Logamax U052-24-28 - Chaudière centrale de chauffage BUDERUS - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Logamax U052-24-28 BUDERUS
Für das Fachhandwerk
Vor Montage und Wartung sorgfältig lesen.
Liebe Kundin, lieber Kunde,
Wärme ist unser Element – und das seit über 275 Jahren. Von Anfang an investieren wir unsere ganze Energie und Leidenschaft, um für Sie individuelle Lösungen für Ihr Wohlfühlklima zu entwickeln.
Egal ob Wärme, Warmwasser oder Lüftung – mit einem Buderus Produkt erhalten Sie hocheffiziente Heiztechnik in bewährter Buderus Qualität, die Ihnen lange und zuverlässig Behaglichkeit schenken wird.
Wir fertigen nach den neuesten Technologien und achten darauf, dass unsere Produkte effizient aufeinander abgestimmt sind. Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit stehen dabei immer im Vordergrund.
Danke, dass Sie sich für uns entschieden haben – und damit auch für effiziente Energienutzung bei gleichzeitig hohem Komfort. Damit das auf Dauer so bleibt, lesen Sie bitte sorgfältig die Bedienungsanleitung. Falls dennoch einmal Probleme auftauchen sollten, wenden Sie sich bitte an Ihren Installateur. Er hilft Ihnen jederzeit gerne weiter.
Ihr Installateur ist einmal nicht erreichbar? Dann ist unser Kundendienst rund um die Uhr für Sie da!
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrem neuen Buderus Produkt!
Ihr Buderus Team
Inhaltsverzeichnis
1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise ..... 3
1.1 Symbolerklärung 3
1.2 Sicherheitshinweise 3
2 Bedienungsübersicht 4
3 Inbetriebnahme .... 5
3.1 Vor der Inbetriebnahme 5
3.2 Gerät ein-/ausschalten 6
3.3 Heizung einschalten 6
3.4 Heizungsregelung 6
3.5 Geräte mit Warmwasserspeicher:
Warmwassertemperatur einstellen ..... 7
3.6 Logamax U052-24/28K und Logamax U054-24K: Warmwassertemperatur einstellen ..... 7
3.6.1 Warmwassertemperatur 7
3.6.2 Warmwassermenge/-temperatur 8
3.7 Sommerbetrieb (nur Warmwasserbereitung) ... 8
3.8 Frostschutz 8
3.9 Störungen 8
3.10 Pumpenblockierschutz 8
4 Energiesparhinweise 9
5 Allgemeines .... 10
1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise
1.1 Symbolerklärung
Warnhinweise

Warnhinweise im Text werden mit einem grau hinterlegten Warndreieck gekennzeichnet und umrandet.

Bei Gefahren durch Strom wird das Ausrufezeichen im Warndreieck durch ein Blitzsymbol ersetzt.
Signalwörter am Beginn eines Warnhinweises kennzeichnen Art und Schwere der Folgen, falls die Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr nicht befolgt werden.
- HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten können.
• VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personenschäden auftreten können. - WARNUNG bedeutet, dass schwere Personenschäden auftreten können.
- GEFAHR bedeutet, dass lebensgefährliche Personenschäden auftreten können.
Wichtige Informationen

Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem nebenstehenden Symbol gekennzeichnet. Sie werden durch Linien ober- und unterhalb des Textes begrenzt.
Weitere Symbole
Symbol Bedeutung
| ▶Handlungsschritt | |
| → Querverweis auf andere Stellen im Dokument oder auf andere Dokumente | |
| • Aufzählung/Listeneintrag | |
| – Aufzählung/Listeneintrag (2. Ebene) |
Tab. 1
1.2 Sicherheitshinweise
Gefahr bei Gasgeruch
▶ Gashahn schließen (→ Seite 5).
▶ Fenster öffnen.
▶Keine elektrischen Schalter betätigen.
▶Offene Flammen löschen.
▶Von außerhalb Gasversorgungsunternehmen und zugelassenen Fachbetrieb anrufen.
Gefahr bei Abgasgeruch
▶ Gerät ausschalten (→ Seite 6).
▶Fenster und Türen öffnen.
▶Zugelassenen Fachbetrieb benachrichtigen.
Aufstellung, Umbau
▶Gerät nur durch einen zugelassenen Fachbetrieb aufstellen oder umbauen lassen.
▶Abgasführende Teile nicht ändern.
▶Bei raumluftabhängigem Betrieb: Be- und Entlüftungsöffnungen in Türen, Fenstern und Wänden nicht verschließen oder verkleinern. Bei Einbau fugendichter Fenster Verbrennungsluftversorgung sicherstellen.
Inspektion und Wartung
▶Empfehlung für den Kunden: Wartungs- und Inspektionsvertrag mit jährlicher Inspektion und bedarfsabhängiger Wartung mit einem zugelassenen Fachbetrieb abschließen.
▶Der Betreiber ist für die Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Heizungsanlage verantwortlich (Bundes-Immissionsschutzgesetz).
▶Nur Originalersatzteile verwenden!
Explosive und leicht entflammbare Materialien
▶Leicht entflammbare Materialien (Papier, Verdünnung, Farben usw.) nicht in der Nähe des Gerätes verwenden oder lagern.
Verbrennungs-/Raumluft
▶Verbrennungs-/Raumluft frei von aggressiven Stoffen halten (z. B. Halogenkohlenwasserstoffe, die Chlor- oder Fluorverbindungen enthalten). Korrosion wird so vermieden.
Einweisung des Kunden
▶ Kunden über Wirkungsweise des Geräts informieren und in die Bedienung einweisen.
▶ Kunden darauf hinweisen, dass er keine Änderungen oder Instandsetzungen vornehmen darf.
2 Bedienungsübersicht

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366 135 363 310 476 317 61 8.1 367 365 136 295 38 170 171 172 173 170 27 15 6 720 612 229-12.20Bild 1
8.1 Manometer
15 Sicherheitsventil (Heizkreis)
27 Automatischer Entlüfter
38 Nachfüllieinrichtung
(Logamax U052-24/28K, Logamax U054-24K)
61 Entstörtaste (Reset)
135 Ein-/Aus-Taster
136 Temperaturregler für Heizungsvorlauf
170 Wartungshähne im Vor- und Rücklauf (optional)
171 Warmwasseranschluss (optional)
172 Gashahn (geschlossen) (optional)
173 Absperrventil Kaltwasser (Logamax U052-24/28K, Logamax U054-24K) (optional)
295 Gerätetyp-Aufkleber
310 Temperaturregler für Warmwasser
317 Display
363 Kontroll-Leuchte für Brennerbetrieb
365 Schornsteinfegertaste
366 Service-Taste
367 Service-Funktion „nach unten“
476 Service-Funktion „nach oben“
3 Inbetriebnahme
3.1 Vor der Inbetriebnahme
Gashahn (172) öffnen
▶Griff drücken und nach links bis zum Anschlag drehen (Griff in Fließrichtung = offen).
Wartungshähne (170)
▶Vierkant mit Schlüssel so weit drehen, bis Kerbe in Flussrichtung zeigt (s. kleines Bild). Kerbe quer zur Flussrichtung = geschlossen.
Absperrventil Kaltwasser (173) bei Geräten Logamax U052-24/28K und Logamax U054-24K
▶Griff in Flussrichtung drehen. Griff quer zur Flussrichtung = geschlossen.

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170 172 173 5 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80Bild 2
Betriebsdruck der Heizung kontrollieren

Bei Geräten ohne Nachfüllleinrichtung: Vor dem Nachfüllen den Schlauch mit Wasser füllen. Damit wird vermieden, dass Luft ins Heizungswasser eindringt.
Bei Geräten mit integrierter Nachfüll-einrichtung: Die Nachfüllleinrichtung befindet sich unten am Gerät zwischen dem Anschluss für Heizungsvorlauf und dem Anschluss Warmwasser (Pos. 38).
▶Der Zeiger am Manometer (8.1) soll zwischen 1 bar und 2 bar stehen.
▶Wenn der Zeiger unterhalb von 1 bar steht (bei kalter Anlage): Wasser nachfüllen, bis der Zeiger wieder zwischen 1 bar und 2 bar steht.
Wenn ein höherer Betriebsdruck erforderlich ist, erhalten Sie den Wert von Ihrem Fachmann.
Max. Druck von 3 bar, bei höchster Temperatur des Heizungswassers, darf nicht überschritten werden (Sicherheitsventil (15) öffnet).

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bar 8.1 15 38Bild 3
3.2 Gerät ein-/ausschalten
Einschalten
▶Gerät am Ein-/Aus-Taster einschalten. Das Display zeigt nach kurzer Zeit die Vorlauf- temperatur.
Ausschalten
- Gerät am Ein-/Aus-Taster ausschalten. - Wenn das Gerät länger außer Betrieb genommen wird: Frostschutz beachten (→ Kapitel 3.8).

