Logamax plus GB192-50i - Chaudière centrale de chauffage BUDERUS - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Gas-Brennwertgerät, Wandhängend |
| Modell | Logamax plus GB192-50i |
| Abmessungen (H × B × T) | 520 × 735 × 425 mm |
| Gewicht | 51 kg |
| Nennwärmeleistung (80/60 °C) | 46,6 kW |
| Nennwärmeleistung (50/30 °C) | 45 kW |
| Wirkungsgrad (bei max. Leistung 80/60 °C) | 96,5 % |
| Wirkungsgrad (bei max. Leistung 50/30 °C) | 102 % |
| Heizkreis maximaler Betriebsdruck | 3 bar |
| Heizungsvorlauf-/Rücklaufanschluss | ∅ 28 mm (Klemmringverschraubung auf G 1") |
| Gasanschluss | R ½" |
| Kondensatanschluss | ∅ 30 mm |
| Abgasanschluss | ∅ 80/125 mm konzentrisch |
| Versorgungsspannung | 230 V, 50 Hz |
| Elektrische Schutzart | IP X4D |
| Maximale elektrische Leistungsaufnahme | 156 W |
| Breite der Gasarten | Erdgas G20/G25, Flüssiggas G31 |
| Frostschutzfunktion | Integriert, automatisch bei Kesseltemperatur < 7 °C |
| Warmwasserbereitung | Nur Heizung, optional mit externem Speicher |
| Maximale Warmwassertemperatur | 60 °C |
| Wartungsintervall | Jährliche Inspektion, bedarfsorientierte Wartung |
| Zubehör (u.a.) | Regler Logamatic RC300, Außentemperaturfühler, Warmwasserspeicher |
Häufig gestellte Fragen - Logamax plus GB192-50i BUDERUS
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BEDIENUNGSANLEITUNG Logamax plus GB192-50i BUDERUS
Installations- und Wartungsanleitung Logamax plus
GB192-15/25/35/45/50i
GB192-25 T40 S i
Inhaltsverzeichnis
1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise ....3
1.1 Symbolerklärung....3
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise .... 3
2 Produktinformationen 4
2.1 Dokumentation 4
2.2 EG-Konformitätserklärung 4
2.3 Lieferumfang 4
2.3.1 Logamax plus GB192i-15/25/35/50 4
2.6 Produktübersicht 6
2.6.1 Logamax plus GB192i-15/25/35/50 6
2.6.2 Produktübersicht Warmwasserspeicher T40 S .....7
2.7 Frostschutzfunktion 7
2.8 Pumpentest 7
2.9 Zubehör 7
2.10 Abmessungen 7
2.11 Anschlussplan 8
2.12 Technische Daten 9
2.12.1 Gerätedaten 9
2.13 Produktdaten zum Energieverbrauch 10
2.14 Gasdaten 10
2.15 Restförderhöhe 10
2.16 Widerstandsdiagramm für Temperaturfühler ..... 11
2.17 Kondensatzusammensetzung 11
3 Vorschriften.... 12
3.1 Normen, Vorschriften und Richtlinien ..... 12
3.2 Genehmigungs- und Informationspflicht ..... 12
3.3 Gültigkeit der Vorschriften 12
4 Transport 12
4.1 Gas-Brennwertgerät auspacken 12
5 Installation 13
5.1 Wichtige Bemerkungen 13
5.2 Qualität der Rohrleitungen 13
5.3 Füll- und Ergänzungswasser 13
5.4 Gas-Brennwertgerät montieren 14
5.5 Warmwasserspeicher T40 S montieren ..... 14
5.6 Rohrleitungen anschließen 14
5.6.1 Gasleitung montieren 14
5.6.2 Verkleidung öffnen 15
5.6.3 Anschluss der Rohrverbindungen des Warmwasserspeichers T40 S .... 15
5.6.4 Anschluss der Heizwasserrohrverbindungen ..... 16
5.6.5 Anschluss des Ausdehnungsgefäßes 16
5.6.6 Anschluss des Sicherheitsventils 16
5.6.7 Heizwasserzirkulation 16
5.6.8 Externen Warmwasserspeicher anschließen ..... 16
5.6.9 Anschluss der Warm- und Kaltwasserrohre ..... 17
5.6.10 Montage der Kondensatableitung ..... 17
5.7 Abgasanschluss herstellen.... 18
6 Elektrischer Anschluss....18
6.1 Allgemeiner Hinweis....18
6.2 Zubehör anschließen 18
6.2.1 Ein-/Aus-Raumtemperaturregler (potenzialfrei) anschließen 19
6.2.2 Regelgeräte (extern) anschließen 19
6.2.3 Funktionsmodul anschließen ..... 19
6.2.4 Anschluss mehrerer Funktionsmodule ..... 20
6.2.5 Temperaturwächter AT90 des Vorlaufs einer Fußbodenheizung anschließen 20
6.2.6 Anschluss Außentemperaturfühler 20
6.2.7 Anschluss Speichertemperaturfühler ..... 20
6.2.8 Netzanschlüsse (allgemein) 20
6.2.9 Externe Heizungspumpe anschließen 20
6.2.10 Zirkulationspumpe anschließen 21
6.2.11 Anschluss Speicherladepumpe 21
6.2.12 Anschluss externes 3-Wege-Ventil .....21
6.2.13 Elektrischer Anschluss Warmwasserspeicher T40 S .. 21
6.2.14 Anschluss Logamatic Web KM100 21
7 Inbetriebnahme 21
7.1 Gas-Brennwertgerät einschalten 21
7.2 Heizungsanlage befüllen 21
7.2.1 Siphon füllen 21
7.3 Prüfen, Testen und Messen 22
7.3.1 Entlüften der Gasleitung 22
7.3.2 Anschlussdruck Gas prüfen 22
7.3.3 Gasartenanpassung 23
7.3.4 Gas-Luft Verhältnis einstellen 23
7.3.5 Dichtheitsprüfung im Betriebszustand ..... 24
7.4 Einstellungen vornehmen 24
7.4.1 Thermische Desinfektion Warmwasser 24
7.5 Funktionsprüfungen 24
7.6 Abschließende Arbeiten 24
7.7 Betreiber informieren, technische Dokumente übergeben 24
7.8 Inbetriebnahmeprotokoll 25
8 Bedienung 25
8.1 Warmwassertemperaturmenü 25
8.2 Kesseltemperaturmenü 26
8.3 Schornsteinfegerbetrieb 26
8.3.1 Handbetrieb/Notbetrieb 26
8.4 Einstellmenü 27
8.4.1 Infomenü 27
9 Heizungsanlage außer Betrieb nehmen 27
9.1 Heizungsanlage in Notfällen außer Betrieb ..... 27
9.2 Heizungsanlage am Gas-Brennwertgerät außer Betrieb nehmen 27
10 Einstellungen im Servicemenü 28
10.1 Bedienung des Servicemenüs 28
10.2 Servicemenü 28
10.2.1 INFO 29
10.2.2 EINSTELLUNGEN 30
10.2.3 GRENZWERTE 32
10.2.4 FUNKTIONSTEST 32
Buderus
10.2.5 NOTBETRIEB 32
10.2.6 RESET 32
10.2.7 ANZEIGE 33
11 Umweltschutz/Entsorgung 33
12 Inspektion und Wartung 33
12.1 Heizungsanlage inspizieren 33
12.1.1 Vorbereitung 33
12.1.2 Sichtprüfung auf allgemeine Korrosions-
erscheinungen ....33
12.1.3 Gasarmatur auf innere Dichtheit prüfen ..... 33
12.1.4 Gas-Anschlussdruck messen 34
12.1.5 CO/CO 2-Gehälter messen 34
12.1.6 Dichtheitsprüfung im Betriebszustand ..... 34
12.1.7 Heizungsanlage befüllen 34
12.1.8 Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren ..... 34
12.1.9 Heizungsanlage in Betrieb nehmen 34
12.2 Bedarfsorientierte Wartung 34
12.2.1 Wärmetauscher, Zündung und Brenner
kontrollieren ....34
12.2.2 Wärmeblock reinigen 35
12.2.3 Siphon reinigen 36
12.2.4 Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren ..... 36
12.2.5 Funktionsprüfung durchführen 36
12.2.6 Endkontrolle 36
12.3 Inspektions- und Wartungsprotokoll ..... 37
13 Betriebs- und Störungsanzeigen 38
13.1 Betriebsanzeigen 38
13.2 Störungsanzeigen 38
13.3 Tabelle der Betriebs- und Störungsanzeigen ..... 38
13.4 Störungen, die nicht angezeigt werden ..... 41
13.4.1 Weitere Informationen 42
14 Service 42
14.1 3-Wege-Ventil kontrollieren .... 42
1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise
1.1 Symbolerklärung
Warnhinweise

VORSICHT: Warnhinweise im Text werden mit einem Warndreieck gekennzeichnet.
▶ Zusätzlich kennzeichnen Signalwörter die Art und Schwere der Folgen, falls die Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr nicht befolgt werden.
Folgende Signalwörter sind definiert und können im vorliegenden Dokument verwendet sein:
- HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten können.
- VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personenschäden auftreten können.
- WARNUNG bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten können.
- GEFAHR bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten werden.
Wichtige Informationen

Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichnet.
Weitere Symbole
| Symbol | Bedeutung |
| ▶ | Handlungsschritt |
| → | Querverweis auf eine andere Stelle im Dokument |
| • | Aufzählung/Listeneintrag |
| - | Aufzählung/Listeneintrag (2. Ebene) |
Tab. 1
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
Hinweise für die Zielgruppe
Diese Installationsanleitung richtet sich an Fachleute für Gas- und Wasserinstallationen, Heizungs- und Elektrotechnik. Die Anweisungen in allen Anleitungen müssen eingehalten werden. Bei Nichtbeachten können Sachschäden und Personenschäden bis hin zur Lebensgefahr entstehen.
▶ Installationsanleitungen (Wärmeerzeuger, Heizungsregler, usw.) vor der Installation lesen.
▶ Sicherheits- und Warnhinweise beachten.
▶ Nationale und regionale Vorschriften, technische Regeln und Richtlinien beachten.
▶ Ausgeführte Arbeiten dokumentieren.
Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Produkt darf nur zur Erwärmung von Heizwasser und zur Warmwasserbereitung in geschlossenen Warmwasser-Heizungssystemen verwendet werden.
Jede andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Daraus resultierende Schäden sind von der Haftung ausgeschlossen.
Verhalten bei Gasgeruch
Bei austretendem Gas besteht Explosionsgefahr. Beachten Sie bei Gasgeruch die folgenden Verhaltensregeln.
▶ Flammen- oder Funkenbildung vermeiden:
- Nicht rauchen, kein Feuerzeug und keine Streichhölzer benutzen.
- Keine elektrischen Schalter betätigen, keinen Stecker ziehen.
- Nicht telefonieren und nicht klingeln.
2 Produktinformationen
▶ Gaszufuhr an der Hauptabsperreinrichtung oder am Gaszähler sperren.
▶ Fenster und Türen öffnen.
▶ Alle Bewohner warnen und das Gebäude verlassen.
▶ Betreten des Gebäudes durch Dritte verhindern.
▶ Außerhalb des Gebäudes: Feuerwehr, Polizei und das Gasversorgungsunternehmen anrufen.
Lebensgefahr durch Vergiftung mit Abgasen
Bei austretendem Abgas besteht Lebensgefahr.
▶ Abgasführende Teile nicht ändern.
▶ Darauf achten, dass Abgasrohre und Dichtungen nicht beschädigt sind.
Lebensgefahr durch Vergiftung mit Abgasen bei unzureichender Verbrennung
Bei austretendem Abgas besteht Lebensgefahr. Beachten Sie bei beschädigten oder undichten Abgasleitungen oder bei Abgasgeruch die folgenden Verhaltensregeln.
▶ Brennstoffzufuhr schließen.
▶ Fenster und Türen öffnen.
▶ Ggf. alle Bewohner warnen und das Gebäude verlassen.
▶ Betreten des Gebäudes durch Dritte verhindern.
▶ Schäden an der Abgasleitung sofort beseitigen.
▶ Verbrennungsluftzufuhr sicherstellen.
▶ Be- und Entlüftungsöffnungen in Türen, Fenstern und Wänden nicht verschließen oder verkleinern.
▶ Ausreichende Verbrennungsluftzufuhr auch bei nachträglich eingebauten Wärmeerzeugern sicherstellen z. B. bei Abluftventilatoren sowie Küchenlüftern und Klimageräten mit Abluftführung nach außen.
▶ Bei unzureichender Verbrennungsluftzufuhr das Produkt nicht in Betrieb nehmen.
Installation, Inbetriebnahme und Wartung
Installation, Inbetriebnahme und Wartung darf nur ein zugelassener Fachbetrieb ausführen.
▶ Sicherheitsventile keinesfalls verschließen.
▶ Gasdichtheit oder Öldichtheit prüfen nach Arbeiten an gasführenden oder ölführenden Teilen.
▶ Bei raumluftabhängigem Betrieb: Sicherstellen, dass der Aufstellraum die Lüftungsanforderungen erfüllt.
▶ Nur Originalersatzteile einbauen.
Elektroarbeiten
Elektroarbeiten dürfen nur Fachleute für Elektroinstallationen ausführen.
▶ Vor Elektroarbeiten:
- Netzspannung (allpolig) spannungsfrei schalten und gegen Wiedereinschalten sichern.
- Spannungsfreiheit feststellen.
▶ Anschlusspläne weiterer Anlagenteile ebenfalls beachten.
Explosive und leicht entflammbare Materialien
▶ Leicht entflammbare Materialien (Papier, Verdünnung, Farben usw.) nicht in der Nähe des Gerätes verwenden oder lagern.
Übergabe an den Betreiber
Weisen Sie den Betreiber bei der Übergabe in die Bedienung und die Betriebsbedingungen der Heizungsanlage ein.
▶ Bedienung erklären – dabei besonders auf alle sicherheitsrelevanten Handlungen eingehen.
▶ Darauf hinweisen, dass Umbau oder Instandsetzungen nur von einem zugelassenen Fachbetrieb ausgeführt werden dürfen.
▶ Installations- und Bedienungsanleitungen zur Aufbewahrung an den Betreiber übergeben.
2 Produktinformationen
Die Installations- und Wartungsanleitung richtet sich an den Fachleute, der - aufgrund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung - Kenntnisse im Umgang mit Heizungsanlagen sowie Gasinstallationen hat.
2.1 Dokumentation
Diese Installationsanleitung enthält wichtige Informationen zur sicheren und fachgerechten Montage, Inbetriebnahme und Wartung des Gas-Brennwertgeräts.
2.2 EG-Konformitätserklärung
Dieses Produkt entspricht in Konstruktion und Betriebsverhalten den europäischen Richtlinien sowie den ergänzenden nationalen Anforderungen. Die Konformität wurde mit der CE-Kennzeichnung nachgewiesen.
Die Konformitätserklärung kann beim Hersteller angefordert werden. Die Adressangaben befinden sich auf der Rückseite dieses Dokuments.
Es erfüllt die Anforderungen an Gas-Brennwertgeräte im Sinne der Energieeinsparverordnung.
Der entsprechend § 6 der ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (1. BlmSchV vom 26.1.2010) ermittelte Gehalt des Abgases an Stickstoffoxiden liegt unter 60 mg/kWh.
2.3 Lieferumfang
2.3.1 Logamax plus GB192i-15/25/35/50

[1] Gas-Brennwertgerät
[2] Schnellanschluss Klick auf G 3/4 "VS/RS (2 ×)
[3] Klemmringverschraubung ∅28 mm auf G 1" (2 ×)
[4] 230 V-Kabel EMS Modul
[5] Kabel EMS Modul
[6] Technische Dokumentation
[7] Seitenblende rechts
[8] Seitenblende links (bei 15 und 25 kW-Geräten mit Kommunikationsmodul)
[9] Schraube, Dübel für Wandhalter (2 ×)
[10] Aufhängeschiene
Buderus
[1] Gas-Brennwertgerät
[2] Aufhängeschiene
[3] Schraube, Dübel für Wandhalter (2 × )
[4] Technische Dokumentation
[5] 230 V-Kabel EMS Modul
[6] Kabel EMS Bus
[7] Seitenblende rechts
[8] Speichervorlaufleitung
[9] Speicherrücklaufleitung
[10] Seitenblende links mit Modul KM100
[11] Klemmringverschraubung ∅28 mm auf G 1" (2 ×)
[12] Klemmringverschraubung ∅15 mm auf G ½" (2 ×)
2.4 Gerätetypen
Dieses Dokument bezieht sich auf die nachstehenden Gerätetypen:
Die Bezeichnung des Gas-Brennwertgeräts setzt sich aus folgenden
Teilen zusammen:
• Buderus: Hersteller
• Logamax plus GB192 iW: Typnamen
• 15, 25, 35 oder 50: Wärmeleistung in kW
• T40 S: Kombigerät mit 40 | Schichtladespeicher
2.5 Typschild
Das Typschild enthält Leistungsangaben, Zulassungsdaten und die Seriennummer des Produkts. Die Position des Typschilds finden Sie in der Produktübersicht.
2.6 Produktübersicht
2.6.1 Logamax plus GB192i-15/25/35/50

[1] Steckplatz für Bedieneinheit (Bedieneinheit nicht im Lieferumfang enthalten)
[2] Kondensatsiphon
[3] Motor 3-Wege-Ventil
[4] Gasleitung
[5] Sicherheitsventil
[6] Gas-Einstelldüse
[7] Gasarmatur
[8] Abgastemperaturbegrenzer
[9] Gebläse
[10] Manometer
[11] Ausdehnungsgefäß
[12] Automatischer Entlüfter
[13] Abgasrohr
[14] Typschild
[15] Zündtrafo
[16] Konzentrischer Abgasadapter
[17] Abgasmessstutzen
[18] Verbrennungsluft-Messstutzen
[19] Brennerdeckel
[20] Zündelektrode
[21] Schauglas
[22] Überwachungselektrode
[23] Sicherheitstemperaturbegrenzer
STB
[24] Vorlauftemperaturfühler
[25] Wärmetauscher
[26] Wärmetauscher-Prüföffnung
[27] Kondensatwanne
[28] Geräteinterne Pumpe
[29] Druckfühler
[30] Klemmleiste
[31] Ein/Aus-Schalter
[32] Rücklauftemperaturfühler
[33] Kesselidentifikationsmodul (KIM)
[34] Kommunikationsmodul Anschluss
2.6.2 Produktübersicht Warmwasserspeicher T40 S

text_image
35 36 37 39 40 38 41 6720813046-3.1TDBild 4 Warmwasserspeicher T40 S
[35] Durchflussbegrenzer
[36] Warmwasser-Temperaturfühler Speicher
[37] Plattenwärmetauscher
[38] Entleerhahn
[39] Speicherladepumpe
[40] Kaltwassertemperaturfühler
[41] Wassermengenfühler
2.7 Frostschutzfunktion

