Logamax U122-11 - Zentralheizkessel BUDERUS - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Logamax U122-11 BUDERUS
Montage- und Wartungsanweisung
Gas-Umlaufwasserheizer Logamax U122-11

Das Gerät entspricht den grundlegenden Anforderungen der zutreffenden Normen und Richtlinien.
Die Konformität wurde nachgewiesen. Die entsprechenden Unterlagen sind beim Hersteller hinterlegt.
Technische Änderungen vorbehalten!
Durch stetige Weiterentwicklungen können Abbildungen, Funktionsschritte und technische Daten geringfügig abweichen.
Aktualisierung der Dokumentation
Haben Sie Vorschläge für Verbesserungen oder haben Sie Unregelmäßigkeiten festgestellt, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
Herstelleranschrift
BBT Thermotechnik GmbH Buderus Deutschland Justus-Kilian-Straße 1, D-35573 Wetzlar
Dokument-Nr.: 7203 1900
Ausgabe 05/2005
1 Vorschriften, Richtlinien 5
2 Gefahren- und Sicherheitshinweise ..... 6
3 Abmessungen, Gas- und Hydraulikanschlüsse 7
4 Montage 8
4.1.1 Heizkreisanschluss 8
4.1.2 Gasanschluss 9
4.1.3 Warmwasseranschluss 10
4.2 Montage des Gas-Umlaufwasserheizers....10
4.3 Verbrennungsluft-Abgasanschluss....11
4.4 Elektrische Anschlüsse....12
4.4.1 Netzanschluss....12
4.4.2 Regelgeräteanschluss....12
4.4.3 Anschluss Warmwasserfühler 13
5 Inbetriebnahme 14
5.1 Betriebsbereitschaft vorbereiten 14
5.1.1 Heizungsanlage füllen 14
5.1.2 Heizwasserkreislauf entlüften 15
5.1.3 Dichtheitskontrolle....16
5.1.4 Gaszuleitung entlüften....17
5.2 Inbetriebnahmearbeiten 17
5.2.1 Gaskennwerte notieren 17
5.2.2 Dichtheitskontrolle durchgeführt? 17
5.2.3 Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren....17
5.2.4 Überprüfung der Geräteausrüstung....18
5.2.5 Einstellungen vornehmen 18
5.2.6 Gasanschlussdruck (Fließdruck) messen 20
5.2.7 Brennerdruck kontrollieren 21
5.2.8 Dichtheitskontrolle im Betriebszustand 22
5.2.9 Messwerte aufnehmen 22
5.2.10 Funktionsprüfungen....23
5.2.11 Verkleidung anbringen....23
5.2.12 Betreiber einweisen, Unterlagen übergeben 24
5.2.13Inbetriebnahme bestätigen 24
6 Inspektion 25
6.1 Allgemeine Hinweise 25
6.2 Heizkessel für die Reinigung vorbereiten 25
6.3 Innere Dichtheitsprüfung 25
7 Wartung 26
7.1 Wartungsarbeiten. 26
7.1.1 Wärmetauscher und Brenner reinigen....26
7.1.2 Gasanschlussdruck (Fließdruck) messen 27
7.1.3 Brennerdruck kontrollieren 27
7.1.4 Dichtheitskontrolle im Betriebszustand.... 27
7.1.5 Messwerte aufnehmen 27
7.1.6 Funktionsprüfungen 27
7.1.7 Wartung bestätigen.... 27
8 Umstellung auf eine andere Gasart .....28
9 Anhang 32
9.1 Betriebsmeldungen.... 32
9.2 Störungsmeldungen 32
9.3 Technische Daten 34
10 Protokolle 35
10.1 Inbetriebnahmeprotokoll 35
10.2 Inspektions- und Wartungsprotokolle. 36
11 Konformitätserklärung 40
Vorwort
Wichtige allgemeine Anwendungshinweise!
Setzen Sie das Gerät nur bestimmungsgemäß und unter Beachtung der Montage- und Wartungsanweisung ein.
Die Wartung und Reparatur darf nur von autorisierten Fachkräften durchgeführt werden. Betreiben Sie das Gerät nur in Kombination mit dem Zubehör und den Ersatzteilen, die in dieser Anweisung angegeben sind.
Verwenden Sie andere Kombinationen, Zubehör- und Ersatzteile nur dann, wenn diese ausdrücklich für die vorgesehene Anwendung bestimmt sind und die Leistungsmerkmale und Sicherheitsanforderungen nicht beeinträchtigen.
1 Vorschriften, Richtlinien
Diese Montage- und Wartungsanweisung ist für den Buderus Gas-Umlaufwasserheizer Logamax U122-11 gültig.
Bauart: B_32 , C_12x , C_32x , C_42x , C_52x , C_62 , C_62x
Kategorie: DE II _2ELL3P 20; 50 mbar
Stromart: 230 VAC, 50 Hz, IP X4D
Der Gas-Umlaufwassererheizer kann mit folgenden Regelgeräten ausgestattet werden:
– Ein/Aus-Temperaturregler 24 V;
- Regelgerät Logamatic 4111, Logamatic 4112;
Für Österreich gilt abweichend:
Kategorie AT II _2H3P , 20 mbar; 50 mbar
Bei der Installation sind die örtliche Bauordnung sowie die ÖVGW-Richtlinie G1 (ÖVGW-TR Gas) einzuhalten. Die Gas-Umlaufwasserheizer werden ausschließlich in der Ausführung Erdgas H geliefert. Eine Umstellung auf Flüssiggas ist möglich.
Der Buderus Gas-Umlaufwasserheizer Logamax U122-11 entspricht in Konstruktion und Betriebsverhalten den "Grundlegenden Anforderungen der Gasgeräterichtlinie 90/396/EWG" unter Berücksichtigung der DIN 3368-5 sowie der EN 625, EN 483.
Für die Installation und den Betrieb sind besonders folgende Normen und Richtlinien zu beachten:
HeizAnIV Heizungs-Anlagenverordnung
- BlmSchV Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immisionsschutzgesetzes (Verordnung für Kleinfeuerungsanlagen)
FeuVo Feuerungsverordnung der Bundesländer
DIN 1988 Technische Regeln für die Trinkwasserinstallation
DIN 3368 Umlaufwasserheizer, Kombiwasserheizer Anforderungen und Prüfung
DIN 4701 Regeln zur Berechnung des Wärmebedarfs von Gebäuden
DIN 4705 Feuerungstechnische Berechnung von Schornsteinabmessungen
DIN 4751; Sicherheitstechnische Ausrüstung von
Teil 3 Warmwasserheizungen
DIN 4753 Wassererwärmer und Wassererwärmungsanlagen für Trink- und Betriebswasser
DIN 4756 Gasfeuerungsanlagen
DIN 4788 Gasbrenner
DIN 18160 Hausschornsteine
DIN 18380 Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen (VOB)
EN 437 Prüfgase, Prüfdrücke, Gerätekategorien
EN 483 Heizkessel für gasförmige Brennstoffe; Heizkessel des Typs C mit einer Nennwär- mebelastung kleiner oder gleich 70 kW
EN 625 Heizkessel für gasförmige Brennstoffe; spezielle Anforderungen an die trinkwasserseitige Funktion von Kombikesseln mit einer Nennwärmebelastung kleiner oder gleich 70 kW
EN 50165 Elektrische Ausrüstung von nicht elektrischen Geräten für den Hausgebrauch und ähnlichen Zwecken
TRF Technische Regeln Flüssiggas
TRGI Technische Regeln für Gasinstallation
VDI 2035 Richtlinien zur Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen
VDE-Vorschriften und etwaige Sondervorschriften der örtlichen Energieversorgungsunternehmen.
2 Gefahren- und Sicherheitshinweise

