Logano GB125 - Chaudière centrale de chauffage BUDERUS - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Chaudière centrale de chauffage kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Logano GB125 - BUDERUS und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Logano GB125 von der Marke BUDERUS.
BEDIENUNGSANLEITUNG Logano GB125 BUDERUS
Vor Bedienung sorgfältig lesen.

1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise .... 3
1.1 Symbolerklärung....3
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise .... 3
1.2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung.....3
2 Angaben zum Produkt .... 5
2.1 Konformitätserklärung....5
2.2 Produktbeschreibung ....5
2.3 Produktbeschreibung Regelgerät MC110 ..... 6
2.4 Zulässige Brennstoffe ..... 7
2.5 Hinweise für den Betrieb ..... 7
3 Inbetriebnahme....8
3.1 Heizungsanlage betriebsbereit stellen .... 8
3.2 Heizungsanlage einschalten ....8
3.3 Heizkessel ein-oder ausschalten....8
3.4 Heizungsanlage ausschalten .... 8
4 Bedienung....8
4.1 Einstellungen an der Bedieneinheit (Zubehör) .. .....8
4.2 Übersicht der Bedienelemente und Symbole....8
4.3 Heizkreis für die Standardanzeige auswählen . . . . . . 9
4.4 Betriebsart einstellen ....10
4.5 Gewünschte Raumtemperatur abrufen....10
4.6 Raumtemperatur vorübergehend ändern.....10
4.7 Raumtemperatur dauerhaft ändern ..... 11
4.8 Einstellungen für Heizung mit Zeitprogramm (Automatikbetrieb) anpassen .... 11
4.9 Art des Zeitprogramms einstellen....12
4.10 Aktives Zeitprogramm für Heizung auswählen . . . . . 13
4.11 Zeitprogramm oder Heizkreis umbenennen.....13
4.12 Warmwasser einstellen .... 13
4.13 Einstellungen für Warmwasserbereitung mit Zeitprogramm anpassen .... 14
4.14 Zeitprogramm für Warmwasser-Zirkulation anpassen .... 14
4.15 Urlaubsprogramm einstellen .... 15
4.16 Weitere Einstellungen .... 15
4.17 Favoritenmenü .... 16
4.18 Heizung/Warmwasser aus- und einschalten.....16
4.19 Notbetrieb .... 17
5 Bedienung und Überwachung der Heizungsanlage über App oder Web Portal .... 17
6 Betrieb der Heizungsanlage .... 18
6.1 Betriebsdruck prüfen, bei Bedarf Heizwasser nachfüllen und entlüften .... 18
6.1.1 Wann müssen Sie den Betriebsdruck prüfen?....18
6.1.2 Betriebsdruck der Heizung kontrollieren ..... 18
6.1.3 Heizwasser nachfüllen und entlüften ..... 18
6.1.4 Heizwasser nachfüllen .... 19
6.2 Inspektion und Wartung....19
6.2.1 Warum ist regelmäßige Wartung wichtig?.....19
6.2.2 Reinigung und Pflege ..... 19
7 Anhang....20
7.1 Übersicht Hauptmenü .... 20
7.2 Betriebs- und Störungsanzeigen....20
7.2.1 Störungsanzeigen an der Bedieneinheit.....20
7.2.2 Verriegelnde Störung zurücksetzen .... 21
7.2.3 Betriebsanzeigen....21
7.3 Produktdaten zum Energieverbrauch.....22
7.4 Umweltschutz und Entsorgung .... 23
7.5 Energiesparhinweise .... 23
1 Symbolerklärung und Sicherheitshinweise
1.1 Symbolerklärung
Warnhinweise
In Warnhinweisen kennzeichnen Signalwörter die Art und Schwere der Folgen, falls die Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr nicht befolgt werden.
Folgende Signalwörter sind definiert und können im vorliegenden Dokument verwendet sein:

GEFAHR
GEFAHR bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten werden.

WARNUNG
WARNUNG bedeutet, dass schwere bis lebensgefährliche Personenschäden auftreten können.

VORSICHT
VORSICHT bedeutet, dass leichte bis mittelschwere Personenschäden auftreten können.
HINWEIS
HINWEIS bedeutet, dass Sachschäden auftreten können.
Wichtige Informationen

Wichtige Informationen ohne Gefahren für Menschen oder Sachen werden mit dem gezeigten Info-Symbol gekennzeichnet.
Weitere Symbole
Symbol Bedeutung
| ▶ Handlungsschritt | |
| → | Querverweis auf eine andere Stelle im Dokument |
| • | Aufzählung/Listeneintrag |
| - | Aufzählung/Listeneintrag (2. Ebene) |
Tab. 1
1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
⚠ Hinweise für die Zielgruppe
Diese Bedienungsanleitung richtet sich an den Betreiber der Heizungsanlage.
Die Anweisungen in allen Anleitungen müssen eingehalten werden. Bei Nichtbeachten können Sachschäden und Personenschäden bis hin zur Lebensgefahr entstehen.
▶ Bedienungsanleitungen (Wärmeerzeuger, Heizungsregler usw.) vor der Bedienung lesen und aufbewahren.
▶ Sicherheits- und Warnhinweise beachten.
1.2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Produkt darf nur zur Erwärmung von Heizwasser und zur Warmwasserbereitung in geschlossenen Warmwasser-Heizungssystemen verwendet werden.
Jede andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Daraus resultierende Schäden sind von der Haftung ausgeschlossen.
⚠️ Verhalten bei Abgasgeruch
Bei austretendem Abgas besteht Lebensgefahr durch Vergiftung.
Beachten Sie bei Abgasgeruch die folgenden Verhaltensregeln.
▶ Kessel ausschalten (→Seite 8).
▶ Fenster und Türen öffnen.
▶ Zugelassenen Fachbetrieb benachrichtigen.
⚠ Lebensgefahr durch Kohlenmonoxid
Kohlenmonoxid (CO) ist ein giftiges Gas, das unter Anderem bei der unvollständigen Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Öl, Gas oder Festbrennstoffen entsteht.
Gefahren entstehen, wenn Kohlenmonoxid aufgrund einer Störung oder einer Undichtigkeit aus der Anlage austritt und sich unbemerkt in Innenräumen ansammelt.
Sie können Kohlenmonoxid weder sehen, schmecken noch riechen.
Um Gefahren durch Kohlenmonoxid zu vermeiden:
Anlage regelmäßig durch einen zugelassenen Fachbetrieb inspizieren und warten lassen.
▶ CO-Melder verwenden, die bei CO-Austritt rechtzeitig alarmieren.
▶ Bei Verdacht auf CO-Austritt:
– Alle Bewohner warnen und das Gebäude sofort verlassen.
– Zugelassenen Fachbetrieb benachrichtigen.
- Mängel beseitigen lassen.
⚠ Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke
Zur Vermeidung von Gefährdungen durch elektrische Geräte gelten entsprechend EN 60335-1 folgende Vorgaben:
„Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und darüber sowie von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden, wenn sie beaufsichtigt oder bezüglich des sicheren Gebrauchs des Gerätes unterwiesen wurden und die daraus resultierenden Gefahren verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigung und Benutzer-Wartung dürfen nicht von Kindern ohne Beaufsichtigung durchgeführt werden.“
„Wenn die Netzanschlussleitung beschädigt wird, muss sie durch den Hersteller oder seinen Kunden-dienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.“
⚠️ Inspektion und Wartung
Regelmäßige Inspektion und Wartung sind Voraussetzungen für den sicheren und umweltverträglichen Betrieb der Heizungsanlage.
Wir empfehlen, einen Vertrag zur jährlichen Inspektion und bedarfsabhängigen Wartung mit einem zuge-lassenen Fachbetrieb abzuschließen.
▶ Arbeiten nur von einem zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.
▶ Festgestellte Mängel unverzüglich beheben lassen.
⚠ Umbau und Instandsetzungen
Unsachgemäße Veränderungen am Wärmeerzeuger oder an anderen Teilen der Heizungsanlage können zu Personenschäden und/oder Sachschäden führen.
▶ Arbeiten nur von einem zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.
▶ Niemals die Verkleidung des Wärmeerzeugers entfernen.
▶ Keine Änderungen am Wärmeerzeuger oder an anderen Teilen der Heizungsanlage vornehmen.
▶ Auslauf der Sicherheitsventile keinesfalls verschließen.
Während der Aufheizung kann Wasser am Sicherheitsventil des Warmwasserspeichers austreten.
⚠️ Bei Geräten mit raumluftabhängigem Betrieb: Vergiftungsgefahr durch Abgase bei unzureichender Verbrennungsluftzufuhr
▶ Verbrennungsluftzufuhr sicherstellen.
▶ Be- und Entlüftungsöffnungen in Türen, Fenstern und Wänden nicht verschließen oder verkleinern.
▶ Ausreichende Verbrennungsluftzufuhr auch bei nachträglich eingebauten Geräten sicherstellen z. B. bei Abluftventilatoren sowie Küchenlüftern und Klimageräten mit Abluftführung nach außen.
▶ Bei unzureichender Verbrennungsluftzufuhr das Gerät nicht in Betrieb nehmen.
⚠ Schäden durch Bedienfehler
Bedienfehler können zu Personenschäden und/oder Sachschäden führen.
▶ Sicherstellen, dass Kinder das Gerät nicht unbeaufsichtigt bedienen oder damit spielen.
▶ Sicherstellen, dass nur Personen Zugang haben, die in der Lage sind, das Gerät sachgerecht zu bedienen.
⚠ Gefahr durch explosive und leicht entflammbare Materialien
▶ Leicht entflammbare Materialien (Papier, Gardinen, Kleidung, Verdünnung, Farben usw.) nicht in der Nähe des Heizkessels verwenden oder lagern.
⚠️ Verbrennungs- und Raumluft
Um Korrosion zu vermeiden, die Verbrennungs-/Raumluft von aggressiven Stoffen (z. B. Halogen-Kohlenwasserstoff, die Chlor- oder Fluorverbindungen enthalten) frei halten. Diese können z. B. in Lösungsmitteln, Farben, Klebstoffen, Treibgasen und Haushaltsreinigern enthalten sein.
2 Angaben zum Produkt
2.1 Konformitätserklärung
Dieses Produkt entspricht in Konstruktion und Betriebsverhalten den europäischen und nationalen Anforderungen.