HINWEIS: Anlagenschaden.
Bei starkem Frost kann die Heizungsanlage erfrieren durch: Ausfall der Netzspannung, unzureichende Gaszufuhr oder eine Störung der Anlage.
▶ Die Heizungsanlage in einem frostfreien Raum aufstellen.
▶ Wenn die Heizungsanlage für längere Zeit stillgelegt wird, muss sie vorher entleert werden.
Das Gas-Brennwertgerät ist mit einer integrierten Frostschutzfunktion ausgestattet. Dies bedeutet, dass kein externes Frostschutzsystem für das Gas-Brennwertgerät erforderlich ist. Das Frostschutzsystem schaltet das Gas-Brennwertgerät bei einer Kesseltemperatur von 7 °C ein und bei einer Kesseltemperatur von 15 °C aus. Die Heizungsanlage wird durch das Gas-Brennwertgerät nicht vor Frost geschützt.
2.8 Pumpentest
Wenn die Pumpe über einen längeren Zeitraum nicht in Betrieb ist, erfolgt alle 24 Stunden automatisch eine Pumpenansteuerung von 10 Sekunden. Dieses Verfahren verhindert das Festsitzen der Pumpe.
2.9 Zubehör
Für diese Gas-Brennwertgeräte ist vielfältiges Zubehör erhältlich.
Für weitere Informationen an den Hersteller wenden. Die Adressangaben befinden sich auf der Rückseite dieses Dokuments.
2.10 Abmessungen

text_image
520 315 A 100 135 745 735 110 300 745 735 ① B C D E F G 35 110 195 325 410 485 420 5,25 152,75 46 520 400 100 745 735 116 300 300 ② B C D E F G H I 195 116 325 191 6720813046-4.1TDBild 5 Abmessungen und Anschlüsse [mm]
1) Servicemaßen, im Schrank eingebaut, können 0 mm sein.
[1] Logamax plus GB192-15/25/35/50 iW
[2] Logamax plus GB192-25 T40 S iW
[A] Konzentrischer Abgasadapter, ∅ 80/125 mm
[B] Gasanschluss, G ½ " Außengewinde
[C] Kondensatablauf, Außendurchmesser ∅ 30 mm
[D] Speichervorlauf, Schnellanschluss Klick auf G 3/4" (Flachdichtung)
[E] Speicherrücklauf, Schnellanschluss Klick auf G 3/4" (Flachdichtung)
[F] Heizungsvorlauf – Stutzen ∅ 28 mm (für Anschluss der Klemmringverschraubung mit G 1" Außengewinde)
[G] Heizungsrücklauf – Stutzen ∅ 28 mm (für Anschluss der Klemmringverschraubung mit G 1" Außengewinde)
[H] Warmwasser – Stutzen ∅ 15 mm (für Anschluss der Klemmverschraubung mit ½ "Außengewinde)
[I] Kalt Wasser – Stutzen ∅ 15 mm (für Anschluss der Klemmverschraubung mit ½ " Außengewinde)
2.11 Anschlussplan

text_image
A C D E F 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 R G H J K L M NP

text_image
K2 16 15 14 13 H1 12 11 10 9 H2 17 16 15 14 13 H3 18 J5 8 7 6 5 4 3 2 1 J6 19 J3 20 J4 21 K1 4 3 2 1 J2 G1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 G2 22 G3 13 G4 14 G6 15 G8 E9 E8 E7 E6 E5 E4 E3 E2 E1 E1 (N) Gas meters 2 (L) Get base 25 F6 N F5 L F4
text_image
A8 A7 A6 A5 A4 A3 A2 A1 HMI 1 C13 C12 C11 C10 C9 C8 C7 C3 C2 C1 2 3 4 P
text_image
D13 D12 D11 D10 D9 D8 D7 D6 D5 D4 D3 D2 D1 5 6 7 8 9 10 R4 R3 R2 R1 11
text_image
P2 P1 M2 M1 N2 N1 PE L2 L1 PE PE P5 P4 4 3 2 1 27 28 29 max. 250 W N L PE 30 31 32 6720813044-04.0NBild 6 Leiterplatte
[1] HMI BC30
[2] 3-Wege-Ventil Wärmetauscher
[3] Heizungspumpe
[4] Druckfühler
[5] Warmwasser-Temperaturfühler
[6] Rücklauftemperaturfühler
[7] Sicherheitstemperaturfühler
[8] Vorlauftemperaturfühler
[9] Sicherheitstemperaturbegrenzer
[10] Überwachungselektrode
[11] KIM
[13] Speichertemperaturfühler 1
[13] Speichertemperaturfühler 2
[14] Warmwasser-Temperaturfühler
[15] EMS Bus
[16] Temperaturfühler hydraulische Weiche
[17] Temperaturfühler WW-Speicher
[18] Außentemperaturfühler
[19] Ein/Aus-Schalter
[20] EMS Powerbus
[21] Potentialfreier Kontakt/ Wärmeanfrage
[22] Klemmleiste für Ladespeicherfühler
[23] Gasarmatur
[24] Gebläse
[25] Zündeinrichtung
[26] Geräteinterne Pumpe
[27] Netz 230V
[28] Zirkulationspumpe PZ
[29] Externe Pumpe PK
[30] Speicherladepumpe PS / Externes 3-Wege-Ventil 230 V
[31] Netzstecker 230 V AC
[32] Ein/Aus-Schalter
Buderus
2.12 Technische Daten
2.12.1 Gerätedaten
| Logamax plus GB192i | ||||||
| Einheit 15 25 25 T40 S 35 50 | ||||||
| Max. Wärmebelastung für G20/G25 | kW | 14,4 | 24,1 | 24,2 | 34,4 | 48,9 |
| Min. Wärmebelastung für G20/G25 | kW | 2,7 | 2,7 | 5,1 | 5,1 | 6,3 |
| Nennwärmeleistung (Pn) 80/60 °C - G20/G25 | kW | 14 | 23,4 | 32,6 | 32,6 | 46,6 |
| Nennwärmeleistung (Pn) 50/30 °C - G20/G25 | kW | 15 | 25 | 25 | 35 | 45 |
| Maximale Leistung für Warmwasser G20/G25 | kW | 19,3 | 24,2 | 33,8 | 33,8 | 48,3 |
| Max. Gasdurchsatz für Erdgas L (Hi[15 °C] = 8,1 kWh/m3) | m3/h | 1,77 | 2,89 | 2,89 | 4,16 | 5,94 |
| Max. Gasdurchsatz für Erdgas H (Hi[15 °C] = 9,5 kWh/m3) | m3/h | 1,52 | 2,56 | 2,56 | 3,58 | 5,11 |
| Kesselwirkungsgrad maximale Leistung (Pn max) - 80/60 °C | % | 97,2 | 96,7 | 96,7 | 96,5 | 96,5 |
| Kesselwirkungsgrad maximale Leistung (Pn max) - 50/30 °C | % | 106,5 | 103,7 | 103,7 | 101,8 | 102 |
| Heizkreis | ||||||
| Maximale Vorlauftemperatur | °C | 88 | ||||
| Restförderhöhe bei ΔT = 20K | mbar | 250 | 266 | 266 | 263 | 225 |
| maximaler Betriebsdruck Kessel | bar | 3 | ||||
| Wasserinhalt Wärmetauscher | I | 1,37 | 1,51 | |||
| Warmwasser | ||||||
| Spezifische Zapfmenge (D) gemäß EN 625 | l/min | - | - | 20,0 | - | - |
| Minimaler Anschlussdruck Warmwasser | bar | 1 | ||||
| Maximaler Anschlussdruck Warmwasser | bar | 10 | ||||
| Maximaler Warmwassertemperatur, Kombi/Single | °C | 60 | ||||
| Rohranschlüsse | ||||||
| Anschluss Gas | Zoll | R1⁄2" | R3⁄4" | |||
| Anschluss Heizwasser | mm | ∅ 28, Klemmringverschraubung 28 - R1" liegt bei | ||||
| Anschluss Kondensat | mm | ∅ 30 | ||||
| Anschluss Warmwasserspeicher | mm | - | - | ∅ 151) | - | - |
| Abgaswerte nach EN 13384 | ||||||
| maximale Kondensatmenge für Erdgas G20/G25, 40/30 °C | l/h | 1,5 | 2,5 | 2,5 | 3,5 | 5 |
| Abgasmassestrom Volllast | g/s | 6,5 | 10,6 | 10,6 | 14,7 | 21,6 |
| Abgastemperatur 80/60 °C, Volllast | °C | 62 | 62 | 62 | 69 | 69 |
| Abgastemperatur 40/30 °C, Volllast | °C | 46 | 46 | 46 | 48 | 50 |
| Abgastemperatur 40/30 °C, Teillast | °C | 30 | 30 | 30 | 30 | 30 |
| CO2(O2)-Gehalt, Volllast, Erdgas G20/G25 | % | 9,5 (4) | 9,5 (4) | 9,5 (4) | 9,5 (4) | 9,5 (4) |
| CO2(O2)-Gehalt, Volllast, Propan G31 | % | 10,8 (4,6) | 10,8 (4,6) | 10,8 (4,6) | 10,8 (4,6) | 10,8 (4,6) |
| CO2(O2)-Gehalt, Teilast, Erdgas G20/G25 | % | 8,6 (5,5) | 8,6 (5,5) | 8,6 (5,5) | 8,6 (5,5) | 8,6 (5,5) |
| CO2(O2)-Gehalt, Teilast, Propan G31 | % | 10,2 (5,5) | 10,2 (5,5) | 10,2 (5,5) | 10,2 (5,5) | 10,2 (5,5) |
| freier Förderdruck des Gebläses | Pa | 34/802) | 97/122 | 54/1223) | 102 | 155 |
| Abgasanschluss | ||||||
| Abgaswertegruppe für LAS | G61, mit Gasartumbau-Set G62 (Uberdruck) | |||||
| ∅ Abgasanlage raumluftabhängig | mm | 80 | ||||
| ∅ Abgasanlage raumluftunabhängig | mm | 80/125 konzentrisch | ||||
| Elektrische Daten | ||||||
| Versorgungsspannung, Frequenz | V | 230/50 Hz | ||||
| elektrische Schutzart | IP X4D (XOD; B23; B33) | |||||
| elektrische Leistungsaufnahme | W | 47 | 73 | 62 | 97 | 156 |
| elektrische min. Leistungsaufnahme | W | 18 | 18 | 18 | 18 | 20 |
| Einstellungswerte | ||||||
| Nenn-Anschlussdruck für Erdgas G20 (Bereich) | mbar | 20 (17 - 25) | ||||
| Nenn-Anschlussdruck für Erdgas G25 (Bereich) | mbar | 20 (18 - 25) | ||||
| Nenn-Anschlussdruck für Flüssiggas (3P) G31 (Bereich) | mbar | 50 (42,5 - 57,5) | ||||
| Geräteabmessungen und Gewicht | ||||||
| Höhe × Breite× Tiefe | mm | 520×735×425 | (520+400)×735×425 | 520×735×425 | ||
| Gewicht | kg | 48 | 73 (48+25) | 48 | 51 | |
| Kondensat | ||||||
| Max. Kondensatmenge (TR = 30 °C) | l/h | 1,5 | 2,5 | 2,5 | 3,5 | 5 |
| pH-Wert ca. | pH | 4,5 - 8,5 | ||||
Tab. 2 Technische Daten
1) Klemmringverschraubung 15 - G ½ " liegt bei.
2) Mit KIM für Abgasanlagen DN60/100.
3) Mit KIM für Abgasanlagen DN60/600.
2.13 Produktdaten zum Energieverbrauch
Die Produktdaten zum Energieverbrauch finden Sie in der Bedienungsanleitung für den Betreiber.
2.14 Gasdaten
Gasverbrauch
| Gasart | Maximaler Gasverbrauch m^3/h | |||
| 15 kW 25 | kW 35 kW | 50 kW | ||
| Erdgas E, H, E_s (G20) 1 | 53 2,56 3 | 58 5,11 | ||
| Erdgas LL, L, E_i (G25) 1 | 78 2,98 4 | 16 5,94 | ||
| Propan 3P (G31) 0,59 | 0,99 1,38 1 | ,97 | ||
Tab. 3 Gasverbrauch
Gas-Anschlussdrücke
| Gasart | Min. [mbar] | Max. [mbar] |
| Erdgas 2L | 20 | 30 |
| Erdgas 2LL | 18 | 25 |
| Erdgas 2E, 2H | 17 | 25 |
| Propan 3P | 42,5 | 57,5 |
Tab. 4 Gas-Anschlussdrücke
Erdgas
| Land | Gas-Nenn-druck [mbar] | Gas-Kategorie | Gas-Familie | Grundeinstellung [mbar] |
| DE | 20 | 2ELL | 2E, G20 | 20 |
| DE | 25 | 2ELL 2LL, G25 | 25 | |
| AT, BA, BG, BY, CH, CZ, DK, EE, ES, GB, GR, HR, IE, IT, KZ, LT, LV, NO, PT, RO, RU, SE, SI, SK, UA | 20 | 2H | 2H, G20 | 20 |
| FR | 20/25 | 2E_s | 2E_s , G20 | 20 |
| FR | 20/26 | 2E_i | 2E_i , G20 | Umrüstung erforderlich |
| BE | 20/25 | 2E | 2E_s , G20 | 20 |
| LU, PL | 20 | 2E | 2E, G20 | 20 |
| HU | 25 | 2H | 2H, G20 | 25 |
| NL | 25 | 2L | 2L, G25 | 25 |
Tab. 5 Erdgas
Propan
| Land | Gas-Nenn-druck [mbar] | Gas-Kategorie | Gas-Familie | Umrüstung erforderlich |
| DK | 30 | 3P | G31 ja | |
| BE, FR, GB, IE, PT, IT, MD, PL, RO, GR, TR, PL | 37 | 3P | G31 | ja |
| AT, DE, LU, EE, LT, LV, SI, HR, RS, RU, BY, HU, UA, KZ | 50 | 3P | G31 | ja |
| NL | 30, 50 | 3P | G31 | Umrüstung nicht möglich |
| CH, ES, CZ, SK | 37, 50 | 3P | G31 | ja |
Tab. 6 Propan
2.15 Restförderhöhe
Die durch die interne Heizungspumpe erzeugte Restförderhöhe ist in den nachstehenden Diagrammen mit den jeweiligen oberen und unteren Grenzwerten dargestellt. Die Restförderhöhe ist abhängig von der Einstellung in der Bedieneinheit RC300 und vom Gas-Brennwertgerätetyp. Einstellung 0: Modulation zwischen maximaler und minimaler Kennlinie proportional zur Geräteleistung (p = leistungsgeregelt). Bei Verwendung einer hydraulischen Weiche muss die Einstellung 0 gewählt werden. Bei den sonstigen Einstellungen ist der Druck konstant. Siehe Legende unter den Diagrammen.
Legende zu den Bildern 7... 10:
- A = maximale Modulation
- B = minimale Modulation
- mbar = Restförderhöhe
- kg/h = Durchfluss

area
| Region | Value | |--------|-------| | A | 300 | | B | 100 | | C | 250 | | D | 200 |Bild 7 Restförderhöhe bei GB192i-15
[1] 100 mbar
[2] 150 mbar
[3] 200 mbar
[4] 250 mbar

area
| Point | Value (mbar) | |-------|--------------| | 1 | 80 | | 2 | 150 | | 3 | 200 | | 4 | 250 | | 5 | 300 | | 6 | 350 |Bild 8 Restförderhöhe bei GB192i-25 und GB192i-25 T40 S
[1] 100 mbar
[2] 150 mbar
[3] 200 mbar
[4] 250 mbar
[5] 300 mbar
[6] 350 mbar

Bild 9 Restförderhöhe bei GB192i-35
[1] 100 mbar
[2] 150 mbar
[3] 200 mbar
[4] 250 mbar
[5] 300 mbar
[6] 350 mbar

line
| Point | x (kg/h) | y (mbar) | |-------|----------|----------| | 1 | 2800 | 150 | | 2 | 2600 | 200 | | 3 | 2400 | 250 | | 4 | 1700 | 300 | | 5 | 1200 | 350 | | 6 | 800 | 400 |Bild 10 Restförderhöhe GB192i-50 ohne 3-Wege-Ventil (Pumpe UPM 15-70W130 ist optional)
[1] 150 mbar
[2] 200 mbar
[3] 250 mbar
[4] 300 mbar
[5] 350 mbar
[6] 400 mbar
2.16 Widerstandsdiagramm für Temperaturfühler
Anhand der Diagramme kann abgelesen werden, ob eine Übereinstimmung zwischen Temperatur und Widerstandswert vorliegt.
▶ Heizungsanlage vor jeder Messung stromlos schalten.
▶ Anschlussklemme des Temperaturfühlers demontieren.
▶ Widerstand am Kabelende des Temperaturfühlers messen.
▶ Temperatur des Temperaturfühlers messen.

line
| x | y | |----|------| | 0 | 100 | | 5 | 60 | | 10 | 30 | | 15 | 15 | | 20 | 10 | | 25 | 5 | | 30 | 0 |Bild 11 Widerstandskennlinie Temperaturfühler (ausgenommen die Außentemperaturfühler)

line
| [kΩ] | [°C] | |------|------| | 0 | 40 | | 10 | 25 | | 20 | 10 | | 30 | 0 | | 40 | -5 | | 50 | -10 | | 60 | -15 | | 70 | -18 | | 80 | -20 | | 90 | -20 | | 100 | -20 |Bild 12 Widerstandskennlinie für Außentemperaturfühler
2.17 Kondensatzusammensetzung
| Stoff | Wert [mg/l] |
| Ammonium | 1,2 |
| Blei | ≤ 0,01 |
| Cadmium | ≤ 0,001 |
| Chrom | ≤ 0,005 |
| Halogen-Kohlenwasserstoff | ≤ 0,002 |
| Kohlenwasserstoff | 0,015 |
| Kupfer | 0,028 |
| Nickel | 0,15 |
| Quecksilber | ≤ 0,0001 |
| Sulfat 1 | |
| Zink ≤ 0,015 | |
| Zinn ≤ 0,01 | |
| Vanadium ≤ 0,001 |
Tab. 7 Kondensatzusammensetzung
Tab. 7 Kondensatzusammensetzung
| 3 | V | o | r | s | c | h | r | i |
3.1 Normen, Vorschriften und Richtlinien