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6 720 612 229-18.20Bild 4
3.3 Heizung einschalten
▶Temperaturregler 🚗 drehen, um die max. Vorlauftemperatur an die Heizungsanlage anzupassen: – Minimal, Drehknopf in Stellung horizontal nach links: ca. 45 °C
Maximal, Drehknopf auf Rechtsanschlag: Logamax U052-24/28K, Logamax U054-24K: Vorlauftemperaturen bis ca. 82 °C Logamax U052-24/28, Logamax U054-24: Vorlauftemperaturen bis ca. 88 °C Wenn der Brenner in Betrieb ist, leuchtet die Kontroll- leuchte grün.

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55 Next 3-12 4000 40 6 720 612 229-19.20Bild 5
3.4 Heizungsregelung
In Deutschland ist nach §12 der Energieeinsparverordnung (EnEV) eine zeitgesteuerte Heizungsregelung mit Raumtemperaturregler oder witterungsgeführtem Regler und thermostatischen Heizkörperventilen vorgeschrieben.

Beachten Sie zur korrekten Einstellung die Bedienungsanleitung des verwendeten Heizungsreglers.
▶Außentemperaturgeführten Regler (RC35) auf die entsprechende Heizkurve und Betriebsweise einstellen. ▶Raumtemperaturgeführten Regler (RC10/20) auf die gewünschte Raumtemperatur drehen.

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AUT 6 720 612 229-32.10Bild 6 Beispiel: Raumtemperaturregler RC20
3.5 Geräte mit Warmwasserspeicher: Warmwassertemperatur einstellen

Durch thermische Desinfektion werden Bakterien, insbesondere sog. Legionellen im Speicher abgetötet. Hierfür wird einmal wöchentlich der Speicher für ca. 35 Minuten auf 70 °C erwärmt.
Während die thermische Desinfektion aktiv ist zeigt das Display Lim Wechsel mit der Vorlauftemperatur.

WARNUNG: Verbrühungsgefahr!
▶Der Speicherinhalt kühlt nach der thermischen Desinfektion erst allmählich durch thermische Verluste wieder auf die eingestellte Warmwassertemperatur ab. Deshalb kann die Warmwassertemperatur kurzzeitig höher sein als die eingestellte Temperatur.
▶Warmwassertemperatur am Temperaturregler einstellen. Bei einem Speicher mit Thermometer wird die Warmwassertemperatur am Speicher angezeigt.
| Reglerstellung Warmwassertemperatur | |
| ● (Linksanschlag) ca. | 40 °C |
| 40 bis 60 Skalenwert | entspricht der gewünschten Auslauftemperatur |
| ● (Rechtsanschlag) ca. | 60 °C |
Tab. 2

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55 Real 3-E 60 450 10 8 2070 30 6 720 612 229-20.20Bild 7
3.6 Logamax U052-24/28K und Logamax U054-24K: Warmwassertemperatur einstellen
3.6.1 Warmwassertemperatur
Bei diesen Geräten kann die Warmwassertemperatur am Temperaturregler zwischen ca. 40 °C und 60 °C eingestellt werden.
Die eingestellte Temperatur wird im Display nicht angezeigt.
| Reglerstellung Warmwassertemperatur | |
| ● (Linksanschlag) ca. | 40 °C |
| 40 bis 60 Skalenwert | entspricht der gewünschten Auslauftemperatur |
| ● (Rechtsanschlag) ca. | 60 °C |
Tab. 3

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55 New1 3-4 30% 45% 20% 6 720 612 229-20.20Bild 8
3.6.2 Warmwassermenge/-temperatur
Die Warmwassertemperatur kann von 40 °C bis 60 °C eingestellt werden. Bei großer Warmwassermenge sinkt die Warmwassertemperatur entsprechend Abb. 9.

area
| Q[l/min] | T[°C] | | -------- | ----- | | 2 | 65 | | 3 | 60 | | 4 | 40 | | 5 | 40 | | 6 | 40 | | 7 | 40 | | 8 | 40 | | 9 | 40 | | 10 | 40 | | 11 | 40 | | 12 | 40 | | 13 | 40 |Bild 9 Diagramm für eine Kaltwassereinlauftemperatur von +15 °C
1 Gerät taktet (Wechsel zwischen EIN/AUS)
3.7 Sommerbetrieb (nur Warmwasserbereitung)
▶Stellung des Temperaturreglers für Heizungsvorlauf 📊 notieren.
▶Temperaturregler danz nach links drehen .
Die Heizungspumpe und damit die Heizung ist abgeschaltet. Die Warmwasserversorgung sowie die Spannungsversorgung für Heizungsregelung und Schaltuhr bleiben erhalten.

