen in Betrieb und werden zur Sicherheitskontrolle für kurze Zeit außer Betrieb genommen.
2 7 6 ODie Temperatur am Vorlauftemperaturfühler ist >95 °C.Diese Störungsanzeige kann auftreten, ohne dass eine Störung vorliegt, wenn plötzlich alle Heizkörperventile geschlossen werden.Betriebsdruck der Heizungsanlage prüfen.Wartungshähne öffnen.Gerät mit Servicefunktion 2.2C entlüften.Heizungspumpe andrehen, ggf. tauschen.
2 8 0VZeitfehler bei WiederanlaufversuchElektrische Steckkontakte und Verkabelung zum Steuergerät prüfen, ggf. tauschen.Steuergerät tauschen.
2 8 1BDie Heizungspumpe erzeugt keinen Druck.Betriebsdruck der Heizungsanlage prüfen.Wartungshähne öffnen.Heizungspumpe andrehen, ggf. tauschen.
2 8 2 OKeine Drehzahlrückmeldung der Heizungspumpe.
2 8 3 OBr e n n e r s t a rt

Tab. 21 Betriebs- und Störungsanzeigen

Buderus

Störungs-CodeStörungsklasseBeschreibungBeseitigung
2840Erste Sicherheitszeit: Die Gasarmatur wird geöffnet.
290BInterne Störung.reset-Taste so lange drücken, bis die Textzeile anzeigt. Das Gerät geht wieder in Betrieb und die Vorlauftemperatur wird angezeigt.Elektrische Steckkontakte, Verkabelung und Zündleitungen prüfen.Gas-Luft-Verhältnis prüfen, ggf. korrigierenSteuergerät tauschen.
3050Warmhaltung Kombigerät: Das Zeitintervall für die Wasser-Warmhaltung ist noch nicht erreicht.
306VFI am m en b i l schalten des Brenners.donisationsteil der Zündeinrichtung prüfen. Bauteilggf. austauscheionsstrom) nach Ab-Prüfen, ob das Gas-Luft-Verhältnis auch nach Abschalten des Brenners vorhanden ist.Prüfen, ob die Gasarmatur auch nach Abschalten des Brenners weiterhin geöffnet ist.Brennerautomaten austauschen und Betriebsverhalten des Gas-Brennwertgeräts prüfen.
323BBUS-Kommunikation unterbrochen.Anschlusskabel BUS-Teilnehmer prüfen, ggf. tauschen.
330BExternerVorlauftemperaturfühler defekt (hydraulische Weiche).Temperaturfühler und Anschlusskabel auf Kurzschluss prüfen, ggf. tauschen.
331BExternerVorlauftemperaturfühler defekt (hydraulische Weiche)Temperaturfühler und Anschlusskabel auf Unterbrechung prüfen, ggf. tauschen.
3410Gradientenbegrenzung: Zu schneller Temperaturanstieg im Heizbetrieb
3420Gradientenbegrenzung: Zu schneller Temperaturanstieg im Warmwasserbetrieb.
350222BVVorlauftemperaturfühler defekt (Kurzschluss).Wenn die blockierende Störung längere Zeit bestehen bleibt, wird aus der blockierenden Störung eine verriegelnde Störung.Temperaturfühler und Anschlusskabel auf Kurzschluss prüfen, ggf. tauschen.
351223BVVorlauftemperaturfühler defekt (Unterbrechung).Wenn die blockierende Störung längere Zeit bestehen bleibt, wird aus der blockierenden Störung eine verriegelnde Störung.Temperaturfühler und Anschlusskabel auf Unterbrechung prüfen, ggf. tauschen.
3570Entlüftungsbetrieb
3580Blockierschutz für Heizungspumpe und 3-Wege-Ventil
364365VVNach Gasabschaltung: Flamme wird erkannt. - Gasarmatur prüfen, ggf. tauschen.Abfluss des Kondensatsiphons reinigen.Elektroden auf Verschmutzung prüfen, ggf. tauschen.Anschlusskabel der Elektroden prüfen, ggf. tauschen.Abgasanlage prüfen, ggf. reinigen oder instandsetzen.
1011RWarmwasser-Temperaturfühler defekt.Kabel am Temperaturfühler abziehen.Temperaturfühler prüfen, ggf. tauschen.Anschlusskabel auf Unterbrechung oder Kurzschluss prüfen, ggf. tauschen.
1012RSpeichertemperaturfühler defekt.Kabel am Temperaturfühler abziehen.Temperaturfühler prüfen, ggf. tauschen.Anschlusskabel auf Unterbrechung oder Kurzschluss prüfen, ggf. tauschen.
1013RDasInspektionsintervall ist erreicht. Bitte Inspektion durchführen.Inspektion durchführen.Nicht blockierende Störung zurücksetzen (erforderlich).