Beachten Sie für die Montage und den Betrieb der Heizungsanlage die landesspezifischen Normen und Richtlinien!
Die Fachleute und/oder Eigentümer hat dafür zu sorgen, dass die gesamte Anlage den geltenden (Sicherheits-) Vorschriften entspricht, die in der nachfolgenden Tabelle aufgenommen sind.
| Normen/Vorschriften/Richtlinien | Beschreibung |
| 1. BlmSchV Erste | Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissions-schutzgesetzes (Verordnung für Kleinfeuerungsanlagen) |
| ATV Arbeitsblatt | A 251 - Kondensate aus Brennwertkesseln |
| DIBT Richtlinien für die Zulassung von Abgasanlagen mit niedrigen Temperaturen | |
| DIN 1986 Werkstoffe Entwässerungssystem | |
| DIN 1988 Technische Regeln für die Trinkwasser-Installation | |
| DIN 4701 | Regeln zur Berechnung des Wärmebedarfs von Gebäuden |
| DIN V4701-10 | Energetische Bewertung heiz- und raumlufttechnischer Anlagen |
| DIN 13384 | Abgasanlagen, Wärme- und störungstechnische Berechnung siehe Verfahren |
| DIN 4708 Zentrale Wassererwärmungsanlagen | |
| DIN 12828 | Heizungssysteme in Gebäuden |
| DIN 4753 Wassererwärmer und Wassererwärmungsanlagen für Trink-und Heizwasser | |
| DIN 4807 Ausdehnungsgefäße | |
| DIN 18160 | Abgasanlagen |
| DIN 18380 | VOB: Heizungsanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen |
| DIN 18381 | VOB: Gas-, Wasser- und Abwasserinstallationsarbeiten innerhalb von Gebäuden |
| DIN 18382 | VOB: Elektrische Kabel- und Leitungsanlagen in Gebäuden |
| DIN VDE 0100 | Einrichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000 V |
| DVGW W 551 | Trinkwassererwärmungs- und Leitungsanlagen; technische Maßnahmen zur Verminderung des Legionellenwachstums in Neuanlagen |
| DVGW G 635 | Gasgeräte für den Anschluss an ein Luft-Abgas-System für Überdruckbetrieb (standardisiertes Verfahren) |
| EN 437 | Prüfgase, Prüfdrücke, Gerätekategorien |
| EN 483 | Gas-Brennwertgerät für gasförmige Brennstoffe - Gas-Brennwertgerät des Typs C mit einer Nennwärmebelastung ≤ 70 kW |
| EN 625 | Gas-Brennwertgerät für gasförmige Brennstoffe - spezielle Anforderungen an die trinkwasserseitige Funktion von Kombigeräten mit einer Nennwärmebelastung ≤ 70 kW |
Tab. 8 Normen, Vorschriften und Richtlinien
| Normen/Vorschriften/Richtlinien | Beschreibung |
| EN 13203-1+2 | Gasbeheizte Geräte für die sanitäre Warmwasserbereitung für den Hausgebrauch – Geräte, die eine Nennwärmebelas-tung von 70 kW und eine Speicherkapazität von 300 Liter Wasser nicht überschreiten – Teil 1: Bewertung der Leistung der Warmwasserbereitung |
| EN 13384 | Heizungssysteme in Gebäuden - Planung von Warmwasser-Heizungsanlagen |
| EN 15502 | Gas-Brennwertgerät für gasförmige Brennstoffe – besondere Anforderungen an Brennwertkessel mit einer Nennwärme-belastung ≤ 70 kW |
| EnEV | Energieeinsparverordnung |
| FeuVO | Feuerungsverordnung der Bundesländer |
| SVGW | Gasleitsätze G1: Gasinstallationen |
| TRF Technische Regeln für Flüssiggas | |
| TRGI Technische Regeln für Gasinstallation | |
| VDE 0190 | Hauptpotenzialausgleich von elektrischen Anlagen |
| VDI 2035 | Richtlinien zur Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen |
| ÖVGW-Richtlinie G1 oder G2 (ÖVGW-TR Gas oder Flüssiggas) | |
| ÖNORM B 8200 | Rauch- und Abgasfänge. Benennungen mit Definitionen. Die Anforderungen gemäß der Ländervereinbarung Art. 15a B-VG hinsichtlich Emissionen und Wirkungsgrad werden erfüllt. |
Tab. 8 Normen, Vorschriften und Richtlinien
3.2 Genehmigungs- und Informationspflicht
Wenn erforderlich:
- Installation des Gas-Brennwertgeräts beim zuständigen Gasversorgungsunternehmen angezeigten und genehmigen werden.
- Regional bedingte Genehmigungen für die Abgasanlage und den Kondensatanschluss an das öffentliche Abwassernetz beantragen.
- Vor Montagebeginn die Abwasserbehörde informieren.
3.3 Gültigkeit der Vorschriften
Geänderte Vorschriften oder Ergänzungen sind ebenfalls zum Zeitpunkt der Installation gültig und müssen erfüllt werden.
4 Transport

VORSICHT: Personen- und Geräteschäden durch unsachgemäßes Heben.
▶ Zum Heben des Gas-Brennwertgeräts sind mindestens 2 Personen erforderlich.
▶ Gas-Brennwertgerät nur an den Seiten anfassen und nicht am Bedienfeld oder am Abgasrohranschluss (→ Bild 13).
Anbringung des Gas-Brennwertgeräts auf einer Sackkarre und Verriegelung mit einem Spannband.
▶ Gas-Brennwertgerät zum Aufstellort transportieren.
4.1 Gas-Brennwertgerät auspacken
▶ Verpackungsmaterial entfernen und entsorgen.

Styroporboden erst entfernen, nachdem das Gas-Brennwertgerät aufgehängt worden ist. Solange das Gas-Brennwertgerät noch nicht hängt, kann das Gas-Brennwertgerät sicher auf dem Boden abgestellt werden. Die Anschlüsse sind so vor Beschädigung und/oder Verschmutzung geschützt.
- Konzentrischen Abgasadapter an der Oberseite des Gas-Brennwertgeräts abdecken.

Bild 13 Ordnungsgemäßes Heben und Tragen des Gas-Brennwertgeräts
| 5 | I | n | s | t | a | I | I | a |

WARNUNG: Explosionsgefahr.
▶ Arbeiten an gasführenden Teilen nur von zugelassenen Fachleute durchführen lassen.
▶ Vor den Arbeiten an gasführenden Teilen: Gashahn schließen.
▶ Gebrauchte Dichtungen durch neue Dichtungen ersetzen.
▶ Nach den Arbeiten an gasführenden Teilen: Dichtheitsprüfung durchführen.

Montage, Gas-, Abgas- und elektrische Anschlüsse und Inbetriebnahme der Anlage müssen von einem zugelassenen Fachbetrieb durchgeführt werden.
5.1 Wichtige Bemerkungen
Das Gas-Brennwertgerät wurde im Werk getestet.
▶ Verpackung bei der Anlieferung auf Schäden prüfen.
▶ Lieferumfang auf Vollständigkeit prüfen.
▶ Bei raumtemperaturgeführter Regelung keine Heizkörperthermostate im Referenzraum montieren.
In Heizungsanlagen mit natürlicher Wasserzirkulation eine doppelte Trennung (z. B. ein Plattenwärmetauscher) zwischen dem Gas-Brennwertgerät und der Heizungsanlage montieren.
5.2 Qualität der Rohrleitungen

VORSICHT: Gerätschaden.
Sowohl Heizgerät mit natürlicher Wasserzirkulation als auch offene Systeme (das Heizwasser steht mit der Außenluft in Verbindung) verursachen Korrosionsschäden.
▶ Doppelte Trennung zwischen dem Heizgerät und der Heizungsanlage montieren.
Bei Verwendung von Kunststoffleitungen in der Heizungsanlage, z.B. für Fußbodenheizungen, müssen diese Rohrleitungen sauerstoffdicht sein gemäß DIN 4726/4729. Wenn die Kunststoffleitungen diese Normen nicht erfüllen, muss eine Systemtrennung durch Wärmetauscher erfolgen.
5.3 Füll- und Ergänzungswasser
Die Wasserbeschaffenheit des Füll- und Ergänzungswassers ist ein wesentlicher Faktor für die Erhöhung der Wirtschaftlichkeit, der Funktionssicherheit, der Lebensdauer und der Betriebsbereitschaft einer Heizungsanlage.

HINWEIS: Beschädigung des Wärmetauschers oder Störung im Wärmeerzeuger oder der Warmwasserversorgung durch ungeeignetes Wasser!
Ungeeignetes oder verschmutztes Wasser kann zu Schlammbildung, Korrosion oder Verkalkung führen.
▶ Vor dem Füllen Heizungsanlage spülen.
▶ Heizungsanlage ausschließlich mit Trinkwasser befüllen.
▶ Kein Brunnen- oder Grundwasser verwenden.
▶ Füll- und Ergänzungswasser entsprechend der Vorgaben in nachfolgendem Abschnitt aufbereiten.
Wasseraufbereitung

area
| Region | t [m³] | | ------ | ------ | | ① | 2.6 | | ② | 0.8 | | ③ | 0.6 | | ④ | 0.4 |Bild 14 Anforderungen an Füll- und Ergänzungswasser Geräte < 50 kW
[1] Maximal mögliches Wasservolumen über die Lebensdauer des Wärmeerzeugers in m³.
[2] Gesamthärte in °dH.
[3] Verwendung von unbehandeltem Leitungswasser nach Trinkwasserverordnung TVO.
[4] Vollentsalztes Füll- und Ergänzungswasser mit einer Leitfähigkeiten ≤ 10μS/cm verwenden.
Freigegebene Maßnahme zur Wasseraufbereitung ist die Vollentsalzung des Füll- und Ergänzungswassers mit einer Leitfähigkeit ≤ 10 Microsiemens/cm (≤ 10μS/cm). Statt einer Wasseraufbereitung kann auch eine Systemtrennung direkt hinter dem Wärmeerzeuger mit Hilfe eines Wärmetauschers vorgesehen werden.
Weitere Informationen zur Wasseraufbereitung können Sie beim Hersteller erfragen. Die Kontaktdaten finden Sie auf der Rückseite dieser Anleitung.
Frostschutzmittel

Das elektronisch verfügbare Dokument 6 720 841 872 enthält eine Liste der freigegebenen Frostschutzmittel. Zur Anzeige können Sie die Dokumentsuche auf unserer Internetseite verwenden. Die Adresse finden Sie auf der Rückseite dieser Anleitung.

HINWEIS: Beschädigung des Wärmetauschers oder Störung im Wärmeerzeuger oder der Warmwasserversorgung durch ungeeignete Frostschutzmittel! Ungeeignetes oder verschmutztes Wasser kann zu Schlammbildung, Korrosion oder Verkalkung führen.
▶ Nur von uns freigegebene Frostschutzmittel verwenden.
▶ Frostschutzmittel nur nach den Angaben des Herstellers des Frostschutzmittels verwenden, z. B. hinsichtlich der Mindestkonzentration.
Vorgaben des Herstellers des Frostschutzmittels zu regelmäßig durchzuführenden Überprüfungen und Korrekturmaßnahmen berücksichtigen.
Heizwasserzusätze
Heizwasserzusätze, z. B. Korrosionsschutzmittel, sind nur bei ständigem Sauerstoffeintrag erforderlich, der durch andere Maßnahmen nicht verhindert werden kann. Informieren Sie sich vor der Verwendung beim Hersteller des Heizwasserzusatzes über die Eignung für den Wärmeerzeuger und alle anderen Werkstoffe in der Heizungsanlage.

HINWEIS: Beschädigung des Wärmetauschers oder Störung im Wärmeerzeuger oder der Warmwasserversorgung durch ungeeignete Heizwasserzusätze! Ungeeignete Heizwasserzusätze (Inhibitoren oder Korrosionsschutzmittel) können zu Schäden am Wärmeerzeuger und der Heizungsanlage führen.
Korrosionsschutzmittel nur dann verwenden, wenn der Hersteller des Heizwasserzusatzes die Eignung für den Wärmeerzeuger aus Aluminiumwerkstoffen und für alle anderen Werkstoffe in der Heizungsanlage bescheinigt.
▶ Heizwasserzusatz nur nach den Angaben des Herstellers des Heizwasserzusatzes verwenden.
Vorgaben des Herstellers des Heizwasserzusatzes zu regelmäßig durchzuführenden Überprüfungen und Korrekturmaßnahmen berücksichtigen.

Dichtmittel im Heizwasser können zu Ablagerungen im Wärmeblock führen. Wir raten daher von deren Verwendung ab.
5.4 Gas-Brennwertgerät montieren

VORSICHT: Gerätschaden durch Beschädigung.
▶ Gas-Brennwertgerät nicht an der Klappe des Bedienfeldes oder dem Abgasadapter hoch anheben.

HINWEIS: Schaden am Gerät durch falsches Heben.
Das Heizgerät nicht am Bedienfeld, Abgasabfuhradapter oder automatischen Entlüfter fassen, sondern mit einer Hand an der Unterseite und mit der anderen Hand an der Oberseite des Heizgeräts.

Das Gas-Brennwertgerät darf ausschließlich an der Wand hängend oder an einem Befestigungsprofil montiert werden. Bei leichter Wandkonstruktion können Resonanzen auftreten.
▶ Tragfähigkeit der Wand für die Montage des Gas-Brennwertgeräts prüfen. Die Wand muss das Gas-Brennwertgerät tragen können.
▶ Bei Bedarf eine stärkere Konstruktion anfertigen.
▶ Montageposition bestimmen (→ Kapitel 2.10 „Abmessungen“, Seite 7).
▶ Mit Hilfe eines Wandhalters und einer Wasserwaage die Bohrlöcher anzeichnen [1].
▶ Löcher entsprechend der Dübelgröße bohren [2].
▶ Mitgelieferte Dübel in die Bohrlöcher stecken [3].
▶ Wandhalter mit 2 mitgelieferten Schrauben waagerecht montieren [4].
▶ Gas-Brennwertgerät zu zweit an Rück- und Unterseite anheben und das Gas-Brennwertgerät in den Wandhalter hängen.

6 720 646 391-047.1TD
Bild 15 Wandhalter montieren
5.5 Warmwasserspeicher T40 S montieren
(Nur bei Logamax plus GB192i-25 T40 S.)
▶ Verpackung entfernen.
▶ Warmwasserspeicher an Vorder- und Unterseite anheben.
▶ Speicher rechts neben dem Gas-Brennwertgerät in den Wandhalter hängen. Auf dem Wandhalter befinden sich Markierungen [1].

6 720 615 600-023.1TD
Bild 16 Markierung zum Positionieren des Warmwasserspeichers
▶ Warmwasserspeicher mit der Einstellschraube [1] auf gleicher Höhe mit dem Gas-Brennwertgerät ausrichten.
5.6 Rohrleitungen anschließen
5.6.1 Gasleitung montieren

WARNUNG: Explosionsgefahr.
Arbeiten an gasführenden Teilen dürfen nur von autorisierten Gastechnik-Installateuren ausgeführt werden.

Wir empfehlen den Einbau eines Gasfilters in nach DIN 3386 die Gasleitung.
▶ Die landesspezifischen Normen und Vorschriften für den Gasanschluss einhalten.
Buderus
▶ Gasanschluss am Gas-Brennwertgerät mit zugelassenem Dichtmittel eindichten.
▶ Gashahn RP½" [1] in die Gasleitung (GAS) montieren.

text_image
6720813046-16.1TD ①Bild 17 Gasanschluss herstellen
[1] Gashahn
▶ Gasleitung spannungsfrei am Gasanschluss anschließen.
5.6.2 Verkleidung öffnen
Gas-Brennwertgerät
▶ Bedienfeld herunterklappen [1].
▶ Befestigungsschrauben [2] lösen.
Unterseite Verkleidung Gas-Brennwertgerät nach vorne kippen.
▶ Verkleidung an der Unterseite etwas anheben und entfernen [3].

text_image
1. 2. 2. 3. 8720813046-17.1TDBild 18 Verkleidung Gas-Brennwertgerät demontieren
Schichtladespeicher
(Nur bei Logamax plus GB192i-25 T40 S.)
▶ Verkleidung nach vorne kippen.
▶ Verkleidung des Schichtladespeichers an der Unterseite etwas anheben und entfernen.

text_image
6720813046-18.1TDBild 19 Verkleidung Schichtladespeicher demontieren
5.6.3 Anschluss der Rohrverbindungen des Warmwasserspeichers T40 S
▶ Gummidichtungen [1] des Vorlauf- und Rücklaufrohrs des Warmwasserspeichers leicht einfetten.

text_image
1 2 3 6720813046-24.2TDBild 20 Rohrleitungen für Warmwasserspeicher T40S montieren
[1] Schnellanschluss Klick auf G 3/4"
▶ Vorlaufrohr [1] spannungsfrei am Anschluss für den Speichervorlauf und am Plattenwärmetauscher im Speicher montieren.
Rücklaufrohr [2] spannungsfrei am Anschluss für den Speicherrücklauf und am Plattenwärmetauscher im Speicher montieren.

text_image
① ② 6720813046-21.1TDBild 21 Warmwasserspeicher T40S und Gas-Brennwertgerät verbinden
[1] Vorlaufrohr
[2] Rücklaufrohr
5 Installation
▶ Kontrollieren, ob die Haltefedern korrekt eingerastet sind.

Bild 22 Kontrolle der Rohrverbindungen
5.6.4 Anschluss der Heizwasserrohrverbindungen

Zum Schutz der gesamten Anlage empfehlen wir den Einbau eines Wasserfilters in das Rücklaufrohr. Bei Anschluss des Gas-Brennwertgeräts an eine ältere Heizungsanlage ist der Einbau erforderlich.
▶ Unmittelbar vor und nach dem Wasserfilter einen Wartungshahn für die Filterreinigung einbauen.
Ein Bypass in der Heizungsanlage ist nicht erforderlich.
▶ Wenn eine Verbindung von ∅ 28 mm auf G 1" hergestellt wird, kann die mitgelieferte Klemmringverschraubung [1] verwendet werden.
▶ Empfehlung: Für die Wartung und Instandhaltung im Vor- und Rücklauf je einen Wartungshahn [2, 3] (Zubehör Heizkreisanschluss) einbauen.
▶ Vorlaufrohr mit eingelegter Gummidichtung spannungsfrei am Anschluss für den Heizungsvorlauf [2] montieren.
▶ Rücklaufrohr mit eingelegter Gummidichtung spannungsfrei am Anschluss für den Heizungsrücklauf [3] montieren.

text_image
TIII TIII ① ④ ② ③ 6720813046-22.1TDBild 23 Anschluss der Heizwasserrohre am Gas-Brennwertgerät
[1] Klemmringverschraubung ∅ 28 mm auf G 1"
[2] Wartungshahn (Heizungsvorlauf)
[3] Wartungshahn (Heizungsrücklauf)
[4] Heizkreisanschluss-Satz mit Füll- und Entleerhahn (Zubehör)
5.6.5 Anschluss des Ausdehnungsgefäßes
▶ Ausdehnungsgefäß [2] nach EN 12828 an den Heizkreisanschluss (Zubehör) in das Rücklaufrohr [5] anschließen.

text_image
6720813046-23.1TDBild 24 Bauseitige Anschlüsse an Vor- und Rücklauf
[1] Füll- und Entleerhahn
[2] Ausdehnungsgefäß
[3] Wartungshahn (Heizung)
[4] Heizungsvorlauf
[5] Heizungsrücklauf
5.6.6 Anschluss des Sicherheitsventils
Der Einbau eines bauseitigen Überströmventils ist nicht erforderlich, da im Gas-Brennwertgerät bereits ein Überströmventil eingebaut ist.
5.6.7 Heizwasserzirkulation
Ein Bypass in der Heizungsanlage ist nicht erforderlich.
5.6.8 Externen Warmwasserspeicher anschließen
Bei einem Gas-Brennwertgerät mit internem 3-Wege-Ventil

HINWEIS: Kesselschaden.
Es dürfen sich keine Rückschlagventile in den Anschlussleitungen des Warmwasserspeichers befinden.
▶ Wenn vorhanden: Rückschlagventil aus der Anschlussleitung des Warmwasserspeichers entfernen.
▶ Dichtungen in den Schnellanschluss [1] einfetten.
▶ Schnellanschlüsse auf die Anschlüsse für den Speichervorlauf [2] und den Speicherrücklauf [3] stecken.

text_image
6720813046-24.2TDBild 25 Rohrleitungen für externen Warmwasserspeicher montieren
[1] Speichervorlauf
[2] Schnellanschluss Klick auf G 3/4"
[3] Speicherrücklauf

text_image
6 720 615 600-032.1TDBild 26 Anwendungsbeispiel mit außentemperaturgeführter Regelung und Warmwasserspeicher
[1] Gas-Brennwertgerät
[2] Sicherheitsventil
[3] Gas
[4] Spannungsversorgung 230 V
[5] Ausdehnungsgefäß
[6] Wartungshahn
[7] Thermostatventil
[8] Räume
[9] Außentemperaturfühler
[10] Regler, außentemperaturgeführt
[11] Warmwasserspeicher
[12] Warmwasser-Temperaturfühler Speicher
Wenn kein Warmwasserspeicher angeschlossen wird:
▶ Anschlüsse für den Speichervorlauf und den Speicherrücklauf mit einer Kurzschlussleitung [1] (Zubehör) verbinden.
▶ Stecker des internen 3-Wege-Ventils demontieren und den Warmwasserbetrieb ausschalten.