Mit der CE-Kennzeichnung wird die Konformität des Produkts mit allen anzuwendenden EU-Rechtsvorschriften erklärt, die das Anbringen dieser Kennzeichnung vorsehen.
Der vollständige Text der Konformitätserklärung ist im Internet verfügbar: www.buderus.de.
2.2 Produktbeschreibung
Der Kessel ist ein Öl-Brennwertkessel zur Ölfeuerung mit gleitender Kesseltemperaturregelung.
Der Kessel besteht aus:
• Regelgerät
• Kesselmantel
• Kesselblock mit Wärmeschutz
• Brenner
• Wärmetauschersystem
Das Regelgerät überwacht und steuert alle elektrischen Bauteile des Kessels. Die Verkleidung verhindert Energieverluste und dient als Schallschutz. Die Kesselblock überträgt die vom Brenner erzeugte Wärme an das Heizwasser. Der Wärmeschutz verhindert Energieverluste.

Bild 1 Vorderansicht Logano GB125
[1] Brennerhaube
[2] Regelgerät
[3] Wärmetauschersystem
[4] Typschild
[5] Verkleidung
[6] Feuerraumtür
[7] Ölbrenner

Bild 2 Rückansicht Logano GB125 (Darstellung ohne Wärmeschutz)
[1] Wärmetauschersystem
2.3 Produktbeschreibung Regelgerät MC110
i
Beispielhaft wird nachfolgend das Regelgerät mit Bedieneinheit Logamatic RC310 dargestellt und beschrieben.
▶ Für weitere Informationen die Technische Dokumentation der installierten Bedieneinheit und des Wärmeerzeugers beachten.

text_image
854 76 9 10 11 12 13 14 15 16 0010012684-001Bild 3 Regelgerät MC110 mit Bedieneinheit Logamatic RC310 – Bedienelemente
[1] Gerätesicherung 6,3 A
[2] Hauptschalter
[3] Etikett mit IP-Daten (nur vorhanden mit IP-Inside Regelgeräten)
[4] Bedienfeld
[5] Bedieneinheit Logamatic RC310
[6] Taste fav (Favoritenfunktionen)
[7] Taste man (manueller Betrieb)
[8] Taste auto (Automatikbetrieb)
[9] Netzwerkanschluss (RJ45, nur vorhanden mit IP-Inside Regelgeräten)
[10] Taste menu (Menüs aufrufen)
[11] Taste info (Infomenü und Hilfe)
[12] Taste ⇔ (Zurücktaste)
[13] Auswahlknopf
[14] Taste 📋:Reset und Notbetrieb
[15] Status-LED
[16] Anschluss für Service-Key (nur für den Fachmann)
Das Regelgerät MC110 ist die Grundbedieneinheit bodenstehender Heizkessel. Es stellt folgende Funktionen zur Verfügung:
- Statusanzeigen für Kessel- und Brennerbetrieb
- Reset von verriegelnden Störungen
- Aktivierung/Deaktivierung Notbetrieb (Handbetrieb)
Viele weitere Funktionen zur komfortablen Regelung der Heizungsanlage stehen über die Bedieneinheit Logamatic RC310 oder den separat erhältlichen RC200 und Logamatic RC100 zur Verfügung.
Über das Regelgerät MC110 wird der Wärmeerzeuger elektrisch angeschlossen. Außerdem können der Basiscontroller BC30 E oder die Be-
dieneinheit Logamatic RC310 sowie 2 Funktionsmodule im Regelgerät montiert werden.
Die Bedieneinheit ist im Regelfall im MC110 eingeclipst.
2.4 Zulässige Brennstoffe

VORSICHT
Personen- oder Sachschäden durch unzulässige Brennstoffe!
Unzulässige Brennstoffe schädigen den Heizkessel und können gesundheitsgefährdende Stoffe bilden.
▶ Nur Brennstoffe verwenden, die vom Hersteller für dieses Produkt freigegeben sind.
| Land Brennstoffe Bemerkung | ||
| Deutschland BelgienItalien | • Heizöl EL nach DIN 51603-1• Bioheizöl nach DIN SPEC 51603-6• Paraffinisches Heizöl nach DIN TS 51603-8 | • Der Heizkessel darf nur mit den angegebenen Brennstoffen betrieben werden.• Die Anforderungen gemäß Art. 15a BlmSchV hinsichtlich Emission und Wirkungsgrad werden erfüllt (Deutschland).• Freigegeben für flüssige Brennstoffe nach DIN 51603-1/-6/-8 und damit auch für zugehörige klimaneutrale Brennstoffe. Neben dem Betrieb mit klassischem Heizöl ist sowohl der Betrieb mit Mischungen mit bis zu 10,9-%-Anteil an veresterten Biobrennstoffen (FAME) als auch ein Betrieb mit bis zu 100% paraffinischen Brennstoffen (hydrierte Produkte/grünstrombasierte Produkte) möglich. |
| Österreich • Heizöl EL (Viskosität max. 6,0 mm2/s bei 20 °C) | • Der Heizkessel darf nur mit dem angegebenen Brennstoff betrieben werden. Die Anforderungen gemäß Art. 15 a B-VG hinsichtlich Emission und Wirkungsgrad werden erfüllt.• Die im 3. Abschnitt, unter Artikel 7 genannten Emissionswerte für Zerstäubungsbrenner für Heizöl extra leicht (CO<20 mg/MJ, NOx<6 mg/MJ und Rußzahl <=1) werden nicht über-schritten.• Neben dem Betrieb mit klassischem Heizöl ist sowohl der Betrieb mit Mischungen mit bis zu 10,9-%-Anteil an veresterten Biobrennstoffen (FAME) als auch ein Betrieb mit bis zu 100% paraffinischen Brennstoffen (hydrierte Produkte/grünstrombasierte Produkte) möglich (in Anlehnung an die DIN 51603-1/-6/-8). | |
| Schweiz • Heizöl EL (Viskosität max. 6,0 mm2/s bei 20 °C) | • Der Heizkessel darf nur mit dem angegebenen Brennstoff betrieben werden. Die in der Tabelle „Technische Daten“ angegebenen Leistungen sind Nennleistungen. Im praktischen Betrieb werden einige Werte im Hinblick auf die Einhaltung der LRV-Vorschriften innerhalb des angegebenen Leistungsbereichs teilweise unterschritten.• Der Heizkessel wurde nach den Anforderungen der Luftreinhalteverordnung (LRV, Anhang 4) sowie der Wegleitung für Feuerpolizeivorschriften der VKF geprüft und zugelassen. Die Abgassysteme sind durch VKF geprüft.• Neben dem Betrieb mit klassischem Heizöl ist sowohl der Betrieb mit Mischungen mit bis zu 10,9-%-Anteil an veresterten Biobrennstoffen (FAME) als auch ein Betrieb mit bis zu 100% paraffinischen Brennstoffen (hydrierte Produkte/grünstrombasierte Produkte) möglich (in Anlehnung an die DIN 51602-1/-6/-8). | |
| Sonstige Länder • Heizöl EL (Viskosität max. 6,0 mm2/s bei 20 °C) | • Der Heizkessel darf nur mit den angegebenen Brennstoffen betrieben werden.• Neben dem Betrieb mit klassischem Heizöl ist sowohl der Betrieb mit Mischungen mit bis zu 10,9-%-Anteil an veresterten Biobrennstoffen (FAME) als auch ein Betrieb mit bis zu 100% paraffinischen Brennstoffen (hydrierte Produkte/grünstrombasierte Produkte) möglich (in Anlehnung an die DIN 51601-1/-6/-8). | |
Tab. 2 Länderspezifische Brennstoffe und Bemerkungen
2.5 Hinweise für den Betrieb Der richtige Brennstoff
HINWEIS
Anlagenschaden durch falschen Brennstoff!
▶ Ausschließlich den angegebenen Brennstoff verwenden.
Für einen reibungslosen Betrieb benötigt die Heizungsanlage den richtigen Brennstofftyp und -qualität.
Wenn Sie Ihre Heizungsanlage auf eine andere Brennstoffart umstellen oder mit einem Brennstoff mit abweichender Spezifikation betreiben möchten:
▶ Vom Heizungsfachbetrieb beraten lassen.

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Verwenden Sie nur diesen Brennstoff: Stempel/Datum/UnterschriftTab. 3
Aufstellraum
HINWEIS
Kesselschaden durch verunreinigte Verbrennungsluft.
▶ Niemals chlorhaltige Reinigungsmittel und Halogen-Kohlenwasserstoffe verwenden (z. B. in Sprühdosen Lösungs- und Reinigungsmitteln, Farben, Klebern).
▶ Starken Staubanfall vermeiden.
HINWEIS
Anlagenschaden durch Wasser.
Kessel bei akuter Hochwassergefahr rechtzeitig vor dem Wassereintritt brennstoffseitig und stromseitig außer Betrieb nehmen (→Kapitel 3.4, Seite 8).
▶ Von einem Fachbetrieb ihre Heizungsanlage nach einem Wassereintritt prüfen lassen, bevor sie wieder in Betrieb genommen wird.
▶ Mit Wasser in Berührung gekommene Armaturen, Regel- und Steuer-einrichtungen von einem Fachbetrieb ausgetauschen lassen.
3 Inbetriebnahme
3.1 Heizungsanlage betriebsbereit stellen
▶ Bauseitig installierte Brennstoffzufuhr öffnen.
▶ Heizungsnotschalter (wenn vorhanden) und/oder die Haussicherung für den Heizkessel einschalten.
3.2 Heizungsanlage einschalten
▶ Vor dem Einschalten sicherstellen:
– Ist der Betriebsdruck ausreichend?
– Ist die Brennstoffzufuhr an der Hauptsperreinrichtung geöffnet?
– Ist der Heizungsnotschalter eingeschaltet?
3.3 Heizkessel ein-oder ausschalten
▶ Heizkessel am Ein/Aus-Schalter [1] einschalten. Das Display leuchtet und zeigt nach kurzer Zeit die Kesseltemperatur an.