VORSICHT!
Für die Erstellung und den Betrieb der Anlage sind die Regeln der Technik sowie die bauaufsichtlichen und gesetzlichen Bestimmungen zu beachten.
Bei Arbeiten an wasserführenden Teilen muss das Universelle-Brenner-Automat-Gehäuse (UBA-Gehäuse) stets geschlossen sein.
Die Montage, der Gas- und Abgasanschluss, die Erstinbetriebnahme, der Stromanschluss sowie die Wartung und Instandhaltung dürfen nur von einer Fachfirma ausgeführt werden. Arbeiten an gasführenden Teilen sind von einer konzessionierten Fachfirma auszuführen.
Die Reinigung und Wartung ist einmal jährlich durchzuführen. Dabei ist die Gesamtanlage auf ihre einwandfreie Funktion zu prüfen. Mängel sind umgehend zu beheben.
Hinweise zum Heizungswasser
– Vor dem Füllen Anlage gründlich spülen!
– Als Füll- und Ergänzungswasser für die Heizungsanlage ausschließlich unbehandeltes Leitungswasser verwenden!
- Keine Enthärtung über Kationenaustauscher!
– Keine Inhibitoren, Frostschutzmittel oder andere Zusätze verwenden!
– Das Ausdehnungsgefäß muss ausreichend dimensioniert sein!
- Beim Einsatz von sauerstoffdurchlässigen Leitungen, z.B. für Fußbodenheizungen, muss eine Systemtrennung durch Wärmetauscher vorgenommen werden. Ungeeignetes Heizungswasser fördert die Schlamm- und Korrosionsbildung. Dies kann zu Funktionsstörungen und Beschädigung des Wärmetauschers führen.
3 Abmessungen, Gas- und Hydraulikanschlüsse
Logamax U122-11

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480 240 Ø60/100 420 810 769 Success 102 63 165 14 65 65 65 65 46 VK GASTSK AS
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290 75 810 VK, RK, GAS 50 VS, RS 35VK = Kesselvorlauf R ^3/4
VS = Speichervorlauf G ^1/2 (Single-Gerät)
GAS = Gasanschluss G1
RS = Speicherrücklauf G½ (Single-Gerät)
RK = Kesselrücklauf R ^3/4
AS = Ablauf Sicherheitsventil Rp ^3/4

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290 75 85±5Konzentrischer Bogen bei Außenwandanschluß und Anschluß an L AS
4 Montage
Lieferumfang siehe Abb. 1.
Anforderungen an den Aufstellungsraum

HINWEIS!
Die baurechtlichen Vorschriften für Aufstellungsräume beachten! Bei der Festlegung des Anbringungsortes Abstände für die Abgasführung beachten (siehe "Montageanweisung Abgas-system")! Seitliche Mindestabstände von 50 mm beachten!

VORSICHT!
Entzündliche Materialien oder Flüssigkeiten dürfen nicht in der Nähe des Umlaufwasserheizers gelagert oder verwendet werden. Zur Vermeidung von Kesselschäden ist eine Verunreinigung der Verbrennungsluft durch Halogen-Kohlenwasserstoffe (z.B. enthalten in Sprühdosen, Lösungs- und Reinigungsmitteln, Farben, Klebern) und durch starken Staubanfall auszuschließen. Der Aufstellungsraum des Umlaufwasserheizers muss frostsicher und gut belüftet sein.
4.1 Rohranschlüsse
4.1.1 Heizkreisanschluss

HINWEIS!
Rohrleitungen und Heizkörper gründlich spülen! Soll der Heizkessel nicht sofort montiert werden, Anschlüsse z.B. mit Klebeband abdecken.
- Anschlussgruppe (Zubehör) montieren (siehe "Montageanweisung Anschlussgruppe").

Abb. 1 Lieferumfang
Legende zu Abb. 1:
Pos. 1: Gas-Umlaufwasserheizer
Pos. 2: Wandhalter mit Plastikstreifen
Pos. 3: Technische Unterlagen
Pos. 4: Nippel ½", auf ¾", für Speicheranschluss
Pos. 5: Anschlussgruppe (Zubehör)
Pos. 6: Abgassystem (Zubehör)

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1 2 3 46Abb. 2 Rohranschlüsse Überputzmontage
- Rohre spannungsfrei anschließen (Abb. 2 und 3).
Zum Schutz der gesamten Anlage empfehlen wir, einen Schmutzfilter in die Rücklaufleitung einzubauen. Unmittelbar vor und nach dem Schmutzfilter ist eine Absperrung für die Filterreinigung einzubauen.
Ein Druckausdehnungsgefäß ist bereits eingebaut.
Logamax U122 ohne externen Speicher-Wassererwärmer
- Kurzschlussleitung U-KS 11 (Zubehör) entsprechend "Montageanleitung Anschlussgruppe" zwischen Speichervorlauf und Speicherrücklauf installieren.
Logamax U122 mit externem Speicher-Wassererwärmer
- Nippel für Speicheranschluss in die Anschlussplatte einbauen. Die Nippel liegen dem Speicherzubehör bei.

Abb. 3 Rohranschlüsse Unterputzmontage Legende für Abb. 2 und Abb. 3:
Pos. 1: Vorlauf Speicher-Wassererwärmer
Pos. 2: Rücklauf Speicher-Wassererwärmer
Pos. 3: Kurzschlussleitung U-KS-11
Pos. 4: Trichtersiphon
Pos. 5: Rücklauf Heizkessel (absperrbar)
Pos. 6: Gas
Pos. 7: Vorlauf Heizkessel (absperrbar)
4.1.2 Gasanschluss

WARNUNG!
WARNUNG!
Arbeiten an gasführenden Teilen dürfen nur von einer konzessionierten Fachfirma ausgeführt werden.
Der Einbau eines Gasfilters nach DIN 3386 in die Gasleitung wird empfohlen.
- Gasanschluss nach TRGI bzw. TRF vornehmen; in der Gaszuleitung einen Gasabsperrhahn (Zubehör) mit Verschraubung installieren. Rohr spannungsfrei anschließen (Abb. 2 und 3).
4.1.3 Warmwasseranschluss

VORSICHT!
VORSICHT!
Keine verzinkten Rohre oder Armaturen verwenden! Der Warmwasserwärmetauscher ist aus Kupfer, es besteht die Gefahr elektrolytischer Korrosion.

HINWEIS!
Bei Verwendung von Kunststoffrohren sind die Hinweise des Herstellers der Kunststoffrohre zu beachten; insbesondere ist die vom Hersteller empfohlene Verbindungstechnik zu verwenden.
- Vor dem Kaltwassereintritt ein nicht absperrbares Membransicherheitsventil nach DIN 4753 (max. 8 bar) einbauen. Dies ist jedoch nicht nötig, wenn durch einen Haus-Druckminderer garantiert wird, dass der maximale Anschlussdruck von 10 bar nicht überschritten wird.
- Rohre spannungsfrei anschließen (Abb. 2 und 3).
4.2 Montage des Gas-Umlaufwasserheizers
Montagearbeiten

HINWEIS!
Voraussetzungen für die Montage: Anschlussplatte nach "Montageanweisung Anschlussgruppe" montiert, Rohre verlegt.
Verpackung entfernen und dem Recycling zuführen. Styroporboden zum Schutz der Anschlussstutzen nicht entfernen! Während der Montage müssen der Umlaufwasserheizer und der Abgasstutzen vor Verschmutzung durch Baustoffe, z.B. durch Abdecken mit Folie, geschützt werden.
Wandhalter anbringen. Den Plastikstreifen zur Längenkorrektur (Abb. 4) benutzen. Die eckigen Aussparungen im Wandhalter sind für einen Gerätetypenaustausch von ZWR/ZR vorgesehen. Dabei Zuordnung der Rohranschlüsse entsprechend "Montageanweisung Anschlussgruppe" beachten. Bei Verwendung der Speicher S 120 oder HT 75 Abstandsmaße aus den Montageanweisungen der entsprechenden Anschlussets beachten.