Bild 27 Betrieb ohne Warmwasserspeicher
[1] Kurzschlussleitung (Zubehör)
Bei einem Gas-Brennwertgerät ohne internes 3-Wege-Ventil
In diesem Fall kann ein externes 3-Wege-Ventil [2] verwendet werden. Das 3-Wege-Ventil muss bauseits wie folgt angeschlossen werden:
• A B : Vorlauf
• A: Speichervorlauf
• B: Vorlauf Heizungsanlage.
Das Gas-Brennwertgerät ist serienmäßig mit einer eingebauten Speichervorrangsregelung ausgestattet.
▶ 3-Wege-Ventil [2] und Speichertemperaturfühler [1] (Zubehör) am Gas-Brennwertgerät anschließen → Kapitel 6.2, Seite 18 und Anschlussplan, Kapitel 2.11, Seite 8.

flowchart
graph TD
A["1"] --> B["2"]
B --> C["3"]
C --> D["4"]
D --> E["5"]
E --> F["6"]
F --> G["7"]
G --> H["8"]
H --> I["9"]
I --> J["Shower Head"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style J fill:#ccf,stroke:#333
Bild 28 Externes 3-Wege-Ventil montieren
[1] Speichertemperaturfühler
[2] 3-Wege-Ventil (wenn kein internes 3-Wege-Ventil vorhanden ist)
[3] Ausdehnungsgefäß
[4] Füll- und Entleerhahn
[5] Wartungshahn (in das Heizwasserrohr)
[6] Vorlauf
[7] Rücklauf
[8] Warmwasser
[9] Kaltwasser
[10] Heizungspumpe, max. 250 W (230 V AC) (wenn keine interne Heizungspumpe vorhanden ist)
5.6.9 Anschluss der Warm- und Kaltwasserrohre
Klemmringverschraubung ∅15 mm auf ½" am Warmwasseranschluss [1] des Warmwasserspeichers aufschrauben.
Kaltwassersicherheitsgruppe (Überdrucksicherung mit eingebautem Rückschlagventil) in die Kaltwasserleitung einbauen. Der maximale Ansprechdruck darf 8 bar nicht überschreiten. Hiermit ist die Warmwasseranlage gegen hohe Drücke gesichert.
Klemmringverschraubung ∅15 mm auf ½" am Kaltwasseranschluss [2] des Warmwasserspeichers aufschrauben.

text_image
6720813046-28.1TD ① ②Bild 29 Wasseranschlüsse
5.6.10 Montage der Kondensatableitung

HINWEIS: Wasserschäden
Durch überlaufendes Kondensat.
▶ Ableitungen nicht verändern oder verschließen.
▶ Schläuchenur mit Gefälle verlegen.
Das Kondensat und das evtl. aus dem Ausblaskanal austretende Wasser muss sicher abgeleitet werden.

Bild 30 G-TA Siphon (Zubehör)
▶ Siphon montieren (G-TA Siphon, Zubehör)
Für die Ableitung korrosionsbeständiges Material verwenden. Dazu gehören: Steinzeugrohre, Hart-PVC-Rohre, PVC-Rohre, PE HD Rohre, PP-Rohre ABS/ASA-Rohre, Gussrohre mit innen E-Mail oder einer Beschichtung, Stahlrohre mit Kunststoffbeschichtung, nichtrostende Stahlrohre, Borsilikatrohre.
▶ Ableitung direkt auf einen Anschluss DN 40 montieren.
5.7 Abgasanschluss herstellen
▶ Abgasleitung bis zum Anschlag in die Muffe schieben.

Für weitere Informationen siehe die betreffende Installationsanleitung des Abgaszubehörs.

6 Elektrischer Anschluss
6.1 Allgemeiner Hinweis

WARNUNG: Stromschlag.
▶ Vor Arbeiten am elektrischen Teil die Spannungsversorgung (230 V AC) unterbrechen (Sicherung, LS-Schalter) und gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten sichern.
Alle Regel-, Steuer- und Sicherheitsbauteile des Geräts sind betriebsfertig verdrahtet und geprüft.
In Räumen mit Badewanne oder Dusche darf das Gerät nur über einen FI-Schutzschalter angeschlossen werden.
Am Anschlusskabel dürfen keine weiteren Verbraucher angeschlossen werden.
▶ Im Schutzbereich 1 das Kabel senkrecht nach oben wegführen.

text_image
60 cm 60 cm 22 11 225 cm 6.720 612 659-13.3TTBild 32
[Zone 1], direkt über der Badewanne
[Zone 2], Umkreis von 60 cm um Badewanne/Dusche
Sicherung
Die Sicherung des Gas-Brennwertgeräts befindet sich auf der Leiterplatte an der linke Seite mit grün markiert.

Die Ersatzsicherung befindet sich an der Innenseite der Abdeckung.
6.2 Zubehör anschließen

Berücksichtigen Sie zusätzlichen Raum, um die Seitenblenden zu montieren.
Die Anschlüsse für externes Zubehör finden sich unter eine Abdeckung. Die Klemmleisten sind farbig und mit Symbolen kodiert.
▶ Beide Schrauben [1] der Abdeckung lösen.
▶ Abdeckung abnehmen.

Bild 33 Abdeckung der Anschlussklemmen
▶ Beim Anschluss des Zubehörs auch den Anschlussplan (→ Kapitel 2.11, Seite 8) und die Installationsanleitung des Produktes beachten.
Buderus

WARNUNG: Stromschlag.
Die Positionen 1 – 5 sind 230 Volt-Anschlüsse.
▶ Wenn der Netzstecker in der Steckdose steckt beachten, dass die Anschlussklemmen 1 – 5 unter Spannung (230 V) stehen.

6720813046-36.2TD
Bild 34 Klemmleisten
[1]

Netzanschluss 230V
[2]

Speicherladepumpe 230 V oder externes 3-Wege-Ventil 230 V (grau)
[3]

Externe Heizungspumpe 230 V (grün). Die externe Heizungspumpe 230 V/ max. 250 W wird an die Klemmleiste angeschlossen.
[4]

Zirkulationspumpe 230 V lila oder schaltbare externe Heizungspumpe (lila)
[5]

30V ⏻ Netzanschluss Module 230 V AC (orange)
[6]

Raumtemperaturgeführter Regler und EMS-BUS (orange)
[7] frei
[8]
Temperaturfühler hydraulische Weiche (grün)
[9]

Warmwasser-Temperaturfühler (grau)
[10

Außentemperaturfühler (blau)
[11
] ① Externer Schaltkontakt potenzialfrei für z. B. Fußbodenheizung (rot)
[12
Raumtemperaturgeführter Regler und EMS-BUS (orange)
[13
] — Ein/Aus-Raumtemperaturregler potenzialfrei oder potentialfreie Wärmeanfrage durch Schaltkontakt (blau).
[14] Brücke
[15] 10-polige Anschlussbuchse Warmwasser-Temperaturfühler Speicher (nur für Logamax plus GB192i-25 T40 S)
6.2.1 Ein-/Aus-Raumtemperaturregler (potenzialfrei) anschließen
Landesspezifischen Bestimmungen beachten.
Ein-/Aus-Raumtemperaturregler auf Anschlussklemme — (→ Bild 34, [1]) anschließen.
6.2.2 Regelgeräte (extern) anschließen

Es ist nicht möglich, gleichzeitig an den Klemmenanschluss 📋 und an den Klemmenanschluss „potenzialfreie Wärmeanforderung“ (— —) einen Temperaturregler anzuschließen.
▶ Regelgerät auf Anschlussklemme (→ Bild 34, [6]) anschließen. Hierzu ein 2-adriges Stromkabel von 0,4 bis 0,75 mm² verwenden.
▶ Wenn keine Kommunikation mit dem externen Regelgerät oder externen Modulen vorhanden ist, die Polarität der EMS-BUS-Leitung prüfen (gilt nicht für Logamatic RC200 und RC300).
6.2.3 Funktionsmodul anschließen
Die folgenden modulierenden Regler können angeschlossen werden:
- Logamatic RC-Reihe;
• MM50, MM100, MS50, MS100, SM200, MC400 - EM10
- Logamatic 4000.

Für weitere Informationen über andere einsetzbare Regler und Module an den Hersteller wenden. Die Adressangaben befinden sich auf der Rückseite dieses Dokuments.
Modulierenden Regler gemäß der dazugehörigen Anleitung einbauen.
Modulierenden Regler mit dem orangen Stecker der Klemmleiste verbinden EMS-Busleitung.
▶ Anleitung des jeweiligen Produktes beachten.
Zur Montage und Kombinierbarkeit der Funktionsmodule die entsprechenden Installationsanleitungen der Funktionsmodule beachten.
▶ Funktionsmodul [1] in der internen Modulbox [2] montieren.

text_image
① ② 6720646391-004.1Bild 35 Modul montieren
[1] Funktionsmodul
[2] Modulbox
▶ Anschlusskabel [2] an die orange Anschlussklemme (→ Bild 34, [6]) anschließen und zum ersten Funktionsmodul führen.
▶ (EMS) -Stecker des Anschlusskabels [1] in das Funktionsmodul stecken.
▶ (Netzmodul) Stecker des Netzanschlusses [2] in das Funktionsmodul stecken ^230V ☉.
6 Elektrischer Anschluss
▶ Kabel mit Kabelschellen [3] festschrauben.

text_image
6720646391-016.1 ① ② ③Bild 36 Kabelschelle montieren
[1] Anschlusskabel EMS-BUS
[2] Netzanschlussstecker
[3] Kabelsicherung

Beim Einbau des Funktionsmoduls im Gas-Brennwertgerät kann die Abdeckung der Modulbox erst wieder eingebaut werden, nachdem in der Zwischenstrebe eine Öffnung freigelegt ist.
▶ Kabeldurchführung in der Abdeckung der Modulbox mit einer geeigneten Zange ausbrechen.

Bild 37 Kabeldurchführung ausbrechen
▶ Abdeckung unten einstecken und oben einrasten lassen.
▶ Beide Schrauben oben in der Abdeckung festdrehen.
6.2.4 Anschluss mehrerer Funktionsmodule
▶ EMS-Busanschluss des ersten Moduls für das zweite Modul verwenden. Hierzu das mit dem Modul mitgelieferte Kabel verwenden (→ Bild 38, [4]).
▶ 230 V AC Netzkabelanschluss des ersten Moduls für das zweite Modul verwenden. Hierzu das mit dem Modul mitgelieferte Kabel verwenden (→ Bild 36, [2]).

Der EMS-Busanschluss kann entweder mit „RC“, „BUS“ oder „EMS“ gekennzeichnet sein.

text_image
① ② ③ ④ 6720813046-073.0NBild 38 Anschluss mehrere Funktionsmodule
[1] Funktionsmodul 1 (im Gas-Brennwertgerät montiert)
[2] Funktionsmodul 2 (extern)
[3] Anschlussklemmen Logamax plus GB192i
[4] Anschlusskabel EMS-BUS zum folgenden Funktionsmodul
[5] Netzkabel zum folgenden Funktionsmodul
6.2.5 Temperaturwächter AT90 des Vorlaufs einer Fußbodenheizung anschließen

HINWEIS: Reihenschaltung.
▶ Wenn mehrere externe Sicherheitseinrichtungen wie z. B. AT90 und Kondensatpumpe angeschlossen werden, müssen dies in Reihe angeschlossen werden.
Bei Heizungsanlagen mit ausschließlich Fußbodenheizung und direktem hydraulischen Anschluss an das Gerät.
Beim Ansprechen des Temperaturwächters werden Heiz- und Warmwasserbetrieb unterbrochen.
▶ Brücke (→ Bild 34, [14]) auf Anschlussklemme ① entfernen.
▶ Temperaturwächter anschließen.
6.2.6 Anschluss Außentemperaturfühler
Der Außentemperaturfühler für das Regelsystem wird am Gas-Brennwertgerät angeschlossen.
▶ Außentemperaturfühler auf Anschlussklemme ⚙ (→ Bild 34, [10]) anschließen.
6.2.7 Anschluss Speichertemperaturfühler
Speichertemperaturfühler auf Anschlussklemme ↩ (→ Bild 34, [9]) anschließen.
6.2.8 Netzanschlüsse (allgemein)

Die 230-Volt-Anschlüsse sind für elektrisches Zubehör in den Heizungsanlagen nutzbar. Jeder Anschluss hat eine maximal zulässige Leistungsaufnahme von 250 W.
▶ Planungsdokumentation und Installationsanleitung des Regelgeräts beachten.
6.2.9 Externe Heizungspumpe anschließen
Die Heizungspumpe ist beim Heizbetrieb immer in Betrieb (parallel zur im Kessel eingebauten Pumpe).
Heizungspumpe auf Anschlussklemme ☑III (→ Bild 34, [3]) anschließen.
6.2.10 Zirkulationspumpe anschließen
Die Zirkulationspumpe kann von dem Regelsystem (RC200, RC300 oder Logamatic 4000) angesteuert werden.

Regelsystem Logamatic 4000 funktioniert nicht in Kombination mit Logamatic RC200 oder RC300.

An Stelle einer Zirkulationspumpe kann auch eine schaltbare Heizkreispumpe angeschlossen werden. Diese Pumpe wird abgeschaltet, wenn über das interne 3-Wege-Ventil und die geräteinterne Pumpe Warmwasser bereitet wird.
Zirkulationspumpe auf Anschlussklemme ⬤ (→ Bild 34, [4]) anschließen.
6.2.11 Anschluss Speicherladepumpe
▶ Stecker am internen 3-Wege-Ventil abziehen.
Speicherladepumpe/externes 3-Wege-Ventil (230 V) auf Anschlussklemme ⬇ ⭕ (→ Bild 34, [2]) anschließen.
6.2.12 Anschluss externes 3-Wege-Ventil
▶ Externes 3-Wege-Ventil am Anschlussklemme ▶ (→ Bild 34, [2]) anschließen.
6.2.13 Elektrischer Anschluss Warmwasserspeicher T40 S
Folgende Baugruppen im Warmwasserspeicher am Gas-Brennwertgerät anschließen:
Zirkulationspumpe an die lila Anschlussklemme ▶ [1] anschließen.
▶ Grauen Stecker der Speicherladepumpe an die graue Anschlussklemme ▶ [2] anschließen.
▶ Weißen Stecker für den Kalt- und Warmwasser-Temperaturfühler und Wassermengenfühler [3] an den weißen Steckplatz anschließen.

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230V IN N L N L 2 1 3 6720813046-40.1TDBild 39 Warmwasserspeicher T40 S anschließen
[1] Lila Anschlussklemme
[2] Graue Anschlussklemme
[3] Weißen Stecker
6.2.14 Anschluss Logamatic Web KM100
Nur wenn das Heizgerät mit der Bedieneinheit Logamatic RC300 oder RC310 ausgestattet ist, kann das Kommunikationsmodul KM100 angeschlossen werden. Damit ist Steuerung der Heizung über das Internet möglich. Siehe für den Anschluss der mit den Kommunikationsmodul mitgelieferten Installationsanleitung.
7 Inbetriebnahme
7.1 Gas-Brennwertgerät einschalten

Vor der Inbetriebnahme muss die Heizungsanlage gefüllt sein, weil sonst die Pumpe trocken laufen kann. Beim Logamax plus GB192i-25 T40 S vor dem Befüllen der Heizungsanlage zuerst den Schichtladespeicher befüllen.
▶ Netzstecker in eine Steckdose stecken und Gas-Brennwertgerät einschalten.

Bild 40 Netzspannung einschalten
7.2 Heizungsanlage befüllen
▶ Alle Wartungshähne öffnen.
▶ Alle Heizkörperventile öffnen.
▶ Alle Füll- und Entleerhahne schließen.
▶ Hauptabsperrhahn der Wasserleitung öffnen.
▶ Einen Warmwasserhahn öffnen.
▶ Warten, bis das Wasser luftfrei ist.
▶ Warmwasserhahn schließen.
▶ Heizungsanlage befüllen, bis der Betriebsdruck 2 bar ist.
▶ Heizungsanlage entlüften.
▶ Prüfen, ob die Kappe der automatischen Entlüfter im Gas-Brennwertgerät mindestens eine Umdrehung geöffnet ist.
▶ Betriebsdruck erneut prüfen.
7.2.1 Siphon füllen

WARNUNG: Vergiftungsgefahr.
▶ Vor Inbetriebnahme den Siphon füllen.
▶ Siphon entriegeln [1].
▶ Siphon nach hinten wegschieben.
▶ Siphon nach unten heraus nehmen.
▶ Siphon mit Wasser füllen.
7 Inbetriebnahme
▶ Siphon zurücksetzen [2].

text_image
1. 2. 6 720 612 659-49.30Bild 41 Siphon füllen
7.3 Prüfen, Testen und Messen
Bei Gas-Brennwertgeräten ohne Warmwasserbetrieb
▶ Stecker des internen 3-Wege-Ventils demontieren und den Warmwasserbetrieb ausschalten.
7.3.1 Entlüften der Gasleitung

WARNUNG: Explosionsgefahr durch Gasgemische.
▶ Messstutzen auf Gasdichtheit prüfen.
▶ Gashahn öffnen.
▶ Gasleitung am Messstutzen für den Gas-Anschlussdruck [1] nach Stand der Technik entlüften.

Bild 42 Entlüften der Gasleitung an der Gasarmatur
[1] Messstutzen für den Gas-Anschlussdruck
[2] Gasabfuhrleitung
Buderus
7.3.2 Anschlussdruck Gas prüfen
Den Anschlussdruck, während der Brenner in Betrieb ist, bei Volllast messen, dafür:
▶ Gas-Brennwertgeräts außer Betrieb nehmen.
▶ Gashahn schließen.
▶ Verkleidung entfernen.
▶ Sicherstellen, dass die Heizungsanlage ihre Wärme abgeben kann.
▶ Verschlussschraube des Messstutzens [1] um 2 Umdrehungen lösen.
▶ Manometer [3] auf „0“ stellen.
▶ Messschlauch [2] am Plusanschluss des Manometers [3] und am Messstutzen für den Gas-Anschlussdruck [1] anschließen.