Bild 4 Ein-/Ausschalten
0010013435-001
[1] Ein/Aus-Schalter
3.4 Heizungsanlage ausschalten
▶ Betriebsschalter am Regelgerät ausschalten (Stellung „0“). Dadurch wird der Heizkessel mit allen Komponenten (z. B. Brenner) abgeschaltet.
▶ Brennstoffzufuhr am Hauptabsperrhahn schließen.
HINWEIS
Anlagenschaden durch Frost!
Wenn die Heizungsanlage nicht in Betrieb ist, kann sie bei Frost einfrieren.
▶ Heizungsanlage soweit möglich ständig eingeschaltet lassen.
Um die Heizungsanlage vor dem Einfrieren zu schützen: Heizungs- und Trinkwasserleitungen am tiefsten Punkt entleeren.
▶ Wärmetauscher entleeren.
4 Bedienung
4.1 Einstellungen an der Bedieneinheit (Zubehör)
Beim Anschluss einer Bedieneinheit (z. B. RC310) ändern sich einzelne beschriebene Funktionen. Bedieneinheit und Basiscontroller kommunizieren die Einstellungen.
▶ Bedienungsanleitung der verwendeten Bedieneinheit beachten.
Die Bedienungsanleitung der entsprechenden Bedieneinheit liefert unter anderem folgende Informationen:
- Betriebsart und Heizkurve bei außentemperaturgeführten Regelungen einstellen
• Raumtemperatur einstellen
• Wirtschaftlich heizen
4.2 Übersicht der Bedienelemente und Symbole

text_image
3 2 1 auto menu man info fav 4 5 6 7 0 010 008 496-001Bild 5 Bedienelemente
[1] Taste fav: Favoritenfunktionen (kurz drücken) und Favoritenmenü (gedrückt halten)
[2] Taste man: Manueller Betrieb (kurz drücken) und vorübergehender manueller Betrieb (gedrückt halten)
[3] Taste auto: Automatikbetrieb mit Zeitprogramm
[4] Taste menu: Hauptmenü (kurz drücken)
[5] Taste info: Infomenü oder weitere Info zur aktuellen Auswahl
[6] Taste ←: Übergeordnete Menüebene aufrufen oder Wert verwerfen (kurz drücken), zur Standardanzeige zurückkehren (gedrückt halten)
[7] Auswahlknopf: Auswählen (drehen) und Bestätigen (drücken)
i
Wenn die Beleuchtung des Displays aus ist, bewirkt das erste Drücken des Auswahlknopfes lediglich das Einschalten der Beleuchtung. Bei Drehen des Auswahlknopfes und beim Drücken eines anderen Bedienelements wird zusätzlich zu der beschriebenen Auswirkung die Beleuchtung eingeschaltet. Die Beschreibungen der Bedienschritte in dieser Anleitung gehen immer von eingeschalteter Beleuchtung aus. Wenn kein Bedienelement betätigt wird, geht die Beleuchtung automatisch aus (bei Standardanzeige ca. 30 s, im Menü ca. 30 min, bei einer Störung 24 h).

text_image
18:04 Di, 07.02.2012 2 1 22.0 °C 3.0 °C 4 HK2: auto 5 6 7 0 6 12 24 8 0010008036-001Bild 6 Symbole in der Standardanzeige (Beispieldarstellung)

Die Standardanzeige bezieht sich ausschließlich auf den angezeigten Heizkreis. Betätigen der Taste man, der Taste auto und das Ändern der gewünschten Raumtemperatur in der Standardanzeige wirken sich nur auf den angezeigten Heizkreis aus.
Pos. Symbol Erläuterung
![]() | der aktuellen Temperatur):Raumtemperatur bei WandinstallationWärmeerzeugertemperatur bei Installation im Wärmeerzeuger. | |
| 2 – | Infozeile:Anzeige von Datum | |
| [+HTDH] | Infozeile: Kommunikationsmodul ist im System und Verbindung zum Server des Herstellers ist aktiv. | |
![]() | Infozeile: Tastensperre ist aktiv (Taste auto und Auswahlknopf gedrückt halten, um die Tastensperre ein- oder auszuschalten). | |
| 3 Zusät | [8WKS][8BOS] | temperaturanzeige (Anzeige einer zusätzlichen Temperatur): Außentemperatur, Temperatur des Solarkollektors oder eines Warmwassersystems. |
| 4 – Textinformation: Z. B. die Bezeichnung der aktuell angezeigten Temperatur (→ Bild 6, [1] für die Raumtemperatur wird keine Bezeichnung angezeigt. Wenn eine Störung vorliegt, wird ein Hinweis angezeigt, bis die Störung behoben ist. | ||
| 5 Infog | [7D08]Solarpumpe ist in Betrieb. | |
![]() | Infografik: Warmwasserbereitung ist aktiv | |
| Infografik: Warmwasserbereitung ist ausgeschaltet | ||
| [5W42] | Infografik: Brenner ist an (Flamme) | |
| B | Infografik: Wärmeerzeuger blockiert (z.B. durch alternativen Wärmeerzeuger). | |
| 6 Zeitprogramm: Grafische Darstellung des aktiven Zeitprogramms für angezeigten Heizkreis. Die Höhe der Balken stellt grob die gewünschte Raumtemperatur in den verschiedenen Zeitabschnitten dar. | ||
| 7 | Die Zeitmarkierung ▲ zeigt im Zeitprogramm in 15-Minuten-Schritten (= Einteilung der Zeitskala) auf die aktuelle Uhrzeit. | |
Pos. Symbol Erläuterung
| 8 | auto | Betriebsart: Automatikbetrieb aktiv (nach Zeitprogramm) mit einem Heizkreis. |
| HK2: auto | Betriebsart: Automatikbetrieb aktiv (nach Zeitprogramm) für angezeigten Heizkreis. | |
| Betriebsart: Heizbetrieb aktiv. | ||
| Betriebsart: Absenkbetrieb aktiv. | ||
| 8 | Sommer (aus) | Betriebsart: Sommerbetrieb aktiv (Heizung aus, Warmwasserbereitung aktiv) mit einem Heizkreis |
| HK2: Sommer (aus) | Betriebsart: Sommerbetrieb aktiv (Heizung aus, Warmwasserbereitung aktiv) für angezeigten Heizkreis. | |
| 8 | manuell | Betriebsart: Manueller Betrieb aktiv; mit einem Heizkreis. |
| HK2: manuell | Betriebsart: Manueller Betrieb aktiv; für angezeigten Heizkreis. | |
| 8 | Urlaub bis 31.12.2099 | Betriebsart: Urlaub aktiv; mit einem Heizkreis. |
| HK2: Urlaub bis 31.12.2099 | Betriebsart: Urlaub aktiv; für angezeigten Heizkreis und ggf. für Warmwassersystem. | |
| 8 Betriebsart: Heizung aus (alle Heizkreise) | ||
^1 ![]() | Betriebsart: Schornsteinfeger aktiv | |
| ^2 [SWDB] | Betriebsart: Notbetrieb aktiv | |
| E | Betriebsart: Externe Wärmeanforderung | |
Tab. 4 Symbole im Display
4.3 Heizkreis für die Standardanzeige auswählen
In der Standardanzeige werden immer nur Daten eines Heizkreises angezeigt. Wenn 2 oder mehr Heizkreise installiert sind, kann eingestellt werden, auf welchen Heizkreis sich die Standardanzeige bezieht.
▶ Auswahlknopf drücken und drehen, um einen Heizkreis auszuwählen.

text_image
13:25 Di, 07.02.2012 22.0°C ERDGESCHOSS HK1 auto (I) 5.0°C 0 6 12 18 24 0010008168-001▶ Einige Sekunden warten oder Auswahlknopf drücken, um zu bestätigen.

Ihr Installateur kann einstellen, welche Heizkreise hierbei verfügbar sind.
4.4 Betriebsart einstellen
Automatikbetrieb aktivieren (mit Zeitprogramm)
Wenn der manuelle Betrieb aktiv ist:
▶ Taste auto drücken.

text_image
12:49 Di, 07.02.2012 22.0°C 2.0°C Automatikbetrieb, Wechsel zwischen Absenk. [15.0°C] Heizen [21.0°C] 0010008170-001Ein Pop-up-Fenster wird angezeigt und das Zeitprogramm ist aktiviert.
Manuellen Betrieb aktivieren (ohne Zeitprogramm)
Wenn der Automatikbetrieb aktiv ist:
▶ Taste man drücken.

text_image
12:50 Di, 07.02.2012 22.0°C 2.5°C Dauerhafter manueller Betrieb mit eingestellter Temperatur auf 21.0°C. 0010008177-001Ein Pop-up-Fenster wird angezeigt und die Raumtemperatur wird dauerhaft auf den eingestellten Wert geregelt.

Wenn für einen Heizkreis die Regelungsart konstant eingestellt ist (z. B. für Schwimmbad oder Lüftungsanlage), gibt es in diesem Heizkreis den manuellen Betrieb nicht.
4.5 Gewünschte Raumtemperatur abrufen
Automatikbetrieb
Wenn der Automatikbetrieb aktiv ist:
▶ Taste auto drücken.

text_image
12:50 DI, 07.02.2012 22.0°C 2.5°C HK1:(ERDGESCHOSS) Gewünschte Raumtemperatur bis 23.00 Uhr auf 23.0°C. 0010008178-001Ein Pop-up-Fenster mit der aktuellen gewünschten Raumtemperatur wird angezeigt.
Manueller Betrieb
Wenn der manuelle Betrieb aktiv ist:
▶ Taste man drücken.

text_image
12:50 Di, 07.02.2012 22.0°C 2.5°C HK1:(ERDGESCHOSS) Manueller Betrieb bis Dienstag 18:30 Uhr mit eingestellter Temperatur auf 22.0°C. 0010008179-001Ein Pop-up-Fenster mit der aktuellen gewünschten Raumtemperatur wird angezeigt. Wenn der manuelle Betrieb mit begrenzter Dauer aktiv ist, wird zusätzlich angezeigt, wann der manuelle Betrieb beendet wird.
4.6 Raumtemperatur vorübergehend ändern
Automatikbetrieb beibehalten
Wenn der Automatikbetrieb aktiv ist:
▶ Auswahlknopf drehen und drücken, um die gewünschte Raumtemperatur einzustellen.
Der betroffene Zeitabschnitt wird anders dargestellt als die übrigen Zeitabschnitte.

text_image
13:25 Di, 07.02.2012 22.0°C 2.0°C HK1: auto Temperatur auf 23.0°C 0 6 12 18 24 6 720 645 481-07.20Die Änderung gilt, bis die nächste Schaltzeit des Zeitprogramms erreicht ist.
Temperaturänderung aufheben:
▶ Auswahlknopf drehen und drücken, um den im Zeitprogramm hinterlegten Wert einzustellen.
-oder-
▶ Manuellen Betrieb und anschließend wieder Automatikbetrieb aktivieren.
Der betroffene Zeitabschnitt wird wieder wie die übrigen Zeitabschnitte dargestellt.
Vorübergehenden manuellen Betrieb aktivieren
▶ Taste man drücken, bis das Eingabefeld für die Dauer des manuellen Betriebs aktiviert ist.