Warnung: Gefahr des Einfrierens der Heizungsanlage. Im Sommerbetrieb nur Gerätefrostschutz.
Weitere Hinweise finden Sie in der Bedienungsanleitung des Heizungsreglers.

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35 Head 2473 90 11 4881 80 60 6 720 612 229-41.20Bild 10
3.8 Frostschutz
Frostschutz für die Heizung:
▶Heizung eingeschaltet lassen, Temperaturregler mindestens auf Stellung horizontal links.
▶Bei ausgeschalteter Heizung Frostschutzmittel ins Heizungswasser mischen, siehe Installationsanleitung und Warmwasserkreis entleeren.
Weitere Hinweise finden Sie in der Bedienungsanleitung des Heizungsreglers.
Frostschutz für einen Speicher:
▶Temperaturregler aTh Linksanschlag drehen (40 °C).

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6 720 612 229-40.20Bild 11
3.9 Störungen
Während des Betriebes können Störungen auftreten.
Das Display zeigt eine Störung und die Taste „Reset“ kann blinken.
Wenn die Taste „Reset“ blinkt:
▶Taste „Reset“ ca. 3 Sek. lang drücken. Das Gerät geht wieder in Betrieb und die Vorlauftemperatur wird angezeigt.
Wenn die Taste „Reset“ nicht blinkt:
▶Gerät aus- und wieder einschalten. Das Gerät geht wieder in Betrieb und die Vorlauftemperatur wird angezeigt.
Wenn sich die Störung nicht beseitigen lässt:
▶Zugelassenen Fachbetrieb oder Kundendienst anrufen und Störung sowie Gerätedaten (→ Seite 10) mitteilen.
3.10 Pumpenblockierschutz