Abb. 4 Plastikstreifen zur Längenkorrektur
Verkleidung abnehmen
● Halteschraube lösen (Abb. 5, Pos. 1).
- Verkleidung aushängen.

Abb. 5 Verkleidung abnehmen
- Umlaufwasserheizer auf den Wandhalter hängen (Abb. 6).
- Umlaufwasserheizer mit Anschlussgruppe (Zubehör) verschrauben.

4.3 Verbrennungsluft-Abgasanschluss
Vor Montagebeginn muss der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister informiert werden.
Bei den Bauarten B_32 , C_12x , C_32x , C_42x , C_52x , C_62 und C_62x sind die Abgassystem-Grundbausätze gemäß Gasgeräterichtlinie 90/396/EWG unter Berücksichtigung der EN 438 gemeinsam mit dem Gas-Umlaufwasserheizer Logamax U122-11 zugelassen (Systemzertifizierung). Dies ist dokumentiert durch die Produktidentnummer auf dem Typenschild des Kessels.
- Verbrennungsluft-Abgasanschluss entsprechend der Montageanweisung des Abgassystems montieren.
4.4 Elektrische Anschlüsse
4.4.1 Netzanschluss
Der Netzanschluss erfolgt durch Einstecken des angeschweißten Netzsteckers in eine Steckdose.
- Netzstecker erst einstecken, wenn Anlage gefüllt ist!

HINWEIS!
Der Netzstecker muss immer erreichbar sein.

Abb. 7 Netzanschluss
4.4.2 Regelgeräteanschluss
- Brücke entfernen und Regelgerät an der Klemmenleiste nach Schaltplan anschließen.
- Klemmenkasten schließen und befestigen.
- UBA schließen.
- UBA hochklappen und festschrauben.
Soll der Kessel ohne Regelung vorübergehend in Betrieb genommen werden, nicht-leitende Brücke (Abb. 8, Pos. 7) in Klemme 1-2 durch eine leitende Brücke ersetzen und Vorlauftemperatur und benötigte Heizleistung am UBA einstellen.

WARNUNG!
ACHTUNG!
Dieser Betrieb ist nur für eine provisorische Inbetriebnahme geeignet. Er entspricht nicht der Heizungsanlagen-Verordnung.

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7 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 6 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 24 VAC max 5 VA 0 VAC 0 VAbb. 8 Anschluss Regelgerät
Legende zu Abb. 8
Pos. 1: Ein/Aus-Temperaturregler
Pos. 2: mod. Raumtemperaturregler ERC/RC
Pos. 3: I/O-Port / Kommunikationsanschluss
Pos. 4: Außentemperaturfühler
Pos. 5: Stromversorgung 24 VAC/max. 6VA Schaltspannung 3-Wege-Ventil (9+11)
Pos. 6: Anschluss für Diagnosestecker
Pos. 7: Nicht-leitende Brücke
4.4.3 Anschluss Warmwasserfühler
- Brückenstecker entfernen (Abb. 9, Pos. 1). Kabelfarben: schwarz/weiß und lila.
- Verlängerungskabel 3 m (Abb. 9, Pos. 2) für Warmwasserfühler an den Stecker anschließen und Fühler in den Speicher-Wassererwärmer montieren.

Abb. 9 Warmwasserfühler
5 Inbetriebnahme
Bitte benutzen Sie für die Inbetriebnahme das Inbetriebnahmeprotokoll in Kapitel 10.
5.1 Betriebsbereitschaft vorbereiten

VORSICHT!
VORSICHT!
Bei starkem Staubanfall, z.B. durch Baumaßnahmen im Aufstellraum, darf der Umlaufwasserheizer nicht betrieben werden.
5.1.1 Heizungsanlage füllen
Den Umlaufwasserheizer noch nicht einschalten!

WARNUNG!
ACHTUNG!
Beim Einsatz von Leitungen im hydraulischen Kreislauf, die einen permanenten Sauerstoffzutritt ins System zulassen (z.B. sauerstoffdurchlässige Kunststoffrohre), muss eine Systemtrennung durch einen Wärmetauscher vorgenommen werden.
Zum Füllen der Anlage ist Leitungswasser zu verwenden.
- Mit Wasser gefüllten Schlauch auf den Füll- und Entleerhahn (Abb. 10) aufstecken und Hahn mit dem vorhandenen Vierkantschlüssel (liegt der Verpackung bei) öffnen.
● Wartungshähne (Abb. 11) am Vor- und Rücklaufanschluss öffnen.

Abb. 10 Heizungsanlage füllen

Abb. 11 Wartungshähne
- Wasserhahn öffnen und Anlage bis zu einem Druck von 1,0 - 1,2 bar (Abb. 12, Pos. 1) füllen. Der optimale Fülldruck beträgt 1,0 bar.
- Wasserhahn und Füll- und Entleerhahn am Umlaufwasserheizer schließen.
- Anlage über die Entlüftungsventile an den Heizkörpern entlüften.
5.1.2 Heizwasserkreislauf entlüften
● Brennerabdeckung abnehmen (Abb. 13).
Gas-Umlaufwasserheizer über das Entlüftungsventil am Wärmetauscher (Abb. 14) entlüften.

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1Abb. 12 Druckanzeige

Abb. 13 Brennerabdeckung abnehmen

Abb. 14 Entlüftungsventil am Wärmetauscher
Gas-Umlaufwasserheizer über das Entlüftungsventil an der Umwälzpumpe (Abb. 15) entlüften.

Abb. 15 Entlüftungsventil an der Umwälzpumpe
- Damit die Restluft entweichen kann, Kappe am automatischen Entlüfter (Abb. 16) eine Umdrehung aufdrehen. Sollte der Druck durch das Entlüften abgefallen sein, Wasser nachfüllen.
- Schlauch abziehen, Schlauchtülle abschrauben und Abdeckkappe aufschrauben.
- Brennerabdeckung anbringen.

Abb. 16 Automatischer Entlüfter
5.1.3 Dichtheitskontrolle
● Anlage stromlos machen.

VORSICHT!
VORSICHT!
Vor der Erstinbetriebnahme neuen Leitungsabschnitt bis einschließlich der unmittelbaren Dichtstelle an der Gasbrennerarmatur auf äußere Dichtheit prüfen. Dabei darf der Prüfdruck am Eingang der Gasbrennerarmatur maximal 150 mbar betragen.
Wird bei dieser Druckprüfung eine Undichtheit festgestellt, eine Lecksuche an allen Verbindungen mit einem schaumbildenden Mittel durchführen. Das Mittel muss die Zulassung als Gas-Dichtheitsprüfmittel besitzen. Das Mittel nicht auf elektrische Leitungen bringen!

Abb. 17 Gasabsperrhahn
5.1.4 Gaszuleitung entlüften
Gasabsperrhahn (Abb. 17, Pos. 1) schließen.
- Verschlussschraube des Prüfnippels für Anschlussdruck und Entlüftung etwas herausdrehen und Schlauch aufstecken (Abb. 18).
- Gasabsperrhahn (Abb. 17, Pos. 2) öffnen.
Das ausströmende Gas über den Schlauch ins Freie ableiten.
- Entweicht keine Luft mehr, Gasabsperrhahn wieder schließen (Abb. 17, Pos. 1).
- Schlauch abziehen und Verschlussschraube festziehen.