text_image
13:25 Di, 07.02.2012 22.0°C 5.0°C HK1: manuell bis Di 16:00 0 6 12 18 24 0010008180-001▶ Auswahlknopf drehen und drücken, um die Dauer auf maximal 48 Stunden einzustellen.
▶ Bei Bedarf die gewünschte Raumtemperatur in gleicher Weise wie im Automatikbetrieb einstellen.
Zeitbegrenzung für manuellen Betrieb aufheben:
▶ Dauer auf über 48 Stunden einstellen. Im Display erscheint dauerhaft.
-oder-
▶ Automatikbetrieb und anschließend manuellen Betrieb aktivieren.
4.7 Raumtemperatur dauerhaft ändern
Automatikbetrieb
Wenn unter dem Menüpunkt Heizung > Zeitprogramm > Art des Zeitprogramms die Einstellung 2 Temperatur Niveaus aktiv ist:
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Heizung > Temperatureinstellungen > Heizen oder Absenken öffnen.

text_image
Heizkreis 1 Heizen 21.0°C Absenken 15.0°C 0010008182-001▶ Temperaturen für Heizbetrieb und Absenkbetrieb einstellen und bestätigen oder für den Absenkbetrieb Heizung aus auswählen und bestätigen.
▶ Die Betriebsarten Heizen und Absenken über das Zeitprogramm den gewünschten Zeitabschnitten zuweisen.
Wenn unter dem Menüpunkt Heizung > Zeitprogramm > Art des Zeitprogramms die Einstellung Frei einstellbare Temperatur aktiv ist:
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Heizung > Absenkschwelle öffnen.

text_image
Absenkschwelle 16.5 °C 12.0 22.0 Absenkschwelle für frei einstellbares Zeitprogramm eingeben. 0010008238-001▶ Temperatur einstellen und bestätigen.
▶ Temperatureinstellungen über das Zeitprogramm anpassen. Wenn für einen Zeitabschnitt die Temperatur unterhalb der eingestellten Absenkschwelle liegt, ist in diesem Zeitabschnitt der Absenkbetrieb aktiv (z. B. eingeschränkter Heizbetrieb oder Heizung aus).
Manueller Betrieb
▶ Ggf. Taste man drücken, um den manuellen Betrieb zu aktivieren.

text_image
13:40 Di, 07.02.2012 22.0°C 5.0°C HK1: manuell Temperatur auf 22.5°C 0 6 12 18 24 0010008181-001▶ Auswahlknopf drehen und drücken, um die Temperatur einzustellen.
4.8 Einstellungen für Heizung mit Zeitprogramm (Automatikbetrieb) anpassen
Menü zur Anpassung eines Zeitprogramms für Heizung öffnen
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Heizung > Zeitprogramm > Mein Zeitprogramm 1 oder 2 öffnen.

text_image
Heizkreis 1 Zeitprogramm aktivieren | Prog. 1 Mein Zeitprogramm 1 > Prog. zurücksetzen > Mein Zeitprogramm 2 > Prog. zurücksetzen >Wochentag oder Gruppe von Tagen auswählen
▶ Menü zur Anpassung eines Zeitprogramms für Heizung öffnen.
▶ Auswahlknopf drücken, um das Eingabefeld für den Wochentag oder die Gruppe von Tagen zu aktivieren.
▶ Wochentag oder eine Gruppe von Tagen auswählen und bestätigen.

text_image
Mein Zeitprogramm 1 Mo-Fr Kopieren ab 06:00 Heizen ab 23:00 Absenk. 0 6 12 18 24 0010008187-001Schaltzeit verschieben
▶ Menü zur Anpassung eines Zeitprogramms für Heizung öffnen.
▶ Auswahlknopf drehen und drücken, um das Eingabefeld für eine Schaltzeit zu aktivieren.
▶ Schaltzeit einstellen und bestätigen.

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Mein Zeitprogramm 1 Donnerstag Kopieren ab 08:30 Heizen ab 23:00 Absenk. 0 6 12 18 24 0010008193-001Temperatur/Betriebsart für einen Zeitabschnitt einstellen
Wenn unter dem Menüpunkt Heizung > Zeitprogramm > Art des Zeitprogramms die Einstellung Frei einstellbare Temperatur aktiv ist:
▶ Menü zur Anpassung eines Zeitprogramms für Heizung öffnen.
▶ Auswahlknopf drehen und drücken, um das Eingabefeld für die Temperatur eines Zeitabschnitts zu aktivieren.
▶ Temperatur einstellen und bestätigen.
Wenn unter dem Menüpunkt Heizung > Zeitprogramm > Art des Zeitprogramms die Einstellung 2 Temperatur Niveaus aktiv ist:
▶ Menü zur Anpassung eines Zeitprogramms für Heizung öffnen.
▶ Auswahlknopf drehen und drücken, um das Eingabefeld für die Betriebsart eines Zeitabschnitts zu aktivieren.

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Mein Zeitprogramm 1 Donnerstag Kopieren ab 08:30 Heizen ab 23:00 Absenk. 0 6 12 18 24 0010008194-001▶ Betriebsart einstellen und bestätigen.
Schaltzeit einfügen
▶ Menü zur Anpassung eines Zeitprogramms für Heizung öffnen.
▶ Leeres Eingabefeld unter der letzten Schaltzeit auswählen.

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Mein Zeitprogramm 1 Donnerstag Kopieren ab 23:00 ab --:-- Absenk. 0 6 12 18 24 0010008195-001▶ Auswahlknopf drücken, um das Eingabefeld zu aktivieren. Eine neue Schaltzeit wird automatisch eingefügt.

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Mein Zeitprogramm 1 Donnerstag Kopieren ab 23:00 Absenk. ab 23:15 Absenk. 0 6 12 18 24 0010008196-001▶ Schaltzeit einstellen und bestätigen. Die Schaltzeiten werden automatisch chronologisch sortiert.
Schaltzeit löschen
▶ Menü zur Anpassung eines Zeitprogramms für Heizung öffnen.
▶ Symbol für Schaltzeit löschen ( ) auswählen und bestätigen.

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Mein Zeitprogramm 1 Donnerstag Kopieren ab 08:30 Heizen ab 23:00 Absenk. 0 6 12 18 24 0010008197-001Das Symbol bezieht sich auf die Schaltzeit in der selben Zeile.
Um die Schaltzeit zu löschen, Ja auswählen und bestätigen. Der vorhergehende Zeitabschnitt wird bis zur nächsten Schaltzeit verlängert. Die Schaltzeiten werden automatisch chronologisch sortiert.
Zeitprogramm kopieren
▶ Menü zur Anpassung eines Zeitprogramms für Heizung öffnen.
▶ Den zu kopierenden Wochentag auswählen, z. B. Donnerstag.

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Mein Zeitprogramm 1 Donnerstag Kopieren ab 08:30 Heizen ab 23:00 Absenk. 0 6 12 18 24 0010008198-001▶ Kopieren auswählen und bestätigen.
Eine Auswahlliste der Wochentage wird angezeigt.
▶ Tage auswählen und bestätigen (z. B. Montag und Dienstag), die mit dem zuvor ausgewählten Zeitprogramm überschrieben werden.

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> Donnerstag kopieren ✓ Mo ✓ Di □ Mi □ Fr □ Sa □ So Kopieren > Schaltpunkte von Donnerstag auf andere Tage übertragen.▶ Kopieren auswählen und bestätigen.
4.9 Art des Zeitprogramms einstellen
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Heizung > Zeitprogramm > Art des Zeitprogramms öffnen.

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Art des Zeitprogramms ○ 2 Temperatur Niveaus ● Frei einstellbare Temperatur Art des Zeitprogramms auswählen. 0010008237-001▶ 2 Temperatur Niveaus oder Frei einstellbare Temperatur auswählen und bestätigen.
4.10 Aktives Zeitprogramm für Heizung auswählen
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Heizung > Zeitprogramm > Zeitprogramm aktivieren öffnen.

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Ⅲ > Heizkreis 1 Zeitprogramm aktivieren | Prog. 1 Mein Zeitprogramm 1 > Prog. zurücksetzen > Mein Zeitprogramm 2 > Prog. zurücksetzen >▶ Mein Zeitprogramm 1 oder 2 auswählen und bestätigen.

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Ⅲ > Zeitprogramm aktivieren ● Mein Zeitprogramm 1 ○ Mein Zeitprogramm 2 Zeitprogramm für Heizkreis aktivieren.Die Bedieneinheit arbeitet im Automatikbetrieb mit dem ausgewählten Zeitprogramm. Wenn 2 oder mehr Heizkreise installiert sind, gilt diese Einstellung nur für den ausgewählten Heizkreis.
4.11 Zeitprogramm oder Heizkreis umbenennen
Die Namen der Zeitprogramme und Heizkreise sind mit Standardbezeichnungen vorbelegt.
Menü zur Umbenennung eines Zeitprogramms öffnen
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Heizung > Zeitprogramm > Zeitprogr. umbenennen öffnen. Der blinkende Cursor zeigt die Position, an der die Eingabe beginnt.
Menü zur Umbenennung eines Heizkreises öffnen (nur verfügbar, wenn 2 oder mehr Heizkreise installiert sind)
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Heizung > Heizkreis umbenennen > Heizkreis 1 (oder anderer Heizkreis) öffnen.

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Heizkreis umbenennen Heizkreis 1 Individuellen Namen für Heizkreis eingeben. 0010008233-001Der blinkende Cursor zeigt die Position, an der die Eingabe beginnt.
Zeichen eingeben/einfügen
▶ Menü zur Umbenennung eines Zeitprogramms oder Heizkreises öffnen.
▶ Cursor durch Drehen des Auswahlknopfes an die gewünschte Stelle bringen.
▶Eingabefeld (rechts vom Cursor) durch Drücken des Auswahlknopfes aktivieren.
▶ Zeichen auswählen und bestätigen.

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> Heizkreis umbenennen ERDGESCHOSA Individuellen Namen für Heizkreis eingeben.Das ausgewählte Zeichen ist eingegeben (eingefügt). Das Eingabefeld für die nächste Stelle im Text ist aktiv.
▶ Um die Eingabe abzuschließen, Taste ⇌ drücken.
Zeichen löschen/Benennung zurücksetzen
Um ein Zeichen zu löschen:
▶ Menü zur Umbenennung eines Zeitprogramms oder Heizkreises öffnen.
▶ Cursor durch Drehen des Auswahlknopfes hinter das zu löschende Zeichen bringen.
▶ Eingabefeld durch Drücken des Auswahlknopfes aktivieren.
▶ Das Zeichen <C auswählen und bestätigen.