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1 2 3 + 6720813046-42.1TDBild 43 Gas-Anschlussdruck messen
[1] Messstutzen für den Gas-Anschlussdruck
[2] Messschlauch
[3] Manometer
▶ Gashahn öffnen.
▶ Gas-Brennwertgerät in Betrieb nehmen.
▶ Schornsteinfegerbetrieb aktivieren (→ Kapitel 8.3, Seite 26).
▶ Beim Schornsteinfegerbetrieb den Gas-Anschlussdruck messen und in das Inbetriebnahmeprotokoll (→ Kapitel 7.8, Seite 25) eintragen.
Der Gas-Anschlussdruck muss bei:
- Erdgas G20 mindestens 17 mbar, maximal 25mbar betragen (G20: Nennanschlussdruck 20 mbar),
- Erdgas G25 mindestens 17 mbar, maximal 25mbar betragen (G25: Nennanschlussdruck 20 mbar),
- Flüssiggas mindestens 42,5 mbar, maximal 57,5 mbar betragen (bei Nennanschlussdruck 50mbar).

Unter oder über diesen Werten darf keine Inbetriebnahme erfolgen. Ursache feststellen und Störung beheben. Wenn dies nicht möglich ist, Gaszufuhr abschließen und mit dem zuständigen Gasversorgungsunternehmen Rücksprache halten.
▶ Schornsteinfegerbetrieb durch Druck auf die Taste 🚪 beenden.
▶ Gashahn schließen.
▶ Messschlauch vom Messstutzen abziehen.
▶ Verschlussschraube wieder festschrauben.

WARNUNG: Explosionsgefahr durch entzündliche Gase.
▶ Die verwendeten Messstutzen auf Dichtheit prüfen.
▶ Landespezifische Normen und Vorschriften beachten.
7.3.3 Gasartenanpassung
Das Gas-Luft-Verhältnis darf nur über eine CO₂- oder O₂-Messung bei maximaler Nennwärmeleistung und minimaler Nennwärmeleistung, mit einem elektronischen Messgerät, eingestellt werden.
Erdgas
- Geräte der Erdgasgruppe 2E (2H) sind ab Werk auf Wobbe-Index 15 kWh/ m³ und 20 mbar Anschlussdruck eingestellt und plombiert.
- Wird ein Gerät, das ab Werk auf Erdgas H eingestellt ist, mit Erdgas L betrieben, ist eine CO₂- oder O₂-Einstellung erforderlich und der beiliegende Aufkleber am Gerät sichtbar anzubringen.
- Die Erdgasgeräte erfüllen die Anforderungen des Hannoveraner Förderprogramms, des Umweltzeichens für Gas-Brennwertgeräte und der beiliegende Aufkleber am Gerät sichtbar anzubringen.
Flüssiggas (LPG)
- Geräte für Flüssiggas sind auf 50 mbar Anschlussdruck eingestellt.

WARNUNG: Austretendes Gas kann zu einer Explosion führen.
▶ Arbeiten an gasführenden Teilen nur von zugelassenen Fachleute durchführen lassen.
▶ Vor den Arbeiten an gasführenden Teilen: Gashahn schließen.
▶ Gebrauchte Dichtungen durch neue Dichtungen ersetzen.
▶ Nach den Arbeiten an gasführenden Teilen: Dichtheitsprüfung durchführen.
Gasartumbau-Set nach beiliegendem Einbauhinweis einbauen und nach jedem Umbau: Gas-Luft Verhältnis einstellen.
7.3.4 Gas-Luft Verhältnis einstellen

WARNUNG: Explosionsgefahr durch entzündliche Gase.
▶ Die verwendeten Messstutzen auf Dichtheit prüfen!
▶ Landespezifische Normen und Vorschriften beachten.
▶ Gas-Brennwertgerät außer Betrieb nehmen.
▶ Verkleidung entfernen.

Skala für grobe Einstellung bei Gasartumbau:
Nach einem Gasartumbau Einstelldüse [3] auf die eingestellte Gasart drehen.

Bild 44 Plombe entfernen
[1] Plombe
[2] Schraube
[3] Einstelldüse
▶ Plombe entfernen.
▶ Schraubelösen.
▶ Einstelldüse entsprechend der gewünschten Gasart einstellen.
▶ Gas-Brennwertgerät in Betrieb nehmen.
▶ Stopfen am Abgasmessstutzen entfernen.
▶ Abgassonde in den Abgasmessstutzen schieben. Messstelle abdichten.

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9.5-10 cm 2. 6720813046-43.1TDBild 45 CO/CO _2 -Gehalt messen
▶ Um die Wärmeabgabe sicherzustellen: Heizkörperventile öffnen.
▶ Schornsteinfeger-Taste drücken bis nach 3 Sekunden SCHORNSTEINFEG. und LEISTUNG MAX. 100% (= maximale Nennwärmeleistung) angezeigt wird.
Nach kurzer Zeit geht der Brenner in Betrieb.
▶ CO_2 - oder O_2 -Wert messen.
▶ CO 2 -Wert oder O 2 -Wert für die maximale Nennwärmeleistung gemäß Tabelle 9 prüfen und ggf. nachstellen.
▶ U m d e, Welt zu erhöhen, Einstelldüse nach links drehen.
▶ U m d e₂WeCt 20 verringern, Einstelldüse nach rechts drehen.
7 Inbetriebnahme
| Gasart | maximale Nennwärmeleistung | minimale Nennwärmeleistung | ||
| CO_2 | O_2 | CO_2 | O_2 | |
| Erdgas E, Erdgas LL 9,5 | % 4,0% 8,6 | % 5,5% | ||
| Flüssiggas (Propan) ^1) | 10,8% 4 | 6% 10,2% | 5,5% | |
| Flüssiggas (Butan) | 11,9% 3 | 2% 11,2% | 4,3% | |
Tab. 9 CO₂ und O₂ Werte
1) Standardwert für Flüssiggas bei ortsfesten Behältern bis 15 000 l Inhalt.
Pfeiltasten √ ∧ drücken, zur Auswahl der minimalen Nennwärmeleistung.
Das Display zeigt LEISTUNG MIN. (kleinlast) an.
▶ CO 2 - oder O 2 -Wert messen.
CO messen, der Wert muss kleiner 250 ppm sein.
- Plombe an der Einstellschraube der Gasarmatur entfernen und CO 2 -oder O 2 -Wert für minimale Nennwärmeleistung einstellen.

text_image
6720813046-48.1TDBild 46 Kappe entfernen
[1] Kappe
▶ Einstellung bei maximaler Nennwärmeleistung und minimaler Nennwärmeleistung erneut prüfen und ggf. nachstellen.
▶ Schraube an der Einstelldüse festschrauben.
▶ Gasarmatur und Eins telldüse verplomben.
▶ Schornsteinfeger-Taste oder Zurück-Taste drücken.
▶ Das Gerät geht wieder in den normalen Betrieb.
▶ CO 2 - oder O 2 -Werte im Inbetriebnahmeprotokoll eintragen.
▶ Abgassonde aus dem Abgasmessstutzen entfernen und Stopfen montieren.
7.3.5 Dichtheitsprüfung im Betriebszustand

WARNUNG: Explosionsgefahr durch entzündliche Gase.
Bei Inbetriebnahmearbeiten können Lecks an Rohrleitungen und Verschraubungen entstanden sein.
▶ Zur Lecksuche nur zugelassene Lecksuchmittel verwenden.
▶ Schornsteinfegerbetrieb aktivieren (→ Kapitel 8.3, Seite 26).
▶ Gummidichtung [1] an Zündelektroden und Brennerdeckel auf Dichtheit prüfen.
▶ Bei laufendem Brenner alle Dichtstellen im gesamten Gasweg [2] des Gas-Brennwertgeräts mit einem Lecksuchmittel oder Gas-Spürgerät auf Dichtheit prüfen.
▶ Gummidichtung [3] am Serviceöffnungsdeckel auf Dichtheit prüfen.

▶ Abgasleitung auf Dichtheit prüfen.
▶ Ursache einer eventuellen Undichtheit beheben.
▶ Verkleidung montieren.
▶ Schornsteinfegerbetrieb durch Druck auf die Taste 🚪 beenden.
7.4 Einstellungen vornehmen
7.4.1 Thermische Desinfektion Warmwasser

WARNUNG: durch Legionellenbildung.
▶ Für den Schutz vor Legionellenbildung wird auf das DVGW Arbeitsblatt W551 verwiesen (→ Kapitel 3, Seite 12).
Die thermische Desinfektionstemperatur wird am Regelgerät, z. B. Logamatic RC300 zwischen 60 °C und 80 °C eingestellt.
Beim GB192i-25 T40 S liegt der Wert zwischen 60 °C und 70 °C. Die Grundeinstellung ist 70 °C.
7.5 Funktionsprüfungen
▶ Bei der Inbetriebnahme und bei der jährlichen Inspektion müssen alle Regel-, Steuer- und Sicherheitseinrichtungen auf ihre Funktion und, soweit Verstellung möglich, auf ihre richtige Einstellung geprüft werden.
▶ Gas- und wasserseitige Dichtheit prüfen.
7.6 Abschließende Arbeiten
Zur Montage der Verkleidung des Gas-Brennwertgeräts und des Warmwasserspeichers alle Teile in umgekehrter Reihenfolge wieder montieren.
▶ Nach Durchführung der nachfolgend beschriebenen Arbeiten das Inbetriebnahmeprotokoll ausfüllen (→ Kapitel 7.8).
7.7 Betreiber informieren, technische Dokumente übergeben
▶ Der Betreiber über Wirkungsweise des Gas-Brennwertgeräts informieren und in die Bedienung einweisen.
Der Betreiber ist für die Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Heizungsanlage verantwortlich (landesspezifische Bestimmungen des jeweiligen Landes).
Der Betreiber darauf hinweisen, dass er keine Änderungen oder Instandsetzungen vornehmen darf.
▶ Wartung und Instandsetzungen dürfen nur von zugelassener Fachleute vorgenommen werden.
Buderus
▶ Die Inbetriebnahme im Protokoll bestätigen (→Kapitel 7.8).
▶ Dem Betreiber alle technischen Dokumente übergeben.
7.8 Inbetriebnahmeprotokoll
▶ Durchgeführte Inbetriebnahmearbeiten unterschreiben und Datum eintragen.
| Inbetriebnahmearbeiten Seite Messwerte | Bemerkungen | ||
| 1. Heizungsanlage befüllen und Druckprüfung vornehmen– Ausdehnungsgefäß Vordruck (Installationsanleitung des Ausdehnungsgefäßes beachten)– Fülldruck der Heizungsanlage 21 | 16____bar____bar | ||
| 2. Gaskennwerte notieren:Wobbe-IndexBetriebsheizwert ____kWh/m3 | ____kWh/m3 | ||
| 3. Dichtheitsprüfung durchführen | 24 | ||
| 4. Einstellungen vornehmen• Kesselleistung in %• Maximale Kesseltemperatur• Pumpennachlaufzeit in Minuten• Warmwasserversorgung (ein oder aus)• Warmwasser-Solltemperatur(ergänzende Arbeiten durchführen) | 22 | ||
| 5. Gas-Anschlussdruck messen | 34____mbar | ||
| 6. CO _2 -Gehalt bei Volllast messen | ____Pa | ||
| 7. CO _2 -Gehalt bei Teillast messen | ____Pa | ||
| 8. CO-Gehalt luftfrei messen | ____ppm | ||
| 9. Dichtheitsprüfung im Betriebszustand durchführen | 24 | ||
| 10. Funktionsprüfungen vornehmen | 24 | ||
| 11. Verkleidung Gas-Brennwertgerät und Warmwasserspeicher T40 S montieren | |||
| 12. Betreiber informieren, technische Dokumente übergeben | 24 | ||
| Fachgerechte Inbetriebnahme bestätigenFirmenstempel/Unterschrift/Datum | |||
Tab. 10 Inbetriebnahmeprotokoll
8 Bedienung

Nur aktive Statussymbole sind sichtbar. Bei einer Heizungsanlage mit mehreren Gas-Brennwertgeräten (Kaskadensystem) müssen die Einstellungen am Bedienfeld für jedes Gas-Brennwertgerät einzeln vorgenommen werden.

text_image
KESSELTEMP. 60°C WARMWASSER EIN HEIZUNG EIN DRUCK OK 1.5 BAR 6720813046-53.1TDBild 48 Bedienfeld
[1] Warmwassertemperatur
[2] Kesseltemperatur
Das Gas-Brennwertgerät ist an der Vorderseite mit einem Bedienfeld mit folgenden Elementen ausgestattet:
Sprachauswahl
Bei dem ersten Einschalten muss eine Sprachauswahl mit „OK“ bestätigt werden.
Warmwassertemperatur-Taste
Mit der Warmwassertemperatur-Taste kann die Temperatur des warmen Wassers nach Wunsch eingestellt werden.
Kesseltemperatur-Taste III
Mit der Kesseltemperatur-Taste kann die maximale Kesseltemperatur eingestellt werden.
Schornsteinfeger-Taste
Mit der Schornsteinfeger-Taste kann das Gas-Brennwertgerät für die Ausführung von Messungen in Betrieb genommen werden, langer Tastendruck.
Display
Auf dem Display können Display-Werte, Display-Einstellungen und Display-Codes abgelesen werden.
Bestätigungs-Taste OK
Mit der Bestätigungs-Taste kann:
- ein Menü ausgewählt werden
- ein festgelegter Wert bestätigt werden
Zurück-Taste
Mit der Zurück-Taste kann:
- einen Schritt zurück in einem Menü vorgenommen werden
- eine Änderung abgebrochen werden
Ab- und Auf-Tasten ∨ ∧
Mit die Ab- und Auf-Tasten kann durch Menüs geblättert werden, durch Inhalte navigiert werden oder gewählte Werte von Elementen ändern.
8.1 Warmwassertemperaturmenü
Über das Warmwassertemperaturmenü können Einstellungen des Gas-Brennwertgeräts ausgelesen und geändert werden.

text_image
WARMWASSER ECO > 60 °C > EIN >Bild 49 Warmwassertemperaturmenü
▶ Zum Öffnen des Warmwassertemperaturmenüs die Taste drücken.
▶ Mit die Tasten √ ∧ durch das Menü navigieren.
▶ Mit de OK denserütsprechenden Wert auswählen.
▶ Mit die Tasten √ ∧ die entsprechenden Werte ändern.
▶ Mit d e OK denseritsprechenden Wert bestätigen.
| Display Bezeichnung | |
| ECO / KOMFORT | ECO reduziert Komfort, längere Wartezeit, aber geringen Gasverbrauch.KOMFORT hohen Komfort, kurze Wartezeit, weniger wirtschaftlich Gasverbrauch. |
| 60 °C Temperatur einstellen | |
| EIN / AUS Ein-aus schalten Warmwasserbereitung, wenn Warmwasserbetrieb eingeschaltet ist, ist der Frostschutz der Warmwasserversorgung ausgeschaltet. | |
Tab. 11 Einstellmenü
8.2 Kesseltemperaturmenü
Über das Kesseltemperaturmenü können Einstellungen des Gas-Brennwertgeräts ausgelesen und geändert werden.

text_image
HEIZUNG ECO > 40 °C > 0.9 BAR >Bild 50 Kesseltemperaturmenü
Zum Öffnen des Warmwassertemperaturmenüs die Taste III drücken.
▶ Mit die Tasten ∨ ∧ durch das Menü navigieren.
▶ Mit de OK denserütsprechenden Wert auswählen.
▶ Mit die Tasten √ ∧ die entsprechenden Werte ändern.
▶ Mit de OK denserntsprechenden Wert bestätigen.
| Display Bezeichnung |
| EIN / AUS EIn-aus schalten |
| 40 °C Temperatur einstellen |
| 0.9 BAR Aktueller Betriebsdruck |
Tab. 12 Einstellmenü
8.3 Schornsteinfegerbetrieb

Während des Schornsteinfegerbetriebs ist kein Warmwasserbetrieb möglich. Der Schornsteinfegerbetrieb wird nach 30 Minuten automatisch ausgeschaltet. Einstellungen, die während des Schornsteinfegerbetriebs geändert worden sind, werden dann aufgehoben.
Mit dem Schornsteinfegerbetrieb kann das Gas-Brennwertgerät für die Durchführung von Messungen in den Heizbetrieb versetzt werden.

text_image
KESSELTEMP. 60°C SCHORNSTEINFEGER LEISTUNG MAX.100% 6720813046-56.1TDBild 51 Menü Schornsteinfegerbetrieb
▶ Dafür sorgen, dass das Gas-Brennwertgerät seine Wärme abgeben kann.
▶ Aktivierung des Schornsteinfegerbetriebs durch Druck auf die Taste für 5 Sekunden.
Der Schornsteinfegerbetrieb bleibt jetzt für die Dauer von 30 Minuten bei 100 % Wärmeleistung aktiv.
▶ Wärmeleistung (in %) mit der Taste √ oder der Taste ∧ einstellen.
▶ Gewünschte Messung durchführen.
▶ Zum Abschalten des Schornsteinfegerbetriebs die Taste drücken.
8.3.1 Handbetrieb/Notbetrieb

Das Gas-Brennwertgerät darf nur für ein paar Tage manuell betrieben werden. Der manuelle Betrieb ist auch ein Notbetrieb ohne Wärmeanforderung durch einen Temperaturregler. Das Gas-Brennwertgerät bleibt beim manuellen Betrieb mit eingestellter Kesselleistung in Betrieb.
▶ Aktivierung des Notbetriebs durch Druck auf der Taste für 8 Sekunden.
▶ Solltemperatur mit der Taste √ oder der Taste ∧ einstellen.
▶ Zum Abschalten des Handbetriebs/Notbetriebs die Taste drücken.

text_image
KESSELTEMP. 60°C NOTBETRIEB EIN SOLLTEMP. 70°CBild 52 Menü Notbetrieb
8.4 Einstellmenü
Über das Einstellmenü können Einstellungen des Gas-Brennwertgeräts ausgelesen und geändert werden.
▶ Gleichzeitig auf die Tasten und Ⅲ drücken für 3 Sekunden, um das Einstellmenü zu öffnen.
▶ Mit den Tasten √ und ∧ durch das Menü navigieren.
▶ Mit de OK die entsprechenden Werte wählen.

text_image
SERVICEMENÜ INFO > EINSTELLUNGEN > GRENZWERTE > FUNKTIONSTEST >6720813046-58.1TD
Bild 53 Einstellmenü
8.4.1 Infomenü

Nach wenigen Minuten der Inaktivität wird das Menü automatisch geschlossen und der Startbildschirm angezeigt.
Im Infomenü können Daten über den Status des Gas-Brennwertgeräts ausgelesen werden. Folgendermaßen vorgehen:
▶ Mit den Tasten √ und ∧ durch das Menü navigieren mit Info über:
- Gemessene Kesseltemperatur [°C]
- Gemessener Wasserdruck des Gas-Brennwertgeräts [bar]
- Betriebs- oder Störung-Code.
9 Heizungsanlage außer Betrieb nehmen
9.1 Heizungsanlage in Notfällen außer Betrieb
▶ Hauptabsperreinrichtung für Gas schließen.
▶ Heizungsanlage nur im Notfall über die Sicherung des Aufstellraumes oder den Heizungsnotschalter abschalten.
9.2 Heizungsanlage am Gas-Brennwertgerät außer Betrieb nehmen

VORSICHT: Anlagenschaden durch Frost. Die Heizungsanlage kann z. B. bei einem Netzausfall, Ausschalten der Versorgungsspannung, fehlerhafter Gasversorgung, Kesselstörung usw. nach längerer Zeit einfrieren.
▶ Sicherstellen, dass die Heizungsanlage ständig in Betrieb ist (insbesondere bei Frostgefahr).
Heizungsanlage mit Hilfe des Gas-Brennwertgeräts (Bedienung im Gas-Brennwertgerät) außer Betrieb setzen. Mit der Außerbetriebnahme des Regelgerätes wird auch der Brenner automatisch abgeschaltet.
- Klappe für die Bedienung im Gas-Brennwertgerät öffnen.
▶ Ein/Aus-Schalter des Gas-Brennwertgeräts auf „0“ schalten.
Hauptabsperreinrichtung oder Gashahn unter dem Gas-Brennwertgerät schließen.