WARNUNG!
ACHTUNG!
Gasarmatur auf Dichtheit prüfen.

Abb. 18 Gaszuleitung entlüften
5.2 Inbetriebnahmearbeiten
5.2.1 Gaskennwerte notieren
- Gaskennwerte beim zuständigen Gasversorgungsunternehmen erfragen und eintragen.
5.2.2 Dichtheitskontrolle durchgeführt?
- Durchgeführte Dichtheitskontrolle bestätigen.
5.2.3 Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren
- Wurde das vorgeschriebene Verbrennungsluft-Abgas-system verwendet? Siehe hierzu Kapitel "Verbrennungsluft-Abgasanschluss".
- Sind die in der entsprechenden Montageanweisung des Abgassystems enthaltenen Ausführungsbestimmungen eingehalten worden?
Der Querschnitt des Abgasrohres muss mindestens dem Durchmesser des Stutzens am Gas-Umlaufwasserheizer entsprechen. Der Abgasweg ist so kurz wie möglich zu wählen.
| Gasart | Werkseitige Voreinstellung der Gasbrenner |
| Erdgas E (beinhaltet Erdgas H) | bei Lieferung betriebsfertig eingestellt auf Wobbeindex 14,1 kWh/m3(bezogen auf 15 °C, 1013 mbar), einsetzbar für den Wobbeindexbereich 11,3* bis 15,2 kWh/m3.Aufschrift auf Gasart-Hinweisschild, eingestellte Kategorie: 2H G20 - 20 mbar2E G20 - 20 mbar |
| Erdgas LL (beinhaltet Erdgas L) | nach Umstellung (siehe Kap. 8, Seite 28) betriebsfertig eingestellt auf Wobbeindex 11,5 kWh/m3 (bezogen auf 15 °C, 1013 mbar), einsetzbar für den Wobbeindexbereich 9,5 bis 12,4 kWh/m3.Aufschrift auf Gasart-Hinweisschild, eingestellte Kategorie: 2LL G25 - 20 mbar |
| Flüssiggas P | nach Umstellung (siehe Kap. 8, Seite 28) geeignet für Propan.Aufschrift auf Gasart-Hinweisschild, eingestellte Kategorie: G31 - 3P |
Tab. 1 Gasarten
* Österreich: 12,7
5.2.4 Überprüfung der Geräteausrüstung

HINWEIS!
Der Brenner darf nur mit den richtigen
Düsen in Betrieb genommen werden
Bei Bedarf Gasart umstellen (siehe Kap. 8, Seite 28).
5.2.5 Einstellungen vornehmen
Vorlauftemperatur einstellen
- Abdeckung der 2. Bedienebene (Abb. 19, Pos. 1) öffnen.
- Regler (Abb. 19, Pos. 2) auf die gewünschte maximale Vorlauftemperatur, je nach Auslegung der Anlage einstellen.
Werkseinstellung = Reglerstellung "7" (ca. 78 °C).
| Gasdüsen ∅ in mm | |
| Gasart Logamax U122-11 | |
| Erdgas E* (G20) 0,87 | |
| Erdgas LL (G25) 1,02 | |
| Flüssiggas P (Propan, G31) 0,55 | |
Tab. 2 Gasdüsendurchmesser
* beinhaltet Erdgas H

| Reglerstellung Vorlauftemperatur [°C] | |
| 1 | 55 |
| 2 | 58 |
| 3 | 62 |
| 4 | 66 |
| 5 | 70 |
| 6 | 74 |
| 7 | 78 |
| 8 | 82 |
| 9 | 86 |
| 10 | 90 |
Tab. 3 Vorlauftemperatur Heizung
Bei externem Warmwasserspeicher: Warmwassertemperatur einstellen
- Gewünschte Warmwassertemperatur mit Regler für Warmwasserkomfort (Abb. 19, Pos. 6) entsprechend Tab. 4 einstellen.
Heizleistung einstellen
- Heizleistung je nach erforderlichem Wärmebedarf entsprechend Tab. 5 am Regler (Abb. 19, Pos. 5) einstellen. Erforderlichen Wärmebedarf entsprechend DIN 4701 berechnen. Werkseinstellung = Reglerstellung "10".
Pumpennachlaufzeit einstellen
- Schalter (Abb. 20) in Stellung "1" bringen: Pumpennachlaufzeit 4 Min. Schalter (in Stellung "2" bringen, wenn die Anlage raumtemperaturgeführt geregelt wird und Frostgefahr für Teile der Anlage besteht, die außerhalb des Erfassungsbereichs des Raumtemperaturreglers liegen, z.B. Heizkörper in der Garage. Pumpennachlaufzeit 24 St.

HINWEIS!
Bei Einsatz der Regelgeräte ERC mit AM 1.0 und Logamatic 4111 den Schalter für die Pumpennachlaufzeit auf "1" stellen. Die Pumpennachlaufzeit wird in diesem Fall vom Regelgerät gesteuert.
| Reglerstellung | Warmwassertemperatur externer Speicher-Wassererwärmer [°C] |
| 1 | 27 |
| 2 | 31 |
| 3 | 34 |
| 4 | 38 |
| 5 | 41 |
| 6 | 45 |
| 7 | 49 |
| 8 | 52 |
| 9 | 56 |
| 10 60 |
Tab. 4 Warmwassertemperatur
Abb. 20 Schalter für Pumpennachlaufzeit
5.2.6 Gasanschlussdruck (Fließdruck) messen
- Mindestens ein Heizkörperventil öffnen.

WARNUNG!
ACHTUNG!
Der Umlaufwasserheizer darf noch nicht eingeschaltet sein!
Gasabsperrhahn schließen.
- Verschlussschraube am Prüfnippel für Gasanschlussdruck (Abb. 22) zwei Umdrehungen lösen.
- Messschlauch des Druckmessgeräts auf den Prüfnippel aufstecken.
Gasabsperrhahn langsam öffnen. - Schornsteinfegerschalter (Abb. 21) in Stellung "1" stellen.
● Anlage elektrisch in Betrieb nehmen (Abb. 23). Nach einer Wartezeit von ca. 30 Sek. zündet der Brenner.
- Gasanschlussdruck messen und in Protokoll eintragen.
Bei Erdgas: Der Gasanschlussdruck muss min. 17, max. 25 mbar (Nennanschlussdruck 20 mbar) betragen.
Bei Propan: Der Gasanschlussdruck muss min. 42,5, max. 57,5 mbar (Nennanschlussdruck 50 mbar) betragen.
- Schornsteinfegerschalter (Abb. 21) in Stellung "0" stellen.
Gasabsperrhahn schließen. - Messschlauch wieder abziehen und Verschlussschraube am Prüfnippel festziehen.
Gasabsperrhahn langsam öffnen.

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KW 0 1 1Abb. 21 Schornsteinfegerschalter

Abb. 22 Gasanschlussdruck messen

Abb. 23 Betriebsschalter

HINWEIS!
Ist der benötigte Anschlussdruck nicht vorhanden, muss mit dem zuständigen Gasversorgungsunternehmen Rücksprache genommen werden! Bei zu hohem Anschlussdruck muss ein Gasdruckregler vor der Gasarmatur eingebaut werden.
5.2.7 Brennerdruck kontrollieren
- Mindestens ein Heizkörper thermostatventil öffnen.