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Heizkreis umbenennen ERDGESCHOS®
Individuellen Namen für Heizkreis eingeben.
Das Zeichen links vom Eingabefeld ist gelöscht.
Um die Benennung zurückzusetzen:
▶ Alle Zeichen löschen.
Die Standardbezeichnung wird automatisch wieder eingetragen.
4.12 Warmwasser einstellen

Wenn die Funktion für die thermische Desinfektion aktiviert ist, wird der Warmwasserspeicher auf die dafür eingestellte Temperatur aufgeheizt. Das Warmwasser mit der höheren Temperatur kann für die thermische Desinfektion des Warmwassersystems genutzt werden.
Anforderungen aus dem DVGW – Arbeitsblatt W 511, Betriebsbedingungen für die Zirkulationspumpe inkl. Wasserbeschaffenheit und Anleitung des Wärmeerzeugers beachten.
Menü für Warmwassereinstellungen öffnen
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Warmwasser öffnen.

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Warmwasser Einmalladung > Temperatureinstellungen > Zeitprogramm > Zirkulation > Thermische Desinfektion >0010008201-001
Einmalladung aktivieren (Warmwasser-Sofort-Funktion)
Wenn Sie außerhalb der im Zeitprogramm eingestellten Zeiten Warmwasser benötigen:
▶ Menü für Warmwassereinstellungen öffnen.
▶ Einmalladung > Jetzt starten auswählen und bestätigen.

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> Jetzt starten Möchten Sie ihr Warmwassersystem jetzt laden? Ja Nein 0010008184-001▶ Im Pop-up-Fenster Ja auswählen und bestätigen.
▶ Die Warmwasserbereitung (Speicheraufheizung oder Warmhaltung bei Kombigeräten) ist ab sofort aktiv. Nach Ablauf der eingestellten Haltedauer schaltet die Einmalladung automatisch wieder aus.
Warmwassertemperatur ändern
Die Maximale Warmwassertemperatur ist durch die Einstellung am Wärmeerzeuger begrenzt. Wenn der Maximalwert am Wärmeerzeuger erhöht wird, ist an der Bedieneinheit eine entsprechend höhere Warmwassertemperatur einstellbar.
▶ Menü für Warmwassereinstellungen öffnen.
▶ Temperatureinstellungen > Warmwasser oder Temperatureinstellungen > Warmwasser reduziert auswählen und bestätigen.

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> Warmwasser 60 °C 30 60 Gewünschte Warmwassertemperatur eingeben. 0010008185-001Gewünschte Warmwassertemperatur einstellen und bestätigen. Wenn der Maximalwert der Warmwassertemperatur 60 °C überschreitet, wird eine Warnung vor Verbrühung angezeigt.
▶ Warmwassertemperatur ≤ 60 °C einstellen und bestätigen.
-oder-
▶ Einstellung > 60 °C bestätigen.
Übersicht des Menüs, → Kapitel 7.1, Seite 20.
4.13 Einstellungen für Warmwasserbereitung mit Zeitprogramm anpassen
Menü zur Anpassung des Zeitprogramms für Warmwasserbereitung öffnen
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Warmwasser > Zeitprogramm öffnen.
Zeitprogramm/Betriebsart für Warmwasserbereitung auswählen
▶ Menü zur Anpassung des Zeitprogramms für Warmwasserbereitung öffnen.
▶ Menü Betriebsart öffnen.

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> Betriebsart ○ Immer an - Warmwasser red. ○ Immer an - Warmwasser ● Wie Zeitprogramm Heizkreis Betriebsart für System 1 auswählen 0010008202-001▶ Betriebsart auswählen und bestätigen.
Um die durchgehende Warmwasserbereitung zu aktivieren:
▶ Immer an - Warmwasser red. oder Immer an - Warmwasser auswählen und bestätigen.
Immer an - Warmwasser red. verwendet die eingestellte Temperatur Warmwasser reduziert (→ Kapitel 4.12 "Warmwasser einstellen", Seite 13).

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> Betriebsart ○ Immer an - Warmwasser red. ● Immer an - Warmwasser ○ Wie Zeitprogramm Heizkreis Betriebsart für System 1 auswählen.4.14 Zeitprogramm für Warmwasser-Zirkulation anpassen
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Warmwasser > Zirkulation > Betriebsart öffnen.

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> Betriebsart ○ Ein ● Wie Warmwassersystem 1 ○ Eigenes Zeitprogramm Betriebsart für Zirkulation auswählen. 0010008205-001▶ Eigenes Zeitprogramm auswählen und bestätigen.
▶ Menü Zirkulation > Mein Zirkulations-Zeitpr. öffnen.
- Zeitprogramm für Zirkulation auf dieselbe Art wie Zeitprogramm für Heizung einstellen.

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Mein Zirkulations-Zeitprogr. Mo-Fr Kopieren ab 05:00 ein ab 23:00 aus 0 6 12 18 24 0010008206-001Wenn die Zirkulationspumpe nach Zeitprogramm eingeschaltet ist (ein), läuft die Zirkulationspumpe gemäß der Einstellung unter Einschalthäufigkeit.
Wenn die Zirkulationspumpe nach Zeitprogramm ausgeschaltet ist (aus), läuft die Zirkulationspumpe nicht.
4.15 Urlaubsprogramm einstellen
Menü für Urlaubsprogramm öffnen
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Urlaub > Urlaub 1, 2, 3, 4 oder 5 öffnen.

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Urlaub Urlaub 1 -..- Urlaub 2 -..- Urlaub 3 -..- Urlaub 4 -..- Urlaub 5 -..- 0010008208-001Wenn der Urlaubszeitraum für das ausgewählte Urlaubsprogramm eingestellt ist, wird das entsprechende Menü Urlaub 1, 2, 3, 4 oder 5 angezeigt.
Urlaubszeitraum einstellen
▶ Menü für Urlaubsprogramm öffnen.
▶ Wenn der Urlaubszeitraum für das ausgewählte Urlaubsprogramm bereits eingestellt ist, Menü Urlaubszeitraum öffnen.
Tag, Monat und Jahr für Beginn: und Ende: des Urlaubszeitraums auswählen und bestätigen.

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> Urlaubszeitraum Beginn: 01.04.2016 Ende: 08.04 2016 Weiter > Stellen Sie den Zeitraum für Urlaub 1 ein. Beginn 0.00, Ende 24.00. 0010008209-001Um die Eingabe abzuschließen, Weiter auswählen und bestätigen.
Heizung und Warmwasser für Urlaubsprogramm einstellen
▶ Menü für Urlaubsprogramm öffnen.
▶ M e n ü Auswahl Heizkr./Warmw. öffnen.

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> Urlaub 1 Urlaubszeitraum 08.02. Auswahl Heizkr./Warmw. Einzel Heizung Absenk. Warmwasser Aus Löschen 0010008210-001▶ Heizkreise und Warmwassersysteme auswählen und bestätigen.

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Auswahl Heizkr. / Warmw. □ Gesamte Anlage ☑ HK1: ERDGESCHOSS □ HK2: 1. STOCK Auswahl Heizkr./Warmw.Das Urlaubsprogramm gilt für die Ausgewählten Heizkreise und Warmwassersysteme.
Um die Auswahl abzuschließen, Weiter auswählen und bestätigen.
▶ Einstellungen für Heizung und Warmwasser im Menü für das ausgewählte Urlaubsprogramm prüfen und ggf. anpassen.
Urlaubsprogramm unterbrechen
Während des Urlaubszeitraums wird angezeigt, bis wann das Urlaubsprogramm aktiv ist.
Wenn 2 oder mehr Heizkreise installiert sind, muss vor der Unterbrechung der entsprechende Heizkreis in der Standardanzeige ausgewählt werden.
▶ Taste man drücken.
Die Bedieneinheit regelt dauerhaft auf die für den manuellen Betrieb gewünschte Raumtemperatur.
▶ Ggf. die gewünschte Raumtemperatur einstellen.
Um das Urlaubsprogramm fortzusetzen, Taste auto drücken.

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18:08 Di, 07.02.2012 25.5°C 3.0°C HK1: Urlaub mit konstanter Temperatur auf 17.0°C 0010008213-001Wenn das Urlaubsprogramm auf Wie Samstag eingestellt ist:
▶ Raumtemperatur vorübergehend ändern (Automatikbetrieb). Die Änderung gilt, bis die nächste Schaltzeit des Zeitprogramms erreicht ist.
Urlaubsprogramm löschen
▶ Menü für Urlaubsprogramm öffnen.
▶ Löschen auswählen und bestätigen.
▶ Im Pop-up-Fenster Ja auswählen und bestätigen.

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> Löschen Möchten Sie Urlaub 1 löschen? Ja Nein 0010008212-001Das Urlaubsprogramm ist gelöscht.
4.16 Weitere Einstellungen
Sprache einstellen
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Einstellungen > Sprache öffnen.

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> Sprache ● deutsch ○ english ○ française Sprache auswählen 6 720 645 481-18.10▶ Sprache auswählen und bestätigen.
Uhrzeit und Datum einstellen
Wenn die Bedieneinheit längere Zeit ohne Stromversorgung war, müssen Datum und Uhrzeit eingestellt werden:
▶ Stromversorgung wiederherstellen. Die Bedieneinheit zeigt die Einstellung für das Datum an.

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> Datum 01 01.2012 Weiter > Aktuelles Datum eingeben. 6 720 645 481-16.20▶ Tag, Monat und Jahr jeweils einstellen und bestätigen.
▶ Weiter bestätigen.
Die Bedieneinheit zeigt die Einstellung für die Uhrzeit an.