Bild 54 Gashahn geschlossen
Wenn die Heizungsanlage bei Frostgefahr längere Zeit außer Betrieb genommen wird, muss sie entleert werden.

Bild 55 Heizungsanlage bei Frostgefahr entleeren
Heizwasser am tiefsten Punkt der Heizungsanlage am Entleerhahn oder am Heizkörper ablassen. Der automatische Entlüfter am höchsten Punkt der Heizungsanlage muss dabei geöffnet sein.
▶ Beim Logamax plus GB192i-25 T40 S den Schichtladespeicher über den Entleerhahn im Speicher [1] entleeren.
▶ Warmwasserhahn öffnen, damit sich der Speicher besser entleert.

text_image
6720813046-61.1TDBild 56 Warmwasserspeicher T40 S entleeren
10 Einstellungen im Servicemenü
10.1 Bedienung des Servicemenüs
Servicemenü öffnen
▶ Gleichzeitig auf die Tasten und Ⅲ solange drücken, bis das Servicemenü erscheint.
Servicemenü schließen
▶ T a s t oder Taste III drücken.
-oder-
Zurück-Taste so oft drücken, bis die Standardanzeige erscheint.
Durch das Menü bewegen
▶ Um ein Menü oder einen Menüpunkt zu markieren, den Tasten √ oder ▲ drücken.
▶ OK-Taste drücken.
Das Menü oder der Menüpunkt wird angezeigt.
Um zur übergeordneten Menüebene zu wechseln, Zurück-Taste drücken.
Einstellwerte ändern
▶ Menüpunkt mit der OK-Taste wählen.
Um den gewünschten Wert auszuwählen, Taste √ oder ∧ drücken.
▶ OK-Taste drücken.
Der neue Wert ist gespeichert. Die Anzeige wechselt zum übergeordneten Menü.
Verlassen des Menüpunkts ohne Speichern von Werten
▶ Zurück-Taste drücken.
Der neue Wert ist gespeichert. Die Anzeige wechselt zum übergeordneten Menü.
10.2 Servicemenü
INFO
• BETRIEBSZUSTAND
• LETZTE STÖRUNG
• WÄRMEERZEUGER
- MAX. / NOM. LEIST.
- MAX. HEIZLEIST.
- WASSERDRUCK
- VORLAUFTEMP. SOLL
- FLAMMENSTROM
- ISTTEMPERATUR
- RÜCKLAUFTEMP.
- AUSSENTEMP.
- PUMPENMODULAT.
- BRENNERLEISTUNG
- BRENNERSTARTS
- BETRIEBSSTUNDEN
- HYDR. WEICHE TEMP.
- MISCHERTEMP.
- PUFFERSP. TEMP.
• WARMWASSER
- MAX. WW-LEISTUNG
- WW-DURCHFLUSS
- AUSTRITTSTEMP.
- WW-SOLLTEMP.
| Menüpunkt Einstellungen/Einstellbereich Bemerkung/Einschränkung | |||
| BETRIEBSZUSTAND | - | → Tabelle 20 Seite 37 | |
| LETZTE STÖRUNG | - | → Tabelle 20 Seite 37 | |
| WÄRMEERZEUGER | |||
| MAX./NOM. LEIST. - | |||
| MAX. HEIZLEIST. - Info: Einstellwert in > EINSTELLUNGEN > HEIZUNG > | MAX. HEIZLEISTUNG | ||
| WASSERDRUCK | - Info: aktueller Betriebsdruck in bar | ||
| VORLAUFTEMP. SOLL | - Info: Einstellwert der Vorlauftemperatur | (→ Kapitel 8.2, Seite 26) | |
| FLAMMENSTROM | - Info: aktueller Ionisationsstrom μA | ||
| ISTTEMPERATUR | - Info: aktuelle Vorlauftemperatur in °C | ||
| RÜCKLAUFTEMP. | - Info: aktuelle Rücklauftemperatur in °C | ||
| AUSSENTEMP. | - Info: aktuelle Außentemperatur in °C | ||
| PUMPENMODULAT. | - | ||
| BRENNERLEISTUNG | - Info: aktuelle Brennerleistung in % | ||
| BRENNERSTARTS | - | ||
| BETRIEBSSTUNDEN | - | ||
| HYDR. WEICHE TEMP. | - | Info: aktuelle Temperatur an der hydraulischen Weiche in °C | |
| MISCHERTEMP. | - Info: aktuelle Temperatur am Mischer in °C | ||
| PUFFERSP.TEMP. | - | Info: aktuelle Temperatur am Pufferspeicher in °C | |
| WARMWASSER | |||
| MAX.WW-LEISTUNG | - | Info: Einstellwert in > EINSTELLUNGEN > WARMWAS-SER > MAX. WW-LEISTUNG | |
| WW-DURCHFLUSS | - Info: aktueller Warmwasserdurchfluss in l/min | ||
| AUSTRITTSTEMP | - | ||
| WW-SOLLTEMP. | - Info: Einstellwert der Warmwassertemperatur | (→ Kapitel 8.2, Seite 26) | |
| WW-ISTTEMP. - Info: aktuelle Warmwassertemperatur in °C | |||
| SYSTEM | |||
| VERS. STEUEREINH. | - | ||
| VER. BEDIENEINH. • NL | • NF | ||
| KODIERST. NUMMER | - | ||
| KODIERST. VERSION. | - | ||
Tab. 13 Menü INFO
10.2.2 EINSTELLUNGEN
| Menüpunkt Einstellungen/Einstellbereich Bemerkung/Einschränkung | |||
| HEIZUNG | |||
| MAX. HEIZLEISTUNG • Einstellbereich: → Einstellungen in:>GRENZWERTE > MIN. GERATELEIST. und>GRENZWERTE > MAX. HEIZLEIST. | Maximale freigegebene Wärmeleistung [kW].Bei Erdgasgeräten:► G a s - D u r c h f l u s s m enge messen.► Messergebnis mit den Gasdaten-Tabellen vergleichen (→ Seite 10).► Abweichungen korrigieren. | ||
| TAKTSPERRE ZEIT | • 3 ... 10 ... 60 Minuten | Das Zeitintervall legt die minimale Wartezeit zwischen Ein- und Wiedereinschalten des Brenners fest.Bei Anschluss eines Heizungsreglers mit 2-Draht-BUS optimiert der Heizungsregler diese Einstellung. | |
| TAKTSPERRE TEMP. | • -2 ... -6 ... -30 Kelvin | Differenz zwischen aktueller Vorlauftemperatur und Vorlaufsolltemperatur bis zum Einschalten des Brenners.Bei Anschluss eines Heizungsreglers mit 2-Draht-BUS optimiert der Heizungsregler diese Einstellung. | |
| HYDRAULIK | |||
| PUMPE AN PW2 | • ZIRKULATIONSPUMPE• EXT. HEIZUNGSPUMPE HINTER HYDR. WEICHE | ||
| HYDR. WEICHE | • NEIN• KESSEL• MODUL | ||
| PUMP | |||
| PUMPENKENNFELD | • LEISTUNGSGEFÜHRT: Pumpenleistung proportional zur Wärmeleistung (→>EINSTELLUNGEN > PUMPE > MIN. LEISTUNG und >EINSTELLUNGEN > PUMPE > MAX. LEISTUNG)• DELTA-P GEFUHRT 1: Konstantdruck 150 mbar• DELTA-P GEFUHRT 2: Konstantdruck 200 mbar• DELTA-P GEFUHRT 3: Konstantdruck 250 mbar• DELTA-P GEFUHRT 4: Konstantdruck 300 mbar | ► Um Energie zu sparen und eventuelle Strömungsgeräusche gering zu halten niedrige Pumpenkennlinie einstellen, (Restförderhöhe → Seite 10). | |
| PUMPENSCHALTART | • ENERGIE SPAREN: Intelligente pumpenabschaltung bei Heizungsanlagen mit außentemperaturgeführtem Regler. Die Heizungspumpe wird nur bei Bedarf eingeschaltet.• WÄRMEANFORDERUNG: Der Vorlauftemperaturregler schaltet die Heizungspumpe. Bei Wärmebedarf läuft die Heizungspumpe mit dem Brenner an. | Heizungs- | |
| MIN. LEISTUNG | ► 10 ... 100 % | Pumpenleistung bei minimaler Wärmeleistung Nur bei Pumpenkennfeld 0 verfügbar (→ > EINSTELLUNGEN > PUMPE > PUMPENKENNFELD). | |
| MAX. LEISTUNG | ► 10 ... 100 % | Pumpenleistung bei maximaler Wärmeleistung Nur bei Pumpenkennfeld 0 verfügbar (→ > EINSTELLUNGEN > PUMPE > PUMPENKENNFELD). | |
| PUMPENNACHLAUF | ► 0 ... 3 ... 60 Minuten► 24 Stunden | Die Pumpennachlaufzeit beginnt am Ende der Wärmeanforderung durch den Heizungsregler. | |
Tab. 14 Menü EINSTELLUNGEN
Buderus
| Menüpunkt | Einstellungen/Einstellbereich | Bemerkung/Einschränkung | |
| WARMWASSER | |||
| MAX. WW-LEISTUNG Einstellbereich: | →Einstellungen in:> GRENZWERTE > MIN. GERATELEIST. und> GRENZWERTE > MAX. WW-LEISTUNG | Maximale freigegebene Warmwasserleistung [kW]Bei Erdgasgeräten:► Gas - Durchflussmenge messen ► Messergebnis mit den Gasdaten-Tabellen vergleichen (→ Seite 10).► Abweichungen korrigieren. | |
| THERM. DESINF. (nur Kombi) • AUS | • EIN BEI WARMWASSERZAPFUNG | Bei zu großer Wasserentnahme wird die erforderliche Temperatur evtl. nicht erreicht.► Nur so viel Wasser entnehmen, dass die Warmwas-sertemperatur von 70 °C erreicht wird.► Thermische Desinfektion durchfuhren (→ Kapitel 7.4.1, Seite 24). | |
| THERM. DESINF. (nur Speichergerä-te) | • JETZT STARTEN? | Diese Servicefunktion aktiviert die Aufheizung des Speichers auf 75 °C.► Thermische Desinfektion durchführen (→ Kapitel 7.4.1, Seite 24).Die aktivierte thermische Desinfektion wird nicht im Display angezeigt.Nachdem das Wasser 35 Minuten lang auf 75°C gehal-ten wurde, wird die thermische Desinfektion automa-tisch beendet. | |
| ZIRKULATIONSP. • AUS | • EIN | Zirkulationspumpe. | |
| HÄUFIGKEIT ZIRK. • 1 x 3 MINUTEN/H | • 2 x 3 MINUTEN/H• 3 x 3 MINUTEN/H• 4 x 3 MINUTEN/H• 5 x 3 MINUTEN/H• 6 x 3 MINUTEN/H• D A U E R H A F T | Anzahl Pumpenstarts der Zirkulationspumpe pro Stun-de (Dauer jeweils 3 Minuten).Nur bei aktivierter Zirkulationspumpe verfügbar (→ > EINSTELLUNGEN > WARMWASSER > ZIRKULATI-ONSP.). | |
| SONDERFKT. | |||
| ENTLÜFTUNGSFKT. • AUS: Ausgeschaltet | • AUTO: Dauerhaft eingeschaltet• EIN: Einmalig eingeschaltet | Nach Wartungen kann die Entlüftungsfunktion einge-schaltet werden.Während der Entlüftung erscheint im Info-Bereich der Standardanzeige ENTLÜFTUNGSBETRIEB. | |
| SIPHONFÜLLPROG. • AUS: Ausgeschaltet (nur während Wartun-gen erlaubt)• EIN: Eingeschaltet | Das Siphonfüllprogramm wird in folgenden Fällen akti-viert:• Das Gerät wird am Ein/Aus-Schalter eingeschaltet.• Der Brenner war 28 Tage nicht in Betrieb.• Die Betriebsart von Sommer- auf Winterbetrieb ge-stellt wird.Bei der nächsten Wärmeanforderung für Heiz- oder Speicherbetrieb wird das Gerät 15 Minuten auf kleiner Wärmeleistung gehalten. Das Siphonfüllprogramm bleibt so lange wirksam, bis 15 Minuten auf kleiner Wär-meleistung erreicht sind.Während der Dauer des Siphonfüllprogramms erscheint im Info-Bereich der Standardanzeige SIPHON-FÜLLBETRIEB | ||
| 3WV IN MITTELPOS. • NEIN: Ausgeschaltet | • J A : E i n g e s c h a l t | Die Funktion stellt die vollständige Entleerung des Sys-ternstund den einfachen Ausbau des Motors sicher. Das 3-Wege-Ventil verbleibt ca. 15 Minuten in Mittelpositi-on. | |
Tab. 14 Menü EINSTELLUNGEN
10.2.3 GRENZWERTE
| Menüpunkt Einstellungen/Einstellbereich Bemerkung/Einschränkung | ||
| MAX. HEIZLEISTUNG • „Minimale Nennwärmeleistung“ ... „maxima-le Nennwärmeleistung“ | Obergrenze der maximalen Wärmeleistung. Begrenzt den Einstellbereich für die maximale Wärmeleistung (→ > EINSTELLUNGEN > HEIZUNG > MAX.HEIZLEIS-TUNG). | |
| MAX. WW-LEISTUNG • „Minimale Nennwärmeleistung“ ... „maxima-le Nennwärmeleistung Warmwasser“ | Obergrenze der maximalen Warmwasserleistung.Begrenzt den Einstellbereich für die maximale Warm-wasserleistung (→ > EINSTELLUNGEN > WARMWAS-SER > MAX. WW-LEISTUNG). | |
| MAX. VORLAUFTEMP. | • 30 ... 82 °C | Obergrenze der maximalen Wärmeleistung.Begrenzt den Einstellbereich für die maximale Wärme-leistung (→ > EINSTELLUNGEN > HEIZUNG > MAX. HEIZLEISTUNG). |
| MIN. GERÄTELEIST. | • „Minimale Nennwärmeleistung“ ... „maxi-male Nennwärmeleistung“ | Minimale Nennwärmeleistung (Heizung und Warmwas-ser)Begrenzt den Einstellbereich für die minimale Wärme-leistung und die minimale Warmwasserleistung (→ > EINSTELLUNGEN > HEIZUNG > MAX. HEIZLEIS-TUNG und > EINSTELLUNGEN > WARMWASSER > MAX. WWLEISTUNG). |
Tab. 15 Menü GRENZWERTE
10.2.4 FUNKTIONSTEST
| Menüpunkt Einstellungen/Einstellbereich Bemerkung/Einschränkung | |||
| TESTS AKTIVIEREN | |||
| ZÜNDUNG • AUS | • EIN | Permanente Zündung.Prüfen der Zündung durch permanente Zündung ohne Gaszufuhr.► Um Schäden am Zündtrafo zu vermeiden: Funktion maximal 2 Minuten eingeschaltet lassen. | |
| GEBLÄSE | Permanenter Gebläselauf• AUS• EIN | Permanenter Gebläselauf.Gebläselauf ohne Gaszufuhr oder Zündung. | |
| PUMPE | • AUS• EIN | Permanenter Pumpenlauf (interne und externe Pum-pen). | |
| 3-WEGE-VENTIL | • HEIZUNG• WARMWASSER | Permanenter Stellung des 3-Wege-Ventils. | |
| IONISATIONSOSZILL. | • AUS• EIN | ||
| 3-WEGE-MISCHVENT. | • HEIZUNG• PUFFERSPEICHER | ||
Tab. 16 Menü FUNKTIONSTEST
10.2.5 NOTBETRIEB
| Menüpunkt Einstellungen/Einstellbereich Bemerkung/Einschränkung | ||
| NOTBETRIEB | • ENTRIEGELN? | |
Tab. 17 Menü NOTBETRIEB
10.2.6 RESET
| Menüpunkt Einstellungen/Einstellbereich Bemerkung/Einschränkung | ||
| WÄRMEERZEUGER | • AUS• EIN | |
| GRUNDEINSTELL. | • WIEDERHERSTELLEN? | |
Tab. 18 Menü RESET
Buderus
10.2.7 ANZEIGE
| Menüpunkt Einstellungen/Einstellbereich Bemerkung/Einschränkung | |||
| SPRACHE • DEUTSCH | • FRANÇAISE• I T A L I A N O | ||
| DISPLAY | |||
| AUSSCHALTEN NACH • 1 ... 2 ... 20 | Minuten | ||
| HELLIGKEIT • 20 ... 50... 100 % | |||
| KONTRAST • 30 ... 50... 70 % | |||
| AUSSCHALTEN NACH | • 30 ... 50... 100 % | ||
Tab. 19 Menü ANZEIGE
11 Umweltschutz/Entsorgung
Umweltschutz ist ein Unternehmensgrundsatz von Buderus.
Qualität der Produkte, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz sind für uns gleichrangige Ziele. Gesetze und Vorschriften zum Umweltschutz werden strikt eingehalten.
Zum Schutz der Umwelt setzen wir unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte bestmögliche Technik und Materialien ein.
Verpackung
Bei der Verpackung sind wir an den länderspezifischen Verwertungssystemen beteiligt, die ein optimaler Recycling gewährleisten.
Alle verwendeten Verpackungsmaterialien sind umweltverträglich und wiederverwertbar.
Altgerät
Altgeräte enthalten Wertstoffe, die ein Recycling zuzuführen sind.
Die Baugruppen sind leicht zu trennen und die Kunststoffe sind gekennzeichnet. Somit können die verschiedenen Baugruppen sortiert und dem Recycling oder der Entsorgung zugeführt werden.
12 Inspektion und Wartung

VORSICHT: Anlagenschaden durch mangelhafte Reinigung und Wartung.
▶ Heizungsanlage einmal jährlich inspizieren und reinigen lassen.
▶ Bei Bedarf eine Wartung durchführen. Um Schäden an der Heizungsanlage zu vermeiden, Mängel an der Anlage sofort beheben!
Empfehlung für den Kunden: Wartungs- und Inspektionsvertrag mit jährlicher Inspektion und bedarfsabhängiger Wartung mit einem zugelassenen Fachbetrieb abschließen.
Welche Arbeiten in einem jährlichen Wartungs- und Inspektionsvertrag enthalten sein müssen, können Sie im Inspektions- und Wartungsprotokoll nachlesen ( Kapitel 12.3, Seite 37).
12.1 Heizungsanlage inspizieren
Wenn bei der Inspektion ein Zustand festgestellt wird, der Wartungen erforderlich macht, müssen dies bedarfsabhängig durchgeführt werden ( Kapitel 12.2, Seite 34).
12.1.1 Vorbereitung

WARNUNG: Stromschlag.
Anlage mit dem Heizungsnotschalter stromlos schalten oder die Heizungsanlage über die entsprechende Haussicherung vom Stromnetz trennen.