ACHTUNG!
WARNUNG!
Der Umlaufwasserheizer darf noch nicht eingeschaltet sein!
- Verschlussschraube des Messnippels (Abb. 24, Pos. 1) um zwei Umdrehungen lösen.
- Einen Messschlauch des Druckmessgeräts auf den Messnippel aufschieben.
- Verschlussschraube der Brennerdruckmessstelle (Abb. 24, Pos. 2) um zwei Umdrehungen lösen.
- Den zweiten Messschlauch des Druckmessgeräts auf die Brennerdruckmessstelle aufschieben.
- Abdeckung der 2. Bedienebene (Abb. 26, Pos. 1) öffnen.
- Schornsteinfegerschalter (Abb. 26, Pos. 3) in Stellung "1" stellen.
- Servicetaste (Abb. 26, Pos. 2) drücken und ca. 10 Sek. gedrückt halten (Display: "-/Y").
Minimalen Brennerdruck kontrollieren und einstellen
- Regler für Warmwassertemperatur (Abb. 26, Pos. 5) auf "1" stellen.
- Brennerdruck mit dem Wert bei Teillast in Tab. 6 vergleichen. Bei Abweichungen Schutzkappe von Modulationsspule abziehen (Abb. 25, Pos. 1) und mit Maulschlüssel SW9 (Abb. 25, Pos. 2) Druck einstellen.

Abb. 24 Brennerdruck kontrollieren

Abb. 25 Minimalen / maximalen Brennerdruck einstellen
Maximalen Brennerdruck kontrollieren und einstellen
- Regler für Warmwassertemperatur (Abb. 26, Pos. 5) auf "10" stellen.
- Brennerdruck mit dem Wert bei Volllast in Tab. 6 vergleichen. Bei Abweichungen Schutzkappe (Abb. 25, Pos. 1) von Modulationsspule abziehen und mit der Sechskantschraube SW7 (Abb. 25, Pos. 3) Druck einstellen.
- Regler für Warmwassertemperatur (Abb. 26, Pos. 5) in vorherige Stellung bringen.
- Messschläuche des Druckmessgeräts abziehen.
- Schornsteinfegerschalter (Abb. 26, Pos. 3) in Stellung "0" stellen.
- Verschlussschrauben wieder festdrehen.
- Abdeckung den 2. Bedienebene schließen.

Abb. 26 Voreinstellung zur Kontrolle des Brennerdruckes
5.2.8 Dichtheitskontrolle im Betriebszustand

HINWEIS!
Überprüfen Sie bei laufendem Brenner alle Dichtstellen im gesamten Gasweg des Brenners mit einem schaumbildenden Mittel. Das Mittel muss die DVGW-Zulassung als Gas-Dichtheitsprüfmittel besitzen.
Mittel nicht auf elektrische Anschlussleitungen bringen!
5.2.9 Messwerte aufnehmen
- Die jeweilige Verschlussschraube (Abb. 27) am Anschlussstück für das Verbrennungsluft-Abgassystem abschrauben und nach durchgeführter Messung wieder aufschrauben.
| Brennerdruck in mbar für Nennwärmeleistung | Erdgas E* (G20) | Erdgas LL (G25) | Flüssiggas P (Propan G31) |
| 5,5 kW(50%) Teillast | 3,6 2,6 | 9,8 | |
| 10,9 kW(100%) Volllast | 13,0 9,5 | 37,9 |
Tab. 6 Brennerdruckwerte, bezogen auf 15 °C, 1013 mbar und trockenes Gas

Abb. 27 Messstellen am Abgasrohr
Legende zu Abb. 27:
Pos. 1: Abgastemperatur, CO 2 , CO, NO x Eintauchtiefe der Messsonde: ca. 200 mm
Pos. 2: Verbrennungslufttemperatur
Abgasverlust
Der Abgasverlust muss kleiner als 11 % sein.
Kohlenmonoxydgehalt
CO-Werte in luftfreiem Zustand müssen unter 400 ppm oder 0,04 Vol% liegen. Werte um oder über 400 ppm weisen auf eine fehlerhafte Brennereinstellung, Verschmutzung am
Gasbrenner, am Wärmeaustauscher oder auf Defekte am Brenner hin.
Die Ursache ist unbedingt festzustellen und zu beheben.
5.2.10 Funktionsprüfungen
Bei der Inbetriebnahme und der jährlichen Wartung sind nach DIN 4756 alle Regel-, Steuer- und Sicherheitseinrichtungen auf ihre Funktion und, soweit Verstellung möglich, auf ihre richtige Einstellung zu prüfen.
Ionisationsstrom messen
● Anlage stromlos machen.
- Steckverbindung des Überwachungskabels lösen und Messgerät in Reihe anschließen (Abb. 28). Am Messgerät den μA-Gleichstrombereich wählen. Das Messgerät muss eine Auflösung von mindestens 1 μA haben.
- Anlage elektrisch wieder in Betrieb nehmen und Schornsteinfegerschalter (Abb. 26, Pos. 3) in Stellung "1" stellen.
- Ionisationsstrom messen. Der Ionisationsstrom muss >2 μA Gleichstrom betragen.
- Messwert in das Protokoll eintragen.
● Anlage stromlos machen.
- Messgerät abnehmen und Steckverbindung wieder zusammenstecken.
- Schornsteinfegerschalter (Abb. 26, Pos. 3) in Stellung "0" stellen.
● Abdeckung der 2. Bedienebene wieder schließen.
- Anlage wieder in Betrieb nehmen. Bei Anzeige "7" und nach Drücken der Servicetaste erscheint in der Anzeige "c". Reset-Taste drücken. Im Display erscheint "r".
5.2.11 Verkleidung anbringen
- Verkleidung einhängen und Halteschraube eindrehen (Abb. 5, Pos. 1).

5.2.12 Betreiber einweisen, Unterlagen übergeben
- Den Betreiber ausführlich in die Bedienung und Funktion der Heizanlage einweisen.
- Alle Unterlagen dem Betreiber übergeben.
5.2.13 Inbetriebnahme bestätigen
- Den Vordruck am Ende dieser Anweisung ausfüllen. Damit wird die fachgerechte Erstellung und Erstinbetriebnahme sowie die Übergabe der Anlage bestätigt.
6 Inspektion
Vergleichen Sie dazu Kapitel 10.2: "Inspektions- und Wartungsprotokolle" auf Seite 36.
6.1 Allgemeine Hinweise
Bieten Sie Ihrem Kunden einen jährlichen Inspektions- und bedarfsorientierten Wartungsvertrag an. Was in einem jährlichen Inspektions- und bedarfsorientierten Wartungsvertrag enthalten sein muss, können Sie im Kapitel 10.2: "Inspektions- und Wartungsprotokolle" auf Seite 36 nachlesen.
6.2 Heizkessel für die Reinigung vorbereiten
● Anlage außer Betrieb nehmen.

WARNUNG!
LEBENSGEFAHR
durch elektrischen Strom bei geöffneter Anlage.
- Bevor Sie die Anlage öffnen: schalten Sie die Heizungsanlage mit dem Heizungsnotschalter stromlos oder trennen Sie sie über die entsprechende Haussicherung vom Stromnetz.
- Sichern Sie die Heizungsanlage gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten.
- Brennerverkleidung bzw. Brennerhaube vom Heizkessel nehmen (siehe "Verkleidung abnehmen" auf Seite 11).