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> Zeit 00 00 Weiter > Aktuelle Uhrzeit eingeben. 6 720 645 481-17.20▶ Stunden und Minuten jeweils einstellen und bestätigen.
▶ Weiter bestätigen.
Zur erneuten Inbetriebnahme sind keine weiteren Einstellungen erforderlich.
Tastensperre ein-/ausschalten
Um die Tastensperre ein- oder auszuschalten:
▶ Auswahlknopf und Taste auto gleichzeitig drücken, bis im Display das Schlüssel-Symbol erscheint bzw. erlischt.
4.17 Favoritenmenü
Die Taste fav ermöglicht den direkten Zugriff auf häufig genutzte Funktionen für Heizkreis 1. Die Funktion der Taste fav ist unabhängig davon, welcher Heizkreis in der Standardanzeige aktiv ist.
Die erste Betätigung der Taste fav nach der Inbetriebnahme der Bedieneinheit öffnet das Menü zur Konfiguration des Favoritenmenüs.
Um Einstellungen über das Favoritenmenü zu ändern:
▶ Taste fav drücken.
▶ Favoritenfunktion auswählen und bestätigen.
▶ Einstellungen wie im Hauptmenü ändern.
Um das Favoritenmenü anzupassen:
▶ Taste fav drücken, bis sich das Menü zur Konfiguration des Favoritenmenüs öffnet.
Alle für das Favoritenmenü verfügbaren Menüpunkte werden angezeigt.
▶ Menüpunkt auswählen und bestätigen.
Um den Menüpunkt im Favoritenmenü zu aktivieren Ja auswählen und bestätigen.
Um den Menüpunkt im Favoritenmenü zu deaktivieren Nein auswählen und bestätigen.

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Konfig. Favoritenmenü Temperatur Heizen | Ja Temperatur Absenken | Ja Mein Zeitprogramm 1 | Nein Mein Zeitprogramm 2 | Nein Sommer/Winter-Umschalt. | Nein- Konfiguration des Favoritenmenüs mit der Taste ⇌ beenden. Die Änderungen sind sofort wirksam.
4.18 Heizung/Warmwasser aus- und einschalten
Für bestimmte Wärmeerzeuger ist das Aus- und Einschalten der Heizung und Warmwasserbereitung an der Bedieneinheit möglich.
i
Wenn ein Kaskadenmodul installiert ist, ist das Aus- und Einschalten der Heizung oder Warmwasserbereitung an der Bedieneinheit nicht möglich (unabhängig vom Typ des Wärmeerzeugers).
Heizung (oder Warmwasser) ausschalten
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Wärmeerzeuger > Heizung (oder Warmwasser) öffnen.
▶ Aus auswählen und bestätigen.

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Wärmeerzeuger Heizung Aus Warmwasser Ein Warmwasserkomfort Hoch 0010008235-003Heizung (oder Warmwasser) einschalten
Um die Heizung (oder die Warmwasserbereitung) einzuschalten:
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Wärmeerzeuger > Heizung (oder Warmwasser) öffnen.
▶ Ein auswählen und bestätigen.

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Wärmeerzeuger Notbetrieb aktivieren Heizung Ein Heizung max. Temperatur 82°C Warmwasser Ein Warmwasserkomfort Hoch 0010008234-003Um die maximale Vorlauftemperatur für die Heizung einzustellen:
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Wärmeerzeuger > Heizung max. Temperatur öffnen.
▶ Temperatur einstellen und bestätigen.
Die Anlage geht wieder in die zuvor aktive Betriebsart.
4.19 Notbetrieb
Notbetrieb aktivieren (Handbetrieb)
Im Notbetrieb heizt das Gerät. Der Brenner ist in Betrieb, bis die für den Notbetrieb eingestellte Vorlauftemperatur erreicht ist. Je nach Anlagenkonfiguration ist die Warmwasserbereitung aktiv oder nicht.
i
Für den Notbetrieb muss der Heizbetrieb eingeschaltet sein.
Um den Notbetrieb zu aktivieren:
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Wärmeerzeuger > Notbetrieb aktivieren öffnen.

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Wärmeerzeuger Notbetrieb aktivieren Heizung Ein Heizung max. Temperatur 82°C Warmwasser Ein Warmwasserkomfort Hoch0010008240-003
▶ Im Pop-up-Fenster Ja auswählen und bestätigen.

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> Notbetrieb aktivieren Notbetrieb aktivieren. Wärmeerzeuger geht in den Heizbetrieb bis die max. Vorlauftemp. erreicht wurde. Ja Nein0010008239-002
Die Anlage ist im Notbetrieb.
Um die Vorlauftemperatur für den Notbetrieb einzustellen:
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Wärmeerzeuger > Notbetrieb Vorlauftemp. öffnen.
▶ Temperatur einstellen und bestätigen.
Notbetrieb deaktivieren
▶ Hauptmenü öffnen.
▶ Menü Wärmeerzeuger > Notbetrieb deaktivieren auswählen und bestätigen.

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Wärmeerzeuger Notbetrieb deaktivieren Heizung Ein Heizung max. Temperatur 82°C Warmwasser Ein Warmwasserkomfort Hoch0010008241-002
▶ Im Pop-up-Fenster Ja auswählen und bestätigen. Die Anlage geht wieder in die zuvor aktive Betriebsart.
5 Bedienung und Überwachung der Heizungsanlage über App oder Web Portal
Das Regelgerät beinhaltet optional ein IP-Modul. Das IP-Modul ermöglicht die Steuerung und Überwachung des Heizkessels mit einem mobilen Endgerät (App auf Smartphone/Tablet) oder einem PC (Internetbrowser). Das IP-Modul ist die Schnittstelle zwischen der Heizungsanlage und einem Netzwerk (LAN).
Die IP-Daten (Login und Passwort) sind auf dem Typschild links am Regelgerät zu finden (→ Bild 3, [3]).
Das Regelgerät erfüllt die harmonisierten EU-Normen gemäß EG-Richtlinie 2006/95 (Elektrische Betriebsmittel /Niederspannungsrichtlinie, CE-Zeichen). Das Regelgerät verfügt über einen Netzwerkanschluss (RJ45), an der über eine geeignete Kabelverbindung Kommunikationsgeräte der Informationstechnik (z. B. Router) mit entsprechender CE-Kennzeichnung angeschlossen werden können.
Kommunikationsgeräte der Informationstechnik müssen bezüglich elektrischer Sicherheit die EN 60950-1 erfüllen.
i
Um den vollen Funktionsumfang nutzen zu können, ist ein Internetzugang und ein Router mit einem freien Netzwerkanschluss (RJ45-Buchse) erforderlich. Durch die Nutzung können zusätzliche Kosten entstehen.

Bild 7 Netzwerkanschluss mit Login-Daten
[1] Netzwerkanschluss (RJ45) an der rechten Seite des Regelgeräts
i
Nur gültig für Deutschland:
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter www.buderus.de/Konnektivitaet (z. B. durch Scannen des nebenstehenden QR-Codes).

IP-Modul in Betrieb nehmen
i
Für Inbetriebnahme und Betrieb des IP-Moduls ist eine dauerhafte Internet-Verbindung erforderlich:
▶ Dokumentation des Routers beachten.
Voreinstellungen am Router:
• DHCP aktiv
- Ports 5222 und 5223 nicht gesperrt
• FreieIP - Adresse vorhande
- Adressfilterung (MAC-Filter) an das Modul angepasst.
Voreingestellten Login-Name und das Passwort eingeben.
Die Login-Daten (Anmeldedaten) sind auf dem Etikett seitlich am Regelgerät aufgedruckt ( Bild 3).
Login-Daten zurücksetzen

Das Passwort kann nur über die Bedieneinheit Logamatic RC310 zurück gesetzt werden.
▶ Bedienungsanleitung der Bedieneinheit beachten.
Wenn die personalisierten Login-Daten oder das Passwort vergessen wurden:
▶ Passwort an der Bedienungseinheit zurücksetzen.
Die werkseitig voreingestellten Login-Daten werden wieder hergestellt.
▶ App auf dem mobilen Endgerät (z. B. Smartphone) neu einrichten.
Nach dem Starten der App:
▶ Werkseitig eingestellte Login-Daten eingeben und dem Dialog folgen.
Störungen beheben

Informationen zur Störungsbehebung am mobilen Endgerät entnehmen Sie der entsprechenden Anleitung des Drittanbieters.

Störungen, die Auswirkungen auf die Funktionalität der App haben, werden auch in der App dargestellt (z. B. keine Verbindung zum XMPP-Server, keine Verbindung zum Logamatic web KM, falsches Passwort etc.).
6 Betrieb der Heizungsanlage
6.1 Betriebsdruck prüfen, bei Bedarf Heizwasser nachfüllen und entlüften
6.1.1 Wann müssen Sie den Betriebsdruck prüfen?
Das neu eingefüllte Heizwasser verliert in den ersten Tagen viel Volumen, da es noch stark ausgast. Dadurch bilden sich Luftpolster. Das Heizwasser fängt an zu gluckern.
▶ Betriebsdruck bei neuen Heizungsanlagen zunächst täglich prüfen. Bei Bedarf Heizwasser nachfüllen und die Heizkörper entlüften.
▶ Später den Betriebsdruck monatlich prüfen. Bei Bedarf Heizwasser nachfüllen und die Heizkörper entlüften.
6.1.2 Betriebsdruck der Heizung kontrollieren
Die Betriebsdruck-Anzeige (Zubehör) ist Teil der Anlage außerhalb des Heizkessels.
Der Manometerzeiger [2] zeigt den Betriebsdruck der Heizungsanlage an. Ihr zugelassener Fachbetrieb hat den Betriebsdruck so eingestellt, dass der Manometerzeiger [2] innerhalb der grünen Markierung [3] liegt. Die grüne Markierung kennzeichnet den Betriebsbereich des Betriebsdrucks, der rote Zeiger [1] dessen Untergrenze.
Heizungsanlage betriebsbereit halten:
▶ Betriebsdruck regelmäßig kontrollieren. - Der Manometerzeiger [2] muss oberhalb des roten Zeigers [1] innerhalb der grünen Markierung [3] sein.
Wenn der Manometerzeiger unterhalb des roten Zeigers ist:
▶ Heizwasser nachfüllen.

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① ② ③ 0 1 2 3 4 0010003068-001Bild 8 Manometer
[1] Roter Zeiger
[2] Manometerzeiger
[3] Grüne Markierung
6.1.3 Heizwasser nachfüllen und entlüften
▶ Von einem Heizungsfachbetrieb zeigen lassen, wo sich bei der Heizungsanlage der Füll- und Entleerhahn zum Nachfüllen des Heizwassers befindet.