Tab. 21 Betriebs- und Störungsanzeigen

13.4 Störungen, die nicht angezeigt werden

BeschreibungBeseitigung
Verbrennungsgeräusche zu laut; BrummgeräuscheGasart prüfen.Gas-Anschlussdruck prüfen (. SeiteExternalLink:).Abgasanlage prüfen, ggf. reinigen oder instandsetzen.Gas-Luft Verhältnis prüfen, ggf. korrigieren (. SeiteExternalLink:).Gasarmatur prüfen, ggf. tauschen (. SeiteExternalLink:).
StrömungsgeräuschePumpenleistung oder Pumpenkennfeld korrekt einstellen und auf maximale Leistung anpassen.
Aufheizung dauert zu lange.Pumpenleistung oder Pumpenkennfeld korrekt einstellen und auf maximale Leistung anpassen.
Abgastemperaturbegrenzer nicht verbundenen, ohne Wärmebedarf gibt es keine Störung erst nach 2 Stunden oder zum Beginn Wärmebedarf.siehe Code 2 2 4
Abgaswerte nicht in Ordnung; CO-Gehalt zu hoch. • Gasart prüfen.• Gas-Anschlussdruck prüfen.• Abgasanlage prüfen, ggf. reinigen oder instandsetzen.• Gas-Luft-Verhältnis prüfen, ggf. korrigieren.• Gasarmatur prüfen, ggf. tauschen
Zündung zu hart, zu schlecht.• Zündtrafo mit Servicefunktion t1 auf Aussetzer prüfen, ggf. tauschen.• G a s a r t p r ü f e n .• Gas-Anschlussdruck prüfen.• Netzanschluss prüfen.• Elektroden mit Kabel prüfen, ggf. tauschen.• Abgasanlage prüfen, ggf. reinigen oder instandsetzen.• Gas-Luft-Verhältnis prüfen, ggf. korrigieren.• Bei Erdgas: Externen Gas-Strömungswächter prüfen, ggf. tauschen.• Brenner prüfen, ggf. tauschen.• Gasarmatur prüfen, ggf. tauschen.
Warmwasser hat schlechten Geruch oder dunkle Farbe.• Thermische Desinfektion des Warmwasserkreises durchfuhren.• Schutzanode tauschen.
Warmwasserauslauftemperatur wird nicht erreicht. • Turbine prüfen• Turbine prüfen, ggf. tauschen.• Gas-Luft-Verhältnis prüfen, ggf. korrigieren.
Warmwassermenge wird nicht erreicht. • Plattenwärmetauscher prüfen.
Keine Funktion, das Display bleibt dunkel.• Elektrische Verdrahtung auf Beschädigung prüfen.• Defekte Kabel ersetzen.• Sicherung prüfen, ggf. tauschen.• Gasarmatur prüfen, ggf. tauschen.

Tab. 22 Nicht angezeigte Störungen
Tab. 22 Nicht angezeigte Störungen

13.4.1 Weitere Informationen

Für weitere Informationen wenden Sie sich an den Hersteller.

14 Service

14.1 3-Wege-Ventil kontrollieren

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - 3-Wege-Ventil kontrollieren - 1

Messstifte des Multimeters nicht zu tief in die Steckverbinder drücken, um Beschädigungen zu vermeiden.

▶ Überprüfen, ob während des Betriebs-Codes „-“ auf den Steckkontakten „1“ und „4“ 24 VAC-Spannung vorhanden ist.
▶ Warmwasserbetrieb über das Menü Einstellungen auf „Off“ einstellen.
▶ Überprüfen, ob während des Betriebs-Codes „--“ auf den Steckkontakten „2“ und „3“ 24 VAC-Spannung vorhanden ist.

BUDERUS Logamax plus GB192-50i - 3-Wege-Ventil kontrollieren - 2

text_image VAC ① ② ③ ④ 6720813048-75.1TD

Bild 68 3-Wege-Ventil

Buderus

Notizen

Deutschland

Bosch Thermotechnik GmbH

Buderus Deutschland

Sophienstraße 30-32

D-35576 Wetzlar

www.buderus.de

info@buderus.de

Österreich

Robert Bosch AG

Geschäftsbereich Thermotechnik

Geiereckstraße 6

A-1110 Wien

Technische Hotline: 0810 - 810 - 555

www.buderus.at

office@buderus.at

Schweiz

Buderus Heiztechnik AG

Netzibodenstr. 36

CH- 4133 Pratteln

www.buderus.ch

info@buderus.ch

Luxemburg

Ferroknepper Buderus S.A.

Z.I. Um Monkeler

20, Op den Drieschen

B.P. 201

L-4003 Esch-sur-Alzette

Tel.: 0035 2 55 40 40-1

Fax: 0035 2 55 40 40-222

www.buderus.lu

info@buderus.lu

Inhaltsverzeichnis Klicken Sie auf einen Titel, um darauf zuzugreifen
Handbuch-Assistent
Angetrieben von Anthropic
Warten auf Ihre Nachricht
Produktinformationen

Marke : BUDERUS

Modell : Logamax plus GB192-50i

Kategorie : Chaudière centrale de chauffage