HINWEIS
Wenn Gasleitungen vom Gasbrenner abgetrennt werden müssen, darf die Brennerabdeckung nur ausschließlich vom Fachhandwerk geöffnet werden.
- Schrauben der Brennerabdeckung heraus. Brennerabdeckung abnehmen (siehe "Verkleidung abnehmen" auf Seite 11).
6.3 Innere Dichtheitsprüfung (gemäß DIN 475E)
- Vergewissern Sie sich, dass der Gasabsperrhahn in der Zuleitung geschlossen und die Anlage stromlos ist.
- Gasbrennerarmatur auf der Eingangsseite mit einem Prüfdruck von min. 100 mbar und max. 150 mbar auf innere Dichtheit prüfen. Nach einer Minute darf der Druckabfall max. 10 mbar betragen. Bei höherem Druckabfall muss an allen Dichtstellen vor der Armatur eine Lecksuche mit einem schaumbildenden Mittel durchgeführt werden. Wird keine Lekkage festgestellt, Druckprüfung wiederholen. Bei erneut höherem Druckabfall als 10 mbar pro Minute Armatur auswechseln.
7 Wartung
Beachten Sie dazu Kapitel 10.2: "Inspektions- und Wartungsprotokolle" auf Seite 36.
7.1 Wartungsarbeiten

HINWEIS!
Die hier beschriebene Nassreinigung von Brenner und Wärmetauscher sollte vorgenommen werden, wenn der Gas-Umlaufwasserheizer stark verschmutzt ist. Bei jährlicher Wartung ist es ausreichend, Brenner und Wärmetauscher in eingebautem Zustand mit einer weichen Bürste zu reinigen. Dazu müssen Brennerabdeckungen, Düsenplatte, Elektroden, Brennerrahmen, Abgasrohr und Strömungssicherung entfernt werden.
Vorbereitungsarbeiten
● Anlage stromlos machen.
Gasabsperrhahn schließen.
- Halteschraube lösen und Verkleidung abnehmen.
- Anlage heizwasser- und warmwasserseitig absperren und Wasser aus dem Gerät am Füll- und Entleerhahn ablassen. Nach Beendigung der Wartungsarbeiten Absperrhähne öffnen, Wasser nachfüllen und Anlage entlüften.
7.1.1 Wärmetauscher und Brenner reinigen
● Brennerabdeckung abnehmen (Abb. 29).
- Verschraubung zur Gasleitung unterhalb der Bodenplatte der Brennerkammer lösen (Abb. 30, Pos. 1)
- Schrauben links und rechts abschrauben (Abb. 30, Pos. 2) und Düsenplatte (Abb. 30, Pos. 3) entnehmen.

Abb. 29 Brennerraumdeckel abnehmen

Abb. 30 Düsenplatte entfernen
- Befestigungsschrauben der Elektroden um zwei Umdrehungen lösen (Abb. 31).
- Glühzünd- und Ionisationselektrode entfernen.
-
Wasserseitige Verschraubungen des Brenners lösen (Abb. 30, Pos. 4).
● Brenner herausnehmen (Abb. 30, Pos. 5). -
Kabel des Sicherheitstemperaturbegrenzers lösen (Abb. 32, Pos. 1).
● Schrauben am Abgassammler lösen (Abb. 32, Pos. 2).
● Gummimanschette am Abgasanschluss des Gebläses nach oben schieben (Abb. 32, Pos. 3).
● Verbindungsring nach oben schieben (Abb. 32, Pos. 4). - Kabel vom Gebläse abziehen (Kabelzuordnung notieren) und Abggassammler mit Gebläse nach vorn herausnehmen.
● Wärmetauscherblech herausnehmen. - Rücklaufverschraubung des Wärmetauschers lösen (Abb. 32, Pos. 5).
● Wärmetauscher herausnehmen. - Brenner und Wärmetauscher nass reinigen mit weicher Bürste, Warmwasser und Haushaltsspülmittel. Mit klarem Wasser abspülen.
- Alle Teile in umgekehrter Reihenfolge wieder montieren. Dabei neue Dichtungen einlegen.
7.1.2 Gasanschlussdruck (Fließdruck) messen
Siehe Absatz 5.2.6 auf Seite 20.
7.1.3 Brennerdruck kontrollieren
Siehe Absatz 5.2.7 auf Seite 21.
7.1.4 Dichtheitskontrolle im Betriebszustand
Siehe Absatz 5.2.8 auf Seite 22.
7.1.5 Messwerte aufnehmen
Siehe Absatz 5.2.9 auf Seite 22.
7.1.6 Funktionsprüfungen
Siehe Absatz 5.2.10 auf Seite 23.
7.1.7 Wartung bestätigen
- Unterschreiben Sie das Wartungsprotokoll (Siehe "Inspektions- und Wartungsprotokolle" auf Seite 36).

text_image
1,5 - 5mmAbb. 31 Glühzünd- und Ionisationselektrode

Abb. 32 Wärmetauscher herausnehmen
Legende für Abb. 32:
Pos. 1: Kabel des Sicherheitstemperaturbegrenzers
Pos. 2: Schrauben, Abgassammler
Pos. 3: Gummimanschette, Abgasanschluss
Pos. 4: Verbindungsring
Pos. 5: Rücklaufverschraubung, Wärmetauscher
8 Umstellung auf eine andere Gasart
Heizkessel außer Betrieb nehmen
Gasabsperrhahn schließen.
● Anlage stromlos machen.
- Verkleidung abnehmen.

Abb. 33 Brennerraumdeckel abnehmen
Düsenplatte wechseln
● Brennerraumdeckel abnehmen (Abb. 33).
- Verschraubung zur Gasleitung unterhalb der Bodenplatte der Brennerkammer lösen (Abb. 34, Pos. 1).
● Schrauben links und rechts abschrauben (Abb. 34, Pos. 2) und Düsenplatte entnehmen (Abb. 34, Pos. 3).

Abb. 34 Düsenplatte entfernen
- Düsen anhand der Kennzeichnung überprüfen (Tab. 7).
| Gasdüsen ∅ in mm | |
| Gasart Logamax U122-11 | |
| Erdgas E* (G20) 0,87 | |
| Erdgas LL (G25) 1,02 | |
| Flüssiggas P (Propan, G31) 0,55 | |
Tab. 7 Gasdüsendurchmesser
* beinhaltet Erdgas H
- Neue Düsenplatte (Abb. 35) montieren.
- Alle Teile wieder in umgekehrter Reihenfolge montieren.

Modulationsventil tauschen
Bei Umstellung zwischen Erdgas und Flüssiggas muss neben der Düsenplatte auch das Modulationsventil ausgetauscht werden.
Aufschrift auf Modulationsventil:
bei Erdgas: Range 1,5 - 20 mbar bei Flüssiggas: Range 3 - 37 mbar.
- Alle Kabelstecker von der Spule des Modulationsventils abziehen (Abb. 36, Pos. 1).
- Beide Schrauben am Flansch lösen und Modulationsventil entnehmen (Abb. 36, Pos. 2).
- Neues Modulationsventil aufsetzen und verschrauben. Auf Dichtung achten! Kabelstecker aufstecken.

Abb. 36 Modulationsventil tauschen
Brennerdruck messen
- Mindestens ein Heizkörper thermostatventil öffnen.

WARNUNG!
ACHTUNG!
Der Umlaufwasserheizer darf noch nicht eingeschaltet sein!
- Verschlussschraube des Messnippels (Abb. 37, Pos. 1) zwei Umdrehungen lösen.
- Einen Messschlauch des Druckmessgeräts auf den Messnippel aufschieben.
- Verschlussschraube der Brennerdruckmessstelle (Abb. 37, Pos. 2) zwei Umdrehungen lösen.
- Den zweiten Messschlauch des Druckmessgeräts auf die Brennerdruckmessstelle aufschieben.
Gasabsperrhahn öffnen.
● Anlage wieder ans Stromnetz schließen. - Abdeckung der 2. Bedienebene öffnen (Abb. 37, Pos. 3).

Abb. 37 Brennerdruck messen
- Schornsteinfegerschalter in Stellung "1" (Abb. 38, Pos. 2) bringen (Display: "-/A").
- Servicetaste (Abb. 38, Pos. 1) drücken und ca. 10 Sek. gedrückt halten (Display: "-Y").