VORSICHT
Gesundheitsgefahr durch Verunreinigung des Trinkwassers!
▶ Befüllung der Heizungsanlage mit Wasser von Ihrem Heizungsfachbetrieb zeigen lassen.
HINWEIS
Sachschaden durch Temperaturspannungen!
Beim Nachfüllen von kaltem Heizwasser in einen heißen Kessel können thermische Spannungen zu Spannungsrisen führen.
▶ Heizungsanlage nur im kalten Zustand befüllen. Maximale Vorlauf-temperatur 40 °C.
HINWEIS
Anlagenschaden durch häufiges Nachfüllen!
Wenn Sie häufig Heizwasser auffüllen müssen, kann die Heizungsanlage je nach Wasserbeschaffenheit durch Korrosion und Steinbildung beschädigt werden.
▶ Heizungsfachbetrieb fragen, ob das örtliche Wasser unaufbereitet einsetzbar ist oder ob dieses bei Bedarf aufbereitet werden muss.
▶ Wenn häufig Ergänzungswasser nachgefüllt werden muss: Heizungsfachbetrieb benachrichtigen.
▶ Heizungsanlage über den bauseitigen Füllhahn langsam befüllen. Dabei Anzeige beobachten (Manometer).
Wenn der gewünschte Betriebsdruck erreicht ist:
▶ Vorgang beenden.

Kessel und Wärmetauscher müssen getrennt entlüftet werden.

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0010004081-002 ①Bild 9 Wärmetauscher entlüften
[1] Entlüftungsventil (4-Kant-Spindel 5 mm) am Wärmetauscher
▶ Mit Hilfe eines Steckschlüssels den Wärmetauscher über das Entlüftungsventil [1] entlüften.
i
Bei Einbau eines Entlüftungs-Set erfolgt die Entlüftung automatisch. Wenn der gewünschte Betriebsdruck erreicht ist:
▶ Vorgang beenden.
▶ Heizungsanlage über die Entlüftungsventile an den Heizkörpern entlüften.
▶ Wenn der Betriebsdruck durch das Entlüften abfällt, nochmals Wasser nachfüllen.
6.1.4 Heizwasser nachfüllen
HINWEIS
Sachschaden durch Temperaturspannungen!
Beim Nachfüllen von kaltem Heizwasser in einen heißen Kessel können thermische Spannungen zu Spannungsrisen führen.
▶ Heizungsanlage nur im kalten Zustand befüllen. Maximale Vorlauf-temperatur 40 °C.
i
Das Nachfüllen von Heizwasser ist an jeder Heizungsanlage unterschiedlich. Lassen Sie sich deshalb von Ihrem zugelassenen Fachbetrieb unterweisen.
▶ Bei höchster Temperatur des Heizwassers den maximalen Druck von 3 bar nicht überschreiten, sonst öffnet das Sicherheitsventil.
▶ Zur Befüllung und Wasserergänzung des Heizwassers nur Wasser in Trinkwasserqualität verwenden. Brunnen- und Grundwasser sind als Füllwasser nicht gestattet.
i
In bestimmten Heizungsanlagen ist eine Wasseraufbereitung notwendig. Informationen zur Wasseraufbereitung (Vollentsalzung) sowie zu freigegebenen Zusatzmitteln oder Frostschutzmitteln erhalten Sie bei Ihrem zugelassenen Fachbetrieb.
6.2 Inspektion und Wartung
⚠️ Inspektion und Wartung
Fehlende oder mangelhafte Reinigung, Inspektion oder Wartung kann zu Sach- und/oder Personenschäden führen bis hin zur Lebensgefahr.
▶ Arbeiten nur von einem zugelassenen Fachbetrieb ausführen lassen.
▶ Mängel sofort beseitigen lassen.
Heizungsanlage einmal jährlich von einem zugelassenen Fachbetrieb inspizieren lassen und erforderliche Wartungs- und Reinigungsarbeiten durchführen lassen.
Wärmeerzeuger mindestens alle zwei Jahre reinigen lassen.
▶ Wir empfehlen, einen Vertrag über eine jährliche Inspektion und eine bedarfsorientierte Wartung mit einem zugelassenen Fachbetrieb abzuschließen.
6.2.1 Warum ist regelmäßige Wartung wichtig?
Aus den folgenden Gründen müssen Heizungsanlagen regelmäßig gewartet werden:
- Um einen hohen Wirkungsgrad zu erhalten und die Heizungsanlage sparsam (niedriger Brennstoffverbrauch) zu betreiben
- Um eine hohe Betriebssicherheit zu erreichen
- Um die umweltfreundliche Verbrennung auf hohem Niveau zu halten.
6.2.2 Reinigung und Pflege
Um den Heizkessel zu reinigen:
▶ Keine scheuernden oder aggressiven Reinigungsmittel verwenden.
▶ Verkleidung mit einem feuchten Tuch (Wasser/Seife) reinigen.
| 7 | A | n | h | a | n | g |
7.1 Übersicht Hauptmenü

Wärmeerzeuger 1)
- Notbetrieb aktivieren
- Notbetrieb deaktivieren
- Notbetrieb Vorlauftemp. (Vorlauftemperatur im Notbetrieb)
- Heizung
- Heizung max. Temperatur (Maximale Heizwassertemperatur)
- Warm wasser
- Warm wasserkomfort
- Betriebsoptimierung

Heizung
- Temperatureinstellungen 2)
- Heizen
- A b s e n k e n
- Absenkschwelle 3)
- Betr ^4) e b s a r t
- Zeitprogramm
- Art des Zeitprogramms
- Zeitprogramm aktivieren
- Mein Zeitprogramm 1
- Prog. zurücksetzen
- Mein Zeitprogramm 2
- Prog. zurücksetzen
- Zeitprogr. umbenennen
- Einschaltopt. Zeitprogr. (Einschaltoptimierung des Zeitprogramms)
- Sommer/Winter-Umschalt. (Umschaltung Winterzeit/Sommerzeit)
– Sommer/Winter-Umschalt. (Umschaltung Winterzeit/Sommerzeit) - Sommerbetrieb ab
- Heizkreis umbenennen 5)

Warmwasser
- Einmalladung
- Jetztstarten
- Jetzt abbrechen
- Temperature
- H a l t e d a u e r
- Temperatureinstellungen
- Warm wasser
- Warm was ^6) ser reduziert
- Zeitprogramm
- Betriebsart
– Mein Warmwasser-Zeitpr. (Warmwasser-Zeitprogramm) - Prog. zurücksetzen (Warmwasser-Zeitprogramm zurücksetzen)
- Zirkulation
- Betriebsart
– Einschalthäufigkeit
1) Nur verfügbar ohne Kaskadenmodul (z. B. MC400) bei bestimmten Wärmeerzeugertypen.
2) Nur bei Art des Zeitprogramms > 2 Temperatur Niveaus.
3) Nur bei Art des Zeitprogramms > Frei einstellbare Temperatur.
4) Nur bei einem Konstantheizkreis verfügbar.
5) Nur bei 2 oder mehr Heizkreisen verfügbar.
6) Nur verfügbar, wenn ein Warmwasserspeicher installiert ist.
– Mein Zirkulations-Zeitpr. (Zirkulations-Zeitprogramm)
– Prog. zurücksetzen (Zirkulations-Zeitprogramm zurücksetzen)
- Thermische Desinfektion
- S t a r t
- Jetztstarten
- Jetzt abbrechen
- Temperature
- W o c h e n t a g
- Uhrzeit
- Warm w a s s e(Warmwassertsystem umbeneenen).

Urlaub

Einstellungen
- Sprache
- Uhrzeit format
- Uhrzeit
- Datumsformat
- Datum
-Autom. Zeitumstellung - Displaykontrast
- Fühlerabgleich Raumtemp. (Korrektur angezeigten Raumtemperatur)
- Uhrzeitkorrektur
- Standardanzeige
- Internet-Passwort 8)

Hybridsystem
- Energiepreisverhältnis
- Umweltfakt. Brennstoff
- Umweltfakt. Elektrizität
7.2 Betriebs- und Störungsanzeigen
7.2.1 Störungsanzeigen an der Bedieneinheit
Die Bedieneinheit meldet eine Störung in der Standardanzeige.
Die Ursache kann eine Störung der Bedieneinheit, eines Bauteils, einer Baugruppe des Wärmeerzeugers oder eine fehlerhafte oder unzulässige Einstellung sein. Zugehörige Anleitungen des betroffenen Bauteils, der Baugruppe oder und das Servicehandbuch enthalten weitere Hinweise zur Störungsbehebung.
▶ Zurück-Taste drücken.
Im Display erscheint ein Pop-up-Fenster, in dem die aktuell schwerwiegendste Störung mit Störungs-Code und Zusatz-Code angezeigt wird.

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Störungsanzeige A11/6004 Es liegt eine Störung innerhalb der Heizungsanlage vor. Bitte informieren Sie Ihre Heizungsfirma. OK 6 720 645 481-55.10Bild 10 Pop-up-Fenster mit Störungsanzeige
7) Nur bei 2 Warmwassersystemen verfügbar.
8) Nur verfügbar, wenn ein Kommunikationsmodul (z. B. web KM200) oder eine Geräteelektronik mit integrierter Kommunikationsschnitstelle vorhanden ist.
Bei mehreren aufgetretenen Störungen wird die Störung mit der höchsten Priorität angezeigt. Störungs-Code und Zusatz-Code werden angezeigt. Die Codes geben dem Fachmann Aufschluss über die Ursache. Durch Bestätigung (Auswahlknopf drücken) einer Störung wird zur Standardanzeige gewechselt. In der Infozeile wird weiterhin ein Hinweis auf die Störung angezeigt. Wenn die Störung noch aktiv ist, wird sie durch Drücken der Zurück-Taste wieder angezeigt. Die Ursache kann eine Störung der Bedieneinheit, eines Bauteils, einer Baugruppe oder des Wärmeerzeugers sein. Die Anlage bleibt soweit möglich in Betrieb, d. h. es kann noch weiter geheizt werden.
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Nur Originalersatzteile verwenden. Schäden, die durch nicht vom Hersteller gelieferte Ersatzteile entstehen, sind von der Haftung ausgeschlossen.
Wenn sich eine Störung nicht beheben lässt, bitte an den zuständigen Servicetechniker wenden.
7.2.2 Verriegelnde Störung zurücksetzen
▶ Reset-Taste an Bedieneinheit (→Bild 3, Seite 6) drücken. Die Störung wird nicht mehr im Display angezeigt.
-oder-
▶ Reset-Taste am Feuerungsautomaten drücken (→Bild 11). Die Störung wird nicht mehr im Display angezeigt.
Das Gerät geht wieder in Betrieb und die Standardanzeige erscheint im Display.
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Wenn innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu viele Entriegelungen an der Bedieneinheit vorgenommen werden, erscheint der Störungs-Code 5P/552. Diese Störungsanzeige kann nur direkt am Feuerungsautomaten zurückgesetzt werden.