Diese Funktion verhindert ein Festsitzen der Heizungspumpe nach längerer Betriebspause.
Nach jeder Pumpenabschaltung erfolgt eine Zeitmessung, um nach 24 Stunden die Heizungspumpe kurz einzuschalten.
4 Energiesparhinweise
Sparsam heizen
Das Gerät ist so konstruiert, dass der Gasverbrauch und die Umweltbelastung möglichst niedrig und die Behaglichkeit groß ist. Entsprechend dem jeweiligen Wärmebedarf der Wohnung wird die Gaszufuhr zum Brenner geregelt. Wenn der Wärmebedarf geringer wird, arbeitet das Gerät mit kleiner Flamme weiter. Der Fachmann nennt diesen Vorgang Stetigregelung. Durch die Stetigregelung werden die Temperaturschwankungen gering und die Wärmeverteilung in den Räumen gleichmäßig. So kann es vorkommen, dass das Gerät längere Zeit in Betrieb ist, aber dennoch weniger Gas verbraucht als ein Gerät das ständig ein- und ausschaltet.
Inspektion und Wartung
Damit der Gasverbrauch und die Umweltbelastung über lange Zeit möglichst niedrig bleibt, empfehlen wir bei einem zugelassenen Fachbetrieb den Abschluss eines Wartungs- und Inspektionsvertrages mit jährlicher Inspektion und bedarfsabhängiger Wartung.
Heizungsregelung
In Deutschland ist nach § 12 der Energieeinsparverordnung (EnEV) eine Heizungsregelung mit Raumtemperaturregler oder witterungsgeführtem Regler und Thermostatventilen vorgeschrieben.
Weitere Hinweise finden Sie in der Bedienungsanleitung des Heizungsreglers.
Heizungsanlagen mit außentemperaturgeführtem Regler RC35
Bei dieser Regelungsart wird die Außentemperatur erfasst und die Heizungsvorlauftemperatur entsprechend der eingestellten Heizkurve am Regler verändert. Je kälter die Außentemperatur, desto höher die Vorlauftemperatur. Die Heizkurve möglichst niedrig einstellen. Der Temperaturregler des Gerätes ist auf die maximale Auslegungs-temperatur der Heizungsanlage zu drehen.
Heizungsanlagen mit Raumtemperaturregler RC...
Der Raum, in dem der Raumtemperaturregler eingebaut ist, bestimmt die Temperatur für die anderen Räume (Leitraum). Im Leitraum darf kein thermostatisches Heizkörperventil eingebaut sein.
Der Temperaturregler des Gerätes ist auf die maximale Auslegungstemperatur der Heizungsanlage einzustellen. In jedem Raum (ausgenommen Leitraum) kann die Temperatur individuell über die thermostatischen Heizkörperventile eingestellt werden. Möchten Sie im Leitraum eine niedrigere Temperatur als in den übrigen Räumen, so lassen Sie den Raumtemperaturregler auf dem eingestellten Wert und drosseln den Heizkörper am Ventil.
Thermostatventile
Damit die jeweils gewünschte Raumtemperatur erreicht wird, die Thermostatventile ganz öffnen. Erst, wenn nach längerer Zeit die Temperatur nicht erreicht wird, am Regler die gewünschte Raumtemperatur ändern.
Sparbetrieb (Nachtabsenkung)
Durch Absenken der Raumtemperatur über Tag oder Nacht lassen sich erhebliche Brennstoffmengen einsparen. Ein Absenken der Temperatur um 1 K kann bis zu 5 % Energieeinsparung bringen. Es ist nicht sinnvoll die Raumtemperatur täglich beheizter Räume unter +15 °C absinken zu lassen, da sonst die ausgekühlten Wände weiterhin Kälte abstrahlen. Oft wird dann die Raumtemperatur erhöht und so mehr Energie verbraucht als bei gleichmäßiger Wärmezufuhr.
Bei gut isoliertem Gebäude im Sparbetrieb die Temperatur auf niedrigen Wert einstellen. Auch wenn die eingestellte Spartemperatur nicht erreicht wird, wird Energie gespart, da die Heizung ausgeschaltet bleibt. Der Sparbeginn kann ggf. früher eingestellt werden.
Lüften
Zum Lüften Fenster nicht gekippt lassen. Sonst wird dem Raum ständig Wärme entzogen, ohne die Raumluft nennenswert zu verbessern. Besser die Fenster für kurze Zeit ganz öffnen.
Während des Lüftens Thermostatventile zudrehen.
Warmwasser
Warmwassertemperatur immer so niedrig wie möglich wählen.
Eine niedrige Einstellung am Temperaturregler bedeutet große Energieeinsparung.
Außerdem führen hohe Warmwassertemperaturen zu verstärkter Verkalkung und beeinträchtigen damit die Funktion des Gerätes (z. B. längere Aufheizzeiten oder geringere Auslaufmenge).
Zirkulationspumpe
Eine evtl. vorhandene Zirkulationspumpe für Warmwasser über eine Zeitschaltuhr auf die individuellen Bedürfnisse einstellen (z. B. morgens, mittags, abends).
Nun wissen Sie, wie mit dem Junkers Gerät sparsam geheizt werden kann. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, so wenden Sie sich bitte an Ihren Installateur - oder schreiben Sie uns.
5 Allgemeines
Mantelschale reinigen
Mit feuchtem Tuch Mantelschale abreiben. Keine scharfen oder ätzenden Reinigungsmittel verwenden.
Gerätedaten
Wenn Sie den Kundendienst anfordern, ist es von Vorteil, genauere Angaben über Ihr Gerät zu machen.
Diese Angaben erhalten Sie vom Typschild oder vom
Gerätetyp-Aufkleber ( Seite 4, Pos. 295).
Gas-Kesseltherme (z. B. Logamax U052-24K)
Fertigungsdatum (FD ...)
Datum der Inbetriebnahme:
Notizen
Deutschland
Bosch Thermotechnik GmbH
Buderus Deutschland
Sophienstraße 30-32
D-35576 Wetzlar
www.buderus.de
info@buderus.de
Österreich
Buderus Austria Heiztechnik GmbH
Karl-Schönherr-Str. 2,
A-4600 Wels
Technische Hotline: 0810 - 810 - 444
www.buderus.at
office@buderus.at
Schweiz
Buderus Heiztechnik AG
Netzibodenstr. 36,
CH- 4133 Pratteln
www.buderus.ch
info@buderus.ch
Luxemburg
Ferroknepper Buderus S.A.
Z.I. Um Monkeler
20, Op den Drieschen
B.P. 201 L-4003 Esch-sur-Alzette
Tel. 0035 2 55 40 40-1 - Fax 0035 2 55 40 40-222
www.buderus.lu
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