Abb. 38 Bedienelemente für "Brennerdruck messen"
Minimalen Brennerdruck einstellen
- Regler für Warmwassertemperatur (Abb. 38, Pos. 3) auf "1" stellen.
- Brennerdruck mit dem Wert bei Teillast in Tab. 8 vergleichen.
- Bei Abweichungen Schutzkappe von Modulationsspule abziehen (Abb. 39, Pos. 1) und mit Maul-schlüssel SW9 (Abb. 39, Pos. 2) Druck einstellen.

Abb. 39 Minimalen/maximalen Brennerdruck einstellen
Maximalen Brennerdruck einstellen
- Regler für Warmwassertemperatur (Abb. 38, Pos. 3) auf "10" stellen.
- Brennerdruck messen und mit dem Wert bei Volllast in Tab. 8 vergleichen.
- Bei Abweichungen Schutzkappe (Abb. 39, Pos. 1) von Modulationsspule abziehen und mit der Sechskantschraube SW9 (Abb. 39, Pos. 3) Druck einstellen.
| Brennerdruck in mbar für Nennwärmeleistung | Erdgas E* (G20) | Erdgas LL (G25) | Flüssiggas P (Propan G31) |
| 5,5 kW(50%) Teillast | 3,6 2,6 | 9,8 | |
| 10,9 kW(100%) Volllast | 13,0 9,5 | 37,9 |
Tab. 8 Brennerdruckwerte, bezogen auf 15 °C, 1013 mbar und trockenes Gas
- Messschläuche des Druckmessgeräts abziehen und Verschlussschrauben wieder festdrehen.
- Schutzkappe wieder aufstecken, Schornsteinfegerschalter auf "0" stellen, Regler für Warmwassertemperatur (Abb. 38, Pos. 3) in vorherige Stellung bringen und Abdeckung der 2. Bedienebene schließen.
- Aufkleber "Eingestellte Kategorie" (Abb. 40, Pos. 1) mit dem neuen Aufkleber (liegt dem Umrüstsatz bei) überkleben.
Inbetriebnahme
- Alle in der Inbetriebnahmeanweisung beschriebenen Inbetriebnahmearbeiten durchführen. Dabei Protokoll (siehe "Inbetriebnahmeprotokoll" auf Seite 35) neu ausfüllen.
- Zusätzlich alle bei der Montage betroffenen Dichtstellen in die Dichtheitskontrolle im Betriebszustand einbeziehen.

HINWEIS!
Genauere Hinweise finden Sie in der Serviceanleitung.

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2H G20 - 20mbar 2E G20 - 20mbarAbb. 40 Aufkleber "Eingestellte Kategorie"
9 Anhang
9.1 Betriebsmeldungen
| Anzeige | Anzeige nach Drücken der Servicetaste | Bedeutung |
| ☐ | Logamax U122 ist betriebsbereit | |
| R | Brennerintervallschaltung, 10 Min. ab Brennerstart | |
| C | Warten auf Schalten des Dreiwegeventils bzw. der Pumpe | |
| H | Betriebsbereitschaft | |
| L | Erste Sicherheitszeit | |
| P; U | Sicherheitszeit | |
| y | Vorlauftemperatur auf Einstellwert | |
| -, | Logamax U122 läuft im Heizbetrieb | |
| R | Schornsteinfegerbetrieb | |
| H | Normaler Heizbetrieb | |
| y | Servicebetrieb | |
| =, | Logamax U122 läuft im Warmwasserbetrieb | |
| H | Normaler Warmwasserbetrieb |

HINWEIS!
Genauere Hinweise finden Sie in der
Serviceanleitung.
9.2 Störungsmeldungen
| Anzeige | Anzeige nach Drücken der Servicetaste | Bedeutung |
| 1 | Abgas | |
| C | Fehler am Kabelbaum | |
| 3 | Luftvolumenstrom | |
| R | Differenzdruckschalter hat während der Heizphase abgeschaltet | |
| C | Differenzdruckschalter hat nicht in der programmierten Zeit geschlossen | |
| 4 | Temperaturen | |
| C | F2 Sicherungsfehler oder Sicherheitstemperaturbegrenzer hat angesprochen | |
| U | Heizwassersensorkurzschluss | |
| y | Heizwassersensor defekt oder loser Kontakt | |
| 5 | Externe Kommunikation | |
| R | Kessel ist verriegelt, "reset" erforderlich | |
| 6 | Flammenüberwachung | |
| R | Keine Ionisationsmeldung nach der Zündung oder F1 Sicherungsfehler | |
| C | Ionisationsmeldung trotz nicht vorhandener Flamme | |
| H | Flamme ist nach dem Öffnen des Hauptgasventils ausgefallen | |
| L | Flamme ist während der Heizphase ausgefallen | |
| 7 | Netzspannung | |
| R | Unter- oder Überspannung im UBA | |
| C | Netzspannung wurde nach einer Störungsmeldung unterbrochen | |
| F | F3 Sicherungsfehler oder Systemfehler das UBA | |
| H | Spannungsspitzen im UBA | |
| L | Zeitfehler im UBA | |
| 8 | Allgemeine Störung/Gasdruck | |
| R | Spule des Modulationsventils defekt | |
| C | Strom in der Spule des Modulationsventils zu hoch | |
| F | Falscher Kabelanschluss an der Spule des Modulationsventils | |
| L; y | Externer Schaltkontakt, z.B. Temperaturwächter für Fußbodenheizung, hat angesprochen | |
| 9 | Systemfehler | |
| C | KIM oder Kabelverbindung zum KIM defekt | |
| U | KIM defekt | |
| R, F, H, P | Systemfehler (UBA defekt) | |
| L | Falscher Kabelanschluss Gasbrennerarmatur oder Systemfehler des UBA | |
| E | Systemfehler des UBA |