Bild 11 Störungen am Feuerungsautomaten zurücksetzen
[1] Reset-Taste
Wenn sich die Störung nicht beheben lässt:
- Kontakt mit dem zugelassenem Heizungsfachbetrieb aufnehmen und Gerätetyp, Betriebs-Code und Zusatz-Code angeben.
Gerätedaten
Wenn Sie den Kundendienst anfordern, ist es von Vorteil, genauere Angaben über Ihr Gerät zu machen.
Diese Angaben erhalten Sie vom Typschild oder vom Zusatztypschild in der Blende.
Logano plus (z. B. GB125-18):
Seriennummer: ....
Fertigungsdatum (FD ...):
Datum der Inbetriebnahme: ....
Ersteller der Anlage: ....
7.2.3 Betriebsanzeigen
Um die Betriebsanzeigen auszulesen:
▶ Menü Info öffnen.
▶ M en ü Systeminformation auswählen und bestätigen.
▶ Menüpunkt Betriebscode suchen.
| Betriebs-Code | Fehler-nummer | Ursache Beschreibung Prüfvorgang/ | Ursache | Maßnahme | |
| 0A – Gerät im | Schaltoptimierungsprogramm. | Innerhalb der eingestellten Schaltoptimierungszeit besteht eine erneute Brenneranforderung. Gerät befindet sich in Taktsperre. Die Standard-Schaltoptimierungszeit beträgt 10 Minuten. | Leistungseinstellung an der Bedieneinheit prüfen. | Kesselleistung auf den erforderlichen Wärmebedarf des Gebäudes abstimmen. | |
| Regelungseinstellung an der Bedieneinheit prüfen. | Regeleinstellung an die Anlagenbedingungen anpassen. | ||||
| 0H – Das Gerät befindet sich in | Betriebsbereitschaft, kein Wärmebedarf vorhanden. | Der Heizkessel ist betriebsbereit und hat keine Wärme-anforderung vom Heizkreis. | - | - | |
| 0Y – Die aktuelle Kesseltemperatur ist höher als die Sollkesselwassertemperatur. | Die aktuelle Kesseltemperatur ist höher als die Sollkesselwassertemperatur.Der Heizkessel wird abgeschaltet. | - | - | ||
| Betriebs-Code | Fehler-nummer | Ursache | Beschreibung | Prüfvorgang/Ursache | Maßnahme |
| OP – Warten auf Gebläsean- | lauf. | Die Detektion des Anlaufs wird für den weiteren Ablauf benötigt. | - | - | |
| OE – Das Gerät befindet sich in Betriebsbereitschaft, Wärmebedarf ist vorhanden, es wird jedoch zu viel Energie geliefert. | Der aktuelle Wärmebedarf der Anlage ist niedriger, als der minimale Modulationsgrad des Brenners zur Verfügung stellt. | - | - | ||
| OU – Beginn des Programmab-laufs zum Brennerstart. | - | - | - | ||
| OC | - | Beginn Brennerstart. | Warten Ölvorwärmer. | - | - |
| OL – Öffnen des Magnetven-tils. | - | - | - | ||
| 8Y 572 Das MC110 ist über die Anschlussklemme EV ex-tern verriegelt. | Das MC110 setzt die Wärme-anforderung zum Feuerungs-automaten auf 0. | - Wenn keine externe | Blockierung benötigt wird,muss eine Brücke an denAnschlussklemmen EVinstalliert sein. | ||
Tab. 5 Betriebsanzeigen
7.3 Produktdaten zum Energieverbrauch
Die folgenden Produktdaten entsprechen den Anforderungen der EU-Verordnungen Nr. 811/2013, 812/2013, 813/2013 und 814/2013 zur Ergänzung der Richtlinie 2010/30/EU.
| Produktdaten | Symbol | Einheit | 7736601552 | 7736601553 | 7736601554 | 7736601555 | 7736601556 | 8732911612 |
| Produkttyp | - | - | GB125-18 BE | GB125-22 BE | GB125-30 BE | GB125-35 BE | GB125-49 BE | GB125-60 BE |
| Brennwertkessel | - | - | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Nennwärmeleistung | P_rated | kW | 18 22 29 | 35 47 58 | ||||
| Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz | _s | % | 90 90 90 | 90 90 90 | ||||
| Energieeffizienzklasse | - | - | A | A | A | A | A | A |
| Nutzbare Wärmeleistung | ||||||||
| Bei Nennwärmeleistung und Hochtemperaturbetrieb1) | P_4 | kW | 17,7 | 21,8 | 29,0 | 35,1 | 46,5 | 57,6 |
| Bei 30 % der Nennwärmeleistung und Niedertemperaturbetrieb2) | P_1 | kW | 5,7 | 6,9 | 9,2 | 11,2 | 14,6 | 17,9 |
| Wirkungsgrad | ||||||||
| Bei Nennwärmeleistung und Hochtemperaturbetrieb | _4 | % | 91,3 | 91,0 | 91,6 | 91,6 | 91,2 | 91,2 |
| Bei 30 % der Nennwärmeleistung und Niedertemperaturbetrieb | _1 | % | 97,7 | 97,5 | 96,7 | 96,6 | 95,5 | 95,3 |
| Hilfsstromverbrauch | ||||||||
| Bei Volllast | eI_max | kW | 0,220 | 0,225 | 0,259 | 0,284 | 0,316 | 0,365 |
| Bei Teillast | eI_min | kW | 0,071 | 0,076 | 0,083 | 0,090 | 0,104 | 0,122 |
| Bereitschaftszustand | P_SB | kW | 0,005 | 0,005 | 0,005 | 0,005 | 0,005 | 0,005 |
| Sonstige Angaben | ||||||||
| Wärmeverlust im Bereitschaftszustand | P_stby | kW | 0,116 | 0,123 | 0,138 | 0,210 | 0,302 | 0,366 |
| Stickoxidemission | NO_x | mg/kWh | 87 88 91 | 92 | 102 | 101 | ||
| Schallleistungspegel in Innenräumen | L_WA | dB 57 | 58 58 59 62 68 | |||||
1) Hochtemperaturbetrieb bedeutet eine Rücklauftemperatur von 60 °C am Heizgeräteinlass und eine Vorlauftemperatur von 80 °C am Heizgerätauslass.
2) Niedertemperaturbetrieb bedeutet eine Rücklauftemperatur am Heizgeräteinlass für Brennwertkessel von 30°C, für Niedertemperaturkessel von 37°C und für andere Heizgeräte von 50°C.
Tab. 6 Produktdaten zum Energieverbrauch
7.4 Umweltschutz und Entsorgung
Der Umweltschutz ist ein Unternehmensgrundsatz der Bosch-Gruppe. Qualität der Produkte, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz sind für uns gleichrangige Ziele. Gesetze und Vorschriften zum Umweltschutz werden strikt eingehalten.
Zum Schutz der Umwelt setzen wir unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte bestmögliche Technik und Materialien ein.
Verpackung
Bei der Verpackung sind wir an den länderspezifischen Verwertungssystemen beteiligt, die ein optimales Recycling gewährleisten.
Alle verwendeten Verpackungsmaterialien sind umweltverträglich und wiederverwertbar.
Altgerät
Altgeräte enthalten Wertstoffe, die wiederverwertet werden können. Die Baugruppen sind leicht zu trennen. Kunststoffe sind gekennzeichnet. Somit können die verschiedenen Baugruppen sortiert und wiederverwertet oder entsorgt werden.
7.5 Energiesparhinweise
Sparsam heizen
Das Gerät ist so konstruiert, dass der Gasverbrauch und die Umweltbelastung möglichst niedrig und die Behaglichkeit groß ist. Entsprechend dem jeweiligen Wärmebedarf der Wohnung wird die Gaszufuhr zum Brenner geregelt. Nach Erreichen des geforderten Wärmebedarfs wird der Brenner durch die Ein-Aus-Regelung komplett abgeschaltet.
Inspektion und Wartung
Damit der Gasverbrauch und die Umweltbelastung über lange Zeit möglichst niedrig bleiben, empfehlen wir Ihnen den Abschluss eines Wartungs- und Inspektionsvertrages mit jährlicher Inspektion und bedarfsabhängiger Wartung mit einem zugelassenen Heizungsfachbetrieb.
Heizungsregelung
In Deutschland ist nach § 12 der Energieeinsparverordnung (EnEV) eine Heizungsregelung mit raumtemperaturgeführtem Regler oder außentemperaturgeführtem Regler und Thermostatventilen vorgeschrieben.
Weiterführende Hinweise können Sie der jeweiligen Installations- und Bedienungsanleitung des Reglers entnehmen.
Thermostatventile
Damit die jeweils gewünschte Raumtemperatur erreicht wird, öffnen Sie die Thermostatventile ganz. Erst, wenn nach längerer Zeit die Temperatur nicht erreicht wird, können Sie am Regler die gewünschte Raumtemperatur ändern.
Fußbodenheizung
Stellen Sie die Vorlauftemperatur nicht höher ein als die vom Hersteller empfohlene maximale Vorlauftemperatur.
Lüften
Lassen Sie zum Lüften die Fenster nicht gekippt. Sonst wird dem Raum ständig Wärme entzogen, ohne die Raumluft nennenswert zu verbessern. Öffnen Sie besser die Fenster für kurze Zeit ganz.
Drehen Sie während des Lüftens die Thermostatventile zu.
Zirkulationspumpe
Stellen Sie eine eventuell vorhandene Zirkulationspumpe für Warmwasser über ein Zeitprogramm auf die individuellen Bedürfnisse ein (z. B. morgens, mittags, abends).
Buderus
Deutschland
Bosch Thermotechnik GmbH
Buderus Deutschland
Sophienstraße 30-32
D-35576 Wetzlar
Kundendienst: 01806 / 990 990
www.buderus.de
info@buderus.de
Österreich
Robert Bosch AG
Geschäftsbereich Thermotechnik
Göllnergasse 15-17
A-1030 Wien
Allgemeine Anfragen: +43 1 797 22 - 8226
Technische Hotline: +43 810 810 444
www.buderus.at
office@buderus.at
Schweiz
Buderus Heiztechnik AG
Netzibodenstr. 36,
CH-4133 Pratteln
www.buderus.ch
info@buderus.ch
Luxemburg
Ferroknepper Buderus S.A.
Z.I. Um Monkeler
20, Op den Drieschen
B.P. 201 L-4003 Esch-sur-Alzette
Tél.: 0035 2 55 40 40-1
Fax: 0035 2 55 40 40-222
www.buderus.lu
info@buderus.lu