WARNUNG: Explosionsgefahr durch entzündliche Gase.
▶ Arbeiten an gasführenden Bauteilen nur dann ausführen, wenn Sie für diese Arbeiten eine Konzession besitzen.
▶ Heizungsanlage stromlos machen.
▶ Gashahn schließen [1].
▶ Wartungshähne schließen [2].

Bild 57 Hähne schließen
12.1.2 Sichtprüfung auf allgemeine Korrosionserscheinungen
▶ Alle gas- und wasserführenden Rohre auf Korrosionserscheinungen prüfen.
▶ Evtl. korrodierte Rohrleitungen ersetzen.
▶ Brenner, Wärmetauscher, Siphon, automatischer Entlüfter und alle Kupplungen im Gerät ebenfalls einer Sichtprüfung unterziehen.
12.1.3 Gasarmatur auf innere Dichtheit prüfen
Gasarmatur auf der Eingangsseite (bei ausgeschaltetem Gerät) mit einem Prüfdruck von 20 mbar (bei Erdgas) auf innere Dichtheit prüfen.
▶ Gashahn schließen.
▶ Verschluss am linken Messstutzen (Gas-Anschlussdruck) [1] um 2 Umdrehungen lösen.
▶ Messschlauch [2] des Manometers auf den Messstutzen aufstecken. Nach einer Minute darf der Druckverlust nicht höher als 10 mbar sein.
▶ Gashahn öffnen und 2 bis 3 Minuten warten, bis die Gasleitung gefüllt ist.
▶ Gashahn schließen.
▶ Innere Dichtheit prüfen. Bei höherem Druckverlust an allen Dichtstellen vor der Gasarmatur eine Lecksuche mit einem schaumbildenden Mittel durchführen. Wenn kein Leck festgestellt wird, Druckprüfung wiederholen. Bei erneut höherem Druckverlust als 10 mbar pro Minute Gasarmatur auswechseln.

text_image
① ② ③ 6 720 646 391-011.3TDBild 58 Gasdichtheit prüfen
[1] Messstutzen (Gas-Anschlussdruck)
[2] Messschlauch
[3] Manometer
12.1.4 Gas-Anschlussdruck messen
(→ Kapitel 7.3.2, Seite 22).
12.1.5 CO/CO _2 -Gehälter messen
(→ Kapitel 7.3.4, Seite 23).
12.1.6 Dichtheitsprüfung im Betriebszustand
(→ Kapitel 7.3.5, Seite 24).
12.1.7 Heizungsanlage befüllen
(→ Kapitel 7.2, Seite 21).
12.1.8 Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren
(→ Kapitel 12.2.4, Seite 36).
12.1.9 Heizungsanlage in Betrieb nehmen
12.2 Bedarfsorientierte Wartung
▶ Vorbereitende Arbeiten wie bei der Inspektion durchführen (→ Kapitel 12.1.1, Seite 33).
• Heizungsanlage stromlos machen,
• Gashahn schließen,
• Wartungshähne schließen,
- Verkleidung des Gas-Brennwertgeräts demontieren.
12.2.1 Wärmetauscher, Zündung und Brenner kontrollieren

HINWEIS: Anlagenschaden durch falsche Reinigung!
▶ Zum mechanischen Reinigen keine Stahlbürste benutzen.
Der Wärmetauscher ist mit einem selbstreinigenden Überzug versehen. Wenn der Wärmetauscher doch einmal gereinigt werden muss, ist wie nachfolgend beschrieben vorzugehen.
▶ Stecker des Netzanschlusses und Tachokabel vom Gebläse abziehen. Hierzu die Verriegelung am Stecker durch Drücken lösen.
▶ Halterabnehmen.
▶ Luftansaugrohr vom Gebläse abziehen.
▶ Gasschlauch vom Gebläse abziehen.
▶ Sicherungsklammern der Schnappverschlüsse öffnen.
▶ Die 2 Schnappverschlüsse auf der Brennerhaube öffnen.
▶ Brennerhaube mit Gas-/Lufteinheit abnehmen.

VORSICHT: Anlagenschaden durch falsche Montage der Gas-/Lufteinheit.
▶ Gas-/Lufteinheit mit beiden Händen waagerecht montieren.
▶ Beide Schnappverschlüsse gleichzeitig schließen!
▶ Abgasklappe alle 6 Jahre präventiv erneuern.
▶ Gas-Luft-Verteilerplatte abnehmen.
▶ Brenner demontieren.
Wärmeblock reinigen

VORSICHT: Anlagenschaden durch Kurzschluss.
▶ Kein Wasser auf den Glühzünder, die Überwachungs- elektrode oder andere elektrische Bauteile spritzen.

HINWEIS: Anlagenschaden durch falsche Reinigung.
▶ Zum mechanischen Reinigen keine Stahlbürste benutzen.
▶ Bei extremer Verschmutzung den Wärmetauscher mit TAB2 reinigen.

Bei der Inspektion des Wärmeblocks eine Taschenlampe und einen Spiegel benutzen.
▶ Glühzünder und Überwachungselektrode abdecken.
▶ Den Wärmeblock bei Bedarf mit Wasser reinigen.
Zündanlage prüfen

WARNUNG: Explosionsgefahr durch entzündliche Gase.
▶ Gashahn schließen vor Arbeiten an gasführenden Teilen.
▶ Dichtheitsprüfung durchführen nach Arbeiten an gasführenden Teilen.

HINWEIS: Beschädigung des Glühzünders.
▶ Der Glühzünder ist zerbrechlich, mit Vorsicht handhaben.

HINWEIS: Beschädigung der Dichtung.
Bei undichtem Sitz der Abdeckplatte kann die Dichtung verbrennen.
▶ Abdeckplatte auf Dichtheit prüfen.
▶ Separate Teile der Zündanlage (→ Bild 60) auf Verschleiß, Beschädigung oder Verschmutzung prüfen.
▶ Elektroden-Set mit Dichtung abnehmen und Elektroden auf Verschmutzung prüfen ggf. reinigen oder tauschen.

Wir empfehlen, die Dichtung alle 4 Jahre zu ersetzen.
▶ Überwachungselektrode [2] und/oder Glühzünder [1] nach Bedarf ersetzen.
▶ Elektroden-Set wieder montieren und auf Dichtheit prüfen.

text_image
2-1/4 + 3/4 ft.-lbf. 3 + 1 Nm 6720813046-63.2TDBild 59 Elektroden-Set wieder einbauen

text_image
Gas/Gaz? 360° 6720813046-64.2TDBild 60
Brenner prüfen
▶ Brennerdeckel ausbauen.

text_image
1. 1. 1. 1. 2. 6720813048-65.1NBild 61 Brennerdeckel ausbauen
▶ Brenner herausnehmen und Teile reinigen.

Bild 62 Brenner herausnehmen

VORSICHT: Beschädigung der neuen Dichtung.
▶ Zuerst die neue Dichtung am Brenner Montieren
▶ Brenner mit neuer Dichtung in umgekehrter Reihenfolge montieren.
▶ C O /₂ Gehalt messen (→ Seite 23).
12.2.2 Wärmeblock reinigen
▶ Deckel der Reinigungsöffnung und evtl. darunter liegendes Blech entfernen.
Kondensatsiphon ausbauen und geeignetes Gefäß unterstellen.
▶ Mit dem Reinigungsmesser den Wärmeblock von unten nach oben säubern.

Bild 63 Reinigungsmesser
12 Inspektion und Wartung
▶ Mit der Bürste den Wärmeblock von oben nach unten reinigen.
▶ Nach dem Reinigen den Wärmeblock mit dem Füllschlauch spülen oder mit Druckluft durchblasen.

Bild 64 Wärmeblock mit Bürste reinigen
▶ Brenner ausbauen (→ Kapitel 12.2.2) und den Wärmeblock von oben spülen.

text_image
H₂O 6720813046-69.1NBild 65 Spülen
▶ Kondensatwanne und Siphonanschluss reinigen.

Bild 66 Kondensatwanne reinigen
▶ Reinigungsoffnung mit neuer Dichtung wieder verschließen und die Schrauben mit ca. 5 Nm festdrehen.
12.2.3 Siphon reinigen

WARNUNG: Abgasvergiftung. Wenn der Siphon nicht mit Wasser gefüllt ist, kann aus- tretendes Abgas Menschen in Lebensgefahr bringen.
▶ Vor dem Wiedereinsetzen Siphon mit Wasser füllen (→ Bild 41, [2], Seite 22).
▶ Abdichtung nach der Montage auf Gasdichtheit prüfen.
Kondensatsiphon ausbauen und Öffnung zum Wärmeblock auf Durchgang prüfen.
▶ Deckel des Kondensatsiphons abnehmen und reinigen.
▶ Kondensatschlauch prüfen und ggf. reinigen.
Kondensatsiphon mit ca. ¼ l Wasser füllen und wieder montieren.
12.2.4 Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren

WARNUNG: Explosionsgefahr durch entzündliche Gase.
▶ Alle Verbindungen auf korrekter Montage überprüfen.
Folgende Punkte kontrollieren:
- Wurde das vorgeschriebene Luft-Abgas-System verwendet?
- Sind die in der entsprechenden Installationsanleitung der Abgasanlage enthaltenen Ausführungsbestimmungen eingehalten worden?
12.2.5 Funktionsprüfung durchführen
Bei laufendem Betrieb des Gas-Brennwertgeräts Wärmeanforderung für Heizung und Warmwasser an der Bedienung des Gas-Brennwertgeräts (Bedieneinheit) aktivieren und kontrollieren.
▶ Gashahn öffnen.
▶ Nach der Inspektion und Wartung kontrollieren, ob das Gas-Brennwertgerät einwandfrei funktioniert.
▶ Mit dem Drehschalter für die maximale Kesseltemperatur die gewünschte Temperatur einstellen.
▶ Mit dem Drehschalter für die Warmwasser-Solltemperatur die gewünschte Temperatur einstellen.
Wärmeanforderung über das Regelgerät eingeben und kontrollieren, ob das Gas-Brennwertgerät den Heizbetrieb startet.
12.2.6 Endkontrolle
▶ Nach Abschluss der Wartung die Wartungshähne öffnen.
▶ Bei Bedarf Anlage entlüften.
▶ Betriebsdruck prüfen und bei Bedarf Heizwasser nachfüllen.
▶ Gashahn öffnen.
▶ Ein/Aus-Schalter des Gas-Brennwertgeräts auf „1“ schalten.
▶ Dichtheit prüfen, wenn das Gas-Brennwertgerät in Betrieb ist und für Wärmeanforderung heizt (→ Kapitel 7.3.5).
▶ Inspektions- und Wartungsprotokoll ausfüllen (→ Kapitel 12.3).
Buderus
12.3 Inspektions- und Wartungsprotokoll
Nach Eintrag der durchgeführten Inspektion und Wartungen Datum eintragen und unterschreiben.
| Inspektion und Wartung Seite | Datum: | Datum: | Datum: | Datum: | |
| 1. Allgemeiner Zustand der Heizungsanlage prüfen. | □ | □ | □ | □ | |
| 2. Sicht- und Funktionskontrolle der Heizungsanlage durchführen. | □ | □ | □ | □ | |
| 3. Gas- und Wasser führende Anlagenteile prüfen:- Dichtheit im Betrieb- sichtbare Korrosion- Alterungsscheinungen. | □ | □ | □ | □ | |
| 4. Brenner, Wärmeblock und Siphon reinigen, dazu Heizungsanlage außer Betrieb nehmen. | 34 | □ | □ | □ | □ |
| 5. Brenner, Zündanlage und Überwachungselektrode prüfen. Dazu Anlage außer Betrieb nehmen.Empfehlung: Brenner und Dichtung der Zündanlage alle 4 Jahre ersetzen | □ | □ | □ | □ | |
| 6. Siphon und Kondensatwanne auf Verschmutzung prüfen, dazu Heizungsanlage außer Betrieb nehmen. | □ | □ | □ | □ | |
| 7. Gas-Anschlussdruck messen. 22 | ____mbar | ____mbar | ____mbar | ____mbar | |
| 8. CO _2 -Gehalt messen bei Volllast 23 | ____Pa | ____Pa | ____Pa | Pa | |
| 9. CO _2 -Gehalt messen bei Tieflast 23 | ____Pa | ____Pa | ____Pa | Pa | |
| 10. Gasseitige Dichtheitsprüfung im Betriebszustand durchführen. | 24 | □ | □ | □ | □ |
| 11. CO-Gehalt luftfrei messen. | 23 | ____ppm | ____ppm | ____ppm | ____ppm |
| 12. Wasserdruck der Heizungsanlage prüfen.- Vordruck des Ausdehnungsgefäbes (siehe auch Installationsanleitung Ausdehnungsgefäß)- Fülldruck | 21 | ____bar____bar | ____bar____bar | ____bar____bar | ____bar____bar |
| 13. Korrekte Einstellung des Regelgerätes prüfen (siehe Dokumente des Regelgerätes). | □ | □ | □ | □ | |
| 14. Endkontrolle der Inspektionsarbeiten, dazu Mess- und Prüfergebnisse dokumentieren. | □ | □ | □ | □ | |
| 15. Wasserfilter prüfen. | 34 | □ | □ | □ | □ |
| Bedarfsabhängige Wartungen | |||||
| 16. Glühzünder und Überwachungselektrode ersetzen. | 34 | □ | □ | □ | □ |
| 17. Siphon reinigen. | 36 | □ | □ | □ | □ |
| 18. Funktionskontrolle durchführen. | 36 | □ | □ | □ | □ |
| 19. Nach der Wartung | 36 | □ | □ | □ | □ |
| 20. Fachgerechte Inspektion bestätigen. | Firmenstempel/Unterschrift | Firmenstempel/Unterschrift | Firmenstempel/Unterschrift | Firmenstempel/Unterschrift | |
Tab. 20 Betriebs- und Störungsanzeigen
13 Betriebs- und Störungsanzeigen
13.1 Betriebsanzeigen

Sie können sich auch an Ihre Buderus-Niederlassung oder den zuständigen Buderus-Servicetechniker wenden.
Betriebsanzeigen (Störungsklasse O)
Betriebsanzeigen signalisieren Betriebszustände in normalen Betrieb.
Betriebsanzeigen können im Servicemenü unter > INFO > BETRIEBS-ZUSTAND aufgerufen werden.
Der Menüpunkt BETRIEBSZUSTAND zeigt den Störungs-Code und eine Beschreibung der Betriebsanzeige an.
13.2 Störungsanzeigen
Im Fall einer Störung erscheint in der Standardanzeige der Text STÖRUNG LIEGT VOR.