HINWEIS!
Genauere Hinweise und Möglichkeiten der Fehlerbeseitigung finden Sie in der Service- anleitung.
9.3 Technische Daten
| Technische Daten Einheit Logamax U 122-11 (K) | ||
| Kategorie Gasart nach EN 437, Deutschland | DE II_2ELL3P 20; 50 mbar (Erdgas E bzw. LL und Flüssiggas P) | |
| Kategorie Gasart nach EN 437, Österreich | AT I_2H 20 mbar (Erdgas H) | |
| Nennleistungsbereich modulierend kW 5,5 - 10,9 | ||
| Nennwärmebelastung kW 6,0 - 11,9 | ||
| Normnutzungsgrad % 91,7 | ||
| Heizwasserkreis | ||
| Bereitschaftswärmeaufwand % 1,0 | ||
| Heizwassertemperatur °C 55 - 90 | ||
| max. Heizwasservolumenstrom l/h | 1100 | |
| Heizwasservolumenstrom bei 200 mbar Restförderhöhe | l/h | 575 entspricht Δ t = 16,3 K |
| Maximale Vorlauftemperatur | °C 85 | |
| Zulässiger Betriebsüberdruck | bar 3 | |
| Wärmetauscherinhalt | l | 0,4 |
| Pumpennachlaufzeit Stellung 1Stellung 2 | Min.St. | 424 |
| Ausdehnungsgefäß | ||
| Ausdehnungsgefäß Inhalt | l | 7,5 |
| Ausdehnungsgefäß Vordruck | bar 0,75 | |
| Anschlüsse | ||
| Gas | G1 (Gerät) / R 12 (Zubehör) | |
| Heizwasser | G 34 (Gerät) / R 34 (Zubehör) | |
| Speicheranschluss | G 12 (Gerät) / R 34 (mitgelieferte Nippel) | |
| Abgasanschluss | ||
| Abgaswertegruppe | I _2 | |
| Art des Abgasanschlusses (Gerätebauart) | B _32 , C _12X , C _32X , C _42X , C _52 , C _52X , C _62 , C _62X | |
| Abgasrohrdurchmesser | mm | konzentrisch, ∅ 60 / 100 |
10 Protokolle
10.1 Inbetriebnahmeprotokoll
- Bitte haken Sie die durchgeführten Inbetriebnahme-arbeiten ab und tragen Sie die Messwerte ein. Beachten Sie dabei bitte unbedingt die Hinweise auf den folgenden Seiten.
| Inbetriebnahmearbeiten Bemerkungen oder Messwerte | |
| 1. Gaskennwerte notieren: (siehe Absatz 5.2.1, Seite 17)WobbeindexBetriebsheizwert | /m^3 /m^3 |
| 2. Dichtheitskontrolle durchführen (siehe Absatz 5.1.3, Seite 16) | |
| 3. Verbrennungsluft-Abgasanschluss kontrollieren(siehe Absatz 5.2.3, Seite 17) | |
| 4. Überprüfung der Geräteausrüstung (siehe Absatz 5.2.4, Seite 18)(bei Bedarf Gasart umstellen) | |
| 5. Einstellungen vornehmen (siehe Absatz 5.2.5, Seite 18) | |
| 6. Gasanschlussdruck (Fließdruck) messen(siehe Absatz 5.2.6, Seite 20) | r |
| 7. Brennerdruck kontrollieren (siehe Absatz 5.2.7, Seite 21) | r |
| 8. Dichtheitskontrolle im Betriebszustand(siehe Absatz 5.2.8, Seite 22) | |
| 9. Messwerte aufnehmen (siehe Absatz 5.2.9, Seite 22)FörderdruckAbgastemperatur brutto t_A ____Lufttemperatur t_L ____Abgastemperatur netto t_A - t_L ____Kohlendioxydgehalt ( CO_2 ) oder Sauerstoffgehalt ( O_2 )Abgasverluste q_A ____Kohlenmonoxydgehalt (CO), luftfrei | ^ ^ ^ % % |
| 10. Funktionsprüfungen (siehe Absatz 5.2.10, Seite 23)Ionisationsstrom messen | A |
| 11. Verkleidung anbringen (siehe Absatz 5.2.11, Seite 23) | |
| 12. Betreiber einweisen, Unterlagen übergeben(siehe Absatz 5.2.12, Seite 24) | |
| 13. Inbetriebnahme bestätigen (siehe Absatz 5.2.13, Seite 24)Bestätigung der fachgerechten Inbetriebnahme(Firmenstempel, Unterschrift) |
10.2 Inspektions- und Wartungsprotokolle
Mit den Inspektions- und Wartungsprotokollen erhalten Sie eine Übersicht über die anfallenden Inspektions- und Wartungsarbeiten
Beachten Sie dazu Kapitel 6: "Inspektion" auf Seite 25 bzw. Kapitel 7: "Wartung" auf Seite 26.
Bitte kreuzen Sie die durchgeführten Inspektions- bzw. bedarfsabhängigen Wartungsarbeiten an und tragen Sie die Messwerte ein.
- Durchgeführte Inspektions- und Wartungsarbeiten unterschreiben und Datum eintragen.
- Beim Austausch von Ersatzteilen nur Originalbauteile verwenden.
| Inspektionsarbeiten Datum: Datum: | ||
| 1. Allgemeinen Zustand der Anlage prüfen | ||
| 2. Sichtkontrolle und Überprüfung des Betriebs der Anlage | ||
| 3. Gas- und wasserführende Anlagenteile prüfen auf:- Dichtheit (siehe Absatz 6.3, Seite 25)- sichtbare Korrosion- Alterungsserscheinungen | ||
| 4. Brenner und Wärmetauscher auf Verschmutzung prüfen, dazu Anlage außer Betrieb nehmen (siehe Absatz 7.1.1, Seite 26). | ||
| 5. Brenner, Zünd- und Ionisationselektrode prüfen, dazu Anlage außer Betrieb nehmen (siehe Absatz 7.1.1, Seite 26) | ||
| 6. Ionisationsstrom messen(siehe Absatz 7.1.6, Seite 27) | ____ μA | ____ μA |
| 7. Gasanschlussdruck (Fließdruck) messen(siehe Absatz 7.1.2, Seite 27) | ____ mbar | ____ mbar |
| 8. Brennerdruck kontrollieren(siehe Absatz 7.1.3, Seite 27) | ____ mbar | ____ mbar |
| 9. Gasseitige Dichtheitskontrolle im Betriebszustand(siehe Absatz 7.1.4, Seite 27) | ||
| 10. Kohlenmonoxydgehalt (CO), luftfrei messen(siehe Absatz 7.1.5, Seite 27) | ____ ppm | ____ ppm |
| 11. Druckprüfung Heizungsanlage:- Vordruck des Ausdehnungsgefäβes (siehe Absatz 5.1.1 auf Seite 14 und Montageanweisung des Ausdehnungsgefäβes)- Fülldruck(siehe Absatz 5.1.1, Seite 14) | ____ bar____ bar | ____ bar____ bar |
| 12. Zuluft- und Abgasführung auf Funktion und Sicherheit prüfen(siehe Absatz 5.2.3, Seite 17) | ||
| 13. Bedarfsgerechte Einstellungen des Regelgerätes prüfen(siehe Unterlagen des Regelgerätes) | ||
| 14. Endkontrolle der Inspektionsarbeiten, dazu Mess- und Prüfergebnisse dokumentieren | ||
| 15. Fachgerechte Inspektion bestätigen(Firmenstempel / Datum / Unterschrift) |
| Datum: Datum: Datum: Datum: | ||||
| μA | μA | μA | μA | μA |
| mbar | mbar | mbar | mbar | mbar |
| mbar | mbar | mbar | mbar | mbar |
| ppm | ppm | ppm | ppm | ppm |
| bar | bar | bar | bar | bar |
| bar | bar | bar | bar | bar |
| Bedarfsabhängige Wartungsarbeiten Datum: | Datum: Datum: | ||
| 1. Wärmetauscher und Brenner reinigen(siehe Absatz 7.1.1, Seite 26) | |||
| 2. Brennerdruck kontrollieren und einstellen CO_2 -Gehalt: bei Volllastbei Teillast(siehe Absatz 7.1.3, Seite 27) | ____ mbar____ %____ % | ____ mbar____ %____ % | ____ mbar____ %____ % |
| 3. Wartung bestätigenBestätigung der fachgerechten Wartung(Firmenstempel, Unterschrift) |
| Datum: Datum: Datum: | Datum: Datum: | |||
| mbar% % | mbar% % | mbar% % | mbar% % | mbar% % |
Buderus
Konformitätserklärung
erklären in alleiniger Verantwortung, dass das Produkt
konform ist mit den Anforderungen der Richtlinien
Ergänzung für Deutschland :
• EnEV vom 16.11.2001 :
Niedertemperaturkessel nach § 2, Abs. 10
• 1.BImSchV vom 07.08.1996 :
NO_x < 80 mg/kWh (Erdgas) gemäß § 7, Abs. 2
Wetzlar, 25.04.2005
BBT THERMOTECHNIK GMBH
Geschäftsführung

Dr. Schulte
Produktzulassung

Reinstädtler
Heizungsfachbetrieb:
Buderus
Deutschland
BBT Thermotechnik GmbH
Buderus Deutschland, D-35573 Wetzlar
www.heiztechnik.buderus.de
info@heiztechnik.buderus.de
Österreich
Buderus Austria Heiztechnik GmbH
Karl-Schönherr-Str. 2, A-4600 Wels
www.buderus.at
office@buderus.at
Schweiz
Buderus Heiztechnik AG
Netzibodenstr. 36, CH-4133 Pratteln
www.buderus.ch
info@buderus.ch