text_image
1 2 227 3 VERRIEGELNDE STÖRUNG: ZUM ENTRIEGELN OK UND ZURÜCKTASTE GLEICHZEITIG FÜR 3 SEKUNDEN DRÜCKEN 6720813046-51.1TDBild 67 Störungsmenü
[1] Status-Symbole
[2] Störungs-Code
[3] Beschreibung
Nicht blockierende Störungen (Störungsklasse R)
Bei nicht blockierenden Störungen bleibt die Heizungsanlage in Betrieb.
Die Bedienung der Menüs wird von einer nicht blockierenden Störung nicht unterbrochen. Wenn das Menü verlassen wird, wird die Störungsanzeige statt der Standardanzeige angezeigt.
- Um die Störungsanzeige zu verlassen, OK-Taste drücken. Die Anzeige wechselt zur Standardanzeige.
Wenn die Störung weiter vorliegt, wird die Störungsanzeige nach 2 Minuten wieder angezeigt.
Blockierende Störungen (Störungsklasse B)
Blockierende Störungen führen zu einer zeitlich begrenzten Abschaltung der Heizungsanlage. Die Heizungsanlage läuft selbstständig wieder an, sobald die blockierende Störung nicht mehr vorhanden ist.
Bei einer blockierenden Störung wird die Bedienung der Menüs unterbrochen und die Störungsanzeige wird angezeigt.
- Um die Störungsanzeige zu verlassen, OK-Taste drücken.
Wenn die Störung weiter vorliegt, wird die Störungsanzeige nach
2 Minuten wieder angezeigt.
Verriegelnde Störungen (Störungsklasse V)
Verriegelnde Störungen führen zu einer Abschaltung der Heizungsanlage, die erst nach einem Reset wieder anläuft.
Bei einer verriegelnden Störung wird die Bedienung der Menüs unterbrochen und die Störungsanzeige wird angezeigt.
- Um die Störungsanzeige zu verlassen, OK-Taste drücken.
-oder-
- Um die verriegelnde Störung zurückzusetzen und die Störungsanzeige zu verlassen, OK-Taste und Zurück-Taste gleichzeitig drücken. Das Gerät geht wieder in Betrieb.
Wenn die Störung weiter vorliegt, wird die Störungsanzeige nach 2 Minuten wieder angezeigt.
13.3 Tabelle der Betriebs- und Störungsanzeigen
| Störungs-Code | Störungsklasse | Beschreibung Beseitigung | |
| 2000 | Das Gas | Brennwertgerät befindet sich im Heizbetrieb. | |
| 2010 | Das Gas | Brennwertgerät befindet sich im Warmwasserbetrieb. | |
| 2020 | Wartephase des Gas-Brennwertgeräts.Wärmeanforderung durch RC-Regelgerät oder einen ON/OFF-Thermostat erfolgt in Intervallen von weniger als 10 Minuten. | ||
| 2030 | Betriebsbereitschaft: Keine Wärmeanforderung vorhanden | ||
| 2040 | Wartephase des Gas-Brennwertgeräts. Die gemessene Vorlauftemperatur ist höher als die berechnete oder eingestellteHeizwassertemperatur. | Eingestellte Heizwassertemperatur am Gas-Brennwertgerät prüfen. Heizwassertemperatur ggf. erhöhen.Bei einer außentemperaturgeführte Regelung die eingestellte Heizkurve am Raumthermostat prüfen. Heizkurve ggf. ändern.Verkabelung und Funktion des Speichertemperaturfühlers prüfen. Bauteil ggf. austauschen. | |
Tab. 21 Betriebs- und Störungsanzeigen
Buderus
| Störungs-Code | Störungsklasse | Beschreibung Beseitigung | |
| 207V | Der Betriebsdruck ist zu niedrig, weniger als 0,2 bar. | • Heizungsanlage bis zu 2 bar füllen.• Ausdehnungsgefäß prüfen.• Heizungsanlage auf undichte Stellen prüfen.• Verkabelung und Funktion des Druckfühlers prüfen. Bauteil ggf. austauschen. | |
| 208O | Das Gas-Brennwertgerät befindet sich im Schornsteinfegerbetrieb oder Servicebetrieb. | ||
| 210O | Vom Abgastemperaturfühler gemessene Temperatur ist zu hoch und ist dadurch geöffnet. | • Funktion des Abgastemperaturfühlers prüfen Bauteil ggf. austauschen.• Gas-Brennwertgerät auf Verschmutzung prüfen. Gas-Brennwertgerät ggf. warten. | |
| 212O | Der Vorlauf- oder Sicherheitstemperaturfühler misst einen zu schnellen Temperaturanstieg. | • Betriebsdruck prüfen. Heizungsanlage und Gas-Brennwertgerät entlüften.• Heizungsanlage auf ausreichenden Wasserdurchfluss prüfen.• Verkabelung und Funktion der Pumpe und des jeweiligen Temperaturfühlers prüfen. Bauteil ggf. austauschen. | |
| 213O | Der Vorlauf- oder Rücklauftemperaturfühler misst einen zu schnellen Temperaturanstieg. | • Betriebsdruck prüfen. Heizungsanlage und Gas-Brennwertgerät entlüften.• Heizungsanlage auf ausreichenden Wasserdurchfluss prüfen.• Wärmeleistung nach der Größe• Verkabelung zur Pumpe oder zur jeweiligen Temperaturfühler prüfen. Bauteil ggf. austauschen. | |
| 214V | Das Gebläse wird während der Sicherheitszeit abgeschaltet. | • Verkabelung und Steckverbindungen des Gebläses prüfen.• Betriebsverhalten des Gas-Brennwertgeräts durch Austauschen des Gebläses prüfen.• Steckverbindungen des Brennerautomaten prüfen.• Brennerautomaten austauschen und Betriebsverhalten des Gas-Brennwertgeräts prüfen. | |
| 215 | V | Das Gebläse läuft zu schnell. | • Abgasanlage prüfen, ggf. reinigen oder instandsetzen. |
| 216 | V | Das Gebläse läuft zu langsam. | • Gebläsekabel mit Stecker prüfen, ggf. tauschen.• Gebläse auf Verschmutzung und Blockierung prüfen, ggf. tauschen. |
| 217V | Das Gebläse läuft unregelmäßig während der Hochfahrphase. | • Verkabelung und Steckverbindungen des Gebläses prüfen.• Betriebsverhalten des Gas-Brennwertgeräts durch Austauschen des Gebläses prüfen.• Steckverbindungen des Brennerautomaten prüfen.• Brennerautomaten austauschen und Betriebsverhalten des Gas-Brennwertgeräts prüfen. | |
| 218V | Die vom Vorlauftemperaturfühler gemessene Temperatur ist höher als 105 °C. | • Betriebsdruck prüfen. Heizungsanlage und Gas-Brennwertgerät entlüften.• Heizungsanlage auf ausreichenden Wasserdurchfluss prüfen.• Funktion der Pumpe und des Vorlauftemperaturfühlers prüfen. Bauteil ggf. austauschen. | |
| 219 | V | Der Sicherheitstemperaturfühler misst eine Temperatur über 105 °C. | • Betriebsdruck prüfen. Heizungsanlage und Gas-Brennwertgerät entlüften.• Heizungsanlage auf ausreichenden Wasserdurchfluss prüfen.• Funktion der Pumpe und des Sicherheitstemperaturfühlers prüfen. Bauteil ggf. austauschen. |
| 220V | Kurzschluss des Sicherheitstemperaturfühlers oder gemessene Wassertemperatur ist höher als 130 °C. | ||
| 221V | D | i e K o n t a k t sind unterbrochen. | • Steckar des Sicherheitstemperaturfühlers prüfen. r heiststemperaturfühlers• Sicherheitstemperaturfühler austauschen und Betriebsverhalten des Gas-Brennwertgeräts prüfen. |
| 222V | Die Kontakte des Vorlauftemperaturfühlers sind kurzgeschlossen. | • Steckverbindungen des Vorlauftemperaturfühlers prüfen.• Sicherheitstemperaturfühler austauschen und Betriebsverhalten des Gas-Brennwertgeräts prüfen. | |
| 224B | V | Wärmeblock-Temperaturbegrenzer oder Abgastemperaturbegrenzer hat ausgelöst. | Wenn die blockierende Störung längere Zeit bestehen bleibt, wird aus der blockierenden Störung eine verriegelnde Störung.• Warmeblock-Temperaturbegrenzer und Anschlusskabel auf Unterbrechung prüfen, ggf. tauschen.• Abgastemperaturbegrenzer und Anschlusskabel auf Unterbrechung prüfen, ggf. tauschen.• Betriebsdruck der Heizungsanlage prüfen.• Gerät mit Servicefunktion 2.2C entlüften.• Pumpenleistung oder Pumpenkennfeld korrekt einstellen und auf maximale Leistung• anpassen.• Heizungspumpe mit Servicefunktion t3 prüfen.• Heizungspumpe andrehen, ggf. tauschen.• Prüfen, ob Verdrängungskörper im Wärmeblock eingebaut sind.• Wärmeblock wasserseitig prüfen, ggf. tauschen. |
Tab. 21 Betriebs- und Störungsanzeigen
der Heizl
| Störungs-Code | Störungsklasse | Beschreibung | Beseitigung |
| 2 2 7 B | V | Unzureichende Flammenbildung (Ionisationsstrom) während des Zündungsversuchs des Brenners. | Gas-Brennwertgerät auf Verschmutzung prüfen.Dynamischen Gasvordruck prüfen.Gas-Luft-Verhältnis prüfen.Steckverbindungen der Zündeinrichtung prüfen.Zündung und Ionisationsstrom prüfen.Zündeinrichtung auf Beschädigung prüfen. Bauteil ggf. austauschen. |
| 2 2 8 V | F | I am men bill start. | Steckverbindung oder Überwachungselektrode prüfen. a t ionsstrom) vor Brenner-Zündeinrichtung auf Beschädigung und Verschleiß prüfen. Bauteil ggf. austauschen. |
| 2 2 9 B | U | n z u r e i c h e strom) während des Brennerbetriebs. | Dyndmischen Gäsvordruck prüfen. m en b ildung (Ionisations-Verkabelung und Steckverbindung der Überwachungselektrode prüfen.Zündeinrichtung auf Beschädigung und Verschleiß prüfen. Bauteil ggf. austauschen. |
| 2 3 1 B | Unterbrechung der Netzspannung während einer verriegelnden Störung. | Gas-Brennwertgerät erneut starten (Reset). | |
| 2 3 2 | B | Der externe Schaltkontakt ist geöffnet. | Brücke am Anschluss des externen Schaltkontaktes prüfen.Externen Schaltkontakt prüfen. |
| 2 3 3 | V | Kodierstecker nicht erkannt. | Kodierstecker richtig aufstecken, ggf. tauschen. |
| 2 3 4 | V | Die Kontakte der Gasarmatur sind unterbrochen. | Verkabelung und Steckverbindung der Gasarmatur prüfen.Gasarmatur austauschen und Betriebsverhalten des Gas-Brennwertgeräts prüfen. |
| 2 3 5 | V | Das KIM ist zu neu für den Brennerautomaten. | Brennerautomaten durch einen Brennerautomaten mit der aktuellen Softwareversion austauschen. Die Softwareversion ist auf dem Barcode des Brennerautomaten angegeben. |
| 2 3 7 | Der Brennerautomat oder das KIM ist defekt. | Verkabelung und Steckverbindungen des Brennerautomaten prüfen.Brennerautomaten austauschen und Betriebsverhalten des Gas-Brennwertgeräts prüfen. | |
| 2 3 8 V | Anschlusskabel der Gasarmatur, Gasarmatur oder Steuergerät defekt. | Verkabelung prüfen, ggf. tauschen.Gasarmatur prüfen, ggf. tauschen.Steuergerät tauschen. | |
| 2 3 9 V | V | Interne Störung. Kodierstecker tauschen. | Steuergerät tauschen. |
| 2 5 9 | |||
| 2 6 0 V | Der Vorlauftemperaturfühler misst keinen Temperaturanstieg nach einem Brennerstart. | Betriebsdruck prüfen. Heizungsanlage und Gas-Brennwertgerät entlüften.Heizungsanlage auf ausreichenden Wasserdurchfluss prüfen.Verkabelung und Funktion der Pumpe und des Vorlauftemperaturfühlers prüfen. Bauteil ggf. austauschen. | |
| 2 6 1 | V | Zeitfehler bei erster Sicherheitszeit | Verkabelung und Steckverbindungen des Brennerautomaten prüfen.Brennerautomaten austauschen und Betriebsverhalten des Gas-Brennwertgeräts prüfen. |
| 2 6 4 B | Gebläse ausgefallen. Verkabelung und Steckverbindungen des Gebläses prüfen.Gebläse auf Verschmutzung und Blockierung prüfen, ggf. tauschen. | ||
| 2 6 5 O | Ein-Aus-Betrieb: Der Wärmebedarf ist geringer als die minimale Wärmeleistung. | ||
| 2 6 8 O | Komponententest: Das Gerät befindet sich im Testmodus. | ||
| 2 7 0 O | Das Gas-Brennwertgerät wird hochgefahren. | ||
| 2 7 3 B | Der Brenner und das Gebläse waren 24 Std. ununterbrochen in Betrieb und werden zur Sicherheitskontrolle für kurze Zeit außer Betrieb genommen. | ||
| 2 7 6 O | Die Temperatur am Vorlauftemperaturfühler ist >95 °C. | Diese Störungsanzeige kann auftreten, ohne dass eine Störung vorliegt, wenn plötzlich alle Heizkörperventile geschlossen werden.Betriebsdruck der Heizungsanlage prüfen.Wartungshähne öffnen.Gerät mit Servicefunktion 2.2C entlüften.Heizungspumpe andrehen, ggf. tauschen. | |
| 2 8 0 | V | Zeitfehler bei Wiederanlaufversuch | Elektrische Steckkontakte und Verkabelung zum Steuergerät prüfen, ggf. tauschen.Steuergerät tauschen. |
| 2 8 1 | B | Die Heizungspumpe erzeugt keinen Druck. | Betriebsdruck der Heizungsanlage prüfen.Wartungshähne öffnen.Heizungspumpe andrehen, ggf. tauschen. |
| 2 8 2 O | Keine Drehzahlrückmeldung der Heizungspumpe. | ||
| 2 8 3 O | B | r e n n e r s t a r | t |
Tab. 21 Betriebs- und Störungsanzeigen
Buderus
| Störungs-Code | Störungsklasse | Beschreibung | Beseitigung |
| 2840 | Erste Sicherheitszeit: Die Gasarmatur wird geöffnet. | ||
| 290 | B | Interne Störung. | reset-Taste so lange drücken, bis die Textzeile anzeigt. Das Gerät geht wieder in Betrieb und die Vorlauftemperatur wird angezeigt.Elektrische Steckkontakte, Verkabelung und Zündleitungen prüfen.Gas-Luft-Verhältnis prüfen, ggf. korrigierenSteuergerät tauschen. |
| 3050 | Warmhaltung Kombigerät: Das Zeitintervall für die Wasser-Warmhaltung ist noch nicht erreicht. | ||
| 306V | F | I am m en b i l schalten des Brenners. | donisationsteil der Zündeinrichtung prüfen. Bauteilggf. austauscheionsstrom) nach Ab-Prüfen, ob das Gas-Luft-Verhältnis auch nach Abschalten des Brenners vorhanden ist.Prüfen, ob die Gasarmatur auch nach Abschalten des Brenners weiterhin geöffnet ist.Brennerautomaten austauschen und Betriebsverhalten des Gas-Brennwertgeräts prüfen. |
| 323 | B | BUS-Kommunikation unterbrochen. | Anschlusskabel BUS-Teilnehmer prüfen, ggf. tauschen. |
| 330B | Externer | Vorlauftemperaturfühler defekt (hydraulische Weiche). | Temperaturfühler und Anschlusskabel auf Kurzschluss prüfen, ggf. tauschen. |
| 331B | Externer | Vorlauftemperaturfühler defekt (hydraulische Weiche) | Temperaturfühler und Anschlusskabel auf Unterbrechung prüfen, ggf. tauschen. |
| 3410 | Gradientenbegrenzung: Zu schneller Temperaturanstieg im Heizbetrieb | ||
| 3420 | Gradientenbegrenzung: Zu schneller Temperaturanstieg im Warmwasserbetrieb. | ||
| 350222 | BV | Vorlauftemperaturfühler defekt (Kurzschluss). | Wenn die blockierende Störung längere Zeit bestehen bleibt, wird aus der blockierenden Störung eine verriegelnde Störung.Temperaturfühler und Anschlusskabel auf Kurzschluss prüfen, ggf. tauschen. |
| 351223 | BV | Vorlauftemperaturfühler defekt (Unterbrechung). | Wenn die blockierende Störung längere Zeit bestehen bleibt, wird aus der blockierenden Störung eine verriegelnde Störung.Temperaturfühler und Anschlusskabel auf Unterbrechung prüfen, ggf. tauschen. |
| 3570 | Entlüftungsbetrieb | ||
| 3580 | Blockierschutz für Heizungspumpe und 3-Wege-Ventil | ||
| 364365 | VV | Nach Gasabschaltung: Flamme wird erkannt. - Gasarmatur prüfen, ggf. tauschen.Abfluss des Kondensatsiphons reinigen.Elektroden auf Verschmutzung prüfen, ggf. tauschen.Anschlusskabel der Elektroden prüfen, ggf. tauschen.Abgasanlage prüfen, ggf. reinigen oder instandsetzen. | |
| 1011 | R | Warmwasser-Temperaturfühler defekt. | Kabel am Temperaturfühler abziehen.Temperaturfühler prüfen, ggf. tauschen.Anschlusskabel auf Unterbrechung oder Kurzschluss prüfen, ggf. tauschen. |
| 1012 | R | Speichertemperaturfühler defekt. | Kabel am Temperaturfühler abziehen.Temperaturfühler prüfen, ggf. tauschen.Anschlusskabel auf Unterbrechung oder Kurzschluss prüfen, ggf. tauschen. |
| 1013 | RDas | Inspektionsintervall ist erreicht. Bitte Inspektion durchführen. | Inspektion durchführen.Nicht blockierende Störung zurücksetzen (erforderlich). |
Tab. 21 Betriebs- und Störungsanzeigen
13.4 Störungen, die nicht angezeigt werden
| Beschreibung | Beseitigung |
| Verbrennungsgeräusche zu laut; Brummgeräusche | Gasart prüfen.Gas-Anschlussdruck prüfen (. SeiteExternalLink:).Abgasanlage prüfen, ggf. reinigen oder instandsetzen.Gas-Luft Verhältnis prüfen, ggf. korrigieren (. SeiteExternalLink:).Gasarmatur prüfen, ggf. tauschen (. SeiteExternalLink:). |
| Strömungsgeräusche | Pumpenleistung oder Pumpenkennfeld korrekt einstellen und auf maximale Leistung anpassen. |
| Aufheizung dauert zu lange. | Pumpenleistung oder Pumpenkennfeld korrekt einstellen und auf maximale Leistung anpassen. |
| Abgastemperaturbegrenzer nicht verbundenen, ohne Wärmebedarf gibt es keine Störung erst nach 2 Stunden oder zum Beginn Wärmebedarf. | siehe Code 2 2 4 |
| Abgaswerte nicht in Ordnung; CO-Gehalt zu hoch. • Gasart prüfen. | • Gas-Anschlussdruck prüfen.• Abgasanlage prüfen, ggf. reinigen oder instandsetzen.• Gas-Luft-Verhältnis prüfen, ggf. korrigieren.• Gasarmatur prüfen, ggf. tauschen |
| Zündung zu hart, zu schlecht. | • Zündtrafo mit Servicefunktion t1 auf Aussetzer prüfen, ggf. tauschen.• G a s a r t p r ü f e n .• Gas-Anschlussdruck prüfen.• Netzanschluss prüfen.• Elektroden mit Kabel prüfen, ggf. tauschen.• Abgasanlage prüfen, ggf. reinigen oder instandsetzen.• Gas-Luft-Verhältnis prüfen, ggf. korrigieren.• Bei Erdgas: Externen Gas-Strömungswächter prüfen, ggf. tauschen.• Brenner prüfen, ggf. tauschen.• Gasarmatur prüfen, ggf. tauschen. |
| Warmwasser hat schlechten Geruch oder dunkle Farbe. | • Thermische Desinfektion des Warmwasserkreises durchfuhren.• Schutzanode tauschen. |
| Warmwasserauslauftemperatur wird nicht erreicht. • Turbine prüfen | • Turbine prüfen, ggf. tauschen.• Gas-Luft-Verhältnis prüfen, ggf. korrigieren. |
| Warmwassermenge wird nicht erreicht. • Plattenwärmetauscher prüfen. | |
| Keine Funktion, das Display bleibt dunkel. | • Elektrische Verdrahtung auf Beschädigung prüfen.• Defekte Kabel ersetzen.• Sicherung prüfen, ggf. tauschen.• Gasarmatur prüfen, ggf. tauschen. |
Tab. 22 Nicht angezeigte Störungen
Tab. 22 Nicht angezeigte Störungen
13.4.1 Weitere Informationen
Für weitere Informationen wenden Sie sich an den Hersteller.
14 Service
14.1 3-Wege-Ventil kontrollieren

Messstifte des Multimeters nicht zu tief in die Steckverbinder drücken, um Beschädigungen zu vermeiden.
▶ Überprüfen, ob während des Betriebs-Codes „-“ auf den Steckkontakten „1“ und „4“ 24 VAC-Spannung vorhanden ist.
▶ Warmwasserbetrieb über das Menü Einstellungen auf „Off“ einstellen.
▶ Überprüfen, ob während des Betriebs-Codes „--“ auf den Steckkontakten „2“ und „3“ 24 VAC-Spannung vorhanden ist.

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VAC ① ② ③ ④ 6720813048-75.1TDBild 68 3-Wege-Ventil
Buderus
Notizen
Deutschland
Bosch Thermotechnik GmbH
Buderus Deutschland
Sophienstraße 30-32
D-35576 Wetzlar
www.buderus.de
info@buderus.de
Österreich
Robert Bosch AG
Geschäftsbereich Thermotechnik
Geiereckstraße 6
A-1110 Wien
Technische Hotline: 0810 - 810 - 555
www.buderus.at
office@buderus.at
Schweiz
Buderus Heiztechnik AG
Netzibodenstr. 36
CH- 4133 Pratteln
www.buderus.ch
info@buderus.ch
Luxemburg
Ferroknepper Buderus S.A.
Z.I. Um Monkeler
20, Op den Drieschen
B.P. 201
L-4003 Esch-sur-Alzette
Tel.: 0035 2 55 40 40-1
Fax: 0035 2 55 40 40-222
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